,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der #aijb erschienenen ,buchausgabe so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,ungewhnliche und heute nicht mehr gebruchliche ,schreibweisen bleiben gegenber dem ,original unverndert2 fremdsprachliche ,passagen wurden nicht korrigiert4 ,besonders breite ,tabellen im ,original wurden der bersichtlichkeit halber geteilt bzw4 umgestellt4 ,einige ,kopfzeilen wurden mit ,legenden versehen1 welche auf den ursprnglichen ,tabellenkopf hinweisen4 ,indizes wurden in geschweiften ,klammern mit einem vorangestelltem ,unterstrich dargestellt 7z4 ,b4 in ,h#b,o74 ,besondere ,schriftschnitte wurden in der vorliegenden ,fassung mit den folgenden ,sonderzeichen gekennzeichnet3 kursiv3 ,unterstriche fett3 ,gleichheitszeichen gesperrt3 ,pluszeichen ,papierprfung4 ,eine ,anleitung zum ,untersuchen von ,papier4 ,von ,wilhelm ,herzberg1 ,professor1 ,vorsteher der ,abteilung fr ,papierprfung an der ,kniglichen ,versuchsanstalt zu ,charlottenburg4 ,zweite1 vollstndig neubearbeitete ,auflage4 ,mit #fe ,textfiguren und #af ,tafeln4 ,illustration ,berlin4 ,verlag von ,julius ,springer4 #aijb4 ,alle ,rechte1 insbesondere das ,recht der bersetzung in fremde ,sprachen1 vorbehalten4 ,druck von ,oscar ,brandstetter1 ,leipzig4 ,vorwort zur zweiten ,auflage4 ,seit dem ,erscheinen der ersten ,auflage der ,papierprfung8 ist an vielen ,stellen fr die ,vervollkommnung und ,ausgestaltung der ,versuchsverfahren mit ,erfolg gearbeitet worden4 ,die ,fachpresse hat ber die jeweiligen ,fortschritte berichtet1 in der vorliegenden zweiten ,auflage sollen sie den ,fachkreisen im ,zusammenhang unterbreitet werden4 ,bei der ,bearbeitung handelte es sich nicht um eine bloe ,ergnzung der einzelnen ,abschnitte der ersten ,auflage2 die meisten ,abschnitte muten vielmehr gnzlich umgearbeitet1 neue hinzugefgt werden4 ,wenn hierbei der eine oder der andere der im ,laufe der ,jahre gemachten ,vorschlge nicht bercksichtigt worden ist1 so geschah es im ,interesse der ,sache1 denn nicht immer war das ,vorgeschlagene besser als das ,vorhandene4 ,das ,interesse fr die ,papierprfung und die ,erkenntnis ihrer ,bedeutung fr die ,industrie ist in den beteiligten ,kreisen von ,jahr zu ,jahr gewachsen4 ,unmittelbar nach dem ,erscheinen der ersten ,auflage des vorliegenden ,werkes wurde diese ins ,englische1 ,franzsische und ,italienische bersetzt1 ein ,beweis1 da auch das ,ausland die ,bedeutung dieses ,sondergebietes der ,materialprfung anerkannte und seine ,entwicklung auf der von ,hartig und ,hoyer geschaffenen ,grundlage mit ,interesse verfolgte4 ,die ,einrichtung verschiedener ,papierprfungsstellen im ,in- und ,auslande ist ein weiteres ,zeugnis fr das ,bestreben1 das auf diesem ,gebiet ,geschaffene fr die beteiligten ,kreise nutzbringend zu gestalten4 ber den ,wert der ,papierprfung hat sich der ,verein ,deutscher ,papierfabrikanten im ,jahre #aijj in einem an das ,preuische ,kultusministerium gerichteten ,schreiben wie folgt geuert3 ,die ,deutsche ,papier-,industrie hat seit ,errichtung der ,kniglichen mechanisch-technischen ,versuchsanstalt in ,charlottenburg den ,arbeiten derselben das lebhafteste ,interesse entgegengebracht4 ,war es ihr auch im ,anfang nicht immer bequem1 in der zu gleicher ,zeit geschaffenen ,abteilung fr ,papierprfung einen strengen ,richter ber sich zu haben1 so hat sie doch nie mit dem ,bekenntnis zurckgehalten1 da sie in dieser ,papierprfung einen mchtigen ,faktor fr die ,frderung ihrer ,bedeutung1 ihres ,wohles und ihres ,ruhmes gegenber dem ,auslande sieht48 ,diese ,anerkennung wird alle diejenigen mit ,genugtuung erfllen1 die sich um die ,begrndung und ,entwickelung der ,abteilung verdient gemacht haben1 in erster ,linie die ,herren ,geheimer ,regierungsrat ,carl ,hofmann und ,geheimer ,regierungsrat ,professor ,a4 ,martens4 ,meinen ,kollegen1 ,g4 ,daln und ,dr4 ,wisbar1 spreche ich auch an dieser ,stelle meinen ,dank fr die ,untersttzung aus1 die sie mir bei ,herausgabe der neuen ,auflage bereitwilligst haben zu ,teil werden lassen4 ,charlottenburg1 ,juli #aijb4 ,der ,verfasser4 ,inhalt4 ,seite ,bestimmung der ,festigkeitseigenschaften #a ,absolute ,festigkeit und ,dehnung #a ,bestimmung der ,maschinenrichtung #c ,schoppers ,festigkeitsprfer #ac ,wendlers ,festigkeitsprfer #ai ,festigkeitsprfer nach ,hartig-,reusch #bb ,leuners ,festigkeitsprfer #bf ,berechnung der ,reilnge #bh ,rehses ,papierprfer #cj ,tabelle zur ,bestimmung der ,feinheitsnummer #ca ,widerstand gegen ,zerknittern #cc ,kirchners ,kniffrolle #ci ,pfuhls ,knitterer #db ,schoppers ,falzer #dd ,bestimmung des ,quadratmetergewichtes und der ,dicke #dg ,schoppers ,dickenmesser #dg ,rehses ,dickenmesser #dh ,bestimmung des ,aschengehaltes #ej ,aschengehalt verschiedener ,rohstoffe #ea ,die ,postsche ,aschenwage #ed ,reimanns ,aschenwage #eh ,mikroskopische ,untersuchung #fb ,vorbereitung des ,papiers #fb ,herstellung der ,prparate #fe ,untersuchung des durch ,kochen erhaltenen ,breies #fg ,verholzte ,fasern #fi ,holzschliff #fi ,jute #ga ,strohstoff #ga ,zellstoffe #gb ,nadelholzzellstoff #gb ,birkenholzzellstoff #gc ,pappelholzzellstoff #gd ,strohzellstoff #gf ,alfa-7,esparto-7,zellstoff #gh ,jutezellstoff #gi ,manilazellstoff #hj ,adansoniazellstoff #hj ,beurteilung des ,verholzungsgrades der ,zellstoffe #hc ,verfahren nach ,dr4 ,klemm #hc ,verfahren nach ,behrens #hd ,lumpenfasern #he ,baumwolle #he ,leinen #hf ,hanf #hg ,wolle #hh ,seltener vorkommende ,fasern #hh ,verschiedene ,mahlungszustnde von ,papierfasern #ia ,feststellung der ,mengenverhltnisse der ,fasern #ic ,nachweis von ,holzschliff und anderen verholzten ,fasern #ig ,die ,reaktion mit schwefelsaurem ,anilin #ig ,die ,phloroglucin-,reaktion #ih ,dr4 ,wursters ,reaktion mit ,dimethyl-paraphenylen-diamin #ii ,bestimmung der ,menge des ,holzschliffes #ajj ,bestimmung der ,art der ,leimung #ajf ,tierische ,leimung #ajf ,kaseinleim #ajh ,harzleimung #ajh ,strke #aab ,leimfestigkeit #aad ,nachweis von freiem ,chlor und freier ,sure #abj ,vergilbung #abd ,bestimmung der ,saugfhigkeit von ,lschpapier #abg ,prfung von ,filtrierpapier #acj ,anhang #acd ,vorschriften fr die ,lieferung und ,prfung von ,papier zu amtlichen ,zwecken #acd ,auszug aus den ,vorschriften fr die ,benutzung der ,versuchsanstalt zu ,charlottenburg #ada ,auszug aus den ,vorschriften fr ,frachtbriefpapiere #adb ,quittungskarten-,karton #adc ber die ,herstellung von ,beitragsmarken zur ,invalidittsversicherung #adc ,vorschriften fr das ,papier zu ,standesregistern und ,registerauszgen #add ,ausbildung im ,papierprfen #add ,literatur #ade ,bestimmung der ,festigkeitseigenschaften4 ,absolute ,festigkeit und ,dehnung4 ,die absolute ,festigkeit eines ,papiers wird bei seiner ,benutzung als ,schriftstck1 ,drucksache o4 a4 nur zum kleinen ,teil in ,anspruch genommen4 ,trotzdem wird man von einem ,papier1 das lange aufbewahrt und viel benutzt werden soll1 aus zwei ,grnden eine nicht zu geringe ,festigkeit verlangen mssen4 ,einmal zeigt jeder organische ,krper im ,laufe der ,zeit eine ,abnahme seiner ,festigkeit1 und ferner gewhrleisten gute ,festigkeitseigenschaften sorgfltige ,herstellung des ,papiers und ,verwendung guter ,rohstoffe4 ,von diesem ,gesichtspunkt aus betrachtet wird man die ,forderung hoher ,festigkeitswerte fr ,papiere1 die wichtigen ,zwecken dienen sollen1 als gerechtfertigt anerkennen mssen4 ,die ,festigkeit eines ,papiers1 d4 h4 der ,widerstand1 den es dem ,zerreien entgegensetzt1 gibt an sich kein ,mittel an die ,hand1 die ,gte des ,papiers ohne weiteres zu beurteilen1 da sie beeinflut wird von der ,dicke und ,breite des ,probestreifens2 wir werden jedoch spter sehen1 wie die mit ,hilfe von ,zerreimaschinen gewonnenen ,festigkeitswerte unabhngig von diesen beiden ,einflssen zur ,beurteilung der ,gte von ,papier herangezogen werden knnen4 ,die ,festigkeit eines ,papiers ist nicht nach allen ,richtungen gleich gro4 ,maschinenpapier hat in der ,richtung des ,maschinenlaufes seine grte1 in der ,richtung senkrecht hierzu seine geringste ,festigkeit4 ,dieser ,unterschied findet seine ,erklrung in der vorzugsweisen ,lagerung der ,fasern in der ,richtung des ,maschinenlaufes und in der ,beeinflussung der ,festigkeitswerte durch die ,arbeit auf der ,papiermaschine4 ,das ,verhltnis der geringeren ,festigkeit zur greren schwankt zwar1 hlt sich aber meist zwischen den ,grenzen #fj 3 #ajj bis #ge 3 #ajj2 jedoch kommen auch ,flle vor1 in denen die ,festigkeitswerte in der ,lngs- und ,querrichtung wesentlich mehr1 und andere1 in denen sie wesentlich weniger voneinander abweichen1 wie nachfolgende ,zusammenstellung an einigen ,beispielen zeigt4 ,n ,laufende ,nr4 ,q ,querrichtung ,l ,lngsrichtung ,v ,verhltnis von ,querrichtung zu ,lngsrichtung ,n ,art des ,papiers ,reilnge#a ,v ,bruchdehnung ,v ------------ -------------- ,q ,l ,q ,l km km #a ,schreibpapier #a1eg #d1gc #cc3ajj #a1g #a1e #aac3ajj #b #b1ba #e1df #ci3ajj #b1d #a1i #abf3ajj #c ,packpapier #c1gf #i1gf #ci3ajj #d1f #b1a #bai3ajj #d #d1be #i1jf #dg3ajj #f1g #b1h #bci3ajj #e ,konzeptpapier #c1eg #g1ja #ea3ajj #d1a #a1d #bic3ajj #f ,schreibpapier #d1jf #d1gi #he3ajj #d1e #c1c #acf3ajj #g #d1bb #d1hj #hh3ajj #c1b #b1j #afj3ajj #h ,urkundenpapier #f1je #f1gf #ij3ajj #f1d #d1i #aca3ajj #i ,schreibpapier #d1bb #d1fi #ij3ajj #c1j #b1j #aej3ajj #aj ,kanzleipapier #d1je #d1dd #ia3ajj #d1f #c1b #aef3ajj #aa ,schreibpapier #d1cg #d1fj #ie3ajj #f1c #c1c #aia3ajj #ab #d1aa #d1ag #ii3ajj #d1a #b1d #aga3ajj ,ebenso wie die ,festigkeit ist auch die ,dehnung des ,papiers in den beiden ,richtungen verschieden gro2 das ,verhltnis ist aber hier umgekehrt1 indem die ,maschinenrichtung die kleinste1 die ,querrichtung die grte ,dehnung aufweist4 ,auch bei geschpftem ,papier treten1 wenn auch nicht in dem ,mae wie beim ,maschinenpapier1 ,verschiedenheiten in der ,festigkeit und ,dehnung in verschiedenen ,richtungen auf4#b ,da die ,ansicht1 da beim ,handpapier die ,festigkeit und ,dehnbarkeit nach allen ,richtungen gleich gro sei1 ziemlich verbreitet ist1 so mag nachfolgend 7,seite #c7 eine kleine ,zusammenstellung einiger bei ,prfung von geschpften ,papieren gewonnenen ,ergebnisse folgen4 ,bei der ,bestimmung der ,festigkeitswerte einer ,papiersorte wird ,maschinenrichtung und ,querrichtung gesondert geprft und aus den erhaltenen ,werten das ,mittel gebildet4 ,dieses ist fr die ,einreihung in eine der sechs ,festigkeitsklassen#c magebend4 ,l ,laufende ,nr4 ,w ,schwache ,richtung ,s ,starke ,richtung ,b ,bruchdehnung ,l ,art ,reilnge ,verhltnis ,b ,verhltnis des ,papiers ------------ der ---------- der ,w ,s schwachen ,w ,s schwachen ,richtung ,richtung km km zur starken zur starken #a #c1fh #d1ic #gd 3 #ajj #d1f #c1h #aba 3 #ajj #b ,urkunden- #c1ha #d1ig #gg 3 #ajj #d1b #c1e #abj 3 #ajj #c papier #d1bj #e1cj #gi 3 #ajj #d1d #c1i #aac 3 #ajj #d 7hand- #d1bh #e1de #gi 3 #ajj #e1i #d1g #abe 3 #ajj #e geschpft7 #c1hi #d1fd #hd 3 #ajj #d1d #d1b 7#aje 3 #ajj7 #f #c1bf #c1fc 7#ij 3 #ajj7d #d1c #c1d #abf 3 #ajj #g #b1hb #d1ab #fh 3 #ajj #d1f #d1b 7#aaj 3 #ajj7 #h ,aktendeckel #b1fb #c1hd #gj 3 #ajj #d1j #c1g 7#ajh 3 #ajj7 #i #b1af #b1ih #gb 3 #ajj #d1h #d1a #aag 3 #ajj #aj 7hand- #b1fa #c1ec #gd 3 #ajj #c1i #c1d #aad 3 #ajj #aa geschpft7 #b1gd #c1jd 7#ij 3 #ajj7 #c1g #c1f 7#aja 3 #ajj7 #ab #b1ef #b1hd 7#ij 3 #ajj7 #d1j #c1j #acc 3 #ajj ,da die ,maschinenpapiere im allgemeinen parallel und senkrecht zur ,maschinenrichtung geschnitten werden1 so entnimmt man die ,probestreifen in der spter zu besprechenden ,anzahl und ,art zunchst parallel zu einer beliebigen ,kante des ,bogens und darauf parallel zu der hierauf senkrecht stehenden4 ,beim ,handpapier verfhrt man in derselben ,weise4 ,hat man ,veranlassung1 die ,maschinenrichtung vorher zu bestimmen1 entweder weil man nur diese prfen will1 oder weil die beiden ,richtungen nicht mit ,sicherheit zu erkennen sind1 so verfhrt man in folgender ,weise3 ,man schneidet aus dem in ,frage kommenden ,material ein kreisfrmiges ,stck von ungefhr #aj cm ,durchmesser heraus und lt dies wenige ,sekunden auf ,wasser schwimmen2 nimmt man es dann heraus und legt es vorsichtig auf die flache ,hand1 wobei man zu verhindern hat1 da es sich fest an die ,handflche schmiegt1 so krmmen sich die ,rnder nach oben 7,fig4 #a;a7 und zwar schlielich so stark1 da sie bereinandergreifen1 wie es ,fig4 #a;b darstellt4 ,der nicht gekrmmte ,durchmesser ab liegt in der ,maschinenrichtung4 ,hat man denselben ,versuch mit ungeleimtem oder schwach geleimtem ,papier vorzunehmen1 so ist dies zunchst gegen das ,durchdringen von ,wasser zu schtzen2 man lst zu diesem ,zweck entweder ,harz in ,alkohol oder tierischen ,leim in ,wasser1 zieht das zu prfende ,papier durch eine dieser ,lsungen und lt es trocknen4 ,das ,papier hat nunmehr seine ,saugfhigkeit verloren und kann ohne ,schwierigkeit dem angefhrten ,versuch unterworfen werden4 ,zur ,erklrung des ,krmmens diene folgendes4 ,illustration3 ,fig4 #a;a4 ,fig4 #a;b4 ,bestimmung der ,maschinenrichtung im ,papier4 ,die untere ,seite des ,papiers saugt1 whrend sie mit dem ,wasser in ,berhrung ist1 ,feuchtigkeit auf und die ,fasern quellen2 nun legen sich die ,fasern1 wie schon erwhnt1 auf dem ,siebe vorzugsweise parallel zur ,richtung des ,maschinenlaufes1 und da die einzelne ,faser quer zu ihrer ,lngsachse die grte ,quellungsfhigkeit besitzt1 so wird das ,bestreben der unteren ,faserschicht sich auszudehnen1 quer zur ,maschinenrichtung grer sein als in der ,lngsrichtung1 und dies drfte die ,ursache des ,aufrollens der ,rnder sein4 ,die vorzugsweise ,lagerung der ,fasern in der ,richtung des ,maschinenlaufes ist brigens bei vielen ,papieren mit bloem ,auge zu erkennen1 wenn man den ,bogen schrg gegen das ,licht hlt1 und ein gebter ,beobachter kann oft schon auf diese ,weise erkennen1 wie das ,papier auf der ,maschine gelaufen ist4 ,eine noch einfachere ,methode zur ,bestimmung der ,maschinenrichtung ist von ,nickel vorgeschlagen worden und besteht darin1 da man zwei ,streifen von gleichen ,abmessungen aus den beiden in ,frage kommenden ,richtungen so aufeinanderlegt1 da sie sich decken4 ,fat man sie nun an dem einen ,ende mit ,daumen und ,zeigefinger und lt das andere ,ende frei herunterhngen1 so werden sie entweder aufeinanderliegen 7,fig4 #b;a71 oder auseinanderklaffen 7,fig4 #b;b74 ,im ersten ,fall ist der untere1 im zweiten der obere ,streifen der aus der ,maschinenrichtung4 ,die ,erklrung dieser ,erscheinung drfte auch hier durch die ,lagerung der ,fasern gegeben sein2 bei dem aus der ,maschinenrichtung herrhrenden ,streifen liegen mehr ,fasern mit ihrer ,lngsachse parallel zum ,streifen als bei dem ,streifen aus der ,querrichtung2 die ,folge davon wird sein1 da sich ersterer beim berhngen weniger durchbiegt als der letztere4 ,illustration3 ,fig4 #b;a4 ,fig4 #b;b4 ,bestimmung der ,maschinenrichtung im ,papier4 ,die ,frage der bequemen ,bestimmung der ,maschinenrichtung kann auer in den oben erwhnten ,fllen noch verschiedentlich von praktischer ,bedeutung sein4 ,beim ,kniffen von ,aktendeckeln1 ,kartons u4 s4 w4 wird es nicht gleichgiltig sein1 ob der ,kniff in der ,maschinenrichtung oder ,querrichtung liegt2 bei der ,herstellung von ,bchern1 besonders von groen und dicken ,geschftsbchern1 ist es von ,wert zu wissen1 ob alle ,lagen in gleicher ,weise gefalzt sind1 weil sich sonst infolge verschiedener ,dehnung unscharfe ,rnder zeigen4 ,diesen ,umstnden hat man1 wie es scheint1 bisher nicht die ntige ,beachtung geschenkt4 ,nachdem man so auf die eine oder andere ,weise die beiden ,hauptrichtungen im ,papier1 nach welchen die ,entnahme der ,probestreifen zu erfolgen hat1 bestimmt hat1 fragt es sich1 wie lang und wie breit diese zu whlen sind4 ,martens hat sich mit dieser ,frage eingehend beschftigt und nachgewiesen1 da die ,breite des ,probestreifens auf das ,ergebnis fr ,reilnge und ,bruchdehnung keinen ,einflu ausbt2 die ,bequemlichkeit und ,sicherheit des ,arbeitens indessen1 sowie der mit zunehmender ,breite wachsende ,widerstand beim ,zerreien legt bei der ,wahl der ,streifen einige ,beschrnkung auf4 ,die ,breite von #ae mm hat sich als sehr praktisch erwiesen1 und sie wird in der ,versuchsanstalt ausschlielich angewendet1 wenn nicht etwa das zu prfende ,material1 wie es beispielsweise bei den in der ,telegraphie benutzten ,papierstreifen der ,fall ist1 schon an und fr sich schmler ist als #ae mm4 ,in der ,praxis wird man auch in den ,fllen schmlere ,streifen verwenden mssen1 in denen die gewhnlichen ,festigkeitsprfer zum ,zerreien eines #ae mm breiten ,streifens nicht ausreichen1 wie es z4 ,b4 beim ,prfen von ,quittungskarten-,kartons1 ,prespnen1 ,aktendeckeln1 ,pappen u4 s4 w4 vorkommen kann4 ,bei der ,lnge der ,probestreifen liegen die ,verhltnisse1 soweit es sich um die ,dehnung ausgedrckt in ,prozenten der ursprnglichen ,lnge handelt1 anders2 die ,dehnungsprozente sind nahezu dieselben bei ,streifenlngen von #ahj mm an aufwrts2 mit abnehmender ,lnge aber wchst die ,dehnung4 ,deshalb ist aus praktischen ,grnden die ,lnge von #ahj mm als ,normallnge angenommen worden2 dies geschah namentlich auch deshalb1 weil diese ,lnge in beiden ,richtungen aus dem einmal geknifften ,bogen des ,reichsformates 7#cc #db cm7 bequem entnommen werden kann1 und in diesem ,zustand drften wohl die meisten ,papiere zur ,untersuchung gelangen4 ,es kann im ,interesse der ,einheitlichkeit und der ,vergleichbarkeit der ,versuchsergebnisse nur geraten werden1 diese ,lnge allgemein zu ,grunde zu legen4 ,soweit bekannt geworden ist1 ist dies auch an allen ,stellen1 welche sich in grerem ,mastabe mit ,papieruntersuchungen befassen1 geschehen4 ,stehen nun von dem zu prfenden ,material nur kleine ,bogen zur ,verfgung1 aus denen diese ,normalstreifen nicht entnommen werden knnen1 so darf man nicht auer acht lassen1 da die ,dehnungsprozente etwas hher ausfallen als bei ,verwendung eines ,streifens von #ahj mm ,lnge2 auf die ,festigkeit ist die ,lnge der ,probestreifen ohne ,einflu1 wenn nicht gar zu kurze ,streifen angewendet werden1 die schwer gerade einzuspannen sind4 ,das ,ergebnis der ,prfung wird nun im allgemeinen um so wertvoller sein1 je mehr ,streifen beim ,versuch ,verwendung gefunden haben2 nimmt man fnf ,streifen aus jeder ,richtung1 so kann man sicher sein1 gute ,durchschnittswerte zu erhalten1 wenn man bei der ,probenentnahme zweckmig zu ,werke geht4 ,bei ,prfung eines greren ,postens ,papier tut man gut1 aus fnf verschiedenen ,paketen je einen ,bogen zu entnehmen und dann aus jedem ,bogen je einen ,lngs- und ,querstreifen4 ,steht auch nur wenig ,material zur ,verfgung1 so verfolge man doch immer den ,grundsatz1 die ,streifen an verschiedenen ,stellen zu entnehmen und unmittelbar nebeneinander nur dann1 wenn es anders nicht mglich ist4 ,die ,entnahme der ,streifen geschieht bei den ,prfungen in der ,versuchsanstalt in folgender ,weise4 ,von den zehn meist in einmal geknifftem ,zustand eingeschickten ,probebogen werden zunchst fnf fr die ,festigkeitsprfung ausgewhlt1 welche uerlich keine fehlerhaften ,stellen zeigen4 ,aus jedem dieser fnf ,bogen wird je ein ,streifen aus der ,lngs- und ,querrichtung entnommen1 wie es ,fig4 #c veranschaulicht4 ,illustration3 ,fig4 #c4 ,entnahme der ,probestreifen4 ,zerreit nun beim ,versuch ein ,streifen an der ,einspannstelle1 oder ist er von vornherein infolge eines erkennbaren ,fehlers zu verwerfen1 oder liefert ein ,streifen ,werte1 die von denen der anderen in aufflliger ,weise abweichen1 so da ein ,irrtum vermutet werden kann1 so kann man unmittelbar neben dem ersten ,streifen immer noch einige ,ersatzstreifen zur weiteren ,prfung herausnehmen4 ,auf das ,schneiden der ,streifen ist groe ,sorgfalt zu verwenden1 da die geringste ,beschdigung1 namentlich an den ,rndern1 den ,versuch ungnstig beeinflussen kann4 ,hat man nur hin und wieder ,festigkeitsversuche vorzunehmen1 so wird man davon absehen knnen1 sich eine besondere ,schneidevorrichtung zu beschaffen1 wenn nicht dem ,festigkeitsapparat1 wie es jetzt vielfach geschieht1 schon eine solche beigegeben ist4 ,in ,ermangelung einer besonderen ,vorrichtung schneidet man mit ,hilfe eines eisernen ,lineals und eines scharfen ,messers1 wobei man auf eine mglichst parallele ,fhrung des letzteren bedacht sein mu4 ,als ,unterlage bedient man sich beim ,schneiden zweckmig eines ,zinkbleches oder einer ,glasplatte1 weil weichere ,materialien1 wie ,holz1 ,pappe etc41 ,eindrcken des ,papiers beim ,schneiden zulassen und auf diese ,weise die ,rnder des ,streifens nach unten umgebogen werden4 ,hat man indessen tglich ,festigkeitsprfungen vorzunehmen1 so ist diese ,art der ,probeentnahme zu umstndlich und zeitraubend und man wird sich dann zweckmig eine ,vorrichtung beschaffen1 die schneller arbeitet4#e -- ,fig4 #d zeigt die in der ,versuchsanstalt in ,gebrauch befindliche ,scheere zum ,schneiden der ,streifen4 ,an der ,holzplatte ,p ist ein ,messer ,s#b fest angeschraubt1 whrend ein zweites ,s#a1 welches in ,verbindung mit ,s#b den ,schnitt des ,papiers bewirkt1 mit ,hilfe des ,handgriffes ,h auf- und niedergefhrt werden kann4 ,eine ,holzleiste ,lst ist so angebracht1 da sie parallel der ,schneide ,s#b liegt und von dieser in einem ,abstand von #ae mm festgestellt werden kann4 ,unter der ,leiste ,lst befindet sich ein ,kasten ,k1 in welchen die abgeschnittenen ,streifen fallen4 ,auf dem ,brett ,p ist noch eine scharf gezeichnete ,linie ,l angebracht1 die senkrecht zu ,s#b verluft4 ,sie