,anmerkungen zur ,transkription3 ,umschlieungen mit 99 zeigen gesperrt gedruckten ,text an1 ,umschlieungen mit ,text1 der im ,original in einer anderen ,schriftart dargestellt war4 ,offensichtliche ,druckfehler wurden berichtigt4 ,im brigen wurden ,inkonsistenzen in der ,interpunktion und ,schreibweise einzelner ,wrter belassen4 ,eine ,liste mit sonstigen ,korrekturen finden ,sie am ,ende des ,buchs4 ,der ,wille zur ,macht ,eine ,auslegung alles ,geschehens von ,friedrich ,nietzsche ,neu ausgewhlt und geordnet von ,max ,brahn ,groe ,dinge verlangen1 da man von ihnen schweigt oder gro redet3 gro1 das heit zynisch und mit ,unschuld4 #aiag ,alfred ,krner ,verlag in ,leipzig ,altenburg ,pierersche ,hofbuchdruckerei ,stephan ,geibel ,co4 ,der ,plan1 der dieser ,anordnung zugrunde gelegt wurde1 lautet in ,nietzsches ,niederschrift3 ,der ,wille zur ,macht ,versuch einer ,umwertung aller ,werte ,erstes ,buch ,der europische ,nihilismus ,zweites ,buch ,kritik der bisherigen hchsten ,werte ,drittes ,buch ,prinzip einer neuen ,wertsetzung ,viertes ,buch ,zucht und ,zchtung entworfen den #ag4 ,mrz #ahhg ,nizza ,vorwort4 ,nietzsche hatte die ,absicht1 in einem zusammenhngenden ,werke den ,gesamtertrag seiner ,lehre darzustellen4 ,die ,titel des beabsichtigten ,werkes und die ,gesichtspunkte seiner ,ordnung wechselten1 aber die einheitliche ,idee1 seine ,philosophie bersichtlich darzustellen1 blieb bestehen4 ,es sollten keine neuen ,grundideen in dem ,werke stehen1 keine wichtige ,grundlehre verndert werden2 das ,werk htte vielmehr beweisen sollen1 da sein ,gedankenkreis vom ersten bis zum letzten ,werk der gleiche geblieben ist4 ,alle so verschieden erscheinenden ,lehren der einzelnen ,entwicklungsperioden sind nur ,variationen des gleichen ,themas2 eine ,grundmelodie tnt dem aufmerksam ,hinhrenden stets durch4 ,sie herauszuhren1 ist nicht leicht4 ,denn seine ,neigung1 die gerade im ,vordergrunde stehenden ,gedanken1 den augenblicklich herrschenden ,affekt fast gewaltsam zu betonen1 ihm die ganze ,kraft seiner eindrucksvollen1 berwltigenden ,sprache zu leihen1 lt oft die ,nebentne deutlicher vernehmen als den ,grundton4 ,daher wenige ,denker so bedchtig gelesen werden mssen1 wie der anscheinend so leicht eingehende ,nietzsche4 ,volle1 leichte ,klarheit htte daher nur ein solches1 die ,hauptgedanken allein hervorhebendes ,werk bringen knnen4 ,darum ist es ein so trauriger ,gedanke1 da seine ,erkrankung die ,vollendung gerade dieses ,werkes verhinderte1 an dem er vom ,jahre #ahhb an stets gearbeitet1 zu dem er sich ununterbrochen ,einzelaufzeichnungen gemacht und ,dispositionen entworfen hat4 ,aus diesem ,gedankenkreise entnahm er wesentliche ,teile und vereinigte sie zu seinen letzten ,werken1 besonders zum ,antichrist1 der in den letzten ,monaten vor seiner ,erkrankung entstanden ist und in einem erregten ,ton geschrieben ist1 der sich von der ,stilart der ,niederschriften vllig unterscheidet4 ,was dann vom ,gesamtwerke brigblieb1 das war eine unendliche ,flle von einzelnen ,notizen1 die sich in einer groen ,anzahl von ,heften finden4 ,die bisherigen ,ausgaben stellten sich die ,aufgabe1 von diesem ,gedankenreichtum nichts verloren gehen zu lassen1 und ordneten alles ,vorhandene unter die von ,nietzsche selbst angegebenen ,gesichtspunkte4 ,durch zahlreiche ,stichproben durfte ich mich davon berzeugen1 mit wie groer ,sorgfalt und treuer ,gewissenhaftigkeit ,elisabeth ,frster-,nietzsche und ,peter ,gast die mhevolle ,aufgabe gelst haben1 die schwer lesbaren ,manuskripte zu entziffern und die ,aphorismen unter die gegebenen ,gesichtspunkte zu bringen4 ,in den ,heften fand sich vielerlei1 was dem ,denker bei ,gelegenheit der ,niederschrift oder zufllig zu gleicher ,zeit einfiel1 ohne da es unmittelbar fr das neue ,ganze ntig war4 ,es ist nicht leicht1 diese oft so lockenden ,gedanken wegzulassen2 es war auch fr eine erste ,ausgabe das ,rechte1 sie dem ,leser nicht vorzuenthalten4 ,doch erschweren sie oft das ,sichzurechtfinden in den leitenden ,ideen und geben auch durch ihre groe ,zahl dem ,werke einen bermigen ,umfang4 ,da schien es angebracht1 den ,versuch zu machen1 aus den ,manuskripten wenigstens dem ,sinne nach das zu machen1 was ,nietzsche selbst vorschwebte3 eine ,darstellung seiner ,grundlehre2 zugleich aber dem neugeordneten ,werke eine ,form zu geben1 die eine leichte bersicht gestattet und so durch die nderung der ueren ,form das ,eindringen in die ,hauptlinien des ,inhaltes erleichtert4 ,so konnte ich in bereinstimmung mit ,elisabeth ,frster-,nietzsche das herausheben1 was den ,grundgedanken1 des ,willen zur ,macht81 erklrt4 ,dann kam es darauf an1 das ,vorhandene so zu verteilen1 da ein ,fhrer durch ,nietzsches ,grundlehren entstand4 ,da fehlen freilich ,begriffe als wesentlich1 die sonst oft im ,vordergrund zu stehen scheinen1 wie der bermensch82 andere1 wie die ewige ,wiederkehr81 treten nur gelegentlich auf4 ,nicht ein ,wechsel der ,lehre liegt aber in diesen ,fllen vor2 der systematische ,aufbau lt vielmehr das an frheren ,stellen laut ,betonte hier nur als einen ,unterteil eines greren ,ganzen erscheinen4 ,so geht der bermensch unter in der ,gesamtauffassung des neuen1 groen ,menschen berhaupt1 und die ewige ,wiederkehr aller ,dinge1 von der es einst scheinen konnte1 sie zhle zu den ,hauptlehren1 wird eines unter den verschiedenen ,mitteln zur ,zucht des groen ,menschen1 wenn auch eines der entscheidenden4 ,gerade in dieser ,ausgeglichenheit der ,werte liegt die groe ,bedeutung1 die das ,werk selbst als unvollendetes hat4 ,in ,zarathustra hatte ,nietzsche prophetenhaft zur ,nachfolge seiner ,lehre aufgerufen2 kein ,wunder1 da ein so geartetes ,werk1 dem ,eindruck bestimmt1 ihn auch im weitesten ,kreise machte4 ,der ,prophet will wirken1 beeinflussen -- dazu gehrt ,affekt1 der mitreit1 gehrt starke ,betonung dessen1 was der ,prophet in den ,vordergrund stellen will4 ,der ,wille zur ,macht8 will lehren1 klarlegen1 aus ,geschichte und ,natur erlutern1 wohl gar beweisen4 ,hier ist der ordnende ,intellekt an der ,arbeit1 der systematisch aufbaut1 nicht um zur ,tat aufzurufen1 den heiligen ,krieg fr eine neue ,lehre zu verknden1 sondern um zu zeigen1 aus welchen ,wurzeln die eigene ,lehre erwachsen ist1 und wie sie die ,gesamtheit der ,welt dem willig ,folgenden zu erklren vermag4 ,eine ,weltdeutung kann aber aus sehr verschiedenen ,wurzeln erwachsen1 je nach der ,persnlichkeit des ,philosophen4 ,die ,versenkung ins ,all1 in die unmittelbare ,tiefe der ,dinge kennzeichnet den ,typus des ,metaphysikers und ,mystikers4 ,die ,vereinigung der letzten wissenschaftlichen ,ergebnisse den wissenschaftlichen ,philosophen4 ,das ,ausgehen vom ,menschen als dem ,geschichte schaffenden und nur in der ,geschichte bekannten ,wesen den ,kulturphilosophen1 dem der ,mensch das interessanteste ,problem ist4 ,vom ersten bis zum letzten seiner ,werke ist ,nietzsche ,kulturphilosoph4 ,von der ,kultur der ,griechen -- dem hchsten ,kulturtypus -- schlug er in seinem ,erstlingswerk die ,brcke zu ,wagner1 also zur ,kultur der ,gegenwart4 ,das ,christentum stand im ,hintergrunde2 es brauchte gar nicht genannt zu werden1 um doch da zu sein4 ,vom ,christentum fhrt auch der ,wille zur ,macht8 zur ,gegenwart1 noch mehr zur neu zu schaffenden ,zeit1 zu 99der99 ,zukunft1 die durch den starken ,willen des ,menschen aus dieser ,gegenwart werden soll4 ,von unserer ,zeit redet dieses ,buch zunchst1 nicht von einer ,ewigkeit1 einem stets ,gleichen1 wie die ,metaphysiker tun4 ,eine ,zeit ist nur aus den ,werten bestimmbar1 an die sie glaubt3 denn alles ,handeln ist ein ,werten1 jede ,bewegung will etwas1 also wertet sie etwas4 ,alle ,werte ordnen sich letzten ,endes einem letzten1 hchsten1 einem ,oberwert unter1 wie ,raoul ,richter in seinem ,nietzschebuch ausgefhrt hat4 99,unsere ,zeit hat keine festen ,werte992 das ,eis1 das uns noch trgt1 ist so dnn geworden3 wir fhlen alle den warmen1 unheimlichen ,atem des ,tauwindes48 ,uns fehlt jeder bestimmte ,glaube an den ,wert der ,dinge1 da der einzige bisher zusammenhaltende ,glaube im ,niedergang ist1 der christliche4 ,er gab dem ,menschen einen absoluten ,wert1 den man genau kannte1 gab ihm ,selbstachtung und dem bel einen ,sinn4 ,an sich selbst hat ,nietzsche das ,dahinschwinden des christlichen ,glaubens empfunden1 er1 der ,abkmmling von ,theologen bis ins dritte und vierte ,geschlecht4 ,er kannte die ,feinheiten des ,glaubens1 er wute1 da sie ,erbgut in ihm waren1 besonders jener vom ,christentum anerzogene ,glaube an die ,wahrhaftigkeit4 ,schwindet er dahin1 so tritt leicht die ,meinung auf1 da es berhaupt keinen ,sinn der ,welt gibt1 wenn dieser nicht gilt3 die 99,ziellosigkeit99 an sich wird der ,wert1 der 99,nihilismus99 ist da4 ,wie aber konnte ein solches letztes ,ziel verloren gehen1 woher mute die ,auflehnung gegen das ,christentum entstehen8 ,nach ,nietzsche ist die ,ablehnung des ,christentums ,abweisung der dcadence1 das heit der ,lehre der ,erschpften1 der ,schwachen1 der ,gegner des ,lebens1 derer1 die nicht das ,wachstum1 die ,gre1 die ,schnheit der ,dinge der ,welt wnschen4 ,unsre bisherige ,moral ist im ,grunde christliche2 sie ist aber gleichzeitig die ,moral der schwachen ,menge1 die sich gegen die gefhrlichen ,starken auflehnt1 die aber durch ihre ,zahl1 ihre grere ,klugheit1 feinere ,geistigkeit den ,sieg ber die ,starken davontrgt4 ,in dieser ,erkenntnis sieht er wohl die kritische ,grundlehre seines ,systems1 auf die sich alles ,positive aufzubauen hat4 ,denn aufbauend will er sein2 alles ,kritische1 ,verneinende ist ihm zuwider1 er benutzt es nur als ,mittel1 sein ,bejahendes deutlich zu machen1 als ntig zu erweisen4 ,zu 99,taten99 will er die ,menschheit befhigen1 da er ein ,philosoph ist1 das heit fr ihn ein ,werteschaffer2 unserer ,zeit aber fehlt der ,philosoph1 der ,ausdeuter der ,tat1 nicht nur der ,umdichter84 ,daher auch der ,kern dieses ,werkes nicht im ersten und zweiten ,buch liegt1 die nur ,schutt wegrumen wollen1 ehe das ,gebude im dritten und vierten ,buch aufgerichtet wird3 in diesen liegt nach der ,absicht ,nietzsches die ,deutung der ,zukunft4 ,worauf es also bei ihm hinausluft1 das ist mit einem ,worte zu sagen3 auf eine neue ,moral4 ,wo er ,moral bekmpft1 da krzt er nur das ,wort2 es mte da stets heien3 bisherige ,moral1 fr deren entwickeltste ,form er die christliche ansieht4 ,was seine ,moral mit der christlichen verbindet1 das sagt ganz deutlich seine schne ,bestimmung3 ,ich verstehe unter ,moral ein ,system von ,wertschtzungen1 welches mit den ,lebensbedingungen eines ,wesens sich berhrt48 99,daher kann es fr ihn keine allgemeine ,moral geben499 ,streng genommen gibt es nur eine ,moral fr jeden ,einzelnen2 fat man die ,einzelnen zu ,typen1 ,arten zusammen1 so gibt es ,moralen fr die ,starken und die ,schwachen1 die ,gesunden und die ,kranken4 ,hier berhrt sich die ,lehre mit modernen ,ideen1 die1 von ihr unbewut oder bewut abhngig oder nicht1 die ,menschen nach ,anlagen einteilen und verlangen1 da unsere ,erziehung in jedem die ,anlage voll entwickelt und nicht versucht1 aus jedem alles zu machen4 ,in strenger ,selbstuntersuchung1 sich selbst verantwortlich1 hat ein jeder festzustellen1 wer bin ich88 und sein ,leben so zu gestalten1 da sein ,ich ungebrochen zur ,entwicklung kommt1 nicht nur die ,freuden seiner ,eigenart und seiner ,lebensform suchend1 nein1 alle ,leiden gern als notwendig mit auf sich nehmend4 ,streng und unerbittlich1 hart gegen sich1 wie nur je ein ,asket es sein kann1 vielleicht aber im ,strome des ,lebens viel leidender1 viel gequlter4 ,die ,moral1 die hier gelehrt wird1 ist die der ,starken1 die den ,mut zu diesem strengen1 harten1 nur sich selbst verantwortlichen ,leben haben4 ,wer diese lehrt1 wird notwendig manches angreifende1 kriegerische ,wort fr die entgegengesetzte ,art1 die ,schwachen1 haben4 ,aber mchten wir eigentlich eine ,welt1 in der die ,nachwirkung der ,schwachen1 ihre ,feinheit1 ,rcksicht1 ,geistigkeit1 ,biegsamkeit fehlte88 ,die ,moral der ,schwachen wird von ,nietzsche nicht etwa nur geduldet -- ein ihm furchtbares ,wort --1 sie wird gewnscht1 weil fr ntig befunden4 ,aber sie soll nicht die herrschende sein1 sie soll nicht sich alle ,moral8 zuschreiben2 sie mu einsehen1 da sie genau so moralisch und unmoralisch1 weil genau so nur aus einer bestimmten ,perspektive der ,welt hervorgehend ist wie die der ,starken4 ,sie will ,erhaltung1 oft ,stillstand3 sie lasse der ,moral des ,schaffens freie ,bahn1 die das ,alte oft zerbrechen mu1 um neue ,mastbe aufzustellen4 ,nietzsche sah voraus1 da es dem nchsten ,jahrhundert hier und da grndlich im ,leibe rumoren wird81 da neue ,werte in jeder ,hinsicht kommen werden -- hat unser ,geschlecht1 das des grten ,krieges der ,weltgeschichte1 wirklich das ,gefhl in sich1 da es den alten ,werten gehorcht8 ,neues1 ,starkes kommt1 weil es kommen mu1 weil es sich mit unseren ,lebensbedingungen berhrt1 die nicht mehr die gleichen sein werden4 ,ob nicht gar der ,prophet dieser neuen ,zeit schon gelebt hat8 ,woher nimmt nun ,nietzsche diese neue ,wahrheit ber die ,moral2 glaubt er allgemeingltige ,stze aufzustellen1 deren ,gegensatz falsch sein mu8 ,nein1 auch diese ,wahrheit ist ihm wie jede andere nur eine ,art von ,irrtum1 ohne welche eine bestimmte ,art von lebendigen ,wesen nicht leben knnte4 ,der ,wert fr das 99,leben99 entscheidet zuletzt48 ,jeder ,sinn1 der in den ,dingen liegt1 ist ihm nur eine ,beziehung1 die sich der ,mensch schafft1 letzten ,endes1 um der ,dinge ,herr zu werden1 um sein 99,machtgefhl99 ber die ,dinge zu steigern1 um seinen unbezhmbaren ,willen zur ,macht auszuben4 ,es gibt vielerlei ,wahrheiten von den ,dingen1 jede ,art macht sich die ,dinge so zurecht1 da sie seinem ,leben dienen1 macht sich die ihm ntzlichsten ,fiktionen vom ,sein und ,wesen der ,dinge4 ,darin steht ,nietzsche der ,philosophie sehr nahe1 die neuerdings unter dem ,namen der ,philosophie des ,als-,ob8 so groes ,aufsehen gemacht hat4 ,man kann1 wenn man das dritte ,buch dieses ,werkes liest1 nicht mehr behaupten1 da ,nietzsche nur ,moralphilosoph sei -- von seinen ,anschauungen ber die ,erkenntnis ist strkste ,anregung auf unsere ,zeit ausgegangen4 ,er hat1 mag er auch ,darwin bekmpfen1 so doch aus dem ,geiste der ,entwicklungslehre letzte ,folgerungen gezogen4 ,und nun verfolgt er diese ,grundidee1 da es der ,wille zur ,macht ist1 der unsere ,wahrheiten schafft durch alles ,sein hindurch1 in alle ,tiefen unserer ,weltanschauung hinein4 ,aber nicht unser ,erkennen allein -- selbst nur eine ,sonderart der ,natur -- ist ,wille zur ,macht1 die ,natur ist es in ihrem tiefsten ,kern4 ,alles ,sein ist ,leben -- alles ,leben ,machtwille4 ,krfte des ,willens1 die immer neue ,krfte anhufen1 die ihnen innewohnende ,macht steigern und organisieren mchten1 sind die letzten ,erklrungen1 die es fr alles ,sein gibt4 ,alles ,geschehen1 alle ,vernderung lt sich auf den ,willen zur ,macht zurckfhren1 der nie ruht1 stets zu neuen ,formen grerer ,macht sich wandeln will -- mit dieser ,einsicht1 die selbst keine absolute ist1 gewinnen wir die fr uns brauchbarste perspektivische ,schtzung8 der ,welt1 ,macht ber sie4 ,diese ,welt ist der ,wille zur ,macht -- und nichts auerdem4 ,und auch ihr selber seid dieser ,wille zur ,macht -- und nichts auerdem48 ,soviel ,macht einer in sich birgt1 so viel ist er dieser ,beurteilungsweise wert4 ,so entsteht eine ,rangordnung der ,menschen nach ihren ,machtgren4 ,ist es wirklich ntig1 darauf hinzuweisen1 da es sich hier nicht um jene uere ,macht handelt1 die mit ,kanonen sich durchsetzt8 ,da es sich dabei um eine innere ,haltung der ,seele handelt1 die stark ist und nichts will1 als ihre ,kraft1 ihre ,macht erweitern1 die sich nicht genug tun kann1 ihren ,mut zu erweisen1 die so stark strmt1 da sie wissentlich ihre ,krfte verschwendet1 die im ,herrschen ber sich und andere ihre ,pflicht findet4 ,solche ,aristokratie ist angeboren1 ist ,gebltsadel84 ,ich rede hier nicht vom ,wrtchen von#8 und vom ,gothaischen ,kalender3 ,einschaltung fr ,esel48 ,so darf man auch denen zurufen1 die das ,wort ,macht bei ,nietzsche vergrbern1 um dagegen zu kmpfen4 ,diese ,menschen voll ,willen1 ,kraft1 ,macht sind die ,erschaffer des ,neuen2 sie geben allem neue ,werte1 sie rechtfertigen die ,welt einfach dadurch1 da sie da sind4 ,nicht ihre ,leistung1 ihr ,sein ist das ,wesentliche4 ,es geht hier mit dieser von ,nietzsches ,lehren wie mit anderen3 in seiner grandiosen1 bersteigenden ,sprache klingen sie oft so weltfremd1 so erfunden1 so lebensunbrauchbar4 ,und doch drcken sie nur ,wahrheiten aus1 die sich in der ,menschheit stets wieder als ganz natrliche ,erlebnisse erweisen4 ,hat nicht die ,erregung der ,kriegszeit gezeigt1 wie sehr die ,menschen dazu neigen1 sich ,heroen zu schaffen1 fhrende1 herrschende ,naturen1 denen alle anderen gern1 als ob es nicht anders sein knnte1 sich unterwerfen6 ,willig folgen sie dem1 der neue ,werte aufstellt und beweist1 da er einen starken1 langen ,willen hat1 der imstande ist1 sich gegen eine ,welt von ,hindernissen durchzusetzen4 ,auf seinen ,wink tun sie alles1 leiden sie alles1 opfern sie sich hin bis zum ,aufgeben des ,lebens4 ,eine ganze ,nation erlebt dann pltzlich die ,wahrheit der ,lehre1 da es auf diese geborenen ,fhrernaturen ankommt1 da sie herangezogen werden mssen1 wenn die anderen nicht untergehen sollen4 ,dann sieht man auch deutlich1 da nicht ,lust und ,unlust1 wenigstens nicht die ,formen1 von denen ,optimismus und ,pessimismus zu sprechen pflegen1 groes ,handeln des ,menschen bestimmen4 ,das ,glck dieser ,groen liegt allein in dem herrschend gewordenen ,bewutsein der ,macht und des ,sieges48 ,darf man von ihnen die ,moral des ,mitleids1 ,rcksichtnahme1 ,milde verlangen -- oder wnscht nicht die ,menge sie hart1 unbeugsam1 stark1 ,macht durch und durch8 ,gro sollen sie sein und vornehm -- die beiden ,haupteigenschaften1 die ,nietzsche von seinen8 ,menschen verlangt4 ,diese groen schaffenden ,menschen -- der ,theorie oder der ,praxis -- greifen mit mchtiger ,hand in das ,rad des ,daseins2 sie drehen seine ,speichen ein ,stck vorwrts1 indem sie das ,gefhl in sich tragen1 der ,welt neue ,krfte gewinnen zu 99mssen991 nicht anders zu knnen1 als ,welt zu gestalten1 indem sie sich selbst gestalten4 ,sie fragen nicht nach dem ,werte des ,lebens1 sie fhlen die furchtbaren ,grnde1 auf denen es ruht1 sie kennen seine ,furchtbarkeit und seine ,untiefen -- und gewinnen daraus ,einsicht und ,kraft1 es neu zu gestalten1 ihren ,willen zur ,macht daran zu erproben1 selbst wie gttliche ,krfte1 darin zu zerstren1 zu vernichten1 ,altes zu zerbrechen1 ,verbrecher am ,gesetz zu werden1 um ,neues1 ,greres werden zu lassen4 ,sie sagen ,ja8 zum ,gesamtdasein und knnen darum zu keinem ,teil ,nein8 sagen3 denn die ,notwendigkeit verschlingt alle ,dinge untrennbar ineinander1 da man alles ,sein bejahen mu1 wenn man den kleinsten ,teil bejaht4 ,ihre unendlich strmende ,kraft freut sich des ,gestaltens an dieser ,welt1 der einzigen ,aufgabe des ,menschen1 seines ,knstlerberufs4 ,sie kennen keine seiende ,welt1 nur eine werdende1 eine sein sollende1 an der ,menschen ihr und der ,welt ,geschick zimmern4 ,an den ,widerstnden1 die sie ihnen bietet1 wchst ihre ,kraft2 ihr ,wille zur ,macht kann sich nie genug tun1 dieser ,welt immer neue ,gestalten zu geben1 von ihrer ,flle1 dem ,reichtum ihrer ,geistes- und ,willenskrfte in die ,welt hinberstrmen zu lassen4 ,sie sehen auf diese ,welt als 99ihr99 ,werk und wnschen sich nur eins3 stets wieder an ihr zu formen bis in alle ,unendlichkeit1 immer von neuem wieder1 unendlich oft4 ,sie bejahen dieses ,dasein und wnschen1 so wie es ist1 wie es durch sie und ihren ,machtwillen wird1 mchte es wiederkehren3 in gleicher ,form unendlich oft in ewiger ,wiederkehr4 ,diese ,sehnsucht1 ihrem ,machtwillen entstammend1 gibt ihnen ,kraft -- und diese neue ,kraft gibt ihnen neue ,sehnsucht4 ,die ,schwachen aber gehen an dem ,gedanken zugrunde1 da dieses ,leben unendlich oft wiederkehren mge -- und hier wie berall trennen sich denn die ,menschen in ihrem ,glauben1 ihrem ,wissen1 ihrer ,kunst1 ihrem ,handeln und ,wnschen notwendig in die ,starken und die ,schwachen1 weil dieser ,unterschied ruht auf dem letzten ,grunde des ,seins3 dem ,grade des ,willens zur ,macht4 ,max ,brahn4 ,inhalt4 ,seite ,vorwort ,v-,,xiv ,erstes ,buch3 ,der europische ,nihilismus #a-de #a4 ,geschichte #a #b4 ,wesen und ,ursache #ad #c4 ,krisis #cb ,zweites ,buch3 ,kritik der hchsten bisherigen ,werte #df-abj 7,einsicht in das1 was durch sie ,ja und ,nein sagte47 ,i4 ,moral3 #a4 ,entstehung und ,sieg #df #b4 ,die moralischen ,ideale #ga #c4 ,philosophie und ,moral #ii #d4 ,philosophie und ,wissenschaft #ajg #e4 ,freie ,philosophie #aaf ,,ii4 ,religion3 #a4 ,entstehung #abj #b4 ,christentum #aca ,drittes ,buch3 ,prinzip einer neuen ,wertsetzung #aef-cjg ,i4 ,die neue ,deutung der ,welt #aef ,,ii4 ,der ,geist -- ein ,machtwille3 #a4 ,wahrnehmung #afc #b4 ,erkenntnis #agg a4 ,allgemeines #agg b4 ,logik und ,wissenschaft #ahe c4 ,ursache und ,wirkung #aie d4 ,ich und ,auenwelt #bjd #c4 ,metaphysik #bjf ,die wahre8 ,welt #bjf ,,iii4 ,die ,natur -- ein ,machtwille3 #a4 ,die anorganische ,natur #bai #b4 ,die organische ,natur #bbi #c4 ,der ,mensch als ,naturwesen #bci ,,iv4 ,die ,gesellschaft -- ein ,machtwille3 #a4 ,der ,mensch als geselliges ,wesen #bec #b4 ,der ,staat #bff ,v4 ,kunst -- ein ,machtwille #bgg ,viertes ,buch3 ,zucht und ,zchtung #cjh-cgf #a4 ,die ,rangordnung #cjh #b4 ,der zchtende ,gedanke #cdg ,erstes ,buch4 ,der europische ,nihilismus4 #a4 ,geschichte4 #a4 ,was ich erzhle1 ist die ,geschichte der nchsten zwei ,jahrhunderte4 ,ich beschreibe1 was kommt1 was nicht mehr anders kommen kann3 99die ,heraufkunft des ,nihilismus994 ,diese ,geschichte kann jetzt schon erzhlt werden3 denn die ,notwendigkeit selbst ist hier am ,werke4 ,diese ,zukunft redet schon in hundert ,zeichen1 dieses ,schicksal kndigt berall sich an2 fr diese ,musik der ,zukunft sind alle ,ohren bereits gespitzt4 ,unsere ganze europische ,kultur bewegt sich seit langem schon mit einer ,tortur der ,spannung1 die von ,jahrzehnt zu ,jahrzehnt wchst1 wie auf eine ,katastrophe los3 unruhig1 gewaltsam1 berstrzt3 wie ein ,strom1 der 99ans ,ende99 will1 der sich nicht mehr besinnt1 der ,furcht davor hat1 sich zu besinnen4 #b4 -- ,der hier das ,wort nimmt1 hat umgekehrt nichts bisher getan als 99sich zu besinnen993 als ein ,philosoph und ,einsiedler aus ,instinkt1 der seinen ,vorteil im ,abseits1 im ,auerhalb1 in der ,geduld1 in der ,verzgerung1 in der ,zurckgebliebenheit fand2 als ein ,wage- und -- ,versuchergeist1 der sich schon in jedes ,labyrinth der ,zukunft einmal verirrt hat2 als ein ,wahrsagevogel-,geist1 der 99zurckblickt991 wenn er erzhlt1 was kommen wird2 als der erste vollkommene ,nihilist ,europas1 der aber den ,nihilismus selbst schon in sich zu ,ende gelebt hat1 -- der ihn 99hinter sich1 unter sich1 auer sich99 hat4 #c4 ,denn man vergreife sich nicht ber den ,sinn des ,titels1 mit dem dies ,zukunftsevangelium benannt sein will4 99,der ,wille zur ,macht499 ,versuch einer ,umwertung aller ,werte8 -- mit dieser ,formel ist eine 99,gegenbewegung99 zum ,ausdruck gebracht in ,absicht auf ,prinzip und ,aufgabe2 eine ,bewegung1 welche in irgendeiner ,zukunft jenen vollkommenen ,nihilismus ablsen wird1 welche ihn aber 99voraussetzt991 logisch und psychologisch1 welche schlechterdings nur 99auf ihn99 und 99aus ihm99 kommen kann4 ,denn warum ist die ,heraufkunft des ,nihilismus nunmehr 99notwendig998 ,weil unsre bisherigen ,werte selbst es sind1 die in ihm ihre letzte ,folgerung ziehen1 weil der ,nihilismus die zu ,ende gedachte ,logik unsrer groen ,werte und ,ideale ist1 -- weil wir den ,nihilismus erst erleben mssen1 um dahinter zu kommen1 was eigentlich der 99,wert99 dieser ,werte8 war4444 ,wir haben1 irgendwann1 99neue ,werte99 ntig4444 #d4 ,die ,verdsterung1 die pessimistische ,frbung kommt notwendig im ,gefolge der ,aufklrung4 ,gegen #aggj bemerkte man bereits die ,abnahme der ,heiterkeit2 ,frauen dachten mit jenem weiblichen ,instinkt1 der immer zugunsten der ,tugend ,partei nimmt1 da die ,immoralitt daran schuld sei4 ,galiani traf ins ,schwarze3 er zitiert ,voltaires ,vers3 ,un monstre gai vaut mieux ,qu'un sentimental ennuyeux4 ,wenn ich nun vermeine1 jetzt um ein paar ,jahrhunderte ,voltairen und sogar ,galiani -- der etwas viel ,tieferes war -- in der ,aufklrung voraus zu sein3 wie weit mute ich also gar in der ,verdsterung gelangt sein6 ,dies ist auch wahr3 und ich nahm zeitig mich mit einer ,art ,bedauern in acht vor der deutschen und christlichen ,enge und ,folgeunrichtigkeit des ,schopenhauerschen oder gar ,leopardischen ,pessimismus und suchte die prinzipiellsten ,formen auf 7-- ,asien --74 ,um aber 99diesen99 extremen ,pessimismus zu ertragen 7wie er hier und da aus meiner ,geburt der ,tragdie8 herausklingt71 ohne ,gott und ,moral8 allein zu leben1 mute ich mir ein ,gegenstck erfinden4 ,vielleicht wei ich am besten1 warum der ,mensch allein lacht3 er allein leidet so tief1 da er das ,lachen erfinden 99mute994 ,das unglcklichste und melancholischste ,tier ist1 wie billig1 das heiterste4 #e4 ,die drei ,jahrhunderte4 ,ihre verschiedene 99,sensibilitt99 drckt sich am besten so aus3 99,aristokratismus993 ,descartes1 ,herrschaft der 99,vernunft991 ,zeugnis von der ,souvernitt des 99,willens992 99,femininismus993 ,rousseau1 ,herrschaft des 99,gefhls991 ,zeugnis von der ,souvernitt der 99,sinne991 verlogen2 99,animalismus993 ,schopenhauer1 ,herrschaft der 99,begierde991 ,zeugnis von der ,souvernitt der 99,animalitt991 redlicher1 aber dster4 ,das #ag4 ,jahrhundert ist 99aristokratisch991 ordnend1 hochmtig gegen das ,animalische1 streng gegen das ,herz1 ungemtlich81 sogar ohne ,gemt1 undeutsch81 dem ,burlesken und dem ,natrlichen abhold1 generalisierend und souvern gegen ,vergangenheit3 denn es glaubt an sich4 ,viel ,raubtier au fond1 viel asketische ,gewhnung1 um ,herr zu bleiben4 ,das 99willensstarke99 ,jahrhundert2 auch das der starken ,leidenschaft4 ,das #ah4 ,jahrhundert ist vom 99,weibe99 beherrscht1 schwrmerisch1 geistreich1 flach1 aber mit einem ,geiste im ,dienst der ,wnschbarkeit1 des ,herzens1 libertin im ,genusse des ,geistigsten1 alle ,autoritten unterminierend2 berauscht1 heiter1 klar1 human1 falsch vor sich1 viel ,kanaille au fond1 gesellschaftlich4444 ,das #ai4 ,jahrhundert ist 99animalischer991 unterirdischer1 hlicher1 realistischer1 pbelhafter1 und ebendeshalb besser81 ehrlicher81 vor der ,wirklichkeit8 jeder ,art unterwrfiger1 99wahrer992 aber willensschwach1 aber traurig und dunkel-begehrlich1 aber fatalistisch4 ,weder vor der ,vernunft81 noch vor dem ,herzen8 in ,scheu und ,hochachtung2 tief berzeugt von der ,herrschaft der ,begierde 7,schopenhauer sagte ,wille83 aber nichts ist charakteristischer fr seine ,philosophie1 als da das eigentliche 99,wollen99 in ihr fehlt74 ,selbst die ,moral auf einen ,instinkt reduziert 7,mitleid874 ,auguste ,comte ist 99,fortsetzung des #ah4 ,jahrhunderts99 7,herrschaft von cur ber la tte1 ,sensualismus in der ,erkenntnistheorie1 altruistische ,schwrmerei74 ,da die 99,wissenschaft99 in dem ,grade souvern geworden ist1 das beweist1 wie das #ai4 ,jahrhundert sich von der ,domination der 99,ideale losgemacht99 hat4 ,eine gewisse ,bedrfnislosigkeit8 im ,wnschen ermglicht uns erst unsere wissenschaftliche ,neugierde und ,strenge -- diese 99unsere99 ,art ,tugend4444 ,die ,romantik ist 99,nachschlag99 des #ah4 ,jahrhunderts2 eine ,art aufgetrmtes ,verlangen nach dessen ,schwrmerei groen ,stils 7-- tatschlich ein gut ,stck ,schauspielerei und ,selbstbetrgerei3 man wollte die 99starke ,natur1 die groe ,leidenschaft99 darstellen74 ,das #ai4 ,jahrhundert sucht instinktiv nach 99,theorien991 mit denen es seine 99fatalistische ,unterwerfung unter das ,tatschliche99 gerechtfertigt fhlt4 ,schon 99,hegels99 ,erfolg gegen die ,empfindsamkeit8 und den romantischen ,idealismus lag im ,fatalistischen seiner ,denkweise1 in seinem ,glauben an die grere ,vernunft auf ,seiten des ,siegreichen1 in seiner ,rechtfertigung des wirklichen ,staates8 7an ,stelle von ,menschheit8 usw474 -- ,schopenhauer3 wir sind etwas ,dummes und bestenfalls sogar etwas ,sich-selbst-,aufhebendes4 ,erfolg des ,determinismus1 der genealogischen ,ableitung der frher als absolut geltenden 99,verbindlichkeiten991 die ,lehre vom ,milieu und der ,anpassung1 die ,reduktion des ,willens auf ,reflexbewegungen1 die ,leugnung des ,willens als wirkender ,ursache82 endlich -- eine wirkliche ,umtaufung3 man sieht so wenig ,wille1 da das ,wort 99frei99 wird1 um etwas anderes zu bezeichnen4 ,weitere ,theorien3 die ,lehre von der 99,objektivitt991 willenlosen8 ,betrachtung1 als einzigem ,weg zur ,wahrheit2 99auch zur ,schnheit99 7-- auch der ,glaube an das 99,genie9981 um ein ,recht auf 99,unterwerfung99 zu haben72 der ,mechanismus1 die ausrechenbare ,starrheit des mechanischen ,prozesses2 der angebliche ,naturalismus81 ,elimination des whlenden1 richtenden1 interpretierenden ,subjekts als ,prinzip -- ,kant1 mit seiner praktischen ,vernunft81 mit seinem 99,moral-,fanatismus99 ist ganz #ah4 ,jahrhundert2 noch vllig auerhalb der historischen ,bewegung2 ohne jeden ,blick fr die ,wirklichkeit seiner ,zeit1 zum ,beispiel ,revolution2 unberhrt von der griechischen ,philosophie2 ,phantast des ,pflichtbegriffs2 ,sensualist1 mit dem ,hinterhang der dogmatischen ,verwhnung --4 ,die 99,rckbewegung auf ,kant99 in unserem ,jahrhundert ist eine 99,rckbewegung zum achtzehnten ,jahrhundert993 man will sich ein ,recht wieder auf die 99alten ,ideale99 und die alte ,schwrmerei verschaffen1 -- darum eine ,erkenntnistheorie1 welche ,grenzen setzt81 das heit erlaubt1 ein 99,jenseits der ,vernunft nach ,belieben anzusetzen994444 ,die ,denkweise 99,hegels99 ist von der 99,goethe99schen nicht sehr entfernt3 man hre ,goethe ber 99,spinoza994 ,wille zur ,vergttlichung des ,alls und des ,lebens1 um in seinem ,anschauen und ,ergrnden 99,ruhe99 und 99,glck99 zu finden2 ,hegel sucht ,vernunft berall1 -- vor der ,vernunft darf man sich 99ergeben99 und 99bescheiden994 ,bei ,goethe eine ,art von fast 99freudigem99 und 99vertrauendem ,fatalismus991 der nicht revoltiert1 der nicht ermattet1 der aus sich eine ,totalitt zu bilden sucht1 im ,glauben1 da erst in der ,totalitt alles sich erlst1 als gut und gerechtfertigt erscheint4 #f4 99,voltaire99 -- 99,rousseau994 -- ,der ,zustand der ,natur ist furchtbar1 der ,mensch ist ,raubtier2 unsere ,zivilisation ist ein unerhrter 99,triumph99 ber diese ,raubtiernatur3 -- 99so schlo ,voltaire994 ,er empfand die ,milderung1 die ,raffinements1 die geistigen ,freuden des zivilisierten ,zustandes2 er verachtete die ,borniertheit1 auch in der ,form der ,tugend2 den ,mangel an ,delikatesse auch bei den ,asketen und ,mnchen4 ,die 99moralische ,verwerflichkeit99 des ,menschen schien 99,rousseau zu prokkupieren992 man kann mit den ,worten ungerecht81 grausam8 am meisten die ,instinkte der ,unterdrckten aufreizen1 die sich sonst unter dem ,bann des vetitum und der ,ungnade befinden3 99so da ihr ,gewissen ihnen die aufrhrerischen ,begierden widerrt994 ,diese ,emanzipatoren suchen vor allem 99eins993 ihrer ,partei die groen ,akzente und ,attitden der 99hheren ,natur99 zu geben4 #g4 99,rousseau993 die ,regel grndend auf das ,gefhl2 die ,natur als ,quelle der ,gerechtigkeit2 der ,mensch vervollkommnet sich in dem ,mae1 in dem er sich der 99,natur nhert99 7-- nach ,voltaire in dem ,mae1 in dem er sich 99von der ,natur entfernt9974 ,dieselben ,epochen fr den einen die des ,fortschritts der 99,humanitt991 fr den andern ,zeiten der ,verschlimmerung von ,ungerechtigkeit und ,ungleichheit4 ,voltaire noch die umanit im ,sinne der ,renaissance begreifend1 insgleichen die virt 7als hohe ,kultur871 er kmpft fr die ,sache der honntes gens8 und de la bonne compagnie81 die ,sache des ,geschmacks1 der ,wissenschaft1 der ,knste1 die ,sache des ,fortschritts selbst und der ,zivilisation4 99,der ,kampf gegen #agfj entbrannt993 der ,genfer ,brger und le seigneur de ,ferney4 ,erst von da an wird ,voltaire der ,mann seines ,jahrhunderts1 der ,philosoph1 der ,vertreter der ,toleranz und des ,unglaubens 7bis dahin nur un bel esprit74 ,der ,neid und der ,ha auf ,rousseaus ,erfolg trieb ihn vorwrts1 in die ,hhe84 ,pour la canaille8 un dieu rmunrateur et vengeur -- ,voltaire4 ,kritik beider ,standpunkte in ,hinsicht auf den 99,wert der ,zivilisation994 ,die 99soziale ,erfindung991 die schnste1 die es fr ,voltaire gibt3 es gibt kein hheres ,ziel1 als sie zu unterhalten und zu vervollkommnen2 eben das ist die honntet1 die sozialen ,gebruche zu achten2 ,tugend ein ,gehorsam gegen gewisse notwendige ,vorurteile8 zugunsten der ,erhaltung der ,gesellschaft84 99,kultur-,missionr991 ,aristokrat1 ,vertreter der siegreichen1 herrschenden ,stnde und ihrer ,wertungen4 ,aber ,rousseau blieb 99,plebejer991 auch als homme de lettres1 das war 99unerhrt992 seine unverschmte ,verachtung alles dessen1 was nicht er selbst war4 ,das 99,krankhafte99 an ,rousseau am meisten bewundert und 99nachgeahmt994 7,lord ,byron ihm verwandt2 auch sich zu erhabenen ,attitden aufschraubend1 zum ranknsen ,groll2 ,zeichen der ,gemeinheit82 spter1 durch 99,venedig99 ins ,gleichgewicht gebracht1 begriff er1 was 99mehr erleichtert99 und 99wohltut991 4444 l'insouciance47 ,rousseau ist stolz in ,hinsicht auf das1 was er ist1 trotz seiner ,herkunft2 aber er gert auer sich1 wenn man ihn daran erinnert 4444 ,bei ,rousseau unzweifelhaft die 99,geistesstrung991 bei ,voltaire eine ungewhnliche ,gesundheit und ,leichtigkeit4 ,die 99,rankne des ,kranken992 die ,zeiten seines ,irrsinns auch die seiner ,menschenverachtung und seines ,mitrauens4 ,die ,verteidigung der 99,providenz99 durch ,rousseau 7gegen den ,pessimismus ,voltaires73 er 99brauchte99 ,gott1 um den ,fluch auf die ,gesellschaft und die ,zivilisation werfen zu knnen2 alles mute an sich gut sein1 da ,gott es geschaffen2 99nur der ,mensch hat den ,menschen verdorben994 ,der gute ,mensch8 als ,naturmensch war eine reine ,phantasie2 aber mit dem ,dogma von der ,autorschaft ,gottes etwas ,wahrscheinliches und ,begrndetes4 99,romantik99 la 99,rousseau993 die ,leidenschaft 7das souverne ,recht der ,passion872 die ,natrlichkeit82 die ,faszination der ,verrcktheit 7die ,narrheit zur ,gre gerechnet72 die unsinnige ,eitelkeit des ,schwachen2 die ,pbel-,rankne als 99,richterin99 7in der ,politik hat man seit hundert ,jahren einen ,kranken als ,fhrer genommen874 #h4 ,die 99beiden groen ,tentativen991 die gemacht worden sind1 das #ah4 ,jahrhundert zu berwinden3 99,napoleon991 indem er den ,mann1 den ,soldaten und den groen ,kampf um ,macht wieder aufweckte -- ,europa als politische ,einheit konzipierend2 99,goethe991 indem er eine europische ,kultur imaginierte1 die die volle ,erbschaft der schon 99erreichten99 ,humanitt macht4 ,die deutsche ,kultur dieses ,jahrhunderts erweckt ,mitrauen -- in der ,musik fehlt jenes volle1 erlsende und bindende ,element ,goethe -- #i4 99,schopenhauer als ,nachschlag 7,zustand vor der ,revolution7993 -- ,mitleid1 ,sinnlichkeit1 ,kunst1 ,schwche des ,willens1 ,katholizismus der geistigsten ,begierden -- das ist gutes achtzehntes ,jahrhundert au fond4 99,schopenhauers99 ,grundmiverstndnis des 99,willens99 7wie als ob ,begierde1 ,instinkt1 ,trieb das 99,wesentliche99 am ,willen sei7 ist typisch3 ,werterniedrigung des ,willens bis zur ,verkennung4 ,insgleichen ,ha gegen das ,wollen2 ,versuch1 in dem ,nicht-mehr-wollen1 im ,subjektsein 99ohne99 ,ziel und ,absicht8 7im reinen willensfreien ,subjekt87 etwas ,hheres1 99ja das99 ,hhere1 das ,wertvolle zu sehen4 ,groes ,symptom der 99,ermdung99 oder der 99,schwche99 des 99,willens993 denn dieser ist ganz eigentlich das1 was die ,begierden als ,herr behandelt1 ihnen ,weg und ,ma weist4444 #aj4 ,henrik ,ibsen ist mir sehr deutlich geworden4 ,mit all seinem robusten ,idealismus und ,willen zur ,wahrheit8 hat er sich nicht von dem ,moral-,illusionismus frei zu machen gewagt1 welcher ,freiheit8 sagt und sich nicht eingestehen will1 was ,freiheit ist3 die zweite ,stufe in der ,metamorphose des ,willens zur ,macht8 seitens derer1 denen sie fehlt4 ,auf der ersten verlangt man ,gerechtigkeit von ,seiten derer1 welche die ,macht haben4 ,auf der zweiten sagt man ,freiheit81 das heit1 man will loskommen8 von denen1 welche die ,macht haben4 ,auf der dritten sagt man 99gleiche ,rechte9981 das heit1 man will1 so lange man noch nicht das bergewicht hat1 auch die ,mitbewerber hindern1 in der ,macht zu wachsen4 #aa4 99,kritik des modernen ,menschen993 -- der gute ,mensch81 nur verdorben und verfhrt durch schlechte ,institutionen 7,tyrannen und ,priester72 -- die ,vernunft als ,autoritt2 -- die ,geschichte als berwindung von ,irrtmern2 -- die ,zukunft als ,fortschritt2 -- der christliche ,staat 7der ,gott der ,heerscharen872 -- der christliche ,geschlechtsbetrieb 7oder die ,ehe72 -- das ,reich der ,gerechtigkeit8 7der ,kultus der ,menschheit872 -- die ,freiheit84 ,die 99romantische99 ,attitde des modernen ,menschen3 -- der edle ,mensch 7,byron1 ,victor ,hugo1 ,george ,sand72 -- die edle ,entrstung2 -- die ,heiligung durch die ,leidenschaft 7als wahre ,natur872 -- die ,parteinahme fr die ,unterdrckten und ,schlechtweggekommenen3 ,motto der ,historiker und ,romanziers2 -- die ,stoiker der ,pflicht2 -- die ,selbstlosigkeit8 als ,kunst und ,erkenntnis2 -- der ,altruismus als verlogenste ,form des ,egoismus 7,utilitarismus71 gefhlsamster ,egoismus4 ,dies alles ist achtzehntes ,jahrhundert4 ,was dagegen 99nicht99 sich aus ihm vererbt hat3 die insouciance1 die ,heiterkeit1 die ,eleganz1 die geistige ,helligkeit4 ,das ,tempo des ,geistes hat sich verndert2 der ,genu an der geistigen ,feinheit und ,klarheit ist dem ,genu an der ,farbe1 ,harmonie1 ,masse1 ,realitt usw4 gewichen4 ,sensualismus im ,geistigen4 ,kurz1 es ist das achtzehnte ,jahrhundert 99,rousseaus994 #ab4 ,meine ,freunde1 wir haben es hart gehabt1 als wir jung waren3 wir haben an der ,jugend selber gelitten wie an einer schweren ,krankheit4 ,das macht die ,zeit1 in die wir geworfen sind -- die ,zeit eines groen inneren ,verfalles und ,auseinanderfalles1 welche mit allen ihren ,schwchen und noch mit ihrer besten ,strke dem ,geiste der ,jugend entgegenwirkt4 ,das ,auseinanderfallen1 also die ,ungewiheit1 ist dieser ,zeit eigen3 nichts steht auf festen ,fen und hartem ,glauben an sich3 man lebt fr morgen1 denn das bermorgen ist zweifelhaft4 ,es ist alles glatt und gefhrlich auf unserer ,bahn1 und dabei ist das ,eis1 das uns noch trgt1 so dnn geworden3 wir fhlen alle den warmen1 unheimlichen ,atem des ,tauwindes -- wo wir noch gehen1 da wird bald niemand mehr gehen 99knnen996 #ac4 ,zur ,geschichte der modernen ,verdsterung4 ,die ,staatsnomaden 7,beamte usw473 ohne ,heimat8 -- ,der ,niedergang der ,familie4 ,der gute ,mensch8 als ,symptom der ,erschpfung4 ,gerechtigkeit als ,wille zur ,macht 7,zchtung74 ,geilheit und ,neurose4 ,der ,anarchist4 ,menschenverachtung1 ,ekel4 ,tiefste ,unterscheidung3 ob der ,hunger oder der berflu schpferisch wird8 ,ersterer erzeugt die 99,ideale der ,romantik994 -- ,nordische ,unnatrlichkeit4 ,das ,bedrfnis nach ,alcoholica3 die ,arbeiter-,not84 ,der philosophische ,nihilismus4 #ad4 ,das langsame ,hervortreten und ,emporkommen der mittleren und niederen ,stnde 7eingerechnet der niederen ,art ,geist und ,leib71 welches schon vor der franzsischen ,revolution reichlich prludiert und ohne ,revolution ebenfalls seinen ,weg vorwrts gemacht htte1 -- im ,ganzen also das bergewicht der ,herde ber alle ,hirten und ,leithmmel -- bringt mit sich #a4 ,verdsterung des ,geistes 7-- das ,beieinander eines stoischen und frivolen 99,anscheins99 von ,glck1 wie es vornehmen ,kulturen eigen ist1 nimmt ab2 man lt viele ,leiden 99sehen99 und 99hren991 welche man frher ertrug und verbarg72 #b4 die 99moralische99 ,hypokrisie 7eine ,art1 sich durch ,moral 99auszeichnen99 zu wollen1 aber durch die ,herden-,tugenden3 ,mitleid1 ,frsorge1 ,migung1 welche nicht auer dem ,herden-,vermgen erkannt und gewrdigt werden72 #c4 eine 99wirkliche99 groe ,menge von ,mitleiden und ,mitfreude 7das ,wohlgefallen im groen ,beieinander1 wie es alle ,herdentiere haben -- ,gemeinsinn81 ,vaterland81 alles1 wo das ,individuum nicht in ,betracht kommt74 #ae4 ,was heute am tiefsten angegriffen ist1 das ist der ,instinkt und der ,wille der 99,tradition993 alle ,institutionen1 die diesem ,instinkt ihre ,herkunft verdanken1 gehen dem modernen ,geiste wider den ,geschmack4444 ,im ,grunde denkt und tut man nichts1 was nicht den ,zweck verfolgte1 diesen ,sinn fr berlieferung mit den ,wurzeln herauszureien4 ,man nimmt die ,tradition als ,fatalitt2 man studiert sie1 man erkennt sie an 7als ,erblichkeit8 --71 aber man 99will99 sie nicht4 ,die ,anspannung eines ,willens ber lange ,zeitfernen hin1 die ,auswahl der ,zustnde und ,wertungen1 welche es machen1 da man ber ,jahrhunderte der ,zukunft verfgen kann -- das gerade ist im hchsten ,mae antimodern4 ,woraus sich ergibt1 da die 99desorganisierenden99 ,prinzipien unserem ,zeitalter den ,charakter geben4 -- #af4 ,die ehemaligen ,mittel1 99gleichartige991 dauernde ,wesen durch lange ,geschlechter zu erzielen3 unveruerlicher ,grundbesitz1 ,verehrung der lteren 7,ursprung des ,gtter- und ,heroen-,glaubens als der ,ahnherren74 ,jetzt gehrt die 99,zersplitterung des ,grundbesitzes99 in die entgegengesetzte ,tendenz3 eine 99,zeitung99 7an ,stelle der tglichen 99,gebete9971 ,eisenbahn1 ,telegraph4 ,zentralisation einer ungeheuren ,menge verschiedener ,interessen in einer ,seele3 die 99dazu99 sehr stark und verwandlungsfhig sein mu4 #ag4 ,die 99,modernitt998 unter dem ,gleichnis von ,ernhrung und ,verdauung4 -- ,die ,sensibilitt unsglich reizbarer 7-- unter moralistischem ,aufputz3 die ,vermehrung des 99,mitleids99 --72 die ,flle disparater ,eindrcke grer als je3 -- der 99,kosmopolitismus99 der ,speisen1 der ,literaturen1 ,zeitungen1 ,formen1 ,geschmcker1 selbst ,landschaften4 ,das 99,tempo99 dieser ,einstrmung ein 99,prestissimo992 die ,eindrcke wischen sich aus2 man wehrt sich instinktiv1 etwas hereinzunehmen1 99tief99 zu nehmen1 etwas zu verdauen82 -- ,schwchung der ,verdauungskraft resultiert daraus4 ,eine ,art 99,anpassung99 an diese berhufung mit ,eindrcken tritt ein3 der ,mensch verlernt zu 99agieren992 99er reagiert nur noch99 auf ,erregungen von auen her4 ,er 99gibt seine ,kraft aus99 teils in der 99,aneignung991 teils in der 99,verteidigung991 teils in der 99,entgegnung994 99,tiefe ,schwchung der ,spontaneitt993 -- der ,historiker1 ,kritiker1 ,analytiker1 der ,interpret1 der ,beobachter1 der ,sammler1 der ,leser1 -- alles 99reaktive99 ,talente1 -- alle ,wissenschaft6 ,knstliche 99,zurechtmachung99 seiner ,natur zum ,spiegel82 interessiert1 aber gleichsam blo epidermal-interessiert2 eine grundstzliche ,khle1 ein ,gleichgewicht1 eine festgehaltene 99niedere99 ,temperatur dicht unter der dnnen ,flche1 auf der es ,wrme1 ,bewegung1 ,sturm81 ,wellenspiel gibt4 ,gegensatz der 99ueren99 ,beweglichkeit zu einer gewissen 99tiefen ,schwere und ,mdigkeit994 #ah4 ,die 99,zuchtlosigkeit des modernen ,geistes99 unter allerhand moralischem ,aufputz4 -- ,die ,prunkworte sind3 die ,toleranz 7fr ,unfhigkeit zu ,ja und ,nein872 la largeur de sympathie 7 ein ,drittel ,indifferenz1 ein ,drittel ,neugierde1 ein ,drittel krankhafte ,erregbarkeit72 die ,objektivitt8 7 ,mangel an ,person1 ,mangel an ,wille1 ,unfhigkeit zur ,liebe872 die ,freiheit8 gegen die ,regel 7,romantik72 die ,wahrheit8 gegen die ,flscherei und ,lgnerei 7,naturalismus72 die ,wissenschaftlichkeit8 7das document humain83 auf ,deutsch der ,kolportageroman und die ,addition -- statt der ,komposition72 die ,leidenschaft8 an ,stelle der ,unordnung und der ,unmigkeit2 die ,tiefe8 an ,stelle der ,verworrenheit1 des ,symbolen-,wirrwarrs4 #ai4 ,man kennt die ,art ,mensch1 welche sich in die ,sentenz tout comprendre c'est tout pardonner verliebt hat4 ,es sind die ,schwachen1 es sind vor allem die ,enttuschten3 wenn es an allem etwas zu verzeihen gibt1 so gibt es auch an allem etwas zu verachten6 ,es ist die ,philosophie der ,enttuschung1 die sich hier so human in ,mitleiden einwickelt und s blickt4 ,das sind ,romantiker1 denen der ,glaube flten ging3 nun wollen sie wenigstens noch 99zusehen991 wie alles luft und verluft4 ,sie nennen's l'art pour l'art1 ,objektivitt8 usw4 #bj4 berarbeitung1 ,neugierde und ,mitgefhl -- unsere 99modernen ,laster994 #ba4 ,wohin gehrt unsre moderne ,welt3 in die ,erschpfung oder in den ,aufgang8 -- ,ihre ,vielheit und ,unruhe bedingt durch die hchste ,form des 99,bewutwerdens994 #bb4 ,die ,deutschen 99sind99 noch nichts1 aber sie 99werden99 etwas2 also haben sie noch keine ,kultur1 -- also knnen sie noch keine ,kultur haben6 ,das ist mein ,satz3 mag sich daran stoen1 wer es mu4 -- ,sie sind noch nichts3 das heit1 sie sind allerlei4 ,sie 99werden99 etwas3 das heit1 sie hren einmal auf1 allerlei zu sein4 ,das letzte ist im ,grunde nur ein ,wunsch1 kaum noch eine ,hoffnung2 glcklicherweise ein ,wunsch1 auf dem man leben kann1 eine ,sache des ,willens1 der ,arbeit1 der ,zucht1 der ,zchtung so gut1 als eine ,sache des ,unwillens1 des ,verlangens1 der ,entbehrung1 des ,unbehagens1 ja der ,erbitterung1 -- kurz1 wir ,deutschen 99wollen99 etwas von uns1 was man von uns noch nicht wollte -- wir wollen etwas 99mehr996 ,da diesem ,deutschen1 wie er noch nicht ist8 -- etwas ,besseres zukommt1 als die heutige deutsche ,bildung82 da alle ,werdenden8 ergrimmt sein mssen1 wo sie eine ,zufriedenheit auf diesem ,bereiche1 ein dreistes ,sich-zur-,ruhe-setzen8 oder ,sich-selbst-anruchern8 wahrnehmen3 das ist mein zweiter ,satz1 ber den ich auch noch nicht umgelernt habe4 #b4 ,wesen und ,ursache4 #bc4 ,was bedeutet ,nihilismus8 -- 99,da die obersten ,werte sich entwerten499 ,es fehlt das ,ziel2 es fehlt die ,antwort auf das ,warum88 #bd4 ,der 99radikale ,nihilismus99 ist die berzeugung einer absoluten ,unhaltbarkeit des ,daseins1 wenn es sich um die hchsten ,werte1 die man anerkennt1 handelt2 hinzugerechnet die 99,einsicht991 da wir nicht das geringste ,recht haben1 ein ,jenseits oder ein ,an-sich der ,dinge anzusetzen1 das gttlich81 das leibhafte ,moral sei4 ,diese ,einsicht ist eine ,folge der grogezogenen ,wahrhaftigkeit83 somit selbst eine ,folge des ,glaubens an die ,moral4 #be4 ,nihilismus4 ,er ist 99zweideutig993 ,a4 ,nihilismus als ,zeichen der 99gesteigerten ,macht des ,geistes993 99der aktive ,nihilismus994 ,b4 ,nihilismus als 99,niedergang und ,rckgang der ,macht des ,geistes993 99der passive ,nihilismus994 #bf4 ,der ,nihilismus ein 99normaler99 ,zustand4 ,er kann ein ,zeichen von 99,strke99 sein1 die ,kraft des ,geistes kann so angewachsen sein1 da ihr die 99bisherigen99 ,ziele 7berzeugungen81 ,glaubensartikel7 unangemessen sind 7-- ein ,glaube nmlich drckt im allgemeinen den ,zwang von 99,existenzbedingungen99 aus1 eine ,unterwerfung unter die ,autoritt von ,verhltnissen1 unter denen ein ,wesen 99gedeiht1 wchst1 ,macht gewinnt99444472 andrerseits ein ,zeichen von 99nicht gengender ,strke991 um produktiv sich nun auch wieder ein ,ziel1 ein ,warum1 einen ,glauben zu 99setzen994 ,sein 99,maximum99 von relativer ,kraft erreicht er als gewaltttige ,kraft der 99,zerstrung993 als 99aktiver ,nihilismus994 ,sein ,gegensatz wre der 99mde99 ,nihilismus1 der nicht mehr 99angreift993 seine berhmteste ,form der ,buddhismus3 als 99passivischer99 ,nihilismus1 als ein ,zeichen von ,schwche3 die ,kraft des ,geistes kann ermdet1 99erschpft99 sein1 so da die 99bisherigen99 ,ziele und ,werte unangemessen sind und keinen ,glauben mehr finden --1 da die ,synthesis der ,werte und ,ziele 7auf der jede starke ,kultur beruht7 sich lst1 so da die einzelnen ,werte sich ,krieg machen3 99,zersetzung99 --1 da alles1 was erquickt1 heilt1 beruhigt1 betubt1 in den ,vordergrund tritt1 unter verschiedenen 99,verkleidungen991 religis oder moralisch1 oder politisch1 oder sthetisch usw4 #bg4 ,der ,nihilismus stellt einen pathologischen 99,zwischenzustand99 dar 7pathologisch ist die ungeheure ,verallgemeinerung1 der ,schlu auf 99gar keinen ,sinn9973 sei es1 da die produktiven ,krfte noch nicht stark genug sind1 -- sei es1 da die dcadence noch zgert und ihre ,hilfsmittel noch nicht erfunden hat4 99,voraussetzung dieser ,hypothese993 -- ,da es 99keine ,wahrheit99 gibt2 da es keine absolute ,beschaffenheit der ,dinge1 kein ,ding an sich8 gibt4 -- 99,dies ist selbst nur ,nihilismus1 und zwar der extremste499 ,er legt den 99,wert99 der ,dinge gerade dahinein1 da diesen ,werten 99keine99 ,realitt entspricht und entsprach1 sondern da sie nur ein ,symptom von ,kraft auf ,seiten der 99,wert-,ansetzer99 sind1 eine ,simplifikation zum 99,zweck des ,lebens994 #bh4 ,die ,frage des ,nihilismus wozu88 geht von der bisherigen ,gewhnung aus1 vermge deren das ,ziel 99von auen her99 gestellt1 gegeben1 gefordert schien -- nmlich durch irgendeine 99bermenschliche ,autoritt994 ,nachdem man verlernt hat1 an diese zu glauben1 sucht man doch nach alter ,gewhnung nach einer 99anderen99 ,autoritt1 welche 99unbedingt zu reden wte99 und ,ziele und ,aufgaben 99befehlen knnte994 ,die ,autoritt des 99,gewissens99 tritt jetzt in erster ,linie 7je mehr emanzipiert von der ,theologie1 um so imperativischer wird die 99,moral997 als ,schadenersatz fr eine 99persnliche99 ,autoritt4 ,oder die ,autoritt der 99,vernunft994 ,oder der 99soziale ,instinkt99 7die ,herde74 ,oder die 99,historie99 mit einem immanenten ,geist1 welche ihr ,ziel in sich hat und der man sich 99berlassen kann994 ,man mchte 99herumkommen99 um den 99,willen991 um das 99,wollen99 eines ,zieles1 um das ,risiko1 99sich selbst99 ein ,ziel zu geben2 man mchte die ,verantwortung abwlzen 7-- man wrde den 99,fatalismus99 akzeptieren74 ,endlich3 99,glck991 und1 mit einiger ,tartfferie1 das 99,glck der ,meisten994 ,man sagt sich #a4 ein bestimmtes ,ziel ist gar nicht ntig1 #b4 ist gar nicht mglich vorherzusehen4 ,gerade jetzt1 wo der 99,wille99 in der 99hchsten ,kraft ntig99 wre1 ist er am 99schwchsten99 und 99kleinmtigsten994 99,absolutes ,mitrauen gegen die organisatorische ,kraft99 des ,willens 99frs ,ganze994 #bi4 ,der ,nihilismus ist nicht nur eine ,betrachtsamkeit ber das ,umsonst68 und nicht nur der ,glaube1 da alles wert ist1 zugrunde zu gehen3 man legt ,hand an1 man 99richtet zugrunde994444 ,das ist1 wenn man will1 99unlogisch993 aber der ,nihilist glaubt nicht an die ,ntigung1 logisch zu sein4444 ,es ist der ,zustand starker ,geister und ,willen3 und solchen ist es nicht mglich1 bei dem ,nein des ,urteils8 stehen zu bleiben3 -- das 99,nein der ,tat99 kommt aus ihrer ,natur4 ,der ,vernichtsung durch das ,urteil sekundiert die ,vernichtsung durch die ,hand4 #cj4 99,zur ,genesis des ,nihilisten499 -- ,man hat nur spt den ,mut zu dem1 was man eigentlich 99wei994 ,da ich von ,grund aus bisher ,nihilist gewesen bin1 das habe ich mir erst seit kurzem eingestanden3 die ,energie1 der ,radikalismus1 mit dem ich als ,nihilist vorwrts ging1 tuschte mich ber diese ,grundtatsache4 ,wenn man einem ,ziele entgegengeht1 so scheint es unmglich1 da die ,ziellosigkeit an sich8 unser ,glaubensgrundsatz ist4 #ca4 ,der philosophische ,nihilist ist der berzeugung1 da alles ,geschehen sinnlos und umsonstig ist2 und es sollte kein sinnloses und umsonstiges ,sein geben4 ,aber woher dieses3 ,es sollte nicht8 ,aber woher nimmt man 99diesen99 ,sinn81 99dieses99 ,ma8 -- ,der ,nihilist meint im ,grunde1 der ,hinblick auf ein solches des1 nutzloses ,sein wirke auf einen ,philosophen 99unbefriedigend991 de1 verzweifelt4 ,eine solche ,einsicht widerspricht unserer feineren ,sensibilitt als ,philosophen4 ,es luft auf die absurde ,wertung hinaus3 der ,charakter des ,daseins 99mte dem ,philosophen ,vergngen machen991 wenn anders es zu ,recht bestehen soll4444 ,nun ist leicht zu begreifen1 da ,vergngen und ,unlust innerhalb des ,geschehens nur den ,sinn von 99,mitteln99 haben knnen3 es bliebe brig1 zu fragen1 ob wir den ,sinn81 ,zweck8 berhaupt sehen 99knnten991 ob nicht die ,frage der ,sinnlosigkeit oder ihres ,gegenteils fr uns unlsbar ist4 -- #cb4 99,die ,arten der ,selbstbetubung499 -- ,im ,innersten3 nicht wissen1 wohinaus8 99,leere499 ,versuch1 mit ,rausch darber hinwegzukommen3 ,rausch als ,musik1 ,rausch als ,grausamkeit im tragischen ,genu des ,zugrundegehens des ,edelsten1 ,rausch als blinde ,schwrmerei fr einzelne 99,menschen99 oder 99,zeiten99 7als ,ha usw474 -- ,versuch1 besinnungslos zu arbeiten1 als ,werkzeug der ,wissenschaft3 das ,auge offen machen fr die vielen kleinen ,gensse1 zum ,beispiel auch als ,erkennender 7,bescheidenheit gegen sich72 die ,bescheidung ber sich zu generalisieren1 zu einem ,pathos2 die ,mystik1 der wollstige 99,genu99 der ewigen ,leere2 die ,kunst um ihrer selber willen8 7le fait871 das reine ,erkennen8 als ,narkosen des ,ekels an 99sich99 selber2 irgend welche bestndige ,arbeit1 99irgend99ein kleiner dummer ,fanatismus2 das ,durcheinander aller ,mittel1 ,krankheit durch allgemeine ,unmigkeit 7die ,ausschweifung ttet das ,vergngen74 #a4 ,willensschwche als ,resultat4 #b4 ,extremer ,stolz und die ,demtigung kleinlicher ,schwche im ,kontrast 99gefhlt994 #cc4 ,der 99unvollstndige99 ,nihilismus1 seine ,formen3 wir leben mitten drin4 ,die ,versuche1 dem ,nihilismus zu entgehen1 99ohne99 die bisherigen ,werte umzuwerten3 bringen das ,gegenteil hervor1 verschrfen das ,problem4 #cd4 #a4 ,der ,nihilismus steht vor der ,tr3 woher kommt uns dieser unheimlichste aller ,gste8 -- ,ausgangspunkt3 es ist ein 99,irrtum991 auf soziale ,notstnde8 oder physiologische ,entartungen8 oder gar auf ,korruption hinzuweisen als 99,ursache99 des ,nihilismus4 ,es ist die honnetteste1 mitfhlendste ,zeit4 ,not1 seelische1 leibliche1 intellektuelle ,not ist an sich durchaus nicht vermgend1 ,nihilismus 7das heit1 die radikale ,ablehnung von ,wert1 ,sinn1 ,wnschbarkeit7 hervorzubringen4 ,diese ,nte erlauben immer noch ganz verschiedene ,ausdeutungen4 ,sondern3 in einer 99ganz bestimmten ,ausdeutung991 in der christlich-moralischen1 steckt der ,nihilismus4 #b4 ,der ,untergang des ,christentums -- an seiner 99,moral99 7die unablsbar ist --71 welche sich gegen den christlichen ,gott wendet 7der ,sinn der ,wahrhaftigkeit1 durch das ,christentum hoch entwickelt1 bekommt 99,ekel99 vor der ,falschheit und ,verlogenheit aller christlichen ,welt- und ,geschichtsdeutung4 ,rckschlag von ,gott ist die ,wahrheit8 in den fanatischen ,glauben ,alles ist falsch84 ,buddhismus der 99,tat9944474 #c4 ,skepsis an der ,moral ist das ,entscheidende4 ,der ,untergang der 99moralischen99 ,weltauslegung1 die keine 99,sanktion99 mehr hat1 nachdem sie versucht hat1 sich in eine ,jenseitigkeit zu flchten3 endet in ,nihilismus4 ,alles hat keinen ,sinn8 7die ,undurchfhrbarkeit einer ,weltauslegung1 der ungeheure ,kraft gewidmet worden ist -- erweckt das ,mitrauen1 ob nicht 99alle99 ,weltauslegungen falsch sind --74 ,buddhistischer ,zug1 ,sehnsucht ins ,nichts4 7,der indische ,buddhismus hat nicht eine grundmoralische ,entwicklung hinter sich1 deshalb ist bei ihm im ,nihilismus nur unberwundene ,moral3 ,dasein als ,strafe1 ,dasein als ,irrtum kombiniert1 der ,irrtum also als ,strafe -- eine moralische ,wertschtzung74 ,die philosophischen ,versuche1 den moralischen ,gott8 zu berwinden 7,hegel1 ,pantheismus72 berwindung der volkstmlichen ,ideale3 der ,weise1 der ,heilige2 der ,dichter4 ,antagonismus von wahr8 und schn8 und gut8 -- -- #d4 ,gegen die ,sinnlosigkeit8 einerseits1 gegen die moralischen ,werturteile andererseits3 inwiefern alle ,wissenschaft und ,philosophie bisher unter moralischen ,urteilen stand8 und ob man nicht die ,feindschaft der ,wissenschaft mit in den ,kauf bekommt8 ,oder die ,antiwissenschaftlichkeit8 ,kritik des ,spinozismus4 ,die christlichen ,werturteile berall in den sozialistischen und positivistischen ,systemen rckstndig4 ,es fehlt eine 99,kritik der christlichen ,moral994 #e4 ,die nihilistischen ,konsequenzen der jetzigen ,naturwissenschaft 7nebst ihren ,versuchen1 ins ,jenseitige zu entschlpfen74 ,aus ihrem ,betriebe 99folgt99 endlich eine ,selbstzersetzung1 eine ,wendung gegen 99sich991 eine ,antiwissenschaftlichkeit4 ,seit ,kopernikus rollt der ,mensch aus dem ,zentrum ins x4 #f4 ,die nihilistischen ,konsequenzen der politischen und volkswirtschaftlichen ,denkweise1 wo alle ,prinzipien8 nachgerade zur ,schauspielerei gehren3 der ,hauch von ,mittelmigkeit1 ,erbrmlichkeit1 ,unaufrichtigkeit usw4 ,der ,nationalismus4 ,der ,anarchismus usw4 ,strafe4 ,es fehlt der 99erlsende99 ,stand und ,mensch1 die ,rechtfertiger -- #g4 ,die nihilistischen ,konsequenzen der ,historie und der 99praktischen99 ,historiker81 das heit der ,romantiker4 ,die ,stellung der ,kunst3 absolute ,unoriginalitt ihrer ,stellung in der modernen ,welt4 ,ihre ,verdsterung4 ,goethes angebliches ,olympiertum4 #h4 ,die ,kunst und die ,vorbereitung des ,nihilismus3 ,romantik 7,wagners ,nibelungen-,schlu74 #ce4 ,der moderne ,pessimismus ist ein ,ausdruck von der ,nutzlosigkeit der 99modernen99 ,welt1 -- nicht 99der99 ,welt und 99des99 ,daseins4 #cf4 ,das 99allgemeinste ,zeichen der modernen ,zeit993 der ,mensch hat in seinen eigenen ,augen unglaublich an 99,wrde99 eingebt4 ,lange als ,mittelpunkt und ,tragdienheld des ,daseins berhaupt2 dann wenigstens bemht1 sich als verwandt mit der entscheidenden und an sich wertvollen ,seite des ,daseins zu beweisen -- wie es alle ,metaphysiker tun1 die die 99,wrde des ,menschen99 festhalten wollen1 mit ihrem ,glauben1 da die moralischen ,werte kardinale ,werte sind4 ,wer ,gott fahren lie1 hlt um so strenger am ,glauben an die ,moral fest4 #cg4 ,ursachen fr die 99,heraufkunft des ,pessimismus993 #a4 da die mchtigsten und zukunftsvollsten ,triebe des ,lebens bisher 99verleumdet99 sind1 so da das ,leben einen ,fluch ber sich hat2 #b4 da die wachsende ,tapferkeit und ,redlichkeit und das khnere ,mitrauen des ,menschen die 99,unablsbarkeit dieser ,instinkte99 vom ,leben begreift und dem ,leben sich entgegenwendet2 #c4 da nur die 99,mittelmigsten991 die jenen ,konflikt gar nicht 99fhlen991 gedeihen1 die hhere ,art mirt und als ,gebilde der ,entartung gegen sich einnimmt1 -- da andererseits das ,mittelmige1 sich als ,ziel und ,sinn gebend1 99indigniert99 7-- da niemand 99ein ,wozu998 mehr beantworten kann --72 #d4 da die ,verkleinerung1 die ,schmerzfhigkeit1 die ,unruhe1 die ,hast1 das ,gewimmel bestndig zunimmt1 -- da die 99,vergegenwrtigung99 dieses ganzen ,treibens1 der sogenannten ,zivilisation81 immer leichter wird1 da der einzelne angesichts dieser ungeheuren ,maschinerie 99verzagt99 und sich 99unterwirft994 #ch4 ,welche 99,vorteile99 bot die christliche ,moralhypothese8 #a4 ,sie verlieh dem ,menschen einen absoluten 99,wert991 im ,gegensatz zu seiner ,kleinheit und ,zuflligkeit im ,strom des ,werdens und ,vergehens2 #b4 sie diente den ,advokaten ,gottes1 insofern sie der ,welt trotz ,leid und bel den ,charakter der 99,vollkommenheit99 lie1 -- eingerechnet jene ,freiheit8 -- das bel erschien voller 99,sinn992 #c4 sie setzte ein 99,wissen99 um absolute ,werte beim ,menschen an und gab ihm somit gerade fr das ,wichtigste 99adquate ,erkenntnis992 #d4 sie verhtete1 da der ,mensch sich als ,mensch verachtete1 da er gegen das ,leben ,partei nahm1 da er am ,erkennen verzweifelte3 sie war ein 99,erhaltungsmittel994 ,in summa3 ,moral war das groe 99,gegenmittel99 gegen den praktischen und theoretischen 99,nihilismus994 #ci4 ,die ,zeit kommt1 wo wir dafr 99bezahlen99 mssen1 zwei ,jahrtausende lang 99,christen99 gewesen zu sein3 wir verlieren das 99,schwergewicht991 das uns leben lie1 -- wir wissen eine ,zeitlang nicht1 wo aus noch ein4 ,wir strzen jhlings in die 99entgegengesetzten99 ,wertungen1 mit dem gleichen ,mae von ,energie1 das eben eine solche extreme 99berwertung99 des ,menschen im ,menschen erzeugt hat4 ,jetzt ist alles durch und durch falsch1 ,wort81 durcheinander1 schwach oder berspannt3 a7 man versucht eine ,art von 99irdischer ,lsung991 aber im gleichen ,sinne1 in dem des 99schlielichen ,triumphs99 von ,wahrheit1 ,liebe1 ,gerechtigkeit 7der ,sozialismus3 ,gleichheit der ,person872 b7 man versucht ebenfalls das 99,moral-,ideal99 festzuhalten 7mit dem ,vorrang des ,unegoistischen1 der ,selbstverleugnung1 der ,willensverneinung72 c7 man versucht selbst das ,jenseits8 festzuhalten3 sei es auch nur als antilogisches x2 aber man deutet es sofort so aus1 da eine ,art metaphysischer ,trost alten ,stils aus ihm gezogen werden kann2 d7 man versucht die 99gttliche ,leitung alten ,stils991 die belohnende1 bestrafende1 erziehende1 zum 99,besseren99 fhrende ,ordnung der ,dinge aus dem ,geschehen herauszulesen2 e7 man glaubt nach wie vor an ,gut und ,bse3 so1 da man den ,sieg des ,guten und die ,vernichtung des ,bsen als 99,aufgabe99 empfindet 7-- das ist englisch1 typischer ,fall der ,flachkopf ,john ,stuart ,mill72 f7 die ,verachtung der ,natrlichkeit81 der ,begierde1 des ego3 ,versuch1 selbst die hchste ,geistlichkeit und ,kunst als ,folge einer ,entpersnlichung und als dsintressement zu verstehen2 g7 man erlaubt der 99,kirche991 sich immer noch in alle wesentlichen ,erlebnisse und ,hauptpunkte des ,einzellebens einzudrngen1 um ihnen 99,weihe991 99hheren ,sinn99 zu geben3 wir haben noch immer den christlichen ,staat81 die christliche ,ehe8 -- #dj4 ,aber unter den ,krften1 die die ,moral grozog1 war die 99,wahrhaftigkeit993 99diese99 wendet sich endlich gegen die ,moral1 entdeckt ihre 99,teleologie991 ihre 99interessierte99 ,betrachtung -- und jetzt wirkt die 99,einsicht99 in diese lange eingefleischte ,verlogenheit1 die man verzweifelt1 von sich abzutun1 gerade als ,stimulans4 ,wir konstatieren jetzt ,bedrfnisse an uns1 gepflanzt durch die lange ,moral-,interpretation1 welche uns jetzt als ,bedrfnisse zum ,unwahren erscheinen3 andererseits sind es die1 an denen der ,wert zu hngen scheint1 derentwegen wir zu leben aushalten4 ,dieser ,antagonismus -- das1 was wir erkennen1 99nicht99 zu schtzen und das1 was wir uns vorlgen mchten1 nicht mehr schtzen zu 99drfen99 -- ergibt einen ,auflsungsproze4 #da4 ,dies ist die 99,antinomie993 ,sofern wir an die ,moral glauben1 99verurteilen99 wir das ,dasein4 #db4 ,die obersten ,werte1 in deren ,dienst der ,mensch leben 99sollte991 namentlich wenn sie sehr schwer und kostspielig ber ihn verfgten1 -- diese 99sozialen ,werte99 hat man zum ,zweck ihrer 99,tonverstrkung991 wie als ob sie ,kommandos ,gottes wren1 als ,realitt81 als wahre8 ,welt1 als ,hoffnung und 99zuknftige99 ,welt ber dem ,menschen aufgebaut4 ,jetzt1 wo die mesquine ,herkunft dieser ,werke klar wird1 scheint uns das ,all damit entwertet1 sinnlos8 geworden1 -- aber das ist nur ein 99,zwischenzustand994 #dc4 99,ursachen des ,nihilismus993 #a4 99,es fehlt die hhere ,spezies991 das heit die1 deren unerschpfliche ,fruchtbarkeit und ,macht den ,glauben an den ,menschen aufrecht erhlt4 7,man denke1 was man ,napoleon verdankt3 fast alle hheren ,hoffnungen dieses ,jahrhunderts47 #b4 99,die niedere ,spezies99 7,herde81 ,masse81 ,gesellschaft87 verlernt die ,bescheidenheit und bauscht ihre ,bedrfnisse zu 99kosmischen99 und 99metaphysischen99 ,werten auf4 ,dadurch wird das ganze ,dasein 99vulgarisiert993 insofern nmlich die 99,masse99 herrscht1 tyrannisiert sie die 99,ausnahmen991 so da diese den ,glauben an sich verlieren und 99,nihilisten99 werden4 ,alle ,versuche1 99hhere ,typen auszudenken991 99manquiert99 7,romantik82 der ,knstler1 der ,philosoph2 gegen ,carlyles ,versuch1 ihnen die hchsten ,moralwerte zuzulegen74 99,widerstand99 gegen hhere ,typen als ,resultat4 99,niedergang99 und 99,unsicherheit aller hheren ,typen994 ,der ,kampf gegen das ,genie 7,volkspoesie8 usw474 ,mitleid mit den ,niederen und ,leidenden als 99,mastab99 fr die 99,hhe der ,seele994 ,es 99fehlt der ,philosoph991 der ,ausdeuter der ,tat1 99nicht99 nur der ,umdichter4 #dd4 ,die 99nihilistische99 ,konsequenz 7der ,glaube an die ,wertlosigkeit7 als ,folge der moralischen ,wertschtzung3 -- 99das ,egoistische ist uns verleidet99 7selbst nach der ,einsicht in die ,unmglichkeit des ,unegoistischen72 -- 99das ,notwendige ist uns verleidet99 7selbst nach der ,einsicht in die ,unmglichkeit eines liberum arbitrium und einer intelligiblen ,freiheit874 ,wir sehen1 da wir die ,sphre1 wohin wir unsere ,werte gelegt haben1 nicht erreichen -- damit hat die andere ,sphre1 in der wir leben1 noch 99keineswegs99 an ,wert gewonnen3 im ,gegenteil1 wir sind 99mde991 weil wir den ,hauptantrieb verloren haben4 ,umsonst bisher68 #de4 ,man hat neuerdings mit einem zuflligen und in jedem ,betracht unzutreffenden ,wort viel ,mibrauch getrieben3 redet berall von 99,pessimismus9981 man kmpft um die ,frage1 auf die es ,antworten geben msse1 wer recht habe1 der ,pessimismus oder der ,optimismus4 ,man hat nicht begriffen1 was doch mit ,hnden zu greifen3 da ,pessimismus kein ,problem1 sondern ein 99,symptom99 ist1 -- da der ,name ersetzt werden msse durch 99,nihilismus9981 -- da die ,frage1 ob ,nichtsein besser ist als ,sein1 selbst schon eine ,krankheit1 ein ,niedergangsanzeichen1 eine ,idiosynkrasie ist4 ,die nihilistische ,bewegung ist nur der ,ausdruck einer physiologischen dcadence4 #df4 ,grundeinsicht ber das ,wesen der dcadence3 99was man bisher als deren ,ursachen angesehen hat1 sind deren ,folgen994 ,damit verndert sich die ganze ,perspektive 99der moralischen ,probleme994 ,der ganze ,moralkampf gegen ,laster1 ,luxus1 ,verbrechen1 selbst ,krankheit erscheint als ,naivitt1 als berflssig3 -- es gibt keine 99,besserung998 7gegen die 99,reue9974 ,die dcadence selbst ist nichts1 99was zu bekmpfen wre993 sie ist absolut notwendig und jeder ,zeit und jedem ,volk eigen4 99,was99 mit aller ,kraft zu bekmpfen ist1 das ist die ,einschleppung des ,kontagiums in die gesunden ,teile des ,organismus4 ,tut man das8 ,man tut das 99,gegenteil994 ,genau darum bemht man sich seitens der 99,humanitt994 -- ,wie verhalten sich zu dieser 99biologischen99 ,grundfrage die bisherigen 99obersten ,werte998 ,die ,philosophie1 die ,religion1 die ,moral1 die ,kunst usw4 7,die ,kur3 zum ,beispiel der 99,militarismus991 von ,napoleon an1 der in der ,zivilisation seine natrliche ,feindin sah47 #dg4 99,zum ,begriff99 dcadence84 #a4 ,die ,skepsis ist eine ,folge der dcadence3 ebenso wie die ,libertinage des ,geistes4 #b4 ,die ,korruption der ,sitten ist eine ,folge der dcadence 7,schwche des ,willens1 ,bedrfnis starker ,reizmittel444474 #c4 ,die ,kurmethoden1 die psychologischen und moralischen1 verndern nicht den ,gang der dcadence1 sie halten nicht auf1 sie sind physiologisch 99null99 -- 3 ,einsicht in die 99groe ,nullitt99 dieser anmalichen ,reaktionen82 es sind ,formen der ,narkotisierung gegen gewisse fatale ,folgeerscheinungen2 sie bringen das morbide ,element nicht heraus2 sie sind oft heroische ,versuche1 den ,menschen der dcadence zu annullieren1 ein ,minimum seiner 99,schdlichkeit99 durchzusetzen4 #d4 ,der ,nihilismus ist keine ,ursache1 sondern nur die ,logik der dcadence4 #e4 ,der ,gute8 und der ,schlechte8 sind nur zwei ,typen der dcadence3 sie halten zueinander in allen ,grundphnomenen4 #f4 99,die soziale ,frage99 ist eine ,folge der dcadence4 #g4 ,die ,krankheiten1 vor allem die ,nerven- und ,kopfkrankheiten1 sind ,anzeichen1 da die 99,defensiv99kraft der starken ,natur fehlt2 ebendafr spricht die ,irritabilitt1 so da 99,lust99 und 99,unlust99 die ,vordergrundsprobleme werden4 #dh4 ,allgemeinste ,typen der dcadence3 #a4 ,man whlt im 99,glauben991 ,heilmittel zu whlen1 das1 was die ,erschpfung beschleunigt2 -- dahin gehrt das ,christentum 7um den grten ,fall des fehlgreifenden ,instinkts zu nennen72 -- dahin gehrt der ,fortschritt8 -- #b4 ,man verliert die 99,widerstandskraft99 gegen die ,reize1 -- man wird bedingt durch die ,zuflle3 man vergrbert und vergrert die ,erlebnisse ins ,ungeheure4444 eine ,entpersnlichung81 eine ,disgregation des ,willens2 -- dahin gehrt eine ganze ,art ,moral1 die altruistische1 die1 welche das ,mitleiden im ,munde fhrt3 an der das ,wesentliche die ,schwche der ,persnlichkeit ist1 so da sie 99mitklingt99 und wie eine berreizte ,saite bestndig zittert4444 eine extreme ,irritabilitt4444 #c4 ,man verwechselt ,ursache und ,wirkung3 man versteht die dcadence nicht als physiologisch und sieht in ihren ,folgen die eigentliche ,ursache des ,sich-schlecht-befindens2 -- dahin gehrt die ganze religise ,moral4444 #d4 ,man ersehnt einen ,zustand1 wo man nicht mehr leidet3 das ,leben wird tatschlich als ,grund zu 99beln99 empfunden1 -- man taxiert die 99bewutlosen991 gefhllosen ,zustnde 7,schlaf1 ,ohnmacht7 unvergleichlich wertvoller1 als die bewuten2 daraus eine 99,methodik994444 #di4 ,was sich vererbt1 das ist nicht die ,krankheit1 sondern die 99,krankhaftigkeit993 die ,unkraft im ,widerstande gegen die ,gefahr schdlicher ,einwanderungen usw42 die gebrochene ,widerstandskraft2 99moralisch99 ausgedrckt3 die ,resignation und ,demut vor dem ,feinde4 ,ich habe mich gefragt1 ob man nicht alle diese obersten ,werte der bisherigen ,philosophie1 ,moral und ,religion mit den ,werten der ,geschwchten1 99,geisteskranken99 und 99,neurastheniker99 vergleichen kann3 sie stellen in einer milderen ,form 99dieselben bel99 dar4444 ,der ,wert aller morbiden ,zustnde ist1 da sie in einem ,vergrerungsglas gewisse ,zustnde1 die normal1 aber als normal schlecht sichtbar sind1 zeigen4444 99,gesundheit99 und 99,krankheit99 sind nichts wesentlich ,verschiedenes1 wie es die alten ,mediziner und heute noch einige ,praktiker glauben4 ,man mu nicht distinkte ,prinzipien oder ,entitten daraus machen1 die sich um den lebenden ,organismus streiten und aus ihm ihren ,kampfplatz machen4 ,das ist albernes ,zeug und ,geschwtz1 das zu nichts mehr taugt4 ,tatschlich gibt es zwischen diesen beiden ,arten des ,daseins nur ,gradunterschiede3 die bertreibung1 die ,disproportion1 die ,nichtharmonie der normalen ,phnomene konstituieren den krankhaften ,zustand 7,claude ,bernard74 ,so gut 99das ,bse998 betrachtet werden kann als bertreibung1 ,disharmonie1 ,disproportion1 so gut kann 99das ,gute998 eine 99,schutzdit99 gegen die ,gefahr der bertreibung1 ,disharmonie und ,disproportion sein4 ,die 99erbliche ,schwche991 als 99dominierendes99 ,gefhl3 ,ursache der obersten ,werte4 ,nebenbei3 ,man 99will99 ,schwche3 warum84444 meistens1 weil man 99notwendig99 schwach ist4 ,die 99,schwchung99 als 99,aufgabe993 ,schwchung der ,begehrungen1 der ,lust- und ,unlustgefhle1 des ,willens zur ,macht1 zum ,stolzgefhl1 zum ,haben- und ,mehr-haben-wollen2 die ,schwchung als ,demut2 die ,schwchung als ,glaube2 die ,schwchung als ,widerwille und ,scham an allem ,natrlichen1 als ,verneinung des ,lebens1 als ,krankheit und habituelle ,schwche4444 die ,schwchung als ,verzichtleisten auf ,rache1 auf ,widerstand1 auf ,feindschaft und ,zorn4 ,der 99,fehlgriff99 in der ,behandlung3 man will die ,schwche nicht bekmpfen durch ein systme fortifiant1 sondern durch eine ,art ,rechtfertigung und 99,moralisierung993 das heit durch eine 99,auslegung994444 ,die 99,verwechslung99 zweier gnzlich verschiedener ,zustnde3 zum ,beispiel die 99,ruhe der ,strke991 welche wesentlich ,enthaltung der ,reaktion ist 7der ,typus der ,gtter1 welche nichts bewegt71 -- und die 99,ruhe der ,erschpfung991 die ,starrheit1 bis zur ,ansthesie4 ,alle philosophisch-asketischen ,prozeduren streben nach der zweiten1 aber meinen in der ,tat die erste4444 denn sie legen dem erreichten ,zustande die ,prdikate bei1 wie als ob ein gttlicher ,zustand erreicht sei4 #ej4 99,das gefhrlichste ,miverstndnis499 -- ,es gibt einen ,begriff1 der anscheinend keine ,verwechslung1 keine ,zweideutigkeit zult3 das ist der der 99,erschpfung994 ,diese kann erworben sein2 sie kann ererbt sein1 -- in jedem ,falle verndert sie den ,aspekt der ,dinge1 den 99,wert der ,dinge994444 ,im ,gegensatz zu dem1 der aus der ,flle1 welche er darstellt und fhlt1 unfreiwillig 99abgibt99 an die ,dinge1 sie voller1 mchtiger1 zukunftsreicher sieht1 -- der jedenfalls schenken 99kann99 --1 verkleinert und verhunzt der ,erschpfte alles1 was er sieht1 -- er 99verarmt99 den ,wert3 er ist schdlich4444 ,hierber scheint kein ,fehlgriff mglich3 trotzdem enthlt die ,geschichte die schauerliche ,tatsache1 da die ,erschpften immer 99verwechselt99 worden sind mit den ,vollsten -- und die ,vollsten mit den ,schdlichsten4 ,der ,arme an ,leben1 der ,schwache1 verarmt noch das ,leben3 der ,reiche an ,leben1 der ,starke1 bereichert es4444 ,der erste ist dessen ,parasit3 der zweite ein ,hinzu-,schenkender4444 ,wie ist eine ,verwechslung mglich84444 ,wenn der ,erschpfte mit der ,geberde der hchsten ,aktivitt und ,energie auftrat 7wenn die ,entartung einen ,exze der geistigen oder nervsen ,entladung bedingte71 dann 99verwechselte99 man ihn mit dem ,reichen444 ,er erregte ,furcht444 ,der ,kultus des 99,narren99 ist immer auch der ,kultus des ,an-,leben-,reichen1 des ,mchtigen4 ,der ,fanatiker1 der ,besessene1 der religise ,epileptiker1 alle ,exzentrischen sind als hchste ,typen der ,macht empfunden worden3 als 99gttlich994 ,diese ,art ,strke1 die 99,furcht99 erregt1 galt vor allem als gttlich3 von hier nahm die ,autoritt ihren ,ausgangspunkt1 hier interpretierte1 hrte1 suchte man 99,weisheit994444 ,hieraus entwickelte sich berall beinahe ein 99,wille99 zur ,vergttlichung81 das heit1 zur typischen ,entartung von ,geist1 ,leib und ,nerven3 ein ,versuch1 den ,weg zu dieser hheren ,art ,sein zu finden4 ,sich krank1 sich toll machen1 die ,symptome der ,zerrttung provozieren -- das hie strker1 bermenschlicher1 furchtbarer1 weiser werden3 -- man glaubte damit so reich an ,macht zu werden1 da man 99abgeben99 konnte4 berall1 wo angebetet worden ist1 suchte man einen1 der abgeben kann4 ,hier war irrefhrend die ,erfahrung des 99,rausches994 ,dieser 99vermehrt99 im hchsten ,grade das ,gefhl der ,macht1 folglich1 naiv beurteilt1 99die ,macht994 -- ,auf der hchsten ,stufe der ,macht mute der 99,berauschteste99 stehen1 der ,ekstatische4 7-- ,es gibt zwei ,ausgangspunkte des 99,rausches993 die bergroe ,flle des ,lebens und einen ,zustand von krankhafter ,ernhrung des ,gehirns47 #ea4 99,zu begreifen993 -- ,da alle ,art ,verfall und ,erkrankung fortwhrend an den ,gesamt-,werturteilen mitgearbeitet hat3 da in den herrschend gewordenen ,werturteilen die dcadence sogar zum bergewicht gekommen ist3 da wir nicht nur gegen die ,folgezustnde alles gegenwrtigen ,elends von ,entartung zu kmpfen haben1 sondern 99alle bisherige99 dcadence rckstndig1 das heit 99lebendig99 geblieben ist4 ,eine solche ,gesamtabirrung der ,menschheit von ihren ,grundinstinkten1 eine solche ,gesamt-dcadence des ,werturteils ist das ,fragezeichen par excellence1 das eigentliche ,rtsel1 das das ,tier ,mensch8 dem ,philosophen aufgibt4 -- #eb4 99,schwche des ,willens993 das ist ein ,gleichnis1 das irrefhren kann4 ,denn es gibt keinen ,willen1 und folglich weder einen starken1 noch schwachen ,willen4 ,die ,vielheit und ,disgregation der ,antriebe1 der ,mangel an ,system unter ihnen resultiert als schwacher ,wille82 die ,koordination derselben unter der ,vorherrschaft eines einzelnen resultiert als starker ,wille82 -- im ersteren ,falle ist es das ,oszillieren und der ,mangel an ,schwergewicht2 im letzteren die ,przision und ,klarheit der ,richtung4 #ec4 99,hauptsymptome des ,pessimismus993 -- die dners chez ,magny2 der russische ,pessimismus 7,tolstoi1 ,dostoiewsky72 der sthetische ,pessimismus1 l'art pour l'art1 description8 7der romantische und der antiromantische ,pessimismus72 der erkenntnistheoretische ,pessimismus 7,schopenhauer2 der ,phnomenalismus72 der anarchistische ,pessimismus2 die ,religion des ,mitleids81 buddhistische ,vorbewegung2 der ,kultur-,pessimismus 7,exotismus1 ,kosmopolitismus72 der moralistische ,pessimismus3 ich selber4 #ed4 ,es gibt eine tiefe und vollkommen unbewute ,wirkung der dcadence selbst auf die ,ideale der ,wissenschaft3 unsere ganze ,soziologie ist der ,beweis fr diesen ,satz4 ,ihr bleibt vorzuwerfen1 da sie nur das 99,verfallsgebilde99 der ,soziett aus ,erfahrung kennt und unvermeidlich die eigenen ,verfallsinstinkte als ,norm des soziologischen ,urteils nimmt4 ,das 99niedersinkende99 ,leben im jetzigen ,europa formuliert in ihnen seine ,gesellschaftsideale3 sie sehen alle zum ,verwechseln dem ,ideal 99alter berlebter99 ,rassen hnlich4444 ,der 99,herdeninstinkt99 sodann -- eine jetzt souvern gewordene ,macht -- ist etwas ,grundverschiedenes vom ,instinkt einer 99aristokratischen ,soziett993 und es kommt auf den ,wert der 99,einheiten99 an1 was die ,summe zu bedeuten hat4444 ,unsre ganze ,soziologie kennt gar keinen andern ,instinkt als den der ,herde1 das heit der 99summierten ,nullen991 -- wo jede ,null gleiche ,rechte8 hat1 wo es tugendhaft ist1 ,null zu sein4444 ,die ,wertung1 mit der heute die verschiedenen ,formen der ,soziett beurteilt werden1 ist ganz und gar eins mit jener1 welche dem 99,frieden99 einen hheren ,wert zuerteilt als dem ,krieg3 aber dies ,urteil ist antibiologisch1 ist selbst eine ,ausgeburt der dcadence des ,lebens4444 ,das ,leben ist eine ,folge des ,kriegs1 die ,gesellschaft selbst ein ,mittel zum ,krieg4444 ,herr ,herbert ,spencer ist als ,biologe ein dcadent1 -- er ist es auch als ,moralist 7-- er sieht im 99,sieg99 des ,altruismus etwas ,wnschenswertes66674 #ee4 ,entwicklung des 99,pessimismus99 zum 99,nihilismus994 -- ,entnatrlichung der 99,werte994 ,scholastik der ,werte4 ,die ,werte1 losgelst1 idealistisch1 statt das ,tun zu beherrschen und zu fhren1 wenden sich verurteilend 99gegen99 das ,tun4 ,gegenstze eingelegt an ,stelle der natrlichen ,grade und ,rnge4 ,ha auf die ,rangordnung4 ,die ,gegenstze sind einem pbelhaften ,zeitalter gem1 weil leichter 99falich994 ,die 99verworfene99 ,welt1 angesichts einer knstlich erbauten wahren1 wertvollen84 -- ,endlich3 man entdeckt1 aus welchem ,material man die wahre ,welt8 gebaut hat3 und nun hat man nur die verworfene brig und 99rechnet jene hchste ,enttuschung mit ein auf das ,konto ihrer ,verwerflichkeit994 ,damit ist der 99,nihilismus99 da3 man hat die 99richtenden ,werte99 brig behalten -- und nichts weiter6 ,hier entsteht das ,problem 99der ,strke und der ,schwche993 #a4 die ,schwachen zerbrechen daran2 #b4 die ,strkeren zerstren1 was nicht zerbricht2 #c4 die ,strksten berwinden die richtenden ,werte4 99,das zusammen macht das tragische ,zeitalter aus499 #ef4 99,der ,pessimismus der ,tatkrftigen993 das ,wozu88 nach einem furchtbaren ,ringen1 selbst ,siegen4 ,da irgend etwas hundertmal 99wichtiger99 ist als die ,frage1 ob 99wir99 uns wohl oder schlecht befinden3 ,grundinstinkt aller starken ,naturen1 -- und folglich auch1 ob sich die 99anderen99 gut oder schlecht befinden4 ,kurz1 da wir ein ,ziel haben1 um dessentwillen man nicht zgert1 99,menschenopfer99 zu bringen1 jede ,gefahr zu laufen1 jedes ,schlimme und ,schlimmste auf sich zu nehmen3 die 99groe ,leidenschaft994 #eg4 ,das bergewicht von 99,leid ber ,lust998 oder das ,umgekehrte 7der 99,hedonismus9973 diese beiden ,lehren sind selbst schon ,wegweiser zum ,nihilismus4444 ,denn hier wird in beiden ,fllen kein anderer letzter 99,sinn99 gesetzt1 als die ,lust- oder ,unlust-,erscheinung4 ,aber so redet eine ,art ,mensch1 die es nicht mehr wagt1 einen ,willen1 eine ,absicht1 einen 99,sinn99 zu setzen3 -- fr jede gesndere ,art ,mensch mit sich der ,wert des ,lebens schlechterdings nicht am ,mae dieser ,nebensachen4 ,und ein 99bergewicht99 von ,leid wre mglich und 99trotzdem99 ein mchtiger ,wille1 ein 99,ja-sagen99 zum ,leben2 ein ,ntig-haben dieses bergewichts4 ,das ,leben lohnt sich nicht82 ,resignation82 warum sind die ,trnen84448 -- eine schwchliche und sentimentale ,denkweise4 ,un monstre gai vaut mieux qu'un sentimental ennuyeux48 #c4 ,krisis4 #eh4 ,ich habe das ,glck1 nach ganzen ,jahrtausenden der ,verirrung und ,verwirrung den ,weg wiedergefunden zu haben1 der zu einem ,ja und einem ,nein fhrt4 ,ich lehre das ,nein zu allem1 was schwach macht1 -- was erschpft4 ,ich lehre das ,ja zu allem1 was strkt1 was ,kraft aufspeichert1 was das ,gefhl der ,kraft rechtfertigt4 ,man hat weder das eine noch das andere bisher gelehrt3 man hat ,tugend1 ,entselbstung1 ,mitleiden1 man hat selbst ,verneinung des ,lebens gelehrt4 ,dies sind alles ,werte der ,erschpften4 ,ein langes ,nachdenken ber die ,physiologie der ,erschpfung zwang mich zu der ,frage1 wie weit die ,urteile ,erschpfter in die ,welt der ,werte eingedrungen seien4 ,mein ,ergebnis war so berraschend wie mglich1 selbst fr mich1 der in mancher fremden ,welt schon zu ,hause war3 ich fand alle obersten ,werturteile1 alle1 die ,herr geworden sind ber die ,menschheit1 mindestens zahm gewordene ,menschheit1 zurckfhrbar auf die ,urteile ,erschpfter4 ,unter den heiligsten ,namen zog ich die zerstrerischen ,tendenzen heraus2 man hat ,gott genannt1 was schwcht1 ,schwche lehrt1 ,schwche infiziert444 ich fand1 da der gute ,mensch8 eine ,selbstbejahungsform der dcadence ist4 ,jene ,tugend1 von der noch ,schopenhauer gelehrt hat1 da sie die oberste1 die einzige und das ,fundament aller ,tugenden sei3 eben jenes ,mitleiden erkannte ich als gefhrlicher1 als irgendein ,laster4 ,die ,auswahl in der ,gattung1 ihre ,reinigung vom ,abfall grundstzlich kreuzen -- das hie bisher ,tugend par excellence4444 ,man soll das 99,verhngnis99 in ,ehren halten2 das ,verhngnis1 das zum ,schwachen sagt geh zugrunde68444 ,man hat es 99,gott99 genannt1 da man dem ,verhngnis widerstrebte1 -- da man die ,menschheit verdarb und verfaulen machte4444 ,man soll den ,namen ,gottes nicht unntzlich fhren4444 ,die ,rasse ist verdorben -- nicht durch ihre ,laster1 sondern ihre ,ignoranz3 sie ist verdorben1 weil sie die ,erschpfung nicht als ,erschpfung verstand3 die physiologischen ,verwechslungen sind die ,ursache alles bels4444 ,die ,tugend ist unser groes ,miverstndnis4 ,problem3 wie kamen die ,erschpften dazu1 die ,gesetze der ,werte zu machen8 ,anders gefragt3 wie kamen die zur ,macht1 die die ,letzten sind84444 ,wie kam der ,instinkt des ,tieres ,mensch auf den ,kopf zu stehen84444 #ei4 ,grundsatz3 es gibt etwas von ,verfall in allem1 was den modernen ,menschen anzeigt3 aber dicht neben der ,krankheit stehen ,anzeichen einer unerprobten ,kraft und ,mchtigkeit der ,seele4 99,dieselben ,grnde1 welche die ,verkleinerung der ,menschen hervorbringen1 treiben die ,strkeren und ,seltneren bis hinauf zur ,gre499 #fj4 99,gesamteinsicht499 -- ,tatschlich bringt jedes groe ,wachstum auch ein ungeheures 99,abbrckeln99 und 99,vergehen99 mit sich3 das ,leiden1 die ,symptome des ,niedergangs 99gehren99 in die ,zeiten ungeheuren ,vorwrtsgehens2 jede fruchtbare und mchtige ,bewegung der ,menschheit hat zugleich eine nihilistische ,bewegung 99mitgeschaffen994 ,es wre unter ,umstnden das ,anzeichen fr ein einschneidendes und allerwesentlichstes ,wachstum1 fr den bergang in neue ,daseinsbedingungen1 da die 99extremste99 ,form des ,pessimismus1 der eigentliche 99,nihilismus991 zur ,welt kme4 99,dies habe ich begriffen499 #fa4 ,unzhlig viele einzelne hherer ,art gehen jetzt zugrunde3 aber wer 99davon kommt991 ist stark wie der ,teufel4 hnlich wie zur ,zeit der ,renaissance4 #fb4 ,es ist die ,zeit des 99groen ,mittags1 der furchtbaren ,aufhellung993 99meine ,art von ,pessimismus993 -- groer ,ausgangspunkt4 ,i4 ,grundwiderspruch in der ,zivilisation und der ,erhhung des ,menschen4 ,,ii4 ,die moralischen ,wertschtzungen als eine ,geschichte der ,lge und ,verleumdungskunst im ,dienste eines ,willens zur ,macht 7des 99,herden99willens1 welcher sich gegen die strkeren ,menschen auflehnt74 ,,iii4 ,die ,bedingungen jeder ,erhhung der ,kultur 7die ,ermglichung einer 99,auswahl99 auf ,unkosten einer ,menge7 sind die ,bedingungen alles ,wachstums4 ,,iv4 ,die 99,vieldeutigkeit99 der ,welt als ,frage der 99,kraft991 welche alle ,dinge unter der 99,perspektive ihres ,wachstums99 ansieht4 ,die moralisch-christlichen ,werturteile als ,sklavenaufstand und ,sklavenlgenhaftigkeit 7gegen die aristokratischen ,werte der 99antiken99 ,welt74 #fc4 ,ich fand noch 99keinen99 ,grund zur ,entmutigung4 ,wer sich einen 99starken ,willen99 bewahrt und anerzogen hat1 zugleich mit einem weiten ,geiste1 hat gnstigere ,chancen als je4 ,denn die 99,dressierbarkeit99 der ,menschen ist in diesem demokratischen ,europa sehr gro geworden2 ,menschen1 welche leicht lernen1 leicht sich fgen1 sind die ,regel3 das ,herdentier1 sogar hchst intelligent1 ist prpariert4 ,wer befehlen kann1 findet die1 welche gehorchen 99mssen993 ich denke zum ,beispiel an ,napoleon und ,bismarck4 ,die ,konkurrenz mit starken und unintelligenten ,willen1 welche am meisten hindert1 ist gering4 ,wer wirft diese ,herren ,objektiven8 mit schwachem ,willen1 wie ,ranke oder ,renan1 nicht um6 #fd4 ,der ,sozialismus -- als die zu ,ende gedachte 99,tyrannei99 der ,geringsten und ,dmmsten1 das heit der ,oberflchlichen1 ,neidischen und der ,dreiviertels-,schauspieler -- ist in der ,tat die ,schlufolgerung der modernen ,ideen8 und ihres latenten ,anarchismus3 aber in der lauen ,luft eines demokratischen ,wohlbefindens erschlafft das ,vermgen1 zu ,schlssen oder gar zum 99,schlu99 zu kommen4 ,man folgt1 aber man folgert nicht mehr4 ,deshalb ist der ,sozialismus im ganzen eine hoffnungslose1 suerliche ,sache3 und nichts ist lustiger anzusehen als der ,widerspruch zwischen den giftigen und verzweifelten ,gesichtern1 welche heute die ,sozialisten machen -- und von was fr erbrmlichen1 gequetschten ,gefhlen legt gar ihr ,stil ,zeugnis ab6 -- und dem harmlosen ,lmmerglck ihrer ,hoffnungen und ,wnschbarkeiten4 ,dabei kann es doch an vielen ,orten ,europas ihrerseits zu gelegentlichen ,handstreichen und berfllen kommen3 dem nchsten ,jahrhundert wird es hier und da grndlich im ,leibe rumoren81 und die ,pariser ,kommune1 welche auch in ,deutschland ihre ,schutzredner und ,frsprecher hat1 war vielleicht nur eine leichtere ,unverdaulichkeit gewesen an dem1 was kommt4 ,trotzdem wird es immer zu viel ,besitzende geben1 als da der ,sozialismus mehr bedeuten knnte als einen ,krankheitsanfall3 und diese ,besitzenden sind wie ,ein ,mann ,eines ,glaubens1 man mu etwas besitzen1 um etwas zu 99sein9984 ,dies aber ist der lteste und gesndeste aller ,instinkte3 ich wrde hinzufgen man mu mehr haben wollen als man hat1 um mehr zu 99werden9984 ,so nmlich klingt die ,lehre1 welche allem1 was lebt1 durch das ,leben selber gepredigt wird3 die ,moral der ,entwicklung4 ,haben und mehr haben wollen1 99,wachstum99 mit einem ,wort -- das ist das ,leben selber4 ,in der ,lehre des ,sozialismus versteckt sich schlecht ein ,wille zur ,verneinung des ,lebens82 es mssen miratene ,menschen oder ,rassen sein1 welche eine solche ,lehre ausdenken4 ,in der ,tat1 ich wnschte1 es wrde durch einige groe ,versuche bewiesen1 da in einer sozialistischen ,gesellschaft das ,leben sich selber verneint1 sich selber die ,wurzeln abschneidet4 ,die ,erde ist gro genug und der ,mensch immer noch unausgeschpft genug1 als da mir eine derart praktische ,belehrung und demonstratio ad absurdum1 selbst wenn sie mit einem ungeheuren ,aufwand von ,menschenleben gewonnen und bezahlt wrde1 nicht wnschenswert erscheinen mte4 ,immerhin1 schon als unruhiger ,maulwurf unter dem ,boden einer in der ,dummheit rollenden ,gesellschaft wird der ,sozialismus etwas ,ntzliches und ,heilsames sein knnen3 er verzgert den ,frieden auf ,erden8 und die gnzliche ,vergutmtigung des demokratischen ,herdentieres1 er zwingt die ,europer1 ,geist1 nmlich ,list und ,vorsicht1 brig zu behalten1 den mnnlichen und kriegerischen ,tugenden nicht gnzlich abzuschwren und einen ,rest von ,geist1 von ,klarheit1 ,trockenheit und ,klte des ,geistes brig zu behalten1 -- er schtzt ,europa einstweilen vor dem ihm drohenden marasmus femininus4 #fe4 ,ich 99freue99 mich der militrischen ,entwicklung ,europas1 auch der inneren anarchistischen ,zustnde3 die ,zeit der ,ruhe und des ,chinesentums1 welche ,galiani fr dies ,jahrhundert voraussagte1 ist vorbei4 ,persnliche 99mnnliche99 ,tchtigkeit1 ,leibestchtigkeit bekommt wieder ,wert1 die ,schtzungen werden physischer1 die ,ernhrungen fleischlicher4 ,schne ,mnner werden wieder mglich4 ,die blasse ,duckmuserei 7mit ,mandarinen an der ,spitze1 wie ,comte trumte7 ist vorbei4 ,der ,barbar ist in jedem von uns 99bejaht991 auch das wilde ,tier4 99,gerade deshalb99 wird es mehr werden mit den ,philosophen4 -- ,kant ist eine ,vogelscheuche1 irgendwann einmal6 #ff4 99,die gnstigsten ,hemmungen und ,remeduren der ,modernitt993 #a4 die allgemeine 99,wehrpflicht99 mit wirklichen ,kriegen1 bei denen der ,spa aufhrt2 #b4 die 99nationale99 ,borniertheit 7vereinfachend1 konzentrierend72 #c4 die verbesserte 99,ernhrung99 7,fleisch72 #d4 die zunehmende 99,reinlichkeit99 und ,gesundheit der ,wohnsttten2 #e4 die ,vorherrschaft der 99,physiologie99 ber ,theologie1 ,moralistik1 konomie und ,politik2 #f4 die militrische ,strenge in der ,forderung und ,handhabung seiner ,schuldigkeit8 7man 99lobt99 nicht mehr444474 #fg4 ,wenn irgend etwas erreicht ist1 so ist es ein harmloseres ,verhalten zu den ,sinnen1 eine freudigere1 wohlwollendere1 ,goetheschere ,stellung zur ,sinnlichkeit2 insgleichen eine stolzere ,empfindung in betreff des ,erkennens3 so da der reine ,tor8 wenig ,glauben findet4 #fh4 ,wenn irgend etwas unsere 99,vermenschlichung991 einen wahren1 tatschlichen 99,fortschritt99 bedeutet1 so ist es1 da wir keine exzessiven ,gegenstze1 berhaupt keine ,gegenstze mehr brauchen4444 ,wir drfen die ,sinne lieben1 wir haben sie in jedem ,grade vergeistigt und artistisch gemacht2 wir haben ein ,recht auf alle die ,dinge1 die am schlimmsten bisher 99verrufen99 waren4 #fi4 ,da man den ,menschen den 99,mut99 zu ihren ,naturtrieben wiedergibt -- ,da man ihrer 99,selbstunterschtzung99 steuert 799nicht99 der des ,menschen als ,individuums1 sondern der des ,menschen als ,natur44447 -- ,da man die 99,gegenstze99 herausnimmt aus den ,dingen1 nachdem man begreift1 da wir sie hineingelegt haben -- ,da man die 99,gesellschafts-,idiosynkrasie99 aus dem ,dasein berhaupt herausnimmt 7,schuld1 ,strafe1 ,gerechtigkeit1 ,ehrlichkeit1 ,freiheit1 ,liebe usw47 -- ,fortschritt zur 99,natrlichkeit9983 in allen politischen ,fragen1 auch im ,verhltnis von ,parteien1 selbst von merkantilen oder ,arbeiter- oder ,unternehmerparteien1 handelt es sich um 99,machtfragen99 -- was man 99kann998 und erst daraufhin1 was man 99soll994 #gj4 99,die ,umkehrung der ,rangordnung499 -- ,die frommen ,falschmnzer1 die ,priester1 werden unter uns zu ,tschandalas3 -- sie nehmen die ,stellung der ,charlatans1 der ,quacksalber1 der ,falschmnzer1 der ,zauberer ein3 wir halten sie fr ,willensverderber1 fr die groen ,verleumder und ,rachschtigen des ,lebens1 fr die 99,emprer99 unter den ,schlechtweggekommenen4 ,wir haben aus der ,dienstbotenkaste1 den ,sudras1 unsern ,mittelstand gemacht1 unser ,volk81 