---------------------------------------- -------------------------- ,anmerkungen zur ,transkription 9999symbol oder 9999symbols bedeuten ,symbole im ,text1 die nicht als ,text wiedergegeben werden knnen4 9999arc steht fr einen ,kreisbogen ber dem folgenden ,text1 9999vector fr einen ,pfeil ber dem ,text4 n 9999ueber k ist der ,binomialkoeffizient n ber k4 #a-a_/b steht fr den ,bruch #a1 bei ,subtraktionen ist ein ,leerzeichen vor und nach dem ,minuszeichen1 wie bei #a - #a_/b4 ,hostgestellte ,buchstaben und ,text werden als nk oder nk#a dargestellt1 tiefgestellte ,buchstaben und ,text als nk oder nk#a4 ,gesperrter ,text ist als gesperrt dargestellt1 ,kursivschrift als kursiv und ,fettschrift als fett4 ,eine ,liste der nderungen befindet sich am ,ende des ,buchs4 ---------------------------------------- -------------------------- ,,geschichte ,,der ,,mathematik ,,im ,,altertum ,,in ,,verbindung ,,mit ,,antiker ,,kulturgeschichte ,,von ,d,r4 ,,max ,,simon ,,honorarprofessor ,,der ,,universit,t ,,strassburg ,illustration ,,verlag ,,von ,,bruno ,,cassirer ,,berlin #aiji ,theodor ,reye ,,in ,,dankbarkeit ,,und ,,verehrung ,,gewidmet ,vorwort ,diese ,schrift ist im wesentlichen eine ,drucklegung der ,vorlesung1 welche ich #aijc in ,strassburg gehalten habe1 nur der ,abschnitt ber ,babylon musste infolge der raschen ,arbeit des ,spatens in ,mesopotamien stark erweitert werden4 ,die ,vorlesung sollte der ,ausfhrung des ,satzes aus meiner ,didaktik und ,methodik in ,baumeisters ,handbuch der ,erziehungs- und ,unterrichtslehre dienen1 dass1 wie jeder ,oberlehrer1 so besonders der ,mathematiker mglichst allgemein gebildet sein msse4 ,fr gypten hatte ich an ,wilhelm ,spiegelberg einen stets bereiten ,fhrer und ,helfer1 fr ,indien konnte ich mich auf meinen langjhrigen ,freund ,ernst ,leumann sttzen4 ,beiden ,herren hier meinen herzlichen ,dank auszusprechen1 mge mir erlaubt sein4 ,leider hat die ,universitas litterarum ,argentoratensis eine empfindliche und schwer begreifliche ,lcke1 es fehlt der ,assyriologe1 und so war ich hier auf mich selbst angewiesen1 da die ,hoffnung sich zerschlug einen ,kritiker in ,w4 ,bezold zu finden1 dessen hchst anziehende ,monographie ,babylon und ,ninive mich in dies ,gebiet eingefhrt hatte1 wie ,ermans klassisches gypten in jenes4 ,bei der ,korrektur hat mich der ,dozent der ,philosophie an der ,universitt ,berlin ,dr4 ,e4 ,cassirer1 der ,verfasser des ,werkes das ,erkenntnisproblem in der ,philosophie und ,wissenschaft der neueren ,zeit freiwillig untersttzt1 wofr ich um so dankbarer bin als meine ,augen nicht mehr die besten sind4 ,meinem ,schler und jngeren ,freund ,herrn ,diplomingenieur ,ernst ,frank bin ich fr die mhsame und schne ,federzeichnung ,gudeas und eine ganze ,anzahl ,photographien verpflichtet1 aber die meisten ,photographien hat mein langjhriger ,kollege der ,maler und ,zeichenlehrer ,herr ,chr4 ,kneer in liebenswrdigster ,weise mir geliefert4 ,zum ,schluss ist es mir ,bedrfnis1 der ,verlagshandlung ,bruno ,cassirer1 fr welche die ,drucklegung dieses ,werkes mit ausserordentlicher ,mhe verknpft war1 fr ihre ,sorgfalt und ,opferwilligkeit meinen ,dank auszusprechen4 ,strassburg i4 ,e41 ,nov4 #aijh4 ,max ,simon ,meine ,herren6 ,die zusammenhngende ,geschichte der ,mathematik auf strenger ,grundlage ist einer der jngsten ,zweige unserer ,wissenschaft2 sie datiert eigentlich erst seit dem grossen ,werke ,jean ,etienne ,montucla's3 ,histoire des ,mathmatiques von #ageh oder richtiger vom #g4 ,august #agii1 an welchem ,tage die beiden ersten ,bnde der zweiten ,auflage erschienen4 ,es liegt dies in der ,natur der ,sache1 eine ,geschichtsschreibung setzt immer einen gewissen ,abschluss voraus1 es mssen die ihrer ,zeit treibenden ,gedanken -- damals die ,prinzipien der ,infinitesimalrechnung -- ausgebeutet sein1 sie mssen ihre treibende ,kraft verloren haben1 um einer objektiven ,darstellung ,raum zu gewhren4 ,ganz analog schrieb der ,aristoteliker ,eudemos sein leider grsstenteils verlornes ,geschichtswerk1 als die ,mathematik der ,pythagoreer und ,platoniker ihre ,kodifikation durch ,eudoxos und andere gefunden hatte4 ,man darf auch nicht vergessen1 dass die ,weltgeschichte selbst erst ,wissenschaft geworden ist1 seitdem am ,ende des #ag4 ,jahrhunderts ,leibniz auf die ,urkunde1 auf die ,forschung in den ,archiven als ihre ,grundlage hingewiesen hat4 ,so grossartig die ,leistung ,montuclas war1 so hat doch nur ein geringer ,teil seiner ,darbietungen die ,kritik bestanden4 ,einerseits war sein ,plan zu gross fr einen einzelnen ,menschen angelegt1 er sollte nicht bloss ,geometrie1 ,algebra1 ,infinitesimalrechnung umfassen1 sondern auch ,astronomie1 ,mechanik und die bis zur franzsischen ,revolution zur ,mathematik gezhlten ,disziplinen1 ,optik1 ,nautik1 ,chronologie und ,gnomonik4 ,dann aber sind erst im #ai4 ,jahrhundert die ,quellen fr die gyptische1 babylonische1 arabische und indische ,mathematik erschlossen worden1 und selbst die ,mathematik der ,griechen und ,rmer erscheint uns heut in ganz anderem ,lichte4 ,der ,neuhumanismus von den grossen ,philologen ,friedrich ,august ,wolf und ,gottfried ,hermann ausgehend1 schuf eine ,schule von ,philologen1 ich nenne nur ,diels1 ,heiberg und ,hultsch1 welche mit einer vorher unbekannten ,schrfe und ungeahntem ,erfolge die mathematischen ,werke der ,alten1 ,euklid1 ,ptolemeus1 ,pappus1 ,heron1 ,archimedes1 ,vitruv etc4 edierten4 ,der grosse ,aufschwung1 den das ,interesse fr ,geschichte der ,mathematik im #ai4 ,jahrhundert1 besonders seit der ,mitte desselben1 genommen1 erklrt sich aber auch allgemeiner4 ,mit ,kants ,kritik der reinen ,vernunft setzt die kritische ,strmung ein1 die in erster ,linie das ,geistesleben des #ai4 ,jahrhunderts beherrscht hat4 ,sie unterwarf sich durch ,bolzano1 ,gauss1 ,kummer1 ,weierstrass1 auch die ,mathematik und drngte dazu1 alles berlieferte auf seine ,wahrheit und seinen inneren ,zusammenhang zu prfen4 ,dazu kam dann die strkere ,betonung des geschichtlichen ,elements fr die ,ausbildung der ,methode des mathematischen ,unterrichts4 ,er hat seine ,geschichte und seine ,koryphen fr sich4 ,ich verweise auf die #b4 ,auflage meiner ,didaktik und ,methodik des ,rechnens und der ,mathematik 7,mnchen #aijh74 ,aber die ,lehrer begriffen doch allmhlich1 wie die zahlreichen l4 c4 erwhnten ,programme1 denen ich als neuestes das ,programm von ,dr4 ,m4 ,gebhart ,ostern #aijh hinzufge1 beweisen1 dass fr den ,unterrichtserfolg der ,einblick in das historische ,werden durchaus ntig sei4 ,denn der ,einblick in das historische ,werden der ,erkenntnis vermittelt zugleich das beste ,verstndnis fr die gewordene4 ,es sei hingewiesen auf ,e4 ,cassirer1 das ,erkenntnisproblem in der ,philosophie und ,wissenschaft der neueren ,zeit ,bd4 ,i #aijf1 ,bd4 ,,ii #aijh4 ,fr den ,lehrer ist dieser ,einblick ganz besonders wichtig1 weil nur die ,geschichte ,aufklrung gibt ber die ,schwierigkeiten1 welche der ,geist bei der ,bewltigung der einzelnen ,probleme zu berwinden hat4 ,dazu kommt noch ein anderer ,umstand1 der fr die ,schule ganz besonders zu betonen ist1 der ,hinweis nmlich auf den ,zusammenhang aller ,kulturarbeit1 das ist kurz auf die ,einheit des menschlichen ,geistes4 ,logarithmen und ,wahrscheinlichkeitsrechnung haben die ,statistik und die ,sozialgesetzgebung geschaffen4 ,die stille ,arbeit des grossen ,regiomontan in seiner ,kammer zu ,nrnberg berechnete die ,ephemeriden1 welche ,kolumbus die ,entdeckung ,amerikas ermglichten4 7,f4 ,rudio47 ,der kritische ,geist des ,jahrhunderts zeitigte noch eine ,blte1 die der historischen ,forschung zugute kam1 so wenig erfreulich sie sonst ist4 -- ,ich meine die ,priorittsstreitigkeiten1 wobei allerdings die historische ,wahrheit nicht selten durch die ebenfalls ganz moderne ,ausbildung des ,nationalittsgefhls getrbt wird4 ,dazu kommt noch ein weiteres wichtiges und treibendes ,moment der historischen ,forschung1 das ist die nur historisch zu begreifende ,wandlung1 welche die ,begriffe im ,laufe der ,zeit durchmachen1 die ,umwertung aller ,werte1 um mit ,nietzsche zu reden4 ,nehmen ,sie z4 ,b4 den ,funktionsbegriff1 den wichtigsten und weittragendsten von allen2 ,leibniz und die ,bernoulli1 die diesen ,begriff zuerst als einen selbstndigen ausgeprgt haben1 nahmen das ,wort von der gemeinsamen ,bezeichnung der verschiedenen ,potenzen von x her und bezeichneten y als ,funktion von x1 wenn ein analytischer ,ausdruck1 eine ,gleichung vorlag1 durch welche die nderung des y an die des x gebunden wurde4 ,die ,fourierschen ,reihen1 d4 h4 die nach dem sinus oder cosinus der multiplen eines ,argumentes x fortschreitenden ,reihen1 welche eine einzige ,darstellung fr eine ganz willkrliche ,vernderliche lieferten1 zwangen dann ,dirichlet den ,begriff umzuprgen4 ,heute fasst man z4 ,b4 x nicht als ,funktion von x auf1 wohl aber einen ,dezimalbruch1 dessen x-,stellen in x-,wrfen ausgewrfelt werden4 ,hierher gehrt die ganze ,lehre vom ,flchen- und ,krperinhalt1 sowohl die ,flchenvergleichung als die ,inhaltsbestimmung krummlinig begrenzter ,flchen1 berhaupt die ganze rumliche ,messung4 ,noch ,christoffel sttzte in seinen ,vorlesungen die ,lehre vom bestimmten ,integral darauf1 dass das ,integral den ,flcheninhalt angibt4 ,er versprach zwar an dieser ,stelle immer den arithmetischen ,beweis dafr1 dass 7y,k#a y,k7 7x,k#a x,k7 eine bestimmte ,grenze habe gelegentlich zu liefern1 aber die ,gelegenheit fand er nicht4 ,jahrhunderte hindurch wurde die ,integralrechnung ,quadratur genannt1 heute wird umgekehrt der ,flcheninhalt durch das bestimmte ,integral definiert4 ,der naive ,mensch verbindet mit der ,strecke sofort ihre ,lnge1 aber #ahib wurde diese ,lnge definiert als die bestimmte transfinite ,anzahl der ,linienelemente4 ,und die ,lehre von den ,polyedern und dem ,eulerschen ,satze6 ,welche ,wandlung hat da schon der ,begriff ,polyeder durchgemacht bis ,c4 ,jordan und ,c4 ,k4 ,becker den ,zusammenhang mit der ,riemannschen ,zahl p1 dem ,geschlecht der ,abelschen ,funktionen1 der ,ordnung des ,zusammenhanges erkannten4 ,und der ,begriff der ,flche1 -- man denke an die einseitigen ,flchen ,listings und ,mbius'1 ferner an die stetigen aber nicht differenzierbaren ,funktionen1 ja an den ,begriff der ,geometrie selber1 der sich in den letzten #ej ,jahren vollkommen verschoben hat4 ,all diese ,entwicklungen knnen nur historisch oder gar nicht erfasst werden4 ,allmhlich aber hat sich auch in weiteren ,kreisen ein reines ,interesse an der historischen ,forschung als solcher entwickelt4 ,es gewhrt eine hohe ,befriedigung1 das grosse ,gesetz der ,kontinuitt1 das sich wie ein roter ,faden durch alle menschliche ,geistesarbeit hindurchzieht und alle menschlichen ,generationen verknpft1 auch in der ,mathematik blosszulegen und gewissermassen diesen ,faden aufzurollen4 ,das ,standardwerk des ,skulums ist das ,riesenwerk ,moritz ,cantors in ,heidelberg1 die ,vorlesung ber ,geschichte der ,mathematik in #c ,bnden4 ,band #a erschien #ahhj1 ,band #c wurde #ahii fertig und noch ehe das ,werk vollendet war1 #ahid1 erschien die #b4 ,auflage des #a4 ,bandes1 #aija schon die des #c4 ,diese rasche ,folge ist wohl der sprechendste ,beweis dafr1 wie sehr das historische ,interesse unter den ,mathematikern erstarkt ist4 ,das ,werk ,cantors ist eine staunenswerte ,leistung und wird es bleiben1 auch wenn es ihm ergangen sein wird1 wie seinem ,vorgnger1 dem ,montucla2 die von diesem grossen ,werke ausgehende ,einzelforschung wird vieles1 ja sehr vieles was im ,cantor steht1 berichtigen4 ,fr indische1 gyptische1 babylonische1 hellenische ,mathematik ist diese verdienstliche ,maulwurfsarbeit bereits stark im ,gange4 ,wenn ich mich nun zu meinem ,gegenstande wende1 so ist es klar1 dass ich nicht mit der ,erfindung der ,mathematik beginnen kann4 ,die ,mathematik ist nie und nirgends erfunden worden und wenn die gypter die ,erfindung ihrem ,gott ,thot zuschrieben1 so ist damit auch nichts anderes gesagt4 ,mathematische ,vorstellungen sind ja keineswegs auf den ,menschen beschrnkt2 die ,henne1 die all ihre ,kchlein1 der ,hirtenhund1 der alle ,tiere seiner ,herde kennt1 haben ,zahlvorstellungen4 ,die ,spinne1 wenn sie ihr ,netz anlegt1 bedient sich ihres eigentmlich gebauten ,fusses1 wie eines ,masszirkels1 die ,bienen haben beim ,bau ihrer sechseckigen ,zellen eine schwierige ,maximumsaufgabe gelst4 ,ja selbst der ,regenwurm dreht den ,grashalm um und schleppt ihn mit der ,spitze voran in seine ,rhre1 und ,proklus erzhlt uns1 dass auch der ,esel in gerader ,linie auf sein ,futter ziele4 ,es ist eine lange durch ungezhlte ,jahrtausende fortgesetzte und durch ,vererbung erhaltene ,arbeit1 welche von den dunkelsten ,reaktionen auf ,kontaktreiz etwa in den verschiedenen ,wimpern der ,aktinien bis zur bewussten dreidimensionalen ,reaktion auf ,tast- und ,hautreiz fhrt und unsere ,geometrie geschaffen hat und fortwhrend an ihr schafft4 ,wie berall1 so geht auch der geschichtlichen ,mathematik eine schier unendlich lange prhistorische ,zeit voraus1 in der die wichtigsten ,begriffe geschaffen werden3 der des ,masses1 der ,zahl1 der geraden ,linie1 des ,abstands1 der ,richtung1 des ,winkels1 des ,punkts1 der ,flche1 des ,krpers etc42 in dieses ,dunkel kann hchstens die ,sprachforschung einiges ,licht bringen4 ,wir sehen1 dass die ,masse berall vom eigenen ,krper hergenommen werden1 von der ,puruscha1 der ,menschenlnge der ,inder1 der ,elle ,mah und ,handbreite der gypter bis zum ,fusse der ,griechen1 ,rmer und ,germanen4 ,die ,finger1 gelegentlich auch die ,zehen bilden die natrlichen ,komplexe fr die ,zhlung2 #bj1 #aj1 #e bilden die ,abschnitte4 ,wenn die ,griechen die ,ebene nennen1 d4 h4 das1 worauf der ,fuss steht1 so knnen wir schliessen1 wie sich ihnen der mathematische ,begriff ,ebene aus dem der ,ebenheit entwickelt hat und 1 was ich als die ohne ,zeitverlust darauflosgehende interpretiere und mit zusammenbringe1 bezieht sich auf die ,gerade als krzeste ,verbindung1 wie das lateinische recta mit ,richtung zusammenhngt4 ,sinnesreize1 ,sinneswahrnehmungen sind es1 aus denen sich die mathematischen ,vorstellungen entwickelten und man kann sich den ,ursprung und die ,anfangsepoche der ,mathematik gar nicht grobsinnlich genug vorstellen4 ,die ,mathematik1 die ,arithmetik wie die ,geometrie ist eine ,experimentalwissenschaft bis ,archimedes gewesen4 ,ja sie ist es noch heute1 man denke an die ,seifenblasen und die ,gelatineflchen1 die sich ,kummer herstellte1 an viele zahlentheoretische ,stze ,fermats und ,eulers1 an ,gauss' ,zahleninduktion2 und wenn man die ,mathematik rubrizieren will1 so gehrt sie historisch zu den ,naturwissenschaften1 wenn sie auch allmhlich mehr und mehr den bergang zur reinen ,geisteswissenschaft vollfhrt1 und grade die gegenwrtige1 durch ,veronese und ,hilbert gekennzeichnete ,phase einen rein logischen ,charakter trgt4 ,wenn aber irgendwo der experimentelle ,charakter der ,mathematik hervortritt1 so ist es bei den gyptern1 deren ,mathematik ganz und gar auf dem ,wege des ,experimentes zustande gekommen ist4 ,heron aus ,alexandrien1 der ,mechanikus1 wie ihn ,proklus nennt1 der grosse ,feldmesser und ,ingenieur1 der wahrscheinlich #ajj v4 ,chr4 gelebt hat1 ist in ,form und ,inhalt stark von altgyptischer ,mathematik beeinflusst4 ,in seinen #aijc von ,schne edierten ,metrika sagt er3 ,nachdem die ,krper1 welche ein bestimmtes ,gesetz befolgen1 gemessen sind1 ist es folgerichtig1 auch die regellosen wie ,baumstmpfe und ,felsblcke zu besprechen1 da einige berichten1 dass sich ,archimedes dafr eine ,methode ausgedacht hat4 ,falls nmlich jener ,krper leicht transportabel wre1 sollte man eine hinlnglich grosse1 vollkommen rechtwinklige ,wanne machen1 sie mit ,wasser fllen und den unregelmssigen ,krper hineintauchen4 ,es ist nun klar1 dass soviel ,wasser berfliessen wird1 als jener ,krper enthlt4 ,soweit ,archimedes1 und nun schlgt ,heron vor1 den betr4 schwer transportablen ,krper mit ,wachs oder ,lehm zu bestreichen und zwar so1 dass er mit der ,umhllung zu einem balkenfrmigen ,krper wird1 dann den ,lehm abzukratzen und gleichfalls in ,balkenform zu kneten4 ,man sieht1 wie usserst wahrscheinlich es ist1 dass ,archimedes1 der in ,alexandrien studiert hat1 seine ,formel ber den ,inhalt der ,kugel auf physikalischem ,wege gefunden hat4 ,diesen experimentellen ,charakter hat nun die gesamte ,mathematik der gypter besessen1 die ein ,bauernvolk waren und sind1 deren ganze ,natur eine durch und durch realistische war1 wie der ,totenkultus und die ,kunst bezeugen2 waren doch ihre ,sulen ,nachbildungen der ,lotos und ,papyrosstauden1 ihr ,fussboden ,nachahmung der ,erde2 ihr ,leben nach dem ,tode ganz nach dem ,diesseits gemodelt1 von allem andern zu schweigen4 ,handel und ,verwaltung zwangen zur ,ausbildung der ,rechenkunst4 ,der ,handel wurde schon vor unvordenklicher ,zeit von ,staats wegen getrieben2 grosse ,handelsexpeditionen nach ,punt 7,somalikste7 und ,kusch 7,nubien7 ausgesandt4 ,die ,verwaltung war bis aufs kleinste organisiert4 ,ein ,heer von ,hofbeamten1 ein ,heer von ,beamten der ,lehnsbarone1 sie ist in ,china und in ,deutschland nicht bureaukratischer gewesen4 ,wir haben genug ,denkmler von dem ,hochmut der ,beamten und dem selbstverstndlich noch grsseren ihrer ,schreiber4 ,die ,feldmessung aber und die ,baukunst entwickelten die ,geometrie4 ,die ,baukunst1 die jene ,denkmler geschaffen1 vor denen der grosse ,napoleon seinen ,soldaten zurief3 ,songez que du haut de ces monuments quarante sicles vous contemplent2 und die gewaltigen ,kanle1 ,stau- und ,schleusenwerke und ,nildmme1 die sich bis heute erhalten haben4 ,die ,feldmessung aber musste in hohem ,ansehen stehen bei dem komplizierten auf den ,landbesitz gegrndeten ,steuersystem und dem hohen ,werte des schmalen ,kulturstreifens lngs des ,niles4 ,herodot1 dem wir die erste ,kunde von gypten verdanken1 berichtet1 dass ,sesostris -- in dieser sagenhaften ,figur hat sich die ,erinnerung an #b ,pharaonen1 den mchtigen ,pharao ,sen-wos ret der ,,xii4 ,dynastie etwa um #bbjj und ,ramses ,,ii erhalten -- das ,land in ,quadrate geteilt und wenn der ,nil in seiner berschwemmung ,land ab- oder angesplt hatte1 ,nachmessungen der staatlichen ,feldmesser stattfanden1 zum ,zwecke der richtigen ,steuerveranlagung4 ,daraus ist dann schliesslich bei ,strabo die ,erzhlung geworden1 dass das ganze ,land1 weil der ,nil die ,grenzzeichen jhrlich fortgerissen htte1 jhrlich neu vermessen wurde4 ,die historische1 d4 h4 die auf ,urkunden gesttzte ,zeit beginnt mit den gyptern und ,babyloniern4 ,wenn wir mit den gyptern beginnen1 so geschieht es nicht deswegen1 weil wir heute noch die ,vorstellung haben1 wie sie von den ,griechen ausgehend bis weit ber die ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts geherrscht hat1 dass die ,mathematik sich von gypten aus auf die brigen ,vlker etwa wie eine ,art ,infektionskrankheit verbreitet habe4 ,in seiner ,festrede von #ahhd sagt ,emil ,weyr1 der vor wenigen ,jahren verstorbene ,wiener ,mathematiker3 ,es muss als feststehend angenommen werden1 dass jedes ,volk in seinem ,entwicklungsgange schon durch praktische ,bedrfnisse gezwungen war1 sich geometrische ,kenntnisse anzueignen4 ,die ,hhe dieser ,kenntnisse richten sich nach der ,grsse der praktischen ,bedrfnisse1 zu denen auch die religisen gezhlt werden mssen4 ,wie wesentlich1 wie entscheidend diese letzteren z4 ,b4 fr die indische ,mathematik gewesen sind1 wusste ,weyr selbst nicht1 als er die ,worte aussprach4 ,die ,originalitt der gypter ist gerade seit den letzten #cj ,jahren keineswegs mehr unbestritten1 in den letzten #cj ,jahren ist auf den uralten ,kulturzusammenhang zwischen gyptern und ,babyloniern mehrfach hingewiesen worden1 doch ist hier im einzelnen noch alles unklar4 ,fr die ,wgekunst und die ,messkunst hngen die gypter direkt von ,babylon ab4 ,die wunderbaren ,funde von ,tel ,amarna zeigten uns krzlich1 dass um die ,zeit des mittleren ,reiches syrische ,kleinknige1 die unter gypt4 ,oberhoheit standen1 in ,asien an ihren ,hof babylonisch berichteten1 so etwa wie im #ah4 ,jahrhundert unsere ,gesandten franzsisch berichteten4 ,und was das ,alter betrifft1 so ist das gyptische ,papier1 ja selbst das ,leder nicht lter als die ,ziegelsteine ,babylons4 7,die neuesten ,forschungen ,l4 ,w4 ,kings fr ,babylon ,chronicles ,concerning early ,babylonian ,kings1 #b4 voll4 #aijg und ,eduard ,meyers gypten zur ,zeit der ,pyramidenerbauer1 ,leipzig #aijh geben allerdings dem gyptischen ,staate ein um mehrere ,jahrhunderte hheres ,alter47 ,aber es gibt bis jetzt kein anderes ,volk1 fr das die historische berlieferung so wenig ,lcken bietet wie das gyptische4 ,erman in ,berlin1 der durch seine und seiner ,schule ,arbeit eigentlich erst die gyptologie auf wissenschaftliche ,grundlage gestellt hat1 sagt3 ,von der ,zeit des ,knigs ,snofru bis ,alexander dem ,grossen und von der griechischen ,epoche her bis zum ,einbruch der ,araber und von diesem wieder bis auf unsere ,tage liegt eine ununterbrochene ,kette von ,denkmlern und ,schriftwerken vor1 die uns die ,verhltnisse dieses ,landes kennen lehren4 ber #fjjj ,jahre knnen wir die ,geschichte dieses ,volkes und nur dieses verfolgen4 ,darum und nur darum beginne ich mit den gyptern4 ,i4 ,kapitel4 gypten4 gyptische ,geschichte4 ,eine genaue gyptische ,chronologie existiert zurzeit nicht1 obwohl im letzten ,dezennium1 insbesondere durch die ,ausgrabungen der deutschen ,orient-,gesellschaft unter ,leitung von ,borchardt1 wichtige ,anstze gewonnen sind4 ,nach dem ,vorgange des gyptischen ,priesters ,manetho1 der in griechischer ,sprache eine ,knigstafel gab1 von der einiges erhalten ist1 hat man die ,geschichte bis auf ,alexander in #cj ,dynastien geteilt4 ,ich gebe hier die ,epochen nach ,ed4 ,meyer 7gypt4 ,chronologie #aijd1 ,nachtrge #aijg7 und ,w4 ,spiegelberg1 und zugleich nach diesem die der ,kunstgeschichte4 ,der ursprngliche ,zustand in einer ,zeit1 die sich unserer ,berechnung entzieht1 ist wohl der einer ,besiedlung des ,landes durch einzelne selbstndige ,gaue gewesen2 diese ,gauverbnde haben sich whrend des ganzen ,altertums erhalten4 ,aber sehr frh muss der ,riesenstrom1 der nur durch vereinte ,krfte nutzbar zu machen war1 namentlich in ,untergypten ein straff zentralisiertes ,reich geschaffen haben1 das bereits vor #djjj ein ,kulturland war4 ,nach ,meyer hat es das gyptische ,kalenderjahr geschaffen1 das vom #ai4 ,juli #dbda an #djjj ,jahr unverndert in gypten bestanden hat1 -- das lteste feste ,datum1 welches die ,geschichte der ,menschheit kennt4 ,der ,tag ist durch den ,heliakischen ,aufgang des ,sothis 7,sirius7 festgelegt1 denn das gyptische ,jahr mit #cfe ,tagen sollte mit diesem ,aufgang beginnen1 und der verschob sich alle #d ,jahre um einen ,tag4 ,es folgten dann zwei politisch getrennte1 religis und kulturell gleichartige ,reiche1 ,unter- und ,obergypten1 von denen jenes die ,fischer und ,schiffer des ,delta1 dieses die ,ackerbauer des oberen ,stromlaufs umfasste1 bis etwa um #cdjj ,menes von ,thinis1 mit ,knigsname vielleicht ,namar1 ,wahrheit eignet dem ,re1 ,untergypten unterwarf und die beiden ,reiche vereinigte4 ,diese ,vereinigung war eine wirtschaftliche ,notwendigkeit2 die ,ackerbauer ,obergyptens mussten sich die freie ,ausfuhr ihres ,kornberschusses in die ,lnder des ,mittelmeerbeckens sichern4 ,die folgende ,tabelle hat ,w4 ,spiegelberg seiner ,vorlesung ber die gyptische ,kunstgeschichte vom ,winter #aijfg zugrunde gelegt und mir die ,publikation gestattet4 ,als ,zentren der ,frhzeit kamen neben ,hierakonpolis 7g4 ,nechen7 noch ,buto 7g4 ,pe7 in ,betracht sowie ,abydos4 ,als ,knige der ,kunstblte des alten ,stils sind ,sahur und ,neweserr zu nennen 7,ausgrabungen der deutschen ,orient-,gesellschaft ,l4 ,borchardt2 vergl4 ,ed4 ,meyers1 des um die gypt4 ,chronologie hochverdienten ,forschers ,vortrag3 gypten zur ,zeit der ,pyramidenerbauer1 ,leipzig1 ,j4 ,c4 ,hinrichs1 #aijh47 7,siehe ,abb47 ,die ,epochen der gyptischen ,geschichte und ,kunst4 ,i4 ,prhistorische ,zeit4 ,,ii4 ,frhzeit -- ,archaische ,kunst4 ,etwa #cdjj-bijj v4 ,chr4 ,dynastie ,i-,,iii4 ,,iii4 ,altes ,reich -- ,pyramidenzeit4 ,etwa #bijj-bejj v4 ,chr4 #a4 ,dynastie ,,iv -- ,die ,pyramidenerbauer ,cheops1 ,chephren und ,mykerinos -- ,entwicklung des neuen ,stils4 #b4 ,dynastie ,v -- ,bltezeit des neuen ,stils4 ,kunstzentrum3 ,memphis4 ,erste bergangsperiode -- ,dynastie ,,vi-,,xi -- ,etwa #bejj-bjjj v4 ,chr4 -- ,zerfall des ,reiches in ,gaustaaten4 ,,iv4 ,mittleres ,reich -- ,der klassische ,stil -- ,dynastie ,,xii4 ,um #bjjj-ahjj v4 ,chr4 -- ,sen-wosret 7das ,urbild des ,sesostris7 und der ,labyrintherbauer ,amenemhet-,labares 7,moeris74 ,kunstzentrum3 ,fajum4 ,zweite bergangsperiode -- ,dynastie ,,xiii-,,xvii4 ,um #ahjj-aehj v4 ,chr4 -- ,hyksosherrschaft4 ,v4 ,neues ,reich -- #aehj-aajj v4 ,chr4 ,dynastie ,,xviii bis ,,xx4 #a4 ,wiederbelebung des klassischen ,stils -- ,knig ,thutmosis ,,iii4 und ,knigin ,hatschepsowet4 ,um #aefj bis #adgj v4 ,chr4 #b4 ,bltezeit -- ,der freiere ,stil4 ,beziehungen zu der mesopotamischen und mykenischen ,kunst4 -- ,amenophis ,,ii4 ,,iii4 ,thutmosis ,,iv4 -- ,um #adgj-acgj v4 ,chr4 #c4 ,sonderkunst des ,ketzerknigs ,chinatn 7 ,amenophis ,,iv47 -- ,ausartung des freieren ,stils4 -- ,um #acge-acej v4 ,chr4 #d4 ,die ,restauration -- 7,haremheb1 ,sethos ,i474 ,um #acac-abib v4 ,chr4 #e4 ,ramessidenkunst -- 7,ramses ,,ii474 ,impressionistische ,richtung in der ,architektur4 -- ,um #abib-aajj v4 ,chr4 ,dritte bergangsperiode -- ,dynastie ,,xxi-,,xxv4 ,um #aajj-ffc v4 ,chr4 ,niedergang der ,kunst und ,beginn des ,archaismus unter der libyschen und thiopischen ,fremdherrschaft4 -- ,schischak4 ,kunstzentrum ist im ganzen neuen ,reich ,theben1 mit ,ausnahme der ,regierung des ,chinatn1 wo es ,el-,amarna ist4 ,,vi4 ,die ,sptzeit -- ,um #ffc-ecb v4 ,chr4 #a4 ,saitenzeit -- ,dynastie ,,xxvi4 ,psammetich1 ,amasis1 ,archaismus und ,renaissance4 ,bltezeit der ,portrtkunst4 -- ,um #ffc-ebe v4 ,chr4 #b4 ,perserzeit -- ,verfall der ,kunst whrend der persischen ,fremdherrschaft 7,herodot74 ,kunstzentrum ist ,sais4 #c4 ,letzte ,blte unter den letzten einheimischen ,dynastien -- 7,,xxviii-,,xxx -- ,nektanebos7 -- #ebe-ccb v4 ,chr4 ,kunstzentrum3 ,phil4 ,,vii4 ,hellenistische ,zeit -- ,ausleben und ,erstarren der gyptischen ,kunst -- #ccb v4 ,chr4-#cie n4 ,chr4 #a4 ,ptolemerzeit -- #ccb-cj v4 ,chr4 #b4 ,rmische ,kaiserzeit -- #cj v4 ,chr4-#cie n4 ,chr4 ,zentrum der ,kunst und ,wissenschaft ist ,alexandria4 ,die ersten #f ,dynastien bilden das alte ,reich1 etwa von #cdjj-bejj4 ,die ,hauptstadt ist ,memphis1 gegrndet vom ,knige ,menes1 dem ,men ,herodots1 der lange vllig sagenhaft war1 bis vor kurzem sein ,grab bei ,negade in ,obergypten mit der ,leiche gefunden wurde4 ,das ,grab1 eine gewaltige ,kammer aus ,ziegelsteinen1 ist eine sogenannte ,mastaba1 ein arabisches ,wort1 das eine grosse ,bank bezeichnet4 ,das ,grab1 eine ,nachbildung des ,palastes1 ist vorbildlich geworden1 aus ihm sind die ,grber der ,grossen und die ,pyramiden1 die ,grber der ,knige1 zunchst die der dritten und vierten ,dynastie1 hervorgegangen4 ,die ,stufenpyramide von ,sakkara 7siehe ,abb47 zeigt1 wie sich die ,pyramide aus aufeinandergesetzten ,mastabas entwickelt hat4 ,nur durch ihre ,hhe und ,masse konnten die ,grber vor der ,verwehung durch den ,wstensand geschtzt werden4 ,vor der ,scheintr in der westlichen ,mitte1 aus der der ,tote oder vielmehr seine ,seele1 der ,ka1 mit der ,welt verkehren sollte1 waren die ,opfersteine und spter die ,opfertempel1 wo die ,angehrigen dem ,ka ihre ,gaben darbringen konnten4 ,die vollstndige ,anlage des ,knigsgrabes zeigten die ,funde ,borchardts bei ,abusr1 der aus ihnen die ,grber der ,knige der ,v4 ,dynastie1 des ,sahur und des ,neweserr rekonstruiert hat4 ,zuerst der ,empfangsraum1 in den die ,knigsleiche aus dem ,kahn getragen wird1 dann ein sehr langer gedeckter ,gang1 mit vielen ,reliefs geziert1 der zum ,totentempel fhrt1 in dessen ,hintergrund sich der ,eingang in die ,pyramide1 die ,scheintr der ,mastaba1 befand4 ,die ,pyramide enthlt viele ,kammern und viele ,kostbarkeiten1 aber ,statuen1 wie in den ,mastabas1 sind dort nicht gefunden worden4 ,die vielen ,kostbarkeiten entwickelten eine eigene ,zunft der ,grberdiebe1 uns sind die ,akten eines grossen ,prozesses unter ,ramses ,,ix4 erhalten1 und durch einen sonderbaren ,zufall haben ,northampton1 ,spiegelberg und ,newberry bei ihren ,ausgrabungen in der ,grberstadt 7,nekropole7 von ,theben diese ,akten verifizieren knnen 7excavations in the ,theben necropolis1 ,london #aijh74 ,aus ,furcht vor den ,dieben sind die ,knigsgrber spter in die schwer zugnglichen ,felsentler von ,biban el ,moluk gelegt1 deren ,zugnge polizeilich berwacht wurden1 trotzdem sind sie geplndert worden4 ,menes hat nach der ,tradition die beiden ,reiche ,ober- und ,untergypten vereinigt1 aber die ,verwaltung war noch lange getrennt1 es gibt zwei ,silberkammern 7,reichsbank71 zwei ,oberrichter oder ,vorsteher des ,sdens und des ,nordens4 ,der ,knig trgt die beiden ,kronen von ,ober- und ,untergypten4 ,der ,knig ist zugleich ,oberpriester1 geniesst gttliches ,ansehen1 er ist ,sohn des ,amon oder des ,re1 des ,sonnengottes1 ist ,horus1 d4 h4 ,frhlingsgott4 ,die ,verwaltung ist aufs genaueste organisiert1 das ,land ist in ,gaue verteilt1 denen ,gaufrsten mit eigenem ,hofstaat vorstehen4 ,es ist die ,zeit jugendlicher ,kraft1 des ,erblhens von ,kunst und ,wissenschaft1 die ,glanzzeit ist die der ,v4 ,dynastie2 riesige ,tempelbauten1 ,mastabas1 ,steinkammern1 dann die ,riesenpyramiden des ,cheops1 des ,chephre und des ,mykerinos2 sie fallen in die ,,iv4 ,dynastie4 ,die ,bauttigkeit tritt so in den ,vordergrund1 dass die ,prinzen den ,titel eines ,vorstehers der ,arbeiten des ,knigs tragen4 ,um den ,syenit1 das vorzgliche ,baumaterial1 zu gewinnen1 hat sich das ,reich bis an die ,katarakten1 bis nach ,syene ausgedehnt4 ,aber nach der ,,vi4 ,dynastie1 nach ,pepi ,,iii4 geriet die ,knigsmacht in ,verfall4 ,die ,gaugrafen werden selbstndig und erblich1 im stlichen ,delta um ,tanis setzen sich libysche ,stmme fest4 ,schon zur ,zeit ,pepis treten neben der ,totenstadt1 der ,nekropole1 von ,memphis andere ,nekropolen auf1 die ,gaufrsten lassen sich in ihrer ,heimat begraben und viele ,vornehme auch auf dem heiligen ,boden von ,abydos neben der ,grabsttte des ,osiris4 ,es bildet sich dann in ,theben eine neue ,dynastie heran1 die in der ,,xi4 ,dynastie das ,land vereinigt und es beginnt mit der ,,xii4 ,dynastie das mittlere ,reich1 dessen erster ,knig ,amenemhet ,i4 grndlich ,ordnung stiftet4 ,es muss wirr genug in gypten ausgesehen haben als ,amenemhet das ,land mit seinem ,heere durchzog4 ,in der uns erhaltenen ,inschrift des ,chnemhtep eines sehr hohen ,beamten heisst es3 ,damit er die ,snde vernichte1 er1 der wie der ,gott ,atum glnzte1 da musste er auch wieder herstellen1 was er zerstrt fand4 ,er trennte eine ,stadt von der anderen2 er lehrte jede ,stadt ihre ,grenze gegen die andere kennen und stellte ihre ,grenzsteine fest wie den ,himmel auf4 ,er unterrichtete sich ber die ,wassergebiete der einzelnen ,stdte aus dem was in den ,bchern stand und verzeichnete sie nach dem was in alten ,schriften stand1 weil er die ,wahrheit so sehr liebte4 ,das mittlere ,reich geht bis etwa #ahjj4 ,gewaltige ,bauten an ,tempeln und ,grbern besonders in ,theben1 daneben auch ntzliche ,arbeiten wie ,nildmme und besonders das grosse ,staubecken des ,mrissee1 von ,amenemhet ,,iii4 ,labares1 dem ,erbauer des ,labyrinths angelegt1 das sich bis auf den heutigen ,tag erhalten hat und die ,landschaft ,fajum erst fruchtbar machte4 ,zum ersten ,mal wirkliche ,eroberungskriege2 ,nubien1 ,das elende ,kusch1 wird der ,goldminen in seiner ,wste halber nach langem ,kampfe endgltig von ,sen-wosret erobert1 der im ,herzen des ,landes bei ,semneh die ,grenzfestung anlegt2 auch mit ,syrien und ,arabien tritt gypten in ,verbindung4 ,doch nach den #bjj ,jahren ,bltezeit unter der ,,xii4 ,dynastie zerrtten ,thronstreitigkeiten1 dieser ,krebsschaden aller orientalischen ,lnder1 ausgehend von den mchtigen ,gaufrsten1 das ,land4 ,es erliegt dem ,ansturm semitischer ,nomadenstmme1 den ,hirtenfrsten1 den ,hyksos der ,griechen1 die von ,nordosten her1 von ,suez eindringen und zweifelsohne von den ,gaufrsten untersttzt werden4 ,ihre ,herrschaft nahm den ,verlauf1 den der ,einbruch der ,mongolen in das ,kalifenreich und den der ,germanen in das ,rmerreich genommen hat4 ,mit unwiderstehlicher ,gewalt werfen die ,barbaren das zerrttete ,reich ber den ,haufen1 schaffen ,ruhe und sehen dann1 dass sie einen solchen ,grossstaat zwar erobern aber nicht verwalten knnen4 ,die alte ,regierungsmaschine arbeitet weiter und nur ,garnisonen in den ,grossstdten erinnern an die ,fremdherrschaft4 ,nach einigen ,generationen nivellieren sich die ,frsten und ,vornehmen1 und die spteren ,hyksosknige sind so gut gypter wie die ,nachkommen ,dschingis ,khans gute ,moslems wurden4 ,aber mit der ,zivilisation1 die sie gewinnen1 verlieren die ,barbarenfrsten ihre ,kraft und so wurden die ,hyksos allerdings nicht ohne ,kampf nach etwa #cjj ,jahren von ,theben aus durch ,amose ,i4 vertrieben4 ,es beginnt das neue ,reich1 #aehj-aajj4 ,die ,zeit der ,thutmosen und ,ramessiden1 gypten wird ,weltmacht4 ,noch der ,urenkel des grossen ,eroberers ,thutmose ,,iii41 ,amenhtep ,,iii4 herrschte ber ,nubien1 ,libyen1 gypten1 ,arabien1 ,palstina und ,syrien1 bis an den ,euphrat und die ,ramessiden behaupteten dieses ,reich noch gegen die mchtige semitische ,grossmacht der ,chetafrsten4 ,aber das neue ,reich ist ganz vom alten verschieden4 ,der ,feudaladel wird systematisch vernichtet1 etwa wie der franzsische durch ,richelieu2 es ist ein ,militr- und ,priesterstaat4 ,libysche und semitische und hellenische ,sldner schlagen die ,kriege2 denn der gyptische ,bauer1 tapfer wie jeder ,bauer1 wenn er sein ,eigentum schtzt1 ist fr ,eroberungskriege nicht zu brauchen4 ,der ,knig ernhrt die ,heere und die ,priester1 alles ,land1 soweit es nicht den ,gttern gehrt1 d4 h4 den ,priestern1 die durch immer grssere ,geschenke gewonnen werden1 gehrt dem ,knig1 der es den ,bauern gegen eine ,abgabe von #bj des ,ertrages vermietet4 ,aber in ,wahrheit sind die ,sldnerfhrer und der ,hohepriester mchtiger als der ,knig4 ,es ist die bekannte ,verbindung von ,thron und ,altar1 wobei gewhnlich dem ,altar der ,lwenanteil zufllt4 ,sehr lehrreich ist hierfr der grosse ,papyrus ,harris1 ber den uns ,erman1 ,berl4 ,ber4 ,,xxi1 #aijc1 aufgeklrt hat4 ,man glaubte vorher1 dass es sich um ins ,ungeheuerliche gehende ,schenkungen ,ramses ,,iii4 an die ,tempel handle1 ,e4 hat gezeigt1 dass es sich um eine fr die ,begrbnisfeier dieses ,knigs in grsster ,eile zusammengestellte ,lobschrift handle1 und dass die sogen4 ,geschenke die ,besttigung des ,tempelbesitzes durch den ,knig bedeuten4 ,aber wir erfahren auch1 dass dieser ,besitz mssig geschtzt ein ,zehntel des ganzen ,landes umfasste4 ,insbesondere war der ,besitz und damit die ,macht der ,priester des ,amon zu ,theben ins ,riesenhafte angeschwollen1 daneben ,heliopolis1 g4 ,on1 mit dem ,tempel des ,atum1 der ,abendsonne1 und ,memphis mit dem ,tempel des ,weltschpfers ,ptah4 ,ich fge hier gleich einiges ber die ,religion und den ,kultus an4 ,das ursprngliche ,negervolk hatte ,fetischdienst1 jeder ,ort und ,gau seinen ,lokalgott1 wie z4 ,b4 das ,seenland ,fajum den in ,krokodilsgestalt verehrten ,sokk4 ,mit dem ,eindringen der sehr stark religis veranlagten ,semiten wurden aus den ,fetischen im wesentlichen ,lichtgtter1 insbesondere wird die ,sonne ,gegenstand der ,verehrung1 bald als ,abendsonne ,atum1 als ,frhlingssonne ,horus1 als ,mittagssonne ,r1 als sich stetig erneuerndes ,gestirn ,osiris1 als ,lebenspenderin ,amon4 ,mit der straffen ,zentralisation des ,reiches zentralisierte sich auch der ,olymp1 die ,hausgtter der ,dynastien wurden ,herrscher in der ,gtterwelt1 und werden mehr und mehr zu einer ,gottheit1 im wesentlichen die ,sonne4 ,am frhesten sind ,amon und ,r zum ,amon-,r verschmolzen4 ,lngst musste die ,geheimlehre der ,priester monotheistisch gewesen sein1 als ,amenophis ,,iv4 sich entschloss1 alle ,machtmittel des ,knigs daran zu setzen1 den ,monotheismus zur ,volksreligion zu machen4 ,zweifelsohne haben politische ,motive mitgewirkt1 der ,knig erkannte die ,gefahr1 welche die ,macht der ,amonspriester zu ,theben fr die ,dynastie barg1 und versuchte sie zu brechen4 ,mit wahrhaft fanatischem ,eifer bekmpfte er den ,dienst des ,amon1 aus allen ,denkmlern tilgte er den verhassten ,namen1 seinen eignen ,namen1 der ,amon enthielt1 nderte er in ,chinatn1 ,verkrperung der ,sonnenscheibe1 und seine ,residenz verlegte er aus ,theben nach ,el-,amarna4 ,ebendort wurde #ahhh von ,arabern seine ,korrespondenz mit den asiatischen ,tributfrsten in ,keilschrift auf ,tontfelchen gefunden1 sie bewies1 dass er es vorzog1 ,jerusalem dem ,ansturm der ,chabiri 7,hebrer7 preiszugeben und das ,anwachsen der ,chetamacht zu dulden als seine ,truppenmacht fr die ,durchfhrung der religis-politischen ,revolution zu schwchen4 ,die ,macht des ,chetareiches ist es wohl auch gewesen1 welche bald nach ,chinatns ,tode den energischen ,haremheb bewog1 seinen ,frieden mit den ,priestern zu machen und den alten ,zustand rcksichtslos wieder herzustellen4 ,er ermglichte es so seinen ,nachfolgern ,sethos ,i4 und ,ramses ,,ii4 den ,kampf mit den ,cheta mit ,erfolg aufzunehmen4 ,der ,kult der ,gtter war ein ,herzensbedrfnis des ,volkes1 im ,opferzeremoniell steht der ,knig1 der der eigentliche ,hohepriester ist1 obenan1 wie es denn berhaupt anfnglich ein ,laienpriestertum der hohen ,beamten gab1 neben dem aber auch eine eigene ,priesterkaste stand1 die spter den ,kult ausschliesslich leitete4 ,der ,gott bewirtet das ,volk und ein grosser ,teil der ,einknfte der ,priesterschaft ging fr ,brot und ,bier zur ,speisung des ,volkes an den ,festen auf1 wie uns die zahlreich erhaltenen1 sehr detaillierten ,tempelrechnungen beweisen4 ,bei ,erman findet man ,s4 #chh die ,beschreibung und ,s4 #chi die ,abbildung des grossartigen ,tempels der ,sonnenscheibe von ,tell el ,amarna4 ,etwa ein ,jahrhundert nach der ,zeit ,ramses ,,iii41 der als der letzte das ,weltreich im vollen ,umfang besass1 nahm der ,hohepriester von ,theben den ,thron ein1 um #ajj ,jahre spter dem gewaltigen ,scheschonk 7,schischak71 dem ,fhrer der libyschen ,sldner ,platz zu machen4 ,in den ,kmpfen1 die das ,reich zerrtten1 beginnt der ,vorstoss oder ,rckstoss der ,assyrer1 nur noch einmal von #fbe-ebe bis auf ,kambyses gelingt es der libyschen ,dynastie1 ,psammetich1 ,nekao1 ,amasis1 aus ,herodot uns wohlbekannt1 eine kurze ,blte gyptischer ,kultur1 die absichtlich an das alte ,reich anknpft1 herbeizufhren4 ,dann wird gypten persisch und wird mit ,persien von ,alexander dem ,grossen erbeutet4 ,nach dessen ,tode regiert #cjj ,jahre lang die ,diadochenfamilie der ,ptolemer4 ,die hellenistische ,kultur dringt ein1 berhrt aber nur die ,vornehmen1 unter ,kleopatra wird #cj v4 ,chr4 gypten rmische ,provinz4 ,die ,kultur dieser ,zeit verwchst mit der griechisch-rmischen als hellenistische4 gyptische ,sprache und ,schrift4 ,die gyptische ,sprache gilt heute als verwandt mit dem ,semitischen1 dem ,arabischen1 ,babylonischen und ,hebrischen4 ,wir knnen sie verfolgen von #djjj v4 ,chr4 bis #afej n4 ,chr4 ,wir unterscheiden3 #a4 ,das ,altgyptische1 die ,sprache der ,pyramidentexte1 die als gelehrte ,literatursprache bis in die rmische ,zeit unter ,kaiser ,decius fortlebt4 #b4 ,die ,volkssprache des mittleren und neueren ,reiches1 das ,neugyptische4 #c4 ,das ,demotische1 die ,volkssprache der griechischen ,zeit4 #d4 ,das ,koptische1 die ,sprache der christlichen gypter4 ,das ,demotische knpft unmittelbar an das ,altgyptische an4 ,das ,koptische zeigt zwar grosse lautliche ,vernderungen durch den ,einfluss des ,griechischen1 gewhrt aber generaliter die beste ,hilfe fr die ,entzifferung des ,altgyptischen1 denn die ersten drei ,sprachen wurden ohne ,vokale geschrieben4 ,hinsichtlich der ,schrift sind #d ,epochen zu konstatieren4 #a4 ,die ,periode der ,hieroglyphen1 welche von #djjj v4 ,chr4 bis #bej n4 ,chr4 reicht1 obwohl in den letzten #ajjj ,jahren nur noch zu dekorativen ,zwecken1 wie ,tempelinschriften und feierlichen ,urkunden4 #b4 ,die ,periode der hieratischen ,schrift1 welche die ,periode der ,hieroglyphen von #bejj1 von der ,,xi4 ,dynastie an1 begleitet bis zu ,psammetich4 ,sie hat sich aus ,abkrzung der ,hieroglyphen entwickelt4 ,sie ist die ,geschftssprache und ,schrift und aus ihr entwickelt sich3 #c4 ,die demotische ,sprache und ,schrift1 welche dann aber1 als nach ,diokletian die gyptische ,religion dem ,christentum erlag1 durch #d4 die koptische ,schrift verdrngt wurde1 die griechisch ist1 bis auf einige ,zeichen1 die demotisch blieben1 weil sie ,laute bezeichnen1 die das ,griechische nicht hat4 ,das ,koptische ist eine tote ,sprache1 es erlag dem ,arabischen4 ,um die ,mitte des #ag4 ,jahrhunderts1 genauer noch #afgc starb der nachweislich letzte ,mann der ,koptisch sprach1 der #hj;jhrige ,muallim ,athanasios4 ,nur noch im koptischen ,kultus hat es sich als ,sprache der koptischen ,bibel gehalten1 wie etwa das ,latein in der katholischen ,kirchensprache4 gyptische ,kultur4 ,meine ,herren6 ,mit der ,schtzung der gyptischen ,kultur ist es seltsam gegangen4 ,im ganzen ,kulturgebiet des ,mittelmeeres stand gyptische ,weisheit seit der ,zeit der ,hellenen bis in die ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts im hchsten ,ansehen1 whrend ihre ,kunst als seltsam und barbarisch gering geschtzt wurde4 ,die geheimnisvolle ,weisheit der ,priester1 die vielen ,inschriften in der wunderbaren ,bilderschrift der ,hieroglyphen -- vielleicht ein griechisches ,wort1 das ,einmeisselung in den heiligen ,sttten bedeutet --1 die unentzifferbaren ,papyrosrollen1 der einzig dastehende ,totenkult1 alles das trug dazu bei1 den ,gedanken an tief verborgene geheimnisvolle ,weisheit zu erwecken4 ,welchen ,eindruck gypten auf die ,hellenen gemacht1 erfahren wir aus ,herodot1 der ersten und der besten alten ,quelle4 ,er1 der gypten etwa um die ,mitte des #e4 ,jahrhunderts bereiste1 schreibt3 ,wie der ,himmel bei ihnen von sonderlicher ,art1 wie ihr ,strom eine andere ,natur hat1 als die brigen ,flsse1 so sind auch fast alle ,sitten und ,gebruche der gypter entgegengesetzt der ,weise der anderen ,menschen4 ,bei ihnen sitzen die ,weiber auf dem ,markt und handeln1 die ,mnner bleiben zu ,hause4 ,lasten tragen die ,mnner auf dem ,kopf1 die ,frauen auf den ,schultern4 ,ihre ,notdurft verrichten sie in den ,husern1 die ,speisen aber nehmen sie auf der ,strasse zu sich und sagen dazu3 ,im ,verborgenen msse man tun1 was unziemlich sei1 aber notwendig1 ffentlich aber1 was nicht unziemlich sei etc4 ,in jeder ,hieroglyphe sah man ein ,bild oder ,symbol irgend eines tiefen ,gedankens und suchte sie wie einen ,rebus zu erraten4 ,so las der bekannte viel wissende ,jesuit ,athanasius ,kircher1 der von #afja-afhj lebte und die ,laterna magica u4 a4 erfunden hat1 die sieben ,zeichen3 ,illustration welche in ,wahrheit autkrtr heissen und den ,titel 1 ,selbstherrscher1 bezeichnen1 der den ,titel ,imperator des rmischen ,kaisers wiedergibt1 in folgender ,weise3 ,osiris 79999symbol a7 ist ,urheber der ,fruchtbarkeit und aller ,vegetation1 79999symbol u74 ,seine ,zeugungskraft 79999symbol tk7 zieht aus dem ,himmel 79999symbol r7 der heilige ,mophta 79999symbol tr997 in sein ,reich1 und in einem andren ,falle las ,kircher die #ag ,buchstaben kasrs ,tmitins sbsts d4 h4 ,kaiser ,domitianus ,sebastos so3 ,der wohlttige ,vorsteher der ,zeugung der im ,himmel vierfach mchtige bergibt durch den wohlttigen ,mophta die luftige ,feuchtigkeit an den ,amon1 der in der ,unterwelt mchtig ist und durch seine ,statue und geeignete ,zeremonien veranlasst wird1 seine ,macht auszuben4 ,kircher hat brigens um die ,kenntnis des ,koptischen wirkliche ,verdienste4 ,er hat zuerst das ,koptische als die altgyptische ,volkssprache bezeichnet 7lingua aegyptiaca restituta #afde74 ,whrend ,kircher metaphysische und theosophische ,spekulationen in die ,hieroglyphen hineinlas1 fand der ,abb ,pluche meteorologische ,beobachtungen in ihnen und ein ,anonymus sogar ,davidische ,psalmen4 99 ,der ,lwe ist ein sptes ,zeichen1 das eigentlich dazu dient1 r und l1 die in alter ,zeit das gleiche ,zeichen haben1 zu unterscheiden4 ,meine ,herren6 ,sie knnen sich denken1 dass durch solche ,spielereien die ganze ,beschftigung mit ,hieroglyphen in ,verruf kam und wir blieben fr die wirkliche ,kunde von gypten auf die griechischen ,quellen1 insbesondere auf ,herodot1 ,eusebios1 ,horapollo1 ,plutarch1 ,diodor und die jdischen ,erzhlungen in der ,bibel angewiesen4 ,das wurde mit einem ,schlage anders1 als ,napoleon im ,jahre #agih seinen ,zug nach gypten unternahm1 um von da aus die ,englnder in ,indien zu bedrohen4 ,grossartig wie der ,plan und der ,mann nahm er einen ganzen ,stab hervorragender ,gelehrten unter ,vorsitz von ,fourier mit1 die mit der ,erforschung des ,landes beauftragt wurden1 fr welche ,napoleon durch des ,mathematikers ,karsten ,niebuhrs ,reise in ,arabien 7voyage en ,arabie7 #agfa-fg angeregt worden war4 ,sie haben ihre ,aufgabe glnzend gelst und ihr grosses ,material in der description de l',egypte1 dem ,fundament der gyptologie1 niedergelegt4 ,statt der wenigen nach ,rom und ,byzanz verschleppten ,inschriften lag jetzt eine ,flle von ,texten vor und die ,entzifferung wre1 wenn auch langsam1 gelungen1 wie die der ,keilschriften ,assyriens gelungen ist1 auch ohne den glcklichen ,zufall des ,fundes von ,rosette4 ,im ,august #agii1 als die ,lage des franzsischen ,heeres schon recht misslich war1 fand man beim ,ausheben von ,schanzen im ,port ,st4 ,julien 7,raschd71 #g1e km ,n4 ,w4 von ,rosette in der ,nhe der westlichen ,nilmndung eine schwarze ,granittafel1 deren ,vorderseite mit drei ,inschriften bedeckt war4 ,die oberste in ,hieroglyphen1 die mittlere in der gyptischen ,volksschrift zur ,zeit der ,ptolemer1 dem ,demotischen1 und die unterste in griechischer ,schrift und ,sprache4 ,im griechischen ,text stand3 ,man solle dieses ,dekret der ,priester von ,memphis zu ,ehren des ,knigs 7,ptolemus ,epiphanes1 #aif7 in heiliger ,schrift1 in ,volksschrift und in griechischer schreiben4 ,es war also kein ,zweifel1 dass die beiden gyptischen ,texte des ,steines von ,rosette die bersetzung des ,griechischen enthielten4 ,in dem ,dekret war mehrfach von ,knig ,ptolemus die ,rede1 es war unwahrscheinlich1 dass fr diesen fremden ,namen die ,hieroglyphen als ,symbolik dienen sollten4 ,die ,vermutung lag nahe1 dass die ,hieroglyphen eine ,lautschrift seien4 ,sie wurde #ahaf von dem grossen englischen ,physiker ,thomas ,young ausgesprochen1 welcher an der durch die ,kapitulation von ,alexandria #ahja nach ,england gesandten ,tafel i1 n1 p1 t1 f entzifferte und unabhngig von ihm kam der junge franzsische ,gelehrte ,jean ,franois ,champollion-le ,jeune auf den gleichen ,gedanken4 ,champollion muss als der eigentliche ,entzifferer der ,hieroglyphen angesehen werden4 ,wer sich genau fr ihn und seine ,taten interessiert1 findet alles denkbare ,material in dem hchst fesselnden ,werke von ,h4 ,hartleben3 ,champollion1 sein ,leben und sein ,werk #aijf1 in dem mit der ganzen liebevollen ,sorgfalt1 deren nur eine ,frau fhig ist1 und mit glnzendem ,erfolg in vieljhriger unermdlicher ,arbeit alle berhaupt beschaffbaren ,urkunden verwertet sind4 ,dass ,young und ,champollion ,vorlufer hatten1 ist selbstverstndlich1 so erwiesen sich z4 ,b4 die ,angaben des ,kirchenvaters ,clemens ,alexandrinus ber das altgyptische ,schriftsystem bedeutend zuverlssiger als die des ,herodot und ,diodor4 ,ganz bedeutend muss der ,dne ,georg ,zoga hervorgehoben werden1 der sich von #aghc an mit ,hieroglyphik beschftigte4 ,zoga1 geschulter ,philologe1 -- er war der ,lieblingsschler des berhmten ,gttinger ,philologen ,ch4 ,g4 ,heyne --1 hat den ,lautcharakter der ,hieroglyphen erkannt4 ,er hat vermutet1 dass der ,ring3 9999symbol1 die alphabetisch geschriebenen ,namen des ,knigs und der ,knigin umschlsse und was die ,hauptsache war1 er hat die gyptische ,kunst richtig beurteilt4 ,winckelmann hatte die gyptische ,kunst als vllig stabil hingestellt4 ,demgegenber zeigte ,zoga1 dass es in ihr ,entwicklung1 ,blte und ,verfall gibt1 kurz ,bewegung4 ,heute wissen wir1 dass das alte ,reich eine ,zeit der ,entwicklung durchmachte von khner1 aber technisch unvollkommener ,nachahmung der ,natur aufsteigend bis zu ,meisterwerken wie3 der ,dorfschulze1 der ,schreiber1 und der gewaltigen ,sphinx'1 das ,abbild der vollen ,majestt des ,knigs 7siehe ,abbild474 ,auf diese ,zeit folgte ein ,beharren und ein ,stabilwerden im mittleren ,reich1 ein ,verfall in der ,hyksosperiode1 bis dann im neuen ,reiche die neue grossartige ,kunstepoche herbeigefhrt wurde dadurch1 dass die aus dem ,verkehr mit ,syrien und ,babylonien gewonnenen neuen ,motive der ,eigenart des gyptischen ,volkes gemss entwickelt wurden4 ,in dem ,werke von ,h4 ,hartleben finden ,sie1 meine ,herren1 wie ,champollion von frhester ,jugend an die ,entzifferung des gyptischen ,geheimnisses als sein ,lebensziel erkannte und wie unentwegt er diesem ,ziel trotz ,krankheit und ,not nachgestrebt4 ,von besonderem ,einfluss ist das ,interesse1 das ,fourier1 der ,verfasser der ,thorie de la ,chaleur1 dem genialen ,knaben entgegenbrachte1 der #ab;jhrig im ,herbst #ahjb dem ,prfekten von ,grenoble durch den lteren ,bruder1 den ebenfalls bedeutenden ,gelehrten ,jacques vorgestellt wurde4 ,aber wir sehen aus dem ,buche auch1 wie gross die ,arbeit1 wie mannigfaltig die ,schwankungen und ,irrtmer waren1 bis es #ahbb ,champollion gelang1 die grundlegenden ,stze auszusprechen3 #a4 ,die drei altgyptischen ,schriftformen1 ,hieroglyphen1 ,hieratisch1 ,demotisch1 stellen im ,grunde dasselbe einheitliche ,system dar4 #b4 ,das ,system besteht aus einem ,gemisch von etwa #ai teils figurativer1 teils symbolischer ,zeichen4 ,champollion ging wie ,young vom ,stein von ,rosette aus4 ,dort kam an der ,stelle1 wo der griechische ,text von ,ptolemus spricht1 derselbe ,ring vor1 den man von den ,bildern der ,tempel neben dem ,haupt des durch die ,doppelkrone bezeichneten ,knigs her kannte und in diesem ,ring 9999symbol finden sich die ,zeichen3 ,illustration ,illustration ,champollion hatte bemerkt1 dass auf einem ,obelisken aus ,phil1 der wichtigen ,grenzstadt in ,untergypten1 neben demselben ,knigsring ein anderer stand1 der #e von den ,zeichen des ersten ,ringes enthielt4 ,aus der griechischen ,inschrift an der ,basis des ,obelisken liess sich entnehmen1 dass es der ,name ,kleopatra sei und er musste es sein1 denn von den drei in der ,knigsfamilie blichen ,frauennamen3 ,arsinoe1 ,berenike1 ,kleopatra enthlt nur der letzte #e ,buchstaben1 die auch in ,ptolemus vorkommen4 ,so wurden die ,zeichen fr die ,laute a1 e1 l1 m1 o1 p1 r1 s1 t gefunden und bald fand ,champollion ,besttigungen1 die ihn weiter fhrten1 so an dem ,knigsnamen ,aleksentros1 id est ,alexander4 ,dazu kam dann bald als der schlagendste ,beweis1 dass1 wenn man nach dieser ,deutung ,worte las1 die phonetisch geschrieben1 hinter denen aber1 was sehr hufig ist1 ein ,deutungszeichen stand1 wie z4 ,b4 9999symbols ,eh und3 9999symbols erp1 man auf wohl bekannte koptische ,worte ehe der ,ochse und erp1 der ,wein stiess4 ,diese ,determinative oder ,deutungszeichen waren unentbehrlich und wurden immer zahlreicher4 ,dieselben beiden ,zeichen 9999symbols konnten noch bedeuten3 ,weinen1 dann war ein trnendes ,auge dahinter 9999symbol2 ,feld1 dann war ein ,markstein dahinter1 wenn es ,strick bedeutete 9999symbol4 ,wenn es ,loben1 ,preisen1 ,rufen1 kurz einen ,ausruf bedeutete1 ein sitzender ,mann1 wenn es ,bedrohen1 ,bedrngen bedeutet1 ein bewaffneter ,arm3 9999symbol1 der berall vorkommt1 wo ,energie ihren ,ausdruck findet4 ,es sind diese ,determinative berreste der ltesten ,zeit1 wo die ,hieroglyphen wirklich ,bilderschrift war1 wie es die chinesische ,schrift noch heute ist4 -- ,ich nehme als ,beispiel die ,hieroglyphe 9999symbol per das ,haus1 der rohe ,grundriss eines ,hauses1 wie es noch heute der gyptische ,bauer bewohnt4 ,aber das ,zeichen fr ,haus der ltesten ,zeit wurde im ,laufe der ,zeit zum ,zeichen der ,silbe per4 ,dies kann dann sehr verschiedenes bedeuten3 9999symbols hinausgehen1 9999symbols hineingehen4 ,als ,champollion #ahcb schon #aj ,jahre nach seiner ,entdeckung starb1 war es ihm gelungen1 das ganze ,schriftsystem der ,hieroglyphen zu entziffern4 ,dieser eine ,mann hatte in einem ,jahrzehnt das grosse ,rtsel gelst und ein ganzes ,volk wieder in die ,weltgeschichte eingefhrt4 ,nach den ,hieroglyphen wurde die hieratische ,schrift entziffert1 die ,priesterschrift1 in der die meisten ,papyri geschrieben sind1 und die aus ,zusammenziehung der ,hieroglyphen1 sogenannten ,ligaturen1 entstanden1 sich zu jener verhlt1 wie unsere ,schreibschrift zur ,druckschrift und nach dieser von ,brugsch das ,demotische4 ,es konnte eine gyptische ,grammatik geschrieben werden1 gyptische ,literatur gelesen werden und eine glnzende ,besttigung erhielten die ,arbeiten der gyptologen als ,lepsius1 der #ahdb die berhmte1 so erfolgreiche1 sogenannte preussische ,expedition geleitet hatte und die ,grber des alten ,reiches aufgedeckt hatte1 #ahfg auf dem ,trmmerfelde der alten ,stadt ,tanis eine andere ,trilingue fand1 von sehr bedeutender ,lnge und ganz vollkommen erhalten3 ,das ,dekret von ,canopus1 das sich auf eine ,kalenderverbesserung bezog4 ,aber als nun die gyptische ,literatur entziffert war1 machte sich zunchst eine grosse ,enttuschung geltend4 ,an ,stelle der erwarteten tiefsinnigen ,weisheit fand man eine wirre ,mythologie1 aus der nur die schon durch ,plutarch1 de ,iside1 bekannten ,gestalten des ,osiris1 der ,isis1 des ,seth oder ,typhon1 und des ,horus oder besser ,hor deutlicher sich abhoben4 ,man lese ,erman ,s4 #cfe ff4 ,daneben ,haarspaltereien1 wie etwa die rabbinischen ,untersuchungen ber die ,jakobsleiter1 ,zaubersprche und eine tolle ,dmonologie4 ,die ,papyri entpuppten sich meist als ,schlerhefte oder als ,briefe1 die zum ,unterricht geschrieben waren und etwas mehr ,inhalt boten eigentlich nur die ,totenbcher1 buchstblich ,reisehandbcher fr den ,ka1 die ,seele des ,verstorbenen1 auf seiner ,reise in das ,reich des ,osiris1 in die ,totenwelt4 ,die ,medizin1 die ,herodot solchen ,respekt einflsste1 lernten wir aus dem grossen ,papyrus ,ebers kennen1 eine ausserordentliche1 reiche ,sammlung von ,rezepten1 deren vornehmster ,bestandteil ,kot der verschiedenartigsten ,tiere1 berhaupt die ekelerregendsten ,elemente sind4 ,beilufig gesagt ist auch fr die mathematische ,tradition die ,bemerkung nicht unwichtig1 dass ein ,teil dieser ,rezepte noch heute unverndert einen ,bestandteil der ,volksapotheke in ,europa bildet4 -- ,so schlug denn die ,ehrfurcht in ihr ,gegenteil um4 ,man unterschtzte die gyptische ,wissenschaft1 wie man sie berschtzt hatte4 ,aber etwa seit #ahhj trat eine ,wandlung ein1 die genaue ,detailforschung1 gefundene ,briefe1 ,rechnungen1 ,steuerquittungen1 ,prozessakten zeigten1 dass man es mit einer seit #djjj v4 ,chr4 grossartig organisierten ,verwaltung und mit einem ausserordentlich klaren und verstndigen ,volke zu tun hatte4 ,in die ,geschichte1 in die ,mythologie kam ,licht1 ,lyrik1 ein reicher ,mrchenschatz1 wie ihn noch heute die ,fellah lieben2 auch die ,kunst zeigte sich zum ,teil auf erstaunlicher ,hhe4 ,vergl4 die kurze ,kunstgeschichte von ,w4 ,spiegelberg4 ,man denke an die ,statuen des ,pepi und ,ramses ,,ii41 die herrlichen ,statuen von ,gizeh im ,louvre etc4 ,ferner an ,architekturwerke1 ,meisterwerke1 wie die ,tempel von ,karnak und ,luxor4 ,papyri1 wie die lteren1 auf ,leder geschriebenen1 z4 ,b4 der ,papyrus ,prisse1 zeigten wirklich hohe ,weisheit auf ethischem ,gebiet #bejj v4 ,chr4 ,ausserordentlich frh war das ,barbarentum1 wie ,menschenopfer1 ,ttung der ,frauen und ,sklaven1 die es bei den ,griechen noch im ,homerischen ,zeitalter gab1 abgeschafft4 ,auch die ,stellung der ,frau zeigt die ethische ,reife1 sie war weit hher als bei irgend einem orientalischen ,volke1 vielleicht die ,hebrer ausgenommen1 selbst der ,adel der ,herkunft richtet sich nach der ,mutter4 ,wir haben ,kunde von der bedeutenden ,rolle1 welche z4 ,b4 ,tye1 die ,mutter des ,chinatn1 spielte1 deren wundervoller ,goldschmuck vor kurzem gefunden wurde1 wir wissen von der zwanzigjhrigen kraftvollen ,regierung der ,hatschepsowet1 der ,mutter des grossen ,thutmosis ,,iii41 welche u4 a4 eine grosse und erfolgreiche ,expedition nach ,punt sandte und dort ihre ,statue aufstellen liess4 ,die ,ehe war sehr frh im wesentlichen monogamisch1 und das ,familienleben ausserordentlich innig4 ,vielleicht hat die ,schwesterehe der gypter zu dieser ,wertung der ,frau beigetragen4 ,anfnglich ,sitte der ,vornehmsten1 wohl um ,erbteilungen zu vermeiden1 verbreitete sie sich rasch ber das ganze ,land1 und die gypter haben fr ,schwester und ,geliebte das gleiche ,wort4 -- ,die ,rechtspflege war sehr frh geordnet1 ,richter von ,fach fhrten die ,untersuchung1 die ,strafen bestimmte der ,knig1 sie waren nicht grausamer1 als sie bei uns bis ins #ai4 ,jahrhundert hinein gebruchlich waren4 gyptische ,mathematik4 ,was nun die ,mathematik der alten gypter betrifft1 so waren wir bis #ahfh auf sehr drftige ,quellen angewiesen4 ,dass die gypter schon frh im ,besitze nicht geringer mathematischer ,kenntnisse gewesen1 geht schon aus den gewaltigen ,bauten hervor4 ,die ,grber der ,grossen waren genau orientiert4 ,stets stand die ,statue des ,toten1 die dem ,ka1 der ,seele1 ,gelegenheit geben sollte in seinen ,leib zurckzukehren1 so dass sie genau nach ,westen schaute4 ,die grossen ,pyramiden waren auf das ,genaueste orientiert1 so dass die wunderbarsten ,vermutungen1 und zwar vor noch nicht langer ,zeit1 ber ihre eigentliche ,bedeutung gemacht wurden4 ,ich nenne nur die des ,ingenieurs ,price ,smith ber die ,pyramide des ,cheops4 ,im allgemeinen standen die ,tempel im ,meridian4 ,diese ,orientierung war ,aufgabe einer besonderen ,priestergruppe1 der ,harpedonapten id est der ,seilspanner4 ,der ,knig selbst beteiligte sich dabei4 ,man vergleiche die von dem frheren ,strassburger gyptologen ,dmichen verffentlichte ,baugeschichte des ,tempels von ,denderah2 der ,tempel wird genau nach dem ,eintritt der ,plejaden in den ,meridian orientiert4 ,dort ist der ,knig abgebildet an einem ,pflock stehend1 und diesem gegenber steht ,sfchet1 die ,gttin der ,wissenschaft und der ,bibliotheken2 beide schlagen gleichlange ,pflcke mit einer ,keule in den ,erdgrund und halten gemeinsam ein ,seil4 ,die ,inschrift sagt3 ,ich habe gefasst die ,holzpflcke und den ,stiel des ,schlegels1 ich halte das ,seil gemeinsam mit der ,gttin ,sfchet4 ,mein ,blick folgt dem ,gange der ,gestirne2 wenn mein ,auge an dem ,sternbilde des ,siebengestirns angekommen ist und erfllt ist der mir bestimmte ,abschnitt der ,zahl der ,uhr1 stelle ich die ,pflcke auf die ,eckpunkte deines ,gotteshauses4 ,die ,stelle3 wenn mein ,auge usw4 wird dadurch verstndlich1 dass die ,himmelskarte so angelegt wurde1 dass unter der ,mitte des ,himmels ein ,mensch aufrecht sitzt und nun wird der ,gang der ,sterne angegeben4 ,uns sind mehrere solcher ,listen erhalten4 ,da heisst es z4 ,b43 ,am #af4 ,phaopi steht in der #h4 ,stunde die ,fingerspitze des ,sternbildes ,sa'h id est ,orion ber dem linken ,auge etc4 ,ich will hier nur kurz bemerken1 dass auch unser ,kalender im wesentlichen auf die gypter bezw4 ,babylonier zurckgeht4 ,an ,werkzeugen war ihnen schon in ltester ,zeit der rechte ,winkel1 das ,richtscheit1 bekannt1 das man u4 a4 in einer ,tischlerwerkstatt gefunden hat2 die ,orientierung im ,felde geschah durch das ,spannen des ,seiles mit den ,knoten #c1 #g1 #ab4 ,dass danach das pythagoreische ,dreieck mit den ,seiten #c1 #d1 #e den gyptern bekannt war1 steht unzweifelhaft fest4 ,auch ,zirkel verschiedener ,art knnen nicht gefehlt haben4 ,ein eigentmliches ,instrument zum ,ebenmachen1 unserem ,hobel entsprechend1 ist ebenfalls gefunden worden4 ,an ,massstben etc4 hat es auch nicht gefehlt4 ,das ,richtscheit kommt des fteren auf ,bildern in der ,hand des ,knigs vor1 wie etwa der ,pflug in der des ,kaisers von ,china4 ,in der ,ornamentik findet sich eine ,reihe geometrischer ,figuren1 ihre ,wagenrder verlangen die ,kreisteilung1 anfangs sind sie viergeteilt1 spter nach ,zusammenstoss mit den ,chaldern oder ,babyloniern sind sie sechsgeteilt4 ,in der grossen ,schenkungsurkunde des ,tempels von ,edfu haben wir eine ganze ,reihe von ,flchenberechnungen2 einzelne ,rechenexempel finden sich in den ,papyri1 aber im grossen und ganzen waren wir auf sehr drftige ,nachrichten der ,klassiker1 in erster ,linie auf ,proklus angewiesen4 ,fest steht1 dass ,thales1 der ,milesier1 etwa um #fjj einige ,kenntnisse1 die ihm gyptische ,priester vielleicht wegen ihrer ,geringfgigkeit mitgeteilt hatten1 nach ,jonien brachte1 darunter den ,satz von den ,basiswinkeln im gleichschenkligen ,dreieck1 den #b4 ,kongruenzsatz und die ,konstruktion des gleichseitigen ,dreiecks4 ,weit lnger und fruchtbarer scheint der ,aufenthalt des ,pythagoras1 dem es allem ,anscheine nach gelang in die schwierige ,sprache und in das noch schwierigere ,vertrauen der gyptischen ,priester einzudringen1 gewesen zu sein4 ,pythagoras brachte vermutlich auch die ,form1 in welche die gypter ,stze und ,aufgaben kleideten1 nach ,europa1 die sich bei ,euklid und ,heron erhalten hat4 ,sicher bezeugt ist der ,aufenthalt des ,mathophilosophen ,eudoxos und der des ,oinopides1 der die ,konstruktion des ,lotes aus gypten importierte4 ,wahrscheinlich der des ,platon von ,sizilien aus1 sicher wiederum der des ,eudemos1 wahrscheinlich der des ,demokrit1 der sich rhmte1 dass ihn im ,konstruieren nicht einmal die gypter bertrfen4 ,die gyptische ,reisskunst hatte den hchsten ,ruf4 gyptische ,feldmesser und ,baumeister waren in der ganzen ,welt des ,mittelmeeres bis tief in die rmische ,kaiserzeit die gesuchtesten4 ,einen hohen ,ruf hatten ihre astronomischen ,kenntnisse und ,beobachtungen1 die sehr lange fortgesetzt waren4 ,man muss freilich sagen1 dass die eigentmlichen1 ganz neuerdings von ,l4 ,borchardt erklrten ,instrumente mit unseren astronomischen ,przisionsinstrumenten keinen ,vergleich zulassen1 ja nicht einmal mit denen der ,babylonier4 ,eine direkte altgyptische ,urkunde sprach zum ersten ,male zu uns im ,papyrus ,rhind1 ber welchen #ahfh der ,englnder ,birch im ,lepsius einen kurzen ,bericht gab4 #ahgb erhielt ,august ,eisenlohr in ,heidelberg eine lithographische ,abschrift des ,textes und in fnfjhriger mhevoller ,arbeit entzifferte er denselben1 untersttzt von seinem ,bruder1 dem ,mathematiker ,friedrich ,eisenlohr und vor allem von ,moritz ,cantor4 ,die ,ausgabe ist jetzt veraltet1 besonders die ,namen1 aber auch die ,zahlworte und ,masse sind falsch gelesen4 ,so ist z4 ,b4 psd #i mit paut ,kreis verwechselt und eine neue ,ausgabe vom ,standpunkte der heutigen gyptologie wre sehr zu wnschen4 ,der ,papyrus beginnt mit den ,worten3 ,vorschrift zu gelangen zur ,kenntnis aller dunklen ,dinge1 aller ,geheimnisse1 welche sind in den ,dingen4 ,verfasst wurde diese ,schrift im ,jahre #cc1 im vierten ,monat 7,mesori7 der berschwemmungszeit unter ,knig ,raa-us lebenspendend nach dem ,muster alter ,schriften in der ,zeit des ,knigs 4444444at vom ,schreiber ,aahmesu4 ,der ,knig heisst nicht ,raa-us1 sondern mit seinem ,horusnamen ,apophis1 wie die furchtbare ,schlange des ,typhon4 ,es ist der ,hyksosknig mit seinem ,knigsnamen ,a-vose-re1 gross ist die ,macht des ,re4 ,re1 nicht ,ra1 ist die heisse ,mittagssonne1 deren ,gewalt nirgends sich fhlbarer machte als in gypten1 und deren ,kult im alten und im mittleren ,reich alle brigen berbot4 ,der ,knig des ,musters ist ,amenemhet ,,iii41 etwa um #bbjj4 ,die ,muster sind1 wie es scheint1 gefunden worden von ,flinders ,petrie in ,kahun im ,jahre #ahhi1 die ,papyri hat ,griffith #ahig herausgegeben1 wenigstens stimmt ,papyrus ,ames mit denen von ,kahun genau berein4 ,eisenlohr und mit ihm ,cantor bezeichnen den ,papyrus als ein mathematisches ,handbuch der alten gypter1 ,cantor nennt es gelegentlich sogar ,vademecum eines gyptischen ,feldmessers1 dem gegenber erklrte ,eugne ,revillout1 der ,herausgeber der ,revue gyptologique1 in einer ,note1 die ,cantor1 wie es scheint1 entgangen ist1 ist sie doch dem so rhrigen und so viel jngeren ,l4 ,borchardt entgangen1 das ,heft ganz kurz und klar fr das ,heft eines mssigen ,schlers1 das einige ,jahrhunderte spter von einem ,schreiber ohne alle mathematische ,bildung1 und solcher gab es schon im alten gypten1 dem ,jamesu1 ,sohn des ,mondes1 abgeschrieben und an einen schlichten ,landmann verkauft ist4 ,dieser ,ansicht ,revillouts schloss sich ,weyr in seinem ,festvortrag in der ,wiener ,akademie an2 ,borchardt1 dessen ,autoritt sehr schwer ins ,gewicht fllt1 teilte gleichfalls diese ,ansicht und auch ich kann ihr nur beipflichten4 ,das ,heft wimmelt geradezu von groben ,rechenfehlern1 die oft vom ,lehrer mit roter ,tinte tout comme chez nous korrigiert1 fter nur generaliter bemerkt sind4 ,so kommt z4 ,b4 ein ,exempel vor1 wo der ,schler durchgehend #ad mit #i verwechselt hat1 das war leicht mglich1 die ,schrift ist althieratisch1 ganz hnlich wie beim ,papyrus ,ebers1 unserer ,hauptquelle fr die ,geschichte der gyptischen ,medizin4 ,das ,hieratische verhlt sich1 wie schon gesagt1 zu den ,hieroglyphen1 die nur in prhistorischer ,zeit wirkliche ,bilderschrift waren1 wie unsere ,schreibschrift zur ,druckschrift1 es entsteht durch ,ligaturen4 ,der ,lehrer schreibt nur eine #ad an den ,rand2 er lsst1 wenn die ,exempel falsch sind1 ,proben machen1 gibt auch gelegentlich dasselbe ,exempel mit anderen ,zahlen1 manchmal gibt er selbst die ,lsung an1 die mitunter ganz anderen ,gebieten der ,mathematik angehrte4 ,daneben kommen auch ,fehler genug auf ,rechnung des ,schreibers ,jamesu4 ,die ,ansicht ,revillouts ist schon an und fr sich wahrscheinlich1 da die grosse ,mehrzahl der auf uns gekommenen ,papyri ,schlerhefte waren4 ,es gab schon im alten ,reiche ein ausgebildetes ,schulwesen4 ,die ,schulen a-sbo waren teils staatliche1 teils private4 ,sie waren ganz und gar realistisch4 ,ihr ,zweck war nicht die formale ,geistesbildung1 an toten ,sprachen abgezogen1 sie bersetzten nicht ihren ,julius ,csar ,shakespeares ins ,lateinische1 um denselben den ,rmern zugnglich zu machen1 sondern sie hatten ,fachschulen1 ,schulen fr ,ackersleute1 fr ,baumeister1 fr ,feldmesser1 fr ,intendanten1 fr ,kaufleute etc4 ,unser ,heft entstammt einer landwirtschaftlichen ,schule4 ,der ,schreiber schliesst es mit den ,worten3 ,fange das ,ungeziefer und die ,muse1 vertilge das ,unkraut aller ,art4 ,bitte ,gott ,re um ,wrme1 ,wind und hohes ,wasser4 ,das letzte war die ,hauptsache4 gypten1 sagt ,herodot1 ist ein ,geschenk des ,niles1 wurde doch die ganze straffe ,zusammenfassung des ,volkes unter einen ,knig durch die ,notwendigkeit dem gewaltigen ,strom mit vereinten ,krften zu wehren1 unabweisbar2 damit das ,jahr gut war1 musste die ,nilhhe am ,pegel von ,memphis #af ,ellen1 #j1ech m1 betragen4 ,bei #ah ,ellen war es ein gesegnetes1 was darber war1 war schdlich4 ,aber auch abgesehen von dem ,spruche1 bezeugt es der ,inhalt des ,heftes2 die ,beispiele sind zum weitaus grssten ,teil direkt fr den ,gebrauch des ,landmanns bestimmt4 ,ein nicht unwichtiges ,argument fr ,revillouts ,ansicht gab mir ,herr ,spiegelberg an4 ,der ,papyrus soll nmlich vorzglich erhalten sein1 was usserst unwahrscheinlich ist bei einem viel gebrauchten ,handbuch4 gyptische ,arithmetik4 ,das ,zahlensystem der gypter ist dekadisch4 ,die ,ziffern sind fr die ,einer ,striche 9999symbol1 fr die ,zehner 9999symbol1 fr die ,hunderter 9999symbol1 fr die ,tausender 9999symbol1 fr die ,zehntausender 9999symbol1 fr die ,hunderttausender 9999symbol4 ,die grssere ,zahl geht der kleineren vor1 z4 ,b4 ,illustration gleich #bab1fce4 ,in den ,stundenangaben und ,datierungen werden die ,einer auch noch durch horizontale ,striche bezeichnet4 ,illustration ,in monumentalen ,einmeisselungen stehen die ,zahlen auch vertikal1 wie z4 ,b4 die ,zahl #geea1 die in der ,schenkungsurkunde auf der ,tempelmauer von ,edfu vorkommt4 ,fr #e kommt auch in hieroglyphischen ,ziffern 9999symbol vor4 ,die lautliche ,bezeichnung1 soweit sie feststeht1 ist fr #a wa1 fr zwei meist die ,dualform vom ,stamme sen ,bruder1 nmlich der eins4 ,die #e1 dua1 heisst ,hand1 wie im ,indischen und ,mexikanischen und wird auch meist durch eine ,hand determiniert4 ,umgekehrt wird z4 ,b4 ,handwerker dargestellt durch fnf ,striche1 dahinter ,mann und ,frau4 ,die #aj 7met7 wird durch den ,phallus 9999symbol geschrieben1 der denselben ,lautwert met hat4 ,das ,zeichen fr #ajj 7vielleicht schent71 eine ,schlinge1 ist vom zusammengerollten ,seil von #ajj ,ellen hergenommen1 #ajjj 7cha7 ist die so hufige ,lotosblume1 deba1 d4 i4 #ajjjj1 ist ,finger1 ,zeichen und ,wort fr #ajjjjj ist die ,kaulquappe hafen1 welche nach der berschwemmung im ,nilschlamme in ungeheuren ,mengen vorkommt4 ,als der ,handel im ,delta ausserordentlich entwickelt war1 im neuen ,reiche gab es auch ,zeichen fr ,millionen und ,zehnmillionen4 ,die ,zeichen kommen schon frher vor1 sie werden dann aber meist1 wie das griechische ,myrioi1 fr unendlich gebraucht4 ,der ,gott verspricht dem ,knige nicht ,millionen ,jahre1 sondern ewiges ,leben4 ,es gab seit der ltesten ,zeit ein ,zeichen fr #j nen1 nichts4 ,nen ist zugleich die grammatische ,negation1 die ,hieroglyphen 9999symbols stellen vielleicht eine im ,gleichgewicht befindliche ,wage1 vielleicht zwei gleichmssig ausgestreckte ,arme1 9999symbol auch ,schulter1 ,arme und abwinkende ,hnde4 ,determiniert wird nen durch das ,zeichen des ,bsen1 richtiger des ,ungemtlichen1 ein ,vogel1 der unserem ,spatz hnelt 9999symbol4 ,ob die #j vor der ,ptolemer ,zeit als ,zahl angesehen wurde1 steht nicht fest1 als ,ziffer war sie berflssig1 und als ,zahl der ,zahlenreihe1 wie wir gleich hervorheben1 nicht mglich4 ,die ,ordinalzahlen werden gebildet durch ,anhngen der ,silbe nu 9999symbol an die ,kardinalzahl und spter durch ,vorsetzen von mh vollmachen1 also der die #e vollmacht1 d4 i4 eben der fnfte2 im ,koptischen die ausschliessliche ,ableitung4 ,zu der aufsteigenden ,zahlenreihe bildeten die gypter auch die absteigende #a_/b1 #a_/c1 #a_/d usw41 indem sie ber die ,kardinalzahl die ,partikel ro 9999symbol setzten4 7,eine ,ausnahme bildet #a_/b1 welches mit ,hlfte 9999symbol geschrieben wird47 ,ro ist das ,zeichen fr ,mund1 das zur ,prposition geworden ist und in etwas hinein etc4 bedeutet1 auch distributiv pro ,tag etc4 bedeutet4 ,im ,hieratischen ist es zu einem einfachen ,punkt verkrzt worden1 es sind ganz hnliche ,gedanken1 und wunderbarerweise auch im ,hieratischen dieselbe ,bezeichnung wie bei den ,indern1 die die absteigende ,reihe als ,reihe der negativen ,zahlen gebildet haben4 ,der gypter fasst #c auf als #c #a und dem entspricht die ,zahl1 welche dreimal genommen #a gibt4 ,mit dieser ,auffassung der ,zahlenreihe hngt die so eigentmliche und gnzlich missverstandene gyptische ,bruchrechnung1 mit der der ,papyrus ,ames beginnt1 aufs innigste zusammen4 ,da heisst es z4 ,b4 noch in einer grossen ,abhandlung von #ahie eines um die ,geschichte der ,mathematik sehr verdienten ,philologen1 nmlich bei ,f4 ,hultsch3 die gypter kannten keine gemeine ,bruchrechnung1 sondern nur eine ,teilung in der ,einheitsreihe4 ,die ,rechnung war fr die gypter erst zu ,ende gefhrt1 wenn sie den ,quotienten in ,zahlen ihrer ,zahlenreihe1 d4 h4 in ganze ,zahlen oder ,stammbrche aufgelst hatten4 ,ihre ,zahlenreihe war ihnen so gelufig1 wie uns die unsrige und wie wir scheinbar immer mit ,brchen1 mit konstantem ,nenner #aj rechnen und die ,resultate nur bersehen1 wenn sie uns in ,dezimalbruchform vorliegen1 so rechneten die gypter scheinbar nur mit ,brchen1 mit dem konstanten ,zhler #a4 ,dass aber dem gypter gemeine ,bruchrechnung samt ,generalnenner1 reduzieren1 erweitern etc41 vllig vertraut war1 geht aus den ,papyri ,ames1 denen vom ,kahun1 von ,achmin aufs klarste hervor4 ,sie scheuten nicht einmal vor ,doppelbrchen4 -- ,eine ,ausnahme bildet der ,bruch #b_/c1 der auch bei den ,griechen sein eigenes ,zeichen hat4 ,er heisst neb 9999symbol oder 9999symbol4 ,griffith fasst ihn als #a_/a4 ,hier war die ,zusammensetzung aus und #a_/f eben jedem gyptischem ,kinde gelufig4 ,aber ich bin hier schon bei der ,division4 ,die ,addition wird bezeichnet durch vorwrtsschreitende ,beine 9999symbol1 die ,subtraktion durch #b rckwrtsschreitende ,beine 9999symbol1 es werden auch verba gebraucht1 die addieren1 hinzulegen1 hinzufgen bezw4 zurckkehren1 ausgehen bedeuten2 bei mehreren ,summanden wird die ,summe durch eine eigene ,hieroglyphe bezeichnet3 9999symbol1 eine ,papyrusrolle1 das ,determinativ fr alles ,abstrakte4 ,sidenote3 ,arithmetik der gypter1 ,abschnitt #a des ,papyrus ,ames4 ,die ,multiplikation wird durch das ,wort uah vervielfltigen1 eingeleitet2 die ,division durch nis teilen1 richtiger knden1 klarmachen4 ,die ,division war wie die unsrige ein ,einschliessen in ,grenzen und wird durch ,multiplikation und ,kenntnis des #a #a erleichtert4 ,die #a #a-,tabelle kommt im ,ames nicht vor1 sie wird als bekannt vorausgesetzt4 ,hultsch hat das kleine #a #a nach den ,andeutungen des ,ames rekonstruiert4 ,der ,papyrus lehrt zunchst die ,bruchrechnung und beginnt mit der ,zerlegung der ,brche von #b_/c bis #b_/ii in ,stammbrche inklusiv #b_/c4 ,regeln werden weder hier noch sonst irgendwo im ,buche angegeben2 eine ,ausnahme macht nur die eine ,regel in ,n4 #fa;a3 #b_/c zu machen von einem ,bruch 7gebrochenen ,teil74 ,wenn dir gesagt ist3 ,was ist #b_/c von #a_/e1 so nimm seine ,hlfte und seinen #f4 ,teil1 das ist sein #b_/c3 ,also ist es zu machen in gleicher ,weise fr jeden gebrochenen ,teil1 welcher vorkommt4 ,cantor hat den ,schlusssatz missverstanden1 er meint1 er bezieht sich darauf1 dass #b_/c durch irgend einen andern ,stammbruch ersetzt werden knne1 whrend die ,verallgemeinerung sich auf #a_/e bezieht1 ,c4 sieht hierin die allgemeine ,vorschrift #b_/u1 wo u eine ungerade ,zahl ist1 zu zerlegen in #a_/7u_/#b #a_/b7 #a_/77u_/#b #a_/b7u71 die unzweifelhaft1 darin hat er recht1 zur ,zeit des ,papyrus bekannt war4 ,aber es werden auch andere ,formeln fr das an sich unbestimmte ,problem benutzt1 z4 ,b4 wenn p und q ungerade ,zahlen sind1 also #a_/b 7p q7 eine ganze ,zahl n3 #b_/7p q7 #a_/7pn7 #a_/7qn74 ,meist wird dafr gesorgt1 dass der erste ,bruch einen geraden ,nenner hat1 weil dies die ntige ,zusammenfassung bei grsseren ,dividenden als #b erleichtert4 ,die ,tabelle enthlt nur ungerade ,zahlen1 weil eben den gyptern die ,reduktion vllig bekannt war4 ,sidenote3 ,zerlegung in ,partialbrche4 ,ferner wird mglichst dafr gesorgt1 dass die ,zahl der ,stammbrche so klein als mglich4 ,im ,papyrus ,ames werden als ,anfangsnenner ausser #b und #c nur teilbare ,anfangsnenner der ,reihe zugelassen1 nur einmal kommt #e vor4 ,im ,papyrus von ,achmin ist diese ,beschrnkung aufgehoben1 um die ,zahl der ,stammbrche zu verkleinern4 ,jede ,zerlegung ist von einer ,probe1 smot -- der ,beweis genannt1 begleitet4 ,der ,beweis1 d4 h4 die ,probe1 zeigt hier schon1 wie vllig die ,beherrschung der ,bruchrechnung war1 z4 ,b4 #b_/ag 7,anfang der #b4 ,kolumne7 nis son chent1 d4 h4 mache deutlich #b durch1 z4 ,b4 #ag1 hieroglyphisch3 7nis son chent met sefech7 9999symbols ,verdeutliche #b_/ag3 #a_/ab #a_/ea #a_/fh smot #a-a_/c #a_/ab #a_/c #a_/d 7,,nb4 #ag_/ab i4 #a-a_/c #a_/ab7 ,der ,beweis -- smot 9999symbols genannt --1 besteht darin1 dass gezeigt wird1 dass #a_/ab der #agte ,teil von #a-a_/c #a_/ab oder #a-a_/d #a_/f ist und von dem was noch an #b fehlt1 nmlich #a_/c #a_/d1 der #agte ,teil #a_/ea und #a_/fh ist4 ,sidenote3 ,abschnitt #b3 ,zerlegung in ,zehn-,teile4 ,es folgen dann als #b4 ,abschnitt die ,dezimalteilungen der ,zahlen von #a-i1 eingekleidet als ,verteilung von ,broten2 die ,dezimalteilung war besonders fr die ,feldteilung wichtig1 #a #c #f #g #h #i werden geteilt1 da #b_/aj1 #d_/aj und #e_/aj schon in der vorigen ,tabelle vorkommen4 ,nur das letzte der ,beispiele ist vollstndig erhalten3 ,geben ,brote #i an ,personen #aj4 ,verfahre wie geschieht1 vervielfltige #b_/c #a_/e #a_/cj mit #aj4 ,brot hot statt t 9999symbol4 ,um mit #aj zu multiplizieren wird mit #b multipliziert1 das zweifache mit #b1 und das wieder mit #b und das zweifach und achtfache addiert4 9999symbols _/44 9999symbols 7#a-b_/c #a_/aj #a_/cj als zweifaches von #b_/c #a_/e #a_/cj7 7#d47 #c #a_/b #a_/aj _/ 7#h47 #g #a_/e ,zusammen #i ,brote1 welche es sind2 fr zusammen 9999symbol ,m4 ,h4 es dauert eine ganze ,weile bis wir die ,zerfllungen in #b und #d ausfhren4 ,der gypter zerlegt #d_/c in #a-a_/c und #b_/e #a_/ae #a_/c #b_/ae und #b_/ae #a_/aj #a_/cj4 ,die gypter wussten in ihren ,tabellen vorzglich ,bescheid1 genau wie wir mit unserm ,einmaleins4 ,wenn man sich bt1 findet man1 dass der ,unterschied mit unsern ,methoden keineswegs so gross ist4 ,sidenote3 #c3 ,sequem- oder ,ergnzungsrechnung4 ,die ,tabelle verlangt nun vielfach ,subtraktion einer ,anzahl von ,brchen und ,division einer ,zahl durch eine ,summe von ,brchen4 ,dazu dient die im #c4 ,abschnitt gegebene ,sequemrechnung -- von quem vollenden -- das ,causativ also3 ,vollende1 ergnze2 quem allein kommt auch vor in ,no4 #ba b1 #bb b1 #cg e #a4 ,ich greife die beiden letzten ,beispiele heraus1 ,no4 #bb3 9999 symbols 7#cj ist m' b 9999 symbol2 sequem m neb ro sa em u statt m ist richtiger mi7 ,ergnze #b_/c #a_/cj zu #a4 #bj #a 7zu ergnzen ist der gemeinsame ,nenner #cj1 die gypter beherrschten die ,bruchrechnung vollstndig1 samt ,gleichnamigmachung1 ,krzen etc47 lege zu seinen ,unterschied1 nmlich #i2 ,zeichen des ,unterschieds ist 9999symbol gelesen chomt1 vervielfltige die ,zahl #cj zu vollenden #i4 #cj #a_/aj #c #a_/e #f ------- zusammen #i ,es sollen hier #b_/c und #a_/cj zu #a ergnzt werden2 es sind auf den ,nenner #cj gebracht #bj und #a ,dreissigstel2 es fehlen also #i und #i_/cj sind dann zerlegt in #a_/aj und #a_/e womit das ,resultat eben aussprechbar1 d4 h4 deutlich fr den gypter gemacht ist4 ,no4 #bc3 9999symbols #a_/d #a_/h #a_/aj #a_/cj #a_/de sequem em neb 9999symbols cher em uah hi--f ir neb und #a_/i #a_/dj im ,hinzufgen zu ihm macht #b_/c4 ,als ,generalnenner wird #de gewhlt und die ,zhler der ,doppelbrche werden in ,stammbruchform geschrieben1 wobei noch #a_/h hinzugefgt wird4 #a_/d #a_/h #a_/i #a_/aj #a_/cj #a_/dj #a_/de #a_/c 9999symbol #a #aa-a_/d #e-a_/b #a_/h #e #d-a_/b #a-a_/b #a-a_/h #a #ae macht #a #d4 ,abschnitt4 ,sidenote3 ,abschnitt #d3 ,gleichung ersten ,grades 7,hau-,rechnung74 ,die ,haurechnung oder die ,lsung von ,gleichungen ersten ,grades4 ,no4 #bd-ch4 ,die ,nummern #bd-cd sind ,zahlengleichungen2 die vier letzten ,aufgaben beziehen sich auf ,teilung des ,getreidemasses auit4 ,die ,unbekannte heisst hau1 d4 h4 ,haufen1 also eine unbestimmte ,menge1 analog dem cosa irgend ein ,ding der italienischen ,mathematiker der ,renaissancezeit4 ber die ,lsung der ,gleichungen entstand ein ,streit zwischen ,j4 ,rodet1 dem bekannten franzsischen ,orientalisten1 speziell ,sanskritisten und ,m4 ,cantor1 in dem1 wie so hufig beide recht und beide unrecht haben4 ,rodet meint1 die gypter hatten die regula falsi benutzt1 ,cantor sagt1 sie htten gerade so wie wir operiert4 ,c4 selbst bemerkt ganz richtig1 dass bei den ,gleichungen ersten ,grades beide ,methoden schwer zu unterscheiden sind4 ,ich nehme das erste ,beispiel3 ,haufe1 sein ,siebentel1 sein ,ganzes1 es macht #ai2 also x_/#g x #ai4 ,es ist schwer zu sagen1 rechnet der gypter x7#a_/g #a7 x #h_/g #ai2 x_/#g #ai_/h x #ai_/h #g oder setzt er probeweise fr x #g1 wonach er als ,summe #h statt #ai bekommt und somit den ,proportionalittsfaktor #ai_/h erhlt und damit seinen ,probewert multipliziert4 ,die ,rechnung sieht so aus3 _/4 #g 4 #h _/ #a_/d #b _/4 #b-a_/d #a_/h 7n4 b4 #ai_/h das ist der _/ #a_/g #a _/44 #af _/ #a_/h #a _/44 #d-a_/b #a_/d ,proport4-,faktor7 #a_/b #d _/ #d4 #i-a_/b nun kommt die stehende ,formel3 9999symbols rt m cheper1 tue wie folgt3 ,der ,hau #af-a_/b #a_/h 7,probe7 #a_/g 3 #b-a_/d #a_/h 9999symbol 7zusammen7 #ai4 ,vom ,beispiel ,no4 #bh an kann man aber nicht mehr gut von einem unmittelbaren ,probieren reden zum ,beispiel ,no4 #cb3 x_/#c x_/#d x #b4 ,es wird #a #a_/c #a_/d multipliziert bis das ,ergebnis #b ist1 d4 h4 es wird x ausgeklammert und mit #a #a_/c #a_/d in #b dividiert4 ,unter den ,beispielen sind einige recht komplizierte1 z4 ,b4 ,no4 #bh und sie liefert zugleich ein ,beispiel fr die ,schwierigkeit der ,entzifferung4 ,die ,aufgabe lautet3 9999symbols neb em iw ro chomt em n met uta #b_/c im hinzugehen #a_/c im weggehen #aj sind aufzubewahren4 ,gemeint ist3 7x #b_/cx7 - #a_/c7x #b_/cx7 #aj4 ,die ,rechnung ist falsch1 das ,resultat #i ist richtig2 die ,probe zeigt1 wie die ,aufgabe gemeint ist4 ,noch komplizierter ist ,no4 #bi4 ,ein wahres ,muster von ,kompliziertheit und nicht minder von gyptischer ,bruchrechnung sind ,no4 #ca und #cc3 ,haufe sein #b_/c1 sein #a_/b1 sein #a_/g1 sein ,ganzes1 es betrgt #cg4 ,es wird die ,division mit #a #b_/c #a_/b #a_/g ganz direkt durchgefhrt4 ,die ,aufgabe #cj bersetze ich abweichend von ,eisenlohr und ,cantor3 ,wenn dir der ,schreiber 7id est ,lehrer7 sagt3 #aj ist das ,ergebnis von #b_/c und #a_/aj1 lass mich den ,grund hren4 ,um die ,division von #aj durch #b_/c #a_/aj auszufhren1 wird dies zunchst mit #ac multipliziert1 das gibt #i-bi_/cj2 man muss dann noch #a_/cj dividieren und findet zum ,schluss #ac-a_/bc als sogenannten ,hau4 ,no4 #ce3 ,um die ,masseinheit zu erreichen1 bin ich dreimal genommen und #a_/c von mir zu mir1 dann bin ich zur ,einheit vervollstndigt4 ,diese ,aufgabe #cx #a_/c x #a ist das textliche ,vorbild zu einer ,menge von eingekleideten ,gleichungen1 die sich noch bis heute in den ,rechenbchern finden4 ,die ,einheit ist das ,hequatmass4 ,die ,verteilungsaufgaben der ,fruchtmasse bedurften smtlich einer genauen ,revision1 die durch ,erman #aijb und ,schack-,schackenburg #aijd vollzogen ist4 ,sidenote3 ,arithmetische ,reihe 7,tunnu-,rechnung74 ,es folgen dann zwei ,aufgaben1 die als ,tunnu-,rechnung bezeichnet werden1 zu denen sich sachlich noch ,aufgaben aus einem spteren ,abschnitt gesellen1 der eine ,anzahl praktischer ,beispiele enthlt und vielleicht einem zweiten ,schlerheft entnommen ist4 ,von besonderer ,bedeutung ist ,no4 #dj3 ,brode #ajj an ,personen #e2 #a_/g der #c ersten an die #b letzten ,personen1 was ist der ,unterschied8 ,die ,rechnung lautet3 ,tue1 wie folgt3 7die stehende ,formel7 der ,unterschied #e-a_/b _/ #bc1 #ag-a_/b1 #ab1 #f-a_/b1 #a 9999symbol zusammen #fj4 ,vervielfltige diese ,zahlen #bc1 #ag-a_/b etc4 mit #a-b_/c1 das gibt dann #ch-a_/c1 #bh-a_/f 444 zusammen #ajj4 ,hier haben wir a7 ,gleichungen mit mehreren ,unbekannten1 b7 die arithmetische ,reihe1 c7 unzweifelhaft regula falsi4 ,ist der ,tunnus d und der ,anteil des letzten a1 so bekommen die ,personen #d;d a1 #c;d a1 #b;d a1 d a1 a1 und es ist3 #i;d #c;a #g 7d a72 also #b;d #aa;a2 d #e-a_/b a4 ,es wird nun als falscher ,ansatz a #a gesetzt1 also d #e-a_/b und da #ajj #fj #b_/c #fj ist1 mit dem ,proportionalittsfaktor #a-b_/c multipliziert4 ,hierhin gehrt ,no4 #fd1 die darauf hinausluft eine arithmetische ,reihe von #aj ,gliedern zu bilden1 deren ,summe #aj und deren ,differenz #a_/h ist4 ,es wird wieder zuerst das hchste1 das letzte ,glied bestimmt4 ,wir haben aus den bekannten ,formeln3 s n_/#b7;a u7 und u a 7n-#a7;d2 u s_/n 7n - #a7;d_/#b1 d4 h4 also um das letzte ,glied zu bestimmen1 muss man den ,durchschnittswert s_/n bilden und dazu 7n-#a7 d_/#b addieren1 und ganz genau so verfhrt der gyptische ,rechner4 ,ich teile in der ,mitte1 gibt #a2 ziehe #a von #aj ab ,rest #i1 halbiere den ,unterschied3 #a_/af1 nimm es #i mal1 gibt #a_/b1 #a_/af1 lege es hinzu zum ,durchschnittswert1 gibt fr u #a #a_/b #a_/af etc4 ,ja1 m4 ,h4 hier ist jeder ,zweifel an der ,kenntnis der allgemeinen ,formeln ausgeschlossen4 ,sidenote3 ,geometrische ,reihe4 ,und das gleiche gilt von der geometrischen ,reihe4 ,der fnfte und zugleich letzte ,teil enthlt unter ,no4 #fb-hd eine ,sammlung praktischer ,beispiele1 welche sich auf ,landwirtschaft beziehen1 ,aichung von ,bierkrgen1 ,futterverbrauch auf dem ,geflgelhof und in ,stallungen1 ,mehlverbrauch beim ,backen1 ,lohnzahlung etc4 ,solche ,aufgaben kommen auch in ,tempelrechnungen sehr vielfach vor1 denn die gyptischen ,priesterschaften hatten wie die mittelalterlichen ,klster grosse ,ausgaben um das ,volk an den ,festtagen zu bekstigen4 ,mitten hinein schneit dann die ,aufgabe #ai4 ,die ,aufgabe war nach ,eisenlohr vllig rtselhaft4 ,es ist von einer ,sutek 7vielleicht ,leiter8 unsre ,skala7 die ,rede1 deren ,sprossen #g1 #di1 #cdc1 #bdja1 #afhjg sind1 und bei diesen ,zahlen stehen ,worte1 welche bedeuten3 ,person1 ,katze1 ,maus1 ,gersten1 hre1 ,mass4 ,eisenlohr meinte1 dass dies die ,namen der #e ersten ,potenzen seien1 whrend doch erst ganz vor kurzem bei ,heron dynamo-dynamis fr die #d4 ,potenz konstatiert ist4 ,die ,rechnung sieht so aus3 #g _/4 #bhja #di _/44 #efjb #cdc _/444 #aabjd #bdjb 9999symbol #aifjg #afhjg 9999symbol #aifjg ,das ,rtsel hat ,rodet in der schon erwhnten ,abhandlung gelst4 ,er fand dieselbe ,aufgabe bei ,leonardo ,pisano um #abjj in dem epochemachenden ,liber abaci1 das aus ,afrika stammt1 aus ,bugia1 einer ,pisaner ,handelsstation1 der westlichsten von ,nordafrika4 ,die ,aufgabe heisst3 #g ,personen haben je #g ,katzen1 jede ,katze frisst #g ,muse1 jede ,maus #g hren ,gerste1 jede hre bringt #g ,mass 8 ist die ,summe1 und sie ist berechnet nach der richtigen ,formel3 7an - #a7_/7;a - #a7 a1 da 7#ge - #a7_/7g - #a7 #afhjf 3 #f #bhja ist wo also die ,multiplikation mit #g gut gyptisch vollzogen ist und durch ,addition geprft wird4 ,nicht vielleicht1 wie ,cantor meint1 sondern unzweifelhaft war die ,summenformel der geometrischen ,reihe um #bjjj v4 ,chr4 bekannt4 ,wir sehen ber #cjjj1 wahrscheinlich ber #djjj ,jahre hat sich die ,aufgabe in den ,schulen ,afrikas gehalten1 ein ,seitenstck zur ,bruchrechnung4 ,aber die arithmetischen ,kenntnisse der alten gypter gingen noch weit darber hinaus1 was ,cantor freilich auch bei der #b4 ,auflage vom ,dezember #ahic nicht wissen konnte4 ,in den von ,griffith #ahig herausgegebenen mathematischen ,papyri der ,funde ,petries in ,kahun fand sich das erste ,beispiel einer quadratischen ,gleichung4 ,die quadratische ,gleichung der gypter4 ,als ,griffith die ,petriepapyri #ahig herausgab1 fand sich dort das erste ,beispiel einer quadratischen ,gleichung auf ,tafel #h des ,papyrus4 #aijj hat ,schack im ,berliner ,papyrus #ffai ein zweites gefunden4 ,der ,papyrus ist vermutlich aus dem mittleren ,reiche und lautet folgendermassen3 ,ein ferneres ,beispiel der ,verteilung einer gegebenen ,flche auf mehrere ,quadrate wenn dir gesagt wird #ajj ,quadratellen auf zwei unbekannte ,grssen zu verteilen und #c_/d der ,seite der einen ,grsse fr die andere zu nehmen bitte gib mir jede der unbekannten ,grssen an 4 ,die ,ausrechnung geschieht mit der regula falsi1 der ,verfasser drckt sie so aus3 ,mache ein ,rechteck von immer #a 7d4 h4 also ein ,quadrat7 und nimm #c_/d der ,seitenlnge der einen fr die andere dies gibt #c_/d 4 ,multipliziere dies mit #c_/d das gibt #i_/af4 ,wenn so die eine ,grsse zu #a die andere mit #c_/d genommen ist1 so vereinige diese beiden ,grssen1 das gibt #be_/af4 ,nimm die ,quadratwurzel daraus1 das gibt #e_/d4 ,nimm die ,wurzel der gegebenen von #ajj das gibt #aj4 ,teile #aj durch #e_/d1 der ,quozient ist #h 7,zeichen3 9999symbol auch ,zeichen der ,differenz74 ,der ,rest ist zerstrt1 doch ist noch soviel zu erkennen3 ,nimm #c_/d von diesen #h das gibt #f4 ,hier haben wir also x#b y#b #ajj2 x 3 y #a 3 #c_/d4 ,das ,beispiel des ,kahun ,papyrus bezieht sich darauf1 #abj kubische ,ellen in #aj ,krper von der ,hhe einer ,elle so zu zerlegen1 dass die ,grundflchen ,rechtecke sind1 deren ,seiten sich wie #a 3 #c_/d verhalten4 ,hier wrde die ,anwendung der regula falsi auf die irrationale ,quadratwurzel aus #c_/d fhren4 ,der ,verfasser verfhrt also ganz anders4 ,er geht davon aus1 dass der ,inhalt des ,rechtecks mit #d_/c multipliziert das ,quadrat der grossen ,seite gibt4 ,illustration ,die ,rechnung lautet3 ,dividiere #a 3 #c_/d1 das gibt #a-a_/c1 multipliziere #ab mit #a-a_/c1 das gibt #af1 die ist #d1 das ist die ,lnge der einen ,seite4 ,nimm #c_/d1 das ist #c4 ,hier haben wir also xy #ab-x_/y #a 3 #c_/d4 ,man sieht1 beide ,male haben wir das ,dreieck #c1 #d1 #e bezw4 #f1 #h1 #aj1 das also schon um #bbjj den gyptern bekannt war4 ,das dritte ,beispiel hat ,schack #aijc aus demselben ,papyrusfragment entziffert4 ,es handelt sich um3 x 3 y #b 3 #a-a_/b und x#b y#b #djj4 ,wird dann probeweise x #b1 y #a-a_/b gesetzt1 so gibt es #f-a_/d1 die ist #b-a_/b1 dies ist #a_/h von #bj1 also ist x #af1 y #ab #af1 #ab1 #bj #c1 #d1 #e #h1 #f1 #aj ,das ,zeichen der ,quadratwurzel ist dem unsrigen nicht unhnlich 9999symbol ,to-,erdreich1 ,grund1 auf dem etwas ruht8 ,in ,mitteilungen zur ,gesch4 der ,med4 u4 ,naturw4 vom #ah4 ,april #aijh p4 #ccg wird diese ,hieroglyphe als ,gnomon erklrt1 und den alten gyptern damit eine ,kenntnis des ,quadratwurzelausziehens nach der ,formel 7a b7#b supponiert4 ,einem ,sprachforscher von ,fach wre die ussere hnlichkeit1 ich verweise auf ,max ,mller1 ein ,grund das ,zeichen nicht vom ,gnomon abzuleiten4 ,es ist bisher auch keine ,spur einer ,ausziehung von ,wurzeln aus ,nicht-quadratzahlen bei den alten gyptern gefunden1 so wie die ,babylonier haben sie die ,quadratwurzeln 7tabellarisch87 durch ,multiplikation von #a #a1 #b #b etc4 gefunden4 ,es ist nicht unwahrscheinlich1 dass der ,pythagoras den gyptern schon um jene frhe ,zeit bekannt war4 ,geometrie4 ,sidenote3 ,geometrie der gypter4 ,ich komme zur ,geometrie1 sie findet sich im ,abschnitt #c und #d des ,papyrus ,ahmes1 daneben ist fr uns die ,schenkungsurkunde des ,tempels von ,edfu von ,wichtigkeit1 die allerdings #aejj ,jahre nach ,ahmes zu datieren ist2 aber auch die #ejj ,jahre lteren ,papyri von ,kahun kommen in ,betracht4 ,vor allem muss ich die ,quadratur des ,zirkels erwhnen1 ,no4 #da1 ,no4 #dh und ,no4 #ej4 ,sie setzen den ,kreis1 der bald teben1 bald paut1 bald k d heisst gleich einem ,quadrat1 dessen ,seite #h_/i des ,durchmessers1 d4 h4 sie setzten gleich #bef_/ha #c1afje2 eine bereinstimmung mit dem alten indischen #aj #c1afb1 die zu denken gibt4 ,die ,frage1 wie sie zu diesem erstaunlich genauen ,nherungswert gekommen sind1 scheint mir unschwer zu beantworten4 ,sidenote3 ,quadratur des ,zirkels4 ,sie nahmen einen ,zylinder mit der ,hhe h und dem ,durchmesser d des ,grundkreises und gossen ,wasser hinein und dieses ,wasser in ein balkenartiges ,gefss mit dem ,grundquadrat a#b4 ,das ,wasser stieg bis zur ,hhe 1 dann hatten sie xd#b;h a#b und x a#b_/;d#b _/h1 falls a d1 x _/h und fanden fr das ,verhltnis _/h1 oder x den ,wert #fd_/ha4 ,wie selbstverstndlich es war1 dass man das ,volumen eines ,gefsses von konstantem ,querschnitt seiner ,hhe proportional setzte1 das kann man bei ,heron lesen4 ,der ,begriff des 7rationalen7 ,verhltnisses war ihnen1 wie schon die ,rechenaufgaben des ,ahmes zeigen1 vllig gelufig4 ,sidenote3 ,volumenbestimmung4 ,die ,geometrie beginnt mit der ,bestimmung des ,volumens von ,fruchtspeichern mit kreisfrmiger1 bezw4 krummliniger und rechteckiger ,grundflche1 z4 ,b43 ,ein rundes ,fruchthaus von #i ,ellen ,hhe in der grssten ,ausdehnung und #f ,ellen ,breite1 wieviel ,getreide geht hinein8 ,es wird1 wenn statt #i l und statt #f h gesetzt wird1 gerechnet nach der ,formel 7#d_/c #h_/i l7#b #b_/c h4 ,sidenote3 ,halbkugel4 ,es lsst sich mit diesen ,beispielen nicht allzuviel anfangen1 die ,abbildungen fehlen und alle nheren ,angaben ber die ,beschaffenheit der ,haufen4 ,aber schon ,eisenlohr bemerkt3 sollte unserm ,rechner die zur ,bestimmung der ,halbkugel ntige ,formel r#b #b_/c r vorgeschwebt haben8 ,ich komme damit auf die ,berechnung der ,kugel1 bezw4 ,halbkugel4 ,im ersten ,hefte der ,kahunpapyri auf ,tafel #h ist eine ,figur gezeichnet1 die der ,herausgeber der ,petriepapyri ,griffith richtig umschrieben und gelesen hat1 deren ,deutung er aber nicht gefunden zu haben bekennt4 ,er sagt1 es scheint sich um den ,inhalt eines kreisfrmigen ,fruchthaufen zu handeln1 dessen ,hhe #ab und dessen ,durchmesser #h ist4 ,er hat sich durch eine ,zahl #ab1 welche ber der ,figur steht1 und die zur ,rechnung gehrt1 tuschen lassen1 sonst wre er wohl selbst darauf gekommen1 dass wir hier die ,zahlenrechnung zur ,ermittelung eines halbkugelfrmigen ,getreideschobers von #h ,ellen ,durchmesser vor uns haben4 ,die ,figur zeigt einen ,kreis1 neben dem links #h1 der ,durchmesser in ,ellen1 steht1 und in dem #acfe-a_/c der ,inhalt zu lesen ist4 #ab 9999symbol #a #acfe-a_/c _/ #a 4 #bef ,in unserer ,rechnung3 #h #b 44 #eab #h 4 #c_/b #ab #b_/c #h _/ #d 4 #ajbd #ab 4 #d_/c #af _/ #a_/c #d _/ #a_/c4 #he-a_/c #af 4 #af #bef zusammen #af 9999symbol #acfe-a_/c #bef 4 #e-a_/c #acfe-a_/c _/ #a #af _/#aj #afj _/ #e #hj ,heute d#c_/ab #acd1jda ,kubikellen #acdj1da4 zusammen #bef ,abgesehen von dem ,fehler fr ist also der ,inhalt in #a_/aj ,kubikellen ausgedrckt4 ,was dieses ,mass betrifft1 so ist es eine ganz natrliche bereinheit4 ,das ,haupthohlmass ist das ,hin2 die ,kubikelle #cbj ,hin1 die ,elle #j1ebfm ergibt fr das ,hin #j1dee ,liter1 #cb ,hin sind #ad1fa ,liter1 ungefhr #a_/b ,scheffel4 ,das ,hin wurde geteilt in #a_/b #a_/d #a_/h #a_/af #a_/cb1 es ist also #cb ,hin als bereinheit durchaus gerechtfertigt4 ,die ,rechnung ist3 7d-#c_/b 4 #d_/c7b 4 #b_/c d #cb;d#c_/ab4 ,sidenote3 ,ausmessung eines grossen ,haufens durch kleines ,mass4 ,der ,fehler bleibt unter #b1 fr ergibt sich #c1b4 ,dies ist ungenauer als im ,handbuch1 wo #c1af ist1 aber ,borchardt1 der ,erklrer1 setzt ganz richtig hinzu3 ,dies ,resultat ist durch hufiges wirkliches ,ausmessen solcher halbkugeligen ,haufen gewonnen worden4 ,dabei waren viele ,beobachtungsfehler unvermeidlich4 ,die mathematische ,form der ,haufen war kaum herzustellen1 die ,hohlmasse 7#cb ,hin7 waren recht ungleich gefllt und endlich lassen sich von einem grossen ,getreidehaufen infolge des grsseren ,druckes und dadurch veranlassten dichteren ,lagerung in seinem ,innern in praxi mehr kleinere ,hohlmasse fllen als man theoretisch rein nach der ,volumenvergleichung erwarten sollte1 da sich im kleineren ,masse die ,krner naturgemss loser lagern4 ,die ,aufgabe zu ermitteln1 wieviel kleine ,masse sich aus einem gegebenen grossen fllen lassen1 gibt so gefasst noch unsern heutigen ,mathophysikern ,rtsel auf4 ,davon knnen ,sie sich berzeugen1 wenn ,sie z4 ,b4 die ,correspondence ,quetelet nachlesen1 wo das ,problem fter behandelt wird4 ,daher ist es gar nicht zu verwundern1 dass die gypter sie nicht aufs ,haar lsen konnten4 ,ich weise aber noch auf einen ,umstand hin1 der mir ganz besonders wichtig scheint3 der ,nherungswert #c1b fr passt vorzglich fr die bereinheit #cb ,hin4 ,sidenote3 ,ausmessung der ,dreiecke und ,trapeze4 ,der #c4 ,abschnitt des ,ahmes1 der eigentlich geometrische ,teil1 handelt von der ,ausmessung der ,felder1 kreisfrmiger1 dreieckiger1 trapezfrmiger1 und solcher1 die in ,dreiecke und ,trapeze zerlegt werden4 ,eisenlohr fasst auf ,grund der ,autoritt ,m4 ,cantors und des grossen gyptologen ,rich4 ,lepsius1 was mir beinahe unfassbar ist1 die ,dreiecke und ,trapeze als gleichschenklige1 und vindiziert den gyptern den groben ,fehler1 das gleichschenklige ,dreieck zu bestimmen als halbes ,produkt der ,grundlinie und des ,schenkels1 und das ,trapez als ,produkt der ,mittellinie mit dem ,schenkel statt der ,hhe1 und diesen ,fehler sollten sie bis nach ,christi1 hunderte von ,jahren nach ,euklid und ,heron begangen haben1 und ,cantor hat mit dem ,starrsinn des ,alters an seiner ,auffassung festgehalten1 trotz der ,kritik ,revillout's in der ,revue gyptologique von #ahhb und der davon ganz unabhngigen ,borchardt's1 die darauf hingewiesen haben1 dass die ,figuren ganz rohe ,handzeichnungen sind1 wie ,sie z4 ,b4 bei ,nr4 #dh 7,figur7 sich berzeugen knnen1 wo statt des ,kreises ein rohes ,achteck gezeichnet ist4 ,die ,dreiecke sind 7,figur71 wie ,sie ebenfalls sehen1 mindestens so gut rechtwinklig wie gleichschenklig4 ,illustration ,m4 ,h41 es ist an sich unwahrscheinlich1 dass die gypter solche groben ,fehler begangen haben4 ,aus den von ,wilke mit unendlichem ,fleiss gesammelten ,ostraka1 d4 s4 im wesentlichen ,steuerquittungen auf dem billigsten ,material1 auf ,tonscherben1 wissen wir1 dass es eine eigene ,steuer gab4 4 ,sidenote3 ,widerlegung der ,lepsius-,cantor'schen ,formel4 ,die gypter besassen nachweislich im alten ,reich eine ,reichsbank1 sie hatten eine ,plankammer1 sie hatten statt des ,tabakmonopol das lmonopol4 ,jedes ,fleckchen1 wo ein lbaum stand1 wurde vermessen1 jedes ,stckchen ,weizenland1 von dem eine ,naturalabgabe fr die ,ernhrung der ,truppen erhoben wurde1 desgleichen4 ,sie haben von den jhrlichen ,nachmessungen unter ,sesostris gehrt2 und dann sollen solche groben ,irrtmer begangen worden sein6 ,ich kann ,ihnen fr ,revillouts und ,borchardts ,auffassung einen schlagenden ,beweis geben2 hier sehen ,sie die ,figur im ,codex konstantinopolitanus1 der #aijc von ,schne edierten ,metrica des ,hero1 da haben ,sie zwei ,figuren zur ,ableitung des sogenannten erweiterten ,pythagoras4 ,die ,hhen sind gefllt und die ,winkel der ,figur weichen vom rechten ,winkel weit erheblicher ab als die des ,ahmes4 ,man kann gegen die ,ostraka einwenden1 sie stammen grsstenteils aus der ,zeit der ,ptolemer2 ja1 m4 ,h4 wer den ,charakter der gypter kennt1 und nicht nur den der gypter1 dem wird klar sein1 dass die ,steuergesetzgebung so wenig wie der ,totenkult und das ,erbrecht gendert werden konnte4 ,wenn ,alexander sich zum ,sohn des ,amon machen liess1 so tat er es wahrlich nicht aus ,grssenwahn1 sondern genau so wie vor ihm die ,hyksosknige1 weil das ,volk seinen ,pharao nur als ,sohn