dient als ,anlegezeichen1 um zunchst den ersten ,schnitt genau senkrecht zu einer ,bogenkante zu fhren2 die ,streifen werden dann beim ,anlegen der ersten ,schnittkante gegen die ,leiste ,lst ohne weiteres parallel und von #ae mm ,breite geschnitten4 ,die in den ,handel gebrachten ,schneidevorrichtungen mit doppeltem ,messer haben sich nicht bewhrt1 weil beim ,schneiden in den meisten ,fllen eins der ,messer versagt4 ,illustration3 ,fig4 #d4 ,vorrichtung zum ,schneiden der ,streifen4 ,bevor man die ,streifen in ,gebrauch nimmt1 berzeugt man sich1 ob ihre ,rnder glatt sind und genau parallel verlaufen4 ,das letztere sieht man am besten1 wenn man die beiden ,enden eines jeden ,streifens aufeinanderlegt2 die zwei ,hlften der ,streifen mssen sich dann decken4 ,beim ,zerreien der ,streifen ist auf die ,feuchtigkeit der ,luft im ,versuchsraum besonders zu achten1 da sie auf die ,festigkeits- und ,dehnungswerte von groem ,einflu ist4 ,der ,einflu der ,feuchtigkeit uert sich in zweierlei ,weise4 ,einmal nimmt das ,papier1 je nach dem ,feuchtigkeitsgehalt der ,luft1 verschiedene ,mengen ,wasser in sich auf und ndert hierdurch sein ,gewicht2 zweitens ndert das aufgenommene ,wasser die ,festigkeit und ,dehnbarkeit der im ,papier vorhandenen ,fasern4 ,zur ,erluterung mgen nachfolgend die ,versuchsergebnisse1 welche bei ,prfung eines aus ,lumpen hergestellten1 mit ,harzleim geleimten1 guten ,schreibpapiers bei verschiedener ,luftfeuchtigkeit gewonnen wurden1 wiedergegeben werden4 ,r ,relative ,feuchtigkeit der ,luft ,f ,feuchtigkeitsgehalt der zerrissenen ,streifen ,a ,maschinen-,richtung ,q ,quer-,richtung ,m ,mittel ,r ,f ,bruchbelastung ,bruchdehnung ,reilnge ---------------------------------------- ---------- ,a ,q ,m ,a ,q ,m ,a ,q ,m kg kg kg km km km #ajj #ae1b #b1cd #a1ge #b1je #c1b #f1c #d1h #a1fh #a1bc #a1df #ij #aa1c #c1da #b1cj #b1hf #b1h #e1h #d1c #b1dj #a1fd #b1jb #hj #f1e #e1eg #d1jc #d1cj #b1e #d1g #c1f #d1jf #c1jj #c1ec #gj #f1b #e1gd #d1ad #d1id #b1a #d1c #c1b #d1be #c1ji #c1fg #fj #e1e #f1ae #d1di #e1cb #a1i #c1i #b1i #d1ej #c1cc #c1ib #ej #d1f #f1ei #d1ga #e1fe #a1g #c1d #b1f #d1gf #c1dc #d1bj #dj #c1h #f1gd #d1ic #e1hd #a1f #c1c #b1e #d1ia #c1fa #d1bf #cj #b1c #g1ba #e1je #f1ac #a1e #b1f #b1a #e1ci #c1hj #d1fj ,wie die ,zusammenstellung zeigt1 nimmt die ,dehnung mit abnehmender ,feuchtigkeit ab1 whrend die ,festigkeit wchst4 ,es leuchtet somit ohne weiteres ein1 da ,ergebnisse von ,festigkeitsprfungen mit ,papier nur dann unmittelbar vergleichbar sind1 wenn sie bei derselben relativen ,luftfeuchtigkeit ermittelt wurden4 ,die ,versuchsanstalt hat denn auch bereits seit ,jahren ,vorkehrungen getroffen1 um die ,festigkeitsprfungen bei stets gleichem ,feuchtigkeitsgehalt ausfhren zu knnen1 und zwar ist hierfr eine relative ,luftfeuchtigkeit von #fe gewhlt worden4#f ,da die ,luftfeuchtigkeit nun whrend des grten ,teils des ,jahres namentlich im ,winter geringer ist als #fe1 so sind in dem ,versuchsraum ,wasserzerstuber aufgestellt1 welche es ermglichen1 bei trockener ,luft den ,feuchtigkeitsgehalt in kurzer ,zeit auf die gewnschte ,hhe zu bringen4 ,den mit geringeren ,hilfsmitteln ausgestatteten ,versuchsrumen der ,praxis kann die fehlende ,feuchtigkeit am einfachsten durch ,sprengen des ,fubodens1 ,aufhngen nasser ,tcher1 ,kochen von ,wasser u4 s4 w4 zugefhrt werden4 ,illustration3 ,fig4 #e4 ,haarhygrometer4 ,zur ,messung der ,feuchtigkeit der ,luft werden ,koppe-,saussuresche ,prozenthaarhygrometer mit ,einstellvorrichtung benutzt1 welche wchentlich zweimal mit einem ,amannschen ,psychrometer kontrolliert werden4 ,dieses ,hygrometer besteht aus einem gut entfetteten ,haar1 welches am oberen ,ende befestigt und am unteren um eine kleine ,rolle geschlungen ist1 deren ,achse einen ,zeiger trgt 7,fig4 #e74 ,es wird durch ein angehngtes ,gewichtchen von #j1e g gespannt4 ,bei trockener ,luft verkrzt sich das ,haar und dreht den ,zeiger nach links1 beim ,feuchtwerden verlngert es sich1 und das ,gewicht bewirkt eine ,bewegung des ,zeigers nach rechts4 ,bei vollkommener ,sttigung der ,luft mit ,wasserdampf mu der ,zeiger auf den ,punkt #ajj rcken und dort stehen bleiben4 ,ein besonderer ,vorzug dieses ,feuchtigkeitsmessers gegenber anderen ,haarhygrometern ist der1 da er zu jeder ,zeit leicht auf die ,richtigkeit seiner ,angaben geprft werden kann2 zu diesem ,zweck wird das dem ,apparat beigegebene1 mit ,mousselin berzogene ,rhmchen in ,wasser getaucht und auf der ,rckseite des ,instrumentes in eine hierfr angebrachte ,nute geschoben4 ,hierauf wird der ,apparat vorn durch eine ,glasscheibe1 hinten durch den ,schieber geschlossen4 ,der abgeschlossene ,raum fllt sich nun in verhltnismig kurzer ,zeit mit ,feuchtigkeit1 das ,haar sttigt sich1 und der ,zeiger rckt auf #ajj vor4 ,sollte infolge von ,vernderungen des ,instrumentes durch uere ,einflsse dies nicht der ,fall sein1 so hat man nur den ,schlssel durch das oben in der ,glasscheibe befindliche ,loch auf den ,vierkant aufzusetzen und durch ,drehen den ,zeiger genau auf #ajj einzustellen4 ,dabei ist es zweckmig1 etwas auf das ,kstchen zu klopfen1 um die ,reibung des ,zeigers zu berwinden4 ,nun ist das ,instrument eingestellt und wird1 nachdem ,schieber1 ,rhmchen und ,glas entfernt sind1 etwa #bd ,stunden spter die relative ,feuchtigkeit des ,versuchsraumes richtig angeben4 ,unmittelbar nach der ,prfung darf es nicht benutzt werden1 da dann die ,feuchtigkeit der ,luft zu gering angegeben wird4 ,man begegnet vielfach der irrigen ,auffassung1 da das ,haarhygrometer zur ,bestimmung der ,luftfeuchtigkeit fr wissenschaftliche ,versuche nicht geeignet sei4 ,prof4 ,dr4 ,galle1 welcher ber diesen ,gegenstand eine groe ,reihe eingehender ,versuche angestellt hat1 bemerkt hierzu 7,ergebnisse der meteorologischen ,beobachtungen im ,jahre #ahhb4 ,verffentlicht vom kniglichen meteorologischen ,institut ,berlin #ahhc73 ,unterzieht man sich bei den ,haarhygrometern alle #h-ad ,tage der geringen ,mhe einer ,bestimmung des ,sttigungspunktes und sorgfltiger ,reinigung des ,instrumentes1 soweit dies ntig erscheint1 so wird man mit diesem ,instrument die relative ,feuchtigkeit mit mindestens ebenso groer ,genauigkeit und meist 7namentlich im ,winter7 wohl noch genauer ablesen knnen1 und zwar ohne alle ,rechnung1 als mit dem ,psychrometer48 ,es sei noch besonders bemerkt1 da das ,hygrometer am besten neben dem ,zerreiapparat aufzustellen ist und da die ,versuchsstreifen neben dem ,hygrometer zur ,aufnahme der ntigen ,feuchtigkeit auszulegen sind1 da die ,feuchtigkeit an verschiedenen ,stellen des ,versuchsraumes1 namentlich in verschiedenen ,hhenlagen1 verschieden ist4 ,in der ,praxis ist es nun nicht immer mglich1 die ,prfungen bei #fe relativer ,luftfeuchtigkeit vorzunehmen2 man ist zuweilen gezwungen1 die ,versuche bei einer anderen ,feuchtigkeit auszufhren1 wodurch die ,ergebnisse mehr oder weniger von den magebenden 7bei #fe gewonnenen7 abweichen4 ,durch eingehende ,versuche hat ,daln#g fr ,reilnge und ,dehnung ,faktoren ermittelt1 mit ,hilfe deren man in der ,lage ist1 die bei zu hoher oder zu niedriger ,feuchtigkeit ermittelten ,werte umzurechnen4 ,die ,fehler1 die man hierbei zu befrchten hat1 sind um so grer1 je mehr die ,luftfeuchtigkeit von #fe abweicht4 ,aus diesem ,grunde drfte es1 damit die berechneten ,werte einigermaen zuverlssig werden1 angebracht sein1 die ,umrechnungen auf den zwischen #dj und #hj relativer ,luftfeuchtigkeit liegenden ,spielraum zu beschrnken4 ,in nachstehender ,tabelle sind innerhalb dieser ,grenzen die ,faktoren zusammengestellt1 mit denen man die gefundenen ,werte fr ,reilnge und ,dehnung multiplizieren mu1 um annhernd ,werte zu erhalten1 die einer ,luftfeuchtigkeit von #fe entsprechen4 ,relative ,luftfeuchtigkeit ,faktor fr beim ,zerreien in ,reilnge ,dehnung #hj #a1ah #j1hj #ge #a1aa #j1hg #gj #a1jd #j1ic #fj #j1ig #a1jh #ee #j1id #a1af #ej #j1ib #a1be #de #j1ij #a1cf #dj #j1hh #a1dg ,mit ,recht bemerkt aber ,daln am ,schlu seiner ,abhandlung1 da man diese ,umrechnung nur als ,notbehelf ansehen soll1 wenn es ganz unmglich ist1 die ,versuche bei #fe auszufhren4 ,die ,versuchsstreifen brauchen1 um sich dem ,feuchtigkeitszustand von #fe anzupassen1 mindestens eine halbe ,stunde4 ,damit sie der ,luft mglichst viel ,oberflche darbieten1 bedient man sich zweckmig eines ,rahmens1 wie ihn ,fig4 #f darstellt4 ,in diesem ,rahmen stehen die ,streifen schwach gekrmmt auf der hohen ,kante1 gestatten somit der ,luft ungehinderten ,zutritt und sind auerdem durch ihre geringe ,anspannung gegen das ,fortwehen durch ,zugluft geschtzt4 ,illustration3 ,fig4 #f4 ,vorrichtung zum ,auslegen der ,streifen4 ,zum ,zerreien der ,streifen bedient man sich verschiedener ,zerreimaschinen1 von denen hier die vier wichtigsten1 die von ,schopper1 ,wendler1 ,hartig-,reusch und ,leuner beschrieben werden sollen4#h #a ,vergl4 ,s4 #bh4 #b ,hoyer hat schon in seinem #ahhb erschienenen ,werk ,das ,papier8 hierauf hingewiesen4 #c ,siehe ,anhang4 #d ,da die ,ungleichmigkeiten des ,papierblattes an sich ,abweichungen in den ,werten fr ,reilnge und ,bruchdehnung bedingen1 so sind die ,flle1 in denen der ,unterschied zwischen den beiden ,richtungen #aj und weniger betrgt1 in ,klammer gesetzt1 weil ,unterschiede1 die kleiner als #aj sind1 sehr wohl ,zufall sein knnen4 #e ,solche ,schneidevorrichtungen1 sowie alle brigen ,apparate1 ,instrumente1 ,fasern1 ,lsungen u4 s4 w4 fr die ,zwecke der ,papierprfung knnen von der ,firma ,louis ,schopper in ,leipzig1 ,arndtstr4 #bg1 bezogen werden4 #f ,dr4 ,r4 von ,lenz prft bei beliebiger ,luftfeuchtigkeit1 bestimmt den ,feuchtigkeitsgehalt des ,papiers und berechnet nach einer von ihm ermittelten ,formel die ,festigkeitswerte auf trockenes ,papier4 7,papier-,zeitung #ahia1 ,no4 #ce47 #g ,der ,einflu der ,luftfeuchtigkeit auf die ,festigkeitseigenschaften des ,papiers4 7,mitteilungen aus den technischen ,versuchsanstalten #aijj1 ,s4 #acc47 #h ,auf das ,horacksche ,dasymeter1 das frher vielfach benutzt wurde und stellenweise auch heute noch zu ,festigkeitsversuchen verwendet wird1 soll nicht nher eingegangen werden1 wegen der vllig unzuverlssigen ,ergebnisse1 welche es liefert4 ,eine ,beschreibung und ,abbildung dieses ,apparates findet man in3 ,hoyer4 ,das ,papier1 seine ,beschaffenheit und deren ,prfung18 ,mnchen #ahhb4 ,schoppers ,festigkeitsprfer4 ,die ,kraftmessung erfolgt bei dem ,schopperschen ,festigkeitsprfer durch eine ,neigungswage4 ,die ,wirkungsweise des ,apparates ist aus ,fig4 #g ersichtlich4 ,der ,belastungshebel ,a bewegt sich zwischen zwei ,kreissegmenten1 von denen das vordere ,b mit einer ,teilung versehen ist1 deren ,bezifferung die ,kraftleistung in kg angibt4 ,das hintere ,segment ist gezahnt und dient zur ,aufnahme der ,sperrklinken1 die nach dem ,bruch des ,streifens das ,zurckfallen des ,hebels ,a verhindern4 ,statt des zweiten ,armes des ,krafthebels ist ein ,bogensegment ,c angebracht1 ber welches eine ,kette ,d luft1 die am unteren ,ende die eine ,einspannklemme ,e#a trgt4 ,um die ,einspannung des ,streifens zu erleichtern1 kann diese ,klemme whrend des ,einspannens durch einen ,haken ,f 7oder einen ,stift7 an dem ,segment ,c festgelegt werden4 ,durch die ,kette ,d wird erreicht1 da sich die obere ,klemme immer senkrecht ber der unteren ,e#b befindet und so eine zwanglose ,beweglichkeit whrend des ,versuches behlt4 ,illustration3 ,fig4 #g4 ,schoppers ,festigkeitsprfer fr ,papier4 ,die ,messung der ,dehnung erfolgt durch die ,feststellung der gegenseitigen ,verschiebung der beiden ,einspannklemmen ,e#a und ,e#b4 ,um diese ,verschiebung zu bestimmen1 wird die ,bewegung der unteren ,klemme mittels der ,zahnstange ,g auf den ,dehnungshebel ,h bertragen1 der statt des oberen ,armes ein ,zahnsegment trgt4 ,an diesem ,hebel ,h1 welcher sich um den ,zapfen des ,gewichtshebels ,a drehen kann1 ist ein ,zeiger ,j angebracht1 welcher sich ber zwei am ,krafthebel befindliche ,bogenteilungen bewegt4 ,die eine dieser ,teilungen gibt die ,verlngerung des ,streifens1 welche mit der ,verschiebung der ,klemmen gegeneinander gleichbedeutend ist1 in mm1 die andere1 bei einer ,streifenlnge von #ahj mm1 direkt in ,prozenten an4 ,das untere ,ende der ,zahnstange ,g ist an einer ,hlse befestigt1 welche sich auf einer mit der ,antriebspindel parallelen ,gleitstange bewegen kann und whrend des ,versuches von einem an der ,antriebspindel befestigten ,mitnehmer bewegt wird4 ,diese ,zahnstange1 welche sich in einer festen ,fhrung bewegt1 wird durch eine ,bremsfeder fest gegen das gezahnte ,segment des ,dehnungshebels gedrckt1 so da toter ,gang ausgeschlossen ist4 ,die hierdurch entstehende ,zahnreibung wird vom ,antrieb aufgenommen1 ist daher auf die ,kraftmessung ohne ,einflu4 ,an den ,einspannklemmen sind ,exzenterhebel zum ,zusammendrcken der ,backen angebracht1 wodurch eine einfache1 bequeme und sichere ,einspannung des ,streifens ermglicht wird4 ,an der ,antriebsvorrichtung befindet sich eine ,sperrvorrichtung1 welche fr eine bestimmte ,streifenlnge das richtige ,einstellen der unteren ,klemme in der ,nulllage sichert4 ,die ,versuchsausfhrung geht nun in folgender ,weise vor sich4 ,nachdem man den ,belastungshebel mit ,hilfe des hierfr bestimmten ,stiftes in der ,nulllage festgestellt hat1 legt man die obere ,einspannklemme mit ,hilfe des hierzu angebrachten ,hakens fest2 dann wird die ,antriebspindel durch ,drehen des ,handrades in die ,hchstlage gebracht1 die untere ,klemme angehoben und mit der unter dem ,nasenhebel befindlichen ,schraube festgestellt4 ,durch vlliges ,hochschieben der ,zugstangenhlse bringt man den ,dehnungshebel in seine ,nullstellung4 ,nunmehr wird der ,streifen eingespannt4 ,nach erfolgter ,einspannung befreit man die obere ,klemme aus dem ,haken1 lst den ,gewichtshebel durch ,entfernung des ,haltestiftes aus1 legt die ,sperrklinken ein und setzt den ,apparat durch ,drehen des ,handrades in ,ttigkeit4 ,sobald der ,streifen mit etwa kg belastet ist1 lst man1 ohne mit dem ,drehen aufzuhren1 die ,schraube1 welche die untere ,klemme hochhlt1 damit letztere beim ,reien des ,streifens herunterfallen und den ,dehnungshebel auslsen kann4 ,nach dem ,reien des ,streifens stehen1 auch bei fortgesetztem ,drehen des ,handrades1 die ,hebel fr ,belastung und ,dehnung still und gestatten so eine ruhige und sichere ,ablesung4 ,fig4 #h zeigt den ,apparat nach der ,beendigung des ,zerreiversuches4 ,je nach dem ,verwendungszweck werden die ,schopperschen ,prfer mehr oder weniger stark gebaut und mit einem mehr oder minder schweren ,belastungsgewicht versehen4 ,der fr ,papierprfungen meist verwendete ,apparat ist fr #cj kg hchste ,kraftleistung bestimmt 7,fig4 #h74 ,fr schwache ,papiere bedient man sich zweckmiger eines ,apparates von #aj kg ,hchstleistung1 weil in diesen ,fllen der ,ausschlag bei dem #cj kg ,apparat zu klein sein wrde4 ,handelt es sich um die ,prfung von ,papieren mit sehr geringer ,festigkeit1 wie ,seiden-1 ,kopier-1 ,zigarettenpapier u4 s4 w41 so entfernt man das ,belastungsgewicht vom ,krafthebel2 hierdurch wird die ,empfindlichkeit des ,prfers erhht und der ,ausschlag des ,hebels grer4 ,natrlich mu man fr solche ,flle den ,wert der ,teilung des ,kraftmastabes besonders feststellen4 ,illustration3 ,fig4 #h4 ,schoppers ,festigkeitsprfer fr ,papier4 ,fr noch genauere ,messungen der ,festigkeit schwacher ,krper hat die ,firma krzlich einen ,apparat gebaut 7,fig4 #i71 bei dem der ,krafthebel und die obere ,klemme auf ,schneiden gelagert sind2 hierdurch ist eine sehr groe ,empfindlichkeit gewhrleistet1 und der ,apparat kann zum ,prfen von ,woll- und ,baumwollhaaren1 ,bastbndeln u4 s4 w4 bentzt werden4#i ,illustration3 ,fig4 #i4 ,schoppers ,festigkeitsprfer fr ,pflanzen- und ,tierhaare1 ,elementarfasern1 ,bastbndel u4 s4 w4 ,illustration3 ,fig4 #aj4 ,schoppers #ej und #ajj kg ,festigkeitsprfer fr ,pappe1 starke ,aktendeckel1 ,stoffe u4 s4 w4 ,zur ,prfung von ,pappe1 starken ,aktendeckeln u4 s4 w4 dient ein ,apparat bis zu #ajj kg ,kraftleistung#aj 7,fig4 #aj74 ,bei diesem ,apparat sind fr die ,kraftmessung #b ,teilungen vorgesehen1 eine fr das ,arbeiten mit dem ,hebel ohne ,gewicht 7,kraftleistung bis #ej kg7 und eine zweite fr den mit dem ,gewicht belasteten ,hebel 7,kraftleistung bis #ajj kg74 ,die ,klemmen sind #ej mm breit4 ,im brigen ist dieser ,prfer so gebaut wie der oben beschriebene4 ,der ,antrieb der ,apparate erfolgt mit der ,hand2 zur ,erzielung grerer ,gleichmigkeit bei der ,versuchsausfhrung knnen sie aber auch fr ,wasserantrieb eingerichtet werden4 ,erforderlich hierfr ist ein ,wasserleitungsdruck von #c-d ,atm4 ,beim ,aufstellen der ,schopperschen ,prfer ist darauf zu achten1 da der ,zeiger des unbelasteten ,krafthebels auf ,null und die ,luftblase der am ,gestell angebrachten ,wasserwage in der ,mitte einspielt4 ,die ,reibung des ,krafthebels in der ,nhe des ,nullpunktes ist nur unbedeutend1 das ,einspielen auf ,null daher sehr befriedigend4 ,die ,gesamtreibung im ,apparat ist sehr gering4 ,in der ,versuchsanstalt ist bereits eine ganze ,anzahl geprft worden1 der ,reibungsfehler war selbst im ungnstigsten ,falle kleiner als #a der ,gesamtbelastung4 ,der ,fehler verschwindet aber noch zum grten ,teil1 weil sich der ,apparat whrend des ,versuches niemals in absoluter ,ruhe befindet1 er ist daher fr praktische ,versuche ohne wesentliche ,bedeutung4 ,die ,vorteile1 die der ,schoppersche ,apparat gegenber anderen hat1 liegen1 abgesehen von der soliden und krftigen ,ausfhrung1 in dem ,vermeiden von ,spiralfedern1 in der besseren ,ablesung von ,bruchlast und ,bruchdehnung infolge der groen ,mastbe und in der senkrechten ,anordnung4 ,durch das ,vermeiden von ,spiralfedern ist eine wiederholte ,prfung des ,apparates auf die ,zuverlssigkeit seiner ,angaben nicht erforderlich2 ist er vor der ,benutzung geprft und dann gut aufgestellt1 so hat man nur darauf zu achten1 da er nicht durch ,sto oder ,schlag beschdigt und da er stets in sauberem ,zustande gehalten wird4 ,diese ,umstnde machen den ,apparat fr praktische ,bedrfnisse besonders geeignet4 #i ,eine genaue ,beschreibung des ,apparates und die ,ergebnisse seiner ,prfung hat ,daln in den ,mitt4 a4 d4 techn4 ,vers4 ,anst4 #aija1 ,s4 #ahc verffentlicht4 #aj ,zur ,prfung von ,materialien1 die noch grere ,krfte erfordern 7starke ,gewebe1 ,leder u4 s4 w471 werden nach denselben ,grundstzen noch strkere ,maschinen 7bis zu #ajjj kg ,kraftleistung7 gebaut4 ,wendlers ,festigkeitsprfer4#aa ,unter ,hinweis auf ,fig4 #aa-ab sei ber den ,bau und die ,wirkungsweise des ,prfers folgendes gesagt3 ,der ,antrieb erfolgt durch ein ,handrad a1 welches bei vielen ,apparaten auf ,wunsch durch ,schneckenrad und ,schraube s ersetzt worden ist4 ,der ,zapfen dieses ,rades dreht sich in dem ,lager l1 welches mit dem ,bett d aus einem ,stck hergestellt ist4 ,in diesem ,zapfen1 welcher ausgebohrt ist1 wird die ,schraube b1 welche mit dem ,schlitten c fest verbunden ist und mit deren ,hilfe die ,fortbewegung des ,schlittens ermglicht wird1 gefhrt4 ,am ,handrade befindet sich eine ,mutter1 bestehend aus der ,hlse p und zwei ,gewindebacken1 welche durch einen ,kurvenschub geffnet beziehungsweise geschlossen werden knnen1 je nachdem die ,bewegung des ,schlittens direkt mit der ,hand oder mit ,hilfe des ,handrades bewirkt werden soll4 ,bei einer ,rechtsdrehung der ,hlse wird die ,verbindung geschlossen1 d4 h4 das ,gewinde der ,backen greift in die ,vertiefungen der ,schraube2 umgekehrt wird bei einer ,linksdrehung die ,verbindung geffnet4 ,die ,einspannvorrichtung besteht aus #b ,klemmen k und k#a1 von denen die erstere am ,wagen w1 die letztere am ,schlitten c befestigt ist4 ,zwischen den ,backen dieser ,klemmen wird der zu untersuchende ,papierstreifen eingespannt4 ,die ,backen sind senkrecht zur ,zugachse wellenfrmig ausgearbeitet1 um ein ,rutschen des ,streifens in den ,klemmen zu verhindern4 ,die ,backen selbst werden durch ,schrauben s#a und s#b zusammengepret4#ab ,illustration3 ,fig4 #aa4 ,wendlers ,festigkeitsprfer4 ,die ,kraftmessung geschieht mittels ,schraubenfedern1 deren der ,apparat zwei von #i und #bj kg ,hchstkraftleistung besitzt4 ,die ,feder wird an einem ,ende durch die ,hlse i gehalten1 welche mit dem ,bett d fest verbunden ist1 am anderen durch den ,wagen w4 ,die ,zahnstange f ist mit dem ,wagen w verbunden und wird durch die ,hlse i gefhrt4 ,mit dem ,bett durch ,schrauben verbunden sind die ,sperrklinken g1 welche in die ,zhne der ,zahnstange greifen und1 sobald das ,papier gerissen1 die ,feder am ,zurckschnellen hindern4 ,der ,wagen schiebt mit ,hilfe des ,hebels h den ,schleppzeiger z vor sich her ber den ,kraftmastab r4 ,der ,schleppzeiger besitzt eine ,nullmarke1 unter welcher man nach dem ,zerreien des ,papiers auf dem ,mastab die ,bruchbelastung in ,kilogramm abliest4 ,die ,dehnung wird bestimmt durch die gegenseitige ,verschiebung des ,schleppzeigers1 auf welchem der ,dehnungsmastab ,o1 geteilt nach den ,prozenten einer normalen ,streifenlnge von #ahj mm1 angebracht ist1 und der ,nullmarke des ,schlittens4 ,man liest nach dem ,zerreien des zu untersuchenden ,streifens die ,dehnung direkt in ,prozenten ab4 ,illustration3 ,fig4 #ab4 ,wendlers ,festigkeitsprfer4 ,um ein ,papier mit diesem ,apparate zu prfen1 hebt man zunchst die ,sperrklinken auf1 versetzt die ,feder in ,schwingungen und schiebt dann den ,schleppzeiger behutsam an den ,hebel heran2 man sieht nun zu1 ob die ,nullmarke des ,zeigers mit der des ,mastabes