,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der #aiba erschienenen ,buchausgabe so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,ungewhnliche und heute nicht mehr gebruchliche ,schreibweisen sowie ,schreibvarianten bleiben gegenber dem ,original unverndert1 sofern der ,sinn des ,texts dadurch nicht beeintrchtigt wird4 ,die gedruckte ,fassung wurde in ,frakturschrift gesetzt4 ,besondere ,schriftschnitte wurden mit ,hilfe der folgenden ,sonderzeichen gekennzeichnet3 ,fettdruck3 ,gleichheitszeichen gesperrt3 ,pluszeichen ,antiqua3 ,tilden ,geschichte der ,erde ,dritter ,teil ,riesen und ,drachen der ,vorzeit ,von ,r4 ,bommeli 99 ,mit zwei ,farbentafeln und #cb ,illustrationen ,zweite ,auflage 99 ,stuttgart #aiba ,berlin ,j4 ,h4 ,w4 ,dietz ,nachfolger ,buchhandlung ,vorwrts ,g4 m4 b4 ,h4 ,g4 m4 b4 ,h4 ,alle ,rechte vorbehalten ,druck von ,j4 ,h4 ,w4 ,dietz ,nachf4 ,g4 m4 b4 ,h4 in ,stuttgart ,inhalts-,verzeichnis4 ,seite ,aus alten ,mren #e ,allerlei ,knige #h ,amphibien oder ,lurche #ac ,kriechtiere 7,reptilien oder ,saurier7 #ah ,alte ,krokodilier #ah ,schlangen- oder ,langhalsdrachen #bb ,fischdrachen #be ,schreckdrachen #bi ,lindwrmer 7,zanklodon und ,grelyosaurus7 #ca ,iguanodonten #cc ,amerikanische ,gren #cf ,diplodokus #da ,panzer- und ,horndrachen #dc ,afrikaner #df ,buschklepper #eb ,maasechsen oder ,seeschlangen #ec ,vogeleidechsen oder ,flugdrachen #ed ,vgel #eg ,untergang der alten ,herrscher und ,aufstieg der neuen ,klasse #eg ,ur- und ,kreidevgel #eh ,befiederte ,giganten #fc ,sugetiere #fh ,einiges ber ,ursprung und ,entwicklung #fh ,wale #ga ,zahnarme 7,riesenfaultiere und ,riesenpanzertiere7 #gc ,huftiere #gi ,rsseltiere #hi ,bilder-,verzeichnis4 ,seite #a4 ,schdel und ,zahn vom ,mastodonsaurus #ad #b4 ,andrias ,scheuchzeri 7,scheuchzers ,riesensalamander7 #af #c4 ,belodon oder ,neckarsaurier #ai #d4 ,gangeskrokodil #bj #e4 ,nothosaurus #bb #f4 ,skelett des ,plesiosaurus #bc #g4 ,plesiosaurus1 rekonstruiert #bd #h4 ,ichthyosaurus 7,fischdrache7 #bf #i4 ,skelett des ,iguanodon #cd #aj4 ,brontozoumfhrte mit sogenannten versteinerten ,regentropfen #ce #aa4 ,brontosaurus #ch #ab4 ,diplodokus #dj #ac4 ,dach- oder ,panzerdrache #db #ad4 ,dreihorndrache #dd #ae4 ,schdel eines ,wolfsauriers aus dem sdafrikanischen ,trias #dg #af4 ,dickschnbelige ,flugechse #ef #ag4 ,urvogel von ,eichstdt4 ,im ,mineralogischen ,museum in ,berlin #fj #ah4 ,hesperornis 7,knigsvogel7 #fb #ai4 ,brontornis und ,hadrosaurus #fe #bj4 ,walfisch der heutigen ,zeit #ga #ba4 ,lebendes ,faultier #gd #bb4 ,skelett des ,riesenfaultiers #ge #bc4 ,lebendes ,grteltier #gh #bd4 ,ausgestorbenes ,riesengrteltier #gi #be4 ,schdel des ,dinozeras #hb #bf4 ,irischer ,riesenhirsch #he #bg4 ,skelett des ,hhlenbren #hg #bh4 ,schdel des ,machairodus #hh #bi4 ,dinotherium #ij #cj4 ,mastodon #ia #ca4 ,mammut #ic #cb4 ,die ,umgebung von ,zrich in der ,eiszeit #ie ,farbige ,tafeln3 ,juralandschaft ,seite #ag1 ,kreidelandschaft ,seite #di4 ,aus alten ,mren4 ,es ist eine weitverbreitete ,meinung1 da der ,mensch in frheren ,zeiten nicht nur viel gesnder und langlebiger1 sondern auch viel grer und strker gewesen und da unser ,geschlecht berhaupt in absteigender ,linie begriffen sei4 ,zahllose ,sagen berichten von ,riesen und ,riesenvlkern1 im ,vergleich zu denen wir allerdings nur als verkmmerte ,zwerge1 als ,liliputaner erscheinen4 ,je weiter wir in der ,geschichte zurckschreiten1 desto gewaltiger1 gotthnlicher ist die ,krone der ,schpfung81 und am gewaltigsten ist naturgem das ,stammelternpaar4 ,nach arabischen berlieferungen hat dasselbe die ,gre von ,dattelpalmen erreicht1 und dessen ,grber1 die unweit der ,hafenstadt ,dschidda am ,roten ,meere den ,glubigen8 gezeigt werden1 sollen tatschlich auf gigantischen ,wuchs schlieen lassen4 ,zu ,anfang des achtzehnten ,jahrhunderts nahm sich ein franzsischer ,gelehrter1 ,henrien1 in verdienstlicher ,weise die ,mhe1 hierber eine wissenschaftliche ,untersuchung anzustellen1 und fand durch ,berechnung1 da ,adam #ch1e ,meter und dessen schnere ,hlfte #cg ,meter gemessen habe4 ,dergleichen ,titanen wurden aber in der ,folge immer seltener und verschwanden bald gnzlich4 ,ajax1 der hervorragendste8 ,griechenheld im ,trojanischen ,kriege 7zwlftes ,jahrhundert vor ,christo71 der alle um ,haupt und ,schultern berragte1 erreichte blo #aj ,ellen 7#f ,meter7 und der berhmte ,goliath gar nur #f ,ellen und eine ,hand4 ,immerhin wird berichtet1 da die alten ,helvetier sowie die ,zimbern und ,teutonen zu ,csars ,zeiten immer noch durchweg #e ,meter hoch gewesen seien4 ,fr den imposanten ,wuchs der ,zimbern zeugt das ,skelett des ,herzogs ,teutoboch1 eines ,heerfhrers1 der von dem rmischen ,feldherrn ,marius ,anno #aja vor ,christo geschlagen wurde4 ,ein franzsischer ,chirurg namens ,mazurier wollte seinen ,mitbrgern weismachen1 da er dessen ,grab8 gefunden habe4 ,dieses soll #i ,meter lang gewesen sein4 ,nach den ,behauptungen des phantasievollen ,wundarztes hatte das noch ziemlich gut erhaltene ,skelett #g ,meter 767 ,lnge1 die ,schulterbreite betrug #c und der ,durchmesser des ,schdels #a ,meter4 ,da kann es eigentlich nicht wundernehmen1 wenn auch die ,tierwelt mit allerlei ,extravaganzen aufmarschierte4 ,in allen ,landen wimmelte es von scheulichen ,lindwrmern und ,drachen1 die zu bezwingen eine besonders rhmliche ,aufgabe preiswerter8 ,helden und khner ,recken war4 ,nicht nur die ,dichter von ,heldengesngen1 auch wir ,schulkinder hielten die ,drachentter in besonderen ,ehren1 und heute noch lesen wir von den ,taten eines ,herkules1 des hrnenen ,siegfried und ,struthans von ,winkelried mit groem ,vergngen4 ,die eigentlichen ,drachen waren geflgelt und besaen einen ,schlangenleib1 manche hatten ,lwenfe und ,lwenhupter1 andere ,adlerklauen und ,adlerkpfe4 ,sie konnten ,feuer speien und ihr ,blick1 ihr ,geifer und ihr ,blut waren tdlich1 ihre ,ausdnstungen bewirkten ,gewitter und pestilenzialische ,krankheiten und entvlkerten ganze ,gegenden4 ,und horch1 eine ,mre durchkreiset das ,land3 ,nidwalden verheeret ein ,drache6 ,es drohet dem ,lndchen ein grliches ,los1 ,schon decken das einsame traurige ,moos ,die ,knochen von ,menschen und ,tieren48 ,die ,lindwrmer dachte man sich flgellos und bald mehr schlangen-1 bald mehr krokodilhnlich 7,tatzelwrmer72 sie waren hufig die ,behter kostbarer ,schtze4 ,die grten unter ihnen konnten durch ihre heftigen ,bewegungen1 zumal durch wildes ,schlagen mit dem ,schwanze ,erdbeben erregen4 ,nach der persischen ,gttersage schuf ,ahriman1 der ,gott des ,bsen und der ,finsternis1 den ,drachen ,dahaka1 der die ,welt verwsten sollte4 ,bei den nordischen ,germanen spielte die vom ,hllengott ,loke und der ,riesin ,angoboda gezeugte ,midgardschlange eine hnliche ,rolle4 ,sie reichte um den ganzen ,erdkreis herum und erzeugte ,ebbe und ,flut4 ,beim ,weltuntergang kmpft sie gegen die ,gtter und wird vom ,wettergott ,thor mit dem ,wunderhammer ,milnir erschlagen2 der siegreiche ,gott ertrinkt aber in den ,giftstrmen1 die sie ber ihn ergiet4 ,besser bekannt -- wenigstens dem ,namen nach -- ist die gemeine groe ,seeschlange1 welche regelmig jedes ,jahr zu ganz bestimmter ,zeit auftaucht1 um dann wieder spurlos zu verschwinden4 ,das alte1 heil'ge1 ewige ,meer beherbergt eine ,menge fabelhafter ,ungetme1 auer riesigen ,fischen1 ,walen und ,seeschlangen besonders kolossale ,kraken oder ,polypen1 ,verwandte des gewhnlichen ,tintenfisches4 ,der dnische ,bischof ,pontoppidan 7gestorben #agfe7 berichtet von einem ,riesenpolypen1 welcher eine halbe ,wegstunde ,durchmesser hatte und ,hgel und ,seen trug4 ,auf seinem ,rcken konnte ein ,regiment ,soldaten exerzieren4 ,seine ,arme waren strker als die ,mastbume der grten ,schiffe4 ,ich kann hier nicht untersuchen1 wie und wodurch all die ,mren von ,riesen und ,drachen entstanden sind1 ich denke mir1 da ihnen gar mancherlei ,ursachen zugrunde liegen werden4 ,viele sind wohl lediglich der ,lust am ,fabulieren8 geschuldet1 sie sind ,erfindungen der ,phantasie oder stellen starke bertreibungen von wirklich ,geschautem dar1 wobei durch berlieferung1 ,zustze und ,ausschmckungen eben ein phantastisches ,fabelwesen entstand wie ,pontoppidans ,riesenpolyp4 ,von ,seefahrern und ,entdeckungsreisenden wurden wohl auch manche ,fabeleien erfunden1 um sich ein groes ,ansehen zu geben oder um allfllige ,konkurrenten abzuschrecken4 ,bei der groen ,unwissenheit in naturwissenschaftlichen ,dingen und dem krassen ,aberglauben frherer ,zeiten war es ein leichtes1 den ,mitmenschen die grten ,bren aufzubinden4 ,etwas anderes ist es mit den ,riesen und ,ungeheuern der alten ,gttersagen 7,mythen71 dieselben sind wohl durchweg ,personifikationen von ,naturkrften und ,naturereignissen3 ,klte1 ,hitze1 ,sturm1 ,erdbeben1 ,fruchtbarkeit1 berschwemmungen1 ,toben des ,meeres1 ,epidemien usw4 ,sodann haben wohl auch die ,funde groer ,knochen zu mancherlei ,fabeleien ,anla gegeben1 besonders die ziemlich hufigen und gut erhaltenen ,skelettreste von ,mammut- und ,mastodonelefanten1 ,flupferden1 ,nashrnern1 ,riesenhirschen1 ,walfischen4 ,die angeblichen ,skelette des ,helden ,ajax und des ,knigs ,teutoboch bestanden hchstwahrscheinlich aus ,knochen ausgestorbener ,riesentiere4 ,mit diesen wird sich das vorliegende ,bndchen befassen2 es ist also ein kurzer ,auszug oder wenn wir wollen eine ,sammlung von ,stichproben aus der ,lehre von den ausgestorbenen ,geschpfen 7,palontologie71 wobei einige ,kenntnisse der geologischen ,perioden und ,formationen vonnten sind1 was der ,leser im zweiten ,bndchen unserer ,geschichte der ,erde3 ,die ,weltalter1 ,nr4 #ba der ,kleinen ,bibliothek81 findet4 ,allerlei ,knige4 ,die ,frage1 ob die ,lebewesen der ,vorzeit die heutigen an ,krpergre1 ,strke und ,lebensdauer weit berragt haben1 ist immer noch nicht erledigt1 denn die ,antwort ist nicht so leicht und einfach1 da sie sich mit ,ja oder ,nein abtun liee4 ,der ,leser mag sich gleich selber davon berzeugen4 ,in den ltesten ,schichtgesteinen1 in den ,urtonschiefern1 ,grauwackensandsteinen1 ,schiefertonen des ,algonkium und ,kambrium fehlt die ,pflanzenwelt fast gnzlich1 und es hat den ,anschein1 als ob damals nur ,tange und verwandte ,gewchse existiert htten4 ,nun mgen unter diesen wohl auch ,riesenformen gewesen sein1 gibt es doch in den heutigen ,meeren solche von #bjj bis #cjj ,meter ,lnge 7,birnentang72 aber hhere1 holzige ,pflanzen nach ,art unserer ,bume gab es wohl noch nicht4 ,die ,pflanzenwelt hat klein8 angefangen und ,jahrmillionen hindurch nur aus ,algen und moosartigen ,formen bestanden2 erst in der ,silurperiode hat sie es zu greren ,landpflanzen und erst in der sogenannten ,steinkohlenzeit zu ppiger ,entwicklung gebracht4 ,nun war das ,festland mit groen ,wldern bedeckt1 und diese bestanden aus den berhmten ,siegel- und ,schuppenbumen1 ,riesenschachtelbumen 7,kalamiten7 und ,baumfarnen4 7,siehe ,geschichte der ,erde1 zweiter ,teil1 ,seite #ce ff4#a7 ,das waren nun freilich gewaltige ,riesen1 denn die heutigen ,vettern der ,siegel- und ,schuppenbume1 die ,brlappgewchse und ,moosfarne1 sind kleine1 unscheinbare1 schwchliche ,pflnzchen1 von deren ,dasein die meisten ,menschen nicht einmal eine ,ahnung haben1 und die ,nachkommen der ,riesenschachtelbume sind die ,schachtelhalme oder ,katzenschwnze81 deren stattlichste einheimische ,art unter dem ,namen ,zinnkraut bekannt ist4 ,das mchte in der ,tat zum ,gedanken verleiten1 da die ,pflanzenwelt wenigstens zur ,steinkohlenzeit viel groartiger und ppiger als heute gewesen1 da die ,natur damals grere ,lebenskraft besessen und da seitdem ein gewaltiger ,rckgang1 eine ,verarmung und ,verkrppelung1 eine ,degeneration stattgefunden habe4 ,das wre indessen entschieden ein ,trugschlu4 ,wir drfen nicht vergessen1 da die seltsamen ,bume des ,steinkohlensumpfes die grten und hchstentwickelten ,gewchse jener ,zeit waren und da sie von der heutigen ,baumwelt sowohl hinsichtlich der ,gre als auch in bezug auf anatomischen ,bau1 ,zahl und ,mannigfaltigkeit der ,arten und ,lebenserscheinungen -- sie tragen zum ,beispiel ,blten und ,samen1 jene nicht -- weit in ,schatten gestellt werden4 ,nach jenen ,steinkohlenpflanzen kamen die ,bltenpflanzen3 die ,nadelhlzer1 die ,palmen1 die verschiedenartigen ,laubbume und all die wundervollen ,blumen1 also kein ,niedergang1 sondern ein gewaltiger ,aufstieg4 ,aber dieser ,aufstieg vollzog sich in verwickelten ,kurven und hatte eben den ,untergang der meisten alten ,formen zur ,folge1 was bei jedem ,fortschritt zutage tritt1 weshalb ja die ,anhnger des ,alten den ,fortschritt so frchten und hassen1 sie wissen oder ahnen wenigstens3 das ist ihr ,tod4 ,so sehen wir denn1 da zu jedem ,zeitalter1 in jeder ,periode irgendeine ,klasse1 ,ordnung1 ,familie oder ,gattung besonders hervorragt und die anderen ,zeitgenossen berragt1 sie gewissermaen beherrscht1 worauf wieder der ,abstieg und meist vlliges ,aussterben erfolgt1 daher das ,wort von den ,knigen und ,herrscherdynastien des ,tier- und ,pflanzenreiches4 ,nahmen im ltesten ,altertum gewisse ,tange den hchsten ,rang ein1 so rckten spter die ,schuppen-1 ,siegel- und ,schachtelbume an deren ,stelle4 ,diese wurden im ,mittelalter der ,erde durch ,zapfenfarne 7,farnpalmen7 und ,urnadelhlzer verdrngt1 und hernach folgten die modernen ,nadelhlzer und ,laubbume4 ,es ist nicht wahrscheinlich1 da es je gewaltigere ,baumriesen gegeben hat als die heutigen ,eichen1 ,ahorne1 ,linden1 ,kastanien1 ,tannen1 ,fichten1 ,kiefern1 ,mammutbume1 ,kokospalmen1 ,affenbrotbume1 ,gummibume1 ,fieberheilbume und ,pfefferminzbume1 welch letztere ber #abj ,meter hoch werden4 ,wie verhlt sich's nun mit den ,tieren8 ,von ihren ltesten ,vertretern ist uns ebensowenig bekannt wie von den ltesten ,pflanzen2 doch kann es keinem ,zweifel unterliegen1 da auch die ,tierwelt1 die offenbar aus einem ,zweige der ,urpflanzen1 und zwar aus ,uralgen hervorgegangen ist1 mit sehr einfachen und kleinen ,formen1 hnlich den heutigen ,urtieren1 angefangen hat4 ,ein pfenniggroer ,batzenstein 7,nummulit7 gilt da schon als ,kolo1 denn er ist millionenmal grer als die kleinsten ,aufgutierchen2 das wre so eine ,art ,urknig84 ,in den ltesten versteinerungfhrenden ,schichten treten uns keine ,giganten entgegen2 alles ist noch zwerghaftes ,kleingetier4 ,erst im ,silur und ,devon treffen wir kraftstrotzende ,gestalten3 ,riesenkrebse1 ,geradhrner und ,panzerfische4 ,zwar haben auch die seltsamen ,lappenkrebse 7,trilobiten1 siehe zweiter ,teil1 ,seite #ba ff47 den ,anspruch erhoben1 als ,knige8 zu gelten1 und ihre grten ,arten von #bj bis #cj ,zentimeter ,lnge waren verhltnismig recht stattliche ,gesellen1 die auch hinsichtlich ihrer ,organisation sicherlich ihre ,zeitgenossen berragten1 aber der ,seraphim und dessen ,vettern 7,pterygotus1 ,eurypterus1 ,stylonurus7 tragen den ,namen ,riesenkrebse 7,gigantostraken7 doch mit grerem ,rechte1 erreichten sie doch bis #b ,meter ,lnge4 ,niemals1 weder vor- noch nachher1 haben sich ,krebse zu dieser erstaunlichen ,gre emporgeschwungen4 ,aber es waren auch recht ungeschlachte ,gesellen1 die im ,kampf ums ,dasein eine traurige ,rolle spielten und bald von der ,bhne abtreten muten1 denn ,grosein tut es nicht allein4 ,das gilt auch von den ,geradhrnern1 ,vorfahren der heutigen ,tintenfische1 die ebenfalls mehrere ,meter lang wurden und mit kegelfrmiger gekammerter ,schale versehen waren4 ,die heutigen ,tintenfische oder ,kopffer1 wie der wissenschaftliche ,klassenname lautet1 weisen indes viel mchtigere ,vertreter auf1 gibt es doch in unseren ,ozeanen ,tintenfische mit #aj ,meter langen ,fangarmen4 ,auch die ,insekten1 die uns zum erstenmal in der ,steinkohlenformation entgegentreten1 haben ihre ,riesen3 gewaltige ,schaben und ,termiten und phantastische ,gespenstheuschrecken von #ej ,zentimeter ,lnge1 mit wallnugroem ,kopf und scharfem ,schnabel4 ,aber diese ,insektenknige8 bilden keineswegs die ,blte ihrer ,klasse1 vielmehr einen bizarren ,auswuchs1 dessen ,gipfel bald abdorrte4 ,seinen hchsten ,triumph feiert der ,insektentypus in den heutigen ,kfern1 ,schmetterlingen1 ,wespen1 ,bienen und ,ameisen4 ,aber damit sind wir viele ,jahrmillionen vorausgeeilt und mssen nochmals zurck zum ,altertum der ,erdgeschichte1 zum ,zeitalter der ,riesenkrebse und ,geradhrner4 ,derweil ist nmlich der rastlos ttigen ,natur die ,schaffung eines neuen ,typus gelungen1 nmlich des ,wirbeltiers4 ,damit hat sie eine ganz neue ,bahn betreten1 die zu den hchsten ,hhen fhrte und eine fast unbegrenzte ,entwicklungsfhigkeit ermglichte4 ,whrend die bisherigen ,typen3 ,urtiere1 ,pflanzentiere1 ,wrmer1 ,sterntiere1 ,weichtiere und ,gliederfer sich im tobenden ,kampfe ums ,dasein dadurch zu schtzen suchten1 da sie ihre ,leiber in ein ueres ,skelett1 ein ,gehuse1 eine ,schale oder einen ,panzer steckten1 probierten es die ,wirbeltiere mit einem inneren ,skelett1 einem achsenstndigen ,knochenbau4 ,diese ,entwicklung vollzog sich aber nicht sprungweise1 sondern tappend und unsicher in zahllosen1 bald fehlgeschlagenen1 bald mit ,erfolg gekrnten ,versuchen4 ,die ltesten ,entwicklungsreihen waren nicht erhaltungsfhig und sind daher unbekannt2 doch unterliegt es keinem ,zweifel1 da das ,wirbeltier einem uralten ,zweig des wunderbar mannigfaltigen ,wurmkreises entsprossen ist4 ,noch heute existiert eine kleine1 aber hchst merkwrdige ,gruppe von ,meeresbewohnern1 welche das ,bindeglied zwischen den beiden jetzt so weit auseinanderliegenden ,tierkreisen bildet4 ,das sind die sogenannten ,manteltierchen1 deren ,jugendstadien direkt zum niedersten ,wirbeltier1 dem berhmten ,lanzettfischchen hinberleiten4 ,die ersten ,wirbeltiere treten auf in der sogenannten ,silurformation1 der dritten ,hauptabteilung des ,altertums der ,erde 7der palozoischen ra74 ,es sind abenteuerlich gestaltete ,wesen mit knorpeligem ,innenskelett und starkem ,hautpanzer 7,panzerkpfe1 ,schildkpfe und ,flgelfische1 deren ,bild der ,leser in ,nr4 #ba der ,kleinen ,bibliothek81 ,seite #cd und #ce1 findet74 ,die meisten ,arten waren von kleiner ,gestalt und geringer ,bewegungsfhigkeit1 bei denen das ,wirbeltierprinzip nicht recht zur ,geltung kommt4 ,aber die ,schreckensfische der ,devonzeit 7,dinichthys und ,titanichthys7 waren ,riesen von #f ,meter ,lnge und meterlangem ,kopf4 ,indessen auch sie vermochten sich nicht lange zu behaupten und starben noch in der ,devonzeit aus4 ,dem ,panzerfisch erging es wie dem treulosen ,knappen in ,uhlands ,ballade3 ,und wie er rudert und wie er ringt1 der schwere ,panzer ihn niederzwingt48 ,erfolgreicher waren die ,haie1 die sich des starren1 hindernden ,panzers entledigten und die ,haut nur mit zahnartigen ,stacheln schtzten1 dafr aber an ,beweglichkeit1 ,furchtbarkeit des ,gebisses und ,schrfe der ,sinne eine solche ,vollkommenheit erlangten1 da sie sich zu ,herren des ,ozeans emporschwingen konnten2 sie sind die ,knige8 der ,fischwelt geblieben bis auf unsere ,tage4 ,leider eignet sich ihr ,krper nicht fr den ,versteinerungsproze1 da ihr ,skelett aus leicht vergnglichem ,knorpel besteht und nur ,zhne und ,flossenstacheln verknchert sind4 ,diese finden sich in manchen ,gesteinschichten geradezu massenhaft und lassen auf gewaltige ,ungeheuer schlieen4 ,der sgezhnige ,riesenhai 7,carcharodon megalodon7 der ,braunkohlenzeit1 ein ,kolo mit #ae ,zentimeter langen und ebenso breiten dreieckigen ,zhnen1 mag seine heutigen ,vettern an ,gre noch bertroffen haben und darf wohl den gewaltigsten aller ,geschpfe zugezhlt werden4 #a ,die voraufgegangenen beiden ,bndchen der ,geschichte der ,erde enthalten3 ,erster ,teil1 ,wie ,berg und ,tal entstehen 7,nr4 #ae der ,kleinen ,bibliothek872 zweiter ,teil1 ,die ,weltalter 7,nr4 #ba der ,kleinen ,bibliothek874 ,amphibien oder ,lurche4 ,eidechse und ,salamander hneln sich derart1 da man beide fr ,angehrige derselben ,familie halten knnte1 etwa wie ,katze und ,tiger2 allein das ,studium ihres ,krperbaus und ihrer ,entwicklung hat ergeben1 da sie zwei verschiedenen ,klassen angehren und nicht nher miteinander verwandt sind als ,walfisch und ,fledermaus4 ,die ,salamander bilden mit den ,blindwhlen1 ,kiemenmolchen1 ,frschen und ,krten die ,klasse der ,amphibien1 deren ,junge echte ,wassertiere und gleich den ,fischen mit ,kiemen ausgerstet sind4 ,manche behalten die ,kiemen zeitlebens1 andere verlieren sie und atmen im erwachsenen ,zustand durch ,lungen4 ,sie machen eine ,verwandlung durch1 was oft mit einer auffallenden nderung der ganzen ,gestalt und ,lebensweise verbunden ist 7,kaulquappe und ,frosch74 ,doch gibt es auch ,ausnahmen4 ,die ,eidechsen1 ,blindschleichen1 ,schlangen1 ,krokodile und ,schildkrten stehen entschieden hher2 sie atmen niemals durch ,kiemen und machen keine ,verwandlung durch4 ,man hat sie daher von den echten ,amphibien getrennt und zur ,klasse der ,kriechtiere oder ,reptilien vereinigt4 ,die heutigen ,lurche sind eine heruntergekommene ,gesellschaft und lassen nicht mehr erkennen1 welche bedeutende ,rolle ihre ,vorfahren gespielt haben4 ,letztere standen in der ,steinkohlenzeit an der ,spitze der gesamten ,tierwelt und weisen achtunggebietende ,vertreter auf4 ,da ist einmal der ,kohlendrache 7,anthrakosaurus71 ein ,riesenmolch von der ,gre des ,nilkrokodils1 aber breiter1 schwerflliger und plumper als dieses1 whrend der ,echsenstammvater8 oder ,ursaurier 7,archegosaurus7 von schlankerem ,bau und hchstens #a1e ,meter ,lnge war4 ,eine fulose ,form1 ,dolichosoma 7von dolichos3 lang und soma3 ,leib71 mit langem1 spitzigem1 schmalem ,kopf gleicht einer ,riesenschlange4 ,sie hatte aber keine ,lunge wie die echten ,schlangen1 sondern ,kiemen an den ,seiten des ,halses und bewohnte die groen ,smpfe und ,seen der ,steinkohlenperiode4 ,reste dieses sonderbaren ,lurches wurden in ,england1 ,irland und ,bhmen1 solche von verwandten ,gattungen in ,nordamerika gefunden4 ,neben den genannten existierten zahlreiche kleinere ,arten von der ,gre der heutigen ,molche4 ,einige derselben scheinen mit ,vorliebe in ,baumhhlen gehaust zu haben1 denn man findet ihre ,skelette nicht selten in hohlen ,siegel- und ,schuppenbumen4 ,illustration3 ,abb4 #a4 ,schdel und ,zahn vom ,mastodonsaurus4 ,ein