,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der #aghi erschienenen ,buchausgabe so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,die ,rechtschreibung weicht teilweise stark von den heutigen ,gewohnheiten ab2 dennoch wurde die ,original-,schreibweise beibehalten1 solange der ,text dadurch nicht missverstndlich wird4 ,umlaute in ,grobuchstaben 71 1 7 werden im ,text als deren ,umschreibungen 7,ae1 ,oe1 ,ue7 dargestellt4 ,die ,funoten wurden der bersichtlichkeit halber an das ,ende der betreffenden ,abschnitte versetzt4 ,besondere ,schriftschnitte wurden mit ,hilfe der folgenden ,sonderzeichen gekennzeichnet3 kursiv3 ,unterstriche gesperrt3 ,pluszeichen ,kapitlchen3 ,tilden ,caretsymbole 77 stehen fr hochgestellten ,text2 mehrere hochgestellte ,zeichen werden dabei durch eine geschweifte ,klammer zusammengefasst1 z4 ,b4 #acten4 ,ueber den ,bildungstrieb4 ,joh4 ,fr4 ,blumenbach ,prof4 zu ,gtt4 und ,kn4 ,grobrit4 ,hofrath ber den ,bildungstrieb4 ,illustration ,gttingen bey ,johann ,christian ,dieterich4 #aghi4 ,ich habe seit der ,zeit1 da ich den ersten ,aufsatz ber den ,bildungstrieb im ,gttingischen ,magazin bekannt gemacht1 keine ,gelegenheit versumt1 diesen ,gegenstand durch ,beobachtungen und ,nachdenken weiter zu verfolgen und in helleres ,licht zu setzen1 glaube auch alles ,wichtige gelesen1 geprft und benutzt zu haben1 was von andern seitdem fr oder wider denselben in ,schriften geusert worden1 und habe gesucht den ,kern aus dem1 was ich schon davon bekannt gemacht1 und die ,resultate meiner fernern zeitherigen ,untersuchungen darber1 in diesen ,blttern zusammen zu fassen3 und sie bey diesen wesentlichen ,vorzgen auch gleich im ,aeusern von den vorigen unreifern ,ausgaben gnzlich auszuzeichnen4 ,gttingen1 den #bhten ,jan4 #aghi4 ,deutung der ,kupfer-,verzierungen4 #a4 ,auf dem ,titel1 eine ,brt-,henne als ,symbol des ,bildungstriebes im ,thierreich4 #b4 ,auf der ,anfangsleiste ,s4 #a4 ein aufkeimend ,saamenkorn als ,bild dieses ,triebes im ,gewchsreich4 ,nach einer alten silbernen ,mnze von ,reggio in ,calabrien beym ,goltz4 #c4 ,am ,schlu ,s4 #ajh4 eine anstndige und doch wie ,naturkenner wissen1 sehr bedeutungsvolle ,vorstellung des ,genusses1 der dann den ,bildungstrieb zur ,folge hat4 ,illustration ,erster ,abschnitt4 ,von den verschiednen ,wegen die man eingeschlagen hat1 zu einigem ,aufschlu ber das ,zeugungsgeschfte zu gelangen4 ,was geht im ,innern eines ,geschpfes vor1 wenn es sich der sesten aller ,regungen berlassen hat1 und nun von einem zweyten befruchtet einem dritten das ,leben geben soll8 ,nicht leicht wird eine ,frage dieser ,art genannt werden knnen1 die so allgemein und so zu allen ,zeiten die heie ,neugierde des ,menschen1 gereizt haben mu1 als eben diese4 ,denn so abentheuerlich es auch sonst scheint1 die ,betrachtungen und ,reflexionen des ersten ,menschenpaars bestimmen zu wollen1 so natrlich bleibt doch die ,voraussetzung1 da dieses uns allen eben durch die ,befolgung jenes sesten unwiderstehlichsten ,triebes so wichtig gewordne ,paar sehr bald erst zum ,staunen und dann zum ,nachsinnen gekommen seyn mag1 wie es allgemach bemerkte1 was dieselbe fr eine groe ,wirkung -- eine gleichsam wiederholte ,schpfung -- nach sich ziehe4 ,so gelufig ihm aber gar bald diese ,erfahrung werden mute1 so sehr demthigt es das menschliche ,wissen1 da die ,urenkel jenes ,paars nach so langen ,jahrtausenden ber die ,erklrung dieser ,erfahrung noch so weniges befriedigendes ,licht haben verbreiten knnen1 ungeachtet dieselbe in der ,folge gar bald der allgemeinste ,gegenstand fr ,untersuchung der nachdenkenden ,kpfe geworden zu seyn scheint4 ,wenigstens betrifft das was noch von ,bruchstcken physiologischer ,lehren und ,meinungen der ltesten ,weltweisen und ,aerzte#a bey sptern ,schriftstellern aufbewahrt worden1 groentheils ,untersuchungen ber das ,geheimnis der ,zeugung3 und seitdem vollends ist in der ,litterargeschichte der ,philosophie und ,arzneywissenschaft keine ,periode1 worin sich nicht immer andre ,mnner auf die weitere ,verfolgung derselben eingelassen haben sollten4 ,selbst in den dstern ,jahrhunderten des mittlern ,zeitalters1 wo sonst aller brige ,forschungsgeist im tiefen ,schlummer der ,mnchsbarbarey versenkt lag1 wachte doch immer die rege ,neugierde ber diesen ,gegenstand1 so da uns von den geistlichen ,herren jener ,zeit noch manche sehr fleischlich abgefate ,bcher brig sind#b1 die zum ,beweise dienen1 wie sehr sie sich auch die ,theorie desselben haben angelegen seyn lassen4 ,kein ,wunder also1 da sich auch die ,generations-,systeme1 die ,versuche das groe ,problem zu lsen1 nach und nach fast ins ,unendliche mehrten1 und kein ,zugang unbetreten blieb1 wenn man nur irgend whnen konnte1 da er zu einem ,aufschlu hierber fhren werde1 so da dann freylich auch der offenbarsten ,irrwege in keinem andern ,felde der ,naturwissenschaft so viele geworden sind1 als eben hier4 ,schon ,boerhaave's ,lehrer1 ,drelincourt1 hat allein #bfb grundlose ,hypothesen ber das ,zeugungsgeschfte aus den ,schriften seiner ,vorgnger zusammen gestellt1 -- und nichts ist gewisser1 als da sein eignes ,system die #bfcte ausmacht4 ,inzwischen lassen sich doch diese unzhlig-scheinenden ,pfade die man sich zu bahnen versucht hat1 um zur ,lsung dieses grten aller physiologischen ,rthsel zu gelangen1 am ,ende alle auf zwey ,hauptwege hinausfhren1 die neuerlich unter den ,namen der ,evolution und der ,epigenese allgemein bekannt worden4 ,entweder nemlich man nimmt an1 da der reife1 brigens aber rohe ungeformte ,zeugungsstoff der ,eltern1 wenn er zu seiner ,zeit und unter den erforderlichen ,umstnden an den ,ort seiner ,bestimmung gelangt1 dann zum neuen ,geschpfe allmlig ausgebildet werde4 ,die lehrt die ,epigenese4 ,oder aber man verwirft alle ,zeugung in der ,welt1 und glaubt dagegen1 da zu allen ,menschen und ,thieren und ,pflanzen1 die je gelebt haben und noch leben werden1 die ,keime gleich bey der ersten ,schpfung erschaffen worden1 so da sich nun eine ,generation nach der andern blos zu entwickeln braucht4 ,deshalb heit die die ,lehre der ,evolution4 ,allein die ,art und ,weise dieser ,evolution selbst1 hat man wieder durch sehr verschiedne ,theorien zu erklren versucht4 ,heraclit nemlich 7mit dem ,zunamen1 der ,dstere7 und ,hippocrates oder wer sonst der ,verfasser der unter des letztern ,werken befindlichen ,bcher von der ,lebensordnung seyn mag1 meinten1 so wie manche ihrer neuern ,nachfolger1 diese ,keime seyen auf und in der ganzen ,erde verbreitet1 wo sie so lange umherschwrmten1 bis jeder die ,zeugungstheile eines seiner schon entwickelten ,brder von seiner ,art antrfe1 in ihnen gleichsam ,wurzel schlagen1 seine bisherige ,hlle abwerfen1 und nun selbst zur ,entwickelung gelangen knne4 ,diese ,theorie hat aber auer dem 7hier freylich am wenigsten blendenden7 ,ansehen des ,hippocrates so schlechterdings nichts vor sich1 sondern ist so ganz blos aus den abentheuerlichsten willkhrlichsten ,voraussetzungen aufgebaut1 da man nicht absieht1 was fr irgend eine ,hypothese man sich als unwahrscheinlich versagen drfte1 wenn man sich eine solche1 wie diese sogenannte ,panspermie1 erlauben wollte4 -- ,auch entschuldigt unser sel4 ,gesner den ,aufwand von ,gelehrsamkeit1 womit er diesen ,roman beym ,hippocrates commentirt hat1 blos mit dem ,bonmot der ,knigin ,christina3 da die ,grillen der ,alten immer doch eben soviel werth seyen1 als die ,grillen der ,neuern4 ,mehr ,beyfall haben zwey andere ,evolutionstheorien erhalten1 nach welchen beiden die ,keime nicht umherschwrmen1 sondern fein ruhig in einander geschachtelt und bey der ersten ,schpfung gleich in die ersten ,stammeltern gelegt seyn sollten1 so da nun eine ,generation derselben nach der andern durch die ,paarung oder ,befruchtung zur ,entwickelung gelange4 ,der ,unterschied zwischen beiden ,theorien war blos der1 da diese ,keime nach der einen beym ,vater1 nach der andern aber bey der ,mutter liegen sollten4 ,wie nemlich im vorigen ,jahrhundert die ,vergrerungsglser erfunden waren1 und sich hiedurch ,aussichten in eine neue ,welt von microscopischen ,geschpfen ffneten1 so war bey der ,neuheit dieser ,erfindung und der ,leichtigkeit ihres ,gebrauchs nichts natrlicher als da man nun aufs gerathewohl tausenderley ,objecte unters ,microscop brachte1 das so sehr mannichfaltige groe ,ueberraschungen gewhrte4 ,so besah auch unter andern ein junger ,danziger ,ludw4 von ,hammen1 der damals in ,leiden ,medicin studirte im ,aug4 #afgg einen ,tropfen mnnlichen ,saamen von einem ,hahn1 den er eben geffnet hatte1 unter seinem ,glas1 und erstaunte diesen ,tropfen als einen ,ocean zu erblicken1 der von unzhligen flinken1 raschen kleinen ,thierchen belebt war4 ,diese unerwartete ,erfahrung besttigte sich im reifen ,saamen anderer mnnlichen ,thiere1 und nun glaubte man in diesen ,saamenwrmchen die ,keime zu knftigen vollkommnen ,geschpfen und mit ihnen folglich auch den ,schlssel zum ,geheimnis der ,zeugung gefunden zu haben4 ,nun begreife ich zwar nicht wie ,naturforscher und ,physiologen von ,profession den ,saamenthierchen die willkhrliche ,bewegung und berhaupt die ,animalitt haben absprechen knnen3 aber noch weit unbegreiflicher ist es1 wie andre ,mnner diese in einem stagnirenden thierischen ,safte1 7so wie hnliche ,infusionsthierchen in andern ,sften7 zu erwartenden ,wrmchen zu beseelten ,keimen knftiger ,menschen und ,thiere haben hinaufwrdigen und erheben drfen4 ,ohne die lngst bekannten1 aber nie nur leidlich gehobnen ,zweifel zu wiederholen1 die sich gegen eine so seltsame ,behauptung empren1 so begnge ich mich hier nur einige wenige ,bedenklichkeiten hinzuzusetzen1 die doch auch ungelehrten ,lesern diese vorgegebne ,wrde der ,saamenthierchen sehr verdchtig machen mssen4 ,so z4 ,b4 da die ,wrmchen im ,saamen der nchstverwandten ,thiere in ihrer ,bildung so gnzlich von einander verschieden1 und andre1 von den unhnlichsten ,thieren einander so auffallend hnlich sind6 ,es kan kaum eine grere ,unhnlichkeit geben1 als die zwischen den ,saamenthierchen des ,frosches beym ,hrn4 von ,gleichen und denen vom ,wassermolch bey ,hrn4 ,spallanzani4 ,hingegen kan die ,aehnlichkeit zwischen zwey ,wassertropfen nicht tuschender seyn1 als die zwischen den ,saamenthierchen des ,menschen und des ,esels in den ,kupfern des erstern von jenen beiden ,beobachtern4 ,eben dieser neuerliche1 und hoffentlich letzte ,verfechter jener ,wrde der ,saamenthierchen1 hat beym ,frosche gar zweyerley ,arten dieser ,wrmchen zugleich im gleichen ,tropfen gesehen -- und doch sind wiederum beide von derjenigen ,gattung die ,rsel im ,froschsaamen gesehen1 gleich weit verschieden6 und jene haben sich noch dazu in den ,nieren so gut1 wie in den ,saamenblsgen gefunden etc4 ,lauter ,erscheinungen1 die die zufllige ,unbestimtheit dieser fremden ,gste des mnnlichen ,saamens so sehr erweisen1 und die ihnen aufgedrungene ,wrde so ganz vernichten1 da man wenigstens eben so leicht hoffen darf mit dem sittsamen ,paracelsus#c und dem ,mahler ,gautier#d aus bloem mnnlichen ,saamen einen vollkommnen menschlichen ,embryo hervorzubringen1 als ihn mit dem berhmten ,academisten ,hartzoeker#e in jedem menschlichen ,saamenthierchen vllig schon so wie nachher im ,mutterleibe krumm zusammen gebogen sitzen zu sehen4 ,schon vor ,entdeckung der ,saamenthierchen hatte ein sonst wenig bekannter ,mann ,joseph de ,aromatariis einen dritten ,weg eingeschlagen1 das ,zeugungsgeschfte durch ,evolution zu erklren1 denjenigen nemlich1 der auf die vorgeblichen im mtterlichen ,eyerstock lngst vor der ,empfngnis zur ,entwickelung vorrthig liegenden prformirten ,keime hinausluft4 ,auch ,swammerdam hat ihn betreten1 doch blieb er im ganzen1 vollends seit nun die ,saamenwrmchen das groe ,aufsehn machten1 wenig besucht1 bis er mit einem ,male in neuern ,zeiten durch die ,bemhungen der groen ,mnner ,haller und ,bonnet am gangbarsten von allen gemacht ward4 ,nach dieser ,evolutionstheorie haben wir1 so wie das ganze ,menschengeschlecht in den beiden ,eyerstcken unserer ersten ,stamm-,mutter in einander geschachtelt und wie im tiefsten ,todesschlaf versenkt beysammen gelegen4 ,zwar sehr im ,kleinen1 als ,keime1 aber1 versteht sich1 als prformirte1 vllig ausgebildete ,miniaturen4 ,denn1 sagt ,hr4 v4 ,haller1 alle ,eingeweide und die ,knochen selbst waren schon vorhero gebaut gegenwrtig1 obgleich in einem fast flssigen ,zustande48 ,was man ,empfngnis nennt1 ist nichts als das ,erwachen des schlaftrunknen ,keims durch den ,reiz des auf ihn wirkenden mnnlichen ,saamens1 der sein ,herzchen zum ersten ,schlage antreibt u4 s4 w4 ,auch hat uns daher vor ,kurzem einer der neuesten ,verfechter dieser ,theorie1 ein berhmter ,genfer ,naturforscher1 mit nichts geringerm1 als einem ,entwurf der ,geschichte der organisirten ,krper vor ihrer ,befruchtung1 beschenkt1 und uns darin belehrt1 da wir #a7 alle weit lter sind als wir geglaubt hatten2 da #b7 alle ,menschen in der ,welt von gleichem ,alter sind1 der ,grovater nicht um einen ,tag lter als sein neugeborner ,enkel etc4 und da sich #c7 dieses ehrwrdige ,alter aller ,menschen1 die gegenwrtig auf dem ,erdenrund leben1 nahe gegen #fjjj ,jahre erstreckt4 -- ,auch tritt er ganz der ,meinung bey1 die schon ,bazin behauptet1 da wir seit der lieben langen ,zeit da wir mit ,cain und ,abel und den #bjj1jjj ,millionen brigen ,menschen zusammen steckten1 die der gemeinen ,rechnung nach1 seitdem vor uns dahin gegangen sind quo pius ,aeneas quo ,tullus diues et ,ancus1 kurz seit der ersten ,schpfung1 zwar incognito und schlaftrunken1 aber doch nicht ganz ohne ,bewegung brach gelegen haben1 und da wir whrend der #eg ,jahrhunderte eh uns die ,reihe traf1 da wir durch den oberwhnten ,reiz entwickelt wurden1 doch immer nach und nach sachte gewachsen sind3 wir konnten uns nemlich bey ,cains ,schwester schon ein bigen mehr ausdehnen1 als bey ihrer ,mutter1 wo sie selbst nebst ihren ,geschwistern noch bey uns lag und uns den ,raum beengte2 und so kriegten wir mit jeder neuen ,entwickelung eines unsrer ,vorfahren ein gerumiger ,logis1 und das that uns wohl1 da streckten wir uns immer mehr und mehr1 bis endlich die ,reihe der ,entwickelung auch an uns kam6 ,so abentheuerlich romanhaft diese letztern ,behauptungen scheinen mgen1 so flieen sie doch im ,grunde ziemlich natrlich aus den ,grundstzen jener ,theorie4 ,fr diese ,grundstze selbst aber fhrten die ,verfechter derselben1 ,hr4 von ,haller1 ,hr4 ,spallanzani etc4 ,erfahrungen und ,beobachtungen an1 die wir im nchsten ,abschnitt nher beleuchten werden1 die aber auf den ersten ,blick so einleuchtend und entscheidend scheinen1 da sich der allgemeine ,beyfall doch ganz wohl begreifen lt1 womit1 zumal in den letztern #cj ,jahren1 die ,prexistenz der prformirten ,keime im weiblichen ,eye lange vor ihrer ,befruchtung und ,entwickelung1 aufgenommen wurde4 ,auch ich habe ihr vorhin beygepflichtet1 habe sie gelehrt und in mehreren ,schriften vertheidigt1 so da in so fern hier diese ,bltter das ,gestndnis eigner ,irthmer enthalten1 denen ich nichts mehr wnsche1 als was ,hr4 de ,luc irgendwo sagt3 ein verbesserter ,irthum wird oft zu einer ungleich wichtigern ,wahrheit1 als manche positive ,wahrheiten1 die unmittelbar als solche anerkannt worden48 ,der unerwartete ,erfolg eines kleinen ,versuchs den ich doch recht in der ,absicht angestellt hatte1 um die ,richtigkeit jener ,evolutionstheorie und den ,ungrund der allmligen ,bildung zu erweisen1 brachte mich erst zum ,scheideweg zurck und ffnete mir bald eine neue der vorigen sehr entgegengesetzte ,bahn4 ,wer so wieder die ,natur kmpft1 dem geht's doch leicht bey einem unversehenen ,blick in ihre enthlltern ,reize1 wie dort dem ,menelaus1 da er ausgegangen war sein ,schwerd gegen ,helena zu zucken3 kaum sah sein ,auge den ,busen den er durchbohren wollte1 so sank sein gewaffneter ,arm1 und es war nun nicht um sie1 sondern um ihn geschehen#f4 ,der ,anla zu jenem ,versuch war der3 ,ich fand1 da ich einige ,ferientage auf dem ,lande zubrachte1 in einem ,mhlbache eine ,art grner ,armpolypen1 die sich durch einen langgestreckten spindelfrmigen ,krper1 und kurze meist steife ,arme von der gemeinen grnen ,gattung auszeichneten1 und mit deren ,wundern ich meiner ,gesellschaft einen ,theil ihrer ,zeit vertreiben sollte4 ,theils das warme trockne ,sommerwetter1 noch mehr aber die dauerhafte ,constitution dieser ,polypen begnstigte die bekannten ,reproductionsversuche die wir damit anstellten so1 da die ,wiederersetzung gleichsam zusehends von statten zu gehen schien4 ,schon den zweyten1 dritten ,tag waren den verstmmelten ,thieren wieder ,arme1 ,schwnze u4 s4 w4 angewachsen2 nur bemerkten wir immer sehr deutlich1 da die neuergnzten ,polypen bey allem reichlichen ,futter1 doch weit kleiner als vorher waren3 und ein verstmmelter ,rumpf1 so wie er die verlornen ,theile wieder hervortrieb1 auch im gleichen ,maae1 recht sichtlich einzukriechen1 und krzer und dnner zu werden schien u4 s4 w4#g ,einige ,zeit nachdem ich wieder zur ,stadt gekommen war1 mute ich einen ,menschen besuchen1 der schon lange am ,winddorn krank gelegen hatte4 ,der ,schade war ber dem ,knie1 und offen1 und auch die weichen ,theile zu einer tiefen ,grube ausgeeitert4 ,es besserte sich nachher1 aber so wie die ,lcke im ,fleisch nach und nach wieder mit plastischer ,lymphe zur ,narbe angefllt wurde1 so senkte sich auch#h das benachbarte gesunde ,fleisch im gleichen ,grade allgemach nieder1 schien gleichsam zu schwinden1 so da endlich die ,narbe in der ,grube und das ,fleisch am ,rande derselben wieder fast gleich standen1 und jene nur noch eine breite aber ziemlich flache ,delle machten4 ,also mutatis mutandis der gleiche ,fall1 wie bey meinen grnen ,armpolypen aus dem ,mhlgraben4 ,ich habe seit der ,zeit einen groen ,theil meiner ,mue auf die weitere ,prfung und ,untersuchung dieser damaligen ,erfahrungen verwandt1 und alles was ich darin durch ,beobachten und ,nachdenken gelernt habe1 fhrt mich am ,ende zu der ,ueberzeugung3 ,da keine prformirten ,keime prexistiren3 sondern da in dem vorher rohen ungebildeten ,zeugungsstoff der organisirten ,krper nachdem er zu seiner ,reife und an den ,ort seiner ,bestimmung gelangt ist1 ein besonderer1 dann lebenslang thtiger ,trieb rege wird1 ihre bestimmte ,gestalt anfangs anzunehmen1 dann lebenslang zu erhalten1 und wenn sie ja etwa verstmmelt worden1 wo mglich wieder herzustellen4 ,ein ,trieb1 der folglich zu den ,lebenskrften gehrt1 der aber eben so deutlich von den brigen ,arten der ,lebenskraft der organisirten ,krper 7der ,contractilitt1 ,irritabilitt1 ,sensilitt etc47 als von den allgemeinen physischen ,krften der ,krper berhaupt1 verschieden ist2 der die erste wichtigste ,kraft zu aller ,zeugung1 ,ernhrung1 und ,reproduction zu seyn scheint1 und den man um ihn von andern ,lebenskrften zu unterscheiden1 mit dem ,namen des ,bildungstriebes 7nisus formatiuus7 bezeichnen kan4 ,hoffentlich ist fr die mehresten ,leser die ,erinnerung sehr berflssig1 da das ,wort ,bildungstrieb1 so gut1 wie die ,worte ,attraction#i1 ,schwere etc4 zu nichts mehr und nichts weniger dienen soll1 als eine ,kraft zu bezeichnen1 deren constante ,wirkung aus der ,erfahrung anerkannt worden1 deren ,ursache aber so gut wie die ,ursache der genannten1 noch so allgemein anerkannten ,naturkrfte1 fr uns qualitas occulta ist4 ,es gilt von allen diesen ,krften was ,ovid sagt3 -- causa latet1 vis est notissima4 ,das ,verdienst beym ,studium dieser ,krfte ist nur das1 ihre ,wirkungen nher zu bestimmen und auf allgemeinere ,gesetze zurck zu bringen4 d',alembert's ,nachfolger1 der ,hr4 ,m4 de ,condorcet sagt in seiner ,lobrede auf unsern ,haller bey ,gelegenheit der ,irritabilitt3 ,man fing wie gewhnlich damit an1 da man die ,wahrheit der ,sache lugnete2 -- und da das endlich doch nicht lnger mit ,ehren sich thun lies1 so endigte man damit1 da man nun sagte1 das sey ja was altes lngst bekanntes68 ,da man nun neuerlich schon scharfsichtig genug worden ist1 eben die thierische ,reizbarkeit schon im ,homer1 und den ,harveyischen ,blutumlauf im ,prediger ,salomo beschrieben zu finden1 so mte es vollends nicht gut seyn1 wenn sich nicht auch zur ,noth der ganze nisus formativus aus allen den ,werken ber die ,erzeugung1 die seit #bjjj ,jahren geschrieben und nun zusammen zu keiner kleinen ,bibliothek angeschwollen sind1 sollte herausdeuten lassen4 ,zumal da die vis plastica der ,alten 7besonders der peripatetischen ,schule7 bey der ,aehnlichkeit des ,namens mit nisus formativus zu einem solchen qui pro quo verleiten knnte4 ,es soll mich aber freuen1 wenn man mir einen einzigen dieser ,alten aufstellt1 der von seiner plastischen ,kraft auch nur einigermaen die bestimmten und den ,phnomenen des ,zeugungsgeschftes so genau entsprechenden ,begriffe gbe#aj1 wie ich sie in diesen ,blttern1 7besonders im dritten ,abschnitt7 vom ,bildungstriebe zu geben versucht habe4 ,ein sehr scharfsichtiger ,physiologe ,hr4 ,c4 ,f4 ,wolff in ,petersburg hat eine andre ,kraft frs ,wachsthum der ,thiere und ,pflanzen angenommen1 die er vis essentialis nennt3 und die ebenfalls1 wenn man sie blos vom ,hrensagen kennt1 auf den ersten ,blick mit dem nisus formativus vermengt werden knnte4 ,die gnzliche ,verschiedenheit zwischen beiden mu aber einem jeden einleuchten1 sobald er sich die ,mhe nimmt1 den wahren ,begriff den ,hr4 ,wolff selbst von seiner vis essentialis angiebt in seiner theoria generationis nachzulesen#aa4 ,ihm ist seine vis essentialis blos diejenige ,kraft1 wodurch der ,nahrungsstoff in die ,pflanze oder in das junge ,thier getrieben wird4 ,die ist folglich zwar ein ,requisit zum ,bildungstrieb -- aber bey weitem nicht der ,bildungstrieb selbst4 ,denn jene vis essentialis wodurch die ,nahrungssfte in die ,pflanze gebracht werden1 zeigt sich auch bey den unfrmlichsten1 widernatrlichsten1 wuchernden ,auswchsen der ,gewchse1 7an ,baumstmmen etc47 wo gar kein bestimmter ,bildungstrieb statt hat4 ,eben so bey ,mondklbern etc4 ,umgekehrt kan die vis essentialis bey schlecht ernhrten organischen ,krpern sehr schwach seyn1 dem eigentlichen ,bildungstriebe brigens unbeschadet u4 s4 w4 99 99 99 99 99 ,so leid es mir thut1 so bringt es doch die ,natur der ,sache einmal nicht anders mit sich1 als da ich den ,grnden und ,erfahrungen fr den ,bildungstrieb eine ,wiederlegung der theils so blendenden ,argumente vorausschicken mu#ab1 deren sich zumal ,hr4 von ,haller zu ,gunsten der ,entwickelung aus dem weiblichen ,eye bedient hat4 ,was mir inde diese ,abweichung von dem ,manne1 dessen ,schriften und dessen ,briefwechsel ich so unendlich viel verdanke1 erleichtern kan1 ist theils die ,gewiheit1 da selbst ein groer ,theil des etwanigen ,guten1 welches irgend in diesen ,blttern enthalten seyn mag1 doch in so fern ihm zu verdanken ist1 als es durch ,prfung und weitern ,verfolg seiner ,untersuchungen veranlat wurde1 und theils die ,ungewiheit1 ob er nicht selbst wohl schon auf andre ,spuren gekommen1 und in dem noch nicht bekannt gemachten ,theil seines letzten groen ,werks#ac von seiner vorigen ,meinung wieder abgegangen seyn mag4 ,auf keinen ,fall wird aber ,haller's ,ruhm das mindeste von seinem verdienten ,glanze verlieren1 wenn ,er auch dennoch die eingewickelten ,keime ferner behauptet1 und sich der allmligen ,bildung noch weiter wiedersetzt haben sollte2 so wenig als es ,harvey's und ,newton's ewigen ,nachruhm schwchen darf1 da ,jener das ,daseyn der ,milchgefe im thierischen ,krper1 und ,dieser die ,mglichkeit der farbenlosen ,fernrhren gelugnet hat6 #a ,wie z4 ,b4 des ,orpheus1 des ,pythagoras1 ,anaxagoras etc4 #b ,z4 ,b4 von ,pabst ,johann ,,xx41 von ,bischof ,albert dem ,groen oder was sonst fr ein ehrwrdiger ,geistlicher der ,verf4 des schmuzigen ,bchleins von den ,geheimnissen der ,weiber ist4 ,so ,mich4 ,scotus und viele a4 m4 #c ,von ,natur der ,dinge an ,johansen ,winkelsteiner von ,fryburg im ,uchtland4 im ,v,iten ,b4 der ,huserschen ,ausg4 seiner smtlichen ,werke4 ,s4 #bfc4 u4 f4 ,ein hnliches ,product beschreibt ,amat4 ,lusitanus curation4 medicinal4 ,cent4 ,,vi4 curat4 #ec4 schol4 p4 #fab4 ,certo scimus chimico artificio puerum conflatum esse1 et omnia sua membra perfecta contraxisse1 ac motum habuisse3 qui cum a vase1 vbi continebatur1 esset extractus1 moueri desiit4 ,nouit haec accuratius ,julius ,camillus1 vir singularis doctrinae et rerum occultarum et variarum hac nostra aetate magnus scrutator1 et ,hetrusca sua lingua scriptor diligentissimus et accuratissimus48 #d ,man sehe seine ,gnration de l'homme et des animaux4 ,par4 #agej4 #ab4 wie auch die ,observ4 sur l'hist4 nat4 ,i ,th4 und seinen freylich etwas misgestalteten ,ftus selbst mit lebendigen ,farben vorgestellt4 ,taf4 ,a4 fig4 #c4 #e ,essay de ,dioptrique4 ,par4 #afid4 #d4 ,s4 #bcj4 wo der scharfsichtige ,mann eine genaue ,abbildung des in die ,hlle eines ,saamenthierchens eingewickelten und auf seine ,befreyung harrenden ,kindchens gibt4 #f ,galenus von den ,lehrstzen des ,hippocrates und ,plato3 im ,vten ,band der ,chartier4 ,ausg4 ,s4 #adg4 #g ,es ist zwar ganz wohl begreiflich1 wie ein solcher kleiner ,umstand von manchen ,beobachtern entweder in der ,erwartung grerer ,merkwrdigkeiten ganz bersehen1 oder aber nicht anmerkenswerth gefunden wurde4 ,doch scheint der sorgfltige ,rsel darauf geachtet zu haben4 ,hist4 der ,polypen4 im ,,iii ,b4 der ,insectenbelustig4 ,s4 #dij4 #h ,eine gleichfalls schon anderwrts bemerkte ,erscheinung4 ,man sehe die ,abh4 der ,hrn4 ,fabre und ,louis1 des playes avec perte de substance in den ,mm4 de l'ac4 de ,chirurgie4 vol ,,iv4 ,s4 #fd4 u4 #ajf4 #i ,so sagt z4 ,b4 ,newton in den ,qustionen an der #bten ,ausg4 seiner ,optik1 ,s4 #chj4 der ,clarkischen ,uebers4 ,hanc vocem attractionis ita hic accipi velim1 vt in vniuersum solummodo vim aliquam significare intelligatur1 qua corpora ad se mutuo tendant2 cuicunque demum causae attribuenda sit illa vis48 #aj ,noch am bestimmtesten druckt sich doch ,f4 ,bonamico der bekannte ,aristoteliker darber aus1 de formatione foetus p4 #ebh4 ,spiritus in area seminis substantia comprehensus1 aspersus autem a calore caelesti1 et vi a patre accepta1 et ea quam a coelo participat1 in vterum foeminae coniectus1 concoquit materias a foemina infusas et pro ratione ipsarum variis modis afficiens efficit instrumenta4 ,dum vero ea fabricat appellatur ,facultas seu 4 ,sed vbi exstructa fuerint instrumenta1 vt iis vti queat1 quae prius erat vis formatrix1 illis vtens degenerat in animam48 #aa ,so z4 ,b4 ,s4 #ab4 ,vis vegetabilium essentialis ea est vis1 qua humores ex circumiacente terra1 vel aliis corporibus colliguntur1 subire radicem coguntur1 per omnem plantam distribuuntur1 partim ad diversa loca deponuntur1 partim foras expelluntur48 ,s4 #ac4 ,quaecunque vero sit haec vis1 sive attractrix1 sive propulsiva1 sive ari expanso debita1 sive composita ex omnibus hisce et pluribus2 modo praestet enarratos effectus1 et ponatur1 posita planta et humoribus nutritiis applicatis1 id quod experientia confirmatum est3 sufficiet ea praesenti scopo et vocabitur a me vis vegetabilium essentialis8 und in ,anwendung auf die ,erzeugung der ,thiere ,s4 #gc4 ,embryonem hoc tempore 7ovo sc4 #cf horas incubato7 ex substantia ovi nutriri demonstrant illius volumen auctum1 perfectiones acquisitae1 absentia cuiuscunque alius materiae1 consumtio albuminis et vitelli succedens1 experimenta inferius recensenda2 consequenter3 transire particulas nutrientes ex ovo ad embryonem3 et existere vim1 qua id perficitur1 quae non est systaltica cordis et arteriarum1 neque hinc facta pressio in venas vicinas1 neque harum compressio a motu musculorum1 dirigentem absque canalibus1 viam determinantibus1 adeoque analogam illi 74 #a47 quam aeque vocabo essentialem48 #ab ,doch bergehe ich dabey alle diejenigen1 zum ,theil ausnehmend scharfsinnigen ,gegengrnde1 die schon in einer krzlich unter folgendem ,titel erschienenen1 beraus witzigen und angenehmen ,schrift der ,evolution entgegen gestellt sind3 ,zweifel gegen die ,entwickelungstheorie4 ,ein ,brief an ,hrn4 ,senebier von ,l44 ,p44 7,patrin74 ,aus der franzsischen ,handschrift bersetzt von ,g4 ,forster1 ,gttingen1 #aghh4 #h4 #ac ,er schrieb mir selbst d4 #bh4 ,aug4 #aggf4 ,ich danke der ,vorsehung1 die mir so viele ,lebenszeit gegeben hat1 da ich eine neue ,auflage der ,physiologie habe ausarbeiten knnen1 ohne die ich der ,welt viele ,fehler wrde zu wiederlegen gelassen haben48 ,zweyter ,abschnitt4 ,prfung der ,haupt-,grnde fr die vorgegebne ,prexistenz des prformirten ,keims im weiblichen ,eye1 und ,gegengrnde zu ihrer ,wiederlegung4 ,am #acten ,may #ageh4 ward in der ,versammlung der kniglichen ,societt der ,wissenschaften zu ,gttingen die berhmte ,abhandlung des ,hrn4 von ,haller ihres damaligen ,prsidenten ber die ,bildung des ,herzens im bebrteten ,kchelgen abgelesen1 worin man nachher das argumentum crucis zu ,gunsten der prformirten ,keime zu finden geglaubt hat4 ,ihr ,verfasser sagt nemlich1 er habe gefunden1 da die ,haut des ,dotters im bebrteten ,ey mit den ,huten des daran hngenden ,kchelgens1 und die ,blutgefe des letztern eben so mit den ,adern der sogenannten figura venosa des ,dotters continuirten4 ,nun aber habe der ,dotter mit seiner ,haut schon im ,eyerstock der unbefruchteten ,henne prexistirt1 folglich nach aller ,wahrscheinlichkeit auch zugleich mit derselben1 obgleich unsichtbar das damit continuirende ,kchelgen4 -- ,doch druckte sich der vorsichtige ,mann anfangs immer noch behutsam und gleichsam schwankend ber diese ,schlufolge aus#ad4 ,hr4 ,bonnet hingegen1 der bald nachher seine ,betrachtungen ber die organisirten ,krper herausgab1 und schon vorher fr die ,entwickelung der prformirten ,keime eingenommen war1 fate gleich die ,hallersche ,bemerkung1 erklrte sie fr schlechterdings unwiederredlich1 und hielt durch sie die ,wahrheit jener ,hypothese fr ganz ausgemacht erwiesen#ae4 ,und nun erst lie sich auch ,hr4 von ,haller immer mehr und mehr von der ,wichtigkeit dieser seiner ,bemerkung einnehmen1 so da er in den sptern ,schriften kein ,bedenken trug1 sie fr eben so entscheidend auszugeben1 als sein ,freund ,bonnet4 99 99 99 99 99 ,da ich selbst ehedem in ,schriften so gut wie hundert andre ,naturforscher und ,physiologen auf diese berhmte ,bemerkung als auf den ,grundpfeiler des ,evolutionssystems gefut habe1 so darf ich um so weniger ,anstand nehmen1 nun jetzt meine ,verwunderung zu uern1 wie in aller ,welt wir allesammt einer im gegenwrtigen ,falle so schlechterdings nichts beweisenden ,behauptung ein so vermeintlich unwiederredliches ,gewicht haben beylegen knnen6 ,denn -- gesetzt auch1 da jene ,continuation der ,hute und ,blutgefe des ,dotters mit den ,huten und ,blutgefen des bebrteten ,kchelgens seine ,richtigkeit htte 7-- gesetzt nemlich2 denn die ,sache selbst ist1 wie die sorgfltigste genaueste ,beobachtung gelehrt hat1 noch ganz und gar zweifelhaft1 und1 wie jeder zugeben wird1 der selbst bebrtete ,eyer untersucht hat1 sehr schwer mit ,gewiheit zu behaupten --73 so folgt ja daraus noch bey weiten nicht1 da diese ,hute und ,gefe1 wenn sie auch wirklich nun mit einander continuirten1 deshalb auch von je zusammen coxistirt haben mten6 ,genug ,erscheinungen an organisirten ,krpern zeigen das erstere1 ohne da man sich wird beykommen lassen1 daraus das zweyte zu folgern4 ,so aus dem ,gewchsreich gleich ein ,beyspiel statt vieler3 die sonderbaren ,vegetationen die