bereinstimmt2 ist dies nicht der ,fall1 so verschiebt man letzteren so lange1 bis die ,marken sich decken4 ,man stellt jetzt die ,feder vermittelst der ,schraube t fest und verschiebt den ,schlitten c1 bis die beiden ,nullmarken des ,dehnungsmastabes und des ,schlittens bereinstimmen4 ,jetzt nimmt man einen ,streifen von dem zu untersuchenden ,papier in den frher fr die ,normalstreifen angegebenen ,grenverhltnissen1 klemmt denselben ein1 lst die ,schraube t1 legt die ,sperrklinken ein und kann jetzt mit der ,untersuchung beginnen1 indem man das ,rad in mglichst gleichmige und langsame ,umdrehungen versetzt4 ,nach dem ,zerreien des ,streifens liest man ,belastung sowie ,dehnung ab1 entlastet dann die ,feder1 indem man den ,wagen mit der ,hand festhlt1 die ,sperrklinken auslst und nun den ,wagen mit der ,feder langsam zurckgleiten lt4 ,um eine andere ,feder einzusetzen1 nimmt man den ,wagen1 drckt die ,feder etwas zusammen1 dreht sie um #ij und zieht den ,wagen mit der ,zahnstange heraus4 ,in der ,versuchsanstalt werden vier dieser ,wendlerschen ,apparate elektrisch angetrieben2 auf diese ,weise wird ein sehr gleichmiger ,gang erzielt4 ,die von ,martens entworfene ,ausrckvorrichtung#ac setzt die ,apparate im ,augenblick des ,streifenbruches auer ,ttigkeit4 ,fig4 #ab zeigt den ,apparat nach dem ,bruch eines ,streifens4 #aa ,bezugsquelle ,h4 ,bollmann1 ,berlin ,s1 ,hasenhaide #fc4 #ab ,bei den ,apparaten der ,versuchsanstalt sind die ,schraubenklemmen durch die besser wirkenden ,exzenterklemmen mit ebenen ,backen ersetzt worden 7vergl4 ,fig4 #g74 ,die jetzt in den ,handel kommenden ,wendlerschen ,prfer werden auf ,wunsch ebenfalls mit diesen ,klemmen versehen4 #ac ,beschrieben und abgebildet im ,sonderheft ,,iii der ,mitt4 a4 d4 t4 ,versuchsanstalten #ahhg4 ,festigkeitsprfer nach ,hartig-,reusch4 ,unter ,hinweis auf ,fig4 #ac-ad sei hier das zum ,verstndnis des ,apparates ,ntige gesagt4 ,der zu untersuchende ,streifen wird durch die ,klemmen a und b festgelegt1 deren wellenfrmig eingeschnittene ,backen das ,herausziehen des ,streifens whrend des ,versuchs verhindern sollen4 ,die eine der ,klemmen b ist mit der ,vorrichtung der ,kraftbertragung verbunden1 whrend die andere sich an einem beweglichen ,bock ,a befindet1 der an jeder ,stelle durch eine ,schraube fest mit dem ,grundbett verbunden werden kann4 ,der ,bock trgt ferner eine mit einer ,marke versehene ,messingscheibe1 welche auf einer im ,bett eingelegten ,meterteilung in jeder ,stellung die ,entfernung der ,vorderkanten der beiden ,klemmen a und b voneinander angibt4 ,die zweite ,klemme b ist durch den ,wagen ,b mit der ,schraubenfeder ,f1 welche zum ,zerreien des ,probestreifens dient1 verbunden4 ,f mu sich also beim ,versuch soweit elastisch ausdehnen1 als dem ,widerstande1 welchen der ,papierstreifen dem ,zerreien entgegensetzt1 entspricht4 ,gleichzeitig folgt jedoch der ,wagen dem ,zuge der ,feder um soviel1 als das ,papier sich bis zum ,bruche dehnt4 ,diese beiden ,bewegungen1 die ,ausdehnung der ,feder und die ,verschiebung des ,wagens1 werden auf den ,zeichenstift ,g bertragen1 welcher die ,versuchslinien auf dem hierfr angebrachten ,papier verzeichnet4 ,die senkrechten ,ordinaten entsprechen den ,federausdehnungen und somit den zum ,zerreien erforderlich gewesenen ,zugkrften und die wagerechten ,ordinaten den diesen ,zugkrften entsprechenden ,dehnungen der ,probestreifen4 ,illustration3 ,fig4 #ac4 ,festigkeitsprfer nach ,hartig-,reusch4 ,illustration3 ,fig4 #ad4 ,schematische ,darstellung des ,hartig-,reuschschen ,prfers4 ,die ,tafel 7,fig4 #ad71 welche das ,papier fr die ,schaulinien trgt1 lt sich wagerecht verschieben1 so da es auf diese ,weise mglich ist1 mehrere ,kurven nebeneinander zu zeichnen4 ,zu jedem ,apparat gehren #c verschiedene ,federn1 je eine von #d1 #i und #ah kg ,zugkraft2 zu jeder derselben gehrt ein ,mastab1 welcher bei jeder ,ausdehnung der ,feder die hierfr aufzuwendende ,kraft in kg angibt4 ,man halte bei allen ,versuchen den ,grundsatz fest1 die schwchste ,feder anzuwenden und nicht etwa ein ,papier mit der #ah kg ,feder zu prfen1 welches schon bei einer ,belastung von #g kg zerreit1 denn je strker die ,feder ist1 um so grer sind die ,ablesungsfehler am ,mastab4 ,es kann sogar vorkommen1 da man bei ,prfung einer ,papiersorte mit ,vorteil zwei verschiedene ,federn anwendet1 wenn zum ,zerreien der ,querrichtung eine schwchere ,feder gengt als fr die ,maschinenrichtung4 ,nachdem so kurz das ,wichtigste ber den ,bau des ,apparates auseinandergesetzt ist1 mag zur ,beschreibung der ,ausfhrung des ,versuchs selbst bergegangen werden4 ,der ,bock ,a wird so festgelegt1 da die vorhin erwhnte ,marke mit dem ,teilstrich #j1ah m der ,meterteilung zusammenfllt2 der ,wagen ,b wird durch einen ,stift ,o festgehalten4 ,der ,streifen wird so zwischen die ,klemmen a und b gelegt1 da er keine ,durchbiegung zeigt1 und nun werden die ,schrauben mit ,hilfe des hierfr gefertigten ,schlssels schwach angezogen4 ,man lst alsdann den ,bock ,a wieder1 verschiebt ihn ein wenig in der ,richtung nach ,b zu und zieht die ,klemmschrauben fest an2 wrde man das strkere ,anziehen bei straff gespanntem ,streifen vornehmen1 so liefe man ,gefahr1 ihn einzureien4 ,man bringt nunmehr den ,zeichenstift ,g aus seiner ,ruhelage1 so da er sich gegen das auf der ,schreibtafel aufgespannte ,papier legt1 und zieht die ,feder an2 dadurch wird auf dem ,papier die senkrechte ,nulllinie aufgezeichnet1 die fr die sptere ,auszeichnung der einzelnen ,schaulinien von ,wichtigkeit ist4 ,eine wagerechte ,nulllinie zu zeichnen1 ist nicht ratsam1 da der ,stift nicht in allen ,stellungen des ,wagens ,b sich in gleicher ,hhe befindet4 ,aus diesem ,grunde mu man darauf achten1 da sich der ,streifen bei ,beginn eines jeden ,versuchs nicht in gespanntem ,zustand befindet1 damit der ,zeichenstift erst eine kurze ,strecke horizontal vorgehen kann1 ehe er durch die ,spannung der ,feder nach unten getrieben wird4 ,so befindet sich an jedem einzelnen ,diagramm die fr die ,bestimmung ntige horizontale ,nulllinie4 ,nachdem man den ,bock ,a nun ungefhr auf eine ,entfernung von #j1ag m festgeschraubt hat1 so da der ,streifen schlaff zwischen den ,klemmen hngt1 entfernt man den ,stift ,o1 legt die ,sperrhaken ein1 welche beim ,bruch des ,streifens das ,zusammenschnellen der ,feder verhindern1 und schliet die ,schraubenmutter ,e1 welche mit dem ,handrad ,d verbunden ist4 ,durch langsames und gleichmiges ,drehen des ,rades1 bei welchem man jede ,unterbrechung und jedes stoweise ,vorgehen sorgfltig zu vermeiden hat1 wird nunmehr der ,apparat in ,ttigkeit gesetzt4 ,je langsamer und gleichmiger die ,versuche ausgefhrt werden1 um so besser werden die einzelnen ,resultate untereinander bereinstimmen4 ,ist die ,spannung der ,feder so gro geworden1 da sie gleich dem ,widerstand ist1 welchen der ,papierstreifen leistet1 so zerreit der letztere1 und der ,versuch ist als beendigt anzusehen2 der ,stift wird vom ,diagramm abgehoben1 die ,schraubenmutter ,e geffnet1 der ,wagen verschoben1 bis der ,stift ,o eingesetzt werden kann und dann die ,feder ausgelst4 ,der ,streifen wird darauf unmittelbar an den ,klemmen abgerissen und der ,apparat kann nun zum ,zerreien des zweiten ,streifens benutzt werden4 ,erfolgt der ,bruch des ,streifens nicht mindestens #a cm von der ,einspannvorrichtung entfernt1 so ist es geraten1 den ,versuch als ungiltig zu betrachten1 weil die ,vermutung nahe liegt1 da der ,streifen schief eingespannt war4 ,illustration3 ,fig4 #ae4 ,versuchsschaubild4 ,sind auf oben angegebene ,weise aus der ,maschinenrichtung und ,querrichtung je #e ,streifen zerrissen worden1 so wird deren ,gewicht1 jede ,richtung fr sich1 bestimmt1 und es kann nunmehr an die ,auszeichnung und ,ausmessung des ,schaubildes gegangen werden4 ,fig4 #ae zeigt #aj ,schaulinien1 wie sie bei ,prfung eines ,konzeptpapiers erhalten wurden4 ,die ,querrichtung konnte mit ,hilfe der #d kg ,feder zerrissen werden1 whrend fr die ,maschinenrichtung die nchst strkere ,feder angewendet werden mute4 ,bei der ,ausmessung ist zu empfehlen1 die ,anfangs- und ,endpunkte a und e durch feine ,nadelstiche hervorzuheben und dann erst die ,anfangspunkte horizontal und die ,endpunkte vertikal zu projizieren4 ,die ,entfernung vom ,schnittpunkt dieser beiden ,linien bis zum ,punkt a gibt die ,dehnung des ,streifens an1 die ,entfernung desselben ,punktes vom ,punkte e die ,ausdehnung der ,feder und somit das ,ma fr die zum ,zerreien des ,streifens notwendig gewesene ,kraft4 ,beide ,lngen werden mit den fr sie bestimmten ,mastben ausgemessen1 wobei es gengt1 wenn die ,bruchdehnung auf eine und die ,bruchbelastung auf zwei ,dezimalstellen bestimmt wird4 ,die ,ergebnisse1 die der ,apparat liefert1 sind bei richtiger und gewissenhafter ,handhabung recht zuverlssig4 ,von ,wert ist1 da das ,schaubild als ,versuchsurkunde aufbewahrt und jederzeit zur ,kontrolle der ,prfung herangezogen werden kann4 ,anders liegen die ,verhltnisse1 wenn man den ,apparat vom ,standpunkte des ,praktikers aus beurteilt2 fr diesen1 dem es darauf ankommt1 mglichst schnell ber die ,festigkeit eines ,papiers ,aufschlu zu erhalten1 ist das ,auszeichnen und ,ausmessen der ,schaulinie eine zeitraubende ,arbeit2 deshalb ist der ,apparat fr die ,praxis weniger geeignet als die vorstehend beschriebenen1 die direkte ,ablesung von ,bruchbelastung und ,bruchdehnung gestatten4 ,leuners ,festigkeitsprfer4 ,der ,hartig-,reuschsche ,apparat wird in der oben beschriebenen ,ausfhrung nicht mehr angefertigt4#ad ,der ,erbauer1 ,mechaniker ,leuner in ,dresden1 hat ihm1 unter ,beibehaltung des ,grundgedankens1 eine etwas andere ,gestalt gegeben 7,fig4 #af74 ,der wesentlichste ,unterschied gegenber dem alten ,apparat liegt in der nderung der ,schreibvorrichtung und in dem krftigeren ,ausbau der einzelnen ,teile4 ,illustration3 ,fig4 #af4 ,leuners ,festigkeitsprfer4 ,die ,vorrichtung zum ,aufzeichnen der ,bruchlast und ,dehnung besteht aus dem ,zeichenstift ,c und der ,zeichenwalze ,b4 ,letztere ist auf die ,zugstange des ,wagens ,a drehbar aufgesteckt und durch zwei ,kegelrder und ,stahlbndchen mit dem ,gestell derart verbunden1 da jede ,verschiebung des ,wagens ,a eine ,drehung der ,zeichenwalze ,b herbeifhrt4 ,zum ,antrieb dient ein im ,gestell gelagertes ,handrad1 welches beim ,drehen unter ,vermittelung einer ,schraube eine ,schraubenfeder spannt4 ,die ,federspannung wird durch die ,achse der ,zeichenwalze ,b auf den ,wagen ,a und somit auf den eingespannten ,probestreifen bertragen4 ,der ,zeichenstift ,c wird dabei1 der ,federspannung entsprechend1 in der ,richtung der ,achse der ,zeichenwalze verschoben2 gleichzeitig folgt der ,wagen ,a dem ,zuge der ,feder um soviel1 als der ,probestreifen sich bis zum ,bruche dehnt4 ,diese ,verschiebung des ,wagens ,a hat eine ,drehung der ,zeichenwalze ,b zur ,folge1 so da eine ,kurve aufgezeichnet wird1 deren ,ordinate der ,festigkeit und deren ,abscisse der ,dehnung des ,probestreifens entspricht4 ,illustration3 ,fig4 #ag4 ,die ,zeichenwalze ,b ist verstellbar eingerichtet1 so da es mglich ist1 mehrere ,schaulinien nebeneinander zu zeichnen4 ,nach dem ,bruch des ,probestreifens hindern zwei ,sperrklinken das ,zurckschnellen der ,feder4 ,bei geringer ,spannung kann die ,auslsung der ,feder mit der ,hand geschehen1 indem man den ,wagen ,a soweit nach rechts zieht1 da die ,sperrklinken aufgehoben und nach links umgelegt werden knnen2 hierauf lt man den ,wagen nach links gleiten1 bis die ,feder in ihre ,ruhelage gekommen ist4 ,bei grerer ,spannung dagegen mu die ,auslsung mit ,hilfe der ,schraubenmutter und des ,handrades vollfhrt werden4 ,der ,wagen wird mittels der angebrachten ,haken mit dem ,gestell verbunden1 dann werden die ,sperrklinken nach dem ,drehen des ,handrades nach links gelegt1 und die ,feder wird durch ,rckwrtsdrehen des ,handrades in ihre ,ruhelage gebracht4 ,das ,ausmessen der gezeichneten ,linien geschieht in folgender ,weise4 ,auf einer ,glasplatte 7,fig4 #ag7 befinden sich zwei parallele ,linien d und e und eine hierzu senkrechte oc2 der ,kraftmastab ist entlang dieser ,senkrechten und der ,dehnungsmastab entlang der unteren ,linie e angebracht2 beide ,mastbe haben den ,nullpunkt gemeinschaftlich bei o4 ,man legt die ,glasplatte mit der geteilten ,seite derart auf die ,schaulinien1 da sich die ,abscisse ,,aa#a 7,nulllinie7 zwischen den ,linien de befindet4 ,nunmehr bringt man ein ,lineal ,f an die untere ,kante dieser ,glasplatte1 hlt das ,lineal fest und verschiebt die ,platte an letzterem soweit1 bis die ,senkrechte oc die ,bruchstelle bei ,b schneidet4 ,in dieser ,stellung der ,glasplatte liest man die ,bruchlast bei ,b und die ,dehnung am ,prozentmastab ab4 ,da alle ,schaulinien eine gemeinschaftliche ,nulllinie haben1 so kann man die ,glasplatte1 indem man sie ohne weiteres dem ,lineal entlang verschiebt1 ber jede einzelne ,schaulinie bringen und die ,werte ablesen4 7,die ,teilungen sind auf der unteren1 dem ,papier zugekehrten ,seite der ,glasplatte eingraviert1 man liest deshalb die ,werte ohne parallaktischen ,fehler ab47 ,jedem ,prfer werden zwei ,schraubenfedern von #aj und #bj kg hchster ,kraftleistung beigegeben4 #ad ,er wurde indessen eingehend beschrieben1 weil er wohl noch an manchen ,stellen1 namentlich zur ,ausfhrung wissenschaftlicher ,prfungen1 in ,gebrauch ist2 ferner hat er geschichtliche ,bedeutung1 denn ,hartig und ,hoyer haben ihn bei ihren grundlegenden ,arbeiten ber die ,einteilung der ,papiere nach ,reilnge und ,dehnung bentzt4 ,berechnung der ,reisslnge4 ,whrend die beim ,zerreien von ,papier gefundene ,bruchdehnung unmittelbar zur ,beurteilung herangezogen werden kann1 ist dies bei der ,bruchlast ausgeschlossen1 da sie mit der ,breite und ,dicke des ,probestreifens wechselt4 ,eine ,verteilung der ,bruchlast auf den ,querschnitt wrde mit groen ,fehlern behaftet sein4 ,man hat deshalb1 um von dem ,einflu der ,breite und ,dicke des ,streifens unabhngig zu werden1 nach ,hartigs ,vorschlag den von ,reuleaux geschaffenen ,begriff der ,reilnge eingefhrt4 ,man versteht unter ,reilnge diejenige ,lnge eines ,papierstreifens von beliebiger 7aber gleichbleibender7 ,breite und ,dicke1 bei welcher er1 an einem ,ende aufgehngt gedacht1 infolge seines eigenen ,gewichtes am ,aufhngepunkt abreien wrde4 ,diese ,lnge kann aus der ermittelten ,bruchlast abgeleitet werden4 ,ist z4 ,b4 ,g das ,gewicht eines #j1ah m langen ,streifens in g1 welcher bei einer ,belastung von ,k kg zerreit1 so mu berechnet werden1 wie lang der ,streifen sein mu1 um ,k kg schwer zu sein2 d4 h4 wenn man diese gesuchte ,lnge mit x bezeichnet3 #j1ah x #j1ah ------ ---- oder x ------ ,k4 ,g ,k ,g ,die schlieliche ,angabe der ,reilnge erfolgt dann meist in m1 whrend die ,berechnung der kleineren ,zahlen wegen in km erfolgt4 ,aus dieser ,hartigschen ,formel ist ohne weiteres ersichtlich1 da die ,breite des ,streifens keinen ,einflu auf die ,reilnge ausben kann2 bei ,verdoppelung der ,breite wrde z4 ,b4 zwar eine ,verdoppelung von ,k eintreten1 aber auch gleichzeitig eine solche von ,g1 so da das ,verhltnis wieder dasselbe wre4 ,die ,hoyersche ,formel zur ,berechnung der ,reilnge lautet3 ,r 7p _/ g b7 #ajjj m4 7,r ,reilnge in ,metern1 p ,bruchlast in ,grammen1 b ,breite des zerrissenen ,streifens in ,millimetern1 g ,gewicht eines ,quadratmeters des untersuchten ,papiers74 ,diese ,formel zu bentzen1 wird sich besonders in ,fabriken empfehlen1 da hier das ,quadratmetergewicht bekannt ist2 man kann dann das ,auswiegen der ,streifen sparen4 ,der weiteren ,besprechung ber die ,berechnung der ,reilnge mgen die bei ,prfung eines ,normalpapiers #c;a ermittelten ,werte zu ,grunde gelegt werden4 ,versuchs-,ergebnisse4 ,maschinenrichtung ---------------------------------------- -------------------------- ,gewicht der fnf ,streifen ------------------------ ,streifen ,bruchbelastung ,bruchdehnung lufttrocken bei #ajj ,c aus dem getrocknet ,bogen ,nr4 kg g g #a #g1df #b1d #b #f1hd #b1c #c #g1ch #b1d #d #f1di #b1d #e #f1ca #b1e ---------------------------------------- ----------------------- ,summe #cd1dh #ab1j #a1bbj #a1abh ---------------------------------------- ----------------------- ,mittel #f1ij #b1d #j1bbf ,querrichtung ---------------------------------------- ------------------------ ,gewicht der fnf ,streifen ------------------------ ,streifen ,bruchbelastung ,bruchdehnung lufttrocken bei #ajj ,c aus dem getrocknet ,bogen ,nr4 kg g g #a #c1he #e1d #b #c1hj #e1c #c #d1jd #d1e #d #d1bj #e1j #e #c1ig #e1a ---------------------------------------- ----------------------- ,summe #ai1hf #be1c #a1bcc #a1adj ---------------------------------------- ----------------------- ,mittel #c1ig #e1a #j1bbh ,aus dem ,unterschied in dem ,gewicht der ,streifen bei ,zimmerwrme und bei #ajj ,c4 getrocknet ergibt sich zunchst fr das ,papier ein mittlerer ,feuchtigkeitsgehalt von #g1e4 ,nach der oben angefhrten ,formel fr die ,reilnge ergibt sich ferner fr die ,maschinenrichtung eine ,reilnge von rund #e1e km #eejj m1 fr die ,querrichtung eine solche von #c1ae km #caej m1 im ,mittel also #dcbe m4 ,als mittlere ,bruchdehnung ergibt sich ohne weiteres #c1h4 ,auf ,grund dieser ,mittelwerte#ae wrde die ,einreihung des ,papiers in eine der sechs ,festigkeitsklassen erfolgen4 ,den ,bruch3 ,lnge durch ,gewicht des ,streifens1 mit welchem man1 wie oben gezeigt1 die durch den ,versuch gefundene ,bruchbelastung multiplizieren mu1 um die ,reilnge zu erhalten1 nennt man die ,feinheitsnummer des ,papiers4 ,da sich diese bei gleicher ,lnge der ,probestreifen fr unsere gewhnlichen ,schreib- und ,druckpapiere innerhalb gewisser ,grenzen bewegt1 so ist eine ,tabelle aufgestellt worden1 welche bei einer ,streifenlnge von #j1ah m fr die am meisten vorkommenden ,gewichte 7#j1ajj bis #j1dai g7 die direkte ,ablesung der ,feinheitsnummer gestattet4 ,mit ,hilfe der ,tabelle vereinfacht sich die ,berechnung der ,reilnge bedeutend1 indem man nur die unter dem ,werte fr das mittlere ,trockengewicht der geprften fnf ,streifen stehende ,zahl mit der mittleren ,bruchbelastung in kg und mit #ajjj zu multiplizieren hat1 um die ,reilnge in ,metern zu erhalten4 ,auf die ,berechnung des ,arbeitsmoduls1 der den ,begriff der ,reilnge und ,dehnung in sich vereinigt1 indem er den ,arbeitsaufwand und zwar in ,meterkilogramm darstellt1 bezogen auf einen ,streifen von #a m ,lnge und #a g ,gewicht1 soll nicht eingegangen werden1 da von der ,einreihung des ,arbeitsmoduls in die fr die ,normalpapiere aufgestellten ,tabellen ,abstand genommen ist4#af ,wer sich eingehender hierber unterrichten will1 findet nhere ,angaben in der ,originalarbeit von ,prof4 ,hartig in ,dresden 7,papier-,zeitung #ahha74 #ae ,die von verschiedenen ,seiten aufgestellte ,forderung1 fr die ,einteilung der ,papiere nicht nur die ,mittelwerte vorzuschreiben1 sondern auch fr das ,verhltnis der ,querfestigkeit zur ,lngsfestigkeit ,bestimmungen zu treffen1 wird man auf die ,dauer nicht von der ,hand weisen knnen4 #af ,vergl4 a4 ,hoyer1 ,entstehung und ,bedeutung der ,papiernormalien4 #ahhh4 ,s4 #ac4 ,rehses ,papierprfer4#ag ,dieser ,papierprfer unterscheidet sich von den bisher besprochenen zunchst dadurch1 da beim ,prfen nicht ,streifen1 sondern ,blttchen von ,papier zur ,verwendung kommen4 ,die ,kraft wird bei diesem ,apparat durch eine ,feder ausgebt1 welche auf einen ,stempel drckt1 der das fest gespannte ,papier durchlochen soll 7,fig4 #ah74 ,in einer ,hlse a1 auf welcher eine ,millimeterteilung angebracht ist1 befindet sich eine ,feder b1 welche auf der einen ,seite auf eine ,scheibe c drckt1 an welcher ein kleiner ,stempel d befestigt ist4 ,von der anderen ,seite der ,scheibe c geht ein ,stift e durch das ,innere der ,feder b und berhrt mit seinem ,ende den ,stift f1 welcher ebenfalls eine ,millimeterteilung trgt und in einer ,fhrung g1 an welcher ein ,nonius angebracht ist1 verschoben werden kann4 ,diese ,fhrung g1 die als ,fortsetzung eine ,schraubenspindel h besitzt1 welche in die an der ,hlse a befestigte ,schraubenmutter i hineingeschraubt werden kann1 ist an einer ,hlse k angebracht2 diese ,hlse k1 deren ,umfang in #ajj ,teile geteilt ist1 gleitet ber ,hlse a weg4 ,illustration3 ,fig4 #ah4 ,rehses ,papierprfer4 ,der ,handgriff l an der ,scheibe c1 welcher in einen ,schlitz vorgeschoben werden kann1 dient dazu1 den ,stempel d whrend des ,einspannens niederzudrcken4 ,das ,einspannen des ,papiers erfolgt bei n1 indem der ,deckel o1 welchen ,fig4 #ah auch im ,durchschnitt darstellt1 durch die ,schraube p gegen das ,ende der ,hlse a gedrckt wird1 und zwar pat eine ,erhhung des ,deckels o in eine ,vertiefung der ,hlsenwand1 so da das ,papier ganz gleichmig eingespannt wird4 ,die ,prfung geschieht in folgender ,weise4 ,nachdem das ,papier1 welches man am besten in ,blttchen von #c qcm schneidet1 bei n eingespannt ist und beide ,millimeterteilungen auf ,null eingestellt sind1 wird durch ,hlse k die ,schraubenspindel h vorwrts geschraubt1 wodurch auf die ,feder b ein ,druck ausgebt wird4 ,um diesen ,druck gleichmig auf die ,feder b zu verteilen1 ist zwischen der ,feder und der ,schraubenspindel ein loses dnnes ,scheibchen q angebracht1 welches im ,mittelpunkt durchlocht ist und welchem der ,stift e als ,fhrung dient4 ,der ,druck der ,feder bertrgt sich nun auf die mit dem ,stempel d versehene ,scheibe c1 und der ,stempel dehnt das ,papier1 bis die ,federspannung der ,kraft1 welche zum ,durchlochen des ,papiers erforderlich ist1 entspricht4 ,der ,stift f wird von der ,fhrung g mitgenommen2 er ist an der ,drehung in der ,hlse durch die ,nute und ,feder r verhindert und gibt1 da er mit e in steter ,berhrung bleibt1 in seiner ,verschiebung gegen g die ,bruchbelastung an1 whrend die ,ablesung an der ,hlse a die ,summe von ,bruchbelastung und ,dehnung anzeigt4 ,zieht man also von der an der ,hlse a abgelesenen ,gre die an dem ,stift g abgelesene ab1 so ergibt sich eine ,gre1 welche der ,durchbiegung des ,papiers entspricht4 ,im ,papierlager zur schnellen ,vergleichung verschiedener ,papiersorten kann dieser kleine ,apparat vielleicht oft mit ,vorteil verwendet werden4 ,zur ,ermittelung von ,reilnge und ,dehnung ist er nicht geeignet4 #ag ,a4 ,martens gibt im ,ergnzungsheft ,,iii der ,mitteilungen aus den technischen ,versuchsanstalten #ahhg8 eine ausfhrliche ,beschreibung des ,apparates unter ,mitteilung von ,versuchsergebnissen4 ,tabelle zur ,bestimmung der ,feinheitsnummer4 ,die starkgedruckten ,zahlen beziehen sich auf das ,gewicht eines ,streifens von #j1ah m ,lnge1 die darunter stehenden schwachgedruckten geben die zugehrigen ,feinheitsnummern an4 #j1ajjj1adjj1ahjj1bbjj1bfjj1cjjj1cdjj1ch j #a1hjj #a1bhf #a1jjj #j1hah #j1fib #j1fjj #j1ebi #j1dgd #j1ajaj1adaj1ahaj1bbaj1bfaj1cjaj1cdaj1ch a #a1ghb #a1bgg #j1iid #j1had #j1fij #j1eih #j1ebh #j1dgb #j1ajbj1adbj1ahbj1bbbj1bfbj1cjbj1cdbj1ch b #a1gfe #a1bfh #j1ihi #j1haa #j1fhg #j1eif #j1ebf #j1dga #j1ajcj1adcj1ahcj1bbcj1bfcj1cjcj1cdcj1ch c #a1gdh #a1bei #j1ihd #j1hjg #j1fhd #j1eid #j1ebe #j1dgj #j1ajdj1addj1ahdj1bbdj1bfdj1cjdj1cddj1ch d #a1gca #a1bej #j1igh #j1hjd #j1fhb #j1eib #j1ebc #j1dfi #j1ajej1adej1ahej1bbej1bfej1cjej1cdej1ch e #a1gad #a1bda #j1igc #j1hjj #j1fgi #j1eij #j1ebb #j1dfh #j1ajfj1adfj1ahfj1bbfj1bffj1cjfj1cdfj1ch f #a1fih #a1bcc #j1ifh #j1gif #j1fgg #j1ehh #j1ebj #j1dff #j1ajgj1adgj1ahgj1bbgj1bfgj1cjgj1cdgj1ch g #a1fhb #a1bbd #j1ifc #j1gic #j1fgd #j1ehf #j1eai #j1dfe #j1ajhj1adhj1ahhj1bbhj1bfhj1cjhj1cdhj1ch h #a1ffg #a1baf #j1ieg #j1ghi #j1fgb #j1ehd #j1eag #j1dfd #j1ajij1adij1ahij1bbij1bfij1cjij1cdij1ch i #a1fea #a1bjh #j1ieb #j1ghf #j1ffi #j1ehc #j1eaf #j1dfc #j1aajj1aejj1aijj1bcjj1bgjj1cajj1cejj1ci j #a1fcf #a1bjj #j1idg #j1ghc #j1ffg #j1eha #j1ead #j1dfb #j1aaaj1aeaj1aiaj1bcaj1bgaj1caaj1ceaj1ci a #a1fbb #a1aib #j1idb #j1ggi #j1ffd #j1egi #j1eac #j1dfj #j1aabj1aebj1aibj1bcbj1bgbj1cabj1cebj1ci b #a1fjg #a1ahd #j1icg #j1ggf #j1ffb #j1egg #j1eaa #j1dei #j1aacj1aecj1aicj1bccj1bgcj1cacj1cecj1ci c #a1eic #a1agf #j1icc #j1ggc #j1fei #j1ege #j1eaj #j1deh #j1aadj1aedj1aidj1bcdj1bgdj1cadj1cedj1ci d #a1egi #a1afi #j1ibh #j1gfi #j1feg #j1egc #j1ejh #j1deg #j1aaej1aeej1aiej1bcej1bgej1caej1ceej1ci e #a1efe #a1afa #j1ibc #j1gff #j1fee #j1ega #j1ejg #j1def #j1aafj1aefj1aifj1bcfj1bgfj1cafj1cefj1ci f #a1eeb #a1aed #j1iah #j1gfc #j1feb #j1egj #j1ejf #j1dee #j1aagj1aegj1aigj1bcgj1bggj1cagj1cegj1ci g #a1ech #a1adf #j1iad #j1gei #j1fej #j1efh #j1ejd #j1dec #j1aahj1aehj1aihj1bchj1bghj1cahj1cehj1ci h #a1ebe #a1aci #j1iji #j1gef #j1fdg #j1eff #j1ejc #j1deb #j1aaij1aeij1aiij1bcij1bgij1caij1ceij1ci i #a1eac #a1acb #j1ije #j1gec #j1fde #j1efd #j1eja #j1dea #j1abjj1afjj1bjjj1bdjj1bhjj1cbjj1cfjj1dj j #a1ejj #a1abe #j1ijj #j1gej #j1fdc #j1efc #j1ejj #j1dej #j1abaj1afaj1bjaj1bdaj1bhaj1cbaj1cfaj1dj a #a1dhh #a1aah #j1hif #j1gdg #j1fda #j1efa #j1dii #j1ddi #j1abbj1afbj1bjbj1bdbj1bhbj1cbbj1cfbj1dj b #a1dge #a1aaa #j1hia #j1gdd #j1fch #j1eei #j1dig #j1ddh #j1abcj1afcj1bjcj1bdcj1bhcj1cbcj1cfcj1dj c #a1dfc #a1ajd #j1hhg #j1gda #j1fcf #j1eeg #j1dif #j1ddg #j1abdj1afdj1bjdj1bddj1bhdj1cbdj1cfdj1dj d #a1deb #a1jih #j1hhb #j1gch #j1fcd #j1eef #j1die #j1ddf 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#j1acej1agej1baej1beej1biej1ccej1cgej1da e #a1ccc #a1jbi #j1hcg #j1gff #j1faj #j1ecg #j1dhj #j1dcd #j1acfj1agfj1bafj1befj1bifj1ccfj1cgfj1da f #a1cbd #a1jbc #j1hcc #j1gjc #j1fjh #j1ecf #j1dgi #j1dcc #j1acgj1aggj1bagj1begj1bigj1ccgj1cggj1da g #a1cad #a1jag #j1hbi #j1gjj #j1fjf #j1ecd #j1dgg #j1dcb #j1achj1aghj1bahj1behj1bihj1cchj1cghj1da h #a1cjd #a1jaa #j1hbf #j1fih #j1fjd #j1ecc #j1dgf #j1dca #j1acij1agij1baij1beij1biij1ccij1cgij1da i #a1bie #a1jjf #j1hbb #j1fie #j1fjb #j1eca #j1dge #j1dcj ,widerstand gegen ,zerknittern4 ,reilnge und ,dehnung geben uns bis zu einem gewissen ,grade einen ,anhalt zur ,beurteilung der ,festigkeitseigenschaften eines ,papiers2 sie reichen aber nicht aus zur ,gewinnung eines abschlieenden ,bildes ber das voraussichtliche ,verhalten des ,papiers gegenber mechanischen ,einwirkungen1 denen es whrend seiner ,verwendung ausgesetzt ist4 ,hierbei werden noch andere ,eigenschaften des ,papierblattes in ,anspruch genommen1 fr welche ,reilnge und ,dehnung nicht immer einen ,mastab abgeben1 nmlich der ,widerstand1 den das ,blatt dem ,biegen1 ,falzen1 ,zusammendrcken1 ,knittern1 ,abntzen und hnlichen ,einwirkungen entgegensetzt2 dieser ,widerstand spielt bei der praktischen ,verwendung des ,papiers vielfach eine groe ,rolle4 ,nun verluft der ,knitterwiderstand im groen und ganzen parallel mit den durch ,reilnge und ,dehnung zum ,ausdruck gebrachten ,eigenschaften1 d4 h4 bei hohen ,werten fr ,reilnge und ,dehnung zeigt das ,papier meist auch einen hohen ,widerstandsgrad gegen ,reiben und ,knittern4 ,dies trifft aber nicht immer zu2 es gibt auch ,papiere1 die bei hohen ,werten fr ,reilnge und ,dehnung mechanischen ,einwirkungen obengenannter ,art nur wenig ,widerstand entgegensetzen und daher fr die praktische ,verwendbarkeit1 namentlich zu viel gebrauchten ,schriftstcken1 ,karten1 ,druckwerken u4 s4 w4 nicht geeignet sind4 ,dieser ,umstand gab ,veranlassung zur ,einfhrung des ,knitterversuches in die amtliche ,papierprfung4 ,in der ,praxis wurde dieser ,versuch lange ausgefhrt1 bevor es eine amtliche ,papierprfung gab1 wohl der beste ,beweis dafr1 da ein ,bedrfnis hierfr vorlag2 man hat ihn in ,fachkreisen sehr treffend als ,waschversuch8 bezeichnet1 weil das ,papier bei der ,versuchsausfhrung1 natrlich im trockenen ,zustand1 hnlich behandelt wird wie die ,wsche beim ,waschen mit der ,hand4 ,der ,versuch ist demnach subjektiv1 von der ,person des ,prfenden abhngig2 verschiedene ,bemhungen1 mechanisch wirkende ,vorrichtungen zu schaffen1 die das ,papier in gleicher ,weise beanspruchen1 sind gescheitert1 und man drfte ihnen auch wohl fr die ,zukunft ,aussicht auf ,erfolg absprechen mssen4 ,da einem solchen ,handversuch ,mngel anhaften1 mu ohne weiteres zugegeben werden4 ,diese ,mngel mu man aber mit in den ,kauf nehmen1 bis man an ,stelle der ,knitterung ein anderes ,prfungsverfahren setzen kann1 das in gleicher ,weise ,aufschlu ber die ,verwendbarkeit von ,papier in oben angefhrter ,richtung gibt4 ,denn darber ist man sich wohl heute allgemein einig1 da man auf ,grund der ,reilnge und ,dehnung allein kein abgegrenztes ,urteil ber die ,festigkeitseigenschaften eines ,papiers abgeben kann4 ,ist ein zuverlssiges mechanisches ,verfahren zum ,ersatz der ,handknitterung gefunden1 so wird wohl niemand zgern1 es an ,stelle der letzteren1 welche immer nur als ,notbehelf anzusehen ist1 zu setzen4 ,bis dahin drfte es aber im ,interesse der ,fachkreise liegen1 sich mit dem ,handverfahren so viel wie mglich vertraut zu machen1 um auch ein eigenes ,urteil abgeben zu knnen4 ,da in dieser ,beziehung vieles besser sein knnte1 soll nicht unerwhnt bleiben4 ,die ,ausfhrung des ,versuches geschieht in folgender ,weise4 ,ein ,stck des zu prfenden ,papiers1 etwa #ba #ba cm gro1 wird zunchst fest zusammengeballt1 dann wieder aufgewickelt1 wieder zusammengedrckt und so weiter behandelt1 bis der ,bogen seine ,steifheit verloren hat und durch das wiederholte ,zusammendrcken weich und lappig geworden ist4 ,das so vorbehandelte ,blatt wird dann an zwei gegenberliegenden ,seiten gefat und zwischen den ,handballen in der ,richtung senkrecht zu den ,seiten hin- und hergerieben4 ,dann fat man es an den beiden anderen ,seiten und reibt in gleicher ,weise4 ,so stets die ,richtungen wechselnd fhrt man fort1 bis das ,blatt durchgerieben ist4 ,man gewhne sich von vornherein daran1 beim ,reiben in jeder ,richtung stets die gleiche ,anzahl von ,hin- und ,herreibungen auszufhren1 da man auf diese ,weise bis zu einem gewissen ,grade einen zahlenmigen ,anhalt zur ,beurteilung erhlt4 ,man zhlt hierbei nicht die einzelnen ,hin- und ,herreibungen bis zum ,bruch1 sondern wie oft man in den beiden ,richtungen zusammen die ,reibungsreihe1 die sich der ,beobachter angeeignet hat1 wiederholen kann1 ehe das ,blatt zu ,bruch geht4 ,ob die ,reibungsreihe aus beispielsweise fnf1 oder weniger oder mehr ,hin- und ,herreibungen besteht1 ist ,sache eines jeden ,prfenden und wird mehr oder weniger von ,zuflligkeiten abhngen4 ,hat man sich aber an eine bestimmte ,anzahl gewhnt1 und dahin strebe man wie gesagt von vornherein1 dann behalte man sie auch stets bei4 ,papiere von sehr geringer ,festigkeit1 wie z4 ,b4 viele ,sorten ,zeitungsdruck1 zeigen schon nach der geschilderten ,vorbehandlung ,bruchstellen in ,gestalt mehr oder weniger groer ,lcher4 ,die ,bindung der ,fasern untereinander ist so schwach1 da sie schon durch das bloe ,zusammenballen ihren ,zusammenhang teilweise verlieren2 mit solchem ,material kann man den eigentlichen ,reibversuch kaum ausfhren1 da das ,blatt schon zu ,anfang sofort durchgerieben wird4 ,fr solche ,erzeugnisse kommt der niedrigste ,grad der ,beurteilung auerordentlich gering8 in ,anwendung4 ,von den ,papieren nun1 die schon beim ,zusammenballen ihren ,zusammenhang verlieren1 herauf bis zu den festesten und zhesten ,sorten1 welche erst nach einer groen ,anzahl von ,hin- und ,herreibungen durchgerieben werden1 sind verschiedene ,abstufungen hinsichtlich der ,widerstandsfhigkeit gegen das ,reiben vorhanden4 ,um diese zu kennzeichnen1 sind die folgenden ,beurteilungsgrade eingefhrt worden3 auerordentlich gering sehr gering gering mittelmig ziemlich gro gro sehr gro auerordentlich gro4 ,dem ,laien wird es zunchst unwahrscheinlich erscheinen1 da man ,papiere durch ein ,handverfahren in so weitgehender ,weise soll abstufen knnen2 eine kurze ,zeit eigener ,versuche aber wird ihn von der ,mglichkeit berzeugen4 ,die ,ausfhrung des ,versuches mu auch hier1 wie bei der ,bestimmung von ,reilnge und ,dehnung1 bei stets gleicher ,luftfeuchtigkeit1 also zweckmig bei #fe erfolgen2 bei trockner ,luft fllt das ,ergebnis der ,prfung anders aus als bei feuchter4 ,hat das ,papier unter anderen ,verhltnissen gelagert oder wird es z4 ,b4 in der ,fabrik von der ,maschine weg entnommen1 so mu man ihm durch ,auslegen oder ,aushngen ,zeit lassen1 sich dem ,feuchtigkeitszustand des ,versuchsraumes anzupassen4 ,um den vorher erwhnten ,einflu der ,person des ,versuchsausfhrenden auf das ,ergebnis nach ,mglichkeit abzuschwchen1 lasse man den ,versuch1 wenn irgend mglich1 von mehreren ,personen gleichzeitig ausfhren4 ,ergeben sich hierbei ,unterschiede1 so werden ,kontrollversuche ausgefhrt4 ,je mehr ,versuche ausgefhrt werden1 ein um so zutreffenderes ,bild wird man von dem ,widerstandsgrad des betreffenden ,papiers gewinnen4 ,ist man bei der ,prfung auf seine ,person allein angewiesen1 so begnge man sich wenigstens nicht mit einem ,versuch1 sondern fhre deren zwei bis drei aus4 ,bei dem ,hinweis auf die ,notwendigkeit der ,einfhrung des ,knitterversuches wurde erwhnt1 da die ,werte fr ,reilnge1 ,dehnung und ,widerstand gegen ,reiben nicht immer parallel verlaufen4 ,hierfr mgen1 nachdem nunmehr die ,art und ,ausfhrung des ,versuches geschildert ist1 nachstehend einige ,beispiele gegeben werden3 ,normalpapiere #c;b3 ,mittlere ,reilnge3 ,mittlere ,dehnung3 ,widerstand gegen ,zerknittern3 #cbge m #b1f gering #ccej #b1d gering #cdge #b1c sehr gering #cebe #b1b gering #ceej #c1j gering #cege #b1c gering #cfej #b1d gering #cgej #b1e gering #cige #b1f gering ,normalpapiere #d;a #cgej #b1f sehr gering #dbjj #b1g gering #dfge #b1g gering #dfge #b1h sehr gering ,normalpapiere #d;b3 #chej #b1j sehr gering #chge #c1c gering #dbjj #b1d gering #dhge #b1e mittelmig ,normalpapier #h;a3 #cjjj #b1i gering ,normalpapier #h;b3 #cage #b1e sehr gering ,pergamynpapiere3 #eibe #b1a gering #fage #b1a gering #fbjj #b1j gering ,dies sind ,beispiele dafr1 da es bei der ,beurteilung der ,verwendungsfhigkeit eines ,papiers unumgnglich notwendig ist1 den ,widerstand gegen ,zerknittern und ,reiben mit heranzuziehen4 ,es erscheint im ,interesse der ,fachkreise angebracht1 hierauf immer wieder hinzuweisen1 da die ,ansicht1 da bei gengender ,reilnge und ,dehnung auch der ,widerstand gegen ,zerknittern gengend sein msse1 immer wieder zum ,ausdruck gebracht wird4 ,es bleibt nun noch die ,frage zu errtern1 in welcher ,weise man sich mit dem ,mastab vertraut macht1 der in der ,versuchsanstalt bei der ,beurteilung der ,papiere im ,knitterwiderstand zur ,anwendung gelangt4 ,da ist zunchst zu bemerken1 da man sich1 wenn irgend mglich1 persnlich ber die ,ausfhrung der ,prfung unterrichte1 da auch die weitgehendste ,schilderung des ,versuches die praktische ,vorfhrung und ,erklrung nicht ersetzen kann4 ,die ,unterweisung kann gelegentlich eines ,besuches in der ,versuchsanstalt zu jeder ,zeit erfolgen und jedem wird ,gelegenheit gegeben1 sich eingehend ber die ,ausfhrung des ,versuches zu unterrichten4 ,als ,material zur ,aneignung des ,mastabes knnen fr diejenigen1 die hufiger ,papiere in der ,versuchsanstalt prfen lassen1 diese ,papiere selbst dienen2 es empfiehlt sich1 einen gengenden ,vorrat von der zur ,prfung eingeschickten ,sorte zurckzulegen und nach ,empfang des ,urteils eine ,reihe von ,reibversuchen auszufhren4 ,durch die zurckgelegten ,muster1 die sich natrlich auf die verschiedenen ,widerstandsstufen verteilen mssen1 ist man dann auch in der ,lage1 seinen ,mastab von ,zeit zu ,zeit zu prfen4 ,wer nicht auf die geschilderte ,weise in den ,besitz des erforderlichen ,prfungsmaterials gelangt1 beschaffe sich ,muster verschiedener ,festigkeit und lasse diese einmal in der ,versuchsanstalt auf ,widerstand gegen ,zerknittern prfen4 ,ferner sei noch darauf hingewiesen1 da die ,firma ,l4 ,schopper-,leipzig ,papiere der verschiedenen ,widerstandsstufen1 welche in der ,versuchsanstalt geprft worden sind1 zum ,verkauf hlt4 ,da auch der ,praktiker bei einiger bung und einigem ,interesse fr die ,sache sehr wohl in der ,lage ist1 ein ,urteil ber die ,widerstandsfhigkeit gegen ,reiben und ,knittern abzugeben und sich wenigstens bis zu einem gewissen ,grade versichern kann1 ob sein ,papier ,aussicht hat1 bei der amtlichen ,prfung durchzukommen1 zeigen die ,erfahrungen der ,versuchsanstalt mit den ,volontren2 letztere kommen zumeist in die ,anstalt1 ohne mit dem erwhnten ,prfungsverfahren vertraut zu sein1 und doch erlangen sie bald eine ziemliche ,sicherheit in der ,bestimmung des ,widerstandsgrades4 ,jeder ,papiererzeuger und ,verbraucher sollte sich auf alle ,flle1 selbst wenn ein mechanisches ,verfahren als ,ersatz fr die ,handknitterung gefunden worden ist1 mit letzterer vertraut machen und vertraut erhalten1 da sie ihm ein ,mittel an die ,hand gibt1 an jeder ,stelle und ohne besondere ,hilfsmittel sich ein ,bild ber die ,festigkeitseigenschaften eines ,papiers zu verschaffen4 ,da sich eine solche ,mglichkeit in vielen ,fllen als wertvoll erweisen wird1 bedarf nicht erst weiterer ,begrndung4 ,wie schon erwhnt1 sind alle bisher gemachten ,versuche1 die ,beanspruchung1 die das ,papier bei der ,handknitterung erfhrt1 auf mechanischem ,wege zu erzielen1 gescheitert4 ,bei der ,eigenart des ,versuches1 bei dem subjektives ,empfinden eine gewisse ,rolle spielt1 konnte man den ,bestrebungen genannter ,art einen ,erfolg auch kaum in ,aussicht stellen4 ,aussichtsvoller erschien der ,weg1 neue ,prfungsverfahren zu suchen1 deren ,ergebnisse eine hnliche ,abstufung der ,papiere gestatteten wie die verschiedenen ,widerstandsstufen4 ,in dieser ,hinsicht sind drei ,vorschlge zu erwhnen1 nmlich die von ,kirchner1 ,pfuhl und ,schopper4 ,kirchners ,kniffrolle4 ,winkler hat in seinem #ahhg herausgegebenen ,papierkenner8 zuerst den ,vorschlag gemacht1 gefalzte ,papierstreifen zu prfen und den ,unterschied festzustellen1 den sie in der ,festigkeit und ,dehnbarkeit gegenber den ungefalzten ,streifen zeigen4 ,dieser ,unterschied1 von ,winkler ,falzverlust8 genannt1 sollte zur ,beurteilung der ,biegsamkeit8 des ,papiers dienen4 ,das ,falzen wird von ,winkler durch eine besondere ,vorrichtung bewirkt1 indem er die ,streifen zwischen zwei aufeinander geschliffene ,stahlplatten1 welche durch ein ,scharnier verbunden sind1 legt und mit einem durch ,hebeldruck bewegbaren #ajj kg schweren ,gewicht belastet4 ,kirchner schlug vor1#ah statt des ,gewichtes eine ,rolle zur ,erzeugung des ,falzes zu benutzen1 weil hierdurch nach seiner ,ansicht eine grere ,gleichmigkeit bei der ,erzeugung der ,falze gesichert sei2 er schlug dann weiter vor1 die ,beurteilung des ,papiers durch die ,handknitterung fallen zu lassen und an ,stelle dessen die ,beurteilung auf ,grund des ,falzverlustes zu setzen1 von der ,annahme ausgehend1 da bei sprden und brchigen ,papieren der ,falzverlust gro1 bei festen und widerstandsfhigen indessen klein sei2 er hat eine ,reihe von ,papieren im gefalzten und ungefalzten ,zustande geprft und den ,falzverlust ermittelt4 ,der ,kirchnersche ,kniffapparat besteht aus einer eisernen ,rolle1 welche auf ihrem uersten #ai mm breiten ,umfange zylindrisch abgedreht ist1 und aus einer ebenen1 wagerecht ausgerichteten1 mit erhabenen ,rndern versehenen eisernen ,bahn1 in welcher die ,rolle hin und her bewegt werden kann 7,fig4 #ai74 ,illustration3 ,fig4 #ai4 ,kirchners ,kniffrolle4 ,das ,kniffen der ,papierstreifen wird in folgender ,weise ausgefhrt3 ,die ,enden der #ae mm breiten ,probestreifen werden so aufeinander gelegt1 da sich beim ,zusammendrcken die zwei ,streifenhlften deckend aufeinander legen4 ,dieser leicht zusammengefaltete ,streifen wird so in die ,rinne der ,bahn gelegt1 da die ,lngskanten des ,streifens parallel zu den ,fhrungsrndern der ,rinne verlaufen4 ,hierauf wird die ,rolle von den freien ,streifenenden her durch leisen seitlichen ,druck ber den ,probestreifen gefhrt und dieser auf diese ,weise einmal stark geknifft4 ,der ,streifen wird dann aus der ,rinne genommen1 in dem ,falz in der entgegengesetzten ,richtung umgelegt und zum zweiten ,male geknifft4 ,beim zweiten ,kniffen lt man jedoch das ,gewicht nicht von den freien ,streifenenden gegen den ,falz rollen1 sondern gegen diesen direkt4 ,nachdem man auf diese ,weise je #e ,streifen aus der ,maschinenrichtung und ,querrichtung geknifft hat1 ermittelt man ihre ,festigkeit und ,dehnung in gleicher ,weise1 wie man zuvor die ,festigkeit des betreffenden ,papiers an ungeknifften ,streifen bestimmt hat4 ,die ,einbue1 welche die ,papiere durch das ,falzen in ihrer ,festigkeit erleiden1 der sogenannte ,kniffverlust8 oder ,falzverlust81 wird in ,prozenten der ursprnglichen ,bruchbelastung und ,dehnung ausgedrckt4 ,nach diesen ,vorbemerkungen soll auf die in der ,versuchsanstalt zur ,beurteilung des ,kirchnerschen ,vorschlages gemachten ,versuche eingegangen werden4 ,der ,prfung wurden insgesamt #hg ,normalpapiere1 aus #bg verschiedenen ,fabriken herrhrend1 zu ,grunde gelegt und zwar zunchst ,proben jeder ,verwendungsklasse von #a-d;b1 welche die ,bedingungen fr ihre jeweilige ,klasse erfllten2 es waren dies #h ,papiere der ,klasse #a aus #e verschiedenen ,fabriken #aj #b;a #f #aj #b;b #g #aj #c;a #e #aj #c;b #h #aj #d;a #h #aj #d;b #h ,auerdem wurden noch #ai ,papiere der ,klassen #c;a-#d;b1 herrhrend aus #aj verschiedenen ,fabriken1 zum ,vergleich herangezogen1 welche im ,widerstand gegen ,zerknittern hinter den fr die jeweiligen ,klassen verlangten ,werten um #a-b ,stufen zurckbleiben4 ,das ,kniffen der ,streifen wurde mit einer #gejj g schweren ,rolle von #aej mm ,durchmesser in der vorher geschilderten ,weise ausgefhrt4 7,kniffen und ,gegenkniffen durch je einmaliges berfhren der ,rolle47 ,die ,lnge betrug bei allen ,streifen #ahj mm1 die ,breite #ae mm4 ,smtliche ,versuche wurden bei ,zimmerwrme und einer ,luftfeuchtigkeit von #fe ausgefhrt4 ,die bei der ,prfung erhaltenen ,werte#ai zeigten zunchst folgendes3 #a4 ,sowohl in der ,maschinenrichtung als auch in der ,querrichtung ist der ,dehnungs-,falzverlust grer als der ,festigkeits-,falzverlust4 #b4 ,der ,festigkeits-,falzverlust ist in der ,maschinenrichtung grer als in der ,querrichtung4 #c4 ,der ,dehnungs-,falzverlust ist in den meisten ,fllen in der ,maschinenrichtung grer als in der ,querrichtung4 ,die aus der ,maschinenrichtung entnommenen ,streifen erleiden also durch das ,falzen eine grere ,einbue in ihrer ,festigkeit als die ,querstreifen2 diese ,tatsache findet wohl in der ,lagerung der ,fasern ihre ,erklrung4 ,die ,anzahl der ,fasern1 welche mehr oder weniger parallel zur ,maschinenrichtung liegen1 ist grer als die der quer hierzu liegenden2 demgem werden beim ,falzen der ,streifen aus der ,maschinenrichtung mehr ,fasern geknickt 7und hierdurch geschwcht7 als bei den ,querstreifen4 ,bildet man unter ,zugrundelegung der mittleren ,falzverluste ,gruppen von #e zu #e und stellt diesen gegenber die bei den verschiedenen ,papieren durch ,handknitterung ermittelten ,widerstandsstufen1 so ergibt sich nachstehende bersicht3 ,i4 ,festigkeits-,falzverluste4 ,anzahl der ,papiere mit dem ,widerstandsgrad3 ,falzverlust---------------------------- -------------------- in ziemlich sehrauerordentlich geringmittelmig gro grogro