,anmerkungen zur ,transkription ,das ,original ist in ,fraktur gesetzt4 ,im ,original gesperrter ,text ist so ausgezeichnet4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription befinden sich am ,ende des ,buches4 ,wilhelm ,blsche ,komet und ,weltuntergang ,illustration ,erstes bis siebentes ,tausend ,verlegt bei ,eugen ,diederichs in ,jena #aiaj ,vorwort ,es besteht das ,bedrfnis1 in diesem ,frhjahr den ,weltuntergang infolge eines ,zusammenstoes der ,erde mit dem ,halleyschen ,kometen zu proklamieren4 ,mehrere ,menschen empfinden daraufhin den ,wunsch1 durchaus ethisch zu werden2 andere meinen1 da nunmehr aller gute ,wein1 den die ,menschheit auf ,reserve angesammelt hat1 ausgetrunken und alle schnen ,mdchen abgekt werden mten4 ,fr diese an sich lblichen ,bestrebungen knnen streng wissenschaftliche ,grundlagen aus ,anla vorliegender ,kometentheorien zurzeit noch nicht in ausreichendem ,mae gegeben werden4 ,das zu untersuchen und zu klren ist der ,zweck des vorliegenden ,bchleins1 das brigens auch nach dem ,weltuntergang noch mit ,nutzen gelesen werden kann4 ,wilhelm ,blsche ,friedrichshagen ,ostern #aiaj ,der ,himmel rtet sich von einer nordlichtartigen ,glut4 ,in sprachloser ,erstarrung stehen die ,menschen4 ,es ist kein ,nordlicht3 es ist der ,weltbrand4 ,walhalla brennt1 und nun mu alles mit4 ,wir alle kennen die ,gewalt dieses ,schlubildes in ,wagners ,dichtung4 ,es ist der hchste ,abschlu1 den die ,tragdie erreichen kann4 ,das ,schicksal siegt1 und mit dem ,vorhang fllt die ,welt4 ,die ,gtter haben ,schuld begangen1 sie haben die heiligen ,vertrge gebrochen4 ,nun zieht der unerbittliche ,urgrund der ,dinge den logischen ,schlu4 ,die ,schuld mu geshnt werden1 also mu ,walhalla brennen4 ,da unten aber steht das arme ,huflein ,menschen und wei3 die da droben fallen1 so mssen auch wir kleinen ,kerle nach in den ,weltenbrand4 ,die ,walkre hat ihnen noch von der ,seligkeit der ,liebe gesungen4 ,aber das galt schon einem spteren1 einem vielleicht einmal bleibenden ,geschlecht4 ,was heute ,mensch heit1 das mu mit in den schauerlichen ,hochofen1 der da oben zu glhen beginnt4 ,gtterdmmerung6 ,die ,menschendmmerung ist dann nur noch ein ,anhngsel4 ,immer1 wenn ich das sah1 haben mir diese ,menschen leid getan1 die mit als ,opfer fallen1 weil das ,schicksal den ,schlu zieht aus der ,schuld derer da oben4 ,schon in der ,ilias hat das so ergreifenden ,ausdruck gefunden4 ,die da oben wirtschaften ins ,tolle2 sie haben einen ungeheuren ,krieg inszeniert2 die hier unten mssen bluten1 und all ihr ,heldenmut erreicht zuletzt doch nur1 da ,patroklus sinkt und ,hektor und schlielich auch ,achilles4 ,es ist aber ein eigentmliches ,ding in der ,welt3 die ,namen wechseln1 aber die ,mchte und die ,nte bleiben immer wieder die gleichen4 ,im alten ,babylon sind einst aus den ,sternen ,gtter geworden4 ,fr uns heute sind die antiken ,gtter wieder in ,sterne eingegangen4 ,und doch hat sich die ,situation wenig gendert4 ,auch fr uns1 naturwissenschaftlich geschulte ,menschen1 ,bewohner des fern im ,sonnenraum mit dreiig ,kilometer ,geschwindigkeit in der ,sekunde dahinsausenden ,planeten ,erde1 moderne ,menschen von heute1 auch fr uns bewegen sich auf der ,weltenbhne immer wieder die drei ,mitspielenden4 ,in der ,tiefe das unergrndliche ,geheimnis der ,natur4 ,diese dunkle ,macht hinter ,leben und ,tod1 der wir verdanken1 da berhaupt etwas ist2 aus der wir aufblhen1 in der wir versinken1 wir1 ,sterne wie ,menschen2 die nicht lobt und nicht anklagt1 die berhaupt nicht redet1 die1 wie ,angelus ,silesius singt1 ein ew'ge ,stille ist2 aber die aus dem ,unnahbaren dieser ewigen ,stille vollzieht1 und deren unerbittliche ,waffe die ewige ,logik ist1 das ewige ,kausalgesetz4 ,was getan ist1 das zieht seine ,folgen nach1 unabnderlich4 ,vor diesem absoluten ,naturgrunde aber spielen sich zwei engere ,szenen ab4 ,im ,raume schweben ,gestirne4 ,sonnen um die ,planeten kreisen4 ,unfabar lange ,zeiten hindurch halten sie sich in geregelten ,bahnen ohne ,zusammenste4 ,auf uralten ,vertrgen scheint ihr ,dasein ber onen fort aufgebaut4 ,will man es weniger vermenschlicht ausdrcken1 so mag man es ,balancen nennen4 ,vielleicht sind sie in ganz grauen ,tagen erst selber mhsam erworben worden1 die ,balanceverhltnisse etwa unseres ,planetensystems4 ,als ,ergebnisse unendlicher ,kmpfe4 ,bis alles sich in natrlicher ,auslese des ,passendsten1 des ,harmonischsten endlich so zurechtgesetzt hatte1 da es nun auf lange ,zeitrume hin wirklich hielt wie in einem ehernen ,garantievertrag4 ,erst jenseits dieser kosmischen ,garantien tauchen dann die ,menschen auf4 ,entwickelt in der ,ruhe eines solchen ,planeten1 der jahrmilliardenlang ohne ,sto1 ohne ,katastrophe um seinen ,sonnenschwerpunkt1 seinen ,vertragsmittelpunkt1 jahraus jahrein friedlich kreiste4 ,in gewissem ,sinne selbstndig1 sind diese ,menschen doch unlsbar gekettet an diesen oberen ,zusammenhang4 ,mit ihrem ,stern hngen sie in der groen ,sternenbalance4 ,unablssig rollt die ,erde sich mit ihnen um sich selbst1 um die ,sonne1 mit dieser ,sonne auf das ,sternbild des ,herkules los4 ,von berall her starren die ,augen der anderen ,oberwelten sie leuchtend an1 wenn ihr ,blick zum ,himmel geht4 ,sie mgen fr sich treiben1 was sie wollen1 diese ,menschen da unten1 kleine ,gtter spielen1 gut sein oder schlecht2 immer ist all ihr ,spiel nur garantiert durch die ,vertragstreue1 die ,harmonie1 die ,balancesicherheit derer da oben4 ,und nun die alte ,angst3 wenn die dort einmal ihre ,vertrge brchen4 ,wenn ,sterne gegeneinander liefen4 ,wenn unserer ,erde kosmische ,katastrophen drohten4 ,wenn diese heilige ,himmelsruhe sich lockerte1 sich lste4 ,das unerbittliche ,schicksal der ,logik1 der ,naturgesetzlichkeit wrde auch hier den ,schlu ziehen1 ohne mit der ,wimper seines schwarzen ,rtselauges zu zucken4 ,seht ihr1 wie der ,himmel sich rtet4 ,ein ,weltensturz kommt1 eine ,sternen-1 eine ,planetendmmerung4 ,ein kosmischer ,strenfried bricht den uralten ,erdvertrag4 ,weltbrand1 und was seid ihr ,menschen pltzlich da unten1 mit mt ihr in die ,hlle1 in den planetarischen ,hochofen4 ,der ,krieg der ,gtter ist entbrannt1 und ihr mt mit1 der ,held bei euch wie der ,feigling1 unerbittlich4 ,andere ,zeiten1 andere ,worte4 ,aber das gleiche ,spiel1 die gleiche ,angst1 das gleiche ,mitleid bleibt mit den armen ,menschen4 ,die ,himmlischen inszenieren ,troja und wir mssen brennen4 ,eines ist aber doch nicht mehr gleich heute4 ,seit den ,tagen ,homers oder der ,edda sind wir ,menschen hier auf unserm irdischen ,posten der groen ,mysterienbhne unvergleichlich viel khner1 viel stolzer1 viel selbstbewuter geworden4 ,in der ,zwischenzeit liegt unsere eigentliche groe ,mndigerklrung zur technischen ,erdherrschaft4 ,eine ganze ,masse ,dinge1 die hier unten damals noch kleine ,gtter spielten1 haben wir selber in die ,hand genommen als gereifte1 diesen ,gewalten endgltig gewachsene ,titanen4 ,poseidon wird in unserer ,kultur ein derber ,arbeiter1 der ,blitz mu unsere ,apparate treiben4 ,wenn die ,pest wtet1 so zittern wir nicht mehr vor den ,pfeilen ,apollons1 sondern wir wenden mit ,erfolg ,bakteriologie und ,antiseptik an4 ,es ist auf dem ,punkt1 da wir wirklich hier auf dieser ,erdoberflche mit dem1 was hier noch an ,oberen spukte1 endgltig fertig werden4 ,prometheus siegt hier1 wer kann daran nach den letzten ,jahrhunderten der ,technik noch zweifeln4 ,es ist eine heillose ,arbeit gewesen und fordert noch eine heillose4 ,aber die entscheidende ,wende ist berschritten4 ,es hat doch etwas wie ein ,symbol 7wenn es auch1 das gehrt zu den ,resignationen des ,lebens1 im ,moment der ,lcherlichkeit ausgeliefert ist71 da der ,fu des ,menschen sich jetzt auf den ,pol setzt4 ,wenn das lenkbare ,luftschiff darber weg steuert1 so wird auch die letzte ,lcherlichkeit des ,objektteufels vor der heiligen ,stunde kapitulieren1 wie immer4 ,kleine ,schlappen1 die wir auf diesen ,gebieten noch erleiden1 zhlen nicht4 ,gewi3 wir machen noch ,dummheiten2 wir bauen eine ,stadt auf die ,zuglinie sich verschiebender ,landmassen und sie strzt im ,erdbeben ein2 wir regulieren einen ,strom nicht ausreichend und ,paris steht unter ,wasser4 ,das sind aber keine ,weltuntergnge1 sondern wir wissen eigentlich schon selber recht genau1 worin wir es dabei versehen haben und wie es knftig besser zu machen wre4 ,es ist alles eher als eine ,utopie1 da wir zuletzt alle ,strme1 die an ,kulturstdten vorbeiflieen1 wirklich ausreichend regulieren werden1 da wir die besonders durch ,erdbeben bedrohten ,erdstellen abschtzen lernen und eventuell ,huser konstruieren werden1 die auch einen derben ,sto aushalten4 ,und noch um ein ,schwereres ringen wir3 das ,raubtier ,mensch zu zhmen in uns selber1 ,mensch mit ,mensch uns zu vertragen 7wir sind doch nun einmal die ,brder von der gleichen ,schicht des groen ,mysteriendramas71 den heillos simpeln ,gedanken uns endlich einzuprgen1 den uns schon die ganze niedere ,lebensentwicklung zuschreit1 da man sich besser liebt als frit4 ,auch das geht noch durch seine ,momente der ,mdigkeit 7die ethische ,resignation kommt sooft wie die technische71 aber durch bricht es doch zuletzt4 ,was wir in all dieser heien1 inbrnstigen ,arbeit brauchen1 das ist blo noch ,zeit1 noch ,fortsetzung der ,dinge bei uns1 noch ,folgen von ,generationen1 die weiter schaffen1 wo wir die ,axt sinken lassen4 ,der ,einzelne3 ja da mu auch manches resignieren2 mindestens mssen wir ihn dem ,geheimnis zuletzt berlassen4 ,aber das ist doch das immer wieder ,befreiende1 ,erhebende1 da auch dieser ,einzelne in seinen paar ,lebensjahren immerzu in seinen besten ,momenten in greren ,zusammenhngen der ,menschheit wirken und gestalten darf1 auf ,dinge hin1 die ihn berleben sollen1 die fortleben sollen bei wieder jungen1 wieder frischen1 wieder neu blhenden ,menschen4 ,ein ,rcher soll aus unsern ,knochen auferstehen1 lautete das alte ,wort2 uns ist ,rache nicht mehr so wichtig2 wir erwarten einen ,fortsetzer1 einen ,vollender1 einen ,benutzer unserer ,arbeit4 ,und doch sind wir ,titanen der ,erde machtlos gegen die da oben6 ,wir haben ja angefangen1 auch sie zu studieren1 wie der kluge ,odysseus anfngt1 seine ,gtter etwas mit ,schlue zu sondieren1 zu diplomatisieren4 ,wir haben begonnen1 die ,sternvertrge selber zu prfen1 die ,balancen ngstlich durchzurechnen4 ,wir haben die ,erde gewogen1 ihre ,schwungkraft gemessen1 ,sonnen- und ,siriusweiten festgestellt1 das himmlische ,billardspiel der ganzen ,planetenbahnen durchgeprobt auf seine ,garantien4 ,aber eine unermeliche ,kluft trennt uns von jeder ,mglichkeit1 deshalb nun da oben selber mitzuspielen1 selber einzugreifen4 ,wenn sich da oben etwas verschiebt1 das alle planetarischen ,sicherheitsvertrge zu bedrohen beginnt1 so knnen wir's gerade zur ,not kommen sehen3 ndern aber knnen wir's nicht4 ,wenn die ,erde in ihr ,verderben rennt3 wir haben keine ,macht1 sie zu hemmen4 ,es gibt eine hchst amsante1 wenn auch wissenschaftlich nicht gerade sehr tiefe ,geschichte von ,jules ,verne1 in der drei ,menschen in einer ,bombe aus ,aluminium zum ,mond sausen2 aus ,langeweile gehen sie whrend der ,fahrt die ,rechnungen vom ,observatorium zu ,cambridge noch einmal durch1 die ihnen die ,ankunft auf dem ,mond garantieren sollen1 und dabei stellen sie einen ,fehler fest1 der alles umschmeit und ihnen ,rcksturz und ,verderben bedeutet2 angenehme ,entdeckung1 whrend sie schon fliegen6 ,aber ganz genau so fliegen wir alle lngst durch den ,raum1 und wenn irgendeine schauerliche ,rechnung uns heute beweisen sollte1 da ein fremder ,weltkrper sich geradlinig auf uns los bewegt mit einer ,bahnlage1 die absolut notwendig zu einer entsetzlichen ,katastrophe fhren mu1 so sitzen wir zugleich genau so hilflos eingeschlossen in unserem ,gehuse wie die ,helden ,jules ,vernes und mssen wahllos in unser ,verderben fliegen4 ,unsere wissenschaftliche ,phantasie kann sich dabei heute schon recht reinlich vorstellen1 was geschehen mte1 wenn ein einigermaen groer und schwerer ,weltkrper auch nur ganz nahe an uns herankommen wrde4 ,durch die ,anziehung mte eine unglaublich hohe ,springflut bei uns entstehen1 deren doppelter ,wasserberg mit der ,erddrehung rasch um unsern ganzen ,planeten wanderte1 alles in einer katastrophalen ,sintflut ersufend4 ,gleichzeitig wrden alle unsere ,vulkane in tobenden ,eruptionen ausbrechen1 da die vom ,druck jh entlasteten ,lavaherde und ,dmpfe der ,tiefe alle zugleich hochquellen mten4 ,das ,einstrmen der ,flutwasser in diese ,feueressen aber mte ,explosionen erzeugen1 bei denen weite ,landgebiete wie ,trmmer eines platzenden ,dampfkessels in die ,luft flgen2 die berhmte ,explosion des ,krakatau von #ahhc an der ,sundastrae1 bei der auch der ,ozean in den ausbrechenden ,krater geflossen zu sein scheint und eine ,dampfsule von fnfzig ,kilometer ,hhe entstand1 in deren ,gefolge lngere ,zeit nderungen der gesamten ,erdatmosphre 7abnorme ,dmmerungsfarben durch ,beimischung feiner ,vulkanasche7 eintraten1 wre ein harmloses ,kinderspiel dagegen4 ,bei noch weiter fortschreitender ,entlastung wrden aber allmhlich auch die tieferen ,massen des ,erdinnern unruhig werden4 ,man nimmt heute ziemlich allgemein an1 da der eigentliche ,sitz des ,magmas1 das in unseren ,vulkanen aufquillt1 noch nicht in sehr groer ,tiefe der ,erdrinde sei4 ,was noch tiefer liegt1 das wird durch den wachsenden ungeheuerlichen ,druck der auflastenden ,massen normalerweise so gebndigt1 da es gar nicht mehr bis zu uns aufbegehren kann4 ,nach gangbarer ,hypothese liegen der ,temperatur nach eigentlich gasfrmige ,stoffe gegen den ,erdkern zu infolge des ,drucks in einem ,stadium1 das sehr nahe der ueren ,erscheinungsform des ,flssigen oder gar ,festen kommt4 ,eine pltzliche ,erregung dieser sonst heilsam gedeckten ,innensubstanzen wrde erst das wirklich ,grauenhafteste auslsen4 ,man kennt ja die ,geschichte jener kleinen ,fische1 die in der ,tiefsee unter einem bestndigen ,wasserdruck bis zu tausend ,atmosphren leben2 in ihrer ,tiefe sind sie hbsch krperlich auf diesen ,druck eingestellt2 wenn man sie aber pltzlich im ,netz an die ,oberflche bringt1 platzen sie jmmerlich auseinander4 ,jener ,inhalt des ,erdkerns wrde entlastet sich ebenfalls als titanischer ,explosivstoff bewhren mssen4 ,mit unhemmbarer ,gewalt wrde er losbrechen1 die ,erde wrde statt einfacher ,vulkanausbrche ,protuberanzen entwickeln nach ,art jener frchterlichen roten ,eruptionen von glhendem ,wasserstoff und ,calcium1 die viele ,tausende von ,kilometern hoch ber die ,oberflche der ,sonne emporzuspritzen pflegen4 ,eine wirkliche ,berhrung der ,erde mit jenem zweiten ,weltkrper wrde1 abgesehen von der dabei entstehenden mechanischen ,umsatzwrme1 durch direktes ,zertrmmern der schtzenden ,deckschale der ,erde endlich eine ,gesamtexplosion dieser ,kernsubstanz mit ihrer so lange verhaltenen ,energie hervorrufen1 die fr unsere irdischen ,verhltnisse geradezu als ,gtterdmmerung bezeichnet werden knnte4 ,schon ein geringer ,teil dieser ,ereignisse wrde aber gengt haben1 das dnne schillernde ,schleimhutchen von der ,erdrinde fortzusterilisieren1 das wir 7mit ,einschlu des ,menschendaseins7 ,leben nennen4 ,dieses ,hutchen1 in mancherlei ,gestalt von ,schleimtrpfchen protoplasmatischer ,art ber eine geringe ,schicht der ,erdoberflche lose verteilt1 ist seinem innersten ,wesen nach zwar seit alters ein wahrer ,ahasver und ,proteus zugleich an ,zhigkeit1 wenn man ihm ,zeit lt1 sich gegen uere ,bedingungen langsam einzustellen und raffinierteste ,anpassungen fertigzubekommen4 ,es ist aber ebenso schwach1 wehrlos1 hinschmelzend wie eine ,qualle in der grellen ,sonne1 hinsprhend wie eine ,hand voll ,spreu in der ,flamme gegenber jeder katastrophalen ,bedrohung4 ,ein paar ,stichflammen1 wie jene schauerliche von ,martinique1 die in einem ,moment ber dreiigtausend ,menschen vernichtete1 durch die ,kontinente rasend1 wrden das ,land sofort verden1 eine auch nur momentane ,erhhung der ,meerestemperatur auf ,siedehitze die ,ozeane4 ,als letzte berlebende drften noch ,sporen von ,milzbrandbakterien1 die hundert ,grad trockener ,hitze aushalten1 und gewisse ,algenpflanzen der heien ,quellen des ,yellowstoneparks in ,nordamerika eine ,weile ausdauern1 binnen kurzem aber natrlich auch ohne ,erfolg4 ,der ,mensch mit heutiger ,technik wre jedenfalls lngst vorausgegangen im ,tode4 ,unwillkrlich verweilt der ,gedanke auf dem ,antlitz dieser ,menschheit bei sich nhernder ,gewiheit eines solchen ,endes4 ,es wre eine letzte1 furchtbar ernste ,probe auf unsere geistige ,kraft1 auf den letzten ,strkeschatz1 der sich angesammelt im ,verlauf dieses wunderbaren1 unwahrscheinlichen ,mrchens1 das wir als ,entwickelung der ,menschheit und ,menschenintelligenz auf dieser ,erde haben4 ,noch einmal wrden sie wohl beide in letzter ,kraft erscheinen1 die beiden ,gestalten1 die um diesen ,menschen immer wieder gerungen haben in all den ,jahrtausenden seiner ,geschichte3 das alte ,raubtier1 das mit allen ,mitteln die ,erdherrschaft an sich ri1 das von dem alten ,kannibalenhgel von ,krapina1 wo sie noch ,neandertalmenschen geschlachtet haben1 bis auf unsere ,zeiten immer auf einer roten ,spur von ,blut durch diese ,geschichte gewandelt ist2 und das ewige ,sonnenkind1 das aus der anderen ,tiefe der ,natur1 aus der schon der ,paradiesvogel den ,sinn nahm1 spielend seine ,hochzeitslaube mit bunten ,federn und ,beeren zu schmcken1 die ,kunst zog1 das auf ,denken und hingebende ,forschung1 auf ,weltanschauung1 auf ,liebe und ,ethik loswanderte1 als die groen ,neulnder1 die mehr waren als alle noch so hoch gesteigerte ,raubtierkraft4 ,die ,energie brutaler ,rcksichtslosigkeit wrde sich noch einmal ausleben wollen1 fast glcklich1 da sie endlich noch einmal alle ,fesseln brechen kann1 mit denen sie wenigstens die ,kritik des verfeinerten ,menschentums heute berall eingeengt hat2 wie eine kleine ,explosion notdrftig gebndigter1 unter den ,kulturdruck gestellter ,innengewalten und ,urgewalten des ,menschen selber wrde das schon bei dem ,gedanken an den ,untergang entlastet vorbrechen1 ehe noch jene zerstrende ,entlastung des ,planetenkerns der ,erde begnne4 ,aus einer andern wieder entlasteten ,schicht wrde ber ,tausende und ,tausende von uns die ,gedankenwelt sich noch einmal als zher ,lavastrom ausbreiten1 wie sie in ihrem typischsten noch lebenden ,beispiel ,sven ,hedin krzlich so anschaulich aus den ,klosterstdten ,tibets geschildert hat3 jene absolute ,einstellung des ganzen wirklichen ,lebens auf die ,welt eines geglaubten anderen1 nachkommenden4 ,der ,glaube1 der ,menschen veranlat1 viele ,jahre ihres ,lebens in einer bis auf einen schmalen ,spalt zugemauerten ,zelle freiwillig zu verbringen und tagaus tagein1 ob nun die ,sonne drauen scheint oder ,wolken die ,dinge verfinstern1 den ganzen ,inhalt dieses ,lebens auf das ewig gleiche mechanische ,drehen einer ,gebetmhle zu verwenden1 im felsenfesten ,vertrauen1 da so eine bestimmte ,suggestion auf dieses ,jenseits ausgebt werde6 ,umgekehrt wrde fr diesen fieberhaften letzten ,moment aber zweifellos auch noch einmal das wie eine wirkliche ,lsung1 ein wirklicher ,trost hervorblhen1 was dem armen1 ringenden1 blutenden ,einzelmenschen so unzhlige ,male immer wieder schon in diesem ,leben geholfen hat3 der gttliche ,leichtsinn des ,menschen mit all seiner ,grazie und ,liebenswrdigkeit2 der heilige ,leichtsinn1 der sich1 wenn unten die ,pest als ,schnitter durch die ,garben geht und uns alle mhen wird1 in eine lustige ,halle setzt und ,boccacciosche ,mrchen erzhlt1 dem ,tode einen goldenen ,becher zutrinkt aus dem ,wein1 den sonst erst die ,enkel haben sollten1 und von der heien ,lippe des schnen ,mdchens gekt wird1 von dem ihn sonst alle heiligen und profanen ,wasser dieser ,erde auf ewig htten trennen mssen4 ,schlielich glaube ich aber doch auch noch an ein letztes kleines ,hufchen von ,menschen 7,fazit des reinsten ,entwicklungsgoldes der ,menschheit heute schon1 wenn es auch nur eine kleine ,schar ist71 die im ,anblick des rot aufstrahlenden ,himmels der ,gtterdmmerung das ,beste aus all diesen wechselnden ,zgen der ,kraft nach bewhren wrden ohne die ,schlacken2 die aus der eisernen ,strke des wilden ,kmpfers1 aus dem tiefsten ,sehnen und ,resignieren des echten religisen ,kerngehalts1 wie aus dem sprhenden ,trotz1 der dem ,tode zutrinkt1 endlich den ,heldenmut der freien ,seele in diesem letzten ,scheidefeuer sich schmieden wrden1 von dem des ,dichters ,wort gilt3 ,wenn etwas ist1 gewalt'ger als das ,schicksal1 ,so ist's der ,mut1 der's unerschttert trgt4 444 ,auch ein solcher ,mensch wrde aber doch die ganze ,trauer empfinden1 die uns beim ,tode eines ,jnglings ergreift4 ,die ,mummelgreise des blasierten ,denkens lgen ja3 die ,menschheit ist noch nicht alt4 ,sie ist noch jung bis zur grnsten ,dummheit4 ,sie wollte erst anfangen1 wollte erst beginnen1 etwas zu leisten4 ,erst eben fing eine endlose dunkle ,naturarbeit an1 in ihr einen ,sinn zu bekommen4 ,nun ein glhender ,hauch1 und das alles soll wieder umsonst gewesen sein4 ,vielleicht registrieren sie das ,aufflammen der ,erde auf einem andern ,stern4 ,einmal wieder eine kleine kosmische ,vernderung4 ,wer wei1 nach wieviel ,zeit erst4 ,das ,licht nimmt ja vierzigtausend ,meilen in der ,sekunde und braucht doch ,jahrtausende bis zu den entfernteren ,sternen unseres ,milchstraensystems4 ,dort schieben sich die ,geschehnisse durch die versptete ,lichtpost immer weiter und weiter zurck4 ,wenn die ,welt wirklich1 wie der ,kalender will1 erst um #cgfa v4 ,chr4 erschaffen worden wre1 so mte dieses merkwrdige ,ereignis fr unsere ,gegend schon auf ,sternen von mittlerer ,entfernung jetzt noch unmittelbar beobachtet werden4 ,nehmen wir an1 es sei nicht zu einer vollkommenen ,explosion des ,erdinnern