das1 was die politische ,entscheidung in den ,hnden hat4 ,dagegen ist der ,tschandala von ehemals obenauf3 voran die 99,gotteslsterer991 99die ,immoralisten991 die ,freizgigen jeder ,art1 die ,artisten1 die ,juden1 die ,spielleute1 -- im ,grunde alle 99verrufenen99 ,menschenklassen --4 ,wir haben uns zu 99ehrenhaften99 ,gedanken emporgehoben1 mehr noch1 wir 99bestimmen99 die ,ehre auf ,erden1 die ,vornehmheit84444 ,wir alle sind heute die 99,frsprecher des ,lebens99 --4 ,wir 99,immoralisten99 sind heute die 99strkste ,macht993 die groen andern ,mchte brauchen uns4444 wir konstruieren die ,welt nach unserm ,bilde -- ,wir haben den ,begriff ,tschandala8 auf die 99,priester991 99,jenseits-,lehrer99 und die mit ihnen verwachsene 99christliche ,gesellschaft99 bertragen1 hinzugenommen1 was gleichen ,ursprungs ist1 die ,pessimisten1 ,nihilisten1 ,mitleids-,romantiker1 ,verbrecher1 ,lasterhaften1 -- die gesamte ,sphre1 wo der ,begriff ,gott8 als 99,heiland99 imaginiert wird4444 ,wir sind stolz darauf1 keine ,lgner mehr sein zu mssen1 keine ,verleumder1 keine ,verdchtiger des ,lebens4444 #ga4 ,das 99,problem des neunzehnten ,jahrhunderts994 ,ob seine starke und schwache ,seite zueinander gehren8 ,ob es aus ,einem ,holze geschnitzt ist8 ,ob die ,verschiedenheit seiner ,ideale und deren ,widerspruch in einem hheren ,zweck bedingt ist3 als etwas ,hheres8 -- ,denn es konnte die 99,vorbestimmung zur ,gre99 sein1 in diesem ,mae in heftiger ,spannung zu wachsen4 ,die ,unzufriedenheit1 der ,nihilismus 99knnte99 ein 99gutes ,zeichen sein994 #gb4 99,die ,vernatrlichung des ,menschen im #ai4 ,jahrhundert99 7-- das #ah4 ,jahrhundert ist das der ,eleganz1 der ,feinheit und der sentiments gnreux74 -- ,nicht ,rckkehr zur ,natur83 denn es gab noch niemals eine natrliche ,menschheit4 ,die ,scholastik un- und 99wider99natrlicher ,werte ist die ,regel1 ist der ,anfang2 zur ,natur kommt der ,mensch nach langem ,kampfe1 -- er kehrt nie zurck84444 ,die ,natur3 das heit1 es wagen1 unmoralisch zu sein wie die ,natur4 ,wir sind grber1 direkter1 voller ,ironie gegen generse ,gefhle1 selbst wenn wir ihnen unterliegen4 ,natrlicher ist unsre erste 99,gesellschaft991 die der ,reichen1 der ,migen3 man macht ,jagd aufeinander1 die ,geschlechtsliebe ist eine ,art ,sport1 bei dem die ,ehe ein ,hindernis und einen ,reiz abgibt2 man unterhlt sich und lebt um des ,vergngens willen2 man schtzt die krperlichen ,vorzge in erster ,linie1 man ist neugierig und gewagt4 ,natrlich ist unsere ,stellung zur 99,erkenntnis993 wir haben die ,libertinage des ,geistes in aller ,unschuld1 wir hassen die pathetischen und hieratischen ,manieren1 wir ergtzen uns am ,verbotensten1 wir wten kaum noch ein ,interesse der ,erkenntnis1 wenn wir uns auf dem ,wege zu ihr zu langweilen htten4 ,natrlicher ist unsere ,stellung zur 99,moral994 ,prinzipien sind lcherlich geworden2 niemand erlaubt sich ohne ,ironie mehr von seiner ,pflicht8 zu reden4 ,aber man schtzt eine hilfreiche1 wohlwollende ,gesinnung 7-- man sieht im 99,instinkt99 die ,moral und ddaigniert den ,rest4 ,auerdem ein paar ,ehrenpunktsbegriffe --74 ,natrlicher ist unsere ,stellung in politicis3 wir sehen ,probleme der ,macht1 des ,quantums ,macht gegen ein anderes ,quantum4 ,wir glauben nicht an ein ,recht1 das nicht auf der ,macht ruht1 sich durchzusetzen3 wir empfinden alle ,rechte als ,eroberungen4 ,natrlicher ist unsre ,schtzung 99groer ,menschen und ,dinge993 wir rechnen die ,leidenschaft als ein ,vorrecht1 wir finden nichts gro1 wo nicht ein groes ,verbrechen einbegriffen ist2 wir konzipieren alles ,gro-sein als ein ,sich-auerhalb-stellen in bezug auf ,moral4 ,natrlicher ist unsere ,stellung zur 99,natur993 wir lieben sie nicht mehr um ihrer ,unschuld81 ,vernunft81 ,schnheit8 willen1 wir haben sie hbsch verteufelt8 und verdummt84 ,aber statt sie darum zu verachten1 fhlen wir uns seitdem verwandter und heimischer in ihr4 ,sie aspiriert 99nicht99 zur ,tugend3 wir achten sie deshalb4 ,natrlicher ist unsere ,stellung zur 99,kunst993 wir verlangen nicht von ihr die schnen ,scheinlgen usw42 es herrscht der brutale ,positivismus1 welcher konstatiert1 ohne sich zu erregen4 ,in summa3 es gibt ,anzeichen dafr1 da der ,europer des #ai4 ,jahrhunderts sich weniger seiner ,instinkte schmt2 er hat einen guten ,schritt dazu gemacht1 sich einmal seine unbedingte ,natrlichkeit1 das heit seine ,unmoralitt1 einzugestehen1 99ohne ,erbitterung993 im ,gegenteil1 stark genug dazu1 diesen ,anblick allein noch auszuhalten4 ,das klingt in gewissen ,ohren1 wie als ob die 99,korruption99 fortgeschritten wre3 und gewi ist1 da der ,mensch sich nicht der 99,natur998 angenhert hat1 von der 99,rousseau99 redet1 sondern einen ,schritt weiter getan hat in der ,zivilisation1 welche er 99perhorreszierte994 ,wir haben uns 99verstrkt993 wir sind dem #ag4 ,jahrhundert wieder nher gekommen1 dem ,geschmack seines ,endes namentlich 7,dancourt1 ,lesage1 ,regnard74 #gc4 99,fortschritt99 des neunzehnten ,jahrhunderts gegen das achtzehnte 7-- im ,grunde fhren wir 99guten ,europer99 einen ,krieg gegen das achtzehnte ,jahrhundert --73 #a4 ,rckkehr zur ,natur8 immer entschiedener im umgekehrten ,sinne verstanden1 als es ,rousseau verstand4 99,weg vom ,idyll und der ,oper699 #b4 immer entschiedener antiidealistisch1 gegenstndlicher1 furchtloser1 arbeitsamer1 mavoller1 mitrauischer gegen pltzliche ,vernderungen1 99antirevolutionr992 #c4 immer entschiedener die ,frage der 99,gesundheit des ,leibes99 der der ,seele8 voranstellend3 letztere als einen ,zustand in ,folge der ersteren begreifend1 diese mindestens als die ,vorbedingung der ,gesundheit der ,seele4 #gd4 99,das #bj4 ,jahrhundert499 -- ,der ,abb ,galiani sagt einmal3 ,la prvoyance est la cause des guerres actuelles de l',europe4 ,si l'on voulait se donner la peine de ne rien prvoir1 tout le monde serait tranquille1 et je ne crois pas qu'on serait plus malheureux parce qu'on ne ferait pas la guerre4 ,da ich durchaus nicht die unkriegerischen ,ansichten meines verstorbenen ,freundes ,galiani teile1 so frchte ich mich nicht davor1 einiges vorherzusagen und mglicherweise damit die ,ursache von ,kriegen heraufzubeschwren4 ,eine ungeheure 99,besinnung991 nach dem schrecklichsten ,erdbeben3 mit neuen ,fragen4 #ge4 ,extreme ,positionen werden nicht durch ermigte abgelst1 sondern wiederum durch extreme1 aber 99umgekehrte994 ,und so ist der ,glaube an die absolute ,immoralitt der ,natur1 an die ,zweck- und ,sinnlosigkeit der psychologisch-notwendige 99,affekt991 wenn der ,glaube an ,gott und eine essentiell moralische ,ordnung nicht mehr zu halten ist4 ,der ,nihilismus erscheint jetzt1 nicht weil die ,unlust am ,dasein grer wre als frher1 sondern weil man berhaupt gegen einen ,sinn8 im bel1 ja im ,dasein mitrauisch geworden ist4 99,eine99 ,interpretation ging zugrunde3 weil sie aber als 99die99 ,interpretation galt1 erscheint es1 als ob es gar keinen ,sinn im ,dasein gebe1 als ob alles 99umsonst99 sei4 ,da dies ,umsonst68 der ,charakter unseres gegenwrtigen ,nihilismus ist1 bleibt nachzuweisen4 ,das ,mitrauen gegen unsere frheren ,wertschtzungen steigert sich bis zur ,frage3 sind nicht alle ,werte#8 ,lockmittel1 mit denen die ,komdie sich in die ,lnge zieht1 aber durchaus nicht einer ,lsung nherkommt88 ,die 99,dauer991 mit einem ,umsonst8 ohne ,ziel und ,zweck1 ist der 99lhmendste99 ,gedanke1 namentlich noch1 wenn man begreift1 da man gefoppt wird und doch ohne ,macht ist1 sich nicht foppen zu lassen4 99 99 99 99 99 ,denken wir diesen ,gedanken in seiner furchtbarsten ,form3 das ,dasein1 so wie es ist1 ohne ,sinn und ,ziel1 aber unvermeidlich wiederkehrend1 ohne ein ,finale ins ,nichts3 99die ewige ,wiederkehr9984 ,das ist die extremste ,form des ,nihilismus3 das ,nichts 7das ,sinnlose87 ewig6 ,europische ,form des ,buddhismus3 ,energie des ,wissens und der ,kraft zwingt zu einem solchen ,glauben4 ,es ist die 99wissenschaftlichste99 aller mglichen ,hypothesen4 ,wir leugnen ,schluziele3 htte das ,dasein eins1 so mte es erreicht sein4 99 99 99 99 99 ,da begreift man1 da hier ein ,gegensatz zum ,pantheismus angestrebt wird3 denn alles vollkommen1 gttlich1 ewig8 zwingt 99ebenfalls zu einem ,glauben an die ewige ,wiederkunft8994 ,frage3 ist mit der ,moral auch diese pantheistische ,ja-,stellung zu allen ,dingen unmglich gemacht8 ,im ,grunde ist ja nur der moralische ,gott berwunden4 ,hat es einen ,sinn1 sich einen ,gott jenseits von ,gut und ,bse8 zu denken8 ,wre ein ,pantheismus in 99diesem99 ,sinne mglich8 ,bringen wir die ,zweckvorstellung aus dem ,prozesse weg1 und bejahen wir 99trotzdem99 den ,proze8 -- ,das wre der ,fall1 wenn etwas innerhalb jenes ,prozesses in jedem ,momente desselben 99erreicht99 wrde -- und immer das ,gleiche4 ,spinoza gewann eine solche bejahende ,stellung1 insofern jeder ,moment eine 99logische99 ,notwendigkeit hat3 und er triumphierte mit seinem logischen ,grundinstinkte ber eine 99solche99 ,weltbeschaffenheit4 ,aber sein ,fall ist nur ein ,einzelfall4 99,jeder ,grundcharakterzug991 der 99jedem99 ,geschehen zugrunde liegt1 der sich in jedem ,geschehen ausdrckt1 mte1 wenn er von einem ,individuum als 99sein99 ,grundcharakterzug empfunden wrde1 dieses ,individuum dazu treiben1 triumphierend jeden ,augenblick des allgemeinen ,daseins gutzuheien4 ,es kme eben darauf an1 da man diesen ,grundcharakterzug bei sich als gut1 wertvoll1 mit ,lust empfindet4 ,nun hat die 99,moral99 das ,leben vor der ,verzweiflung und dem ,sprung ins ,nichts bei solchen ,menschen und ,stnden geschtzt1 welche von 99,menschen99 vergewaltttigt und niedergedrckt wurden3 denn die ,ohnmacht gegen ,menschen1 99nicht99 die ,ohnmacht gegen die ,natur1 erzeugt die desperateste ,verbitterung gegen das ,dasein4 ,die ,moral hat die ,gewalthaber1 die ,gewaltttigen1 die ,herren8 berhaupt als die ,feinde behandelt1 gegen welche der gemeine ,mann geschtzt1 99das heit zunchst ermutigt1 gestrkt99 werden mu4 ,die ,moral hat folglich am tiefsten 99hassen99 und 99verachten99 gelehrt1 was der ,grundcharakterzug der ,herrschenden ist3 99ihren ,willen zur ,macht994 ,diese ,moral abschaffen1 leugnen1 zersetzen3 das wre den bestgehaten ,trieb mit einer 99umgekehrten99 ,empfindung und ,wertung ansehen4 ,wenn der ,leidende1 ,unterdrckte 99den ,glauben verlre991 ein 99,recht99 zu seiner ,verachtung des ,willens zur ,macht zu haben1 so trte er in das ,stadium der hoffnungslosen ,desperation4 ,dies wre der ,fall1 wenn dieser ,zug dem ,leben essentiell wre1 wenn sich ergbe1 da selbst in jenem ,willen zur ,moral nur dieser ,wille zur ,macht8 verkappt sei1 da auch jenes ,hassen und ,verachten noch ein ,machtwille ist4 ,der ,unterdrckte she ein1 da er mit dem ,unterdrcker 99auf gleichem ,boden99 steht und da er kein 99,vorrecht991 keinen 99hheren99 ,rang vor jenem habe4 ,vielmehr 99umgekehrt996 ,es gibt nichts am ,leben1 was ,wert hat1 auer dem ,grade der ,macht -- gesetzt eben1 da ,leben selbst der ,wille zur ,macht ist4 ,die ,moral behtete die 99,schlechtweggekommenen99 vor ,nihilismus1 indem sie 99jedem99 einen unendlichen ,wert1 einen metaphysischen ,wert beima und in eine ,ordnung einreihte1 die mit der der weltlichen ,macht und ,rangordnung nicht stimmt3 sie lehrte ,ergebung1 ,demut usw4 99,gesetzt1 da der ,glaube an diese ,moral zugrunde geht991 so wrden die ,schlechtweggekommenen ihren ,trost nicht mehr haben -- und 99zugrunde gehen994 99,das ,zugrundegehen99 prsentiert sich als ein 99,sich-zugrunde-richten991 als ein instinktives ,auslesen dessen1 was 99zerstren mu994 99,symptome99 dieser ,selbstzerstrung der ,schlechtweggekommenen3 die ,selbstvivisektion1 die ,vergiftung1 ,berauschung1 ,romantik1 vor allem die instinktive ,ntigung zu ,handlungen1 mit denen man die ,mchtigen zu 99,todfeinden99 macht 7-- gleichsam sich seine ,henker selbst zchtend71 der 99,wille zur ,zerstrung99 als ,wille eines noch tieferen ,instinkts1 des ,instinkts der ,selbstzerstrung1 des 99,willens ins ,nichts994 ,nihilismus als ,symptom davon1 da die ,schlechtweggekommenen keinen ,trost mehr haben3 da sie zerstren1 um zerstrt zu werden1 da sie1 von der ,moral abgelst1 keinen ,grund mehr haben1 sich zu ergeben81 -- da sie sich auf den ,boden des entgegengesetzten ,prinzips stellen und auch ihrerseits 99,macht wollen991 indem sie die ,mchtigen 99zwingen991 ihre ,henker zu sein4 ,dies ist die europische ,form des ,buddhismus1 das 99,nein-tun991 nachdem alles ,dasein seinen ,sinn8 verloren hat4 ,die ,not ist nicht etwa grer geworden3 im ,gegenteil6 ,gott1 ,moral1 ,ergebung8 waren ,heilmittel auf furchtbar tiefen ,stufen des ,elends3 der 99aktive ,nihilismus99 tritt bei relativ viel gnstiger gestalteten ,verhltnissen auf4 ,schon da die ,moral als berwunden empfunden wird1 setzt einen ziemlichen ,grad geistiger ,kultur voraus2 diese wieder ein relatives ,wohlleben4 ,eine gewisse geistige ,ermdung1 durch den langen ,kampf philosophischer ,meinungen bis zur hoffnungslosesten ,skepsis 99gegen99 ,philosophie gebracht1 kennzeichnet ebenfalls den keineswegs 99niederen99 ,stand jener ,nihilisten4 ,man denke an die ,lage1 in der ,buddha auftrat4 ,die ,lehre der ewigen ,wiederkunft wrde 99gelehrte99 ,voraussetzungen haben 7wie die ,lehre ,buddhas solche hatte1 zum ,beispiel ,begriff der ,kausalitt usw474 ,was heit jetzt schlechtweggekommen88 ,vor allem 99physiologisch993 nicht mehr politisch4 ,die 99ungesundeste99 ,art ,mensch in ,europa 7in allen ,stnden7 ist der ,boden dieses ,nihilismus3 sie wird den ,glauben an die ewige ,wiederkunft als einen 99,fluch99 empfinden1 von dem getroffen man vor keiner ,handlung mehr zurckscheut3 nicht passiv auslschen1 sondern alles auslschen 99machen991 was in diesem ,grade sinn- und ziellos ist3 obwohl es nur ein ,krampf1 ein blindes ,wten ist bei der ,einsicht1 da alles seit ,ewigkeiten da war -- auch dieser ,moment von ,nihilismus und ,zerstrungslust4 -- ,der 99,wert99 einer solchen 99,krisis99 ist1 da sie 99reinigt991 da sie die verwandten ,elemente zusammendrngt und sich aneinander verderben macht1 da sie den ,menschen entgegengesetzter ,denkweisen gemeinsame ,aufgaben zuweist -- auch unter ihnen die schwcheren1 unsichreren ans ,licht bringend und so zu einer 99,rangordnung der ,krfte991 vom ,gesichtspunkt der ,gesundheit1 den ,ansto gibt3 ,befehlende als ,befehlende erkennend1 ,gehorchende als ,gehorchende4 ,natrlich abseits von allen bestehenden ,gesellschaftsordnungen4 ,welche werden sich als die 99,strksten99 dabei erweisen8 ,die ,migsten1 die1 welche keine extremsten ,glaubensstze 99ntig99 haben1 die1 welche einen guten ,teil ,zufall1 ,unsinn nicht nur zugestehen1 sondern lieben1 die1 welche vom ,menschen mit einer bedeutenden ,ermigung seines ,wertes denken knnen1 ohne dadurch klein und schwach zu werden3 die ,reichsten an ,gesundheit1 die den meisten ,malheurs gewachsen sind und deshalb sich vor den ,malheurs nicht so frchten -- ,menschen1 die 99ihrer ,macht sicher sind99 und die die 99erreichte99 ,kraft des ,menschen mit bewutem ,stolze reprsentieren4 ,wie dchte ein solcher ,mensch an die ewige ,wiederkunft8 -- ,zweites ,buch4 ,kritik der hchsten bisherigen ,werte 7,einsicht in das1 was durch sie ,ja und ,nein sagte74 ,i4 ,moral4 #a4 ,entstehung und ,sieg4 #gf4 ,ich verstehe unter ,moral8 ein ,system von ,wertschtzungen1 welches mit den ,lebensbedingungen eines ,wesens sich berhrt4 #gg4 ,das ,problem der ,moral 99sehen99 und 99zeigen99 -- das scheint mir die neue ,aufgabe und ,hauptsache4 ,ich leugne1 da das in der bisherigen ,moralphilosophie geschehen ist4 #gh4 99,mein ,problem993 ,welchen ,schaden hat die ,menschheit bisher von der ,moral sowohl wie von ihrer ,moralitt gehabt8 ,schaden am ,geiste usw4 #gi4 ,mein ,versuch1 die moralischen ,urteile als ,symptome und ,zeichensprachen zu verstehen1 in denen sich ,vorgnge des physiologischen ,gedeihens oder ,miratens1 ebenso das ,bewutsein von ,erhaltungs- und ,wachstumsbedingungen verraten1 -- eine ,interpretationsweise vom ,werte der ,astrologie1 ,vorurteile1 denen ,instinkte soufflieren 7von ,rassen1 ,gemeinden1 von verschiedenen ,stufen1 wie ,jugend oder ,verwelken usw474 ,angewendet auf die speziell christlich-europische ,moral3 unsere moralischen ,urteile sind ,anzeichen von ,verfall1 von ,unglauben an das 99,leben991 eine ,vorbereitung des ,pessimismus4 99,mein ,hauptsatz3 es gibt keine moralischen ,phnomene1 sondern nur eine moralische ,interpretation dieser ,phnomene4 ,diese ,interpretation selbst ist auermoralischen ,ursprungs499 ,was bedeutet es1 da wir einen 99,widerspruch99 in das ,dasein hineininterpretiert haben8 -- ,entscheidende ,wichtigkeit3 hinter allen andern ,wertschtzungen stehen kommandierend jene moralischen ,wertschtzungen4 ,gesetzt1 sie fallen fort1 wonach messen wir dann8 ,und welchen ,wert haben dann ,erkenntnis usw41 usw4888 #hj4 ,ehemals sagte man von jeder ,moral3 an ihren ,frchten sollt ihr sie erkennen84 ,ich sage von jeder ,moral3 ,sie ist eine ,frucht1 an der ich den 99,boden99 erkenne1 aus dem sie wuchs84 #ha4 99,meine ,absicht991 die absolute ,homogeneitt in allem ,geschehen zu zeigen und die ,anwendung der moralischen ,unterscheidung nur als 99perspektivisch bedingt992 zu zeigen1 wie alles das1 was moralisch gelobt wird1 wesensgleich mit allem ,unmoralischen ist und nur1 wie jede ,entwicklung der ,moral1 mit unmoralischen ,mitteln und zu unmoralischen ,zwecken ermglicht worden ist --2 wie umgekehrt alles1 was als unmoralisch in ,verruf ist1 konomisch betrachtet1 das ,hhere und ,prinzipiellere ist1 und wie eine ,entwicklung nach grerer ,flle des ,lebens notwendig auch den 99,fortschritt der ,unmoralitt99 bedingt4 ,wahrheit8 der ,grad1 in dem wir uns die ,einsicht in 99diese99 ,tatsache 99gestatten994 #hb4 ,das sind meine ,forderungen an euch -- sie mgen euch schlecht genug zu ,ohren gehen -- 3 da ihr die moralischen ,wertschtzungen selbst einer ,kritik unterziehen sollt4 ,da ihr dem moralischen ,gefhlsimpuls1 welcher hier ,unterwerfung und nicht ,kritik verlangt1 mit der ,frage3 warum ,unterwerfung88 ,halt gebieten sollt4 ,da ihr dies ,verlangen nach einem ,warum881 nach einer ,kritik der ,moral1 eben als eure 99jetzige99 ,form der ,moralitt selbst ansehen sollt1 als die sublimste ,art von ,moralitt1 die euch und eurer ,zeit ,ehre macht4 ,da eure ,redlichkeit1 euer ,wille1 euch nicht zu betrgen1 sich selbst ausweisen mu3 warum 99nicht998 -- ,vor welchem ,forum88 -- #hc4 ,die ,frage nach der 99,herkunft unsrer ,wertschtzungen99 und ,gtertafeln fllt ganz und gar nicht mit deren 99,kritik99 zusammen1 wie so oft geglaubt wird3 so gewi auch die ,einsicht in irgendeine pudenda origo fr das ,gefhl eine ,wertverminderung der so entstandenen ,sache mit sich bringt und gegen dieselbe eine kritische ,stimmung und ,haltung vorbereitet4 ,was sind unsere ,wertschtzungen und moralischen ,gtertafeln selber wert8 99,was kommt bei ihrer ,herrschaft heraus899 ,fr wen8 in bezug worauf8 -- ,antwort3 fr das ,leben4 ,aber 99was ist ,leben998 ,hier tut also eine neue1 bestimmtere ,fassung des ,begriffs ,leben8 not4 ,meine ,formel dafr lautet3 ,leben ist ,wille zur ,macht4 99,was bedeutet das ,wertschtzen selbst899 ,weist es auf eine andere1 metaphysische ,welt zurck oder hinab8 7wie noch ,kant glaubte1 der 99vor99 der groen historischen ,bewegung steht47 ,kurz3 99wo ist es entstanden998 ,oder ist es nicht entstanden88 -- ,antwort3 das moralische ,wertschtzen ist eine 99,auslegung991 eine ,art zu interpretieren4 ,die ,auslegung selbst ist ein 99,symptom99 bestimmter physiologischer ,zustnde1 ebenso eines bestimmten geistigen ,niveaus von herrschenden ,urteilen3 99,wer legt aus899 -- ,unsre ,affekte4 #hd4 99,wessen ,wille zur ,macht ist die ,moral899 -- 99,das ,gemeinsame99 in der ,geschichte ,europas seit 99,sokrates99 ist der ,versuch1 die 99moralischen ,werte99 zur ,herrschaft ber alle anderen ,werte zu bringen3 so da sie nicht nur ,fhrer und ,richter des ,lebens sein sollen1 sondern auch #a4 der ,erkenntnis1 #b4 der ,knste1 #c4 der staatlichen und gesellschaftlichen ,bestrebungen4 ,besserwerden8 als einzige ,aufgabe1 alles brige dazu 99,mittel99 7oder ,strung1 ,hemmung1 ,gefahr3 folglich bis zur ,vernichtung zu bekmpfen444474 -- ,eine hnliche ,bewegung in 99,china994 ,eine hnliche ,bewegung in 99,indien994 ,was bedeutet dieser 99,wille zur ,macht seitens der moralischen ,werte991 der in den ungeheuren ,entwicklungen sich bisher auf der ,erde abgespielt hat8 99,antwort993 -- 99drei ,mchte sind hinter ihm versteckt993 #a4 der ,instinkt der 99,herde99 gegen die ,starken und ,unabhngigen2 #b4 der ,instinkt der 99,leidenden99 und ,schlechtweggekommenen gegen die ,glcklichen2 #c4 der ,instinkt der 99,mittelmigen99 gegen die ,ausnahmen4 -- 99,ungeheurer ,vorteil dieser ,bewegung991 wieviel ,grausamkeit1 ,falschheit und ,borniertheit auch in ihr mitgeholfen hat 73 denn die ,geschichte vom 99,kampf der ,moral mit den ,grundinstinkten des ,lebens99 ist selbst die grte ,immoralitt1 die bisher auf ,erden dagewesen ist444474 #he4 ,die ganze ,moral ,europas hat den 99,nutzen der ,herde99 auf dem ,grunde3 die ,trbsal aller hheren1 seltneren ,menschen liegt darin1 da alles1 was sie auszeichnet1 ihnen mit dem ,gefhl der ,verkleinerung und ,verunglimpfung zum ,bewutsein kommt4 ,die 99,strken99 des jetzigen ,menschen sind die ,ursachen der pessimistischen ,verdsterung3 die ,mittelmigen sind1 wie die ,herde ist1 ohne viel ,frage und ,gewissen1 -- heiter4 7,zur ,verdsterung der ,starken3 ,pascal1 ,schopenhauer47 99,je gefhrlicher eine ,eigenschaft der ,herde scheint1 um so grndlicher wird sie in die ,acht getan499 #hf4 ,ich lehre3 die ,herde sucht einen ,typus aufrecht zu erhalten und wehrt sich nach beiden ,seiten1 ebenso gegen die davon ,entartenden 7,verbrecher usw471 als gegen die darber ,emporragenden4 ,die ,tendenz der ,herde ist auf ,stillstand und ,erhaltung gerichtet1 es ist nichts ,schaffendes in ihr4 ,die angenehmen ,gefhle1 die der ,gute1 ,wohlwollende1 ,gerechte uns einflt 7im ,gegensatz zu der ,spannung1 ,furcht1 welche der groe1 neue ,mensch hervorbringt71 sind 99unsere99 persnlichen ,sicherheits-1 ,gleichheitsgefhle3 das ,herdentier verherrlicht dabei die ,herdennatur und empfindet sich selber dann wohl4 ,dies ,urteil des ,wohlbehagens maskiert sich mit schnen ,worten -- so entsteht ,moral84 -- ,man beobachte aber den 99,ha der ,herde99 gegen den ,wahrhaftigen4 -- #hg4 99,tendenz der ,moralentwicklung499 -- ,jeder wnscht1 da keine andere ,lehre und ,schtzung der ,dinge zur ,geltung komme auer einer solchen1 bei der er selbst gut wegkommt4 99,grundtendenz99 folglich 99der ,schwachen und ,mittelmigen99 aller ,zeiten1 99die ,strkeren schwcher zu machen1 herunterzuziehen993 99,hauptmittel das moralische ,urteil994 ,das ,verhalten des ,strkeren gegen den ,schwcheren wird gebrandmarkt2 die hheren ,zustnde des ,strkeren bekommen schlechte ,beinamen4 ,der ,kampf der ,vielen gegen die ,wenigen1 der ,gewhnlichen gegen die ,seltenen1 der ,schwachen gegen die ,starken -- eine seiner feinsten ,unterbrechungen ist die1 da die ,ausgesuchten1 ,feinen1 ,anspruchsvolleren sich als die ,schwachen prsentieren und die grberen ,mittel der ,macht von sich weisen -- #hh4 ,der heuchlerische ,anschein1 mit dem alle 99brgerlichen ,ordnungen99 bertncht sind1 wie als ob sie 99,ausgeburten der ,moralitt99 wren -- zum ,beispiel die ,ehe2 die ,arbeit2 der ,beruf2 das ,vaterland2 die ,familie2 die ,ordnung2 das ,recht4 ,aber da sie insgesamt auf die 99mittelmigste99 ,art ,mensch hin begrndet sind1 zum ,schutz gegen ,ausnahmen und ,ausnahmebedrfnisse1 so mu man es billig finden1 wenn hier viel gelogen wird4 #hi4 ,da man sich nicht ber sich selbst vergreift6 ,wenn man in sich den moralischen ,imperativ so hrt1 wie der ,altruismus ihn versteht1 so gehrt man zur 99,herde994 ,hat man das umgekehrte ,gefhl1 fhlt man in seinen uneigenntzigen und selbstlosen ,handlungen seine ,gefahr1 seine ,abirrung1 so gehrt man nicht zur ,herde4 #ij4 ,die drei 99,behauptungen993 ,das ,unvornehme ist das ,hhere 7,protest des gemeinen ,mannes872 das ,widernatrliche ist das ,hhere 7,protest der ,schlechtweggekommenen72 das ,durchschnittliche ist das ,hhere 7,protest der ,herde1 der ,mittleren874 ,in der 99,geschichte der ,moral99 drckt sich also ein 99,wille zur ,macht99 aus1 durch den bald die ,sklaven und ,unterdrckten1 bald die ,miratenen und ,an-sich-,leidenden1 bald die ,mittelmigen den ,versuch machen1 die 99ihnen99 gnstigsten ,werturteile durchzusetzen4 ,insofern ist das ,phnomen der ,moral vom ,standpunkt der ,biologie aus hchst bedenklich4 ,die ,moral hat sich bisher entwickelt 99auf ,unkosten993 der ,herrschenden und ihrer spezifischen ,instinkte1 der ,wohlgeratenen und 99schnen99 ,naturen1 der ,unabhngigen und ,privilegierten in irgendeinem ,sinne4 ,die ,moral ist also eine ,gegenbewegung gegen die ,bemhungen der ,natur1 es zu einem 99hheren ,typus99 zu bringen4 ,ihre ,wirkung ist3 ,mitrauen gegen das ,leben berhaupt 7insofern dessen ,tendenzen als unmoralisch8 empfunden werden71 -- ,sinnlosigkeit1 ,widersinn 7insofern die obersten ,werte als im ,gegensatz zu den obersten ,instinkten empfunden werden71 -- ,entartung und ,selbstzerstrung der hheren ,naturen81 weil gerade in ihnen der ,konflikt 99bewut99 wird4 #ia4 ,die guten ,leute sind alle schwach3 sie sind gut1 weil sie nicht stark genug sind1 bse zu sein81 sagte der ,latukahuptling ,comorro zu ,baker4 ,fr schwache ,herzen gibt es kein ,unglck8 -- sagt man im ,russischen4 #ib4 ,bescheiden1 fleiig1 wohlwollend1 mig3 so wollt ihr den ,menschen8 den 99guten ,menschen998 ,aber mich dnkt das nur der ideale ,sklave1 der ,sklave der ,zukunft4 #ic4 99,die ,metamorphosen der ,sklaverei992 ihre ,verkleidung unter religise ,mntel2 ihre ,verklrung durch die ,moral4 #id4 ,erwgen wir1 wie teuer sich ein solcher moralischer ,kanon 7ein 99,ideal9987 bezahlt macht4 7,seine ,feinde sind -- nun8 ,die ,egoisten847 ,der melancholische ,scharfsinn der ,selbstverkleinerung in ,europa 7,pascal1 ,larochefoucauld71 -- die innere ,schwchung1 ,entmutigung1 ,selbstannagung der ,nicht-,herdentiere1 -- die bestndige ,unterstreichung der ,mittelmigkeitseigenschaften als der wertvollsten 7,bescheidenheit1 in ,reih und ,glied1 die ,werkzeugnatur71 -- das schlechte ,gewissen eingemischt in alles ,selbstherrliche1 ,originale3 -- die ,unlust also3 -- also 99,verdsterung99 der ,welt der ,strkergeratenen6 -- das ,herdenbewutsein in die ,philosophie und ,religion bertragen3 auch seine ngstlichkeit4 -- ,lassen wir die psychologische ,unmglichkeit einer rein selbstlosen ,handlung auer ,spiel6 #ie4 ,der 99ideale ,sklave99 7der gute ,mensch874 -- ,wer 99sich99 nicht als ,zweck8 ansetzen kann1 noch berhaupt von sich aus ,zwecke ansetzen kann1 der gibt der ,moral der 99,entselbstung99 die ,ehre -- instinktiv4 ,zu ihr berredet ihn alles3 seine ,klugheit1 seine ,erfahrung1 seine ,eitelkeit4 ,und auch der ,glaube ist eine ,entselbstung4 99,atavismus993 wonnevolles ,gefhl1 einmal unbedingt gehorchen zu knnen4 ,flei1 ,bescheidenheit1 ,wohlwollen1 ,migkeit sind ebenso viele 99,verhinderungen der souvernen ,gesinnung991 der groen 99,erfindsamkeit991 der heroischen ,zielsetzung1 des vornehmen ,fr-sich-seins4 ,es handelt sich nicht um ein 99,vorangehen99 7-- damit ist man bestenfalls ,hirt1 das heit oberster ,notbedarf der ,herde71 sondern um ein 99,fr-sich-gehen-knnen991 um ein 99,anders-sein-knnen994 #if4 ,die 99gelobten99 ,zustnde und ,begierden3 -- friedlich1 billig1 mig1 bescheiden1 ehrfrchtig1 rcksichtsvoll1 tapfer1 keusch1 redlich1 treu1 glubig1 gerade1 vertrauensvoll1 hingebend1 mitleidig1 hilfreich1 gewissenhaft1 einfach1 mild1 gerecht1 freigebig1 nachsichtig1 gehorsam1 uneigenntzig1 neidlos1 gtig1 arbeitsam -- ,zu unterscheiden3 inwiefern 99solche ,eigenschaften99 bedingt sind als 99,mittel99 zu einem bestimmten ,willen und 99,zweck99 7oft einem 99bsen998 ,zweck72 oder als natrliche 99,folgen99 eines dominierenden ,affektes 7zum ,beispiel 99,geistigkeit9973 oder ,ausdruck einer ,notlage1 will sagen3 als 99,existenzbedingung99 7zum ,beispiel ,brger1 ,sklave1 ,weib usw474 ,summa3 sie sind allesamt 99nicht um ihrer selber willen als gut8 empfunden991 sondern bereits unter dem ,mastab der ,gesellschaft81 ,herde81 als ,mittel zu deren ,zwecken1 als notwendig fr deren ,aufrechterhaltung und ,frderung1 als ,folge zugleich eines eigentlichen 99,herdeninstinktes99 im einzelnen3 somit im ,dienste eines 99,instinktes991 99der grundverschieden99 von diesen 99,tugendzustnden99 ist4 ,denn die ,herde ist nach auen hin 99feindselig991 99selbstschtig991 99unbarmherzig991 voller ,herrschsucht1 ,mitrauen usw4 ,im 99,hirten998 kommt der 99,antagonismus heraus993 er mu die 99entgegengesetzten99 ,eigenschaften der ,herde haben4 ,todfeindschaft der ,herde gegen die 99,rangordnung993 ihr ,instinkt zugunsten der 99,gleichmacher99 7,christus74 ,gegen die 99starken ,einzelnen99 7les souverains7 ist sie feindselig1 unbillig1 malos1 unbescheiden1 frech1 rcksichtslos1 feig1 verlogen1 falsch1 unbarmherzig1 versteckt1 neidisch1 rachschtig4 #ig4 99,zur ,kritik der ,herdentugenden499 -- ,die inertia ttig #a4 im ,vertrauen1 weil ,mitrauen ,spannung1 ,beobachtung1 ,nachdenken ntig macht2 -- #b4 in der ,verehrung1 wo der ,abstand der ,macht gro ist und ,unterwerfung notwendig3 um nicht zu frchten1 wird versucht zu lieben1 hochzuschtzen und die ,machtverschiedenheit als 99,wert99verschiedenheit auszudeuten3 so da das ,verhltnis 99nicht mehr revoltiert992 -- #c4 im ,wahrheitssinn4 ,was ist wahr8 ,wo eine ,erklrung gegeben ist1 die uns das ,minimum von geistiger ,kraftanstrengung macht 7berdies ist ,lgen sehr anstrengend72 -- #d4 in der ,sympathie4 ,sich gleichsetzen1 versuchen1 gleich zu empfinden1 ein vorhandenes ,gefhl 99anzunehmen991 ist eine ,erleichterung3 es ist etwas ,passives gegen das ,aktivum gehalten1 welches die eigensten ,rechte des ,werturteils sich wahrt und bestndig bettigt 7letzteres gibt keine ,ruhe72 -- #e4 in der ,unparteilichkeit und ,khle des ,urteils3 man scheut die ,anstrengung des ,affekts und stellt sich lieber abseits1 objektiv82 -- #f4 in der ,rechtschaffenheit3 man gehorcht lieber einem vorhandenen ,gesetz1 als da man sich und anderen befiehlt3 die ,furcht vor dem ,befehlen -- 3 lieber sich unterwerfen als reagieren2 -- #g4 in der ,toleranz3 die ,furcht vor dem ,ausben des ,rechts1 des ,richtens4 #ih4 ,moral der 99,wahrhaftigkeit99 in der ,herde4 ,du sollst erkennbar sein1 dein ,inneres durch deutliche und konstante ,zeichen ausdrcken1 -- sonst bist du gefhrlich3 und wenn du bse bist1 ist die ,fhigkeit1 dich zu verstellen1 das ,schlimmste fr die ,herde4 ,wir verachten den ,heimlichen1 ,unerkennbaren4 -- 99,folglich99 mut du dich selber fr erkennbar halten2 du darfst dir nicht 99verborgen99 sein1 du darfst 99nicht99 an deinen 99,wechsel99 glauben48 ,also3 die ,forderung der ,wahrhaftigkeit setzt die 99,erkennbarkeit99 und die 99,beharrlichkeit99 der ,person voraus4 ,tatschlich ist es ,sache der ,erziehung1 das ,herdenmitglied zu einem 99bestimmten ,glauben99 ber das ,wesen des ,menschen zu bringen3 sie 99macht erst diesen ,glauben99 und fordert dann daraufhin ,wahrhaftigkeit84 #ii4 ,es tut gut1 ,recht81 ,unrecht8 usw4 in einem bestimmten1 engen1 brgerlichen ,sinn zu nehmen1 wie tue ,recht und scheue niemand83 das heit1 einem bestimmten1 groben ,schema gem1 innerhalb dessen ein ,gemeinwesen besteht1 seine ,schuldigkeit tun4 -- ,denken wir nicht gering von dem1 was ein paar ,jahrtausende ,moral unserm ,geiste angezchtet haben6 #ajj4 ,mastab1 99wonach99 der ,wert der moralischen ,wertschtzungen zu bestimmen ist4 ,die 99bersehene99 ,grundtatsache3 ,widerspruch zwischen dem ,moralischer-werden8 und der ,erhhung und ,verstrkung des ,typus ,mensch4 ,homo natura4 ,der ,wille zur ,macht84 #aja4 ,die ,moralwerte als 99,scheinwerte991 verglichen mit den 99physiologischen994 #ajb4 ,alle ,tugenden physiologische 99,zustnde993 namentlich die organischen ,hauptfunktionen als notwendig1 als gut empfunden4 ,alle ,tugenden sind eigentlich verfeinerte 99,leidenschaften99 und erhhte ,zustnde4 ,mitleid und ,liebe zur ,menschheit als ,entwicklung des ,geschlechtstriebes4 ,gerechtigkeit als ,entwicklung des ,rachetriebes4 ,tugend als ,lust am ,widerstande1 ,wille zur ,macht4 ,ehre als ,anerkennung des hnlichen und ,gleichmchtigen4 #ajc4 ,einsicht3 bei aller ,wertschtzung handelt es sich um eine bestimmte ,perspektive3 99,erhaltung99 des ,individuums1 einer ,gemeinde1 einer ,rasse1 eines ,staates1 einer ,kirche1 eines ,glaubens1 einer ,kultur4 -- ,vermge des 99,vergessens991 da es nur ein perspektivisches ,schtzen gibt1 wimmelt alles von widersprechenden ,schtzungen und 99folglich von widersprechenden ,antrieben99 in einem ,menschen4 ,das ist der 99,ausdruck der ,erkrankung am ,menschen991 im ,gegensatz zum ,tiere1 wo alle vorhandenen ,instinkte ganz bestimmten ,aufgaben gengen4 ,dies widerspruchsvolle ,geschpf hat aber an seinem ,wesen eine groe ,methode der 99,erkenntnis993 er fhlt viele ,fr und ,wider1 er erhebt sich 99zur ,gerechtigkeit99 -- zum ,begreifen 99jenseits des ,gut- und ,bseschtzens994 ,der weiseste ,mensch wre 99der reichste an ,widersprchen991 der gleichsam ,tastorgane fr alle ,arten ,mensch hat3 und zwischeninnen seine groen ,augenblicke 99grandiosen ,zusammenklangs99 -- der hohe 99,zufall99 auch in uns6 ,eine ,art planetarischer ,bewegung -- #ajd4 99,welche ,werte bisher obenauf waren499 ,moral als oberster ,wert in allen ,phasen der ,philosophie 7selbst bei den ,skeptikern74 ,resultat3 diese ,welt taugt nichts1 es mu eine wahre ,welt8 geben4 ,was bestimmt hier eigentlich den obersten ,wert8 ,was ist eigentlich ,moral8 ,der ,instinkt der dcadence1 es sind die ,erschpften und ,enterbten1 die auf diese ,weise 99,rache nehmen99 und die 99,herren99 machen4444 ,historischer ,nachweis3 die ,philosophen immer dcadents1 immer im ,dienst der nihilistischen ,religionen4 ,der ,instinkt der dcadence1 der als ,wille zur ,macht auftritt4 ,vorfhrung seines ,systems der ,mittel3 absolute ,unmoralitt der ,mittel4 ,gesamteinsicht3 die bisherigen obersten ,werte sind ein ,spezialfall des ,willens zur ,macht2 die ,moral selbst ist ein ,spezialfall der 99,unmoralitt994 99,warum die gegnerischen ,werte immer unterlagen499 #a4 ,wie war das eigentlich 99mglich998 ,frage3 warum unterlag das ,leben1 die physiologische ,wohlgeratenheit berall8 ,warum gab es keine ,philosophie des ,ja1 keine ,religion des ,ja84444 ,die historischen ,anzeichen solcher ,bewegungen3 die heidnische ,religion4 ,dionysos gegen den ,gekreuzigten84 ,die ,renaissance4 ,die 99,kunst994 #b4 ,die ,starken und die ,schwachen3 die ,gesunden und die ,kranken2 die ,ausnahme und die ,regel4 ,es ist kein ,zweifel1 99wer99 der ,strkere ist4444 99,gesamtaspekt der ,geschichte993 ,ist der ,mensch damit eine 99,ausnahme99 in der ,geschichte des ,lebens8 -- ,einsprache gegen den 99,darwinismus994 ,die ,mittel der ,schwachen1 um sich oben zu erhalten1 sind ,instinkte1 sind ,menschlichkeit8 geworden1 sind ,institutionen84444 #c4 ,nachweis dieser ,herrschaft in unsern politischen ,instinkten1 in unsern sozialen ,werturteilen1 in unsern ,knsten1 in unserer 99,wissenschaft994 ,die 99,niedergangsinstinkte99 sind ,herr ber die 99,aufgangsinstinkte99 geworden4444 ,der 99,wille zum ,nichts99 ist ,herr geworden ber den 99,willen zum ,leben996 -- ,ist das 99wahr998 ist nicht vielleicht eine grere ,garantie des ,lebens1 der ,gattung in diesem ,sieg der ,schwachen und ,mittleren8 -- ist es vielleicht nur ein ,mittel in der ,gesamtbewegung des ,lebens1 eine ,tempoverzgerung8 eine ,notwehr gegen etwas noch ,schlimmeres8 -- ,gesetzt1 die 99,starken99 wren ,herr1 in allem1 und auch in den ,wertschtzungen geworden3 ziehen wir die ,konsequenz1 wie sie ber ,krankheit1 ,leiden1 ,opfer denken wrden6 ,eine 99,selbstverachtung der ,schwachen99 wre die ,folge2 sie wrden suchen1 zu verschwinden und sich auszulschen4444 ,und wre dies vielleicht 99wnschenswert998 -- und mchten wir eigentlich eine ,welt1 in der die ,nachwirkung der ,schwachen1 ihre ,feinheit1 ,rcksicht1 ,geistigkeit1 99,biegsamkeit99 fehlte84444 99 99 99 99 99 ,wir haben zwei ,willen zur ,macht8 im ,kampfe gesehen 799im ,spezialfall993 99wir hatten ein ,prinzip991 dem einen recht zu geben1 der bisher unterlag1 und dem1 der bisher siegte1 unrecht zu geben73 wir haben die wahre ,welt8 als eine 99erlogene ,welt998 und die ,moral als eine 99,form der ,unmoralitt99 erkannt4 ,wir sagen 99nicht993 der ,strkere hat unrecht84 ,wir haben begriffen1 99was99 bisher den obersten ,wert bestimmt hat und 99warum99 es ,herr geworden ist ber die gegnerische ,wertung -- 3 es war numerisch 99strker994 ,reinigen wir jetzt die 99gegnerische ,wertung99 von der ,infektion und ,halbheit1 von der 99,entartung991 in der sie uns allen bekannt ist4 ,wiederherstellung der ,natur3 moralinfrei4 #aje4 ,zwei ,typen der ,moral sind nicht zu verwechseln3 eine ,moral1 mit der sich der gesund gebliebene ,instinkt gegen die beginnende dcadence wehrt1 -- und eine andere ,moral1 mit der eben diese dcadence sich formuliert1 rechtfertigt und selber abwrts fhrt4 ,die erstere pflegt stoisch1 hart1 tyrannisch zu sein 7-- der 99,stoizismus99 selbst war eine solche ,hemmschuh-,moral72 die andere ist schwrmerisch1 sentimental1 voller ,geheimnisse1 sie hat die ,weiber und schnen ,gefhle8 fr sich 7-- das erste 99,christentum99 war eine solche ,moral74 #ajf4 ,das ,nachdenken ber das ,allgemeinste ist immer rckstndig3 die letzten ,wnschbarkeiten8 ber den ,menschen zum ,beispiel sind von den ,philosophen eigentlich niemals als ,problem genommen worden4 ,die 99,verbesserung998 des ,menschen wird von ihnen allen naiv angesetzt1 wie als ob wir durch irgendeine ,intuition ber das ,fragezeichen hinausgehoben wren1 99warum99 gerade verbessern88 ,inwiefern ist es 99wnschbar991 da der ,mensch 99tugendhafter99 wird8 oder 99klger998 oder 99glcklicher998 ,gesetzt1 da man nicht schon das ,warum88 des ,menschen berhaupt 99kennt991 so hat jede solche ,absicht keinen ,sinn2 und wenn man das eine will1 wer wei8 vielleicht darf man dann das andere nicht wollen8 ,ist die ,vermehrung der ,tugendhaftigkeit zugleich vertrglich mit einer ,vermehrung der ,klugheit und ,einsicht8 ,dubito2 ich werde nur zu viel ,gelegenheit haben1 das ,gegenteil zu beweisen4 ,ist die ,tugendhaftigkeit als ,ziel im rigorosen ,sinne nicht tatschlich bisher im ,widerspruch mit dem ,glcklichwerden gewesen8 braucht sie andererseits nicht das ,unglck1 die ,entbehrung und ,selbstmihandlung als notwendiges ,mittel8 ,und wenn die 99hchste ,einsicht99 das ,ziel wre1 mte man nicht eben damit die ,steigerung des ,glcks ablehnen8 und die ,gefahr1 das ,abenteuer1 das ,mitrauen1 die ,verfhrung als ,weg zur ,einsicht whlen844 ,und will man 99,glck991 nun1 so mu man vielleicht zu den ,armen des ,geistes8 sich gesellen4 #ajg4 ,es fehlt das ,wissen und ,bewutsein davon1 welche 99,umdrehungen99 bereits das moralische ,urteil durchgemacht hat und wie wirklich mehrere ,male schon im grndlichsten ,sinne ,bse8 auf ,gut8 umgetauft worden ist4 ,auf eine dieser ,verschiebungen habe ich mit dem ,gegensatze ,sittlichkeit der ,sitte8 hingewiesen4 ,auch das ,gewissen hat seine ,sphre vertauscht3 es gab einen ,herden-,gewissensbi4 #ajh4 99,die ,vorherrschaft der moralischen ,werte499 -- ,folgen dieser ,vorherrschaft3 die ,verderbnis der ,psychologie usw41 das ,verhngnis berall1 das an ihr hngt4 ,was 99bedeutet99 diese ,vorherrschaft8 ,worauf weist sie hin8 -- ,auf eine gewisse 99grere ,dringlichkeit99 eines bestimmten ,ja und ,nein auf diesem ,gebiete4 ,man hat alle ,arten 99,imperative99 darauf verwendet1 um die moralischen ,werte als fest erscheinen zu lassen3 sie sind am lngsten kommandiert worden3 -- sie 99scheinen99 instinktiv1 wie innere ,kommandos4 ,es drcken sich 99,erhaltungsbedingungen der ,soziett99 darin aus1 da die moralischen ,werte als 99undiskutierbar99 empfunden werden4 ,die ,praxis3 das will heien1 die 99,ntzlichkeit991 untereinander sich ber die obersten ,werte zu verstehen1 hat hier eine ,art ,sanktion erlangt4 ,wir sehen 99alle ,mittel angewendet991 wodurch das ,nachdenken und die ,kritik auf diesem ,gebiete 99lahm99gelegt wird3 -- welche ,attitde nimmt noch ,kant an6 ,nicht zu reden von denen1 welche es als unmoralisch ablehnen1 hier zu forschen8 -- #aji4 ,was ist das 99,kriterium99 der unmoralischen ,handlung8 #a4 ihre ,uneigenntzigkeit1 #b4 ihre ,allgemeingltigkeit usw4 ,aber das ist ,stubenmoralistik4 ,man mu die ,vlker studieren und zusehen1 was jedesmal das ,kriterium ist und was sich darin ausdrckt3 ein ,glaube ein solches ,verhalten gehrt zu unseren ersten ,existenzbedingungen84 ,unmoralisch heit untergang-bringend84 ,nun sind alle diese ,gemeinschaften1 in denen diese ,gesetze gefunden wurden1 zugrunde gegangen3 einzelne dieser ,stze sind immer von neuem unterstrichen worden1 weil jede neu sich bildende ,gemeinschaft sie wieder ntig hatte1 zum ,beispiel du sollst nicht stehlen84 ,zu ,zeiten1 wo das ,gemeingefhl fr die ,gesellschaft 7zum ,beispiel im imperium ,romanum7 nicht verlangt werden konnte1 warf sich der ,trieb aufs ,heil der ,seele81 religis gesprochen3 oder das grte ,glck81 philosophisch geredet4 ,denn auch die griechischen ,moralphilosophen empfanden nicht mehr mit ihrer 4 #aaj4 ,unsre heiligsten berzeugungen1 unser ,unwandelbares in ,hinsicht auf oberste ,werte sind 99,urteile unsrer ,muskeln994 #aaa4 ,da der ,wert einer ,handlung von dem abhngen soll1 was ihr im 99,bewutsein99 vorausging -- wie falsch ist das6 -- ,und man hat die ,moralitt danach bemessen1 selbst die ,kriminalitt4444 ,der ,wert einer ,handlung mu nach ihren ,folgen bemessen werden -- sagen die ,utilitarier -- 3 sie nach ihrer ,herkunft zu messen1 impliziert eine ,unmglichkeit1 nmlich diese zu 99wissen994 ,aber wei man die ,folgen8 ,fnf ,schritt weit vielleicht4 ,wer kann sagen1 was eine ,handlung anregt1 aufregt1 wider sich erregt8 ,als ,stimulans8 ,als ,zndfunke vielleicht fr einen ,explosivstoff84444 ,die ,utilitarier sind naiv4444 ,und zuletzt mssen wir erst 99wissen991 was ntzlich ist3 auch hier geht ihr ,blick nur fnf ,schritt weit4444 ,sie haben keinen ,begriff von der groen konomie1 die des bels nicht zu entraten wei4 ,man wei die ,herkunft nicht1 man wei die ,folgen nicht3 -- hat folglich eine ,handlung berhaupt einen ,wert8 ,bleibt die ,handlung selbst3 ihre ,begleiterscheinungen im ,bewutsein1 das ,ja und das ,nein1 das ihrer ,ausfhrung folgt3 liegt der ,wert einer ,handlung in den subjektiven ,begleiterscheinungen8 7-- das hiee den ,wert der ,musik nach dem ,vergngen oder ,mivergngen abmessen1 das sie uns macht4444 das sie ihrem 99,komponisten99 macht444474 ,sichtlich begleiten sie ,wertgefhle1 ein ,macht-1 ein ,zwang-1 ein ,ohnmachtsgefhl zum ,beispiel1 die ,freiheit1 die ,leichtigkeit1 -- anders gefragt3 knnte man den ,wert einer ,handlung auf physiologische ,werte reduzieren3 ob sie ein ,ausdruck des vollstndigen oder gehemmten ,lebens ist8 -- ,es mag sein1 da sich ihr 99biologischer99 ,wert darin ausdrckt4444 ,wenn also die ,handlung weder nach ihrer ,herkunft1 noch nach ihren ,folgen1 noch nach ihren ,begleiterscheinungen abwertbar ist1 so ist ihr ,wert x1 unbekannt4444 #aab4 ,es ist eine 99,entnatrlichung der ,moral991 da man die ,handlung 99abtrennt99 vom ,menschen2 da man den ,ha oder die ,verachtung gegen die ,snde8 wendet2 da man glaubt1 es gebe ,handlungen1 welche an sich gut oder schlecht sind4 99,wiederherstellung99 der 99,natur9983 eine ,handlung an sich ist vollkommen leer an ,wert3 es kommt alles darauf an1 99wer99 sie tut4 ,ein und dasselbe ,verbrechen8 kann im einen ,fall das hchste ,vorrecht1 im andern das ,brandmal sein4 ,tatschlich ist es die ,selbstsucht der ,urteilenden1 welche eine ,handlung1 respektive ihren ,tter1 auslegt im ,verhltnis zum eigenen ,nutzen oder ,schaden 7-- oder im ,verhltnis zur hnlichkeit oder ,nichtverwandtschaft mit sich74 #aac4 99,moral als ,versuch1 den menschlichen ,stolz herzustellen499 -- ,die ,theorie vom freien ,willen8 ist antireligis4 ,sie will dem ,menschen ein ,anrecht schaffen1 sich fr seine hohen ,zustnde und ,handlungen als ,ursache denken zu drfen3 sie ist eine ,form des wachsenden 99,stolzgefhls994 ,der ,mensch fhlt seine ,macht1 sein ,glck81 wie man sagt3 es mu ,wille8 sein vor diesem ,zustand1 -- sonst gehrt er ihm nicht an4 ,die ,tugend ist der ,versuch1 ein ,faktum von ,wollen und ,gewollt-haben als notwendiges ,antezedenz vor jedes hohe und starke ,glcksgefhl zu setzen3 -- wenn regelmig der ,wille zu gewissen ,handlungen im ,bewutsein vorhanden ist1 so darf ein ,machtgefhl als dessen ,wirkung ausgelegt werden4 -- ,das ist eine bloe 99,optik der ,psychologie993 immer unter der falschen ,voraussetzung1 da uns nichts zugehrt1 was wir nicht als gewollt im ,bewutsein haben4 ,die ganze ,verantwortlichkeitslehre hngt an dieser naiven ,psychologie1 da nur der ,wille ,ursache ist1 und da man wissen mu1 gewollt zu haben1 um 99sich99 als ,ursache glauben zu drfen4 -- 99,kommt die ,gegenbewegung993 die der ,moralphilosophen1 immer noch unter dem gleichen ,vorurteil1 da man nur fr etwas verantwortlich ist1 das man gewollt hat4 ,der ,wert des ,menschen1 als 99moralischer ,wert99 angesetzt3 folglich mu seine ,moralitt eine causa prima sein2 folglich mu ein ,prinzip im ,menschen sein1 ein freier ,wille8 als causa prima4 -- ,hier ist immer der ,hintergedanke3 wenn der ,mensch nicht causa prima ist als ,wille1 so ist er unverantwortlich1 -- folglich gehrt er gar nicht vor das moralische ,forum1 -- die ,tugend oder das ,laster wren automatisch und machinal4444 ,in summa3 damit der ,mensch vor sich ,achtung haben kann1 mu er fhig sein1 auch bse zu werden4 #aad4 ,die 99,schauspielerei99 als ,folge der ,moral des freien ,willens84 -- ,es ist ein ,schritt in der 99,entwicklung des ,machtgefhls99 selbst1 seine hohen ,zustnde 7seine ,vollkommenheit7 selber auch verursacht zu haben1 -- folglich1 schlo man sofort1 99gewollt99 zu haben4444 7,kritik3 ,alles vollkommene ,tun ist gerade unbewut und nicht mehr gewollt2 das ,bewutsein drckt einen unvollkommenen und oft krankhaften ,personalzustand aus4 99,die persnliche ,vollkommenheit als bedingt durch ,willen1 als ,bewutsein991 als ,vernunft mit ,dialektik1 ist eine ,karikatur1 eine ,art von ,selbstwiderspruch4444 ,der ,grad von ,bewutheit macht ja die ,vollkommenheit 99unmglich9944 ,form der 99,schauspielerei9947 #aae4 99,kritik der subjektiven ,wertgefhle499 -- ,das 99,gewissen994 ,ehemals schlo man3 das ,gewissen verwirft diese ,handlung2 folglich ist diese ,handlung verwerflich4 ,tatschlich verwirft das ,gewissen eine ,handlung1 weil dieselbe lange verworfen worden ist4 ,es spricht blo nach3 es schafft keine ,werte4 ,das1 was ehedem dazu bestimmte1 gewisse ,handlungen zu verwerfen1 war 99nicht99 das ,gewissen3 sondern die ,einsicht 7oder das ,vorurteil7 hinsichtlich ihrer ,folgen4444 ,die ,zustimmung des ,gewissens1 das ,wohlgefhl des ,friedens mit sich8 ist von gleichem ,range wie die ,lust eines ,knstlers an seinem ,werke1 -- sie beweist gar nichts4444 ,die ,selbstzufriedenheit ist so wenig ein ,wertma fr das1 worauf sie sich bezieht1 als ihr ,mangel ein ,gegenargument gegen den ,wert einer ,sache4 ,wir wissen bei weitem nicht genug1 um den ,wert unsrer ,handlungen messen zu knnen3 es fehlt uns zu alledem die ,mglichkeit1 objektiv dazu zu stehen3 auch wenn wir eine ,handlung verwerfen1 sind wir nicht ,richter1 sondern ,partei4444 ,die edlen ,wallungen1 als ,begleiter von ,handlungen1 beweisen nichts fr deren ,wert3 ein ,knstler kann mit dem allerhchsten ,pathos des ,zustandes eine ,armseligkeit zur ,welt bringen4 ,eher sollte man sagen1 da diese ,wallungen verfhrerisch seien3 sie locken unsern ,blick1 unsre ,kraft ab von der ,kritik1 von der ,vorsicht1 von dem ,verdacht1 da wir eine 99,dummheit99 machen44 sie machen uns dumm -- #aaf4 ,wir sind die ,erben der ,gewissensvivisektion und ,selbstkreuzigung von zwei ,jahrtausenden3 darin ist unsre lngste bung1 unsre ,meisterschaft vielleicht1 unser ,raffinement in jedem ,fall2 wir haben die natrlichen ,hnge mit dem bsen ,gewissen verschwistert4 ,ein umgekehrter ,versuch wre mglich3 die unnatrlichen ,hnge1 ich meine die ,neigungen zum ,jenseitigen1 ,sinnwidrigen1 ,denkwidrigen1 ,naturwidrigen1 kurz die bisherigen ,ideale1 die allesamt ,weltverleumdungsideale waren1 mit dem schlechten ,gewissen zu verschwistern4 #aag4 ,die groen 99,verbrechen99 in der 99,psychologie993 #a4 ,da alle 99,unlust991 alles 99,unglck99 mit dem ,unrecht 7der ,schuld7 geflscht worden ist 7man hat dem ,schmerz die ,unschuld genommen72 #b4 da alle 99starken ,lustgefhle99 7bermut1 ,wollust1 ,triumph1 ,stolz1 ,verwegenheit1 ,erkenntnis1 ,selbstgewiheit und ,glck an sich7 als sndlich1 als ,verfhrung1 als verdchtig gebrandmarkt worden sind2 #c4 da die 99,schwchegefhle991 die innerlichsten ,feigheiten1 der ,mangel an ,mut zu sich selbst mit heiligenden ,namen belegt und als wnschenswert im hchsten ,sinne gelehrt worden sind2 #d4 da alles 99,groe99 am ,menschen umgedeutet worden ist als ,entselbstung1 als ,sichopfern fr etwas anderes1 fr andere2 da selbst am ,erkennenden1 selbst am ,knstler die 99,entpersnlichung99 als die ,ursache seines hchsten ,erkennens und ,knnens vorgespiegelt worden ist2 #e4 da die 99,liebe99 geflscht worden ist als ,hingebung 7und ,altruismus71 whrend sie ein ,hinzunehmen ist oder ein ,abgeben infolge eines berreichtums von ,persnlichkeit4 ,nur die 99ganzesten99 ,personen knnen lieben2 die ,entpersnlichten1 die ,objektiven8 sind die schlechtesten ,liebhaber 7-- man frage die ,weibchen674 ,das gilt auch von der ,liebe zu ,gott1 oder zum ,vaterland83 man mu fest auf sich selber sitzen4 7,der ,egoismus als die ,ver-99,ichlichung991 der ,altruismus als die ,ver-99nderung9974 #f4 ,das ,leben als ,strafe1 das ,glck als ,versuchung2 die ,leidenschaften als teuflisch1 das ,vertrauen zu sich als gottlos4 99,diese ganze ,psychologie ist eine ,psychologie der ,verhinderung991 eine ,art 99,vermauerung99 aus ,furcht2 einmal will sich die groe ,menge 7die ,schlechtweggekommenen und ,mittelmigen7 damit wehren gegen die ,strkeren 7-- und sie in der ,entwicklung 99zerstren99444471 andrerseits alle die ,triebe1 mit denen sie selbst am besten gedeiht1 heiligen und allein in ,ehren gehalten wissen4 ,vergleiche die jdische ,priesterschaft4 #aah4 ,die 99berreste der ,naturentwertung99 durch ,moral-,transzendenz3 ,wert der 99,entselbstung991 ,kultus des ,altruismus3 ,glaube an eine 99,vergeltung99 innerhalb des ,spiels der ,folgen2 ,glaube an die ,gte81 an das ,genie8 selbst1 wie als ob das eine wie das andere 99,folgen der ,entselbstung99 wren2 die ,fortdauer der kirchlichen ,sanktion des brgerlichen ,lebens2 absolutes ,miverstehen-wollen der ,historie 7als ,erziehungswerk zur ,moralisierung7 oder ,pessimismus im ,anblick der ,historie 7-- letzterer so gut eine ,folge der ,naturentwertung wie jene 99,pseudorechtfertigung991 jenes ,nicht-,sehen-wollen dessen1 was der ,pessimist 99sieht99444474 #aai4 99,die ,moral um der ,moral willen998 -- eine wichtige ,stufe in ihrer ,entnaturalisierung3 sie erscheint selbst als letzter ,wert4 ,in dieser ,phase hat sie die ,religion mit sich durchdrungen3 im ,judentum zum ,beispiel4 ,und ebenso gibt es eine ,phase1 wo sie die ,religion wieder 99von sich abtrennt99 und wo ihr kein ,gott moralisch8 genug ist3 dann zieht sie das unpersnliche ,ideal vor4444 ,das ist jetzt der ,fall4 99,die ,kunst um der ,kunst willen998 -- das ist ein gleichgefhrliches ,prinzip3 damit bringt man einen falschen ,gegensatz in die ,dinge1 -- es luft auf eine ,realittsverleumdung 7,idealisierung8 ins 99,hliche997 hinaus4 ,wenn man ein ,ideal ablst vom ,wirklichen1 so stt man das ,wirkliche hinab1 man verarmt es1 man verleumdet es4 99,das ,schne um des ,schnen willen9981 99das ,wahre um des ,wahren willen9981 99das ,gute um des ,guten willen998 -- das sind drei ,formen des 99bsen ,blicks99 fr das ,wirkliche4 -- 99,kunst991 99,erkenntnis991 99,moral99 sind 99,mittel993 statt die ,absicht auf ,steigerung des ,lebens in ihnen zu erkennen1 hat man sie zu einem 99,gegensatz des ,lebens99 in ,bezug gebracht1 zu 99,gott9981 -- gleichsam als ,offenbarungen einer hheren ,welt1 die durch diese hier und da hindurchblickt4444 99,schn99 und 99hlich9981 99wahr99 und 99falsch9981 99gut99 und 99bse998 -- diese 99,scheidungen99 verraten ,daseins- und ,steigerungsbedingungen1 nicht vom ,menschen berhaupt1 sondern von irgendwelchen festen und dauerhaften ,komplexen1 welche ihre ,widersacher von sich abtrennen4 ,der 99,krieg991 der damit geschaffen wird1 ist das ,wesentliche daran3 als ,mittel der 99,absonderung991 die die ,isolation 99verstrkt994444 #abj4 ,da man endlich die menschlichen ,werte wieder hbsch in die ,ecke zurcksetze1 in der sie allein ein ,recht haben3 als ,eckensteherwerte4 ,es sind schon viele ,tierarten verschwunden2 gesetzt1 da auch der ,mensch verschwnde1 so wrde nichts in der ,welt fehlen4 ,man mu ,philosoph genug sein1 um auch 99dies99 ,nichts zu bewundern 7-- ,nil admirari --74 #aba4 ,der ,mensch1 eine kleine1 berspannte ,tierart1 die -- glcklicherweise -- ihre ,zeit hat2 das ,leben auf der ,erde berhaupt ein ,augenblick1 ein ,zwischenfall1 eine ,ausnahme ohne ,folge1 etwas1 das fr den ,gesamtcharakter der ,erde belanglos bleibt2 die ,erde selbst1 wie jedes ,gestirn1 ein ,hiatus zwischen zwei ,nichtsen1 ein ,ereignis ohne ,plan1 ,vernunft1 ,wille1 ,selbstbewutsein1 die schlimmste ,art des ,notwendigen1 die 99dumme99 ,notwendigkeit4444 ,gegen diese ,betrachtung emprt sich etwas in uns2 die ,schlange ,eitelkeit redet uns zu1 das alles mu falsch sein3 99denn99 es emprt4444 ,knnte das nicht alles nur ,schein sein8 ,und der ,mensch trotzalledem1 mit ,kant zu reden -- --8 #abb4 ,der 99,sieg99 eines moralischen ,ideals wird durch dieselben unmoralischen8 ,mittel errungen wie jeder ,sieg3 ,gewalt1 ,lge1 ,verleumdung1 ,ungerechtigkeit4 #abc4 ,wer wei1 wie aller 99,ruhm99 entsteht1 wird einen ,argwohn auch gegen den ,ruhm haben1 den die ,tugend geniet4 #abd4 99,vom ,ideal des ,moralisten499 -- ,dieser ,traktat handelt von der groen 99,politik99 der ,tugend4 ,wir haben ihn denen zum ,nutzen bestimmt1 welchen daran liegen mu1 zu lernen1 nicht wie man tugendhaft 99wird991 sondern wie man tugendhaft 99macht991 -- wie man die ,tugend 99zur ,herrschaft bringt994 ,ich will sogar beweisen1 da1 um dies eine zu wollen -- die ,herrschaft der ,tugend --1 man grundstzlich das andere nicht wollen darf2 eben damit verzichtet man darauf1 tugendhaft zu werden4 ,dies ,opfer ist gro3 aber ein solches ,ziel lohnt vielleicht solch ein ,opfer4 ,und selbst noch grere4444 ,und einige von den berhmten ,moralisten haben so viel riskiert4 ,von diesen nmlich wurde bereits die ,wahrheit erkannt und vorweggenommen1 welche mit diesem ,traktat zum ersten ,male gelehrt werden soll3 da man die 99,herrschaft der ,tugend99 schlechterdings 99nur durch dieselben ,mittel erreichen kann991 mit denen man berhaupt eine ,herrschaft erreicht1 jedenfalls nicht 99durch99 die ,tugend44 ,dieser ,traktat handelt1 wie gesagt1 von der ,politik der ,tugend3 er setzt ein ,ideal dieser ,politik an1 er beschreibt sie so1 wie sie sein mte1 wenn etwas auf dieser ,erde vollkommen sein knnte4 ,nun wird kein ,philosoph darber in ,zweifel sein1 was der ,typus der ,vollkommenheit in der ,politik ist2 nmlich der ,macchiavellismus4 ,aber der ,macchiavellismus1 pur1 sans mlange1 cru1 vert1 dans toute sa force1 dans toute son pret ist bermenschlich1 gttlich1 transzendent1 er wird von ,menschen nie erreicht1 hchstens gestreift4 ,auch in dieser engeren ,art von ,politik1 in der ,politik der ,tugend1 scheint das ,ideal nie erreicht worden zu sein4 ,auch ,plato hat es nur gestreift4 ,man entdeckt1 gesetzt1 da man ,augen fr versteckte ,dinge hat1 selbst noch an den unbefangensten und bewutesten 99,moralisten99 7und das ist ja der ,name fr solche ,politiker der ,moral1 fr jede ,art ,begrnder neuer ,moralgewalten7 ,spuren davon1 da auch sie der menschlichen ,schwche ihren ,tribut gezollt haben4 99,sie alle aspirierten991 zum mindesten in ihrer ,ermdung1 auch fr sich selbst 99zur ,tugend993 erster und kapitaler ,fehler eines ,moralisten1 -- als welcher 99,immoralist der ,tat99 zu sein hat4 ,da er gerade das 99nicht scheinen darf991 ist eine andere ,sache4 ,oder vielmehr1 es ist 99nicht99 eine andere ,sache3 es gehrt eine solche grundstzliche ,selbstverleugnung 7moralisch ausgedrckt1 ,verstellung7 mit hinein in den ,kanon des ,moralisten und seiner eigensten ,pflichtenlehre3 ohne sie wird er niemals zu 99seiner99 ,art ,vollkommenheit gelangen4 ,freiheit von der ,moral1 99auch von der ,wahrheit991 um jenes ,zieles willen1 das jedes ,opfer aufwiegt3 um der 99,herrschaft der ,moral99 willen1 -- so lautet jener ,kanon4 ,die ,moralisten haben die 99,attitde der ,tugend99 ntig1 auch die ,attitde der ,wahrheit2 ihr ,fehler beginnt erst1 wo sie der ,tugend 99nachgeben991 wo sie die ,herrschaft ber die ,tugend verlieren1 wo sie selbst 99moralisch99 werden1 99wahr99 werden4 ,ein groer ,moralist ist unter anderem notwendig auch ein groer ,schauspieler2 seine ,gefahr ist1 da seine ,verstellung unversehens ,natur wird1 wie es sein ,ideal ist1 sein esse und sein operari auf eine gttliche ,weise auseinander zu halten2 alles1 was er tut1 mu er sub specie boni tun1 -- ein hohes1 fernes1 anspruchsvolles ,ideal6 ,ein 99gttliches99 ,ideal6 ,und in der ,tat geht die ,rede1 da der ,moralist damit kein geringeres ,vorbild nachahmt als ,gott selbst3 ,gott1 diesen grten ,immoralisten der ,tat1 den es gibt1 der aber nichtsdestoweniger zu bleiben versteht1 was er ist1 der 99gute ,gott994444 #abe4 ,mit der ,tugend selbst grndet man nicht die ,herrschaft der ,tugend2 mit der ,tugend selbst verzichtet man auf ,macht1 verliert den ,willen zur ,macht4 #abf4 99,mit welchen ,mitteln eine ,tugend zur ,macht kommt899 -- ,genau mit den ,mitteln einer politischen ,partei3 ,verleumdung1 ,verdchtigung1 ,unterminierung der entgegenstrebenden ,tugenden1 die schon in der ,macht sind1 ,umtaufung ihres ,namens1 systematische ,verfolgung und ,verhhnung4 ,also3 99durch lauter ,immoralitten8994 ,was eine 99,begierde99 mit sich selber macht1 um zur 99,tugend99 zu werden8 -- ,die ,umtaufung2 die prinzipielle ,verleugnung ihrer ,absichten2 die bung im ,sich-,miverstehen2 die ,allianz mit bestehenden und anerkannten ,tugenden2 die affichierte ,feindschaft gegen deren ,gegner4 ,womglich den ,schutz heiligender ,mchte erkaufen2 berauschen1 begeistern2 die ,tartfferie des ,idealismus2 eine ,partei gewinnen1 die 99entweder99 mit ihr obenauf kommt 99oder99 zugrunde geht44441 99unbewut991 99naiv99 werden4444 #abg4 99,die ,moral in der ,wertung von ,rassen und ,stnden499 -- ,in ,anbetracht1 da 99,affekte99 und 99,grundtriebe99 bei jeder ,rasse und bei jedem ,stande etwas von ihren ,existenzbedingungen ausdrcken 7-- zum mindesten von den ,bedingungen1 unter denen sie die lngste ,zeit sich durchgesetzt haben71 heit verlangen1 da sie tugendhaft8 sind3 da sie ihren ,charakter wechseln1 aus der ,haut fahren und ihre ,vergangenheit auswischen3 heit1 da sie aufhren sollen1 sich zu unterscheiden3 heit1 da sie in ,bedrfnissen und ,ansprchen sich anhnlichen sollen1 -- deutlicher1 99da sie zugrunde gehen99444 ,der ,wille zu 99einer99 ,moral erweist sich somit als die 99,tyrannei99 jener ,art1 der diese eine ,moral auf den ,leib geschnitten ist1 ber andere ,arten3 es ist die ,vernichtung oder die ,uniformierung zugunsten der herrschenden 7sei es1 um ihr nicht mehr furchtbar zu sein1 sei es1 um von ihr ausgenutzt zu werden74 ,aufhebung der ,sklaverei8 -- angeblich ein ,tribut an die ,menschenwrde81 in ,wahrheit eine 99,vernichtung99 einer grundverschiedenen ,spezies 7-- ,untergrabung ihrer ,werte und ihres ,glcks --74 ,worin eine 99gegnerische99 ,rasse oder ein gegnerischer ,stand seine ,strke hat1 das wird ihm als sein 99,bsestes991 ,schlimmstes ausgelegt3 denn damit schadet er uns 7-- seine ,tugenden8 werden verleumdet und umgetauft74 ,es gilt als 99,einwand99 gegen ,mensch und ,volk1 wenn er 99uns schadet993 aber von seinem ,gesichtspunkt aus sind 99wir99 ihm erwnscht1 weil wir solche sind1 von denen man ,nutzen haben kann4 ,die ,forderung der ,vermenschlichung8 7welche ganz naiv sich im ,besitz der ,formel was ist menschlich88 glaubt7 ist eine ,tartfferie1 unter der sich eine ganz bestimmte ,art ,mensch zur ,herrschaft zu bringen sucht3 genauer1 ein ganz bestimmter ,instinkt1 der 99,herdeninstinkt994 -- ,gleichheit der ,menschen83 was sich 99verbirgt99 unter der ,tendenz1 immer mehr ,menschen als ,menschen 99gleich zu setzen994 99,die ,interessiertheit8 in ,hinsicht auf die gemeine ,moral499 7,kunstgriff3 die groen ,begierden ,herrschsucht und ,habsucht zu ,protektoren der ,tugend zu machen74 ,inwiefern alle ,art 99,geschftsmnner99 und ,habschtige1 alles1 was ,kredit geben und in ,anspruch nehmen mu1 es 99ntig99 hat1 auf gleichen ,charakter und gleichen ,wertbegriff zu dringen3 der 99,welthandel99 und 99-austausch99 jeder ,art erzwingt und 99kauft99 sich gleichsam die ,tugend4 ,insgleichen der 99,staat99 und jede ,art ,herrschaft in ,hinsicht auf ,beamte und ,soldaten2 insgleichen die ,wissenschaft1 um mit ,vertrauen und ,sparsamkeit der ,krfte zu arbeiten4 -- ,insgleichen die 99,priesterschaft994 -- ,hier wird also die gemeine ,moral erzwungen1 weil mit ihr ein ,vorteil errungen wird2 und um sie zum ,sieg zu bringen1 wird ,krieg und ,gewalt gebt gegen die ,unmoralitt -- nach welchem ,rechte88 ,nach gar keinem ,rechte3 sondern gem dem ,selbsterhaltungsinstinkt4 ,dieselben ,klassen bedienen sich der 99,immoralitt991 wo sie ihnen ntzt4 #b4 ,die moralischen ,ideale4 #abh4 ,zur ,kritik der ,ideale4 ,diese so beginnen1 da man das ,wort 99,ideal998 abschafft3 ,kritik der 99,wnschbarkeiten994 #abi4 ,ein ,mensch1 wie er sein 99soll993 das klingt uns so abgeschmackt wie3 ein ,baum1 wie er sein soll84 #acj4 ,ethik3 oder ,philosophie der ,wnschbarkeit84 -- ,es 99sollte99 anders sein81 es 99soll99 anders werden83 die ,unzufriedenheit wre also der ,keim der ,ethik4 ,man knnte sich retten1 erstens1 indem man auswhlt1 wo man 99nicht99 das ,gefhl hat3 zweitens indem man die ,anmaung und ,albernheit begreift3 denn verlangen1 da 99etwas99 anders ist1 als es ist1 heit3 verlangen1 da 99alles99 anders ist1 -- es enthlt eine verwerfende ,kritik des ,ganzen4 99,aber ,leben ist selbst ein solches ,verlangen699 ,feststellen1 was ist1 wie es ist1 scheint etwas unsglich ,hheres1 ,ernsteres als jedes ,so sollte es sein81 weil letzteres als menschliche ,kritik und ,anmaung von vornherein zur ,lcherlichkeit verurteilt erscheint4 ,es drckt sich darin ein ,bedrfnis aus1 welches verlangt1 da unserem menschlichen ,wohlbefinden die ,einrichtung der ,welt entspricht2 auch der ,wille1 so viel als mglich auf diese ,aufgabe hin zu tun4 ,andrerseits hat nur dieses ,verlangen so sollte es sein8 jenes andre ,verlangen1 was ist1 hervorgerufen4 ,das ,wissen nmlich darum1 was ist1 ist bereits eine ,konsequenz jenes ,fragens wie8 ist es mglich8 warum gerade so88 ,die ,verwunderung ber die ,nichtbereinstimmung unsrer ,wnsche und des ,weltlaufs hat dahin gefhrt1 den ,weltlauf kennen zu lernen4 ,vielleicht steht es noch anders3 vielleicht ist jenes so sollte es sein8 unser ,weltberwltigungswunsch1 -- -- #aca4 ,der ,begriff verwerfliche ,handlung8 macht uns ,schwierigkeit4 ,nichts von alledem1 was berhaupt geschieht1 kann an sich verwerflich sein3 99denn man drfte es nicht weghaben wollen993 denn jegliches ist so mit allem verbunden1 da irgend etwas ausschlieen wollen alles ausschlieen heit4 ,eine verwerfliche ,handlung heit3 eine verworfene ,welt berhaupt4444 ,und selbst dann noch3 in einer verworfenen ,welt wrde auch noch das ,verwerfen verwerflich sein4444 ,und die ,konsequenz einer ,denkweise1 welche alles verwirft1 wre eine ,praxis1 die alles bejaht4444 ,wenn das ,werden ein groer ,ring ist1 so ist jegliches gleich wert1 ewig1 notwendig4 -- ,in allen ,korrelationen von ,ja und ,nein1 von ,vorziehen und ,abweisen1 ,lieben und ,hassen drckt sich nur eine ,perspektive1 ein ,interesse bestimmter ,typen des ,lebens aus3 an sich redet alles1 was ist1 das ,ja4 #acb4 ,die ,moral ist gerade so unmoralisch8 wie jedwedes andre ,ding auf ,erden2 die ,moralitt selbst ist eine ,form der ,unmoralitt4 ,groe 99,befreiung991 welche diese ,einsicht bringt4 ,der ,gegensatz ist aus den ,dingen entfernt1 die ,einartigkeit in allem ,geschehen ist 99gerettet99 -- -- #acc4 ,heute1 wo uns jedes so und so 99soll99 der ,mensch sein8 eine kleine ,ironie in den ,mund legt1 wo wir durchaus daran festhalten1 da man1 trotz allem1 nur das 99wird991 was man 99ist99 7trotz allem3 will sagen ,erziehung1 ,unterricht1 ,milieu1 ,zuflle und ,unflle71 haben wir in ,dingen der ,moral auf eine kuriose ,weise das ,verhltnis von ,ursache und ,folge 99umdrehen99 gelernt1 -- nichts unterscheidet uns vielleicht grndlicher von den alten ,moralglubigen4 ,wir sagen zum ,beispiel nicht mehr1 das ,laster ist die 99,ursache99 davon1 da ein ,mensch auch physiologisch zugrunde geht82 wir sagen ebensowenig durch die ,tugend gedeiht ein ,mensch1 sie bringt langes ,leben und ,glck84 ,unsre ,meinung ist vielmehr1 da ,laster und ,tugend keine ,ursachen1 sondern nur 99,folgen99 sind4 ,man wird ein anstndiger ,mensch1 weil man ein anstndiger ,mensch 99ist991 das heit1 weil man als ,kapitalist guter ,instinkte und gedeihlicher ,verhltnisse geboren ist4444 ,kommt man arm zur ,welt1 von ,eltern her1 welche in allem nur verschwendet und nichts gesammelt haben1 so ist man unverbesserlich81 will sagen reif fr ,zuchthaus und ,irrenhaus4444 ,wir wissen heute die moralische ,degenereszenz nicht mehr abgetrennt von der physiologischen zu denken3 sie ist ein bloer ,symptomenkomplex der letzteren2 man ist notwendig schlecht1 wie man notwendig krank ist4444 ,schlecht3 das ,wort drckt hier gewisse 99,unvermgen99 aus1 die physiologisch mit dem ,typus der ,degenereszenz verbunden sind3 zum ,beispiel die ,schwche des ,willens1 die ,unsicherheit und selbst ,mehrheit der ,person81 die ,ohnmacht1 auf irgendeinen ,reiz hin die ,reaktion auszusetzen und sich zu beherrschen81 die ,unfreiheit vor jeder ,art ,suggestion eines fremden ,willens4 ,laster ist keine ,ursache2 ,laster ist eine 99,folge994444 ,laster ist eine ziemlich willkrliche ,begriffsabgrenzung1 um gewisse ,folgen der physiologischen ,entartung zusammenzufassen4 ,ein allgemeiner ,satz1 wie ihn das ,christentum lehrte1 der ,mensch ist schlecht81 wrde berechtigt sein1 wenn es berechtigt wre1 den ,typus des ,degenerierten als ,normaltypus des ,menschen zu nehmen4 ,aber das ist vielleicht eine bertreibung4 ,gewi hat der ,satz berall dort ein ,recht1 wo gerade das ,christentum gedeiht und obenauf ist3 denn damit ist ein morbider ,boden bewiesen1 ein ,gebiet fr ,degenereszenz4 #acd4 ,man kann nicht genug ,achtung vor dem ,menschen haben1 sobald man ihn daraufhin ansieht1 wie er sich durchzuschlagen1 auszuhalten1 die ,umstnde sich zunutze zu machen1 ,widersacher niederzuwerfen versteht2 sieht man dagegen auf den ,menschen1 sofern er 99wnscht991 ist er die absurdeste ,bestie4444 ,es ist gleichsam1 als ob er einen ,tummelplatz der ,feigheit1 ,faulheit1 ,schwchlichkeit1 ,slichkeit1 ,untertnigkeit zur ,erholung fr seine starken und mnnlichen ,tugenden brauchte3 siehe die menschlichen 99,wnschbarkeiten991 seine ,ideale84 ,der 99wnschende99 ,mensch erholt sich von dem ,ewig-,wertvollen an ihm1 von seinem ,tun3 im ,nichtigen1 ,absurden1 ,wertlosen1 ,kindischen4 ,die geistige ,armut und ,erfindungslosigkeit ist bei diesem so erfinderischen und auskunftsreichen ,tier erschrecklich4 ,das ,ideal8 ist gleichsam die ,bue1 die der ,mensch zahlt1 fr den ungeheuren ,aufwand1 den er in allen wirklichen und dringlichen ,aufgaben zu bestreiten hat4 ,hrt die ,realitt auf1 so kommt der ,traum1 die ,ermdung1 die ,schwche3 das ,ideal8 ist geradezu eine ,form von ,traum1 ,ermdung1 ,schwche4444 ,die strksten und die ohnmchtigsten ,naturen werden sich gleich1 wenn dieser ,zustand ber sie kommt3 99sie vergttlichen99 das 99,aufhren99 der ,arbeit1 des ,kampfes1 der ,leidenschaften1 der ,spannung1 der ,gegenstze1 der 99,realitt998 in summa4444 des ,ringens um ,erkenntnis1 der 99,mhe99 der ,erkenntnis4 ,unschuld83 so heien sie den ,idealzustand der ,verdummung2 ,seligkeit83 den ,idealzustand der ,faulheit2 ,liebe83 den ,idealzustand des ,herdentieres1 das keinen ,feind mehr haben will4 ,damit hat man alles1 was den ,menschen erniedrigt und herunterbringt1 ins 99,ideal99 erhoben4 #ace4 ,die ,begierde 99vergrert99 das1 was man haben will2 sie wchst selbst durch ,nichterfllung1 -- die 99grten ,ideen99 sind die1 welche die heftigste und lngste ,begierde geschaffen hat4 ,wir legen den ,dingen 99immer mehr ,wert bei991 je mehr unsre ,begierde nach ihnen wchst3 wenn die moralischen ,werte8 die 99hchsten ,werte99 geworden sind1 so verrt dies1 da das moralische ,ideal das 99unerfllteste99 gewesen ist 7-- insofern es 99galt99 als 99,jenseits alles ,leids991 als ,mittel der 99,seligkeit9974 ,die ,menschheit hat mit immer wachsender ,brunst nur 99,wolken99 umarmt3 sie hat endlich ihre ,verzweiflung1 ihr ,unvermgen ,gott8 genannt4444 #acf4 ,was ist die 99,falschmnzerei an der ,moral998 -- ,sie gibt vor1 etwas zu 99wissen991 nmlich was gut und bse8 sei4 ,das heit wissen wollen1 wozu der ,mensch da ist1 sein ,ziel1 seine ,bestimmung zu kennen4 ,das heit wissen wollen1 da der ,mensch ein ,ziel1 eine ,bestimmung 99habe99 -- #acg4 ,da die ,menschheit eine ,gesamtaufgabe zu lsen habe1 da sie als ,ganzes irgend einem ,ziel entgegenlaufe1 diese sehr unklare und willkrliche ,vorstellung ist noch sehr jung4 ,vielleicht wird man sie wieder los1 bevor sie eine fixe ,idee8 wird4444 ,sie ist kein ,ganzes1 diese ,menschheit3 sie ist eine unlsbare ,vielheit von aufsteigenden und niedersteigenden ,lebensprozessen1 -- sie hat nicht eine ,jugend und darauf eine 99,reife99 und endlich ein ,alter4 ,nmlich die ,schichten liegen durcheinander und bereinander -- und in einigen ,jahrtausenden kann es immer noch jngere ,typen ,mensch geben1 als wir sie heute nachweisen knnen4 ,die dcadence andererseits gehrt zu allen ,epochen der ,menschheit3 berall gibt es ,auswurf- und ,verfallstoffe1 es ist ein ,lebensproze selbst1 das ,ausscheiden der ,niedergangs- und ,abfallsgebilde4 ,unter der ,gewalt des christlichen ,vorurteils 99gab es diese ,frage gar nicht993 der ,sinn lag in der ,errettung der einzelnen ,seele2 das ,mehr oder ,weniger in der ,dauer der ,menschheit kam nicht in ,betracht4 ,die besten ,christen wnschten1 da es mglichst bald ein ,ende habe2 -- ber das1 was dem einzelnen nottue1 99gab es keinen ,zweifel994444 ,die ,aufgabe stellte sich jetzt fr jeden einzelnen1 wie in irgend welcher ,zukunft fr einen ,zuknftigen3 der ,wert1 ,sinn1 ,umkreis der ,werte war fest1 unbedingt1 ewig1 eins mit ,gott4444 ,das1 was von diesem ewigen ,typus abwich1 war sndlich1 teuflisch1 verurteilt4444 ,das ,schwergewicht des ,wertes lag fr jede ,seele in sich selber3 ,heil oder ,verdammnis6 ,das ,heil der 99ewigen99 ,seele6 ,extremste ,form der 99,verselbstung994444 ,fr jede ,seele gab es nur ,eine ,vervollkommnung2 nur ,ein ,ideal2 nur ,einen ,weg zur ,erlsung4444 ,extremste ,form der 99,gleichberechtigung991 angeknpft an eine optische ,vergrerung der eigenen ,wichtigkeit bis ins ,unsinnige4444 ,lauter unsinnig wichtige ,seelen1 mit entsetzlicher ,angst um sich selbst gedreht4444 ,nun glaubt kein ,mensch mehr an diese absurde ,wichtigtuerei3 und wir haben unsere ,weisheit durch ein ,sieb der ,verachtung geseiht4 ,trotzdem bleibt unerschttert die 99optische ,gewhnung991 einen ,wert des ,menschen in der ,annherung an einen 99idealen ,menschen99 zu suchen3 man hlt im ,grunde sowohl die ,verselbstungsperspektive als die 99,gleichberechtigung vor dem ,ideal99 aufrecht4 ,in summa3 99man glaubt zu wissen991 was1 in ,hinsicht auf den idealen ,menschen1 die 99letzte ,wnschbarkeit99 ist4444 ,dieser ,glaube ist aber nur die ,folge einer ungeheuren 99,verwhnung99 durch das christliche ,ideal3 als welches man1 bei jeder vorsichtigen ,prfung des idealen ,typus81 sofort wieder herauszieht4 ,man glaubt1 99erstens991 zu wissen1 da die ,annherung an einen ,typus wnschbar ist2 99zweitens991 zu wissen1 welche ,art dieser ,typus ist2 99drittens991 da jede ,abweichung von diesem ,typus ein ,rckgang1 eine ,hemmung1 ein ,kraft- und ,machtverlust des ,menschen ist4444 ,zustnde trumen1 wo dieser 99vollkommene ,mensch99 die ungeheure ,zahlenmajoritt fr sich hat3 hher haben es auch unsre ,sozialisten1 selbst die ,herren ,utilitarier nicht gebracht4 -- ,damit scheint ein 99,ziel99 in die 99,entwicklung99 der ,menschheit zu kommen3 jedenfalls ist der ,glaube an einen 99,fortschritt zum ,ideal99 die einzige ,form1 in der eine ,art 99,ziel99 in der ,menschheitsgeschichte heute gedacht wird4 ,in summa3 man hat die ,ankunft des 99,reiches ,gottes998 in die ,zukunft verlegt1 auf die ,erde1 ins ,menschliche1 -- aber man hat im ,grunde den ,glauben an das 99alte99 ,ideal festgehalten4444 #ach4 99,die ,herkunft des ,ideals499 ,untersuchung des ,bodens1 auf dem es wchst4 ,a4 ,von den sthetischen ,zustnden ausgehen1 wo die ,welt voller1 runder1 99vollkommener gesehen99 wird -- 3 das 99heidnische99 ,ideal3 darin die ,selbstbejahung vorherrschend 799man gibt ab99 --74 ,der hchste ,typus3 das 99klassische99 ,ideal -- als ,ausdruck eines ,wohlgeratenseins 99aller99 ,hauptinstinkte4 ,darin wieder der hchste ,stil3 99der groe ,stil994 ,ausdruck des ,willens zur ,macht8 selbst4 ,der am meisten gefrchtete ,instinkt 99wagt sich zu bekennen994 ,b4 ,von ,zustnden ausgehen1 wo die ,welt leerer1 blsser1 verdnnter 99gesehen99 wird1 wo die ,vergeistigung8 und ,unsinnlichkeit den ,rang des ,vollkommnen einnimmt1 wo am meisten das ,brutale1 ,tierisch-,direkte1 ,nchste vermieden wird 7-- 99man rechnet ab1 man whlt99 --73 der ,weise81 der ,engel81 priesterlich jungfrulich unwissend1 physiologische ,charakteristik solcher ,idealisten -- 3 das 99anmische99 ,ideal4 ,unter ,umstnden kann es das ,ideal solcher ,naturen sein1 welche das erste1 das heidnische 99darstellen99 73 so sieht ,goethe in ,spinoza seinen ,heiligen874 ,c4 ,von ,zustnden ausgehen1 wo wir die ,welt absurder1 schlechter1 rmer1 tuschender empfinden1 als da wir in ihr noch das ,ideal vermuten oder wnschen 7-- 99man negiert1 man vernichtet99 --73 die ,projektion des ,ideals in das ,widernatrliche1 ,widertatschliche1 ,widerlogische2 der ,zustand dessen1 der so urteilt 7-- die ,verarmung8 der ,welt als ,folge des ,leidens3 99man nimmt1 man gibt nicht mehr99 --73 das 99widernatrliche ,ideal994 7,das 99christliche ,ideal99 ist ein 99,zwischengebilde99 zwischen dem zweiten und dritten1 bald mit dieser1 bald mit jener ,gestalt berwiegend47 99,die drei ,ideale993 ,a4 ,entweder eine 99,verstrkung99 des ,lebens 7-- 99heidnisch9971 oder ,b4 eine 99,verdnnung99 des ,lebens 7-- 99anmisch9971 oder ,c4 eine 99,verleugnung99 des ,lebens 7-- 99widernatrlich9974 ,die ,vergttlichung8 gefhlt3 in der hchsten ,flle1 -- in der zartesten ,auswahl1 -- in der ,zerstrung und ,verachtung des ,lebens4 #aci4 ,der ,affekt1 die groe ,begierde1 die ,leidenschaften der ,macht1 der ,liebe1 der ,rache1 des ,besitzes -- 3 die ,moralisten wollen sie auslschen1 herausreien1 die ,seele von ihnen reinigen84 ,die ,logik ist3 die ,begierden richten oft groes ,unheil an1 -- folglich sind sie bse1 verwerflich4 ,der ,mensch mu los von ihnen kommen3 eher kann er nicht ein 99guter99 ,mensch sein4444 ,das ist dieselbe ,logik wie3 rgert dich ein ,glied1 so reie es aus84 ,in dem besonderen ,fall1 wie es jene gefhrliche ,unschuld vom ,lande81 der ,stifter des ,christentums1 seinen ,jngern zur ,praxis empfahl1 im ,fall der geschlechtlichen ,irritabilitt1 folgt leider dies nicht nur1 da ein ,glied fehlt1 sondern da der ,charakter des ,menschen 99entmannt99 ist4444 ,und das ,gleiche gilt von dem ,moralistenwahnsinn1 welcher1 statt der ,bndigung1 die ,exstirpation der ,leidenschaften verlangt4 ,ihr ,schlu ist immer3 erst der entmannte ,mensch ist der gute ,mensch4 ,die groen ,kraftquellen1 jene oft so gefhrlich und berwltigend hervorstrmenden ,wildwasser der ,seele1 statt ihre ,macht in ,dienst zu nehmen und zu 99konomisieren991 will diese kurzsichtigste und verderblichste ,denkweise1 die ,moraldenkweise1 99versiegen99 machen4 #adj4 ,die 99,intoleranz der ,moral99 ist ein ,ausdruck von der ,schwche des ,menschen3 er frchtet sich vor seiner ,unmoralitt81 er mu seine strksten ,triebe 99verneinen991 weil er sie noch nicht zu benutzen wei4 ,so liegen die fruchtbarsten ,striche der ,erde am lngsten unbebaut3 -- die ,kraft fehlt1 die hier ,herr werden knnte4444 #ada4 99berwindung der ,affekte899 -- ,nein1 wenn es ,schwche und ,vernichtung derselben bedeuten soll4 99,sondern in ,dienst nehmen993 wozu gehren mag1 sie lange zu tyrannisieren 7nicht erst als einzelne1 sondern als ,gemeinde1 ,rasse usw474 ,endlich gibt man ihnen eine vertrauensvolle ,freiheit wieder3 sie lieben uns wie gute ,diener und gehen freiwillig dorthin1 wo unser ,bestes hin will4 #adb4 ,die ganze ,auffassung vom ,range der 99,leidenschaften993 wie als ob das ,rechte und ,normale sei1 von der 99,vernunft99 geleitet zu werden1 -- whrend die ,leidenschaften das ,unnormale1 ,gefhrliche1 ,halbtierische seien1 berdies1 ihrem ,ziele nach1 nichts anderes als 99,lustbegierden994444 ,die ,leidenschaft ist entwrdigt #a4 wie als ob sie nur 99un99geziemenderweise und nicht notwendig und immer das mobile sei1 #b4 insofern sie etwas in ,aussicht nimmt1 was keinen hohen ,wert hat1 ein ,vergngen4444 ,die ,verkennung von ,leidenschaft und 99,vernunft991 wie als ob letztere ein ,wesen fr sich sei und nicht vielmehr ein ,verhltniszustand verschiedener ,leidenschaften und ,begehrungen2 und als ob nicht jede ,leidenschaft ihr ,quantum ,vernunft in sich htte4444 #adc4 ,es gibt ganz naive ,vlker und ,menschen1 welche glauben1 ein bestndig gutes ,wetter sei etwas ,wnschbares3 sie glauben noch heute in rebus moralibus1 der gute ,mensch8 allein und nichts als der gute ,mensch8 sei etwas ,wnschbares -- und eben dahin gehe der ,gang der menschlichen ,entwicklung1 da nur 99er99 brig bleibe 7und allein dahin 99msse99 man alle ,absicht richten --74 ,das ist im hchsten ,grade 99unkonomisch99 gedacht und1 wie gesagt1 der ,gipfel des ,naiven1 nichts als ,ausdruck der 99,annehmlichkeit991 die der gute ,mensch8 macht 7-- er erweckt keine ,furcht1 er erlaubt die ,ausspannung1 er gibt1 was man nehmen kann74 ,mit einem berlegenen ,auge wnscht man gerade umgekehrt die immer grere 99,herrschaft des ,bsen991 die wachsende ,freiwerdung des ,menschen von der engen und ngstlichen ,moraleinschnrung1 das ,wachstum der ,kraft1 um die grten ,naturgewalten -- die ,affekte -- in ,dienst nehmen zu knnen4 #add4 ,wie unter dem ,druck der asketischen 99,entselbstungsmoral99 gerade die ,affekte der ,liebe1 der ,gte1 des ,mitleids1 selbst der ,gerechtigkeit1 der ,gromut1 des ,heroismus 99miverstanden99 werden muten3 ,es ist der 99,reichtum an ,person991 die ,flle in sich1 das berstrmen und ,abgeben1 das instinktive ,wohlsein und ,jasagen zu sich1 was die groen ,opfer und die groe ,liebe macht3 es ist die starke und gttliche ,selbstigkeit1 aus der diese ,affekte wachsen1 so gewi wie auch das ,herrwerdenwollen1 bergreifen1 die innere ,sicherheit1 ein ,recht auf alles zu haben4 ,die nach gemeiner ,auffassung 99entgegengesetzten99 ,gesinnungen sind vielmehr 99eine99 ,gesinnung2 und wenn man nicht fest und wacker in seiner ,haut sitzt1 so hat man nichts abzugeben und ,hand auszustrecken und ,schutz und ,stab zu sein4444 ,wie hat man diese ,instinkte so 99umdeuten99 knnen1 da der ,mensch als wertvoll empfindet1 was seinem ,selbst entgegengeht8 wenn er sein ,selbst einem anderen ,selbst preisgibt6 ,o ber die psychologische ,erbrmlichkeit und ,lgnerei1 welche bisher in ,kirche und kirchlich angekrnkelter ,philosophie das groe ,wort gefhrt hat6 ,wenn der ,mensch sndhaft ist durch und durch1 so darf er sich nur hassen4 ,im ,grunde drfte er auch seine ,mitmenschen mit keiner andern ,empfindung behandeln wie sich selbst2 ,menschenliebe bedarf einer ,rechtfertigung1 -- sie liegt darin1 da 99,gott sie befohlen hat994 -- ,hieraus folgt1 da alle die natrlichen ,instinkte des ,menschen 7zur ,liebe usw47 ihm an sich unerlaubt scheinen und erst nach ihrer 99,verleugnung99 auf ,grund eines ,gehorsams gegen ,gott wieder zu ,recht kommen4444 ,pascal1 der bewunderungswrdige 99,logiker99 des ,christentums1 99ging99 so weit6 man erwge sein ,verhltnis zu seiner ,schwester4 ,sich 99nicht99 lieben machen8 schien ihm christlich4 #ade4 ,alle die ,triebe und ,mchte1 welche von der ,moral 99gelobt99 werden1 ergeben sich mir als essentiell 99gleich99 mit den von ihr verleumdeten und abgelehnten3 zum ,beispiel ,gerechtigkeit als ,wille zur ,macht1 ,wille zur ,wahrheit als ,mittel des ,willens zur ,macht4 ,kritik des guten ,menschen81 des ,heiligen usw4 #adf4 ,der 99gute ,mensch9984 ,oder3 die ,hemiplegie der ,tugend4 -- ,fr jede starke und ,natur gebliebene ,art ,mensch gehrt ,liebe und ,ha1 ,dankbarkeit und ,rache1 ,gte und ,zorn1 ,ja-tun und ,nein-tun zu einander4 ,man ist gut um den ,preis1 da man auch bse zu sein wei2 man ist bse1 weil man sonst nicht gut zu sein verstnde4 ,woher nun jene ,erkrankung und ideologische ,unnatur1 welche diese ,doppelheit ablehnt --1 welche als das ,hhere lehrt1 nur halbseitig tchtig zu sein8 ,woher die ,hemiplegie der ,tugend1 die ,erfindung des guten ,menschen84444 ,die ,forderung geht dahin1 da der ,mensch sich an jenen ,instinkten verschneide1 mit denen er feind sein kann1 schaden kann1 zrnen kann1 ,rache heischen kann4444 ,diese ,unnatur entspricht dann jener dualistischen ,konzeption eines blo guten und eines blo bsen ,wesens 7,gott1 ,geist1 ,mensch71 in ersterem alle positiven1 in letzterem alle negativen ,krfte1 ,absichten1 ,zustnde summierend4 -- ,eine solche ,wertungsweise glaubt sich damit idealistisch82 sie zweifelt nicht daran1 eine hchste ,wnschbarkeit in der ,konzeption des ,guten8 angesetzt zu haben4 ,geht sie auf ihren ,gipfel1 so denkt sie sich einen ,zustand aus1 wo alles ,bse annulliert ist und wo in ,wahrheit nur die guten ,wesen brig geblieben sind4 ,sie hlt es also nicht einmal fr ausgemacht1 da jener ,gegensatz von ,gut und ,bse sich gegenseitig bedinge2 umgekehrt1 letzteres soll verschwinden und ersteres soll brig bleiben1 das eine hat ein ,recht zu sein1 das andere 99sollte gar nicht da sein994444 ,was wnscht da eigentlich8 -- -- ,man hat sich zu allen ,zeiten und sonderlich zu den christlichen ,zeiten viel ,mhe gegeben1 den ,menschen auf diese 99halbseitige99 ,tchtigkeit1 auf den ,guten8 zu reduzieren3 noch heute fehlt es nicht an kirchlich ,verbildeten und ,geschwchten1 denen diese ,absicht mit der ,vermenschlichung8 berhaupt oder mit dem ,willen ,gottes8 oder mit dem ,heil der ,seele8 zusammenfllt4 ,hier wird als wesentliche ,forderung gestellt1 da der ,mensch nichts ,bses tue1 da er unter keinen ,umstnden schade1 schaden 99wolle994 ,als ,weg dazu gilt3 die ,verschneidung aller ,mglichkeit zur ,feindschaft1 die ,aushngung aller ,instinkte des ,ressentiments1 der ,frieden der ,seele8 als chronisches bel4 ,diese ,denkweise1 mit der ein bestimmter ,typus ,mensch gezchtet wird1 geht von einer absurden ,voraussetzung aus3 sie nimmt das ,gute und das ,bse als ,realitten1 die mit sich im ,widerspruch sind 799nicht99 als komplementre ,wertbegriffe1 was die ,wahrheit wre71 sie rt1 die ,partei des ,guten zu nehmen1 sie verlangt1 da der ,gute dem ,bsen bis in die letzte ,wurzel entsagt und widerstrebt1 -- 99sie verneint tatschlich damit das ,leben991 welches in allen seinen ,instinkten sowohl das ,ja wie das ,nein hat4 ,nicht da sie dies begriffe3 sie trumt umgekehrt davon1 zur ,ganzheit1 zur ,einheit1 zur ,strke des ,lebens zurckzukehren3 sie denkt es sich als ,zustand der ,erlsung1 wenn endlich der eignen innern ,anarchie1 der ,unruhe zwischen jenen entgegengesetzten ,wertantrieben ein ,ende gemacht wird4 -- ,vielleicht gab es bisher keine gefhrlichere ,ideologie1 keinen greren ,unfug in psychologicis1 als diesen ,willen zum ,guten3 man zog den widerlichsten ,typus1 den 99unfreien99 ,menschen1 gro1 den ,mucker2 man lehrte1 eben nur als ,mucker sei man auf dem rechten ,wege zur ,gottheit1 nur ein ,muckerwandel sei ein gttlicher ,wandel4 ,und selbst hier noch behlt das ,leben recht1 -- das ,leben1 welches das ,ja nicht vom ,nein zu trennen wei -- 3 was hilft es1 mit allen ,krften den ,krieg fr bse zu halten1 nicht schaden1 nicht ,nein tun zu wollen6 man fhrt doch ,krieg6 man kann gar nicht anders6 ,der gute ,mensch1 der dem ,bsen entsagt hat1 behaftet1 wie es ihm wnschbar scheint1 mit jener ,hemiplegie der ,tugend1 hrt durchaus nicht auf1 ,krieg zu fhren1 ,feinde zu haben1 ,nein zu sagen1 ,nein zu tun4 ,der ,christ zum ,beispiel hat die ,snde86 -- und was ist ihm nicht alles ,snde86 ,gerade durch jenen ,glauben an einen ,moralgegensatz von ,gut und ,bse ist ihm die ,welt vom ,hassenswerten1 vom ,ewig-zu-,bekmpfenden bervoll geworden4 ,der ,gute8 sieht sich wie umringt vom ,bsen und unter dem bestndigen ,ansturm des ,bsen1 er verfeinert sein ,auge1 er entdeckt unter all seinem ,dichten und ,trachten noch das ,bse3 und so endet er1 wie es folgerichtig ist1 damit1 die ,natur fr bse1 den ,menschen fr verderbt1 das ,gutsein als ,gnade 7das heit als menschenunmglich7 zu verstehen4 ,in summa3 99er verneint das ,leben991 er begreift1 wie das ,gute als oberster ,wert das ,leben 99verurteilt994444 ,damit sollte seine ,ideologie von ,gut und ,bse ihm als widerlegt gelten4 ,aber eine ,krankheit widerlegt man nicht4 ,und so konzipiert er ein 99anderes99 ,leben64444 #adg4 ,die ,handlung eines hheren ,menschen ist unbeschreiblich 99vielfach99 in ihrer ,motivierung3 mit irgendeinem solchen ,wort wie ,mitleid8 ist 99gar nichts99 gesagt4 ,das ,wesentlichste ist das ,gefhl wer bin ich8 wer ist der andere im ,verhltnis zu mir88 -- ,werturteile fortwhrend ttig4 #adh4 #a4 ,die prinzipielle 99,flschung der ,geschichte991 damit sie den 99,beweis99 fr die moralische ,wertung abgibt3 a7 ,niedergang eines ,volkes und die ,korruption2 b7 ,aufschwung eines ,volkes und die ,tugend2 c7 ,hhepunkt eines ,volkes 7seine ,kultur87 als ,folge der moralischen ,hhe4 #b4 ,die prinzipielle ,flschung der 99groen ,menschen991 der 99groen ,schaffenden991 der 99groen ,zeiten993 man will1 da der 99,glaube99 das ,auszeichnende der ,groen ist3 aber die ,unbedenklichkeit1 die ,skepsis1 die ,unmoralitt81 die ,erlaubnis1 sich eines ,glaubens entschlagen zu knnen1 gehrt zur ,gre 7,csar1 ,friedrich der ,groe1 ,napoleon2 aber auch ,homer1 ,aristophanes1 ,lionardo1 ,goethe74 ,man unterschlgt immer die ,hauptsache1 ihre ,freiheit des ,willens8 -- #adi4 -- ,die ,krankheit macht den ,menschen besser83 diese berhmte ,behauptung1 der man durch alle ,jahrhunderte begegnet1 und zwar im ,munde der ,weisen ebenso als im ,mund und ,maule des ,volks1 gibt zu denken4 ,man mchte sich1 auf ihre ,gltigkeit hin1 einmal erlauben zu fragen3 gibt es vielleicht ein urschliches ,band zwischen ,moral und ,krankheit berhaupt8 ,die ,verbesserung des ,menschen81 im groen betrachtet1 zum ,beispiel die unleugbare ,milderung1 ,vermenschlichung1 ,vergutmtigung des ,europers innerhalb des letzten ,jahrtausends -- ist sie vielleicht die ,folge eines langen1 heimlich-unheimlichen ,leidens und ,miratens1 ,entbehrens1 ,verkmmerns8 ,hat die ,krankheit8 den ,europer besser gemacht88 ,oder1 anders gefragt3 ist unsre ,moralitt -- unsre moderne zrtliche ,moralitt in ,europa1 mit der man die ,moralitt des ,chinesen vergleichen mge1 -- der ,ausdruck eines physiologischen 99,rckgangs998444 ,man mchte nmlich nicht ableugnen knnen1 da jede ,stelle der ,geschichte1 wo der ,mensch8 sich in besonderer ,pracht und ,mchtigkeit des ,typus gezeigt hat1 sofort einen pltzlichen1 gefhrlichen1 eruptiven ,charakter annimmt1 bei dem die ,menschlichkeit schlimm fhrt2 und vielleicht hat es in jenen ,fllen1 wo es 99anders scheinen will991 eben nur an ,mut oder ,feinheit gefehlt1 die ,psychologie in die ,tiefe zu treiben und den allgemeinen ,satz auch da noch herauszuziehen3 je gesnder1 je strker1 je reicher1 fruchtbarer1 unternehmender ein ,mensch sich fhlt1 um so unmoralischer#8 wird er auch48 ,ein peinlicher ,gedanke6 dem man durchaus nicht nachhngen soll6 ,gesetzt aber1 man luft mit ihm ein kleines1 kurzes ,augenblickchen vorwrts1 wie verwundert blickt man da in die ,zukunft6 ,was wrde sich dann auf ,erden teurer bezahlt machen als gerade das1 was wir mit allen ,krften fordern -- die ,vermenschlichung1 die ,verbesserung81 die wachsende ,zivilisierung8 des ,menschen8 ,nichts wre kostspieliger als ,tugend3 denn am ,ende htte man mit ihr die ,erde als ,hospital3 und ,jeder jedermanns ,krankenpfleger8 wre der ,weisheit letzter ,schlu4 ,freilich3 man htte dann auch jenen vielbegehrten ,frieden auf ,erden86 ,aber auch so wenig ,wohlgefallen aneinander86 ,so wenig ,schnheit1 bermut1 ,wagnis1 ,gefahr6 ,so wenig ,werke81 um derentwillen es sich lohnte1 auf ,erden zu leben6 ,ach6 und ganz und gar keine ,taten8 mehr6 ,alle 99groen99 ,werke und ,taten1 welche stehengeblieben sind und von den ,wellen der ,zeit nicht fortgesplt wurden1 -- waren sie nicht alle im tiefsten ,verstande groe 99,unmoralitten9984444 #aej4 ,egoismus6 ,aber noch niemand hat gefragt3 99was99 fr ein ego8 ,sondern jeder setzt unwillkrlich das 99ego99 jedem 99ego99 gleich4 ,das sind die ,konsequenzen der ,sklaventheorie vom 99suffrage universel99 und der ,gleichheit84 #aea4 99,ursprung der ,moralwerte499 -- ,der ,egoismus ist so viel wert1 als der physiologisch wert ist1 der ihn hat4 ,jeder einzelne ist die ganze ,linie der ,entwicklung noch 7und nicht nur1 wie ihn die ,moral auffat1 etwas1 das mit der ,geburt beginnt74 ,stellt er das 99,aufsteigen99 der ,linie ,mensch dar1 so ist sein ,wert in der ,tat auerordentlich2 und die ,sorge um ,erhaltung und ,begnstigung seines ,wachstums darf extrem sein4 7,es ist die ,sorge um die in ihm verheiene ,zukunft1 welche dem wohlgeratenen ,einzelnen ein so auerordentliches ,recht auf ,egoismus gibt47 ,stellt er die 99absteigende99 ,linie dar1 den ,verfall1 die chronische ,erkrankung1 so kommt ihm wenig ,wert zu3 und die erste ,billigkeit ist1 da er so wenig als mglich ,platz1 ,kraft und ,sonnenschein den ,wohlgeratenen wegnimmt4 ,in diesem ,falle hat die ,gesellschaft die 99,niederhaltung des ,egoismus99 7-- der mitunter absurd1 krankhaft1 aufrhrerisch sich uert --7 zur ,aufgabe3 handle es sich nun um ,einzelne oder um ganze verkommende1 verkmmernde ,volksschichten4 ,eine ,lehre und ,religion der ,liebe81 der 99,niederhaltung99 der ,selbstbejahung1 des ,duldens1 ,tragens1 ,helfens1 der ,gegenseitigkeit in ,tat und ,wort kann innerhalb solcher ,schichten vom hchsten ,werte sein1 selbst mit den ,augen