an allerhand ,pflanzen durch den bloen ,stich der ,gallwespen verursacht werden1 vorzglich die sogenannten ,schlafpfel oder ,bedeguar#af an den wilden ,rosenstcken4 ,die ,rinde des ,rosenstocks berzieht auch diese ganzen moosartigen aber zufllig entstandnen ,gewchse1 und wenn man frische oder einige ,tage lang eingeweichte ,schlafpfel mit dem ,aste1 an welchem sie sitzen1 durchschneidet1 so zeigt sich der ,uebergang der holzigen ,gefe des ,rosenstocks in den holzigen ,kern des ,bedeguar aufs sichtlichste1 und zuweilen mit einer ausnehmenden ,sauberkeit4 ,sollen aber darum auch diese so zuflligen ,producte einer kleinen ,mcke von je mit dem ,rosenstocke coxistirt1 und in allen ,aesten und ,blttern aller ,rosenstcke der ,welt auch berall eingewickelte ,keime fr zahllose ,schlafpfel prexistiert haben1 die alle aufs ,gerathewohl da gelegen htten1 bis endlich das tausendmal tausendste von ihnen durch den wohlthtigen ,stachel eines hinzufliegenden ,cynips zur ,entwickelung angetrieben worden8 ,und nun im ,thierreich -- ,wie oft werden nach den zuflligsten ,entzndungen von ,eingeweiden etc4 durch ,ergieung plastischer ,lymphe neu erzeugte ,hute und in diesen1 oft binnen wenigen ,tagen neue ,blutgefe gebildet1 die beiderseits mit den ,huten und ,gefen der benachbarten ,eingeweide continuiren1 ohne da man daraus ihre bestndige ,coxistenz mit denselben zu folgern1 sich wird einfallen lassen4 ,und damit man nicht etwa einwende1 die seyen blos widernatrliche ,erscheinungen im krankhaften ,zustande der ,thiere1 so erinnere man sich der neuerlich so berhmt wordnen1 sogenannten ,hunterschen ,haut1 die jedesmal nach einer fruchtbaren ,empfngnis den knftigen ,aufenthalt der nun zu erzeugenden ,leibesfrucht und ihrer ,hllen vom neuen auskleidet1 und deren ,blutgefe1 zumal da wo die ,adern der ,nabelschnur in ihr ,wurzel schlagen sollen1 aufs sichtlichste mit den ,blutgefen der ,mutter selbst continuiren4 ,in allen diesen angefhrten ,fllen wuchert gleichsam die neu erzeugte ,haut und ihre ,gefe aus den benachbarten ,eingeweiden heraus1 und so wrden in der ,anwendung aufs bebrtete ,hhngen auch seine ,gefe und ,hute erst aus des ,dotters seinen ausgetrieben werden knnen4 ,allein es lt sich auch noch ein zweyter ,fall gedenken1 den auch schon ein scharfsichtiger ,naturforscher1 ,hr4 ,paul#ag der ,hallerschen ,demonstration entgegengesetzt hat4 ,gesetzt1 da jene ,dotterhaut mit ihren unsichtbaren ,gefen schon im ,eyerstock der ,henne prexistirt habe1 so kan ja demohngeachtet das ,kchelgen erst whrend des ,bebrtens erzeugt1 und nur die ,blutgefe desselben in die ,adern jener ,haut eingepropft1 und so beide mit einander verbunden worden seyn4 ,hr4 von ,haller hat diesen ,einwurf laut und geradezu verworfen1 und es fr schlechterdings unmglich erklrt1 da die unendlich zarten ,adern des dann noch microscopisch kleinen ,kchelgens in die groen ,gefe des riesenmigen ,dotters eingepfropft werden knnten#ah4 ,nun und eben dieser unendlich verdienstvolle ,mann1 der diese ,einpfropfung beym ,kchelgen unmglich nennt1 der ergreift hingegen im nemlichen ,werke#ai1 da wo er von der menschlichen ,befruchtung handelt1 eine vllig gleiche ,einpfropfung der ,blutgefe ohne alles ,bedenken6 ,er nimmt nemlich an1 der unendlich kleine menschliche ,keim der nun aus dem ,eyerstocke in die ,mutterhhle angelangt sey1 der solle nun mittelst seines ,mutterkuchen an derselben befestigt werden4 ,und wie das8 ,nicht anders als durch ,einpfropfung seiner microscopischen ,nabelgefgen in die riesenmigen ,blutgefe der ,gebrmutter4 -- 99 99 99 99 99 ,die neuern ,verfechter der ,evolution machten1 wie wir gesehen haben1 den ,eydotter zur ,sttze ihrer ,hypothese4 ,weit frher schon hat man sich des ,froschlaichs zu gleichem ,zweck bedienen wollen4 ,swammerdam nemlich verkndigte vor mehr als hundert ,jahren die wunderbare ,entdeckung1 da der schwarze ,punkt im ,froschlaich das in allen seinen ,theilen vollkommen ausgebildete ,frschgen sey1 das auch schon im ,eyerstock obschon fast unsichtbar prformirt gelegen habe u4 s4 w4#bj ,dem guten ,mann scheint geahndet zu haben welch ein miliches1 vergngliches ,ding es mit aller zeitlichen eitlen ,ehre solcher ,entdeckungen sey1 und bekanntlich suchte er dafr bald hernach ein solideres ,glck der ,mystik im ,schooe bey ,mamsell ,bourignon4 ,denn wirklich hat nun jetzt die undankbare heutige ,welt jene wunderbare ,entdeckung dem berhmten ,hrn4 ,abt ,spallanzani zugeschrieben1 der sie freylich in mehrern ,schriften1 zumal aber im zweyten ,band seiner ,abhandlungen#ba mit vieler ,umstndlichkeit vorgetragen hat4 ,auch er nennt nemlich das schwarze ,fleckgen im befruchteten ,froschlaich geradezu ,kaulquappe oder junges ,frschgen#bb4 ,und da nun dieses ,fleckgen im unbefruchteten ,laich doch schon eben so aussieht1 wie im befruchteten#bc1 so ist nach seiner ,logik nichts natrlicher1 als da dasselbe auch im erstern und schon in ,mutterleibe ,kaulquappe oder junges ,frschgen gewesen ist#bd4 ,ich weis nicht1 was man von einem ,chemiker urtheilen wrde1 dem es beliebte1 ein ,klmpgen ,silberamalgama deswegen einen ,dianenbaum zu nennen1 weil doch wenn nun verdnnte ,silberauflsung dazu kme1 sich allerdings so ein ,baum daraus bilden wrde1 und da nun ein solches ,klmpgen auer der ,silbersolution brigens eben so ausshe1 als nachdem es so eben unter dieselbe gebracht worden1 so msse folglich auch in jenem der prformirte ,dianenbaum prexistirt haben u4 s4 w4 ,man mu sich schmen1 eine ,behauptung noch lange wiederlegen zu wollen1 von deren absoluten ,ungrund sich jedes gesunde1 prjudizlose und im ,beobachten nur nicht ganz ungebte ,auge alle ,frhjahr berzeugen kan4 ,wer sich je die kleine ,mhe gegeben hat1 das ,froschlaich genau zu untersuchen1 der wird gestehen mssen1 da der ,einfall1 das schwarze ,fleckgen in demselben zum ,kaulquappen zu demonstriren1 die glcklichste ,anwendung von der ,logik des ,bruder ,peter im ,mhrgen von der ,tonne sey1 der auch seinen ,brdern das hausbackne ,brod fr einen exquisiten ,hammelbraten andemonstriren wollte4 99 99 99 99 99 ,doch die ,verfechter der mtterlichen ,keime sind weiter gegangen4 ,sie haben sich geradezu auf ,flle berufen1 wo sogar ,mdgen in aller ihrer jungfrulichen ,unschuld durch die unzeitige ,entwickelung eines solchen kleinen ,keims guter ,hoffnung worden4 ,wie doch die ,dinge zuweilen sonderbar zusammentreffen mssen4 ,gerade im nemlichen ,jahre1 da ,swammerdam seine obgedachte ,entdeckung im ,froschlaich kund that1 ereignete sich1 nach dem in den ,tagebchern der kaiserlichen ,akademie der ,naturforscher von einem berhmten ,leibarzt seiner ,zeit1 dem ,dr4 ,clauder gegebnen ,bericht1 in ,sachsenland ein ,casus1 der mit jener ,entdeckung wie ,schachtel und ,deckel zusammen pate4 ,eine ,mllersfrau kommt mit einem ,mdgen in die ,wochen1 das einen ungewhnlich hohen ,leib mit zur ,welt bringt4 ,acht ,tage hierauf wird das kleine dickleibige ,mdgen mit groen ,wehtagen und ,unruhe befallen1 sehr weinend und ngstlich1 da alle die ,umstehende nicht anders vermeint1 als es wrde im ,nu sterben4 ,immittelst gebieret das kranke ,kind ordentlicher ,weise ein artiges1 vollstndiges1 lebendiges ,tchterlein1 in der ,lnge des mittlern ,fingers1 welches auch getauft worden4 ,bey und whrend der ,geburt ist alles an ,afterbrde und andrer ,unreinigkeit abgegangen1 beide ,kinder aber sind kurz folgende ,tage hierauf gestorben48#be ,der ,hr4 von ,haller setzt richtig diese ,geschichte nebst einer anderen aus den ,schwedischen ,abhandlungen1 wo man bey der ,section eines ,mdgen1 ,knochen1 ,zhne und ,haare in einer ,geschwulst des ,gekrses gefunden1 unter die ,hauptsttzen der ,wahrheit der mtterlichen ,keime#bf4 ,aber auch in ,schmucker's vermischten chirurgischen ,schriften beschreibt ein ,anonymus die ,leichenffnung eines ,mdgen1 bey dem man statt der ,gebrmutter einen runden1 harten mit ,haaren bewachsenen ,krper einer starken ,wallnu gro gefunden1 der ein misgestaltnes ,kinderkpfgen vorgestellt4 ,das ,kpfgen habe zwey vollkommne ,zhne und in seiner ,cavitt etwas ,gehirn-hnliches gehabt etc4 ,da die ,verfechter der mtterlichen ,keime immer so laut und dringend protestiren1 da man doch ihren ,beobachtungen nicht bloes ,rsonnement entgegen stellen solle1 so enthalte ich mich auch hier alles ,rsonnements1 sondern will ihnen blos ,zug fr ,zug1 ,beobachtung gegen ,beobachtung vorlegen1 nemlich von nicht minder merkwrdigen und unterhaltenden und ungefhr eben so glaubwrdigen ,fllen1 wo sich auch ,mannspersonen oder andre mnnliche ,thiere in gesegneten ,leibesumstnden befunden haben sollen1 und ich hoffe nicht1 da diese meine1 den mtterlichen ,keimen gerade wiedersprechende ,autoritten1 der ,gegenpartie ihren nachstehen drfen4 99 99 99 99 99 ,dem ,fall z4 ,b4 aus den schwedischen ,abhandlungen setze ich einem aus der ,geschichte der knigl4 ,akad4 der ,wissenschaften zu ,paris entgegen1 da ein ,abb mitten in einem ,versuche ber das ,zeugungsgeschfte sehr zur ,unzeit unterbrochen ward1 und von ,stund an in gewissen ,theilen die einmal ein andrer ,abb der heil4 ,abaelard durch einen hnlichen ,anla ganz eingebt hat1 eine harte ,geschwulst fhlte4 ,es kam zur ,operation1 und sein ,wundarzt versichert der kniglichen ,akademie1 dem ,hrn4 ,patienten ein verhrtetes ,kindgen#bg aus besagten ,theilen geschnitten zu haben4 ,die ,geschichte von der ,mllersfrau in den ,tagebchern der kaiserlichen ,akad4 der ,naturforscher1 denke ich mit einer andern in den ,philosophical ,transactions aufzuwiegen1 da ein mnnliches ,windspiel ein lebendiges junges ,hndgen per anum von sich gegeben haben soll4 ,statt der ,hrn4 ,clauder und ,otto die jene ,geschichte bezeugen1 nenne ich zwey ,gewhrsleute1 auf die ,england stolz seyn mu3 ,dr4 ,wallis und ,edm4 ,halley4 ,endlich dem anonymus bey ,schmucker setze ich einen anonymus beym ehrwrdigen ,fr4 ,ruysch entgegen1 der diesem ein hnliches ,product1 nemlich eine knochichte ,schaale wie eine halbe ,wallnu verehrte1 die er nebst vier vollkommnen ,backzhnen und einem ,knaul ,haare vom ,magen einer mnnlichen ,leiche losgeschnitten zu haben versicherte4 ,das wre denn also ,autoritt gegen ,autoritt4 ,ich glaube man kan nicht gewissenhafter zu ,werke gehn1 als ich hier zu ,werke gegangen bin2 und in so fern1 dchte ich1 wren wir wenigstens quitt4 ,doch riethe ich1 wenns gefllig wre1 berhaupt beym gegenwrtigen ,streite1 diese ,art von ,hlfstruppen vor der ,hand aus dem ,spiele zu lassen2 ich stellte die meinigen blos darum auf1 weil