des ,gottes anerkannte4 ,und was die ,steuern betrifft1 als wir #ahgj die elsssische ,verwaltung einrichteten1 sagte der ,oberprsident von ,mller die ,fenstersteuer1 das ,enregistrement1 das ganze ,steuersystem ist miserabel1 aber wir rhren nicht daran1 die ,leute sind daran gewhnt4 ,cantor sttzte sich bei seinem ,widerstand1 ich mchte sagen ausschliesslich1 auf die ,schenkungsurkunde des ,tempels von ,edfu1 dessen ,grundlegung1 wie ,dmichen nachgewiesen am #bc4 ,aug4 #bcg v4 ,chr4 von ,ptolemus ,,xi1 ,alexander ,i1 ,philometor genau in der schon geschilderten ,weise vollzogen ist4 ,die ,schenkungsurkunde nimmt einen grossen ,teil der ,aussenwand der stlichen ,umfassungsmauer des ,tempels ein4 ,der gesamte ,text #afd ,kolonnen ist auf #h grssere ,felder verteilt1 von denen1 als ,cantor seine erste ,auflage schrieb1 nur die drei ersten durch ,lepsius publiziert waren4 ,es werden von den ,feldern von #fj ,kolonnen die ,masse angegeben1 z4 ,b4 #bb #bc #d #d oder #ij etc4 #ae #ae #c-a_/b #b-a_/b #a_/d #a_/af #a_/cb oder #dg-a_/b #a_/h #a_/af4 7nicht stimmend #dg1 #a_/b 4 #a_/af #a_/fd7 richtiger ,wert #dg1effdbe4 ,sidenote3 ,lepsius-,cantor'sche ,formel4 ,lepsius hat nun gefunden1 dass diese ,vierecke nach der ,formel 7a b7_/#b 7c d7_/#b berechnet wurden1 wo a und b das eine ,paar ,gegenseiten1 c und d das andere ,paar ist4 ,es kommen1 wie es scheint1 ein ganzer ,teil ,rechtecke vor1 ein anderer ,teil sind ,trapeze1 dazwischen ,dreiecke1 die als ,vierecke1 deren eine ,seite #j ist1 aufgefasst werden4 ,in dieser ,auffassung liegt soviel von der ,philosophie der ,null1 die hier als ,grenzbegriff gefasst ist1 dass ich ,cantor nicht zustimmen kann1 wenn er sagt3 an eine ,zahl #j ist in keiner ,weise zu denken4 ,sidenote3 #j als ,grenze4 ,gewiss1 eine ,ziffer #j hatten sie nicht1 brauchten sie auch nicht2 aber dass sie mit #j rechneten1 dass ihnen der ,zahlencharakter der ,null bekannt war1 samt dem ,grenzbegriff und dem sogen4 ,arbogast'schen ,prinzip1 das geht doch zur ,evidenz aus der ,urkunde hervor4 ,als ,cantor aber seine zweite ,auflage schrieb1 da waren schon die brigen #ih ,colonnen durch ,brugsch ,pascha publiziert1 und da stellt sich die ,sache sehr anders2 die ,lepsius'sche ,formel1 welche brigens schon fr das zweite ,beispiel1 das sich bei ,lepsius findet1 nicht passt1 ist hufig genug nicht angewandt4 ,sieht man nher zu1 so bemerkt man1 dass es sich um angenherte ,quadratwurzelausziehung handelt4 ,ich habe fast alle nachgerechnet1 die ,fehler sind sehr gering und alle ,angaben etwas zu gross z4 ,b4 auf ,tafel #f3 #b #a-a_/b2 #a #j als ,inhalt #g_/h1 whrend der richtige ,inhalt noch nicht #f_/h ist4 ,natrlich1 der ,knig hatte ja ein ,interesse daran dem ,gott1 oder was dasselbe ist1 seinen ,priestern die ,schenkung mglichst gross darzustellen4 ,ich bemerke1 dass nach meiner ,erkundigung nicht nur die rmischen ,agrimensoren1 wie ,cantor angibt1 sondern auch unsere heutigen1 und zwar gerade diejenigen1 welche ber mathematische ,bildung verfgen1 sich das ,wurzelziehen tunlichst sparen1 indem sie z4 ,b4 fr3 7#b 7 #a_/b_/ setzen4 ,aus dem ,text der gyptischen ,aufgabe hat ,revillout die ,unwahrscheinlichkeit der ,cantor'schen ,auffassung nachgewiesen1 die mit allen ,traditionen des ,altertums in ,widerspruch steht4 gyptische ,baumeister wurden in der ganzen ,welt des ,mittelmeeres geholt1 und als ,augustus das rmische ,reich vermessen liess1 nahm er dazu gyptische ,feldmesser4 ,sidenote3 gyptische ,trigonometrie4 ,ich komme nun zu dem ,bedeutsamsten und zugleich zu dem ,seltsamsten1 was sich im ,papyrus ,ahmes 7#b4 ,schlerheft7 und1 muss ich leider sagen1 bei ,cantor-,eisenlohr findet4 ,der #d4 ,teil des ,papyrus enthlt die gyptische ,trigonometrie3 ,aufgabe ,nr4 #ef-fj1 ,aufgabe #ei ist doppelt4 ,in den fnf ersten ,aufgaben heisst die ,pyramide1 die stets quadratische ,grundflche hat1 mr 7nicht smr7 in der #f4 ,aufg4 ,nr4 #fj1 die von einer viel steileren ,pyramide handelt -- ,borchardt vermutet einen ,monolithen -- heisst sie in4 ,es kommen zwei ,abmessungen in ,betracht1 in den ,aufgaben #ef-ei2 a7 die ,pir--m--s ,pirems1 woher vielleicht der ,name ,pyramide4 b7 die ucha--tebet4 und in ,nr4 #fj a7 k#cy --n--h r w4 b7 ,snti3 ,das ,verhltnis zwischen #a_/b b 3 a heisst berall ,sqd4 ,z4 ,b4 ,nr4 #ef4 ,berechnung einer ,pyramide4 ,die uchatebet ist #cfj1 ihre ,pirems #bej4 ,lass mich ihren ,seqd wissen4 ,nimm die ,hlfte von #cfj1 macht #ahj1 dividiere mit #bej in #ahj macht #a_/b #a_/e #a_/ej von einer ,elle4 ,eine ,elle hat #g ,spannen1 multipliziere mit #g3 ihr ,skd ist #e-a_/e ,spannen4 ,nr4 #eg4 ,eine ,pyramide1 #adj ist die uchatebet1 #e-a_/d ,spannen ihr ,skd18 die ,pirems4 ,antwort3 #ic-a_/c4 ,nr4 #eh4 ,pirems #ic-a_/c1 uchatebet #adj18 ,sqd4 -- ,antwort3 #e-a_/d wiederum4 ,die ,rechnung enthlt wieder einen groben ,fehler des ,schreibers4 ,nr4 #ei a4 ,pirems ist #ab1 uchatebet #h8 ,sqd4 ,antwort wieder #e-a_/d4 und ,nr4 #ei b4 ,kontrollaufgabe1 uchatebet gefragt1 ganz verworren abgeschrieben4 ,resultat #d statt #h1 wenn die eine ,linie #ab und der ,sqd #e-a_/d4 ,nr4 #fj4 ,ein ,in von #ae ,ellen an seinem ,snti und #cj an seinem k#cy--n h r w4 ,lass mich seine ,skd4 wissen4 ,multipliziere #ae2 #a_/b davon ist #g-a_/b1 multipliziere #g-a_/b mit #d um #cj zu erhalten4 ,sein ,rhi ist #d4444 ,das ist sein ,skd4 ,eisenlohr bemerkt ,rhi ist unklar1 was jedoch ohne ,einfluss auf die ,rechnung ist4 ,eisenlohr und ,cantor erklren nun die ,pir--m--us als die ,seitenkante und die ucha tebet als die ,diagonale des ,grundquadrates1 whrend sie durch das ,koptische gezwungen sind die ,kaienharu als die ,hhe und die snti als die ,grundlinie aufzufassen2 sie erklren also den ,sekt in den fnf ersten ,aufgaben als den ,cosinus des ,neigungswinkels der ,kante und ,grundflche und in der letzten als die ,cotangente des ,bschungswinkels6 ,dagegen wenden sich nun ganz unabhngig voneinander ,revillout und ,borchardt und schon ,weyr trat ihnen bei1 beide zunchst vom ,standpunkt des ,steinhauers und ,architekten2 beide bemerken1 dass der ,neigungswinkel fr den ,steinhauer ganz wertlos4 ,illustration ,die ,pyramide wurde in geraden ,abstzen gebaut1 die dann mit mchtigen ,steinplatten ausgefllt wurden4 ,kannte der ,arbeiter den ,bschungswinkel1 der an allen ,quadern derselbe1 dann konnte er jedes ,stck richtig behauen2 der ,neigungswinkel ergab sich dann ganz von selbst4 7,figur47 ,eisenlohr erklrt ,piremus als die aus der ,sge heraustretende und seqet leitet er von qd -- hnlich machen -- ab und bersetzt es mit hnlichkeit1 besser wre wohl ,verhltnis4 ,revillout sagt1 piremus bedeutet hinausgehen in die ,breite oder aus der ,breite und beides passt fr die ,hhe der ,pyramide1 die ,linie1 welche die ,spitze mit der ,mitte der ,grundlinie verbindet2 uchatebet ist die ,basis1 und beide ,worte sind ,synonyma fr ,kainharu und senti4 ,cantor noch in dem ,brief an ,weyr und in der #b4 ,auflage mutet den gyptern die ,ungeheuerlichkeit zu zwei verschiedene ,funktionen mit demselben ,namen bezeichnet zu haben4 ,revillout und ,borchardt sagen1 es sei stets die ,cotangente des ,bschungswinkels und nun erinnern ,sie sich daran1 dass gypten aus zwei verschiedenen ,lndern mit verschiedener ,sprache zusammengewachsen ist4 ,synonyma sind hufig1 wie wir aus analogen ,grnden die hnliche ,erscheinung im ,englischen haben4 ,die ,pyramide heisst smr und in1 der ,kreis ,deben und kd1 der ,vater heisst if und atef1 der ,knig bjty und hk#c usw4 ,sidenote3 ,koordinaten4 ,die ,hhe ist als ,summe der ,schichtenhhen1 ev4 auch aus der ,schattenlnge und die ,seite des ,grundquadrats ganz direkt messbar4 ,die ,diagonale muss aber berechnet werden1 und zwar mit dem ,pythagoras4 ,eisenlohr hat die ,winkel der ,pyramiden und 7siehe ,figur ,s4 #ej7 berechnet aus cos entweder #e-a_/d ,sp oder #e-a_/be und damit cos #c_/d oder #abf_/age #ah_/be und sie stimmen so ziemlich mit den ,winkeln der erhaltenen ,pyramiden1 was fr den1 der weiss1 wie oft grobe ,fehler der ,schler geringe ,fehler im ,resultat geben1 nicht wunderbar ist4 ,aber ,borchardt hat die ,neigungswinkel aus der ,cotangente berechnet4 ,es sind dies ,winkel von #ed #ad #af2 #ec #g #dh 7kommt #d mal vor7 und in ,no4 #fj1 #ge #eg #ej4 ,von diesen ,neigungswinkeln gleicht der erste genau bis auf die ,sekunde dem ,winkel an der sdlichen ,steinpyramide von ,daschur 7untere ,hlfte71 der zweite stimmt1 ebenso haarscharf mit dem von ,petrie an ,ort und ,stelle gemessenen ,winkel der zweiten ,pyramide von ,giseh berein und der letzte ist ebenso genau der von ,petrie #ahib nachgewiesene ,winkel aus der ,mastaba von ,meidum4 ,und dass die ,werkleute wie die unsrigen nach solchen ,vorschriften1 sogenannten ,leeren1 arbeiteten1 das zeigen die von ,petrie aufgedeckten ,winkelmauern an den ,ecken der ,mastaba ,no4 #ag zu ,meidum4 ,diese ,eckwinkelmauern zeigen wie die ,erbauer der ,mastaba sich die anzulegende ,neigung der ,winkel genau nach der in ,no4 #fj gegebenen ,vorschrift aufgezeichnet haben4 ,damit ist die ,seqtfrage entschieden4 ,sekt ist die ,cotangente1 rhi vermutlich nichts anderes als die ,tangente1 die also den gyptern auch schon bekannt war4 ,das ,wort seqd aber leitet ,revillout von kd -- bewegen ab und aus dem hapt -- ,richtscheit1 das ein unentbehrliches ,werkzeug war2 seine aufrechtstehende ,kathete ist #a ,elle1 die untere ist in #g ,spannen und #d ,finger geteilt1 und eine ,schnur wurde nach dem unteren beweglichen ,punkte geknpft und gab dem ,arbeiter damit durch den sekd unmittelbar den ,winkel1 nach dem er seinen ,stein zurichtete4 ,ein ganz entscheidendes ,moment liegt aber in der ,natur der ,sache2 der knigliche ,bauherr der ,pyramide der sagt einfach1 meine ,pyramide soll so und so viel im ,geviert haben und so und so hoch soll sie sein1 die ,ausfhrung berlsst er seinem ,architekten4 ,dass die gypter aber mit der ,proportionalitts- und hnlichkeitslehre ganz vertraut waren1 das zeigen ihre ,abbildungen4 ,sie teilten die ,wand durch ,linien in ein ,netz von ,quadraten1 ganz wie unsere ,ingenieure ihr ,zeichenpapier1 und trugen in die einzelnen ,quadrate die ,figuren in entsprechendem ,massstab ein4 ,in dem sogenannten ,grabe ,belzoni zu ,biban el ,moluk ist ein solches ,coordinatensystem erhalten in einer unfertig gebliebenen ,grabkammer ,knig ,sety ,i41 des gewaltigsten der ,bamessiden nchst seinem ,sohne ,ramses ,,ii4 ,sidenote3 ,darstellende ,geometrie bei den gyptern4 ,nun zeigen die ,bilder und ,inschriften1 hnlich wie die japanischen1 keine ,perspektive1 und man nahm an1 dass den gyptern die ,perspektive unbekannt gewesen sei4 ,aber vor etwa #aj ,jahren wurden in ,fayum1 vom trockenen ,wstensand geschtzt1 eine grosse ,anzahl ,totenmasken1 ,portrts der ,verstorbenen1 gefunden1 allerdings aus hellenistischer ,zeit1 die meisten ,handwerksarbeiten1 aber auch eine ganze ,anzahl ,kunstwerke ersten ,ranges1 die unsern besten ,portrts nicht nachstehen4 ,und dazu noch eins1 was ich ,ihnen nicht vorenthalten darf1 oben auf dem ,pylon des ,isis-,tempels von ,phile1 den ,ptolemeus ,,ix4 ,euergetes ,,ii4 #aej v4 ,chr4 erneuert hat an der ,stelle1 von wo der ,werkmeister seinen ,bau am besten bersehen konnte1 sind in ,stein geritzt zwei ,zeichnungen erhalten4 ,m4 ,h4 ,nicht ,menge1 nicht ,lambert1 nicht ,drer sind die ,urheber der darstellenden ,geometrie1 hier sehen sie eine ,werkzeichnung in dem ,sandstein der ,plattform des ,pylon1 welche ,borchardt #ahgh aufgenommen hat1 mit beigeschriebenen ,massen1 ,grundriss und ,aufriss1 und noch steht die ,sule1 welche genau danach gearbeitet ist4 ,sidenote3 ,rsum4 ,resumieren wir die gyptische ,mathematik so weit wir jetzt davon wissen4 ,in der ,arithmetik hatten sie eine entwickelte ,fingerrechnung und ,rechenbretter1 auf denen sie mit ,steinen rechneten1 kannten alle vier ,spezies mit ganzen und gebrochenen ,zahlen1 wussten mit ,gleichungen #a4 und #b4 ,grades1 arithmetischen und geometrischen ,reihen ,bescheid und hatten ,nherungsmethoden fr die ,ausziehung der ,quadratwurzeln4 ,in der ,geometrie war ihre ,konstruktions- oder ,reisskunst hoch entwickelt4 #dbj v4 ,chr4 rhmte sich der grosse ,demokrit1 dass ihn in der ,reisskunst nicht einmal die gyptischen ,harpedonapten bertrfen2 sie hatten eine sehr achtenswerte ,quadratur des ,kreises1 kannten ,symmetrie und ,proportion1 waren mit der ,kreisteilung vertraut1 hatten hnlichkeitslehre und ,anfnge der ,trigonometrie und ,elemente der darstellenden ,geometrie4 ,,ii4 ,kapitel4 ,babylonien -- ,assyrien4 ,ich wende mich nun dem ,zuge der semitischen ,vlkerwanderung folgend nach dem uralten ,kulturland1 zwischen den grossen ,strmen ,euphrat und ,tigris1 zum ,zweistromland1 dem mtu ,pur ,pur1 nach ,mesopotamien1 ,babylonien1 ,assyrien4 ,hier kam zu den schon fr gypten fliessenden ,quellen noch ,berossos hinzu1 und die ,bibel in weit reichlicherem ,masse4 ,berosus1 ein ,babylonischer ,priester des ,bel der im #c4 ,jahre v4 ,chr4 in griechischer ,sprache schrieb1 hat sich als mit den ,traditionen seines ,volkes in ,mythos und ,geschichte sehr vertraut erwiesen1 und es ist zu bedauern1 dass von seinem grossen ,werke nur ,fragmente durch ,alexander ,polyhistor und danach von ,josephus und ,eusebios erhalten sind4 ,verdanken wir doch ,berossos die ,kunde von dem ,babylonischen ,weltschpfungsmythus1 die ,sintflut eingeschlossen1 der ,quelle des mosaischen1 eine ,kunde1 welche durch die ,funde von ,kujundschik-,ninive so glnzend besttigt und erweitert wurde4 ,aber auch die ,bibel hat sich als eine nicht zu unterschtzende ,geschichtsquelle erwiesen1 und unter dem ,einfluss der ,ausgrabungen in den letzten #cj ,jahren ist ,babel und ,bibel 7,p4 ,delitzsch7 zu einem ,schlagwort geworden4 ,aber erst im letzten ,drittel des #ai4 ,jahrhunderts gelang es durch ,entzifferung der rtselhaften ,keilschrift1 die ,geschichte ,vorderasiens auf urkundliche ,grundlage zu stellen4 ,so bedeutend aber die ,leistungen der ,schler ,eberhard ,schraders im letzten ,dezennium gewesen sind1 so sagt doch einer der berufensten unter ihnen ,p4 ,jensen3 ,ein jedes ,werk von ,assyriologen auch der besten ist und wird auf lange noch vergleichbar bleiben einem ,feld mit ,hopfenstangen1 von denen sehr viele zwar annhernd oder durchaus korrekt und gerade1 viele aber1 nach allen ,richtungen hin1 schief stehen4 ,im ,gegensatz zu gypten1 wo wir ein und dasselbe ,volk bis zum heutigen ,tage vor uns haben1 sind im ,zweistromland zwei der ,rasse nach verschiedene ,vlker zu unterscheiden1 die beide langsam kulturell zusammengeschmolzen sind4 ,vom ,nordosten her1 mglicherweise vom ,altai und dem ,pamirplateau kamen als ,nomaden in einzelnen ,schwrmen die ,sumerer1 ein ,volk1 das bis dato fr sich steht1 die sich vorzugsweise in ,sdbabylonien in ,sumer ansiedelten1 vielleicht vom ,meere aus in die ,mndungen des ,euphrat und ,tigris eindringend4 ,vom ,nordwesten her in gleicher ,weise die ,semiten1 die sich1 zugleich oder frher1 vorzugsweise in ,nordbabylonien1 ,accad 7,agade7 festsetzten4 ,naturgemss mussten beide ,vlker zusammenstossen1 und in hin und her schwankenden ,kmpfen drangen ,sumerer in ,accad und ,accader in ,sumer ein1 bis seit ,chammurabi die ,sumerer endgltig den ,semiten unterlagen1 die an den ,beduinen ,arabiens immer frischen ,nachschub hatten4 ,gehrte doch nach ,ed4 ,meyer1 welcher sich dabei sttzt auf ,ranke1 ,early ,babyl4 personal names 7p4 #cc1 ,band ,,vi1 #a des grossen ,hilprecht'schen ,sammelwerkes ber die ,amerik4 ,ausgrabungen in ,nippur7 und noch mehr auf die ,monumente1 ,chammurabi selbst einem solchen frischen ,schwarm ,amoriter ,beduinen an4 ,sidenote3 ,sumerische ,frage4 ,die sogen4 ,sumerische ,frage gehrte zu den dunkelsten2 whrend anfangs der ,siebziger die ,sumerer als die ,kulturtrger1 die ,semiten als rohe ,nomadenhorden hingestellt wurden1 hat spter ein so bedeutender ,semitologe1 wie ,halvy1 die ganze ,existenz der ,sumerer geleugnet und ihre ,schrift und ,sprache fr eine ,art ,stenographie der ,semitisch-,babylonischen erklrt4 ,gesttzt auf die genaue ,untersuchung der ihm zugnglichen plastischen ,denkmler1 hat ,eduard ,meyer in seiner ,abhandlung ,sumerier und ,semiten in ,babylonien ,abh4 d4 ,kn4 ,preuss4 ,akad4 d4 ,w4 #aijf phil-hist4 die ,frage aufgehellt4 ,an der ,existenz der ,sumerischen ,sprache konnte1 wie ,meyer mit ,fug bemerkt1 nach der ,auffindung der griechischen bersetzungen bilinguer ,syllabare1 das sind ,listen von ,schriftzeichen mit ,angabe ihrer ,sumerischen und ,assyrischen ,silben- und ,wortwerte1 nicht mehr gezweifelt werden4 ,man vgl4 die ,abhandlung von ,t4 ,g4 ,pinches in den ,proc4 ,bib4 ,arch4 #bd1 p4 #ajh und ,a4 ,h4 ,sayce ibid4 p4 #abj1 in denen die ,aspiration des p1 k und t durch die ,griechische bertragung konstatiert ist4 ,sidenote3 ,sumerer und ,semiten4 ,die ,rassenfrage wurde durch die bildlichen ,darstellungen im wesentlichen auf ,grund der ,ausgrabungen de ,sarzecs1 die von ,heuzey vortrefflich ediert sind1 und denen von ,nippur1 die seit #bj ,jahren ununterbrochen fortgesetzt sind1 unzweifelhaft zugunsten eines selbstndigen ,volks der ,sumerer entschieden1 wie es ,bezold1 ,winkler1 ,hilprecht etc4 angenommen hatten4 ,abgesehen von der ,kleidung1 dem sumerischen ,mantel und dem semitischen bunten ,plaid1 sind scharfe und stereotype ,unterschiede vorhanden4 ,zunchst zeichnen sich die ,semiten wie noch heute durch ppig wucherndes ,bart- und ,haupthaar aus1 whrend die ,sumerischen ,kpfe bis auf die ,augenbrauen vllig ohne ,haar sind4 ,die ,nase ist von der semitischen scharf verschieden1 ebenso ,mund1 ,backe und ,stirn4 ,auch die ,frauenkpfe aus ,tello sehen durchaus nicht semitisch aus4 ,so lehren die ,denkmler mit unwiderleglicher ,evidenz1 dass es zwei verschiedene ,rassen in ,babylonien gegeben hat1 eine semitische vorzugsweise im ,norden1 und eine nicht semitische vorzugsweise im ,sden1 die ,sumerer4 ,zu diesen beiden ,rassen kamen dann als drittes ,element die ,beduinischen ,westsemiten ,chammurabis1 die das ,haupthaar kurz schneiden und die ,lippen rasieren4 ,sidenote3 ,anteil der ,sumerer und der ,semiten an der ,kultur4 ,die dritte ,frage1 die von ,meyer naturgemss nicht so entscheidend1 wie die beiden ersten beantwortet wird1 ist die ,frage nach dem ,anteil der beiden ,rassen an der ,kultur4 ,da hat nun ,meyer nachgewiesen1 dass die ,sumerer der ,zeit ,gudeas 7etwa um #bfjj71 ihre ,gtter nicht mit ihrem eignen sumerischen ,typus1 sondern in ,gesichtsbildung1 ,bart1 ,haar und ,gewandung als ,semiten gebildet haben4 ,danach haben auf religisem ,gebiete die ,semiten entschieden die ,fhrung gehabt1 wenn naturgemss auch ihre ,religion durch die der ,sumerer beeinflusst ist1 bis sich eine einheitliche ,religion heranbildete4 ,meyer glaubt die ,sagen von ,gilgamesch1 dem ,herkules der ,babylonier1 der ,sintflut etc4 den ,semiten zuweisen zu knnen1 whrend besonders die ,verbindung der ,gtter mit den ,sternen1 insbesondere die ,astrologie1 der ,hexen- und ,dmonenglauben sumerisch seien1 der sich ja von ,babylon aus insbesondere durch das sptere ,judentum und das ,christentum ber die ganze ,welt verbreitet hat4 ,die ,semiten scheinen auch auf dem ,gebiet der ,kunst die ,fhrenden gewesen zu sein1 und sehr frh haben sie eine hohe ,stufe der ,kunst erreicht1 wie die unbertroffene ,siegesstele des ,naramsin 7s4 u47 beweist 7vgl4 ,abbildung74 ,illustration3 ,siegesstele des ,naramsin4 ber einen ,punkt aber herrscht unter den ,assyriologen volle bereinstimmung1 die ,erfindung der ,babylonischen ,schrift1 der ,keilschrift1 ist ,eigentum der ,sumerer4 ,zwar ist die von ,hilprecht als sumerisch angesprochene vorsargonische ,periode ,nippurs schriftlos1 und wir haben aus der ,zeit wo in dieser ,stadt1 dem uralten ,stammesheiligtum der ,babylonier1 der ,sumerische ,sturmgott ,en-lil1 dessen ,idiogramm spter als ,bel gelesen wird1 seinen ,kult hatte1 keine ,tafeln mit ,schriftzeichen gefunden1 aber der ,beweis liegt darin1 dass die semitischen ,silbenzeichen ursprnglich sumerische ,worte bedeuten4 ,meyer weist mit ,recht darauf hin1 dass die ,semiten als ,erfinder der ,schrift1 alle ,konsonanten ihrer ,sprache bezeichnet htten1 und weist auf den entscheidenden ,einfluss hin1 den die sumerische ,schrift und ,sprache auf das ,semitische der ,babylonier fr ,phonetik und ,satzbau gebt hat4 ,sidenote3 ,gudea und die ,frstpriester von ,telloh4 ,durch die ,ausgrabungen de ,sarzecs wissen wir1 dass nach dem ,tode der grossen ,semitischen ,frsten ,sargon und ,naramsin die ,sumerer auch in ,accad vorbergehend zur ,macht gelangten in dem ,knigreich von ,sumer und ,accad der ,frsten von ,ur2 wir kennen durch die so erfolgreichen ,ausgrabungen ,e4 de ,sarzecs aus wunderbaren ,statuen1 denen leider der ,kopf fehlte 7vgl4 ,abbildung7 und einer ,reihe von ,schriften1 genauer ,vertonungen ihren ,knig oder richtiger ,frstpriester1 patessi1 denn nie nennt er sich ,knig1 ,gudea2 nach ,winkler war er ,vasall des ,urengur von ,ur1 ,knig von ,sumer und ,accad1 und ,gudeas ,vorgnger ,urnina1 ,entemena etc4 ,ihre ,residenz war ,schirpurla auch ,lagasch1 heute ,telloh geheissen2 und die ,urkunden aus jenen ltesten ,zeiten sind fr die ,entwicklung der ,schrift ganz besonders wichtig4 ,der ,plan und der ,massstab ,gudeas 7vgl4 ,abb4 ,s4 #fb7 ist fr die ,metrologie beinahe unschtzbar2 wie die p4 #aje besprochene ,arbeit ,borchardts beweist1 ist er zirka #cjjj ,jahr in ,gltigkeit geblieben1 und stimmt nach der ,borchardt'schen ,messung mit ,lehmanns ,hypothesen 7p4 #ajf7 vortrefflich4 ,illustration3 ,gudea mit ,plan und ,massstab4 ,illustration3 ,plan der ,gudeastatue1 #a_/b der nat4 ,grsse4 ,illustration3 ,massstab der ,gudeastatue1 #a_/b der nat4 ,grsse4 ,sidenote3 ,statuen des ,gudea4 ,durch einen merkwrdigen ,zufall ist uns jetzt auch der ,kopf ,gudeas bekannt geworden4 ,der ,nachfolger de ,sarzecs in den ,ausgrabungen von ,tello 7,sirpurla71 der ,kapitn ,g4 ,cros1 fand unweit der ,stelle1 wo jener einen prchtig gearbeiteten ,kopf aus ,diorit ausgegraben hatte1 eine kleine ganz disproportionierte ,statue ohne ,kopf1 die laut ,inschrift als die der ,gudea bezeichnet wurde1 von ihm seinem speziellen ,schutzgott1 dem er auch den neuen ,tempel in ,tello gebaut hatte1 dem ,ningiszida1 dem ,sohn des ,nin-a-zu 7nach ,meyer ein anderer ,name fr den ,gtterknig ,anu1 den ,himmelsgott7 gewidmet4 ,lon ,heuzey1 der ausgezeichnete ,leiter der ,assyrischen ,abteilung des ,louvre1 bemerkte1 dass die ,brche des ,kopfes und des ,torso zu einander passten1 er setzte den ,kopf auf den ,torso und ohne jeden ,kitt sass er fest 7vgl4 ,rev4 d',assyr4 ,bd4 ,,vi1 #aijg p4 #ai74 ,dadurch besitzen wir jetzt #d ,kpfe des ,gudea1 darunter der von ,hilprecht in seinem ,vortrag ber die ,ausgrabungen im ,bl-,tempel zu ,nippur ,s4 #eb wiedergegebene ,marmorkopf von feinster ,arbeit4 ,die ,kpfe tragen smtlich die sogenannte ,kappe der ,sumerischen ,frsten1 die wir bei ,chammurabi 7s4 u47 wiederfinden1 und drei davon den ,turban1 der also uralt sumerischen ,ursprungs ist4 ,die scheinbare ,plumpheit und ,disproportioniertheit der ,krper der ,statuen aus ,tello hat ,heuzey m4 ,e4 sehr zutreffend erklrt4 ,der ,krper diente nur als ,sockel fr den ,kopf1 falls der schwer zu bearbeitende ,dioritblock fr eine ganze ,statue zu klein war1 und ,heuzey bemerkt sehr richtig1 dass unsere ,bsten mit ihrer abgespalteten ,brust den ,sumerern1 so sonderbar vorgekommen waren1 wie uns die ihren4 ,illustration3 ,kopf des ,gudea1 ,federzeichnung nach dem ,funde des ,cap4 ,cros4 ,sidenote3 ,semitische ,einwanderung in ,vorderasien4 ,und von der entgegengesetzten ,seite her1 wie heute ziemlich feststeht1 von ,nordafrika her1 drangen nomadische ,semitenschwrme1 in verschiedene ,volksstmme1 richtiger ,clane gespalten in das reiche ,zweistromland1 und siedelten sich in der #ac ,meridian breiten1 paradiesisch fruchtbaren ,ebene an4 ,delitzsch versetzt geradezu das ,paradies in die ,gegend von ,babylon1 den ,euphrat und ,tigris nennt die ,bibel selbst und die beiden andern ,strme erklrt er fr ,kanle1 was nicht unmglich1 da die ,babylonier fr ,kanal und ,fluss dasselbe ,wort nru haben4 ,an der jetzigen grauenhaften ,verdung dieses ,paradieses erklrt ,delitzsch die ,trken fr unschuldig1 und sicher haben ,beduinen und ,islam vor den ,trken die ,versandung der ,kanle und damit die ,verdung des ,landes auf dem ,gewissen4 ,wir hegen die begrndete ,hoffnung1 dass die deutsche ,bagdadbahn und das deutsche ,kapital in wenig mehr als einem ,menschenalter die jetzige ,wste wieder zu einem grossen ,garten umgeschaffen haben wird4 ,sidenote3 ,sargon und ,naramsin4 ,die ,unterwerfung der ,sumerer gelang um so leichter1 als sie keinen ,grossstaat hatten1 sondern nur einzelne grosse ,stdte1 in denen sich nach und nach die ,semiten ansiedeln4 ,die ,stdte standen unter sogenannten ,frstpriestern1 ,pateissi1 die sich gegenseitig unter einander befehdeten1 wie wir aus den ,inschriften ,gudeas erfahren1 und aus dem von ,cros vor kurzem ausgegrabenen ,bericht ber die ,verwstung ,tellos durch ,lugalzaggissi1 den ,pateissi der ,nachbarstadt ,gishu1 bis sie unter die ,oberherrschaft ,semitischer ,grossknige gerieten1 wie ,tello unter die des grossen ,semitenfrsten ,sargon ,i41 ,besitzer von ,argade 7,accad71 der von ,nordbabylonien1 dem ,lande ,accad aus1 auch ,sdbabylonien 7,sumer7 unterwarf4 ,sargons und seines ebenfalls bedeutenden ,sohnes ,naramsin ,existenz war lange sagenhaft1 -- die ,moses-,mythe wird auch von ,sargon erzhlt -- bis ,nabonahid und die ,funde der ,amerikaner in ,nippur1 dem ,sitz eines uralten ,tempels des ,bl1 ihre historische ,existenz bewiesen4 ,dort ist sogar der ,stempel des ,sargon 7vgl4 ,abb47 mit seinen altertmlichen ,schriftzeichen gefunden worden4 ,nabonahid1 der letzte ,knig von ,babylon1 war das1 was wir heute einen ,romantiker nennen wrden1 seine ,interessen wurzelten in der ,vorzeit1 er wollte den uralten ,dienst des ,schamasch1 der ,sonne1 und des ,sins1 des ,mondes1 wiederherstellen und geriet so in ,konflikt mit der mchtigen ,priesterschaft des ,marduk-,bel in ,babylonien1 deren ,untersttzung ,cyrus mehr fr seinen ,erfolg verdankte als der ,macht seiner ,waffen4 ,im ,grundstein des ,tempels von ,sippar1 den ,nabonid erneuern wollte1 fand er die ,urkunde ,naramsins1 des ,sohnes des ,sar-u-ukin4 ,die ,gelehrten des ,knigs berechneten nach den ,knigslisten die ,regierungszeit des ,naramsin auf #cbjj ,jahre frher1 wodurch ,sargon auf #chjj v4 ,chr4 gerckt wurde1 und mit ihm ,gudea4 ,trotz mancher ,bedenken1 welche gegen dieses hohe ,alter geltend gemacht wurden1 insbesondere von ,h4 ,winkler und ,c4 ,f4 ,lehmann1 nahm doch noch ,bezold #aijc diese ,daten als richtig an4 ,aber der ,fund der neuen ,knigsliste von ,nippur1 aus dem ,ende des #c4 ,jahrtausend der ,schrift nach1 durch ,hilprecht #aijf im ,,xx4 ,bd4 der ,berichte publiziert und interpretiert1 bewies1 dass ,lehmann mit seiner ,vermutung1 dass die ,gelehrten des ,nabonid sich um etwa #hjj ,jahre geirrt hatten1 im ,recht war und die neue ,chronologie von ,l4 ,w4 ,king 7,chronicles conc4 early ,babyl4 kings #b vol #aijg7 setzt ,sargon von ,akkad auf #bejj v4 ,chr4 auf ,grund der ,arbeiten ,h4 ,rankes4 ,illustration ,sidenote3 ,babylonisch-,assyrische ,chronologie4 ber die ,chronologie sei gleich hier bemerkt1 dass der ,hang der ,babylonier zum genauen ,datieren1 insbesondere auch die zahllosen ,geschftsurkunden1 die wir von ,gudea bis ,nabonid besitzen1 uns ber die ,chronologie der ,assyrer weit besser als ber die der gypter unterrichtet haben4 ,in ,krze werden uns die ,ausgrabungen1 besonders die der ,pennsylvania ,universitt in ,nippur bis ins #d4 ,jahrtausend hinein eine vllig gesicherte ,zeitfolge der ,geschichte gewhren1 von ,chammurabi bis ,kyros1 von #bjjj bis #eci steht sie schon jetzt auf sicherem ,boden4 ,vom #ae4 ,jahrhundert bis zum ,jahr #ajjj knnen wir uns auf die sogen4 synchronistische ,geschichte sttzen4 ,nach ,h4 ,winkler 7die ,keilinschr4 u4 das alte ,test4 #c4 ,aufl4 #aijc p4 #dg7 ist es ein ,dokument1 in welchem ,adad-nirari ,,iii4 von ,assyrien 7#hab-ghc7 die ,vereinigung ,assyriens und ,babyloniens als im ,interesse beider ,vlker hinstellt1 nach ,bezold ein ,staatsvertrag beider ,lnder4 ,jedenfalls wird darin in ,krze die ,geschichte beider ,lnder chronologisch erzhlt4 ,die synchron4 ,geschichte ist immerhin nicht ganz einwandfrei1 sie enthlt gewissermassen den persnlichen ,fehler ,adad-niraris4 ,von diesen sind fr ,assyrien die ,eponymenkanones1 fr ,babylonien die ,knigslisten frei4 ,das ,jahr wurde von ,adad-nirari ,,ii41 etwa um #ijj an1 zunchst nach dem die ,regierung antretenden ,herrscher und dann der ,reihe gemss1 nach den hchsten ,beamten benannt1 wie in ,athen nach den ,archonten4 ,beide ,listen sind ,chroniken zum ,zweck genauer ,datierung von ,rechtshandlungen4 ,die ,vergleichbarkeit des ,kanons mit unserer ,zeitrechnung wurde mglich durch ,erwhnung der ,sonnenfinsternis im ,monat ,sivan bei ,gelegenheit eines ,aufstands gegen ,assur-daja4 ,die ,astronomische ,berechnung ergab den #ae4 ,juni #gfc4 ,eine weitere ,kontrolle ergab dann der vllig zuverlssige ,kanon des grossen ,astronomen ,ptolemaios 7vgl4 ,hellas71 der uns hilft bis zur ,seleuciden-ra 7,berossos71 deren ,beginn zwischen #cab und #caa schwankt und die ,arsaciden-ra von #bdh1 welche neben der ,seleucidenra hergeht4 ,die ,semiten berschwemmten ganz ,westasien1 lngs der ,kste des ,mittelmeeres zogen die ,phnizier1 besser ,kanaaner1 zu denen die ,chabiri1 die wir jetzt als ,hebrer bezeichnen1 gehren1 die1 wie es scheint1 noch im ,anfange der historischen ,zeit nicht sesshaft waren1 und erst zur ,zeit ,chinatns ihre ,stammesgenossen angriffen4 ,arvat1 ,byblos und vor allem ,sydon und ,tyrus sind ,stdte der ,phnizier4 ,die zweite ,sammelgruppe der ,beduinenschwrme bilden die ,aramer1 mit dem ,hauptzweig der ,syrer1 die sdlich von den ,kanaanern hielten und sich weit nach ,norden und ,osten vorschoben4 ,hier kam es nur in ,damaskus1 der alt berhmten noch heute blhenden ,handelsstadt zu einer ,staatenbildung4 ,am ausgedehntesten war die ,wanderung des an ,zahl strksten dritten ,zweiges1 der ,babylonier und ,assyrer1 die sprachlich und genealogisch nahe verwandt sind4 ,doch sind nach den ,abbildungen die ,babylonier weit strker mit den ,sumerern blutgemischt als die ,assyrer4 ,sidenote3 ,geschichte der ,babylonier und ,assyrer4 ,die ,assyrer sind sprachlich und auch dem ,rassentypus nach mit den ,babyloniern so nahe verwandt1 dass die ,annahme ihrer ,abzweigung von diesen1 etwa um #aaej1 nach einem siegreichen ,einfall der ,elamiten1 sehr wahrscheinlich ist4 ,sie waren ein ,krieger- und ,herrenvolk1 das den ,priestern einen weit geringeren ,einfluss einrumte als die ,babylonier4 ,ihre ,kmpfe1 wie die der ,babylonier1 gelten1 wie leicht begreiflich ist1 dem ,bestreben1 sich die grossen ,handelsstrassen nach ,indien und nach dem ,kulturzentrum1 dem ,mittelmeerbecken offen zu halten4 ,wird ihnen1 durch das ,aufkommen einer nicht semitischen ,grossmacht ein ,handelsweg im ,westen verlegt1 so erkmpfen sie sich einen neuen im ,osten4 ,sehr bald gingen sie gegen ,babylonien aggressiv vor1 und der grausame aber tchtige ,assurnassirpal bringt ,babylon vllig unter seinen ,einfluss4 ,der eigentliche ,begrnder der ,assyrischen ,weltmacht ,tiglat ,pileser ,,iii4 besteigt dann #gdd unter dem ,namen ,pulu 7,phul der ,bibel7 den ,thron ,babels und nennt sich ,knig von ,sumer und ,accad4 ,diese ,glanzzeit ,assyriens hlt unter ,sargon ,,ii4 und seinem ,sohn ,sanherib an1 aber kurz nachdem ,sanherib ,babylon zerstrt hatte 7#fhi7 und nach der erfolgreichen ,regierung ,assurbanipals 7,sardanapal7 wird auch ,ninive1 die ,residenz seit ,sanherib von den ,medern unter ,kyaxares zerstrt und zwar weit grndlicher als ,babel4 ,bis an die ,hochebene ,mediens in ,nordosten1 ,elams oder ,susa in ,sdosten1 im ,sden bis an die ,smpfe der ,mndung des ,euphrat und ,tigris in den persischen ,busen drangen die ,semiten1 auch hier zunchst kein ,grossstaat1 sondern ,stdte1 die das ,stammesheiligtum bargen als ,zentren des ,kultus1 des ,marktverkehrs und ,sitz der ,frsten4 ,nach ,agade und ,sirpurla nenne ich ,kis1 ,ur 7deren ,frsten sich seit ,urengur ,knige der vier ,weltgegenden nannten und ,nordbabylonien in ,abhngigkeit brachten71 ,nippur1 ,larsam und ,babel1 die mehr oder minder zentrale ,bedeutung gewannen bis ,chammurabi 7vielleicht der ,amraphel der ,bibel7 ,babel zur ,hauptstadt des ,grossstaats ,babylon machte1 der nun ,nordbabylonien 7,accad7 und ,sdbabylonien 7,sumer7 durch ,eroberung von ,larsam im ,sden und ,absetzung des dortigen ,knigs einte4 ,babel war eigentlich eine ,doppelstadt1 an einem ,ufer ,babel -- das ,tor ,gottes1 am andern ,borsippa 7,birs7 -- die ,stadt des ,mondgottes ,sin1 dessen ,kult in ,sumer1 insbesondere in ,ur blhte1 whrend in ,nordbabylonien der ,dienst der ,sonne 7,schamasch und ,marduk7 in den ,vordergrund trat4 ,sidenote3 ,chammurabi4 ,illustration3 ammurabi empfngt von ,schamasch seine ,gesetze4 ,wir kennen ,chammurabi wie wenige ,frsten des ,altertums1 und wenige ,regenten drften ihn in alter und neuer ,zeit an ,kraft und ,weisheit1 und wenn wir seinen ,gesichtszgen 7s4 ,abb47 und den zahlreichen ,rechtsschriften ,glauben schenken1 auch an ,gerechtigkeit und ,milde bertroffen haben4 ,was er fr die ,stadt ,babel getan1 berichtet er uns selbst sumerisch und babylonisch3 ,chammurabi1 der mchtige ,knig1 der ,knig von ,babylon1 der ,knig der vier ,weltgegenden1 der ,begrnder des ,landes1 der ,knig1 dessen ,taten dem ,fleische des ,gottes ,schamasch und des ,gottes ,marduk wohltun1 bin ich4 ,die ,spitze der ,mauer von ,sippar habe ich mit ,erdreich wie einen ,berg erhht1 mit ,rohrgeflecht habe ich sie umgeben4 ,den ,euphrat grub ich ab gen ,sippar zu und liess einen ,damm dafr aufwerfen4 ,chammurabi1 der ,begrnder des ,landes1 dessen ,taten etc4 wohltun1 bin ich4 ,sippar und ,babel habe ich auf immerdar zu behaglichen ,wohnsttten gemacht4 ,chammurabi1 der ,gnstling des ,gottes ,schamasch1 der ,liebling des ,gottes ,marduk bin ich4 ,was seit uralten ,tagen kein ,knig dem ,herrn der ,stadt 7dem ,schutzgott7 gebaut hat1 das habe ich fr ,schamasch1 meinen ,herrn1 grossartig ausgefhrt4 ,illustration3 ,chammurabi4 ,sidenote3 ,codex des ammurabi4 ,hatte ,c4 ,bezold in ,ninive und ,babylon schon ,chammurabi in der eben zitierten ,weise gewrdigt1 so wurde die ,gestalt dieses grossen ,frsten in noch weit helleres ,licht gerckt durch die ,erfolge der franzsischen ,ausgrabung unter ,g4 de ,morgan in ,susa1 der ,hauptstadt von ,elam4 ,in drei ,stcken wurde dort im ,dezember #aija und ,januar #aijb die ,standsule mit der ,gesetzsammlung ammurabis gefunden1 welche #aijc von ,v4 ,scheil zum ersten ,male ediert und in franzsischer ,sprache erklrt wurde und #aijd von ,h4 ,winkler deutsch und von ,r4 ,harper englisch ebenfalls #aijd1 und vom juristischen ,standpunkt von ,j4 ,khler und ,e4 ,peiser #aijd4 ,der ,codex ,hammurabis steht auf einer ethischen ,hhe1 welche dem mosaischen vom ,sinai nichts nachgibt1 und ist das erste uns erhaltene ,corpus juris4 ,sie genoss1 ,winkler zufolge1 viele ,jahrhunderte das hchste ,ansehen -- wie die ,gesetze des ,moses sind sie von ,gott gegeben1 das ,bild der ,sule zeigt1 wie der ,knig die ,gesetze von ,schamasch empfngt1 leider ist das ,antlitz des ,knigs1 der ,kappe und ,stab trgt1 verstmmelt1 der ,sonnengott ist mit ,turban und ,faltenrock bekleidet -- sie hat das griechische ,recht1 dieses das rmische und dieses das unsrige in hohem ,grade beeinflusst4 ,die ,strafe ist natrlich wie bei den ,hebrern und ,rmern ,vergeltung1 bei ,sittlichkeitsvergehen ,abschreckung4 ,im ,zivilprozess spielt der ,eid1 grade wie bedauerlicherweise noch heute1 eine hervorragende ,rolle4 ,die ,sammlung weist der ,frau eine rechtliche ,stellung an1 welche sie noch heute in der ,trkei nicht errungen hat1 sie schrnkt die vterliche ,gewalt1 ich nenne nur #afh1 die ,ausweisung des ,sohnes betreffend1 erheblich ein1 und das ,erbrecht ist in sehr zu billigender ,weise geregelt1 denn auch hier ist die ,frau und die ,tochter geschtzt4 ,das ,handelsrecht hat er wohl kaum modifizieren knnen1 denn das war ja zugleich international1 aber das sogenannte ,sumerische ,familienrecht zeigt1 dass dieser ,schutz der weiblichen ,familienglieder so recht dem eigenen ,sinn des grossen ,knigs entsprungen ist4 ,und so knnen wir den ,worten1 mit denen er auf der ,sule sich seiner ,taten nach orientalischer ,sitte rhmt -- ,einleitung und ,schluss -- wohl ,glauben schenken4 ,die ,stele kam nach ,susa als ,trophe zugleich mit anderen wichtigen steinernen ,urkunden im #ab_/aa ,jahr v4 ,chr41 als die ,elamiten unter ,sutruk-,nahunte ,sippar und ,babylonien erobert hatten4 ,es sei hier auch erwhnt1 dass von dem ,kampfe ,abrahams zur ,befreiung ,lots auch eine ,urkunde ,chammurabis berichten soll4 ,die ,stele mit der ,gesetzsammlung zeigt am ,anfang das ,relief1 welches die bergabe des ,codex an den ,knig durch ,schamasch schildert1 das ,relief ist verstmmelt2 7,abbild4 ,s4 #fi7 die ,legende ist um so deutlicher4 ,sidenote3 ,babylonisch-,assyrische ,kultur4 ,die ,geschichte ,babyloniens und ,assyriens kann ich hier nicht erzhlen1 sie ist z4 ,t4 in der ,bibel und bei ,herodot und spter bei ,arrian1 ,diodor1 und vor allem bei ,berossos etc4 wenigstens von #bjjj ab erzhlt2 sie ist jetzt bis #djjj v4 ,chr4 so ziemlich aufgehellt2 sie wurde in grossen ,zgen durch die verschiedenen ,schichten der einwandernden nomadischen ,semitenschwrme und durch die geographische ,lage im einzelnen bedingt4 ,nach ,westen und ,sdosten ,kmpfe mit den ,aramern und weiter nrdlich mit den ,kanaanern1 ,phniziern und ,hebrern1 die an dem nahen gypten ,rckendeckung hatten4 ,im nrdlichen ,syrien auch ,kmpfe mit dem uralten vermutlich von ,kappadocien her eingedrungenen vielleicht indogermanischen ,stamm der ,cheti oder ,hetiter1 die sich spter mit den ,hebrern vermischt haben und mit den ,mitani1 die noch ziemlich rtselhaft sind4 ,im ,norden1 ,osten oder ,sdosten ist es die indogermanische ,wanderung1 die unausgesetzt das babylonisch-assyrische ,reich bedroht2 im ,norden zusammengefasst als ,skythen1 im ,osten die ,meder1 in ,sdosten die ,elamiter mit der ,hauptstadt ,susa4 ,im ,sden wieder hemmten die ,chalder1 die im sogenannten neubabylonischen ,reiche nach jahrhundertelangen ,kmpfen schliesslich die ,herrschaft an sich rissen4 ,und hinter den ,medern und ,elamitern wieder ,indogermanen1 deren bedeutsamster ,stamm1 die ,perser1 das ganze babylonische ,reich zerstrten4 ,sidenote3 ,grotefend und die ,entzifferung der ,keilschrift4 ,die ,erschliessung der babylonisch-assyrischen ,kultur verdanken wir in erster ,linie dem ,lehrer am ,gymnasium zu ,gttingen3 ,georg ,friedrich ,grotefend4 ,aus den ,ruinen von ,persepolis1 der von ,alexander dem ,grossen in der ,trunkenheit in ,brand gesteckten ,hauptstadt ,persiens1 waren im ,laufe der ,zeit einige ,inschriften in eigentmlichen keilfrmigen ,zeichen bekannt geworden1 und ,carsten ,niebuhr1 der ,vater des berhmten ,historikers hatte #aggj usserst sorgfltige und ausfhrliche ,kopien mitgebracht1 welche die allgemeine ,aufmerksamkeit auf die ,keilschrift lenkten2 er hatte auch schon bemerkt1 dass die ,inschriften drei verschiedenen ,schriftsystemen angehrten und von links nach rechts zu lesen waren4 ,zufllig wurde ,grotefend auf einem ,spaziergang im ,juli #ahjb veranlasst1 sich mit der ,entzifferung zu beschftigen und schon am #d4 ,september #ahjb legte er die ,resultate seiner ,forschung der ,gttinger gelehrten ,gesellschaft vor4 ,er ging davon aus1 dass die in drei verschiedenen ,keilschriften und also auch wohl in drei verschiedenen ,sprachen verfassten ,inschriften von den ,erbauern der ,palste1 den persischen ,achmeniden ,darius1 ,xerxes1 ,artaxerxes etc4 herrhrten2 dass also vermutlich die erste der drei ,sprachen die persische1 dass die ,texte wahrscheinlich auch die ,namen der ,knige enthielten1 dass endlich die ,schrift des ersten ,systems wegen der geringen ,anzahl der ,zeichen eine ,buchstabenschrift sein musste2 danach verglich ,grotefend die ihm aus der ,bibel und den ,klassikern und aus der ,zendsprache in den heiligen ,bchern ,zarathustras bekannten ,namen dieser ,knige auf ihre ,lnge und die ,wiederkehr gewisser ,zeichen und kam zu folgendem ,schluss3 ,eine hufig wiederkehrende ,gruppe von ,zeichen musste ,knig oder verdoppelt ,knig der ,knige bedeuten1 und in den dieser ,gruppe vorangehenden ,zeichen war der ,name des ,knigs enthalten2 so fand er ,darius oder vielmehr die altpersische ,form ,drhesch1 und ein zweiter ,name liess sich als ,xerxes-,khschrsche1 ein dritter als ,hystaspes-,gschtasphe deuten und ebenso bekam er das ,wort ,sohn heraus4 ,die ,gttinger gelehrte ,gesellschaft verfuhr mit der ,abhandlung ,gr4 hnlich wie die dnische mit der ,kaspar ,wessels ber die geometrische ,darstellung der ,complexen ,zahlen und die ,pariser ,akademie mit ,abels grsster ,arbeit3 sie lehnte es ab1 die ,abhandlung zu verffentlichen4 ,erst neunzig ,jahre spter 7#ahic7 ist seine ,originalabhandlung von ,prof4 ,wilhelm ,meyer in ,gttingen wieder aufgefunden und in den ,gelehrten ,nachrichten der ,akademie verffentlicht worden4 7,h4 ,v4 ,hilprecht1 die ,ausgrabungen in ,assyrien und ,babylonien #aijd74 ,aber die ,entdeckungen ,grotefends wurden vor dem ,schicksal der ,wessel'schen und ,abel'schen bewahrt1 dadurch dass sie ,aufnahme fanden in das s4 ,z4 epochemachende ,werk von ,a4 ,heeren1 ,ideen ber ,politik1 den ,verkehr und den ,handel der alten ,welt #d4 ,aufl4 ,i1 #b ,s4 #cde4 ,so war die ,grundlage geschaffen1 auf der dann die anderen1 ich nenne ,benfey1 ,hinks1 ,oppert1 ,spiegel weitergebaut haben1 so dass jetzt die bisher bekannten derartigen ,texte1 mit voller ,sicherheit gelesen werden4 ,in der zweiten ,schrift entdeckten ,norris und ,oppert eine aus ,silbenzeichen und einigen ,wortzeichen konstruierte ,schrift1 in der1 wie heute feststeht1 die susische oder elamitische ,sprache ausgedrckt wurde2 sie enthlt gegen #ajj ,zeichen4 ,weit grssere ,schwierigkeit bot das dritte ,system1 das ber #cjj verschiedene ,keilschriftzeichen enthielt4 ,die ,entzifferung war schwer mglich und sie gelang ,grotefend nicht4 ,da entdeckte ,james ,rich1 ein geborener ,franzose1 aber ,resident der ostindischen ,kompagnie in ,bagdad im ,jahre #ahbj-ba gegenber der blhenden ,handelsstadt ,mossul 7,musselin7 auf dem linken ,tigrisufer die ,ruinen von ,ninive und fand zahlreiche ,inschriften des dritten ,systems4 ,bemerkenswert ist es1 dass schon im #ab4 ,jahrhundert der spanische ,rabbi ,benjamin von ,tudela den ,ort von ,ninive bestimmt bezeichnete4 ,fast gleichzeitig wurde die sogenannte grosse ,dariusinschrift1 eine sehr lange dreisprachige ,inschrift am ,felsen von ,behistun1 einer #ajj ,meter steilen ,felswand1 an der ,grenze des alten ,mediens gefunden und #ahce von ,henry ,rawlinson vermittelst hoher ,leitern auf ungeheueren ,papierabklatschen aufgenommen unter grosser ,lebensgefahr --1 man nennt die ,dariusschrift den ,babylonischen ,stein von ,rosette --4 ,von nun ab wuchs die ,menge der ausgegrabenen ,inschriften rapide1 besonders durch die ,arbeiten von ,sir ,henry ,layard und ,rassam1 im ,auftrage des ,british ,museum1 in ,nimrud1 #be ,kilometer von ,mossul1 die alte ,residenz ,kelach4 ,sidenote3 ,die wichtigsten ,ausgrabungen4 ,im ,jahre #ahha entdeckte ,hormuz ,rassam die ,ruinen von ,sippar4 ,r4 hatte schon #ahgh in ,balawat1 die fr die assyrische ,kunst- und ,kulturgeschichte gleich wichtigen ,bronzetren ,salmanassars ,,ii4 gefunden4 ,von grsster ,bedeutung sind die ,ausgrabungen der ,franzosen in ,tello gewesen1 schon dadurch dass die wunderbaren ,funde ,e4 de ,sarzecs ,franzosen1 ,englnder1 ,amerikaner1 ,deutsche1 ja selbst die hohe ,pforte zu weiteren ,arbeiten anspornte4 ,vor de ,sarzec hatten schon im ,auftrage der franzsischen ,regierung ,botta und ,place in ,korsabad den ,palast ,sargons ,,ii4 gefunden und mit ,glck gearbeitet1 und den ,grund zu der grossen ,sammlung im ,louvre gelegt4 ,de ,sarzecs ,dcouvertes en ,chalde von ,lon ,heuzey #ahfh auf ,kosten der ,regierung herausgegeben1 wie schon die ,prachtwerke1 welche ber ,bottas und ,places ,arbeiten berichteten3 ,monument de ,ninive dcouvert et dcrit par ,e4 ,botta1 mesur et dessin1 par ,e4 ,flandin1 ,paris #ahdf-ej und ,v4 ,place1 ,ninive et l',assyrie #ahff-fi1 haben der modernen ,assyriologie den strksten ,impuls gegeben4 ,die ,franzosen setzen die ,ausgrabungen von ,tello bis heute fort1 daneben hat die ,expedition nach ,elam 7,susa7 unter ,de ,morgan1 deren ,resultate der hochverdiente ,v4 ,scheil mitgeteilt hat1 u4 a4 den ,kodex des ,chammurabi aufgefunden4 ,die ,englnder ihrerseits haben fleissig unter ,budge und ,king in ,kujundschik1 das ,layard seinerzeit den ,franzosen weggenommen1 gearbeitet4 ,die ,deutsche ,orientgesellschaft arbeitet seit #ahii unter ,r4 ,koldwey und ,l4 ,borchardt mit grossem ,erfolg in ,babylon und besonders in ,assur4 ,aber mit den ,riesensummen1 welche der ,staat ,pennsylvanien und seine ,universitt ,philadelphia auf die ,ausgrabungen in ,nippur verwandt hat1 ist keine ,konkurrenz mglich4 ,von den ,leitern ,j4 ,p4 ,peters1 ,h4 ,v4 ,hilprecht1 ,j4 ,h4 ,haynes ist besonders der ,deutsche ,hilprecht der eigentliche ,assyriologe1 unter dessen ,leitung die ,excavations in ,assyria and ,babylonia die ,resultate der seit #ahgi bis jetzt fortgesetzten ,ausgrabungen der ,mit- und ,nachwelt zugnglich machen4 ,sidenote3 ,die ,keilschrift4 ,es gelang vier grossen ,forschern ,rawlinson1 ,oppert1 ,de ,saulcy und dem scharfsinnigen ,irlnder ,hinks die dritte ,schrift und die ,sprache zu entziffern4 ,die ,schrift war eine ,verbindung von ,wort und ,silbenzeichen1 die ,sprache eine der arabischen und hebrischen nahe verwandte1 es war die babylonisch-assyrische ,sprache4 ,die ,schrift war ursprnglich eine ziemlich rohe ,bilderschrift1 zeigt aber schon in ihren ltesten ,formen das ,bestreben1 ,bogen durch ,striche zu ersetzen1 aus denen sich dann die ,keilschrift entwickelte4 ,so sind z4 ,b4 die ltesten ,formen fr ,stern1 ,sonne1 ,rohrpflanze3 9999symbol 9999symbol fr 9999symbol 9999symbol1 spter 9999symbols und weiterhin vereinfacht3 9999symbols und analog haben sich aus den ,bildern 9999symbols fr ,fuss und ,weib die betreffenden ,keilschriftzeichen entwickelt4 ,diese ,keilschriftzeichen lassen sich im wesentlichen auf drei ,grundelemente3 den horizontalen ,keil 9999symbol1 den vertikalen ,keil 9999symbol und den schrgen ,keil 9999symbol zurckfhren1 selten sind die umgekehrten ,keile1 der ,winkelhaken 9999symbol ist wohl aus ,vereinigung zweier ,keile hervorgegangen4 ,die ,keile konnten durch ,wiederholung1 ,neben- und bereinanderstellung und ,kreuzung zu den mannigfachsten1 oft usserst komplizierten ,gruppen vereinigt1 sowohl ,worte als ,silben im ,assyrischen bezeichnen4 ,dabei zeigte sich aber eine anfangs usserst rtselhafte ,erscheinung1 die sogenannte ,polyphonie4 ,dasselbe ,zeichen bedeutet sehr oft ein oder mehrere ,worte und daneben noch ein oder mehrere ,silben4 ,so bedeutet das ,zeichen 9999symbol nicht nur ,stern1 assyrisch ,kakkabu1 sondern auch ,himmel schami und ,gott ilu und hatte die ,silbenwerte an und il4 ,das ,zeichen 9999symbol hatte nicht nur die ,wortbedeutungen ,land 7matu7 ,berg 7schadu71 erreichen1 erobern ,kaschdu2 aufgehen 7von der ,sonne1 napchu71 sondern konnte auch ausserdem als ,silbenzeichen in seinen verschiedenen ,zusammenstellungen mit andern ,zeichen noch kur1 mad1 mat1 schad1 schat1 lat1 nad1 nat1 kin oder gin gelesen werden4 ,das ,rtsel lste sich mit einem ,schlage als ,rawlinson aus einer ,anzahl sehr alter ,keilschrifttexte eine neue ,sprache in genau derselben ,schrift entdeckte1 die ,sprache der ,sumerer4 ,die ,beduinenhorden der ,babylonier hatten sich mit dem ,lande zugleich der ,schrift der ,sumerer bemchtigt1 9999symbol der ,himmel hiess sumerisch an1 hoch und wurde im ,babylonischen ,zeichen fr den ,begriff ,himmel und fr die ,lautsilbe an1 ,wortzeichen und ,determinativ fr ,gott und ebenso wurde 9999symbol ,land2 ,berg1 sumerisch kur als ,wortzeichen und ,determinativ fr ,land und ,berg und ,silbenzeichen gebraucht4 ,diese ,erklrung wurde spter durch die ,auffindung einer grossen ,menge zweisprachiger ,texte1 babylonisch und sumerisch1 in derselben ,schrift besttigt4 7,e4 ,bezold3 ,ninive und ,babylon1 ,monographien zur ,weltgeschichte ,,xviii #aijc47 ,sidenote3 ,entwicklung der ,keilschrift nach ,delitzsch4 ber die ,entwicklung der ,schrift oder den ,ursprung der ,keilinschriften hat ,fr4 ,delitzsch1 dem wir ,wrterbuch und ,grammatik des ,assyrischen verdanken1 #ahig ein ,werk verffentlicht1 das1 mgen auch ,einzelheiten verbesserungsfhig sein1 die ,prinzipien vllig einleuchtend festlegt1 nach denen die ,sumerischen ,priesterfrsten die ,schrift als ,verbindung von ,wortzeichen -- ,idiogrammen -- und ,silbenzeichen geschaffen haben4 ,und wenn die ,schrift planmssig mittelst weniger aber wirksamer ,grundgedanken aus der ,bilderschrift entstanden ist1 so wird damit auch meine ,ansicht1 dass das ,zahlsystem eine planmssige und mit berlegung ausgefhrte ,schpfung derselben ,gelehrten ist1 im hchsten ,grade wahrscheinlich4 ,gesttzt auf die ,formen der ,schrift aus ,telloh und die noch lteren aus ,nippur1 die ,geierstele1 die ,vase ,entemens1 die ,vase ,lugat-ug-engur1 welche sicher bis gegen #djjj 7#cgjj7 heraufreicht1 und1 anknpfend an des grossen #aije verstorbenen ,jules ,oppert ,expdition en ,msopotamie #ahei ,kap4 ,i1 schied ,d4 zunchst #cg ,urzeichen aus1 welche sich aus #ba ,urbildern und #af ,urmotiven zusammensetzen4 ,ich gebe hier die wichtigsten an3 9999symbol ,stern etc41 9999symbol ,sonne1 aufgehend1 ,tag1 ,licht1 hell sein1 9999symbol untergehende ,sonne1 schwach werden1 niedergehen4 9999symbol ,zunehmender ,mond 7,horn71 zunehmen1 voll werden1 9999symbol schwinden1 zurckkehren 7abnehmender ,mond71 9999symbol penis ,mann1 mnnlich1 9999symbol ,mann1 ,diener1 9999symbol 7volva7 ,weib1 9999symbol ,auge aus 9999symbol2 9999symbol ,hand1 9999symbol 7,fuss7 gehen1 stehen4 9999symbol ,herz1 9999symbol ,ochse1 9999symbol ,werkzeug zum ffnen1 daher ffnen1 auflsen1 ,tod1 9999symbol ,netz1 ,geflecht1 ,gefge1 9999symbol ,umschliessung1 9999symbol ,raum1 9999symbol ,kreis 7aus 9999symbol71 9999symbol das ,richtungsmotiv1 dessen ,ecken die #d ,kardinalpunkte und dessen ,axe die ,nord-,sdlinie verbildlicht2 9999symbol oder 9999symbol ,spitze1 daher 9999symbol ,gebirge1 9999symbol ,kopf1 9999symbol ,bogen1 ,kurve etc4 ,aus diesen ,grundelementen werden dann durch ,zusammensetzung gleicher oder verschiedener ,zeichen beliebig viele neue ,wortzeichen abgeleitet1 welche sich hufig als ,definitionen der dargestellten ,begriffe erweisen und auf die ,psyche und die ,kultur des ,volkes der ,sumerer ein so helles ,schlaglicht werfen1 dass ,d4 daraufhin den ,versuch wagen konnte1 ihren ,kulturzustand zur ,zeit der ,schrifterfindung zu rekonstruieren4 ,die ,verdoppelung1 im ,altbabylonischen auch als ,kreuzung sichtbar gemacht1 dient zunchst als ,pluralzeichen und ,iterativum wie das hebrische ,pil1 dann aber auch zu ,neubildungen4 ,aus 9999symbol geben wird durch 9999symbol hinzugeben1 addieren tab1 dap2 aus 9999symbol gross 7nun-rab7 wird 9999symbol ,herr d4 i4 ,grsster 7,grossmann der ,hottentotten71 mit doppelten ,zeichen des ,umschliessens wird die ,summe bezeichnet3 9999symbol entwickelt zu 9999symbol4 ,fr die ,zusammensetzung ungleicher ,zeichen greife ich aus den ,beispielen von ,d4 die folgenden heraus3 berufen1 erwhlen ,auge werfen1 ,knig gross ,mensch1 ,hirt1 9999symbols bei ,gudea ,stab ,trger4 ,fgte man in das ,zeichen fr ,mund das ,zeichen fr ,brot ein1 so erhielt man3 essen1 und das eingefgte 9999symbol 7,wasser7 ergab trinken und trnken4 ,die ,schlacht wird dargestellt als ,handwerk des ,kriegers1 der ,regen als 9999symbols gleich ,wasser des ,himmels1 die ,trnen als ,wasser des ,auges 9999symbols2 ,vater als ,schtzer des ,hauses zu erklren unter ,hinweis auf das entsprechende lateinische pater familias scheint allerdings zweifach fehlerhaft1 insofern das ,zeichen im ,haus den ,feind bedeutet und das sanscrit paar schtzen mit piter ,vater gar nichts zu tun hat4 ,die ,verkrzung des a zu i in ,jupiter und der ,komposition 7z4 ,b4 suscipio7 ist eine ganz spez4 lateinische ,eigentmlichkeit4 ,eins der schlagendsten ,beispiele ist ,mond oder ,monat1 das durch ,tag und #cj bezeichnet wird2 9999symbol und 9999symbol also 9999symbol4 ,sidenote3 ,die ,gunierung4 ,ein ebenso einfaches wie weittragendes ,mittel der ,weiterbildung ist die von den ,babylonisch-,assyrischen ,grammatikern gun1 d4 i4 ,beschwerung1 genannte ,steigerung4 ,sie besteht in der ,hinzufgung von #d ,strichen oder ,keilen1 d4 h4 also ,paare von ,paaren1 die aus ,rcksicht auf den ,raum mitunter auf drei reduziert werden4 ,so wird aus 9999symbol ,wohnung1 ,wohnraum durch ,gunierung 9999symbol ,palast1 ,residenz1 ,grossstadt1 und damit das ,determinativ fr die ,sitze der ,pateissi4 ,aus 9999symbol dem ,bilde des ,unterschenkels mit ,fuss1 das zugleich gehen1 stehen1 stellen etc4 bedeutet1 wird durch ,gunierung 9999symbol ,fundament4 ,zu den von den ,babylonischen ,grammatikern1 insbesondere von dem so usserst wichtigen ,syllabar b der ,bibliothek ,sardanapals 7s4 u47 gegebenen hat ,d4 eine ganze ,reihe neuer ,gun ,idiogramme abgeleitet1 von denen ich erwhne das ,schwert als grosser ,dolch2 der ,vollmond ist der gunierte ,mond1 d4 h4 der grosse1 volle1 ,mond1 die ,monatsmitte1 die vom ,neulicht 7s4 u47 gezhlt wurde und dann ,mitte schlechtweg1 archaisch 9999symbol1 und das ,neulicht selbst wird als der grosse ,eingang des ,tages oder als ,anfang einer ,tagesreihe guniert geschrieben4 ,es ist ,d4 gelungen1 fr einen sehr grossen ,teil der ,idiogramme meist recht einleuchtende ,ableitungen zu geben1 auf ,grund derer er es eben wagen konnte ein ,bild des ,kulturzustandes der ,sumerer nach ,erfindung der ,schrift zu geben4 ,und selbst ,erklrung wie die des ,zeichen fr ,mensch 9999symbol als des auf das ,antlitz geworfenen ,knechts oder ,hundes der ,gtter sind in ,anbetracht1 dass es ,priester waren1 welche die ,schrift erfanden1 nicht unglaubwrdig1 und recht einleuchtend ist die ,erklrung fr ,ehemann oder ,frau als ,verbindung von 9999symbol und 9999symbol durch das ,vereinigungszeichen 9999symbol p4 #afa 7vgl4 ,abb474 ,illustration ,sidenote3 ,die ,determinative und das phonetische ,komplement4 ,die ,schwierigkeiten1 welche die ,vieldeutigkeit der ,wort- und ,silbenzeichen boten1 wurden durch zwei ,mittel wesentlich vermindert1 erstens durch die ,determinative1 welche wie im gyptischen nicht mitgelesen wurden1 und zweitens durch das sogenannte ,phonetische ,komplement 7,delitzsch ,grammatik #aijg1 #cc a74 ,die gebruchlichsten ,determinative sind 9999symbol ilu ,gott sum4 an1 das nur vor ,an7u7 fehlt1 dem ,himmelsgott1 der ja selbst mit an bezeichnet ist1 9999symbol vor ,lndern und ,gebirgen1 ,fluss ,kanal 9999symbol 7,euphrat71 ,baum 9999symbol1 ,gert altertmlich ,holz 9999symbol4 ,mitunter wurden die ,determinative wie bei den gyptern nachgesetzt1 so hinter ,stdten ,ki und hinter ,fischen a4 ,das phonetische ,komplement besteht in der ,hinzufgung einer oder auch zwei ,silben um durch ,bestimmung der ,schlusssilbe 7n7 die richtige ,lesung zu sichern4 ,das sumerische ,silbenzeichen 9999symbol fr kur bedeutet als ,wortzeichen ,berg adu1 ,land mtu1 erobern kaadu etc4 ,folgt auf kur1 u1 a1 i1 plur-e4 -- ,pluralzeichen nachgesetztes 9999symbol1 vielleicht gunierte eins -- so sichert dies adu -- a -- i1 etc41 whrend ,kur-ti1 ,kur plur-ti auf mti1 mtati 7,lnder7 und ,kur-ud auf aksud 7ich eroberte7 hinfhrt4 ,sidenote3 ,babylonisch-,assyrische ,ausgrabungen4 ,in unerwarteter ,weise haben wir ber die ,kultur1 der diese ,sprache diente1 ,aufschluss erhalten durch die ,ausgrabungen einer ganzen ,anzahl von ,tempelbibliotheken4 ,im ,jahre #ahed entdeckten ,rassam und ,layard im ,trmmerhgel von ,kujundschik1 einem ,dorf gegenber ,mossul1 die ,bibliothek ,assurbanipals1 das ist ,sardanapal1 in dem ,nordpalast dieses vielleicht grssten assyrischen ,frsten zu ,ninive1 dessen ,regierung von #ffh-fbf fllt4 ber #bbjjj sorgfltig gebrannte ,tontfelchen oder ,stcke solcher ,tafeln sind allein im ,british ,museum geborgen4 ,es sind ,tafeln1 deren ,flche von #cg #bb und #b1d #b variiert bei einer mittleren ,dicke von #b1d4 ,vorder- und ,rckflche1 ja vielfach auch die ,seitenwnde sind mit sorgfltiger ,schrift beschrieben2 die ,tafeln enthalten ,lcher zur ,aufnahme kleiner ,holzpflcke1 mit denen die ,tafeln zu ,bchern aufgereiht wurden4 ,die ,zusammensetzung ist vielfach dadurch ermglicht1 dass1 hnlich wie bei unsern ,akten1 das letzte1 fr sich stehende1 ,wort einer ,tafel das ,anfangswort der folgenden ist4 ,eine ,anzahl ,tafeln ist durch ein mit ,adresse versehenes ,kuvert1 natrlich aus ,ton1 geschtzt2 wir haben hier den ,ursprung unserer ,briefkuverts4 ,es ist die lteste eigentliche ,bibliothek1 d4 h4 absichtliche ,sammlung zur ,bewahrung der ,literatur und zu wissenschaftlichen ,zwecken4 ,sehr vielfach sind sorgfltige ,abdrcke lterer ,schriften erhalten4 ,sidenote3 ,die ,ausgrabungen von ,nippur4 #ahgd fanden ,araber in ,babylon mehr als #cjjj beschriebene ,tontafeln geschftlichen ,inhalts1 #ahha entdeckte ,rassam die ,ruinen von ,sepharwaim und fand bei ,ausgrabungen des ,sonnentempels das ,archiv1 das aus ,tonzylindern und ber #ejjjj allerdings sehr schlecht gebrannten ,tontafeln bestand4 ,und die ,ausgrabungen der ,pennsylvania ,universitt ,philadelphia von #ahhi an haben bereits zwei grosse ,bibliotheken in ,nippur zutage gefrdert1 wo das lteste grosse ,landes-,heiligtum des ,bel matti1 des ,herrn der ,lnder1 ekur1 das ,haus des ,berges1 stand4 ,die bedeutendere ber #c ,jahrtausende v4 ,chr4 alte1 ist durch den schon erwhnten ,einfall der ,elamiten gewaltsam zerstrt1 whrend die jngere auf schlecht gebrannten ,tafeln1 neubabylonisch1 allmhlich in ,verfall geraten ist4 ber #bcjjj ,tafeln sind geborgen und dabei sind erst #hj ,zimmer oder etwa #a_/ab der ,bibliothek ausgegraben worden4 ,aus einer ,reihe von ,anzeichen im ,boden schliesst ,hilprecht1 der ,leiter der ,ausgrabungen1 dass in der untersten ,schicht der ,hgel noch eine ltere vor ,sargon1 d4 h4 vor #cjjj entstandene ,bibliothek verborgen liegt4 ,hilprecht bezeichnet die ,bibliothek geradezu als ,universitt1 die sogar nach ,fakultten gegliedert war2 eine ,anzahl ,sle enthielt die philologische ,abteilung1 eine andere die astrologisch-astronomische1 wieder eine andere die technische etc4 ,im untersten ,grund des ,tempelturmes fand ,hilprecht vorzglich erhalten aus dem #e4 oder #d4 ,jahrtausend v4 ,chr4 eine ,kanalisations-,einrichtung1 die die unseren beschmt4 ,in mchtigen ,tonnengewlben1 die noch den ,rmern unbekannt waren1 eingebettet in eine ,art ,zement1 zwei ,tonrohrleitungen mit ,knie- und ,t-,stcken1 so dass jede ,reparatur ohne ,belstigung des ,publikums vorgenommen werden konnte4 ,illustration3 ,turm zu ,borsippa4 ,sidenote3 ,tempelanlage1 ,priesterausbildung4 ,eine solche ,tempelanlage bestand aus dem in ,terrassen gelegentlich auch mit ,rampen in #g ,etagen aufgefhrten hohen ,turme2 ich erinnere an den ,turm zu ,borsippa 7vgl4 ,abbildung71 zu ,babel1 den ,esagila1 auf dessen ,hhe der ,gott wohnt1 in dessen ,mitte die ,menschen verkehrten und der unten mit der ,unterwelt zusammenhing4 ,daran schloss sich der ,palast der ,priesterfrsten und die besonderen ,gebude der ,unterrichtsanstalten1 das ,archiv1 die ,verwaltungsgebude4 ,ein solcher ,tempel war nicht nur ,kultsttte1 nationales ,heiligtum1 ,sitz der ,frsten1 sondern ,landgut und ,fabrik1 ,bank1 ,archiv und ,handelshaus4 ,die ,tempel waren stets nach den #d ,himmelsgegenden genau ausgerichtet1 daher bedeutet das ,richtungszeichen 7s4 o47 auch ,tempelfundament und das gunierte ,zeichen 9999symbol die ,erde selbst als das grosse ,fundament1 da nach der ,babylonischen ,weltschpfungssage die ,erde nach den #d ,kardinalpunkten ausgerichtet ist4 ,illustration3 ,tonnengewlbe der ,kanalisation von ,nippur4 ,wie sorgfltig der ,unterricht war1 und wie mhsam die ,vorbereitung eines jungen ,priesters1 davon knnen wir1 die ber berbrdung klagen bei unserm bisschen ,unterricht1 uns kaum eine ,vorstellung machen4 ,schrift und ,sprache allein wrden kaum von uns heutigen bewltigt2 hunderte von ,schriftzeichen1 die zusammen in mehr denn #abjjj verschiedenen ,anwendungen gebraucht wurden1 die alle den ,adepten gelufig sein mussten2 das ,schreiben selbst schon so viel umstndlicher4 -- ,zu den wichtigsten ,entdeckungen gehren auch die bei gypten besprochenen ,funde von ,tell ,amarna #ahhh4 ,illustration3 ,hochrelief ,urnina1 ,knig von ,telloh und seine ,familie4 ,sidenote3 ,babylonisch-,assyrische ,kunst4 ,die ,kunst zeigt ganz analoge ,entwicklung wie die gyptische4 ,von naturalistischen ,anfngen wo die ,kalamones1 das ,rohrgeflecht der ,euphrat- und ,tigrismndung als ,vorbild dienten1 eine rasche ,entwicklung2 dann ein ,sinken1 und wieder ein ,emporblhen4 ,die erste ,bltezeit entwickelt sich etwa in #bjj ,jahren2 altsumerisch bezeichnet den ,anfang etwa das ,hochrelief ,urnina1 ,knig von ,telloh etwas vor #cjjj1 und seiner ,familie2 der verhltnismssig riesengrosse ,knig1 links1 trgt auf dem ,kopf in einem ,korbe ,erde zum ,bau seines ,tempels herbei 7vgl4 ,abb474 ,die genauere ,erklrung bei ,e4 ,meyer l4 c4 p4 #gg ff4 ,die nchste ,stufe wird verdeutlicht durch die berhmte ,geierstele 7vgl4 ,abb471 welche den ,sieg eines ,vorgngers von ,gudea1 des ,eannatum ber die feindlichen ,nachbarn von ,gishu darstellt1 vgl4 ,meyer p4 #hb4 ff4 ,es wird die ,hilfe des ,lokalgottes von ,telloh1 des ,ningirsu1 verherrlicht1 das ,relief zeigt grosse ,fortschritte1 sowohl in der ,komposition als in der ,technik des ,hochrelief4 ,unter semitischem ,einfluss erhebt sich die ,kunst zu der ,hhe1 welche sie unter ,sargon und ,naramsin erreicht1 wofr die herrliche ,siegesstele des ,naramsin1 von den ,franzosen unter de ,morgan in ,susa gefunden1 der vollgltige ,beweis ist1 vgl4 ,meyer p4 #aj ff4 ,diese ,blte semitischer ,kunst beeinflusst auch die sumerische1 wofr die ,fundstcke aus der ,periode ,gudeas zeugen4 ,im ,gegensatz zu dem ,mangel an ,proportionen bei den ,sumerern sind die ,gestalten schlank und proportional1 und die ,technik des ,relief steht auf grsster knstlerischer ,hhe4 ,illustration3 ,rckseite der ,geierstele4 ,illustration3 ,vorderseite der ,geierstele4 ,illustration3 ,relief von den ,bronzetren aus ,balawat4 ,diese ,blte hlt an bis auf ,chammurabi und seine nchsten ,nachfolger1 die ,knige von ,sumer und ,accad4 ,aber mit dem ,sinken der ,macht dieses altbabylonischen ,reiches sinkt auch die ,kunst1 um dann unter der ,assyrischen ,macht neu emporzublhen1 etwa von ,nebukadnezar ,i41 von #aaej an1 sie erreicht unter ,sargon ,,ii4 und ,sanherib ihre ,hhe1 und hlt sich auf dieser bis ,sardanapal bis etwa #fjj4 ,ich fhre als ,beispiel hier die ,bronzetren ,salmanassar ,,ii4 aus ,balawat 7vgl4 ,abb471 ferner den ,urkundenstein ,kudurru1 aus dem ,berliner ,museum1 der die ,belehnung des ,magnaten ,bel-ache-irb seitens des ,knigs ,mardukbaliddin ,,ii4 #gae darstellt 7vgl4 ,abbildung74 ,meyer findet in diesem ,stein den semitischen ,typus am reinsten ausgeprgt4 ,dazu die ,dmonen 7vgl4 ,abbildung71 ,engel- und ,tierkolosse1 die wunderbaren ,mosaiken der ,fussbden in den ,palsten von ,khorsabad 7vgl4 ,abb471 und vor allem die herrlichen ,tiergestalten in bunter ,mosaik aus der ,zeit ,nebukadnezar ,,ii41 ,sargons etc4 ,illustration3 ,mosaik aus dem ,palaste ,sargon ,,ii4 ,sidenote3 ,babylonisch-,assyrische ,wissenschaft4 ,wie es mit der ,wissenschaft steht1 bleibt noch zu untersuchen4 ,von der ,rechtswissenschaft wissen wir1 dass sie sich bedeutend entwickelt hatte1 insbesondere das ,handelsrecht stand auf einer ,hhe1 die dem rmischen nichts nachgibt4 ,wir kennen die ,siegel und ,namen grosser ,handelsfirmen wie ,egibi und ,shne am ,euphrat zur ,zeit ,nebukadnezars und die ,firma ,maraschi ,shne zu ,nippur zur ,zeit ,ezras und ,nehemias4 ,wir wissen1 dass sie ,filialen in allen ,grossstdten hatten1 und dass der ,schekverkehr1 unsere neueste ,errungenschaft1 bei den babylonischen ,grossfirmen gang und gbe war4 ,illustration3 ,belehnung des ,belacheirba durch ,knig ,mardukbaliddin ,,ii4 ,sidenote3 ,medizin1 ,mathematik4 ,aus den ,beitrgen zur ,kenntnis der assyrisch-babylonischen ,medizin von ,f4 ,kchler 7,assyrische ,bibliothek von ,delitzsch und ,haupt ,,xviii #aijd7 sehen wir1 dass die ,priesterrzte1 abgesehen von den blichen ,beschwrungen1 ,omina etc4 ber eine sehr ausgedehnte ,pharmazie geboten4 ,es ist bekannt1 dass die griechische ,heilkunst stark von der babylonischen beeinflusst ist1 und auf ,hippokrates geht unsere ,medizin zurck4 ,unser altes ,apothekergewicht ,gran1 ,skrupel geht auf ,babylon zurck 7vgl4 ,kchler ,s4 #hd i'u74 ,geht doch auch ,stab und ,ring unserer ,bischfe auf altbabylonische ,gtterdarstellungen zurck 7,winkler1 die ,gesetze ,hammurabis #aijd p4 ,,vi74 ,eine neue ,ausgabe des ,theophrast ist in ,vorbereitung und hoffentlich wird man auf dem ,umweg ber die ,griechische einigen ,aufschluss ber die ,babylonische ,pharmakologie erhalten4 ,wenden wir uns nun zur ,mathematik der ,babylonier1 so mssen wir sagen1 dass von reiner ,mathematik bis jetzt verhltnismssig wenig entziffert ist4 ,das wichtigste sind die sogenannten ,tafeln von ,senkereh 7,larsa7 aus dem #c4 ,jahrhundert v4 ,chr41 de facto eine in zwei ,stcke zerbrochene ,tafel2 die astronomischen ,bcher aus der kniglich ,sardanapalschen ,bibliothek und die #a #a ,tabellen von ,nippur4 ,hilprecht sagt3 in geradezu staunenswerter ,weise wurde das #a #a gebt4 ,illustration3 ,dmon mit ,flgeln4 ,m4 ,h4 ,in unserer ,kulturgeschichte wird es als hohes wissenschaftliches ,verdienst des ,petrus de ,dacia1 ,rektors der ,sorbonne vom ,jahre #acbh gerhmt1 das #a #a bis zu #ej #ej fortgesetzt zu haben1 und ,hilprecht versichert1 dass er in der im #c4 ,jahrtausend zerstrten ,bibliothek ,tafeln des #a #a bis #acej in der ,hand gehabt hat4 ,das kleine #a #a ging bis zur #fj 7s4 p4 #aac ff474 ,illustration3 ,bruchstcke der ,geierstele1 ,vorderseite4 ,sidenote3 ,mnz-1 ,mass- und ,gewichtssystem4 ,uns sind zwei ,zahlsysteme bekannt2 das eine ist rein dekadisch1 das andere1 ltere1 ist sexagesimal und hngt auf das genaueste mit dem babylonischen ,gewichts-1 ,mnz- und ,masssystem zusammen1 dessen ,einteilung uns in der ,tafel von ,senkereh und in zahlreichen griechischen1 rmischen und jdischen ,quellen enthalten ist4 ,es ist ja die ,bibel erst nach der babylonischen ,gefangenschaft redigiert und zeigt in allen ,namen der ,masse und ,gewichte babylonischen ,einfluss4 ,seit der grosse ,philologe ,august ,boeckh das ,mnz- und ,gewichtssystem der ,rmer erschlossen und in der vergleichenden ,betrachtung der ,masse ein wichtiges ,mittel erkannt hat um den ,handels- und sonstigen ,verkehr der ,vlker zu erkennen1 haben eine ,reihe von ,forschern1 ich nenne ,brandis1 ,ginzel1 ,lehmann und vor allen ,boeckh selbst dargetan1 dass die ,wiege der ,messkunst in ,babylon steht1 und die ,masse der ,babylonier in ausgedehntester ,weise bis zum ,metersystem ,gltigkeit hatten1 ja1 zum ,teil heute noch gelten4 7cf4 ,c4 ,f4 ,lehmann1 das altbabylonische ,mass- und ,gewichtssystem als ,grundlagen des antiken ,gewichts-1 ,mnz- und ,masssystem4 #h4 intern4 ,orient4 ,kongress1 ,bastiansche ,zeitschrift fr ,ethnologie #ahhi4 ,verh4 der ,berl4 anthrop4 ,gesellschaft #ahhi4 ,als selbst4 ,schrift ,leiden #ahic47 ,illustration3 ,gewicht in ,lwenform4 ,die ,babylonier hatten vor #ejjj ,jahren ein geschlossenes ,masssystem1 das in seiner ,anlage unserm metrischen ,system sehr hnlich war4 ,wie bei uns das ,zehntel des ,meters die ,kante des ,wrfels bildet1 der ein ,liter fasst und der mit destilliertem ,wasser von #d ,c4 gefllt bei der ,wgung das ,kilogramm gibt1 so ist das ,zehntel der babylonischen ,doppelelle die ,basis des ,hohlmasses1 dessen ,wassergewicht die ,mine gibt4 ,es sind uns knstlerisch geformte ,gewichte in ,eisen- und ,bronzearbeit mit ,entenform und ,eberkpfen und besonders in ,lwenform und ausserdem einige justierte ,gewichte erhalten4 a7 ,frher ,eigentum des ,dr4 ,blau3 ,ein sehr harter dunkelgrner ,stein sehr sorgfltig geglttet1 oval1 der in altbabylonischer ,keilschrift und in sumerischer ,sprache 7die ja auch idiographisch als babylonisch-assyrisch gelesen werden kann7 die ,inschrift hat3 #a_/b ma na gina -- gal 7mulu7 dingir igi ma na ,mensch ,gott ,auge ,mine d4 h4 #a_/b ,mine richtig1 der ,diener des ,gottes1 der das ,auge auf der ,mine hat4 ,sidenote3 ,metrologie4 ,die ,masse unterstanden gttlichem ,schutz2 in ,athen waren die ,normalmasse auf der ,akropolis2 in ,rom auf dem ,kapitol und im ,tempel der ,juno moneta verwahrt 7,generalaichamt74 ,illustration b7 ,in der ,vorderasiatischen ,abteilung des ,berliner ,museums aus demselben ,material #a_/f ,mine1 ,inschrift unentzifferbar4 c7 ,das ,gewicht der amerikanischen ,wolfe ,expedition #ahhe 7,americ4 ,orient4 ,soc4 ,proceedings at ,new ,york #ahhe71 das die bei den sogenannten ,zylindern mit ,bau- und ,weihinschriften bliche ,fsschenform hat1 aus gleichem ,material1 es wiegt fast genau doppelt soviel wie b1 ist also #a_/c ,mine und das besttigt die ,inschrift3 ,illustration #a7 #a_/c u gina1 #b7 e--kalm ,nab -- sum -- esir 7871 #c7 ablim ,da--lat 7871 #d7 4444 pte--is--si ili ,marduk d4 i4 #a_/c ,mine in ,schekel n ausgedrckt ,palast des ,nab41 ,sohnes des ,d41 ,frstpriester des ,marduk 7,lehmann1 ,verh4 der ,berl4 anthrop4 ,gesellschaft #ahia2 ,j4 ,oppert1 ,l'talon des mesures assyr41 ,extrait du journal asiat4 ,paris #ahge74 ,die ,gewichte in ,entenform sind erheblich ungenauer1 aber als ,durchschnittsgewicht ergibt sich #dia1b ,gramm fr die leichte ,mine1 #ihb1d fr die schwere4 ,indem man die ,kubikwurzel aus #ihb1d zieht1 ergibt sich fr die #aj;fache ,wurzel1 das ist die ,doppelelle #iib1ce mm4 ,nun ist die ,lnge des ,sekundenpendels fr den #ca4 ,breitengrad #iib1ce mm1 und nach der ,hypothese ,lehmanns1 welche ,helmholtz plausibel erschien1 hatten die ,babylonier zur ,zeit ,gudeas den ,gedanken ,huygens1 die ,lnge des ,sekundenpendels als natrliches ,lngenmass zu verwerten1 schon vorweggenommen4 ,als ,besttigung der von ,lehmann gegebenen sogenannten gemeinen ,norm dient dann eine ,ende des ,jahres #ahic in ,babylon zum ,vorschein gekommene ganze ,mine1 die nach ihrer ,legende eine ,kopie aus der ,zeit ,nebukadnezar ,,ii4 #fjg-efa nach einer ,mine aus der ,regierungszeit ,dungis ist1 des ltesten erreichbaren ,knigs eines grossen ,teils von ,babylon etwa um #cbjj2 die ,mine1 welche sich jetzt im ,british ,museum befindet1 hat ein ,gewicht von #igi1b ,gramm4 ,die meisten und wichtigsten antiken ,gewichte sind direkte ,abkmmlinge der babylonischen gemeinen ,norm1 bezw4 der daraus gebildeten ,silbermine1 welche #aj_/i der ,gewichtsmine ist4 schwer leicht ,teilbetrag #fj_/fj2 ,gewichtsmine #ihb1d #dia1b #ej_/fj2 ,goldmine #hah1f #dji1c #ej_/de2 babyl4 ,silbermine #ajia1e #ede1h #ajj_/ace2 phniz4 ,silbermine #gbg1f #cfc1h gypt4 ,goldmine #dji1ca babyl4 ,silbermine #f gypt4 ,pfund #aj ,lot4 ,die rmisch-athenische ,elle #aj_/i der babylonischen gemeinen ,elle1 der ,fuss #b_/c ,elle und der ,schritt #e ,fuss #a-b_/c ,elle #a-a_/b babylonischen ,elle4 ,wir rechnen heute #aad ,schritt in der ,minute fr die deutsche ,armee1 die ,babylonier #abj ,schritt #ahj ,ellen1 also auf die ,doppelminute #cfj ,ellen4 ,j4 ,brandis3 das ,mnz-1 ,mass- und ,gewichtssystem in ,vorderasien bis auf ,alexander den ,grossen1 ,berlin #ahff4 ,brandis setzt das ,wertverhltnis des ,goldes zu ,silber bei den ,babyloniern wie #dj3c #cfj3bg 7wie ,jahr3,monat74 ,die ,tafel von ,senkereh und das ,zahlsystem4 ,sidenote3 ,die ,tafel von ,senkereh4 ,im ,jahre #ahed fand der ,ingenieur ,w4 ,k4 ,loftus in den ,ruinen von ,larsam beim heutigen ,senkereh eine leider stark verstmmelte ,tafel1 die aber doch fr die ,kenntnis des ,zahl- und ,masssystems von grsster ,wichtigkeit geworden ist4 ,die ,tafel von ,senkereh enthlt auf der ,rckseite drei ,kolonnen3 a7 die ,zahlen von #a-ci mit ihren ,quadraten1 b7 die ,zahlen der ,quadrate mit ihren ,wurzeln #a-ci1 c7 die ,kubikzahlen von #a-ci4 ,zu b ist in ,kujundschik1 der ,residenz ,salmanassars eine ,ergnzung gefunden1 welche die ,quadrate der ,zahlen von #dd-fj enthlt4 -- ,auf der ,vorderseite ist1 stark verstmmelt in ,kolonne ,i und ,,ii eine ,tabelle1 die nach ,finger1 ,ellen und deren ,vielfachen bis zu #b ,kaspu fortschreitet2 ,kol4 ,,iii und ,,iv enthlt dann eine ,tabelle1 die zwei ,masssysteme vergleicht1 deren erstes die gewhnlichen ,bezeichnungen des ,lngenmasses trgt1 whrend die zweite nur in unbenannten ,zahlen fortschreitet4 ,sidenote3 ,zahlsystem4 ,ehe ich auf die ,erklrung der ,tabelle eingehe1 muss ich ber das babylonische ,zahlsystem sprechen4 ,es sind zwei ,zahlsysteme in ,gebrauch1 das eine dekadisch1 das andere ltere sexagesimal1 das bei ,massen und in der ,astronomie sich erhalten hat4 ,es ist mglich1 dass die dekadisch ,zhlenden die ,semiten1 und die ,sexagesimalen die ,sumerer waren4 ,nach ,lehmanns ,angaben ber die sumerischen ,zahlzeichen1 die z4 ,b4 #g als #e #b wiedergeben1 kann ein ,fnfer-,system das ursprngliche der ,sumerer gewesen sein1 und das ,sexagesimalsystem sich von den grossen wissenschaftlichen ,zentren aus als ursprnglich gelehrte ,schpfung zunchst auf die ,gebildeten und die ,priester verbreitet haben1 aus denen sich die ,schreiber 7,staatsbeamten7 und ,handelsherren rekrutierten4 ,sie hatten nur zwei ,ziffern1 den einfachen ,keil fr eins1 istan1 isten als ,zahlwort ist1 aus dessen ,hufung die ,einer gebildet werden1 und 9999symbol #aj esru1 ,plural esrit2 dazu kommt spter das gemeinsame semitische 7auch gyptische7 ,zahlwort me #ajj geschrieben 9999symbol4 9999symbol ist eins und die ,einer werden durch den betreffenden ,haufen von ,keilen gebildet2 z4 ,b4 9999symbol si-ba sibista1 die ,zehner durch eben solche ,haufen der ,zahl #aj 9999symbol esru esertu1 eserte esrit1 also #aa 9999symbol isten srit4 #a isten1 #b sina1 #e hamsu1 #ajj m 9999symbol1 #ajjj fr das wir bislang kein ,zahlwort haben als #aj #ajj 9999symbol4 ,dies ist aber zu einem eignen ,zahlzeichen geworden1 9999symbol ist nicht #bjjj sondern #aj #ajjj #ajjjj und 9999symbol wrde #ajjjjj sein4 ,das zweite ,system hat zur ,einteilungszahl #fj und seine bereinheiten wie #fjb1 #fjc1 seine ,untereinheit ist #a_/fj1 deren ,untereinheit 7#a_/fj7b1 die ,eins wird1 wie sie bei uns als #ajj1 so hier als #fjj angesehen4 ,alle diese ,zahlen drckt dasselbe ,zeichen aus1 der einfache ,keil1 und die ,bedeutung ergibt sich wie in unserm sogn4 indisch-arabischen ,system durch ,position4 ,die #fj heisst sussu 7,schock71 der ,hellenen1 soss assyrisch1 9999symbol1 die #fjb heisst ,sar1 ,saros der ,hellenen 9999symbol4 ,daneben gibt es ,einheiten ,,ii4 ,klasse1 wie sie ,lehmann nennt4 #fjc #fjb #fj #a_/fj 7#a_/fj7b #cfjjjsar #fjj #aja_/f #a_/cfj #a_/bafjj oder ner #f fr #fjj ist ein eignes ,zahlwort 9999symbol ner durchaus belegt und volkstmlich gewesen2 so ist 9999symbol #fgb #aa #fj #ab4 ,sidenote3 ,das magische ,quadrat4 ,als interessantestes ,beispiel altchaldischer ,rechnung gebe ich ,ihnen die ,bildung des ,quadrats von #fec nach einer von ,j4 ,oppert edierten magischen ,tafel1 welche aus der gleichen ,zeit stammt 7,zeitschrift fr ,assyriologie #aijc ,bd4 #ag pag4 #fj74 ,die ,zahl #fec ist unter dem ,namen ,sulbr ,ewigkeit die magische ,zahl ' 2 #e #fec #cbfe ist die ,phnixperiode2 #fec ist gleich #bib #cfa und #e #bib #adfj ist die ,sothisperiode2 #e #cfa #ahje ist die ,lunarperiode4 ,ich bemerke1 dass die hohe ,wertung der ,zahl #fec ein ,argument fr ein ursprngliches ,fnfersystem 7wie bei den ,azteken7 ist4 ,die ,rechnung gestaltet sich wie folgt3 #a7 9999symbols 9999symbols #f ,soss #dj idem 7#djjb7 #dd ,sar #bf ,soss #dj #afjjjj #b7 9999symbols 9999symbols #b ,soss #b #b ,soss #b #abbb #d ,sar #h ,soss #d #adhhd #c7 9999symbols 9999symbols #cj #cj_/fj #cj #bg_/fj #ae ,soss #bi #ibi #d7 9999symbols 9999symbols #a ,soss #ed #ad ,soss #bd #bg ,sar #ba ,soss #cf #ihdif #e7 9999symbols 9999symbols #f ,soss #cj idem #db ,sar #ae ,soss #aebajj #f7 9999symbols 9999symbols ,summe #b ,soss minus #b ,sar #b ,ner #f ,soss #di von welcher ,zahl ist es das ,quadrat4 ,also3 #aah #fjb #b #fjj #f #fj #di #dbfdji4 #g7 9999symbols 9999symbols 7,von7 #f #e #c 7ist es das7 ,quadrat4 ,also3 #fecb #dbfdji ist zerlegt in3 #djjb #afjjjj #abbb #adhhd #cj-a_/b #cj-i_/bj #ibi #aad #hfd #ihdif #cijb #aebajj ,sidenote3 ,die ,tafel von ,senkereh4 ,ehe ich diese ,rechnung weiter bespreche1 mchte ich ,ihnen die ,tafel von ,senkereh in #d;facher ,vergrsserung aus dem grossen und kostbaren ,rawlinson'schen ,werke vorfhren und ,sie auf gewisse ,eigentmlichkeiten der ,tafel aufmerksam machen4 ,leider steht mir nur die erste ,auflage und nicht die wesentlich vernderte zweite ,auflage zur ,verfgung4 ,sie sehen in der ,tabelle ,no4 #b die ,tafel der ,quadrate der ,zahlen von #a-fj mit einer ,lcke von #be-dd1 so dass das ,quadrat voransteht1 d4 h4 also die ,tabelle ist zum ,wurzelziehen eingerichtet und daneben zum ,quadrieren4 ,die ,tabelle1 welche die berschrift ,reverse trgt1 ist eine ,tafel der ,kubikzahlen von #a-cb4 ,die wichtigste ,tafel1 die 7irrtmlich7 die berschrift ,obverse trgt1 ist die rechte ,tabelle1 die fr die ,metrologie von entscheidender ,bedeutung geworden4 ,nun sehen ,sie1 bitte1 mal hier 9999symbol 7#c7 und dort 9999symbol 7#aba7 und bedenken ,sie die #d;fache ,vergrsserung1 dann werden ,sie sehen1 welche bung und ,schrfe ntig war um die1 wie ,sie schon an dem ,beispiel #fec gesehen haben und wie bei der ,besprechung der ,astronomie noch deutlicher hervorgehen wird1 recht komplizierten ,rechnungen auszufhren mit einem ,system von #b ,ziffern2 es ist klar1 dass sehr ausgedehnte ,tabellen diesen ,rechnern vllig gelufig sein mussten4 ,kritisch wrde die ,sache bei #fa sein1 aber ich vermute1 denn die ,zahl ist m4 ,w4 nicht gefunden1 sie wrden ebenso wie sie dort 9999symbol #abj sehen1 ganz ruhig geschrieben haben 9999symbol und es dem ,scharfsinn des ,lesers berlassen haben darin #fj #a oder #a #a zu sehen4 ,sidenote3 ,die magische ,rechnung4 ,ich komme nun auf unsere magische ,tafel und die ,rechnung zurck4 ,berossus und ,eusebios von ,csarea berichten uns1 dass die ,chalder ihre heroische ,zeit auf #fj #fec geschtzt haben1 die ,bibel gibt von ,erschaffung der ,welt bis auf ,abraham #bib ,jahre und von ,abraham bis zum ,ende der ,genesis #cfa1 macht #fec ,jahre4 ,gerade diese beiden ,bestandteile der ,zahl sind das1 was sie zur magischen ,zahl gemacht hat4 #e #bib #adfj ist die ,sothisperiode1 die ,anzahl der ,jahre1 die vergeht bis der ,anfang des brgerlichen ,jahres zu #cfe ,tagen mit dem heliakischen 7heliakisch ,aufgang in der ,morgendmmerung7 ,aufgang des ,sirius zusammenfllt und #ahje oder #e #cfa ,jahre ist die ,lunarperiode1 die ,zahl der ,jahre1 nach welcher der ,mond immer wieder die gleiche ,stellung einnimmt sowohl im ,vergleich zu den ,jahreszeiten als auch in seinem ,abstand von der ,sonne 7,phasen71 in bezug auf das ,eintreten der ,finsternisse als auch in seiner ,beziehung zu den ,sternen4 ,nimmt man das tropische ,jahr der ,babylonier zu #cfe;d #bdge1 so sind3 #ahje;a #feibga;d ferner3 #bbcbe synod4 ,monate #feibgj;d 7,neulicht zu ,neulicht7 #bdbbg draconische ,mon4 #feibga;d 7,rckkehr zum ,knotenpunkt7 #bdacj ,siderische ,mon4 #feibga 7,rckkehr d4 ,mondes z4 ,fixstern74 ,ich will auf das ,exempel noch weiter eingehen1 es ist nach ,oppert ein klassisches ,beispiel altchaldischer ,zahlenmystik1 die unter dem ,namen der ,kabbala bis in die neueste ,zeit1 ja noch heute unter den ,juden ,galiziens im ,schwange ist4 ,die ,zahl und ,rechnung spielten im ,kulturleben der ,babylonier eine enorme ,rolle1 jeder ,gott hat seine eigene ,zahl1 z4 ,b4 ,bel das ,symbol 9999symbol1 d4 h4 ,gott1 dem die #bj zukommt1 ,marduk als ,stier des ,tierkreises reprsentiert die 9999symbol1 die ,zahl der ,zeichen die er anfhrt4 ,sin des ,mondes ,gott hat die 9999symbol vielleicht weil er in ltester ,zeit der ,hauptgott1 wahrscheinlich wegen des ,monats von #cj ,tagen1 die ,engel-,brche etc4 ,die ,horoskope1 die ja auch babylonischen ,ursprungs sind1 sind ein ,ausfluss solcher ,zahlenmystik1 die sich von ,babylon aus ber die ganze ,welt verbreitet hat4 ,wer unter ,ihnen bibelfest ist1 wird sich an die ,kabbala im ,daniel erinnern 7s4 u4 ,pythagorer74 ,wir haben bereits eine grosse ,anzahl solcher magischer ,tafeln und sehen1 wie wir auch an unserm ,beispiel nachweisen knnen1 darin die ,anfnge der wissenschaftlichen ,zahlentheorie1 man vergleiche ,astronomie und ,astrologie4 ,unter den wenigen aus ,khorsabad geretteten ,inschriften haben wir glcklicherweise die ,angabe des ,sargon ,,ii4 ber die von ihm gegrndete ,stadt ,dar ,sarkim- 7,khorsabad von ,e4 ,botta #ahdb-de74 ,die ,mauer war rechteckig1 sie hat #afdg auf #agejm4 ,keine ,halle1 kein ,zimmer1 kein ,stadtplan durfte aus religiser ,scheu rein quadratisch sein2 dies scheint als eine ,verletzung der ,ehrfurcht gegen den ,gott gegolten zu haben1 bei dem ,allerheiligsten war eine sehr enge ,annherung an das ,quadrat gestattet4 ,in der ,inschrift von ,khorsabad gibt ,sarkin nun an1 dass der ,umfang der ,mauer die ,zahl seines ,namens sei2 dieser ,name ist sar ,frst und kin das wir allenfalls mit mchtig wiedergeben knnen2 sar entsprach der ,zahl #bj und kin #dj2 und misst man den ,umfang aus1 so findet sich1 dass er #bj #cbfe #dj #adfj ,spannen1 d4 h4 also die ,stadt sollte #bj ,phnix- und #dj ,sothisperioden berdauern4 ,in unserer ,tafel haben wir es nun mit einem zyklischen ,flchenraum zu tun1 #fecb1 und dies ist in ,quadrate zerlegt bis auf #iidbe1 das in zwei ,rechtecke zerlegt ist1 das ist auffallend1 da doch #iidbe #caab #ebb2 #cjeb #hjb2 #bibb #aaib2 #bhdb #acgb2 #bhjb #adeb2 #bdgb #aifb und keine dieser ,mglichkeiten den ,chaldern unbekannt sein konnte1 die mit der ,zerlegung von ,quadraten vollkommen vertraut waren4 ,ich halte es fr usserst wahrscheinlich1 dass der ,pythagoras bereits den ,chaldern bekannt war und von ihnen nach ,indien gekommen ist4 ,die ,ausschliessungen aller der ,zerlegungen muss also ihren guten ,grund gehabt haben4 ,sidenote3 ,die ,zahlenmystik auf ,tempel-,grundrisse angewandt4 ,es handelt sich um ein schwieriges arithmetisches ,problem3 ,ein heiliges ,quadrat von #fec so zu zerlegen1 dass der ,umfang der ,figur eine ,zahl von ,phnix- und ,sothisperioden und die ,tiefe eine ganze ,lunarperiode darstellt4 ,demgemss wrde der ,tempel folgendermassen angelegt 7nach ,oppert74 ,ein ,vorhof von #djj ,ellen im ,geviert1 mit einer ffnung von #af ,ellen1 einer ,vorhalle desgleichen von #abb1 eine kleine heilige ,stelle von #cj-a_/b auf #cj-i_/bj1 danach ein langer ,gang von #hfi auf #aad1 eine quadratische ,endhalle von #cij4 ,die ,tiefe ergibt #ahjf1 was unmerklich von #ahje1 der ,lunarperiode1 abweicht1 den ,umfang findet ,oppert1 mittelst der ffnung zu #ejhf #f #fec #d #bib4 ,meine ,berechnung ergibt aber nur #ejga und fr das gesamte ,mauerwerk #edbi4 ,die erste ,zahl kann mit #b ffnungen hinten und vorn auf die ,summe von #e ,phnix- und #f ,sothis-,perioden reduziert werden1 wodurch die heilige ,zahl des ,marduk ihre ,ehrung findet1 die letztere 7unwahrscheinlichere7 auf #a ,phnix- und #c ,sothisperioden mit ,zusatz von #h ,ellen fr einen ,eingangsvorbau4 ,illustration3 ,tempel-,grundriss des ,sargon4 ,als sehr interessantes ,beispiel der ,zahlenschreibung hebe ich ,zeile #f aus der von ,j4 ,oppert #aijc behandelten magischen ,quadrattafel hervor1 wo sich vorne das von ,oppert ergnzte ,summenzeichen tab 9999symbol findet1 die #aah sar geschrieben werden als #abj - #b1 mit dem ,minuszeichen lal1 die beiden ner nicht 9999symbol sondern 9999symbol wiedergegeben sind1 und das ,wortzeichen fr ,ibdi1 ,quadrat1 9999symbol1 welches selbst in seiner neuassyrischen ,form deutlich die ,kombination von ,zusammenfassung und ,zwei bekundet1 wie das ,zeichen von ,kubus1 ,badie1 sich durch drei innere ,striche kennzeichnet4 ,sidenote3 ber das ,vorkommen der #j2 ,entstehung des ,sexagesimalsystems4 ,es drngt sich hier die ,frage auf nach der #j1 denn das ist ja noch das einzige1 was fr die ,inder zu retten wre1 da der ,gedanke die ,potenzen der ,grundzahl durch den ,stellenwert der ,ziffer zu kennzeichnen1 wie ,sie gesehen haben1 altbabylonisch ist und auf die ltesten ,zeiten der ,vlker von ,sumer und ,accad zurckgeht4 ,da geben nun die ,tafeln von ,senkereh keinen ,aufschluss1 denn weder unter den ,quadratzahlen noch unter den ,kubikzahlen der ,tafel kommt eine ,zahl vor1 welche die #j in der ,mitte verlangte4 ,aber in den ,stimmen von ,maria ,laach haben die beiden ,patres ,s4 ,j4 ,strassmaier und ,epping eine sehr schne ,arbeit verffentlicht ,astronomisches aus ,babylon oder ,das ,wissen der ,chalder ber den gestirnten ,himmel2 hier kommt der ,fall der #j des fteren vor1 da ist nun meist die #j aus der ,lcke zu erkennen wie auch sonst1 aber es kommt auch dafr das ,zeichen 9999symbol1 genannt der ,trenner1 vor4 ,mit diesem ,zeichen fr die ,null ist die ,mglichkeit nher gerckt1 dass die #j babylonisch ist4 ,es spricht allerdings wieder manches dagegen1 so schreibt der ,babylonier #b meist 9999symbol und nicht 9999symbol und #fa wird durch 7soss7 d4 h4 9999symbol wiedergegeben und z4 ,b4 #abj kommt bis dato nicht in der ,form 9999symbol vor1 statt 9999symbol oder 9999symbol4 ,sidenote3 ,ursprung des ,sexagesimalsystems4 ,nun1 meine ,herren1 lassen ,sie uns die allerinteressanteste ,frage berhren3 wie ist das ,sexagesimalsystem entstanden8 ,da waren nun bis vor kurzem alle ,autoritten1 vor allen ,m4 ,cantor darin einig1 dass es vom ,himmel stamme1 d4 h4 nicht bildlich sondern physisch1 und dass es auf das ,engste mit der ,teilung des ,kreises in #cfj ,teile1 die als altbabylonisch feststeht1 zusammen hnge4 ,nach dem ,vorgang eines ,italieners ,formaleoni von #aghh nahm auch ,m4 ,cantor #ajj ,jahre spter an1 die ,quelle der ,kreisteilung in #cfj sei ein uralter grober ,irrtum der ,babylonier ber das ,sonnenjahr gewesen4 ,diese schrfsten aller ,himmelsbeobachter1 deren ganzes ,leben seit uralter ,zeit unter dem ,einfluss der himmlischen ,konstellationen stand1 deren ganzer ,kult ein ,kult der ,sonne1 des ,mondes und der ,sterne1 der ,naturerscheinungen insgesamt war1 die htten einen ,irrtum1 der so grob war1 dass er in #h ,jahren #db ,tage betrug1 nicht eher gemerkt1 als bis sie ihr ganzes ,mass-1 ,mnz- und ,gewichtssystem darauf zugeschnitten4 ,cantor meint nun1 sie seien zur #fj gekommen von der ,kreisteilung aus1 auf der ,suche nach einer passenden ,untereinheit htten sie den ,radius als ,sehne in den ,kreis getragen und dabei gefunden1 dass er #a_/f des ,kreises gleich #fj ,grad spanne1 und da htten wir ja glcklich die #fj6 ,wenn ,letronne1 ,journal des savants trangers #ahag diese ,hypothese aufstellte1 so konnte man diesen ,versuch anerkennen4 ,bis etwa #aijj nahmen die ,assyriologen diese ,erklrung gedankenlos hin2 sie hatten so viele schwierige ,probleme1 dass sie das geringe mathematische ,material zunchst beiseite liessen4 ,wurde doch das ,sexagesimalsystem erst nach #ahed von ,e4 ,hincks entdeckt4 ,in dem von ihm behandelten ,mondtfelchen 7,irish academy7 handelt es sich um die in #ae auf den ,neumond folgenden ,tagen sichtbar werdenden ,teile des ,mondes4 ,es seien1 heisst es1 an diesen #ae ,tagen der ,reihe nach sichtbar3 #e #aj #bj #dj #abj #acf #aeb #bh #bbd #bdj #bef #cab #cbh #cdd #d ,hincks nahm an1 dass die ,mondscheibe in #bdj ,teile zerlegt gedacht sei und die weiter nach links stehende ,zahl #a4fj #b4fj etc4 bedeutete und die ,beobachtungszahlen in den ersten #e ,tagen einer geometrischen1 in den folgenden #aj ,tagen einer arithmetischen ,reihe folgen4 ,nebenbei bemerkt ist es nicht unwichtig hier eine ,kreisteilung in #d ,quadranten und jeden ,quadranten in #fj ,teile geteilt zu finden1 denn damit ist der astronomische ,ursprung des ,grades verurteilt4 ,die ,erklrung ,hincks wurde dann zuerst #ahed durch die ,tafeln von ,senkereh und dann immer mehr besttigt4 ,um #aijj wendeten sich gleichzeitig drei ,assyriologen ,mahler1 ,ginzel1 ,lehmann gegen den ,ursprung des ,systems aus der ,jahresbewegung4 ,mahler machte hchst zutreffend darauf aufmerksam1 dass das ,jahr sich berhaupt nicht zum ,massentnehmen eigene1 die ,babylonier schon so lange die ,denkmler reichen mit der ,zahl #cfe1b7d7 der ,tage vertraut waren und wie auch die gypter ein eigenes ,fest der #e ,extratage feierten4 ,er wies darauf hin1 dass die tgliche ,bewegung den ,lichttag als ,hlfte und ,vor- und ,nachmittag einen ,vierteltag ergbe4 ,illustration ,noch ansprechender war die ,hypothese ,lehmanns1 dass die ,babylonier beobachtet htten1 dass der ,sonnendurchmesser #a_/gbj der ,ekliptik und jedes ,tierkreisbild #a_/ab und damit das ,verhltnis #a_/fj gewonnen sei4 ,leider stimmt die ,sache nicht4 ,die ,wasseruhr war den ,babyloniern bekannt und mit ihrer ,hilfe wurde der ,sonnendurchmesser zu #cb #f bestimmt4 ,nebenbei bemerkt1 ist die genaue ,bestimmung eines der diffizilsten astronomischen ,probleme1 man vgl4 die ,arbeiten ,auwers in den ,berliner ,sitzungsberichten4 ,der ,tierkreis ist allerdings unzweifelhaft babylonischen ,ursprungs2 ,sie sehen hier in der schon erwhnten ,arbeit ,eppings ,abbildungen4 ,die ,gleichheit aber der #ab ,zeichen ist nicht ursprnglich4 ,lehmann fand auch in der ,festsetzung der ,gold- und ,silberwhrung #dj 3 #c etwas ,himmlisches1 nmlich das ,verhltnis der ,tage des ,jahres #cfj und deren des ,monats #bg4 ,alles dies wre sehr schn1 wenn es nur richtig wre4 ,das ,verhltnis des ,sonnendurchmessers zum ,vollkreis ist ungefhr #a_/fgc1 das des ,jahres zum ,monat keineswegs #dj 3 #c4 ,auch die #ab ,monate zu #cj ,tagen stimmen nicht1 denn nie hat ein ,monat volle #cj ,tage4 ,das erlsende ,wort hat #aijd wieder ein ,lehrer der ,mathematik1 diesmal ein pensionierter1 gesprochen1 ,kewitsch in ,freiburg4 ,er hat den1 man sollte meinen1 selbstverstndlichen ,satz ausgesprochen3 erst ,zhlen1 dann ,messen2 #f1 #fj1 #cfj1 #cfjj waren runde ,zahlen bei den ,babyloniern und sind von ihnen an den ,himmel versetzt1 in die ,natur hineingelegt4 ,damit ist freilich die ,frage wie die #f und die #fj zu ,grundzahlen wurden1 nicht gelst4 ,kewitsch leitet sie von der ,fingerrechnung ab2 er gibt zwei ,wege an2 den ersten hlt er selbst fr nicht sehr wahrscheinlich2 dem zweiten zufolge sollen sie1 nachdem alle fnf ,finger benutzt1 noch einmal die ,hand mit weggestrecktem ,daumen als #f gezhlt haben und in ,verbindung mit den #aj ,fingern zu #f #aj #fj als ,grundzahl gelangt sein4 ,kewitsch fhrt den ,umstand1 dass das ,zeichen fr ,hand ursprnglich #f ,striche gehabt hat1 als ,beweis an3 ,quat-,hand 9999symbol1 spter 9999symbol2 andrerseits ist die natrliche ,stellung der ausgestreckten ,hand doch die1 dass der ,daumen nicht angedrckt wird4 ,ausserdem scheint mir ,kewitsch einen ,umstand nicht beachtet zu haben1 nmlich den1 dass das ,sexagesimalsystem der ,sumerer ein durchaus knstliches ist1 das mit einer ausserordentlichen bung im ,rechnen mit grossen ,zahlen verknpft ist und dass das ,zhlen an den ,fingern bei ,entwicklung dieses ,systems ein lngst berwundener ,standpunkt gewesen ist4 ,ausserdem ist die lteste ,form des ,idiogrammes fr ,hand1 7s4 o471 ein ganz deutliches ,bild der #e ,finger mit der ,handwurzel und zugleich ,name fr fnf4 ,ich halte die ,frage fr nicht geklrt und wage nur ,vermutungen wie die1 dass es sich um eine ganz bewusste von den ,gelehrten1 d4 h4 den ,priestern ausgehende ,wahl der #f als teilbar durch #b und #c gehandelt haben kann4 ,diese ,teilung war auch technisch leicht durchfhrbar1 man vergleiche die ,elle des ,gudea bei ,borchardt 7,berliner ,berichte #ahhh1 ,i72 diese ,wahl kann sehr wohl astronomisch beeinflusst gewesen sein4 ,die #fj empfahl sich als ,grundzahl1 weil sie durch die ersten #f ,zahlen teilbar ist und sich sowohl ins ,fnfer- als ,zehner- als ,zwlfer-,system einfgt4 ,in den ,mondtafeln von ,hincks kommen so ziemlich alle ,faktoren von #fj1 sogar die ,mandel vor4 ,die ,beobachtung der ,gestirne durchdrang das ganze ,leben des ,volkes1 denn vom ,himmel holten sie die ,omina1 die ,vorbedeutungen1 nach denen sie ihre ,handlungen einrichteten4 ,ein ,wechsel des ,beobachters alle #d ,stunden1 spter alle #b ,stunden ist durchaus praktisch2 7lsen wir doch unsere ,posten alle #b ,stunden ab7 und wir wissen jetzt1 man vergleiche ,epping1 dass vom ,anbeginn an bis in die ,seleuciden- und ,arsacidenzeit die ,chalder den vollen ,tag in #f ,teile oder ,kas4 pu geteilt haben1 und die eigentliche ,bedeutung des ,wortes ,su-su 7,schock7 ist #a_/f4 ,die ,unterteilung der ,doppelstunden in #aj ,teile ist dann zu genauer ,ortsbestimmung durchaus praktisch1 und die ,zehnteilung ist am ,system unserer ,finger vorgebildet4 ,erst spter trat die ,halbierung der ,doppelstunde und damit die ,stunde als #bdstel des ,tages ein4 ,der ,tag1 d4 h4 die ,dauer der ,rotation ist und bleibt die einzige wirklich in der ,natur gegebene ,masseinheit1 und selbst wenn die ,achsendrehung der ,erde nicht vllig konstant ist1 sind wir ausserstande die kleinen ,schwankungen zu konstatieren4 ,nachdem die #cfj-,teilung des ,tages durchgefhrt1 lag es nahe zur ,erleichterung des ,geschftsverkehrs das ,geschftsjahr1 wie auch heute auf #cfj ,tage und den ,monat auf #cj ,tage abzurunden4 ,sie wissen ja1 dass noch heute unsere ,soldaten fr den #ca4 keinen ,sold bekommen4 ,sidenote3 ,die ,tafeln von ,senkereh4 ,ich komme nun auf die ,tafel von ,senkereh zurck1 von der wir erst seit #ahgj durch ,georg ,smiths wissen1 dass wir darin ,zahlentabellen haben1 und die erst ,hincks1 wohl des geistig bedeutendsten ,keilschriftentzifferers ,entdeckung des ,sexagesimalsystems besttigte4 ,r4 ,lepsius1 der grosse gyptologe1 hat die ,tafel #ahgg in der ,berliner ,akademie in einer lngeren ,arbeit behandelt4 ,abgesehen davon1 dass ihm die mathematische ,bildung mangelte um einzusehen1 dass eine ,tabelle der ,quadratzahlen zugleich eine der ,wurzeln ist1 hat er in der ,tabelle1 deren linke ,kolonne benannte1 deren rechte unbenannte ,zahlen enthlt1 einen ,vergleich sumerischer und assyrischer ,lngenmasse gesehen4 ,in seiner ,arbeit3 ,beitrge zur alten ,geschichte1 #aijb1 hat ,c4 ,f4 ,lehmann nachgewiesen1 dass es sich hier um eine ,vergleichung von ,zeitmass und ,lngenmass handelt und dass wir hier strikte ,durchfhrung des ,sexagesimalsystems vor uns haben4 ,lehmann hat nachgewiesen1 dass whrend wir #aad ,schritt auf die ,minute rechnen1 ,rmer und ,babylonier #abj ,schritt #a-a_/b ,ellen1 also #ahj ,ellen1 und somit auf die ,doppelminute #cfj ,ellen und auf den ,zeitgrad1 auf #a_/cfj ,tages1 #cfj ,doppelellen gehen4 ,dass aber die ,doppelelle das ursprngliche ,lngenmass ist1 das zeigen uns die beiden ,massstbe der ,gudea1 von denen ich hier ,ihnen ein ,exemplar vorfhre4 ,illustration3 ,massstab der ,gudeastatue1 #a_/b der nat4 ,grsse4 ,ich gebe nun die ,tafel von ,senkereh in ,umschreibung wieder3 ,kolonne ,,iii4 ,zeit ,zeit- ,grade ,zeiteinheit ,raum- ,doppelelle doppelelle ---------------------------------------- ---------------- #a ,zeit-,finger #a_/fj #a_/bafjj #a_/ij ,sek4 #a_/fj #e #a_/ab #a_/dcbj #a_/ah #a_/ab #a ,elle #a_/b #a_/gbj #a_/c #a_/b #a_/b ,gar #c #a_/abj #b #c #a ,gar #f #a_/fj #d #f ---------------------------------------- ---------------- #e ,gar #cj #a_/ab #bj #cj #a ,soss #fj ,gar #cfj #a #d #cfj #a ,kas-pu #cj ,soss #ajhjj #cj #b ,std4 #ajhjj #b ,kas-pu #bafjj #fj #d #bafjj ,darin scheint nun ,lehmann recht zu haben1 dass die ,zeiteinteilung die ursprngliche gewesen und dass die experimentelle ,beobachtung1 dass zirka #dhj ,schritt auf den ,taggrad kommen1 bezw4 #abj auf die ,minute1 dahin gefhrt hat1 das ,lngenmass auf die ,lnge des ,sekundenpendels zu grnden4 ,sidenote3 ,astrologie4 ,welche ausserordentliche ,rolle die ,astrologie und die sich aus ihr entwickelnde ,astronomie fr das religise und praktische ,leben der ,babylonier spielte1 darber belehren uns schon die jetzt entzifferten ,denkmler auf das genaueste4 ,in dem schon erwhnten ,werk ,sargons ,i41 das nach seinen ,anfangsworten genannt wird3 ,wenn der ,bel-,stern1 sind bereits #ff ganze oder gebrochene ,tafeln und teilweise in mehreren ,exemplaren bekannt4 ,wir haben ein anderes ,werk3 ,wenn der ,mond bei seinem ,erscheinen2 hunderte von ,tafeln mit astrologischen ,berichterstattungen meist an den ,knig sind im ,british ,museum4 ,ich gebe ein paar ,beispiele3 #a7 ,am #ae4 ,tage des ,nisan 7,mrz-,april7 halten sich ,tag und ,nacht die ,wage2 sechs ,doppelstunden war ,tag1 sechs ,doppelstunden ,nacht4 ,mgen ,nebo und ,merodach meinem ,herrn ,knig gndig sein4 ,nebo1 ,gott der ,weisheit1 ,sohn von ,merodach1 der als ,gott der ,frhlingssonne ,sohn ,bls1 des ,gottes der ,luft gedacht wird4 ,merodach wurde zum ,hauptgott in ,babylonien und verschmolz mit ,bl4 #b7 ,an den ,knig1 meinen ,herrn ,ischtarnadinapal1 der oberste der ,astronomen der ,stadt ,arbela2 ,friedensgruss dem ,knig 7,salem aleikon7 meinem ,herrn4 ,ischtar 7,astarte1 ,aphrodite7 von ,arbela sei dem ,knige1 meinem ,herrn gndig2 am #bi4 ,tag machten wir eine ,beobachtung1 aber die ,sternwarte war umwlkt und wir sahen den ,mond nicht4 ,am #a4 ,tag des ,monats ,schebat 7,januar-,februar7 im ,eponymat 7s4 u4 ,s4 #ff7 des ,bilcharranschadua4 #c7 ,der ,mond ist sichtbar am #a4 ,tag wie am #bh43 ,unglck fr das ,westland4 ,der ,mond ist am #bh4 ,tage sichtbar3 ,glck fr das ,land ,akkad 7,babylonien71 ,unglck fr das ,westland2 ,bericht des ,oberastronomen4 ,sidenote3 ,babylonische ,kosmologie4 ,aus derselben ,zeit etwa dem #h4 ,jahrhundert stammen auch mehrere ,fragmente von ,festkalendern1 welche fr jeden einzelnen ,tag des ,monats ,angaben enthielten1 welchem ,gott der ,tag geweiht und welche ,opfer in den ,tempeln dargebracht werden sollten4 ,diese ,fragmente lassen uns erkennen1 dass damals ein ausgebildeter ,kalender in ,assyrien bestand1 und wenn wir damit den ,eponymenkanon in ,verbindung bringen1 so ist der ,schluss berechtigt1 dass dieser ,kalender bis zum ,anfang dieses ,kanons heraufreicht1 d4 h4 bis in das #aj4 ,jahrhundert v4 ,chr4 ,aus