der ,herrschenden gesehen3 denn sie hlt die ,gefhle der ,rivalitt1 des ,ressentiments1 des ,neides nieder1 die allzu natrlichen ,gefhle der ,schlechtweggekommenen1 sie vergttlicht ihnen selbst unter dem ,ideal der ,demut und des ,gehorsams das ,sklavesein1 das ,beherrschtwerden1 das ,armsein1 das ,kranksein1 das ,untenstehen4 ,hieraus ergibt sich1 warum die herrschenden ,klassen 7oder ,rassen7 und ,einzelnen jederzeit den ,kultus der ,selbstlosigkeit1 das ,evangelium der ,niedrigen1 den ,gott am ,kreuze8 aufrechterhalten haben4 ,das bergewicht einer altruistischen ,wertungsweise ist die ,folge eines ,instinktes fr ,miratensein4 ,das ,werturteil auf unterstem ,grunde sagt hier3 ich bin nicht viel wert83 ein blo physiologisches ,werturteil2 noch deutlicher3 das ,gefhl der ,ohnmacht1 der ,mangel der groen1 bejahenden ,gefhle der ,macht 7in ,muskeln1 ,nerven1 ,bewegungszentren74 ,dies ,werturteil bersetzt sich1 je nach der ,kultur dieser ,schichten1 in ein moralisches oder religises ,urteil 7-- die ,vorherrschaft religiser oder moralischer ,urteile ist immer ein ,zeichen niedriger ,kultur --73 es sucht sich zu begrnden1 aus ,sphren1 woher ihnen der ,begriff ,wert8 berhaupt bekannt ist4 ,die ,auslegung1 mit der der christliche ,snder sich zu verstehen glaubt1 ist ein ,versuch1 den ,mangel an ,macht und ,selbstgewiheit 99berechtigt99 zu finden3 er will lieber sich schuldig finden1 als umsonst sich schlecht fhlen3 an sich ist es ein ,symptom von ,verfall1 ,interpretationen dieser ,art berhaupt zu brauchen4 ,in andern ,fllen sucht der ,schlechtweggekommene den ,grund dafr nicht in seiner ,schuld8 7wie der ,christ71 sondern in der ,gesellschaft3 der ,sozialist1 der ,anarchist1 der ,nihilist1 -- indem sie ihr ,dasein als etwas empfinden1 an dem jemand 99schuld99 sein soll1 sind sie damit immer noch die ,nchstverwandten des ,christen1 der auch das ,sich-schlecht-,befinden und ,miraten besser zu ertragen glaubt1 wenn er jemanden gefunden hat1 den er dafr 99verantwortlich99 machen kann4 ,der ,instinkt der ,rache und des 99,ressentiments99 erscheint hier in beiden ,fllen als ,mittel1 es auszuhalten1 als ,instinkt der ,selbsterhaltung3 ebenso wie die ,bevorzugung der 99altruistischen99 ,theorie und ,praxis4 ,der 99,ha gegen den ,egoismus991 sei es gegen den eignen 7wie beim ,christen71 sei es gegen den fremden 7wie beim ,sozialisten71 ergibt sich dergestalt als ein ,werturteil unter der ,vorherrschaft der ,rache2 andrerseits als eine ,klugheit der ,selbsterhaltung ,leidender durch ,steigerung ihrer ,gegenseitigkeits- und ,solidarittsgefhle4444 ,zuletzt ist1 wie schon angedeutet1 auch jene ,entladung des ,ressentiments im ,richten1 ,verwerfen1 ,bestrafen des ,egoismus 7des eignen oder eines fremden7 noch ein ,instinkt der ,selbsterhaltung bei ,schlechtweggekommenen4 ,in summa3 der ,kultus des ,altruismus ist eine spezifische ,form des ,egoismus1 die unter bestimmten physiologischen ,voraussetzungen regelmig auftritt4 ,wenn der ,sozialist mit einer schnen ,entrstung ,gerechtigkeit81 ,recht81 gleiche ,rechte8 verlangt1 so steht er nur unter dem ,druck seiner ungengenden ,kultur1 welche nicht zu begreifen wei1 warum er leidet3 andrerseits macht er sich ein ,vergngen damit2 -- befnde er sich besser1 so wrde er sich hten1 so zu schreien3 er fnde dann anderswo sein ,vergngen4 ,dasselbe gilt vom ,christen3 die ,welt8 wird von ihm verurteilt1 verleumdet1 verflucht1 -- er nimmt sich selbst nicht aus4 ,aber das ist kein ,grund1 sein ,geschrei ernst zu nehmen4 ,in beiden ,fllen sind wir immer noch unter ,kranken1 denen es 99wohltut991 zu schreien1 denen die ,verleumdung eine ,erleichterung ist4 #aeb4 ,es gibt gar keinen ,egoismus1 der bei sich stehen bliebe und nicht bergriffe1 -- es gibt folglich jenen erlaubten81 moralisch indifferenten8 ,egoismus gar nicht1 von dem ihr redet4 ,man frdert sein ,ich stets auf ,kosten des andern82 ,leben lebt immer auf ,unkosten andern ,lebens8 -- wer das nicht begreift1 hat bei sich auch nicht den ersten ,schritt zur ,redlichkeit getan4 #aec4 ,von der ,verleumdung der sogenannten bsen ,eigenschaften4 99,egoismus99 und sein ,problem6 ,die christliche ,verdsterung in ,larochefoucauld1 welcher ihn berall herauszog und damit den ,wert der ,dinge und ,tugenden 99vermindert99 glaubte6 ,dem entgegen suchte ich zunchst zu beweisen1 da es gar nichts anderes geben 99knne99 als ,egoismus1 -- da den ,menschen1 bei denen das ego schwach und dnn wird1 auch die ,kraft der groen ,liebe schwach wird1 -- da die ,liebendsten vor allem es aus ,strke ihres ego sind1 -- da ,liebe ein ,ausdruck von ,egoismus ist usw4 ,die falsche ,wertschtzung zielt in ,wahrheit auf das ,interesse #a4 derer1 denen gentzt1 geholfen wird1 der ,herde2 #b4 enthlt sie einen pessimistischen ,argwohn gegen den ,grund des ,lebens2 #c4 mchte sie die prachtvollsten und wohlgeratensten ,menschen verneinen2 ,furcht2 #d4 will sie den ,unterliegenden zum ,rechte verhelfen gegen die ,sieger2 #e4 bringt sie eine universale ,unehrlichkeit mit sich1 und gerade bei den wertvollsten ,menschen4 #aed4 ,ich habe dem bleichschtigen ,christenideale den ,krieg erklrt 7samt dem1 was ihm nahe verwandt ist71 nicht in der ,absicht1 es zu vernichten1 sondern nur1 um seiner 99,tyrannei99 ein ,ende zu setzen und den ,platz freizubekommen fr neue ,ideale1 fr 99robustere99 ,ideale444 ,die 99,fortdauer99 des christlichen ,ideals gehrt zu den wnschenswertesten ,dingen1 die es gibt3 und schon um der ,ideale willen1 die neben ihm und vielleicht ber ihm sich geltend machen wollen1 -- sie mssen ,gegner1 starke ,gegner haben1 um 99stark99 zu werden4 -- ,so brauchen wir ,immoralisten die 99,macht99 der 99,moral993 unser ,selbsterhaltungstrieb will1 da unsre 99,gegner99 bei ,krften bleiben1 -- er will nur 99,herr ber sie99 werden4 -- #aee4 ,man soll das ,reich der ,moralitt ,schritt fr ,schritt verkleinern und eingrenzen3 man soll die ,namen fr die eigentlichen hier arbeitenden ,instinkte ans ,licht ziehen und zu ,ehren bringen1 nachdem sie die lngste ,zeit unter heuchlerischen ,tugendnamen versteckt wurden2 man soll aus ,scham vor seiner immer gebieterischer redenden ,redlichkeit8 die ,scham verlernen1 welche die natrlichen ,instinkte verleugnen und weglgen mchte4 ,es ist ein ,ma der ,kraft1 wie weit man sich der ,tugend entschlagen kann2 und es wre eine ,hhe zu denken1 wo der ,begriff ,tugend8 so unempfunden wre1 da er wie virt klnge1 ,renaissancetugend1 moralinfreie ,tugend4 ,aber einstweilen -- wie fern sind wir noch von diesem ,ideale6 99,die ,gebietsverkleinerung der ,moral993 ein ,zeichen ihres ,fortschritts4 berall1 wo man noch nicht 99kausal99 zu denken vermocht hat1 dachte man 99moralisch994 #aef4 ,vor allem1 meine ,herren ,tugendhaften1 habt ihr keinen ,vorrang vor uns3 wir wollen euch die 99,bescheidenheit99 hbsch zu ,gemte fhren3 es ist ein erbrmlicher ,eigennutz und ,klugheit1 welche euch eure ,tugend anrt4 ,und httet ihr mehr ,kraft und ,mut im ,leibe1 wrdet ihr euch nicht dergestalt zu tugendhafter ,nullitt herabdrcken4 ,ihr macht aus euch1 was ihr knnt3 teils was ihr mt -- wozu euch eure ,umstnde zwingen --1 teils was euch ,vergngen macht1 teils was euch ntzlich scheint4 ,aber wenn ihr tut1 was nur euren ,neigungen gem ist oder was eure ,notwendigkeit von euch will oder was euch ntzt1 so sollt ihr euch darin 99weder loben drfen1 noch loben lassen9964444 ,man ist eine 99grndlich kleine ,art99 ,mensch1 wenn man 99nur99 tugendhaft ist3 darber soll nichts in die ,irre fhren6 ,menschen1 die irgendworin in ,betracht kommen1 waren noch niemals solche ,tugendesel3 ihr innerster ,instinkt1 der ihres ,quantums ,macht1 fand dabei nicht seine ,rechnung3 whrend eure ,minimalitt an ,macht nichts weiser erscheinen lt als ,tugend4 ,aber ihr habt die 99,zahl99 fr euch3 und insofern ihr 99tyrannisiert991 wollen wir 99euch99 den ,krieg machen4444 #aeg4 ,ein 99tugendhafter ,mensch99 ist schon deshalb eine niedrigere ,spezies1 weil er keine ,person8 ist1 sondern seinen ,wert dadurch erhlt1 einem ,schema ,mensch gem zu sein1 das ein fr allemal aufgestellt ist4 ,er hat nicht seinen ,wert a parte3 er kann verglichen werden1 er hat seinesgleichen1 er 99soll99 nicht einzeln sein4444 ,rechnet die ,eigenschaften des 99guten99 ,menschen nach1 weshalb tun sie uns wohl8 ,weil wir keinen ,krieg ntig haben1 weil er kein ,mitrauen1 keine ,vorsicht1 keine ,sammlung und ,strenge uns auferlegt3 unsre ,faulheit1 ,gutmtigkeit1 ,leichtsinnigkeit macht sich einen 99guten ,tag994 ,dieses unser 99,wohlgefhl ist es1 das wir aus uns hinausprojizieren99 und dem guten ,menschen als 99,eigenschaft991 als 99,wert99 zurechnen4 #aeh4 99,zur ,kritik des guten ,menschen499 -- ,rechtschaffenheit1 ,wrde1 ,pflichtgefhl1 ,gerechtigkeit1 ,menschlichkeit1 ,ehrlichkeit1 ,geradheit1 gutes ,gewissen1 -- sind wirklich mit diesen wohlklingenden ,worten ,eigenschaften um ihrer selbst willen bejaht oder gutgeheien8 oder sind hier an sich wertindifferente ,eigenschaften und ,zustnde nur unter irgendwelchen ,gesichtspunkt gerckt1 wo sie ,wert bekommen8 ,liegt der ,wert dieser ,eigenschaften in ihnen oder in dem ,nutzen1 ,vorteil1 der aus ihnen folgt 7zu folgen scheint1 zu folgen erwartet wird78 ,ich meine hier natrlich nicht einen ,gegensatz von ego und alter in der ,beurteilung3 die ,frage ist1 ob die 99,folgen99 es sind1 sei es fr den ,trger dieser ,eigenschaften1 sei es fr die ,umgebung1 ,gesellschaft1 ,menschheit81 derentwegen diese ,eigenschaften ,wert haben sollen3 oder ob sie an sich selbst ,wert haben4444 ,anders gefragt3 ist es die 99,ntzlichkeit991 welche die entgegengesetzten ,eigenschaften verurteilen1 bekmpfen1 verneinen heit 7-- ,unzuverlssigkeit1 ,falschheit1 ,verschrobenheit1 ,selbstungewiheit3 ,unmenschlichkeit --78 ,ist das ,wesen solcher ,eigenschaften oder nur die ,konsequenz solcher ,eigenschaften verurteilt8 -- ,anders gefragt3 wre es 99wnschbar991 da ,menschen dieser zweiten ,eigenschaften nicht existieren8 -- ,das wird 99jedenfalls geglaubt994444 ,aber hier steckt der ,irrtum1 die ,kurzsichtigkeit1 die ,borniertheit des 99,winkelegoismus994 ,anders ausgedrckt3 wre es wnschbar1 ,zustnde zu schaffen1 in denen der ganze ,vorteil auf ,seiten der ,rechtschaffenen ist1 -- so da die entgegengesetzten ,naturen und ,instinkte entmutigt wrden und langsam ausstrben8 ,dies ist im ,grunde eine ,frage des ,geschmacks und der 99sthetik993 wre es wnschbar1 da die achtbarste81 das heit langweiligste ,spezies ,mensch brig bliebe8 die ,rechtwinkligen1 die ,tugendhaften1 die ,biedermnner1 die ,braven1 die ,geraden1 die ,hornochsen88 ,denkt man sich die ungeheure berflle der anderen8 weg3 so hat sogar der ,rechtschaffene nicht einmal mehr ein ,recht auf ,existenz3 er ist nicht mehr ntig1 -- und hier begreift man1 da nur die grobe ,ntzlichkeit eine solche 99unausstehliche ,tugend99 zu ,ehren gebracht hat4 ,die ,wnschbarkeit liegt vielleicht gerade auf der umgekehrten ,seite3 ,zustnde schaffen1 bei denen der rechtschaffene ,mensch8 in die bescheidene ,stellung eines ntzlichen ,werkzeugs8 herabgedrckt wird -- als das ideale ,herdentier81 bestenfalls ,herdenhirt3 kurz1 bei denen er nicht mehr in die obere ,ordnung zu stehen kommt3 welche 99andere ,eigenschaften99 verlangt4 #aei4 99,das ,patronat der ,tugend499 -- ,habsucht1 ,herrschsucht1 ,faulheit1 ,einfalt1 ,furcht3 alle haben ein ,interesse an der ,sache der ,tugend3 darum steht sie so fest4 #afj4 ,man soll die 99,tugend99 gegen die ,tugendprediger verteidigen3 das sind ihre schlimmsten ,feinde4 ,denn sie lehren die ,tugend als ein ,ideal 99fr alle992 sie nehmen der ,tugend ihren ,reiz des ,seltenen1 des ,unnachahmlichen1 des ,ausnahmsweisen und ,undurchschnittlichen1 -- ihren 99aristokratischen ,zauber994 ,man soll insgleichen ,front machen gegen die verstockten ,idealisten1 welche eifrig an alle ,tpfe klopfen und ihre ,genugtuung haben1 wenn es hohl klingt3 welche ,naivitt1 ,groes und ,seltenes zu 99fordern99 und seine ,abwesenheit mit ,ingrimm und ,menschenverachtung festzustellen6 -- ,es liegt zum ,beispiel auf der ,hand1 da eine 99,ehe99 so viel wert ist als die1 welche sie schlieen1 das heit1 da sie im groen ganzen etwas ,erbrmliches und ,unschickliches sein wird3 kein ,pfarrer1 kein ,brgermeister kann etwas anderes daraus machen4 ,die 99,tugend99 hat alle ,instinkte des ,durchschnittsmenschen gegen sich3 sie ist unvorteilhaft1 unklug1 sie isoliert2 sie ist der ,leidenschaft verwandt und der ,vernunft schlecht zugnglich2 sie verdirbt den ,charakter1 den ,kopf1 den ,sinn1 -- -- immer gemessen mit dem ,ma des ,mittelguts von ,mensch2 sie setzt in ,feindschaft gegen die ,ordnung1 gegen die 99,lge991 welche in jeder ,ordnung1 ,institution1 ,wirklichkeit versteckt liegt1 -- sie ist das 99schlimmste ,laster991 gesetzt1 da man sie nach der ,schdlichkeit ihrer ,wirkung auf die 99andern99 beurteilt4 -- ,ich erkenne die ,tugend daran1 da sie #a4 nicht verlangt1 erkannt zu werden1 #b4 da sie nicht ,tugend berall voraussetzt1 sondern gerade etwas anderes1 #c4 da sie an der ,abwesenheit der ,tugend 99nicht leidet991 sondern umgekehrt dies als ein ,distanzverhltnis betrachtet1 auf ,grund dessen etwas an der ,tugend zu ehren ist2 sie teilt sich nicht mit1 #d4 da sie nicht ,propaganda macht4444 #e4 da sie niemand erlaubt1 den ,richter zu machen1 weil sie immer eine ,tugend 99fr sich99 ist1 #f4 da sie gerade alles das tut1 was sonst 99verboten99 ist3 ,tugend1 wie ich sie verstehe1 ist das eigentliche vetitum innerhalb aller ,herdenlegislatur1 #g4 kurz1 da sie ,tugend im ,renaissancestil ist1 virt1 moralinfreie ,tugend44 #afa4 ,der 99gute ,mensch8 als ,tyrann994 -- ,die ,menschheit hat immer denselben ,fehler wiederholt3 da sie aus einem ,mittel zum ,leben einen 99,mastab99 des ,lebens gemacht hat2 da sie -- statt in der hchsten ,steigerung des ,lebens selbst1 im ,problem des ,wachstums und der ,erschpfung1 das ,ma zu finden -- die 99,mittel99 zu einem ganz bestimmten ,leben zum ,ausschlu aller anderen ,formen des ,lebens1 kurz zur ,kritik und ,selektion des ,lebens benutzt hat4 ,das heit1 der ,mensch liebt endlich die ,mittel um ihrer selbst willen und 99vergit99 sie als ,mittel3 so da sie jetzt als ,ziele ihm ins ,bewutsein treten1 als ,mastbe von ,zielen4444 das heit1 99eine bestimmte ,spezies ,mensch99 behandelt ihre ,existenzbedingungen als gesetzlich aufzuerlegende ,bedingungen1 als ,wahrheit81 ,gut81 ,vollkommen83 sie 99tyrannisiert99444 ,es ist eine 99,form des ,glaubens991 des ,instinkts1 da eine ,art ,mensch nicht die ,bedingtheit ihrer eignen ,art1 ihre ,relativitt im ,vergleich zu anderen einsieht4 ,wenigstens scheint es zu ,ende zu sein mit einer ,art ,mensch 7,volk1 ,rasse71 wenn sie tolerant wird1 gleiche ,rechte zugesteht und nicht mehr daran denkt1 ,herr sein zu wollen -- #afb4 -- ,das ,laster mit etwas entschieden ,peinlichem so verknpfen1 da zuletzt man vor dem ,laster flieht1 um von dem loszukommen1 was mit ihm verknpft ist4 ,das ist der berhmte ,fall ,tannhusers4 ,tannhuser1 durch ,wagnersche ,musik um seine ,geduld gebracht1 hlt es selbst bei ,frau ,venus nicht mehr aus3 mit einem ,male gewinnt die ,tugend ,reiz2 eine thringische ,jungfrau steigt im ,preise2 und1 um das ,strkste zu sagen1 er goutiert sogar die ,weise ,wolframs von ,eschenbach4444 #afc4 ,die ,tugend ist unter ,umstnden blo eine ehrwrdige ,form der ,dummheit3 wer drfte ihr darum belwollen8 ,und diese ,art ,tugend ist auch heute noch nicht berlebt4 ,eine ,art von wackerer ,bauerneinfalt1 welche aber in allen ,stnden mglich ist und der man nicht anders als mit ,verehrung und ,lcheln zu begegnen hat1 glaubt auch heute noch1 da alles in guten ,hnden ist1 nmlich in der ,hand ,gottes83 und wenn sie diesen ,satz mit jener bescheidenen ,sicherheit aufrecht erhalten1 wie als ob sie sagten1 da zwei mal zwei vier ist1 so werden wir andern uns hten1 zu widersprechen4 ,wozu 99diese99 reine ,torheit trben8 ,wozu sie mit unseren ,sorgen in ,hinsicht auf ,mensch1 ,volk1 ,ziel1 ,zukunft verdstern8 ,und wollten wir es1 wir knnten es nicht4 ,sie spiegeln ihre eigne ehrwrdige ,dummheit und ,gte in die ,dinge 99hinein99 7bei ihnen lebt ja der alte ,gott deus myops noch672 wir andern -- wir sehen etwas anderes in die ,dinge hinein3 unsre ,rtselnatur1 unsre ,widersprche1 unsre tiefere1 schmerzlichere1 argwhnischere ,weisheit4 #afd4 ,die 99,tugend99 findet jetzt keinen ,glauben mehr1 ihre ,anziehungskraft ist dahin2 es mte sie denn einer etwa als eine ungewhnliche ,form des ,abenteuers und der ,ausschweifung von neuem auf den ,markt zu bringen verstehen4 ,sie verlangt zu viel ,extravaganz und ,borniertheit von ihren ,glubigen1 als da sie heute nicht das ,gewissen gegen sich htte4 ,freilich1 fr ,gewissenlose und gnzlich ,unbedenkliche mag eben das an ihr neuer ,zauber sein3 -- sie ist nunmehr1 was sie bisher noch niemals gewesen ist1 ein 99,laster994 #afe4 ,die ,tugend bleibt das kostspieligste ,laster3 sie 99soll99 es bleiben6 #aff4 ,zuletzt1 was habe ich erreicht8 ,verbergen wir uns dies wunderlichste ,resultat nicht3 ich habe der ,tugend einen neuen 99,reiz99 erteilt1 -- sie wirkt als etwas 99,verbotenes994 ,sie hat unsre feinste ,redlichkeit gegen sich1 sie ist eingesalzen in das cum grano salis8 des wissenschaftlichen ,gewissensbisses2 sie ist altmodisch im ,geruch und antikisierend1 so da sie nunmehr endlich die ,raffinierten anlockt und neugierig macht2 -- kurz1 sie wirkt als ,laster4 ,erst nachdem wir alles als ,lge1 ,schein erkannt haben1 haben wir auch die ,erlaubnis wieder zu dieser schnsten ,falschheit1 der der ,tugend1 erhalten4 ,es gibt keine ,instanz mehr1 die uns dieselbe verbieten drfte2 erst indem wir die ,tugend als eine 99,form der ,immoralitt99 aufgezeigt haben1 ist sie wieder 99gerechtfertigt991 -- sie ist eingeordnet und gleichgeordnet in ,hinsicht auf ihre ,grundbedeutung1 sie nimmt teil an der ,grundimmoralitt alles ,daseins1 -- als eine ,luxusform ersten ,ranges1 die hochnsigste1 teuerste und seltenste ,form des ,lasters4 ,wir haben sie entrunzelt und entkuttet1 wir haben sie von der ,zudringlichkeit der ,vielen erlst1 wir haben ihr die bldsinnige ,starrheit1 das leere ,auge1 die steife ,haartour1 die hieratische ,muskulatur genommen4 #afg4 ,ob ich damit der ,tugend geschadet habe84444 ,ebensowenig1 als die ,anarchisten den ,frsten3 erst seitdem sie angeschossen werden1 sitzen sie wieder fest auf ihrem ,thron444 ,denn so stand es immer und wird es stehen3 man kann einer ,sache nicht besser ntzen1 als indem man sie verfolgt und mit allen ,hunden hetzt4444 ,dies -- habe ich getan4 #afh4 ,was ich mit aller ,kraft deutlich zu machen wnsche3 a7 da es keine schlimmere ,verwechslung gibt1 als wenn man 99,zchtung99 mit 99,zhmung99 verwechselt3 was man getan hat4444 ,die ,zchtung ist1 wie ich sie verstehe1 ein ,mittel der ungeheuren ,kraftaufspeicherung der ,menschheit1 so da die ,geschlechter auf der ,arbeit ihrer ,vorfahren fortbauen knnen -- nicht nur uerlich1 sondern innerlich1 organisch aus ihnen herauswachsend1 ins 99,strkere994444 b7 da es eine auerordentliche ,gefahr gibt1 wenn man glaubt1 da die ,menschheit als 99,ganzes99 fortwchse und strker wrde1 wenn die ,individuen schlaff1 gleich1 durchschnittlich werden4444 ,menschheit ist ein ,abstraktum3 das ,ziel der 99,zchtung99 kann auch im einzelnsten ,falle immer nur der 99strkere99 ,mensch sein 7-- der ungezchtete ist schwach1 vergeuderisch1 unbestndig --74 #afi4 ,man mu sehr unmoralisch sein1 um durch die ,tat 99,moral zu machen994444 ,die ,mittel der ,moralisten sind die furchtbarsten ,mittel1 die je gehandhabt worden sind2 wer den ,mut nicht zur ,unmoralitt der ,tat hat1 taugt zu allem brigen1 er taugt nicht zum ,moralisten4 ,die ,moral ist eine ,menagerie2 ihre ,voraussetzung1 da eiserne ,stbe ntzlicher sein knnen als ,freiheit1 selbst fr den ,eingefangenen2 ihre andere ,voraussetzung1 da es ,tierbndiger gibt1 die sich vor furchtbaren ,mitteln nicht frchten1 -- die glhendes ,eisen zu handhaben wissen4 ,diese schreckliche ,spezies1 die den ,kampf mit dem wilden ,tier aufnimmt1 heit sich ,priester84 ,der ,mensch1 eingesperrt in einen eisernen ,kfig von ,irrtmern1 eine ,karikatur des ,menschen geworden1 krank1 kmmerlich1 gegen sich selbst bswillig1 voller ,ha auf die ,antriebe zum ,leben1 voller ,mitrauen gegen alles1 was schn und glcklich ist am ,leben1 ein wandelndes ,elend3 diese knstliche1 willkrliche1 99nachtrgliche99 ,migeburt1 welche die ,priester aus ihrem ,boden gezogen haben1 den ,snder83 wie werden wir es erlangen1 dieses ,phnomen trotz alledem zu 99rechtfertigen998 ,um billig von der ,moral zu denken1 mssen wir zwei 99zoologische99 ,begriffe an ihre ,stelle setzen3 99,zhmung99 der ,bestie und 99,zchtung einer bestimmten ,art994 ,die ,priester gaben zu allen ,zeiten vor1 da sie 99bessern998 wollen4444 ,aber wir andern lachen1 wenn ein ,tierbndiger von seinen gebesserten8 ,tieren reden wollte4 ,die ,zhmung der ,bestie wird in den meisten ,fllen durch eine ,schdigung der ,bestie erreicht3 auch der moralische ,mensch ist kein besserer ,mensch1 sondern nur ein geschwchter4 ,aber er ist weniger schdlich4444 #agj4 ,das gesamte ,moralisieren als ,phnomen ins ,auge bekommen4 ,auch als 99,rtsel994 ,die moralischen ,phnomene haben mich beschftigt wie ,rtsel4 ,heute wrde ich eine ,antwort zu geben wissen3 was bedeutet es1 da fr mich das ,wohl des ,nchsten hheren ,wert haben 99soll991 als mein eigenes8 da aber der ,nchste selbst den ,wert seines ,wohls anders schtzen 99soll99 als ich1 nmlich demselben gerade 99mein99 ,wohl berordnen soll8 ,was bedeutet das ,du sollst81 das selbst von ,philosophen als gegeben8 betrachtet wird8 ,der anscheinend verrckte ,gedanke1 da einer die ,handlung1 die er dem andern erweist1 hher halten soll1 als die sich selbst erwiesene1 dieser andere ebenso wieder usw4 7da man nur ,handlungen gutheien soll1 weil einer dabei nicht sich selbst im ,auge hat1 sondern das ,wohl des andern7 hat seinen ,sinn3 nmlich als ,instinkt des ,gemeinsinns1 auf der ,schtzung beruhend1 da am einzelnen berhaupt wenig gelegen ist1 aber sehr viel an allen zusammen1 vorausgesetzt1 da sie eben eine ,gemeinschaft bilden1 mit einem ,gemeingefhl und ,gemeingewissen4 ,also eine ,art bung in einer bestimmten ,richtung des ,blicks1 ,wille zu einer ,optik1 welche sich selbst zu sehen unmglich machen will4 ,mein ,gedanke3 es fehlen die ,ziele1 und 99diese mssen ,einzelne99 sein6 ,wir sehen das allgemeine ,treiben3 jeder ,einzelne wird geopfert und dient als ,werkzeug4 ,man gehe durch die ,strae1 ob man nicht lauter ,sklaven8 begegnet4 ,wohin8 ,wozu8 #aga4 ,wollen83 ist gleich ,zweck-,wollen4 ,zweck8 enthlt eine ,wertschtzung4 ,woher stammen die ,wertschtzungen8 ,ist eine feste ,norm von angenehm und schmerzhaft8 die ,grundlage8 ,aber in unzhligen ,fllen 99machen99 wir erst eine ,sache schmerzhaft1 dadurch1 da wir unsere ,wertschtzung hineinlegen4 ,umfang der moralischen ,wertschtzungen3 sie sind fast in jedem ,sinneseindruck mitspielend4 ,die ,welt ist uns 99gefrbt99 dadurch4 ,wir haben die ,zwecke und die ,werte hineingelegt3 wir haben eine ungeheure 99latente ,kraft99masse dadurch in uns3 aber in der 99,vergleichung99 der ,werte ergibt sich1 da ,entgegengesetztes als wertvoll galt1 da 99viele99 ,gtertafeln existierten 7also nichts an sich8 wertvoll74 ,bei der ,analyse der einzelnen ,gtertafeln ergab sich ihre ,aufstellung als die ,aufstellung von 99,existenzbedingungen99 beschrnkter ,gruppen 7und oft irrtmlicher73 zur ,erhaltung4 ,bei der ,betrachtung der 99jetzigen99 ,menschen ergab sich1 da wir 99sehr verschiedene99 ,werturteile handhaben1 und da keine schpferische ,kraft mehr darin ist1 -- die ,grundlage3 die ,bedingung der ,existenz8 fehlt dem moralischen ,urteile jetzt4 ,es ist viel berflssiger1 es ist lange nicht so schmerzhaft4 -- ,es wird 99willkrlich994 ,chaos4 ,wer schafft 99das ,ziel991 das ber der ,menschheit stehen bleibt und auch ber dem ,einzelnen8 ,ehemals wollte man mit der ,moral 99erhalten993 aber niemand will jetzt mehr 99erhalten991 es ist nichts daran zu erhalten4 ,also eine 99versuchende ,moral993 sich ein ,ziel 99geben994 #agb4 ,inwiefern die 99,selbstvernichtung der ,moral99 noch ein ,stck ihrer eigenen ,kraft ist4 ,wir ,europer haben das ,blut solcher in uns1 die fr ihren ,glauben gestorben sind2 wir haben die ,moral furchtbar und ernst genommen1 und es ist nichts1 was wir nicht irgendwie geopfert haben4 ,andrerseits3 unsre geistige ,feinheit ist wesentlich durch ,gewissensvivisektion erreicht worden4 ,wir wissen das ,wohin88 noch nicht1 zu dem wir getrieben werden1 nachdem wir uns dergestalt von unsrem alten ,boden abgelst haben4 ,aber dieser ,boden selbst hat uns die ,kraft angezchtet1 die uns jetzt hinaustreibt in die ,ferne1 ins ,abenteuer1 durch die wir ins ,uferlose1 ,unerprobte1 ,unentdeckte hinausgestoen werden1 -- es bleibt uns keine ,wahl1 wir mssen ,eroberer sein1 nachdem wir kein ,land mehr haben1 wo wir heimisch sind1 wo wir erhalten8 mchten4 ,ein verborgenes 99,ja99 treibt uns dazu1 das strker ist als alle unsre ,neins4 ,unsre 99,strke99 selbst duldet uns nicht mehr im alten1 morschen ,boden3 wir wagen uns in die ,weite1 wir wagen 99uns99 daran3 die ,welt ist noch reich und unentdeckt1 und selbst ,zugrundgehen ist besser als halb und giftig werden4 ,unsre ,strke selbst zwingt uns aufs ,meer1 dorthin1 wo alle ,sonnen bisher untergegangen sind3 wir 99wissen99 um eine neue ,welt4444 #agc4 ,mein ,schlusatz ist3 da der 99wirkliche99 ,mensch einen viel hheren ,wert darstellt als der wnschbare8 ,mensch irgendeines bisherigen ,ideals2 da alle ,wnschbarkeiten8 in ,hinsicht auf den ,menschen absurde und gefhrliche ,ausschweifungen waren1 mit denen eine einzelne ,art von ,mensch 99ihre99 ,erhaltungs- und ,wachstumsbedingungen ber der ,menschheit als ,gesetz aufhngen mchte2 da jede zur ,herrschaft gebrachte ,wnschbarkeit solchen ,ursprungs bis jetzt den ,wert des ,menschen1 seine ,kraft1 seine ,zukunftsgewiheit 99herabgedrckt99 hat2 da die ,armseligkeit und ,winkel-,intellektualitt des ,menschen sich am meisten blostellt1 auch heute noch1 wenn er 99wnscht992 da die ,fhigkeit des ,menschen1 ,werte anzusetzen1 bisher zu niedrig entwickelt war1 um dem tatschlichen1 nicht blo wnschbaren8 99,werte des ,menschen99 gerecht zu werden2 da das ,ideal bis jetzt die eigentlich welt- und menschverleumdende ,kraft1 der ,gifthauch ber der ,realitt1 die groe 99,verfhrung zum ,nichts99 war444 #c4 ,philosophie und ,moral4 #agd4 ,durch moralische ,hinterabsichten ist der ,gang der ,philosophie bisher am meisten aufgehalten worden4 #age4 ,man hat zu allen ,zeiten die schnen ,gefhle8 fr ,argumente genommen1 den gehobenen ,busen8 fr den ,blasebalg der ,gottheit1 die berzeugung als ,kriterium der ,wahrheit81 das ,bedrfnis des ,gegners als ,fragezeichen zur ,weisheit3 diese ,falschheit1 ,falschmnzerei geht durch die ganze ,geschichte der ,philosophie4 ,die achtbaren1 aber nur sprlichen ,skeptiker abgerechnet1 zeigt sich nirgends ein ,instinkt von intellektueller ,rechtschaffenheit4 ,zuletzt hat noch ,kant in aller ,unschuld diese ,denkerkorruption mit dem ,begriff 99praktische ,vernunft998 zu verwissenschaftlichen gesucht3 er erfand eigens eine ,vernunft dafr1 in welchen ,fllen man sich 99nicht99 um die ,vernunft zu kmmern brauche3 nmlich wenn das ,bedrfnis des ,herzens1 wenn die ,moral1 wenn die ,pflicht8 redet4 #agf4 ,die ,philosophen sind eingenommen 99gegen99 den ,schein1 den ,wechsel1 den ,schmerz1 den ,tod1 das ,krperliche1 die ,sinne1 das ,schicksal und die ,unfreiheit1 das ,zwecklose4 ,sie glauben #a4 an die absolute ,erkenntnis1 #b4 an die ,erkenntnis um der ,erkenntnis willen1 #c4 an die ,tugend und ,glck im ,bunde1 #d4 an die ,erkennbarkeit der menschlichen ,handlungen4 ,sie sind von instinktiven ,wertbestimmungen geleitet1 in denen sich 99frhere99 ,kulturzustnde spiegeln 7gefhrlichere74 #agg4 ,da nichts von dem wahr ist1 was ehemals als wahr galt -- was als unheilig1 verboten1 verchtlich1 verhngnisvoll ehemals verachtet wurde -- 3 alle diese ,blumen wachsen heut am lieblichen ,pfade der ,wahrheit4 ,diese ganze alte ,moral geht uns nichts mehr an3 es ist kein ,begriff darin1 der noch ,achtung verdiente4 ,wir haben sie berlebt1 -- wir sind nicht mehr grob und naiv genug1 um in dieser ,weise uns belgen lassen zu mssen4444 ,artiger gesagt3 wir sind zu tugendhaft dazu4444 ,und wenn ,wahrheit im alten ,sinne nur deshalb ,wahrheit8 war1 weil die alte ,moral zu ihr ja sagte1 ja sagen 99durfte993 so folgte daraus1 da wir auch keine ,wahrheit von ehedem mehr ntig haben4444 ,unser 99,kriterium99 der ,wahrheit ist durchaus nicht die ,moralitt3 wir 99widerlegen99 eine ,behauptung damit1 da wir sie als abhngig von der ,moral1 als inspiriert durch edle ,gefhle beweisen4 #agh4 ,alle diese ,werte sind empirisch und bedingt4 ,aber der1 der an sie glaubt1 der sie verehrt1 99will99 eben diesen ,charakter nicht anerkennen4 ,die ,philosophen glauben allesamt an diese ,werte1 und eine ,form ihrer ,verehrung war die ,bemhung1 aus ihnen 99a priori-,wahrheiten99 zu machen4 ,flschender ,charakter der 99,verehrung994444 ,die ,verehrung ist die hohe ,probe der intellektuellen 99,rechtschaffenheit993 aber es 99gibt99 in der ganzen ,geschichte der ,philosophie keine intellektuelle ,rechtschaffenheit1 -- sondern die ,liebe zum ,guten84444 ,der absolute 99,mangel an ,methode991 um den ,wert dieser ,werte zu prfen2 99zweitens993 die ,abneigung1 diese ,werte zu prfen1 berhaupt sie bedingt zu nehmen4 -- ,bei den ,moralwerten kamen alle 99antiwissenschaftlichen99 ,instinkte zusammen in ,betracht1 um hier die ,wissenschaft 99auszuschlieen994444 #agi4 ,gegen die erkenntnistheoretischen ,dogmen tief mitrauisch1 liebte ich es1 bald aus diesem1 bald aus jenem ,fenster zu blicken1 htete mich1 mich darin festzusetzen1 hielt sie fr schdlich1 -- und zuletzt3 ist es wahrscheinlich1 da ein ,werkzeug seine eigene ,tauglichkeit kritisieren 99kann9988 -- ,worauf ich acht gab1 war vielmehr1 da niemals eine erkenntnistheoretische ,skepsis oder ,dogmatik ohne ,hintergedanken entstanden ist1 -- da sie einen ,wert zweiten ,ranges hat1 sobald man erwgt1 99was99 im ,grunde zu dieser ,stellung 99zwang994 ,grundeinsicht3 sowohl ,kant1 als ,hegel1 als ,schopenhauer -- sowohl die skeptisch-epochistische ,haltung1 als die historisierende1 als die pessimistische -- sind 99moralischen99 ,ursprungs4 ,ich sah niemanden1 der eine ,kritik der 99moralischen ,wertgefhle99 gewagt htte3 und den sprlichen ,versuchen1 zu einer ,entstehungsgeschichte dieser ,gefhle zu kommen 7wie bei den englischen und deutschen ,darwinisten7 wandte ich bald den ,rcken4 -- ,wie erklrt sich ,spinozas ,stellung1 seine ,verneinung und ,ablehnung der moralischen ,werturteile8 7,es war 99eine99 ,konsequenz seiner ,theodicee67 #ahj4 99,die drei groen ,naivitten993 ,erkenntnis als ,mittel zum ,glck 7als ob444471 als ,mittel zur ,tugend 7als ob444471 als ,mittel zur ,verneinung des ,lebens81 -- insofern sie ein ,mittel zur ,enttuschung ist -- 7als ob444474 #aha4 ,im ,grunde ist die ,moral gegen die ,wissenschaft 99feindlich99 gesinnt3 schon ,sokrates war dies -- und zwar deshalb1 weil die ,wissenschaft ,dinge als wichtig nimmt1 welche mit gut8 und bse8 nichts zu schaffen haben1 folglich dem ,gefhl fr gut8 und bse8 99,gewicht nehmen994 ,die ,moral nmlich will1 da ihr der ganze ,mensch und seine gesamte ,kraft zu ,diensten sei3 sie hlt es fr die ,verschwendung eines solchen1 der zum ,verschwenden 99nicht reich genug99 ist1 wenn der ,mensch sich ernstlich um ,pflanzen und ,sterne kmmert4 ,deshalb ging in ,griechenland1 als ,sokrates die ,krankheit des ,moralisierens in die ,wissenschaft eingeschleppt hatte1 es geschwinde mit der ,wissenschaftlichkeit abwrts2 eine ,hhe1 wie die in der ,gesinnung eines ,demokrit1 ,hippokrates und ,thukydides1 ist nicht zum zweiten ,male erreicht worden4 #ahb4 ,das ist auerordentlich4 ,wir finden von ,anfang der griechischen ,philosophie an einen ,kampf gegen die ,wissenschaft1 mit den ,mitteln einer ,erkenntnistheorie respektive ,skepsis3 und wozu8 ,immer zugunsten der 99,moral994444 7,der ,ha gegen die ,physiker und rzte47 ,sokrates1 ,aristipp1 die ,megariker1 die ,zyniker1 ,epikur1 ,pyrrho -- ,generalansturm gegen die ,erkenntnis zugunsten der 99,moral994444 7,ha auch gegen die ,dialektik47 ,es bleibt ein ,problem3 sie nhern sich der ,sophistik1 um die ,wissenschaft loszuwerden4 ,andererseits sind die ,physiker alle so weit unterjocht1 um das ,schema der ,wahrheit1 des wahren ,seins in ihre ,fundamente aufzunehmen3 zum ,beispiel das ,atom1 die vier ,elemente 799,juxtaposition99 des ,seienden1 um die ,vielheit und ,vernderung zu erklren --74 ,verachtung gelehrt gegen die 99,objektivitt99 des ,interesses3 ,rckkehr zu dem praktischen ,interesse1 zur ,personalntzlichkeit aller ,erkenntnis4444 ,der ,kampf gegen die ,wissenschaft richtet sich gegen #a4 deren ,pathos 7,objektivitt71 #b4 deren ,mittel 7das heit gegen deren ,ntzlichkeit71 #c4 deren ,resultate 7als kindisch74 ,es ist derselbe ,kampf1 der spter wieder von ,seiten der 99,kirche991 im ,namen der ,frmmigkeit1 gefhrt wird3 sie erbt das ganze antike ,rstzeug zum ,kampfe4 ,die ,erkenntnistheorie spielt dabei dieselbe ,rolle wie bei ,kant1 wie bei den ,indern4444 ,man will sich nicht darum zu bekmmern haben3 man will freie ,hand behalten fr seinen ,weg84 ,wogegen wehren sie sich eigentlich8 ,gegen die ,verbindlichkeit1 gegen die ,gesetzlichkeit1 gegen die ,ntigung ,hand in ,hand zu gehen -- 3 ich glaube1 man nennt das 99,freiheit994444 ,darin drckt sich die dcadence aus3 der ,instinkt der ,solidaritt ist so entartet1 da die ,solidaritt als 99,tyrannei99 empfunden wird3 sie wollen keine ,autoritt1 keine ,solidaritt1 keine ,einordnung in ,reih und ,glied zu unedler ,langsamkeit der ,bewegung4 ,sie hassen das ,schrittweise1 das ,tempo der ,wissenschaft1 sie hassen das ,nicht-anlangen-wollen1 den langen ,atem1 die ,personalindifferenz des wissenschaftlichen ,menschen4 #ahc4 ,die 99,sophisten99 sind nichts weiter als ,realisten3 sie formulieren die allen gang und gben ,werte und ,praktiken zum ,rang der ,werte1 -- sie haben den ,mut1 den alle starken ,geister haben1 um ihre ,unmoralitt zu 99wissen994444 ,glaubt man vielleicht1 da die kleinen griechischen ,freistdte1 welche sich vor ,wut und ,eifersucht gern aufgefressen htten1 von menschenfreundlichen und rechtschaffenen ,prinzipien geleitet wurden8 ,macht man vielleicht dem ,thukydides einen ,vorwurf aus seiner ,rede1 die er den athenischen ,gesandten in den ,mund legt1 als sie mit den ,meliern ber ,untergang oder ,unterwerfung verhandeln8 ,inmitten dieser entsetzlichen ,spannung von ,tugend zu reden1 war nur vollendeten ,tartffs mglich -- oder 99,abseitsgestellten991 ,einsiedlern1 ,flchtlingen und ,auswanderern aus der ,realitt4444 ,alles ,leute1 die negierten1 um selber leben zu knnen -- ,die ,sophisten waren ,griechen3 als ,sokrates und ,plato die ,partei der ,tugend und ,gerechtigkeit nahmen1 waren sie 99,juden99 oder ich wei nicht was --4 ,die ,taktik 99,grotes99 zur ,verteidigung der ,sophisten ist falsch3 er will sie zu ,ehrenmnnern und ,moralstandarten erheben1 -- aber ihre ,ehre war1 keinen ,schwindel mit groen ,worten und ,tugenden zu treiben4444 #ahd4 ,inwiefern die ,dialektik und der ,glaube an die ,vernunft noch auf 99moralischen99 ,vorurteilen ruht4 ,bei ,plato sind wir als einstmalige ,bewohner einer intelligiblen ,welt des ,guten noch im ,besitz eines ,vermchtnisses jener ,zeit3 die gttliche ,dialektik1 als aus dem ,guten stammend1 fhrt zu allem ,guten 7-- also gleichsam zurck8 --74 ,auch ,descartes hatte einen ,begriff davon1 da in einer christlich-moralischen ,grunddenkweise1 welche an einen 99guten99 ,gott als ,schpfer der ,dinge glaubt1 die ,wahrhaftigkeit ,gottes erst uns unsre ,sinnesurteile 99verbrgt994 ,abseits von einer religisen ,sanktion und ,verbrgung unsrer ,sinne und ,vernnftigkeit -- woher sollten wir ein ,recht auf ,vertrauen gegen das ,dasein haben6 ,da das ,denken gar ein ,ma des ,wirklichen sei1 -- da1 was nicht gedacht werden kann1 nicht 99ist991 -- ist ein plumpes non plus ultra einer moralistischen ,vertrauensseligkeit 7auf ein essentielles ,wahrheitsprinzip im ,grund der ,dinge71 an sich eine tolle ,behauptung1 der unsre ,erfahrung in jedem ,augenblick widerspricht4 ,wir knnen gerade gar nichts denken1 inwiefern es 99ist994444 #ahe4 ,die groe ,vernunft in aller ,erziehung zur ,moral war immer1 da man hier die 99,sicherheit eines ,instinkts99 zu erreichen suchte3 so da weder die gute ,absicht noch die guten ,mittel als solche erst ins ,bewutsein traten4 ,so wie der ,soldat exerziert1 so sollte der ,mensch handeln lernen4 ,in der ,tat gehrt dieses ,unbewutsein zu jeder ,art ,vollkommenheit3 selbst noch der ,mathematiker handhabt seine ,kombinationen unbewut4444 ,was bedeutet nun die 99,reaktion99 des ,sokrates1 welcher die ,dialektik als ,weg zur ,tugend anempfahl und sich darber lustig machte1 wenn die ,moral sich nicht logisch zu rechtfertigen wute84444 ,aber eben das ,letztere gehrt zu ihrer 99,gte991 -- ohne ,unbewutheit 99taugt sie nichts9964444 99,scham99 erregen war ein notwendiges ,attribut des ,vollkommenen64444 ,es bedeutet exakt die 99,auflsung der griechischen ,instinkte991 als man die 99,beweisbarkeit99 als ,voraussetzung der persnlichen ,tchtigkeit in der ,tugend voranstellte4 ,es sind selbst ,typen der ,auflsung1 alle diese groen ,tugendhaften8 und ,wortemacher4 ,in praxi bedeutet es1 da die moralischen ,urteile aus ihrer ,bedingtheit1 aus der sie gewachsen sind und in der allein sie ,sinn haben1 aus ihrem griechischen und griechisch-politischen ,grund und ,boden ausgerissen werden und1 unter dem ,anschein von 99,sublimierung991 99entnatrlicht99 werden4 ,die groen ,begriffe gut81 gerecht8 werden losgemacht von den ,voraussetzungen1 zu denen sie gehren1 und als 99frei gewordene99 ,ideen8 ,gegenstnde der ,dialektik4 ,man sucht hinter ihnen eine ,wahrheit1 man nimmt sie als ,entitten oder als ,zeichen von ,entitten3 man 99erdichtet99 eine ,welt1 wo sie zu ,hause sind1 wo sie herkommen4444 ,in summa3 der ,unfug ist auf seiner ,spitze bereits bei ,plato4444 ,und nun hatte man ntig1 auch den 99abstrakt-vollkommenen99 ,menschen hinzu zu erfinden3 -- gut1 gerecht1 weise1 ,dialektiker -- kurz1 die 99,vogelscheuche99 des antiken ,philosophen3 eine ,pflanze1 aus jedem ,boden losgelst2 eine ,menschlichkeit ohne alle bestimmten regulierenden ,instinkte2 eine ,tugend1 die sich mit ,grnden beweist84 ,das vollkommen 99absurde99 ,individuum8 an sich6 die 99,unnatur99 hchsten ,ranges4444 ,kurz1 die ,entnatrlichung der ,moralwerte hatte zur ,konsequenz1 einen entartenden 99,typus des ,menschen99 zu schaffen1 -- 99den99 ,guten81 99den99 ,glcklichen81 99den99 ,weisen84 -- ,sokrates ist ein ,moment der 99tiefsten ,perversitt99 in der ,geschichte der ,werte4 #ahf4 ,philosophie als die ,kunst1 die ,wahrheit zu entdecken3 so nach ,aristoteles4 99,dagegen99 die ,epikurer1 die sich die 99sensualistische99 ,theorie der ,erkenntnis des ,aristoteles zunutze machten3 gegen das ,suchen der ,wahrheit ganz ironisch und ablehnend2 ,philosophie als eine ,kunst des 99,lebens9984 #ahg4 99,hegel993 seine populre ,seite die ,lehre vom ,krieg und den groen ,mnnern4 ,das ,recht ist bei dem ,siegreichen3 er stellt den ,fortschritt der ,menschheit dar4 ,versuch1 die ,herrschaft der ,moral aus der ,geschichte zu beweisen4 ,kant3 ein ,reich der moralischen ,werte1 uns entzogen1 unsichtbar1 wirklich4 ,hegel3 eine nachweisbare ,entwicklung1 ,sichtbarwerdung des moralischen ,reichs4 ,wir wollen uns weder auf die ,kantsche noch ,hegelsche ,manier betrgen lassen3 -- wir 99glauben99 nicht mehr1 wie sie1 an die ,moral und haben folglich auch keine ,philosophien zu grnden1 99damit99 die ,moral recht behalte4 ,sowohl der ,kritizismus als der ,historizismus hat fr uns nicht 99darin99 seinen ,reiz3 -- nun1 welchen hat er denn8 -- #ahh4 99,moral als hchste ,abwertung499 -- 99,entweder99 ist unsre ,welt das ,werk und der ,ausdruck 7der modus7 ,gottes3 dann mu sie 99hchst vollkommen99 sein 7,schlu ,leibnizens44447 -- und man zweifelte nicht1 was zur ,vollkommenheit gehre1 zu wissen --1 dann kann das ,bse1 das bel nur 99scheinbar99 sein 799radikaler99 bei ,spinoza die ,begriffe ,gut 99und99 ,bse7 oder mu aus dem hchsten ,zweck ,gottes abgeleitet sein 7-- etwa als ,folge einer besonderen ,gunsterweisung ,gottes1 der zwischen ,gut und ,bse zu whlen erlaubt3 das ,privilegium1 kein ,automat zu sein2 ,freiheit8 auf die ,gefahr hin1 sich zu vergreifen1 falsch zu whlen4444 zum ,beispiel bei ,simplicius im ,kommentar zu ,epiktet74 99,oder99 unsere ,welt ist unvollkommen1 das bel und die ,schuld sind real1 sind determiniert1 sind absolut ihrem ,wesen inhrent2 dann kann sie nicht die 99wahre99 ,welt sein3 dann ist ,erkenntnis eben nur der ,weg1 sie zu verneinen1 dann ist sie eine ,verirrung1 welche als ,verirrung erkannt werden kann4 ,dies ist die ,meinung ,schopenhauers auf ,grund ,kantischer ,voraussetzungen4 ,noch desperater ,pascal3 er begriff1 da dann auch die ,erkenntnis korrupt1 geflscht sein msse1 -- da 99,offenbarung99 not tue1 um die ,welt auch nur als verneinenswert zu begreifen4444 #ahi4 ,nichts ist seltener unter den ,philosophen als 99intellektuelle ,rechtschaffenheit993 vielleicht sagen sie das ,gegenteil1 vielleicht glauben sie es selbst4 ,aber ihr ganzes ,handwerk bringt es mit sich1 da sie nur gewisse ,wahrheiten zulassen2 sie wissen1 was sie beweisen 99mssen991 sie erkennen sich beinahe daran als ,philosophen1 da sie ber diese ,wahrheiten8 einig sind4 ,da sind zum ,beispiel die moralischen ,wahrheiten4 ,aber der ,glaube an ,moral ist noch kein ,beweis von ,moralitt3 es gibt ,flle -- und der ,fall der ,philosophen gehrt hierher --1 wo ein solcher ,glaube einfach eine 99,unmoralitt99 ist4 #d4 ,philosophie und ,wissenschaft4 #aij4 ,ich mu das 99schwierigste ,ideal99 des 99,philosophen aufstellen994 ,das ,lernen tut's nicht6 ,der ,gelehrte ist das ,herdentier im ,reiche der ,erkenntnis1 -- welcher forscht1 weil es ihm befohlen und vorgemacht worden ist4 -- #aia4 ,aberglaube ber den 99,philosophen993 ,verwechslung mit dem 99wissenschaftlichen99 ,menschen4 ,als ob die ,werte in den ,dingen steckten und man sie nur festzuhalten htte6 ,inwiefern sie unter der ,einflsterung gegebener ,werte forschen 7ihr ,ha auf ,schein1 ,leib usw474 ,schopenhauer in betreff der ,moral 7,hohn ber den ,utilitarismus74 ,zuletzt geht die ,verwechslung so weit1 da man den ,darwinismus als ,philosophie betrachtet3 und jetzt ist die ,herrschaft bei den 99wissenschaftlichen99 ,menschen4 ,auch die ,franzosen wie ,taine suchen oder meinen zu suchen1 99ohne99 die ,wertmae schon zu haben4 ,die ,niederwerfung vor den ,facten81 eine ,art ,kultus4 ,tatschlich 99vernichten99 sie die bestehenden ,wertschtzungen4 99,erklrung99 dieses ,miverstndnisses4 ,der ,befehlende entsteht selten2 er mideutet sich selber4 ,man 99will99 durchaus die ,autoritt von sich ablehnen und in die 99,umstnde99 setzen4 -- ,in ,deutschland gehrt die ,schtzung des ,kritikers in die ,geschichte der erwachenden 99,mnnlichkeit994 ,lessing usw4 7,napoleon ber ,goethe74 ,tatschlich ist diese ,bewegung durch die deutsche ,romantik wieder rckgngig gemacht3 und der 99,ruf99 der deutschen ,philosophie bezieht sich auf sie1 als ob mit ihr die ,gefahr der ,skepsis beseitigt sei und der 99,glaube bewiesen99 werden knne4 ,in ,hegel kulminieren beide ,tendenzen3 im ,grunde verallgemeinert er die ,tatsache der deutschen ,kritik und die ,tatsache der deutschen ,romantik1 -- eine ,art von dialektischem ,fatalismus1 aber zu ,ehren des ,geistes1 tatschlich mit ,unterwerfung des ,philosophen 99unter99 die ,wirklichkeit4 99,der ,kritiker bereitet vor993 nicht mehr6 ,mit ,schopenhauer dmmerte die ,aufgabe des ,philosophen3 da es sich um eine ,bestimmung des 99,wertes99 handle3 immer noch unter der ,herrschaft des ,eudmonismus4 ,das ,ideal des ,pessimismus4 #aib4 ,problem des 99,philosophen99 und des 99wissenschaftlichen99 ,menschen4 -- ,einflu des ,alters2 depressive ,gewohnheiten 7,stubenhocken la ,kant2 berarbeitung2 unzureichende ,ernhrung des ,gehirns2 ,lesen74 ,wesentlicher3 ob nicht ein dcadence-99,symptom99 schon in der ,richtung auf solche 99,allgemeinheit99 gegeben ist2 99,objektivitt als ,willensdisgregation99 7-- 99so fern99 bleiben 99knnen99444474 ,dies setzt eine groe ,adiaphorie gegen die starken ,triebe voraus3 eine ,art ,isolation1 ,ausnahmestellung1 ,widerstand gegen die ,normaltriebe4 ,typus3 die ,loslsung von der 99,heimat992 in immer weitere ,kreise2 der wachsende ,exotismus2 das ,stummwerden der alten ,imperative -- --2 gar dieses bestndige ,fragen wohin88 7,glck87 ist ein ,zeichen der 99,herauslsung99 aus ,organisationsformen1 ,herausbruch4 ,problem3 ob der 99wissenschaftliche99 ,mensch eher noch ein dcadence-,symptom ist1 als der ,philosoph3 -- er ist als 99,ganzes99 nicht losgelst1 nur ein 99,teil99 von ihm ist absolut der ,erkenntnis geweiht1 dressiert fr eine ,ecke und ,optik --1 er hat hier 99alle99 ,tugenden einer starken ,rasse und ,gesundheit ntig1 groe ,strenge1 ,mnnlichkeit1 ,klugheit4 ,er ist mehr ein ,symptom hoher ,vielfachheit der ,kultur1 als von deren ,mdigkeit4 ,der dcadence-,gelehrte ist ein 99schlechter99 ,gelehrter4 ,whrend der dcadence-,philosoph1 bisher wenigstens1 als der typische ,philosoph galt4 #aic4 ,die psychologischen 99,verwechslungen993 -- 99das ,verlangen nach ,glauben99 -- verwechselt mit dem ,willen zur ,wahrheit8 7zum ,beispiel bei ,carlyle74 ,aber ebenso ist 99das ,verlangen nach ,unglauben99 verwechselt worden mit dem ,willen zur ,wahrheit8 7-- ein ,bedrfnis1 loszukommen von einem ,glauben1 aus hundert ,grnden3 ,recht zu bekommen gegen irgend welche ,glubigen874 99,was inspiriert die ,skeptiker899 ,der 99,ha99 gegen die ,dogmatiker -- oder ein ,ruhebedrfnis1 eine ,mdigkeit1 wie bei ,pyrrho4 ,die 99,vorteile991 welche man von der ,wahrheit erwartete1 waren die ,vorteile des ,glaubens an sie3 -- 99an sich99 nmlich knnte ja die ,wahrheit durchaus peinlich1 schdlich1 verhngnisvoll sein --4 ,man hat die ,wahrheit8 auch nur wieder bekmpft1 als man ,vorteile sich vom ,siege versprach1 -- zum ,beispiel ,freiheit von den herrschenden ,gewalten4 ,die ,methodik der ,wahrheit ist 99nicht99 aus ,motiven der ,wahrheit gefunden worden1 sondern aus 99,motiven der ,macht1 des berlegen-sein-wollens994 99,womit beweist99 sich die ,wahrheit8 ,mit dem ,gefhl der erhhten ,macht -- mit der ,ntzlichkeit1 -- mit der ,unentbehrlichkeit1 -- 99kurz1 mit ,vorteilen99 7nmlich ,voraussetzungen1 welcher ,art die ,wahrheit beschaffen sein 99sollte991 um von uns anerkannt zu werden74 ,aber das ist ein 99,vorurteil993 ein ,zeichen1 da es sich gar nicht um 99,wahrheit99 handelt4444 ,was bedeutet zum ,beispiel der ,wille zur ,wahrheit8 bei den ,goncourts8 bei den 99,naturalisten998 -- ,kritik der ,objektivitt84 99,warum99 erkennen3 warum nicht lieber sich tuschen84444 ,was man wollte1 war immer der ,glaube1 -- und 99nicht99 die ,wahrheit4444 ,der ,glaube wird durch 99entgegengesetzte99 ,mittel geschaffen als die ,methodik der ,forschung -- 3 99er schliet letztere selbst aus99 -- #aid4 99,das ,problem des ,sokrates499 -- ,die beiden ,gegenstze3 die 99tragische99 ,gesinnung1 die 99sokratische99 ,gesinnung1 -- gemessen an dem ,gesetz des ,lebens4 ,inwiefern die sokratische ,gesinnung ein ,phnomen der dcadence ist3 inwiefern aber noch eine starke ,gesundheit und ,kraft im ganzen ,habitus1 in der ,dialektik und ,tchtigkeit1 ,straffheit des wissenschaftlichen ,menschen sich zeigt 7-- die ,gesundheit des 99,plebejers992 dessen ,bosheit1 esprit frondeur1 dessen ,scharfsinn1 dessen 99,kanaille au fond991 im ,zaum gehalten durch die 99,klugheit992 hlich874 99,verhlichung993 ,die ,selbstverhhnung1 die dialektische ,drre1 die ,klugheit als 99,tyrann99 gegen den ,tyrannen8 7den ,instinkt74 ,es ist alles bertrieben1 exzentrisch1 ,karikatur an ,sokrates1 ein buffo mit den ,instinkten ,voltaires im ,leibe4 ,er entdeckt eine neue ,art 99,agon992 er ist der erste ,fechtmeister in den vornehmen ,kreisen ,athens2 er vertritt nichts als die 99hchste ,klugheit993 er nennt sie ,tugend8 7-- er erriet sie als 99,rettung993 es stand ihm nicht frei1 99klug99 zu sein1 er war es 99de rigueur9972 sich in ,gewalt haben1 um mit ,grnden und 99nicht99 mit ,affekten in den ,kampf zu treten 7-- die 99,list99 des ,spinoza1 -- das ,aufdrseln der ,affektirrtmer72 -- entdecken1 da der ,affekt unlogisch prozediert2 bung in der ,selbstverspottung1 um das 99,ranknegefhl99 in der ,wurzel zu schdigen4 ,ich suche zu begreifen1 aus welchen partiellen und idiosynkrasischen ,zustnden das sokratische ,problem ableitbar ist3 seine ,gleichsetzung von ,vernunft ,tugend ,glck4 ,mit diesem ,absurdum von ,identittslehre hat 99er bezaubert993 die antike ,philosophie kam nicht wieder davon los4444 ,absoluter ,mangel an objektivem ,interesse3 ,ha gegen die ,wissenschaft3 ,idiosynkrasie1 sich selbst als ,problem zu fhlen4 ,akustische ,halluzinationen bei ,sokrates3 morbides ,element4 ,mit ,moral sich abgeben1 widersteht am meisten1 wo der ,geist reich und unabhngig ist4 ,wie kommt es1 da ,sokrates 99,moral-,monoman99 ist8 -- ,alle praktische8 ,philosophie tritt in ,notlagen sofort in den ,vordergrund4 ,moral und ,religion als ,hauptinteressen sind ,notstandszeichen4 #aie4 -- ,die ,klugheit1 ,helle1 ,hrte und ,logizitt als ,waffe wider die 99,wildheit der ,triebe994 ,letztere mssen gefhrlich und untergangdrohend sein3 sonst hat es keinen ,sinn1 die 99,klugheit99 bis zu dieser ,tyrannei auszubilden4 ,aus der ,klugheit 99einen ,tyrannen machen993 -- aber 99dazu99 mssen die ,triebe ,tyrannen sein4 ,dies das ,problem4 -- ,es war sehr zeitgem damals4 ,vernunft wurde ,tugend ,glck4 99,lsung993 ,die griechischen ,philosophen stehen auf der gleichen ,grundtatsache ihrer inneren ,erfahrungen wie ,sokrates3 fnf ,schritt weit vom ,exze1 von der ,anarchie1 von der ,ausschweifung1 -- alles dcadence-,menschen4 ,sie empfinden ihn als ,arzt3 ,logik als ,wille zur ,macht1 zur ,selbstherrschaft1 zum ,glck84 ,die ,wildheit und ,anarchie der ,instinkte bei ,sokrates ist ein 99dcadence-,symptom994 ,die ,superftation der ,logik und der ,vernunfthelligkeit insgleichen4 ,beide sind ,abnormitten1 beide gehren zueinander4 99,kritik499 ,die dcadence verrt sich in dieser ,prokkupation des ,glcks8 7das heit des ,heils der ,seele81 das heit1 99seinen ,zustand99 als 99,gefahr99 empfinden74 ,ihr ,fanatismus des ,interesses fr ,glck8 zeigt die ,pathologie des ,untergrundes3 es war ein ,lebensinteresse4 ,vernnftig sein 99oder99 zugrunde gehen war die 99,alternative991 vor der sie alle standen4 ,der ,moralismus der griechischen ,philosophen zeigt1 da sie sich 99in ,gefahr99 fhlten4444 #aif4 ,die eigentlichen 99,philosophen der ,griechen99 sind die vor ,sokrates 7-- mit ,sokrates verndert sich etwas74 ,das sind alles vornehme ,personnagen1 abseits sich stellend von ,volk und ,sitte1 gereist1 ernst bis zur ,dsterkeit1 mit langsamem ,auge1 den ,staatsgeschften und der ,diplomatie nicht fremd4 ,sie nehmen den ,weisen alle groen ,konzeptionen der ,dinge vorweg3 sie stellen sie selber dar1 sie bringen sich in ,system4 ,nichts gibt einen hheren ,begriff vom griechischen ,geist1 als diese pltzliche ,fruchtbarkeit an ,typen1 als diese ungewollte ,vollstndigkeit in der ,aufstellung der groen ,mglichkeiten des philosophischen ,ideals4 -- ,ich sehe nur noch eine originale ,figur in dem ,kommenden3 einen ,sptling1 aber notwendig den letzten1 -- den ,nihilisten 99,pyrrho993 -- er hat den ,instinkt 99gegen99 alles das1 was inzwischen obenauf gekommen war1 die ,sokratiker1 ,plato1 den ,artistenoptimismus ,heraklits4 7,pyrrho greift ber ,protagoras zu ,demokrit zurck44447 ,die 99weise99 ,mdigkeit3 ,pyrrho4 ,unter den ,niedrigen leben1 niedrig4 ,kein ,stolz4 ,auf die gemeine ,art leben2 ehren und glauben1 was alle glauben4 ,auf der ,hut gegen ,wissenschaft und ,geist1 auch alles1 was 99blht994444 ,einfach3 unbeschreiblich geduldig1 unbekmmert1 mild4 1 mehr noch 4 ,ein ,buddhist fr ,griechenland1 zwischen dem ,tumult der ,schulen aufgewachsen2 spt gekommen2 ermdet2 der ,protest des ,mden gegen den ,eifer der ,dialektiker2 der ,unglaube des ,mden an die ,wichtigkeit aller ,dinge4 ,er hat 99,alexander99 gesehen1 er hat die 99indischen ,ber99 gesehen4 ,auf solche ,spte und ,raffinierte wirkt alles ,niedrige1 alles ,arme1 alles ,idiotische selbst verfhrerisch4 ,das narkotisiert3 das macht ausstrecken 7,pascal74 ,sie empfinden andrerseits1 mitten im ,gewimmel und verwechselt mit jedermann1 ein wenig ,wrme3 sie haben 99,wrme99 ntig1 diese ,mden4444 ,den ,widerspruch berwinden2 kein ,wettkampf1 kein ,wille zur ,auszeichnung3 die 99griechischen99 ,instinkte verneinen4 7,pyrrho lebte mit seiner ,schwester zusammen1 die ,hebamme war47 ,die ,weisheit verkleiden1 da sie nicht mehr auszeichnet2 ihr einen ,mantel von ,armut und ,lumpen geben2 die niedrigsten ,verrichtungen tun3 auf den ,markt gehen und ,milchschweine verkaufen4444 ,sigkeit2 ,helle2 ,gleichgltigkeit2 keine ,tugenden1 die ,gebrden brauchen3 sich auch in der ,tugend gleichsetzen3 letzte ,selbstberwindung1 letzte ,gleichgltigkeit4 ,pyrrho1 gleich ,epikur1 zwei ,formen der griechischen dcadence3 verwandt1 im ,ha gegen die ,dialektik und gegen alle 99schauspielerischen99 ,tugenden -- beides zusammen hie damals ,philosophie --2 absichtlich das1 was sie lieben1 niedrig achtend2 die gewhnlichen1 selbst verachteten ,namen dafr whlend2 einen ,zustand darstellend1 wo man weder krank1 noch gesund1 noch lebendig1 noch tot ist4444 ,epikur naiver1 idyllischer1 dankbarer2 ,pyrrho gereifter1 verlebter1 nihilistischer4444 ,sein ,leben war ein ,protest gegen die groe 99,identittslehre99 799,glck99 99,tugend99 99,erkenntnis9974 ,das rechte ,leben frdert man nicht durch ,wissenschaft3 ,weisheit macht nicht weise84444 ,das rechte ,leben will nicht ,glck1 sieht ab von ,glck4444 #aig4 99,wissenschaftlichkeit3 als ,dressur oder als ,instinkt499 -- ,bei den griechischen ,philosophen sehe ich einen 99,niedergang der ,instinkte993 sonst htten sie nicht dermaen fehlgreifen knnen1 den 99bewuten99 ,zustand als den 99wertvolleren99 anzusetzen4 ,die 99,intensitt des ,bewutseins99 steht im 99umgekehrten99 ,verhltnis zur ,leichtigkeit und ,schnelligkeit der zerebralen bermittlung4 ,dort regierte die 99umgekehrte ,meinung99 ber den ,instinkt3 was immer das ,zeichen 99geschwchter99 ,instinkte ist4 ,wir mssen in der ,tat das 99vollkommene ,leben99 dort suchen1 wo es am wenigsten mehr bewut wird 7das heit1 seine ,logik1 seine ,grnde1 seine ,mittel und ,absichten1 seine 99,ntzlichkeit99 sich vorfhrt74 ,die ,rckkehr zur ,tatsache des bon sens1 des bon homme1 der kleinen ,leute8 aller ,art4 99,einmagazinierte ,rechtschaffenheit und ,klugheit99 seit ,geschlechtern1 die sich niemals ihrer ,prinzipien bewut wird und selbst einen kleinen ,schauder vor ,prinzipien hat4 ,das ,verlangen nach einer 99rsonnierenden ,tugend99 ist nicht rsonnabel4444 ,ein ,philosoph ist mit einem solchen ,verlangen kompromittiert4 #aih4 ,tartfferie der 99,wissenschaftlichkeit994 -- ,man mu nicht ,wissenschaftlichkeit affektieren1 wo es noch nicht ,zeit ist1 wissenschaftlich zu sein2 aber auch der wirkliche ,forscher hat die ,eitelkeit von sich zu tun1 eine ,art von ,methode zu affektieren1 welche im ,grunde noch nicht an der ,zeit ist4 ,ebenso ,dinge und ,gedanken1 auf die er anders gekommen ist1 nicht mit einem falschen ,arrangement von ,deduktion und ,dialektik zu flschen84 ,so flscht ,kant in seiner ,moral8 seinen inwendigen psychologischen ,hang2 ein neuerliches ,beispiel ist ,herbert ,spencers ,ethik4 -- ,man soll die 99,tatsache991 wie uns unsre ,gedanken gekommen sind1 nicht verhehlen und verderben4 ,die tiefsten und unerschpftesten ,bcher werden wohl immer etwas von dem aphoristischen und pltzlichen ,charakter von ,pascals ,penses haben4 ,die treibenden ,krfte und ,wertschtzungen sind lange unter der ,oberflche2 was hervorkommt1 ist ,wirkung4 ,ich wehre mich gegen alle ,tartfferie von falscher ,wissenschaftlichkeit3 #a4 in bezug auf die 99,darlegung991 wenn sie nicht der 99,genesis99 der ,gedanken entspricht2 #b4 in den ,ansprchen auf 99,methoden991 welche vielleicht zu einer bestimmten ,zeit der ,wissenschaft noch gar nicht mglich sind2 #c4 in den ,ansprchen auf 99,objektivitt991 auf kalte ,unpersnlichkeit1 wo1 wie bei allen ,wertschtzungen1 wir mit zwei ,worten von uns und unsren inneren ,erlebnissen erzhlen4 ,es gibt lcherliche ,arten von ,eitelkeit1 zum ,beispiel ,saint-,beuves1 der sich zeitlebens gergert hat1 hier und da wirklich ,wrme und ,leidenschaft im ,fr8 und ,wider8 gehabt zu haben1 und es gern aus seinem ,leben weggelogen htte4 #aii4 ,wenn durch bung in einer ganzen ,reihe von ,geschlechtern die ,moral gleichsam einmagaziniert worden ist -- also die ,feinheit1 die ,vorsicht1 die ,tapferkeit1 die ,billigkeit --1 so strahlt die ,gesamtkraft dieser aufgehuften ,tugend selbst noch in die ,sphre aus1 wo die ,rechtschaffenheit am seltensten1 in die 99geistige99 ,sphre4 ,in allem ,bewutwerden drckt sich ein ,unbehagen des ,organismus aus2 es soll etwas ,neues versucht werden1 es ist nichts gengend zurecht dafr1 es gibt ,mhsal1 ,spannung1 berreiz1 -- das alles ist eben ,bewutwerden4444 ,das ,genie sitzt im ,instinkt2 die ,gte ebenfalls4 ,man handelt nur vollkommen1 sofern man instinktiv handelt4 ,auch moralisch betrachtet ist alles ,denken1 das bewut verluft1 eine bloe ,tentative1 zumeist das ,widerspiel der ,moral4 ,die wissenschaftliche ,rechtschaffenheit ist immer ausgehngt1 wenn der ,denker anfngt zu rsonnieren3 man mache die ,probe1 man lege die ,weisesten auf die ,goldwage1 indem man sie ,moral reden macht4444 ,das lt sich beweisen1 da alles ,denken1 das 99bewut99 verluft1 auch einen viel niedrigeren ,grad von ,moralitt darstellen wird als das ,denken desselben1 sofern es von seinen 99,instinkten99 gefhrt wird4 #bjj4 ,der ,philosoph gegen die 99,rivalen991 zum ,beispiel gegen die ,wissenschaft3 da wird er ,skeptiker2 da behlt er sich eine 99,form der ,erkenntnis99 vor1 die er dem wissenschaftlichen ,menschen abstreitet2 da geht er mit dem ,priester ,hand in ,hand1 um nicht den ,verdacht des ,atheismus1 ,materialismus zu erregen2 er betrachtet einen ,angriff auf sich als einen ,angriff auf die ,moral1 die ,tugend1 die ,religion1 die ,ordnung1 -- er wei seine ,gegner als ,verfhrer8 und ,unterminierer8 in ,verruf zu bringen3 da geht er mit der ,macht ,hand in ,hand4 ,der ,philosoph im ,kampf mit andern ,philosophen3 -- er sucht sie dahin zu drngen1 als ,anarchisten1 ,unglubige1 ,gegner der ,autoritt zu erscheinen4 ,in summa3 soweit er 99kmpft991 kmpft er ganz wie ein ,priester1 wie eine ,priesterschaft4 #e4 ,freie ,philosophie4 #bja4 ,man sucht das ,bild der ,welt in 99der99 ,philosophie1 bei der es uns am freiesten zumute wird2 das heit1 bei der unser mchtigster ,trieb sich frei fhlt zu seiner ,ttigkeit4 ,so wird es auch bei mir stehen6 #bjb4 99,meine erste ,lsung3 die dionysische ,weisheit4 ,lust an der ,vernichtung des ,edelsten99 und am ,anblick1 wie er schrittweise ins ,verderben gert3 als ,lust am 99,kommenden1 ,zuknftigen991 welches triumphiert ber das 99vorhandene noch so ,gute994 ,dionysisch3 zeitweilige ,identifikation mit dem ,prinzip des ,lebens 7,wollust des ,mrtyrers einbegriffen74 99,meine ,neuerungen499 -- ,weiterentwicklung des ,pessimismus3 der ,pessimismus des ,intellekts2 die 99moralische99 ,kritik1 ,auflsung des letzten ,trostes4 ,erkenntnis der ,zeichen des 99,verfalls993 umschleiert durch ,wahn jedes starke ,handeln2 die ,kultur isoliert1 ist ungerecht und dadurch stark4 #a4 ,mein 99,anstreben99 gegen den ,verfall und die zunehmende ,schwche der ,persnlichkeit4 ,ich suchte ein neues 99,zentrum994 #b4 ,unmglichkeit dieses ,strebens 99erkannt994 #c4 99,darauf ging ich weiter in der ,bahn der ,auflsung1 -- darin fand ich fr ,einzelne neue ,kraftquellen4 ,wir mssen ,zerstrer sein699 -- -- ,ich erkannte1 da der ,zustand der 99,auflsung991 in der 99einzelne99 ,wesen sich vollenden 99knnen wie nie99 -- ein ,abbild und 99,einzelfall des allgemeinen ,daseins ist994 ,gegen die lhmende ,erfindung der allgemeinen ,auflsung und ,unvollendung hielt ich die 99ewige ,wiederkunft994 #bjc4 ,meine ,vorbereiter3 ,schopenhauer3 ,inwiefern ich den ,pessimismus vertiefte und durch ,erfindung seines hchsten ,gegensatzes erst ganz mir zum ,gefhl brachte4 ,sodann3 die idealen ,knstler1 jener ,nachwuchs der ,napoleonischen ,bewegung4 ,sodann3 die hheren ,europer1 ,vorlufer der 99groen ,politik994 ,sodann3 die ,griechen und ihre ,entstehung4 #bjd4 ,die ,bedeutung der deutschen ,philosophie 799,hegel9973 einen 99,pantheismus99 auszudenken1 bei dem das ,bse1 der ,irrtum und das ,leid 99nicht99 als ,argumente gegen ,gttlichkeit empfunden werden4 99,diese grandiose ,initiative99 ist mibraucht worden von den vorhandenen ,mchten 7,staat usw471 als sei damit die ,vernnftigkeit des gerade ,herrschenden sanktioniert4 99,schopenhauer99 erscheint dagegen als hartnckiger ,moralmensch1 welcher endlich1 um mit seiner moralischen ,schtzung recht zu behalten1 zum 99,weltverneiner99 wird4 ,endlich zum ,mystiker84 ,ich selbst habe eine 99sthetische99 ,rechtfertigung versucht3 wie ist die ,hlichkeit der ,welt mglich8 -- ,ich nahm den ,willen zur ,schnheit1 zum ,verharren in 99gleichen99 ,formen1 als ein zeitweiliges ,erhaltungs- und ,heilmittel3 fundamental aber schien mir das ewig-,schaffende als das 99ewig-,zerstren-,mssende99 gebunden an den ,schmerz4 ,das ,hliche ist die ,betrachtungsform der ,dinge unter dem ,willen1 einen ,sinn1 einen 99neuen99 ,sinn in das ,sinnlos-gewordene zu legen3 die angehufte ,kraft1 welche den ,schaffenden zwingt1 das ,bisherige als unhaltbar1 miraten1 verneinungswrdig1 als hlich zu fhlen6 -- #bje4 ,ich nannte meine unbewuten ,arbeiter und ,vorbereiter4 ,wo aber drfte ich mit einiger ,hoffnung nach meiner ,art von ,philosophen selber1 zum mindesten nach 99meinem ,bedrfnis neuer ,philosophen99 suchen8 ,dort allein1 wo eine 99vornehme99 ,denkweise herrscht1 eine solche1 welche an ,sklaverei und an viele ,grade der ,hrigkeit als an die ,voraussetzung jeder hheren ,kultur glaubt2 wo eine 99schpferische99 ,denkweise herrscht1 welche nicht der ,welt das ,glck der ,ruhe1 den ,sabbat aller ,sabbate8 als ,ziel setzt und selber im ,frieden das ,mittel zu neuen ,kriegen ehrt2 eine der ,zukunft ,gesetze vorschreibende ,denkweise1 welche um der ,zukunft willen sich selber und alles ,gegenwrtige hart und tyrannisch behandelt2 eine unbedenkliche1 unmoralische8 ,denkweise1 welche die guten und die schlimmen ,eigenschaften des ,menschen gleichermaen ins ,groe zchten will1 weil sie sich die ,kraft zutraut1 beide an die rechte ,stelle zu setzen1 -- an die ,stelle1 wo sie beide einander noch nottun4 ,aber wer also heute nach ,philosophen sucht1 welche ,aussicht hat er1 zu finden1 was er sucht8 ,ist es nicht wahrscheinlich1 da er1 mit der besten ,diogenes-,laterne suchend1 umsonst tags und nachts ber herumluft8 ,das ,zeitalter hat die 99umgekehrten99 ,instinkte3 es will vor allem und zuerst ,bequemlichkeit2 es will zu zweit ffentlichkeit und jenen groen ,schauspielerlrm1 jenes groe ,bumbum1 welches seinem ,jahrmarktsgeschmacke entspricht2 es will zu dritt1 da jeder mit tiefster ,untertnigkeit vor der grten aller ,lgen -- diese ,lge heit ,gleichheit der ,menschen8 -- auf dem ,bauche liegt1 und ehrt ausschlielich die 99gleichmachenden1 gleichstellenden99 ,tugenden4 ,damit aber ist es der ,entstehung des ,philosophen1 wie ich ihn verstehe1 von ,grund aus entgegengerichtet1 ob es schon in aller ,unschuld sich ihm frderlich glaubt4 ,in der ,tat1 alle ,welt jammert heute darber1 wie schlimm es 99frher99 die ,philosophen gehabt htten1 eingeklemmt zwischen ,scheiterhaufen1 schlechtes ,gewissen und anmaliche ,kirchenvterweisheit3 die ,wahrheit ist aber1 da eben darin immer noch 99gnstigere99 ,bedingungen zur ,erziehung einer mchtigen1 umfnglichen1 verschlagenen und verwegen-wagenden ,geistigkeit gegeben waren1 als in den ,bedingungen des heutigen ,lebens4 ,heute hat eine andere ,art von ,geist1 nmlich der ,demagogengeist1 der ,schauspielergeist1 vielleicht auch der ,biber- und ,ameisengeist des ,gelehrten fr seine ,entstehung gnstige ,bedingungen4 ,aber um so schlimmer steht es schon mit den hheren ,knstlern3 gehen sie denn nicht fast alle an innerer ,zuchtlosigkeit zugrunde8 ,sie werden nicht mehr von auen her1 durch die absoluten ,werttafeln einer ,kirche oder eines ,hofes1 tyrannisiert3 so lernen sie auch nicht mehr ihren inneren ,tyrannen8 groziehen1 ihren 99,willen994 ,und was von den ,knstlern gilt1 gilt in einem hheren und verhngnisvolleren ,sinne von den ,philosophen4 ,wo 99sind99 denn heute freie ,geister8 ,man zeige mir doch heute einen freien ,geist6 -- #bjf4 ,ich verstehe unter 99,freiheit des ,geistes998 etwas sehr ,bestimmtes3 hundertmal den ,philosophen und andern ,jngern der ,wahrheit8 durch ,strenge gegen sich berlegen sein1 durch ,lauterkeit und ,mut1 durch den unbedingten ,willen1 nein zu sagen1 wo das ,nein gefhrlich ist1 -- ich behandle die bisherigen ,philosophen als 99verchtliche libertins99 unter der ,kapuze des ,weibes ,wahrheit84 #bjg4 ,ich will niemanden zur ,philosophie berreden3 es ist notwendig1 es ist vielleicht auch wnschenswert1 da der ,philosoph eine 99seltene99 ,pflanze ist4 ,nichts ist mir widerlicher als die lehrhafte ,anpreisung der ,philosophie1 wie bei ,seneca oder gar ,cicero4 ,philosophie hat wenig mit ,tugend zu tun4 ,es sei mir erlaubt1 zu sagen1 da auch der wissenschaftliche ,mensch etwas ,grundverschiedenes vom ,philosophen ist4 -- ,was ich wnsche1 ist3 da der echte ,begriff des ,philosophen in ,deutschland nicht ganz und gar zugrunde gehe4 ,es gibt so viele halbe ,wesen aller ,art in ,deutschland1 welche ihr ,miratensein gern unter einem so vornehmen ,namen verstecken mchten4 ,,ii4 99,religion499 #a4 ,entstehung4 #bjh4 ,all die ,schnheit und ,erhabenheit1 die wir den wirklichen und eingebildeten ,dingen geliehen haben1 will ich zurckfordern als ,eigentum und ,erzeugnis des ,menschen3 als seine schnste ,apologie4 ,der ,mensch als ,dichter1 als ,denker1 als ,gott1 als ,liebe1 als ,macht -- o ber seine knigliche ,freigebigkeit1 mit der er die ,dinge beschenkt hat1 um sich zu 99verarmen99 und 99sich99 elend zu fhlen6 ,das war bisher seine grte ,selbstlosigkeit1 da er bewunderte und anbetete und sich zu verbergen wute1 da 99er99 es war1 der das geschaffen hat1 was er bewunderte4 -- #bji4 ,die 99,moralen99 und 99,religionen99 sind die ,hauptmittel1 mit denen man aus dem ,menschen gestalten kann1 was einem beliebt3 vorausgesetzt1 da man einen berschu von schaffenden ,krften hat und seinen ,willen ber lange ,zeitrume durchsetzen kann4 #baj4 99,vom ,ursprung der ,religion499 -- ,in derselben ,weise1 in der jetzt noch der ungebildete ,mensch daran glaubt1 der ,zorn sei die ,ursache davon1 wenn er zrnt1 der ,geist davon1 da er denkt1 die ,seele davon1 da er fhlt1 kurz1 so wie auch jetzt noch unbedenklich eine ,masse von psychologischen ,entitten angesetzt wird1 welche ,ursachen sein sollen3 so hat der ,mensch auf einer noch naiveren ,stufe eben dieselben ,erscheinungen mit ,hilfe von psychologischen ,personalentitten erklrt4 ,die ,zustnde1 die ihm fremd1 hinreiend1 berwltigend schienen1 legte er sich als ,obsession und ,verzauberung unter der ,macht einer ,person zurecht4 ,so fhrt der ,christ1 die heute am meisten naive und zurckgebildete ,art ,mensch1 die ,hoffnung1 die ,ruhe1 das ,gefhl der ,erlsung8 auf ein psychologisches ,inspirieren ,gottes zurck3 bei ihm1 als einem wesentlich leidenden und beunruhigten ,typus1 erscheinen billigerweise die ,glcks-1 ,ergebungs- und ,ruhegefhle als das 99,fremde991 als das der ,erklrung ,bedrftige4 ,unter klugen1 starken und lebensvollen ,rassen erregt am meisten der ,epileptische die berzeugung1 da hier eine 99fremde ,macht99 im ,spiele ist2 aber auch jede verwandte ,unfreiheit1 zum ,beispiel die des ,begeisterten1 des ,dichters1 des groen ,verbrechers1 der ,passionen wie ,liebe und ,rache dient zur ,erfindung von auermenschlichen ,mchten4 ,man konkresziert einen ,zustand in eine ,person3 und behauptet1 dieser ,zustand1 wenn er an uns auftritt1 sei die ,wirkung jener ,person4 ,mit anderen ,worten3 in der psychologischen ,gottbildung wird ein ,zustand1 um ,wirkung zu sein1 als ,ursache personifiziert4 ,die psychologische ,logik ist die3 das 99,gefhl der ,macht991 wenn es pltzlich und berwltigend den ,menschen berzieht -- und das ist in allen groen ,affekten der ,fall --1 erregt ihm einen ,zweifel an seiner ,person3 er wagt sich nicht als ,ursache dieses erstaunlichen ,gefhls zu denken -- und so setzt er eine 99strkere99 ,person1 eine ,gottheit1 fr diesen ,fall an4 ,in summa3 der ,ursprung der ,religion liegt in den extremen ,gefhlen der ,macht1 welche1 als 99fremd991 den ,menschen berraschen3 und dem ,kranken gleich1 der ein ,glied zu schwer und seltsam fhlt und zum ,schlusse kommt1 da ein anderer ,mensch ber ihm liege1 legt sich der naive homo religiosus in 99mehrere ,personen99 auseinander4 ,die ,religion ist ein ,fall der altration de la personnalit84 ,eine ,art 99,furcht-99 und 99,schreckgefhl99 vor sich selbst4444 ,aber ebenso ein auerordentliches 99,glcks-99 und 99,hhengefhl99444 ,unter ,kranken gengt das 99,gesundheitsgefhl991 um an ,gott1 an die ,nhe ,gottes zu glauben4 #baa4 99,rudimentre ,psychologie des religisen ,menschen993 -- ,alle ,vernderungen sind ,wirkungen2 alle ,wirkungen sind ,willenswirkungen 7-- der ,begriff ,natur81 ,naturgesetz8 fehlt72 zu allen ,wirkungen gehrt ein ,tter4 ,rudimentre ,psychologie3 man ist selber nur in dem ,falle ,ursache1 wo man wei1 da man gewollt hat4 ,folge3 die ,zustnde der ,macht imputieren dem ,menschen das ,gefhl1 99nicht99 die ,ursache zu sein1 99unverantwortlich99 dafr zu sein -- 3 sie kommen1 ohne gewollt zu sein3 folglich sind wir nicht die ,urheber -- 3 der unfreie ,wille 7das heit das ,bewutsein einer ,vernderung mit uns1 ohne da wir sie gewollt haben7 bedarf eines 99fremden99 ,willens4 ,konsequenz3 der ,mensch hat alle seine starken und erstaunlichen ,momente nicht gewagt1 99sich99 zuzurechnen1 -- er hat sie als passiv81 als erlitten81 als berwltigungen konzipiert -- 3 die ,religion ist eine ,ausgeburt eines 99,zweifels99 an der ,einheit der ,person1 eine altration der ,persnlichkeit -- 3 insofern alles ,groe und ,starke vom ,menschen als 99bermenschlich991 als 99fremd99 konzipiert wurde1 verkleinerte sich der ,mensch1 -- er legte die zwei ,seiten1 eine sehr erbrmliche und schwache und eine sehr starke und erstaunliche1 in zwei ,sphren auseinander1 hie die erste ,mensch81 die zweite ,gott84 ,er hat das immer fortgesetzt2 er hat in der ,periode der 99moralischen ,idiosynkrasie99 seine hohen und sublimen ,moralzustnde nicht als gewollt81 als ,werk8 der ,person ausgelegt4 ,auch der ,christ legt seine ,person in eine mesquine und schwache ,fiktion1 die er ,mensch nennt1 und eine andere1 die er ,gott 7,erlser1 ,heiland7 nennt1 auseinander -- ,die ,religion hat den ,begriff ,mensch8 erniedrigt2 ihre extreme ,konsequenz ist1 da alles ,gute1 ,groe1 ,wahre bermenschlich ist und nur durch eine ,gnade geschenkt4444 #bab4 ,zur ,psychologie des 99,paulus994 -- ,das ,faktum ist der ,tod ,jesu4 ,dies bleibt 99auszulegen994444 ,da es eine ,wahrheit und einen ,irrtum in der ,auslegung gibt1 ist solchen ,leuten gar nicht in den ,sinn gekommen3 eines ,tages steigt ihnen eine sublime ,mglichkeit in den ,kopf1 es 99knnte99 dieser ,tod das und das bedeuten8 -- und sofort 99ist99 er das6 ,eine ,hypothese beweist sich durch den sublimen 99,schwung991 welchen sie ihrem ,urheber gibt4444 ,der ,beweis der ,kraft83 das heit1 ein ,gedanke wird durch seine 99,wirkung99 bewiesen1 -- 7an seinen ,frchten81 wie die ,bibel naiv sagt72 was begeistert1 mu 99wahr99 sein1 -- wofr man sein ,blut lt1 mu 99wahr99 sein -- ,hier wird berall das pltzliche ,machtgefhl1 das ein ,gedanke in seinem ,urheber erregt1 diesem ,gedanken als 99,wert99 zugerechnet3 -- und da man einen ,gedanken gar nicht anders zu ehren wei1 als indem man ihn als wahr bezeichnet1 so ist das erste ,prdikat1 das er zu seiner ,ehre bekommt1 er sei 99wahr994444 ,wie knnte er sonst wirken8 ,er wird von einer ,macht imaginiert3 gesetzt1 sie wre nicht real1 so knnte sie nicht wirken4444 ,er wird als 99inspiriert99 aufgefat3 die ,wirkung1 die er ausbt1 hat etwas von der bergewalt eines dmonischen ,einflusses -- ,ein ,gedanke1 dem ein solcher dcadent nicht ,widerstand zu leisten vermag1 dem er vollends verfllt1 ist 99als wahr99 bewiesen8666 ,alle diese heiligen ,epileptiker und ,gesichteseher besaen nicht ein ,tausendstel von jener ,rechtschaffenheit der ,selbstkritik1 mit der heute ein ,philologe einen ,text liest oder ein historisches ,ereignis auf seine ,wahrheit prft4444 ,es sind1 im ,vergleich zu uns1 moralische ,kretins4444 #bac4 ,ein andrer ,weg1 den ,menschen aus seiner ,erniedrigung zu ziehen1 welche der ,abgang der hohen und starken ,zustnde1 wie als fremder ,zustnde1 mit sich brachte1 war die ,verwandtschaftstheorie4 ,diese hohen und starken ,zustnde konnten wenigstens als ,einwirkungen unsrer 99,vorfahren99 ausgelegt werden1 wir gehrten zueinander1 solidarisch1 wir wachsen in unsern eignen ,augen1 indem wir nach uns bekannter ,norm handeln4 ,versuch vornehmer ,familien1 die ,religion mit ihrem ,selbstgefhl auszugleichen4 -- ,dasselbe tun die ,dichter und ,seher2 sie fhlen sich stolz1 gewrdigt und 99auserwhlt99 zu sein zu solchem ,verkehre1 -- sie legen ,wert darauf1 als ,individuum gar nicht in ,betracht zu kommen1 bloe ,mundstcke zu sein 7,homer74 ,schrittweises ,besitzergreifen von seinen hohen und stolzen ,zustnden1 ,besitzergreifen von seinen ,handlungen und ,werken4 ,ehedem glaubte man sich zu ehren1 wenn man fr die hchsten ,dinge1 die man tat1 sich nicht verantwortlich wute1 sondern -- ,gott4 ,die ,unfreiheit des ,willens galt als das1 was einer ,handlung einen hheren ,wert verlieh3 damals war ein ,gott zu ihrem ,urheber gemacht4444 #bad4 ,ehedem hat man jene ,zustnde und ,folgen der 99physiologischen ,erschpfung991 weil sie reich an ,pltzlichem1 ,schrecklichem1 ,unerklrlichem und ,unberechenbarem sind1 fr wichtiger genommen als die gesunden ,zustnde und deren ,folgen4 ,man frchtete sich3 man setzte hier eine 99hhere99 ,welt an4 ,man hat den ,schlaf und ,traum1 man hat den ,schatten1 die ,nacht1 den ,naturschrecken verantwortlich gemacht fr das ,entstehen zweier ,welten3 vor allem sollte man die ,symptome der physiologischen ,erschpfung daraufhin betrachten4 ,die alten ,religionen disziplinieren ganz eigentlich den ,frommen zu einem ,zustande der ,erschpfung1 wo er solche ,dinge erleben 99mu994444 ,man glaubte in eine hhere ,ordnung eingetreten zu sein1 wo alles aufhrt1 bekannt zu sein4 -- ,der 99,schein99 einer hheren ,macht4444 #bae4 ,der ,schlaf als ,folge jeder ,erschpfung1 die ,erschpfung als ,folge jeder bermigen ,reizung4444 ,das ,bedrfnis nach ,schlaf1 die ,vergttlichung und ,adoration des ,begriffes ,schlaf8 in allen pessimistischen ,religionen und ,philosophien -- ,die ,erschpfung ist in diesem ,fall eine ,rassenerschpfung2 der ,schlaf1 psychologisch genommen1 nur ein ,gleichnis eines viel tieferen und lngeren 99,ruhenmssens994444 ,in praxi ist es der ,tod1 der hier unter dem ,bilde seines ,bruders1 des ,schlafes1 so verfhrerisch wirkt4444 #baf4 99,kritik der heiligen ,lge499 -- ,da zu frommen ,zwecken die ,lge erlaubt ist1 das gehrt zur ,theorie aller ,priesterschaften1 -- wie weit es zu ihrer ,praxis gehrt1 soll der ,gegenstand dieser ,untersuchung sein4 ,aber auch die ,philosophen1 sobald sie mit priesterlichen ,hinterabsichten die ,leitung des ,menschen in die ,hand zu nehmen beabsichtigen1 haben sofort auch sich ein ,recht zur ,lge zurecht gemacht3 ,plato voran4 ,am groartigsten ist die doppelte durch die typisch-arischen ,philosophen des ,vednta entwickelte3 zwei ,systeme1 in allen ,hauptpunkten widersprchlich1 aber aus ,erziehungszwecken sich ablsend1 ausfllend1 ergnzend4 ,die ,lge des einen soll einen ,zustand schaffen1 in dem die ,wahrheit des andern berhaupt 99hrbar99 wird4444 99,wie weit99 geht die fromme ,lge der ,priester und der ,philosophen8 -- ,man mu hier fragen1 welche ,voraussetzungen zur ,erziehung sie haben1 welche ,dogmen sie 99erfinden99 mssen1 um diesen ,voraussetzungen genug zu tun8 ,erstens3 sie mssen die ,macht1 die ,autoritt1 die unbedingte ,glaubwrdigkeit auf ihrer ,seite haben4 ,zweitens3 sie mssen den ganzen ,naturverlauf in ,hnden haben1 so da alles1 was den ,einzelnen trifft1 als bedingt durch ihr ,gesetz erscheint4 ,drittens3 sie mssen auch einen weiter reichenden ,machtbereich haben1 dessen ,kontrolle sich den ,blicken ihrer ,unterworfenen entzieht3 das ,strafma fr das ,jenseits1 das ,nach-dem-,tode81 -- wie billig auch die ,mittel1 zur ,seligkeit den ,weg zu wissen4 ,sie haben den ,begriff des natrlichen ,verlaufs zu entfernen3 da sie aber kluge und nachdenkliche ,leute sind1 so knnen sie eine ,menge ,wirkungen 99versprechen991 natrlich als bedingt durch ,gebete oder durch strikte ,befolgung ihres ,gesetzes4 -- ,sie knnen insgleichen eine ,menge ,dinge 99verordnen991 die absolut vernnftig sind1 -- nur da sie nicht die ,erfahrung1 die ,empirie als ,quelle dieser ,weisheit nennen drfen1 sondern eine ,offenbarung oder die ,folge hrtester ,bubungen84 ,die 99heilige ,lge99 bezieht sich also prinzipiell3 auf den 99,zweck99 der ,handlung 7-- der ,naturzweck1 die ,vernunft wird unsichtbar gemacht3 ein ,moralzweck1 eine ,gesetzeserfllung1 eine ,gottesdienstlichkeit erscheint als ,zweck --73 auf die 99,folge99 der ,handlung 7-- die natrliche ,folge wird als bernatrliche ausgelegt1 und1 um sichrer zu wirken1 es werden unkontrollierbare andere1 bernatrliche ,folgen in ,aussicht gestellt74 ,auf diese ,weise wird ein ,begriff von 99,gut99 und 99,bse99 geschaffen1 der ganz und gar losgelst von dem ,naturbegriff ntzlich81 schdlich81 lebenfrdernd81 lebenvermindernd8 erscheint1 -- er kann1 insofern ein 99anderes99 ,leben erdacht ist1 sogar direkt 99feindselig99 dem ,naturbegriff von ,gut und ,bse werden4 ,auf diese ,weise wird endlich das berhmte 99,gewissen998 geschaffen3 eine innere ,stimme1 welche bei jeder ,handlung 99nicht99 den ,wert der ,handlung an ihren ,folgen mit1 sondern in ,hinsicht auf die ,absicht und ,konformitt dieser ,absicht mit dem ,gesetz84 ,die heilige ,lge hat also #a4 einen 99strafenden99 und 99belohnenden ,gott99 erfunden1 der exakt das ,gesetzbuch der ,priester anerkennt und exakt sie als seine ,mundstcke und ,bevollmchtigten in die ,welt schickt2 -- #b4 ein 99,jenseits des ,lebens991 in dem die groe ,strafmaschine erst wirksam gedacht wird1 -- zu diesem ,zwecke die 99,unsterblichkeit der ,seele992 -- #c4 das 99,gewissen99 im ,menschen1 als das ,bewutsein davon1 da ,gut und ,bse feststeht1 -- da ,gott selbst hier redet1 wenn es die ,konformitt mit der priesterlichen ,vorschrift anrt2 -- #d4 die 99,moral99 als 99,leugnung99 alles natrlichen ,verlaufs1 als ,reduktion alles ,geschehens auf ein moralischbedingtes ,geschehen1 die ,moralwirkung 7das heit die ,straf- und ,lohnidee7 als die ,welt durchdringend1 als einzige ,gewalt1 als creator von allem ,wechsel2 -- #e4 die 99,wahrheit99 als gegeben1 als geoffenbart1 als zusammenfallend mit der ,lehre der ,priester3 als ,bedingung alles ,heils und ,glcks in diesem und jenem ,leben4 ,in summa3 womit ist die moralische 99,besserung99 bezahlt8 -- ,aushngung der 99,vernunft991 ,reduktion aller ,motive auf ,furcht und ,hoffnung 7,strafe und ,lohn72 99,abhngigkeit99 von einer priesterlichen ,vormundschaft1 von einer ,formaliengenauigkeit1 welche den ,anspruch macht1 einen gttlichen ,willen auszudrcken2 die ,einpflanzung eines ,gewissens81 welches ein falsches 99,wissen99 an ,stelle der ,prfung und des ,versuchs setzt3 wie als ob es bereits feststnde1 was zu tun und was zu lassen wre1 -- eine ,art ,kastration des suchenden und vorwrtsstrebenden ,geistes2 -- in summa3 die rgste 99,verstmmelung99 des ,menschen1 die man sich vorstellen kann1 angeblich als der gute ,mensch84 ,in praxi ist die ganze ,vernunft1 die ganze ,erbschaft von ,klugheit1 ,feinheit1 ,vorsicht1 welche die ,voraussetzung des priesterlichen ,kanons ist1 willkrlich hinterdrein auf eine bloe 99,mechanik99 reduziert3 die ,konformitt mit dem ,gesetz gilt bereits als ,ziel1 als oberstes ,ziel1 -- 99das ,leben hat keine ,probleme mehr992 -- die ganze ,weltkonzeption ist beschmutzt mit der 99,strafidee992 -- das ,leben selbst ist1 mit ,hinsicht darauf1 das 99priesterliche99 ,leben als das non plus ultra der ,vollkommenheit darzustellen1 in eine ,verleumdung und ,beschmutzung des ,lebens umgedacht2 -- der ,begriff ,gott8 stellt eine ,abkehr vom ,leben1 eine ,kritik1 eine ,verachtung selbst des ,lebens dar2 -- die ,wahrheit ist umgedacht als die 99priesterliche ,lge991 das ,streben nach ,wahrheit als 99,studium der ,schrift991 als ,mittel1 99,theolog zu werden994444 #bag4 ,die ,priester sind die ,schauspieler von irgend etwas bermenschlichem1 dem sie ,sinnflligkeit zu geben haben1 sei es von ,idealen1 sei es von ,gttern oder von ,heilanden3 darin finden sie ihren ,beruf1 dafr haben sie ihre ,instinkte2 um es so glaubwrdig wie mglich zu machen1 mssen sie in der ,anhnlichung so weit wie mglich gehen2 ihre ,schauspielerklugheit mu vor allem 99das gute ,gewissen99 bei ihnen erzielen1 mit ,hilfe dessen erst wahrhaft berredet werden kann4 #bah4 ,der ,priester will durchsetzen1 da er als 99hchster ,typus99 des ,menschen gilt1 da er herrscht1 -- auch noch ber die1 welche die 99,macht99 in den ,hnden haben1 da er unverletzlich ist1 unangreifbar --1 da er die 99strkste ,macht99 in der ,gemeinde ist1 absolut nicht zu ersetzen und zu unterschtzen4 99,mittel993 er allein ist der 99,wissende992 er allein ist der 99,tugendhafte992 er allein hat die hchste 99,herrschaft ber sich992 er allein ist in einem gewissen ,sinne ,gott und geht zurck in die ,gottheit2 er allein ist die ,zwischenperson zwischen ,gott und den 99andern992 die ,gottheit straft jeden ,nachteil1 jeden ,gedanken1 wider einen ,priester gerichtet4 99,mittel993 die 99,wahrheit99 existiert4 ,es gibt nur eine ,form1 sie zu erlangen1 ,priester werden4 ,alles1 was 99gut99 ist1 in der ,ordnung1 in der ,natur1 in dem ,herkommen1 geht auf die ,weisheit der ,priester zurck4 ,das heilige ,buch ist ihr ,werk4 ,die ganze ,natur ist nur eine ,ausfhrung der ,satzungen darin4 ,es gibt keine andere ,quelle des 99,guten991 als den ,priester4 ,alle andere ,art von ,vortrefflichkeit ist 99rang99verschieden von der des ,priesters1 zum ,beispiel die des 99,kriegers994 99,konsequenz993 wenn der ,priester der 99hchste99 ,typus sein soll1 so mu die 99,gradation99 zu seinen 99,tugenden99 die ,wertgradation der ,menschen ausmachen4 ,das 99,studium991 die 99,entsinnlichung991 das 99,nichtaktive991 das 99,impassible991 99,affektlose991 das 99,feierliche992 -- ,gegensatz3 die 99tiefste99 ,gattung ,mensch4 ,der ,priester hat ,eine ,art ,moral gelehrt3 um selbst als 99hchster ,typus99 empfunden zu werden4 ,er konzipiert einen 99,gegensatz99typus3 den ,tschandala4 99,diesen99 mit allen ,mitteln verchtlich zu machen1 gibt die 99,folie99 ab fr die ,kastenordnung4 -- ,die extreme ,angst des ,priesters vor der 99,sinnlichkeit99 ist zugleich bedingt durch die 99,einsicht991 da hier die 99,kastenordnung99 7das heit die 99,ordnung99 berhaupt7 am schlimmsten bedroht ist4444 ,jede freiere ,tendenz8 in puncto puncti wirft die ,ehegesetzgebung 99ber den ,haufen99 -- #bai4 99,zur ,kritik des ,manu-,gesetzbuches499 -- ,das ganze ,buch ruht auf der heiligen ,lge4 ,ist es das ,wohl der ,menschheit1 welches dieses ganze ,system inspiriert hat8 ,diese ,art ,mensch1 welche an die 99,interessiertheit99 jeder ,handlung glaubt1 war sie interessiert oder nicht1 dieses ,system durchzusetzen8 ,die ,menschheit zu verbessern -- woher ist diese ,absicht inspiriert8 ,woher ist der ,begriff des ,bessern genommen8 ,wir finden eine ,art ,mensch1 die 99priesterliche991 die sich als ,norm1 als ,spitze1 als hchsten ,ausdruck des ,typus ,mensch fhlt3 von sich aus nimmt sie den ,begriff des ,besseren84 ,sie glaubt an ihre berlegenheit1 sie 99will99 sie auch in der ,tat3 die ,ursache der heiligen ,lge ist der 99,wille zur ,macht994444 ,aufrichtung der ,herrschaft3 zu diesem ,zwecke die ,herrschaft von ,begriffen1 welche in der ,priesterschaft ein non plus ultra von ,macht ansetzen4 ,die ,macht durch die ,lge -- in ,einsicht darber1 da man sie nicht physisch1 militrisch besitzt4444 ,die ,lge als ,supplement der ,macht1 -- ein neuer ,begriff der ,wahrheit84 ,man irrt sich1 wenn man hier 99unbewute99 und 99naive99 ,entwicklung voraussetzt1 eine ,art ,selbstbetrug4444 ,die ,fanatiker sind nicht die ,erfinder solcher durchdachten ,systeme der ,unterdrckung4444 ,hier hat die kaltbltigste ,besonnenheit gearbeitet2 dieselbe ,art ,besonnenheit1 wie sie ein ,plato hatte1 als er sich seinen ,staat8 ausdachte4 -- ,man mu die ,mittel wollen1 wenn man das ,ziel will8 -- ber diese ,politikereinsicht waren alle ,gesetzgeber bei sich klar4 ,wir haben das klassische ,muster als spezifisch 99arisch993 wir drfen also die bestausgestattete und besonnenste ,art ,mensch verantwortlich machen fr die grundstzlichste ,lge1 die je gemacht worden ist4444 ,man hat das nachgemacht1 berall beinahe3 der 99arische ,einflu99 hat alle ,welt verdorben4444 #bbj4 ,der 99,philosoph99 als ,weiterentwicklung des 99priesterlichen99 ,typus3 -- hat dessen ,erbschaft im ,leibe2 -- ist1 selbst noch als ,rival1 gentigt1 um dasselbe mit denselben ,mitteln zu ringen wie der ,priester seiner ,zeit2 -- er aspiriert zur 99hchsten ,autoritt994 ,was gibt 99,autoritt991 wenn man nicht die physische ,macht in den ,hnden hat 7keine ,heere1 keine 99,waffen99 berhaupt444478 ,wie gewinnt man namentlich die ,autoritt 99ber die991 welche die physische ,gewalt und die ,autoritt besitzen8 7,sie konkurrieren mit der ,ehrfurcht vor dem ,frsten1 vor dem siegreichen ,eroberer1 dem weisen ,staatsmann47 ,nur indem sie den ,glauben erwecken1 eine hhere1 strkere ,gewalt in den ,hnden zu haben1 -- 99,gott99 --4 ,es ist nichts stark genug3 man hat die ,vermittlung und die ,dienste der ,priester 99ntig994 ,sie stellen sich als unentbehrlich 99dazwischen993 -- sie haben als ,existenzbedingung ntig1 #a4 da an die absolute berlegenheit ihres ,gottes1 da 99an ihren ,gott99 geglaubt wird1 #b4 da es keine andern1 keine direkten ,zugnge zu ,gott gibt4 ,die 99zweite99 ,forderung allein schafft den ,begriff der ,heterodoxie82 die 99erste99 den des ,unglubigen8 7das heit1 der an einen 99andern99 ,gott glaubt --74 #b4 ,christentum4 #bba4 -- ,die 99,kirche99 ist exakt das1 wogegen ,jesus gepredigt hat -- und wogegen er seine ,jnger kmpfen lehrte -- #bbb4 ,man soll das ,christentum als 99historische ,realitt99 nicht mit jener einen ,wurzel verwechseln1 an welche es mit seinem ,namen erinnert3 die 99andern99 ,wurzeln1 aus denen es gewachsen ist1 sind bei weitem mchtiger gewesen4 ,es ist ein ,mibrauch ohnegleichen1 wenn solche ,verfallsgebilde und ,miformen1 die christliche ,kirche81 christlicher ,glaube8 und christliches ,leben8 heien1 sich mit jenem heiligen ,namen abzeichnen4 ,was hat ,christus 99verneint998 -- ,alles1 was heute christlich heit4 #bbc4 ,die ganze christliche ,lehre von dem1 was geglaubt werden 99soll991 die ganze christliche ,wahrheit8 ist eitel ,lug und ,trug3 und genau das ,gegenstck von dem1 was den ,anfang der christlichen ,bewegung gegeben hat4 ,das gerade1 was im 99kirchlichen99 ,sinn das ,christliche ist1 ist das 99,antichristliche99 von vornherein3 lauter ,sachen und ,personen statt der ,symbole1 lauter ,historie statt der ewigen ,tatsachen1 lauter ,formeln1 ,riten1 ,dogmen statt einer ,praxis des ,lebens4 ,christlich ist die vollkommene ,gleichgltigkeit gegen ,dogmen1 ,kultus1 ,priester1 ,kirche1 ,theologie4 ,die ,praxis des ,christentums ist keine ,phantasterei1 so wenig die ,praxis des ,buddhismus sie ist3 sie ist ein ,mittel1 glcklich zu sein4444 #bbd4 ,jesus geht direkt auf den ,zustand los1 das ,himmelreich8 im ,herzen1 und findet die ,mittel 99nicht99 in der ,observanz der jdischen ,kirche --2 er rechnet selbst die ,realitt des ,judentums 7seine ,ntigung1 sich zu erhalten7 fr nichts2 er ist rein 99innerlich994 -- ,ebenso macht er sich nichts aus den smtlichen groben ,formeln im ,verkehr mit ,gott3 er wehrt sich gegen die ganze ,bu- und ,vershnungslehre2 er zeigt1 wie man leben mu1 um sich als vergttlicht8 zu fhlen -- und wie man nicht mit ,bue und ,zerknirschung ber seine ,snden dazu kommt3 99es liegt nichts an ,snde998 ist sein ,haupturteil4 ,snde1 ,bue1 ,vergebung1 -- das gehrt alles nicht hierher4444 das ist ein eingemischtes ,judentum1 oder es ist heidnisch4 #bbe4 ,das 99,himmelreich99 ist ein ,zustand des ,herzens 7-- von den ,kindern wird gesagt1 denn ihrer ist das ,himmelreich871 nichts1 was ber der ,erde8 ist4 ,das ,reich ,gottes kommt8 nicht chronologisch-historisch1 nicht nach dem ,kalender1 etwas1 das eines ,tages da wre und tags vorher nicht3 sondern es ist eine ,sinnesnderung im ,einzelnen81 etwas1 das jederzeit kommt und jederzeit noch nicht da ist444 #bbf4 ,der 99,schcher am ,kreuz993 -- wenn der ,verbrecher selbst1 der einen schmerzhaften ,tod leidet1 urteilt3 so wie dieser ,jesus1 ohne ,revolte1 ohne ,feindschaft1 gtig1 ergeben1 leidet und stirbt1 so allein ist es das ,rechte81 hat er das ,evangelium bejaht3 und damit 99ist er im ,paradiese994444 #bbg4 ,jesus stellte ein wirkliches ,leben1 ein ,leben in der ,wahrheit jenem gttlichen ,leben gegenber3 nichts liegt ihm ferner1 als der plumpe ,unsinn eines verewigten ,petrus81 einer ewigen ,personalfortdauer4 ,was er bekmpft1 das ist die ,wichtigtuerei der ,person83 wie kann er gerade 99die99 verewigen wollen8 ,er bekmpft insgleichen die ,hierarchie innerhalb der ,gemeinde3 er verspricht nicht irgendeine ,proportion von ,lohn je nach der ,leistung3 wie kann er ,strafe und ,lohn im ,jenseits gemeint haben6 #bbh4 ,auf eine ganz absurde ,weise ist die ,lohn- und ,straflehre hineingemengt3 es ist alles damit verdorben4 ,insgleichen ist die 99,praxis99 der ersten 99ecclesia militans991 des ,apostels ,paulus und sein ,verhalten auf eine ganz verflschende ,weise als 99geboten991 als 99voraus99 festgesetzt dargestellt4444 ,die nachtrgliche ,verherrlichung des tatschlichen 99,lebens99 und 99,lehrens99 der ersten ,christen3 wie als ob alles 99so vorgeschrieben99 4444 blo 99befolgt99 wre4444 ,nun gar die 99,erfllung99 der 99,weissagungen993 was ist da alles geflscht und zurecht gemacht worden6 #bbi4 ,ein ,gott fr unsere ,snden gestorben2 eine ,erlsung durch den ,glauben2 eine ,wiederauferstehung nach dem ,tode -- das sind alles ,falschmnzereien des eigentlichen ,christentums1 fr die man jenen unheilvollen ,querkopf 7,paulus7 verantwortlich