die ,gegenpartie mit den ihrigen ins ,feld zu rcken fr gut befunden hatte4 99 99 99 99 99 ,das ist das ,hauptschlichste1 was ich den berhmtesten ,beweisen1 die von den ,vertheidigern der prformirten mtterlichen ,keime fr die sinnlichst entscheidenden ausgegeben werden1 entgegen zu setzen habe4 ,diesen darf ich aber nun noch einige andere aus ,erfahrung bewiesene ,gegengrnde beyfgen1 die ohnehin wohl den ,werth jener ,einschachtelungshypothese bey unbefangenen und nachdenkenden ,lesern zu bestimmen1 hinreichend seyn drften4 ,so z4 ,b4 die durchgehends besttigte ,erfahrung1 da sich auch dem bewaffnetesten ,auge doch nie sogleich -- sondern immer erst eine geraume1 zum ,theil betrchtlich lange ,zeit1 nach der ,befruchtung die erste ,spur des neuempfangnen ,menschen oder ,thiers1 oder ,gewchses zeigt4 ,es lohnt sich nicht der ,mhe1 jetzt noch die fabelhaften ,sagen des ,hippocrates und so vieler nachherigen guten ,alten zu rgen1 die in den ersten ,tagen nach der ,empfngnis schon vllig kenntliche ausgebildete menschliche ,leibesfrchte gesehen zu haben meinten4 ,sie werden bey den wenigen ,hlfsmitteln und der seltnen ,gelegenheit in jenen ,zeiten um so verzeihlicher1 wenn man bedenkt1 da selbst neuere ,aerzte von ungleich mehr ausgebreiteter ,erfahrung in diesem ,fache1 noch hnliche solche ,behauptungen gewagt haben4 ,so hat uns ,mauriceau mit ,abbildungen von ,leibesfrchten von #c ,tagen1 von einem ,tag u4 s4 w4 beschenkt1 und so haben ,malpighi und ,croune schon im unbebrteten ,ey einer getretnen ,henne1 und letztrer sogar in ,windeyern von ,hnern1 denen sich noch nie ein ,hahn genaht hatte1 das ,kchelgen und seine ,theile gesehn zu haben1 versichern drfen4 ,kein vorsichtiger und zuverlssiger ,beobachter wird aber vor der dritten ,woche der ,schwangerschaft einen ungezweifelt wahren1 menschlichen ,embryo1 oder im bebrteten ,hhnerey in den ersten zwlf ,stunden auch nur eine dunkle1 und vor ,ende des zweyten ,tages1 eine deutliche ,spur des ,kchelgens gesehn haben4 ,vor diesem1 einer jeden ,gattung von ,thieren und ,gewchsen von der ,natur auf lngere oder krzere ,zeit vorgeschriebenen ,termin#bh1 ist schlechterdings ihre neuempfangene ,brut nicht zu erkennen3 ein ,umstand1 der bey der ,vollkommenheit unsrer ,vergrerungsglser und andrer mechanischen ,hlfsmittel und ,handgriffe der ,theorie der prformirten ,keime gewi nichts weniger als gnstig seyn kan4 ,eben so wenig ist abzusehen1 wie in aller ,welt die ,gnner der prformirten ,keime1 die unzhligen ,flle von ,entstehung und ,ausbildung ganz zuflliger ,weise neuerzeugter1 im natrlichen ,bau gar nicht existirender organischer ,theile mit ihrer ,einschachtelungshypothese zusammen reimen wollen4 ,nur gleich wenige ,beyspiele der ,art statt vieler4 ,eine ,frau wird guter ,hoffnung1 aber ihr ,kind ist nicht in dem eigentlichen ,ort seiner ,bestimmung1 sondern darneben in einer der beiden ,fallopischen ,rhren empfangen worden1 die berstet endlich bey zunehmendem ,wachsthum des armen verirrten ,geschpfes1 und dieses fllt nun in die ,bauchhhle der ,mutter4 ,was thut die ,natur8 ,sie ergiet eine ,menge plastischer ,lymphe1 die sich zu deutlich organisirten ,huten bildet1 und den ,ftus incrustirt1 wie eine ,mumie einwickelt und dadurch die der ,mutter sonst tdliche ,fulung desselben verhtet2 so da sie nun noch lange ,jahre mit dieser zwar lstigen1 aber doch nicht gefhrlichen ,brde herumgehen kan4 ,die nachherigen ,leichenffnungen aber zeigen offenbar1 da diese durch einen ,zufall veranlaten neuerzeugten ,membranen mit zahlreichen ,blutgefen durchwebt sind#bi1 die doch wohl schwerlich im vermeinten ,keime schon prexistirt haben knnen8 ,ein ,mensch bricht beide ,rhren im ,vorderarm1 hlt sich bey der ,heilung nicht ruhig1 so da die ,natur den ,bruch nicht wie sonst durch eine ,beinschwiele zusammen leimen kan4 ,was thut sie dagegen8 sie bildet im ,bruche fr beide ,rhren zwey neue ,gelenke1 im ganzen gleichsam einen zweyten ,ellnbogen1 der fr sich allein und ohne ,hlfe der andern ,hand volle ,beweglichkeit hat4 ,ein anderer verrenkt den ,schenkelkopf aus dem ,hftknochen und die ,natur bildet ihm in selbigem eine neue ,pfanne#cj4 ,ein ,kind kriegt im ,mutterleibe durch den zuflligsten ,anla1 z4 ,b4 blos durch unmige ,liebesbezeugungen des ,vaters gegen die schwangere ,mutter1 einen ,wasserkopf1 wodurch die ,hirnschaale ungeheur wasserschtig aufgetrieben wird1 und mchtige leere ,zwischenrume zwischen den ausgedehnten flachen ,knochen derselben entstehen4 ,die ,natur sucht zu helfen1 und sprengt einzelne kleine ,knochenkernchen in diese ,zwischenrume1 die zu ,zwickelbeinchen werden und diese gefhrlichen ,lcken mglichst ausfllen1 die sonst so weit auseinander stehenden ,knochen miteinander verbinden1 und die ,hirnschaale schlieen helfen4 ,diese ,zwickelbeinchen gehren aber nicht zum natrlichen ,bau1 und finden sich daher auch nur sehr selten bey ,thieren oder an den ,schedeln von wilden ,vlkern2 knnen folglich auch wohl schwerlich im ,keime prformirt gewesen seyn4 ,und doch sind es wahre1 einzelne1 abgesonderte ,knochen1 mit chten ,nthen eingefat4 ,und zwar werden sie nicht etwa blos von den benachbarten natrlichen ,nthen der flachen ,knochen umschlossen1 sondern oft liegen ihrer so viele dicht neben- und untereinander1 da die mittlern darunter ganz offenbar auch ihre eignen neuerzeugten ,nthe bilden4 ,wie kunstreich aber ist nicht der ,bau einer chten ,nath mit ihren doppelten und dreyfachen ,reihen von ,zpfgen und ,grbgen1 die so bewundernswrdig in einander greifen4 ,die ,schlufolgen aus allen diesen ,beyspielen ergeben sich von selbst4 ,knnen einmal vollkommne besondere ,knochen1 ganz neue ungewhnliche ,gelenke1 neue organische ,hute mit eben so neuen ,blutgefen1 da gebildet werden1 wo an keinen dazu prformirten ,keim zu denken ist1 wozu brauchts denn berhaupt der ganzen ,einschachtelungshypothese8 99 99 99 99 99 ,allein auch selbst die ,erscheinungen bey ,zeugung der ,bastarde wiedersprechen allen ,begriffen von ,prexistenz eines prformirten ,keims so schlechterdings1 da man kaum absieht1 wie bey einer reifen ,erwgung der erstern1 die letztern noch ernstliche ,vertheidiger haben finden knnen4 ,mich dnkt eine einzige ,erfahrung wie die1 da ,hr4 ,klreuter durch wiederholte ,erzeugung fruchtbarer ,bastardpflanzen1 endlich die eine ,gattung von ,tabak 7,nicotiana rustica7 so vollkommen in eine andere 7,nicotiana paniculata7 verwandelt und umgeschaffen1 da sie nicht eine ,spur von ihrer angestammten mtterlichen ,bildung brig behalten hat1 mte doch die eingenommensten ,verfechter der ,evolutionstheorie von ihrem ,vorurtheil zurckbringen4 ,dieser vortreffliche ,beobachter hatte nemlich durch die knstliche ,befruchtung der erstern ,gattung von ,tabak mit dem ,blumenstaube von der letztern1 fruchtbaren ,bastard-saamen erhalten1 und hatte dann die daraus gezognen ,pflanzen1 7die in ihrer ,bildung schon das ,mittel zwischen ihren beiden ,stammeltern hielten71 vom neuen und mit gleichen ,erfolg mit ,blumenstaube von der paniculata befruchtet4 ,da die wiederum fruchtbaren ,saamen1 und dieser wiederum ,pflanzen gab die von der mtterlichen ,gestaltung noch mehr abwichen1 so hat er mit diesen letztern den nemlichen ,versuch noch einmal wiederholt1 und so endlich sechs ,pflanzen erhalten1 die smmtlich1 ihrer ganzen ,bildung nach1 mit der natrlichen paniculata vollkommen bereinstimmten1 ohne sich im mindesten weiter von derselben zu unterscheiden1 so da er in seinem classischen ,werke1 der ,nachricht von diesen berhmten ,versuchen1 mit ganzem ,rechte die ,aufschrift giebt3 ,gnzlich vollbrachte ,verwandlung einer natrlichen ,pflanzengattung in die andere4 ,ich weis sehr wohl1 da die ,gnner der ,evolution sich bey ,erklrung der ,bastarderzeugung damit auszuhelfen suchen1 da sie dem mnnlichen ,zeugungsstoffe1 auer der reizenden ,kraft1 womit er den schlafenden mtterlichen ,keim erwecken soll1 in diesem ,fall auch noch bildende ,krfte zugestehen1 wodurch dann jene ,keime freylich in etwas zur vterlichen ,gestaltung umgeformt wrden etc4 ,was ist aber in aller ,welt eine solche ,ausflucht anders1 als ein stilles ,gestndnis der gebrechlichen ,unzulnglichkeit des ,keim-systems und der ,nothwendigkeit zu ,rettung desselben immer doch nebenher zu bildenden ,krften ,zuflucht nehmen zu mssen4 ,und wenn nun aber diese bildenden ,krfte so stark sind1 da sie binnen wenigen ,generationen die ganze ,form des mtterlichen ,keims gleichsam vertilgen und in eine andere umschaffen1 so ist nicht abzusehen1 wozu denn also berhaupt der ,keim prformirt zu seyn brauchte8 #ad l'evolution commence me paroitre la plus probable etc48 #ae ,man sehe z4 ,b4 die ,vorrede zu diesem seinen ,werke ,s4 ,,ix u4 f4 der ,ausg4 v4 #agfh4 ,enfin cette dcouverte importante8 7que le ,germe appartenoit la ,femelle1 qu'il prexistoit ainsi la ,fecondation1 et que l',evolution toit la ,loi universelle des ,etres organiss7 que j'attendois et que j'avois os prdire1 me fut annonce en #ageg4 par ,mr4 le ,baron de ,haller1 qui la tenoit de la ,nature elle-mme48 -- ,la dcouverte de ,mr4 de ,haller prouvoit d'une manire incontestable1 que le ,poulet appartenoit originairement la ,poule1 et qu'il prexistoit la ,conception48 und in seinem ,briefe an ,hrn4 v4 ,haller v4 #cj4 ,oct4 #ageh3 ,vos ,poulets m'enchantent3 je n'avois pas espr que le secret de la ,gnration commenceroit sitt se dvoiler4 ,c'est bien vous1 ,monsieur1 qui avez su prendre la ,nature sur le fait48 #af ,rosenschwmme1 spongiae cynosbati4 #ag ,in der ,vorrede zum ,v,i,i,iten ,bande der collection academique1 ,p4 trangere4 pag4 #bb sqq4 #ah ,nunquam fieri potest1 vt inter tubulum millionesies minorem1 et millionesies maiorem continuitas oriatur48 ,elem4 physiol4 ,t4 ,,viii4 ,p4 ,i4 p4 #id4 vergl4 mit den prim4 lin4 physiol4 4 #hhc4 und den operib4 minorib4 ,t4 ,,ii4 pag4 #dai4 #ai ,elem4 physiol4 a4 a4 ,o4 ,s4 #beg4 #bj ,mirac4 nat4 pag4 #ba4 admiratione dignum est1 nigrum illud punctum1 quod in ovis ranarum videre est1 ipsum ranunculum omnibus suis partibus absolutum2 albicantem vero et circumfusum illum liquorem non nisi alimentum eius esse2 quod ipsum sensim dilatatum ita attenuatur1 vt exire cum velit possit8 etc4 ,magis mirum est1 hunc ipsum ranunculum in ovario vsque adeo exiguum ortus et incrementi sui principium habere1 vt fere visum effugiat1 vtut ipsum animal sub hac tantula mole delitescat48 und bald hernach zieht er dann den allgemeinen ,schlu3 ,nullus mihi in rerum natura generationi1 