gewaltiges ,tier wurde in der schwbischen ,triasformation gefunden1 der ,zitzenzahndrache 7,mastodonsaurus giganteus71 wohl #d ,meter lang1 wovon reichlich ein ,meter auf den ,kopf entfllt4 ,das furchtbare ,gebi mit #aj ,zentimeter langen ,eckzhnen deutet auf eine ruberische ,lebensweise4 ,sehr hufig findet man ,fhrten von dergleichen ,amphibien1 ohne da man feststellen knnte1 von was fr ,arten dieselben herrhren4 ,da die ,abdrcke handfrmig sind1 so spricht man allgemein von ,handtieren4 7,siehe ,nr4 #ba der ,kleinen ,bibliothek81 ,seite #g47 ,auffallend ist der ,grenunterschied zwischen den vorderen und den hinteren ,hnden84 ,jene ,fhrten sind dadurch zustande gekommen1 da die betreffenden ,tiere ber feuchtes ,see- oder ,meeresufer dahingeschritten sind4 ,der sandige oder schlammige ,lehm erhrtete hierauf2 spter wurden die ,futapfen bei steigender ,flut ausgefllt1 und so entstand ein ,abgu der ,fhrten4 ,schon eine flchtige ,betrachtung ergibt1 da die alten 7fossilen7 ,amphibien von den heutigen in mancher ,beziehung abweichen1 und bei genauer ,untersuchung des ,krperbaus wird das noch offensichtlicher4 ,die jetzigen ,lurche 7,molche1 ,frsche7 sind nackt1 die alten tragen einen ,knochenplatten- oder ,schuppenpanzer1 weshalb sie ,panzerlurche genannt werden4 ,sie stimmen also hierin mit den ,reptilien oder ,sauriern berein 7,eidechsen1 ,krokodile74 ,auch sonst haben sie groe ,verwandtschaft mit letzteren1 aber auch mit gewissen ,knorpelfischen1 vereinigen also die ,merkmale von drei heute scharf geschiedenen ,wirbeltierklassen4 ,das ,skelett ist meist knorpelig oder nur teilweise verknchert und die ,wirbel sind oft nur angedeutet1 die ,augenhhlen meist gro und mit einem brillenartigen ,knochenring versehen4 ,auf der ,stirn befand sich ein unpaares drittes ,auge1 das bei den jngeren ,amphibien verkmmert1 aber immerhin noch nachweisbar ist4 ,selbst beim ,menschen ist die rudimentre ,anlage dieses unpaaren ,auges als sogenannte ,zirbeldrse des ,gehirns vorhanden4 ,fr die ,abstammung der ,amphibien ist auer den angefhrten anatomischen und entwicklungsgeschichtlichen ,tatsachen die ,existenz einer kleinen1 aber interessanten ,tiergruppe1 die sich bis auf unsere ,tage erhalten hat1 von hervorragender ,bedeutung2 das sind die ,lurchfische oder ,doppelatmer4 ,der berhmteste unter diesen ist der ,barramundi 7,ceratodus7 ,sdaustraliens1 ein walzenfrmiges1 #b ,meter langes ,schuppentier1 dessen steife1 gleichfalls beschuppte paarige ,flossen als ,schreitbeine benutzt werden knnen4 ,er besitzt noch ,kiemen fr die ,wasseratmung1 hat aber die ,schwimmblase in eine ,art ,lunge umgewandelt1 so da er im ,notfall direkt ,luft einatmen kann4 ,zwei verwandte ,gattungen ,sdamerikas und ,sdafrikas knnen des ,wassers vllig entbehren4 ,wenn die ,smpfe und ,bche1 in denen sie leben1 austrocknen1 so stellen sie die ,kiemenatmung ein und benutzen ihre primitiven ,lungen1 das heit die zelligen ,schwimmblasen4 ,hier sehen wir klar1 welchen ,weg die ,natur gegangen ist1 um aus flossentragenden ,wassertieren vierbeinige ,landtiere zu schaffen4 ,es hat also in der ,vorzeit1 wahrscheinlich in der ,devonperiode1 unter den ,fischen eine ,scheidung stattgefunden2 der grere ,teil beharrte beim ,wasserleben und nderte daher die ,organisation nicht mehr wesentlich2 ein kleiner ,teil suchte sich dem ,landleben anzupassen1 und aus ihm gingen alle hheren ,wirbeltiere bis zur ,krone der ,schpfung8 hervor4 ,die heutigen ,lurch- oder ,molchfische sind gewissermaen lebende ,petrefakten1 die letzten berlebenden einer lngst verschwundenen ,klasse1 die von den ,fischen zu den ,amphibien und ,reptilien und weiterhin zu den ,sugetieren und ,vgeln hinberfhrte4 ,illustration3 ,abb4 #b4 ,andrias ,scheuchzeri 7,scheuchzers ,riesensalamander74 ,unter den jngeren fossilen ,lurchen hat es nur eine einzige ,art zur ,berhmtheit gebracht2 damit verhlt sich's folgendermaen3 ,in einem ,steinbruch bei hningen am ,untersee 7,baden7 fand man zahllose ,versteinerungen aus der ,tertir- oder ,braunkohlenzeit1 darunter auch das ,skelett eines ziemlich groen ,wirbeltiers4 ,der alte ,scheuchzer1 ,stadtphysikus und ,professor der ,mathematik in ,zrich 7#afgb bis #agcc71 ein ausgezeichneter ,gelehrter und trefflicher ,naturforscher1 dem aber das ,bestreben1 die im ,entstehen begriffene ,erdgeschichte mit der ,bibel in ,einklang zu bringen1 einen bsen ,streich spielte1 glaubte darin ,schdel1 ,wirbelsule und ,arme eines jungen ,menschen zu erkennen4 ,er hielt es fr eines jener unglcklichen ,adamskinder81 das in der ,sintflut umgekommen1 und nannte es ,homo diluvii testis3 ,mensch1 ,zeuge der ,sintflut4 ,ihm erschien es als ein recht seltenes ,denkmal jenes verfluchten ,menschengeschlechts der ersten ,welt4 ,die ,abbildung gibt zu erkennen den umcrey des ,stirnbeins1 die ,augenleisen1 das ,loch an der untern ,augenleise1 welches dem groen ,nerven vom fnften ,paar den ,durchpa giebet1 berbleibsel des ,gehirns1 das ,jochbein1 etwas briges von der nasen1 ein ziemlich stck von denen kauenden ,mulein1 weiteres #af ,rckgrad-,wirbel und ,anzeigen der ,leber48 ,dazu dichtete ein frommer ,gottesmann das rhrende ,sprchlein3 ,betrbtes ,beingerst von einem armen ,snder1 ,erweich' das steinern ,herz der neuen ,bosheitskinder4 ,illustration3 ,juralandschaft4 ,tiere3 ,im ,vordergrund ,teleosaurus1 ,rhamphorhynchus1 ,pterodaktylus1 ,archopteryx4 ,im ,hintergrund ,fisch- und ,schlangendrache1 ,brontosaurus4 ,pflanzen3 ,farne1 ,sagobume1 ,schachtelhalme4 ,dem wackeren ,scheuchzer war es mit seiner ,sintfluttheorie hauptschlich darum zu tun1 den ,zeitgenossen glaubhaft zu machen1 da die ,versteinerungen berreste von wirklichen ,tieren und ,pflanzen und nicht blo sogenannte ,naturspiele8 oder durch allerlei geheimnisvolle ,zauberkrfte hervorgerufene ,zeichen8 seien4 ,auch war damals von der voradamitischen ,zeit und den geologischen ,perioden und ,formationen noch nichts bekannt4 ,das hier abgebildete ,skelett befindet sich in der ,zricher palontologischen ,sammlung und ist vom berhmten ,cuvier 7sprich ,kwieh1 gestorben #ahcb zu ,paris7 als ,riesensalamander 7,salamandra gigantea7 bezeichnet worden4 ,das ,tier weicht aber von den eigentlichen ,salamandern in wesentlichen ,punkten ab und wurde von ,tschudi umgetauft in ,andrias ,scheuchzeri1 was soviel bedeutet als ,scheuchzers ,menschenbild4 ,in den ,braunkohlen bei ,bonn und in ,bhmen sind zwei kleinere ,arten vorweltlicher ,riesenmolche gefunden worden4 ,der nchste lebende ,verwandte des ,andrias ist der japanische ,riesensalamander 7,andrias japonicus71 der #ij ,zentimeter lang wird und dem hninger ,riesen an ,gre nur wenig nachsteht4 ,es ist ein hliches ,geschpf mit breitem1 plattem ,kopf1 warziger schwrzlicher ,haut und plumpen ,fen1 lebt mit ,vorliebe in ,gebirgsbchen und den mit ,wasser gefllten ,kratern erloschener ,vulkane und nhrt sich von allerlei ,wassertieren1 frit in der ,not auch seinesgleichen auf4 ,zahlreiche ,tiergrten sind im ,besitz lebender ,exemplare4 ,kriechtiere4 7,reptilien oder ,saurier47 ,das ,altertum der ,erde 7palozoisches ,weltalter1 ,algonkium bis ,perm7 hat es in langsamer ,entwicklung durch ungezhlte ,jahrmillionen hindurch bis zum ,amphibium -- zum ,panzerlurch -- gebracht1 und das war ein groer ,schritt2 aber das ,mittelalter 7,trias-1 ,jura- und ,kreidezeit7 schuf drei neue ,tierklassen3 ,reptilien1 ,vgel und ,sugetiere1 und gesellte ihnen die moderne ,pflanzenwelt mit echten ,nadelhlzern und dem ,heer der hheren ,bltenpflanzen4 ,zu erstaunlicher ,entwicklung sowohl in bezug auf ,zahl und ,mannigfaltigkeit als auch hinsichtlich der ,krpergre brachten es die ,saurier1 und gar manche derselben erinnern an die phantastischen ,ungeheuer der ,sage1 weshalb sie hufig geradezu als ,drachen8 bezeichnet werden4 ,dabei drfen wir aber nicht vergessen1 da sie lange vor dem ,auftreten des ,menschen1 des homo sapiens1 samt und sonders schon ausgestorben waren4 ,htten jene ,drachen sprechen knnen1 so wrden sie1 wie ,quinet das ausdrckt1 gesagt haben3 ,wir sind die ,knige der ,welt4 ,kein anderes ,wesen erhebt sich bis zu uns4 ,das ,reptil ist die hchste1 gttergleiche ,gestalt2 in ihm vollendet und krnt die ,natur ihr ,werk48 ,die heutigen ,reptilien mit ihren vier ,ordnungen der ,eidechsen1 ,schlangen1 ,krokodile und ,schildkrten bilden ein armseliges ,huflein gegenber ihren ausgestorbenen ,vorfahren1 welche mehr als ein ,dutzend ,ordnungen mit annhernd siebzig ,familien aufweisen1 wobei in ,betracht zu ziehen ist1 da wir von der untergegangenen ,tierwelt naturgem nur einen verschwindend kleinen ,teil kennen4 ,von dem groen ,buch der ,erdgeschichte sind nur wenige ,kapitel und von diesen oft nur wenige ,seiten oder gar nur einzelne schlecht erhaltene rtselhafte ,schriftzeichen auf uns gekommen4 ,im folgenden mgen einige der berhmtesten ,typen in ,wort und soweit mglich auch im ,bild dem ,leser vor ,augen gefhrt werden4 ,alte ,krokodilier4 ,illustration3 ,abb4 #c4 ,belodon oder ,neckarsaurier4 ,gegen das ,ende des ,altertums 7jngste ,steinkohlenperiode und ,perm7 erscheinen ,reptilien von eidechsenartiger ,gestalt1 aber sie haben noch viele ,merkmale mit ,panzerlurchen gemein1 besonders im ,bau der ,wirbelsule1 der ,glieder und der ,zhne4 ,sie haben sich also aus ,uramphibien entwickelt1 und zwar in der ,weise1 da sie die ,kiemenatmung vollstndig unterdrckten und ausschlielich mit ,lungen atmeten1 womit eine ,vervollkommnung des ,blutkreislaufs1 gnzliche ,verkncherung des ,skeletts und vollkommenere ,entwicklung der ,jungen im ,ei1 teilweise sogar im ,mutterleib nebenher ging4 ,zu achtunggebietender ,entfaltung bringen sie es in der ,triaszeit4 ,eine der berhmtesten ,formen ist der ,pfeilzahn oder ,belodon 7belos3 ,pfeil und odon3 ,zahn71 von ,professor ,fraas ,nikrosaurus1 das heit ,neckarsaurier oder ,neckardrache getauft4 ,seine prachtvollen berreste sind aus dem schwbischen ,keuper1#b und zwar aus dem sogenannten ,stubensandstein von ,stuttgart zutage gefrdert worden und nun im ,stuttgarter ,naturalienkabinett aufgehoben4 ,der ,neckarsaurier war1 wie unsere ,abbildung veranschaulicht1 ein sehr stattliches krokodilartiges ,reptil mit langgestreckter1 wohlbezahnter ,schnauze und krftigem ,panzer4 ,es mu eine ,lnge von mehr als #f ,meter erreicht haben2 der ,kopf allein ist zirka #a ,meter lang4 ,die ,nasenlcher sind nicht vorn an der ,schnauze1 sondern weit oben in der ,nhe der ,augen1 also wohl ,spritzlcher1 wie die heutigen ,walfische sie haben4 ,das ,tier war hierdurch instand gesetzt1 das beim ,ergreifen der ,beute eingedrungene ,wasser durch die ,nasenlcher zu entfernen1 ohne die ,kiefer aus dem ,wasser bringen und ffnen zu mssen4 ,so sehr der ,neckardrache aber auch an ,krokodile erinnert1 so weicht er doch von diesen in manchen ,merkmalen sehr bedeutend ab4 ,der erste ,blick schon zeigt18 sagt ,fraas1 da der ,keuper hier einen ,saurier bietet1 der mit keinem der lebenden sich vergleichen lt1 so wenig er mit einem ,saurier der ,juraperiode stimmen will4 ,von oben gesehen hat der ,schdel einige entfernte hnlichkeit mit den ostasiatischen ,krokodilen1 dem ,gangesgavial und dem ,krokodil von ,java1 aber die ,nasenlcher1 die bei diesen am ,vorderrand der ,schnauze sind1 fallen ins hintere ,dritteil der ,schdellnge4 ,auch von der ,seite gesehen ist kein ,krokodil mit solcher ,pferdenase bekannt4 ,andererseits erinnert die ,lage der ,nase in der ,augengegend an ,eidechsen1 dagegen sind ,eidechsen mit langen ,schnauzen und schmalen ,kiefern wieder etwas ,fremdartiges4 ,fast mchte man an ,wale und ,delphine denken4 ,die ,zhne stecken wie bei krokodilartigen ,tieren in besonderen ,hhlen und ersetzen sich auf dieselbe ,weise4 ,sie sind in ,form und ,gre mannigfaltiger als bei jedem anderen bekannten ,reptil1 dabei die ,wurzel eher schwcher als die ,krone4 ,der ,zahl nach sind es #age bis #ahj4 ,vorn stehen groe kegelfrmige ,fangzhne1 auf diese zunchst kleinere und nach hinten wieder grere und flachere ,kauzhne4 ,die bikonkaven1 das heit auf beiden ,seiten ausgehhlten ,wirbelkrper1 der zweite ,halswirbel1 ein ,hakenschlsselbein1 das ,darmbein erinnern an die ,warneidechsen 7groe #a1e ,meter lange ,eidechsen1 die hauptschlich in ,afrika vorkommen71 dagegen die ,halsrippen1 ,rckenrippen1 ,schwanzwirbelbogen und das ,schulterblatt wieder an ,krokodile4 ,der ,fu stimmt wieder am meisten mit dem ,gangeskrokodil1 dem ,gavial und jurassischen ,panzersauriern berein48 ,illustration3 ,abb4 #d4 ,gangeskrokodil4 ,die auffallende ,erscheinung1 da ein altes ,lebewesen die ,merkmale von mehreren heute scharf getrennten ,familien1 ,ordnungen oder gar ,klassen vereinigt1 als wre es aus ,bruchstcken von solchen zusammengeflickt worden1 ist ganz allgemein und erklrt sich aus der ,tatsache1 da jeweils aus einer gewissen ,stammform eine ,menge ,nebenstmme1 ste und ,zweige hervorgegangen sind4 ,nach dem alten ,schpfungsglauben war hierfr keine vernnftige ,erklrung mglich1 und die lteren ,forscher standen der ,erscheinung verstndnislos gegenber4 ,auer ,wrttemberg haben auch ,franken1 ,braunschweig und ,nordamerika ,belodonten geliefert4 ,eine verwandte1 viel kleinere1 aber sehr zierliche ,gattung1 nur etwa #a ,meter lang1 ist der ,atosaurus4 ,bei ,stuttgart wurden auf einer ,steinplatte nicht weniger als zwei ,dutzend vollstndige ,individuen gefunden2 das ,prachtstck ist im ,stuttgarter ,naturalienkabinett zu sehen4 ,im gemtlichen ,schwabenland hat es einst von ,krokodilen und ,drachen nur so gewimmelt1 und wir werden noch des fteren darauf zu sprechen kommen4 ,an dieser ,stelle mag noch ein ,tatzelwurm1 der ,teleosaurus1 das heit der vollkommene ,drache8 erwhnt werden4 7,siehe ,juralandschaft1 das groe ,reptil im ,vordergrund47 ,er stand ungefhr in der ,mitte zwischen den ,neckarsauriern und den heutigen ,krokodilen1 speziell dem ,gangesgavial1 daher auch der seltsame ,name1 welcher besagt1 da er mit der modernen ,tierwelt vollkommen 7teleos7 bereinstimmt4 ,das ,tier wurde #e bis #f ,meter lang1 trug einen starken ,rcken-1 ,brust- und ,bauchpanzer und hatte vier krftige ,pratzen1 deren ,zehen durch ,schwimmhute verbunden waren4 ,die ,vorderglieder waren nur halb so lang als die hinteren und dienten wohl hauptschlich1 um sich damit am ,ufer emporzuschieben4 ,der ,schdel endet in eine lange schmale ,schnauze mit vielen spitzigen1 ungleich hoch und schief stehenden ,zhnen4 7,siehe ,tafel ,juralandschaft47 ,die ,nahrung bestand wohl aus ,fischen1 ,tintenfischen1 kleineren ,lurchen und ,reptilien1 gelegentlich auch aus ,tangen4 ,die ,tatzelwrmer8 hielten sich vermutlich in seichten ,buchten auf und waren gute ,schwimmer2 auf dem ,lande waren ihre ,bewegungen watschelnd und ungeschickt4 ,trotz ihrer ,vollkommenheit81 welche sie fast zu modernen ,geschpfen macht1 hatten sie doch auch reaktionre ,rckflle2 ihre ,wirbel waren nmlich denen der ,uramphibien und ,fische hnlich1 steckten also gewissermaen noch im ,altertum drin1 eine ,folge von erblicher ,belastung4 ,wunderschne versteinerte ,exemplare findet man in der ,juraformation bei ,holzmaden und ,boll 7,wrttemberg7 und bei ,banz in ,franken1 auch in ,england und ,frankreich4 #b ,die deutsche ,triasformation zerfllt in drei ,hauptteile1 daher der ,name ,trias1 nmlich in ,buntsandstein1 ,muschelkalk und ,keuper4 ,schlangen- oder ,langhalsdrachen4 ,illustration3 ,abb4 #e4 ,nothosaurus4 ,auf unserer ,abbildung #e gewahren wir ein seltsames ,reptil mit langem1 schlankem ,hals und weit aufgesperrtem ,rachen -- es ist ein ,nothosaurus 7,bastardechse71 ein ,mittelding oder ,bastard von ,schlangendrache und ,urkrokodil1 offenbar ein gefhrlicher ,seeruber1 der sich aber auch am ,strande leidlich gut bewegen konnte4 ,der ,schlangenhals1 der mindestens #bj ,wirbel zhlt1 befhigte ihn1 die ,beute aus betrchtlicher ,tiefe heraufzuholen4 ,der flache1 eckige ,kopf birgt ein sehr kleines ,gehirn1 weist also von vornherein auf wenig ,intelligenz1 aber die ,sinnesorgane sind gut ausgebildet4 ,eines ,panzers bedurfte das ,tier nicht2 es vermochte sich mit ,hilfe des scharfen ,gebisses und der groen ,beweglichkeit des ,halses gegen ,feinde gengend zu schtzen4 ,da es von ausgesprochenen ,landtieren abstammt und sich nur allmhlich wieder ans ,element seiner ,urahnen -- der devonischen ,urmolche -- angepat1 also in gewissem ,sinne den umgekehrten ,entwicklungsgang der letzteren eingeschlagen hat1 ist so gut wie erwiesen4 ,man kennt nmlich auch kleinere ,formen mit gewhnlichen ,schreitbeinen und solche1 die erst an den ,vorderfen ,schwimmhute haben4 ,illustration3 ,abb4 #f4 ,skelett des ,plesiosaurus4 ,die ,nachkommen der ,nothosaurier setzten die angefangene ,entwicklung fort und paten sich immer besser ans ,meerleben an4 ,dies fhrte zum ,typus der eigentlichen ,schlangendrachen oder ,plesiosaurier4 ,das sind hchst merkwrdige ,tiergestalten4 ,in ,england1 wo die schnsten ,exemplare gefunden wurden1 verglich man sie mit einer durch den ,krper einer ,schildkrte gezogenen ,riesenschlange1 daher der ,name4 ,der auffallendste ,krperteil ist der lange ,schwanenhals1 der bis #da ,wirbel zhlt4 ,beilufig mag erwhnt werden1 da der ,hals des ,schwanes #bc1 der ,giraffenhals blo #g ,wirbel besitzt4 ,die ,riesen unter den ,schlangendrachen hatten einen #d bis #e ,meter langen ,hals bei einer ,gesamtlnge von zirka #i ,meter4 ,auf demselben sa ein kegelfrmiger1 verhltnismig kleiner ,eidechsenkopf mit spitzen ,krokodilszhnen4 ,das ,rumpfskelett ist sehr krftig gebaut und lt auf eine gewaltige ,muskulatur schlieen4 ,irgendwelche ,spuren von ,bepanzerung sind nie gefunden worden2 der ,krper war somit nackt und wohl nur mit einer schlpfrigen ,lederhaut bedeckt1 was fr schnelles ,schwimmen und ,tauchen von groem ,vorteil war4 ,der nicht sehr lange1 aber doch krftige ,schwanz trug vermutlich eine ,flosse1 welche als ,steuer diente4 ,die ,beine waren zu gewaltigen ,paddeln umgewandelt1 also ausschlielich zum ,rudern1 nicht zum ,gehen an ,land eingerichtet4 ,die langen ,finger steckten in einer dicken ,haut wie in einem ,fausthandschuh1 glichen somit den ,paddeln der ,seeschildkrten2 aber sie erreichten eine viel bedeutendere ,gre4 ,illustration3 ,abb4 #g4 ,plesiosaurus1 rekonstruiert4 ,die ,schlangendrachen waren sicherlich hchst gefhrliche ,ruber1 der ,schrecken des ,meeres4 ,aus bescheidenen ,anfngen in der ,trias entwickeln sie sich zu immer riesigeren ,formen und sterben in der ,kreidezeit aus1 so da die heutige ,tierwelt nichts hnliches aufweisen kann4 ,der ,plesiosaurus war sozusagen das ,urbild eines schwimmenden ,wirbeltiers von hherer ,organisation2 was sich an ihm bewhrt hat1 finden wir auch heute noch1 aber auf viele getrennte ,ordnungen verteilt4 ,die ,schdelmerkmale mssen wir bei den ,krokodilen und ,eidechsen1 die ,wirbel bei den ,fischen1 den ,brustkorb bei den ,schildkrten suchen2 den langen ,hals hat der ,schwan geerbt1 die ,ruderfinnen und den ,steuerschwanz der ,delphin2 doch ist bei diesem der ,schwanz zu einem wichtigeren ,schwimmorgan geworden4 ,man kann es bedauern1 da so interessante ,sippen wie die ,schlangendrachen verschwunden sind1 aber das ist der ,welt ,lauf2 alles ist vergnglich und mu ,neuem ,platz machen2 wie wre sonst berhaupt ,neues und ,besseres und ,schneres mglich8 ,fischdrachen4 ,ein ,zeitgenosse und ,konkurrent des ,plesiosaurus ist der ,ichthyosaurus 7von ichthys3 ,fisch und saurus3 ,echse71 zum ,scherz wohl auch das schwbische ,haustier8 genannt1 denn der schwbische schwarze8 ,jura birgt dessen versteinerte ,reste in fabelhafter ,zahl1 als wren sie dort frmlich gezchtet worden4 ,offenbar lebten jene ,seeruber scharenweise in sogenannten ,schulen beisammen gleich den ,walfischen1 ,walrossen und ,seehunden4 ,auer in ,schwaben1 das sieben ,arten geliefert hat1 findet man sie in ,bayern1 ,frankreich1 ,england1 ,spitzbergen1 ,nord- und ,sdamerika1 ,ostindien1 ,australien und ,neuseeland4 ,die untere ,juraformation ,englands 7,lias7 weist nicht weniger als #bf ,arten auf4 ,die ,fischdrachen haben sich ans ,wasserleben noch vollkommener angepat als die ,schlangendrachen und gleich den ,walen1 die eine hnliche ,entwicklung durchgemacht haben1 die ,fischform angenommen4 ,die ltesten ,arten 7,mixosaurus1 ,phalarodon usw47 sind von geringer ,gre und lassen erkennen1 da sie von landbewohnenden ,panzermolchen abstammen4 ,jahrmillionen hindurch waren die ,fischdrachen neben den verwandten ,schlangendrachen die ,beherrscher des ,meeres1 denn es waren gar groschnauzige und gewaltttige ,herren1 erreichte doch die grte ,art1 ,ichthyosaurus ingens1 das heit der ,riesen-,fischdrache1 #ab ,meter ,lnge1 wovon fast ein ,drittel auf den ,kopf entfllt4 ,in den ungeheuren ,kiefern steckten ber #bjj scharfe1 spitze ,zhne1 und zwar nicht in besonderen ,hhlen1 sondern in einer gemeinsamen ,rinne des ,kieferknochens2 sie wurden nur durch das ,zahnfleisch aufrecht gehalten und fielen nach dem ,tode leicht aus4 ,eine solche ,befestigung der ,zhne findet sich heute noch bei zwei ,walfischarten4 ,illustration3 ,abb4 #h4 ,ichthyosaurus 7,fischdrache74 ,einen merkwrdigen ,anblick bieten die ,augen2 sie sind von erstaunlicher ,gre -- wie ,teller -- und geschtzt durch einen aus zahlreichen ,platten bestehenden ,knochenring4 ,wir drfen wohl annehmen1 da dessen ,besitzer imstande war1 auch in betrchtlicher ,tiefe wie im ,dunkel der ,nacht die ,beute zu ersphen4 ,wie beim ,neckarsaurier befinden sich die ,nasenlcher im hinteren ,teile der langen ,schnauze1 unmittelbar vor dem ,augenwinkel1 und haben wohl als ,spritzlcher funktioniert1 was auf unserer ,juratafel angedeutet ist4 ,wahrscheinlich waren die ,tiere imstande1 lange unter ,wasser zu verweilen1 jedoch gentigt1 von ,zeit zu ,zeit an der ,oberflche zu erscheinen1 um frische ,luft einzuatmen4 ,zum ,unterschied von den ,schlangendrachen ist der ,hals sehr kurz1 kaum erkennbar4 ,die ,wirbelsule besteht aus zirka #aej ,wirbeln1 welche hnlich geformt sind wie jene der ,fische4 ,die ,schwanzregion ist an einer gewissen ,stelle hufig abgeknickt1 was von der groen schweren ,ruderflosse1 die sie zu tragen hatte1 herrhrt4 ,die ,glieder sind zu krftigen ,ruderflossen entwickelt und gleichen uerlich den ,walfischfinnen4 ,auer paarigen ,paddeln und der groen ,schwanzflosse besaen die ,tiere noch eine gewaltige ,rckenflosse1 die in mehrere ,lappen geteilt war und sich von der ,mitte des ,rckens bis zum ,schwanz hinzog4 ,bei dem auf ,seite #bf abgebildeten ,exemplar sind merkwrdigerweise alle ,flossen sehr schn erhalten1 so da man jetzt nicht mehr auf bloe ,vermutungen angewiesen ist4 ,alles an diesem ,tier ist merkwrdig18 schreibt ,o4 ,fraas2 von der ,form eines ,schwertwals1 besa es die ,schnauze eines ,delphins1 die ,zhne eines ,krokodils1 den ,kopf einer ,eidechse1 die ,wirbel eines ,fisches1 das ,brustbein des australischen ,schnabeltiers und breite ,ruderfe eines ,wals48 ,von einer schtzenden ,krperbedeckung ist nichts zu entdecken1 die ,haut war vollkommen nackt4 ,wie halbverdaute und unverdaute ,reste in der ,magengegend und die in groer ,menge vorhandenen ,exkremente 7,kotballen7 beweisen1 bestand die ,nahrung der ,fischdrachen hauptschlich aus ,fischen und ,kopffern 7,tintenschnecken1 ,ammoniten und ,belemniten74 ,durch den ,tintenbeutel der letzteren ist oft der ,mageninhalt dunkel gefrbt4 ,die versteinerten ,kotballen oder ,koprolithen zeigen stets mehr oder weniger deutliche ,spiralfurchen1 was offenbar von einer spiralig gewundenen ,hautfalte des ,mastdarms1 der sogenannten ,spiralklappe1 herrhrt4 ,dasselbe ist von einigen ,panzerlurchen bekannt4 ,unter der heutigen ,tierwelt weisen nur die interessanten ,lurchfische1 die ,haie und ,stre1 alles sehr alte ,sippschaften1 einen derartigen ,apparat auf4 ,die ,koprolithen1 die durch ihren ,gehalt an ,phosphorsure sich als ,dnger eignen1 finden sich in einzelnen ,schichten des englischen ,lias in solcher ,menge1 da sie bergmnnisch abgebaut werden4 ,beim ,anschleifen zeigen sie oft hbsche ,zeichnungen1 so da sie auch zur ,herstellung von ,knpfen und ,broschen benutzt werden1 gewi eine hchst auffllige ,verwendung von ,exkrementen4 ,die ,ichthyosaurier brachten die ,jungen lebendig zur ,welt1 entgegen allen ,gewohnheiten der ,reptilien4 ,man fand einige ,weibchen in interessanten8 ,umstnden1 die ,jungen schn entwickelt und vllig unversehrt hinter dem ,magen1 mit der ,schnauze nach hinten gerichtet4 ,bei einigen ,funden gewinnt man den ,eindruck1 da die ,jungen verschlungen worden seien1 und es ist daher wahrscheinlich1 da die nimmersatten ,fresser dem ,kannibalismus gehuldigt und ihr eigen ,fleisch und ,blut nicht verschont haben4 ,vielleicht interessiert es den ,leser1 noch einiges zu hren ber die ,gewinnung der ,saurierleichen in ,wrttemberg4 ,oskar ,fraas schreibt darber3 ,da bekanntlich der ,wissenschaft die ,mittel immer fehlen1 die gerade nur in ihrem ,interesse aufgewendet werden sollen1 so mu sie sich an sehr unwissenschaftliche ,arbeiten anlehnen1 in diesem ,falle an die ,gewinnung von ,bodenplatten fr ,hausfluren1 ,keller und ,viehstlle1 oder an die ,industrie in ,mrtel und ,zement1 oder gar ans duftige ,schieferl4 ,die eine ruft in ,schwaben1 die andere in ,frankreich und ,england die ,saurier wieder ins ,leben4 ,in ,schwaben sind es die ,orte ,holzmaden1 ,zell1 ,ohmden1 ,isingen1 ,boll1 darin seit ,jahrhunderten die ,plattenindustrie getrieben wird4 ,der ,name von ,boll1 des alten1 schon von ,bauhin#c verherrlichten ,badeortes1 ist dem ,auslande der bekannteste4 ,auf einer ,quadratrute ,oberflche 7eine ,rute #c ,meter7 liegt durchschnittlich ein ,tierle81 wie der ,arbeiter die ,saurier nennt4 ,da liegen sie in ihren vieltausendjhrigen ,steinsrgen1 vom ,schiefer dicht umhllt1 nur die rohen ,umrisse erkennt man gleich den in ,leinwand gewickelten ,mumien4 ,man sieht den ,kopf durchblicken1 die ,wirbelsule1 die ,lage der ,glieder1 die ganze ,lnge des ,tieres1 und raschen ,blickes erkennt an dieser ,form schon der ,arbeiter1 ob's ein ,tier ist mit ,flossen oder mit ,pratzen8 7das heit ob ,ichthyosaurus oder ,teleosaurus74 ,ist doch ein ,pratzentier8 ums ,dreifache mehr wert als eines mit ,flossen4 ,aber nicht danach blo richtet sich der ,preis3 das ,wichtigste ist1 wie und wo das ,tier liegt1 ob im festen1 dauerhaften ,fleins81 was das ,erwnschteste ist1 ob es ,schwefelkies fhrt1 was leider die schnsten ,stcke oft unbrauchbar macht1 und namentlich1 ob am ,stck nichts fehlt1 wenn die ,platte durch das ,schrmen oder durch natrliche ,abgnge entzweiging4 ,bis zu #ajj ,gulden 7#baj ,franken oder #afh ,mark7 wird fr ein vollstndiges ,tier bezahlt4 ,der ,arbeiter tut keinen ,schritt zum ,verkauf des ,fundes1 er stellt ihn ruhig zur ,seite1 wei er doch1 da fast von ,woche zu ,woche die ,kufer kommen1 die ,unterhndler der ,kabinette und wissenschaftlichen ,sammlungen4 ,kein ,pferdehandel wird je mit solchem ,eifer abgeschlossen1 mit solchem ,aufgebot aller ,beredsamkeit und ,entfaltung aller ,knste und ,kniffe1 als der ,saurierhandel1 und keiner erfordert neben genauer ,kenntnis der ,stcke so viele ,schlauheit1 um nicht1 da ohnehin die ,katze im ,sacke gekauft wird1 zu ,schaden zu kommen4 ,kein ,kauf endlich kommt zustande1 ohne da der ,kufer noch die besondere ,verpflichtung eingehen mu1 mit verschiedenen ,wein- und ,mostflaschen dem gefallenen ,helden eine ,totenfeier zu veranstalten4 ,noch steht aber das schwierigste ,geschft bevor1 es gilt jetzt1 den ,saurier zu putzen81 das heit ihn aus der ,schieferhlle zu lsen und seine alten ,knochen ans ,licht der ,sonne zu bringen4 ,nur ,vertrauten darf solche ,arbeit berlassen werden1 eine unkundige ,hand schindet8 das ,tier4 ,monatelang dauert bei manchen die ,arbeit1 denn mehr mit ,grabstichel und ,nadel1 als mit ,hammer und ,meiel mu das ,gebirge 7,gestein7 vom ,knochen genommen werden4 ,wer nicht selbst schon den ,grabstichel gefhrt hat1 versteht nichts von den ,freuden1 die den ,kenner erfllen1 wenn er den ,verlauf eines ,knochens im ,schiefer verfolgt und jeden ,tag ein ,stckchen1 schlielich das harmonische ,ganze des ,tieres vor ,augen legt4 #c ,johann ,bauhin1 geboren #aeda zu ,basel1 machte groe ,reisen durch ,europa1 war ein vorzglicher ,botaniker1 zuletzt ,leibarzt des ,herzogs von ,wrttemberg4 ,schreckdrachen4 ,bei einer frheren ,gelegenheit wurde darauf hingewiesen1 da die ,katastrophentheorie1 wonach von ,zeit zu ,zeit alles ,lebende vernichtet und die ,welt pltzlich umgestaltet worden1 als berwunden gelte2 sie vertrgt sich mit den ,ergebnissen der neueren ,forschung nicht und steht im ,widerspruch mit der gesamten modernen ,weltanschauung4 ,die ,wissenschaft weist nach1 da seit den ltesten ,zeiten eine ununterbrochene ,entwicklung stattgefunden hat und da auch in der ,vorzeit dieselben ,naturkrfte und -gesetze wirksam gewesen sind wie heute4 ,wenn aber die ,meinung aufkam1 da die ,entwicklung stets in derselben ,weise und demselben ,tempo vor sich gegangen wie in unseren ,tagen1 so lag auch hierin wieder ein kleiner ,irrtum4 ,wie das ,auftrmen von ,falten- und berschiebungsgebirgen1 das ,absinken riesiger ,erdschollen1 das ,hereinbrechen des ,ozeans1 der ,wechsel des ,klimas periodisch erfolgte1 unterbrochen durch lange ,pausen1 so auch die ,vernderungen in der ,pflanzen- und ,tierwelt4 ,es gibt ,zeiten verhltnismig groer ,ruhe1 wo die ,welt fast stillzustehen scheint1 und wieder solche gewaltiger ,bewegung1 wo alles wankt und ein allgemeiner ,umsturz sich geltend macht4 ,das sind die groen ,epochen der ,erdgeschichte1 die sich mit jenen der ,menschheits- oder ,kulturgeschichte vergleichen lassen4 ,im ,gefolge der groen ,umwlzungen1 die eine neue ,periode einleiten1 tauchen zahlreiche neue ,typen auf1 whrend alte1 die jenen nicht mehr die ,stange halten knnen1 verschwinden oder doch die ,herrschaft abgeben und sich aufs ,altenteil zurckziehen4 ,die ,fortschrittler strmen vorwrts und entwickeln immer neue1 immer gewaltigere ,krfte1 bis auch ihre ,zeit abgelaufen ist4 ,so erging es auch den ,schreckdrachen oder ,dinosauriern 7von deinos oder dinos3 schrecklich74 ,das war ein himmelstrmendes ,titanengeschlecht1 eine ,sippschaft von ebenso kolossalen wie seltsamen1 zum ,teil geradezu fabelhaften ,wesen1 und diese ,riesensippe endete mit einer winzigen1 unbedeutenden ,art1 die sich als lebendes ,fossil bis in unsere ,tage hinbergerettet hat4 ,dieser letzte ,mohikaner8 ist die ,brckeneidechse ,neuseelands 7,hatteria71 bis vor kurzem ebenso unbeachtet und unbekannt wie die uralten ,molchfische der sdlichen ,halbkugel1 die berhaupt einer ganzen ,reihe berlebter ,typen noch eine kmmerliche ,existenz ermglicht hat4 ,das meterlange ,tier1 das heute sehr selten und offenbar im ,aussterben begriffen ist1 sieht uerlich einer gewhnlichen ,eidechse hnlich1 hat aber ,fischwirbel gleich den ,fisch- und ,schlangendrachen und auch sonst allerlei ,merkmale1 welche nur bei den ,uramphibien und ,urreptilien vorkommen1 steht also in gewissen ,beziehungen noch tiefer als die ,schreckensechsen der ,trias-1 ,jura- und ,kreideperiode4 ,die ,schreckdrachen erinnern in ,gre und ,gestalt vielfach an die ,drachen der ,sage1 knnen aber diesen nicht als ,vorbilder gedient haben1 da sie schon vor dem ,auftreten des ,menschen ausgestorben waren4 ,man kennt heute zirka #ej ,gattungen mit mehr als #ajj ,arten1 und ,jahr um ,jahr werden wieder neue erstaunliche ,funde gemacht4 ,auer ,europa haben besonders ,nordamerika und ,ostafrika solche geliefert4 ,es sind darunter ,tiere1 welche mehr als ,elefantengre haben1 aber auch solche1 die nur die ,gre einer ,katze erreichen4 ,merkwrdigerweise zeigen manche im ,knochenbau entschiedene ,annherung an ,vgel1 woraus wohl geschlossen werden darf1 da beide aus einer gemeinsamen ,wurzel abstammen1 die man allerdings zur ,stunde noch nicht kennt1 die aber mglicherweise eines ,tages gefunden wird4 ,im folgenden mgen einige der wichtigsten und interessantesten ,gattungen dem ,leser in ,bild und ,wort vor ,augen gefhrt werden4 ,lindwrmer4 ,im zweiten ,teil dieser ,erdgeschichte wurde darauf hingewiesen1 da nach der groen ,steinkohlenperiode1 whrend welcher ,jahrmillionen hindurch sehr gleichartige ,zustnde in bezug auf ,verteilung von ,land und ,meer1 ,klima1 ,pflanzen- und ,tierwelt geherrscht haben1 ein gewaltiger ,umschwung eingetreten sei4 ,auf der nrdlichen ,halbkugel fanden groartige ,erdverschiebungen statt2 es bildeten sich tiefe ,spalten1 die den schmelzflssigen ,massen in der ,tiefe als ,ausbruchspforten dienten und ,anla zur ,bildung zahlloser ,vulkane und vulkanischer ,ergsse gaben4 ,niedriges ,sumpfland wechselte mit ,brackwasser- und ,swasserseen1 neue ,gebirge entstanden2 dann wurde das ,festland vielfach zur ,wste und die salzigen ,binnenmeere trockneten aus1 so da mchtige ,salzlager entstanden 7,stafurt bei ,magdeburg und ,sperenberg71 die sich besonders durch ihren ,reichtum an ,kalisalzen auszeichnen4 ,auf der sdlichen ,halbkugel war derweil eine ,eiszeit eingetreten und hatte den verweichlichten ,steinkohlenpflanzen den ,garaus gemacht4 ,es entwickelte sich in ,anpassung an die neuen ,zustnde eine ganz neue ,pflanzenwelt4 ,dann brach der ,ozean herein und lagerte ber der ,steinkohlen-1 ,perm- und ,buntsandsteinformation ,meereskalk 7,muschelkalk7 ab4 ,aber auch dieses ,meer war nicht ewig82 zumal im nrdlichen und nordwestlichen ,teil ,europas bewirkten bedeutende ,bodenschwankungen ein langsames ,austrocknen desselben2 an seine ,stelle traten wieder ,seen und ,smpfe1 und diese machten der ,sand- und ,lehmwste ,platz4 ,es entstehen die roten ,mergel und ,tone1 die grauen und roten ,sandsteine 7,silbersandstein und ,schilfsandstein ,stuttgarts71 die man als ,keuper bezeichnet 7oberste ,trias74 ,die ,siegel- und ,schuppenbume sind verschwunden und ersetzt durch allerlei ,nadelhlzer1 worunter manche mit breiten ledrigen ,blttern2 die ,farne sind teilweise verdrngt durch palmenhnliche ,sagobume 7,palmenfarne7 und die ,rohrbume 7,kalamiten und ,kalamarien7 durch echte ,schachtelhalme1 welche jene an imposantem ,wuchs bei weitem nicht erreichen und furchtbar eintnige steife ,dschungel von armsdicken1 #d bis #f ,meter hohen ,stangen bilden4 ,die ,flsse vermgen sich meist nicht bis zum offenen ,meer zu behaupten1 sondern versiegen im ,wstensand oder endigen in flachen ,mulden1 in sumpfigen ,steppenseen1 die sich mit ,schlamm und ,sand fllen4 ,da und dort werden ,flulufe durch vorrckende ,wanderdnen zerschnitten und teilweise zugefllt1 wodurch das ,land am ,unterlauf der ,wasserzufuhr verlustig geht und in einen groen ,friedhof verwandelt wird4 ,alles ,lebende geht dort zugrunde1 und der nchste ,wstensturm deckt die ,leichen mit ,sand und ,staub4 ,so sah es zur ,keuperzeit aus in der ,heimat der triadischen ,lindwrmer81 im ,schwabenland4 ,im ,sden ,stuttgarts bei ,degerloch fand man vor etlichen ,jahrzehnten die versteinerten ,knochen eines seltsamen ,ungeheuers1 welchem der hervorragende wrttembergische ,geologe und ,palontologe ,quenstedt den ,namen des schwbischen ,lindwurms8 beilegte4 ,sein wissenschaftlicher ,name ist ,zanklodon1 nach den riesigen ,greifzhnen1 welche die ,form eines ,winzermessers haben 7zagkle oder zankle3 ,winzermesser und odon3 ,zahn74 ,ein ,oberschenkelknochen ist #ge ,zentimeter lang und ein ,hinterfu bedeckt eine ,flche von ,quadratmeter4 ,das gewaltige ,tier erreichte insgesamt eine ,lnge von zirka #g ,meter4 ,die ,vorderglieder sind verhltnismig klein und konnten jedenfalls nicht zum ,gehen benutzt werden1 dienten vielmehr als ,greifhnde2 dagegen waren ,hinterglieder und ,schwanz sehr krftig entwickelt1 woraus zu schlieen ist1 da dieser ,lindwurm aufrecht auf den ,hinterbeinen einherging4 ,er erinnert so einigermaen an ein ,knguruh1 war aber viel grer1 plumper und schwerflliger als dieses und konnte trotz des muskulsen ,schwanzes keine groen ,sprnge machen4 ,der ,schwanz diente wohl als ,sttze in der ,ruhelage und auerdem als ,balancierstange4 ,die ,zehen waren mit ungeheuren ,krallen bewaffnet1 deren ,hornsubstanz1 weil leicht verweslich1 natrlich nicht mehr vorhanden ist4 ,der ,kopf war nicht sehr gro und mit einem scharfen ,raubtiergebi versehen4 ,die ,natur hat hier versucht1 einen ,zweifer zu schaffen1 der nicht mehr am ,boden hinkriechen mu1 sondern stolz erhobenen ,hauptes als geborener ,herrscher dahinschreiten kann4 ,der ,name ,reptil -- ,kriecher1 ,schleicher -- will hier nicht mehr recht passen1 und doch ist kein wesentlicher ,unterschied zwischen diesen ,lindwrmern und den ,neckarsauriern1 die zur gleichen ,zeit und in den gleichen ,gegenden lebten4 berreste eines nahen ,verwandten1 der zu ,ehren seines ,entdeckers den ,namen ,grelyosaurus erhielt1 fand man bei ,liestal in ,baselland4 ,der unglckliche ,grely1 ein vorzglicher ,geologe1 verfiel in geistige ,umnachtung und wurde von der fixen ,idee befallen1 da er in jenen ,lindwurm verwandelt worden sei4 ,in ,thringen1 ,frankreich und ,sdafrika stie man ebenfalls auf ,spuren derartiger ,drachen2 manche von ihnen konnten noch nicht aufrecht gehen1 sondern krochen nach alter ,vter ,weise auf allen vieren4 ,iguanodonten4 ,illustration3 ,abb4 #i4 ,skelett des ,iguanodon4 ,whrend die schwbischen ,lindwrmer8 schon im ,keuper wieder verschwanden1 haben sich hnliche ,formen viel lnger erhalten und sind erst in der ,kreidezeit ausgestorben4 ,zu diesen gehren die ,iguanodonten1 von denen man sich frher ganz falsche ,vorstellungen gemacht hat1 da lange ,zeit nur einzelne ,knochen bekannt waren4 ,nun besitzt man aber die vollstndigen ,skelette dieser ,kreidedrachen4 ,besonders ,belgien hat prachtvolle ,exemplare geliefert1 und das ,palontologische ,museum in ,brssel besitzt etwa zwei ,dutzend derselben4 ,es macht einen nachhaltigen ,eindruck1 unter jenen vorweltlichen ,riesen umherzuwandeln4 ,gleich den ,zanklodonten1 denen sie an ,gre gleichkamen1 schritten sie aufrecht einher1 ihren ,kopf1 der mit dem langen ,hals einen rechten ,winkel bildet1 sphend bald links1 bald rechts wendend4 ,der ,name bedeutet soviel wie die ,leguanzhnigen84 ,man fand nmlich zunchst nur einzelne ,zhne1 welche denen einer heutigen ,eidechse1 des ,leguans -- ,iguana -- hnlich sind4 ,die ,leguane sind abenteuerlich gestaltete #a ,meter lange ,rieseneidechsen ,sdamerikas und ,westindiens1 welche sich auf dem ,wasser ebenso gewandt bewegen wie auf dem ,erdboden und im ,gest der ,bume4 ,ihres wohlschmeckenden ,fleisches wegen werden sie von den ,eingeborenen gejagt4 ,zu den ,kammeidechsen oder ,leguanen gehrt auch der ,basilisk1 etwas kleiner als der gemeine ,leguan1 mit hohen ,hautlappen auf ,rcken und ,schwanz4 ,nun wei man heute1 da die ausgestorbenen ,iguanodonten mit den lebenden ,kammeidechsen nicht nher verwandt sind1 aber der ,name ist geblieben4 ,die ,bezahnung der ,iguanodonten ist eine unvollstndige1 indem der vordere ,teil der ,kiefer zahnlos und vermutlich mit einer ,art hornigem ,schnabel versehen war4 ,die groen spatelfrmigen ,zhne sind am ,rande gekerbt und greifen scherenartig bereinander4 ,sie erscheinen fast immer stark abgenutzt1 waren also wohl zum ,abbeien und ,kauen harter ,pflanzenstoffe1 vielleicht zum ,abweiden der ,baumkronen eingerichtet4 ,nebenbei mgen auch ,schaltiere als ,nahrung gedient haben4 ,jedenfalls waren die ,iguanodonten keine blutdrstigen ,bestien1 sondern langsame1 schwerfllige ,geschpfe4 ,da ihre geistigen ,fhigkeiten gering waren1 geht schon aus der geringen ,gre der ,schdelhhle hervor4 ,zur ,verteidigung dienten auer den ,kiefern der groe und ungemein krftige ,schwanz und die ,daumen der ,vorderglieder1 die je zu einem ,sporn oder natrlichen ,dolch umgewandelt waren1 der von den brigen ,fingern senkrecht abstand4 ,lange ,zeit hielt man diesen ,sporn fr einen zum ,schdel gehrigen ,hornzapfen und zeichnete das ,tier mit einem ,horn4 ,wir werden brigens spter eine verwandte ,form kennen lernen1 die wirklich ein ,horn getragen hat4 ,auffallend ist die ,tatsache1 da die ,hinterfe nur drei ,zehen nebst einer verkmmerten vierten ,zehe besitzen und im anatomischen ,bau mit denjenigen der groen ,laufvgel eine gewisse bereinstimmung zeigen1 so da die ,iguanodonten seinerzeit geradezu als ,ornithopoden1 das heit ,vogelfer1 bezeichnet worden sind4 ,ihre ,fhrten1 die auf ,sandsteinplatten der ,kreideformation zu ,tausenden und in allen ,gren vorhanden sind1 wurden denn auch anfangs fr ,fhrten von ,riesenvgeln gehalten4 7,siehe ,abbildung #aj1 ,brontozoumfhrte74 ,da in der ,tat nicht nur zufllige hnlichkeiten mit ,vgeln bestehen1 zeigt die bereinstimmung des ,iguanodonfues mit dem des ,hhnchens im ,ei4 ,der ,vogelembryo 7,keim7 hat zuerst ,iguanodonfe und erhlt erst durch ,verkmmerung und teilweise ,verschmelzung einzelner ,knochen richtige ,vogelfe4 ,freilich ist nicht daran zu denken1 da die ,vgel etwa von ,iguanodonten1 berhaupt von ,dinosauriern abstammen1 aber aller ,wahrscheinlichkeit nach haben die beiden ,stmme eine gemeinsame ,wurzel4 ,die ,trennung hat wohl schon in der ,trias1 wenn nicht bereits in der ,permperiode stattgefunden4 ,hier lt uns die berlieferung im ,stich2 von der groen ,chronik der ,erdgeschichte fehlen einige ,bnde vllig4 ,aber glckliche ,funde knnen auch da in ungeahnter ,weise ,licht bringen4 ,illustration3 ,abb4 #aj4 ,brontozoumfhrte mit sogenannten versteinerten ,regentropfen4 ,wie artenreich die ,sippschaft der ,vogelfer8 gewesen1 lt sich einigermaen ahnen aus der groen ,zahl und ,mannigfaltigkeit der ,fhrten1 das heit der ,abdrcke1 welche die verschollenen ,saurier auf dem feuchten ,sand und ,schlamm der ,ufer zurckgelassen haben4 ,an der englischen ,kste bei ,hastings sowie in verschiedenen ,gegenden ,deutschlands findet man ,fuspuren von #bj bis #ge ,zentimeter ,gre1 und in ,nordamerika sind dergleichen ,funde noch hufiger4 ,manche ,fhrten ergeben eine ,schrittweite von #c und #d ,meter1 lassen also auf ,tiere von fabelhafter ,gre schlieen1 aber wie dieselben ausgesehen1 wei zur ,stunde niemand zu sagen4 ,zum ,schlusse dieses ,kapitels mgen noch zwei wissenschaftlich interessante ,formen erwhnt werden3 der ,kompsognathus und der ,hadrosaurus 7,trachodon71 ersterer aus dem schwbischen und frnkischen ,jura bekannt1 ein sehr leicht gebautes1 zierliches ,tier von ,katzengre1 mit vogelhnlichem ,schdel1 langen schlanken ,hinterbeinen1 dreizehigen ,vogelfen und langem ,schwanz2 letzterer ein groer1 #h bis #i ,meter langer ,schreckdrache von der ,gestalt eines ,iguanodon1 jedoch mit seltsamem riesigem ,entenschnabel und einem ebenso seltsamen pflasterartigen ,gebi1 das aus zirka #bjjj kleinen ,zhnen besteht4 ,man fand ein solches ,tier mit erhaltener ,haut1 die mit ,schuppen bedeckt war4 ,der ,hadrosaurus stammt aus der obersten ,kreide ,amerikas4 ,von beiden ,gattungen sind europische und amerikanische ,vettern bekannt4 7,siehe ,abbildung #ai47 ,amerikanische ,gren4 ,europa war zur ,jurazeit fast ganz vom ,meere bedeckt2 nur einzelne ,inseln und uralte ,gebirgsmassen erhoben sich ber dasselbe4 ,hier war somit zur ,entfaltung einer groartigen ,landfauna 7,tierwelt7 nicht genug ,raum vorhanden1 und so kommt es1 da zwischen den ,schreckdrachen der ,triaszeit und denjenigen der ,kreideperiode eine groe ,lcke besteht4 ,fast mchte man glauben1 mit dem ,ende der ,keuperzeit sei eine ungeheure ,katastrophe1 etwa eine allgemeine ,sintflut hereingebrochen1 habe die ganze ,tierwelt vernichtet1 und nach vielen ,hunderttausenden von ,jahren habe die ,natur wieder von vorn angefangen4 ,allein jene berflutung fand nicht berall statt2 in ,nordamerika zum ,beispiel blieb auch whrend der auf die ,trias folgenden ,jurazeit ein ausgedehntes ,festland bestehen1 und dort konnten sich die ,landtiere der ,keuperzeit weiter entwickeln4 ,in der unteren ,kreide erreichten sie die hchste ,entfaltung4 ,von ,nordamerika kamen denn auch vor ,jahren wunderbare ,mren von fremdartigen ,sauriern1 die an ,gre und ,seltsamkeit der ,form alles bis dahin ,bekannte in ,schatten stellten4 ,skeptische ,naturen nahmen jene ,berichte mit einem gewissen ,mitrauen entgegen1 aber die wissenschaftlichen ,darstellungen namhafter ,palontologen und vor allem die in den ,museen aufgestellten ,funde selber machten es zur ,gewiheit1 da man es nicht mit romantischen bertreibungen einer sensationslsternen ,presse zu tun habe4 ,der gewaltigste unter den amerikanischen ,schreckdrachen scheint der ,atlantosaurus gewesen zu sein1 