gro #j- #e1i -- -- -- -- #a #a #f-aj1i -- -- #d -- #b #b #aa-ae1i -- #a #c #a #c -- #af-bj1i -- #c #i #e #c #b #ba-be1i -- -- #e #e #d -- #bf-cj1i #b #a #c #h #c -- #ca-ce1i -- #b #b -- #a -- #cf-dj1i -- #b -- -- -- -- #da-de1i #b #b #a -- -- -- #df-ej1i #a -- #a -- -- -- ,,ii4 ,dehnungs-,falzverluste4 ,anzahl der ,papiere mit dem ,widerstandsgrad3 ,falzverlust---------------------------- -------------------- in ziemlich sehrauerordentlich geringmittelmig gro grogro gro #j- #e1i -- -- -- -- -- -- #f-aj1i -- -- -- -- -- -- #aa-ae1i -- -- -- -- #a -- #af-bj1i -- -- #a -- #c #b #ba-be1i -- -- #a -- #b -- #bf-cj1i -- -- #b #a #b #a #ca-ce1i -- #a #a #a #c #a #cf-dj1i -- -- #b #d #b #a #da-de1i -- -- #d #e #a -- #df-ej1i #b #a #e #c #b -- #ea-ee1i -- #b #c #a #b -- #ef-fj1i #a -- #c #b -- -- #fa-fe1i -- #a #d #a #a -- #ff-gj1i #a #e -- -- -- -- #ga-ge1i #a #a -- #a -- -- #gf-hj1i -- -- #b -- -- -- ,die ,zusammenstellung zeigt1 da zwar im allgemeinen mit wachsendem ,widerstand gegen ,zerknittern der ,falzverlust abnimmt1 da aber anderseits bei demselben ,knittergrad die ,falzverluste betrchtlich schwanken1 und ferner1 da bei annhernd gleichem ,falzverlust ganz erhebliche ,unterschiede im ,widerstand gegen ,zerknittern vorkommen4 ,unterschiede in der ,handknitterung von mittelmig bis zu auerordentlich gro oder von gering bis zu sehr gro kommen im vorliegenden ,falle durch den ,falzverlust nicht zum ,ausdruck4 ,diese ,unterschiede sind aber so gro1 da sie auch ohne ein ausgebildetes ,prfungsverfahren 7z4 ,b4 schon durch ,einreien1 ,umbiegen1 o4 a47 erkannt werden knnen2 wenn der ,falzverlust fr derartig verschiedene ,papiere nahezu gleiche ,werte ergibt1 so kann er als ,ersatz fr die ,handknitterung nicht in ,frage kommen4 #ah ,wochenblatt fr ,papierfabrikation4 #ahid1 ,nr4 #h-i4 #ai ,verffentlicht in den ,mitteilungen a4 d4 techn4 ,vers4-,anst4 #ahii ,s4 #bfi4 ,pfuhls ,knitterer4 ,bei dem ,pfuhlschen ,knitterer wird ein ,papierstreifen zwischen eine ,walze und eine gegen diese zu pressende ,gummiplatte gebracht1 ein ,ende festgelegt und dann der ,streifen ber sich selbst unter ,andruck der ,gummiplatte einmal hin und her gefhrt4 ,die ,wirkungsweise ist aus ,fig4 #bj zu ersehen4 ,der ,papierstreifen ,,pp#a wird bei a festgelegt und dann die ,walze in der ,richtung des ,pfeiles gedreht2 dadurch wird der ,streifen umgelegt und ein ,teil reibend ber den anderen gefhrt4 ,durch ,einpumpen von ,luft von unten her wird die ,gummiplatte ,g gegen ,papier und ,walze gepret und der an einem ,manometer abzulesende ,druck so bemessen1 da der ,streifen durch einmaliges ,hin- und ,zurckfhren zerstrt wird4 ,diesen ,druck bezeichnet ,pfuhl als ,reidruck4#bj ,auf ,grund seiner ,versuche hat ,pfuhl folgende ,beziehungen zwischen den ,ergebnissen der ,handknitterung und dem ,reidruck festgestellt3 ,hand- sehr geringmittel-ziemlichgro sehr gro auerordent- knitterunggering mig gro lich gro ,reidruck #j-c #c-f #f-af #af-bf #bf-dhmu bei mu bei #ej in #ej cm cm ,druck cm ,queck- #b-cmaligesmehr als silber- ,knittern #cmaliges sule4 aushalten4,knittern aushalten4 ,illustration3 ,fig4 #bj4 ,pfuhls ,knitterer4 ,der ,pfuhlsche ,knitterer ist im ,technologischen ,gewerbemuseum zu ,wien durch ,prof4 ,lauboeck einer eingehenden ,prfung unterzogen worden1 die zu dem ,ergebnis fhrte1#ba da der ,apparat1 so wie er jetzt vorliegt1 zur ,einfhrung in die ,papierprfung noch nicht geeignet ist4 ,pfuhl hat den ,apparat dann in einigen ,punkten gendert4#bb ,prfungsergebnisse1 mit diesem abgenderten ,knitterer ermittelt1 sind bisher nicht bekannt geworden4 #bj ,eine eingehende ,beschreibung des ,knitterers findet sich in der ,papierzeitung #ahif1 ,nr4 #ff-hg und #ahih1 ,nr4 #cj1 #eh und #ei4 #ba ,mitteilungen des ,technologischen ,gewerbemuseums zu ,wien #ahig1 ,s4 #a4 #bb ,papierzeitung #ahih1 ,nr4 #cj1 #eh1 #ei und ,rigaer ,industriezeitung #ahih1 ,nr4 #ba-bc4 ,schoppers ,falzer4 ,bei dem ,schopperschen ,falzer wird ein ,papierstreifen in ein geschlitztes1 hin und her zu bewegendes ,blech gelegt und an beiden ,enden festgeklemmt2 dann ermittelt man die ,anzahl ,falzungen1 die der ,streifen bei bestimmter ,zugspannung bis zum ,bruch aushlt4 ,der ,falzer1 von dem ,fig4 #ba;a ,vorderansicht und ,fig4 #ba;b ,grundri zeigt1 hat ein dnnes1 zur ,aufnahme des ,probestreifens mit einem ,schlitz versehenes ,stahlblech 7,schieber71 das sich zwischen zwei ,paaren leicht drehbarer ,rollen bewegt4 ,die ,rollenpaare sind in den ,lagerstcken 7#ab7 angebracht und werden durch ,klemmschrauben in bestimmter ,entfernung von dem ,schieberblech festgehalten2 die an den ,lagerstcken befindlichen ,spiralfedern haben nur den ,zweck1 das genaue ,einstellen der ,rollenpaare zu erleichtern4 ,senkrecht zu dem ,stahlblech befinden sich die ,einspannklemmen 7#g71 die mit ihren pyramidenfrmig zugespitzten ,verlngerungen in die entsprechend geformten ffnungen der ,hlsen 7#c7 hineinragen4 ,in diesen ,hlsen befinden sich die zum ,spannen des ,probestreifens dienenden ,spiralfedern4 ,durch ,anziehen der ,schrauben 7#d7 kann die ,spannung der ,spiralfedern erhht werden4 ,die jeweilige ,spannung wird durch den ,stand eines kleinen ,stiftes ber einer auf der ,hlse 7#c7 vorhandenen ,teilung angegeben4 ,die ,hlsen 7#c7 sind in den ,haltern 7#b7 beweglich und werden1 wenn die ,stifte 7#e7 gehoben sind1 mittels der ,spiralfedern 7#f7 so weit gegeneinander gefhrt1 da die ,einspannlnge richtig wird4 ,nach dem ,einspannen des ,probestreifens wird durch ,herausziehen der ,hlsen 7#c7 bis zum ,einschnappen der ,stifte 7#e7 dem ,probestreifen eine kleine ,spannung erteilt und die freie ,beweglichkeit der ,klemmen bewirkt4 ,um whrend des ,versuches das ,heruntersinken der ,klemmen zu verhindern1 werden letztere durch ,rollen 7#h7 gesttzt4 ,die ,anzahl der ,hin- und ,herfalzungen wird vom ,zhlrad 7#ah7 angezeigt4 ,das ,zhlrad ist durch den ,hebel 7#ba7 mit dem ,drcker 7#bj7 verbunden und wird beim ,reien des ,streifens durch das ,zurckprallen der rechten ,klemme selbstttig ausgelst4 ,die ,nulllage des ,schiebers fr das ,einspannen des ,streifens wird beim ,umlegen des ,hebels 7#bb7 durch das ,einschnappen des ,hebelstiftes in ein auf dem ,antriebrad befindliches ,loch gegeben4 ,illustration3 ,fig4 #ba;a4 ,illustration3 ,fig4 #ba;b4 ,vorderansicht und ,grundri des ,schopperschen ,falzers4 ,die ,versuche werden in folgender ,weise ausgefhrt3 #a4 ,der ,fanghebel 7#bb7 wird zurckgeschlagen und das ,antriebrad gedreht1 bis der ,stift einschnappt4 #b4 ,die ,fangstifte 7#e7 werden gehoben1 wodurch die ,klemmen die fr das ,einspannen bestimmte ,lage einnehmen4 #c4 ,der ,probestreifen wird in den ,schlitz und in die ,klemmenffnungen gelegt1 die ,klemmschrauben werden fest angezogen4 #d4 ,die ,hlsen 7#c7 werden so weit nach auen gezogen1 bis die ,stifte 7#e7 einschnappen4 #e4 ,das ,zhlrad 7#ah7 wird auf #j eingestellt und eingerckt4 #f4 ,das ,antriebrad wird durch ,anziehen des ,hebels 7#bb7 ausgelst und dann gleichmig mit #ajj bis #abj ,umdrehungen in der ,minute so lange gedreht1 bis der ,bruch eintritt4 #g4 ,die ,anzahl ,falzungen wird auf dem ,zhlrad abgelesen4 ,in der ,versuchsanstalt sind #c ,schoppersche ,falzer unter ,benutzung eines ,versuchsmaterials von fast #ajjj ,papieren einer sehr eingehenden ,prfung unterzogen worden4#bc ,es hat sich gezeigt1 da man die ,papiere mit ,hilfe des ,falzers im groen und ganzen in hnlicher ,weise abstufen kann1 wie mit der ,handknitterung2 man knnte somit der ,frage nher treten1 ob es angebracht erscheint1 die ,handknitterung fallen zu lassen und an ihre ,stelle die ,bestimmung des ,falzwiderstandes mit ,hilfe des ,schopperschen ,falzers zu setzen4 ,als ,falzklassen knnten natrlich zunchst nur die in ,frage kommen1 die sich als ,mittel aus smtlichen ,versuchen ergeben haben1 nmlich der ,widerstandsstufe auerordentlich gering entspr41 die ,falzklasse #j mit #j- #b ,doppelfalzungen sehr gering #a #c- #f gering #b #g- #bj mittelmig #c #ba- #dj ziemlich gro #d #da- #hj gro #e #ha-aij sehr gro #f #aia-ajjj auerordentlich gro #g mehr als #ajjj #bc ,der umfangreiche ,bericht hierber ist in den ,mitt4 a4 d4 techn4 ,vers4-,anst48 #aija1 ,s4 #afa;ff4 verffentlicht worden4 ,bestimmung des ,quadratmetergewichtes und der ,dicke4 ,zur ,bestimmung des ,quadratmetergewichtes ermittelt man zunchst das ,gewicht einer ,anzahl ,bogen und berechnet hieraus unter ,bercksichtigung der ,bogengre das ,quadratmetergewicht4 ,wgt man #aj ,bogen ,reichsformat 7#ccdb cm71 so multipliziert man das in g ermittelte ,gewicht mit #ajjj und dividiert die erhaltene ,zahl durch #achf4 ,zur bequemeren ,bestimmung sind besondere ,wagen gebaut worden1 welche direkte ,ablesung des ,quadratmetergewichtes gestatten1 wenn man an dem einen ,arm ein mit ,hilfe eines beigegebenen ,bleches ausgeschnittenes ,stck ,papier aufhngt4 ,illustration3 ,fig4 #bb4 ,schoppers ,dickenmesser4 ,fr die ,messung der ,dicke des ,papiers stehen verschiedene ,dickenmesser zur ,verfgung4 ,bequeme ,handhabung und genaue ,ablesung gestattet der ,schoppersche ,dickenmesser1 dessen ,wirkungsweise aus ,fig4 #bb zu ersehen ist4 ,durch einen ,druck auf den ,hebel ,h wird das ,gestnge ,g mit der am unteren ,ende befindlichen ,platte ,p angehoben1 wobei gleichzeitig der ,zeiger ,z aus seiner ,nullstellung nach rechts bewegt wird4 ,man legt dann das ,papier ,pa auf die untere mit dem ,gestell festverbundene ,meplatte ,p#a und lt ,g durch langsames ,freigeben des ,hebels ,h nach unten gehen4 ,der ,zeiger zeigt dann die ,dicke des ,papiers an2 mit ,hilfe des am ,zeiger befestigten ,nonius kann man sie auf #a_/ajjj mm ablesen4 ,zum ,einstellen des ,zeigers auf #j dient ntigenfalls die ,scheibe ,s4 ,ein anderer ,dickenmesser ist der von ,rehse 7,fig4 #bc74 ,illustration3 ,fig4 #bc4 ,rehses ,dickenmesser4 ,er besteht im wesentlichen aus der ,mikrometerschraube ,b#a1 mit welcher die ,trommel ,t fest verbunden ist1 und der ,gabel mit der ,stellschraube ,b4 ,die ,kreisflchen der ,enden beider ,schrauben ,b und ,b#a1 zwischen denen die ,dicke des ,papiers gemessen werden soll1 knnen je nach ,drehung der ,mikrometerschraube nher aneinander gebracht oder voneinander entfernt werden4 ,das ,gewinde der ,mikrometerschraube besitzt eine ,steigung von #j1e mm1 d4 h4 bei einer ,umdrehung der ,schraube verschiebt sich diese in der ,lngsachse um #j1e mm2 der ,umfang der ,trommel ,t ist in #ajj gleiche ,teile geteilt1 folglich wird bei #j1ja ,umdrehung der ,schraube und somit der ,trommel diese um #j1ja #j1e mm #j1jje mm gegen die ,flche der festen ,stellschraube verschoben2 man hat also die direkte ,ablesung auf der ,trommel mit #j1jje zu multiplizieren1 um die ,dicke des ,papiers in mm zu erhalten4 ,um gleichmiges ,anlegen der ,kreisflchen an das ,papier zu ermglichen1 ist mit der ,mikrometerschraube eine sogenannte ,reibungskuppelung1 an deren ,ende sich der ,kopf ,h zum leichteren ,handhaben des ,dickenmessers befindet1 verbunden4 ,sobald das ,papier gengend angepret ist1 gleitet bei ,weiterdrehung des ,kopfes ,h die ,kuppelung an der ,mikrometerschraube und verhindert1 da diese weiter bewegt wird4 ,die ,stellschraube ,b ermglicht bei nicht mehr genauem ,zusammenfallen der ,nulllinien ein ,nachstellen4 ,der ,dickenmesser ist zugleich so eingerichtet1 da er als ,taschenapparat benutzt werden kann1 indem die ,gabel nicht fest mit dem ,holzgestell verbunden1 sondern nur durch ein federndes ,blech festgeklemmt ist4 ,die eigentliche ,mevorrichtung kann daher leicht aus dem ,gestell entfernt werden4 ,bestimmung des ,aschengehaltes4 ,diejenigen ,bestandteile des ,papiers1 welche beim ,verbrennen und darauf folgenden ,glhen als unverbrennlich zurckbleiben1 nennt man die ,asche2 sie enthlt die unorganischen ,verbindungen im ,gegensatz zu den organischen 7,cellulose1 ,leim1 ,strke u4 s4 w471 welche beim ,verbrennen zum grten ,teil als ,kohlensure entweichen4 ,die unorganischen ,rckstnde knnen aus drei verschiedenen ,quellen stammen2 zunchst aus dem zur ,herstellung des ,papiers verwendeten ,rohmaterial 7,lumpen1 ,zellstoffe1 ,holzschliff71 sodann aus den zum ,leimen verwendeten ,materialien1 und schlielich knnen sie dem ,papier direkt als ,fllstoffe zugesetzt sein4 ,die ,pflanzenzellen enthalten auch im reinsten ,zustand 7,baumwolle7 stets geringe ,mengen unorganischer ,verbindungen1 und zwar sind ,kalk und ,kieselerde die am meisten vorkommenden2 der ,kalk in ,verbindung mit ,oxalsure und ,kohlensure1 die ,kieselsure als solche4 ,der ,anschaulichkeit wegen mgen hier einige ,angaben ber den ,aschengehalt verschiedener in der ,papierfabrikation verwendeter ,rohstoffe gemacht werden4 ,selbstverstndlich knnen die mitgeteilten ,werte nicht als absolute aufgefat werden2 sie sind bestndigen ,schwankungen unterworfen1 wie auch schon bei einzelnen ,rohstoffen1 mit denen mehrere ,bestimmungen ausgefhrt wurden1 zu bemerken ist4 ,schon die ,pflanze selbst wird bei einer greren ,anzahl von ,bestimmungen der mineralischen ,rckstnde abweichende ,werte ergeben1 die man wohl auf klimatische ,unterschiede und wechselnde ,bodenbeschaffenheit zurckfhren kann2 hierzu kommen die verschiedenartigsten stets schwankenden ,einflsse der ,fabrikation4 ,der teilweise sehr hohe ,aschengehalt der ,lumpen 7,tabelle ,a7 drfte seine ,ursache wohl in ihrer mechanischen ,verunreinigung durch ,sand1 ,erde etc4 finden1 falls nicht knstliche ,beschwerungen vorgenommen worden sind4 ,beide gehen im ,laufe des ,fabrikationsprozesses zum grten ,teil verloren1 wie die ,tabelle ,c ergibt2 die dort aufgefhrten ,halbzeuge sind meist aus den ,lumpen der ,tabelle ,a erzeugt worden4 ,a4 ,lumpen4 ,lfd4 ,bezeichnung der ,aschengehalt#bd ,nr4 ,lumpen #a ,hell ,baumwolle #a1bj #b ,reine weie ,baumwolle #b1fj #c ,reine weie ,baumwolle #c1ej #d ,rot ,kattun #c1ej #e ,blaue ,strmpfe #d1ij #f ,weie ,strmpfe #a1jc #g ,kattun #j1ge #h ,kattun #b ,a #c1jj #i ,kattun #b ,c #e1hj #aj ,schmutzig ,parchend #c1gj #aa ,wei ,parchend #a1he #ab ,hellrot ,halbleinen #a1ej #ac ,braun ,halbleinen #c1bd #ad ,gute ,halbwolle #i1gj #ae ,hellblau ,leinen #a1aj #af ,wei ,leinen #a #a1bj #ag ,wei ,leinen #d #d1de #ah f4 leinene ,flicken #j1ee #ai ,halbwei ,leinen #c1cj #bj ,halbwei ,leinen #e #a1gj #ba ,halbwei ,leinen #c #j1cb #bb ,halbwei ,leinen #c #c1ij #bc ,halbwei 7,nhte7 ,leinen #d #c1cj #bd ,halbwei ,leinen #a #j1fj #be ,halbwei ,leinen #b #a1bj #bf ,sack #a #g1jj #bg ,sack #b #c1ee #bh ,sack #c #f1dj #bi ,sack #d #b1ee #cj ,sack #e #d1ab #ca ,leinen ,v #c #c1cc ,mittlerer ,aschengehalt #c1jf4 ,b4 ,anderweitige ,rohstoffe4 ,lfd4 ,bezeichnung des ,aschengehalt ,nr4 ,rohstoffes #a ,ungebleichtes ,flachsgarn 7,nagespinnst7 #a1be #b ,hanfgarn 7ungebleicht7 #a1ce #c ,russischer ,hanf #a1da #d ,italienischer ,hanf #a1jc #e ,badischer ,hanf #j1fi #f ,jute 7roh7 #j1ef #g ,jute 7zu ,pappe verarbeitet7 #j1he #h ,baumwolle 7,louisiana7 ungebleicht #j1ec-j1he #i ,espartogras #a1ia-b1jj ,mittlerer ,aschengehalt #a1aa4 ,c4 ,halbzeuge4 ,lfd4 ,bezeichnung des ,aschengehalt ,nr4 ,halbzeuges #a ,leinen1 gebleicht1 ,probe ,a #a1aj #b ,leinen1 gebleicht1 ,probe ,b #j1cf #c ,leinen1 gebleicht1 ,probe ,c #a1dj #d ,leinen1 gebleicht1 ,probe ,d #a1hf #e ,wei ,leinen1 mittlere ,qualitt1 gebleicht #j1bc-j1bi #f ,blau ,leinen1 gebleicht #j1ab-j1cd #g ,sack1 ,probe ,a #j1hj #h ,sack1 ,probe ,b #j1gj #i ,sack1 ,probe ,c #j1ib #aj ,leinen1 ungebleicht1 ,nr4 #a #j1ff #aa ,leinen1 ungebleicht1 ,nr4 #b #j1dj #ab ,leinen1 ungebleicht1 ,nr4 #c #a1jc #ac ,leinen1 ungebleicht1 ,nr4 #d #j1fc #ad ,leinen1 ungebleicht1 ,nr4 #e #a1eh #ae ,baumwolle1 gebleicht1 ,a #j1gi #af ,baumwolle1 gebleicht1 ,b #j1be #ag ,weie ,baumwolle1 gebleicht #j1bd #ah ,bunte ,baumwolle1 gebleicht #j1cj-j1df #ai ,baumwolle1 ungebleicht1 #a #a1ab #bj ,baumwolle1 ungebleicht1 #b #j1ij #ba ,baumwolle1 ungebleicht1 #c #j1bd #bb ,hanfstricke1 gebleicht #j1cj ,mittlerer ,aschengehalt #j1gd4 ,d4 ,zellstoffe und ,holzschliff4 ,lfd4 ,art des ,materials ,aschengehalt ,nr4 #a ,sulfitzellstoff1 ungebl41 #a #j1dh #b ,sulfitzellstoff1 ungebl41 #b #j1ea #c ,sulfitzellstoff1 gebleicht #j1db #d ,mitscherlich-,zellstoff1 ungebleicht #a1be #e ,natronzellstoff1 ungebleicht #a1dj #f ,natronzellstoff1 gebleicht #a1cd #g ,strohzellstoff1 ungebleicht #b1cj #h ,strohzellstoff1 gebleicht #j1hf-a1bb #i ,birkenzellstoff1 ungebleicht #j1fe #aj ,birkenzellstoff1 gebleicht #a1eg #aa ,fichten-,holzschliff #j1dc #ab ,kiefern-,holzschliff #j1gj #ac ,espen-,holzschliff #j1cf-j1dd #ad ,linden-,holzschliff #j1dj ,mittlerer ,aschengehalt #j1id4 ,wie aus den ,tabellen ,b-,d weiter ersichtlich ist1 nhert sich der mittlere ,aschengehalt der reinen ,rohstoffe1 ,halbzeuge1 ,zellstoffe und des ,holzschliffes dem ,werte #a1j4 ,man sieht hieraus1 da die unverbrennlichen ,rckstnde der ,rohmaterialien einen verschwindend geringen ,bruchteil ausmachen1 und wenn man fr sie rund #a in ,anrechnung bringt1 so wird dieses in allen ,fllen gengen4 ,ganz anders verhalten sich beispielsweise einige auslndische ,fasersorten1 welche zur ,herstellung von ,papier benutzt werden4 ,so weisen die gebleichte ,adansoniafaser 7die ,bastfasern der in ,afrika heimischen ,adansonia digitata1 ,affenbrotbaum7 einen ,aschengehalt von #e1gj-g1ai1 die ,fasern1 welche in ,japan zur ,herstellung von ,papier dienen1 im ,durchschnitt einen solchen von #b1e auf4 ,da diese ,rohstoffe aber bis jetzt fr die deutsche ,papierfabrikation von geringer ,bedeutung sind1 so knnen sie hier auer acht gelassen werden4 ,die zweite der oben angefhrten ,quellen fr die ,asche1 der der ,papiermasse zugesetzte ,leim1 liefert bisweilen schon einen greren ,prozentsatz an unverbrennlichen ,bestandteilen4 ,bekanntlich wird der grte ,teil der bei uns erzeugten ,papiere nicht wie frher durch tierischen ,leim1 sondern durch den billigeren ,harzleim beschreibbar gemacht4 ,ohne hier auf die ,frage einzugehen1 was der leimende ,faktor im ,harzleim ist1 sei nur bemerkt1 da bei dem ,leimen des ,papiers stets mit einem berschu von ,alaun gearbeitet wird und auf diese ,weise eine gewisse ,menge berschssiger ,tonerdeverbindungen in das ,papier gelangt4 ,dieselben bleiben in der ,asche als ,tonerde 7,al#b,o#c7 zurck und knnen unter ,umstnden wohl bis #b des ,papiers ausmachen4 ,ein geleimtes ,papier kann demnach1 ohne da ihm ,fllstoffe beigemengt sind1 sehr wohl einen ,aschengehalt von #c1j aufweisen4 ,endlich werden dem ,papier auch aus verschiedenen ,grnden1 deren ,errterung hier zu weit fhren wurde1 mineralische ,fllstoffe direkt zugesetzt4 ,hauptschlich verwendet werden3 ,kaolin1 ,ton1 ,bleichererde1 ,china ,clay 7,aluminiumsilikate71 ,schwerspat 7,baryumsulfat71 ,permanentwei 7,blanc-fix1 ,blanc-,perle1 knstlich hergestelltes ,baryumsulfat71 ,gips 7,calciumsulfat71 ,asbestine1 ,talcum 7vorzugsweise ,magnesiumsilikat7 und andere4 ,die ,bestimmung der ,aschenmenge in der ,weise vorzunehmen1 da man einen ,bogen des zu prfenden ,papiers von bekanntem ,gewicht verbrennt und den brig bleibenden schwarzen ,rckstand dem ,gewicht nach bestimmt1 eine ,methode1 wie sie wohl hin und wieder noch angewendet wird1 ist natrlich fr die ,erlangung einigermaen genauer ,werte unzulnglich1 da das ,gewicht der noch nicht verbrannten ,kohle mit zur ,asche gerechnet wird4 ,wenn es auch fr die ,zwecke der technischen ,papierprfung als berflssig erscheinen mu1 eine ,aschenbestimmung beispielsweise bis auf #j1jja g genau auszufhren1 denn ein so genaues ,arbeiten ist im ,hinblick auf die ,ungleichartigkeit des ,rohmaterials und die ungleichmige ,verteilung der etwa vorhandenen ,fllstoffe durch die ,papiermasse#be sowie den ,zweck der ,prfung nicht angebracht1 so mu man doch ,bedacht darauf nehmen1 ,verfahren und ,apparate anzuwenden bei denen der ,fehler #j1be nicht bersteigt4 ,zwei ,wagen sind es1 welche zu diesem ,zwecke vorzugsweise angewendet werden und welche die geforderte ,genauigkeit besitzen1 nmlich die ,postsche und die ,reimannsche ,aschenwage4 #bd ,die ,bestimmungen wurden im ,platintiegel mit absolut trockenem ,material ausgefhrt4 #be ,ein ,kupferdruckpapier ergab an verschiedenen ,stellen ein und desselben ,bogens ,aschenmengen von #ac1fe-ad1ga4 ,die ,postsche ,aschenwage4 ,illustration3 ,fig4 #bd4 ,postsche ,aschenwage4 ,auf #b horizontal gelagerten ,stahlplatten ,p 7,fig4 #bd7 liegt der ,hebel ,h mit einer ,stahlschneide ,s auf2 das eine ,ende desselben bildet den ,zeiger ,z1 an dem anderen ist eine ,stahlschneide eingelassen1 auf welche das ,gehnge ,g aufgelegt ist2 in diesem ,gehnge liegt das ,platindrahtnetz ,d1 in welchem die ,veraschung des ,papiers vorgenommen wird2 der ,zeiger ,z spielt ber einer ,teilung von #j-aej2 jeder ,teilstrich entspricht einem ,belastungszuwachs von #a ,centigramm4 ,durch ,niederdrcken des ,hebels ,a kann der ganze ,hebel ,h nebst dem daran befindlichen ,gehnge von den ,platten ,p abgehoben und so die ,wage festgestellt werden2 auch dient ,a dazu1 heftige ,schwingungen des ,zeigers1 die beim ,auflegen von ,papier auf das ,gehnge entstehen knnen1 zu migen4 ,beim ,wgen mu selbstverstndlich der ,hebel ,h so liegen1 da er die ,walze1 in welcher die ,schneide ,s eingelassen ist1 nicht berhrt4 ,mit ,hilfe der ,schraube ,sch wird die ,wage so aufgestellt1 da bei eingelegtem ,drahtnetz der ,zeiger sich auf den ,nullpunkt der ,teilung einstellt4 ,man stelle die ,wage so1 da sie vor ,erschtterungen mglichst geschtzt ist1 am besten auf ein ,konsol1 das an einer ,tragewand angebracht ist2 ist ein solches nicht zu haben1 so vermeide man