sed soli propagationi vel incremento partium locus esse videtur1 vbi casus omnis excludatur48 #ba ,dissertazioni di fisica animale1 e vegetabile ,t4 ,,ii4 in ,modena #aghj4 #h4 #bb a parlare filosoficamente l'uovo non che il girino medesimo in se stesso concentrato1 e ristretto1 il quale mediante la fecondazione si sviluppa1 ed acquista le fatezze di animale48 pag4 ,,ii4 4,,xvii4 #bc questi globetti non fecondati non sono per verun conto distinguibili dai fecondati8 4 ,,xviii4 #bd ma i globetti fecondati non sono che i feti ranini 74 ,,xvii473 adunque i globetti non fecondati lo saronno altresi2 e conseguentemente nella nostra rana il feto esiste in lei pria che abbiasi la fecondazione del maschio48 pag4 #ab4 4 ,,xix4 #be ,ich liefre die eignen ,worte eines andern gleichzeitigen ,arztes des ,dr4 ,otto1 der von der ,gromutter1 nemlich von der ,mllersfrau in ihrer ,schwangerschaft consultirt worden1 und dessen ,enkel den ganzen ,casus in einer besondern ,abhandlung unter folgendem ,titel gar gelehrt und subtil vindicirt und illustrirt hat4 ,d4 ,c4 ,i4 ,aug4 ,ottonis epistola de foetu puerpera s4 de foetu in foetu4 ,weissenfels1 #agdh4 #d4 #bf ,in der ,yverduner ,encyclopdie ,t4 ,,xviii4 art4 ,,fetvs4 p4 #gba4 ,il y a plus1 on a vu dans une vierge constamment telle et reconnoissable par l'integrit de son hymen1 des dents1 des ossemens et des cheveux renferms dans une tumeur du msentere4 ,ce phenomene rapport dans les ,mm4 de l'ac4 de ,suede1 a t observ depuis peu en4 ,un ftus femelle1 incapable assurment d'admettre le mle est n avec un ftus form au dedans de lui48 #bg on y distinguoit la tte1 les pieds et les yeux48 #bh ,so zeigt sich z4 ,b4 beym trchtigen ,caninchen die erste ,spur der neuempfangnen ,frucht nicht vor dem #iten ,tage2 bey der ,schaafmutter nicht vor dem #aiten2 bey der ,hirschkuh nicht vor der #gten ,woche u4 s4 w4 #bi ,ich habe einen solchen ,ftus1 womit die ,mutter #h ,jahr schwanger gegangen1 und den das academische ,museum von meinem wrdigen ,freunde dem ,hrn4 ,hofr4 ,bchner in ,gotha zum ,geschenk erhalten1 im ,,viii ,b4 der ,commentation4 soc4 reg4 sc4 ,gottingens4 beschrieben4 #cj ,ich habe von allen solchen ,fllen in der ,gesch4 und ,beschreib4 der ,knochen des menschl4 ,krp4 ,s4 #dc4 ,beyspiele gesammelt4 ,dritter ,abschnitt4 ,erfahrungen zum ,erweis des ,bildungstriebes und zu nherer ,bestimmung einiger ,gesetze desselben4 ,einreien ist leichter denn aufbauen3 und es ist ein alter ,vorwurf1 den man manchen ,reformatoren gemacht hat1 da ihnen das erstere mit besserm ,glck als das leztre von statten gegangen4 ,aber in der ,that kan doch1 wie ,hr4 ,bonnet vortrefflich anmerkt#ca1 die ,wiederlegung eines ,irthums wichtiger seyn1 als die ,erfindung einer neuen ,wahrheit4 ,und in so fern bliebe diesen ,blttern immer einiges ,verdienst1 wenn auch blos im vorigen ,abschnitt der ,ungrund einer neuerlich so beliebt wordnen ,hypothese erwiesen wre4 ,allein ich hoffe1 da nun auch der gegenwrtige wrklich etwas der ,natur angemeneres an ihrer statt geben soll4 ,man kan nicht inniger von etwas berzeugt seyn1 als ich es von der mchtigen ,kluft bin1 die die ,natur zwischen der belebten und unbelebten ,schpfung1 zwischen den organisirten und unorganischen ,geschpfen befestigt hat2 und ich sehe bey aller meiner ,hochachtung fr den ,scharfsinn1 womit die ,verfechter der ,stufenfolge oder ,continuitt der ,natur ihre ,leitern angelegt haben1 nicht ab1 wie sie beym ,uebergange von den organisirten ,reichen zum unorganischen ohne einen wirklich etwas gewagten ,sprung durchkommen wollen4 ,allein die hindert nicht1 da man darum nicht ,erscheinungen im einen dieser beiden ,haupttheile der ,schpfung zur ,erluterung von ,erscheinungen im andern benutzen drfte3 und so sehe ich es fr keins der geringsten ,argumente zum ,erweis des ,bildungstriebes in den organisirten ,reichen an1 da auch im unorganischen die ,spuren von bildenden ,krften so unverkennbar und so allgemein sind4 ,von bildenden ,krften -- bey weiten nicht vom ,bildungstriebe 7nisus formativus7 in dem ,sinne den dieses ,wort in der gegenwrtigen ,untersuchung bezeichnet1 denn der ist eine ,lebenskraft und folglich als solche in der unbelebten ,schpfung nicht denkbar1 -- sondern von andern bildenden ,krften1 von welchen sich in diesem unbelebten ,naturreiche die deutlichsten ,beweise an so bestimmten1 beraus regelmigen ,gestaltungen zeigen1 die aus einem vorher ungebildeten ,stoffe geformt werden4 ,man kan doch1 um nur ein ,paar ,beyspiele anzufhren1 nichts ausnehmend eleganteres sehen1 als gewisse metallische ,crystallisationen1 die in ihrer uern ,form eine so auffallende ,aehnlichkeit mit gewissen organischen ,krpern haben1 da sie ein sehr fgliches ,bild geben1 um die ,vorstellung von der ,formation aus ungebildeten ,stoffen berhaupt zu erleichtern4 ,so z4 ,b4 das gediegene sogenannte ,farnkraut-silber zwischen dem eingebrckelten ,quarz aus ,peru2 und um was ,gemeineres zu nennen1 das unbeschreiblich saubere moosfrmige ,stckmessing1 so wie es sich nach dem ersten ,gusse auf dem ,bruche ausnimmt u4 dergl4 m4 99 99 99 99 99 ,die wie gesagt nur als ,beyspiele von bildenden ,krften im unorganisirten ,naturreiche4 ,nun zum wahren ,bildungstriebe in der belebten ,schpfung4 ,fr ein unbefangnes ,auge weis ich kein sinnlicheres ,mittel1 sich das ,daseyn und die ,wirksamkeit dieses ,triebes anschaulich zu machen1 als die prjudizlose ,beobachtung der ,entstehung und ,fortpflanzung solcher organisirter ,krper1 die mit einer ganz ansehnlichen ,gre ein schnelles1 so zu sagen zusehends merkliches ,wachsthum und eine so zarte halbdurchsichtige ,textur verbinden1 da sie vollends in sattsamen ,lichte und unter einiger ,vergrerung aufs deutlichste1 klarste durchschaut werden knnen4 ,ein ,beyspiel der ,art aus dem ,gewchsreiche giebt die beraus einfache ,fortpflanzungsweise einer eben so einfachen ,wasserpflanze#cb1 die1 zumal im ,frhjahr gar hufig am ,ausflu der ,rhrenwasser1 an ,quellen1 in ,grben1 ,teichen etc4 zu finden ist1 und deren sich auch wohl unbotanische ,leser leicht aus der bloen ,beschreibung werden erinnern knnen4 ,das ganze ,gewchs besteht nemlich aus einem einfachen1 7nie getheilten7 meist geraden1 etwa einen halben ,zoll langen1 feinen ,faden von hellgrner ,farbe1 der gewhnlich mit seinem untern ,ende im ,schlamme eingewurzelt ist4 ,da aber diese ,faden meist zu vielen tausenden dicht neben einander stehen1 so kriegen sie dann das ,ansehen eines feinhaarichten ,pelzes vom schnsten ,grn1 womit oft groe ,strecken an den gedachten ,orten unter ,wasser bewachsen sind4 ,ich habe die ,fortpflanzung dieses so uerst einfachen ,wassermooes1 in den ersten ,frhlingswochen beobachtet1 da sie unter meinen ,augen blos dadurch erfolgte1 da die ,spitzen der ,fden zu kleinen ,knpfgen anschwollen1 die sich zuletzt von den ,fden trennten1 sich in den ,zuckerglsern1 worin ich kleine ,klumpen dieses ,mooes in hellen ,wasser liegen hatte1 zu hunderten an die ,wnde des ,glases anlegten1 und nun im ,kurzen selbst wieder eine kleine ,spitze austrieben1 die sich fast zusehends immer mehr verlngerte1 bis sie endlich zu einem neuen vollstndigen ,wasserfaden ausgewachsen war4 ,binnen zweymal #bd ,stunden1 von der ersten ,spur des ,knpfgens auf einem alten ,faden an zu rechnen1 hatte der nachher daraus erwachsene neue schon seine vllige ,lnge erreicht4 ,beides1 sowohl das schnelle ,wachsthum1 als auch die durchsichtige ,textur des ,gewchses1 verschafften mir den ,vortheil1 seine vllige ,ausbildung ganz bequem abwarten und die mindeste in seinem ,innern vorgehende ,vernderung aufs genaueste und deutlichste bemerken zu knnen4 ,das innere ,gewebe dieses ,mooes ist nemlich so einfach als seine uere ,bildung4 ,auch bey der strksten ,vergrerung und im hellesten ,lichte1 ist in der ganzen ,pflanze schlechterdings nichts weiter als ein feines blsriges ,gewebe1 7beynahe wie ein grner ,gescht oder ,schaum7 zu erkennen1 das durch eine uerst feine1 kaum merkliche uere ,haut umschlossen wird4 ,nun aber war bey aller dieser untrglichen ,deutlichkeit in allen grnen eyfrmigen am ,glase anliegenden ,knpfgen1 doch auch nicht eine ,spur1 nicht ein ,schatten irgend eines solchen als ,keim eingewickelten ,fadens1 als in ,kurzen aus diesen ,knpfgen gebildet werden sollte1 aufzufinden3 -- sondern1 wenn jetzt der ,knopf seine ,reife erlangt hatte1 so trieb er aus einem seiner beiden ,enden einen kleinen ,auswuchs hervor1 der blos dadurch zusehends verlngert ward1 da das im ,knopf ihm zunchst liegende blsrige ,gewebe in ihn hinber getrieben1 und er so nach und nach immer mehr zu einem cylindrischen ,faden ausgedehnt ward4 ,so wie aber dieser ,faden sich verlngerte1 so ward im gleichen ,maae der eyfrmige ,knopf1 kleiner1 kuglichter1 blagrner3 so da zulezt1 wenn das ,gewchs nun seine bestimmte ,gre erreicht hatte1 nur noch ein kaum merklicher kleiner ,wulst am untern ,ende brig blieb1 der nun dem neuen ,faden statt ,wurzel diente4 ,mit der gleichen anschaulichen ,klarheit aber1 womit sich bey dieser ,pflanze die wrksame ,thtigkeit des ,bildungstriebes beobachten lt1 kan sie auch bey ,ausbildung mancher ,thiere aufs deutlichste anerkannt werden2 besonders wiederum bey solchen1 die so wie dieses ,moos den ,vortheil eines schnellen ,wachsthums bey einer meist durchsichtigen ,textur ihres ,krpers gewhren4 ,die ist bekantlich der ,fall bey den ,armpolypen1 diesen wegen der ,wunder die die ,natur in ihnen gehuft hat1 seit den vierziger ,jahren so allgemein berhmt wordnen ,geschpfen4 ,alle bekannte ,gattungen derselben haben einen gallertigen ,krper1 der1 seine ,farbe mag seyn welche sie will1 grn1 gelb1 braun etc4 doch immer durchsichtig genug ist1 um in behriger ,beleuchtung und hinter einer guten ,linse so gut wie jene ,wasserfden rein durchschaut werden zu knnen4 ,dabey ist ihre ,textur so einfach1 homogen1 besteht blos aus gallertigen ,krnchen1 die durch eine zartere gemeinschaftliche gallertige ,grundlage zusammen gehalten werden1 da auch von dieser ,seite dem beobachtenden ,auge nichts dunkel oder versteckt bleibt4 ,nun und wenn denn diese ,thiere lebendige ,junge austreiben wollen1 so schwillt blos eine ,stelle dieses ihres aus so einfachen ,stoffe gebauten ,krpers ein wenig an1 und aus dieser ungeformten1 aber durchsichtigen kleinen ,geschwulst wird gleichsam unter unsern ,augen zuerst der cylindrische ,leib des jungen ,polypen und dann auch seine ,arme ausgebildet1 wie von unsichtbaren ,hnden aus der durchsichtigen