der ,astrologie hat sich die ,astronomie der ,babylonier entwickelt1 wie aus der ,kabbala1 den magischen ,rechnungen1 die ,anfnge der ,zahlentheorie4 ,der ,hauptstern ist der ,nordpol der ,ekliptik1 der dem ,anu 7,himmel7 geweiht war4 ,als ,gegenpol ist der ,ea-,stern 7,ozean7 ,argus4 787 ,die drei ,regionen des ,himmels1 welche vom ,nordpol ausgehen1 sind die ,region des ,anu3 ,stier1 ,zwillinge1 ,krebs und ,lwe1 und1 beginnend mit dem ,aldebaran1 die ,regionen des ,bel 7,luft73 ,jungfrau1 ,wage1 ,skorpion1 ,schtz2 die ,regionen des ,ea 7,ozean73 ,steinbock1 ,amphora 7,wassermann71 ,fische1 ,widder4 ,die ,milchstrasse1 mit ihren beiden ,verzweigungen wird als ,euphrat und ,tigris aufgefasst4 ,die ,ekliptik ist die ,furche des ,himmels2 die ,milchstrasse erscheint auch unter dem ,begriff des ,hirtenzeltes1 woher auch unser poetisches ,himmelszelt4 ,entstanden ist der babylonische ,tierkreis zu einer ,zeit als der ,frhlingspunkt1 der jhrlich etwa um #ej zurckweicht1 im ,stier lag2 also etwa #cjjj-djjj v4 ,chr41 der dann im ,laufe der ,zeit mannigfache ,vernderung erlitt bis die vllige ,gleichteilung durchgefhrt wurde4 ,besonders wichtig ist die ,untersuchung der alten ,grenzsteine 7,kudurru7 geworden1 von denen ,hommel #ad untersucht hat4 ,die ,abbildung des ,tierkreises auf diesen ,steinen geschah vielleicht zum ,zweck ,konstellationen zur ,datierung festzuhalten4 ,auf keinem der ,steine fehlt die grosse ,schlange als ,bild der ,milchstrasse und schon auf dem ltesten1 der auf #ajgj datiert ist1 sind die #ab ,zeichen4 ,die ,bilder sind die bei den ,griechen und zum ,teil noch heute blichen4 ,das neueste ,werk ber diese ,grenzsteine ist ,a new ,boundary ,stone of ,nebuchadnezzar ,i4 von ,w4 ,m4 ,j4 ,hinke1 ,bd4 ,,iv der ,serie ,d des grossen ,hilprechtschen ,sammelwerks the ,babylonian ,expedition of the ,univ4 of ,pennsylvania #aijg4 ,hier ist auch der ,zusammenhang mit dem tibetanischen und indischen ,tierkreisen besprochen4 ,sidenote3 ,astronomie4 ,die ,untersuchung der ,namen etc4 zeigt1 dass der ,tierkreis babylonisch-sumerischen ,ursprungs ist und sich von den ,babyloniern zu gyptern1 ,griechen1 ,indern1 ,chinesen und zu uns verbreitet hat4 ,das gleiche gilt von den ,mondstationen oder ,husern1 ihre ,zahl schwankte zwischen #bd-cf1 und sie haben sich ebenfalls nach ,china1 ,indien 7naxatra7 und ,arabien verbreitet4 ,die helleren ,sterne waren ihnen in sehr alter ,zeit bekannt4 ,aus der ,arsakidenzeit der ,jahre #abb v4 ,chr4 und #aaj sind uns vollstndige ,ephemeridentafeln1 ,bestimmungen der ,abstnde der ,sterne von festen ,sternen der ,ekliptik1 erhalten4 ,sie hatten ganz bestimmte ,regeln fr die ,berechnung des ,neumondes und ,neulichtes1 die von ,j4 ,epping1 ,s4 ,i4 unter ,beihilfe des ,assyriologen ,strassmaier1 ,s4 ,i4 #ahhi in den ,stimmen aus ,maria ,laach unter dem ,titel3 ,astronomisches aus ,babylon mitgeteilt sind2 es finden sich darin auch ,tabellen des heliakischen ,auf- und ,untergangs der ,planeten und einer ,anzahl von ,fixsternen1 vor allem des ,sothis1 id est ,sirius und des ,kakkab mire des ,orion4 ,sie kannten die ,periodizitt der ,finsternisse und konnten deren ,sichtbarkeit fr ,babylon annhernd vorausbestimmen4 ,sie hatten ,instrumente1 die unserem ,astrolabium und ,planetarium entsprechen2 sie kannten die mittlere ,geschwindigkeit des ,mondes1 d4 h4 den ,bogen1 den der ,mond durchschnittlich whrend eines ,tages in der ,ekliptik beschreibt1 die grsste ,geschwindigkeit des ,mondes1 ebenso die der ,sonne und das ,gesetz1 nach dem die ,geschwindigkeit der ,sonne in der ,ekliptik sich ndert1 sie kannten die ,jahresdauer1 die ,durchschnittsdauer des ,monats von ,neumond zu ,neumond1 also des sogenannten mittleren synodischen ,monats1 den sie nur um #j1d ,sekunden lnger als wir ansetzten1 sowie die ,durchschnittsdauer von einer ,erdnhe des ,mondes zur andern1 d4 i4 also den sogenannten mittleren anomalistischen ,monat1 den sie nur um #c1f ,sekunden zu lang ansetzten4 ,dabei ist erst ein kleiner ,teil des aufgefundenen ,materials entziffert und dieser aufgefundene ein verschwindender ,teil des vorhandenen4 ,hilprecht berechnet die ,zeit1 die fr ,nippur ntig ist bei #djj ,arbeitern auf etwa #ajj ,jahre6 ber die ,instrumente1 deren sich die ,babylonier zu ihren ,beobachtungen bedienten1 ist wenig bekannt2 wir wissen1 dass sie die ,zeit durch die ,wasserwage massen und durch die ,sonnenuhr1 mittelst des ,gnomon und aus der ,schattenlnge die ,meridiane1 bezw4 den lngsten und krzesten ,tag bestimmten4 ,aus dem #c4 ,jahrhundert v4 ,chr4 sind aber durch ,kugler eine ganze ,reihe sehr feiner ,positionsbestimmungen festgestellt worden1 die nur mit ,hilfe von ,instrumenten wie der sogenannten ,armillarsphre1 dem ,diopter etc4 mglich war4 ,der ,diopter setzt dann allerdings die hnlichkeitslehre fr rechtwinklige ,dreiecke1 kurz eine ,sehnenrechnung voraus und damit wird es wahrscheinlich1 dass die ,sehnenrechnung1 die bis dato dem ,bessel des ,altertums1 ,hipparch von ,rhodus zugeschrieben wurde1 babylonischen ,ursprungs ist4 ,soviel steht fest1 wenn auch anfangs die ,astrologie zur ,himmelsbeobachtung insbesondere der ,sonnen- und ,mondfinsternisse trieb1 seit etwa #cjj ,jahren v4 ,chr4 gab es an den ,sternwarten eine vollkommen wissenschaftliche ,astronomie1 und die ,beobachtungen der ,babylonier sind oder werden fr unsere ,mondtafeln noch wertvoll4 ,kugler hat seiner babylonischen ,mondrechnung von #aijj1 der piettvollen ,vollendung des ,strassmeier-,eppingschen ,werkes1 #aijg den ersten ,band seines grossen auf #d ,bnde berechneten ,werkes ,sternkunde und ,sterndienst in ,babel folgen lassen1 unter dem ,titel ,entwicklung der ,babylonischen ,planetenkunde von ihren ,anfngen bis auf ,christus4 ,wenngleich1 wie ,oefele 7,mitteilungen zur ,gesch4 d4 ,med4 u4 ,naturw4 #bi4 ,juni #aijh7 schon hervorgehoben hat1 dieser ,titel nicht glcklich gewhlt ist1 so ist das ,buch doch reich an wichtigen ,resultaten3 ,der unbezweifelbare ,nachweis des ,babylonischen ,ursprungs des ,tierkreises und seiner #ab ,zeichen1 die ,kenntnis der ,namen fr die ,planeten und die ,masisterne1 die hellen ,sterne der ,ekliptik1 welche zur ,positionsbestimmung dienten1 in ,fortsetzung der ,leistungen ,p4 ,jensens aus seinem ,hauptwerke1 die ,kosmologie der ,babylonier #ahij1 die ,kunde der technischen ,sprache der ,babylonischen ,astronomie1 die ,tatsache der ,ekliptikkoordinaten1 die ,feststellung des ,bogenmasses und der ,richtungen1 ,festsetzung des ,bogens von #bb #c zwischen dem festen ,koordinatenanfangspunkt #j arietis der ,babylonier und dem #j-,punkt1 dem ,frhlingsquinoktium von #ahjj n4 ,chr41 die ,planetenephemeriden infolge ,auffinden von grossen und kleinen ,perioden1 z4 ,b4 fr ,mars #ga und #da ,jahre1 fr ,venus #h ,jahre 7,fehler nur #c #ac1c7 etc4 ,freilich hebt ,kugler hervor1 dass im #b4 ,jahrh4 v4 ,chr4 die wissenschaftliche ,astronomie der ,babylonier sehr grosse ,fortschritte gegen die frheren ,zeiten aufweist1 und wie weit dabei hellenischer ,geist insbesondere der grosse ,hipparch in ,betracht kommt1 msste erst noch untersucht werden4 ,illustration ,sidenote3 ,geometrie4 ber die ,geometrie der ,babylonier mssen wir uns zurzeit kurz fassen bis grsseres ,material vorliegt4 ,ein ,bauplan1 eine ,tempelanlage von so vorzglicher ,ausfhrung wie der von ,l4 ,borchardt l4 c4 verffentlichte1 in dem die ,trleibungen und die ,mauerstrke bercksichtigt ist 7siehe ,fig4 auf ,s4 #aab71 ,beobachtungen1 wie die von ,kugler mitgeteilten1 sind nicht ohne bedeutende geometrische ,kenntnisse mglich1 aber was uns direkt bermittelt ist1 beschrnkt sich auf ganz wenige ,zeichnungen wie die bei ,cantor abgedruckten aus ,a4 ,h4 ,sayce ,abhandlung3 ,babylonian augury by means of geometrical figures4 ,in der hier beigegebenen ,kopie scheinen mir mehrfach alte ,idiogramme wie ,n #ae etc4 vorzuliegen4 ,bezold bemerkt 7,z4 ,a4 ,,xvii p4 #ie71 dass ein grosser ,teil z4 ,b4 der in ,kujundschik gefundenen ,figuren analoge ,bedeutung besitzen1 wie die ,oppert'sche ,konstr4 s4 ,fig4 ,s4 #ajj und sich auf kabbalistische ,rechnung beziehen z4 ,b4 #aj und #c4 ,illustration3 ,bruchstck des ,bauplanes4 ,illustration3 ,borchardt'scher ,bauplan4 ,sidenote3 ,babylonische ,kreisteilung4 ,feststeht aus gyptischen und babylonischen ,abbildungen1 dass den ,babyloniern die ,teilung des ,kreises in #f ,teile bekannt gewesen sei1 d4 h4 de facto4 ,vom ,hereintragen des ,radius ist bisher keine ,spur gefunden4 ,wenn ,cantor meint1 die #f-,teilung ist ohne diese ,kenntnis nicht mglich1 so irrt er sehr4 ,man braucht nichts zu wissen als die ,tatsache1 dass das ,rad1 bezw4 der ,kreis in sich drehbar ist1 also zu gleichen ,bogen gleiche ,sehnen etc4 gehren1 u4 v4 v41 dies reicht aus den ,kreis experimentell zu vierteln und zu sechsteln4 ,im hchsten ,grade wahrscheinlich ist allerdings1 dass sie bei einem gesechsteilten ,kreise gesehen haben1 dass die ,sehne gleich dem ,radius ist4 ,die im ,buche der ,knige erwhnten fnfeckigen ,pfosten1 knnen genau so auf einer experimentellen ,teilung des ,kreises in fnf gleiche ,teile beruhen1 wie sie meine ,quartaner ohne allen goldenen ,schnitt sehr exakt ausfhren4 ,es ist ausserdem eine ,tafel bekannt geworden1 aber leider zurzeit nicht auffindbar1 in der ein in drei gleiche ,teile geteilter rechter ,winkel vorkommt1 und das ist fast alles1 was wir zurzeit von der babylonischen ,geometrie wirklich wissen2 vermuten mssen wir sehr viel mehr2 wre der ,pythagoras1 was nach den ,beispielen der quadratischen ,gleichungen ganz gut mglich1 den gyptern bekannt gewesen1 so wre er sicher den ,babyloniern nicht unbekannt geblieben1 aber hier heisst es abwarten4 ,sidenote3 ,babylonische ,rechentabellen4 ,von grosser ,bedeutung fr die ,auffassung der ,babylonischen ,arithmetik ist ,band ,,xx part4 #a ,serie ,a des ,hilprechtschen ,werkes ,the ,babyl4 ,expedition of the ,univers4 of ,pennsylv4 #aijf 7mir erst vor kurzem zugnglich geworden74 ,es sind hier1 abgesehen von ,wiederholungen1 #ca math4 ,tafeln verffentlicht2 ,multiplikationstafeln1 ,divisionstafeln1 ,tafeln von ,quadratzahlen und -,wurzeln1 eine geometrische ,progression4 ,auf ,tafeln1 welche dazu dienen1 die ,rechnungsresulate rasch in das ,sexagesimalsystem einzureihen1 hat ,h4 hingewiesen1 deren eine 7s4 ,bild7 er schon in seinem ,vortrag von #aijc ,bild #de verffentlicht hat4 ,es hat nun ,hilprecht bemerkt1 dass smtliche bis jetzt bekannten #df ,multiplikationstafeln sich auf ,divisoren der ,zahl #fjd beziehen1 inkl4 der #b aus ,sippar und ,kujundschik1 und zwar gehen sie bis #ahjjjja4 ,dazu konstatierte er das ,multiplikationszeichen ,a-,r ,a z4 ,b4 #ba 77 #b3 9999symbols1 ,plan #a1 ,n4 #a1 das wie das unsrige1 oft weggelassen wird1 das ,divisionszeichen ,igi-,gal1 habend ,auge gelegentlich mit hinter dem ,quotienten folgenden ,distributivzeichen a-anje4 ,hilprecht konstatierte1 dass alle diese ,divisionstabellen sich wiederum auf #fjd beziehen1 es sind ,tafel ,n4 #bj1 #ba1 #bd1 auf denen das ,divisionszeichen fehlt1 und ,tafel #bb obv41 wo es gesetzt wird4 ,mit ,hilfe der wichtigsten ,tafel #be ergnzt ,h4 ,tafel #bb3 ,illustration ,igi-#a-;,gal-,bi #hfdjjjj ,igi-#b-;,gal-,bi #fdhjjjj ,igi-#c-;,gal-,bi #dcbjjjj etc41 das ,bi dessen bezeichnet den gemeinsamen ,dividend #fjd4 ,ich gebe hier als ,beispiel die ,multiplikationstabelle #ae 7,obv4 und ,bev471 das #aa mit #edj1 es ist zunchst eingerichtet wie die anderen1 d4 h4 es fehlt das ,zeichen1 und es enthlt #a;a bis #bj;a1 und dann #cj;a1 #dj;a1 #ej;a1 so dass also #bc;a berechnet wird als #bj;a #c;a1 wofr es ja auch ,tabellen gab4 ,diese ,tafel ist aber besonders interessant1 weil sie eine derjenigen ist1 in denen die ,zweideutigkeit durch die ,zusatzlinie am ,schluss gehoben wird4 ,die ,tafel lsst es zweifelhaft1 ob man es mit dem #a #i oder #a #i4fj zu tun hat1 die ,schlusszeile 7colophon7 gibt die nchstniedrige ,tabelle der ,serie an und lautet hier #h4fj #bj mal #a ist #h4fj #bj id est #ejj #a #ejj1 somit ist die 9999symbol in unserer ,tafel #i4fj4 ,sehr bedeutsam ist die ,tabelle #be1 welche in ,hilprechts bertragung lautet3 ,linie #a3 #abe #gbj #b3 ,igi-,gal-,bi #ajcfhj #c3 #bej #cfj #d3 ,igi-,gal-,bi #eahdj #e3 #ejj #ahj #f3 ,igi-,gal-,bi #beibj #g3 #ajjj #ij #h3 ,igi-,gal-,bi #abifj #i3 #bjjj #ah #aj3 ,igi-,gal-,bi #fdhj #aa3 #djjj #i #ab3 ,igi-,gal-,bi #cbdj #ac3 #hjjj #ah #ad3 ,igi-,gal-,bi #afbj #ae3 #afjjj #i #af3 ,igi-,gal-,bi #haj ,sidenote3 ,babylonische ,divisionstafeln4 ,h4 erkannte darin unschwer ,divisionen von #fjd durch eine aufsteigende ,reihe von ,divisoren1 fr die ,bedeutung der ,zahlen #gbj2 #cfj etc4 bis #i wandte er sich an ,mathematiker1 diese brachten heraus dass1 wenn man die ,divisoren in die ,form a ar b ner r schreibt1 dann #fjb_/r diese ,zahlen ergibt4 ,hiernach erscheint es allerdings als im hohen ,grade wahrscheinlich1 dass wir es hier mit einer kabbalistischen ,rechnung zu tun haben1 und wir sehen dass hier wieder #fjd seine ,rolle spielt4 ,hilprecht selbst zitiert aus dem ,literaturverzeichnis von ,bezold3 ,die ,mathematik stand bei den ,babyloniern-,assyriern1 soviel wir bis jetzt wissen1 vornehmlich im ,dienste der ,astronomie und letztere wiederum in dem einer ,pseudowissenschaft1 der ,astrologie1 die wahrscheinlich in ,mesopotamien entstand1 sich von dort aus verbreitete4 ,sidenote3 ,die goldene ,zahl des ,platon4 ,ich mchte aber doch bemerken1 dass wie der ,mangel an beglaubigender ,unterschrift der ,tafeln aus ,nippur beweist1 und nicht minder die zahlreichen ,fehler1 dass wir es auch hier1 hnlich wie in gypten1 vielfach mit ,schlerbungen zu tun haben4 ,ebenso sorgfltig wie das ,schreiben und ,lesen1 wurde auch die ,elementarkunst des ,rechnens gebt1 selbstverstndlich vorzugsweise an heiligen ,zahlen1 von denen #fjd1 wie es scheint1 im ,vordergrund stand4 ,h4 hat sicher mit ,recht auf die ,abhngigkeit ,platons von ,babylon hingewiesen4 ,in die ,stelle ,republik ,,viii1 #edf ,b-,d hat zuerst der grosse1 krzlich verstorbene ,philologe ,fr4 ,hultsch1 der ,herausgeber des ,pappos1 ,licht gebracht1 er hat1 ,schlmilch ,,xxvii hist4 lit4 ,abt4 ,s4 #da1 in der sehr dunkel beschriebenen ,zahl des ,platon die ,zahl #fjd erkannt und hervorgehoben1 dass ihre ,teiler von glckbringendem ,einfluss auf die ,geburten und ,schicksale der ,menschheit sein sollten1 wie denn tatschlich die nach der krzesten ,ftalperiode von #baf ,tagen geborenen #g ,monatskinder bessere ,lebenschance besitzen als die #h ,monatskinder4 ,wesentlich ist hier der ,nachweis des ,einfluss ,babylonischer ,kultur auf die ,hellenische1 den brigens m4 ,w4 niemand mehr bestreitet4 ,gegenber ,hommel fhre ich an1 dass die ,babylonische ,phnixperiode #fec ,jahre und nicht #ejj betrug1 und gegenber ,hilprecht1 dass nach ,censorinus1 wie ,hultsch erwhnt1 ,plato das ,alter der ,menschen nicht auf #ajj1 sondern auf #ha setzte4 ,dass dabei #cfjjj eine ,rolle gespielt hat1 ist nicht unwahrscheinlich1 denn noch ,ptolemos gibt in der #cfjjj als ,cyclus der ,przession an1 und ,berosus dieselbe ,zahl als altbabylonische ,przessionszahl4 ,dass aber nicht nur die ,inder1 wie bekannt1 in ,riesenzahlen schwelgten1 sondern auch die alten ,babylonier1 beweist die von ,hilprecht mit ,glck restaurierte ,tafel ,bezold1 ,katalogue ,kujundschik ,vol4 ,i ,n4 #bjfi1 von denen ,bezold l4 c4 die folgenden #d ,zeilen 7#b bis #e der ,tablette7 verffentlicht hat3 ,illustration ,sidenote3 ,babylonische ,riesenzahlen2 ,quadratwurzeln4 ,h4 hat berzeugend nachgewiesen1 dass diese ,tafel aus der ,bibliothek ,asurbanipals mit ihren #bh ,zeilen dieselbe ,bedeutung hatte wie die ,tabellen ,no4 #bj1 #ba1 #bb1 #bd ,hilprecht's auf ,s4 #ba1 es ist eine ,divisionstabelle1 aber ,divisoren und ,quotienten beziehen sich auf 9999symbol -- -- -- -- -- -- d4 h4 auf #fjh #aj4fjg id est #aie1iee1bjj1jjjjjj also #aie ,billionen #ieebjj ,millionen6 ,zu dieser ,erkenntnis wurde ,h4 in den ,stand gesetzt durch die ,bemerkung1 dass die lngste ,zahl links vorn ,teilungsstrich vor 9999symbol drei ,ziffergruppen von je zwei ,ziffern hat1 also mit #fjc zu multiplizieren ist1 und die lngste ,zahl rechts hat hinter ihrer ,ziffergruppe vier andere1 ist also mit #fjd zu multiplizieren4 ,tabellen von ,quadratzahlen bezw4 ,wurzeln sind ziemlich zahlreich in ,nippur gefunden1 die ,quadrierung ist teils durch das ,a-,ra mal1 teils durch das ,idiogramm fr ,ibdi das aber etwas von der ,rawlinsonschen ,tafel ,,iv1 #dj abweichende ,gestalt hat4 ,am leichtesten lesbar ist ,pl4 #af1 ,no4 #bh1 ,quadrate der ,zahlen von #ca-ci1 die dadurch interessant ist1 dass sie sich an die ,tafel des ,berliner ,museums genau anschliesst4 ,h4 hat aus ihr die ,kenntnis der ,formel fr 7a b7#b gefolgert1 da diese ,formel in ,indien bekannt war1 vgl4 ,s4 #afa1 so ist sie hchst wahrscheinlich auch den ,babyloniern-,assyriern bekannt gewesen4 ,ein irgendwie zwingender ,beweis ist aber1 da mir die ,resultate gegeben werden1 nicht erbracht4 ,sehr drftig ist wenigstens die bisherige ,ausbeute fr die ,geometrie1 der ,inhalt des geraden ,prisma und des geraden ,zylinders ist zu allen ,zeiten ohne weiteres als ,grundflche mal ,hhe angenommen worden4 ,das einzige was von ,interesse1 ist1 dass nach einer ,verffentlichung von ,thureau-,dangin schon unter der #b4 ,dynastie von ,ur1 also rund #cjjj v4 ,chr4 man in ,babylonien den ,inhalt des ,trapezes als ,mittellinie mal ,hhe berechnen konnte4 ,sidenote3 ,vase mit geometrischer ,zeichnung4 ,wie hoch entwickelt aber schon in unvordenklicher ,zeit die geometrische ,zeichenkunst war1 beweist die von ,kapitn ,cros #aijc in ,telloh gefundene ,vase1 mit deren ,bild ich diesen ,abschnitt schliesse4 ,illustration ,hellas ,unser ,werdegang msste uns nun eigentlich nach ,indien und ,china fhren1 aber die ,kultur der ,inder und ,chinesen ist so abhngig von ,babylon1 oder1 was richtiger ist1 ganz ,asien bildete von #djjj v4 ,chr4 bis etwa #ajj n4 ,chr4 ein einziges ,kulturgebiet1 gypten bis zum ,nil eingeschlossen1 dass wir uns zunchst gleich nach ,hellas wenden4 ,die ,hellenen sind das erste ,volk1 das die ,wissenschaft um der ,wissenschaft willen getrieben hat1 das ,volk1 von dem man wohl sagen kann1 dass ihm an ,begabung fr ,kunst und ,wissenschaft kein anderes je gleichgekommen ist1 und unter ihnen erwuchs im #f4 ,jahrh4 v4 ,chr4 aus den ,handwerksregeln gyptischer und babylonischer ,priester die reine ,mathematik als ,wissenschaft4 ,wohl steht seit den ,ausgrabungen ,heinrich ,schliemanns fest1 dass die ,hellenische ,kultur und ,kunst sich unter starkem orientalischen ,einflusse1 gypten eingeschlossen1 entwickelt hat1 aber schon fr ,kreta1 ja selbst fr ,cypern ist auch die selbstndige ,entfaltung ,hellenischen ,geistes deutlich4 ,die ,aufeinanderfolge ist wohl diese4 ,cypern fast vllig unterm ,einfluss ,babyloniens 7,phniziens72 ,kreta3 gypten und ,babylon vereint4 ,fr ,kreta sind epochemachend die ,ausgrabungen von ,evans zu ,knossos1 ,annalen der brit4 ,schule in ,athen #ahii ff4 bes4 #aijb 7,bd4 #h7 u4 ff4 ,daneben die der ,italiener in ,phaistos1 ,acad4 dei ,lincei ,bd4 ,,xii 7#aijb7 ff4 ,das von ,evans in ,knossos gefundene herrliche ,kunstwerk des becherkredenzenden ,epheben 7,jngling1 ,page7 geht ber die ,orientalischen ,vorbilder schon hinaus1 auch ,architektur und ,kleinkunst1 z4 ,b4 die polychromen ,vasen 7sogen4 ,kamaris-,stil7 ist selbstndig4 ,es folgt dann die durch ,schliemanns ,ausgrabungen in ,mykene1 ,tyrinz1 ,troja zeitlich frher bekannte ,mykene-,periode4 ,auch sie bekundet starken ,verkehr mit dem ,orient durch kretische ,vermittlung1 aber sie zeigt auch ,kreta gegenber eigenartige ,entwicklung4 ,die ,palastanlage ist ganz verschieden1 sie ist genau die von ,homer beschriebene4 ,was die ,kleinkunst betrifft1 so gengt es an die ,becher von ,vaphio zu erinnern4 ,fr die ,mykeneperiode verweise ich auf ,c4 ,schuchhardts ,wertung der ,schliemann'schen ,funde 7#b4 ,aufl474 ,die ,beziehung zwischen ,mykene und ,kreta ist zurzeit eine brennende ,streitfrage4 ,drpfeld1 kret4 u4 hom4 ,palste1 ,athen4 ,mitteilungen ,bd4 #cj 7#aije p4 #beg71 unterscheidet fr die kretischen ,palste zwei ,perioden1 a7 eine ltere genuin-kretische1 b7 eine jngere1 in der ,mykenische ,eroberer ihre ,palste auf den zerstrten ,resten der lteren erbaut htten4 ,gegen ,drpfeld hat ,mackenzie1 ,annals of brit4 ,school ,,xi u4 ,,xii die ,einheitlichkeit und ,selbstndigkeit der kretischen ,palste mit triftigen ,grnden behauptet4 ,drpfeld hat #aijg1 ,athen4 ,mitt4 #cb p4 #egf erwidert4 ,die ,herkunft der altkretischen ,schrift ist zurzeit noch nicht entschieden1 mglicherweise ist sie hetitisch4 ,die politische ,geschichte der ,hellenen und die ,geschichte der ,hellenischen ,kunst zu schildern1 muss ich den ,historikern und ,archologen von ,fach berlassen4 ,sidenote3 ,mathematikerverzeichnis des ,proklos4 ,die wichtigste ,stelle fr die ,geschichte der hellenischen ,mathematik ist das sogenannte ,mathematikerverzeichnis bei ,proklos4 ,es ist vermutlich ein bei ,geminus1 einem ,schriftsteller des ersten ,jahrh4 v4 ,chr4 erhaltener ,auszug aus der ,geschichte der ,mathematik des ,eudemos1 von der leider nur wenige ,fragmente1 z4 ,b4 in dem ,kommentar des ,simplicius zu ,aristoteles uns erhalten sind4 ,sidenote3 ,thales von ,milet4 ,beginnen wir also mit ,thales von ,milet4 ,herodot sagt in seinem ersten ,buch1 dass ,thales von phnizischer ,abkunft gewesen1 unzweifelhaft lebte er im #g4 ,jahrh4 v4 ,chr4 und war ein ,zeitgenosse des ,krsos und ,solon4 ,proklos gibt p4 #bej der ,friedlein'schen ,ausgabe an1 dass er den ,satz von der ,gleichheit der ,basiswinkel im gleichschenkligen ,dreieck gefunden habe und zwar habe er die ,winkel nicht sondern genannt2 p4 #bii ,satz von der ,gleichheit der ,scheitelwinkel2 p4 #aeg ,satz1 dass die ,durchmesser den ,kreis halbieren1 und p4 #ceb sagt ,proklos1 nach ,eudemos1 dass ,euclid ,i1 #bf der sogenannte #b4 ,kongruenzsatz von ,thales herrhre1 der sich seiner notwendig bedienen musste bei seiner ,methode die ,entfernung der ,schiffe im ,meere zu bestimmen4 ,marcus ,junius ,nipsus1 ein rmischer ,agrimensor1 gibt 7,m4 ,cantor7 folgende alte ,methode1 die so ziemlich die einzige sein kann1 die mit den geringen ,kenntnissen1 welche nach ,proklos dem ,thales zur ,verfgung standen und zugleich mit der ,angabe des ,eudemos stimmt3 ,die ,dreiecke ,,asd und ,,dcb 7s4 ,fig47 sind nach den #b ,congr4 congruent und damit ist ,,cb die gesuchte ,entfernung4 ,illustration ,ausser ,proklos haben wir ,angaben von ,plutarch 7#ajj n4 ,chr4 ,neuplatoniker1 ziemlich zuverlssig71 in septem sapient4 conviv41 wonach ,thales die ,hhe der ,pyramide durch ,messung ihres ,schattens bestimmt habe2 aber die ,quelle dieses ,berichtes ist nach ,diogenes ,laertios 7,kompilator des #c4 ,jahrh4 n4 ,chr47 ,hieronymos von ,rhodos1 welcher sagt1 er mass die ,pyramiden aus dem ,schatten1 wenn der ,schatten der ,pyramidenhhe gleich1 d4 h4 bei einer ,sonnenhhe von #de4 ,noch weit unsicherer ist die ,angabe bei ,diogenes ,laertius3 ,pamphila 7,ende des #a4 ,jahrh4 n4 ,chr47 erzhlt uns1 dass er als der erste1 den ,halbkreis in den rechten ,winkel einschrieb1 und dass er bei dieser ,gelegenheit einen ,ochsen opferte4 ,andere1 z4 ,b4 ,apollodoros1 der ,rechenmeister1 schreiben diesen ,zug den ,pythagorern zu4 ,da ,proklos den ,satz ausdrcklich erst den ,pythagorern zuschreibt und eine bei ,eutokios erhaltene ,stelle dies besttigt1 so verliert die ,nachricht der ,pamphila ihren ,wert4 ,auch als ,astronom wird ,thales gerhmt2 im ,thetet des ,platon p4 #agd lesen wir die ,anekdote1 dass1 als er1 den ,blick nach oben gerichtet um den ,himmel zu schauen1 in den ,brunnen fiel1 eine thracische ,magd ihn verspottet habe3 das was am ,himmel vorginge1 wre ihm bekannt1 aber was vor seinen ,fssen lge1 das she er nicht4 7,socrates setzt bekanntlich hinzu1 dass man mit diesem ,spott noch immer gegen die ausreiche1 die in der ,philosophie leben47 ,die von ihm vorausgesagte ,sonnenfinsternis ist1 wie ,herodot berichtet1 die vom #bh4 ,mai #ehe bei der ,schlacht zwischen ,medern und ,lydern4 ,nach ,eudemos hat er auch die ,ungleichheit der ,jahreszeiten gekannt4 ,beides wrde auf babylonische ,bildungsquellen deuten2 und das wird ganz sicher durch ein ,missverstndnis des ,diogenes ,laertius1 er habe die ,sonne als #gbj mal ,mond angegeben1 whrend der eigentliche ,autor ,apulejus klar und deutlich sagt1 er habe den ,sonnendurchmesser als #a_/gbj der ,ekliptik gefunden4 ,soviel steht fest durch das einwandfreie ,zeugnis von ,herodot1 ,platon1 ,aristoteles1 ,eudemos und wohl auch von ,xenophanes1 des zeitlich ersten ,eleaten3 sein ,ruhm war sehr bedeutend1 er steht stets an der ,spitze der sieben ,weisen1 und nach ,aristoteles ist er der ,begrnder der ionischen oder physikalischen ,philosophenschule1 des 7flschlich7 sogenannten ,hylozoismus4 ,aristoteles sagt1 dass ,thales im ,wasser die eigentliche ,urmaterie gesehen habe und setzt hinzu1 er vermute1 dass er dazu durch die ,beobachtung gefhrt sei1 dass die ,nahrung aller ,tiere feucht ist und dass alles aus ,samenfeuchtigkeit entstehe4 ,sidenote3 ,thales von ,milet1 ,anaximander4 ,aristoteles 7 1 de anima7 fgt hinzu1 ,thales habe vielleicht angenommen1 dass alles voll ,gtter sei2 beispielsweise habe er gesagt1 dass der ,magnet eine ,seele habe4 ,noch mssen wir seinen ,schler oder wohl richtiger jngeren ,stadtgenossen ,anaximander erwhnen1 obwohl das ,mathematikerverzeichnis ihn nicht nennt4 ,anaximander markiert in der ,geschichte des ,erkenntnisproblems die ,stelle1 in der das ,mathematisch-,unendliche auftritt4 ,er lehrte1 der ,weltstoff msse unendlich sein1 damit er sich nicht in der ,erzeugung erschpfe4 ,er darf daher nicht unter den empirisch gegebenen ,stoffen gesucht werden1 und es bleibt nur das ,merkmal der zeitlichen und rumlichen ,unendlichkeit brig4 ,daher sagte er 4 ,anaximander erklrte also die sinnliche ,welt durch ein ,gedachtes1 er sagt3 ist 1 und ist somit ein ,vorlufer der ,pythagorer1 und er hat auch eine ,vorstellung davon1 dass gegen das ,unendliche die ,endliche ,anzahl verschwindet4 ,sidenote3 ,pythagoras4 ,die dem ,thales zugeschriebenen ,schriften sind alle ,flschungen2 der nach ihm von ,proklos genannte ,mamerkos samt seinem ,bruder1 dem ,dichter ,stesichoros1 sind spurlos verschollen1 nicht aber der zu dritt genannte ,pythagoras1 der einzige ,mathematiker1 der in den ganz und halb gebildeten ,schichten aller ,kulturnationen populr geworden ist4 ,und doch ist in dem ,fabelmeer1 in dem er geradezu ertrunken ist1 sehr wenig wirklich festes ,land zu finden4 ,e4 ,zeller sagt3 ,unter allen ,philosophenschulen1 welche wir kennen1 ist keine1 deren ,geschichte von ,sagen und ,dichtungen so vielfach umsponnen und fast verhllt1 deren ,lehre in der berlieferung mit einer solchen ,masse spterer ,bestandteile versetzt wre wie die der ,pythagorer4 ,sidenote3 ,pythagorer4 ,die ,schriftsteller vor ,aristoteles erwhnen des ,pythagoras und seiner ,schler nur selten4 ,aus dem #e4 ,jahrh4 haben wir einzelne ,angaben von ,xenophanes1 ,heraklit1 ,empedokles1 ,jon aus ,chios1 ,herodot1 ,demokrit2 aus dem #d4 ,jahrh4 von ,platon1 ,isokrates1 ,anaximander ,,ii1 ,andron1 ,heraklid1 ,eudoxos1 ,lyko1 dem ,pythagorer4 ,platon1 der doch in die ,schule der ,pythagorer ging1 ist sehr zurckhaltend mit historischen ,nachrichten4 ,aristoteles hat zwar die pythagorische ,philosophie in eigenen ,schriften behandelt2 was uns erhalten ist1 ist wenig und besonders was die ,zahlenlehre betrifft1 nicht frei von ,unklarheiten4 ,pythagoras selbst spielt dabei nur eine geringe ,rolle4 ,unter den ,schlern des ,aristoteles beginnt schon die ,sage das ,leben des ,pythagoras zu umspinnen1 aber erst in der ,zeit des ,neupythagoreismus vom #a4 ,jahrh4 v4 ,chr4 ab sind ,romane wie die des ,apollonios von ,thyana und des ,porphyrios und des ,jamblichos entstanden4 ,feststeht durch das ,zeugnis ,herodots1 ,,iv41 #ie1 der ganz beilufig dort den ,pythagoras erwhnt1 dass er als ,sohn des ,mnesarchos in ,samos geboren1 feststeht1 dass er um die ,mitte des ,jahrhundert1 etwa von #ehj-ejj gelebt hat1 als reifer ,mann #ecj etwa nach ,unteritalien ausgewandert ist1 in ,kroton eine ,kongregation1 die etwa nach ,art der ,freimaurer organisiert war1 gegrndet hat1 und hochbetagt in ,metapont gestorben ist4 ,vorher soll er zu seiner ,bildung lange ,jahre ,reisen in so ziemlich alle ,lnder des orbis terrarum gemacht haben1 und dies scheint nicht unwahrscheinlich4 ,ganz besonders lange soll er in gypten verweilt haben2 aber dann wre es im hchsten ,grade auffallend1 dass ,herodot1 der etwa #ajj ,jahre nach ihm gypten bereist hat1 und der den ,spuren des ,hellenentums dort sehr sorgsam nachgegangen ist1 kein ,wort davon erwhnt4 ,der ,bund der ,pythagorer war ein religis ethischer2 er sollte eine ,pflanzschule der ,mssigkeit1 der ,tapferkeit1 der ,ordnung1 des ,gehorsams gegen ,obrigkeit und ,gesetz1 der ,freundestreue1 berhaupt aller jener ,tugenden sein1 die zum griechischen und insbesondere zum dorischen 7,spartaner7 ,begriff eines wackeren ,mannes gehren4 ,neben den religisen ,beweggrnden1 die sich aus dem ,walten der ,gtter und vor allem aus des ,stifters ,lehre von der ,seelenwanderung fr das sittliche ,ideal ergaben1 wurde von ihm auch als ,bildungsmittel in erster ,linie auf die ,beschftigung mit ,mathematik1 ,musik1 auch auf ,ditetik und ,beschwrung mittelst ,zahl und ,musik zur ,heilkunst hingewiesen4 ,da der ,bund seiner ganzen ,natur nach sehr bald politisch oligarchisch wurde und die ,regierungsgewalt in den grossen unteritalienischen ,kommunen ,kroton1 ,tarent1 ,metapont etc4 an sich riss1 so richtete sich die demokratische ,strmung gegen ihn und in den ,kmpfen1 die um die ,wende des #e4 ,jahrh4 die ,aristokratie der ,stdte strzten1 wurde der ,bund gesprengt1 ein grosser ,teil der ,pythagorer gettet1 darunter vielleicht ,pythagoras selbst1 die andern vertrieben4 ,diese ,vertreibung hatte eine ,wirkung1 die wir mit der durch die ,eroberung von ,constantinopel geweckten ,renaissance vergleichen knnen4 ,die mathematischen1 philosophischen1 naturwissenschaftlichen ,kenntnisse1 die bisher auf einen kleinen ,kreis beschrnkt waren1 wurden nach ,griechenland1 ,kleinasien1 ,sizilien verbreitet und bewirkten dort das ,aufblhen der mathematischen ,wissenschaften4 ,von den ,lehren der ,pythagorer ist am bekanntesten die ,lehre von der ,seelenwanderung 7,metempsychose7 und die ,anschauung1 dass das ,wesen der ,dinge die ,zahl sei1 dann ihre ,kosmologie mit der ,ordnung der ,sphren1 dem ,zentralfeuer1 der ,sphrenmusik1 und dann die ,harmonielehre gesttzt auf die ,auffindung der ,intervalle mittelst des ,monochords4 ,ihre ganz hervorragende ,pflege der ,mathematik ist unbestreitbar und ebenso1 dass sie zuerst das ,bedrfnis nach ,systematik und wirklichen ,beweisen empfanden und befriedigten4 ,wie weit aber die ,kenntnisse der ,pythagorer selbst reichten1 ist ganz unmglich zu bestimmen und schwierig ist es auch den ,stand des ,wissens in der ,schule der ,pythagorer1 die wir bis zu ,platon und ,archytas rechnen1 zu skizzieren4 ,sidenote3 ,philolaos4 ,die ersten wirklichen ,nachrichten ber die ,lehre des ,pythagoras rhren von ,philolaos her1 einem lteren ,zeitgenossen des ,sokrates und ,demokrit1 der nach der ,vertreibung aus ,unteritalien sich nach ,theben geflchtet hatte4 ,es scheint1 dass ,platon seine ,schrift von den ,erben in ,sizilien gekauft und daraus seine ,kunde des ,pythagoreismus und auch viele ,anregung fr seine eignen mathematischen und philosophischen ,gedanken geholt hat4 ,sein ,neffe und ,nachfolger in der ,leitung der ,akademie1 ,speusippos1 hat die ,schrift geerbt und dessen ,bibliothek hat ,aristoteles gekauft1 der das ,werk verffentlichte1 d4 h4 mehrfach abschreiben liess4 ,nicht unbedeutende ,fragmente dieses ,glaubensbekenntnisses der ,pythagorer haben sich erhalten und ,aug4 ,boeckh hat ihre ,echtheit dargetan4 ,ausserdem besitzen wir eine geringe ,anzahl echter ,bruchstcke des ,archytas und haben an guten ,quellen die ,dialoge des ,platon3 ,philebos1 ,thetet1 ,timos1 der ganz besonders wichtig ist1 und die ,physik und ,metaphysik des absolut zuverlssigen ,aristoteles1 sowie einige ,stellen des ,eudemos1 die uns besonders durch ,proklos erhalten sind4 ,philolaos bezeichnet die ,zahl als das ,gesetz und den ,zusammenhalt der ,welt1 als herrschende ,macht ber ,gtter und ,menschen1 die ,bedingung aller ,bestimmtheit und ,erkenntnis4 ,das ,begrenzende aber und das ,unbegrenzte1 diese zwei ,bestandteile der ,zahlen1 sind die ,dinge1 aus denen alles gebildet sei4 ,die ,zahl ist nicht bloss die ,form1 durch welche der ,zusammenhang der ,dinge bestimmt wird1 sondern auch die ,essenz1 das ,wesen1 7nicht etwa die ,materie71 aus welcher sie bestehen1 oder vielleicht richtiger das ,gesetz1 welches die ,dinge erschafft4 ,in ,fortbildung des auf ,naturerkenntnis gerichteten ,gedankengangs der ,ionier erkannten sie die ,bedeutung der ,zahl1 insbesondere der relativen ,zahl1 fr eben diese ,erkenntnis4 ,philolaos braucht die ,ausdrcke 1 ,wesen1 und 1 ,grundlage4 ,aristoteles und ,philolaos selbst geben als ,grund an1 dass alle ,erscheinungen nach ,zahlen geordnet sind1 dass namentlich die ,verhltnisse der ,sphrenharmonie und der ,tne1 alle sthetischen1 alle rumlichen ,bestimmungen1 von gewissen festen ,zahlen und ,zahlenverhltnissen beherrscht sind4 7,symbolische ,rundzahlen z4 ,b4 #dj4 ,kabbala der ,chalder71 und dass unsre ,erfahrung nur in der ,feststellung der ,zahlenverhltnisse besteht 7vgl4 ,diels1 ,fragmente der ,vorsokratiker p4 #bej74 ,die ,zahlen zerfallen in gerade und ungerade und die gerad-ungeraden #b 7#bn #a74 ,eins1 die unteilbare monas1 steht ausser oder richtiger ber den ,zahlen2 in der reinen ,eins1 die geradezu mit der ,gottheit identifiziert wird1 sind die ,gegenstze vereinigt1 und so wird auch die ,eins als gerad-ungerad bezeichnet4 ,zunchst mchte ich die scheinbaren ,widersprche1 die sich bei ,aristoteles in seinem ,bericht ber die ,grundlagen der ,pythagorischen ,philosophie finden1 rechtfertigen4 ,zwischen der phantastisch orakelnden1 grossartig erhabenen ,sprache des ,philolaos und der ,darstellung bei ,archytas1 dem grossen ,mathematiker1 sind sicher nicht bloss zeitliche1 sondern auch sachlich bedeutende ,differenzen4 ,ich zweifle gar nicht1 dass ,archytas der ,pythagorer gewesen1 dessen einfache ,klarheit ,dionysios von ,halikarnassos rhmt 7,boeckh l4 c4 p4 #dc74 ,und zwischen beiden gab es sicher zahlreiche ,nuancen4 brigens interpretiere ich die ,stelle ,metaph4 ,,xiii1 #h1 #ajhc;b so3 ,die ,krper bestehen auf ,grund von ,zahlen 7,verhltnissen74 ,auf chemische ,ideen der ,pythagorer habe ich schon in meinem ,aufsatz ber ,mathematik1 ,bd4 ,,ii1 ,heft #a der ,cohen-,natorp'schen ,hefte hingewiesen4 ,die ,pythagorer haben die ,tonempfindungen durch den ,monochord in ,zahlenverhltnisse umgewandelt1 und so sind sie es gewesen1 welche zuerst den ,schritt von ungeheurer ,tragweite getan1 ,qualitten in ,quantitten umzusetzen und so die ,welt der usseren ,erscheinungen1 die ,physik1 in die ,welt der inneren ,verknpfungen1 die ,mathematik1 umzuwandeln4 ,und so kommen sie naturgemss darauf als 1 als ,substanz1 nicht als 1 ,materie1 der ,dinge1 das ,bleibende in der ,vergnglichkeit1 die ,zahl zu setzen1 d4 i4 das math4 ,gesetz4 ,als ,belag fr diese ,auffassung gengt es auf die von ,boeckh p4 #ada angefhrte ,stelle aus ,stobos zu verweisen2 ,boeckh hat sie frei in dem eben angefhrten ,sinne bersetzt1 und den ,vergleich mit dem ,gnomon meisterhaft interpretiert3 ,das ,erkannte 7die ,dinge7 wird von dem ,erkennbarmachenden 7der ,zahl7 umfasst und ergriffen1 wobei eine ursprngliche bereinstimmung und ,anpassung1 wie des ,gnomon um sein ,quadrat herum vorausgesetzt wird4 ,das ,gnomon ist die ungerade ,zahl #b;a #a1 welche durch ihr ,hinzukommen aus a#b das ,quadrat von 7a #a7 liefert und zwar in der geometrischen ,form des ,winkelhaken4 ,illustration ,eine nhere ,ausfhrung zeigt die ,analogie mit den ,chaldern noch deutlicher1 die ,zuordnung von ,zahlen an die ,planeten und an bestimmte ,begriffe4 ,die ,gerechtigkeit z4 ,b4 entsprach dem 1 dem ,gleichmal gleichen1 d4 h4 der #d oder der #i1 als der ersten geraden1 bezw4 ungeraden ,quadratzahl2 #e als ,verbindung der ersten mnnlichen mit der ersten weiblichen ,zahl gleich ,ehe1 die ,einheit ,vernunft1 weil sie unvernderlich1 die #b ,meinung1 weil sie vernderlich etc4 ,das ,mnnliche und ,weibliche bezieht sich auf die bekannten #aj ,gegenstze des ,philolaos3 #a7 ,grenze und ,unbegrenztes4 #b7 ,ungerade und ,gerade4 #c7 ,einheit und ,vielheit4 #d7 ,rechts und ,links4 #e7 ,mnnliches und ,weibliches4 #f7 ,ruhendes und ,bewegtes4 #g7 ,gerades und ,krummes4 #h7 ,licht und ,finsternis4 #i7 ,gutes und ,bses4 #aj7 ,quadrat und ,rechteck4 ,aristoteles berichtet uns auch in der ,metaphysik ber das dekadische ,system4 ,die ,zahlen ber #aj sind nur ,wiederholungen der ersten #aj4 7,eine ,art arithm4 ,kongruenzidee47 ,die ,dekas umfasst alle ,zahlen und alle ,krfte der ,zahlen2 sie heisst daher bei ,philolaos gross1 gewaltig1 alles vollbringend1 ,anfang und ,fhrerin des gttlichen wie des irdischen ,lebens1 sie gilt ihm nach ,aristoteles als das ,vollkommene1 welches das ganze ,wesen der ,zahl einschliesst4 ,wir danken es nur ihr1 dass uns ein ,wissen berhaupt mglich ist4 ,eine hnliche ,bedeutung hatte die #d;heit nicht als #bb1 sondern weil #a #b #c #d #aj1 so wird in der ,tetractys1 dem ,schwur der ,pythagorer1 die ,zehn1 d4 h4 die ,zahl selbst als ,wurzel und ,quelle der ewigen ,natur gefeiert4 ,auch von den anderen ,zahlen hat jede ihre eigene ,wesenheit1 z4 ,b4 #c ist die erste vollkommene1 denn sie hat nur ,anfang1 ,mitte und ,ende 7 lteste ,zahlenschreibung72 #f die zweite gleich der ,summe ihrer ,teiler #a #b #c2 #c1 #d1 #e sind die ,zahlen des vollkommensten rechtwinkligen ,dreiecks4 ,sie sehen in dieser ,zahlenspielerei den ,ernst der ,zahlentheorie1 und wenn ,aristoteles uns erzhlt1 dass der ,pythagorer ,eurytos die ,bedeutung der einzelnen ,zahlen dadurch beweisen wollte1 dass er die ,figuren der ,dinge1 denen sie quivalent gesetzt wurden1 aus der entsprechenden ,zahl von ,steinchen 7,kinderspiel3 ,pythagoras7 zusammensetzen wollte1 so sehen ,sie hier die ,richtung gewiesen1 welche die griechische ,arithmetik 7nicht die ,logistik1 die ,rechenkunst7 whrend der ganzen klassischen ,epoche eingehalten hat2 man vergleiche die ,kapitel des ,hauptarithmetikers ,nikomachos von ,gerasa ber die figurierten ,zahlen4 ,ich komme damit auf die ,anwendung der ,zahlenlehre auf die geometrischen ,figuren4 ,aristoteles sagt1 sie haben die ,linie durch die ,zahl #b erklrt4 ,philolaos nennt #d die ,krperzahl1 ,platon scheint die #c- und #d-,zahl als ,flchen- und ,krperzahl von ,philolaos entnommen zu haben4 ,die ,pythagorer setzten die ,einheit den ,punkten gleich1 weil die 7,leibniz' ,monade7 unteilbar2 die gerade ,linie als #b1 weil sie durch #b ,punkte bestimmt sei1 das ,dreieck durch #c ,punkte1 der einfachste ,krper durch #d ,punkte bestimmt seien4 ,der ,krper besteht ihm zufolge auf ,grund der ihn umschliessenden ,linien und ,flchen1 wie die ,linien und ,flchen durch ,punkte und ,linien determiniert werden4 ,von den #d ,elementen weisen sie nach ,philolaos der ,erde den ,kubus1 dem ,feuer das ,tetrader 7eine ,ableitung von ,pyramide71 der ,luft den ,oktader1 dem ,wasser den ,ikosader zu1 dem fnften alles umfassenden ,element1 dem ther1 den ,dodekader1 d4 h4 sie nahmen an1 dass die kleinsten ,teile dieser ,elemente die betreffende ,form htten4 7,hier haben wir also schon den ,grundgedanken der ,stereochemie1 nur kommt der ,tetrader dem ,feuer statt der ,kohle zu47 ,daher heissen diese ,krper oft die kosmischen1 und1 da sich ,platon im ,timus von ,philolaos diese ,zueignung angeeignet hat1 so heissen sie auch oft die platonischen4 ,es scheint nicht unglaubhaft1 dass der fnfte ,krper1 der ,dodekader1 eine ,entdeckung der ,pythagorer gewesen und im ,zusammenhang damit steht die ,konstruktion des regelmssigen ,fnfecks und damit des goldenen ,schnittes4 ,sidenote3 ,boeckh's ,interpretation des ,philolaos4 ,in der ,geschichte des ,erkenntnisproblems1 das die eigentliche ,geschichte der ,kultur ist1 bezeichnen die ,pythagorer einen grossen ,fortschritt gegenber den ,ioniern1 da sie zum ersten ,mal nicht in religiser sondern in philosophischer ,form die ,erkenntnis haben1 dass die sinnliche ,erscheinung der ,welt nicht das letzte1 sondern dass ein geistiges ,prinzip dahinterstehe4 ,sie fanden es in der ,mathematik1 die ja auch ,plato als zwischen den ,dingen und den ,ideen stehend auffasst2 und nicht weil sie sich mit ,mathematik beschftigten1 sahen sie in der ,zahl die ,substanz der ,dinge1 sondern umgekehrt1 weil sie nach einem die ,erscheinungswelt beherrschenden ,gesetz der ,vernunft suchten1 fanden sie dies in ,mass und ,zahl4 ,das ,hauptwerk fr die ,philosophie der ,pythagorer ist neben ,brandis und ,zeller1 die ,geschichte der ,phil4 von ,ritter #ahbh1 wozu die ,kritik von ,ernst ,reinhold 7,jena7 im ,jahrb4 fr wiss4 ,kritik #ahbh p4 #ceh zu vergleichen ist4 ,am tiefsten scheint mir der grosse ,philologe ,august ,boeckh in den ,geist der ,pythagorer eingedrungen zu sein in seiner ,schrift3 ,philolaos des ,pythagorers ,lehren etc41 ,berlin #ahai4 ,gegenber ,zeller1 dem ,klassiker der griechischen ,philosophie1 der aber auch m4 ,e4 nach den ,pythagorern nicht gerecht geworden ist1 ist ,w4 ,kinkel in seiner ,geschichte der ,philosophie als ,einleitung in das ,system der ,philosophie ,bd4 #a1 #aijf neben eigenen ,auffassungen vielfach auf ,ritter und ,boeckh zurckgegangen4 ,bei dieser ,sachlage sei mir ein nheres ,eingehen auf den ,kern des ,pythagoreismus gestattet4 ,auch ber den dunkelsten ,punkt der ,lehre des ,philolaos hat ,boeckh mit bewunderungswrdig genialem ,instinkt ,licht verbreitet3 ,es ist die ,stelle ,metaphysik ,i1 #e des ,aristoteles3 ' 1 1 ' 1 ' 4 ,grundlegungen der ,zahlen sind das ,gerade und das ,ungerade1 das erste begrenzt1 das andere unbegrenzt4 ,die ,eins besteht aus beiden4 ,die ,zahl aber stammt aus der ,eins4 ,was zunchst die ,gegenstze begrenzt 7bei ,philolaos und ,platon richtiger begrenzend oder ,grenze7 und ,unbegrenztes1 und ,gerade und ,ungerade1 wie berhaupt die #aj ,gegensatzpaare der ,pythagorer betrifft1 so stimme ich ,ritter bei1 dass sie den einen ,heraklitischen ,gedanken verkrpern1 der ,streit 7id est die ,polaritt7 ist der ,vater der ,dinge4 ,gerade in der ,ausgleichung dieser ,gegenstze besteht nach ,philolaos die pythagorische ,harmonie4 ,dann aber hat ,boeckh es hervorgehoben1 dass hier in andrer ,form in der ,bildung der ,zahl aus ,grenze und ,unbegrenztem1 auch ,unbestimmtem1 eigentlich schon von den ,pythagorern genau dasselbe ausgedrckt wird1 was ich #ahhd chemisch rein von ,kenntnis des ,pythagoreismus auf ,s4 #a meiner ,elemente der ,arithmetik als ,vorbereitung auf die ,funktionentheorie1 sub #d1 d gesagt habe3 d7 wird die erzhlte ,zahl als ,anzahl des abgezhlten ,komplexes erhalten durch eine eigne ,ttigkeit1 welche den ,zhlprozess abschliesst 7begrenzt74 ,und #aijf fgte ich hinzu3 ,hierin haben wir die erste usserung des so entscheidend wichtigen ,grenzbegriffs 7,meth4 der elem4 ,arithm4 p4 #i u474 ,und ganz analog dem was bei ,boeckh ,s4 #ee ber #a und die unbestimmte ,zweiheit1 die erst durch ,anwendung der begrenzenden ,eins zur zwei wird1 gesagt wird1 habe ich l4 c4 gesagt1 dass zwei im ,grunde die einzige ,zahl sei1 und die ,drei eine neue ,zwei4 ,in diesem doppelten ,zusammentreffen sehe ich wieder eine ,besttigung meines ,lieblingssatzes3 ,nie hat irgendwer irgendwas gefunden4 ,der ,grund1 weshalb in sekundrer ,weise die ungeraden ,zahlen dem ,begrenzenden zugeordnet werden und die geraden dem ,unbegrenzten1 scheint mir darin zu liegen1 dass aufgelst in ,einheiten die ungeraden ,anfang1 ,mitte und ,ende haben1 die geraden nur ,anfang und ,ende1 und die ,mitte unbestimmt ist4 ,ausserdem hat ,boeckh wohl auch darin recht1 dass im ,volke eine ,bevorzugung der ungeraden ,zahl herrscht3 7,aller guten ,dinge sind #c1 #ajja ,nacht etc474 ,auch der ,zusammenhang der ,zahl mit der ,zeit findet sich angedeutet4 ,zeit und ,raum verlegen sie an die ,peripherie der ,welt1 von wo aus sie in die ,welt eintreten1 und indem sie sich mit der schpferischen ,eins verbinden die ,erzeugung des ,seienden bewirken4 ,hier liegt1 wenn auch bildlich verschleiert1 die ,ahnung von ,zeit und ,raum als ,bedingung der ,erfahrung vor und zugleich davon1 dass die ,kategorie ,zeit mittelst der ,kategorie ,zahl die ,welt der ,erscheinungen realisiert d4 h4 begreiflich macht4 ,sidenote3 ,kosmogonie und ,pantheismus der ,pythagorer4 ,die ,kosmogonie der ,pythagorer ist von ,boeckh l4 c4 und in seinen ,arbeiten zum ,timos des ,platon erschpfend behandelt1 sie ist voll tiefer ,gedanken und der des ,aristoteles entschieden berlegen4 ,aber die gewaltige ,autoritt des ,aristoteles1 dem sich ,poseidonios anschloss1 hat die ,entwicklung heliozentrischer ,ideen wie sie sich schon bei ,philolaos und noch mehr bei ,hiketas finden auf ,jahrtausende gehemmt1 bis infolge der ,renaissance ,kopernikus auf die ,pythagorer zurckging4 ,nur noch ein paar ,bemerkungen1 welche fr die ,frage nach der ,prioritt des ,pythagorischen ,satzes wichtig sind4 ,der bei ,philolaos 7vgl4 ,boeckh und ,ritter7 scharf ausgesprochene ,pantheismus und die ,weltseele weisen deutlich auf ,indien1 wie die ,zahlenmystik1 das grosse ,weltjahr auf ,babylon4 ,wie die ,babylonier den einzelnen ,gttern einzelne ,zahlen zuordnen1 so werden hier den einzelnen ,gttern1 d4 h4 den ,personifikationen von ,krften des ,einen einzelne ,winkel zugeordnet4 ,mglicherweise knnen auch die ,orphiker mit ihrer ,geheimlehre die ,vermittler zwischen dem ,orient und den ,pythagorern gewesen sein4 ,sidenote3 ,mathematische ,kenntnisse der ,pythagorer4 ,nach diesem ,exkurs fahre ich in dem ,bericht ber die rein mathematischen ,kenntnisse der ,pythagorer fort4 ,es ist sehr glaubhaft1 dass ihnen das ,sternfnfeck1 das ,pentalpha oder pentagramma bekannt gewesen und dass sie sich desselben als ,symbol fr sei gesund bedienten1 wofr die bekannte ,stelle aus ,lukianos 7pro lapsu in salut47 angefhrt wird 7s4 ,fig474 ,illustration ,das statt des ,diphtonges 1 die ,figur als ,anfang der ,briefe statt des sonst blichen3 sei gegrsst4 ,in ,verbindung damit steht die ,kenntnis von den ,proportionen1 der arithmetischen a - b c - d1 der geometrischen a 3 b c 3 d1 und der ,spezialflle a - b b - c1 a 3 b b 3 c1 d4 h4 des arithmetischen und geometrischen ,mittels1 dem sie als drittes das harmonische ,mittel anreihten3 7a - b7_/7b - c7 a_/c2 7#b_/;b #a_/;a #a_/;c72 harmonisch1 weil die ,seitenlngen des ,grundtones c der ,quinte g der ,oktave ,c #a1 #b_/c1 #a_/b diese ,proportion bilden1 denn #a - #b_/c 3 #b_/c - #a_/b #a_/7a_/b74 ,dass sie diese ,verhltnisse kannten1 bezeugt ,philolaos ausdrcklich und ebenso ,eudemos1 und sie fanden sie auch am ,wrfel anschaulich vor4 ,in der ,geometrie schuldet man ihnen nach dem ,zeugnis des ,eudemos bei ,proklos den ,beweis des ,satzes von der ,winkelsumme im ,dreieck durch ,ziehen der ,parallele und den ,satz von den ,wechselwinkeln4 ,nach der durch ,geminos1 dem ,eudemos vorlag1 verbrgten ,notiz im ,kommentar des ,eutokios zu den ,kegelschnitten des ,apollonios bewiesen die ,alten den ,satz fr jede besondere ,form des ,dreiecks einzeln1 zuerst fr das gleichseitige aus der ,sechsteilung des ,kreises1 dann fr das gleichschenklige und zuletzt fr das ungleichseitige4 ,diese ,notiz ist fr die ,geschichte des ,parallelenaxioms von grsster ,bedeutung1 sie beweist1 dass der vielleicht neueste ,weg das ,axiom zu begrnden1 von der ,sechsteilung des ,kreises aus1 zugleich der lteste ist4 ,wir haben ferner das ,zeugnis des ,eudemos1 ,proklos ,i prop4 #dd1 dafr dass die ,pythagorer sich schon mit den drei ,aufgaben beschftigten1 welche die ,grundlage der ,kegelschnitte enthalten3 ,an eine gegebene ,strecke einen gegebenen ,flchenraum zu entwerfen 77 bezw4 die ,aufgabe 7,euclid #a1 #dd ,eucl4 #c1 #bh1 #bi7 so zu verallgemeinern1 an eine gegebene ,strecke ,,ab einen gegebenen ,flchenraum als ,rechteck ,ay so anzulegen1 dass ein ,quadrat ,by brig bleibt 77 oder berschiesst 4 ,man sieht in der ,tat 7s4 ,fig471 wir haben3 ax y#b2 ax - x y#b2 ax x#b y#b4 ,illustration ,sidenote3 ,das ,irrationale bei den ,pythagorern4 ,nehmen wir dazu noch die ,kenntnis der ,pythagorer von der ,irrationalitt der #b und damit die ,entdeckung des ,irrationalen1 oder1 wie es zuerst weit passender genannt wurde1 des 1 so fehlt uns nur noch der ,pythagorische ,lehrsatz selbst4 ,von der ungeheueren ,revolution1 die diese ,entdeckung des ,irrationalen in den ,kpfen der griechischen ,mathematiker hervorbrachte1 haben wir noch deutliche ,spuren4 ,es wird uns erzhlt1 dass sie diese ,kenntnis als das ,hauptgeheimnis behandelten und dass ein ,pythagorer1 der es unter die ,leute gebracht1 zur ,strafe ertrunken sei4 ,man denke sich nur den ,eindruck6 ,die ,zahl1 die das ,mass aller ,dinge1 die ,grundlage aller ,ordnung und damit ,erfahrung1 hier versagte sie1 und ,grssen1 deren ,verhltnis in der ,potenz1 1 im ,quadrat1 das denkbar ,einfachste1 haben in der ,linie kein ,verhltnis4 ,die ganze ,grundlage des ,gebudes wankte1 alle ,satze1 wie z4 ,b4 die ,streckenteilung1 mussten neu geprft werden4 ,aristoteles hat uns den mutmasslich ltesten ,beweis erhalten3 ,wenn eine #b existierte1 so msste ,gerades gleich ,ungeradem sein4 ,wir wissen aus dem ,thetet1 dass dann geometrische ,beweise gegeben sind2 der fr #b ist im ,euclid erhalten1 der fr ist vermutlich der1 den ,bretschneider und ich selbst unabhngig von ihm gegeben1 fr #e ist er selbstverstndlich4 ,thetet erzhlt bei ,plato1 dass der ,pythagorer ,theodoros von ,schritt zu ,schritt bis zu #ag solche einzelnen ,beweise gegeben und dann den allgemeinen auf arithmetischer ,grundlage1 indem er die ,zahlen in ,quadratzahlen und in ,rechteckzahlen geteilt1 d4 h4 in solche die nicht in zwei gleiche ,faktoren zerlegt werden knnen4 ,der ,beweis war also arithmetisch3 n p#bq1 n 1 #b p#bq1 pq1 q 1 q #b gegen die ,voraussetzung4 ,resumieren wir1 so waren den ,pythagorern im wesentlichen die geometrischen ,stze bekannt1 die auf ,gleichungen ersten und zweiten ,grades fhrten2 das erste und zweite ,buch des ,euclid1 ein grosser ,teil des dritten und des zwlften2 und ihre ,auslufer insbesondere ,archytas und ,hippokrates haben schon die ,probleme dritten ,grades in ,angriff genommen4 ,sidenote3 ,der ,pythagorische ,lehrsatz4 ,ich wende mich nun zu dem ,satz1 der den ,namen des ,pythagoras seit ber #b ,jahrtausenden trgt4 ber diesen grossen ,satz1 den magister matheseos1 auf den die ,flchenrechnung und die ,trigonometrie sich sttzen1 drckt sich ,proklos sehr vorsichtig so aus3 ,wenn wir auf die1 welche alles erzhlen wollen1 hren1 so finden wir1 dass sie diesen ,satz auf ,pythagoras zurckfhren und sagen1 bei der ,auffindung habe er einen ,ochsen geopfert4 ,der erste ,schriftsteller1 welcher ganz bestimmt ,pythagoras nennt1 ist der rmische ,architekt ,vitruv1 und nur in ,verbindung mit der ,hekatombe wird die ,sache erzhlt4 ,hankel sagt3 ,doch mchte ich nicht so weit gehen1 den ,satz dem ,pythagoras abzusprechen1 obwohl keine einzige nur einigermassen glaubwrdige ,nachricht darber vorhanden ist4 ,cantor pldiert fr ,pythagoras selbst1 und er hat darin wohl recht1 dass die ,schule durch den ,meister den ,satz kennen gelernt2 den ,satz selbst aber hat ,pythagoras aus ,asien und mit ausserordentlicher ,wahrscheinlichkeit aus ,indien4 ,auf ,babylon weist die ,zahlenmystik1 die ,symbolisierung der ,begriffe in ,zahlen1 und auf ,indien der ,lehrsatz und die ,lehre von der ,seelenwanderung4 ,sidenote3 ,die ,geometrie der ,inder4 ,m4 ,cantor hat noch in der #b4 ,aufl4 die indische ,geometrie als nicht original erklrt1 er hat es wiederholt1 dass wir die ,geometrie nur auf indischer ,grundlage nicht begreifen knnen1 ja1 er hat sie von ,heron von ,alexandria1 dessen ,blte zwischen #ajj v4 ,chr4 und #ajj n4 ,chr4 schwankt1 abhngen lassen1 und das1 obwohl er die ,existenz der ,sulba-sutras1 d4 i4 der ,schnurregeln1 der ,zimmermannsregeln fr die ,herstellung der ,opfersttte aus ,thibauts schner ,arbeit in der ,asiatic society of ,bengal von #ahge kannte4 ,dabei hat #ahhd der ,sanskritist ,leopold v4 ,schrder ein ,buch geschrieben3 ,pythagoras und die ,inder1 in welchem er bereits ziemlich entscheidende ,beweise fr die ,beeinflussung der ,pythagorer durch die ,inder beigetragen hat4 ,ich schiebe hier einiges aus meinem ,vortrag im mathem4 ,kolloquium vom #b4 ,febr4 #aijc ein4 -- ,als ich fr die ,enzyklopdie den ,artikel ,pythagoras abschliessen wollte1 machte mich unser ,indologe ,leumann auf die damals gerade erschienene ,arbeit von ,a4 ,brk ber das ,apastamba ,sulba-sutra 7,zeitsch4 d4 ,deut4 ,morgenl4 ,ges4 ,bd4 #ee1 #aija1 p4 #edc7 aufmerksam4 ,leumann gab mir auch die ,schrift ,l4 v4 ,schrders ,pythagoras und die ,inder ,dorpat #ahhd4 ,auf ,grund dieser ,arbeiten inkl4 ,thibauts trat ich den ,ansichten ,schrders und ,brks1 dass der ,pythagoras bei den ,indern weit lter als bei den ,hellenen und vermutlich von den ,indern her entlehnt sei1 bei und machte die ,mathematiker auf die ,arbeit ,brks aufmerksam1 ,hoffm4 ,ztsch4 #cc1 ,s4 #ahc1 #aijb4 ,wie ,brk legte auch ich besonderen ,wert auf das ,auftreten des ,satzes vom ,gnomon1 d4 i4 von der ,gleichheit der ,ergnzungsparallelogramme1 bei den ,indern4 ,etwa ein ,jahr spter erschien1 auf ,verlangen ,cantors beschleunigt1 im ,archiv ein ,artikel desselben1 in dem er ebenfalls von der ,arbeit ,brks ,notiz nahm4 ,aber statt dass nun ,cantor die ,selbstndigkeit oder wenigstens die relative ,selbstndigkeit der ,inder1 d4 h4 die ,unabhngigkeit ihrer ,geometrie von den ,griechen zugegeben1 drckt er sich usserst gewunden aus1 ja selbst seine ,heron-,hypothese gab er nicht auf1 indem er sie hinter der zweifelnden ,frage am ,schluss versteckt1 ob nicht am ,ende in den ,sulba-sutras verhltnismssig moderne ,einschiebsel seien4 ,das ,auftreten von ,stammbrchen bei den erstaunlich genauen ,nherungswerten von #b sollte auf ,heron und gypten hinweisen2 aber sieht man nher zu1 so liegt gerade hier ein entscheidender ,unterschied4 ,whrend bei den gyptern die gemeinen ,brche als ,summe von ,stammbrchen erscheinen1 haben wir bei den ,indern auch ,differenzen oder genauer ,aggregate2 und die ,stammbruchform rechtfertigt sich als ,bruchteilung der ,massschnur4 ,kulturzusammenhnge bezweifle ich so wenig wie jeder der sich nicht bloss mit der ,kultur eines einzigen ,volkes beschftigt hat4 ,angesichts der babylonischen ,zahlenzerlegungen und der quadratischen ,gleichungen der gypter glaube ich persnlich1 dass der ,pythagoras ,babyloniern wie gyptern vielleicht schon vor #cjjj v4 ,chr4 bekannt war4 ,aber ,glauben ist kein ,beweis4 ,und was den ,einschub in das ,sulba-sutra nach ,apastamba betrifft1 so wre der gleiche ,einschub bei ,taittirya1 ,baudhyana1 ,maitryana1 ,katyyana und ,mnava1 und im ,satapatha-,brhmana gemacht worden6 ,als ich ,heft #i des ,bhler'schen ,grundrisses der ,indo-,arischen ,philologie1 ,astronomie1 ,astrologie und ,mathematik von ,g4 ,thibaut las1 wunderte ich mich1 wie befangen sich dieser hervorragende ,kenner des indischen ,wissens auf dem ,gebiet der exakten ,wissenschaften der ,autoritt ,cantors gegenber zeigte4 ,derselbe ,mann1 der #ahge so treffend geschrieben hatte3 ,was nur immer fest mit altindischer ,religion verknpft ist1 muss betrachtet werden1 als bei den ,indern selbst entsprungen1 wenigstens so lange bis das ,gegenteil erwiesen1 der liess sich verblffen durch ,argumentationen von solcher ,ungeheuerlichkeit1 wie die rhetorische ,frage3 ,kann unmittelbare ,anschauung zur ,erfindung neuer ,satze fhren8 ,ich sehe von ,jakob ,steiner ganz ab1 von dem es ja notorisch ist1 wie viele seiner ,stze1 gelegentlich auch unrichtigen1 er der unmittelbaren ,anschauung verdankt1 sondern weise nur auf ,e4 ,e4 ,kummer hin1 gewiss ein reiner ,mathematiker wie nur einer1 und doch der eigentliche ,urheber der ,modellgeometrie fr ,flchen4 ,herr ,brk hat sich dann auch nicht geniert1 die ,schwche der ,cantor'schen ,argumente auch bezglich der ,seilspannung beim ,tempel von ,edfu -- nebenbei bemerkt erst #bcg v4 ,chr4 -- aufzudecken1 und er wies mit ,recht auf ,h4 ,hankel hin1 dessen dnnleibige ,fragmente von einem fast prophetischen1 wahrhaft genialen ,verstndnis fr die ,seele der ,vlker zeugen4 ,angesichts einiger ,bemerkungen mchte ich hier sagen1 dass ich von ,bewunderung fr die beinahe bermenschliche ,arbeitsleistung ,cantors erfllt bin1 aber die betreffenden usserungen in meiner ,entwicklung der ,elementargeometrie aufrecht halte4 ,das ,recht zur ,kritik1 das mir ,weierstrass zugestand1 lasse ich mir von niemandem und niemand gegenber rauben1 und wenn an irgend einer ,stelle1 so gilt fr die ,wertung der indischen ,mathematik durch ,cantor das ,horazische3 ,interdum bonus dormitat ,homerus1 ,nec semper arcum tendit ,apollo4 brigens ist die indische ,verwandlung des ,rechtecks in ein ,quadrat ohne eine schulgerechte ,analyse unmglich1 und bei der ,ausmessung der ,saumiki vedi findet sich derselbe ,beweis1 den wir heute noch fr die ,flchenformel des ,trapezes geben4 ,erklrlich wird das ,verhalten ,cantors durch sein ,dogma1 dass die ,hellenen speziell fr ,geometrie1 die ,inder fr ,arithmetik1 insbesondere fr ,rechnen begabt waren4 ,leider ist dies in dem ,umfange1 wie es ,cantor annimmt1 falsch4 ,der leitende ,gesichtspunkt der ,entwicklung der griechischen ,mathematik war ein rein arithmetischer4 ,sie haben erst die ,gleichungen ersten ,grades in ,form der ,proportion gelst1 dann die der zweiten vermge der ,satzgruppe des ,pythagoras und dann die ,gleichungen dritten ,grades angegriffen1 wie man absolut deutlich aus den beiden sogenannten ,delischen ,problemen1 der ,verdoppelung1 bezw4 ,vervielfachung des ,wrfels und der ,trisektion des ,winkels erkennt1 an die sie sich unmittelbar nach der im zweiten ,buch des ,euclid ausfhrlich behandelten ,lsung der quadratischen ,gleichungen machten4 ,und die ,inder1 welche im ,anfang ihrer ,geschichte in der ,astronomie und damit in der ,rechenkunst durchaus abhngig von ,babylon waren1 haben hchst wahrscheinlich ihre ,geometrie infolge ihres ,kultus selbstndig entwickelt4 ,sidenote3 ,abhngigkeit der ,pythagorer von den ,indern4 ,fr die ,abhngigkeit der ,pythagorer von den ,indern hat v4 ,schrder auf die ,lehre von der ,seelenwanderung hingewiesen2 sie war ein ,hauptbestandteil der ,pythagorischen ,lehre1 unzweifelhaft1 schon ,xenophanes berhrt sie2 ,philolaos trgt sie vor2 ,aristoteles bezeichnet sie als pythagorisch2 ,plato hat seine poetische ,darstellung von dem ,zustand nach dem ,tode den ,pythagorern nachgebildet4 ,philolaos sagt1 die ,seele sei an den ,krper zur ,strafe gefesselt und gleichsam im ,krper begraben4 ,diese ,anschauung hat ,platon in dem durch und durch von ,philolaos beeinflussten ,timos angenommen1 im ,gegensatz zu seiner frher z4 ,b4 im ,phdon aufgestellten ,ansicht4 ,herodot1 der die ,seelenwanderung als durchaus unhellenisch bezeichnet1 schreibt sie den gyptern zu1 aber die ,denkmler der gypter1 soviel sie sich auch mit dem ,tode und dem ,leben nach dem ,tode beschftigen1 weisen keine ,spur der ,metempsychose auf4 ,und was fr einen ,zweck htten dann die riesigen ,opfer1 welche die gypter fr die ,behaglichkeit des ,kha brachten1 ihre ,pyramidenbauten1 ihre ,einbalsamierung gehabt8 ,ein einziges gyptisches ,mrchen1 das von den drei ,brdern1 knnte allenfalls herangezogen werden1 doch das gehrt unzweifelhaft in den ,kreis der ,osirissage4 ,sidenote3 ,altindischer ,kulturzustand4 ,aber in ,indien da beherrschte und durchdrang gerade um diese ,zeit die ,lehre von der ,seelenwanderung das ganze ,volk4 ,wir wissen mit ,bestimmtheit1 dass gerade um diese ,zeit der ,buddhismus hereinbrach1 als dessen ,ziel einzig und allein die ,befreiung von dem ,kreislauf der ,geburten1 von der ,wanderung der ,seelen durch immer neue ,existenzen bezeichnet werden muss4 ,und nicht ,buddha ,gautama war der erste 7,oldenberg #ahha1 ,buddha1 sein ,leben1 seine ,lehre1 seine ,gemeinde71 sondern vor und mit ihm durchzogen schon ,asceten1 ,mnche1 ,wanderpriester teils einzeln1 teils schon ,orden und ,kongregationen bildend das ,land1 um in ,busse das ,ziel der ,erlsung zu suchen4 ,buddhas ,erfolg beruht gerade darauf1 dass er den ,zug nach ,erlsung von der sich immer wiederholenden ,qual des ,sterbens durch seine ,lehre befriedigte4 ,sidenote3 ,der ,rigveda und der ,yajurveda4 ,die ,lehre von der ,seelenwanderung entwickelte sich in ,indien naturgemss im ,zusammenhange mit der ,lehre vom ,all-,einen1 deren ,wurzeln schon in dem ,rigveda1 der ,sammlung der uralten heiligen ,lieder1 die die ,inder zum ,teil beim ,einwandern aus ,afghanistan mitbrachten1 zu finden sind4 ,wohl sind auch ein paar weltliche ,lieder dabei1 aber sie finden sich erst im #aj4 ,buch des anerkannten ,textes1 der ,redaktion der akalaschule1 das erst etwa um #ajjj v4 ,chr4 den brigen #i ,bchern oder mandala zugefgt ist1 wenngleich ihr ,ursprung natrlich viel lter ist4 ,wenn wir uns den ,kulturzustand der ,inder1 der ,arya zurzeit der ,entstehung des ,rigveda vergegenwrtigen wollen1 so brauchen wir nur die ,germania des ,tacitus zu lesen1 nicht einmal der ,spieltrieb fehlt1 wie #aj1 #cd bekundet3 ,nach seinem ,weibe greifen fremde ,hnde1 indes mit ,wrfeln er auf ,beute ausgeht4 ,auch hier ein freies ,volk1 der ,knig eigentlich nur ,herzog1 d4 h4 ,heerfhrer im ,kampfe1 der ,hausvater1 der ,sippenlteste1 ,herr und ,knig in seinem ,hause und zugleich auch ,priester4 ,eine eigentliche ,priesterkaste1 ein ,bramanentum gab es noch nicht1 berhaupt kein ,kastenwesen1 auch keine ,witwenverbrennung4 ,das alles hat sich erst in der folgenden ,periode entwickelt und hngt mit der ,ausbildung des ,opferrituals eng zusammen4 ,wohl spielt auch im ,rigveda das ,opfer1 insbesondere das des ,agni und noch mehr des ,soma eine bedeutende ,rolle1 aber im ,vordergrund steht doch der ,hymnus4 brigens ist die ,periode des ,rigveda nicht mehr die altindogermanische1 wie aus dem ,zurcktreten des indogermanischen ,lichtgottes ,djaus1 ,zeus1 des ,tiu der ,germanen1 angerufen als ,djas-pitar1 ,griech4 1 umbrisch ,dispiter1 ,lat4 ,jupiter 7vgl4 ,a4 ,kaegi1 der ,rigveda ,anm4 #aab71 des ,lichtgottes1 des ,himmelsvaters1 und der ,ga1 der ,mutter ,erde1 ,prithivi1 hervorgeht4 ,auch die ,gtter des ,rigveda mssen in der ,brahmanen-,periode dem ,dreigestirn ,brhman1 ,vishnu1 iva weichen4 ,der erstere eine priesterliche ,abstraktion der ,weltseele1 die beiden anderen1 in den ,veden erwhnt1 aber doch erst spter hervortretend gegen ,varuna1 den ,himmel1 und ,indra1 den ,kriegsgott1 den eigentlichen ,nationalgott des ,rigveda4 ,namentlich der ,kult des schrecklichen ,zerstrers iva entstammt so recht eigentlich dem ,grund der einheimischen ,volksseele1 welche die ,gewalt der ,naturmchte oder ,gtter als schwer vershnliche ,feinde der ,menschheit empfindet4 ,im brigen sei fr die altindische ,kultur zur ,vedenzeit auf ,h4 ,zimmers klassisches ,werk3 ,altindisches ,leben 7#ahgi7 verwiesen4 ,sidenote3 ,die ,bedeutung des ,opfers4 ,in der auf die ,rigvedazeit folgenden ,periode1 der des ,yajurveda1 der ,lehre vom ,opfer1 und der ,brhmana-,texte1 der ,kommentare der einzelnen hervorragenden ,weisen1 nimmt der ,zug nach ,erlsung von der ,qual des ,wiedersterbens seinen ,anfang4 ,und auf der andern ,seite in der ,flucht der ,erscheinungen bildet nur eins den ruhenden ,pol1 der ,kern aller ,wesen1 der ,atman ,brahman1 der in allem ist1 die heilige ,weltseele4 ,seelen1 die in der ,hlle der ,existenz wandern1 werden durch ,busse erlst zu einem seligen ,sein auf dem ,monde1 aber die gleiche ,vorstellung findet sich bei den ,pythagorern1 nur dass an ,stelle des ,mondes die ,sonne tritt1 wie im ,satapatha ,brhmana die seligen ,seelen als ,sonnenstubchen erscheinen4 ,gemeinsam ist auch in der ,buddha- und ,pythagorassage die ,erinnerung an den frheren ,seelenzustand4 v4 ,schrder sagt in ,pythagoras und die ,inder3 ,wer nun mit dieser durch mehrere ,jahrhunderte sich erstreckenden ,epoche der indischen ,kulturgeschichte vertraut ist1 der nur eigentlich vermag es ganz zu ermessen1 welch eine ,rolle zu jener ,zeit das ,opfer mit seinen unzhligen ,details im ,geistesleben der ,inder spielte4 ,das gesamte ,sinnen und ,trachten des hochbegabten ,volkes ist in diesem ,jahrhundert auf das ,opfer1 seine ,vorbereitung und ,ausfhrung gerichtet4 ,die umfangreiche ,literatur1 die als ,zeuge jener ,zeiten zu uns redet1 handelt vom ,opfer und immer nur vom ,opfer4 ,dem ,opfer in allen seinen ,einzelheiten wird die hchste ,bedeutung beigelegt1 die ,kraft ,gtter und ,welten zu zwingen1 ,natur und ,menschen zu beherrschen4 ,wunderbar bernatrliche ,macht wohnt ihm inne und selbst die ,kosmogonie geht auf das ,opfer zurck4 ,aus ,opfern sind alle ,welten und ,wesen1 alle ,gtter und ,menschen1 ,tiere und ,pflanzen entstanden4 ,das ,zeremoniell des ,opfers1 wie schon die ,yajurveden zeigen1 ist ein ungeheuer kompliziertes und die kleinste usserlichkeit wird mit einem ,nimbus von ,wichtigkeit umgeben1 der fr uns nicht selten das ,lcherliche streift4 ,die ,vorbereitung zum ,opfer1 die ,fertigstellung des ,opferplatzes etc4 spielt hier eine hervorragende ,rolle4 ,dabei ist natrlich die ,konstruktion der ,altre von allerhchster ,bedeutung4 ,jede ,linie1 jeder ,punkt1 jedes ,formverhltnis war hier von entscheidender ,wichtigkeit und konnte nach dem indischen ,glauben jener ,zeit1 je nachdem es ausgefhrt war1 ,segen oder ,unheil bringen4 ber die ,gestalt und ,grsse der ,altre1 ihr ,verhltnis zueinander und zu ihren einzelnen ,teilen1 zu den mannigfachsten abstrakten ,begriffen1 ihre symbolische ,bedeutung und die richtige1 nicht bloss gottgefllige1 sondern selbst ,gtter zwingende ,art ihrer ,herstellung haben ,generationen eines hochbegabten1 fr ,spekulation und ,abstraktion und namentlich fr rechnerische ,leistung sehr beanlagten ,volkes gegrbelt und immer wieder gegrbelt4 ,und ,brk und ,leumann stimmen dem zu4 ,es mussten daher die ,inder schon in jener sehr frhen ,zeit gezwungen werden1 wenigstens auf dem ,opferplatze eine ,feldmesskunst auszubilden4 ,cantors ,ansicht ist um so unbegreiflicher als er selbst sagt1 dass die ,sulba-sutras ,schriften von geometrisch-theologischem ,charakter sind2 wie sie abgesehen von einigen gyptischen ,inschriften in keiner ,literatur sich wiederfinden4 ,sidenote3 ,konstruktion der ,opfersttten und ,altre4 ,wenn nun ,pythagoras in ,indien war1 so konnte er nicht nur1 so musste er von dort den ,satz ber das ,quadrat der ,hypotenuse mitbringen4 ,selbst ,cantor hat sich dem1 wie erwhnt1 nicht ganz verschliessen knnen4 ,das ,apastamba-,sulbasutra1 die ,lehre von der ,messschnur nach ,apastamba1 gehrt in den ,ausgang der ,brhmana-,literatur1 der ,zeit1 die auf die ,veden folgt4 ,die ,veden1 von ,veda 7,lehre1 ,wissenschaft71 enthalten die ltesten religisen ,satzungen3 den ,rigveda1 soweit sie sich in ,liedern formulieren1 und den 7schwarzen und weissen7 ,yajurveda1 der vom ,opfer1 seiner ,zurstung1 den ,zeremonien etc4 handelt4 ,die ,veden sind kurz und dunkel4 ,die riesige ,brhmana-,literatur bestand in ,kommentaren zu den ,veden1 die die ,veden selbst als bekannt voraussetzen4 ,gehren die ,veden der ,zeit von #abjj-ajjj an1 so gehen die ,brhmanas bis etwa #fjj1 der ,zeit vor dem ,auftreten ,buddhas4 ,die ,sulba-sutras bilden in den verschiedenen ,lehrbchern der ,schulen ein ,kapitel der ,kalpa-,sutras oder rauta-,sutras1 deren ,aufgabe es ist das ,opferritual bersichtlich darzustellen1 und ihr ,sulba-,sutra gibt die ,regeln fr die genaue ,abmessung des ,opferplatzes1 der verschiedenen ,altre etc4 ,diese ,schulen entsprechen den ,babylonischen ,tempelhochschulen1 und wie die ,frstpriester ,babylons stehen die altindischen ,weisen1 die rishi1 an genialer ,begabung fr religise und philosophische ,spekulation keinem ,platon und ,aristoteles nach4 ,die ,anfnge des indischen ,opferwesens reichen bis in die ,zeit des ,rigveda zurck2 schon in ihm werden die ,altar-,sttten 7vedi7 und der dreifache tri-schadhastha ,sitz des ,agni1 des ,feuers 7 lat4 igni-s71 des sozusagen irdischen ,gottes im ,rigveda1 die drei geschichteten ,altre erwhnt3 der ,altar des ,hausherrn1 der garhapatya -- der ahavanya -- ,opferaltar -- und der daksinagni -- ,sdaltar4 ,nach den ,angaben des ,yajurveda handelte es sich bei dieser ,dreiteilung um ,quadrate1 ,kreise und ,halbkreise1 die von gleicher ,flche sein mussten4 ,sidenote3 ,altindische ,geometrie4 ,das ,verfahren wird selbstverstndlich in dem ,rigveda1 den wir auf #abjj v4 ,chr4 setzen1 nicht erwhnt1 doch heisst es3 kundige ,mnner massen den ,sitz des ,agni aus4 ,die eigentliche ,bltezeit des indischen ,opferwesens war die ,periode der ,brahmanas1 welche nach ,leumann sich bis ins #g4 ,jahrhundert vor ,chr4 erstreckt4 ,l4 v4 ,schrder sagt in ,pythagoras und die ,inder1 was ,brk und ,leumann akzeptieren3 ,auf ,grund dieser ,sulba-,sutras und unter ,berufung auf noch bedeutend ltere ,werke wie die ,taittirya-,samhita 7,sammlung7 und das so hochbedeutende ,satapatha-,brhmana 7die hundertpfadige ,lehre7 lassen sich nun die geometrischen ,kenntnisse bestimmen1 welche die ,konstruktion der ,altre erforderte1 und ich werde hier also ,gelegenheit nehmen auf die altindische ,geometrie nher einzugehen4 ,bei den ,altren unterscheidet man die vedi1 d4 h4 das ,altarbett1 und den ,agni1 d4 h4 den beim ,agni-,opfer und beim ,soma- 7dem heiligen ,trank-7 ,opfer aus meist quadratischen ,backsteinen geschichteten ,feueraltar4 ,das ,somafest wurde zu ,ehren ,indras1 des ,kriegsgottes1 gefeiert4 ,der ,gott und die ,krieger sollten sich berauschen an dem ,somatrank1 der aus einer stark milchsafthaltigen ,pflanze bereitet wurde4 ,es hatte so hohe ,bedeutung1 dass der ,somatrank selbst zum ,gott gemacht wurde4 ,i4 ,vedi4 ,die ,inder legten grossen ,wert auf genaue rechtwinklige ,herstellung ihrer ,altre1 und ,apastamba lehrt zu diesem ,zwecke bei der ,vedi fr das ,somafest mehrere ganzzahlig rechtwinklige ,dreiecke anzuwenden1 deren ,masse zum ,teil schon im ,taittirya- ,text und im ,satapatha-,brhmana vorkommen4 ,und auf diese bei der ,saumiki vedi gelehrte ,methode der ,ausmessung weist er bei einer ,reihe andrer ,vedis zurck4 ,unter diesen ist erstens noch die ,vedi der ,sautramani-,zeremonie hervorzuheben1 welche nach einer alten ,vorschrift #a_/c der ,saumiki vedi messen soll 7,thibaut74 ,es handelt sich dabei um das ,opfer fr ,indra ,su-trman 7 74 ,ihre ,konstruktion geschah entweder mit ,hilfe der tri-karani oder trtya-karani 7der drei oder #a_/c machenden71 d4 h4 entweder mittelst der geometrischen ,konstruktion von #c oder #a_/c1 und das geht nicht ohne ,pythagoras 7denn #a_/c #a_/cc74 ,apastamba ,kap4 ,,ii1 #b steht die ,figur 7s4 ,s4 #aeh71 natrlich ohne ,buchstaben4 ,ferner die vedi beim asvamedha 7,rossopfer72 da diese doppelt so gross als die ,saumiki vedi sein soll1 wird sie mit der dvi-karani2 der #b1 ausgemessen4 ,sidenote3 ,grundriss des ,normalaltar4 ,damit ist auch die trtya-karani erklrt3 das ,quadrat ber der tri-karani ist in #i ,teile zu teilen 7,fig4 ,s4 #aeh74 ,nur wenn die ,vedi genau den ,vorschriften entsprach1 war das ,opfer ,gott wohlgefllig1 im andern ,fall eine ,beleidigung4 ,die genannten ,arten der ,vedi und die meisten andern hatten die ,form eines ,achsentrapez2 dies musste zuerst in ein ,rechteck verwandelt werden 7,ap4 ,v1 #g71 dessen ,berechnung1 z4 ,b4 ,ap4 ,s4 ,v #g und #i gelehrt wird4 ,,ii4 ,agni -- geschichteter ,feueraltar4 ,alle in den ,brhmanas und ,sutras vorkommenden ,vorschriften beziehen sich1 wenn nicht anders angegeben wird1 auf den catur-asra syena-cit1 auf den viereckig falkenfrmigen4 ,der atman 7,wesen1 ,seele1 ,krper7 des ,altars1 der die ,gestalt eines ,falken in rohen ,umrissen nachahmte1 bestand aus vier ,quadraten ber dem purusa 7,menschenlnge7 und der ,schwanz und jeder ,flgel aus einem ,quadrat-purusa2 um der ,gestalt des ,vogels noch nher zu kommen wird jeder ,flgel um #a aratni 7,elle #a_/e purusa7 und der ,schwanz um #a pradesa 7 #a_/aj purusa7 verlngert 7s4 ,fig474 ,gemss seiner ,zusammensetzung heisst dieser ,altar auch agni saratni-pradesa saptavidha 7z4 ,b4 ,ap4 ,sulb4 s4 ,,xv1 #c474 ,illustration ,sidenote3 ,altindische ,geometrie zur ,konstruktion der ,altre4 ,bei der ,anlage der ,grundflche handelt es sich nun um die ,konstruktion von ,quadraten1 wofr ,apastamba zwei ,methoden berliefert4 ,die erste ,ap4 ,,viii1 #h bis ,,ix1 #b beschrieben1 ist hchst altertmlich und primitiv 7,fig4 #b71 sie ist lter als die bei ,thibaut beschriebene von ,baudhyana zum caturasra-karana4 ,fr alle vier ,quadrate sieht sie aus wie ,fig4 #c1 aus der sich dann die von ,baudhyana beschriebene ,fig4 #d entwickelt hat4 ,illustration ,die zweite jngere ist die mittelst des visesa1 d4 h4 mit einem ,rest1 d4 h4 der ,nherungswert #ag_/ab 7,thibaut7 fr die #b1 also #a1dag1 ,fehler #j1jjc2 sie setzt den ,pythagoras voraus fr den ,spezialfall4 7,ap4 ,sulba sutra ,,ix1 #c71 bei ,apastamba #egg_/djh #a1dadbaef2 der ,bruch ist auf #e ,dezimalen richtig #a #a_/c #a_/7cd7 - #a_/7cdcd72 #b #a1dadbac2 ,fehler #c_/ajf4 ,wenn der ,inder durch das ,opfer besondere ,wnsche erzielen wollte1 so traten an die ,stelle der ,normalform die ,kamyas1 d4 h4 es gibt besondere agnis fr solche ,zwecke4 ,dahin gehrt der agni in ,gestalt eines ,falken mit eingebogenen ,flgeln und ausgebreitetem ,schwanze1 der in ,form eines gleichschenkligen ,dreiecks praga-cit1 vordere ochsenjochfrmig1 eines ,doppeldreiecks1 eines ,wagenrads1 rathacakra-cit1 eines ,troges etc4 ,aber so mannigfach die ,gestalten der ,kamyas waren1 so musste die ,grundflche genau so gross sein wie bei der ,normalform4 ,man musste also schon zur ,zeit der ,taittirya ,samhita verstehen1 eine geometrische ,figur in eine andere ihr flchengleiche zu verwandeln4 ,die ,aufgabe zu diesem ,zwecke war3 #a4 ,beim kreisfrmigen hatte man zunchst ein ,quadrat der #g-a_/b ,quadrat-purusa messenden ,grundflche des caturasra syena-cit zu zeichnen1 was ohne ,pythagoras nicht mglich1 und das ,quadrat in einen ,kreis zu verwandeln4 #b4 ,beim praga-cit musste man das ,quadrat #g-a_/b verdoppeln1 also die dvi-karani konstruieren2 die ,hlfte des ,quadrats ber der #b gab dann das gesuchte gleichschenklige ,dreieck4 ,nun kommt das fr die ,geometrie eigentlich ,wesentlichste3 ,nach ,satapatha-,brhmana1 ,baudhyana ,sulb4 ,sutra2 ,ap4 ,s4 und ,ap4 ,sulba ,s4 war der agni1 wenn er das zweite ,mal konstruiert wurde1 um einen ,quadrat-purusa grsser als beim ersten ,mal1 ebenso beim dritten um einen ,quadrat-purusa grsser als das zweite ,mal und so fort4 ,also mussten die ,inder sptestens schon zur ,zeit der ,sat4 ,brh4 verstehen eine ,figur zu konstruieren1 die einer gegebenen hnlich ist und zu derselben in bestimmtem ,verhltnis steht4 a7 ,war nun der erstmals konstruierte agni der einfache 7eka-vidha7 gleich ein ,quadrat-purusa -- was ,apastamba nebenbei noch zulsst1 whrend ,satapatha ,brhmana es verbietet -- so hatte man den zweiten ebenfalls quadratischen doppelt so gross herzustellen1 den dritten dreimal und ,apastamba geht bis zum sechsfachen1 d4 h4 der ,reihe nach #b #c bis #f zu konstruieren1 d4 h4 die ,summe zweier ,quadrate zu addieren1 also ,pythagoras4 b7 ,war aber der erste agni der sapta-vidha wie meist1 so konnte man bei den folgenden ,malen entweder1 wie ,baudhyana vorschreibt1 alle ,teile der ,normalform proportional vergrssern und dann das1 was hinzukam zunchst in #ae gleiche ,teile teilen1 oder1 wie ,apastamba nach lterer ,tradition lehrt1 nur die #g purusas1 nicht aber auch die beiden aratnis und den pradesa des caturasra syena-cit zunehmen lassen und dann den ,zuwachs in #g gleiche ,teile teilen4 ,ein solches ,siebentel musste dann1 wenn es zunchst als ,rechteck gezeichnet war1 in ein ,quadrat verwandelt werden 7,apast4 ,s4 ,s4 ,,ii4 #g7 und hierbei tritt bei ,apastamba die ,subtraktion von ,quadraten als ,hilfskonstruktion auf1 und dieses ,quadrat musste dann mit jedem der sieben zu einem neuen ,quadrat vereinigt werden4 #c4 ,beim asva-medha musste der sapta-vidha von vornherein mit #c oder #ba multipliziert werden1 und beide ,vorschriften sind nach ,angabe des ,baudhyana ,sulba ,sutra durch ,brhmana-,stellen belegt4 ,sidenote3 ,pythagoras bei den ,indern4 ,wir sehen also1 dass der ,pythagoras und seine ,satzgruppe eine geradezu prominente ,rolle beim indischen ,opferkult spielt4 ,wir kommen nun zu der ,frage1 wie alt ist der ,pythagoras8 ,ausgesprochen ist der ,satz bei ,baudhyana1 ,katyyana1 ,apastamba1 z4 ,b4 ,ap4 ,sulba ,s4 ,i1 #g3 ,die ,diagonale eines ,rechtecks bringt beides hervor1 was die lngere und die krzere ,seite desselben jede fr sich hervorbringen1 und ,i1 #e3 ,die ,diagonale eines ,quadrates bringt eine doppelt so grosse ,flche des ,quadrates hervor samasya dvi-karani 7die das ,doppelte hervorbringende74 ,der ,satz ist also jedenfalls so alt als die genannten ,sulba ,sutras4 ,die des ,apastamba bildeten den #bd4 ,prasna 7,buch7 des ,srauta ,sutra1 und dieses kann nach der ,untersuchung der ,sanskritisten nicht nach dem ,anfang des #d4 ,jahrh4 v4 ,chr4 entstanden sein4 ,damit ist die ,heron-,hypothese ,cantors ohne weiteres beseitigt4 ,aber der ,pythagoras ist den ,indern1 musste den ,indern viel lnger bekannt sein4 ,zunchst ist das ,baudhyana ,s4 ,s4 wahrscheinlich mindestens #bjj ,jahre vor dem ,apastamba ,sulba ,sutra redigiert2 und dann ist klar1 dass die ,vorschriften selbst weit lter sind als ihre schriftliche ,fixierung4 ,insbesondere scheint das ,apast4 ,sulba ,sutra durchaus die ltere ,tradition festgehalten zu haben4 ,dann aber finden sich ,vorschriften ber die ,vergrsserung z4 ,b4 des ,asvamedha- und ,sutrmani-,altars und ber die ,konstruktion der ,kamyas in der ,taittirya ,samhita und ber die ,vergrsserung des falkenfrmigen ,normalaltars im ,satapatha-,brhmana1 die ohne ,pythagoras unmglich sind4 ,nun ist die ,taittirya ,s4 noch etwas lter als das ,satapatha1 und beide gehren zu einer ,klasse von ,werken1 von denen ,oldenberg 7,buddha #c4 ,aufl4 ,s4 #ai7 sagt3 ,wir werden schwerlich fehlgehen1 wenn wir ihre ,entstehung vom #aj4-h4 ,jahrh4 setzen4 brigens wird dieses ,minimal-,alter durch ,brk l4 c4 nachgewiesen mittelst zweier ,stellen1 je eine aus der ,taitt4 ,samh4 und aus dem ,sat4 ,brh4 ,taitt4 ,samh4 #f4 #b1 #d1 #e heisst es von der ,vedi fr das ,somaopfer3 ,die westliche ,seite ist #cj padas lang1 die praci #cf2 die stliche ,seite #bd1 und genau dasselbe sagt die ,stelle im ,satapatha-,brhm4 #aj1 #b1 #c1 #d4 ,illustration ,bei ,baudhyana erscheint der allgemeine ,pythagoras an zweiter ,stelle1 und er setzt hinzu3 diesen zweiten ,fall erkennt man aus den ,rechtecken mit den ,seiten #c und #d1 aus #ab und #e1 aus #ae und #h1 aus #g und #bd1 aus #ab und #ce1 aus #ae und #cf1 und ,cantor selbst sagt #b4 ,aufl4 ,s4 #cih3 ,das ist nun offenbar der ,pythagorische ,lehrsatz1 erlutert an ,zahlenbeispielen4 ,das ,fehlen der ,hypotenuse darf nicht auffallen4 ,die ,taittirya- und die anderen ,srauta-sutras sind die ,yajurveden in der ,redaktion der betreffenden ,schule und diese enthalten diejenigen ,sprche oder ,verse1 welche der die eigentliche ,opferhandlung verrichtende ,priester1 der ,adhvaryu1 zu sprechen oder zu murmeln hatte4 ,auch die ,brhmanas bieten keine fortlaufende ,darstellung des ,opfers1 sondern vielmehr ,erluterungen zu demselben4 ,im ,sulba ,sutra bei ,apastamba1 da wird die wirkliche ,konstruktion gegeben und da tritt denn auch z4 ,b4 beim ,dreieck #cj 3 #ae die ganzzahlige ,hypotenuse #ci auf4 ,sidenote3 ,das ,alter des ,pythagoras bei den ,indern4 ,somit ist der ,pythagoras bei den ,indern aus dem #h4 ,jahrh4 sicher konstatiert1 aber hchst wahrscheinlich den ,indern schon viele ,jahrhunderte vorher bekannt gewesen4 7,h4 ,hankel47 -- ,was nun das ,alter der ,sulba-,sutras betrifft1 so weiss jeder1 der sich mit indischer ,literatur beschftigt hat1 dass jedes ,erzeugnis nach seinem ,zusammenhange mit der ganzen ,literaturgruppe1 zu der es gehrt1 beurteilt werden muss4 7,e4 ,leumann47 ,da kann nun kein ,zweifel darber sein1 dass die ,sulbas1 sie mgen niedergeschrieben sein wann sie wollen1 zur ,yajurveden-,literatur gehren1 d4 h4 zum ,opferkult1 sie bilden ein durchaus ntiges ,kapitel des ,srauta ,sutra1 der bis aufs i-,pnktchen detaillierten ,lehre vom ,opferzeremoniell und damit ist entschieden1 dass ihr ,inhalt bis etwa #ijj v4 ,chr41 vielleicht sogar noch hher hinaufreicht1 und insbesondere zeichnen sich die ,apastamba- wie die ,taittirya-,schule durch ,bewahrung alter ,tradition aus4 ,nun sind noch zwei ,punkte zu besprechen4 ,indische ,manuskripte sind verhltnismssig jung4 ,baumrinde kann sich an ,dauerhaftigkeit nicht mit ,papyrus1 noch weniger mit gebrannten ,tontafeln messen1 zudem tritt die ,schrift im eigentlichen ,sinne bei den ,indern verhltnismssig spt auf und ist nicht original4 ,dasselbe wrde ja auch fr das gewaltig umfangreiche ,heldengedicht des ,mahabharata gelten4 ,aber abgesehen davon1 dass ,zeichen analog den ,runen der ,germanen vermutlich auch bei den ,indern uralt waren1 so war das ,gedchtnis eben durch den ,mangel an ,schrift enorm entwickelt4 ,leute1 die tglich ein ,kapitel auswendig lernten1 etwa wie die arabischen ,geistlichen die ,suren des ,koran1 die kannten bald ganze ,werke auswendig1 und auch heute sind solche ,gedchtnisknstler nicht selten unter den ,brahmanen4 ,ein zweiter ,einwand klingt einleuchtender4 ,die erstaunlich verklausulierten ,vorschriften der ,kalpasutras sollen ,zeichen der ,erstarrung und des ,verfalls sein4 ,ganz abgesehen davon1 dass die ,indologen von ,fach die ,blte des detaillierten ,opferkults zwischen #ajjj und #hjj setzen1 ist darauf folgendes zu erwidern3 ,das richtig vollbrachte ,opfer hat die ,macht1 die ,gtter unter den ,willen des ,opferers zu beugen2 ich habe ja schon bei ,babylon darauf hingewiesen1 dass die ,arier sich der ,gottheit nicht annhernd so knechtisch gegenberstellten wie die ,semiten4 ,ein durch ,germanen1 ,hellenen und ,inder1 kurz durch die ganze ,arische ,welt hindurchgehender ,zug ist das ,misstrauen gegen die ,gtter1 die ,furcht vor ihrem ,neide1 die ,teufelslehre knpft hier an1 und der ,stammbegriff des ,wortes ,teufel ist das ,sanskritische ,wort fr ,gott4 ,grade aus der ltesten ,zeit tiefster ,religiositt stammt dies ,gefhl und jene ,genauigkeit ist grade ein ,zeichen der naiven ,periode1 es darf dem ,gott auch nicht die leiseste ,handhabe geboten werden1 seinem ,unwillen ber den auf ihn ausgebten ,zwang ,ausdruck zu verleihen4 ,ich glaube nicht1 dass irgend ein heutiger ,indologe bezweifeln wird1 dass das ,alter der ,sulba-,sutras dem ,inhalt nach bis mindestens #ajjj heraufgeht1 und dass sich die indische ,geometrie auf dem ,boden der ,opferlehre1 des ,aufbaues der ,altre entwickelt hat4 ,sidenote3 ,der ,satz vom ,gnomon4 ,was aber die ,entlehnung des ,pythagoras von den ,indern seitens des ,pythagoras noch viel sicherer macht1 das ist das ,auftreten des sogenannten ,gnomon1 des ,satzes von dem ,ergnzungsparallelogramm4 ,schon ,bretschneider sagt1 dass die ,kenntnis dieses ,satzes dem ,pythagoras mutmasslich zur ,auffindung des ,satzes gedient hat1 und ,hankel sagt l4 c4 mit ahnungsvollem ,scharfblick1 diese ,herleitung erscheine wahrscheinlich4 ,aber eben dieser ,gnomon war den ,indern auch bekannt4 ,baudhyana geht mittelst desselben vom ,quadrat mit der ,seite #af zu dem mit der ,seite #ag2 er sagt z4 ,b43 ,wenn man aus #bef quadratischen ,backsteinen ein ,quadrat gebildet habe1 so soll man nun #cc ,backsteine hinzufgen4 ,und ,apastamba sagt ,,ii1 #g1 es folgt nun eine allgemeine ,regel3 ,man fgt3 #a4 das ,rechteck1 welches man mit der jedesmaligen ,verlngerung 7und mit den ,seiten des gegebenen ,quadrates7 umzieht d4 h4 herstellt1 an den zwei ,seiten des ,quadrates1 nmlich an der stlichen und an der nrdlichen hinzu1 und #b4 an der nrdlichen ,ecke das ,quadrat1 welches durch die ,verlngerung hervorgebracht wird2 dazu die ,figur und das ist klipp und klar 7a b7#b a#b #b;ab b#b4 ,der ,satz konnte ihnen1 da sie meist mit ,backsteinen arbeiteten1 gar nicht entgehen4 ,illustration ,illustration ,sidenote3 ,die ,pythagorischen ,dreiecke bei den ,indern4 ,dass die ,inder den ,satz gefunden haben1 ist natrlich nicht bewiesen1 aber so lange babylonische und gyptische ltere ,quellen uns nicht zur ,verfgung stehen1 sind sie diejenigen1 die am frhesten nachweisbar den ,satz besessen haben und die ,auffindung kann ganz gut so wie ,brk es angibt1 geschehen sein2 sie kann aber auch ganz leicht direkt erfolgt sein1 zunchst fr das ,dreieck #c1 #d1 #e durch ,drehen der ,schnur1 was ja eine ihnen ganz gelufige ,operation war4 ,es kommen im ,apastamba ,sulba-,sutra #e erkennbare1 d4 h4 ganzzahlige rechtwinklige ,dreiecke vor1 die ,inder sagen3 ,rechtecke4 #c #d #e #e #ab #ac #g #bd #be #h #ae #ag #ab #ce #cg #ae #cf #ci1 letzteres das wichtigste fr die ,vedi4 ,davon fallen die ersten #c auch unter die von ,proklos ausdrcklich dem ,pythagoras1 bezw4 seinen ,schlern zugeschriebenen ,formeln #b;a #a2 #b;a#b #b;a2 #b;a#b #b;a #a2 die beiden folgenden sind platonisch #b;a2 a#b - #a2 a#b #a4 ,illustration ,das letztere ist dem zweiten hnlich2 aus ,apastamba ,v1 #d folgt1 dass diese hnlichkeit ihm vllig klar war4 ,angesichts von ,thibauts ,darstellung in ,bhlers ,grundr4 ist es nicht uninteressant an der ,hand der ,sulba-,sutras nachzusehen1 was den ,indern jedenfalls um #hjj v4 ,chr4 an geom4 ,kenntnissen zur ,verfgung stand4 ,ich benutze ,thibauts bersetzung des ,baudhyana und ,brks bers4 des ,ap4 ,s4 ,s4 im #ef4 ,bande der ,zeitschrift der ,d4 ,morgenlndischen ,gesellschaft4 ,das ,werkzeug1 dessen sie sich fr ihre ,konstruktionen bedienten1 war die ,schnur 7sulba oder rajju71 und gelegentlich auch ein ,bambusstab4 ,ich beginne mit der ,konstruktion des einfachen ,quadrats1 ,ap4 ,kap4 ,,viii1 #e-aj1 ,,ix1 #a4 ,illustration ,man schneide an einem ,bambusrohr in einer ,entfernung gleich der ,hhe des ,opferers mit emporgehobenen ,armen 7der purusa1 ,menschenlnge1 spter war das ,mass die babylonische ,doppelelle7 zwei ,zeichen 7,a und ,b7 ein1 und in der ,mitte ein drittes 7die ,mitte wird durch die zusammengelegte ,schnur bestimmt74 ,man lege das ,bambusrohr westlich von der ,grube des ,opferpfostens lngs der prsthya 7d4 i4 ,rckenlinie1 die schon zuvor ein fr allemal von ,westen nach ,osten prak gezogen war1 daher sie auch oft praci heisst74 ,schlage an den ,einschnitten ,pflcke ein 7,d1 ,e1 ,f71 mache 7das ,rohr7 von den beiden westlichen 7,pflcken ,e und ,f7 los und beschreibe 7von ,f aus7 in der ,richtung nach ,sdosten einen ,kreisbogen bis zu dem 7stlichen7 ,ende 7des zu konstr4 ,quadrats74 ,entsprechend verfhrt man von ,f aus1 legt das ,rohr von ,e ber ,g nach ,h1 schlage in ,h einen ,pflock ein1 befestige in ,h das mittlere ,zeichen des ,rohrs1 lege die beiden andern an die ,enden der beiden ,linien und schlage in die beiden ,zeichen zwei ,pflcke4 ,sidenote3 ,altindische ,geometrie4 ,hier haben wir die ,konstruktion des ,lotes mittelst der ,symmetrieachse1 und die gemeinsame ,tangente zweier ,kreise im speziellen ,falle und die ,quadratkonstruktion1 die wir mit #d ,kreisen ausfhren1 zugleich eine ,art mechanischer ,konstruktion1 die bei den ,hellenen ,neusis heisst 7s4 unter ,apollonius74 ,diese ,methode gilt als die lteste fr die ,quadratmachung1 das ,catur-asra-karana1 lter als die des ,baudhyana1 welche die ,figur auf ,s4 #adh zeigt4 ,von der einfachen ,quadratform war dann der ,agni vom einfachen bis zum #f;fachen des ,grundquadrats1 es musste also mittels ,pythagoras das ,quadrat mit #b1 #c1 #d1 #e1 #f multipliziert werden4 ,dann kam der ,saratni-pradesa saptavidha1 d4 h4 also der caturasra syena-cit1 der viereckig falkenfrmige1 und dann die ,vorschrift3 ,was beim #h;fachen und den folgenden von den #g verschieden ist1 teile man in #g ,teile1 und lasse in jedes purusa einen ,teil eingehen1 weil die ,vernderung der ,gestalt nicht schriftgemss wre4 ,auch hier hat ,apastamba weitaus die ltere ,methode1 whrend ,b41 wie oben gesagt1 die ,zunahme auf alle #aj ,flchen gleichmssig verteilt1 da auch paksa und puccha1 ,flgel und ,schwanz1 bercksichtigt werden1 was schon recht komplizierte ,teilungs- und ,messungsoperationen voraussetzt4 ,a4 geht bis zum #aja;fachen des ,quadratpurusa4 ,i1 #b ,konstruktion der ,achsentrapez-frmigen ,opfergrube1 ,vedi1 mittelst des rechtwinkligen ,dreiecks #cf1 #ae1 #ci4 ,illustration ,man nimmt eine ,massschnur 7pramna1 ,a#a;,b#a #cf1 ,fig4 #a71 verlngert sie um ihre ,hlfte 7bis ,g71 macht dann am westlichen ,drittel 7d4 h4 also von ,g aus7 weniger #a_/f desselben ein ,zeichen 7,h74 ,man befestigt die beiden ,enden 7der verlngerten ,schnur7 an den ,enden der prsthya1 zieht an dem ,zeichen nach ,sden 7daksina71 ebenso verfhrt man im ,norden 7uttara71 und nachdem man vertauscht hat1 nmlich die in ,a und ,g befestigten ,enden1 nach beiden ,seiten 7im ,osten74 ,denn die ,fertigstellung durch diese wird eine ,verkrzung oder eine ,verlngerung 7#ab1 #ag7 herbeifhren4 ,illustration ,i1 #c wird dann zur ,konstr4 des rechten ,winkels das ,dreieck #c1 #d1 #e analog benutzt 7,fig4 #b74 ,i1 #d und #e der ,pythagoras4 ,bei ,apastamba zuerst in #d der allgemeine3 ,die ,querschnur 7aksnaya-rajju1 ,diagonale7 eines ,rechtecks1 was die lngere und krzere jede fr sich hervorbringt1 das bringt sie zusammen hervor4 ,mittelst dieser und zwar solcher1 die erkennbar sind1 ist die ,konstruktion 7in #b u4 #c7 gelehrt worden4 7jneya wrde wohl besser mit feststellbar d4 h4 als ganzzahlige rechtw4 ,dreiecke wiedergegeben47 #e4 ,die ,diagonale des ,vierecks erzeugt die zweifache ,flche 7ausdrcklich das ,wort bhumi ,flche1 dvis-tvati bhumi71 sie des ,quadrats ,doppeltes hervorbringende 7dvi-karani74 ,viereck1 schlechtweg catur-asra1 ist wie das griechische das ,quadrat1 um aber ganz deutlich zu sein1 wird es im ,nachsatz sama das mit gleichen ,seiten genannt4 ,katyyana unterscheidet sogar die beiden ,arten gleichseitiger ,vierecke4 ,sidenote3 ,wurzel aus #b4 #f4 ,konstruktion des besseren ,nherungswertes der #b4 ,illustration ,man verlngere das ,mass ,a ,b um seinen dritten ,teil und diesen wieder um seinen vierten ,teil weniger einem #cdstel dieses vierten ,teils 7,fig4 #c74 ,die #b1 die dvi-karani von karana machen1 heisst 7sa-visesa7 d4 h4 die ,zahl mit dem ,rest4 ,die ,verlngerung ist der visesa2 #b ist also #a #a_/c #a_/7cd7 - #a_/7cdcd7 #egg_/djh #a1dadbaef2 da #b #a1dadbac1 so ist der ,fehler kleiner als #c ,einheiten der #f4 ,dezimale4 ,der ,nherungswert des ,baudhyana ist #ag_/ab #a1dag1 also genau bis auf #j1jjc4 ,g4 ,thibaut hat ganz richtig 7bis auf einen kleinen ,rechnungsfehler7 angegeben1 wie sie zu beiden ,nherungswerten gekommen sind4 ,sie suchten zunchst nach einem ,quadrat1 das doppelt so gross wie ein anderes sei1 und fanden1 dass #babb annhernd gleich #agb1 und setzten daher #b #ag_/ab1 wodurch der ,gott ja nicht zu wenig erhielt4 ,da sie aber genauer verfahren wollten1 so setzten sie 7#ag - x7#b #bhh4 ,dass ihnen der ,satz vom ,gnomon bekannt1 wird gleich aus dem ,text nachgewiesen werden4 ,das ergab #cdx - x#b #a1 und indem sie das ersichtlich sehr kleine x#b vernachlssigten1 setzten sie #cdx #a1 also x #a_/cd und somit die ,dvi-karani 7rajju7 gleich #ag_/ab - #a_/ab #a_/cd1 was ja immer noch eine ,zugabe enthielt4 ,hervorzuheben ist hier zunchst die intuitive ,erfassung der hnlichkeit4 ,sodann setzt die ,konstruktion die ,teilung der ,strecke im vollen ,umfang voraus1 aber auch ,ansatz und ,lsung einer ,gleichung4 ,ausserdem geht aus der ,bezeichnung der #b als der ,zahl mit dem ,rest hervor1 dass sie sich bewusst waren1 die #b zwar geometrisch1 aber nicht arithmetisch genau konstruieren zu knnen1 d4 h4 also1 dass sie bis zu einem gewissen ,grade in diesem einen ,falle die ,erkenntnis der ,irrationalen hatten4 ,ob sie den ,begriff des ,areton1 des ,alogon gehabt haben1 bleibt freilich durchaus zweifelhaft2 aber1 und darauf ist der ,hauptwert zu legen1 diese ,nherungskonstruktion kann keine ,frucht des ,zufalls sein1 sondern sie musste eine ,folge zielbewusster ,ttigkeit sein4 ,kap4 ,,ii1 #a wird dann die eben konstruierte ,savisesa-,grsse zur ,konstruktion des ,quadrats benutzt4 ,sehr hbsch ist das ,sama-caturasra-karana in ,i1 #g1 wo gleich alle #d ,quadrate des ,atman des ,falkenfrmigen konstruiert werden mittelst der ,raute1 die aus zwei gleichseitigen ,dreiecken besteht4 7,euklid ,i1 prop4 #a4 ,die ,figur wird wohl gengen47 ,illustration ,,ii1 #b wird dann1 wie schon oben ,s4 #aef beschrieben1 die dvi-karani und mit ihr nach ,i1 #d die tri-karani und mittelst ihrer in ,,ii1 #c die 7#a_/c7 als #a_/cc konstruiert4 ,sidenote3 ,anwendungen des ,pythagoras4 ,,ii1 #d wird der ,pythagoras zur ,addition zweier ,quadrate verwandt1 ,,ii1 #e dann zur ,subtraktion2 es wird ein regelrechter ,beweis in ,n #f mittelst des ,pythagoras gegeben4 ,wir sehen1 dass die ,bedeutung des ,pythagoras fr die ,flchenrechnung vollkommen klar erkannt ist2 es wird systematisch multipliziert1 addiert1 subtrahiert und dann dividiert1 wozu es erforderlich ist1 ein ,rechteck in ein ,quadrat zu verwandeln2 dies lehrt ,i1 #g4 ,das ,rechteck heisst dirgha-caturasra1 directum quadrangulum1 die ,aufgabe das sama-caturasra-cikirsana4 ,wnscht man das ,rechteck in ein ,quadrat zu verwandeln1 so schneide man mit der krzeren ,seite ab1 teile den ,rest1 fge an beiden ,seiten hinzu1 flle den leeren ,platz mit einem zugefgten ,stck1 dessen ,subtraktion gelehrt worden ist4 ,illustration3 ,addition zweier ,quadrate4 ,illustration3 ,subtraktion zweier ,quadrate4 ,illustration ,m4 ,h4 ,diese ,verwandlung setzt notwendig die ,analysis voraus a7a b7 a#b ab a#b #b7;ab7_/#b a#b #b7;ab7_/#b 7b_/#b7b - 7b_/#b7b 7a b_/#b7b - 7b_/#b7b4 ,sie kommt m4 ,w4 bei den ,hellenen nicht vor4 ,,iii1 #a4 ,will man ein ,quadrat in ein ,rechteck verwandeln1 so mache man eine ,seite so lang als man das ,rechteck wnscht4 7,es ist ganz klar1 dass hier die ,rechnung xy a#b die ,analyse gibt1 und dass sie wissen1 dass eine ,seite unbestimmt bleibt1 also so lang sein kann als man wnscht47 ,darauf fge man den ,rest zu dem ,rechteck hinzu wie es passt4 ,die ,methode wird dann von dem ,kommentator ,sundara des ,baudh4 an dem ,beispiel des ,quadrats mit der ,seite #f erlutert 7s4 ,fig471 das in ein ,rechteck mit der ,seite #d verwandelt werden soll #cf #d 4 #f #d 4 #b #d 4 #a #d7f #b #a7 #d 4 #i4 ,illustration ,hochinteressant ist es1 dass hier die ,inhaltsgleichheit wie bei ,wolfgang ,bolyai aufgefasst wird4 ,der ,kommentator des ,baudh41 ,g4 ,thibaut #ahge l4 c4 #bdg1 gibt dann unsere auf den ,satz von den ,ergnzungsparallelogrammen gegrndete ,kegel1 doch kommt dies fr die altindische ,geometrie nicht in ,betracht4 ,sidenote3 ,verwandlung des ,quadrats in den ,kreis und v4 v4 ,,iii1 #b4 ,verwandlung eines ,quadrats in einen ,kreis 7ntig fr den ,aufbau des rathacakra-cit1 s4 ,fig471 denn so viel als verloren geht1 kommt hinzu4 ,der ,kreis hat den ,radius ,,mn ,,mg #a_/c ,,ge und wenn ,,mg #a gesetzt wird1 so ist ,,mn #a #a_/c des visesa #a #j1dadbac 3 #c #a1achjga1 also #a1achjgab #d1 also #c1jhhc #ah7c - #bb7 #aje_/cd4 ,die ,regel scheint durch ,probieren gewonnen1 die halbe ,seite ist zu klein1 und die halbe ,diagonale zu gross4 ,illustration ,,iii1 #c4 ,kreis-,quadratur1 ntig fr ,vervielfltigung des ,wagenradfrmigen4 ,als ,seite wird #ac_/ae des ,durchmessers genommen1 also #afi 4 #d_/bbe #c1jjd4 ,baudhyana hat genau den vorhin ermittelten ,wert fr nmlich #aje_/cd und gibt als ,regel an #g_/h #a_/7h 4 #bi7 - #a_/7h 4 #bi 4 #f7 #a_/7h 4 #bi 4 #f 4 #h7 vom ,durchmesser4 ,dies setzt erstens eine sehr bedeutende ,gewandtheit in der ,bruchrechnung voraus1 zweitens die ,auflsung einer reinquadratischen ,gleichung1 d4 h4 die ,ausziehung der ,quadratwurzel1 da der ,wert 7_/#d7 7#aje_/acf7 #j1ggbjehhbcec #j1hghffhh mit seiner ,zahl #ighe_/aaacf #j1hghfhb bereinstimmt bis auf #ac ,einheiten der #f ,dezimale6 ,,iii1 #g4 ,eine ,schnur bringt jedesmal soviel ,reihen hervor als sie ,masse enthlt1 d4 h4 ein ,quadrat ber a ,lngeneinheiten enthlt a ,reihen von ,flcheneinheiten zu a2 also die ,inhaltsformel des ,quadrates1 die in #d1 #f1 #h1 #aj spezialisiert ist4 ,illustration ,sidenote3 ,der ,satz vom ,gnomon4 ,,iii1 #i4 ,der ,satz vom ,gnomon3 ,es folgt nun eine allgemeine ,weise 7nmlich ein ,quadrat zu vergrssern1 s4 ,fig474 ,man fgt das 7,rechteck71 welches man mit der jedesmaligen ,verlngerung umzieht1 an zwei ,seiten 7,norden und ,osten7 hinzu und an der 7nordstlichen7 ,ecke das ,quadrat1 welches durch die betreffende ,verlngerung hervorgebracht wird4 -- ,d4 h4 also nichts anderes als 7a b7#b a#b #b;ab b#b4 ,der ,satz vom ,gnomon konnte ihnen1 da sie ihre ,quadrate vergrsserten und meist mit quadratischen ,backsteinplatten arbeiteten1 nicht entgehen1 und dass in ihm die ,quelle des ,pythagoras liegt1 haben ,bretschneider und ,hankel gesehen4 ,der durch die punktierte ,linie angedeutete ,beweis1 der sich bei ,bhaskara findet1 heisst noch heute der indische und beruht vermutlich auf uralter ,tradition4 ,sidenote3 ,dreieck und ,trapez4 ,kap4 ,,iv1 #d wird gelegentlich der ,anlage der drei ,feueraltre 7,s4 #ade7 die ,konstruktion des ,dreiecks aus den drei ,seiten gelehrt4 ,man teilt eine ,schnur gleich dem ,abstand zwischen garhapatya und ahavanya 7der1 falls der ,opferpriester ein brhmana war1 #h ,schritt betrug7 in #e oder #f ,teile1 fgt einen #f4 bezw4 #g4 ,teil hinzu1 teilt das ,ganze in #c ,teile und macht am westlichen ,drittel ein ,zeichen1 dann befestigt man die beiden ,enden am garh4 und ahav41 zieht die ,schnur an dem ,zeichen nach ,sden und macht ein ,zeichen2 das ist1 gemss der ,schrift1 die ,sttte des daksinagni4 ,sie wissen1 wie man sieht1 dass #b ,seiten eines ,dreiecks zusammen grsser sind als die dritte4 ,illustration ,kap4 ,v ist von besonderer ,bedeutung4 ,zuerst #a die ,konstruktion der grossen ,vedi fr das ,somaopfer aus ,i1 #b1 nur dass statt des ,rechtecks das ,achsentrapez gezeichnet wird2 das rechtw4 ,dreieck oder nach indischem ,sprachgebrauch das ,rechteck ist das mit den ,seiten #cf und #ae und der ,diagonale 7,hypotenuse7 #ci4 ,ganz besonders ist #c interessant4 ,es heisst