wenigstens ein hufiges ,wechseln des ,standortes der ,wage4 ,der ,versuch selbst geht in folgender ,weise vor sich4 ,sobald der ,zeiger bei eingelegtem ,drahtnetz auf ,null einspielt1 legt man in das ,gehnge einen ,streifen ,papier1 der nicht ganz die ,breite des ,drahtnetzes besitzt1 damit er nach dem ,zusammenrollen gut in dasselbe hineingeht4 ,zur ,verwendung gelangt eine ,papiermasse von dem ,gewicht #a g1 weil dann das ,gewicht der ,asche1 in ,centigrammen abgelesen1 direkt den ,prozentgehalt bedeutet4 ,geht der ,zeiger der ,wage nach dem ,auflegen des ,papierstreifens ber den ,teilstrich #ajj hinaus1 so reit man so lange kleine ,stckchen von dem ,streifen ab1 bis der ,zeiger auf #ajj einspielt2 steht er mit dem aufgelegten ,papier unter #ajj1 so fgt man nach und nach geringe ,mengen ,papier hinzu1 bis das ,gewicht von #ajj ,centigramm voll ist4 ,das nunmehr im ,gehnge befindliche ,papier wird darauf fest zusammengerollt und in das ,platindrahtnetz geschoben1 in welchem es verbrannt wird4 ,die ,verbrennung geschieht am besten durch ,gas mit ,hilfe eines ,bunsenschen ,brenners1 welcher einen fcherfrmigen ,aufsatz trgt 7,fig4 #be74 ,durch diesen ,aufsatz erzielt man eine ,flamme1 welche das ganze ,drahtnetz gleichzeitig umspielt und zum ,glhen bringt1 whrend man bei ,anwendung eines einfachen ,brenners ohne ,aufsatz die ,flamme von ,zeit zu ,zeit verschieben mu1 um alle ,teile des ,papiers in dieselbe zu bringen4 ,steht ,gas fr diesen ,versuch nicht zur ,verfgung1 so mu man sich mit einer krftigen ,spiritusflamme begngen1 mit der man seinen ,zweck ebenso vollkommen1 jedoch erst nach lngerem ,glhen erreicht4 ,bei ,anwendung von ,gas ist der ,versuch in lngstens #aj ,minuten beendigt4 ,zum ,auflegen des ,drahtnetzes whrend der ,veraschung bedient man sich zweckmig einer ,vorrichtung1 wie sie in ,fig4 #be dargestellt ist4 ,an einem ,gestell ,st befinden sich zwei durch ,schrauben festzulegende ,gabeln ,g1 welche in der dem ,brenner entsprechenden ,hhe festgeschraubt werden4 ,die ,drahtstangen der ,gabeln sind mit ,porzellanrhrchen belegt1 um eine ,berhrung des ,platinnetzes mit dem ,eisendraht zu verhindern4 ,whrend des ,versuches drehe man das ,netz hufiger1 so da die untere ,seite auch nach oben zu liegen kommt1 weil die ,verbrennung in dem dem ,brenner zugekehrten ,teile des ,netzes nicht so vollkommen ist wie oben4 ,illustration3 ,fig4 #be4 ,veraschungs-,gestell4 ,einen ,verlust hat man whrend dieses ,umdrehens und auch bei dem ganzen ,versuch nicht zu befrchten1 da die ,asche auch bei den feineren ,papieren in sich zusammenhlt4 ,man kann nun allerdings der ,asche nicht ohne weiteres ansehen1 wann sie vollstndig ausgeglht und alles ,organische verbrannt ist4 ,meist wird dies der ,fall sein1 wenn nach dem ,entfernen der ,flamme in dem ,rckstand ,glimmen nicht mehr zu bemerken ist4 ,sieht man noch ,teile der ,asche weiter glimmen1 besonders wenn man mit der ,hand vorsichtig etwas ,luft dagegen fchelt1 so ist dies ein ,beweis dafr1 da noch unverbrannte ,kohleteilchen vorhanden sind2 das ,glhen mu sodann fortgesetzt werden1 bis diese ,erscheinung nicht mehr auftritt4 ,die ,asche erscheint alsdann als eine weie bis weigraue ,masse1 vorausgesetzt1 da das verwendete ,papier nicht mit einem farbigen1 unorganischen ,farbstoff gefrbt war1 der auch in der ,glhhitze seine ,farbe nicht verliert4 ,nach dem vollstndigen ,erkalten bringt man das ,netz mit seinem ,inhalt in das ,gehnge der ,wage und liest ab1 ber welchem ,teilstrich der ,zeiger spielt2 die ,zahl der angezeigten ,centigramme gibt den ,aschengehalt des ,papiers in ,prozenten an4 ,zahlreiche ,vergleichsversuche1 die mit ,hilfe einer chemischen ,wage angestellt wurden1 ergaben als grten ,fehler der ,postschen ,aschenwage #j1bc1 so da sie fr praktische ,zwecke als vollkommen gengend bezeichnet werden kann4 ,auf zwei kleine ,fehlerquellen1 die sie in sich birgt1 wird spter noch eingegangen4 ,hat man den ,aschengehalt durch ,ablesen an der ,teilung festgestellt1 so mu man sich berzeugen1 ob die ,veraschung vollstndig durchgefhrt ist2 denn hufig sieht der ,rckstand sehr wei aus und glimmt auch nach dem ,entfernen der ,flamme nicht mehr nach1 und dennoch befinden sich im ,innern noch ,kohleteilchen1 bis zu denen keine atmosphrische ,luft gedrungen ist und welche aus diesem ,grunde nicht verbrennen konnten4 ,man drckt deshalb nach dem ,ablesen die ,asche auf einem ,papierblatt mit ,hilfe eines ,glasstabes auseinander2 finden sich im ,innern noch schwarze1 unverbrannte ,teile vor1 so ist der ,versuch als verfehlt zu betrachten und es mu ein anderer ausgefhrt werden4 ,von den beiden ,fehlerquellen1 die oben kurz erwhnt wurden1 steckt die eine in dem ,platinnetz1 die andere in dem an dem ,netz befindlichen ,griff aus ,messing4 ,dadurch1 da der ,platindraht in der ,glhhitze mit der ,kohle aus dem ,papier zusammenkommt1 entsteht eine ,verbindung des ,platins mit dem ,kohlenstoff1 das sogenannte ,kohlenstoffplatin1 das sich in der ,glhhitze verflchtigt4 ,das ,platinnetz wird also whrend des ,versuches leichter4 ,ein ,netz1 welches in der ,versuchsanstalt gebraucht wurde und welches ursprnglich #af1eff g schwer war1 wog nach #gd ,veraschungen nur noch #af1adb2 es hatte demnach #j1dbd g oder #b1f seines ,anfangsgewichtes verloren4 ,die ,zerstrung des ,platinnetzes geht schlielich so weit1 da die ursprnglich etwa #a mm starken ,drhte haardnn werden und das ,netz durch ein neues ersetzt werden mu4 ,die andere ,fehlerquelle liegt1 wie schon erwhnt1 in dem ,messinggriff des ,netzes2 beim ,erhitzen des ,papiers entstehen im ,innern1 wo die ,luft nicht sofort zutreten kann1 ,produkte der trockenen ,destillation2 diese ,kohlenwasserstoffe schlagen sich an dem klteren ,griff zum ,teil nieder und bilden hier eine schwarze1 kohlige1 schwer zu entfernende ,masse4 ,der ,metallgriff wird also whrend des ,versuches schwerer und hebt mehr oder weniger den durch das ,platinnetz verursachten ,fehler wieder auf4 ,diese beiden ,unzutrglichkeiten sind bei der ,reimannschen ,aschenwage vermieden4 ,reimanns ,aschenwage4 ,der eine ,arm des ,wagebalkens ist mit einem ,gewicht aus einem ,stck gearbeitet 7,fig4 #bf72 der andere trgt zwei ,wagschalen1 von denen die obere zum ,auflegen eines ,glasrhrchens 7,fig4 #bg71 die untere fr ,gewichte bestimmt ist4 ,da die ,wage ohne ,glasrohr bei einer ,belastung von #ba g sich im ,gleichgewicht befindet1 so whle man das ,rhrchen so aus1 da es dem ,gewicht von etwa #ai g nahe kommt1 ohne jedoch diese ,grenze zu berschreiten4 ,auf die untere ,wagschale bringt man an ,gewichten #b g und zwar ein ,grammgewicht als solches und den ,rest in ,deci- und ,centigrammstcken4 ,eine etwaige ,differenz gleicht man auf der unteren ,wagschale mit kleinen ,metallstckchen sowie mittels der zu diesem ,zweck angebrachten ,schraube ,r aus4 ,illustration3 ,fig4 #bf4 ,reimanns ,aschenwage4 ,eine ,pinselarretierung1 wie sie ,fig4 #bf zeigt1 hat sich fr das ,auflegen und ,abnehmen der ,gewichte als sehr praktisch erwiesen4 ,der ,gang der ,aschenbestimmung ist folgender4 ,nachdem die ,wage mit dem aufgelegten ,glasrhrchen so aufgestellt ist1 da die ,zunge nach rechts und links um gleich viel ,teilstriche ausschlgt1 wird das ,grammgewicht von der unteren ,schale entfernt und statt dessen so viel ,papier aufgelegt1 da die ,wagenzunge wieder gleichmig um den ,nullpunkt der ,teilung spielt4 ,diese ,menge ,papier1 #a g schwer1 wird zusammengerollt1 in ein ,platinnetz gesteckt1 wie es ,fig4 #bg zeigt1 und nun in derselben ,weise mit ,hilfe des ,gestelles ,fig4 #be verascht1 wie es vorher auseinandergesetzt wurde4 ,ist die ,veraschung beendigt1 so steckt man das ,platinnetz in das ,glasrhrchen und schttet die ,asche hinein2 geringes ,klopfen mit dem ,netz gegen die ,wnde des ,glases gengt1 um den ,rckstand ohne jeden ,verlust in das ,rhrchen berzufhren4 ,illustration3 ,fig4 #bg4 ,glasrhrchen und ,platinnetz zum ,veraschen4 ,da sich die ,platinnetze beim ,gebrauch hufig verbiegen und zusammendrcken und die ,asche sich dann schwer aus ihnen entfernen lt1 so weitet man sie von ,zeit zu ,zeit dadurch wieder auf1 da man sie ber einen entsprechend starken ,holzstab zieht4 ,das ,rhrchen1 welches jetzt die ,asche des ,papiers enthlt1 wird nunmehr auf die obere ,wagschale gelegt und das ,grammgewicht1 welches beim ,abwgen des ,papiers von der ,schale fortgenommen wurde1 auf diese zurckgebracht4 ,die ,zunge der ,wage wird nun naturgem nach der ,seite der beiden ,wagschalen zu ausschlagen1 und zwar um so mehr1 je grer das ,gewicht der ,asche ist4 ,um dieses zu bestimmen1 entfernt man von den kleinen ,gewichten allmhlich so viel1 da der ,ausschlag der ,zunge nach beiden ,seiten des ,nullstriches gleich gro ist4 ,die ,summe dieser ,gewichte ergibt das ,gewicht der ,asche2 in ,centigrammen ausgedrckt1 bedeutet sie den ,prozentgehalt des ,papiers an unverbrennlichen ,bestandteilen4 ,wren beispielsweise behufs ,herstellung des ,gleichgewichtes der ,wage nach dem ,auflegen des ,rhrchens mit der ,asche #aa cg heruntergenommen worden1 so htten #a g oder #ajj cg ,papier #aa cg unverbrennliche ,bestandteile hinterlassen1 d4 h4 das ,papier wrde #aa ,asche enthalten4 ,es erbrigt noch zu bemerken1 da ,bruchteile von ,centigrammen an dem ,ausschlagen auf der ,teilung abgelesen werden2 die ,wagen sind meist so gebaut1 da ein ,ausschlag von zwei ,teilstrichen einer ,belastung von #a cg entspricht2 auf diese ,weise lt sich also der ,aschengehalt auf ,viertelprozente genau ablesen4 ,handelt es sich darum1 genauere ,angaben als diese ber die im ,papier enthaltenen ,fllstoffe zu erhalten1 so reichen die beiden beschriebenen ,wagen fr die ,bestimmung nicht mehr aus und es mu eine quantitative ,bestimmung mit ,hilfe der chemischen ,wage vorgenommen werden4 ,hierbei ist dann auch die im ,papier enthaltene ,feuchtigkeit zu bercksichtigen1 welche bei den eben erwhnten ,methoden wegen des geringen ,einflusses1 den sie auf das ,endergebnis ausbt1 nicht in ,betracht gezogen ist4 ,um den ,feuchtigkeitsgehalt im ,papier zu bestimmen1 werden ungefhr #a-b g in ein ,trockenglschen gebracht1 wie es ,fig4 #bh zeigt2 dieses wird dann ohne ,deckel in einem ,luftbad #cj ,minuten lang auf ungefhr #aje ,c4 bis zum gleichbleibenden ,gewicht erhitzt4 ,nach ,abzug des ,gewichtes der ,trockenflasche erhlt man das ,gewicht des ,papiers4 ,das getrocknete ,papier wird darauf1 auf eine ,platinnadel gespiet oder mit einem ,platindraht umwickelt1 verbrannt und der ,rckstand in einem kleinen ,porzellan- oder ,platintiegel so lange geglht1 bis zwei aufeinanderfolgende ,wgungen dasselbe ,ergebnis liefern4 ,beim ,glhen stellt man den ,tiegel schrg und legt den ,deckel schrg gegen die ,tiegelffnung1 damit die ,luft besser hinzutreten kann4 ,aus dem ,gewicht des ,papiers und des ,rckstandes lt sich dann der ,aschengehalt in ,prozenten berechnen4 ,illustration3 ,fig4 #bh4 ,trockenglschen4 ,heyse#bf hat eine ,veraschungsvorrichtung vorgeschlagen unter ,verwendung eines ,porzellantiegels mit durchlochtem ,deckel4 ,durch das ,loch ragt ein mit einer feinen ffnung versehenes hartgeltetes ,kupferrohr mit ,platinspitze1 durch welches whrend des ,veraschens mit ,hilfe eines ,gummiballes ,luft in den ,tiegel geblasen wird4 ,hierdurch wird der ,verbrennungsproze wesentlich beschleunigt4 ,beim ,einblasen der ,luft mu man natrlich vorsichtig zu ,werke gehen1 da sonst leicht ,asche aus dem ,tiegel fortgeblasen werden kann4 ,es folgt nunmehr die qualitative ,bestimmung des in der ,asche enthaltenen ,fllstoffes1 deren ,errterung indessen auer dem ,bereich dieser ,anleitung liegt2 es soll hier nur der ,grund kurz angegeben werden1 weshalb eine qualitative ,analyse zu einer genauen ,aschenuntersuchung erforderlich ist4 ,bei der ,veraschung finden mit den im ,papier vorhandenen mineralischen ,fllstoffen infolge des ,glhens mehr oder weniger weitgreifende chemische ,vernderungen statt1 indem teilweise ,bestandteile ausgetrieben1 teilweise ,fllstoffe in andere ,verbindungen bergefhrt werden2 es sei hierfr nur ein ,beispiel erwhnt4 ,angenommen1 es wre einem ,papierstoff ,gips zugesetzt1 wasserhaltiger schwefelsaurer ,kalk1 von der ,zusammensetzung ,ca,s,o#d #b ,h#b,o4 ,dieser ,krper gibt beim ,glhen sein ,wasser ab1 und in der ,asche bleibt nur wasserfreier schwefelsaurer ,kalk 7,ca,s,o#d7 zurck4 ,unter ,zugrundelegung der angegebenen ,formel ergibt sich1 da #agb ,gewichtsteile ,gips #acf ,gewichtsteile schwefelsauren ,kalk hinterlassen4 ,somit hat man einen ,glhverlust von rund #ba1 der in ,rechnung zu ziehen ist durch ,erhhung des gefundenen ,aschengehaltes um rund #bf4 ,auerdem kann ein ,teil des ,gipses bei ungengendem ,luftzutritt whrend der ,veraschung in ,calciumsulfid bergefhrt werden1 wodurch ein weiterer ,verlust entsteht4 #bf ,wochenblatt fr ,papierfabrikation #ahii1 ,s4 #bci4 ,mikroskopische ,untersuchung4 ,die ,aufgabe der mikroskopischen ,papierprfung besteht hauptschlich darin1 die ,art der ,fasern zu bestimmen1 aus denen ein ,papier hergestellt ist2 in zweiter ,linie soll sie ,aufschlu darber geben1 in welchem ,zustand sich die ,fasern befinden und in welchen ,mengen sie vorhanden sind1 soweit sich letzteres durch ,abschtzung des mikroskopischen ,bildes im ,vergleich mit ,mischungen von bekannter ,zusammensetzung beurteilen lt4 ,durch ,anwendung von ,jodlsungen verschiedener ,art gelingt es1 die ,papierfasern in ,gruppen zu trennen1 die das ,auge leicht durch ihre verschiedene ,frbung unterscheiden kann4 ,innerhalb dieser ,gruppen wiederum ,unterschiede durch ,frbung hervorzurufen1 ist trotz aller ,versuche bisher nicht gelungen4 ,eine sichere ,kenntnis des ,baues der ,fasern bleibt daher ein unbedingtes ,erfordernis zu ihrer ,erkennung4 ,der ,bau der ,zelle gibt hierzu ,anhaltspunkte1 obschon diese nicht immer so sicher sind1 da ,verwechselungen einzelner ,fasern ausgeschlossen wren4 ,vorbereitung des ,papiers4 ,das ,papier als solches ist zum ,mikroskopieren nicht ohne weiteres geeignet4 ,stellenweise wird vorgeschrieben1 ein kleines ,stck des zu untersuchenden ,papiers auf dem ,objektglase in einem ,tropfen ,wasser1 ,glycerin o4 a4 mit ,prpariernadeln zu zerfasern und unter dem ,mikroskope zu betrachten2 diese ,methode ist roh und unvollkommen1 weil die neben den ,fasern im ,papier vorhandenen ,krper1 wie ,leim1 ,strke1 ,fllstoffe u4 s4 w41 den ,bau der ,zelle verdecken und ihr ,erkennen erschweren4 ,um diese der ,untersuchung hinderlichen ,bestandteile zu entfernen1 ist es erforderlich1 das ,papier zunchst in ganz verdnnter ,natron- oder ,kalilauge zu kochen4 ,zur ,erlangung einer guten ,durchschnittsprobe entnimmt man1 am besten aus verschiedenen ,bogen1 kleine ,stcke des zu untersuchenden ,materials1 bergiet sie in einer ,porzellanschale mit einer geringen ,menge etwa #eprozentiger ,natronlauge1 lt diese einige ,zeit einwirken1 fgt dann ,wasser hinzu und erhitzt das ,ganze zum ,kochen4 ,schon bei diesem ,kochen verrt sich die ,anwesenheit eines ,faserstoffes1 nmlich die des ,holzschliffes4 ,holzschliffhaltiges ,papier frbt sich erbsengelb1 whrend holzschlifffreies ,papier im ,aussehen unverndert bleibt4 ,man kocht ungefhr eine ,viertelstunde und rhrt dabei hufig mit einem ,glasstabe um2 ,papiere aus geringerem ,material verlieren hierbei ihren ,zusammenhang ziemlich leicht und liefern eine breiige ,masse1 whrend festere ,papiere sich erst nach lngerem ,rhren zerfasern4 ,ist das ,kochen beendet1 so bringt man das ,ganze in einen unten durch ein feinmaschiges ,sieb verschlossenen ,spltrichter von nebenstehender ,form 7,fig4 #bi7 und giet ,wasser ber die darin befindliche ,masse1 um die den ,fasern anhaftende ,lauge zu entfernen4 ,illustration3 ,fig4 #bi4 ,spltrichter4 ,der ,brei wird dann in eine weithalsige1 mit ,glasstopfen versehene ,flasche gebracht1 deren ,boden etwa #b cm hoch mit kleinen ,granaten bedeckt und die auerdem etwa zur ,hlfte mit ,wasser gefllt ist4 ,die weitere ,zerfaserung wird nun dadurch bewirkt1 da die ,flasche krftig geschttelt wird1 bis die ,stoffklumpen verschwunden sind und ein gleichmiger dnner ,brei entstanden ist4 ,der so erhaltene ,ganzstoff wird mittels des erwhnten ,siebtrichters abfiltriert und aus dem ,brei dann das ,material fr die mikroskopischen ,prparate entnommen4 ,man erhlt auf diese ,weise klare mikroskopische ,bilder1 da die ,fasern durch den ,kochproze von allen ,stoffen befreit sind1 die ihren ,bau verdecken und die mikroskopische ,untersuchung erschweren2 ferner lt sich der gewonnene ,brei bequem prparieren und schlielich stellt die erhaltene breiige ,masse eine gute ,durchschnittsprobe dar4 ,der ,wasserzusatz in der ,schttelflasche hat einerseits den ,zweck1 die ,beweglichkeit des ,stoffes zu erhhen und die ,fasern der ,einwirkung der ,granaten leichter zugnglich zu machen1 andererseits dient er dazu1 eine zu starke ,einwirkung zu verhindern2 nimmt man zu wenig ,wasser1 so kann es vorkommen1 da die ,fasern durch das ,schtteln so stark angegriffen werden1 da sie im mikroskopischen ,bilde entstellt erscheinen4 ,dieser ,fall wird besonders dann eintreten1 wenn man bei wenig ,brei und wenig ,wasser sehr lange und krftig schttelt4 ,aber auch bei hinreichendem ,wasserzusatz ist das ,schtteln nur so lange fortzusetzen1 bis die klumpigen ,massen zerteilt sind4 ,bei ,beobachtung dieser ,vorsicht hat man keine strende ,vernderung im ,zustande der ,fasern zu befrchten4 ,sehr bequem ist1 besonders bei kleinen ,proben und sehr festem ,papier1 die ,vorbereitung im ,reagensglase ohne ,verwendung von ,granaten4 ,man kocht die ,probe mehrere ,minuten mit einer etwa #eprozentigen ,lauge1 khlt etwas ab1 verschliet die ,mndung des ,rhrchens mit dem ,daumen und schttelt so lange1 bis vollstndige ,zerfaserung eingetreten ist4 ,der ,inhalt des ,rhrchens wird dann auf ein kleines ,sieb gebracht und die zurckbleibende ,fasermasse1 nachdem sie mit ,wasser gewaschen ist1 zur ,herstellung der mikroskopischen ,prparate benutzt4 ,die ,reinigung der ,schttelflaschen1 der ,siebtrichter und ,porzellanschalen wird am besten gleich nach dem ,gebrauch vorgenommen1 oder man stellt die benutzten ,gegenstnde 7die ,schttelflaschen geffnet7 in ein groes ,gef mit ,wasser1 damit die ,faserreste nicht antrocknen4 ,die ,schttelflasche wird behufs ,reinigung zur ,hlfte mit ,wasser gefllt1 tchtig durchgeschttelt1 wieder entleert und so weiterbehandelt1 bis in dem ber den ,granaten stehenden ,wasser keine ,fasern mehr bemerkt werden2 auch ganz vereinzelte ,fasern sind in dem ,wasser deutlich sichtbar4 ,pappen und ,prespne1 welche beim ,kochen mit ,lauge nur schwer erweichen1 spaltet man vorher in dnne ,bltter1 um sie der ,einwirkung der ,lauge leichter zugnglich zu machen4 ,in solchen ,fllen leistet auerdem ein mechanisches ,rhrwerk1 das sich z4 ,b4 leicht mit der kleinen ,raabeschen ,turbine antreiben lt1 gute ,dienste4 ,gefrbte ,papiere werden im allgemeinen nicht anders behandelt als ungefrbte4 ,die ,farbe wird hufig schon durch den ,kochproze vollstndig zerstrt oder so umgewandelt1 da sie bei der ,untersuchung nicht hindert2 auch bei widerstandsfhigeren ,farben pflegt die mikroskopische ,untersuchung von gefrbtem ,papierbrei im allgemeinen nicht grere ,schwierigkeiten zu machen als das ,mikroskopieren von ungefrbtem ,brei4 ,eine besondere ,behandlung des ,papiers oder des ,breies zur ,entfernung des ,farbstoffes ist nur dann erforderlich1 wenn die ,farbe so dunkel ist1 da sie den ,bau der ,faser verdeckt4 ,als ,farbstoff lsende oder zerstrende ,mittel kommen hauptschlich ,alkohol1 ,salzsure1 ,salpetersure und ,chlorkalk in ,betracht4 ,ein ,verfahren1 das in allen ,fllen zum ,ziel fhrt1 kann nicht angegeben werden1 da es in jedem ,fall von der chemischen ,natur des verwendeten ,farbstoffes abhngig ist4 ,nicht geleimte ,papiere1 ,lschpapiere1 ,filtrierpapiere1 ,halbstoffe u4 s4 w4 lassen sich schon mit ,wasser zerkochen4 ,indessen tut man gut1 auch in diesen ,fllen etwas ,lauge hinzuzufgen1 da hierdurch bessere ,frbungen und klarere mikroskopische ,bilder erzielt werden4 ,nur bei wollhaltigen ,papieren 7,kalanderpapier1 ,schrenzpapier1 ,dachpappe u4 s4 w47 ist ,lauge ganz zu vermeiden1 da ,wolle von ,natronlauge aufgelst wird4 ,herstellung der ,prparate4 ,wie schon erwhnt1 wird das ,erkennen der ,fasern durch ,anwendung geeigneter frbender ,lsungen wesentlich erleichtert2 als solche kommen vorzugsweise eine ,jod-,jodkaliumlsung und eine ,chlorzinkjodlsung von bestimmter nachstehend angegebener ,zusammensetzung in ,betracht4 #a4 ,jod-,jodkaliumlsung4 ,wasser #bj ccm ,jodkalium #b g ,jod #a1ae ,glycerin #b ccm #b4 ,chlorzinkjodlsung4 ,man stelle zunchst die folgenden beiden ,lsungen her3 ,lsung ,a #bj g trockenes ,zinkchlorid in #aj g ,wasser4 ,lsung ,b #b1a g ,jodkalium und #j1a g ,jod in #e g ,wasser4 ,man vermische dann ,a mit ,b1 lasse den entstehenden ,niederschlag sich absetzen und giee die berstehende klare ,reaktionsflssigkeit ab2 in diese bringt man ein ,blttchen ,jod4 ,auf genaue ,innehaltung der ,mengenverhltnisse der einzelnen ,bestandteile ist zu achten1 da schon bei geringen ,abweichungen die ,wirkung der ,lsung beeintrchtigt wird4 ,beide ,lsungen1 die vor ,licht zu schtzen sind1 fllt man zum ,gebrauch am vorteilhaftesten in braune ,pipettenflaschen4 ,die ,art der ,frbung der fr die ,papierfabrikation hauptschlich in ,frage kommenden ,fasern bei ,anwendung der beiden ,lsungen ist aus nachstehender ,zusammenstellung ersichtlich4 ,leider lassen sich die ,frbungen der verschiedenen ,fasern nicht bei jedem ,papier scharf abgrenzen1 da die ,farbtne1 zumal bei stark zermahlenen ,stoffen1 zuweilen ineinander bergehen4 ,fasern ,frbung in ,jod-,jodkalium- ,chlorzinkjod- lsung#bg lsung#bh ,gruppe ,i ,holzschliff1 teils leuchtend 7,verholzte rohe ,jute1 gelbbraun1 zitronengelb bis schlecht teils gelb1 je dunkelgelb ,fasern7 aufgeschlossene nach ,schichtendicke ,zellstoffe und ,verholzungsgrad ---------------------------------------- ---------------- ,strohstoff teils gelbbraun1 teils gelb1 teils gelb1 teils blau1 teils grau teils blauviolett ---------------------------------------- ---------------------------- ,holzzellstoff und ,adansonia grau bis braun blau bis rotviolett ---------------------------------------- ---------------- ,stroh- und blau bis ,gruppe ,,ii ,jutezellstoff grau blauviolett 7,zellstoffe7--------------------------- ----------------------------- ,esparto teils grau1 teils blau1 teils teils braun weinrot ---------------------------------------- ---------------- ,manilahanf teils grau1 blau1 blauviolett1 teils braun1 rotviolett1 teils gelbbraun schmutziggelb1 grnlichgelb ---------------------------------------- ---------------------------- ,gruppe ,,iii ,leinen1 ,hanf1 schwach- bis schwach bis stark 7,lumpen- ,baumwolle dunkelbraun1 dnne weinrot#bi fasern7 ,lamellen fast farblos ,jenke#cj hat empfohlen1 die ,fasern in folgender ,lsung zu beobachten3 #ej ccm gesttigte ,chlormagnesiumlsung #b1e ,jod-,jodkaliumlsung 7#b g ,,kj1 #a1ae g ,j1 #bj ccm ,h#b,o74 ,hierin erscheinen3 ,lumpen braun1 ,strohzellstoff blauviolett1 ,holzzellstoff ungefrbt bis schwach rtlich1 ,holzschliff1 rohe ,jute gelb4 ,behrens-,delft#ca hat vorgeschlagen1 die verschiedene ,aufnahmefhigkeit der ,fasern fr gewisse ,anilinfarben zur ,trennung zu benutzen2 man erzielt auf diese ,weise unterscheidende ,frbungen1 die in gewissen ,fllen recht wertvoll sind 7siehe ,s4 #hd74 v4 ,hhnel#cb behandelt ,faserbrei mit ,jod-,jodkaliumlsung 7eine etwa #c cm starke ,schicht soll rubinrot sein7 und nach dem ,abdrcken mit ,fliepapier mit ,schwefelsure von bestimmter1 durch praktische ,versuche mit ,fasern zu ermittelnder ,strke4 ,dann frben sich3 ,lumpen rotviolett1 ,zellstoffe von ,holz und ,stroh rein blau1 ,holzschliff und rohe ,jute dunkelgelb4 #bg ,vergl4 ,tafel ,,xiii4 #bh ,vergl4 ,tafel ,,xiv4 #bi ,erscheinen die ,lumpenfasern blulich1 so ist die ,lsung zu stark und mu vorsichtig mit ,wasser verdnnt werden1 bis sich die ,lumpen rot frben4 ,werden die ,zellstofffasern nicht blau1 sondern rtlich gefrbt1 so ist die ,lsung zu schwach2 sie kann meist durch geringen ,zusatz von ,zinkchlorid brauchbar gemacht werden2 gelingt dies nicht1 so ist die ,lsung neu anzufertigen4 #cj ,papierzeitung #aijj1 ,no4 #gg4 #ca ,h4 ,behrens1 ,mikrochemische ,analyse #ahif4 #cb v4 ,hhnel1 ber eine neue ,methode der mikroskopischen ,papierprfung4 ,mitt4 a4 d4 ,technol4 ,gew4 ,museum4 ,wien #ahhi1 ,s4 #f-h4 ,untersuchung des durch ,kochen erhaltenen ,breies4 ,zum ,zerteilen des ,breies auf dem ,objektglase bedient man sich zweier ,prpariernadeln1 am besten aus ,platin1 da andere ,materialien1 namentlich ,hornnadeln1 von der ,jodlsung stark angegriffen werden4 ,illustration3 ,fig4 #cj4 ,mikroskopierbrcke4 ,beim ,arbeiten mit der ,jod-,jodkaliumlsung kann man ein ,klmpchen des erhaltenen ,breies ohne weiteres verwenden2 beim ,frben mit der ,chlorzinkjodlsung mu es erst von dem mechanisch anhaftenden ,wasser befreit werden4 ,zu diesem ,zwecke drckt man es auf ein ,stckchen porsen ,ton1 ,gips o4 a42 fehlt es an derartigem ,material1 so lt sich das ,wasser auch durch sorgfltiges ,ausstreichen des ,breies auf der ,hand entfernen4 ,die ,beseitigung des ,wassers ist bei ,anwendung von ,chlorzinkjodlsung erforderlich1 weil anderenfalls die ,frbung nicht mit der ntigen ,schrfe eintritt4 ,das ausgedrckte ,breiklmpchen bringt man auf das ,objektglas1 fgt #a-b ,tropfen der ,lsung hinzu und verteilt die ,fasern mglichst gleichmig4 ,das ,objektglas legt man hierbei hohl ber eine weie ,unterlage1 da sich die ,fasern auf diese ,weise am besten vom ,untergrund abheben4 ,fig4 #cj zeigt eine ,vorrichtung1 wie sie zu diesem ,zwecke angewendet wird4 ,jedes ,prparat wird mit einem ,deckglschen vom ,rande der ,flssigkeit aus vorsichtig bedeckt und mit einem scharf beschnittenen ,stck ,fliepapier1 welches man gegen den ,rand hlt1 die zuviel zugesetzte ,lsung fortgenommen4 ,hierbei ist indessen darauf zu achten1 da man das ,papier nicht zu lange saugen lt1 da sonst zwischen ,objekt- und ,deckglas ,luftblasen entstehen1 die beim ,untersuchen stren4 ,zur staubfreien ,aufbewahrung und bequemen ,entnahme der ,deckglschen hat die ,firma ,l4 ,schopper-,leipzig auf ,anregung der ,versuchsanstalt ,behlter angefertigt1 die sich als sehr praktisch erwiesen haben2 aus ,fig4 #ca ist deren ,bau und ,wirkungsweise ohne weiteres zu ersehen2 die ,fllung mit ,deckglschen erfolgt bei abgenommenem ,deckel nach dem ,herunterklappen der ,rckwand1 die ,entnahme der ,glschen von unten2 der zwischen der unteren ,platte und der ,vorderwand befindliche ,schlitz kann mittels einer ,schraube so eingestellt werden1 da immer nur das unterste ,deckglschen entnommen werden kann4 ,illustration3 ,fig4 #ca4 ,deckglasbehlter4 ,fr die ,untersuchung der ,fasern empfiehlt sich eine etwa #aej;fache lineare ,vergrerung2 man erkennt zwar viele ,fasern schon bei einer geringeren ,vergrerung1 aber die ,feinheiten des ,faserbaues gehen hierbei verloren4 ,in der ,versuchsanstalt wird mit ,zeischen ,mikroskopen1 gewhnlich mit dem ,okular ,nr4 #b und dem ,objektiv ,d1 gearbeitet4 ,diese ,zusammenstellung entspricht ungefhr einer #aej;fachen ,vergrerung1 die fr die ,unterscheidung der ,fasern meist ausreicht und sich sehr gut bewhrt hat4 ,will man sich einen berblick ber die ,menge der verschiedenen ,faserarten verschaffen1 so whlt man eine geringere1 etwa #ej;fache ,vergrerung1 damit eine grere ,flche auf einmal bersehen werden kann4 ,unterscheidungsmerkmale der in der ,tabelle ,seite #ff aufgefhrten ,fasern4#cc ,gruppe ,i3 ,verholzte ,fasern4 ,holzschliff#cd 7,tafel ,i74 ,zur ,herstellung von ,holzschliff werden vorzugsweise ,nadelhlzer 7,pinus ,picea ,fichte1 ,p4 sylvestris ,kiefer1 ,p4 ,abies ,weitanne und auch wohl ,p4 ,larix ,lrche7 verwendet4 ,der anatomische ,bau aller zu den ,nadelhlzern gehrigen ,arten ist sehr gleichartig und deshalb die auf geringe ,verschiedenheiten in dem ,bau der ,markstrahlzellen gesttzte ,unterscheidung oft recht schwierig4 ,bei der ,papierprfung hat diese ,unterscheidung im allgemeinen wenig ,wert1 und es soll daher1 um den ,stoff nicht unntz zu erschweren und zu erweitern1 auf die anatomischen ,verschiedenheiten der einzelnen ,koniferenarten nicht eingegangen werden4 ,in ,wiesners ,technischer ,mikroskopie und in hnlichen ,werken kann man die ,unterscheidungsmerkmale finden4 ,illustration3 ,fig4 #cb4 ,illustration3 ,fig4 #cc4 ,diejenigen ,zellen nun1 die dem ,beobachter sofort auffallen und die am zahlreichsten vertreten sind1 sind die sogenannten ,holzzellen1 teils dick- teils dnnwandige ,zellen1 die durch die ,tpfel oder behften ,poren sehr charakteristisch gekennzeichnet sind4 ,die ,tpfel erscheinen1 von der ,flche aus gesehen1 meist als zwei konzentrische ,kreise1 wie dies aus ,fig4 #cb1 die eine schematische ,darstellung dieser ,tpfel1 a7 von der ,flche gesehen1 b7 in ,seitenansicht1 zeigt1 deutlich zu ersehen ist4 ,ansicht b7 wird man indessen bei ,untersuchungen selten wahrnehmen4 ,die ,tpfel erscheinen mehr oder weniger elliptisch geformt und zur ,lngsachse der ,zelle schief gestellt4 ,illustration3 ,fig4 #cd4 ,wenn auch ein groer ,teil der ,holzzellen beim ,schleifen des ,holzes zertrmmert wird 7,fig4 #cc71 so kommen doch auch noch viele gut erhaltene im ,papier vor1 an denen man diese ,tpfel deutlich wahrnehmen kann 7,fig4 #cd74 ,illustration3 ,fig4 #ce4 ,neben diesen ,holzzellen sind jedoch noch andere vorhanden1 die sich ebenso vorzglich zur ,erkennung des ,holzschliffes eignen1 nmlich die ,markstrahlzellen1 welche im ,stamme von der ,mitte aus sternfrmig nach auen verlaufen und durch ihr gitterfrmiges ,gefge auffallen4 ,fig4 #ce zeigt derartige ,markstrahlzellen1 wie sie ber darunter liegende ,holzzellen fortlaufen4 ,auer den ,nadelhlzern werden auch in geringem ,umfange ,laubhlzer1 wie ,birke1 ,pappel u4 a41 verschliffen4 ,zur ,erkennung dieser ,laubholzschliffe wird auf das ,s4 #gc-ge bei ,besprechung der ,zellstoffe aus diesen ,hlzern ,gesagte verwiesen4 ,jute 7,tafel ,,ii74 ,was man unter dem ,namen ,jute namentlich zur ,herstellung von ,packpapier1 ,zuckerpapier1 ,briefumschlagpapier1 sogenanntem ,manilapapier u4 s4 w4 verwendet1 sind die ,bastzellen mehrerer ostindischer ,pflanzenarten 7,corchorus olitorius1 ,c4 capsularis1 ,c4 fuscus1 ,c4 decemangulatus u4 a474 ,sie lassen sich schwer bleichen und finden deswegen fr feine ,papiere keine ,verwendung4 ,die charakteristische ,eigentmlichkeit der ,bastfasern dieser ,pflanzen besteht darin1 da die ,wandstrke der ,zellen an verschiedenen ,stellen verschieden ist und oft schon im ,bereich des mikroskopischen ,bildes stark wechselt4 ,zuweilen ist die ,wand sehr dnn1 dann wird sie mehr oder minder pltzlich dicker und verdickt sich oft so sehr1 da die ,hhlung der ,zelle nur noch als eine dnne ,linie erscheint oder auf kurze ,strecken vollstndig verschwindet1 um eine kurze ,strecke weiter dieselben ,wandlungen von neuem durchzumachen 7,fig4 #cf74 ,illustration3 ,fig4 #cf4 ,man darf indessen nicht erwarten1 da jede ,zelle diese ,merkmale so auffallend zeigt wie eben geschildert2 an manchen sind sie schwer aufzufinden1 und man mu die ,zelle erst unter dem ,mikroskop verfolgen1 um ,verschiedenheiten in der ,wandstrke zu entdecken4 ,stellenweise zeigen die ,fasern ,poren und ganz hnliche ,verdickungen 7,knoten71 wie wir sie spter bei der ,leinenfaser regelmig antreffen werden2 diese ,knoten heben sich in ,jod-,jodkaliumlsung durch ihre in ein mehr oder weniger gelbes ,braun bergehende ,frbung deutlich gegen die anderen ,teile der ,zelle ab4 ,hufig kommt es vor1 da man die ,jutefasern noch zu ganzen ,bndeln vereinigt in dem mikroskopischen ,bilde erblickt 7,tafel ,,ii74 ,zur ,erkennung des anatomischen ,baues sind solche ,bndel wenig geeignet1 weil meist eine ,zelle die andere verdeckt4 ,hinsichtlich der charakteristischen ,merkmale von ,strohstoff und schlecht aufgeschlossenem ,holzzellstoff wird auf ,s4 #gf u4 #ii verwiesen4 #cc ,die ,angaben ber die ,frbung in ,jod-,jodkalium- und ,chlorzinkjodlsung sollen bei ,besprechung der einzelnen ,fasern nicht wiederholt werden2 es wird hierzu auf die ,tabelle ,s4 #ff verwiesen4 #cd ,den ,namen ,holzstoff8 fr ,holzschliff sollte man vermeiden1 da er als solcher angewendet ungenau und mit dem ,vermerk mechanisch zubereitet8 versehen etwas umstndlich ist4 ,gruppe ,,ii3 ,zellstoffe4 ,nadelholzzellstoff 7,tafel ,,iii74 ,fr das ,erkennen des ,nadelholzzellstoffes unter dem ,mikroskop gilt natrlich im allgemeinen das vorher beim ,holzschliff ,gesagte2 man erkennt ihn an den behften ,poren oder ,tpfeln der ,holzzellen4 ,jedoch ist zu bemerken1 da das ,gefge der ,zellen infolge des voraufgegangenen ,kochprozesses weniger deutlich hervortritt als beim ,holzschliff4 ,hufig ist man nicht im stande1 die beiden konzentrischen ,kreise der ,poren genau wahrzunehmen2 die ,tpfel erscheinen dann mehr wie kreisfrmige oder elliptisch geformte helle ,stellen auf den ,zellwnden4 ,ferner fehlen meist die charakteristischen ,markstrahlzellen1 die nur in seltenen ,fllen und auch dann nur hchst undeutlich zu erkennen sind4 ,neben den behften ,poren zeigen die ,fasern groe einfache ,poren 7,fig4 #cg71 die im ,gegensatz zu den ersteren durch den ,kochproze weit klarer sichtbar werden4 ,illustration3 ,fig4 #cg4 ,illustration3 ,fig4 #ch4 ,bei nicht vllig aufgeschlossenem ,zellstoff kommt es vielfach vor1 da die ,fasern eine schwach gelbliche ,frbung aufweisen4 ,dies beruht darauf1 da man es nicht mit vollkommen reinem ,zellstoff1 sondern mit ,zellen zu thun hat1 die noch1 wenn auch in ganz geringem ,mae1 verholzt sind4 ,es kann bei einem solchen ,material1 wenn man es makroskopisch mit ,phloroglucin behandelt1 vorkommen1 da man infolge der auftretenden ,rotfrbung glaubt1 es mit ,holzschliff zu tun zu haben4 ,auf die ,verschiedenheiten der von verschiedenen ,nadelhlzern herrhrenden ,zellstoffe soll hier nicht nher eingegangen werden2 es sei um so mehr auf das hierber beim ,holzschliff ,gesagte verwiesen1 als die ,unterscheidungsmerkmale hier noch weniger deutlich hervortreten als beim geschliffenen ,holz4 ,die meisten ,zellstoffe drften wohl von der ,fichte herrhren1 die sich wegen ihres geringen ,harzgehaltes am besten zur ,fabrikation eignet4 ,auf eine ,eigentmlichkeit sei noch besonders hingewiesen2 es treten bei manchen ,holzzellstofffasern ,erscheinungen auf1 wie sie der ,baumwolle eigen sind1 nmlich spiralfrmige ,windungen der ,zelle und gitterfrmige ,streifung der ,zellwnde 7,fig4 #ch74 ,verwechselung mit ,baumwolle ist indessen bei einiger bung ausgeschlossen4 ,laubholzzellstoff4 ,die ,fasern der ,laubhlzer bieten nicht so charakteristische und leicht auffindbare ,merkmale dar wie die der ,nadelhlzer4 ,die ,holzzellen sind meist dnnwandig1 die breiteren sparsam mit ,poren versehen1 die eine scharf begrenzte mandelfrmige1 seltener rundliche ,gestalt haben und zur ,lngsachse der ,zelle schief gestellt sind4 ,bemerkenswert sind bei den ,laubhlzern die zahlreichen rhrenartigen ,gefe1 die einen greren ,porenreichtum aufweisen und zur ,unterscheidung der einzelnen ,holzarten einen ,anhalt geben4 ,birkenholzzellstoff 7,tafel ,,iv74 ,die ,holzzellen der ,birke sind oft sehr dnnwandig2 die dickwandigen sind den ,bastzellen des ,strohes nicht unhnlich4 ,illustration3 ,fig4 #ci4 ,die dnnwandigen ,zellen tragen vielfach einfache mandelfrmige ,poren1 deren ,lngsachsen teilweise parallel1 teilweise schief zur ,zellrichtung verlaufen 7,fig4 #ci72 zuweilen nehmen die ,poren auch eine mehr oder weniger rundliche ,gestalt an4 ,die ,enden der ,zellen sind sehr mannigfaltig1 teilweise sehr spitz1 teilweise abgestumpft bis rund4 ,die ,gefe1 die oft noch vollstndig und sehr schn erhalten im ,papier vorkommen1 sind mit einer groen ,anzahl einfacher schlitzfrmiger ,poren versehen1 die senkrecht zur ,lngsachse des ,gefes gestellt sind4 ,diese ,poren sind zuweilen ber das ,gef gleichmig verteilt 7,fig4 #dj74 ,illustration3 ,fig4 #dj4 ,an den ,enden sieht man die gitterfrmig durchbrochenen ,querwnde der ,gefe sehr schn4 ,der ,gefreichtum ist bei der ,birke sehr gro4 ,der ,birkenzellstoff gibt zwar ein sehr schn weies1 aber wenig festes und dehnbares ,papier und wird wohl nur in ,lndern hergestellt1 wo es an anderen ,holzarten1 namentlich an ,nadelhlzern1 fehlt4 ,pappelholzzellstoff 7,tafel ,v74 ,zur ,herstellung drfte vorzugsweise das ,holz der ,zitterpappel 7,populus tremula7 und der ,weipappel 7,p4 alba7 ,verwendung finden4 ,unter den ,laubhlzern liefern diese beiden ,hlzer den zur ,bereitung von ,papier geeignetsten ,zellstoff4 ber die ,holzzellen der ,pappel lt sich kaum etwas anderes sagen als ber die der ,birke2 sie sind einander zum ,verwechseln hnlich2 die breiteren weisen hier nicht so viele und in der ,regel kleinere ,poren auf als die der ,birke4 ,schmale ,zellen mit knotenfrmigen ,verdickungen 7,fig4 #da7 kommen ziemlich hufig vor4 ,an ,gefen ist die ,pappel rmer als die ,birke4 ,die ,poren sind grer als bei der ,birke und von einem fnf- bis sechseckig-rundlichen ,hof umgeben 7,fig4 #db72 auch groe einfache ,poren sind in den ,gefwnden vorhanden 7,fig4 #dc74 ,charakteristisch fr die ,gefe sind die schwanzartigen ,enden1 die oft eine betrchtliche ,lnge erreichen 7,fig4 #dc74 ,die gitterfrmig durchbrochenen ,querwnde1 die bei der ,birke so charakteristisch hervortreten1 fehlen hier4 ,andere ,laubhlzer1 wie ,linde1 ,erle1 ,ahorn u4 s4 w41 drften wohl auch gelegentlich zu ,zellstoff verarbeitet werden1 ein weiteres ,eingehen hierauf erscheint indessen nicht am ,platze4 ,illustration3 ,fig4 #da4 ,illustration3 ,fig4 #db4 ,illustration3 ,fig4 #dc4 ,strohzellstoff 7,tafel ,,vi74 ,zur ,herstellung von ,strohzellstoff wird das ,stroh aller ,getreidearten verarbeitet1 und es wird hauptschlich von der ,lage einer ,strohstofffabrik abhngen1 ob sie mehr ,roggenstroh1 ,weizenstroh oder andere ,strohsorten verwendet4 ,am meisten drfte bei uns wohl ,roggenstroh zur ,verarbeitung kommen4 ,illustration3 ,fig4 #dd4 ,illustration3 ,fig4 #de4 ,illustration3 ,fig4 #df4 ,es soll hier auf die ,beschreibung der geringen anatomischen ,unterschiede1 welche die einzelnen ,stroharten im ,bau der ,oberhautzellen aufweisen1 aus demselben ,grunde wie bei dem ,holzzellstoff nicht eingegangen werden2 unser ,urteil ber ein ,papier1 das ,strohzellstoff enthlt1 wird nicht wesentlich vollkommener1 wenn wir erfahren1 da letzterer z4 ,b4 dem ,weizenstroh entstammt4 ,aus einem mikroskopischen ,bilde von ,strohfasern heben sich sofort die sehr charakteristisch geformten ,oberhautzellen1 dickwandige1 mehr oder weniger verkieselte ,zellen1 deren ,rnder wellenfrmig gebogen sind1 deutlich ab4 ,mit diesen wellenfrmigen ,ausrandungen schlieen die ,zellen dicht aneinander1 und in dem ,strohstoff findet man noch kleine ,kolonien solcher innig miteinander verbundenen ,zellen2 im ,strohzellstoff und aus diesem hergestellten ,papier sind sie selten4 ,diese ,oberhautzellen kommen in den mannigfachsten ,gren vor2 das ,verhltnis von ,lnge zu ,breite wechselt von #a_/a bis auf mehr als #aj_/a4 ,auch die ,ausrandungen haben verschiedene ,gestalt2 bald hat man tiefe ,einbuchtungen1 bald nur schwache ,wellenlinien4 ,wenn nun auch diese ,oberhautzellen ein leichtes ,erkennen des ,strohzellstoffes ermglichen1 so bilden sie doch nur einen geringen ,teil aller aus dem ,stroh stammenden ,zellen2 unter diesen herrschen die ,bastzellen bei weitem vor4 ,diese dnnen langgestreckten ,fasern1 welche von sehr regelmigem ,bau sind1 werden von einem nach dem ,ende zu sich verjngenden schmalen ,hohlkanal durchzogen 7,fig4 #dd74 ,in ziemlich regelmigen ,abstnden zeigt die ,wandung knotige ,verdickungen4 ,diese ,verstrkungen erstrecken sich oft auch nach dem ,innern der ,zelle1 so da das ,lumen an diesen ,stellen eng zusammengeschnrt erscheint4 ,illustration3 ,fig4 #dg;a1 b1 c4 ,die ,bastzellen weisen zahlreiche ,poren auf1 die als dunkele ,linien von der ,hhlung aus nach auen zu verlaufen4 ,neben diesen beiden ,arten von ,zellen1 den ,oberhaut- und ,bastzellen1 findet sich beim ,stroh eine groe ,anzahl sehr dnnwandiger ,parenchymzellen 7,fig4 #de72 diese sind an beiden ,enden abgerundet2 teilweise erscheinen sie fast kreisfrmig1 teilweise sehr langgestreckt1 mehr oder weniger mit einfachen ,poren versehen4 ,sie sind von ,wichtigkeit fr die ,untersuchung1 weil sie1 wie wir spter sehen werden1 ein ,mittel an die ,hand geben1 ,strohzellstoff von ,alfazellstoff zu unterscheiden4 ,in untergeordnetem ,mae treten ,gefe auf4 ,vielfach unverletzt trifft man ,tpfelgefe an1 dnnwandige1 rhrenfrmige ,zellen1 deren ,wnde von sehr zahlreichen rundlichen oder schlitzfrmigen ,poren durchsetzt sind 7,fig4 #df74 ,spiralgefe in unversehrtem ,zustande 7,fig4 #dg;a7 sind sehr selten2 meist sind die ,spiralen durch die ,bearbeitung auseinandergezogen und finden sich als wurmartige ,gebilde im ,prparate 7,fig4 #dg;b74 ,dasselbe gilt von den ,ringgefen2 die ,ringe sind meist aus den ,gefen herausgetreten und zeigen sich dem ,beobachter als solche 7,fig4 #dg;c74 ,zu erwhnen sind ferner noch die ,sklerenchymelemente1 sehr stark verdickte und verkieselte ,zellen 7,fig4 #dh74 ,illustration3 ,fig4 #dh4 ,alfa-7,esparto-7,zellstoff 7,tafel ,,vii74 ,die zu den ,gramineen gehrigen ,ligaeum ,spartum und ,stipa tenacissima1 zwei in ,spanien und namentlich ,nordafrika in groen ,mengen vorkommende ,pflanzen1 liefern das ,rohmaterial fr den ,alfa- oder ,espartozellstoff1 der dem ,strohzellstoff sehr nahe steht1 bei uns indessen nur in beschrnktem ,mae ,verwendung findet4 ,der ,bau der ,zellen ist dem der ,strohzellen sehr hnlich1 und es drfte nicht immer mglich sein1 zu entscheiden1 ob z4 ,b4 eine im ,papier vorgefundene ,oberhautzelle von ,stroh oder ,esparto herrhrt4 ,im allgemeinen ist der ,bau der ,alfazellen zierlicher und ,lnge und ,breite der ,zellen sind kleiner als beim ,stroh2 jedoch ist es nicht immer mglich1 hierauf eine sichere ,unterscheidung zu grnden4 ,die ,bastzellen sind im ,gegensatz zu denen des ,strohes kurz und hufig in ihrer ganzen ,lnge im mikroskopischen ,gesichtsfelde zu beobachten4 ,sie sind sehr regelmig gebaut und haben stark verdickte ,zellwnde1 so da der ,hohlkanal oft nur als ,linie erscheint4 ,unregelmigkeiten im ,verlauf der ,hhlung1 wie wir sie beim ,stroh kennen gelernt haben1 sind beim ,alfa nicht zu bemerken4 ,von den ,oberhautzellen lt sich im wesentlichen nichts anderes sagen als von denen des ,strohes4 ,von verschiedenen ,seiten ist auf die angeblich verschiedenartig scharfe ,ausrandung der ,oberhautzellen eine ,unterscheidung gegrndet worden1 die indessen kaum stichhaltig sein drfte2 hiernach sollen diese ,zellen bei ,alfa tiefer ausgerandet sein als beim ,stroh4 ,die zahlreichen ,untersuchungen1 die in der ,versuchsanstalt ausgefhrt sind1 haben jedoch gezeigt1 da auch ,stroh sehr tief ausgerandete ,oberhautzellen aufweist4 ,die ,zhnchen beim ,alfastoff hingegen 7,fig4 #di7 geben ein recht gutes ,unterscheidungsmerkmal ab4 ,diese