gekommen1 sondern es htten blo die ,springfluten und ,basaltergsse beim nahen ,vorbeipassieren eines himmlischen ,strenfriedes die ,menschheit vernichtet1 so wre es denkbar1 da nach onen andere1 mit weit erhhter ,technik wandernde ,intelligenzwesen diesen toten ,ball besuchten4 ,vielleicht1 da sie bei knstlichem ,licht durch ,schachte in die rtselhafte ungeheure ,erstarrungsdecke des ehemals glhend ausgestrmten ,basalts eindrngen1 wie wir heute uns mit ,fackeln hinableuchten lassen in die gespenstischen ,rume des ,theaters von ,herkulaneum1 ber das einst die heien ,schlammstrme des neu explodierenden ,vesuv geflossen sind4 ,wie in jenem verschtteten ,theater wrde da und dort eine ,stufe1 ein ,sulenrest1 eine gekpfte ,statue1 eine ,inschrift von der toten ,menschheit zeugen und staunende ,neugier1 gemischt mit einem ,gefhl des ,grauens1 wecken4 ,ein verklungenes ,mrchen1 in der ,nacht1 der ,tiefe versunken4 ,wie ,atlantis1 wie ,vineta der ,sage4 ,nicht einmal seine ,glocken klingen mehr4 ,lava hlt energischer im ,bann als ,wasser4 ,das ausgetrumte ,mrchen der ,menschheit 444 99 99 99 99 99 ,lassen wir die ,grauen und nehmen ein ganz aktuelles1 beraus anmutiges ,naturbild4 ,die meisten von uns haben es in den letzten ,tagen des ,januar dieses ,jahres genossen4 ,nicht als ,gtterdmmerung1 sondern in ihren gewohnten roten ,abendfeuern ging die ,sonne zur ,rste4 ,in dem zauberhaften ,farbenbogen1 der aus duftigstem1 durchsichtigstem ,orangegelb1 ,mattgrn und ganz oben ,violettblau sich noch eine ,weile leise abklingend im ,westen hielt1 trat pltzlich hineinblitzend und dann rasch im eigenen ,weifeuer wachsend1 bis sie als neuer ,mittelpunkt das ,ganze beherrschte1 die ,venus vor4 ,dieser schne schneeweie ,planet1 der uns so nahe ist und von dem wir doch so rein gar nichts wissen1 weil ein ewiger dichter ,wolkenschleier zh das ,geheimnis seiner ,oberflchengestalt htet4 ,dann aber1 rechts von dem strahlenden ,auge des ,abendsterns1 jetzt ein zweites1 ganz feines ,himmelsgebilde4 ,wie ein phosphoreszierendes ,federchen eben hingehaucht vor den blassen ,kristall des abdunkelnden ,himmels4 ,ein schwaches ,sternchen1 das aussah1 als sei es an der freien ,wlbung da oben ein ,stckchen weit auf die ,sonne zugekrochen und habe dabei eine feine ,silberspur auf dem ,untergrunde hinterlassen4 ,im ,fernrohr erschien ein goldener ,kern in einer weilich verwaschenen ,nebelhlle1 nicht unhnlich einem ausgeschtteten rohen ,ei2 von dem flo jene ,silberspur dann als langer ,schweif aus1 mit der starren ,geradlinigkeit nicht eines ,krpers1 sondern viel eher eines breiten weilichen ,lichtstrahls4 ,nahm man den ,kern als ein gelbes ,schiffchen1 das in einer ,nebelwolke fuhr1 so ergab sich mit groer ,anschaulichkeit auch das ,bild eines ,scheinwerfers1 mit dessen langem schleppenden ,lichtbande die ,gegend jenseits der ,sonne von ,bord aus abgesucht wurde4 ,dieses hchst eigenartige ,gebilde1 das ein paar klare ,abende lang die allgemeinste ,aufmerksamkeit auf sich zog1 um dann still wieder zu verschwinden1 wie es gekommen1 war der sogenannte ,komet von ,johannesburg4 ,bahnschaffner im fernen ,kapland1 wo ,johannesburg mit ,kapstadt durch eine ,schienenlinie verknpft ist1 hatten von einem andern kommenden ,kometen gehrt und zuerst die ,kunde verbreitet1 da jetzt wirklich ein ,komet am ,westhimmel glnze2 es war aber nicht der erwartete1 sondern ein ganz neuer4 ,aus den ungeheuren ,raumesfernen zwischen der ,sonne und den nchsten ,fixsternen kam dieser ,komet herangewandert1 wie ein ,zugvogel in den ,schleiern der ,nacht kommt4 ,wie solchen ,vogel wohl die jh auftauchende ,flamme eines ,leuchtturms auf einer einsamen ,klippe ber den nachtverhangenen ,wassern ablenkt1 da er sich wie gebannt vom ,licht ihr nhern mu1 so wirkte bei einer gewissen ,nhe mit bestimmtem ,zuge auch unsere ,sonne auf den kosmischen ,wanderer4 ,er strzte nicht mehr geradlinig fort wie ein ,stein1 der in den unendlichen ,brunnen der ,raumesewigkeit geworfen war4 ,er bog aus1 beschrieb eine ,kurve um den ,sonnenleuchtturm4 ,im ,ganzen war es nur eine kurze ,episode4 ,eine ,verbeugung ohne ,verweilen4 ,sehr bald sollte ihn wieder die alte ungestme ,kraft des freifallenden ,krpers in der offenen ,raumesde packen und davonstrzen lassen in den ,brunnengrund des ,alls4 ,aber in der kurzen ,spanne1 da der kosmische ,zugvogel in einem raschen ,bogen an der strahlenden ,leuchtturmkuppel nher hinglitt1 als wolle er sie wirklich einmal ganz umkreisen3 in diesem flchtigen ,moment geschah es1 da von einer kleineren einsamen ,klippe in der ,nhe der groen der vorbeischwebende ,vogel gesehen wurde4 ,diese ,klippe empfing ihr ,licht ganz von dem ,leuchtturm4 ,auf ihr aber standen ,htten2 ,menschen wohnten dort4 ,und diese ,menschen beobachteten vorbergehend den seltsamen ,wanderer4 ,die ,gelehrten erkannten in ihm etwas wieder1 was man schon fter beobachtet hatte1 eine besondere ,spezies kosmischer ,vgel4 ,komet nannte man solche ,gebilde seit alters2 das ,wort heit ,haarstern2 also ein ,stern1 der hinter sich her ein langes silbernes ,gelocke wallen lt3 den ,schweif4 ,es ist aber ein recht sonderbares ,ding gerade um dieses ,sternenhaar4 ,wenn der ,komet einsam da drauen1 sonnenfern durch den unermelichen ,brunnen des ,raumes einfach fllt und fllt1 besitzt er keinen ,schweif4 ,er gleicht dann wirklich einem kleinen ,sternchen gewhnlicher ,art1 nur blasser1 verwaschener4 ,etwas von einem ,wlkchen hat er wohl immer1 nur da es jetzt noch ein rundes punkthaftes ,wlkchen in kompaktester ,zusammenziehung ist4 ,aber indem die engere ,kurve an der ,sonne vorbei beginnt1 ndert sich da etwas4 ,das ,kernkpfchen hat sich im ,bann dieser ,sonne1 wie gesagt1 bequemt1 eine kleine ,reverenz zu machen4 ,aber dabei ist es jetzt vielfach wirklich1 als werde etwas in seiner ,frisur unruhig4 ,wie ,haar1 das sich strubt1 wogt seine ,nebelhlle von dem eigentlichen ,sternkopf empor4 ,erst ist es1 als fasse die ,magie der nahen ,sonne sie strker4 ,auf wallt sie gegen die ,sonne hin4 ,aber alsbald auch scheint die ,sonnenhand wieder abzuwinken4 ,in der gestrubten ,masse ber dem ,kometenhaupt entsteht ein ,scheitel3 rechts1 links flieen fr unsern ,anblick die ,nebelhaare des wunderlichen kosmischen ,gesellen rckwrts gegen sein ,hinterhaupt1 entgegengesetzt zur ,sonne1 ab4 ,dort aber entfalten sie jetzt1 als lse sich nochmals ein engeres ,gewebe1 erst ihre ganze ,lnge4 ,wie mit einem unsichtbaren ,kamm strhnt die ,sonne sie weit1 immer weiter von dem ,kometenkopf fort1 bis sie als endloser ,nebelschweif hinauswallen in den ,raum1 der die ,sonnenklippe von den andern ,klippen des ,systems trennt4 ,immer aber weht dieser ,schweif fort von der ,sonne1 so lange der ,komet im ganzen seine ,sonnenreverenz macht4 ,so entsteht jenes famose ,bild eines kolossalen ,scheinwerfers1 der nach zhestem ,gesetz nie auf die ,sonne selber1 sondern immer entgegengesetzt gerichtet werden mu4 ,und das eigentlich ist es1 was fr uns auf der fernen ,erdenklippe die greren ,kometen zu einem so wunderbaren ,schauspiel macht3 dieser erst sich entwickelnde ,schweif in der ,sonnennhe1 dieses pltzlich erst losgebundene und wie in einem magischen ,sturm von der ,sonne weggewehte ,lockenhaar gerade in der ,zeit1 da doch im ganzen die anziehende ,kraft dieser ,sonne diesen ,gesamtkometen so gepackt hat1 da er in khnster ,schwenkung ganz nahe an ihr vorbei mu2 so nahe1 da dem ,rechner bangt1 ob es dem ,kopf nicht gehen werde wie so manchem ,zugvogel auf unserem ,helgoland1 der direkt auf ,tod und ,verderben bei zu kurzer ,kurve wider die ,kuppel des ,leuchtturms selber prallt4 ,der ,komet von ,johannesburg trat erst in unsere ,schau1 als er bereits in voller ,pracht seines weithin wallenden ,schweifes florierte4 ,wir hatten von unserm ,klippenstande aus sein ,herankommen zur ,sonne und die ,schweifentwickelung also selbst nicht beobachten knnen4 ,erst als die ganze ,locke lngst majesttisch dahinwogte1 glnzte er pltzlich vor uns auf4 ,schon aber ging auch sein ganzes ,sonnengastspiel damit zu ,ende4 ,keinerlei wirkliche engere ,gemeinschaft fesselte diesen ,wanderer dauernd an unsern ,leuchtturm4 ,frei sollte er jetzt wieder hinausfallen in den ,brunnen der ,unendlichkeit4 ,mit der ,sonnennhe mu aber zugleich auch sein ,haarstruben wieder abnehmen1 die erregten ,nebellocken werden wie ermattet wieder sinken1 der geheimnisvolle ,zug1 der die langen ,strhnen von der ,sonne fortjagte1 mu im gleichen ,verhltnis schwcher werden1 wie der ganze ,kometenkopf die ,sonnenanziehung verlt und selber wieder auf eigene ,faust in die dunkle ,weite strebt4 ,als wieder beruhigtes1 gleichsam wieder ganz eingerolltes1 ringsum geglttetes ,sternkpfchen wrden wir das seltsame ,gebilde endlich verschwinden sehen1 wenn wir ihm so lange mit unserm freien ,blick folgen knnten4 ,das ,erlebnis dieses ,johannesburger ,kometen ist1 wie gesagt1 nur eines unter vielen4 ,wenn noch einmal das ,gleichnis des ,zugvogels gelten soll1 so mu aus den ,tiefen des ,raumes zu unserer ,sonne herauf ein unablssiger ,wanderstrom solcher ,vgel erfolgen4 ,in dichtem ,zuge kommen sie1 schweben an1 umkreisen die ,leuchtklippe unseres ,systems halb und entschweben wieder1 einer nicht endenden ,kette himmlischer ,wildgnse gleich1 in deren bestndigem ,zuge durch die onen der ,zeit das momentane ,abbiegen1 die kleine ,halbkurve vor dem ,hemmnis der ,sonnenklippe durchweg nur ein winzigstes ,intermezzo ist4 ,durchweg2 doch nicht immer4 ,es gibt ,flle1 wo der ,wanderer dauernd gefesselt wird4 ,denken wir uns im ,bilde der ,wildgans einen ,vogel1 der bei zu tiefem ,fluge nicht einer einzelnen ,klippe begegnet1 der er in einer ,kurve ausweichen kann4 ,er soll in ein ,gewirre himmelhoher ,schren geraten2 wo er hin will1 sperren ihm neue ,klippenzacken den geraden ,weg2 ratlos beginnt er um die ,hauptklippe zu kreisen4 ,das ist nach ,lebensanalogie gedacht4 ,streng blo auf ,schwereverhltnisse umgesehen1 bedeutet es fr den ,kometen1 da er bei seiner ,kurve zu eng in die gesamten ,anziehungslinien eines ,systems1 wie es unser ,sonnensystem darstellt1 sich hineinverheddert hat4 ,dieses ,system ist ja ein unendlich verwickelter ,zugapparat4 ,von allen ,seiten zerrt und drngelt es da4 ,eine gewisse zu khne ,kurvenwendung zur ,sonne3 und der ,komet rollt nicht mehr ber sie hinaus1 sondern mu auch auf der andern ,seite in eine ,kurvenbiegung hinein4 ,die ,halbkurven schlieen sich aneinander zum gestreckten ,kreis3 der ,komet ist gefangen von der ,sonne4 ,nun mu er dauernd gleich den schon vorhandenen ,planeten um die groe ,leuchtklippe kreisen4 ,die alten ,planeten selber helfen ihn dabei grndlich abfangen4 ,speziell unser ,system ist darin bedenklich fr solche ,eindringlinge1 da es eine leise ,neigung zu dem hat1 was bei andern am ,fixsternhimmel sichtbaren vielfach offen proklamiert ist1 nmlich zur ,bildung eines ,doppelstern-,systems4 ,der ,planet ,jupiter vor allem ist so gro1 da er neben der ,sonne wirklich schon fast eine ,art ,nebensonne spielt1 mit der zusammen im ,krftespiel die ,zugverhltnisse eines ,doppelsterns beginnen4 ,der ,jupiter wird1 sobald ihm ein ,komet zu nahe kommt1 auch schon zum gefhrlichsten ,beuger und ,ablenker4 ,im ,engeren wie als ,gesamtaddition wirken aber auch alle andern ,planeten schon mit4 ,kurz3 in so und so viel ,fllen wird es dem ,kometen unmglich1 wieder loszukommen4 ,aus der flchtigen ,reverenz wird eine ,vasallenschaft4 ,mag er noch so regellos1 ohne allen ,anschlu an die alten ,vertrge der ,glieder gerade dieses ,systems hineingeplatzt sein2 mag er rckwrts laufen in der ,richtung1 wo alle ,planeten vorwrts gehen2 mag er mit seiner ,bahn sozusagen auf dem ,kopf der andern stehen2 mag er in der ,not einen ,kreis zur ,sonne als ,bahn bekommen haben1 der das schier unmglichste an ,kreisstreckung duldet2 mag er bei jedem ,sonnenumlauf alle ,planetenbahnen schneiden mit einer ,khnheit1 die alle ,urvertrge hier geradezu zum ,spott macht3 mitlaufen mu er zunchst auf gut ,glck um die ,sonne1 wie die ,planeten es allgemein vertragsmig tun4 ,in geschlossener ,bahn1 die nach gewisser ,zeit allemal wieder in sich selbst zurckfhrt4 ,ein solcher ,komet1 den die ,sonne zu irgendeiner ,zeit einmal aus dem groen ,brunnenabgrund des freien ,raumes eingefangen hat1 ist nicht der ,johannesburger2 wohl aber ist es der andere1 der seit kurzem in aller ,welt ,munde ist1 der berhmteste1 denkwrdigste ,haarstern unserer ganzen menschlichen ,kultur berhaupt3 der ,halleysche ,komet2 benannt nach dem groen englischen ,mathematiker und ,astronomen ,edmund ,halley1 geboren zu ,haggerston bei ,london #afef1 nach einem ,leben voll intensivster ,arbeit und glnzendstem ,erfolge als ,beobachter1 als ,rechner1 als ,weltreisender im ,dienste astronomischer und magnetischer ,spezialuntersuchungen1 zuletzt als ,direktor der weltberhmten ,sternwarte zu ,greenwich gestorben #agdb4 ,als jene schlichten ,entdecker im ,januar den ,johannesburger ,kometen auffanden1 meinten sie1 er sei selber der ,halleysche4 ,bis dorthin also war bereits die groe ,sensation gedrungen1 die gegenwrtig bei uns die breitesten ,wellen schlgt4 ,etwas ganz ,ungeheuerliches1 so hren wir1 soll sich nmlich in diesem ,jahre 7#aiaj7 mit dem ,halleyschen ,kometen zutragen4 ,der ,separatvertrag1 zu dem dieser ,halleysche ,komet seit seiner ,aufnahme in unser ,system vom ,gesetz der ,schwere gezwungen wurde1 lautete auf eine ,umkreisung der ,sonne in 7rund gerechnet7 je #gf ,jahren4 ,umkreisung ist dabei aber nicht so zu verstehen1 da der ,komet in einem echten mathematischen ,kreise laufen mte4 ,er verfolgt nur eine ,bahn1 die nach ,art des ,kreises wieder in sich selbst zuletzt zurckluft4 ,im brigen hat sie die ,gestalt eines langgestreckten ,eies4 ,ihre eine ,ecke ragt bis ber die ,bahn des uersten uns bekannten ,planeten1 des ,neptun1 vor1 ihre andere biegt dagegen noch weit innerhalb unserer ,erdbahn ganz nahe um die ,sonne herum4 ,alle #gf ,jahre mu der ,komet also einmal bis ber die ,neptunbahn hinaus und einmal zwischen dem ,abstande der ,erdbahn und der ,sonne durchschweifen4 ,da er immer langsamer bummelt1 je mehr er sich in dieser ,zeit von der ,sonne entfernt1 bleibt er aber den grten ,teil der #gf ,jahre in den entlegeneren ,regionen1 so fern von uns1 da wir ihn von der ,erde aus gar nicht wahrnehmen knnen4 ,wie ein ,rennpferd in einer ungeheuer ausgedehnten ,arena entzieht er sich selbst dem mit ,fernglsern bewaffneten ,blick der ,insassen unserer ,erdenloge1 die so relativ nahe dem einen ,ende des ,zirkus1 der ,sonne1 liegt4 ,und erst ganz dicht vor dem ,termin1 da fr die ,sonnenecke die #gf ,jahre wieder einmal abgelaufen sind1 sehen wir ihn jedesmal pltzlich auftauchen4 ,in rasendem ,tempo strmt er dann daher1 um in vollem ,galopp die ,sonnensule zu nehmen4 ,seit man die ,ziffer seines ,umlaufs im ,ganzen kennt1 ist es diese kurze ,spanne je im #gf4 ,sonnenjahre1 wo man die ,fernglser nach der ,gegend1 von wo er kommen kann1 zu richten beginnt4 ,und man wute nun lngst schon1 da mit der ,wende von #aiji zu #aiaj dieser ,termin wieder einmal eingetreten sei4 ,das wilde ,ro mute auftauchen4 ,und es ist aufgetaucht1 programmig wie je4 ,zuerst nur im strksten ,fernrohr2 dann bereits im schwcheren2 endlich an der ,grenze des bloen ,auges2 binnen kurzem wird es jeder mit freiem ,blick genieen knnen1 obwohl innerhalb gewisser ,grenzen der ,pracht2 denn gerade der ,halleysche ,komet ist zwar1 wie gesagt1 der denkwrdigste aller ,kometen1 aber er hat deshalb nie zu denen allerersten ,ranges an ,schnheit der himmlischen ,entfaltung gehrt4 ,aber eine andere ,kunde sichert ihm dafr gerade diesmal das allergrte ,interesse in der ganzen ,kulturbreite des ,menschenvolkes1 das die ,erdenloge fllt4 ,bleiben wir einmal einen ,moment bei dem ,bilde des ,zirkus4 ,hier sitzen wir in der ,loge4 ,nahe vor uns steigt in strahlender ,pracht die eine goldene ,meta auf1 die ragende ,sule des diesseitigen ,eckziels1 um das der ,renner oder das ,gespann1 was es nun sei1 herumsausen mssen4 ,lange harren wir4 ,da endlich dampft eine dicke ,staubwolke auf1 es kommt1 es kommt4 ,aber auf der goldenen ,metasule wird gleichzeitig etwas ,besonderes inszeniert4 ,ein groer ,ventilator ist dort in ,kraft gesetzt1 dessen schwirrende ,drehrder den ,staub des ,wettrenners bestndig von der blanken ,meta selber wegblasen1 da er jenseits in weitem ,zipfel in die ,arena hinausschatten mu4 ,jetzt der hchste ,moment3 der ,renner umsaust die ,metaecke4 ,im ,moment aber1 da er unter brausendem ,jubel genau zwischen der ,goldsule und unserer ,loge durchpassiert1 geht ber uns die uerste ,ecke des senkrecht von der ,meta fortgetriebenen ,staubzipfels als flchtiger ,schleier weg4 ,der ,renner1 der sich in rasendem ,laufe heranstrzt1 ist der ,halleysche ,komet4 ,die goldene ,meta1 die er nehmen mu1 ist 7nach ,ablauf wiederum von #gf ,jahren7 die ,sonne4 ,die ,loge voll gespannter ,beobachter nahe dieser ,meta ist die ,erde4 ,dicht gedrngt stehen sie in hchster ,erwartung1 viele mit ,glsern vor den ,augen4 ,der ,komet ist aufgetaucht1 in eine geheimnisvolle ,nebelwolke gehllt4 ,je mehr er sich der strahlenden ,sonne nhert1 desto deutlicher ist es aber1 als blase von dieser ,sonne irgendwie etwas in den ,dunst hinein und jage ihn in langem staubartigem ,schweif bestndig senkrecht von der ,sonne selber fort weit in die ,planetenarena hinaus4 ,und nun ein hchster ,moment auch hier3 der ,komet passiert fr eine kurze ,spanne genau zwischen der umbogenen ,sonnensule und unserer ,erdenloge hindurch4 ,jenes ,etwas1 das den ,schweif des ,kometen senkrecht von der ,sonne abpustet1 richtet seine ,kraft fr einen flchtigen ,moment genau auf uns4 ,und der ,schweif ist so lang1 da er durch die ganze ,arenabreite von dem dampfenden ,renner aus bis zu uns tatschlich herberschleift3 seine uerste ,spitze erreicht uns1 streift uns1 fegt ber uns fort 444 ,im ,zirkus gibt es etwas ,staubschlucken1 ,knirschen auf den ,zhnen1 ,streichen mit dem ,taschentuch4 ,die allgemeine ,begeisterung ber das groe ,schauspiel reit rasch darber fort4 ,wie aber wird das ,bild hier weiter passen8 ,wie wird es werden1 wenn der ,schweif des ,kometen wirklich ber unsere ,erde fegt8 ,als ,datum1 an dem der ,halleysche ,komet eine ,stunde lang zwischen ,sonne und ,erde durchpassiert1 ist 7falls nicht noch unberechnete ,strungen der ,bahn eintreten7 die ,nacht vom #ah4 zum #ai4 ,mai dieses ,jahres angesetzt4 ,kurz vorher1 um den #a4 ,mai1 fegt der ,kometenschweif aus viel grerer ,nhe ber die ,venus4 ,falls den planetarischen ,logen durch den kometarischen ,staubwirbel ernsthaft ein ,schaden geschehen sollte1 wrden wir also schon zu diesem frheren ,termin den ,effekt an der ,venus studieren knnen4 ,wenn die ,loge dort in uerlich sehr grober ,weise unter einem ,sandsturm einstrzen oder durch sprhende ,funken in ,brand gesetzt werden sollte1 so werden wir das auf jeden ,fall mit ansehen1 ehe es uns selber noch entsprechend geht4 ,feinere ,wirkungen1 die speziell nur das zarte planetarische ,hutchen des ,lebens betreffen wrden 7ob es ein solches auch auf der ,venus gibt1 wissen wir unmittelbar berhaupt noch nicht71 lieen sich allerdings auch so nicht ablesen4 ,zum ,beispiel1 wenn der ,staub so dick wre1 da die ,logeninsassen rein an ihm erstickten1 ohne da die ,loge im ,ganzen zusammenstrzte4 ,oder gar1 wenn es sich um eine ,art kosmischen ,auto-,wettrennens handelte1 bei dem die ,schweifwolke1 die ber die ,loge fortginge1 aus derartig konzentrierten ,giftgasen im ,sinne hochgesteigerten ,benzingestanks bestnde1 da sie alle ,zuschauer vergiftete4 ,durch den realen ,schweif eines fremden ,weltkrpers1 eines ,kometen1 soll die ,erde gehen6 ,stoff eines weithin sichtbaren1 offenbar riesengroen kosmischen ,gebildes soll von auen unsere ,erde berhren4 ,es liegt doch eine seltsame ,stimmung ber diesem ,moment4 ,wer hat das ,gefhl nicht einmal gehabt3 man geht in der vollkommenen ,dunkelheit und zuckt pltzlich zusammen1 aus dem ,unsichtbaren scheint einen etwas zu berhren1 eine ,hand4 ,eine solche dunkle ,hand aus dem ,all rhrt an uns mit dem ,kometenschweif4 ,wenn in der ,nacht der ,himmel sich rtete6 ,gtterdmmerung 444 ,wenn man die ,garantien sich vergegenwrtigt1 die sonst unsere ,menschenloge im ,all schtzen1 so liegt die strkste in den gewaltigen ,entfernungen1 die im allgemeinen die groen ,weltkrper voneinander trennen4 ,in rascher ,bewegung1 mit explosibeln ,substanzen innerlich geladen wie ,bomben1 bildete jeder fr den andern eine bestndig brennende ,gefahr1 wenn eben nicht diese starken ,abstnde wren4 ,scheiner1 der ausgezeichnete ,astrophysiker1 hat das gelegentlich in ein anschauliches ,bild gebracht4 ,denken wir uns die ,sonne in den ,grenverhltnissen der ,domkuppel zu ,berlin4 ,dann liefe der nchste ,planet durch das ,berliner ,reichstagsgebude4 ,die ,venus schnitte durch ,tiergarten und ,humboldthain4 ,die ,erde berhrte den ,bahnhof ,tiergarten4 ,die ,bahn des ,mars lge bei ,tempelhof1 die des ,jupiter ber ,spandau und jenseits ,erkner4 ,saturn kreuzte ,liebenwalde und ,nauen1 ,uranus schon ,wittenberg und ,frankfurt a4 ,o4 ,fr den ,neptun reichte ,preuen nicht mehr berall4 ,er kreiste dicht vor ,leipzig und schnitte ,stettin und ,magdeburg4 ,nehmen wir in diesen ,abstnden ,eisenbahn- oder ,hochbahnlinien1 so wird keiner an ,zusammenste denken2 es gibt keine ,weichen1 keine bedrohlichen ,gleisdreiecke4 ,nun aber gar in dem gleichen ,bilde die ,entfernung der ,sonne und dieses ganzen ,systems bis zum nchsten ,fixstern4 ,wenn der ,blick das ,firmament sucht mit seinem ,sterngewimmel und man hrt1 da der einheitliche bleiche ,schein der ,milchstrae blo fr unser ,auge entstehe durch die ,zusammendrngung unendlicher ,sternmassen auf diesem ,fleck1 so kann die ,frage kommen1 ob in diesem