da3 ,sind die beiden ,seiten eines ,rechtecks #c und #d1 so ist die ,diagonale #e4 ,mit diesen legt man die beiden amsa 7,schultern71 nachdem man sie je um ihr ,dreifaches verlngert hat1 fest1 und nachdem sie um ihr ,vierfaches verlngert worden sind1 die beiden sroni 7die ,schenkel74 ,sidenote3 hnlichkeit4 ,hier leuchtet ein1 dass sie mit dem ,begriff der hnlichkeit vertraut gewesen sind4 ,das gleiche gilt bei ,no4 #d4 ,die beiden ,seiten #ab und #e1 die ,diagonale #ac4 ,mit diesen die beiden ,amsa und nachdem sie um ihr ,doppeltes verlngert sind1 die sroni4 ,illustration ,illustration ,v1 #e4 ,das ,dreieck #ae1 #h1 #ag gibt die sroni2 sind die ,seiten #ce und #ab1 so ist die ,diagonale #cg1 mit diesen die amsa4 ,so viele 7als rational7 feststellbare ,konstruktionen der vedi gibt es4 ,illustration ,v1 #g4 ,die grosse ,vedi 7d4 h4 die sub #b-e konstruierte ,saumiki ,vedi7 misst #igb 7,quadrat7 pada 7,fuss74 ,man ziehe vom sdlichen ,amsa zur sdlichen sroni hin zu #ab 7s4 ,fig474 ,darauf drehe man das abgeschnittene ,stck um und fge es auf der ,nordseite hinzu4 ,so erhlt die ,vedi die ,gestalt eines ,rechtecks4 ,in dieser ,form berechne man den ,inhalt #bg 4 #cf #igb4 ,hier haben wir einen vollgltigen ,beweis1 denselben1 den wir heute noch geben1 ,v1 #h4 ,fr die ,sautrmani-,zeremonie wird gelehrt3 ,man opfere in dem #c4 ,teil der vedi des ,soma-,opfers2 hier tritt die trtya-karan an ,stelle des pramana 7des ,grundmasses74 ,oder man konstruiere mit der tri-karani 7#c74 ,hierbei sind die krzeren ,seiten #h und #aj und die prsthya 7die ,rckenlinie7 das #ab;fache desselben4 7,ich vermute1 dass die ,vedis den ,querschnitt durch einen menschlichen ,rumpf darstellen sollten47 ,hier ist die hnlichkeit sogar erfasst als ,abnderung des ,massstabs6 ,und das wird durch die ,vorschriften in ,v1 #aj und ,,vi1 #a besttigt4 ,in ,v1 #aj heisst es3 ,die ,vedi des asva-medha1 des ,rossopfers1 soll das ,doppelte der saumiki vedi sein und in ,,vi1 #a heisst es3 ,es tritt die dvi-karani des ,masses an ,stelle desselben6 ,es folgen nun in den ,sulba-,sutras die detaillierten ,vorschriften fr den ,aufbau der verschiedenen ,kamyas2 sie sind alle in ,beziehung auf die speziellen ,wnsche gedacht1 der falkenfrmige ,agni z4 ,b4 fr den1 der die himmlische ,welt zu erlangen wnscht1 weil der ,falke sich dem ,himmel am nchsten aufschwingt4 ,die ,vorschriften fr die ,anfertigung der ,ziegel offenbaren ein ganzes ,teil mathematischer ,kenntnisse1 insbesondere der ,flchenteilung1 wie beim ,anblick der ,figur das vakra-paksa-syena-cit des ,falken mit den krummen ,flgeln klar wird4 ,illustration3 vakra-paksa-syena-cit4 ,aber das hier ,mitgeteilte gengt1 um den ,standpunkt der indischen ,weisen etwa um #ijj v4 ,chr4 zu beurteilen4 ,zunchst ist es ,ehrenpflicht1 des ,mannes zu gedenken1 der zuerst auf die ,sulba-,sutras als ,schlssel zur ,geometrie der ,inder hingewiesen4 ,es war ,a4 ,c4 ,burnell1 der in seinem ,catalogue of a ,collection of ,sanscrit ,manuscripts #ahfi p4 #bi gesagt hat3 ,wir mssen die ,sulba-,teile der ,kalpa-sutras ansehen als die ersten ,anfnge der ,geometrie unter den ,brahmanas4 ,die ,kenntnisse selber sind achtbar genug2 sie umfassen so ziemlich das ganze erste ,buch des ,euklid inkl4 ,i1 #dg 7der ,pythagoras71 ,streckenteilung1 ,flchenberechnung1 hnlichkeit und die ,kenntnis einer ,anzahl ganzzahliger rechtwinkliger ,dreiecke4 ,sidenote3 ,altindische ,arithmetik4 ,sidenote3 ,die ,null bei den ,indern4 ,auch die arithmetischen ,kenntnisse der ,sulba-sutras sind keineswegs unbedeutend2 sie kennen ,quadratwurzelausziehung1 auch ,auflsung von ,gleichungen1 sind mit der ,bruchrechnung vertraut4 ,gegen die ,rigveda-,zeit zeigen die ,yajur-veden sehr erhebliche ,fortschritte4 ,h4 ,zimmer l4 c4 p4 #cdh gibt an1 dass die hchste bestimmte ,zahl im ,rig-veda #ajjjjj sata sahasra ist2 aber schon in der ,yajurveden-,zeit1 wie z4 ,b4 in der ,taitt4 ,samh4 und im ,satapatha-,brahmana finden sich ,zahlworte bis zu #aj ,billionen1 und im ,mahabhrata ,zahlworte fr die ,potenzen von #aj bis #ajag4 ,im ,rig-veda kommen nur wenig ,brche vor2 ardha halb1 auch sami1 pada ein ,viertel 7der ,fuss des ,rindes71 tri-pad drei ,viertel1 sapha ein ,achtel 7,halbhuf der ,kuh71 kala ein ,sechzehntel4 ,als eine ,grosstat1 wozu sich zwei gewaltige ,gtter1 ,indra und ,vishnu1 vereinigen mssen1 gilt die ,teilung von #ajjj durch #c4 ,dagegen finden sich schon im ,satapatha-,br4 eigene ,namen bis zu #ae-dcj-a als ,zeitmass1 und die ,sulbas1 insbesondere ,baudh41 haben hoch entwickelte ,bruchrechnung4 ,was das indische ,positionssystem betrifft1 kann hchstens noch1 vgl4 ,babylonien1 die ,einfhrung der ,null in ,frage kommen4 ,nun kommt die ,null vor in dem ,manuskript von ,bakhshali4 ,in ,bakhshali 7im nordwestlichen ,indien7 wurden #ahha ,bruchstcke eines ,manuskripts auf ,birkenrinde ausgegraben4 ,da die ,indologen das ,alter dieses ,manuskriptes oder seines ,inhaltes jetzt auf den ,beginn unserer ra setzen1 so mssen wir es hier besprechen4 ,es enthlt ,textgleichungen1 auch diophantische1 und die ,kuttaka- d4 h4 ,zerstubungs- id est ,kettenbruchmethode2 diese wrde damit vermutlich schon #ejj ,jahre vor ,aryabhata indischer ,besitz gewesen sein2 ferner ,summation arithmetischer ,reihen1 ein eigenes ,subtraktionszeichen2 und was fr uns das ,bedeutsamste ist1 es enthlt die ,null in ,form eines ,punktes 4 als ,zeichen fr das leere ,feld und als ,bezeichnung der ,unbekannten1 die ja auch vorlufig leer ist4 ,die erste sonstige ,erwhnung der ,null1 auch in ,form eines ,punktes1 findet sich in ,subandhu's ,vasavadatta1 wo die ,sterne mit ,nullen verglichen werden1 die der ,schpfer bei der ,berechnung des ,wertes des ,alls wegen der absoluten ,wertlosigkeit des ,samsara 7,weltgetriebe7 mit seiner ,kreide -- der ,mondsichel -- berall auf das ,firmament einzeichnete4 7,g4 ,bhler1 ,grundriss der ,indo-,arischen ,philol4 u4 ,altertumskunde ,,ii1 #aa p4 #gh47 ,die ,null in ,kreisform kommt zuerst in den ,cicavole ,kupferplatten vor4 ,ihr ,name ist eigentlich sunya-bindu und wird abgekrzt zu sunya oder bindu4 ber die verschiedene ,bezeichnung der ,zahlen und ,ziffern vgl4 ,bhler l4 c4 ,kap4 ,,vi1 die ,zahlenbezeichnung4 ,sidenote3 ,eleaten3 ,xenophanes1 ,parmenides4 ,wenden wir uns nun aus ,indien nach ,hellas zurck und zunchst zu den ,eleaten4 ,xenophanes aus ,kolophon1 ein jngerer ,zeitgenosse des ,pythagoras1 ist ihr ,stifter4 ,das ,weltganze als unvergngliches1 ewig unvernderliches1 ewig gleichartiges ,sein ist sein ,gott1 er ist der erste wirkliche ,pantheist4 ,wenige ,fragmente seiner ,lehrgedichte sind erhalten1 aus denen ich die ,stellen anfhre3 1 4 ,ein ,gott unter den ,gttern und unter den ,menschen der ,grsste1 nicht an ,gestalt den ,menschen vergleichbar noch auch an ,denkkraft4 ,und an einer andern ,stelle sagt er1 nachdem er gegen den ,anthropomorphismus geeifert3 ,wenn die ,pferde und ,ochsen ihre ,gtter malen knnten1 so wrden sie dieselben ohne ,zweifel als ,pferde und ,ochsen darstellen4 ,xenophanes ist der ,urheber der ,lehre vom 1 von der ,einheit aller ,dinge1 wie ,platon und ,aristoteles1 ,theophrast und ,timon bereinstimmend bezeugen4 ,ob der ,pantheismus des ,xenophanes von den ,pythagorern beeinflusst ist1 ob beide von den ,orphikern1 und diese wieder von den ,indern hierin beeinflusst sind1 wage ich nicht zu entscheiden4 ,xenophanes1 der sich in ,elea in ,lukanien niedergelassen hatte1 ist fr uns besonders wichtig1 als ,lehrer des ,parmenides aus ,elea1 des eigentlichen ,hauptes der ,eleaten1 welche noch weit schrfer als die ,pythagorer1 ja bis zum ,extrem1 die ,prioritt der ,begriffe vor den ,erscheinungen gelehrt haben4 ,geboren etwa um #eae aus vornehmer ,familie1 fllt seine 1 seine ,bltezeit1 etwa um #dhj4 ,die ,lehre der ,pythagorer war ihm vertraut2 ohne der ,schule anzugehren1 hat er sich die ,sittenlehre der ,pythagorer zur ,richtschnur genommen1 whrend er als ,philosoph die ,lehre des ,xenophanes1 welche hauptschlich theologischen ,charakter hatte1 weiterbildete4 ,er hat seine ,ansichten in seinem ,lehrgedicht niedergelegt1 von dem uns nicht unbedeutende ,bruchstcke erhalten sind1 welche zuletzt von ,diels mit dem ganzen ,rstzeug philologischer ,schrfe herausgegeben sind4 7,h4 ,diels1 ,p4 ,lehrgedicht1 griech4 und deutsch1 ,berl4 #ahia47 ,sidenote3 ,eleaten3 ,parmenides1 ,zenon4 ,parmenides ging weit ber ,xenophanes hinaus4 ,es gibt1 ihm zufolge1 nur ein einziges unteilbares lckenloses ,kontinuum des ,seienden1 unvernderlich1 nicht werdend1 nicht geworden1 unbeweglich1 zeitlos4 ,es ist klar1 dass die ,eleaten mit der ,vernderung auch das ,zeitproblem ausschalteten4 ,die ,zeit1 mitsamt der ,vielheit der ,dinge1 ihr ,werden und ,vergehen1 wird uns durch die ,sinne vorgetuscht 7die ,maja der ,inder671 als ,bleibendes1 als einziges ,sein erkannten sie nur das des ,begriffes1 und das enthlt die ,zeit nicht mehr4 ,indem ,parmenides aussprach1 dass wahres bleibendes ,sein nur dem ,begriffe zukommt1 identifizierte er ,denken und ,substanz4 ,das fr uns interessanteste ist1 was ,parmenides ber den ,raum sagt4 ,da zitiere ich l4 c4 ,vers #db ff4 die ,stelle3 1 1 4 ,aber da es eine letzte ,grenze gibt1 so ist er von allen ,seiten aus abgeschlossen1 der wohlgerundeten ,kugel hnlich an ,gestalt1 von der ,mitte aus an ,krften gleich berall1 denn da darf es kein ,mehr oder ,weniger1 ,hier oder ,dorten geben4 ,hier also bei ,parmenides treffen wir ,jahrtausende vor ,riemann die ,hypothese von der ,endlichkeit des ,raumes an und zugleich das ,axiom von der ,gleichfrmigkeit des ,raumes4 ,parmenides hat auch das ,verdienst1 auf das ,problem der ,kontinuitt weit deutlicher hingewiesen zu haben als die ,pythagorer1 die das ,problem allerdings auch in ihrer geometrischen ,veranschaulichung der ,zahlenbeziehungen gestreift haben4 ,und ,zeno1 der dritte grosse ,eleat1 hat grade durch diese ,frage seine bleibende ,stelle in der ,geschichte der ,mathematik3 ,sidenote3 ,die ,paradoxien des ,zenon4 ,zenon 77 aus ,elea1 der ,sohn des ,teleutagoras1 ist ungefhr #ejj geboren und seine ,reife fllt um #dej4 ,es ist sein ,verdienst1 die ,schwierigkeiten und ,widersprche1 welche der ,begriff der ,bewegung1 wie berhaupt der der ,vernderung enthlt1 aufgedeckt zu haben1 ,widersprche1 welche zu ihrer ,auflsung den ,grenzbegriff1 diesen wichtigsten aller mathematischen ,begriffe erfordern4 ,eine ,geschichte der ,differentialrechnung wird stets von ,zeno und seinen berhmten ,paradoxien auszugehen haben4 ,von ,zeno aufgestellt1 um einerseits die ,einheit und ,unvernderlichkeit des ,seins und andrerseits die ,unbeweglichkeit des ,seienden zu beweisen1 sind sie uns in der ,fassung des ,aristoteles1 ,physik #bjb;a1 #baj;b erhalten und die ,beweise insbesondere durch den ,kommentar des ,simplicius zur ,physik des ,aristoteles4 ,a7 ,beweise gegen die ,vielheit des ,seienden4 #a4 ,wenn das ,seiende ,vieles wre1 so msste es zugleich unendlich klein und unendlich gross sein4 ,unendlich klein1 denn jede ,vielheit ist ,summe von ,einheiten1 diese selbst aber unteilbar 7,pythagorer71 also hat sie keine ,grsse1 ist nichts1 also ihre ,summe desgleichen4 ,andrerseits muss jede solche ,vielheit1 um zu sein1 ,grsse haben1 ihre ,teile voneinander entfernt sein1 die ,teile der ,teile desgleichen und so fort1 also mssen sie unendlich gross sein4 #b4 ,zeigt ,zeno1 dass das ,viele auch der ,anzahl nach begrenzt und unbegrenzt zugleich sein msste4 ,begrenzt1 denn es ist so ,vieles als es ist1 nicht mehr und nicht weniger4 ,unbegrenzt1 denn zwei ,dinge sind nur dann zwei1 wenn sie voneinander getrennt sind2 damit sie getrennt sein1 muss etwas zwischen ihnen sein usw4 ,als konsequenter ,denker und ausgezeichneter ,dialektiker leugnet ,zeno in ,numero #c den ,raum4 #c4 ,die ,dinge scheinen sich im ,raum zu befinden1 aber das ist nicht wahr1 es gibt gar keinen ,raum4 ,denn jedes ,ding ist in einem andern2 ist nun der ,raum wirklich1 so ist auch er in einem andern ,dinge1 und muss doch wohl in einem andern ,raume sein2 von diesem gilt nun dasselbe wie vom ersten1 es ist also kein letzter ,raum denkbar1 mithin auch kein erster und berhaupt keiner4 7,dies ist wrtlich ,kants ,antinomie47 #d4 ,ein fallendes ,korn macht kein ,gerusch1 aber der ,scheffel1 also auch das ,korn1 denn #j #j wre #j2 also tuscht uns das ,gesicht1 wenn es uns eine ,vielheit von ,krnern vorspiegelt4 ,b7 ,beweise gegen die ,bewegung4 #a4 ,der sich bewegende ,krper1 der durch unzhlig viele ,punkte hindurchgehen msste1 was nicht mglich4 #b4 ,der ,achilleus2 ,achilleus1 der #ajjmal schneller als die ,schildkrte ist1 kann diese1 wenn sie einen ,vorsprung von einem ,stadion hat1 nicht einholen1 denn whrend er das ,stadion zurcklegt1 kommt die ,schildkrte um #j1ja vorwrts1 und so fort in inf4 #c4 ,der fliegende ,pfeil msste in einem bestimmten ,augenblick an einem bestimmten ,orte sein und nicht sein4 ,ein vierter ,beweis bezieht sich auf die ,relativitt der ,bewegung4 7,einem ruhenden ,krper gegenber scheint die relative ,bewegung zweier sich mit gleicher aber entgegengesetzter ,geschwindigkeit bewegender ,krper verdoppelt47 ,sie sehen1 wie bei ,zeno der ,begriff der unendlichen ,reihe nach ,gestaltung ringt2 den infinitren ,prozess hat er erfasst1 aber noch nicht seinen ,abschluss1 den ,grenzbegriff1 auf dem die ,konvergenz der ,reihe beruht1 und der zugleich das ,differential liefert4 ,den hat erst ein grsserer als ,zeno1 den hat ,demokrit erkannt4 ,aber ,sie sehen auch1 dass die ganze ,lehre von der ,bewegung1 von der ,vernderung berhaupt1 von der ,stetigkeit1 von der ,grenze ihre ,quelle bei ,zeno hat1 der seinerseits in der ,erfassung des ,widerspruchs an die ,pythagorer anknpft4 ,die ,bearbeitung der ,paradoxien des ,zeno hat sehr viel ,gedankenarbeit hervorgerufen1 ist doch nach ,hegel die ,auflsung des ,widerspruchs die ,hauptarbeit des menschlichen ,geistes4 ,die ,paradoxien des ,zeno kehren in anderer ,form immer wieder4 ,es gengt1 an ,berkeley zu erinnern und seine ,kritik des infiniment petit4 ,aber sie haben noch heutigen ,tages ihre ,geltung fr nicht hinlnglich philosophisch durchgebildete ,mathematiker1 erst vor wenigen ,wochen las ich in einer mir zur ,durchsicht gegebenen pdagogischen ,arbeit so ziemlich dieselben ,einwnde4 ,insbesondere haben sich1 wie in der ,natur der ,sache liegt1 die ,scholastiker mit ,zenon beschftigt1 und namentlich der grsste der ,scholastiker und einer der grssten ,denker berhaupt1 ,thomas von ,aquino1 hat die ,paradoxien mit grossem ,scharfsinn kritisiert4 ,die vllige berwindung der ,schwierigkeiten danken wir ,galilei1 ,leibniz1 ,bolzano1 an den ,kerry in ,versuch eines ,systems der ,grenzbegriffe anknpft4 ,aber vor allen diesen1 insbesondere auch vor ,g4 ,cantor1 hat ,aristoteles das schwierigste ,paradoxon1 ,b #a1 aufgeklrt4 ,die einzelnen ,punkte der ,raum- und ,zeitstrecke zwischen ,anfang und ,ende der ,bewegung lassen sich gegenseitig eindeutig einander zuordnen1 d4 h4 in der ,sprache ,g4 ,cantors3 die ,raum- und ,zeitstrecke sind von gleicher ,mchtigkeit1 und dieser so hochmoderne ,begriff hat seine ,quelle bei ,aristoteles1 der ,zeno gradezu als den ,erfinder der ,dialektik bezeichnet4 ,was den ,achilleus betrifft1 so bildet er heutzutage eins der typischen ,beispiele der ,grenze1 indem die ,differenzen zwischen den ,reihenzahlen #a1ja und #a-a_/i eine ,nullreihe bilden4 ,mit den ,paradoxien des ,zeno haben sich auch ,bayle1 ,descartes und ,leibniz beschftigt1 von ,neueren nenne ich ,ch4 ,l4 ,gerling 7,marburg74 ,ed4 ,wellmann1 ,prgr4 ,frankf4 a4 ,o4 #ahgj1 ,p4 ,tannery1 ,rev4 philos4 ,b4 ,x1 #ahhe4 ,tannery behauptet1 dass ,zeno nur habe beweisen wollen1 dass der ,raum nicht aus ,punkten1 die ,zeit nicht aus ,augenblicken bestehe1 aber ohne ,beweise fr seine ,behauptung beizubringen4 ,diese ,stze selbst sind von ,aristoteles ,phys4 ,,vi1 #a1 #bca a #bd bewiesen4 ,ich erwhne noch ,j4 ,h4 ,loewe1 ,bhm4 ,gesellsch4 d4 ,wiss4 ,,vi4 ,folge #a4 ,bd4 #ahfg1 und berweg1 ,system d4 ,logik #e4 ,aufl4 #ahhb ,s4 #bde ff4 ,sidenote3 ,paradoxien des ,zenon2 ,anaxagoras1 ,oinopides4 ,das ,mathematikerverzeichnis des ,proklos erwhnt den ,zeno nicht1 es wertet die ,begriffsmathematiker nicht1 sondern grade so wie noch heute1 zhlt es nur die doch gegen jene sekundren ,problemmathematiker1 die geschickten ,handwerker der ,mathematik1 zu den wirklichen ,mathematikern4 ,zunchst wird ,anaxagoras erwhnt1 aber nicht als ,philosoph1 nicht wegen des monotheistischen ,prinzipes1 der ,vernunft1 des 1 der die ,welt geordnet hat1 sondern weil er sich im ,gefngnis mit der ,quadratur des ,zirkels beschftigt hat4 ,danach wird ,oinopides genannt1 der die ,konstruktion des zu fllenden ,lotes aus gypten importiert haben soll1 und es fhrt dann mit ,hippokrates aus ,chios fort1 den man nicht mit ,hippokrates aus ,kos1 dem ,vater der ,medizin1 verwechseln darf4 ,proklos sagt3 ,nach diesen wurden ,hippokrates der ,chier1 der die ,quadratur der ,mndchen fand1 und ,theodoros aus ,kyrene in der ,mathematik berhmt4 ,sidenote3 ,hippokrates von ,chios und seine ,mndchen4 ,hippokrates gehrte dem ,pythagorischen ,kreise an1 ,aristoteles erwhnt seiner als eines ,menschen1 der im gewhnlichen ,leben unbeholfen und stumpfsinnig gewesen1 1 und doch ein tchtiger ,mathematiker4 7brigens auch heute noch nichts ,seltenes47 ,nach ,verlust seines ,vermgens soll er in ,athen von mathematischem ,unterricht gelebt haben4 ,ob er wirklich ,mitglied des ,bundes war1 ist nicht sicher1 jedenfalls knpft seine ,beschftigung mit der ,quadratur und der ,winkelteilung an den ,gedankenkreis der ,pythagorer an4 ,seine ,bltezeit fllt etwa um #dcj v4 ,chr4 ,sidenote3 ,lunulae ,hippocratis4 ,ihnen allen sind ja die ,lunulae ,hippocratis bekannt4 ,sie haben den ,satz gelernt in der ,form3 die beiden ,halbmonde1 begrenzt von den ,halbkreisen ber den ,katheten nach aussen und dem ber der ,hypotenuse nach innen sind gleich dem rechtwinkligen ,dreieck4 ,und dieser ,satz steht als ,satz des ,hippokrates selbst in der #f4 ,aufl4 des einzigen in bezug auf historische ,angaben zuverlssigen ,elementarbuches1 das ich kenne1 die ,elemente der ,mathematik von ,r4 ,baltzer1 ja selbst im ,rouch von #aijj4 ,hippokrates hat nur einen ,mond 7,meniskos1 lunula7 quadriert und zwar zuerst den1 dessen usserer ,bogen der ,halbkreis1 dessen innerer der ,quadrant ist4 ,den allgemeinen ,satz von den ,lunulae gleich dem rechtwinkligen ,dreieck fand ich weder bei ,heron1 noch ,pappos1 noch bei ,cardano1 ,vieta1 ,clavius1 ,gregorius a4 ,st4 ,vincentio1 und ,sturm1 wohl aber in der ,ausgabe des ,taquet von ,whiston und zwar schrg gedruckt1 also nicht von ,taquet herrhrend1 und noch frher in der #d4 ,ausgabe der ,elemente der ,geometrie von #afhc bei ,pardies1 ,soc4 ,jesu4 ,der ,satz ist aber zweifelsohne erheblich lter4 -- ,die ,arbeit des ,hippokrates ist durch einen ,glcksfall erhalten4 ,simplicius aus ,kilikien1 der ,neuplatoniker1 der zu den von ,justinian #ebi vertriebenen ,professoren der ,hochschule ,athen gehrte1 hat einen umfangreichen ,kommentar zur ,physik des ,aristoteles verfasst und uns darin ein ,bruchstck aus des ,eudemos ,geschichte der ,mathematik aufbewahrt4 ,es ist zuerst von ,bretschneider griechisch und deutsch #ahgj publiziert nach der lateinischen ,ausgabe ,l4 ,spengel's3 ,eudemi ,rhodii ,peripatetici ,fragmenta quae supersunt4 ,berlin #ahfe1 #b4 ,aufl4 #ahgj1 whrend der ,kommentar des ,simplicius schon #aebf bei ,aldus ,manutius in ,venedig gedruckt ist und #ahhb in dem grossen ,kommentar der ,aristoteles-,ausgabe der ,berliner ,akademie von ,h4 ,diels4 ,die wichtigste neuere ,arbeit zur ,simpliciusfrage ist die von ,rudio #aijb in der ,bibliotheca mathematica von ,enestrm3 ,der ,bericht des ,simplicius ber die ,quadraturen des ,antiphon und des ,hippokrates4 ,aristoteles bekmpft in seiner ,physik im #a4 ,buch an einer ,stelle die eleatische ,weltanschauung1 die das ,seiende als eins und unwandelbar auffasste1 und erklrt dabei1 dass man nicht alle falschen ,stze widerlegen msse1 sondern nur solche1 die nicht schon von vornherein gegen die ,prinzipien verstossen1 und als ,beispiel gibt er an3 ,so ist zum ,beispiel der ,geometer verpflichtet1 die ,quadratur 7sc4 des ,zirkels7 mittelst der ,segmente zu widerlegen1 die des ,antiphon aber nicht4 ,und hierzu gibt ,simplicius einen ,bericht ber die genannten ,quadraturen1 der fr uns vorn historischen ,standpunkt aus gradezu unschtzbar ist4 ,es ist ,rudio gelungen1 nach ,vorarbeiten von ,p4 ,tannery1 dem vor kurzem gestorbenen grossen ,kenner hellenischer ,mathematik und hellenischer ,wissenschaft1 und ,allman1 seinem englischen ,nebenbuhler1 den ,text des ,eudemos wohl so ziemlich endgltig festgestellt zu haben4 ,rudio hat durch eine einzige1 ganz nahe liegende1 schlagend einfache ,konjunktur ,licht und ,klarheit in den ganzen ,bericht und zugleich in den ,gedankengang des ,hippokrates gebracht und zugleich sein ,urteil ber ,simplicius als eines durchaus tchtigen ,mathematikers1 wie dies ja von ,simplicius dem ,philosophen schon feststand1 begrndet4 ,es handelt sich um das ,wort 1 das von schneiden herkommt und allgemein irgend einen ,abschnitt1 im speziellen ,kreissegment1 bezeichnet1 aber auch1 wie ,rudio bemerkt1 den ,sektor und an der entscheidenden ,stelle kann es nur ,sektor heissen2 dann lautet die ,stelle nach ,rudio3 ,aber auch die ,quadraturen der ,mndchen1 die als solche von nicht gewhnlichen ,figuren erschienen wegen der ,verwandtschaft mit dem ,kreise1 wurden zuerst von ,hippokrates beschrieben und schienen nach rechter ,art auseinandergesetzt zu sein1 deshalb wollen wir uns ausfhrlicher mit ihnen befassen und sie durchnehmen4 ,er bereitete sich nun eine ,grundlage und stellte als ersten der hierzu dienenden ,stze den auf1 dass die hnlichen ,segmente der ,kreise dasselbe ,verhltnis haben wie ihre ,grundlinien in der ,potenz 771 d4 h4 im ,quadrat4 ,dies bewies er aber dadurch1 dass er zeigte1 dass die ,durchmesser in der ,potenz dasselbe ,verhltnis haben wie die ,kreise4 ,wie sich nmlich die ,kreise verhalten1 so verhalten sich auch die hnlichen ,sektoren 774 hnliche ,sektoren nmlich sind die1 die denselben ,teil des ,kreises ausmachen wie z4 ,b4 ,halbkreis und ,halbkreis und ,drittelkreis und ,drittelkreis2 deswegen nehmen die hnlichen ,segmente auch gleiche ,winkel auf4 ,und zwar sind die aller ,halbkreise rechte und die der grsseren kleiner als rechte1 und zwar um so viel1 um wie viel die ,segmente grsser als ,halbkreise sind1 und die der kleineren grsser und zwar um so viel1 um wie viel die ,segmente kleiner sind4 ,sie sehen1 ,hippokrates kannte die ,stze vom ,peripheriewinkel ganz genau2 er hat den wichtigen ,satz ,euklid1 ,elem4 ,,xii1 #b2 k 3 k d#b 3 d#b bewiesen1 vermutlich wie ,euklid1 ihm war die hnlichkeitslehre vllig vertraut wie allerdings schon den ,pythagorern1 er kannte1 wie aus dem folgenden hervorgeht1 auch den sogenannten erweiterten ,pythagoras4 ,was nun die ,quadratur der ,halbmonde betrifft1 so kann es keinem ,zweifel unterliegen1 dass ,hippokrates von folgender von ,tannery1 aber auch schon einige ,jahrhunderte frher von ,vieta1 angegebenen ,erwgung ausgegangen ist3 3 i p 3 q z4 ,b4 #e 3 #c2 _/#e i_/#c und _/p i_/q ,dann sind die ,segmente e#a und i#a1 welche von den kleinen ,sehnen abgeschnitten werden1 hnlich und es ist e#a 3 i#a re#b 3 ri#b4 ,wenn nun re#b 3 ri#b gleich q 3 p gemacht wre1 so wre e#a 3 i#a q 3 p 7hier #c 3 #e7 und damit pe#a qi#a1 d4 h4 aber der ,sehnenzug im usseren ,bogen schneidet so viel an ,flche ab1 als der des inneren hinzubringt und das ,mndchen ist gleich der von des beiden ,sehnenzgen begrenzten geradlinigen ,figur4 ,damit aber der ,halbmond quadrierbar sei1 ist ntig1 dass die ,figur mit ,zirkel und ,lineal konstruiert werden knne1 und dies tritt ein fr p_/q #b_/a2 #c_/a2 #c_/b2 #e_/a2 #e_/c4 ,sie sehen aus der ,gleichung ,winkel _/i p_/q ri#b_/re#b oder re#b 4 ri#b;i1 dass die ,sektoren ,,aeb und ,,ajb flchengleich sein mssen1 dazu ist ,,ab ,,ab1 also re sin _/#b ri sin i_/#b1 also haben wir die entscheidende ,gleichung3 p 4 sin i_/#b q 4 sin _/#b4 ,illustration ,die elementare ,behandlung findet sich bei ,vieta 7,variorum de rebus mathem4 responsorum liber ,,viii #aeic74 ,hippokrates hat die ,flle #b_/a1 #c_/a1 #c_/b erledigt2 die ,flle #e_/a und #e_/c von ,th4 ,clausen1 ,crelle #ba 7#ahdj74 ,smtliche #e quadrierbare ,mndchen finden sich aber schon in der ,dissertation von ,m4 ,j4 ,wallenius 7,abveae #agff74 ,vgl4 den ,artikel #f bei ,m4 ,simon1 ber die ,entwicklung der ,el4 ,geom4 im #ai4 ,jh4 p4 #gc 7#aijf74 ,der ,fall #b_/a ist der bekannteste1 er sichert ,hippokrates das ,verdienst1 die erste krummlinige ,figur quadriert zu haben4 ,den ,fall #c_/b findet man ausfhrlich bei ,f4 ,enriques ,questioni riguardanti la ,geom4 elem4 7#aijj7 p4 #eah1 er bietet1 trigonometrisch behandelt1 keinerlei ,schwierigkeit4 ,den ,fall #d_/a behandelt ,vieta4 ,er fhrt auf eine reine ,gleichung #c4 ,grades und damit auf die ,verdoppelung des ,wrfels1 und dass ,hippokrates diesen ,weg gegangen1 das geht klar daraus hervor1 dass er nach dem ,zeugnis des ,proklos-,geminos und dem wichtigeren des ,eratosthenes das ,problem auf die ,einschiebung zweier mittleren ,proportionalen zwischen a und #b;a zurckgefhrt hat1 a 3 x x 3 y y 3 #b;a und so ,proklos zufolge das erste ,beispiel einer 1 einer ,zurckfhrung eines ,problems auf ein anderes1 noch dazu in einem ber das ,elementare hinausgehenden ,fall geliefert hat4 ,hippokrates ist auch der erste ,grieche1 der ,elemente geschrieben hat1 wie ,proklos im ,mathematikerverzeichnis angibt1 und sie knnen nach dem ,muster von ,hippokrates ,darstellung aus des ,simplicius ,kommentar in der ,form nicht sehr wesentlich vom ,euklid verschieden gewesen sein1 wenn nicht ,eudemos 7oder ,simplicius7 redigiert haben4 ,hippokrates hat dann auch noch1 wie wir bei ,simplicius lesen1 die ,summe eines ,mondes und eines ,kreises quadriert1 den ,zirkel selbst natrlich nicht1 obwohl er hchstwahrscheinlich bei der ,suche nach dieser ,quadratur auf seine ,monde gekommen ist4 ,sidenote3 ,antiphon4 ,sidenote3 ,bryson4 ,der gleichzeitig erwhnte ,antiphon1 ein ,sophist1 ,zeitgenosse des ,sokrates1 glaubte die ,quadratur des ,zirkels dadurch gefunden zu haben1 dass er in den ,kreis ein regulres ,polygon1 z4 ,b4 ein ,quadrat einschrieb1 dann ber die ,seiten gleichschenklige ,dreiecke u4 s4 f41 und annahm1 dass eines dieser ,polygone dem ,kreise gleich sein msste4 ,wenn nun auch ,aristoteles die ,annahme des ,antiphon als gegen die ,prinzipien der ,logik verstossend scharf getadelt hat1 so hat doch ,hankel vollstndig recht1 wenn er sagt3 er verdient einen ehrenvollen ,platz in der ,geschichte der ,geometrie1 denn er hat1 als der erste1 den vllig richtigen ,weg betreten1 um den ,flcheninhalt eines krummlinigen ,raumes zu ermitteln1 indem er ihn durch ,vielecke von immer wachsender ,seitenzahl zu erschpfen 7exhaurire7 suchte4 ,der gleichzeitig mit ihm genannte ,bryson hat dann das umgeschriebene ,polygon hinzugefgt2 lcheln wir auch heute ber seinen ,schluss1 weil der ,kreis zwischen dem ein- und umgeschriebenen ,quadrate #br#b und #dr#b so schn in der ,mitte liege1 wie #c zwischen #b und #d1 so msste der ,kreis gleich #cr#b sein1 so haben doch ,antiphon und ,bryson den ,weg gewiesen1 auf dem dann ,archimedes gegangen und der das ,riesenproblem beherrscht hat1 bis er schliesslich ,vieta zu dem unendlichen ,produkt fr _/#b fhrte4 ,auf ,hippokrates und seine ,elemente folgt bei ,proklos unmittelbar ,platon1 aber eine ,geschichte der ,mathematik1 welche zugleich auf die ,begriffsbildung ,wert legt1 darf an den beiden ihm an ,tiefe ebenbrtigen ,vorgngern ,heraklit und ,demokrit nicht vorbergehen4 ,sidenote3 ,heraklit4 ,heraklit1 1 aus ,ephesos in ,kleinasien1 aus der angesehenen ,familie des ,grnders von ,ephesos1 des ,kodriden ,androklos1 war ein ,zeitgenosse des ,xenophanes1 er hat seine ,bltezeit um #ejj4 ,wir haben als ,hauptquellen fr seine ,lehre die ,fragmente seiner einzigen ,schrift 7,von der ,natur1 ed4 von ,h4 ,diels #aija7 und ,platons ,dialog ,kratylos1 ferner ,aristoteles und seine ,kommentatoren4 ,daneben kommen ,plutarch und ,diogenes ,laertios in ,betracht4 ,eine fr ihre ,zeit ausgezeichnete ,darstellung gab der bekannte ,ferdinand ,lassalle in seiner ,schrift ,die ,philosophie ,herakleitos des ,dunkeln1 ,bd4 #b1 ,berlin #aheh1 aus neuester ,zeit nenne ich ,w4 ,kinkel1 l4 c4 #aijf4 ,h4 ,diels1 ,her4 von ,eph41 ,berl4 #aija1 ,p4 ,natorp1 ,neue ,heraklitforschung1 ,ph4 ,monatsh4 #bd4 ,heraklit1 der ,dunkle1 1 war kein ,systematiker1 aber vor seinen tiefsinnigen1 orakelhaften ,weisheitssprchen stand das ganze ,altertum voll staunender ,ehrfurcht4 ,er erinnert an ,nietzsche1 der formaliter und materialiter sehr viel von ,heraklit entlehnt hat4 ,am bekanntesten ist das 1 alles fliesst2 1 alles weicht und nichts bleibt2 -- 1 der ,streit ist der ,vater der ,dinge4 ,in der ,kosmologie knpft ,heraklit zunchst an seine ,ionischen ,landsleute1 an ,anaximander und besonders an dessen schwcheren ,nachfolger ,anaximenes an1 der die ,luft als ,grundstoff 77 ansah4 ,heraklit nimmt das ,feuer als ,substanz aller ,dinge an1 aber ein ideales ,feuer1 das zugleich die ,weltvernunft1 der ,logos1 die ,weltseele ist4 ,im bewussten ,gegensatz zu den ,eleaten1 insbesondere zu ,xenophanes1 denn ,parmenides ist jnger1 leugnet er alles ,sein1 und erfasst die ,welt als in bestndiger ,vernderung1 in ewigem ,wechsel befindlich4 ,wir steigen nicht zweimal in denselben ,strom4 ,ein ,schein des ,beharrens wird nur dadurch erzeugt1 dass ,abfluss und ,zufluss des ,feuers annhernd gleich ist4 ,er ist in noch hherem ,masse und mit voller ,klarheit ,pantheist als ,xenophanes4 ,das ,urfeuer oder die ,gottheit1 ist1 in bestndiger ,umwandlung begriffen1 in allem1 soweit es berhaupt ist4 ,dieses ,weltganze 7,kosmos7 hat keiner von allen ,gttern und keiner von allen ,menschen geschaffen1 sondern es war1 ist und wird sein ein ewig lebendiges ,feuer1 das sich entzndet und verlscht nach bestimmter ,ordnung4 ,man sieht1 es ist die ,kategorie ,bewegung1 die er1 etwa wie seinerzeit ,ad4 ,trendelenburg1 als das ,bleibende im ,wechsel setzt1 whrend die ,eleaten grade die ,bewegung leugneten4 ,und indem ihm der ,widerspruch im ,begriff des ,werdens1 das zugleich ein ,sein und ,nicht-sein ist1 nicht entging1 fasste er eben diesen ,widerspruch als ,vater der ,dinge4 ,hegel hat in seiner ,logik an ,heraklit angeknpft1 der ,widerspruch1 berall vorhanden und doch fr uns undenkbar1 erfordert seine ,auflsung und ,vershnung als unsere geistige ,arbeit4 ,die spteren ,stoiker schliessen sich direkt an ,heraklit an wie auch ,philon von ,alexandria in seiner ,logos-,lehre4 ,fr uns kommt vom ,standpunkt der exakten ,wissenschaft besonders in ,betracht1 dass sich bei ihm der erste ,gedanke eines physikalischen ,kreisprozesses findet4 ,in dieselben ,strme und aus denselben steigen wir4 ,rein mathematisch ist von ,bedeutung die grosse ,betonung der ,vernderlichkeit aller ,werte und ,grssen2 auffallend ist es1 dass er1 der kein ,entstehen und ,vergehen der ,materie1 sondern eine bestndige ,bewegung gelehrt hat1 das ,zeitproblem1 wie es scheint1 nie gestreift hat4 ,die ,dunkelheit des ,heraklit erklrt sich zum ,teil daraus1 dass er fr seine tiefe ,lehre vom ,logos keine termini technici vorfand1 welche begriffliches ,denken mitteilsam machen1 immerhin ist er der erste ,philosoph1 welcher das ,problem der ,erkenntnis als solches empfunden hat1 7ich suchte mir mich selbst zu verschaffen74 ,sidenote3 ,empedokles1 ,sophisten4 ,ich bergehe ,empedokles aus ,agrigent1 so wichtig er auch fr die ,physiker und ,chemiker ist1 denn er hat zuerst die #d ,elemente1 ,feuer1 ,wasser1 ,luft und ,erde1 als qualitativ und quantitativ unvernderliche ,urstoffe aufgestellt1 um mich zu den sogen4 ,atomikern zu wenden zum ,leukipp und seinem grossen ,schler ,demokrit4 ,vorher aber noch ein paar ,worte ber die so bel berchtigten ,sophisten1 deren ,bekmpfung das ,leben des ,sokrates galt1 und zugleich der ,tod4 ,denn dadurch1 dass er jene mit ihrer eignen ,waffe1 der ,dialektik1 bekmpfte1 hielt ihn das ,volk fr den ,hauptsophisten1 und er fiel dem ,aufbumen des ,volksgeistes gegen die unsittliche ,lehre der ,sophisten zum ,opfer4 ,das geistige ,haupt der ,sophisten ist ,protagoras aus ,abdera1 von #dhj-daj2 von ,zeno1 ,heraklit und ,leukipp beeinflusst1 war er an sich von durchaus ernster1 wissenschaftlich nicht unbedeutender ,beschaffenheit1 so schildert ihn auch der gleichnamige ,dialog des ,platon1 ein ,kunstwerk ersten ,ranges4 ,indem ,protagoras ganz wie ,kant empfand1 dass wir das ,ding an sich nicht erkennen1 sondern nur unsere ,wahrnehmung1 kam er zu dem ,faustischen3 ,seh ein1 dass wir nichts wissen knnen1 wenigstens nichts von allgemeiner1 sondern nur etwas von subjektiver ,wahrheit4 ,und indem er ausspricht1 dass unsere ,wahrnehmung1 fr uns wahr ist1 formulierte er den ,satz3 ,der ,mensch ist das ,mass der ,dinge4 ,von diesem ,standpunkt aus kamen seine ,nachfolger ,gorgias1 ,hippias etc4 zu einer ,verwerfung aller sittlichen ,normen und von allen ,wissenschaften blieb nur die ,dialektik brig oder die ,rhetorik1 die ,kunst1 den eignen ,willen1 das eigene ,mass1 den anderen aufzuzwingen4 ,zeitlich traf ihre ,blte mit dem grossen ,aufschwung des ffentlichen ,lebens in ,hellas nach den ,perserkriegen zusammen1 wodurch eine zweckmssige ,vorbildung der ,staatsmnner ntig wurde4 ,die ,sophisten fanden daher als ,lehrer der ,redekunst gewinnreiche ,ttigkeit1 ,protagoras selbst war ein sehr geschtzter ,wanderlehrer4 ,so haben die ,sophisten1 die prinzipiellen ,gegner des ,wissens1 dennoch die ,wissenschaft der ,satzbildung1 der ,grammatik1 des ,wohlklangs gradezu geschaffen1 und was sie fr uns ,mathematiker wichtig macht1 sie haben die ,lehre vom ,beweis mchtig gefrdert4 ,ich komme zu den ,atomikern4 ,vom ,leukipp wissen wir so wenig1 dass ,epikur meinen konnte1 er habe gar nicht existiert4 ,das ,zeugnis des ,aristoteles ist aber unanfechtbar4 ,leukipp ist wohl der ,urheber des ,grundgedankens1 aber in der berragenden ,persnlichkeit seines ,schlers ,demokrit ist er verschwunden4 ,zeller fasst beide zusammen als ,atomiker4 ,sidenote3 ,demokrit4 ,demokrit ist in ,abdera etwa um #dgj geboren1 und ist zwischen #ij und #ajj ,jahre alt geworden4 ,an umfassender ,bildung nur dem ,aristoteles vergleichbar1 hat er das ,wissen1 das er auf vielen ,reisen1 insbesondere nach gypten und ,babylonien1 erworben1 in einer ,reihe von ,schriften niedergelegt1 von denen leider zurzeit nur wenige ,bruchstcke1 meist ethischen ,inhalts1 erhalten sind4 ,glcklicherweise hat sich ,aristoteles sehr viel mit ,demokrit beschftigt1 whrend ,platon in auffallender ,weise ber ihn schweigt4 ,platon neigt berhaupt nicht zu literarischen ,angaben in seinen ,dialogen1 und wird wohl in seinen ,vorlesungen sich gengend mit ,demokrit beschftigt haben1 auch konnte er die ,lehre des ,demokrit zu seiner ,zeit als bekannt voraussetzen4 ,jedenfalls ist beim ,charakter ,platons irgendwelche bswillige ,absichtlichkeit zurckzuweisen4 ,soviel steht fest1 je tiefer die ,quellenforschung ging1 um so hher ist die ,gestalt des ,demokrit emporgewachsen1 den wir jetzt neben ,platon und ,aristoteles als den dritten grossen ,hellenischen ,philosophen werten4 ,trotz des geringen ,umfangs der erhaltenen ,fragmente knnen wir uns von der ,flle und ,khnheit seiner ,gedanken ein ziemlich deutliches ,bild machen4 ,mit den ,eleaten hat er die ,ewigkeit und ,unvernderlichkeit des ,seienden gemeinsam1 die berzeugung von der ,unzerstrbarkeit der ,materie4 ,aber ,heraklit missverstehend1 fassten jene sein ,werden als ein ,vergehen und ,entstehen der ,materie und nicht als einen ,wechsel der ,form im ,kreisprozess1 und da sie den ,unterschied zwischen ,werden und ,vernderung verfehlten1 leugneten sie schlankweg die ,bewegung und damit die ganze erkenntnistheoretische ,physik der ,erscheinung1 welche ja in der reinen ,bewegungslehre besteht4 ,hier setzen ,leukipp und ,demokrit ein1 sie mssen den ,begriff der ,materie umarbeiten1 um die ,bewegung begreiflich zu machen4 ,das ,seiende ist ihnen nicht1 wie dem ,parmenides1 die kugelfrmig gedachte1 lckenlose ,masse alles reell ,existierenden1 sondern es sind die unteilbaren1 1 ,atome1 1 die er hochmodern als der 1 dem ,wesen nach1 ganz gleich denkt1 nur mathematisch1 d4 h4 in bezug auf ,figur1 ,grsse und ,zahl verschieden4 ,leukipp und ,demokrit haben den ,begriff des ,atoms geschaffen1 diesen ,hilfsbegriff1 den ,physik und ,chemie bis auf den heutigen ,tag und in alle ,zukunft nicht entbehren knnen2 ein sehr bekannter ,chemiker sagte mir3 ,was ,demokrit ber die ,atome gesagt1 bildet die beste ,einleitung zu einem modernen ,lehrbuch der ,chemie4 ,und von ,heraklit entnahm er den ,gedanken der bestndigen ,bewegung und ,vernderung in der ,zusammensetzung der ,atome zu ,moleklen4 ,die ,atome bewegen sich ewig und anfangslos1 weil das in ihrem ,wesen liegt1 nach einem ,grund dieser ,bewegung zu fragen1 erklrt er fr tricht1 wie etwa die ,frage1 warum ein ,lwe ,fleisch frisst4 ,dass aber die ,atome sich bewegen knnen1 das liegt daran1 dass sie voneinander durch den leeren ,raum getrennt werden1 und auch dieser fr die ,mathematik so entscheidend wichtige ,grenzbegriff des leeren ,raumes und der ,porositt hat bei ,demokrit seine ,formulierung gefunden1 denn das ,leere 7 7 der ,pythagorer ist wohl nur ein ,synonym fr ,raum berhaupt1 obwohl selbstverstndlich ,keime fr ,demokritische ,gedanken bei den ,pythagorern liegen4 ,dieser leere ,raum1 von dem er mit ironischer ,anpassung an des ,parmenides 1 7,es gibt ein ,sein1 ein ,nichtsein gibt es nicht7 sagt1 dass er das ,nichts ist1 ermglicht alles wirkliche ,sein der ,aussenwelt4 ,aristoteles1 ,metaph4 ,i1 #d1 #ihe;b3 1 1 ' 1 1 4 ,leukipp und ,demokrit1 sein ,genosse1 erklren das ,volle und das ,leere als die ,elemente und nennen jenes das ,seiende1 dieses das ,nichtseiende1 und diese beiden sind die ,ursache1 der ,stoff1 alles ,wahrnehmbaren4 ,ja mit bewundernswerter ,khnheit der ,spekulation sagt ,demokrit3 4 ,das ,nichts ist ebenso existenzberechtigt als das ,ichts4 ,wie das ,atom nichts anderes ist als das ,differential1 der ,ursprung der ,masse1 so ist dieses nichts anderes1 als das ,differential1 der ,ursprung des ,raumes4 ,dass dies keine leere ,vermutung ist1 dass ,demokrit als der erste erreichbare ,urheber der ,differentialrechnung anzusehen ist1 dafr haben wir jetzt einen ,beweis in dem #aijg von ,heiberg aus dem ,palimpsest entzifferten 7so viel wie ,methode7 des ,archimedes1 welche ,h4 ,zeuthen bersetzt hat4 ,die ,formel fr das ,volumen der ,pyramide und des ,kegels1 die nach der ,angabe des ,archimedes von ,eudoxos streng d4 h4 euklidisch bewiesen1 die habe1 steht im ,ephodion1 ,demokrit gefunden aber nicht bewiesen d4 h4 nicht streng1 grade so wie ,archimedes seine mit ,differentialrechnung gefundenen ,formeln nur fr wahrscheinlich aber nicht fr streng bewiesen erachtet4 ,das ,verfahren des ,demokrit kann kein anderes gewesen sein als das des ,cavalieri1 das ,volumen ist das ,integral1 die ,summe der unzhlig vielen unendlich kleinen ,prismen1 deren ,grundflchen die vernderlichen ,querschnitte sind4 ,man vergleiche dazu die ,angabe ,plutarchs1 ,diels ,fragmente #aee 7auch ,anmerkung ,s4 #gbc73 ,es machte ihm nmlich die ,frage ,schwierigkeiten1 ob1 wenn man einen ,kegel parallel der ,basis durchschnitte1 die so entstehenden ,schnittflchen einander gleich seien oder nicht4 ,schon ,aristoteles hat darauf hingewiesen1 wie stark mathematisch durchtrnkt die ,lehre des ,demokrit gewesen1 der sich1 ,plutarch zufolge1 rhmte1 selbst die gyptischen ,harpedonapten in der ,reisskunst zu bertreffen4 ,bisher schwebte diese ,angabe in der ,luft1 jetzt ist sie durch den ,palimpsest besttigt worden4 ,ich mache auch auf den uns erhaltenen ,titel der ,schrift3 und auf seinen ,einfluss auf ,archimedes und dadurch auf ,galilei aufmerksam4 ,dass sich ,demokrit eingehend mit dem ,problem der ,kontinuitt beschftigt hat geht aus dem erhaltenen ,titel der verlorenen ,schrift3 7ber irrationale ,strecken und das ,kontinuum7 hervor4 ,demokrit ist von ,grund aus ,naturforscher im ,gegensatz zu ,platon1 dem ,dichter und ,metaphysiker1 er hat zum ersten ,male versucht ernsthaft eine mechanische ,welttheorie durchzufhren4 ,seine ,wirbelbewegung treffen wir bei ,descartes wieder1 wie auch seine ,unterscheidung der primren ,qualitten 7,schwere1 ,hrte1 mathematische ,gestalt etc471 der ,eigenschaften der ,atome1 von den sekundren1 wie ,farbe1 ,geschmack etc4 ,die ,zahl und die ,figur der ,atome ist es1 welche die wesentliche ,verschiedenheit der ,dinge bewirkt1 mit der ,trias1 ,atom1 leerer ,raum1 ,bewegung haben ,leukipp und ,demokrit die mathematische ,naturerkenntnis geschaffen4 ,das ,atom sowohl wie der leere ,raum sind ,ideen1 das ,wort rhrt von ,demokrit her1 und an ,demokrit knpft die ,platonische ,ideenlehre an4 ,h4 ,cohen zhlt in seinem vorzglichen ,marburger ,programm ,demokrit mit vollem ,recht zu den ,idealisten und zum recht eigentlichen ,vorgnger von ,platon4 ,wie dieser bezeichnet er die ,sinneswahrnehmung als dunkele1 die logische als klare ,erkenntnis2 ,w4 ,kinkel sagt1 es ist schwer begreiflich wie man ihn hat zum ,materialisten stempeln knnen4 ,ich mchte aber bemerken1 dass der ,idealismus sowohl des ,demokrit als der brigen idealistischen ,philosophen im ,grunde eine ,doppelnatur besitzt1 eine skeptische1 insofern er die ,realitt der ,sinneswahrnehmung leugnet1 und eine supranaturalistische1 insofern er die ,realitt des ,geistigen lehrt4 ,daher ist es ganz begreiflich1 dass von ,demokrit eine ,schule der ,materialisten ausgehen konnte1 wie von ,platon ,skeptizismus und insbesondere ,mystizismus 7,plotin1 ,augustin74 ,jedenfalls ist die tyche ,d4's nicht der blinde ,zufall1 sondern das ,schicksal als eine durchaus vernnftige ,gesetzmssigkeit des in ,erscheinung tretenden 7der ,phnomena74 ,nicht bloss auf metaphysischem ,gebiet ist ,demokrit ein ,vorlufer des ,platon1 sondern auch auf ethischem ,gebiet1 in der ,auffassung des ,menschen als -- das ,wort ist demokritisch -- in der ,wertung der ,erziehung berhrt er sich mit ,platon4 ,ich nenne hier ausser ,zeller und ,kinkel noch ,p4 ,natorp1 ,forsch4 z4 ,gesch4 des ,erkenntnisproblems im ,altertum2 ,g4 ,hart1 ,zur ,seelen- und ,erkenntnislehre des ,dem41 ,progr4 ,mhlhausen 7im ,elsass7 #ahhf2 ,p4 ,natorp1 ,die ,ethik des ,dem41 ,marburg #ahic4 ,sidenote3 ,platon4 ,platon1 der ,gttliche1 wie ihn ,schopenhauer bezeichnet1 ist im ,todesjahre des ,perikles #dbi aus vornehmster ,familie geboren1 mit ihm erreicht die ,hellenische ,philosophie ihren ,hhepunkt4 ,wie in einem ,brennpunkt fasst er alle bedeutenden ,gedanken seiner ,vorgnger1 der ,pythagorer1 der ,eleaten1 des ,heraklit und vor allem des ,demokrit zusammen1 um sie als ,bausteine seiner ,theorie des ,erkennens zu verwenden4 ,es ist das ,kennzeichen der ,allergrssten1 dass sie ber den ,parteien stehen1 oder richtiger1 wie ,lange in der ,geschichte des ,materialismus sagt1 dass sie die ,gegenstze ihrer ,epoche in sich zur ,vershnung bringen4 ,er ist mit ,kant der grsste ,idealist aller ,zeiten1 und keiner hat auf ,kant solchen ,einfluss gebt1 nicht einmal ,hume1 wie ,platon4 ,ich verstehe aber unter ,idealismus in der ,philosophie diejenige ,weltanschauung1 welche die ,welt der ,dinge nur insofern als seiend auffasst1 als sie ,gegenstand oder ,objekt der ,erkenntnis eines erkennenden ,subjektes ist4 ,sagt doch ,platon oft gradezu 7z4 ,b4 ,rep4 #ebi1 ,phaed4 #hcc1 ,tim4 #eac7 das ,seiende ist das ,unsichtbare1 das von uns nicht ,wahrnehmbare1 sondern nur ,gedachte1 das was das ,bewusstsein selbst bei sich selbst sieht4 ,unter ,realitt der ,erscheinung versteht man im idealistischen ,sinne diejenige ,eigenschaft derselben1 vermge derer sie zu in ,zeit und ,raum geordneten ,gegenstnden der ,erfahrung werden4 ,es ist ,platons ewiges ,verdienst1 dass er das ,problem des ,erkennens als das eigentliche ,grundproblem der ,philosophie in diese ,wissenschaft eingefhrt hat1 die er mit der ,frage 1 was ist ,wissen1 eigentlich erst als ,wissenschaft geschaffen hat4 ,kant trifft auch darin mit ,platon zusammen1 dass beide fr ihre ,erkenntnistheorie von der ,frage nach dem ,erkenntniswert der ,mathematik ausgingen4 ,ich nehme hier ,gelegenheit den ,dank auszusprechen1 den ich fr das ,verstndnis des ,philosophen ,platon der trefflichen ,jugendschrift ,h4 ,cohens1 ,plato und die ,mathematik1 ,marburg #ahgh schulde4 ,platon den ,dichter und ,gottsucher schildert eine ,broschre ,windelbands in hervorragender ,weise4 ,viel schuldete er seinem ,lehrer ,sokrates1 sowohl in bezug auf das ,interesse an der ,ethik1 an den sittlichen ,gesetzen und ,idealen der ,menschheit1 als besonders hinsichtlich des ,bestrebens die einzelnen ,begriffe scharf zu definieren4 ,nach dem ,tode des ,sokrates floh er aus ,athen1 und brachte etwa #aj ,jahre auf ,reisen zu1 berall den ,verkehr mit den geistigen ,grssen suchend4 ,in ,cyrene hat er beim ,pythagorer ,theodoros1 dessen wir schon bei ,gelegenheit des ,thetet gedacht haben1 sich das mathematische ,wissen der ,pythagorer angeeignet1 in ,unteritalien den grossen ,archytas von ,tarent kennen gelernt1 und in ,sizilien ebenfalls viel mit ,pythagorern verkehrt2 dass er von ,sizilien aus gypten besucht hat1 ist sehr wahrscheinlich4 ,nach ,athen zurckgekehrt1 grndete er dort den ,freund- und ,schlerbund der ,akademie1 ein ,gymnasium bei ,athen1 nach dem attischen ,heros benannt1 wo ,platon ein ,landgut besass4 ,ein glcklicher ,zufall hat uns das ,testament des ,platon erhalten1 es findet sich bei ,diogenes ,laertios und ist von ,u4 v4 ,wilamowitz und ,kiessling ,phil4 ,unters4 ,,iv4 ediert4 ,schon #bjjj ,jahre vor den ,amerikanischen ,multimillionren hat hier ein ,privatmann aus seinen ,mitteln eine ,universitt gegrndet1 die ,universitt ,athen1 die bedeutendste des ,altertums1 an der ,euklid und ,cicero studierten1 welche etwa #ijj ,jahre blhte1 bis sie ,justinian #ebi n4 ,chr4 aufhob1 teils um sich ihren ,besitz anzueignen1 teils weil die ,professoren auf ,seiten der ,gemahlin des ,kaisers1 der ,theodora1 standen1 und das ,heidentum oder richtiger den ,neuplatonischen ,mystizismus untersttzten1 whrend der ,kaiser das ,christentum oder das ,gottesgnadentum des ,monarchen als ,staatsreligion durchfhren wollte4 ,eine zweite ,reise nach ,sizilien #cfg ist wohl von ,dion1 dem ,freunde des ,platon und ,schwager des ,dionys ,i41 der s4 ,z4 ,platon seiner ,freimtigkeit wegen als ,sklaven verkaufen liess1 veranlasst4 ,platon sollte den jungen ,dionysios ,,ii4 nach den in der ,republik niedergelegten ethischen und politischen ,prinzipien erziehen4 ,aber wie fast alle ,theoretiker der ,pdagogik war er kein glcklicher ,praktiker4 ,noch einmal #cfa unterbrach eine zugunsten des ,dion unternommene ,reise seine im hchsten ,grade erfolgreiche akademische ,lehrttigkeit1 die bis zu seinem #cdg im #hj4 ,jahre eingetretenen ,tode angehalten haben soll4 ,was nun ,platon als ,mathematiker von ,fach betrifft1 so ist die ,legende von ,platons ,leistungen in der speziellen ,problemmathematik schon von ,c4 ,blass in seiner ,dissertation de ,platone mathematico1 ,bonn #ahfa1 zerstrt worden2 als reinen ,mathematiker haben ihn seine ,zeitgenossen ,archytas1 ,thetet und besonders der grosse ,eudoxos von ,knidos sicher weit bertroffen1 er ist von der ,philosophie zur ,mathematik gekommen und nicht umgekehrt4 ,platon hat nicht die ,philosophie der ,mathematik geschaffen1 wie ,m4 ,cantor sagt1 -- das wrde weit eher auf ,demokrit und ,eudoxos passen --1 aber was eben so wertvoll ist1 er hat die ,bedeutung der ,mathematik fr die ,philosophie erfasst1 und es bedarf nicht des seit ,melanchthon immer wieder zitierten 1 ,kein der ,mathematik ,unkundiger betrete meine ,schwelle1 aus der zweifelhaften ,quelle des ,tzetzes1 um uns darber zu belehren4 ,platon erkannte1 dass die ,mathematik fr die ,philosophie dieselbe ,bedeutung als ,hilfswissenschaft hat1 welche der ,physik fr die ,mathematik zukommt4 ,einerseits liefert sie fr die ,logik die einfachsten und schlagendsten ,beispiele1 wie uns denn ,aristoteles den ,beweis der ,pythagorer fr die ,irrationalitt der ,wurzel aus #b als ,beispiel eines indirekten ,beweises erhalten hat1 andrerseits liefert sie fr die ,erkenntnistheorie die ,probleme1 an deren ,lsung sich die ,philosophie entwickelt hat4 ,und ,platon gab mit der ,betonung dieser ,bedeutung der ,mathematik den mchtigen ,impuls1 der die ,bltezeit der ,hellenischen ,mathematik im #c4 ,jahrhundert herbeifhrte4 ,ganz besonders sind die erkenntnistheoretischen ,probleme1 welche die inkommensurabeln ,streckenbrche geben1 von ,platon und seinen ,schlern und ,mitarbeitern1 von ,thetet und insbesondere von ,eudoxos bearbeitet worden4 ,sidenote3 ,platon und die ,mathematik4 ,und noch in einer zweiten ,richtung sind wir ,platon den grssten ,dank schuldig2 ohne ihn und die scharfen ,worte1 mit denen er den gewaltigen ,wert der ,mathematik fr die ,bildung der ,jugend dargelegt hat1 wrde wahrscheinlich die ,mathematik ihre ,stellung als ,hauptfach in unseren ,gymnasien weder erhalten noch behauptet haben4 ,in seiner ,schrift vom ,staate1 der 1 der bedeutsamsten ,utopie1 die je geschrieben1 in der er als der ,erste den grossen ,plan einer idealen staatlichen ,erziehung der ,jugend ins ,einzelne durchgefhrt1 entwirft1 sogar bis auf die ,schulzimmer1 vergleicht er die ,bedeutung1 welche die ,mathematik in seiner ,zeit hat1 mit der1 welche sie haben sollte4 ,er geht in seiner ,wertung der ,mathematik als ,bildungsmittel von dem ,fundamentalsatz aus3 die ,wahrnehmungen zerfallen in zwei ,klassen1 die einen finden eine ,ergnzung durch das reine ,denken1 die andern nicht4 ,politeia #ebc heisst es3 ,ich zeige dir also1 wenn du es 7ein7siehst1 einiges was gar nicht die ,vernunft herbeiruft1 es wird schon durch die ,wahrnehmung hinlnglich beurteilt1 andres hingegen1 was auf alle ,weise die ,wahrnehmung zu untersuchen auffordert4 7hnlich ,timos #df47 ,und diese ,untersuchung der ,wahrnehmung1 welche sie umprgt in ,erfahrung im ,kantischen ,sinne1 bewirkt in erster ,linie die ,mathematik4 ,sie ist ihm der ,paraklet1 der ,wecker der reinen1 vernnftigen1 der wahren ,erkenntnis4 ,zunchst die ,arithmetik1 d4 h4 nicht die praktische ,rechenkunst1 die ,logistik1 sondern die wissenschaftliche ,zahlenlehre1 deren ,hauptteil die ,lehre von der relativen ,zahl1 von den ,verhltnissen1 bildet1 die 1 die innere ,schau1 der ,zahlenverhltnisse4 ,und dasjenige in der ,wahrnehmung1 was solche ,verhltnisse liefert1 das ist dadurch1 das es uns veranlasst1 ber die ,grnde dieser ,verhltnisse nachzudenken1 der ,herbeirufer1 der ,paraklet1 der reinen ,vernunft4 ,die ,betonung der dritten ,quelle1 aus der unser ,zahlbegriff fliesst1 der ,kategorie oder ,konstituente des ,bewusstseins ,relation1 bildet ein grosses ,verdienst ,platons um die ,begriffsbildung in der ,mathematik4 ,aus zahlreichen ,stellen 7man vgl4 auch ,theon ,smyrneus trad4 du ,grec en ,franais p4 ,j4 ,dupuis #ahib7 geht hervor1 dass ihm die ,zahl vorzugsweise relative ,zahl oder ,masszahl ist1 auf der alle ,erweiterungen des ,zahlbegriffs beruhen1 da die ,cardinalzahl1 die ,vieleinheit1 und die ,ordinalzahl1 die ,reihungszahl1 eine ,begriffserweiterung nicht zulassen4 ,die gleiche ,bedeutung wie der ,arithmetik erkennt er der ,geometrie zu4 ,er weiss sehr wohl1 dass ihr ,ursprung1 der ,veranlassung nach1 die ,wahrnehmung1 d4 h4 der sinnliche ,eindruck ist1 und spricht dies nicht nur in der ,republik1 sondern auch im ,timos ganz unumwunden aus4 ,aber1 sagt er1 der ,begriff des ,gleichen1 die ,idee ,gleichheit1 steckt nicht in der ,wahrnehmung gleicher ,steine1 obwohl wir ihn ohne diese ,wahrnehmung nicht htten4 ,die gleichen ,steine dienten als ,rechenpfennige1 daher lat4 calculare fr rechnen4 ,und er warnt nachdrcklich davor1 die ,wertung der ,geometrie von ihrem ,nutzen fr die ,praxis abhngig zu machen1 sondern sie lehrt und erleichtert uns die ,erkenntnis des ,wahrhaft-,seienden1 der ,idee1 ja sie bewirkt1 dass die hchste ,idee1 die ,idee des ,guten leichter geschaut werde4 ,sidenote3 ,platonische ,ideen4 ,da es ,platon ist1 der zuerst die ,bedeutung der ,idealisierung fr die reine ,geometrie erkannt hat1 wird es ntig auf die so viel umstrittene ,platonische ,ideenlehre nher einzugehen4 ,sie ist der ,grundstein seiner ,philosophie1 und zugleich von ,anfang an grade durch seinen bedeutendsten ,schler1 durch ,aristoteles missverstanden1 verspottet und entwertet worden4 ,nur aus dem ,verstndnis der ,platonischen ,idee lsst sich einsehen wie viel ,kant fr seine transzendentale sthetik des ,raumes aus ,platon entnommen hat4 ber die ,beziehung zwischen ,kant und ,platon verweise ich auf einen kleinen ,aufsatz in den ,philos4 ,arbeiten1 her4 von ,h4 ,cohen und ,p4 ,natorp ,bd4 #b ,heft #a #aijh ber ,mathematik4 ,vom ,sokrates nahm er die ,betrachtung1 dass dem allgemeinen 7,gattungs7 ,begriff jeder einzelne ,gegenstand1 von dem er abstrahiert wird1 zukommt4 ,von den ,pythagorern das ,interesse fr die geistigen ,prozesse der ,mathematik1 von den ,eleaten den ,grundgedanken1 dass nur dem durch die ,vernunft erkannten bleibendes ,sein zukommt1 von den ,atomikern die ,erkenntnis1 dass die ,zahl- und ,raumbegriffe1 grade weil sie vom sinnlichen ,standpunkt aus ,nichts sind1 das wirkliche ,sein reprsentieren und schmolz alles zusammen in seiner ,idee4 ,durch eine wahrhaft gttliche ,eigenschaft der ,vernunft wird dieselbe1 und zwar am leichtesten durch ,vermittlung der ,mathematik1 angeregt1 in den einzelnen ,erfahrungen1 die das ,daseiende 7 7 liefert1 das dauernd ,seiende 7 71 die ,urbilder1 die ,ideen zu erschauen1 ,hypothesen oder ,grundlegungen der reinen ,vernunft4 ,von ihnen als dem ewig ,seienden1 obwohl in keiner einzelnen ,erscheinung verkrpert1 empfngt das ,daseiende sein ,sein1 seine ,essenz1 seine ,substanz4 ,sind die ,ideen wie die des ,gleichen1 des ,schnen1 des ,wahren1 und die hchste ,idee1 welche alle andern trgt1 die des ,guten erschaut1 denn ,idee1 1 kommt von 7schauen71 so werden ihnen die ,erscheinungen untergeordnet1 und nun wird im einzelnen die ,idee geschaut1 im breiten ,strich die ,gerade1 im ,ball die ,kugel etc4 ,beim reifen ,menschen geht die ,idee der sinnlichen ,erscheinung voraus4 ,ehe wir also anhuben zu sehen und zu hren und die ,aussenwelt wahrzunehmen1 mussten wir in uns1 irgend woher genommen1 die ,erkenntnis des ,gleichen angetroffen haben1 das1 worauf wir die aus den ,wahrnehmungen stammenden ,gleichheiten beziehen knnen 7,phaedon p4 #geh1 ,thetet p4 #ahf c74 ,die ,platonische ,idee nhert sich1 wie aus dieser ,darstellung hervorgeht1 der 7idealistisch aufgefassten7 ,kategorie der ,substanz einerseits1 und berhrt sich andererseits mit dem ,begriff der ,kraft1 denn z4 ,b4 die ,idee des ,guten ist die ,ursache aller ,vollkommenheit1 sie ist gradezu die gttliche schpferische ,vernunft4 ,die ,idee1 wie z4 ,b4 ,sophist #bdh ,a beweist1 hat ,bewegung1 ,leben1 ,seele1 wie die ,leibnizsche ,monade1 sie wird fters gradezu oder 1 ,einheit genannt4 ,die ,stellung1 welche ,platon der ,mathematik anweist1 erinnert unwillkrlich an ,kant1 auch bei ,platon hat die ,mathematik eine ,zwischenstellung zwischen ,sinnlichkeit und ,logik1 auch bei ihm ist sie reine ,sinnlichkeit a priori1 die in das ,objekt der sinnlichen ,wahrnehmung1 ,zahl und ,gestalt hineinsieht und als ,ewig-,seiendes1 die im barbarischen ,schlamme der ,sinnlichkeit steckende ,seele hinleitet1 im ,abbilde das ,urbild das wahrhaft ,seiende zu sehen4 ,in der ,republ4 #ebi ,d1 #ebj ,c1 im ,timos #bh heisst es3 ,das1 was ihr ,wirklichkeit nennt1 die bunten ,gestalten am ,himmel und auf ,erden1 sind nur die ,abbilder von den ,urbildern in der ,erkenntnis und dem ,bewusstsein4 ,in seiner ,lehrttigkeit1 welche der ,hauptfaktor seines ,einflusses auf seine ,zeitgenossen war1 unterschied er ,empfindung2 ,anschauung2 ,hinzuziehung von ,mass und ,zahl -- 2 und ,hinzuziehung der ,idee1 die transzendentale ,erkenntnis1 die 4 ,sidenote3 ,raum bei ,platon4 ,platon hat das ,kategorische des ,raumbegriffes oder besser die ,idealitt des ,raumes1 die ja schon die richi der ,inder empfunden haben1 scharf hervorgehoben1 whrend er ,zeit und ,bewegung nicht hinlnglich geschieden hat4 ,die bekannteste ,stelle findet sich #ej-eb des ,timos1 des schwierigsten ,dialogs1 welcher beweist1 wie vllig ,platon im ,alter unter den ,bann pythagorischer ,gedankenkreise geraten war 7vgl4 den zitierten ,aufsatz von #aijh74 ,es heisst da3 ,der ,raum ist die aufnehmende ,mutter1 die ,idee1 das reine ,erzeugnis der ,vernunft1 der ,vater der ,gegenstnde der ,wahrnehmung der ,natur 7#ej ,d74 ,er bildet die #c4 ,art der ,erkenntnis1 der ewige unvergngliche ,raum 7#eb ,b71 der uns durch nichtsinnliche ,wahrnehmung 7' 7 durch eine ,art von unechter ,vernunftttigkeit mhsam klar wird1 den wir mit offenen ,augen trumen4 ,das ist nichts anderes als der ideale ,raum ,kants1 die reine ,form des usseren ,seins fr das erkennende ,bewusstsein als solches1 losgelst von aller ,individualitt4 ,seit ,aristoteles und durch ,aristoteles ist die ,meinung verbreitet1 dass ,platon ,raum und ,materie identifiziert hat1 und ,fr4 ,ast hat dies #ahaf1 ,plat4 ,leben und ,schriften ,note p4 #cfb in feiner ,weise aus dem ,gedankengang ,platons abzuleiten versucht4 ,dass ich anderer ,meinung bin1 habe ich schon in dem erwhnten ,aufsatz der ,marburger philosophischen ,arbeiten von #aijh gesagt1 es handelt sich bei der ,ableitung der ,krperwelt im ,timos im wesentlichen um eine ,kombination ,pythagorischer und ,demokritischer ,gedanken4 ,auf ,demokrit weist auch die so wichtige ,auffassung des ,punktes als ,streckendifferential1 als 1 ,ursprung der ,linie4 ,proklos 7,friedlein ,s4 #hh7 sagt1 aber es liegt in ihm verborgen eine unbegrenzte ,macht ,lngen zu erzeugen4 ,so hoch das ,verdienst ,platons um die erkenntniskritische ,untersuchung des ,raumbegriffs zu veranschlagen ist1 so muss doch auch die ,sage von ,platon als dem ,erfinder stereometrischer ,stze als unbegrndet zurckgewiesen werden4 ,er hat dies selbst1 so drastisch als man es nur wnschen kann1 getan4 ,in der bekannten ,stelle der ,republik heisst es3 ,ausserdem aber legen sie 7die ,griechen7 hinsichtlich der ,messung von allem was ,lnge1 ,breite1 ,tiefe hat eine bei allen ,menschen vorhandene1 eben so lcherliche als schmhliche ,unwissenheit an den ,tag4 ,kleinias fragt3 ,welche und wie beschaffene meinst du8 ,sokrates-,platon3 ,mein lieber ,kleinias1 habe ich doch selbst erst spt davon gehrt1 wie es mit uns in dieser ,hinsicht bestellt ist1 nmlich meiner ,ansicht nach1 nicht wie es sich fr ,menschen gehrt1 sondern fr ,schweine4 ,wie es mit den ,griechen in dieser ,hinsicht bestellt war1 erfahren wir aus ,thukydides1 wo die ,griechen den ,inhalt einer ,insel dem ,umfang proportional setzen4 ,platon ist sicher kein ,erfinder stereometrischer ,stze gewesen1 sein ,verdienst ist auch hier ein methodisches4 ,durch seinen ,umgang mit ,archytas und ,eudoxos hat er die ,bedeutung der ,stereometrie erkannt1 und die ihm zuteil gewordene ,anregung auf seine ,schler bertragen1 die denn auch nicht ermangelten die ,stereometrie zu frdern4 ,sidenote3 ,platon als ,mathematiker4 ,eben so falsch ist es1 dass ,platon die sogen4 ,analysis zur ,lsung der ,konstruktionsaufgaben erfunden habe4 ,dass ,platon die analytische ,methode gekannt hat1 geht unwiderleglich aus ,menon ,s4 #hg bei der ,frage1 ob ein gegebenes ,dreieck in einen gegebenen ,kreis eingetragen werden knne1 hervor4 ,proklos p4 #eh3 ,sie berlieferten die trefflichste ,methode1 und zwar die1 welche durch die ,analyse das ,gesuchte auf ein anerkanntes ,prinzip zurckfhrt1 welche auch ,platon1 wie sie sagen1 dem ,laodamas hinterliess1 mit der dieser vieles in der ,geometrie gefunden haben soll1 dann aber auch jene1 die auf genauer ,einteilung beruht1 welche ,platon ebenfalls stark betonte4 7,fr letztere ,methode denke man an die ,untersuchungen ber die ,beziehungen zwischen ,gerade und ,gerade1 ,gerade und ,kreis etc47 ,bei ,diogenes ,laertios ,,iii1 #be heisst es3 ,aber ,pappos1 der im ,buch ,,vii seiner ,kollektaneen1 diesem ,inventar ,hellenischen ,knnens1 sehr ausfhrlich ber die ,analysis gehandelt hat1 erwhnt mit keinem ,wort des ,platon4 ,die ,sage liebt es eben1 alle ,heldentaten auf das ,haupt des ,haupthelden zu hufen4 ,aber die ,sache ist an sich klar1 in dem oben erwhnten berrest der ,arbeit des ,hippokrates ist die analytische ,methode angewandt1 und jede ,gleichung ist ein ,beispiel derselben1 die ,verwandlung des ,rechtecks in ein ,quadrat bei den ,indern 7,s4 #aei7 ist ohne ,analyse unmglich1 und im ,grunde verfhrt jeder ,knstler analytisch4 ,erst muss das ,kunstwerk1 der ,plan des ,architekten1 im ,kopfe fix und fertig sein1 ehe der erste ,pinselstrich1 der erste ,spatenstich erfolgen kann4 ,die ,definition von ,analysis findet sich ,euklid ,,xiii1 #e und sie rhrt1 wie ,bretschneider1 ,geometrie und ,geometer vor ,euklides1 bemerkt hat1 von ,eudoxos her3 ,analysis ist die ,annahme des ,gesuchten als zugestanden durch die ,folgerung hindurch bis zu einem als wahr ,bekannten4 ,platon hat als ,philosoph auf die ,bedeutung der analytischen ,methode fr die ,konstruktion und als ,beweismittel in jeder ,wissenschaft aufmerksam gemacht und grade an der angefhrten ,stelle ,menon ,s4 #hg wird die mathematische ,anwendung als ,beispiel gebraucht1 weil sie besonders einfach ist und ,plato sagt selbst3 ,ich brauche den ,ausdruck ,aus der ,voraussetzung so1 wie oft die ,geometer argumentieren4 ,ebenso apokryph ist die unter ,platons ,namen gehende ,lsung des ,problems der ,wrfelverdoppelung4 ,in meinem ,urteil ber ,platon den ,mathematiker schliesse ich mich vllig ,blass an1 der seine ,dissertation de ,platone ,mathematico also beendet3 nam si amicus ,plato1 amicior tamen veritas3 et is quoque1 qui scientiae amorem aliis iniecit1 de scientia bene est meritus4 ,die ,wrfelverdoppelung4 ,sidenote3 ,wrfelverdoppelung 7,delisches ,problem74 ,dies ,problem1 das sogen4 erste ,delische ,problem1 ist eins der drei grossen ,probleme3 ,wrfelverdoppelung1 ,winkel- oder ,bogenteilung 7,kreisteilung71 ,quadratur des ,zirkels1 an deren ,bewltigung sich die ,hellenische ,mathematik zu ihrer bewundernswerten ,hhe entwickelt hat4 ,die beiden ersten ,probleme sind von den ,pythagorern und ihren ,auslufern1 unmittelbar nachdem sie durch die nach ,pythagoras genannte ,satzgruppe die ,probleme1 welche auf ,gleichungen zweiten ,grades fhren1 bewltigt hatten1 in ,angriff genommen worden4 ,diese ,tatsache liefert einen klaren ,beweis1 dass der eigentlich leitende ,gesichtspunkt der ,hellenen der arithmetische war und dass die ,griechen schon zu jener ,zeit klar den ,satz des ,vieta erkannten1 dass mit der ,vervielfltigung des ,wrfels und der ,trisektion des ,winkels die ,gleichung dritten 7und vierten7 ,grades allgemein gelst sei4 ,in drei aufeinanderfolgenden ,programmen von ,linz hat ,ambros ,sturm #ahie1 #if1 #ig eine vortreffliche ,geschichte des ,delischen ,problems geliefert1 im ,anschluss an ,montuclas ,quadrature du cercle4 ber den ,ursprung unseres ,problems berichtet ein ,brief das ,eratosthenes 7s4 u471 den ,eutokios1 ,bischof von ,askalon1 geb4 #dhj n4 ,chr41 in seinem ,kommentar zu ,archimedes ,kugel und ,zylinder berliefert hat4 ,eratosthenes wnscht1 dass es dem ,knige ,ptolemaios wohlergehe4 ,es wird erzhlt1 dass ein alter ,tragiker1 den ,minos eingefhrt habe1 der dem ,glaukos ein ,grabmal erbauen lassen wollte1 und als er dabei bemerkte1 dass es nach allen drei ,dimensionen #ajj ,fuss mass1 soll er gesagt haben3 ,zu klein hast du des ,knigs ,grab mir angelegt1 ,drum dopple es1 doch nicht vergiss der schnen ,form1 ,verdopple jede ,kante schnell des ,grabs4 ,er schien aber sich geirrt zu haben1 denn durch ,verdopplung der ,seiten wird das ebene ,feld vervierfacht1 der ,raum verachtfacht4 ,seitens der ,geometer wurde nun geforscht1 wie man einen ,krper unter ,beibehaltung seiner ,gestalt verdoppeln knne und man nannte dies ,problem die ,wrfelverdopplung 7 71 denn vom ,wrfel ausgehend suchten sie diesen zu verdoppeln4 ,whrend aber alle lange ,zeit nicht aus noch ein wussten1 wurde es zuerst dem ,hippokrates von ,chios klar1 dass der ,wrfel verdoppelt werden wrde1 wenn zwischen zwei ,strecken1 von denen die grssere das ,doppelte der kleineren ist1 zwei mittlere ,proportionalen in stetiger ,proportion gefunden wren4 ,so verwandelte er diese ,schwierigkeit in eine andere nicht geringere4 ,nach einiger ,zeit sollen einige ,delier1 welche durch einen ,orakelspruch zur ,verdoppelung eines ,altars gedrngt wurden1 in dieselbe ,verlegenheit geraten sein4 ,und sie sollen die ,geometer aus der ,umgebung des ,platon in der ,akademie gebeten haben das ,gesuchte zu finden4 -- ,die letztere ,version war im ganzen ,altertum verbreitet1 z4 ,b4 ,theon von ,smyrna 7aus einer andern nicht weiter bekannten ,schrift des ,eratosthenes 7,ambros ,sturm71 ,plutarch an #b ,stellen ,de genio ,socratis ,,vii2 ,de apud4 ,delphos ,,vi1 ,joh4 ,philopmos1 7,commentator des ,aristoteles2 71 ,vitruv1 ,valerius ,maximus4 ,wir sehen hier einen der deutlichsten ,beweise fr den ,zusammenhang der hellenischen ,mathematik mit der indischen1 nur dass die ,inder1 entsprechend der frheren ,entwicklungsstufe die ,flche verdoppeln1 d4 h4 sich mit der quadratischen ,gleichung begngen1 whrend die ,pythagorer1 das kulturelle ,problem von den ,indern aufnehmend1 das ,volumen verdoppeln1 d4 h4 zur ,gleichung #c4 ,grades fortschreiten4 ,sidenote3 ,archytas4 ,die lteste ,lsung zufolge ,eutokios ,bericht aus ,eudemos 7nach ,p4 ,tannery aus ,sporus1 der etwa um #cjj n4 ,chr4 ,eudemos benutzt hat7 ist die des ,archytas aus ,tarent1 den ,horaz in der ,ode #bh des ,buch ,i erwhnt te maris et terrae numeroque carentis arenae mensorem cohibent1 ,archyta1 der etwa #dcj bis #cfe zu setzen ist1 wo er durch ,schiffbruch am ,kap ,matinum den ,tod fand4 ,platon hatte bei seiner ersten ,reise nach ,sizilien die ,bekanntschaft des als ,staatsmann1 ,philosoph und ,mathematikers gleich ausgezeichneten ,pythagorers gemacht1 und stand mit ihm in ,briefwechsel4 ,archytas soll seinerseits den ,platon in ,athen wiederbesucht haben4 ,von den ,schriften1 die unter seinen ,namen auf uns gekommen sind1 ist fast alles als unecht erwiesen4 ,seine ,lsung des ,delischen ,problems1 die bedeutendste von allen1 zeigt ihn als erstklassigen ,mathematiker4 ,ich gebe den ,wortlaut 7s4 ,figur74 ,illustration und mgen die beiden gegebenen ,strecken darstellen1 verlangt zwischen und zwei mittlere ,proportionalen zu finden4 -- ,um die grssere1 nmlich 1 mge der ,kreis beschrieben werden und ihm werde die gleiche ,sehne eingefgt1 und ausgezogen soll diese mit der in berhrenden ,linie des ,kreises in zusammentreffen4 ,neben d4 h4 parallel mge gefhrt werden1 auch ein ,halbcylinder ersonnen werden senkrecht auf den ,halbkreis und ein senkrechter ,halbkreis auf 1 welcher in dem ,parallelogramm 7dem ,achsenschnitt7 des ,cylinders liegt4 ,wird nun der ,halbkreis herumgefhrt in der ,richtung von nach 1 whrend der ,endpunkt des ,durchmessers fest bleibt1 so wird er die cylindrische ,flche schneiden und in ihr eine ,linie einzeichnen4 ,und wenn wiederum herumgedreht wurde und zwar bei beharrender ,linie das ,dreieck 1 in dem ,halbkreis entgegengesetzter ,bewegung1 wird es fr die ,strecke eine ,kegelflche erzeugen4 ,und diese wird bei der ,drehung die ,linie auf dem ,cylinder in einem gewissen ,punkte treffen1 und zugleich wird auch ,punkt einen ,halbkreis in der ,kegelflche beschreiben4 ,an dem ,orte des ,zusammentreffens der ,linien habe nun der bewegte ,halbkreis eine ,lage wie etwa 1 das entgegengesetzt gedrehte ,dreieck die von 1 und der ,punkt des besagten ,zusammentreffens sei 4 ,und der von beschriebene ,halbkreis sei und sein ,schnitt mit sei die ,sehne 4 ,und es werde von auf die ,ebene des ,halbkreis das ,lot gezogen1 so wird es auf die ,peripherie des ,kreises fallen wegen des ,senkrechtstehens des ,cylinders4 ,es falle also und sei und die von an geknpfte ,linie treffe in 1 und den ,halbkreis in 4 ,es mge auch 1 1 gezogen werden4 ,da nun jeder der ,halbkreise und senkrecht steht zur ,grundebene1 so steht auch ihr gemeinsamer ,schnitt senkrecht zur ,ebene des ,kreises1 daher steht auch senkrecht auf 1 das heisst das ,rechteck aus und ist gleich dem ,quadrat ber 4 ,folglich ist das ,dreieck jedem der ,dreiecke 1 hnlich1 und ist rechtwinklig4 ,aber auch das ,dreieck ist rechtwinklig2 folglich sind die ,linien und parallel1 und es wird das ,verhltnis bestehen wie zu 1 ebenso ist zu und so auch zu wegen der hnlichkeit der ,dreiecke1 also sind die #d 7,strecken7 1 1 1 der ,reihe nach in ,proportion und ist gleich 1 da sie gleich ist4 ,zu den beiden gegebenen und sind also die beiden mittleren ,proportionalen gefunden worden u4 4 ,analytisch geometrisch ist diese ,konstruktion1 welche ein glnzendes ,zeugnis von dem ,knnen des ,archytas ablegt1 sehr leicht zu verifizieren4 ,whlt man als ,abscissenaxe1 als ,anfangspunkt1 und die ,tangente in an den ,kreis als ,ordinatenaxe1 so ist1 wenn x1 y1 z2 a und b gesetzt wird1 da auf ,zylinder1 ,kegel und ,wulst liegt3 #a7 x#b y#b ax 7,gleichung des ,cylinders72 #b7 x#b y#b z#b 7a#b_/;b#b7x#b 7,gleichung des ,kegels durch doppelten ,ausdruck des ,cosinus des konstanten ffnungswinkels7 #c7 x#b y#b z#b 7x#b y#b7 7,gleichung des ,wulstes74 ,daraus fr ,punkt 3 7ax7 a#bx#b 3 b#b und a#cx a#dx#d 3 b#d2 x#c b#d 3 a2 x b7b 3 a71 7x#b y#b7 7ab#b7 und 7x#b y#b z#b7 7a#b;b71 also 3 3 3 4 ,dass ,archytas seine ,konstruktion analytisch d4 h4 von der gelsten ,aufgabe aus rckwrts gehend gefunden1 unterliegt keinem ,zweifel und ebensowenig die ,ansicht ,bretschneiders1 dass er vom rechtwinkligen ,dreieck ausging und auf projizierte4 ,die ,lsung des ,archytas wird besttigt durch den oben besprochenen ,brief des ,eratosthenes1 durch ,vitruv und ,diogenes ,lartios 7#bjj n4 ,chr474 ,wir sehen hier wie hoch etwa um #djj die ,kenntnisse der ,pythagorer stehen2 der ,potenzsatz 7der zweite ,hauptsatz vom ,kreise71 die ,stze vom rechtwinkligen ,dreieck und ihre ,umkehr1 die hnlichkeitslehre1 die ,anwendung der ,bewegung zur ,konstruktion1 allerdings nach dem ,vorgang des ,hippias von ,elis und seiner ,quadratrix 7s4 u47 ,der ,satz3 ,stehen #b ,ebenen auf einer dritten senkrecht1 so steht ihre ,schnittgerade auch auf dieser senkrecht1 die ,kenntnis und ,benutzung der geometrischen ,orte2 ,schnitt eines ,cylinders und eines ,kegels1 und damit die erste ,raumkurve1 der ,wulst und sein ,schnitt1 die erste von ,proklos spirische benannte ,linie1 und berhaupt so grosse stereometrische ,kenntnisse1 dass es klar wird1 dass die ,pythagorer1 vor allem ,archytas die ,lehrer des ,platon gewesen sind1 und nicht umgekehrt1 wie das ja die oben zitierte ,stelle der ,gesetze besttigt4 ,sidenote3 ,eudoxos4 ,die nchste ,lsung fhrt uns auf den grssten ,mathematiker und ,astronom zur ,zeit des ,platon1 auf ,eudoxos von ,knidos1 dessen ,ruhm durch den des ,platon lange verdunkelt ist und den die zusammenfassende ,geschichte der ,mathematik bisher zu stiefmtterlich behandelt hat4 ,die ,programme von ,h4 ,knssberg1 ,dinkelsbhl #ahhh-ij1 der ,astron41 ,math4 und ,geograph ,e4 v4 ,knidos1 werden ihm gerecht4 ,eudoxos auf allen drei ,gebieten und auch auf dem der ,gesetzgebung gleich bedeutend1 ist etwa um #daj zu ,knidos1 einer dorischen ,stadt in ,karien1 an der ,kste von ,kleinasien1 aus armer ,familie hervorgegangen1 frh kam er in das ebenfalls dorische ,tarent und genoss dort in ,mathematik und ,astronomie den ,unterricht des grssten ,pythagorers1 des ,archytas4 ,etwa #bc ,jahre alt ging er nach kurzem ,aufenthalt in ,athen1 wo er ,platon gehrt haben soll1 nach gypten1 vermutlich als ,begleiter eines ,arztes ,chrysippos1 mit ,empfehlung des ,sparterknigs ,agesilaos an ,nektanebos 7,necht-,harebht74 ,die ,reise fllt gegen #chj1 da etwa von #cid-chj ,nektanebos den ,aufruhr seiner gypter bekmpfen musste4 ,dort verkehrte er in ,heliopolis mit den ,priestern insbesondere mit dem ,priester ,chonuphis und indem er vllig ihre ,sitten annahm 7 1 geschoren am ,scham und ,augenbrauen7 bekam er ,einblick in das riesige astronomische ,beobachtungsmaterial und dort schrieb er seine ,octateris etwa um #cge1 vergl4 ,a4 ,boeckh3 ber die vierjhrigen ,sonnenkreise der ,alten #ahfc4 ,die ,octateris ist eine #h;jhrige ,periode zum ,ausgleich des ,mond- und ,sonnenjahres4 #h #ced #c #cj #bibb #h #cfe-a_/d4 ,etwa um #cgj in der ,akme grndete er in ,kyzikos in ,mysien 7,panorma am ,marmorameer7 eine ,hochschule1 die rasch zu grosser ,blte gelangte1 aber schon nach wenigen ,jahren trieb ihn sein rastloser ,bildungseifer in die ,weite4 ,zunchst zog er nach ,athen und fhrte eine grosse ,anzahl seiner ,schler dem ,platon zu1 darunter die bedeutendsten ,mathematiker der ,akademie1 wie ,menaichmos1 den eigentlichen ,entdecker der ,kegelschnitte1 ,dinostratos1 der den ,nutzen der ,kurve des ,hippias von ,elis fr die ,quadratur des ,zirkels erkannte und ihr den ,namen ,quadratrix1 1 verschaffte1 ,athenaios1 ,helikon etc4 ,von ,athen zog er nach ,sizilien und studierte dort unter dem italischen ,lokrer ,philistion1 vermutlich auch ein ,pythagorer1 ,medizin4 ,dann kehrte er von ,knidos zurck1 mit grossen ,ehren empfangen1 und schuf fr die ,stadt neue ,gesetze4 ,unsere fast einzige ,quelle ber ,eudoxos ist ,diogenes ,laertios1 die sich aber auf gute ,autoritten wie ,kallimachos1 ,sotios1 ,nikomachos1 ,eratosthenes sttzt4 ,sonst haben wir nur eine kurze ,notiz in der ,ethik des ,aristoteles #agb1 b4 #ae1 wonach er ,hedoniker etwa im ,sinne ,demokrits war und in dem bekannten ,lexikon des ,suidas1 der zwar die drei sehr gelehrten ,tchter des ,eudoxos mit ,namen nennt1 aber ber ihn selbst so gut wie nichts sagt4 ,doch gibt ,aristoteles seinem ,charakter ein gnstiges ,zeugnis4 ,aber ber die wissenschaftliche ,bedeutung des ,mannes war das ganze ,altertum einig1 und ich kann dafr auf ,cicero verweisen1 den ich1 wie sehr ,sie auch sein ,cato major1 sein ,llius1 seine ,officien gelangweilt haben mgen1 als ,historiker nicht zu unterschtzen bitte4 ,diogenes ,laertios berichtet1 dass er in ,knidos statt ,eudoxos in ,endoxos umgetauft wurde1 d4 h4 der ,anerkannte und ,eratosthenes nennt ihn1 den ,astronomen1 ,mathematiker1 ,geographen1 ,philosophen1 ,mediziner1 ,staatsmann1 der an die ,allmenschen des ,cinquecento an ,leonardo da ,vinci und ,michelangelo erinnert1 den ,gttergleichen in dem ,epigramm3 4 ,auch ,platon hatte die hchste ,achtung vor ,eudoxos als ,mathematiker1 wie aus seiner #ac4 ,epistel hervorgeht und aus der ,angabe bei ,plutarch1 dass er die ,delier an den ,eudoxos verwiesen habe4 ,er starb #ec ,jahre alt um #cef4 ,sidenote3 ,lsung des ,delischen ,problems von ,eudoxos4 ,seine ,lsung des ,delischen ,problems bergeht ,eutokios1 die kurze ,andeutung bei ,eratosthenes war ihm unverstndlich1 und die ihm vorliegende ,lsung fehlerhaft berliefert4 ,eratosthenes sagt in dem zitierten ,briefe3 ,whrend nun diese 7die ,geometer der ,akademie7 sich arbeitsfreudig drangaben und zu zwei gegebenen zwei mittlere zu fassen suchten1 soll sie ,archytas der ,tarentiner mittelst des ,halbcylinders gefunden haben und ,eudoxos von ,knidos mittelst der bogenfrmig 77 genannten ,linien4 ,das ,wort ,kampylos bedeutet gekrmmt insbesondere gekrmmt nach ,art des ,kriegsbogens der ,griechen 9999symbol1 den ,homer stets mit diesem epitheton ornans bezeichnet4 ,es ist ,p4 ,tannery gelungen 7,sur les solutions du problme de ,delos par ,archytas et par ,eudoxe1 ,mm4 de ,bordeaux ,ser4 #b1 ,t4 ,,ii ,paris #ahgh p4 #bgg71 die naturgemss eng an ,archytas anschliessende ,lsung des ,eudoxos wiederherzustellen1 dadurch dass er erkannte die ,kurve msse ein dem griechischen ,kriegsbogen hnliches ,aussehen haben und daraufhin1 nicht wie ,v4 ,flauti1 ,geom4 di sit4 ,napol4 #ahdb1 #c4 ,aufl4 die ,projektion der ,schnittkurve des ,wulstes und des ,kegels auf die zx ,ebene1 sondern auf den ,grundkreis1 auf die xy ,ebene1 untersuchte4 ,illustration ,eudoxos betrachtete die ,schnittkurve des ,wulstes und des ,kegels1 d4 h4 also er sah zunchst davon ab1 dass ,punkt der ,figur99 auf der ,peripherie des ,grundkreises liegt1 immer ist3 #b_/7b7 #b_/7b7 _/ oder ,i3 #b b#b_/;a4 99 ,in der ,figur ist durch ,q1 durch 1 und durch ,s ersetzt4 ,dadurch ist die ,projektion eines ,punktes der ,schnittkurve und damit ihre ,projektion auf die xy ,ebene1 die ,ebene des ,grundkreises1 definiert4 ,sowohl ihre ,gleichung wie ihre ,konstruktion ist nun ohne weiteres klar1 sobald man noch nachgewiesen1 dass 1 wo die ,abscisse x von 7und 74 ,es ist3 _/ _/ oder 4 x 4 b#b_/;a 4 also nach x also die ,gleichung der ,kurve #b x#b y#b a#bx#d_/;b#d d4 h4 also eine durch die ,substitution x#b1 y#b transformierte ,parabel1 welche ,tannery analytisch untersucht hat4 ,ihre geometrische ,konstruktion ist usserst einfach vergl4 die ,fig4 #a und das richtige der ,punkt wo diese ,kurve den ,halbkreis schneidet4 ,es ist nach ,konstruktion3 #a #a und #a_/7a7 #a_/1 oder #b 4 und da #b a 4 so ist #b b#b_/;a somit ein ,punkt des ,ortes4 ,sidenote3 ,mechanische ,lsung von ,eudoxos 7,platon74 ,vom ,eudoxos rhrt m4 ,e4 auch die ,konstruktion her1 welche ,eutokios dem ,platon zuschreibt4 und 1 s4 ,fig41 seien die gegebenen ,strecken2 man verlngere sie nach und 1 so dass und rechte ,winkel sind1 dann ist nach der ,satzgruppe des ,pythagoras 3 3 3 4 ,illustration ,illustration ,die ,punkte und lassen sich auf mechanischem ,wege leicht finden mittelst zweier aufeinander verschiebbarer rechten ,winkel 7,winkelhaken72 es wurde ein eigenes ,hilfsinstrument 7siehe ,figur7 angefertigt1 durch einen beilfrmigen ,einschnitt in die ,lineale 71 ,kanon7 wurde dafr gesorgt1 dass sich nur parallel zu bewegen konnte1 die nhere ,beschreibung siehe man bei ,a4 ,sturm l4 c4 p4 #ej4 ,die ganze ,konstruktion ist so unplatonisch wie mglich1 wir wissen dass gerade auf ,platon die strenge ,beschrnkung der geometrischen ,hilfsmittel auf ,zirkel und ,lineal zurckgeht1 dass er die sogenannte ,neusis1 die ,einschiebung von ,strecken auf mechanischem ,wege verpnte4 ,ausserdem berichtet ,plutarch ganz ausdrcklich ,quaest1 conv4 ,,viii p4 c4 #a3 ,platon tadelte ,eudoxos1 ,archytas und ,menaichmos1 weil sie die ,verdoppelung eines ,krpers auf instrumentale und mechanische ,apparate zurckfhrten4 ,dagegen passt sowohl die ,anwendung des ,satzes von der ,hhe im rechtwinkligen ,dreieck1 den auch ,archytas anwandte und die ,lsung mittelst eines ,instrumentes sehr gut auf ,eudoxos1 der als leidenschaftlicher ,astronom mit ,apparaten durchaus vertraut war4 ,ich schliesse hier gleich den ,bericht ber ,eudoxos ,gesamtleistungen an4 ,von ,eudoxos rhrt fast sicher das ganze #e4 ,buch der ,elemente des ,euklid her1 die so diffizile ,lehre vom ,streckenbuch1 und zwar wrtlich2 man vergl4 ,proklos1 ed4 ,friedlein p4 #fh und s4 u4 ,euklid4 ,und ein ,scholion der lat4 ,ausgabe der #f ersten ,bcher ,basel #aeej zum #e4 ,buch des ,adelos und im prchtigen ,codex des ,euklid aus der ,sammlung ,mazarin ist von ,knoche als von ,proklos herrhrend erkannt1 es heisst da3 ,einige sagen dass dieses ,buch die ,erfindung des ,eudoxos sei1 -- und das wird direkt besttigt durch weitere ,scholien 7,knoche #ahfe7 und indirekt dadurch1 dass ,buch #g der ,elemente die ,lehre von den ,proportionen fr ganze ,zahlen noch einmal aufnimmt1 ohne irgend eine ,rcksicht auf das #e4 ,buch4 ,von ,eudoxos rhren die fnf ersten ,stze des ,,xiii4 ,buchs samt der ,definition von ,analysis und ,synthesis her1 vermutlich auch ein ganzer ,teil der weiteren ,stze ber die #e ,platonischen ,krper4 ,eudoxos1 der als grosser ,astronom auf das genaueste mit der ,sphrik vertraut war1 ist wohl der eigentliche ,schpfer der spter von ,theodosios bearbeiteten ,sphrik4 ,fr eine ,anzahl wichtigster ,stze der ,stereometrie haben wir das schwerwiegende ,zeugnis des ,archimedes1 der in seiner ,quadratur der ,parabel1 der ersten grossen ,leistung der ,integralrechnung1 das nach ihm benannte jetzt so viel besprochene ,prinzip lteren ,geometern vindiziert1 welche damit bewiesen1 dass ,kreise sich wie die ,quadrate1 ,kugeln wie die ,kuben ihrer ,durchmesser verhalten1 ferner dass jede ,pyramide der dritte ,teil des ,prisma von gleicher ,grundflche und ,hhe1 jeder ,kegel der dritte ,teil des ,cylinders von gleicher ,basis und ,hhe sei4 ,alles das haben sie durch ,annahme des aufgestellten ,lemma bewiesen4 ,hier wurde ,eudoxos ,name nicht genannt4 ,aber in der ,einleitung zum ersten ,buch seiner ,schrift3 4 heisst es3 ,ebenso verhlt es sich mit vielen von ,eudoxos ber die ,krper aufgefundenen ,stzen1 die ,beifall erhalten haben z4 ,b4 dass jede ,pyramide etc41 jeder ,kegel etc4 ,denn obgleich diese ,stze ber diese ,gebilde schon frher experimentell bekannt waren1 so traf es sich doch1 obgleich es vor ,eudoxos viele erwhnenswerte ,geometer gab1 dass sie von keinem begrifflich erkannt und auch von keinem folgerichtig bewiesen wurden4 ,demnach hat ,eudoxos auch einen bedeutenden ,anteil am ,,xii4 ,buch der ,elemente4 ,im besonderen sind die wertvollen ,beweise ,,xii1 #b -- ,,xii1 #aj ,eigentum des ,eudoxos1 und indem sie sich eng an die ,definitionen und ,stze des #e4 ,buches anschliessen1 geben sie wie ,l4 ,ofterdinger bemerkt hat1 zugleich einen ,beweis fr das ,eigentumsrecht des ,eudoxos auf ,buch ,v4 ,freilich mssen wir das mathophilosophische ,verdienst des ,eudoxos jetzt nach dem ,ephodion erheblich einschrnken4 ,das ,prinzip der ,exhaustionsmethode des ,euklid ist im ,grunde nichts weiter als das unendlich kleine des ,demokrit1 das ,eudoxos den ,hellenen mundgerecht gemacht hatte1 welche vor der rcksichtslosen ,khnheit1 mit der ,demokrit seine ,differentiale der ,masse und des ,raumes einfhrte1 scheuten4 ,es ist so ziemlich derselbe ,vorgang1 welcher sich in der ,neuzeit abspielte1 als die ,fluxion1 das ,moment des ,newton1 das infiniment petit des ,leibniz von ,lagrange durch die ,ableitung ersetzt wurde4 ,sidenote3 ,das ,weltsystem des ,eudoxos4 ,so gross die ,leistungen des ,eudoxos auf mathematischem ,gebiete waren1 so bedeutend er als ,geograph war durch seine 1 eine umfassende ,lnder- und ,vlkerkunde1 am grssten steht er doch als ,astronom da4 ,so leidenschaftlich war seine ,liebe zur ,sternkunde1 dass er wie ,plutarch erzhlt1 geussert hat ,ich wnschte auf die ,sonne zu kommen um die ,gestalt und ,grsse des ,gestirnes kennen zu lernen und wre es auch um den ,preis1 wie ,phaton zu verbrennen4 ,an den verschiedensten ,punkten des ,orbis terrarum hat er die ,sterne beobachtet1 noch ,strabo wurde seine ,warte bei ,heliopolis gezeigt1 auch eine eigentmliche ,sonnenuhr 7,spinne1 wohl von der hnlichkeit mit dem ,netze einer ,spinne7 hat er konstruiert4 ,wir verdanken die ,kunde seines ,weltsystems1 des ersten1 das streng mathematisch die ,bewegungen der ,gestirne zu erklren suchte1 ,aristoteles in der ,metaphysik und besonders dem so wichtigen ,commentar des ,simplicius zu ,aristoteles de coelo1 auf den gesttzt ,i4 ,k4 ,schaubach in seiner klassischen ,geschichte der griech4 ,astron4 bis auf ,eratosthenes ,gtt4 #ahjb und der grosse ,chronologe ,chr4 ,l4 ,ideler #ahjf und besonders #ahbh1 #bi ,eudoxos als ,astronom wrdigen konnten4 ,die vllige ,aufklrung gab der hervorragende italienische ,astronom ,g4 ,v4 ,schiaparelli in ,le sfere omocentriche di ,eudosso1 di ,calippo e di ,aristotele 7,mil4 #ahge71 gelesen bei ,gelegenheit des #djj4 ,geburtstags des ,copernicus zu ,mailand #bj4 ,febr4 #ahge1 deutsch von ,w4 ,horn im ,supplementband des ,schlmilch von #ahgg4 ,er konnte dabei schon einen von ,brunet de ,presle aus dem ,nachlass des bedeutenden ,historikers der ,mathematik ,letronne in den ,not4 et extraits des ,manscr4 de la bibl4 imp4 ,t4 #ah1 p4 ,i ,par4 #ahfe verffentlichten ,papyrus des ,louvre benutzen1 der vermutlich ein aus #aij v4 ,chr4 stammendes ,kollegienheft einer alexandrinischen ,vorlesung ber ,astronomie ist4 ,ich folge hier im ,wesentlichen ,schiaparelli und ,knssberg ,th4 ,i #ahhi4 ,das ,prinzip von dem ,eudoxos ausging1 war dasselbe1 dem wir ,kepler's harmonice mundi verdanken und das bewusst oder unbewusst jeder annimmt1 das ,prinzip3 der ,kosmos ist nach einem einzigen allgemeinen ,gesetze geordnet4 ,schiaparelli sagt3 den griechischen ,astronomen fehlte das physikalische ,gesetz der allgemeinen ,schwere1 sie mussten sich daher an geometrische ,gesetze halten4 ,nun aber bot der tgliche ,umschwung des ,fixsternhimmels eine gleichfrmige ,kreisbewegung dar und ebenso schienen die monatlichen und jhrlichen ,bewegungen des ,mondes und der ,sonne gleichfrmig in ,kreisbahnen vor sich zu gehen4 ,die ,planeten1 besonders die oberen1 zeigten zwar grosse ,unregelmssigkeiten1 sie beschrieben ja ganz verwickelte ,schleifenlinien1 aber man entnahm aus dem obigen ,prinzip das ,axiom1 es mssten sich alle diese ,abweichungen aus dem ,zusammenwirken von mehreren gleichfrmigen ,kreisbewegungen erklren lassen4 ,dies ,axiom soll nach ,gemnos 7,gminus71 isagoge eis phaenomena ,cap4 ,i1 von den ,pythagorern herrhren und hat die theoretische ,astronomie bis ,galilei und ,newton beherrscht4 ,schiaparelli sagt3 ,eine andere ,bedingung1 der sich die1 welche zuerst ber den ,bau des ,universums nachdachten1 fgen mussten1 war diese1 fr denselben die grsste ,einfachheit und ,symmetrie anzunehmen4 ,da bildeten im ,system des ,philolaos 7s4 ,pythagorer7 die ,bahnen der ,himmelskrper ein ,system von ,kreisen1 die um ein gemeinsames ,zentrum beschrieben wurden1 und dieselbe ,regel oder wenigstens eine hnliche ist in den verschiedenen ,systemen des ,platon beobachtet4 ,timaios #aa4 ,an dieser ,grundanschauung hielt auch ,eudoxos fest und stellte sich vor1 dass alle seine ,sphren konzentrisch um die ,erde gleichmssig beschrieben seien1 weshalb ihnen spter der ,name homozentrische ,sphren beigelegt wurde4 ,durch diese ,anschauung wurde das ,problem viel schwieriger1 weil dadurch diesen ,sphren jede fortschreitende ,bewegung genommen wurde und dem ,geometer zur ,erklrung ihrer ,bewegung nichts anderes brig blieb als die ,kombination ihrer ,rotationsbewegung1 aber dem ,bau der ,welt wurde dadurch eine ,eleganz bewahrt1 von welcher die ,konstruktionen des ,hipparch von ,rhodos1 des ,ptolemaios und alle andern1 selbst des ,copernicus weit entfernt blieben und die bis ,kepler ihresgleichen nicht wiederfand4 -- ,eudoxos dachte sich ungefhr wie ,platon1 dass jeder ,himmelskrper von einer um zwei ,pole in gleichfrmiger ,rotation drehbaren ,sphre in kreisfrmige ,bewegung versetzt wrde4 ,er nahm ausserdem an1 dass derselbe in einem ,punkt des quators dieser ,sphre befestigt sei4 ,zur ,erklrung der ,planetenbewegung gengte diese ,hypothese nicht1 ,eudoxos setzte deshalb fest1 dass die ,pole der den ,planeten tragenden ,sphre nicht unbeweglich bleiben1 sondern von einer grsseren1 der ersten konzentrischen getragen wrden1 welche gleichfrmig und mit einer ihr eigentmlichen ,geschwindigkeit um zwei von den vorigen verschiedene ,pole rotiere4 ,da auch dies noch nicht gengte1 so liess er die ,pole der zweiten auf einer dritten konzentrischen grsseren ,kugel fest sein2 welche wieder ihre besonderen ,pole und ihre besondere ,geschwindigkeit besass4 ,und wo drei ,sphren nicht ausreichten1 nahm er noch eine vierte hinzu1 welche die drei ersten umschloss und die zwei ,pole der dritten enthielt1 und mit eigener ,geschwindigkeit um ihre ,pole rotierte4 ,fr ,sonne und ,mond fand er #c ,sphren bei passender ,wahl der ,geschwindigkeiten1 der ,pole und der ,neigungswinkel gengend1 fr die #e anderen ,planeten fand er #d ,sphren ntig4 ,die bewegende ,sphre eines jeden ,planeten machte er vllig unabhngig von denen der anderen4 ,fr die ,fixsterne gengte eine einzige ,sphre um die tgliche ,bewegung hervorzubringen4 ,fr die ,sonne htte er mit zwei ,sphren auskommen knnen1 da er die sogen4 ,anomalie1 die ungleiche ,dauer der ,jahreszeiten1 d4 h4 die ,ungleichfrmigkeit der ,geschwindigkeit nicht bercksichtigte1 aber er glaubte an eine geringfgige ,vernderung der ,sonnenbreite in bezug auf die ,ekliptik4 ,somit hatte er #bg ,sphren ntig4 ,illustration ,hier die ,figur1 das ,abbild eines von ,knssberg nach ,eudoxos konstruierten ,planetolabium ist durchaus geeignet das ,system klar zu machen4 ,kreis ,i dient dazu die tgliche1 ,kreis ,,ii die ,bewegung in der ,ekliptik1 ,kreis ,,iii die ,abweichung von der ,ekliptik1 ,kreis ,,iv die ,ungleichfrmigkeit des ,planeten in ,bezug auf ,geschwindigkeit und ,richtung zu erklren4 ,ich hebe hervor1 dass ,eudoxos den ,neigungswinkel von etwa #e der ,mondbahn gegen die ,ekliptik kannte und damit dem ,babylonischen ,saros von #fehe-a_/h ,tagen und dass auch die ,reihenfolge der ,planeten die ,babylonische ist4 ,ich muss fr weiteres auf ,schiaparelli und ,o4 ,tannery ,note s4 le syst4 astron4 d',eudoxe1 ,mm4 de ,bordeaux1 ,ser4 ,,ii ,t4 #a 7#ahgf7 und ,t4 #e 7#ahhc7 verweisen1 welche beide erklren1 dass das ,system nach der ,verbesserung durch ,kallippos ebenso gut die ,bewegung von ,sonne und ,mond darstelle1 sowie die hauptschlichen ,unregelmssigkeiten der ,planetenbahnen wie die ,epicykeln des ,ptolemaios4 ,nur noch einige ,bemerkungen ber die eigentliche ,bahn der ,planeten1 welche durch die beiden innersten ,kugeln #c und #d hervorgebracht wird1 die sogen4 ,hippopede 7,pferdefessel7 des ,eudoxos1 die erste sphrische ,raumkurve1 welche ,schiaparelli sehr richtig als ,lemniskate bezeichnet4 ,eudoxos hat nur auf die ,elementargeometrie gesttzt das folgende schwierige ,problem gelst3 um zwei feste ,pole dreht sich eine ,kugel gleichfrmig1 um zwei ,pole auf dieser dreht sich ebenso eine zweite mit derselben aber entgegengesetzt gerichteten ,geschwindigkeit1 welche ,bahn beschreibt ein ,punkt des quators4 ,die ,kurve ist dadurch ausgezeichnet1 dass ihre ,bogenlnge wie die der ebenen ,lemniskate durch ein elliptisches ,integral #b4 ,gattung dargestellt wird4 ,die elementargeometrische ,behandlung der ,kurve wre eine vorzgliche bungsaufgabe4 ,die grossen ,verdienste des ,eudoxos um ,geographie und ,kalender sind neben ,schaubach auch von ,a4 ,boeckh in der cit4 ,schrift #ahfc voll gewrdigt4 ,sidenote3 ,lsung des ,delischen ,problems durch ,menaichmos4 ,ich verlasse ,eudoxos1 den grssten ,mathematiker seiner ,zeit1 der vermutlich ebenso nchtern war wie ,platon phantastisch war1 berichtet doch ,cicero in ,de ,divinatione1 dass er die ,astrologie der ,babylonier fr ,unsinn hielt und dies1 obwohl er unzweifelhaft von ,babylonischer ,astronomie beeinflusst war1 wie schon aus seiner ,festsetzung des ,verhltnisses von ,sonnen- und ,monddurchmesser hervorgeht und wende mich zum ,delischen ,problem zurck4 ,knpfte ,eudoxos an seinen ,lehrer ,archytas an1 so folgte ihm wieder sein ,schler ,menaichmos1 den er seinerzeit dem ,platon zugefhrt hatte4 ,menaichmos1 der um die ,mitte des #d4 ,jahrh4 lebte1 wird von den ,alten einstimmig als der ,erfinder der ,kegelschnitte bezeichnet4 ,eratosthenes nennt sie in dem ,briefe1 die ,menchmischen ,triaden man braucht nicht die ,men4 ,triaden aus dem ,kegel zu schneiden4 ,proklos 7oder ,gemnos7 beziehen sich auf diese ,stelle 7,friedl4 p4 #aaa74 ,und aus des ,eutoxios ,excerpt aus ,eudemos oder ,geminos sehen wir dass die ,delische ,aufgabe und der ,weg des ,archytas und ,eudoxos den ,menaichmos geleitet haben4 ,es heisst bei ,eutokios3 ,illustration ,so wie ,menaichmos3 ,es seien die gegebenen ,geraden 7die ,alten kannten den ,ausdruck ,strecke nicht7 und 1 gefordert zwischen und zwei mittlere ,proportionalen zu finden4 ,es sei geschehen und sie sollen und sein1 uns mge die im ,punkte begrenzte ,grade 7d4 h4 der ,strahl7 gezeichnet vorliegen 4 und bei liege auf ihr die gleiche ,strecke 1 und senkrecht dazu werde gezogen 7als ,strahl7 und als ,strecke 7s4 ,figur7 gleich gemacht4 ,da nun die drei ,geraden 1 1 1 proportional so ist das ,rechteck aus und gleich dem ,quadrat ber 4 ,es ist also #b #b 4 1 folglich liegt auf der ,parabel mit dem ,scheitel 1 der ,axe und dem ,parameter ,a_/#b4 ,da auch das ,rechteck oder 4 gegeben ist1 weil es gleich 4 ist1 so liegt auch auf der gleichseitigen ,hyperbel mit den ,asymptoten und 1 also ist gefunden4 ,es folgt dann bei ,eutokios nach dieser ,analyse auch die ,synthese1 ausdrcklich als solche bezeichnet1 und darauf eine zweite ,lsung des ,menaichmos2 von der ich auch nur die ,analysis 7s4 ,figur7 gebe4 ,es seien die auf einander senkrechten ,strecken und die gegebenen1 und die gesuchten1 so dass 3 3 3 4 ,man ziehe die ,normalen 1 1 so ist 4 #b #b1 also auf eine ,parabel1 deren ,achse 1 deren ,parameter #a_/b 4 ,da aber auch 4 #b #b ist1 so liegt auch auf der ,parabel1 deren ,axe 1 deren ,parameter #a_/b ist4 ,illustration ,die ,darstellung ist jedenfalls von ,eutokios oder schon von ,geminos redigiert1 denn die ,namen ,parabel1 ,ellipse1 ,hyperbel sind erst von ,apollonios von ,pergae 7s4 u47 im #c4 ,jahrh4 eingefhrt1 ebenso wie das ,wort ,asymptote4 ,sidenote3 ,menaichmos1 ,kegelschnitte4 ,den ,gedankengang des ,menaichmos hat ,bretschneider1 ,geom4 und ,geometer vor ,euklides #ahgj p4 #aef ff41 wiederhergestellt4 ,derselbe ,eutokios erzhlt in seinem ,kommentar zu des ,apollonius ,knika1 dass die ,alten den ,kegel nur erzeugten durch ,rotation eines rechtwinkligen ,dreiecks um eine seiner ,katheten4 ,je nachdem nun der ffnungswinkel spitz1 recht oder stumpf war1 erhielt ,menaichmos ,ellipse1 ,parabel1 ,hyperbel1 wenn er den ,kegel durch eine ,ebene1 welche auf einer ,seitenkante senkrecht stand1 durchschnitt4 ,die ,ellipse war brigens als ,cylinderschnitt schon den gyptern 7vergl4 die ,sulen des ,tempels von ,luxor7 und auch den ,hellenen vor ,menaichmos bekannt1 ihr alter ,name war 77 4 vielleicht die ,schildfrmige ,linie1 das ,oval1 obwohl das ovale ,schild gew4 und nicht heisst4 ,die ,erzeugung des ,menaichmos gab sofort die ,hauptachsen des ,kegelschnitts4 ,men4 erkannte die ,verwandtschaft seiner ,kurven mit dem ,kreise1 da er sah dass dieselben ,projektionen des ,kreises waren1 und suchte daher nach einem ,analogon zum ,potenzsatz1 im ,anschluss an ,archytas und ,eudoxos1 und fand es auch4 ,der ,begriff der ,verwandtschaft gehrt zu denen1 welche sich den ,geometern von selbst aufdrngen1 man vergleiche die hnlichkeitslehre bei gyptern und ,indern1 wenn auch ,theorien der ,verwandtschaften als solcher modernen ,ursprungs sind4 ,als ,beispiel nehme ich die ,parabel1 den ,schnitt des rechtwinkligen ,kegels wie sie noch bei ,archimedes heisst und sogar noch bei ,proklos4 ,es ist ,,lad1 s4 ,fig4 rechtwinklig bei ,a1 der ,schnitt ,,midkn normal gegen die ,kante ,,ac gefhrt1 also ,,id ,,ab4 ,es ist ,,ig_/,,ld ,,di_/,,al also gleich ,,ig 4 ,,hi 3 ,,ld#b ,,ik#b 3 ,,dl#b 7,potenzsatz des ,kreises74 ,ferner wenn ,,lm ,,ld1 ist ,,md 3 ,,ld ,,ld 3 ,,al1 ,,ld#b ,,md 4 ,,al oder ,,ik#b 3 ,,md 4 ,,al ,,di 3 ,,al1 also ,,ik#b ,,md 4 ,,di1 dies ist die ,grundeigenschaft 7,gleichung7 der ,parabel4 ,analog ist die ,herleitung fr ,ellipse und ,hyperbel4 ,illustration ,sidenote3 ,parabel2 ,trisektion 7,dinostratos74 ,da die nchste ,lsung1 die des ,eratosthenes selbst ist1 so unterbreche ich hier die ,geschichte des ,delischen ,problems um mit ,dinostratos1 den ,bruder des ,menaichmos der ebenfalls ,schler des ,eudoxos und ,platon ist1 auf die beiden andern grossen ,probleme1 welche die ,pythagorer in die ,hellenische ,wissenschaft einfhrten1 berzugehen4 ,zunchst die ,trisektion1 die ,dreiteilung des ,winkels4 ,das ,problem ist unzweifelhaft von den ,pythagorern gestellt worden1 und geradezu im ,zusammenhange mit dem ,delischen ,problem4 ,wie die mittlere ,proportionale der ,natur nach zusammenhing mit der ,halbierung des ,bogens1 so glaubte man wrden die beiden ,medianen mit der ,dreiteilung zusammenhngen und indem man die reinkubische ,gleichung lsen wollte1 kam man auf die gemischte1 es ist also kein ,zufall1 dass dies ,problem das zweite ,delische genannt wurde4 ,dass die ,kenntnisse der ,pythagorer zu der ,aufstellung der ,gleichung ausreichten1 ist leicht zu zeigen vergl4 ,figur4 ,man muss nur sehen1 dass ,,abc ist4 ,es werde bezeichnet3 ,,ab z1 ,a #b y1 ,,ad s1 ,,af 1 ,,mf p1 ,,bc u 1 dann ist #a7 s_/y 7y z7_/z1 #b7 u#b #a_/dy#b z#b1 #c7 weil ,,mfb ,,abc1 #bup y7 - z7 #d7 #b p#b r#b4 ,illustration ,setzt man u z1 so ist nach #b7 y#b_/d z#b7a - #b7 und nach #c7 gleich z#bbp#b_/7 - z7#b also #e7 #a - #b #bp#b_/7 - z7#b aus #a7 und #c7 folgt #f7 s7 - z7_/7#bpz7 #bp_/7 - z7 #a4 ,aus #e7 folgt - z p 3 wo 7#a - #b7 ist1 also z - p 3 1 also geht #f7 ber in #g7 s 7#b #a7b7 - p 3 72 s 7#b #a77s - #bp7 woraus nach leichter ,rechnung #dc - #c ps 3 r#b #j und da ps r1 wenn die ,hhe des ,dreiecks ,,amd von ,d aus genannt wird1 #h7 #dc - #c _/r #j4 ,das ist die bekannte ,gleichung fr sin _/#c da 3 r sin ist4 ,es gewannen also die beiden ,delischen ,probleme die ,bedeutung der ,auflsung der kubischen ,gleichung1 da sich fr y die ,gleichung #d4 ,grades y#d sy#c - #cy#br#b - #bysr#b s#br#b #j ergibt1 so ist damit zugleich die ,lsung der ,gleichung des #d4 ,grades angebahnt4 ,sidenote3 ,hippias von ,elis1 ,dinostratos 7,quadratrix74 ,das arithmetische ,problem vermochten die ,pythagorer nicht zu lsen1 und das geometrische nicht mittelst ,zirkel und ,lineal1 d4 h4 elementar1 doch scheuten sie sich wie wir bei ,archytas gesehen haben1 keineswegs vor ,bewegungsgeometrie und so erfand denn der seiner ,zeit ziemlich bel berchtigte ,sophist ,hippias von ,elis im letzten ,drittel des #e4 ,jahrh4 eine mechanische ,lsung und damit die erste uns bekannte vom ,kreise verschiedene nach bestimmten ,gesetz erzeugte ,kurve1 die spter vermutlich durch oder doch nach ,archimedes1 nachdem ,dinostratos ihren ,gebrauch zur ,rektifikation 7,streckung7 und damit auch zur ,quadratur des ,zirkels gelehrt hatte1 den ,namen lat4 ,quadratrix erhielt4 ,es sind sogar gegen die ,autorschaft des ,hippias von ,elis ,bedenken erhoben 7,blass1 ,friedlein7 und ,h4 ,hankel der genialste ,historiker der ,mathematik hat sich sehr scharf gegen die ,autorschaft des ,hippias von ,elis ausgesprochen1 aber ,grnde hat er nicht angegeben und ich muss ,cantor beipflichten1 der aus der stndigen ,gewohnheit des ,proklos nur bei der ersten ,erwhnung die ,herkunft