machen mu4 ,das 99vorbildliche ,leben99 besteht in der ,liebe und ,demut2 in der ,herzensflle1 welche auch den ,niedrigsten nicht ausschliet2 in der frmlichen ,verzichtleistung auf das ,rechtbehaltenwollen1 auf ,verteidigung1 auf ,sieg im ,sinne des persnlichen ,triumphes2 im ,glauben an die ,seligkeit hier1 auf ,erden1 trotz ,not1 ,widerstand und ,tod2 in der ,vershnlichkeit1 in der ,abwesenheit des ,zornes1 der ,verachtung2 nicht belohnt werden wollen2 niemandem sich verbunden haben3 die geistlich-geistigste ,herrenlosigkeit2 ein sehr stolzes ,leben unter dem ,willen zum armen und dienenden ,leben4 ,nachdem die ,kirche die 99ganze christliche ,praxis99 sich hatte nehmen lassen und ganz eigentlich das ,leben im ,staate1 jene ,art ,leben1 welches ,jesus bekmpft und verurteilt hatte1 sanktioniert hatte1 mute sie den ,sinn des ,christentums irgendwo anders hinlegen3 in den 99,glauben99 an unglaubwrdige ,dinge1 in das ,zeremoniell von ,gebeten1 ,anbetung1 ,festen usw4 ,der ,begriff ,snde81 ,vergebung81 ,strafe81 ,belohnung8 -- alles ganz unbetrchtlich und fast 99ausgeschlossen99 vom ersten ,christentum -- kommt jetzt in den ,vordergrund4 ,ein schauderhafter ,mischmasch von griechischer ,philosophie und ,judentum2 der ,asketismus2 das bestndige ,richten und ,verurteilen1 die ,rangordnung usw4 #bcj4 ,das ,christentum hat von vornherein das ,symbolische in ,kruditten umgesetzt3 #a4 der ,gegensatz wahres ,leben8 und falsches8 ,leben3 miverstanden als ,leben diesseits8 und ,leben jenseits82 #b4 der ,begriff ewiges ,leben8 im ,gegensatz zum ,personalleben der ,vergnglichkeit als ,personalunsterblichkeit82 #c4 die ,verbrderung durch gemeinsamen ,genu von ,speise und ,trank nach hebrisch-arabischer ,gewohnheit als ,wunder der ,transsubstantiation82 #d4 die ,auferstehung --8 als ,eintritt in das wahre ,leben81 als wiedergeboren82 daraus3 eine historische ,eventualitt1 die irgendwann nach dem ,tode eintritt2 #e4 die ,lehre vom ,menschensohn als dem ,sohn ,gottes81 das ,lebensverhltnis zwischen ,mensch und ,gott2 daraus3 die zweite ,person der ,gottheit8 -- gerade das 99weggeschafft993 das ,sohnverhltnis jedes ,menschen zu ,gott1 auch des niedrigsten2 #f4 die ,erlsung durch den ,glauben 7nmlich1 da es keinen anderen ,weg zur ,sohnschaft ,gottes gibt als die von ,christus gelehrte 99,praxis des ,lebens997 umgekehrt in den ,glauben1 da man an irgendeine wunderbare 99,abzahlung99 der 99,snde99 zu glauben habe1 welche nicht durch den ,menschen1 sondern durch die ,tat ,christi bewerkstelligt ist3 ,damit mute ,christus am ,kreuze8 neu gedeutet werden4 ,dieser ,tod war an sich durchaus 99nicht99 die ,hauptsache4444 er war nur ein ,zeichen mehr1 wie man sich gegen die ,obrigkeit und ,gesetze der ,welt zu verhalten habe -- 99nicht sich wehren994444 99,darin lag das ,vorbild499 #bca4 ,die ,glubigen sind sich bewut1 dem ,christentum ,unendliches zu verdanken1 und schlieen folglich1 da dessen ,urheber eine ,personnage ersten ,ranges sei4444 ,dieser ,schlu ist falsch1 aber er ist der typische ,schlu der ,verehrenden4 ,objektiv angesehen1 wre mglich1 99erstens991 da sie sich irrten ber den ,wert dessen1 was sie dem ,christentum verdanken3 berzeugungen beweisen nichts fr das1 wovon man berzeugt ist1 bei ,religionen begrnden sie eher noch einen ,verdacht dagegen4444 ,es wre 99zweitens99 mglich1 da1 was dem ,christentum verdankt wird1 nicht seinem ,urheber zugeschrieben werden drfte1 sondern eben dem fertigen ,gebilde1 dem ,ganzen1 der ,kirche usw4 ,der ,begriff ,urheber8 ist so vieldeutig1 da er selbst die bloe ,gelegenheitsursache fr eine ,bewegung bedeuten kann3 man hat die ,gestalt des ,grnders in dem ,mae vergrert1 als die ,kirche wuchs2 aber eben diese ,optik der ,verehrung erlaubt den ,schlu1 da irgendwann dieser ,grnder etwas sehr ,unsicheres und ,unfestgestelltes war1 -- am ,anfang444 ,man denke1 mit welcher 99,freiheit99 ,paulus das ,personalproblem ,jesus behandelt1 beinahe eskamotiert -- jemand1 der gestorben ist1 den man nach seinem ,tode wiedergesehen hat1 jemand1 der von den ,juden zum ,tode berantwortet wurde4444 ,ein bloes ,motiv83 die ,musik macht 99er99 dann dazu4444 #bcb4 ,ein ,religionsstifter 99kann99 unbedeutend sein1 -- ein ,streichholz1 nichts 99mehr996 #bcc4 ,wie eine 99,ja-sagende99 arische ,religion1 die ,ausgeburt der 99herrschenden99 ,klasse1 aussieht3 das ,gesetzbuch ,manus4 7,die ,vergttlichung des ,machtgefhls im ,brahmanen3 interessant1 da es in der ,kriegerkaste entstanden und erst bergegangen ist auf die ,priester47 ,wie eine 99,ja-sagende99 semitische ,religion1 die ,ausgeburt der 99herrschenden99 ,klasse1 aussieht3 das ,gesetzbuch ,muhammeds1 das alte ,testament in den lteren ,teilen4 7,der 99,muhammedanismus991 als eine ,religion fr 99,mnner991 hat eine tiefe ,verachtung fr die ,sentimentalitt und ,verlogenheit des ,christentums 444 einer ,weibsreligion1 als welche er sie fhlt --47 ,wie eine 99,nein-sagende99 semitische ,religion1 die ,ausgeburt der 99unterdrckten99 ,klasse1 aussieht3 das ,neue ,testament 7-- nach indisch-arischen ,begriffen3 eine 99,tschandala-,religion9974 ,wie eine 99,nein-sagende99 arische ,religion aussieht1 gewachsen unter den 99herrschenden99 ,stnden3 der ,buddhismus4 ,es ist vollkommen in ,ordnung1 da wir keine ,religion 99unterdrckter99 arischer ,rassen haben3 denn das ist ein ,widerspruch3 eine ,herrenrasse ist obenauf oder geht zugrunde4 #bcd4 99,heidnisch -- christlich994 -- 99,heidnisch99 ist das ,jasagen zum ,natrlichen1 das ,unschuldsgefhl im ,natrlichen1 die ,natrlichkeit84 99,christlich99 ist das ,neinsagen zum ,natrlichen1 das ,unwrdigkeitsgefhl im ,natrlichen1 die ,widernatrlichkeit4 ,unschuldig8 ist zum ,beispiel ,petronius3 ein ,christ hat im ,vergleich mit diesem ,glcklichen ein fr allemal die ,unschuld verloren4 ,da aber zuletzt auch der 99christliche99 status blo ein ,naturzustand sein mu1 sich aber nicht als solchen begreifen darf1 so bedeutet 99christlich998 eine zum ,prinzip erhobene 99,falschmnzerei der psychologischen ,interpretation994444 #bce4 ,der christliche ,priester ist von ,anfang an der ,todfeind der ,sinnlichkeit3 man kann sich keinen greren ,gegensatz denken1 als die unschuldig-ahnungsvolle und feierliche ,haltung1 mit der zum ,beispiel in den ehrwrdigsten ,frauenkulten ,athens die ,gegenwart der geschlechtlichen ,symbole empfunden wurde4 ,der ,akt der ,zeugung ist das ,geheimnis an sich in allen nicht-asketischen ,religionen3 eine ,art ,symbol der ,vollendung und der geheimnisvollen ,absicht der ,zukunft3 der ,wiedergeburt1 ,unsterblichkeit4 #bcf4 99,buddha gegen den ,gekreuzigten8499 -- ,innerhalb der nihilistischen ,religionen darf man immer noch die 99christliche99 und die 99buddhistische99 scharf auseinanderhalten4 ,die 99buddhistische99 drckt einen 99schnen ,abend99 aus1 eine vollendete ,sigkeit und ,milde1 -- es ist ,dankbarkeit gegen alles1 was hinten liegt2 miteingerechnet1 was fehlt3 die ,bitterkeit1 die ,enttuschung1 die ,rankne2 zuletzt3 die hohe geistige ,liebe2 das ,raffinement des philosophischen ,widerspruchs ist hinter ihm1 auch davon ruht es aus3 aber von diesem hat es noch seine geistige ,glorie und ,sonnenuntergangsglut4 7-- ,herkunft aus den obersten ,kasten --47 ,die 99christliche99 ,bewegung ist eine ,degenereszenzbewegung aus ,abfalls- und ,ausschuelementen aller ,art3 sie drckt 99nicht99 den ,niedergang einer ,rasse aus1 sie ist von ,anfang an eine ,aggregatbildung aus sich zusammendrngenden und sich suchenden ,krankheitsgebilden4444 ,sie ist deshalb 99nicht99 national1 99nicht99 rassebedingt3 sie wendet sich an die ,enterbten von berall2 sie hat die ,rankne auf dem ,grunde gegen alles ,wohlgeratene und ,herrschende3 sie braucht ein 99,symbol991 welches den ,fluch auf die ,wohlgeratenen und ,herrschenden darstellt4444 ,sie steht im ,gegensatz auch zu aller 99geistigen99 ,bewegung1 zu aller ,philosophie3 sie nimmt die ,partei der ,idioten und spricht einen ,fluch gegen den ,geist aus4 ,rankne gegen die ,begabten1 ,gelehrten1 ,geistig-,unabhngigen3 sie errt in ihnen das 99,wohlgeratene991 das 99,herrschaftliche994 #bcg4 ,im ,buddhismus berwiegt dieser ,gedanke3 ,alle ,begierden1 alles1 was ,affekt1 was ,blut macht1 zieht zu ,handlungen fort8 -- nur insofern wird 99gewarnt99 vor dem ,bsen4 ,denn ,handeln -- das hat keinen ,sinn1 ,handeln hlt im ,dasein fest3 alles ,dasein aber hat keinen ,sinn4 ,sie sehen im ,bsen den ,antrieb zu etwas ,unlogischem3 zur ,bejahung von ,mitteln1 deren ,zweck man verneint4 ,sie suchen nach einem ,wege zum ,nichtsein1 und 99deshalb99 perhorreszieren sie 99alle99 ,antriebe seitens der ,affekte4 ,zum ,beispiel ja nicht sich rchen6 ja nicht feind sein6 -- ,der ,hedonismus der ,mden gibt hier die hchsten ,wertmae ab4 ,nichts ist dem ,buddhisten ferner als der jdische ,fanatismus eines ,paulus3 ,nichts wrde mehr seinem ,instinkt widerstreben als diese ,spannung1 ,flamme1 ,unruhe des religisen ,menschen1 vor allem jene ,form der ,sinnlichkeit1 welche das ,christentum mit dem ,namen der ,liebe8 geheiligt hat4 ,zu alledem sind es die gebildeten und sogar bergeistigten ,stnde1 die im ,buddhismus ihre ,rechnung finden3 eine ,rasse1 durch einen ,jahrhunderte langen ,philosophenkampf abgesotten und mde gemacht1 nicht aber 99unterhalb aller ,kultur99 wie die ,schichten1 aus denen das ,christentum entsteht4444 ,im ,ideal des ,buddhismus erscheint das ,loskommen auch von ,gut und ,bse wesentlich3 es wird da eine raffinierte ,jenseitigkeit der ,moral ausgedacht1 die mit dem ,wesen der ,vollkommenheit zusammenfllt1 unter der ,voraussetzung1 da man auch die guten ,handlungen blo 99zeitweilig99 ntig hat1 blo als 99,mittel991 -- nmlich1 um von 99allem99 ,handeln loszukommen4 #bch4 ,eine 99nihilistische99 ,religion wie das ,christentum1 einem greisenhaft-zhen1 alle starken ,instinkte berlebt habenden ,volke entsprungen und gem -- ,schritt fr ,schritt in andre ,milieus bertragen1 endlich in die jungen1 99noch gar nicht gelebt habenden99 ,vlker eintretend -- 99sehr seltsam996 ,eine ,schlu-1 ,hirten-1 ,abendglckseligkeit ,barbaren1 ,germanen gepredigt6 ,wie mute das alles erst germanisiert1 barbarisiert werden6 99,solchen991 die ein 99,walhall99 getrumt hatten -- 3 die alles ,glck im ,kriege fanden6 -- ,eine 99ber99nationale ,religion in ein ,chaos hineingepredigt1 wo 99noch nicht einmal99 ,nationen da waren --4 #bci4 ,diese 99nihilistische99 ,religion sucht sich die dcadence-99,elemente99 und ,verwandtes im ,altertum zusammen2 nmlich3 a7 die ,partei der 99,schwachen99 und 99,miratenen99 7den ,ausschu der antiken ,welt3 ,das1 was sie am krftigsten von sich stie444472 b7 die ,partei der 99,vermoralisierten99 und 99,antiheidnischen992 c7 die ,partei der 99,politisch-,ermdeten99 und ,indifferenten 7blasierte ,rmer444471 der 99,entnationalisierten991 denen eine ,leere geblieben war2 d7 die ,partei derer1 die sich satt haben1 -- die gern an einer 99unterirdischen99 ,verschwrung mitarbeiten -- #bdj4 ,a4 ,in dem ,mae1 in dem heute das ,christentum noch ntig erscheint1 ist der ,mensch noch wst und verhngnisvoll4444 ,b4 ,in anderem ,betracht ist es nicht ntig1 sondern extrem schdlich1 wirkt aber anziehend und verfhrend1 weil es dem 99morbiden99 ,charakter ganzer ,schichten1 ganzer ,typen der jetzigen ,menschheit entspricht4444 sie geben ihrem ,hange nach1 indem sie christlich aspirieren -- die dcadents aller ,art -- ,man hat hier zwischen ,a und ,b streng zu scheiden4 ,im 99,fall99 ,a ist ,christentum ein ,heilmittel1 mindestens ein ,bndigungsmittel 7-- es dient unter ,umstnden1 krank zu machen3 was ntzlich sein kann1 um die ,wstheit und ,rohheit zu brechen74 ,im 99,fall99 ,b ist es ein ,symptom der ,krankheit selbst1 99vermehrt99 die dcadence2 hier wirkt es einem 99korroborierenden99 ,system der ,behandlung entgegen1 hier ist es der ,krankeninstinkt 99gegen99 das1 was ihm heilsam ist -- #bda4 ,das 99christlich-jdische ,leben993 hier berwog 99nicht99 das ,ressentiment4 ,erst die groen ,verfolgungen mgen die ,leidenschaft dergestalt herausgetrieben haben -- sowohl die 99,glut99 der 99,liebe991 als die des 99,hasses994 ,wenn man fr seinen ,glauben seine ,liebsten geopfert sieht1 dann wird man 99aggressiv992 man verdankt den ,sieg des ,christentums seinen ,verfolgern4 ,die 99,asketik99 im ,christentum ist nicht spezifisch3 das hat ,schopenhauer miverstanden3 sie wchst nur in das ,christentum hinein3 berall dort1 wo es auch ohne ,christentum ,asketik gibt4 ,das 99hypochondrische99 ,christentum1 die ,gewissenstierqulerei und -folterung ist insgleichen nur einem gewissen ,boden zugehrig1 auf dem christliche ,werte ,wurzel geschlagen haben3 es ist nicht das ,christentum selbst4 ,das ,christentum hat alle ,art ,krankheiten morbider ,bden in sich aufgenommen3 man knnte ihm einzig zum ,vorwurf machen1 da es sich gegen keine ,ansteckung zu wehren wute4 ,aber eben 99das99 ist sein ,wesen3 ,christentum ist ein ,typus der dcadence4 #bdb4 ,die ,realitt1 auf der das ,christentum sich aufbauen konnte1 war die kleine 99jdische ,familie99 der ,diaspora1 mit ihrer ,wrme und ,zrtlichkeit1 mit ihrer im ganzen rmischen ,reiche unerhrten und vielleicht unverstandenen ,bereitschaft zum ,helfen1 ,einstehen freinander1 mit ihrem verborgenen und in ,demut verkleideten ,stolz der ,auserwhlten81 mit ihrem innerlichsten ,neinsagen ohne ,neid zu allem1 was obenauf ist und was ,glanz und ,macht fr sich hat4 99,das als ,macht erkannt zu haben991 diesen 99seligen99 ,zustand als mitteilsam1 verfhrerisch1 ansteckend auch fr ,heiden erkannt zu haben -- ist das 99,genie99 des ,paulus3 den ,schatz von latenter ,energie1 von klugem ,glck auszuntzen zu einer jdischen ,kirche freieren ,bekenntnisses81 die ganze jdische ,erfahrung und ,meisterschaft der 99,gemeindeselbsterhaltung99 unter der ,fremdherrschaft1 auch die jdische ,propaganda -- das erriet er als seine ,aufgabe4 ,was er vorfand1 das war eben jene absolut unpolitische und abseits gestellte ,art 99kleiner ,leute993 ihre ,kunst1 sich zu behaupten und durchzusetzen1 in einer ,anzahl ,tugenden angezchtet1 welche den einzigen ,sinn von ,tugend ausdrckten 7,mittel der ,erhaltung und ,steigerung einer bestimmten ,art ,mensch874 ,aus der kleinen jdischen ,gemeinde kommt das ,prinzip der 99,liebe99 her3 es ist eine 99leidenschaftlichere99 ,seele1 die hier unter der ,asche von ,demut und ,armseligkeit glht3 so war es weder griechisch1 noch indisch1 noch gar germanisch4 ,das ,lied zu ,ehren der ,liebe1 welches ,paulus gedichtet hat1 ist nichts ,christliches1 sondern ein jdisches ,auflodern der ewigen ,flamme1 die semitisch ist4 ,wenn das ,christentum etwas ,wesentliches in psychologischer ,hinsicht getan hat1 so ist es eine 99,erhhung der ,temperatur der ,seele99 bei jenen klteren und vornehmeren ,rassen1 die damals obenauf waren2 es war die ,entdeckung1 da das elendeste ,leben reich und unschtzbar werden kann durch eine ,temperaturerhhung4444 ,es versteht sich1 da eine solche bertragung 99nicht99 stattfinden konnte in ,hinsicht auf die herrschenden ,stnde3 die ,juden und ,christen hatten die schlechten ,manieren gegen sich1 -- und was ,strke und ,leidenschaft der ,seele bei schlechten ,manieren ist1 das wirkt abstoend und beinahe ekelerregend 7-- ich 99sehe99 diese schlechten ,manieren1 wenn ich das ,neue ,testament lese74 ,man mute durch ,niedrigkeit und ,not mit dem hier redenden ,typus des niederen ,volkes verwandt sein1 um das ,anziehende zu empfinden444 ,es ist eine ,probe davon1 ob man etwas 99klassischen ,geschmack99 im ,leibe hat1 wie man zum ,neuen ,testament steht 7vergleiche ,tacitus72 wer davon nicht revoltiert ist1 wer dabei nicht ehrlich und grndlich etwas von foeda superstitio empfindet1 etwas1 wovon man die ,hand zurckzieht1 wie um nicht sich zu beschmutzen3 der wei nicht1 was klassisch ist4 ,man mu das ,kreuz8 empfinden wie ,goethe -- #bdc4 99,reaktion der kleinen ,leute993 -- ,das hchste ,gefhl der ,macht gibt die ,liebe4 ,zu begreifen1 inwiefern hier nicht der ,mensch berhaupt1 sondern eine ,art ,mensch redet4 ,wir sind gttlich in der ,liebe1 wir werden ,kinder ,gottes#81 ,gott liebt uns und will gar nichts von uns als ,liebe82 das heit3 alle ,moral1 alles ,gehorchen und ,tun bringt nicht jenes ,gefhl von ,macht und ,freiheit hervor1 wie es die ,liebe hervorbringt2 -- aus ,liebe tut man nichts ,schlimmes1 man tut viel mehr1 als man aus ,gehorsam und ,tugend tte4 ,hier ist das ,herdenglck1 das ,gemeinschaftsgefhl im ,groen und ,kleinen1 das lebendige ,eins-,gefhl als 99,summe des ,lebensgefhls99 empfunden4 ,das ,helfen und ,sorgen und ,ntzen erregt fortwhrend das ,gefhl der ,macht2 der sichtbare ,erfolg1 der ,ausdruck der ,freude unterstreicht das ,gefhl der ,macht2 der ,stolz fehlt nicht1 als ,gemeinde1 als ,wohnsttte ,gottes1 als ,auserwhlte84 ,tatschlich hat der ,mensch nochmals eine 99,alteration der ,persnlichkeit99 erlebt3 diesmal nannte er sein ,liebesgefhl ,gott4 ,man mu ein ,erwachen eines solchen ,gefhls sich denken1 eine ,art ,entzcken1 eine fremde ,rede1 ein ,evangelium81 -- diese ,neuheit war es1 welche ihm nicht erlaubte1 sich die ,liebe zuzurechnen -- 3 er meinte1 da ,gott vor ihm wandle und in ihm lebendig geworden sei4 -- ,gott kommt zu den ,menschen81 der ,nchste8 wird transfiguriert1 in einen ,gott 7insofern an ihm das ,gefhl der ,liebe sich auslst74 99,jesus ist der ,nchste991 so wie dieser zur ,gottheit1 zur 99,machtgefhl erregenden99 ,ursache umgedacht wurde4 #bdd4 ,das ,evangelium3 die ,nachricht1 da den ,niedrigen und ,armen ein ,zugang zum ,glck offen steht1 -- da man nichts zu tun hat1 als sich von der ,institution1 der ,tradition1 der ,bevormundung der oberen ,stnde loszumachen3 insofern ist die ,heraufkunft des ,christentums nichts weiter1 als die 99typische ,sozialistenlehre994 ,eigentum1 ,erwerb1 ,vaterland1 ,stand und ,rang1 ,tribunale1 ,polizei1 ,staat1 ,kirche1 ,unterricht1 ,kunst1 ,militrwesen3 alles ebenso viele ,verhinderungen des ,glcks1 ,irrtmer1 ,verstrickungen1 ,teufelswerke1 denen das ,evangelium das ,gericht ankndigt4444 ,alles typisch fr die ,sozialistenlehre4 ,im ,hintergrunde der ,aufruhr1 die ,explosion eines aufgestauten ,widerwillens gegen die ,herren81 der ,instinkt dafr1 wie viel ,glck nach so langem ,drucke schon im ,frei-sich-fhlen liegen knnte4444 7,meistens ein ,symptom davon1 da die unteren ,schichten zu menschenfreundlich behandelt worden sind1 da sie ein ihnen verbotenes ,glck bereits auf der ,zunge schmecken4444 ,nicht der ,hunger erzeugt ,revolutionen1 sondern da das ,volk en mangeant ,appetit bekommen hat44447 #bde4 ,wogegen ich protestiere8 ,da man nicht diese kleine friedliche ,mittelmigkeit1 dieses ,gleichgewicht einer ,seele1 welche nicht die groen ,antriebe der groen ,krafthufungen kennt1 als etwas ,hohes nimmt1 womglich gar als 99,ma des ,menschen994 99,bacon von ,verulam99 sagt3 ,infimarum virtutum apud vulgus laus est1 mediarum admiratio1 supremarum sensus nullus4 ,das ,christentum aber gehrt1 als ,religion1 zum vulgus2 es hat fr die hchste ,gattung virtus keinen ,sinn4 #bdf4 ,ich liebe es durchaus nicht an jenem ,jesus von ,nazareth oder an seinem ,apostel ,paulus1 da sie den 99kleinen ,leuten so viel in den ,kopf gesetzt haben991 als ob es etwas auf sich habe mit ihren bescheidenen ,tugenden4 ,man hat es zu teuer bezahlen mssen3 denn sie haben die wertvolleren ,qualitten von ,tugend und ,mensch in ,verruf gebracht1 sie haben das schlechte ,gewissen und das ,selbstgefhl der vornehmen ,seele gegeneinander gesetzt1 sie haben die 99tapfern991 99gromtigen991 99verwegenen991 99exzessiven99 ,neigungen der starken ,seele irregeleitet1 bis zur ,selbstzerstrung4444 #bdg4 ,die ,juden machen den ,versuch1 sich durchzusetzen1 nachdem ihnen zwei ,kasten1 die der ,krieger und die der ,ackerbauer1 verloren gegangen sind2 sie sind in diesem ,sinne die ,verschnittenen83 sie haben den ,priester -- und dann sofort den ,tschandala4444 ,wie billig kommt es bei ihnen zu einem ,bruch1 zu einem ,aufstand des ,tschandala3 der ,ursprung des 99,christentums994 ,damit1 da sie den 99,krieger99 nur als ihren ,herrn kannten1 brachten sie in ihre ,religion die ,feindschaft gegen den 99,vornehmen991 gegen den ,edlen1 ,stolzen1 gegen die ,macht1 gegen die 99herrschenden99 ,stnde -- 3 sie sind 99,entrstungs99pessimisten4444 ,damit schufen sie eine wichtige neue ,position3 der ,priester an der ,spitze der ,tschandalas1 -- gegen die 99vornehmen ,stnde994444 ,das ,christentum zog die letzte ,konsequenz dieser ,bewegung3 auch im jdischen ,priestertum empfand es noch die ,kaste1 den ,privilegierten1 den ,vornehmen -- 99es strich den ,priester aus99 -- ,christ ist der ,tschandala1 der den ,priester ablehnt4444 der ,tschandala1 der sich selbst erlst4444 ,deshalb ist die 99franzsische99 ,revolution die ,tochter und ,fortsetzerin des 99,christentums994444 sie hat den ,instinkt gegen die ,kaste1 gegen die ,vornehmen1 gegen die letzten ,privilegien -- -- #bdh4 99,die tiefe ,verachtung991 mit der der ,christ in der vornehm gebliebenen antiken ,welt behandelt wurde1 gehrt ebendahin1 wohin heute noch die ,instinktabneigung gegen den ,juden gehrt3 es ist der ,ha der freien und selbstbewuten ,stnde gegen die1 99welche sich durchdrcken99 und schchterne1 linkische ,gebrden mit einem unsinnigen ,selbstgefhl verbinden4 ,das neue ,testament ist das ,evangelium einer gnzlich 99unvornehmen99 ,art ,mensch2 ihr ,anspruch1 mehr ,wert zu haben1 ja 99allen99 ,wert zu haben1 hat in der ,tat etwas ,emprendes1 -- auch heute noch4 #bdi4 ,das ursprngliche ,christentum ist 99,abolition des ,staates993 es verbietet den ,eid1 den ,kriegsdienst1 die ,gerichtshfe1 die ,selbstverteidigung und ,verteidigung irgendeines ,ganzen1 den ,unterschied zwischen ,volksgenossen und ,fremden2 insgleichen die 99,stnde99ordnung4 ,das 99,vorbild ,christi993 er widerstrebt nicht denen1 die ihm bles tun2 er verteidigt sich nicht2 er tut mehr3 er reicht die linke ,wange8 7auf die ,frage bist du ,christus88 antwortet er1 und von nun an werdet ihr sehen des ,menschen ,sohn sitzen zur ,rechten der ,kraft und kommen in den ,wolken des ,himmels874 ,er verbietet1 da seine ,jnger ihn verteidigen2 er macht aufmerksam1 da er ,hilfe haben knnte1 aber nicht will4 ,das ,christentum ist auch 99,abolition der ,gesellschaft993 es bevorzugt alles von ihr ,geringgeschtzte1 es wchst heraus aus den ,verrufenen und ,verurteilten1 den ,ausstzigen jeder ,art1 den ,sndern81 den ,zllnern81 den ,prostituierten1 dem dmmsten ,volk 7den ,fischern872 es verschmht die ,reichen1 die ,gelehrten1 die ,vornehmen1 die ,tugendhaften1 die ,korrekten84444 #bej4 99,zur ,geschichte des ,christentums499 -- ,fortwhrende ,vernderung des ,milieus3 die christliche ,lehre verndert damit fortwhrend ihr 99,schwergewicht994444 ,die ,begnstigung der 99,niederen99 und 99kleinen ,leute994444 ,die ,entwicklung der caritas4444 ,der ,typus ,christ8 nimmt schrittweise alles wieder an1 was er ursprnglich negierte 799in dessen ,negation er bestand99 --74 ,der ,christ wird ,brger1 ,soldat1 ,gerichtsperson1 ,arbeiter1 ,handelsmann1 ,gelehrter1 ,theolog1 ,priester1 ,philosoph1 ,landwirt1 ,knstler1 ,patriot1 ,politiker1 ,frst84444 er nimmt alle 99,ttigkeiten99 wieder auf1 die er abgeschworen hat 7-- die ,selbstverteidigung1 das ,gerichthalten1 das ,strafen1 das ,schwren1 das ,unterscheiden zwischen ,volk und ,volk1 das ,geringschtzen1 das ,zrnen444474 ,das ganze ,leben des ,christen ist endlich genau das ,leben1 99von dem ,christus die ,loslsung predigte99444 ,die 99,kirche99 gehrt so gut zum 99,triumph99 des ,antichristlichen1 wie der moderne ,staat1 der moderne ,nationalismus4444 ,die ,kirche ist die ,barbarisierung des ,christentums4 #bea4 ,das ,christentum ist mglich als 99privateste99 ,daseinsform2 es setzt eine enge1 abgezogene1 vollkommen unpolitische ,gesellschaft voraus1 -- es gehrt ins ,konventikel4 ,ein christlicher 99,staat9981 eine christliche ,politik8 dagegen ist eine ,schamlosigkeit1 eine ,lge1 etwa wie eine christliche ,heerfhrung1 welche zuletzt den ,gott der ,heerscharen8 als ,generalstabschef behandelt4 ,auch das ,papsttum ist niemals imstande gewesen1 christliche ,politik zu machen44442 und wenn ,reformatoren ,politik treiben1 wie ,luther1 so wei man1 da sie eben solche ,anhnger ,macchiavells sind wie irgend welche ,immoralisten oder ,tyrannen4 #beb4 99,wann auch die ,herren8 ,christen werden knnen499 -- ,es liegt in dem ,instinkt einer 99,gemeinschaft99 7,stamm1 ,geschlecht1 ,herde1 ,gemeinde71 die ,zustnde und ,begehrungen1 denen sie ihre ,erhaltung verdankt1 als 99an sich wertvoll99 zu empfinden1 zum ,beispiel ,gehorsam1 ,gegenseitigkeit1 ,rcksicht1 ,migkeit1 ,mitleid1 -- somit alles1 was denselben im ,wege steht oder widerspricht1 99herabzudrcken994 ,es liegt insgleichen in dem ,instinkt der 99,herrschenden99 7seien es ,einzelne1 seien es ,stnde71 die ,tugenden1 auf welche hin die ,unterworfenen 99handlich99 und 99ergeben99 sind1 zu patronisieren und auszuzeichnen 7-- ,zustnde und ,affekte1 die den eignen so fremd wie mglich sein knnen74 ,der 99,herdeninstinkt99 und der 99,instinkt99 der 99,herrschenden99 kommen im ,loben einer gewissen ,anzahl von ,eigenschaften und ,zustnden 99berein991 -- aber aus verschiedenen ,grnden3 der erste aus unmittelbarem ,egoismus1 der zweite aus mittelbarem ,egoismus4 99,die ,unterwerfung der ,herrenrassen99 unter das ,christentum ist wesentlich die ,folge der ,einsicht1 da das ,christentum eine 99,herdenreligion99 ist1 da es 99,gehorsam99 lehrt3 kurz1 da man ,christen leichter beherrscht als ,nichtchristen4 ,mit diesem ,wink empfiehlt noch heute der ,papst dem ,kaiser von ,china die christliche ,propaganda4 ,es kommt hinzu1 da die ,verfhrungskraft des christlichen ,ideals am strksten vielleicht auf solche ,naturen wirkt1 welche die ,gefahr1 das ,abenteuer und das ,gegenstzliche lieben1 welche alles lieben1 99wobei sie sich riskieren991 wobei aber ein non plus ultra von ,machtgefhl erreicht werden kann4 ,man denke sich die heilige ,theresa1 inmitten der heroischen ,instinkte ihrer ,brder3 -- das ,christentum erscheint da als eine ,form der ,willensausschweifung1 der ,willensstrke1 als eine ,donquixoterie des ,heroismus4444 #bec4 ,das ,christentum8 ist etwas ,grundverschiedenes von dem geworden1 was sein ,stifter tat und wollte4 ,es ist die groe 99antiheidnische ,bewegung99 des ,altertums1 formuliert mit ,benutzung von ,leben1 ,lehre und ,worten8 des ,stifters des ,christentums1 aber in einer absolut 99willkrlichen99 ,interpretation nach dem ,schema 99grundverschiedener ,bedrfnisse993 bersetzt in die ,sprache aller schon bestehenden 99unterirdischen ,religionen99 -- ,es ist die ,heraufkunft des ,pessimismus 7-- whrend ,jesus den ,frieden und das ,glck der ,lmmer bringen wollte73 und zwar des ,pessimismus der ,schwachen1 der ,unterlegenen1 der ,leidenden1 der ,unterdrckten4 ,ihr ,todfeind ist #a4 die ,macht in ,charakter1 ,geist und ,geschmack2 die ,weltlichkeit82 #b4 das klassische ,glck81 die vornehme ,leichtfertigkeit und ,skepsis1 der harte ,stolz1 die exzentrische ,ausschweifung und die khle ,selbstgengsamkeit des ,weisen1 das griechische ,raffinement in ,gebrde1 ,wort und ,form4 ,ihr ,todfeind ist der 99,rmer99 ebensosehr als der 99,grieche994 ,versuch des 99,antiheidentums991 sich philosophisch zu begrnden und mglich zu machen3 ,witterung fr die zweideutigen ,figuren der alten ,kultur1 vor allem fr ,plato1 diesen ,antihellenen und ,semiten von ,instinkt4444 ,insgleichen fr den ,stoizismus1 der wesentlich das ,werk von ,semiten ist 7-- die ,wrde8 als ,strenge1 ,gesetz1 die ,tugend als ,gre1 ,selbstverantwortung1 ,autoritt1 als hchste ,personalsouvernitt -- das ist semitisch4 ,der ,stoiker ist ein arabischer ,scheich in griechische ,windeln und ,begriffe gewickelt74 #bed4 ,wenn man auch noch so bescheiden in seinem ,anspruch auf intellektuelle ,sauberkeit ist1 man kann nicht verhindern1 bei der ,berhrung mit dem ,neuen ,testament etwas wie ein unaussprechliches ,mibehagen zu empfinden3 denn die zgellose ,frechheit des ,mitredenwollens ,unberufenster ber die groen ,probleme1 ja ihr ,anspruch auf ,richtertum in solchen ,dingen bersteigt jedes ,ma4 ,die unverschmte ,leichtfertigkeit1 mit der hier von den unzugnglichsten ,problemen 7,leben1 ,welt1 ,gott1 ,zweck des ,lebens7 geredet wird1 wie als ob sie keine ,probleme wren1 sondern einfach ,sachen1 die diese kleinen ,mucker 99wissen996 #bee4 ,dies war die verhngnisvollste ,art ,grenwahn1 die bisher auf ,erden dagewesen ist3 -- wenn diese verlogenen kleinen ,migeburten von ,muckern anfangen1 die ,worte ,gott81 jngstes ,gericht81 ,wahrheit81 ,liebe81 ,weisheit81 heiliger ,geist8 fr sich in ,anspruch zu nehmen und sich damit gegen die ,welt8 abzugrenzen1 wenn diese ,art ,mensch anfngt1 die 99,werte nach sich umzudrehen991 wie als ob 99sie99 der ,sinn1 das ,salz1 das ,ma und 99,gewicht99 vom ganzen ,rest wren3 so sollte man ihnen ,irrenhuser bauen und nichts weiter tun4 ,da man sie 99verfolgte991 das war eine antike ,dummheit groen ,stils3 damit nahm man sie zu ernst1 damit machte man aus ihnen einen ,ernst4 ,das ganze ,verhngnis war dadurch ermglicht1 da schon eine verwandte ,art von ,grenwahn 99in der ,welt war991 der 99jdische99 7-- nachdem einmal die ,kluft zwischen den ,juden und den ,christen-,juden aufgerissen1 99muten99 die ,christen-,juden die ,prozedur der ,selbsterhaltung1 welche der jdische ,instinkt erfunden hatte1 nochmals und in einer letzten ,steigerung zu ihrer ,selbsterhaltung anwenden --72 andererseits dadurch1 da die griechische ,philosophie der ,moral alles getan hatte1 um einen 99,moralfanatismus99 selbst unter ,griechen und ,rmern vorzubereiten und schmackhaft zu machen4444 ,plato1 die groe ,zwischenbrcke der ,verderbnis1 der zuerst die ,natur in der ,moral nicht verstehen wollte1 der bereits die griechischen ,gtter mit seinem ,begriff 99gut998 entwertet hatte1 der bereits 99jdisch-angemuckert99 war 7-- in gypten874 #bef4 ,was ist denn das1 dieser ,kampf des ,christen wider die ,natur88 ,wir werden uns ja durch seine ,worte und ,auslegungen nicht tuschen lassen6 ,es ist ,natur wider etwas1 das auch ,natur ist4 ,furcht bei vielen1 ,ekel bei manchen1 eine gewisse ,geistigkeit bei anderen1 die ,liebe zu einem ,ideal ohne ,fleisch und ,begierde1 zu einem ,auszug der ,natur8 bei den ,hchsten -- diese wollen es ihrem ,ideale gleichtun4 ,es versteht sich1 da ,demtigung an ,stelle des ,selbstgefhls1 ngstliche ,vorsicht vor den ,begierden1 die ,lostrennung von den gewhnlichen ,pflichten 7wodurch wieder ein hheres ,ranggefhl geschaffen wird71 die ,aufregung eines bestndigen ,kampfes um ungeheure ,dinge1 die ,gewohnheit der ,gefhlseffusion -- alles einen ,typus zusammensetzt3 in ihm berwiegt die 99,reizbarkeit99 eines verkmmernden ,leibes1 aber die ,nervositt und ihre ,inspiration wird anders 99interpretiert994 ,der 99,geschmack99 dieser ,art ,naturen geht einmal #a4 auf das ,spitzfindige1 #b4 auf das ,blumige1 #c4 auf die extremen ,gefhle4 -- ,die natrlichen ,hnge befriedigen sich 99doch991 aber unter einer neuen ,form der ,interpretation1 zum ,beispiel als ,rechtfertigung vor ,gott81 ,erlsungsgefhl in der ,gnade8 7-- jedes unabweisbare 99,wohlgefhl99 wird interpretiert6 --71 der ,stolz1 die ,wollust usw4 -- ,allgemeines ,problem3 was wird aus dem ,menschen1 der sich das ,natrliche verlstert und praktisch verleugnet und verkmmert8 ,tatschlich erweist sich der ,christ als eine 99bertreibende99 ,form der ,selbstbeherrschung3 um seine ,begierden zu bndigen1 scheint er ntig zu haben1 sie zu vernichten oder zu kreuzigen4 #beg4 ,gott schuf den ,menschen glcklich1 mig1 unschuldig und unsterblich3 unser wirkliches ,leben ist ein falsches1 abgefallenes1 sndhaftes ,dasein1 eine ,strafexistenz4444 ,das ,leiden1 der ,kampf1 die ,arbeit1 der ,tod werden als ,einwnde und ,fragezeichen gegen das ,leben abgeschtzt1 als etwas ,unnatrliches1 etwas1 das nicht dauern soll2 gegen das man ,heilmittel braucht -- und 99hat9964444 ,die ,menschheit hat von ,adam an bis jetzt sich in einem unnormalen ,zustande befunden3 ,gott selbst hat seinen ,sohn fr die ,schuld ,adams hergegeben1 um diesem unnormalen ,zustande ein ,ende zu machen3 der natrliche ,charakter des ,lebens ist ein 99,fluch992 ,christus gibt dem1 der an ihn glaubt1 den ,normalzustand zurck3 er macht ihn glcklich1 mig und unschuldig4 -- ,aber die ,erde hat nicht angefangen1 fruchtbar zu sein ohne ,arbeit2 die ,weiber gebren nicht ohne ,schmerzen ,kinder1 die ,krankheit hat nicht aufgehrt2 die ,glubigsten befinden sich hier so schlecht wie die ,unglubigsten4 ,nur da der ,mensch vom 99,tode99 und von der 99,snde99 befreit ist -- ,behauptungen1 die keine ,kontrolle zulassen --1 das hat die ,kirche um so bestimmter behauptet4 ,er ist frei von ,snde8 -- nicht durch sein ,tun1 nicht durch einen rigorosen ,kampf seinerseits1 sondern durch die 99,tat der ,erlsung freigekauft99 -- folglich vollkommen1 unschuldig1 paradiesisch4444 ,das 99wahre99 ,leben nur ein ,glaube 7das heit ein ,selbstbetrug1 ein ,irrsinn74 ,das ganze ringende1 kmpfende1 wirkliche ,dasein voll ,glanz und ,finsternis nur ein schlechtes1 falsches ,dasein3 von ihm 99erlst99 werden ist die ,aufgabe4 ,der ,mensch unschuldig1 mig1 unsterblich1 glcklich8 -- diese ,konzeption der hchsten ,wnschbarkeit8 ist vor allem zu kritisieren4 ,warum ist die ,schuld1 die ,arbeit1 der ,tod1 das ,leiden 799und991 christlich geredet1 die 99,erkenntnis9944447 99wider99 die hchste ,wnschbarkeit8 -- ,die faulen christlichen ,begriffe ,seligkeit81 ,unschuld81 ,unsterblichkeit8 -- -- -- #beh4 ,krieg gegen das 99christliche ,ideal991 gegen die ,lehre von der ,seligkeit8 und dem ,heil8 als ,ziel des ,lebens1 gegen die ,suprematie der ,einfltigen1 der reinen ,herzen1 der ,leidenden und ,miglckten4 ,wann und wo hat je ein ,mensch1 99der in ,betracht kommt991 jenem christlichen ,ideal hnlich gesehen8 ,wenigstens fr solche ,augen1 wie sie ein ,psycholog und ,nierenprfer haben mu6 -- man blttere alle ,helden ,plutarchs durch4 #bei4 ,der 99hhere99 ,mensch unterscheidet sich von dem 99niederen99 in ,hinsicht auf die ,furchtlosigkeit und die ,herausforderung des ,unglcks3 es ist ein ,zeichen von 99,rckgang991 wenn eudmonistische ,wertmae als oberste zu gelten anfangen 7-- physiologische ,ermdung1 ,willensverarmung --74 ,das ,christentum mit seiner ,perspektive auf ,seligkeit8 ist eine typische ,denkweise fr eine leidende und verarmte ,gattung ,mensch4 ,eine volle ,kraft will schaffen1 leiden1 untergehen3 ihr ist das christliche ,muckerheil eine schlechte ,musik und hieratische ,gebrden ein ,verdru4 #bfj4 ,unser ,vorrang3 wir leben im ,zeitalter der 99,vergleichung991 wir knnen nachrechnen1 wie nie nachgerechnet worden ist3 wir sind das ,selbstbewutsein der ,historie berhaupt4 ,wir genieen anders1 wir leiden anders3 die ,vergleichung eines unerhrt ,vielfachen ist unsre instinktivste ,ttigkeit4 ,wir verstehen alles1 wir leben alles1 wir haben kein feindseliges ,gefhl mehr in uns4 ,ob wir selbst dabei schlecht wegkommen1 unsre entgegenkommende und beinahe liebevolle ,neugierde geht ungescheut auf die gefhrlichsten ,dinge los4444 ,alles ist gut8 -- es kostet uns ,mhe1 zu verneinen4 ,wir leiden1 wenn wir einmal so unintelligent werden1 ,partei gegen etwas zu nehmen4444 ,im ,grunde erfllen wir ,gelehrten heute am besten die ,lehre ,christi -- -- #bfa4 ,man gibt sich nicht genug ,rechenschaft darber1 in welcher ,barbarei der ,begriffe wir ,europer noch leben4 ,da man hat glauben knnen1 das ,heil der ,seele8 hnge an einem ,buche64444 ,und man sagt mir1 man glaube das heute noch4 ,was hilft alle wissenschaftliche ,erziehung1 alle ,kritik und ,hermeneutik1 wenn ein solcher ,widersinn von ,bibelauslegung1 wie ihn die ,kirche aufrecht erhlt1 noch nicht die ,schamrte zur ,leibfarbe gemacht hat8 #bfb4 ,der ,humor der europischen ,kultur3 man hlt 99das99 fr wahr1 aber tut 99jenes994 ,zum ,beispiel was hilft alle ,kunst des ,lesens und der ,kritik1 wenn die kirchliche ,interpretation der ,bibel1 die protestantische so gut wie die katholische1 nach wie vor aufrecht erhalten wird6 #bfc4 99,nachzudenken993 ,inwiefern immer noch der verhngnisvolle ,glaube an die 99gttliche ,providenz99 -- dieser fr ,hand und ,vernunft 99lhmendste99 ,glaube1 den es gegeben hat -- fortbesteht2 inwiefern unter den ,formeln ,natur81 ,fortschritt81 ,vervollkommnung81 ,darwinismus81 unter dem ,aberglauben einer gewissen ,zusammengehrigkeit von ,glck und ,tugend1 von ,unglck und ,schuld immer noch die christliche ,voraussetzung und ,interpretation ihr ,nachleben hat4 ,jenes absurde 99,vertrauen99 zum ,gang der ,dinge1 zum ,leben81 zum ,instinkt des ,lebens81 jene biedermnnische 99,resignation991 die des ,glaubens ist1 jedermann habe nur seine ,pflicht zu tun1 damit 99alles99 gut gehe -- dergleichen hat nur ,sinn unter der ,annahme einer ,leitung der ,dinge sub specie boni4 ,selbst noch der 99,fatalismus991 unsre jetzige ,form der philosophischen ,sensibilitt1 ist eine ,folge jenes 99lngsten99 ,glaubens an gttliche ,fgung1 eine unbewute ,folge3 nmlich als ob es eben nicht auf 99uns99 ankomme1 wie alles geht 7-- als ob wir es laufen lassen 99drften991 wie es luft3 jeder ,einzelne selbst nur ein ,modus der absoluten ,realitt --74 #bfd4 ,nichts wre ntzlicher und mehr zu frdern1 als ein konsequenter 99,nihilismus der ,tat994 -- ,so wie ich alle die ,phnomene des ,christentums1 des ,pessimismus verstehe1 so drcken sie aus3 wir sind reif1 nicht zu sein2 fr uns ist es vernnftig1 nicht zu sein84 ,diese ,sprache der ,vernunft8 wre in diesem ,falle auch die ,sprache der 99selektiven ,natur994 ,was ber alle ,begriffe dagegen zu verurteilen ist1 das ist die zweideutige und feige ,halbheit einer ,religion1 wie die des 99,christentums993 deutlicher1 der 99,kirche993 welche1 statt zum ,tode und zur ,selbstvernichtung zu ermutigen1 alles ,miratene und ,kranke schtzt und sich selbst fortpflanzen macht -- ,problem3 mit was fr ,mitteln wrde eine strenge ,form des groen kontagisen ,nihilismus erzielt werden3 eine solche1 welche mit wissenschaftlicher ,gewissenhaftigkeit den freiwilligen ,tod lehrt und bt 7-- und 99nicht99 das schwchliche ,fortvegetieren mit ,hinsicht auf eine falsche ,postexistenz --78 ,man kann das ,christentum nicht genug verurteilen1 weil es den 99,wert99 einer solchen 99reinigenden99 groen ,nihilismusbewegung1 wie sie vielleicht im ,gange war1 durch den ,gedanken der unsterblichen ,privatperson entwertet hat3 insgleichen durch die ,hoffnung auf ,auferstehung3 kurz1 immer durch ein ,abhalten von der 99,tat des ,nihilismus991 dem ,selbstmord 444 ,es substituierte den langsamen ,selbstmord2 allmhlich ein kleines1 armes1 aber dauerhaftes ,leben2 allmhlich ein ganz gewhnliches1 brgerliches1 mittelmiges ,leben usw4 #bfe4 ,man soll es dem ,christentum nie vergeben1 da es solche ,menschen wie ,pascal zugrunde gerichtet hat4 ,man soll nie aufhren1 eben dies am ,christentum zu bekmpfen1 da es den ,willen dazu hat1 gerade die strksten und vornehmsten ,seelen zu zerbrechen4 ,man soll sich nie ,frieden geben1 solange dies ,eine noch nicht in ,grund und ,boden zerstrt ist3 das ,ideal vom ,menschen1 welches vom ,christentum erfunden worden ist1 seine ,forderungen an den ,menschen1 sein ,nein und sein ,ja in ,hinsicht auf den ,menschen4 ,der ganze absurde ,rest von christlicher ,fabel1 ,begriffs-,spinneweberei und ,theologie geht uns nichts an2 er knnte noch tausendmal absurder sein1 und wir wrden nicht einen ,finger gegen ihn aufheben4 ,aber jenes ,ideal bekmpfen wir1 das mit seiner krankhaften ,schnheit und ,weibsverfhrung1 mit seiner heimlichen ,verleumderberedsamkeit allen ,feigheiten und ,eitelkeiten mdgewordener ,seelen zuredet -- und die ,strksten haben mde ,stunden --1 wie als ob alles das1 was in solchen ,zustnden am ntzlichsten und wnschbarsten scheinen mag1 ,vertrauen1 ,arglosigkeit1 ,anspruchslosigkeit1 ,geduld1 ,liebe zu seinesgleichen1 ,ergebung1 ,hingebung an ,gott1 eine ,art ,abschirrung und ,abdankung seines ganzen ,ichs1 auch an sich das ,ntzlichste und ,wnschbarste sei2 wie als ob die kleine bescheidene ,migeburt von ,seele1 das tugendhafte ,durchschnittstier und ,herdenschaf ,mensch nicht nur den ,vorrang vor der strkeren1 bseren1 begehrlicheren1 trotzigeren1 verschwenderischeren und darum hundertfach gefhrdeteren ,art ,mensch habe1 sondern geradezu fr den ,menschen berhaupt das ,ideal1 das ,ziel1 das ,ma1 die hchste ,wnschbarkeit abgebe4 99,diese99 ,aufrichtung eines ,ideals war bisher die unheimlichste ,versuchung1 welcher der ,mensch ausgesetzt war3 denn mit ihm drohte den strker geratenen ,ausnahmen und ,glcksfllen von ,mensch1 in denen der ,wille zur ,macht und zum ,wachstum des ganzen ,typus ,mensch einen ,schritt vorwrts tut1 der ,untergang2 mit seinen ,werten sollte das ,wachstum jener ,mehr-,menschen an der ,wurzel angegraben werden1 welche um ihrer hheren ,ansprche und ,aufgaben willen freiwillig auch ein gefhrlicheres ,leben 7konomisch ausgedrckt3 ,steigerung der ,unternehmerkosten ebensosehr wie der ,unwahrscheinlichkeit des ,gelingens7 in den ,kauf nehmen4 ,was wir am ,christentum bekmpfen8 ,da es die ,starken zerbrechen will1 da es ihren ,mut entmutigen1 ihre schlechten ,stunden und ,mdigkeiten ausntzen1 ihre stolze ,sicherheit in ,unruhe und ,gewissensnot verkehren will1 da es die vornehmen ,instinkte giftig und krank zu machen versteht1 bis sich ihre ,kraft1 ihr ,wille zur ,macht rckwrts kehrt1 gegen sich selber kehrt1 -- bis die ,starken an den ,ausschweifungen der ,selbstverachtung und der ,selbstmihandlung zugrunde gehen3 jene schauerliche ,art des ,zugrundegehens1 deren berhmtestes ,beispiel 99,pascal99 abgibt4 #bff4 ,das ,christentum ist jeden ,augenblick noch mglich4 ,es ist an keines der unverschmten ,dogmen gebunden1 welche sich mit seinem ,namen geschmckt haben3 es braucht weder die ,lehre vom 99persnlichen ,gott991 noch von der 99,snde991 noch von der 99,unsterblichkeit991 noch von der 99,erlsung991 noch vom 99,glauben992 es hat schlechterdings keine ,metaphysik ntig1 noch weniger den ,asketismus1 noch weniger eine christliche ,naturwissenschaft84444 ,das ,christentum ist eine 99,praxis991 keine ,glaubenslehre4 ,es sagt uns1 wie wir handeln1 nicht1 was wir glauben sollen4 ,wer jetzt sagte1 ich will nicht ,soldat sein81 ich kmmere mich nicht um die ,gerichte81 die ,dienste der ,polizei werden von mir nicht in ,anspruch genommen81 ich will nichts tun1 was den ,frieden in mir selbst strt3 und wenn ich daran leiden mu1 nichts wird mir den ,frieden erhalten als ,leiden8 -- der wre ,christ4 #bfg4 ,ironie gegen die1 welche das ,christentum durch die modernen ,naturwissenschaften berwunden glauben4 ,die christlichen ,werturteile sind damit absolut nicht berwunden4 ,christus am ,kreuze8 ist das erhabenste ,symbol -- immer noch4 -- ,drittes ,buch4 ,prinzip einer neuen ,wertsetzung4 ,i4 ,die neue ,deutung der ,welt4 #bfh4 99,wahrheit ist die ,art von ,irrtum991 ohne welche eine bestimmte ,art von lebendigen ,wesen nicht leben knnte4 ,der ,wert fr das 99,leben99 entscheidet zuletzt4 #bfi4 ,das ,kriterium der ,wahrheit liegt in der ,steigerung des ,machtgefhls4 #bgj4 ,der ,glaube so und so 99ist99 es8 zu verwandeln in den ,willen so und so 99soll es werden9984 #bga4 ,die ,frage der ,werte ist 99fundamentaler99 als die ,frage der ,gewiheit3 letztere erlangt ihren ,ernst erst unter der ,voraussetzung1 da die ,wertfrage beantwortet ist4 ,sein und ,schein1 psychologisch nachgerechnet1 ergibt kein ,sein an sich81 keine ,kriterien fr ,realitt81 sondern nur fr ,grade der ,scheinbarkeit gemessen an der ,strke des 99,anteils991 den wir einem ,schein geben4 ,nicht ein ,kampf um ,existenz wird zwischen den ,vorstellungen und ,wahrnehmungen gekmpft1 sondern um ,herrschaft3 -- 99vernichtet99 wird die berwundene ,vorstellung 99nicht991 nur 99zurckgedrngt99 oder 99subordiniert994 99,es gibt im ,geistigen keine ,vernichtung994444 #bgb4 ,die 99,wertschtzung991 ich glaube1 da das und das so ist8 als 99,wesen99 der 99,wahrheit9984 ,in den ,wertschtzungen drcken sich 99,erhaltungs-99 und 99,wachstumsbedingungen99 aus4 ,alle unsre 99,erkenntnisorgane und ,sinne99 sind nur entwickelt in ,hinsicht auf ,erhaltungs- und ,wachstumsbedingungen4 ,das 99,vertrauen99 zur ,vernunft und ihren ,kategorien1 zur ,dialektik1 also die 99,wertschtzung99 der ,logik1 beweist nur die durch ,erfahrung bewiesene 99,ntzlichkeit99 derselben fr das ,leben3 99nicht99 deren ,wahrheit84 ,da eine ,menge 99,glauben99 da sein mu2 da 99geurteilt99 werden darf2 da der ,zweifel in ,hinsicht auf alle wesentlichen ,werte 99fehlt993 -- das ist ,voraussetzung alles ,lebendigen und seines ,lebens4 ,also da etwas fr wahr gehalten werden 99mu991 ist notwendig1 -- 99nicht991 da etwas wahr ist4 ,die 99wahre99 und die 99scheinbare99 ,welt8 -- dieser ,gegensatz wird von mir zurckgefhrt auf 99,wertverhltnisse994 ,wir haben 99unsere99 ,erhaltungsbedingungen projiziert als 99,prdikate des ,seins99 berhaupt4 ,da wir in unserm ,glauben stabil sein mssen1 um zu gedeihen1 daraus haben wir gemacht1 da die wahre8 ,welt keine wandelbare und werdende1 sondern eine 99seiende99 ist4 #bgc4 ,wahrheit83 das bezeichnet innerhalb meiner ,denkweise nicht notwendig einen ,gegensatz zum ,irrtum1 sondern in den grundstzlichsten ,fllen nur eine ,stellung verschiedener ,irrtmer zueinander3 etwa1 da der eine lter1 tiefer als der andre ist1 vielleicht sogar unausrottbar1 insofern ein organisches ,wesen unserer ,art nicht ohne ihn leben knnte2 whrend andere ,irrtmer uns nicht dergestalt als ,lebensbedingungen tyrannisieren1 vielmehr1 gemessen an solchen ,tyrannen81 beseitigt und widerlegt8 werden knnen4 ,eine ,annahme1 die unwiderlegbar ist1 -- warum sollte sie deshalb schon 99wahr998 sein8 ,dieser ,satz emprt vielleicht die ,logiker1 welche 99ihre99 ,grenzen als ,grenzen der 99,dinge99 ansetzen3 aber diesem ,logikeroptimismus habe ich schon lange den ,krieg erklrt4 #bgd4 ,das 99,feststellen99 zwischen wahr8 und unwahr81 das 99,feststellen99 berhaupt von ,tatbestnden ist grundverschieden von dem schpferischen 99,setzen991 vom ,bilden1 ,gestalten1 berwltigen1 99,wollen991 wie es im ,wesen der 99,philosophie99 liegt4 99,einen ,sinn hineinlegen99 -- diese ,aufgabe bleibt unbedingt immer noch 99brig991 gesetzt1 da 99kein ,sinn darin liegt994 ,so steht es mit ,tnen1 aber auch mit ,volksschicksalen3 sie sind der verschiedensten ,ausdeutung und ,richtung zu 99verschiedenen ,zielen fhig994 ,die noch hhere ,stufe ist ein 99,ziel setzen99 und daraufhin das ,tatschliche einformen3 also die 99,ausdeutung der ,tat991 und nicht blo die begriffliche 99,umdichtung994 #bge4 ,es gibt weder ,geist81 noch ,vernunft1 noch ,denken1 noch ,bewutsein1 noch ,seele1 noch ,wille1 noch ,wahrheit3 alles ,fiktionen1 die unbrauchbar sind4 ,es handelt sich nicht um ,subjekt und ,objekt81 sondern um eine bestimmte ,tierart1 welche nur unter einer gewissen relativen 99,richtigkeit991 vor allem 99,regelmigkeit99 ihrer ,wahrnehmungen 7so da sie ,erfahrung kapitalisieren kann7 gedeiht4444 ,die ,erkenntnis arbeitet als 99,werkzeug99 der ,macht4 ,so liegt es auf der ,hand1 da sie wchst mit jedem ,mehr von ,macht4444 ,sinn der ,erkenntnis83 hier ist1 wie bei gut8 oder schn81 der ,begriff streng und eng anthropozentrisch und biologisch zu nehmen4 ,damit eine bestimmte ,art sich erhlt und wchst in ihrer ,macht1 mu sie in ihrer ,konzeption der ,realitt so viel ,berechenbares und ,gleichbleibendes erfassen1 da daraufhin ein ,schema ihres ,verhaltens konstruiert werden kann4 99,die ,ntzlichkeit der ,erhaltung99 -- 99nicht99 irgendein abstrakt-theoretisches ,bedrfnis1 nicht betrogen zu werden -- steht als ,motiv hinter der ,entwicklung der ,erkenntnisorgane44441 sie entwickeln sich so1 da ihre ,beobachtung gengt1 uns zu erhalten4 ,anders3 das 99,ma99 des ,erkennenwollens hngt ab von dem ,ma des ,wachsens des 99,willens zur ,macht99 der ,art3 eine ,art ergreift so viel ,realitt1 99um ber sie ,herr zu werden1 um sie in ,dienst zu nehmen994 #bgf4 ,gegen den ,positivismus1 welcher bei den ,phnomenen stehen bleibt1 es gibt nur 99,tatsachen9981 wrde ich sagen3 nein1 gerade ,tatsachen gibt es nicht1 nur 99,interpretationen994 ,wir knnen kein ,faktum an sich8 feststellen3 vielleicht ist es ein ,unsinn1 so etwas zu wollen4 ,es ist alles 99subjektiv9981 sagt ihr3 aber schon das ist 99,auslegung994 ,das ,subjekt8 ist nichts ,gegebenes1 sondern etwas ,hinzuerdichtetes1 ,dahintergestecktes4 -- ,ist es zuletzt ntig1 den ,interpreten noch hinter die ,interpretation zu setzen8 ,schon das ist ,dichtung1 ,hypothese4 ,soweit berhaupt das ,wort ,erkenntnis8 ,sinn hat1 ist die ,welt erkennbar3 aber sie ist anders 99deutbar991 sie hat keinen ,sinn hinter sich1 sondern unzhlige ,sinne4 -- ,perspektivismus84 ,unsere ,bedrfnisse sind es1 99die die ,welt auslegen992 unsere ,triebe und deren ,fr und ,wider4 ,jeder ,trieb ist eine ,art ,herrschsucht1 jeder hat seine ,perspektive1 welche er als ,norm allen brigen ,trieben aufzwingen mchte4 #bgg4 ,das ,verlangen nach festen ,tatsachen8 -- ,erkenntnistheorie3 wie viel ,pessimismus ist darin6 #bgh4 ,zweck und ,mittel8 als ,ausdeutungen 799nicht99 als ,ursache und ,wirkung8 ,tatbestand7 und inwiefern ,subjekt und ,objekt8 vielleicht 99notwendige99 ,ausdeutungen8 ,tun und ,leiden8 7als erhaltende87 ,ding an sich und ,erscheinung8 -- alle im ,sinne eines ,willens zur ,macht4 #bgi4 ,es ist unwahrscheinlich1 da unser ,erkennen8 weiter reichen sollte1 als es knapp zur ,erhaltung des ,lebens ausreicht4 ,die ,morphologie zeigt uns1 wie die ,sinne und die ,nerven sowie das ,gehirn sich entwickeln im ,verhltnis zur ,schwierigkeit der ,ernhrung4 #bhj4 ,die ,erkenntnis wird bei hherer ,art von ,wesen auch neue ,formen haben1 welche jetzt noch nicht ntig sind4 #bha4 ,der ,mensch findet zuletzt in den ,dingen nichts wieder1 als was er selbst in sie hineingesteckt hat3 -- das ,wiederfinden heit sich ,wissenschaft1 das ,hineinstecken -- ,kunst1 ,religion1 ,liebe1 ,stolz4 ,in beidem1 wenn es selbst ,kinderspiel sein sollte1 sollte man fortfahren und guten ,mut zu beidem haben -- die einen zum ,wiederfinden1 die andern -- 99wir99 andern6 -- zum ,hineinstecken6 #bhb4 ,der ,sinn fr ,wahrheit8 mu1 wenn die ,moralitt des ,du sollst nicht lgen8 abgewiesen ist1 sich 99vor99 einem andern ,forum legitimieren3 -- als ,mittel der ,erhaltung von ,mensch1 als 99,machtwille994 ,ebenso unsre ,liebe zum ,schnen3 ist ebenfalls der 99gestaltende ,wille994 ,beide ,sinne stehen beieinander2 der ,sinn fr das ,wirkliche ist das ,mittel1 die ,macht in die ,hand zu bekommen1 um die ,dinge nach unserem ,belieben zu gestalten4 ,die ,lust am ,gestalten und ,umgestalten -- eine ,urlust6 ,wir knnen nur eine ,welt 99begreifen991 die wir selber 99gemacht99 haben4 #bhc4 ,die ,welt vermenschlichen81 das heit immer mehr uns in ihr als ,herren fhlen -- #bhd4 ,unsre ,werte sind in die ,dinge 99hineininterpretiert994 ,gibt es denn einen ,sinn im ,an-sich68 ,ist nicht notwendig ,sinn eben 99,beziehungs99sinn und ,perspektive8 ,aller ,sinn ist ,wille zur ,macht 7alle ,beziehungssinne lassen sich in ihm auflsen74 #bhe4 ,wenn das innerste ,wesen des ,seins ,wille zur ,macht ist1 wenn ,lust alles ,wachstum der ,macht1 ,unlust alles ,gefhl1 nicht widerstehen1 nicht ,herr werden zu knnen1 ist3 drfen wir dann nicht ,lust und ,unlust als ,kardinaltatsachen ansetzen8 ,ist ,wille mglich ohne diese beiden ,oszillationen des ,ja und des ,nein8 -- ,aber 99wer99 fhlt ,lust84444 ,aber 99wer99 will ,macht84444 ,absurde ,frage6 wenn das ,wesen selbst ,machtwille und folglich ,lust- und ,unlustfhlen ist6 ,trotzdem3 es bedarf der ,gegenstze1 der ,widerstnde1 also1 relativ1 der 99bergreifenden ,einheiten994444 #bhf4 #a4 ,die organischen ,funktionen zurckbersetzt in den ,grundwillen1 den ,willen zur ,macht1 -- und aus ihm abgespaltet4 #b4 ,der ,wille zur ,macht sich spezialisierend als ,wille zur ,nahrung1 nach ,eigentum1 nach 99,werkzeugen991 nach ,dienern 7,gehorchern7 und ,herrschern3 der ,leib als ,beispiel4 -- ,der strkere ,wille dirigiert den schwcheren4 ,es gibt gar keine andere ,kausalitt als die von ,wille zu ,wille4 ,mechanistisch nicht erklrt4 #c4 ,denken1 ,fhlen1 ,wollen in allem ,lebendigen4 ,was ist eine ,lust anderes als3 eine ,reizung des ,machtgefhls durch ein ,hemmnis 7noch strker durch rhythmische ,hemmungen und ,widerstnde7 -- so da es dadurch anschwillt4 ,also in aller ,lust ist ,schmerz inbegriffen4 -- ,wenn die ,lust sehr gro werden soll1 mssen die ,schmerzen sehr lange und die ,spannung des ,bogens ungeheuer werden4 #d4 ,die geistigen ,funktionen4 ,wille zur ,gestaltung1 zur ,anhnlichung usw4 #bhg4 ,der ,wille zur ,macht kann sich nur 99an ,widerstnden99 uern2 er sucht also nach dem1 was ihm widersteht1 -- dies die ursprngliche ,tendenz des ,protoplasmas1 wenn es ,pseudopodien ausstreckt und um sich tastet4 ,die ,aneignung und ,einverleibung ist vor allem ein berwltigenwollen1 ein ,formen1 ,an- und ,umbilden1 bis endlich das berwltigte ganz in den ,machtbereich des ,angreifers bergegangen ist und denselben vermehrt hat4 -- ,gelingt diese ,einverleibung nicht1 so zerfllt wohl das ,gebilde2 und die 99,zweiheit99 erscheint als ,folge des ,willens zur ,macht3 um nicht fahren zu lassen1 was erobert ist1 tritt der ,wille zur ,macht in zwei ,willen auseinander 7unter ,umstnden ohne seine ,verbindung untereinander vllig aufzugeben74 ,hunger8 ist nur eine engere ,anpassung1 nachdem der ,grundtrieb nach ,macht geistigere ,gestalt gewonnen hat4 #bhh4 ,man kann das1 was die ,ursache dafr ist1 99da99 es berhaupt ,entwicklung gibt1 nicht selbst wieder auf dem ,wege der ,forschung ber ,entwicklung finden2 man soll es nicht als werdend8 verstehen wollen1 noch weniger als geworden4444 ,der ,wille zur ,macht8 kann nicht geworden sein4 #bhi4 ,alles ,geschehen aus ,absichten ist reduzierbar auf die 99,absicht der ,mehrung von ,macht994 #bij4 ,was ist passiv88 -- 99,gehemmt99 sein in der vorwrtsgreifenden ,bewegung3 also ein ,handeln des ,widerstandes und der ,reaktion4 ,was ist aktiv88 -- nach ,macht ausgreifend4 ,ernhrung8 -- ist nur abgeleitet2 das ,ursprngliche ist3 alles in sich einschlieen wollen4 ,zeugung8 -- nur abgeleitet2 ursprnglich3 wo ein ,wille nicht ausreicht1 das gesamte ,angeeignete zu organisieren1 tritt ein 99,gegenwille99 in ,kraft1 der die ,loslsung vornimmt1 ein neues ,organisationszentrum1 nach einem ,kampfe mit dem ursprnglichen ,willen4 ,lust8 -- als ,machtgefhl 7die ,unlust voraussetzend74 #bia4 ,ist ,wille zur ,macht8 eine ,art ,wille8 oder identisch mit dem ,begriff ,wille88 ,heit es so viel als begehren8 oder 99kommandieren998 ,ist es der ,wille81 von dem ,schopenhauer meint1 er sei das ,an sich der ,dinge88 ,mein ,satz ist3 da 99,wille99 der bisherigen ,psychologie eine ungerechtfertigte ,verallgemeinerung ist1 da es diesen ,willen 99gar nicht gibt991 da1 statt die ,ausgestaltung eines 99bestimmten99 ,willens in viele ,formen zu fassen1 man den ,charakter des ,willens 99weggestrichen99 hat1 indem man den ,inhalt1 das ,wohin8 heraussubtrahiert hat -- 3 das ist im hchsten ,grade bei 99,schopenhauer99 der ,fall3 das ist ein bloes leeres ,wort1 was er ,wille8 nennt4 ,es handelt sich noch weniger um einen ,willen 99zum ,leben9983 denn das ,leben ist blo ein 99,einzelfall99 des ,willens zur ,macht2 -- es ist ganz willkrlich1 zu behaupten1 da alles danach strebe1 in 99diese99 ,form des ,willens zur ,macht berzutreten4 ,,ii4 ,der ,geist -- ein ,machtwille4 #a4 ,wahrnehmung4 #bib4 ,es gibt vielerlei ,augen4 ,auch die ,sphinx hat ,augen -- 3 und folglich gibt es vielerlei ,wahrheiten81 und folglich gibt es keine ,wahrheit4 #bic4 ,unsere ,wahrnehmungen1 wie wir sie verstehen3 das ist die ,summe aller der ,wahrnehmungen1 deren 99,bewutwerden99 uns und dem ganzen organischen ,prozesse vor uns ntzlich und wesentlich war3 also nicht alle ,wahrnehmungen berhaupt 7zum ,beispiel nicht die elektrischen72 das heit3 wir haben 99,sinne99 nur fr eine ,auswahl von ,wahrnehmungen -- solcher1 an denen uns gelegen sein mu1 um uns zu erhalten4 99,bewutsein ist so weit da1 als ,bewutsein ntzlich ist499 ,es ist kein ,zweifel1 da alle ,sinneswahrnehmungen gnzlich durchsetzt sind mit 99,werturteilen99 7ntzlich und schdlich -- folglich angenehm oder unangenehm74 ,die einzelne ,farbe drckt zugleich einen ,wert fr uns aus 7obwohl wir es uns selten oder erst nach langem1 ausschlielichem ,einwirken derselben ,farbe eingestehen1 zum ,beispiel ,gefangene im ,gefngnis oder ,irre74 ,deshalb reagieren ,insekten auf verschiedene ,farben anders3 einige lieben diese1 andere jene1 zum ,beispiel ,ameisen4 #bid4 ,diese perspektivische ,welt1 diese ,welt fr das ,auge1 ,getast und ,ohr ist sehr falsch1 verglichen schon fr einen sehr viel feineren ,sinnenapparat4 ,aber ihre ,verstndlichkeit1 bersichtlichkeit1 ihre ,praktikabilitt1 ihre ,schnheit beginnt 99aufzuhren991 wenn wir unsre ,sinne 99verfeinern993 ebenso hrt die ,schnheit auf beim ,durchdenken von ,vorgngen der ,geschichte2 die ,ordnung des 99,zwecks99 ist schon eine ,illusion4 ,genug1 je oberflchlicher und grber zusammenfassend1 um so 99wertvoller991 bestimmter1 schner1 bedeutungsvoller 99erscheint99 die ,welt4 ,je tiefer man hineinsieht1 um so mehr verschwindet unsere ,wertschtzung1 -- die 99,bedeutungslosigkeit naht sich996 ,wir haben die ,welt1 welche ,wert hat1 geschaffen6 ,dies erkennend1 erkennen wir auch1 da die ,verehrung der ,wahrheit schon die 99,folge99 einer 99,illusion99 ist -- und da man mehr als sie die bildende1 vereinfachende1 gestaltende1 erdichtende ,kraft zu schtzen hat4 ,alles ist falsch6 ,alles ist erlaubt68 ,erst bei einer gewissen ,stumpfheit des ,blickes1 einem ,willen zur ,einfachheit stellt sich das ,schne1 das ,wertvolle8 ein3 an sich ist es1 99ich wei nicht was994 #bie4 ,erst 99,bilder99 -- zu erklren1 wie ,bilder im ,geiste entstehen4 ,dann 99,worte991 angewendet auf ,bilder4 ,endlich 99,begriffe991 erst mglich1 wenn es ,worte gibt -- ein ,zusammenfassen vieler ,bilder unter etwas ,nicht-,anschauliches1 sondern ,hrbares 7,wort74 ,das kleine bichen ,emotion1 welches beim ,wort8 entsteht1 also beim ,anschauen hnlicher ,bilder1 fr die ein ,wort da ist -- diese schwache ,emotion ist das ,gemeinsame1 die ,grundlage des ,begriffes4 ,da schwache ,empfindungen als gleich angesetzt werden1 als 99dieselben99 empfunden werden1 ist die ,grundtatsache4 ,also die ,verwechslung zweier ganz benachbarten ,empfindungen in der 99,konstatierung99 dieser ,empfindungen2 -- wer aber konstatiert8 ,das 99,glauben99 ist das ,uranfngliche schon in jedem ,sinneseindruck3 eine ,art ,ja-sagen 99erste99 intellektuelle ,ttigkeit6 ,ein ,fr-wahr-halten8 im ,anfange6 ,also zu erklren3 wie ein ,fr-wahr-halten8 entstanden ist6 ,was liegt fr eine ,sensation 99hinter99 wahr88 #bif4 ,widerspruch gegen die angeblichen ,tatsachen des ,bewutseins84 ,die ,beobachtung ist tausendfach schwieriger1 der ,irrtum vielleicht 99,bedingung99 der ,beobachtung berhaupt4 #big4 ,kritik der neuen ,philosophie3 fehlerhafter ,ausgangspunkt1 als ob es ,tatsachen des ,bewutseins8 gbe -- und keinen 99,phnomenalismus99 in der 99,selbstbeobachtung994 #bih4 ,bewutsein8 -- inwiefern die vorgestellte ,vorstellung1 der vorgestellte ,wille1 das vorgestellte ,gefhl 799das uns allein bekannte997 ganz oberflchlich ist6 ,erscheinung8 auch unsre 99innere99 ,welt6 #bii4 99,der ,phnomenalismus der inneren ,welt8499 ,die 99chronologische ,umdrehung991 so da die ,ursache spter ins ,bewutsein tritt als die ,wirkung4 -- ,wir haben gelernt1 da der ,schmerz an eine ,stelle des ,leibes projiziert wird1 ohne dort seinen ,sitz zu haben -- 3 wir haben gelernt1 da die ,sinnesempfindung1 welche man naiv als bedingt durch die ,auenwelt ansetzt1 vielmehr durch die ,innenwelt bedingt ist3 da die eigentliche ,aktion der ,auenwelt immer 99unbewut99 verluft44444 ,das ,stck ,auenwelt1 das uns bewut wird1 ist nachgeboren nach der ,wirkung1 die von auen auf uns gebt ist1 ist nachtrglich projiziert als deren ,ursache84444 ,in dem ,phnomenalismus der innern ,welt8 kehren wir die ,chronologie von ,ursache und ,wirkung um4 ,die ,grundtatsache der inneren ,erfahrung8 ist1 da die ,ursache imaginiert wird1 nachdem die ,wirkung erfolgt ist4444 ,dasselbe gilt auch von der ,abfolge der ,gedanken3 -- wir suchen den ,grund zu einem ,gedanken1 bevor er uns noch bewut ist3 und dann tritt zuerst der ,grund und dann dessen ,folge ins ,bewutsein4444 ,unser ganzes ,trumen ist die ,auslegung von ,gesamtgefhlen auf mgliche ,ursachen3 und zwar so1 da ein ,zustand erst bewut wird1 wenn die dazu erfundene ,kausalittskette ins ,bewutsein getreten ist4 ,die ganze innere ,erfahrung8 beruht darauf1 da zu einer ,erregung der ,nervenzentren eine ,ursache gesucht und vorgestellt wird -- und da erst die gefundene ,ursache ins ,bewutsein tritt3 diese ,ursache ist schlechterdings nicht adquat der wirklichen ,ursache1 -- es ist ein ,tasten auf ,grund der ehemaligen inneren ,erfahrungen81 das heit des ,gedchtnisses4 ,das ,gedchtnis erhlt aber auch die ,gewohnheit der alten ,interpretationen1 das heit der irrtmlichen ,urschlichkeit1 -- so da die innere ,erfahrung8 in sich noch die ,folgen aller ehemaligen falschen ,kausalfiktionen zu tragen hat4 ,unsere ,auenwelt81 wie wir sie jeden ,augenblick projizieren1 ist unauflslich gebunden an den alten ,irrtum vom ,grunde3 wir legen sie aus mit dem ,schematismus des ,dings8 usw4 ,die innere ,erfahrung8 tritt uns ins ,bewutsein erst nachdem sie eine ,sprache gefunden hat1 die das ,individuum 99versteht99 -- das heit eine bersetzung eines ,zustandes in ihm 99bekanntere99 ,zustnde -- 3 verstehen8 das heit naiv blo3 etwas ,neues ausdrcken knnen in der ,sprache von etwas ,altem1 ,bekanntem4 ,zum ,beispiel ich befinde mich schlecht8 -- ein solches ,urteil setzt eine 99groe und spte ,neutralitt des ,beobachtenden99 voraus -- 3 der naive ,mensch sagt immer3 das und das macht1 da ich mich schlecht befinde1 -- er wird ber sein ,schlechtbefinden erst klar1 wenn er einen ,grund sieht1 sich schlecht zu befinden4444 ,das nenne ich den 99,mangel an ,philologie992 einen ,text 99als ,text99 ablesen knnen1 ohne eine ,interpretation dazwischen zu mengen1 ist die spteste ,form der inneren ,erfahrung81 -- vielleicht eine kaum mgliche4444 #cjj4 ,das 99,bewutsein991 -- ganz uerlich beginnend1 als ,koordination und ,bewutwerden der ,eindrcke8 -- anfnglich am weitesten entfernt vom biologischen ,zentrum des ,individuums2 aber ein ,proze1 der sich vertieft1 verinnerlicht1 jenem ,zentrum bestndig annhert4 #cja4 ,ursprnglich ,chaos der ,vorstellungen4 ,die ,vorstellungen1 die sich miteinander vertrugen1 blieben brig1 die grte ,zahl ging zugrunde -- und geht zugrunde4 #cjb4 99,rolle des ,bewutseins8499 -- ,es ist wesentlich1 da man sich ber die ,rolle des ,bewutseins8 nicht vergreift3 es ist unsere 99,relation mit der ,auenwelt81 welche es entwickelt hat994 ,dagegen die 99,direktion991 respektive die ,obhut und ,vorsorglichkeit in ,hinsicht auf das ,zusammenspiel der leiblichen ,funktionen tritt uns 99nicht99 ins ,bewutsein2 ebensowenig als die geistige 99,einmagazinierung993 da es dafr eine oberste ,instanz gibt1 darf man nicht bezweifeln3 eine ,art leitendes ,komitee1 wo die verschiedenen 99,hauptbegierden99 ihre ,stimme und ,macht geltend machen4 ,lust81 ,unlust8 sind ,winke aus dieser ,sphre her3 der 99,willensakt99 insgleichen3 die 99,ideen99 insgleichen4 99,in summa993 ,das1 was bewut wird1 steht unter kausalen ,beziehungen1 die uns ganz und gar vorenthalten sind1 -- die ,aufeinanderfolge von ,gedanken1 ,gefhlen1 ,ideen im ,bewutsein drckt nichts darber aus1 da diese ,folge eine kausale ,folge ist3 es ist aber 99scheinbar so991 im hchsten ,grade4 ,auf diese 99,scheinbarkeit99 hin haben wir unsere ganze ,vorstellung von 99,geist991 99,vernunft991 99,logik99 usw4 99gegrndet99 7-- das gibt es alles nicht3 es sind fingierte ,synthesen und ,einheiten7 und diese wieder in die ,dinge1 99hinter99 die ,dinge projiziert6 ,gewhnlich nimmt man das ,bewutsein selbst als ,gesamtsensorium und oberste ,instanz2 indessen1 es ist nur ein 99,mittel99 der 99,mitteilbarkeit993 es ist im ,verkehr entwickelt1 und in ,hinsicht auf ,verkehrsinteressen4444 ,verkehr8 hier verstanden auch von den ,einwirkungen der ,auenwelt und den unsererseits dabei ntigen ,reaktionen2 ebenso wie von unseren ,wirkungen nach auen4 ,es ist nicht die ,leitung1 sondern ein 99,organ der ,leitung994 #cjc4 ,die ,sinneswahrnehmungen nach auen8 projiziert3 innen8 und auen8 -- da kommandiert der 99,leib99 --8 ,dieselbe gleichmachende und ordnende ,kraft1 welche im ,idioplasma waltet1 waltet auch beim ,einverleiben der ,auenwelt3 unsere ,sinneswahrnehmungen sind bereits das 99,resultat99 dieser 99,anhnlichung99 und 99,gleichsetzung99 in bezug auf 99alle99 ,vergangenheit in uns2 sie folgen nicht sofort auf den ,eindruck8 -- #cjd4 ,in betreff des 99,gedchtnisses99 mu man umlernen3 hier steckt die ,hauptverfhrung1 eine ,seele8 anzunehmen1 welche zeitlos reproduziert1 wiedererkennt usw4 ,aber das ,erlebte lebt fort im ,gedchtnis82 da es kommt81 dafr kann ich nichts1 der ,wille ist dafr unttig1 wie beim ,kommen jedes ,gedankens4 ,es geschieht etwas1 dessen ich mir bewut werde3 jetzt kommt etwas hnliches -- wer ruft es8 weckt es8 #cje4 ,alles ,denken1 ,urteilen1 ,wahrnehmen als 99,vergleichen99 hat als ,voraussetzung ein ,gleich99setzen9981 noch frher ein ,gleich99machen9984 ,das ,gleichmachen ist dasselbe1 was die ,einverleibung der angeeigneten ,materie in die ,ambe ist4 ,erinnerung8 spt1 insofern hier der gleichmachende ,trieb bereits 99gebndigt99 erscheint3 die ,differenz wird bewahrt4 ,erinnern als ein ,einrubrizieren und ,einschachteln2 aktiv -- wer8 #cjf4 ,der ,glaube an den ,leib ist fundamentaler als der ,glaube an die 99,seele993 letzterer ist entstanden aus der unwissenschaftlichen ,betrachtung der ,agonien des ,leibes 7etwas1 das ihn verlt4 ,glaube an die 99,wahrheit99 des 99,traumes99 --74 #cjg4 ,ausgangspunkt vom 99,leibe99 und der ,physiologie3 warum8 -- ,wir gewinnen die richtige ,vorstellung von der ,art unsrer ,subjekteinheit1 nmlich als ,regenten an der ,spitze eines ,gemeinwesens 7nicht als ,seelen8 oder ,lebenskrfte871 insgleichen von der ,abhngigkeit dieser ,regenten von den ,regierten und den ,bedingungen der ,rangordnung und ,arbeitsteilung als ,ermglichung zugleich der ,einzelnen und des ,ganzen4 ,ebenso wie fortwhrend die lebendigen ,einheiten entstehen und sterben und wie zum ,subjekt8 nicht ,ewigkeit gehrt2 ebenso da der ,kampf auch in ,gehorchen und ,befehlen sich ausdrckt und ein flieendes ,machtgrenzen-,bestimmen zum ,leben gehrt4 ,die gewisse 99,unwissenheit991 in der der ,regent gehalten wird ber die einzelnen ,verrichtungen und selbst ,strungen des ,gemeinwesens1 gehrt mit zu den ,bedingungen1 unter denen regiert werden kann4 ,kurz1 wir gewinnen eine ,schtzung auch fr das 99,nichtwissen991 das ,im-,groen-und-,groben-,sehen1 das ,vereinfachen und ,flschen1 das ,perspektivische4 ,das ,wichtigste ist aber3 da wir den ,beherrscher und seine ,untertanen als 99gleicher ,art99 verstehen1 alle fhlend1 wollend1 denkend -- und da wir berall1 wo wir ,bewegung im ,leibe sehen oder erraten1 auf ein zugehriges subjektives1 unsichtbares ,leben hinzuschlieen lernen4 ,bewegung ist eine ,symbolik fr das ,auge2 sie deutet hin1 da etwas gefhlt1 gewollt1 gedacht worden ist4 ,das direkte ,befragen des ,subjekts 99ber99 das ,subjekt und alle ,selbstbespiegelung des ,geistes hat darin seine ,gefahren1 da es fr seine ,ttigkeit ntzlich und wichtig sein knnte1 sich 99falsch99 zu interpretieren4 ,deshalb fragen wir den ,leib und lehnen das ,zeugnis der verschrften ,sinne ab3 wenn man will1 wir sehen zu1 ob nicht die ,untergebenen selber mit uns in ,verkehr treten knnen4 #cjh4 ,alles1 was einfach ist1 ist blo imaginr1 ist nicht wahr84 ,was aber wirklich1 was wahr ist1 ist weder eins1 noch auch nur reduzierbar auf eins4 #cji4 ,ich halte die ,phnomenalitt auch der 99inneren99 ,welt fest3 ,alles1 was uns 99bewut99 wird1 ist durch und durch erst zurechtgemacht1 vereinfacht1 schematisiert1 ausgelegt1 -- der 99wirkliche99 ,vorgang der inneren ,wahrnehmung81 die 99,kausalvereinigung99 zwischen ,gedanken1 ,gefhlen1 ,begehrungen1 zwischen ,subjekt und ,objekt ist uns absolut verborgen -- und vielleicht eine reine ,einbildung4 ,diese scheinbare 99innere99 ,welt8 ist mit ganz denselben ,formen und ,prozeduren behandelt1 wie die uere8 ,welt4 ,wir stoen nie auf ,tatsachen83 ,lust und ,unlust sind spte und abgeleitete ,intellektphnomene4444 ,die ,urschlichkeit8 entschlpft uns2 zwischen ,gedanken ein unmittelbares1 urschliches ,band anzunehmen1 wie es die ,logik tut -- das ist ,folge der allergrbsten und plumpsten ,beobachtung4 99,zwischen99 zwei ,gedanken spielen 99noch alle mglichen ,affekte99 ihr ,spiel3 aber die ,bewegungen sind zu rasch1 deshalb 99verkennen99 wir sie1 99leugnen99 wir sie44 ,denken81 wie es die ,erkenntnistheoretiker ansetzen1 kommt gar nicht vor3 das ist eine ganz willkrliche ,fiktion1 erreicht durch ,heraushebung eines ,elementes aus dem ,proze und ,subtraktion aller brigen1 eine knftige ,zurechtmachung zum ,zwecke der ,verstndlichung4444 ,der ,geist81 99etwas1 das denkt993 womglich gar der ,geist absolut1 rein1 pur8 -- diese ,konzeption ist eine abgeleitete zweite ,folge der falschen ,selbstbeobachtung1 welche an ,denken8 glaubt3 hier ist 99erst99 ein ,akt imaginiert1 der gar nicht vorkommt1 das ,denken81 und 99zweitens99 ein ,subjektsubstrat imaginiert1 in dem jeder ,akt dieses ,denkens und sonst nichts anderes seinen ,ursprung hat3 das heit1 99sowohl das ,tun1 als der ,tter sind fingiert994 #caj4 ,nichts ist fehlerhafter1 als aus psychischen und physischen ,phnomenen die zwei ,gesichter1 die zwei ,offenbarungen einer und derselben ,substanz zu machen4 ,damit erklrt man nichts3 der ,begriff 99,substanz998 ist vollkommen unbrauchbar1 wenn man erklren will4 ,das 99,bewutsein991 in zweiter ,rolle1 fast indifferent1 berflssig1 bestimmt vielleicht1 zu verschwinden und einem vollkommenen ,automatismus ,platz zu machen -- ,wenn wir nur die inneren ,phnomene beobachten1 so sind wir vergleichbar den ,taubstummen1 die aus der ,bewegung der ,lippen die ,worte erraten1 die sie nicht hren4 ,wir schlieen aus den ,erscheinungen des inneren ,sinns auf unsichtbare und andere ,phnomene1 welche wir wahrnehmen wrden1 wenn unsere ,beobachtungsmittel zureichend wren1 und welche man den ,nervenstrom nennt4 ,fr diese innere ,welt gehen uns alle feineren ,organe ab1 so da wir eine 99tausendfache ,komplexitt99 noch als ,einheit empfinden1 so da wir eine ,kausalitt hineinerfinden1 wo jeder ,grund der ,bewegung und ,vernderung uns unsichtbar bleibt1 -- die ,aufeinanderfolge von ,gedanken1 von ,gefhlen ist ja nur das ,sichtbarwerden derselben im ,bewutsein4 ,da diese ,reihenfolge irgend etwas mit einer ,kausalverkettung zu tun habe1 ist vllig unglaubwrdig3 das ,bewutsein liefert uns nie ein ,beispiel von ,ursache und ,wirkung4 #caa4 ,alles1 was als ,einheit8 ins ,bewutsein tritt1 ist bereits ungeheuer kompliziert3 wir haben immer nur einen 99,anschein von ,einheit994 ,das ,phnomen des 99,leibes99 ist das reichere1 deutlichere1 fabarere ,phnomen3 methodisch voranzustellen1 ohne etwas auszumachen ber seine letzte ,bedeutung4 #cab4 ,wo es eine gewisse ,einheit in der ,gruppierung gibt1 hat man immer den 99,geist99 als ,ursache dieser ,koordination gesetzt3 wozu jeder ,grund fehlt4 ,warum sollte die ,idee eines komplexen ,faktums eine der ,bedingungen dieses ,faktums sein8 oder warum mte einem komplexen ,faktum die 99,vorstellung99 als ,ursache davon przedieren8 -- ,wir werden uns hten1 die 99,zweckmigkeit99 durch den ,geist zu erklren3 es fehlt jeder ,grund1 dem ,geist die ,eigentmlichkeit1 zu organisieren und zu systematisieren1 zuzuschreiben4 ,das ,nervensystem hat ein viel ausgedehnteres ,reich3 die ,bewutseinswelt ist hinzugefgt4 ,im ,gesamtproze der ,adaptation und ,systematisation spielt das ,bewutsein keine ,rolle4 #cac4 ,die ,physiologen wie die ,philosophen glauben1 das 99,bewutsein991 im ,mae es an ,helligkeit 99zunimmt991 wachse im 99,werte993 das hellste ,bewutsein1 das logischste1 klteste ,denken sei 99ersten99 ,ranges4 ,indessen -- wonach ist dieser ,wert bestimmt8 -- ,in ,hinsicht auf 99,auslsung des ,willens99 ist das oberflchlichste1 99vereinfachteste99 ,denken das am meisten ntzliche1 -- es knnte deshalb das -- usw4 7weil es wenig ,motive brig lt74 ,die 99,przision99 des 99,handelns99 steht im ,antagonismus mit der 99weitblickenden99 und oft ungewi urteilenden 99,vorsorglichkeit993 letztere durch den 99tieferen99 ,instinkt gefhrt4 #cad4 99,hauptirrtum der ,psychologen993 sie nehmen die undeutliche ,vorstellung als eine niedrigere 99,art99 der ,vorstellung gegen die helle gerechnet3 aber was aus unserm ,bewutsein sich entfernt und deshalb 99dunkel wird991 99kann99 deshalb an sich vollkommen klar sein4 99,das ,dunkelwerden ist ,sache der ,bewutseinsperspektive499 #cae4 ,die ungeheuren ,fehlgriffe3 #a4 die unsinnige 99berschtzung des ,bewutseins991 aus ihm eine ,einheit1 ein ,wesen gemacht3 der ,geist81 die ,seele81 etwas1 das fhlt1 denkt1 will -- #b4 der ,geist als 99,ursache991 namentlich berall1 wo ,zweckmigkeit1 ,system1 ,koordination erscheinen2 #c4 das ,bewutsein als hchste erreichbare ,form1 als oberste ,art ,sein1 als ,gott82 #d4 der ,wille berall eingetragen1 wo es ,wirkung gibt2 #e4 die wahre ,welt8 als geistige ,welt1 als zugnglich durch die ,bewutseinstatsachen2 #f4 die 99,erkenntnis99 absolut als ,fhigkeit des ,bewutseins1 wo berhaupt es ,erkenntnis gibt4 99,folgerungen993 jeder ,fortschritt liegt in dem ,fortschritt zum ,bewutwerden2 jeder ,rckschritt im ,unbewutwerden2 7-- das ,unbewutwerden galt als ,verfallensein an die 99,begierden99 und 99,sinne991 -- als 99,vertierung9944447 man nhert sich der ,realitt1 dem wahren ,sein8 durch ,dialektik2 man 99entfernt99 sich von ihm durch ,instinkte1 ,sinne1 ,mechanismus4444 den ,menschen in ,geist auflsen1 hiee ihn zu ,gott machen3 ,geist1 ,wille1 ,gte -- ,eins2 alles 99,gute99 mu aus der ,geistigkeit stammen1 mu ,bewutseinstatsache sein2 der ,fortschritt zum 99,besseren99 kann nur ein ,fortschritt im 99,bewut99werden sein4 #caf4 ber die ,herkunft unsrer ,wertschtzungen4 ,wir knnen uns unsern ,leib rumlich auseinanderlegen1 und dann erhalten wir ganz dieselbe ,vorstellung davon wie vom ,sternensystem1 und der ,unterschied von organisch und unorganisch fllt nicht mehr in die ,augen4 ,ehemals erklrte man die ,sternbewegungen als ,wirkungen zweckbewuter ,wesen3 man braucht das nicht mehr1 und auch in betreff des leiblichen ,bewegens und ,sichvernderns glaubt man lange nicht mehr mit dem zwecksetzenden ,bewutsein auszukommen4 ,die allergrte ,menge der ,bewegungen hat gar nichts mit ,bewutsein zu tun3 99auch nicht mit ,empfindung994 ,die ,empfindungen und ,gedanken sind etwas 99uerst ,geringes und ,seltenes99 im ,verhltnis zu dem zahllosen ,geschehen in jedem ,augenblick4 ,umgekehrt nehmen wir wahr1 da eine ,zweckmigkeit im kleinsten ,geschehen herrscht1 der unser bestes ,wissen nicht gewachsen ist3 eine ,vorsorglichkeit1 eine ,auswahl1 ein ,zusammenbringen1 ,wiedergutmachen usw4 ,kurz1 wir finden eine ,ttigkeit vor1 die einem 99ungeheuer viel hheren und berschauenden ,intellekt99 zuzuschreiben wre1 als der uns bewute ist4 ,wir lernen von allem ,bewuten 99geringer denken993 wir verlernen1 uns fr unser ,selbst verantwortlich zu machen1 da 99wir99 als bewute1 zwecksetzende ,wesen nur der kleinste ,teil davon sind4 ,von den zahlreichen ,einwirkungen in jedem ,augenblick1 zum ,beispiel ,luft1 ,elektrizitt1 empfinden wir fast nichts3 es knnte genug ,krfte geben1 welche1 obschon sie uns nie zur ,empfindung kommen1 uns fortwhrend beeinflussen4 ,lust und ,schmerz sind ganz seltene und sprliche ,erscheinungen gegenber den zahllosen ,reizen1 die eine ,zelle1 ein ,organ auf eine andre ,zelle1 ein andres ,organ ausbt4 ,es ist die ,phase der 99,bescheidenheit des ,bewutseins994 ,zuletzt verstehen wir das bewute ,ich selber nur als ein ,werkzeug im ,dienste jenes hheren1 berschauenden ,intellekts3 und da knnen wir fragen1 ob nicht alles bewute 99,wollen991 alle 99bewuten ,zwecke991 alle 99,wertschtzungen99 vielleicht nur ,mittel sind1 mit denen etwas wesentlich 99,verschiedenes erreicht werden soll991 als es innerhalb des ,bewutseins scheint4 ,wir 99meinen993 es handle sich um unsre 99,lust99 und 99,unlust99 -- -- -- aber ,lust und ,unlust knnten ,mittel sein1 vermge deren wir etwas zu 99leisten htten991 was auerhalb unseres ,bewutseins liegt -- -- -- ,es ist zu zeigen1 wie sehr alles ,bewute 99auf der ,oberflche99 bleibt3 wie ,handlung und ,bild der ,handlung 99verschieden99 ist1 wie 99wenig99 man von dem wei1 was einer ,handlung 99vorher99geht3 wie phantastisch unsere ,gefhle ,freiheit des ,willens81 ,ursache und ,wirkung8 sind3 wie ,gedanken und ,bilder1 wie ,worte nur ,zeichen von ,gedanken sind3 die ,unergrndlichkeit jeder ,handlung3 die ,oberflchlichkeit alles ,lobens und ,tadelns3 wie 99wesentlich ,erfindung99 und 99,einbildung99 ist1 worin wir bewut leben3 wie wir in allen unsern ,worten von ,erfindungen reden 7,affekte auch71 und wie die 99,verbindung der ,menschheit99 auf einem berleiten und ,fortdichten dieser ,erfindungen beruht3 whrend im ,grunde die wirkliche ,verbindung 7durch ,zeugung7 ihren unbekannten ,weg geht4 99,verndert99 wirklich dieser ,glaube an die gemeinsamen ,erfindungen die ,menschen8 ,oder ist das ganze ,ideen- und ,wertschtzungswesen nur ein 99,ausdruck selber99 von unbekannten ,vernderungen8 99,gibt99 es denn ,willen1 ,zwecke1 ,gedanken1 ,werte wirklich8 ,ist vielleicht das ganze bewute ,leben nur ein 99,spiegelbild998 ,und auch wenn die ,wertschtzung einen ,menschen zu 99bestimmen99 scheint1 geschieht im ,grunde etwas ganz anderes6 ,kurz3 gesetzt1 es gelnge1 das ,zweckmige im ,wirken der ,natur zu erklren ohne die ,annahme eines zweckesetzenden ,ichs3 knnte zuletzt vielleicht auch 99unser99 ,zweckesetzen1 unser ,wollen usw4 nur eine 99,zeichensprache99 sein fr etwas ,wesentlich-,anderes1 nmlich ,nicht-,wollendes und ,unbewutes8 nur der 99feinste ,anschein99 jener natrlichen ,zweckmigkeit des ,organischen1 aber nichts ,verschiedenes davon8 ,und kurz gesagt3 es handelt sich vielleicht bei der ganzen ,entwicklung des ,geistes um den 99,leib993 es ist die 99fhlbar99 werdende 99,geschichte99 davon1 da ein 99hherer ,leib sich bildet994 ,das ,organische steigt noch auf hhere ,stufen4 ,unsere ,gier nach ,erkenntnis der ,natur ist ein ,mittel1 wodurch der ,leib sich vervollkommnen will4 ,oder vielmehr3 es werden ,hunderttausende von ,experimenten gemacht1 die ,ernhrung1 ,wohnart1 ,lebensweise des 99,leibes99 zu verndern3 das ,bewutsein und die ,wertschtzungen in ihm1 alle ,arten von ,lust und ,unlust sind 99,anzeichen dieser ,vernderungen und ,experimente994 ,zuletzt 99handelt es sich gar nicht um den ,menschen3 er soll berwunden werden994 #cag4 ,warum alle 99,ttigkeit991 auch die eines 99,sinnes991 mit ,lust verknpft ist8 ,weil vorher eine ,hemmung1 ein ,druck bestand8 ,oder vielmehr1 weil alles ,tun ein berwinden1 ein ,herrwerden ist und 99,vermehrung99 des 99,machtgefhls99 gibt8 -- ,die ,lust im ,denken4 -- ,zuletzt ist es nicht nur das ,gefhl der ,macht1 sondern die ,lust an dem ,schaffen und am 99,geschaffenen993 denn alle ,ttigkeit kommt uns ins ,bewutsein als ,bewutsein eines ,werks84 #cah4 ,unlust8 und ,lust8 sind die denkbar dmmsten 99,ausdrucksmittel99 von ,urteilen3 womit natrlich nicht gesagt ist1 da die ,urteile1 welche hier auf diese ,art lauten werden1 dumm sein mten4 ,das ,weglassen aller ,begrndung und ,logizitt1 ein ,ja oder ,nein in der ,reduktion auf ein leidenschaftliches ,habenwollen oder ,wegstoen1 eine imperativische ,abkrzung1 deren ,ntzlichkeit unverkennbar ist3 das ist ,lust und ,unlust4 ,ihr ,ursprung ist in der ,zentralsphre des ,intellekts2 ihre ,voraussetzung ist ein unendlich beschleunigtes ,wahrnehmen1 ,ordnen1 ,subsummieren1 ,nachrechnen1 ,folgern3 ,lust und ,unlust sind immer ,schluphnomene1 keine ,ursachen84 ,die ,entscheidung darber1 was ,unlust und ,lust erregen soll1 ist vom 99,grade der ,macht99 abhngig3 dasselbe1 was in ,hinsicht auf ein geringes ,quantum ,macht als ,gefahr und ,ntigung zu schnellster ,abwehr erscheint1 kann bei einem ,bewutsein grerer ,machtflle eine wollstige ,reizung1 ein ,lustgefhl als ,folge haben4 ,alle ,lust- und ,unlustgefhle setzen bereits ein 99,messen nach ,gesamtntzlichkeit1 ,gesamtschdlichkeit99 voraus3 also eine ,sphre1 wo das ,wollen eines ,ziels 7,zustandes7 und ein ,auswhlen der ,mittel dazu stattfindet4 ,lust und ,unlust sind niemals ursprngliche ,tatsachen84 ,lust- und ,unlustgefhle sind 99,willensreaktionen99 799,affekte9971 in denen das intellektuelle ,zentrum den ,wert gewisser eingetretener ,vernderungen zum ,gesamtwert fixiert1 zugleich als ,einleitung von ,gegenaktionen4 #cai4 ,wie weit unser 99,intellekt99 eine ,folge von ,existenzbedingungen ist -- 3 wir htten ihn nicht1 wenn wir ihn nicht 99ntig99 htten1 und htten ihn nicht 99so991 wenn wir ihn nicht 99so99 ntig htten1 wenn wir auch 99anders99 leben knnten4 #b4 ,erkenntnis4 a4 ,allgemeines4 #cbj4 ,man mte 99wissen991 was 99,sein99 ist1 um zu 99entscheiden991 ob dies und jenes real 99ist99 7zum ,beispiel die ,tatsachen des ,bewutseins872 ebenso was 99,gewiheit99 ist1 was 99,erkenntnis99 ist und dergleichen4 -- ,da wir das aber nicht wissen1 so ist eine ,kritik des ,erkenntnisvermgens unsinnig3 wie sollte das ,werkzeug sich selbst kritisieren knnen1 wenn es eben nur sich zur ,kritik gebrauchen kann8 ,es kann nicht einmal sich selbst definieren6 #cba4 ,was kann allein 99,erkenntnis99 sein8 -- ,auslegung81 ,sinnhineinlegen1 -- 99nicht99 ,erklrung8 7in den meisten ,fllen eine neue ,auslegung ber eine alte unverstndlich gewordene ,auslegung1 die jetzt selbst nur ,zeichen ist74 ,es gibt keinen ,tatbestand2 alles ist flssig1 unfabar1 zurckweichend2 das ,dauerhafteste sind noch unsre ,meinungen4 #cbb4 ,die ,voraussetzung1 da es im ,grunde der ,dinge so moralisch zugeht1 da die 99menschliche ,vernunft recht behlt991 -- ist eine ,treuherzigkeit und ,biedermannsvoraussetzung1 die ,nachwirkung des ,glaubens an die gttliche ,wahrhaftigkeit -- ,gott als ,schpfer der ,dinge gedacht4 -- ,die ,begriffe eine ,erbschaft aus einer jenseitigen ,vorexistenz -- -- #cbc4 ,erster ,satz4 ,die 99leichtere99 ,denkweise siegt ber die schwierigere2 -- als 99,dogma993 simplex sigillum veri4 -- ,dico3 da die 99,deutlichkeit99 etwas fr ,wahrheit ausweisen soll1 ist eine vollkommene ,kinderei4444 ,zweiter ,satz4 ,die ,lehre vom 99,sein991 vom ,ding1 von lauter festen ,einheiten ist 99hundertmal leichter99 als die ,lehre vom 99,werden991 von der ,entwicklung4444 ,dritter ,satz4 ,die ,logik war als 99,erleichterung99 gemeint3 als 99,ausdrucksmittel991 -- 99nicht99 als ,wahrheit4444 ,spter 99wirkte99 sie als 99,wahrheit994444 #cbd4 99,was ist ,wahrheit899 -- ,inertia2 99die99 ,hypothese1 bei welcher ,befriedigung entsteht3 geringster ,verbrauch von geistiger ,kraft usw4 #cbe4 ,eine ,moral1 eine durch lange ,erfahrung und ,prfung erprobte1 99bewiesene99 ,lebensweise kommt zuletzt als ,gesetz zum ,bewutsein1 als 99dominierend994444 ,und damit tritt die ganze ,gruppe verwandter ,werte und ,zustnde in sie hinein3 sie wird ehrwrdig1 unangreifbar1 heilig1 wahrhaft2 es gehrt zu ihrer ,entwicklung1 da ihre ,herkunft 99vergessen99 wird4444 ,es ist ein ,zeichen1 da sie ,herr geworden ist4444 ,ganz dasselbe knnte geschehen sein mit den 99,kategorien der ,vernunft993 dieselben knnten1 unter vielem ,tasten und ,herumgreifen1 sich bewhrt haben durch relative ,ntzlichkeit4444 ,es kam ein ,punkt1 wo man sich zusammenfate1 sich als ,ganzes zum ,bewutsein brachte -- und wo man sie 99befahl991 das heit1 wo sie wirkten als 99befehlend994444 ,von jetzt ab galten sie als a priori1 als jenseits der ,erfahrung1 als unabweisbar4 ,und doch drcken sie vielleicht nichts aus1 als eine bestimmte ,rassen- und ,gattungszweckmigkeit1 -- blo ihre ,ntzlichkeit ist ihre ,wahrheit8 -- #cbf4 ,da der 99,wert der ,welt99 in unserer ,interpretation liegt 7-- da vielleicht irgendwo noch andre ,interpretationen mglich sind1 als blo menschliche --71 da die bisherigen ,interpretationen perspektivische ,schtzungen sind1 vermge deren wir uns im ,leben1 das heit im ,willen zur ,macht1 zum ,wachstum der ,macht1 erhalten1 da jede 99,erhhung des ,menschen99 die berwindung engerer ,interpretationen mit sich bringt1 da jede erreichte ,verstrkung und ,machterweiterung neue ,perspektiven auftut und an neue ,horizonte glauben heit -- das geht durch meine ,schriften4 ,die ,welt1 die 99uns etwas angeht991 ist falsch1 das heit1 ist kein ,tatbestand1 sondern eine ,ausdichtung und ,rundung ber einer mageren ,summe von ,beobachtungen2 sie ist im ,flusse81 als etwas ,werdendes1 als eine sich immer neu verschiebende ,falschheit1 die sich niemals der ,wahrheit nhert3 denn -- es gibt keine ,wahrheit84 #cbg4 ,die bestgeglaubten apriorischen ,wahrheiten8 sind fr mich -- 99,annahmen bis auf weiteres991 zum ,beispiel das ,gesetz der ,kausalitt1 sehr gut eingebte ,gewhnungen des ,glaubens1 so einverleibt1 da 99nicht daran99 glauben das ,geschlecht zugrunde richten wrde4 ,aber sind es deswegen ,wahrheiten8 ,welcher ,schlu6 ,als ob die ,wahrheit damit bewiesen wrde1 da der ,mensch bestehen bleibt6 #cbh4 ,die ,verirrung der ,philosophie ruht darauf1 da man1 statt in der ,logik und den ,vernunftkategorien ,mittel zu sehen zum ,zurechtmachen der ,welt zu ,ntzlichkeitszwecken 7also prinzipiell8 zu einer ntzlichen 99,flschung9971 man in ihnen das ,kriterium der ,wahrheit1 respektive der 99,realitt99 zu haben glaubte4 ,das ,kriterium der ,wahrheit8 war in der ,tat blo die 99biologische ,ntzlichkeit eines solchen ,systems prinzipieller ,flschung993 und da eine ,gattung ,tier nichts ,wichtigeres kennt1 als sich zu erhalten1 so drfte man in der ,tat hier von ,wahrheit8 reden4 ,die ,naivitt war nur die1 die anthropozentrische ,idiosynkrasie als 99,ma der ,dinge991 als ,richtschnur ber real8 und unreal8 zu nehmen3 kurz1 eine ,bedingtheit zu verabsolutisieren4 ,und siehe da1 jetzt fiel mit einem ,mal die ,welt auseinander in eine wahre8 ,welt und eine scheinbare83 und genau die ,welt1 in der der ,mensch zu wohnen und sich einzurichten seine ,vernunft erfunden hatte1 genau dieselbe wurde ihm diskreditiert4 ,statt die ,formen als ,handhabe zu benutzen1 sich die ,welt handlich und berechenbar zu machen1 kam der ,wahnsinn der ,philosophen dahinter1 da in diesen ,kategorien der ,begriff jener ,welt gegeben ist1 dem die andere ,welt1 die1 in der man lebt1 nicht entspricht4444 ,die ,mittel wurden miverstanden als ,wertma1 selbst als ,verurteilung der ,absicht4444 ,die ,absicht war1 sich auf eine ntzliche ,weise zu tuschen3 die ,mittel dazu die ,erfindung von ,formeln und ,zeichen1 mit deren ,hilfe man die verwirrende ,vielheit auf ein zweckmiges und handliches ,schema reduzierte4 ,aber wehe6 jetzt brachte man eine 99,moralkategorie99 ins ,spiel3 kein ,wesen will sich tuschen1 kein ,wesen darf tuschen1 -- folglich gibt es nur einen ,willen zur ,wahrheit4 ,was ist ,wahrheit88 ,der ,satz vom ,widerspruch gab das ,schema3 die wahre ,welt1 zu der man den ,weg sucht1 kann nicht mit sich in ,widerspruch sein1 kann nicht wechseln1 kann nicht werden1 hat keinen ,ursprung und kein ,ende4 ,das ist der grte ,irrtum1 der begangen worden ist1 das eigentliche ,verhngnis des ,irrtums auf ,erden3 man glaubte ein ,kriterium der ,realitt in den ,vernunftformen zu haben1 -- whrend man sie hatte1 um ,herr zu werden ber die ,realitt1 um auf eine kluge ,weise die ,realitt 99mizuverstehen994444 ,und siehe da3 jetzt wurde die ,welt falsch1 und exakt der ,eigenschaften wegen1 99die ihre ,realitt ausmachen991 ,wechsel1 ,werden1 ,vielheit1 ,gegensatz1 ,widerspruch1 ,krieg4 ,und nun war das ganze ,verhngnis da3 #a4 ,wie kommt man los von der falschen1 der blo scheinbaren ,welt8 7-- es war die wirkliche1 die einzige72 #b4 wie wird man selbst mglichst der ,gegensatz zu dem ,charakter der scheinbaren ,welt8 7,begriff des vollkommenen ,wesens als eines ,gegensatzes zu jedem realen ,wesen1 deutlicher1 als 99,widerspruch zum ,leben9944447 ,die ganze ,richtung der ,werte war auf 99,verleumdung des ,lebens99 aus2 man schuf eine ,verwechslung des ,idealdogmatismus mit der ,erkenntnis berhaupt3 so da die ,gegenpartei immer nun auch die 99,wissenschaft99 perhorreszierte4 ,der ,weg zur ,wissenschaft war dergestalt 99doppelt99 versperrt3 einmal durch den ,glauben an die wahre8 ,welt1 und dann durch die ,gegner dieses ,glaubens4 ,die ,naturwissenschaft1 ,psychologie war #a4 in ihren ,objekten verurteilt1 #b4 um ihre ,unschuld gebracht4444 ,in der wirklichen ,welt1 wo schlechterdings alles verkettet und bedingt ist1 heit irgend etwas verurteilen und 99wegdenken991 alles wegdenken und verurteilen4 ,das ,wort das sollte nicht sein81 das htte nicht sein sollen8 ist eine ,farce4444 ,denkt man die ,konsequenzen aus1 so ruinierte man den ,quell des ,lebens1 wenn man das abschaffen wollte1 was in irgendeinem ,sinne 99schdlich991 99zerstrerisch99 ist4 ,die ,physiologie demonstriert es ja 99besser996 -- ,wir sehen1 wie die ,moral a7 die ganze ,weltauffassung 99vergiftet991 b7 den ,weg zur ,erkenntnis1 zur 99,wissenschaft99 abschneidet1 c7 alle wirklichen ,instinkte auflst und untergrbt 7indem sie deren ,wurzeln als 99unmoralisch99 empfinden lehrt74 ,wir sehen ein furchtbares ,werkzeug der dcadence vor uns arbeiten1 das sich mit den heiligsten ,namen und ,gebrden aufrecht hlt4 #cbi4 99,zur logischen ,scheinbarkeit8499 -- ,der ,begriff ,individuum8 und ,gattung8 gleichermaen falsch und blo augenscheinlich4 99,gattung998 drckt nur die ,tatsache aus1 da eine ,flle hnlicher ,wesen zu gleicher ,zeit hervortreten1 und da das ,tempo im ,weiterwachsen und ,sichverndern eine lange ,zeit verlangsamt ist3 so da die tatschlichen kleinen ,fortsetzungen und ,zuwachse nicht sehr in ,betracht kommen 7-- eine ,entwicklungsphase1 bei der das ,sichentwickeln nicht in die ,sichtbarkeit tritt1 so da ein ,gleichgewicht erreicht 99scheint991 und die falsche ,vorstellung ermglicht wird1 99hier sei ein ,ziel erreicht99 -- und es habe ein ,ziel in der ,entwicklung gegeben444474 ,die 99,form99 gilt als etwas ,dauerndes und deshalb ,wertvolleres2 aber die ,form ist blo von uns erfunden2 und wenn noch so oft dieselbe ,form erreicht wird81 so bedeutet das nicht1 da es 99dieselbe ,form ist991 -- sondern es 99erscheint immer etwas ,neues99 -- und nur wir1 die wir vergleichen1 rechnen das ,neue1 insofern es ,altem gleicht1 zusammen in die ,einheit der ,form84 ,als ob ein 99,typus99 erreicht werden sollte und gleichsam der ,bildung vorschwebe und innewohne4 ,die 99,form991 die 99,gattung991 das 99,gesetz991 die 99,idee991 der 99,zweck99 -- hier wird berall der gleiche ,fehler gemacht1 da einer ,fiktion eine falsche ,realitt untergeschoben wird3 