rinnenden ,silbersande nicht bestndig ,sternenstubchen gegeneinander prallen mssen4 ,aber was fr ,rume liegen in ,wahrheit zwischen diesen ,punkten1 die fr uns wie wehender ,silberstaub durch die ,himmelsweite regnen6 ,wenn die ,domkuppel die ,sonne ist und der ,neptun durch ,magdeburg passiert1 so ist der schne ,doppelstern ,alpha im ,sternbild des ,centauren1 unser nchster ,fixstern1 nahezu um das ,doppelte der wahren ,entfernung des ,mondes von der ,erde von dieser ,domkuppel entfernt1 also fast zweimal #eajjj ,meilen4 ,es hat etwas ,schauriges1 sich die lieben ,lichtpnktchen da oben1 die so dicht gereiht glnzen und vereint die hbschesten ,sternbilder formen1 gesondert zu denken durch solche kalten ,abgrnde des ,raumes1 in denen den ,wanderer das entsetzlichste ,gefhl der absoluten de ergreifen mte4 ,und doch liegt eben in dieser de die groe ,garantie fr uns4 ,sie ist der heilige ,grenzrain1 der die ,karambolagen verhtet1 sie schtzt den ,frieden der ,gestirne4 ,keine der ,bahnen unserer groen ,planeten kreuzt eine andere4 ,nur bei den kleinsten ,krpern des ,systems1 wie den durchweg winzigen ,planetoiden1 kommen ,schnittpunkte der ,bahnen vor2 der eine oder andere solcher ,zwerge durchbricht die ,jupiterbahn1 einer1 der ,eros1 schneidet weit in die ,marsbahn hinein4 ,aber gerade dieses unruhige ,kleinvolk liegt doch wie im ,ganzen gebndigt und in eine ungefhrliche ,ecke zusammengestrudelt an einer bestimmten ,stelle des ,systems aufgehuft1 anstatt frei zu schwrmen2 speziell unsere ,erde wandelt ihm schon sehr fern im wieder gereinigten ,feld4 ,eine beraus gnstige ,stellung fr die ,balance des ganzen ,riesenapparats nehmen umgekehrt die beiden ,kolosse darin ein1 ,saturn und vor allem der ,jupiter1 der1 wie gesagt1 dem ,ganzen fast den ,charakter eines ,doppelstern-,systems gibt4 ,man kann das ohne direkte ,teleologie so ausdrcken1 da man sagt3 die ,balance des ,ganzen war eben nur mglich bei solcher ,einstellung1 und nur als diese ,lage sich endlich fand1 erhielt das ,system endlich ,dauer2 das entspricht dem ,darwinschen ,gedanken von der ,erhaltung des ,passendsten aus vielen durchgeprobten ,mglichkeiten2 so lange sind die ,dinge in ,urzeiten vielleicht immer wieder zusammengebrochen1 bis sich die einzig mgliche ,dauerform endlich in dieser ,anordnung herausgelesen hatte4 ,gegen die geschichtliche ,deutung in diesem ,sinne ist gar nichts zu sagen1 aber das ,resultat1 das uns heute die glcklichste ,stabilitt der ganzen ,flugmaschine unseres ,systems garantiert1 bleibt das gleiche fr uns4 ,alfred ,russel ,wallace1 der alte ,mitstreiter ,darwins1 hat gelegentlich ein dickes ,buch darber geschrieben1 wie ausgesucht sicher fr eine lange ungestrte ,fortexistenz intelligenter ,wesen doch gerade unsere ,erde inmitten all dieser kosmischen ,garantien sei4 ,mit den sinnreichsten astronomischen ,einfllen und ,aussichten hat er das durchgefhrt4 ,herr ,wallace ist1 obwohl er selber seinerzeit der ,mitbegrnder jener ,theorie der natrlichen ,zuchtwahl war1 heute der wunderlichen ,ansicht1 in uns ,menschen steckten nicht nur hchstentwickelte ,intelligenztiere unseres ,planeten selbst1 entwickelt hier in der jahrmillionenlangen ungestrten ,ruhe dieses ,planeten4 ,ihm sind die menschlichen ,gehirne vielmehr ,wohnsttten fernher gewanderter kosmischer ,geister2 aber diese ,geister sollen sich eben die ,erde ausgesucht haben als gesichertste ,wohnsttte im ,all4 ,eine spahafte ,idee an sich1 die aber doch in der ,phantasie eines kenntnisreichen und geistvollen ,forscherkopfes dafr zeugt1 wie sehr sich die glckliche ,raumlage der ,erde aufdrngt1 von wo immer man an sie herangehe4 ,auch wer in die ,zukunft spekulieren will1 sich denkt1 da dort einmal die ,planetenbahnen sich nderten1 da die ,sonne erkalten knnte1 da nach ,tausenden vielleicht von ,billionen von ,jahren die ,eigenbewegung der ,sonne und der nchsten ,fixsterne doch einmal zu einer uns mitreienden ,fixstern-,karambolage fhren knnte 7,dinge1 die notabene alle heute nicht etwa bewiesen werden knnen1 sondern im breitesten ,spielraum des reinen ,spekulationsvergngens liegen71 wird aus dieser bestehenden ,lage doch mindestens noch eine ,zukunftsgarantie fr ,frieden ohne ,katastrophe auf viele ,jahrmillionen hinaus zugeben mssen4 ,auch da der ,raum1 durch den wir alljhrlich einmal mit der ,erde wandern1 normalerweise niemals absolut leer ist1 liegt aller bisherigen ,erfahrung nach nicht in der ,linie ernsthafter ,gefahr4 ,feine1 unsere ,bahn kreuzende ,stoffteilchen verpuffen schon an den obersten ,schichten des groen ,deck- und ,puffermantels1 den unsere ,atmosphre bildet1 allnchtlich zu vllig harmlosen ,sternschnuppen4 ,mikroskopischer kosmischer ,staub1 der sich da und dort auch aus solcher ,quelle bei uns anhuft 7z4 ,b4 in der ,tiefsee71 geniert niemand4 ,einzelne grere meteorische ,metall- oder ,steinbrocken1 die gelegentlich doch noch in einer gewissen derben ,greifbarkeit zu uns herunterkommen1 haben eine eigentlich verderbliche ,rolle auch noch nie gespielt4 ,an sich sind sie so selten und meist so unauffllig1 da lange genug wissenschaftlicher ,streit sein konnte1 ob sie berhaupt vorkmen4 ,das ist nun zwar heute erledigt1 aber die ,wahrscheinlichkeit1 da auch nur ein ,einzelmensch gerade von einem ,meteorstein vernichtet werden solle1 liegt weit unter der1 da der ,betreffende zweimal hintereinander das groe ,los gewinnen solle4 ,selbst einzelne grere ,blcke1 die man nachtrglich gefunden und mit mehr oder weniger ,sicherheit als meteorisch bestimmt hat1 knnen nur so minimalen ,schaden auf winzigem ,fleck getan haben1 da die geringste irdische ,vulkaneruption als wahre ,riesenkatastrophe dagegen erscheint4 ,alle diese normalen ,vertrge aber1 darber ist nun wirklich kein ,zweifel1 bricht der ,komet4 ,er rennt unter ,umstnden nicht nur senkrecht in die ,planetenkreise hinein1 sondern er entwickelt auch aus sich heraus krperliche ,grenverhltnisse1 die jene planetarischen ,zwischenrume belanglos machen4 ,es gibt ,kometen1 die in der ,sonnennhe ,schwnze von zwanzig ,millionen ,meilen ,lnge entwickelt haben4 ,das ist nahezu das ,dreifache unserer kleinsten ,erdentfernung vom ,mars und fast das ,vierfache von der ,venus4 ,wenn ein solcher ,komet beinahe viermal so weit wie die ,venus von uns entfernt stnde und seinen ,schweif auf uns eingestellt htte1 mte dieser ,schweif uns noch energisch ber den ,kopf schlagen1 angenommen1 da er die ,beschaffenheit einer harten ,pritsche htte4 ,er knnte dabei auf der ,sonne sitzen und uns doch ber den ganzen ,zwischenraum hindurch1 quer durch ,merkurbahn und ,venusbahn1 einen ,stber versetzen4 ,wenn der ,komet wirklich mit einer ,pritsche hauen kann oder wenn er uns in seinem ,schweif mit etwas anpustet1 das uns versengen oder vergiften mu1 so sind wir bei solcher ,sachlage einfach verloren4 ,das ,damoklesschwert hngt bei der notorischen ,menge der ,kometen immerfort ber uns4 ,das ,unheil1 das uns jetzt in der ,nacht vom #ah4 zum #ai4 ,mai drohen soll1 ist nur die ,krisis eines chronischen ,leidens1 das auch auerhalb des angesagten ,termins jeden ,tag ausbrechen kann4 ,der ,halleysche ,komet ist ja einer der wenigen in ihrem ,lauf sicher berechneten4 ,andere kommen bestndig unverhofft2 so eben der ,johannesburger4 ,wenn ihre ,pritsche zufllig so liegt1 da sie zu uns heranlangt1 kann tglich1 stndlich die groe ,katastrophe eintreten4 ,die offene kosmische ,garantielosigkeit ist hier proklamiert4 ,wenn 444 ja1 wenn der ,komet eine ,pritsche oder sonst irgend etwas ,gefhrliches hat4 ,das ist die entscheidende ,frage4 ,was ist ein ,komet8 ,von den ,planeten wissen wir1 da sie ,lokomotiven sind4 ,ein ,zusammenprall bedeutete eine entsetzliche ,katastrophe4 ,aber wenn von der ,lokomotive eine lange ,dampfwolke in die grne ,wiese hinein verloren wird und dieser ,dampfschwaden einen ,spaziergnger fr einen ,moment einhllt1 so ist das keine ,katastrophe4 ,wenn auf dieser ,wiese im ,herbstabend ,erlknig seine ,nebelschleier spinnt und die ,lokomotive durch diese ,schleier saust1 so ist das keine ,katastrophe4 ,ist der ,komet eine kraftzitternde ungeheure ,lokomotive 444 oder ist er eine harmlose ,rauchsule1 ein ,nebelstreif aus den ,wiesen des ,alls8 ,sein oder ,nichtsein fr uns1 das ist hier die ,frage4 99 99 99 99 99 ,still glnzt das silberne ,wlkchen da oben1 das jetzt nachweisbar seit rund zwei ,jahrtausenden alle sechsundsiebzig ,jahre immer einmal wieder in unser ,menschenwesen hineingeschaut hat4 ,immer wieder hat es uns dabei in neuen ,stadien dieser ,frage gefunden4 ,wenn der ,halleysche ,komet ein ,geschpf wre wie wir1 das ,erinnerungen sammeln und wiedererzhlen knnte1 so wrde er uns ein merkwrdiges ,buch schreiben knnen von ,wahn und ,hoffnung der ,menschen1 wie sie in diesen ,abstnden auch gravitiert haben um das dunkle ,zentrum jener ,frage4 ,zweimal tausend ,jahre hat er uns ,zeit gelassen1 endlich ,stellung zu ihm zu nehmen4 ,das ,jahr #aa vor ,christi ,geburt ist das lteste ,datum1 bis zu dem man ihn ziemlich sicher verfolgen kann4 ,wenn man die je #gf ,jahre nur als runden ,wert nimmt1 bedeutet das fr heute also gerade das ,jubilum seiner fnfundzwanzigsten ,wiederkehr4 ,in ,bezug auf ,strungen wie ,zerstrungen 7wir haben von diesem ,begriff bei ,kometen gleich noch zu reden7 mu er in dieser langen ,zeit eine relativ recht glckliche ,lage gehabt haben1 es steht also nichts im ,wege1 sich zu denken1 er komme in ,wahrheit sogar schon viel lnger4 ,so mag er schon in die ,zeiten der alten ,babylonier hineingeleuchtet haben1 in jenen ersten ,frhling astronomischer ,forschung1 aus dem uns gerade ber ,kometen schon eine ,meinung und zwar eine gleich zu ,anfang berraschend treffende berliefert ist4 ,wie ,fische1 hie es1 tauchten sie ab und zu in die ,tiefen ihres ,meeres1 der fernen ,himmelsrume1 so da man sie nicht mehr sehen knne2 zu ihrer ,zeit kehrten sie aber wieder aufsteigend in unsere ,nhe zurck4 ,der ,begriff des wandernden ,weltkrpers1 der gleich den ,planeten in einer ,bahn lief1 war damit zum erstenmal gefat4 ,und diese ,ansicht sollte in der ganzen ,antike bis zu ihrem ,schlu nie mehr ganz verloren gehen4 ,als der ,komet in die ,glanztage von ,hellas hineinleuchtete1 war sie die ,lehrmeinung der ,pythagoreer1 die sogar direkt annahmen1 im ,kometen stecke eine ,art ,planet4 ,als er aber wiederkam kurz nach dem ,tode des ,aristoteles1 hatte sich eine zweite ,deutung entgegengestellt1 die nun auch ein zhes ,leben haben sollte1 obwohl sie den verhngnisvollsten ,irrtum enthielt4 ,aristoteles lehrte1 ein solcher ,komet sei alles andere eher als ein frei kreisender ,weltkrper4 ,eine flchtige ,erscheinung unseres engeren ,luftkreises sei er nur2 ein vom ,erdboden aufgedunstetes leuchtendes ,wlkchen also1 das sich bildete und zerflo2 wir heute wrden sagen3 etwa wie ein ,nordlicht1 das man damals auch fr brennenden ,nebel hielt4 ,in dieser ,zeit war zwar noch nicht abzusehen1 was ,aristoteles fr eine ,macht werden sollte weit ber die ganze ,antike hinaus4 ,aber zwei ,meinungen gingen fortan durch diese ,antike selbst1 die sich gegenseitig grell ausschlossen4 ,die erste historisch bezeugte ,wiederkehr des ,kometen nach ,christi ,geburt1 um das ,jahr #fe1 fiel in das ,todesjahr des geistvollen ,rmers ,seneca4 ,in einem liebenswrdigen kleinen ,plauderbuche ber naturwissenschaftliche ,fragen1 das man vielleicht als die frheste erhaltene populrwissenschaftliche ,feuilletonsammlung bezeichnen kann1 bekannte sich ,seneca durchaus noch zu der pythagoreischen ,idee4 ,die ,kometen sind ihm ,gestirne wie ,sonne und ,mond1 in festen ,bahnen laufend2 eine ,zeit werde kommen1 da man diese ,bahnen sicher berechnen werde2 eine erste gute ,prophezeiung1 die von einem feinen ,kopf vor ,kometen gewagt wurde4 ,aber eben in diesen ,tagen lebte auch der dicke ,admiral ,plinius1 der eine ,art ,konversationslexikon des damaligen ,wissens zusammenstoppelte1 in seiner ,art ein grandioses ,werk1 das uns unendlich viel gerettet hat4 ,herr ,plinius1 der groe ,meyer also jener ,zeit1 urteilt selten1 meist kompiliert er verschiedene ,ansichten4 ,auch von den ,kometen wei er1 da die einen sie fr echte ,gestirne halten1 die andern fr brennenden ,qualm1 der aus ,feuchtigkeit und ,feuerstoff entsteht und sich bald wieder auflst4 ,aber dazu bringt er nun einen aparten ,qualm1 aus dem pltzlich deutlich wird1 was fr eine dritte ,meinung sich allmhlich im ,volk und speziell bei den ,kulturrmern durchgekmpft hatte und zur ,stunde unabhngig von aller ,wissenschaft sozusagen auch offizielle ,hof- und ,staatsrson des rmischen ,csarenhauses war4 ,die ,kometen hatten nicht nur allerhand seltsame ,gestalten2 ,plinius unterscheidet ,bartsterne1 ,schiesterne1 ,schwertsterne1 ,scheibensterne1 ,tonnensterne1 ,hornsterne und ,lampensterne4 ,sie erschienen auch nicht nur ab und zu ganz pltzlich4 ,sondern sie bedeuteten etwas4 ,sie selber taten uns nichts1 aber sie verkndeten1 da etwas geschehen werde4 ,sie hatten sozusagen einen moralischen ,sinn auerhalb aller unmittelbaren ,naturerklrung4 ,diese ,vorstellung fhrte aus allem naturwissenschaftlichen ,denken heraus1 sie war der einfache ,bankerott jeglicher ,wissenschaft berhaupt4 ,aber in der breiten ,volksmasse jener ,zeit war sie offenbar damals bereits lngst die beliebteste1 und es war blo charakteristisch1 da sie jetzt auch nach oben zu sich anschickte1 das ,denken zu erobern und die dort gefundene ,logik wieder zu entthronen4 ,charakteristisch ist aber zugleich1 wie der menschliche ,pessimismus sich mit ihr der ,sache bemchtigte4 ,an sich ist eine moralische ,vorbedeutung doch indifferent1 sie knnte auch ,gutes bedeuten4 ,plinius selbst erzhlt von ,augustus1 dem schlauen ,herrschaftsknstler1 der sich alles mit ,geschick zurechtzulegen wute1 wie er einen herrlichen ,kometen seiner ,zeit1 der in allen ,lndern gesehen wurde1 als ,glckszeichen seines ,regimentsantritts nahm und ihm sogar einen besonderen ,tempelkultus weihte4 ,aber dieser ,optimismus hielt nicht stand4 ,von allen andern ,kometen wei der groe ,kompilator nur ,schauderhaftes an ,vorbedeutung zu berichten1 ,brgerkrieg und ,blut und ,gift4 ,mit einem ,kometen kommt der bse ,nero zur ,regierung1 und mitten in seinen ,greueln taucht schon wieder einer auf1 der lange sichtbar und von sehr schlimmem ,einflu war4 ber den letzteren kann kaum ein ,zweifel sein3 es ist eben unser ,halleyscher von ,senecas ,todesjahr4 ,also er selber jetzt ,unglcksprophet6 ,alles an den ,kometen dient nun dieser amtlichen ,magie1 selbst das ,sternbild1 vor dem sie erscheinen2 geschieht es im ,gestirn der ,schlange1 so bedeutet das nach ,plinius ,vergiftung2 trifft es auf gewisse ,leibesstellen der imaginren ,sternbilderhelden1 so kommen skandalse ,sittenzustnde4 ,zu diesen ,dingen hatte das finsterste ,mittelalter und ,nachmittelalter wenig hinzuzufgen3 das ganze ,rezept ist schon bei ,plinius fertig4 ,viermal hat der ,halleysche ,komet darum doch noch in den groen ,abendglanz der echten freien ,antike hineinleuchten drfen4 ,als er #cgc n4 ,chr4 wieder in seine ,sonnennhe kam1 lehrte zu ,alexandria noch der ,mathematiker ,theon 7ein ,zeitgenosse des bekannten ,pappus71 und er lehrte1 wohl im letzten verglhenden ,rot des ,pythagoreertums1 da die ,kometen reisende ,lichtwolken seien4 ,dieses liebenswrdigen ,mannes geniale ,tochter ,hypatia bestieg selber einen ,lehrstuhl der ,astronomie und ,mathematik4 ,sie aber wurde1 zum vollgltigen ,beweise1 da die groe ,weihezeit des antiken ,gedankens nun wirklich zu ,ende sei1 folgerichtig von fanatischen ,mnchen auf offener ,strae zu ,tode mihandelt2 der ,halleysche ,komet befand sich zu dieser ,zeit in der ,gegend der ,neptunbahn4 ,mehr als ein dutzendmal mochte er aber jetzt wiederkehren1 ohne da die endgltig festgefahrene ,sache sich rckte und regte4 ,fr die ,wissenschaftler des ,abendlandes wurde ,aristoteles zur naturgeschichtlichen ,bibel1 im besten ,falle blieben die ,kometen also fr mehr als tausend ,jahre ,kulturdenken jetzt durchaus nur brennende atmosphrische ,dnste2 kein ,araber ist zum ,beispiel darber mehr hinausgegangen4 ,an ,stelle der ,kausalerklrung fr diese ,qualmphnomene1 wie sie ,aristoteles selber noch gefordert htte1 trat aber in ganzer ,breite1 im ,volk1 bei ,hof und amtlich und schlielich auch auf weitaus den meisten ,professorensthlen die einfache rohe ,moraldeutung3 der ,brandqualm war von ,gott als ,fackel entzndet1 damit wir aufmerksam wurden1 es kam etwas1 und zwar natrlich etwas ,unangenehmes4 ,auf der katholischen wie spter der reformierten ,kanzel sah man im ,kometen ein ,buzeichen4 ,fatales hatten die ,zeiten ja genug1 ,pest1 ,hungersnot1 ,wasserfluten1 ,hunnen und ,trken1 bses ,regiment und streitenden ,glauben4 ,in der ,menge gingen ,verschen um1 da ein ,komet am ,himmel acht ,hauptstcke bedeute3 ,wind1 ,teurung1 ,pest1 ,krieg1 ,wassersnot1 ,erdbeben1 ndrung1 eines ,herren ,tod4 ,die armen ,menschenkinder hatten sozusagen zum ,schaden den ,spott4 ,nach lie das ,schicksal ihnen nichts1 und aus eigener ,kraft konnten sie's so rasch auch nicht andern2 so stand die ,kometenprophezeiung am ,himmel wie ein ,tort1 blo damit man sich auch schon vorher ngstige4 ,mit mehr ,ha sind die ,lichtwolken ,theons wohl nie angeschaut worden als damals1 wie denn sogar eine launige ,sage einen resoluten ,papst1 ,calixtus ,,iii41 gegen unsern ,halleyschen ,kometen bei seiner ,wiederkehr von #adef den ,kirchenbann schleudern lt wegen ungehriger ,beunruhigung der ,christenheit4 ,der ,komet wanderte nach diesem luftigen ,intermezzo abermals auf seine ,neptunsecke zu1 als zu ,thorn ,kopernikus geboren wurde4 ,kopernikus lebte noch1 als er #aeca wiederkam4 ,die grte ,tat der ,astronomie war aber bereits geschehen1 die neue ,ansicht vom ,bau unseres ,sonnensystems handschriftlich niedergelegt und im engsten ,freundeskreise bekanntgegeben4 ,sie bedeutete auch fr die alte babylonisch-pythagoreische ,lehre1 nach der die ,kometen in planetenhaften ,bahnen liefen1 den groen ,fortschritt1 da jetzt ,planet wie ,komet ausschlielich um die ,sonne statt um die ,erde gingen2 eine ,ahnung dieses ,sachverhalts hatte freilich in ihrer besten ,zeit auch die ,antike selber schon einmal gehabt4 ,gerade die ,kometentheorie war aber inzwischen so verbaut worden1 da die ,halleysche ,lichtwolke noch gut zweimal wandern konnte1 ehe man nur so weit war1 den antiken ,obergedanken fr sie aus all dem ,wust wieder zurckzufinden4 ,verlangte man doch lange nach ,kopernikus noch vielfach bei der ,zulassung eines ,professors das ausdrckliche ,zeugnis1 da er nicht nur berhaupt mit ,aristoteles1 sondern auch speziell mit seiner ,kometenerklrung als brennendem ,luftqualm einverstanden sei4 ,rcken muten die ,dinge indessen endlich doch4 ,die ,hochflut astronomischer ,ketzerei1 die der sanfte ,domherr zu ,frauenburg angeregt1 lie sich dauernd nicht mehr eindmmen4 ,als der ,komet #afjg wiederkam1 bereitete sich gerade der ,hauptschlag bei ,galilei vor3 das ,fernrohr war erfunden worden1 und wenig spter kamen jene heiligen ,entdeckernchte1 da zum erstenmal ein brennendes ,menschenauge die ,monde des ,jupiter1 die ,bergschatten auf dem ,monde1 die ,sichelgestalt der ,venus1 den ,saturnring und die ,sternmyriaden in der ,milchstrae sah4 ,in diesen ,nchten tagte es fr den ,geist unaufhaltsam4 ,der ,halleysche ,komet war noch nicht zwanzig ,jahre wieder auf der ,neptunfahrt1 da sprach ,kepler aus 7was schon ,tycho de ,brahe vermutet hatte73 die ,kometen knnten nicht ,gebilde unseres ,luftkreises sein1 denn sie stnden laut simpler ,messung von zwei verschiedenen ,beobachterposten aus mindestens hher am ,himmel als der ,mond4 ,damit war die ,natur als ,gestirne wenigstens wiederhergestellt1 der ,komet aus ,moralqualm und aristotelischem ,luftqualm neu fr die ,astronomie gerettet4 ,kepler selbst glaubte dabei noch an lauter fast geradlinige ,bahnen neben der ,sonne hin1 so da also niemals der gleiche ,komet wieder zu uns zurckkehren knnte4 ,die ,kugel begann aber zu rollen4 ,das ungeheuer beschleunigte ,tempo erneut freien wissenschaftlichen ,forschens1 das sich bis heute hlt1 hatte eingesetzt1 und vor ihm bedeuteten #gf ,jahre1 die man frher hatte verzehnfachen mssen1 um ber das einfrmige ,denken einer ,epoche zu kommen1 auf einmal einzeln sehr viel4 ,nur noch viermal ist der ,halleysche ,wanderer seitdem wiedergekommen1 jede ,rckkehr gab aber jetzt einen geradezu kolossalen ,einschlag4 ,als er #afhb seine goldene ,sonnenmeta nahm und dabei neu auch in ,menschenaugen glnzte1 schrieben zwar eifrige ,theologen noch ,trakttchen ber die ,zauberkraft des ,gestirns1 aus ,rom berichtete man von einem wunderbaren1 mit dem ,bilde eines ,kometen versehenen ,ei1 das eine ,henne in solcher ,kometenstunde gelegt haben sollte1 und in ,glarus exemplifizierte jemand eben an ,halleys ,komet noch einmal mustergltig hbsch in einer besonderen ,schrift die vorstzliche ,zuchtruten-,natur aller ,kometen1 womit ,gott den ,menschen zu verstehen geben wolle1 da sie sich des ,rutenschlagens fters sollten erinnern4 ,aber in der ernsten ,gelehrtenzelle gingen ,drfel und ,bernoulli zur gleichen ,stunde schon unbeirrt an die ,bahnberechnung dieser ,eierzauberer und ,gottesruten4 ,drfel erfate das ,gesetz der groen ,bahnbiegung1 die auch ein ursprnglich geradlinig wandernder ,komet in der ,sonnennhe erleiden msse1 er fate also endgltig etwa das1 was uns heute der ,johannesburger ,komet1 den die ,sonne zwar zu sich heranbiegt1 aber nicht dauernd fangen kann1 vormacht4 ,bernoulli trumte 7im ,kern auch mit einem richtigen ,ansatz7 von der engeren ,vasallenschaft der ,kometen zu unbekannten ,planeten jenseits der ,saturnbahn2 wenn aber irgendwo eine solche ,vasallenschaft gefangener ,kometen schon existierte1 so mute sich auch fr sie eine dauernd zurckfhrende ,bahn berechnen lassen3 