krnichten1 aber brigens ungeformten ,gallerte modelirt2 und das alles gleich in einer so ansehnlichen1 schon dem bloen ,auge so deutlich erkennbaren ,gre1 die1 in ,verbindung mit allen den angefhrten ,umstnden1 doch auch keinen ,schatten von wahrscheinlicher ,vermuthung eines prformirten ,keims gestattet der da vorrthig gelegen habe und sich nun entwickele etc4 ,ich berufe mich dreist auf das innere ,gefhl eines jeden1 der nur je die ,fortpflanzung an so einfach gebauten ,thieren und ,pflanzen beobachtet1 und sich berdem von dem im vorigen ,abschnitt erwiesenen ,ungrund der so decisiv behaupteten ,prexistenz des ,kchelgens am ,eydotter belehrt hat2 da er nun beym ,uebergange zum ,zeugungsgeschfte der sogenannten vollkommnern oder warmbltigen ,thiere1 7z4 ,b4 eben bey der strengsten ,untersuchung der ,phnomene am bebrteten ,kchelgen1 des ,anfangs und ,fortgangs seiner ,ausbildung1 und berhaupt so vieler neuentstehenden1 im unbebrteten ,eye gar nicht existirenden ,theile#cc etc471 selbst entscheide1 zu welcher von beiden ,theorien ihn seine ,ueberzeugung fhrt1 ob zum ,glauben an ,prexistenz eingeschachtelter prformirter ,keime -- oder aber an einen ,bildungstrieb1 der das neue ,geschpf aus dem ungeformten ,zeugungsstoff der alten ausbildet4 99 99 99 99 99 ,alles was bisher von ,phnomenen des ,zeugungsgeschftes selbst zum ,erweis des ,bildungstriebes gesagt worden1 erhlt nun aber vollends ein neues groes ,gewicht1 wenn man nun zweytens auch die ,phnomene der ,reproduction1 -- dieser1 zumal in unsern ,tagen so berufen wordnen merkwrdigen ,kraft der organisirten ,krper1 zufllig verlorne ,theile1 ,verstmmelungen ihres ,leibes1 von selbst wiederum hervorzutreiben und zu ersetzen1 -- mit denselben vergleicht4 ,generation und ,reproduction -- ,zeugung und diese ,wiederersetzung1 sind beides ,modificationen ein und eben derselben ,kraft3 die letztre ist nichts anders1 als eine partielle ,wiederholung der erstern3 und ein ,licht ber die eine von beiden verbreitet1 mu sicher auch die andre zugleich mit aufhellen4 ,ich habe die oben im ersten ,abschnitt angefhrte ,erfahrung ber die ,reproduction der grnen ,armpolypen1 seitdem oft1 und immer mit dem gleichem ,erfolg wiederholt3 d4 h4 allemal ward anfangs das krzlich verstmmelte ,thier fast im gleichen ,maae um etwas kleiner1 so wie es seine neuen ,arme oder seinen neuen ,hinterleib hervortrieb4 ,man sah offenbar1 wie die ,natur eilte1 dem verstmmelten ,geschpfe nur sobald als mglich seine bestimmte ,bildung wieder zu ersetzen3 und da in der ,krze der ,zeit1 da unmglich schon durch die ,nahrungsmittel 7die ohnehin ein verletzter ,polype nicht so hufig zu sich nimmt als ein gesunder7 sattsamer ,stoff zu den neuen ,gliedern wieder gesammelt seyn konnte1 der ,rumpf einen ,theil seines noch brigen ,stoffes hergeben mu1 der sich dann mittelst des ihm beywohnenden ,bildungstriebes in die ,gestalt der verlornen ,glieder formt1 und so die zerstrte ,bildung wieder ergnzt4 ,ich weis wohl1 da sich die ,verfechter der prformirten ,keime1 hier mit einer ,hypothese durchhelfen wollen1 die doch aber in der ,that von allen unwahrscheinlichen ,hypothesen wohl die allerunwahrscheinlichste und gewi abentheurlich genannt werden darf1 nach welcher nemlich in allen ,theilen jedes ,polypen zerstreuete ,keime so lange eingewickelt und im erstarrenden ,todesschlaf auf ,reserve liegen sollen1 bis sie nach der ,phantasie eines ihnen zu ,hlfe kommenden ,beobachters durch den ,schnitt einer ,scheere ermuntert1 aufgeweckt1 aus ihrem ,kerker befreyt1 und zur ,entwickelung angereizt wrden48 ,nun1 mit dieser wunderbaren ,erklrung vergleiche man den nackten ,augenschein bey dem obgedachten und vielen andern1 an den 7glcklicherweise so leicht zu durchschauenden7 ,armpolypen anzustellenden ,versuchen1 deren ich nur gleich ein ,paar noch beysetze3 -- ,wenn man zwey verstmmelte halbe ,polypen verschiedener ,art 7z4 ,b4 die vordere ,hlfte eines grnen1 und das ,hintertheil eines braunen7 im ,boden eines ,spitzglases aneinander bringt1 so heilen sie bekanntlich zusammen1 und stellen dann1 fast wie die ,chimre der ,mythologie1 eine aus verschiednen ,thiergattungen zusammengesetzte ,gruppe vor4 -- ,nach der angefhrten ,theorie der ,evolution1 htten aber in diesem ,fall durch den doppelten ,schnitt aus den beiden verstmmelten ,polypen1 sich neue ,keime entwickeln mssen -- allein1 die erfolgt nicht2 sondern es war natrlicher1 da sich zwey ,hlften mittelst ihres ,bildungstriebes zusammen paten1 und in ,kurzem ein gehriges ,ganzes ausmachten1 als da jede dieser beiden ,hlften erst auf die oben beschriebene ,weise zu einem besondern ,thiere wieder htte ausgebildet werden sollen4 ,noch auffallender aber wird beides die ,unwahrscheinlichkeit der vermeynten prformirten ,keime und hingegen die ,wrksamkeit des ,bildungstriebes bey dem bekannten ,versuch1 da man einen ,armpolypen nicht in ,stcken oder entzwey zerschneidet1 sondern ihm nur mit einer feinen ,scheere den ,bauch der ,lnge nach aufschneidet und ausbreitet1 so da er alsdann gar keine ,bauchhle mehr hat1 und sein ,krper keine cylindrische ,rhre1 sondern ein flaches ,streifgen ,gallerte1 wie ein ,riemgen1 vorstellt4 -- ,statt da nun alsdann durch den ,schnitt an beiden ,seitenrndern dieses ,riemgens zahlreiche vermeynte ,keime in ,freyheit gesetzt werden1 und sich entwickeln sollten1 so erfolgt hingegen blos einer von den beiden ,fllen1 die sich von selbst nach der ,wrksamkeit des ,bildungstriebes erwarten lassen -- entweder nemlich1 der aufgeschlitzte ,polype rollt sich wieder in seine vorige ,gestalt zusammen1 so da die wunden ,seitenrnder einander wieder berhren und zusammen wachsen3 oder aber wenn er als ein flaches ,riemgen ausgebreitet bleibt1 so schwillt er nach einiger ,zeit auf1 wird gleichsam aufgeblasen1 und es bildet sich nach und nach in seinem ,innern eine neue ,bauchhle1 so da er auch dann binnen kurzer ,zeit seine angestammte ,gestalt ergnzt erhlt4 ,in diesen beiden angefhrten und vielen andern ,fllen1 braucht gar kein neuer ,stoff erzeugt1 -- sondern nur die zerstrte ,bildung wieder hergestellt zu werden3 eine ,art von ,reproduction1 die um so sorgfltiger von den brigen unterschieden und abgesondert werden mu1 je weniger sie sich mit den prtendirten ,keimen vergleichen lt1 und je grer hingegen das ,uebergewicht ist1 das die ,lehre vom ,bildungstriebe durch sie erhlt4 ,beym ,menschen und andern warmbltigen ,thieren1 ist zwar die ,reproductionskraft bey der grern ,mannichfaltigkeit des ,stoffes woraus ihr ,krper gebaut ist1 und bey der ,verschiedenheit der ,lebenskrfte womit die verschiednen ,arten von jenem ,stoff belebt sind1 und bey der ,einwrkung worin sie aufeinander stehen1 ungleich eingeschrnkter1 als freylich bey den ,armpolypen4 ,und doch zeigen sich auch bey ihnen zuweilen ,reproductionsflle1 die alles das1 weshalb die vorigen von den ,polypen hier angefhrt waren1 aufs unverkennbarste besttigen4 ,man hat z4 ,b4 mehr als einmal gesehen1 da bey ,menschen die ,ngel der ,finger1 wenn auch selbst die vordern ,gelenke von diesen amputirt worden1 nichts desto weniger sich an den verstmmelten ,enden der hintern ,glieder wiederum erzeugt haben#cd4 ,es wre eine starke ,zumuthung jemand berreden zu wollen1 da die ,natur vorlufig auf solche ,amputationsflle gerechnet1 und daher lngst der ganzen ,finger und ,fuszehen ,keime zu ,ngeln auf solchen ,nothfall ausgeset htte etc4 ,und wie natrlich erklrt sich nicht hingegen die ganze ,erscheinung wenn man sie aus der ,wirksamkeit des ,bildungstriebes herleitet1 dessen ,tendenz1 die uersten ,extremitten des ,krpers1 nemlich die ,enden der ,finger und ,fuszehen durch hornichte ,ngel zu begrenzen1 stark genug ist1 um sie im ,nothfall auch sogar an ungewhnlichen ,stellen zu reproduciren4 ,eine andere eben so bekannte und hier eben so sprechende ,erfahrung ist die1 wo die ,natur den ,verlust eines ,glieds dessen mannichfaltigen ,stoff sie nicht vollkommen htte ersetzen knnen1 dennoch mittelst einer einfachern etwa knorplichten oder knochichten ,substanz zu vergten sucht1 die durch die ,kraft des ,bildungstriebes in die ,gestalt des verlornen ,glieds geformt1 und so wenigstens zu einigen ,gebrauch geschickt gemacht wird4 ,so hat der berhmte ,wundarzt ,morand einen ,hasen beschrieben1 dem lange vor seinem ,tode einmal der eine ,vorderfus war abgeschossen worden1 den ihm die ,natur wenn gleich nicht quoad materiem doch wenigstens taliter qualiter quoad formam durch ein ,surrogat1 nemlich durch eine pfotenfrmige ,knochenmasse1 die sie hervortrieb1 zu ersetzen gesucht hatte#ce4 ,wenn1 wie ich mir schmeichle1 schon die wenigen ausgehobnen ,phnomene der ,zeugung und ,reproduction die unleugbare ,existenz des ,bildungstriebes berhaupt darthun1 so giebt es nun unter den zahllosen brigen verschiedene1 die dann ferner dazu dienen knnen1 die ,wrkungs-,art dieser wichtigen ,lebenskraft und gleichsam einige ihrer ,gesetze nher zu bestimmen2 und so glaube ich lassen sich vor der ,hand wenigstens nachstehende1 als simple ,resultate ungezweifelter ,erfahrungen angeben3 ,i4 ,die ,strke des ,bildungstriebes steht mit dem zunehmenden ,alter der organisirten ,krper in umgekehrten ,verhltnis4 -- ,denn1 so ausgemacht es z4 ,b4 ist1 da es wie oben gedacht1 immer eine bestimmte ,zeit braucht1 bevor sich die erste ,spur der neuempfangnen ,frucht zeigen kan1 eben so ausgemacht ist es hingegen1 da auch sogleich nach ,verlauf dieser ,zeit die ,ausbildung derselben zum ,erstaunen schnell und eiligst vor sich geht4 ,insgemein werden zwar die frhzeitigen menschlichen ,embryonen sehr unfrmlich abgebildet3 allein die ,schuld mag wohl mehr an den ,zeichnern1 oder auch daran liegen1 da dergleichen ,abortus etwa uere ,gewalt erlitten1 verdruckt1 entstellt und unkenntlich worden1 oder schon angefangen in ,fulnis zu gehen1 und dadurch viel von der ausnehmenden ,eleganz verloren haben1 die man sonst an ihnen bewundern mu4 ,ich besitze dergleichen so ungemein saubere menschliche ,leibesfrchte aus den ersten ,monaten der ,schwangerschaft1 zumal einige1 die ich der ,gte meines theuren ,freundes des ,hrn4 ,hofr4 ,bchner in ,gotha verdanke1 wo man z4 ,b4 bey einer aus der fnften ,woche und von der ,gre einer gemeinen ,werkbiene1 die vlligen ,gesichtszge1 jede ,fingerspitze1 jede ,fuszehe1 die ,geschlechtstheile etc4 aufs deutlichste erkennen kan4 ,und eben diese frhe ,wrksamkeit des ,bildungstriebes erstreckt sich bey weiten nicht blos auf die uere ,gestalt der ,embryonen1 