dessen berreste im ,staate ,wyoming am ,ostabhang des ,felsengebirges gefunden wurden4 ,der ,name ist der griechischen ,gttersage entnommen4 ,der ,riese ,atlas1 der ,sohn eines ,gtterriesen 7,titanen7 und einer ,meergttin1 hatte sich mit seiner ganzen ,sippschaft gegen den ,himmelvater ,zeus emprt1 wurde aber besiegt und dazu verurteilt1 an den ,grenzen der ,erde1 wo ,tag und ,nacht zusammenkommen1 nmlich an der jetzigen ,meerenge von ,gibraltar1 den ,himmel zu tragen4 ,atlas bedeutet auch in der ,tat soviel wie ,trger84 ,balkentrger an ,gebuden werden daher auch ,atlanten genannt4 ,nach einer anderen ,sage war er ,besitzer der berhmten ,hesperidengrten1 einer ,art ,paradies in der ,gegend des heutigen ,marokko1 und wurde vom griechischen ,halbgott ,perseus wegen seiner ,ungastlichkeit mit ,hilfe des ,medusenhauptes zum ,gebirge versteinert4 ,nach ihm wurde auch der ,atlantische ,ozean benannt4 ,der ,atlantosaurus immanis1 das heit der entsetzliche ,riesendrache1 war ein ,kolo von #cj ,meter ,lnge bei #i ,meter ,hhe4 ,diese ungeheure ,fleischmasse bewegte sich auf vier ungefhr gleich groen sulenfrmigen ,beinen1 die je fnf ,zehen mit hufartigen ,klauen besaen und nach ,art der ,eidechsenglieder gebaut waren4 ,die ,oberschenkelknochen sind annhernd #b ,meter lang und an ihrem oberen ,ende ,meter dick4 ,es wird uns dies nicht wundernehmen1 wenn wir bedenken1 da ja das ,tier1 das sie zu tragen hatten1 die ,gre eines ziemlich ansehnlichen ,hauses8 erreicht haben mute4 ,ja1 diese mchtigen ,knochen htten wohl kaum ausgereicht1 die enorme ,last zu tragen und fortzuschleppen1 wenn nicht durch besondere ,vorrichtungen das ,gewicht des ,krpers herabgemindert worden wre4 ,die ,wirbel1 von denen die grten einen ,meter ,durchmesser besaen1 waren nmlich hohl und zu ,lebzeiten des ,tieres wahrscheinlich mit ,luft erfllt1 nur die ,wirbel des dicken und langen ,schwanzes waren massiv4 ,illustration3 ,abb4 #aa4 ,brontosaurus4 ,nahe ,verwandte des ,atlantosaurus sind der ,barosaurus 7der ,schwere87 und der ,brontosaurus4 ,ersterer ist in allen ,skeletteilen bekannt2 er erreicht eine ,lnge von #bj ,meter1 sein ,nackenwirbel einen ,durchmesser von reichlich einem ,meter4 ,der ,brontosaurus1 ist ebenso gro und besa einen ungeheuer langen ,plesiosaurushals mit #ac ,wirbeln4 ,wir geben nach einem vollstndigen ,skelett eine ,rekonstruktion des ,tieres1 wie es lebend etwa ausgesehen haben mag4 ,auch beim ,brontosaurus sind die ,wirbel mit groen ,luftkammern versehen1 selbst die drei ersten ,schwanzwirbel besitzen solche4 ,als weiteres ,merkmal verdient hervorgehoben zu werden die im ,verhltnis zum ,krper winzige ,gre des ,kopfes und der ,gehirnhhle4 ,das ,gehirn18 sagt ,neumayr1 ist so auerordentlich klein1 wie es im ,verhltnis wohl bei keinem anderen hheren ,tier bis jetzt bekannt ist48 ,diese amerikanischen ,riesen muten somit hchst stumpfsinnige ,geschpfe gewesen sein und tief unter den heutigen ,beherrschern der ,tierwelt gestanden haben4 ,wir drfen uns dieselben auch nicht vorstellen als grimme1 stets in ,kampf und ,krieg lebende ,drachen1 denn sie waren ,pflanzenfresser und mochten also wohl den damaligen ,gewchsen1 nicht aber der ,tierwelt verderblich gewesen sein4 ,der ,brontosaurus oder ,donnerdrache 7vom griechischen bronte3 ,donner1 brontogenes3 vom ,donner erzeugt7 mochte ein ,gewicht von zirka #chj ,doppelzentner erreicht haben1 whrend dasjenige des ,indischen ,elefanten blo #cj bis #dj ,doppelzentner betrgt4 ,ober- und ,unterschenkel samt ,fu maen #d ,meter1 die ,dornfortstze der ,kreuzwirbel ,meter4 ,die wandelnde ,fleischlawine mag bis zum ,rcken eine ,hhe von #f ,meter1 mit hoch gehobenem ,kopf #i ,meter erreicht haben4 7,die ,angaben1 wonach die grten ,formen #ab ,meter hoch gewesen sein sollen1 scheinen nicht vertrauenswrdig zu sein47 ,selbst die ausschweifendste ,phantasie war nie imstande1 sich ein solches ,biest auszudenken1 und staunend fragt man sich1 wie ein solches ,reptil8 sich bewegen und ernhren konnte4 ,man denke sich einen ,donnerdrachen durch die ,straen einer ,stadt dahinschreiten6 ,er knnte bequem zu den ,fenstern des dritten ,stockes hineingucken1 und die ,kronen der ,bume in den stdtischen ,anlagen bten ihm eine angenehme ,weide4 ,ein ,ochse wrde sich daneben fast wie ein ,bauernhaus neben einem ,mnster ausnehmen4 ,und welch ein ,anblick mte es gewesen sein1 zu sehen1 wie der ,kolo sich auf seinen stmmigen ,hinterbeinen und dem ungeheuren ,schwanz erhob6 ,vielleicht haben sich die ,tiere vorwiegend im ,wasser aufgehalten nach ,art der ,flupferde1 wobei die ,pflanzenwelt der ,ufer abgeweidet und nebenbei allerlei ,getier mit verschlungen wurde4 ,da wie bei den ,atlantosauriern die greren ,wirbel1 die einen ,meter ,durchmesser besaen1 ,luftkammern hatten1 wurde das spezifische ,gewicht betrchtlich herabgemindert4 ,der vierte ,halswirbel ist grer als der ,schdel1 und der ,hohlraum der ,kreuzbeinwirbel bertrifft die ,hirnhhle um ein ,mehrfaches1 so da es scheint1 als htten die ,tiere den ,hauptteil ihres ,zentralnervensystems nicht in den ,kopf1 sondern in das ,hinterteil verlegt4 ,mit den intellektuellen ,anlagen mu es folglich sehr schlimm bestellt gewesen sein4 ,die ,gestaltungskraft der ,natur hatte sich hier verrannt2 durch eine bloe ,steigerung der ,masse schuf sie etwas ,unnatrliches und verurteilte diese berriesen8 zu schnellem ,untergang4 ,vielleicht ward dieser beschleunigt durch einen ,klimawechsel oder durch das berhandnehmen gefhrlicher ,raubtiere4 ,diplodokus4 ,illustration3 ,abb4 #ab4 ,diplodokus4 ,neben den plumpen1 massigen ,atlantosauriern1 wozu auch der ,brontosaurus gerechnet wird1 erscheint der ,diplodokus 7,doppelbalken7 geradezu als eine zierliche ,form4 ,er entstammt den gleichen ,fundorten wie die vorigen und gehrt gleichfalls der unteren ,kreide an1 dem sogenannten ,wealden1 das heit der ,wlderformation84 ,diese hat insofern manche hnlichkeit mit der ,steinkohlen- und der ,keuperformation1 als die damaligen ,festlnder mit groen ,smpfen und ,moorwldern bedeckt waren und ein langandauernder ,kampf zwischen ,land und ,meer herrschte4 ,aus jener ,zeit stammen zahlreiche ,steinkohlenflze1 die allerdings im allgemeinen von geringer ,mchtigkeit sind1 aber doch an manchen ,orten bergmnnisch abgebaut werden1 so am ,osterwald1 am ,deister1 in ,schaumburg und ,bckeburg4 ,sie sind natrlich nicht aus den typischen ,steinkohlenpflanzen 7,siegel- und ,schuppenbumen usw47 hervorgegangen1 denn jene existierten ja lngst nicht mehr1 sondern aus ,pflanzen der ,jura- und der ltesten ,kreidezeit1 hauptschlich aus ,farnen1 ,nadelhlzern und ,sagobumen 7,zykadeen1 ,farnpalmen74 ,der ,gattung ,diplodokus gehren ,tiere von #af bis #be ,meter ,lnge und #c bis #d ,meter ,hhe an4 ,in welcher ,stellung sich dieselben bewegt haben1 ist noch nicht festgestellt und je nachdem gelangt man zu verschiedenen ,hhenangaben4 ,der #f ,meter lange ,hals gleicht einer ,riesenschlange und trgt einen groen1 #fj ,zentimeter langen ,kopf1 der etwelche hnlichkeit mit einem ,pferdekopf hat1 die ,nasenlcher befinden sich jedoch weit hinten bei den ,augen4 ,die ,kiefer sind nur im vorderen ,teil bezahnt1 die hinteren ,zhne fehlen gnzlich2 wir haben es also weder mit einem ,raubtiergebi1 noch mit dem eines ,pflanzenfressers zu tun4 ,die ,zhne sind lang1 dnn1 stbchenfrmig und stehen ziemlich weit auseinander1 wie die ,zhne eines ,rechens4 ,der ungeheure ,schwanz zhlt nicht weniger als #fj ,wirbel4 ,es ist nicht leicht1 sich die ,lebensweise dieses mrchenhaften ,drachen vorzustellen4 ,man hat daran gedacht1 da er im ,wasser nach ,muscheln1 ,schnecken1 ,fischen1 ,krabben und ,lurchen grundelte1 wobei die ,zhne nicht zum ,beien1 sondern als ,seiher dienten1 also die gleiche ,funktion ausbten wie das ,fischbein der ,bartenwale4 ,das hat in der ,tat viel ,wahrscheinlichkeit fr sich4 ,die grte ,art 7,diplodocus ,carnegiei7 wurde vor einigen ,jahren auf ,kosten des bekannten ,stahlknigs ,carnegie ausgegraben und im ,museum zu ,pittsburg aufgestellt4 ,das ,berliner ,museum besitzt einen ,gipsabgu davon1 weitere befinden sich in ,wien1 ,paris und ,london4 berreste nahe verwandter ,gattungen wurden in ,sdamerika1 ,frankreich und ,england entdeckt4 ,illustration3 ,abb4 #ac4 ,dach- oder ,panzerdrache4 ,einen hochinteressanten ,fund machten vor kurzem die ,gebrder ,sternberg im westlichen ,teil der ,union1 sie frderten den vollstndigen ,kadaver eines ,diplodokus mit erhaltener ,hautbedeckung zutage4 ,das betreffende ,riesenvieh scheint durch einen ,unglcksfall umgekommen und auf eine ,sandbank im ,flusse geschwemmt worden zu sein4 ,dort wurde es zu einer ,mumie ausgetrocknet und durch gewaltige ,schlammassen1 die spter zu ,tonschiefer erhrteten1 zugedeckt4 ,die ,haut ist mit seltsamen zarten ,schuppen gespickt4 ,der ganze ,kadaver1 der auf dem ,rcken lag1 bedeckte eine ,flche von #ab ,quadratmeter4 ,panzer- und ,horndrachen4 ,illustration3 ,abb4 #ad4 ,dreihorndrache1 rechts oben ein ,pteranodon4 ,diese stehen den vorigen an ,gre betrchtlich nach1 sehen aber dafr um so putziger1 wirklich drachenhaft aus4 ,fast mchte man whnen1 ein phantasievoller ,fabulierknstler des ,mittelalters htte dieselben erfunden4 ,die ,panzerdrachen oder ,dachdrachen 7,stegosaurier7 waren plumpe ,riesen von mindestens ,elefantengre1 jedoch weit betrchtlicherer ,lnge1 nmlich bis zu #aj ,meter6 ,sie hatten wieder die ,gewohnheit der alten ,reptilien angenommen1 das heit sich einen dicken ,panzer angeschafft1 also ein ,rckfall auf eine tiefere ,entwicklungsstufe2 denn das ,hautskelett ist das ursprngliche1 das lteste2 erst verhltnismig spt machte sich das innere ,knochenskelett geltend1 wodurch das erstere allmhlich berflssig wurde1 weil es die aufsteigende ,entwicklung hinderte4 ,der ,rckenpanzer1 der sich vom ,kopf bis zur ,schwanzspitze erstreckte1 bildete ein schtzendes ,dach aus starken1 dicken ,schilden und war berdies mit einem ungeheuren ,kamm versehen1 der aus zwei ,reihen aufrechtstehender meterlanger ,platten bestand4 ,am ,ende des langen ,schwanzes waren jene ,knochentafeln zu spitzigen halbmeterlangen ,stacheln reduziert4 ,das war zweifelsohne eine sehr gefhrliche ,waffe1 und der ,kolo konnte damit furchtbare ,schlge austeilen4 ,die ,kehlgegend war durch einen besonderen ,knochenharnisch geschtzt4 ,offenbar fehlte es zu jener ,zeit 7untere ,kreide7 nicht an mchtigen ,feinden4 ,die ,glieder sind ungleich lang1 und zwar sind die vorderen wieder betrchtlich krzer als die hinteren4 ,die ,zahl der ,zehen betrug je fnf1 jedoch waren bei den ,hinterfen die beiden ueren verkmmert1 so da das ,tier nur mit je drei ,zehen austrat4 ,dadurch entstanden sonderbare ,fhrten1 die den ,eindruck erweckten1 als seien zwei ganz verschiedene ,tierarten 7,herr und ,diener7 stets miteinander oder vielmehr hintereinander auf dem nassen ,boden dahingewandelt4 ,der kleine ,kopf mit einer ,art ,iguanodongebi endete in einen plumpen ,schnabel1 was dem gepanzerten ,ungeheuer ein besonders phantastisches ,aussehen verschaffte4 ,besondere ,erwhnung verdient die ,schdelhhle2 dieselbe ist nmlich sehr klein1 so da nur ein winziges ,gehirn in derselben ,platz hatte4 ,der ,rckenmarkkanal im ,kreuzbein ist wohl zehnmal so gro als die ,hirnhhle1 so da man von einem ,kreuzbeinhirn8 gesprochen hat4 ,letzteres bestand aber selbstverstndlich nicht aus ,hirnsubstanz1 sondern aus ,nerven fr den kolossalen ,hinterkrper4 ,diese ,panzerdrachen haben sich wohl durch eine geradezu beispiellose ,dummheit ausgezeichnet4 ,sie konnten wahrscheinlich gleich den ,iguanodonten aufgerichtet auf den ,hinterbeinen einherschwanken1 aber ebensogut auf allen vieren davonstapfen4 ,ein ebenso wunderlicher ,kauz1 ein ,vetter des vorigen1 war der ,dreihorndrache 7,trizeratops71 #h bis #i ,meter lang1 wovon #b ,meter auf den spitzdreieckigen1 vorn ebenfalls in einen ,schnabel endigenden ,kopf entfallen4 ,dieser ,schreckdrache1 der also im ,gegensatz zu seinem mikrozephalen ,vetter zu den ,grokpfen8 gehrt1 trug neben einem meterlangen ,horn ber der ,nase noch zwei seitliche hintere ,hrner ber den ,augen4 ,der ,hinterkopf endete in einen knchernen ,nackenschirm1 der am ,rande mit zackigen ,knochenplatten besetzt war und wie eine groe ,halskrause aussieht4 ,die ,zhne deuten auf ,pflanzennahrung und haben -- bei ,reptilien etwas ,unerhrtes -- zwei ,wurzeln1 was sonst nur bei ,sugetieren vorkommt4 ,auch die ,glieder weisen gewisse ,sugetiermerkmale auf1 die ,zehen tragen nmlich groe ,hufe1 wie diejenigen der ,huftiere 7,schweine1 ,pferde1 ,wiederkuer74 ,dazu der gehrnte ,kopf1 der an gewisse ,urhufer der ,braunkohlenzeit gemahnt4 ,diese ,sugetierhnlichkeit ist noch grer beim ,einhorndrachen 7,monoklonius7 mit mchtigem1 nach rckwrts gekrmmtem ,horn1 dem ,zweihorndrachen 7,dizeratops7 und dem ,stierdrachen 7,torosaurus71 alle der oberen ,kreideformation ,nordamerikas angehrend4 ,vereinzelte ,bruchstcke einer nahe verwandten ,art wurden auch bei ,wiener-,neustadt gefunden4 ,dem winzigen ,gehirn nach zu schlieen1 sind alle ,horndrachen sehr stumpfsinnige ,geschpfe gewesen4 ,afrikaner4 ,nordamerika galt als das ,paradies der ,schreckdrachen1 und seine ,reptilienwelt berragte alles bis anhin ,bekannte4 ,da trat ,afrika als ,konkurrent auf1 und zwar -- wer htte das fr mglich gehalten8 -- mit ,erfolg4 ,zunchst richtete die ,sdspitze des ,schwarzen ,erdteils die ,augen der ,palontologen auf sich4 ,dort -- in der sogenannten ,karrooformation -- entdeckte man nmlich eine ,menge versteinerter ,knochen1 welche von einer hchst seltsamen ,tierwelt zeugten1 die in der ,perm- und ,triaszeit dort gehaust4 ,die einen jener ,knochentrmmer schienen einer besonderen ,gruppe von ,uramphibien 7,wickelzhnern1 ,panzerkpfen7 anzugehren1 andere waren entschieden reptilienhaft und manche1 besonders die ,zhne1 wiesen auf niedere ,sugetiere hin4 ,die ,bezahnung lie nmlich eine ,gruppierung in ,schneide-1 ,eck- und ,backenzhne erkennen4 ,sollte man es hier mit den ,stammvtern der hchststehenden ,tierklasse zu tun haben8 ,sollte nun ,licht in die ,dunkelheit ihrer ,herkunft fallen8 ,die hochgespannten ,erwartungen der ,forscher erfllten sich nicht4 ,immerhin ist zu sagen1 da jene ,afrikaner hchst interessante ,zwischenformen 7,kollektiv- oder ,sammeltypen7 und da die berhmtesten unter ihnen1 die ,theromorphen1 das heit die ,sugetierhnlichen1 offenbar ,seitenzweige jenes ,hauptastes sind1 dem die ,ursugetiere entstammen4 ,zwischen beiden bestehen nicht blo oberflchliche hnlichkeiten 7,analogien71 sondern enge verwandtschaftliche ,beziehungen4 ,illustration3 ,abb4 #ae4 ,schdel eines ,wolfsauriers aus der sdafrikanischen ,trias4 a4 ,oberkiefer4 b4 ,unterkiefer4 ,die ,sugetierhnlichen8 bewohnten brigens nicht ausschlielich ,sdafrika1 sondern auch ,amerika1 ,ostindien1 ,europa 7,ruland1 ,england1 ,frankreich1 ,deutschland1 ,schweiz74 ,sie scheinen samt und sonders schon in der ,triaszeit ausgestorben zu sein2 die heutige ,tierwelt hat nichts ,gleichartiges4 ,man kennt zirka #ajj ,gattungen2 ihre versteinerten ,skelette sind meist schlecht1 oft nur in wenigen ,knochenstcken erhalten und dann schwer zu deuten4 ,unter den vielen ,arten gibt es ,zwerge1 die nur die ,gre einer ,ratte erreichen1 aber auch einzelne schwerfllige ,riesen von ,nashorngre4 ,ich fhre nur zwei ,vertreter mit ,namen an1 den ,wolfsaurier 7,lykosaurus71 ein ,raubtier mit scharfem ,gebi1 und den plumpen ,pareiasaurus 7,backensaurier71 ein bizarres1 drei ,meter langes ,monstrum1 ein dackelhafter ,br8 auf kurzen1 dicken1 geknickten ,beinen1 deren unglaublich dicke ,zehen wahrscheinlich zum ,graben eingerichtet und mit groen ,krallen versehen waren4 ,er hielt sich wohl mit ,vorliebe an der ,kste auf und ernhrte sich von allerlei kleinem ,getier1 das er aus der ,erde hervorscharrte4 ,der breite1 kurze ,schdel war mit vielen ,hckern und der ,unterkiefer mit zapfenartigen ,auswchsen geziert4 ,von einem hnlichen ,biest 7,sklerosaurus7 fand man berreste im ,buntsandstein von ,riehen bei ,basel4 ,aber damit sind wir mit ,afrika und den ,afrikanern noch keineswegs zu ,ende4 ,in den allerjngsten ,zeiten ging uns von dem rhmlich bekannten ,stuttgarter ,geologen ,fraas die unverhoffte ,kunde zu1 da drben in ,deutsch-,ostafrika sich ein ,drachenfriedhof befinde1 der mit den amerikanischen ,fundorten im ,staate ,wyoming in jeder ,hinsicht den ,vergleich aushlt4 ,dort ist nun eine reichsdeutsche ,expedition seit einigen ,jahren beschftigt1 die wunderbaren ,reste ausgestorbener ,tierriesen auszugraben und der wissenschaftlichen ,untersuchung zugnglich zu machen4 ,jene ,gigantosaurier 7,riesendrachen7 scheinen ihren amerikanischen ,vettern1 den ,atlantosauriern1 ,zanklodonten1 ,panzerdrachen usw4 mindestens ebenbrtig zu sein4 ,wie in ,wyoming liegen die ,knochen teilweise an der ,oberflche oder in geringer ,tiefe1 aber deren ,konservierung und ,transport zur ,meereskste und von dort nach ,europa ist ein ebenso schwieriges wie kostspieliges ,geschft4 ,das ,berliner ,museum hat bereits durch jene ,funde eine erstaunliche ,bereicherung erfahren4 ,die ,grabungen werden am ,tendaguruhgel1 nordwestlich von ,lindi vorgenommen1 wobei benachbarte ,negerstmme das ,ausgraben und den ,transport besorgen4 ,die ,arbeiten sind mit sehr groen ,schwierigkeiten verbunden4 ,frs erste sind jene ,gegenden mit fast undurchdringlichem ,gras- und ,buschwald bewachsen und weit ab von ,verkehrslinien1 sodann macht die ,regenzeit jede ,arbeit unmglich1 und im ,sommer1 wo gar kein ,regen fllt1 hat man mit ,hitze1 ,fiebern1 ,nahrungsmangel und einem ,heer bsartiger ,insekten zu kmpfen1 nicht zu rechnen mit den berfllen von ,lwen1 ,leoparden und ,schlangen4 ,illustration3 ,kreidelandschaft4 ,tiere3 ,maassaurier1 ,kreidevgel 7,ichthyornis71 im ,hintergrund ein ,iguanodon4 ,pflanzen3 ,zypressen1 ,palmen1 ,weiden4 ,im ersten ,jahre wurde mit #aej ,arbeitern begonnen1 im zweiten mit #bjj1 und diese ,zahl stieg allmhlich auf #ejj4 ,es sind drei bereinanderliegende ,saurierschichten vorhanden1 die verschiedenen ,zeiten1 aber insgesamt der ltesten ,kreideperiode angehren1 somit gleichaltrig sind wie die berhmten ,kreideschichten in ,nordamerika4 ,welche ,riesen 7,gigantosaurier7 zutage gefrdert wurden1 mag folgender ,vergleich zeigen3 ,ein ,oberarmknochen des ,diplodokus mit #j1ie ,meter ,gigantosaurus #b1aj ,halswirbel ,diplodokus #j1fe ,gigantosaurus #a1b ,schulterblatt ,diplodokus #a ,gigantosaurus #b ,eine ,rippe ,diplodokus #a1hf ,gigantosaurus #b1e ,der ,hals ,diplodokus #g ,gigantosaurus #ab ,neben einem solchen afrikanischen ,riesendrachen erscheint der grte lebende ,bewohner ,afrikas1 der ,elefant1 tatschlich als ein ,zwerg4 ,leider fand man bis jetzt niemals vollstndige ,skelette1 sondern nur einzelne ,knochen1 so da es schwer hlt1 sich ein ,bild vom ganzen ,tier zu machen4 ber die afrikanischen ,arbeiter1 welche auf die #bj ,fundstellen verteilt waren1 sind die ,leiter der ,expedition des ,lobes voll4 ,dr4 ,hennig berichtet darber3 ,wenn man auf der ,ausreise von ,aden ab das schwarze ,gesindel der ,hafenstdte kennen lernt1 so bildet sich ein unter ,umstnden schon in der ,heimat eingefltes schlechtes ,vorurteil in verstrktem ,mae aus4 ,schon in ,lindi1 das dem groen ,verkehrsweg einigermaen entrckt ist1 herrschen wesentlich erfreulichere ,zustnde1 wie selbst ,daressalam gegenber nichtdeutschen ,hfen ein gnstigeres ,zeugnis ausgestellt werden kann4 ,im unberhrten ,lindi-,hinterland aber sitzt eine ,bevlkerung1 die ich aufrichtig liebgewonnen habe4 ,am wichtigsten und erstaunlichsten zugleich war die ,anstelligkeit1 mit der sie nicht nur die ungewohnten ,grabgerte handhaben lernten1 sondern sehr bald sich auch in die feineren ,prparationsarbeiten hineinfanden4 ,bei den oft brchigen ,knochen in hrterer ,gesteinsumhllung erforderte die ,prparation zweifellos ,hingabe an die ,arbeit1 ,sorgfalt1 ,gewissenhaftigkeit4 ,bei dem ,umfang1 den das ,werk bald annahm1 war es unmglich1 diesen ,teil der ,arbeit uns selbst vorzubehalten1 ganz abgesehen von der ,bedenklichkeit des ,unterfangens1 sich als ,europer der vollen ,tagesglut im windgeschtzten glhenden ,schacht dauernd auszusetzen4 ,wenn man wnschenswerte ,eigenschaften im ,neger nicht findet1 so liegt das in sehr1 sehr vielen ,fllen nicht am ,objekt1 sondern am ,sucher6 ,denn auch ohne fremde ,erziehung1 schon aus eigenem ,wesen heraus1 weisen die ,eingeborenen im ,sden der ,kolonien manchen sehr sympathischen ,zug auf4 ,der ,grundton ihres ,wesens ist ,sorglosigkeit2 sie kann sich als ,fatalismus1 als ,mangel an ,voraussicht 7zumal in ,verpflegungsfragen7 uern1 sie gibt sich aber auch in jener heiteren ,gemtsart kund1 die jederzeit zu ,scherz und ,spiel bereit und fr ,humor beraus empfnglich ist1 die auch ber erlittenes ,ungemach schnell hinwegzuhelfen vermag4 ,ich habe gesehen1 da beim ,abbrennen eines ,dorfes nach der unter ,geschrei und ,geznk beendeten ,lscharbeit sofort die ,aufrumungsarbeiten mit lustigem ,gesang aufgenommen wurden4 ,endlich ist die ,intelligenz keineswegs zu verachten4 ,und zwar besteht nicht nur ,empfnglichkeit fr ,neues und ,ungewohntes1 sondern vielfach auch eine gewisse aktive ,beweglichkeit1 die den ,dingen aus eigenem ,antrieb entgegengeht4 ,der erste ,eindruck der ,arbeiten bei der umwohnenden ,bevlkerung war natrlich eine ,verwunderung darber1 da die ,europer etwas in ihrem armen ,lande zu finden und auszunutzen verstanden1 was sie selbst nie beachtet noch zu verwenden gewut hatten4 ,es drangen zweifelnde ,fragen bis zu uns1 was denn wohl aus den ,funden gemacht werden knne2 die einzigen ,mglichkeiten1 die ihnen dabei vorschwebten1 waren3 ,zaubermittel1 ,geld oder ,tcher6 ,dann traten doch aber bald auch tieferforschende ,fragen auf1 nach dem ,namen und ,wesen des ,tieres1 nach der ,herkunft solcher ,reste und ihrem ,alter1 nach der ,lebensweise und dem ,vorhandensein in der ,gegenwart1 ganz vereinzelt wohl auch der staunende ,gedanke3 woher wissen die ,weien das alles8 ,das letztere ,problem hrte ich brigens mit der ersichtlich voll zufriedenstellenden ,antwort lsen3 ,die ,europer lernen so etwas in der ,schule4#8 444 ,der ,gedanke1 da dort1 wo sie jetzt schafften