ihre periodische ,wiederkehr zur ,sonne mute sich vorher verkndigen lassen4 ,aus allem ,wust und ,nebel bldsinniger ,prophezeiungen1 die der ,komet selber tun sollte1 hob sich endlich wieder die alte ,form wissenschaftlicher ,prophezeiung vom ,menschenstandpunkt aus gegenber dem ,kometen1 wie sie ,seneca schon verkndet hatte1 indem er prophezeite1 man werde noch einmal in dieser ,form prophezeien knnen4 ,es war das ,problem des ,halleyschen ,kometen jetzt selber1 das erste ,gestalt annahm1 obwohl noch niemand direkt an ihn dabei dachte4 #agei war nach seinem kosmischen ,vertrage das nchste ,jahr seiner ,wiederkehr4 ,als diesmal der ,termin kam1 schauten vollkommen neue ,augen auf ihn4 ,das ,grte war inzwischen wirklich getan4 ,menschengeist hatte diesen ,vertrag begriffen4 ,und auf ,grund dieses ,vertrages war die ,wiederkehr des ,kometen zu diesem ,jahr auf ,grund wissenschaftlicher ,rechnungen tatschlich prophezeit worden4 ,halley hatte die ,tat getan4 ,noch einmal stand ein berragender ,genius1 einer der ganz ,groen1 zwischen der letzten und dieser ,kometennhe3 ,newton4 ,seine ,methode himmlischer ,rechnung war fr ,halley schon magebend1 als er #agje eine der scheinbar einfachsten und doch damals noch khnsten ,vergleichungsarbeiten der ganzen ,astronomie unternahm4 ,er verglich die von ihm errechneten ,bahnen von drei ,kometen der letzten beiden ,jahrhunderte1 von #aeca1 #afjg und #afhb4 ,und aus den gleichmigen ,ziffern zog er den ,schlu1 da es sich um ein und denselben ,kometen handeln msse1 der in rund gerechnet #gf ,jahren je einmal in geschlossener ,bahn die ,sonne umkreise1 also alle #gf ,jahre auch einmal so in unsere ,erdnhe kommen msse1 da wir ihn sehen knnten4 ,damit war der ,vertrag dieses ,kometen in ,halleys ,hand4 ,er konnte nach drei sicheren ,vergangenheitsziffern wagen1 auch eine ,zukunftsziffer aus ihm herauszulesen4 ,auf der ,wende von #ageh zu #agei mute der ,komet wiederum sichtbar werden4 ,menschengeist dringt ber onen der ,zeit1 ber unermeliche ,weiten des ,raumes4 ,aber die enge ,schale1 aus der diese wunderbare ,flamme lodert1 verzehrt sich rasch selbst4 ,hier gilt es resignieren4 ,als ,halley seine grandiose ,prophezeiung wagte1 stand er bereits dicht vor dem fnfzigsten eigenen ,lebensjahr4 ,mehr als fnfzig ,jahre sollten noch einmal darber hingehen1 ehe sein ,komet wiederkam4 ,er hat ihn selber nicht mehr erlebt4 ,aber als er wirklich kam1 unter hchster ,spannung aller ,wissenden genau zu dem ,termin erschien3 da erinnerte man sich1 da es sein ,komet fr alle ,zeiten bleiben mte4 ,statt einer ,jahresziffer erhielt zum erstenmal ein ,komet einen ,menschennamen3 ,halleys ,komet nannte man ihn4 ,einer jener glcklichen ,autodidakten1 wie sie in der ,geschichte der ,wissenschaft immer wiederkehren1 ein ,bauersmann bei ,dresden1 der hinter seinem ,pfluge ging1 dabei aber ,botanik und ,trigonometrie1 ,physik und ,philosophie auf eigene ,faust bis zu grndlichster ,tiefe studierte1 ,johann ,georg ,palitzsch1 hatte um ,weihnachten #ageh den groen ,fund gemacht und als erster im ,fernrohr den erwarteten ,kometen gesehen4 ,das ,symbol der unberechenbaren ,weltordnung1 die mit dem ,wunder des ,kometen das ,wunder irdischer ,schrecken ansagte1 besiegt durch die ,ziffern wissenschaftlicher ,rechnung6 ,diese ,wiederkehr von #ageh_/ei1 die in das ,zeitalter ,friedrichs des ,groen und ,voltaires fiel1 zehn ,jahre nach ,goethes ,geburt1 ist ein ,weltanschauungswert fr unsere ganze ,kultur geworden weit ber alle engere ,kometentheorie hinaus4 ,mit unerwartet andersartigen ,zinsen zahlte sich jetzt der khne ,streich aus1 der aus solchem himmlischen ,lichtwlkchen einen moralischen ,wert gemacht hatte4 ,inzwischen ging der ,komet selber1 der jetzt an einer ,stelle seines ,systems1 dem er angehrte1 einen ,namen besa1 wieder ungestrt auf seine ,neptunswanderung4 ,er berschlug die ganze ,epoche ,goethes und fand sich erst1 brigens durchaus programmig1 im ,august #ahce bei uns wieder ein4 ,im ganzen war die ,luft jetzt gereinigt2 wir wollen milde sagen1 noch nicht auf der ganzen ,linie der ,weltanschauung1 aber doch zweifellos in der ,kometentheorie4 ,die ,kometen gehrten selbst im weiteren ,kreise nicht mehr der berweltlichen ,pdagogik1 sondern dem ,gravitationsgesetz an4 ,im ,jahre #aggj hatte ,herr ,semmler1 ,mathematikprofessor zu ,halle1 schon als ,friedensweg vorgeschlagen1 es knne nichts schaden1 beim ,anblick der ,kometen jedesmal an die sittliche ,besserung zu denken1 aber einen wirklichen ,einflu in die sichtbare ,krperwelt1 in die ,reiche1 ,republiken und ,regierungen der ,menschen1 knne man den ,kometen nicht zuschreiben1 weil sie so weit von der ,erde entfernt bleiben1 da sie nicht das ,geringste in derselben wirken knnen4 ,die ,welt war aber infolge von ,spinoza1 ,voltaire1 ,goethe und andern inzwischen so verderbt geworden1 da sie sogar ber ,herrn ,semmler eine stille ,heiterkeit nicht ganz unterdrcken konnte4 ,indessen1 seltsam genug1 der ,halleysche ,komet fand eine neue ,stimmung vor1 die doch in einem ,punkte wiederum gegen die offene und helle ,entdeckerfreude von #agei bedenklich abstach4 ,gerade die damals so wundervoll besttigte ,idee1 da also wirklich ,kometen wie echte planetarische ,vasallen regelmig um die ,sonne laufen knnten1 hatte sich in der ,zwischenzeit so fest eingebrgert1 da sie auch die phantasiefrohen1 zu weitesten ,spekulationen aufgelegten ,elemente der ,denkerwelt notwendig umfassen und anregen mute4 ,nachdem in der jh eingetretenen ,sintflut neuer und freier ,ideen die alte biblische ,schpfungslegende arg verschwemmt worden war1 hatten sich alle mglichen khnen ,weltbau-,spekulationen vorgewagt4 ,buffon1 ,kant1 ,laplace hatten das ,sternsystem nach natrlichen ,prinzipien entstehen lassen4 ,dabei konnten zumeist doch auch die ,kometen jetzt nicht aus dem ,spiel gelassen werden4 ,buffon besonders baute eine grandiose ,spekulation auf1 wie ansausende ,kometen in ,urtagen die ,sonne geradezu angerempelt1 wie sie glhende ,brocken von ihr abgerissen und in weiter ,schwungbahn hinausgeschleudert htten2 aus solchen ,sonnenbrocken seien die ,planeten geworden4 ,der ,komet erschien in solchem ,falle wenigstens in seinem ,kern als ein wahres ,ungetm1 das ber alle ,planeten selber ging1 ein rasender ,stowidder1 vor dem selbst die ,sonne ,fetzen lassen mute4 ,die kosmogonischen ,ideen von ,kant und ,laplace haben spter diesen khnen ,weltentraum des genialen ,mannes in den ,hintergrund gedrngt2 lngere ,zeit aber galt er als wahre natrliche ,schpfungsgeschichte1 und wer sich heute die ,mhe macht1 ihn zu lesen1 staunt noch immer ber die ,schrfe der ,gedanken 7mit damaligem ,wissensmaterial natrlich7 und die ,herrlichkeit der ,schilderung4 ,die ,kehrseite aber war1 da die ,leute den wirklich sehr nahe liegenden ,schlu zogen1 so etwas knne rein natrlich doch auch heute noch geschehen4 ,die ,kometen passierten nicht nur heute noch hchst bedenklich dicht die ,sonne1 sondern sie durchschnitten1 wenn sie selber periodische ,sonnenvasallen geworden waren1 wie der ,halleysche1 fortgesetzt ,planetenbahnen4 ,warum also nicht auch aktuelle ,gefahr der frchterlichsten ,karambolagen mit den ,planeten8 ,die ,erde war nur ein ,planet 444 warum nicht auch mit ihr8 ,kein besonderer ,zorn ,gottes 444 aber eine ganz reale astronomische und eben deshalb auch dem ,nchternsten uerst fatal plausible ,mglichkeit6 ,und ganz still1 aber treffsicher kroch von hier das ,gespenst einer neuen ,angst in die breite ,masse hinein4 ,nicht weil man den rechnenden ,astronomen diesmal ablehnte1 sondern gerade weil man ihm glaubte1 aus diesem ,glauben aber dann gewisse ,schlsse zog1 die wieder einmal nichts weniger als angenehm sein konnten4 ,das ,jahr #ahce bedeutete in dem ,punkte eine wahre erste ,krisis4 ,einmal1 #aggc1 war die ,sache schon in ,frankreich etwas akut geworden4 ,es hie1 die ,fachastronomie habe bestimmt ausgerechnet1 da die ,erde am #ab4 ,mai durch einen ,kometensto untergehen werde4 ,sie halte es nur geheim auf ,wunsch der hochwohllblichen ,polizei4 ,ausgerechnet6 ,das ,wort hatte auf einmal einen scheulichen ,klang4 ,kometen lieen sich errechnen4 ,kometen bedeuteten nicht mehr das ,eintreten anderer bel4 ,sie waren selber etwas4 ,aber dieses ,etwas war nun selbst am ,ende gefhrlich4 ,und so stand schlielich gerade in der ,rechnung diesmal der ,weltuntergang6 ,der angesetzte ,termin war indessen ohne ,krach verlaufen und das hatte zunchst gengt2 es scheint sogar nicht1 da kometarisch viel berflssiger ,wein vorher ausgetrunken und viel berflssig gekt worden ist2 ein sehr realer ,krach1 nmlich die groe franzsische ,revolution1 lag schon zu sehr in der ,luft1 und wer reservekte1 tat es auf diesen ,weltuntergang4 ,dagegen soll die ,geistlichkeit groen ,zuspruch gehabt haben4 ,gerade im ,anfang der ,dreiiger des neuen ,jahrhunderts war aber nun die ,sensationsbombe bei uns in ,deutschland erst recht eigentlich geplatzt4 ,einige ,jahre vorher hatte ein sterreichischer ,hauptmann1 ,wilhelm von ,biela1 festgestellt1 da ein schon mehrfach frher beobachteter ,komet periodisch sei und zu bestimmten1 diesmal sehr kurzen ,terminen wiederkehre4 ,als dieser nach ihm benannte ,bielasche ,komet fr #ahcb wieder fllig war1 hie es 7ganz korrekt7 aus astronomischen ,kreisen1 er habe eine so eigentmliche ,bahn1 da er am #bi4 ,oktober des ,jahres mit seinem ,kopf die ,erdbahn streifen werde4 ,wohlverstanden3 die ,erdbahn4 ,das groe ,publikum mit ,einschlu der ,zeitungsredaktionen verstand aber nicht wohl1 sondern las3 die ,erde4 ,in ,wahrheit war die ,erde selbst damals gerade #aa ,millionen ,meilen von der kritischen ,schnittstelle ihrer ,bahn entfernt4 ,der bekannte ,astronom ,littrow mute mit einer wahren ,proklamation eingreifen1 um eine allgemeine ,panik zu verhten4 ,aber die ,angst war nun einmal eingeimpft und wollte nicht mehr zu ,ruhe kommen4 ,und im ,grunde hatten auch die ,fachastronomen kein so ganz reines ,gewissen beim ,beruhigen4 ,gewi3 es lag zurzeit keine bekannte ,kometenbahn so1 da ein ,zusammensto unvermeidlich war4 ,aber eine ,garantie gab das noch lange nicht4 ,entscheiden konnte nur1 wenn einer nachwies1 ein solcher ,zusammensto sei fr die ,erde ungefhrlich4 ,wrde man das aber einmal beweisen knnen8 ,nicht seine ,bahn1 sondern seine ,beschaffenheit war in diesem ,sinne das eigentliche ,wissens- wie ,angstproblem1 als der ,halleysche ,komet auch #ahce pnktlich erschien4 ,bessel nahm ihn besonders aufs ,korn1 ein ,mann1 gleich stark als ,theoretiker wie als ,beobachter4 ,zum erstenmal wurde jenes erwhnte ,phnomen sehr im ,detail gesehen3 wie der ,komet in der ,sonnennhe seine ,hlle erst gegen die ,sonne wolkenhaft hebt1 dann aber ebenso energisch rckwrts als ,schweif von der ,sonne fortflieen lt4 ,da die ,entstehung dieses ,schweifs den ,angelpunkt aller ,theorien ber die innere ,natur der ,kometenkrper bilden msse1 hatte man frh begriffen4 ,schon ,kepler hatte sich daran versucht4 ,so setzte auch ,bessel hier ein und wagte ,vermutungen4 ,aber noch blieb alles in der ,schwebe1 als der ,halleysche ,komet schon wieder in seinem entfernteren ,bahnabschnitt verschwand4 ,zunchst schien er diesmal nur neue und zum ,teil bange ,rtselfragen hinterlassen zu haben4 ,es war sein letztes ,verschwinden vor dem heutigen ,termin4 ,noch einmal waren #gf ,jahre ,frist gegeben1 um sich durch ,nachdenken und ,vergleichen mit andern inzwischen auftauchenden ,kometen in der ,beschaffenheitsfrage schlssig zu werden4 ,die ,rechnung selbst war allerdings nicht mehr rckgngig zu machen4 ,sie lief und luft1 und sie luft heute auf das wirkliche und wahrhaftige ,zusammentreffen von ,erde und ,kometenschweif4 ,diesmal ist es keine ,verwechslung und keine ,zeitungsente4 ,es fragt sich also doppelt brennend1 was die letzten #gf ,jahre noch hinzugetan haben1 uns zu wappnen2 denn der ,streich wird diesmal 7falls die ,bahn sich nicht noch ndert7 vollfhrt1 das bleibt fest4 ,und da ist es denn doch noch einmal sehr viel1 was wir hinzubekommen haben4 ,ja es ist das wirklich ,entscheidende erst4 99 99 99 99 99 ,zunchst haben wir einen geradezu durchschlagenden ,indizienbeweis in diesen letzten siebeneinhalb ,jahrzehnten bekommen1 einen ,indizienbeweis3 da die ,begegnung mit ,kometen unmglich so gefhrlich sein kann1 wie die nchste ,phantasie sie sich ausgemalt hatte4 ,folgendes der einfache ,gedankengang1 dessen ,logik auch jeder ,laie nachprfen kann4 ,man kennt gegenwrtig etwa achthundert ungefhr beglaubigte ,kometenerscheinungen4 ,dabei haben wir erst seit dreihundert ,jahren ,fernrohre und kaum viel lnger ernsthafte astronomische ,aufzeichnungen zum ,zweck4 ,wie rasch sich bei systematischem ,suchen mit dem ,rohr die ,zahl vermehren lt1 zeigen einzelne fleiige ,beobachter1 die als professionierte ,kometenjger allein ein bis drei ,dutzend aufgefunden haben4 ,dabei kann es sich aber stets und auch bei emsigster ,jagd nur um die ,kometen des ,systems handeln1 die uns berhaupt so nahe kommen1 da man sie von der ,erde sehen kann4 ,eine sehr mige ,wahrscheinlichkeitsschtzung wrde fr unser ganzes ,planetenbereich jederzeit etwa rund #fjjj als vorhanden aus jener ,sichtbarkeitsziffer fr unsere zufllige ,erdlage ableiten4 ,die ,wahrscheinlichkeitsziffer der fremden ,passanten1 die in unser ,system hineinsausen1 um es blo einmal zu schneiden und gleich wieder zu verlassen1 kommt schon bei noch nicht zehntausend ,jahren auf eine volle ,million4 ,bei solcher ,sachlage ist es nicht mehr nur eine ,mglichkeit1 sondern es ist einfach eine ,forderung1 da im ,laufe auch nur kurzer ,zeitrume ,planeten mit ,kometen zusammentreffen mssen4 ,bei den inneren ,planeten mu das ,durchpassieren durch die ungeheuren ,schwnze schlechterdings etwas ,gewhnliches sein1 sobald wir den ,dingen auch nur etwas ,geschichtsperspektive geben4 ,und auch die ,erde kann sich dieser schlichten ,ziffernotwendigkeit nicht entziehen4 ,wie sie heute eine ,schwanzberhrung erlebt1 so mu sie es historisch schon soundso oft erlebt haben4 ,schon fr die letzten hundert ,jahre ist es bei der ,bahnlage einzelner ,kometen und der ,riesigkeit ihrer um die ,sonne geschleiften ,schwnze fast nicht zu glauben1 da die ,sache selbst da schon ohne ,schwanzkarambolage abgegangen sein solle4 ,was sind aber hundert und tausend1 was sind selbst zehntausend ,jahre in der ,erdgeschichte6 ,man ist noch nicht einmal aus der zusammenhngenden orientalischen ,kultur damit4 ,dahinter aber kommen erst die eigentlichen ,geschichtsziffern1 die imponieren4 ,ein mehrfaches jener zehn fhrt erst etwa auf die prhistorischen ,magdalenier im ,vezre-,tal in ,sdfrankreich1 die schon eine hohe ,kunstblte hatten4 ,jahrhunderttausende kommen mindestens auf die ,eiszeit1 die damals schon zu ,ende ging4 ,wenn der ,mensch1 wie gewisse bearbeitete ,steine 7,eolithen7 noch zu beweisen scheinen1 mit ,anfngen der ,kultur bis in die mittlere ,tertirzeit reicht1 so gibt das mehr als eine ,million ,jahre gesamtes ,kulturalter4 ,das wahre ,entstehungsalter des ,menschen wird dann bei zwei ,millionen liegen4 ,die geringste ,schtzung fr das ,gesamtalter der geologischen ,schichten unserer ,erdrinde1 aus denen wir noch erhaltene ,lebensspuren entnehmen knnen1 ergibt aber hundert ,millionen ,jahre4 ,an ihrem ,ausgangspunkt1 in den algonkisch-kambrischen ,schichten1 tauchen jedoch schon so hohe ,lebensformen auf1 da wir noch einen vielleicht ebenso langen ,zeitraum davor annehmen mssen4 ,in diesen ganzen ungeheuren ,geschichtsrumen fehlt uns nun aber jede ,andeutung einer ,katastrophe der frher geschilderten ,art1 wie sie aus dem ,zusammensto der ,erde mit einem umfangreichen anderen ,weltkrper notwendig hervorgehen mte4 ,niemals ist die ,erdoberflche darin ganz von ,wassern berflutet1 niemals mit kompaktem ,basalt bergossen1 niemals durch pltzliche ,gluthitze sterilisiert worden1 und niemals ist die ,atmosphre vergiftet worden1 so da das zarte ,hutchen des ,lebens eingehen mute4 ,kontinuierlich vielmehr ist dieses ,leben in all jenen ,jahrmillionen6 ,unablssig hat es sich durch die ,geschlechterfolgen weitergegeben1 ohne ,ri im ganzen4 ,ein ununterbrochener ,stammbaum der ,entwicklung verknpft die ,tier- und ,pflanzenformen4 ,gewisse ltere ,formen sind gelegentlich ausgestorben1 aber niemals durch allgemein vernichtende ,katastrophen1 sondern langsam durch besondere irdische ,einzelursachen4 ,einzelne unserer bekanntesten ,tiergattungen1 zum ,beispiel der ,igel1 leben heute schon mindestens zwei ,millionen ,jahre lang unverndert auf der ,erde fort1 in ungezhlten gleichzeitigen ,exemplaren und unfabar vielen einander folgenden ,generationen1 auf ,riesengebieten dieser ,erde4 ,der ,mensch selber ist offenbar eine solche zhe ,gattung4 ,auf einigen ,klippen der neuseelndischen ,kste haust aber gegenwrtig sogar noch einer der alten ,saurier der ,triaszeit1 die sogenannte ,brckeneidechse2 sein ,alter mu nach ,dutzenden von ,millionen eingeschtzt werden4 ,ebenso alt ist der australische ,molchfisch ,ceratodus4 ,das wurmhnliche ,schaltier ,lingula aber lebte in gleicher ,gattung schon in jener algonkisch-kambrischen ,urepoche1 die hundert ,millionen ,jahre hinter uns zurckliegt4 ,in der ungestrten ,ruhe dieser geologischen ,epochen von schier endloser ,ausdehnung haben jene ,steinkohlenwlder und spter jene ,braunkohlenwlder in unendlicher ,generationenfolge gegrnt1 deren ,reste wir heute als ,brennmaterial verwerten3 sie alle sind nicht durch ,kometen verbrannt worden1 sondern am ,fleck selbst vertorft und versteint in reinen ,friedensprozessen4 ,korallentiere und ,kalkalgen haben in absoluter ,friedensarbeit ,riffe aufgehuft1 die wir jetzt als die ,dolomitalpen bestaunen4 ,hundert und mehr ,millionen ,jahre6 ,eine so ungeheure1 erdrckende ,wahrscheinlichkeit von ,kometen-,karambolagen in solcher ,zeit6 ,und dann doch keine leiseste ,spur einer strenden1 katastrophenhaften ,wirkung im feinsten1 zartesten ,erdleben in all diesen ,zeitrumen66 ,dieser ,indizienbeweis ist erst unser heutiger ,besitz4 ,in jenem letzten ,halley-,jahre #ahce glaubten noch fast alle ,geologen tatschlich an eine ganze ,reihe periodisch wiederholter1 entsetzlicher ,katastrophen in der ,erdgeschichte4 ,immer einmal wieder alle paar tausend ,jahre sollte die gesamte ,erdoberflche einen entsetzlichen ,chok durchgemacht haben4 ,alle ,lebewesen waren dabei vertilgt worden4 ,auf dem durch und durch gereinigten1 sterilisierten ,plan hatte dann eine unbegreifliche ,neuschpfung stattgefunden4 ,nie hatte eine ,tier- oder ,pflanzenform sich lebend ber eine solche ,katastrophe fort in die nchste geologische ,epoche gerettet4 ,das letzte groe ,reinmachen dieser ,art hatte die ,mammute vernichtet4 ,menschen konnte es mit denen zugleich also noch nicht gegeben haben1 denn der ,mensch lebte ja noch4 ,er war ein erst einige ,jahrtausende altes fix und fertiges ,neuprodukt des nachdiluvialen ,schpfungstages4 ,wie nahe lag es bei solchen ,annahmen 7die1 wie gesagt1 um #ahce noch von fast allen ,fachautoritten auf allen ,lehrsthlen der ,geologie vertreten wurden7 an wirkliche ,kometenste zu denken4 ,was konnte billiger die lebenttenden ,sintfluten1 ,feuerschrecken1 ,giftgase hergeben1 die der ,geolog so verschwenderisch brauchte6 ,heute klingt uns das alles aber nur noch wie ein amsantes ,mrchen4 ,die neuerwachende ,geologie der zweiten ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts hat mit all dem ,spuk mehr als grndlich aufgerumt4 ,die ,entwicklungslehre ,darwins hat sich mit ihr verbndet1 die ,gespenster jener ,katastrophen auszuruchern bis zum letzten ,schatten4 ,von hier ist kein ,material mehr zu holen1 nie mehr4 ,geschweige1 da ,kometen dem ,leben auf den ,kopf gefallen sind und etwa die ,mammute totgeschlagen haben 7die der ,mensch selber in ,masse gejagt1 gegessen1 abgezeichnet hat1 die ,bilder besitzen wir noch von seiner ,hand71 lt sich nicht einmal geologisch in all den ,zeiten auch nur ein verstrktes ,fallen jener kleinen gelegentlichen ,meteorsteine irgendwo nachweisen4 ,einmal hat es in junger geologischer ,epoche an mehreren ,orten kleine meteorische ,glassplitter geregnet1 die wir als sogenannte ,moldavite dort finden4 ,vielleicht ist ein grerer ,glasmeteorit damals an unserer ,erdatmosphre zerplatzt4 ,aber er ist eben zerplatzt ohne irgendeinen ,stoschaden zu tun2 mit ein paar ,glasscherben schlgt man das irdische ,leben nicht entzwei1 das so viel ,vulkanausbrchen unserer ,erde selber ruhig getrotzt hat in den ,jahrmillionen seiner ,existenz4 ,fr mein ,gefhl ist dieser ,indizienbeweis gegen die ,gefhrlichkeit der ,kometen allein gengend1 um das ganze ,spiel im wesentlichsten fr gewonnen zu erklren4 ,wenn von diesen reisenden ,lichtwolken wirklich harte ,pritschen uns ber den ,kopf schlagen knnten1 wenn glhende oder vergiftende ,dmpfe uns bei ihrer ,berhrung einhllen mten1 so wren wir dem lngst alle erlegen4 ,wir wren ihm erlegen schon in ,urweltstagen1 als der ,mensch noch im ,tier steckte4 ,es gbe keine organische ,entwicklung auf ,erden1 keinen ,menschen1 keine ,kultur4 ,das ,schwert des ,damokles1 das an einem ,haar hing1 ist eine sehr nette ,geschichte4 ,aber wenn wir hren1 da es hundert ,millionen ,jahre lang ber etwas geschwebt haben soll1 ohne ,schaden zu tun3 so werden wir uns zuletzt doch wohl sagen1 da kein ,haar so lange hlt1 da aber1 wenn wirklich kein ,schaden geschehen ist1 das ,schwert wohl nur ein ,strohwisch war4 ,auf jeden ,fall steht die himmlische ,schachpartie lngst nicht mehr gleich fr ,optimismus und ,pessimismus4 ,der ,optimismus ist mit der ,logik dieses ,indizienbeweises ein geradezu ungeheueres ,stck voraus4 ,von diesem ,boden aus lassen sich jetzt aber auch eine ganze ,reihe wirklicher ,beweisstcke1 die nicht blo auf ,indizien gehen1 aus dem ,tatsachen-,arsenal der besagten letzten #gf ,jahre