anzugeben und sie spter als schon genannt wegzulassen1 mit grsster ,energie sich fr den ,hippias von ,elis aussprach4 ,proklos kann nur diesen ,hippias meinen und wenn auch der ,hippias major des ,platon vermutlich unecht1 so gengt doch der ,hippias minor um zu beweisen1 dass ,hippias seinerzeit fr einen hervorragend tchtigen ,mathematiker galt4 ,pappos1 dem wir die ,kenntnis der ,kurve verdanken1 erwhnt den ,namen des ,hippias nicht4 ,die ,kurve und ihre ,konstruktion finden sich ,buch ,,iv prop4 #be p4 #bec der ,hultschen ,ausgabe4 ,whrend der ,radius 1 vergl4 die ,fig41 sich gleichfrmig um bis dreht1 verschiebt sich ebenfalls gleichfrmig bis 1 unsere ,kurve ist der ,ort des ,schnittpunktes der beiden sich bewegenden ,strecken4 ,die ,grundeigenschaft ist3 _/ 7,bogen 7_/7,bogen 7 _/7_/#b74 ,damit ist nicht nur die ,trisektion sondern sogar die ,multisection vollzogen1 denn nichts hindert oder irgend ein ,stck von in beliebig viele gleiche ,teile zu teilen4 ,es folgt3 7 - 7_/ 7_/#b - 7_/7_/#b7 oder #a7 y 4 _/#b 9999arc1 daraus y#a 3 y#b 9999arc#a 3 9999arc#b und als ,gleichung der ,kurve #b7 x y cot y_/#b4 ,die ,proportion #a1 kann auch heissen ,quadrant_/r 9999arc_/4 ,dinostratos1 der mit ,demokritischen ,gedanken vertraut war1 bemerkte nun1 dass der ,bruch rechts auf der ,grenze1 wenn unendlich nahe bei ist1 weil der ,sektor dann in ein ,dreieck bergeht gleich 3 3 gleich r 3 x#j ist1 womit zwar nicht die ,quadratur aber doch die ,rektifikation des ,kreises mittelst der gezeichnet vorliegenden ,kurve vollzogen ist4 ,der ,beweis des ,dinostratos den ,pappos l4 c4 mitteilt1 rechnet selbstverstndlich nicht mit dem ,unendlich kleinen1 sondern ersetzt die ,differentialrechnung durch die ,grenzmethode1 wie das auch ,archimedes selbst noch getan1 obwohl wir aus dem ,ephodion sehen1 wie genau er sich der ,tragweite der ,infinitesimalrechnung bewusst war4 ,man braucht ja nur an des ,cavalieri geometria indivisibilium zu denken1 die er umarbeiten musste1 weil seine ,zeitgenossen an dem nackten ,unendlich kleinen und grossen1 am ,differential und ,integral des ,volumens1 ,anstoss nahmen4 ,newton der ,urheber des selbstndigen ,differentialkalkls hat in den ,prinzipien und in seinen geometrischen ,werken ngstlich die ,methode verschleiert und noch heute gibt es ,mathematiker genug1 welche vor dem infiniment petit scheuen1 wie etwa ,pferde vor einem ,automobil4 ,illustration ,sidenote3 ,theatetos und ,theudios4 ,sind ,menaichmos und ,dinostratos die produktivsten ,mitglieder des ,platonischen ,kreises1 derer um ,platon1 so sind ,theatetos der ,athener und ,theudios der ,magnesier1 7wohl in ,karien7 diejenigen1 welche die methodische ,seite der ,akademie am energischsten vertreten4 ,von 1 dem schon oft genannten1 rhrt ein grosser ,teil der selbst fr uns ,heutige nicht leichten ,stze des ,x4 ,buchs der ,elemente des ,eukleides her1 das selbst ein ,petrus ,ramus1 obwohl ein genauer ,kenner von ,proklos' ,kommentar zum ,i4 ,buch1 nicht verstand1 und hat das ,lehrbuch der ,akademie verfasst4 ,von ihm sagt ,proklos3 ,er brachte gute ,ordnung in die ,elemente und verallgemeinerte vieles in den einzelnen ,abschnitten 7,friedl4 p4 #fg1 wenn 1 was ,friedlein bezweifelt1 richtig ist1 so kann es auch vielleicht besser als begrenzt d4 h4 zu eng gefasst bersetzt werden1 er machte die ,begrenzungen weiter74 ,sidenote3 ,aristoteles4 ,die ,elemente des ,theudios gehen denen des ,euklid unmittelbar voran1 und auf sie beziehen sich die mathematischen ,angaben bei ,aristoteles4 ,sidenote3 ,zeit bei ,platon4 ,dieser weltumfassendste ,geist nicht bloss des ,altertums1 der ,wissenschaft und ,kunst fast #bjjj ,jahre lang beherrscht hat und die formale ,logik sogar bis auf ,sigwart1 d4 h4 bis zum letzten ,drittel des #ai4 ,jahrhunderts1 hat noch weit mehr als ,platon die ,mathematik nur als ,hilfswissenschaft der ,philosophie insbesondere fr die ,lehre vom ,schluss und von den ,beweisen betrachtet1 und allenfalls fr die ,astronomie1 in der er wie ,kant den strksten ,beweis des fr sein ,system ganz unentbehrlichen ,gottesbegriffes sah4 ,es steht nicht einmal fest1 ob ,aristoteles auf der vollen ,hhe der mathematischen ,bildung seiner ,zeit gestanden hat1 von hheren ,problemen streift er eigentlich nur einmal ganz gelegentlich in de coelo die ,quadratur des ,zirkels4 ,dass er die ,kegelschnitte nicht beachtet hat1 versteht sich von selbst1 da sie ja gerade zu seiner ,zeit von seinem ,mitschler ,menaichmos gefunden wurden4 ,aber um so grsser ist seine ,bedeutung fr die ,grundbegriffe der ,mathematik4 ,whrend ,j4 ,l4 ,heiberg 7,teubner ,abh4 z4 ,gesch4 der ,math4 ,wiss4 ,heft #ah1 #aijd7 das spez4 ,mathematische bei ,aristoteles gesammelt hat1 hnlich wie ,theon ,smyrneus die ,mathematik bei ,platon1 ist ,a4 ,grland in seiner ,dissertation und besonders in dem ,werke3 ,aristoteles und die ,mathematik1 ,marburg #ahii auch der begrifflichen ,seite gerechter geworden4 ,aristoteles ist auch der erste der ,hellenen der sich genauer mit dem ,begriff ,zeit beschftigt hat4 ,platon1 wie er den ,aristoteles an schpferischer ,kraft der ,phantasie weit berragt1 bertrifft ihn auch in der ,erkenntnis gerade der tiefsten ,quellen unserer ,erkenntnis1 aber dass die ,zeit auch eine ,idee sei1 wie das ,gute1 ist dem ,idealisten entgangen4 ,die ,hauptstelle findet sich ,timos #cff-cgj4 ,gott schuf die ,welt als ,abbild der ewigen ,ideen 7personifiziert durch die einzelnen ,gtter71 und in der ,freude ber seine ,schpfung beschloss er sie dem ,urbilde noch hnlicher zu machen und schuf dazu die ,zeit als bewegliches1 nach ,zahlenverhltnissen fortschreitendes1 ewiges ,abbild4 ,denn ,tage und ,nchte und ,monate und ,jahre gab es nicht1 bevor der ,himmel geschaffen1 sondern damals als dieser zusammengesetzt wurde1 bewirkte er zugleich auch ihre ,entstehung4 ,alle diese 7die ,tage etc47 sind ,teile der ,zeit1 und das ,es war und das ,es wird sein sind entstandene ,formen der ,zeit1 die wir unvermerkt auf das ewige ,wesen bertragen1 und mit ,unrecht4 ,denn wir sprechen von einem es war1 es ist1 es wird sein jener aber kommt in ,wahrheit nur das ,es ist zu1 das war und das wird sein aber ziemt es sich von der in der ,zeit sich bewegenden ,entstehung auszusagen4 ,wenn hier auch die transzendentale ,idealitt der ,zeit gestreift ist1 so sind doch ,zeit und ,bewegung nicht scharf geschieden1 und insbesondere scheint die ,zeit selbst als ,dauer aufgefasst zu sein1 was schon eine ,anwendung der ,kategorie ,raum auf die ,zeit einschliesst4 ,sidenote3 ,aristoteles ber ,zeit4 ,aristoteles hat sich besonders in der ,physik mit der ,zeit beschftigt1 er hat den ,zusammenhang der ,zeit mit der ,zahl erkannt und im direkten ,gegensatz zu ,kant die ,zeit auf die ,zahl zurckgefhrt4 ,im ,buch ,,iv der ,physik heisst es3 die ,zeit scheint die ,bewegung einer ,kugel zu sein1 weil durch sie die brigen ,bewegungen 7,rotationen7 gemessen werden4 -- ,ganz hnlich heisst es in der ,naturphilosophie ,lorenz ,oken's1 des ,vorgngers von ,darwin1 die ,zeit ist gleichsam eine fortrollende ,kugel1 die immer in sich selbst wiederkehrt4 -- ,an anderer ,stelle nennt er die ,zeit die ,zahl des ,kontinuums1 und die ,zahl der ,bewegung in bezug auf vorher und nachher1 ,mass der ,ruhe und ,bewegung4 ,wichtig ist1 dass er ,phys4 #aj auseinandersetzt1 dass die ,zeit nicht aus ,momenten bestehe und ganz des ,aristoteles wrdig ist die ,stelle ,phys4 ,,iv ,kap4 #aj3 ,ob das ,jetzt1 das ,vergangenheit und ,zukunft trennt1 immer ein und dasselbe sei1 oder anderes und anderes1 das ist nicht leicht zu entscheiden4 ,sidenote3 ,aristoteles 7vita74 ,aristoteles1 der ,stagirite1 wie er oft genannt wird1 ist #chd in ,stageira einer ,stadt der athenischen ,landschaft ,chalcidice geboren4 ,sein ,vater ,nikomachos war ,leibarzt des ,knigs ,amyntas von ,macedonien1 des ,vaters ,philipps der die entzweiten ,hellenen unter das ,macedonische ,joch einte4 ,im #ah4 ,jahre kam er nach dem ,tode beider ,eltern als ein wohlhabender und wohlerzogener ,hellene nach ,athen vermutlich um ,platons willen1 dessen ,schule er bis zum ,tod ,platons1 zwanzig ,jahre lang angehrte4 ,daneben muss der ,sohn des ,arztes mit dem ,fleiss und der ungeheuren ,arbeitskraft eines grossen ,genius geschafft haben um sich auf naturwissenschaftlichem und politisch-historischem ,gebiete das ,riesenmaterial von ,kenntnissen anzueignen1 das in seinen ,schriften verarbeitet ist4 ,zwei ,strmungen von ganz ungewhnlicher ,strke sind in ,aristoteles vereinigt1 einerseits ist er der erste grosse ,biologe1 der mit gleicher ,sorgfalt das grsste wie das kleinste ,lebewesen beobachtet1 er hat es ja selbst ausgesprochen1 dass es fr den ,forscher nichts ,grosses und nichts ,kleines gebe1 -- andererseits ein ,systematiker von extremer ,nchternheit und ,klarheit4 ,dass der ber dreissigjhrige ,mann in den letzten ,jahren seines ,lehrers dem ,platonismus schon mit kritischem ,geiste gegenberstand1 ist an sich im hchsten ,grade wahrscheinlich1 auch wenn es nicht durch den ,klatsch der ,schule bezeugt wre4 ,insbesondere richtete sich seine ,kritik wohl damals schon gegen die ,ideenlehre4 ,aristoteles hat hier wohl von ,anfang an dem ,schwunge des ,dichters nicht folgen knnen1 vermge einer ,schwche seiner ,begabung gerade auf dem ,gebiete der ,phantasie4 ,und dann muss gesagt werden1 dass ,platon selbst seine eigene grossartige ,auffassung der ,idee1 des reinen ewigen ,urbilds1 die ber den ,dingen stehend1 die ,kraft ist1 welche die ,dinge schafft1 mit zunehmendem ,alter mehr und mehr verdunkelt und abgeschwcht hat1 man vergleiche die 1 die ,gesetze1 auch den ,zusatz1 die 4 ,so erklrt es sich1 dass in der ,darstellung des ,aristoteles die ,ideenlehre in die ,zahlenmystik der ,pythagorer berging4 ,doch war und blieb er ,platoniker1 wie schon daraus hervorgeht1 dass er unmittelbar nach dem ,tode des ,meisters ,athen fr lange ,zeit verliess1 und zwar in ,gemeinschaft mit dem leidenschaftlichsten ,verehrer ,platons1 dem ,xenokrates1 der nach dem ,tode von ,platons ,neffen ,speusippos der ,leiter der ,akademie war4 ,aristoteles brachte die nchsten drei ,jahre bei seinem ,bundesbruder ,hermias1 dem ,frsten von ,atarneos und ,assos zu1 und heiratete nach dessen ,tode die ,schwester oder ,nichte desselben4 ,im ,jahre #cdc 7oder #cdb7 bernahm er die ,ausbildung des damals dreizehnjhrigen ,alexander1 und diese ,verbindung1 obwohl sie nur #c ,jahre dauerte1 da ,alexander schon mit #af ,jahren die ,vertretung seines ,vaters ,philipp in ,macedonien bernahm1 wurde fr beide grosse ,mnner von hchster ,bedeutung4 -- ,aristoteles ging zunchst in seine ,heimatstadt ,stageira1 er blieb aber bis kurz vor ,alexanders ,tode1 bis er durch die ,torheit seines ,neffen ,kallisthenes jenem entfremdet wurde1 in innigster ,verbindung mit dem ,knige4 ,mit kniglicher ,freigebigkeit gewhrte ,alexander die ,mittel1 welche er zu seinen ,arbeiten brauchte1 alle fremden ,tiere und ,pflanzen wurden ihm zugesandt1 und die ,summen1 derer er zu seiner grossen ,bibliothek bedurfte1 verdankte er wohl auch zum grossen ,teil dem ,knige4 ,aristoteles ist der erste ,gelehrte1 von dem wir wissen1 dass er sich eine grosse ,bchersammlung angelegt hat1 und das war damals ein noch weit kostspieligeres ,vergngen als heute1 um so mehr als er auch dafr sorgte1 dass die wichtigsten ,werke durch ,abschriften weiteren ,kreisen zugnglich gemacht wurden4 ,die ,sammlung hat er seinem bedeutendsten ,schler1 dem ,theophrast hinterlassen4 ,dreizehn ,jahre nach dem ,tode ,platons kehrte er nach ,athen zurck1 nahm den ,unterricht in der ,rhetorik1 den er schon bei ,lebzeiten ,platons sehr erfolgreich gefhrt hatte1 wieder auf1 und erffnete jetzt ebenfalls bei einem ,gymnasium1 dem ,lyceum1 eine eigene ,philosophenschule und begrndete den dazu gehrigen ,freundschaftsbund4 ,in den ,parkanlagen des ,lyceums auf- und abgehend1 disputierte er mit seinen ,schlern und von dieser ,gewohnheit erhielten die ,jnger den ,namen der ,peripatetiker4 bermenschliches hat er in den #ab ,jahren seiner ,lehrttigkeit geleistet4 ,abgesehen von einzelnen ,dialogen1 welche schon zu ,platons ,zeiten verffentlicht waren1 sind fast alle seine grossen ,lehrschriften1 die ja im wesentlichen ,vorlesungshefte fr seinen und seine ,schler ,gebrauch waren1 hier entweder entstanden oder doch wenn nicht konzipiert1 so doch redigiert4 ,aristoteles starb #ccb zu ,chalcis auf ,euboea1 wo er ein ,landgut besass1 an einem ,magenleiden4 ,sidenote3 ,aristoteles1 ,werke4 ,ich erwhne zuerst seine grossartigen naturwissenschaftlichen ,werke1 als ,systematiker beginnt er mit der unorganischen ,natur4 ,zunchst die ,physik1 1 #h ,bcher1 zu denen uns der sehr wichtige ,kommentar des ,simplicius erhalten ist4 ,dies ,werk hat bis an das #ah4 ,jahrh4 heran den ,stoff fr die ,vorlesungen ber ,physik gegeben4 ,dann die ,astronomie1 de coelo1 #d ,bcher 7dazu ,kommentar des ,simplicius74 ,er kritisiert die ,pythagorer1 den ,hiketas1 den ,aristarch von ,samos1 welche die zentrale ,stellung der ,erde im ,weltsystem aufgegeben2 und seine ,autoritt hat bis auf ,kopernikus den ,weg zum ,fortschritt versperrt4 ,in de coelo #ac1 #bic lesen wir3 4 ,man muss der ,erde die ,stelle des ,mittelpunktes wiedergeben3 denn ,raum steht bei ,aristoteles hufig fr ,ort4 ,weiter nenne ich die ,schrift ber ,entstehen und ,vergehen1 #b ,bcher1 die ,meteorologie #d ,bcher1 woran sich auch ein ,werk ber ,mathematik im engeren ,sinne angeschlossen haben soll1 was aber nicht gerade wahrscheinlich ist4 ,es schliessen sich dann die ,werke ber die lebenden ,wesen an1 beschreibende und untersuchende4 ,zunchst die grossartige ,zoologie1 4 #i ,bcher1 dann #g ,bcher ,anatomie1 dann die 7physiologische7 ,psychologie1 1 ,wahrnehmen und ,wahrgenommenes1 ,gedchtnis und ,erinnerung1 ,traum und ,wachen4 -- ,ferner ber ,kurz- und ,langlebigkeit1 ,leben und ,tod1 und damit verbunden1 ber das ,atmen4 ber die ,teile der ,tiere1 die ,erzeugung und den ,gang der ,tiere 7wahrscheinlich unecht74 -- ,die #b ,bcher ber die ,pflanzen sind verloren1 weil sie von der reichhaltigeren ,schrift des ,theophrast aufgesaugt und verdrngt sind1 eine im ,altertum hufige ,erscheinung4 -- ,an die ,zoologie1 welche mit dem ,menschen endet1 reihen sich dann folgerichtig die grossen ,werke ber das sittliche ,handeln des einzelnen ,menschen1 und ber sein ,leben im ,staate an1 ,ethik und ,politik4 ,von den drei ,ethiken ist die grosse sog4 ,nikomachische ,ethik unbezweifelt das echte ,werk des ,aristoteles1 whrend die andere die ,eudemische ein ,kollegienheft des ,eudemos ist1 und die dritte1 die sog4 grosse ,moral ein ,auszug aus dem ,eudemos ist4 ,die ,ethik handelt von dem hchsten ,gut1 von der ,tugend1 von der ,freundschaft etc4 ,das hchste ,gut sieht sie in der reinen ,denkttigkeit2 die wissenschaftliche ,arbeit um ihrer selbst willen1 diese ist gttlich4 ,ihr zunchst steht im ,werte die ,tugend1 die ethische ,tugend ist auf den ,willen gerichtet1 der lernen muss1 um es kurz auszudrcken1 die richtige ,mitte zwischen zwei ,lastern zu halten4 ,tief empfunden und wahrhaft beredt ist1 was ,aristoteles ber die ,freundschaft sagt1 ohne die ihm zufolge keine ,gemeinschaft bestehen kann4 ,von den staatswissenschaftlichen ,werken ist uns die ,politik erhalten1 #h ,bcher1 unvollendet1 aber wie ,zeller sagt1 eins von den reifsten und bewundernswertesten ,erzeugnissen seines ,geistes4 ,verloren sind bis auf wenige ,bruchstcke1 die sog4 1 eine wahrscheinlich lexikalisch geordnete ,sammlung der ,verfassung von #aeh ,staaten oder ,stdten1 anfangend mit ,athen4 ,vor wenigen ,jahren ist gerade die ,verfassung ,athens in der ,leichenbinde einer gyptischen ,mumie gefunden und von ,keibel und ,kiessling meisterhaft bersetzt worden4 ,sie zeigt uns was wir verloren haben und ist unschtzbar fr die ,beurteilung des ,aristoteles4 ,whrend dieser in den exakt-wissenschaftlichen und philosophischen ,schriften in ,sprache und ,form meist trocken1 nchtern und knapp ist1 -- er hat ja die philosophische ,fachsprache1 ich mchte sagen1 den ,jargon geschaffen1 der die meisten philosophischen ,werke so ungeniessbar macht1 -- begreifen wir hier wie ,cicero sagen konnte1 ,aristoteles habe die alten ,rhetoren suavitate et brevitate dicendi1 durch ,anmut und treffende ,krze der ,sprache1 weit hinter sich gelassen4 ,zugleich aber bekommen wir auch zum ersten ,male ein genaues ,bild vom alten ,athen und sind imstande die ,anziehungskraft zu begreifen1 welche ,athen auf die ,hellenen ausbte4 ,wir sehen hier eine ,verfassung von solchem echten ,liberalismus und von solcher ,humanitt1 wie sie noch nie zum zweiten ,male existiert hat4 ,selbst die ,staatssklaven der ,athener erfreuten sich einer ,freiheit1 die in vieler ,hinsicht grsser war als die der heutigen ,staatssklaven1 der ,beamten4 ,interessant ist auch die ,rolle1 welche die ,erbtochter schon damals spielte4 ,die ,anschauung des ,aristoteles ber ,kunst kann ich hier nur flchtig streifen1 erhalten ist nur die ,potik1 und auch sie nur als ,fragment1 aber ,sie wissen1 welchen langdauernden ,einfluss die sog4 drei ,einheiten1 welche ,aristoteles fr das ,drama forderte1 die ,einheit des ,orts1 der ,zeit und der ,handlung1 gerade weil die ,forderungen missverstanden wurden1 insbesondere auf das klassische ,drama der ,franzosen gehabt haben4 ,nun zu den eigentlichen philosophischen ,schriften des ,aristoteles4 ,zuerst bereitet er sich den ,boden fr das ,verstndnis seiner ,gedanken dadurch1 dass er die ,gesetze1 denen unser ,denken unterworfen ist1 die ,lehre vom ,schluss und vom ,beweise1 die formale ,logik1 als der ,erste genau formulierte4 ,die ,logik des ,aristoteles zerfllt in #b grosse ,abteilungen1 die ,topik und die ,analytik1 zusammengefasst als ,organon id est ,werkzeug4 ,ich nenne hier ,f4 ,kampe1 die ,erkenntnistheorie des ,aristoteles ,leipz4 #ahgj1 ,r4 ,eucken1 die ,methode der arist4 ,forschung ,berl4 #ahgb4 ,von neuen ,ausgaben seien die der ,berliner ,akademie von #ahca-gj in #e ,bnden und die auf #ce ,bnde berechnete der griech4 ,kommentare hervorgehoben1 darunter die ,physik des ,simplicius von ,h4 ,diels #ahhb und eben desselben ,astronomie von ,j4 ,l4 ,heiberg #ahid4 ,die ,grundlagen jeder wissenschaftlichen ,arbeit sind im ,organon fr ewig gelegt4 ,die ,logik wird als wissenschaftliche ,technik aufgefasst1 er will keine vollstndige ,erkenntnistheorie geben1 etwa wie ,h4 ,cohen's ,logik der reinen ,erkenntnis1 sondern zunchst eine ,untersuchung ber die ,formen und ,gesetze der wissenschaftlichen ,beweisfhrung4 ,die ,topik beschftigt sich mit der ,dialektik1 der ,lehre vom ,beweisbaren und dem ,wahrscheinlichen2 von den ,analytiken beschftigt sich die erste mit dem ,schlusse1 die andere mit der ,beweisfhrung gesttzt auf den ,syllogismus4 ,die ,syllogistik hat es mit der ,erkenntnis derjenigen ,denkformen zu tun1 denen zufolge mit ,hilfe eines ,zwischenbegriffs1 der im einen ,urteil ,prdikat1 im anderen ,subjekt ist1 entschieden werden soll1 ob ein ,begriff unter einem andern subsumiert werden soll1 ganz oder teilweise1 oder nicht4 ,aristoteles hat die ,urteile nach ,quantitt und ,qualitt eingeteilt1 und zwar nach ,quantitt3 generelle1 partikulre1 singulre1 7allgemeine1 besondere1 einzelne7 und nach ,qualitt3 affirmative und negative 7bejahende und verneinende74 ,ein ,punkt der fr ,mathematiker besonders wichtig ist muss betont werden4 ,nicht ,schopenhauer hat zuerst die ,forderung erhoben3 der wahre ,beweis muss nicht nur dass etwas ist1 sondern warum es ist1 aufdecken1 sondern ,aristoteles hat ,,ii1 #b mit grsster ,schrfe das nmliche gefordert4 ,sidenote3 ,aristoteles ,philosophie4 ,an die ,logik1 die ,wissenschaftslehre1 schliesst sich die ,metaphysik an4 ,aristoteles setzt die ,platonische ,philosophie voraus1 und indem er sie umbildet1 verbildet und fortbildet1 ist er der ,vollender der ,begriffsphilosophie4 ,die ,metaphysik beginnt mit der berhmten ,tafel der ,kategorien1 der irreduzibeln ,stammbegriffe der ,vernunft1 die ,grundformen aller ,aussagen4 ,sie sind bei ihm nicht vllig das was ich ,konstituenten des ,intellekts nenne1 ,methoden grosse ,gruppen von ,erkenntnissen zusammenzufassen und zu ordnen4 ,sidenote3 ,aristoteles ber ,grsse4 ,er unterscheidet3 #a7 ,substanz 71 ,wesenheit7 #b7 ,grsse1 ,quantitt1 41 #c7 ,beschaffenheit1 ,qualitt1 1 #d7 ,beziehung1 ,relation1 41 #e7 ,worin1 ,raum1 41 #f7 ,wann1 ,zeit1 41 #g7 ,lage1 1 #h7 ,haben1 1 #i7 ,wirken1 1 #aj7 ,leiden1 4 ,lage und ,haben scheinen nur aufgestellt1 um die ,zehnzahl der ,pythagorer voll zu machen1 er lsst sie im ,laufe der ,untersuchung fallen4 ,doch wird die die ,lage von ihm als ,grundeigenschaft des ,raumes erkannt4 ,uns interessiert am meisten was er ber ,grsse sagt4 ,alles was sich in substantielle ,teile teilen lsst1 ist eine ,grsse 7dieselbe ,definition gab ,weierstrass im ,colleg474 ,sind die ,teile zusammenhngend1 so ist die ,grsse stetig 771 die ,lehre von der kontinuierlichen ,grsse geht wie beinahe jede scharfe begriffliche ,untersuchung auf ,aristoteles zurck1 der auch die recht eigentlichen mathematischen ,probleme1 die ,zusammensetzung und ,trennung des ,kontinuums erfasst hat4 ,ausfhrlicher spricht er sich ber ,kontinuitt in der ,physik c4 #c1 #bbg und #aj aus3 ,es sei etwas stetig1 wenn die ,grenze eines jeden zweier aufeinander folgenden ,teile1 in der dieselben sich berhren1 ein und dieselbe ist1 und sie1 wie es auch das ,wort bedeutet1 7 zusammen1 halten7 zusammengehalten werden4 ,sind die ,teile in einer bestimmten ,lage1 so sind die ,grssen extensive oder ,raumgrssen1 das ,ungeteilte oder die ,einheit1 mit der sie gemessen wird1 und die ,messbarkeit1 dass sie ein ,mass hat1 ist das unterscheidende ,merkmal der ,grssen4 ,auch die fr die ,ausbildung des ,integralbegriffs grundlegenden ,probleme der ,zusammensetzung und ,trennung des ,kontinuums sind von ihm gestellt4 ,und wenn auch vielleicht wie ,tannery meint1 nur ein ,schlerheft1 so ist doch unbestritten4 ,das ,argument mit dem ,aristoteles bewies1 dass ,raum und ,zeit nicht aus ,punkten bestehen 7es htten sonst z4 ,b4 ,seite und ,diagonale des ,quadrats gleichviel ,punkte und wren gleich7 haben die ,arabischen ,aristoteliker1 7wie ,averros71 gegen die ,mutakallimun 7,logiker7 gebraucht4 ,fr die ,qualitten werden zwei ,hauptarten unterschieden1 diejenigen1 welche sich auf einen substantiellen ,unterschied und diejenigen1 welche sich auf ,bewegung und ,ttigkeit beziehen4 ,als ein charakteristisches ,merkmal der ,qualitt wird der ,gegensatz des hnlichen und ,unhnlichen betrachtet2 zu bemerken ist hier1 dass ,kategorien der ,anschauung von ,aristoteles nicht aufgestellt werden1 wie z4 ,b4 ,abstand1 ,richtung4 ,der wichtigste ,stammbegriff ist der der ,substanz1 der der ,trger der brigen ist1 und so ist es die ,untersuchung ber das ,seiende als ,seiendes von der die ,philosophie1 welche den ,zweck hat die ,erfahrung zur ,einheit zusammenzufassen1 ausgehen muss4 ,ich fhre hier als den wichtigsten ,satz an das berhmte3 ' 41 der widerspruchsfreie ,begriff begrndet keine ,existenz des ,definierten1 mit dem z4 ,b4 der ontologische ,beweis des ,daseins ,gottes und die ,grundlage ,spinozas zusammenbricht4 ,die erste und hchste ,philosophie hat die ,aufgabe die letzten 7,a4 sagt richtiger die ersten7 und allgemeinsten ,grnde der ,dinge zu erforschen1 sie gewhrt das umfassendste ,wissen1 dasjenige1 welches am schwersten zu erlangen ist1 da die allgemeinsten ,prinzipien von der sinnlichen ,erfahrung am weitesten abliegen1 das sicherste1 weil sie es mit den irreduziblen ,begriffen und ,axiomen zu tun hat1 das was am meisten ,selbstzweck ist1 weil es die ,zwecke1 denen alles dient1 feststellt4 ,sie muss alles ,wirkliche schlechthin umfassen1 denn die letzten 77 ,grnde sind nur die1 welche alles ,seiende als ,solches erklren4 ,andere ,wissenschaften1 wie ,medizin und ,mathematik1 beschrnken sich auf ihr ,gebiet1 das sie nicht weiter definieren1 die ,wissenschaft von den letzten ,grnden muss die ,gesamtheit der ,dinge auf ihre ewigen ,ursachen und in letzter ,instanz auf das ,unbewegte und ,unkrperliche1 d4 h4 auf ,gott zurckfhren1 von dem alle ,bewegung und ,gestaltung des ,krperlichen ausgeht4 ,er nennt diese ,wissenschaft1 die ,metaphysik1 erste ,philosophie auch ,theologie4 ,angesichts des ,schwungs der ,sprache und der ,wucht der ,grnde mit denen ,aristoteles den ,gottesbegriff sttzt1 wird es begreiflich1 wie die ,scholastik1 wie ein ,thomas von ,aquino im ,gegensatz zu ,platon1 mehr und mehr sich auf ,aristoteles sttzen musste1 der fast zu einem ,heiligen der katholischen ,kirche geworden ist4 ,verbot doch im ,jahr #afbd das franzsische ,parlament jeden ,angriff gegen seine ,autoritt bei ,todesstrafe4 ,sidenote3 ,aristoteles und die ,ideenlehre4 ,indem er nun nher auf dasjenige eingeht1 was allen ,seienden als solchem zukommt1 untersucht er den ,satz vom ,widerspruch1 der ja in der ,mathematik eine so entscheidende ,stelle im indirekten ,beweis einnimmt1 denken ,sie nur an die grosse ,menge stereometrischer ,stze1 welche sich auf den ,widerspruch gegen das ,parallelenaxiom zurckfhren lassen4 ,er knpft an seine ,untersuchung den ,satz vom ausgeschlossenen ,dritten 7aut est1 aut non est1 tertium non datur74 ,ich muss fr ,aristoteles' ,metaphysik auf ,bonitz1 ,windelband1 ,zeller etc4 verweisen1 nur seine ,gestaltung der ,ideenlehre muss ich besprechen1 denn in ihr besteht ja seine ,emanzipation von ,platon4 ,aristoteles hat die ,idee ,platons missverstanden1 vielleicht weil ,platon sich nicht mit ,konsequenz dahin ausgesprochen1 dass seine ,idee auf der ,ausschaltung des ,zuflligen beruht4 ,letzteres ist fr uns unbefriedigend und indem wir es auffassen als etwas1 was sein oder nicht sein kann1 verstsst es gegen den ,satz vom ,widerspruch4 ,die ,platonische ,idee1 als zeitlose ,norm aus wenigen ,erfahrungen vermge eines ,grundtriebs unseres ,intellekts geschaffen1 steht ber den ,dingen1 ,aristoteles und vermge seiner ,autoritt fast alle ,nachfolger fassen sie als neben den ,dingen1 41 als ausserhalb der wirklichen ,welt und in keinem ,zusammenhange mit ihr stehend1 wie die praestabilierte ,harmonie des ,leibniz1 wo ihre ,wirkung dann allerdings unerklrlich ist4 ,aristoteles fasst die ,idee als 1 als in jedem ,dinge1 jedes ,ding existiert eigentlich nur insoweit1 als es seine ,idee ausdrckt4 ,man sieht1 dass er ,platon missversteht1 um im ,grunde auf ihn zurckzugreifen4 ,aristoteles unterscheidet die 1 den ,stoff1 die ,materie1 die gestaltlos1 nur die ,mglichkeit1 die 1 zum ,wirklichen1 zur hat1 das ihnen allein durch die ,idee 1 die ,form zugefhrt wird4 ,die ,idee ist zugleich die ,zweckursache1 der gemss die ,wesen sich entwickeln1 sie ist die ,seele jedes einzelnen ,dinges4 ,sidenote3 ,aristoteles1 ,stoff und ,form4 ,man darf den aristotelischen ,begriff der ,form nicht mit unserm ,wort verwechseln1 ein toter ,mensch ist der ,idee nach kein ,mensch1 noch ein gefllter ,baum ein ,baum4 ,stoff und ,form wechseln1 ,bauholz ist in ,bezug auf den lebenden ,baum ,stoff1 in ,bezug auf den unbehauenen ,stamm ,form1 ,erz fr den ,bildhauer ,stoff1 fr den ,erzgiesser ,form etc4 ,so stellt sich die ,gesamtheit alles ,seienden als eine ,stufenleiter dar1 deren unterste ,stufe1 die erste ,materie oder 1 unterschiedslos1 unbestimmt und formlos1 deren oberste eine letzte ,idee1 der mit gar keinen ,stoff behaftete absolute gttliche ,geist4 ,der ,gottesbegriff des ,aristoteles hat etwas berwltigendes4 ,er hat den ontologischen1 den kosmologischen1 den teleologischen1 den moralischen ,beweis fr das ,dasein ,gottes geschaffen1 er beherrscht die katholische ,theologie nicht nur durch das ganze ,mittelalter1 sondern noch heute und ,metaphysik ,,xii finden ,sie in einen bei ,aristoteles ganz ungewhnlichen fast dichterischem ,schwung die ,schilderung des ,wesens der ,gottheit4 ,in dem ,verhltnis des ,stoffs zur ,form hat nun ,aristoteles die beiden fr sein ,system und fr die ,mathematik gleich wichtigen ,begriffe des ,potentiellen und ,aktuellen1 der und 7auch ,vollendung71 ,mglichkeit und ,wirksamkeit geschaffen1 denken ,sie nur an die potentielle und aktuelle 7kinetische7 ,energie der heutigen ,mechanik4 ,in der ,auffassung der ,bewegung als bergang des ,potentiell-,seienden zum ,aktuell-,seienden hat er die ,schwierigkeit die der ,begriff des ,werdens seinen ,vorgngern machte berwunden2 es ist ein und dasselbe ,sein1 um das es sich handelt1 nur auf verschiedener ,entwicklungsstufe4 ,potentiell1 ist das ,samenkorn ein ,baum1 der ausgewachsene ,baum ist es aktuell1 ' 4 ,potentieller ,philosoph ist ,aristoteles1 wenn er schlft1 der bessere ,feldherr ,sieger vor der ,schlacht1 potentiell ist der ,raum ins ,unendliche teilbar1 die ,zahl ins ,unendliche zhlbar1 potentiell ist ,alles1 was sich gemss der in ihm liegenden ,idee entwickeln kann1 wenn mglich zur ,vollendung1 zur ,entelechie1 zur vollendeten ,darstellung seiner ,idee4 ,sidenote3 ,aristoteles1 das ,unendliche4 ,diese beiden fundamentalen ,unterschiede des ,seins1 das ,potentielle und das ,aktuelle1 hat ,aristoteles auch im ,begriff des ,unendlichen hervorgehoben2 von ihm rhrt die bis auf den heutigen ,tag1 ich nenne ,georg ,cantor1 herrschende ,unterscheidung des infinitum potentia et actu1 des ,unendlichen im ,werden und des ,unendlichen im ,sein4 ,es ist unmglich die ,scholastiker oder ,cusanus zu verstehen1 ohne diese ,unterscheidung zu kennen4 ,aristoteles hat zuerst und bis auf ,galilei als der ,einzige wissenschaftlich den ,begriff ,unendlich untersucht4 ,wohl hat ,zeno den ,integralbegriff gestreift1 ,demokrit diesen ganz bewusst benutzt1 aber hier handelt es sich um eine logische ,untersuchung1 denn ,unendlichkeitsbetrachtungen sind an sich so alt wie der ,mensch4 ,schon in den ,veden kommt die ,gttin des ,unendlichen1 ,aditi1 vor und ,max ,mller sagt in seiner ersten ,strassburger ,vorlesung alle ,religion entspringt aus dem ,druck1 den das ,unendliche auf das ,endliche ausbt4 ,ich habe l4 c4 auf den ,ursprung des ,unendlichkeitsbegriffs aus dem ,werkzeug unseres ,intellekts3 ,zeit hingewiesen1 bezw1 darauf1 dass wir uns ein ,ende unserer ,erlebnisse nicht denken knnen4 ,wenn ,frege in seinen ,grundlagen der ,arithmetik von #ahhd den ,versuch macht die ,existenz von 7n #a7 mittelst des ,schlusses von n auf n #a zu beweisen1 so halte ich dagegen die ,unendlichkeit der ,anzahlenreihe fr das ,prius1 das unmittelbar durch den ,zusammenhang der ,ordinalzahl mit der ,zeit gegeben ist4 ,mit jedem neuen ,erlebnis ist eben auch eine neue ,einheitssetzung und damit eine neue ,ordinal- und ,kardinalzahl gegeben4 ,aristoteles kommt wie ,gauss zu dem ,schluss1 dass das ,unendliche im ,sein1 das infinitum actu oder ' 1 das 1 das wovon es kein ,jenseits gibt1 in der ,natur nicht existiert1 1 also als sinnlich wahrnehmbar existiert keine unendliche ,grsse4 ,nur in ,gott als der unendlichen ,kraft1 welche die unendliche ,bewegung der ,welt hervorbringt1 existiert das infinitum actu4 ,wohl aber gibt er zu1 dass es ein infinitum potentia 7 7 gibt4 ,die ,raumgrsse ist unbegrenzt teilbar1 aber ein unendlich kleines gibt es nicht1 sondern das ist nur im ,entstehen und ,vergehen4 ,und die ,zeit und mit ihr die ,zahl ist unendlich gross im ,werden1 aber auch hier ist die ,zunahme endlich1 die grosse ,zahl entsteht und vergeht1 und macht der grsseren ,zahl ,platz1 eine unendlich grosse ,zahl existiert nicht4 ,aber dieser grosse ,denker streift doch schon die ,lsung1 er sagt in der ,physik ,cap4 #e1 #bjd3 ,vielleicht ist die ,untersuchung ob das ,unendliche auch in der ,mathematik und in dem ,denkbaren und in demjenigen was keine ,grsse hat1 existiere1 eine weit allgemeinere4 ,die ,lsung liegt eben darin1 dass das mathematisch ,unendliche berhaupt keine ,grsse besitzt4 ,es genge hier auf ,b4 ,bolzano's klassische ,paradoxien des ,unendlichen zu verweisen4 ,bolzano1 auf den ,weierstrass und ,g4 ,cantor ganz unmittelbar fussen1 hat den ,hauptanstoss hinweggerumt1 allerdings wrtlich nach ,galilei1 als er hervorhob1 dass der ,begriff des ,ganzen keineswegs durch alle seine ,teile hindurchzugehen braucht4 ,ich verweise hier auf einen ,vortrag im internationalen ,kongress zu ,rom4 ,sidenote3 ,raum und ,zeit4 ,mit dem was ,aristoteles ber das sagt1 hngen seine ,betrachtungen ber ,raum und ,zeit und ,bewegung eng zusammen4 ,der ,raum kann wohl unbegrenzt verkleinert1 aber nicht unbegrenzt vergrssert werden1 auch gegen den ,demokritischen ,begriff des leeren ,raumes 7und des ,atoms7 polemisiert er1 dagegen nhert er sich der ,auffassung ,kants und noch mehr der von ,h4 ,cohen betrchtlich und fhrt die ,zeit auf die ,bewegung des ,jetzt 7 7 zurck und bemerkt1 dass sie ohne das erkennende ,subjekt nicht existiere4 ,sehr wichtig ist das1 was er vom ,zeit- und ,raumpunkt sagt3 das zeitlich und rumlich nicht mehr ,teilbare ist niemals an und fr sich 7actu7 gegeben1 sondern nur potentiell in der stetigen ,grsse enthalten1 und wird nur durch ,verneinung d4 h4 durch negative ,prdikate 7limitierende ,urteil ,cohens7 erkannt4 ,und einigermassen erstaunt war ich1 als ich die ,auffassung der ,ruhe als ,grenze der sich stetig verlangsamenden ,bewegung1 welche ich mir vor #cj ,jahren ohne noch ,leibniz zu kennen gebildet hatte1 dem ,wesen nach bei ,aristoteles fand1 der sagt1 dass es in einem ,zeitpunkt weder ,ruhe noch ,bewegung gibt1 sondern nur einen bergang und der ,krper1 wenn er von der ,bewegung zur ,ruhe bergeht1 noch in ,bewegung ist4 ,aristoteles der heute nach mehr als #bjjj ,jahren noch lebendig fortwirkt1 der auf ,christentum1 ,judentum1 ja selbst auf den ,islam auf das tiefste eingewirkt hat1 -- ist doch ,moses ben ,maimon1 der auf ,thomas von ,aquino so bedeutenden ,einfluss bte1 durch seine ,schule gegangen -- der abstrakteste ,denker und zugleich der exakteste ,beobachter1 der grsste ,empiriker und zugleich einer der grssten ,idealisten1 hat eigentlich erst die einzelnen ,disziplinen geschaffen4 ,bis zu ihm gibt es eine ,gesamtwissenschaft 1 von ihm ab und durch ihn existieren die einzelnen ,disziplinen4 ,sein ,schler ,medon schrieb nach seinem ,plan die ,medizin 41 seine ,physik1 ,astronomie1 ,zoologie1 ,psychologie bilden den ,inhalt der ,universittsvorlesungen bis in die ,neuzeit1 ,botanik1 ,meteorologie1 ja selbst ,chemie wie ,rhetorik1 ,poetik etc4 werden selbstndig1 wie ,mathematik und die ,philosophie selbst1 der er die besondere ,aufgabe zuwies1 die ,erfahrung zur ,einheit zusammenzufassen4 ,und nicht minder die ,geschichte1 das erste ,buch seiner ,metaphysik ist die erste und zugleich mit die beste ,geschichte der ,philosophie und berall hat er ,geschichte und ,kritik hineingewoben4 ,von ihm an beginnt eine #ejj ,jahre andauernde ,periode der ,einzelforschung1 die erst bei den ,neuplatonikern zur ,zusammenfassung fhrt4 ,sidenote3 ,aristoteles3 ,theophrast1 ,eudemos4 ,die beiden bedeutendsten ,peripatetiker1 ,theophrast1 der ,freund und ,schler des ,aristoteles1 der die ,botanik seiner ,zeit kodifiziert hat1 und ,eudemos der ,rhodier haben beide eine ,geschichte der ,mathematik geschrieben4 ,die des ,theophrast ist spurlos verschwunden1 von der des ,eudemos sind sprliche ,fragmente durch ,proklos1 ,eutokios und ,simplicius erhalten1 sowie eine ,notiz aus dem ,buch ber den ,winkel1 1 bei ,proklos4 ,das wichtigste ist das oft erwhnte ,mathematikerverzeichnis bei ,proklos4 ,friedl4 ,prolog ,,ii p4 #fe ff41 das aber ,tannery zufolge nicht direkt aus ,eudemos stammt1 sondern aus einer ,verarbeitung des ,eudemos durch ,geminos im #a4 ,jahrh4 n4 ,chr4 ,es endigt unmittelbar vor ,euklid4 ,sidenote3 ,euklid1 vita4 ,von dem ,verfasser der ,elemente1 des ,werkes1 das unter allen mathematischen ,werken fr die ,bildung der ,menschheit weitaus das wichtigste gewesen ist1 kennt man weder ,ort noch ,zeit der ,geburt und des ,todes1 4 ,seinen ,zeitgenossen und der nchstfolgenden ,generation war ,euklid einfach der 1 der ,verfasser der ,elemente und bald ging die ,kenntnis seiner ,person verloren4 ,viele ,jahrhunderte ist er mit dem ,philosophen ,euklid von ,megara verwechselt worden1 der nach dem ,tode des ,sokrates die ,schule zusammenhielt1 und dieser ,irrtum findet sich schon bei ,valerius ,maximus um #cj v4 ,chr4 und ist dort aus einer falschen ,auffassung einer ,stelle bei ,geminos 7,prokl4 p4 #fj7 entstanden4 -- ,das ,wenige1 was wir von ihm wissen1 verdanken wir zumeist ,proklos1 einem ,neuplatoniker und ,nachfolger 7,diadochos7 des ,plato in der ,leitung der ,akademie1 d4 h4 also ,rektor der ,universitt ,athen1 der um #dej n4 ,chr4 einen ,kommentar zum ,euklid verfasst hat1 von dem uns die beiden ,prologe und der ,kommentar des ersten ,buchs der ,elemente erhalten sind4 ,die ,stelle 7,friedl4 ,s4 #fh7 lautet3 ,nicht viel jnger als diese 7,hermotimos1 der ,kolophoner und ,philippos1 der ,schler ,platons7 ist ,eukleds1 der die ,elemente verfasste1 wobei er vieles was vom ,eudoxos herrhrte1 in zusammenhngende ,ordnung brachte1 vieles was ,theaitet begonnen1 vollendete und ausserdem so manches was frher ohne rechte ,strenge bewiesen war1 auf unantastbare ,beweise zurckfhrte4 ,und dieser ,mann lebte unter ,ptolemaios dem ersten1 denn ,archimedes1 dessen ,lebenszeit sich an die des ersten ,ptolemaios anschliesst1 erwhnt des ,euklid in 1 ,heib4 ,i1 #b1 p4 #ad und zwar erzhlt er3 ,ptolemaios frug einmal den ,euklid1 ob es nicht zur ,geometrie einen bequemeren ,weg gebe als die ,elemente4 ,jener aber antwortete3 ,zur ,geometrie gibt es fr ,knige keinen ,privatweg 4 ,er ist also jnger als die direkten ,schler des ,platon und lter als ,eratosthenes und ,archimedes1 denn diese waren ,zeitgenossen1 wie ,eratosthenes irgendwo sagt4 ,aus ,grundsatz war er ,platoniker und in der ,platonischen ,philosophie zu ,hause4 ,danach ergibt sich fr ,euklid etwa #cjj v4 ,chr4 als ,zeit seines ,mannesalters 7der 1 der ,zeit blhendster ,krper- und ,geisteskraft1 welche die ,hellenen in das vierzigste ,jahr verlegten71 und dass er in ,athen an der ,akademie gehrt hatte und dem engeren ,kreise der ,akademiker angehrte4 ,zur ,charakterisierung des ,euklid haben wir noch eine ,stelle bei ,stobaios4 ,ein ,mensch1 der bei ,euklid ,unterricht in der ,geometrie zu nehmen begonnen hatte1 frug1 nachdem er den ersten ,satz der ,elemente kennen gelernt hatte1 was habe ich nun davon1 dass ich das weiss8 ,euklid rief seinen ,sklaven und sagte3 ,gib dem ,manne drei ,obolen1 da er studiert um ,profit zu machen4 ,und schliesslich schildert ihn ,pappos in der ,vorrede zum #g4 ,buch der ,kollektaneen wie folgt3 ,erat ingenio mitissimus et erga omnes1 ut par erat1 benignus qui vel tantillum mathematicas disciplinas promovere poterant1 aliisque nullo modo infensus1 sed summe accuratus4 ,er war von mildester ,gesinnung und wie es sich geziemt wohlwollend gegen jeden1 der und wr's noch so wenig1 die mathematischen ,disziplinen zu frdern vermochte1 in keiner ,weise anderen gehssig1 sondern im hchsten ,grade rcksichtsvoll4 ,sie sehen1 dass ,euklid in der ,tradition seines ,volkes als hochgesinnter1 reiner wissenschaftlicher ,ttigkeit hingegebener ,mann fortlebte4 ,gelehrt hat er fr reife ,leute1 ganz in der ,weise unserer ,universittsprofessoren1 an der ,universitt 7,museum7 ,alexandria1 wie uns l4 c4 ,pappos berichtet4 ,unter der den ,wissenschaften beraus ergebenen ,diadochen-,dynastie der ,ptolemer entwickelte sich des grossen ,alexander ,stadt zur ,zentrale des ,hellenischen ,geisteslebens4 ,man nennt diese ,periode die ,hellenistische4 ,es ist lange ,zeit ,mode gewesen die ,alexandriner zu verspotten als ,pedanten1 wegen ihrer grammatischen1 auf die einzelnen ,worte gerichteten ,untersuchungen1 haben sie doch z4 ,b4 die ,akzente eingefhrt4 ,aber auf dem ,gebiete der exakten ,wissenschaften ist die ,hellenistische ,periode erstklassig4 ,euklid grade hat den ,schwerpunkt von ,athen nach ,alexandrien verlegt1 ,archimedes1 ,apollonios1 ,eratosthenes sind aus der ,alexandrinischen ,schule hervorgegangen4 -- ,sidenote3 ,euklid1 ,schriften3 die ,data4 ,die ,euklidischen ,schriften kennen wir durch die ,angaben der ,proklos p4 #fh f4 und ,pappos l4 c4 ,von den ,elementen abgesehen sind im griechischen ,urtext erhalten a7 die ,data1 1 ,gegebenes1 mit einer ,vorrede des ,marinos von ,neapolis in ,palstina1 einem ,schler des ,proklos4 ,die ,echtheit des ,textes wird durch die ,inhaltsangabe bei ,pappos 7#cjj n4 ,chr47 besttigt1 welche im ,wesentlichen mit dem ,text der ,codices bereinstimmt4 ,die ,schrift enthlt #ie ,stze 7,pappos #ij7 welche aussagen1 dass wenn gewisse geometrische ,gebilde gegeben sind1 andere dadurch mit bestimmt sind1 also eine ,art geometrischer ,funktionentheorie4 ,beispiele3 ,satz #b3 ,wenn eine gegebene ,grsse zu einer zweiten ,grsse ein gegebenes ,verhltnis hat1 so ist die zweite ebenfalls gegeben4 ,satz #cc3 ,in einem gegebenen ,streifen ist durch die ,winkel1 welche eine ,querstrecke mit den ,grenzen bildet1 die ,lnge der ,querstrecke bestimmt4 ,dem ,inhalt nach gehen die ,data nicht ber die ,elemente hinaus1 doch war und ist eine solche ,zusammenstellung praktisch im hohen ,grade wertvoll fr die ,anwendung der seit und durch ,platon sich immer mehr ausbreitenden analytischen ,methode1 deren ,wesen gerade darin besteht1 die durch die gegebenen ,stcke mit bestimmten ,punkte1 ,linien1 ,figuren aufzusuchen1 bis man zu einer konstruierbaren ,nebenfigur gelangt4 ,die ,data sind daher eine sich eng an die ,elemente anschliessende ,anleitung zum ,konstruieren nach der analytischen ,methode1 etwa entsprechend ,petersen's bekannten ,methoden und ,theorien4 ,sidenote3 ,astronomie4 ,erhalten ist unter dem ,titel ,phaenomena eine ,schrift ber ,astronomie 7lectio sphaerica7 mit den ,anfangsgrnden der ,sphrik4 ,die ,schrift geht bedeutend ber die kurz vorhergehende des ,autolykos hinaus4 ,ich bemerke beilufig1 das die lectio sphaerica bis in die ,neuzeit hinein der ,schrittmacher fr die ,geometrie gewesen1 die sich im ,lehrplan der ,gymnasien erst aus ihr entwickelt hat4 ,die ,schrift beginnt mit dem ,satz3 ,die ,erde liegt in der ,mitte der ,welt und vertritt in bezug auf dieselbe die ,stelle des ,mittelpunkts 7,aristoteles7 und schliesst mit dem ,satz3 ,von zwei gleichen ,bogen des ,halbkreises zwischen dem quator und dem ,sommerwendekreis durchwandelt der eine1 beliebig genommen in lngerer ,zeit die sichtbare ,halbkugel als der andere die unsichtbare4 ,das ,wort ,horizont stammt aus der ,schrift1 welche von ,pappos im #f4 ,buch seiner ,kollektaneen erlutert und ergnzt wurde4 7,a4 ,nokk1 deutsche bersetzung ,prgr4 ,freiburg i4 ,brg4 #ahej74 ,heiberg hat nach einer ,bemerkung ,nokks bewiesen1 dass diese ,schrift des ,euklid einen sehr wesentlichen ,bestandteil der fr unsere elementare ,sphrik grundlegenden ,schrift des ,theodosios von ,tripolis 7etwa #ajj v4 ,chr47 gebildet hat 7siehe ,m4 ,simon1 ,euklid und die sechs planim4 ,bcher1 ,leipzig #aija74 ,sidenote3 ,optik4 ,echt ,euklidisch sind auch die ,optica1 deren ,text ,heiberg restituiert hat4 ,der sonst gebruchliche ,text geht vermutlich auf ein ,kollegienheft nach ,theon von ,alexandrien1 dem ,vater der ,hypatia1 der ersten uns bekannten ordentlichen ,professorin4 ,sie ist mutmasslich der ,autor unserer ,quadratwurzelausziehung und bekannt durch ihre ,schnheit und ihr unglckliches ,schicksal4 ,von dem bestialischen christlichen ,mnchspbel ,alexandriens zerrissen1 wurde sie nach ihrem ,tode zu ,professorenromanen ausgeschlachtet4 ,die ,schrift ,euklids gehrte zu der ,sammlung1 welche unter dem ,titel 1 der kleine ,astronom1 neben den ,elementen das ,rstzeug des ,astronomen bildete1 ehe er an das grosse ,lehrbuch des ,ptolemaios1 die 7der ,almagest7 gehen konnte4 ,die ,schrift gibt die ,anfangsgrnde der ,perspektive4 ,dagegen ist die andere ,schrift ber ,optik1 welche unter ,euklids ,namen ging1 die ,katoptrik unecht4 ,heiberg macht es sehr wahrscheinlich1 dass die von ,proklos unter diesem ,titel erwhnte ,schrift des ,euklid rasch durch das inhaltreiche ,werk des ,archimedes ber den gleichen ,gegenstand verdrngt wurde4 ,sidenote3 ,euklid1 ,schriften3 ,musik4 ,noch ber einen anderen ,zweig der angewandten ,mathematik haben wir eine ,schrift des ,euklid1 die 1 die ,lehre von den musikalischen ,intervallen1 #bj ,stze1 wissenschaftlich auf dem ,standpunkt der ,pythagorer4 ,eine zweite musikalische ,schrift1 die ,harmonielehre1 1 rhrt wie schon ,hugo ,grotius #aeii erkannte von dem ,aristoxenianer ,kleonides her4 ,aristoxenos1 direkter ,schler des ,aristoteles als ,philosoph1 setzte der auf die arithmetischen ,intervalle gegrndete ,harmonielehre der ,pythagorer die ,lehre von den harmonischen ,sinneseindrcken entgegen4 ,sidenote3 ber ,teilung4 ,aus ,arabischen ,quellen besitzen wir durch ,dee #aefc eine ,bearbeitung und durch ,woepcke #ahea eine bersetzung der von ,proklos zweimal erwhnten ,schrift 1 ber ,teilungen1 welche wertvolle ,aufgaben ber ,flchenteilung enthielt4 ,dort findet sich die noch heute im ,schulunterricht stets vorkommende ,aufgabe3 ein ,dreieck durch ,gerade von gegebener ,richtung in ,teile zu teilen1 welche ein gegebenes ,verhltnis haben2 ferner ,teilung von ,vierecken1 von ,kreisen1 von ,figuren die von ,kreisbogen und ,geraden begrenzt sind4 ,euklid zeigt sich hier als sehr gewandter ,konstrukteur1 er benutzt ausser den ,stzen der ,elemente nur solche1 welche sich mhelos aus ihnen ergeben4 ,sidenote3 ,euklid1 ,verlorene ,schriften4 ,verloren sind die ,schriften1 welche sich auf die eigentliche hhere ,mathese seiner ,zeit beziehen4 ,zunchst die zwei wichtigen ,bcher 1 ,oberflchen als geometrische ,orte1 welche ,proklos und ,pappos erwhnen4 ,der ,begriff des geometrischen ,ortes wird schon von ,pappos gerade so wie heute definiert als die ,gesamtheit aller ,punkte1 denen ein und dieselbe bestimmte ,eigenschaft 7,symptoma7 zukommt1 und je nachdem diese ,gesamtheit eine ,linie oder eine ,flche bildete1 heissen die ,orte ,linien- oder ,flchenorte4 ,davon verschieden sind krperliche ,orte 771 dies sind ,linien1 welche durch den ,schnitt von ,krpern entstehen1 wie die ,kegelschnitte4 ,die ,schrift des ,euklid hat nach ,pappos vermutlich ,ortseigenschaften der ,kugel-1 ,kegel- und ,zylinderflchen behandelt und scheint in der bedeutenderen ,arbeit des ,archimedes ber ,konoide und ,sphroide aufgegangen zu sein4 ,sidenote3 ,porismata4 ,sidenote3 ,elemente4 ,mehr wissen wir von den #c ,bchern ,porismata1 da ,pappos den ,inhalt so ausfhrlich angegeben hat1 dass ,michael ,chasles danach eine ,rekonstruktion versucht hat1 nach ,vorarbeiten von ,r4 ,simson1 dessen ,euklidbearbeitung von #agef noch heute fr ,england massgebend ist4 ,allerdings hat ,p4 ,breton de ,champ zuerst erkannt1 dass die #bi ,stze in der ,vorrede des ,,vii4 ,buches bei ,pappos ein ,rsum der #aga ,stze des ,euklid enthalten4 ,das ,wort ,porisma selbst bildet noch eine ,streitfrage4 ,es hat #b ,bedeutungen1 erstens ,zusatz1 so kommt es vielfach in den ,handschriften der ,elemente vor1 zweitens bedeutet es ein ,mittelding zwischen einem gewhnlichen ,lehrsatz und einem sogenannten ,ortssatz1 d4 h4 einem ,satz der ausspricht1 dass eine bestimmte ,kurve eine bestimmte ,eigenschaft hat4 ,als ,beispiel diene der ,satz3 ,der ,ort der ,punkte1 deren ,abstnde von zwei festen ,punkten ein festes ,verhltnis haben ist der ,kreis 7des ,apollonios7 dessen ,durchmesser die ,strecke zwischen den beiden in diesem ,verhltnis zu den gegebenen ,punkten harmonischen auf der gegebenen ,graden ist4 ,ein ,porisma wre demzufolge in der ,geometrie etwa das1 was man in der ,arithmetik einen ,existenzbeweis nennt1 es sprche aus1 dass ein bestimmter ,ort existiert1 ohne ihn direkt zu konstruieren4 ,die ,porismata bildeten vermutlich fr die synthetische oder direkte ,konstruktionsmethode ein ,seitenstck zu den ,data als ,hilfsmittel fr die analytische ,methode4 ,nach dem ,rsum bei ,pappos gingen sie weit ber die ,elemente hinaus und mit ,chasles und ,h4 ,zeuthen mssen wir annehmen1 dass sie die ,grundlagen fr die projektive ,behandlung der ,kegelschnitte enthalten4 ,auch ber diese zu seiner ,zeit hchste ,mathematik hat ,euklid geschrieben1 vier ,bcher ,konika4 ,ebenso wie ,euklid die ,arbeiten seiner ,vorgnger insbesondere des ,theudios fr seine ,elemente benutzte und verdrngte1 wurden seine ,konika nach dem ,zeugnis des ,pappos von dem grossartigen ,werk der #h ,bcher ,konika des ,apollonios verdrngt1 in dessen erste #d ,bcher sie vermutlich vollstndig ,aufnahme gefunden haben4 ,sie werden daher auch schwerlich aus arabischen ,quellen je wieder zum ,vorschein kommen1 wenn sie nicht zufllig als ,leichenbinde einer ,mumie gefunden werden4 ,verloren ist auch eine ,schrift mathophilosophischen ,charakters 1 ,trugschlsse genannt und zwar sind absichtliche ,falschschlsse gemeint4 ,proklos nennt die ,schrift 1 reinigend und bend durch ,anstrengung d4 h4 die ,schrift war zur ,geistesgymnastik der ,schler bestimmt4 ,und nun zu dem ,werke das den ,namen des ,euklid unsterblich gemacht hat1 zu den ,elementen1 die 1 wozu ich meine ,schrift ,euklid etc4 von #aija heranzuziehen bitte4 ,die ,elemente des ,euklid4 ,sidenote3 ,die ,elemente des ,euklid4 ,den #ac ,bchern der ,elemente des ,euklid wurden schon frh zwei ,bcher angehngt4 ,das #ad4 ,buch ist eine tchtige ,arbeit des in ,alexandrien etwa #aej v4 ,chr4 lebenden ,mathematikers und ,astronomen ,hypsikls1 ber die fnf regulren 7platonischen7 ,krper2 das #ae4 ,buch ist eine weit schwchere ,arbeit und hat nach ,tannery und ,heiberg1 beides grosse ,kenner der hellenischen ,mathematik1 einen ,schler des ,isidoros1 des ,erbauers der ,sophienkirche um #ecj n4 ,chr4 zum ,verfasser4 ,den ,zweck der ,elemente gibt ,proklos ,s4 #gb an3 ,elemente nennt man das1 dessen ,theorie hinreicht zum ,verstndnis von allem anderen1 und mittelst dessen man im ,stande ist die ,schwierigkeiten1 welche das andere bietet1 aus dem ,wege zu rumen4 ,stoicheion bedeutet eigentlich ,buchstabe und l4 c4 sagt ,proklos gradezu3 die ,elemente enthalten die ,stze1 welche als ,bestandteile aller folgenden auftreten1 wie die ,buchstaben im ,wort4 ,die ,grundbedeutung von ,stoichos ist eine militrische es bedeutet das1 was wir einen ,zug nennen1 also auch die ,grundlage der ,formation4 ,der ,zweck und die ,notwendigkeit der ,euklid'schen ,elemente folgt aus der ,entwicklung der hellenischen ,mathematik4 ,die ,pythagorer 7s4 d47 waren bei den ,problemen zweiten ,grades auf die #b1 die ,savisescha gestossen oder gestossen worden und damit auf die ,irrationalzahl und die ,inkommensurabilitt4 ,damit wurden alle frheren ,beweise ber ,teilung1 hnlichkeit1 ,flchenmessung hinfllig4 ,das #d4 ,jahrhundert1 ,platon1 ,theaitet1 ,eudoxos und die ,schler des ,platon und ,eudoxos1 widmeten sich der methodischen ,arbeit die neuen ,grundlagen festzustellen4 ,boten doch die mathematischen ,definitionen ,platon vortreffliche ,beispiele seinem sokratischen ,hang zur ,definition der ,begriffe zu folgen4 ,von ,eudoxos rhrt das ganze fnfte ,buch der ,elemente1 die ,lehre von den ,proportionen in1 ich mchte sagen1 ,weierstrass'scher ,strenge1 her1 er ist der eigentliche ,schpfer der ,exhaustionsmethode1 die vermutlich durch ihn schon bei ,aristoteles erwhnt ist1 und die sich spter1 befruchtet mit dem ,demokritischen ,differentialbegriff1 bei ,archimedes und ,apollonios zur ,infinitesimalrechnung auswuchs4 ,von ,theaitet wissen wir1 dass er die ,einteilung der ,irrationalzahlen oder genauer die ,lsung von ,gleichungen #d4 ,grades1 welche auf quadratische ,gleichungen reduzierbar sind1 jedenfalls begonnen hat4 ,wahrscheinlich von ,platon selbst1 jedenfalls aus seiner ,schule1 rhren die ,fassungen vieler ,definitionen und ,axiome bei ,euklid her1 welche ,aristoteles 7vgl4 ,heiberg1 ,teubnersche ,abh4 z4 ,gesch4 etc4 ,heft #ah1 #aijd7 nach den ,elementen des ,magnesiers ,theudios zitiert4 ,nach einem ,jahrhundert waren die methodischen ,arbeiten zum ,abschluss reif und den gab ,euklid1 bei dem das methodische ,gefhl bereits in so eminenten ,grade ausgebildet ist1 dass er mit dem ,beweise schliesst3 ,mehr als fnf regelmssige ,krper kann es nicht geben4 ,die ,aufgabe die er sich setzte auf ,grund der notwendigsten ,voraussetzungen die ,geometrie und in geometrischer ,einkleidung auch die ,arithmetik als ein zusammenhngendes ,ganzes unantastbar darzustellen1 hat er in einer ,weise gelst1 die alle ,vorgnger spurlos verschwinden liess und die1 niemals bertroffen1 die ,bewunderung aller ,zeiten und aller ,vlker erregt hat4 ,daran schliesst sich die ,frage1 inwieweit ,euklid in den ,elementen ,eigenes gegeben4 ,die ,frage ist nur summarisch zu beantworten4 ,m4 ,cantor sagt3 ,ein grosser ,mathematiker wird auch da1 wo er anderen folgt1 seine ,eigentmlichkeit nicht verleugnen1 und so war es sicherlich auch bei ,euklid4 ,gewiss1 denn so ist es ja bei jedem ,schullehrer1 der seine ,elemente gedruckt oder ungedruckt traktiert4 ,aber ebenso klar ist es auch1 dass ein ,werk wie die ,elemente die ,krfte eines einzelnen bersteigt1 und eine ganze ,reihe von ,vorarbeiten erfordert1 von ,hippokrates1 ,len1 der die ,flle der ,stze und ,strenge der ,beweise erhhte 7,proklos #ff unten7 bis auf ,theudios1 der sich auch in den anderen ,wissenschaften auszeichnete4 ,die von ,heiberg l4 c4 gesammelten ,zitate aus seinen ,elementen zeigen vielfach wrtliche bereinstimmung4 ,ebenso sicher ist die ,form des ,vortrags die zum ,teil schon von den gyptern berkommene gewesen1 samt den so berhmten ,schlussformeln quod erat demonstrandum1 was zu beweisen war1 1 und quod erat faciendum1 was zu machen war1 4 ,euklid gehrt wohl vor allem die ,auswahl der ,definitionen an1 die ,forderungen 7,erfahrungstatsachen7 sind sein ,eigentum1 wie ,heiberg l4 c4 festgestellt hat1 oder wenigstens ihre ,trennung von den ,axiomen1 und dann die strenge ,durchfhrung des ,prinzips keinen frheren ,satz mittelst eines spteren zu beweisen1 kein ,gebilde zu benutzen1 dessen ,existenz nicht vorher durch geforderte oder gegebene ,konstruktion gesichert ist4 ,ferner gehrt ihm ein grosser ,teil des zehnten ,buches1 die ,vollendung der ,einteilung der ,irrationalitten durch ,theaetet4 ,dem ,euklid gehrt der elementare ,beweis 7ohne ,integralrechnung7 des ,satzes1 dass die ,pyramide gleich dem dritten ,teil des ,prisma ist1 dass mit ihr gleiche ,grundflche und ,hhe hat2 sodann viele ,stze des #ac4 ,buches ber die ,bestimmung von ,stcken der regulren ,krper und mit grsster ,wahrscheinlichkeit der schon erwhnte ,schlusssatz4 ,etwa #dbj war das ,dodekader den ,hellenen bekannt geworden1 wenig frher war berhaupt erst das logische ,element in der ,geometrie1 die ,forderung nach dem ,beweise1 zur ,geltung gekommen4 ,die ,ausbildung des logischen ,sinnes bis zum ,bedrfnis eines solchen ,existenzbeweises erforderte sicher ein ,jahrhundert4 ,der einzige1 der noch in ,frage kommen konnte wre ,eudoxos1 doch berwog bei ihm auf der ,hhe seiner ,kraft das astronomische ,interesse4 ,sidenote3 ,parallelentheorie4 ,wenn ich aber trotz der verhltnismssig geringen ,produktivitt ,euklids doch ,m4 ,cantor beipflichte1 der ihn zu den drei ,heroen der griechischen ,mathematik im #c4 ,jahrh4 zhlt1 so tue ich es mit ,rcksicht auf ,euklids ,behandlung des ,parallelenproblemes1 dass er so recht eigentlich in die ,welt geworfen hat und das bis auf den heutigen ,tag1 ja heute noch mehr als je im ,zentrum des ,interesses steht4 ,der gesamte ,aufbau des grundlegenden ersten ,buches wird vom ,parallelenproblem beherrscht4 ,euklid hat rund #bjjj ,jahre vor ,saccheri und ,legendre den ,zusammenhang des ,problems mit dem ,satz ber die ,winkelsumme im ,dreieck erkannt4 ,schon ,proklos hat bemerkt1 dass das berhmte und berchtigte sogen4 #aa4 ,axiom1 richtiger die #e4 ,forderung1 hervorgegangen ist aus dem vergeblichen ,bemhen den ,satz3 ,in jedem ,dreieck sind zwei ,winkel zusammen kleiner als #b ,rechte umzukehren2 und so kam er zu der ,forderung in der ,fassung3 ,und wenn eine1 zwei ,geraden schneidende1 ,gerade mit ihnen innere an derselben ,seite liegende ,winkel bildet1 die zusammen kleiner sind als #b ,rechte1 so schneiden sich jene beiden ,geraden bei unbegrenzter ,verlngerung an der ,seite1 auf der diese beiden ,winkel liegen4 ,sidenote3 ,die ,elemente des ,euklid1 ,ausgaben4 ,von der ,bibel abgesehen1 ist niemals ein ,werk in so vielen ,auflagen und ,bearbeitungen verbreitet gewesen1 als die #ac des ,eukledes1 dessen ,namen geradezu mit der ,geometrie identifiziert wird4 ,eine sehr vollstndige ,zusammenstellung findet sich in ,mem4 d4 ,r4 ,acad4 d4 ,sc4 d4 ,ist4 di ,bologna ,serie ,,ix1 ,t4 ,,viii und ,x #ahhg und #ahij von ,p4 ,riccardi2 ,r4 ,bonola1 ,bull4 d4 ,loria und ,festschr4 f4 ,joh4 ,bolyai #aijb zhlt gegen #agjj ,ausgaben4 ,im ,mittelalter und bis in die ,neuzeit wird die ,professur fr ,geometrie hufig als die des ,euklid bezeichnet1 die ,studenten lasen den ,text1 sei es ganz1 sei es im ,auszug1 und der ,professor kommentierte1 wobei selten mehr als das erste ,buch erledigt wurde4 ,savile1 der die noch heute in ,oxford bestehende ,professur des ,euklid stiftete1 kam bis zum #h4 ,satz des ersten ,buches1 nur ,petrus ,ramus1 dessen ,bedeutung in erster ,linie auf seiner ,lehrttigkeit und seiner grossen literarischen ,bildung beruht1 rhmte sich die ganzen ,elemente in einer ,vorlesung erledigt zu haben4 ,es war selbstverstndlich1 dass der ,text im ,laufe der ,jahrhunderte entstellt1 verdorben1 erweitert wurde4 ,letzteres gilt besonders fr die schwierigen ,teile des zehnten bis letzten ,buches4 ,sidenote3 ,euklid1 bersetzungen der ,elemente4 ,ich verweise auch fr die ,bibliographie der ,elemente auf meine ,schrift von #aija1 hervorzuheben ist die ,bearbeitung des ,theon v4 ,alexandria1 der etwa #cej n4 ,chr4 lebte und lehrte1 sie muss die frheren fast vllig im ,buchhandel verdrngt haben1 obwohl sie keinen ,fortschritt bedeutete4 ,alle bis #ahjh bekannte ,codices1 deren ,zahl sehr gross ist1 alle ,drucke und bersetzungen sind1 wenn man von arabischen ,quellen absieht1 aus dieser ,ausgabe hervorgegangen4 ,erst #ahjh fand ,f4 ,peyrard in einer durch ,napoleon dem ,vatikan geraubten ,handschrift 7,vatic4 #aij1 #ahad zurckgegeben7 die bis jetzt einzige vollstndige ,handschrift1 welche auf eine ltere und bessere ,ausgabe zurckgeht4 ,aus diesem ,codex konnte man die nderungen des ,theon feststellen und die ,codices kritisieren1 eine ,arbeit1 welche von ,e4 ,f4 ,august #ahbf-bi in seiner griechischen und noch grndlicher von ,j4 ,l4 ,heiberg in der griech4-lat4 ,ausgabe von #ahhb-hh geleistet ist4 ,ausser dem ,vat4 #aij geht auch der ,palimpsest ,bologna ,m4 #agba 7,heiberg1 ,cant4-,schlm4 #bi7 auf ltere ,quellen als ,theon zurck4 ,neben drftigen ,auszgen die1 von oder nach ,botius 7etwa #ejj n4 ,chr47 verfasst1 sich in den ,klstern und ,klosterschulen hielten und besonders durch ,gerbert den nachmaligen ,papst ,sylvester ,,ii4 von ,wichtigkeit wurden1 verdankt ,europa die ,kenntnis der ,elemente den arabischen bersetzungen und ,bearbeitungen4 ,auf sie geht die erste gedruckte ,ausgabe zurck1 die dem ,giovanni ,campano aus ,novara zugeschrieben wird1 der um die ,mitte des #ac4 ,jahrh4 gelebt hat1 und #adhb bei ,erhard ,ratdolt in ,venedig erschienen ist4 ,die ,ausgabe ist sehr selten1 sie ist von ,a4 ,g4 ,kstner ,gesch4 der ,math4 ,bd4 ,i ,s4 #bhi f4 genau beschrieben4 ,als der hellenische ,geist zum zweiten ,male fr die europische ,kultur fruchtbar wurde in jener ,glanzepoche1 die man die ,renaissance nennt1 erschienen zunchst lateinische ,ausgaben gesttzt auf griechische ,codices4 ,die erste ,originalausgabe ist die des ,simon ,grynaeus des lteren1 sie erschien #aecc bei ,herwagen1 der auch in ,strassburg eine ,druckerei besass1 leider verarbeitet diese ,ausgabe zwei sehr schlechte ,handschriften4 ,sidenote3 ,euklid-,commentatoren4 ,indem ich wieder auf meine zitierte ,schrift verweise1 erwhne ich nur noch die beiden wichtigsten lateinischen ,ausgaben1 die des ,commandinus ,pisa #aegb1 der zuerst unseren ,euklid von dem ,megarenser schied1 und die des ,clavius von #aegd4 ,die ,arbeit dieses fr seine ,zeit hoch bedeutenden ,jesuiten ist von allen ,historikern der ,mathematik von ,montucla und ,kstner bis auf ,m4 ,cantor gleich hoch gewertet worden2 ,kstner nennt sie die ,pandekten der ,mathematik1 sie soll #bb ,auflagen gefunden haben4 ,die ,commentatoren des ,euklid1 vergl4 ,euklid #aija p4 #af ff4 ,der festgefgte ,bau der ,elemente hat1 wie er seinerseits die hchste ,bewunderung erregte1 andererseits die ,versuchung erweckt die ,geometrie auf andere ,weise ebenfalls zu begrnden4 ,dazu kommt1 dass der ,euklid in seinem ersten ,buch einen mathophilosophischen ,teil enthlt1 der die ,grundbegriffe der ,geometrie und die ntigen und hinreichenden ,voraussetzungen angibt1 von denen die ersteren ihrer ,natur nach unauflslich1 die anderen variabel sind4 ,so haben die ,elemente des ,euklid1 und das ist vielleicht sein grsstes ,verdienst1 eine staunenswerte ,geistesarbeit hervorgerufen1 die besonders in der ,geschichte des ,parallelenaxioms zutage tritt4 ,hier will ich nur 7,euklid #aija7 einen berblick ber die hervorragendsten ,interpretationen geben1 welche zeigen1 wie ,recht ,gino ,loria hat1 wenn er als ,prinzip seiner schnen ,arbeit ,della varia fortuna di ,euclide1 ,roma #ahic das ,gesetz der ,kontinuitt ausspricht4 ,es geht ein ununterbrochener ,zusammenhang von ,archimedes und ,apollonios bis ,veronese und ,hilbert4 ,von ,apollonios sind ,spuren eigener ,elemente erhalten2 darunter eine ganz allgemeine ,definition des ,winkels 7,heiberg ,v ,s4 #hh74 ,archimedes gab eine von ,euklid abweichende mechanische ,grundeigenschaft der ,geraden 7ebenfalls auch der ,ebene7 an und neue ,prinzipien1 darunter das nach ihm benannte1 obwohl von ,eudoxos oder vielleicht ,demokrit stammende fr die ,exhaustionsmethode1 die er zur ,integralrechnung umbildete4 ,ihm schliesst sich ,heron von ,alexandrien1 der grsste ,mechaniker des #a4 ,jahrh4 an2 von seinem ,kommentar sind uns ,fragmente durch ,proklos und ,an-,narizi 7s4 u4 bei ,heron7 berliefert4 ,aus der ,zusammenstellung der ,euklidstellen bei ,heron durch ,heiberg geht klar hervor1 dass die ,definitionen des ,euklid schon zu ,herons ,zeit die uns berlieferte ,form hatten1 ,euklid also damals schon1 wie ,tannery sagt1 der unantastbare ,klassiker der ,elemente war4 ,es ist das ,parallelenaxiom und die ,definitionen1 berhaupt die ganze ,anordnung der ersten ,bcher1 dann gewisse ,inkongruenzen zwischen dem sechsten und den beiden letzten ,bchern1 der sonderbare ,umstand1 dass ,euklid die ,lehre von den ,proportionen ganz allgemein im fnften ,buch begrndet1 und dann die elementare ,lehre von den ,verhltnissen ganzer ,zahlen noch einmal im siebenten ,buche gibt1 was von jeher die ,kommentatoren in ,ttigkeit gesetzt hat4 ,die ,inkongruenz bezieht sich besonders auf die ,bewegung4 ,in den sechs planimetrischen ,bchern wird sie ngstlich vermieden2 nur zum ,beweis des #d4 ,satzes 7ersten ,kongruenzsatz7 und seiner ,umkehrung wird sie herangezogen1 dagegen scheut sich ,euklid im #aa4 und #ab41 den stereometrischen ,bchern1 absolut nicht die ,definition der ,krper auf die ,bewegung zu sttzen4 ,man hat daraus schliessen wollen1 einen ,homeros gab es nie1 sondern acht bis zehn1 aber ,euklid war ,platoniker1 und nach ,platon und ,aristoteles setzt der ,begriff der ,bewegung einen krperlichen ,raum voraus4 ,auf ,heron folgt ,gemnos1 bezw4 ,gminus1 von dem ,proclus berichtet1 er habe die ,verschiebbarkeit in sich der ,schraubenlinie auf dem ,rotationscylinder1 wenn nicht gefunden1 so doch gekannt4 ,es folgt eine ra1 in der die zusammenfassende eigentlich philosophische ,geistesrichtung unter dem ,einfluss des ,aristoteles gegen die ,ausbildung der einzelnen ,spezialwissenschaften zurcktritt4 ,aus dieser ,zeit1 in der sich von mathematischen ,disziplinen die ,trigonometrie 7ebene und sphrische7 im ,anschluss an die ,astronomie entwickelt1 wissen wir von besonderen ,kommentaren nichts1 aber von den ,elementen1 dass sie fr unentbehrlich zur ,ausbildung der angewandten ,mathematiker galten4 ,als gleichzeitig mit dem ,christentum gegen diese nchterne ,periode in ,anlehnung an den ,theosophen ,platon zunchst der ,neupythagoreismus sich erhob1 war es anfangs die arithmetische ,seite des ,euklid1 die ,bcher #g1 #h1 #i1 die in ,nikomachos von ,gerasa um #ajj n4 ,chr4 dem ,elementenschreiber der ,arithmetik 7,m4 ,cantor7 und in ,theon von ,smyrna ihre ,kommentatoren fand4 ,um #cjj lehrte dann zu ,alexandria ,pappos1 dessen ,kollektaneen von unschtzbarer ,bedeutung sind4 ,pappos hat sicher einen ,kommentar zum zehnten ,buch geschrieben1 von dem ,reste im ,vaticanus erhalten sind und der uns nach ,heiberg wahrscheinlich ganz in einem noch unedierten ,leydener ,manuskripte erhalten ist4 ,mit dem ,neuplatonismus1 jener seltsamen ,mischung christlicher und platonischer ,mystik1 nimmt auch die ,mathematik die platonische ,richtung auf die ,probleme1 welche die geometrischen ,grundbegriffe und die ,methodik bieten energisch auf4 ,ich nenne ,jamblichos1 ,porphyrios1 von denen uns ,spuren ihrer ,scholien erhalten sind1 ,theon und ,proklos1 dessen ,kommentar zum ersten ,buch uns fast ganz erhalten ist4 ,der ,kommentar1 der bis #ahgc nur in der ,ausgabe von ,simon ,grynus #aecc bei ,herwagen gedruckt war1 ist fr die ,geschichte der ,mathematik bei den ,hellenen einzig2 ,tannery1 der zuverlssigste ,detailforscher hellenischer ,mathematik1 nennt sein ,verstndnis geradezu das ,problem der ,geschichte der ,mathematik4 ,die ,ausgabe von ,friedlein #ahgc ist philologisch sehr bedeutend1 wenn auch nach ,heiberg noch nicht das letzte ,wort ber ,proklos1 aber griechisch2 es existiert nur die lateinische bersetzung des ,barocci von #aefj1 welche oft nur eine ,wortbersetzung ist und von ,taylor ebenso wrtlich ins ,englische bertragen ist4 ,als ,justinian #ebi die ,schule von ,athen1 mit der die hellenische ,kultur begann und schloss1 aufhob und die ,lehrer vertrieb1 kam ,euklid mit ihnen nach ,persien und so an die ,araber1 wo er1 wie schon gesagt1 im #h4 und #i4 ,jahrh4 an ,haggag und ,ishaq bersetzer fand4 ,sehr bald darauf muss es auch arabische ,kommentare gegeben haben1 wie aus der ,ausgabe des ,campanus hervorgeht2 der schon erwhnte ,nasir ed ,din im #ac4 ,jahrh4 ist keineswegs unbedeutend1 der auch zuerst die ,trigonometrie als eigenen ,zweig behandelt hat4 ,die ,renaissance macht ,proklos bekannt1 an ihn schliesst sich ,commandinus und ,clavius an4 ,der erstere wirkte besonders auf die ,englnder1 auf ,savile1 der die ,professur des ,euklid in ,oxford begrndete1 wodurch ,wallis und wohl auch ,barrow 7erste ,ausgabe #afeb7 und durch diese ,newton auf ,euklid und die ,beschftigung mit den ,grundlagen hingewiesen wurden4 ,vor allem haben wir ,robert ,simson zu nennen1 der direkt ,commandinus zugrunde legt und der besonders auf die englische ,schulmathematik vorn allerwesentlichsten ,einfluss gewesen ist4 ,der ,kommentar erschien #agef1 ,titel3 die sechs ersten ,bcher des ,euklid mit ,verbesserung der ,fehler1 wodurch ,theon und ,andere sie entstellt haben etc4 mit erklrenden ,anmerkungen 7aus dem ,englischen bersetzt von ,rieder4 ,herausg4 von ,niesert1 ,paderborn #ahjf74 ,clavius kennt den ,proklos ganz genau2 auch er harrt noch der deutschen ,herausgabe1 der er in hohem ,grade wert ist2 er hat neben ,borelli 7,euklides restitutus #afeh7 sicher auf seinen ,ordensbruder ,saccheri gewirkt1 von dessen3 ,euklides ab omni naevo vindicatus 7,mediol4 in #d4 #agcc71 die heutige sogenannte nicht-,euklidische ,geometrie gezhlt wird4 ,es ist wahrscheinlich1 dass ,lambert in ,chur den ,saccheri kennen lernte und fast sicher1 dass ,gauss wieder ,lamberts ,abhandlung im ,hindenburg'schen ,archiv von #aghf gelesen4 ,gauss wirkte dann auf seinen ,jugendfreund ,wolfgang ,bolyai und durch ihn auf seinen ,sohn ,johann und durch ,vermittelung von ,bartels auf ,lobatscheffski4 ,fr ,frankreich ist ausser ,clavius noch ,petrus ,ramus1 der sogenannte ,besieger der ,scholastik1 von ,bedeutung4 ,ramus1 dem es an philosophischer ,tiefe fehlte1 war nicht imstande den ,euklid zu wrdigen wie ganz besonders seine ,kritik des zehnten ,buches beweist1 aber seine revolutionre ,anfechtung der ,autoritt kommt in ,frankreich im #ah4 ,jahrh4 zur ,geltung4 ,hier geht der ,weg von ,clavius ber ,tacquet #afei und ,arnauld durch ,zurckgreifen auf ,ramus zu ,clairaut #agda und ,legendre #agid und ,bertrand #ahaj4 ,clairaut1 dessen wahrhaft khne ,elemente der ,geometrie vom ,rechteck als der unmittelbar anschaulichen ,figur ausgeht1 hat sich auch auf die deutschen ,ritterakademien1 z4 ,b4 ,ilfeld verbreitet4 ,es scheint1 als ob auch ,lambert ihn gekannt hat2 doch ist der ,ausgangspunkt vom ,rechteck ein so natrlicher1 dass ich selbst um #ahhj ohne eine ,ahnung von ,clairaut oder ,lambert zu haben1 im ,unterricht einen ganz hnlichen ,weg einschlug4 ,der ausserordentliche ,erfolg und die grosse ,verbreitung der ,elements ,legendres 7#agid7 ist bekannt und berechtigt2 noch heute beeinflussen sie den ,unterricht auf den ,mittelschulen nicht nur ,frankreichs sondern ,spaniens1 ,hollands und ,deutschlands4 ,sidenote3 ,euklid-,gegner4 ,was die deutschen ,schulen betrifft1 so mchte ich auf eine ,schrift ,hubert ,mller's aus ,metz aufmerksam machen3 ,besitzt die heutige ,schulgeometrie noch die ,vorzge des ,euklid-,originals8 ,ich kann meine ,kritik in der deutschen ,literaturz4 #ahhg ,no4 #cg nur dahin ergnzen3 die deutsche ,schulgeometrie hat sie nie besessen4 ,weder ,johannes ,vogelin1 bekannt durch die ,vorrede ,melanchthons in der ,ausgabe von #aecf1 noch des ,conrad ,dasypodius ,volumen ,i und ,,ii1 noch die ,mathesis juvenilis ,sturms oder ,wolffs oder ,kstners ,anfangsgrnde oder ,thibauts ,grundriss1 von ,kambly1 ,mehler1 ,henrici und ,treutlein ganz zu schweigen1 sind jemals dem ,gange ,euklids gefolgt4 ,dagegen waren die ,studenten und die ,lehrer bis etwa um #ahfj1 wie die rasch auf einander folgenden ,ausgaben beweisen1 vllig mit dem ,euklid vertraut4 ,von da an ndert sich die ,sache1 und ich bin sicher1 dass es nur eine minimale ,anzahl von ,lehrern gibt1 die den ,euklid gelesen haben4 ,einen ,teil der ,schuld an dem ,sinken der ,autoritt ,euklids tragen auch die ,angriffe ,schopenhauers gegen die ,mausefallenbeweise des ,euklid4 ,schopenhauer hatte als ,knstler1 der er war1 fr die intuitive ,erkenntnis vollstes ,verstndnis1 aber bar aller mathematischen ,bildung1 fehlte ihm jedes ,verstndnis fr die logische ,erkenntnis1 die oft ebenso unmittelbar wie jene ist4 ,nun ist aber die euklidische ,geometrie als ,wissenschaft eine chemische ,verbindung von ,anschauung und ,logik1 und darum musste der ,versuch1 den z4 ,b4 ,kosak in dem ,nordhuser ,programm anstellte die ,geometrie nur auf ,anschauung zu begrnden1 gerade so scheitern wie der noch berhmtere ,bolzanos von #ahjd die ,geometrie rein logisch zu begrnden4 ,bolzano hat brigens viel mehr von ,leibniz entlehnt als bekannt ist4 ,der grosse aemulus ,newtons zeigt sich auch in der ,auffassung der ,grundlagen als ,widerpart4 ,whrend ,newton in der ,vorrede der ,principia phil4 nat4 ausdrcklich auf den ,ursprung der mathematischen ,grundgebilde aus der ,mechanik hinweist3 ,gerade ,linien und ,kreise zu beschreiben sind ,probleme1 aber keine geometrischen1 ist ,leibniz bemht der ,anschauung so wenig als mglich einzurumen4 ,es scheint wenig oder gar nicht bekannt1 dass schon bei ,lebzeiten ,leibniz' ,ansichten desselben ber die ,grundlagen der ,geometrie verffentlicht sind bei ,la ,montre #afia3 ,les #dg propos4 du ,i livre des ,elm4 d',euclide avec des remarques de ,g4 ,g4 ,leibniz4 hnlich wie in ,deutschland liegt die ,sache in ,frankreich und ,italien1 nur in ,england folgt ,ausgabe auf ,ausgabe und noch ist der sogenannte ,syllabus nicht zustande gekommen1 der den ,euklid verdrngen sollte1 doch ist das ,festhalten an ,euklid mehr ,schein als ,wirklichkeit s4 mein ,referat von #aijf1 ,no4 #d p4 #bf4 ,auch in ,schweden und ,norwegen scheint sich ,interesse fr ,euklid dauernd erhalten zu haben4 ,fr ,deutschland und ,italien ist mit dem ,ende des #ai4 ,jahrh4 ein ,umschwung eingetreten1 man kann geradezu sagen1 dass die ,kenntnis des ,euklid durch die neueste ,richtung1 deren ,haupt in ,deutschland ,hilbert1 in ,italien ,veronese ist1 wieder unentbehrlich wird4 ,sidenote3 ,euklid's ,elemente3 ,definitionen4 ber den ,inhalt des ,euklid muss ich sehr kurz sein1 von meinen ,hrern kann ich erwarten1 dass sie den ,euklid selbst lesen4 ,nur wenige ,worte ber das ,wichtigste des ,wichtigsten1 die 1 1 1 die ,definitionen1 ,postulate und ,axiome des ersten ,buches4 ,eine ,bibliothek ist gleich ber die ersten ,worte geschrieben3 7oft auch 74 ,punkt ist das1 dessen ,teil nichts ist oder das keinen ,teil hat4 ,in beiden ,fllen ist klar1 dass ,euklid1 der seinen ,platon und ,aristoteles kannte1 hiermit ausdrcklich gesagt hat1 dass der ,punkt nicht unter die ,kategorie ,grsse fllt2 so klar dies ist1 ist es doch niemals gedruckt worden1 ausser bei ,kant 7,kritik d4 reinen ,vernunft p4 #afi71 wo es frei nach ,aristoteles heisst3 ,punkte und ,augenblicke sind nur ,grenzen1 der ,raum besteht nur aus ,rumen1 die ,zeit aus ,zeiten4 ,die ,definition ist sicher platonisch2 ,aristoteles sagt der ,punkt ist eine ,einheit1 welche ,lage hat4 ,definition #d3 1 ' 4 ,die ,gerade ist diejenige ,linie1 welche gleichmssig durch ihre ,punkte gesetzt ist4 ,auch ber diese ,definition existiert eine ganze ,literatur4 ,man hat nicht bercksichtigt1 dass ,euklid die gerade ,linie erst vllig definiert durch die ,forderungen #a und #b4 ,es soll gefordert werden #a7 dass sich von jedem ,punkte bis zu jedem ,punkte eine und nur eine ,strecke fhren lasse1 #b7 und diese ,strecke sich kontinuierlich auf ihrer ,geraden 7vielleicht richtiger bis zur ,vollendung der ,geraden7 ausziehen lasse4 ,mit ,definition #d zusammen definiert sie die ,gerade vllig1 natrlich nicht anschaulich1 denn die ,anschauung der ,geraden1 die psychologisch ist und experimentell gewonnen wird1 setzt ,euklid bei seinen ,hrern voraus4 ,euklid sagt1 die ,gerade ist eine unterschiedslose und unendliche ,linie1 die durch zwei ihrer ,punkte vllig bestimmt ist4 ,def4 #g7 ,ein ebener ,winkel entsteht1 wenn zwei ,linien der ,ebene zusammentreffen1 welche nicht in derselben ,geraden liegen1 durch die ,biegung von der einen ,linie zur andern4 ,die ,definition des ,winkels ist oft und mit ,recht getadelt worden4 ,in ,schottens vergleichender ,planimetrie fllen die ,abnderungen #dj ,seiten aus2 die von mir herrhrende der ,winkel ist die ,grenze des ,kreissektors bei ber jedes ,mass wachsendem ,radius1 ist fr den ,unterricht ungemein zweckmssig1 aber ich fand sie nachtrglich schon #gj ,jahre vor mir bei ,stein in ,gergonnes ,annales ,bd4 ,,xv 7#ahbd7 p4 #gg4 -- ,das ,wort 4 ,neigung kann ,richtungsnderung bedeuten1 kann ,drehung bedeuten etc4 ,proklos 7,eudemos7 setzt daher in 4 d4 h4 ,brechung4 ,apollonius definiert3 der ,winkel ist die ,verengerung der ,ebene oder des ,raumes an einem ,punkte infolge der ,biegung von ,linien oder ,flchen4 ,dass ,euklid den gradlinigen ,winkel abc im ,wesentlichen als eine ,flchengrsse auffasst1 das folgt aus der ,definition #i des gradlinigen ,winkels1 wo enthaltend gebraucht wird1 und aus der stndigen ,anwendung der ,winkel d4 h4 1 der von dem gebrochenen ,linienzug umschlossene und besonders da er unmittelbar vom ,winkel als der nicht vllig begrenzten ,flche auf die ,figur bergeht als der vllig begrenzten4 ,sidenote3 ,euklid's ,elemente3 ,forderungen4 ,nun zu den fnf ,forderungen3 ,proklos sagt1 dass die ,forderungen von den ,grundstzen sich unterscheiden wie die ,aufgaben von den ,lehrstzen4 ,die ersteren verlangen ,konstruktionen1 die jeder leicht ausfhren kann1 die andern ,stze1 die jeder leicht zugibt4 ,aristoteles sagt3 die ,forderung ermangelt des ,beweises1 den man gern geben mchte1 wenn man nur knnte1 whrend der ,grundsatz von jedem ohne ,weiteres als richtig anerkannt wird4 ,die ,unterscheidung des ,proklos passt aber nur auf das schon genannte #a4 ,petitum und das #c4 ,und um jedes ,zentrum und mit jedem ,abstand sich ein und nur ein ,kreis zeichnen lasse1 d4 h4 dass vom gegebenen ,zentrum aus durch jeden ,punkt der ,ebene ein und nur ein ,kreis geht4 ,es enthalten aber ,no4 #a und #c ,forderungen1 die1 ich erinnere an ,newton1 von der angewandten ,mechanik ihre ,lsungen empfangen haben4 ,es darf daher nicht berraschen1 wenn in den ,handschriften eine ziemliche ,verwirrung herrscht und sich z4 ,b4 in sehr vielen ,no4 #e1 das schon erwhnte ,parallelenaxiom1 als #aa4 ,grundsatz findet und das schon vor ,theon rezipierte unechte zwei ,gerade schliessen keinen ,raum ein sich im ,vaticanus als ,forderung #f und in andern ,codices als ,grundsatz #i findet4 ,der richtige ,unterschied ist der3 die ,forderungen enthalten ,grundtatsachen der ,anschauungen und die ,axiome ,grundtatsachen der ,logik4 ,forderung #d3 ,und alle rechte ,winkel einander gleich seien4 ,sie ist nach ,proklos von ,geminos und anderen angegriffen als beweisbar4 ,ich gebe hier den ,beweis des ,geminos3 ,wre und legte man auf 1 so dass u4 zusammenfallen1 so fiele als innerhalb und dann wre das nach ,definition des rechten ,winkels ist 1 also zugleich kleiner und grsser als 7,fig474 ,illustration ,der ,beweis setzt voraus1 dass die ,verlngerung von sich nicht mit deckt1 d4 h4 also1 dass eine ,strecke sich nur auf eine ,weise zu einer ,geraden verlngern lasse4 ,darin hat ,h4 ,zeuthen recht1 aber dies zu sagen wre die ,forderung eine seltsame ,form und ,euklid hat eine ganze ,reihe stillschweigender ,voraussetzungen ohne die keine geometrische1 d4 h4 anschauliche ,geometrie existieren kann1 und die genannte ,forderung hat er in ,no4 #a und #b ausgesprochen4 ,dem ,geminos und den andern1 vermutlich den ,mechanikern ,heron und ,archimedes ist die strenge ,aristotelische ,auffassung der ,bewegung verloren gegangen2 der ,beweis verlangt ja auch die ,verschiebbarkeit und ,drehung der ,ebene in sich selbst1 bezw4 die dritte ,dimension und die will und kann ,euklid von seinem ,standpunkte aus hier nicht zu ,hilfe nehmen2 so bleibt ihm nur brig zur ,forderung seine ,zuflucht zu nehmen4 ,sidenote3 ,euklid's ,elemente3 ,grundstze4 ber die #e4 und letzte ,forderung1 das ,parallelenaxiom1 und dem was drum und dran hngt1 kann ich auf ,f4 ,engel und ,p4 ,stckel1 ,theorie d4 ,parallellinien 7#ahie7 und auf meine frheren ,schriften verweisen4 ,so gehe ich zu den ,grundstzen4 ,von ,proklos sind als echt bezeichnet3 #a7 ,was demselben 7zu ergnzen3 dritten7 gleich ist1 ist unter sich gleich4 #b7 ,und wird ,gleiches zu ,gleichem hinzugesetzt1 so sind die ,ganzen gleich4 #c7 ,und wird von ,gleichem hinweggenommen1 so sind die ,reste gleich4 #h7 ,und das ,ganze ist grsser als sein ,teil4 #g7 ,und einander ,deckendes ist gleich4 ,euklid sagt3 4 ,allen ,vernnftigen gemeinsame ,einsicht4 ,proklos sagt3 ,axiome eigentlich ,meinungen1 aber nach dem ,sprachgebrauch des ,aristoteles allgemein angenommene logische ,stze1 die man nicht beweisen kann1 weil sie die logischen ,grundlagen des ,beweises sind4 ,proklos hat nur die #e angefhrt1 richtig #h vor #g1 da #g nicht rein logisch ist1 sondern von dem ,zusammenfallen in der ,anschauung ausgeht um daraus den logischen ,schluss der ,gleichheit zu ziehen4 ,das ,axiom #g ist von ,schopenhauer die ,welt als ,wille und ,vorstellung ,t4 #b ,s4 #add angegriffen1 weil es entweder eine ,tautologie ist oder eine ,bewegung voraussetzt4 ,es ist von ,bolzano und ,grassmann 7,leibniz7 durch das ,prinzip ersetzt worden3 ,dinge1 deren bestimmende ,stcke gleich sind1 sind gleich 7eine andere ,fassung fr gleiche ,ursachen gleiche ,wirkungen74 ,schopenhauer hat ,euklid gar nicht verstanden2 ,euklid braucht ,axiom #g zuerst beim ,beweis des ersten ,theorems1 ,satz #d1 der erste ,kongruenzsatz1 und dort im ,grunde nur als ,axiom von der ,gleichfrmigkeit des ,raumes1 bezw4 in dem ,sinne ,bolzanos und ,grassmanns4 ,ich halte es fr einen ,fehler1 dass ,euklid nicht den #a4 und #c4 ,kongruenzsatz in die ,forderungen aufgenommen hat4 ,sidenote3 ,technologie der ,elemente4 ,es folgen nun die #dh ,protasis 7,propositionen d4 i4 ,stze7 des ersten ,buches4 ,die ,stze zerfallen in ,probleme1 ,aufgaben1 die zur ,erzeugung eines ,gebildes fhren und ,theoreme ,lehrstze4 ,den ,unterschied definiert ,proklos ,s4 #bja1 wo er1 um mit ,p4 ,tannery 7,gomtrie grecque ,s4 #hg7 zu sprechen1 von der ,technologie der ,elemente handelt wie folgt3 ,bei den ,problemen handelt es sich darum sich ,fehlendes zu beschaffen1 anschaulich hinzustellen und mit den ,kunstmitteln 7,lineal und ,zirkel7 zu erzeugen4 ,im ,theorem nimmt man sich vor das ,vorhandensein einer ,eigenschaft bezw4 das ,nichtvorhandensein zu sehen1 zu erkennen1 zu beweisen4 ,jedes ,problem aber und jedes ,theorem1 das aus seinen vollstndigen ,teilen zusammengesetzt ist1 muss folgendes in sich enthalten3 #a7 ,vorlage 774 #b7 ,feststellung des ,gegebenen 747 ,voraussetzung4 #c7 ,feststellung des ,geforderten 747 ,behauptung4 #d7 ,konstruktion 7474 #e7 ,beweis 747 #f7 ,schluss 774 ,die ,protasis sagt aus1 was gegeben und was gefordert wird2 denn die vollstndige ,protasis besteht aus beiden4 ,die ,ekthesis setzt das ,gegebene an und fr sich1 7d4 h4 ohne ,rcksicht auf das ,geforderte7 genau auseinander und arbeitet dadurch der ,untersuchung vor4 ,der ,diorismos aber macht das ,gesuchte1 es sei1 was es sei1 an und fr sich deutlich4 ,der ,ausdruck ,diorismos wird hier bei ,proklos anders gebraucht als bei ,pappos2 ,peyrard hat ,prodiorismos3 ,bei ,pappos bezeichnet ,diorismos genau das1 was wir heute ,determination nennen1 d4 h4 die ,angabe derjenigen ,einschrnkungen in bezug auf die gegebenen ,stcke1 welche zur ,ausfhrbarkeit der ,konstruktion ntig sind4 ,die ,kataskeu fgt das hinzu1 was dem ,gegebenen zur ,erlangung des ,gesuchten mangelt4 ,proklos sagt zur ,jagd und braucht das ,bild wiederholt1 so alt ist das ,bewusstsein des ,kampfes des ,mathematikers mit seinem ,problem4 ,die ,apodeixis leitet das ,vorliegende logisch von dem1 was bereits feststeht1 ab4 ,das ,symperasma aber kehrt wieder zur ,vorlage zurck1 indem es den bewiesenen ,satz klar und deutlich ausspricht4 ,und dies sind alle ,teile sowohl der ,probleme als der ,theoreme4 #a7 4 ,sidenote3 ,technologie1 ,beispiel4 ,ich gebe ein ,beispiel 7,s4 #e73 ,im gleichschenkligen ,dreieck sind die ,winkel an der ,basis einander gleich1 und werden die gleichen ,schenkel verlngert1 so sind die ,winkel unterhalb der ,basis einander gleich4 ,illustration #b7 4 sei das gleichschenklige ,dreieck mit gleich und es mgen auf ihrer ,geraden und verlngert werden um und 4 #c7 4 ,ich behaupte etc4 #d7 4 ,man nehme auf einen beliebigen ,punkt an1 von nehme man gleich weg und ziehe und 4 7,fig47 #e7 4 ,dann ist 7,satz #d71 folglich und 1 und da und ihr ,teil und auch gleich1 so ist 7,ax4 #c7 2 und1 da bereits bewiesen1 dass und 1 so ist 7#d7 ,dreieck 1 folglich 1 und 4 ,da nun der ganze ,winkel dem ganzen ,winkel erwiesen wurde1 und die ,teile und gleich1 so ist 7,ax4 #c7 und dies sind die ,basiswinkel4 ,die ,gleichheit aber von und wurde schon gezeigt und sie liegen unterhalb der ,basis4 #f7 4 ,also sind im gleichschenkligen ,dreieck etc4 ,m4 ,h46 ich habe dies ,beispiel absichtlich gewhlt1 weil es zeigt1 wie turmhoch ,euklid ber den ,beweisen unserer geometrischen ,lehrbcher steht1 und weil aus ,heibergs zitierter ,arbeit ber die ,mathematik bei ,aristoteles folgt1 dass hier ein bedeutender ,fortschritt des ,eukleides ber den ,theudios vorliegt4 ,es fllt ,euklid gar nicht ein den ,satz zu benutzen3 wenn die ,winkel gleich sind1 so sind ihre ,nebenwinkel gleich4 ,proklos fhrt fort3 ,am notwendigsten aber und in allem vorhanden sind die ,vorlage1 der ,beweis und der ,schluss4 ,denn man muss a7 vorher wissen1 was zu suchen ist und b7 es durch eine ,kette von ,schlssen beweisen und c7 das ,resultat einsammeln4 ,die andern ,teile fehlen mitunter wie ,diorismos und ,ekthesis bei dem ,problem3 ,ein gleichschenkliges ,dreieck zu konstruieren1 worin jeder ,basiswinkel das ,doppelte des ,winkels an der ,spitze4 ,dies ,fehlen tritt ein1 sagt ,proklos1 wenn die ,vorlage kein ,gegebenes enthlt 7d4 h4 wenn es ausgelassen ist7 wie in dem zitierten ,beispiel die ,basis des ,dreiecks wie in ,b4 ,x ,s4 #bj eine #d4 ,wurzel zu konstruieren 7nmlich bei gegebener aber nicht erwhnter ,einheitsstrecke74 ,sidenote3 ,technologie der ,elemente1 ,lemma1 ,porisma4 ,die ,konstruktion aber fehlt in weitaus den meisten ,theoremen1 da die ,ekthesis hinreicht um ohne einen ,zusatz 7nmlich von ,zeichnung7 das ,vorgesetzte 7d4 i4 die ,figur1 um die es sich handelt7 sichtbar zu machen4 ,hin und wieder findet sich ein ,hilfssatz1 ,lemma1 7von 7 und ,zugaben1 ,porisma4 ,lemma ist eigentlich in der ,geometrie ein ,satz1 der noch des ,beweises bedarf1 den wir fr eine ,konstruktion oder einen ,beweis einstweilen annehmen vorbehaltlich des ,beweises1 und der sich durch diesen ,vorbehalt von den ,axiomen und ,forderungen unterscheidet1 welche wir ohne dass sie bewiesen1 zur ,rechtfertigung anderer ,stze herbeiziehen4 ,porisma ist ein ,zusatz1 der sich beim ,beweis eines anderen als eine ,gottesgabe ungewollt von selbst ergibt1 im wesentlichen also eine andere ,fassung des bewiesenen ,satzes4 brigens sind die meisten1 ich mchte sagen alle ,lemmata und vielleicht auch die ,porismata verdchtig1 so fehlt z4 ,b4 das ,porisma zu ,i1 #ae3 7,scheitelwinkel sind gleich7 ,wenn zwei ,gerade einander schneiden1 so sind die vier ,winkel vier ,rechten gleich1 obwohl es sich bei ,proklos findet in den besten ,handschriften4 ,zu bemerken ist1 dass in den guten ,handschriften sich weder berschriften noch ,bezeichnungen der einzelnen ,teile finden4 ,die ,stze sind numeriert und dies ist sicher nicht original1 da ,euklid nicht auf die betreffende ,nummer verweist1 sondern den einschlagenden ,satz vollstndig angibt4 ,dies ,schleppende der ,darstellung veranlasste vermutlich die ,bezifferung und zwang zu ,abkrzungen4 brigens erklrt sich die ,breite1 wenn man sich vergegenwrtigt1 dass das ,original zu mndlichem ,vortrag im ,kolleg vor ,studenten der ,universitt ,alexandria bestimmt war4 ,und dies ist ein ,umstand1 der bei der ,klage ber ,euklid und ,euklids ,methode viel zu wenig bercksichtigt ist2 das ,buch war fr reife ,mnner bestimmt nur die ,torheit der ,scholarchen hat aus einem der tiefsinnigsten ,werke aller ,zeiten ein ,buch fr ,schulknaben gemacht4 ,sidenote3 ,euklids ,elemente1 ,buch #a bis #e4 ,die ,inhaltsangabe sei ganz kurz als ,schluss angefgt4 ,buch #a1 das bedeutendste1 zerfllt in drei der ,ausdehnung nach sehr ungleiche ,teile4 ,satz #a-bf die wichtigsten ,stze ber ,dreiecke und ,winkel mit den drei ,kongruenzstzen und unabhngig vom ,parallelenaxiom2 ,satz #bg-cc ,parallelentheorie mit ,satz #cb ,winkelsumme2 ,satz #cd-dh die ,flchenvergleichung1 7#dg ,pythagoras1 #dh seine ,umkehrung74 ,das #b4 ,buch ist lngst als geometrische ,algebra erkannt1 in ,ausfhrung des ,pythagoras wird das ,rechnen mit ,flchen gelehrt1 z4 ,b4 7a#b b#b71 7a#b - b#b71 dann die ,multiplikation von ,aggregaten1 es geht bis zur ,auflsung quadratischer ,gleichungen in geometrischer ,einkleidung1 zunchst nur im speziellen ,fall und endet mit dem geometrischen ,existenzbeweis der ,quadratwurzel durch die ,verwandlung des ,rechtecks in ein ,quadrat4 ,das #c4 ,buch handelt vom ,kreis1 aber die ,kreisberechnung wird nicht gelehrt4 ,buch #d handelt von den dem ,kreis ein- und umgeschriebenen ,figuren1 speziell von der ,kreisteilung2 es geht bis zur ,konstruktion des regulren #ae;,ecks 7ebenso wie wir3 #b_/ae #a_/c - #a_/e7 ,s4 #af2 der dadurch merkwrdig ist1 dass sogar die ,analyse in die ,konstruktion verwebt ist4 ,das #d4 ,buch hat seine ,fortsetzung im ,anfang des #ab4 ,buches1 wo in ,satz #b3 ,kreise verhalten sich wie die ,quadrate ihrer ,durchmesser1 alles steht1 was bei ,euklid ber die ,quadratur des ,zirkels vorkommt4 ,sidenote3 ,euklids ,elemente1 ,buch #e und #f4 ,das #e4 ,buch enthlt die ,lehre vom ,verhltnis und der ,gleichheit der ,verhltnisse 7,proportionen7 gleichartigen ,grssen in vollstndiger ,allgemeinheit4 ,es ist mit grsster ,wahrscheinlichkeit ein ,werk des ,eudoxos und scheint nur wenig von ,euklid berarbeitet zu sein1 da wo statt steht 4 ,auf sein hheres ,alter deutet noch das ,ringen mit dem ,ausdruck und die oft schwer verstndliche ,fassung der ,stze hin4 ,es fehlt die ,definition des ,begriffes kontinuierliche ,grsse1 sie war aber durch ,aristoteles gegeben1 vermutlich auch von ,eudoxos4 ,clavius 7,ausgabe von #afjg p4 #dcf7 hebt wie ,campanus ,s4 #c hervor1 dass dem #e4 ,buch ein ,axiom zugrunde liegt1 welches ,clavius formuliert3 ,quam proportionem habet magnitudo aliqua ad aliam1 eandem habet quaevis magnitudo proposita ad aliquam aliam1 et eandem habebit quaepiam alia magnitudo ad quamvis magnitudinem propositam4 -- ,das ,verhltnis1 das irgend eine ,grsse zu einer andern hat1 das wird jede beliebige gegebene ,grsse zu irgend einer andern haben und eben dasselbe wird irgend eine ,grsse zu jeder gegebenen ,grsse haben4 ,es ist das ,axiom im ,grunde nichts anderes als die ,umkehrung des ,weierstrass'schen ,axioms3 ,zu jedem ,punkt in der ,zahlenreihe gibt es eine ,zahl4 ,es wird zwar immer behauptet1 die ,hellenen htten in der ,irrationalzahl keine ,zahl gesehen1 aber aus dem #e4 ,buch geht unwiderleglich hervor1 dass sie den ,zahlbegriff in voller1 fast wrtlich mit der ,weierstrass'schen ,auffassung sich deckender ,schrfe besassen und dass ,euklid wie ,eudoxos im ,verhltnis zweier gleichartiger ,grssen nichts anderes sahen als eine ,zahl4 ,und das erhellt schon aus dem ,kunstausdruck fr ,verhltnis2 denn ,logik ist die ,rechnung1 ,logistik die ,rechenkunst und ,logos heisst im ,grunde nichts anderes als ,masszahl einer ,grsse in bezug auf eine andere4 #f4 ,buch3 hnlichkeitslehre4 ,mit dem #f4 ,buch schliessen die eigentlichen planimetrischen ,bcher2 wohl kommen noch einzelne planimetrische ,stze in den stereometrischen ,bchern vor1 wie z4 ,b4 die auf die stetige ,teilung bezglichen ,stze ,,xiii1 #a-ab und besonders der ,satz ,,xii1 #a und #b1 aber sie werden doch nur zum ,zweck ihrer ,verwendung fr stereometrische ,konstruktionen und ,satze gegeben4 ,nachdem so die ,planimetrie zu einem gewissen ,abschluss gekommen war1 sind die ,bcher #g1 #h1 #i der ,arithmetik oder eigentlich besser der ,zahlentheorie gewidmet4 ,das #g4 ,buch knpft geistig an die ,lehre von den ,verhltnissen an und lehrt den ,algorithmus des ,aufsuchens des grssten gemeinsamen ,teilers1 auf dem unsere ganze ,zahlentheorie ruht1 gerade so wie wir noch heute1 durch die ,kette von ,teilungen4 ,sidenote3 ,euklid1 ,elemente1 ,buch #h bis #ab4 ,buch #h behandelt die ,proportionen noch ausfhrlicher1 d4 h4 die ,lehre von den ,gleichungen ersten ,grades4 ,das #i4 ,buch beschftigt sich besonders mit den ,primzahlen und enthlt den ,satz1 der der ganzen ,entwicklung nach fr ,eigentum des ,euklid gehalten werden muss1 den einfachen ,beweis1 dass die ,menge der ,primzahlen unendlich3 ,entweder #a #b #c 444 p #a ist keine ,primzahl1 dann ist sie durch eine ,primzahl p teilbar oder sie ist prim4 ,die erste ,zahl die keine ,primzahl ist1 gibt #b #c #e #g #aa #ac #a #cjjca1 die zweite das ,produkt der ,primzahlen von #b bis #ag #a1 welche schon durch #ai teilbar ist4 ,das #aj4 ,buch zum ,teil von ,thetet herrhrend1 handelt ausfhrlich von den ,irrationalzahlen1 welche mit ,zirkel und ,lineal konstruierbar sind1 d4 h4 im ,grunde von den ,gleichungen #d4 ,grades1 welche sich auf quadratische reduzieren1 dabei kommt auch die allgemeine ,lsung des ,pythagoras gleichzeitig vor durch die ,formeln3 2 7#b - #b7_/b2 7#b #b7_/b4 ,der letzte ,satz gibt dann den geometrischen ,beweis von der ,inkommensurabilitt von ,seite und ,diagonale des ,quadrats4 ,das #aa41 #ab41 #ac4 ,buch sind dann die stereometrischen ,bcher4 #aa4 ,buch die ,anfangsgrnde1 der granitne ,satz vom ,lote auf der ,ebene1 dann die dreiseitige ,ecke1 das ,parallelepipedon1 das ,prisma4 ,das #ab4 ,buch enthlt im wesentlichen ,krperberechnung1 d4 h4 es gibt nicht die wirklichen ,formeln1 sondern beweist nur1 dass ,pyramide bezw4 ,kegel #a_/c vom ,prisma bezw4 ,cylinder sind1 beweist als ,lemma mittelst des ,exhaustionsbeweis1 den er ,buch #aj formuliert hat3 ,sind zwei ungleiche ,grssen gegeben und nimmt man von der grsseren die ,hlfte weg und so fort1 so kommt man zu einem ,reste1 welcher kleiner ist als die gegebene kleinere ,grsse dass ,kreise sich wie die ,quadrate ihrer ,durchmesser verhalten und damit dass ,kugeln sich wie die ,kuben ihrer ,durchmesser verhalten4 ,sidenote3 ,euklid1 ,elemente ,buch #ac4 ,buch #ac behandelt die platonischen ,krper und gibt einleitend #ab ,stze1 die das ,thema von ,buch #f1 die ,kreisteilung oder die ,konstruktion regulrer ,polygone1 noch einmal aufnehmen und geht dann auf die regulren ,krper ein2 es schliesst mit dem schon hervorgehobenen ,beweis der ,nichtexistenz eines sechsten regulren ,krpers4 ,wir knnten auf ,euklid denselben ,schlusssatz wie bei ,platon anwenden1 ,euklid hat das unscheinbare aber unerschtterliche ,fundament geschaffen1 auf dem sich der stolze ,bau des ,archimedes erheben konnte1 dem wir uns jetzt zuwenden4 ,sidenote3 ,archimedes 7vita74 ,an ,euklid1 dem ,stoicheiotes1 schliesst sich ,archimedes an1 der ,erzdenker1 wie ich seinen ,namen bersetze1 der princeps matheseos des ,altertums und vielleicht aller ,zeiten1 der nur an ,galilei1 ,gauss1 ,newton und ,fermat seines ,gleichen hat4 ,gleich gross als ,mathematiker1 ,physiker1 ,mechaniker und ,astronom4 ,auch von seinem ,leben wissen wir wenig1 eine ,biographie seines ,zeitgenossen ,herakleides1 welche dem ,eutokios noch vorlag1 ist vllig verloren4 ,das ,todesjahr steht fest1 er fiel bei der ,einnahme seiner ,vaterstadt ,syrakus durch4 ,marcellus der ,roheit eines ,soldaten zum ,opfer2 also #bab1 und zwar hochbetagt2 zum ,schmerz des ,marcellus1 der ausdrcklich befohlen hatte des ,archimedes zu schonen4 ,tzetzes sagt1 7chiliad4 ,,ii1 #cf1 #aje7 im ,alter von #ge ,jahren1 dann war er #bhg geboren1 jedenfalls hochbetagt4 ,sein ,vater soll der ,astronom ,pheidias gewesen sein und dann wre auch ,archimedes gleich wie ,aristoteles auf die exakten ,wissenschaften erblich hingewiesen4 ,plutarch erzhlt im ,leben des ,marcellus1 dass er dem ,knige ,hiero ,,ii4 dem trefflichsten ,regenten1 den ,syrakus besessen1 nahe verwandt gewesen und jedenfalls war er ihm und seinem ,sohne ,gelon eng befreundet4 ,eine andere ,version lsst ihn durch ,missverstndnis einer ,stelle bei ,cicero in den ,tusculanen ,v1 #bc aus armer ,familie und von niedriger ,geburt sein4 ,der humilis homunculus bezieht sich nur auf das traurige ,ende des ,archimedes4 ,diese andere ,version ist so gut wie ausgeschlossen1 wir wissen1 dass er jede gewinnbringende ,ttigkeit geringschtzte1 ja sogar jede praktische1 und nur auf ,bitten des ,hiero und schliesslich bei der ,verteidigung seiner ,vaterstadt sein technisches ,genie bettigte4 ,in den tiefsten rein wissenschaftlichen ,spekulationen fand er seine ,befriedigung und im ganzen spteren ,altertum wurde ein schwieriges ,problem ,archimedeon problema genannt vergl4 ,cicero ep4 ad ,atticum #ab1 #d2 #ac1 #bh etc4 7,bunte1 ,progr4 ,leer #ahgg1 ,heiberg1 ,quaest4 ,archim4 #ahgi74 ,und auch sein ,tod soll nach mehrfach beglaubigter ,angabe eine ,folge seiner ,vertiefung in die ,wissenschaft gewesen sein4 ,jedenfalls war er nach dem schmucklosen und glaubhaften ,bericht des ,livius so tief in ,gedanken versunken1 dass er die ,einnahme von ,syrakus nicht bemerkt hat4 ,das ,noli turbare circulos meos 7,stre ja nicht meine ,kreise7 geht auf ,tzetzes zurck oder richtiger auf ,diodor41 die andere ,version1 die ,g4 ,valla nach ,zonaras berichtet1 lautet3 7,verletze den ,kopf1 aber nicht meine ,linie74 ,niemals ist das ,wesen des ,archimedes treffender verkndet worden1 als es ,schiller1 ,dichter und ,prophet im ,horazischen ,sinne1 mit dem ,epigramm ,archimedes und der ,schler vermocht hat4 ,zu ,archimedes kam ein wissbegieriger ,jngling1 ,weihe mich1 sprach er zu ihm1 ein in die gttliche ,kunst ,die so herrliche ,frucht dem ,vaterlande getragen ,und die ,mauern der ,stadt vor der ,sambuca beschtzt4 ,gttlich nennst du die ,kunst8 ,sie ist's1 versetzte der ,weise1 ,aber das war sie1 mein ,sohn1 eh' sie dem ,staat noch gedient4 ,willst du nur ,frchte von ihr1 die kann auch die ,sterbliche zeugen1 ,wer um die ,gttin freit1 suche in ihr nicht das ,weib4 ,die ,sambuca war eine von ,marcellus mit grossen ,kosten erbaute gewaltige ,maschine1 durch welche die ,mauern der ,achradina1 der ,seefestung von ,syrakus1 in der vermutlich ,archimedes selbst wohnte1 zertrmmert werden sollte4 ,archimedes zerstrte die ,sambuca durch drei hintereinander folgende ,wrfe4 ,seine ,maschinen 7organa71 ,wurfmaschinen -- ,katapulte und ,ballisten --1 und eiserne ,krane1 die mit ihrem ,arm die ,schiffe der ,rmer ergriffen1 hochhoben und mit furchtbarer ,gewalt fallen liessen1 wirkten derart1 dass die ,rmer1 sobald nur ein ,seil sichtbar wurde1 davonliefen4 ,plutarch lsst ,marcellus sagen3 ,sollten wir nicht aufhren gegen den mathematischen ,briareus1 den hundertarmigen ,giganten zu kmpfen4 ,und er hob tatschlich die ,belagerung auf und schloss die ,stadt nur ein1 welche erst durch ,verrat und berrumpelung in seine ,hnde fiel4 ,aus dem ,leben des ,archimedes steht soviel fest1 dass er1 vermutlich im ,mannesalter1 in ,alexandria war1 und dort wenn auch nicht unter ,euklid selbst aber unter ,schlern des ,euklid studierte4 ,es ist nicht unwahrscheinlich1 dass er bei dem ausgezeichneten ,mathematiker und ,astronom ,konon aus ,samos hrte1 mit dem er befreundet war und dem er spter seine ,entdeckungen zusandte1 wie er selbst berichtet4 ,nach ,pappos 7,collect4 ,i p4 #bcd7 ist ,konon1 von dessen ,schriften nichts erhalten ist1 der ,entdecker der ,archimedischen ,spirale gewesen 7s4 u474 ,auch mit ,eratosthenes muss ,archimedes dort verkehrt haben1 das berhmte ,rinderproblem ist an jenen gerichtet1 und wenn auch die ,verse des ,epigramm nicht echt sein mgen1 das ,problem selbst und die ,sendung an den ,alexandriner zu bezweifeln liegt kein ,grund vor4 ,seit ,sommer #aijf ist der ,verkehr zwischen beiden ,mathematikern durch das von ,j4 ,l4 ,heiberg entdeckte ,ephodion 7s4 u471 erwiesen4 ,dort in ,alexandria hat er die