und lebten1 einst ,meer gewesen sei1 da zur ,zeit1 da diese ,ungeheuer ihr ,wesen trieben1 es noch keine ,menschen gegeben habe1 da die versteinerten ,muscheln1 ,schnecken1 ,fische an ,ort und ,stelle im ,wasser gestorben seien1 wo sie doch seit ,menschengedenken nur ,busch zu sehen gewohnt waren1 bereitete ihrer ,vorstellungskraft keinerlei ,schwierigkeiten48 ber die ausgegrabene ,saurierwelt selbst schreibt ,dr4 ,hennig3 ,die ungeheure ,gre einiger der ostafrikanischen ,dinosaurier macht sie zu den gewaltigsten berhaupt je bekannt gewordenen ,landbewohnern der ,erde4 ,ist die ,gre an sich auch ohne sonderliche wissenschaftliche ,bedeutung1 so war sie doch selbst fr ,fachkreise eine berraschung1 hauptschlich aber fr uns1 die wir diese ,giganten aus dem ,erdreich herausschlen durften4 ,erreichte nun der ,oberarmknochen bei der grten ,form mehr denn #b ,meter1 so mit er bei der kleinsten nur wenige ,zentimeter4 ,nicht selten kam es vor1 da ,skeletteile so verschieden gestalteter ,wesen durcheinanderlagen4 ,da war es dann natrlich nicht schwer1 die zusammengehrenden herauszufinden4 ,unangenehmer war es schon1 wenn viele beieinander gefundene ,wirbel1 ,rippen1 ,beine ,hoffnung auf ein nahezu vollstndiges ,skelett erweckt hatten und dann etwa ein sich einstellender dritter ,oberschenkel von der ,anwesenheit mindestens zweier ,individuen gleicher ,gre zeugte4 ,am schwierigsten aber gestaltete sich die ,trennung in zwei ,fllen1 wo sich ganze ,herden von fnfzig und mehr ,individuen kleinerer ,art auf engem ,raume beisammenfanden4 ,wiederum an anderen ,stellen gab es wahre ,trmmersttten1 wo nur die festeren ,bein- und ,flchenknochen verschiedenster ,sorten in ,mengen angehuft lagen4 ,viele ,kadaver sind wohl eine ,zeitlang im ,wasser umhergetrieben1 ehe sie auf den ,boden sanken oder strandeten und nun erst endgltig eingebettet wurden4 ,dabei konnten leicht einige ,teile des ,krpers abfaulen und weit entfernt zur ,ablagerung gelangen4 ,wie aber sind die riesigen ,tiere in solchen ,mengen in ein ,kstengewsser geraten8 ,man knnte etwa annehmen1 ein flaches ,wattenmeer sei zur ,ebbezeit auf weite ,strecken hinaus trockengefallen und jene ,kolosse htten den halbtrockenen ,meeresboden nach ,tangen und kleinen ,wassertieren abgesucht1 die ihnen zur ,nahrung dienten1 die rckstrmende ,flut habe ihnen dann in ,unebenheiten des ,strandes den ,rckweg abgeschnitten und vielen ein ,grab bereitet4 ,es liee sich auch denken1 da bei dem ,auf- und ,niedersteigen des ,kstengebiets kleinere ,inselpartien nach und nach abgescheuert und spter samt den darauf zusammengedrngten ,bewohnern gnzlich verschlungen wurden4444 ,um ber derartige ,mglichkeiten eine ,entscheidung herbeizufhren1 htte es geologischer ,untersuchungen in weiterem ,rahmen bedurft4 ,dafr gebrach es uns in ,ansehung der ,hauptaufgabe leider an ,zeit4 ,ein ,bild lt sich aber auch so gewinnen von dem wundersam vielgestaltigen ,leben1 das sich hier am ,rande des ,kreidemeers abgespielt haben mu4 ,da trotteten stumpfsinnig jene ,ungeheuer mit einem mehr als #ab ,meter langen und bis #b ,meter dicken ,hals1 mit ,beingestellen1 die alles gewohnte ,ma bersteigen2 da tummelte sich die groe und kleine ,drachenbrut bis hinab zum winzigsten ,eidechslein2 da zogen ,herden gepanzerter ,schreckgestalten daher1 mit mchtigen ,stacheln auf ,rcken und ,schwanz2 da eilten auch kleine1 flinke ,saurier1 auf den ,hinterbeinen erhoben2 da flogen andere durch die ,luft2 da gab es neben fleischfressenden ,rubern auch ,giganten1 die ihren ,riesenleib von ,pflanzen und kleineren ,seetieren ernhrten48 7,aus ,dr4 ,hennig1 ,am ,tendaguru47 ,der ,leser mchte vielleicht gern wissen1 welcher ,zeitraum seit dem ,untergang jener riesenhaften und wunderbar mannigfaltigen ,tierwelt verflossen ist4 ,leider ist die ,wissenschaft gegenwrtig noch nicht imstande1 darauf eine genaue ,antwort zu geben2 man mu sich mit bloen ,schtzungen begngen1 und diese schwanken zwischen vier und zehn ,millionen ,jahren4 ,buschklepper4 ,als die gewaltigen ,kolosse der ,jura- und ,kreideperiode -- die stumpfsinnigen ,atlantosauren1 ,brontosauren1 ,gigantosauren1 ,zanklodonten1 ,iguanodonten1 ,panzerdrachen und hundert andere verwandte ,formen -- die damaligen ,festlnder bewohnten1 die eine von den heutigen ganz abweichende ,gestalt und ,ausdehnung hatten1 muten goldene ,zeiten fr die ,wegelagerer und ,freibeuter sein4 ,an solchen fehlte es in der ,tat nicht4 ,der grte unter allen scheint der ,tyrannosaurus gewesen zu sein1 dessen ,skelett vor kurzem in ,montana 7,nordamerika7 aufgefunden und im ,new ,yorker ,naturhistorischen ,museum aufgestellt worden ist4 ,er wird als ein #ab ,meter langes ,biest mit meterlangen ,kiefern und #f bis #ah ,zentimeter langen ,zhnen geschildert4 ,er war mit solcher ,riesenkraft und so furchtbaren ,waffen ausgerstet1 da er sich wohl an jeden anderen ,riesen heranwagen konnte4 ,seine ,landsleute und ,zeitgenossen1 der ,allosaurus und der ,llaps1 stellten sich ihm wrdig an die ,seite4 ,sie konnten zweifelsohne trotz ihrer ,gre gewaltige ,sprnge ausfhren1 da ,schwanz und ,hinterbeine ungeheuer muskuls und die greren ,knochen zudem hohl waren1 wodurch das ,krpergewicht betrchtlich herabgemindert ward4 ,der ,nashorndrache 7,ceratosaurus nasicornis71 betrchtlich kleiner und zierlicher1 ist #d bis #e ,meter lang1 hat kurze ,vorderbeine mit vier ,fingern und groe ,hinterbeine mit drei ,zehen4 ,auf der ,nase trug das ,tier ein groes ,horn4 ,der ,nashorndrache mag groe hnlichkeit mit dem ,iguanodon besessen haben1 war aber schlanker1 leichter und flinker als letzteres4 ,weit verbreitet war der ,megalosaurus 7der ,groe71 dessen ,reste aus ,europa1 ,afrika1 ,ostindien1 ,australien und ,sdamerika bekannt sind4 ,er erreichte #h ,meter ,lnge1 sein ,oberschenkel #a ,meter1 das ,schulterblatt #hj ,zentimeter4 ,die #d ,zentimeter langen ,zhne sind vorn und hinten zugeschrft und fein gesgt4 ,die ,maasechsen oder ,seeschlangen4 ,alljhrlich um die ,zeit der sauren ,gurke pflegt die berhmte ,seeschlange aufzutauchen1 die irgend ein forscher ,kapitn in irgend einem ,gewsser gesehen haben will4 ,sie fhrt ein sehr kurzfristiges ,dasein1 nicht in den ,fluten des ,ozeans1 sondern im ,bltterwald4 ,etwas anderes war es mit den ,seeschlangen der ,kreidezeit2 jene machten wirklich die ,meere unsicher2 aber keines ,menschen ,auge hat sie geschaut4 ,schon gewisse ,meerkrokodile der ,jurazeit sind von so schlankem ,bau1 da sie ein schlangenhnliches ,aussehen haben1 so der schwbische ,geosaurus1 der die ,umformung des ,schreitfues zum ,ruder sehr schn erkennen lt und uns zeigt1 wie aus einem ,landkrokodil ein ,seekrokodil geworden ist4 ,die ,maasechsen oder ,mosasaurier zeigen in noch hherem ,grade schlangenhnlichen ,habitus4 ,es sind langgestreckte ,eidechsen mit ,schwimmfen und groem ,ruderschwanz4 ,die langen krftigen ,kiefer zeigen ein starkes ,raubtiergebi4 ,man kennt ber fnfzig ,arten1 die sich auf ,europa1 ,amerika und ,australien verteilen4 ,der ,krper war mit ,schuppen bedeckt4 ,ihre ,entdeckung fllt in eine sehr bewegte ,zeit1 nmlich ins ,ende des achtzehnten ,jahrhunderts4 ,die ersten ,reste eines ,maassauriers1 nmlich bedeutende ,teile eines ,schdels1 wurden in einem ,steinbruch bei ,mastricht an der ,maas aufgefunden1 woher denn auch diese ,riesengattung den ,namen erhalten hat4 ,darber wird berichtet3 ,ein ,dr4 ,hoffmann lie das ,stck mit vieler ,mhe und ,kosten heben und ausarbeiten4 ,der ,fund machte ,aufsehen und erregte den ,neid des ,steinbruchbesitzers1 des ,domherrn ,godin1 der das ,stck reklamierte1 und dem es auch vom ,gericht zugesprochen wurde4 ,als im ,jahre #agie die ,truppen der franzsischen ,republik das ,fort ,st4 ,pierre bombardierten1 befahl der ,general1 der um den wissenschaftlichen ,schatz im nahen ,hause des ,domherrn wute1 dasselbe zu schonen4 ,dieser1 nicht weniger um seinen ,schatz besorgt als der ,general und wenig erbaut von dessen rcksichtsvoller ,aufmerksamkeit1 lie es bei ,nacht in der ,stadt verstecken und hoffte so nach der bergabe des ,platzes sein ,stck zu retten4 ,vergeblich6 ,der ,volksreprsentant ,freycinet verstand hinter das ,geheimnis des ,geistlichen zu kommen und lie ffentlich den zweiten ,entdeckern des ,sauriers #fjj ,flaschen ,wein zusichern4 ,das wirkte unwiderstehlich2 schon am nchsten ,morgen brachten zwlf ,grenadiere im ,triumph das ,stck1 um ihren ,lohn zu empfangen4 ,jener ,maassaurier1 zu ,ehren des ,entdeckers ,mosasaurus ,hoffmanni getauft1 mag eine ,lnge von #g bis #h ,metern erreicht haben2 es sind aber seitdem ,riesen von drei- und vierfacher ,lnge mit #a bis #a ,meter langen ,kiefern gefunden worden4 7,die berhmten ,riesenschlangen ,sdamerikas3 ,abgottschlange oder ,boa1 ,anakonda und ,tigerschlange werden etwa #g ,meter lang47 ,da die ,maassaurier von ,landeidechsen abstammen1 ist zweifellos1 denn ltere ,formen1 die in ,dalmatien gefunden wurden1 haben noch ,schreitbeine und gleichen den ,varanen1 das sind ,eidechsen von erstaunlicher ,gre4 ,vertreter derselben in der heutigen ,lebewelt sind die sogenannten ,warneidechsen ,afrikas1 ,sdasiens und ,australiens4 ,die bekannteste ,art ist die ,nileidechse1 #b ,meter lang1 sehr ruberisch1 von den alten gyptern als ,vertilgerin der ,krokodileier und junger ,krokodile gefeiert4 ,vogeleidechsen oder ,flugdrachen4 ,die ,reptilien des ,mittelalters 7,trias-1 ,jura-1 ,kreidezeit7 begngten sich nicht damit1 ihre ,herrschaft zu ,wasser und zu ,land auszuben1 sie dehnten dieselbe auch auf den ,luftkreis aus gleich wie gewisse ,nachfahren des ,alluviums 7,gegenwart74 ,die ,kriecher8 begrnden die ra der ,aeronautik der ,wirbeltiere1 nachdem die ,insekten das ,problem schon ,jahrmillionen vorher gelst hatten4 ,sollte man denken1 da aus der ,klasse der ,neckarsaurier1 ,maassaurier1 ,fisch- und ,schlangendrachen1 ,atlantosaurier1 ,zanklodonten und ,iguanodonten ,segler der ,lfte8 hervorgegangen8 ,alle ,flugdrachen besitzen einen vogelartigen ,kopf mit langen dnnen ,kiefern1 die vermutlich an den ,spitzen mit ,horn berzogen waren1 groe ,augen1 ein beraus leichtes ,skelett mit pneumatischen1 das heit lufterfllten ,knochen und einem sonderbaren ,flugapparat1 den wir bei keinem heutigen ,flieger finden4 ,die ,hinterfe sind durchaus reptilienhaft gebaut1 mit vier bis fnf ,zehen1 die zweifelsohne scharfe ,krallen trugen4 ,die ,vorderglieder haben je nach der ,art drei oder vier oder fnf ,finger1 von denen der uerste1 also der kleine8 ungeheuer lang1 lnger als der ganze ,rumpf ist und die dnne1 faltige ,flughaut trgt1 woher denn auch die zuerst bekannte ,gattung den ,namen ,flugfinger81 ,pterodaktylus1 erhalten hat4 ,wunderbarerweise ist eine solche ,flughaut als ,abdruck auf dem ,gestein erhalten2 sie stimmt in der ,form mit einem ,schwalben- oder ,mwenflgel berein1 hat also offenbar einem guten ,segler angehrt4 ,es gibt aber auch ,arten mit breitem und kurzem ,flgel1 wahrscheinlich ,strandbewohner1 die sich von allerlei kleinen ,wassertieren ernhrt haben4 ,sie mgen sich in ihrer ,ruhe reihenweise auf die ,kstenfelsen gesetzt oder an die ,bume angehakt haben2 wenn dann die ,ebbe eingetreten1 werden sie in schrgem ,schwebeflug zum ,strande herniedergeschwebt sein und die vom ,meer zurckgelassene krabbelnde und zappelnde ,beute eingeheimst haben4 ,die ,schnabelschnauzen zeichneten sich durch besonders groe ,augen aus1 die wie bei den ,fischdrachen durch einen ,ring von ,knochentfelchen geschtzt waren 7,rderaugen74 ,die spitzen1 ungleich langen ,zhne sitzen in weiten ,abstnden in den ,kiefern und sind nach vorn gerichtet4 ,der lange ,schwanz ist von einer ,scheide aus verkncherten ,sehnen umgeben und besitzt hinten eine flossenartige ,verbreiterung4 ,mit seiner ,hilfe konnte sich der ,drache in die ,hhe schnellen1 auerdem diente er als ,steuer4 ,illustration3 ,abb4 #af4 ,dickschnbelige ,flugechse 7,pterodaktylus74 ,der ,pterodaktylus hatte einen verkmmerten ,schwanz und ziemlich dicken ,kopf1 der in einem rechten ,winkel auf der ,wirbelsule sa4 ,manche ,arten hatten nur die ,gre eines ,sperlings1 andere die eines ,geiers4 ,whrend die einen noch eine hnliche ,bezahnung wie die ,schnabelschnauzen aufweisen1 besitzen andere nur ganz winzige ,zhnchen1 und eine dritte ,gruppe ermangelt der ,bezahnung vllig2 dies ist auch der ,fall bei der ,gattung ,pteranodon1 das heit ,zahnloser ,flieger8 7griechisch pteron3 ,flgel1 pteros3 geflgelt1 a3 kein1 odon3 ,zahn74 ,damit erreichen die ,flugechsen die hchste ,ausbildung1 denn das ganze ,tier ist sozusagen nur noch ,flugapparat4 ,die papierdnnen zahnlosen ,kiefer bilden einen langen1 sehr leichten ,schnabel2 der ,hinterkopf ist in einen ebenso leichten spornartigen ,kamm ausgezogen2 alles brige1 ,rumpf1 ,hinterglieder und ,schwanz1 ist sehr klein4 ,diese ,segler aus der oberen ,kreideformation von ,kansas 7,nordamerika7 bertrafen die grten fliegenden ,vgel1 erreichten sie doch #f bis #g ,meter ,spannweite 7der ,kondor #c ,meter74 ,der ,pteranodon war zweifelsohne ein wunderbarer ,flieger und hat wohl den grten ,teil seines ,lebens schwebend in der ,luft zugebracht4 ,schade1 da dieser ,wunderdrache verschwunden ist4 ,vgel4 ,untergang der alten ,herrscher und ,aufstieg der neuen ,klasse4 ,das ,verschwinden der ,riesengeschlechter der mittelalterlichen ,saurier ist verschiedenen ,ursachen zuzuschreiben4 ,als solche haben wir in erster ,linie die ,riesenhaftigkeit1 die ,plumpheit und ,schwerflligkeit1 die geringe ,fortpflanzungsfhigkeit und den groen ,futterbedarf anzusehen4 ,es ist eine allgemein verbreitete ,erscheinung1 da gerade die ,riesenformen1 sowohl unter ,pflanzen wie unter ,tieren1 sich am schnellsten erschpfen1 whrend die kleineren ,formen eine viel grere ,lebenskraft haben4 ,welches ,land knnte auf die ,dauer ,herden von ,atlantosauriern1 ,brontosauriern1 ,gigantosauriern1 ,diplodoken usw4 ernhren8 ,die ,riesenformen ersticken sozusagen unter ihrer eigenen ,last4 ,dabei sind sie von ihrer ,umgebung weit mehr abhngig als die ,kleinen4 ,jede ,schwankung des ,klimas1 womit zugleich ein ,wechsel der ,pflanzenwelt verbunden ist1 mu ihnen gefhrlich werden1 da sie durch ihre einseitige ,entwicklung jede ,anpassungsfhigkeit verloren haben4 ,wenn ein wasserreiches ,land zur trockenen ,steppe oder gar zur ,wste ward1 oder wenn es umgekehrt langsam sank und das ,meer vordrang1 so gab's fr jene tappigen1 schwer beweglichen ,fleisch- und ,knochenberge kein ,entrinnen mehr4 ,dazu kam aber noch1 da ihnen aus anderen ,klassen sehr gefhrliche ,konkurrenten erwachsen waren1 den ,fisch- und ,langhalsdrachen in furchtbaren ,haien und ,seesugetieren1 den ,landsauriern in den ,landsugetieren1 den ,flugdrachen in den ,vgeln4 ,diese letzteren mgen selbst manchen ,vertretern der ,dinosaurier gefhrlich geworden sein4 ,der ,reptilientypus war einer besseren ,ausbildung1 einer ,steigerung der ,organisation nicht mehr fhig1 wohl aber war dies beim ,vogeltypus der ,fall4 ,hier finden wir vor allem eine scharfe ,trennung und bessere ,ausbildung des ,blutkreislaufs4 ,arterielles und venses ,blut mischen sich nirgends1 und letzteres wird durch intensive ,sauerstoffzufuhr1 das heit bessere ,atmung rascher aufgefrischt4 ,es findet eine lebhaftere ,verbrennung1 infolgedessen ,steigerung der ,bluttemperatur und der ,lebensenergie statt2 die ,verdauung wird eine viel raschere1 der ,stoffwechsel ein regerer2 das ,gehirn erhlt mehr ,blut und die beiden ,halbkugeln des ,grohirns erfahren bedeutende ,frderung4 ,das leichte1 luftige und zugleich warme ,federkleid sichert die ,warmbltigkeit des ,krpers noch betrchtlich und verschafft dem ,vogel die ,unabhngigkeit von der ,lufttemperatur und dem ,klimawechsel2 die ,klte der ,nacht1 des ,winters1 des ,hochgebirges1 des ,pols1 selbst der ,eiszeit vermag ihm nichts mehr anzuhaben4 ,dazu die sorgfltige ,brutpflege1 das ,anlernen der ,jungen und die hhere ,intelligenz1 das alles mute dieser neuen ,klasse den ,vorrang und den endlichen ,sieg verschaffen4 ,woher die ,vgel eigentlich stammen8 ,die ,frage ist noch offen4 ,man knnte an die ,flugdrachen denken1 aber damit ist's nichts2 zwischen beiden ,gruppen gibt's wohl mancherlei hnlichkeiten 7,analogien71 die durch gleichartige ,lebensweise bedingt sind wie zwischen ,fisch und ,walfisch1 aber keine ,blutsverwandtschaft4 ,so ist der ,flugapparat eines ,flugfingers oder einer ,schnabelschnauze anatomisch etwas ganz anderes als ein ,vogelflgel1 wie auch der ,flgel einer ,fledermaus und der eines ,schmetterlings anatomisch und entwicklungsgeschichtlich miteinander nicht zu vergleichen sind4 ,nun haben wir frher gehrt1 da gewisse ,schreckdrachen -- ,iguanodon und ,verwandte -- im ,bau der ,hinterglieder auffallend an groe ,laufvgel erinnern1 weshalb sie den ,namen der ,vogelfigen 7,ornithopoden7 erhalten haben4 ,das scheint darauf hinzuweisen1 da wir in jener ,gegend den ,ursprungsort der ,vgel zu suchen haben4 ,beide so verschieden geartete ,stmme haben offenbar eine gemeinsame ,wurzel1 die bei den ,urreptilien der lteren ,triaszeit oder der ,permzeit zu suchen wre4 ,das ist alles1 was sich ber den ,ursprung der ,vgel sagen lt4 ,ur- und ,kreidevgel4 ,da ,vgel sich im allgemeinen fr den ,versteinerungsproze schlecht eignen1 drfte ohne weiteres klar sein1 und es erscheint daher fast wie ein ,wunder1 da trotz alledem #djj bis #ejj fossile ,arten bekannt sind1 freilich teilweise in so drftigen ,resten1 da es oft geradezu unmglich ist1 eine ,artbestimmung vorzunehmen1 weshalb auch die bezglichen ,zahlenangaben sich in einem ziemlich weiten ,spielraum bewegen4 ,und wie gering sind obige ,zahlen1 wenn wir bedenken1 da sie sich auf ,jura-1 ,kreide-1 ,tertir- und ,eiszeit1 also auf ,millionen ,jahre verteilen1 und wenn wir uns ferner vergegenwrtigen1 da heute nicht weniger als #ajjjj ,arten leben4 ,hieraus erhellt ohne weiteres1 wie lckenhaft die ,stammesgeschichte der ,vgel sein mu2 aber gerade deshalb ist jeder gute ,fund1 zumal aus lterer ,zeit1 von grtem ,interesse4 ,das war nun speziell der ,fall beim ltesten ,vogel1 den man zur ,stunde kennt1 dem ,erz- oder ,urvogel der obersten ,juraformation1 einem ,zeitgenossen des ,flugfingers 7,pterodaktylus71 ,brontosaurus und ,kompsognathus4 ,im ,jahre #ahfa wurde im lithographischen ,schiefer von ,solnhofen 7,bayern7 ein ,fund gemacht1 der die ,naturforscher in die grte ,aufregung versetzte4 ,es handelte sich um das ,skelett eines ,tieres1 das ,federn getragen und halb ,reptil1 halb ,vogel gewesen zu sein schien4 ,kopf1 ,hals und die meisten ,teile des ,rumpfes fehlten1 dagegen waren ,schultergrtel und ,becken1 ,vorder- und ,hinterglieder sowie der lange ,schwanz teils ganz1 teils in greren ,bruchstcken erhalten4 ,andreas ,wagner1 damals ,direktor der palontologischen ,sammlung in ,mnchen1 hielt das ,tier fr ein richtiges ,reptil und gab ihm den ,namen ,gryphosaurus1 ,greifsaurier4 ,der ,englnder ,owen und andere erkannten aber in ihm einen ,vogel und nannten ihn ,archopteryx1 was soviel wie ,urvogel bedeutet4 ,das merkwrdige ,geschpf wurde um einen sehr hohen ,preis zum ,kaufe angeboten und wanderte endlich fr die ,summe von #fjj ,pfund ,sterling 7#abjjj ,mark oder #aejjj ,franken7 ins ,britische ,museum in ,london4 ,kaum hatten sich die ,englnder des ,vogels bemchtigt1 so berichteten die ,zeitungen1 das wunderbare ,unikum von ,solnhofen sei eine schlaue ,tuschung1 ein ,rhamphorhynchusskelett1 dem man in kunstvoller ,weise ,federn angetzt oder eingraviert habe4 ,darob unverhohlene ,schadenfreude und groer ,jubel bei allen denen1 welchen die ,entdeckung des ,urvogels ein ,dorn im ,auge gewesen war4 ,allein die ,briten kehrten sich nicht an dieses ,geschrei1 waren sie doch vollstndig von der ,echtheit des teuren8 ,fossils berzeugt4 ,und der ,urvogel hat wirklich gelebt4 ,im ,jahre #ahgg wurde bei ,eichsttt1 #c ,stunden vom ,fundort des ersten1 ein zweites ,exemplar entdeckt1 das weit vollstndiger und schner erhalten war als das erste4 ,dieses wurde nach langen ,unterhandlungen vom ,mineralogischen ,museum der ,universitt ,berlin um die ,summe von #bjjjj ,mark angekauft1 nachdem zahlreiche andere ,institute darauf reflektiert1 aber die ntige ,summe nicht zusammengebracht hatten4 ,illustration3 ,abb4 #ag4 ,urvogel von ,eichsttt4 ,im ,mineralogischen ,museum in ,berlin4 ,der ,archopteryx steht1 wie wir nun mit voller ,sicherheit wissen1 den ,vgeln viel nher als den ,reptilien2 er ist etwa zu drei ,vierteln ,vogel1 zu einem ,viertel ,reptil2 ,ober- und ,unterkiefer sind mit ,zhnen versehen1 welche in besonderen ,hhlen stecken1 was bekanntlich bei keinem lebenden ,vogel vorkommt4 ,wohl aber sind mitunter bei jungen ,exemplaren1 insbesondere bei ,papageien1 schwache ,andeutungen von ,zhnen vorhanden4 ,die ,wirbel sind auf beiden ,seiten ausgehhlt wie bei tiefstehenden ,amphibien und ,reptilien1 und die ,rippen zeigen gleichfalls ,reptiliencharakter4 ,der ,schwanz gleicht einigermaen dem einer ,eidechse und besteht aus zwanzig langgestreckten ,wirbeln4 ,an jedem ,wirbel waren aber zwei ,schwanzfedern befestigt4 ,bei den heutigen ,vgeln tritt nur im ,embryonalleben ein lngerer ,schwanz auf1 nachher verwachsen die einzelnen ,wirbel zu einem kurzen ,stck1 dessen ,endglied die steifen ,steuerfedern trgt4 7,der ,archopteryx stellt also einen ,sammel- und ,embryonaltypus dar47 ,auch die vorderen ,glieder1 welche zu ,flgeln verwandelt sind und lange ,schwungfedern tragen1 zeigen keine so weitgehende ,umbildung wie bei den heutigen ,vgeln1 indem die drei ,finger nicht miteinander verwachsen1 sondern vollstndig ausgebildet und mit ,krallen versehen sind1 so da sie mglicherweise auch zum ,gehen auf dem ,boden1 jedenfalls aber zum ,festhalten an ,bumen verwendet werden konnten 7ein vierfiger ,vogel674 ,die hinteren ,glieder waren gleichfalls teilweise mit ,federn bedeckt1 und vielleicht fanden sich solche auch am ,halse1 indem sie eine ,art ,krause bildeten2 der brige ,krper war wohl nackt4 ,in keinem anderen ,teil der ,juraformation ist bis jetzt ein ,vogel gefunden worden und auch fr den ,frnkischen ,jura ist's nur ein glcklicher ,zufall4 brigens muten dort die ,verhltnisse zur fossilen ,erhaltung von allerlei ,getier