wie als ob das ,geschehen irgendwelchen ,gehorsam in sich trage1 -- eine knstliche ,scheidung im ,geschehen wird da gemacht zwischen dem1 99was99 tut1 und dem1 99wonach99 das ,tun sich richtet 7aber das 99was99 und das 99wonach99 sind nur angesetzt aus einem ,gehorsam gegen unsre metaphysisch-logische ,dogmatik3 kein ,tatbestand874 ,man soll diese 99,ntigung991 ,begriffe1 ,gattungen1 ,formen1 ,zwecke1 ,gesetze zu bilden 799eine ,welt der identischen ,flle9987 nicht so verstehen1 als ob wir damit die 99wahre ,welt99 zu fixieren imstande wren2 sondern als ,ntigung1 uns eine ,welt zurecht zu machen1 bei der 99unsre ,existenz99 ermglicht wird3 -- wir schaffen damit eine ,welt1 die berechenbar1 vereinfacht1 verstndlich usw4 fr uns ist4 ,diese selbe ,ntigung besteht in der 99,sinnenaktivitt991 welche der ,verstand untersttzt -- durch ,vereinfachen1 ,vergrbern1 ,unterstreichen und ,ausdichten1 auf dem alles ,wiedererkennen81 alles ,sich-verstndlich-machen-knnen beruht4 ,unsre 99,bedrfnisse99 haben unsre ,sinne so przisiert1 da die gleiche ,erscheinungswelt8 immer wiederkehrt und dadurch den ,anschein der 99,wirklichkeit99 bekommen hat4 ,unsre subjektive ,ntigung1 an die ,logik zu glauben1 drckt nur aus1 da wir1 lngst1 bevor uns die ,logik selber zum ,bewutsein kam1 nichts getan haben 99als ihre ,postulate in das ,geschehen hineinlegen993 jetzt finden wir sie in dem ,geschehen vor --1 wir knnen nicht mehr anders -- und vermeinen nun1 diese ,ntigung verbrge etwas ber die ,wahrheit84 ,wir sind es1 die das ,ding81 das gleiche ,ding81 das ,subjekt1 das ,prdikat1 das ,tun1 das ,objekt1 die ,substanz1 die ,form geschaffen haben1 nachdem wir das ,gleichmachen1 das ,grob- und ,einfach99machen99 am lngsten getrieben haben4 ,die ,welt 99erscheint99 uns logisch1 weil 99wir99 sie erst logisiert 99haben994 #ccj4 ,die fortwhrenden bergnge erlauben nicht1 von ,individuum8 usw4 zu reden2 die ,zahl8 der ,wesen ist selber im ,flu4 ,wir wrden nichts von ,zeit und nichts von ,bewegung wissen1 wenn wir nicht1 in grober ,weise1 ,ruhendes8 neben ,bewegtem zu sehen glaubten4 ,ebensowenig von ,ursache und ,wirkung1 und ohne die irrtmliche ,konzeption des leeren ,raumes8 wren wir gar nicht zur ,konzeption des ,raums gekommen4 ,der ,satz von der ,identitt hat als ,hintergrund den ,augenschein81 da es gleiche ,dinge gibt4 ,eine werdende ,welt knnte im strengen ,sinne nicht begriffen81 nicht erkannt8 werden2 nur insofern der begreifende8 und erkennende8 ,intellekt eine schon geschaffene grobe ,welt vorfindet1 gezimmert aus lauter ,scheinbarkeiten1 aber fest geworden1 insofern diese ,art ,schein das ,leben erhalten hat -- nur insofern gibt es etwas wie ,erkenntnis83 das heit ein ,messen der frheren und der jngeren ,irrtmer aneinander4 #cca4 ,in einer ,welt1 die wesentlich falsch ist1 wre ,wahrhaftigkeit eine 99widernatrliche ,tendenz993 eine solche knnte nur ,sinn haben als ,mittel zu einer besonderen 99hheren ,potenz von ,falschheit994 ,damit eine ,welt des ,wahren1 ,seienden fingiert werden konnte1 mute zuerst der ,wahrhaftige geschaffen sein 7eingerechnet1 da ein solcher sich wahrhaftig8 glaubt74 ,einfach1 durchsichtig1 mit sich nicht im ,widerspruch1 dauerhaft1 sich gleichbleibend1 ohne ,falte1 ,volte1 ,vorhang1 ,form3 ein ,mensch derart konzipiert eine ,welt des ,seins als 99,gott998 nach seinem ,bilde4 ,damit ,wahrhaftigkeit mglich ist1 mu die ganze ,sphre des ,menschen sehr sauber1 klein und achtbar sein3 es mu der ,vorteil in jedem ,sinne auf ,seiten des ,wahrhaftigen sein4 -- ,lge1 ,tcke1 ,verstellung mssen ,erstaunen erregen4444 #ccb4 ,wenn der ,charakter des ,daseins falsch sein sollte -- das wre nmlich mglich --1 was wre dann die ,wahrheit1 alle unsere ,wahrheit8444 ,eine gewissenlose ,umflschung des ,falschen8 ,eine hhere ,potenz des ,falschen84444 #ccc4 ,von der 99,vielartigkeit99 der ,erkenntnis4 99,seine99 ,relation zu vielem anderen spren 7oder die ,relation der ,art7 -- wie sollte das ,erkenntnis8 des 99andern99 sein6 ,die ,art zu kennen und zu erkennen ist selber schon unter den ,existenzbedingungen3 dabei ist der ,schlu1 da es keine anderen ,intellektarten geben knne 7fr uns selber7 als die1 welche uns erhlt1 eine bereilung3 diese 99tatschliche99 ,existenzbedingung ist vielleicht nur zufllig und vielleicht keineswegs notwendig4 ,unser ,erkenntnisapparat nicht auf ,erkenntnis8 99eingerichtet994 #ccd4 berschriften ber einem modernen ,narrenhaus4 ,denknotwendigkeiten sind ,moralnotwendigkeiten48 99,herbert ,spencer499 ,der letzte ,prfstein fr die ,wahrheit eines ,satzes ist die ,unbegreiflichkeit ihrer ,verneinung48 99,herbert ,spencer499 #cce4 ,es knnte scheinen1 als ob ich der ,frage nach der ,gewiheit8 ausgewichen sei4 ,das ,gegenteil ist wahr3 aber indem ich nach dem ,kriterium der ,gewiheit fragte1 prfte ich1 nach welchem ,schwergewichte berhaupt bisher gewogen worden ist -- und da die ,frage nach der ,gewiheit selbst schon eine 99abhngige99 ,frage sei1 eine ,frage 99zweiten99 ,ranges4 b4 ,logik und ,wissenschaft4 #ccf4 ,das ,begierdenerdreich1 aus dem die 99,logik99 herausgewachsen ist3 ,herdeninstinkt im ,hintergrunde4 ,die ,annahme der gleichen ,flle setzt die gleiche ,seele8 voraus4 99,zum ,zweck der ,verstndigung und ,herrschaft499 #ccg4 ,zur 99,entstehung der ,logik994 ,der fundamentale ,hang1 99gleichzusetzen991 99gleichzusehen99 wird modifiziert1 im ,zaum gehalten durch ,nutzen und ,schaden1 durch den 99,erfolg993 es bildet sich eine ,anpassung aus1 ein milderer ,grad1 in dem er sich befriedigen kann1 ohne zugleich das ,leben zu verneinen und in ,gefahr zu bringen4 ,dieser ganze ,proze ist ganz entsprechend jenem ueren1 mechanischen 7der sein ,symbol ist71 da das 99,plasma99 fortwhrend1 was es sich aneignet1 sich gleich macht und in seine ,formen und ,reihen einordnet4 #cch4 ,die 99,annahme des ,seienden99 ist ntig1 um denken und schlieen zu knnen3 die ,logik handhabt nur ,formeln fr ,gleichbleibendes4 ,deshalb wre diese ,annahme noch ohne ,beweiskraft fr die ,realitt3 das ,seiende8 gehrt zu unsrer ,optik4 ,das ,ich8 als seiend 7-- durch ,werden und ,entwicklung nicht berhrt74 ,die 99fingierte99 ,welt von ,subjekt1 ,substanz1 ,vernunft8 usw4 ist 99ntig99 -- 3 eine ordnende1 vereinfachende1 flschende1 knstlich-trennende ,macht ist in uns4 ,wahrheit8 ist ,wille1 ,herr zu werden ber das ,vielerlei der ,sensationen3 -- die ,phnomene 99aufreihen99 auf bestimmte ,kategorien4 ,hierbei gehen wir vom ,glauben an das ,an-sich8 der ,dinge aus 7wir nehmen die ,phnomene als 99wirklich9974 ,der ,charakter der werdenden ,welt als 99unformulierbar991 als falsch81 als sich-widersprechend84 99,erkenntnis99 und 99,werden99 schlieen sich aus4 99,folglich99 mu 99,erkenntnis998 etwas anderes sein3 es mu ein ,wille zum ,erkennbarmachen vorangehen1 eine ,art ,werden selbst mu die 99,tuschung des ,seienden99 schaffen4 #cci4 ,ein- und dasselbe zu bejahen und zu verneinen milingt uns3 das ist ein subjektiver ,erfahrungssatz1 darin drckt sich keine ,notwendigkeit8 aus1 99sondern nur ein ,nichtvermgen994 ,wenn1 nach ,aristoteles1 der 99,satz vom ,widerspruch99 der gewisseste aller ,grundstze ist1 wenn er der letzte und unterste ist1 auf den alle ,beweisfhrungen zurckgehen1 wenn in ihm das ,prinzip aller anderen ,axiome liegt3 um so strenger sollte man erwgen1 was er im ,grunde schon an ,behauptungen 99voraussetzt994 ,entweder wird mit ihm etwas in betreff des ,wirklichen1 ,seienden behauptet1 wie als ob man es anderswoher bereits kennte2 nmlich1 da ihm nicht entgegengesetzte ,prdikate zugesprochen werden 99knnen994 ,oder der ,satz will sagen3 da ihm entgegengesetzte ,prdikate nicht zugesprochen werden 99sollen994 ,dann wre ,logik ein ,imperativ1 nicht zur ,erkenntnis des ,wahren1 sondern zur ,setzung und ,zurechtmachung einer ,welt1 99die uns wahr heien soll994 ,kurz1 die ,frage steht offen3 sind die logischen ,axiome dem ,wirklichen adquat1 oder sind sie ,mastbe und ,mittel1 um ,wirkliches1 den ,begriff ,wirklichkeit81 fr uns erst zu 99schaffen9984444 ,um das ,erste bejahen zu knnen1 mte man aber1 wie gesagt1 das ,seiende bereits kennen2 was schlechterdings nicht der ,fall ist4 ,der ,satz enthlt also kein 99,kriterium der ,wahrheit991 sondern einen 99,imperativ99 ber das1 was als wahr gelten 99soll994 ,gesetzt1 es gbe ein solches sich-selbst-identisches ,a gar nicht1 wie es jeder ,satz der ,logik 7auch der ,mathematik7 voraussetzt1 das ,a wre bereits eine 99,scheinbarkeit991 so htte die ,logik eine blo 99scheinbare99 ,welt zur ,voraussetzung4 ,in der ,tat glauben wir an jenen ,satz unter dem ,eindruck der unendlichen ,empirie1 welche ihn fortwhrend zu 99besttigen99 scheint4 ,das ,ding8 -- das ist das eigentliche ,substrat zu ,a2 99unser ,glaube an ,dinge99 ist die ,voraussetzung fr den ,glauben an die ,logik4 ,das ,a der ,logik ist wie das ,atom eine ,nachkonstruktion des ,dinges84444 ,indem wir das nicht begreifen und aus der ,logik ein ,kriterium des 99wahren ,seins99 machen1 sind wir bereits auf dem ,wege1 alle jene ,hypostasen3 ,substanz1 ,prdikat1 ,objekt1 ,subjekt1 ,aktion usw4 als ,realitten zu setzen3 das heit eine metaphysische ,welt zu konzipieren1 das heit eine wahre ,welt8 7-- 99diese ist aber die scheinbare ,welt noch einmal99444474 ,die ursprnglichsten ,denkakte1 das ,bejahen und ,verneinen1 das ,fr-wahr-halten und das ,nicht-fr-wahr-halten1 sind1 insofern sie nicht nur eine ,gewohnheit1 sondern ein ,recht voraussetzen1 berhaupt fr wahr zu halten oder fr unwahr zu halten1 bereits von einem ,glauben beherrscht1 99da es fr uns ,erkenntnis gibt991 da 99,urteilen wirklich die ,wahrheit treffen knne993 -- kurz1 die ,logik zweifelt nicht1 etwas vom ,an-sich-,wahren aussagen zu knnen 7nmlich1 da ihm nicht entgegengesetzte ,prdikate zukommen 99knnen9974 ,hier 99regiert99 das sensualistische grobe ,vorurteil1 da die ,empfindungen uns 99,wahrheiten99 ber die ,dinge lehren1 -- da ich nicht zu gleicher ,zeit von ein und demselben ,ding sagen kann1 es ist 99hart99 und es ist 99weich994 7,der instinktive ,beweis1 ich kann nicht zwei entgegengesetzte ,empfindungen zugleich haben8 -- 99ganz grob99 und 99falsch9947 ,das begriffliche ,widerspruchsverbot geht von dem ,glauben aus1 da wir ,begriffe bilden 99knnen991 da ein ,begriff das ,wesen eines ,dinges nicht nur bezeichnet1 sondern 99fat9944 ,tatschlich gilt die 99,logik99 7wie die ,geometrie und ,arithmetik7 nur von 99fingierten ,wesenheiten1 die wir geschaffen haben994 ,logik ist der ,versuch1 99nach einem von uns gesetzten ,seinsschema die wirkliche ,welt zu begreifen1 richtiger3 uns formulierbar1 berechenbar zu machen994444 #cdj4 ,gleichheit und hnlichkeit4 #a4 ,das grbere ,organ sieht viel scheinbare ,gleichheit2 #b4 der ,geist 99will99 ,gleichheit1 das heit einen ,sinneneindruck subsummieren unter eine vorhandene ,reihe3 ebenso wie der ,krper ,unorganisches sich 99assimiliert994 ,zum ,verstndnis der 99,logik993 99der ,wille zur ,gleichheit ist der ,wille zur ,macht99 -- der ,glaube1 da etwas so und so 99sei99 7das ,wesen des 99,urteils9971 ist die ,folge eines ,willens1 es 99soll99 so viel als mglich gleich sein4 #cda4 ,die ,logik ist geknpft an die ,bedingung3 99gesetzt1 es gibt identische ,flle994 ,tatschlich1 damit logisch gedacht und geschlossen werde1 99mu diese99 ,bedingung erst als erfllt fingiert werden4 ,das heit3 der ,wille zur 99logischen ,wahrheit99 kann erst sich vollziehen1 nachdem eine grundstzliche 99,flschung99 alles ,geschehens angenommen ist4 ,woraus sich ergibt1 da hier ein ,trieb waltet1 der beider ,mittel fhig ist1 zuerst der ,flschung und dann der ,durchfhrung seines ,gesichtspunktes3 die ,logik stammt nicht aus dem ,willen zur ,wahrheit4 #cdb4 ,die logische ,bestimmtheit1 ,durchsichtigkeit als ,kriterium der ,wahrheit 7omne illud verum est1 quod clare et distincte percipitur8 ,descartes73 damit ist die mechanische ,welthypothese erwnscht und glaublich4 ,aber das ist eine grobe ,verwechslung3 wie simplex sigillum veri4 ,woher wei man das1 da die wahre ,beschaffenheit der ,dinge in 99diesem99 ,verhltnis zu unserm ,intellekt steht8 -- ,wre es nicht anders8 da die ihm am meisten das ,gefhl von ,macht und ,sicherheit gebende ,hypothese am meisten von ihm 99bevorzugt1 geschtzt und folglich99 als 99wahr99 bezeichnet wird8 -- ,der ,intellekt setzt sein 99freiestes99 und 99strkstes ,vermgen99 und 99,knnen99 als ,kriterium der ,wertvollsten1 folglich 99,wahren994444 ,wahr83 von seiten des ,gefhls aus -- 3 was das ,gefhl am strksten erregt 7,ich872 von seiten des ,denkens aus -- 3 was dem ,denken das grte ,gefhl von ,kraft gibt2 von seiten des ,tastens1 ,sehens1 ,hrens aus -- 3 wobei am strksten ,widerstand zu leisten ist4 ,also die 99hchsten ,grade in der ,leistung99 erwecken fr das 99,objekt99 den ,glauben an dessen ,wahrheit81 das heit 99,wirklichkeit994 ,das ,gefhl der ,kraft1 des ,kampfes1 des ,widerstandes berredet dazu1 da es etwas 99gibt991 dem hier widerstanden wird4 #cdc4 ,das 99,urteil99 -- das ist der ,glaube3 dies und dies ist so48 ,also steckt im ,urteil das ,gestndnis1 einem identischen ,fall8 begegnet zu sein3 es setzt also ,vergleichung voraus1 mit ,hilfe des ,gedchtnisses4 ,das ,urteil schafft es 99nicht991 da ein identischer ,fall da zu sein scheint4 ,vielmehr es glaubt einen solchen wahrzunehmen2 es arbeitet unter der ,voraussetzung1 da es berhaupt identische ,flle gibt4 ,wie heit nun jene ,funktion1 die viel 99lter991 frher arbeitend sein mu1 welche an sich ungleiche ,flle ausgleicht und verhnlicht8 ,wie heit jene zweite1 welche auf ,grund dieser ersten usw4 ,was gleiche ,empfindungen erregt1 ist gleich83 wie aber heit das1 was ,empfindungen gleich macht1 als gleich nimmt88 -- ,es knnte gar keine ,urteile geben1 wenn nicht erst innerhalb der ,empfindungen eine ,art ,ausgleichung gebt wre3 ,gedchtnis ist nur mglich mit einem bestndigen ,unterstreichen des schon ,gewohnten1 ,erlebten4 -- 99,bevor99 geurteilt wird1 99mu der ,proze der ,assimilation schon getan sein993 also liegt auch hier eine intellektuelle ,ttigkeit vor1 die nicht ins ,bewutsein fllt1 wie beim ,schmerz infolge einer ,verwundung4 ,wahrscheinlich entspricht allen organischen ,funktionen ein inneres ,geschehen1 also ein ,assimilieren1 ,ausscheiden1 ,wachsen usw4 ,wesentlich3 vom 99,leib99 ausgehen und ihn als ,leitfaden zu benutzen4 ,er ist das viel reichere ,phnomen1 welches deutlichere ,beobachtung zult4 ,der ,glaube an den ,leib ist besser festgestellt1 als der ,glaube an den ,geist4 ,eine ,sache mag noch so stark geglaubt werden3 darin liegt kein ,kriterium der ,wahrheit48 ,aber was ist ,wahrheit8 ,vielleicht eine ,art ,glaube1 welche zur ,lebensbedingung geworden ist8 ,dann freilich wre die 99,strke99 ein ,kriterium1 zum ,beispiel in betreff der ,kausalitt4 #cdd4 99,grundlsung499 -- ,wir glauben an die ,vernunft3 diese aber ist die ,philosophie der grauen 99,begriffe994 ,die ,sprache ist auf die allernaivsten ,vorurteile hin gebaut4 ,nun lesen wir ,disharmonien und ,probleme in die ,dinge hinein1 weil wir 99nur99 in der sprachlichen ,form 99denken991 -- somit die ewige ,wahrheit8 der ,vernunft8 glauben 7zum ,beispiel ,subjekt1 ,prdikat usw474 99,wir hren auf zu denken1 wenn wir es nicht in dem sprachlichen ,zwange tun wollen991 wir langen gerade noch bei dem ,zweifel an1 hier eine ,grenze als ,grenze zu sehen4 99,das vernnftige ,denken ist ein ,interpretieren nach einem ,schema1 welches wir nicht abwerfen knnen499 #cde4 ,der ganze ,erkenntnisapparat ist ein ,abstraktions- und ,simplifikationsapparat -- nicht auf ,erkenntnis gerichtet1 sondern auf 99,bemchtigung99 der ,dinge3 ,zweck8 und ,mittel8 sind so fern vom ,wesen wie die ,begriffe84 ,mit ,zweck8 und ,mittel8 bemchtigt man sich des ,prozesses 7-- man 99erfindet99 einen ,proze1 der fabar ist71 mit ,begriffen8 aber der ,dinge81 welche den ,proze machen4 #cdf4 ,die erfinderische ,kraft1 welche ,kategorien erdichtet hat1 arbeitete im ,dienst des ,bedrfnisses1 nmlich von ,sicherheit1 von schneller ,verstndlichkeit auf ,grund von ,zeichen und ,klngen1 von ,abkrzungsmitteln3 -- es handelt sich nicht um metaphysische ,wahrheiten bei ,substanz81 ,subjekt81 ,objekt81 ,sein81 ,werden84 -- ,die ,mchtigen sind es1 welche die ,namen der ,dinge zum ,gesetz gemacht haben1 und unter den ,mchtigen sind es die grten ,abstraktionsknstler1 die die ,kategorien geschaffen haben4 #cdg4 ,nicht erkennen81 sondern schematisieren1 -- dem ,chaos so viel ,regularitt und ,formen auflegen1 als es unserm praktischen ,bedrfnis genugtut4 ,in der ,bildung der ,vernunft1 der ,logik1 der ,kategorien ist das 99,bedrfnis99 magebend gewesen3 das ,bedrfnis1 nicht zu erkennen81 sondern zu subsummieren1 zu schematisieren1 zum ,zweck der ,verstndigung1 der ,berechnung4444 7,das ,zurechtmachen1 das ,ausdichten zum hnlichen1 ,gleichen1 -- derselbe ,proze1 den jeder ,sinneseindruck durchmacht1 ist die ,entwicklung der ,vernunft67 ,hier hat nicht eine prexistente ,idee8 gearbeitet3 sondern die ,ntzlichkeit1 da nur1 wenn wir grob und gleichgemacht die ,dinge sehen1 sie fr uns berechenbar und handlich werden4444 ,die 99,finalitt99 in der ,vernunft ist eine ,wirkung1 keine ,ursache3 bei jeder anderen ,art ,vernunft1 zu der es fortwhrend ,anstze gibt1 mirt das ,leben1 -- es wird unbersichtlich --1 zu ungleich -- ,die ,kategorien sind ,wahrheiten8 nur in dem ,sinne1 als sie lebenbedingend fr uns sind3 wie der ,euklidische ,raum eine solche bedingte ,wahrheit8 ist4 7,an sich geredet3 da niemand die ,notwendigkeit1 da es gerade ,menschen gibt1 aufrecht erhalten wird1 ist die ,vernunft1 so wie der ,euklidische ,raum1 eine bloe ,idiosynkrasie bestimmter ,tierarten1 und eine neben vielen anderen44447 ,die subjektive ,ntigung1 hier nicht widersprechen zu knnen1 ist eine biologische ,ntigung3 der ,instinkt der ,ntzlichkeit1 so zu schlieen wie wir schlieen1 steckt uns im ,leibe1 wir sind beinahe dieser ,instinkt4444 ,welche ,naivitt aber1 daraus einen ,beweis zu ziehen1 da wir damit eine ,wahrheit an sich8 besen64444 ,das ,nicht-widersprechen-knnen beweist ein ,unvermgen1 nicht eine ,wahrheit84 #cdh4 ,erkennen8 ist ein 99,zurckbeziehen993 seinem ,wesen nach ein regressus in infinitum4 ,was ,halt macht 7bei einer angeblichen causa prima1 bei einem ,unbedingten usw47 ist die 99,faulheit991 die ,ermdung -- -- #cdi4 ,wissenschaft -- ,umwandlung der ,natur in ,begriffe zum ,zweck der ,beherrschung der ,natur -- das gehrt in die ,rubrik 99,mittel9984 ,aber der 99,zweck99 und 99,wille99 des ,menschen mu ebenso 99wachsen991 die ,absicht in ,hinsicht auf das ,ganze4 #cej4 ,die ,wissenschaft -- das war bisher die ,beseitigung der vollkommenen ,verworrenheit der ,dinge durch ,hypothesen1 welche alles erklren81 -- also aus dem ,widerwillen des ,intellekts an dem ,chaos4 -- ,dieser selbe ,widerwille ergreift mich bei der ,betrachtung 99meiner selber993 die innere ,welt mchte ich auch durch ein ,schema mir bildlich vorstellen und ber die intellektuelle ,verworrenheit hinauskommen4 ,die ,moral war eine solche 99,vereinfachung993 sie lehrte den ,menschen als 99erkannt991 als 99bekannt994 -- ,nun haben wir die ,moral vernichtet -- wir selber sind uns wieder 99vllig dunkel99 geworden6 ,ich wei1 da ich 99von mir99 nichts wei4 ,die 99,physik99 ergibt sich als eine 99,wohltat99 fr das ,gemt3 die ,wissenschaft 7als der ,weg zur 99,kenntnis997 bekommt einen neuen ,zauber nach der ,beseitigung der ,moral -- und 99weil99 wir hier 99allein99 ,konsequenz finden1 so mssen wir unser ,leben darauf 99einrichten991 sie uns zu 99erhalten994 ,dies ergibt eine ,art 99praktischen ,nachdenkens99 ber 99unsre ,existenzbedingungen99 als ,erkennenden4 #cea4 ,wir finden als das ,strkste und fortwhrend ,gebte auf allen ,stufen des ,lebens das 99,denken991 -- in jedem ,perzipieren und scheinbaren ,erleiden auch noch6 ,offenbar wird es dadurch am 99mchtigsten99 und 99anspruchsvollsten991 und auf die ,dauer tyrannisiert es alle anderen ,krfte4 ,es wird endlich die ,leidenschaft an sich84 #ceb4 ,es ist nicht genug1 da du einsiehst1 in welcher ,unwissenheit ,mensch und ,tier lebt3 du mut auch noch den 99,willen99 zur ,unwissenheit haben und hinzulernen4 ,es ist dir ntig1 zu begreifen1 da ohne diese ,art ,unwissenheit das ,leben selber unmglich wre1 da sie eine ,bedingung ist1 unter welcher das ,lebendige allein sich erhlt und gedeiht3 eine groe1 feste ,glocke von ,unwissenheit mu um dich stehen4 #cec4 ,wir wissen1 da die ,zerstrung einer ,illusion noch keine ,wahrheit ergibt1 sondern nur ein 99,stck ,unwissenheit99 mehr1 eine ,erweiterung unseres leeren ,raumes81 einen ,zuwachs unserer de8 -- #ced4 ,die ,entwicklung der ,wissenschaft lst das ,bekannte8 immer mehr in ein ,unbekanntes auf3 -- sie 99will99 aber gerade das 99,umgekehrte99 und geht von dem ,instinkt aus1 das ,unbekannte auf das ,bekannte zurckzufhren4 ,in summa bereitet die ,wissenschaft eine 99souverne ,unwissenheit99 vor1 ein ,gefhl1 da ,erkennen8 gar nicht vorkommt1 da es eine ,art ,hochmut war1 davon zu trumen1 mehr noch1 da wir nicht den geringsten ,begriff brig behalten1 um auch nur ,erkennen8 als eine 99,mglichkeit99 gelten zu lassen1 -- da ,erkennen8 selbst eine widerspruchsvolle ,vorstellung ist4 ,wir 99bersetzen99 eine uralte ,mythologie und ,eitelkeit des ,menschen in die harte ,tatsache3 so wenig ,ding an sich81 so wenig ist ,erkenntnis an sich8 noch 99erlaubt99 als ,begriff4 ,die ,verfhrung durch ,zahl und ,logik81 die ,verfhrung durch die ,gesetze84 99,weisheit998 als ,versuch1 ber die perspektivischen ,schtzungen 7das heit ber den ,willen zur ,macht87 99hinweg99 zu kommen3 ein lebensfeindliches und auflsendes ,prinzip1 ,symptom wie bei den ,indern usw41 99,schwchung99 der ,aneignungskraft4 #cee4 ,das ,recht auf den groen 99,affekt99 -- fr den ,erkennenden wieder zurckzugewinnen6 nachdem die ,entselbstung und der ,kultus des ,objektiven8 eine falsche ,rangordnung auch in dieser ,sphre geschaffen haben4 ,der ,irrtum kam auf die ,spitze1 als ,schopenhauer lehrte3 99eben im ,loskommen vom ,affekt991 vom ,willen liege der einzige ,zugang zum ,wahren81 zur ,erkenntnis2 der willensfreie ,intellekt 99knne gar nicht anders991 als das wahre1 eigentliche ,wesen der ,dinge sehen4 ,derselbe ,irrtum in arte3 als ob alles 99schn99 wre1 sobald es ohne ,willen angeschaut wird4 #cef4 ,keine 99moralische99 ,erziehung8 des ,menschengeschlechts3 sondern die 99,zwangsschule der wissenschaftlichen ,irrtmer99 ist ntig1 weil die ,wahrheit8 degoutiert und das ,leben verleidet1 -- vorausgesetzt1 da der ,mensch nicht schon unentrinnbar in seine 99,bahn99 gestoen ist und seine redliche 99,einsicht99 mit einem tragischen ,stolze auf sich nimmt4 #ceg4 ,die wertvollsten ,einsichten werden am sptesten gefunden3 aber die wertvollsten ,einsichten sind die 99,methoden994 ,alle ,methoden1 alle ,voraussetzungen unsrer jetzigen ,wissenschaft haben jahrtausendelang die tiefste ,verachtung gegen sich gehabt3 auf sie hin ist man aus dem ,verkehr mit 99honetten99 ,menschen ausgeschlossen worden1 -- man galt als 99,feind ,gottes9981 als ,verchter des hchsten ,ideals1 als ,besessener84 ,wir haben das ganze 99,pathos99 der ,menschheit gegen uns gehabt1 -- unser ,begriff von dem1 was die ,wahrheit8 sein soll1 was der ,dienst der ,wahrheit sein soll1 unsre ,objektivitt1 unsre ,methode1 unsre stille1 vorsichtige1 mitrauische ,art war vollkommen 99verchtlich994444 ,im ,grunde war es ein sthetischer ,geschmack1 was die ,menschheit am lngsten gehindert hat3 sie glaubte an den pittoresken ,effekt der ,wahrheit1 sie verlangte vom ,erkennenden1 da er stark auf die ,phantasie wirke4 ,das sieht aus1 als ob ein 99,gegensatz99 erreicht1 ein 99,sprung99 gemacht worden sei3 in ,wahrheit hat jene ,schulung durch die ,moralhyperbeln ,schritt fr ,schritt jenes 99,pathos milderer ,art99 vorbereitet1 das als wissenschaftlicher ,charakter leibhaft wurde4444 ,die 99,gewissenhaftigkeit im ,kleinen991 die ,selbstkontrolle des religisen ,menschen war eine ,vorschule zum wissenschaftlichen ,charakter3 vor allem die ,gesinnung1 welche 99,probleme ernst nimmt991 noch abgesehen davon1 was persnlich dabei fr einen herauskommt4444 #ceh4 ,nicht der ,sieg der 99,wissenschaft99 ist das1 was unser #ai4 ,jahrhundert auszeichnet1 sondern der ,sieg der wissenschaftlichen 99,methode99 ber die ,wissenschaft4 c4 ,ursache und ,wirkung4 #cei4 99,kritik des ,begriffs ,ursache8499 -- ,wir haben absolut keine ,erfahrung ber eine 99,ursache992 psychologisch nachgerechnet1 kommt uns der ganze ,begriff aus der subjektiven berzeugung1 da 99wir99 ,ursache sind1 nmlich1 da der ,arm sich bewegt4444 99,aber das ist ein ,irrtum499 ,wir unterscheiden uns1 die ,tter1 vom ,tun1 und von diesem ,schema machen wir berall ,gebrauch1 -- wir suchen nach einem ,tter zu jedem ,geschehen4 ,was haben wir gemacht8 ,wir haben ein ,gefhl von ,kraft1 ,anspannung1 ,widerstand1 ein ,muskelgefhl1 das schon der ,beginn der ,handlung ist1 als ,ursache 99miverstanden991 oder den 99,willen991 das und das zu tun1 weil auf ihn die ,aktion folgt1 als ,ursache verstanden4 ,ursache8 kommt gar nicht vor3 von einigen ,fllen1 wo sie uns gegeben schien1 und wo wir aus uns sie projiziert haben zum 99,verstndnis des ,geschehens991 ist die ,selbsttuschung nachgewiesen4 ,unser ,verstndnis eines ,geschehens8 bestand darin1 da wir ein ,subjekt erfanden1 welches verantwortlich wurde dafr1 da etwas geschah1 und wie es geschah4 ,wir haben unser ,willensgefhl1 unser ,freiheits8-gefhl1 unser ,verantwortlichkeitsgefhl und unsre ,absicht zu einem ,tun in den ,begriff ,ursache8 zusammengefat3 causa efficiens und causa finalis ist in der ,grundkonzeption eins4 ,wir meinten1 eine ,wirkung sei erklrt1 wenn ein ,zustand aufgezeigt wrde1 dem sie bereits inhriert4 ,tatschlich erfinden wir alle ,ursachen nach dem ,schema der ,wirkung3 letztere ist uns bekannt4444 ,umgekehrt sind wir auerstande1 von irgendeinem ,dinge vorauszusagen1 was es wirkt84 ,das ,ding1 das ,subjekt1 der ,wille1 die ,absicht -- alles inhriert der ,konzeption ,ursache84 ,wir suchen nach ,dingen1 um zu erklren1 weshalb sich etwas verndert hat4 ,selbst noch das ,atom ist ein solches hinzugedachtes ,ding8 und ,ursubjekt84444 ,endlich begreifen wir1 da ,dinge -- folglich auch ,atome -- nichts wirken3 99weil sie gar nicht da sind991 -- da der ,begriff ,kausalitt vollkommen unbrauchbar ist4 -- ,aus einer notwendigen ,reihenfolge von ,zustnden folgt 99nicht99 deren ,kausalverhltnis 7-- das hiee deren 99wirkende ,vermgen99 von eins auf zwei1 auf drei1 auf vier1 auf fnf springen machen74 99,es gibt weder ,ursachen noch ,wirkungen499 ,sprachlich wissen wir davon nicht loszukommen4 ,aber daran liegt nichts4 ,wenn ich den 99,muskel99 von seinen ,wirkungen8 getrennt denke1 so habe ich ihn negiert4444 ,in summa3 99ein ,geschehen ist weder bewirkt991 noch 99bewirkend994 ,causa ist ein 99,vermgen zu wirken991 hinzu erfunden zum ,geschehen4444 99,die ,kausalittsinterpretation eine ,tuschung994444 ,ein ,ding8 ist die ,summe seiner ,wirkungen1 synthetisch gebunden durch einen ,begriff1 ,bild4 ,tatschlich hat die ,wissenschaft den ,begriff ,kausalitt seines ,inhalts entleert und ihn brig behalten zu einer ,gleichnisformel1 bei der es im ,grunde gleichgltig geworden ist1 auf welcher ,seite ,ursache oder ,wirkung4 ,es wird behauptet1 da in zwei ,komplexzustnden 7,kraftkonstellationen7 die ,quanten ,kraft gleich blieben4 ,die 99,berechenbarkeit eines ,geschehens99 liegt nicht darin1 da eine ,regel befolgt wurde1 oder einer ,notwendigkeit gehorcht wurde1 oder ein ,gesetz von ,kausalitt von uns in jedes ,geschehen projiziert wurde -- 3 sie liegt in der 99,wiederkehr identischer ,flle8994 ,es gibt nicht1 wie ,kant meint1 einen 99,kausalittssinn994 ,man wundert sich1 man ist beunruhigt1 man will etwas ,bekanntes1 woran man sich halten kann4444 ,sobald im ,neuen uns etwas ,altes aufgezeigt wird1 sind wir beruhigt4 ,der angebliche ,kausalittsinstinkt ist nur die 99,furcht vor dem ,ungewohnten99 und der ,versuch1 in ihm etwas 99,bekanntes99 zu entdecken1 -- ein ,suchen nicht nach ,ursachen1 sondern nach ,bekanntem4 #cfj4 ,in jedem ,urteile steckt der ganze1 volle1 tiefe ,glaube an ,subjekt und ,prdikat oder an ,ursache und ,wirkung 7nmlich als die ,behauptung1 da jede ,wirkung ,ttigkeit sei und da jede ,ttigkeit einen ,tter voraussetze72 und dieser letztere ,glaube ist sogar nur ein ,einzelfall des ersteren1 so da als ,grundglaube der ,glaube brig bleibt3 es gibt ,subjekte2 alles1 was geschieht1 verhlt sich prdikativ zu irgend welchem ,subjekte4 ,ich bemerke etwas und suche nach einem 99,grund99 dafr3 das heit ursprnglich3 ich suche nach einer 99,absicht99 darin1 und vor allem nach einem1 der ,absicht hat1 nach einem ,subjekt1 einem ,tter3 alles ,geschehen ein ,tun1 -- ehemals sah man in 99allem99 ,geschehen ,absichten1 dies ist unsere lteste ,gewohnheit4 ,hat das ,tier sie auch8 ,ist es1 als ,lebendiges1 nicht auch auf die ,interpretation nach sich angewiesen8 ,die ,frage warum88 ist immer die ,frage nach der causa finalis1 nach einem ,wozu88 ,von einem ,sinn der causa efficiens8 haben wir nichts3 hier hat 99,hume99 recht1 die ,gewohnheit 7aber 99nicht99 nur die des ,individuums67 lt uns erwarten1 da ein gewisser1 oft beobachteter ,vorgang auf den andern folgt3 weiter nichts6 ,was uns die auerordentliche ,festigkeit des ,glaubens an ,kausalitt gibt1 ist 99nicht99 die groe ,gewohnheit des ,hintereinanders von ,vorgngen1 sondern unsre 99,unfhigkeit991 ein ,geschehen anders 99interpretieren99 zu knnen denn als ein ,geschehen aus 99,absichten994 ,es ist der 99,glaube99 an das ,lebendige und ,denkende als an das einzig 99,wirkende99 -- an den ,willen1 die ,absicht --1 es ist der ,glaube1 da alles ,geschehen ein ,tun sei1 da alles ,tun einen ,tter voraussetze1 es ist der ,glaube an das ,subjekt84 ,sollte dieser ,glaube an den ,subjekt- und ,prdikatbegriff nicht eine groe ,dummheit sein8 ,frage3 ist die ,absicht ,ursache eines ,geschehens8 ,oder ist auch das ,illusion8 ,ist sie nicht das ,geschehen selbst8 #cfa4 99,zur ,bekmpfung des ,determinismus und der ,teleologie499 -- ,daraus1 da etwas regelmig erfolgt und berechenbar erfolgt1 ergibt sich nicht1 da es 99notwendig99 erfolgt4 ,da ein ,quantum ,kraft sich in jedem bestimmten ,falle auf eine einzige ,art und ,weise bestimmt und benimmt1 macht es nicht zum unfreien ,willen84 ,die mechanische ,notwendigkeit8 ist kein ,tatbestand3 99wir99 erst haben sie in das ,geschehen hineininterpretiert4 ,wir haben die 99,formulierbarkeit99 des ,geschehens ausgedeutet als ,folge einer ber dem ,geschehen waltenden ,nezessitt4 ,aber daraus1 da ich etwas ,bestimmtes tue1 folgt keineswegs1 da ich es gezwungen tue4 ,der 99,zwang99 ist in den ,dingen gar nicht nachweisbar3 die ,regel beweist nur1 da ein und dasselbe ,geschehen nicht auch ein anderes ,geschehen ist4 ,erst dadurch1 da wir ,subjekte1 99,tter998 in die ,dinge hineingedeutet haben1 entsteht der ,anschein1 da alles ,geschehen die ,folge von einem auf ,subjekte ausgebten 99,zwange99 ist1 -- ausgebt von wem8 wiederum von einem ,tter84 ,ursache und ,wirkung -- ein gefhrlicher ,begriff1 solange man ein 99,etwas99 denkt1 das 99verursacht991 und ein ,etwas1 auf das 99gewirkt99 wird4 a7 ,die ,notwendigkeit ist kein ,tatbestand1 sondern eine ,interpretation4 b7 ,hat man begriffen1 da das ,subjekt8 nichts ist1 was 99wirkt991 sondern nur eine ,fiktion1 so folgt vielerlei4 ,wir haben nur nach dem ,vorbilde des ,subjekts die 99,dinglichkeit99 erfunden und in den ,sensationenwirrwarr hineininterpretiert4 ,glauben wir nicht mehr an das 99wirkende99 ,subjekt1 so fllt auch der ,glaube an 99wirkende99 ,dinge1 an ,wechselwirkung1 ,ursache und ,wirkung zwischen jenen ,phnomenen1 die wir ,dinge nennen4 ,es fllt damit natrlich auch die ,welt der 99wirkenden ,atome993 deren ,annahme immer unter der ,voraussetzung gemacht ist1 da man ,subjekte braucht4 ,es fllt endlich auch das 99,ding an sich9983 weil das im ,grunde die ,konzeption eines ,subjekts an sich8 ist4 ,aber wir begriffen1 da das ,subjekt fingiert ist4 ,der ,gegensatz ,ding an sich8 und ,erscheinung8 ist unhaltbar2 damit aber fllt auch der ,begriff 99,erscheinung998 dahin4 c7 ,geben wir das wirkende 99,subjekt99 auf1 so auch das 99,objekt991 auf das gewirkt wird4 ,die ,dauer1 die ,gleichheit mit sich selbst1 das ,sein inhriert weder dem1 was ,subjekt1 noch dem1 was ,objekt genannt wird3 es sind ,komplexe des ,geschehens1 in ,hinsicht auf andere ,komplexe scheinbar dauerhaft1 -- also zum ,beispiel durch eine ,verschiedenheit im ,tempo des ,geschehens 7,ruhe -- ,bewegung1 fest -- locker3 alles ,gegenstze1 die nicht an sich existieren und mit denen tatschlich nur 99,gradverschiedenheiten99 ausgedrckt werden1 die fr ein gewisses ,ma von ,optik sich als ,gegenstze ausnehmen4 ,es gibt keine ,gegenstze3 nur von denen der ,logik her haben wir den ,begriff des ,gegensatzes -- und von da aus flschlich in die ,dinge bertragen74 d7 ,geben wir den ,begriff ,subjekt8 und ,objekt8 auf1 dann auch den ,begriff 99,substanz998 -- und folglich auch dessen verschiedene ,modifikationen1 zum ,beispiel1 ,materie81 ,geist8 und andere hypothetische ,wesen1 ,ewigkeit und ,unvernderlichkeit des ,stoffs8 usw4 ,wir sind die 99,stofflichkeit99 los4 ,moralisch ausgedrckt1 99ist die ,welt falsch994 ,aber insofern die ,moral selbst ein ,stck dieser ,welt ist1 so ist die ,moral falsch4 ,der ,wille zur ,wahrheit ist ein ,fest99machen991 ein ,wahr-1 ,dauerhaft99machen991 ein ,aus-dem-,auge-schaffen jenes 99falschen99 ,charakters1 eine ,umdeutung desselben ins 99,seiende994 ,wahrheit8 ist somit nicht etwas1 das da wre und das aufzufinden1 zu entdecken wre1 -- sondern etwas1 99das zu schaffen ist99 und das den ,namen fr einen 99,proze abgibt991 mehr noch fr einen ,willen der berwltigung1 der an sich kein ,ende hat3 ,wahrheit hineinlegen1 als ein processus in infinitum1 ein 99aktives ,bestimmen991 -- 99nicht99 ein ,bewutwerden von etwas1 das an sich fest und bestimmt wre4 ,es ist ein ,wort fr den ,willen zur ,macht84 ,das ,leben ist auf die ,voraussetzung eines ,glaubens an ,dauerndes und ,regulr-,wiederkehrendes gegrndet2 je mchtiger das ,leben1 um so breiter mu die erratbare1 gleichsam 99seiend gemachte99 ,welt sein4 ,logisierung1 ,rationalisierung1 ,systematisierung als ,hilfsmittel des ,lebens4 ,der ,mensch projiziert seinen ,trieb zur ,wahrheit1 sein ,ziel8 in einem gewissen ,sinne auer sich als 99seiende99 ,welt1 als metaphysische ,welt1 als ,ding an sich81 als bereits vorhandene ,welt4 ,sein ,bedrfnis als ,schaffender 99erdichtet99 bereits die ,welt1 an der er arbeitet1 nimmt sie vorweg2 diese ,vorwegnahme 7dieser ,glaube8 an die ,wahrheit7 ist seine ,sttze4 ,alles ,geschehen1 alle ,bewegung1 alles ,werden als ein ,feststellen von ,grad- und ,kraftverhltnissen1 als ein 99,kampf994444 ,sobald wir uns jemanden 99imaginieren991 der verantwortlich ist dafr1 da wir so und so sind usw4 7,gott1 ,natur71 ihm also unsre ,existenz1 unser ,glck und ,elend als 99,absicht99 zulegen1 verderben wir uns die 99,unschuld des ,werdens994 ,wir haben dann jemanden1 der durch uns und mit uns etwas erreichen will4 ,das ,wohl des ,individuums8 ist ebenso imaginr als das ,wohl der ,gattung83 das erstere wird nicht dem letzteren geopfert1 ,gattung ist1 aus der ,ferne betrachtet1 etwas ebenso ,flssiges wie ,individuum4 99,erhaltung99 der ,gattung8 ist nur eine ,folge des 99,wachstums99 der ,gattung1 das heit der 99berwindung der ,gattung99 auf dem ,wege zu einer strkeren ,art4 ,thesen4 -- ,da die anscheinende 99,zweckmigkeit998 7die aller menschlichen ,kunst unendlich berlegene ,zweckmigkeit87 blo die ,folge jenes in allem ,geschehen sich abspielenden 99,willens zur ,macht99 ist -- 3 da das 99,strkerwerden99 ,ordnungen mit sich bringt1 die einem ,zweckmigkeitsentwurf hnlich sehen -- 3 da die anscheinenden 99,zwecke99 nicht beabsichtigt sind1 aber1 sobald die bermacht ber eine geringere ,macht erreicht ist und letztere als ,funktion der greren arbeitet1 eine ,ordnung des 99,ranges991 der ,organisation den ,anschein einer ,ordnung von ,mittel und ,zweck erwecken mu4 ,gegen die anscheinende 99,notwendigkeit9983 -- diese nur ein 99,ausdruck99 dafr1 da eine ,kraft nicht auch etwas anderes ist4 ,gegen die anscheinende 99,zweckmigkeit9983 -- letztere nur ein 99,ausdruck99 fr eine ,ordnung von ,machtsphren und deren ,zusammenspiel4 #cfb4 ,es mute in der ,ausbildung des ,denkens der ,punkt eintreten1 wo es zum ,bewutsein kam1 da das1 was man als 99,eigenschaften der ,dinge99 bezeichnete1 ,empfindungen des empfindenden ,subjekts seien3 damit hrten die ,eigenschaften auf1 dem ,dinge anzugehren48 ,es blieb das ,ding an sich8 brig4 ,die ,unterscheidung zwischen ,ding an sich und des ,dinges fr uns basiert auf der lteren1 naiven ,wahrnehmung1 die dem ,dinge ,energie beilegte3 aber die ,analyse ergab1 da auch die ,kraft hineingedichtet worden ist1 und ebenso -- die ,substanz4 ,das ,ding affiziert ein ,subjekt88 ,wurzel der ,substanzvorstellung in der ,sprache1 nicht im ,auer-uns-,seienden6 ,das ,ding an sich ist gar kein ,problem6 ,das ,seiende wird als ,empfindung zu denken sein1 welcher nichts ,empfindungsloses mehr zugrunde liegt4 ,in der ,bewegung ist kein neuer 99,inhalt99 der ,empfindung gegeben4 ,das ,seiende kann nicht inhaltliche ,bewegung sein3 also 99,form99 des ,seins4 ,nebenbei3 ,die 99,erklrung99 des ,geschehens kann versucht werden einmal3 durch ,vorstellung von ,bildern des ,geschehens1 die ihm 99voranlaufen99 7,zwecke72 zweitens3 durch ,vorstellung von ,bildern1 die ihm 99nachlaufen99 7die mathematisch-physikalische ,erklrung74 ,beide soll man nicht durcheinanderwerfen4 ,also3 die physische ,erklrung1 welche die ,verbildlichung der ,welt ist aus ,empfindung und ,denken1 kann nicht selber wieder das ,empfinden und ,denken ableiten und entstehen machen3 vielmehr mu die ,physik auch die empfindende ,welt 99konsequent als ohne ,empfindung und ,zweck99 konstruieren -- bis hinauf zum hchsten ,menschen4 ,und die teleologische ist nur eine 99,geschichte der ,zwecke99 und 99nie99 physikalisch6 #cfc4 ,die ,auslegung eines ,geschehens als 99entweder99 ,tun 99oder99 ,leiden 7-- also jedes ,tun ein ,leiden7 sagt3 jede ,vernderung1 jedes ,anderswerden setzt einen ,urheber voraus und einen1 99an dem99 verndert8 wird4 #cfd4 ,unsre ,unart1 ein ,erinnerungszeichen1 eine abkrzende ,formel als ,wesen zu nehmen1 schlielich als 99,ursache991 zum ,beispiel vom ,blitz zu sagen3 er leuchtet84 ,oder gar das ,wrtchen ich84 ,eine ,art von ,perspektive im ,sehen wieder als 99,ursache des ,sehens selbst99 zu setzen3 das war das ,kunststck in der ,erfindung des ,subjekts81 des ,ichs86 #cfe4 ,ich glaube an den absoluten ,raum1 als ,substrat der ,kraft3 diese begrenzt und gestaltet4 ,die ,zeit ewig4 ,aber an sich gibt es nicht ,raum1 noch ,zeit4 ,vernderungen8 sind nur ,erscheinungen 7oder ,sinnesvorgnge fr uns72 wenn wir zwischen diesen noch so regelmige ,wiederkehr ansetzen1 so ist damit nichts begrndet als eben diese ,tatsache1 da es immer so geschehen ist4 ,das ,gefhl1 da das post hoc ein propter hoc ist1 ist leicht als ,miverstndnis abzuleiten2 es ist begreiflich4 ,aber ,erscheinungen knnen nicht ,ursachen8 sein6 #cff4 99,wille zur ,macht8 und ,kausalismus499 -- ,psychologisch nachgerechnet1 ist der ,begriff ,ursache8 unser ,machtgefhl vom sogenannten ,wollen1 -- unser ,begriff ,wirkung8 der ,aberglaube1 da dies ,machtgefhl die ,macht selbst sei1 welche bewegt4444 ,ein ,zustand1 der ein ,geschehen begleitet und schon eine ,wirkung des ,geschehens ist1 wird projiziert als zureichender ,grund8 desselben2 -- das ,spannungsverhltnis unsres ,machtgefhls 7die ,lust als ,gefhl der ,macht71 des berwundenen ,widerstandes -- sind das ,illusionen8 -- bersetzen wir den ,begriff ,ursache8 wieder zurck in die uns einzig bekannte ,sphre1 woraus wir ihn genommen haben3 so ist uns keine 99,vernderung99 vorstellbar1 bei der es nicht einen ,willen zur ,macht gibt4 ,wir wissen eine ,vernderung nicht abzuleiten1 wenn nicht ein 99bergreifen99 von ,macht 99ber andere ,macht99 statthat4 ,die ,mechanik zeigt uns nur ,folgen1 und dazu noch im ,bilde 7,bewegung ist eine ,bilderrede74 ,die ,gravitation selbst hat keine mechanische ,ursache1 da sie der ,grund erst fr mechanische ,folgen ist4 ,der ,wille zur 99,akkumulation von ,kraft99 ist spezifisch fr das ,phnomen des ,lebens1 fr ,ernhrung1 ,zeugung1 ,vererbung1 -- fr ,gesellschaft1 ,staat1 ,sitte1 ,autoritt4 ,sollten wir diesen ,willen nicht als bewegende ,ursache auch in der ,chemie annehmen drfen8 -- und in der kosmischen ,ordnung8 ,nicht blo ,konstanz der ,energie3 sondern ,maximalkonomie des ,verbrauchs3 so da das 99,strkerwerdenwollen von jedem ,kraftzentrum aus99 die einzige ,realitt ist1 -- nicht ,selbstbewahrung1 sondern ,aneignen-1 ,herrwerden-1 ,mehrwerden-1 ,strkerwerdenwollen4 ,da ,wissenschaft mglich ist1 das soll uns ein ,kausalittsprinzip 99beweisen998 ,aus gleichen ,ursachen gleiche ,wirkungen8 -- ,ein permanentes ,gesetz der ,dinge8 -- ,eine invariable ,ordnung88 -- ,weil etwas berechenbar ist1 ist es deshalb schon notwendig8 ,wenn etwas so und nicht anders geschieht1 so ist darin kein ,prinzip81 kein ,gesetz81 keine ,ordnung81 sondern es wirken ,kraftquanta1 deren ,wesen darin besteht1 auf alle anderen ,kraftquanta ,macht auszuben4 ,knnen wir ein 99,streben nach ,macht99 annehmen1 ohne eine ,lust- und ,unlustempfindung1 das heit ohne ein ,gefhl von der ,steigerung und ,verminderung der ,macht8 ,der ,mechanismus ist nur eine ,zeichensprache fr die 99interne99 ,tatsachenwelt kmpfender und berwindender ,willensquanta8 ,alle ,voraussetzungen des ,mechanismus1 ,stoff1 ,atom1 ,schwere1 ,druck und ,sto sind nicht ,tatsachen an sich81 sondern ,interpretationen mit ,hilfe 99psychischer99 ,fiktionen4 ,das 99,leben99 als die uns bekannteste ,form des ,seins ist spezifisch ein ,wille zur ,akkumulation der ,kraft -- 3 alle ,prozesse des ,lebens haben hier ihren ,hebel3 nichts will sich erhalten1 alles soll summiert und akkumuliert werden4 ,das ,leben als ein ,einzelfall 7,hypothese von da aus auf den ,gesamtcharakter des ,daseins --7 strebt nach einem 99,maximalgefhl von ,macht992 ist essentiell ein ,streben nach ,mehr von ,macht2 ,streben ist nichts anderes als ,streben nach ,macht2 das ,unterste und ,innerste bleibt dieser ,wille4 7,mechanik ist eine bloe ,semiotik der ,folgen47 d4 ,ich und ,auenwelt4 #cfg4 ,der 99,substanz99begriff eine ,folge des 99,subjekt99begriffs3 99nicht99 umgekehrt6 ,geben wir die ,seele1 das ,subjekt81 preis1 so fehlt die ,voraussetzung fr eine ,substanz8 berhaupt4 ,man bekommt 99,grade des ,seienden991 man verliert 99das99 ,seiende4 ,kritik der 99,wirklichkeit9983 worauf fhrt die 99,mehr-oder-,weniger-,wirklichkeit9981 die ,gradation des ,seins1 an die wir glauben8 -- ,unser ,grad von 99,lebens-99 und 99,machtgefhl99 7,logik und ,zusammenhang des ,erlebten7 gibt uns das ,ma von ,sein81 ,realitt81 ,nicht-,schein84 99,subjekt993 das ist die ,terminologie unsres ,glaubens an eine 99,einheit99 unter allen den verschiedenen ,momenten hchsten ,realittsgefhls3 wir verstehen diesen ,glauben als 99,wirkung99 ,einer ,ursache1 -- wir glauben an unseren ,glauben so weit1 da wir um seinetwillen die ,wahrheit81 ,wirklichkeit81 ,substanzialitt8 berhaupt imaginieren4 -- ,subjekt8 ist die ,fiktion1 als ob viele 99gleiche99 ,zustnde an uns die ,wirkung eines ,substrats wren3 aber 99wir99 haben erst die ,gleichheit8 dieser ,zustnde 99geschaffen992 das ,gleich99setzen99 und 99,zurecht99machen derselben ist der 99,tatbestand991 99nicht99 die ,gleichheit 7-- diese ist vielmehr zu 99leugnen99 --74 #cfh4 ,psychologische ,geschichte des ,begriffs 99,subjekt9984 ,der ,leib1 das ,ding1 das vom ,auge konstruierte ,ganze8 erweckt die ,unterscheidung von einem ,tun und einem ,tuenden2 der ,tuende1 die ,ursache des ,tuns1 immer feiner gefat1 hat zuletzt das ,subjekt8 brig gelassen4 #cfi4 ,subjekt81 ,objekt81 ,prdikat8 -- diese ,trennungen sind 99gemacht99 und werden jetzt wie ,schemata bergestlpt ber alle anscheinenden ,tatsachen4 ,die falsche ,grundbeobachtung ist1 da ich glaube1 ich bin's1 der etwas tut1 etwas leidet1 der etwas hat81 der eine ,eigenschaft hat84 #cgj4 ,es wird gedacht3 folglich gibt es ,denkendes83 darauf luft die ,argumentation des ,cartesius hinaus4 ,aber das heit unsern ,glauben an den 99,substanz99begriff schon als wahr a priori8 ansetzen3 -- da1 wenn gedacht wird1 es etwas geben mu1 das denkt81 ist einfach eine ,formulierung unserer grammatischen ,gewhnung1 welche zu einem ,tun einen ,tter setzt4 ,kurz1 es wird hier bereits ein logisch-metaphysisches ,postulat gemacht -- und 99nicht nur konstatiert994444 ,auf dem ,wege des ,cartesius kommt man 99nicht99 zu etwas absolut ,gewissem1 sondern nur zu einem ,faktum eines sehr starken ,glaubens4 ,reduziert man den ,satz auf es wird gedacht1 folglich gibt es ,gedanken81 so hat man eine bloe ,tautologie3 und gerade das1 was in ,frage steht1 die 99,realitt99 des ,gedankens81 ist nicht berhrt1 -- nmlich in dieser ,form ist die ,scheinbarkeit8 des ,gedankens nicht abzuweisen4 ,was aber ,cartesius 99wollte991 ist1 da der ,gedanke nicht nur eine 99scheinbare ,realitt99 hat1 sondern eine 99an sich994 #cga4 ,da zwischen 99,subjekt99 und 99,objekt99 eine ,art adquater ,relation stattfinde2 da das ,objekt etwas sei1 das 99von innen gesehen99 ,subjekt wre1 ist eine gutmtige ,erfindung1 die1 wie ich denke1 ihre ,zeit gehabt hat4 ,das ,ma dessen1 was uns berhaupt bewut wird1 ist ja ganz und gar abhngig von der groben ,ntzlichkeit des ,bewutwerdens3 wie erlaubte uns diese ,winkelperspektive des ,bewutseins irgendwie ber ,subjekt8 und ,objekt8 ,aussagen1 mit denen die ,realitt berhrt wrde6 -- #cgb4 ,parmenides hat gesagt1 man denkt das nicht1 was nicht ist82 -- wir sind am andern ,ende und sagen1 was gedacht werden kann1 mu sicherlich eine ,fiktion sein48 #cgc4 ,ein ,philosoph erholt sich anders mit anderem3 er erholt sich zum ,beispiel im ,nihilismus4 ,der ,glaube1 99da es gar keine ,wahrheit gibt991 der ,nihilistenglaube1 ist ein groes ,gliederstrecken fr einen1 der als ,kriegsmann der ,erkenntnis unablssig mit lauter hlichen ,wahrheiten im ,kampfe liegt4 ,denn die ,wahrheit ist hlich4 #c4 ,metaphysik4 ,die wahre8 ,welt4 #cgd4 ,tiefe ,abneigung1 in irgendeiner ,gesamtbetrachtung der ,welt ein fr allemal auszuruhen4 ,zauber der entgegengesetzten ,denkweise3 sich den ,anreiz des nigmatischen ,charakters nicht nehmen lassen4 #cge4 ,unsere ,voraussetzungen3 kein ,gott3 kein ,zweck3 endliche ,kraft4 ,wir wollen uns 99hten991 den ,niedrigen die 99ihnen99 ntige ,denkweise auszudenken und vorzuschreiben66 #cgf4 ,unendliche ,ausdeutbarkeit der ,welt3 jede ,ausdeutung ein ,symptom des ,wachstums oder des ,untergehens4 ,die ,einheit 7der ,monismus7 ein ,bedrfnis der inertia2 die ,mehrheit der ,deutung ,zeichen der ,kraft4 ,der ,welt ihren beunruhigenden und nigmatischen ,charakter 99nicht abstreiten wollen996 #cgg4 99,gegen99 das ,vershnenwollen und die ,friedfertigkeit4 ,dazu gehrt auch jeder ,versuch von ,monismus4 #cgh4 ,die ,sinnlosigkeit des ,geschehens83 der ,glaube daran ist die ,folge einer ,einsicht in die ,falschheit der bisherigen ,interpretationen1 eine ,verallgemeinerung der ,mutlosigkeit und ,schwche1 -- kein 99notwendiger99 ,glaube4 ,unbescheidenheit des ,menschen -- 3 wo er den ,sinn nicht sieht1 ihn zu 99leugnen996 #cgi4 ,ist man ,philosoph1 wie man immer ,philosoph war1 so hat man kein ,auge fr das1 was war1 und das1 was wird3 -- man sieht nur das 99,seiende994 ,da es aber nichts ,seiendes gibt1 so blieb dem ,philosophen nur das 99,imaginre99 aufgespart1 als seine ,welt84 #chj4 ,die wahre ,welt81 wie immer auch man sie bisher konzipiert hat1 -- sie war immer die scheinbare ,welt 99noch einmal994 #cha4 ,die 99wahre998 und die 99scheinbare ,welt9984 ,a4 ,die 99,verfhrungen991 die von diesem ,begriff ausgehen1 sind dreierlei ,art3 a7 eine 99unbekannte99 ,welt3 -- wir sind ,abenteurer1 neugierig1 -- das ,bekannte scheint uns mde zu machen 7-- die ,gefahr des ,begriffs liegt darin1 uns diese8 ,welt als 99bekannt99 zu insinuieren444472 b7 eine 99andre99 ,welt1 wo es anders ist3 -- es rechnet etwas in uns nach1 unsre stille ,ergebung1 unser ,schweigen verlieren dabei ihren ,wert1 -- vielleicht wird alles gut1 wir haben nicht umsonst gehofft4444 ,die ,welt1 wo es anders1 wo wir selbst -- wer wei8 -- anders sind4444 c7 eine 99wahre99 ,welt3 -- das ist der wunderlichste ,streich und ,angriff1 der auf uns gemacht wird2 es ist so vieles an das ,wort wahr8 ankrustiert1 unwillkrlich machen wir's auch der wahren ,welt8 zum ,geschenk3 die 99wahre99 ,welt mu auch eine 99wahrhaftige99 sein1 eine solche1 die uns nicht betrgt1 nicht zu ,narren hat3 an sie glauben ist beinahe glauben 99mssen99 7-- aus ,anstand1 wie es unter zutrauenswrdigen ,wesen geschieht --74 ,der ,begriff die 99unbekannte99 ,welt8 insinuiert uns 99diese99 ,welt als bekannt8 7als langweilig --72 der ,begriff die 99andre99 ,welt8 insinuiert1 als ob die ,welt 99anders sein knnte991 -- hebt die ,notwendigkeit und das ,fatum auf 7-- unntz1 sich zu 99ergeben991 sich 99anzupassen99 --72 der ,begriff die 99wahre99 ,welt8 insinuiert diese ,welt als eine unwahrhaftige1 betrgerische1 unredliche1 unechte1 unwesentliche1 -- und 99folglich99 auch nicht unserm ,nutzen zugetane ,welt 7-- unratsam1 sich ihr anzupassen2 99besser993 ihr widerstreben74 ,wir 99entziehen99 uns also in dreierlei ,weise dieser8 ,welt3 a7 mit unsrer 99,neugierde991 -- wie als ob der interessantere ,teil wo anders wre2 b7 mit unsrer 99,ergebung991 -- wie als ob es nicht ntig sei1 sich zu ergeben1 -- wie als ob diese ,welt keine ,notwendigkeit letzten ,ranges sei2 c7 mit unsrer 99,sympathie99 und ,achtung1 -- wie als ob diese ,welt sie nicht verdiente1 als unlauter1 als gegen uns nicht redlich4444 ,in summa3 wir sind auf eine dreifache ,weise 99revoltiert993 wir haben ein x zur 99,kritik99 der bekannten ,welt8 gemacht4 ,b4 99,erster ,schritt der ,besonnenheit993 zu begreifen1 inwiefern wir 99verfhrt99 sind1 -- nmlich es knnte an sich exakt 99umgekehrt99 sein3 a7 die 99unbekannte99 ,welt knnte derartig beschaffen sein1 um uns ,lust zu machen zu dieser8 ,welt1 -- als eine vielleicht stupide und geringere ,form des ,daseins2 b7 die 99andere99 ,welt1 geschweige1 da sie unsern ,wnschen1 die hier keinen ,austrag fnden1 ,rechnung trge1 knnte mit unter der ,masse dessen sein1 was uns 99diese99 ,welt mglich macht3 sie kennen lernen wre ein ,mittel1 uns zufrieden zu machen2 c7 die 99wahre99 ,welt3 aber wer sagt uns eigentlich1 da die scheinbare ,welt weniger wert sein mu1 als die wahre8 ,widerspricht nicht unser ,instinkt diesem ,urteile8 ,schafft sich nicht ewig der ,mensch eine fingierte ,welt1 weil er eine bessere ,welt haben will als die ,realitt8 ,vor 99allem993 wie kommen wir darauf1 da 99nicht unsre99 ,welt die wahre ist84444 zunchst knnte doch die andre ,welt die scheinbare8 sein 7in der ,tat haben sich die ,griechen zum ,beispiel ein 99,schattenreich991 eine 99,scheinexistenz99 neben der 99wahren99 ,existenz gedacht --74 ,und endlich3 was gibt uns ein ,recht1 gleichsam 99,grade der ,realitt99 anzusetzen8 ,das ist etwas anderes als eine unbekannte ,welt1 -- das ist bereits 99,etwas-wissen-wollen von der unbekannten994 ,die andere81 die unbekannte8 ,welt -- gut6 aber sagen wahre ,welt81 das heit etwas 99wissen99 von ihr81 -- das ist der 99,gegensatz99 zur ,annahme einer x-,welt4444 ,in summa3 die ,welt x knnte in jedem ,sinne langweiliger1 unmenschlicher und unwrdiger sein als diese ,welt4 ,es stnde anders1 wenn behauptet wrde1 es gebe x ,welten1 das heit jede mgliche ,welt noch auer dieser4 ,aber das ist 99nie behauptet worden994444 ,c4 ,problem3 warum die 99,vorstellung von der andern ,welt99 immer zum ,nachteil1 respektive zur ,kritik dieser8 ,welt ausgefallen ist1 -- worauf das weist8 -- ,nmlich3 ein ,volk1 das auf sich stolz ist1 das im ,aufgange des ,lebens ist1 denkt das 99,anders99sein immer als ,niedriger-1 ,wertlosersein2 es betrachtet die fremde1 die unbekannte ,welt als seinen ,feind1 als seinen ,gegensatz1 es fhlt sich ohne ,neugierde1 in voller ,ablehnung gegen das ,fremde4444 ,ein ,volk wrde nicht zugeben1 da ein anderes ,volk das wahre ,volk8 wre4444 ,schon1 da ein solches ,unterscheiden mglich ist1 -- da man diese ,welt fr die scheinbare8 und 99jene99 fr die wahre8 nimmt1 ist symptomatisch4 ,die ,entstehungsherde der ,vorstellung andre ,welt83 der ,philosoph1 der eine ,vernunftwelt erfindet1 wo die 99,vernunft99 und die 99logischen99 ,funktionen adquat sind3 -- daher stammt die wahre8 ,welt2 der religise ,mensch1 der eine gttliche ,welt8 erfindet3 -- daher stammt die entnatrlichte1 widernatrliche8 ,welt2 der moralische ,mensch1 der eine freie ,welt8 fingiert3 -- daher stammt die gute1 vollkommene1 gerechte1 heilige8 ,welt4 ,das 99,gemeinsame99 der drei ,entstehungsherde3 der 99psychologische99 ,fehlgriff1 die physiologischen ,verwechslungen4 ,die andre ,welt81 wie sie tatschlich in der ,geschichte erscheint1 mit welchen ,prdikaten abgezeichnet8 ,mit den ,stigmaten des philosophischen1 des religisen1 des moralischen ,vorurteils4 ,die andre ,welt81 wie sie aus diesen ,tatsachen erhellt1 als 99ein ,synonym des ,nichtseins991 des ,nichtlebens1 des ,nichtleben99wollens994444 99,gesamteinsicht993 der ,instinkt der 99,lebensmdigkeit991 und nicht der des ,lebens1 hat die andre ,welt8 geschaffen4 99,konsequenz993 ,philosophie1 ,religion und ,moral sind 99,symptome der dcadence994 #chb4 99,zur ,psychologie der ,metaphysik499 -- ,diese ,welt ist scheinbar3 99folglich99 gibt es eine wahre ,welt2 -- diese ,welt ist bedingt3 99folglich99 gibt es eine unbedingte ,welt2 -- diese ,welt ist widerspruchsvoll3 99folglich99 gibt es eine widerspruchslose ,welt2 -- diese ,welt ist werdend3 99folglich99 gibt es eine seiende ,welt3 -- lauter falsche ,schlsse 7blindes ,vertrauen in die ,vernunft3 wenn ,a 99ist991 so mu auch sein ,gegensatzbegriff ,b 99sein9974 ,zu diesen ,schlssen 99inspiriert das ,leiden993 im ,grunde sind es 99,wnsche991 es mchte eine solche ,welt geben2 ebenfalls drckt sich der ,ha gegen eine ,welt1 die leiden macht1 darin aus1 da eine andere imaginiert wird1 eine 99wertvollere993 das 99,ressentiment99 der ,metaphysiker gegen das ,wirkliche ist hier schpferisch4 99,zweite99 ,reihe von ,fragen3 99wozu99 ,leiden84444 und hier ergibt sich ein ,schlu auf das ,verhltnis der wahren ,welt zu unsrer scheinbaren1 wandelbaren1 leidenden1 widerspruchsvollen3 #a4 ,leiden als ,folge des ,irrtums3 wie ist ,irrtum mglich8 #b4 ,leiden als ,folge von ,schuld3 wie ist ,schuld mglich8 7-- lauter ,erfahrungen aus der ,natursphre oder der ,gesellschaft universaliert und ins ,an-sich8 projiziert74 ,wenn aber die bedingte ,welt urschlich von der unbedingten bedingt ist1 so mu die 99,freiheit zum ,irrtum und zur ,schuld99 mit von ihr bedingt sein3 und wieder fragt man 99wozu9984444 ,die ,welt des ,scheins1 des ,werdens1 des ,widerspruchs1 des ,leidens ist also 99gewollt993 99wozu998 ,der ,fehler dieser ,schlsse3 zwei gegenstzliche ,begriffe sind gebildet1 -- 99weil99 dem einen von ihnen eine ,realitt entspricht1 99mu998 auch dem andern eine ,realitt entsprechen4 99,woher99 sollte man sonst dessen ,gegenbegriff haben88 -- 99,vernunft99 somit als eine ,offenbarungsquelle ber ,an-sich-,seiendes4 ,aber die 99,herkunft99 jener ,gegenstze 99braucht nicht notwendig99 auf eine bernatrliche ,quelle der ,vernunft zurckzugehen3 es gengt1 die 99wahre ,genesis99 der ,begriffe dagegenzustellen3 -- diese stammt aus der praktischen ,sphre1 aus der ,ntzlichkeitssphre1 und hat eben daher ihren 99starken ,glauben99 7man 99geht daran zugrunde991 wenn man nicht gem dieser ,vernunft schliet3 aber damit ist das nicht bewiesen81 was sie behauptet74 99,die ,prokkupation durch das ,leiden99 bei den ,metaphysikern3 ist ganz naiv4 ,ewige ,seligkeit83 psychologischer ,unsinn4 ,tapfere und schpferische ,menschen fassen ,lust und ,leid 99nie99 als letzte ,wertfragen1 -- es sind ,begleitzustnde3 man mu beides 99wollen991 wenn man etwas 99erreichen99 will -- darin drckt sich etwas ,mdes und ,krankes an den ,metaphysikern und ,religisen aus1 da sie ,lust- und ,leidprobleme im ,vordergrunde sehen4 ,auch die 99,moral99 hat 99nur99 deshalb fr sie solche 99,wichtigkeit991 weil sie als wesentliche ,bedingung in ,hinsicht auf ,abschaffung des ,leidens gilt4 99,insgleichen die ,prokkupation durch ,schein und ,irrtum993 ,ursache von ,leiden1 ,aberglaube1 da das ,glck mit der ,wahrheit verbunden sei 7,verwechslung3 das ,glck in der ,gewiheit81 im ,glauben874 #chc4 99,kritik des ,begriffes wahre und scheinbare ,welt8499 -- ,von diesen ist die erste eine bloe ,fiktion1 aus lauter fingierten ,dingen gebildet4 ,die ,scheinbarkeit8 gehrt selbst zur ,realitt3 sie ist eine ,form ihres ,seins2 das heit in einer ,welt1 wo es kein ,sein gibt1 mu durch den ,schein erst eine gewisse berechenbare ,welt 99identischer99 ,flle geschaffen werden3 ein ,tempo1 in dem ,beobachtung und ,vergleichung mglich ist1 usw4 3 ,scheinbarkeit8 ist eine zurechtgemachte und vereinfachte ,welt1 an der unsre 99praktischen99 ,instinkte gearbeitet haben3 sie ist fr 99uns99 vollkommen wahr3 nmlich wir 99leben991 wir knnen in ihr leben3 99,beweis99 ihrer ,wahrheit fr uns4444 3 die ,welt1 abgesehen von unsrer ,bedingung1 in ihr zu leben1 die ,welt1 die wir nicht auf unser ,sein1 unsre ,logik und psychologischen ,vorurteile reduziert haben1 existiert 99nicht99 als ,welt an sich82 sie ist essentiell ,relationswelt3 sie hat unter ,umstnden von jedem ,punkt aus ihr 99verschiedenes ,gesicht993 ihr ,sein ist essentiell an jedem ,punkte anders3 sie drckt auf jeden ,punkt1 es widersteht ihr jeder ,punkt -- und diese ,summierungen sind in jedem ,falle gnzlich 99inkongruent994 ,das 99,ma von ,macht99 bestimmt1 welches ,wesen das andre ,ma von ,macht hat3 unter welcher ,form1 ,gewalt1 ,ntigung es wirkt oder widersteht4 ,unser ,einzelfall ist interessant genug3 wir haben eine ,konzeption gemacht1 um in einer ,welt leben zu knnen1 um gerade genug zu perzipieren1 da wir noch es 99aushalten994444 #chd4 ,die scheinbare ,welt1 das heit eine ,welt1 nach ,werten angesehen2 geordnet1 ausgewhlt nach ,werten1 das heit in diesem ,falle nach dem ,ntzlichkeitsgesichtspunkt in ,hinsicht auf die ,erhaltung und ,machtsteigerung einer bestimmten ,gattung von ,animal4 ,das 99,perspektivische99 also gibt den ,charakter der ,scheinbarkeit8 ab6 ,als ob eine ,welt noch brig bliebe1 wenn man das ,perspektivische abrechnet6 ,damit htte man ja die 99,relativitt99 abgerechnet6 ,jedes ,kraftzentrum hat fr den ganzen 99,rest99 seine 99,perspektive991 das heit seine ganz bestimmte 99,wertung991 seine ,aktionsart1 seine ,widerstandsart4 ,die scheinbare ,welt8 reduziert sich also auf eine spezifische ,art von ,aktion auf die ,welt1 ausgehend von einem ,zentrum4 ,nun gibt es gar keine andre ,art ,aktion3 und die ,welt8 ist nur ein ,wort fr das ,gesamtspiel dieser ,aktionen4 ,die 99,realitt99 besteht exakt in dieser ,partikularaktion und -,reaktion jedes ,einzelnen gegen das ,ganze4444 ,es bleibt kein ,schatten von 99,recht99 mehr brig1 hier von 99,schein99 zu reden4444 ,die 99spezifische ,art zu reagieren99 ist die einzige ,art des ,reagierens3 wir wissen nicht1 wie viele und was fr ,arten es alles gibt4 ,aber es gibt kein 99anderes9981 kein wahres81 kein wesentliches ,sein1 -- damit wrde eine ,welt 99ohne99 ,aktion und ,reaktion ausgedrckt sein4444 ,der ,gegensatz der scheinbaren ,welt und der wahren ,welt reduziert sich auf den ,gegensatz ,welt8 und ,nichts8 -- #che4 ,a4 ,ich sehe mit ,erstaunen1 da die ,wissenschaft sich heute resigniert1 auf die scheinbare ,welt angewiesen zu sein3 eine wahre ,welt -- sie mag sein1 wie sie will --1 gewi haben wir kein ,organ der ,erkenntnis fr sie4 ,hier drfen wir nun schon fragen3 mit welchem ,organ der ,erkenntnis setzt man auch diesen ,gegensatz nur an84444 ,damit1 da eine ,welt1 die unsern ,organen zugnglich ist1 auch als abhngig von diesen ,organen verstanden wird1 damit1 da wir eine ,welt als subjektiv bedingt verstehen1 damit ist nicht ausgedrckt1 da eine objektive ,welt berhaupt mglich ist4 ,wer zwingt uns1 zu denken1 da die ,subjektivitt real1 essentiell ist8 ,das ,an sich8 ist sogar eine widersinnige ,konzeption3 eine ,beschaffenheit an sich8 ist ,unsinn3 wir haben den ,begriff ,sein81 ,ding8 immer nur als 99,relations99begriff4444 ,das ,schlimme ist1 da mit dem alten ,gegensatz scheinbar8 und wahr8 sich das korrelative ,werturteil fortgepflanzt hat3 gering an ,wert8 und absolut wertvoll84 ,die scheinbare ,welt gilt uns nicht als eine wertvolle8 ,welt2 der ,schein soll eine ,instanz gegen den obersten ,wert sein4 ,wertvoll an sich kann nur eine wahre8 ,welt sein4444 99,vorurteil der ,vorurteile699 ,erstens wre an sich mglich1 da die wahre ,beschaffenheit der ,dinge dermaen den ,voraussetzungen des ,lebens schdlich wre1 entgegengesetzt wre1 da eben der ,schein not tte1 um leben zu knnen4444 ,dies ist ja der ,fall in so vielen ,lagen3 zum ,beispiel in der ,ehe4 ,unsre empirische ,welt wre aus den ,instinkten der ,selbsterhaltung auch in ihren ,erkenntnisgrenzen bedingt3 wir hielten fr wahr1 fr gut1 fr wertvoll1 was der ,erhaltung der ,gattung frommt4444 a7 ,wir haben keine ,kategorien1 nach denen wir eine wahre und eine scheinbare ,welt scheiden drften4 7,es knnte eben 99blo99 eine scheinbare ,welt geben1 aber nicht nur 99unsere99 scheinbare ,welt44447 b7 ,die 99wahre99 ,welt angenommen1 so knnte sie immer noch die 99geringere an ,wert99 fr uns sein3 gerade das ,quantum ,illusion mchte1 in seinem ,erhaltungswert fr uns1 hheren ,ranges sein4 7,es sei denn1 da der 99,schein99 an sich ein ,verwerfungsurteil begrndete87 c7 ,da eine ,korrelation bestehe zwischen den 99,graden der ,werte99 und den 99,graden der ,realitt99 7so da die obersten ,werte auch die oberste ,realitt htten71 ist ein metaphysisches ,postulat1 von der ,voraussetzung ausgehend1 da wir die ,rangordnung der ,werte 99kennen993 nmlich1 da diese ,rangordnung eine 99moralische99 ist4444 ,nur in dieser ,voraussetzung ist die 99,wahrheit99 notwendig fr die ,definition alles ,hchstwertigen4 ,b4 ,es ist von kardinaler ,wichtigkeit1 da man die 99wahre ,welt99 abschafft4 ,sie ist die groe ,anzweiflerin und ,wertverminderung der 99,welt1 die wir sind993 sie war bisher unser gefhrlichstes 99,attentat99 auf das ,leben4 99,krieg99 gegen alle ,voraussetzungen1 auf welche hin man eine wahre ,welt fingiert hat4 ,zu diesen ,voraussetzungen gehrt1 da die 99moralischen ,werte die obersten99 seien4 ,die moralische ,wertung als oberste wre widerlegt1 wenn sie bewiesen werden knnte als die ,folge einer 99unmoralischen99 ,wertung3 als ein ,spezialfall der realen ,unmoralitt3 sie reduzierte sich damit selbst auf einen 99,anschein991 und als 99,anschein99 htte sie1 von sich aus1 kein ,recht mehr1 den ,schein zu verurteilen4 ,c4 ,der ,wille zur ,wahrheit8 wre sodann psychologisch zu untersuchen3 er ist keine moralische ,gewalt1 sondern eine ,form des ,willens zur ,macht4 ,dies wre damit zu beweisen1 da er sich aller 99unmoralischen99 ,mittel bedient3 die ,metaphysiker voran -- ,wir sind heute vor die ,prfung der ,behauptung gestellt1 da die moralischen ,werte die obersten ,werte seien4 ,die 99,methodik der ,forschung99 ist erst erreicht1 wenn alle 99moralischen ,vorurteile99 berwunden sind3 -- sie stellte einen ,sieg ber die ,moral dar4444 #chf4 ,die grte ,fabelei ist die von der ,erkenntnis4 ,man mchte wissen1 wie die 99,dinge an sich99 beschaffen sind3 aber siehe da1 es gibt keine ,dinge an sich6 ,gesetzt aber sogar1 es 99gbe99 ein ,an-sich1 ein ,unbedingtes1 so knnte es eben darum 99nicht erkannt werden996 ,etwas ,unbedingtes kann nicht erkannt werden3 sonst wre es eben nicht unbedingt6 ,erkennen ist aber immer sich irgendwozu in ,bedingung setzen8 -- --2 ein solch ,erkennender will1 da das1 was er erkennen will1 ihn nichts angeht1 und da dasselbe ,etwas berhaupt niemanden nichts angeht3 wobei erstlich ein ,widerspruch gegeben ist1 im ,erkennen99wollen99 und dem ,verlangen1 da es ihn nichts angehen soll 7wozu doch dann ,erkennen871 und zweitens1 weil etwas1 das niemanden nichts angeht1 gar nicht 99ist991 also auch gar nicht erkannt werden kann4 -- ,erkennen heit sich in ,bedingung setzen zu etwas83 sich durch etwas bedingt fhlen und ebenso es selbst unsrerseits bedingen -- -- es ist also unter allen ,umstnden ein 99,feststellen1 ,bezeichnen1 ,bewutmachen von ,bedingungen99 799nicht99 ein 99,ergrnden99 von ,wesen1 ,dingen1 ,an-sichs874 #chg4 ,die ,eigenschaften eines ,dinges sind ,wirkungen auf andre ,dinge83 denkt man andre ,dinge8 weg1 so hat ein ,ding keine ,eigenschaften1 das heit1 99es gibt kein ,ding ohne andre ,dinge991 das heit1 es gibt kein ,ding an sich84 #chh4 ,das ,ding an sich8 widersinnig4 ,wenn ich alle ,relationen1 alle ,eigenschaften81 alle ,ttigkeiten8 eines ,dinges wegdenke1 so bleibt nicht das ,ding brig3 weil ,dingheit erst von uns 99hinzufingiert99 ist1 aus logischen ,bedrfnissen1 also zum ,zweck der ,bezeichnung1 der ,verstndigung 7zur ,bindung jener ,vielheit von ,relationen1 ,eigenschaften1 ,ttigkeiten74 #chi4 ,dinge1 die eine ,beschaffenheit 99an sich99 haben8 -- eine dogmatische ,vorstellung1 mit der man absolut brechen mu4 #cij4 ,da die ,dinge eine 99,beschaffenheit an sich99 htten1 ganz abgesehen von der ,interpretation und ,subjektivitt1 ist 99eine ganz mige ,hypothese993 es wrde voraussetzen1 da das 99,interpretieren99 und 99,subjektsein99 99nicht99 wesentlich sei1 da ein ,ding1 aus allen ,relationen gelst1 noch ,ding sei4 ,umgekehrt3 der anscheinende 99objektive99 ,charakter der ,dinge3 knnte er nicht blo auf eine 99,graddifferenz99 innerhalb des ,subjektiven hinauslaufen8 -- da etwa das ,langsam-,wechselnde uns als objektiv8 dauernd1 seiend1 an sich8 sich herausstellte1 -- da das ,objektive nur ein falscher ,artbegriff und ,gegensatz wre 99innerhalb99 des ,subjektiven8 #cia4 ,ein ,ding an sich8 ebenso verkehrt wie ein ,sinn an sich81 eine ,bedeutung an sich84 ,es gibt keinen ,tatbestand an sich81 sondern 99ein ,sinn mu immer erst hineingelegt werden1 damit es einen ,tatbestand geben kann994 ,das was ist das88 ist eine 99,sinnsetzung99 von etwas anderem aus gesehen4 ,die 99,essenz9981 die 99,wesenheit998 ist etwas ,perspektivisches und setzt eine ,vielheit schon voraus4 ,zugrunde liegt immer was ist das fr 99mich9988 7fr uns1 fr alles1 was lebt usw474 ,ein ,ding wre bezeichnet1 wenn an ihm erst alle ,wesen ihr was ist das88 gefragt und beantwortet htten4 ,gesetzt1 ein einziges ,wesen1 mit seinen eignen ,relationen und ,perspektiven zu allen ,dingen1 fehlte1 so ist das ,ding immer noch nicht definiert84 ,kurz3 das ,wesen eines ,dings ist auch nur eine 99,meinung99 ber das ,ding84 ,oder vielmehr3 das 99es gilt998 ist das eigentliche 99es ist9981 das einzige das ist84 ,man darf nicht fragen3 99wer99 interpretiert denn88 sondern das ,interpretieren selbst1 als eine ,form des ,willens zur ,macht1 hat ,dasein 7aber nicht als ein ,sein81 sondern als ein 99,proze991 ein 99,werden997 als ein ,affekt4 ,die ,entstehung der ,dinge8 ist ganz und gar das ,werk der ,vorstellenden1 ,denkenden1 ,wollenden1 ,empfindenden4 ,der ,begriff ,ding8 selbst ebenso als alle ,eigenschaften4 -- ,selbst das ,subjekt8 ist ein solches ,geschaffenes1 ein ,ding8 wie alle andern3 eine ,vereinfachung1 um die 99,kraft991 welche setzt1 erfindet1 denkt1 als solche zu bezeichnen1 im ,unterschiede von allem einzelnen ,setzen1 ,erfinden1 ,denken selbst4 ,also das 99,vermgen99 im ,unterschiede von allem ,einzelnen bezeichnet3 im ,grunde das ,tun in ,hinsicht auf alles noch zu erwartende ,tun 7,tun und die ,wahrscheinlichkeit hnlichen ,tuns7 zusammengefat4 #cib4 ,der faule ,fleck des ,kantschen ,kritizismus ist allmhlich auch den grberen ,augen sichtbar geworden3 ,kant hatte kein ,recht mehr zu seiner ,unterscheidung 99,erscheinung998 und 99,ding an sich9981 -- er hatte sich selbst das ,recht abgeschnitten1 noch fernerhin in dieser alten blichen ,weise zu unterscheiden1 insofern er den ,schlu von der ,erscheinung auf eine 99,ursache99 der ,erscheinung als unerlaubt ablehnte -- gem seiner ,fassung des ,kausalittsbegriffs und dessen 99rein intraphnomenaler99 ,gltigkeit3 welche ,fassung andrerseits jene ,unterscheidung schon vorwegnimmt1 wie als ob das ,ding an sich8 nicht nur erschlossen1 sondern 99gegeben99 sei4 #cic4 ,es liegt auf der ,hand1 da 99weder99 ,dinge an sich miteinander im ,verhltnisse von ,ursache und ,wirkung stehen knnen1 99noch99 ,erscheinung mit ,erscheinung3 womit sich ergibt1 da der ,begriff ,ursache und ,wirkung8 innerhalb einer ,philosophie1 die an ,dinge an sich und an ,erscheinungen glaubt1 99nicht anwendbar99 ist4 ,die ,fehler ,kants --4444 ,tatschlich stammt der ,begriff ,ursache und ,wirkung81 psychologisch nachgerechnet1 nur aus einer ,denkweise1 die immer und berall ,wille auf ,wille wirkend glaubt1 -- die nur an ,lebendiges glaubt und im ,grunde nur an 99,seelen998 7und 99nicht99 an ,dinge74 ,innerhalb der mechanischen ,weltbetrachtung 7welche ,logik ist und deren ,anwendung auf ,raum und ,zeit7 reduziert sich jener ,begriff auf die mathemathische ,formel -- mit der1 wie man immer wieder unterstreichen mu1 niemals etwas begriffen1 wohl aber etwas bezeichnet1 99verzeichnet99 wird4 #cid4 ,gegen den 99,wert99 des ,ewig-,gleichbleibenden 7von ,spinozas ,naivitt1 ,descartes' ebenfalls7 den ,wert des ,krzesten und ,vergnglichsten1 das verfhrerische ,goldaufblitzen am ,bauch der ,schlange vita -- ,,iii4 ,die ,natur -- ein ,machtwille4 #a4 ,die anorganische ,natur4 #cie4 ,die ,qualitten sind unsere unbersteiglichen ,schranken2 wir knnen durch nichts verhindern1 bloe 99,quantittsdifferenzen99 als etwas von ,quantitt ,grundverschiedenes zu empfinden1 nmlich als 99,qualitten991 die nicht mehr aufeinander reduzierbar sind4 ,aber alles1 wofr nur das ,wort ,erkenntnis8 ,sinn hat1 bezieht sich auf das ,reich1 wo gezhlt1 gewogen1 gemessen werden kann1 auf die ,quantitt3 whrend umgekehrt alle unsre ,wertempfindungen 7das heit eben unsre ,empfindungen7 gerade an den ,qualitten haften1 das heit an unsren1 nur uns allein zugehrigen perspektivischen ,wahrheiten81 die schlechterdings nicht erkannt8 werden knnen4 ,es liegt auf der ,hand1 da jedes von uns verschiedene ,wesen andere ,qualitten empfindet und folglich in einer anderen ,welt1 als wir leben1 lebt4 ,die ,qualitten sind unsre eigentliche menschliche ,idiosynkrasie3 zu verlangen1 da diese unsre menschlichen ,auslegungen und ,werte allgemeine und vielleicht konstitutive ,werte sind1 gehrt zu den erblichen ,verrcktheiten des menschlichen ,stolzes4 #cif4 ,unser ,erkennen8 beschrnkt sich darauf1 99,quantitten99 festzustellen2 aber wir knnen durch nichts hindern1 diese ,quantittsdifferenzen als 99,qualitten99 zu empfinden4 ,die ,qualitt ist eine 99perspektivische99 ,wahrheit fr 99uns992 kein ,an sich84 ,unsere ,sinne haben ein bestimmtes ,quantum als ,mitte1 innerhalb deren sie funktionieren1 das heit1 wir empfinden gro und klein im ,verhltnis zu den ,bedingungen unsrer ,existenz4 ,wenn wir unsre ,sinne um das ,zehnfache verschrften oder verstumpften1 wrden wir zugrunde gehen3 -- das heit1 wir empfinden auch 99,grenverhltnisse99 in bezug auf unsre ,existenzermglichung als 99,qualitten994 #cig4 ,von den 99,weltauslegungen991 welche bisher versucht worden sind1 scheint heutzutage die 99mechanistische99 siegreich im ,vordergrund zu stehen4 ,ersichtlich hat sie das gute ,gewissen auf ihrer ,seite2 und keine ,wissenschaft glaubt bei sich selber an einen ,fortschritt und ,erfolg1 es sei denn1 wenn er mit ,hilfe mechanistischer ,prozeduren errungen ist4 ,jedermann kennt diese ,prozeduren3 man lt die ,vernunft8 und die ,zwecke81 so gut es gehen will1 aus dem ,spiele1 man zeigt1 da bei gehriger ,zeitdauer alles aus allem werden kann2 man verbirgt ein schadenfrohes ,schmunzeln nicht1 wenn wieder einmal die anscheinende ,absichtlichkeit im ,schicksale8 einer ,pflanze oder eines ,eidotters auf ,druck und ,sto zurckgefhrt ist3 kurz1 man huldigt von ganzem ,herzen1 wenn in einer so ernsten ,angelegenheit ein scherzhafter ,ausdruck erlaubt ist1 dem ,prinzip der grtmglichen ,dummheit4 ,inzwischen gibt sich gerade bei den ausgesuchten ,geistern1 welche in dieser ,beziehung stehen1 ein ,vorgefhl1 eine ,bengstigung zu erkennen1 wie als ob die ,theorie ein ,loch habe1 welches ber kurz oder lang zu ihrem letzten ,loche werden knne3 ich meine zu jenem1 auf dem man pfeift1 wenn man in hchsten ,nten ist4 ,man kann ,druck und ,sto selber nicht erklren81 man wird die actio in distans nicht los3 -- man hat den ,glauben an das ,erklren-knnen selber verloren und gibt mit sauertpfischer ,miene zu1 da ,beschreiben und nicht ,erklren mglich ist1 da die dynamische ,weltauslegung1 mit ihrer ,leugnung des leeren ,raumes81 den ,klmpchenatomen1 in kurzem ber die ,physiker ,gewalt haben wird3 wobei man freilich zur ,dynamis noch eine innere ,qualitt -- #cih4 ,der mechanistische ,begriff der 99,bewegung998 ist bereits eine bersetzung des ,originalvorgangs in die 99,zeichensprache von ,auge und ,getast994 ,der ,begriff 99,atom9981 die ,unterscheidung zwischen einem ,sitz der treibenden ,kraft und ihr selber81 ist eine 99,zeichensprache aus unsrer logisch-psychischen ,welt her994 ,es steht nicht in unserem ,belieben1 unser ,ausdrucksmittel zu verndern3 es ist mglich zu begreifen1 inwiefern es bloe ,semiotik ist4 ,die ,forderung einer 99adquaten ,ausdrucksweise99 ist 99unsinnig993 es liegt im ,wesen einer ,sprache1 eines ,ausdrucksmittels1 eine bloe 99,relation99 auszudrcken4444 ,der ,begriff ,wahrheit8 ist 99widersinnig994 ,das ganze ,reich von wahr -- falsch8 bezieht sich nur auf ,relationen zwischen ,wesen1 nicht auf das ,an sich84444 ,es gibt kein ,wesen an sich8 7die 99,relationen99 konstituieren erst ,wesen --71 so wenig es eine ,erkenntnis an sich8 geben kann4 #cii4 99,druck99 und 99,sto99 etwas unsglich ,sptes1 ,abgeleitetes1 ,unursprngliches4 ,es setzt ja schon etwas voraus1 das 99zusammenhlt99 und drcken und stoen 99kann996 ,aber woher hielte es zusammen8 #djj4 99,gegen99 das physikalische 99,atom994 -- ,um die ,welt zu begreifen1 mssen wir sie berechnen knnen2 um sie berechnen zu knnen1 mssen wir konstante ,ursachen haben2 weil wir in der ,wirklichkeit keine solchen konstanten ,ursachen finden1 99erdichten99 wir uns welche -- die ,atome4 ,dies ist die ,herkunft der ,atomistik4 ,die ,berechenbarkeit der ,welt1 die ,ausdrckbarkeit alles ,geschehens in ,formeln -- ist das wirklich ein ,begreifen88 ,was wre wohl an einer ,musik begriffen1 wenn alles1 was an ihr berechenbar ist und in ,formeln abgekrzt werden kann1 berechnet wre8 -- ,sodann die konstanten ,ursachen81 ,dinge1 ,substanzen1 etwas ,unbedingtes8 also2 99erdichtet99 -- was hat man erreicht8 #dja4 ,anziehen8 und ,abstoen8 in rein mechanischem ,sinne ist eine vollstndige ,fiktion3 ein ,wort4 ,wir knnen uns ohne eine 99,absicht99 ein ,anziehen nicht denken4 -- ,den ,willen1 sich einer ,sache zu bemchtigen oder gegen ihre ,macht sich zu wehren und sie zurckzustoen -- 99das99 verstehen8 wir3 das wre eine ,interpretation1 die wir brauchen knnten4 ,kurz3 die psychologische ,ntigung zu einem ,glauben an ,kausalitt liegt in der 99,unvorstellbarkeit99 eines 99,geschehens ohne ,absichten993 womit natrlich ber ,wahrheit oder ,unwahrheit 7,berechtigung eines solchen ,glaubens7 nichts gesagt ist6 ,der ,glaube an causae fllt mit dem ,glauben an 7gegen ,spinoza und dessen ,kausalismus74 #djb4 ,wir haben ,einheiten8 ntig1 um 99rechnen99 zu knnen3 deshalb ist nicht anzunehmen1 da es solche ,einheiten 99gibt994 ,wir haben den ,begriff der ,einheit entlehnt von unserm ,ich8-,begriff1 -- unserm ltesten ,glaubensartikel4 ,wenn wir uns nicht fr ,einheiten hielten1 htten wir nie den ,begriff ,ding8 gebildet4 ,jetzt1 ziemlich spt1 sind wir reichlich davon berzeugt1 da unsre ,konzeption des ,ich-,begriffs nichts fr eine reale ,einheit verbrgt4 ,wir haben also1 um die mechanistische ,welt theoretisch aufrecht zu erhalten1 immer die ,klausel zu machen1 inwiefern wir sie mit zwei ,fiktionen durchfhren3 dem ,begriff der 99,bewegung99 7aus unsrer ,sinnensprache genommen7 und dem ,begriff des 99,atoms99 7 ,einheit1 aus unsrer psychischen ,erfahrung8 herstammend73 -- sie hat ein 99,sinnenvorurteil99 und ein 99psychologisches ,vorurteil99 zu ihrer ,voraussetzung4 ,die ,mechanik formuliert ,folgeerscheinungen1 noch dazu semiotisch1 in sinnlichen und psychologischen ,ausdrucksmitteln 7da alle ,wirkung 99,bewegung99 ist2 da1 wo ,bewegung ist1 99etwas99 bewegt wird73 sie berhrt die urschliche ,kraft nicht4 ,die 99mechanistische99 ,welt ist so imaginiert1 wie das ,auge und das ,getast sich allein eine ,welt vorstellen 7als bewegt871 -- so1 da sie berechnet werden kann1 -- da urschliche ,einheiten fingiert sind1 ,dinge8 7,atome71 deren ,wirkung konstant bleibt 7-- bertragung des falschen ,subjektsbegriffs auf den ,atombegriff74 99,phnomenal99 ist also3 die ,einmischung des ,zahlbegriffs1 des ,dingbegriffs 7,subjektbegriffs71 des ,ttigkeitsbegriffs 7,trennung von ,ursachesein und ,wirken71 des ,bewegungsbegriffs 7,auge und ,getast73 wir haben unser 99,auge991 unsre 99,psychologie99 immer noch darin4 ,eliminieren wir diese ,zutaten1 so bleiben keine ,dinge brig1 sondern dynamische ,quanta1 in einem ,spannungsverhltnis zu allen andern dynamischen ,quanten3 deren ,wesen in ihrem ,verhltnis zu allen andern ,quanten besteht1 in ihrem ,wirken8 auf dieselben4 ,der ,wille zur ,macht nicht ein ,sein1 nicht ein ,werden1 sondern ein 99,pathos99 -- ist die elementarste ,tatsache1 aus der sich erst ein ,werden1 ein ,wirken ergibt4444 #djc4 ,der siegreiche ,begriff 99,kraft9981 mit dem unsere ,physiker ,gott und die ,welt geschaffen haben1 bedarf noch einer ,ergnzung3 es mu ihm ein innerer ,wille zugesprochen werden1 welchen ich bezeichne als 99,willen zur ,macht9981 das heit als unersttliches ,verlangen nach ,bezeigung der ,macht2 oder ,verwendung1 ,ausbung der ,macht1 als schpferischen ,trieb usw4 ,die ,physiker werden die ,wirkung in die ,ferne8 aus ihren ,prinzipien nicht los2 ebensowenig eine abstoende ,kraft 7oder anziehende74 ,es hilft nichts3 man mu alle ,bewegungen1 alle ,erscheinungen81 alle ,gesetze8 nur als 99,symptome99 eines 99innerlichen99 ,geschehens fassen und sich der ,analogie des ,menschen zu diesem ,ende bedienen4 ,am ,tier ist es mglich1 aus dem ,willen zur ,macht alle seine ,triebe abzuleiten2 ebenso alle ,funktionen des organischen ,lebens aus dieser einen ,quelle4 #djd4 ,unsre ,erkenntnis ist in dem ,mae wissenschaftlich geworden1 als sie ,zahl und ,ma anwenden kann4 ,der ,versuch wre zu machen1 ob nicht eine wissenschaftliche ,ordnung der ,werte einfach auf einer 99,zahl-99 und 99,maskala der ,kraft99 aufzubauen wre4444 ,alle sonstigen ,werte8 sind ,vorurteile1 ,naivitten1 ,miverstndnisse4 -- ,sie sind berall 99reduzierbar99 auf jene ,zahl- und ,maskala der ,kraft4 ,das 99,aufwrts99 in dieser ,skala bedeutet jedes 99,wachsen an ,wert993 das ,abwrts in dieser ,skala bedeutet 99,verminderung des ,wertes994 ,hier hat man den ,schein und das ,vorurteil wider sich4 7,die ,moralwerte sind ja nur 99,scheinwerte991 verglichen mit den 99physiologischen9947 #dje4 ,die 99,kraftempfindung99 kann nicht aus ,bewegung hervorgehen3 ,empfindung berhaupt kann nicht aus ,bewegung hervorgehen48 ,auch dafr spricht nur eine scheinbare ,erfahrung3 in einer ,substanz 7,gehirn7 wird durch bertragene ,bewegung 7,reize7 ,empfindung erzeugt4 ,aber erzeugt8 ,wre denn bewiesen1 da die ,empfindung dort noch gar nicht existiert8 so da ihr ,auftreten als 99,schpfungsakt99 der eingetretenen ,bewegung aufgefat werden 99mte998 ,der empfindungslose ,zustand dieser ,substanz ist nur eine ,hypothese6 keine ,erfahrung6 -- ,empfindung also 99,eigenschaft99 der ,substanz3 es gibt empfindende ,substanzen48 ,erfahren wir von gewissen ,substanzen1 da sie ,empfindung 99nicht99 haben8 ,nein1 wir erfahren nur nicht1 99da99 sie welche haben4 ,es ist unmglich1 die ,empfindung aus der nicht empfindenden ,substanz abzuleiten48 -- 99,o der bereilung699 #djf4 ,ist jemals schon eine 99,kraft99 konstatiert8 ,nein1 sondern 99,wirkungen991 bersetzt in eine vllig fremde ,sprache4 ,das ,regelmige im ,hintereinander hat uns aber so verwhnt1 da wir uns 99ber das ,wunderliche daran nicht wundern994 #djg4 ,eine ,kraft1 die wir uns nicht vorstellen knnen1 ist ein leeres ,wort und darf kein ,brgerrecht in der ,wissenschaft haben3 wie die sogenannte rein mechanische ,anziehungs- und ,abstoungskraft1 welche uns die ,welt 99vorstellbar machen will991 nichts weiter6 #djh4 ,illusion1 da etwas 99erkannt99 sei1 wo wir eine mathematische ,formel fr das ,geschehene haben3 es ist nur 99bezeichnet1 beschrieben993 nichts mehr6 #dji4 ,wenn ich ein regelmiges ,geschehen in eine 99,formel99 bringe1 so habe ich mir die ,bezeichnung des ganzen ,phnomens erleichtert1 abgekrzt usw4 ,aber ich habe kein ,gesetz8 konstatiert1 sondern die ,frage aufgestellt1 woher es kommt1 da hier etwas sich wiederholt3 es ist eine ,vermutung1 da der ,formel ein ,komplex von zunchst unbekannten ,krften und ,kraftauslsungen entspricht3 es ist ,mythologie1 zu denken1 da hier ,krfte einem ,gesetz gehorchen1 so da infolge ihres ,gehorsams wir jedesmal das gleiche ,phnomen haben4 #daj4 ,die unabnderliche ,aufeinanderfolge gewisser ,erscheinungen beweist kein ,gesetz81 sondern ein ,machtverhltnis zwischen zwei oder mehreren ,krften4 ,zu sagen1 aber gerade dies ,verhltnis bleibt sich gleich68 heit nichts anderes als3 ein und dieselbe ,kraft kann nicht auch eine andere ,kraft sein48 -- ,es handelt sich nicht um ein 99,nacheinander991 -- sondern um ein 99,ineinander991 einen ,proze1 in dem die einzelnen sich folgenden ,momente 99nicht99 als ,ursachen und ,wirkungen sich bedingen4444 ,die ,trennung des ,tuns8 vom ,tuenden81 des ,geschehens von einem1 der geschehen 99macht991 des ,prozesses von einem etwas1 das nicht ,proze1 sondern dauernd1 99,substanz991 ,ding1 ,krper1 ,seele usw4 ist1 -- der ,versuch1 das ,geschehen zu begreifen als eine ,art ,verschiebung und ,stellungswechsel von ,seiendem81 von ,bleibendem3 diese alte ,mythologie hat den ,glauben an ,ursache und ,wirkung8 festgestellt1 nachdem er in den sprachlich-grammatischen ,funktionen eine feste ,form gefunden hatte4 #daa4 99,kritik des ,mechanismus499 -- ,entfernen wir hier die zwei populren ,begriffe ,notwendigkeit8 und ,gesetz83 das erste legt einen falschen ,zwang1 das zweite eine falsche ,freiheit in die ,welt4 ,die ,dinge8 betragen sich nicht regelmig1 nicht nach einer 99,regel993 es gibt keine ,dinge 7-- das ist unsre ,fiktion72 sie betragen sich ebensowenig unter einem ,zwang von ,notwendigkeit4 ,hier wird nicht gehorcht3 denn 99da etwas so ist1 wie es ist991 so stark1 so schwach1 das ist nicht die ,folge eines ,gehorchens oder einer ,regel oder eines ,zwanges4444 ,der ,grad von ,widerstand und der ,grad von bermacht -- darum handelt es sich bei allem ,geschehen3 wenn 99wir991 zu unserm ,handgebrauch der ,berechnung1 das in ,formeln und ,gesetzen8 auszudrcken wissen1 um so besser fr uns6 ,aber wir haben damit keine ,moralitt8 in die ,welt gelegt1 da wir sie als gehorsam fingieren -- ,es gibt kein ,gesetz3 jede ,macht zieht in jedem ,augenblick ihre letzte ,konsequenz4 ,gerade1 da es kein ,andersknnen gibt1 darauf beruht die ,berechenbarkeit4 ,ein ,machtquantum ist durch die ,wirkung1 die es bt1 und die1 der es widersteht1 bezeichnet4 ,es fehlt die ,adiaphorie3 die an sich denkbar wre4 ,es ist essentiell ein ,wille zur ,vergewaltigung und sich gegen ,vergewaltigung zu wehren4 ,nicht ,selbsterhaltung3 jedes ,atom wirkt in das ganze ,sein hinaus1 -- es ist weggedacht1 wenn man diese ,strahlung von ,machtwillen wegdenkt4 ,deshalb nenne ich es ein ,quantum 99,wille zur ,macht9983 damit ist der ,charakter ausgedrckt1 der aus der mechanischen ,ordnung nicht weggedacht werden kann1 ohne sie selbst wegzudenken4 ,eine bersetzung dieser ,welt von ,wirkung in eine 99sichtbare99 ,welt -- eine ,welt frs ,auge -- ist der ,begriff ,bewegung84 ,hier ist immer subintelligiert1 da 99etwas99 bewegt wird1 -- hierbei wird1 sei es nun in der ,fiktion eines ,klmpchenatoms oder selbst von dessen ,abstraktion1 dem dynamischen ,atom1 immer noch ein ,ding gedacht1 welches wirkt1 -- das heit1 wir sind aus der ,gewohnheit nicht herausgetreten1 zu der uns ,sinne und ,sprache verleiten4 ,subjekt1 ,objekt1 ein ,tter zum ,tun1 das ,tun und das1 was es tut1 gesondert3 vergessen wir nicht1 da dies eine bloe ,semiotik und nichts ,reales bezeichnet4 ,die ,mechanik als eine ,lehre der 99,bewegung99 ist bereits eine bersetzung in die ,sinnensprache des ,menschen4 #dab4 ,die ,regelmigkeit8 der ,aufeinanderfolge ist nur ein bildlicher ,ausdruck1 99wie als ob99 hier eine ,regel befolgt werde1 kein ,tatbestand4 ,ebenso ,gesetzmigkeit84 ,wir finden eine ,formel1 um eine immer wiederkehrende ,art der ,folge auszudrcken3 damit haben wir 99kein ,gesetz8 entdeckt991 noch weniger eine ,kraft1 welche die ,ursache zur ,wiederkehr von ,folgen ist4 ,da etwas immer so und so geschieht1 wird hier interpretiert1 als ob ein ,wesen infolge eines ,gehorsams gegen ein ,gesetz oder einen ,gesetzgeber immer so und so handelte3 whrend es1 abgesehen vom ,gesetz81 ,freiheit htte1 anders zu handeln4 ,aber gerade jenes ,so-und-nicht-anders knnte aus dem ,wesen selbst stammen1 das nicht in ,hinsicht erst auf ein ,gesetz sich so und so verhielte1 sondern als so und so beschaffen4 ,es heit nur3 etwas kann nicht auch etwas anderes sein1 kann nicht bald dies1 bald anderes tun1 ist weder frei noch unfrei1 sondern eben so und so4 99,der ,fehler steckt in der ,hineindichtung eines ,subjekts499 #dac4 ,zwei aufeinanderfolgende ,zustnde1 der 99eine99 ,ursache81 der andere ,wirkung8 -- 3 ist falsch4 ,der erste ,zustand hat nichts zu bewirken1 den zweiten hat nichts bewirkt4 ,es handelt sich um einen ,kampf zweier an ,macht ungleichen ,elemente3 es wird ein ,neuarrangement der ,krfte erreicht1 je nach dem ,ma von ,macht eines jeden4 ,der zweite ,zustand ist etwas ,grundverschiedenes vom ersten 799nicht99 dessen ,wirkung73 das ,wesentliche ist1 da die im ,kampf befindlichen ,faktoren mit anderen ,machtquanten herauskommen4 #dad4 ,ich hte mich1 von chemischen 99,gesetzen998 zu sprechen3 das hat einen moralischen ,beigeschmack4 ,es handelt sich vielmehr um eine absolute ,feststellung von ,machtverhltnissen3 das ,strkere wird ber das ,schwchere ,herr1 soweit dies eben seinen ,grad von ,selbstndigkeit nicht durchsetzen kann1 -- hier gibt es kein ,erbarmen1 keine ,schonung1 noch weniger eine ,achtung vor ,gesetzen86 #dae4 ,es gibt nichts 99,unvernderliches99 in der ,chemie3 das ist nur ,schein1 ein bloes ,schulvorurteil4 ,wir haben das ,unvernderliche 99eingeschleppt991 immer noch aus der ,metaphysik1 meine ,herren ,physiker4 ,es ist ganz naiv von der ,oberflche abgelesen1 zu behaupten1 da der ,diamant1 der ,graphit und die ,kohle identisch sind4 ,warum8 ,blo weil man keinen ,substanzverlust durch die ,wage konstatieren kann6 ,nun gut1 damit haben sie noch etwas gemein2 aber die ,moleklarbeit bei der ,verwandlung1 die wir nicht sehen und wgen knnen1 macht eben aus dem einen ,stoff etwas andres1 -- mit spezifisch anderen ,eigenschaften4 #daf4 ,das ,sein8 -- wir haben keine andere ,vorstellung davon als 99leben9984 -- ,wie kann also etwas ,totes sein88 #b4 ,die organische ,natur4 #dag4 ,eine ,vielheit von ,krften1 verbunden durch einen gemeinsamen ,ernhrungsvorgang1 heien wir 99,leben9984 ,zu diesem ,ernhrungsvorgang1 als ,mittel seiner ,ermglichung1 gehrt alles sogenannte ,fhlen1 ,vorstellen1 ,denken1 das heit #a4 ein ,widerstreben gegen alle anderen ,krfte2 #b4 ein ,zurechtmachen derselben nach ,gestalt und ,rhythmus2 #c4 ein ,abschtzen in bezug auf ,einverleibung oder ,abscheidung4 #dah4 ,die ,verbindung des ,unorganischen und ,organischen mu in der abstoenden ,kraft liegen1 welche jedes ,kraftatom ausbt4 ,leben8 wre zu definieren als eine dauernde ,form von 99,prozessen99 der 99,kraftfeststellungen991 wo die verschiedenen ,kmpfenden ihrerseits ungleich wachsen4 ,inwiefern auch im ,gehorchen ein ,widerstreben liegt2 es ist die ,eigenmacht durchaus nicht aufgegeben4 ,ebenso ist im ,befehlen ein ,zugestehen1 da die absolute ,macht des ,gegners nicht besiegt ist1 nicht einverleibt1 aufgelst4 ,gehorchen8 und ,befehlen8 sind ,formen des ,kampfspiels4 #dai4 ,bei der ,entstehung der ,organismen denkt sich der ,mensch 99zugegen993 was ist bei diesem ,vorgange mit ,augen und ,getast wahrzunehmen gewesen8 ,was ist in ,zahlen zu bringen8 ,welche ,regeln zeigen sich in den ,bewegungen8 ,also3 der ,mensch will alles ,geschehen sich als ein 99,geschehen fr ,auge und ,getast99 zurechtlegen1 folglich als ,bewegungen3 er will 99,formeln99 finden1 die ungeheure ,masse dieser ,erfahrungen zu 99vereinfachen994 99,reduktion alles ,geschehens99 auf den ,sinnenmenschen und ,mathematiker4 ,es handelt sich um ein 99,inventarium der menschlichen ,erfahrungen993 gesetzt1 da der ,mensch1 oder vielmehr das 99menschliche ,auge und ,begriffsvermgen991 der ewige ,zeuge aller ,dinge gewesen sei4 #dbj4 ,es gehrt zum ,begriff des ,lebendigen1 da es wachsen mu1 -- da es seine ,macht erweitern und folglich fremde ,krfte in sich hineinnehmen mu4 ,man redet1 unter der ,benebelung durch die ,moralnarkose1 von einem ,recht des ,individuums1 sich zu 99verteidigen992 im gleichen ,sinne drfte man auch von seinem ,rechte 99anzugreifen99 reden3 denn 99beides99 -- und das ,zweite noch mehr als das ,erste -- sind ,nezessitten fr jedes ,lebendige3 -- der aggressive und der defensive ,egoismus sind nicht ,sache der ,wahl oder gar des freien ,willens81 sondern die 99,fatalitt99 des ,lebens selbst4 ,hierbei gilt es gleich1 ob man ein ,individuum oder einen lebendigen ,krper1 eine aufwrtsstrebende ,gesellschaft8 ins ,auge fat4 ,das ,recht zur ,strafe 7oder die gesellschaftliche ,selbstverteidigung7 ist im ,grunde nur durch einen ,mibrauch zum ,worte ,recht8 gelangt3 ein ,recht wird durch ,vertrge erworben1 -- aber das ,sich-wehren und ,sich-verteidigen ruht nicht auf der ,basis eines ,vertrags4 ,wenigstens drfte ein ,volk mit ebensoviel gutem ,sinn sein ,eroberungsbedrfnis1 sein ,machtgelst1 sei es mit ,waffen1 sei es durch ,handel1 ,verkehr und ,kolonisation1 als ,recht bezeichnen1 -- ,wachstumsrecht etwa4 ,eine ,gesellschaft1 die1 endgltig und ihrem 99,instinkt99 nach1 den ,krieg und die ,eroberung abweist1 ist im ,niedergang3 sie ist reif fr ,demokratie und ,krmerregiment4444 ,in den meisten ,fllen freilich sind die ,friedensversicherungen bloe ,betubungsmittel4 #dba4 ,die ,physiologen sollten sich besinnen1 den 99,erhaltungstrieb998 als einen kardinalen ,trieb eines organischen ,wesens anzusetzen4 ,vor allem will etwas ,lebendiges seine ,kraft 99auslassen993 die ,erhaltung8 ist nur eine der ,konsequenzen davon4 -- ,vorsicht vor 