berhmte ,schraube erfunden1 die 1 nach der ,schnecke mit gewundenem ,gehuse1 der ,purpurschnecke ,kochlos1 aber auch ,helix genannt wurde1 mit der das ,wasser aus dem ,nil auf die ,felder gehoben wurde4 ,zurckgekehrt beschftigte er sich mit den subtilsten mathematischen ,untersuchungen1 insbesondere mit ,ausbildung der infinitesimalen ,methoden und nur zu seiner ,erholung mit praktischer ,mechanik4 ,berhmt sind die von ,cicero in de republica beschriebenen ,globen1 von denen namentlich die ,hohlkugel1 ein gewaltiges1 mit ,wasserkraft getriebenes ,planetarium fr ein ,wunderwerk galt4 ,es war das einzige ,beutestck1 das ,marcellus aus ,syrakus fr sich nahm4 ,auch die einzige ,schrift1 welche ,archimedes ber ,technik verfasst hat1 ist nach dem ,zeugnis des ,plutarch die ,schrift ber ,anfertigung von ,globen1 4 ,von ,archimedes werden zwei ,zge autoritr berichtet und besonders der erste so gut beglaubigt1 dass er wahr erscheint4 ,knig ,hiero liess unter ,leitung des ,archimedes ein prchtig ausgerstetes ,riesenschiff bauen1 etwa unsern ,salondampfern vergleichbar1 das ,athenaios 7#b ,jahrh4 nach ,chr41 ,alexandriner1 der uns ,auszge aus sehr vielen verlorenen ,werken in seinen ,deipnosophistae-,gastmahle ,gelehrter -- erhalten hat2 siehe ,details ber das ,schiff bei ,bunte l4 c47 ausfhrlich beschreibt4 ,hiero bezweifelte ob man das ,riesenschiff vom ,stapel lassen knne1 da zog ,archimedes mit dem von ihm erfundenen ,flaschenzug allein ein beladenes ,schiff1 ,proklos sagt sogar das ,schiff1 ans ,ufer indem er sagte3 4 7,gib mir einen festen ,punkt1 und ich will die ,erde bewegen47 ,proklos 7,friedlein p4 #fc7 berichtet weiter3 1 1 4 ,und der erstaunte ,hiero sagte3 ,von heute ab mag ,archimedes behaupten was es sei1 man muss ihm ,glauben schenken4 ,das ,hebelgesetz1 die ,grundlagen der ,statik hat unbezweifelt ,archimedes bewiesen vergl4 ,pappos ,,viii1 #ai4 ,die andere ,anekdote knpft an seine ,auffindung des ,hydrostatischen ,grundgesetzes von der gleichmssigen ,fortpflanzung des ,druckes in ,flssigkeiten an1 des ,archimedischen ,prinzip3 ,der ,auftrieb ist gleich dem ,gewicht der verdrngten ,wassermasse4 ,sie wird uns von ,vitruv1 dem bedeutendsten ,rmischen ,baumeister1 dem ,lehrmeister unserer ,architekten und ,ingenieure1 in de ,architectura ,,ix mitgeteilt4 ,es ist die bekannte in jeder ,aufgabensammlung stehende ,gleichung von der ,krone des ,hiero1 ,proklos nennt l4 c4 ,gelon1 doch hat ,h4 ,heiberg hchst wahrscheinlich recht1 dass richtiger ,hieron zu lesen ist1 da ,proklos zu ,gelon nichts hinzusetzt4 ,der ,knig glaubte sich von seinem ,goldschmied betrogen1 der ,silber unter das ,gold gemischt1 und stellte die ,aufgabe1 ohne die ,krone aufzulsen1 herauszubringen1 wieviel ,gold und wie viel ,silber die ,krone enthalte4 ,archimedes habe sich im ,bade mit dem ,problem beschftigt und als er das ,steigen des ,wassers in der ,wanne beobachtet1 sei er mit dem ,ausruf1 1 1 ich hab's 7gefunden7 ich hab's1 nackt aus dem ,bade gesprungen4 ,die ganze ,badegeschichte fehlt bei ,proklos1 der nur angibt1 dass jener die ihm gestellte ,aufgabe gelst habe4 ,sicher steht dagegen die ,tatsache1 dass ,archimedes den ,wunsch ausgesprochen1 man mge ihm auf sein ,grab eine von einem ,cylinder umschlossene ,kugel setzen1 mit der ,angabe des ,verhltnis der ,volumina #b 3 #c1 denn auf diese ,entdeckung legte er den grssten ,wert1 7man denke an ,newton und den ,binom74 ,marcellus hat den ,wunsch erfllt1 ,cicero berichtet l4 c4 dass er1 der #ge v4 ,chr4 als ,qustor auf ,sicilien seines ,amtes waltete1 an dieser ,inschrift das verfallene ,grabmal des ,archimedes erkannt und das ,grab wieder in ,stand gesetzt habe4 ,sidenote3 ,archimedes' ,werke4 ,und nun zu dem1 was unsterblich an ,archimedes ist1 seine ,leistungen und ,schriften4 ,die grosse ,bedeutung seiner ,entdeckungen fr die reine und angewandte ,mathematik haben bewirkt1 dass nur ein verhltnismssig kleiner ,bruchteil wirklich verloren gegangen ist1 wenn uns auch die ,originalfassungen vielfach fehlen4 ,archimedes sprach und schrieb im dorischen ,dialekt und seine ,schriften sind erst spter attisiert4 ,einen ,teil kennen wir aus arabischen ,quellen und lateinischen bersetzungen4 ,archimedes verdankte seine ,leistungen der so seltenen ,verbindung des hchsten experimentellen mit hchstem spekulativen ,scharfsinn4 ,schon in der ,einleitung habe ich das ,citat aus ,herons ,metrika angefhrt und die ,auffindung des ,kugelvolums1 und ebenso ruht1 wenn nicht die ,einfhrung1 doch sicher die ,benutzung des ,schwerpunktes auf experimenteller ,grundlage4 ,aber was er auf dem ,wege des ,experimentes gefunden1 das vermochte er zu beweisen mit ,hilfe von ,infinitesimalbetrachtungen1 die er sehr frh mit vorbildlicher ,klarheit und ,schrfe ausgebildet haben muss4 ,es scheint mir ganz sicher zu sein1 dass sein erster rein mathematischer ,vorwurf das ,problem der ,bogenteilung und ,quadratur des ,zirkels1 welche ja schon ,dinostratos zusammengezogen hatte1 gewesen ist1 wenn auch die ,kreismessung spter redigiert ist4 ,dies geht daraus hervor1 dass die an ,konon gesandten ,stze ber die ,archimedische ,spirale zeitlich so ziemlich das ,erste sind1 was er verffentlicht hat4 ,die ,spirale selbst soll ja ,pappos zufolge ,konon und nicht ,archimedes gefunden haben1 die ,benutzung derselben zur ,winkelteilung und ,kreismessung und die ,auffindung ihrer ,eigenschaften sind sein ,eigentum4 ,die ,beweise der ,stze fand er mit ,hilfe des ,infinitesimalen1 auf ,differentialrechnung beruht seine ,konstruktion der ,tangente an die ,spirale1 die nichts anderes ist als die ,roberval-,torricelli'sche ,methode1 auf ,integration die ,flchen- und ,volumenbestimmung4 ,freilich sah auch er sich durch die ,rcksicht auf seine ,leser gentigt1 die ,differentialrechnung hinter dem sogenannten ,archimedischen ,prinzipe 7s4 u47 zu verstecken1 wie wir das schon bei ,eudoxos konstatierten1 sind doch m4 ,e4 die ,schriften des ,demokrit nur deswegen verloren gegangen1 weil sie mangels ,konzessionen an die ,beschrnktheit nicht verstanden wurden4 ,eine der frhesten ,anwendung muss der ,hauptsatz der 1 der ,kreismessung1 gewesen sein1 und die ,auffassung des ,kreises als ,grenze der regulren ,polygone4 ,sidenote3 ,archimedes' ,werke 7,ephodion74 ,wie klar sich ,archimedes ber die ,tragweite der ,infinitesimalrechnung gewesen und wie scharf er den ,grenzbegriff erfasst hat1 ist jetzt durch die ,wiederauffindung des bis #aijg verloren geglaubten ,ephodion 77 erwiesen4 ,j4 ,l4 ,heiberg hat durch die ,entzifferung des ,palimpsest publiziert in deutscher bersetzung ,enestrm ,folge ,,iii1 #g1 #aijg ,s4 #ca ff4 und griechisch ,hermes #db ,heft #b auf den ihn ,h4 ,schoene1 der ,auffinder der ,metrika des ,heron hingewiesen hatte1 seinen ohnehin schon berreichen ,verdiensten um die ,geschichte ,hellenischer ,wissenschaft die ,krone aufgesetzt4 ,er hatte dabei die ,freude die ,vermutung die er in dem ,quaestiones ,archimedeae ber den ,inhalt des 4 #ahgi ausgesprochen hatte1 #aijg vollbesttigt zu sehen4 ,es heisst da3 ,potius crediderim1 esse librum methodi mathematicae scientiam complectentem 4442 enim post ,aristotelem significat methodum4 ,die ,schrift mag druckfertig gemacht sein wann sie will1 ihr wesentlicher ,inhalt fllt nicht nur vor ,kugel und ,cylinder1 sondern bildete mit dem ,begriffe des statischen ,moments den ,ausgangspunkt1 gewissermassen das ,leitmotiv seiner ganzen wissenschaftlichen ,ttigkeit1 wenigstens soweit ,mechanik und ,geometrie in ,betracht kommen4 ,in einem ,vortrag zu ,frankfurt auf der ,naturforscherversammlung #ahic sagte ich schon1 dass ,galilei so genau an ,archimedes anknpfe1 als habe er bei ihm gehrt4 ,das ,ephodion zeigt1 dass selbst die ,form ,galileis und noch mehr ,cavalieris1 seines ,schlers1 merkwrdig mit ,archimedes bereinstimmt4 ,die ,renaissance besass gewiss ein ganz ,teil ,originaltexte die inzwischen verloren gingen1 wie das von der ,sammlung ,regiomontans feststeht und von des ,archimedes-,schrift 41 von der brigens ein grosses ,stck sich im selben ,palimpsest vorgefunden hat und es scheint mir wahrscheinlich1 dass ein ,exemplar des ,galilei und ,cavalieri vorgelegen hat4 ,so ist der ,kunstausdruck fr das ,integral1 den auch ,leibniz zuerst von ,cavalieri entnommen1 omnia1 eine bersetzung des aus dem ,ephodion1 so die ,stelle ,hermes ,s4 #bej ,z4 #ae-ai von bis 4 und #bed1 #ba von bis 41 welche den ,archimedes1 der doch seinen ,aristoteles genau genug kannte1 wie seiner ,zeit ,cavalieri dem ,verdacht aussetzten die ,flche als ,summe von ,linien1 den ,krper als ,summe von ,flchen anzusehen4 ,die ,identitt der ,exhaustionsmethode mit der ,differentialrechnung hat kein ,geringerer als ,wallis zuerst hervorgehoben2 ich verweise hierfr auf die #b4 ,auflage meiner ,didaktik und ,methodik1 ,baumeisters ,handbuch ,,ix pg4 #afh 7#aijg74 ,sidenote3 ,archimedes' ,werke 7,ausgabe74 ,archimedes' gesammelte ,werke sind griechisch und lateinisch zuerst #aedd bei ,herwagen in ,basel1 der auch in ,strassburg eine ,druckerei besass1 gedruckt worden1 der ,herausgeber ,thomas ,grechauff nennt sich auf dem ,titelblatt nicht4 ,der lateinische ,text ist weit besser als der griechische1 ,heiberg macht es wahrscheinlich1 dass wir es hier mit den ,verbesserungen ,regiomontans zu tun haben und ausserdem hat noch der von ,nrnberg aus #aebi nach ,strassburg berufene ,christian ,herlin wesentlichen ,anteil4 ,das ,exemplar1 welches nach mannigfachen ,schicksalen jetzt die ,bibliothek des ,lyceums ziert1 kann sehr wohl ,herlins eigenes ,exemplar gewesen sein1 der ursprnglich als ,stdtischer ,rechenmeister1 dann als erster ,mathematiker des ,sturmschen 7jetzigen ,protestantischen7 ,gymnasium bis #aefb in ,strassburg wirkte4 ,die nchste ,gesamtausgabe griechisch und lateinisch ist die ,oxforder ,ausgabe in ,riesenformat des ,giuseppe ,torelli von #agib1 sie wre ein ,meisterstck geworden1 wenn nicht der #agha im #fa4 ,lebensjahr erfolgte ,tod des hervorragenden ,gelehrten die endgltige ,ausgabe in die ,hand des ,englnders ,abraham ,robertson gelegt htte1 der sie vergl4 ,heiberg1 ,quaest4 ,arch4 p4 #aaj und ,e4 ,nizze p4 ,,ix verdorben hat4 ,heiberg erwhnt noch wenig rhmend die ,ausgabe des ,rivaltus ,paris #afae fol41 sie ist aber durch gute ,figuren bemerkenswert4 ,torelli hat das ,verdienst1 durch ,benutzung der ,begleitbriefe mit denen ,archimedes die meisten ,werke in die ,welt gesandt1 und der eignen ,zitate die ,schriften in chronologisch richtigere ,reihenfolge gebracht zu haben1 als sie der ,codex ,florentinus1 der wichtigste aller1 da der ,archetyp der ,codex des ,georg ,valla 7,heib4 ,praef47 seit #aedd noch nicht wieder zum ,vorschein gekommen ist1 und mit ihm die andern enthalten4 ,es folgt als letzte und beste die ,ausgabe von ,i4 ,l4 ,heiberg ,teubner #ahhj-ha1 ebenfalls mit dem ,kommentar des ,eutokios1 griechisch und lateinisch1 ,heiberg bereitet auf ,grund des von ihm entzifferten ,palimpsest 7s4 o47 eine zweite ,auflage vor4 ,sidenote3 ,archimedes' ,werke 7bersetzungen1 ,kommentare74 ,von bersetzungen hebe ich hervor die lateinische des ,federico ,commandino ,venedig #ae41 der schon als ,euklidbersetzer gerhmt werden musste2 die deutsche des ,altdorfer ,professor ,chr4 ,sturm1 den ich in der ,didaktik und ,methodik so vielfach erwhnen musste1 den ,verfasser der ,mathesis juvenilis1 die franzsische von ,f4 ,peyrard #ahjg mit einem ,anhang ,delambres ber griechisches ,zahlenrechnen 7,logistik7 und die vortreffliche des ,stralsunder ,ernst ,nizze von #ahbd mit wichtigen kritischen ,anmerkungen1 in denen auch der ,kommentar des ,eutokios des einzigen1 der aus dem ,altertum selbst rhrt 7,nizze p4 ,,vii7 bercksichtigt ist4 ber ihn sagt die ,florentinus 7,heiberg1 ,quaest4 p4 #aac73 1 ' 1 4 ,treffliche ,arbeit des weisen ,eutokios1 einstens geschrieben1 ,welche die ,neider des ,manns fter mit ,unrecht geschmht4 ,ich wage es brigens zu sagen1 dass die einleitenden ,worte ,heib4 ,b4 #c1 p4 #b zu frei bersetzt sind1 ich wrde wiedergeben3 obwohl die ,schwierigkeit mich zaudern liess1 den ,superlativ verisimillimum als bersetzung von mit nicht unwahrscheinlich und das reizende 4 und wenn ich auch meiner ,jugend wegen ab und an falsch singen wrde etc4 ,leider hat ,eutokios nur ,no4 #a1 #c1 #d der ,schriften kommentiert4 ,sidenote3 ,archimedes' ,werke 7,reihenfolge74 ,die jetzt festgehaltene ,reihenfolge der ,schriften ist3 #a7 1 ,buch ,i vom ,gleichgewicht der ,ebenen 7,flchen74 #b7 1 ,quadratur der ,parabel4 ber die ,dorischen ,eigenarten s4 ,heibergs ,quaest4 ,arch4 ,cap4 ,v4 #c7 1 ,buch ,,ii vom ,gleichgewicht der ,ebenen 7,flchen7 oder vom ,schwerpunkt derselben4 #d7 1 #b ,bcher von der ,kugel und dem ,cylinder4 #e7 1 ber die ,schneckenlinien 7,archimedische ,spirale74 #f7 ber ,konoide und ,sphroide 7ber ,rotationsflchen #b4 ,grades74 #g7 1 die ,kreismessung4 #h7 1 der ,sandzhler1 lateinisch arenarius4 #i7 1 ber schwimmende ,krper4 #b ,bcher1 bis vor kurzem nur lateinisch erhalten4 #aj7 1 das ,rinderproblem1 bis vor kurzem 7bis vor ,entdeckung des ,pariser ,codex7 bezweifelt4 #aa7 1 ,methodik1 das oben besprochene1 jetzt erst wieder zum ,vorschein gekommene ,werk1 welches ,h4 ,zeuthen l4 c4 vor ,no4 #d ansetzt1 ich vermute1 dass ,heiberg in seiner neuen ,ausgabe mit dem beginnen wird1 da er jetzt schon die ,schriften nach ihrem sachlichen ,zusammenhang geordnet hat1 ohne sich weiter ber seine ,grnde in der ,vorrede zu ussern4 ,aus dem arabischen ,manuskript des ,thabit ibn ,qurrah1 der die ,euklidbersetzung des ,ishaq ibn ,hunein wesentlich verbessert hat1 ist von ,s4 ,foster #afei eine angeblich von ,archimedes herrhrende ,sammlung von #ac ,stzen herausgegeben unter dem ,titel liber assumptorum 1 ,wahlstze4 ,dass ein ,teil sicher auf ihn zurckgeht1 wird durch ,pappos bezeugt4 ,dass der grosse ,mann auch ein ,kinderspiel loculus ,archimedis unter dem ,namen 41 von ,drachmann mit ,neckspiel 7,heiberg1 ,hermes #db1 #bdj7 wiedergegeben1 ersonnen hatte1 wird von ,heiberg auf ,grund des ,palimpsest von #aijf besttigt1 es bestand 7,quaest4 ,archim4 #dc1 #b7 aus #ad teils quadratischen teils dreieckigen ,plttchen aus ,elfenbein und hat sich bis heute als das ,pythagoras genannte ,zusammensetzspiel erhalten4 ,aus einer verlorenen ,schrift hat uns ,pappos1 ,buch ,v1 ,kap4 #cc-cf die #ac sogen4 ,archimedischen ,krper erhalten1 das sind halbregulre ,polyder1 begrenzt von abwechselnden regelmssigen ,polygonen zweier ,gattungen1 worber man ,r4 ,baltzers klassische ,elemente nachsehen mge4 ,aus dem ,umstand1 dass ,archimedes diese ,krper1 abgesehen von den ,prismaten1 vollstndig aufgestellt hat1 geht klar hervor1 dass er den sogen4 ,euler'schen ,satz e f k #b kannte1 wie es ja auch ziemlich sicher ist1 dass er die bei ,pappos gegebene sogen4 ,guldinsche ,regel vom ,volumen der ,rotationskrper kannte4 ,bis auf minimale ,spuren verloren sind 1 ber ,wgen1 4 1 welche von ,pappos1 ,theon und ,proklos erwhnt werden4 ,analyse der ,schriften des ,archimedes4 ,sidenote3 ,analyse der ,schriften des ,archimedes4 ,dieselbe wird dadurch erleichtert1 dass sie ,archimedes selbst gleich in der ,einleitung gibt4 ,ich beginne mit der ,quadratur der ,parabel von ,archimedes 7s4 o47 ,schnitt des rechtwinkligen ,kegels genannt4 ,aus ,euklids ,konika schickt er #c ,stze als bekannt voraus4 ,i4 ,wenn ,,abc eine ,parabel1 die ,gerade ,,bd entweder der ,axe 7,durchmesser7 parallel oder die ,axe selbst ist1 und wenn ,,adc der berhrenden an dem ,punkte der ,parabel 7,scheiteltangente des ,durchmessers7 parallel ist1 so wird ,,ad ,,dc sein1 und wenn ,,ad ,,dc ist1 so werden ,,adc und die berhrende an dem ,punkt der ,parabel parallel sein4 ,,ii4 ,die ,tangente im ,endpunkt einer ,sehne schneidet den konjugierten ,durchmesser so weit hinter dem ,scheitel wie die ,sehne vor4 ,,iii4 ,die ,quadrate zweier paralleler ,sehnen verhalten sich wie ihre ,abstnde vom ,scheitel des konjugierten ,durchmessers4 ,es folgt dann die ,quadratur mittelst der ,stze der ,statik aus dem #a4 ,buch des ,gleichgewicht der ,ebenen unter ,bildung des statischen ,moments und dann von ,satz #ah bis #bd die ,quadratur in bekannter ,weise als3 #a_/dn wobei der strenge ,beweis durch das ,archimedische ,prinzip gegeben wird4 ,das ,interessanteste ist wohl die ,vorrede3 ,archimedes wnscht dem ,dositheos ,wohlergehen4 ,mit der ,nachricht von dem ,tode des ,konon1 der mir aus dem ,freundeskreise noch brig geblieben war1 verband sich die1 dass du sein ,vertrauter gewesen und ein geschickter ,geometer bist4 ,in der ,trauer ber den ,verstorbenen1 der mir lieb war und ein bewunderungswrdiger ,mathematiker1 fasste ich den ,entschluss1 wie sonst mit ihm1 so jetzt mit dir in schriftliche ,verbindung zu treten und dir ein bisher nicht aufgestelltes geometrisches ,theorem zu senden1 das jetzt von mir bewiesen ist und zwar wurde es zuerst statisch gefunden1 dann aber auch geometrisch bewiesen4 ,sidenote3 ,quadratur der ,parabel4 ,einige von denen1 welche sich frher mit ,geometrie beschftigten1 unterfingen sich zu schreiben es sei mglich eine geradlinige ,figur zu finden1 welche einem gegebenen ,kreise oder ,kreisabschnitt gleich sei4 ,danach versuchten sie auch die ,ellipse zu quadrieren ,ellipse gleich 41 die beiden andern d4 h4 unvollendbar unter ,annahme von ,stzen1 die man ihnen nicht wohl zugestehen konnte4 ,doch hat meines ,wissens keiner von den frheren versucht den von dem ,schnitt des rechtwinkligen ,kegels ,parabel und einer ,geraden umschlossenen ,raum zu quadrieren1 was jetzt von uns aufgefunden ist4 ,denn es wird gezeigt1 dass jedes ,parabelsegment #d_/c des ,dreiecks ist1 das mit ihm gleiche ,grundlinie und ,hhe hat1 unter ,annahme folgenden ,hilfssatzes3 ,der ,unterschied zweier ,flchen einer grsseren und einer kleineren kann durch ,vervielfltigung jede vorgelegte begrenzte ,flche bertreffen4 -- ,sidenote3 ,archimedes' ,werke 7,prinzip2 ,kugel und ,cylinder74 ,dies ist also das ,archimedische ,prinzip in ,originalfassung4 ,es kommt noch einmal vor am ,schluss der ,einleitung zu der ,spirale ,heib4 ,,ii1 #ad1 wrtlich wie hier1 nur dass es auch noch auf lineare ,grssen ausgedehnt ist2 in ,kugel und ,cylinder ,heib4 #a1 #aj1 ist es auch auf ,krper ausgedehnt1 vergl4 darber ,eudoxos4 ,,ii4 ,kugel und ,cylinder4 ,archimedes grsst den ,dositheos4 ,frher habe ich dir brieflich das damals mehrfach behandelte ,theorem1 dass jedes ,parabelsegment #d_/c des ,dreiecks ist1 das mit ihm gleiche ,grundlinie und ,hhe hat1 mit den ,beweisen zugesandt4 ,danach bin ich auf einige noch nicht bewiesene ,stze gestossen und habe die ,beweise ausgearbeitet4 ,es sind folgende3 ,erstens1 dass die ,oberflche der ,kugel das ,vierfache ihres grssten ,kreises ist1 sodann1 dass der ,flche jedes ,kugelsegments ein ,kreis gleichkommt1 dessen ,radius#a gleich der ,verbindungslinie des ,scheitels mit einen ,punkt des ,grundkreises ist2 dazu kommt der ,satz1 dass jeder ,cylinder der den grssten ,kreis zur ,basis und den ,kugeldurchmesser zur ,hhe hat1 das anderthalbfache der ,kugel ist1 wie seine ,oberflche von der der ,kugel4 #a ,der ,radius heisst 2 zu ergnzen ist die ,linie aus dem ,zentrum1 das ,wort ,radius kommt1 vergl4 ,simon ,euklid #aija1 p4 #hj ,anmerk4 #a zuerst bei ,cicero4 ,timaeus cap4 ,,vi vor4 ,es folgt dann die schon bei ,eudoxos erwhnte ,stelle ber die ,stze mit denen dieser die ,demokritische ,formel ber die ,volumina der ,pyramiden und ,kegel bewiesen hatte4 ,wichtig sind die ,annahmen1 die sich an die #f ,axiome der ,einleitung anschliessen4 #a7 ,von den ,linien1 welche dieselben ,endpunkte haben1 ist am krzesten die ,gerade4 ,archimedes hat auch nicht im mindesten die ,absicht mit dieser ,forderung eine ,definition der ,geraden zu geben4 #b7 ,von zwei nach denselben ,seiten hohlen 7gekrmmten7 ,verbindungslinien zweier ,punkte ist die umschlossene die kleinere4 #c7 ,ebenso ist von den ,flchen1 welche dieselben ,grenzen haben1 falls diese ,grenzen in einer ,ebene liegen1 die ,ebene die kleinste4 #d7 ,von zwei solchen ,flchen1 welche nach derselben ,seite hohl sind1 ist die umschlossene die kleinere4 #e7 ,auch ist bei ungleichen ,linien1 ,flchen oder ,krpern der ,unterschied so beschaffen1 dass es durch ,vervielfltigung desselben mglich ist jede ,grsse derselben ,art zu bertreffen4 ,no4 #e ist das ,archimedische ,prinzip in allgemeinster ,fassung4 ,es folgt dann die ,integration oder ,quadratur der ,kugelflche in der auch in unsern ,elementarbchern leider noch oft gegebenen ,weise als ,grenze einer ,summe von ,kegelmnteln und die des ,kugelvolumens durch den ,satz eine von ,kegelflchen begrenzte ,figur die in eine ,kugel eingeschrieben ist1 ist gleich einem ,kegel1 dessen ,grundflche die ,flche der eingeschriebenen ,figur ist1 und dessen ,hhe gleich dem ,lot vom ,zentrum auf die ,kante eines der ,kegel ist2 also als ,grenzfall3 ,kugel ,kegel dessen ,grundflche die ,kugel1 dessen ,hhe der ,radius ist4 ,sidenote3 ,archimedes' ,kreismessung4 ,im ,ephodion ,,ii hat ,archimedes dann uns verraten1 dass er erst das ,kugelvolumen mittelst ,integration 7durch geschickte ,benutzung des ,hebelsatzes1 die heute berflssig ist7 gefunden hat und dann die ,kugelflche wie wir1 durch den ,satz1 dass die ,kugel eine ,pyramide ist1 welche die ,flche zur ,grundflche und den ,radius zur ,hhe hat1 der heute jedem mit ,grenzbetrachtung vertrauten ,primaner einleuchtet4 ,zugleich berichtet er uns in der ,anmerkung1 dass die ,kreisberechnung ihn auf diesen ,gang gefhrt und man sieht1 dass die ,kreisberechnung faktisch der ,kugelberechnung voranging1 was ich schon in der ,vorlesung von #aijc gesagt hatte4 ,archimedes hat wohl mit ,fug und ,recht das ,buch ,i der ,sphaira als seine bedeutendste ,leistung angesehen1 obwohl er u4 a4 im zweiten ,teil unter ,no4 #e die ,aufgabe lste von einer ,kugel durch einen ebenen ,schnitt einen gegebenen ,bruchteil abzuschneiden1 die auf eine ,gleichung dritten ,grades und zwar auf den casus irreducibilis fhrt und in enger ,beziehung zur ,winkelteilung steht4 ,das ,eindringen in die ,prinzipien der ,integralrechnung und seine ,kenntnis der ,integrale rationaler ,integranden tritt am deutlichsten in der ,abhandlung ,no4 #d ber ,konoide und ,sphroide hervor1 d4 h4 ber ,rotations-,paraboloide und -,hyperboloide 7,konoide7 und ,rotations-,ellipsoide 7,sphroide74 ,hier quadriert er auch die ,ellipse1 den ,schnitt des spitzwinkligen ,kegels1 und zeigt1 dass er die ,gleichung der auf ihre konjugierten ,axen bezogenen ,ellipse und ,hyperbel kennt4 ,ich komme zur 1 sie ist dem ,wesen nach schon vor der sphaera entstanden1 aber spter redigiert4 7,vorlesung #aijc47 ,sie beginnt mit dem wieder auf das ,prinzip gesttzten ,nachweis1 dass der ,kreis gleich einem ,dreieck1 dessen ,grundlinie die ,peripherie und dessen ,hhe der ,radius ist4 ,es wird wohl niemand mehr bezweifeln1 dass er das gleichschenklige ,dreieck1 dessen ,grundlinie das ,bogenelement ist1 als ,differential und die ,kreisflche selbst als ,integral ansah1 wodurch es sich auch erklrt1 dass er die ,existenz eines solchen ,dreiecks bei seiner ,verkleidung der ,infinitesimalrechnung stillschweigend annahm4 ,durch diesen ,satz ,i hat ,archimedes die ,probleme der ,quadratur und ,rektifikation des ,kreises vereinigt4 ,die beiden ,stze1 welche gestatten die ,kette der ein- und umgeschriebenen regulren #bk n ,ecke beliebig weit fortzusetzen1 sind heute ,inventar unserer ,schulgeometrie4 ,die ,arbeit gipfelt in dem berhmten ,satz ,,iii1 den ,ulrich v4 ,wilamowitz in sein bungsbuch aufgenommen hat3 1 1 41 wo dann in den griechischen ,zahlwrtern und den ,dativen etc4 jedes ,philologenherz schwelgen kann4 ,jedes ,kreises ,umfang ist des ,durchmessers ,dreifaches und geht darber hinaus durch einen ,teil des ,durchmessers der geringer ist als ein ,siebentel und grosser als #aj ,einundsiebzigstel4 ,ausgegangen wird vom #f ,eck1 als ,grenze dient das ein- und umgeschriebene #if ,eck4 ,wie er die ,quadratwurzeln mit solcher ,genauigkeit gezogen1 steht noch nicht fest1 doch hat er sich vermutlich eines ,kettenbruch hnlichen ,algorithmus bedient und vermutlich auch die ,formel gekannt a b_/7#b;a7 7a#b b7 a b_/7#b;a #a7 ,sidenote3 ,spirale4 ,fr ,kreismessung und ,kugel-,cylinder sind die ,handschriften am verdorbensten4 ,eng an die ,kreismessung schliesst sich die ,schrift 1 ber die ,archimedische ,spirale1 erzeugt durch einen ,punkt 1 der sich gleichfrmig auf einem sich gleichfrmig drehenden ,radius bewegt4 ,da die ,gleichung der ,kurve in ,polarkoordinaten r a 4 1 wo a#b gleich der ,strecke ist1 welche auf dem ,radius whrend eines vollen ,umlaufs zurcklegt1 so gibt die ,kurve sowohl den ,kreisumfang als auch jede beliebige ,bogen- oder ,winkelteilung4 ,sie wird mit den denkbar einfachsten geometrischen ,mitteln behandelt1 noch elementarer als in der kleinen analytischen ,geometrie1 ,sammlung ,gschen ,no4 #fe1 auch der ,flcheninhalt durch ,integration des ,polarflchenelements #a_/b r#b d ermittelt4 ,die ,einleitung ist fr die ,datierung der ,werke wichtig1 sie wiederholt die vor langen ,jahren an ,konon gesandten ,stze1 darunter zwei ,vexierstze1 es heisst3 ,es trifft sich1 dass darunter zwei ,platz gefunden haben1 welche eine ,erfllung 7nmlich der ,forderung sie zu beweisen7 vermissen lassen1 damit die ,leute1 welche behaupten1 sie knnten alles finden1 whrend sie doch keinen ,beweis herausbringen1 berfhrt werden1 dass sie hier mal eingestanden haben1 das ,unmgliche zu finden4 ,sidenote3 ,archimedes3 ,ephodion4 ber das habe ich schon ,einiges gesagt4 ,es fhrt im ,palimpsest ,heiberg1 ,hermes #db p #bdc den ,titel ,archimedous peri tn mechanikn ,therematn pros ,eratosthenen ephodos2 seine ,existenz war bis #aijc nur durch eine ,stelle des ,lexikographen ,suidas bekannt1 und #aijc durch ein ,zitat in dem von ,schoene herausgegebenen ,codex ,constantinopolitanus der ,metrika des ,heron von ,alexandria4 ,die beiden von ,heron angefhrten ,stze ber die kubierbaren ,krper1 den ,cylinderhuf und den ,schnitt zweier im selben ,wrfel eingeschriebener ,cylinder mit aufeinander senkrechten ,achsen werden gleich in der ,einleitung als ,hauptleistungen des 1 der ,methode1 angefhrt4 ,den ersten ,satz habe ich als ,primaner unter ,bertram1 der ihn wohl durch ,schellbach kannte1 selbst bewiesen1 und seit #ahgc meinen ,primanern fast regelmssig vorgesetzt4 ,wer ihn wieder aufgefunden weiss ich nicht1 vielleicht ,luca ,valerio der zweite ,archimedes4 ,als ,beispiel der ,methode gebe ich die ,kugelberechnung1 aus der sowohl die ,kunst des ,archimedes als auch die eigenartige ,verquickung von ,statik und ,differentialrechnung in der ,methode auf das deutlichste hervorgeht4 ,sidenote3 ,archimedes3 ,ephodion1 daraus ,kugelberechnung4 ,illustration ,,ii4 ,dies 7die ,parabelquadratur7 ist zwar durch das jetzt ,gesagte nicht voll bewiesen1 aber es gibt doch gewissermassen den ,nachweis1 dass die ,schlussfolge richtig sei etc4 ,dass aber jede ,kugel das vierfache 7im ,text fehlt der ,doppellngsstrich ber das von 7 des ,kegels ist1 der zur ,basis den grssten ,kugelkreis und zur ,hhe den ,kugelradius hat und von dem ,cylinder1 der den grssten ,kugelkreis zur ,basis und eine ,hhe gleich dem ,kugeldurchmesser hat1 das anderthalbfache ist1 wird folgendermassen nach dieser ,methode erschaut4 ,gegeben eine ,kugel1 in welcher ein grsster ,kreis 7s4 ,fig47 u4 seine zwei aufeinander senkrechte ,durchmesser1 und um den ,durchmesser sei der auf den ,kreis senkrechte ,kreis gezogen und von diesem senkrechten 7,kreis7 aus1 sei ein ,kegel beschrieben der seinen ,scheitel im ,punkte habe und nachdem seien ,oberflche ausgezogen soll der ,kegel geschnitten worden sein von einer ,ebene durch parallel zur ,basis4 ,sie wird aber einen ,kreis schaffen senkrecht auf 1 und sein ,durchmesser ist 4 ,und von diesem ,kreis aus soll ein ,cylinder angeschrieben worden sein1 der eine ,achse hat 77 welche gleich ist1 und ,kanten des ,cylinders solle und sei4 ,und ist verlngert worden 7eig4 weiter geworfen1 vom ,seil mit dem die ,gerade ursprnglich konstruiert wurde7 und es wurde ihr gleich gesetzt 7 ist hier nicht liegen1 sondern wie hufig ,passiv von setzen71 und es werde als ,wagebalken gedacht dessen ,mitte ,punkt 1 und es sollte irgend eine ,parallele gezogen werden zu 1 die ,linie 7wrtlich die fr vorhanden seiende71 und sie soll den ,kreis schneiden in den ,punkten und ,punkt wird durch den ,strich ber und angedeutet und den ,durchmesser in und die ,gerade in 1 und in und von der ,geraden aus soll eine ,ebene senkrecht zu gestellt worden sein4 ,diese wird nun in dem ,cylinder als ,schnitt bewirken den ,kreis dessen ,durchmesser sein wird und in der ,kugel den ,kreis dessen ,durchmesser sein wird und in dem ,kegel den ,kreis dessen ,durchmesser sein wird4 ,weil nun das ,rechteck aus und -- denn ist gleich und gleich -- und das ,rechteck aus und gleich ist den ,quadrat ber 1 das heisst #b plus #b1 so ist folglich das ,rechteck aus und gleich #b #b4 ,ich bemerke dass ,zeile #bb am ,schluss statt gelesen werden muss 4 ,und weil 3 wie 3 und gleich 1 folglich 3 3 1 d4 h4 gleich #b 3 4 4 ,das ,rechteck aus und wurde gleich erwiesen #b #b2 also 3 wie #b 3 7#b #b7 wie #b 3 #b #b4 ,sowie #b 3 #b #b so verhlt sich der ,kreis im ,cylinder mit dem ,durchmesser zu der ,summe der ,kreise1 des im ,kegel mit ,durchmesser und des in der ,kugel dessen ,durchmesser 4 ,also 3 so wie der ,kreis im ,cylinder zu den 7beiden7 ,kreisen 7zusammen7 dem in der ,kugel und dem im ,kegel4 ,wegen dieses ,verhltnis von 3 wird der ,cylinderkreis in bezug auf ,punkt den beiden ,kreisen zusammen mit den ,durchmessern und 1 fortgetragen und so zu gesetzt1 dass der ,schwerpunkt jedes der beiden ,kreise ist1 das ,gleichgewicht halten etc4 444 ,nachdem nun der ,cylinder von dem angenommenen ,kreise ausgefllt ist4 ,wegen dieser selbstverstndigen ,abkrzung1 die auch heute noch wohl jeder1 der den ,satz und ,beweis in der ,prima vortrgt1 gebrauchen wird1 ist ein ,archimedes beschuldigt worden1 den ,krper gleich der ,summe von ,flchen1 wie aus gleichem ,grunde bei ,satz ,i1 der ,parabelquadrierung1 die ,flche als ,summe von ,linien angesehen zu haben1 hundert ,jahre nach ,aristoteles und noch dazu wohl kurz nach seinem ,weggang aus ,alexandrien1 wo doch wahrlich ein strenger ,dogmatismus herrschte6 ,heranzuziehen ist aus der ,einleitung des ,arenarius die ,stelle #fc4 #b1 etc47 wird der ,cylinder im ,punkte der ,kugel und dem ,kegel zusammen das ,gleichgewicht halten4 ,da der ,schwerpunkt des ,cylinders im ,punkte liegt und der der beiden andern ,krper in 1 so wird nach dem ,hebelgesetz1 das in ,i bewiesen ist1 der ,cylinder doppelt so gross sein1 als die beiden andern ,krper zusammen4 ,mit diesem ,nachweis ist das ,theorem1 da der ,kegel nach ,demokrit und ,eudoxos #a_/c des ,cylinders ist1 der mit ihm gleiche ,grundlinie und ,hhe hat1 im wesentlichen bewiesen4 ,man sieht auch1 dass das ,buch ,i vom ,schwerpunkt ebener ,flchen der ,ausgangspunkt fr ,archimedes gewesen und dass er um ,buch ,,ii schreiben zu knnen seine ,differentialrechnung ausbilden musste1 ich setze daher das ,ephodion gleich hinter ,buch ,i der ,konzeption nach4 -- ,sidenote3 ,archimedes3 ,die zwei ,bcher vom ,schwerpunkt4 ,buch ,i der ,schrift ber den ,schwerpunkt ist die erste von ,archimedes verffentlichte ,schrift1 ,nizze vermutet wohl richtig1 dass sie dem ,konon gewidmet gewesen1 sie ist auch inhaltlich wohl die erste gewesen4 ,sie ist vermutlich kurz nach des ,archimedes ,rckkehr in die ,heimat verfasst worden1 denn er war unter dem ,einfluss der stark auf angewandte ,mathematik gerichteten ,alexandrinischen ,schule1 wie auch aus der ,erfindung der hervorgeht1 viel mit ,mechanik beschftigt4 ,es ist vom ,standpunkt der reinen ,mathematik zu bedauern1 dass er seine ,differentialrechnung von vornherein mit statischen ,ideen belastet hat4 ,der ,inhalt dieses ersten ,buches fehlt in keinem elementaren ,schulbuch der ,physik1 das ,hebelgesetz selbst ist in ,satz #f und #g auseinander gezogen1 da es fr kommensurable und inkommensurable ,massen gesondert bewiesen wird1 es wird ,buch ,,ii1 #a noch einmal bewiesen1 mit ,hilfe der einfachsten ,stze ber den ,schwerpunkt des ,parallelogramms ,i1 #i und #aj4 ,den ,begriff ,schwerpunkt definiert er nicht1 da er ihn als dem ,konon bekannt voraussetzt4 ,sidenote3 ,schwerpunkt ,,ii4 ,buch ,,ii beschftigt sich im wesentlichen mit parabolischen ,flchen1 es zeigt vor allem eine ausserordentliche ,vertrautheit mit dem ,proportionenkalkl1 sicher ein ,rstzeug aus der ,alexandrinischen ,schule1 doch ist es von geringerer ,wichtigkeit wie ,buch ,i4 ,die beiden ,bcher ber schwimmende ,krper gehren zu seinen grssten ,leistungen1 sie enthalten die unverrckbare ,grundlage der ,hydrodynamik1 auch ihr ,inhalt ist uns in succum et sanguinem bergegangen4 ,annahme ,i1 ,satz #f und #g enthalten die eigentlichen ,prinzipien und werden heute als ,archimedisches ,prinzip bezeichnet4 ,unter ,gewicht ist1 wie ,nizze bemerkt1 immer das spezifische ,gewicht zu verstehen4 ,buch ,,ii wiederholt das ,prinzip und geht dann auf die speziellen ,flle in ,flssigkeiten eingetauchter ,umdrehungsparaboloide ein4 ,die ,annahme #aa von ,buch ,i ist keine gengend klare ,fassung des ,prinzips von der gleichmssigen ,fortpflanzung des ,druckes in ,flssigkeiten4 ,buch ,,ii ist fr die ,beurteilung der vis mathematica des ,archimedes von hohem ,wert und seine ,theorie der ,hydrostatik ist auch fr beliebige ,krper anwendbar4 ,das ,werk hat ein eigentmliches ,schicksal gehabt4 ,der ,dominikanermnch ,wilhelmus de ,morbeca hat es um die ,mitte des #ac4 ,jahrh4 aus griechischem ,text lateinisch bersetzt2 ob dem ,verfasser des general trattato1 ,nik4 ,tartaglia1 ein griechischer ,codex vorgelegen1 ist nicht sicher1 er gab ,buch ,i lat4 #aedc 7,venedig7 heraus und aus seinem ,nachlass verffentlichte ,trojanus ,curtius #aefe das zweite ,buch4 ,jetzt berichtet ,heiberg dass der ,palimpsest den ,text von fast vollstndig enthlt und konnte daraufhin schon die ,unechtheit des von ,a4 ,mai aus ,vatikanischen ,codices edierten ,fragments1 ,forderung #a und die #h ersten ,stze1 feststellen4 ,sidenote3 ,wahlstze4 ,von den ,wahlstzen1 dem liber assumptorum sind als echt erwiesen die ,stze ber den ,arblos1 das ,schustermesser und ber die flschlich ,wogenflche1 richtiger ,eppigblatt genannte ,flche 4 ,meine ,didaktik und ,methodik weist die ,lehrer auf diese bei der ,kreisberechnung in ,secunda so erwnschten ,aufgaben hin4 ,fr den ,arblos verweise ich auf meine ,entwicklung der ,elementar-,geometrie 7#aijf7 ,no4 #i p4 #hg f4 ,die #ae ,stze sind aber alle miteinander fr den ,unterricht sehr verwendbar1 sie machen brigens durchaus nicht den ,eindruck1 als ob sie von verschiedenen ,autoren herrhren und knnen ganz wohl aus einem ,buch des ,archimedes ber ,kreisberhrungen stammen4 ,sidenote3 ,archimedes3 ,arenarius 7,sandzhler74 ,von arithmetischen ,werken ist unzweifelhaft in der ,fassung des ,archimedes nur ein einziges erhalten1 der 1 arenarius1 der ,sandzhler4 ,die ,einleitung der an den ,knig ,glon1 den ,sohn des ,hiero gerichteten ,schrift lautet3 ,es glauben manche1 ,knig ,glon1 des ,sandes ,zahl sei unendlich der ,menge nach1 ich spreche aber nicht nur von dem um ,syrakus und das brige ,sizilien1 sondern auch von dem auf jedem ,raum1 bewohnten wie unbewohnten4 ,es gibt aber auch ,leute1 welche zwar nicht annehmen1 dass derselbe unendlich sei1 aber doch1 dass keine aussprechbare ,zahl existiere1 welche die ,menge des ,sandes bertrfe4 ,wenn diejenigen1 welche solche ,ansicht haben eine aus ,sand zusammengesetzte ,kugel sich denken wrden1 so gross im brigen wie die ,erdkugel1 aber so1 dass auf dieser alle ,meere und ,hhlungen bis zur ,hhe der hchsten ,berge ausgefllt wrden1 so wrden sie noch viel mehr der ,meinung sein1 dass keine ,zahl genannt werden knne1 welche die ,menge des ,sandes ihrer ,kugel bertrfe4 ,ich aber will versuchen dir durch mathematische ,beweise1 welchen du beipflichten wirst1 zu zeigen1 dass unter den von mir benannten ,zahlen1 welche sich in meiner ,schrift an den ,zexippos finden1 einige nicht nur die ,zahl des ,sandes bertreffen1 der die ,grsse der ,erde hat1 ausgefllt so wie wir gesagt haben1 sondern auch dessen1 der die ,grsse des ,weltalls hat4 ,du weisst ja1 dass die meisten ,astronomen unter ,kosmos eine ,kugel verstehen1 deren ,zentrum das ,zentrum der ,erde ist und deren ,radius vom ,zentrum der ,erde bis zum ,zentrum der ,sonne reicht4 ,denn dies wird gewhnlich geschrieben1 wie du von den ,astronomen erfahren hast4 ,aristarch von ,samos dagegen gab schriftlich einige ,hypothesen heraus1 aus denen1 nach dem ,vorliegenden hervorgeht1 dass die ,welt vielmal grsser sei als die eben genannte4 ,er nimmt nmlich an1 dass die ,fixsterne und die ,sonne unbeweglich seien1 die ,erde aber sich in einer ,kreislinie um die ,sonne1 welche mitten in der ,bahn steht1 herumbewege4 ,die ,kugel der ,fixsterne nun1 mit der ,sonne um dasselbe ,zentrum liegend1 habe eine solche ,grsse1 dass der ,kreis1 in welchem nach seiner ,annahme die ,erde sich bewegt1 zur ,entfernung der ,fixsterne ein solches ,verhltnis hat wie das ,zentrum der ,kugel zur ,oberflche4 ,dies ist nun in seiner ,unmglichkeit ganz offenkundig ,archimedes setzt nun auseinander1 dass ,aristarchos das ,verhltnis der ,erde zur ,welt dem der ,kuben der ,radien des ,erd- und ,fixsternkreises gleich erachte1 ein wie ,nizze mit ,recht hervorhebt absichtliches ,missverstehen der eigentlichen ,meinung1 dass die ,erde gegen die ,welt als verschwindend zu betrachten sei4 ,der ,schluss lautet3 ,ich behaupte nun1 dass wenn auch eine ,kugel aus ,sandkrnern existieren sollte von der ,grsse welche nach der ,annahme des ,aristarch die ,fixsternsphre hat1 auch dennoch von den in den ,anfangsgrnden 77 benannten ,zahlen sich einige aufweisen lassen wrden1 welche an ,flle die ,zahl des ,sandes bertrfen1 der eine ,grsse hat gleich der besagten ,kugel1 und zwar auf folgenden ,grundlagen4 ,kulturhistorisch wichtig ist besonders ,paragraph #c und #d1 sie zeigen1 wie grundlos das ,vorurteil ist1 dass die ,alten nicht experimentiert htten1 was z4 ,b4 noch ,ch4 ,thurot in den ,recherches hist4 sur le princ4 d',arch41 ,rev4 d',archol4 #ahfh ,b4 #ah etc4 ausspricht2 es ist dies ,vorurteil ebenso unausrottbar wie die ,anschauung1 dass sie die ,brche etc4 nicht als ,zahlen angesehen1 oder die ,bewegung nicht als ,hilfsmittel fr die ,konstruktion zugelassen4 ,die ,archai sind eine verlorene ,schrift an den 1 der wohl zum ,freundeskreis aus der ,studierzeit gehrte1 sie handelte vermutlich von der ,zahl und dem ,zhlen4 ,exkurs ber das elementare ,rechnen der ,griechen4 ,sidenote3 ,exkurs ber das elementare ,rechnen der ,griechen 7,logistik74 ,hier ist nun die ,stelle1 wo ich gezwungen werde auf die griechischen ,zahlzeichen und die praktische ,rechenkunst1 die ,logistik1 einzugehen4 ,als ,quellen fhre ich ,ihnen an3 ,j4 ,b4 ,j4 ,delambre1 ,arithm4 d4 ,grecs1 ,anhang zu ,peyrards bersetzung des ,archimedes von #ahjg und noch in ,hist4 de l'astron4 anc4 ,par4 #ahag1 ,nesselmanns treffliche ,algebra der ,griechen nach den ,quellen bearbeitet ,berl4 #ahdb1 leider nur ein ,band1 ,g4 ,friedlein die ,zahlzeichen und das elementare ,rechnen der ,griechen und ,rmer1 ,erl4 #ahfi2 ,f4 ,hultsch script4 ,graec4 metrol4 #ahfd1 ,s4 ,gnther ,gesch4 der ,math4 und ,naturw4 im ,iwan ,mller1 und dann die ,geschichtswerke4 ,anfnglich sind wie berall ,striche die ,zahlzeichen1 dann zur ,zeit des ,solon etwa1 bezeichnete man die ,zahl mit den ,anfangsbuchstaben des ,zahlworts3 war 77 fnf1 war zehn1 war #ajj1 sie heissen ,herodianisch nach einem spteren ,alexandrinischen ,grammatiker1 so findet sich z4 ,b4 auf der ,tafel von ,salamis #cdi4 ,von hier aus war zur ,annahme des ,semitischen ,gedankens die ,zahlen mit den ,buchstaben des ,alphabets zu bezeichnen1 nur ein kleiner ,schritt1 und diese ,methode verbreitet sich von #ejj ab4 ,dabei nahmen sie #c ,buchstaben des phnicischen ,alphabets die ,lautabstufung bezeichneten1 die ,hellenischer ,zunge oder ,kehle unaussprechbar waren als sogen4 7,zusatzzeichen7 auf2 es sind das ,bau oder ,wau fr #f1 ,koppa fr #ij und sampi ein liegendes fr #ijj4 ,sie schreiben also3 #a #b #c #d #e #f #g #h #i ,die untereinander stehenden ,zahlen unterscheiden sich durch den ,faktor #aj also #cdi gleich 4 ,sollten die ,buchstaben ,zahlen bedeuten1 so bekamen sie meistens einen wagerechten ,strich oberhalb z1 ,b4 7die jetzigen ,grammatiken 74 ,die #i ,tausender werden durch die betreffenden ,einer mit einem kleinen ,strich darunter dargestellt1 also 4444 ,das ,zeichen fr #ajjjj war ,m oder von ,myrioi7 #ajjjj z4 ,b4 _/,m fr #fjjjj4 ,hufig wird nur ein ,punkt gesetzt z4 ,b4 4 gleich #dcdeh4 ,so konnte man bis #iiii #iiii also #ajh - #a kommen1 griech4 44 ,die ,brche wurden meist nach gyptischem ,vorbild in ,stammbrche zerlegt und dann nur der ,nenner mit einem ,akzent geschrieben1 also #a_/h1 besondere ,zeichen gab es 7gypten7 fr #a_/b3 und #b_/c3 4 ,wurde der ,bruch unzerlegt hingeschrieben1 so deutete man den ,zhler durch einen ,akzent an und schrieb den ,nenner doppelt mit #b ,akzenten also #cd_/hhh4 ,addition und ,subtraktion waren von der unsrigen nicht verschieden1 man schrieb die gleich benannten ,zahlen unter einander1 addierte sie und behielt die berschiessenden ,einheiten im ,kopf1 und entsprechend verfuhr man bei der ,subtraktion1 wofr das ,beispiel aus ,eutokios ,kommentar zur entnommen ist4 4 #icfcf 4 #bcdji ------- ----- 4 #gjbbg ,auch die ,multiplikation vollzog sich unschwer1 nach dem ,schema des ,eutokischen ,beispiels4 #ega #ega --------- ------- 4 #be4444 ' #ce444 #e44 #ce444 '' #di44 #g4 #ega --------- ------- 4 #cbm#fjda ' ' #ajji-a_/f ' ' #ajji-a_/f ' ' #ajjiaff #a_/f ' #ijha ' #a '' #aff #a_/f #a #a_/cf --------------- -------------------- ' #ajahdag-a_/c #a_/cf ' ,delambre sagt mit ,recht sie ist leichter als unsere1 weniger ,fehlern ausgesetzt1 nur etwas lnger4 ,fr die ,division haben wir bei ,eutokios kein ausgefhrtes ,beispiel1 aber in ,theon des ,alexandriners ,kommentar zum ,almagest findet sich eine ,anleitung zum ,rechnen mit ,astronomischen ,brchen d4 h4 mit ,sexagesimalzahlen 7s4 ,babylon7 welche genau unsern ,dezimalbrchen entsprechen1 der ,algorithmus der ,division bei ,theon ist nur etwas zeitraubender1 whrend das ,quadratwurzelausziehen vom unsrigen nicht verschieden ist4 ,sidenote3 ,archimedes1 ,arenarius4 ,im ,sandzhler nimmt ,archimedes das einzelne ,sandkorn so klein an1 dass #ajd auf ein ,mohnkorn gehen4 ,dann weist er nach1 dass #fdjjj ,mohnkrner ein ,volumen liefern1 grsser als eine ,kugel von #a ,zoll 7,finger7 ,durchmesser1 also ist die ,zahl der ,sandkrner1 welche diese ,kugel fassen kann #fd 4 #ajg also #aji1 also die ,sandzahl der ,kugel von #ajj ,zoll kleiner als #ajf 4 #aji oder #ajae und die der ,kugel von #ajd ,zoll ,durchmesser #ajba4 ,aber ein ,stadion zu #fjj ,fuss hat nur #ifjj ,zoll1 also ist die ,sandzahl der ,kugel vom ,durchmesser eines ,stadion kleiner als die ,zahl #ajba1 und die von #ajj ,stadien kleiner als #ajbg und die von #ajjjj ,stadien kleiner als #ajcc und die ,sandzahl der ,kugel vom ,durchmesser #ajjjj ,millionen ,stadien kleiner als #ajea4 ,nun hat auf ,grund der experimentellen ,untersuchung des ,gesichtswinkels1 in #c und #d erzhlt1 ,archimedes festgestellt1 dass der ,sonnendurchmesser grsser sei als die ,seite eines reg4 ,tausendecks1 das in einen grssten ,kreis der ,weltkugel eingeschrieben ist1 also ist der ,umfang dieses ,tausendecks kleiner als #ajjj ,sonnendurchmesser4 ,setzt man nun den ,sonnendurchmesser nicht grsser als #cj ,monddurchmesser und den ,monddurchmesser kleiner als den des ,erddurchmessers1 so ist der ,umfang des ,tausendecks kleiner als #cjjjj ,erddurchmesser1 also der ,durchmesser des ,welthauptkreis kleiner als #ajjjj dieser4 ,archimedes setzt nun1 was fr seinen ,zweck mglichst hohe ,zahlen abzhlbar zu machen1 ein ,vorteil1 den ,erdumfang auf weniger als #c ,millionen ,stadien1 7eine gegen die fast gleichzeitige ,eratosthenessche ,messung auffallende berschtzung7 und kommt so fr den ,weltdurchmesser zu der oberen ,grenze von #ajjjj ,millionen ,stadien1 deren ,sandzahl kleiner als #ajea war4 -- ,archimedes zhlt nun zunchst in gewhnlicher ,weise bis zur oberen ,grenze1 d4 h4 also ,myrio ,myriaden -- #a4 4 #ii1iii1iii4 ,diese ,zahlen nennt er erste1 d4 h4 erster ,ordnung1 und macht nun #ajh zu einer neuen ,einheit1 die er zweite nennt1 und kann nun bis ,myrio ,myrioi ,myriaden d4 h4 #ajaf - #a zhlen1 dann kommen die ,zahlen dritter ,ordnung von #ajaf bis #ajbd - #a1 und so fort1 d4 h4 also er teilt die ,zahlen ab nach ,oktaden4 ,aber auch die ,ordinalzahlen1 die er zur ,abzhlung der ,oktaden braucht1 werden mit der #ajj ,millionsten weniger ,eins erschpft1 er fasst also die bisher benannten ,zahlen zusammen als ,zahlen der ersten ,periode1 er gelangt so zu einer ,zahl welche wir mit #gii1iii1iii ,neunen schreiben wrden1 die ,zahl #ii1iii1iii der #ii1iii1iiisten ,ordnung1 er macht nun 7#ajh77ajh-a7 oder 7#ajjjjb77ajjjjb-a7 zu einer neuen ,einheit und zur zweiten ,periode und gelangt so schliesslich zur ,zahl #ajh1 der ,ordnung #ajh der ,periode #ajh welche wir mit #a und #hjjjj ,billionen ,nullen schreiben wrden4 ,der ,paragraph #i der ,nizzeschen bersetzung 7,heiberg #bfh f47 zeigt dass ,archimedes keineswegs wie ,nesselmann meint1 nur neue ,zahlworte geschaffen hat1 sondern tatschlich das ,positionssystem gefunden und ebenso zeigt #aj wie dicht er an ,potenz und ,logarithmenrechnung gestreift hat4 ,er fhrt darin den ,begriff des ,abstands ein1 und nur dadurch1 dass er der ,einer-,ziffer den ,exponent #a statt #j gibt1 wird seine ,regel #ajn#a 4 #ajm#a #ajnm#a von unsern ,fundamentalsatz #aj;a 4 #aj;b #aj;ab abweichend4 ,die gefundene ,zahl #ajea ist die #c4 ,stelle der #g4 ,oktade1 steht also ziemlich am ,anfang der ersten ,periode1 welche #ajj ,millionen ,oktaden weniger einer enthlt1 aber selbst wenn er statt der ,weltkugel die ,fixsternkugel wie er sie dem ,aristarch zuschreibt1 annimmt1 deren ,durchmesser kleiner ist als #ajd ,weltdurchmesser1 so wird die ,sandzahl kleiner als #ajfc d4 h4 als die #h4 ,stelle der #h4 ,oktade4 ,sidenote3 ,archimedes3 ,rinderproblem1 ,eratosthenes4 ,an den ,psammites schliesst sich das ,rinderproblem1 an1 es ist in ,distichen abgefasst und an ,eratosthenes gesandt2 gefunden wurde es von ,gotthold ,ephraim ,lessing als ,bibliothekar in ,wolfenbttel und #aggc ediert4 ,wenn auch die ,echtheit der ,verse zweifelhaft sein mag1 so ist es jedenfalls ein ,archimedisches ,problem und ,heiberg sagt1 dass kein ,grund vorliegt1 es ,archimedes selbst abzusprechen4 ,die ,einkleidung des ,problems schliesst an ,odyssee ,v4 #g an3 1 es soll die ,zahl der ,rinder des ,sonnengotts auf ,trinakria 7,sizilien1 nach seiner dreieckigen ,gestalt genannt71 berechnet werden4 ,es handelt sich um weisse 7w71 blaue 7b71 gelbbraune 7g7 und scheckige 7s72 ,stiere und ,khe durch ,striche unterschieden4 ,zur ,bestimmung der #h ,unbekannten hat man #g ,gleichungen ersten ,grades1 es handelt sich also um eine sogen4 ,diophantische ,aufgabe4 ,dazu kommen noch zwei ,bedingungen w b soll eine ,quadratzahl1 g s eine ,dreieckszahl1 d4 h4 von der ,form 7n 9999ueber #b7 sein4 ,m4 ,e4 hat ,nesselmann und nach ihm ,struve etc4 den ,text ganz missverstanden1 nach meiner ,auffassung lauten die sieben ,gleichungen3 w #e_/f b g g w #g_/ab 7b b7 und3 w b n#b b #i_/bj s g g b #i_/bj 7s s7 gs n7n-#a7_/7ab7 #aa_/bj s #ac_/db w g g s #aa_/cj 7g g7#d g #ac_/db 7w w7 ,heiberg ist mit ,fug und ,recht der ,ansicht1 dass die ,behandlung eines solchen ,systems die ,krfte eines ,archimedes nicht berstieg1 dessen im ,sinne ,h4 ,webers spezifische mathematische ,begabung ihresgleichen nicht gefunden hat4 brigens ist die ,weglassung des ,faktors #d 77 bei der ,gleichung fr s unberechtigt4 ,zur ,durchfhrung fehlt es mir an ,zeit4 ,der zweite der ,heroen des #c4 ,jahrhunderts1 wenn auch in weitem ,abstand von ,archimedes ist ,eratosthenes4 ,quellen3 ,f4 ,susemihl1 ,geschichte der griechischen ,literatur in der ,alexandrinerzeit2 ,bernhardy1 ,artikel ,eratosthenes im ,ersch und ,gruber2 ,berger1 ,die geographischen ,fragmente des ,eratosthenes1 ,leipzig #ahhj2 ,quellen ber sein ,leben2 ,suidas und ,strabon4 ,sidenote3 ,eratosthenes 7vita74 ,eratosthenes wurde #bgf in ,kyrene geboren1 zuerst in seiner ,heimat durch den ,grammatiker ,lysanias unterrichtet1 studierte dann in ,alexandria unter ,kallimachos1 dem berhmten ,dichter und ,leiter der ,ptolemischen ,bibliothek1 ging dann nach ,athen1 wo er bei den der stoischen ,richtung angehrigen ,philosophen ,ariston und ,arkesilaos sich philosophisch aber auch besonders mathematisch bildete und eigene bedeutende ,schriften verfasste4 ,er folgte etwa um #bce einem ,rufe des ,ptolemos ,euergetes als ,nachfolger des ,kallimachos und blieb bis zu seinem ,tode ,leiter der ,bibliothek4 ,da er infolge seiner angestrengten ,arbeit zu erblinden frchtete1 so ttete er1 der ,stoiker war1 sich durch ,nahrungsverweigerung im #hj4 oder #hb4 ,lebensjahre etwa um #aif v4 ,chr4 ,ein hervorragender ,zug des ,eratosthenes ist seine ,freiheit von nationalen ,vorurteilen2 im ,gegensatz zu ,aristoteles hat er ,alexanders grossartige ,idee ,orient und ,okzident zu verschmelzen1 voll gewrdigt1 und ist so ziemlich der erste1 wenn nicht einzige ,hellene1 der fremde ,kultur objektiv zu beurteilen vermochte4 ,wie erzhlt wird1 ward er genannt nach einer ,version1 weil er es in allen ,knsten und ,wissenschaften zum ,rang des zweiten gebracht1 nach andern als zweiter ,platon2 auch wird er genannt1 der ,fnfkmpfer1 denn er war in der ,tat einer der vielseitigsten ,gelehrten aller ,zeiten4 ,am bedeutendsten war er wohl als ,geograph und ,astronom1 wenn ihn auch auf letzterem ,gebiet ,hipparch von ,nicaea 7,bithynien7 der auch nach ,rhodos genannt wird1 bertroffen hat4 ,wir haben von seinen drei ,bchern bedeutende ,fragmente1 und ihr ,inhalt ist uns durch ,strabon und durch die ,kritik ,hipparchs erhalten4 ,sidenote3 ,eratosthenes3 ,geographie4 ,eratosthenes hat besonders die sogenannte mathematische und physikalische ,geographie als ,wissenschaft im heutigen ,sinne geschaffen1 allerdings ,vorarbeiten des ,dikaiarchos benutzend4 ,im #a4 ,buch gibt ,eratosthenes eine kritische ,geschichte der geographischen ,kenntnisse der ,hellenen bei ,homer und ,hesiod1 wobei er sich nicht im geringsten scheute die ,unwissenheit des homerischen ,zeitalters zu betonen1 dann wandte er sich zu der ,geographie1 beginnend mit ,anaximander1 dem ,schler und ,freunde des ,thales4 ,das #b4 ,buch enthlt sodann die mathematische und physikalische ,geographie nebst dem ,bedeutendsten der eigenen ,leistungen2 die ,grundlage bildet seine ,gradmessung4 ,eratosthenes hatte bemerkt1 dass am lngsten ,tage in ,syne die ,sonne um ,mittag den ,boden eines ,brunnens bescheint1 d4 h4 im ,zenith steht1 also ,syne unterm ,wendekreis des ,krebses liegt1 und glaubte1 dass ,alexandria und ,syne auf demselben ,meridiane lgen4 ,er mass nun am lngsten ,tage in ,alexandria die ,kulminationshhe der ,sonne1 bezw4 die ,zenithdistanz mittelst eines ,skaphion1 einer hohlen ,halbkugel1 und bestimmte dadurch im ,gradmass die ,distanz ,siene-,alexandria1 dann mass er1 allerdings auf ,grund der gyptischen nomen oder der ,gaueinteilung1 die direkte ,entfernung und bestimmte so die ,lnge des ,grades4 ,die ,methode ist im ,prinzip die noch heute angewandte1 nur irrte sich ,eratosthenes darin1 dass ,alexandria und ,syne auf demselben ,meridian lgen4 ,weil aber auch die alten nomen ziemlich fehlerhaft waren1 so glichen sich die ,fehler so ziemlich aus und die ,angabe des ,eratosthenes auf #aji kil4 statt #aaa ist merkwrdig genau4 ,die ,gradmessung scheint er nach ,makrobios schon vorher in einer eignen ,schrift mitgeteilt zu haben4 ,den ,umfang der ,erde bestimmte er auf rund #bejjjj ,stadien1 genauer #bebjjj4 ,der #c4 ,teil enthlt eine kurz gefasste ,einteilung und ,beschreibung der bewohnten ,erde4 ,er teilte die bewohnte ,erde durch einen ,parallelkreis von ,gibraltar bis ,china in nrdliche und sdliche ,hlfte und jede ,hlfte durch ,striche zwischen je zwei ,meridiane in d4 h4 wrtlich3 ,siegelabdrcke1 die er dann topographisch und ethnographisch beschrieb und kartographisch aufnahm4 ,sidenote3 ,chronographie4 ,nicht minder bedeutend waren seine zwei andern ,hauptwerke3 #a7 vermutlich eine ,kritik der bisherigen ,zeitbestimmungen und eine ,anweisung einen chronologisch richtigen ,abriss der ,geschichte inkl4 der ,literaturgeschichte zu schreiben4 ,wahrscheinlich ist ,eratosthenes der ,urheber der ,einfhrung des ,schalttages bei den gyptern durch das ,edikt von ,kanopus1 das bei gypten erwhnt ist4 ,er beschrnkte sich nicht auf die politische ,geschichte1 er bevorzugte die ,kulturgeschichte1 ,philosophen1 ,dichter etc4 und hat ein eigenes ,werk3 geschrieben4 ,in der ,schrift 4 zeigte er sich als feinster ,kritiker und wissenschaftlich recht bedeutender ,philologe und als ,kenner alles dessen1 was zur ,bhnentechnik gehrt1 auch gibt er eine ,menge geschichtlicher ,notizen z4 ,b4 ber ,einrichtung bei den ,olympischen und anderen ,spielen4 brigens war er auch selbst kein unbedeutender ,dichter1 vide ,e4 ,hiller1 ,er4 carminum reliquiae ,leipzig #ahgb4 ,sidenote3 ,wrfelverdopplung4 ,von seinen mathematischen ,werken ist nur wenig erhalten1 das meiste in dem schon erwhnten ,brief an den ,ptolemaios ,,iii ber die ,wrfelverdoppelung im ,kommentar des ,eutokios zu etc4 ,heiberg1 ,arch4 p4 ,,iii ,s4 #ajb-aad4 ,nach dem historischen ,bericht gibt ,eratosthenes seine eigene ,lsung mittelst eines ,instruments das nach ,pappos und ,vitruv ,mesolabos 7von den mittleren ,proportionalen7 hiess4 ,es bestand aus drei massiven kongruenten ,rechtecken1 welche zwischen zwei mit je drei ,nuten versehenen ,linealen bereinander geschoben werden konnten4 ,illustration ,die ,anfangslage ist bei ,eutokios die der ,figur4 ,war nun die grssere die kleinere ,strecke1 so musste man die ,rechtecke so verschieben1 dass das erste einen ,teil des zweiten1 dieses einen ,teil des dritten verbarg1 und zwar so1 dass die ,linie durch die ,punkte und ging1 an denen die ,diagonalen sichtbar wurden2 siehe ,figur4 und sind dann die mittleren ,proportionalen1 da 1 1 einander parallel sind4 ,illustration ,der ,brief ist von ,e4 ,hiller angezweifelt1 insbesondere erklrt er das ,epigramm am ,schluss fr zweifelsohne unecht4 ,aber ,proklos hat p4 #aaa ,z4 #bc den ,vers von den ,menchmischen ,triaden zitiert und das ,missverstndnis des im ersten ,vers wirft auf den ,scharfsinn des ,herausgebers kein gnstiges ,licht4 ,die von ,ambros ,sturm l4 c4 angefhrte ,begrndung ,hillers ist sehr schwach1 noch dazu gegenber ,eutokios und ,proklos und ,heiberg fertigt sie mit den ,worten nulla idonea causa adlata ab4 ,auf diesem allerdings mechanischen ,wege organica mesolabi ratione 7,vitruv7 konnte man wie ,eratosthenes selbst angab1 beliebig viele ,mittlere erhalten1 d4 h4 durch n #a ,tfelchen die n-,wurzel ziehen4 ,verloren ist eine ,schrift ber ,mittelgrssen auch ,orte in bezug auf ,mittelgrssen1 genannt1 von der wir durch ,pappos ,kunde haben4 ,zeuthen vermutet in seinem ausgezeichneten ,werke3 die ,lehre von den ,kegelschnitten im ,altertum1 deutsche ,ausgabe #ahhf1 dass es sich1 in ,ergnzung der harmonischen ,polare eines ,punktes als ,pol fr einen gegebenen ,kegelschnitt1 um die ,orte des arithmetischen und geometrischen ,mittels der ,sehnenschaar des ,pols gehandelt habe4 ,es ist leicht zu zeigen1 dass die beiden ,orte ,kegelschnitte sind1 welche dem gegebenen hnlich sind4 ,vielleicht aus einer verlorenen grsseren arithmetischen ,schrift ist uns in der ,arithmetik des ,nikomachos 7s4 u47 die noch heute gebruchliche ,methode erhalten die ,primzahlen unter p herauszusieben1 die noch heute ,sieb 71 cribrum7 des ,eratosthenes heisst4 ,vllig verloren sind die rein philosophischen ,schriften1 deren bedeutendste die von ,strabon genannte ber ,gutes und ,bses1 gewesen sein soll1 darunter bedauerlicherweise auch die ,schrift 1 ein ,kommentar zu der ,pythagorischen ,kosmologie in ,platons ,timaeos4 ,sidenote3 ,apollonios von ,pergae 7vita74 ,sidenote3 ,konika 7,kegelschnitte74 ,der eigentliche ,aemulus1 der ,nebenbuhler des ,archimedes im ,ruhme der ,alten1 ,apollonios von ,pergae in ,pamphylien war erheblich jnger als jener1 er ist frhestens um #bfe unter ,ptolemaios ,euergetes geboren und hatte seine ,bltezeit unter ,ptolemaios ,philopator4 ,gestorben ist er gegen #aij4 ,er studierte in ,alexandria bei den ,schlern des ,euklid ,mathematik1 ,hultsch ,p4 ,,iii ,s4 #fgh oder nach ,hultsch ein ,scholiar des ,pappos sagt3 4 ,die ganze nicht gerade geschmackvolle ,stelle lautet eigentlich wrtlich3 ,da er die ,schule teilte mit den ,schlern des ,euklid in ,alexandrien sehr lange ,zeit1 woher er auch ein solches nicht unmathematisches ,verhalten hatte4 767 ,demnach wrde ,apollonios ein direkter ,schler des ,euklid gewesen sein von mssiger mathematischer ,begabung6 ,aber im eigentlichen ,hauptkodex steht nur und das heisst mit dem ,dativ bei jemanden in die ,schule ging1 und so ist die lateinische bersetzung von ,hultsch zutreffend1 die ,konjektur dagegen scheint mir nicht glcklich4 ,dann lebte er in ,pergamon und in ,ephesos befreundet mit einem ,eudemos1 dem er sein grosses ,werk ber die ,kegelschnitte1 die widmete4 ,eudemos starb aber vor der ,vollendung des ,werkes und daher gab ,apollonios dem vierten ,buch einen ,widmungsbrief an den ,knig ,attalos ,i4 von ,pergamon mit1 in welchem er den ,tod des ,eudemos beklagte4 ,dem ,attalos sind dann auch die folgenden ,bcher gewidmet4 ,von dem ,werke1 das dem ,verfasser nach dem ,zeugnis des ,geminos 7,eutokios1 ,heiberg ,s4 #agj7 den ,beinamen des grossen ,mathematikers eintrug1 sind nur die vier ersten ,bcher mit dem ,kommentar des ,eutokios erhalten1 die drei folgenden in arabischer bersetzung4 ,das letzte ,buch ist verloren1 doch haben wir eine ,inhaltsangabe bei ,pappos1 auf ,grund derer der durch seinen ,komet noch heute viel genannte ,halley #agaj eine ,rekonstruktion versuchte4 ,die vier ersten ,bcher wurden zuerst von ,joh4 ,baptist ,memus schlecht ins ,lateinische bersetzt und von seinem ,sohn #aecg ediert4 ,weit besser ist die bersetzung von ,federico ,commandino1 dessen wir schon bei ,euklid und ,archimed rhmend gedenken mussten1 sie enthielt auch den ,kommentar des ,eutokios und die ,lemmata des ,pappos4 ,ins ,arabische wurden die #g ersten ,bcher schon unter ,al ,mamun1 #hcj bertragen1 aber diese bersetzung ist bisher nicht aufgefunden4 ,dagegen kam eine zweite von ,abulphat von ,ispahan #iid verfasste1 im #ag4 ,jh4 durch den ,leydener ,orientalisten und ,mathematiker ,golius nach ,europa1 der das ,exemplar dem ,grossherzog von ,toskana verkaufte4 ,es wurde von dem ,orientalisten ,abraham v4 ,echelles in ,gemeinschaft mit dem bedeutenden ,mathematiker ,borelli 7s4 ,euklid7 #afga ,lateinisch ediert1 und besttigte glnzend die kurz vorher von ,viviani 7einer der bedeutendsten ,schler ,galileis1 der ,urheber des ,florentiner ,problems der ,quadrierung einer durchbrochenen ,kugelkappe7 versuchte ,restitution des #e4 ,buches4 ,der ,anfang des #e4 ,buches1 wohl das bedeutendste1 ist nach dem ,arabischen des mehrfach genannten ,thabit ibn ,qurrah #ahii von ,nix in ,leipzig herausgegeben4 ,die einzigen ,griechischen ,ausgaben sind die von ,halley1 ,oxford #agaj ,folio mit ,eutokios und der ,divinatio libri octavi und die von ,heiberg mit ,eutokios ,kommentar und ,fragmentensammlung ,teubner #ahij-ic4 ,von besonderer ,bedeutung fr ,apollonios ,wertung ist das oben genannte ,werk von ,zeuthen4 ,eine freie ,bearbeitung der ,konika gab ,h4 ,balsam1 ,berlin #ahfa4 ,die ,kegelschnitte des ,apollonios haben die ,eigenschaften der ,kurven in solcher ,vollstndigkeit aufgedeckt1 dass eigentlich nichts ,neues im ,laufe der ,jahrtausende gefunden ist4 ,selbst der ,satz von ,desargues und seine selbstverstndliche ,anwendung1 der ,satz von ,pascal1 sind eigentlich schon bei ,apollonios4 ,involution1 ,brennpunktseigenschaften1 ,erzeugung durch projektive ,punktreihen1 ,asymptoten1 konjugierte ,hyperbel etc41 alles findet sich bei ihm4 ,dass er nun seine ,vorgnger1 insbesondere ,archimedes und ,euklid und ,aristaios benutzt hat1 das ist selbstverstndlich1 aber es bleibt doch ein gewaltiges ,quantum selbstndiger ,arbeit1 und ,pappos selbst sagt1 dass er die #d ,bcher des ,euklid stark vermehrt habe 7 7 und dann noch die #d weitem ,bcher hinzugefgt habe4 ,vor allem hat ,apollonios zuerst bewiesen1 dass die ,triaden des ,menaichmos aus jedem beliebigen ,kegel #b4 ,grades herausgeschnitten werden knnen4 ,er hat die vollstndige ,hyperbel d4 h4 beide ste in welche sie zerfllt betrachtet1 er hat die ,kurven aus den ,bestimmungsstcken konstruiert1 nachdem schon ,euklid die ebene ,konstruktion aus ,leitlinien und ,brennpunkten gekannt hatte4 ,fr ,genaueres1 insbesondere auch die ,werke des ,aristaios1 verweise ich auf ,zeuthens mehrfach zitiertes ,werk ber die ,kegelschnitte im ,altertum2 nur die ,vorrede mochte ich ,ihnen nicht vorenthalten4 ,apollonios sendet dem ,eudemos ,grsse4 ,es wre schn wenn es dir krperlich gut ginge und alles brige nach ,wunsch stnde4 ,mir selbst geht es ja auch ziemlich4 ,als wir seinerzeit in ,pergamos beisammen waren1 bemerkte ich1 dass du dich lebhaft fr meine ,arbeiten ber die ,kegelschnitte interessiertest4 ,ich schicke dir nun das vllig richtig gestellte erste ,buch2 das brige werde ich senden1 sobald es mich befriedigt haben wird4 ,ich glaube aber du erinnerst dich noch wohl von mir gehrt zu haben1 weshalb ich diese ,arbeit unternahm4 ,naukrates der ,geometer hatte mich dazu aufgefordert1 als er bei mir whrend seines ,aufenthalts in ,alexandria weilte und deswegen gab ich sie ihm1 in #h ,bchern behandelt1 von dort aus mit1 und weil er im ,einschiffen begriffen war1 konnte ich sie nicht sorgfltig bereinigen1 sondern schrieb alles gerade so hin wie es mir unterlief1 indem ich mir eine letzte ,durcharbeitung vorbehielt4 ,und da ich jetzt dazu ,zeit gefunden1 so gebe ich was eben ganz richtig gestellt ist1 heraus4 ,da es sich aber traf1 dass auch einige andere meiner ,genossen vom ersten und zweiten ,buch vor der ,verbesserung ,kenntnis gewonnen haben1 so wundere dich1 bitte1 nicht1 wenn dir abweichende ,fassungen begegnen4 ,von den #h ,bchern fiel den vier ersten die ,einfhrung in die ,elemente zu4 ,es enthlt aber das erste ,buch die ,erzeugung der #c ,schnitte und der gegenberliegenden sowie deren ,grundeigenschaften vollstndiger und umfassender ausgearbeitet im ,vergleich mit den frheren ,bearbeitungen4 ,und das zweite enthlt die ,eigenschaften der ,durchmesser1 ,axen1 ,asymptoten und anderes1 was zum ,gebrauch fr die ,konstruktionsbedingungen ntig und hinreichend ist4 ,was ich unter ,durchmesser und ,axe verstehe1 wirst du aus diesem ,buche ersehen4 ,das dritte ,buch enthlt viele und auffallende ,stze1 welche brauchbar sind fr die ,konstruktionen der krperlichen ,orte und fr die ,existenzbedingungen1 von denen die meisten und schnsten neu sind4 ,und nachdem ich sie ersonnen hatte1 sah ich ein1 dass von ,euklid der ,ort zu drei und vier geraden ,linien nicht aufgestellt sei1 sondern nur ein zuflliger ,teil desselben und auch dieser nicht gerade gut getroffen4 ,es ist auch gar nicht mglich ohne die von mir gefundenen ,stze die ,synthesis durchzufhren4 ,das #d4 ,buch gibt an1 auf wie vielerlei ,art die ,kegelschnitte mit einander und der ,peripherie des ,kreises zusammentreffen1 und anderes darber hinaus1 worber von meinen ,vorgngern nichts geschrieben worden ist1 z4 ,b4 in wieviel ,punkten ein ,kegelschnitt und eine ,kreislinie zusammentreffen4 ,der ,rest geht noch weit darber hinaus4 ,da handelt ein ,buch ausfhrlich ber ,minima und ,maxima1 ein anderes ber gleiche und hnliche ,kegelschnitte1 noch ein anderes ber ,satze1 welche ,existenzbedingungen angeben1 und das letzte bringt ,probleme ber ,bestimmungen von ,kegelschnitten4 ,und frwahr1 dann erst wenn alles herausgegeben ist1 ist es denen die darauf stossen erlaubt es zu beurteilen wie es wohl jeder von ihnen fr richtig hlt4 ,gehab dich wohl4 ,was zunchst des ,aristaios betrifft1 so ist nach ,zeuthen diese ,schrift noch vor des ,euklids #d ,bcher erschienen1 sie behandelte zweifelsohne ,aufgaben ber geometrische ,orte1 welche sich als ,kegelschnitte herausstellten4 ,die ,alten unterschieden die krperlichen ,orte1 das sind die ,kegelschnitte1 von den ebenen ,orten1 das sind ,gerade und ,kreis1 und spter noch die linearen ,orte1 zu denen alle andern und auch die ,raumkurven gehrten4 ,hiervon verschieden sind die #b verlorenen ,bcher des ,euklid die 1 das sind ,flchen als geometrische ,orte4 ,sidenote3 ,apollonios1 ,ort zu #c und #d ,geraden4 ,sodann der ,ort zu #c und #d ,geraden4 ,man nennt ihn gewhnlich nach ,pappos die ,pappos'sche ,aufgabe4 ,es handelt sich im allgemeinen ,falle um den ,ort der ,punkte1 deren ,abstnde in gegebener ,richtung gemessen von vier gegebenen ,geraden der ,gleichung gengen xy_/zu c4 ,dabei werden die ,linien x #j1 z #j1 und y #j1 u #j als gegenberliegend bezeichnet4 ,apollonios hat die ,aufgabe vollstndig gelst und den ,nachweis1 dass der ,ort ein ,kegelschnitt ist1 direkt gefhrt4 ,fr das ,nhere1 den ,zusammenhang mit der projektiven ,geometrie1 ,newtons ,wiederherstellung der ,apollonischen ,lsung etc4 verweise ich auf ,zeuthen bezw4 auf meine analytische ,geometrie in der ,sammlung ,schubert4 ,soviel steht fest1 so unberechtigt es ist1 von einer ,erfindung der ,differentialrechnung durch einen der ,neueren1 es sei nun ,galilei1 ,fermat1 ,leibniz oder ,newton zu sprechen1 angesichts der ,werke des ,archimedes1 so unberechtigt ist es auch1 den ,alten angesichts der ,werke des ,archimedes und des ,apollonios die analytische ,geometrie abzusprechen4 ,apollonios hat nicht nur ,koordinaten1 sondern auch ,koordinatentransformation und ,archimedes analytische ,geometrie dreier ,dimensionen4 ,sidenote3 ,apollonios1 ,verhltnisschnitt4 ,auch die andern geometrischen ,schriften des ,apollonios hngen eng mit der ,theorie der ,kegelschnitte zusammen4 ,da kommen zunchst die beiden ,schriften3 ,de sectione rationis1 die 1 der ,verhltnisschnitt1 und ,de sectione spatii die 1 der ,flchenschnitt4 ,die #b ,bcher der ersten ,schrift sind nach einer arabischen ,handschrift1 welche der ,prof4 ,bernard in ,oxford gefunden1 #agjf von ,e4 ,halley herausgegeben4 ,die ,aufgabe besteht darin1 durch einen ,punkt ,p 7s4 ,fig47 eine ,linie so zu ziehen1 dass sie auf zwei gegebenen ,linien ,l und ,l#a von zwei gegebenen ,punkten ,a und ,a#a aus ,strecken ,,am und ,a#a,m#a abschneidet1 welche in einem gegebenen ,verhltnis stehen4 ,die ,aufgabe wird im zweiten ,buch auf den im ersten behandelten speziellen ,fall zurckgefhrt1 wo ,a#a mit dem ,schnittpunkt ,a#aa der beiden ,geraden zusammenfllt4 ,diese ,aufgabe wird gelst durch ,ziehen der ,parallelen ,,pb zu ,a#a,m#a und desgleichen durch den ,schnittpunkt ,a#aa von ,l und ,,pa#a1 welche ,,pmm#a in ,m#aa schneidet und ,annahme eines ,hilfspunktes ,c auf ,l1 der so gelegen1 dass ,,bp_/,,ac ,a#aa,m#aa_/;,,am 1 dann folgt durch ,umstellung ,,am_/,,ac ,a#aa,m#aa_/;,,bp ,a#aa,m_/,,bm -- und durch ,subtraktion3 ,,bm ,,mc ,,ba#aa ,,ac gegebener ,flche4 ,illustration ,sidenote3 ,sectio spatii und determinata 7,involution74 ,die ,aufgabe ist1 wie man leicht sieht1 identisch mit der ,aufgabe3 von einem gegebenen ,punkt aus an eine durch zwei ,tangenten und deren ,berhrungspunkte gegebene ,parabel die ,tangenten zu ziehen 7,simon1 ,parabel #ahgh74 ,das #c4 ,buch ,satz #da handelt von der ,parabeltangente1 ,satz #db und #dc von den entsprechenden ,aufgaben3 ,von einem gegebenen ,punkte aus an eine durch konjugierte ,durchmesser gegebene ,ellipse oder ,hyperbel die ,tangenten zu ziehen und zeigt1 dass dies spezielle ,flle der ,aufgabe sind von einem gegebenen ,punkt ,p eine ,gerade zu ziehen1 welche auf #b gegebenen ,geraden von gegebenen ,punkten aus ,strecken abschneidet1 deren ,rechteck gegeben ist4 ,diese ,aufgabe hat ,apollonios in den beiden ,bchern der ,schrift de sectione spatii behandelt1 welche ,halley nach der ,inhaltsangabe bei ,pappos und der ,angabe ihrer bereinstimmung mit der ersten ,schrift in der ,form gleichzeitig rekonstruiert hat4 ,zu diesen beiden ,schriften gesellt sich als dritte die von ,rob4 ,simson nach ,pappos wiederhergestellte de sectione determinata1 1 ber den involutorischen ,schnitt4 ,wenn ,,abcd gegebene ,punkte einer ,geraden l sind1 soll ein ,punkt ,p auf l so bestimmt werden1 dass ,,ap 4 ,,cp_/7,,bp 4 ,,dp7 ist d4 h4 also die ,theorie der ,involution1 welche er wie wir mittelst der ,theorie des ,kreisbschels und der ,zentrale des ,bschels gelst hat2 und er hat sie benutzt um den ,schnitt einer ,geraden mit einem durch #e ,punkte gegebenen ,kegelschnitt zu bestimmen4 ,die ,halley'schen und die ,simson'sche ,bearbeitungen sind frei wiedergegeben von ,ad4 ,diesterweg1 ganz besonders lesenswert ist das ,programm des um die ,elementarmathematik hochverdienten v4 ,lhmann1 weiland ,subrektor zu ,knigsberg in der ,neumark1 von #ahhb3 die ,sectio rationis1 sectio spatii und sectio determinata des ,apollonios4 ,sidenote3 ,taktionsproblem4 ,es geht aus diesen ,schriften hervor1 dass ,apollonios die ,erzeugung der ,kegelschnitte als ,enveloppe der ,verbindungsgeraden zweier projektiven ,punktreihen kannte1 die sich erst wieder findet in ,newtons principien lib4 ,i ,l4 #be4 ,die ,brennpunktseigenschaften und die ,konstruktionen bei gegebenem ,brennpunkt haben dann1 wie ,zeuthen hervorhebt1 ,apollonios auf die ,beschftigung mit dem nach ihm genannten ,taktionsproblem gefhrt4 ,ist doch schon die ,aufgabe1 den ,schnitt einer ,geraden mit einer durch ,leitlinie und ,brennpunkt gegebenen ,parabel zu bestimmen identisch mit der ,aufgabe1 einen ,kreis zu konstruieren1 der durch zwei gegebene ,punkte geht und eine gegebene ,gerade berhrt1 also zwei #j-,kreise und einen unendlich grossen4 ,nach ,pappos1 ,hultsch ,s4 #hdh hat ,apollonios die ,lsung auf den ,spezialfall des ,castillon'schen ,problemes zurckgefhrt1 in dem alle #c gegebenen ,punkte auf derselben ,graden liegen4 ,die ,geschichte des ,taktionsproblems siehe ,simon1 ,entwicklung der ,elem4 ,geom4 ,das ,problem selbst gehrt heute zur eisernen ,ration der ,gymnasiasten1 mit den ,lsungen aus ,fr4 ,vietas ,apollonius ,gallus1 und zugleich hat ,apollonios sich in der ,schrift ber ,brennspiegel1 der ,brennpunktseigenschaften der ,umdrehungsflchen #b4 ,grades bedient4 ,zeuthen vermutet1 und ich glaube mit ,recht1 dass der ,parabolische ,spiegel1 der praktisch wichtigste1 schon von ,archimedes erfunden sei und dass die ,sage1 er habe mit ,brennspiegeln die ,rmische ,flotte verbrannt1 hier ihren ,ursprung habe4 ,ausserdem hat ,apollonios auch eine ,schrift geschrieben 4 ber ,einschiebungen auf mechanischem ,wege1 dadurch dass ein ,lineal oder ein ,streifen meist von gegebener ,strecke so bewegt wird -- hufig durch ,drehung der zu ihr gehrigen ,geraden um einen festen ,punkt -- dass sie zwischen zwei gegebene ,linien fllt4 ,die ,neusis galt sowohl den ltern ,mathematikern als auch dem ,archimedes1 der sich ihrer bei der ,arbeit ber die ,spirale wie berhaupt zur ,winkeldrittelung bedient hat1 als auch dem ,apollonios und berhaupt den angewandten ,mathematikern fr ein durchaus erlaubtes ,hilfsmittel1 wie sie ja auch ,newton gebilligt hat1 erst die ,neuplatoniker strikter ,observanz wie ,pappos missbilligten sie und ersetzten sie durch ,kegelschnitte1 was stets mglich1 sobald die gegebenen ,linien den zweiten ,grad nicht bersteigen4 ,die ,schrift des ,apollonios ist nach ,pappos wiederhergestellt von dem ,ragusischen ,patrizier ,marino ,ghetaldi #afjg4 ,sidenote3 ,wrfelverdoppelung4 ,sie enthielt vielleicht die von ,eutokios l4 c4 mitgeteilte ,wrfelverdoppelung auf welche ,pappus ,i p4 #ef hingewiesen hat 7,heiberg #c1 p4 #gh47 ,es sei aus den beiden gegebenen ,strecken und das ,rechteck konstruiert1 dann ist die ,gleichung des ihm umgeschriebenen ,kreises wenn a und b gesetzt wird x#b - ax y#b - by #j1 oder 7x - a7 3 7b - y7 y 3 x4 ,die ,gleichung einer ,hyperbel1 welche durch geht und und zu ,asymptoten hat1 ist aber xy ab also haben wir fr den zweiten ,schnittpunkt ,m nach leichter ,rechnung a 3 x x 3 y y 3 b4 ,zur ,konstruktion des ,schnittpunkts ,m benutzt ,apollonios den ,umstand1 dass die ,abschnitte einer ,hyperbelsehne zwischen ,asymptote und ,kurve gleich sind1 und dass die ,kreissehne vom ,mittelpunktslote halbiert wird4 ,es braucht also nur ein ,lineal so um gedreht werden1 dass die ,punkte und in denen es die ,axen schneidet vom ,zentrum des ,rechtecks gleich weit entfernt sind4 ,s4 ,fig4 unten4 ,in einer verlorenen ,schrift hat ,apollonios sich mit der ,schraubenlinie auf dem ,cylinder beschftigt4 ,der grosse ,geometer hat sich aber auch mit den einfachsten ,elementen der ,geometrie beschftigt1 wie wir schon bei ,euklid erwhnt haben1 u4 a4 danken wir ihm die ,halbierung der ,strecke mit den beiden gleichen ,kreisen um die ,endpunkte1 ,proklos ,friedl4 ,s4 #bgf3 4 ,illustration ,sidenote3 ,apollonios1 ,arithmetische ,schriften4 ,auch auf arithmetischem ,gebiete hat der ,pergaier ,grosses geleistet4 ,eutokios erzhlt ,heib4 #c ,s4 #cjj3 ,man soll auch wissen1 dass ,apollonios der ,pergaier in seinem ,okytokion 7,schnellgeburt1 ,schnellrechner7 dasselbe durch andere ,zahlen gezeigt hat1 die einander noch nher kommen1 d4 h4 er hat die ,zahl in noch engere ,grenzen als ,archimedes eingeschlossen4 ,ob der ,okytokion dieselbe ,schrift war1 von der ,pappos im #b4 ,buch grosse ,stcke uns aufbewahrt hat1 wird von den besten ,kennern1 von ,nesselmann und ,hultsch stark bezweifelt1 doch spricht der ,titel eigentlich dafr4 ,auch jene zweite ,schrift hat im wesentlichen die ,abkrzung des ,algorithmus insbesondere der ,multiplikation zum ,gegenstande4 ,die ,schrift schloss an den ,sandzhler des ,archimedes an1 nur dass ,apollonios statt der ,oktaden die den ,griechen gelufigen ,tetraden1 die ,myriaden1 setzte1 die er als erste1 zweite1 dritte u4 s4 w4 bezeichnete1 die er durch 1 etc4 bezeichnet und deren ,ordnungsziffer er durch ,division mit #d bestimmte4 ,so ist z4 ,b1 #ddddddddddddd #d 4 #ajab #d 4 #ajaa 44 #a #a 4 ,auf ,grund seiner ,ordnungszahlen lieferte er dann ein ,verfahren zur ,multiplikation1 das im ,grunde das unsrige ist2 die ,ordnungszahlen werden addiert und die 1 d4 h4 unsere ,einerziffer1 die aber hier aus dem ,tableau von bis genommen werden konnten1 multipliziert4 ,auch ,apollonios1 und er fast noch mehr als ,archimedes1 hat die ,grundgedanken des ,positionssystemes1 und wie ,r4 ,baltzer in seinem ,brief an ,hultsch auf den ich noch zurckkommen werde1 sehr richtig bemerkt1 sind beide an ,buchstabenrechnung und ,dezimalrechnung nur dadurch gehindert worden1 dass die ,hellenen von den ,kanaanern die ,buchstaben als ,zahlzeichen bernommen hatten4 ,die aller ,wahrscheinlichkeit nach bedeutendste ,leistung des ,apollonios auf arithmetischem ,gebiete ist leider bis dato nur ganz fragmentarisch erhalten1 sie war vermutlich ,pappos entweder selbst zu schwierig oder schien ihm auf einen zu geringen ,interessenkreis rechnen zu knnen4 ,die ,schrift war eine ,weiterfhrung der ,theorie der ,irrationalzahlen1 wie sie fr quadratische und biquadratische durch das ,x4 ,buch des ,euklid gegeben war4 ,aus einem ,kommentar zum ,x4 ,buch1 von dem ,f4 ,woepcke eine ,arabische bersetzung durch ,abu ,ottmn den ,damascener aufgefunden hat und von dem er die auf ,apollonios bezglichen ,stellen ,arabisch und ,franzsisch herausgegeben hat1 geht hervor1 dass dieser in die ,theorie der algebraischen ,zahlen1 soweit sie durch ,radicale darstellbar sind1 sehr tief eingedrungen war4 ,den ,kommentar selbst vindiziert ,woepcke dem ,griechisch schreibenden ,rmer ,vettius ,valens 7#e4 ,jh4 n4 ,chr47 und die bersetzung wrde etwa ins #i4 ,jh4 fallen4 ,sidenote3 ,apollonios als ,astronom4 ,ob ,apollonius mit dem unter dem ,namen ,epsilon berhmten zeitgenssischen ,astronomen1 der sich besonders mit der ,mondtheorie beschftigt hat1 identisch ist1 ist nicht unwahrscheinlich1 aber steht nicht fest4 ,dass der grosse ,geometer ein hervorragender ,astronom war1 wissen wir aus ,ptolemaios megale syntaxis ,,xii1 #a1 wo er den ,stillstand und die ,rcklufigkeit der ,planeten mit der ,theorie der ,epizyklen mathematisch ableitet und dabei eine ,maximumsaufgabe lst1 welche den grossen ,leistungen des #e4 ,buches der ,konika nicht nachsteht4 ,sidenote3 ,elementarmathematik4 ,noch ist fr seine ,leistungen auf dem ,gebiete der ,elementarmathematik nachzuholen1 dass der ,satz ,x des sogen4 #ad4 ,buches der ,elemente des ,euklid3 ,die ,volumina des derselben ,kugel eingeschriebenen regulren ,ikosaders und ,dodekaders verhalten sich wie die ,oberflchen1 von ihm herrhrt1 laut der ,vorrede des ,verfassers des #ad4 ,buches1 des ,hypsikles4 ,hypsikles knpfte daran die ,folgerung1 dass die ,umkreise der ,seitenflchen beider ,krper gleich sind4 ,mit ,eudoxos1 ,archimedes und ,apollonios hat die reine ,mathematik der ,griechen ihren ,hhepunkt erreicht1 die ,theorie des ,irrationalen und des ,kontinuums1 die ,prinzipien der ,infinitesimalrechnung1 die analytische ,geometrie1 die rechnende und projektive ,geometrie1 sind geschaffen und neue ,methoden1 die auf allgemeine ,problemklassen anwendbar sind1 treten nicht mehr auf4 ,der eben erwhnte ,hypsikles schliesst sich wohl unmittelbar an ,apollonios an1 ,m4 ,cantor setzt das #ad4 ,buch um #ahj an1 er war ein tchtiger ,mathematiker1 der auch noch eine uns erhaltene ,schrift ber die ,aufgnge der ,gestirne1 im ,anschluss an ,autolykos und ,euklid geschrieben hat4 ,sie ist vergl4 ,m4 ,cantor ,i p4 #cdd dadurch merkwrdig1 dass sich in ihr zum ersten ,male auf ,hellenischem ,boden die babylonische ,teilung des ,kreises in dreihundertsechzig ,grade findet4 ,auch auf arithmetischem ,gebiete haben wir ,hypsikles als ,vorgnger des ,nikomachos 7s4 u47 fr die ,theorie der figurierten ,zahlen zu erwhnen4 ,die theoretische ,mathematik sinkt nun im #b4 ,jahrh4 langsam von ihrer ,hhe oder richtiger das ,interesse der bedeutenden ,geister wendet sich den angewandten ,disziplinen zu2 ,astronomie und in ihrem ,gefolge die ,trigonometrie1 ,mechanik1 ,medizin etc4 nehmen ihre ,stelle ein4 ,dazu kam fr ,hellas das ,anwachsen der bildungsfeindlichen rmischen ,macht und fr ,alexandrien das mrderische ,regiment des ,ptolemaios ,,vii4 ,physcn 7,schmerbauch1 auch ,euergetes ,,ii47 #ada-aaf1 der nach ,ermordung seines ,neffen ,eupator sich des ,thrones bemchtigt hatte und die bedeutendsten ,gelehrten und ,knstler von ,alexandria vertrieb4 ,da nun der ,unterricht im wesentlichen auf dem ,vortrag im ,kolleg beruhte -- ,archimedes und ,apollonios hatten gewissermassen nur zufllig an ihre auswrtigen ,freunde ,schriftstcke gerichtet -- so machte sich jetzt der ,mangel an ,bchern und damit an einer festen ,formelsprache geltend und man kann annehmen1 dass schon im ,laufe des ,jahrhunderts manches von den ,leistungen der ,heroen verloren ging4 ,das ,entscheidende sind wohl die ,brnde der ,alexandrinischen ,bibliothek unter ,csar und vor allem in den wsten ,emeuten des fanatischen ,mnchpbels und seiner wrdigen ,patriarchen4 ,die ,sage von der ,vernichtung der grossen ,bibliothek durch ,omar gehrt zu den bswilligsten ,flschungen der ,weltgeschichte4 ,auch die grosse ,bibliothek von ,pergamon1 das sich zur ,konkurrenzstadt ,alexandriens unter ,attalos und ,eumenes entwickelt hatte1 ging verloren1 nachdem sie ,antonius an ,kleopatra geschenkt hatte4 ,sidenote3 ,nikomedes4 ,sidenote3 ,die ,konchoide4 ,dort in ,pergamon war vermutlich wenn nicht die ,wiege1 so doch das ,domizil des ,nikomedes1 den ,m4 ,cantor vorsichtig ins #b4 ,jahrh4 verweist1 whrend ,p4 ,tannery ihn nicht ohne triftigen ,grund zwischen ,eratosthenes und ,apollonios einschiebt4 ,dass er der ,erfinder der ,konchoide1 der ,muschellinie gewesen1 unterliegt keinem ,zweifel1 ,proklos sagt ,friedlein ,s4 #bgb im ,anschluss an die ,winkelhalbierung bei ,euklid3 ,nikomedes drittelte mit der ,konchoide1 deren ,erzeugung1 ,gestalt und ,eigenschaften er berlieferte1 jeden geradlinigen ,winkel1 und er selbst war es der ihre ,eigenart gefunden hat4 ,pappos und ,eutokios haben ihre ,anwendung zur ,lsung des 7ersten7 ,delischen ,problemes durch ,nikomedes ausdrcklich bezeugt1 und da sie genau bereinstimmen1 so ist es sicher1 dass die ,lsung sowohl wie ihr ,beweis ganz auf das ,konto des ,nikomedes zu setzen ist4 ,in der ,stelle ,hultsch #bdf oben nimmt ,pappos die ,winkeldrittelung durch die ,konchoide nicht fr sich in ,anspruch1 er sagt nur1 dass er die ,kurve dabei gebraucht habe1 dagegen sagt er #bdf unten 7 #db7 ganz bestimmt er habe zur ,konstruktion des ,nikomedes fr die ,wrfelverdoppelung den ,beweis geliefert1 was der ,angabe des ,eutokios widerspricht4 ,dass ,nikomedes sich des ,zusammenhangs beider ,probleme1 die er mit der einen ,kurve lste1 klar bewusst war1 scheint mir vllig sicher1 es entspricht das dem ganzen historischen ,gange der ,griechischen ,mathematik4 ,nikomedes kannte die ,winkeldrittelung des ,archimedes durch die ,neusis1 die ,einschiebung1 und wie dem ,archimedes der ,zusammenhang zwischen der ,kugeldrittelung und der ,winkeldrittelung nicht hat entgehen knnen1 so hat auch ,nikomedes gesehen1 dass es sich bei ,wrfelverdoppelung und ,trisektion um ,probleme #c4 ,grades handelte4 ,illustration ,sidenote3 ,trisektion4 ,die ,kurve selbst ist eine ebene ,kurve1 sie wird erzeugt durch ,drehung einer ,geraden um einen festen ,punkt1 so dass sie eine gegebene ,leitlinie schneidet und beschrieben durch einen ,punkt der sich drehenden ,geraden1 der von dem ,schnittpunkt einen unvernderlichen ,abstand hat4 ,nikomedes hat das abgebildete einfache ,instrument zur mechanischen ,erzeugung angegeben1 es besteht aus einem ,richtscheit1 in dessen horizontalem ,lineal ein ,schlitz in der ,mitte ist1 whrend das vertikale den ,pol durch einen ,nagel angibt4 ,ein drittes ,lineal ist fest mit den beiden verbunden und hat in einen ,zapfen der in dem ,schlitz des zweiten ,lineals gleitet1 whrend der gegebene ,abstand ist4 ,legt man die x-,axe durch den ,pol nennt den ,abstand b und den ,abstand des ,pols vom horizontalen ,lineal a so ist die ,gleichung der ,kurve r 3 b y 3 7y - a71 also quadriert und multipliziert 7x#b y#b77y - a7#b b#by#b4 ,die ,kurve ist also vom #d4 ,grade1 geht durch die imaginren ,kreispunkte im ,unendlichen1 und hat in einen ,doppelpunkt4 ,die vollstndige ,kurve1 welche ,nikomedes auch betrachtet zu haben scheint1 da er die hier konstruierte als erste ,konchoide bezeichnete1 besteht aus der oberhalb der ,axe und der unterhalb der ,axe beschriebenen4 ,ausser den in ,wlffings so hchst dankenswerter ,bibliographie angegebenen ,monographien verweise ich auf ,g4 de ,longchamps cours de ,math4 spec4 und auf das ,journal von ,bourget4 ,nikomedes hat gezeigt1 dass eine ,asymptote ist1 und dass jede ,gerade zwischen und der ,kurve diese schneidet1 ,eutokios1 ,heiberg ,archim4 #c ,s4 #aah und #abj findet sich der ,beweis1 whrend ,pappos l4 c4 nur die ,tatsache angibt4 ,illustration ,sidenote3 ,trisektionen bei ,montucla4 ,die ,anwendung zur ,winkeldrittelung ist uns von ,pappos p4 #bge berliefert1 sie ist1 wie ,montucla in der noch heute lesenswerten ,histoire des recherches sur la quadrature du cercle ,nouv4 ,edition 7par ,lacroix7 #ahca p4 #bdj sagt1 fast selbstverstndlich1 und stimmt im ,prinzip mit der des ,archimedes berein4 ,ist 7s4 ,figur7 der gegebene ,winkel1 so ist nur ntig1 von als ,pol aus eine ,strecke zwischen und der verlngerte so einzuschieben1 dass gleich #b ist1 dann ist #a_/c4 ,man findet also durch den ,schnitt von mit der ,konchoide1 deren ,pol 1 deren ,axe und deren ,abstand #b ist4 ,montucla gibt l4 c4 #bdc an1 dass auch die ,konstruktion des ,archimedes mittelst der ,konchoide gelst werden kann1 nur muss ihr ,zweig unter der ,axe benutzt werden4 ,ist ,,abc der gegebene ,winkel1 7,figur7 so beschreibt man mit ,c als ,pol1 ,,ba als ,axe und ,,bc als ,abstand die #b 7untere7 ,konchoide1 welche den ,kreis um ,b mit ,,bc in ,d schneidet1 so ist ,,dbe #a_/c ,,cba4 ,illustration ,montucla gibt auch den ,hinweis auf den ,appendix ,newtons zur ,arithmetica universalis1 der so recht deutlich zeigt1 wie innig ,newton mit der hellenischen ,geometrie vertraut war4 ,nachdem ,vieta 7,oper4 ed4 van ,schooten #afae7 gezeigt hatte1 dass die ,gleichung dritten ,grades sich auf die ,wrfelvervielfltigung und die ,trisektionsgleichung zurckfhren lasse1 hat ,newton l4 c4 fr alle ,arten gemischter kubischer ,gleichungen den zu trisezierenden ,winkel und die ,lage des ,pols und die ,grsse des ,abstands angegeben 7berechnet74 ,er hat ausgesprochen1 dass zur ,lsung von ,gleichungen dritten ,grades die ,konchoide des ,nikomedes das bequemste ,mittel ist2 dass dieser sich des ,vorzugs seiner leicht konstruierbaren ,kurve vor der ,probiermethode des ,eratosthenes voll bewusst war1 kann man bei ,eutokios nachlesen4 ,sidenote3 ,wrfelverdopplung nach ,nikomedes4 ,schwieriger gestaltet sich die ,anwendung der ,kurve fr die ,wrfelverdoppelung1 die ,lsung der reinen kubischen ,gleichung oder die ,auffindung der beiden ,mittleren4 ,eutokios beginnt den ,bericht also3 ,nachdem dies bewiesen 7nmlich dass ,asymptote1 das ,wort fehlt1 was auch fr hheres ,alter als ,apollonios spricht1 etc47 seien die gegebenen ,strecken und senkrecht aufeinander1 zu denen es den beiden kontinuierlich proportionalen 7 7 zu finden gilt4 ,mache das ,rechteck fertig1 halbiere in und in 4 ,verlngere und bis sie sich in schneiden1 errichte in auf die senkrechte 1 mache gleich und verbinde mit und ziehe zu ihr parallel 4 ,und nun konstruiere man die ,konchoide von als ,pol1 als ,leitlinie und als ,abstand1 welche in schneidet1 ziehe 1 schneidet in so behaupte ich1 dass 3 3 3 ist4 ,illustration ,die ,pointe ist1 dass gleich ist4 ,sei x und y1 a und b so ist x 3 a b 3 y1 und 3 7#a_/b b7 #b;a 3 y also 3 a b 3 y also x1 ferner weil und rechtwinklige ,dreiecke mit der gemeinsamen ,kathete 1 so ist 7x #a_/b b7#b - 7y #a_/b a7#b 7b_/#b7b - 7a_/#b7b oder x7x b7 y7y a71 x_/y 7y a7_/7x b7 _/ _/4 ,die ,lsung des ,nikomedes ist von ,newton l4 c4 wesentlich vereinfacht worden4 ,die ,konchoide auf zirkulrer ,basis ist von ,roberval ,limaon de ,pascal1 ,pascalsche ,schnecke1 genannt worden1 sie ist vielfach im ,journ4 lm4 7v4 ,bourget7 behandelt worden4 ,sidenote3 ,diokles3 ,kissoide4 ,sidenote3 ,wrfelverdopplung mit ,kissoide4 ,mit ,nikomedes wird stets1 infolge des ,kommentars des ,eutokios1 ,diokles genannt1 von dessen ,lebensfhrung uns zwar so gut wie nichts bekannt ist1 der aber nach seiner ,kugelteilung welche ,eutokios1 ,heib4 #c1 ,s4 #ahh ff4 mitteilt1 und ebenfalls nach seiner ,lsung der ,wrfelverdoppelung1 ib4 ,s4 #gh1 ein sehr achtbarer ,geometer gewesen ist4 ,nach dem gedanklichen ,inhalt der beiden ,fragmente aus seiner ,schrift 77 halte ich ihn fr ziemlich gleichzeitig mit ,nikomedes und fr nur wenig jnger als ,apollonios4 ,das ,fragment ber die ,kugelteilung enthlt zwar schon die ,apollonischen ,benennungen ,ellipse1 ,hyperbel1 ,asymptote1 aber es ist sicher von ,eutokios berarbeitet1 der wie ,heiberg ,s4 #bjg anmerkt1 die ,konstruktion der ,hyperbel1 wenn die ,asymptoten und ein ,punkt gegeben worden sind de suo hinzufgte4 ,das ,problem der ,wrfelverdoppelung lste ,diokles mittelst der ,kissoide1 die er wie folgt konstruierte4 ,man zeichne einen ,kreis um ,m1 den ,leitkreis1 mit ,radius r1 ziehe darin den ,durchmesser ,,ss gleich d4 ,ziehe ,,bc und ,b,c senkrecht zu ,,ss und symmetrisch zu ,m4 ,ziehe ,,sb welche ,,bc in ,p schneidet1 so ist die ,kurve der ,ort des ,punktes ,p wenn ,b,c sich von ,s nach ,s bewegt 7die allgemeine ,kurve entsteht3 wenn man ,a,b sich unbegrenzt in der ,richtung ,s,s und daher ,,ab von ,s nach ,s zu bewegen lsst74 ,nimmt man als #j-,punkt ,s und als x-,axe den ,strahl 9999vector7,,ss71 zieht ,,ac und nennt es z1 so ergeben die elementarsten ,stze die ,proportion 7d - x7 3 z z 3 x x 3 y d4 h4 x und z sind zwischen d - x und y die ,mesoteten4 ,will man nun zwischen a und b die mittleren einschalten1 so braucht man der ,symmetrie wegen nur auf dem zu ,,ss senkrechten ,durchmesser einen ,punkt ,k so zu bestimmen1 dass ,s,m 3 ,,mk a 3 b ist und ,s,k auszuziehen1 bis es die ,kissoide in ,p schneidet1 so ist nur noch d - x und y proportional in a und b zu verwandeln4 ,illustration ,da aus dem grundlegenden ,streifensatz folgt1 dass ,,sp ,b,d ist 7entsprechende ,querstrecken71 so lsst sich die ,kurve auch bequemer so erzeugen1 dass man von ,s aus nach allen ,punkten des ,leitkreises die ,strahlen zieht und das ,stck zwischen der festen ,tangente in ,s und dem ,kreise von ,s aus auf den ,leitstrahlen bis ,p abtrgt4 ,illustration ,sidenote3 ,newton'sche ,erzeugung4 ,aus der ersten ,erzeugung durch ,diokles lsst sich ebenso elementar 7vgl4 a4 ,samml4 ,gschen #fe p4 #adh7 die mechanische ,herstellung der ,kurve von ,newton 7l4 c47 ableiten1 welche ,montucla l4 c4 ,s4 #aci beschreibt4 ,er bedarf dazu nur noch eines ,richtscheites1 dessen einer ,schenkel d ist1 ,endpunkt ,b1 und der in der ,mitte einen ,stift ,p hat4 ,dreht man das ,richtscheit um den ,pol ,m1 so auf ,,ss gewhlt1 dass ,m,s r ist1 so dass ,b auf dem konjugierten ,durchmesser zu ,,ss gleitet1 so beschreibt ,p die ,kissoide4 ,sidenote3 ,diokles4 ,sidenote3 ,zenodoros4 ,sidenote3 ,isoperimetrie4 ,die ,kurve hat die ,gleichung 7x#b y#b7x dy#b1 ist also eine ,kurve #c4 ,grades1 geht auch durch die beiden unendlich fernen imaginren ,kreispunkte1 hat die ,kreistangenten ,s zur ,asymptote1 ist ,fusspunktenkurve1 ,rollkurve1 durch reciproke ,radien transformierte der ,parabel4 ,sie ist elementar behandelt l4 c41 auch vielfach im ,journal de ,math4 spec4 ,dass die ,kurve in ,s eine ,spitze hat wusste schon ,proklos1 der die ,kurve viel erwhnt1 ,friedl4 ,s4 #abf sagt3 1 -- -- 4 ,wenn die ,kissoidenlinien sich nach einem ,punkt zu neigen1 wie die ,bltter des ,efeu -- und sie hat ja davon ihren ,namen -- so bilden sie einen ,winkel4 ,sehr auffallend ist1 dass ,proklos trotz der hufigen ,erwhnung der ,kurve den ,diokles nicht nennt1 so wenig wie ,pappos1 der ihrer zweimal gedenkt4 ,aber wenigstens bei ,proklos ist im ,zusammenhang des ,textes die ,auslassung des ,autornamens ganz sachgemss1 ,s4 #aaa1 #f z4 ,b4 wird von der ,einteilung der ,kurven durch ,gemnos geredet1 wobei die ,kissoide 7,kittoide7 nur als ,beispiel einer ,figur bildenden ,kurve erwhnt wird1 woraus brigens hervorgeht1 dass ,gemnos schon die ,asymptote der ,kurve kannte4 ,so liegt kein ,grund vor1 dass zuverlssige ,zeugnis des ,eutokios zu bezweifeln4 ,und dies um so weniger als ,pappos auch den ,namen des dritten hervorragenden ,mathematikers verschweigt1 der um #bjj anzusetzen ist1 den des ,znodoros1 von dessen ,lebensumstnden nichts weiter feststeht1 als dass er nach ,archimedes und vor ,quintilian gelebt hat1 also ein ,spielraum von fast #djj ,jahren4 ,aber ,hultsch und ,cantor setzen ihn auf ,grund seiner ,sprache und seines engen ,anschluss an den ,gedankenkreis des ,euklid und ,archimedes gewiss mit ,recht in die ,nhe des ,archimedes1 vergl4 dazu noch ,w4 ,schmidt ,enestr4 #aija ,s4 #h4 ,und man kann wohl hinzusetzen1 dass der ,gegenstand1 den er sich zum ,vorwurf nahm1 auch auf ,vorangang des ,apollonios schliessen lsst4 ,mit dem ,namen des ,zenodoros sind die ,probleme1 welche wir heute als pars pro toto1 isoperimetrische nennen1 fr immer verknpft4 ,er selbst hat zwar seine ,schrift1 wie ,hultsch1 ,papp4 ,,iii1 #aahi hervorgehoben ber ,inhalte von gleichen ,massen1 genannt1 aber man versteht heute unter ,isoperimetrie sowohl ,untersuchungen ber ,konfigurationen1 die bei gleichen ,massen der ,begrenzung den grssten ,inhalt haben1 als diejenigen1 welche bei gleichem ,inhalte grsste ,begrenzung bieten4 ,es ist jene hochwichtige ,problemklasse aus der sich im #ah4 ,jahrh4 die ,variationsrechnung entwickelte4 ,die ,notiz des ,simplicius welche ,w4 ,schmidt1 ,enestrm #aija ,s4 #e anfhrt1 bezieht sich m4 ,e4 nur auf die ,kreis- und ,kugelmessung durch ,archimedes1 welcher ja de facto in sehr vielen ,fllen den ,beweis fr die ,isoperimetrie des ,kreises und der ,kugel liefert4 ,die ,schrift selbst ist uns inhaltlich auf dreierlei ,art erhalten1 a7 sowie es scheint1 wrtlich1 durch den ,kommentar des ,theon von ,alexandrien zum ,almagest 7,pariser ,ausgabe #ahba ,halma1 #cc ff471 b7 freier aber vllig zu a7 stimmend durch ,pappos1 ,buch ,v1 ,s4 #cjh ff47 c7 ,abhandlung eines ,anonymos ber die isoperimetrischen ,figuren1 welche ,hultsch1 ,papp4 ,,iii #aach-aafe herausgegeben hat1 ebenfalls vielfach wrtlich zu ,theons ,mitteilung stimmend4 ,die ,arbeit zerfllt in einen planimetrischen und einen stereometrischen ,teil1 sie gipfelt in den ,stzen1 dass unter allen ebenen ,figuren von gleichem ,umfange der ,kreis den grssten ,inhalt hat und unter allen rumlichen ,gebilden von gleicher ,oberflche die ,kugel das grsste ,volumen hat4 ,dass beide ,stze nicht streng bewiesen sind1 braucht kaum bemerkt zu werden1 hat doch ,jacob ,steiner nicht vermocht1 den planimetrischen ,satz streng zu beweisen1 und der ,satz ber die ,isoperimetrie der ,kugel ist erst #ahhd von ,h4 ,a4 ,schwarz mit den ,mitteln der hchsten ,analysis bewiesen worden4 ,illustration ,der ebene ,teil des ,werkes ist deutsch bearbeitet von ,a4 ,nokk1 ,programm ,freiburg #ahfj4 ,nokk hat dort ,zenodoros1 der bis dahin als ,zeitgenosse des ,oinopides also auf #ejj v4 ,chr4 geschtzt war1 als ,epigonen des ,archimedes erwiesen1 auch auf die ,besttigung der ,authentizitt von ,theons ,wiedergabe durch ,proklos hingewiesen2 ,friedlein ,s4 #afe ,z4 #bd3 1 ' 4 ,es gibt eine dreiwinklige 7,figur7 mit vier ,seiten1 von ,jenen 7,theudios und ,euklid87 ,lanzen spitzenfrmig geheissen1 vom ,zenodoros aber hohlwinklig4 ,und dieser ,ausdruck kommt bei ,theon vor4 ,zu bemerken ist1 dass die ,winkel auf solche1 welche kleiner als der gestreckte1 beschrnkt waren1 d4 h4 auf solche die im ,dreiseit vorkommen konnten und dies noch bei ,proklos1 der allerdings wie die ,neuplatoniker berhaupt1 archaistisch ist4 ,die ,figur galt also dem ,euklid und ,proklos als dreiwinklig1 trotz ihrer #d ,ecken und #d ,seiten4 ,der ,ausdruck hohlwinklig ist sehr auffallend1 es scheint aus ihm hervorzugehen1 dass ,zenodoros die ,figur schon fr vierwinklig ansah und seine ,lebenszeit wrde dadurch noch herabgedrckt werden1 wenn es nicht wahrscheinlicher wre1 dass ein literarisch so gebildeter ,autor wie ,proklos den ,ausdruck eben aus ,theons ,kommentar entlehnt hat2 wodurch dann wieder sein ,zeugnis fr die ,echtheit von ,theons ,wiedergabe entkrftet wrde4 ,sidenote3 ,zenodoros' ,satz3 ,der ,kreis ist grsser als das isoperimetrische regelmssige ,vieleck4 ,als ,probe gebe ich ,ihnen den ,beweis des zweiten ,satzes nach ,nokk4 ,wenn ein regulres ,polygon mit einem ,kreise gleichen ,umfang hat1 so hat der ,kreis den grsseren ,flcheninhalt4 ,illustration ,der ,kreis sei ,,abg1 das regulre ,polygon von gleichem ,umfange ,,dez4 ,das ,zentrum des ,kreises sei ,h1 das des ,polygons sei ,t1 man beschreibe um den ,kreis ,h das dem ,polygon ,,dez hnliche1 7,fig474 ,verbinde ,h mit ,b1 flle von ,t auf ,,ez das ,lot ,,tn und ziehe ,,hl und ,,te4 ,da nun der ,umfang des ,vielecks ,,klm grsser ist als der ,umfang des ,kreises ,,abg1 wie es vom ,archimedes in seiner ,schrift ber ,kugel und ,cylinder unterstellt wird1 der ,umfang des ,kreises ,,abg aber1 dem des ,vielecks ,,dez gleich ist1 so ist auch der ,umfang des ,vielecks ,,klm grsser als der von ,,dez4 ,allein die ,vielecke sind hnlich1 mithin ,,bl grsser als ,,ne und ,,hb ,,nt4 ,also das ,rechteck aus dem ,umfang des ,kreises und ,,hb als das ,rechteck aus dem ,umfang des ,vielecks und ,,nt4 ,allein das erste ,rechteck ist wie ,archimedes gezeigt hat das doppelte der ,kreisflche und das zweite das doppelte der ,flche des ,polygon und somit der ,satz bewiesen 7allerdings mit ,hilfe des ,axiom3 ,archimedes ,kugel und ,cylinder ,annahme #b74 ,sidenote3 ,hipparch von ,rhodos4 ,in diese ,epoche der durch ,archimedes1 ,eratosthenes und ,apollonios herbeigefhrten ,erweiterung des mathematisch-physikalischen ,gesichtskreises der ,hellenen1 fllt auch der grsste ,beobachter des ,himmels unter den ,hellenen1 ,hipparch von ,nicaea oder auch von ,rhodos4 ,hipparch ist allerdings beim geozentrischen ,weltsystem stehen geblieben1 obwohl kurz vorher ,seleukos1 der ,kopernikus des ,altertums wie ihn ,susemihl nennt1 das ,weltsystem des ,aristarch von ,samos1 dessen wir beim ,psammites gedachten1 auf wirkliche ,beweise sttzte4 ,seleukos hat auch als der erste auf den ,einfluss des ,mondes fr ,ebbe und ,flut hingewiesen und als ,grund fr die ,annahme der ,rotation der ,erde darauf1 dass die ,flut am quator am strksten ist4 ,hipparchos muss etwa um #aij geboren sein1 seine ,beobachtungen von #afa bis #abf sind uns durch ,ptolemaios erhalten1 seine letzten ,beobachtungen1 ,mondbestimmungen1 sind vom ,juni #abf aus ,rhodos4 ,ptolemaios nennt ihn ,almagest ,,iii1 #b p4 #adj1 einen ,mann von ,arbeits- und ,wissenstrieb4 ,von seinen ,schriften ist uns nur eine einzige erhalten1 eine ,exegese zu den ,phainomena des ,eudoxos 7und ,aratos7 in #c ,bchern1 von ,vettori1 ,florenz #aefg ,folio1 herausgegeben1 kritisch und mit deutscher bersetzung #ahid ,leipz4 von ,manutius4 ,es war vermutlich eine ,jugendarbeit1 weil er darin noch nicht die vielen ,abweichungen der ,beobachtungen des ,eudoxos von den seinen auf die ,przession zurckgefhrt hat1 die er spter genau feststellte und damit die ,dauer des ,jahres von #cfe1be ,tagen um #e reduzierte4 ,er berechnete ferner die ,exzentrizitt der ,sonnenbahn1 wenn auch etwas zu gross1 desgleichen die der ,mondbahn1 legte sowohl die ,sonnenbahn als die ,mondbahn durch ,beobachtung der ,fixsterne1 welche ihre obere ,kulmination hatten wenn jene ihre untere1 genau fest1 gab die ,entfernungen der ,sonne und des ,mondes weit genauer1 7namentlich letztere7 an1 als seine ,vorgnger1 kritisierte die bisherigen ,planetentheorien1 und erklrte die ,ungleichheit der ,jahreszeiten durch die ,annahme der exzentrischen ,kreisbahn1 welche ,kepler vielleicht die ,anregung zur ,auffindung seines ersten ,gesetzes