sehr gnstig sein4 ,zur jngeren ,jurazeit befand sich dort ein ,meer mit vielen ,koralleninseln und ,korallenklippen4 ,zwischen den ,korallenbauten befanden sich ,lagunen1 das heit stille1 seichte ,gewsser1 auf deren ,boden sich ,kalkschlamm und feinster ,kalksand niederschlugen1 woraus die ,plattenkalke und lithographischen ,schiefer hervorgingen4 ,die ,fluten schleuderten zahlreiche ,meertiere ber die ,riffe in die ,lagunen1 und ,strme trugen vom nahen ,festland mancherlei ,landbewohner herzu4 ,der breiartige ,kalkschlamm hllte die getteten ,wesen sofort ein und verhinderte deren rasche ,verwesung4 ,der durch hufige ,winde vom ,festland herbergewehte ,staub legte sich ber die ,kalkschicht und bildete eine tonige ,lage1 die sogenannte ,fule1 worauf sich das ,spiel wiederholte4 ,der ,urvogel1 dessen ,gre zwischen der einer ,taube und eines ,huhnes schwankte1 war sicherlich ein schlechter ,flieger und konnte sich mit manchem ,flugdrachen nicht messen2 aber er verkrperte nichtsdestoweniger ein hheres ,prinzip und trug wenigstens in seinen ,nachkommen den ,sieg davon4 ,illustration3 ,abb4 #ah4 ,hesperornis4 ,betrchtlich zahlreicher sind ,vogelfunde in der ,kreideformation1 und ,nordamerika 7,kansas7 hat deren mehrere in so prchtigem ,zustande geliefert1 da deren ,skelette vollstndig konstruiert werden konnten4 ,ein bedeutsames ,merkmal haben alle diese ,vgel mit dem jurassischen ,urvogel gemeinsam1 sie tragen nmlich in ihren ,kiefern echte ,zhne4 ,unsere ,abbildung fhrt uns eine amerikanische ,art vor ,augen1 den ,knigsvogel1 ,hesperornis regalis 7von hesperis3 abendlndisch1 ornis3 ,vogel und regalis3 kniglich74 ,derselbe erreichte eine bedeutende ,gre1 denn das ,skelett mit von der ,schnabelspitze bis zum ,ende der ,zehen nahezu #b ,meter4 ,die ,flgelknochen und der bei guten ,fliegern stark vorspringende ,kiel des ,brustbeins sind verkmmert1 wohingegen die ,beine krftig entwickelt und zum ,rudern eingerichtet sind4 ,der ,schwanz war breit und bestand aus zwlf ,wirbeln1 er zeigt gleichfalls ,anpassung ans ,wasserleben4 ,hesperornis konnte nicht fliegen1 er zeigt mehrfach ,anklnge an den heutigen ,strau1 und der amerikanische ,palontologe ,marsh bezeichnet ihn daher als einen wasserbewohnenden1 fleischfressenden ,strau84 ,manche ,skeletteile1 so das ,becken1 erinnern noch an ,reptilien2 auch der ,schwanz zeigt eine fr ,vgel ungewhnlich groe ,zahl von ,wirbeln4 ,auer dem ungeflgelten ,hesperornis ist noch die ,gattung ,ichthyornis1 der ,fischvogel1 genauer bekannt4 ,auch dieser zeigt ,anklnge an niedere ,wirbeltiere1 und es sind zum ,beispiel die ,wirbelkrper an beiden ,seiten ausgehhlt1 was in der ,jetztwelt nur bei den ,fischen und bei einigen ,amphibien und ,reptilien der ,fall ist4 ,ichthyornis war brigens ein vorzglicher ,flieger1 wie die ,flgelknochen und das stark gekielte ,brustbein beweisen4 ,im ganzen sind aus der ,kreide etwa #bj ,arten von ,vgeln bekannt geworden4 ,befiederte ,giganten4 ,auch die ,klasse der ,vgel hatte ihre ,heroenzeit1 ihre ,giganten und ,titanen4 ,in ,patagonien 7,sdamerika7 entdeckte man in alttertiren ,schichten 7ltere ,braunkohlenzeit7 die ,reste eines ungeheuren ,vogels1 ,brontornis1 das heit ,donnervogel genannt4 ,derselbe erreichte die ,hhe von #d ,meter und ist wohl der grte aller lebenden und fossilen ,vgel4 ,die ,mittelzehen waren etwa #cj ,zentimeter 7#a ,fu7 lang und sehr dick1 die ,nagelglieder #e1e ,zentimeter lang und #e ,zentimeter breit2 das ganze ,bein hatte eine ,lnge von #afb ,zentimeter4 ,etwas kleiner als dieser ,riese der ,riesen war die ,gattung ,phororhakos1 die sehr genau bekannt ist4 ,der ,schdel der grten ,art ist #fe ,zentimeter lang1 also lnger als der ,kopf eines groen ,pferdes4 ,der hohe1 seitlich stark zusammengedrckte ,schnabel ist hakenfrmig gekrmmt wie bei den ,raubvgeln4 ,die ,flgel waren wie bei ,brontornis und bei den heutigen ,strauen verkmmert1 daher zum ,fliegen unbrauchbar4 ,wegen der groen1 sehr stark gekrmmten ,krallen waren die patagonischen ,riesenvgel wahrscheinlich auch zu ,fu schlecht bestellt und jedenfalls keine so gewandten ,lufer wie die lebenden ,straue4 ,die ,schdel zeigen oft ,knochenwucherungen1 die unzweifelhaft von schweren ,verletzungen herrhren4 ,vielleicht lieferten die ,mnnchen untereinander heftige ,kmpfe um die ,weibchen4 ber die ,art der ,ernhrung wissen wir nichts ,sicheres2 es ist aber wahrscheinlich1 da jene ,riesen nach ,art der ,geier die ,leichen gefallener grerer ,tiere verzehrten1 vielleicht auch ,jagd auf junge ,reptilien machten 7hnlich wie der ,schuhschnabelvogel am ,weien ,nil1 welcher den jungen ,krokodilen nachstellt7 oder gar ausgewachsene angriffen1 wie unser ,bild auf ,seite #fe darstellt4 ,wir sehen dort im ,vordergrund einen ,donnervogel1 der einen ,hadrosaurus angreift4 ,im ,hintergrund erblicken wir rechts einen zweiten ,dinosaurier1 links einen ,phororhakos4 ,wie die neuesten ,funde wahrscheinlich machen1 sind die iguanodonhnlichen ,hadrosaurier erst in der lteren ,braunkohlenzeit gnzlich verschwunden4 ,illustration3 ,abb4 #ai4 ,brontornis und ,hadrosaurus4 ,auch in der sogenannten ,eiszeit1 die der ,braunkohlenzeit folgte und der ,gegenwart unmittelbar vorausging1 waren die sdlichen ,teile der ,erde von zahlreichen ,riesenvgeln bewohnt1 so besonders ,australien4 ,wundervolle ,reste solcher ,riesenstraue wurden auf ,neuseeland gefunden4 ,der elefantenfige ,schreckensvogel 7,dinornis elephantopus7 stand an ,gre dem patagonischen ,donnervogel nicht viel nach und einige ,vettern desselben 7man kennt heute #bj verschiedene ,arten67 scheinen ihm ebenbrtig gewesen zu sein4 ,die ,riesenstraue1 die ,moas der ,neuseelnder1 haben sich in einzelnen ,arten bis in die ,gegenwart erhalten und sind allem ,anschein nach erst im achtzehnten ,jahrhundert ausgestorben1 besser gesagt1 von den ,eingeborenen ausgerottet worden4 ,nach verschiedenen ,berichten wurde noch in der zweiten ,hlfte des achtzehnten ,jahrhunderts von europischen ,seefahrern auf ,neuseeland ein riesiger ,vogel erblickt1 der die ,gre eines ,moa besessen haben mag1 und die ,heldenlieder der ,eingeborenen erzhlen noch von den ,kmpfen mit jenen ,riesen4 ,ein alter ,huptling1 der um die ,mitte des neunzehnten ,jahrhunderts starb1 behauptete1 da er in seiner ,jugend noch ,moafleisch gegessen habe4 ,der ausgezeichnete ,naturforscher ,hochstetter1 der uns so viel ,interessantes von der merkwrdigen ,doppelinsel berichtet1 bringt die unter den dortigen ,eingeborenen1 den ,maori1 bliche ,menschenfresserei in ,zusammenhang mit dem ,verschwinden der ,moas4 ,diese mssen zur ,zeit1 als die ,maori einwanderten1 ungemein zahlreich gewesen sein und die wichtigste ,nahrungsquelle des ,volkes gebildet haben1 da die ,insel auerdem sehr wenig bot4 ,als die ,moas ausgerottet waren1 kehrte die ,not ein1 die ,menschen fingen an1 aus ,mangel an anderweitiger gengender ,nahrung sich gegenseitig aufzuzehren1 und daher der furchtbare ,kannibalismus1 dem erst durch die ,einfhrung von ,schweinen und ,kartoffeln durch die ,europer ernsthaft gesteuert werden konnte4 ,eine auffallende und mit allen ,erfahrungen ber die tierische ,bevlkerung isolierter ,inseln im ,widerspruch stehende ,erscheinung ist die groe ,individuen- und ,artenzahl riesiger ,laufvgel1 die sich auf einem so kleinen ,gebiet wie ,neuseeland anhufen konnten4 ,man hat deshalb angenommen1 da in jener ,gegend vor kurzem noch weit grere ,festlandsmassen existiert htten und durch teilweises ,versinken derselben die zahlreichen ,arten auf die briggebliebene ,insel zusammengedrngt worden seien4 ,auch auf ,madagaskar hat man ,reste eines ,riesenvogels gefunden1 unter anderen eine groe ,zahl von ,eiern1 von denen eines dem ,rauminhalt nach etwa #aej ,hhnereiern gleichkommt4 ,nach den ,aussagen der ,eingeborenen soll jener ,vogel heute noch existieren4#d ,das alles weist auf ehemalige grere ,landanhufungen auf der sdlichen ,halbkugel1 denn niemals bringen isolierte ,inseln so gewaltige ,tiere hervor wie die ,moas und die madagassischen ,riesenstraue4 ,da diese nicht fliegen konnten1 ist wohl selbstverstndlich2 sie scheinen aber nicht einmal gute ,lufer gewesen zu sein4 ,da ist es erklrlich1 da sie von den ,insulanern ausgerottet wurden4 ,die ,moas zhlt man zu den ,scharrvgeln2 sie sollen mit ihren ungemein krftigen ,fen die ,erde nach allerlei ,wurzeln aufgewhlt haben4 ,daneben verzehrten sie wohl auch ,reptilien und ,insekten4 #d ,die ,hoffnung1 im ,innern der ,insel solche zu finden1 ist indes nicht in ,erfllung gegangen4 ,sugetiere4 ,einiges ber ,ursprung und ,entwicklung4 ,endlich kommen wir zu jener ,klasse1 die sich zuletzt zu einer glnzenden ,hhe emporgeschwungen1 die unbedingte ,herrschaft ber alle anderen angetreten hat1 diese ,herrschaft zur ,stunde weiter ausbt und immer noch in aufsteigender ,bewegung begriffen ist4 ,das gilt freilich nur fr einen beschrnkten ,teil der ganzen ,klasse1 speziell fr die eigentlichen ,herren82 andere gehen zurck und zahlreiche ,formen sind bereits ausgestorben4 ,fr die ,palontologie kommen nur die letzteren in ,betracht1 das sind zirka #ajjj ,arten1 whrend man etwa #bjjj lebende zhlt4 ,was sie im allgemeinen ber alle anderen ,tierklassen hinaushebt1 das ist die treffliche ,brutpflege -- die ,jungen werden mit der ,muttermilch ernhrt -- und die beispiellose ,entwicklung des ,gehirns4 ber ihre ,abstammung besteht noch keine ,klarheit2 doch ist es mehr als wahrscheinlich1 da wir ihre ,wurzeln bei den ,reptilien1 und zwar in der ,nhe der ,theromorphen 7der ,sugetierhnlichen71 zu suchen haben1 die selber wieder von ,panzerlurchen oder ,wickelzhnern abstammen4 ,damit stimmt auch die ,tatsache berein1 da die niedersten ,sugetiere der ,gegenwart1 die ,kloakentiere ,australiens3 ,schnabeltier und ,ameisenigel1 die keine lebendigen ,jungen zur ,welt bringen1 sondern ,eier legen1 mancherlei reptilienhafte ,zge aufweisen4 ,die ,abzweigung von den ,theromorphen mu schon frhzeitig erfolgt sein1 wahrscheinlich in der lteren ,triaszeit4 ,in der ,jura- und ,kreideformation sind nur wenige und recht drftige ,funde gemacht worden4 ,die einen scheinen niedrigen ,kloakentieren anzugehren1 whrend andere unzweifelhaft von ,beuteltieren herrhren4 ,diese besitzen nmlich am ,unterkieferwinkel einen hakenfrmigen ,fortsatz1 der den brigen ,sugern fehlt4 ,auerdem haben die ,weibchen in der ,beckengegend zwei kleine ,knochen1 die als ,sttze fr eine ,hauttasche dienen1 in welcher die hilflosen ,jungen lngere ,zeit herumgetragen werden4 7brigens haben die ,kloakentiere ebenfalls ,beutelknochen47 ,whrend des ,mittelalters 7,trias1 ,jura1 ,kreide7 scheinen die ,suger von ganz untergeordneter ,bedeutung gewesen zu sein2 erst in der ,tertirzeit treten sie in erstaunlicher ,machtflle und ,vollkommenheit auf den ,plan4 ,eine so sprungweise1 gleichsam explosive ,entwicklung erscheint aber sehr unnatrlich1 und somit ist die ,vermutung wohl berechtigt1 da die ,hauptentwicklung1 das heit der ,aufstieg von den ,kloakentieren zu den ,beuteltieren und von diesen zu den modernen1 hheren ,ordnungen 7,huftiere1 ,wale1 ,raubtiere1 ,nagetiere1 ,affen usw47 in untergegangenen oder unzugnglichen oder doch unerforschten ,lndern stattgefunden hat4 ,die drei ,unterklassen der ,suger knnen mit drei organisatorisch und zeitlich weit auseinanderliegenden ,wanderzgen verglichen werden4 ,die erste ,unterklasse 7,kloakentiere71 aus der jngsten ,trias stammend1 hat sehr geringe ,spuren hinterlassen und konnte neben der alles beherrschenden ,saurierklasse nicht emporkommen4 ,htten sich nicht zuflliger- und glcklicherweise die obengenannten zwei ,gattungen der ,ameisenigel und ,schnabeltiere im weltabgeschiedenen ,australien erhalten1 so wten wir von jener ,tierwelt1 die auf ,jahrmillionen zurckblicken kann1 so gut wie nichts4 ,sie trugen wohl in sich den ,keim zur hheren ,entwicklung1 fanden aber keinen ,ausweg aus dem ,elend ihrer ,pariaskaste4 ,die zweite ,unterklasse 7,beuteltiere7 unterschied sich von der ersten betrchtlich4 ,die heute noch lebenden ,beutler1 die fast ausschlielich ,australien angehren1 wo sie keine ,konkurrenten hatten1 sind nur ein schwacher ,abglanz ehemaliger ,herrlichkeit4 ,vorzeiten waren sie fast ber die ganze ,erde verbreitet1 traten in zahlreichen ,unterordnungen1 ,familien1 ,gattungen und ,arten auf und zhlten wahre ,riesen unter sich4 ,zu letzteren gehrt zum ,beispiel der ,riesenwombat 7,diprotodon71 ein ,beutelnagetier von der ,gre eines ,nashorns4 ,mit seinen ,nagezhnen konnte es die grten ,bume fllen und deren ,rinde abschlen4 ,ein berlebender ,vetter1 der heutige gewhnliche ,wombat ,neuhollands1 erreicht nur die ,gre eines ,dachses4 ,auch die ausgestorbenen ,knguruharten waren riesige ,geschpfe1 neben denen sich die heutigen ,knguruhs1 die grten berlebenden ,beutler und die grten einheimischen ,sugetiere ,australiens1 geradezu klglich ausnehmen4 ,gewisse ,beuteltiere -- und zwar gerade die grten1 wie ,wombat und ,knguruh -- kommen niemals in nrdlichen ,lndern vor1 sondern bleiben auf die ,sdhalbkugel beschrnkt1 und auch die fossilen kleinen nordischen ,arten ,europas und ,nordamerikas sind nie zu hoher ,bedeutung gelangt und rasch wieder verschwunden4 ,daraus scheint hervorzugehen1 da die ,beuteltiere im ,sden1 vielleicht auf dem ,sdpolarkontinent entstanden sind1 womit die ,tatsache vortrefflich harmoniert1 da ,australien und ,sdamerika1 die so weit auseinanderliegen und schon seit undenklichen ,zeiten getrennt sind1 ganz gleichartige ,formen aufweisen2 denn beide standen nach ihrer ,trennung noch mit dem ,sdpolarland im ,zusammenhang und also wenigstens mittelbar miteinander in ,verbindung4 ,natrlich mte dabei vorausgesetzt werden1 da am ,sdpol ehedem ein viel wrmeres ,klima geherrscht1 und dafr sind auch in der ,tat gengend ,beweise vorhanden4 ,als die ,beuteltiere nach ,norden wanderten1 stieen sie auf hhere ,sugetierordnungen1 denen sie erliegen muten4 ,jene hheren ,suger aus dem ,norden drangen berall sieghaft vor und rotteten die schwcheren1 das heit schlechter organisierten aus4 ,letztere entgingen in ,australien nur durch die ,isolierung der ,landmassen dem ,untergang1 denn das ,meer setzte den ,eroberern ein ,ziel4 ,in ,sdamerika drangen hhere1 flinke und intelligente ,suger erst spt vor und sind durch eine seltsame ,verkettung von allerlei ,umstnden teilweise wieder verschwunden1 so da sich die ,beutler auch dort lnger1 sogar bis in unsere ,zeit erhalten konnten4 ,manches1 wie zum ,beispiel das ,verschwinden der groen ,suger in ,sdamerika1 ist noch rtselhaft1 wie denn berhaupt auf diesem ,gebiet noch unendlich vieles zu erforschen und aufzuhellen ist4 ,die hheren ,sugetiere1 die sich von den niederen hauptschlich dadurch auszeichnen1 da ihre ,jungen in reiferem ,zustand geboren werden1 zerfallen in zahlreiche ,ordnungen1 die sehr verschiedene ,stufen der ,entwicklung aufweisen4 ,gewhnlich unterscheidet man zehn ,ordnungen1 nmlich ,waltiere1 ,zahnlose1 ,nagetiere1 ,fledermuse1 ,raubtiere1 ,klippdachse1 ,huftiere1 ,rsseltiere1 ,halbaffen und ,primaten1 zu welch letzteren die ,affen und der ,mensch gezhlt werden4 ,wir mssen uns auch hier auf einige wenige besonders hervorragende ,gren beschrnken4 ,wale4 ,die grten ,vertreter der ,sugetiere und der ,tierwelt berhaupt sind die ,walfische4 ,gewaltigere ,riesen als diese hat es nie gegeben4 ,leider scheinen sie rasch ihrem ,untergang zuzutreiben1 nicht infolge natrlichen ,zwanges1 sondern lediglich wegen der unersttlichen menschlichen ,profitwut und barbarischen ,rcksichtslosigkeit1 die nun einmal von der heute noch herrschenden ,gesellschafts- und ,wirtschaftsordnung unzertrennlich sind4 ,illustration3 ,abb4 #bj4 ,walfisch der heutigen ,zeit4 ,die ,wale haben sich in so hohem ,grade an das ,wasser angepat1 da sie auerhalb desselben nicht mehr leben knnen1 obschon sie durch ,lungen atmen4 ,ein gestrandeter ,walfisch ist unrettbar verloren4 ,da sich zum ,schwimmen die ,fischform oder ,torpedoform am besten bewhrt hat1 so haben sie dieselbe ebenfalls angenommen und hierin sogar viele ,fische berflgelt84 ,die ,vorderglieder sind zu handartigen ,paddeln reduziert und die ,finger stecken in einer festen ,haut wie in einem ,fausthandschuh4 ,sie dienen zur ,steuerung und zur ,herstellung der ,gleichgewichtslage4 ,die hinteren ,glieder sind vollstndig verkmmert1 da sie berflssig geworden sind und nur hinderlich wren4 ,zur ,fortbewegung des kolossalen1 ganz mit ,fett und l durchtrnkten ,krpers dient die wagrechte ,schwanzflosse1 die nach ,art einer ,schiffschraube funktioniert1 jedoch weit besser arbeitet als die besten ,propeller unserer ,maschineningenieure4 ,bei den ,bartenwalen 7,grnlandswal1 ,finnfisch7 ist der ,schwanz zugleich die einzige1 aber furchtbare ,waffe4 ,man knnte leicht auf die ,vermutung gelangen1 da die ,wale direkt von ,fischen oder von groen ,meersauriern 7etwa den berhmten ,fischdrachen7 abstammen1 mit welch letzteren sie viele ,berhrungspunkte gemein haben4 ,wir wissen aber heute1 da davon nicht die ,rede sein kann2 jene bereinstimmungen sind lediglich durch die gleichartige ,lebensweise erzeugt worden2 es sind ,analogien8 und keine ,beweise von ,blutsverwandtschaft4 ,die ,wale sind unzweifelhaft die ,abkmmlinge von ,landtieren1 wahrscheinlich von gepanzerten ,urhuftieren1 deren ,vettern die sogenannten ,zahnlosen waren1 von denen wir noch sprechen werden4 ,die ,abtrennung der ,wale und ihre ,anpassung ans ,meer mu schon in der ,kreidezeit erfolgt sein1 und in der ,kreideformation mssen berhaupt die ,ahnen der heutigen hheren ,sugetiere gesucht werden4 ,der lteste fossile ,wal ist das ,zeuglodon 7,jochzahn71 so genannt1 weil die zweiwurzeligen ,backenzhne die ,form eines ,joches haben1 das heit aus zwei durch einen ,querbalken verbundenen ,teilen bestehen4 ,das erste vollstndige ,skelett stammt aus ,alabama im ,sden der ,union und besa angeblich eine ,lnge von #ch ,meter -- man hatte nmlich die ,reste mehrerer ,exemplare zusammengesetzt4 ,das groe ,zeuglodon1 auch ,basilosaurus 7,knigsdrache7 getauft1 erreichte eine ,lnge von #bj ,meter1 whrend die grten unter den heutigen ,walen nahezu #cj ,meter lang und #aejj ,kilozentner schwer werden1 das heit das ,gewicht von zirka #bjj ,ochsen erreichen4 ,man kennt heute ein ,dutzend ,zeuglodonarten aus ,nordamerika1 ,england1 gypten und ,australien4 ,die ,zeuglodonten hatten einen schlanken1 deutlich abgesetzten und beweglichen ,kopf mit scharfem ,raubtiergebi und besaen noch nicht die ausgesprochene ,torpedoform wie die heutigen ,wale4 ,sie lebten in der lteren ,tertir- oder ,braunkohlenperiode und verschwanden im mittleren ,tertir 7,molassezeit74 ,auch die heutigen ,wale kommen fossil vor1 haben somit ein betrchtliches ,alter2 jedenfalls existieren sie schon seit ,hunderttausenden von ,jahren4 ,ihre ,reste sind hufig1 ganze ,skelette jedoch uerst selten4 ,die schwammigen ,knochen fallen nach dem ,tode des ,tieres bald auseinander und sinken auf den ,grund4 ,in der ,tiefe hat aber das ,wasser infolge hohen ,druckes und wohl auch wegen seines ,suregehaltes eine erhhte ,lsungsfhigkeit und lst dieselben auf1 wobei schlielich nur die beraus soliden und harten ,ohrknochen 7,felsenbeine7 brigbleiben4 ,natrlich unterliegen auch die ,skelette der brigen ,tierarten demselben ,schicksal1 weshalb der ,meeresgrund im allgemeinen arm an gut erhaltenen ,tierresten ist4 ,zahnarme4 7,riesenfaultiere und ,riesenpanzertiere47 ,die ,wissenschaft bezeichnet sie auch als ,zahnlose1 ,edentaten1 aber beide ,ausdrcke sind gleich schlecht gewhlt4 ,wohl gibt es darunter zahnlose ,geschpfe1 aber auch solche mit sehr vielen ,zhnen2 immerhin steht das ,gebi auch bei diesen auf tiefer ,entwicklungsstufe4 ,die ,zahnarmen bilden gleich den ,walen eine in der ,jetztwelt isolierte ,gruppe recht verschiedenartiger ,geschpfe1 die weder unter sich noch zu den brigen ,haartieren1 wie die ,suger auch genannt werden1 groe ,verwandtschaft erkennen lassen4 ,gerade weil man die einzelnen ,familien nirgends gut unterbringen kann1 hat man sie zu einer besonderen ,ordnung in einer ,art ,germpelsammlung zusammengeworfen4 ,besonderes ,aufsehen erregten seinerzeit die ,funde in der sogenannten ,pampasformation ,sdamerikas1 der groen ,lehmebene der ,laplatastaaten und ,patagoniens4 ,zur ,diluvialzeit1 whrend welcher die ,lnder der nrdlichen gemigten und kalten ,zone mit ungeheuren ,eismassen bedeckt waren1 lebten dort im ,sden riesenhafte ,faultiere1 welche wie eine ,wiederholung gewisser alter ,riesensaurier erscheinen4 ,in intellektueller ,hinsicht mgen sie auch jenen ,drachen wenig berlegen gewesen sein1 wie sich denn berhaupt die ,klasse der ,sugetiere keineswegs mit imponierenden ,reprsentanten eingefhrt hat4 ,die ,sugetiere haben ,jahrmillionen gebraucht 7,triaszeit bis ,gegenwart71 um endlich das zu werden1 was sie heute sind4 ,illustration3 ,abb4 #ba4 ,lebendes ,faultier4 ,sehen wir uns nun jene sdamerikanische ,sugetierwelt genauer an4 ,heute hausen dort zwerghafte ,epigonen der alten ,riesengeschlechter4 ,die jetzigen ,faultiere der dichten ,urwlder ,sdamerikas 7man unterscheidet zweizehige und dreizehige1 ,unau und ,ai7 zeichnen sich durch exemplarische ,faulheit aus und tragen ihren ,namen mit vollem ,recht4 ,diese ,baumsklaven81 wie sie ein ,naturforscher bezeichnet hat1 sind zwar gewandte ,klettertiere1 die hierin vielfach an ,affen erinnern1 aber sie machen von ihren ,seiltnzerknsten wenig ,gebrauch und fhren in den ,baumkronen des ,urwaldes ein hchst langweiliges ,stilleben4 ,mit den groen ,sichelkrallen haken sie sich an wagrechten sten und ,zweigen fest und bringen so ,tage und ,nchte unbeweglich zu1 bis sie vom ,hunger oder der ,liebe in gelinden ,trab versetzt1 das heit veranlat werden1 aus ihrem vorsintflutlichen ,phlegma herauszutreten und ihre ,knste am hohen ,seile zu zeigen4 ,haben sie ihre spiebrgerlichen ,extravaganzen geshnt1 so setzen sie sich in einer passenden ,astgabel fest und halten ein gesundes ,schlfchen1 das acht und mehr ,tage dauern kann1 denn ihr ,wahlspruch lautet3 ,ruhe ist des ,brgers erste ,pflicht4 ,wie es scheint1 knnen sie wochenlang ohne ,nachteil fasten und besitzen berhaupt eine