99berflssigen99 teleologischen ,prinzipien6 ,und dahin gehrt der ganze ,begriff ,erhaltungstrieb84 #dbb4 ,der ,wert des ,lebens48 -- ,das ,leben ist ein ,einzelfall2 man mu 99alles99 ,dasein rechtfertigen und 99nicht99 nur das ,leben1 -- das rechtfertigende ,prinzip ist ein solches1 aus dem sich das ,leben erklrt4 ,das ,leben ist nur 99,mittel99 zu etwas3 es ist der ,ausdruck von ,wachstumsformen der ,macht4 #dbc4 ,man kann die unterste und ursprnglichste ,ttigkeit im ,protoplasma nicht aus einem ,willen zur ,selbsterhaltung ableiten1 denn es nimmt auf eine unsinnige ,art mehr in sich hinein1 als die ,erhaltung bedingen wrde3 und vor allem1 es erhlt sich8 damit nicht1 sondern 99zerfllt994444 ,der ,trieb1 der hier waltet1 hat gerade dieses ,sich-99nicht99-erhalten-wollen zu erklren3 ,hunger8 ist schon eine ,ausdeutung nach ungleich komplizierteren ,organismen 7-- ,hunger ist eine spezialisierte und sptere ,form des ,triebes1 ein ,ausdruck der ,arbeitsteilung1 im ,dienst eines darber waltenden hheren ,triebes74 #dbd4 ,die ,teilung eines ,protoplasmas in zwei tritt ein1 wenn die ,macht nicht mehr ausreicht1 den angeeigneten ,besitz zu bewltigen3 ,zeugung ist ,folge einer ,ohnmacht4 ,wo die ,mnnchen aus ,hunger die ,weibchen aufsuchen und in ihnen aufgehen1 ist ,zeugung die ,folge eines ,hungers4 #dbe4 ,spott ber den falschen 99,altruismus998 bei den ,biologen3 die ,fortpflanzung bei den ,amben erscheint als ,abwerfen des ,ballastes1 als purer ,vorteil4 ,die ,ausstoung der unbrauchbaren ,stoffe4 #dbf4 ,ntzlich8 im ,sinne der darwinistischen ,biologie -- das heit3 im ,kampf mit anderen sich als begnstigend erweisend4 ,aber mir scheint schon das 99,mehrgefhl991 das ,gefhl des 99,strkerwerdens991 ganz abgesehen vom ,nutzen im ,kampf1 der eigentliche 99,fortschritt993 aus diesem ,gefhle entspringt erst der ,wille zum ,kampf1 -- #dbg4 ,ntzlich8 in bezug auf die ,beschleunigung des ,tempos der ,entwicklung ist ein anderes ,ntzlich8 als das in bezug auf mglichste ,feststellung und ,dauerhaftigkeit des ,entwickelten4 #dbh4 99,gegen den ,darwinismus499 -- ,der ,nutzen eines ,organs erklrt 99nicht99 seine ,entstehung1 im ,gegenteil6 ,die lngste ,zeit1 whrend deren eine ,eigenschaft sich bildet1 erhlt sie das ,individuum nicht und ntzt ihm nicht1 am wenigsten im ,kampf mit ueren ,umstnden und ,feinden4 ,was ist zuletzt ntzlich88 ,man mu fragen in bezug 99worauf99 ntzlich88 ,zum ,beispiel was der 99,dauer99 des ,individuums ntzt1 knnte seiner ,strke und ,pracht ungnstig sein2 was das ,individuum erhlt1 knnte es zugleich festhalten und stillstellen in der ,entwicklung4 ,andererseits kann ein 99,mangel991 eine 99,entartung99 vom hchsten ,nutzen sein1 insofern sie als ,stimulans anderer ,organe wirkt4 ,ebenso kann eine 99,notlage99 ,existenzbedingung sein1 insofern sie ein ,individuum auf das ,ma herunterschraubt1 bei dem es 99zusammenhlt99 und sich nicht vergeudet4 -- ,das ,individuum selbst als ,kampf der ,teile 7um ,nahrung1 ,raum usw473 seine ,entwicklung geknpft an ein 99,siegen991 99,vorherrschen99 einzelner ,teile1 an ein 99,verkmmern991 ,organwerden8 anderer ,teile4 ,der ,einflu der ueren ,umstnde8 ist bei ,darwin ins ,unsinnige 99berschtzt993 das ,wesentliche am ,lebensproze ist gerade die ungeheure gestaltende1 von innen her formenschaffende ,gewalt1 welche die ueren ,umstnde8 99ausntzt1 ausbeutet994444 ,die von innen her gebildeten 99neuen99 ,formen sind 99nicht99 auf einen ,zweck hin geformt2 aber im ,kampf der ,teile wird eine neue ,form nicht lange 99ohne99 ,beziehung zu einem partiellen ,nutzen stehen und dann1 dem 99,gebrauche99 nach1 sich immer vollkommener ausgestalten4 #dbi4 99,anti-,darwin499 -- ,was mich beim berblick ber die groen ,schicksale des ,menschen am meisten berrascht1 ist1 immer das ,gegenteil vor ,augen zu sehen von dem1 was heute ,darwin mit seiner ,schule sieht oder sehen 99will993 die ,selektion zugunsten der ,strkeren1 ,besserweggekommenen1 den ,fortschritt der ,gattung4 ,gerade das ,gegenteil greift sich mit ,hnden3 das ,durchstreichen der ,glcksflle1 die ,unntzlichkeit der hher geratenen ,typen1 das unvermeidliche ,herrwerden der mittleren1 selbst der 99unter-mittleren99 ,typen4 ,gesetzt1 da man uns nicht den ,grund aufzeigt1 warum der ,mensch die ,ausnahme unter den ,kreaturen ist1 neige ich zum ,vorurteil1 da die ,schule ,darwins sich berall getuscht hat4 ,jener ,wille zur ,macht1 in dem ich den letzten ,grund und ,charakter aller ,vernderung wiedererkenne1 gibt uns das ,mittel an die ,hand1 warum gerade die ,selektion zugunsten der ,ausnahmen und ,glcksflle nicht statthat3 die ,strksten und ,glcklichsten sind schwach1 wenn sie organisierte ,herdeninstinkte1 wenn sie die ,furchtsamkeit der ,schwachen1 die berzahl gegen sich haben4 ,mein ,gesamtaspekt der ,welt der ,werte zeigt1 da in den obersten ,werten1 die ber der ,menschheit heute aufgehngt sind1 nicht die ,glcksflle1 die ,selektionstypen1 die ,oberhand haben3 vielmehr die ,typen der dcadence1 -- vielleicht gibt es nichts ,interessanteres in der ,welt als dieses 99unerwnschte99 ,schauspiel4444 ,so seltsam es klingt3 man hat die ,starken immer zu beweisen gegen die ,schwachen2 die ,glcklichen gegen die ,miglckten2 die ,gesunden gegen die ,verkommenden und ,erblich-,belasteten4 ,will man die ,realitt zur 99,moral99 formulieren1 so lautet diese ,moral3 die ,mittleren sind mehr wert als die ,ausnahmen2 die dcadence-,gebilde mehr als die ,mittleren2 der ,wille zum ,nichts hat die ,oberhand ber den ,willen zum ,leben -- und das ,gesamtziel ist1 nun1 christlich1 buddhistisch1 schopenhauerisch ausgedrckt3 besser 99nicht99 sein1 als sein84 ,gegen die ,formulierung der ,realitt zur ,moral 99empre99 ich mich3 deshalb perhorresziere ich das ,christentum mit einem tdlichen ,ha1 weil es die sublimen ,worte und ,gebrden schuf1 um einer schauderhaften ,wirklichkeit den ,mantel des ,rechts1 der ,tugend1 der ,gttlichkeit zu geben4444 ,ich sehe alle ,philosophen1 ich sehe die ,wissenschaft auf den ,knien vor der ,realitt vom 99umgekehrten99 ,kampf ums ,dasein1 als ihn die ,schule ,darwins lehrt1 -- nmlich ich sehe berall die obenauf1 die brigbleibend1 die das ,leben1 den ,wert des ,lebens kompromittieren4 -- ,der ,irrtum der ,schule ,darwins wurde mir zum ,problem3 wie kann man blind sein1 um gerade 99hier99 falsch zu sehen8 ,da die 99,gattungen99 einen ,fortschritt darstellen1 ist die unvernnftigste ,behauptung von der ,welt3 einstweilen stellen sie ein 99,niveau99 dar4 ,da die hheren ,organismen aus den niederen sich entwickelt htten1 ist durch keinen ,fall bisher bezeugt4 ,ich sehe1 da die niederen durch die ,menge1 durch die ,klugheit1 durch die ,list im bergewicht sind1 -- ich sehe nicht1 wie eine zufllige ,vernderung einen ,vorteil abgibt1 zum mindesten nicht fr eine so lange ,zeit3 diese wre wieder ein neues ,motiv1 zu erklren1 warum eine zufllige ,vernderung derartig stark geworden ist4 ,ich finde die ,grausamkeit der ,natur81 von der man so viel redet1 an einer andern ,stelle3 sie ist grausam gegen ihre ,glckskinder1 sie schont und schtzt und liebt les humbles4 ,in summa3 das ,wachstum der 99,macht99 einer ,gattung ist durch die ,prponderanz ihrer ,glckskinder1 ihrer ,starken vielleicht weniger garantiert als durch die ,prponderanz der mittleren und niederen ,typen4444 ,in letzteren ist die groe ,fruchtbarkeit1 die ,dauer2 mit ersteren wchst die ,gefahr1 die rasche ,verwstung1 die schnelle ,zahlverminderung4 #dcj4 99,anti-,darwin499 -- ,die 99,domestikation des ,menschen993 welchen definitiven ,wert kann sie haben8 oder hat berhaupt eine ,domestikation einen definitiven ,wert8 -- ,man hat ,grnde1 dies letztere zu leugnen4 ,die ,schule ,darwins macht zwar groe ,anstrengung1 uns zum ,gegenteil zu berreden3 sie will1 da die 99,wirkung der ,domestikation99 tief1 ja fundamental werden kann4 ,einstweilen halten wir am ,alten fest3 es hat sich nichts bisher bewiesen1 als eine ganz oberflchliche ,wirkung durch ,domestikation -- oder aber die ,degenereszenz4 ,und alles1 was der menschlichen ,hand und ,zchtung entschlpft1 kehrt fast sofort wieder in seinen ,naturzustand zurck4 ,der ,typus bleibt konstant3 man kann nicht dnaturer la nature84 ,man rechnet auf den ,kampf um die ,existenz1 den ,tod der schwchlichen ,wesen und das berleben der ,robustesten und ,bestbegabten2 folglich imaginiert man ein 99bestndiges ,wachstum der ,vollkommenheit fr die ,wesen994 ,wir haben uns umgekehrt versichert1 da1 in dem ,kampf um das ,leben1 der ,zufall den ,schwachen so gut dient wie den ,starken2 da die ,list die ,kraft oft mit ,vorteil sich suppliert2 da die 99,fruchtbarkeit99 der ,gattungen in einem merkwrdigen ,rapport zu den 99,chancen der ,zerstrung99 steht4444 ,man teilt der 99natrlichen ,selektion99 zugleich langsame und unendliche ,metamorphosen zu3 man will glauben1 da jeder ,vorteil sich vererbt und sich in abfolgenden ,geschlechtern immer strker ausdrckt 7whrend die ,erblichkeit so kaprizis ist444472 man betrachtet die glcklichen ,anpassungen gewisser ,wesen an sehr besondere ,lebensbedingungen1 und man erklrt1 da sie durch den 99,einflu des ,milieus99 erlangt seien4 ,man findet aber ,beispiele 99der unbewuten ,selektion99 nirgendswo 7ganz und gar nicht74 ,die disparatesten ,individuen einigen sich1 die extremen mischen sich in die ,masse4 ,alles konkurriert1 seinen ,typus aufrechtzuerhalten2 ,wesen1 die uere ,zeichen haben1 die sie gegen gewisse ,gefahren schtzen1 verlieren dieselben nicht1 wenn sie unter ,umstnde kommen1 wo sie ohne ,gefahr leben4444 ,wenn sie ,orte bewohnen1 wo das ,kleid aufhrt1 sie zu verbergen1 nhern sie sich keineswegs dem ,milieu an4 ,man hat die 99,auslese der ,schnsten99 in einer ,weise bertrieben1 wie sie weit ber den ,schnheitstrieb unsrer eignen ,rasse hinausgeht6 ,tatschlich paart sich das ,schnste mit sehr enterbten ,kreaturen1 das ,grte mit dem ,kleinsten4 ,fast immer sehen wir ,mnnchen und ,weibchen von jeder zuflligen ,begegnung profitieren und sich ganz und gar nicht whlerisch zeigen4 -- ,modifikation durch ,klima und ,nahrung3 -- aber in ,wahrheit absolut gleichgltig4 ,es gibt keine 99bergangsformen994 -- ,man behauptet die wachsende ,entwicklung der ,wesen4 ,es fehlt jedes ,fundament4 ,jeder ,typus hat seine 99,grenze993 ber diese hinaus gibt es keine ,entwicklung4 ,bis dahin absolute ,regelmigkeit4 99,meine ,gesamtansicht499 -- 99,erster ,satz993 der ,mensch als ,gattung ist 99nicht99 im ,fortschritt4 ,hhere ,typen werden wohl erreicht1 aber sie halten sich nicht4 ,das ,niveau der ,gattung wird 99nicht99 gehoben4 99,zweiter ,satz993 der ,mensch als ,gattung stellt keinen ,fortschritt im ,vergleich zu irgendeinem andern ,tier dar4 ,die gesamte ,tier- und ,pflanzenwelt entwickelt sich nicht vom ,niederen zum ,hheren4444 ,sondern alles zugleich und bereinander und durcheinander und gegeneinander4 ,die reichsten und komplexesten ,formen -- denn mehr besagt das ,wort hherer ,typus8 nicht -- gehen leichter zugrunde3 nur die niedrigsten halten eine scheinbare ,unvergnglichkeit fest4 ,erstere werden selten erreicht und halten sich mit ,not oben3 letztere haben eine kompromittierende ,fruchtbarkeit fr sich4 -- ,auch in der ,menschheit gehen unter wechselnder ,gunst und ,ungunst die 99hheren ,typen991 die ,glcksflle der ,entwicklung1 am leichtesten zugrunde4 ,sie sind jeder ,art von dcadence ausgesetzt3 sie sind extrem1 und damit selbst beinahe schon dcadents4444 ,die kurze ,dauer der ,schnheit1 des ,genies1 des ,csar ist sui generis3 dergleichen vererbt sich nicht4 ,der 99,typus99 vererbt sich2 ein ,typus ist nichts ,extremes1 kein ,glcksfall84444 ,das liegt an keinem besonderen ,verhngnis und bsen ,willen8 der ,natur1 sondern einfach am ,begriff hherer ,typus83 der hhere ,typus stellt eine unvergleichlich grere ,komplexitt1 -- eine grere ,summe koordinierter ,elemente dar3 damit wird auch die ,disgregation unvergleichlich wahrscheinlicher4 ,das ,genie8 ist die sublimste ,maschine1 die es gibt1 -- folglich die zerbrechlichste4 99,dritter ,satz993 die ,domestikation 7die ,kultur87 des ,menschen geht nicht tief4444 ,wo sie tief geht1 ist sie sofort die ,degenereszenz 7,typus3 der ,christ74 ,der wilde8 ,mensch 7oder1 moralisch ausgedrckt3 der 99bse99 ,mensch7 ist eine ,rckkehr zur ,natur -- und1 in gewissem ,sinne1 seine ,wiederherstellung1 seine 99,heilung99 von der ,kultur84444 #dca4 99,grundirrtmer99 der bisherigen ,biologen3 es handelt sich 99nicht99 um die ,gattung1 sondern um 99strker auszuwirkende99 ,individuen4 7,die vielen sind nur ,mittel47 ,das ,leben ist 99nicht99 ,anpassung innerer ,bedingungen an uere1 sondern ,wille zur ,macht1 der von innen her immer mehr ueres8 sich unterwirft und einverleibt4 ,diese ,biologen 99setzen99 die moralischen ,wertschtzungen 99fort99 7-- der an sich hhere ,wert des ,altruismus81 die ,feindschaft gegen die ,herrschsucht1 gegen den ,krieg1 gegen die ,unntzlichkeit1 gegen die ,rang- und ,stndeordnung74 #dcb4 ,die 99,individuation991 vom ,standpunkt der ,abstammungstheorie beurteilt1 zeigt das bestndige ,zerfallen von eins in zwei und das ebenso bestndige ,vergehen der ,individuen 99auf den ,gewinn von wenig99 ,individuen1 die die ,entwicklung fortsetzen3 die bergroe ,masse stirbt jedesmal ab 7der ,leib874 ,das ,grundphnomen3 99unzhlige ,individuen geopfert um weniger willen993 als deren ,ermglichung4 -- ,man mu sich nicht tuschen lassen3 ganz so steht es mit den 99,vlkern99 und 99,rassen993 sie bilden den ,leib8 zur ,erzeugung von einzelnen 99wertvollen ,individuen991 die den groen ,proze fortsetzen4 #dcc4 ,mit der moralischen ,herabwrdigung des ego geht auch noch1 in der ,naturwissenschaft1 eine berschtzung der 99,gattung99 ,hand in ,hand4 ,aber die ,gattung ist etwas ebenso ,illusorisches wie das ego3 man hat eine falsche ,distinktion gemacht4 ,das ego ist hundertmal 99mehr99 als blo eine ,einheit in der ,kette von ,gliedern2 es ist die 99,kette selbst991 ganz und gar2 und die ,gattung ist eine bloe ,abstraktion aus der ,vielheit dieser ,ketten und deren partieller hnlichkeit4 ,da1 wie so oft behauptet worden ist1 das ,individuum der ,gattung 99geopfert99 wird1 ist durchaus kein ,tatbestand3 vielmehr nur das ,muster einer fehlerhaften ,interpretation4 #dcd4 ,gegen die ,theorie1 da das einzelne ,individuum den ,vorteil der 99,gattung991 seiner ,nachkommenschaft im ,auge hat1 auf ,unkosten des eigenen ,vorteils3 das ist nur 99,schein994 ,die ungeheure ,wichtigkeit1 mit der das ,individuum den 99geschlechtlichen ,instinkt99 nimmt1 ist nicht eine 99,folge99 von dessen ,wichtigkeit fr die ,gattung1 sondern das ,zeugen ist die eigentliche ,leistung des ,individuums und sein hchstes ,interesse folglich1 99seine hchste ,machtuerung99 7natrlich nicht vom ,bewutsein aus beurteilt1 sondern von dem ,zentrum der ganzen ,individuation74 #dce4 ,der ,gesichtspunkt des ,werts8 ist der ,gesichtspunkt von 99,erhaltungs-1 ,steigerungsbedingungen99 in ,hinsicht auf komplexe ,gebilde von relativer ,dauer des ,lebens innerhalb des ,werdens4 ,es gibt keine dauerhaften letzten ,einheiten1 keine ,atome1 keine ,monaden3 auch hier ist das ,seiende8 erst von uns 99hineingelegt99 7aus praktischen1 ntzlichen1 perspektivischen ,grnden74 99,herrschaftsgebilde9982 die ,sphre des ,beherrschenden fortwhrend wachsend oder unter der ,gunst und ,ungunst der ,umstnde 7der ,ernhrung --7 periodisch abnehmend1 zunehmend4 ,wert8 ist wesentlich der ,gesichtspunkt fr das ,zunehmen oder ,abnehmen dieser herrschaftlichen ,zentren 7,vielheiten8 jedenfalls2 aber die ,einheit8 ist in der ,natur des ,werdens gar nicht vorhanden74 ,die ,ausdrucksmittel der ,sprache sind unbrauchbar1 um das ,werden8 auszudrcken3 es gehrt zu unserm 99unablslichen ,bedrfnis der ,erhaltung991 bestndig eine grbere ,welt von ,bleibendem1 von ,dingen8 usw4 zu setzen4 ,relativ drfen wir von ,atomen und ,monaden reden3 und gewi ist1 da die 99kleinste ,welt an ,dauer die dauerhafteste ist994444 ,es gibt keinen ,willen3 es gibt ,willenspunktationen1 die bestndig ihre ,macht mehren oder verlieren4 #c4 ,der ,mensch als ,naturwesen4 #dcf4 ,der ,mensch4 ,am 99,leitfaden des ,leibes994 -- ,gesetzt1 da die 99,seele998 ein anziehender und geheimnisvoller ,gedanke war1 von dem sich die ,philosophen mit ,recht nur widerstrebend getrennt haben -- vielleicht ist das1 was sie nunmehr dagegen einzutauschen lernen1 noch anziehender1 noch geheimnisvoller4 ,der menschliche 99,leib991 an dem die ganze fernste und nchste ,vergangenheit alles organischen ,werdens wieder lebendig und leibhaft wird1 durch den hindurch1 ber den hinweg und hinaus ein ungeheurer1 unhrbarer ,strom zu flieen scheint3 der ,leib ist ein erstaunlicherer ,gedanke als die alte ,seele84 ,es ist zu allen ,zeiten besser an den ,leib als an unseren eigentlichsten ,besitz1 unser gewissestes ,sein1 kurz1 unser ego geglaubt worden als an den ,geist 7oder die ,seele8 oder das ,subjekt1 wie die ,schulsprache jetzt statt ,seele sagt74 ,niemand kam je auf den ,einfall1 seinen ,magen als einen fremden1 etwa einen gttlichen ,magen zu verstehen3 aber seine ,gedanken als eingegeben81 seine ,wertschtzungen als von einem ,gott eingeblasen81 seine ,instinkte als ,ttigkeit im ,dmmern zu fassen -- fr diesen ,hang und ,geschmack des ,menschen gibt es aus allen ,altern der ,menschheit ,zeugnisse4 ,noch jetzt ist1 namentlich unter ,knstlern1 eine ,art ,verwunderung und ehrerbietiges ,aushngen der ,entscheidung reichlich vorzufinden1 wenn sich ihnen die ,frage vorlegt1 wodurch ihnen der beste ,wurf gelungen und aus welcher ,welt ihnen der schpferische ,gedanke gekommen ist3 sie haben1 wenn sie dergestalt fragen1 etwas wie ,unschuld und kindliche ,scham dabei1 sie wagen es kaum zu sagen1 das kam von mir1 das war meine ,hand1 die die ,wrfel warf84 -- ,umgekehrt haben selbst jene ,philosophen und ,religisen1 welche den zwingendsten ,grund in ihrer ,logik und ,frmmigkeit hatten1 ihr ,leibliches als ,tuschung 7und zwar als berwundene und abgetane ,tuschung7 zu nehmen1 nicht umhin gekonnt1 die dumme ,tatschlichkeit anzuerkennen1 da der ,leib nicht davon gegangen ist3 worber die seltsamsten ,zeugnisse teils bei ,paulus1 teils in der ,vednta-,philosophie zu finden sind4 ,aber was bedeutet zuletzt 99,strke des ,glaubens998 ,deshalb knnte es immer noch ein sehr dummer ,glaube sein6 -- ,hier ist nachzudenken3 -- ,und zuletzt1 wenn der ,glaube an den ,leib nur die ,folge eines ,schlusses ist3 gesetzt1 es wre ein falscher ,schlu1 wie die ,idealisten behaupten1 ist es nicht ein ,fragezeichen an der ,glaubwrdigkeit des ,geistes selber1 da er dergestalt die ,ursache falscher ,schlsse ist8 ,gesetzt1 die ,vielheit und ,raum und ,zeit und ,bewegung 7und was alles die ,voraussetzungen eines ,glaubens an ,leiblichkeit sein mgen7 wren ,irrtmer -- welches ,mitrauen wrde dies gegen den ,geist erregen1 der uns zu solchen ,voraussetzungen veranlat hat8 ,genug1 der ,glaube an den ,leib ist einstweilen immer noch ein strkerer ,glaube als der ,glaube an den ,geist2 und wer ihn untergraben will1 untergrbt eben damit am grndlichsten auch den ,glauben an die ,autoritt des ,geistes6 #dcg4 ,der ,leib als ,herrschaftsgebilde4 ,die ,aristokratie im ,leibe1 die ,mehrheit der ,herrschenden 7,kampf der ,zellen und ,gewebe74 ,die ,sklaverei und die ,arbeitsteilung3 der hhere ,typus nur mglich durch 99,herunterdrckung99 eines niederen auf eine ,funktion4 ,lust und ,schmerz kein ,gegensatz4 ,das ,gefhl der ,macht4 ,ernhrung8 nur eine ,konsequenz der unersttlichen ,aneignung1 des ,willens zur ,macht4 ,die ,zeugung81 der ,zerfall1 eintretend bei der ,ohnmacht der herrschenden ,zellen1 das ,angeeignete zu organisieren4 ,die 99gestaltende99 ,kraft ist es1 die immer neuen ,stoff8 7noch mehr ,kraft87 vorrtig haben will4 ,das ,meisterstck des ,aufbaus eines ,organismus aus dem ,ei4 ,mechanistische ,auffassung83 will nichts als ,quantitten3 aber die ,kraft steckt in der ,qualitt4 ,die ,mechanistik kann also nur ,vorgnge beschreiben1 nicht erklren4 ,der ,zweck84 ,auszugehen von der ,sagazitt8 der ,pflanzen4 ,begriff der ,vervollkommnung83 99nicht99 nur grere ,kompliziertheit1 sondern grere 99,macht99 7-- braucht nicht nur grere ,masse zu sein --74 ,schlu auf die ,entwicklung der ,menschheit3 die ,vervollkommnung besteht in der ,hervorbringung der mchtigsten ,individuen1 zu deren ,werkzeug die grte ,menge gemacht wird 7und zwar als intelligentestes und beweglichstes ,werkzeug74 #dch4 ,in der ungeheuren ,vielheit des ,geschehens innerhalb eines ,organismus ist der uns 99bewut99 werdende ,teil ein bloes ,mittel3 und das bichen ,tugend81 ,selbstlosigkeit8 und hnliche ,fiktionen werden auf eine vollkommen radikale ,weise vom brigen ,gesamtgeschehen aus ,lgen gestraft4 ,wir tun gut1 unseren ,organismus in seiner vollkommenen ,unmoralitt zu studieren4444 ,die animalischen ,funktionen sind ja prinzipiell millionenfach wichtiger als alle schnen ,zustnde und ,bewutseinshhen3 letztere sind ein berschu1 soweit sie nicht ,werkzeuge sein mssen fr jene animalischen ,funktionen4 ,das ganze 99bewute99 ,leben1 der ,geist samt der ,seele1 samt dem ,herzen1 samt der ,gte1 samt der ,tugend3 in wessen ,dienst arbeitet es denn8 ,in dem mglichster ,vervollkommnung der ,mittel 7,ernhrungs-1 ,steigerungsmittel7 der animalischen ,grundfunktionen3 vor allem der 99,lebenssteigerung994 ,es liegt so unsglich viel mehr an dem1 was man ,leib8 und ,fleisch8 nannte3 der ,rest ist ein kleines ,zubehr4 ,die ,aufgabe1 die ganze ,kette des ,lebens fortzuspinnen1 und so1 99da der ,faden immer mchtiger wird99 -- das ist die ,aufgabe4 ,aber nun sehe man1 wie ,herz1 ,seele1 ,tugend1 ,geist frmlich sich verschwren1 diese prinzipielle ,aufgabe zu 99verkehren993 wie als ob 99sie99 die ,ziele wren64444 ,die 99,entartung des ,lebens99 ist wesentlich bedingt durch die auerordentliche 99,irrtumsfhigkeit des ,bewutseins993 es wird am wenigsten durch ,instinkte in ,zaum gehalten und 99vergreift99 sich deshalb am lngsten und grndlichsten4 ,nach den 99angenehmen99 und 99unangenehmen ,gefhlen dieses ,bewutseins99 abmessen1 ob das ,dasein 99,wert99 hat3 kann man sich eine tollere ,ausschweifung der ,eitelkeit denken8 ,es ist ja nur ein ,mittel3 -- und angenehme oder unangenehme ,gefhle sind ja auch nur ,mittel6 ,woran mit sich objektiv der 99,wert998 ,allein an dem ,quantum 99gesteigerter99 und 99organisierter99 ,macht4444 #dci4 ,die normale 99,unbefriedigung99 unsrer ,triebe1 zum ,beispiel des ,hungers1 des ,geschlechtstriebs1 des ,bewegungstriebs1 enthlt in sich durchaus noch nichts ,herabstimmendes2 sie wirkt vielmehr agazierend auf das ,lebensgefhl1 wie jeder ,rhythmus von kleinen1 schmerzhaften ,reizen es 99strkt991 was auch die ,pessimisten uns vorreden mgen4 ,diese ,unbefriedigung1 statt das ,leben zu verleiden1 ist das groe 99,stimulans99 des ,lebens4 7,man knnte vielleicht die ,lust berhaupt bezeichnen als einen ,rhythmus kleiner ,unlustreize47 #ddj4 ,der ,schmerz ist etwas anderes als die ,lust1 -- ich will sagen1 er ist 99nicht99 deren ,gegenteil4 ,wenn das ,wesen der ,lust8 zutreffend bezeichnet worden ist als ein 99,plusgefhl99 von ,macht 7somit als ein ,differenzgefhl1 das die ,vergleichung voraussetzt71 so ist damit das ,wesen der ,unlust8 noch nicht definiert4 ,die falschen ,gegenstze1 an die das ,volk und 99folglich99 die ,sprache glaubt1 sind immer gefhrliche ,fufesseln fr den ,gang der ,wahrheit gewesen4 ,es gibt sogar ,flle1 wo eine ,art ,lust bedingt ist durch eine gewisse 99rhythmische ,abfolge99 kleiner ,unlustreize3 damit wird ein sehr schnelles ,anwachsen des ,machtgefhls1 des ,lustgefhls erreicht4 ,dies ist der ,fall zum ,beispiel beim ,kitzel1 auch beim geschlechtlichen ,kitzel im ,akt des ,coitus3 wir sehen dergestalt die ,unlust als ,ingrediens der ,lust ttig4 ,es scheint1 eine kleine ,hemmung1 die berwunden wird und der sofort wieder eine kleine ,hemmung folgt1 die wieder berwunden wird -- dieses ,spiel von ,widerstand und ,sieg regt jenes ,gesamtgefhl von berschssiger1 berflssiger ,macht am strksten an1 das das ,wesen der ,lust ausmacht4 ,die ,umkehrung1 eine ,vermehrung der ,schmerzempfindung durch kleine eingeschobene ,lustreize1 fehlt3 ,lust und ,schmerz sind eben nichts ,umgekehrtes4 ,der ,schmerz ist ein 99intellektueller99 ,vorgang1 in dem entschieden ein ,urteil laut wird1 -- das ,urteil 99schdlich9981 in dem sich lange ,erfahrung aufsummiert hat4 ,an sich gibt es keinen ,schmerz4 ,es ist 99nicht99 die ,verwundung1 die weh tut2 es ist die ,erfahrung1 von welchen schlimmen ,folgen eine ,verwundung fr den ,gesamtorganismus sein kann1 welche in ,gestalt jener tiefen ,erschtterung redet1 die ,unlust heit 7bei schdigenden ,einflssen1 welche der lteren ,menschheit unbekannt geblieben sind1 zum ,beispiel von seiten neu kombinierter giftiger ,chemikalien1 fehlt auch die ,aussage des ,schmerzes1 -- und wir sind verloren74 ,im ,schmerz ist das eigentlich ,spezifische immer die lange ,erschtterung1 das ,nachzittern eines schreckenerregenden ,choks im zerebralen ,herde des ,nervensystems3 -- man leidet eigentlich 99nicht99 an der ,ursache des ,schmerzes 7irgendeiner ,verletzung zum ,beispiel71 sondern an der langen ,gleichgewichtsstrung1 welche infolge jenes ,choks eintritt4 ,der ,schmerz ist eine ,krankheit der zerebralen ,nervenherde1 die ,lust ist durchaus keine ,krankheit4 ,da der ,schmerz die ,ursache ist zu ,gegenbewegungen hat zwar den ,augenschein und sogar das ,philosophenvorurteil fr sich2 aber in pltzlichen ,fllen kommt1 wenn man genau beobachtet1 die ,gegenbewegung ersichtlich frher als die ,schmerzempfindung4 ,es stnde schlimm um mich1 wenn ich bei einem ,fehltritt zu warten htte1 bis das ,faktum an die ,glocke des ,bewutseins schlge und ein ,wink1 was zu tun ist1 zurcktelegraphiert wrde4 ,vielmehr unterscheide ich so deutlich als mglich1 da erst die ,gegenbewegung des ,fues1 um den ,fall zu verhten1 folgt und dann in einer mebaren ,zeitdistanz eine ,art schmerzhafter ,welle pltzlich im vordern ,kopf fhlbar wird4 ,man reagiert also 99nicht99 auf den ,schmerz4 ,der ,schmerz wird nachher projiziert in die verwundete ,stelle3 -- aber das ,wesen dieses ,lokalschmerzes ist trotzdem nicht der ,ausdruck der ,art der ,lokalverwundung2 er ist ein bloes ,ortszeichen1 dessen ,strke und ,tonart der ,verwundung gem ist1 welche die ,nervenzentren davon empfangen haben4 ,da infolge jenes ,choks die ,muskelkraft des ,organismus mebar heruntergeht1 gibt durchaus noch keinen ,anhalt dafr1 das 99,wesen99 des ,schmerzes in einer ,verminderung des ,machtgefhls zu suchen4 ,man reagiert1 nochmals gesagt1 99nicht99 auf den ,schmerz3 die ,unlust ist keine ,ursache8 von ,handlungen4 ,der ,schmerz selbst ist eine ,reaktion1 die ,gegenbewegung ist eine andre und 99frhere99 ,reaktion1 -- beide nehmen von verschiedenen ,stellen ihren ,ausgangspunkt4444 #dda4 ,man hat die ,unlust verwechselt mit einer 99,art99 der ,unlust1 mit der der ,erschpfung2 letztere stellt in der ,tat eine tiefe ,verminderung und ,herabstimmung des ,willens zur ,macht1 eine mebare ,einbue an ,kraft dar4 ,das will sagen3 es gibt a7 ,unlust als ,reizmittel zur ,verstrkung der ,macht1 und b7 ,unlust nach einer ,vergeudung von ,macht2 im ersteren ,falle ein stimulus1 im letztern die ,folge einer bermigen ,reizung4444 ,die ,unfhigkeit zum ,widerstand ist der letzteren ,unlust zu eigen3 die ,herausforderung des ,widerstehenden gehrt zur ersteren4444 ,die ,lust1 welche im ,zustand der ,erschpfung allein noch empfunden wird1 ist das ,einschlafen2 die ,lust im andern ,falle ist der ,sieg4444 ,die groe ,verwechslung der ,psychologen bestand darin1 da sie diese beiden 99,lustarten99 -- die des 99,einschlafens99 und die des 99,sieges99 -- nicht auseinanderhielten4 ,die ,erschpften wollen ,ruhe1 ,gliederausstrecken1 ,frieden1 ,stille1 -- es ist das 99,glck99 der nihilistischen ,religionen und ,philosophien2 die ,reichen und ,lebendigen wollen ,sieg1 berwundene ,gegner1 berstrmen des ,machtgefhls ber weitere ,bereiche als bisher4 ,alle gesunden ,funktionen des ,organismus haben dies ,bedrfnis1 -- und der ganze ,organismus ist ein solcher nach ,wachstum von ,machtgefhlen ringender ,komplex von ,systemen -- -- -- #ddb4 ,intellektualitt des 99,schmerzes993 er bezeichnet nicht an sich1 was augenblicklich geschdigt ist1 sondern welchen 99,wert99 die ,schdigung hat in ,hinsicht auf das allgemeine ,individuum4 ,ob es ,schmerzen gibt1 in denen die ,gattung8 und 99nicht99 das ,individuum leidet --8 #ddc4 ,die ,summe der ,unlust berwiegt die ,summe der ,lust3 folglich wre das ,nichtsein der ,welt besser als deren ,sein8 -- ,die ,welt ist etwas1 das vernnftigerweise nicht wre1 weil sie dem empfindenden ,subjekt mehr ,unlust als ,lust verursacht8 -- dergleichen ,geschwtz heit sich heute ,pessimismus6 ,lust und ,unlust sind ,nebensachen1 keine ,ursachen2 es sind ,werturteile 99zweiten ,ranges991 die sich erst ableiten von einem regierenden ,wert1 -- ein in ,form des ,gefhls redendes ntzlich81 schdlich81 und folglich absolut flchtig und abhngig4 ,denn bei jedem ntzlich81 schdlich8 sind immer noch hundert verschiedene ,wozu8 zu fragen4 ,ich verachte diesen 99,pessimismus der ,sensibilitt993 er ist selbst ein ,zeichen tiefer ,verarmung am ,leben4 #ddd4 ,wie kommt es1 da die ,grundglaubensartikel in der ,psychologie allesamt die rgsten ,verdrehungen und ,falschmnzereien sind8 99,der ,mensch strebt nach ,glck998 zum ,beispiel -- was ist daran wahr8 ,um zu verstehen1 was ,leben8 ist1 welche ,art ,streben und ,spannung ,leben ist1 mu die ,formel so gut von ,baum und ,pflanze als vom ,tier gelten4 ,wonach strebt die ,pflanze88 -- aber hier haben wir bereits eine falsche ,einheit erdichtet1 die es nicht gibt3 die ,tatsache eines millionenfachen ,wachstums mit eigenen und halbeigenen ,initiativen ist versteckt und verleugnet1 wenn wir eine plumpe ,einheit ,pflanze8 voranstellen4 ,da die letzten kleinsten ,individuen8 99nicht99 in dem ,sinn eines metaphysischen ,individuums8 und ,atoms verstndlich sind1 da ihre ,machtsphre fortwhrend sich verschiebt -- das ist zu allererst sichtbar3 aber strebt ein jedes von ihnen1 wenn es sich dergestalt verndert1 99nach ,glck998 -- ,aber alles ,sichausbreiten1 ,einverleiben1 ,wachsen ist ein ,anstreben gegen ,widerstehendes2 ,bewegung ist essentiell etwas mit ,unlustzustnden ,verbundenes3 es mu das1 was hier treibt1 jedenfalls etwas anderes wollen1 wenn es dergestalt die ,unlust will und fortwhrend aufsucht4 -- ,worum kmpfen die ,bume eines ,urwaldes miteinander8 ,um ,glck88 -- ,um 99,macht9964444 ,der ,mensch1 ,herr ber die ,naturgewalten geworden1 ,herr ber seine eigene ,wildheit und ,zgellosigkeit 7die ,begierden haben folgen1 haben ntzlich sein gelernt7 -- der ,mensch1 im ,vergleich zu einem ,vormenschen1 stellt ein ungeheures ,quantum 99,macht99 dar1 -- nicht ein ,plus von ,glck86 ,wie kann man behaupten1 da er nach ,glck 99gestrebt99 habe84444 #dde4 99,der ,glaube an ,affekte8499 -- ,affekte sind eine ,konstruktion des ,intellekts1 eine 99,erdichtung von ,ursachen991 die es nicht gibt4 ,alle krperlichen 99,gemeingefhle991 die wir nicht verstehen1 werden intellektuell ausgedeutet1 das heit ein 99,grund99 gesucht1 um sich so oder so zu fhlen1 in ,personen1 ,erlebnissen usw4 ,also etwas ,nachteiliges1 ,gefhrliches1 ,fremdes wird 99gesetzt991 als wre es die ,ursache unserer ,verstimmung2 tatschlich wird es zu der ,verstimmung 99hinzugesucht991 um der 99,denkbarkeit99 unseres ,zustandes willen4 -- ,hufige ,blutzustrmungen zum ,gehirn mit dem ,gefhl des ,erstickens werden als ,zorn8 99interpretiert993 die ,personen und ,sachen1 die uns zum ,zorn reizen1 sind ,auslsungen fr den physiologischen ,zustand4 -- ,nachtrglich1 in langer ,gewhnung1 sind gewisse ,vorgnge und ,gemeingefhle sich so regelmig verbunden1 da der ,anblick gewisser ,vorgnge jenen ,zustand des ,gemeingefhls hervorbringt und speziell irgend jene ,blutstauung1 ,samenerzeugung usw4 mit sich bringt3 also durch die ,nachbarschaft4 ,der ,affekt wird erregt81 sagen wir dann4 ,in ,lust8 und ,unlust8 stecken bereits 99,urteile993 die ,reize werden unterschieden1 ob sie dem ,machtgefhl frderlich sind oder nicht4 99,der ,glaube an das ,wollen499 ,es ist ,wunderglaube1 einen ,gedanken als ,ursache einer mechanischen ,bewegung zu setzen4 ,die 99,konsequenz der ,wissenschaft99 verlangt1 da1 nachdem wir die ,welt in ,bildern uns 99denkbar99 gemacht haben1 wir auch die ,affekte1 ,begehrungen1 ,willen usw4 uns 99denkbar99 machen1 das heit sie 99leugnen99 und als 99,irrtmer des ,intellekts99 behandeln4 #ddf4 ,wenn wir etwas tun1 so entsteht ein 99,kraftgefhl991 oft schon vor dem ,tun1 bei der ,vorstellung des zu ,tuenden 7wie beim ,anblick eines ,feindes1 eines ,hemmnisses1 dem wir uns 99gewachsen99 glauben73 immer begleitend4 ,wir meinen instinktiv1 dies ,kraftgefhl sei ,ursache der ,handlung1 es sei die ,kraft84 ,unser ,glaube an ,kausalitt ist der ,glaube an ,kraft und deren ,wirkung2 eine bertragung unsres ,erlebnisses3 wobei wir ,kraft und ,kraftgefhl identifizieren4 -- ,nirgends aber bewegt die ,kraft die ,dinge2 die empfundene ,kraft setzt nicht die ,muskeln in ,bewegung84 ,wir haben von einem solchen ,proze keine ,vorstellung1 keine ,erfahrung48 ,wir erfahren ebensowenig wie die ,kraft als ,bewegendes die 99,notwendigkeit99 einer ,bewegung48 ,die ,kraft soll das ,zwingende sein6 ,wir erfahren nur1 da eins auf das andre folgt1 -- weder ,zwang erfahren wir1 noch ,willkr1 da eins auf das andre folgt48 ,die ,kausalitt wird erst durch die ,hineindenkung des ,zwanges in den ,folgenvorgang geschaffen4 ,ein gewisses ,begreifen8 entsteht dadurch1 das heit1 wir haben uns den ,vorgang angemenschlicht1 bekannter8 gemacht3 das ,bekannte ist das ,gewohnheitsbekannte des mit 99,kraftgefhl verbundenen menschlichen ,erzwingens994 #ddg4 ,ich habe die ,absicht1 meinen ,arm auszustrecken2 angenommen1 ich wei so wenig von ,physiologie des menschlichen ,leibes und von den mechanischen ,gesetzen seiner ,bewegung als ein ,mann aus dem ,volke1 was gibt es eigentlich ,vageres1 ,blasseres1 ,ungewisseres als diese ,absicht im ,vergleich zu dem1 was darauf geschieht8 ,und gesetzt1 ich sei der scharfsinnigste ,mechaniker und speziell ber die ,formeln unterrichtet1 die hierbei angewendet werden1 so wrde ich um keinen ,deut besser oder schlechter meinen ,arm ausstrecken4 ,unser ,wissen8 und unser ,tun8 in diesem ,falle liegen kalt auseinander3 als in zwei verschiedenen ,reichen4 -- ,andererseits3 ,napoleon fhrt den ,plan eines ,feldzuges durch -- was heit das8 ,hier ist alles 99gewut991 was zur ,durchfhrung des ,planes gehrt1 weil alles befohlen werden mu3 aber auch hier sind ,untergebene vorausgesetzt1 welche das ,allgemeine auslegen1 anpassen an die ,not des ,augenblicks1 ,ma der ,kraft usw4 #ddh4 ,die ,wissenschaft fragt 99nicht991 was uns zum ,wollen trieb3 sie 99leugnet99 vielmehr1 da 99gewollt99 worden ist1 und meint1 da etwas ganz anderes geschehen sei -- kurz1 da der ,glaube an ,wille8 und ,zweck8 eine ,illusion sei4 ,sie fragt nicht nach den 99,motiven99 der ,handlung1 als ob diese uns vor der ,handlung im ,bewutsein gewesen wren3 sondern sie zerlegt erst die ,handlung in eine mechanische ,gruppe von ,erscheinungen und sucht die ,vorgeschichte dieser mechanischen ,bewegung -- aber nicht im ,fhlen1 ,empfinden1 ,denken4 99,daher99 kann sie nie die ,erklrung geben3 die ,empfindung ist ja eben ihr ,material1 99das erklrt werden soll994 -- ,ihr ,problem ist eben3 die ,welt zu erklren1 99ohne99 zu ,empfindungen als ,ursache zu greifen3 denn das hiee ja3 99als ,ursache99 der ,empfindungen die 99,empfindungen99 ansehen4 ,ihre ,aufgabe ist schlechterdings nicht gelst4 ,also3 entweder 99kein99 ,wille -- die ,hypothese der ,wissenschaft --1 oder 99freier99 ,wille4 ,letztere ,annahme das herrschende ,gefhl1 von dem wir uns nicht losmachen knnen1 auch wenn die ,hypothese 99bewiesen99 wre4 ,der populre ,glaube an ,ursache und ,wirkung ist auf die ,voraussetzung gebaut1 da der freie ,wille 99,ursache sei von jeder ,wirkung993 erst daher haben wir das ,gefhl der ,kausalitt4 ,also darin liegt auch das ,gefhl1 da jede ,ursache nicht ,wirkung ist1 sondern immer erst ,ursache -- wenn der ,wille die ,ursache ist4 ,unsre ,willensakte sind 99nicht notwendig998 -- das 99liegt99 im ,begriff 99,wille9984 ,notwendig ist die ,wirkung nach der ,ursache -- so fhlen wir4 ,es ist eine 99,hypothese991 da auch unser ,wollen in jedem ,falle ein ,mssen sei4 #ddi4 ,unfreiheit oder ,freiheit des ,willens8 -- ,es gibt 99keinen99 99,willen9983 das ist nur eine vereinfachende ,konzeption des ,verstandes1 wie ,materie84 99,alle ,handlungen mssen erst mechanisch als mglich vorbereitet sein1 bevor sie gewollt werden499 ,oder3 der ,zweck8 tritt im ,gehirn 99zumeist99 erst auf1 wenn alles vorbereitet ist zu seiner ,ausfhrung4 ,der ,zweck ein innerer8 ,reiz8 -- nicht 99mehr994 #dej4 ,wir haben von alters her den ,wert einer ,handlung1 eines ,charakters1 eines ,daseins in die 99,absicht99 gelegt1 in den ,zweck1 um dessentwillen getan1 gehandelt1 gelebt worden ist3 diese uralte ,idiosynkrasie des ,geschmacks nimmt endlich eine gefhrliche ,wendung1 -- gesetzt nmlich1 da die ,absichts- und ,zwecklosigkeit des ,geschehens immer mehr in den ,vordergrund des ,bewutseins tritt4 ,damit scheint eine allgemeine ,entwertung sich vorzubereiten3 ,alles hat keinen ,sinn81 -- diese melancholische ,sentenz heit aller ,sinn liegt in der ,absicht1 und gesetzt1 da die ,absicht ganz und gar fehlt1 so fehlt auch ganz und gar der ,sinn84 ,man war jener ,schtzung gem gentigt gewesen1 den ,wert des ,lebens in ein ,leben nach dem ,tode8 zu verlegen1 oder in die fortschreitende ,entwicklung der ,ideen oder der ,menschheit oder des ,volkes oder ber den ,menschen weg2 aber damit war man in den ,zweck -- progressus in infinitum gekommen3 man hatte endlich ntig1 sich einen ,platz in dem ,weltproze8 auszumachen 7mit der dysdmonistischen ,perspektive vielleicht1 da es der ,proze ins ,nichts sei74 ,dem gegenber bedarf der 99,zweck998 einer strengeren ,kritik3 man mu einsehen1 da eine ,handlung 99niemals verursacht wird durch einen ,zweck992 da ,zweck und ,mittel ,auslegungen sind1 wobei gewisse ,punkte eines ,geschehens unterstrichen und herausgewhlt werden1 auf ,unkosten anderer1 und zwar der meisten2 da jedesmal1 wenn etwas auf einen ,zweck hin getan wird1 etwas ,grundverschiedenes und andres geschieht2 da in bezug auf jede ,zweckhandlung es so steht1 wie mit der angeblichen ,zweckmigkeit der ,hitze1 welche die ,sonne ausstrahlt3 die bergroe ,masse ist verschwendet2 ein kaum in ,rechnung kommender ,teil hat ,zweck81 hat ,sinn8 --2 da ein ,zweck8 mit seinen ,mitteln8 eine unbeschreiblich unbestimmte ,zeichnung ist1 welche als ,vorschrift1 als 99,wille998 zwar kommandieren kann1 aber ein ,system von gehorchenden und eingeschulten ,werkzeugen voraussetzt1 welche an ,stelle des ,unbestimmten lauter feste ,gren setzen 7das heit1 wir imaginieren ein ,system von zweck- und mittelsetzenden 99klgeren991 aber engeren ,intellekten1 um unserm einzig bekannten ,zweck8 die ,rolle der ,ursache einer ,handlung8 zumessen zu knnen1 wozu wir eigentlich kein ,recht haben3 es hiee1 um ein ,problem zu lsen1 die ,lsung des ,problems in eine unserer ,beobachtung unzugngliche ,welt hineinstellen --74 ,zuletzt3 warum knnte nicht ein ,zweck8 eine 99,begleiterscheinung99 sein1 in der ,reihe von ,vernderungen wirkender ,krfte1 welche die zweckmige ,handlung hervorrufen -- ein in das ,bewutsein vorausgeworfenes blasses ,zeichenbild1 das uns zur ,orientierung dient dessen1 was geschieht1 als ein ,symptom selbst vom ,geschehen1 99nicht99 als dessen ,ursache8 -- ,aber damit haben wir den 99,willen selbst99 kritisiert3 ist es nicht eine ,illusion1 das1 was im ,bewutsein als ,willensakt auftaucht1 als ,ursache zu nehmen8 ,sind nicht alle ,bewutseinserscheinungen nur ,enderscheinungen1 letzte ,glieder einer ,kette1 aber scheinbar in ihrem ,hintereinander innerhalb einer ,bewutseinsflche sich bedingend8 ,dies knnte eine ,illusion sein4 -- #dea4 ,die nchste ,vorgeschichte einer ,handlung bezieht sich auf diese3 aber 99weiter zurck99 liegt eine ,vorgeschichte1 die 99weiter hinaus99 deutet3 die einzelne ,handlung ist zugleich ein ,glied einer viel umfnglicheren 99spteren99 ,tatsache4 ,die 99krzeren99 und die 99lngeren99 ,prozesse sind nicht getrennt -- #deb4 ,theorie des 99,zufalls994 ,die ,seele ein auslesendes und sich nhrendes ,wesen uerst klug und schpferisch 99fortwhrend99 7diese 99schaffende99 ,kraft gewhnlich bersehen6 nur als 99passiv998 begriffen74 ,ich erkannte die 99aktive ,kraft991 das ,schaffende inmitten des ,zuflligen3 -- ,zufall ist selber nur 99das ,aufeinanderstoen der schaffenden ,impulse994 #dec4 ,die 99berschssige99 ,kraft in der 99,geistigkeit991 99sich selbst99 neue ,ziele stellend2 durchaus nicht blo als befehlend und fhrend fr die niedere ,welt oder fr die ,erhaltung des ,organismus1 des ,individuums84 ,wir sind 99mehr99 als das ,individuum3 wir sind die ganze ,kette noch1 mit den ,aufgaben aller ,zuknfte der ,kette4 #ded4 ,der bisherige ,mensch -- gleichsam ein ,embryo des ,menschen der ,zukunft2 -- 99alle99 gestaltenden ,krfte1 die auf 99diesen99 hinzielen1 sind in ihm3 und weil sie ungeheuer sind1 so entsteht fr das jetzige ,individuum1 99je mehr es zukunftsbestimmend ist1 ,leiden994 ,dies ist die tiefste ,auffassung des 99,leidens993 die gestaltenden ,krfte stoen sich4 -- ,die ,vereinzelung des ,individuums darf nicht tuschen -- in ,wahrheit fliet etwas fort 99unter99 den ,individuen4 99,da99 es sich einzeln fhlt1 ist der 99mchtigste ,stachel99 im ,prozesse selber nach fernsten ,zielen hin3 sein ,suchen fr 99sein99 ,glck ist das ,mittel1 welches die gestaltenden ,krfte andrerseits zusammenhlt und migt1 da sie sich nicht selber zerstren4 ,,iv4 ,die ,gesellschaft -- ein ,machtwille4 #a4 ,der ,mensch als geselliges ,wesen4 #dee4 ,das ,ich8 unterjocht und ttet3 es arbeitet wie eine organische ,zelle3 es raubt und ist gewaltttig4 ,es will sich regenerieren -- ,schwangerschaft4 ,es will seinen ,gott gebren und alle ,menschheit ihm zu ,fen sehen4 #def4 ,das ,individuum ist etwas ganz 99,neues99 und 99,neuschaffendes991 etwas ,absolutes1 alle ,handlungen ganz 99sein99 eigen4 ,die ,werte fr seine ,handlungen entnimmt der ,einzelne zuletzt doch sich selber3 weil er auch die berlieferten ,worte sich 99ganz individuell deuten99 mu4 ,die 99,auslegung99 der ,formel ist mindestens persnlich1 wenn er auch keine ,formel schafft3 als 99,ausleger99 ist er immer noch schaffend4 #deg4 ,jedes ,lebendige greift so weit um sich mit seiner ,kraft1 als es kann und unterwirft sich das ,schwchere3 so hat es seinen ,genu an sich4 ,die 99zunehmende ,vermenschlichung899 in dieser ,tendenz besteht darin1 da immer 99feiner99 empfunden wird1 wie schwer der andere wirklich 99einzuverleiben99 ist3 wie die grobe ,schdigung zwar unsre ,macht ber ihn zeigt1 zugleich aber seinen ,willen uns noch mehr 99entfremdet991 -- also ihn weniger unterwerfbar macht4 #deh4 ,der 99,individualismus99 ist eine bescheidene und noch unbewute ,art des ,willens zur ,macht82 hier scheint es dem ,einzelnen schon genug1 99freizukommen99 von einer bermacht der ,gesellschaft 7sei es des ,staates oder der ,kirche74 ,er setzt sich 99nicht als ,person99 in ,gegensatz1 sondern blo als ,einzelner2 er vertritt alle ,einzelnen gegen die ,gesamtheit4 ,das heit3 er setzt sich instinktiv 99gleich99 an 99mit jedem ,einzelnen992 was er erkmpft1 das erkmpft er nicht sich als ,person1 sondern sich als ,vertreter ,einzelner gegen die ,gesamtheit4 ,der 99,sozialismus99 ist blo ein 99,agitationsmittel des ,individualismus993 er begreift1 da man sich1 um etwas zu erreichen1 zu einer ,gesamtaktion organisieren mu1 zu einer ,macht84 ,aber was er will1 ist nicht die ,soziett als ,zweck des ,einzelnen1 sondern die ,soziett als 99,mittel zur ,ermglichung vieler ,einzelnen993 -- das ist der ,instinkt der ,sozialisten1 ber den sie sich hufig betrgen 7-- abgesehen1 da sie1 um sich durchzusetzen1 hufig betrgen mssen74 ,die altruistische ,moralpredigt im ,dienste des ,individualegoismus3 eine der gewhnlichsten ,falschheiten des 99neunzehnten99 ,jahrhunderts4 ,der 99,anarchismus99 ist wiederum blo ein 99,agitationsmittel des ,sozialismus992 mit ihm erregt er ,furcht1 mit der ,furcht beginnt er zu faszinieren und zu terrorisieren3 vor allem -- er zieht die ,mutigen1 die ,gewagten auf seine ,seite1 selbst noch im ,geistigsten4 ,trotz alledem3 der 99,individualismus99 ist die 99bescheidenste99 ,stufe des ,willens zur ,macht4 99 99 99 99 99 ,hat man eine gewisse ,unabhngigkeit erreicht1 so will man mehr3 es tritt die 99,sonderung99 heraus nach dem ,grade der ,kraft3 der ,einzelne setzt sich nicht ohne weiteres mehr gleich1 sondern er 99sucht nach seinesgleichen991 -- er hebt andere von sich ab4 ,auf den ,individualismus folgt die 99,glieder-99 und 99,organbildung993 die verwandten ,tendenzen sich zusammenstellend und sich als ,macht bettigend3 zwischen diesen ,machtzentren ,reibung1 ,krieg1 ,erkenntnis beiderseitiger ,krfte1 ,ausgleichung1 ,annherung1 ,festsetzung von 99,austausch der ,leistungen994 ,am ,schlu3 eine 99,rangordnung994 ,rekapitulation3 #a4 ,die ,individuen machen sich frei2 #b4 sie treten in ,kampf1 sie kommen ber ,gleichheit der ,rechte8 berein 7-- ,gerechtigkeit8 als ,ziel --72 #c4 ist das erreicht1 so treten die tatschlichen 99,ungleichheiten der ,kraft99 in eine 99vergrerte ,wirkung99 7weil im groen ganzen der ,friede herrscht und viele kleine ,kraftquanta schon ,differenzen ausmachen1 solche1 die frher fast gleich null waren74 ,jetzt organisieren sich die ,einzelnen zu 99,gruppen992 die ,gruppen streben nach ,vorrechten und nach bergewicht4 ,der ,kampf1 in milderer ,form1 tobt von neuem4 ,man will 99,freiheit991 solange man noch nicht die ,macht hat4 ,hat man sie1 will man bermacht2 erringt man sie nicht 7ist man noch zu schwach zu ihr71 will man 99,gerechtigkeit9981 das heit 99gleiche ,macht994 #dei4 ,welcher ,grad von ,widerstand bestndig berwunden werden mu1 um 99obenauf99 zu bleiben1 das ist das ,ma der 99,freiheit991 sei es fr ,einzelne1 sei es fr ,gesellschaften3 ,freiheit nmlich als positive ,macht1 als ,wille zur ,macht angesetzt4 ,die hchste ,form der ,individualfreiheit1 der ,souvernitt wchse demnach mit groer ,wahrscheinlichkeit nicht fnf ,schritt weit von ihrem ,gegensatze auf1 dort wo die ,gefahr der ,sklaverei gleich hundert ,damoklesschwertern ber dem ,dasein hngt4 ,man gehe daraufhin durch die ,geschichte3 die ,zeiten1 wo das ,individuum8 bis zu jener ,vollkommenheit 99reif991 das heit 99frei99 wird1 wo der klassische ,typus des 99souvernen ,menschen99 erreicht ist3 o nein6 das waren niemals humane ,zeiten6 ,man mu keine ,wahl haben3 entweder obenauf -- oder unten1 wie ein ,wurm1 verhhnt1 vernichtet1 zertreten4 ,man mu ,tyrannen gegen sich haben1 um ,tyrann1 das heit 99frei99 zu werden4 ,es ist kein kleiner ,vorteil1 hundert ,damoklesschwerter ber sich zu haben3 damit lernt man tanzen1 damit kommt man zur ,freiheit der ,bewegung84 #dfj4 ,unsre neue ,freiheit84 -- ,welches ,freiheitsgefhl liegt darin1 zu empfinden1 wie wir befreiten ,geister empfinden1 da wir 99nicht99 in ein ,system von ,zwecken8 eingespannt sind6 ,insgleichen1 da der ,begriff ,lohn8 und ,strafe8 nicht im ,wesen des ,daseins seinen ,sitz hat6 ,insgleichen1 da die gute und die bse ,handlung nicht an sich1 sondern nur in der ,perspektive der ,erhaltungstendenzen gewisser ,arten von menschlichen ,gemeinschaften aus gut und bse zu nennen ist6 ,insgleichen1 da unsre ,abrechnungen ber ,lust und ,schmerz keine kosmische1 geschweige denn eine metaphysische ,bedeutung haben6 7-- jener ,pessimismus1 der ,pessimismus des ,herrn von ,hartmann1 der ,lust und ,unlust des ,daseins selbst auf die ,wagschale zu setzen sich anheischig macht1 mit seiner willkrlichen ,einsperrung in das vorkopernikanische ,gefngnis und ,gesichtsfeld1 wrde etwas ,rckstndiges und ,rckflliges sein1 falls er nicht nur ein schlechter ,witz eines ,berliners ist47 #dfa4 ,die wachsende ,autonomie des ,individuums83 davon reden diese ,pariser ,philosophen1 wie ,fouille3 sie sollten doch nur die race moutonnire ansehen1 die sie selber sind64444 ,macht doch die ,augen auf1 ihr ,herren ,zukunftssoziologen6 ,das ,individuum ist stark geworden unter 99umgekehrten99 ,bedingungen3 ihr beschreibt die uerste ,schwchung und ,verkmmerung des ,menschen1 ihr 99wollt99 sie selbst und braucht den ganzen ,lgenapparat des alten ,ideals dazu6 ihr seid 99derart991 da ihr eure ,herdentierbedrfnisse wirklich als 99,ideal99 empfindet6 ,der vollkommene ,mangel an psychologischer ,rechtschaffenheit6 #dfb4 ,scheinbar entgegengesetzt die zwei ,zge1 welche die modernen ,europer kennzeichnen3 das 99,individualistische99 und die 99,forderung gleicher ,rechte993 das verstehe ich endlich4 ,nmlich1 das ,individuum ist eine uerst verwundbare ,eitelkeit3 -- diese fordert1 bei ihrem ,bewutsein1 wie schnell sie leidet1 da jeder andere ihm gleichgestellt gelte1 da er nur inter pares sei4 ,damit ist eine gesellschaftliche ,rasse charakterisiert1 in welcher tatschlich die ,begabungen und ,krfte nicht erheblich auseinandergehen4 ,der ,stolz1 welcher ,einsamkeit und wenige ,schtzer will1 ist ganz auer ,verstndnis2 die ganz groen8 ,erfolge gibt es nur durch ,massen1 ja man begreift es kaum noch1 da ein ,massenerfolg immer eigentlich ein 99kleiner99 ,erfolg ist3 weil pulchrum est paucorum hominum4 ,alle ,moralen wissen nichts von ,rangordnung8 der ,menschen2 die ,rechtslehrer nichts vom ,gemeindegewissen4 ,das ,individualprinzip lehnt die 99ganz groen99 ,menschen ab und verlangt unter ungefhr gleichen das feinste ,auge und die schnellste ,herauserkennung eines ,talentes2 und weil jeder etwas von ,talenten hat1 in solchen spten und zivilisierten ,kulturen -- also erwarten kann1 sein ,teil ,ehre zurckzubekommen --1 deshalb findet heute ein ,herausstreichen der kleinen ,verdienste statt wie niemals noch3 es gibt dem ,zeitalter einen ,anstrich von 99grenzenloser ,billigkeit994 ,seine ,unbilligkeit besteht in einer ,wut ohne ,grenzen 99nicht99 gegen die ,tyrannen und ,volksschmeichler1 auch in den ,knsten1 sondern gegen die 99vornehmen99 ,menschen1 welche das ,lob der ,vielen verachten4 ,die ,forderung gleicher ,rechte 7zum ,beispiel ber alles und jeden zu ,gericht sitzen zu drfen7 ist 99antiaristokratisch994 ,ebenso fremd ist ihm das verschwundene ,individuum1 das ,untertauchen in einen groen ,typus1 das ,nicht-,person-sein-wollen3 worin die ,auszeichnung und der ,eifer vieler hohen ,menschen frher bestand 7die grten ,dichter darunter72 oder ,stadt-sein8 wie in ,griechenland2 ,jesuitismus1 preuisches ,offizierkorps und ,beamtentum2 oder ,schler-sein und ,fortsetzer groer ,meister3 wozu ungesellschaftliche ,zustnde und der ,mangel der 99kleinen ,eitelkeit99 ntig ist4 #dfc4 99,morphologie der ,selbstgefhle499 99,erster ,gesichtspunkt993 inwiefern die 99,mitgefhls-99 und 99,gemeinschaftsgefhle99 die niedrigere1 die vorbereitende ,stufe sind1 zur ,zeit1 wo das ,personalselbstgefhl1 die ,initiative der ,wertsetzung im einzelnen noch gar nicht mglich ist4 99,zweiter ,gesichtspunkt993 inwiefern die 99,hhe des ,kollektivselbstgefhls991 der ,stolz auf die ,distanz des ,clans1 das ,sich-ungleich-fhlen1 die ,abneigung gegen ,vermittlung1 ,gleichberechtigung1 ,vershnung eine ,schule des 99,individualselbstgefhls99 ist3 namentlich insofern sie den ,einzelnen zwingt1 den ,stolz des ,ganzen zu 99reprsentieren993 -- er mu reden und handeln mit einer extremen ,achtung vor sich1 insofern er die ,gemeinschaft in ,person darstellt4 ,insgleichen3 wenn das ,individuum sich als 99,werkzeug und ,sprachrohr der ,gottheit99 fhlt4 99,dritter ,gesichtspunkt993 inwiefern diese ,formen der 99,entselbstung99 tatschlich der ,person eine ungeheure ,wichtigkeit geben3 insofern hhere ,gewalten sich ihrer bedienen3 religise ,scheu vor sich selbst ,zustand des ,propheten1 ,dichters4 99,vierter ,gesichtspunkt993 inwiefern die ,verantwortlichkeit fr das ,ganze dem ,einzelnen einen weiten ,blick1 eine strenge und furchtbare ,hand1 eine ,besonnenheit und ,klte1 eine ,groartigkeit der ,haltung und ,gebrde 99anerzieht99 und 99erlaubt991 welche er nicht um seiner selbst willen sich zugestehen wrde4 ,in summa3 die ,kollektivselbstgefhle sind die groe ,vorschule der ,personal99souvernitt994 ,der vornehme ,stand ist der1 welcher die ,erbschaft dieser bung macht4 #dfd4 ,die 99maskierten99 ,arten des ,willens zur ,macht3 #a4 ,verlangen nach 99,freiheit991 ,unabhngigkeit1 auch nach ,gleichgewicht1 ,frieden1 99,koordination994 ,auch der ,einsiedler1 die ,geistesfreiheit84 ,in niedrigster ,form3 ,wille berhaupt1 dazusein1 ,selbsterhaltungstrieb84 #b4 ,die 99,einordnung991 um im greren ,ganzen dessen ,willen zur ,macht zu befriedigen3 die 99,unterwerfung991 das ,sich-unentbehrlich-machen1 -ntzlich-machen bei dem1 der die ,gewalt hat2 die 99,liebe991 als ein ,schleichweg zum ,herzen des ,mchtigeren1 -- um ber ihn zu herrschen4 #c4 ,das ,pflichtgefhl1 das ,gewissen1 der imaginre ,trost1 zu einem 99hheren99 ,rang zu gehren als die tatschlich ,gewalthabenden2 die ,anerkennung einer ,rangordnung1 die das 99,richten99 erlaubt1 auch ber die ,mchtigeren2 die ,selbstverurteilung2 die ,erfindung 99neuer ,werttafeln99 7,juden3 klassisches ,beispiel74 #dfe4 ,zum ,macchiavellismus8 der ,macht4 ,der 99,wille zur ,macht99 erscheint a7 bei den ,unterdrckten1 bei ,sklaven jeder ,art als ,wille zur 99,freiheit9983 blo das 99,loskommen99 scheint das ,ziel 7moralisch-religis3 nur seinem eignen ,gewissen verantwortlich82 evangelische ,freiheit8 usw472 b7 bei einer strkeren und zur ,macht heranwachsenden ,art als ,wille zur bermacht2 wenn zunchst erfolglos1 dann sich einschrnkend auf den ,willen zur 99,gerechtigkeit9981 das heit zu dem 99gleichen ,ma von ,rechten991 wie die herrschende ,art sie hat2 c7 bei den ,strksten1 ,reichsten1 ,unabhngigsten1 ,mutigsten als 99,liebe99 zur ,menschheit81 zum ,volk81 zum ,evangelium1 zur ,wahrheit1 ,gott2 als ,mitleid2 ,selbstopferung8 usw42 als berwltigen1 ,mit-sich-fortreien1 ,in-seinen-,dienst-nehmen1 als instinktives ,sich-in-,eins-rechnen mit einem groen ,quantum ,macht1 dem man 99,richtung zu geben vermag993 der ,held1 der ,prophet1 der ,csar1 der ,heiland1 der ,hirt2 7-- auch die ,geschlechtsliebe gehrt hierher3 sie 99will99 die berwltigung1 das ,in-,besitz-nehmen1 und sie 99erscheint99 als ,sich-hingeben4 ,im ,grunde ist es nur die ,liebe zu seinem ,werkzeug81 zu seinem ,pferd81 -- seine berzeugung davon1 da ihm das und das 99zugehrt991 als einem1 der imstande ist1 99es zu benutzen9974 99,freiheit9981 99,gerechtigkeit998 und 99,liebe998666 -- #dff4 99,berichtigung des ,begriffs ,egoismus8499 -- ,hat man begriffen1 inwiefern ,individuum8 ein ,irrtum ist1 sondern jedes ,einzelwesen eben der 99ganze ,proze99 in gerader ,linie ist 7nicht blo vererbt81 sondern er selbst --71 so hat das ,einzelwesen eine 99ungeheuer groe ,bedeutung994 ,der ,instinkt redet darin ganz richtig4 ,wo dieser ,instinkt 99nachlt991 -- wo das ,individuum sich einen ,wert erst im ,dienst fr andere sucht1 kann man sicher auf ,ermdung und 99,entartung99 schlieen4 ,der ,altruismus der ,gesinnung1 grndlich und ohne ,tartfferie1 ist ein ,instinkt dafr1 sich wenigstens einen 99zweiten99 ,wert zu schaffen1 im ,dienste 99anderer99 ,egoismen4 ,meistens aber ist er nur 99scheinbar993 ein 99,umweg99 zur ,erhaltung des 99eigenen ,lebensgefhls1 ,wertgefhls994 -- #dfg4 ,die 99,kunstgriffe991 um ,handlungen1 ,maregeln1 ,affekte zu ermglichen1 welche1 individuell gemessen1 nicht mehr statthaft81 -- auch nicht mehr schmackhaft8 sind3 die 99,kunst99 macht sie uns schmackhaft81 die uns in solche entfremdete8 ,welten eintreten lt2 der 99,historiker99 zeigt ihre ,art ,recht und ,vernunft2 die ,reisen2 der ,exotismus2 die ,psychologie2 ,strafrecht2 ,irrenhaus2 ,verbrecher2 ,soziologie2 die 99,unpersnlichkeit998 7so da wir als 99,media99 eines ,kollektivwesens uns diese ,affekte und ,handlungen gestatten -- ,richterkollegien1 ,jury1 ,brger1 ,soldat1 ,minister1 ,frst1 ,soziett1 ,kritiker8 --7 gibt uns das ,gefhl1 99als ob wir ein ,opfer brchten994444 #dfh4 99,dem bsen ,menschen das gute ,gewissen zurckgeben99 -- ist das mein unwillkrliches ,bemhen gewesen8 und zwar dem bsen ,menschen1 insofern er der 99starke ,mensch99 ist8 7,das ,urteil 99,dostoiewskys99 ber die ,verbrecher der ,gefngnisse ist hierbei anzufhren47 #dfi4 ,wir lernen in unsrer zivilisierten ,welt fast nur den verkmmerten ,verbrecher kennen1 erdrckt unter dem ,fluch und der ,verachtung der ,gesellschaft1 sich selbst mitrauend1 oftmals seine ,tat verkleinernd und verleumdend1 einen 99miglckten ,typus von ,verbrecher992 und wir widerstreben der ,vorstellung1 da 99alle groen ,menschen ,verbrecher waren99 7nur im groen ,stile und nicht im erbrmlichen71 da das ,verbrechen zur ,gre gehrt 7-- so nmlich geredet aus dem ,bewutsein der ,nierenprfer und aller derer1 die am tiefsten in groe ,seelen 99hinuntergestiegen99 sind --74 ,die ,vogelfreiheit8 von dem ,herkommen1 dem ,gewissen1 der ,pflicht -- jeder groe ,mensch kennt diese seine ,gefahr4 ,aber er 99will99 sie auch3 er 99will99 das groe ,ziel und darum auch dessen ,mittel4 #dgj4 ,das 99,verbrechen99 gehrt unter den ,begriff ,aufstand wider die gesellschaftliche ,ordnung84 ,man bestraft8 einen ,aufstndischen nicht3 man 99unterdrckt99 ihn4 ,ein ,aufstndischer kann ein erbrmlicher und verchtlicher ,mensch sein3 an sich ist an einem ,aufstande nichts zu verachten1 -- und in ,hinsicht auf unsere ,art ,gesellschaft aufstndisch zu sein1 erniedrigt an sich noch nicht den ,wert eines ,menschen4 ,es gibt ,flle1 wo man einen solchen ,aufstndischen darum selbst zu ehren htte1 weil er an unsrer ,gesellschaft etwas empfindet1 gegen das der ,krieg not tut3 -- wo er uns aus dem ,schlummer weckt4 ,damit1 da der ,verbrecher etwas ,einzelnes tut an einem ,einzelnen1 ist nicht widerlegt1 da sein ganzer ,instinkt gegen die ganze ,ordnung im ,kriegszustand ist3 die ,tat als bloes ,symptom4 ,man soll den ,begriff ,strafe8 reduzieren auf den ,begriff3 ,niederwerfung eines ,aufstandes1 ,sicherheitsmaregel gegen den ,niedergeworfenen 7ganze oder halbe ,gefangenschaft74 ,aber man soll nicht 99,verachtung99 durch die ,strafe ausdrcken3 ein ,verbrecher ist jedenfalls ein ,mensch1 der sein ,leben1 seine ,ehre1 seine ,freiheit riskiert1 -- ein ,mann des ,muts4 ,man soll insgleichen die ,strafe nicht als ,bue nehmen2 oder als eine ,abzahlung1 wie als ob es ein ,tauschverhltnis gebe zwischen ,schuld und ,strafe1 -- die ,strafe reinigt nicht1 99denn99 das ,verbrechen beschmutzt nicht4 ,man soll dem ,verbrecher die ,mglichkeit nicht abschlieen1 seinen ,frieden mit der ,gesellschaft zu machen3 gesetzt1 da er nicht zur 99,rasse des ,verbrechertums99 gehrt4 ,in letzterem ,falle soll man ihm den ,krieg machen1 noch bevor er etwas ,feindseliges getan hat 7erste ,operation1 sobald man ihn in der ,gewalt hat3 ihn kastrieren74 ,man soll dem ,verbrecher nicht seine schlechten ,manieren noch den niedrigen ,stand seiner ,intelligenz zum ,nachteil anrechnen4 ,nichts ist gewhnlicher1 als da er sich selbst miversteht 7namentlich ist sein revoltierter ,instinkt1 die ,rankne des dclass oft nicht sich zum ,bewutsein gelangt1 faute de lecture71 da er unter dem ,eindruck der ,furcht1 des ,mierfolgs seine ,tat verleumdet und verunehrt3 von jenen ,fllen noch ganz abgesehen1 wo1 psychologisch nachgerechnet1 der ,verbrecher einem unverstandnen ,triebe nachgibt und seiner ,tat durch eine ,nebenhandlung ein falsches ,motiv unterschiebt 7etwa durch eine ,beraubung1 whrend es ihm am ,blute lag74 ,man soll sich hten1 den ,wert eines ,menschen nach einer einzelnen ,tat zu behandeln4 ,davor hat ,napoleon gewarnt4 ,namentlich sind die ,hautrelieftaten ganz besonders insignifikant4 ,wenn unsereiner kein ,verbrechen1 zum ,beispiel keinen ,mord1 auf dem ,gewissen hat -- woran liegt es8 ,da uns ein paar begnstigende ,umstnde dafr gefehlt haben4 ,und tten wir es1 was wre damit an unserm ,werte bezeichnet8 ,an sich wrde man uns verachten1 wenn man uns nicht die ,kraft zutraute1 unter ,umstnden einen ,menschen zu tten4 ,fast in allen ,verbrechen drcken sich zugleich ,eigenschaften aus1 welche an einem ,manne nicht fehlen sollen4 ,nicht mit ,unrecht hat ,dostoiewsky von den ,insassen jener sibirischen ,zuchthuser gesagt1 sie bildeten den strksten und wertvollsten ,bestandteil des russischen ,volkes4 ,wenn bei uns der ,verbrecher eine schlecht ernhrte und verkmmerte ,pflanze ist1 so gereicht dies unseren gesellschaftlichen ,verhltnissen zur ,unehre2 in der ,zeit der ,renaissance gedieh der ,verbrecher und erwarb sich seine eigne ,art von ,tugend1 -- ,tugend im ,renaissancestile freilich1 virt1 moralinfreie ,tugend4 ,man vermag nur solche ,menschen in die ,hhe zu bringen1 die man nicht mit ,verachtung behandelt2 die moralische ,verachtung ist eine grere ,entwrdigung und ,schdigung als irgendein ,verbrechen4 #dga4 ,das ,beschimpfende ist erst so in die ,strafe gekommen1 da gewisse ,buen an verchtliche ,menschen 7,sklaven zum ,beispiel7 geknpft wurden4 ,die1 welche am meisten bestraft wurden1 waren verchtliche ,menschen1 und schlielich lag im ,strafen etwas ,beschimpfendes4 #dgb4 ,im alten ,strafrecht war ein 99religiser99 ,begriff mchtig3 der der shnenden ,kraft der ,strafe4 ,die ,strafe reinigt3 in der modernen ,welt befleckt sie4 ,die ,strafe ist eine ,abzahlung3 man ist wirklich das 99los991 fr was man so viel hat leiden 99wollen994 ,gesetzt1 da an diese ,kraft der ,strafe geglaubt wird1 so gibt es hinterdrein eine 99,erleichterung99 und ein 99,aufatmen991 das wirklich einer neuen ,gesundheit1 einer ,wiederherstellung nahekommt4 ,man hat nicht nur seinen ,frieden wieder mit der ,gesellschaft gemacht1 man ist vor sich selbst auch wieder achtungswrdig geworden1 -- rein84444 ,heute isoliert die ,strafe noch mehr als das ,vergehen2 das 99,verhngnis99 hinter einem ,vergehen ist dergestalt gewachsen1 da es unheilbar geworden ist4 ,man kommt als ,feind der ,gesellschaft aus der ,strafe heraus4444 ,von jetzt ab gibt es einen ,feind mehr4 ,das jus talionis 99kann99 diktiert sein durch den ,geist der ,vergeltung 7das heit durch eine ,art ,migung des ,racheinstinktes72 aber bei 99,manu99 zum ,beispiel ist es das ,bedrfnis1 ein quivalent zu haben1 um zu 99shnen991 um religis wieder frei8 zu sein4 #dgc4 ,mein leidlich radikales ,fragezeichen bei allen neueren ,strafgesetzgebungen ist dieses3 da die ,strafen proportional wehe tun sollen gem der ,gre des ,verbrechens -- und so wollt ihr's ja alle im ,grunde6 -- nun1 so mten sie jedem ,verbrecher proportional seiner ,empfindlichkeit fr ,schmerz zugemessen werden3 -- das heit1 es drfte eine 99vorherige99 ,bestimmung der ,strafe fr ein ,vergehen1 es drfte einen ,strafkodex 99gar nicht geben998 ,aber in ,anbetracht1 da es nicht leicht gelingen mchte1 bei einem ,verbrecher die ,gradskala seiner ,lust und ,unlust festzustellen1 so wrde man in praxi wohl auf das ,strafen verzichten mssen8 ,welche ,einbue6 ,nicht wahr8 ,folglich -- -- #dgd4 ,ja die ,philosophie des ,rechts6 ,das ist eine ,wissenschaft1 welche1 wie alle moralische ,wissenschaft1 noch nicht einmal in der ,windel liegt6 ,man verkennt zum ,beispiel immer noch1 auch unter frei sich dnkenden ,juristen1 die lteste und wertvollste 99,bedeutung99 der ,strafe -- man kennt sie gar nicht3 und solange die ,rechtswissenschaft sich nicht auf einen neuen ,boden stellt1 nmlich auf die ,historien- und die ,vlkervergleichung1 wird es bei dem unntzen ,kampfe von grundfalschen ,abstraktionen verbleiben1 welche heute sich als ,philosophie des ,rechtes8 vorstellen1 und die smtlich vom gegenwrtigen ,menschen abgezogen sind4 ,dieser gegenwrtige ,mensch ist aber ein so verwickeltes ,geflecht1 auch in bezug auf seine rechtlichen ,wertschtzungen1 da er die verschiedensten 99,ausdeutungen99 erlaubt4 #dge4 ,ein alter ,chinese sagte1 er habe gehrt1 wenn ,reiche zugrunde gehen sollen1 so htten sie viele ,gesetze4 #dgf4 ,lohn und ,strafe84 -- ,das lebt miteinander1 das verfllt miteinander4 ,heute will man nicht belohnt sein1 man will niemanden 99anerkennen991 der straft4444 ,man hat den ,kriegsfu hergestellt3 man 99will99 etwas1 man hat ,gegner dabei1 man erreicht es vielleicht am vernnftigsten1 99wenn man sich vertrgt991 -- wenn man einen 99,vertrag99 macht4 ,eine moderne ,gesellschaft1 bei der jeder ,einzelne seinen ,vertrag8 gemacht hat3 -- der ,verbrecher ist ein 99,vertragsbrchiger994444 ,das wre ein klarer ,begriff4 ,aber dann knnte man nicht ,anarchisten und 99prinzipielle99 ,gegner einer ,gesellschaftsform innerhalb derselben dulden4444 #dgg4 ,die 99,gegenseitigkeit991 die ,hinterabsicht auf ,bezahltwerden-wollen3 eine der verfnglichsten ,formen der ,werterniedrigung des ,menschen4 ,sie bringt jene ,gleichheit8 mit sich1 welche die ,kluft der ,distanz als 99unmoralisch99 abwertet4444 #dgh4 ,die ,zeiten1 wo man mit 99,lohn99 und 99,strafe99 den ,menschen 99lenkt991 haben eine niedere1 noch primitive ,art ,mensch im ,auge3 das ist wie bei 99,kindern994444 ,inmitten unsrer spten ,kultur ist die ,fatalitt und die ,degenereszenz etwas1 das vollkommen den ,sinn von ,lohn und ,strafe 99aufhebt994444 ,es setzt junge1 starke1 krftige ,rassen voraus1 dieses wirkliche 99,bestimmen99 der ,handlung durch ,lohn- und ,strafaussicht4 ,in alten ,rassen sind die ,impulse so 99unwiderstehlich991 da eine bloe ,vorstellung ganz ohnmchtig ist2 -- nicht ,widerstand leisten knnen1 wo ein ,reiz gegeben ist1 sondern ihm folgen 99mssen993 diese extreme ,irritabilitt der dcadents macht solche ,straf- und 99,besserungs99systeme vollkommen sinnlos4 ,der ,begriff ,besserung8 ruht auf der ,voraussetzung eines normalen und starken ,menschen1 dessen ,einzelhandlung irgendwie wieder 99ausgeglichen99 werden soll1 um ihn 99nicht99 fr die ,gemeinde zu 99verlieren991 um ihn nicht als 99,feind99 zu haben4 #b4 ,der ,staat4 #dgi4 ,grundsatz3 nur ,einzelne fhlen sich 99verantwortlich994 ,die ,vielheiten sind erfunden1 um ,dinge zu tun1 zu denen der ,einzelne nicht den ,mut hat4 ,eben deshalb sind alle ,gemeinwesen1 ,gesellschaften hundertmal 99aufrichtiger99 und 99belehrender99 ber das ,wesen des ,menschen als das ,individuum1 welches zu schwach ist1 um den ,mut zu seinen ,begierden zu haben4444 ,der ganze ,altruismus8 ergibt sich als 99,privatmannklugheit993 die ,gesellschaften sind nicht altruistisch8 gegen einander4444 ,das ,gebot der ,nchstenliebe ist noch niemals zu einem ,gebot der ,nachbarliebe erweitert worden4 ,vielmehr gilt da noch1 was bei ,manu steht3 ,alle uns angrenzenden ,reiche1 ebenso deren ,verbndete1 mssen wir als uns feindlich denken4 ,aus demselben ,grunde hinwiederum mssen uns 99deren99 ,nachbarn als uns freundlich gesinnt gelten48 ,das ,studium der ,gesellschaft ist deshalb so unschtzbar1 weil der ,mensch als ,gesellschaft viel 99naiver99 ist als der ,mensch als ,einheit84 ,die ,gesellschaft8 hat die 99,tugend99 nie anders gesehen1 denn als ,mittel der ,strke1 der ,macht1 der ,ordnung4 ,wie einfltig und wrdig sagt es ,manu3 ,aus eigner ,kraft wrde die ,tugend sich schwerlich behaupten knnen4 ,im ,grunde ist es nur die ,furcht vor ,strafe1 was die ,menschen in ,schranken hlt und jeden im ruhigen ,besitz des ,seinen lt48 #dhj4 ,ihr habt alle nicht den ,mut1 einen ,menschen zu tten oder auch nur zu peitschen oder auch nur zu --1 aber die ungeheure ,maschine von 99,staat99 berwltigt den ,einzelnen1 so da er die ,verantwortlichkeit fr das1 was er tut1 ablehnt 7,gehorsam1 ,eid usw474 -- ,alles1 was ein ,mensch im ,dienste des ,staates 99tut991 geht wider seine ,natur4 -- insgleichen alles1 was er in ,hinsicht auf den zuknftigen ,dienst im ,staate 99lernt991 geht wider seine ,natur4 ,das wird erreicht durch die 99,arbeitsteilung99 7so da niemand die ganze ,verantwortlichkeit mehr hat73 der ,gesetzgeber -- und der1 der das ,gesetz ausfhrt2 der ,disziplinlehrer -- und die1 welche in der ,disziplin hart und streng geworden sind4 #dha4 ,der 99,staat99 oder die organisierte 99,unmoralitt991 -- 99inwendig993 als ,polizei1 ,strafrecht1 ,stnde1 ,handel1 ,familie2 99auswendig993 als ,wille zur ,macht1 zum ,kriege1 zur ,eroberung1 zur ,rache4 ,wie wird es erreicht1 da er eine 99groe ,menge99 ,dinge tut1 zu denen der 99,einzelne99 sich nie verstehen wrde8 -- ,durch ,zerteilung der ,verantwortlichkeit1 des ,befehlens und der ,ausfhrung4 ,durch 99,zwischenlegung99 der ,tugenden des ,gehorsams1 der ,pflicht1 der ,vaterlands- und ,frstenliebe4 ,durch ,aufrechterhaltung des ,stolzes1 der ,strenge1 der ,strke1 des ,hasses1 der ,rache1 -- kurz aller typischen ,zge1 welche dem ,herdentypus 99widersprechen994 #dhb4 ,versuch meinerseits1 die 99absolute ,vernnftigkeit99 des gesellschaftlichen ,urteilens und ,wertschtzens zu begreifen 7natrlich frei von dem ,willen1 dabei moralische ,resultate herauszurechnen74 3 den ,grad von 99psychologischer ,falschheit99 und ,undurchsichtigkeit1 um die zur ,erhaltung und ,machtsteigerung wesentlichen ,affekte zu 99heiligen99 7um sich fr sie das 99gute ,gewissen99 zu schaffen74 3 den ,grad von 99,dummheit991 damit eine gemeinsame ,regulierung und ,wertung mglich bleibt 7dazu ,erziehung1 berwachung der ,bildungselemente1 ,dressur74 3 den ,grad von 99,inquisition1 ,mitrauen und ,unduldsamkeit991 um die ,ausnahmen als ,verbrecher zu behandeln und zu unterdrcken1 -- um ihnen selbst das schlechte ,gewissen zu geben1 so da diese innerlich an ihrer ,ausnahmehaftigkeit krank sind4 #dhc4 ,damit etwas bestehen soll1 das lnger ist als ein ,einzelner1 damit also ein 99,werk99 bestehen bleibt1 das vielleicht ein ,einzelner geschaffen hat3 dazu mu dem ,einzelnen alle mgliche ,art von ,beschrnkung1 von ,einseitigkeit usw4 auferlegt werden4 ,mit welchem ,mittel8 ,die ,liebe1 ,verehrung1 ,dankbarkeit gegen die ,person1 die das ,werk schuf1 ist eine ,erleichterung3 oder da unsere ,vorfahren es erkmpft haben3 oder da meine ,nachkommen nur so garantiert sind1 wenn ich jenes 99,werk99 7zum ,beispiel die 7 garantiere4 99,moral99 ist wesentlich das ,mittel1 ber die ,einzelnen hinweg1 oder vielmehr durch eine 99,versklavung99 der ,einzelnen etwas zur ,dauer zu bringen4 ,es versteht sich1 da die ,perspektive von unten nach oben ganz andere ,ausdrcke geben wird als die von oben nach unten4 ,ein ,machtkomplex3 wie wird er 99erhalten998 ,dadurch1 da viele ,geschlechter sich ihm opfern4 #dhd4 ,das 99,kontinuum993 ,ehe1 ,eigentum1 ,sprache1 ,tradition1 ,stamm1 ,familie1 ,volk1 ,staat8 sind ,kontinuen niederer und hherer ,ordnung4 ,die konomik derselben besteht in dem 99berschusse99 der 99,vorteile99 der ununterbrochenen ,arbeit1 sowie der ,vervielfachung ber die 99,nachteile993 die greren ,kosten der ,auswechslung der ,teile oder der ,dauerbarmachung derselben4 7,vervielfltigung der wirkenden ,teile1 welche doch vielfach unbeschftigt bleiben1 also grere ,anschaffungskosten und nicht unbedeutende ,kosten der ,erhaltung47 ,der ,vorteil besteht darin1 da die ,unterbrechungen vermieden und die aus ihnen entspringenden ,verluste gespart werden4 99,nichts ist kostspieliger als ein ,anfang499 ,je grer die ,daseinsvorteile1 desto grer auch die ,erhaltungs- und ,schaffungskosten 7,nahrung und ,fortpflanzung72 desto grer auch die ,gefahren und die ,wahrscheinlichkeit1 vor der erreichten ,hhe zugrunde zu gehen48 #dhe4 ,kritik der ,gerechtigkeit8 und ,gleichheit vor dem ,gesetz83 was eigentlich damit 99weggeschafft99 werden soll8 ,die ,spannung1 die ,feindschaft1 der ,ha4 -- ,aber ein ,irrtum ist es1 da dergestalt 99das ,glck998 99gemehrt99 wird3 die ,korsen zum ,beispiel genieen mehr ,glck als die ,kontinentalen4 #dhf4 ,die verfaulten herrschenden ,stnde haben das ,bild des ,herrschenden verdorben4 ,der ,staat81 als ,gericht bend1 ist eine ,feigheit1 weil der 99groe ,mensch99 fehlt1 an dem gemessen werden kann4 ,zuletzt wird die ,unsicherheit so gro1 da die ,menschen vor 99jeder99 ,willenskraft1 die befiehlt1 in den ,staub fallen4 #dhg4 ,man hat kein ,recht1 weder auf ,dasein1 noch auf ,arbeit1 noch gar auf ,glck83 es steht mit dem einzelnen ,menschen nicht anders als mit dem niedrigsten ,wurm4 #dhh4 99,die ,erlsung von aller ,schuld9948 ,man spricht von der tiefen ,ungerechtigkeit8 des sozialen ,pakts3 wie als ob die ,tatsache1 da dieser unter gnstigen1 jener unter ungnstigen ,verhltnissen geboren wird1 von vornherein eine ,ungerechtigkeit sei2 oder gar schon1 da dieser mit diesen ,eigenschaften1 jener mit jenen geboren wird4 ,von seiten der ,aufrichtigsten unter diesen ,gegnern der ,gesellschaft wird dekretiert3 ,wir selber sind mit allen unseren schlechten1 krankhaften1 verbrecherischen ,eigenschaften1 die wir eingestehen1 nur die unvermeidlichen 99,folgen99 einer sekulren ,unterdrckung der ,schwachen durch die ,starken82 sie schieben ihren ,charakter den herrschenden ,stnden ins ,gewissen4 ,und man droht1 man zrnt1 man verflucht2 man wird tugendhaft vor ,entrstung --1 man will nicht umsonst ein schlechter ,mensch1 eine ,kanaille geworden sein4 ,diese ,attitde1 eine ,erfindung unsrer letzten ,jahrzehnte1 heit sich1 soviel ich hre1 auch ,pessimismus1 und zwar ,entrstungspessimismus4 ,hier wird der ,anspruch gemacht1 die ,geschichte zu richten1 sie ihrer ,fatalitt zu entkleiden1 eine ,verantwortlichkeit hinter ihr1 99,schuldige99 in ihr zu finden4 ,denn darum handelt es sich3 man braucht ,schuldige4 ,die ,schlechtweggekommenen1 die dcadents jeder ,art1 sind in ,revolte ber sich und brauchen ,opfer1 um nicht an sich selbst ihren ,vernichtungsdurst zu lschen 7-- was an sich vielleicht die ,vernunft fr sich htte74 ,dazu haben sie einen ,schein von ,recht ntig1 das heit eine ,theorie1 auf welche hin sie die ,tatsache ihrer ,existenz1 ihres ,so-und-so-seins auf irgendeinen ,sndenbock 99abwlzen99 knnen4 ,dieser ,sndenbock kann ,gott sein -- es fehlt in ,ruland nicht an solchen ,atheisten aus ,ressentiment --1 oder die gesellschaftliche ,ordnung1 oder die ,erziehung und der ,unterricht1 oder die ,juden1 oder die ,vornehmen1 oder berhaupt 99,gutweggekommene99 irgendwelcher ,art4 ,es ist ein ,verbrechen1 unter gnstigen ,bedingungen geboren zu werden3 denn damit hat man die andern enterbt1 beiseite gedrckt1 zum ,laster1 selbst zur 99,arbeit99 verdammt4444 ,was kann ich dafr1 miserabel zu sein6 ,aber irgendwer mu etwas dafr knnen1 99sonst wre es nicht auszuhalten99684444 ,kurz1 der ,entrstungspessimismus 99erfindet99 ,verantwortlichkeiten1 um sich ein 99angenehmes99 ,gefhl zu schaffen -- ,rache4444 ,ser als ,honig8 nennt sie schon der alte ,homer4 -- ,da eine solche ,theorie nicht mehr ,verstndnis1 will sagen ,verachtung1 findet1 das macht das ,stck 99,christentum991 das uns allen noch im ,blute steckt3 so da wir tolerant gegen ,dinge sind1 blo weil sie von fern etwas christlich riechen4444 ,die ,sozialisten appellieren an die christlichen ,instinkte2 das ist noch ihre feinste ,klugheit4444 ,vom ,christentum her sind wir an den aberglubischen ,begriff der ,seele8 gewhnt1 an die unsterbliche ,seele81 an die ,seelen-,monade1 die eigentlich ganz wo anders zu ,hause ist und nur zufllig in diese oder jene ,umstnde1 ins ,irdische8 gleichsam hineingefallen ist1 ,fleisch8 geworden ist3 doch ohne da ihr ,wesen dadurch berhrt1 geschweige denn 99bedingt99 wre4 ,die gesellschaftlichen1 verwandtschaftlichen1 historischen ,verhltnisse sind fr die ,seele nur ,gelegenheiten1 ,verlegenheiten vielleicht2 jedenfalls ist sie nicht deren 99,werk994 ,mit dieser ,vorstellung ist das ,individuum transzendent gemacht2 es darf auf sie hin sich eine unsinnige ,wichtigkeit beilegen4 ,in der ,tat hat erst das ,christentum das ,individuum herausgefordert1 sich zum ,richter ber alles und jedes aufzuwerfen2 der ,grenwahn ist ihm beinahe zur ,pflicht gemacht3 es hat ja 99ewige99 ,rechte gegen alles ,zeitliche und ,bedingte geltend zu machen6 ,was ,staat6 ,was ,gesellschaft6 ,was historische ,gesetze6 ,was ,physiologie6 ,hier redet ein ,jenseits des ,werdens1 ein ,unwandelbares in aller ,historie1 hier redet etwas ,unsterbliches1 etwas ,gttliches3 eine 99,seele996 ,ein anderer christlicher1 nicht weniger verrckter ,begriff hat sich noch weit tiefer ins ,fleisch der ,modernitt vererbt3 der ,begriff von der 99,gleichheit der ,seelen vor ,gott9984 ,in ihm ist das ,prototyp aller ,theorien der 99gleichen ,rechte99 gegeben3 man hat die ,menschheit den ,satz von der ,gleichheit erst religis stammeln gelehrt1 man hat ihr spter eine ,moral daraus gemacht3 was ,wunder1 da der ,mensch damit endet1 ihn ernst zu nehmen1 ihn 99praktisch99 zu nehmen6 -- will sagen politisch1 demokratisch1 sozialistisch1 entrstungspessimistisch4 berall1 wo ,verantwortlichkeiten gesucht worden sind1 ist es der 99,instinkt der ,rache99 gewesen1 der da suchte4 ,dieser ,instinkt der ,rache wurde in ,jahrtausenden dermaen ber die ,menschheit ,herr1 da die ganze ,metaphysik1 ,psychologie1 ,geschichtsvorstellung1 vor allem aber die 99,moral99 mit ihm abgezeichnet ist4 ,soweit auch nur der ,mensch gedacht hat1 so weit hat er den ,bazillus der ,rache in die ,dinge geschleppt4 ,er hat ,gott selbst damit krank gemacht1 er hat 99das ,dasein99 berhaupt 99um seine ,unschuld gebracht993 nmlich dadurch1 da er jedes ,so-und-so-sein auf ,willen1 auf ,absichten1 auf ,akte der ,verantwortlichkeit zurckfhrte4 ,die ganze ,lehre vom ,willen1 diese verhngnisvollste 99,flschung99 in der bisherigen ,psychologie1 wurde wesentlich erfunden zum ,zweck der ,strafe4 ,es war die gesellschaftliche 99,ntzlichkeit99 der ,strafe1 die diesem ,begriff seine ,wrde1 seine ,macht1 seine ,wahrheit verbrgte4 ,die ,urheber jener ,psychologie -- der ,willenspsychologie -- hat man in den ,stnden zu suchen1 welche das ,strafrecht in den ,hnden hatten1 voran in dem der ,priester an der ,spitze der ltesten ,gemeinwesen3 diese wollten sich ein ,recht schaffen1 ,rache zu nehmen1 -- sie wollten 99,gott99 ein ,recht zur ,rache schaffen4 ,zu diesem ,zwecke wurde der ,mensch frei8 gedacht2 zu diesem ,zwecke mute jede ,handlung als gewollt1 mute der ,ursprung jeder ,handlung als im ,bewutsein liegend gedacht werden4 ,aber mit diesen ,stzen ist die alte ,psychologie widerlegt4 ,heute1 wo ,europa in die umgekehrte ,bewegung eingetreten scheint1 wo wir ,halkyonier zumal mit aller ,kraft den 99,schuldbegriff99 und 99,strafbegriff99 aus der ,welt wieder zurckzuziehen1 herauszunehmen1 auszulschen suchen1 wo unser grter ,ernst darauf aus ist1 die ,psychologie1 die ,moral1 die ,geschichte1 die ,natur1 die gesellschaftlichen ,institutionen und ,sanktionen1 ,gott selbst von diesem ,schmutz zu reinigen1 -- in wem mssen wir unsere natrlichsten ,antagonisten sehen8 ,eben in jenen ,aposteln der ,rache und des ,ressentiments1 in jenen ,entrstungspessimisten par excellence1 welche eine ,mission daraus machen1 ihren ,schmutz unter dem ,namen ,entrstung8 zu heiligen4444 ,wir andern1 die wir dem ,werden seine ,unschuld zurckzugewinnen wnschen1 mchten die ,missionare eines reinlicheren ,gedankens sein3 da niemand dem ,menschen seine ,eigenschaften gegeben hat1 weder ,gott1 noch die ,gesellschaft1 noch seine ,eltern und ,vorfahren1 noch er selbst1 -- da niemand 99schuld99 an ihm ist4444 ,es fehlt ein ,wesen1 das dafr verantwortlich gemacht werden knnte1 da jemand berhaupt da ist1 da jemand so und so ist1 da jemand unter diesen ,umstnden1 in dieser ,umgebung geboren ist4 -- 99,es ist ein groes ,labsal1 da solch ein ,wesen fehlt994444 ,wir sind 99nicht99 das ,resultat einer ewigen ,absicht1 eines ,willens1 eines ,wunsches3 mit uns wird 99nicht99 der ,versuch gemacht1 ein ,ideal von ,vollkommenheit8 oder ein ,ideal von ,glck8 oder ein ,ideal von ,tugend8 zu erreichen1 -- wir sind ebensowenig der ,fehlgriff ,gottes1 vor dem ihm selber angst werden mte 7mit welchem ,gedanken bekanntlich das ,alte ,testament beginnt74 ,es fehlt jeder ,ort1 jeder ,zweck1 jeder ,sinn1 wohin wir unser ,sein1 unser ,so-und-so-sein abwlzen knnten4 ,vor allem3 niemand 99knnte99 es3 man 99kann99 das ,ganze nicht richten1 messen1 vergleichen oder gar verneinen6 ,warum nicht8 -- ,aus fnf ,grnden1 allesamt selbst bescheidenen ,intelligenzen zugnglich3 zum ,beispiel1 99weil es nichts gibt auer dem ,ganzen994444 ,und nochmals gesagt1 das ist ein groes ,labsal1 darin liegt die ,unschuld alles ,daseins4 #dhi4 ,wie mir die ,sozialisten lcherlich sind mit ihrem albernen ,optimismus vom guten ,menschen81 der hinter dem ,busche wartet1 wenn man nur erst die bisherige ,ordnung8 abgeschafft hat und alle natrlichen ,triebe8 loslt4 ,und die ,gegenpartei ist ebenso lcherlich1 weil sie die ,gewalttat in dem ,gesetz1 die ,hrte und den ,egoismus in jeder ,art ,autoritt nicht zugesteht4 ,ich und meine ,art#8 will herrschen und brigbleiben3 wer entartet1 wird ausgestoen oder vernichtet8 -- ist ,grundgefhl jeder alten ,gesetzgebung4 ,man hat die ,vorstellung einer 99hheren ,art99 ,menschen mehr als die ,monarchen4 ,antiaristokratisch3 das nimmt den ,monarchenha nur als ,maske -- #dij4 ,ich bin abgeneigt #a4 dem ,sozialismus1 weil er ganz naiv vom ,guten1 ,wahren1 ,schnen8 und von gleichen ,rechten8 trumt 7-- auch der ,anarchismus will1 nur auf brutalere ,weise1 das gleiche ,ideal72 #b4 dem ,parlamentarismus und ,zeitungswesen1 weil das die ,mittel sind1 wodurch das ,herdentier sich zum ,herrn macht4 #dia4 ,die europische ,demokratie ist zum kleinsten ,teil eine ,entfesselung von ,krften4 ,vor allem ist sie eine ,entfesselung von ,faulheiten1 von ,mdigkeiten1 von 99,schwchen994 #dib4 ,der ,wille zur ,macht8 wird in demokratischen ,zeitaltern dermaen gehat1 da deren ganze ,psychologie auf seine ,verkleinerung und ,verleumdung gerichtet scheint4 ,der ,typus des groen ,ehrgeizigen3 das soll ,napoleon sein6 ,und ,csar6 ,und ,alexander6 -- ,als ob das nicht gerade die grten 99,verchter99 der ,ehre wren64444 ,und ,helvtius entwickelt uns1 da man nach ,macht strebt1 um die ,gensse zu haben1 welche dem ,mchtigen zu ,gebote stehen3 -- er versteht dieses ,streben nach ,macht als ,willen zum ,genu6 als ,hedonismus6 #dic4 ,der moderne ,sozialismus will die weltliche ,nebenform des ,jesuitismus schaffen3 99,jeder99 absolutes ,werkzeug4 ,aber der ,zweck1 das ,wozu8 ist nicht aufgefunden bisher4 #did4 ,je nachdem ein ,volk fhlt3 bei den ,wenigen ist das ,recht1 die ,einsicht1 die ,gabe der ,fhrung usw48 oder bei den ,vielen8 -- gibt es ein 99oligarchisches99 ,regiment oder ein 99demokratisches994 ,das 99,knigtum99 reprsentiert den ,glauben an einen ganz berlegenen1 einen ,fhrer1 ,retter1 ,halbgott4 ,die 99,aristokratie99 reprsentiert den ,glauben an eine ,elite-,menschheit und hhere ,kaste4 ,die 99,demokratie99 reprsentiert den 99,unglauben99 an groe ,menschen und an ,elite-,gesellschaft3 ,jeder ist jedem gleich84 ,im ,grunde sind wir allesamt eigenntziges ,vieh und ,pbel48 #die4 99,aus der ,zukunft des ,arbeiters499 -- ,arbeiter sollten wie 99,soldaten99 empfinden lernen4 ,ein ,honorar1 ein ,gehalt1 aber keine ,bezahlung6 ,kein ,verhltnis zwischen ,abzahlung und 99,leistung996 ,sondern das ,individuum1 99je nach seiner ,art991 so stellen1 da es das 99,hchste leisten99 kann1 was in seinem ,bereich liegt4 #dif4 ,die ,arbeiter sollen einmal leben wie jetzt die ,brger2 -- aber 99ber99 ihnen1 sich durch ,bedrfnislosigkeit auszeichnend1 die 99hhere ,kaste993 also rmer und einfacher1 doch im ,besitz der ,macht4 ,fr die 99niederen99 ,menschen gelten die umgekehrten ,wertschtzungen2 es kommt darauf an1 in sie die ,tugenden8 zu pflanzen4 ,die absoluten ,befehle2 furchtbare ,zwingmeister2 sie dem leichten ,leben entreien4 ,die brigen drfen 99gehorchen993 und ihre ,eitelkeit verlangt1 da sie nicht abhngig von groen ,menschen1 sondern von 99,prinzipien998 erscheinen4 #dig4 99,meine ,zukunft8993 -- eine stramme ,polytechnikerbildung4 ,militrdienst3 so da durchschnittlich jeder ,mann der hheren ,stnde ,offizier ist1 er sei sonst1 wer er sei4 #dih4 ,ein wenig reine ,luft6 ,dieser absurde ,zustand ,europas soll nicht mehr lange dauern6 ,gibt es irgendeinen ,gedanken hinter diesem ,hornvieh-,nationalismus8 ,welchen ,wert knnte es haben1 jetzt1 wo alles auf grere und gemeinsame ,interessen hinweist1 diese ruppigen ,selbstgefhle aufzustacheln8 ,und das in einem ,zustande1 wo die 99geistige ,unselbstndigkeit99 und ,entnationalisierung in die ,augen springt und in einem gegenseitigen ,sich-,verschmelzen und -,befruchten der eigentliche ,wert und ,sinn der jetzigen ,kultur liegt64444 ,und das neue ,reich81 wieder auf den verbrauchtesten und bestverachteten ,gedanken gegrndet3 die ,gleichheit der ,rechte und der ,stimmen4 ,das ,ringen um einen ,vorrang innerhalb eines ,zustandes1 der nichts taugt2 diese ,kultur der ,grostdte1 der ,zeitungen1 des ,fiebers und der ,zwecklosigkeit8 --6 ,die wirtschaftliche ,einigung ,europas kommt mit ,notwendigkeit -- und ebenso1 als ,reaktion1 die 99,friedenspartei994444 ,eine ,partei des 99,friedens991 ohne ,sentimentalitt1 welche sich und ihren ,kindern verbietet1 ,krieg zu fhren2 verbietet1 sich der ,gerichte zu bedienen2 welche den ,kampf1 den ,widerspruch1 die ,verfolgung gegen sich heraufbeschwrt2 eine ,partei der ,unterdrckten1 wenigstens fr eine ,zeit2 alsbald die 99groe99 ,partei4 ,gegnerisch gegen die 99,rach-99 und 99,nachgefhle994 ,eine 99,kriegspartei991 mit der gleichen ,grundstzlichkeit und ,strenge gegen sich1 in umgekehrter ,richtung vorgehend -- #dii4 99,die ,aufrechterhaltung des ,militrstaates99 ist das allerletzte ,mittel1 die 99groe ,tradition99 sei es aufzunehmen1 sei es festzuhalten hinsichtlich des 99obersten ,typus99 ,mensch1 des 99starken ,typus994 ,und alle 99,begriffe991 die die ,feindschaft und ,rangdistanz der ,staaten verewigen1 drfen daraufhin sanktioniert erscheinen 7zum ,beispiel ,nationalismus1 ,schutzzoll74 #ejj4 ,moral wesentlich als 99,wehr991 als ,verteidigungsmittel2 insofern ein ,zeichen des unausgewachsenen ,menschen 7verpanzert2 stoisch74 ,der ausgewachsene ,mensch hat vor allem 99,waffen993 er ist 99angreifend994 ,kriegswerkzeuge zu ,friedenswerkzeugen umgewandelt 7aus ,schuppen und ,platten ,federn und ,haare74 #eja4 99,grundfehler993 die ,ziele in die ,herde und 99nicht99 in einzelne ,individuen zu legen6 ,die ,herde ist ,mittel1 nicht 99mehr996 ,aber jetzt versucht man1 99die ,herde als ,individuum99 zu verstehen und ihr einen hheren ,rang als dem ,einzelnen zuzuschreiben1 -- tiefstes ,miverstndnis666 ,insgleichen das1 was herdenhaft macht1 die ,mitgefhle1 als die 99wertvollere99 ,seite unsrer ,natur zu charakterisieren6 ,v4 ,kunst -- ein ,machtwille4 #ejb4 ,schnheit8 ist deshalb fr den ,knstler etwas auer aller ,rangordnung1 weil in der ,schnheit ,gegenstze gebndigt sind1 das hchste ,zeichen von ,macht1 nmlich ber ,entgegengesetztes2 auerdem ohne ,spannung3 -- da keine ,gewalt mehr not tut1 da alles so leicht 99folgt1 gehorcht991 und zum ,gehorsam die liebenswrdigste ,miene macht -- das ergtzt den ,machtwillen des ,knstlers4 #ejc4 99,die ,kunst in der ,geburt der ,tragdie8499 ,i4 ,die ,konzeption des ,werkes1 auf welche man in dem ,hintergrunde dieses ,buches stt1 ist absonderlich dster und unangenehm3 unter den bisher bekannt gewordnen ,typen des ,pessimismus scheint keiner diesen ,grad von ,bsartigkeit erreicht zu haben4 ,hier fehlt der ,gegensatz einer wahren und einer scheinbaren ,welt3 es gibt nur eine ,welt1 und diese ist falsch1 grausam1 widersprchlich1 verfhrerisch1 ohne ,sinn4444 ,eine so beschaffene ,welt ist die wahre ,welt4 99,wir haben ,lge ntig991 um ber diese ,realitt1 diese ,wahrheit8 zum ,sieg zu kommen1 das heit1 um zu 99leben994444 ,da die ,lge ntig ist1 um zu leben1 das gehrt selbst noch mit zu diesem furchtbaren und fragwrdigen ,charakter des ,daseins4 ,die ,metaphysik1 die ,moral1 die ,religion1 die ,wissenschaft -- sie werden in diesem ,buche nur als verschiedne ,formen der ,lge in ,betracht gezogen3 mit ihrer ,hilfe wird ans ,leben 99geglaubt994 ,das ,leben 99soll99 ,vertrauen einflen83 die ,aufgabe1 so gestellt1 ist ungeheuer4 ,um sie zu lsen1 mu der ,mensch schon von ,natur ,lgner sein1 er mu mehr als alles andere 99,knstler99 sein4 ,und er 99ist99 es auch3 ,metaphysik1 ,religion1 ,moral1 ,wissenschaft -- alles nur ,ausgeburten seines ,willens zur ,kunst1 zur ,lge1 zur ,flucht vor der ,wahrheit81 zur 99,verneinung99 der ,wahrheit84 ,das ,vermgen selbst1 dank dem er die ,realitt durch die ,lge vergewaltigt1 dieses ,knstlervermgen des ,menschen par excellence -- er hat es noch mit allem1 was ist1 gemein4 ,er selbst ist ja ein ,stck ,wirklichkeit1 ,wahrheit1 ,natur3 wie sollte er nicht auch ein ,stck 99,genie der ,lge99 sein6 ,da der ,charakter des ,daseins 99verkannt99 werde -- und hchste ,geheimabsicht hinter allem1 was ,tugend1 ,wissenschaft1 ,frmmigkeit1 ,knstlertum ist4 ,vieles niemals sehen1 vieles falsch sehen1 vieles hinzusehen3 o wie klug man noch ist1 in ,zustnden1 wo man am fernsten davon ist1 sich fr klug zu halten6 ,die ,liebe1 die ,begeisterung1 ,gott8 -- lauter ,feinheiten des letzten ,selbstbetrugs1 lauter ,verfhrungen zum ,leben1 lauter ,glaube an das ,leben6 ,in ,augenblicken1 wo der ,mensch zum ,betrognen ward1 wo er sich berlistet hat1 wo er ans ,leben glaubt3 o wie schwillt es da in ihm auf6 ,welches ,entzcken6 ,welches ,gefhl von ,macht6 ,wieviel ,knstlertriumph im ,gefhl der ,macht64444 ,der ,mensch ward wieder einmal ,herr ber den 99,stoff9981 -- ,herr ber die ,wahrheit64444 ,und wann immer der ,mensch sich freut1 er ist immer der gleiche in seiner ,freude3 er freut sich als ,knstler1 er geniet sich als ,macht1 er geniet die ,lge als seine ,macht4444 ,,ii4 ,die ,kunst und nichts als die ,kunst6 ,sie ist die groe ,ermglicherin des ,lebens1 die groe ,verfhrerin zum ,leben1 das groe ,stimulans des ,lebens4 ,die ,kunst als einzig berlegene ,gegenkraft gegen allen ,willen zur ,verneinung des ,lebens1 als das ,antichristliche1 ,antibuddhistische1 ,antinihilistische par excellence4 ,die ,kunst als die 99,erlsung des ,erkennenden991 -- dessen1 der den furchtbaren und fragwrdigen ,charakter des ,daseins sieht1 sehen will1 des ,tragisch-,erkennenden4 ,die ,kunst als die 99,erlsung des ,handelnden991 -- dessen1 der den furchtbaren und fragwrdigen ,charakter des ,daseins nicht nur sieht1 sondern lebt1 leben will1 des tragisch-kriegerischen ,menschen1 des ,helden4 ,die ,kunst als die 99,erlsung des ,leidenden991 -- als ,weg zu ,zustnden1 wo das ,leiden gewollt1 verklrt1 vergttlicht wird1 wo das ,leiden eine ,form der groen ,entzckung ist4 ,,iii4 ,man sieht1 da in diesem ,buche der ,pessimismus1 sagen wir deutlicher der ,nihilismus1 als die ,wahrheit8 gilt4 ,aber die ,wahrheit gilt nicht als oberstes ,wertma1 noch weniger als oberste ,macht4 ,der ,wille zum ,schein1 zur ,illusion1 zur ,tuschung1 zum ,werden und ,wechseln 7zur objektivierten ,tuschung7 gilt hier als tiefer1 ursprnglicher1 metaphysischer8 als der ,wille zur ,wahrheit1 zur ,wirklichkeit1 zum ,schein3 -- letzterer ist selbst blo eine ,form des ,willens zur ,illusion4 ,ebenso gilt die ,lust als ursprnglicher