gab4 ,hipparchs ,methode die ,sonnendistanz 7,parallaxe1 d4 h4 der ,winkel unter dem der ,erdradius von der ,sonne aus gesehen erscheint7 mittelst der ,mondparallaxe zu bestimmen durch den von ihm gegebenen ,satz3 ,die ,summe der ,parallaxen von ,sonne und ,mond ist gleich der ,summe der scheinbaren ,halbmesser der ,sonne und des ,schattenkegels der ,erde1 ist theoretisch richtig4 -- ,das ,auftreten eines neuen ,fixsternes im ,jahre #acd brachte ihn auf den ,gedanken einer mglichen ,eigenbewegung derselben1 und er soll 7vgl4 ,gartz und ,schaubach7 mittelst von ihm erfundener ,instrumente1 ,astrolabien1 und verbessertem ,visierrohr oder ,diopter 7,archimedes im ,psammites7 die ,position und scheinbare ,grsse des ,sternes genau festgestellt haben4 ,jedenfalls nahm er hier ,veranlassung einen ,sternkatalog anzulegen und verzeichnete ,ptolemaios zufolge selbst #ajhj ,fixsterne4 ,aus der ,arbeit von ,frz4 ,boll #aija in ,mnchen entnehme ich1 dass der ,sternkatalog des ,hipparch zufolge des ,fundes von ,a4 ,olivieris #ahih hchstens #hej ,sterne umfasste1 so dass die ,meinung ,tannerys und ,delambres der ,ptolomische ,katalog sei der des ,hipparch gewesen1 hinfllig wird4 ,sein ,beweggrund war1 spteren ,astronomen die ,erkenntnis zu ermglichen1 nicht nur ob ,sterne verschwnden und neue entstnden1 sondern auch1 ob sich die ,lage der ,fixsterne gegen einander nicht ndere und ob ihre scheinbare ,grsse nicht zu- oder abnhme4 ,diese ,beobachtungen fhrten ihn eben zur ,auffindung der ,przession2 denn als er die seinigen mit etwa #ajj ,jahre lteren verglich1 fand er1 dass sich zwar die ,breiten1 die sphrischen ,abstnde von der ,ekliptik oder ,sonnenbahn1 nicht gendert1 wohl aber die ,lngen um den konstanten ,betrag von #a-a_/c vergrssert hatten1 d4 h4 also1 dass die quinoktialpunkte auf der ,ekliptik gegen die ,bewegung der ,sonne hin fortrckten4 ,wir verdanken auch diese ,kunde dem ,almagest1 die theoretische ,erklrung der ,przession durch die ,rotation der ,erdaxe um die ,axe der ,ekliptik aus der ,anziehung von ,sonne1 ,mond1 ,jupiter etc4 auf dem ,wulst des quators gab erst ,d',alembert4 ,sidenote3 ,heron von ,alexandria4 ,hipparch wird aber auch als der ,begrnder der ,trigonometrie angesehen1 wenn berhaupt von einem solchen 7vgl4 gypten7 die ,rede sein kann4 ,theon teilt uns in dem schon erwhnten ,kommentar zum ,almagest mit1 dass jener in einem grsseren ,werke eine ,sehnentafel gegeben4 ,siehe hierzu die ,besttigung bei ,heron in der ,metrik ,s4 #eh1 #c4 #ai1 wo der ,titel 7s4 u4 ,heron7 angegeben ist4 ,es steht jetzt so ziemlich fest1 dass die ganze ,sexagesimalbruchrechnung inkl4 ,wurzelausziehung ,eigentum des ,hipparch war 7cf4 ,hultsch1 die ,sexagesimalrechnungen in den ,scholien zu ,euklids ,elementen1 ,biblioth4 ,math4 #e1 #aijd1 #bbe74 ,nach arabischen ,nachrichten hat er auch ber quadratische ,gleichungen geschrieben und durch ,strabon sind wir ber seine ,schrift gut unterrichtet4 ,in den beiden ersten ,bchern gab er eine scharfe und nicht immer gerechte ,kritik1 denn genaue ,lngen- und ,breitebestimmungen waren dem ,eratosthenes nicht mglich1 im dritten die ,begrndung seines eigenen ,systems und die ,tabellen der ,breiten von #ab ,stdten und ,bestimmung der ,finsternisse4 ,wenn man von ,eratosthenes ,sphragides absieht1 ist ,hipparch auch als ,begrnder des sphrischen ,koordinatensystems anzusehen4 ,an ,hipparch1 den ,astronomen1 schliessen wir ,heron1 den ,mechaniker an2 nennt ihn ,proklos1 ,fried4 #cje1 #bd2 #cdf1 #ac1 und in der ,tat ist er in ,mechanik und ,technik geradeso der ,lehrer der ,welt gewesen wie ,euklid fr ,geometrie4 ,ob ,heron ,nachfolger oder ,vorlufer des ,hipparch gewesen ist1 steht nicht einmal absolut fest4 ,doch wird in der ,metrik die von ,theon erwhnte ,schrift unter dem ,titel als vollkommen bekannt zitiert4 ,sidenote3 ,lebenszeit4 ,die sogen4 ,heronische ,frage ist eine der diffizilsten1 die ,ansichten der berhmtesten ,historiker schwanken zwischen dem #c4 ,jahrh4 v4 ,chr4 und dem zweiten ,jahrh4 n4 ,chr4 ,ein ,forscher von dem ,range ,diels setzt ihn um #ajj n4 ,chr41 ,de ,vaux und ,paul ,tannery sogar um #bjj1 der ,herausgeber der neuesten ,gesamtausgabe ,w4 ,schmidt setzt ihn etwa auf #ef v4 ,chr4 ,dem gegenber stehen ,susemihl1 der genaue ,kenner der ,hellenistik1 der ihn um #bjj v4 ,chr4 ansetzt und ,m4 ,cantor1 der ihn um #ajj v4 ,chr4 setzt4 ,ich glaube1 dass ,cantor im ganzen das ,richtige getroffen und neige dazu ,herons ,geburt etwa um #aej zu setzen und stimme der ,beweisfhrung ,edmund ,hoppes im ,programm des ,hamburger ,wilhelm-,gymnasiums von #aijb bei1 welche ich noch bekrftigt finde durch die von ,h4 ,schoene #aijc zum ersten ,mal herausgegebene ,metrika1 deren ,handschrift ,r4 ,schoene #ahif im ,codex ,constantinopolitanus aufgefunden hatte4 ,da ,programme bekanntermassen wenig bekannt zu werden pflegen1 so setze ich den ,schluss der ,hoppe'schen ,arbeit hierher1 und um so lieber1 als ich bedauerlicherweise vergessen habe1 diese tchtige ,arbeit in der #b4 ,aufl4 meiner ,methodik von #aijg unter den historischen ,programmen anzufhren1 obwohl sie mir seit #aijc bekannt war4 ,hoppe schliesst3 ,wenn er den lteren ,poseidnios zitiert hat1 rckt ,heron gnzlich in das zweite ,sec4 v4 ,chr4 ,dahin passt er auch seinem ganzen ,inhalte nach durchaus4 ,heron steht ausschliesslich auf den ,schultern des ,archimedes und ,ktesibios in seiner ,mechanik und ,pneumatik1 in der ,philosophie und ,mathematik ist er abhngig von ,aristoteles1 ,platon1 ,pythagoras und ,euklid1 welche er alle zitiert4 ,alles ,sptere ist fr ,heron nicht vorhanden4 ,heron aber geht ber seine ,quellen weit hinaus4 ,die physikalischen ,anschauungen1 welche er in der ,einleitung zur ,pneumatik darlegt1 hat vor ihm keiner und auch nach ihm keiner4 ,wohl in ,einzelheiten finden sich bei frheren ,anklnge1 aber ein solch umfassendes ,wissen von der ,mechanik der ,gase1 von der ,elastizitt etc4 hat keiner seiner ,vorgnger4 ,nach ihm hat man dies alles nicht mehr verstanden1 die rmischen ,epigonen griechischer ,kulturwelt konnten wohl ,automaten und ,wasserorgeln nachmachen1 aber seine physikalischen ,gedanken begriffen sie nicht4 ,das charakterisiert ,heron als den letzten einer untergehenden ,schule4 ,darum muss man ,heron ansetzen zu einer ,zeit1 wo gypten vor einer ,katastrophe stand1 nach einer ,periode der ,blte4 ,diese ,blte war unter den ,ptolemern1 die ,katastrophe war das ,einsetzen der ,rmerherrschaft4 ,somit spricht alles fr den ,ausgang des zweiten sec4 a4 ,chr4 ,macht man1 wie ,schmidt es will1 ,philon von ,byzanz und ,ktesibios zu ,zeitgenossen des ,archimedes1 so wre mglich fr ,heron die ,zeit am ,anfang des zweiten sec4 anzunehmen4 ,setzt man ,ktesibios an das ,ende des zweiten sec41 so bleibt fr ,heron die ,zeit um #ajj n4 ,chr41 wie ,cantor annimmt1 bestehen2 ein weiterer ,spielraum scheint ausgeschlossen4 ,zu den von ,heron benutzten ,autoren kommt nach ,metrik ,s4 #eh ,z4 #ai noch ,hipparch hinzu und ,apollonios de sectione spatii 7 7 ,schne ,s4 #afb1 sowie ,dionysodoros dessen ,kugelteilung ,eutokios gegeben4 ,auch die ,heronische ,wrfelverdoppelung zeigt den ,einfluss des ,apollonios4 ,ungelst ist auch noch die ,frage inwiefern ,heron fr seine ,geschtzlehre und seine ,lehre vom ,luftdruck aus ,philon von ,byzanz 7 47 geschpft hat4 ,die ,vorstellung1 dass schwere ,krper schneller fallen mssen als leichte findet sich z4 ,b4 bei ,beiden4 ,die ,zuverlssigkeit der ,literaturangaben des ,eutokios ist durch die ,auffindung der ,mechanik wieder besttigt worden1 ,eutokios berschreibt die ,lsung mit den ,worten wie ,heron in der ,einfhrung in die ,mechanik und in den ,belopoiika 7,anfertigung von ,geschtzen7 und sie hat sich auch in der ,mechanik1 ,ausgabe von ,nix ,s4 #bd gefunden4 ,ich mchte zu den ,datierungsfragen allgemein bemerken1 dass was fr ,indien gilt mutatis mutandis auch fr alle diese ,streitfragen gilt4 ,der gedankliche ,zusammenhang1 die ,darstellung1 die ,hilfsmittel sind der wichtigste ,anhaltepunkt1 und der spricht fr ,heron entschieden fr engen ,anschluss an ,archimedes1 wie es insbesondere die ,metrika zeigen und fr die ,cantorsche ,auffassung1 welche auch von ,hultsch geteilt wurde4 ,auch die sehr sorgfltige ,dissertation von ,r4 ,meier de ,herone aetatis1 ,leipz4 #aije kommt zum gleichen ,resultat4 ,wie die ,heronische ,frage hat entstehen knnen1 darber spricht sich ,cantor vllig zutreffend aus4 ,fr #a-a_/b ,jahrtausend ist wie ,euklid fr ,mathematik so ,heron ,lehrer fr ,geodsie und angewandte ,mechanik4 beraus zahlreich1 griechisch1 lateinisch1 arabisch1 sind die ,codices1 ,excerpte1 ,bearbeitungen und ebenso zahlreich sind die ,entstellungen und ,zustze1 ,verschlimmbesserung der ,abschreiber und ,ausschreiber4 ,sidenote3 ,heron1 ,werke4 ,whrend die physikalischen ,schriften ,herons ab und an ediert sind1 ist die erste kritische ,ausgabe der unter seinem ,namen gehenden mathematischen ,schriften von ,fr4 ,hultsch1 der bei seiner grossen ,arbeit ber die ,schriftsteller der ,alten1 welche sich mit ,messkunst beschftigten1 sich mit ,heron beschftigen musste4 ,die ,hultsche ,ausgabe von #ahfd1 fr ihre ,zeit mustergiltig1 gibt uns den griechischen ,text mglichst bereinigt1 sie enthlt die ,heronischen ,definitionen1 die jetzt noch oder wieder fr teilweise echt gelten1 die ,geometria und als ,anhngsel einige an sich wichtige ,tafeln der ,masse1 die aber grsstenteils unecht sind1 dann die ,stereometrie1 ein ,buch ber ,flchen- und ,raummessung1 dann das liber geoponicus1 das ein ziemlich drftiges ,excerpt ist1 wie der #h4 ,abschnitt ein ungenaues ,excerpt aus der unten zu besprechenden ,dioptra1 und dann vergleichende ,zustze4 ,aber nach etwa einem ,menschenalter machten grossartige neue ,funde 7s4 u47 eine neue ,ausgabe ntig4 ,sie ist von ,w4 ,schmidt1 einem ,hultsch ebenbrtigen ,kenner der antiken math4 ,schriftsteller1 unternommen1 als ,gesamtausgabe ,herons und mit deutscher bersetzung4 ,erschienen sind3 ,band #a1 #ahii von ,w4 ,schmidt1 die ,druckwerke und das ,automatentheater1 mit einem ,supplementheft3 die ,geschichte der ,textberlieferung und ,griech4 ,wortregister4 ,bd4 ,,ii1 #aijj die ,mechanik und ,katoptrik1 erstere von ,l4 ,nix aus dem ,arabischen1 letztere von ,w4 ,schmidt2 -- ,b4 ,,iii #aijc1 die ,messungslehre 7,metrika7 und die ,dioptra ,vermessungslehre von ,h4 ,schne4 ,leider ist der verhltnismssig jugendliche ,w4 ,schmidt ,hultsch im ,tode vorausgegangen4 ,aber schon das jetzige gengt um sich von ,herons wirklicher ,bedeutung ein ,bild zu machen1 und zeigt1 dass der grsste ,teil der von ,hultsch edierten ,schriften hchstens inhaltlich auf ,heron zurckgeht4 ,w4 ,schmidt konnte die ,ansicht ,hultschs besttigen1 wonach sich ,herons ,schriften vermutlich auf drei grosse ,werke verteilten3 #a4 ber ,feldmesskunst1 von denen die grosse ,arbeit ber die ,dioptra die wichtigste ist4 #b4 ber ,mechanik4 #c4 ber ,metrik1 d4 h4 die ,lehre vom ,inhalt der ,flchen und ,krper4 ,sidenote3 ,heron1 ,leben4 ,von den ,lebensumstnden ,herons scheint noch festzustehen1 dass er in ,alexandrien hnlich wie ,pappos einen zahlreichen ,schlerkreis um sich gesammelt hatte1 sodass seine ,werke als ,lehrbcher fr seine ,schler vielleicht im ,auftrage der ,regierung entstanden sind4 ,es ist nicht unwahrscheinlich1 dass ,heron selbst gyptischer ,nationalitt war1 was auch seinen ,stil erklren wrde4 ,jedenfalls hat er auf gyptische ,feldmesser als ,leser und ,hrer gerechnet1 und war mit den gyptischen ,methoden vllig vertraut4 ,rtselhaft war lange ,zeit die ,methode mit der ,heron besonders in ,metrik und ,dioptra die auffallend genauen ,quadratwurzeln gezogen und in der ,metrik sogar die ,kubikwurzel aus #ajj 7,s4 #gh74 ,g4 ,wertheim einer der tchtigsten ,schler ,m4 ,cantors hat das ,rtsel gelst4 ,die kurze ,notiz steht ,cantor-,schlmilch ,hist4 litt4 ,abt4 ,band #dd1 #ahii ,s4 #a1 es ist so ziemlich das letzte ,vermchtnis des ,diophantherausgebers4 ,sidenote3 ,herons ,wurzelausziehung4 ,heron will #ajj bestimmen4 ,die ,kuben zwischen denen #ajj liegt sind #fd und #abe1 die erstere ist um #cf zu klein1 die letztere um #be zu gross4 ,die sind bezw4 #d und #e4 ,daher wird #ajj gleich #d einem ,bruche sein4 ,um den ,zhler zu finden multipliziert er #cf mit #e1 gibt #ahj4 ,der ,nenner ist #ajj #ahj4 ,der ,bruch ist also #i_/ad und so ergibt sich ihm der ,nherungswert #d-i_/ad4 ,wertheim nimmt nun nicht wie ,m4 ,curtze1 der ,freund und ,genosse ,m4 ,cantors1 die #e als #be sondern als #abe und #ajj sieht er nicht wie ,curtze als den gegebenen ,radikand an1 sondern als das ,produkt von #d als #fd mit #ec - #ajj4 ,auf diese ,weise stellt sich ,herons ,verfahren als ein dem doppelten falschen ,ansatz analoges dar4 ,ich erinnere1 dass schon die ltesten gypter die ,regula falsi benutzten4 ,wertheim zeigt1 dass die ebenso rtselhaften ,nherungswerte des ,archimedes fr die ,quadratwurzeln mit der gleichen ,methode gefunden werden knnen und weist dies an den ,grenzwerten des der #c aus der ,kreismessung #bfe_/aec und #acea_/ghj nach4 ,dieser ,nachweis macht die ,erklrung ,wertheims wahrscheinlicher als die sachlich einfachere der am selben ,ort mitgeteilten von ,a4 ,kerber sub4 #i4 ,nov4 #ahig an ,curtze gesandt4 ,sei die zu kleine ,wurzel a1 und die um #a grssere schon zu grosse a#a1 so ist 7x#c - a#c7 f 7x - a77x#b ax a#b7 annhernd gleich 7,zeichen 73 7x - a7#c;ax4 ,ebenso ist -f#a #c;a#ax1 und durch ,division erhlt man f_/-f#a 7x - a7a_/77x - a#a7;a#a71 wenn man x - a z setzt1 so ist x - a#a z - #a und z 7fa#a7_/7;a#a;f af#a7 und dies ist die ,korrektion des ,heron4 ,die ,methode wrde fr die ,quadratwurzel ergeben z f_/7a a#a7 also fr #fc2 z #ad_/ae aber ,heron setzt sie gleich #g-a_/b1 #a_/d1 #a_/h1 #a_/af1 7gut gyptisch71 das ist #g-ae_/af1 welches genauer ist als #g-ad_/ae und fr #fgejj statt #bei den ,wert #bei-dai_/eae1 was bedeutend genauer als ,herons ,wert1 der auffallend ungenau2 es ist seltsam1 dass ,heron nicht #bfj gewhlt hat4 ,aber auch der vierfache falsche ,ansatz passt fr #fc nicht4 ,denkt man aber an die alte gyptische ,unterteilung und bedenkt1 dass die ,nherungsformel 7a#b 7 a _/7#b;a #a7 zunchst #g-ad_/ae gab1 so liegt es nahe1 dass probeweise #g-ae_/af gesetzt wurde4 brigens findet sich bei ,theon von ,smyrna ein ,kettenbruchverfahren fr #b1 und dieses oder ein sehr hnlicher ,algorithmus ist vermutlich ,archimedes und ,heron auch bekannt gewesen4 ,sidenote3 ,heron als ,schler des ,ktesibios4 ,dass ,heron nicht nach ,caesar gelebt haben kann1 das geht schon aus der ,abhngigkeit ,vitruvs von ,heron hervor1 die ich schon um deswegen nicht bezweifle1 weil ,vitruv den ,heron nicht erwhnt4 ,als sein ,lehrer gilt ,ktesibios1 weil ein ,werk des ,heron die 1 ,geschtzverfertigung1 in einigen ,handschriften darunter die beste1 berschrieben ist 4 ,wilhelm ,schmidt1 der verdienstvolle ,neubearbeiter des ,heron1 verwirft diese ,begrndung1 und mit ,recht1 spricht sich aber ber die ,tatsache selbst nicht weiter aus4 ,mir scheint das ,faktum richtig4 ,dass auch ,heron ein ,alexandriner1 1 gewesen wie ,ktesibios steht fest1 und dass ,ktesibios der ltere war1 ebenfalls1 und gerade in den ,pneumatika der ,lehre von der mechanischen ,anwendung des ,luftdrucks1 schliesst sich ,heron eng an ,ktesibios an4 ,und sehr spricht fr das ,schlerverhltnis die ,stelle bei ,proklos1 ,friedl4 ,s4 #da3 1 4 ,sidenote3 ,der ,dampf als ,motor4 ,nach ,susemihl lebte ,ktesibios unter ,ptolemaios ,philadelphos und ,euergetes ,i in ,alexandrien und zeichnete sich durch ,erfindung schwerer ,geschtze1 die er mit komprimierter ,luft trieb1 aus4 ,wohl war die ,triebkraft der gepressten ,luft schon dem ,aristoteles bekannt1 aber die ,windbchse hat jener konstruiert1 der nicht mit dem anderen ,ktesibios1 der eine ,wasserorgel konstruiert hat dem ,sohn des ,bartscherers zu verwechseln ist4 ,ktesibios konstruierte auch einen ,apparat zur ,mauerersteigung1 sowie ,automaten und schrieb eine theoretische ,mechanik4 ,an ihn schliesst sich ,heron als praktischer ,mechaniker zunchst an1 in der ,schrift 1 ,druckwerke1 in #b ,bchern1 welche besonders den ,luftdruck verwertet1 allerdings ohne die heutige ,theorie4 ,die in der ,einleitung erwhnte ,schrift ber die ,wasseruhren 7wrtlich ,stundenzeiger mittelst ,wassers7 in #d ,bchern ist bis auf ein ganz winziges ,fragment verloren4 ,neben vielen ergtzlichen ,spielereien findet sich darin der ,heber 7,philon7 der ,heronsbrunnen1 der ,heronsball1 das ,gesetz der kommunizierenden ,rhren1 die ,druckpumpe1 die ,feuerspritze1 die nachweislich erste ,anwendung des ,dampfes als ,triebkraft1 ein ,dampfkessel mit ,innenfeuerung und ,schlangenrohr als ,badeofen etc4 ,unter den ,automaten ist die sich selbst regulierende ,lampe1 das automatische ,restaurant etc4 ,illustration ,sidenote3 ,anwendungen des ,dampfes4 ,ich gebe hier ,,ii1 ,,vi die erste konstatierte ,anwendung des ,dampfes als ,motor1 nach ,w4 ,schmidts neuer ,ausgabe wieder4 ,ferner ,kugeln1 welche sich auf ,luft bewegen4 ,ein ,kessel mit ,wasser1 der an der ,mndung verstopft ist1 wird unterfeuert1 s4 ,fig4 ,von der ,verstopfung aus erstreckt sich eine ,rhre1 mit welcher oben eine hohle ,halbkugel durch ,bohrung in ,verbindung gesetzt worden ist4 ,werfen wir nun ein leichtes ,kgelchen in die ,halbkugel1 so wird es sich ergeben1 dass der aus dem ,kessel durch die ,rhre getriebene ,dampf das ,kgelchen in die ,luft emporhebt1 so dass es darauf getragen wird4 ,ist hier der ,dampf nur zur ,spielerei benutzt1 so leistet in ,,ii #cd in dem ,badeofen1 nach seiner ,form die einem rmischen ,meilenstein hnelt1 ,miliarion genannt1 der ,dampf ntzliche ,dienste4 ,die ,figur bedarf keiner ,erluterung4 ,wir haben hier einen ,dampfkessel mit ,innenfeuerung und den ,anfang des kupfernen ,schlangenrohres1 welches etwas spter daraus hervorging4 ,der ,dampf steigt durch eine ,rhre1 welche in das den ,deckel durchsetzende ,rohr eingeschlossen und darin drehbar ist1 in den ,mund des kleinen ,genius1 der nur als ,blasebalg fr die ,kohlenfeuerung dient4 ,hier wird man wohl wieder sagen mssen1 dass es nichts ,neues unter der ,sonne gibt4 ,illustration ,sidenote3 ,automatentheater4 ,an die ,pneumatika schliesst sich das ,automatentheater wie ,w4 ,schmidt sinngemss den eigentlichen ,titel bersetzt2 auch hier wie ,heron selbst angibt1 in der ,einleitung zu den stehenden ,automaten1 ,schmidt ,i1 ,s4 #djd1 ,z4 #ab1 sttzt er sich auf ,philon4 ,die ,automaten1 die heute bei uns nur noch auf den ,jahrmrkten und zu ,reklamezwecken in den ,schaufenstern dienen1 abgesehen von den grsslichen ,musikautomaten1 spielten im #ag4 und #ah4 ,jahrh4 eine sehr grosse ,rolle in den ,belustigungen auch der ,hochgestellten1 -- ganz wie zur ,zeit des ,philon und ,heron4 ,ich gebe hier den ,bericht des ,heron ber die ,auffhrung der ,pantomime ,nauplios 7durch ,philon74 ,der ,sage nach war ,nauplios der ,vater des ,palamedes1 der den ,tod seines ,sohnes ,palamedes1 an den ,argivern rchte1 den ,odysseus um seinen ,konkurrenten in der ,klugheit zu beseitigen1 verursacht hatte4 ,athene stand ihm bei1 sie zrnte besonders ,ajax dem ,lokrer1 der ihr ,palladion geschndet hatte4 ,also3 auf der ,bhne war das auf ,nauplios bezgliche ,stck vorbereitet 7das ,stck selbst3 1 vermutlich von ,sophokles71 das ,einzelne verhielt sich so3 ,zu ,anfang ffnete sich die ,bhne1 dann erschienen zwlf ,figuren im ,bilde1 diese waren auf drei ,reihen verteilt4 ,sie waren als ,danaer dargestellt1 welche die ,schiffe ausbessern und ,vorbereitungen treffen um sie ins ,meer zu ziehen4 ,diese ,figuren bewegten sich1 indem die einen sgten1 die andern mit ,beilen zimmerten1 andere hmmerten1 wieder andere mit grossen und kleinen ,bohrern arbeiteten4 ,sie verursachten ein der ,wirklichkeit entsprechendes1 lautes ,gerusch4 ,nach geraumer ,zeit wurden aber die ,tren geschlossen und wieder geffnet1 und es gab ein anderes ,bild4 ,man konnte nmlich sehen1 wie die ,schiffe von den ,achern ins ,meer gezogen wurden4 ,nachdem die ,tren geschlossen und wieder geffnet waren1 sah man nichts auf der ,bhne als gemalte ,luft und ,meer4 ,bald darauf segelten die ,schiffe in ,kiellinie vorbei4 ,whrend die einen verschwanden1 kamen andere zum ,vorschein4 ,oft schwammen auch ,delphine daneben1 die bald im ,meere untertauchten1 bald sichtbar wurden1 wie in ,wirklichkeit4 ,allmhlich wurde das ,meer strmisch und die ,schiffe segelten dicht zusammengedrngt4 ,machte man wieder zu und auf1 war von den ,segelnden nichts zu sehen1 sondern man bemerkte ,nauplios mit erhobener ,fackel und ,athene1 welche neben ihm stand4 ,dann wurde ber der ,bhne ,feuer angezndet1 wie wenn oben die ,fackel mit ihrer ,flamme leuchtete4 ,machte man wieder zu und auf1 sah man den ,schiffbruch und wie ,ajax schwamm4 ,athene wurde auf einer ,schwebemaschine und zwar oberhalb der ,bhne emporgehoben1 ,donner krachte1 ein ,blitzstrahl traf unmittelbar auf der ,bhne den ,ajax und seine ,figur verschwand4 ,so hatte das ,stck1 nachdem geschlossen war1 ein ,ende4 ,sidenote3 ,heron1 ,euthytonos 7,geradspanner74 ,illustration ,es folgen dann die genauen ,vorschriften zur ,anfertigung der ,automaten4 ,die ,pneumatik zeigt zugleich1 wie falsch die ,vorstellung ist1 dass das ,experimentieren erst etwa durch ,bacon erfunden sei1 z4 ,b4 ,pneum4 #bh1 #bi1 aber nicht nur ,heron war ein tchtiger ,experimentator1 sondern schon ,demokrit hat seine physikalischen ,theorien auf ,experimente gesttzt1 indem er z4 ,b4 ,versuche ber ,filtrierung von ,meerwasser angestellt hat4 ,sidenote3 ,geschtzverfertigung4 ,es folgt die 1 den ,titel hat ,h4 ,degering nicht ohne ,geist erklrt als ,herons ,bearbeitung von ,ktesibios ,geschtzverfertigung2 die ,frage nach den antiken ,geschtzen1 fr die bisher das grosse ,werk von ,kchly und ,major ,rstow ausschlaggebend war1 ist durch die ,versuche von ,e4 ,schramm in ,metz in ein neues aber noch nicht abgeschlossenes ,stadium getreten4 ,dass ,griechen und ,rmer ber ein sehr hochentwickeltes ,geschtzwesen verfgten und eigene kaiserliche ,waffentechniker1 armamentarii imperatoris1 besassen ist bekannt2 soll doch nach ,athenodoros der ,winkelspanner des ,archimedes einen #ab;elligen ,balken auf die ,weite eines ,stadions geworfen haben4 ,die ,figur ,s4 #cbc stellt den ,geradspanner 7,euthytonos7 des ,heron dar4 ,illustration ,sidenote3 ,das ,delische ,problem4 ,der ,schluss des ,werkes enthlt die von ,eutokios mitgeteilte ,konstruktion fr das ,delische ,problem1 welche mit der des ,apollonios im ,prinzip und mit der des ,philon1 der als #d4 ,buch seiner ,mechanik ebenfalls ber ,geschtzbau ausfhrlich gehandelt hat1 bereinstimmt4 ,sollte die ,kraft der ,geschosse verdreifacht werden1 so musste der ,cylinder1 der den ,spanner aufnahm1 verdreifacht werden und damit war das ,delische ,problem gegeben1 dessen ,lsung sich von der des ,apollonios und besonders der des ,philon nur sehr wenig1 und im ,prinzip gar nicht unterscheidet4 ,der ,bericht des ,eutokios ist berarbeitet1 der des ,pappos ,,iii p4 #fb scheint fast genau mit dem ,original zu stimmen1 bis auf geringfgige ,zustze1 wie z4 ,b4 gleichen ,umfang 4 ,das ,original ist zum ,schluss vollstndig verworren1 und ich folge der von ,kchly jedenfalls mit ,benutzung von ,pappos gegebenen ,sanierung und nicht der in der ,mechanik ,s4 #bd aus dem ,arabischen bertragenen4 ,die ,konstruktion des ,philon die bei ,eutokios sich anschliesst findet sich ,kchly ,s4 #bch skizziert4 ,illustration ,heron3 ,es seien 1 die gegebenen ,strecken1 senkrecht zu einander1 es soll das ,rechteck vollendet und 1 verlngert worden sein4 ,du sollst an ,punkt ein ,lineal anlegen1 das die verlngerten ,strecken schneidet und das besagte ,lineal bewegen bis die zwei mit den ,schnitten verbindenden einander gleich sind4 ,es habe nun das ,lineal die ,lage der ,geraden und die beiden andern ,geraden seien und 1 so behaupte ich1 dass 1 die mittleren ,proportionalen der ,strecken 1 sind4 ,der ,beweis mittelst 7a b77a - b7 gleich a#b - b#b 7oder auch mit dem ,potenzsatz7 ist ohne weiteres klar4 ,die ,konstruktion des ,philon fhrt die ,gleichheit von und auf die von und zurck1 was mittelst geteilten ,drehlineals praktisch vorteilhaft ist4 ,sidenote3 ,katoptrik4 ,ebenfalls experimenteller ,physik gehrt ,herons ,katoptrik1 die ,lehre vom reflektierten ,licht an1 die ,lehre vom ,spiegel1 ,winkelspiegel1 ,vexierhohlspiegel1 ,spiegel zu ,geistererscheinungen etc4 ,sie ist jetzt unter den ,werken ,herons von ,w4 ,schmidt #aija 7,bd4 ,,ii7 herausgegeben1 nach einem lat4 ,manuskript des ,wilhelm von ,mrbeck1 den wir schon bei ,archimedes als bersetzer erwhnten4 ,das griech4 ,original wird sich vermutlich im ,vatikan finden1 jedenfalls hat es sich dort befunden4 ,die ,schrift war unter dem ,titel ,claudii ,ptolemei de ,speculis #aeah gedruckt worden4 ,als die weit ber ,heron hinausgehende ,optik des ,ptolemaios in einer aus dem ,arabischen bersetzten ,optik des ,admirals ,eugenius ,siculus 7vgl4 die ,einleitung ,w4 ,schmidts ,s4 #cjc7 erkannt war1 bewiesen ,h4 ,martin1 ,rose und ,schmidt dass jene frhere ,schrift eine verkrzte und verstmmelte ,wiedergabe der ,katoptrik des ,heron sei1 von der ,kunde existierte4 ,sidenote3 ,reflexionsgesetz4 ,heron legt die ,emissionstheorie zugrunde1 die ,sehstrahlen sind eine ,art thermolekle1 die vom ,auge aus mit unendlicher ,geschwindigkeit gesandt werden4 ,seine mathematischen ,ableitungen beruhen auf dem ,satz3 das ,licht bewegt sich auf krzestem ,wege 7wie s4 ,z4 ,fresnel74 ,ich gebe die ,einleitung wrtlich und die ,ableitung des ,reflexionsgesetzes aus ,kp4 ,,iv und ,v dem ,sinne nach4 ,einleitung3 ,da es zwei ,sinne gibt1 durch welche man nach ,platon zur ,weisheit gelangt1 nmlich das ,gehr und das ,gesicht1 so hat man sein ,augenmerk auf beide zu richten4 ,von dem1 was in das ,gebiet des ,gehrs fllt1 beruht die ,musik auf der ,kenntnis der wohlklingenden ,tonbildung und ist1 um es kurz zu sagen1 die ,theorie von dem ,wesen der ,melodie und den ,gesetzen der ,tonlehre4 ,was die ,mglichkeit betrifft1 dass die ,welt entsprechend der musikalischen ,harmonie geordnet sei1 so stellt die ,theorie viele verschiedenartige ,behauptungen darber auf4 ,wenn man nmlich den ganzen ,himmel der ,zahl nach in acht ,sphren einteilt1 nmlich in die der #g ,planeten und in diejenige1 welche alle 7sieben7 umfasst und welche nur die ,fixsterne tragt1 so ist die ,folge1 dass bei den ,planeten das ,vorrcken der ,gestirne melodis und harmonisch wird wegen der gleichmssig starken ,bewegungen unter ihnen1 wie auch auf dem ,instrumente der ,leier die ,saiten melodisch erklingen4 ,denn wie man sich vorstellen muss1 vernimmt man infolge des ,vorrckens der ,gestirne durch die ,luft gewisse ,tne und zwar bald tiefere1 bald hellere1 je nachdem die einen sich langsamer1 die andern sich schneller bewegen4 ,wie wir also nach dem ,anschlagen der ,saite die ,luftschwingungen erkennen1 so gewhrt1 wie man sich denken muss1 uns die ,luft dadurch1 dass sie infolge der ,bewegung der ,gestirne durch den ,tierkreis ununterbrochen sich verndert und verwandelt 7in ,schwingungen versetzt wird7 einen ,akkord4 7,die ,sphrenmusik der ,pythagorer47 ,ableitung des ,reflexionsgesetzes4 ,fr den ,planspiegel gengt die ,figur hier4 ,es sei ab ein ebener ,spiegel1 g der ,augenpunkt1 d das ,gesehene4 ,es ist da g#a symmetrisch zu g1 klar1 dass der ,weg gad da er gleich der ,geraden g#a;ad krzer ist als gbd1 welcher gleich der gebrochenen ,linie g#a;bd ist4 ,illustration ,illustration ,man denke sich dann einen gekrmmten 7,convex7 ,spiegel1 bei dem ab die ,peripherie1 g das ,auge1 d das ,gesehene sei4 ,und es sollen ga und ad unter gleichen ,winkeln einfallen1 gb und bd unter ungleichen4 ,dann ist nach vorigen ,beweis ga ad gz zd und dies gz zb bd gb bd 7#b ,seiten zusammen lnger als die dritte74 ,illustration ,sidenote3 ,dioptrik 7,feldmessung74 ,heron selbst berichtet in der ,katoptrik1 dass er ihr die ,dioptrik1 sein ,hauptwerk ber ,feldmesskunst1 vorausgeschickt habe2 sie ist1 in der ,schmidtschen ,ausgabe von ,h4 ,schne mit der ,metrik zusammen nach dem ,codex ,constp4 herausgegeben4 ,zuerst wird die von ,heron sehr wesentlich verbesserte ,dioptra beschrieben und dann die grosse ,anzahl mittelst ihrer vorgenommenen ,vermessungsaufgaben4 ,die ,dioptra hatte ,hipparch nach einer ,anregung die er der ,bestimmung des ,sonnendurchmessers im ,psammites des ,archimedes verdankte1 eingefhrt4 ,sie bestand1 vgl4 ,hultsch1 ,winkelmessung durch die ,hipparchische ,dioptra ,festschrift f4 ,m4 ,cantor #ahii aus einem soliden ,richtscheit1 auf dessen ,oberflche senkrecht zu derselben ein kleines ,plttchen verschiebbar war1 dessen ,rnder von einer kleinen ffnung an einem ,plttchen1 das fest mit dem oberen ,ende des ,richtscheits verbunden war1 abvisiert werden knnen4 ,hipparch hat mit diesem primitiven ,instrument die scheinbaren ,monddurchmesser bewunderungswrdig genau gemessen4 ,die ,dioptra des ,heron1 s4 ,abbild41 ist ein sehr vollkommenes ,instrument1 ihr fehlte wie man sieht zu unserm ,theodoliten nichts als die ,linsen1 und zugleich diente sie als ,kanalwage1 als ,nivellierinstrument1 wozu die ,plinthe ,,kl abgehoben und das ,nivellierlineal1 s4 ,abbildung1 aufgesetzt wurde4 ,ebenso sind die zum ,gebrauch des ,visierinstruments ntigen ,schiebelatten mit allem ,raffinement ausgefhrt4 ,w4 ,schmidt und ,h4 ,schne haben die ,einrichtung festgestellt1 ersterer ,enestrm #aijc1 #g-ab1 ,schne1 ,jahrb4 arch4 ,instit4 #ad1 #ahii1 ,s4 #ia-ajc4 ,unter den ,messungen erwhne ich den ,bau der ,mole und den ,tunnelbau1 sowie die allerdings von der ,dioptra unabhngige ,bestimmung der ,entfernung von ,rom und ,alexandria4 ,die ,methode fr diese ,messung ist noch heute giltig1 es wird aus der ,zeitdifferenz1 die durch ,eintreten der ,mondfinsternis festgelegt ist1 der ,lngenunterschied zwischen beiden ,orten bestimmt und dadurch die ,entfernung1 wenn der ,erdradius bekannt ist4 ,dabei hat ,hoppe schon darauf hingewiesen1 dass die ,annahme des ,erdumfanges von #bebjjj ,stadien1 also des ,wertes von ,eratosthenes und nicht die von #bdjjjj1 welche ,ptolemaios nach ,poseidonios dem ,rhodier gibt1 zeigt1 dass ,heron lter ist als jener4 ,illustration ,sidenote3 ,tunnelbau4 ,ich gebe hier den ,tunnelbau wieder1 ,herodot hat ,,iii1 #fj 7,w4 ,schmidt l4 c47 schon den ,tunnel von ,samos des ,eupalinos zu den ,wunderwerken der ,hellenischen ,baukunst gerechnet4 ,die ,tunnelbauten dienten den ,wasserleitungen4 ,dioptra ,,xv1 ,einen ,berg in gerader ,linie zu durchgraben1 wenn die ,mndungen des ,grabens im ,berg gegeben sind4 ,man denke sich als des ,berges ,grundriss 7 nicht 1 die ,flche1 auf der der ,berg ruht7 die ,linie s4 ,fig4 ,s4 #ccj1 und als die ,mndungen durch welche gegraben werden muss und 4 ,ich zog 7weil er eine wirklich ausgefhrte ,arbeit beschreibt7 von aus auf dem ,boden die ,strecke nach ,belieben1 und mit der ,dioptra von aus rechtwinklig 1 und dazu von dem beliebigen mit der ,dioptra zu rechtwinklig 4 ,ferner vom beliebigen zu rechtwinklig 2 schliesslich vom beliebigen zu rechtwinklig 1 und zu rechtwinklig 4 ,nun fhrte ich die ,dioptra lngs der ,graden bis durch ,einstellung des ,visierlineals im rechten ,winkel der ,punkt erschien1 er mge erschienen sein als die ,dioptra in war4 ,nun denke man sich verlngert bis und bis zu ihr hin als ,lot4 -- ,da jetzt als und als - 7 7 bestimmt sind1 so ist auch ihr ,verhltnis und damit die ,richtung des ,grabens bestimmt4 ,illustration ,entsteht der ,graben auf diese ,weise1 werden die ,arbeiter einander begegnen4 7,was bei dem ,tunnel auf ,salamis nicht der ,fall war47 ,heron braucht rechtwinklige ,coordinaten nicht nur hier1 sondern vielfach z4 ,b4 ,no4 #bd und ,no4 #be1 auch hier im ,grunde altgyptischer ,tradition folgend4 ,die ,dioptra enthlt jetzt auch die berhmte ,heronische ,dreiecksberechnung aus den #c ,seiten unverstmmelt und bereinstimmend mit der ,metrik1 von der ,hultsch noch #ahfd berichtete3 ,infinitum paene laborem mihi attulit gravissimum illud theorema1 quo areae triangularis mensura ex tribus lateribus efficitur4 ,hultsch hielt sie fr in die ,dioptra eingeschoben1 jetzt sieht man1 dass sie ganz naturgemss dort hingehrt im ,anschluss an ,flchenteilungen2 dem ,feldmesser ist es durchaus bequem die ,seiten zu messen und wenn er gebt ist1 sie auch so abzustecken1 dass die ,differenzen konstant sind4 ,sidenote3 ,mechanik4 ,ich komme nun zu dem theoretischen ,hauptwerk ,herons des ,mechanikers1 die ,mechanik4 ,lange ,zeit galten die bei ,pappos im #h4 ,buch als ,heronisch angegebenen ,fragmente aus dem sogen4 1 dem ,lastenzieher und der ,mechanik fr ,teile zweier verschiedenen ,schriften4 ,da wurde von ,carra de ,vaux #ahic in ,leyden eine arabische ,handschrift gefunden und im ,journal ,asiatique ,ser4 #i1 #a und #b herausgegeben1 welche bewies1 dass die ,fragmente bei ,pappos zu einem ,werke1 der ,mechanik1 gehren4 ,da in kurzer ,zeit noch drei andere zum selben ,archetyp wie die ,leydener gehrenden ,handschriften gefunden wurden1 und die ,handschriften sich gegenseitig ergnzten1 so nahm ,schmidt die arabisch und deutsche ,ausgabe der ,mechanik von ,l4 ,nix als ,band #b in die neue ,edition der ,heronischen ,werke auf4 ,die bersetzung ist laut den ,handschriften von ,kosta ben ,luka auf ,befehl des ,chalifen ,abul ,abbs 7#hfb-hff71 ,nachfolger ,harun al ,raschids1 angefertigt1 gehrt also zu den frhen ,aneignungen ,hellenischen ,wissens seitens der ,araber4 ,das ,leydener ,manuskript ist durch den schon bei ,apollonios erwhnten ,golius dorthin gebracht worden4 ,die ,schrift zeigt1 dass ,heron keineswegs der blosse ,praktiker war1 sondern die theoretische ,mechanik im ,anschluss an ,aristoteles und ,archimedes vollstndig beherrschte4 ,er hat das statische ,moment scharf hervorgehoben1 das ,grundgesetz formuliert3 was an ,kraft gewonnen wird1 geht an ,zeit verloren4 ,er gibt die vollstndige ,theorie der #e einfachen ,maschinen2 ,wellrad1 ,rolle1 ,flaschenzug1 ,keil1 ,schraube1 alle auf den ,hebel zurckgefhrt1 7fr die ,rolle mit einem ,fehler in bezug auf feste und lose ,rolle71 er streift auch die schiefe ,ebene4 ,das dritte ,buch ist wieder vorzugsweise praktisch1 es handelt von den ,mitteln zur ,bewegung von ,lasten auf ,ebenen1 und finden wir auf ,s4 #bfg den ,vorlufer unserer ,drahtseilbahnen3 die ,bergseilbahn zum ,transport von ,steinblcken1 und daran schliessend die ,fruchtpressen1 ber deren ,zusammenhang bezw4 ,abweichung von den bei ,vitruv beschriebenen ,hoppe l4 c4 ausfhrlich gehandelt hat4 ,die ,schrift enthlt in den beiden ersten ,bchern auch ein ganzes ,teil mathematisch ,interessantes1 so bei ,gelegenheit der ,aufgabe zu einem gegebenen ,krper einen hnlichen zu konstruieren1 die schon mitgeteilte ,lsung der ,wrfelvervielfltigung auf ,s4 #bd1 so auf ,s4 #bh die ,einfhrung des hnlichkeitspunktes1 so auf ,s4 #cb den ,proportionalzirkel1 auf ,s4 #ahh den geom4 ,beweis1 dass die ,medianen des ,dreiecks sich im ,verhltnis #b3a schneiden und auf ,s4 #aif die ,bestimmung eines ,punktes aus seinen baryzentrischen ,koordinaten4 ,die physikalischen ,kenntnisse ,herons sind in einer vortrefflich bersichtlichen ,weise zusammengestellt von ,franz ,knauff1 ,progr4 des ,sophien ,g4 zu ,berlin ,ostern #aijj1 fr die ,druckwerke konnte er schon ,w4 ,schmidts ,arbeit verwerten4 ,illustration ,sidenote3 ,heron1 reine ,mathematik4 ,ich komme nun zu den eigentlich mathematischen ,schriften und beginne mit den ,horoi1 den ,definitionen4 ,es scheinen berarbeitete ,reste seines ,euklidkommentars zu sein4 ,dass sich ,heron mit den ,elementen stark beschftigte1 geht aus ,proklos unzweifelhaft hervor4 ,ich gebe hier den hbschen direkten ,beweis des ,satzes3 ,stimmen #b ,dreiecke in zwei ,seiten berein und sind die dritten ,seiten ungleich1 so sind die ihnen gegenberliegenden ,winkel in derselben ,weise ungleich4 ,die ,dreiecke seien und und 4 ,man schneide auf die ,strecke ab bis und schlage um mit einen ,kreis der in trifft und um mit 4 ,dieser ,kreis muss den ersten schneiden und zwar zwischen und 1 da ausserhalb liegt und 4 7,summe zweier ,seiten47 ,der ,schnitt sei 4 ,man ziehe und 1 so ist und ,winkel d4 h4 4 ,die ,schlussformel lautet nicht q4 e4 d4 sondern wiederholt die ,behauptung4 ,hinweisen will ich auf den ,ausdruck 4 und auf das fter gebrauchte ,wort fliessen4 ,es unterliegt wohl keinem ,zweifel1 dass ,cavalieri seinen ,ausdruck fliessen 7fluere71 aus ,heron entnommen hat1 der vielleicht auf ,demokrit zurckgeht4 ,seltsam hat es mich berhrt1 als ich mein ,beispiel fr den ,begriff ,flche aus den ,elem4 der ,geom4 von #ahia bei ,heron fand in 4 ,hultsch ,s4 #aj ,z4 #ai 1 nur dass ,heron wie es scheint abstinenter war4 ,der ,satz lautet vollstndig3 der ,begriff 7,flche7 wird erfasst da wo sich ,luft mit ,erde oder einem andern festen ,krper mischt1 oder ,luft mit ,wasser1 oder ,wasser mit einem ,trinkgefss oder irgend einem andern ,behlter4 ,eine deutsche bersetzung des planimetrischen ,teils ist #ahfa von ,prof4 ,val4 ,mayring als ,programm von ,neuburg a4 d4 ,d7onau7 verfasst1 leider noch vor der ,hultschen ,sanierung des ,textes4 ,sidenote3 ,euklid-,kommentar 7,an-,nairizi74 ,in der lateinischen bersetzung des ,kommentars ,an-,nairz 7,al-,neirizi7 zu den #aj ersten ,bchern von ,gherardus ,cremonensis aus dem #ab4 ,jh4 welche ,m4 ,curtze #ahif in ,krakau auffand1 ist der ,kommentar des ,heron wie es scheint fast vollstndig erhalten1 und demnach hat ,heron nur die acht ersten ,bcher kommentiert1 und besonders ausfhrlich das erste und zweite ,buch4 ,auch der ,kommentar zeigt1 dass ,heron ein tchtiger ,geometer ist1 unter den vielen ,stzen1 die ,heron hinzufgt1 ist wohl der interessanteste der ohne hnlichkeitslehre mit drei ,hilfslinien gegebene ,beweis des ,satzes1 dass die drei ,hilfslinien1 welche der ,euklidische ,beweis des ,pythagoras erfordert1 sich in einem ,punkte schneiden4 ,illustration ,sidenote3 ,metrik4 ,sidenote3 ,beweis der ,heronischen ,formel4 ,das ,hauptwerk ,herons fr reine ,mathematik sind die ,metrika4 ,in einem schon lange bekannten ,codex in ,konstantinopel aus dem ,,xii4 ,jh41 fand ,r4 ,schne neben der ,dioptra auch eine vollstndige ,handschrift der ,metrika1 die sein ,sohn ,h4 ,schne als ,band ,,iii des ,schmidtschen ,werkes #aijc herausgab4 ,das ,werk zerfllt in #c ,bcher1 ,buch ,i ,flchenmessung1 ,buch ,,ii ,krpermessung1 ,buch ,,iii ,teilung von ,flchen und ,krpern4 ,es zeigt1 dass die von ,hultsch herausgegebene ,geometrie1 ,stereometrie1 liber geoponicus1 stark berarbeitete ,teile dieses ,werks sind4 ,das ,buch ,geoponicus 7ber ,erdarbeit7 erinnert sehr stark an den ,papyrus ,aames und spricht am strksten fr das ,wurzeln ,herons in gyptischer ,tradition4 ,buch ,i findet sich auf ,s4 #bj ff der ,beweis der ,heronischen ,formel wie in der ,dioptra3 s 7s7s - a77s - b77s - c77 und zwar sehr elegant und zunchst an dem sog4 ,heronischen ,dreieck #ac1 #ad1 #ae exemplifiziert1 das aus den beiden ganzzahligen 7,pythagorischen7 rechtwinkligen ,dreiecken #ae1 #ab1 #i und #ac1 #ab1 #e zusammengesetzt ist2 und dann an dem nicht rationalen ,dreieck #h1 #aj1 #ab4 ,es wird gefordert sich dann den ,inhalt zu verschaffen1 ausser der ,hhe4 ,das gegebene ,dreieck sei und jede der 7,strecken7 1 1 sei gegeben3 den ,inhalt zu finden4 ,es soll in das ,dreieck der ,kreis eingeschrieben sein1 dessen ,zentrum ist1 und in die ,verbindungslinie 1 1 1 gezogen werden 444 ,es ist also das ,rechteck aus dem ,umfang des ,dreiecks und 1 dem ,radius des ,kreises 1 das ,doppelte des ,dreiecks4 werde ausgezogen und dem gleichgesetzt4 ,es ist also die ,hlfte des ,umfangs des ,dreiecks 444 ,folglich ist das ,rechteck aus und gleich dem ,dreieck 4 ,das ,produkt aus und ist die ,wurzel 7,pleura d4 h4 ,seite7 des ,quadrats von und ,quadrat2 also ist das mit sich selbst multiplierte ,dreieck gleich #b mal #b4 ,es soll einerseits zu rechtwinklig 1 andrerseits zu rechtwinklig gezogen worden sein1 und mit verbunden4 ,da nun ein ,rechter jeder der ,winkel und so ist ein ,viereck im ,kreise ,satz vom ,peripherienzirkel auf dem ,halbkreis4 ,es sind folglich 77 zweien ,rechten gleich4 ,es ist aber auch gleich #b ,rechten 444 ,also ist gleich 4 444 ,also ist das ,dreieck hnlich dem ,dreieck 1 folglich zu wie zu d4 h4 wie zu und umgekehrt 3 wie 3 wie 3 444 ,und durch ,zusammensetzung 3 wie 3 so dass auch #b 3 4 4 3 4 4 3 #b4 ,denn im rechtwinkligen ,dreieck wurde vom rechten das ,lot gezogen4 ,daher wird #b 4 #b1 dessen ,wurzel der ,inhalt des ,dreiecks war1 gleich 4 4 4 sein d4 h4 also ,j#b s7s - a77s - b77s - c74 ,die ,form des ,beweises ist von der ,euklids und ,archimedes nicht verschieden4 ,der ,beweis selbst sollte von allen ,lehrern gekannt sein4 ,der ,inhalt des ,dreiecks #h2 #aj2 #ab ist #aege1 ,heron bestimmt sie zu #ci-a_/b #a_/h #a_/af d4 h4 #ci-aa_/af und das ,quadrat weicht von #aege um noch nicht #j1a ab4 ,es folgt die ,ausmessung des ,trapezes1 das von ,heron vielfach zu ,aufgaben verwertet wird und neuerdings wieder als ,quelle hbscher ,elementaraufgaben erkannt ist4 ,es werden dann die regelmssigen ,polygone bis zum #ab;,eck inklusive einzeln ausgemessen1 im ,grunde mit den ,cotangenten von #ahj_/n1 die aber geometrisch und nicht trigonometrisch abgeleitet werden1 was einerseits wieder an den ,skd der gypter erinnert1 andererseits fr das ,alter ,herons spricht4 ,heron geht dann zur ,kreismessung und erwhnt1 dass ,archimedes in einer 7bis dato7 verlorenen ,schrift3 zwischen die ,grenzen #baahge 3 #fgdda und #aighhh 3 #fbcea eingeschlossen habe1 d4 h4 bis etwa #a_/adjjj bestimmt hat4 ,es folgen dann ,formeln fr die ,kreissegmente1 ,nherungsformeln fr ,bogen und ,flchen4 ,paul ,tannery hat sie mit ,hilfe der ,integralrechnung1 ,mem4 de ,bordeaux #b ,v4 ,s4 #cdg1 geprft und sie teilweise von erstaunlicher ,genauigkeit gefunden4 ,er behandelt auch1 als ,vorlufer von ,diophant 7s4 u47 ,quadratische ,gleichungen rein arithmetisch1 er scheut sich nicht ,kreisflche und ,peripherie zu addieren und hat bereits fr die #d ,potenz den terminus technicus d4 h4 biquadratisch4 ,zylinder- und ,kegelmantel berechnet er wie wir1 durch ,aufrollen1 und fr die ,kugelflche hlt er sich an ,archimedes4 ,wenn man die ,metrik liest1 hat man den ,eindruck1 dass ,archimedes zur ,zeit des ,heron in voller1 alles andre berragenden ,bedeutung gewesen sei und wird geneigt1 ,heron nicht mehr als zwei ,menschenalter nach ihm anzusetzen4 ,das #b4 ,buch ist der ,krpermessung gewidmet1 hier kommen die bei ,archimedes erwhnten ,zitate aus dem vor1 leider ohne die ,beweise4 ,den ,schluss dieses zweiten ,buches habe ich einleitend bei gypten auf ,s4 ,,xv angefhrt4 ,der #c4 ,teil enthlt ,flchen- und ,krperteilungen1 es sind ,aufgaben die uns meist noch heute als ,schleraufgaben gelufig sind4 ,ich erwhne die ,aufgabe #ah3 ,einen ,kreis annhernd in drei gleiche ,teile zu teilen4 ,es wird die ,seite des regulren ,dreiecks eingetragen1 durch das ,zentrum die ,parallele gezogen1 so ist das ,segment #a_/c4 ,da das ,stck1 um welches das ,segment grsser ist als dieses1 7nmlich das ,drittel1 und nicht wie ,schne versehentlich bersetzt1 als sie71 unerheblich ist im ,verhltnis zum ganzen ,kreis4 ,der ,schlusssatz besttigt1 dass ,archimedes im #b4 ,buch die ,kugel im gegebenen ,verhltnis geteilt hat4 ,wenn ich bei ,heron langer verweilt habe1 als ,ihnen vielleicht wnschenswert erscheint1 so tat ich es einerseits weil ,heron hufig unterschtzt wurde und andrerseits weil er fr die ,geschichte der ,kultur als ,techniker sich wrdig ,euklid dem reinen ,geometer an die ,seite stellt1 und unter anderen einer der ,riesen der ,renaissance ,leonardo da ,vinci die deutlichsten ,spuren seines ,wirkens zeigt4 ,sidenote3 ,theodosios1 ,sphrik4 ,ich erwhne kurz einige historisch wichtige ,namen4 ,ich nenne ,theodosios1 mglicherweise aus einem ,tripolis1 wahrscheinlich aus ,bithynien1 den ,cantor als ,zeitgenossen des ,geminos ansetzt1 whrend ,tannery in seiner ,untersuchung ber antike ,astronomie ihn als ,zeitgenossen des ,hipparch und als ,bithynier ansieht4 ,seine ,sphrik in #c ,bchern ist eine reine ,geometrie auf der ,kugel1 und hat erst im #ah4 und #ai4 ,jahrh4 ,nachfolger gefunden1 sie hat den ,inhalt von ,euklids ,phnomenen aufgenommen4 ,e4 ,nizze hat sie #ahbf in ,stralsund ins ,deutsche bertragen mit ,erluterungen und ,zustzen4 ,sie ist interessant insbesondere auch fr die ,geometrie des ,riemannschen endlichen ,raumes4 ,nizze hat die ,sphrik dann #aheb in ,berlin griechisch und lateinisch ediert1 nachdem ,a4 ,nokk darber ein ,programm #ahdg in ,bruchsal geschrieben4 ,das griechische ,originalwerk ist zuerst #aeeh von ,joh4 ,pena mit lateinischer bersetzung ediert4 ,schon im #aa4 ,jahrh4 wurde durch ,platon von ,tivoli 7nchst ,gherard von ,cremona der fleissigste bersetzer7 eine arabische ,bearbeitung der ,sphairika1 der ,kugelschnitte durch ,ebenen1 ins ,lateinische bersetzt1 und #aeeh von ,maurolycus desgleichen4 ,aus den vielen ,zustzen des oder der ,araber erwhne ich3 wenn die gerade ,linie aus dem ,pole eines ,kugelkreises nach dessen ,umfange gleich ist der ,seite des in diesen ,kreis eingeschriebenen ,quadrats1 so ist der ,kreis selbst ein grsster ,kreis4 ,es ist dies die ,umkehr des von ,theodosios ,i1 #af gegebenen ,satzes4 -- ,eine tchtige1 kritische und sachliche ,arbeit ber die ,sphrik ist das ,programm von ,a4 ,nokk4 ,die ,arbeit des ,theodosios lsst sich noch heute ganz vortrefflich fr den ,unterricht in der ,prima eines ,real- oder humanistischen ,gymnasiums verwerten4 ,nokk zeigt wie sich die ,kenntnis der ,geometrie auf der ,kugel kontinuierlich von ,autolykos ber ,euklid zu ,theodosios und von da zu ,ptolemaios entwickelt4 ,da neben und vielleicht auch vor der ,feldmessung die ,astronomie die ,quelle der ,mathematik ist1 so war die ,geometrie auf der ,kugel schon frh eine ,notwendigkeit4 ,und mit ,nokk und ,nizze muss man ,theodosios1 wenn auch als keinen ,geometer ersten ,ranges1 so doch als einen sehr tchtigen ,geometer zweiten ,ranges ansehen1 dessen ,schrift nach ,inhalt und ,form auf die ,zeit des ,hipparch oder die nchstfolgende ,generation hinweist4 ,sidenote3 ,geminos4 ,in gleiche ,zeit mit ,theodosios setzt ,cantor ,geminus oder ,geminos 774 ,mit ihm beginnt ,loria das silberne ,zeitalter der griechischen ,geometrie1 das ,zeitalter der ,commentatoren4 ,von dem grossen ,werk ,gino ,lorias ,le science esatte nell' antica ,grecia standen mir leider nur die drei letzten ,bnde von #aijb zur ,verfgung1 und auch diese nur italienisch1 da bedauerlicherweise eine deutsche bersetzung von dem ,werke dieses als ,mathematiker wie als ,historiker der ,mathematik gleich hervorragenden ,gelehrten noch nicht erschienen ist4 ,proklos erwhnt den ,geminos #ahmal1 7den ,platon #cimal74 ,besonders wichtig ist #ch das grssere ,zitat und #aab1 #bd2 #aac1 #bf4 ,demnach hat ,geminos hnlich wie in unseren ,tagen ,papperitz eine ,einteilung der mathematischen ,disziplinen gegeben1 ebenso eine ,einteilung der ,kurven4 ,sidenote3 ,poseidonios4 ,sidenote3 ,stoa4 ,sidenote3 ,zenon4 ,sidenote3 ,chrysippos4 ,sidenote3 ,stoiker4 ,sidenote3 ,epikurer4 ,das ,citat #aab vindiziert dem ,geminos den ,nachweis der ,verschiebbarkeit des ,kreises1 der ,geraden1 und der ,schraubenlinie auf dem geraden ,kreiszylinder und den ,satz3 wenn von einem ,punkt aus an zwei in sich verschiebbare 77 ,linien zwei ,geraden unter gleichen ,winkeln gezogen werden1 so sind sie gleich lang4 ,ich vermute aber1 dass diese ,betrachtungen aus dem ,werke des ,apollonios ber die ,schraubenlinie auf dem ,zylinder herrhren4 ,in derselben ,schrift hat ,geminos auch nach ,proklos1 ,friedl4 #aac1 ,z4 #d und #e die ,erzeugung der ,spirischen ,linien 7,schneckenlinien und ,wulstschnitte7 und der ,konchoden und ,kissoden gelehrt4 ,besonderen ,wert lege ich auf die ,stelle ,s4 #agf f41 dort erwhnt ,proklos1 dass ,poseidnios1 gemeint kann nur der ,rhodier sein1 die ,euklidische ,definition3 ,parallelen sind ,asymptoten1 dahin umgendert1 dass es ,abstandslinien sind1 und ,geminos hat diese ,auffassung akzeptiert4 ,dies scheint mir fr die ,datierung des ,geminus entscheidend1 ,poseidnios war der ,lehrer des ,cicero1 um #ge und vermutlich auch des ,geminus1 so kann dieser nicht gut vor #gj angesetzt werden1 was ,cantor auch tut4 ,die ,persnlichkeit des ,poseidnios1 der1 obwohl aus ,apamea in ,syrien nach seinem ,wirkungsort meist der ,rhodier genannt wird1 tritt im ,laufe des letzten ,dezenniums immer mehr hervor2 auch die ,philosophie der ,mathematik bei ,geminus stammt vermutlich ihrem gedanklichen ,inhalt nach von ihm vergl4 ,proklos #hj1 #bj f41 #adc1 #h f41 #aii und #bjj4 ,und dass er auch mit ,unterscheidungen und ,einteilungen sich beschftigte1 zeigt ,proklos ,s4 #agj4 ,aus #bjj und besonders aus dem ,exkurs zur ,konstruktion der ,symmetrieaxe geht hervor1 dass sich ,poseidnios sehr eingehend gerade mit den ,elementen der ,geometrie beschftigt hat4 ,dass ,poseidnios als ,stoiker sich besonders gegen ,epikur richtet ist erklrlich4 ,die ,stoa ist fr das ,verstndnis des rmischen ,lebens der letzten ,zeit der ,republik und des ,kaiserreichs von grsster ,bedeutung1 da sie aber fr die ,geschichte der ,naturerkenntnis nur von geringem ,wert ist1 so will ich mich auf ganz kurze ,notizen beschrnken4 ,der ,grnder war ,znon der in der bekannten bunten ,halle ,stoa ,poikile lehrte1 etwa um #cdj-cbe4 ,in engem ,anschluss an die ,cyniker1 an ,antisthenes und an seinen ,lehrer ,krates hielt auch ,znon ,bedrfnislosigkeit fr die erste ,bedingung zur ,glckseligkeit1 aber er enthielt sich alles ,cynismus4 ,auch er stellte die ,forderung auf1 der ,natur zu gehorchen1 aber diese ,natur ist ihm das von der ,vernunft gegebene ,gesetz4 ,als das einzige ,gut gilt den ,stoikern die ,tugend und als diese die ,herrschaft der ,vernunft ber die ,erregung der ,seele4 ,nie darf der ,weise sich hinreissen lassen ,lust oder ,schmerz zu empfinden1 sein ,ideal ist etwa der ,zustand einer vlligen ,apathie4 ,fhlt die ,vernunft1 dass sie der ,affekte nicht ,herr werden kann1 so hat sie das ,mittel durch ,selbstmord die ,niederlage zu vermeiden4 ,so soll ,zenon selbst in hohem ,alter durch ,selbstmord geendet haben4 ,der ,gegensatz zu ,platon und ,aristoteles in der lteren ,stoischen ,schule liegt hauptschlich in der ,ausbildung des ,egoismus1 zu der die ,lehre notwendig fhren musste2 eine enthusiastische ,hingabe an den ,staat1 an die ,gottheit1 an die reine ,erkenntnis verstiess gegen die ,forderung der ,affektlosigkeit4 ,das geistige ,haupt der lteren ,stoa ,chrysippos aus ,soloi in ,kilikien1 der etwa um #bdj blhte1 hat die ,lehren des ,zenon1 die er schon wesentlich in ihrer praktischen ,seite mssigte1 streng wissenschaftlich verteidigt4 ,von seiner ausserordentlichen schriftstellerischen ,ttigkeit1 durch die er der ,stoa erst ihre ,verbreitung gegeben nicht nur nach ,rom1 sondern auch nach ,alexandrien1 wo er selbst einen ,eratosthenes gewann1 sind uns nur wenige ,bruchstcke durch ,plutarch erhalten4 ,die ,hauptquellen ber die ,stoiker sind ,diogenes ,laertios und ,cicero 7,de ,officiis1 ,timaeus und vor allem de finibus74 ,ihre ,hauptbedeutung liegt in ihrer ,ethik1 die sie als praktische ,wissenschaft systematisch erfassten4 ,die ,lehre des ,chrysipp von den ,affekten war von der des ,spinoza in der ,ethik nicht wesentlich verschieden4 ,wenn ,chrysipp1 das ,haupt der lteren ,stoa1 sich stark polemisch gegen den ,idealismus wandte1 so suchten die ,hupter der mittleren ,stoa1 ,panaitios und ,poseidnios um so mehr zu vermitteln1 sie sind die ,begrnder des besonders von ,cicero1 aber auch sonst von der spteren rmischen ,zeit vertretenen ,eklekticismus der ein mixtum compositum so ziemlich aller ,schulen1 vielleicht mit ,ausnahme der ,skeptiker 7vergl4 oben die ,sophisten7 war4 ,panaitios aus ,rhodos der mit den vornehmsten ,rmern seiner ,zeit insbesondere mit ,llius und dem jngeren ,scipio befreundet war1 trgt durch sein ,werk ber das ,geziemende die moralische ,schuld an ,ciceros ,officien4 ,panaitios und ,poseidnios1 der bei ihm gehrt hat1 erhoben schon die ,forderung die ,waffen nieder1 indem sie in dem 7,rmischen7 ,weltreich eine moralische ,forderung erblickten4 brigens sehen wir aus ,proklos1 dass ,poseidnios scharf genug gegen die ,epikurer geschrieben hat4 ber ,epikur und die ,epikurer will ich mich kurz fassen1 sie waren besser als ihr ,ruf1 wenn sie es auch nicht liebten sich ber die schwierigen ,probleme der ,erkenntnistheorie die ,kpfe zu zerbrechen4 ,wenn sie auch im ,prinzip an die ,lustlehre des ,aristippos anknpften1 so war das ,ideal der ,lust des ,epikur und seiner ,genossenschaft nicht die rohe ,sinnenlust1 sondern jene althellenische ,tugend der 1 der temperantia1 des ,masshaltens4 ,freilich mssen sie sich in praxi von dieser temperantia ziemlich entfernt haben1 ich verweise auf ,horaz ,epist4 ,i1 s4 u4 besonders ,i1 ,,iv an den ,dichter ,tibull3 ,me pinguem et nitidum bene curata cute vises1 ,cum videre voles ,epicuri de grege porcum4 ,wenn du fettglnzend mich mit wohlgepflegetem ,buchlein ,sehen wirst1 willst du beschaun ein ,schwein ,epicurischer ,herde4 ,sidenote3 ,stoiker4 ,die ,stoiker knpfen in ihrer ,physik ganz direkt an ,heraklit und sein ,urfeuer an2 die neuere ,stoa1 deren ,hauptvertreter ,epiktet1 ,seneca und der treffliche ,kaiser ,marc ,aurel waren1 knpften auch in ihrer ,ethik an ,heraklit und seine ,lehre von der ,vergnglichkeit der ,dinge und an seinen ,pantheismus an1 fr die praktische ,moral und die ,weisheitslehre im engeren ,sinne gehen sie auf ,chrysipp zurck und verwerfen den ,eklekticismus des ,panaitios und ,poseidnios1 welche die ,lehren der ,stoa stark mit platonisch-aristotelischen ,gedanken durchsetzt hatten4 ,poseidnios muss brigens dem stoischen ,ideal des ,weisen1 der vermge der ,hegemonie der ,vernunft alles weiss1 fast vollstndig entsprochen haben1 er wusste so ziemlich alles1 was seinerzeit zu wissen war4 ,dass er nicht nur als ,philosoph der ,mathematik bedeutend war1 sondern auch als ,astronom wissen wir aus ,ptolemaios1 der durch seinen ,einfluss beim geozentrischen ,system stehen blieb1 er berechnete die ,entfernung der ,erde von der ,sonne richtiger als ,newton4 ,dass er auch als ,meteorologe bedeutend war1 wissen wir durch eine ,anzahl bei spteren ,schriftstellern mitgeteilter ,fragmente4 ,da ich fr ,poseidnios nicht ber ,studien der ,originale verfge1 so verweise ich auf ,w4 ,chapelle1 die ,schrift von der ,welt 1 ,neue ,jahrb4 fr das klass4 ,altertum etc4 ,b4 ,,xv1 #aije p4 #ebi ff4 und zitiere daraus3 ,sidenote3 ,poseidonios4 ,von der umfassenden ,schriftstellerei des ,poseidonios ist uns kein ,werk erhalten4 ,aber seine ,nachwirkung in der griechischen und rmischen1 auch der altchristlichen ,literatur ist einzig in ihrer ,art1 seine berragende ,bedeutung in ihrem ,einfluss auf die ,folgezeit nur der des ,aristoteles vergleichbar4 ,sidenote3 ,jngere ,stoa1 ,marc ,aurel4 ,wie die ,stoiker an ,heraklit und sein ,feuer fr ihre ,physik1 oder wie es ,aristoteles richtiger nennt1 fr ihre ,physiologie anknpfen1 so tun sie das auch in ihrer ,metaphysik4 ,der ,logos des ,heraklit ist die ,weltvernunft1 das dem ,feuer als ,trger des ,geschehens1 der ,vernderung1 gegenberstehende gemeinsame ewige ,gesetz1 das besonders auf ethischem ,gebiet das ,werden bestimmt1 und eben dieselbe ,rolle hat der ,logos bei den ,stoikern4 ,ist ,heraklit kurz1 aphoristisch dunkel1 so verweilen die ,stoiker sehr ausfhrlich bei dem ,logosbegriff1 der dann spter1 wenn auch stark modifiziert1 eine so grosse ,rolle bei ,philon 7s4 u471 den ,neuplatonikern und den christlichen ,gnostikern spielt4 ,freilich wird1 gemss eines stark materialistischen ,zuges der ,stoa1 auch der ,logos materialisiert1 verkrperlicht1 und die weltgestaltende ,kraft wird zum ,logos spermatikos1 zum ,weltsamen1 aus dem das ,welt-,lebewesen 7,zoon7 hervorwchst4 ,ganz an ,giordano ,bruno erinnert die ,stelle bei ,marc ,aurel1 dem philosophischen ,kaiser3 ,der ,kosmos ist vorzustellen1 wie ein ,lebewesen1 das im ununterbrochenen ,zusammenhang ein ,sein und eine ,seele hat4 -- ,um auf ,geminos zurckzukommen1 so ist von ihm noch ein astronomisches ,lehrbuch erhalten1 ich werte es hher wie ,cantor1 schon deswegen1 weil darin eine sehr klare ,schilderung des ,sonnensystems des ,hipparch erhalten ist4 ,illustration ,sidenote3 ,menelaos4 ,sidenote3 ,ptolemaios4 ,in die ,zeit des ,trajan1 also vielleicht noch vor ,geminos1 fllt ,menelaos1 ,mathematiker und ,astronom2 auch er1 wie ,heron1 aus ,alexandria1 aber durch ,ptolemaios steht fest1 dass er auch in ,rom im ,jahre #ih observiert hat4 ,denn ,ptolemaios hat zwei seiner ,fixsternbeobachtungen aufgenommen1 whrend es sehr wahrscheinlich ist1 dass er sehr viele und gewissenhafte ,beobachtungen von ,fixsternen ausgefhrt hat1 welche ,ptolemaios fr seinen ,katalog zurechtgemacht hat1 vgl4 ,a4 ,a4 ,bjrnbo1 ,enestrm #aija1 ,s4 #aif4 ,proklos teilt uns ,s4 #cde den einfachen ,beweis des ,satzes mit3 der grsseren ,seite liegt der grssere ,winkel gegenber1 s4 ,heron1 welchen3 4 ,menelaos muss also auch ber die ,stoicheia der ,geometrie geschrieben haben4 ,wenn und die ,dreiecke sind und 1 und 1 so trage man auf auf bis und ,winkel an und mache gleich 1 so ist 7nach bc1 7 1 und gleich gleich 1 somit im ,dreieck ,seite also 1 somit da gleichschenklig als also auch als 4 ,das ,werk des ,menelaos ber die ,geraden im ,kreise1 d4 h4 ber ,sehnenberechnung oder doppelte ,sinustafeln1 in #f ,bchern1 ist als selbstndiges ,werk verloren gegangen1 weil es vermutlich ,aufnahme in die ,tafel des ,ptolemaios gefunden hat4 ,dagegen sind seine #c ,bcher ,sphrik in arabischer und hebrischer bersetzung erhalten1 sie stellen die lteste uns erhaltene sphrische ,trigonometrie dar4 ,die ,sphrik enthielt die meisten elementaren ,stze ber das sphrische ,dreieck1 und darunter auch den noch heute nach ,menelaos genannten ,satz ber die ,transversale im planen und sphrischen ,dreieck1 wonach die ,produkte der ,wechselabschnitte bezw4 deren ,sinus einander gleich sind4 ,chasles hat es als wahrscheinlich hingestellt1 dass der ,satz 7fr das plane ,dreieck7 schon in den ,porismaten des ,euklid gestanden habe4 ,ptolemaios hat aus diesem ,satz die sphrische ,trigonometrie mhelos abgeleitet4 ,sidenote3 ,almagest4 ,der ,zeit nach mssten wir an ,menelaos den ,arithmetiker ,nikomachos anschliessen1 aber sachlich fgt sich an ihn der weitaus bekannteste und lange ,zeit fr den bedeutendsten gehaltene ,astronom ,klaudios ,ptolemaios an4 ,nach einer aus ,arabischer ,quelle stammenden ,nachricht des zuverlssigen ,gherard von ,cremona stammt auch er aus ,alexandrien4 ,sein ,hauptwerk ist die 1 die grosse ,zusammenstellung1 die ,kodifikation der antiken ,astronomie1 inkl4 der ,babylonischen1 das wie heute etwa die ,theoria motus von ,gauss das wesentliche ,rstzeug des ,astronomen bildete1 von den ,arabern schon unter ,harun al ,raschid und dann gut unter ,al-,mamn von ,haggag 7siehe ,euklid7 bersetzt1 und gewhnlich mit latinisierter arabischer ,bezeichnung ,almagest genannt4 ,mehr und mehr wird es klar1 dass das ,werk1 so bedeutsam es fr die ,kulturgeschichte ist1 doch im grossen und ganzen tatschlich nur eine grosse ,zusammenstellung gewesen ist4 ,das ,ptolemische ,weltsystem hat sich eigentlich bis ,kepler gehalten4 ,denn ,kopernikus sah sich noch wegen der ,annahme der ,kreisbahnen gezwungen vielfach auf ,ptolemaios zurckzugreifen4 ,freilich ist das was ,ptolemaios selbst ersonnen hat1 gewiss nicht sehr viel gewesen4 ,die ,exzentrische ,sonnenbahn rhrt von ,hipparch1 der ,epizykel von ,apollonios her1 der damit ,stillstand und ,rcklufigkeit der ,planeten 7s4 o47 befriedigend erklrte4 ,ptolemaios kombinierte zur ,planetenbewegungstheorie die ,epizykel des ,apollonios mit dem ,exzenter des ,hipparch und liess die ,planeten sich gleichfrmig bewegen auf einem ,kreise1 der in einem ,deferenzkreise rollte1 dessen ,zentrum sich in einem zur ,erde exzentrischen ,kreise bewegte4 ,der ,almagest ist im hchsten ,grade wertvoll1 einerseits durch die systematische ,durchfhrung der mathematischen ,theorie fr die ,himmelsbewegungen1 andrerseits durch die ,nachrichten ber die ,arbeiten des ,hipparch1 durch die vollstndige ebene ,trigonometrie und die fast vollstndige ,sphrische ,trigonometrie des rechtwinkligen ,dreiecks1 -- es fehlt nur die ,formel des ,djabir 7,geber7 #aa4 ,jahrh43 cos cos a sin und cot cot cos b4 ,die ,ableitung des ,additionstheorems fr den 7doppelten7 ,sinus1 das ,verhltnis der ,sehne zum ,radius1 grndete er auf den nach ihm benannten ,satz vom ,kreisviereck fr den ,spezialfall1 dass die eine ,seite der ,durchmesser ist4 ,von meinem subjektiven ,standpunkt aus gengt mir schon die ,tatsache1 dass der ,satz 7,halma #aac7 nach ,ptolemaios heisst1 um dessen ,autorschaft zu verwerfen4 ,er wird vermutlich in des ,hipparchs ,geraden im ,kreise gestanden haben4 ,auch als ,beobachter ist die ,wertung des ,ptolemaios in jngster ,zeit stark herabgegangen1 vgl4 den zit4 ,aufsatz von ,bjrnbo ber die fehlerhafte ,beobachtung der ,przession und die tadelnswerte ,korrektion der lteren ,beobachtungen4 ,doch ist seine ,entdeckung der ,przession des ,mondes1 der ,evektion1 nicht bestritten4 ,fr sein ,geographisches ,werk war er jedenfalls auch dem ,poseidonios verschuldet1 dagegen ist seine ,katoptrik das bedeutendste was das ,altertum auf diesem ,gebiet aufzuweisen hat4 ,sidenote3 ,parallelentheorie4 ,durch ,proklos p4 #aia wissen wir1 dass ,ptolemaios ein ,werk ber ,parallelentheorie geschrieben hat1 es ist1 wenn nicht das erste1 so doch eins der ersten aus der ,bibliothek1 welche die #e4 ,forderung ins ,leben gerufen hat4 ,der ,beweis des ,parallelenaxioms1 den ,proklos ,friedl4 ,s4 #cfe-ff gibt1 ist von ,proklos fehlerhaft kritisiert4 ,er ist nur in der ,form mangelhaft1 man muss bedenken1 dass ,ptolemaios wie ,poseidnios die ,parallelen als ,abstandslinien auffasst1 womit der zweite ,kongruenzsatz 7a1 b1 c7 die ,gleichheit des ,wechselwinkel ohne weiteres gibt4 ,sein ,beweis ,s4 #cfb des vom ,parallelenaxiom unabhngigen ,satzes3 wenn ein ,paar innerer ,winkel zwei ,rechte betrgt1 so sind die ,linien parallel ist leider noch immer in den deutschen ,lehrbchern blich1 whrend von ,euklid ,i1 #bg so schlagend einfach mit ,i1 #af bewiesen wird4 ,sidenote3 ,nikomachos von ,gerasa4 ,wir kehren jetzt zur ,zeit des ,menelaos zurck und wenden uns zu ,nikomachos von ,gerasa1 vermutlich nahe bei der im alten ,testament erwhnten ,stadt ,bozra4 ,wir sehen hier recht deutlich1 wie genau die ,entwicklung der ,mathematik mit den allgemeinen die ,zeit beherrschenden ,geistesstrmungen zusammenhngt4 ,um die ,zeit des ,beginns der christlichen ra waren die tiefer angelegten ,naturen der ,nchternheit der ,stoischen und ,epikureischen ,lehren satt1 die sich im ,skeptizismus bis zum unvernnftigen ,extrem berschlagen hatten4 ,schon ,aristoteles hat verglichen mit ,platon1 den ich meiner ,auffassung des ,grenzbegriffs gemss1 als die ,vollendung des ,pythagoreismus definieren knnte1 einen rationalistischen ,einschlag1 auf den sich die ,entwicklung der ,naturwissenschaften und der angewandten ,mathematik aufbaute1 und in den genannten ,philosophischen ,schulen trat das ideale ,element im ,geistesleben der ,menschheit immer mehr in den ,hintergrund1 bis es von den ,skeptikern geradezu geleugnet wurde4 ,gegen diese ,verflachung des ,seelenlebens erhub sich nun in mchtiger ,reaktion der neubelebte ,idealismus4 ,whrend die trostlosen realen1 die wirtschaftlichen und sozialen ,zustnde -- man denke nur an den zum ,ding im rmischen ,recht gewordenen ,sklaven -- die grossen ,massen des rmischen1 von ,prtoren und ,prtorianern ausgesogenen ,weltreichs fr die ,essischen ,lehren empfnglich machte und sich das ,juden-,christentum infolge seines ,sozialismus rapide unter ihnen verbreitete1 suchten die ,gebildeten in der ,rckkehr zum ,idealismus der alten ,schulen1 der ,pythagorer und des ,platons1 die ,befriedigung1 welche sie im wirklichen ,leben und in der ,philosophie1 die sich den faktischen ,zustnden angepasst hatte1 nicht fanden4 ,mit dem ,pythagoreismus lebt zugleich das ,interesse fr ,zahlentheorie1 fr ,arithmetik und fr ,zahlenmystik1 ,zahlentheologie -- 4 -- genannt1 wieder auf1 und findet in ,nikomachos seinen wichtigsten ,vertreter4 ,sidenote3 ,nikomachos1 ,introductio4 ,die ,theologoumenen sind in dem flschlich ,nikomachos zugeschriebenen ,sammelwerke nur fragmentarisch erhalten1 das #aedc in ,paris gedruckt ist4 ,weil das ,werk von usserster ,seltenheit1 ich glaube nur in einem ,exemplar vorhanden1 und doch von hchster ,bedeutung fr den ,pythagoreismus und die ,philosophie oder richtiger ,theologie der ,neupythagorer ist1 hat ,fr4 ,ast1 der verdienstliche ,platoforscher1 es #ahag zugleich mit dem ,hauptwerk des ,nikomachos1 der ,einfhrung in die ,arithmetik1 4 #ahag herausgegeben1 die #aech in ,paris vom selben ,verlag ediert war und ebenfalls sehr selten geworden4 ,gesttzt auf einen neuen ,codex aus ,zeitz hat dann #ahff ,r4 ,hoche die ,eisagoge ediert1 hchst bedauerlicher- und schwer begreiflicherweise ohne deutsche oder lateinische bersetzung4 ,das ,verdienst1 die jetzigen ,mathematiker auf ,nikomachos hingewiesen zu haben1 hat sich ,g4 ,f4 ,h4 ,nesselmann in seiner trefflichen ,algebra der ,griechen ,berl4 #ahdb erworben1 der ihm #cd ,seiten des knapp gehaltenen ,buches widmete4 ,er hat mit ,recht hervorgehoben1 dass die ,einfhrung in die ,arithmetik eine neue ,epoche der ,mathematik bezeichnet1 es ist eine wirkliche ,arithmetisierung der griechischen ,mathematik welche nach ,nesselmann vom #b4 ,jahrh4 n4 ,chr4 bis zum #ad4 ,maximus ,planudes gedauert hat4 ,wie bedeutend das ,werk des ,nikomachos den ,zeitgenossen erschien1 erhellt daraus1 dass es schon im #b4 ,jahrh4 ins ,lateinische von ,apulejus aus ,madaura bersetzt ist1 eine ,schrift die fast spurlos verloren gegangen ist1 vermutlich weil sie durch die ,bearbeitung des ,botius aus dem #f4 ,jahrh4 verdrngt ist4 ,apulejus ist fr uns insofern von ,wert1 als er uns die reizende ,erzhlung von ,amor und ,psyche1 ein ,mrchen auf orientalisch-mythologischer ,grundlage erhalten hat4 ,ob ,botius wirklich nach dem ,original oder nach der ,bearbeitung des ,apulejus gearbeitet1 scheint mir trotz der an den ,patrizier ,symmachos1 seinen ,erzieher1 gerichteten ,einleitung zweifelhaft4 ,botius hat auch die ,musikalische ,theorie der ,pythagorer ebenfalls nach ,nikomachos der die ,tonleiter bis zur zweiten ,oktave ausgedehnt hatte1 gegeben2 vergl4 ,g4 ,friedleins ,ausgabe der ,arithmetik1 der ,institutio musica nebst der sogen4 ,geometrie des ,botius1 dessen ,abacus 7,rechentisch7 mit den ,apices1 den ,staubziffern der ,westaraber so viel ,staub aufgewirbelt hat4 ,die vom ,mathematischen ,standpunkt aus minderwertige ,arbeit des ,botius ist schulgeschichtlich von hchster ,bedeutung1 denn sie ist es gewesen1 welche dem arithmetischen ,unterricht der ,klosterschulen zugrunde lag4 ,schon ,m4 ,cantor hat sich der ,ansicht des ,isidorus von ,sevilla1 der #fjj ,bischof von ,hispalis war und #fcf gestorben ist1 angeschlossen1 dass wir in der ,isagoge im wesentlichen das ,wissen der ,pythagorer und zwar der ,alt- und ,neupythagorer kodifiziert und systematisiert vor uns haben1 und in diesem ,sinne wird ,nikomachos richtig als der ,euklid der ,arithmetik gekennzeichnet4 ,der ,vergleich mit ,philolaos und dem oben zit4 ,werk des ,theon von ,smyrna zeigt1 dass es der ,gedankenkreis der ,pythagorer ist1 der uns hier bermittelt wird1 wenn auch das ,material durch einen an ,archimedes und den anderen ,grossen gebildeten ,mathematiker vermehrt ist4 ,sidenote3 ,nikomachos1 ,einleitung der ,introductio4 ,die ,einleitung ist sowohl von ,nesselmann1 als von ,cantor und ,loria bergangen und doch ist sie vielleicht das interessanteste4 ,ich werde sie an anderer ,stelle ganz geben1 hier hebe ich aus ihr hervor3 ,cap4 ,,iv1 ,hoche p4 #i2 die ,arithmetik1 ist dies die ,mutter der anderen ,wissenschaften nicht allein1 weil wir sagten1 dass sie in dem ,intellekt des gttlichen ,knstlers den brigen vorangegangen sei1 wie ein die ,welt ordnender und vorbildlicher ,plan1 auf den gesttzt der ,werkmeister das ,ganze etwa wie auf eine ,vorlage und ein erstgeprgtes ,vorbild das aus ,materie ,geschaffene in schne ,ordnung brachte und bewirkte1 dass es den richtigen ,zweck erreichte1 sondern auch weil sie von ,natur den anderen vorangeht1 insofern sie die andern aufhebt1 aber nicht von ihnen aufgehoben wird4 7,archytas47 ,also eine in ,zahlen gegebene ,praestabilierte ,harmonie4 -- ,ferner3 ,nikomachos unterscheidet ,grssen und ,mengen1 ,cap4 ,,ii4 ,grssen sind in einer ,vorstellung zusammengefasst 77 und kontinuierlich 7 ein ,synonym fr 71 ,mengen sind diskret 77 und in ,nebeneinanderstellung 747 wie ein ,haufen4 ,dann fhrt er fort3 da die ,menge1 7,anzahl7 und die ,grsse ihrer ,natur nach notwendigerweise unendlich ist1 7die ,menge von einer bestimmten ,wurzel der ,eins ausgehend1 lsst sich ins ,unendliche fortsetzen1 die ,grsse von einer bestimmten ,ganzheit aus geteilt1 hat keinen letzten ,teil und erstreckt sich dadurch ins ,unendliche7 die ,wissenschaften aber durchaus ,wissen vom ,endlichen und niemals vom ,unendlichen sind1 so ist wohl klar1 dass es von der ,grsse und der ,menge schlechthin keine ,wissenschaft geben wrde 7denn unbestimmt sind beide1 die ,menge in bezug auf ,vermehrung1 die ,grsse in bezug auf ,verminderung7 sondern nur in bezug auf etwas von beiden ,abgegrenztes1 und zwar von der ,menge als begrenzter ,vielheit und von der ,grsse als begrenzter ,grsse4 ,hier sieht man1 wie klar das ,kontinuittsproblem erfasst ist4 ,noch bemerke ich1 dass der so berhmte ,ausdruck3 ,quadrivium1 fr die #d ,wissenschaften ,arithmetik1 ,musik1 ,geometrie1 ,astronomie 7 ist nicht1 wie ,nesselmann sagt1 ,trigonometrie1 sondern ,astronomie71 der von ,botius aus das ,ideal hherer ,bildung bezeichnete1 eine wrtliche bersetzung von ,kap4 ,,iv1 ,hoche #i ist4 ,archytas1 ,harmonik4 ,es schliesst sich an die ,einleitung die ,definition der ,zahl an1 welche wiederum zeigt1 dass die ,dreiteilung des ,zahlbegriffs alt pythagoreisch 7platonisch7 ist4 ,die ,zahl ist entweder ,anzahl 7,kardinalzahl1 7 oder ,ordnungszahl 7 7 oder ,masszahl 7relative ,zahl1 der aus ,einheiten zusammengesetzte ,strom der ,wievielheit74 ,sidenote3 ,nikomachos1 ,introd4 ,buch #a4 ,das #a4 ,buch wiederholt nur von ,philolaos1 ,euklid und ,eratosthenes gegebenes1 ,kap4 ,,xiii wird das ,sieb des ,eratosthenes beschrieben4 ,das ,diagramm im ,codex von ,zeitz ist nicht nur eine ,primzahlen- sondern zugleich eine ,faktorentabelle1 ,kap4 ,,xix1 ,hoche p4 #ea1 findet sich dann das erste ,diagramm des kleinen ,einmaleins in der uns gelufigen ,form3 ---------------------------------------- - ---------------------------------------- ---------------------------------------- ---------------------------------------- ---------------------------------------- ---------------------------------------- ---------------------------------------- ---------------------------------------- ---------------------------------------- ---------------------------------------- ---------------------------------------- ,sidenote3 ,nikomachos1 ,introd4 ,buch #b4 ,weit bedeutender ist das zweite ,buch1 es enthlt eine ganz achtbare ,zahlentheorie auf altpythagoreischer ,grundlage1 wie sich ,nikomachos1 man vgl4 ,a4 ,boeckhs ,philolaos1 durchaus auch in seiner ,philosophie ganz eng an ,philolaos anschliesst4 ,zunchst kommen ,betrachtungen ber gewisse1 schon den ,altpythagorern gelufige ,beziehungen zwischen ,ketten von geometrischen ,reihen desselben ,exponenten1 die im ,kap4 #d aber nichts ,geringeres enthalten als den ,binomischen ,satz1 und zwar im ,grunde nach demselben ,bildungsgesetz1 welches im sog4 ,pascalschen ,dreieck angewandt wird4 ,es folgt dann die ,lehre von den figurierten ,zahlen1 von denen die ,dreieckszahlen 7n 9999ueber #b7 und die ,viereckszahlen1 die ,quadrate1 sowie die ,tetraederzahlen 7n 9999ueber #c7 und ,wrfelzahlen1 ,kuben1 jedenfalls allbekannt waren4 ,aber die ,lehre von den figurierten ,zahlen 77 ist bei ,nikomachos1 der an ,hypsikles einen ,vorgnger hatte1 sehr ausfhrlich behandelt1 und sie spielte1 man sehe das so wichtige ,werk ,r4 ,baltzers1 ,elem4 d4 ,math41 von da ab bis in die ,mitte des #ai4 ,jahrh4 eine grosse ,rolle auch im ,elementarunterricht4 ,die p-te ,polygonalzahl ist von der ,form n 7p - #b77n 9999ueber #b7 und der ,gnomon im ,heronschen ,sinne der von n auf 7n #a7 berfhrt ist #a 7p - #b7n2 die ,figur zeigt die #e-;,ecke der ,seiten #a1 #b1 #c1 #d1 #e4 x-----x-----x-----x-----x _/ _/ _/ x x _/ _/ x-----x-----x-----x _/ _/ x _/ x _/ _/ _/ x x _/ _/ x _/ x-----x-----x x _/ _/ _/ _/ x _/ x _/ _/ _/ x _/ x x x _/ _/ x _/ x-----x x _/ _/ x _/ x _/ x x x ,die n-te 7p #a7-;,eckzahl ist gleich der n-ten p-,eckzahl vermehrt um die 7n - #a7te ,dreieckszahl4 ,es handelt sich1 wie man sieht1 um ,summation arithmetischer ,reihen erster ,ordnung4 ,interessant ist der ,satz ,kap4 #bj3 n#c n7n - #a7 #bk - #a wo k von #a bis n geht4 ,nicht minder interessant ist ,kap4 #g1 wo die ,definitionen des ,platon und ,aristoteles ber ,punkt1 ,linie1 ,flche1 zwar vereinigt werden1 aber die ,platonische benutzt wird1 um aus dem ,ursprung der vorhergehenden die folgenden ,zahlen zu definieren2 die ,flchenzahl ist ,summe der 7vorhergehenden7 ,linienzahlen1 bezw4 ,reihe von ihnen1 die ,krperzahl wiederum von ,flchenzahlen4 ,sidenote3 ,proportionenlehre4 ,mit ,kapitel #ba beginnt dann die ganz ausfhrliche ,lehre von den ,proportionen1 neu ist vielleicht die ,lehre von der vollkommensten1 der musikalischen a 3 7a b7_/#b #b;ab_/7a b7 3 b z4 ,b4 #f_/i #h_/ab welche ,pythagoras1 wie ,jamblichos sagt1 aus ,babylon nach ,griechenland gebracht hat4 ,mit ,unrecht tadelt ,nesselmann die ,definition des ,verhltnis bei ,nikomachos2 sie heisst3 ,verhltnis 71 ratio7 ist das gegenseitige ,enthaltensein zweier bestimmter ,grssen1 denn ist bei ,nikomachos und allgemein der technische ,ausdruck fr die fr die ,messung der einen durch die andere4 ,aus dem ,rsum ,nesselmanns hebe ich ,no4 #a hervor3 ,bei ,nikomachos erscheint die ,arithmetik zum ersten ,mal frei von den ,fesseln geometrischer ,vorstellungen1 mit denen sie bei ,euklides noch behaftet ist4 7,aber kaum mehr bei ,heron47 ,sidenote3 ,theon4 ,auch ,nikomachos teilt die altpythagorische ,ansicht1 dass die unzerlegbare ,eins keine ,zahl sei4 ,diese ,ansicht hat sich von ,botius bis in die ,rechenbcher des #ah4 ,jahrh4 gehalten1 wenn ,nikomachos sie auch nicht so klar ausgesprochen hat1 wie der vielleicht etwas ltere ,astronom ,theon von ,smyrna in seinem schon mehrfach erwhnten ,werk 2 was man an ,mathematischem wissen muss1 um ,platon zu verstehen4 ,erhalten sind grosse ,fragmente der ,arithmetik1 der ,musik1 d4 h4 der theoretischen ,lehre von den ,intervallen und dem ,kontrapunkt1 sowie der ,astronomie1 #ahib von ,j4 ,dupuis ,griechisch und ,franzsisch ediert4 ,in der ,astronomie hngt er von dem ,peripatetiker ,adrastos ab1 der u4 a4 einen ,kommentar zum ,timaios verfasst hat4 ,erwhnung verdient ,theon nur1 weil sich bei ihm die ,kettenbruchentwicklung der #b findet1 die sich auch mit einer ,nikomachischen ,formel berhrt1 die selbst wieder seltsam an f7x #b;dx7 f7x7 #b;f7x7dx f7x7dx#b erinnert1 die ihrerseits wieder den ,keim zu einer elementaren1 wenn auch nicht strengen ,ableitung der ,taylorschen ,reihe birgt4 ,einen ,weg der weder fr ,theon noch einen andern ,pythagorer gangbar war1 der aber geistvoll ist1 hat der ,norweger ,t4 ,bergh1 ,schlm-,cantor #ca1 ,s4 #ace angegeben4 ,geht man von einem gleichschenklig rechtwinkligen ,dreieck aus1 dessen ,katheten n-#a und n-#a sind und verlngert beide ,katheten um n-#a und verbindet die freien ,endpunkte1 so ist n n-#a n-#a und dn #bn-#a n-#a und dies sind die ,prkursionsformeln fr die ,nherungswerte des ,kettenbruchs #b 7#ab71 wenn man #a #a #a setzen knnte wie ,theon tut4 ,viel wahrscheinlicher ist es1 dass wir es hier mit altem ,gut der ,pythagorer zu tun haben1 bezw4 der ,platoniker und dass sie nach ,auflsung der ,diophantischen ,gleichung x#b y#b z#b sich an die ,gleichung x#b - #by#b #a gemacht haben4 ,sidenote3 ,jamblichos1 ,thymaridas4 ,ich schliesse hier gleich ,jamblichos geboren etwa #ccj in ,chalkis in ,coelesyrien an1 der als ,philosoph der ,stifter der sogen4 ,syrischen ,abart des ,neupythagoreismus oder ,neuplatonismus ist1 und der ein grosses ,werk in #aj ,bchern 1 ,sammlung der ,pythagorischen ,lehren1 geschrieben1 deren erstes ,buch der ,roman3 das ,leben des ,pythagoras1 ist und deren #d4 ,buch die ,erluterungen zu ,nikomachos ,arithmetik wichtig ist1 erstens fr das ,verstndnis des ,nikomachos und zweitens weil darin beilufig das ,epanthema d4 h4 ,blte des ,thymaridas berliefert wird1 mglicherweise eines ,altpythagorers1 obwohl der ,name ,blte indische ,reminiscenzen weckt1 wo poetische und phantastische ,bezeichnungen gang und gbe waren1 und ferner das gnzliche ,fehlen jeder geometrischen ,einkleidung auf eine erheblich d4 h4 mindestens #c bis #d ,jahrhunderte sptere ,zeit weisen4 ,die ,regel selbst ist von ,nesselmann1 trotz des schlechten ,textes und der schlechten bersetzung des ,tenulius der #affh den ,kommentar ediert hat1 vllig richtig gestellt ,sind x y,i y,,ii y,,iii y,,iv etc4 eine ,anzahl unbestimmter 7,grssen71 und ist x yk a d4 h4 bestimmt 771 und x yk bk1 so ist x 7 7bk - ak77_/7n - #a74 ,das von mir mehrfach als ,gesetz fr ,datierungen angefhrte ,prinzip auf den ganzen gedanklichen ,zusammenhang zu sehen1 bestimmt mich auch den ,thymaridas in die ,zeit der ,arithmetisierung der ,mathematik zu setzen4 ,von eigener ,mathematik des ,jamblichos wren etwa die ,stze n#b n #b7a #b 444 n - #a7 zu erwhnen4 ,eine moderne1 philologische ,ausgabe des ,kommentars ist #ahid von ,i4 ,pistelli gemacht worden1 den als arithmetisches ,werk ,nesselmann sehr ausfhrlich ,s4 #bcf-bdb behandelt hat4 ,sidenote3 ,plotin4 ,auch die ,philosophie des ,jamblichos1 obwohl ihn ,proklos im ,kommentar zum ,timaios den ,gttlichen nennt und obwohl der ,kaiser ,julianus ,apostata fr ihn schwrmte1 ist nur eine phantastische und vielleicht absichtlich unklar gehaltene ,ausfhrung der ,lehren des ,porphyrios oder vielmehr des ,plotin1 interessant wre es allerdings1 den babylonischen und besonders den indischen ,einflssen bei ,jamblichos nachzugehen1 z4 ,b4 fr die ,rolle1 welche ,opfer und ,gebet in seiner ,lehre spielen4 ,plotin den man vielleicht statt ,neuplatoniker den neuen ,platon nennen knnte1 ist das geistige ,haupt der ,schule und durch seinen ,einfluss auf ,augustinus1 den grossen kirchlichen ,neuplatoniker1 den ,plotins ,lehre vom ,snder zum ,heiligen wandelte1 kulturgeschichtlich von grsster ,bedeutung1 und ich bedaure aufrichtig m4 ,h41 dass ich fr ,plotin zur ,zeit nicht ber ,quellenstudien verfge4 ,plotin war aber auch mathematisch gebildet und gab in ,rom mathematischen ,unterricht1 und ,augustins ungeheurem ,einfluss auf die ,abendlndische ,kirche wenigstens von #djj-abjj danken wir die ,bercksichtigung der ,arithmetik als ,wissenschaft in den ,kathedralschulen4 ,plotin ist #bjb oder #bje in ,lykopolis in gypten 7,siwet ,assiut7 geboren1 seine philosophische ,bildung hat er in ,alexandrien erhalten1 dem ,brennpunkt des wissenschaftlichen ,lebens in der ,schlussperiode der antiken ,welt4 ,dort weilte er vom #ah4 bis #bh4 ,lebensjahre als ,schler des ,neuplatonikers ,ammonios1 ,saccas1 d4 h4 der ,lasttrger genannt4 ,dieser hat wie es scheint nichts geschrieben1 aber wie bedeutend er war1 zeigen seine ,schler1 ,longin1 ,origenes und ,plotin1 der von allen anderen ,lehrern unbefriedigt1 zehn ,jahre in seiner ,schule blieb4 ,sidenote3 ,philon von ,alexandria4 ,mehr noch als dem ,ammonios verdankte ,plotin den ,schriften ,philons4 ,philon1 etwa von #bh v4 ,chr4 bis #ej n4 ,chr4 war zwar usserlich strenger ,israelit1 aber er hatte in die heiligen ,schriften des ,judentums eine ,symbolik hineininterpretiert1 welche seiner eigenen ,philosophie oder richtiger ,religion entsprach4 ,unter dem ,einfluss stoischer 7,heraklitischer7 essischer und christlicher ,lehren1 kann man die seine als eine ,lehre von der ,zweieinigkeit ,gottes und des ,logos1 der zugleich ,heiliger ,geist und ,gottes ,sohn1 bezeichnen4 ,die ,symbolische ,deutung der heiligen ,schriften1 welche sich im gewissen ,sinne schon bei ,platon und ,aristoteles und ihren ,schlern findet1 die den ,konflikt mit der ,volksreligion vermeiden wollten1 hat sich von ,philon ab bis heute in der ,theologie erhalten4 ,von ,philon hat ,plotin die ,askese und die ,ekstase1 d4 i4 die ,vereinigung mit ,gott oder ,erfassung 77 ,gottes4 ,dieses ,gottwerden der ,menschen durch ,kasteiung1 ,gebet und ,busse1 weist wiederum nach ,indien1 wo solche gottgewordene ,menschen noch heute verehrt werden4 ,und auch in der ,allgemeinheit und damit ,leerheit des eigentlichen ,gottesbegriffs wurzelt ,plotin in ,philon4 ,sidenote3 ,plotin4 ,um #bdc nahm ,plotin an dem ,feldzug ,gordian ,,iii4 gegen die ,parther teil1 wozu ihn das ,interesse an der persischen ,religion1 an dem was ,zarathustra sprach1 antrieb4 ,in der ,askese und ,ekstase und auch in dem ,dualismus zwischen ,ormuz und ,ahriman fanden sich enge ,beziehungen zu seinen eigenen ,gedanken4 ,nach dem unglcklichen ,ausgang des ,feldzugs ging er nach ,rom1 und er muss schon damals berhmt gewesen sein1 da er in der ,weltstadt zahlreichen ,zulauf fand und den ,kaiser ,galienus selbst zu seinen ,schlern zhlte4 ,in ,rom lehrte er von #bdd-bfh1 dann zog er sich schwer leidend auf ein ,landgut bei ,minturnae in ,campanien zurck1 wo sich seine ,seele aus ihrem ,krper befreite4 ,die ,vorlesungsnotizen1 welche ,plotin etwa mit #fj ,jahren niedergeschrieben1 wurden in seinem ,auftrag von seinem ,lieblingsschler ,porphyrios redigiert und in #f ,enneaden d4 h4 in #f ,bchern zu #i ,abschnitten herausgegeben4 ,der wesentliche ,unterschied zwischen ,plotin und ,platon liegt in der ,ideenlehre4 ,die ,ideen1 die bei ,platon aus der ,erfahrung der ,einzelnen abstrahierte grundlegende ,konzeptionen der gesamten ,vernunft der ,menschheit sind1 welche als solche ewige ,dauer und regulative ,kraft besitzen1 werden zu ,ideen oder ,gedanken a priori der von der ,gottheit ausstrahlenden ,vernunft1 des ,logos bei ,philo1 des ,nos 77 bei ,plotin4 ,die ,emanation stellt sich ,plotin etwa vor1 wie wir die ,radiumemanationen4 ,die ,gottheit selbst bleibt unbewegt und ohne ,teilnahme1 an dem was sie ausstrahlt1 sie ist das ,eine schlechtweg1 das der ,pythagorer und steht so hoch ber uns1 dass wir eigentlich gar nichts von ihr aussagen knnen als jene ,ausstrahlung4 ,bei den spteren ,neuplatonikern1 insbesondere bei ,proklos ist der ,begriff der ,gottheit so leer geworden1 dass er besser als mit der ,eins mit der ,null verglichen werden knnte4 ,der ,nos selbst aber zeigt schon eine ,entzweiung1 eine ,trennung in ,denkkraft und ,gedanken4 ,abbild und ,erzeugung des ,nos1 der von ,gott emanierenden ,weltvernunft1 ist die ,psyche und sie1 die ,seele1 erzeugt1 mittelst des ,substrats der ,materie1 der ,hyle1 die sie durchdringt wie etwa das ,licht ein ,medium1 die ,krperwelt1 an deren ,leiden oder richtiger ,reizungen die wahrnehmende ,empfindung eigentlich keinen ,anteil hat4 ,da die ,psyche ,funktion der ,vernunft und diese wieder ,funktion ,gottes ist1 so ist es dem ,menschen gegeben nach hnlichkeit mit ,gott zu streben und darin liegt die ,tugend4 ,ja durch ,abtten des ,sinnlichen und vlliges ,versenken in die religise ,betrachtung des ,einen kann es gelingen zur ,ekstase1 d4 h4 zur ,vereinigung mit ,gott zu kommen und in diesem ,zustand war ,plotin nach ,angabe des ,porphyrios viermal4 ,die spteren ,neuplatoniker1 wie ,apollonios von ,thyana und ,jamblichos1 knpften an diesen ,zustand1 der etwa dem entspricht1 was die heutigen ,mystiker ,trans nennen an1 um die ,mglichkeit des ,prophezeiens und der ,wundertaten zu begrnden4 ,ich mchte noch hervorheben1 dass die ,quelle der ,schopenhauerschen sthetik eigentlich bei ,plotin liegt4 ,nach jenem liegt das ,wesen der ,kunst in der intuitiven ,erfassung der im ,objekt zur ,erscheinung kommenden ,idee1 d4 h4 der bestimmten ,abstufung des ,willens an sich1 losgelst von jeder ,beziehung auf das individuelle erkennende ,subjekt1 und der ,wert der knstlerischen ,betrachtung darin1 dass das ,ixionsrad des eigenen ,wollens stille steht und wir vor dem ,schnen und durch das ,schne zum reinen willenlosen ,subjekte der ,erkenntnis werden4 ,plotin sagt1 ,enneade ,v1 #ha3 ,nicht in der blossen ,symmetrie1 sondern in der ,herrschaft des ,hohen ber das ,niedere1 der ,ideen ber den ,stoff1 der ,seele ber den ,leib1 der ,vernunft und des ,guten ber die ,seele1 liegt das ,wesen der ,schnheit4 ,sidenote3 ,porphyrios4 ,porphyrios hat bei ,plotin auch ,mathematik gelernt1 er wird von ,proklos des fteren erwhnt1 ich fhre ,s4 #caa den ,beweis von ,i #ah an3 ,der grsseren ,seite liegt der grssere ,winkel gegenber1 den ich unsern ,schulen wieder gewinnen mchte3 ,wenn das ,dreieck und 1 so mache man mit gleich 1 dann ist gleichschenklig und ,winkel und noch kleiner als nach ,i1 #af1 dem ,satz vom ,aussenwinkel4 ,sidenote3 ,diophant4 ,den ,schluss und zugleich den ,gipfel der ,hellenistischen ,arithmetisierung der ,mathematik bildet ,diophantos von ,alexandrien4 ,seine bedeuten den durch eine weite ,kluft von allem anderen getrennten ,hhepunkt dessen1 was die ,griechen auf arithmetischem ,gebiet geleistet haben4 ,sein ,werk ist so einzigartig1 dass es keineswegs ausgeschlossen ist1 dass ,indische und ,babylonische ,einflsse wirksam gewesen sind4 ,seine ,lebenszeit ist wahrscheinlich das ,ende des #d4 ,jahrhunderts nach ,christi1 wie ,nesselmann l4 c4 festgestellt hat4 ,dass ,pappos ihn nicht erwhnt1 kann ich mir nur dadurch erklren1 dass er nach ,pappos geschrieben4 ,alles was wir von ihm wissen1 steht im ,epigramm #ai der von ,maximus ,planudes1 einem byzantinischen ,mnch1 aus lteren ,exzerpten gesammelten ,anthologie3 ,hier das ,grabmal deckt ,diophant1 ein ,wunder zu schauen1 ,durch arithmetische ,kunst lehrt sein ,alter der ,stein4 ,knabe zu sein gewhrte ein ,gott ihm ein ,sechstel des ,lebens2 ,noch ein ,zwlftel dazu1 spross auf der ,wange der ,bart4 ,und ein ,siebentel mehr1 sieh ,hymens ,fackel entbrannte1 ,fnf der ,jahre darnach1 teilt er ein ,shnlein ihm zu4 ,ach unglckliches ,kind6 ,halb hatte das ,alter des ,vaters ,es erreicht1 da nahm's ,hades der ,schaurige auf4 ,noch vier ,jahre ertrug er den ,schmerz1 der ,wissenschaft lebend1 ,und nun knde das ,ziel1 welches er selber erreicht4 ,also mit #cc ,jahren verheiratet und mit #hd gestorben4 ,sidenote3 ,fermatsche ,satz4 ,so berhmt ,diophant als ,arithmetiker heute ist1 so wenig wurde sein ,werk von den ,griechen der folgenden ,zeit verstanden1 nur ganz wenige und verstmmelte ,handschriften seines ,werkes sind erhalten1 alle1 auch die jngst gefundenen vom selben ,archetyp stammend4 ,ein einziger ,grieche1 der schon genannte ,maximus ,planudes1 der in der ersten ,hlfte des ,,xiv4 ,jahrh4 lebte1 hat ,scholien zu den beiden ersten ,bchern geschrieben4 ,dagegen haben sich die ,araber verhltnismssig frh des ,diophant bemchtigt und kein geringerer als ,abul ,wafa1 der die ,mondvariation festgestellt hat1 bersetzte die ,schrift gegen ,ende des #aj4 ,jahrh4 ,das bisher noch nicht aufgefundene ,werk findet sich vielleicht auch noch in ,leyden4 ,in ,europa hat zuerst ,regiomontan1 decus ,germaniae1 wie ihn ,petrus ,ramus nennt1 #adfd zu ,venedig einen ,diophant-,codex gesehen4 ,die erste zwar mangelhafte1 aber vollstndige bersetzung ins ,lateinische verffentlichte #aege ,wilhelm ,xylander oder ,holzmann zu ,augsburg1 sie ist eine bibliographische ,raritt4 ,die erste ,textausgabe mit lateinischer ,version und vielen ,zustzen und ,erluterungen rhrt von ,gaspard ,bachet1 sieur de ,mziriac her1 -- ,paris #afbb1 der durch seine ,problmes plaisants et dlectables 7#afab7 so bekannt ist4 ,eine zweite ,ausgabe von ,bachets ,arbeit veranstaltete ,s4 ,fermat2 die ,ausgabe ist an sich sehr mangelhaft1 aber sie enthlt die berhmten ,randbemerkungen seines ,vaters ,pierre ,fermat1 ,frankreichs grssten ,mathematikers1 darunter den berhmten ,fermatschen ,satz3 ,die ,gleichung xn yn zn ist wenn n #b nicht in ganzen 7rationalen7 ,zahlen lsbar4 ,diese ,anmerkungen haben die moderne ,zahlentheorie1 die ,arithmetica sublimior wie ,gauss sie nannte1 geschaffen4 ,eine neue sehr sorgfltig redigierte ,ausgabe ist von ,p4 ,tannery #ahic geschaffen4 ,g4 ,wertheim hat #ahij eine tadellose deutsche bersetzung der ,arithmetik und der ,schrift ber ,polygonalzahlen des ,diophant und der ,anmerkungen ,fermats gegeben4 ,von den #ac ,bchern1 welche ,diophant selbst in dem ,einleitungsschreiben an einen gewissen ,dionysios erwhnt1 sind uns in den ,handschriften nur #f erhalten1 aber die allgemeine ,ansicht geht dahin1 dass das ,verlorene sich im wesentlichen nur auf die ,behandlung der gemischt quadratischen ,gleichungen bezogen habe und wissenschaftlich der ,verlust zu verschmerzen4 ,dagegen scheint der ,verlust eines andern ,werkes der ,porismata 7vergl4 ,euklid7 schwerer zu wiegen1 wenigstens nach dem ,satz zu urteilen1 den ,diophant selbst zitiert3 die ,differenz zweier 7rat47 ,kubikzahlen 7a und b7 ist stets die ,summe zweier 7rat47 ,kubikzahlen4 ,von ,vieta gelst3 x a7a#c - #b;b#c7_/7;a#c b#c72 y b7#b;a#c - b#c7_/7;a#c b#c74 ,das erste was wir aus den ,arithmetica hervorheben1 ist dass bis auf eine einzige vermutlich eingeschobene ,aufgabe ,v1 #ac1 ,wertheim ,s4 #bji niemals die ,zahlen seiner ,aufgaben durch ,linien oder sonst geometrisch versinnlicht sind4 ,er spricht zwar oft von rechtwinkligen ,dreiecken1 aber er meint stets drei ,zahlen a1 b1 c1 welche der ,gleichung a#b b#b c#b gengen4 ,zweitens gehen auf ,diophant die nach ihm genannten ,aufgaben der unbestimmten ,analytik zurck1 obwohl eine diophantische ,gleichung in unserem ,sinne bei ihm nicht vorkommt4 ,erst ,bachet hat die ,gleichung ax by c allgemein in ganzen ,zahlen aufgelst4 ,diophant begngt sich mit rationalen ,zahlen und was die ,hauptsache1 er gibt immer nur eine ,lsung4 ,das was speziell an indischen ,einfluss denken lsst1 liegt erstens in der ,systemlosigkeit und zweitens darin1 dass eigentlich1 wenn man vom ersten ,buch absieht1 der ,lehre von den gewhnlichen ,gleichungen ersten ,grades1 nirgends allgemeine ,methoden vorkommen1 sondern jede ,aufgabe durch eigene oft sehr merkwrdige ,kunstgriffe gelst wird4 ,oft ist die ,aufgabe allgemein gefasst und wird durch willkrliche ,annahmen eingeschrnkt4 ,ganz eigenartig ist auch die ,bezeichnung bei ,diophant2 vergl4 ,nesselmann l4 c4 ,kap4 #g4 ,fr die ,unbekannte die bei ihm die ,zahl heisst1 hat er ein ,zeichen oder auch 1 das man frher fr das ,schlusssigma hielt4 ,t4 ,l4 ,heath1 ,diophantos of ,alex4 ,cambr4 #ahhe hat mit guten ,grnden behauptet1 dass es die ,abbreviatur von ist4 ,das ,quadrat der ,unbekannten1 unser x#b heisst wie gewhnlich 1 ,zeichen 2 x#c desgleichen 1 ,zeichen 1 x#d bei ihm wie durch die ,metrika nachgewiesen bei ,heron3 ,biquadrat 1 x#e 1 x#f 1 4 ,bestimmte ,zahlen 77 heissen 1 ,zeichen 1 zum ,unterschiede von den den zunchst unbestimmten1 also wie bei ,jamblichos1 #a_/x heisst 2 #a_/x#b u4 s4 f4 ,kein ,zeichen bedeutet die ,addition1 welche damals also noch als die ,hauptoperation galt1 sie heisst 2 die ,subtraktion heisst 1 ,zeichen ein umgekehrtes also 9999symbol oder 4 ,bei 7x - a77x - b7 findet sich die ,regel3 ,minus ,minus ist plus 74 ist 71 doch schliesst ,diophant negative ,zahlen wie auch irrationale ,zahlen prinzipiell aus4 ,cantor sagt mit ,recht1 dass sich bei ,diophant schon eine hoch entwickelte ,buchstabenrechnung findet4 ,immerhin ist ihr die ,vieta'sche sehr berlegen4 ,ich gebe nach ,cantor die ,gleichung #ajx #cj #aax #ae4 7,unbekannte nun zehn und ,einheiten #cj sind gleich ,unbekannten #aa und ,einheiten #ae47 ,m4 ,h4 ,cantor hat wiederum recht1 wenn er sagt dies ist eine ,stenographie aber noch keine ,symbolik4 ,die ,gleichheit wird brigens oft nur durch ausgedrckt4 ,sidenote3 ,diophant1 ,beispiele4 ,als ,beispiel ,n4 #a gebe ich ,ihnen ,i1 #i ,werth4 #ae4 ,von zwei gegebenen ,zahlen eine und dieselbe ,zahl zu subtrahieren1 so dass die erhaltenen ,reste in einem gegebenen ,verhltnis stehen4 ,es muss jedoch dieses ,verhltnis grsser sein als das in welchem die grssere der beiden gegebenen ,zahlen zur kleineren steht4 ,die ,bedingung ist ntig damit x #j wird4 ,es soll z4 ,b4 von #bj und #ajj dieselbe ,zahl abgezogen werden und so gewhlt werden1 dass der grssere ,rest das #f;fache des kleineren ist4 #ajj - x1 #bj - x die ,reste1 #abj - #fx #ajj - x die ,gleichung4 ,wird die abzuziehende ,grsse auf beiden ,seiten addiert und sodann ,gleiches vom ,gleichen subtrahiert1 so erhlt man #ex #bj1 x #d4 ,es folgt die ,probe1 man kann wohl sagen bedauerlicherweise4 ,beispiel #b3 ,i1 #cb1 ,w4 #cg4 ,zwei so beschaffene ,zahlen zu finden1 dass ihre ,summe #bj und die ,differenz ihrer ,quadrate #hj1 7auch diese ,aufgabe ist allgemein gestellt und wird am ,beispiel allgemein gelst74 ,wir setzen die ,differenz beider ,zahlen #bx1 so wird die grssere x #aj1 die kleinere #aj - x betragen4 ,nun ist noch zu bewirken1 dass die ,differenz ihrer ,quadrate #hj ist1 sie ist aber #djx1 also die grssere #ab1 die kleinere #h4 ,,ii1 #i4 ,w4 #eb4 ,zweite ,lsung der ,aufgabe eine gegebene ,quadratzahl 7#af71 in zwei ,quadrate zu zerlegen4 x sei die eine ,seite1 die andere gleich einem um die ,seite des gegebenen ,quadrats verminderten beliebigen ,vielfachen von x1 etwa #bx - #d1 x #af_/e1 y #ab_/e4 ,zu dieser ,aufgabe bemerkt ,fermat am ,rand3 ,dagegen ist es ganz unmglich1 einen ,kubus in zwei ,kuben1 ein ,biquadrat in #b ,biquadrate und allgemein irgend eine ,potenz ausser dem ,quadrat in zwei ,potenzen von demselben ,exponenten zu zerfllen4 ,hierfr habe ich einen wahrhaft wunderbaren ,beweis entdeckt1 aber der ,rand ist zu klein ihn zu fassen4 -- ,m4 ,h4 es gibt seit #bjj ,jahren wohl keinen wirklichen ,mathematiker1 der nicht versucht hatte1 den ,fermatschen ,satz zu beweisen1 aber es ist selbst ,euler1 ,dirichlet und ,kummer nicht gelungen4 ,kummer hat mit der ad hoc geschaffenen ,theorie der idealen ,primzahlen den ,satz bewiesen1 mit ,ausnahme der sogn4 ,bernoullischen ,zahlen4 ,aber dass ,fermat sich getuscht habe1 ist beinahe ausgeschlossen4 ,,iii1 #bb4 ,vier ,zahlen der ,beschaffenheit zu finden1 dass das ,quadrat ihrer ,summe ein ,quadrat bleibt1 wenn jede der vier ,zahlen zu ihm addiert oder von ihm subtrahiert wird4 ,d4 h4 also s#b x2 s#b y2 s#b z2 s#b u sollen ,quadrate sein4 ,ich gebe die ,lsung dieser wahrlich nicht leichten ,aufgabe1 die sich zu stellen schon ,mut erfordert1 nach ,wertheim #aaj ff41 sie hat wie der ,zusatz ,fermats beweist sein ,interesse in hohem ,grade erregt und ihn u4 a4 zu dem ,satz gefhrt3 eine ,primzahl von der ,form #dn #a ist nur einmal ,hypotenuse eines rechtwinkligen ,dreiecks1 ihr ,quadrat ist es zweimal1 ihr ,kubus dreimal1 ihr ,biquadrat viermal usw4 in inf4 ,lsung3 ,in jedem rechtwinkligen ,dreieck bleibt das ,quadrat ber der ,hypotenuse ein ,quadrat1 wenn man das doppelte ,produkt beider ,katheten zu demselben addiert oder subtrahiert4 ,daher suche ich zunchst vier rechtwinklige ,dreiecke mit gleichen ,hypotenusen2 das ist aber dasselbe wie die ,aufgabe3 ein beliebiges ,quadrat viermal in je #b ,quadrate zu teilen und wir haben schon 7,,ii1 #aj7 gelernt1 ein gegebenes ,quadrat auf unzhlig viele ,arten in zwei ,quadrate zu zerlegen4 ,wir nehmen also zwei rechtwinklige ,dreiecke1 deren ,seiten in den kleinsten ,zahlen ausgedrckt sind1 wie etwa #c1 #d1 #e und #e1 #ab1 #ac4 ,multiplizieren wir jetzt alle ,seiten eines jeden mit der ,hypotenuse des andern1 so wird das erstere die ,seiten #ci1 #eb1 #fe haben und das zweite die ,seiten #be1 #fj1 #fe1 und wir erhalten zwei rechtwinklige ,dreiecke mit gleichen ,hypotenusen4 ,ihrer ,natur nach lsst sich ferner die ,zahl #fe in je #b ,quadrate zweimal zerfllen1 nmlich in #af und #di sowie in #fd und #a4 ,dies rhrt daher1 dass #fe durch ,multiplikation von #ac und #e entsteht von denen jede sich in #b ,quadrate zerlegen lsst4 3 7a#b b#b77;c#b d#b7 7ac bd7#b 7ad - bc7#b 7ad bc7#b 7ac - bd7#b1 diese ,formel aus der ,theorie der quadratischen ,formen1 das ist die ,quelle der ,aufgabe4 ,ich nehme nun die ,seiten der ,quadrate #di und #af nmlich #g und #d und bilde vermittelst dieser das rechtwinklige ,dreieck1 dasselbe hat die ,seiten #cc1 #ef1 #fe a#b - b#b2 #b;ab2 a#b b#b4 ,ebenso nehme ich die ,seiten der ,quadrate #fd und #a nmlich #h und #a1 das rechtwinklige ,dreieck hat die ,seiten #af1 #fc1 #fe4 ,nun habe ich vier rechtwinklige ,dreiecke mit gleichen ,hypotenusen4 ,indem ich jetzt zu der ursprnglich gestellten ,aufgabe schreite1 setze ich die ,summe der #d gesuchten ,zahlen gleich #fex1 jede einzelne derselben aber gleich x#b mit einem ,koefficienten1 der das ,vierfache der ,flche eines der #d ,dreiecke ist #b;ab1 also die erste ,zahl gleich #djef x#b1 die zweite gleich #cjjj x#b1 die dritte gleich #cfif x#b1 die vierte gleich #bjaf x#b4 ,es ist dann die ,summe der vier ,zahlen #abgfh x#b #fe x1 und daraus ergibt sich x #fe_/abfgh4 ,daher werden die vier ,zahlen ,brche mit dem gemeinschaftlichen ,nenner #afcjbahbd sein und zwar hat die erste ,zahl den ,zhler #agacffjj1 die zweite #abfgejjj1 die dritte #aefaefjj1 die vierte #heagfjj4 ,diese ,aufgabe gehrt mit zu denen1 welche es am begreiflichsten erscheinen lassen1 dass ein ,mathematiker solchen ,ranges von einem ,zeitalter des ,verfalles nicht mehr begriffen wurde4 ,,iv1 #aa4 x#c y#c x y4 ,diophant findet durch ein ,verfahren1 dass nur zu begreifen ist1 wenn man annimmt1 dass er die allgemeine ,lsung x 7#a - k#b7_/77a k7#b - k72 y 7#a #bk7_/77#a k7#b - k7 kannte1 x #e_/g2 y #h_/g1 er setzte k #a_/d in der ersten 77 ,lsung und nicht wie ,wertheim ,s4 #abi angibt k #a_/b2 7auch k -#c_/b in der zweiten negativen ,lsung ist richtig71 merkwrdig ist1 dass auch x #c_/g und y #h_/g eine richtige ,lsung ist1 da #d - #dp #br o ist4 ,v #cd1 ,w4 #bcc3 ,drei ,quadratzahlen zu finden1 so dass das ,produkt derselben1 wenn es um jede der ,zahlen vermehrt wird1 ein ,quadrat bildet4 ,wir setzen u#bv#bw#b x#b und suchen dann drei ,quadrate1 von denen jedes1 wenn es um #a vermehrt wird1 wieder ein ,quadrat gibt4 ,das kann