heranholen4 99 99 99 99 99 ,zunchst hat in der ,zwischenzeit jene ,geschichte vom ,bielaschen ,kometen1 dem ,angstkometen von #ahcb1 noch ein bedeutsames ,nachspiel bekommen4 ,dieser ,komet lief in einer ganz kurzen ,bahn 7noch nicht sieben ,jahre lang hin und zurck71 und diese ,bahn kreuzte dabei nicht nur die ,bahn eines anderen ,kometen1 sondern jedesmal ausgespart auch gerade unsere ,erdbahn4 ,damals1 #ahcb1 hatte es damit1 wie gesagt1 nichts ,schlimmes auf sich gehabt1 denn der ,komet ging durch den kritischen ,punkt einen ganzen ,monat frher als wir4 ,aber mit ,behagen konnte doch kein ,astronom die weitere ,entwicklung dieser kuriosen ,sachlage ansehen4 ,ein solches ,ungeheuer alle paar ,jahre so dicht vor oder hinter uns und das bei den bekannten ,schwankungen solcher ,bahnen3 was fr ,eventualitten6 ,das ,ungeheuer wurde ganz besonders genau aufs ,korn genommen1 es war aber auch1 als wenn es sich dafr erkenntlich erweisen wollte4 ,als es #ahde wiederkehrte1 bekam es sozusagen vor den ,augen der ,astronomen ,junge4 ,wie jene einzelligen ,urtiere1 deren ,fortpflanzung einfach darin besteht1 da sie sich in zwei ,stcke teilen1 von denen jedes selbstndig weiterlebt1 so sonderte sich auch das rtselhafte ,kometenwesen in zwei ,teile auseinander4 ,aus dem ,kern wurden in ganz ruhiger ,lsung zwei ,kerne1 die sich zunehmend voneinander entfernten4 ,jeder ,teilkern entsandte sein ,schwnzchen4 ,statt des einen ,ungeheuers hatte man jetzt in paralleler ,bewegung zwei4 ,da das etwas kleinere ,kind eine ,weile an ,helligkeit zunahm1 durfte man der ,vermutung ,raum geben1 jedes der ,stcke werde sich wieder zur ganzen ,vatersgre auswachsen1 womit dann die ,gefahr also grndlich verdoppelt war4 ,doch zeigte die ,wiederkehr #aheb davon nichts2 nur der ,abstand der ,zwillinge war immer grer geworden2 ber dreihunderttausend geographische ,meilen lagen nun schon zwischen ihnen4 ,das ,publikum kmmerte sich jetzt wenig um diese interne ,sache1 und doch wre1 wenn je1 vor dieser unberechenbaren ,entwickelung der ,dinge ein leiser ,schauder am ,platze gewesen4 #ahei konnte man den ,kometen wegen zu ungnstiger ,lage von der ,erde aus nicht fassen4 ,dagegen war er #ahff mit ,glanz fllig4 ,man wute genau1 wo seine ,stcke zu stehen hatten4 ,verlorene ,liebesmhe4 ,sie kamen nicht wieder6 ,in den sieben ,jahren war ihnen irgend etwas so ,grndliches weiter passiert1 da man aus unserer ,entfernung berhaupt nichts mehr sah4 ,waren weitere ,teilungen erfolgt1 ohne da die ,teilkinder wuchsen8 ,dann muten die ,einzelstcke natrlich bald wirklich so klein werden1 da wir sie aus unserer ,ferne berhaupt nicht mehr erblicken konnten4 ,ein ganzer ,haufen solcher kleinen ,wlkchen trieb sich dann in der ,nhe der unangenehmen alten ,bahnstelle herum4 ,gelst war das ,fatale so fr uns jedenfalls noch lange nicht4 ,wir liefen jetzt aufs ungewisse einer ,kreuzungsstelle1 wo1 allerdings zunchst unsichtbar1 eventuell ein ganzer ,kometenschwarm sich1 ,gott wute wie verzettelt und die ,karambolagengefahr durch breite ,schlachtlinie vermehrend1 herumtrieb4 ,und nur eins war allerdings merkwrdig4 ,ein ,haufen ,wlkchen1 sagte ich4 ,ja1 wie eine ,art ,wolke1 wenn auch eine kosmische und nicht eine atmosphrische1 hatte sich dieses ,bielaungeheuer wirklich benommen bei dem ,ganzen4 ,nicht im ,schweif1 sondern gerade im ,kernteil1 im ,kopf4 ,nicht das mindeste hatte darauf hingewiesen1 da eine ,stokatastrophe1 irgendein ,zusammenprall1 es auseinander gespalten htte4 ,ganz genau so hatte die ,geschichte ausgesehen1 als sei1 entweder durch die ueren planetarischen ,zugkrfte von fern her oder durch geheimnisvolle innere ,abstoungskrfte1 ganz1 ganz gemchlich eine eigentlich und ursprnglich schon wolkenhaft lose ,masse blo auseinandergetrieben worden4 ,wie voneinander schwimmend waren die ,kinderstcke dahingeflossen4 ,es ging wirklich nicht gut an1 man mochte die ,sache drehen und wenden so viel man wollte3 da ein in sich solider1 etwa blo mit einer eigenen ,dunstatmosphre umhllter1 aber in ,herz und ,kern planetenhaft steinharter kosmischer ,klotz gerade dieses ,spiel vollfhrt haben sollte1 nicht aufzustoen1 zu platzen1 zu explodieren1 sondern wirklich im ,bilde wie eine weiche lebendige ,ambe bei uns1 die mit ihrem ,zell-,leibe in ,selbstteilung tritt1 ganz sanft1 langsam1 aber unaufhaltsam auseinander zu flieen1 also da zuletzt zwei ,kerne1 jeder nach auen nebelig verschwimmend und hinten geschwnzt1 vorhanden waren4 ,der ,kometenkopf mute ernstlich eine ,art ,wolkennatur besitzen4 ,fragte sich nur1 was der ,begriff ,wolke bei einem ,gebilde1 fern einsam zwischen die ,planetenbahnen hinausgestreut1 selber besagen sollte4 ,aus was fr ,stoff sollte diese leuchtende ,wolke1 die zerflieen1 sich auflsen konnte1 wie eine irdische1 und sicherlich doch keine ,luftwolke in unserm ,erdensinne war1 bestehen8 ,der ,bielasche ,komet1 den man nach #ahff bereits aufgegeben hatte1 war so freundlich1 uns auf diese ,frage noch zu antworten4 ,nach der alten ,rechnung htte er #ahgb wiederkehren sollen1 es geschah aber fr unsere ,augen konsequent so wenig mehr wie #ahff4 ,dagegen schnitten wir mit der ,erde am #bg4 ,november auch dieses ,jahres seine alte ,bahn1 und zwar an einer ,stelle1 die er nach dem ,brauch vor seiner ,zerstckelung schon einige ,zeit vorher passiert haben mte4 ,wenn man sich dachte1 da in dieser ,bahn am alten ,fleck jetzt nicht mehr ein einzelner ,komet lief1 sondern mglicherweise ein ganzer ,trupp kometarischen ,kleinzeugs mit eigenen ,kpfen herumbummelte1 und wenn man sich vergegenwrtigte1 da schon die ,zwillinge von #aheb sich ,hunderttausende von ,meilen voneinander entfernt hatten1 so war immerhin eins von neuem bedenklich4 ,es konnte sich irgendeiner der kleinen ,bummler auf der ,hauptbahn so versptet und ber ,monate zurck verzettelt haben1 da wir 7blind wie wir jetzt auch im ,sinne unserer ,astronomen vor dem ,ganzen standen7 doch an dem ,tage ihm begegneten4 ,und nun in der ,tat ging in dieser kritischen ,novembernacht ein ungeheures ,ereignis los4 ,der ,himmel erstrahlte aus einer ganz bestimmten ,richtung 7vom ,sternbild der ,andromeda her7 im ,feuerwerk eines mrchenhaft schnen ,sternschnuppenregens4 ,in ,gttingen beispielsweise gab es in noch nicht drei ,stunden #gfea ,sternschnuppen1 also rund eine pro ,sekunde4 ,sternschnuppen gehren zu den himmlischen ,gebilden1 vor denen die groe ,menge von je am wenigsten ,angst gehabt hat1 und das aller ,erfahrung nach mit ,recht4 ltere ,ansicht sah auch in ihnen nur atmosphrische ,fnkchen1 die man mit den ,irrlichtern verglich1 aber nicht mit so bsen ,sagen zu umgeben pflegte4 ,heute ist man sich sicher1 da zu jeder ,sternschnuppe ein kleines1 sehr rasch bewegtes kosmisches ,staubteilchen gehrt1 das bei der ,reibung an dem dicken ,erdenpolster unserer ,atmosphre aufglimmt und verpufft4 ,in der ,regel ist damit auch schon alles zu ,ende4 ,ist die ,masse etwas grer1 so da sie nicht blo auf diesem ,wege verflchtigt werden kann1 so kommen1 durchweg nach sichtbarlich heftiger ,explosion1 auch wohl einzelne ,bruchstcke in ,gestalt sogenannter ,meteorsteine herunter4 ,wie selten dieser letztere ,fall gerade auf menschliche ,beobachter stt und relativ berhaupt sein mu1 erhellt am besten aus der ,seltenheit und ,kostbarkeit solcher ,himmelsgeschenke in unsern ,museen4 ,in der ,regel wird man bei der echten ,sternschnuppe durchaus nur von einem ganz flchtigen ,aufglhen meteorischen ,staubes reden knnen4 ,von ,zeit zu ,zeit gibt es nun auch sonst einmal eine ,nacht1 in der ,sternschnuppen zahlreicher fallen als gewhnlich4 ,gewisse ,augustnchte sind zum ,beispiel dafr berhmt4 ,die ,leuchtfunken pflegen auch dann von ein und der gleichen ,stelle am ,himmel auszustrahlen1 die irgendein ,sternbild fr uns markiert4 ,natrlich kommen sie aber nicht von diesen ,sternen selbst1 sondern es handelt sich nur um ein kleines kosmisches ,staubwlkchen1 das unsere ,erdbahn gerade so schneidet1 da die ,schnittstelle sich auf jene ,gegend projiziert4 ,ab und zu geht das aber nochmals ins ,groe4 ,dann kommt mit dem einen oder andern ,jahr ein ,lichtregen1 bei dem die ,schnuppen fallen wie ,hagel4 ,das heit3 auch dann nur frs ,auge4 ,echter ,hagel wre schon milicher4 ,denn gerade aus solchem ,schnuppengewimmel heraus ist noch nie etwa ein wirklicher ,meteoritenregen herunter gekommen3 gerade diese dichteren kosmischen ,staubwirbel scheinen ganz besonders energisch schon in den oberen ,atmosphreschichten zu verpuffen ohne derberen ,rckstand4 ,wiederholt hatte man aber schon beobachtet1 da solcher ,schnuppenregen in periodischen ,abstnden sich mehrfach wiederholte4 ,die ,idee lag nahe1 da unsere ,erde gelegentlich immer wieder da ein greres kosmisches ,staubgewlk passiere1 das sich selber um die ,sonne bewege und bei jeder ,kreuzung den luftigen ,feuerzauber erneue4 ,lose wie solche ,wolke sein mute und selber bei jedem ,durchgang um ein gut ,teil ihrer ,staubpartikelchen geschmlert1 konnte man natrlich hier keine so sichere ,gewhr erwarten1 wie bei anderen ,himmelsgebilden2 wie denn wirklich eine ,wolke der ,art1 die im #ai4 ,jahrhundert dreimal in ziemlich genauen ,abstnden von je #cc ,jahren die ,himmelsfreunde ergtzt hat1 zuletzt1 beim vierten ,mal1 so gut wie ganz wieder ausgeblieben ist4 ,die ,wlkchen von fern schon im ganzen zu sehen und so etwas schrfer zu kontrollieren1 dazu waren sie offenbar auch durchweg zu dnn2 es ging uns eben wie dem einzelnen mit einem ,mckenschwarm1 den man zumeist auch erst summen hrt1 wenn man mit dem ,kopf durchgeht4 ,kein ,zweifel jetzt3 eine solche ebenso amsante1 wie harmlose ,staubwolke hatte uns auch in dem ,moment eingehllt1 da wir die alte ,bahn des ,bielaschen ,ungeheuers schnitten und die ,gefahr bestand1 da wir eines der ,jungen1 in die sich sein ,kern aufgelst1 in der ,schnittstelle anrempeln knnten4 ,ein ,beobachter glaubte sogar die in der ,kometenbahn weiterziehende ,wolke noch auf einen ,moment als ,ganzes in direkter ,kometengestalt gesehen zu haben1 doch ist das strittig geblieben4 ,da aber eine kosmische ,wolke1 die sich als ,sternschnuppenregen uerte1 im ,moment in der ,kometenbahn gestanden hatte1 konnte nicht strittig sein4 ,die ,sache war wirklich sehr eindeutig4 ,der ,kopf des ,bielaschen ,kometen hatte sich vor uns wolkenhaft aufgelst4 ,im ,moment1 da wir hinter ihm durchschnitten1 gerieten wir in eine kosmische ,sternschnuppen-,wolke4 ,wir hatten einfach einen der ,fetzen des ,biela-,kerns passiert6 ,ganz dem ,bilde entsprechend1 das die ,auflsung frher geboten hatte1 war dieser ,fetzen loses ,material4 ,da es sich bei jener ,auflsung um echte ,kerntrennung gehandelt hatte und nicht etwa blo um ,verlieren von ,hllnebeln oder ,schwanzmaterial1 mute es ,kernmaterial sein4 ,kometenschwnze liefen ja auch nicht in der ,bahnlinie von ,kometen selber1 sondern nur ,kernkpfe2 in der ,bahnlinie aber hatten wir die ,wolke getroffen4 ,wir hatten also ,kometen-,kernmasse erlebt1 einen ,zusammensto mit ihr erlebt1 und es war ein absolut harmloser ,sternschnuppenregen geworden6 ,es gibt wenige astronomische ,wahrscheinlichkeitsschlsse1 bei denen alle ,teile so glatt ineinander passen1 wie hier4 ,die ,sache hat aber noch eine ,probe auf ihr ,exempel erfahren4 ,am #bg4 ,november #ahhe berhrte die ,erde abermals die alte ,biela-,bahn an einer ,stelle1 die der ,komet im alten ,sinne diesmal einige ,zeit nachher htte durchsausen mssen4 ,und wiederum ging eine ungeheure ,sternschnuppenwolke gerade ber den ,fleck4 ,wieder regnete es stundenlang in pompsestem ,schauspiel bei uns ,sternschnuppen4 ,aus dem ,scheitelpunkt der ,andromedagegend flammten den ,berichten nach ganze ,raketengarben nieder4 ,an einzelnen ,orten zhlte man ber #djjjj ,schnuppen in einer knappen ,stunde1 zeitweise fnf pro ,sekunde und mehr4 ,feuerkugeln in allen ,farben waren dabei1 die ,lichtstreifen blieben vielfach lngere ,zeit hell stehen1 sich wirbelnd windende und zerreiende ,schnuppen wurden beobachtet4 ,es war eine ,pracht ber alle ,maen4 ,und wieder passierte dabei nichts2 auch nicht ein ,stck ,meteorstoff ist nachweislich dabei bis zu uns heruntergestrzt1 alles flammte auf und starb zugleich wieder im ,feuerwerk4 ,zum zweitenmal hatten wir ein ,stck ,kometenkern erlebt und wieder gefahrlos4 ,das ,ungeheuer1 das uns fressen sollte1 war ein brillanter ,feuerwerker1 sonst nichts4 ,seither scheint es1 als habe selbst diese grere ,wolkenbildung in der ,bielabahn ganz aufgehrt1 das ,sternschnuppenmaterial scheint sich mehr oder minder regellos verzettelt zu haben4 ,damit standen wir mglicherweise jetzt wirklich auch bei einem realen ,kometentod4 ,das gibt aber bei diesem wunderbaren ,fall ,biela noch wieder fr sich zu denken4 ,kometenkerne sind also nichts ,ewiges4 ,eben weil sie wolkenhaft lose ,gebilde sind1 knnen sie nicht nur in ihrem wilden ,lauf zwischen den ,planeten im ganzen bald so1 bald so abgelenkt1 sondern sie knnen auch bei dieser ,gelegenheit 7zum ,beispiel durch ,macht des ,riesen ,jupiter oder auch sonst7 in sich selbst angebrochen1 zerstckelt1 ja endlich vllig verpulvert werden4 ,je verwickelter ihre ,bahn besonders in die engeren ,planetenbahnen hinein verknotet ist1 desto wahrscheinlicher mu solches ,los 7,biela ist redendes ,exempel7 werden4 ,je grer das ,stadium der ,materieverzettelung1 desto harmloser mssen sie aber fr diese ,planeten selbst werden4 ,es erscheint da etwas wie der ,schatten einer am ,ende seit alters fortgesetzt ttigen ,regulierungsmaschine4 ,die ,planeten machen immerzu frisch eintretende ,kometen ungefhrlich1 um sie endlich ganz aufzureiben1 zu tten1 und diese ,selbstregulierung wchst im gleichen ,mae rein mechanisch1 je enger ein solcher ,komet ihnen auf den ,hals rckt und mit verhedderten1 gekreuzten ,bahnen droht4 ,die ,sache sieht wie eine doppelte ,versicherung aus1 wobei aber die berhaupt und zu ,beginn doch schon lose ,wolkennatur der ,kometenkpfe allgemeine ,voraussetzung auf beiden ,seiten bleibt4 ,die ,idee1 da alle ,kometen sich zuletzt auflsen mten1 hatte brigens schon ,kepler zu einer ,zeit1 da er noch gar nicht an wirkliche geschlossene ,kometenbahnen zwischen den ,planeten dachte4 ,er ging dabei vom ,schweif aus1 den die ,kometenkerne in der ,sonnennhe entwickelten4 ,auch hier schon schien ihm durch jene eigenartige ,sonnenkraft1 die abstoend wirkte1 fortgesetzt ,materie des ,kerns auf ,niemehrwiederkommen in den offenen ,raum hinausgeblasen zu werden1 und das mute doch endlich die ,quelle erschpfen4 ,ich halte dafr1 sagt der immer vorahnend scharfsinnige ,mann wrtlich1 da der ,kometenkrper sich verwasche1 verndere1 auseinandergezogen und zuletzt vernichtet werde1 und da1 wie die ,seidenwrmer durch das ,herausspinnen ihres ,fadens1 so auch die ,kometen durch das ,ausstrmen ihres ,schweifes aufgezehrt und endlich dem ,tode berliefert werden4 ,der ,gedanke ist an sich ein durchaus folgerichtiger und wrde erst recht gut gerade zu dem passen1 was der ,fall ,biela lehrt4 ,dabei mag er uns aber berhaupt auf das ,problem des ,schwanzes zurckfhren4 ,wenn der ,kometenkern wirklich nur aus mehr oder minder losem ,meteoritenstoff in wolkenhafter ,anhufung besteht3 was ist dann der ,kometenschwanz8 ,tatschlich lt ihn die ,nhe der ,sonne erst aus dieser ,wolke herauswirbeln1 wie ,staub unter einem blasenden ,luftzug wirbelt4 ,der nchstliegende ,gedanke wre also gewi1 wenn man von der ,bielawolke kommt3 auch er ist blo feinstes ,sternschnuppenmaterial1 das irgend eine ,sonnenkraft noch einmal besonders aus der ,kernwolke fortpafft4 ,natrlich1 wenn es so ist1 mu diese ,wolke sich in ,keplers ,sinn auch davon schon bei jedem ,sonnenumlauf etwas mehr verzetteln und verlieren1 diesmal meist direkt abseits von ihrer ,bahn1 also wohl gnzlich auf ,niemehrwiederfinden4 ,fr uns heute wre aber aktuell gerade diese ,erklrung das allerwichtigste4 ,denn wir hngen fr die kritische ,nacht vom #ah4 zum #ai4 ,mai ja nicht an ,biela1 sondern an ,halley4 ,und das bedeutet3 nicht ,kopf1 sondern ,schwanz4 ,der ,halleysche ,komet liegt ganz offenbar seit langer ,zeit so1 da er mit seinem ,kopf gerade nicht allzu eng ins ,gedrnge der mittleren ,planetenbahnen kommt4 ,deshalb wrden sie ihn in jenem ,sinne auch seit mindestens zweitausend ,jahren noch nicht in diesem ,kopfteil auseinandergerissen haben4 ,was an ihm aber1 eben wegen dieser dauernden ,kopfstrke1 nun fr uns momentan bedenklich wird1 das ist die ,produktivitt dieses ,kopfes in der ,schwanzbildung4 ,dieser ,schwanz und nicht der ,kopf soll zum ,termin ber uns wegfegen4 ,nach dem ,fall ,biela erscheint es aber so gut wie unmglich1 da der ,kopf eine kompakte harte ,stomasse ist1 wie viel weniger also der ,schweif4 ,was wir auch hier erwarten mten1 wre fortgewirbelte ,sternschnuppenmaterie1 die1 in unsere ,erdbahn bertretend und uns umwirbelnd1 tatschlich auch eine ,art ,fall ,biela schfe3 einen mehr oder minder starken ,sternschnuppenregen ohne alle ,gefahr4 ,unsere ,erfahrungen seit #ahce widersprechen aber selbst dem bei dem ,schweif noch als zuviel4 ,dazu sind allerdings wieder weitere ,tatsachen auch ber den ,fall ,biela hinaus ntig1 ,tatsachen1 die zuallernchst noch einmal mitten in den groen ,chok und ,schreck vor jeglicher ,kometenbegegnung gerade hineinfhren4 ,in die letzten sechsundsiebzig ,halley-,jahre fllt die ,entdeckung der ,spektralanalyse4 ,wir haben mit ihr bekanntlich eine ,methode gewonnen1 die uns unter ,umstnden aus dem ,licht direkt ablesen lt1 was fr ein ,stoff in der ,lichtquelle brennt4 ,das ,licht wird mit ,hilfe eines mehrseitig geschliffenen ,glases1 eines ,prisma1 zerlegt und in dem entstehenden ,farbenbande 7,spektrum7 zeigen sich gewisse charakteristische ,unterschiede je nach den verschiedenen leuchtenden ,substanzen1 die ein solches ,urteil in sehr vielen ,fllen ermglichen4 ,auf diesem ,wege haben wir ,aufschlu gewonnen ber die ,gase1 die in der ueren ,hlle der ,sonne und der anderen ,fixsterne glhen1 wie ber den leuchtenden ,stoffinhalt ferner ,nebelflecke4 ,wir knnen aus dem ,spektrum entnehmen1 ob auf solchem entlegenen ,weltkrper glhende ,gase leuchten oder festere ,stoffe in ,weiglut4 ,die ,gase sind dann infolge ihrer in allen ,einzelfllen hchst charakteristisch angeordneten bunten ,linien im ,spektrum meist aufs treffsicherste mit irdischen1 uns direkt zum ,vergleich zugnglichen zu identifizieren4 ,diese sinnreiche ,methode wurde nun auch auf die ,kometen angewandt1 soweit solche in der ,zeit disponibel waren4 ,das erste feste ,resultat war1 da vom ,kometen bei seiner ,sonnenannherung nicht blo einfaches ,sonnenlicht zu uns herberglnzt1 das er zurckwirft wie unsere ,erde oder die ,venus oder der ,mars1 ohne selber etwas dazu zu tun4 ,auer solchem reflektierten ,licht leuchtet der ,komet durchweg noch mit etwas ,besonderem1 etwas ,eigenem4 ,aus diesem ,eigenlicht wrde sich also eventuell etwas ber seine stoffliche ,beschaffenheit ablesen lassen1 und in der ,tat glckt das4 ,im ,kometen leuchten ,gase1 und zwar in immer verstrktem ,mae1 je nher er der ,sonne kommt4 ,und zwar sind es ,gase1 deren ,spektrum eine ,identifizierung mit bestimmten1 uns auf der ,erde gut bekannten ,stoffen ebenfalls mglich macht4 ,in erster ,linie kommt der ,stoff in ,betracht1 der in unserm irdischen ,petroleum brennt1 nmlich ,kohlenwasserstoff4 ,ferner konnten ,kohlenoxyd1 ,cyan und reiner ,wasserstoff nachgewiesen werden4 ,endlich zeigten einige ,kometenkpfe in den ,momenten1 da sie auerordentlich nah an der ,glutoberflche der ,sonne vorberglitten1 unverkennbar deutlich das gelbe ,licht des ,natriums1 also des verdampfenden ,kochsalzes1 und merkbar zuletzt auch ,eisendmpfe4 ,an sich knnen diese ,befunde nicht berraschen4 ,wenn der ,kometenkopf eine ,wolke aus ,meteorsubstanz ist1 so mu diese ,substanz unter der ,einwirkung der ,sonnenglut notwendig anfangen1 ,gase auszuhauchen1 ja in nchster ,sonnenbegegnung geradezu bis auf ihren schwersten ,metallgehalt 7,eisen7 zu verdampfen4 ,die ,stoffe1 die sich dabei zeigen1 vor allem ,kohlenwasserstoff und ,natrium1 treten mit ihrem charakteristischen ,spektrum genau so hervor1 wenn man einen zu uns herabgefallenen ,meteorstein knstlich erhitzt4 ,auch wenn man den spektroskopischen ,apparat auf unsere allnchtlichen ,sternschnuppen richtet1 kann man fter die unverkennbare gelbe ,linie des ,natriums aufleuchten sehen1 die vorblitzt im ,moment1 da der feine ,meteorstaub in solcher ,schnuppe vllig verdampft4 ,die engere ,art allerdings1 wie in der ,sonnennhe des ,kometenkopfes das ,kohlenwasserstofflicht gelegentlich von dem ,natriumlicht ausgelscht wird1 kann man nur nachmachen1 wenn man in geschlossener erhitzter ,glasrhre durch ein ,gemisch von ,kohlenwasserstoff und verdampfendem ,natrium einen elektrischen ,strom leitet4 ,man mu also noch die ,hilfserklrung machen1 da auch in dem ,kometen elektrische ,prozesse ttig sind4 ,und das gibt sogar wieder eine sehr gute ,ergnzung ab zur ,erklrung des sonst seltsamen ,umstandes1 da ,kometen sich schon bei einer ,entfernung von der ,sonne wenigstens schwach selbstleuchtend zeigen1 wo eine wirkliche ,erhitzung ihrer ,substanz bis zum eigentlichen ,glhen von seiten der ,sonne hchst unwahrscheinlich wird2 hier wirken in ihnen eben rein elektrische ,entladungen1 die als solche schon ,licht erzeugen4 ,so zwanglos nun alle diese ,dinge sich in jenes andere ,bild fgen1 so steckt in ihnen doch pltzlich auch ein neues ,angstmotiv4 ,wenn aus dem ,kometenkern ,kohlenwasserstoff1 ,kohlenoxyd1 ,wasserstoff1 ,natrium1 ,cyan1 ,eisen verdampfen1 so wrden wohl auch im ,schweif ganz besonders solche ,dmpfe abqualmen mssen4 ,unter den genannten ,stoffen sind aber bse ,sachen fr den ,fall1 da dadurch eine derbe ,erdberhrung statthtte4 ,kohlenoxyd und ,cyan sind hochgradig giftig und wrden1 in greren ,massen pltzlich in unsere ,erdatmosphre hineingedampft1 schlechterdings alles organische ,leben vernichten4 ,ein ,petroleumregen wrde sich augenblicklich an der ersten ,flamme hier unten zur frchterlichsten ,explosion entznden und auch die ,erde verden2 eine ,feuerwelle wie im kleinen eine der brennenden ,erdgasquellen von ,baku mte um unsern ganzen ,planeten schlagen4 ,eine hochgradige ,erdversalzung wrde ebenfalls ein schlechter ,spa sein4 ,eine ,weile hielten vielleicht noch gewisse salzfestere ,steppenpflanzen und jene ,artemia-,krebschen1 die in eingedickter ,salzsohle leben knnen1 stand2 aber zuletzt wrden auch sie in der allgemeinen ,pkelrinde der armen ,erde eingehen4 ,dazu noch zwei weitere ,mglichkeiten4 ,entweder kmen im ,kometenschweif noch direkt heiglhende ,dmpfe zu uns1 zum ,beispiel ein konzentrierter ,strahl ,eisendampf aus dem in der ,sonnennhe geschmolzenen und verdampften ,meteoritenmaterial4 ,oder es schlgen entsetzliche elektrische ,entladungen mit allverheerenden ,blitzen aus dem ,schweif zu uns nieder1 die der ,menschheit im ganzen das ,los eines jener ,opfer auf den bekannten elektrischen ,hinrichtungssthlen der ,nordamerikaner schfen4 ,in allen ,formen laufen gerade diese bsen ,hypothesen heute wieder herum4 ,der ,halleyschweif soll uns in der kritischen ,stunde mit ,cyan vergiften oder versengen oder zerblitzen1 auch wenn sonst nur ein ,sternschnuppenregen durch seine eigentliche ,stosubstanz entstnde4 ,wir htten die ,wahl wie die ,leute in ,pompeji und ,martinique4 ,der dicke ,plinius selber erstickte bekanntlich bei jenem schrecklichen ,vesuvausbruch1 auch ohne einen ,stein dabei an den ,kopf zu bekommen2 in ,martinique gab es eine versengende ,stichflamme alle ,huser entlang1 die schnell wie ein ,blitz zuckte2 auch echte ,blitze schlagen aber aus jeder ,vulkanwolke4 ,eine angenehme ,wahl um den gleichen ,preis6 ,so hbsch auch das aber wieder einmal ausgedacht ist1 um uns durchaus kometarisch tot zu kriegen3 es hapert auch hier4 ,jene ,funde der ,spektralanalyse sind an sich auf jeden ,fall wichtig4 ,in ihnen selbst steckt aber bereits ein merkwrdiger ,fingerzeig nach ganz bestimmter ,seite4 ,der spektroskopische ,nachweis gewisser ,substanzen1 wie ,kohlenoxyd oder ,natrium1 in einer solchen fernen ,lichtwolke gibt fr sich noch keinen direkten ,anhalt1 wie dicht der betreffende ,stoff in der gesamten1 doch offenbar so ungeheuerlich weit ausgedehnten kometarischen ,wolke enthalten sei2 er kann enorm verdnnt sein4 ,wenn der ,stoff1 wie zum ,beispiel das ,natrium1 sich im ,kometenkern bei dessen ,sonnennhe erst sichtbarlich entwickelt und dann in einem ,schweif von da abdampft1 der mehrere ,millionen ,meilen lang und entsprechend als breites ,lichtband ungeheuerlich dick in die ,weite geht1 so wird die strkste ,verdnnung1 zumal gegen das ,ende des ,schweifs 7also das1 was uns bei dem ,halleyschen ,ungeheuer allein packen kann71 die wahrscheinlichere werden4 ,wie weit wir das aber treiben wollen1 dafr wird zunchst jene elektrische ,erwgung schon bedeutsam4 ,elektrische ,leuchtprozesse der bezeichneten ,art werden wir uns im allgemeinen nur bei einem ,gebilde vorstellen knnen1 dessen ,substanz sich mindestens in den hierfr in ,betracht kommenden ,partikelchen in einem ,stadium hchst betrchtlicher ,verdnnung befindet4 ,gerade solche feinsten und allerfeinsten ,partikelchen werden wir uns aber bei der allgemeinen ,sachlage doch am liebsten im ,schweif ausstrmend denken4 ,schon sehr frhen ,beobachtern und spteren1 kritischeren immer mehr ist nmlich aufgefallen1 wie dnn doch dem reinen ,anblick nach schon die ,schweifmaterie aussehe4 ,seneca wute schon 7und es werden es also wahrscheinlich schon die ,pythagoreer und die alten ,babylonier gewut haben71 da man durch diese ungeheuren ,leuchtbnder durch und durch sehen knne bis auf die dahinter schimmernden ,sterne4 ,bessel und ,struve haben das mit den feinsten ,messungen dahin przisiert1 da man faktisch auch nicht die geringste ,ablenkung des ,lichts bei solchen durchscheinenden ,sternen im ,kometenschweif nachweisen knne4 ,das ist gewi eine ganz auerordentlich frappante ,sache4 ,bei unserem ,erdmond vermit man1 wenn ein ,stern seinem ,rand nahe kommt1 ebenfalls jede ,spur einer solchen ,lichtbrechung1 und man zieht den ,schlu daraus1 da der ,mond noch keine ,atmosphre haben knne1 die auch nur ein ,tausendstel von der ,dichtigkeit unserer irdischen besitze4 ,die allgemein auch in ,laienkreisen verbreitete ,annahme1 da der ,mond absolut luftlos sei1 grndet sich auf diesen ,schlu4 ,ein ,mensch wrde also1 in solchen ,kometenschweif versetzt1 zunchst berhaupt wegen kompletten ,luftmangels fr seine ,lunge ersticken4 ,dabei sieht man aber in den dickeren ,kometenschweifen ganz bestimmt durch eine ,lichtwolke von vielen tausenden 7bis zwanzigtausend7 ,meilen ,tiefe4 ,zwanzigtausend ,meilen tief ein dauerndes ,lichtglimmen1 durch das fr uns der ,anblick der ,schweifdicke entsteht3 und doch auf dieser ganzen ,strecke kein ,stoff1 der auch nur dem ,tausendstel unserer ,erdluft entsprche6 ,man ahnt1 um was fr homopathische ,verdnnungen der ,stoffe es sich hier handeln mu1 einerlei1 ob das nun gefhrliche oder ungefhrliche ,stoffe fr unsere ,lebensprozesse sein sollen4 ,schon der franzsische ,akademiker ,babinet hat also auch das ,wort geprgt vom sichtbaren ,nichts1 als das solcher ,kometenschweif sich allen grberen chemischen ,sondierungen gegenberstellen msse4 ,olbers dachte sich die einzelnen ,schweifteilchen so weit und einzeln zerstreut im allgemeinen ther der ,planetenrume herumschwirrend1 wie auf unserer ,erde unendlich feine ,wasserteilchen in gewissen von fern glnzenden ,nebeln weit getrennt schweben1 ,nebeln1 die doch in ,hinsicht der ,strahlenbrechung des ,lichts und anderer ,wirkungen sich nicht im mindesten anders verhalten als pure ,luft4 ,als eine ,art thernebel ginge der ,kometenschwanz vor uns dahin1 nur von weitem wie ein neckendes ,phantom dem ,auge sichtbar1 beim ,versuch des ,ergreifens aber 7und wre die greifende ,hand auch nur der ,lichtstrahl7 vllig unfabar gleich den ,gespenstern des ,mrchens4 ,hier aber mu sich jetzt noch ein ,gedanke einmischen1 der von einer dritten ,seite in die gleiche ,richtung lenkt4 ,was treibt denn berhaupt die ,schweifmaterie von der ,sonne fort8 ,was bewirkt eben das1 was uns heute mit dem ,halleyschen ,kometen in ,berhrung bringen soll1 wenn sein ,kopf zwischen uns und der ,sonne steht8 ,der ,kometenkopf1 mag er selber auch ein noch so leichtes ,meteoritenwlkchen sein1 dessen ,stoff auch bereits in sehr weiter ,zerstreuung schwebt1 folgt als ,ganzes doch unabnderlich noch dem allwaltenden ,gesetz der ,schwere1 der ,riesin ,gravitation4 ,jedes beliebige meteorische ,einzelstubchen1 das als ,sternschnuppe bei uns verpufft1 tut das ja noch1 warum nicht er8 ,wre es nicht der ,fall1 so htte die ,sonne ja nie ber ihn ,macht gewinnen1 seine ,bahn zu sich heranbeugen1 ja ihn unter ,umstnden 7wie bei dem ,halleyschen ,gebilde7 in die ,vertrge ihrer festen ,vasallen mit hinein schmieden knnen4 ,als absoluter ,gravitationssklave strzt solch ein gefangener ,kern wie der ,halleysche allemal wieder in seinem #gf4 ,jahr an uns vorbei zur ,sonne hin und in wirbelnder ,jagd ganz nahe um sie herum4 ,aber gleichzeitig macht sich mit dieser seiner ,sonnenannherung auch etwas von hier aus schlechterdings ,rtselhaftes geltend1 nmlich eben das ,abstrmen des ,schweifes vom ,kern direkt von der ,sonne fort4 ,die ,schweifmaterie widersteht der ,gravitation6 ,auf sie wirkt die ,sonne nicht ziehend1 wie auf den ,kern1 sondern umgekehrt abstoend4 ,treibt den ,kern die ,gravitation wie ein unhemmbarer ,sturm so nah wie seine ,eigenbewegung nur irgend zult an die ,sonne heran1 so wirkt diese gleiche ,sonne auf den ,schweif wie ein ,gegenwind1 der ihn senkrecht fortwirbelt6 ,schon eine ganze ,weile1 ehe der ,kometenkopf seine grte ,sonnenannherung erreicht hat1 macht sich dieser ,gegenwind1 wie bereits erzhlt ist1 geltend1 der ,schweif beginnt von ihm abzuwehen1 wie ,korn aus einem undichten ,sack1 der als ,ganzes senkrecht nach der ,schwere fllt1 dessen ausfliegende ,frucht aber zugleich ein ,kontrrwind lang hinter ihm fortwirbelt4 ,dieses ,abstrmen ist auch mit der ,hitze1 die in ,sonnennhe auf die ,meteoritenwolke des ,kerns wirkt1 nicht erklrt4 ,mag diese ,hitze ,kohlenwasserstoffe aus den einzelnen ,meteorteilchen vorlocken1 mag sie auch allmhlich einen ,teil ihres ,salzinhalts verflchtigen und in gelben ,flammen verbrennen1 mag sie endlich gar ,eisenteile dort so verdampfen1 da wir es dicht an der ,verdampfungsstelle spektroskopisch wahrnehmen knnen1 obwohl der ,kern in solchem hchsten ,moment selber stets weit1 weit von uns entfernt ist und ,sonnennhen erlebt1 die wir niemals mitmachen knnen3 das alles kann bei ihm jedenfalls nur aufsteigende ,wolken auf seiner ,sonnenseite erzeugen1 wie wir sie ja auch tatschlich dann sehen4 ,da aber schon ganz frh eine gewisse ,kernmaterie sich sonnenabgekehrt einem phosphoreszierenden ,schatten gleich von diesem ,kern hinterwrts ber ,millionen von ,meilen auszugieen beginnt2 da selbst jene ,hitzewolken immerfort eine ,tendenz zeigen1 fontnenhaft rckwrts mit gewissen ihrer ,teile auch in diesen ,ausgu wieder abzuflieen3 das erklrt an sich die ,hitze so wenig wie die ,gravitation4 ,auf diese gewissen ,teile1 diese gewisse ,kernmaterie mu noch ein aparter ,bann fr sich wirken4 ,ein ,bann1 der der ,gravitation entkommt3 es liegt wahrlich schon fr die allgemeinste theoretische ,erwgung nahe1 auch hier nur an allerfeinste ,teilchen zu denken1 ,teilchen1 fr die das ,bild auch nur eines meteorischen ,staubkorns1 das einzeln an unserer ,atmosphre bei der ,berhrung als helle ,sternschnuppe aufglnzen knnte1 auerordentlich viel zu derb wird4 ,eine erste ,theorie hat auch hier an elektrische ,wirkungen gedacht4 ,bessel1 als er #ahce eben bei dem vorletzten ,erscheinen des ,halleyschen ,kometen das ,wunder der ,wolkenbildung und ,schweifablenkung dort zum erstenmal genau studierte1 war schon darauf gekommen4 ,er sowohl wie sein ,freund ,olbers und ihr gemeinsamer groer mathematischer ,berater ,gau sahen klrlich ein1 da es sich um eine ,abstoungskraft zwischen gewissen feinsten ,kometenteilchen und der ,sonne handeln msse1 und man hatte fr solche ,abstoung zunchst nur eine einzige ,naturwirkung zur ,verfgung1 nmlich die bekannten ,abstoungserscheinungen gleichartiger ,elektrizitten4 ,wenn der ,komet der ,schauplatz eigener intensiver elektrischer ,prozesse war2 wenn in der ,sonnennhe auer der wachsenden ,sonnengravitation auch die eigenen elektrischen ,wirkungen der ,sonne sich immer mehr merkbar machten2 wenn die ,kometenelektrizitt und die ,sonnenelektrizitt gleichartig waren und somit dem ,gesetz unterlagen1 da gleichartige ,elektrizitten sich abstoen3 so erhielt man zunchst als ,basis berhaupt eine abstoende ,macht4 ,nahm man nun ,kometenteilchen von einer ,feinheit der ,stoffzerstreuung an1 da diese elektrische ,abstoung die ,gravitation in ihnen berbieten mute1 so lie sich eine abstoende ,fortbewegung im ,gegensatz zur ,schwererichtung konstruieren1 die diese ,teilchen als ,schweif senkrecht von der ,sonne aus dem ,kern und seinen ,wolken in die ,planetenrume hinausjagte4 ,zllner hat hnliche ,gedanken spter zu einer groen ,theorie ausgebaut4 ,heute kann man sie in der vernderten ,symbolsprache moderner ,elektrizittsanschauungen ausdrcken1 ohne da doch das ,grundbild1 scheint es1 dabei ein wesentlich anderes wrde4 ,gewisse leise ,schwierigkeiten sind stets in der ,art geblieben1 wie man sich die volle bermacht der elektrischen ,abstoung ber die ,gravitation denken sollte4 ,inzwischen ist in neuester ,zeit aber noch eine andere sinnreiche ,erklrung aufgetaucht1 wie man sich bei ,annahme ungemein winziger und zerstreuter ,teilchen eine solche ,abstoung auch in grter ,sonnennhe vorstellen knnte4 ,die ,schweifmaterie1 sagte ich1 erscheint so fein und so weitmaschig verpulvert1 da sie durchstrmendes ,sternenlicht fr uns nicht ablenken kann4 ,aber es fragt sich1 ob sie selber gerade in solchem ,zustande nicht durch das ,licht1 das ,sonnenlicht in ihrer ,sonnennhe1 dahingetrieben werden mte4 ,ein ganz alter ,kometengedanke kommt hier noch einmal zu ,ehren1 den fast drei ,jahrhunderte ,physik verschttet hatten4 ,der ,satz1 den ,seneca schon schreibt3 ,die ,kometenschweife fliehen vor den ,sonnenstrahlen1 hatte dem groen ,kepler zu denken gegeben4 ,konnten es nicht die ,lichtstrahlen der ,sonne selber sein1 die den ,schweif vor sich herjagten8 ,nach der ,physik jener ,zeit war das ,licht etwas ,krperliches in dem ,sinne1 da von der ,lichtquelle aus dabei bestndig wirkliche winzige ,krperchen in den ,raum hinausgeschleudert wurden4 ,jede ,kerzenflamme bombardierte uns so mit ihren ,lichtkrperchen4 ,die groe ,sonne aber entsandte fortgesetzt einen wahren ,hagel dieser ,art um sich her4 ,wo diese ,krperchen auf einen ,widerstand1 auf andere1 entgegenstehende ,krper stieen1 da muten sie prallend einen ,sto1 einen ,druck ausben4 ,nun1 sie waren winzig4 ,bei irgendwie greren ,dingen im ,raum konnte dieses liliputanische ,lichthndchen nicht viel wollen4 ,wenn ich meine ,hand einer ,kerzenflamme nherte1 so fhlte ich den ,lichtgegendruck gar nicht1 geschweige denn1 da er meine ,hand beiseite drcken knnte4 ,aber wenn man sich entsprechend winzige ,einzelkrperchen1 etwa ganz1 ganz feinen ,staub1 dachte1 auf die einzeln grade so ein ,lichtteilchen anprallen konnte1 so war doch recht gut denkbar1 da diesmal das ,stubchen vor dem ,stubchen wirklich etwas rckwrts wich4 ,nun hielt ,kepler zwar den ,kometen schon fr ein kosmisches ,gebilde1 aber doch fr eine recht lose ,wolke4 ,und wenn nun von dieser ,wolke ein ,teil im ,schweif wirklich gerade vor den ,sonnenlichtstrahlen zu fliehen begann3 warum sollte es sich da nicht um allerfeinste ,teilchen dieser ,kometenwolke handeln1 die wirklich und wahrhaftig von dem feinen ,hagel der ,lichtkrperchen dieser ,sonne in die ,flucht geschlagen wurden8 ,klein1 sehr klein mten die ,kometenteilchen ja dann wohl sein2 aber sonst ging die ,sache unverkennbar nett1 vorausgesetzt1 die ,lichttheorie mit ihren ,krperchen war richtig4 ,allerdings war die ,gravitationslehre damals noch nicht wissenschaftlich scharf entwickelt1 man bersah die ,macht selbst noch nicht gengend1 der diese ,wirkung die ,stange halten sollte4 ,das sollte erst ,newton nachholen4 ,newton selbst aber war wieder der ,keplerschen ,idee nicht hold1 obwohl er an der ,lichttheorie in dieser ,form noch festhielt4 ,wenig spter fiel aber dann auch diese ganze ,lichttheorie dahin3 man fate das ,licht jetzt berhaupt nicht mehr als ein ,aussprudeln eigener ,lichtkrperchen1 sondern entschied sich fr eine ,wellenbewegung im ther4 ,und damit schien der alte ,gedanke vllig antiquiert4 ,ein solches ,wellenschaukeln konnte wohl nichts von der ,stelle rcken1 auch das kleinste ,stubchen nicht4 ,euler war der einzige1 der im #ah4 ,jahrhundert warnte4 ,irgendeinen ,druck1 meinte er1 mten doch auch solche ,lichtwellen ausben4 ,es sollte aber noch weit ber hundert ,jahre dauern1 bis einer auch nur darauf wieder zurckkam4 ,maxwell tat es tief im #ai4 ,jahrhundert1 bei ,gelegenheit seiner ,revision der ganzen ,wellenlehre4 ,auch ihm schien die ,annahme eines solchen ,strahlungsdrucks wieder unvermeidlich1 doch hielt er ihn noch fr unmebar winzig1 so da auch jetzt die alten ,fragen noch nicht wieder eigentlich akut wurden4 ,wider ,erwarten lie sich die ,messung indessen nachher bewerkstelligen4 ,fr entgegenstehende ,stubchen oder ,trpfchen von gewisser ,gre konnte der ,strahlungsdruck 7der des ,lichtes1 wie der jeder andern ,strahlung7 wirklich nicht belanglos sein4 ,der bekannte schwedische ,physiker ,svante ,arrhenius legte sich in diesem ,punkte dann endlich auf genaues ,rechnen4 ,er kam zu dem ,resultat1 da ein solches ,stoffteilchen in der ,nhe der ,sonne bei dem ,gewicht etwa von ,wasser einen ,durchmesser von rund dem ,sechshundertstel eines ,millimeters haben msse1 um vom reinen ,strahlungsdruck so in seinem ,fall nach der ,schwere 7also auf die ,sonne los7 gehemmt zu werden1 da es frei und einsam schwebend still stand4 ,das kleine ,hndchen der ,strahlung hielt in dem ,falle der ,riesenfaust der ,gravitation1 die sonst alles zur ,sonne ri1 mitten im offenen ,raum die ,wage6 ,ging man von da ab dann bei solchem ,gegenstubchen noch im ,durchmesser herunter1 so begann der ,strahlungsdruck allen ,ernstes das ,stubchen der ,gravitation zum ,trotz von der ,sonne fortzutreiben4 ,bei dem ,sechstausendstel eines ,millimeters war dieser ,gegendruck unter ,umstnden schon zehnmal so stark wie die ,gravitation4 ,unaufhaltsam wurde das winzige ,stubchen in die ,planetenrume hineingetrieben4 ,arrhenius hat sehr hbsch ausgemalt1 wie das weitere ,schicksal eines solchen ,schiffleins1 das der ,lichtdruck dahinbewegt1 bei ungestrten ,verhltnissen verlaufen mte4 ,das ,licht fliet und fliet und drngelt sein ,schifflein unaufhaltsam weiter4 ,wenn ein solches ,stubchen die ,erdbahn passierte1 so wrde es durch den ,lichtdruck der ,sonne noch immer so bewegt werden1 da es schon nach #bj ,tagen den ,zwischenraum1 der die ,erdbahn von der ,bahn des ,mars trennt1 durchschwommen htte4 ,nach #hj ,tagen berschritte es die ,jupiterbahn1 nach #ad ,monaten die des ,neptun4 ,wenn fremder ,strahlungsdruck es nicht in ,windstillen und ,gegenwind seiner ,richtkraft brchte1 mte es nach #ijjj ,jahren das nchste ,fixsternsystem bei jenem ,doppelstern ,alpha im ,sternbilde des ,zentauren erreichen4 ,der ,gedanke hat an sich seine ,gre4 ,er lehrt1 wie ,materie in stubchenhaft winzigster ,zerstreuung bestndig von unserer ,sonne zu allen ihren ,planeten1 ja in ferne ,fixsternsysteme getrieben werden knnte4 ,wenn ein ,planet wie unsere ,erde feinsten ,staub irgendeiner ,art gelegentlich selber aus seiner ,atmosphre verlre1 so mte auch er an solchen ,weltfahrten teilnehmen1 einfach1 weil das ,sonnenlicht auf ihn scheint4 ,mancherlei ,perspektiven knnten hier auftauchen1 die trotz der grenzenlosen ,raumesden1 die ,sonne und ,planeten1 ,sonnen und andere ,sonnen trennen1 ein bestndiges geheimes ,hin- und ,herfluten kleinster ,stoffteilchen denkbar machen4 ,immer freilich gilt die ,transportmglichkeit nur von sehr kleinen ,stubchen4 ,durch ,verminderung des ,gewichts 7z4 ,b4 fr allerzarteste ,ruflckchen7 knnte man sie noch beweglicher machen4 ,aber der minimale ,durchmesser mte bleiben4 ,an ,krperchen vom ,durchmesser eines solchen ,sechstausendstels eines ,millimeters wren #dgj ,billionen ntig1 um auch nur ein ,kubikzentimeter ,wasser zu bilden4 ,immerhin wre man noch nicht auf der ,grenze der ,molekle4 ,so weit drfte man aber auch gar nicht gehen4 ,denn ein ,molekl ist so winzig1 da das ,hndchen des ,lichtes 7bildlich gesprochen7 es gar nicht mehr umfassen kann4 ,dort versagt also der ,strahlungsdruck von neuem3 reine ,molekle fallen nach der ,gravitation genau so wie schwerere ,staubteilchen4 ,von hier ist nun blo ein einfacher ,schritt 7und ,arrhenius hat ihn sofort selbst getan71 um auf die alte ,grundidee ,keplers vor den ,kometenschweifen zurckzukommen4 ,die meteorische ,kernwolke des ,kometen folgt der ,gravitation1 strzt also gegen die ,sonne4 ,eine gewisse ,auslese ihrer losen ,stoffteilchen aber1 die gerade jener kritischen ,gre entspricht1 wird1 je nher das ,ganze der ,sonne kommt1 immer energischer vom ,strahlungsdruck dieser ,sonne erfat und als ,schweif umgekehrt aus der ,hauptmasse fortgetrieben werden mssen4 ,arrhenius denkt in der greren ,kernnhe und bei den krzeren ,schweifen besonders an vereinzelt schwebende ,kohlenwasserstofftrpfchen der angesetzten ,gre4 ,bei ihrer ,kondensierung sollen elektrische ,prozesse1 die als solche wieder die ,sonne in der ,kometenwolke erzeugt1 mitwirken1 also die gleichen ,vorgnge1 in deren ,gefolge dann auch die abwirbelnde ,schweifmaterie noch auf weite1 weite ,strecken hin wie phosphoreszierend aufglimmt4 ,fr die ganz langen1 schier endlosen ,schweife dagegen nimmt er nur noch feinste ,ruteilchen als eigentliches ,objekt des ,strahlungsdruckes an1 die durch ,verkohlung solcher ,kohlenwasserstofftrpfchen entstanden sind und bei einem beraus geringen ,gewicht mit einer ,abstoungskraft dahinbewegt werden knnen1 die die ,schwerewirkung der ,sonne um das ,vierzigfache bertrifft4 ,vor ,jahren schon und ohne jede ,rcksicht auf die ,idee des ,strahlungsdrucks hatte nmlich der ,astronom ,bredichin aus den verschiedenen ,schweiflngen der einzelnen ,kometen verschiedene ,grade der dabei wirkenden ,abstoungskraft zu errechnen gesucht und war dabei fr die lngsten1 am geradlinigsten von der ,sonne abgekehrten ,schweife auf weit hhere ,ziffern als fr die kurzen1 dicken und sozusagen nur widerwillig gekrmmten gekommen4 ,ganz folgerichtig riet auch er dabei schon auf verschiedene ,substanzen in diesen ,abstoungsklassen1 und wenn 7wie es wiederholt beobachtet worden ist7 ein und derselbe ,komet 7z4 ,b4 der herrliche ,donatische von #aheh7 mehrere ungleich lange und ungleich gerade ,schwnze in der ,sonnennhe von sich abwirbeln lie1 so schlo er1 da hier verschiedene disponible ,kernmaterien sich je nach ihrer verschiedenen ,schwere bald mehr1 bald weniger dem ,abstoungsdruck entsprechend angeordnet htten4 ,das fgte sich jetzt sehr hbsch in ,arrhenius' ,erklrung ein4 ,fr unsern praktischen ,fall mit dem ,halleyschen ,kometenschwanz im ,mai aber wrde es gerade das ,entscheidende werden2 geht doch hier nicht ein kurzer ,kernschweif1 sondern gerade recht das fernste ,ende eines langen ,millionenmeilenschwanzes ber uns fort2 im ,sinne von ,arrhenius bekmen wir also wohl nur noch solche allerfeinsten ,rupartikelchen wie vom ,schlotqualm eines endlos fern an uns vorbeifahrenden ,dampfschiffs ab4 ,wie ,arrhenius sich die ,sache denkt1 kann