als der ,schmerz3 der ,schmerz erst als bedingt1 als eine ,folgeerscheinung des ,willens zur ,lust 7des ,willens zum ,werden1 ,wachsen1 ,gestalten1 das heit 99zum ,schaffen993 im ,schaffen ist aber das ,zerstren eingerechnet74 ,es wird ein hchster ,zustand von ,bejahung des ,daseins konzipiert1 aus dem auch der hchste ,schmerz nicht abgerechnet werden kann3 der 99tragisch-dionysische99 ,zustand4 ,,iv4 ,dies ,buch ist dergestalt sogar antipessimistisch3 nmlich in dem ,sinne1 da es etwas lehrt1 das strker ist als der ,pessimismus1 das gttlicher8 ist als die ,wahrheit3 die 99,kunst994 ,niemand wrde1 wie es scheint1 einer radikalen ,verneinung des ,lebens1 einem wirklichen ,nein99tun99 noch mehr als einem ,neinsagen zum ,leben ernstlicher das ,wort reden als der ,verfasser dieses ,buches4 ,nur wei er -- er hat es erlebt1 er hat vielleicht nichts anderes erlebt6 -- da die ,kunst 99mehr wert99 ist als die ,wahrheit4 ,in der ,vorrede bereits1 mit der ,richard ,wagner wie zu einem ,zwiegesprche eingeladen wird1 erscheint dies ,glaubensbekenntnis1 dies ,artistenevangelium3 die ,kunst als die eigentliche ,aufgabe des ,lebens1 die ,kunst als dessen 99metaphysische99 ,ttigkeit44448 #ejd4 ,das ,phnomen ,knstler8 ist noch am leichtesten 99durchsichtig993 -- von da aus hinzublicken auf die 99,grundinstinkte der ,macht99 usw46 ,auch der ,religion und ,moral6 ,das ,spiel81 das ,unntzliche -- als ,ideal des mit ,kraft berhuften1 als kindlich84 ,die ,kindlichkeit8 ,gottes1 4 #eje4 ,unsre ,religion1 ,moral und ,philosophie sind dcadence-,formen des ,menschen4 -- ,die 99,gegenbewegung993 die 99,kunst994 #ejf4 ,in der ,hauptsache gebe ich den ,knstlern mehr recht als allen ,philosophen bisher3 sie verloren die groe ,spur nicht1 auf der das ,leben geht1 sie liebten die ,dinge dieser ,welt81 -- sie liebten ihre ,sinne4 ,entsinnlichung8 zu erstreben3 das scheint mir ein ,miverstndnis oder eine ,krankheit oder eine ,kur1 wo sie nicht eine bloe ,heuchelei oder ,selbstbetrgerei ist4 ,ich wnsche mir selber und allen denen1 welche ohne die ngste eines ,puritanergewissens leben -- leben 99drfen991 eine immer grere ,vergeistigung und ,vervielfltigung ihrer ,sinne2 ja wir wollen den ,sinnen dankbar sein fr ihre ,feinheit1 ,flle und ,kraft und ihnen das ,beste von ,geist1 was wir haben1 dagegen bieten4 ,was gehen uns die priesterlichen und metaphysischen ,verketzerungen der ,sinne an6 ,wir haben diese ,verketzerung nicht mehr ntig3 es ist ein ,merkmal der ,wohlgeratenheit1 wenn einer gleich ,goethe mit immer grerer ,lust und ,herzlichkeit an den ,dingen der ,welt8 hngt3 -- dergestalt nmlich hlt er die groe ,auffassung des ,menschen fest1 da der ,mensch 99der ,verklrer des ,daseins99 wird1 wenn er sich selbst verklren lernt4 #ejg4 ,biologischer ,wert des 99,schnen99 und des 99,hlichen994 -- ,was uns instinktiv 99widersteht991 sthetisch1 ist aus allerlngster ,erfahrung dem ,menschen als schdlich1 gefhrlich1 ,mitrauen verdienend bewiesen3 der pltzlich redende sthetische ,instinkt 7im ,ekel zum ,beispiel7 enthlt ein 99,urteil994 ,insofern steht das 99,schne99 innerhalb der allgemeinen ,kategorie der biologischen ,werte des ,ntzlichen1 ,wohlttigen1 ,leben-steigernden3 doch so1 da eine ,menge ,reize1 die ganz von fern an ntzliche ,dinge und ,zustnde erinnern und anknpfen1 uns das ,gefhl des ,schnen1 das heit der ,vermehrung von ,machtgefhl1 geben 7-- nicht also blo ,dinge1 sondern auch die ,begleitempfindungen solcher ,dinge oder ihre ,symbole74 ,hiermit ist das ,schne und ,hliche als 99bedingt99 erkannt2 nmlich in ,hinsicht auf unsre untersten 99,erhaltungswerte994 ,davon abgesehen ein ,schnes und ein ,hliches ansetzen wollen1 ist sinnlos4 99,das99 ,schne existiert so wenig als 99das99 ,gute1 99das99 ,wahre4 ,im ,einzelnen handelt es sich wieder um die 99,erhaltungsbedingungen99 einer bestimmten ,art von ,mensch3 so wird der 99,herdenmensch99 bei anderen ,dingen das 99,wertgefhl des ,schnen99 haben1 als der 99,ausnahme99- und bermensch4 ,es ist die 99,vordergrundsoptik991 welche nur die 99nchsten ,folgen99 in ,betracht zieht1 aus der der ,wert des ,schnen 7auch des ,guten1 auch des ,wahren7 stammt4 ,alle ,instinkturteile sind 99kurzsichtig99 in ,hinsicht auf die ,kette der ,folgen3 sie raten an1 was 99zunchst99 zu tun ist4 ,der ,verstand ist wesentlich ein 99,hemmungsapparat99 gegen das ,sofort-,reagieren auf das ,instinkturteil3 er hlt auf1 er berlegt weiter1 er sieht die ,folgenkette ferner und lnger4 ,die 99,schnheits-99 und 99,hlichkeitsurteile99 sind 99kurzsichtig99 7-- sie haben immer den ,verstand 99gegen99 sich --73 aber im 99hchsten ,grade berredend992 sie appellieren an unsre ,instinkte1 dort1 wo sie am schnellsten sich entscheiden und ihr ,ja und ,nein sagen1 99bevor99 noch der ,verstand zu ,worte kommt4 ,die gewohntesten ,schnheitsbejahungen 99regen sich gegenseitig auf und an992 wenn der sthetische ,trieb einmal in ,arbeit ist1 kristallisiert sich um das einzelne ,schne8 noch eine ganze ,flle anderer und anderswoher stammender ,vollkommenheiten4 ,es ist nicht mglich1 99objektiv99 zu bleiben1 respektive die interpretierende1 hinzugebende1 ausfllende1 dichtende ,kraft auszuhngen 7-- letztere ist jene ,verkettung der ,schnheitsbejahungen selber74 ,der ,anblick eines schnen ,weibes84444 ,also #a4 das ,schnheitsurteil ist 99kurzsichtig991 es sieht nur die nchsten ,folgen2 #b4 es 99berhuft99 den ,gegenstand1 der es erregt1 mit einem 99,zauber991 der durch die ,assoziation verschiedener ,schnheitsurteile bedingt ist1 -- der aber dem 99,wesen jenes ,gegenstandes ganz fremd ist994 ,ein ,ding als schn empfinden heit3 es notwendig falsch empfinden -- 7weshalb1 beilufig gesagt1 die ,liebesheirat die gesellschaftlich unvernnftigste ,art der ,heirat ist74 #ejh4 99,der tragische ,knstler499 -- ,es ist die ,frage der 99,kraft99 7eines ,einzelnen oder eines ,volkes71 99ob99 und 99wo99 das ,urteil schn8 angesetzt wird4 ,das ,gefhl der ,flle1 der 99aufgestauten ,kraft99 7aus dem es erlaubt ist1 vieles mutig und wohlgemut entgegenzunehmen1 vor dem der ,schwchling 99schaudert997 -- das 99,macht99gefhl spricht das ,urteil schn8 noch ber ,dinge und ,zustnde aus1 welche der ,instinkt der ,ohnmacht nur als 99hassenswert991 als hlich8 abschtzen kann4 ,die ,witterung dafr1 womit wir ungefhr fertig werden wrden1 wenn es leibhaft entgegentrte als ,gefahr1 ,problem1 ,versuchung1 -- diese ,witterung bestimmt auch noch unser sthetisches ,ja4 7,das ist schn8 ist eine 99,bejahung9974 ,daraus ergibt sich1 ins ,groe gerechnet1 da die 99,vorliebe fr fragwrdige und furchtbare ,dinge99 ein ,symptom fr 99,strke99 ist3 whrend der ,geschmack am 99,hbschen und ,zierlichen99 den ,schwachen1 den ,delikaten zugehrt4 ,die ,lust an der ,tragdie kennzeichnet 99starke99 ,zeitalter und ,charaktere3 ihr non plus ultra ist vielleicht die divina commedia4 ,es sind die 99heroischen99 ,geister1 welche zu sich selbst in der tragischen ,grausamkeit ,ja sagen3 sie sind hart genug1 um das ,leiden als 99,lust99 zu empfinden4 ,gesetzt dagegen1 da die ,schwachen von einer ,kunst ,genu begehren1 welche fr sie nicht erdacht ist1 was werden sie tun1 um die ,tragdie sich schmackhaft zu machen8 ,sie werden ihre 99eignen ,wertgefhle99 in sie hinein interpretieren3 zum ,beispiel den ,triumph der sittlichen ,weltordnung8 oder die ,lehre vom ,unwert des ,daseins8 oder die ,aufforderung zur ,resignation8 7-- oder auch halb medizinische1 halb moralische ,affektausladungen la ,aristoteles74 ,endlich3 die 99,kunst des ,furchtbaren991 insofern sie die ,nerven aufregt1 kann als ,stimulans bei den ,schwachen und ,erschpften in ,schtzung kommen3 das ist heute zum ,beispiel der ,grund fr die 99,schtzung99 der ,wagnerschen ,kunst4 ,es ist ein ,zeichen von 99,wohl-99 und 99,machtgefhl991 wie weit einer den ,dingen ihren furchtbaren und fragwrdigen ,charakter zugestehen darf2 und 99ob99 er berhaupt ,lsungen8 am ,schlu braucht4 ,diese ,art 99,knstlerpessimismus99 ist genau das 99,gegenstck zum moralisch-religisen ,pessimismus991 welcher an der ,verderbnis8 des ,menschen1 am ,rtsel des ,daseins leidet3 dieser will durchaus eine ,lsung1 wenigstens eine ,hoffnung auf ,lsung4 ,die ,leidenden1 ,verzweifelten1 ,an-sich-,mitrauischen1 die ,kranken mit einem ,wort1 haben zu allen ,zeiten die entzckenden 99,visionen99 ntig gehabt1 um es auszuhalten 7der ,begriff ,seligkeit8 ist 99dieses99 ,ursprungs74 ,ein verwandter ,fall3 die ,knstler der dcadence1 welche im ,grunde 99nihilistisch99 zum ,leben stehen1 99flchten99 in die 99,schnheit der ,form991 -- in die 99ausgewhlten99 ,dinge1 wo die ,natur vollkommen ward1 wo sie indifferent 99gro99 und 99schn99 ist4444 7-- ,die ,liebe zum ,schnen8 kann somit etwas anderes als das 99,vermgen99 sein1 ein ,schnes zu 99sehen991 das ,schne zu 99schaffen993 sie kann gerade der ,ausdruck von 99,unvermgen99 dazu sein47 ,die berwltigenden ,knstler1 welche einen 99,konsonanzton99 aus jedem ,konflikte erklingen lassen1 sind die1 welche ihre eigene ,mchtigkeit und ,selbsterlsung noch den ,dingen zugute kommen lassen3 sie sprechen ihre innerste ,erfahrung in der ,symbolik jedes ,kunstwerkes aus1 -- ihr ,schaffen ist ,dankbarkeit fr ihr ,sein4 ,die 99,tiefe des tragischen ,knstlers99 liegt darin1 da sein sthetischer ,instinkt die ferneren ,folgen bersieht1 da er nicht kurzsichtig beim ,nchsten stehen bleibt1 da er die 99konomie im groen99 bejaht1 welche das 99,furchtbare991 99,bse991 99,fragwrdige99 rechtfertigt1 und nicht nur -- rechtfertigt4 #eji4 ,wenn meine ,leser darber zur ,genge eingeweiht sind1 da auch der ,gute8 im groen ,gesamtschauspiel des ,lebens eine ,form der 99,erschpfung99 darstellt3 so werden sie der ,konsequenz des ,christentums die ,ehre geben1 welche den ,guten als den 99,hlichen99 konzipierte4 ,das ,christentum hatte damit recht4 ,an einem ,philosophen ist es eine ,nichtswrdigkeit1 zu sagen1 das ,gute und das ,schne sind eins82 fgt er gar noch hinzu1 auch das ,wahre81 so soll man ihn prgeln4 ,die ,wahrheit ist hlich4 ,wir haben die 99,kunst991 damit wir 99nicht an der ,wahrheit zugrunde gehen994 #eaj4 99,was ist tragisch899 -- ,ich habe zu wiederholten ,malen den ,finger auf das groe ,miverstndnis des ,aristoteles gelegt1 als er in zwei 99deprimierenden99 ,affekten1 im ,schrecken und im ,mitleiden1 die tragischen ,affekte zu erkennen glaubte4 ,htte er recht1 so wre die ,tragdie eine lebensgefhrliche ,kunst3 man mte vor ihr wie vor etwas ,gemeinschdlichem und ,anrchigem warnen4 ,die ,kunst1 sonst das groe ,stimulans des ,lebens1 ein ,rausch am ,leben1 ein ,wille zum ,leben1 wrde hier1 im ,dienste einer ,abwrtsbewegung1 gleichsam als ,dienerin des ,pessimismus 99gesundheitsschdlich99 7-- denn da man durch ,erregung dieser ,affekte sich von ihnen purgiert81 wie ,aristoteles zu glauben scheint1 ist einfach nicht wahr74 ,etwas1 das habituell ,schrecken oder ,mitleid erregt1 desorganisiert1 schwcht1 entmutigt3 -- und gesetzt1 ,schopenhauer behielte recht1 da man der ,tragdie die ,resignation zu entnehmen habe 7das heit eine sanfte ,verzichtleistung auf ,glck1 auf ,hoffnung1 auf ,willen zum ,leben71 so wre hiermit eine ,kunst konzipiert1 in der die ,kunst sich selbst verneint4 ,tragdie bedeutete dann einen ,auflsungsproze3 der ,instinkt des ,lebens sich im ,instinkt der ,kunst selbst zerstrend4 ,christentum1 ,nihilismus1 tragische ,kunst1 physiologische dcadence3 das hielte sich an den ,hnden1 das kme zur selben ,stunde zum bergewicht1 das triebe sich gegenseitig vorwrts -- 99abwrts994444 ,tragdie wre ein ,symptom des ,verfalls4 ,man kann diese ,theorie in der kaltbltigsten ,weise widerlegen3 nmlich1 indem man vermge des ,dynamometers die ,wirkung einer tragischen ,emotion mit4 ,und man bekommt als ,ergebnis1 was zuletzt nur die absolute ,verlogenheit eines ,systematikers verkennen kann3 -- da die ,tragdie ein 99tonicum99 ist4 ,wenn ,schopenhauer hier nicht begreifen 99wollte991 wenn er die ,gesamtdepression als tragischen ,zustand ansetzt1 wenn er den ,griechen 7-- die zu seinem ,verdru nicht resignierten844447 zu verstehen gab1 sie htten sich nicht auf der ,hhe der ,weltanschauung befunden3 so ist das parti pris1 ,logik des ,systems1 ,falschmnzerei des ,systematikers3 eine jener schlimmen ,falschmnzereien1 welche ,schopenhauern ,schritt fr ,schritt seine ganze ,psychologie verdorben hat 73 er1 der das ,genie1 die ,kunst selbst1 die ,moral1 die heidnische ,religion1 die ,schnheit1 die ,erkenntnis und ungefhr alles willkrlich-gewaltsam miverstanden hat74 #eaa4 ,das ,kunstwerk1 wo es 99ohne99 ,knstler erscheint1 zum ,beispiel als ,leib1 als ,organisation 7preuisches ,offizierkorps1 ,jesuitenorden74 ,inwiefern der ,knstler nur eine ,vorstufe ist4 ,die ,welt als ein sich selbst gebrendes ,kunstwerk -- -- #eab4 99,der ,nihilismus der ,artisten499 -- ,die ,natur grausam durch ihre ,heiterkeit2 zynisch mit ihren ,sonnenaufgngen4 ,wir sind feindselig gegen 99,rhrungen994 ,wir flchten dorthin1 wo die ,natur unsre ,sinne und unsre ,einbildungskraft bewegt2 wo wir nichts zu lieben haben1 wo wir nicht an die moralischen ,scheinbarkeiten und ,delikatessen dieser nordischen ,natur erinnert werden2 -- und so auch in den ,knsten4 ,wir ziehen vor1 was nicht mehr uns an ,gut und ,bse8 erinnert4 ,unsre moralistische ,reizbarkeit und ,schmerzfhigkeit ist wie erlst in einer furchtbaren und glcklichen ,natur1 im ,fatalismus der ,sinne und der ,krfte4 ,das ,leben ohne ,gte4 ,die ,wohltat besteht im ,anblick der groartigen 99,indifferenz99 der ,natur gegen ,gut und ,bse4 ,keine ,gerechtigkeit in der ,geschichte1 keine ,gte in der ,natur3 deshalb geht der ,pessimist1 falls er ,artist ist1 dorthin in historicis1 wo die ,absenz der ,gerechtigkeit selber noch mit groartiger ,naivitt sich zeigt1 wo gerade die 99,vollkommenheit99 zum ,ausdruck kommt --1 und insgleichen in der 99,natur99 dorthin1 wo der bse und indifferente ,charakter sich nicht verhehlt1 wo sie den ,charakter der 99,vollkommenheit99 darstellt4444 ,der nihilistische ,knstler verrt sich im ,wollen und ,bevorzugen der 99zynischen ,geschichte1 der zynischen ,natur994 #eac4 ,ich setze hier eine ,reihe psychologischer ,zustnde als ,zeichen vollen und blhenden ,lebens hin1 welche man heute gewohnt ist1 als 99krankhaft99 zu beurteilen4 ,nun haben wir inzwischen verlernt1 zwischen gesund und krank von einem ,gegensatze zu reden3 es handelt sich um ,grade1 -- meine ,behauptung in diesem ,falle ist1 da1 was heute gesund8 genannt wird1 ein niedrigeres ,niveau von dem darstellt1 was unter gnstigen ,verhltnissen gesund 99wre99 --1 da wir relativ krank sind4444 ,der ,knstler gehrt zu einer noch strkeren ,rasse4 ,was uns schon schdlich1 was bei uns krankhaft wre1 ist bei ihm ,natur -- -- ,aber man wendet uns ein1 da gerade die 99,verarmung99 der ,maschine die extravagante ,verstndniskraft ber jedwede ,suggestion ermgliche3 ,zeugnis unsre hysterischen ,weiblein4 ,die 99berflle99 an ,sften und ,krften kann so gut ,symptome der partiellen ,unfreiheit1 von ,sinneshalluzinationen1 von ,suggestionsraffinements mit sich bringen wie eine ,verarmung an ,leben --1 der ,reiz ist anders bedingt1 die ,wirkung bleibt sich gleich4444 ,vor allem ist die 99,nach99wirkung nicht dieselbe2 die extreme ,erschlaffung aller morbiden ,naturen nach ihren ,nervenexzentrizitten hat nichts mit den ,zustnden des ,knstlers gemein3 der seine guten ,zeiten nicht 99abzuben99 hat4444 ,er ist reich genug dazu3 er kann verschwenden1 ohne arm zu werden4 ,wie man heute ,genie8 als eine ,form der ,neurose beurteilen drfte1 so vielleicht auch die knstlerische ,suggestivkraft1 -- und unsre 99,artisten99 sind in der ,tat den hysterischen ,weiblein nur zu verwandt666 ,das aber spricht gegen heute81 und nicht gegen die ,knstler84 ,die unknstlerischen ,zustnde3 die der 99,objektivitt991 der ,spiegelung1 des ausgehngten ,willens4444 7das skandalse ,miverstndnis 99,schopenhauers991 der die ,kunst als ,brcke zur ,verneinung des ,lebens nimmt74444 ,die unknstlerischen ,zustnde3 der ,verarmenden1 ,abziehenden1 ,abblassenden1 unter deren ,blick das ,leben leidet3 -- der ,christ4 #ead4 ,der 99moderne99 ,knstler1 in seiner ,physiologie dem ,hysterismus nchstverwandt1 ist auch als ,charakter auf diese ,krankhaftigkeit hin abgezeichnet4 ,der ,hysteriker ist falsch1 -- er lgt aus ,lust an der ,lge1 er ist bewunderungswrdig in jeder ,kunst der ,verstellung --1 es sei denn1 da seine krankhafte ,eitelkeit ihm einen ,streich spielt4 ,diese ,eitelkeit ist ein fortwhrendes ,fieber1 welches ,betubungsmittel ntig hat und vor keinem ,selbstbetrug1 vor keiner ,farce zurckschreckt1 die eine augenblickliche ,linderung verspricht4 799,unfhigkeit99 zum ,stolz und bestndig ,rache fr eine tief eingenistete ,selbstverachtung ntig zu haben -- das ist beinahe die ,definition dieser ,art von ,eitelkeit47 ,die absurde ,erregbarkeit seines ,systems1 die aus allen ,erlebnissen ,krisen macht und das ,dramatische8 in die geringsten ,zuflle des ,lebens einschleppt1 nimmt ihm alles ,berechenbare3 er ist keine ,person mehr1 hchstens ein ,rendezvous von ,personen1 von denen bald diese1 bald jene mit unverschmter ,sicherheit herausschiet4 ,eben darum ist er gro als ,schauspieler3 alle diese armen ,willenlosen1 welche die rzte in der ,nhe studieren1 setzen in ,erstaunen durch ihre ,virtuositt der ,mimik1 der ,transfiguration1 des ,eintretens in fast jeden 99verlangten99 ,charakter4 #eae4 ,knstler sind 99nicht99 die ,menschen der 99groen99 ,leidenschaft1 was sie uns und sich auch vorreden mgen4 ,und das aus zwei ,grnden3 es fehlt ihnen die ,scham vor sich selber 7sie sehen sich zu1 99indem sie leben992 sie lauern sich auf1 sie sind zu neugierig71 und es fehlt ihnen auch die ,scham vor der groen ,leidenschaft 7sie beuten sie als ,artisten aus74 ,zweitens aber ihr ,vampyr1 ihr ,talent1 mignnt ihnen meist solche ,verschwendung von ,kraft1 welche ,leidenschaft heit4 -- ,mit einem ,talent ist man auch das ,opfer seines ,talents3 man lebt unter dem ,vampyrismus seines ,talents4 ,man wird nicht dadurch mit seiner ,leidenschaft fertig1 da man sie darstellt3 vielmehr1 man 99ist99 mit ihr fertig1 99wenn99 man sie darstellt4 7,goethe lehrt es anders2 aber es scheint1 da er hier sich selbst miverstehen wollte1 -- aus delicatezza47 #eaf4 ,verglichen mit dem 99,knstler991 ist das ,erscheinen des 99wissenschaftlichen99 ,menschen in der ,tat ein ,zeichen einer gewissen ,eindmmung und ,niveauerniedrigung des ,lebens 7-- aber auch einer 99,verstrkung991 99,strenge991 99,hrte991 99,willenskraft9974 ,inwiefern die ,falschheit1 die ,gleichgltigkeit gegen 99,wahr99 und 99,ntzlich99 beim ,knstler ,zeichen von ,jugend1 von 99,kinderei998 sein mgen4444 ,ihre habituelle ,art1 ihre ,unvernnftigkeit1 ihre ,ignoranz ber sich1 ihre ,gleichgltigkeit gegen ewige ,werte81 ihr ,ernst im ,spiele81 -- ihr ,mangel an ,wrde2 ,hanswurst und ,gott benachbart2 der ,heilige und die ,kanaille4444 ,das 99,nachmachen99 als ,instinkt1 kommandierend4 -- 99,aufgangsknstler99 -- 99,niedergangsknstler993 ob sie nicht allen ,phasen zugehren84444 ,ja6 #eag4 ,wrde irgendein ,ring in der ganzen ,kette von ,kunst und ,wissenschaft fehlen1 wenn das ,weib1 wenn das 99,werk des ,weibes99 darin fehlte8 ,geben wir die ,ausnahme zu -- sie beweist die ,regel -- das ,weib bringt es in allem zur ,vollkommenheit1 was nicht ein ,werk ist1 in ,brief1 in ,memoiren1 selbst in der delikatesten ,handarbeit1 die es gibt1 kurz1 in allem1 was nicht ein ,metier ist1 genau deshalb1 weil es darin sich selbst vollendet1 weil es damit seinem einzigen ,kunstantrieb gehorcht1 den es besitzt1 -- es will 99gefallen99444 ,aber was hat das ,weib mit der leidenschaftlichen ,indifferenz des echten ,knstlers zu schaffen1 der einem ,klang1 einem ,hauch1 einem ,hopsasa mehr ,wichtigkeit zugesteht als sich selbst8 der mit allen fnf ,fingern nach seinem ,geheimsten und ,innersten greift8 der keinem ,dinge einen ,wert zugesteht1 es sei denn1 da es ,form zu werden wei 7-- da es sich preisgibt1 da es sich ffentlich macht --74 ,die ,kunst1 so wie der ,knstler sie bt -- begreift ihr's denn nicht1 was sie ist3 ein ,attentat auf alle pudeurs84444 ,erst mit diesem ,jahrhundert hat das ,weib jene ,schwenkung zur ,literatur gewagt 7-- vers la canaille plumire crivassire1 mit dem alten ,mirabeau zu reden73 es schriftstellert1 es knstlert1 es verliert an ,instinkt4 99,wozu doch899 wenn man fragen darf8 #eah4 ,man ist um den ,preis ,knstler1 da man das1 was alle ,nichtknstler ,form8 nennen1 als 99,inhalt991 als die ,sache selbst8 empfindet4 ,damit gehrt man freilich in eine 99verkehrte ,welt993 denn nunmehr wird einem der ,inhalt zu etwas blo ,formalem1 -- unser ,leben eingerechnet4 #eai4 ,zur ,charakteristik des 99nationalen ,genius99 in ,hinsicht auf ,fremdes und ,entlehntes4 -- ,der 99englische99 ,genius vergrbert und vernatrlicht alles1 was er empfngt2 der 99franzsische99 verdnnt1 vereinfacht1 logisiert1 putzt auf2 der 99deutsche99 vermischt1 vermittelt1 verwickelt1 vermoralisiert2 der 99italienische99 hat bei weitem den freiesten und feinsten ,gebrauch vom ,entlehnten gemacht und hundertmal mehr hineingesteckt als herausgezogen3 als der 99reichste99 ,genius1 der am meisten zu verschenken hatte4 #ebj4 ,wenn man unter ,genie eines ,knstlers die hchste ,freiheit unter dem ,gesetz1 die gttliche ,leichtigkeit1 ,leichtfertigkeit im schwersten versteht1 so hat ,offenbach noch mehr ,anrecht auf den ,namen ,genie8 als ,wagner4 ,wagner ist schwer1 schwerfllig3 nichts ist ihm fremder als ,augenblicke bermtigster ,vollkommenheit1 wie sie dieser ,hanswurst ,offenbach fnf-1 sechsmal fast in jeder seiner bouffonneries erreicht4 ,aber vielleicht darf man unter ,genie etwas anderes verstehen4 -- #eba4 99,pessimismus in der ,kunst899 -- ,der ,knstler liebt allmhlich die ,mittel um ihrer selber willen1 in denen sich der ,rauschzustand zu erkennen gibt3 die extreme ,feinheit und ,pracht der ,farbe1 die ,deutlichkeit der ,linie1 die ,nuance des ,tons3 das 99,distinkte991 wo sonst1 im ,normalen1 alle ,distinktion fehlt4 ,alle distinkten ,sachen1 alle ,nuancen1 insofern sie an die extremen ,kraftsteigerungen erinnern1 welche der ,rausch erzeugt1 wecken rckwrts dieses ,gefhl des ,rausches2 -- die ,wirkung der ,kunstwerke ist die 99,erregung des kunstschaffenden ,zustands991 des ,rausches4 ,das ,wesentliche an der ,kunst bleibt ihre 99,daseinsvollendung991 ihr ,hervorbringen der ,vollkommenheit und ,flle2 ,kunst ist wesentlich 99,bejahung1 ,segnung1 ,vergttlichung des ,daseins994444 ,was bedeutet eine 99pessimistische ,kunst998 ,ist das nicht eine contradictio8 -- ,ja4 -- ,schopenhauer 99irrt991 wenn er gewisse ,werke der ,kunst in den ,dienst des ,pessimismus stellt4 ,die ,tragdie lehrt 99nicht99 ,resignation84444 ,die furchtbaren und fragwrdigen ,dinge darstellen1 ist selbst schon ein ,instinkt der ,macht und ,herrlichkeit am ,knstler3 er frchtet sie nicht4444 ,es gibt keine pessimistische ,kunst4444 ,die ,kunst bejaht4 ,hiob bejaht4 -- ,aber ,zola8 ,aber die ,goncourts8 -- ,die ,dinge sind hlich1 die sie zeigen3 aber 99da99 sie dieselben zeigen1 ist aus 99,lust an diesem ,hlichen994444 ,hilft nichts6 ihr betrgt euch1 wenn ihr's anders behauptet4 -- ,wie erlsend ist ,dostoiewsky6 #ebb4 ,es sind die ,ausnahmezustnde1 die den ,knstler bedingen3 alle1 die mit krankhaften ,erscheinungen tief verwandt und verwachsen sind3 so da es nicht mglich scheint1 ,knstler zu sein und nicht krank zu sein4 ,die physiologischen ,zustnde1 welche im ,knstler gleichsam zur ,person8 gezchtet sind und die an sich in irgendwelchem ,grade dem ,menschen berhaupt anhaften3 #a4 der 99,rausch993 das erhhte ,machtgefhl2 die innere ,ntigung1 aus den ,dingen einen ,reflex der eignen ,flle und ,vollkommenheit zu machen2 #b4 die 99extreme ,schrfe99 gewisser ,sinne3 so da sie eine ganz andre ,zeichensprache verstehen -- und schaffen1 -- dieselbe1 die mit manchen ,nervenkrankheiten verbunden erscheint --2 die extreme ,beweglichkeit1 aus der eine extreme ,mitteilsamkeit wird2 das ,redenwollen alles dessen1 was ,zeichen zu geben wei --2 ein ,bedrfnis1 sich gleichsam loszuwerden durch ,zeichen und ,gebrden2 ,fhigkeit1 von sich durch hundert ,sprachmittel zu reden1 -- ein 99explosiver99 ,zustand4 ,man mu sich diesen ,zustand zunchst als ,zwang und ,drang denken1 durch alle ,art ,muskelarbeit und ,beweglichkeit die ,exuberanz der inneren ,spannung loszuwerden3 sodann als unfreiwillige 99,koordination dieser ,bewegung99 zu den inneren ,vorgngen 7,bildern1 ,gedanken1 ,begierden71 -- als eine ,art ,automatismus des ganzen ,muskelsystems unter dem ,impuls von innen wirkender starker ,reize --2 ,unfhigkeit1 die ,reaktion zu 99verhindern992 der ,hemmungsapparat gleichsam 99ausgehngt994 ,jede innere ,bewegung 7,gefhl1 ,gedanke1 ,affekt7 ist begleitet von 99,vaskularvernderungen99 und folglich von ,vernderungen der ,farbe1 der ,temperatur1 der ,sekretion4 ,die 99suggestive99 ,kraft der ,musik1 ihre suggestion mentale82 -- #c4 das 99,nachmachen-mssen993 eine extreme ,irritabilitt1 bei der sich ein gegebenes ,vorbild kontagis mitteilt1 -- ein ,zustand wird nach ,zeichen schon erraten und 99dargestellt994444 ,ein ,bild1 innerlich auftauchend1 wirkt schon als ,bewegung der ,glieder --1 eine gewisse 99,willens99aushngung4444 7,schopenhauer66667 ,eine ,art ,taubsein1 ,blindsein nach auen hin1 -- das ,reich der 99zugelassenen99 ,reize ist scharf umgrenzt4 ,dies unterscheidet den ,knstler vom ,laien 7dem knstlerisch ,empfnglichen73 letzterer hat im ,aufnehmen seinen ,hhepunkt von ,reizbarkeit2 ersterer im ,geben1 -- dergestalt1 da ein ,antagonismus dieser beiden ,begabungen nicht nur natrlich1 sondern wnschenswert ist4 ,jeder dieser ,zustnde hat eine umgekehrte ,optik1 -- vom ,knstler verlangen1 da er sich die ,optik des ,zuhrers 7,kritiker --7 einbe1 heit verlangen1 da er sich und seine schpferische ,kraft 99verarme994444 ,es ist hier wie bei der ,differenz der ,geschlechter3 man soll vom ,knstler1 der 99gibt991 nicht verlangen1 da er ,weib wird1 -- da er 99empfngt9984 ,unsere sthetik war insofern bisher eine ,weibssthetik1 als nur die ,empfnglichen fr ,kunst ihre ,erfahrungen was ist schn88 formuliert haben4 ,in der ganzen ,philosophie bis heute fehlt der ,knstler4444 ,das ist1 wie das ,vorhergehende andeutete1 ein notwendiger ,fehler3 denn der ,knstler1 der anfinge1 sich zu begreifen1 wrde sich damit 99vergreifen991 -- er hat nicht zurckzusehen1 er hat berhaupt nicht zu sehen1 er hat zu geben4 -- ,es ehrt einen ,knstler1 der ,kritik unfhig zu sein1 -- andernfalls ist er halb und halb1 ist er modern84 #ebc4 ,das ,rauschgefhl1 tatschlich einem 99,mehr von ,kraft99 entsprechend3 am strksten in der ,paarungszeit der ,geschlechter3 neue ,organe1 neue ,fertigkeiten1 ,farben1 ,formen2 -- die ,verschnerung8 ist eine ,folge der 99erhhten99 ,kraft4 ,verschnerung als ,ausdruck eines 99siegreichen99 ,willens1 einer gesteigerten ,koordination1 einer ,harmonisierung aller starken ,begehrungen1 eines unfehlbar perpendikulren ,schwergewichts4 ,die logische und geometrische ,vereinfachung ist eine ,folge der ,krafterhhung3 umgekehrt erhht wieder das 99,wahrnehmen99 solcher ,vereinfachung das ,kraftgefhl4444 ,spitze der ,entwicklung3 der groe ,stil4 ,die ,hlichkeit bedeutet 99dcadence eines ,typus991 ,widerspruch und mangelnde ,koordination der inneren ,begehrungen1 -- bedeutet einen ,niedergang an 99organisierender99 ,kraft1 an ,willen81 psychologisch geredet4 ,der ,lustzustand1 den man 99,rausch99 nennt1 ist exakt ein hohes ,machtgefhl4444 ,die ,raum- und ,zeitempfindungen sind verndert3 ungeheure ,fernen werden berschaut und gleichsam erst 99wahrnehmbar992 die 99,ausdehnung99 des ,blicks ber grere ,mengen und ,weiten2 die 99,verfeinerung des ,organs99 fr die ,wahrnehmung vieles ,kleinsten und ,flchtigsten2 die 99,divination991 die ,kraft des ,verstehens auf die leiseste ,hilfe hin1 auf jede ,suggestion hin3 die intelligente8 99,sinnlichkeit99 --2 die 99,strke99 als ,herrschaftsgefhl in den ,muskeln1 als ,geschmeidigkeit und ,lust an der ,bewegung1 als ,tanz1 als ,leichtigkeit und ,presto2 die ,strke als ,lust am ,beweis der ,strke1 als ,bravourstck1 ,abenteuer1 ,furchtlosigkeit1 ,gleichgltigkeit gegen ,leben und ,tod4444 ,alle diese ,hhenmomente des ,lebens regen sich gegenseitig an2 die ,bilder- und ,vorstellungswelt des einen gengt als ,suggestion fr den andern3 -- dergestalt sind schlielich ,zustnde ineinander verwachsen1 die vielleicht ,grund htten1 sich fremd zu bleiben4 ,zum ,beispiel3 das religise ,rauschgefhl und die ,geschlechtserregung 7-- zwei tiefe ,gefhle1 nachgerade fast verwunderlich koordiniert4 ,was gefllt allen frommen ,frauen1 alten8 jungen8 ,antwort3 ein ,heiliger mit schnen ,beinen1 noch jung1 noch ,idiot74 ,die ,grausamkeit in der ,tragdie und das ,mitleid 7-- ebenfalls normal koordiniert444474 ,frhling1 ,tanz1 ,musik3 -- alles ,wettbewerb der ,geschlechter1 -- und auch noch jene ,faustische ,unendlichkeit im ,busen84 ,die ,knstler1 wenn sie etwas taugen1 sind 7auch leiblich7 stark angelegt1 berschssig1 ,krafttiere1 sensuell2 ohne eine gewisse berheizung des geschlechtlichen ,systems ist kein ,raffael zu denken4444 ,musik machen ist auch noch eine ,art ,kindermachen2 ,keuschheit ist blo die konomie eines ,knstlers1 -- und jedenfalls hrt auch bei ,knstlern die ,fruchtbarkeit mit der ,zeugungskraft auf4444 ,die ,knstler sollen nichts so sehen1 wie es ist1 sondern voller1 sondern einfacher1 sondern strker3 dazu mu ihnen eine ,art ,jugend und ,frhling1 eine ,art habitueller ,rausch im ,leben eigen sein4 #ebd4 ,die ,zustnde1 in denen wir eine 99,verklrung99 und 99,flle99 in die ,dinge legen und an ihnen dichten1 bis sie unsre eigne ,flle und ,lebenslust zurckspiegeln3 der ,geschlechtstrieb2 der ,rausch2 die ,mahlzeit2 der ,frhling2 der ,sieg ber den ,feind1 der ,hohn2 das ,bravourstck2 die ,grausamkeit2 die ,ekstase des religisen ,gefhls4 99,drei99 ,elemente vornehmlich3 der 99,geschlechtstrieb991 der 99,rausch991 die 99,grausamkeit991 -- alle zur ltesten 99,festfreude99 des ,menschen gehrend1 alle insgleichen im anfnglichen ,knstler8 berwiegend4 ,umgekehrt3 treten uns ,dinge entgegen1 welche diese ,verklrung und ,flle zeigen1 so antwortet das animalische ,dasein mit einer 99,erregung jener ,sphren991 wo alle jene ,lustzustnde ihren ,sitz haben3 -- und eine ,mischung dieser sehr zarten ,nuancen von animalischen ,wohlgefhlen und ,begierden ist der 99sthetische ,zustand994 ,letzterer tritt nur bei solchen ,naturen ein1 welche jener abgebenden und berstrmenden ,flle des leiblichen vigor berhaupt fhig sind2 in ihm ist immer das primum mobile4 ,der ,nchterne1 der ,mde1 der ,erschpfte1 der ,vertrocknende 7zum ,beispiel ein ,gelehrter7 kann absolut nichts von der ,kunst empfangen1 weil er die knstlerische ,urkraft1 die ,ntigung des ,reichtums nicht hat3 wer nicht geben kann1 empfngt auch nichts4 99,vollkommenheit9983 -- in jenen ,zustnden 7bei der ,geschlechtsliebe insonderheit7 verrt sich naiv1 was der tiefste ,instinkt als das ,hhere1 ,wnschbarere1 ,wertvollere berhaupt anerkennt1 die ,aufwrtsbewegung seines ,typus2 insgleichen 99nach welchem99 ,status er eigentlich 99strebt994 ,die ,vollkommenheit3 das ist die auerordentliche ,erweiterung seines ,machtgefhls1 der ,reichtum1 das notwendige berschumen ber alle ,rnder4444 #ebe4 ,die 99,sinnlichkeit99 in ihren ,verkleidungen3 #a4 als ,idealismus ,plato871 der ,jugend eigen1 dieselbe ,art von ,hohlspiegelbild schaffend1 wie die ,geliebte im speziellen erscheint1 eine ,inkrustation1 ,vergrerung1 ,verklrung1 ,unendlichkeit um jedes ,ding legend -- 3 #b4 in der ,religion der ,liebe3 ein schner1 junger ,mann1 ein schnes ,weib81 irgendwie gttlich1 ein ,brutigam1 eine ,braut der ,seele -- 3 #c4 in der 99,kunst991 als schmckende8 ,gewalt3 wie der ,mann das ,weib sieht1 indem er ihr gleichsam alles zum ,prsent macht1 was es von ,vorzgen gibt1 so legt die ,sinnlichkeit des ,knstlers in ein ,objekt1 was er sonst noch ehrt und hochhlt -- dergestalt 99vollendet99 er ein ,objekt 7idealisiert8 es74 ,das ,weib1 unter dem ,bewutsein1 was der ,mann in bezug auf das ,weib empfindet1 99kommt dessen ,bemhen nach ,idealisierung entgegen991 indem es sich schmckt1 schn geht1 tanzt1 zarte ,gedanken uert3 insgleichen 99bt sie ,scham991 ,zurckhaltung1 ,distanz -- mit dem ,instinkt dafr1 da damit das idealisierende ,vermgen des ,mannes 99wchst994 7-- ,bei der ungeheuren ,feinheit des weiblichen ,instinkts bleibt die ,scham keineswegs bewute ,heuchelei3 sie errt1 da gerade die 99naive wirkliche ,schamhaftigkeit99 den ,mann am meisten verfhrt und zur berschtzung drngt4 ,darum ist das ,weib naiv -- aus ,feinheit des ,instinkts1 welcher ihr die ,ntzlichkeit des ,unschuldigseins anrt4 ,ein willentliches 99die-,augen-ber-sich-geschlossen-halten 994444 berall1 wo die ,verstellung strker wirkt1 wenn sie unbewut ist1 99wird99 sie unbewut47 #ebf4 ,was der ,rausch alles vermag1 der ,liebe8 heit1 und der noch etwas anderes ist als ,liebe6 -- ,doch darber hat jedermann seine ,wissenschaft4 ,die ,muskelkraft eines ,mdchens 99wchst991 sobald nur ein ,mann in seine ,nhe kommt2 es gibt ,instrumente1 dies zu messen4 ,bei einer noch nheren ,beziehung der ,geschlechter1 wie sie zum ,beispiel der ,tanz und andere gesellschaftliche ,gepflogenheiten mit sich bringen1 nimmt diese ,kraft dergestalt zu1 um zu wirklichen 99,kraftstcken99 zu befhigen3 man traut endlich seinen ,augen nicht -- und seiner ,uhr6 ,hier ist allerdings einzurechnen1 da der ,tanz an sich schon1 gleich jeder sehr geschwinden ,bewegung1 eine ,art ,rausch fr das gesamte ,gef-1 ,nerven- und ,muskelsystem mit sich bringt4 ,man hat in diesem ,falle mit den kombinierten ,wirkungen eines doppelten ,rausches zu rechnen4 -- ,und wie weise es mitunter ist1 einen kleinen ,stich zu haben64444 ,es gibt ,realitten1 die man nie sich eingestehen darf2 dafr ist man ,weib1 dafr hat man alle weiblichen pudeurs4444 ,diese jungen ,geschpfe1 die dort tanzen1 sind ersichtlich jenseits aller ,realitt3 sie tanzen nur mit lauter handgreiflichen ,idealen2 sie sehen sogar1 was mehr ist1 noch ,ideale um sich sitzen3 die ,mtter64444 ,gelegenheit1 ,faust zu zitieren4444 ,sie sehen unvergleichlich besser aus1 wenn sie dergestalt ihren kleinen ,stich haben1 diese hbschen ,kreaturen1 -- o wie gut sie das auch wissen6 sie werden sogar liebenswrdig1 99weil99 sie das wissen6 -- ,zuletzt inspiriert sie auch noch ihr ,putz2 ihr ,putz ist ihr 99dritter99 kleiner ,rausch3 sie glauben an ihren ,schneider1 wie sie an ihren ,gott glauben3 -- und wer widerriete ihnen diesen ,glauben6 ,dieser ,glaube macht selig6 ,und die ,selbstbewunderung ist gesund6 -- ,selbstbewunderung schtzt vor ,erkltung4 ,hat sich je ein hbsches ,weib erkltet1 das sich gut bekleidet wute8 ,nun und nimmermehr6 ,ich setze selbst den ,fall1 da es kaum bekleidet war4 #ebg4 ,will man den erstaunlichsten ,beweis dafr1 wie weit die ,transfigurationskraft des ,rausches geht8 -- ,die ,liebe8 ist dieser ,beweis3 ,das1 was ,liebe heit in allen ,sprachen und ,stummheiten der ,welt4 ,der ,rausch wird hier mit der ,realitt in einer ,weise fertig1 da im ,bewutsein des ,liebenden die ,ursache ausgelscht und etwas anderes sich an ihrer ,stelle zu finden scheint1 -- ein ,zittern und ,aufglnzen aller ,zauberspiegel der ,circe4444 ,hier macht ,mensch und ,tier keinen ,unterschied2 noch weniger ,geist1 ,gte1 ,rechtschaffenheit4 ,man wird fein genarrt1 wenn man fein ist2 man wird grob genarrt1 wenn man grob ist3 aber die ,liebe1 und selbst die ,liebe zu ,gott1 die ,heiligenliebe erlster ,seelen81 bleibt in der ,wurzel eins3 ein ,fieber1 das ,grnde hat1 sich zu transfigurieren1 ein ,rausch1 der gut tut1 ber sich zu lgen4444 ,und jedenfalls lgt man gut1 wenn man liebt1 vor sich und ber sich3 man scheint sich transfiguriert1 strker1 reicher1 vollkommener1 man 99ist99 vollkommener4444 ,wir finden hier die 99,kunst99 als organische ,funktion3 wir finden sie eingelegt in den engelhaftesten ,instinkt ,liebe83 wir finden sie als grtes ,stimulans des ,lebens1 -- ,kunst somit als sublim zweckmig auch noch darin1 da sie lgt4444 ,aber wir wrden irren1 bei ihrer ,kraft1 zu lgen1 stehenzubleiben3 sie tut mehr als blo imaginieren3 sie verschiebt selbst die ,werte4 ,und nicht nur1 da sie das 99,gefhl99 der ,werte verschiebt3 der ,liebende 99ist99 mehr wert1 ist strker4 ,bei den ,tieren treibt dieser ,zustand neue ,waffen1 ,pigmente1 ,farben und ,formen heraus3 vor allem neue ,bewegungen1 neue ,rhythmen1 neue ,locktne und ,verfhrungen4 ,beim ,menschen ist es nicht anders4 ,sein ,gesamthaushalt ist reicher als je1 mchtiger1 99ganzer99 als im ,nichtliebenden4 ,der ,liebende wird ,verschwender3 er ist reich genug dazu4 ,er wagt jetzt1 wird ,abenteurer1 wird ein ,esel an ,gromut und ,unschuld2 er glaubt wieder an ,gott1 er glaubt an die ,tugend1 weil er an die ,liebe glaubt3 und andererseits wachsen diesem ,idioten des ,glcks ,flgel und neue ,fhigkeiten1 und selbst zur ,kunst tut sich ihm die ,tr auf4 ,rechnen wir aus der ,lyrik in ,ton und ,wort die ,suggestion jenes intestinalen ,fiebers ab3 was bleibt von der ,lyrik und ,musik brig84444 ,l'art pour l'art vielleicht3 das virtuose ,gequak kaltgestellter 99,frsche991 die in ihrem ,sumpfe desperieren4444 ,den ganzen 99,rest99 schuf die ,liebe4444 #ebh4 ,alle ,kunst wirkt als ,suggestion auf die ,muskeln und ,sinne1 welche ursprnglich beim naiven knstlerischen ,menschen ttig sind3 sie redet immer nur zu ,knstlern1 -- sie redet zu dieser ,art von feiner ,beweglichkeit des ,leibes4 ,der ,begriff ,laie8 ist ein ,fehlgriff4 ,der ,taube ist keine ,spezies des ,guthrigen4 ,alle ,kunst wirkt 99tonisch991 mehrt die ,kraft1 entzndet die ,lust 7das heit das ,gefhl der ,kraft71 regt alle die feineren ,erinnerungen des ,rausches an1 -- es gibt ein eigenes ,gedchtnis1 das in solche ,zustnde hinunterkommt3 eine ferne und flchtige ,welt von ,sensationen kehrt da zurck4 ,das ,hliche1 das heit der ,widerspruch zur ,kunst1 das1 was 99ausgeschlossen99 wird von der ,kunst1 ihr 99,nein993 -- jedesmal1 wenn der ,niedergang1 die ,verarmung an ,leben1 die ,ohnmacht1 die ,auflsung1 die ,verwesung von fern nur angeregt wird1 reagiert der sthetische ,mensch mit seinem 99,nein994 ,das ,hliche wirkt 99depressiv993 es ist der ,ausdruck einer ,depression4 ,es 99nimmt99 ,kraft1 es verarmt1 es drckt44 ,das ,hliche 99suggeriert99 ,hliches2 man kann an seinen ,gesundheitszustnden erproben1 wie unterschiedlich das ,schlechtbefinden auch die ,fhigkeit der ,phantasie des ,hlichen steigert4 ,die ,auswahl wird anders1 von ,sachen1 ,interessen1 ,fragen4 ,es gibt einen dem ,hlichen nchstverwandten ,zustand auch im ,logischen3 -- ,schwere1 ,dumpfheit4 ,mechanisch fehlt dabei das ,gleichgewicht3 das ,hliche hinkt1 das ,hliche stolpert3 -- ,gegensatz einer gttlichen ,leichtfertigkeit des ,tanzenden4 ,der sthetische ,zustand hat einen berreichtum von 99,mitteilungsmitteln99 zugleich mit einer extremen 99,empfnglichkeit99 fr ,reize und ,zeichen4 ,er ist der ,hhepunkt der ,mitteilsamkeit und bertragbarkeit zwischen lebenden ,wesen1 -- er ist die ,quelle der ,sprachen4 ,die ,sprachen haben hier ihren ,entstehungsherd3 die ,tonsprachen so gut als die ,gebrden- und ,blicksprachen4 ,das vollere ,phnomen ist immer der ,anfang3 unsere ,vermgen sind subtilisiert aus volleren ,vermgen4 ,aber auch heute hrt man noch mit den ,muskeln1 man liest selbst noch mit den ,muskeln4 ,jede reife ,kunst hat eine ,flle ,konvention zur ,grundlage3 insofern sie ,sprache ist4 ,die ,konvention ist die ,bedingung der groen ,kunst1 99nicht99 deren ,verhinderung4444 ,jede ,erhhung des ,lebens steigert die ,mitteilungskraft1 insgleichen die ,verstndniskraft des ,menschen4 ,das 99,sichhineinleben in andere ,seelen99 ist ursprnglich nichts ,moralisches1 sondern eine physiologische ,reizbarkeit der ,suggestion3 die ,sympathie8 oder was man ,altruismus8 nennt1 sind bloe ,ausgestaltungen jenes zur ,geistigkeit gerechneten psycho-motorischen ,rapports 7induction psycho-motrice meint ,ch4 ,fr74 ,man teilt sich nie ,gedanken mit3 man teilt sich ,bewegungen mit1 mimische ,zeichen1 welche von uns auf ,gedanken hin 99zurckgelesen99 werden4 #ebi4 ,die ,kunst erinnert uns an ,zustnde des animalischen vigor2 sie ist einmal ein berschu und ,ausstrmen von blhender ,leiblichkeit in die ,welt der ,bilder und ,wnsche2 andrerseits eine ,anreizung der animalischen ,funktionen durch ,bilder und ,wnsche des gesteigerten ,lebens2 -- eine ,erhhung des ,lebensgefhls1 ein ,stimulans desselben4 ,inwiefern kann auch das ,hliche noch diese ,gewalt haben8 ,insofern es noch von der siegreichen ,energie des ,knstlers etwas mitteilt1 der ber dies ,hliche und ,furchtbare ,herr geworden ist2 oder insofern es die ,lust der ,grausamkeit in uns leise anregt 7unter ,umstnden selbst die ,lust1 99uns99 wehe zu tun1 die ,selbstvergewaltigung3 und damit das ,gefhl der ,macht ber uns74 #ecj4 99,zur ,genesis der ,kunst499 -- ,jenes 99,vollkommenmachen1 ,vollkommensehen991 welches dem mit geschlechtlichen ,krften berladenen zerebralen ,system zu eigen ist 7der ,abend zusammen mit der ,geliebten1 die kleinsten ,zuflligkeiten verklrt1 das ,leben eine ,abfolge sublimer ,dinge1 das ,unglck des ,unglcklich-,liebenden mehr wert als irgend etwas873 andrerseits wirkt jedes 99,vollkommene99 und 99,schne99 als unbewute ,erinnerung jenes verliebten ,zustandes und seiner ,art1 zu sehen -- jede 99,vollkommenheit991 die ganze 99,schnheit99 der ,dinge erweckt durch contiguity die aphrodisische ,seligkeit wieder4 799,physiologisch993 der schaffende ,instinkt des ,knstlers und die ,verteilung des semen ins ,blut44447 ,das 99,verlangen nach ,kunst99 und 99,schnheit99 ist ein indirektes ,verlangen nach den ,entzckungen des ,geschlechtstriebes1 welche er dem ,zerebrum mitteilt4 ,die 99vollkommen gewordne ,welt991 durch ,liebe84444 #eca4 99,die ,vermoralisierung der ,knste499 -- ,kunst als ,freiheit von der moralischen ,verengung und ,winkeloptik2 oder als ,spott ber sie4 ,die ,flucht in die ,natur1 wo ihre 99,schnheit99 mit der 99,furchtbarkeit99 sich paart4 ,konzeption des 99groen99 ,menschen4 -- ,zerbrechliche1 unntze ,luxusseelen1 welche ein ,hauch schon trbe macht1 die 99schnen ,seelen9984 -- ,die 99verblichenen ,ideale99 aufwecken in ihrer schonungslosen ,hrte und ,brutalitt1 als die prachtvollsten ,ungeheuer1 die sie sind4 -- ,ein frohlockender ,genu an der psychologischen ,einsicht in die ,sinuositt und ,schauspielerei wider ,wissen bei allen vermoralisierten ,knstlern4 -- ,die 99,falschheit99 der ,kunst1 -- ihre ,immoralitt ans ,licht ziehen4 -- ,die idealisierenden ,grundmchte8 7,sinnlichkeit1 ,rausch1 berreiche ,animalitt7 ans ,licht ziehen4 #ecb4 ,im dionysischen ,rausche ist die ,geschlechtlichkeit und die ,wollust2 sie fehlt nicht im apollinischen4 ,es mu noch eine ,tempoverschiedenheit in beiden ,zustnden geben4444 ,die 99extreme ,ruhe gewisser ,rauschempfindungen99 7strenger3 die ,verlangsamung des ,zeit- und ,raumgefhls7 spiegelt sich gern in der ,vision der ruhigsten ,gebrden und ,seelenarten4 ,der klassische ,stil stellt wesentlich diese ,ruhe1 ,vereinfachung1 ,abkrzung1 ,konzentration dar1 -- 99das hchste ,gefhl der ,macht99 ist konzentriert im klassischen ,typus4 ,schwer reagieren3 ein groes ,bewutsein3 kein ,gefhl von ,kampf4 #ecc4 99,apollinisch -- dionysisch499 -- ,es gibt zwei ,zustnde1 in denen die ,kunst selbst wie eine ,naturgewalt im ,menschen auftritt1 ber ihn verfgend1 ob er will oder nicht3 einmal als ,zwang zur ,vision1 andrerseits als ,zwang zum ,orgiasmus4 ,beide ,zustnde sind auch im normalen ,leben vorgespiegelt1 nur schwcher3 im ,traum und im ,rausch4 ,aber derselbe ,gegensatz besteht noch zwischen ,traum und ,rausch3 beide entfesseln in uns knstlerische ,gewalten1 jede aber verschieden3 der ,traum die des ,sehens1 ,verknpfens1 ,dichtens2 der ,rausch die der ,gebrde1 der ,leidenschaft1 des ,gesangs1 des ,tanzes4 #ecd4 ,der ,sinn und die ,lust an der 99,nuance99 7-- die eigentliche ,modernitt71 an dem1 was 99nicht99 generell ist1 luft dem ,triebe entgegen1 welcher seine ,lust und ,kraft im ,erfassen des 99,typischen99 hat3 gleich dem griechischen ,geschmack der besten ,zeit4 ,ein berwltigen der ,flle des ,lebendigen ist darin1 das 99,ma99 wird ,herr1 jene 99,ruhe99 der starken ,seele liegt zugrunde1 welche sich langsam bewegt und einen ,widerwillen vor dem ,allzulebendigen hat4 ,der allgemeine ,fall1 das ,gesetz wird 99verehrt99 und 99herausgehoben992 die ,ausnahme wird umgekehrt beiseite gestellt1 die ,nuance weggewischt4 ,das ,feste1 ,mchtige1 ,solide1 das ,leben1 das breit und gewaltig ruht und seine ,kraft birgt -- das 99gefllt9983 das heit1 das korrespondiert mit dem1 was man von sich hlt4 #ece4 99,musik8 -- und der groe ,stil499 -- ,die ,gre eines ,knstlers bemit sich nicht nach den schnen ,gefhlen81 die er erregt3 das mgen die ,weiblein glauben4 ,sondern nach dem ,grade1 in dem er sich dem groen ,stile nhert1 in dem er fhig ist des groen ,stils4 ,dieser ,stil hat das mit der groen ,leidenschaft gemein1 da er es verschmht1 zu gefallen2 da er es vergit1 zu berreden2 da er befiehlt2 da er 99will994444 ber das ,chaos ,herr werden1 das man ist2 sein ,chaos zwingen1 ,form zu werden3 logisch1 einfach1 unzweideutig1 ,mathematik1 99,gesetz99 werden -- das ist hier die groe ,ambition4 -- ,mit ihr stt man zurck2 nichts reizt mehr die ,liebe zu solchen ,gewaltmenschen1 -- eine ,einde legt sich um sie1 ein ,schweigen1 eine ,furcht wie vor einem groen ,frevel4444 ,alle ,knste kennen solche ,ambitise des groen ,stils3 warum fehlen sie in der ,musik8 ,noch niemals hat ein ,musiker gebaut wie jener ,baumeister1 der den ,palazzo ,pitti schuf4444 ,hier liegt ein ,problem4 ,gehrt die ,musik vielleicht in jene ,kultur1 wo das ,reich aller ,art ,gewaltmenschen schon zu ,ende ging8 ,widersprche zuletzt der ,begriff groer ,stil schon der ,seele der ,musik1 -- dem ,weibe8 in unsrer ,musik84444 ,ich berhre hier eine ,kardinalfrage3 wohin gehrt unsre ganze ,musik8 ,die ,zeitalter des klassischen ,geschmacks kennen nichts ihr ,vergleichbares3 sie ist aufgeblht1 als die ,renaissancewelt ihren ,abend erreichte1 als die ,freiheit8 aus den ,sitten und selbst aus den ,menschen davon war3 -- gehrt es zu ihrem ,charakter1 ,gegenrenaissance zu sein8 ,ist sie die ,schwester des ,barockstils1 da sie jedenfalls seine ,zeitgenossin ist8 ,ist ,musik1 moderne ,musik nicht schon dcadence84444 ,ich habe schon frher einmal den ,finger auf diese ,frage gelegt3 ob unsre ,musik nicht ein ,stck ,gegenrenaissance in der ,kunst ist8 ob sie nicht die ,nchstverwandte des ,barockstils ist8 ob sie nicht im ,widerspruch zu allem klassischen ,geschmack gewachsen ist1 so da sich in ihr jede ,ambition der ,klassizitt von selbst verbte8 ,auf diese ,wertfrage ersten ,ranges wrde die ,antwort nicht zweifelhaft sein drfen1 wenn die ,tatsache richtig abgeschtzt worden wre1 da die ,musik ihre hchste ,reife und ,flle als 99,romantik99 erlangt --1 noch einmal als ,reaktionsbewegung gegen die ,klassizitt4 ,mozart -- eine zrtliche und verliebte ,seele1 aber ganz achtzehntes ,jahrhundert1 auch noch in seinem ,ernste4444 ,beethoven der erste groe ,romantiker im ,sinne des 99franzsischen99 ,begriffs ,romantik1 wie ,wagner der letzte groe ,romantiker ist4444 beides instinktive ,widersacher des klassischen ,geschmacks1 des strengen ,stils1 -- um vom groen8 hier nicht zu reden4 #ecf4 ,die 99,romantik993 eine zweideutige ,frage1 wie alles ,moderne4 ,die sthetischen ,zustnde zwiefach4 ,die ,vollen und ,schenkenden im ,gegensatz zu den ,suchenden1 ,begehrenden4 #ecg4 ,ein ,romantiker ist ein ,knstler1 den das groe ,mivergngen an sich schpferisch macht -- der von sich und seiner ,mitwelt wegblickt1 zurckblickt4 #ech4 ,ist die ,kunst eine ,folge des 99,ungengens am ,wirklichen998 ,oder ein ,ausdruck der 99,dankbarkeit ber genossenes ,glck998 ,im ersten ,falle 99,romantik991 im zweiten ,glorienschein und ,dithyrambus 7kurz 99,apotheosenkunst9973 auch ,raffael gehrt hierhin1 nur da er jene ,falschheit hatte1 den 99,anschein99 der christlichen ,weltauslegung zu vergttern4 ,er war dankbar fr das ,dasein1 wo es 99nicht99 spezifisch christlich sich zeigte4 ,mit der 99moralischen99 ,interpretation ist die ,welt unertrglich4 ,das ,christentum war der ,versuch1 die ,welt damit zu berwinden83 das heit zu verneinen4 ,in praxi lief ein solches ,attentat des ,wahnsinns -- einer wahnsinnigen ,selbstberhebung des ,menschen angesichts der ,welt -- auf ,verdsterung1 ,verkleinlichung1 ,verarmung des ,menschen hinaus3 die mittelmigste und unschdlichste ,art1 die herdenhafte ,art ,mensch1 fand allein dabei ihre ,rechnung1 ihre 99,frderung991 wenn man will4 99,homer99 als 99,apotheosenknstler992 auch ,rubens4 ,die ,musik hat noch keinen gehabt4 ,die ,idealisierung des 99groen ,frevlers99 7der ,sinn fr seine 99,gre997 ist griechisch2 das ,herunterwrdigen1 ,verleumden1 ,verchtlichmachen des ,snders ist jdisch-christlich4 #eci4 99,was ist ,romantik899 -- ,in ,hinsicht auf alle sthetischen ,werte bediene ich mich jetzt dieser ,grundunterscheidung3 ich frage in jedem einzelnen ,falle1 ist hier der ,hunger oder der berflu schpferisch geworden88 ,von vornherein mchte sich eine andre ,unterscheidung besser zu empfehlen scheinen -- sie ist bei weitem augenscheinlicher -- nmlich die ,unterscheidung1 ob das ,verlangen nach ,starrwerden1 ,ewigwerden1 nach 99,sein998 die ,ursache des ,schaffens ist1 oder aber das ,verlangen nach ,zerstrung1 nach ,wechsel1 nach 99,werden994 ,aber beide ,arten des ,verlangens erweisen sich1 tiefer angesehen1 noch als zweideutig1 und zwar deutbar eben nach jenem vorangestellten und mit ,recht1 wie mich dnkt1 99vorgezogenen99 ,schema4 ,das ,verlangen nach ,zerstrung1 ,wechsel1 ,werden 99kann99 der ,ausdruck der bervollen1 zukunftsschwangern ,kraft sein 7mein ,terminus dafr ist1 wie man wei1 das ,wort dionysisch872 es kann aber auch der 99,ha99 der ,miratnen1 ,entbehrenden1 ,schlechtweggekommenen sein1 der zerstrt1 zerstren 99mu991 weil ihn das ,bestehende1 ja alles ,bestehen1 alles ,sein selbst emprt und aufreizt4 ,verewigen8 andrerseits kann einmal aus ,dankbarkeit und ,liebe kommen3 -- eine ,kunst dieses ,ursprungs wird immer eine ,apotheosenkunst sein1 dithyrambisch vielleicht mit ,rubens1 selig mit ,hafis1 hell und gtig mit ,goethe1 und einen homerischen ,glorienschein ber alle ,dinge breitend2 -- es kann aber auch jener tyrannische ,wille eines ,schwerleidenden sein1 welcher das ,persnlichste1 ,einzelnste1 ,engste1 die eigentliche ,idiosynkrasie seines ,leidens noch zum verbindlichen 99,gesetz99 und ,zwang stempeln mchte1 und der an allen ,dingen gleichsam ,rache nimmt1 dadurch1 da er ihnen sein ,bild1 das ,bild seiner ,tortur aufdrckt1 einzwngt1 einbrennt4 ,letzteres ist romantischer ,pessimismus in der ausdrucksvollsten ,form3 sei es als ,schopenhauersche ,willensphilosophie1 sei es als ,wagnersche ,musik4 #edj4 ,ob nicht hinter dem ,gegensatz von 99,klassisch99 und 99,romantisch99 der ,gegensatz des ,aktiven und ,reaktiven verborgen liegt8 -- #eda4 ,um 99,klassiker99 zu sein1 mu man 99alle99 starken1 anscheinend widerspruchsvollen ,gaben und ,begierden haben3 aber so1 da sie miteinander unter einem ,joche gehen1 zur 99rechten99 ,zeit kommen1 um ein 99,genus99 von ,literatur oder ,kunst oder ,politik auf seine ,hhe und ,spitze zu bringen 73 nicht 99nachdem99 dies schon geschehen ist444473 einen 99,gesamtzustand99 7sei es eines ,volkes1 sei es einer ,kultur7 in seiner tiefsten und innersten ,seele widerspiegeln zu einer ,zeit1 wo er noch besteht und noch nicht berfrbt ist von der ,nachahmung des ,fremden 7oder noch abhngig ist444472 kein reaktiver1 sondern ein 99schlieender99 und vorwrts fhrender ,geist sein1 99,ja99 sagend in allen ,fllen1 selbst mit seinem ,ha4 ,es gehrt dazu 99nicht99 der hchste persnliche ,wert88444 ,vielleicht zu erwgen1 ob die moralischen ,vorurteile hier nicht ihr ,spiel spielen1 und ob groe 99moralische99 ,hhe nicht vielleicht an sich ein 99,widerspruch99 gegen das 99,klassische99 ist84444 ,ob nicht die moralischen ,monstra notwendig 99,romantiker99 sein mssen in ,wort und ,tat84444 ,ein solches bergewicht einer ,tugend ber die andern 7wie beim moralischen ,monstrum7 steht eben der klassischen ,macht im ,gleichgewicht feindlich entgegen3 gesetzt1 man htte diese ,hhe und wre trotzdem ,klassiker1 so drfte dreist geschlossen werden1 man besitze auch die ,immoralitt auf gleicher ,hhe3 dies vielleicht der ,fall ,shakespeare 7gesetzt1 da es wirklich ,lord ,bacon ist74 #edb4 99,zuknftiges499 -- 99,gegen die ,romantik der groen ,passion8499 -- ,zu begreifen1 wie zu jedem klassischen8 ,geschmack ein ,quantum ,klte1 ,luziditt1 ,hrte hinzugehrt3 ,logik vor allem1 ,glck in der ,geistigkeit1 drei ,einheiten81 ,konzentration1 ,ha gegen ,gefhl1 ,gemt1 esprit1 ,ha gegen das ,vielfache1 ,unsichere1 ,schweifende1 ,ahnende so gut als gegen das ,kurze1 ,spitze1 ,hbsche1 ,gtige4 ,man soll nicht mit knstlerischen ,formeln spielen3 man soll das ,leben umschaffen1 da es sich nachher formulieren 99mu994 ,es ist eine heitere ,komdie1 ber die erst jetzt wir lachen lernen1 die wir jetzt erst 99sehen993 da die ,zeitgenossen ,herders1 ,winckelmanns1 ,goethes und ,hegels in ,anspruch nahmen1 das 99klassische ,ideal wieder entdeckt zu haben994444 und zu gleicher ,zeit ,shakespeare4 -- ,und dasselbe ,geschlecht hatte sich von der klassischen ,schule der ,franzosen auf schnde ,art losgesagt6 als ob nicht das ,wesentliche so gut hier- wie dorther htte gelernt werden knnen64444 ,aber man wollte die ,natur81 die ,natrlichkeit83 o ,stumpfsinn6 ,man glaubte1 die ,klassizitt sei eine ,art ,natrlichkeit6 ,ohne ,vorurteil und ,weichlichkeit zu ,ende denken1 auf welchem ,boden ein klassischer ,geschmack wachsen kann4 ,verhrtung1 ,vereinfachung1 ,verstrkung1 ,verbserung des ,menschen3 so gehrt es zusammen4 ,die logisch-psychologische ,vereinfachung4 ,die ,verachtung des ,details1 des ,komplexen1 des ,ungewissen4 ,die ,romantiker in ,deutschland protestierten 99nicht99 gegen den ,klassizismus1 sondern gegen ,vernunft1 ,aufklrung1 ,geschmack1 achtzehntes ,jahrhundert4 ,die ,sensibilitt der romantisch-,wagnerschen ,musik3 ,gegensatz der 99klassischen ,sensibilitt994 ,der ,wille zur ,einheit 7weil die ,einheit tyrannisiert3 nmlich die ,zuhrer1 ,zuschauer71 aber die ,unfhigkeit1 99sich99 in der ,hauptsache zu tyrannisieren3 nmlich in ,hinsicht auf das ,werk selbst 7auf ,verzichtleisten1 ,krzen1 ,klren1 ,vereinfachen74 ,die berwltigung durch ,massen 7,wagner1 ,victor ,hugo1 ,zola1 ,taine74 #edc4 ,der 99,knstler99philosoph4 ,hherer ,begriff der 99,kunst994 ,ob der ,mensch sich so fern stellen kann von den andern ,menschen1 um 99an ihnen zu gestalten998 7-- ,vorbungen3 #a4 der ,sich-selbst-,gestaltende1 der ,einsiedler2 #b4 der 99bisherige99 ,knstler als der kleine ,vollender an einem ,stoffe47 ,viertes ,buch4 ,zucht und ,zchtung4 #a4 ,rangordnung4 #edd4 ,ich bin dazu gedrngt1 im ,zeitalter des suffrage universel1 das heit1 wo jeder ber jeden und jedes zu ,gericht sitzen darf1 die 99,rangordnung99 wiederherzustellen4 #ede4 ,ich lehre3 da es hhere und niedere ,menschen gibt1 und da ein ,einzelner ganzen ,jahrtausenden unter ,umstnden ihre ,existenz rechtfertigen kann -- das heit ein voller1 reicher1 groer1 ganzer ,mensch in ,hinsicht auf zahllose unvollstndige ,bruchstck-,menschen4 #edf4 ,ich unterscheide einen ,typus des aufsteigenden ,lebens und einen andern des ,verfalls1 der ,zersetzung1 der ,schwche4 ,sollte man glauben1 da die ,rangfrage zwischen beiden ,typen berhaupt noch zu stellen ist84444 #edg4 99,die ,rangordnung der ,menschenwerte499 -- a7 ,man soll einen ,menschen nicht nach einzelnen ,werken abschtzen4 99,epidermalhandlungen499 ,nichts ist seltener als eine 99,personal99handlung4 ,ein ,stand1 ein ,rang1 eine ,volksrasse1 eine ,umgebung1 ein ,zufall -- alles drckt sich eher noch in einem ,werke oder ,tun aus als eine ,person84 b7 ,man soll berhaupt nicht voraussetzen1 da viele ,menschen ,personen8 sind4 ,und dann sind manche auch 99mehrere99 ,personen1 die meisten sind 99keine994 berall1 wo die durchschnittlichen ,eigenschaften berwiegen1 auf die es ankommt1 da ein ,typus fortbesteht1 wre ,person-,sein eine ,vergeudung1 ein ,luxus1 htte es gar keinen ,sinn1 nach einer ,person8 zu verlangen4 ,es sind ,trger1 ,transmissionswerkzeuge4 c7 ,die ,person8 ein relativ 99isoliertes99 ,faktum2 in ,hinsicht auf die weit grere ,wichtigkeit des ,fortflusses und der ,durchschnittlichkeit1 somit beinahe etwas 99,widernatrliches994 ,zur ,entstehung der ,person gehrt eine zeitige ,isolierung1 ein ,zwang zu einer ,wehr- und ,waffenexistenz1 etwas wie ,einmauerung1 eine grere ,kraft des ,abschlusses2 und vor allem eine viel 99geringere ,impressionabilitt991 als sie der mittlere ,mensch1 dessen ,menschlichkeit 99kontagis99 ist1 hat4 99,erste ,frage99 in betreff 99der ,rangordnung993 wie 99solitr99 oder wie 99herdenhaft99 jemand ist4 7,im letztern ,falle liegt sein ,wert in den ,eigenschaften1 die den ,bestand seiner ,herde1 seines ,typus sichern2 im andern ,falle in dem1 was ihn abhebt1 isoliert1 verteidigt und 99solitr ermglicht9947 99,folgerung993 man soll den solitren ,typus nicht abschtzen nach dem herdenhaften1 und den herdenhaften 99nicht99 nach dem solitren4 ,aus der ,hhe betrachtet1 sind beide notwendig2 insgleichen ist ihr ,antagonismus notwendig1 -- und nichts ist 99mehr99 zu verbannen als jene ,wnschbarkeit81 es mchte sich etwas 99,drittes99 aus beiden entwickeln 7,tugend8 als ,hermaphroditismus74 ,das ist so wenig wnschbar8 als die ,annherung und ,ausshnung der ,geschlechter4 ,das 99,typische fortentwickeln991 die 99,kluft99 immer 99tiefer aufreien994444 ,begriff der 99,entartung99 in beiden ,fllen3 wenn die ,herde den ,eigenschaften der solitren ,wesen sich nhert und diese den ,eigenschaften der ,herde1 -- kurz1 wenn sie sich 99annhern994 ,dieser ,begriff der ,entartung ist abseits von der moralischen ,beurteilung4 #edh4 99,vom ,range499 ,die schreckliche ,konsequenz der ,gleichheit8 -- schlielich glaubt jeder das ,recht zu haben zu jedem ,problem4 ,es ist alle ,rangordnung verlorengegangen4 #edi4 ,vorteil eines ,abseits von seiner ,zeit4 -- ,abseits gestellt gegen die beiden ,bewegungen1 die individualistische und die kollektivistische ,moral1 -- denn auch die erste kennt die ,rangordnung nicht und will dem einen die gleiche ,freiheit geben wie allen4 ,meine ,gedanken drehen sich nicht um den ,grad von ,freiheit1 der dem einen oder dem andern oder allen zu gnnen ist1 sondern um den ,grad von 99,macht991 den einer oder der andere ber andere oder alle ben soll1 respektive inwiefern eine ,opferung von ,freiheit1 eine ,versklavung selbst1 zur ,hervorbringung eines 99hheren ,typus99 die ,basis gibt4 ,in grbster ,form gedacht3 99wie knnte man die ,entwicklung der ,menschheit opfern991 um einer hheren ,art1 als der ,mensch ist1 zum ,dasein zu helfen8 -- #eej4 ,rangbestimmend1 rangabhebend sind allein ,machtquantitten3 und nichts sonst4 #eea4 ber den ,rang entscheidet das ,quantum ,macht1 das du bist2 der ,rest ist ,feigheit4 #eeb4 ,der ,wille zur ,macht4 -- ,wie die ,menschen beschaffen sein mten1 welche diese ,umwertung an sich vornehmen4 ,die ,rangordnung als ,machtordnung3 ,krieg und ,gefahr die ,voraussetzung1 da ein ,rang seine ,bedingungen festhlt4 ,das grandiose ,vorbild3 der ,mensch in der ,natur -- das schwchste1 klgste ,wesen sich zum ,herrn machend1 die dmmeren ,gewalten sich unterjochend4 #eec4 ,neue ,rangordnung der ,geister3 nicht mehr die tragischen ,naturen voran4 #eed4 ,den 99,wert99 eines ,menschen danach abschtzen1 was er den ,menschen 99ntzt99 oder 99kostet99 oder 99schadet993 das bedeutet ebensoviel und ebensowenig als ein ,kunstwerk abschtzen je nach den 99,wirkungen991 die es tut4 ,aber damit ist der ,wert des ,menschen 99im ,vergleich mit anderen ,menschen99 gar nicht berhrt4 ,die moralische ,wertschtzung81 soweit sie eine 99soziale99 ist1 mit durchaus den ,menschen nach seinen ,wirkungen4 ,ein ,mensch mit seinem eigenen ,geschmack auf der ,zunge1 umschlossen und versteckt durch seine ,einsamkeit1 unmitteilbar1 unmitteilsam1 -- ein 99unausgerechneter99 ,mensch1 also ein ,mensch einer hheren1 jedenfalls 99anderen99 ,spezies3 wie wollt ihr den abwerten knnen1 da ihr ihn nicht kennen knnt1 nicht vergleichen knnt8 ,die 99moralische ,abwertung99 hat die grte ,urteilsstumpfheit im ,gefolge gehabt3 der ,wert eines ,menschen an sich ist 99unterschtzt991 fast 99bersehen991 fast 99geleugnet994 ,rest der naiven 99,teleologie993 der 99,wert99 des ,menschen 99nur in ,hinsicht auf die ,menschen994 #eee4 ,die ,revolution ermglichte ,napoleon3 das ist ihre ,rechtfertigung4 ,um einen hnlichen ,preis wrde man den anarchistischen ,einsturz unsrer ganzen ,zivilisation wnschen mssen4 ,napoleon ermglichte den ,nationalismus3 das ist dessen ,entschuldigung4 ,der ,wert eines ,menschen 7abgesehen1 wie billig1 von ,moralitt und ,unmoralitt3 denn mit diesen ,begriffen wird der 99,wert99 eines ,menschen noch nicht einmal berhrt7 liegt nicht in seiner ,ntzlichkeit3 denn er bestnde fort1 selbst wenn es niemanden gbe1 dem er zu ntzen wte4 ,und warum knnte nicht gerade der ,mensch1 von dem die verderblichsten ,wirkungen ausgingen1 die ,spitze der ganzen ,spezies ,mensch sein3 so hoch1 so berlegen1 da an ihm alles vor ,neid zugrunde ginge8 #eef4 99,miverstndnis des ,egoismus993 von seiten der 99gemeinen99 ,naturen1 welche gar nichts von der ,eroberungslust und ,unersttlichkeit der groen ,liebe wissen1 ebenso von den ausstrmenden ,kraftgefhlen1 welche berwltigen1 zu sich zwingen1 sich ans ,herz legen wollen1 -- der ,trieb des ,knstlers nach seinem ,material4 ,oft auch nur sucht der ,ttigkeitssinn nach einem ,terrain4 -- ,im gewhnlichen ,egoismus8 will gerade das ,nicht-ego81 das 99tiefe ,durchschnittswesen991 der ,gattungsmensch seine ,erhaltung -- 99das99 emprt1 falls es von den ,seltneren1 ,feineren und weniger ,durchschnittlichen wahrgenommen wird4 ,denn diese urteilen3 wir sind die 99,edleren996 ,es liegt 99mehr99 an 99unserer99 ,erhaltung als an der jenes ,viehs68 #eeg4 99,gegen ,john ,stuart ,mill499 -- ,ich perhorresziere seine ,gemeinheit1 welche sagt1 was dem einen recht ist1 ist dem andern billig82 was du nicht willst usw41 das fg' auch keinem andern zu82 welche den ganzen menschlichen ,verkehr auf 99,gegenseitigkeit der ,leistung99 begrnden will1 so da jede ,handlung als eine ,art ,abzahlung erscheint fr etwas1 das uns erwiesen ist4 ,hier ist die ,voraussetzung 99unvornehm99 im untersten ,sinne3 hier wird die 99quivalenz der ,werte von ,handlungen99 vorausgesetzt bei mir und dir2 hier ist der persnlichste ,wert einer ,handlung einfach annulliert 7das1 was durch nichts ausgeglichen und bezahlt werden kann --74 ,die ,gegenseitigkeit8 ist eine groe ,gemeinheit2 gerade da etwas1 das 99ich99 tue1 99nicht99 von einem andern getan werden 99drfte99 und 99knnte991 da 99es keinen ,ausgleich99 geben darf 7-- auer in der 99ausgewhltesten ,sphre99 der meinesgleichen81 inter pares --71 da man in einem tieferen ,sinne nie zurckgibt1 weil man etwas 99,einmaliges ist99 und nur 99,einmaliges tut991 -- diese ,grundberzeugung enthlt die ,ursache der 99aristokratischen ,absonderung von der ,menge991 weil die ,menge an ,gleichheit8 und 99folglich99 ,ausgleichbarkeit und ,gegenseitigkeit8 glaubt4 #eeh4 99,randbemerkung zu einer99 niaiserie anglaise4 -- ,was du nicht willst1 das dir die ,leute tun1 das tue ihnen auch nicht48 ,das gilt als ,weisheit2 das gilt als ,klugheit2 das gilt als ,grund der ,moral1 -- als gldener ,spruch84 ,john ,stuart ,mill 7und wer nicht unter ,englndern87 glaubt daran64444 ,aber der ,spruch hlt nicht den leichtesten ,angriff aus4 ,der ,kalkul3 tue nichts1 was dir selber nicht angetan werden soll8 verbietet ,handlungen um ihrer schdlichen ,folgen willen3 der ,hintergedanke ist1 da eine ,handlung immer 99vergolten99 wird4 ,wie nun1 wenn jemand1 mit dem ,principe8 in der ,hand1 sagte3 gerade solche ,handlungen 99mu99 man tun1 damit andere uns nicht zuvorkommen1 damit wir andere auer ,stand setzen1 sie 99uns99 anzutun88 -- ,andrerseits3 denken wir uns einen ,korsen1 dem seine ,ehre die vendetta gebietet4 ,auch er wnscht keine ,flintenkugel in den ,leib3 aber die ,aussicht auf eine solche1 die ,wahrscheinlichkeit einer ,kugel hlt ihn 99nicht99 ab1 seiner ,ehre zu gengen4444 ,und sind wir nicht in allen 99anstndigen99 ,handlungen eben absichtlich gleichgltig gegen das1 was daraus fr uns kommt8 ,eine ,handlung zu vermeiden1 die schdliche ,folgen fr uns htte1 -- das wre ein ,verbot fr anstndige ,handlungen berhaupt4 ,dagegen ist der ,spruch wertvoll1 weil er einen 99,typus ,mensch99 verrt3 es ist der 99,instinkt der ,herde991 der sich mit ihm formuliert1 -- man ist gleich1 man nimmt sich gleich3 wie ich dir1 so du mir4 -- ,hier wird wirklich an eine 99quivalenz der ,handlungen99 geglaubt1 die1 in allen realen ,verhltnissen1 einfach nicht vorkommt4 ,es 99kann99 nicht jede ,handlung zurckgegeben werden3 zwischen wirklichen ,individuen8 99gibt es keine gleichen ,handlungen991 folglich auch keine ,vergeltung84444 ,wenn ich etwas tue1 so liegt mir der ,gedanke vollkommen fern1 da berhaupt dergleichen irgendeinem ,menschen mglich sei3 es gehrt mir4444 ,man kann mir nichts zurckzahlen1 man wrde immer eine 99andere998 ,handlung gegen mich begehen4 -- #eei4 ,ich zeige auf etwas ,neues hin3 gewi1 fr ein solches demokratisches ,wesen gibt es die ,gefahr des ,barbaren1 aber man sucht sie nur in der ,tiefe4 ,es gibt auch eine 99andere ,art ,barbaren991 die kommen aus der ,hhe3 eine ,art von erobernden und herrschenden ,naturen1 welche nach einem ,stoffe suchen1 den sie gestalten knnen4 ,prometheus war ein solcher ,barbar4 #efj4 99,die typischen ,selbstgestaltungen4 ,oder3 die acht ,hauptfragen499 #a4 ,ob man sich vielfacher haben will oder einfacher8 #b4 ,ob man glcklicher werden will oder gleichgltiger gegen ,glck und ,unglck8 #c4 ,ob man zufriedner mit sich werden will oder anspruchsvoller und unerbittlicher8 #d4 ,ob man weicher1 nachgebender1 menschlicher werden will oder unmenschlicher88 #e4 ,ob man klger werden will oder rcksichtsloser8 #f4 ,ob man ein ,ziel erreichen will oder allen ,zielen ausweichen 7wie es zum ,beispiel der ,philosoph tut1 der in jedem ,ziel eine ,grenze1 einen ,winkel1 ein ,gefngnis1 eine ,dummheit riecht78 #g4 ,ob man geachteter werden will oder gefrchteter8 ,oder 99verachteter998 #h4 ,ob man ,tyrann oder ,verfhrer oder ,hirt oder ,herdentier werden will8 #efa4 ,die ,rechte1 die ein ,mensch sich nimmt1 stehen im ,verhltnis zu den ,pflichten1 die er sich stellt1 zu den ,aufgaben1 denen er sich 99gewachsen fhlt994 ,die allermeisten ,menschen sind ohne ,recht zum ,dasein1 sondern ein ,unglck fr die hheren4 #efb4 ,die 99,lasterhaften99 und 99,zgellosen993 ihr deprimierender ,einflu auf den 99,wert der ,begierden994 ,es ist die schauerliche ,barbarei der ,sitte1 welche1 im ,mittelalter vornehmlich1 zu einem wahren ,bund der ,tugend8 zwingt -- nebst ebenso schauerlichen bertreibungen ber das1 was den 99,wert99 des ,menschen ausmacht4 ,die kmpfende ,zivilisation8 7,zhmung7 braucht alle ,art ,eisen und ,tortur1 um sich gegen die ,furchtbarkeit und ,raubtiernatur aufrechtzuerhalten4 ,hier ist eine ,verwechslung ganz natrlich1 obwohl vom schlimmsten ,einflu3 ,das1 was 99,menschen der ,macht und des ,willens von sich99 verlangen knnen1 gibt ein ,ma auch fr das1 was sie sich zugestehen drfen4 ,solche ,naturen sind der 99,gegensatz99 der ,lasterhaften und ,zgellosen3 obwohl sie unter ,umstnden ,dinge tun1 deretwegen ein geringerer ,mensch des ,lasters und der ,unmigkeit berfhrt wre4 ,hier schadet der ,begriff der 99,gleichwertigkeit99 der ,menschen 99vor ,gott998 auerordentlich2 man verbot ,handlungen und ,gesinnungen1 welche an sich zu den ,prrogativen der ,starkgeratenen gehren1 -- wie als ob sie an sich des ,menschen unwrdig wren4 ,man brachte die ganze ,tendenz der starken ,menschen in ,verruf1 indem man die ,schutzmittel der ,schwchsten 7auch gegen sich ,schwchsten7 als ,wertnorm aufstellte4 ,die ,verwechslung geht so weit1 da man geradezu die groen 99,virtuosen99 des ,lebens 7deren ,selbstherrlichkeit den schrfsten ,gegensatz zum ,lasterhaften und ,zgellosen abgibt7 mit den schimpflichsten ,namen brandmarkte4 ,noch jetzt glaubt man einen ,cesare ,borgia mibilligen zu mssen2 das ist einfach zum ,lachen4 ,die ,kirche hat deutsche ,kaiser auf ,grund ihrer ,laster in ,bann getan3 als ob ein ,mnch oder ,priester ber das mitreden drfte1 was ein ,friedrich der ,zweite von sich fordern darf4 ,ein ,don ,juan wird in die ,hlle geschickt3 das ist sehr naiv4 ,hat man bemerkt1 da im ,himmel alle interessanten ,menschen fehlen84444 ,nur ein ,wink fr die ,weiblein1 wo sie ihr ,heil am besten finden4 -- ,denkt man ein wenig konsequent und auerdem mit einer vertieften ,einsicht in das1 was ein groer ,mensch8 ist1 so unterliegt es keinem ,zweifel1 da die ,kirche alle groen ,menschen8 in die ,hlle schickt --1 sie kmpft 99gegen99 alle ,gre des ,menschen84 #efc4 ,die mchtigsten und gefhrlichsten ,leidenschaften des ,menschen1 an denen er am leichtesten zugrunde geht1 sind so grndlich in ,acht getan1 da damit die mchtigsten ,menschen selber unmglich geworden sind oder sich als 99bse991 als schdlich und unerlaubt8 fhlen muten4 ,diese ,einbue ist gro1 aber notwendig bisher gewesen3 jetzt1 wo eine ,menge ,gegenkrfte grogezchtet sind durch zeitweilige ,unterdrckung jener ,leidenschaften 7von ,herrschsucht1 ,lust an der ,verwandlung und ,tuschung71 ist deren ,entfesselung wieder mglich3 sie werden nicht mehr die alte ,wildheit haben4 ,wir erlauben uns die zahme ,barbarei3 man sehe unsre ,knstler und ,staatsmnner an4 #efd4 ,ich sehe durchaus nicht ab1 wie einer es wieder gut machen kann1 der versumt hat1 zur rechten ,zeit in eine 99gute ,schule99 zu gehen4 ,ein solcher kennt sich nicht2 er geht durchs ,leben1 ohne gehen gelernt zu haben2 der schlaffe ,muskel verrt sich bei jedem ,schritt noch4 ,mitunter ist das ,leben so barmherzig1 diese harte ,schule nachzuholen3 jahrelanges ,siechtum vielleicht1 das die uerste ,willenskraft und ,selbstgengsamkeit herausfordert2 oder eine pltzlich hereinbrechende ,notlage1 zugleich noch fr ,weib und ,kind1 welche eine ,ttigkeit erzwingt1 die den erschlafften ,fasern wieder ,energie gibt und dem ,willen zum ,leben die 99,zhigkeit zurckgewinnt994 ,das ,wnschenswerteste bleibt unter allen ,umstnden eine harte ,disziplin 99zur rechten ,zeit991 das heit in jenem ,alter noch1 wo es stolz macht1 viel von sich verlangt zu sehen4 ,denn dies unterscheidet die harte ,schule als gute ,schule von jeder anderen3 da viel verlangt wird2 da streng verlangt wird2 da das ,gute1 das ,ausgezeichnete selbst als normal verlangt wird2 da das ,lob selten ist2 da die ,indulgenz fehlt2 da der ,tadel scharf1 sachlich1 ohne ,rcksicht auf ,talent und ,herkunft laut wird4 ,eine solche ,schule hat man in jedem ,betracht ntig3 das gilt vom ,leiblichsten wie vom ,geistigsten3 es wre verhngnisvoll1 hier trennen zu wollen6 ,die gleiche ,disziplin macht den ,militr und den ,gelehrten tchtig3 und1 nher besehen1 es gibt keinen tchtigen ,gelehrten1 der nicht die ,instinkte eines tchtigen ,militrs im ,leibe hat4 ,befehlen knnen und wieder auf eine stolze ,weise gehorchen2 in ,reih und ,glied stehen1 aber fhig jederzeit1 auch zu fhren2 die ,gefahr dem ,behagen vorziehen2 das ,erlaubte und ,unerlaubte nicht in einer ,krmerwage wiegen2 dem ,mesquinen1 ,schlauen1 ,parasitischen mehr feind sein als dem ,bsen4 -- ,was 99lernt99 man in einer harten ,schule8 99,gehorchen99 und 99,befehlen994 #efe4 ,das ,verdienst 99leugnen993 aber das tun1 was ber allem ,loben1 ja ber allem ,verstehen ist4 #eff4 99,ntzlich99 sind die ,affekte allesamt1 die einen direkt1 die andern indirekt2 in ,hinsicht auf den ,nutzen ist es schlechterdings unmglich1 irgendeine ,wertabfolge festzusetzen1 -- so gewi1 konomisch gemessen1 die ,krfte in der ,natur allesamt gut1 das heit ntzlich sind1 so viel furchtbares und unwiderrufliches ,verhngnis auch von ihnen ausgeht4 ,hchstens knnte man sagen1 da die mchtigsten ,affekte die wertvollsten sind3 insofern es keine greren ,kraftquellen gibt4 #efg4 ,wieviel 99,vorteil99 opfert der ,mensch1 wie wenig eigenntzig8 ist er6 ,alle seine ,affekte und ,leidenschaften wollen ihr ,recht haben -- und wie 99fern99 vom klugen ,nutzen des ,eigennutzes ist der ,affekt6 ,man will 99nicht99 sein ,glck82 man mu ,englnder sein1 um glauben zu knnen1 da der ,mensch immer seinen ,vorteil sucht4 ,unsre ,begierden wollen sich in langer ,leidenschaft an den ,dingen vergreifen --1 ihre aufgestaute ,kraft sucht die ,widerstnde4 #efh4 ,die 99,erziehung99 zu jenen 99,herrscher99tugenden1 welche auch ber sein ,wohlwollen und ,mitleiden ,herr werden3 die groen ,zchtertugenden 7seinen ,feinden vergeben8 ist dagegen ,spielerei71 den 99,affekt des ,schaffenden99 auf die 99,hhe bringen99 -- nicht mehr ,marmor behauen6 -- ,die ,ausnahme- und ,machtstellung jener ,wesen 7verglichen mit der der bisherigen ,frsten73 der rmische ,csar mit ,christi ,seele4 #efi4 99,der hhere ,mensch und der ,herdenmensch499 ,wenn die groen ,menschen 99fehlen991 so macht man aus den vergangenen groen ,menschen ,halbgtter oder ganze ,gtter3 das ,ausbrechen von ,religion beweist1 da der ,mensch nicht mehr am ,menschen 99,lust99 hat 7-- und am ,weibe auch nicht8 mit ,hamlet74 ,oder3 man bringt viele ,menschen auf einen ,haufen als ,parlamente und wnscht1 da sie gleich tyrannisch wirken4 ,das ,tyrannisierende8 ist die ,tatsache groer ,menschen3 sie machen den ,geringeren dumm4 #egj4 ,der ,hammer4 99,wie99 mssen ,menschen beschaffen sein1 die umgekehrt wertschtzen8 -- ,menschen1 die 99alle99 ,eigenschaften der modernen ,seele haben1 aber stark genug sind1 sie in lauter ,gesundheit umzuwandeln8 -- ,ihr ,mittel zu ihrer ,aufgabe4 #ega4 ,der starke ,mensch1 mchtig in den ,instinkten einer starken ,gesundheit1 verdaut seine ,taten ganz ebenso1 wie er die ,mahlzeiten verdaut2 er wird mit schwerer ,kost selbst fertig3 in der ,hauptsache aber fhrt ihn ein unversehrter und strenger ,instinkt1 da er nichts tut1 was ihm widersteht1 so wenig1 als er etwas it1 das ihm nicht schmeckt4 #egb4 ,die wohlwollenden1 hilfreichen1 gtigen ,gesinnungen sind schlechterdings 99nicht99 um des ,nutzens willen1 der von ihnen ausgeht1 zu ,ehren gekommen3 sondern weil sie ,zustnde 99reicher ,seelen99 sind1 welche abgeben knnen und ihren ,wert als ,fllegefhl des ,lebens tragen4 ,man sehe die ,augen des ,wohltters an6 ,das ist das ,gegenstck der ,selbstverneinung1 des ,hasses auf das moi1 des ,pascalismus84 #egc4 ,zu den herrschaftlichen ,typen4 -- ,der ,hirt8 im ,gegensatz zum ,herrn8 7-- ersterer 99,mittel99 zur ,erhaltung der ,herde2 letzterer 99,zweck991 weshalb die ,herde da ist74 #egd4 99,hauptgesichtspunkt993 da man nicht die 99,aufgabe99 der hheren ,spezies in der 99,leitung99 der niederen sieht 7wie es zum ,beispiel ,comte macht --71 sondern die niedere als 99,basis991 auf der eine hhere ,spezies ihrer 99eigenen99 ,aufgabe lebt1 -- auf der sie erst 99stehen kann994 ,die ,bedingungen1 unter denen eine 99starke99 und 99vornehme99 ,spezies sich erhlt 7in ,hinsicht auf geistige ,zucht71 sind die umgekehrten von denen1 unter welchen die industriellen ,massen81 die ,krmer la ,spencer stehen4 ,das1 was nur den 99strksten99 und 99fruchtbarsten99 ,naturen freisteht zur ,ermglichung 99ihrer99 ,existenz -- ,mue1 ,abenteuer1 ,unglaube1 ,ausschweifung selbst --1 das wrde1 wenn es den 99mittleren99 ,nationen freistnde1 diese notwendig zugrunde richten -- und tut es auch4 ,hier ist die ,arbeitsamkeit1 die ,regel1 die ,migkeit1 die feste berzeugung8 am ,platze1 -- kurz die ,herdentugenden83 unter ihnen wird diese mittlere ,art ,mensch vollkommen4 #ege4 ,da man sein ,leben1 seine ,gesundheit1 seine ,ehre aufs ,spiel setzt1 das ist die ,folge des bermutes und eines berstrmenden1 verschwenderischen ,willens3 nicht aus ,menschenliebe1 sondern weil jede groe ,gefahr unsre ,neugierde in bezug auf das ,ma unsrer ,kraft1 unsres ,mutes herausfordert4 #egf4 ,sein ,leben lassen fr eine ,sache8 -- groer ,effekt4 ,aber man lt fr vieles sein ,leben3 die ,affekte samt und sonders wollen ihre ,befriedigung4 ,ob es das ,mitleid ist oder der ,zorn oder die ,rache -- da das ,leben daran gesetzt wird1 verndert nichts am ,werte4 ,wie viele haben ihr ,leben fr die hbschen ,weiblein geopfert -- und selbst1 was schlimmer ist1 ihre ,gesundheit6 ,wenn man das ,temperament hat1 so whlt man instinktiv die gefhrlichen ,dinge3 zum ,beispiel die ,abenteuer der ,spekulation1 wenn man ,philosoph1 oder der ,immoralitt1 wenn man tugendhaft ist4 ,die eine ,art ,mensch will nichts riskieren1 die andre will riskieren4 ,sind wir anderen ,verchter des ,lebens8 ,im ,gegenteil1 wir suchen instinktiv ein 99potenziertes99 ,leben1 das ,leben in der ,gefahr4444 ,damit1 nochmals gesagt1 wollen wir nicht tugendhafter sein als die anderen4 ,pascal zum ,beispiel wollte nichts riskieren und blieb ,christ3 das war vielleicht tugendhaft4 -- 99,man opfert immer499 #egg4 99,seinem ,gefhle folgen8998 -- ,da man1 einem genersen ,gefhle 99nachgebend991 sein ,leben in ,gefahr bringt1 und unter dem ,impuls eines ,augenblicks3 das ist wenig wert und charakterisiert nicht einmal4 ,in der ,fhigkeit dazu sind sich alle gleich -- und in der ,entschlossenheit dazu bertrifft der ,verbrecher1 ,bandit und ,korse einen honetten ,menschen gewi4 ,die hhere ,stufe ist1 auch diesen ,andrang bei sich zu berwinden und die heroische ,tat nicht auf ,impulse hin zu tun1 -- sondern kalt1 raisonnable1 ohne das strmische berwallen von ,lustgefhlen dabei4444 ,dasselbe gilt vom ,mitleid3 es mu erst habituell durch die raison 99durchgesiebt99 sein2 im anderen ,falle ist es so gefhrlich wie irgendein ,affekt4 ,die 99blinde ,nachgiebigkeit99 gegen einen ,affekt1 sehr gleichgltig1 ob es ein generser und mitleidiger oder feindseliger ist1 ist die ,ursache der 99grten bel994 ,die ,gre des ,charakters besteht nicht darin1 da man diese ,affekte nicht besitzt1 -- im ,gegenteil1 man hat sie im furchtbarsten ,grade3 aber da man sie am ,zgel fhrt4444 und auch das noch ohne ,lust an dieser ,bndigung1 sondern blo1 weil4444 #egh4 ,wo man die 99strkeren ,naturen99 zu suchen hat4 -- ,das ,zugrundegehen und ,entarten der 99solitren99 ,spezies ist viel 99grer99 und furchtbarer3 sie haben die ,instinkte der ,herde1 die ,tradition der ,werte gegen sich2 ihre ,werkzeuge zur ,verteidigung1 ihre ,schutzinstinkte sind von vornherein nicht stark1 nicht sicher genug1 -- es gehrt viel ,gunst des ,zufalls dazu1 da sie 99gedeihen99 7-- sie gedeihen in den niedrigsten und gesellschaftlich preisgegebensten ,elementen am hufigsten2 wenn man nach 99,person99 sucht1 dort findet man sie um wieviel sicherer als in den mittleren ,klassen674 ,der ,stnde- und ,klassenkampf1 der auf ,gleichheit der ,rechte8 abzielt1 -- ist er ungefhr erledigt1 so geht der 99,kampf99 los gegen die 99,solitrperson994 7,in einem gewissen ,sinne 99kann dieselbe sich am leichtesten in einer demokratischen ,gesellschaft erhalten und entwickeln993 dann1 wenn die grberen ,verteidigungsmittel nicht mehr ntig sind und eine gewisse ,gewhnung an ,ordnung1 ,redlichkeit1 ,gerechtigkeit1 ,vertrauen zu den ,durchschnittsbedingungen gehrt47 ,die 99,strksten99 mssen am festesten gebunden1 beaufsichtigt1 in ,ketten gelegt und berwacht werden3 so will es der ,instinkt der ,herde4 ,fr sie ein ,regime der ,selbstberwltigung1 des asketischen ,abseits oder der ,pflicht8 in abntzender ,arbeit1 bei der man nicht mehr zu sich selber kommt4 #egi4 ,wogegen 99ich99 kmpfe3 da eine ,ausnahmeart der ,regel den ,krieg macht1 -- statt zu begreifen1 da die ,fortexistenz der ,regel die ,voraussetzung fr den ,wert der ,ausnahme ist4 ,zum ,beispiel die ,frauenzimmer1 welche1 statt die ,auszeichnung ihrer abnormen ,bedrfnisse zur ,gelehrsamkeit zu empfinden1 die ,stellung des ,weibes berhaupt verrcken mchten4 #ehj4 ,der ,ha gegen die ,mittelmigkeit ist eines ,philosophen unwrdig3 es ist fast ein ,fragezeichen an seinem 99,recht99 auf ,philosophie84 ,gerade deshalb1 weil er die ,ausnahme ist1 hat er die ,regel in ,schutz zu nehmen1 hat er allem ,mittleren den guten ,mut zu sich selber zu erhalten4 #eha4 ,wie drfte man den ,mittelmigen ihre ,mittelmigkeit verleiden6 ,ich tue1 man sieht es1 das ,gegenteil3 jeder ,schritt weg von ihr fhrt -- so lehre ich -- ins 99,unmoralische994 #ehb4 ,die 99,verkleinerung99 des ,menschen mu lange als einziges ,ziel gelten3 weil erst ein breites ,fundament zu schaffen ist1 damit eine 99strkere99 ,art ,mensch darauf stehen kann4 73 ,inwiefern bisher 99jede verstrkte99 ,art ,mensch auf einem 99,niveau der niedrigeren stand99 -- -- --7 #ehc4 ,zeitweiliges berwiegen der sozialen ,wertgefhle begreiflich und ntzlich3 es handelt sich um die ,herstellung eines 99,unterbaus991 auf dem endlich eine 99strkere99 ,gattung mglich wird4 -- ,mastab der ,strke3 unter den 99umgekehrten99 ,wertschtzungen leben knnen und sie ewig wieder wollen4 ,staat und ,gesellschaft als ,unterbau3 weltwirtschaftlicher ,gesichtspunkt1 ,erziehung als 99,zchtung994 #ehd4 ,der ,kampf gegen die 99groen99 ,menschen1 aus konomischen ,grnden gerechtfertigt4 ,dieselben sind gefhrlich1 ,zuflle1 ,ausnahmen1 ,unwetter1 stark genug1 um ,langsam-,gebautes und -,gegrndetes in ,frage zu stellen4 ,das ,explosive nicht nur unschdlich entladen1 sondern womglich seiner ,entladung 99vorbeugen993 ,grundinstinkt aller zivilisierten ,gesellschaft4 #ehe4 ,bis zu welchem ,grade die ,unfhigkeit eines pbelhaften ,agitators der ,menge geht1 sich den ,begriff hhere ,natur8 klarzumachen1 dafr gibt ,buckle das beste ,beispiel ab4 ,die ,meinung1 welche er so leidenschaftlich 99bekmpft99 -- da groe ,mnner81 ,einzelne1 ,frsten1 ,staatsmnner1 ,genies1 ,feldherren die ,hebel und 99,ursachen99 aller groen ,bewegungen sind -- wird von ihm instinktiv dahin miverstanden1 als ob mit ihr behauptet wrde1 das ,wesentliche und ,wertvolle an einem solchen hheren ,menschen8 liege eben in der ,fhigkeit1 ,massen in ,bewegung zu setzen3 kurz1 in ihrer ,wirkung4444 ,aber die hhere ,natur8 des groen ,mannes liegt im ,anderssein1 in der ,unmitteilbarkeit1 in der ,rangdistanz1 -- nicht in irgendwelchen ,wirkungen3 und ob er auch den ,erdball erschtterte4 -- #ehf4 ,absurde und verchtliche ,art des ,idealismus1 welche die ,mediokritt 99nicht medioker99 haben will und1 statt an einem ,ausnahmesein einen ,triumph zu fhlen1 99entrstet99 ist ber ,feigheit1 ,falschheit1 ,kleinheit und ,miserabilitt4 99,man soll das nicht anders wollen699 und die ,kluft 99grer99 aufreien6 -- ,man soll die hhere ,art 99zwingen991 sich 99abzuscheiden99 durch die ,opfer1 die sie ihrem ,sein zu bringen hat4 99,hauptgesichtspunkt993 99,distanzen99 aufreien1 aber 99keine ,gegenstze schaffen994 ,die 99,mittelgebilde99 ablsen und im ,einflu verringern3 ,hauptmittel1 um ,distanzen zu erhalten4 #ehg4 ,wir neuen ,philosophen aber1 wir beginnen nicht nur mit der ,darstellung der tatschlichen ,rangordnung und ,wertverschiedenheit der ,menschen1 sondern wir wollen auch gerade das ,gegenteil einer ,anhnlichung1 einer ,ausgleichung3 wir lehren die ,entfremdung in jedem ,sinne1 wir reien ,klfte auf1 wie es noch keine gegeben hat1 wir wollen1 da der ,mensch bser werde1 als er je war4 ,einstweilen leben wir noch selber einander fremd und verborgen4 ,es wird uns aus vielen ,grnden ntig sein1 ,einsiedler zu sein und selbst ,masken vorzunehmen1 -- wir werden folglich schlecht zum ,suchen von unsresgleichen taugen4 ,wir werden allein leben und wahrscheinlich die ,martern aller sieben ,einsamkeiten kennen4 ,laufen wir uns aber ber den ,weg durch einen ,zufall1 so ist darauf zu wetten1 da wir uns verkennen oder wechselseitig betrgen4 #ehh4 ,der hhere philosophische ,mensch1 der um sich ,einsamkeit hat1 nicht weil er allein sein will1 sondern weil er etwas ist1 das nicht seinesgleichen findet3 welche ,gefahren und neuen ,leiden sind ihm gerade heute aufgespart1 wo man den ,glauben an die ,rangordnung verlernt hat und folglich diese ,einsamkeit nicht zu ehren und nicht zu verstehen wei6 ,ehemals heiligte sich der ,weise beinahe durch ein solches ,beiseitegehen fr das ,gewissen der ,menge1 -- heute sieht sich der ,einsiedler wie mit einer ,wolke trber ,zweifel und ,verdchtigungen umringt4 ,und nicht etwa nur von seiten der ,neidischen und ,erbrmlichen3 er mu ,verkennung1 ,vernachlssigung und ,oberflchlichkeit noch an jedem ,wohlwollen herausempfinden1 das er erfhrt1 er kennt jene ,heimtcke des beschrnkten ,mitleidens1 welches sich selber gut und heilig fhlt1 wenn es ihn1 etwa durch bequemere ,lagen1 durch geordnetere1 zuverlssigere ,gesellschaft1 vor sich selber zu retten8 sucht1 -- ja er wird den unbewuten ,zerstrungstrieb zu bewundern haben1 mit dem alle ,mittelmigen des ,geistes gegen ihn ttig sind1 und zwar im besten ,glauben an ihr ,recht dazu6 ,es ist fr ,menschen dieser unverstndlichen ,vereinsamung ntig1 sich tchtig und herzhaft auch in den ,mantel der ueren1 der rumlichen ,einsamkeit zu wickeln3 das gehrt zu ihrer ,klugheit4 ,selbst ,list und ,verkleidung werden heute not tun1 damit ein solcher ,mensch sich selber erhalte1 sich selber 99oben99 erhalte1 inmitten der niederziehenden gefhrlichen ,stromschnellen der ,zeit4 ,jeder ,versuch1 es 99in99 der ,gegenwart1 99mit99 der ,gegenwart auszuhalten1 jede ,annherung an diese ,menschen und ,ziele von heute mu er wie seine eigentliche ,snde abben3 und er mag die verborgene ,weisheit seiner ,natur anstaunen1 welche ihn bei allen solchen ,versuchen sofort durch ,krankheit und schlimme ,unflle wieder zu sich selber zurckzieht4 #ehi4 ,es ist mir ein ,trost1 zu wissen1 da ber dem ,dampf und ,schmutz der menschlichen ,niederungen es eine 99hhere1 hellere ,menschheit99 gibt1 die der ,zahl nach eine sehr kleine sein wird 7-- denn alles1 was hervorragt1 ist seinem ,wesen nach selten73 man gehrt zu ihr1 nicht weil man begabter oder tugendhafter oder heroischer oder liebevoller wre als die ,menschen da unten1 sondern -- weil man 99klter991 99heller991 99weitsichtiger991 99einsamer99 ist1 weil man die ,einsamkeit ertrgt1 vorzieht1 fordert als ,glck1 ,vorrecht1 ja ,bedingung des ,daseins1 weil man unter ,wolken und ,blitzen wie unter seinesgleichen lebt1 aber ebenso unter ,sonnenstrahlen1 ,tautropfen1 ,schneeflocken und allem1 was notwendig aus der ,hhe kommt und1 wenn es sich bewegt1 sich ewig nur in der ,richtung 99von oben nach unten99 bewegt4 ,die ,aspirationen 99nach99 der ,hhe sind nicht die unsrigen4 -- ,die ,helden1 ,mrtyrer1 ,genies und ,begeisterten sind uns nicht still1 geduldig1 fein1 kalt1 langsam genug4 #eij4 ,die schwierigste und hchste ,gestalt des ,menschen wird am seltensten gelingen3 so zeigt die ,geschichte der ,philosophie eine berflle von ,miratenen1 von ,unglcksfllen und ein uerst langsames ,schreiten2 ganze ,jahrtausende fallen dazwischen und erdrcken1 was erreicht war2 der ,zusammenhang hrt immer wieder auf4 ,das ist eine schauerliche ,geschichte -- die ,geschichte des hchsten ,menschen1 des 99,weisen994 -- ,am meisten geschdigt ist gerade das ,gedchtnis der ,groen1 denn die ,halbgeratenen und ,miratenen verkennen sie und besiegen sie durch ,erfolge84 ,jedesmal1 wo die ,wirkung8 sich zeigt1 tritt eine ,masse ,pbel auf den ,schauplatz2 das ,mitreden der ,kleinen und der ,armen im ,geiste ist eine frchterliche ,ohrenmarter fr den1 der mit ,schauder wei1 99da das ,schicksal der ,menschheit am ,geraten ihres hchsten ,typus liegt994 -- ,ich habe von ,kindesbeinen an ber die ,existenzbedingungen des ,weisen nachgedacht und will meine frohe berzeugung nicht verschweigen1 da er jetzt in ,europa wieder mglich wird -- vielleicht nur fr kurze ,zeit4 #eia4 99,rangordnung993 ,der die ,werte 99bestimmt99 und den ,willen von ,jahrtausenden lenkt1 dadurch1 da er die hchsten ,naturen lenkt1 ist der 99hchste ,mensch994 #eib4 ,jenseits der ,herrschenden1 losgelst von allen ,banden1 leben die hchsten ,menschen3 und in den ,herrschenden haben sie ihre ,werkzeuge4 #eic4 ,absolute berzeugung3 da die ,wertgefhle oben und unten 99verschieden99 sind2 da zahllose 99,erfahrungen99 den ,unteren 99fehlen991 da von unten nach oben das ,miverstndnis 99notwendig99 ist4 #eid4 ,der ,mensch hat1 im ,gegensatz zum ,tier1 eine ,flle 99gegenstzlicher99 ,triebe und ,impulse in sich gro gezchtet3 vermge dieser ,synthesis ist er der ,herr der ,erde4 -- ,moralen sind der ,ausdruck lokal beschrnkter 99,rangordnungen99 in dieser vielfachen ,welt der ,triebe3 so da an ihren 99,widersprchen99 der ,mensch nicht zugrunde geht4 ,also ein ,trieb als ,herr1 sein ,gegentrieb geschwcht1 verfeinert1 als ,impuls1 der den 99,reiz99 fr die ,ttigkeit des ,haupttriebes abgibt4 ,der hchste ,mensch wrde die grte ,vielheit der ,triebe haben1 und auch in der relativ grten ,strke1 die sich noch ertragen lt4 ,in der ,tat3 wo die ,pflanze ,mensch sich stark zeigt1 findet man die mchtig 99gegen99einander treibenden ,instinkte 7zum ,beispiel ,shakespeare71 aber gebndigt4 #eie4 ,ein groer ,mensch1 -- ein ,mensch1 welchen die ,natur in groem ,stile aufgebaut und erfunden hat -- was ist das8 99,erstens993 er hat in seinem gesamten ,tun eine lange ,logik1 die ihrer ,lnge wegen schwer berschaubar1 folglich irrefhrend ist1 eine ,fhigkeit1 ber groe ,flchen seines ,lebens hin seinen ,willen auszuspannen und alles kleine ,zeug an sich zu verachten und wegzuwerfen1 seien darunter auch die schnsten1 gttlichsten8 ,dinge von der ,welt4 99,zweitens993 er ist 99klter991 99hrter991 99unbedenklicher99 und 99ohne ,furcht vor der ,meinung8992 es fehlen ihm die ,tugenden1 welche mit der ,achtung8 und dem ,geachtetwerden zusammenhngen1 berhaupt alles1 was zur ,tugend der ,herde8 gehrt4 ,kann er nicht 99fhren991 so geht er allein2 es kommt dann vor1 da er manches1 was ihm auf dem ,wege begegnet1 angrunzt4 99,drittens993 er will kein teilnehmendes8 ,herz1 sondern ,diener1 ,werkzeuge2 er ist im ,verkehr mit ,menschen immer darauf aus1 etwas aus ihnen zu 99machen994 ,er wei sich unmitteilbar3 er findet es geschmacklos1 wenn er vertraulich wird2 und er ist es gewhnlich nicht1 wenn man ihn dafr hlt4 ,wenn er nicht zu sich redet1 hat er seine ,maske4 ,er lgt lieber1 als da er die ,wahrheit redet3 es kostet mehr ,geist und 99,willen994 ,es ist eine ,einsamkeit in ihm1 als welche etwas ,unerreichbares ist fr ,lob und ,tadel1 eine eigene ,gerichtsbarkeit1 welche keine ,instanz ber sich hat4 #eif4 ,objektiv1 hart1 fest1 streng bleiben im ,durchsetzen eines ,gedankens -- das bringen die ,knstler noch am besten zustande3 wenn einer aber ,menschen dazu ntig hat 7wie ,lehrer1 ,staatsmnner usw471 da geht die ,ruhe und ,klte und ,hrte schnell davon4 ,man kann bei ,naturen wie ,csar und ,napoleon etwas ahnen von einem interesselosen8 ,arbeiten an ihrem ,marmor1 mag dabei von ,menschen geopfert werden1 was nur mglich4 ,auf dieser ,bahn liegt die ,zukunft der hchsten ,menschen3 