unglaublich groe ,lebenszhigkeit4 ,die grlichsten ,verstmmelungen ertragen sie mit der ,ruhe eines ,leichnams81 alles ,beweise1 da sie einer uralten ,sippe angehren und sich nur durch auergewhnlich gnstige ,umstnde in die ,gegenwart herbergerettet haben4 ,einen vortrefflichen ,schutz gewhrt ihre ,behaarung1 welche mit drrem ,riedgras hnlichkeit hat und mit der ,frbung der ,baumste gut bereinstimmt1 so da ein ruhig herabhngendes oder sitzendes ,tier im ,halbdunkel des ,urwaldes uerst schwer zu entdecken ist4 ,illustration3 ,abb4 #bb4 ,skelett des ,riesenfaultiers 7,megatherium7 aus dem ,pampasschlamm ,argentiniens4 ,sie erreichen ungefhr die ,gre einer ,wildkatze2 ihre ,vorfahren aber wurden #c ,meter hoch und annhernd #e ,meter lang1 standen somit an ,gre dem ,elefanten nicht viel nach1 bertrafen ihn aber noch an ,plumpheit des ,knochenbaus4 ,die ,oberschenkel waren mindestens halb so dick wie lang und der ,schwanz bildete einen mchtigen ,sttzpfeiler1 fast in der ,art wie beim ,iguanodon und verwandten ,sauriern4 ,das unsglich plumpe ,megatherium1 das heit ,grotier1 besa in den mchtigen ,kiefern #ah vierkantige ,backenzhne1 die auf grobe1 harte ,pflanzennahrung hinweisen1 und an den ,zehen gewaltige ,klauen zum ,scharren4 ,alles an diesem ,urweltler geht ins ,riesenhafte1 ist auf ,massenwirkung berechnet1 ausgenommen das ,gehirn1 welches von einer selbst fr ,faultiere bejammernswerten ,zwerghaftigkeit war4 ,es scheint1 als habe sich die ,natur dieser erbrmlichen miratenen ,geschpfe geschmt und sie deshalb in den ,orkus geworfen4 ,jedenfalls ist es verstndlich1 da die besser ausgersteten und intelligenteren ,konkurrenten mit ihnen leicht fertig wurden4 ,da sie trotz alledem vom mittleren ,tertir 7,miozn7 bis zum ,ende der ,eiszeit sich halten konnten1 erscheint fast wie ein ,wunder4 ber ihre ,lebensweise wei man nichts ,gewisses1 nicht einmal1 ob sie ,wald- oder ,steppentiere gewesen4 ,jedenfalls ist so viel klar1 da sie nicht wie ihre zwerghaften ,nachkommen im ,gest der ,bume affenartig herumgeturnt haben4 ,man dachte sich1 da sie oft nach ,iguanodonart auf den ,hinterbeinen1 den kolossalen ,schwanz als ,sttze benutzend1 einhergeschwankt und das ,laubwerk abgeweidet1 wohl auch kleinere ,bume einfach ausgegraben und deren ,kronen verspeist haben4 ,aber schon ,darwin uerte hierber ,zweifel1 und neuere ,forscher haben die ,ansicht geuert1 da die ,riesentiere ihre groen ,klauen zum ,ausscharren von allerlei ,wurzeln und ,knollen benutzt und ihre ,nahrung in erster ,linie dem ,erdboden entnommen haben4 ,jedenfalls vertilgten sie ansehnliche ,quantitten und waren nicht gerade whlerisch1 konnten wohl auch gleich ihren ,nachfahren lange fasten4 ,da sie auch sonst nicht an groer ,empfindsamkeit litten1 beweist ein fossiler ,schdel1 dessen ,dach durch den ,sturz eines ,baumes oder den ,tatzenschlag eines ,kollegen vllig zertrmmert1 aber wieder hbsch zusammengeheilt war4 ,man mu wirklich staunen18 sagt ,neumayr1 da ein warmbltiges ,tier eine solche ,verletzung berleben konnte48 ,das auf ,seite #ge abgebildete ,skelett ist dasjenige des ,groen ,riesenfaultiers1 ,megatherium giganteum oder americanum1 von dem schon ,anno #aghi in ,argentinien ein vollstndiges ,skelett ausgegraben und nach ,madrid gebracht worden war1 wo es zu allerlei seltsamen ,betrachtungen ,anla gab4 ,aus dem ,diluvium von ,argentinien1 ,brasilien1 ,chile1 ,ekuador1 ,zentralamerika und den sdlichen ,vereinigten ,staaten ,nordamerikas sind auer der genannten noch mehrere andere ,arten und ,gattungen bekannt geworden4 ,etwas kleiner1 aber noch plumper als das ,megatherium giganteum war das ,mylodon 7,mahlzahn71 das gleichfalls in den ,katakomben fr ausgestorbene ,ungeheuer81 in der ,pampasformation ,argentiniens1 auerdem aber auch in ,nordamerika gefunden wird4 ,die ,haut desselben1 von der sich ,reste erhalten haben1 ist mit kleinen ,knochenkrperchen vollgespickt1 was darauf hinzuweisen scheint1 da die ,stammeltern der ,riesenfaultiere einen ,panzer aus ,knochentafeln trugen4 ,das ,becken des ,mylodon ist breiter und tiefer als selbst beim ,elefanten1 woraus zu schlieen ist1 da es einen sehr umfnglichen ,verdauungsapparat besa und enormer ,nahrungsmengen bedurfte2 da muten die ,zhne freilich ein leistungsfhiges ,mhlwerk darstellen4 ,die in denselben ,gebieten vorkommende ,gattung ,megalonix1 auch in ,hhlen gefunden1 zeichnet sich durch elliptische ,backenzhne und geradezu fabelhaft groe ,krallen aus1 whrend das ,skelidotherium sich durch die ,dicke seiner ,knochen hervortat4 ,das war1 soweit bis jetzt bekannt1 das plumpste aller ,landsugetiere2 der ,oberschenkelknochen ist betrchtlich dicker als lang4 ,es ist auf ,sdamerika beschrnkt4 ,ein ,vetter desselben1 das ,grypotherium1 scheint stellenweise in ,hhlen gehaust zu haben4 ,in einer dicken ,mistlage am ,boden einer ,hhle ,patagoniens an der ,meereskste fand man ,knochen und groe ,hautstcke1 die eingebettete ,knochenkrner und lange1 steife gelbliche und rotbraune ,haare erkennen lieen4 ,es gelang1 die harten ,fellstcke aufzuweichen1 worauf sich ein durchdringender ,fulnisgeruch entwickelte1 der eine ,menge von ,aasfliegen herbeilockte4 ,das ,interessanteste ist aber folgendes3 ,die untersuchten ,fellstcke waren auf der ,innenseite so sauber vom ,fleische entblt und abgeschabt1 da sie nur von ,menschen1 nicht aber von ,tieren abgebalgt sein knnen4 ,von manchen ,stcken kann man sagen1 da sie zugeschnitten sind1 um als ,kleidungsstcke verwendet zu werden48 ,man fand in der erwhnten ,hhlenschicht auch aufgeschlagene ,knochen sowie allerlei ,steingerte1 so da die gleichzeitige ,anwesenheit des ,menschen als erwiesen gelten darf4 ,kein ,zweifel1 der ,urmensch hat das ,grypotherium gejagt und dessen ,fleisch und ,fell benutzt4 ,es wurde sogar die ,vermutung geuert1 der ,eiszeitmensch habe mit jenem ,riesenfaultier zusammengewohnt1 das heit er habe es als eine ,art ,haustier gehalten4 ber die ,ernhrung besteht noch keine bereinstimmung4 ,nach den einen ,forschern weist der ,zahnbau auf weiche ,kost3 ,laub und ,kruter1 andere machen auf die groen ,scharrkrallen aufmerksam1 welche doch wohl zum ,ausgraben von ,wurzeln dienten2 vielleicht wurden auch allerlei hervorgescharrte ,insekten und ,wrmer mit verspeist4 ,die ,grteltiere1 niedrigstehende altertmliche ,suger ,sdamerikas1 besitzen einen aus ,knochenplatten bestehenden ,panzer und erinnern damit an ,schildkrten1 denen sie auch hinsichtlich ,langsamkeit und ,stumpfsinnigkeit hneln4 ,die kleinste ,art1 der ,schildwurf1 auch ,grtelmaus genannt1 wird nur spannenlang und fhrt nach ,art der ,maulwrfe eine unterirdische ,lebensweise1 die grte ,form1 das heutige ,riesengrteltier1 erreicht die ,gre eines ,schweines und hat in den ,kiefern zirka hundert stiftfrmige ,backenzhne4 ,alle sind im ,besitz von ,sichelkrallen1 mit denen sie ,erdhhlen graben und nach ,insekten und ,wrmern whlen2 sie sind brigens ,allesfresser und nehmen auch ,aas und ,frchte an4 ,in der ,gefangenschaft werden sie meist mit rohem ,pferdefleisch1 ,brot und ,milch ernhrt4 ,ihr ,fleisch soll sehr schmackhaft sein1 weshalb sie viele ,feinde haben und immer seltener werden4 ,bei ,verfolgung kugeln sie sich zusammen oder graben sich mit erstaunlicher ,schnelligkeit in den ,boden ein4 ,illustration3 ,abb4 #bc4 ,lebendes ,grteltier4 ,die ausgestorbenen waren schwerfllige1 unbehilfliche ,riesen1 so die ,glyptodonten1 welche die ,gre einer ,kuh erreichten4 ,sie konnten sich nicht zusammenkugeln1 weil der ,panzer starr war wie bei den ,schildkrten4 ,der ,kopf war gleichfalls mit ,knochenplatten geschtzt und der ,schwanz steckte in einem dicken ,knochenfutteral4 ,man kennt mehrere ,dutzend ,arten solcher ,panzertiere1 deren ,wohngebiet sich von ,patagonien bis zum sdlichen ,teile der nordamerikanischen ,union erstreckte4 ,interessant ist die ,beobachtung1 da die groen ,panzer derselben von den ,urmenschen als ,aufbewahrungssttten benutzt wurden4 ,die ,knochen sind herausgenommen1 und hufig findet man im ,innern bearbeitetes ,hirschgeweih1 zertrmmerte ,schdel1 aufgeschlagene ,rhrenknochen und ,zhne eines riesigen ,urnagers1 welche offenbar als ,messer dienten4 ,wie eine berlieferung aus jener lngst verflossenen ,zeit klingt die ,kunde1 da heute noch im ,staate ,san ,paolo 7,brasilien7 ,grteltierpanzer als ,wiegen ,verwendung finden4 ,huftiere4 ,die ,huftiere weisen einen groen ,formenreichtum auf und machen im ganzen durchaus den ,eindruck von modernen ,geschpfen1 doch sind darunter auch einige altertmliche ,typen1 nmlich die ,nashrner1 ,tapire und ,flupferde4 ,die alte ,einteilung in ,einhufer1 ,zweihufer und ,vielhufer hat sich als unnatrlich und daher unbrauchbar erwiesen1 denn sie steht mit der ,entwicklung der ,ordnung1 soweit dieselbe zur ,stunde bekannt ist1 im ,widerspruch4 ,die aufgefundenen fossilen ,huftiere beweisen nmlich1 da der ganze ,stamm in zwei nebeneinander her gehende ,zweige sich gabelte1 in solche mit gerader und solche mit ungerader ,hufzahl4 ,zu den ,paarhufern oder ,paarzehern gehren die ,schweine1 ,flupferde und ,wiederkuer1 zu den ,unpaarhufern die ,tapire1 ,nashrner und ,pferde4 ,illustration3 ,abb4 #bd4 ,ausgestorbenes ,riesengrteltier4 ,unter den ausgestorbenen ,vorfahren derselben finden wir einige originelle ,gesellen1 die wohl der ,erwhnung wert sind4 ,besonders schne ,funde wurden in ,nordamerika gemacht1 wo hnlich den ,katakomben8 der ,pampasformation und den berhmten ,saurierfriedhfen frmliche ,knochenlager entdeckt worden sind4 ,im nordwestlichen ,teil der ,union sind ,binnenseeablagerungen bekannt1 welche die erstaunliche ,mchtigkeit von #ajjjj ,fu erreichen und stellenweise einen ungeheuren ,reichtum an seltsamen ,sugetierresten bergen4 ,besonders berhmt sind die ,mauvaises ,terres 7schlechte ,erde71 sprich mows tr1 ein ,wstengebiet in ,wyoming1 wo ,auswaschung und ,abtragung durch ,wasser aus den ,tertirschichten die abenteuerlichsten ,formen1 ,klippen1 ,obelisken1 ,sulen1 ,burgruinen und dergleichen herausmodelliert haben1 so da man glaubt1 die ,ruinen einer groen ,festung vor sich zu sehen4 ,dem ,bericht einiger amerikanischer ,geologen entnehme ich folgendes3 ,diese ,region ist von der eigentmlichsten geologischen ,beschaffenheit1 die wohl nirgends auf ,erden ihresgleichen hat4 ,die ,karawane zog gegen ,sdwesten in den zwei ersten ,tagen ber einfrmige1 leicht gewellte ,ebenen1 deren ,boden mit ,salpeter geschwngert war4 ,so weit das ,auge reichte1 sah man keinen ,baum oder ,busch1 wohl aber manchen blhenden ,kaktus und in den ,niederungen sogenannte ,milchpflanzen4 ,da und dort traf man eine ,kolonie von ,prriehamstern1 sonst kein lebendes ,wesen in dieser wasserarmen ,gegend4 ,am sechsten ,tage kamen die ,mauvaises ,terres in ,sicht1 die einen wahrhaft berraschenden1 unbegreiflichen ,anblick bieten4 ,im ,hintergrund einer weit ausgedehnten ,ebene fielen die ,strahlen der ,abendsonne auf eine gewaltige ,trmmerstadt1 die eben mit rosenfarbigem ,lichte bergossen war4 ,in ihr erhoben sich ,mauern und ,bastionen1 groe ,palste mit mchtigen ,kuppeln und andere ,bauten von wunderbaren1 seltsamen ,gestalten4 ,das ,ganze machte einen berwltigenden ,eindruck1 als ber alle ,maen phantastisch4 ,in ,abstnden von verschiedener ,entfernung erhoben sich ber dem schneeweien ,boden backsteinrtliche ,burgen mit ,zinnen und ,pyramiden1 auf deren ,spitzen die mchtigsten ,blcke lagen1 die scheinbar vom ,winde hin und her geschaukelt wurden4 ,mitten in diesem ,chaos geologischer ,ruinen erhebt sich1 einem ,leuchtturm vergleichbar1 eine bei #cjj ,fu hohe ,felsensule4 ,der ,indianer nennt es die verwnschte ,stadt1 darin namentlich auch ein groes ,amphitheater auffllt1 mit ockerfarbigen1 ausgezackten ,mauern umgeben4 ,der ,boden besteht vielfach aus einer dicken ,lage fossiler ,knochen1 von denen manche aufs vortrefflichste erhalten sind1 und an vielen ,orten lag eine ganze ,beinsttte von ,zhnen1 zerbrochenen ,kinnladen1 ,knochen und ,wirbeln in ,ton oder fleischfarbigen ,mergel eingebettet48 ,von der beraus individuen- und artenreichen ,tierwelt mgen nur zwei ,formen ,erwhnung finden1 das ,koryphodon und das ,dinozeras1 von welchen ersteres auch in ,europa vorkommt1 letzteres aber auf ,amerika beschrnkt ist4 ,das ,koryphodon 7der ,name stammt von der ,beschaffenheit der ,unterkieferzhne1 koryphe heit die ,spitze7 vereinigt die ,merkmale der verschiedenen ,huftiere und wurde deshalb von einigen als ,stammvater derselben oder doch wenigstens als derjenige der ,elefanten betrachtet4 ,beides ist unmglich1 denn jene ,ausgangs- oder ,urformen mssen schon in der ,kreide gelebt haben4 ,wahrscheinlich bilden sie einen ,seitenzweig jener noch unbekannten ,stammformen4 ,im hchsten ,grade auffallend ist der im ,verhltnis zu heutigen ,sugern geringe ,inhalt der ,schdelkapsel4 ,der amerikanische ,palontologe ,cope schildert das ,tier folgendermaen3 ,nach dem ,skelett glich ,koryphodon in der allgemeinen ,erscheinung wahrscheinlich einem ,bren mehr als irgendeinem anderen lebenden ,tiere1 nur mit dem ,unterschied1 da seine ,fe ganz wie die eines ,elefanten waren1 und zu den ,krperverhltnissen eines ,bren mssen wir noch einen ,schweif von mittlerer ,lnge fgen4 ,ob sie behaart waren1 wissen wir nicht1 denn von ihren ,verwandten1 den ,elefanten1 sind einige behaart 7,mammut71 andere nackt4 ,der ,scheitel war ohne ,zweifel kahl und mag bei alten ,tieren nur mit einer dnnen ,oberhaut wie bei ,krokodilen bedeckt gewesen sein1 so da sie dem ,feinde eine rauhe1 undurchdringliche ,stirne entgegenstellen konnten4 ,in seinen ,bewegungen glich ,koryphodon ohne ,zweifel dem ,elefanten mit seinem schwankenden ,pagange4 ,als ,ersatz fr den ,mangel an ,geschwindigkeit kann die furchtbare ,bewaffnung mit mchtig vorspringenden ,eckzhnen gelten1 welche namentlich im ,oberkiefer strker und lnger waren als bei ,raubtieren4 ,die ,gre der einzelnen ,arten schwankt zwischen derjenigen eines ,ochsen und der eines ,tapirs4 ,die ,hauptnahrung von ,koryphodon war vermutlich vorwiegend pflanzlicher ,natur1 aber ohne strenge ,beschrnkung auf ein bestimmtes ,futter2 ohne ,zweifel waren sie1 wie die jetzigen ,schweine1 bis zu einem bedeutenden ,grade ,allesfresser48 ,die ,koryphodonten scheinen nur dem unteren ,eozn anzugehren und schon im ,anfang der ,tertirzeit ausgestorben zu sein1 jedoch nicht1 ohne wrdige ,nachkommen hinterlassen zu haben4 ,ihnen folgten nmlich die ,dinozeraten oder ,schreckhrner 7von deinos oder dinos3 schrecklich und keras3 ,horn71 gewaltige1 plumpe ,kolosse1 die im ,fubau mit den ,koryphodonten bereinstimmen und deren uere ,erscheinung zwischen ,elefant und ,nashorn ungefhr die ,mitte hielt4 ,nach dem einstimmigen ,urteil der ,gelehrten gehren dieselben zu den absonderlichsten ,typen1 die je gelebt haben4 ,ihre ,reste kommen nur in den ,mauvaises ,terres vor1 dort aber in solcher ,menge1 da der ,amerikaner ,marsh allein ber #bjj ,exemplare in seiner ,sammlung zusammenbrachte4 ,der am seltsamsten geformte ,krperteil beim ,dinozeras ist der ,schdel1 ein ,monstrum1 das unter allen ,tieren seinesgleichen nicht findet84 ,der ,unterkiefer trgt einen breiten1 abwrts gerichteten ,fortsatz des ,knochens1 der fast wie eine ,axt aussieht4 ,im ,oberkiefer fehlen die ,schneidezhne1 dafr sind aber die ,eckzhne zu gewaltigen ,hauern vergrert1 welche wie beim ,walro weit nach unten ragen4 ,auf der ,oberseite des ,schdels sitzen drei ,paar ,knochenwlste1 die von vorn nach hinten an ,gre zunehmen und hchstwahrscheinlich ,hrner getragen haben1 von denen die hinteren eine kolossale ,gre erreicht haben drften4 ,ein ,tier mit sechs ,hrnern1 das ist etwas so ,absonderliches1 ,ungeheuerliches1 da der ,naturforscher stutzt und nach einer anderen ,deutung sucht4 ,man hat denn auch die ,hrner niemals gefunden2 allein ,horn ist sehr schlecht erhaltungsfhig und findet sich selten fossil1 und es scheint keine ,mglichkeit vorhanden1 jene ,stirnzapfen anders zu erklren4 ,illustration3 ,abb4 #be4 ,schdel des ,dinozeras4 ,als dritter im ,bunde reiht sich den genannten wrdig an das ,titanotherium 7,riesentier71 auch ,brontotherium1 das heit ,donnertier genannt1 ein ,vetter der ,nashrner4 ,hinsichtlich der ,gestalt mochte es zwischen ,tapir und ,rhinozeros die ,mitte halten1 stand aber einem ,elefanten an ,gre wenig nach 7#d ,meter lang1 #b1c ,meter hoch74 ,der lange niedrige ,schdel mit lcherlich kleiner ,hirnhhle zeigt ber den ,nasenbeinen zwei stumpfe ,knochenzapfen1 die offenbar groe ,hrner trugen4 ,das krftige ,gebi und die dicken ,beine1 von denen die vorderen vier1 die hinteren drei ,hufe trugen1 scheinen dafr zu sprechen1 da wir es hier mit einem sumpfbewohnenden ,pflanzenfresser zu tun haben4 ,die ,sippe der ,titanotherien war im lteren ,tertir 7ltere ,braunkohlenformation7 ,nordamerikas sehr zahlreich vertreten2 kennt man doch zur ,stunde nicht weniger als #ae verschiedene ,gattungen mit zirka #bj ,arten4 ,neben ihnen lebten zahlreiche ,rhinozerosse -- man kennt ber #ej ,arten --1 von denen die ltesten ,formen noch keine ,hrner hatten und daher ,azeratherien1 das heit ,ohnhorntiere getauft wurden2 allmhlich wurden die ,nasenbeine krftiger und wurden gar durch eine kncherne ,nasenscheidewand gesttzt1 um eine solide ,unterlage fr die mchtigen ,hrner zu bilden4 ,damit geht parallel eine ,verlngerung des ,schdels und die ,verkmmerung der ,schneide- und ,eckzhne1 wie denn stets die nderung eines ,organs diejenige eines anderen nach sich zieht4 7,die gleiche ,entwicklung haben brigens auch die ,titanotherien durchgemacht47 ,die ,nashrner 7mit und ohne ,horn7 waren nicht nur sehr arten- und individuenreich1 sondern hatten auch eine sehr groe ,verbreitung2 sie bewohnten ,nordamerika1 ,afrika1 ,europa und ganz ,asien bis zum ,eismeer4 ,die nordamerikanischen ,fundsttten sind auer durch ihre zahlreichen phantastischen ,biester noch besonders berhmt durch die ans ,wunderbare grenzende ,vollkommenheit der ,entwicklungsreihen des ,pferdestammes4 ,sie haben die unbestreitbaren ,beweise fr die berraschende ,tatsache geliefert1 da unsere heutigen ,einhufer 7,pferd1 ,esel1 ,zebra7 von fnfzehigen ,tieren der lteren ,braunkohlenzeit 7,eozn7 abstammen und da sie mit ,nashorn und ,tapir blutsverwandt sind4 ,als ,ausgangspunkt des amerikanischen ,stammbaums wird die ,gattung ,phenakodus genannt4 ,dieselbe lebte in der ltesten ,tertirzeit und stellte einen ausgezeichneten ,sammeltypus dar1 indem das ,skelett typische ,merkmale von ,raubtieren1 ,elefanten und ,huftieren in seltsamem ,gemisch vereinigt4 ,die ,glieder endigen in fnf ,zehen1 von denen jedoch die erste und fnfte den ,boden nicht berhren4 ,die mittlere oder dritte ,zehe ist die strkste und bildet den ,hauptpfeiler des ,fues1 worin ein hervorstechendes ,charakteristikum der ,unpaarzeher liegt4 ,auf ,phenakodus folgt die ,gattung ,eohippus1 die am ,vorderfu vier ,zehen und von der fnften nur noch einen verkmmerten ,rest1 am ,hinterfu dagegen blo drei ,zehen besitzt4 ,von da leiten die ,gattungen in schnster ,weise bis zu den heutigen ,einhufern herauf3 ,orohippus1 vorn mit vier ,zehen1 wovon die eine stark zurcktritt2 ,mesohippus1 etwa dem europischen ,palotherium entsprechend1 mit drei ,zehen1 am ,ende des ,eozn2 ,miohippus 7,anchitherium7 im ,miozn1 gleichfalls mit drei ,zehen2 die beiden letzten ,gattungen noch mit schwachen ,andeutungen 7,rudimenten7 einer vierten ,zehe2 ,protohippus oder ,hippotherium im unteren ,pliozn1 mit drei ,zehen1 nmlich der zweiten1 dritten und vierten1 wovon nur die mittlere den ,boden berhrt2 ,pliohippus und endlich das ,pferd1 mit einer einzigen1 sehr starken1 nmlich nur mit der dritten ,zehe2 erste und fnfte sind vollstndig verschwunden1 zweite und vierte als die rudimentren ,griffelbeine nur noch angedeutet4 ,einige ,mittelformen sind schon frhzeitig auf den damals noch vorhandenen ,landbrcken nach ,europa und ,asien ausgewandert1 so besonders das ,palotherium1 ,alttier1 das durch die klassischen ,untersuchungen des groen ,cuvier ,berhmtheit erlangt hat4 ,merkwrdigerweise ist der ,pferdestamm in seinem ,ursprungsland1 in ,amerika gnzlich ausgestorben1 whrend er sich bei uns lebenskrftig und entwicklungsfhig erhalten hat4 ,zur ,zeit der ,entdeckung der ,neuen ,welt8 besa letztere nmlich keinerlei ,einhufer2 fast die ganze riesenhafte1 vielgestaltige und merkwrdige ,sugetierwelt der ,braunkohlen- und der ,eiszeit war verschwunden2 die heutigen ,pferde ,amerikas stammen von eingefhrten europischen ab4 ,die ,zweihufer 7,wiederkuer7 haben ebenfalls eine lange und interessante ,geschichte hinter sich1 doch weisen ihre ,entwicklungsreihen noch groe ,lcken auf4 ,indessen frdern die ,palontologen1 speziell diejenigen ,nordamerikas1 denen groartige ,hilfsmittel zu ,gebote stehen1 ,jahr um ,jahr neue berraschende ,funde zutage1 so da man fast mit ,sicherheit voraussagen kann3 in absehbarer ,zeit werden die fehlenden ,glieder gefunden und die ,abstammungsreihen geschlossen sein4 ,illustration3 ,abb4 #bf4 ,irischer ,riesenhirsch4 ,von den zahlreichen fossilen ,wiederkuern mag hier nur eine einzige ,art ,erwhnung finden1 nmlich der irische ,riesenhirsch1 dessen ,geweihenden ber #c ,meter auseinander liegen4 ,besonders schn erhaltene ,skelette finden sich in den ,torfmooren ,irlands4 ,der ,riesenhirsch lebte noch mit dem ,menschen zusammen2 ja es ist sogar vermutet worden1 da er in ,deutschland erst im ,mittelalter ausgestorben sei4 ,das ,nibelungenlied1 dessen ,entstehung ins zwlfte ,jahrhundert angesetzt wird1 fhrt nmlich unter der ,jagdbeute des hrnenen ,siegfried8 auch einen ,schelch8 an1 welchen ,namen man von schelchen1 das heit schief oder schwankend laufen1 abgeleitet hat4 ,der schwankende ,gang sollte seine ,ursache in der ,schwere des ,tieres und der ,gre des ,geweihs haben4 ,die betreffende ,stelle lautet3 ,drauf nun schlug er schiere einen ,wisent und einen ,elch1 ,starker ,ure viere und einen grimmen ,schelch4 ,demgegenber wird behauptet1 da der ,schelch nichts anderes sei als der mnnliche ,elch 7,elentier74 ,der ,riesenhirsch ist in ,europa offenbar schon am ,ende der ,gletscherzeit1 als sich die ,steppen und ,bergeshhen wieder zu bewalden begannen1 