man sich direkt im ,experiment vormachen4 ,in einer nach unsern ,krften luftleer gepumpten ,sanduhr 7einem alten ,stundenglase7 lt man etwas ,schmirgelpulver1 vermischt mit in ,rotglut vorher verkohlten ,sporen eines ,bovistpilzes von oben nach unten durchlaufen4 ,gegen den niederrieselnden feinen ,staubstrahl richtet man jetzt von der ,seite her das durch eine ,linse konzentrierte ,licht einer elektrischen ,bogenlampe4 ,das schwerere ,schmirgelpulver fllt einfach der ,gravitation nach abwrts1 ohne sich um den ,lichtdruck zu kmmern4 ,die absinkenden ,kohlestubchen dagegen werden eben von diesem ,lichtdruck abgelenkt und in langem ,schweif zur ,seite getrieben4 ,im engen ,bilde erscheint1 was der ,komet als ungeheures kosmisches ,experiment in seinem luftleeren ,weltraum uns nach ,arrhenius auch nur vormacht6 ,dem ,schmirgel gleich fllt die meteorische ,staubmasse des ,kernes nach dem ,gravitationsgesetz zur ,sonne4 ,die feinen ,rupartikelchen fliehen dagegen unter dem ,lichtdruck dieser ,sonne als ,millionen ,meilen langer ,schweif dahin4 ,auf jeden ,fall fhren die verschiedensten ,wege1 wie man sich die ,abstoung denken mag1 alle unerllich auf eine ,schweifmaterie von ganz auerordentlicher ,winzigkeit und ,zerstreuung des ,inhalts4 ,keine leiseste ,theorie existiert1 die solche ,abstoung1 sei sie nun elektrischer ,natur oder ,strahlungsdruck1 auch nur noch auf solchen feinen ,meteorstaub1 wie er in unsern ,sternschnuppen verpufft1 anwendbar dchte4 ,es mu sich um eine noch viel1 viel minutisere ,stoffauslese handeln4 ,kein ,gedanke1 da sich etwa ein einheitlicher dicker ,giftqualm einschmuggeln knnte1 der unsere ungeheure1 rasend schnell vorbeibewegte und in ihren tieferen1 dichteren ,schichten1 in denen wir atmen1 wie eine ,art hygienischen ,watteschutzes um die ,erde gewundene ,atmosphre vllig durchsetzen knnte4 ,keine entfernteste ,mglichkeit heier ,dampfstrahlen etwa aus glhendem ,wasserstoff oder ,eisendmpfen1 die der ,komet nach ,art der ,sonnenprotuberanzen zu uns herberschleudern knnte4 ,der ungeheure ,sonnenball selbst hat wahrlich andere ,explosivmittel und ,stoffmaterialien als solches ,kometenwlkchen zur ,verfgung1 er wirft unter ,umstnden wirklich glhende 7wenn auch stofflich sehr dnne7 ,wasserstoffgarben in die ,hhe1 die siebzigtausend ,meilen ansteigen knnen2 keine dieser ,sonnenprotuberanzen knnte aber auch nur die ,bahn des innersten ,planeten1 des ,merkur1 bedrohen1 der immer noch rund sieben ,millionen ,meilen ber der hchsten ,protuberanz dahinzieht4 ,um aus einem ,kometenschweif eine glhende ,wasserstoffprotuberanz zu machen1 mte man den zur ,sonne so schwachen ,kometenkern aber ,garben werfen lassen bis zu zwanzig ,millionen ,meilen4 ,das ,unsinnige liegt schon so zutage1 abgesehen von all den andern ,gegengrnden4 ,das elektrische ,glhen der unendlich feinen ,schweifmaterie wird man sich auch nur als einen bestndigen schwachen ,ausgleich zwischen den winzigen ,einzelteilchen denken mssen im ,sinne des ,aufleuchtens der auerordentlich verdnnten ,materie in unsern ,geilerschen ,rhren4 ,es ist ja erstaunlich1 in was fr ,stadien der ,verdnnung sich kosmische ,krper offenbar befinden knnen1 ohne doch die ,fhigkeit des ,leuchtens und die ,wirksamkeit fr unsere ,spektralapparate zu verlieren4 ,jeder hat von den echten ,nebelflecken gehrt1 ungeheuren ,gebilden1 in denen leuchtende ,gasmassen sich ber unfabar riesige ,gebiete des ,raumes ausdehnen4 ,diese ,nebelflecken geben trotz ihrer enormen ,entfernung so viel ,licht1 da wir sie photographieren knnen2 einzelne1 wie der ,orionnebel1 erscheinen schon in kleinen ,fernrohren als imposantes ,objekt4 ,im ,spektroskop erkennt man sehr gut auch noch die hellen ,linien der ,gassubstanzen1 die da glhen1 und man darf daraus mit ,sicherheit auf ,wasserstoff1 ,stickstoff und ,helium schlieen4 ,die ltere ,annahme hielt nun auch solchen ,nebelfleck fr ein echtes hllenhaftes ,glutmeer1 in dem unsere ,erde augenblicklich verpuffen wrde wie eine ,sternschnuppe4 ,neuere ,astronomen denken dagegen genau umgekehrt an ,gase1 die leuchten1 weil sie so auerordentlich verdnnt sind und bei sehr niedrigen ,temperaturen im kalten ,raume schweben4 ,auch hier mag man irgendein elektrisches ,glhen vermuten1 fr das ,gase gerade in diesem ,zustande besonders geeignet erscheinen4 ber die wirklich kolossale ,verdnnung kann aber bei den ,raumverhltnissen in diesem ,falle kein ,zweifel sein4 ,arrhenius berechnet in einem ,nebelfleck1 dessen ,gas den vielfachen ,raum der ,neptunbahn einnhme1 die ,dichte des ,gases nur auf ein ,billionstel der ,dichte unserer ,luft4 ,und doch erscheint der ,nebel1 in fernen ,fixsternrumen schwebend1 noch als ,lichtgebilde fr uns und gibt ,stofflinien im ,spektralapparat ganz wie ein ,komet1 der relativ dicht neben uns um unsere ,sonne geht6 ,dem ,laien pflegt durch die allgemein verbreitete ,kant-,laplacesche ,bildungstheorie die ,vorstellung ganz besonders gelufig zu sein1 da unser eigenes ,sonnensystem mit all seinen ,planeten und ,monden einst auch eine einheitliche gashafte ,nebelmasse dieser ,art gebildet habe1 wobei die jetzt zur ,sonne und ihren ,planeten und ,monden geballte ,materie sich bis ber die ,neptunsbahn einheitlich lose ausgedehnt htte4 ,scheiner hat gerade das aber gelegentlich auch einmal exakt durchgerechnet1 und er hat als ,resultat bekommen1 da unsere ,atemluft an der ,erdoberflche #bdjjjj ,millionen mal so dicht sei1 als diese anfngliche ,nebelmaterie hchstens gewesen sein knne4 ,das sogenannte ,vakuum unter unsern ,luftpumpen1 das wir gern stolz als leeren ,raum bezeichnen1 stellt im guten ,falle erst ein ,hunderttausendstel unserer ,luftdichte dar4 ,man bekommt hier einen ,begriff1 was wirklich leerer ,raum hiee4 ,bei jenem #bdjjjj ,millionstel unserer ,luft stehen wir tatschlich noch bei realen ,krpern1 die selbstndig leuchten und ein ,lichtspektrum geben1 das ihre ,elemente verrt6 ,erst weit jenseits dieser ,werte wrde aber die ,welt des ,lichtthers selbst beginnen1 auf deren ,wellendruck ,arrhenius seine ,kometenteilchen in den ,schweifen dahinsegeln lt4 ,man mu diese ,vergleichsbilder kennen1 wenn auf der einen ,seite ein ,forscher sagt1 ein ,kometenschweif erscheine ihm wie ein leuchtendes ,nichts 444 und auf der anderen ,weltuntergangsngste umlaufen1 die unter dem gleichen ,gebilde sich ein ,ding etwa wie eine weiglhende ,stange vorstellen1 die mit zerschmetternder ,vehemenz gegen unsere ,erde schlagen wird 444 99 99 99 99 99 ,resmieren wir also noch einmal unser ,los in der kritischen ,nacht vom #ah4 zum #ai4 ,mai4 ,nach der vorlufig besten und neuesten ,berechnung liegt die eigentlich bedeutsame ,nachtstunde fr uns in ,deutschland genau zwischen morgens #c ,uhr #bb ,minuten und #d ,uhr #bb ,minuten4 ,sie gehrt also nach unserer brgerlichen ,datierung bereits dem #ai4 ,mai an1 whrend der ,astronom sie nach seiner ,berechnungsart noch zum #ah4 ,mai zhlt4 ber eventuelle ,verschiebungen des engeren ,termins werden im letzten ,momente ja noch alle ,zeitungen wie bei einer wichtigen ,theaterpremiere berichten4 ,in dieser ,stunde also geht der ,komet genau zwischen der ,sonne und unserer ,erde durch4 ,in ,australien1 in der ,sdsee und in ,ostasien wird man direkt beobachten knnen1 wie der ,kometenkopf scheinbar in die ,sonnenscheibe eintritt1 um sie erst nach einer ganzen ,stunde des ,vorbeipassierens wieder zu verlassen4 ,whrend dieser ,stunde aber wird die ,erde selbst durch den ,kometenschweif gehen1 und wenn dieser ,schweif angetan wre1 wirklich unsere ,atmosphre mit irgend etwas ,schrecklichem zu versetzen1 so wrde sich dieses ,schreckliche dann alsbald unaufhaltsam durch unsern gesamten ,luftkreis verbreiten mssen4 ,was ist nun in ,wahrheit zu erwarten8 ,da uns nicht ein ,kometenkopf berhrt1 sondern nur der ,auslufer eines ,kometenschweifs1 ist es nicht wahrscheinlich1 da wir direkt noch meteorischen ,staub von der ,strke in unseren obersten ,atmosphreschichten erhalten1 da ein ,sternschnuppenregen auftritt2 schade1 denn dieses ,schauspiel wre ebenso ungefhrlich wie schn1 und es lohnte1 da man eine ,nacht darum aufbliebe4 ,ausgeschlossen sind nach aller bestehenden ,theorie sowohl katastrophenhafte ,stoerscheinungen1 wie ,gefahren durch explosible oder giftige ,stoffe4 ,denkbar wre dagegen zu dem kritischen ,termin eine bestimmte ,sorte irdischer ,feinwirkung1 die wir diesmal zum erstenmal genau feststellen knnten1 weil wir zum erstenmal die ntigen ,apparate dafr zur ,verfgung haben4 ,auch ihr geht jeder katastrophenhafte1 uns und unsere ,technik gefhrdende ,charakter ab1 dagegen handelt es sich um die ,mglichkeit von sowohl wissenschaftlich wie technisch wertvollen ,feststellungen4 ,es wre nmlich immerhin mglich1 da der ,kometenschweif gewisse feine elektromagnetische ,strungen auf unserer ,erde hervorriefe4 ,bekanntlich gibt es auf unserm ,planeten hchst eigentmliche zeitweise ,strungen und ,strme innerhalb der geheimnisvollen ,kraftbettigungen1 die wir elektromagnetische nennen und deren ,wirksamkeit wir erst in neuerer ,zeit genauer zu erforschen und zu verwerten begonnen haben4 ,unsere ,magnetnadeln geraten dabei in mehr oder minder lebhafte ,unruhe4 ,in strkeren ,fllen durchsausen gewaltige elektrische ,erdstrme die ,oberflchenschicht des ,planeten und bringen alle unsere ,telegraphenleitungen fr eine kurze ,weile in heillose ,unordnung1 ja auer jeglicher brauchbaren ,funktion4 ,zugleich wird bis in ,gegenden1 wo man an dergleichen nicht gewhnt ist1 eine vllig ungefhrliche1 aber sehr auffllige ,lichterscheinung unserer ,atmosphre merkbar1 die sich sonst auf eine gewisse ,nhe der magnetischen ,pole unserer ,erde beschrnkt3 nmlich das sogenannte ,polarlicht oder 7fr unsere ,nordhalbkugel7 ,nordlicht4 ,obwohl diese oft pltzlichen und fr unsere modernen ,verkehrsapparate mindestens momentan lstigen elektromagnetischen ,unwetter zunchst durchaus irdische ,phnomene sind 7auch mit ,einschlu des ,nordlichts71 so hat man doch allmhlich gelernt1 da bei ihnen irgendein weiterer kosmischer ,zusammenhang zweifellos auch noch besteht4 ,sie fallen nmlich durchweg zeitlich genau zusammen mit bestimmten ,erscheinungen auf der ,sonne4 ,die ,sonne zeigt an ihrer ,oberflche gelegentlich gewisse ,anzeichen1 die auf eine lebhaftere eruptive ,ttigkeit schlieen lassen4 ,als sichtbarlichstes ,gebilde gehren 7in irgendeinem ,zusammenhang1 der an sich noch nicht vllig geklrt ist7 hierher die ,sonnenflecken4 ,diese ,sonnenflecken treten in bestimmten ,perioden strker und dann wieder schwcher auf2 bald ist die ,sonnenscheibe von ihnen fast bedrohlich besetzt1 bald wieder scheinen sie so gut wie ganz zu verschwinden4 ,mit groer ,sicherheit hat man nun eine elfjhrige ,periode dieser ,art feststellen knnen1 in der einmal eine ,steigerung bis zu einem ,maximum eintritt1 dann aber wieder ein ebenso konsequentes ,sinken folgt4 ,ganz genau die gleiche elfjhrige ,periode beobachtet man aber auch in einem bestimmten ,schwanken unserer ,magnetnadeln4 ,hier mu ein ,zusammenhang bestehen4 ,bei bestimmter ,hufung und ,gre einzelner ,sonnenflecken wird dann auch eine unmittelbare ,wirkung deutlich4 ,mit dem ,auftreten des ,fleckenfeldes auf der ,sonne1 ja noch enger genau mit dem ,moment1 da es sich innerhalb der ,sonnenrotation gerade unserer ,erde senkrecht gegenberstellt1 pflegt bei uns ein erhhtes elektromagnetisches ,gewitter 7mit wilden ,magnetnadel-,ausschlgen1 abnormen elektrischen ,erdstrmen und starken ,nordlichtern7 einzutreten4 ,die ,sonne ist von uns rund #bj ,millionen ,meilen entfernt4 ,trotzdem ist es1 als greife von ihr in solchem ,moment etwas ,unsichtbares wie ein ,scheinwerferstrahl bis zu uns herber und stre unsere ,apparate4 ,man hat wirklich an solche ,wurfstrahlen gedacht4 ,bei den ,sonnenfinsternissen sieht man einen sonst unsichtbaren ,kranz ungeheurer ,stoffstrahlen1 die leuchtend weithin von der ,sonne auszuflieen scheinen1 die sogenannte ,korona4 ,es knnte sein1 da bei groen ,eruptionen dort solche ,strahlen strker aufschieen und bei bestimmter ,einstellung bis zu uns kommen4 ,unendlich feine ,materie jedenfalls1 haben sie nichts zu tun mit jenen erwhnten wirklichen glhenden ,wasserstoff-,protuberanzen der ,sonne1 die nie entfernt so weit reichen knnten4 ,ihre einzige ,wirkung1 die sie bei uns tun knnen1 ist offenbar nur eben jene ganz feine elektromagnetische1 die sich in ,magnetnadelschwankungen1 ,nordlichtern und 7nur in unsern feinen ,apparaten merkbaren7 ,erdstrmen andeutet4 ,arrhenius denkt auch hier an feinste ,stoffteilchen jener kritischen ,gre1 die1 durch engere ,sonneneruptionen zunchst hochgeschleudert und verstreut1 dann zum ,teil vom ,strahlungsdruck bis in die ,planetenrume hinausgetrieben und so auch bis zu uns gebracht wrden4 ,die elektrische ,ladung dieser ,teilchen wrde dann die ,erdphnomene erklren4 ,wie man sich das nun im einzelnen ausmalen mag3 jedenfalls gibt diese ,kette offensichtlicher elektromagnetischer ,zusammenhnge zwischen ,sonne und ,erde und ihre ,wirkung bei uns einen vagen ,anhalt1 was auch ein ,kometenschweif als irgendwie elektrisch ttiger ,scheinwerfer bei uns erzeugen knnte4 ,nehmen wir an1 auch er enthlt elektrisch erregte ,teilchen1 so wre es immerhin denkbar1 da auch sie bei ihrer ,mischung mit unserer ,erdatmosphre1 wenn denn sonst bei ihrer ,winzigkeit absolut nichts1 so doch einen gewissen elektromagnetischen ,sturm erregten1 also unsere ,magnetnadeln ausschlagen lieen1 unsern elektrischen ,betrieb momentan durch unkontrollierbare ,erdstrme strten und 7als sinnflligsten ,effekt7 vielleicht bis in unsere dichtesten ,kulturbreiten hinein brillante bunte ,nordlichter aufflammen lieen4 ,wenn ein besonders groer ,sonnenfleck das kann1 indem er uns vielleicht ber zwanzig ,millionen ,meilen fort einen besonders langen elektromagnetisch geladenen1 aber sonst fr uns ganz unsichtbaren ,koronastreifen zuschickt1 bei dessen ,berhrung hier unten alles dieser ,kraft speziell ,untertane zittert1 wie toll verkehrt klingelt und endlich den ,himmel mit zuckenden magnetischen ,strahlen rtet3 warum soll das nicht der ,komet auch vielleicht vollbringen8 ,vielleicht6 ,bewiesen ist es natrlich nicht4 ,mglich ist ja1 da solcher ,komet in seiner ,sonnennhe wie eine ,art ,konzentrierer und ,kondensator der ausflieenden ,sonnenkraft selber wirkt4 ,nach ,arrhenius wrde er massenhaft in nchster ,sonnennhe elektrisch geladenen ,koronastaub der ,sonne direkt an sich ziehen und nachher im ,strahlungsdruck konzentriert wieder auspulvern gegen die ,planeten hin3 hier wirkte er also tatschlich wie eine ,art ,scheinwerfer fr ,sonnenenergie4 ,es ist auch bereits behauptet worden1 da die ,kometenschweife sich strker entwickelten in ,jahren der ,sonnenflecken-,maxima1 sei es1 da sie dann mehr direkten ,eruptionsstaub der ,sonne zu ihrem ,eigenmaterial noch hinzuerhielten1 sei es1 da die dann ohnehin strker ausstrmende elektrische ,wirkung sie blo auf strkere ,strecken hin zum elektrischen ,leuchten brchte und so den ,schweif grer erscheinen liee4 ,ein ,grund aber1 sich diese problematische elektromagnetische ,wirkung abnorm gro vorzustellen1 liegt jedenfalls wieder nicht in dem ganzen ,sachverhalt4 ,wenn es im hchsten ,grade wahrscheinlich1 ja so gut wie gewi ist1 da wir frher schon so und so oft durch ,kometenschweife hindurchgegangen sind 7jeder ,komet1 der fr uns vor der ,sonne herging und einen langen ,schweif hatte1 kommt ja historisch dafr in ,betracht71 so haben wir damals eben berhaupt nie etwas gemerkt 7es sei denn ,nordlichter1 die man frher aber nirgendwo einzuregistrieren wute und deshalb durchweg berhaupt nicht registrierte71 einfach1 weil unsere ,technik noch nicht mit elektromagnetischen ,feinapparaten arbeitete4 ,wie jung diese ,arbeit ist1 lehrt klrlich wohl die kleine ,reminiszenz1 da bei der vorigen ,wiederkehr des ,halley-,kometen1 #ahce1 eben zwei ,jahre verflossen waren1 seit zum erstenmal und zunchst rein als ,privatexperiment zwei ,gttinger ,gelehrte1 ,gau und ,weber1 zwischen der ,sternwarte und dem physikalischen ,kabinett ihres ,gttingen eine elektrische ,telegraphenverbindung primitivsten ,stils hergestellt hatten4 ,wichtig ist aber auf jeden ,fall1 da auf diese ,symptome1 und seien sie noch so geringfgig1 geachtet werde4 ,nicht als ,angstobjekt1 sondern als willkommenes kosmisches ,experiment sollen wir diese ,kometennacht verstehen und werten4 ,von der schnen ,treptower ,volkssternwarte1 die gewi zu den edelsten ,errungenschaften kulturell ersprielicher ,wissenschaft gehrt1 die wir in den #gf ,jahren seit dem letzten ,halley-,termin gewonnen haben1 wird dabei besonders aufgefordert1 es mchten doch in der ,nacht vom #ah4 zum #ai4 ,mai und tunlichst schon etwas vorher auf der ,erde alle ,versuche mit den ,apparaten der elektrischen ,wellentelegraphie unterbleiben1 damit sich eventuelle elektrische ,wirkungen des ,kometen als solche von den fein gestimmten ,empfangsapparaten ablesen lieen4 ,und so gibt es noch mehrere andere ,punkte1 auf die auch gerade von dort her besonders aufmerksam gemacht worden ist als auf ,dinge1 die sorgsam zu beachten wren4 ,ob eine abnorme ,aufhellung des ,himmels eintrte4 ,ob sich besondere bunte ,dmmerungserscheinungen hinterher geltend machten1 die auf das ,eindringen allerfeinster ,staubteilchen in unsere oberen ,luftschichten deuten knnten4 ,ob nderungen an dem sogenannten ,zodiakallicht1 einem fr gewhnlich schon recht rtselhaften ,lichtkegel1 der sich gelegentlich am ,abend- oder ,morgenhimmel zeigt1 merkbar wrden4 ,ob leuchtende ,nachtwolken1 d4 h4 ungewhnlich silberglnzendes ,cirrusgewlk1 das in auerordentlichen ,hhen schwebt und mit dem es auch irgend eine ganz aparte ,bewandtnis zu haben scheint1 sich gerade jetzt wieder sehen lieen4 ,bei fast allen diesen ,dingen kann auch jeder ,laie registrieren helfen4 ,auch wenn es nicht wahrscheinlich ist1 da der ,kometenschweif selber diesmal vermehrtes ,sternschnuppenmaterial liefert1 so sollten doch auch ,sternschnuppen und grere meteorische ,feuerkugeln mit grter ,sorgfalt nach ,zeit und ,ort aufgezeichnet werden1 und es sollte das ,material1 auch wenn es wirklich noch so geringfgig erscheint1 einer ,sternwarte zugesandt werden4 ,arbeit1 kleine ,arbeit gilt es da mitzutun4 ,aber aus solcher ,arbeit1 ,stein um ,stein und seien sie klein wie ,meteorstubchen1 baut sich die ,forschung1 -- nicht aus vergnglichen ,sensationen4 ,ob ein vielleicht zu erwartender elektromagnetischer ,kleinsturm auch auf unsere ,witterung einen bescheidenen ,einflu haben knnte8 ,ob eine bestimmte jhe barometrische ,luftdrucksnderung wenigstens ein schwacher ,hilfsanla zu dem einen oder andern etwas intensiveren lokalen ,vulkanausbruch oder ,erdbeben werden knnte8 ,anhalt haben wir gerade dafr nicht4 ,ein ,einflu jener elfjhrigen ,sonnenfleckenperiode auf unsere irdischen ,witterungsverhltnisse ist bisher nicht sicher nachgewiesen4 ,da wir im ganzen heute auf eine ,epoche strkeren ,vulkanismus wie 7im ,zusammenhang mit vielleicht wieder einsetzender ,gebirgsbildung7 strkerer ,erdbeben losgehen1 ist an sich wahrscheinlich 7daher ,martinique1 ,messina und so weiter71 es fragt sich aber durchaus1 ob da der ,barometerstand des ,augenblicks wirklich im greren ,sinne mitspielen kann1 und abermals fragt sich1 ob elektromagnetische ,erdstrungen nun wieder diesen ,barometerstand beeinflussen4 ,schlielich3 hier berall knnten wir nur lernen1 und wir wollen lernen4 ,gibt die ,kometenkrisis einen besonders heftigen ,wettersturz1 so wre das eine lehrreiche ,tatsache4 ,wahrscheinlich nach dem bisher ,vorliegenden ist sie nicht1 aber dieses ,vorliegende ist stets nur ein ,vorbericht4 ,unfehlbar ist sein ,votum nie4 ,ja3 unfehlbar6 ,hier wollen wir natrlich nicht ins bertriebene fallen4 ,alle ,forschungsergebnisse bis heute sind nur ein ,annherungswert4 ,es kann schlechterdings ,unbekanntes geben1 das die ,erde1 das ,sonnensystem1 die ganze ,fixsternwelt in diesem ,moment1 da diese ,zeile gelesen wird1 in unfabaren ,hitzegraden zu ,gas verflchtigt4 ,es kann4 ,die ,forschung gibt ihre ,argumente1 zu mehr ist sie nicht verpflichtet4 ,der ,arzt kann einen ,menschen untersuchen und fr kerngesund erklren und er kann im nchsten ,moment am ,herzschlag sterben4 ,die ,erde kann im ,moment1 da wir auf den ,kometen warten1 durch eine unzusammenhngende ,katastrophe1 die von ,alpha ,zentauri ber acht oder zehn ,billionen ,meilen zu uns herbergreift1 vernichtet werden4 ,jeder von uns kann in ,monte ,carlo die ,bank sprengen2 damit zu rechnen ist aber nicht empfehlenswert1 obwohl diese ,wahrscheinlichkeit sicherlich sehr viel geringer ist1 als da eine ,welt1 die seit hundert und mehr ,jahrmillionen ohne kosmische ,katastrophe sich glatt weiterentwickelt hat1 gerade uns ,eintagsfliegen dieser lebenden ,menschengeneration den ,gefallen tun sollte1 unterzugehen4 99 99 99 99 99 ,herr ,professor ,semmler zu ,halle um #aggj betonte 7es ist erzhlt71 da ,kometen keinen direkten physischen ,einflu auf unsere ,reiche1 ,republiken und ,regierungen htten1 da es hingegen dem beschaulichen ,menschen frei stehe1 sich bei ihnen das eine oder andere ,erbauliche auch ohne besonderen ,zusammenhang ins ,gedchtnis zu rufen4 ,der ,mann hat in einem ,punkte recht4 ,wenn wir heute beinah etwas betrbt hinzufgen mssen1 da es auch mit der neueren ,sensation des ,versengens1 ,vergiftens1 ,versalzens und ,bombardierens seitens des ,kometenschweifs aller menschlichen ,voraussetzung nach nichts ist1 so mu uns doch unbenommen bleiben1 in der kommenden ,kometenstunde das eine oder andere zu denken1 das zwar keinerlei ,zusammenhang mit dem ,kometen da oben hat1 aber an sich hbsch und ntzlich zu denken ist in allen ernsten und guten ,stunden4 ,mgen wir ein ,glas weihen in jenem ,moment eben der rastlosen ,arbeit1 wie sie auch in diesem ,ringen des ,forschergeistes um die ,kometenfrage so denkwrdig zum ,ausdruck kommt4 ,schlielich ist es doch diese ,arbeit selbst1 die auch in die dunkelsten ,trume eines physikalischen ,weltuntergangs den letzten ,trost bringen wrde4 ,denken wir uns1 da ein solcher ,untergang in unendlichen ,fernen der ,zeit1 in ,billionen oder ,trillionen von ,jahren1 einmal eintreten knnte2 nicht durch einen ,kometen2 aber vielleicht weil die ,sonne in ihrem ,lauf endlich den ungeheuren ,raum doch durchmessen htte1 der sie heute von den nchsten ,fixsternen trennt1 und einen ,zusammensto dort erlebte4 ,wenn wir sehen1 was menschliche ,geistesarbeit heute schon geleistet hat1 so liee sich1 bei gleicher ,weiterarbeit1 wohl die ,frage aufwerfen1 was fr ,intelligenzwesen in jener fernen ,zeit unsern ,planeten oder unser ganzes ,system bewohnen wrden1 ,wesen1 die aus uns geworden wren1 wie wir einst aus ,amben des ,urstrandes uns heraufentwickelt haben1 aber ,wesen1 deren ,intelligenz und ,technik so hoch ber unserer heutigen stnden1 wie ein ,mensch heute ber der ,ambe steht4 ,und es liee sich fragen1 ob diesen fernen ,wesen ein solcher ,zusammensto noch gefhrlich werden knnte2 ob sie nicht wirklich lngst in realer ,erfllung jenes ,wallaceschen ,mrchens vorher ,mittel und ,wege gefunden htten1 sich1 wie vor der ,erkaltung dieser ,sonne1 so auch vor ihrem berechneten ,zusammensto irgend sonst wohin im ,all in ,sicherheit zu bringen4 ,der ,gedanke lt sich aber noch steigern4 ,sollte solche ,mglichkeit nicht gegeben sein oder sollte lange vorher schon die ,schicksalsparze den ,sonnenfaden oder ,erdenfaden abschneiden3 auch dann hat die ,idee der rastlosen ,arbeit etwas ,befreiendes4 ,wohl wre unsere ,arbeit zunchst zu ,ende4 ,aber nicht die ,arbeit der ,entwicklung4 ,aus dem eingestampften1 vielleicht wieder zum ,nebelfleck verflchtigten ,system wrde neue rastlos whlende ,naturarbeit sich von neuem stufenweise emporringen1 wieder bis zu ,leben1 bis zu ,intelligenz4 ,und vielleicht wrde dieses neue ,system auf sichereren ,vertrgen inmitten einer abermals gereinigteren ,auslese des ,harmonischeren1 ,passenderen1 ,angepateren beruhen und so eine lngere ,entwicklungsdauer haben als unseres4 ,auch der wildeste ,gtterdmmerungstraum der ,sage schlo immer wieder mit diesem ganz fernen1 ganz blassen1 aber doch wieder lichteren ,bilde4 ,aus der ,asche des ,weltenbrandes stieg endlich1 endlich doch wieder eine grne ,wiese1 wo neue ,gtter1 neue ,menschen1 gereinigt von der alten ,schuld1 die goldenen ,kugeln wieder fanden und weiterspielten4 ,auch dem ,blick des ,naturforschers mten sich die goldenen ,kugeln im ,all immer wieder fgen aus jedem ,zusammenbruch4 ,denn das ,naturgesetz und die ,logik der ,werdearbeit strben in keinem dieser ,brnde mit4 ,und auch ihm bleibt der groe ,gedanke ,darwins1 auf alles ,kosmische erhht1 da jeder ,einsturz nur eine ,stufe der ,unvollkommenheit beseitigt1 herausreinigt aus der unablssig wachsenden ,allgemeinbalance1 ,allgemeinanpassung1 ,allgemeinharmonie4 ,sie werden aber nichts mehr von uns wissen1 diese ,kommenden1 diese ,besseren1 diese ,geklrteren3 so raunt der trbe ,gedanke4 ,die jungen ,gtter der ,sage1 die wieder mit neuen goldenen ,kugeln spielen1 erzhlen sich die ,geschichte der alten ,schuld1 die im ,weltenbrande geshnt wurde1 als ein wunderbares ,mrchen4 ,von uns wird nie wieder einer erzhlen2 von den eingestampften ,opfern eines kosmischen ,fortschrittsexperiments4 ,vielleicht gibt es aber doch ,all-,trume1 die selbst dem standhalten1 wenn auch wir zu trumen wagen4 ,im ,all geht in ,wahrheit nichts verloren4 ,auch keine ,form4 ,nichts1 was einmal war4 ,unser ,bild wandert noch nach onen mit ,lichtpost zu fernen ,sternen4 ,aber es lebt auch verborgen in allem folgenden fort4 ,wer die ,formel wei1 kann es ewig aus seinen ,wirkungen wieder zusammensetzen4 ,nur darum ist ja schon bei uns eigentlich ,geschichte mglich4 ,darum beleben sich die alten ,ichthyosaurier wieder vor unserm ,blick4 ,geschichte ist der ,triumph der geheimen ,allgegenwart aller ,dinge4 ,auch ,sehnsucht nach ,geschichte1 nach ,aufdecken1 ,wiederfinden der ,vergangenheit liegt aber von gewisser ,stufe ab in aller ,arbeit der ,natur4 ,intelligenz mu immer wieder hierher lenken4 ,nun denken wir uns ,intelligenz unendlich ber unserer1 die aus wenigen ,formeln das ganze ,farbenbild der ,vergangenheit wieder ablesen1 wieder erwecken knnte4 ,unendliche ,zukunftsarbeit wrde in diesem ,sinne auch eine unendliche ,rckwrtsarbeit werden4 ,ein unendliches ,wiederfinden aller abgerissenen ,fden ber noch so viel ,weltenbrnde hinaus4 ,was haben aber auch wir eigentlich schon mehr als das in unserm individuellen ,leben1 jeder von uns1 innerhalb unserer eigenen ,kultur3 als ein rastloses ,arbeiten im ,augenblick1 in dem gerade bei uns die groe ,naturflamme lodert2 und ein ,hrensagen von andern vor uns1 die keiner mehr direkt sieht1 eine ,geschichtstradition von frheren1 toten ,generationen1 denen die ,fackel aus der mden ,hand gesunken ist2 das mu uns gengen und gengt uns doch zu frohem ,tagesschaffen4 ,ob die ,nacht zwischen dir und diesem oder jenem alten ,forscher und ,denker nun nicht blo durch ,menschengrber und ,kinderlachen1 sondern wirklich durch ,weltenstrze und neue goldene ,weltkugeln geht3 was wrde es ndern8 ,hinter allem aber 7darauf weihe auch dein ,glas1 sei es nun wirklicher ,goldwein oder blo ,geistestrank7 mu zuletzt doch das groe ,naturgeheimnis bleiben1 mit seinem dunkeln ,auge1 das immer gleichmig auf uns weilt1 das nie zuckt1 was sich auch vollziehe4 ,es mu jeden einzelnen von uns ber kurz oder lang aufnehmen4 ,stellen wir ihm auch die ,menschheit anheim4 ,wenn einer es je einmal zur ,antwort bringt1 kann das auch nur in der ,linie unendlicher rastloser ,arbeit geschehen4 ,dann lst diese ,arbeit es aber rckwrts fr uns alle mit4 ,in diesem dunkeln ,auge des ,geheimnisses finden wir uns alle wieder 444 ,das sind ,gedanken1 die jetzt mit dem ,kometen wirklich nicht mehr zu tun haben1 als da auch sie etwas durch ,neptunsweiten schweifen4 ,bleiben wir nher4 ,sagen wir uns1 da dieses silberne ,wlkchen da oben nun abermals seine #gf ,jahre von uns fern weilen wird1 uns so lange aus dem ,gesichtskreise verlieren wird4 ,nehmen wir ihn als alten ,menschenfreund und alten ,menschenkenner1 diesen einsamen ,weltenwanderer da droben1 der schon so viel mit uns durchgemacht hat1 so viel ,menschenglauben und ,menschentand hat zerschellen und immer doch 7wir hoffen es7 etwas saure ,menschenarbeit hat triumphieren sehen4 ,was wird er finden1 wenn er nach seinen #gf ,jahren wiederkehrt8 ,ein ,glas dem ,problematischen1 das doch noch in all unserer ,wissenschaft steckt4 ,ein ,klang der einen groen ,wahrheit1 da noch niemand ganz recht hat2 da noch keine unserer ,weltanschauungen ganz recht haben kann2 und da zum ,glck noch keine ganz recht hat4 ,was wird er finden8 ,wird unsere ,naturforschung in #gf ,jahren ganz zur uerlichen ,technik geworden sein1 die sich von allen tiefsten ,denkwerten abgelst hat8 ,oder wird sie den ,anschlu gefunden haben1 der fr ihren hheren ,menschheitswert der entscheidende sein mu3 an eine echte idealistische ,weltansicht8 ,oder ist das noch zu frh8 ,werden wir einen neuen ,humanismus erhalten1 in dem auch die ,naturforschung1 die einst vergessen worden war1 ihre ,sttte findet1 nicht als verrohende ,macht1 sondern veredelt1 gelutert vom humanistischen ,gedanken8 ,und wird dieser erweiterte1 verklrte ,humanismus nicht beschrnkt bleiben auf die ,gelehrtenzelle1 sondern eine wrmende ,sonne werden fr das ganze ,volk8 ,wird in #gf ,jahren die ,sternwarte1 zu der wir jetzt wandern1 um dieses kleine unheimliche ,silberfederchen1 das da im eisigen ,raum treibt1 anzustarren1 eine ethische ,erziehungssttte sein8 ,es ist die letzte ,strandwelle des alten ,glaubens1 da der ,komet etwas prophezeien knne1 was in solchen ,fragen lebt4 ,er prophezeit aber nichts4 ,nur die ,kraft und die ,tat und die ,arbeit prophezeien4 ,als die ,menschheit seine ,wiederkehr prophezeite1 da war sie bei der ,arbeit1 da taten die ,dinge einen ,ruck1 da wurden sie grer4 ,weltuntergang6 ,wir wollten trinken und kssen1 alle ,reserven auftrinken und aufkssen4 ,es braucht keine ,reserven mehr1 morgen ist ,weltfeiertag4 ,und nun soll das alles wieder nichts sein4 ,ja wre es nicht eigentlich doch eine ,wohltat gewesen1 diese ,stimmung in der scheulichen ,langeweile unserer ,zeit8 ,wir arbeiten so heillos viel1 wir haben das ,recht1 das ,arbeiten auch einmal fr einen ,greuel zu erklren1 zwischendurch4 ,nun will uns die grmliche ,wissenschaft auch das wieder nicht erlauben4 ,im elenden ,trott sollen wir wieder weiterschuften1 immer mit kleinen ,sparrationen1 wie ,sdpolfahrer2 ,vorsicht1 morgen ist noch ein ,tag und die ,woche hat noch fnf1 hebt ,reserven auf1 ,reserven fr die ,enkel und ,urenkel4 ,gewi1 auch das lt sich sagen4 ,aber zuletzt ist es auch nur der uralte ,kometen-,pessimismus1 der selbst damit nicht zufrieden ist1 da die ,welt nicht untergeht 444 ,und schlielich glauben wir doch alle nicht daran1 wir ,menschen von #aiaj1 mit unserer ,kraft und unserer ,sehnsucht4 ,nein4 ,lat uns die heilige ,kometenstunde 7um denn endlich das darin zu finden1 was von je wirklich das ,grundgegenteil aller ,kometengedanken gewesen ist7 mit einem stillen ,glas und vielleicht einem stillen ,ku auf schne ,lippen dem ewigen ,wunder des ,gedankens1 der ,liebe und der ,schnheit weihen1 dem unbesiegbaren ,sonnenzauber dieser alten ,welt1 den keine kalten ,sterne jemals haben bedrohen knnen4 ,und dann 4448 ,worauf1 spricht ein alter ,chronikschreiber1 der das letzte ,wort haben mag1 7nachdem sie nmlich wieder einmal vergebens auf den ,weltuntergang gewartet hatten7 ,worauf alle wieder an ihre ,arbeit gingen1 als wenn garnichts geschehen wre4 ,von ,wilhelm ,blsche erschien im gleichen ,verlage ,w4 ,blsche1 ,das ,liebesleben in der ,natur4 ,eine ,entwickelungsgeschichte der ,liebe4 ,stark vermehrte und umgearbeitete ,ausgabe4 #b ,bde4 #cj4-ce4 ,tausend4 br4 ,m4 #f4--1 geb4 ,m4 #g4ej ,neue ,weltanschauung3 ,das bekannteste ,werk ,blsches erscheint jetzt in einer neuen zweibndigen ,ausgabe und zu einem wesentlich ermigten ,preise1 so da es auch ,kreisen zugnglich wird1 denen die dreibndige ,ausgabe zu teuer war4 ,da der ,verfasser bei der ,neuausgabe alle ,fortschritte der ,wissenschaft bercksichtigt hat1 braucht kaum bemerkt zu werden4 ,im ,mittelpunkt der ganzen ,darstellung steht der ,grundgedanke1 da der ,mensch mit seinem ganzen ,wesen im ,tierreich wurzelt1 da er ein ,teil desselben ist1 sich aus ihm im ,laufe ungezhlter ,millionen ,jahre historisch entwickelt hat4 ,der eigentliche ,gegenstand des ,buches ist eine allgemeinverstndliche ,darstellung der ,zeugungs- und ,entwickelungsverhltnisse im ,tierreich mit ,einschlu des ,menschen4 ,blsche beschrnkt sich dabei nicht darauf1 aus der umfangreichen ,fachliteratur die einschlgigen ,tatsachen herauszusuchen und zusammenzustellen1 sondern er betrachtet diese ,tatsachen lediglich als ein ,gerst1 das seine oft weit ausgreifenden naturphilosophischen1 knstlerischen und sthetischen ,ausfhrungen sttzen soll4 ,da1 wo mitunter -- nach ,ansicht gewisser ,leute -- sogar heikle ,dinge berhrt werden muten1 lt der ,verfasser auch den ,humor zur ,geltung kommen4 ,es ist gewi keine leichte ,aufgabe1 fr ein ,laienpublikum eine solche ,entwicklungsgeschichte der ,fortpflanzung zu schreiben1 und gar ohne ,abbildungen4 ,w4 ,blsche1 ,die ,mittagsgttin4 ,roman4 #b ,bnde4 #d4 ,aufl4 br4 ,m4 #g4--1 geb4 ,m4 #i4-- ,velhagen ,klasings ,monatshefte3 ,ein ,werk1 reich wie das ,leben selbst1 vom frischesten ,wirklichkeitshauch durchweht und doch zugleich von hoher ,idealitt erfllt1 eine ,weltanschauungsdichtung im groen ,stil4 ,humor und ,tragik1 ,pathos und ,pikanterie1 ,realistik und ,romantik1 ,zartes und ,derbes in buntem ,gemenge1 in sprieender ,flle4 ,charakterzeichnungen von einer ,schrfe und ,deutlichkeit in jeder ,linie und psychologisch so vertieft1 da sie den ,vergleich mit keinen anderen ,gebilden der neueren ,literatur zu scheuen haben4 ,und als ,untergrund ein ,mosaik von ,grostadt- und ,landschaftsschilderungen1 in denen sich ebenso glnzend die ,akribie des ,naturforschers wie die ,stimmungsgewalt des ,lyrikers offenbart4 ,die ,farbenpracht dieser ,schilderungen hat etwas ,berauschendes2 nur hier und da wirkt die berflle des ,details ermdend und verwirrend4 ,berlin und der ,spreewald bilden den ,schauplatz des ,romans2 was diese packenden ,gegenstze an ,reiz und ,inhalt bieten1 das hat der ,dichter so gut wie ausgeschpft4 ,inhaltlich fhrt der ,roman mitten in die ,geisteskmpfe der ,gegenwart4 ,seinen ,stoff entnimmt er dem spiritistischen ,treiben unserer ,tage1 aber ,blsche erfat den ,gegenstand tief genug1 um in dem ,werke die gesamten ,gegenstze des heutigen ,weltanschauungskampfes widerzuspiegeln4 ,und dieser ,kampf vollzieht sich nicht in einem ,fr und ,wider von abstrakten ,deduktionen1 sondern in der ,seele einer bedeutenden ,persnlichkeit1 die ein leidenschaftliches ,streben nach ,wahrheit erfllt4 ,essaybnde von ,wilhelm ,blsche ,w4 ,blsche1 ,naturgeheimnis4 #h4 ,tausend4 br4 ,m4 #e4--1 geb4 ,m4 #f4ej ,weserzeitung3 ,goethe und ,haeckel -- wie oft hat ,blsche diese beiden groen ,pioniere schon in seiner eigenartigen geistreichen ,weise behandelt und auch im ,naturgeheimnis bringt er sie wieder zusammen und lt uns den ,gleichklang vernehmen1 der durch das ,leben und ,streben der beiden ,forscher gegangen4 ,diesen volltnenden harmonischen ,gleichklang1 der aus einer groen ,wahrheit hervorschauerte und stndig das ,streben der beiden in wundervollen ,rhythmen durchklang -- aus der ,grundwahrheit ,goethes von der ,einheit der ,natur4 ,und in dieser ,einheit liegt alles1 auch das ,schne4 ,zu neuen ,welten sucht ,blsche neue ,wege4 ,in jenem selten gefundenen ,gleichbesitz von naturwissenschaftlicher und dichterischer ,befhigung erschlieen sich ihm unendliche ,weiten zu jenen fernen ,weihnachtsinseln einer glcklicheren ,zukunft1 wie in den ,visionen auf dem ,palatin1 oder in dem grandiosen ,gesprch mit der ,peterskuppel4 ,wie die ,geheimnisse ihn dort umstellen1 dort wo so unsagbar viel ,menschensehnsucht sich verblutet und er sich dann durch alle die ,weltirrungen und ,wirrungen hindurchfindet an der ,hand der groen ,weltlogik und der ,naturgesetzlichkeit4 ,so weiht er schlielich die schnste ,kuppel der ,erde einer lichteren ,zeit1 freieren ,menschen mit reinerem ,sinn1 einer ferneren ,zeit1 da die ,forschung eine religise ,tat und jeder echte ,forscher ein ,priester sein wird4 ,w4 ,blsche1 ,vom ,bazillus zum ,affenmenschen4 #aj4 ,tausend4 br4 ,m4 #e4--1 geb4 ,m4 #f4-- ,aus dem ,inhalt3 ,bazillus-,gedanken -- ,wenn der ,komet kommt -- ,das ,geheimnis des ,sdpols -- ,die ,urgeschichte des ,magens -- ,ein lebendes ,tier aus der ,urwelt -- ,der ,affenmensch von ,java -- ,das ,mrchen des ,mars4 ,deutsche ,rundschau3 ,gleicht die wissenschaftliche ,forschung dem ,abbau eines ,bergwerkes mit edlen ,metallen1 so entspricht die ,arbeit der ,popularisierung derjenigen der ,httenwerke1 in denen man das ,metall befreit von den umgebenden ,gestein4 ,da ist es denn sehr erfreulich1 in ,wilhelm ,blsche bei jener vermittelnden ,arbeit einen ,mann ttig zu wissen1 der als der ,freund solcher ,gelehrter wie ,haeckel nicht nur des ,vertrauens1 sondern als ,publizist von seltenen ,fhigkeiten auch der ,liebe seines ,publikums jeder ,zeit sicher ist4 ,der ,titel deutet an1 in welcher ,richtung sich die ,ausfhrungen bewegen4 ,den ,gedanken einer natrlichen ,entwicklung1 die in ununterbrochener ,arbeit die hheren ,arten langsam aus den niederen entstehen lie1 jenen groen ,gedanken1 auf dem unsere gesamte moderne ,naturwissenschaft basiert1 mchte auch das vorliegende ,buch ,wilhelm ,blsches einem weiteren ,kreise verstndlich machen4 ,hier soll gezeigt werden1 da die ewigen ,gesetze des ,werdens sich an kleinen und kleinsten ,fllen ebensogut beobachten lassen wie an den gewaltigsten4 ,essaybnde von ,wilhelm ,blsche4 ,wille4 ,emerson ,w4 ,blsche1 ,hinter der ,weltstadt4 ,friedrichshagener ,gedanken zur sthetischen ,kultur4 #d4 ,taus4 br4 ,m4 #e4--1 geb4 ,m4 #f4-- ,deutsche ,rundschau3 ,dieser ,band gesammelter ,aufstze und ,betrachtungen beschftigt sich mit bedeutenden ,mnnern und ,erscheinungen des #ai4 ,jahrhunderts1 in dem sichtlichen ,bestreben1 aus der gesamten ,natur- und ,geisteswissenschaft dasjenige herauszustellen1 was fr das #bj4 ,jahrhundert noch fortwirkende und vielleicht neu begrndende ,kraft haben drfte4 ,das1 worauf der ,autor ber hnliche ,bestrebungen weg hinaus will1 bezeichnet er als sthetische ,kultur4 ,ein ,zug von ,nichtbefriedigtsein mit der ,gegenwart1 aber auch von ,unverzagtsein der ,zukunft gegenber geht durch die aus diesem ,buche zu uns sprechende ,weltanschauung4 ,der ,autor hat sich1 wie er im ,vorwort erzhlt1 aus dem ,lrm der ,hauptstadt ,berlin in die ,ruhe des weit drauen gelegenen ,vorortes ,friedrichshagen geflchtet und berschaut nun von da aus auf seine ,weise die ,ertrge des abgelaufenen ,jahrhunderts4 ,er beginnt mit ,novalis und endet die ,reihe mit ,fechner1 den er gleichsam als naturwissenschaftliche und naturphilosophische ,ergnzung des ,dichters ,novalis betrachtet4 ,dazwischen erscheinen ,fontane1 ,heine1 die ,gebrder ,hart1 ,gerhart ,hauptmann1 ,herman ,grimm und die ,ebner-,eschenbach4 ,seine ,mrz-,trumerei und der1 wie mir scheint1 sehr bemerkenswerte ,aufsatz ber die ,freien ,universitten zeigen ,blsche in ,ideen lebend1 die weit verschieden von denen waren1 welche ein ,teil der von ihm behandelten ,mnner vertrat4 ,reicher ,inhalt und anregende ,kraft wohnen den ,friedrichshagener ,gedanken inne4 ,bruno ,wille1 ,offenbarungen des ,wacholderbaums4 ,roman eines ,allsehers4 #e4 ,tausend4 #b ,bnde4 br4 ,m4 #h4--1 geb4 ,m4 #aj4-- ,friedr4 ,paulsen3 ,in ,goethe waren ,philosophie und ,poesie eins1 ihn verehrt darum auch unser ,verfasser als seinen ,schutzpatron4 ,ich erblicke in dieser ,dichtung ein ,anzeichen1 da die neue ,fechnersche ,naturphilosophie1 wie sie mit der mathematischen ,naturwissenschaft in enger ,beziehung steht1 so auch mehr ein dauerndes ,bndnis zwischen ,philosophie und ,poesie bedeutet1 als die alte1 dem ,namen nach spekulative1 dem ,wesen nach logisch-schematische ,naturphilosophie4 ,ralph ,waldo ,emerson1 ,natur und ,geist4 #b4 ,tausend4 br4 ,m4 #c4--1 geb4 ,m4 #d4-- ,pdagogisches ,jahrbuch3 ,emerson will1 da wir uns die ,freuden eines ursprnglichen ,verkehrs mit dem ,universum sichern1 er mchte uns zum inneren ,schauen verhelfen1 und das innere ,auge fr die ,natur ffnen4 berall wird hinter der ,natur und durch die ,natur der ,geist1 das eigentlich ,schpferische1 sichtbar4 ,mit reichem ,tatsachenmaterial sucht er die ,zusammenhnge zwischen realen ,dingen und menschlichen ,gedanken1 die unmittelbare ,abhngigkeit der urwchsigen ,sprache von der ,natur1 die ,umbildung der ,lebenserscheinungen drauen zu ,typen des inneren ,erlebens nachzuweisen4 ,neue naturwissenschaftlich-philosophische ,anschauungen ,georg ,rothe1 ,die ,wnschelrute4 ,historisch-theoretische ,studie4 br4 ,m4 #b4--1 geb4 ,m4 #b4hj ,georg ,rothe zeigt auf ,grund historischer und wissenschaftlicher ,forschungen1 da das ,phnomen der ,wnschelrute nichts bernatrliches an sich hat1 sondern lediglich ein ,stck ,natur ist1 dessen ,gebiet infolge der ablehnenden ,haltung der ,schulwissenschaft noch nicht gengend erforscht ist4 ,gleichwie der ,hypnotismus heute wissenschaftlich anerkannt und zu ,heilzwecken verwendet wird1 so sollte auch die ,wnschelrute den ,physikern1 ,physiologen und ,psychologen als ,untersuchungsobjekt geeignet erscheinen1 um ihre sehr wesentlichen ,erfolge zu erklren und weiter ausnutzen zu knnen4 ,rothe gibt die erste wissenschaftliche ,erklrung4 ,wilhelm ,flie1 ,vom ,leben und vom ,tod4 ,biologische ,vortrge4 br4 ,m4 #b4--1 geb4 ,m4 #c4-- ,hans ,schlieper1 ,der ,rhythmus des ,lebendigen4 br4 ,m4 #b4ej1 geb4 ,m4 #c4ej ,wilhelm ,flie hat auf rein wissenschaftlicher ,grundlage zwei neue ,naturgesetze entdeckt1 nmlich das ,gesetz der zweifachen ,periodizitt1 sowie das der ,doppelgeschlechtigkeit aller ,menschen4 ,sie erklren berzeugend1 woher z4 ,b4 das konstante ,verhltnis der berzahl mnnlicher ,geburten kommt1 sie weisen nach1 warum ,krankheitsbazillen pltzlich erlschen1 z4 ,b4 bei ,pest und ,cholera4 ,fast klingt es wie ein ,mrchen1 die neue ,entdeckung fhrt den ,nachweis1 da die ,geburten innerhalb einer ,familie in engem ,zusammenhange mit den ,todestagen der ,vorfahren stehen4 ,schlieper fhrt die ,untersuchungen im ,tierreich weiter4 ,maurice ,maeterlinck1 ,die ,intelligenz der ,blumen4 #c4 ,taus4 br4 ,m4 #d4ej1 geb4 ,m4 #e4ej ber ,land und ,meer3 ,der tief in die ,geheimnisse der ,natur eingeweihte ,dichter legt uns hier mit ebensoviel ,liebe und ,innigkeit wie ,geist und scharfer ,beobachtungsgabe an einer ,reihe der merkwrdigsten1 erst in unserer ,zeit recht gewrdigten ,tatsachen dar1 welch ungeheures ,ma von ,klugheit1 ,erfindungsgabe1 ,list1 ,mut und andern seelischen ,eigenschaften in der ganzen ,pflanzenwelt fortwhrend gegen die zahlreichen feindlichen ,mchte aufgeboten und bettigt wird1 um die ,erhaltung der einzelnen ,arten durchzusetzen4 ,er zeigt uns1 da jede ,blume ihre ,idee1 ihr ,system1 ihre erworbene ,erfahrung hat und da sie zuweilen irre geht in ihren ,bestrebungen1 genau wie der menschliche ,geist4 ,maurice ,maeterlinck1 ,das ,leben der ,bienen4 #ac4 ,tausend4 br4 ,m4 #d4ej1 geb4 ,m4 #e4ej ,gedruckt in der ,spamerschen ,buchdruckerei in ,leipzig ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription ,offensichtliche ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,korrekturen3 ,s4 #ba3 ,menschenlage ,menschenloge sonst unsere ,menschenloge im ,all schtzen