sondern ist in ihrem ganzen innern ,bau fast noch auffallender merklich4 ,ich bin ber die frhzeitige ,vollkommenheit der ,eingeweide u4 a4 ,theile erstaunt1 die ich bey der ,zergliederung frischer menschlicher ,leibesfrchte aus den ersten ,monaten nach der ,empfngnis1 gefunden habe4 ,nur einen ,umstand anzufhren1 so war im ,kopf derselben1 der ohngefhr die ,gre einer ,zuckererbse hatte1 und dessen ,gehirn noch wie ein weicher ,brey war1 schon der ganze knorplichte ,boden der ,hirnhle 7basis cranii7 mit allen seinen ,gruben1 ,oeffnungen und ,hgeln aufs schrfste und deutlichste ausgewirkt1 obgleich weder am ,keilbein1 noch am ,felsenbein etc4 auch nur die mindeste ,spur eines ,knochenkerns zu finden war4 ,so wenig nun bey ,voraussetzung der prformirten ,keime abzusehen ist1 was sie so lange ,zeit1 nachdem sie an den ,ort ihrer ,bestimmung angelangt1 befruchtet1 und zur ,entwickelung angereizt sind1 demohngeachtet davon zurckhalten kan2 eben so wenig steht zu begreifen1 warum sie nun nach dieser rthselhaften ,pause mit einem mal so pltzlich und gleich zu einer so ansehnlichen ,gre sich auswickeln sollen u4 s4 w4 ,hingegen hat es nach dem was oben von der nthigen ,vorbereitung der ,zeugungssfte1 bevor der ,bildungstrieb in ihnen rege werden kan1 gesagt worden1 nichts schwieriges1 da alsdann dieser neu erregte ,trieb in seiner vollen ,strke1 in aller seiner noch ungetheilten ,thtigkeit die ,grundlage der ,bildung des neuen ,geschpfs so schnell bewirken kan4 ,wie aber auch selbst noch nach der ,geburt das gleiche umgekehrte ,verhltnis zwischen der ,strke des ,bildungstriebes und dem zunehmenden ,alter statt habe1 ist aus der vorzglichern ,leichtigkeit der ,reproductionsversuche bey jugendlichen ,thieren1 jungen ,wassermolchen etc4 bekannt4 ,,ii4 ,wiederum ist dieser frhe ,bildungstrieb doch bey den neuempfangenen ,sugethieren noch ungleich strker1 als bey dem bebrteten ,kchelgen im ,eye4 ,beym ,hhnchen z4 ,b4 zeigt sich die allererste ,spur der neugebildeten ,rippen erst in der #aibten ,stunde des ,bebrtens4 ,dieser ,termin aber1 wenn die ganze ,brtzeit der ,henne mit der ,schwangerschaft im ,menschengeschlecht verglichen wird1 fllt ohngefhr mit der #aften ,woche derselben zusammen4 ,allein ich besitze selbst menschliche ,embryonen in meiner ,sammlung1 die nicht viel grer als eine gemeine ,ameise1 die folglich hchstens in die #ete ,woche nach der ,empfngnis zu setzen sind1 und bey welchen sich dennoch die knorplichte ,grundlage der bogenfrmigen scharfausgewirkten ,rippen aufs allerdeutlichste erkennen lt4 ,es scheint die ,natur eilt bey den lebendig gebrenden ,thieren der ,frucht so frh als mglich gleich bestimmte ,ausbildung zu geben1 und sie dadurch fr vielen zuflligen ,verunstaltungen von gewaltsamen ,druck u4 a4 dergl4 ,gefahren zu sichern1 denen hingegen das in seiner ,eyerschaale festverwahrte ,kchelgen bey weiten nicht so leicht ausgesetzt ist4 ,,iii4 ,aber auch bey ,formation der einzelnen ,theile des organisirten ,krpers ist der ,bildungstrieb bey manchen derselben von einer festern1 bestimmtern ,wirksamkeit1 als bey andern4 -- ,so hat z4 ,b4 der alte1 aber um die ,physiologie unendlich verdiente ,conr4 ,vict4 ,schneider angemerkt1 da das ,gehirn fast immer seine ,bildung so constant erhalte#cf4 ,wie unendlich hufiger sind hingegen die ,varietten in der ,gestaltung der ,nieren1 der ,milchsaftrhre u4 dergl4 ,,iv4 ,unter die mancherley ,abweichungen des ,bildungstriebes von seiner bestimmten ,richtung gehrt vorzglich diejenige1 wenn er bey ,bildung der einen ,art organischer ,krper1 die fr eine andere ,art derselben bestimmte ,richtung annimmt4 -- ,so glaube ich mir einige rthselhafte ,phnomene erklren zu knnen1 davon ich nicht absehe1 wie sie je nur irgend leidlich mit der ,einschachtelungshypothese der prformirten ,keime sollten verglichen werden knnen4 -- ,bekanntlich haben die ,weiber nach dem ordentlichen ,lauf der ,natur zur ,aufnahme ihrer neuempfangnen ,frucht ein einfaches ,organ4 ,die mehresten brigen weiblichen ,sugethiere hingegen ein doppeltes4 ,nun aber sind die ,flle nicht selten1 wo man auch bey ,frauenzimmern einen frmlichen solchen thierischen vterus bicornis gefunden1 so da es dann von dieser ,seite geschienen1 als wenn wrklich die ,iphigenia verschwunden1 und ein ,reh an ihre ,stelle gezaubert wre4 ,irre ich nicht1 so giebt hier dieses vierte ,gesetz des ,bildungstriebes den ,schlssel dazu4 -- ,auch die so oft bemerkten ,beyspiele von gehrnten ,haasen mit vollkommen ausgebildeten kleinen ,rehgeweihen auf dem ,kopfe wrde ich hieher rechnen4 ,und vielleicht lt sich eben dahin manche sonst rthselhafte ,abweichung im ,bau gewisser ,gewchse zhlen1 wie z4 ,b4 die von ,gleditsch beschriebene ,erle mit ,eichenblttern etc4#cg ,v4 ,eine andre eben so merkwrdige ,abweichung des ,bildungstriebes ist1 wenn bey ,ausbildung der ,sexualorgane1 die beym einen ,geschlecht mehr oder weniger von der ,gestaltung des andern annehmen4 ,man hat in unsern sceptischen ,zeiten auch die ,mglichkeit der ,zwittergestaltung beym ,menschen u4 a4 warmbltigen ,thieren zu bezweifeln beliebt4 ,und doch hat ,hr4 von ,haller hier in ,gttingen und neuerlich ,hr4 ,joh4 ,hunter in ,london u4 a4 m4 die genauesten ,zergliederungen von ,thieren1 zumal aus dem ,ochsen- und ,ziegengeschlechte gegeben1 die ber die ausgemachte ,wrklichkeit solcher ,zwittergestaltungen keinen ,zweifel mehr brig lassen4 ,in keinem dieser ,flle sind zwar wrklich die wesentlichsten ,zeugungstheile der beiden ,geschlechter1 z4 ,b4 mnnliche ,geilen und weibliche ,eyerstcke1 deutlich und vollkommen im gleichen ,individuo verbunden2 sondern die ,hauptbildung stellt immer die ,genitalien des einen von beiden ,geschlechtern dar1 offenbar aber zeigen sich dabey im einen oder dem andern ,theil die unverkennbarsten ,spuren von unvollkommnern ,entwrfen zum ,bau einiger ,sexualorgane des andern4 ,meist nemlich liegen inwendig wahre mnnliche ,organe1 und die uern hingegen haben dabey mehr oder weniger ,aehnlichkeit mit den weiblichen4 ,,vi4 ,wenn aber endlich der ,bildungstrieb nicht blos wie in den vorigen ,fllen eine fremdartige1 sondern eine vllig wiedernatrliche ,richtung befolgt1 so entstehen eigentlich sogenannte ,misgeburten4 -- ,und dennoch ergiebt sich bey einer nhern ,beleuchtung aus der bewundernswrdigen ,gleichfrmigkeit die unter vielen ,arten von ,monstrositten herrscht1 da doch auch selbst die ,ursachen1 die in diesen ,fllen dem ,bildungstriebe die falsche ,richtung geben1 dennoch an sehr bestimmte ,gesetze gebunden seyn mssen4 ,wer nur irgend ,gelegenheit gehabt hat1 eine betrchtlichere ,anzahl von ,misgeburten unter einander zu vergleichen1 oder wer auch nur die sonst freylich so schaalen compilirten ,bilder-,bcher davon mit einiger ,aufmerksamkeit durchblttert hat1 dem kan die auffallende ,gleichheit nicht entgangen seyn1 mit welcher diese oder jene ,art von ,monstrositt sich immer selbst bis auf ,kleinigkeiten hnlich bleibt1 so da die ,stcke von so einer ,art alle wie aus einer ,form gegossen scheinen4 ,und hier nun noch zuletzt abermals ein ,phnomen1 bey dessen ,erklrung es wieder den ,lesern selbst berlassen bleiben mag1 zwischen prformirten ,keimen oder ,bildungstrieb zu whlen4 -- ,manche thierische ,misgeburten 7z4 ,b4 die mit doppelten ,leibern und einem gemeinschaftlichen ,kopf7 sind von der ,art1 da sie nach der ausdrcklichen ,behauptung des ,hrn4 von ,haller und andrer ,verfechter der ,keime nicht etwa durch das ,zusammenwachsen zweyer ,keime und andere dergleichen ,zuflle entstanden seyn1 sondern in der ursprnglich-monstrosen ersten ,anlage eines einzelnen ,keims ihren ,grund haben sollen3 d4 h4 sie waren schon von je als ,misgeburt prformirt4 ,nun aber -- sind diese ,misgeburten unter gewissen ,hausthieren so gemein1 und doch unter den wilden ,thieren derselben ,art fast unerhrt4 ,soll das also der ,schpfer so prdestinirt haben1 da von den in einander geschachtelten ,keimen einer ,gattung von ,thieren1 z4 ,b4 von ,schweinen1 die monstrosen gerade dann erst an die ,reihe der ,entwickelung kmen1 wenn der ,mensch sich diese ,thiere unterjocht haben wrde2 und da diese ,keime zu ,misgeburten dann auch gerade blos den unterjochten und nicht den zu gleicher ,zeit wild lebenden ,individuis zur ,entwickelung anheim fallen mten4 ,hingegen hat es hoffentlich nichts wiedersinniges anzunehmen1 da nach der ,unterjochung der ,hausthiere1 wodurch ihr ganzes ,naturel gleichsam umgeschaffen worden1 ihre ganze krperliche ,oekonomie so viele ,vernderung erlitten2 da dann auch ihr ,bildungstrieb etwas von seiner sonstigen ,bestimmtheit verloren hat1 und da folglich diese ,thiere1 so wie sie dadurch in zahllose ,spielarten degeneriren1 so auch den ,monstrositten hufiger unterworfen seyn knnen4 99 99 99 99 99 ,die wren dann meines ,bednkens die vorzglichern ,beobachtungen und ,erfahrungen1 die zum ,erweis des ,bildungstriebes und der nhern ,bestimmung einiger seiner ,gesetze dienen knnen1 und die mich immer mehr und mehr von der sonst von mir beyflligst bewunderten ,theorie der eingeschachtelten ,keime zurckgebracht und eben auf diese ihr sehr entgegengesetzte ,bahn gefhrt haben4 ,mit aller ,hochachtung fr den behutsamsten philosophischen ,scepticismus1 konnte ich bey einem solchen ,ueberwicht von augenscheinlichen ,grnden doch unmglich meiner sinnlichen ,ueberzeugung entgegen kmpfen2 unmglich bey solchen ,beobachtungen so wie dort die gute ,matrone in den ,erzhlungen der ,margarethe von ,navarra1 -- da sie auch eine unerwartete1 und ihrem sonstigen ,system wiedersprechende ,beobachtung machte die auf den ,bildungstrieb einen sehr directen ,bezug hatte1 -- ausrufen3 ,behte mich der ,himmel1 da mein ,herz nicht etwa glaubt1 was meine ,augen sehen68 #ca ,dmontrer une erreur1 c'est plus que dcouvrir une verit3 car l'on peut ignorer beaucoup2 mais le peu que l'on sait1 il faut au moins le savoir bien48 in der ,vorrede zum ,ess4 anal4 des fac4 de l'ame4 #cb ,eine ,gattung ,wasserfaden1 die ,linn die ,brunnenconferve 7conferva fontinalis7 nennt4 #cc ,wie z4 ,b4 nidus pulli1 bulla1 amnion1 figura venosa etc4 #cd ,pechlin und ,tulp haben dergleichen ,flle beschrieben4 #ce c'etoit81 wie er sich ausdruckt une espce de jambe de bois1 dont la nature seule avoit fait les frais48 #cf ,in corpore humano8 sagt er nulla pars faciem suam rarius mutat quam cerebrum48 #cg ,betula alnus quercifolia4 s4 ,gleditsch hinterlane ,abhandl4 das practische ,forstwesen betreffend4 ,illustration