ausgestorben2 nur in ,irland mit seinen ausgedehnten ,wiesenflchen und ,mooren hat er sich noch etwas lnger halten knnen4 ,den riesigen ,pflanzenfressern der ,diluvialzeit standen auch gewaltige ,fleischfresser gegenber4 ,das hufigste ,raubtier war der ,hhlenbr1 grer als der ,eisbr und der graue ,br ,nordamerikas2 er erreichte eine ,lnge von #aj ,fu und eine ,hhe von #d bis #d ,fu4 ,illustration3 ,abb4 #bg4 ,skelett des ,hhlenbren4 ,wie heutzutage der ,br am liebsten in ,hhlen und ,felsklften sich aufhlt18 berichtet ,o4 ,fraas in seinem ,werke ,vor der ,sintflut81 so waren auch die ,hhlen1 die zur ,diluvialzeit schon zugnglich waren1 der ,wohnort dieser nchtlichen ,ruber4 ,lange ,zeiten hindurch wohnten sie ausschlielich in den ,hhlen1 jedes andere ,tier als ,eindringling zurckweisend4 ,lange ,zeiten hindurch blhte das ,geschlecht2 ,jahrtausende verflossen1 in denen eine ,hhle die ,wiege und das ,grab von ,generationen war4 ,im ,hohlenstein 7auf der ,schwbischen ,alb7 lagen auf einem ,raum von wenigen ,quadratklaftern in einer ,tiefe von #f ,fu #aaj ,schdel1 #bge ,unterkiefer usw41 kurz eine ,menge von ,skelettstcken1 die zum mindesten #djj ,individuen angehrten4 ,unter ihnen sind alle ,altersstufen vertreten1 alle ,knochen1 alle ,zhne1 vom ,milchzahn bis zu vollstndig abgenutzten ,zahnstumpen1 beide ,geschlechter1 dazu eine ,reihe kranker und verletzter ,knochen4 ,die ,knochenbrche waren so hufig1 da man zur ,genge ersehen konnte1 wie der ,hhlenbr zu jener ,zeit schon um seine ,existenz zu kmpfen hatte1 ob es gleich die ,paradieszeit der ,ruber war4 ,wer dem ,hhlenbr ohne ,zweifel am meisten ,rippen einschlug und ,knochen zerschmetterte1 war wohl das ,pferd1 das1 der ,menge von ,knochen nach zu urteilen1 die ,lieblingsnahrung des ,meisters ,petz bildete4 ,doch verschmhte er auch nicht ,ochsen1 ,elen1 ,hirsch1 ,schaf und ,elefant1 die zerbissen und abgenagt jetzt mit den ,knochen ihrer ,sieger und ,meister ruhig im ,lehme liegen4 ,groartige ,hhlen und ,grotten1 die heutzutage durch ihren imposanten ,anblick berraschen1 verschmhte er1 ein kleiner ,schlupf1 ein sicherer ,winkel war ihm lieber1 am liebsten ,hhlen1 deren ,eingang gerade so weit war1 da ein ,individuum1 mit dem ,hinterteil voraus einfahrend1 den ,gang ausfllte4 ,das ist noch die ,gewohnheit der ,bren1 da sie1 hinter sich gehend1 den ,rcken gedeckt halten1 um dem ,feinde1 der allenfalls ihn verfolgte oder in einer ,hhle angriffe1 ,zhne und ,tatzen weisen zu knnen4 ,fast an allen ,brenhhlen kann man deshalb da1 wo der ,schlupf sich verengt1 eine ,glttung und ,politur der ,felsen wahrnehmen1 beziehungsweise eine inkrustierte glatte ,schichte beobachten1 die im ,laufe der ,zeit vom durchgezwngten ,brenfell aufgetragen wurde1 so etwa wie sich ,felssteine gltten1 die1 weil irgend von religiser ,bedeutung1 den ,kssen andchtiger ,glubigen ausgesetzt sind48 ,illustration3 ,abb4 #bh4 ,schdel des ,machairodus4 ,in ,italien1 ,frankreich und ,england tritt der ,hhlenbr zurck vor der ,hhlenhyne1 die in ,deutschland ziemlich selten ist4 ,hyne und ,br scheinen sich also gemieden zu haben4 ,wie die lebenden ,verwandten1 so hatte die ,hhlenhyne die ,gewohnheit1 die ,knochen der ,beutetiere zu zermalmen1 wozu sie durch die ,strke ihres furchtbaren ,gebisses und die mchtige ,entwicklung der ,kaumuskulatur besonders befhigt war4 ,man wird also schon aus der ,art und ,weise1 in welcher die ,knochen bearbeitet sind1 auf die ,existenz der einen oder anderen ,raubtiergattung schlieen knnen4 ,die ,katzenfamilie stellt mehrere ,vertreter1 darunter einen messerzhnigen ,tiger 7,machairodus71 einen nahen ,verwandten der tertiren ,machairodusarten1 und den gewaltigen ,hhlenlwen1 der ber einen groen ,teil von ,europa verbreitet1 jedoch nicht in solcher ,anzahl vorhanden war wie ,br und ,hyne4 ,in ,spanien und ,frankreich kommen zudem zwei groe ,pantherarten vor1 so da ,europa damals eine an ,artenzahl wie an ,riesenhaftigkeit der ,formen groartigere ,raubtierfauna besa als irgend ein ,kontinent heutzutage1 selbst ,afrika und ,asien nicht ausgenommen4 ,rsseltiere4 ,wer schon je vor dem ,elefantenhaus eines ,zoologischen ,gartens gestanden1 wird den ,eindruck empfunden haben1 da die ,bewohner desselben etwas durchaus ,fremdartiges an sich haben1 als wrden sie aus einer anderen ,welt stammen4 ,sie scheinen zu den heutigen ,sugetieren nicht zu passen und bilden in der ,tat eine seltsame isolierte ,gruppe1 die sich in keiner der groen ,hauptabteilungen unterbringen lt1 weshalb man daraus eine besondere ,ordnung gemacht hat1 eben die der ,rsseltrger oder ,proboszidier4 ,das ist eine alte ,sippschaft mit einer berhmten ,vergangenheit1 ein wahrhaft aristokratischer ,stamm1 dessen heutige ,vertreter als wandelnde ,petrefakten anzusehen sind4 ,der lteste zurzeit bekannte ,ahne lebte zu ,beginn der ,tertir- oder ,braunkohlenzeit 7,eozn7 neben den ,stammvtern der ,wiederkuer1 ,pferde1 ,schweine1 ,nagetiere und ,raubtiere4 ,zu jener ,zeit existierten die ,alpen1 der ,jura1 die ,karpathen1 der ,himalaja und die ,anden noch nicht2 an ,stelle der ,schweiz flutete das ,meer1 und in ,england wuchsen ,mammutbume1 ,zimmet-1 ,lorbeer- und ,feigenbume1 ,fcher- und ,fiederpalmen4 ,jener ,stammvater -- er wurde ,mritherium getauft -- war ein tapirhnlicher1 keineswegs groer ,bewohner gyptens1 ohne ,stozhne und eigentlichen ,rssel2 er vermittelt den bergang zu den ,seekhen4 ,bei den ,nachkommen werden die ,schneidezhne zu mchtigen ,hauern1 und der ,rssel1 der infolgedessen seine ,whlttigkeit aufgeben konnte1 wurde zum ,greiforgan4 ,der ,stamm spaltet sich nun in mehrere ,zweige1 die sich in verschiedener ,richtung entwickeln und teilweise frh aussterben4 ,illustration3 ,abb4 #bi4 ,dinotherium4 ,zu den auffallendsten ,typen der ganzen ,gruppe gehrt das ,schreckenstier 7,dinotherium71 eines der grten aller ,landtiere1 vermutlich ein ,bewohner groer ,flsse und ,smpfe wie das ,nilpferd4 ,aus dem ,eppelsheimer ,sand des ,mainzer ,beckens ist ein vollstndiger ,schdel bekannt geworden1 der zirka #a ,meter lang und #fj ,zentimeter breit war2 andere ,funde in ,wrttemberg1 ,frankreich und der ,schweiz lassen auf eine ,schdellnge von #b ,meter bei #a ,meter ,hhe schlieen4 7,das ,riesenschreckenstier ,dinotherium gigantissimum besa reichlich #e ,meter ,lnge bei #d ,meter ,rckenhhe47 ,abweichend von den ,elefanten hatten die ,dinotherien im ,oberkiefer keine ,stozhne1 wohl aber im verlngerten1 bogenfrmig abwrts gekrmmten ,unterkiefer4 ,vielleicht dienten dieselben als eine ,art ,karst1 um die ,stauden am ,ufer der ,gewsser auszuhacken4 ,die ,schreckenstiere tauchen im mittleren ,tertir auf und verschwinden am ,ende desselben wieder4 ,mit ihnen wetteiferten an ,gre die ,mastodonten1 welche die ganze nrdliche ,halbkugel1 auerdem ,sdamerika und ,afrika bewohnten4 ,illustration3 ,abb4 #cj4 ,mastodon4 ,beim ,altmastodon 7,palomastodon7 waren die oberen ,schneidezhne sbelfrmig und abwrts gerichtet1 die unteren ,stozhne als lange ,schaufeln entwickelt4 ,offenbar dienten sie zum ,aufpflgen des ,bodens1 woraus weiterhin geschlossen werden darf1 da diese ,riesentiere keine ,sumpfbewohner mehr waren1 sondern das ,trockene vorzogen4 ,bei den eigentlichen ,mastodonten oder ,zitzenzhnern1 nach der ,beschaffenheit der ,backenzhne so getauft1 werden die oberen ,stozhne und der ,rssel immer lnger1 whrend die unteren ,stozhne verkmmern und schlielich ganz verschwinden4 ,die ,backenzhne sind kleiner1 aber zahlreicher als beim ,elefanten und1 wie bereits erwhnt1 mit zitzenfrmigen ,hckern versehen4 ,mastodonreste finden sich in groer ,zahl und in den verschiedensten jungtertiren ,gebieten1 in der ,schweizermolasse zum ,beispiel bei ,elgg1 ,winterthur1 ,kpfnach und an anderen ,orten1 in ,deutschland bei hningen1 auf der ,rauhen ,alb und bei ,eppelsheim am ,rhein 7,mainzer ,becken71 in ,frankreich bei ,sansans1 bei ,lyon usw4 ,bei ,sansans im sdwestlichen ,frankreich fand man neben einem prachtvollen ,schdel mit vier vllig erhaltenen ,stozhnen die ,knochenreste von ,musen1 ,maulwrfen1 ,igeln und ,fledermusen1 ,fischen1 ,reptilien und ,vgeln1 ferner von ,hunden1 ,katzen1 ,mardern1 ,hirschen und ,antilopen1 ,tapiren1 ,nashrnern und ,schweinen1 ,elefanten und ,affen bunt durcheinander gewrfelt4 ,es wurde jene wunderbare1 ,fundsttte -- offenbar ein alter ,sumpf oder ,see1 in welchen von ,flssen und ,bchen ,tierleichen aus der ganzen ,umgebung zusammengeschwemmt wurden -- vom unermdlichen ,lartet zuerst auf eigene ,kosten durchwhlt1 bis die franzsische ,regierung die ,forschungsarbeiten mit jhrlichen ,geldbeitrgen untersttzte1 worauf ein frmliches ,bergwerk auf ,petrefakten erffnet werden konnte4 ,trotz der ,hufigkeit der ,mastodonreste sind vollstndige ,skelette jedoch sehr selten2 eines der schnsten ist dasjenige von ,turin1 nach welchem die ,rekonstruktion auf ,seite #ia hergestellt ist4 ,die ,mastodonten treten in ,europa im mittleren ,tertir auf und verschwinden am ,ende desselben2 ihnen folgen die eigentlichen ,elefanten2 in ,amerika dagegen sind sie noch im ,diluvium in groer ,zahl vorhanden4 ,sie bildeten dort eine wertvolle ,jagdbeute des ,urmenschen und sind offenbar erst dessen ,verfolgungen erlegen4 ,sie spielten dort dieselbe ,rolle wie in ,europa und ,asien die ,mammute1 auf die wir gleich zu sprechen kommen werden4 ,whrend die ,mastodonten berallhin wanderten1 die damals noch bestehenden ,landbrcken zwischen ,afrika und ,europa1 ,indien und den groen ,sundainseln1 ,europa und ,amerika benutzend und fast die ganze ,erdoberflche sich unterwerfend1 erfolgte in aller ,stille die ,bildung einer neuen ,gattung4 ,durch nderung des ,klimas und damit der ,pflanzenwelt erfolgte1 wie es scheint in ,indien1 eine nderung im ,gebi4 ,die ,backenzhne1 auf saft- und fleischlose harte ,nahrung angewiesen1 wurden breiter und falteten sich1 wobei eine sehr breite ,mahlflche entstand4 ,es kommen die ersten echten ,elefanten1 die ebenfalls ,wanderungen nach allen ,seiten unternahmen und den ,zitzenzhnern schwere ,konkurrenz machten4 ,illustration3 ,abb4 #ca4 ,mammut4 ,und was fr ,gestalten waren das6 ,der ,urelefant 7,elephas antiquus7 hatte #e ,meter ,rckenhhe und #e ,meter lange ,stozhne1 bertraf noch ,dinotherium und ,mastodon an ,riesenhaftigkeit und gilt zur ,stunde als das grte aller ,landsugetiere4 ,aber der ,wanderelefant 7,elephas nomadicus7 ,ost- und ,sdasiens1 der ,elefant des ,sdens 7,elephas meridionalis7 ,sdeuropas1 der ,kaiserelefant 7,elephas imperator7 des sdlichen ,nordamerika1 der ,kolumbuselefant 7,elephas ,columbi7 des mittleren ,nordamerika und das ,mammut 7,elephas primigenius7 ,europas1 ,asiens und ,amerikas standen dem ,urelefant nur um ein ,geringes nach4 ,und da die ,welt voller ,gegenstze ist1 so fehlten auch die ,zwerge nicht1 die durch ein ungnstiges ,geschick vom groen ,kontinent weggerissen und auf kleine ,inseln gewissermaen interniert wurden1 wobei sie verkmmerten4 ,auf ,sizilien und ,malta1 ,kreta und ,zypern lebten ,elefanten1 die nur die ,gre eines ,kalbes erreichten4 ,das berhmteste und bekannteste aller ausgestorbenen ,rsseltiere ist das ,mammut- oder ,mammonttier 7,elephas primigenius71 dessen riesige ,zhne und ,knochen zu unzhligen ,sagen und zu den seltsamsten gelehrten ,disputationen ,anla gegeben haben4 ,die ,mammutreste wurden bald fr ,gebeine irgendeines ,heiligen1 bald fr solche von ,riesen1 bald fr ,figurensteine8 gehalten4 ,heute noch werden solche in manchen ,kirchen als ,reliquien aufbewahrt1 und im ,jahre #aghi trugen die ,chorherren des heiligen ,vinzent zu ,valencia in ,spanien den ,schenkelknochen eines ,mammutelefanten bei ,prozessionen herum1 um durch diesen vermeintlichen ,arm des ,heiligen dem ausgedrrten ,lande ,regen zu erflehen84 ,item1 wenn's nur geholfen hat1 wie ,peter ,hebel zu sagen pflegte4 ,da die im ,jahre #aegg unweit der ,stadt ,luzern ausgegrabenen ,mammutknochen von einem ,baseler ,professor fr ,gebeine der aufrhrerischen gefallenen ,engel8 erklrt und wie diese dann sorgfltig gesammelt und anstndig begraben wurden81 wollen wir hier nicht unerwhnt lassen4 ,in der ,michaeliskirche zu ,hall am ,kocher findet sich1 wie ,jger berichtet1 ein riesiger ,stozahn in eisernen ,bndern aufgehngt mit folgender ,inschrift3 ,tausend sechshundert und fnf ,jahr ,den dreyzehnten ,februar ich gefunden war ,bey ,neubronn in dem ,hallischen ,land ,am ,bhler ,flu zur linken ,hand ,sammt groen ,knochen und lang ,gebein1 ,sag1 ,lieber1 was ,arth ich mag seyn4 ,das ,mammut hat vorzugsweise den ,norden bevlkert2 am hufigsten mu dasselbe in ,sibirien gewesen sein1 dort sind nmlich manche ,schichten von seinen ,knochen ganz erfllt4 ,neumayr sagt darber3 ,es gibt wohl nichts1 was dieses ,verhltnis besser bezeichnen knnte als der ,umstand1 da etwa ein ,drittel von allem ,elfenbein1 welches in den ,handel kommt1 von den diluvialen ,mammuten ,sibiriens herrhrt2 ja1 selbst auf den so beraus unzugnglichen neusibirischen ,inseln1 welche nrdlich vom asiatischen ,festland unter etwa #ge ,grad nrdlicher ,breite im ,eismeer liegen1 findet sich das fossile ,elfenbein in solcher ,menge1 da lange ,zeit hindurch die ,elfenbeinsammler die gefahrvolle ,schlittenfahrt ber das gefrorene ,meer wagten1 um diese ,schtze zu heben4 ,illustration3 ,abb4 #cb4 ,die ,umgebung von ,zrich in der ,eiszeit4 ,eine derartige ,erscheinung zu erklren1 war nicht leicht1 und eine ,lsung des ,rtsels schien lange ,zeit unmglich4 ,man dachte zunchst an eine gewaltige berschwemmung -- ,sintflut --1 welche die ,elefanten aus dem sdlichen ,asien nach ,sibirien geschwemmt haben sollte1 allein bei nur halbwegs ruhiger berlegung mute man die ,unmglichkeit einer solchen ,hypothese einsehen4 ,nun war noch ein zweiter ,ausweg mglich3 ,die gewaltigen ,rsseltiere konnten in ,sibirien gelebt haben1 dann mute aber das ,klima ein ganz anderes1 es mute bis zum ,polarkreis ein gemigtes gewesen sein4 ,das war noch zur ,braunkohlenzeit tatschlich der ,fall1 aber wir wissen nun auch1 da das ,mammut zu einer ,zeit in ,europa lebte1 als dieses groenteils von ,eismassen bedeckt war4 ,wie ist aus diesem ,labyrinth von ,widersprchen ein ,ausweg mglich8 ,ein paar glckliche ,funde haben die ,frage in ziemlich befriedigender ,weise gelst4 ,aus dem gefrorenen ,boden ,sibiriens tauen nmlich gelegentlich ganze ,mammutleichen heraus1 die durch das ,eis in so wunderbarer ,art konserviert sind1 da das ,fleisch von wilden ,tieren gefressen werden kann4 ,bei derartigen ,funden stellte es sich nun heraus1 da der ,mammutelefant1 abweichend von seinen heutigen ,vettern in ,afrika und ,ostindien1 mit einem dichten ,pelz bekleidet war1 der vorn und auf dem ,rcken eine lange ,mhne bildete1 die wahrscheinlich bis auf die ,knie herniederhing4 ,es ist dies eines der schlagendsten ,beispiele dafr1 da aus dem ,vorkommen einzelner ,tiertypen niemals sichere ,schlsse auf das ,klima gezogen werden knnen1 denn es ist nie ausgeschlossen1 da ,tiere1 deren nchste ,verwandte heute ausschlielich auf die ,tropen beschrnkt sind1 ehemals in einem gemigten oder selbst kalten ,klima gelebt haben4 ,das erste samt allen ,weichteilen erhaltene ,mammut wurde im ,jahre #agii im ,lena-,eis 7,sibirien7 entdeckt1 allein erst sieben ,jahre spter vernahm der ,naturforscher ,adams davon1 und als er an ,ort und ,stelle kam1 fand er nur noch das durch die ,bnder zusammengehaltene ,skelett1 einen ,teil der ,haut1 ein ,auge1 einiges von den ,eingeweiden und etwa #cj ,pfund ,haare1 welche die ,eisbren in den ,boden getreten hatten2 alles brige hatten die ,raubtiere gefressen4 ,die kostbaren ,reste gelangten nach ,petersburg und sind nun im dortigen ,naturalienkabinett aufgestellt4 ,seitdem sind mehrere eingefrorene1 wohlkonservierte ,leichname nach vieltausendjhriger ,ruhe aufgefunden worden4 ,man hat die ,frage aufgeworfen1 wovon denn die mchtigen ,tiere1 die eine ,lnge von #e ,meter bei #c ,meter ,hhe erreichten1 im kalten ,klima gelebt haben4 ,auch darber gaben die ,funde genaue ,antwort3 ,die ,speisereste1 die zwischen den ,zhnen und im ,magen gefunden wurden1 bestanden nmlich der ,hauptsache nach aus ,zweigen von ,nadelhlzern1 wie sie heute noch in ,sibirien vorkommen4 99 99 99 99 99 ,wir wollen uns jetzt von dem ,leser1 der uns freundlich gefolgt ist1 verabschieden4 ,die geschilderten wunderbaren ,lebewesen muten an wie die ,darstellungen aus einem ,mrchen1 und dennoch steht das ,geschilderte mit unauslschlichen ,zeichen in den ,gesteinsschichten der ,erde eingegraben4 ,das1 was wir boten1 ist freilich nur ein ,ausschnitt aus jener gewaltigen ,geschichte der ,entwicklung1 aber es wird doch das ,lesen in der ,geschichte der ,erde frdern1 die zu einem ,gemeingut aller werden sollte4 ,namen- und ,sachregister4 ,seite ,abgottschlange #ed ,adam und ,eva #e ,atosaurus #ba ,ajax #e ,algonkium #h ,allosaurus #ec ,altmastodon #ia ,alttier #hd ,ameisenigel #fh1 #fi ,anakonda #ed ,andrias ,scheuchzeri #af ,anthrakosaurus #ac ,archopteryx #ei ,archegosaurus #ac ,azeratherien #hc ,bren #hf ,brlappgewchse #h ,barosaurus #cg ,barramundi #ae ,bartenwale #gb ,basilosaurus #gb ,bastardechse #bb ,batzensteine #i ,bauhin #bh ,belodon #ai ,beuteltiere #fh1 #fi ,boll #bh ,brontornis #fc ,brontosaurus #cg ,brontotherium #hb ,brontozoum #ce ,brckeneidechse #cj ,ceratodus #ae ,ceratosaurus #ec ,cuvier #ag1 #hd ,dachdrache #de ,devonzeit #aa ,diluvialzeit #hf ,dinichthys #aa ,dinornis #fd ,dinosaurier #cj ff4 ,dinotherium #hi ,dinozeras #ha ,diplodokus #da ,diprotodon #fi ,dizeratops #df ,dolichosoma #ac ,donnerdrache #ci ,donnertier #hb ,donnervogel #fc ,doppelatmer #ae ,drachen #f1 #ah ff4 ,dreihorndrache #df ,dschidda #e ,echsenstammvater #ac ,edentaten #gc ,eichsttt #fj ,einhorndrache #df ,eiszeit #hf ,elefanten #hi ff4 ,entwicklungsreihen #hc1 #hi ,eohippus #hd ,eozn #hc1 #hi ,eurypterus #aj ,faultiere #gc1 #gd ,fischdrache #be ,fische1 fossile #aa ,fischvgel #fc ,flugdrachen #ed ,flugfinger #ee ,flugsaurier siehe ,flugdrachen4 ,geosaurus #ec ,geradhorn #aj ,gigantosaurier #dh ,glyptodon #gh ,greifsaurier siehe ,urvogel4 ,grelyosaurus #cb ,grypotherium #gg ,grtelmaus #gh ,grteltiere #gh ,hadrosaurus #cf1 #fd ,haifische #aa ,handtier #ad ,helvetier #e ,henrien #e ,hesperornis #fc ,hippotherium #hd ,hhlenbr #hf ,hhlenhyne #hh ,hhlenlwe #hi ,huftiere1 fossile #gi ,ichthyornis #fc ,ichthyosaurus #be ,iguana siehe ,leguan4 ,iguanodon #cc ,insekten der ,steinkohlenzeit #aj ,jochzahn #gb ,kaiserelefant #ic ,kalamiten #h ,kambrium #h ,knguruh #fi ,kloakentiere #fh1 #fi ,kohlendrache #ac ,kolumbuselefant #ic ,kompsognathus #cf ,knigsdrache #gb ,knigsvogel #fc ,koprolithen #bg ,koryphodon #hj ,kraken #f ,kreidevgel #fc ,krokodile #ah ,llaps #ec ,langhalsdrachen #bb ,lanzettfisch #aa ,lappenkrebse #aj ,leguan #cc ,lindwrmer #f1 #ca ,lithographischer ,schiefer #ei ,lurchfische #ae ,maasechse #ec ,machairodus #hh ,mahlzahn #gg ,mammut #ic ,manteltiere #aa ,mastodon #ia ,mastodonsaurus #ad ,mastricht #ed ,mauvaises ,terres #hj ,mazurier #e ,megalonix #gg ,megalosaurus #ec ,megatherium #ge ,mesohippus #hd ,midgardschlange #f ,miohippus #hd ,moa #ff ,mritherium #hi ,mosasaurier #ec ,mylodon #gg ,nashorndrache #ec ,nashrner #hc ,neckardrache #ai ,nikrosaurus siehe ,neckardrache4 ,nileidechse #ed ,nothosaurus #bb ,nummulit #i ,ohnhorntiere #hc hningen #af ,orohippus #hd ,paarhufer #gi1 #hd ,palotherium #hd ,pampasformation #gc ,panzerdrache #de ,panzerfische #aa ,pareiasaurus #dg ,pfeilzahn #ai ,pferdestamm #hc ,phenakodus #hc ,phororhakos #fd ,plesiosaurus #bc ,pliohippus #hd ,pontoppidan #g ,primaten #gj ,protohippus #hd ,pteranodon #ef ,pterodaktylus #ee ,pterygotus #aj ,reliquien #id ,rhamphorhynchusskelett #ei ,rhinozeros #hc ,riesen der ,sage #e ,riesenfaultier #ge ,riesengrteltier #gh ,riesenhaie #ab ,riesenhirsch #he ,riesenknguruh #fi ,riesenkraken #f1 #aj ,riesenkrebse #aj ,riesenpanzertiere #gh ,riesenpolypen #aj ,riesensalamander #af ,riesenschlangen #ed ,riesenschreckenstier #ij ,riesenvgel #fc ,riesenwombat #fi ,rsseltiere #hi ,salamander #ac1 #af ,sammeltypen #ei1 #ha1 #hc ,suger1 fossile #gb ff4 ,schachtelhalme #h1 #ca ,scheuchzeri 7,andrias7 #af1 #ag ,schildwurf #gh ,schlangendrachen #bc ,schnabelschnauze #ee ,schnabeltier #fh1 #fi ,schreckdrachen #cj ,schreckensfisch #aa ,schreckenstier #hi ,schreckhrner #ha ,schreckvogel #fd ,schwbischer ,lindwurm #cb ,sintflutmensch 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,entwicklungstheorie einem ebenso groen ,interesse begegnen wird1 wie es seinerzeit bei dem ,avelingschen ,buch der ,fall war4 ,der ,verfasser schreibt einleitend zu seiner ,arbeit unter anderem3 ,im vorliegenden ,werk ist der ,versuch gemacht worden1 die ,entwicklungsstheorie in einer ,art und ,weise darzustellen1 die von der bisher blichen stark abweicht4 ,die ,auffassung1 die dieser neuen ,darstellung zugrunde liegt1 ist vom ,verfasser in der nur ,fachmnnern zugnglichen wissenschaftlichen ,literatur begrndet worden4 ,die ,anforderungen1 die an die ,vorkenntnisse der ,leser gestellt werden1 sind sehr bescheiden4 ,dagegen wird beim ,leser der gute ,wille vorausgesetzt1 etwas zu lernen4 ,die populre ,literatur hat die ,mission1 dem ,leser aus den breiten ,volksschichten die ,arbeitsweise und die ,ergebnisse der ,wissenschaft in einem seinem ,fassungsvermgen angepaten ,stil beizubringen4 ,aber die populre ,literatur soll und kann nicht zum ,schlaraffenland werden1 wo einem die gebratenen ,tauben in den ,mund fliegen4 ,wer etwas lernen will1 mu den festen ,willen haben1 sich durch die schwierige ,materie durchzuarbeiten4 ,und gerade das arbeitende ,volk wei es doch am besten1 da alles1 was ,bestand haben soll1 durch ,arbeit errungen werden mu4 ,man strebe also auch nicht nach einem mhelosen8 ,erwerb wissenschaftlicher ,anschauungen1 sondern suche sich die ,grundbegriffe klarzumachen1 mit denen die ,wissenschaft arbeitet1 und die ,tatsachen1 von denen sie sich zu den weltumspannenden ,gedanken erhebt4 ,dann erst sind die erworbenen ,anschauungen aus einer richtigen und festen ,grundlage aufgebaut4 ,liebknechts ,volksfremdwrterbuch ,sechzehnte ,auflage4 ,neu bearbeitet1 berichtigt und vermehrt4 ,preis gebunden #cj ,mark4