die 99grte ,verantwortlichkeit99 tragen und 99nicht99 daran 99zerbrechen994 -- ,bisher waren fast immer ,inspirationstuschungen ntig1 um selbst den 99,glauben an sein ,recht und seine ,hand99 nicht zu verlieren4 #eig4 ,die ,revolution1 ,verwirrung und ,not der ,vlker ist das ,geringere in meiner ,betrachtung1 99gegen die ,not der groen ,einzelnen in ihrer ,entwicklung994 ,man mu sich nicht tuschen lassen3 die vielen ,nte aller dieser 99,kleinen99 bilden zusammen keine 99,summe991 auer im ,gefhle von 99mchtigen99 ,menschen4 -- ,an sich denken1 in ,augenblicken groer ,gefahr3 seinen ,nutzen ziehen aus dem ,nachteile vieler3 -- das kann bei einem sehr hohen ,grade von ,abweichung ein ,zeichen 99groen99 ,charakters sein1 der ber seine mitleidigen und gerechten ,empfindungen ,herr wird4 #eih4 ,im 99groen ,menschen99 sind die spezifischen ,eigenschaften des ,lebens -- ,unrecht1 ,lge1 ,ausbeutung -- am grten4 ,insofern sie aber 99berwltigend99 gewirkt haben1 ist ihr ,wesen am besten miverstanden und ins ,gute interpretiert worden4 ,typus ,carlyle als ,interpret4 #eii4 ,ob man nicht ein ,recht hat1 alle 99groen99 ,menschen unter die 99bsen99 zu rechnen8 ,im einzelnen ist es nicht rein aufzuzeigen4 ,oft ist ihnen ein meisterhaftes ,versteckenspielen mglich gewesen1 so da sie die ,gebrden und uerlichkeiten groer ,tugenden annahmen4 ,oft verehrten sie die ,tugenden ernsthaft und mit einer leidenschaftlichen ,hrte gegen sich selber1 aber aus ,grausamkeit1 -- dergleichen tuscht1 aus der ,ferne gesehen4 ,manche verstanden sich selber falsch2 nicht selten fordert eine groe ,aufgabe groe ,qualitten heraus1 zum ,beispiel die ,gerechtigkeit4 ,das ,wesentliche ist3 die ,grten haben vielleicht auch groe ,tugenden1 aber gerade dann noch deren ,gegenstze4 ,ich glaube1 da aus dem ,vorhandensein der ,gegenstze und aus deren ,gefhl gerade der groe ,mensch1 99der ,bogen mit der groen ,spannung991 entsteht4 #fjj4 ,menschen1 die ,schicksale sind1 die1 indem sie sich tragen1 ,schicksale tragen1 die ganze ,art der 99heroischen99 ,lasttrger3 o wie gern mchten sie einmal von sich selber ausruhen6 wie drsten sie nach starken ,herzen und ,nacken1 um fr ,stunden wenigstens loszuwerden1 was sie drckt6 ,und wie umsonst drsten sie64444 ,sie warten2 sie sehen sich alles an1 was vorbergeht3 niemand kommt ihnen auch nur mit dem ,tausendstel ,leiden und ,leidenschaft entgegen1 niemand errt1 99inwiefern99 sie warten4444 ,endlich1 endlich lernen sie ihre erste ,lebensklugheit -- 99nicht99 mehr zu warten2 und dann alsbald auch ihre zweite3 leutselig zu sein1 bescheiden zu sein1 von nun an jedermann zu ertragen1 jederlei zu ertragen -- kurz1 noch ein wenig 99mehr zu ertragen991 als sie bisher schon getragen haben4 #fja4 ,seelengre nicht zu trennen von geistiger ,gre4 ,denn sie involviert 99,unabhngigkeit992 aber ohne geistige ,gre soll diese nicht erlaubt sein1 sie richtet ,unfug an1 selbst noch durch ,wohltunwollen und ,gerechtigkeit8ben4 ,die geringen ,geister haben zu 99gehorchen991 -- knnen also nicht 99,gre99 haben4 #fjb4 ,die 99,notwendigkeit99 zu erweisen1 da zu einem immer konomischeren ,verbrauch von ,mensch und ,menschheit1 zu einer immer fester ineinander verschlungenen ,maschinerie8 der ,interessen und ,leistungen 99eine ,gegenbewegung gehrt994 ,ich bezeichne dieselbe als 99,ausscheidung eines ,luxusberschusses der ,menschheit993 in ihr soll eine 99strkere99 ,art1 ein hherer ,typus ans ,licht treten1 der andre ,entstehungs- und andre ,erhaltungsbedingungen hat als der ,durchschnittsmensch4 ,mein ,begriff1 mein 99,gleichnis99 fr diesen ,typus ist1 wie man wei1 das ,wort bermensch84 ,auf jenem ersten ,wege1 der vollkommen jetzt berschaubar ist1 entsteht die ,anpassung1 die ,abflachung1 das hhere ,chinesentum1 die ,instinktbescheidenheit1 die ,zufriedenheit in der ,verkleinerung des ,menschen1 -- eine ,art 99,stillstandsniveau des ,menschen994 ,haben wir erst jene unvermeidlich bevorstehende ,wirtschaftsgesamtverwaltung der ,erde1 dann 99kann99 die ,menschheit als ,maschinerie in deren ,diensten ihren besten ,sinn finden3 -- als ein ungeheures ,rderwerk von immer kleineren1 immer feiner anzupassenden8 ,rdern2 als ein immer wachsendes berflssigwerden aller dominierenden und kommandierenden ,elemente2 als ein ,ganzes von ungeheurer ,kraft1 dessen einzelne ,faktoren 99,minimalkrfte1 ,minimalwerte99 darstellen4 ,im ,gegensatz zu dieser ,verkleinerung und ,anpassung der ,menschen an eine spezialisiertere ,ntzlichkeit bedarf es der umgekehrten ,bewegung1 -- der ,erzeugung des 99synthetischen991 des 99summierenden991 des 99rechtfertigenden99 ,menschen1 fr den jene ,machinalisierung der ,menschheit eine ,daseinsvorausbedingung ist1 als ein ,untergestell1 auf dem er seine 99hhere ,form1 zu sein991 sich erfinden kann4 ,er braucht die 99,gegnerschaft99 der ,menge1 der ,nivellierten81 das ,distanzgefhl im ,vergleich zu ihnen2 er steht auf ihnen1 er lebt von ihnen4 ,diese hhere ,form des 99,aristokratismus99 ist die der ,zukunft4 -- ,moralisch geredet1 stellt jene ,gesamtmaschinerie1 die ,solidaritt aller ,rder1 ein ,maximum in der 99,ausbeutung des ,menschen99 dar3 aber sie setzt solche voraus1 deretwegen diese ,ausbeutung 99,sinn99 hat4 ,im anderen ,falle wre sie tatschlich blo die ,gesamtverringerung1 99,wert99verringerung des ,typus ,mensch1 -- ein 99,rckgangsphnomen99 im grten ,stile4 -- ,man sieht1 was ich bekmpfe1 ist der 99konomische99 ,optimismus3 wie als ob mit den wachsenden ,unkosten aller auch der ,nutzen aller notwendig wachsen mte4 ,das ,gegenteil scheint mir der ,fall3 99die ,unkosten aller summieren sich zu einem ,gesamtverlust993 der ,mensch wird 99geringer993 -- so da man nicht mehr wei1 99wozu99 berhaupt dieser ungeheure ,proze gedient hat4 ,ein ,wozu8 ein 99neues99 ,wozu8 -- 99das99 ist es1 was die ,menschheit ntig hat4 #fjc4 99,zur ,rangordnung499 -- ,was ist am typischen ,menschen 99mittelmig998 ,da er nicht die 99,kehrseite der ,dinge99 als notwendig versteht3 da er die belstnde bekmpft1 wie als ob man ihrer entraten knne2 da er das eine nicht mit dem andern hinnehmen will1 -- da er den 99typischen ,charakter eines ,dinges991 eines ,zustandes1 einer ,zeit1 einer ,person verwischen und auslschen mchte1 indem er nur einen ,teil ihrer ,eigenschaften gutheit und die andern 99abschaffen99 mchte4 ,die ,wnschbarkeit8 der ,mittelmigen ist das1 was von uns andern bekmpft wird3 das 99,ideal991 gefat als etwas1 an dem nichts ,schdliches1 ,bses1 ,gefhrliches1 ,fragwrdiges1 ,vernichtendes brigbleiben soll4 ,unsere ,einsicht ist die umgekehrte3 da mit jedem ,wachstum des ,menschen auch seine ,kehrseite wachsen mu1 da der 99hchste99 ,mensch1 gesetzt1 da ein solcher ,begriff erlaubt ist1 99der99 ,mensch wre1 welcher 99den ,gegensatzcharakter des ,daseins99 am strksten darstellte1 als dessen ,glorie und einzige ,rechtfertigung4444 ,die gewhnlichen ,menschen drfen nur ein ganz kleines ,eckchen und ,winkelchen dieses ,naturcharakters darstellen3 sie gehen alsbald zugrunde1 wenn die ,vielfachheit der ,elemente und die ,spannung der ,gegenstze wchst1 das heit die ,vorbedingung fr die 99,gre des ,menschen994 ,da der ,mensch besser 99und99 bser werden mu1 das ist meine ,formel fr diese ,unvermeidlichkeit4444 ,die meisten stellen den ,menschen als ,stcke und ,einzelheiten dar3 erst wenn man sie zusammenrechnet1 so kommt ein ,mensch heraus4 ,ganze ,zeiten1 ganze ,vlker haben in diesem ,sinne etwas ,bruchstckhaftes2 es gehrt vielleicht zur konomie der ,menschenentwicklung1 da der ,mensch sich stckweise entwickelt4 ,deshalb soll man durchaus nicht verkennen1 da es sich trotzdem nur um das ,zustandekommen des synthetischen ,menschen handelt3 da die niedrigen ,menschen1 die ungeheure ,mehrzahl1 blo ,vorspiele und ,einbungen sind1 aus deren ,zusammenspiel hier und da der 99ganze99 ,mensch entsteht1 der ,meilensteinmensch1 welcher anzeigt1 wie weit bisher die ,menschheit vorwrts gekommen4 ,sie geht 99nicht99 in einem ,striche vorwrts2 oft geht der schon erreichte ,typus wieder verloren 7-- wir haben zum ,beispiel mit aller ,anspannung von drei ,jahrhunderten noch nicht den 99,menschen der ,renaissance99 wieder erreicht1 und hinwiederum blieb der ,mensch der ,renaissance hinter dem 99antiken ,menschen99 zurck74 #fjd4 ,die 99,reinigung des ,geschmacks998 kann nur die ,folge einer 99,verstrkung99 des ,typus sein4 ,unsre ,gesellschaft von heute 99reprsentiert99 nur die ,bildung2 der ,gebildete 99fehlt994 ,der groe 99synthetische ,mensch99 fehlt3 in dem die verschiedenen ,krfte zu einem ,ziele unbedenklich ins ,joch gespannt sind4 ,was wir haben1 ist der 99vielfache99 ,mensch1 das interessanteste ,chaos1 das es vielleicht bisher gegeben hat3 aber nicht das ,chaos 99vor99 der ,schpfung der ,welt1 sondern hinter ihr3 -- 99,goethe99 als schnster ,ausdruck des ,typus 7-- 99ganz und gar kein ,olympier69974 #fje4 ,hndel1 ,leibniz1 ,goethe1 ,bismarck -- fr die 99deutsche starke ,art99 charakteristisch4 ,unbedenklich zwischen ,gegenstzen lebend1 voll jener geschmeidigen ,strke1 welche sich vor berzeugungen und ,doktrinen htet1 indem sie eine gegen die andere benutzt und sich selber die ,freiheit vorbehlt4 #fjf4 7,revue des deux mondes1 #ae4 ,februar #ahhg4 99,taine99 ber ,napoleon37 ,pltzlich entfaltet sich die facult matresse3 der 99,knstler991 eingeschlossen in den ,politiker1 kommt heraus de sa gaine2 er schafft dans l'idal et l'impossible4 ,man erkennt ihn wieder als das1 was er ist3 der posthume ,bruder des ,dante und des ,michelangelo3 und in ,wahrheit1 in ,hinsicht auf die festen ,konturen seiner ,vision1 die ,intensitt1 ,kohrenz und innere ,logik seines ,traums1 die ,tiefe seiner ,meditation1 die bermenschliche ,gre seiner ,konzeption1 ist er ihnen gleich et leur gal3 son gnie a la mme taille et la mme structure1 il est un des trois sprits souverains de la renaissance italienne48 ,notabene -- -- ,dante1 ,michelangelo1 ,napoleon4 #fjg4 ,einsicht1 welche den freien ,geistern8 99fehlt993 dieselbe 99,disziplin991 welche eine starke ,natur noch verstrkt und zu groen ,unternehmungen befhigt1 99zerbricht und verkmmert die mittelmigen993 -- der ,zweifel1 -- la largeur de cur1 -- das ,experiment4 #fjh4 ,eine volle und mchtige ,seele wird nicht nur mit schmerzhaften1 selbst furchtbaren ,verlusten1 ,entbehrungen1 ,beraubungen1 ,verachtungen fertig3 sie kommt aus solchen ,hllen mit grerer ,flle und ,mchtigkeit heraus3 und1 um das ,wesentlichste zu sagen1 mit einem neuen ,wachstum in der ,seligkeit der ,liebe4 ,ich glaube1 der1 welcher etwas von den untersten ,bedingungen jedes ,wachstums in der ,liebe erraten hat1 wird ,dante1 als er ber die ,pforte seines ,inferno schrieb3 auch mich schuf die ewige ,liebe81 verstehen4 #fji4 ,zur ,gre gehrt die ,furchtbarkeit3 man lasse sich nichts vormachen4 #faj4 99,die ,kriegerischen und die ,friedlichen499 -- ,bist du ein ,mensch1 der die ,instinkte des ,kriegers im ,leibe hat8 ,und in diesem ,falle bliebe noch eine zweite ,frage3 ,bist du ein ,angriffskrieger oder ein ,widerstandskrieger von ,instinkt8 ,der ,rest von ,menschen1 alles1 was nicht kriegerisch von ,instinkt ist1 will ,frieden1 will ,eintracht1 will ,freiheit81 will gleiche ,rechte8 -- 3 das sind nur ,namen und ,stufen fr ein und dasselbe4 ,dorthin gehen1 wo man nicht ntig hat1 sich zu wehren1 -- solche ,menschen werden unzufrieden mit sich1 wenn sie gentigt sind1 ,widerstand zu leisten3 sie wollen ,zustnde schaffen1 wo es berhaupt keinen ,krieg mehr gibt4 ,schlimmstenfalls sich unterwerfen1 gehorchen1 einordnen3 immer noch besser als ,krieg fhren1 -- so rt es zum ,beispiel dem ,christen sein ,instinkt4 ,bei den geborenen ,kriegern gibt es etwas wie ,bewaffnung in ,charakter1 in ,wahl der ,zustnde1 in der ,ausbildung jeder ,eigenschaft3 die ,waffe8 ist im ersten ,typus1 die ,wehr im zweiten am besten entwickelt4 ,die ,unbewaffneten1 die ,unbewehrten3 welche ,hilfsmittel und ,tugenden sie ntig haben1 um es auszuhalten1 -- um selbst obzusiegen4 #faa4 ,was wird aus dem ,menschen1 der keine ,grnde mehr hat1 sich zu wehren und anzugreifen8 ,was bleibt von seinen 99,affekten99 brig1 wenn die ihm abhanden kommen1 in denen er seine ,wehr und seine ,waffe hat8 #fab4 ,man mu von den ,kriegen her lernen3 #a4 den ,tod in die ,nhe der ,interessen zu bringen1 fr die man kmpft -- das macht 99uns99 ehrwrdig2 #b4 man mu lernen1 99viele99 zum ,opfer bringen und seine ,sache wichtig genug nehmen1 um die ,menschen nicht zu schonen2 #c4 die starre ,disziplin1 und im ,krieg ,gewalt und ,list sich zugestehen4 #fac4 ,das ,paradies ist unter dem ,schatten der ,schwerter8 -- auch ein ,symbolon und ,kerbholzwort1 an dem sich ,seelen vornehmer und kriegerischer ,abkunft verraten und erraten4 #fad4 ,nicht das ,glck folgt der ,tugend81 -- sondern der ,mchtigere bestimmt 99seinen glcklichen ,zustand erst als ,tugend994 ,die bsen ,handlungen gehren zu den ,mchtigen und ,tugendhaften3 die schlechten1 niedrigen zu den ,unterworfenen4 ,der mchtigste ,mensch1 der ,schaffende1 mte der bseste sein1 insofern er sein ,ideal an allen ,menschen durchsetzt 99gegen99 alle ihre ,ideale und sie zu seinem ,bilde umschafft4 ,bse heit hier3 hart1 schmerzhaft1 aufgezwungen4 ,solche ,menschen wie ,napoleon mssen immer wiederkommen und den ,glauben an die ,selbstherrlichkeit des ,einzelnen befestigen3 er selber aber war durch die ,mittel1 die er anwenden 99mute991 korrumpiert worden und hatte die ,noblesse des ,charakters 99verloren994 ,unter einer andern ,art ,menschen sich durchsetzend1 htte er andere ,mittel anwenden knnen2 und so wre es nicht notwendig1 da ein ,csar 99schlecht werden mte994 #fae4 ,der groe ,mensch ist notwendig ,skeptiker 7womit nicht gesagt ist1 da er es scheinen mte71 vorausgesetzt1 da dies die ,gre ausmacht3 etwas ,groes 99wollen99 und die ,mittel dazu4 ,die ,freiheit von jeder ,art berzeugung gehrt zur 99,strke seines ,willens994 ,so ist es jenem aufgeklrten ,despotismus8 gem1 den jede groe ,leidenschaft ausbt4 ,eine solche nimmt den ,intellekt in ihren ,dienst2 sie hat den ,mut auch zu unheiligen ,mitteln2 sie macht unbedenklich2 sie gnnt sich berzeugungen1 sie 99braucht99 sie selbst1 aber sie unterwirft sich ihnen nicht4 ,das ,bedrfnis nach ,glauben1 nach irgend etwas ,unbedingtem in ,ja und ,nein ist ein ,beweis der ,schwche2 alle ,schwche ist ,willensschwche4 ,der ,mensch des ,glaubens1 der ,glubige ist notwendig eine kleine ,art ,mensch4 ,hieraus ergibt sich1 da ,freiheit des ,geistes81 das heit ,unglaube als ,instinkt1 ,vorbedingung der ,gre ist4 #faf4 ,es ist nur eine ,sache der ,kraft3 alle krankhaften ,zge des ,jahrhunderts haben1 aber ausgleichen in einer berreichen1 plastischen1 wiederherstellenden ,kraft4 99,der starke ,mensch499 #fag4 99,der ,begriff starker und schwacher ,mensch899 reduziert sich darauf1 da im ersten ,falle viel ,kraft vererbt ist -- er ist eine ,summe3 im andern 99noch wenig99 -- 7-- unzureichende ,vererbung1 ,zersplitterung des ,ererbten74 ,die ,schwche kann ein 99,anfangs99phnomen sein3 99noch wenig9982 oder ein 99,end99phnomen3 nicht 99mehr9984 ,der ,ansatzpunkt ist der1 99wo groe ,kraft ist991 wo ,kraft 99auszugeben99 ist4 ,die ,masse1 als die ,summe der 99,schwachen991 reagiert 99langsam992 wehrt sich gegen vieles1 fr das sie zu schwach ist1 -- von dem sie keinen ,nutzen haben kann2 schafft 99nicht991 geht nicht voran4 ,dies gegen die ,theorie1 welche das starke ,individuum leugnet und meint1 die ,masse tut's84 ,es ist die ,differenz wie zwischen getrennten ,geschlechtern3 es knnen vier1 fnf ,generationen zwischen dem ,ttigen und der ,masse liegen -- eine 99chronologische99 ,differenz4 ,die 99,werte der ,schwachen99 sind obenan1 weil die ,starken sie bernommen haben1 um damit zu 99leiten994 #fah4 ,gesundheit und ,krankhaftigkeit3 man sei vorsichtig6 ,der ,mastab bleibt die ,effloreszenz des ,leibes1 die ,sprungkraft1 ,mut und ,lustigkeit des ,geistes -- aber natrlich auch1 99wieviel von ,krankhaftem er auf sich nehmen und berwinden kann991 -- gesund 99machen99 kann4 ,das1 woran die zarteren ,menschen zugrunde gehen wrden1 gehrt zu den ,stimulansmitteln der 99groen99 ,gesundheit4 #fai4 ,die ,lehre wendet sich an ,menschen mit berstrmender ,kraft1 -- nicht an die ,mittelmigen4 ,die und ist nur eine 99,stufe99 der ,hhe3 hher steht die goldene ,natur84 99,du sollst998 -- unbedingter ,gehorsam bei ,stoikern1 in den ,orden des ,christentums und der ,araber1 in der ,philosophie ,kants 7es ist gleichgltig1 ob einem ,oberen oder einem ,begriff74 ,hher als du sollst8 steht3 99,ich will998 7die ,heroen72 hher als ich will8 steht3 99,ich bin998 7die ,gtter der ,griechen74 ,die barbarischen ,gtter drcken nichts von der ,lust am 99,ma99 aus1 -- sind weder einfach1 noch leicht1 noch mavoll4 #fbj4 ,wie sich die aristokratische ,welt immer mehr selber schrpft und schwach macht6 ,vermge ihrer noblen ,instinkte wirft sie ihre ,vorrechte weg1 und vermge ihrer verfeinerten berkultur interessiert sie sich fr das ,volk1 die ,schwachen1 die ,armen1 die ,poesie des ,kleinen usw4 #fba4 ,es gibt nur ,geburtsadel1 nur ,gebltsadel4 7,ich rede hier nicht vom ,wrtchen von8 und dem ,gothaischen ,kalender3 ,einschaltung fr ,esel47 ,wo von ,aristokraten des ,geistes8 geredet wird1 da fehlt es zumeist nicht an ,grnden1 etwas zu verheimlichen2 es ist bekanntermaen ein ,leibwort unter ehrgeizigen ,juden4 ,geist allein nmlich adelt nicht2 vielmehr bedarf es erst etwas1 99das den ,geist adelt994 -- ,wessen bedarf es denn dazu8 ,des ,geblts4 #fbb4 ,eine ,kriegserklrung der 99hheren ,menschen99 an die ,masse ist ntig6 berall geht das ,mittelmige zusammen1 um sich zum ,herrn zu machen6 ,alles1 was verweichlicht1 sanft macht1 das ,volk8 zur ,geltung bringt oder das ,weibliche81 wirkt zugunsten des suffrage universel1 das heit der ,herrschaft der 99niederen99 ,menschen4 ,aber wir wollen ,repressalien ben und diese ganze ,wirtschaft 7die in ,europa mit dem ,christentum anhebt7 ans ,licht und vors ,gericht bringen4 #fbc4 ,der neue ,philosoph kann nur in ,verbindung mit einer herrschenden ,kaste entstehen als deren hchste ,vergeistigung4 ,die groe ,politik1 ,erdregierung in der ,nhe2 vollstndiger 99,mangel99 an 99,prinzipien99 dafr4 #fbd4 ,der eigentlich 99knigliche99 ,beruf des ,philosophen 7nach dem ,ausdruck ,alkuins des ,angelsachsen73 prava corrigere1 et recta corroborare1 et sancta sublimare4 #fbe4 ,les philosophes ne sont pas faits pour s'aimer4 ,les aigles ne volent point en compagnie4 ,il faut laisser cela aux perdrix1 aux tourneaux4444 ,planer au-dessus et avoir des griffes1 voil le lot des grands gnies4 ,galiani4 #fbf4 ,ich verga zu sagen1 da solche ,philosophen heiter sind1 und da sie gern in dem ,abgrund eines vollkommen hellen ,himmels sitzen3 -- sie haben andere ,mittel ntig1 das ,leben zu ertragen1 als andere ,menschen2 denn sie leiden anders 7nmlich ebensosehr an der ,tiefe ihrer ,menschenverachtung als an ihrer ,menschenliebe74 -- ,das leidendste ,tier auf ,erden erfand sich -- das 99,lachen994 #fbg4 ,weshalb der ,philosoph 99selten99 gert4 ,zu seinen ,bedingungen gehren ,eigenschaften1 die gewhnlich einen ,menschen zugrunde richten3 #a4 eine ungeheure ,vielheit von ,eigenschaften2 er mu eine ,abbreviatur des ,menschen sein1 aller seiner hohen und niedern ,begierden3 ,gefahr der ,gegenstze1 auch des ,ekels an sich2 #b4 er mu neugierig nach den verschiedensten ,seiten sein3 ,gefahr der ,zersplitterung2 #c4 er mu gerecht und billig im hchsten ,sinne sein1 aber tief auch in ,liebe1 ,ha 7und ,ungerechtigkeit72 #d4 er mu nicht nur ,zuschauer1 sondern ,gesetzgeber sein3 ,richter und ,gerichteter 7insofern er eine ,abbreviatur der ,welt ist72 #e4 uerst vielartig1 und doch fest und hart4 ,geschmeidig4 #fbh4 99,typus993 ,die wahre ,gte1 ,vornehmheit1 ,gre der ,seele1 die aus dem ,reichtum heraus3 welche nicht gibt1 um zu nehmen1 -- welche sich nicht damit 99erheben99 will1 da sie gtig ist2 -- die 99,verschwendung99 als ,typus der wahren ,gte1 der ,reichtum an 99,person99 als ,voraussetzung4 #fbi4 ,was ist 99vornehm998 -- ,die ,sorgfalt im uerlichsten1 insofern diese ,sorgfalt abgrenzt1 fernhlt1 vor ,verwechslung schtzt4 -- ,der frivole ,anschein in ,wort1 ,kleidung1 ,haltung1 mit dem eine stoische ,hrte und ,selbstbezwingung sich vor aller unbescheidenen ,neugierde schtzt4 -- ,die langsame ,gebrde1 auch der langsame ,blick4 ,es gibt nicht zu viel wertvolle ,dinge3 und diese kommen und wollen von selbst zu dem ,wertvollen4 ,wir bewundern schwer4 -- ,das ,ertragen der ,armut und der ,drftigkeit1 auch der ,krankheit4 -- ,das ,ausweichen vor kleinen ,ehren1 und ,mitrauen gegen jeden1 welcher leicht lobt3 denn der ,lobende glaubt daran1 da er verstehe1 was er lobe3 verstehen aber -- ,balzac hat es verraten1 dieser typisch ,ehrgeizige -- comprendre c'est galer4 -- ,unser ,zweifel an der ,mitteilbarkeit des ,herzens geht in die ,tiefe2 die ,einsamkeit nicht als gewhlt1 sondern als gegeben4 -- ,die berzeugung1 da man nur gegen seinesgleichen ,pflichten hat1 gegen die andern sich nach ,gutdnken verhlt3 da nur inter pares auf ,gerechtigkeit zu hoffen 7leider noch lange nicht zu rechnen7 ist4 -- ,die ,ironie gegen die ,begabten81 der ,glaube an den ,geburtsadel auch im ,sittlichen4 -- ,immer sich als den fhlen1 der ,ehren zu 99vergeben99 hat3 whrend nicht hufig sich jemand findet1 der ihn ehren drfte4 -- ,immer verkleidet3 je hherer ,art1 um so mehr bedarf der ,mensch des ,inkognitos4 ,gott1 wenn es einen gbe1 drfte schon aus ,anstandsgrnden sich nur als ,mensch in der ,welt bezeigen4 -- ,die ,fhigkeit zum otium1 der unbedingten berzeugung1 da ein ,handwerk in jedem ,sinne zwar nicht schndet1 aber sicherlich entadelt4 ,nicht ,flei8 im brgerlichen ,sinne1 wie hoch wir ihn auch zu ehren und zu ,geltung zu bringen wissen1 oder wie jene unersttlich gackernden ,knstler1 die es wie die ,hhner machen1 gackern und ,eier legen und wieder gackern4 -- ,wir beschtzen die ,knstler und ,dichter und wer irgend worin ,meister ist3 aber als ,wesen1 die hherer ,art 99sind99 als diese1 welche nur etwas 99knnen991 als die blo produktiven ,menschen81 verwechseln wir uns nicht mit ihnen4 -- ,die ,lust an den 99,formen992 das ,in-,schutz-nehmen alles ,frmlichen1 die berzeugung1 da ,hflichkeit eine der groen ,tugenden ist2 das ,mitrauen gegen alle ,arten des ,sich-gehen-lassens1 eingerechnet alle ,pre- und ,denkfreiheit1 weil unter ihnen der ,geist bequem und tlpelhaft wird und die ,glieder streckt4 -- ,das ,wohlgefallen an den 99,frauen991 als an einer vielleicht kleineren1 aber feineren und leichteren ,art von ,wesen4 ,welches ,glck1 ,wesen zu begegnen1 die immer ,tanz und ,torheit und ,putz im ,kopfe haben6 ,sie sind das ,entzcken aller sehr gespannten und tiefen ,mannsseelen gewesen1 deren ,leben mit groer ,verantwortlichkeit beschwert ist4 -- ,das ,wohlgefallen an den ,frsten und ,priestern1 weil sie den ,glauben an eine ,verschiedenheit der menschlichen ,werte selbst noch in der ,abschtzung der ,vergangenheit zum mindesten symbolisch und im ganzen und groen sogar tatschlich aufrechterhalten4 -- ,das ,schweigen-knnen3 aber darber kein ,wort vor ,hrern4 -- ,das ,ertragen langer ,feindschaften3 der ,mangel an der leichten ,vershnlichkeit4 -- ,der ,ekel am ,demagogischen1 an der ,aufklrung81 an der ,gemtlichkeit81 an der pbelhaften ,vertraulichkeit4 -- ,das ,sammeln kostbarer ,dinge1 die ,bedrfnisse einer hohen und whlerischen ,seele2 nichts gemein haben wollen4 99,seine99 ,bcher1 99seine99 ,landschaften4 -- ,wir lehnen uns gegen schlimme und gute ,erfahrungen auf und verallgemeinern nicht so schnell4 ,der einzelne ,fall3 wie ironisch sind wir gegen den einzelnen ,fall1 wenn er den schlechten ,geschmack hat1 sich als ,regel zu gebrden6 -- ,wir lieben das ,naive und die ,naiven1 aber als ,zuschauer und hhere ,wesen2 wir finden ,faust ebenso naiv als sein ,gretchen4 -- ,wir schtzen die ,guten gering1 als ,herdentiere3 wir wissen1 wie unter den schlimmsten1 bsartigsten1 hrtesten ,menschen oft ein unschtzbarer ,goldtropfen von ,gte sich verborgen hlt1 welcher alle bloe ,gutartigkeit der ,milchseelen berwiegt4 -- ,wir halten einen ,menschen unserer ,art nicht widerlegt durch seine ,laster1 noch durch seine ,torheiten4 ,wir wissen1 da wir schwer erkennbar sind1 und da wir alle ,grnde haben1 uns ,vordergrnde zu geben4 #fcj4 99,dem ,wohlgeratenen991 der meinem ,herzen wohltut1 aus einem ,holz geschnitzt1 welches hart1 zart und wohlriechend ist -- an dem selbst die ,nase noch ihre ,freude hat --1 sei dies ,buch geweiht4 ,ihm schmeckt1 was ihm zutrglich ist2 sein ,gefallen an etwas hrt auf1 wo das ,ma des ,zutrglichen berschritten wird2 er errt die ,heilmittel gegen partielle ,schdigungen2 er hat ,krankheiten als groe ,stimulantia seines ,lebens2 er versteht seine schlimmen ,zuflle auszuntzen2 er wird strker durch die ,unglcksflle1 die ihn zu vernichten drohen2 er sammelt instinktiv aus allem1 was er sieht1 hrt1 erlebt1 zugunsten seiner ,hauptsache1 -- er folgt einem 99auswhlenden99 ,prinzip1 -- er lt viel durchfallen2 er reagiert mit einer ,langsamkeit1 welche eine lange ,vorsicht und ein gewollter 99,stolz99 angezchtet haben1 -- er prft den ,reiz1 woher er kommt1 wohin er will1 er unterwirft sich nicht2 er ist immer in 99seiner99 ,gesellschaft1 ob er mit ,bchern1 ,menschen oder ,landschaften verkehrt2 er ehrt1 indem er 99whlt991 indem er 99zult991 indem er 99vertraut994 #fca4 99,was ist vornehm998 -- ,da man sich bestndig zu reprsentieren hat4 ,da man ,lagen sucht1 wo man bestndig ,gebrden ntig hat4 ,da man das ,glck der 99groen ,zahl99 berlt3 ,glck als ,frieden der ,seele1 ,tugend1 ,komfort1 englisch-engelhaftes ,krmertum la ,spencer4 ,da man instinktiv fr sich schwere ,verantwortungen sucht4 ,da man sich berall ,feinde zu schaffen wei1 schlimmstenfalls noch aus sich selbst4 ,da man der 99groen ,zahl99 nicht durch ,worte1 sondern durch ,handlungen bestndig widerspricht4 #fcb4 ,kein ,lob haben wollen3 man tut1 was einem ntzlich ist oder was einem ,vergngen macht oder was man tun 99mu994 #fcc4 ,was ist ,keuschheit am ,mann8 ,da sein ,geschlechtsgeschmack vornehm geblieben ist2 da er in eroticis weder das ,brutale1 noch das ,krankhafte1 noch das ,kluge mag4 #fcd4 99,der ,ehrbegriff8993 beruhend auf dem ,glauben an gute ,gesellschaft81 an ritterliche ,hauptqualitten1 an die ,verpflichtung1 sich fortwhrend zu reprsentieren4 ,wesentlich3 da man sein ,leben nicht wichtig nimmt2 da man unbedingt auf respektvollste ,manieren hlt seitens aller1 mit denen man sich berhrt 7zum mindesten soweit sie nicht zu 99uns998 gehren72 da man weder vertraulich1 noch gutmtig1 noch lustig1 noch bescheiden ist1 auer inter pares2 da man 99sich immer reprsentiert994 #fce4 ,der ,sinn unsrer ,grten und ,palste 7und insofern auch der ,sinn alles ,begehrens nach ,reichtmern7 ist3 die 99,unordnung und ,gemeinheit aus dem ,auge sich zu schaffen und dem ,adel der ,seele eine ,heimat zu bauen994 ,die meisten freilich glauben1 sie werden 99hhere ,naturen991 99wenn99 jene schnen1 ruhigen ,gegenstnde auf sie eingewirkt haben3 daher die ,jagd nach ,italien und ,reisen usw41 alles ,lesen und ,theaterbesuchen4 99,sie wollen sich formen lassen99 -- das ist der ,sinn ihrer ,kulturarbeit6 ,aber die ,starken1 ,mchtigen wollen 99formen und nichts ,fremdes mehr um sich haben996 ,so gehen auch die ,menschen in die groe ,natur1 nicht1 um 99sich99 zu finden1 sondern um sich in ihr zu verlieren und zu vergessen4 ,das 99,auer-sich-sein998 als ,wunsch aller ,schwachen und ,mit-sich-,unzufriedenen4 #fcf4 99,geradezu stoen die ,adler4998 -- ,die ,vornehmheit der ,seele ist nicht am wenigsten an der prachtvollen und stolzen ,dummheit zu erkennen1 mit der sie 99angreift991 -- geradezu84 #fcg4 ,krieg gegen die weichliche ,auffassung der 99,vornehmheit9986 -- ein ,quantum ,brutalitt mehr ist nicht zu erlassen3 so wenig als eine ,nachbarschaft zum ,verbrechen4 ,auch die ,selbstzufriedenheit8 ist nicht darin2 man mu abenteuerlich auch zu sich stehen1 versucherisch1 verderberisch1 -- nichts von ,schnseelensalbaderei --4 ,ich will einem 99robusteren ,ideale99 ,luft machen4 #fch4 99,die zwei ,wege499 -- ,es kommt ein ,zeitpunkt1 wo der ,mensch 99,kraft99 im berflu zu ,diensten hat3 die ,wissenschaft ist darauf aus1 diese 99,sklaverei der ,natur99 herbeizufhren4 ,dann bekommt der ,mensch ,mue3 sich selbst 99auszubilden99 zu etwas ,neuem1 ,hherem4 99,neue ,aristokratie499 ,dann werden eine ,menge 99,tugenden berlebt991 die jetzt 99,existenzbedingungen99 waren4 -- ,eigenschaften nicht mehr ntig haben1 99folglich99 sie verlieren4 ,wir haben die ,tugenden nicht mehr 99ntig993 99folglich99 verlieren wir sie 7-- sowohl die ,moral vom ,eins ist not81 vom ,heil der ,seele1 wie der ,unsterblichkeit3 sie waren ,mittel1 um dem ,menschen eine ungeheure 99,selbstbezwingung zu ermglichen991 durch den ,affekt einer ungeheuren ,furcht 3 3 374 ,die verschiedenen ,arten ,not1 durch deren ,zucht der ,mensch geformt ist3 ,not lehrt arbeiten1 denken1 sich zgeln4 ,die 99physiologische99 ,reinigung und ,verstrkung4 ,die 99neue ,aristokratie99 hat einen ,gegensatz ntig1 gegen den sie ankmpft3 sie mu eine furchtbare ,dringlichkeit haben1 sich zu erhalten4 99,die zwei ,zuknfte der ,menschheit993 #a4 die ,konsequenz der ,vermittelmigung2 #b4 das bewute ,abheben1 ,sich-,gestalten4 ,eine ,lehre1 die eine 99,kluft99 schafft3 sie erhlt die 99oberste und die niedrigste ,art99 7sie zerstrt die mittlere74 ,die bisherigen ,aristokraten1 geistliche und weltliche1 beweisen 99nichts99 gegen die ,notwendigkeit einer neuen ,aristokratie4 #fci4 ,der ,anblick des jetzigen ,europers gibt mir viele ,hoffnung3 es bildet sich da eine verwegene herrschende ,rasse1 auf der ,breite einer uerst intelligenten ,herdenmasse4 ,es steht vor der ,tr1 da die ,bewegungen zur ,bildung der letzteren nicht mehr allein im ,vordergrund stehen4 #fdj4 ,gesamtanblick des zuknftigen ,europers3 derselbe als das intelligenteste ,sklaventier1 sehr arbeitsam1 im ,grunde sehr bescheiden1 bis zum ,exze neugierig1 vielfach1 verzrtelt1 willensschwach1 -- ein kosmopolitisches ,affekt- und ,intelligenzenchaos4 ,wie mchte sich aus ihm eine 99strkere99 ,art herausheben8 ,eine solche mit 99klassischem99 ,geschmack8 ,der klassische ,geschmack3 das ist der ,wille zur ,vereinfachung1 ,verstrkung1 zur ,sichtbarkeit des ,glcks1 zur ,furchtbarkeit1 der ,mut zur psychologischen 99,nacktheit99 7-- ,vereinfachung ist eine ,konsequenz des ,willens zur ,verstrkung2 das ,sichtbar-werden-lassen des ,glcks1 insgleichen der ,nacktheit1 eine ,konsequenz des ,willens zur ,furchtbarkeit444474 ,um sich aus jenem ,chaos zu dieser 99,gestaltung99 emporzukmpfen -- dazu bedarf es einer 99,ntigung993 man mu die ,wahl haben1 entweder zugrunde zu gehen oder 99sich durchzusetzen994 ,eine herrschaftliche ,rasse kann nur aus furchtbaren und gewaltsamen ,anfngen emporwachsen4 ,problem3 wo sind die 99,barbaren99 des zwanzigsten ,jahrhunderts8 ,offenbar werden sie erst nach ungeheuren sozialistischen ,krisen sichtbar werden und sich konsolidieren1 -- es werden die ,elemente sein1 die der 99grten ,hrte gegen sich selber99 fhig sind und den 99lngsten ,willen99 garantieren knnen4 #fda4 ,es naht sich1 unabweislich1 zgernd1 furchtbar wie das ,schicksal1 die groe ,aufgabe und ,frage3 wie soll die ,erde als ,ganzes verwaltet werden8 ,und 99wozu99 soll der ,mensch8 als ,ganzes -- und nicht mehr ein ,volk1 eine ,rasse -- gezogen und gezchtet werden8 ,die gesetzgeberischen ,moralen sind das ,hauptmittel1 mit denen man aus dem ,menschen gestalten kann1 was einem schpferischen und tiefen ,willen beliebt3 vorausgesetzt1 da ein solcher ,knstlerwille hchsten ,ranges die ,gewalt in den ,hnden hat und seinen schaffenden ,willen ber lange ,zeitrume durchsetzen kann in ,gestalt von ,gesetzgebungen1 ,religionen und ,sitten4 ,solchen ,menschen des groen ,schaffens1 den eigentlich groen ,menschen1 wie ich es verstehe1 wird man heute und wahrscheinlich fr lange noch umsonst nachgehen3 sie 99fehlen992 bis man endlich1 nach vieler ,enttuschung1 zu begreifen anfangen mu1 99warum99 sie fehlen1 und da ihrer ,entstehung und ,entwicklung fr jetzt und fr lange nichts feindseliger im ,wege steht als das1 was man jetzt in ,europa geradewegs 99die ,moral998 nennt3 wie als ob es keine andere gbe und geben drfte1 -- jene vorhin bezeichnete ,herdentiermoral1 die mit allen ,krften das allgemeine grne ,weideglck auf ,erden erstrebt1 nmlich ,sicherheit1 ,ungefhrlichkeit1 ,behagen1 ,leichtigkeit des ,lebens und zu guterletzt1 wenn alles gut geht81 sich auch noch aller ,art ,hirten und ,leithmmel zu entschlagen hofft4 ,ihre beiden am reichlichsten gepredigten ,lehren heien3 ,gleichheit der ,rechte8 und ,mitgefhl fr alles ,leidende8 -- und das ,leiden selber wird von ihnen als etwas genommen1 das man schlechterdings 99abschaffen99 mu4 ,da solche ,ideen8 immer noch modern sein knnen1 gibt einen blen ,begriff von dieser ,modernitt4 ,wer aber grndlich darber nachgedacht hat1 wo und wie die ,pflanze ,mensch bisher am krftigsten emporgewachsen ist1 mu vermeinen1 da dies unter den 99umgekehrten99 ,bedingungen geschehen ist3 da dazu die ,gefhrlichkeit seiner ,lage ins ,ungeheure wachsen1 seine ,erfindungs- und ,verstellungskraft unter langem ,druck und ,zwang sich emporkmpfen1 sein ,lebenswille bis zu einem unbedingten ,willen zur ,macht und zur bermacht gesteigert werden mu1 und da ,gefahr1 ,hrte1 ,gewaltsamkeit1 ,gefahr auf der ,gasse wie im ,herzen1 ,ungleichheit der ,rechte1 ,verborgenheit1 ,stoizismus1 ,versucherkunst1 ,teufelei jeder ,art1 kurz1 der ,gegensatz aller ,herdenwnschbarkeiten zur ,erhhung des ,typus ,mensch notwendig ist4 ,eine ,moral mit solchen umgekehrten ,absichten1 welche den ,menschen ins ,hohe1 statt ins ,bequeme und ,mittlere zchten will1 eine ,moral mit der ,absicht1 eine regierende ,kaste zu zchten -- die zuknftigen 99,herren der ,erde99 -- mu1 um gelehrt werden zu knnen1 sich in ,anknpfung an das bestehende ,sittengesetz und unter dessen ,worten und ,anscheine einfhren4 ,da dazu aber viele bergangs- und ,tuschungsmittel zu erfinden sind1 und da1 weil die ,lebensdauer eines ,menschen beinahe nichts bedeutet in ,hinsicht auf die ,durchfhrung so langwieriger ,aufgaben und ,absichten1 vor allem erst 99eine neue ,art99 angezchtet werden mu1 in der dem nmlichen ,willen1 dem nmlichen ,instinkte ,dauer durch viele ,geschlechter verbrgt wird -- eine neue ,herrenart und -,kaste -- dies begreift sich ebensogut als das lange und nicht leicht aussprechbare ,und-so-weiter dieses ,gedankens4 ,eine 99,umkehrung der ,werte99 fr eine bestimmte starke ,art von ,menschen hchster ,geistigkeit und ,willenskraft vorzubereiten und zu diesem ,zweck bei ihnen eine ,menge in ,zaum gehaltener und verleumdeter ,instinkte langsam und mit ,vorsicht zu entfesseln3 wer darber nachdenkt1 gehrt zu uns1 den freien ,geistern -- freilich wohl zu einer neueren ,art von freien ,geistern8 als die bisherigen3 denn diese wnschten ungefhr das ,entgegengesetzte4 ,hierher gehren1 wie mir scheint1 vor allem die ,pessimisten ,europas1 die ,dichter und ,denker eines emprten ,idealismus1 insofern ihre ,unzufriedenheit mit dem gesamten ,dasein sie auch zur ,unzufriedenheit mit den gegenwrtigen ,menschen mindestens 99logisch99 ntigt2 insgleichen gewisse unersttlich-ehrgeizige ,knstler1 welche unbedenklich und unbedingt fr die ,sonderrechte hherer ,menschen und gegen das ,herdentier8 kmpfen und mit den ,verfhrungsmitteln der ,kunst bei ausgesuchteren ,geistern alle ,herdeninstinkte und ,herdenvorsichten einschlfern2 zu dritt endlich alle jene ,kritiker und ,historiker1 von denen die glcklich begonnene ,entdeckung der alten ,welt -- es ist das ,werk des 99neuen99 ,kolumbus1 des deutschen ,geistes -- mutig 99fortgesetzt99 wird 7-- denn wir stehen immer noch in den ,anfngen dieser ,eroberung74 ,in der alten ,welt nmlich herrschte in der ,tat eine andere1 eine herrschaftlichere ,moral als heute2 und der antike ,mensch1 unter dem erziehenden ,banne seiner ,moral1 war ein strkerer und tieferer ,mensch als der ,mensch von heute1 -- er war bisher allein der wohlgeratene ,mensch84 ,die ,verfhrung aber1 welche vom ,altertum her auf wohlgeratene1 das heit auf starke und unternehmende ,seelen ausgebt wird1 ist auch heute noch die feinste und wirksamste aller antidemokratischen und antichristlichen3 wie sie es schon zur ,zeit der ,renaissance war4 #b4 ,der zchtende ,gedanke4 #fdb4 ,eine ,frage kommt uns immer wieder1 eine versucherische und schlimme ,frage vielleicht3 sie sei denen ins ,ohr gesagt1 welche ein ,recht auf solche fragwrdige ,fragen haben1 den strksten ,seelen von heute1 welche sich selbst auch am besten in der ,gewalt haben3 wre es nicht an der ,zeit1 je mehr der ,typus ,herdentier8 jetzt in ,europa entwickelt wird1 mit einer grundstzlichen knstlichen und bewuten 99,zchtung99 des entgegengesetzten ,typus und seiner ,tugenden den ,versuch zu machen8 ,und wre es fr die demokratische ,bewegung nicht selber erst eine ,art ,ziel1 ,erlsung und ,rechtfertigung1 wenn jemand kme1 der sich ihrer 99bediente99 -- dadurch1 da endlich sich zu ihrer neuen und sublimen ,ausgestaltung der ,sklaverei 7-- das mu die europische ,demokratie am ,ende sein7 jene hhere ,art herrschaftlicher und csarischer ,geister hinzufnde1 welche sich auf sie stellte1 sich an ihr hielte1 sich durch sie emporhbe8 ,zu neuen1 bisher unmglichen1 zu 99ihren99 ,fernsichten8 ,zu 99ihren99 ,aufgaben8 #fdc4 ,ich glaube1 ich habe einiges aus der ,seele des hchsten ,menschen 99erraten992 -- vielleicht geht jeder zugrunde1 der ihn errt3 aber wer ihn gesehen hat1 mu helfen1 ihn zu 99ermglichen994 ,grundgedanke3 wir mssen die ,zukunft als 99magebend99 nehmen fr alle unsere ,wertschtzung -- und nicht 99hinter99 uns die ,gesetze unseres ,handelns suchen6 #fdd4 99,knnten99 wir die gnstigsten ,bedingungen 99voraussehen991 unter denen ,wesen entstehen von hchstem ,werte6 ,es ist tausendmal zu kompliziert und die ,wahrscheinlichkeit des ,miratens 99sehr gro993 so begeistert es nicht1 danach zu streben6 -- ,skepsis4 -- ,dagegen3 ,mut1 ,einsicht1 ,hrte1 ,unabhngigkeit1 ,gefhl der ,verantwortlichkeit knnen wir steigern1 die ,feinheit der ,wage verfeinern und erwarten1 da gnstige ,zuflle zu ,hilfe kommen4 -- #fde4 ,dieselben ,bedingungen1 welche die ,entwicklung des ,herdentieres vorwrtstreiben1 treiben auch die ,entwicklung des ,fhrertiers4 #fdf4 ,so viel habe ich begriffen3 wenn man das ,entstehen groer und seltener ,menschen abhngig gemacht htte von der ,zustimmung der vielen 7einbegriffen1 da diese 99wten991 welche ,eigenschaften zur ,gre gehren und insgleichen1 auf wessen ,unkosten alle ,gre sich entwickelt7 -- nun1 es htte nie einen bedeutenden ,menschen gegeben6 -- ,da der ,gang der ,dinge 99unabhngig99 von der ,zustimmung der allermeisten seinen ,weg nimmt3 daran liegt es1 da einiges ,erstaunliche sich auf der ,erde eingeschlichen hat4 #fdg4 99,nicht99 die ,menschen besser8 machen1 99nicht99 zu ihnen auf irgendeine ,art ,moral reden1 als ob ,moralitt an sich8 oder eine ideale ,art ,mensch berhaupt gegeben sei3 sondern 99,zustnde schaffen991 unter denen 99strkere ,menschen ntig sind991 welche ihrerseits eine ,moral 7deutlicher3 eine 99leiblich-geistige ,disziplin9971 99welche stark macht991 brauchen und folglich 99haben99 werden6 ,sich nicht durch blaue ,augen oder geschwellte ,busen verfhren lassen3 99die ,gre der ,seele hat nichts ,romantisches an sich994 ,und leider 99gar nichts ,liebenswrdiges996 #fdh4 ,wer darber nachdenkt1 auf welche ,weise der ,typus ,mensch zu seiner grten ,pracht und ,mchtigkeit gesteigert werden kann1 der wird zu allererst begreifen1 da er sich auerhalb der ,moral stellen mu3 denn die ,moral war im wesentlichen auf das ,entgegengesetzte aus1 jene prachtvolle ,entwicklung1 wo sie im ,zuge war1 zu hemmen oder zu vernichten4 ,denn in der ,tat konsumiert eine derartige ,entwicklung eine solche ungeheure ,quantitt von ,menschen in ihrem ,dienst1 da eine 99umgekehrte99 ,bewegung nur zu natrlich ist3 die schwcheren1 zarteren1 mittleren ,existenzen haben ntig1 ,partei zu machen 99gegen99 jene ,glorie von ,leben und ,kraft1 und dazu mssen sie von sich eine neue ,schtzung bekommen1 vermge deren sie das ,leben in dieser hchsten ,flle verurteilen und womglich zerstren4 ,eine lebensfeindliche ,tendenz ist daher der ,moral zu eigen1 insofern sie die ,typen des ,lebens berwltigen will4 #fdi4 ,mein ,augenmerk darauf1 an welchen ,punkten der ,geschichte die groen ,menschen hervorspringen4 ,die ,bedeutung langer 99despotischer ,moralen993 sie spannen den ,bogen1 wenn sie ihn nicht zerbrechen4 #fej4 ,die ,urwaldvegetation ,mensch8 erscheint immer1 wo der ,kampf um die ,macht am lngsten gefhrt worden ist4 ,die 99groen99 ,menschen4 ,urwaldtiere die 99,rmer994 #fea4 99,aus der ,kriegsschule der ,seele499 7,den ,tapfern1 den ,frohgemuten1 den ,enthaltsamen geweiht47 ,ich mchte die liebenswrdigen ,tugenden nicht unterschtzen2 aber die ,gre der ,seele vertrgt sich nicht mit ihnen4 ,auch in den ,knsten schliet der groe ,stil das ,gefllige aus4 ,in ,zeiten schmerzhafter ,spannung und ,verwundbarkeit whle den ,krieg3 er hrtet ab1 er macht ,muskel4 ,die tief ,verwundeten haben das olympische ,lachen2 man hat nur1 was man ntig hat4 ,es dauert zehn ,jahre schon3 kein ,laut mehr 99erreicht99 mich -- ein ,land ohne ,regen4 ,man mu viel ,menschlichkeit brig haben1 um in der 99,drre99 nicht zu verschmachten4 #feb4 99,ersatz99 der ,moral durch den 99,willen99 zu unserem ,ziele1 und 99folglich99 zu dessen 99,mitteln994 #fec4 ,es bedarf einer ,lehre1 stark genug1 um 99zchtend99 zu wirken3 strkend fr die ,starken1 lhmend und zerbrechend fr die ,weltmden4 ,die ,vernichtung der verfallenden ,rassen4 ,verfall ,europas4 -- ,die ,vernichtung der sklavenhaften ,wertschtzungen4 -- ,die ,herrschaft ber die ,erde als ,mittel zur ,erzeugung eines hheren ,typus4 -- ,die ,vernichtung der ,tartfferie1 welche ,moral8 heit 7das ,christentum als eine hysterische ,art von ,ehrlichkeit hierin3 ,augustin74 -- ,die ,vernichtung des suffrage universel3 das heit des ,systems1 vermge dessen die niedrigsten ,naturen sich als ,gesetz den hheren vorschreiben4 -- ,die ,vernichtung der ,mittelmigkeit und ihrer ,geltung4 7,die ,einseitigen1 ,einzelne -- ,vlker2 ,flle der ,natur zu erstreben durch ,paarung von ,gegenstzen3 ,rassenmischungen dazu47 -- ,der neue ,mut -- keine apriorischen ,wahrheiten 799solche99 suchten die an ,glauben ,gewhnten671 sondern 99freie99 ,unterordnung unter einen herrschenden ,gedanken1 der seine ,zeit hat1 zum ,beispiel ,zeit als ,eigenschaft des ,raumes usw4 #fed4 -- ,und wie viele neue ,gtter sind noch mglich6 ,mir selber1 in dem der religise1 das heit gott99bildende991 ,instinkt mitunter zur ,unzeit lebendig wird3 wie anders1 wie verschieden hat sich mir jedesmal das ,gttliche offenbart6444 ,so vieles ,seltsame ging schon an mir vorber in jenen zeitlosen ,augenblicken1 die ins ,leben herein wie aus dem ,monde fallen1 wo man schlechterdings nicht mehr wei1 wie alt man schon ist und wie jung man noch sein wird4444 ,ich wrde nicht zweifeln1 da es viele ,arten ,gtter gibt4444 ,es fehlt nicht an solchen1 aus denen man einen gewissen ,halkyonismus und ,leichtsinn nicht hinwegdenken darf4444 ,die leichten ,fe gehren vielleicht selbst zum ,begriff ,gott84444 ,ist es ntig1 auszufhren1 da ein ,gott sich mit ,vorliebe jenseits alles ,biedermnnischen und ,vernunftgemen zu halten wei8 jenseits auch1 unter uns gesagt1 von ,gut und ,bse8 ,er hat die ,aussicht 99frei991 -- mit ,goethe zu reden4 -- ,und um fr diesen ,fall die nicht genug zu schtzende ,autoritt ,zarathustras anzurufen3 ,zarathustra geht so weit1 von sich zu bezeugen1 ich wrde nur an einen ,gott glauben1 der zu 99tanzen99 verstnde84444 ,nochmals gesagt3 wie viele neue ,gtter sind noch mglich6 -- ,zarathustra selbst freilich ist blo ein alter ,atheist3 der glaubt weder an alte noch neue ,gtter4 ,zarathustra sagt1 er 99wrde99 --2 aber ,zarathustra 99wird99 nicht4444 ,man verstehe ihn recht4 ,typus ,gottes nach dem ,typus der schpferischen ,geister1 der groen ,menschen84 #fee4 ,und wie viele neue 99,ideale99 sind im ,grunde noch mglich6 -- ,hier ein kleines ,ideal1 das ich alle fnf ,wochen einmal auf einem wilden und einsamen ,spaziergang erhasche1 im azurnen ,augenblick eines frevelhaften ,glcks4 ,sein ,leben zwischen zarten und absurden ,dingen verbringen2 der ,realitt fremd2 halb ,knstler1 halb ,vogel und ,metaphysikus2 ohne ,ja und ,nein fr die ,realitt1 es sei denn1 da man sie ab und zu in der ,art eines guten ,tnzers mit den ,fuspitzen anerkennt2 immer von irgendeinem ,sonnenstrahl des ,glcks gekitzelt2 ausgelassen und ermutigt selbst durch ,trbsal -- denn ,trbsal 99erhlt99 den ,glcklichen --2 einen kleinen ,schwanz von ,posse auch noch dem ,heiligsten anhngend3 -- dies1 wie sich von selbst versteht1 das ,ideal eines schweren1 zentnerschweren ,geistes1 eines 99,geistes der ,schwere994 #fef4 ,der groe ,mensch fhlt seine 99,macht99 ber ein ,volk1 sein zeitweiliges ,zusammenfallen mit einem ,volk oder einem ,jahrtausend3 -- diese 99,vergrerung99 im ,gefhl von sich als 99causa99 und 99voluntas99 wird 99miverstanden99 als ,altruismus8 -- 3 es drngt ihn nach 99,mitteln99 der ,mitteilung3 alle groen ,menschen sind 99erfinderisch99 in solchen 99,mitteln994 ,sie wollen sich hineingestalten in groe ,gemeinden1 sie wollen eine ,form dem ,vielartigen1 ,ungeordneten geben1 es reizt sie1 das ,chaos zu sehen4 ,miverstndnis der ,liebe4 ,es gibt eine 99sklavische99 ,liebe1 welche sich unterwirft und weggibt3 welche idealisiert und sich tuscht1 -- es gibt eine 99gttliche99 ,liebe1 welche verachtet und liebt und das ,geliebte 99umschafft1 hinauftrgt994 ,jene ungeheure 99,energie der ,gre99 zu gewinnen1 um durch ,zchtung und andrerseits durch ,vernichtung von ,millionen ,miratener den zuknftigen ,menschen zu gestalten und 99nicht zugrunde99 zu gehen an dem ,leid1 das man 99schafft99 und dessengleichen noch nie da war6 -- #feg4 ,eine ,periode1 wo die alte ,maskerade und ,moralaufputzung der ,affekte ,widerwillen macht3 99die nackte ,natur992 wo die 99,machtquantitten99 als 99entscheidend99 einfach zugestanden werden 7als 99rangbestimmend9972 wo der 99groe ,stil99 wieder auftritt als ,folge der 99groen ,leidenschaft994 #feh4 ,die 99,lust99 tritt auf1 wo ,gefhl der ,macht4 ,das 99,glck993 in dem herrschend gewordnen ,bewutsein der ,macht und des ,siegs4 ,der 99,fortschritt993 die ,verstrkung des ,typus1 die ,fhigkeit zum groen ,wollen3 alles andere ist ,miverstndnis1 ,gefahr4 #fei4 ,ich wollte1 man finge damit an1 sich selbst zu 99achten993 alles andere folgt daraus4 ,freilich hrt man eben damit fr die andern auf3 denn das gerade verzeihen sie am letzten4 ,wie8 ,ein ,mensch1 der sich selbst achtet88 -- ,das ist etwas anderes als der blinde ,trieb1 sich selbst zu 99lieben993 nichts ist gewhnlicher in der ,liebe der ,geschlechter wie in der ,zweiheit1 welche ,ich8 genannt wird1 als 99,verachtung99 gegen das1 was man liebt3 -- der ,fatalismus in der ,liebe4 #ffj4 99,mein neuer ,weg zum ,ja8499 -- ,philosophie1 wie ich sie bisher verstanden und gelebt habe1 ist das freiwillige ,aufsuchen auch der verabscheuten und verruchten ,seiten des ,daseins4 ,aus der langen ,erfahrung1 welche mir eine solche ,wanderung durch ,eis und ,wste gab1 lernte ich alles1 was bisher philosophiert hat1 anders ansehen3 -- die 99verborgene99 ,geschichte der ,philosophie1 die ,psychologie ihrer groen ,namen kam fr mich ans ,licht4 ,wieviel ,wahrheit 99ertrgt991 wieviel ,wahrheit 99wagt99 ein ,geist88 -- dies wurde fr mich der eigentliche ,wertmesser4 ,der ,irrtum ist eine 99,feigheit994444 jede ,errungenschaft der ,erkenntnis 99folgt99 aus dem ,mut1 aus der ,hrte gegen sich1 aus der ,sauberkeit gegen sich4444 ,eine solche 99,experimentalphilosophie991 wie ich sie lebe1 nimmt versuchsweise selbst die ,mglichkeit des grundstzlichen ,nihilismus vorweg3 ohne da damit gesagt wre1 da sie bei einer ,negation1 beim ,nein1 bei einem ,willen zum ,nein stehen bliebe4 ,sie will vielmehr bis zum ,umgekehrten hindurch -- bis zu einem 99dionysischen ,jasagen99 zur ,welt1 wie sie ist1 ohne ,abzug1 ,ausnahme und ,auswahl --1 sie will den ewigen ,kreislauf3 -- dieselben ,dinge1 dieselbe ,logik und ,unlogik der ,verknotung4 ,hchster ,zustand1 den ein ,philosoph erreichen kann3 dionysisch zum ,dasein stehen -- 3 meine ,formel dafr ist 99amor fati994 ,hierzu gehrt1 die bisher 99verneinten99 ,seiten des ,daseins nicht nur als 99notwendig99 zu begreifen1 sondern als wnschenswert3 und nicht nur als wnschenswert in ,hinsicht auf die bisher bejahten ,seiten 7etwa als deren ,komplemente oder ,vorbedingungen71 sondern um ihrer selber willen1 als der mchtigeren1 fruchtbareren1 99wahreren99 ,seiten des ,daseins1 in denen sich sein ,wille deutlicher ausspricht4 ,insgleichen gehrt hierzu1 die bisher allein 99bejahte99 ,seite des ,daseins abzuschtzen2 zu begreifen1 woher diese ,wertung stammt und wie wenig sie verbindlich fr eine dionysische ,wertabmessung des ,daseins ist3 ich zog heraus und begriff1 99was99 hier eigentlich ,ja sagt 7der ,instinkt der ,leidenden einmal1 der ,instinkt der ,herde andrerseits1 und jener dritte1 der 99,instinkt der meisten99 gegen die ,ausnahmen --74 ,ich erriet damit1 inwiefern eine strkere ,art ,mensch notwendig nach einer anderen ,seite hin sich die ,erhhung und ,steigerung des ,menschen ausdenken mte3 99hhere ,wesen991 jenseits von ,gut und ,bse1 jenseits von jenen ,werten1 die den ,ursprung aus der ,sphre des ,leidens1 der ,herde und der meisten nicht verleugnen knnen1 -- ich suchte nach den ,anstzen dieser umgekehrten ,idealbildung in der ,geschichte 7die ,begriffe heidnisch81 klassisch81 vornehm8 neu entdeckt und hingestellt --74 #ffa4 99,der menschliche ,horizont499 -- ,man kann die ,philosophen auffassen als solche1 welche die uerste ,anstrengung machen1 zu 99erproben991 wie weit sich der ,mensch 99erheben99 knne1 -- besonders ,plato3 wie 99weit99 seine ,kraft reicht4 ,aber sie tun es als ,individuen2 vielleicht war der ,instinkt der ,csaren1 der ,staatengrnder usw4 grer1 welche daran denken1 wie weit der ,mensch getrieben werden knne in der 99,entwicklung99 und unter gnstigen ,umstnden84 ,aber sie begriffen nicht genug1 was gnstige ,umstnde sind4 ,groe ,frage3 wo bisher die ,pflanze ,mensch8 am prachtvollsten gewachsen ist4 ,dazu ist das vergleichende ,studium der ,historie ntig4 #ffb4 ,grundgedanke3 die neuen ,werte mssen erst geschaffen werden -- das bleibt uns nicht 99erspart996 ,der ,philosoph mu uns ein ,gesetzgeber sein4 ,neue ,arten4 7,wie bisher die hchsten ,arten zum ,beispiel ,griechen gezchtet wurden3 diese ,art ,zufall8 99bewut wollen9947 #ffc4 99,gesetzgeber der ,zukunft499 -- ,nachdem ich lange und umsonst mit dem ,worte ,philosoph8 einen bestimmten ,begriff zu verbinden suchte -- denn ich fand viele entgegengesetzte ,merkmale --1 erkannte ich endlich1 da es zwei unterschiedliche ,arten von ,philosophen gibt3 #a4 solche1 welche irgendeinen groen ,tatbestand von ,wertschtzungen 7logisch oder moralisch7 feststellen wollen2 #b4 solche1 welche 99,gesetzgeber99 solcher ,wertschtzungen sind4 ,die ,ersten suchen sich der vorhandenen oder vergangenen ,welt zu bemchtigen1 indem sie das mannigfach ,geschehende durch ,zeichen zusammenfassen und abkrzen3 ihnen liegt daran1 das bisherige ,geschehen bersichtlich1 berdenkbar1 fabar1 handlich zu machen1 -- sie dienen der ,aufgabe des ,menschen1 alle vergangenen ,dinge zum ,nutzen seiner ,zukunft zu verwenden4 ,die ,zweiten aber sind 99,befehlende992 sie sagen3 ,so soll es sein68 ,sie bestimmen erst das ,wohin8 und ,wozu81 den ,nutzen1 99was99 ,nutzen der ,menschen ist2 sie verfgen ber die ,vorarbeit der wissenschaftlichen ,menschen1 und alles ,wissen ist ihnen nur ein ,mittel zum ,schaffen4 ,diese zweite ,art von ,philosophen gert selten2 und in der ,tat ist ihre ,lage und ,gefahr ungeheuer4 ,wie oft haben sie sich absichtlich die ,augen zugebunden1 um nur den schmalen ,raum nicht sehen zu mssen1 der sie vom ,abgrund und ,absturz trennt3 zum ,beispiel ,plato1 als er sich berredete1 das ,gute81 wie 99er99 es wollte1 sei nicht das ,gute ,platos1 sondern das ,gute an sich81 der ewige ,schatz1 den nur irgendein ,mensch namens ,plato auf seinem ,wege gefunden habe6 ,in viel grberen ,formen waltet dieser selbe ,wille zur ,blindheit bei den ,religionsstiftern3 ihr du sollst8 darf durchaus ihren ,ohren nicht klingen wie ich will81 -- nur als dem ,befehl eines ,gottes wagen sie ihrer ,aufgabe nachzukommen1 nur als ,eingebung8 ist ihre ,gesetzgebung der ,werte eine 99tragbare99 ,brde1 unter der ihr ,gewissen 99nicht99 zerbricht4 ,sobald nun jene zwei ,trostmittel1 das ,platos und das ,mohammeds1 dahingefallen sind und kein ,denker mehr an der ,hypothese eines ,gottes8 oder ewiger ,werte8 sein ,gewissen erleichtern kann1 erhebt sich der ,anspruch des ,gesetzgebers neuer ,werte zu einer neuen und noch nicht erreichten ,furchtbarkeit4 ,nunmehr werden jene ,auserkornen1 vor denen die ,ahnung einer solchen ,pflicht aufzudmmern beginnt1 den ,versuch machen1 ob sie ihr wie als ihrer grten ,gefahr nicht noch zur rechten ,zeit8 durch irgendeinen ,seitensprung entschlpfen mchten3 zum ,beispiel1 indem sie sich einreden1 die ,aufgabe sei schon gelst1 oder sie sei unlsbar1 oder sie htten keine ,schultern fr solche ,lasten1 oder sie seien schon mit andern1 nheren ,aufgaben berladen1 oder selbst diese neue ferne ,pflicht sei eine ,verfhrung und ,versuchung1 eine ,abfhrung von allen ,pflichten1 eine ,krankheit1 eine ,art ,wahnsinn4 ,manchem mag es in der ,tat gelingen1 auszuweichen3 es geht durch die ganze ,geschichte hindurch die ,spur solcher ,ausweichenden und ihres schlechten ,gewissens4 ,zumeist aber kam solchen ,menschen des ,verhngnisses jene erlsende ,stunde1 jene ,herbststunde der ,reife1 wo sie 99muten991 was sie nicht einmal wollten83 -- und die ,tat1 vor der sie sich am meisten vorher gefrchtet hatten1 fiel ihnen leicht und ungewollt vom ,baume als eine ,tat ohne ,willkr1 fast als ,geschenk4 -- #ffd4 ,gesetzt1 man denkt sich einen ,philosophen als groen ,erzieher1 mchtig genug1 um von einsamer ,hhe herab lange ,ketten von ,geschlechtern zu sich heraufzuziehen3 so mu man ihm auch die unheimlichen ,vorrechte des groen ,erziehers zugestehen4 ,ein ,erzieher sagt nie1 was er selber denkt3 sondern immer nur1 was er im ,verhltnis zum ,nutzen dessen1 den er erzieht1 ber eine ,sache denkt4 ,in dieser ,verstellung darf er nicht erraten werden2 es gehrt zu seiner ,meisterschaft1 da man an seine ,ehrlichkeit glaubt4 ,er mu aller ,mittel der ,zucht und ,zchtigung fhig sein3 manche ,naturen bringt er nur durch ,peitschenschlge des ,hohnes vorwrts1 andere1 ,trge1 ,unschlssige1 ,feige1 ,eitle1 vielleicht mit bertreibendem ,lobe4 ,ein solcher ,erzieher ist jenseits von ,gut und ,bse2 aber niemand darf es wissen4 #ffe4 ,eine pessimistische ,denkweise und ,lehre1 ein ekstatischer ,nihilismus kann unter ,umstnden gerade dem ,philosophen unentbehrlich sein3 als ein mchtiger ,druck und ,hammer1 mit dem er entartende und absterbende ,rassen zerbricht und aus dem ,wege schafft1 um fr eine neue ,ordnung des ,lebens ,bahn zu machen oder um dem1 was entartet und absterben will1 das ,verlangen zum ,ende einzugeben4 #fff4 ,der 99grte99 ,kampf3 dazu braucht es einer neuen 99,waffe994 ,der ,hammer3 eine furchtbare ,entscheidung heraufbeschwren1 ,europa vor die 99,konsequenz99 stellen1 ob sein ,wille zum ,untergang will84 ,verhtung der ,vermittelmigung4 ,lieber noch ,untergang6 #ffg4 ,wie kommen ,menschen zu einer groen ,kraft und zu einer groen ,aufgabe8 ,alle ,tugend und ,tchtigkeit am ,leib und an der ,seele ist mhsam und im kleinen erworben worden durch viel ,flei1 ,selbstbezwingung1 ,beschrnkung auf weniges1 durch viel zhe1 treue ,wiederholung der gleichen ,arbeiten1 der gleichen ,entsagungen3 aber es gibt ,menschen1 welche die ,erben und ,herren dieses langsam erworbenen vielfachen ,reichtums an ,tugenden und ,tchtigkeiten sind -- weil auf ,grund glcklicher und vernnftiger ,ehen und auch glcklicher ,zuflle die erworbenen und gehuften ,krfte vieler ,geschlechter nicht verschleudert und versplittert1 sondern durch einen festen ,ring und ,willen zusammengebunden sind4 ,am ,ende nmlich erscheint ein ,mensch1 ein ,ungeheuer von ,kraft1 welches nach einem ,ungeheuer von ,aufgabe verlangt4 ,denn unsere ,kraft ist es1 welche ber uns verfgt3 und das erbrmliche geistige ,spiel von ,zielen und ,absichten und ,beweggrnden nur ein ,vordergrund -- mgen schwache ,augen auch hierin die ,sache selber sehen4 #ffh4 ,im allgemeinen ist jedes ,ding 99so viel wert1 als man dafr bezahlt hat994 ,dies gilt freilich nicht1 wenn man das ,individuum isoliert nimmt2 die groen ,fhigkeiten des ,einzelnen stehen auer allem ,verhltnis zu dem1 was er selbst dafr getan1 geopfert1 gelitten hat4 ,aber sieht man seine ,geschlechtsvorgeschichte an1 so entdeckt man da die ,geschichte einer ungeheuren ,aufsparung und ,kapitalsammlung von ,kraft durch alle ,art ,verzichtleisten1 ,ringen1 ,arbeiten1 ,sich-,durchsetzen4 ,weil der groe ,mensch soviel 99gekostet99 hat und 99nicht991 weil er wie ein ,wunder als ,gabe des ,himmels und ,zufalls8 dasteht1 wurde er gro3 -- ,vererbung8 ein falscher ,begriff4 ,fr das1 was einer ist1 haben seine ,vorfahren die ,kosten bezahlt4 #ffi4 99,die ,mittel1 vermge deren eine strkere ,art sich erhlt499 ,sich ein ,recht auf ,ausnahmehandlungen zugestehen2 als ,versuch der ,selbstberwindung und der ,freiheit4 ,sich in ,zustnde begeben1 wo es nicht erlaubt ist1 nicht ,barbar zu sein4 ,sich durch jede ,art von ,askese eine bermacht und ,gewiheit in ,hinsicht auf seine ,willensstrke verschaffen4 ,sich nicht mitteilen2 das ,schweigen2 die ,vorsicht vor der ,anmut4 ,gehorchen lernen in der ,weise1 da es eine ,probe fr die ,selbst-,aufrechterhaltung abgibt4 ,kasuistik des ,ehrenpunktes ins feinste getrieben4 ,nie schlieen1 was einem recht ist1 ist dem andern billig81 -- sondern umgekehrt6 ,die ,vergeltung1 das ,zurckgeben99drfen99 als ,vorrecht behandeln1 als ,auszeichnung zugestehen4 ,die ,tugend der 99anderen99 nicht ambitionieren4 #fgj4 99,die ,vermehrung der ,kraft991 trotz des zeitweiligen ,niedergehens des ,individuums3 ,ein 99neues ,niveau99 begrnden4 ,eine ,methodik der ,sammlung von ,krften1 zur ,erhaltung kleiner ,leistungen im ,gegensatz zu unkonomischer ,verschwendung4 ,die zerstrende ,natur einstweilen unterjocht zum 99,werkzeug99 dieser ,zukunftskonomik4 ,die ,erhaltung der ,schwachen1 weil eine ungeheure ,masse 99kleiner99 ,arbeit getan werden mu4 ,die ,erhaltung einer ,gesinnung1 bei der ,schwachen und ,leidenden die ,existenz noch 99mglich99 ist4 ,die 99,solidaritt99 als ,instinkt zu pflanzen gegen den ,instinkt der ,furcht und der ,servilitt4 ,der ,kampf mit dem ,zufall1 auch mit dem ,zufall des groen ,menschen84 #fga4 99,warum die ,schwachen siegen499 99,in summa993 die ,kranken und ,schwachen haben mehr 99,mitgefhl991 sind menschlicher8 -- 3 die ,kranken und ,schwachen haben mehr 99,geist991 sind wechselnder1 vielfacher1 unterhaltender1 -- boshafter3 die ,kranken allein haben die 99,bosheit99 erfunden4 7,eine krankhafte ,frhreife hufig bei ,rhachitischen1 ,skrophulosen und ,tuberkulosen --7 ,esprit3 ,eigentum spter ,rassen3 ,juden1 ,franzosen1 ,chinesen4 7,die ,antisemiten vergeben es den ,juden nicht1 da die ,juden ,geist8 haben -- und ,geld4 ,die ,antisemiten -- ein ,name der ,schlechtweggekommenen847 ,die ,kranken und ,schwachen haben die 99,faszination99 fr sich gehabt3 sie sind 99interessanter99 als die ,gesunden3 der ,narr und der ,heilige -- die zwei interessantesten ,arten ,mensch4444 in enger ,verwandtschaft das ,genie84 ,die groen ,abenteurer und ,verbrecher8 und alle ,menschen1 die gesndesten voran1 sind gewisse ,zeiten ihres ,lebens 99krank993 -- die groen ,gemtsbewegungen1 die ,leidenschaft der ,macht1 die ,liebe1 die ,rache sind von tiefen ,strungen begleitet4 ,und was die 99dcadence99 betrifft1 so stellt sie jeder ,mensch1 der nicht zu frh stirbt1 in jedem ,sinne beinahe dar3 -- er kennt also auch die ,instinkte1 welche zu ihr gehren1 aus ,erfahrung3 -- fr die 99,hlfte fast jedes ,menschenlebens99 ist der ,mensch dcadent4 ,endlich3 das ,weib6 99,die eine ,hlfte der ,menschheit99 ist schwach1 typisch-krank1 wechselnd1 unbestndig1 -- das ,weib braucht die ,strke1 um sich an sie zu klammern1 und eine ,religion der ,schwche1 welche es als gttlich verherrlicht1 99schwach99 zu sein1 zu lieben1 demtig zu sein -- 3 oder besser1 es macht die ,starken schwach1 -- es 99herrscht991 wenn es gelingt1 die ,starken zu berwltigen4 ,das ,weib hat immer mit den ,typen der dcadence1 den ,priestern1 zusammen konspiriert gegen die ,mchtigen81 die ,starken81 die 99,mnner99 --4 ,das ,weib bringt die ,kinder beiseite fr den ,kultus der ,piett1 des ,mitleids1 der ,liebe3 -- die 99,mutter99 reprsentiert den ,altruismus 99berzeugend994 ,endlich3 die zunehmende ,zivilisation1 die zugleich notwendig auch die ,zunahme der morbiden ,elemente1 des 99,neurotisch-,psychiatrischen99 und des 99,kriminalistischen99 mit sich bringt4 ,eine 99,zwischenspezies99 entsteht1 der 99,artist991 von der ,kriminalitt der ,tat durch ,willensschwche und soziale ,furchtsamkeit abgetrennt1 insgleichen noch nicht reif fr das ,irrenhaus1 aber mit seinen ,fhlhrnern in beide ,sphren neugierig hineingreifend3 diese spezifische ,kulturpflanze1 der moderne ,artist1 ,maler1 ,musiker1 vor allem ,romanzier1 der fr seine ,art zu sein1 das sehr uneigentliche ,wort ,naturalismus8 handhabt4444 ,die ,irren1 die ,verbrecher und die ,naturalisten8 nehmen zu3 ,zeichen einer wachsenden und jh 99vorwrts99 eilenden ,kultur1 -- das heit1 der ,ausschu1 der ,abfall1 die ,auswurfstoffe gewinnen ,importanz1 -- das ,abwrts 99hlt ,schritt994444 ,endlich3 99der soziale ,mischmasch991 ,folge der ,revolution1 die ,herstellung gleicher ,rechte1 des ,aberglaubens an gleiche ,menschen84 ,dabei mischen sich die ,trger der ,niedergangsinstinkte 7des ,ressentiments1 der ,unzufriedenheit1 des ,zerstrertriebes1 des ,anarchismus und ,nihilismus71 eingerechnet der ,sklaveninstinkte1 der ,feigheits-1 ,schlauheits- und ,kanailleninstinkte der lange 99unten99 gehaltenen ,schichten in alles ,blut aller ,stnde hinein3 zwei1 drei ,geschlechter darauf ist die ,rasse nicht mehr zu erkennen1 -- alles ist 99verpbelt994 ,hieraus resultiert ein ,gesamtinstinkt gegen die 99,auswahl991 gegen das 99,privilegium99 jeder ,art1 von einer ,macht und ,sicherheit1 ,hrte1 ,grausamkeit der ,praxis1 da in der ,tat sich alsbald selbst die 99,privilegierten99 unterwerfen3 -- was noch ,macht festhalten will1 schmeichelt dem ,pbel1 arbeitet mit dem ,pbel1 99mu99 den ,pbel auf seiner ,seite haben1 -- die ,genies8 voran3 sie werden 99,herolde99 der ,gefhle1 mit denen man ,massen begeistert1 -- die ,note des ,mitleids1 der ,ehrfurcht selbst vor allem1 was leidend1 niedrig1 verachtet1 verfolgt gelebt hat1 klingt ber alle andern ,noten weg 7,typen3 ,victor ,hugo und ,richard ,wagner74 -- ,die ,heraufkunft des ,pbels bedeutet noch einmal die ,heraufkunft der 99alten ,werte994444 ,bei einer solchen extremen ,bewegung in ,hinsicht auf ,tempo und ,mittel1 wie sie unsre ,zivilisation darstellt1 verlegt sich das ,schwergewicht der ,menschen3 99der99 ,menschen1 auf die es am meisten ankommt1 die es gleichsam auf sich haben1 die ganze groe ,gefahr einer solchen krankhaften ,bewegung zu kompensieren2 -- es werden die ,verzgerer par excellence1 die ,langsam-,aufnehmenden1 die ,schwer-,loslassenden1 die ,relativ-,dauerhaften inmitten dieses ungeheuren ,wechselns und ,mischens von ,elementen sein4 ,das ,schwergewicht fllt unter solchen ,umstnden notwendig den 99,mediokren99 zu3 gegen die ,herrschaft des ,pbels und der ,exzentrischen 7beide meist verbndet7 konsolidiert sich die 99,mediokritt991 als die ,brgschaft und die ,trgerin der ,zukunft4 ,daraus erwchst fr die 99,ausnahmemenschen99 ein neuer ,gegner -- oder aber eine neue ,verfhrung4 ,gesetzt1 da sie sich nicht dem ,pbel anpassen und dem ,instinkt der ,enterbten8 zu ,gefallen ,lieder singen1 werden sie ntig haben1 mittelmig8 und gediegen8 zu sein4 ,sie wissen3 die mediocritas ist auch aurea1 -- sie allein sogar verfgt ber ,geld und 99,gold99 7-- ber alles1 was 99glnzt994474 ,und noch einmal gewinnt die alte ,tugend1 und berhaupt die ganze 99verlebte99 ,welt des ,ideals eine begabte ,frsprecherschaft4444 ,resultat3 die ,mediokritt bekommt ,geist1 ,witz1 ,genie1 -- sie wird unterhaltend1 sie verfhrt4444 99,resultat499 -- ,eine hohe ,kultur kann nur stehen auf einem breiten ,boden1 auf einer stark und gesund konsolidierten ,mittelmigkeit4 ,in ihrem ,dienste und von ihr bedient arbeitet die 99,wissenschaft99 -- und selbst die ,kunst4 ,die ,wissenschaft kann es sich nicht besser wnschen3 sie gehrt als solche zu einer mittleren ,art ,mensch1 -- sie ist deplaziert unter ,ausnahmen1 -- sie hat nichts ,aristokratisches und noch weniger etwas ,anarchistisches in ihren ,instinkten4 -- ,die ,macht der ,mitte wird sodann aufrechtgehalten durch den ,handel1 vor allem den ,geldhandel3 der ,instinkt der ,grofinanziers geht gegen alles ,extreme1 -- die ,juden sind deshalb einstweilen die 99konservierendste99 ,macht in unserm so bedrohten und unsicheren ,europa4 ,sie knnen weder ,revolutionen brauchen noch ,sozialismus noch ,militarismus3 wenn sie ,macht haben wollen und brauchen1 auch ber die revolutionre ,partei1 so ist dies nur eine ,folge des ,vorhergesagten und nicht im ,widerspruch dazu4 ,sie haben ntig1 gegen andere extreme ,richtungen gelegentlich ,furcht zu erregen -- dadurch1 da sie zeigen1 99was99 alles in ihrer ,hand steht4 ,aber ihr ,instinkt selbst ist unwandelbar konservativ -- und mittelmig84444 ,sie wissen berall1 wo es ,macht gibt1 mchtig zu sein3 aber die ,ausntzung ihrer ,macht geht immer in einer ,richtung4 ,das ,ehrenwort fr 99mittelmig99 ist bekanntlich das ,wort 99liberal9984 99,besinnung499 -- ,es ist unsinnig1 vorauszusetzen1 da dieser ganze 99,sieg der ,werte99 antibiologisch sei3 man mu suchen1 ihn zu erklren aus einem ,interesse des 99,lebens991 zur 99,aufrechterhaltung99 des ,typus ,mensch8 selbst durch diese ,methodik der 99ber99herrschaft der ,schwachen und ,schlechtweggekommenen -- 3 im andern ,falle existierte der ,mensch nicht mehr8 -- ,problem -- -- -- ,die 99,steigerung99 des ,typus verhngnisvoll fr die 99,erhaltung der ,art998 ,warum8 -- ,es zeigen die ,erfahrungen der ,geschichte3 die starken ,rassen 99dezimieren99 sich 99gegenseitig993 durch ,krieg1 ,machtbegierde1 ,abenteuer2 die starken ,affekte3 die 99,vergeudung99 -- 7es wird ,kraft nicht mehr kapitalisiert1 es entsteht die geistige ,strung durch die bertriebene ,spannung72 ihre ,existenz ist kostspielig1 kurz -- sie reiben sich 99untereinander99 auf --2 es treten ,perioden 99tiefer ,abspannung99 und ,schlaffheit ein3 alle groen ,zeiten werden 99bezahlt994444 ,die ,starken sind hinterdrein schwcher1 willenloser1 absurder als die durchschnittlich ,schwachen4 ,es sind 99verschwenderische99 ,rassen4 ,die 99,dauer998 an sich htte ja keinen ,wert3 man mchte wohl eine krzere1 aber wert99reichere99 ,existenz der ,gattung vorziehen4 -- ,es bliebe brig1 zu beweisen1 da selbst so ein reicherer ,wertertrag erzielt wrde als im ,fall der krzeren ,existenz2 das heit1 der ,mensch als ,aufsummierung von ,kraft gewinnt ein viel hheres ,quantum von ,herrschaft ber die ,dinge1 wenn es so geht1 wie es geht4444 ,wir stehen vor einem ,problem der 99konomie99 -- -- -- #fgb4 99,die ,starken der ,zukunft499 -- ,was teils die ,not1 teils der ,zufall hier und da erreicht hat1 die ,bedingungen zur ,hervorbringung einer 99strkeren99 ,art3 das knnen wir jetzt begreifen und wissentlich 99wollen993 wir knnen die ,bedingungen schaffen1 unter denen eine solche ,erhhung mglich ist4 ,bis jetzt hatte die ,erziehung8 den ,nutzen der ,gesellschaft im ,auge3 99nicht99 den mglichsten ,nutzen der ,zukunft1 sondern den ,nutzen der gerade bestehenden ,gesellschaft4 ,werkzeuge8 fr sie wollte man4 ,gesetzt1 99der ,reichtum an ,kraft wre grer991 so liee sich ein 99,abzug von ,krften99 denken1 dessen ,ziel nicht dem ,nutzen der ,gesellschaft glte1 sondern einem zuknftigen ,nutzen4 ,eine solche ,aufgabe wre zu stellen1 je mehr man begriffe1 inwiefern die gegenwrtige ,form der ,gesellschaft in einer starken ,verwandlung wre1 um irgendwann einmal 99nicht mehr um ihrer selber willen existieren zu knnen993 sondern nur noch als 99,mittel99 in den ,hnden einer strkeren ,rasse4 ,die zunehmende ,verkleinerung des ,menschen ist gerade die treibende ,kraft1 um an die ,zchtung einer 99strkeren ,rasse99 zu denken3 welche gerade ihren berschu darin htte1 worin die verkleinerte ,spezies schwach und schwcher wrde 7,wille1 ,verantwortlichkeit1 ,selbstgewiheit1 ,ziele-sich-setzen-knnen74 ,die 99,mittel99 wren die1 welche die ,geschichte lehrt3 die 99,isolation99 durch umgekehrte ,erhaltungsinteressen1 als die durchschnittlichen heute sind2 die ,einbung in umgekehrten ,wertschtzungen2 die ,distanz als ,pathos2 das freie ,gewissen im heute ,unterschtztesten und ,verbotensten4 ,die 99,ausgleichung99 des europischen ,menschen ist der groe ,proze1 der nicht zu hemmen ist3 man sollte ihn noch beschleunigen4 ,die ,notwendigkeit fr eine 99,kluftaufreiung991 99,distanz991 99,rangordnung99 ist damit gegeben3 nicht die ,notwendigkeit1 jenen ,proze zu verlangsamen4 ,diese 99ausgeglichene99 ,spezies bedarf1 sobald sie erreicht ist1 einer 99,rechtfertigung993 sie liegt im ,dienste einer hheren souvernen ,art1 welche auf ihr steht und erst auf ihr sich zu ihrer ,aufgabe erheben kann4 ,nicht nur eine ,herrenrasse1 deren ,aufgabe sich damit erschpfte1 zu regieren3 sondern eine ,rasse mit 99eigener ,lebenssphre991 mit einem berschu von ,kraft fr ,schnheit1 ,tapferkeit1 ,kultur1 ,manier bis ins ,geistigste2 eine 99bejahende99 ,rasse1 welche sich jeden groen ,luxus gnnen darf --1 stark genug1 um die ,tyrannei des ,tugend-,imperativs nicht ntig zu haben1 reich genug1 um die ,sparsamkeit und ,pedanterie nicht ntig zu haben1 jenseits von ,gut und ,bse2 ein ,treibhaus fr sonderbare und ausgesuchte ,pflanzen4 #fgc4 99,summa993 die 99,herrschaft99 ber die ,leidenschaften1 99nicht99 deren ,schwchung oder ,ausrottung6 -- ,je grer die ,herrenkraft des ,willens ist1 um soviel mehr ,freiheit darf den ,leidenschaften gegeben werden4 ,der groe ,mensch8 ist gro durch den ,freiheitsspielraum seiner ,begierden und durch die noch grere ,macht1 welche diese prachtvollen ,untiere in ,dienst zu nehmen wei4 ,der gute ,mensch8 ist auf jeder ,stufe der ,zivilisation der 99,ungefhrliche und ,ntzliche zugleich993 eine ,art 99,mitte992 der ,ausdruck im gemeinen ,bewutsein davon1 99vor wem man sich nicht zu frchten hat1 und wen man trotzdem nicht verachten darf994 ,erziehung3 wesentlich das ,mittel1 die ,ausnahme zu 99ruinieren99 zugunsten der ,regel4 ,bildung3 wesentlich das ,mittel1 den ,geschmack 99gegen99 die ,ausnahme zu richten zugunsten des ,mittleren4 ,erst wenn eine ,kultur ber einen berschu von ,krften zu gebieten hat1 kann sie auch ein ,treibhaus fr den ,luxuskultus der ,ausnahme1 des ,versuchs1 der ,gefahr1 der ,nuance sein3 -- 99jede99 aristokratische ,kultur tendiert 99dahin994 #fgd4 ,ein kleiner tchtiger ,bursch wird ironisch blicken1 wenn man ihn fragt3 ,willst du tugendhaft werden88 -- aber er macht die ,augen auf1 wenn man ihn fragt3 ,willst du strker werden als deine ,kameraden88 ,wie wird man strker8 -- ,sich langsam entscheiden1 und zhe festhalten an dem1 was man entschieden hat4 ,alles andere folgt4 ,die 99,pltzlichen99 und die 99,vernderlichen993 die beiden ,arten der ,schwachen4 ,sich nicht mit ihnen verwechseln2 die ,distanz fhlen -- beizeiten6 ,vorsicht vor den ,gutmtigen6 ,der ,umgang mit ihnen erschlafft4 ,jeder ,umgang ist gut1 bei dem die ,wehr und ,waffen1 die man in den ,instinkten hat1 gebt werden4 ,die ganze ,erfindsamkeit darin1 seine ,willenskraft auf die ,probe zu stellen4444 99,hier99 das ,unterscheidende sehen1 nicht im ,wissen1 ,scharfsinn1 ,witz4 ,man mu befehlen lernen1 beizeiten1 -- ebensogut als gehorchen4 ,man mu ,bescheidenheit1 99,takt99 in der ,bescheidenheit lernen3 nmlich auszeichnen1 ehren1 wo man bescheiden ist2 ebenso mit ,vertrauen -- auszeichnen1 ehren4 ,was bt man am schlimmsten8 ,seine ,bescheidenheit2 seinen eigensten ,bedrfnissen kein ,gehr geschenkt zu haben2 sich verwechseln2 sich niedrig nehmen2 die ,feinheit des ,ohrs fr seine ,instinkte einben2 -- dieser 99,mangel an ,ehrerbietung99 gegen sich rcht sich durch jede ,art von 99,einbue993 ,gesundheit1 ,freundschaft1 ,wohlgefhl1 ,stolz1 ,heiterkeit1 ,freiheit1 ,festigkeit1 ,mut4 ,man vergibt sich spter diesen ,mangel an echtem ,egoismus nie3 man nimmt ihn als ,einwand1 als ,zweifel an einem wirklichen ego4 #fge4 ,es wird von nun an gnstige ,vorbedingungen fr umfnglichere ,herrschaftsgebilde geben1 dergleichen es noch nicht gegeben hat4 ,und dies ist noch nicht das ,wichtigste2 es ist die ,entstehung von internationalen ,geschlechtsverbnden mglich gemacht1 welche sich die ,aufgabe setzen1 eine ,herrenrasse heraufzuzchten1 die zuknftigen ,herren der ,erde82 -- eine neue1 ungeheure1 auf der hrtesten ,selbst-,gesetzgebung aufgebaute ,aristokratie1 in der dem ,willen philosophischer ,gewaltmenschen und ,knstlertyrannen ,dauer ber ,jahrtausende gegeben wird3 -- eine hhere ,art ,menschen1 die sich1 dank ihrem bergewicht von ,wollen1 ,wissen1 ,reichtum und ,einflu1 des demokratischen ,europas bedienen als ihres gefgigsten und beweglichsten ,werkzeugs1 um die ,schicksale der ,erde in die ,hand zu bekommen1 um am ,menschen8 selbst als ,knstler zu gestalten4 ,genug1 die ,zeit kommt1 wo man ber ,politik umlernen wird4 #fgf4 ,wir wenigen oder vielen1 die wir wieder in einer 99entmoralisierten99 ,welt zu leben wagen1 wir 99,heiden99 dem ,glauben nach3 wir sind wahrscheinlich auch die ersten1 die es begreifen1 was ein 99heidnischer ,glaube99 ist3 -- sich hhere ,wesen1 als der ,mensch ist1 vorstellen mssen1 aber diese 99jenseits99 von ,gut und ,bse2 alles ,hher-sein auch als 99,unmoralisch-sein99 abschtzen mssen4 ,wir glauben an den ,olymp -- und 99nicht99 an den ,gekreuzigten84 #fgg4 ,die ,tuschung 99,apollos993 die 99,ewigkeit99 der schnen ,form2 die aristokratische ,gesetzgebung 99so soll es immer sein9968 99,dionysos993 ,sinnlichkeit und ,grausamkeit4 ,die ,vergnglichkeit knnte ausgelegt werden als ,genu der zeugenden und zerstrenden ,kraft1 als 99bestndige ,schpfung994 #fgh4 99,die zwei ,typen3 ,dionysos und der ,gekreuzigte499 -- ,festzustellen3 ob der typische 99religise99 ,mensch eine dcadence-,form ist 7die groen ,neuerer sind samt und sonders krankhaft und epileptisch72 aber lassen wir nicht da einen ,typus des religisen ,menschen aus1 den 99heidnischen998 ,ist der heidnische ,kult nicht eine ,form der ,danksagung und der ,bejahung des ,lebens8 ,mte nicht sein hchster ,reprsentant eine ,apologie und ,vergttlichung des ,lebens sein8 ,typus eines wohlgeratenen und entzckt-berstrmenden ,geistes6 ,typus eines die ,widersprche und ,fragwrdigkeiten des ,daseins in sich hineinnehmenden und 99erlsenden99 ,geistes6 ,hierher stelle ich den 99,dionysos99 der ,griechen3 die religise ,bejahung des ,lebens1 des ganzen1 nicht verleugneten und halbierten ,lebens2 7typisch -- da der ,geschlechtsakt ,tiefe1 ,geheimnis1 ,ehrfurcht erweckt74 ,dionysos gegen den ,gekreuzigten83 da habt ihr den ,gegensatz4 ,es ist 99nicht99 eine ,differenz hinsichtlich des ,martyriums1 -- nur hat dasselbe einen anderen ,sinn4 ,das ,leben selbst1 seine ewige ,fruchtbarkeit und ,wiederkehr bedingt die ,qual1 die ,zerstrung1 den ,willen zur ,vernichtung4 ,im andern ,falle gilt das ,leiden1 der ,gekreuzigte als der ,unschuldige81 als ,einwand gegen dieses ,leben1 als ,formel seiner ,verurteilung4 -- ,man errt3 das ,problem ist das vom ,sinn des ,leidens3 ob ein christlicher ,sinn1 ob ein tragischer ,sinn4 ,im ersten ,falle soll es der ,weg sein zu einem heiligen ,sein2 im letzteren ,falle gilt 99das ,sein als heilig genug991 um ein ,ungeheures von ,leid noch zu rechtfertigen4 ,der tragische ,mensch bejaht noch das herbste ,leiden3 er ist stark1 voll1 vergttlichend genug dazu2 der christliche verneint noch das glcklichste ,los auf ,erden3 er ist schwach1 arm1 enterbt genug1 um in jeder ,form noch am ,leben zu leiden4 ,der ,gott am ,kreuz ist ein ,fluch auf das ,leben1 ein ,fingerzeig1 sich von ihm zu erlsen2 -- der in ,stcke geschnittene ,dionysos ist eine 99,verheiung99 des ,lebens3 es wird ewig wiedergeboren und aus der ,zerstrung heimkommen4 #fgi4 ,meine ,philosophie bringt den siegreichen ,gedanken1 an welchem zuletzt jede andere ,denkweise zugrunde geht4 ,es ist der groe1 99zchtende99 ,gedanke3 die ,rassen1 welche ihn nicht ertragen1 sind verurteilt3 die1 welche ihn als grte ,wohltat empfinden1 sind zur ,herrschaft ausersehen4 #fhj4 ,ich will den ,gedanken lehren1 welcher vielen das ,recht gibt1 sich durchzustreichen1 -- den groen 99zchtenden99 ,gedanken4 #fha4 ,jener ,kaiser hielt sich bestndig die ,vergnglichkeit aller ,dinge vor1 um sie nicht 99zu wichtig99 zu nehmen und zwischen ihnen ruhig zu bleiben4 ,mir scheint umgekehrt alles viel zu viel wert zu sein1 als da es so flchtig sein drfte3 ich suche nach einer ,ewigkeit fr jegliches3 drfte man die kostbarsten ,salben und ,weine ins ,meer gieen8 -- ,mein ,trost ist1 da alles1 was war1 ewig ist3 -- das ,meer splt es wieder her4 #fhb4 ,die beiden extremsten ,denkweisen -- die mechanistische und die platonische -- kommen berein in der 99ewigen ,wiederkunft993 beide als ,ideale4 #fhc4 #a4 ,der ,gedanke der ewigen ,wiederkunft3 seine ,voraussetzungen1 welche wahr sein mten1 wenn er wahr ist4 ,was aus ihm folgt4 #b4 ,als der 99schwerste99 ,gedanke3 seine mutmaliche ,wirkung1 falls nicht vorgebeugt wird1 das heit1 falls nicht alle ,werte umgewertet werden4 #c4 ,mittel1 ihn zu 99ertragen993 die ,umwertung aller ,werte4 ,nicht mehr die ,lust an der ,gewiheit1 sondern an der ,ungewiheit2 nicht mehr ,ursache und ,wirkung81 sondern das bestndig ,schpferische2 nicht mehr ,wille der ,erhaltung1 sondern der ,macht2 nicht mehr die demtige ,wendung1 es ist alles 99nur99 subjektiv81 sondern es ist auch 99unser99 ,werk6 -- seien wir stolz darauf68 #fhd4 99,die neue ,weltkonzeption499 -- ,die ,welt besteht2 sie ist nichts1 was wird1 nichts1 was vergeht4 ,oder vielmehr3 sie wird1 sie vergeht1 aber sie hat nie angefangen zu werden und nie aufgehrt zu vergehen1 -- sie 99erhlt99 sich in beidem4444 ,sie lebt von sich selber3 ihre ,exkremente sind ihre ,nahrung4 ,die ,hypothese einer 99geschaffenen ,welt99 soll uns nicht einen ,augenblick bekmmern4 ,der ,begriff schaffen8 ist heute vollkommen undefinierbar1 unvollziehbar2 blo ein ,wort noch1 rudimentr aus ,zeiten des ,aberglaubens2 mit einem ,wort erklrt man nichts4 ,der letzte ,versuch1 eine ,welt1 die 99anfngt991 zu konzipieren1 ist neuerdings mehrfach mit ,hilfe einer logischen ,prozedur gemacht worden -- zumeist1 wie zu erraten ist1 aus einer theologischen ,hinterabsicht4 ,man hat neuerdings mehrfach dem ,begriff ,zeitunendlichkeit der ,welt 99nach hinten998 7regressus in infinitum7 einen ,widerspruch finden wollen3 man hat ihn selbst gefunden1 um den ,preis freilich1 dabei den ,kopf mit dem ,schwanz zu verwechseln4 ,nichts kann mich hindern1 von diesem ,augenblick an rckwrts rechnend zu sagen1 ich werde nie dabei an ein ,ende kommen82 wie ich vom gleichen ,augenblick vorwrts rechnen kann1 ins ,unendliche hinaus4 ,erst wenn ich den ,fehler machen wollte -- ich werde mich hten1 es zu tun --1 diesen korrekten ,begriff eines regressus in infinitum gleichzusetzen mit einem 99gar nicht vollziehbaren99 ,begriff eines endlichen progressus bis jetzt1 erst wenn ich die 99,richtung99 7vorwrts oder rckwrts7 als logisch indifferent setzte1 wrde ich den ,kopf -- diesen ,augenblick -- als ,schwanz zu fassen bekommen4444 ,ich bin auf diesen ,gedanken bei frheren ,denkern gestoen3 jedesmal war er durch andere ,hintergedanken bestimmt 7-- meistens theologische1 zugunsten des creator spiritus74 ,wenn die ,welt berhaupt erstarren1 vertrocknen1 absterben1 nichts werden knnte1 oder wenn sie einen ,gleichgewichtszustand erreichen knnte1 oder wenn sie berhaupt irgendein ,ziel htte1 das die ,dauer1 die ,unvernderlichkeit1 das ,ein-fr-alle-,mal in sich schlsse 7kurz1 metaphysisch geredet3 wenn das ,werden in das ,sein oder ins ,nichts mnden 99knnte9971 so mte dieser ,zustand erreicht sein4 ,aber er ist nicht erreicht3 woraus folgt4444 ,das ist unsre einzige ,gewiheit1 die wir in den ,hnden halten1 um als ,korrektiv gegen eine groe ,menge an sich mglicher ,welthypothesen zu dienen4 ,kann zum ,beispiel der ,mechanismus der ,konsequenz eines ,finalzustandes nicht entgehen1 welche ,william ,thomson ihm gezogen hat1 so ist damit der ,mechanismus 99widerlegt994 ,wenn die ,welt als bestimmte ,gre von ,kraft und als bestimmte ,zahl von ,kraftzentren gedacht werden 99darf99 -- und jede andre ,vorstellung bleibt unbestimmt und folglich 99unbrauchbar99 --1 so folgt daraus1 da sie eine berechenbare ,zahl von ,kombinationen im groen ,wrfelspiel ihres ,daseins durchzumachen hat4 ,in einer unendlichen ,zeit wrde jede mgliche ,kombination irgendwann einmal erreicht sein2 mehr noch3 sie wrde unendliche ,male erreicht sein4 ,und da zwischen jeder ,kombination und ihrer nchsten ,wiederkehr alle berhaupt noch mglichen ,kombinationen abgelaufen sein mten1 und jede dieser ,kombinationen die ganze ,folge der ,kombinationen in derselben ,reihe bedingt1 so wre damit ein ,kreislauf von absolut identischen ,reihen bewiesen3 die ,welt als ,kreislauf1 der sich unendlich oft bereits wiederholt hat und der sein ,spiel in infinitum spielt4 -- ,diese ,konzeption ist nicht ohne weiteres eine mechanistische3 denn wre sie das1 so wrde sie nicht eine unendliche ,wiederkehr identischer ,flle bedingen1 sondern einen ,finalzustand4 ,weil die ,welt ihn nicht erreicht hat1 mu der ,mechanismus uns als unvollkommene und nur vorlufige ,hypothese gelten4 #fhe4 ,htte die ,welt ein ,ziel1 so mte es erreicht sein4 ,gbe es fr sie einen unbeabsichtigten ,endzustand1 so mte er ebenfalls erreicht sein4 ,wre sie berhaupt eines ,verharrens und ,starrwerdens1 eines ,seins8 fhig1 htte sie in allem ihren ,werden nur einen ,augenblick diese ,fhigkeit des ,seins81 so wre es wiederum mit allem ,werden lngst zu ,ende1 also auch mit allem ,denken1 mit allem ,geiste84 ,die ,tatsache des ,geistes8 99als eines ,werdens99 beweist1 da die ,welt kein ,ziel1 keinen ,endzustand hat und des ,seins unfhig ist4 -- ,die alte ,gewohnheit aber1 bei allem ,geschehen an ,ziele und bei der ,welt an einen lenkenden1 schpferischen ,gott zu denken1 ist so mchtig1 da der ,denker ,mhe hat1 sich selber die ,ziellosigkeit der ,welt nicht wieder als ,absicht zu denken4 ,auf diesen ,einfall -- da also die ,welt absichtlich einem ,ziel 99ausweiche99 und sogar das ,hineingeraten in einen ,kreislauf knstlich zu verhten wisse -- mssen alle die verfallen1 welche der ,welt das ,vermgen zur 99ewigen ,neuheit99 aufdekretieren mchten1 das heit einer endlichen1 bestimmten1 unvernderlich gleichgroen ,kraft1 wie es die ,welt8 ist1 die ,wunderfhigkeit zur 99unendlichen99 ,neugestaltung ihrer ,formen und ,lagen4 ,die ,welt1 wenn auch kein ,gott mehr1 soll doch der gttlichen ,schpferkraft1 der unendlichen ,verwandlungskraft fhig sein2 sie soll es sich willkrlich 99verwehren991 in eine ihrer alten ,formen zurckzugeraten2 sie soll nicht nur die ,absicht1 sondern auch die 99,mittel99 haben1 sich selber vor jeder ,wiederholung zu 99bewahren992 sie soll somit in jedem ,augenblick jede ihrer ,bewegungen auf die ,vermeidung von ,zielen1 ,endzustnden1 ,wiederholungen hin 99kontrollieren99 -- und was alles die ,folgen einer solchen unverzeihlich-verrckten ,denk- und ,wunschweise sein mgen4 ,das ist immer noch die alte religise ,denk- und ,wunschweise1 eine ,art ,sehnsucht1 zu glauben1 da 99irgendworin99 doch die ,welt dem alten1 geliebten1 unendlichen1 unbegrenzt-schpferischen ,gotte gleich sei -- da irgendworin doch der alte ,gott noch lebe8 --1 jene ,sehnsucht ,spinozas1 die sich in dem ,worte deus sive natura8 7er empfand sogar natura sive deus8 --7 ausdrckt4 ,welches ist denn aber der ,satz und ,glaube1 mit welchem sich die entscheidende ,wendung1 das jetzt erreichte 99bergewicht99 des wissenschaftlichen ,geistes ber den religisen1 gtter-erdichtenden ,geist1 am bestimmtesten formuliert8 ,heit er nicht3 die ,welt als ,kraft darf nicht unbegrenzt gedacht werden1 denn sie 99kann99 nicht so gedacht werden1 -- wir verbieten uns den ,begriff einer 99unendlichen ,kraft als mit dem ,begriff ,kraft8 unvertrglich994 ,also -- fehlt der ,welt auch das ,vermgen zur ewigen ,neuheit4 #fhf4 ,da eine ,gleichgewichtslage nie erreicht ist1 beweist1 da sie nicht mglich ist4 ,aber in einem unbestimmten ,raum mte sie erreicht sein4 ,ebenfalls in einem kugelfrmigen ,raum4 ,die 99,gestalt99 des ,raumes mu die ,ursache der ewigen ,bewegung sein1 und zuletzt aller ,unvollkommenheit84 ,da ,kraft8 und ,ruhe81 ,sich-gleich-bleiben8 sich widerstreiten4 ,das ,ma der ,kraft 7als ,gre7 fest1 ihr ,wesen aber flssig4 ,zeitlos8 abzuweisen4 ,in einem bestimmten ,augenblick der ,kraft ist die absolute ,bedingtheit einer neuen ,verteilung aller ihrer ,krfte gegeben3 sie kann nicht stillstehen4 ,vernderung8 gehrt ins ,wesen hinein1 also auch die ,zeitlichkeit3 womit aber nur die ,notwendigkeit der ,vernderung noch einmal begrifflich gesetzt wird4 #fhg4 ,der ,satz vom ,bestehen der ,energie fordert die 99ewige ,wiederkehr994 #fhh4 ,um den ,gedanken der ,wiederkunft zu 99ertragen991 ist ntig3 ,freiheit von der ,moral2 -- neue ,mittel gegen die ,tatsache des 99,schmerzes99 7,schmerz begreifen als ,werkzeug1 als ,vater der ,lust2 es gibt kein 99summierendes99 ,bewutsein der ,unlust72 -- der ,genu an aller ,art ,ungewiheit1 ,versuchhaftigkeit1 als ,gegengewicht gegen jenen extremen ,fatalismus2 -- ,beseitigung des ,notwendigkeitsbegriffs2 -- ,beseitigung des ,willens82 -- ,beseitigung der ,erkenntnis an sich84 99,grte ,erhhung des ,kraftbewutseins99 des ,menschen als dessen1 der den bermenschen schafft4 #fhi4 ,die beiden grten 7von ,deutschen gefundenen7 philosophischen ,gesichtspunkte3 a7 der des 99,werdens991 der 99,entwicklung992 b7 der nach dem 99,werte des ,daseins99 7aber die erbrmliche ,form des deutschen ,pessimismus erst zu berwinden67 -- beide von mir in 99entscheidender99 ,weise zusammengebracht4 ,alles wird und kehrt ewig wieder1 -- 99entschlpfen99 ist nicht 99mglich996 -- ,gesetzt1 wir 99knnten99 den ,wert beurteilen1 was folgt daraus8 ,der ,gedanke der ,wiederkunft als 99auswhlendes99 ,prinzip im ,dienste der 99,kraft99 7und ,barbarei6674 99,reife99 der ,menschheit fr 99diesen99 ,gedanken4 #fij4 ,es ist ganz und gar nicht die erste ,frage1 ob wir mit uns zufrieden sind1 sondern ob wir berhaupt irgend womit zufrieden sind4 ,gesetzt1 wir sagen ja zu einem einzigen ,augenblick1 so haben wir damit nicht nur zu uns selbst1 sondern zu allem ,dasein ja gesagt4 ,denn es steht nichts fr sich1 weder in uns selbst noch in den ,dingen3 und wenn nur ein einziges ,mal unsre ,seele wie eine ,saite vor ,glck gezittert und getnt hat1 so waren alle ,ewigkeiten ntig1 um dies eine ,geschehen zu bedingen -- und alle ,ewigkeit war in diesem einzigen ,augenblick unseres ,jasagens gutgeheien1 erlst1 gerechtfertigt und bejaht4 #fia4 ,es mu solche geben1 die alle ,verrichtungen heiligen1 nicht nur ,essen und ,trinken3 -- und nicht nur im ,gedchtnis an sie oder im ,eins-werden mit ihnen1 99sondern immer von neuem und auf neue ,weise99 soll diese ,welt verklrt werden4 #fib4 ,der ,mensch ist das 99,untier99 und 99bertier992 der hhere ,mensch ist der ,unmensch und bermensch3 so gehrt es zusammen4 ,mit jedem ,wachstum des ,menschen in die ,gre und ,hhe wchst er auch in das ,tiefe und ,furchtbare3 man soll das eine nicht wollen ohne das andere1 -- oder vielmehr3 je grndlicher man das eine will1 um so grndlicher erreicht man gerade das andere4 #fic4 ,nicht ,menschheit81 sondern 99bermensch99 ist das ,ziel6 #fid4 ,come l'uom s'eterna4444 ,inf4 ,,xv1 #he4 #fie4 ,den ganzen ,umkreis der modernen ,seele umlaufen1 in jedem ihrer ,winkel gesessen zu haben -- mein ,ehrgeiz1 meine ,tortur und mein ,glck4 ,wirklich den ,pessimismus 99berwinden99 --2 ein ,goethescher ,blick voll ,liebe und gutem ,willen als ,resultat4 #fif4 ,und wit ihr auch1 was mir die ,welt8 ist8 ,soll ich sie euch in meinem ,spiegel zeigen8 ,die ,welt3 ein ,ungeheuer von ,kraft1 ohne ,anfang1 ohne ,ende1 eine feste1 eherne ,gre von ,kraft1 welche nicht grer1 nicht kleiner wird1 die sich nicht verbraucht1 sondern nur verwandelt1 als ,ganzes unvernderlich gro1 ein ,haushalt ohne ,ausgaben und ,einbuen1 aber ebenso ohne ,zuwachs1 ohne ,einnahmen1 vom ,nichts8 umschlossen als von seiner ,grenze1 nichts ,verschwimmendes1 ,verschwendetes1 nichts ,unendlich-,ausgedehntes1 sondern als bestimmte ,kraft einem bestimmten ,raum eingelegt1 und nicht einem ,raume1 der irgendwo leer8 wre1 vielmehr als ,kraft berall1 als ,spiel von ,krften und ,kraftwellen zugleich eins und vieles1 hier sich hufend und zugleich dort sich mindernd1 ein ,meer in sich selber strmender und flutender ,krfte1 ewig sich wandelnd1 ewig zurcklaufend mit ungeheuren ,jahren der ,wiederkehr1 mit einer ,ebbe und ,flut seiner ,gestaltungen1 aus den einfachsten in die vielfltigsten hinaustreibend1 aus dem ,stillsten1 ,starrsten1 ,kltesten hinaus in das ,glhendste1 ,wildeste1 ,sich-selber-,widersprechendste1 und dann wieder aus der ,flle heimkehrend zum ,einfachen1 aus dem ,spiel der ,widersprche zurck bis zur ,lust des ,einklangs1 sich selber bejahend noch in dieser ,gleichheit seiner ,bahnen und ,jahre1 sich selber segnend als das1 was ewig wiederkommen mu1 als ein ,werden1 das kein ,sattwerden1 keinen berdru1 keine ,mdigkeit kennt -- 3 diese meine 99dionysische99 ,welt des ,ewig-sich-selber-,schaffens1 des ,ewig-sich-selber-,zerstrens1 diese ,geheimniswelt der doppelten ,wollste1 dies mein ,jenseits von ,gut und ,bse8 ohne ,ziel1 wenn nicht im ,glck des ,kreises ein ,ziel liegt ohne ,willen1 wenn nicht ein ,ring zu sich selber guten ,willen hat1 -- wollt ihr einen 99,namen99 fr diese ,welt8 ,eine 99,lsung99 fr alle ihre ,rtsel8 ,ein ,licht auch fr euch1 ihr ,verborgensten1 ,strksten1 ,unerschrockensten1 ,mitternchtlichsten8 -- 99,diese ,welt ist der ,wille zur ,macht -- und nichts auerdem699 ,und auch ihr selber seid dieser ,wille zur ,macht -- und nichts auerdem6 ,bei der ,transkription vorgenommene nderungen3 ,im ,satz ,man folgt1 aber man folgert nicht mehr4 war im ,original nach dem ersten ,halbsatz ein ,absatz gebildet4 ,dieser wurde entfernt4 ,die ,kapitelzhlung #fd4 stand nicht ber dem ,absatz1 sondern erst am ,beginn der nchsten ,seite4 ,dies wurde korrigiert4 ,in ,goethe lehrt es anders2 aber es scheint1 da er hier sich selbst miverstehen wollte stand mistverstehen4