vermittels jedes rechtwinkligen ,dreiecks geschehen4 ,ich whle also drei rechtwinklige ,dreiecke #c1 #d1 #e2 #e1 #ab1 #ac2 #h1 #ae1 #ag2 so wird das eine ,quadrat #i_/af x#b1 das zweite #be_/add x#b1 das dritte #fd_/bbe x#b sein1 und jedes derselben bleibt ein ,quadrat1 wenn es um eins vermehrt wird4 ,nun soll noch das ,produkt der drei ,zahlen gleich x#b sein4 ,das ,produkt ist aber #addjj_/eahdjj x#f4 ,das soll gleich x#b sein4 ,wird alles durch x#b dividiert so folgt #addjj_/eahdjj x#d #a1 also #abj_/gbj x#b #a4 ,nun ist die ,einheit eine ,quadratzahl4 ,wenn daher auch #abj_/gbj x#b ein ,quadrat wre1 so wrde die ,aufgabe gelst sein4 ,dem ist aber nicht so4 ,diophant fhrt die ,aufgabe nicht durch1 seine ,lsung ist #be_/d2 #bef_/ha2 #i_/af4 ,die ,aufgabe ist von ,fermat wieder hergestellt4 ,diophant nimmt drei rechtwinklige ,dreiecke a#a b#a c#a2 a#b b#b c#b2 a#c b#c c#c und setzt u a#a_/;b#a x2 v a#b_/;b#b x2 w a#c_/;b#c x4 ,dann hat man nur noch zu sorgen1 dass 7a#a;a#b;a#c7_/7;b#a;b#b;b#c7 oder auch a#a;a#b;a#c;b#a;b#b;b#c gleich a#a;b#a;a#b;b#b;a#c;b#c eine ,quadratzahl ist1 was keine ,schwierigkeit macht4 ,,vi #c4 ,ein rechtwinkliges ,dreieck zu finden1 so dass die ,zahl1 welche den ,flcheninhalt ausdrckt1 eine ,quadratzahl wird1 wenn sie um eine gegebene ,zahl vermehrt wird4 ,diese recht schwierige ,aufgabe ist in ,wertheim ,s4 #bef und #beg allgemein und ihre ,erweiterung durch ,vieta 7,zetetica ,v1 #i7 angegeben4 ,,vi #bf4 ,die letzte ,aufgabe ,diophants3 ,ein rechtwinkliges ,dreieck von der ,beschaffenheit zu finden1 dass die eine seiner ,katheten ein ,kubus1 die andere die ,differenz zwischen einem ,kubus und seiner ,seite1 und die ,hypotenuse die ,summe eines ,kubus und seiner ,seite sei4 ,hypotenuse x#c x1 ,kathete x#c - x1 die andere ist dann #bx#b und soll gleich einen ,kubus sein4 ,es sei #bx#b x#c1 so ist x #b1 also ist #f1 #h1 #aj eine ,lsung4 ,an die ,weiterfhrung dieser ,aufgabe durch ,bachet hat ,fermat eine ,reihe wichtiger zahlentheoretischer ,stze geknpft1 wie z4 ,b4 x#d y#d ist niemals ein ,quadrat1 und n7n #a7_/b nur wenn n gleich #b ist gleich p#b1 welche beide von ,euler bewiesen sind4 7,werth4 ,s4 #bid47 ,die ,schrift ber die ,polygonalzahlen1 so interessant sie an sich ist1 steht doch an ,bedeutung der ,arithmetik unvergleichlich nach1 so dass ich auf sie nicht nher eingehe1 wertvoller als sie sind ,fermats ,anmerkungen4 ,die ,beispiele aus der ,arithmetik gengen1 um zu zeigen1 wie gross ,diophant als ,arithmetiker dasteht1 dabei ist er1 soweit unsre ,kenntnis bis jetzt reicht1 fast ohne ,vorlufer1 von dem einzigen ,heron etwa abgesehen4 ,nikomachos verschwindet gegen ,diophant vollstndig1 und sein ,ruhm beruht nur darauf1 dass sein ,verstndnis verglichen mit ,diophant nur die geringe ,bildung erforderte1 welche sich in den ,strmen der ,vlkerwanderung mit ihren politischen und religisen ,umwlzungen erhalten konnte4 ,sidenote3 ,pappos aus ,alexandria4 ,von dem letzten und grssten ,arithmetiker der ,hellenen gehen wir zu ihrem letzten grossen ,geometer zurck1 zu ,pappos1 auch er ,alexandreus4 ,auch von seinen ,lebensverhltnissen wissen wir so gut wie nichts1 doch macht die usserung des ,proklos es wahrscheinlich1 dass er als ,lehrer in ,alexandrien ttig war und das wird noch mehr als durch diese immerhin der ,auslegung fhige ,stelle1 durch den ,inhalt und ,zweck seines ,hauptwerkes gesichert1 das ganz und gar in der ,absicht geschrieben ist1 ,studierenden eine richtige und tchtige ,ausbildung fr reine und angewandte ,mathematik zu sichern4 ,auseinandersetzungen wie die ber ,analysis und ,synthesis1 ,kritiken1 wie die allerdings nicht ganz gerechtfertigte1 ber das ,nherungsverfahren zur ,lsung des ,delischen ,problems 7,,iii1 ,anfang71 die ,auswahl der ,schriften1 an die er seine eigenen ,lemmata anknpft1 zeigen hohes pdagogisches ,interesse und ,erfahrung4 ,hultsch und ,cantor setzen seine ,lebenszeit auf das ,ende des dritten ,jahrhunderts1 gesttzt auf eine ,notiz1 auf welche der bekannte ,philologe ,usener hingewiesen hat1 dass er unter ,diokletian gelebt habe4 ,fr diese ,datierung spricht der ganze ,inhalt seiner ,werke1 insbesondere zeigt das hchst lebhafte ,interesse1 das er fr ,sphrik und ,astronomie1 speziell fr ,klaudios ,ptolemaios bekundet1 dass er nicht mehr als etwa #ajj ,jahre nach diesem anzusetzen ist4 ,zur ,syntaxis und zwar hchst wahrscheinlich zur ganzen und nicht nur zu den vier ersten ,bchern hat er einen ,kommentar 7,scholion7 geschrieben1 von dem ein ,teil1 der sich auf das #e4 und #f4 ,buch bezieht1 in der an ,schtzen reichen ,laurentiana zu ,florenz gefunden und eine ,einleitung1 welche die ,dimensionen der ,erde1 ,umfang und ,inhalt behandelt und eine ,definition der ,astronomie gibt im ,vaticanus #ahd4 ,hultsch macht es im hohen ,grade wahrscheinlich1 dass der ,ptolemaios-,kommentar des von nur fter erwhnten ,theon von ,alexandrien1 etwa #ajj ,jahre spter1 wesentlich aus dem des ,pappos geschpft sei4 ,pappos hat auch ,kommentare zu den ,daten und den ,elementen des ,euklid geschrieben1 von denen ,fragmente bei ,eutokios und ,proklos erhalten sind1 und die auch von ,marinos aus ,neapolis 7,sichem in ,palstina71 einem ,schler und ,nachfolger des ,proklos im ,rektorat der ,akademie1 dem wir die ,erhaltung von ,euklids ,daten verdanken1 erwhnt werden4 ,ich nenne hier ,friedl4 ,s4 #bdi-ej den ,beweis der ,gleichheit der ,basiswinkel im gleichschenkligen ,dreieck1 weil der auf die ,symmetrie des gleichschenkligen ,dreiecks begrndete ,beweis meist ,bolzano 7,betrachtungen etc4 p4 #ag #be7 zugeschrieben wird1 der ,quellenangaben noch nicht fr erforderlich hielt4 ,der ,beweis bei ,proklos zeigt allerdings1 dass auch ,pappos den leitenden ,grundsatz des ,euklid1 die dritte ,dimension in der ,planimetrie zu vermeiden1 nicht recht erfasst hat4 ,sidenote3 ,pappos1 ,collectiones4 ,erhalten ist uns1 obwohl nirgends von den spteren hellenistischen oder rmischen ,autoren erwhnt1 sein ,hauptwerk die ,synagoge 71 nicht 7 in #h ,bchern1 von denen das erste und ein grosser ,teil des zweiten verloren ist4 ,die ,reste des zweiten ,buches hat #afhh ,wallis herausgegeben4 ,unter dem ,titel3 ,pappi ,alexandrini mathematicae collectiones hat ,federico ,commandino #aehh die ,bcher #c-h lateinisch herausgegeben1 wie alle ,arbeiten dieses ,mannes fr ihre ,zeit ausgezeichnet4 ,die einzige ,gesamtausgabe ,griech4 und ,lat4 hat ,fr4 ,hultsch #ahgf-gh geschaffen1 sie ist geradezu vorbildlich geworden1 ,cantor sagte in der ,besprechung des letzten ,bandes 7,cantor-,schlmilch #ahgc73 ,hultsch hat uns mit einer klassischen ,ausgabe eines klassischen ,schriftstellers beschenkt4 ,an dem index graecitatis1 der #abe enggedruckte ,seiten umfasst1 hat er ein ganzes ,jahr lang gearbeitet1 nachdem er viele ,jahre auf die ,collation der ,codices verwandt hat und im ,vaticanus graecus #bah aus dem #ab4 ,jahrh4 den ,archetyp smtlicher anderen festgestellt hatte4 ,rudio nennt den ,index geradezu ein ,lehrbuch der griechischen mathematisch-technischen ,sprache4 ,die ,verdienste des am #f4 ,april #aijf verstorbenen ,philologen um die ,geschichte der ,mathematik hat ,f4 ,rudio1 ,enestrm ,ser4 ,,iii1 ,bd4 ,,viii meisterlich geschildert1 und in diesem ,nachruf findet sich auch eine ,analyse der ,synagoge 7 ,sammlung71 welche an ,klarheit nichts zu wnschen brig lsst1 und die einfach abzuschreiben vielleicht das zweckmssigste wre4 ,trotz dessen halte ich es angezeigt1 was ich #aijc gesagt1 hier zu wiederholen4 ,die ,sammlung des ,pappos ist fr uns die ,hauptquelle der griechischen ,geometrie1 sie zeigt1 dass ,pappos einerseits im hchsten ,grade literarisch gebildet war und vielleicht noch vor oder zur ,zeit ,caracallas anzusetzen wre1 andererseits aber selbst ein produktiver ,geometer von hohem ,range war1 wie z4 ,b4 seine ,quadrierung des von der sphrischen ,spirale abgeschnittenen ,stck der ,halbkugel 7,hultsch ,s4 #fhb7 und seine ,lsung der ,proprosition #dc des ,,iv4 ,buches zeigen4 ,insbesondere ist schon so ziemlich die ganze ,steinersche ,geometrie1 die ,arbeiten ,steiners ber ,isoperimetrie eingeschlossen1 in nuce bei ,pappos zu finden1 vor allem der grundlegende ,satz von der ,constanz des anharmonischen ,verhltnisses und die vollstndige ,theorie der ,involution4 ,die im ,altertum so viel umworbene ,lehre von den ,proportionen id est die ,auflsung der ,gleichung ersten ,grades hat er unter einem einzigen einfachen ,gesichtspunkt dargestellt4 ,er gibt den ,inhalt fast aller bedeutenden mathematischen ,werke bis auf seine ,zeit mit grosser ,gewissenhaftigkeit und unter ,angabe der ,namen und hat uns so1 wie wir ja gesehen haben1 in ,stand gesetzt1 eine ganze ,anzahl verlorener ,werke der ,heroen entweder ganz oder teilweise zu rekonstruieren4 ,ich nenne nur die ,porismata und die ,topoi pros ,epiphaneian des ,euklid1 das #h4 ,buch der ,konika und das ,taktionsproblem des ,apollonios1 die ,schrift des ,zenodoros ber die ,isoperimetrischen ,figuren1 die ,archimedischen halbregulren ,krper etc4 ,hchst wichtig ist auch1 dass wir durch ihn in ,stand gesetzt sind1 die ,arabischen ,quellen auf ihre ,zuverlssigkeit zu prfen1 wobei sich die ersten islamitischen ,jahrhunderte als durchaus zuverlssig erwiesen haben1 z4 ,b4 fr die ,mechanik des ,heron1 die ,wahlstze des ,archimedes4 ,dabei begleitet er diese ,schriften berall mit wertvollen eigenen ,bereicherungen4 ,im ,,vi4 ,buch sehen wir1 wie tief die ,griechen auch in die ,theorie der krummen ,flchen eingedrungen waren1 bei der stereometrischen ,erzeugung der ,quadratrix1 die an ,archytas erinnert aber weit ber ihn hinausgeht4 ,buch ,,iv1 ,prop4 #cj ,hultsch p4 #bfd findet sich die ,quadrierung der ,spiralflche1 worauf ich schon in einem ,frankfurter ,vortrag hingewiesen habe4 ,sidenote3 ,kugelspirale4 ,wie man einsieht1 dass in der ,ebene eine ,spirale erzeugt 7 ist durch existere nicht sinngemss wiedergegeben7 wird wenn ein ,punkt sich auf einem1 einen ,kreis beschreibenden ,strahl bewegt und in der ,stereometrie z4 ,b4 auf den ,cylinder- oder ,kegelflchen ist unntige ,konjektur von ,h4 wenn ein ,punkt sich auf einer die ,oberflche beschreibenden ,kante bewegt1 so lsst sich auch eine auf der ,kugel sich ergebende ,spirale begreifen1 beschrieben auf folgende ,weise4 ,auf einer ,kugel gehre zum ,pol der grsste ,kreis und von aus soll der ,viertelkreis eines ,hauptkreises beschrieben worden sein und der ,kreis 1 um den ruhenden ,punkt auf der ,oberflche der ,kugel gedreht1 mge in sich selbst wieder zurckversetzt worden sein und irgend ein ,punkt auf demselben von aus in ,bewegung gesetzt1 mge nach gelangt sein2 er beschreibt nun auf der ,oberflche eine gewisse ,schneckenlinie wie es ist1 und welchen ,umfang eines grssten ,kreises man auch von aus beschreiben mge1 so hat er zum ,bogen das ,verhltnis1 welches siehe ,figur zu hat4 ,ich behaupte nun1 dass wenn ausserhalb nmlich als ,nebenfigur der ,quadrant eines ,hauptkreises auf der ,kugel gelegt wird um das ,zentrum und die ,sehne gezogen wird1 so geht daraus hervor der ,satz3 wie die ,halbkugel sich zu dem zwischen der ,spirale und dem ,bogen abgeschnittenen ,stck der ,kugelflche verhlt1 so der ,sektor zu dem ,segment 4 ,illustration ,illustration ,sidenote3 ,pappos'sche ,aufgabe4 ,der ,beweis1 dass die ,flche 7#b - #d7r#b ist1 kann mit ,integralrechnung ohne weiteres gefhrt werden1 aber der ,beweis des ,pappos1 obwohl an ,archimedes gebildet1 ist doch ein beredtes ,zeugnis fr seine ,veranlagung4 ,das ,,iv4 ,buch und die im ,,vii4 ,buch gegebene ,guldinsche ,regel3 das ,volumen des ,rotationskrpers ist gleich dem ,produkt der ,meridianflche in den ,weg ihres ,schwerpunktes zeigt uns1 dass die ,griechen in der ,theorie der krummen ,oberflche ungefhr so weit gekommen sind1 wie wir durch ,euler und ,gauss2 vermutlich infolge verlorener ,werke insbesondere von ,archimedes und ,apollonios 7 74 ,ebenfalls im ,,vii4 ,buch1 dem bedeutsamsten fr die ,wertung des ,pappos als ,geometer1 lst er die sogen4 ,castillonsche ,aufgabe1 ein ,dreieck zu konstruieren1 dessen ,seiten durch je einen festen ,punkt gehen und das einem gegebenen ,kreise einbeschrieben ist1 die spter von ,giordano da ,ottajano auf ein beliebiges n-,eck erweitert wurde1 in dem speziellen ,falle1 dass die drei ,punkte auf einer ,geraden liegen4 ,hier im ,,vii4 ,buch kommt er bei ,besprechung des ,ortes zu drei und vier ,geraden 7,apollonios7 auf die noch heute nach ,pappos benannte ,aufgabe3 wenn eine ,anzahl ,geraden gegeben sind1 den ,ort des ,punktes zu bestimmen der so beschaffen ist1 dass die von ihm nach den ,geraden unter gegebenen ,winkeln gezogenen ,strecken in zwei ,gruppen eingeteilt werden knnen1 so dass die ,produkte der ,gruppen ev4 mit ,wiederholung oder mit gegebenen ,hilfsfaktoren1 zu einander ein bestimmtes ,verhltnis haben4 ,dabei ist die ,bemerkung wesentlich1 dass wenn die ,zahl der ,linien #f bersteigt1 eins oder beide ,produkte keinen geometrischen ,sinn haben1 aber 1 die kurz vor ihm lebenden ,mathematiker1 interpretierten ihn4 ,die ,aufgabe wird dann fr beliebig viele ,geraden von ,pappos vllig als geometrisch klare aufgestellt4 ,und nun fgt er hinzu3 weil er sich 7der ungenauen ,arbeiten7 seiner ,vorgnger schme und selbst sehr viel ,wertvolleres und ,ntzliches bewiesen habe1 und um zu zeigen1 dass wenn er dieses von sich ausposaune 77 er kein leerer ,prahler sei1 gibt er die ,guldinsche ,regel4 ,die ,buchstabenrechnung im ,rest des zweiten ,buches ist schon bei ,apollonios erwhnt2 wir knnen den ,eindruck der ,synagoge des ,pappos dahin zusammenfassen1 dass wir jedenfalls in der ,geometrie nicht wesentlich ber die ,griechen hinausgelangt sind1 selbst die ,konstruktionen mit einer ,zirkelffnung1 die sogen4 ,mascheroni-,konstruktionen finden sich bei ,pappos4 ,sidenote3 ,niedergang der ,hellenischen ,kultur4 ,mit ,pappos und ,diophant endet die ,entwicklung der ,hellenischen ,mathematik jh und in den folgenden ,jahrhunderten sind es nur einige wenige ,kommentatoren1 deren ich schon im ,laufe der ,vorlesung wiederholt gedacht habe1 welche noch ein ,verstndnis fr die ,leistungen der ,vorfahren besassen und bermittelten4 ,da war aus dem #d4 ,jahrh4 ,theon von ,alexandrien und seine ,tochter ,hypatia zu nennen1 aus dem fnften ,proklos1 dessen produktive ,befhigung nach dem ,beweis des ,parallelenaxioms und der wirren ,kosmologie in keinem gnstigen ,lichte erscheint4 ,im #f4 ,jahrh4 sammelte sich um den ,baumeister der ,sophienkirche in ,konstantinopel ,isidoros von ,milet eine ,schar eifriger ,freunde der ,mathematik1 aus der ,eutokios von ,askalon1 der ,kommentator des ,archimedes und ,apollonios auch als ,mathematiker hervorragt4 ,ebenfalls im #f4 ,jahrh4 lebte ,simplikios1 der wichtigste ,kommentator des ,aristoteles1 dessen wir bei den ,lunulae ,hippocratis gedachten4 ,er gehrte zu den ,lehrern der ,akademie ,athen1 welche mit dem ,rektor ,damaskios nach ,persien zu ,kosro wanderten und ,euklid zu den ,persern und damit zu den ,arabern brachten4 ,nicht unbedeutende ,spuren einer ,eukliderklrung des ,simplikios hat uns ,al-,neirizi aufbewahrt4 ,von da ab sank das ,hellenentum rapide2 hatten schon vom #d4 ,jahrhundert ab ,christentum1 ,vlkerwanderung1 das im ,gegensatz zu dem auf freie ,individualitt der ,gebildeten gegrndeten ,hellenismus1 mit einen starken ,tropfen demokratischen les gesalbte ,csarentum hchst ungnstig eingewirkt1 so wurden von nun ab die ,hellenen in ,asien geistig von den ,moslimen und in ,europa geistig und krperlich von den ,slaven aufgerieben4 ,aber meine ,aufgabe ist es nicht den ,untergang der ,gtter ,griechenlands zu schildern4 ,sidenote3 ,rmer4 ,ich msste mich nun zu den ,rmern wenden1 aber ,rom hat eine ,kultur im hellenischen ,sinne nie besessen4 ,ihre ,verdienste um die praktischen ,wissenschaften1 um das brgerliche ,recht und das ,verwaltungsrecht1 sind gewiss nicht zu unterschtzen4 ,ist doch das ,napoleonische ,prfet und ,sousprfet noch heute nichts anderes als der rmische ,prtor und ,proprtor4 ,als ,wegebauer haben die ,rmer ihresgleichen nicht gehabt1 und gross stehen sie in ,kriegs-,kunst und -,wissenschaft da4 ,aber auf geistigem ,gebiet besteht ihr ,verdienst darin den konzentrierten griechischen ,geistesextrakt so verwssert zu haben1 dass ,germanen und ,kelten ihn in dieser ,form vertragen und assimilieren konnten1 und so in jener grossen ,epoche1 die wir ,renaissance nennen1 fr das wirkliche ,hellenentum empfnglich wurden4 ,das einzige ,gebiet der ,mathematik1 auf dem die ,rmer eine gewisse1 wenn auch stark von gypten beeinflusste ,selbstndigkeit zeigten1 war die ,feldmesskunst1 aber die rmischen ,agrimensoren oder wie sie nach ihrem ziemlich rohen ,massinstrument hiessen1 die ,gromatiker hat ,m4 ,cantor in seinen ,agrimensoren und daraus in seinen ,vorlesungen erschpfend behandelt4 ,sidenote3 ,schluss4 ,ich ziehe es vor1 hier am ,schluss noch einmal auszusprechen1 dass ber die ,hellenen hinaus nur der eine ,galilei einen wahrhaft weittragenden neuen ,gedanken in die mathematische und philosophische ,erkenntnis der ,natur hineingetragen hat1 als er durch schrfere ,erfassung des ,kontinuittsproblems zur ,geschwindigkeit die ,beschleunigung1 zur ,statik die ,dynamik hinzufgte4 ,zur ,sttze meiner ,ansicht zitiere ich aus dem ,briefe ,r4 ,baltzers an ,f4 ,hultsch 7,hultsch ,pap4 p4 #abca-cb7 die ,stelle3 ,sie werden staunen ber diese ,leistung der ,griechen3 ich bin auch nicht wenig erstaunt1 als ich diese ,wahrnehmung machte1 um so mehr als dies wirkliche analytische ,geometrie ist4 ,aber die ,griechen drfen dieselbe doch nicht gehabt haben1 sonst htte ,descartes die ,erfindung der analytischen ,geometrie nicht machen knnen6 7,heute nach ,auffindung des ,ephodion kann man diesen ,satz noch einmal hinschreiben1 und statt analytische ,geometrie ,differentialrechnung setzen und fr ,descartes ,newton oder wen man sonst will47 ,und damit m4 ,h4 glaube ich meine ,aufgabe gelst zu haben4 ,nachwort4 ,um die starke ,betonung der ,hellenischen ,philosophie zu motivieren1 mchte ich hier nachtrglich noch den folgenden ,erffnungsvortrag hinzufgen4 ,meine ,herren6 ,wenn ich ,hellenische ,philosophie und ,mathematik gewissermassen in einen ,begriff zusammengezogen habe1 analog dem ,mittelalterlichen ,musica et ,arithmetica1 so rechtfertigt sich dies dadurch1 dass gerade in der schpferischen ,periode der griechischen ,philosophie und ,mathematik1 von ,thales an bis ,aristoteles eingeschlossen1 die beiden ,wissenschaften nicht getrennt werden knnen und grade fr die ,elementare ,mathematik1 -- ich mchte sie die bildende ,mathematik nennen -- meines ,erachtens nach bis auf den heutigen ,tag nicht getrennt werden drfen4 ,wenn ich nun systematischer ,philosoph wre1 so msste ich damit beginnen ,ihnen des lngeren und breiteren auseinanderzusetzen1 was ,philosophie ist1 aber m4 ,h41 in ,scheffels ,ekkehard sagt der ,hunnenfhrer auf die ,frage was ,philosophie sei3 es ist auf hunnisch schwer zu erklren4 ,so will auch ich mich kurz fassen und nur sagen1 dass ich in der ,philosophie die ,methode sehe die ,welt der usseren und inneren ,erfahrung in ihrer ,notwendigkeit zu begreifen1 oder wie ,spinoza sagt1 diese ,welt zu erfassen sub specie aeterni4 ,h4 ,cohen bezeichnet in seiner grossartigen ,ethik des reinen ,willens von #aija1 welche in #e ,jahren die zweite ,auflage erlebt hat1 die ,aufgabe der ,philosophie dahin3 die ,wissenschaft selbst und die ,kultur berhaupt zum ,verstndnis ihrer ,voraussetzung zu bringen4 ,dabei ist unter ,kultur allerdings etwas anderes zu verstehen als die ,bezwingung der rohen ,energie der ,natur fr die ,nutzbarmachung unserer ,krfte4 ,kultur ist viel mehr2 alle drahtlose ,telegraphie1 ,rntgenstrahlen und ,luftballons1 geben noch keine ,gesittung1 welche im wesentlichen in der ,freimachung der ethischen ,werte besteht1 darin1 dass im einzelnen1 und gerade ber je mehr ,krfte er verfgt um so strker1 das ,bewusstsein seiner ,verantwortlichkeit der ,allgemeinheit gegenber1 gegenber dem ,staate und der ,menschheit geweckt und ausgebildet wird4 ,der von mir betonte ,gesichtspunkt der ,notwendigkeit1 das ,streben nach zwingender ,folgerichtigkeit1 ist es gerade was ,mathematik und ,philosophie verbindet1 und von ,anfang bis ,ende die ,mathematik zum ,hauptgegenstand philosophischer ,betrachtung gemacht hat1 wenigstens soweit es sich um den ltesten ihrer ,hauptzweige1 die ,erkenntnistheorie handelt4 ,erst viel spter hat sich die ,methode1 das heisst die ,zusammenfassung grosser ,gruppen von ,erkenntnissen unter einen ,gesichtspunkt1 den ,trieben und ,gesetzen des menschlichen ,handelns zugewandt1 es musste erst die ,theorie der ,unsittlichkeit1 wie sie von den ,sophisten ausgebildet war1 praktisch in dem ,regiment der #cj ,tyrannen und theoretisch durch ,sokrates zerstrt werden1 es musste und zwar zumeist bei den ,rmern eine juristische ,wissenschaft erwachsen1 ehe eine systematische ,philosophische ,ethik1 insbesondere bei den ,stoikern mglich wurde4 ,freilich findet sich eine wissenschaftliche ,behandlung der ,ethik1 die sich aber nur auf einzelne ,fragen1 wie ,tugend1 ,gerechtigkeit1 ,freundschaft bezieht1 schon bei ,platon und nicht minder bei ,aristoteles und vor beiden schon bei ,demokrit4 ,was uns von den sogenannten #g ,weisen -- es sind ihrer beilufig gesagt1 wenn man nachzhlt #bb -- berliefert ist1 sind meistens sprichwrtliche oder besser geflgelte ,worte1 welche sich auf vernunftgemsses praktisches ,handeln beziehen1 wie das bekannte des ,chilon oder ,solon 1 ,alles mit ,mass2 und 1 ,nutze die ,zeit2 das ,delphische 1 ,erkenne dich selbst4 ,mit der ,notwendigkeit kmpfen auch die ,gtter vergebens4 7,schiller hat die ,anagke durch die ,dummheit ersetzt1 die ja auch ,zwangsvorstellungen liefert74 ,periander und ,hesiod haben beide den ,spruch geliefert3 das ,halbe ist mehr als das ,ganze1 was besonders fr ,festreden zu beherzigen wre4 ,aber auch die grossen ,dichter der ,hellenen wie ,homer und besonders ,hesiod erkannten es an1 dass der ,mensch zum ,unterschied vom ,tier sittlichen ,gesetzen untertan sei4 ,ich zitiere nach der bersetzung von ,f4 ,blass aus ,hesiod die ,stelle3 ,also hat ja den ,menschen bestimmt der ,kronide die ,satzung3 ,zwar den ,fischen und ,tieren des ,felds und geflgelten ,vgeln ,setzt er einander zu fressen1 denn ,recht ist nicht unter ihnen4 ,aber den ,menschen verlieh er das ,recht4 ,der dritte ,zweig der ,philosophie ist ganz modern1 die ,philosophie der ,kunst1 welche die allgemeinen und notwendigen ,gesetze des sthetisch-,wirksamen aufzustellen hat4 ,die ,potik des ,aristoteles ist eigentlich mehr eine ,technologie fr den ,dichter1 der ,laokoon ,lessings legt praktisch den ,unterschied zwischen der bildenden und beschreibenden ,kunst fest4 ,erst bei ,kant1 ,schiller1 der gerade hier seine selbstndige ,stellung als ,philosoph1 ,vischer und vor allem bei ,schopenhauer haben wir eine reine sthetik4 ,hngen ,mathematik und ,philosophie in und durch den ,trieb ihren ,gegenstand unter dem ,gesichtspunkt der ,notwendigkeit zu fassen1 also so recht in der ,wurzel zusammen1 so sehen wir beide in ihren ,anfngen mit der ,theologie auf das innigste verwachsen4 ,bei den ,indern ist wie im europischen ,mittelalter1 die ,philosophie aus dieser ,verbindung eigentlich nie gelst worden1 so tiefsinnig auch die philosophischen ,gedanken gerade der indischen ,theologen sind1 da man den ,buddhismus in seiner reinen ,form eigentlich geradezu als ein philosophisches ,system bezeichnen knnte4 ,der ,druck1 den das ,unendliche auf das ,endliche ausbt1 die bermacht der kosmischen ,erscheinungen1 denen der ,mensch hilflos1 machtlos1 gefesselt1 religatus gegenbersteht1 erzeugen das religere1 die ehrfurchtsvolle ,achtung1 die ,religion1 und die ,welt bevlkert sich mit ,personifikationen der ,naturkrfte1 wie denn ,zeus1 der ,nationalgott der ,hellenen1 wie ursprnglich aller ,arier1 die ,personifikation des ,tageslichtes ist4 ,bei den rohen ,naturvlkern wie z4 ,b4 auch ursprnglich bei den gyptern entwickelt sich der ,fetischdienst1 dann bei den begabteren eine ,mythologie und im ,laufe der ,zeit eine ,theologie1 welche nichts anders ist als eine untrennbare ,verbindung der ,religion mit der ,philosophie4 ,ich wage zu sagen1 dass die ,religion bis auf den heutigen ,tag die einzige ,form ist1 in der die ethischen ,errungenschaften der ,philosophie dem ,volke nutzbar gemacht werden knnen1 von den #aj ,geboten der ,israeliten1 dem tat twam asi1 dieses ,andere bist du1 der ,inder1 bis zu dem ,liebe deinen ,nchsten wie dich selbst des ,christentums4 ,und auch fr die ,mathematik1 die angewandte wie die reine1 ist der mit der ,ausbildung der ,theologie sich entwickelnde ,gottesdienst von hchster ,bedeutung gewesen1 ,kultus und ,kultur sind nicht nur wortverwandt4 ,der ,dienst der die ,welt regierenden ,gottheit1 die ,formen in denen der ,mensch seine ,unterwerfung unter die ,gtter zum ,ausdruck bringt1 ihre ,gunst zu erringen1 ihren ,zorn abzuwenden sucht1 ,opfer und ,gebet1 sind hervorgerufen durch die unbewusste ,erkenntnis1 dass der einzelne und wre er der ,knig der ,allheit untersteht1 und in eben dieser ,erkenntnis sahen wir das ,wesen des ,sittlichen4 ,der ,tempel der ,gottheit muss orientiert werden1 das ,eigentum das sie schtzt1 wenn es im ,schweisse des ,angesichts erworben 7,gesetze des ,manu71 muss abgegrenzt1 vermessen werden4 ,die ,astronomie der ,babylonier steht in engster ,beziehung zur religisen ,verehrung der ,gestirne1 die wichtigen ,probleme der ,flchenmessung und ,vervielfltigung und der ,wrfelverdoppelung knpfen bei ,indern und ,griechen unmittelbar an das ,opfer an1 ebenso wie das arithmetische ,problem der ,zahlenzerlegung in ,quadrate ein uralt chaldisches ist1 das mit der ,zahlenmystik1 selbst ein ,ausfluss astrologischen ,kultus1 gesetzt ist4 ,eine weitere ,verbindung zwischen ,philosophie1 ,mathematik und ,theologie besteht in ihrer gemeinsamen ,beziehung zu ,poesie und ,kunst4 ,die lteste ,poesie ist die religise1 die ,veden1 die ,edda1 die ,hymnen ,homers1 die ,psalmen der ,hebrer4 ,andrerseits haben ,homer und ,hesiod den ,griechen zwar nicht ihre ,gtter aber doch ihren ,olymp gegeben4 ,und an die religisen ,gedichte knpfen die ,lehrgedichte der ,philosophen an1 die schwungvolle ,einleitung des ,parmenideischen ,lehrgedichts ist die ,quelle von ,goethes ,zueignung4 ,ein grosser ,dichter ist ohne eine grosse einheitliche ,weltanschauung berhaupt nicht denkbar1 und wie es ,dichter gab welche ,philosophen waren1 ich nenne ,schiller und ,shakespeare1 hat es auch ,philosophen gegeben1 welche ,dichter waren1 wie ,platon und ,schopenhauer4 ,ihrerseits steht auch die ,mathematik1 die reine wie die angewandte1 in ganz direkter ,beziehung zur dichterischen ,phantasie und zur sthetischen ,schnheit4 ,ich sehe ganz von der grossen ,bedeutung ab1 welche ,symmetrie und ,eleganz fr die ,gebilde der ,algebra und ,geometrie haben1 sondern verweise auf die ,rolle1 welche die schpferische ,phantasie fr die ,produktion der grossen ,mathematiker gehabt und bemerke dass ,perspektive und darstellende ,geometrie von ,knstlern wie ,alberti1 ,leonardo1 ,drer1 fr die ,kunst geschaffen sind4 ,ich erinnere auch an ,schiaparellis ,ausspruch3 ,das ,grundprinzip aller ,astronomischen ,systeme von ,pythagoras bis ,kopernikus ist die berzeugung von der ,schnheit und ,einfachheit des ,kosmos gewesen4 ,und in der einzig dastehenden ,befhigung fr das ,schne liegt der ,grund1 warum gerade die ,hellenische ,philosophie und ,mathematik der ,trger der ,bildung gewesen ist und sein wird4 ,wie die ,hellenen politisch besiegt1 das ,barbarentum der ,rmer niedergezwungen1 so hat in der ,renaissance das erneute ,hervorsprudeln der hellenischen ,quellen das ,mittelalter hinweggesplt1 und drei ,jahrhunderte spter ist es wieder das ,hellenentum gewesen1 welches verbunden mit dem tiefen sittlichen ,ernst der ,germanen im ,neuhumanismus die seichte ,periode1 welche wir ,aufklrungszeit nennen1 berwunden hat1 und ohne dass ,kant und ,goethe nicht zu verstehen sind4 ,denn auch die ,schnheit der ,wahrheit ist weder vorher noch nachher1 je so tief empfunden worden1 wie von dem ,volke1 fr das das 1 das ,schne1 ,gute1 ,wahre1 ein einziger ,begriff gewesen4 ,gerade in der ,jetztzeit1 in der die sich hufenden ,entdeckungen auf physikalischem und chemischem ,gebiete die ,macht des ,menschen und sein ,selbstbewusstsein ins ,ungemessene steigernd1 eine rohe ,anbetung des materiellen ,genusses grossgezogen haben1 da hat sich wieder der ,hellenische ,geist mchtig erhoben1 der mit ,platon1 ,aristoteles1 ,lessing das ,streben nach der ,wahrheit um der ,wahrheit willen als das hchste als das befriedigendste ,gut empfindet4 ,m4 ,h46 ,das ,gesetz der ,kontinuitt1 wie es nicht nur die griechische sondern jede ,wissenschaft beherrscht1 gilt auch fr die ,hellenische ,kultur4 ,von ,anfang an durch die grosse ,kstenentwicklung und die vielen ,hfen ihres ,landes auf das vlkerverbindende ,meer hingewiesen1 haben sie regsamsten ,geistes von den gyptern und durch ,vermittlung der ,phnizier von den ,babyloniern gelernt und den ,einfluss des ,orients auf allen ,gebieten des ,wissens und der ,kunst erlitten1 aber ebenso sicher ist es1 dass sie diese ,einflsse von ,anfang an selbstndig verarbeiteten1 dass sie1 um mit ,ostwald zu reden1 diese fremden ,kulturen nicht kopierten1 wohl aber verwerteten4 ,insbesondere gilt diese ,selbstndigkeit fr die ,hellenische ,philosophie und ,mathematik4 ,die ,philosophie anfnglich auf ,naturerklrung gerichtet1 nimmt schon mit ,anaximander scharf den ,weg zur ,naturerkenntnis1 die bei ,demokrit ihren ,hhepunkt erreicht1 um mit ,platon und ,aristoteles die ,erkenntnistheorie und ,wissenschaftslehre berhaupt zu bemeistern4 ,aus gypten und ,babylonien haben wir bisher keine ,spur davon gefunden1 dass der ,menschengeist selbstndig der ,natur gegenbergetreten1 die ,semiten begngen sich ihrer eminent religisen ,veranlagung nach mit der ,tatsache3 ,im ,anfang schuf ,gott ,himmel und ,erde4 ,in ,betracht knnten nur die ,inder kommen1 besonders die ,vaisesikaphilosophie2 aber m4 ,e4 liegt die ,sache gerade umgekehrt1 und sowohl der ,atomismus derselben als z4 ,b4 die ,einfhrung des ther als fnftes ,element1 das die ,schallwellen fortlenkt1 sind ,hellenischem ,einfluss zuzuschreiben4 ,die wichtigste ,quelle fr die ,geschichte der ,hellenischen ,philosophie ist das erste ,buch der ,metaphysik des ,aristoteles und fr ,mathematik der ,kommentar des ,proklos1 besonders das sogenannte ,mathematikerverzeichnis4 ,beide beginnen mit ,thales dem ,milesier1 so beginnt denn die ,geschichte der ,philosophie wie der ,mathematik mit ,thales dem ,jonier4 ,ergnzung zur ,lehre der ,pythagoreer4 ,da mir bis vor kurzen die grndliche ,dissertation von ,w4 ,bauer1 der ltere ,pythagoreismus1 ,bern #ahig1 entgangen war1 so sehe ich mich veranlasst1 den ,abschnitt ber die ,pythagoreer zu ergnzen4 ,zu diesem ,zwecke muss ich etwas nher auf ,anaximander den ,jonischen ,physiologen eingehen1 sowie auf die ,orphiker4 ,anaximander hat sicher eine ,schrift peri physeos geschrieben1 welche noch dem ,theophrast vorlag4 ,ob er sein ,apeiron als ,stoff oder als ,kraft gedacht hat oder was das wahrscheinlichste1 als beides zugleich1 ist zweifelhaft4 ,in der sehr merkwrdigen ,stelle ,aristoteles ,phys4 #ad4 #bjc;b #f 7,diels ,frag4 ,s4 #ad7 werden fnf ,quellen seines ,unendlichkeitsbegriffs angegeben3 die ,zeit1 die ,auflsung des ,continuums1 der ,fortgang in der ,begrenzung des ,begrenzten 7die ,compositio continui71 die ,zahl1 der ,raum 7das ausserhalb des ,himmels74 ,nicht minder interessant ist die ,stelle bei ,simplicius 7,diels #ac oben73 ,anaximander nennt das ,unendliche ,prinzip und ,element der ,dinge4 ,nicht das ,wasser oder ein anderes der sogenannten 7vier7 ,elemente1 sondern ein anderes ,wesen1 das ,apeiron1 sei das ,prinzip1 aus dem alles entstanden sei1 die ,welten und ihre ,ordnungen4 ,woraus aber den ,dingen die ,entstehung stammt1 eben dahin geht auch ihr ,untergang nach ,notwendigkeit2 denn sie zahlen einander ,strafe und ,busse der ,zeitfolge gemss4 ,in diesem ,satz ist a7 die ,unvernderlichkeit des ,unendlichen dem ,endlichen gegenber ausgesprochen1 b7 in dem ,nebeneinanderstellen von ,prinzip und ,element1 arche und stoicheion1 wird gesagt1 dass etwas vom ,unendlichen ,bestandteil der ,dinge sei und c7 in dem letzten ,satz1 der bei ,diels gesperrt gedruckt ist1 liegt eine ,ahnung von dem ,gesetz der ,erhaltung der ,energie4 ,jedes ,entstehende entsteht auf ,kosten anderer und bsst dafr durch seinen ,untergang4 ,wie aus dem ,urstoff1 dem ,unendlichen1 die vier ,elemente hervorgegangen1 darber fehlen bestimmte ,angaben4 ,nach ,aristoteles und ,theophrast scheint das ,apeiron qualittslos gedacht und die ,elemente sind durch ,bewegung ausgeschieden4 ,zuerst trennten sich das ,warme und ,kalte1 wie etwa ,glas- und ,harz-,elektrizitt durch ,reibung4 ,zum ,unterschiede von ,thales hat ,anaximander den ernsthaften ,versuch gemacht den ,kosmos und die ,naturerscheinungen wissenschaftlich zu erklren1 dabei bekunden die ,angaben1 dass er die ,schiefe der ,ekliptik gekannt habe und die ,gestirne als ,gtter betrachtet1 ,babylonischen ,einfluss4 -- ,die ,erde selbst dachte er sich in ,form eines ,cylinders1 dessen ,hhe #a_/c des ,durchmessers1 im ,mittelpunkte des ,kosmos ruhend1 vermutlich infolge einer ,ahnung der sich gegenseitig aufhebenden ,wirkungen1 denn der ,kosmos ist bei ihm vielleicht zuerst als ,kugel gedacht4 ,geworden ist die ,erde infolge der fortgesetzten ,austrocknung durch das umgebende ,feuer1 insbesondere die ,sonne1 weshalb auch die ,meere allmhlich austrocknen4 7,aristoteles ,meteorol4 ,,ii1 #a1 #cec;b #f74 ,aus dem ,urschlamm sind dann durch die belebende ,wirkung der ,sonne die ,organismen entstanden1 und hier ist also diese ,wandlung der ,sonnenenergie zuerst verwertet4 ,mit das interessanteste ist1 dass1 wie ,zeller zuerst hervorgehoben1 ,anaximander als ,vorlufer ,darwins angesehen werden kann4 ,er wies darauf hin1 dass ein so hilfloses ,wesen wie das ,menschenkind sofort htte zugrunde gehen mssen und so meinte er1 dass die ,menschen sich aus alligatorhnlichen ,tieren entwickelt htten 7was ja so manchen ,zug in der ,menschennatur erklren wrde7 bis ihre ,entwicklung soweit gediehen1 dass sie ihre ,panzer abwerfen und am ,lande leben konnten4 ,aristoteles erwhnt in der historischen bersicht in der ,metaphysik den grssten der ,physiologen nicht1 sein ,apeiron passt eben in keine der vier ,archai des ,kapitel ,,iii1 obwohl das ,wort von ihm herrhrt1 aber der ausserordentliche ,fortschritt gegen ,thales ist dem ,aristoteles nicht entgangen4 ,die grossen ,probleme der ,materie und der ,substanz sind hier in voller ,deutlichkeit erfasst1 um nie wieder aus der ,philosophie zu verschwinden1 und in seinem ,apeiron ist noch vor den ,pythagoreern der ,versuch gemacht vom unmittelbar gegebenen ,stoff zu abstrahieren und ihn durch eine gedankliche ,hypothese zu ersetzen4 ,das ,apeiron des ,anaximander ist eine der ,quellen der ,pythagoreischen ,kosmogonie4 ,nicht minder wichtig ist die eigentmliche theologisch-poetische ,bewegung welche man als ,orphische bezeichnet1 fr deren ,verstndnis ich ,erwin ,rohdes klassischer ,psyche 7#ahid7 den meisten ,dank schulde4 ,das ,jahrhundert von #fbj etwa bis #ebj kann man als die griechische ,sturm- und ,drangperiode bezeichnen4 ,neben jonischen ,denkern ein nicht minder strmischer ,drang nach religiser ,vertiefung4 ,die eleusynischen ,mysterien1 deren ,inhalt der ,unsterblichkeitsgedanke oder richtiger das ,fortleben der ,seele nach dem ,tode bildete1 gewannen zahlreiche ,teilnehmer aus dem ganzen ,hellas und es entwickelte sich eine philosophisch-theologische ,spekulation welche zu einem abgeschlosseneren systematischeren ,kultus fhrte1 als ihn die vielfach lokalisierte ,volksreligion darbot1 eben die ,orphik4 ,die ,orphiker1 nach dem durch die ,sage von ,orpheus in der ,unterwelt bekannten ,thrakischen ,snger benannt1 verehrten auch ,thrakiens ,gott den ,bakchos oder ,dionysos4 ,das lteste ,zeugnis ber sie gibt ,herodot 7#b1 #ha7 der die bereinstimmung gyptischer ,priester-,vorschriften mit den orphischen und bakchischen ,geheimdiensten hervorhebt1 die in ,wahrheit gyptisch und pythagoreisch seien1 d4 h4 nach gyptischem ,vorbilde von ,pythagoras eingefhrt seien1 etwa um die ,mitte des #f4 ,jahrhunderts4 ,orphische ,gemeinden bildeten sich in ,griechenland und ,gross-,griechenland 7,unteritalien7 mit ganz festen heiligen ,schriften und festem ,kult4 ,rohde sagt3 ,die ,verbindung von ,religion und einer halbphilosophischen ,spekulation war eine kennzeichnende ,eigentmlichkeit der ,orphiker und ihrer ,schriftsteller1 von denen ich als den wichtigsten ,pherekydes von der ,insel ,syros erwhne1 bekannt durch seine ,theologia1 einem ,seitenstck zu der ,hesiod ,theogonie4 ,die ganze ,lehre trgt einen allegorischen ,charakter1 ich erwhne nur den ,abschluss4 ,am ,ende der sich in ,geschlechterfolge entwickelnden ,gtterreihe steht der ,sohn des ,zeus und der ,persephone1 ,dionysos1 der als ,unterweltgott ,zagreus genannt ist4 ,der ,name bedeutet starker ,jger1 -- das ist eine ,nebenform von welches in der ,komposition gleich dem lateinischen per die ,bedeutung des ,simplex tunlichst verstrkt -- und bezieht sich auf den ,tod1 den ,hades4 ,dem ,zagreus hat ,zeus 7,zas7 schon als ,kind die ,herrschaft ber die ,welt anvertraut1 ihn berfallen die ,feinde des ,zeus und der sittlichen ,ordnung1 die ,titanen und nach heftigen ,kampfe wird er zerrissen4 ,nur das ,herz rettet ,athene1 berbringt es dem ,zeus1 der es verschlingt4 ,aus ihm entspringt der neue ,dionysos1 des ,zeus und der ,semele ,sohn1 in dem ,zagreus wieder auflebt4 ,die ,titanen stellen die ,urkraft der ,bsen dar1 sie zerrissen den ,einen in viele ,teile1 durch ,frevel breitet sich das ,eine1 die ,gottheit1 in die ,vielheit der ,dinge dieser ,welt aus 7,anaximander674 ,aber die ,gottheit entsteht wieder als ,einheit im ,dionysos4 ,zeus zerschmettert die ,titanen durch seinen ,blitzstrahl1 aus ihrer ,asche entsteht das ,geschlecht der ,menschen1 die also ihrem ,ursprung nach eine ,spottgeburt von ,dreck und ,feuer sind1 von ,gutem aus ,zagreus1 von ,bsem aus dem ,titanischen ,elemente4 ,damit ist dem ,menschen sein ,weg vorgezeichnet1 er soll sich von dem titanischen ,elemente befreien und zurckkehren zu ,gott von dem ein ,teil in ihm lebendig ist4 ,oder was dasselbe1 der ,mensch soll sich frei machen von den ,banden des ,krpers in dem die ,seele gefesselt ist wie in einem ,kerker4 ,aber der ,weg ist lang1 der ,tod trennt zwar ,seele und ,krper1 aber die ,seele1 die beim ,austritt aus ihrem ,leibe frei in der ,luft schwebt1 wird in einen neuen ,krper eingeatmet und so durchwandelt sie den weiten ,kreis der ,notwendigkeit4 ,ja sie kann sogar wie ein periodischer ,dezimalbruch immer dieselben ,zustnde in derselben ,reihenfolge durchlaufen4 ,nur eine ,hilfe gibt es1 die ,askese in der gnzlichen ,versenkung in die ,gottheit4 ,wie man sieht sind zeitlich und inhaltlich die indischen buddhistischen ,einflsse unverkennbar4 ,pythagoras nun trat1 ,rohde zufolge1 dem ich vllig beipflichte1 in die orphische ,gemeinde von ,kroton1 die er reformierte4 ,und zwar ist der ,modus der stets befolgte und einzig ,erfolg verheissende1 die ,sitten1 ,gebruche1 den ,kult liess er unangetastet1 die ,dogmatik nderte er2 ,askese1 ,seelenwanderung1 ja ,musik und ,heilkunst bernahm er von den ,orphikern4 ,die ursprngliche ,lehre selbst zu erkennen1 wird dadurch erschwert1 dass wir den ,pythagoreismus zuerst in der verhltnismssig spten ,darstellung des ,philolaos besitzen4 ,philolaos aber zeigt nicht nur den ,einfluss des ,anaximander und zwar positiv im ,apeiron und negativ in der ,betonung der ,einzigheit des ,kosmos1 sondern auch den des ,heraklit fr die ,rolle die das ,feuer im ,kosmos1 einem pythagoreischen ,ausdruck1 spielt4 ,dass ,heraklit in ,unteritalien schon kurz nach #ejj bekannt war1 ist ja erwiesen4 ,aber auch die vier ,elemente des ,empedokles und ,momente aus der ,weltschpfung des ,anaxagoras nahm ,philolaos auf4 ,ob das formgebende ,prinzip oder der ordnende ,nous von einem ,zentralpunkt dynamisch wirken1 ist dasselbe4 ,allerdings lagen dem ,aristoteles vermutlich auch noch ltere ,quellen als ,philolaos vor4 ,was nun die sehr dankenswerte ,dissertation von ,w4 ,bauer 7#ahig7 betrifft1 so scheint mir die ,argumentation etwas durch die vorgefasste ,meinung des ,verfassers beeinflusst1 der die ,quellen je nach dieser wertet1 um z4 ,b4 gegen ,zeller einen eignen pythagoreischen ,gott zu konstruieren1 der dann von dem ,nous des ,anaxagoras nicht wesentlich verschieden wre4 ,von ,aristoteles nimmt er weg1 ,syrion und ,stobaios legt er zu1 das umfassende ,feuer ist keineswegs als ein zusammenfassendes gekennzeichnet1 periecho ist nicht synecho1 und die ,lauterkeit der ,elemente selbst bezieht sich nicht auf ,materie und ,form sondern auf die vier ,elemente selbst4 ,das umgebende ,feuer erklrt sich einerseits durch die ,auszeichnung die ,anfang und ,ende besitzen und ,anfang und ,ende reichen einander die ,hnde4 ,das von der zentralen ,hestia zur ,erhaltung des ,kosmos verbrauchte ,feuer wird von da aus ersetzt1 durch den ,atemzug des ,weltalls4 ,darin pflichte ich ,herrn ,bauer bei1 dass die ,betonung der ,gegenstze1 die orphisch ist1 vielleicht das ursprngliche ist4 ,man muss aber unterscheiden zwischen dem ,apeiron1 dem ,peras und dem ,perainon1 d4 h4 zwischen ,stoff und ,form und ,formgebung und das formgebende ,prinzip1 die ,seele wie des ,menschen so der ,welt1 ist1 wenn man das ,wort brauchen will1 der eigentliche ,gott der ,pythagoreer1 nmlich die ,harmonie1 welche die ,gegenstze zur ,vereinigung zwang und darin erhlt4 ,auch fr sie lagen orphische vielleicht auch ,heraklitische ,anregungen vor4 ,von der ,harmonie zur ,zahlenlehre der ,aristotelischen ,darstellung ist aber nur ein kleiner ,sprung1 denn wenn die ,ordinalzahl1 wie ich an anderer ,stelle gesagt habe1 der major domus der ,zeit ist1 so ist es die relative1 die ,verhltniszahl1 fr die ,harmonie1 die eben nur in ,verhltniszahlen zum ,ausdruck kommt4 ,die ,erfindung des ,monochords ist von diesem ,prinzip geleitet worden2 jedes ,kind1 das an einer ,saite klimpert1 weiss1 dass die krzere den helleren ,ton gibt1 aber nur wer den ,gedanken erfasst hat1 dass die ,harmonie in ,zahlenverhltnissen ihre ,objektivierung finden muss1 wird versuchen messend einfache ,verhltnisse herzustellen4 ,so sind es die ,pythagoreer1 die sicher noch vor ,platon die ,bedeutung der relativen ,zahl erkannt haben1 und hier liegt vielleicht ihr grsstes ,verdienst um die ,mathematik4 ,hiermit hngt auch die ihnen eigentmliche ,auffassung der ,einheit zusammen1 die keine ,zahl ist1 wie wir das ja noch in den ,rechenbchern des #ah4 ,jahrh4 nach ,chr4 lesen knnen1 sondern eine ,grsse1 und ich weise hier auf den ,zusammenhang mit ,galilei hin und auf die ,stelle ,aristoteles ,metaph4 ,,xiii #f1 #ajhj1 #f1 #af4 ,zum ,schluss noch ein paar ,worte ber das ,kenon1 das ,leere1 der ,pythagoreer1 denn hier liegt die ,grundlage fr den wichtigen ,begriff des des ,nichtseienden1 das schliesslich bei ,demokrit und ,platon geradezu positiven oder besser konstruktiven ,inhalt empfngt4 ,dieses ,leere scheint mir nichts anderes zu sein als eine ,vermischung von ,zeit und ,raum1 die im ,kenon zwar noch ungeschieden1 aber doch schon als ,sonderungsprinzipien 7principia individuationis nach ,schopenhauer7 erkannt sind4 ,sie werden aus dem ,apeiron jenseits der zehnten ,sphre1 der des umgebenden ,feuers1 eingesogen um die im ,kosmos zur ordnungsgemssen ,trennung und ,bewegung der ,sphren verbrauchte ,zeit und ,raum zu ersetzen4 ,die ,polemik des ,parmenides gegen das ,nichtseiende ist also noch mehr gegen die ,pythagoreer als gegen ,heraklit gerichtet1 denn sie ist gegen ,zeit und ,raum und ,bewegung gerichtet4 ,aber dieses ,kenon1 dieses me on ist dann von ,demokrit aufgenommen1 der in dem ,leeren der ,pythagoreer1 den ,poren des ,empedokles und den unzhlig vielen unendlich kleinen ,elementen des ,anaxagoras die ,bausteine fand1 aus denen er mittelst der ,differentiale der ,masse1 des ,raumes und der ,bewegung1 die unerschtterlichen ,grundlagen der physikalisch-chemischen oder richtiger der mathematischen ,naturbeschreibung geschaffen hat4 ,autoren-,register ,die ,rmischen ,zahlen bedeuten die ,kapitel1 ,vorwort ,v1 ,einleitung ,e1 ,nachwort ,n4 ,namenfehler im ,buche bitte nach dem ,register zu verbessern4 ,aahmes7-,ames7-,jamesu ,i #bg ,z #g1 #af1 #bg2 #cc ,z #e1 #g1 #cb2 #dc ,z #b1 #bf2 #dg ,z #e2 #di ,z #f4 ,abel ,n4 ,h4 ,,ii #gc ,z #ae1 #bc4 ,abulphat v4 ,ispahan ,,iii #bia ,z #ab4 ,abul ,wafa ,,iii #ceh ,z #cb4 ,adrastos ,,iii #cec ,z #c4 ,ahmes s4 ,aahmes4 ,d',alembert ,j4 ,,iii #cac ,z #ae4 ,alexander ,polyhistor ,,ii #eg ,z #aa4 ,allman ,g4 ,j4 ,,iii #agb ,z #ag4 ,ammonios ,,iii #cee ,z #h4 ,anaxagoras ,,iii #agj ,z #ae ,n #chf ,z #c #ab2 #chh ,z #a4 ,anaximander ,,iii #abd ,z #cb f2 #abe ,z #e1 #bg2 #agf ,z #bd2 #bgh ,z #b2 ,n #chj ,z #cj2 #cha ,z #bd2 #chb ,z #a1 #bb2 #chc ,z #c1 #bj2 #chd ,z #cd2 #che ,z #cj4 ,anaximenes ,,iii #agf ,z #be4 ,andron ,,iii #abe ,z #bg4 ,anthiphon ,,iii #agb ,z #a1 #aj2 #age ,z #ab1 #ah4 ,antisthenes ,,iii #cdj ,z #f4 ,apastamba ,,iii #aci ,z #af2 #ade ,z #f2 #adg ,z #cb2 #adh ,z #ae2 #adi ,z #d1 #bd1 #bi2 #aej ,z #h1 #ad1 #ba2 #aea ,z #ai2 #aec ,z #ah2 #aed ,z #b2 #aee ,z #cj2 #aef ,z #bd4 ,apollodoros ,,iii #abc ,z #ca4 ,apollonios von ,pergae ,,iii #bji ,z #aj1 #ae2 #bca ,z #aa2 #bcd ,z #cj2 #bce ,z #ad2 #bcf ,z #ca2 #bda ,z #bg2 #bdh ,z #ai1 #bij-cjj2 #cja ,z #a2 #cjf ,z #i2 #caa ,z #af2 #cae ,z #bg1 #cj2 #cbd ,z #bd2 #cci ,z #aj2 #cdc ,z #e2 #cfi ,z #d2 #cgj ,z #bh2 #cga ,z #ba2 #cgb ,z #f4 ,apollonios von ,thyana ,,iii #abf ,z #c2 #ace ,z #bc2 #ceg ,z #h4 ,apulejus ,,iii #abd ,z #ae2 #cdh ,z #e f4 ,aratos ,,iii #caa ,z #cc4 ,archimedes ,e ,x ,z #i2 ,,xiv ,z #ba2 ,,xv ,z #g2 ,,iii ,s4 #age ,z4 #cj2 #aha ,z #ah1 #bj1 #bc2 #ahb ,z #f2 #bjb ,z #bh2 #baj ,z #a2 #baa ,z #bi2 #bac ,z #c2 #bbi ,z #cd2 #bcj ,z #f2 #bca ,z #aa1 #bcc ,z #aj2 #bcd ,z #ac2 #bcf ,z #ca2 #bda ,z #be1 #cj2 #bej ,z #i1 #beh-bhe2 #bij ,z #e2 #bia ,z #h2 #bib ,z #d2 #bid ,z #bg2 #big ,z #f1 #ae2 #bih ,z #bc1 #cj2 #bii ,z #f2 #cjj ,z #ab2 #cja ,z #f2 #cjb ,z #aj2 #cjc ,z #cd2 #cjd ,z #g2 #cjh ,z #ba2 #cji ,z #d2 #caa ,z #c1 #aa1 #ae2 #cab ,z #bf2 #cae ,z #a1 #bb2 #caf ,z #ab2 #cai ,z #ah2 #cbf ,z #b2 #cbh ,z #g2 #cca ,z #bg2 #cce ,z #cc2 #ccf ,z #ac1 #be1 #ca2 #ccg ,z #i2 #cdh ,z #cc4 ,archytas ,,iii #abh ,z #d2 #abi ,z #g1 #aj2 #acg ,z #aj2 #ahd ,z #bf2 #ahe ,z #bf2 #aia ,z #af2 #aid ,z #bi2 #aie ,z #b2 #aig ,z #e1 #bd2 #aih ,z #e2 #aii ,z #bi2 #bjj ,z #c2 #bjb ,z #a1 #e2 #bjh ,z #b1 #aa2 #bji ,z #bi2 #baa ,z #bd2 #cfi ,z #ad4 ,aristaios ,,iii #bib ,z #e1 #af2 #bic ,z #cd4 ,aristarch 7von ,samos7 ,,iii #bah ,z #ab2 #bgi ,z #bf2 #bhj ,z #c2 #bhd ,z #be2 #caa ,z #bb4 ,aristippos ,,iii #cda ,z #bb4 ,ariston ,,iii #bhf ,z #d4 ,aristoteles ,,iii #abd ,z #ah1 #bh2 #abe ,z #bc1 #cj2 #abg ,z #cc2 #abh ,z #g1 #bb2 #abi ,z #d2 #acj ,z #ag2 #aca ,z #ab2 #acb ,z #cb2 #acd ,z #ad2 #acf ,z #bd2 #ada ,z #aj2 #afg ,z #ah2 #afi ,z #bh2 #agj ,z #f1 #bg2 #aga ,z #bd2 #agb ,z #c2 #age ,z #ag2 #agf ,z #i2 #agi ,z #e1 #af1 #bd2 #aha ,z #a1 #cc2 #ahf ,z #f2 #ahh ,z #h2 #aij ,z #ah2 #aii ,z #h2 #bjd ,z #i2 #bac ,z #ca1 #bad-bbh2 #bcb ,z #ac2 #bcf ,z #cj2 #bdb ,z #bf1 #cc2 #bdg ,z #ag1 #bj1 #bc2 #bdi ,z #a2 #bej ,z #i2 #bec ,z #ai2 #bee ,z #cc2 #beh ,z #bh2 #bhf ,z #ac2 #cae ,z #c2 #cbj ,z #f2 #cca ,z #bg2 #cdj ,z #ah2 #cdb ,z #bf2 #cdf ,z #bi2 #ceb ,z #d2 #cee ,z #bc2 #cgb ,z #h4 ,n #cge ,z #i2 #cgf ,z #bi2 #cgg ,z #ai2 #chj ,z #ae1 #cj2 #cha ,z #ab1 #bi2 #chb ,z #ag1 #cc2 #chc ,z #aj1 #ad2 #chf ,z #ab2 #chg ,z #ae4 ,aristoxenos ,,iii #bcc ,z #ah4 ,arkesilaos ,,iii #bhf ,z #d4 ,arnauld ,a4 ,,iii #bde ,z #ab4 ,arrian ,,ii #ga ,z #bf4 ,ast ,fr4 ,,iii #aij ,z #bj2 #cdg ,z #ba4 ,athenodoros ,,iii #cbd ,z #ah4 ,august ,e4 ,f4 ,,iii #bdj ,z #h4 ,augustinus ,,iii #ahc ,z #c2 #ced ,z #bi4 ,autolykos ,,iii #bcb ,z #h2 #cjj ,z #bb2 #cch ,z #ad4 ,auwers ,ar4 ,,ii #ajc ,z #bb4 ,averros ,,iii #bbb ,z #bh4 ,bachet ,g4 ,,iii #cei ,z #h2 #cfj ,z #aj2 #cfe ,z #bh4 ,bacon ,,iii #cbd ,z #d4 ,balsam ,h4 ,,iii #bia ,z #cj4 ,baltzer ,r4 ,,iii #aga ,z #h2 #bfh ,z #aj2 #bii ,z #h2 #cea ,z #af2 #cgc ,z #ah4 ,baudhyana ,,iii #aci ,z #ag2 #adh ,z #a2 #adi ,z #d2 #aej ,z #g1 #bj2 #aea ,z #e2 #aec ,z #ad2 #aed ,z #bj2 #aee ,z #bj2 #aeg ,z #ah2 #aei ,z #bf2 #afj ,z #ae4 ,barocci ,fr4 ,,iii #bdc ,z #cd4 ,barrow ,ph4 ,soc4 ,j4 ,,iii #bdd ,z #af4 ,bartels ,j4 ,m4 ,c4 ,,iii #bde ,z #d4 ,bauer ,w4 ,n #cha ,z #ba2 #chf ,z #g1 #bc4 ,bayle ,p4 ,,iii #afi ,z #cc4 ,becker ,c4 ,k4 ,e ,,xii ,z #ag4 ,benfey ,th4 ,,ii #gc ,z #bg4 ,berger ,hg4 ,,iii #bhe ,z #cj4 ,bergh ,t4 ,,iii #ceb ,z #aa4 ,berkeley ,g4 ,,iii #afi ,z #i4 ,bernardy ,gtf4 ,,iii #bce ,z #b4 ,bernhardy ,,iii #bhe ,z #bi4 ,bernoulli ,j4 ,e ,,xi ,z #bc4 ,berossos ,,ii #eg ,z #f2 #ga ,z #bf2 #ig ,z #bi2 #aaf ,z #bj4 ,bertram ,h4 ,,iii #bgd ,z #ah4 ,bertrand ,l4 ,,iii #bde ,z #ac4 ,bezold ,w4 ,v ,,vii ,z #bf2 ,,ii #ei ,z #ac2 #fe ,z #be2 #ff ,z #ad2 #gj ,z #c2 #gg ,z #g2 #aab ,z #d2 #aae ,z #be2 #aaf ,z #be4 ,birch ,s4 ,i #bf ,z #be4 ,bjrnbo ,a4 ,a4 ,,iii #cdc ,z #bc2 #cde ,z #bh4 ,blass ,fr4 ,,iii #ahe ,z #bd2 #aib ,z #bg2 #baa ,z #cd4 ,n #cgg ,z #aa4 ,boeckh ,a4 ,,ii #ij ,z #ac2 #ia ,z #d2 ,,iii #abh ,z #b2 #abi ,z #aa1 #bf2 #acb ,z #bj1 #bg1 #ca2 #acc ,z #aa1 #bb1 #cd2 #acd ,z #ab1 #bb2 #aih ,z #af2 #bjg ,z #bg2 #cea ,z #a4 ,botius ,,iii #bdj ,z #ad2 #cdh ,z #g f2 #cej ,z #c2 #ceb ,z #bg4 ,boll ,f4 ,,iii #cab ,z #cj4 ,bolyai ,j4 ,,iii #aei ,z #cb2 #bde ,z #c4 ,bolyai ,w4 ,,iii #bde ,z #b4 ,bolzano ,b4 ,e ,x ,z #af2 ,,iii #afi ,z #bj2 #bbg ,z #ae2 #bdf ,z #ah2 #bea ,z #e1 #ac2 #cfg ,z #bj4 ,bonitz ,h4 ,,iii #bbd ,z #ab4 ,bonola ,r4 ,,iii #bci ,z #ae4 ,borchardt ,l4 ,i #c ,z #d2 #d ,z #ad2 #f ,z #bh2 #bf ,z #ai2 #bg ,z #bd1 #cj2 #de ,z #i2 #df ,z #aj1 #cd2 #di ,z #ab2 #ej ,z #af2 #ea ,z #aa1 #cj2 #ec ,z #ag2 ,,ii #fa ,z #bc1 #bf2 #ge ,z #ab2 #aje ,z #a2 #aaa ,z #bb2 #aab ,z #cd4 ,borelli ,j4 ,,iii #bdd ,z #bi2 #bia ,z #af4 ,botta ,e4 ,,ii #gd ,z #bi2 #ge ,z #b2 #ii ,z #e4 ,brandis ,j4 ,,ii #ia ,z #c2 #ic ,z #bh2 ,,iii #acb ,z #af4 ,bretschneider ,c4 ,a4 ,,iii #acf ,z #cj2 #aec ,z #i2 #aga ,z #bf2 #aib ,z #ac2 #aig ,z #g2 #bji ,z #ab4 ,brugsch ,h4 ,k1 ,i #dh ,z #ae4 ,brunet de ,presle ,,iii #bjd ,z #bj4 ,bruno ,g4 ,,iii #cdc ,z #h4 ,bryson ,,iii #age ,z #be4 ,budge ,e4 ,a4 ,w4 ,,ii #ge ,z #aj4 ,bhler ,g4 ,,iii #aed ,z #af2 #afd ,z #cd2 #afe ,z #e4 ,bunte ,brh4 ,,iii #bei ,z #aa2 #bfa ,z #ag4 ,brk ,a4 ,,iii #ach ,z #ad1 #ai1 #bb2 #adj ,z #b2 #add ,z #bh2 #adf ,z #g2 #aej ,z #cd2 #aec ,z #cc2 #aed ,z #bj4 ,burnell ,a4 ,c4 ,,iii #afc ,z #bd4 ,campano ,g4 ,,iii #bdj ,z #bj2 #bdd ,z #i2 #bef ,z #a4 ,cantor ,g4 ,,iii #afi ,z #bb1 #bf2 #bbf ,z#g2 #bbg ,z #ag4 ,cantor ,m4 ,e ,,xii ,z #cc2 ,i ,s4 #bf ,z #bi2 #bg ,z #ah2 #cc ,z #ae2 #cf ,z #bf1 #bh2 #cg ,z #cb2 #dj ,z #ab2 #de ,z #cc2 #df ,z #g2 #dg ,z #bj1 #bg2 #dh ,z #ad2 #di ,z #g2 #ej ,z #g2 #ea ,z #h2 ,,ii #aja ,z #bj1 #bd1 #cc2 #aac ,z #b2 ,,iii #abc ,z #aa2 #acg ,z #be1 #cb2 #ach ,z #be1 #bh2 #aci ,z #bd2 #adj ,z #c f2 #add ,z #ca2 #ade ,z #c2 #aea ,z #aa2 #ahe ,z #cj2 #bab ,z #d2 #bcg ,z #ai2 #bch ,z #bd2 #bda ,z #e2 #bdc ,z #aa2 #cjj ,z #ai1 #bb2 #cja ,z #ba2 #cjh ,z #bj2 #cad ,z #bj2 #caf ,z #ac1 #ag2 #cah ,z #b1 #ad2 #ccg ,z #ba2 #cch ,z #bd2 #cci ,z #bg2 #cdc ,z #ad2 #cdh ,z #bd2 #cdi ,z #b2 #cfa ,z #d1 #aa2 #cff ,z #bg2 #cfh ,z #a2 #cgc ,z #g4 ,cardano ,h4 ,,iii #aga ,z #ad4 ,cassirer ,e4 ,v ,z #ca2 ,e ,x ,z #ca4 ,castillon ,e4 ,,iii #bif ,z #ca4 ,cavalieri ,b4 ,,iii #aha ,z #bf2 #bac ,z #f2 #bfd ,z #ba1 #bh1 #cd2 #ccc ,z #aa4 ,censorinus ,,ii #aaf ,z #ag4 ,champollion ,j4 ,f4 ,i #ah ,z #e1 #f1 #ad2 #ai ,z #ae1 #bb2 #bj ,z #a1 #aj2 #ba ,z #ad4 ,chapelle ,w4 ,,iii #cdb ,z #ai4 ,chasles ,m4 ,,iii #bcd ,z #af2 #bce ,z #g2 #cdd ,z #ae4 ,christoffel ,br4 ,e ,,xii ,z #d4 ,chrysippos ,,iii #cdj ,z #bc2 #cda ,z #a2 #cdb ,z #e4 ,cicero ,,iii #aii ,z #aj2 #bjg ,z #ca2 #beh ,z #cd2 #bei ,z #aj2 #bfc ,z #bj2 #bgj ,anm4 #a2 #cdj ,z #cb2 #cda ,z #f1 #ac4 ,clairaut ,a4 ,c4 ,,iii #bde ,z #ab1 #ai4 ,clausen ,th4 ,,iii #agd ,z #ah4 ,clavius ,ch4 ,,iii #aga ,z #ae2 #bda ,z #b2 #bdd ,z #ac1 #bg2 #bde ,z #e1 #aa2 #bee ,z #cd2 #bef ,z #b4 ,clemens ,alexandrinus ,i #ah ,z #af4 ,cohen ,h4 ,,iii #ahb ,z #bd2 #ahd ,z #ac2 #ahh ,z #ad2 #bba ,z #a2 #bbg ,z #bh2 #bbh ,z #a4 ,n #cge ,z #bb4 ,commandino ,f4 ,,iii #bda ,z #a2 #bdd ,z #ac1 #bj2 #bff ,z #f2 #bia ,z #g2 #cfg ,z #cb4 ,copernicus ,n4 ,,iii #bje ,z #ca4 ,cros ,g4 ,,ii #fa ,z #cd2 #fd ,z #bh2 #aah ,z #aj4 ,curtius ,t4 ,,iii #bgh ,z #af4 ,curtze ,m4 ,,iii #cah ,z #ad1 #cj2 #ccc ,z #bg4 ,cusanus ,n4 ,,iii #bbf ,z #aj4 ,darwin ,g4 ,,iii #bae ,z #ah4 ,n #chc ,z #c4 ,dasypodius ,k4 ,,iii #bde ,z #cb4 ,dee ,j4 ,,iii #bcc ,z #ba4 ,degering ,h4 ,,iii #cbd ,z #i4 ,delambre ,j4 ,b4 ,j4 ,,iii #bff ,z #aa2 #bhj ,z #cb2 #bhb ,z #bf2 #cab ,z #cc4 ,delitzsch ,fr4 ,,ii #eg ,z #ai2 #fd ,z #aa2 #gg ,z #i f2 #gh ,z #i2 #hj ,z #bj4 ,demokrit ,i #bf ,z #ab2 ,,iii #abg ,z #bf2 #afh ,z #cd2 #agf ,z #b2 #agh ,z #d2 #hh 18 #agi-ahc2 #ahe ,z #ca2 #aii ,z #e2 #bjc ,z #bb2 #bab ,z #bh2 #bbf ,z #ac2 #bcf ,z #ca2 #bfc ,z #be2 #bgj ,z #cb2 #bda ,z #cc2 #bgf ,z #cd2 #cbd ,z #f2 #ccc ,z #ab4 ,n #cgf ,z #cj2 #chj ,z #ca2 #chg ,z #bj1 #cc4 ,desargues ,g4 ,,iii #bia ,z #cc4 ,descartes ,r4 ,,iii #afi ,z #cd2 #ahb ,z #ad2 #cgc ,z #bc1 #bh4 ,diels ,h4 ,e ,x ,z #af2 ,,iii #abh ,z #bi2 #aff ,z #i2 #aga ,z #cb2 #agf ,z #i1 #af2 #aha ,z #bi2 #bbj ,z #cj2 #cad ,z #ad4 ,n #cha ,z #cj1 #cd2 #chb ,z #ac4 ,diesterweg ,a4 ,,iii #bif ,z #ac4 ,dikaiarchos ,,iii #bhf ,z #ca4 ,dinostratos ,,iii #ach ,z #bg2 #baj-baa2 #bab ,z #bh1 #cd2 #bac ,z #ad2 #bfc ,z #i4 ,diodor ,i #ag ,z #b2 ,,ii #ga ,z #bf2 ,,iii #bei ,z #ah4 ,diokles ,,iii #cjf ,z #a1 #bj2 #cjg ,z #ae2 #cjh ,z #f4 ,dionysios von ,halikarnassos ,,iii #abi ,z #aa4 ,dionysodoros ,,iii #cae ,z #bh4 ,diophant ,,iii #ccf ,z #bj2 #ceh-cff2 #cga ,z #bg4 ,dirichlet ,p4 ,g4 ,e ,,xi ,z #cg2 ,,iii #cfb ,z #bb4 ,drpfeld ,w4 ,,iii #abb ,z #aa4 ,drachmann ,,iii #bfg ,z #cd4 ,dmichen ,j4 ,i #bd ,z #ba2 #dg ,z #bb4 ,dupuis ,j4 ,,iii #ahg ,z #ai2 #cec ,z #a4 ,echelles ,abraham v4 ,,iii #bia ,z #af4 ,eisenlohr ,a4 ,i #bf ,z #bf2 #bg ,z #ah2 #cg ,z #ca2 #ci ,z #ai1 #be2 #dd ,z #b2 #de ,z #cb2 #di ,z #g2 #ej ,z #e1 #g2 #ea ,z #a1 #bb4 ,eisenlohr ,fr4 ,i #bf ,z #bi4 ,empedokles ,,iii #abe ,z #be2 #agg ,z #cc4 ,n #chf ,z #b2 #chg ,z #cd4 ,engel ,e4 ,,iii #bej ,z #af4 ,enriques ,f4 ,,iii #agd ,z #bd4 ,epicur ,,iii #agi ,z #d2 #cci ,z #cc2 #cda ,z #ah4 ,epiktet ,,iii #cdb ,z #a4 ,epping ,js4 ,,ii #aja ,z #c2 #aje ,z #ab2 #aji ,z #bj2 #aaj ,z #bi4 ,eratosthenes ,,iii #agd ,z #ca2 #aic ,z #ai2 #aid ,z #af2 #aig ,z #aa2 #aii ,z #c1 #ae1 #be2 #bjh ,z #f2 #baj ,z #ae2 #bcj ,z #g2 #bca ,z #aa2 #bfj ,z #bb2 #bhd ,z #cj2 #bhe-bhi2 #cja ,z #bc2 #cjd ,z #bi2 #caa ,z #ae2 #cac ,z #bi1 #cb1 #cd2 #cbi ,z #ai2 #cdj ,z #bi2 #cej ,z #ac4 ,erman ,ad4 ,v ,z #bi2 ,e ,,xvii ,z #bd ,i #aj ,z #d1 #f2 #bb ,z #e2 #ch ,z #aa4 ,eudemos ,e ,,ix ,z #bj2 ,,iii #abb ,z #bh2 #abc ,z #f1 #ae2 #abd ,z #aj1 #ah2 #abh ,z #g2 #ace ,z #af1 #ba1 #ca2 #aga ,z #bd2 #age ,z #g2 #bjh ,z #aj2 #bai ,z #f u4 #g2 #bbh ,z #cc2 #bbi ,z #a1 #f2 #bdh ,z #ah4 ,eudoxos ,e ,,ix ,z #bb2 ,i #bf ,z #i2 ,,iii #abe ,z #bg2 #aha ,z #bj2 #ahe ,z #bg1 #ca2 #ahf ,z #af2 #aia ,z #ag2 #aib ,z #ae2 #aig ,z #bh1 #cc2 #aii-baj2 #bbi ,z #cj2 #bcf ,z #ba1 #bf2 #bch ,z #ba2 #bda ,z #cc2 #bee ,z #bh1 #cd2 #bef ,z #ag2 #bfc ,z #bd2 #bgj ,z #aa1 #bg2 #bgf ,z #cd2 #cjj ,z #ab2 #caa ,z #cc2 #cab ,z #c4 ,eucken ,r4 ,,iii #bbj ,z #bf4 ,euklid ,e ,x #i2 ,i #bf ,z #g2 #df ,z #f2 ,,iii #abc ,z #f2 #acf ,z #a1 #bi2 #acg ,z #h2 #ada ,z #a2 #agc ,z #af1 #ag2 #age ,z #f2 #ahe ,z #d2 #aib ,z #ac2 #bjb ,z #aj u4 #ab2 #bjc ,z #ba2 #bac ,z #bj1 #bi2 #bbi-beh2 #bfj ,z #ae2 #bfh ,z #bg2 #bij ,z #ai2 #bia ,z #g2 #bib ,z #d1 #g2 #bic ,z #ag2 #bid ,z #a1 #h2 #bii ,z #ai2 #cjj ,z #f1 #bg2 #cja ,z #bf2 #cjh ,z #ba2 #cji ,z #cc2 #caj ,z #e2 #cac ,z #bf2 #cad ,z #f2 #cae ,z #d2 #caf ,z #ah2 #cce ,z #cc2 #ccg ,z #ae1 #bf2 #cch ,z #ae2 #cci ,z #af2 #cdd ,z #af1 #cj2 #cdf ,z #ac2 #cdh ,z #bi2 #cej ,z #ac2 #ceb ,z #bd2 #cei ,z #cj2 #cfg ,z #ab1 #bc2 #cfi ,z #c4 ,euler ,l4 ,e ,,xiv ,z #bd2 ,,iii #cfb ,z #bb2 #cfe ,z #cb2 #cgj ,z #bg4 ,eurytos ,,iii #aca ,z #c4 ,eusebios ,i #ag ,z #a2 ,,ii #eg ,z #aa2 #ig ,z #bi4 ,eutokios ,,iii #abc ,z #cc2 #ace ,z #bb2 #aic ,z #ai2 #aid ,z #bh2 #aii ,z #bd2 #bja ,z #ab2 #bjh ,z #aj1 #ac2 #bji ,z #h1 #ad2 #bbi ,z #b2 #beh ,z #bj2 #bff ,z #b1 #ac1 #bi2 #bhb ,z #aa1 #bi2 #bhh ,z #ai1 #bg2 #bhi ,z #aa2 #bij ,z #ca1 #cd2 #bia ,z #i1 #bg2 #big ,z #be2 #bih ,z #ag2 #cja ,z #cj2 #cjb ,z #e2 #cjc ,z #bd2 #cjd ,z #bi1 #cb2 #cjf ,z #a1 #ad2 #cjh ,z #ad2 #cae ,z #bi2 #caf ,z #bd2 #cbd ,z #ac2 #cbe ,z #c1 #aj2 #cfg ,z #ac2 #cgb ,z #e4 ,evans ,,iii #aba ,z #bg4 ,fermat ,p4 ,e ,,xiv ,z #bd2 ,,iii #beh ,z #ag2 #bid ,z #bc2 #cei ,z #ac1 #bb2 #cfb ,z #ab1 #be1 #cc2 #cfe ,z #g1 #bi2 #cff ,z #c4 ,fermat ,s4 ,,iii #cei ,z #aa4 ,flandin ,e4 ,,ii #ge ,z #c4 ,flauti ,v4 ,,iii #bjj ,z #g4 ,flinders ,petrie ,i ,z #ae2 #dj ,z #b2 #eb ,z #b1 #d1 #g4 ,formaleoni ,v4 ,a4 ,,ii #aja ,z #bd4 ,foster ,s4 ,,iii #bfg ,z #bi4 ,frege ,g4 ,,iii #bbf ,z #bc4 ,fresnel ,a4 ,j4 ,,iii #cbf ,z #ag4 ,friedlein ,g4 ,,iii #abc ,z #a2 #aij ,z #bh2 #bjb ,z #aa2 #bjh ,z #i2 #bab ,z #a2 #bac ,z #be2 #bbi ,z #e1 #bf2 #bdc ,z #ca2 #bfa ,z #bc2 #bha ,z #b2 #bih ,z #ac2 #cja ,z #be2 #cjg ,z #cd2 #cji ,z #bi2 #cad ,z #d2 #cai ,z #cd2 #cci ,z #ab2 #cdf ,z #e2 #cdh ,z #af2 #cfg ,z #ag4 ,galilei ,,iii #afi ,z #bb2 #ahb ,z #g2 #bje ,z #aa2 #bbf ,z #aa2 #bbg ,z #ah2 #beh ,z #ag2 #bfd ,z #ai1 #bi2 #bia ,z #ai2 #bid ,z #bc2 #cgc ,z #ab4 ,n #chg ,z #ae4 ,gartz ,,iii #cab ,z #bd4 ,gauss ,e ,x ,z #af2 ,,xiv ,z #bd2 ,,iii #bbf ,z #cj2 #bdd ,z #cd2 #bde ,z #a2 #beh ,z #ag2 #cdd ,z #bg2 #cei ,z #ah2 #cgj ,z #bg4 ,geber1 7,dschbir7 ,,iii #cde ,z #ah4 ,gebhart ,m4 ,e ,x ,z #bg4 ,geminos ,,iii #abb ,z #bf2 #ace ,z #ba2 #agd ,z #cj2 #bje ,z #i2 #bji ,z #i2 #bbi ,z #g1 #bj2 #bdb ,z #bh2 #bdi ,z #bc2 #bej ,z #h2 #bij ,z #ca2 #cjh ,z #aj2 #ccg ,z #ba2 #chh-cci2 #cdc ,z #aa4 ,gerling ,ch4 ,l4 ,,iii #agj ,z #a4 ,gherardus von ,cremona ,,iii #cch ,z #a2 #cdd ,z #bd4 ,ghetaldi ,marino ,,iii #big ,z #bd4 ,ginzel ,f4 ,k4 ,,ii #ia ,z #c2 #ajb ,z #bh4 ,golius ,jb4 ,,iii #bia ,z #ac2 #cca ,z #bd4 ,gorgias ,,iii #agh ,z #bc4 ,grland ,a4 ,,iii #bad ,z #ag4 ,grassmann ,h4 ,g4 ,,iii #bea ,z #f1 #ac4 ,grechauff ,th4 ,,iii #bfe ,z #i4 ,gregorius a4 ,st4 ,vincentio ,,iii #aga ,z #ae4 ,griffith ,j4 ,i #bg ,z #ae2 #cb ,z #be2 #dj ,z #ba2 #da ,z #a2 #dd ,z #h4 ,grotefend ,g4 ,f4 ,,ii #gb ,z #ae1 #bd2 #gc ,z #b;f2 #gd ,z #b4 ,grotius ,h4 ,,iii #bcc ,z #ag4 ,grynus ,simon ,,iii #bdj ,z #bi2 #bdc ,z #be4 ,gnther ,s4 ,,iii #bha ,z #d4 ,haggag ,,iii #bdd ,z #f2 #cdd ,z #cj4 ,halvy ,j4 ,,ii #eh ,z #bf4 ,halley ,edm4 ,,iii #bia ,z #c u4 #be2 #bie ,z #b1 #cc2 #bif ,z #ab4 ,halma ,n4 ,b4 ,,iii #cji ,z #i4 ,hankel ,h4 ,,iii #acg ,z #bb2 #adj ,z #f2 #aea ,z #bf2 #aec ,z #aa2 #age ,z #ai2 #bab ,z #a4 ,harper ,r4 ,,ii #gj ,z #ae4 ,hart ,g4 ,,iii #ahc ,z #aa4 ,hartleben ,h4 ,i #ah ,z #i2 #ai ,z #e4 ,haynes ,j4 ,h4 ,,ii #ge ,z #ag4 ,heath ,t4 ,l4 ,,iii #cfj ,z #bc4 ,heeren ,a4 ,,ii #gc ,z #bd4 ,hegel ,g4 ,w4 ,f4 ,,iii #afi ,z #f2 #agg ,z #ac4 ,heiberg ,j4 ,l4 ,e ,x ,z #g ,,iii #aha ,z #ag2 #bad ,z #ad2 #bbj ,z #ca2 #bcb ,z #bj1 #bf2 #bcc ,z #g2 #bcf ,z #a2 #bcg ,z #d1 #bi2 #bch ,z #c2 #bdj ,z #i2 #bda ,z #bi2 #bdb ,z #f2 #bdc ,z #ae1 #cb2 #bec ,z #ah2 #bei ,z #aa2 #bfj ,z #bg2 #bfb ,z #c2 #bfd ,z #a2 #bfe ,z #aj1 #bd1 #cc2 #bff ,z #a1 #af1 #bc2 #bfg ,z #c1 #bb2 #bfh ,z #a2 #bgj ,z #i1 #aa2 #bgd ,z #h2 #bgh ,z #af2 #bhd ,z #ac1 #cd2 #bhe ,z #ai2 #bhh ,z #bj2 #bhi ,z #ab2 #bij ,z #ca2 #bia ,z #bg2 #big ,z #bg2 #bih ,z #ag2 #cjc ,z #bd2 #cjf ,z #ae4 ,helmholtz ,h4 ,,ii #ib ,z #cc4 ,henrici ,j4 ,,iii #bde ,z #cd4 ,heraklit ,,iii #abe ,z #be1 #bg2 #acc ,z #h2 #agf-agg2 #agh ,z #ac2 #agi ,z #ca2 #ahj ,z #ag2 #ahc ,z #bj2 #beh ,z #bj2 #cda ,z #cc2 #cdb ,z #b1 #bh1 #ca4 ,n #che ,z #cd2 #chg ,z #cj4 ,herlin ,ch4 ,,iii #bfe ,z #ac4 ,hermann ,g4 ,e ,x ,z #e4 ,hermotimos ,,iii #bbi ,z #bg4 ,herodot ,e ,,xvi ,z #aj2 ,i #ae ,z #ac2 #ag ,z #a2 #bb ,z #ac2 #bh ,z #bh2 ,,ii #ga ,z #be2 ,,iii #abb ,z #cj2 #abd ,z #i1 #ag2 #abe ,z #bf2 #abf ,z #e1 #af2 #cbi ,z #bb4 ,n #chd ,z #d4 ,heron ,e ,x ,z #i2 ,,xiv ,z #cc2 ,,xv ,z #ab2 ,i #bf ,z #h2 #dc ,z #bd2 #dg ,z #b2 ,,iii #ach ,z #a1 #cb2 #aci ,z #b2 #aga ,z #ad2 #bdb ,z #a1 #e1 #bh2 #bej ,z #i2 #bfc ,z #cd2 #bfd ,z #d2 #bgd ,z #ac2 #cac ,z #bb2 #cad-ccg2 #cdc ,z #bf2 #cea ,z #ai2 #ceb ,z #bd2 #cfj ,z #bh2 #cff ,z #g2 #cfi ,z #aj4 ,hesiod ,n #cgg ,z #h1 #aa2 #cgi ,z #h2 #chd ,z #ae4 ,heuzey ,l4 #ei ,z #aj2 #fb ,z #g2 #fd ,z #a1 #d2 #gd ,z #cc4 ,hieronymos v4 ,rhodos ,,iii #abc ,z #bd4 ,hiketas ,,iii #acd ,z #ah2 #bah ,z #ac4 ,hilbert ,d4 ,e ,,xiv ,z #bh2 ,,iii #bda ,z #bf2 #bdg ,z #g4 ,hiller ,e4 ,,iii #bhh ,z #ae2 #bhi ,z #d1 #aj4 ,hilprecht ,h4 ,v4 ,,ii #eh ,z #bj2 #ei ,z #ac2 #fj ,z #bh2 #fb ,z #ab2 #fe ,z #bg2 #gc ,z #bj2 #ge ,z #ag2 #hb ,z #h2 #ij ,z #a2 #aaj ,z #h2 #aac ,z #bc f2 #aad ,z #f1 #bd2 #aae ,z #h1 #bd2 #aaf ,z #ag1 #bd2 #aag ,z #a f4 ,hinke ,w4 ,m4 ,j4 ,,ii #aji ,z #d4 ,hinks ,e4 ,,ii #gc ,z #bg2 #ge ,z #bc2 #ajb ,z #i1 #ah1 #be2 #aje ,z #ca f4 ,hipparch v4 ,rhodos ,,ii #aaj ,z #ba2 #bje ,z #cj2 #bhf ,z #bd2 #caa-cad2 #cae ,z #bg2 #cbh ,z #f1 #ag2 #ccg ,z #bc2 #cch ,z #bb2 #cdc ,z #ae2 #cde ,z #f1 #af4 ,hippias ,,iii #agh ,z #bc2 #aig ,z #ag2 #aih ,z #bh2 #baa ,z #bg1 #cd4 ,hippokrates aus ,chios ,,iii #acg ,z #aj2 #agj-age2 #aib ,z #f2 #aid ,z #c2 #bcg ,z #bf4 ,hippokrates aus ,kos ,,iii #agj ,z #ba4 ,hoche ,r4 ,,iii #cdg ,z #bf2 #cdi ,z #d4 ,hommel ,e4 ,,ii #aaf ,z #ae4 ,hoppe ,e4 ,,iii #cad ,z #bb1 #bh2 #cbi ,z #ag2 #ccb ,z #e4 ,horapollo ,i #ag ,z #b4 ,horn ,w4 ,,iii #bjd ,z #ai4 ,hultsch ,fr4 ,e ,x ,z #g2 ,i #cb ,z #i2 #cc ,z #f2 ,,ii #aaf ,z #f1 #ag2 #bab ,z #ae2 #bha ,z #c2 #bij ,z #aa1 #bb2 #bif ,z #cj2 #bih ,z #bf2 #bii ,z #h2 #cja ,z #cd2 #cjh ,z #ai1 #bh2 #cji ,z #ab2 #cac ,z #be2 #caf ,z #ac1 #be2 #cag ,z #ag1 #ai2 #cbh ,z #h2 #ccj ,z #cb2 #ccc ,z #ae1 #bc2 #ccd ,z #aj2 #cff ,z #bg2 #cfg ,z #g1 #cd2 #cfh ,z #b2 #cgc ,z #ah4 ,hume ,d4 ,,iii #ahc ,z #bg4 ,huygens ,ch4 ,,ii #ib ,z #cd4 ,hypatia ,,iii #bcb ,z #bi2 #cga ,z #cc4 ,hypsikles ,,iii #bce ,z #cc2 #cjj ,z #i1 #ah2 #cea ,z #ad4 ,ideler ,ch4 ,l4 ,,iii #bjd ,z #ac4 ,jon von ,chios ,,iii #abe ,z #bf4 ,ishaq ibn ,hunein ,,iii #bdd ,z #g2 #bfg ,z #bi4 ,isidorus von ,sevilla ,,iii #cdh ,z #bd4 ,isidoros von ,milet ,,iii #cgb ,z #c4 ,isokrates ,,iii #abe ,z #bg4 ,jamblichos ,,iii #abf ,z #d2 #bdc ,z #bb2 #ceb ,z #ad2 #cec-ced2 #ceg ,z #h4 ,jensen ,p4 ,,ii #eg ,z #be2 #aaa ,z #g4 ,jordan ,c4 ,e ,,xii ,z #ag4 ,josephus ,,ii #eg ,z #aa4 ,kaegi ,a4 ,,iii #adb ,z #cd4 ,kaibel ,g4 ,,iii #bai ,z #be4 ,kallimachos ,,iii #aii ,z #b2 #bhf ,z #a1 #g4 ,kambly ,l4 ,,iii #bde ,z #cd4 ,kampe ,f4 ,,iii #bbj ,z #be4 ,kant ,e ,x ,z #ad2 ,,iii #afh ,z #aa2 #agh ,z #af2 #ahc ,z #be1 #bf2 #ahd ,z #c2 #ahg ,z #d2 #ahh ,z #aa2 #ahi ,z #bj2 #aij ,z #ae2 #bad ,z #e2 #bae ,z #ac2 #bbg ,z #bg2 #bdg ,z #ai4 ,n #chj ,z #e4 ,kstner ,a4 ,g4 ,,iii #bdj ,z #bc2 #bda ,z #e2 #bde ,z #cc4 ,katyayana ,,iii #aci ,z #ah2 #aej ,z #g2 #aeg ,z #e4 ,kepler ,j4 ,,iii #bjd ,z #bi2 #bje ,z #ca2 #cab ,z #ae2 #cde ,z #a4 ,kerber ,a4 ,,iii #cah ,z #bi4 ,kerry ,b4 ,,iii #afi ,z #bj4 ,kewitsch ,g4 ,,ii #ajd ,z #d f4 ,kiessling ,ad4 ,,iii #ahd ,z #cd2 #bai ,z #be4 ,king ,l4 ,w4 ,e ,,ix ,z #ai2 ,,ii #fe ,z #ca2 #ge ,z #aj4 ,kinkel ,w4 ,,iii #acb ,z #bd2 #agf ,z #ad2 #ahc ,z #aj4 ,kircher ,a4 ,i #af ,z #b1 #be4 ,kleonides ,,iii #bcc ,z #ag4 ,knauff ,f4 ,,iii #ccb ,z #ah4 ,knoche ,j4 ,h4 ,,iii #bjb ,z #ae4 ,kchly ,h4 ,,iii #cbd ,z #ab2 #cbe ,z #g1 #aa4 ,khler ,j4 ,,ii #gj ,z #ag4 ,koldwey ,r4 ,,ii #ge ,z #ab4 ,konon ,,iii #bfj ,z #ag1 #bj2 #bfc ,z #ab1 #ad2 #bfi ,z #ab2 #bgc ,z #cd2 #bgg ,z #i4 ,kopernikus ,,iii #acd ,z #ai2 #bah ,z #ad2 #cde ,z #a4 ,n #cgi ,z #bg4 ,kosak ,r4 ,,iii #bdf ,z #ae4 ,krates ,,iii #cdj ,z #f4 ,ktesibios ,,iii #cae ,z #b1 #ba2 #cai ,z #bc1 #cj2 #cbj ,z #aj2 #cbd ,z #aj4 ,kchler ,f4 ,,ii #hh ,z #i4 ,kugler ,fz4 ,x4 ,,ii #aaj ,z #ae1 #bh2 #aaa ,z #ae1 #be4 ,kummer ,e4 ,e ,x ,z #af2 ,e ,,xiv ,z #bb2 ,,iii #cfb ,z #bb4 ,knssberg ,h4 ,,iii #aig ,z #cb2 #bjd ,z #bf2 #bjf ,z #bg4 ,laertius ,diogenes ,,iii #abc ,z #bc1 #bg2 #abd ,z #ac2 #agf ,z #ab2 #ahd ,z #cc2 #aia ,z #cb2 #aig ,z #aa2 #aii ,z #a1 #ac2 #cdj ,z #cb4 ,lagrange ,j4 ,l4 ,,iii #bjc ,z #bh4 ,lambert ,j4 ,h4 ,,iii #bdd ,z #cc2 #bde ,z #ag4 ,lange ,f4 ,a4 ,,iii #ahc ,z #bc4 ,lassalle ,f4 ,,iii #agf ,z #ac4 ,layard ,h4 ,,ii #gd ,z #ah2 #ha ,z #g4 ,legendre ,a4 ,m4 ,,iii #ach ,z #cb2 #bde ,z #ac1 #bb4 ,lehmann ,c4 ,f4 ,,ii #fa ,z #bg2 #fe ,z #bd1 #bi2 #ia ,z #c1 #g2 #ib ,z #cc2 #id ,z #bj2 #ie ,z #ba2 #ajb ,z #bh2 #ajc ,z #d1 #cj2 #ajf ,z #g2 #ajg ,z #a4 ,leibniz ,g4 ,w4 ,e ,,ix ,z #be2 ,e ,,xi ,z #bc2 ,,iii #aca ,z #af2 #afi ,z #bj1 #cd2 #ahi ,z #af2 #bjc ,z #bg2 #bbd ,z #bf2 #bbh ,z #d2 #bdf ,z #ai1 #be2 #bea ,z #f2 #bfd ,z #bi2 #bid ,z #bc4 ,leon ,,iii #bcg ,z #bf4 ,leonardo da ,vinci ,,iii #ccg ,z #ag4 ,lepsius ,r4 ,i #ba ,z #bg2 #de ,z #cd2 #dg ,z #bh2 ,,ii #aje ,z #cc4 ,lessing ,g4 ,e4 ,,iii #bhd ,z #ca4 ,n #chj ,z #ae4 ,letronne ,j4 ,a4 ,,ii #ajb ,z #d2 ,,iii #bjd ,z #bb4 ,leukipp ,,iii #agh ,z #c1 #ac2 #agi ,z #c1 #e2 #ahj ,z #d1 #aa2 #aha ,z #e2 #ahb ,z #bj4 ,leumann ,e4 ,v ,z #ai2 ,,iii #ach ,z #ad1 #af2 #add ,z #bh2 #adf ,z #e1 #g2 #aea ,z #cj4 ,listing ,j4 ,b4 ,e ,,xii ,z #bj4 ,livius ,,iii #bei ,z #ae4 ,lobatscheffsky ,n4 ,,iii #bde ,z #d4 ,loftus w4 ,k4 ,,ii #ic ,z #cc4 ,longchamps ,g4 de ,,iii #cjc ,z #bj4 ,longin ,,iii #cee ,z #aa4 ,loria ,gino4 ,,iii #bda ,z #bb2 #cch ,z #be1 #bg2 #cdi ,z #b4 ,lwe ,j4 ,h4 ,,iii #agj ,z #g4 ,lhmann ,f4 v4 ,,iii #bif ,z #ae4 ,luka ,kosta ben ,,iii #cca ,z #bj4 ,lukianos ,,iii #ace ,z #b4 ,lyko ,,iii #abe ,z #bg4 ,mahler ,g4 ,,ii #ajb ,z #bh f4 ,mai ,a4 ,,iii #bgh ,z #ai4 ,maitrayana ,,iii #aci ,z #ah4 ,makrobios ,,iii #bhg ,z #bb4 ,mamercos ,,iii #abe ,z #aa4 ,manava ,,iii #aci ,z #ah4 ,manutius ,,iii #cab ,z #a4 ,marinos v4 ,neapolis ,,iii #bca ,z #af2 #cfg ,z #ac4 ,mark ,aurel ,,iii #cdb ,z #a4 ,martin ,h4 ,,iii #cbf ,z #i4 ,maurolycus ,,iii #cch ,z #d4 ,mayring ,v4 ,,iii #ccc ,z #bb4 ,medon ,,iii #bbh ,z #ah4 ,mehler ,f4 ,g4 ,,iii #bde ,z #cd4 ,melanchthon ,ph4 ,,iii #bde ,z #ca4 ,memus ,j4 ,b4 ,,iii #bia ,z #e4 ,menaichmos ,,iii #aih ,z #bf2 #bjb ,z #a2 #bjh ,z #c f2 #bji ,z #ai f2 #bac ,z #ad2 #bad ,z #ab2 #bib ,z #aa4 ,menelaos ,,iii #cdc ,z #ag1 #bh2 #cdd ,z #d1 #ab2 #cdf ,z #ae4 ,meier ,r4 ,,iii #caf ,z #ad4 ,meyer ,e4 ,e ,,xvii ,z #ba2 ,i #c ,z #h1 #ag2 #d ,z #ae2 ,,ii #eh ,z #ah1 #cj1 #cd2 #ei ,z #bh2 #fj ,z #d1 #cd2 #fb ,z #f2 #he ,z #b1 #g2 #hf ,z #c2 #hg ,z #ai4 ,meyer ,w4 ,,ii #gc ,z #ah4 ,mbius ,a4 ,e ,,xii ,z #ba4 ,la ,montre8 ,,iii #bdf ,z #bi4 ,montucla ,j4 ,e4 ,e ,,ix ,z #aa1 #bh2 ,e ,,xiii ,z #f2 ,,iii #aic ,z #ag2 #bda ,z #d2 #cjc ,z #bh2 #cjd ,z #f2 #cjg ,z #ag4 ,morbeca ,wilhelmus de ,,iii #bgh ,z #aa2 #cbf ,z #b4 ,morgan ,g4 de ,,ii #gj ,z #f2 #ge ,z #g4 ,mller ,h4 ,,iii #bde ,z #bf4 ,mller ,m4 ,,ii #db ,z #be2 ,,iii #bbf ,z #ag4 ,nasir ed ,din ,,iii #bdd ,z #i4 ,natorp ,p4 ,,iii #agf ,z #ae2 #ahc ,z #aj1 #ac2 #ahh ,z #ad4 ,naukrates ,,iii #bib ,z #bg4 ,nesselmann ,g4 ,f4 ,h4 ,,iii #bhj ,z #cd2 #bhd ,z #ad2 #bhe ,z #ab2 #bih ,z #bf2 #cdg ,z #cj2 #cdh ,z #b2 #cdi ,z #a2 #cej ,z #b2 #ceb ,z #ae1 #ba2 #ced ,z #d1 #ag2 #ceh ,z #i2 #cfj ,z #ba4 ,newberry ,percy ,e4 ,i #g ,z #f4 ,newton ,,iii #bjc ,z #bg2 #bje ,z #aa2 #bac ,z #i2 #bdd ,z #af2 #bdf ,z #bb2 #bdi ,z #aj2 #beh ,z #ag2 #bfb ,z #ai2 #bid ,z #ai1 #bc2 #bif ,z #ba2 #big ,z #ai2 #cjd ,z #ag2 #cjg ,z #ag2 #cdb ,z #af2 #cgc ,z #bh4 ,niebuhr ,k4 ,i #ag ,z #i2 ,,ii #gb ,z #ai4 ,nietzsche ,f4 ,,iii #agf ,z #ai4 ,nikomachos v4 ,gerasa ,,iii #aca ,z #aj2 #aii ,z #c2 #bai ,z #d2 #bdc ,z #i2 #bhi ,z #cj2 #cjj ,z #bg2 #cdd ,z #bj2 #cdf ,z #af2 #cdg-ceb2 #cec ,z #bi2 #cff ,z #g4 ,nikomedes ,,iii #cja-cje4 ,nipsus ,,iii #abc ,z #aj4 ,nix ,l4 ,,iii #bia ,z #bc2 #caf ,z #f2 #cag ,z #aa2 #cca ,z #ah4 ,nizze ,e4 ,,iii #bfe ,z #be2 #bff ,z #ab2 #bgg ,z #h2 #bhj ,z #e2 #bhd ,z #ac2 #ccg ,z #cb2 #cch ,z #ai4 ,nokk ,a4 ,,iii #bcb ,z #ai2 #cji ,z #be2 #caj ,z #af2 #ccg ,z #ca2 #cch ,z #aj1 #ai4 ,norris ,ed4 ,,ii #gc ,z #cj4 ,northampton ,marquis of ,i #g ,z #e4 ,ofterdinger ,l4 ,f4 ,,iii #bjc ,z #ag4 ,oinopides ,i #bf ,z #i2 ,,iii #agj ,z #ah4 ,oldenberg ,h4 ,,iii #aej ,z #ca4 ,olivieri ,a4 ,,iii #cab ,z #cb4 ,onken ,l4 ,,iii #bae ,z #ag4 ,oppert ,j4 ,,ii #gc ,z #bg1 #cj2 #ge ,z #bb2 #ib ,z #be2 #ie ,z #cc2 #ih ,z #ag2 #ii ,z #cd2 #ajj ,z #ag2 #aab ,z #aj4 ,origines ,,iii #cee ,z #aa4 ,ottajano ,g4 da ,,iii #cgj ,z #cc4 ,ottmn ,abu ,,iii #bii ,z #ba4 ,panaitios ,,iii #cda ,z #e1 #aj2 #cdb ,z #f4 ,pamphila ,,iii #abc ,z #bg1 #cd4 ,papperitz ,e4 ,,iii #cci ,z #a4 ,pappos ,e ,x ,z #i2 ,,iii #aga ,z #ad2 #aib ,z #a2 #bab ,z #aa2 #bac ,z #a2 #bcj ,z #bg2 #bca ,z #a1 #ad2 #bcb ,z #ah2 #bcd ,z #b1 #aj1 #ae1 #ba2 #bce ,z #ac2 #bdc ,z #ab2 #beb ,z #f2 #bfj ,z #ai2 #bfa ,z #bh2 #bfc ,z #ad2 #bfg ,z #cb2 #bfh ,z #g1 #ai2 #bdc ,z #ab2 #beb ,z #f2 #bhh ,z #bb2 #bhi ,z #bj2 #bij ,z #ab2 #bia ,z #b1 #i2 #bib ,z #h2 #bid ,z #aa2 #bie ,z #cd2 #bif ,z #c1 #cj2 #big ,z #bj1 #bf2 #bih ,z #bd2 #bii ,z #ae2 #cja ,z #cj2 #cjb ,z #a2 #cjc ,z #bg2 #cjh ,z #g1 #ae2 #cji ,z #aj2 #cag ,z #be2 #cbe ,z #c1 #h2 #cca ,z #h2 #ceh ,z #i2 #cff-cga4 ,pardies ,j4 ,g4 ,,iii #aga ,z #ag4 ,parmenides ,,iii #afe ,z #cj ff2 #aff ,z #aa f2 #agf ,z #i2 #ahj ,z #f1 #cb4 ,n4 #chg ,z #bi4 ,pascal ,bl4 ,,iii #bia ,z #cd4 ,peiser ,f4 ,e4 ,,ii #gj ,z #ah4 ,pena ,j4 ,,iii #ccg ,z #cc4 ,peters ,j4 ,p4 ,,ii #ge ,z #ag4 ,petersen ,j4 ,,iii #bcb ,z #c4 ,peyrard ,f4 ,,iii #bdj ,z #c2 #bec ,z #f2 #bff ,z #aj2 #bhj ,z #ci4 ,pheidias ,,iii #beh ,z #bg4 ,pherekydes ,n4 #chd ,z #ad4 ,philippos ,,iii #bbi ,z #bh4 ,philolaos ,,iii #abg ,z #be2 #abh ,z #i1 #bb2 #abi ,z #f2 #acj ,z #ab1 #ba2 #aca ,z #ac1 #bc1 #cj2 #acb ,z #ba1 #cj2 #acc ,z #d1 #aj2 #acd ,z #ag1 #bb2 #ace ,z #ae2 #ada ,z #i1 #ab1 #ae2 #bje ,z #af2 #cdh ,z #cj2 #cej ,z #ac2 #cea ,z #a4 ,n4 #che ,z #bi2 #chf ,z #c1 #f4 ,philon v4 ,alexandria ,,iii #agg ,z #ah2 #cdc ,z #c2 #cee ,z #ad f2 #cef ,z #ai4 ,philon von ,byzanz ,,iii #cae ,z #bj1 #cb2 #cba ,z #ca2 #cbb ,z #a2 #cbd ,z #bf2 #cbe ,z #a4 ,philopmos ,j4 ,,iii #aid ,z #ag4 ,pinches ,t4 ,g4 ,,ii #ei ,z #e4 ,pisano ,l4 ,i #dj ,z #b4 ,pistelli ,l4 ,,iii #ced ,z #af4 ,place ,v4 ,,ii #gd ,z #bi2 #ge ,z #c4 ,planudes ,m4 ,,iii #ceh ,z #ab1 #bi4 ,platon ,i #bf ,z #aa2 ,,ii #aaf ,z #d1 #ah2 ,,iii #abd ,z #b1 #ag2 #abe ,z #bf1 #bh2 #abg ,z #bb2 #abh ,z #e2 #aca ,z #ad2 #acb ,z #aj2 #acc ,z #e2 #acd ,z #ac2 #acf ,z #cb2 #ada ,z #aj1 #ad2 #age ,z #cd2 #agf ,z #i2 #agh ,z #af2 #agi ,z #ag1 #ba1 #bd2 #ahb ,z #ab1 #bf2 #ahc ,z #b1 #g1 #ae f2 #ahd ,z #d ff2 #ahe ,z #ad f2 #ahf-aib2 #aid ,z #cc2 #aie ,z #c2 #aig ,z #be1 #bi2 #aii ,z #bj2 #bja ,z #ac1 #ca2 #bjb ,z #a2 #bje ,z #ai1 #cb2 #bjg ,z #cj2 #bjh ,z #d2 #baj ,z #ah2 #bab ,z #i2 #bad ,z #b1 #ag1 #ba2 #bae ,z #cd2 #baf ,z #ba2 #bbd ,z #ae2 #bca ,z #ca2 #bcf ,z #ba2 #bcg ,z #b2 #bdb ,z #bf2 #bdc ,z #g2 #beh ,z #aj2 #bij ,z #c2 #cae ,z #c2 #cbf ,z #bj2 #cch ,z #cc2 #cdj ,z #ah2 #cdf ,z #be2 #cdg ,z #g2 #ceb ,z #d1 #cb2 #cee ,z #bc2 #cef ,z #ac4 ,n4 #cgf ,z #bi2 #cgi ,z #af2 #chj ,z #ae1 #cj2 #chg ,z #i1 #bj4 ,platon v4 ,tivoli ,,iii #cch ,z #a4 ,plotin ,,iii #ahc ,z #b2 #ced-ceg4 ,plutarch ,i #ag ,z #b2 #bb ,z #c2 ,,iii #abc ,z #bj2 #agf ,z #aj2 #aha ,z #bi2 #ahb ,z #a2 #aid ,z #af2 #aii ,z #bb2 #bja ,z #cd2 #bjc ,z #cc2 #beh ,z #bi2 #bfj ,z #h2 #bfa ,z #h2 #cdj ,z #ca4 ,porphyrios ,,iii #abf ,z #c2 #bdc ,z #bb2 #ced ,z #bc2 #cef ,z #aa2 #ceg ,z #cg1 #bf4 ,poseidonios ,,iii #acd ,z #af1 #cad ,z #cb2 #cbi ,z #bj2 #cci ,z #ae f2 #cda ,z #e1 #ad1 #ag2 #cdb ,z #f1 #h2 #cde ,z #cc2 #cdf ,z #g4 ,proklos ,e ,,xiii ,z #be2 ,e ,,xiv ,z #cd2 ,i #be ,z #cj2 ,,iii #abb ,z #bf1 #cd2 #abc ,z #f f2 #abe ,z #aa2 #abh ,z #h2 #ace ,z #ca2 #acg ,z #af2 #agj ,z #aj1 #bb2 #agd ,z #cj1 #cc2 #age ,z #c1 #cc2 #aij ,z #bh2 #aia ,z #bc2 #aig ,z #bb2 #bjb ,z #aa1 #ae2 #bjh ,z #h2 #baj ,z #b2 #bab ,z #e1 #h2 #bac ,z #bb1 #bd2 #bbi ,z #b1 #e1 #ba2 #bca ,z #ad2 #bcc ,z #h1 #bc2 #bcd ,z #b2 #bce ,z #bb2 #bcf ,z #e2 #bcg ,z #bg2 #bch ,z #cc2 #bdb ,z #c1 #bh2 #bdc ,z #bc1 #cc2 #bdd ,z #ab1 #bg2 #bdh ,z #ah1 #ca2 #bdi ,z #e1 #bd2 #bej ,z #ai1 #cj2 #bea ,z #ai2 #beb ,z #f1 #ab2 #bec ,z #bc2 #bfa ,z #bj2 #bfb ,z #c1 #ac2 #bfh ,z #ai2 #chi ,z #f1 #aa2 #bih ,z #ac2 #cja ,z #be2 #cjg ,z #cc2 #cjh ,z #f2 #cji ,z #bi2 #caj ,z #d1 #aa2 #cad ,z #d2 #cai ,z #cd2 #cch ,z #cc2 #cci ,z #ab1 #ae1 #bg2 #cda ,z #ag2 #cdc ,z #bd2 #cdf ,z #a1 #e2 #ced ,z #ai2 #cef ,z #bf2 #ceg ,z #bg2 #cff ,z #af2 #cfg ,z #ac1 #bb2 #cga ,z #cd4 ,n4 #cha ,z #ac4 ,protagoras ,,iii #agh ,z #ab f4 ,ptolemus ,e ,x ,z #i2 ,,ii #aaf ,z #ai2 ,,iii #bje ,z #bi2 #bjg ,z #aa2 #bii ,z #cc2 #caa ,z #bh1 #cj2 #cab ,z #cj2 #cbf ,z #h2 #cbi ,z #bj2 #cch ,z #ae2 #cdb ,z #ac2 #cdc ,z #ah2 #cdd ,z #g1 #ag1 #bb2 #cde ,z #c1 #ba2 #cdf ,z #a1g2 #cff ,z #cc2 #cfg ,z #h4 ,pythagoras ,i #bf ,z #c2 ,,iii #abe ,z #ac1 #bc1 #cc2 #abf ,z #a1 #f f2 #abg ,z #b1 #be2 #acg ,z #ab f2 #ach ,z #g2 #ade ,z #a2 #aec ,z #g2 #cae ,z #d2 #ceb ,z #ad2 #cec ,z #bi4 ,n4 #cgi ,z #bg2 #chd ,z #h2 #che ,z #bj4 ,ramus ,petrus ,,iii #bac ,z #ba2 #bci ,z #bb2 #bde ,z #e2 #cei ,z #c4 ,ranke ,h4 ,,ii #eh ,z #ai2 #fe ,z #cc4 ,rassam ,h4 ,,ii #gd ,z #ah1 #ba2 #ha ,z #g1 #bh4 ,rawlinson ,h4 ,,ii #gd ,z #ac2 #ge ,z #bb2 #gf ,z #bg2 #aag ,z #bf4 ,regiomontan ,,iii #bfd ,z #bd2 #bfe ,z #ab2 #cei ,z #b4 ,reinhold ,e4 ,,iii #acb ,z #ah4 ,revillout ,e4 ,i #bg ,z #ba2 #bh ,z #ad2 #bi ,z #d2 #df ,z #h1 #cc2 #dh ,z #cc2 #ej ,z #af2 #ea ,z #aa2 #eb ,z #ae4 ,rhode ,e4 ,n #chc ,z #bd2 #chd ,z #aa2 #che ,z #ba4 ,riccardi p4 ,,iii #bci ,z #ad4 ,riche ,j4 ,,ii #gd ,z #c4 ,rieder gleich ,reder ,j4 ,m4 ,,iii #bdd ,z #be4 ,riemann ,b4 ,,iii #aff ,z #cb4 ,ritter ,h4 ,,iii #acb ,z #ag1 #bg2 #acc ,z #g2 #acd ,z #bb4 ,rivaltus ,,iii #bfe ,z #bg4 ,robertson ,abr4 ,,iii #bfe ,z #bd4 ,roberval ,g4 ,p4 de ,,iii #bfc ,z #bj2 #cje ,z #cb4 ,rodet ,j4 ,i #cf ,z #be1 #bh2 #dj ,z #a4 ,rose ,val4 ,,iii #cbf ,z #i4 ,rouch ,e ,,iii #aga ,z #i4 ,rudio ,f4 ,e ,,xi ,z #aa2 ,,iii #aga ,z #cd2 #agb ,z #ae1 #bi2 #cfh ,z #h1 #aa4 ,rstow 7,major7 ,w4 ,,iii #cbd ,z #ab4 ,saccheri ,gir4 ,,iii #bch ,z #ca2 #bdd ,z #cj1 #cc4 ,sarzec ,e4 de ,,ii #ei ,z #i2 #fa ,z #e1 #i1 #cb2 #gd ,z #bf1 #cc4 ,saulcy ,f4 ,c4 de ,,ii #ge ,z #bc4 ,savile ,h4 ,,iii #bci ,z #bj2 #bdd ,z #ad4 ,sayce ,a4 ,h4 ,,ii #ei ,z #e2 #aaa ,z #bh4 ,schack-,schackenburg ,i #ch ,z #ab2 #da ,z #c2 #db ,z #aa4 ,schaubach ,j4 ,k4 ,,iii #bjd ,z #aa2 #bjg ,z #bg2 #cab ,z #bd4 ,scheil ,v4 ,,ii #gj ,z #aa2 #ge ,z #h4 ,schellbach ,k4 ,h4 ,,iii #bgd ,z #ai4 ,schiaparelli ,g4 ,v4 ,,iii #bjd ,z #af1 #bf1 #ca2 #bje ,z #ab2 #bjg ,z #e4 ,n4 #cgi ,z #bf4 ,schliemann ,h4 ,,iii #aba ,z #ai2 #abb ,z #a1 #i4 ,schmidt ,w4 ,,iii #cjh ,z #bc2 #cji ,z #b2 #cad ,z #af2 #cae ,z #bj2 #cag ,z #e f2 #cai ,z #bf2 #cbj ,z #bi2 #cba ,z #bc2 #cbf ,z #a1 #i2 #cbh ,z #cc2 #cbi ,z #bc2 #cca ,z #ag2 #ccb ,z #ai4 ,schne ,h4 ,e ,,xv ,z #c2 ,i #dg ,z #b2 ,,iii #bfd ,z #c2 #bgd ,z #ab2 #cad ,z #bd2 #cae ,z #bh2 #cag ,z #ad2 #cbh ,z #b1 #cc2 #ccg ,z #g4 ,schne ,r4 ,,iii #cad ,z #be2 #ccd ,z #e4 ,schopenhauer ,a4 ,,iii #bba ,z #ag2 #bdf ,z #h2 #bea ,z #c1 #i2 #ceg ,z #ab4 ,n #cgi ,z #af2 #chg ,z #be4 ,schotten ,h4 ,,iii #bdh ,z #aa4 ,schrader ,e4 ,,ii #eg ,z #bc4 ,schramm ,e4 ,,iii #cbd ,z #ac4 ,schrder ,l4 v4 ,,iii #ach ,z #g1 #ag2 #ada ,z #g2 #adc ,z #bi2 #adf ,z #f4 ,schuchhardt ,c4 ,,iii #abb ,z #h4 ,schwarz ,h4 ,a4 ,,iii #cji ,z #bb4 ,seleukos ,,iii #caa ,z #ba1 #bd4 ,seneca ,,iii #cdb ,z #a4 ,siculus ,e4 ,,iii #cbf ,z #h4 ,sigwart ,c4 ,w4 ,,iii #bac ,z #cd4 ,simon ,m4 ,,iii #agd ,z #ba2 #bcb ,z #bd2 #bgj ,anm4 #a2 #bgc ,z #ca2 #bid ,z #bj2 #bie ,z #bd2 #bif ,z #cc4 ,simplicius ,,iii #abb ,z #bi2 #afg ,z #ai2 #aga ,z #ba2 #agb ,z #a f2 #age ,z #e1 #g2 #bjd ,z #aj2 #bah ,z #f1 #aa2 #bbj ,z #cj2 #bbi ,z #b2 #cji ,z #b2 #cgb ,z #g4 ,n #cha ,z #cd4 ,simson ,r4 ,,iii #bcd ,z #ah2 #bdd ,z #ai2 #bif ,z #c4 ,smiths ,g4 ,,ii #aje ,z #cj4 ,smiths ,p4 ,i #bd ,z #aa4 ,socrates ,,iii #abd ,z #f2 #abg ,z #bf2 #agh ,z #f2 #ahd ,z #ag1 #ba2 #ahh ,z #af2 #aia ,z #g4 ,n #cgf ,z #bc4 ,sotios ,,iii #aii ,z #b4 ,spengel ,l4 ,,iii #aga ,z #bg4 ,speusippos ,,iii #abg ,z #cb4 ,spiegel ,f4 7v47 ,,ii #gc ,z #bh4 ,spiegelberg ,w4 ,v ,z #ag2 ,i #c ,z #i2 #d ,z #h2 #g ,z #f2 #bb ,z #cj2 #bi ,z #d4 ,spinoza ,,iii #bbc ,z #aa2 #cda ,z #a4 ,n #cge ,z #ba4 ,sporos ,,iii #aid ,z #bh4 ,stckel ,p4 ,,iii #bej ,z #ag4 ,stein ,j4 ,p4 ,w4 ,,iii #bdh ,z #ae4 ,steiner ,j4 ,,iii #cji ,z #bj2 #cfh ,z #be4 ,stesichoros ,,iii #abe ,z #ab4 ,stobos ,,iii #abi ,z #bg2 #bcj ,z #ag4 ,n #chf ,z #ab4 ,strabo ,e ,,xvi ,z #ah2 ,,iii #bjd ,z #d2 #bhe ,z #cb2 #bhf ,z #bg2 #bhi ,z #cd2 #cac ,z #bh4 ,strassmaier ,j4 ,n4 ,,ii #aja ,z #c2 #aji ,z #ba2 #aaj ,z #bi4 ,struve ,j4 u4 ,k4 ,l4 ,,iii #bhe ,z #ac4 ,sturm ,ambros ,,iii #aic ,z #ae2 #aid ,z #af2 #bja ,z #bh2 #bhi ,z #aj4 ,sturm ,ch4 ,,iii #aga ,z #ae2 #bde ,z #cc2 #bff ,z #h4 ,subandhu ,,iii #afd ,z #bi4 ,suidas ,,iii #bgd ,z #aa2 #bhe ,z #ca4 ,sundara ,,iii #aei ,z #bg4 ,susemihl ,f4 ,,iii #bhe ,z #bh2 #caa ,z #ba2 #cad ,z #ah2 #cbj ,z #c4 ,syrion ,n #chf ,z #ab4 ,tbit ibn ,quorrah ,,iii #bfg ,z #bh2 #bia ,z #bc4 ,tacitus ,,iii #adb ,z #ah4 ,tacquet ,a4 ,,iii #aga ,z #ae2 #bde ,z #aa4 ,tannery ,p4 ,,iii #agj ,z #b2 #agb ,z #ae2 #agc ,z #bc2 #aid ,z #bh2 #bjj ,z #a2 #bja ,z #c2 #bjg ,z #e2 #bbb ,z #bc2 #bbi ,z #e2 #bcf ,z #a2 #bdb ,z #h2 #bdc ,z #bg2 #bea ,z #bj2 #cja ,z #bb2 #cab ,z #cc2 #cad ,z #ae2 #ccf ,z #ag2 #ccg ,z #bb2 #cei ,z #ai4 ,tartaglia ,n4 ,,iii #bgh ,z #ac4 ,taylor ,th4 ,,iii #bdd ,z #a4 ,teleutagoras ,,iii #afg ,z #g4 ,tenulius ,,iii #cec ,z #e4 ,thales ,i #be ,z #cj2 ,,iii #abb ,z #cj2 #abc ,z #g1 #ad1 #ba2 #abd ,z #a1 #bc2 #abe ,z #aj2 #ahg ,z #c4 ,n #cge ,z #h2 #cha ,z #ae2 #chb ,z #ba2 #chc ,z #ad4 ,thetet ,,iii #acf ,z #bh1 #ca2 #ahe ,z #bf2 #ahf ,z #af2 #bac ,z #af1 #ah2 #bbi ,z #ca2 #bcf ,z #ba1 #cb2 #bch ,z #i2 #beg ,z #ae4 ,theodoros ,,iii #acf ,z #cb2 #agj ,z #bd2 #ahd ,z #bc4 ,theodosios ,,iii #bjb ,z #be2 #bcb ,z #bc2 #ccg ,z #bj2 #cch ,z #h f4 ,theon v4 ,alexandria ,,iii #bcb ,z #bh2 #bci ,z #ca2 #bdj ,z #g2 #bfh ,z #ai2 #bhb ,z #cj2 #cji ,z #h1 #ac1 #bh2 #caj ,z #a1 #ab2 #cac ,z #ah2 #cad ,z #i2 #cfg ,z #i2 #cga ,z #cc4 ,theon ,smyrneus ,,iii #ahg ,z #ah2 #aid ,z #ae2 #bad ,z #af2 #bdc ,z #aa1 #bc2 #bdd ,z #bd2 #bdi ,z #ae2 #cai ,z #ag2 #cdh ,z #ca2 #ceb ,z #bi2 #cec ,z #d1 #aj4 ,theophrast ,,iii #bag ,z #bb2 #bah ,z #cb2 #bbh ,z #ca4 ,n #cha ,z #bf2 #chb ,z #ag4 ,theudios ,,iii #bac ,z #af1 #bb2 #bce ,z #ab2 #bcg ,z #bg2 #bec ,z #bj2 #cji ,z #cb4 ,thibaut ,g4 ,,iii #ach ,z #e1 #ai2 #aci ,z #bb2 #adf ,z #cb2 #adh ,z #a1 #ac2 #aed ,z #ag1 #ai2 #aeg ,z #ah2 #aei ,z #cc2 #bde ,z #cd4 ,thomas v4 ,aquino ,,iii #afi ,z #ah2 #bbc ,z #ca2 #bbh ,z #ab4 ,thureau-,dangin ,frc4 ,,ii #aah ,z #e4 ,thurot ,ch4 ,,iii #bhj ,z #ag4 ,thymaridas ,,iii #cec ,z #cb2 #ced ,z #ab4 ,torelli ,g4 ,,iii #bfe ,z #ba1 #bh4 ,torricelli ,ev4 ,,iii #bfc ,z #bj4 ,trendelenburg ,f4 ,a4 ,,iii #agg ,z #h4 ,treutlein ,p4 ,,iii #bde ,z #cd4 ,tudela ,b4 v4 ,,ii #gd ,z #h4 ,tzetzes ,,iii #ahf ,z #b2 #beh ,z #be2 #bei ,z #ag4 berweg ,fr4 ,,iii #agj ,z #h4 ,usener ,h4 ,,iii #cff ,z #bi4 ,valens ,vettius ,,iii #bii ,z #bg4 ,valerio ,luca ,,iii #bgd ,z #ba4 ,valerius ,maximus ,,iii #bbi ,z #ah4 ,valla ,g4 ,,iii #bei ,z #ai2 #bfe ,z #cc4 ,vaux ,carra de ,,iii #cad ,z #ae2 #cca ,z #aj4 ,veronese ,g4 ,e ,,xiv ,z #bh2 ,,iii #bda ,z #bf2 #bdg ,z #g4 ,vettori ,p4 ,,iii #caa ,z #cc4 ,vieta ,fr4 ,,iii #aga ,z #ad2 #agc ,z #cd2 #agd ,z #ad1 #bf2 #age ,z #cb2 #big ,z #a2 #cjd ,z #bj2 #cei ,z #cd2 #cfa ,z #f2 #cfe ,z #ah4 ,vitruv ,e ,x ,z #i2 ,,iii #acg ,z #ba2 #aid ,z #ai2 #aig ,z #aa2 #bfa ,z #cc2 #bhh ,z #bb2 #bhi ,z #ae2 #cae ,z #ba2 #ccb ,z #e4 ,viviani ,v4 ,,iii #bia ,z #ai4 ,vogelin ,j4 ,,iii #bde ,z #cj4 ,wafa s4 ,abul ,wafa4 ,wallenius ,m4 ,j4 ,,iii #agd ,z #ba4 ,wallis ,j4 ,,iii #bdd ,z #ae2 #bfe ,z #c2 #cfg ,z #bi4 ,weber ,h4 ,,iii #bhe ,z #ba4 ,weierstrass ,c4 ,e ,x ,z #ag2 ,,iii #bbc ,z #f2 #bbg ,z #ag2 #bef ,z #aj4 ,wellmann ,e4 ,,iii #agj ,z #a4 ,wertheim ,g4 ,,iii #cah ,z #a f2 #cei ,z #bj2 #cfj ,z #c2 #cfb ,z #cb2 #cfe ,z #ag4 ,wessel ,k4 ,,ii #gc ,z #ad1 #bc4 ,weyr ,e4 ,e ,,xvi ,z #bh2 ,,xvii ,z #b2 ,i #bg ,z #bi2 #ej ,z #af2 #ea ,z #h4 ,whiston ,w4 ,,iii #aga ,z #ae4 ,wilke ,wilcken ,ul4 ,i #df ,z #ba4 ,wilamowitz ,u4 v4 ,,iii #ahd ,z #cd2 #bgc ,z #b4 ,windelband ,w4 ,,iii #ahd ,z #ae2 #bbd ,z #ab4 ,winkel ,w4 ,,iii #ahb ,z #bh4 ,winckelmann ,j4 ,j4 ,i #ah ,z #be4 ,winkler ,h4 ,,ii #ei ,z #ac2 #fa ,z #ac2 #fe ,z #bd2 #ff ,z #aj2 #gj ,z #ad1 #bc4 ,wolf ,f4 ,a4 ,e ,x ,z #e4 ,wolff ,chr4 7v47 ,,iii #bde ,z #cc4 ,wlffing ,e4 ,,iii #cjc ,z #ah4 ,wpcke ,f4 ,,iii #bcc ,z #bb2 #bii ,z #bj1 #bf4 ,xenokrates ,,iii #baf ,z #cb4 ,xenophanes ,,iii #abd ,z #ah2 #abe ,z #be2 #ada ,z #i2 #afd-aff2 #agf ,z #bi2 #agg ,z #a4 ,xylander ,w4 7,holtzmann7 ,,iii #cei ,z #e4 ,young ,th4 ,i #ah ,z #b1 #ad2 #ai ,z #bb4 ,zeller ,e4 ,,iii #abe ,z #ah2 #acb ,z #af2 #agi ,z #h2 #ahc ,z #aj2 #bai ,z #ah2 #bbd ,z #ab4 ,n #chc ,z #b2 #chf ,z #aj4 ,zenodoros ,,iii #cjh ,z #ag1 #bf2 #cji ,z #be1 #cc2 #caj ,z #h2 #cfi ,z #d4 ,zenon von ,elea ,,iii #afg-agj2 #agh ,z #ab2 #bbf ,z #ac4 ,zenon von ,kittion #cdj ,z #d f4 ,zeuthen ,h4 ,,iii #aha ,z #ah2 #bce ,z #g2 #bej ,z #c2 #bfg ,z #ba2 #bhi ,z #ba2 #bia ,z #bi2 #bib ,z #ag2 #bid ,z #a1 #bj2 #bif ,z #bc2 #big ,z #d4 ,zexippos ,,iii #bgi ,z #ai4 ,zimmer ,h4 ,,iii #adc ,z #ac2 #afd ,z #b4 ,zoga ,g4 ,i #ah ,z #ah4 ,zonaras ,,iii #bei ,z #ai4 ,buchdruckerei ,roitzsch1 ,albert ,schulze1 ,roitzsch4 ---------------------------------------- ------------------------ ,anmerkungen zur ,transkription ,inkonsistenzen wurden beibehalten1 wenn beide ,schreibweisen gebruchlich waren1 wie3 ,aahmesu -- ,aahmes -- ,ahmes -- ,ames ,abel'schen -- ,abelschen ,achse -- ,axe ,al ,mamun -- ,al-,mamn anderen -- andern -- andren ,anonymos -- ,anonymus ,apollonios -- ,apollonius ,arsacidenzeit -- ,arsakidenzeit asva-medha -- asvamedha ,bl -- ,bel ,bel-ache-irb -- ,belacheirba ,berossos -- ,berossus -- ,berosus catur-asra -- caturasra ,chammurabi -- ,hammurabi -- ammurabi ,commentar -- ,kommentar ,coordinaten -- ,koordinaten ,copernicus -- ,kopernikus ,cylinder -- ,zylinder eigene -- eigne ,einer-,ziffer -- ,einerziffer ,elementar-,geometrie -- ,elementargeometrie ,epicykeln -- ,epizyklen ,eukleds -- ,euklides ,euklid-,kommentar -- ,euklidkommentar ,fajum -- ,fayum ,fnfer-,system -- ,fnfersystem ,giseh -- ,gizeh gerade -- grade geradlinigen -- gradlinigen ,grynaeus -- ,grynus ,holtzmann -- ,holzmann irreduzibeln -- irreduziblen ,kaienharu -- ,kainharu ,kalpa-,sutras -- ,kalpa-sutras -- ,kalpasutras ,lartios -- ,laertios -- ,laertius ,larsa -- ,larsam ,lobatscheffski -- ,lobatscheffsky ,mamerkos -- ,mamercos ,metrica -- ,metrika ,mnchpbel -- ,mnchspbel ,mykene-,periode -- ,mykeneperiode ,nabonahid -- ,nabonid ,orient-,gesellschaft -- ,orientgesellschaft ,pappos -- ,pappus ,papyros -- ,papyrus ,phaenomena -- ,phnomena ,proklos -- ,proklus ,ptolemaios -- ,ptolemos -- ,ptolemus -- ,ptolemeus pythagorisch -- pythagoreisch ,quadrat-purusa -- ,quadratpurusa ,r -- ,re ,rig-veda -- ,rigveda ,seleucidenra -- ,seleuciden-ra ,seqd -- ,sqd ,sphaira -- sphaera ,soma-,opfer -- ,somaopfer ,sothis-,perioden -- ,sothisperioden ,sporos -- ,sporus ,stobaios -- ,stobos ,sulba-sutra -- ,sulba-,sutra ,tello -- ,telloh ,theaetet -- ,thetet -- ,theaitet unseren -- unsern ,verdoppelung -- ,verdopplung vermittels -- vermittelst ,vermittelung -- ,vermittlung ,woepcke -- ,wpcke ,interpunktion wurde ohne ,erwhnung korrigiert4 ,im ,text wurden folgende nderungen vorgenommen3 ,s4 ,,vii ,methotik in ,methodik gendert4 ,s4 ,x ungeahnten ,erfolge in ungeahntem ,erfolge gendert4 ,s4 ,,xi ,anderung in nderung gendert4 ,s4 ,,xii ,christophel in ,christoffel gendert4 ,s4 ,,xii ,x,k in x,k gendert4 ,s4 ,,xvii ,babylonias in ,babylonian gendert4 ,s4 #d folgenden ,tabelle in folgende ,tabelle gendert4 ,s4 #d ,newesserr in ,neweserr gendert4 ,s4 #g ,bibanelmoluk in ,biban el ,moluk gendert4 ,s4 #i ,dschingiskans in ,dschingis ,khans gendert4 ,s4 #i ,lybien in ,libyen gendert4 ,s4 #i libysche in libysche gendert4 ,s4 #aj ,ammon in ,amon gendert4 ,s4 #aj ,ermann in ,erman gendert4 ,s4 #aa libyschen in libyschen gendert4 ,s4 #ad ,diocletian in ,diokletian gendert4 ,s4 #af ,jaques in ,jacques gendert4 ,s4 #af gyptiaca in aegyptiaca gendert4 ,s4 #ah ,winkelmann in ,winckelmann gendert4 ,s4 #ai dem man in den man gendert4 ,s4 #bf dem #b4 ,kongruenzsatz in den #b4 ,kongruenzsatz gendert4 ,s4 #bg ,eugen ,revillout in ,eugne ,revillout gendert4 ,s4 #bg ,flynders ,petrie in ,flinders ,petrie gendert4 ,s4 #bg ,revue ,egyptologique in ,revue gyptologique gendert4 ,s4 #bg ,griffiths in ,griffith gendert4 ,s4 #bg ,uberschwemmungszeit in berschwemmungszeit gendert4 ,s4 #cb ,f4 ,hultzsch in ,f4 ,hultsch gendert4 ,s4 #cb ,griffiths in ,griffith gendert4 ,s4 #cb ,substraktion in ,subtraktion gendert4 ,s4 #ch ,schack von ,schackburg in ,schack-,schackenburg gendert4 ,s4 #ch #bi-a_/f in #bh-a_/f gendert4 ,s4 #dj ,griffiths in ,griffith gendert4 ,s4 #dj papiri in ,papyri gendert4 ,s4 #da ,griffiths in ,griffith gendert4 ,s4 #db ,qadratwurzeln in ,quadratwurzeln gendert4 ,s4 #db ,phythagoras in ,pythagoras gendert4 ,s4 #dd ,petripapyri in ,petriepapyri gendert4 ,s4 #dd ,griffiths in ,griffith gendert4 ,s4 #dd #h-c_/b in #h 4 #c_/b gendert4 ,s4 #df in gendert4 ,s4 #eb ,biban el ,moleck in ,biban el ,moluk gendert4 ,s4 #ei ,ubersetzungen in bersetzungen gendert4 ,s4 #ei ,bilinguer in bilinguer gendert4 ,s4 #ei ,sumerier in ,sumerer gendert4 ,s4 #fj ,ubereinstimmung in bereinstimmung gendert4 ,s4 #fd ,sumeriern in ,sumerern gendert4 ,s4 #fd festeht in feststeht gendert4 ,s4 #fd paradisisch in paradiesisch gendert4 ,s4 #fd ,grosstaat in ,grossstaat gendert4 ,s4 #fe ,adadniranis in ,adad-niraris gendert4 ,s4 #fg ,assyrier in ,assyrer gendert4 ,s4 #fg ,kanaanern in ,kanaanern gendert4 ,s4 #fh ,chamurabi in ,chammurabi gendert4 ,s4 #gj ,c4 ,betzold in ,c4 ,bezold gendert4 ,s4 #gj;f bedauerlicher ,weise in bedauerlicherweise gendert4 ,s4 #ga ,chamurabis in ,chammurabis gendert4 ,s4 #ga ,kananern in ,kanaanern gendert4 ,s4 #ge ,assyrilogie in ,assyriologie gendert4 ,s4 #ge ,chamurabi in ,chammurabi gendert4 ,s4 #ge ,exkavations in ,excavations gendert4 ,s4 #ge ,pensylvanien in ,pennsylvanien gendert4 ,s4 #gf ,ubereinanderstellung in bereinanderstellung gendert4 ,s4 #gg der ,assyrischen in des ,assyrischen gendert4 ,s4 #gg niedergehn in niedergehen gendert4 ,s4 #gh ,alt-,babylonischen in ,altbabylonischen gendert4 ,s4 #gi ,determiniativ in ,determinativ gendert4 ,s4 #gi ,juppiter in ,jupiter gendert4 ,s4 #hj in gyptischen in im gyptischen gendert4 ,s4 #ha ,kujundschick in ,kujundschik gendert4 ,s4 #ha ,pensylvania in ,pennsylvania gendert4 ,s4 #hb ,t-stcken in ,t-,stcken gendert4 ,s4 #hc bischen in bisschen gendert4 ,s4 #hg ,chamurabi in ,chammurabi gendert4 ,s4 #hh ,schekverkehr in ,scheckverkehr gendert4 ,s4 #hi astromonischen in astronomischen gendert4 ,s4 #ia ,gewichtsystem in ,gewichtssystem gendert4 ,s4 #ic ,gewichtsystem in ,gewichtssystem gendert4 ,s4 #id ,kujundschick in ,kujundschik gendert4 ,s4 #id der ,quadraten in der ,quadrate gendert4 ,s4 #if #cifb #aebajj in #cijb #aebajj gendert4 ,s4 #ii ,khorsabat in ,khorsabad gendert4 ,s4 #ii #ihdbe in #iidbe gendert4 ,s4 #ajj ,offnung in ffnung gendert4 ,s4 #ajj ,offnungen in ffnungen gendert4 ,s4 #ajb ,e4 ,hinks in ,e4 ,hincks gendert4 ,s4 #ajd keinesweges in keineswegs gendert4 ,s4 #ajd ,gudeah in ,gudea gendert4 ,s4 #ajd ,kewitzsch in ,kewitsch gendert4 ,s4 #aje ,sexagisimalsystems in ,sexagesimalsystems gendert4 ,s4 #ajf ,gudeah in ,gudea gendert4 ,s4 #ajg #h7 in #c7 gendert4 ,s4 #ajh ,eponymen ,kanon in ,eponymenkanon gendert4 ,s4 #ajh mit den ,aldebaran in mit dem ,aldebaran gendert4 ,s4 #ajh ,fischer in ,fische gendert4 ,s4 #aji thibetanischen in tibetanischen gendert4 ,s4 #aji univ4 in ,univ4 gendert4 ,s4 #aji ,nebuckadnezzar in ,nebuchadnezzar gendert4 ,s4 #aae ,mesepotamien in ,mesopotamien gendert4 ,s4 #aag ,kenntniss in ,kenntnis gendert4 ,s4 #abb zn in zu gendert4 ,s4 #abd ,diagones ,laertius in ,diogenes ,laertius gendert4 ,s4 #abe gegebnen in gegebenen gendert4 ,s4 #abf ,neupythagorismus in ,neupythagoreismus gendert4 ,s4 #abf ,pythagorismus in ,pythagoreismus gendert4 ,s4 #abh ,aug4 ,boekh in ,aug4 ,boeckh gendert4 ,s4 #aca ,nikomachus von ,gerasa in ,nikomachos von ,gerasa gendert4 ,s4 #acb ,pythagorismus in ,pythagoreismus gendert4 ,s4 #acc ,heraclitischen in ,heraklitischen gendert4 ,s4 #acc ,pythagorismus in ,pythagoreismus gendert4 ,s4 #acc ,lieblingsatzes in ,lieblingssatzes gendert4 ,s4 #acd ,kopernicus in ,kopernikus gendert4 ,s4 #aci ,indo-,arischen-,philologie in ,indo-,arischen ,philologie gendert4 ,s4 #aci ,maassschnur in ,massschnur gendert4 ,s4 #adj ,ubrigens in brigens gendert4 ,s4 #adb ,juppiter in ,jupiter gendert4 ,s4 #adb ,afganistan in ,afghanistan gendert4 ,s4 #ade ,meschnur in ,messschnur gendert4 ,s4 #adf ,maasse in ,masse gendert4 ,s4 #adh #a_/c 4 #d - #a_/c 3 #d 4 #cd in #a_/7cd7 - #a_/7cdcd7 gendert4 ,s4 #aea ,sulvas in ,sulbas gendert4 ,s4 #aef rechwinkligen in rechtwinkligen gendert4 ,s4 #aff in gendert4 ,s4 #aga ,lunulae ,hippokratis in ,lunulae ,hippocratis gendert4 ,s4 #aga ,pardis in ,pardies gendert4 ,s4 #aga ,hypothenuse in ,hypotenuse gendert4 ,s4 #aga ,kilicien in ,kilikien gendert4 ,s4 #aga ,fragmente in ,fragmenta gendert4 ,s4 #aga super sunt in supersunt gendert4 ,s4 #agc #a in e#a gendert4 ,s4 #age ,brison in ,bryson gendert4 ,s4 #ahj in gendert4 ,s4 #ahd ,u4 v4 ,willamowitz in ,u4 v4 ,wilamowitz gendert4 ,s4 #ahi transcendentale in transzendentale gendert4 ,s4 #ahi transscendentale in transzendentale gendert4 ,s4 #aij aus den ,gedankengang in aus dem ,gedankengang gendert4 ,s4 #aia gegebnen in gegebenen gendert4 ,s4 #aia gegebnes in gegebenes gendert4 ,s4 #aib amicicior in amicior gendert4 ,s4 #aib injecit in iniecit gendert4 ,s4 #aid in gendert4 ,s4 #aid numero in numeroque gendert4 ,s4 #aie gegebnen in gegebenen gendert4 ,s4 #aif ,abscrissenaxe in ,abscissenaxe gendert4 ,s4 #aif verificieren in verifizieren gendert4 ,s4 #aig ,da in ,dass gendert4 ,s4 #aih ,nektanabos in ,nektanebos gendert4 ,s4 #aih #h #ceg in #h #ced gendert4 ,s4 #bjj in gendert4 ,s4 #bjb #ae #ej in #aeej gendert4 ,s4 #bjb ganz ,teil in ganzer ,teil gendert4 ,s4 #bjd klassisischen in klassischen gendert4 ,s4 #bjf ,eudoxes in ,eudoxos gendert4 ,s4 #bjh ,mneichmos in ,menaichmos gendert4 ,s4 #bjh ,eutoxios in ,eutokios gendert4 ,s4 #bji deren ,ache in deren ,axe gendert4 ,s4 #baa o in #j gendert4 ,s4 #bac ,unendlich-kleinen und -grossen in ,unendlich kleinen und grossen gendert4 ,s4 #baf naturwissenschaftlichen in naturwissenschaftlichem gendert4 ,s4 #bag auf und abgehend in auf- und abgehend gendert4 ,s4 #bah ,znnchst in ,zunchst gendert4 ,s4 #bai bewunderswertesten in bewundernswertesten gendert4 ,s4 #bbc wiederspruchsfreie in widerspruchsfreie gendert4 ,s4 #bbd praestabilitierte ,harmonie in praestabilierte ,harmonie gendert4 ,s4 #bbf unserer ,intellekts in unseres ,intellekts gendert4 ,s4 #bbf uud in und gendert4 ,s4 #bbg in gendert4 ,s4 #bbh auf die ,islam in auf den ,islam gendert4 ,s4 #bbh ,metereologie in ,meteorologie gendert4 ,s4 #bbh #ejj ,jahr in #ejj ,jahre gendert4 ,s4 #bca ,alexandrischen ,schule in ,alexandrinischen ,schule gendert4 ,s4 #bca gegebenene in gegebene gendert4 ,s4 #bcb lectio sphrica in lectio sphaerica gendert4 ,s4 #bcc ,katoptik in ,katoptrik gendert4 ,s4 #bcd bedeuterenden in bedeutenderen gendert4 ,s4 #bcd;f ,resum in ,rsum gendert4 ,s4 #bce ,appollonios in ,apollonios gendert4 ,s4 #bch ,dodecader in ,dodekader gendert4 ,s4 #bdj festellen in feststellen gendert4 ,s4 #bdb ,anarizi in ,an-,narizi gendert4 ,s4 #bdc ,neupythagorismus in ,neupythagoreismus gendert4 ,s4 #bdd ,ishak in ,ishaq gendert4 ,s4 #bde ,konrad ,dasypodios in ,conrad ,dasypodius gendert4 ,s4 #bde ,mathesis juvenalis in ,mathesis juvenilis gendert4 ,s4 #bde ,melanchtons in ,melanchthons gendert4 ,s4 #bde ,rechtek in ,rechteck gendert4 ,s4 #bdf ententlehnt in entlehnt gendert4 ,s4 #bdf garnicht in gar nicht gendert4 ,s4 #bdi ,vatikanus in ,vaticanus gendert4 ,s4 #beg #b #c #e #g #i #aa #ac #a #cjjca in #b #c #e #g #aa #ac #a #cjjca gendert4 ,s4 #beg ,knigo in ,knige gendert4 ,s4 #bfa in gendert4 ,s4 #bfb ,glon in ,gelon gendert4 ,s4 #bfd complectantem in complectentem gendert4 ,s4 #bfe ,prostestantischen in ,protestantischen gendert4 ,s4 #bfe ,archityp in ,archetyp gendert4 ,s4 #bff ,federigo ,commandino in ,federico ,commandino gendert4 ,s4 #bfg ,thbit ibn ,quorra in ,thabit ibn ,qurrah gendert4 ,s4 #bgb sphra in sphaera gendert4 ,s4 #bgc 7a#b b7 a b_/7#b;a #a7 in 7a#b b7 a b_/7#b;a #a7 gendert4 ,s4 #cgh ,kopernicus in ,kopernikus gendert4 ,s4 #bhb in gendert4 ,s4 #bhb in gendert4 ,s4 #bhb #gf4 in #g4 gendert4 ,s4 #bhb #ajjiaaf in #ajjiaff gendert4 ,s4 #bhc 4 in 4 gendert4 ,s4 #bhc dis er in die er gendert4 ,s4 #bhd ,eratosthemes in ,eratosthenes gendert4 ,s4 #bhe ,erathostenes in ,eratosthenes gendert4 ,s4 #bhf ,kalimachos in ,kallimachos gendert4 ,s4 #bhf ,helene in ,hellene gendert4 ,s4 #bhg ,erathostenes in ,eratosthenes gendert4 ,s4 #bhg etnographisch in ethnographisch gendert4 ,s4 #bhh in gendert4 ,s4 #bhi ,es ist ist in ,es ist gendert4 ,s4 #bij frhstens in frhestens gendert4 ,s4 #bia ,federigo ,commandino in ,federico ,commandino gendert4 ,s4 #bia ,tabit ibn ,quorrah in ,thabit ibn ,qurrah gendert4 ,s4 #bic ,mimina in ,minima gendert4 ,s4 #bic x o1 z o1 und y o1 u o in x #j1 z #j1 und y #j1 u #j gendert4 ,s4 #bie ,hyberbel in ,hyperbel gendert4 ,s4 #bif ,o-,kreise in #j-,kreise gendert4 ,s4 #big ,hyberbel in ,hyperbel gendert4 ,s4 #big ,patricier in ,patrizier gendert4 ,s4 #bii in gendert4 ,s4 #bii ,woepke in ,woepcke gendert4 ,s4 #bii ,appollonios in ,apollonios gendert4 ,s4 #bii vindiciert in vindiziert gendert4 ,s4 #cjj ,problemenklassen in ,problemklassen gendert4 ,s4 #cjc ,irisektion in ,trisektion gendert4 ,s4 #cjc x ,axe in x-,axe gendert4 ,s4 #cjc ,wlfings in ,wlffings gendert4 ,s4 #cjc angegebnen in angegebenen gendert4 ,s4 #cjf von von in von gendert4 ,s4 #cjf ,o-,punkt in #j-,punkt gendert4 ,s4 #cjg ,querstecken in ,querstrecken gendert4 ,s4 #cji ,autentizitt in ,authentizitt gendert4 ,s4 #caj regelmige in regelmssige gendert4 ,s4 #caa des erste in das erste gendert4 ,s4 #cad schliesen in schliessen gendert4 ,s4 #caf ,exerpte in ,excerpte gendert4 ,s4 #ccd liber geoponikus in liber geoponicus gendert4 ,s4 #cah #fi und #abe in #fd und #abe gendert4 ,s4 #cah ,verfahfahren in ,verfahren gendert4 ,s4 #cah ,nherungwerte in ,nherungswerte gendert4 ,s4 #cah #bfe_/acc in #bfe_/aec gendert4 ,s4 #cah #acea_/ahj in #acea_/ghj gendert4 ,s4 #cbj ,ktesebios in ,ktesibios gendert4 ,s4 #cbf ,katatoptrik in ,katoptrik gendert4 ,s4 #cci grader in gerader gendert4 ,s4 #cca ,appollonios in ,apollonios gendert4 ,s4 #ccd liber geoponikus in liber geoponicus gendert4 ,s4 #cce wie zu in wie zu gendert4 ,s4 #cce 3 wie 3 in 3 wie 3 gendert4 ,s4 #ccf terminus technikus in terminus technicus gendert4 ,s4 #ccf #bgahge 3 #fgdda in #baahge 3 #fgdda gendert4 ,s4 #ccf ,kotangenten in ,cotangenten gendert4 ,s4 #ccg ,sprik in ,sphrik gendert4 ,s4 #cch ,ubersetzer in bersetzer gendert4 ,s4 #cch science in scienze gendert4 ,s4 #cci graden in geraden gendert4 ,s4 #cda nitidam in nitidum gendert4 ,s4 #cdb ,seneka in ,seneca gendert4 ,s4 #cdb ,eklecticismus in ,eklekticismus gendert4 ,s4 #cdb geocentrischen in geozentrischen gendert4 ,s4 #cdb ,metereologe in ,meteorologe gendert4 ,s4 #cdc vg4 in vgl4 gendert4 ,s4 #cdf ,parellelentheorie in ,parallelentheorie gendert4 ,s4 #cdh ,isidoros von ,sevilla in ,isidorus von ,sevilla gendert4 ,s4 #cdh #eid in #fjj gendert4 ,s4 #cej in gendert 7#a-mal-#a ,tabelle74 ,s4 #cea ,a4 ,boecks in ,a4 ,boeckhs gendert4 ,s4 #cea ,r4 ,balzers in ,r4 ,baltzers gendert4 ,s4 #cec ,franssisch in ,franzsisch gendert4 ,s4 #cec in gendert4 ,s4 #cee ,philosopie in ,philosophie gendert4 ,s4 #cee ,zarathusthra in ,zarathustra gendert4 ,s4 #cfj in gendert4 ,s4 #cfj heist in heisst gendert4 ,s4 #cfb giebt in gibt gendert4 ,s4 #cfc rechtwinklingen in rechtwinkligen gendert4 ,s4 #cfg;f ,vatikanus in ,vaticanus gendert4 ,s4 #cfg ,federigo ,commandino in ,federico ,commandino gendert4 ,s4 #cgb ,moslemin in ,moslimen gendert4 ,s4 #cgc ,geschwindigheit in ,geschwindigkeit gendert4 ,s4 #cgg ,aryer in ,arier gendert4 ,s4 #cgi ,hellenentnm in ,hellenentum gendert4 ,s4 #cgi befriedigenste in befriedigendste gendert4 ,s4 #chj den ,milesier in dem ,milesier gendert4 ,s4 #cha ,metereol4 in ,meteorol4 gendert4 ,s4 #chb abgeschlossneren in abgeschlosseneren gendert4 ,s4 #chd vom ,bsem in von ,bsem gendert4 ,s4 #chh ,amonios in ,ammonios gendert4 ,s4 #chh ,appolodoros in ,apollodoros gendert4 ,s4 #chi ,baudhayana in ,baudhyana gendert4 ,s4 #chi ,berosos in ,berossos gendert4 ,s4 #cij ,boetius in ,botius gendert4 ,s4 #cia ,copernikus in ,copernicus gendert4 ,s4 #cia ,dupnis in ,dupuis gendert4 ,s4 #cia ,erathosthenes in ,eratosthenes gendert4 ,s4 #cia ,ermann in ,erman gendert4 ,s4 #cib ,euken in ,eucken gendert4 ,s4 #cib ,flynders ,petrie in ,flinders ,petrie gendert4 ,s4 #cic ,griffiths in ,griffith gendert4 ,s4 #cic ,halevy in ,halvy gendert4 ,s4 #cic ,hieronymus in ,hieronymos gendert4 ,s4 #cid ,isidorus von ,milet in ,isidoros von ,milet gendert4 ,s4 #cie ,kopernicus in ,kopernikus gendert4 ,s4 #cif ,northhampton in ,northampton gendert4 ,s4 #cif ,ottojano in ,ottajano gendert4 ,s4 #cih ,revillont in ,revillout gendert4 ,s4 #cih ,schack v4 ,schackburg in ,schack-,schackenburg gendert4 ,s4 #cih ,schelbach in ,schellbach gendert4 ,s4 #cii ,tbit ibn ,quorrah in ,thabit ibn ,qurrah gendert4 ,s4 #djj ,vaux ,cara de in ,vaux ,carra de gendert4 ,s4 #djj ,willamowitz in ,wilamowitz gendert4 ,s4 #djj ,wpke in ,wpcke gendert4 ---------------------------------------- ------------------------