finden sich in ,alfapapieren in ziemlicher ,menge und in mannigfachster ,form vor1 bald kurz und gedrungen1 bald lang und spitzig1 oder hakenfrmig umgebogen4 ,groe dnnwandige ,parenchymzellen fehlen beim ,alfastoff vollstndig1 und so liefern diese beiden ,elemente ein ,mittel1 ,stroh und ,alfa zu unterscheiden4 ,illustration3 ,fig4 #di4 ,die auch beim ,alfastoff vorkommenden ,sklerenchymelemente sind hnlich wie beim ,stroh4 ,zellstoff aus ,jute1 ,manila und ,adansonia4 ,die ,bastfasern dieser drei ,pflanzenarten sind zum ,teil einander so hnlich1 da sie1 namentlich in ,gemischen1 nicht immer mit ,sicherheit voneinander unterschieden werden knnen4#ce ,ein ,umstand1 der das ,bestimmen der ,faserart erschwert1 ist die oft sehr verschiedenartige ,frbung bei ,behandlung mit mikrochemischen ,reagentien4 ,diese ,verschiedenartigkeit wird dadurch veranlat1 da die ,fasern1 welche im ,rohzustande alle mehr oder weniger verholzt sind1 im ,hinblick auf ihre vorzugsweise ,verwendung zu ,pack- und ,briefumschlagpapier1 selten vollstndig und gleichmig entholzt werden4 ,man findet daher oft alle bergnge von verholzten bis zu vllig aufgeschlossenen ,fasern vor4 ,dies erschwert die ,unterscheidung1 und daher erscheint bei ,abgabe eines ,urteils ber die ,stoffzusammensetzung eines ,papiers1 welches die genannten ,fasern enthlt1 besondere ,vorsicht am ,platze4 ,jutezellstoff4 ,fr den anatomischen ,bau der ,jutefaser gilt natrlich im allgemeinen das ,seite #ga ,gesagte4 ,hinzuzufgen ist nur1 inwieweit das mikroskopische ,bild sich durch den ,aufschlieungsproze gendert hat4 ,in ,bezug auf die ,frbung der ,fasern in den ,jodlsungen wird auf ,seite #ff verwiesen4 ,die ,bndel von ,fasern treten bei aufgeschlossener ,jute seltener auf2 sie sind dann geschmeidiger als bei ,fasern im ,rohzustand und lsen sich an den ,enden meist in ,einzelfasern auf4 ,die ,einzelfaser hnelt in ihrem ,aussehen der ,strohbastfaser1 mit der sie auch in ihren ,abmessungen sehr bereinstimmt4 ,nach den ,enden zu verjngt sich die ,faser meist ganz allmhlich2 die ,enden selbst sind gewhnlich abgerundet4 ,auer den ,zellen mit wechselndem ,hohlkanal findet man1 wenn auch seltener1 solche mit gleichmig verlaufendem ,lumen und gleichmiger ,wandstrke2 letztere ist oft so gering1 da die ,zellwnde zusammenklappen und die ,faser ein baumwollhnliches ,aussehen erhlt4 ,in den ,jodlsungen zeigen die ,fasern ,querstreifungen1 die zum ,teil von ,porengngen herrhren4 ,manila 7,tafel ,,viii74 ,hierher gehren die ,bastfasern verschiedener ,musaceen1 namentlich ,musa textilis1 ,m4 sapientium1 ,m4 paradisiaca4 ,das ber das ,aussehen der ,jutefaser im ,papier ,gesagte gilt zum groen ,teil auch fr die ,manilafaser4 ,auch hier kommen ,faserbndel vor1 wenn auch nicht so zahlreich als bei der ,jute4 ,zuweilen fehlen die ,bndel auch vllig4 ,man beobachtet auch hier zweierlei ,bastfasern1 dickwandige mit unregelmigem und dnnwandige1 baumwollartige mit gleichmig verlaufendem ,hohlkanal4 ,indessen ist der ,wechsel weniger ausgeprgt als bei der ,jute4 ,schlitzfrmige ,poren durchsetzen die ,wand der ,bastzellen hufig in schrger ,stellung4 ,die ,manilafasern zeigen im ,gegensatz zu den ,jutefasern meist protoplasmatischen ,inhalt1 der sich in den ,jodlsungen gelb bis gelbbraun frbt4 ,die ,enden der ,fasern zeigen hufig bleistiftartige ,zuspitzungen2 die ,spitze ist teils scharf1 teils abgestumpft4 ,die ,querstreifung der ,faser ist bei ,manila noch ausgeprgter1 die ,streifen sind hier zahlreicher und krftiger4 ,sehr charakteristisch fr ,manila sind dickwandige ,parenchymzellen mit meist schrgen ,wnden1 die hufig die ,form eines ,rhombus besitzen und in einem ,papier1 das grere ,mengen ,manila enthlt1 selten fehlen4 ,die brigen ,elemente1 welche noch ab und zu in ,manilapapieren vorkommen1 sind verhltnismig selten und kommen fr das ,erkennen wenig in ,betracht4 ,es gehren hierher ,spiralgefe1 sowie die von ,hhnel erwhnten ,stegmata4 ,adansonia 7,tafel ,,ix74 ,illustration3 ,fig4 #ej4 ,die ,adansoniafaser stammt aus dem ,bast des in ,afrika heimischen ,affenbrodbaumes 7,adansonia digitata74 ,der ,bast kommt in etwa #hj cm langen1 #h-aj mm dicken und #dj-ej mm breiten ,stcken zu uns1 ist von brauner ,farbe und zeigt groe ,festigkeit4 ,die ,faser ist krftig gebaut1 walzenfrmig und wie schon erwhnt der ,manila- und ,jutefaser teilweise sehr hnlich4 ,charakteristisch ist die hufig vorkommende ,erscheinung1 da die ,fasern in der ,dicke ,unregelmigkeiten zeigen und sich nach dem ,ende zu pltzlich verjngen4 ,bei der ,verarbeitung lsen sich die uersten ,gewebeschichten vielfach ab1 und die sehr fein zerfaserten ,strhnchen umgeben die ,zellen an manchen ,stellen wie mit einem ,schleier 7,fig4 #ej74 ,diese ,erscheinung tritt zwar auch bei anderen ,fasern auf1 aber nie in solchem ,umfange wie bei ,adansonia4 ,die ,hhlung verluft sehr verschieden2 sie ist oft nur als dunkele ,linie erkennbar1 erweitert sich dann pltzlich und nimmt mehr als die ,hlfte der ,zellbreite ein4 ,die ,enden sind meist abgerundet1 seltener zugespitzt4 ,bndel von zusammenhngenden ,fasern kommen kaum vor4 ,sehr hufig begegnet man ,gruppen stark verkalkter parenchymatischer ,zellen 7,fig4 #ea7 sowie dnnwandigen ,parenchymzellen und ,bruchstcken von netzartigen ,gefen 7,fig4 #eb74 ,illustration3 ,fig4 #ea4 ,illustration3 ,fig4 #eb4 ,hauptunterscheidungsmerkmale fr ,jute-1 ,manila- und ,adansoniafasern4 ,frbung in ,faserart ,jod-,jodkalium- ,chlorzinkjod- ,hohlkanal lsung lsung verholzt leuchtend gelbbraun gelb oder in der ,weite ver- oder braun grngelb oft wechselnd holzt ,jute----------------------------------- --------------------------- grau1 bisweilen blau1 bisweilen in der ,weite ent- braun rotviolett oft wechselnd holzt ---------------------------------------- --------------------------- bei den dickwandigen grau1 blau1 rotviolett ,fasern von ,manila braun1 und gelb1 sowie wechselnder gelblich ,zwischenfarben ,breite1 bei den dnnwandigen gleichmig ---------------------------------------- --------------------------- die ,weite ,adansonia schmutzig ndert sich grau und blau bis mit der braun rotviolett ,breite der ,faser ,faserart ,enden ,poren ,nebenbestandteile im allgemeinen parallel zur abgerundet ,achse keine verholzt gestellte ,schlitze ,jute ---------------------------------------- ----------------- im allgemeinen parallel zur entholzt abgerundet ,achse keine gestellte ,schlitze ---------------------------------------- ----------------------- ,gruppen oder schrg oder einzelne ,manila oft parallel zur ,parenchymzellen bleistiftartig ,achse mit ziemlich zugespitzt gestellte dicken schrgen ,schlitze ,wnden ---------------------------------------- ----------------------- schrg oder verkalkte ,adansonia parallel zur ,parenchymzellen meistens ,achse und abgerundet gestellte ,gefbruchstcke ,schlitze ,fr die ,erkennung und das ,auseinanderhalten der drei zuletzt beschriebenen ,faserarten bietet der ,gesamteindruck1 welchen das mikroskopische ,bild1 als ,ganzes betrachtet1 auf den ,beobachter macht1 oft einen ,anhalt4 ,dieser durch die ,gesamtwirkung von ,streifung1 ,abmessung1 ,krmmung1 ,starrheit u4 s4 w4 der ,fasern auf das ,auge hervorgerufene ,eindruck lt sich schwer beschreiben1 dagegen geben ihn die photographischen ,aufnahmen 7,tafel ,,ii1 ,,viii1 ,,ix7 wieder4 ,der ,beobachter mu sich durch eingehende ,betrachtung mikroskopischer ,bilder der genannten drei ,fasern mit dem ,gesamteindruck vertraut machen4 ,in vorstehender ,tabelle#cf sind die ausgeprgtesten ,merkmale der drei ,faserarten zur besseren bersicht nochmals gegenbergestellt4 #ce ,vergl4 ,jute1 ,manila1 ,adansonia4 ,von ,g4 ,daln und ,dr4 ,wisbar4 ,mitt4 aus den techn4 ,vers4-,anst4 #aijb4 #cf ,entnommen aus der erwhnten ,daln-,wisbarschen ,arbeit4 ,beurteilung des ,verholzungsgrades der ,zellstoffe4 ,die in der ,papierfabrikation verwendeten ,zellstoffe sind teils vllig entholzt1 teils enthalten sie noch geringe ,mengen der ,holzsubstanz2 es hngt dies ab von dem ,aufschlieungs- und ,bleichproze1 den sie durchgemacht haben4 ,gebleichte ,stoffe sind meist frei von ,holzsubstanz1 ungebleichte oder halbgebleichte zeigen noch mehr oder weniger starke ,verholzung4 ,die ,frbung der ,fasern in ,jodlsung lt oft schon erkennen1 mit welchem ,grade der ,verholzung man es zu tun hat4 ,deutlicher noch lt sich dies durch ,behandlung mit gewissen ,farbstoffen ermitteln4 ,verfahren nach ,dr4 ,klemm4 ,dr4 ,klemm beurteilt den ,grad1 bis zu welchem die ,holzzellen in reine ,zellstofffasern bergefhrt worden sind1 nach dem ,farbton und der ,strke der ,frbung mit ,malachitgrn in essigsaurer ,lsung4 7,der ,farbstoff wird in ,wasser mit #b ,essigsure bis zur ,sttigung gelst47 ,das ,reagens ist fr mikroskopische ,prparate und1 wenn ,zellstoffe als solche vorliegen1 auch makroskopisch anwendbar4 ,je reiner ein ,zellstoff ist1 um so weniger frbt er sich4 ,die besten gebleichten ,stoffe frben sich fast gar nicht1 halbgebleichte himmelblau1 ungebleichte stark grn4 ,in ,verbindung mit ,malachitgrn lt sich nach ,klemm durch einen zweiten ,farbstoff herausfinden1 ob ,natron- oder ,sulfitzellstoff vorliegt4 ,dies geschieht durch eine gesttigte1 mit #b ,alkohol versetzte ,lsung von ,rosanilinsulfat in ,wasser1 die mit ,schwefelsure versetzt wird1 bis sie einen violetten ,schimmer angenommen hat4 ,die ,zellstoffe frben sich wie folgt3 #a4 ,ungebleichter ,sulfitzellstoff wird tief violettrot4 #b4 ,gebleichter ,sulfitzellstoff nimmt eine weniger starke und weniger ins ,violett spielende rote ,frbung an4 #c4 ,ungebleichter ,natronzellstoff frbt sich durchschnittlich noch etwas weniger als gebleichter ,sulfitstoff4 #d4 ,gebleichter ,natronzellstoff erhlt nur einen schwach rtlichen ,schimmer oder frbt sich berhaupt nicht4 ,die bei alleiniger ,anwendung der ,rosanilinlsung nicht mgliche ,unterscheidung von gebleichtem ,sulfit- und ungebleichtem ,natronzellstoff lt sich nach ,klemm bewerkstelligen1 wenn auerdem noch die ,prfung mit ,malachitgrn vorgenommen wird4 ,frbt sich der ,zellstoff mit ,rosanilinsulfat rot1 mit ,malachitgrn deutlich grn1 so hat man es mit ungebleichtem ,natronzellstoff zu thun2 frbt er sich mit ,rosanilinsulfat wohl auch rot1 mit ,malachitgrn dagegen schwach blau oder gar nicht1 so hat man auf gebleichten ,sulfitzellstoff zu schlieen4 99 99 99 99 99 ,unter ,zugrundelegung der von ,behrens#cg fr die ,unterscheidung von ,gewebefasern vorgeschlagenen ,doppelfrbung mit ,malachitgrn und ,kongorot kann man die verschiedenen ,reinheitsgrade der ,zellstoffe vielleicht noch deutlicher unterscheiden4 ,das zu prfende ,material wird durch ,kochen mit verdnnter ,natronlauge aufgeschlossen4 ,der ,faserbrei wird hierauf mit der #ae-bj;fachen ,menge einer etwa prozentigen ,lsung von ,malachitgrn in ,wasser1 die mit einigen ,tropfen ,essigsure angesuert ist1 einige ,minuten erwrmt1 dann1 nachdem er gut durchgeschttelt worden ist1 auf ein ,sieb gebracht und ausgewaschen1 bis das ,waschwasser fast farblos abluft4 ,schon nach dieser ,vorbehandlung kann man sich oft ein ,bild von dem ,verholzungsgrad der ,fasern machen4 ,sind sie stark verholzt1 so erscheinen sie stark grn gefrbt2 sind sie nicht oder wenig verholzt1 so zeigen sie nur eine schwache grnliche ,frbung4 ,zur weiteren ,beurteilung wird der mit ,malachitgrn behandelte ,stoff in hnlicher ,weise mit einer #ae-bj;fachen ,menge wsseriger1 etwa prozentiger ,kongorotlsung1 zu der man einige ,krnchen ,soda fgt1 gefrbt und ausgewaschen1 bis das ,waschwasser fast farblos abluft4 ,aus dem so behandelten ,stoff werden geringe ,mengen entnommen und in ,wasser oder ,wasser und ,glycerin prpariert4 ,stark verholzte ,fasern erscheinen dann im mikroskopischen ,bilde stark grn gefrbt1 weniger verholzte blulichgrn bis hellgrn und unverholzte ,fasern rot4 #cg ,h4 ,behrens1 ,mikrochemische ,analyse4 #ahif4 ,s4 #eb4 ,gruppe ,,iii3 ,lumpenfasern4 ,baumwolle 7,tafel ,x74 ,mit dem ,namen ,baumwolle bezeichnet man die ,samenhaare einiger ,gossypium-,arten 7,g4 indicum1 ,g4 barbadense1 ,g4 herbaceum u4 s4 w474 ,diese ,haare sind bis zu #e cm lang1 kegelfrmig sich nach dem ,ende zu verjngend1 einzellig und ohne ,querwnde4 ,die ,enden sind stumpf bis rundlich1 werden aber im ,papier selten angetroffen4 ,die ,zelle ist einem ,schlauche hnlich1 dessen ,hhlung etwa des ganzen ,durchmessers ausmacht4 ,trocknen diese ,samenschluche aus1 so klappen die ,wnde1 da sie wegen ihres schwachen ,baues dem ,luftdruck nicht widerstehen knnen1 aufeinander1 und die gleichzeitig auftretenden ,spannungen der ,wandung veranlassen eine spiralfrmige ,drehung der ,zelle1 eine ,erscheinung1 die zum leichten ,erkennen der ,baumwolle wesentlich beitrgt4 ,fig4 #ec gibt ein ,bild der rohen ,baumwollfaser1 an welchem diese ,drehung sehr deutlich zu beobachten ist4 ,illustration3 ,fig4 #ec4 ,illustration3 ,fig4 #ed4 ,bei den aus dem ,papier stammenden ,baumwollfasern oder ,faserteilchen tritt diese ,erscheinung seltener und weniger deutlich auf1 da man es immer nur mit verhltnismig kurzen ,enden zu tun hat4 ,indessen ist die ,baumwolle1 wenn sie gut erhalten ist1 auch ohne diese spiralfrmigen ,windungen mit keiner der noch folgenden ,lumpenfasern zu verwechseln4 ,zunchst fehlen der ,faser sowohl die dem ,leinen und ,hanf eigentmlichen ,poren1 feine ,kanle1 die von der ,zellhhle aus durch die ,wandung nach auen verlaufen1 als auch die zahlreichen knotenartigen ,auftreibungen4 ,ferner zeigt die ,zellwand vielfach eine hchst charakteristische ,streifung1 die der ganzen ,zelle eine gitterfrmige ,zeichnung aufprgt 7,fig4 #ed74 ,allerdings kommen auch bei dem ,nadelholzzellstoff derartig gitterfrmig gezeichnete ,zellen vor1 indessen ist eine ,verwechselung mit diesen schon infolge der verschiedenen ,frbung ausgeschlossen4 ,illustration3 ,fig4 #ee4 ,die eigentmliche ,streifung in ,verbindung mit dem weiten ,hohlkanal der ,zelle und das ,fehlen von ,poren und ,kntchen1 wie sie den folgenden beiden ,faserarten eigentmlich sind1 bilden demnach sichere ,anhaltspunkte zur ,erkennung der ,baumwolle4 ,zudem hat sie von den ,lumpenfasern den grten ,durchmesser und erscheint durch die ,jodlsung meist etwas dunkeler gefrbt als die ,leinen- und ,hanffaser4 ,es kommt zuweilen vor1 da durch ,drehen oder ,zusammendrcken der ,faser der ,hohlkanal so eng wird1 da er nur als dunkele ,linie erscheint 7,fig4 #ee72 man hte sich davor1 in solchen ,fllen die ,faser mit der ,leinenfaser zu verwechseln4 ,leinen 7,tafel ,,xi74 ,die ,bastzellen der ,flachspflanze 7,linum usitatissimum7 sind etwa halb so dick wie die ,haare der ,baumwolle1 sehr regelmig gebaut und spitz auslaufend4 ,im ,papier allerdings wird man die natrlichen ,enden der ,faser sehr selten beobachten1 da diese durch den ,fabrikationsproze meist stark beschdigt werden 7,fig4 #ef74 ,illustration3 ,fig4 #ef4 ,illustration3 ,fig4 #eg4 ,charakteristisch fr die ,leinenfasern sind die sich oft in sehr kurzen ,entfernungen wiederholenden ,verschiebungen der ,wand1 welche bei der ,verarbeitung der ,faser ,anla zu ,knotenbildungen geben4 ,bei sehr starker ,verdickung werden diese ,knoten durch den ,fabrikationsproze hufig breitgepret1 eine ,erscheinung1 die in manchen ,fllen bis zum vollstndigen ,bruch der ,fasern an der verdickten ,stelle fhren kann4 ,neben diesen ,knoten ist der enge ,hohlkanal der ,zelle fr deren ,erkennung von ,wichtigkeit4 ,da die ,wnde sehr stark sind1 so ist das ,lumen meist nur als dunkele ,linie zu beobachten4 ,dabei sind ,zellen1 bei denen man diesen ,hohlkanal von ,anfang bis zu ,ende verfolgen knnte1 nicht sehr hufig4 ,bei vielen1 namentlich den schwcheren ,fasern1 sieht man mit der frher angegebenen ,vergrerung das ,lumen berhaupt nicht2 bei anderen erscheint es auf einer kurzen ,strecke1 wird dann so eng1 da es dem ,beobachter entschwindet1 und kommt eine kurze ,strecke weiter mit groer ,deutlichkeit wieder zum ,vorschein4 ,zugleich ist die ,wand der ,zelle von zahlreichen ,poren durchsetzt1 die von dem ,inneren aus nach dem ,rande zu verlaufen und als dunkele ,linien erscheinen 7,fig4 #eg74 ,die ,enden der ,fasern sind oft sehr fein und lang ausgefasert 7,fig4 #ef71 eine ,eigentmlichkeit1 die aber nicht nur1 wie oft angegeben wird1 dem ,flachs allein eigen ist1 sondern auch bei ,baumwolle vorkommen kann4 ,hanf4 ,der anatomische ,bau der ,hanffaser ist dem des ,flachses ungemein hnlich1 und nur im rohen ,zustande oder in groben ,garnen kann man die beiden ,fasern1 namentlich durch die ,quellungserscheinungen in ,kupferoxydammoniak und die ,bruchstcke der ,oberhaut1 mit ,sicherheit voneinander unterscheiden4 ,im ,papier ist die ,unterscheidung nicht mehr mglich2 die ,quellungserscheinungen lassen im ,stich1 und ,oberhautstcke sind im ,papier nicht mehr vorhanden4 ,es treten bei ,hanf dieselben knotenartigen ,auftreibungen auf wie bei ,flachs1 dieselben zerquetschten ,knoten und dieselben ausgefaserten ,enden4 ,es bleibt daher1 wenn man bei einem ,papier von ,leinenfasern spricht1 die ,frage offen1 ob es sich nur um ,leinen oder ,hanf oder um ein ,gemenge beider handelt4 ,praktisch ist diese ,lcke ohne ,bedeutung1 da die beiden ,fasern an sich als gleichwertig fr die ,beurteilung des ,papiers anzusehen sind4 ,zur ,unterscheidung von ,leinen und ,baumwolle empfiehlt ,wiesner#ch die ,behandlung der ,fasern mit einer ,mischung von verdnnter ,chromsure und ,schwefelsure4 ,nach kurzer ,einwirkungsdauer fhrt leichter ,druck auf das ,deckglas zu einem ,zerfall der ,fasern4 ,leinen zerfllt in kurze1 quer abgetrennte ,teile 7wie wenn man einen ,baumstamm durch die ,sge in ,kltze zerlegt htte871 ,baumwolle in zahllose kleine ,splitter4 ,wolle 7,tafel ,,xii74 ,wollene ,lumpen oder ,abflle werden in der ,papierfabrikation nur zur ,herstellung einiger ,sondererzeugnisse wie ,kalanderwalzenpapier1 ,schrenzpapier1 geringere ,sorten ,lschpapier1 ,dachpappe u4 a4 verarbeitet4 ,auch zum ,melieren finden geringe ,mengen gefrbter ,wollfasern ,anwendung4 ,die ,gegenwart von ,wolle in einem ,papier verrt sich meist schon durch das uere1 insbesondere durch die rauhe ,oberflche4 ,solche ,papiere drfen1 wie schon ,seite #fe erwhnt1 nicht mit ,natronlauge aufgekocht werden1 weil diese die ,wolle lst2 man kocht in solchen ,fllen nur mit ,wasser4 ,das ,erkennen der ,wolle unter dem ,mikroskop bietet keine ,schwierigkeiten2 sie weicht in ihrem ,bau so sehr von den bisher besprochenen ,fasern ab1 da ,verwechselungen ausgeschlossen sind4 ,besonders ins ,auge fllt die schuppenfrmige ,zeichnung der ,fasern1 hervorgerufen durch die nebeneinander oder dachziegelfrmig bereinander liegenden ,hornschuppen2 allerdings werden diese ,schuppen bei der ,bearbeitung der ,lumpen mehr oder weniger entfernt1 sie knnen streckenweise sogar ganz fehlen4 ,in der ,jod-,jodkaliumlsung erscheint die ,wolle leuchtend gelbbraun1 wenn sie ungefrbt in das ,papier gelangt ist4 ,war sie ursprnglich gefrbt1 so zeigt sich diese ,farbe auch im mikroskopischen ,bilde4 ,sind1 wie meist bei den angefhrten ,sondererzeugnissen1 grere ,mengen ,wolle vorhanden1 so kann man deren ,menge annhernd durch ,kochen mit etwa #eprozentiger ,natronlauge bestimmen4 ,die ,wolle geht hierbei in ,lsung4 ,zu bercksichtigen sind hierbei etwa vorhandene ,extraktivstoffe sowie etwaige ,verluste an ,fllstoffen beim ,auskochen4 ,seltener vorkommende ,fasern4 ,auer den vorgeschilderten ,fasern1 die in der ,papierfabrikation vorzugsweise zur ,verwendung gelangen1 sei noch kurz auf einige seltener vorkommende auslndische ,faserstoffe hingewiesen4 ,teils finden ,papiere aus solchen bei uns vielfach ,verwendung 7z4 ,b4 japanische ,papiere71 teils gelangen derartige ,fasern bei ,verarbeitung von altem ,papier1 ,abfllen u4 s4 w4 in unsere ,papiere4 ,in erster ,linie sind hier die ,fasern japanischen ,ursprungs zu erwhnen4 ,als wichtigstes ,rohmaterial zur ,herstellung von ,papieren dient den ,japanern der ,bast der drei ,pflanzen ,wickstroemia canescens 7,gampi71 ,edgeworthia papyrifera 7,mitsu-mata oder ,dsuiko71 ,broussonetia papyrifera 7,kodsu74 ,wenn man daher von ,fasern japanischen ,ursprungs spricht1 sind in den meisten ,fllen diese drei ,arten gemeint1 welche in ,china und ,japan in bedeutender ,menge gebaut werden und in ihrem ,bast feine1 geschmeidige ,fasern von groer ,lnge und ,festigkeit besitzen4 ,im mikroskopischen ,bilde zeigen die ,fasern teils hnlichkeit mit ,strohbastfasern und ,leinen1 teils mit ,baumwolle4 ,in ,jod-,jodkaliumlsung frben sie sich schwach gelblich bis braun1 in ,chlorzinkjodlsung blau und blulich-rot4 ,eine eingehende ,schilderung dieser ,fasern unter ,beigabe von ,abbildungen ist in den ,mitteilungen aus den technischen ,versuchsanstalten8 #ahhh1 ,sonderheft ,,iv1 verffentlicht4 ,hier nher darauf einzugehen1 erscheint im ,hinblick auf das verhltnismig seltene ,vorkommen der ,fasern und auf den ,zweck des vorliegenden ,werkes nicht am ,platze4 ,als weitere ,rohstoffe1 die in den ,lndern ihrer ,erzeugung zur ,anfertigung von ,papier dienen1 wren vielleicht zu erwhnen das ,bambusrohr1 verschiedene ,schilfrohrsorten#ci1 mannigfache ,grser1 ,zuckerrohrrckstnde u4 a4 m41 deren mikroskopische ,merkmale als ,papierfaser zum ,teil noch wenig erforscht sind4 99 99 99 99 99 ,es ist gewi der berechtigte ,wunsch eines jeden ,mikroskopikers1 bei der ,untersuchung gute ,vergleichsproben reinen ,materials zur ,hand zu haben1 um diese zum ,vergleich benutzen zu knnen4 ,namentlich fr denjenigen sind solche von ,wert1 der nicht dauernd mit dem ,mikroskop arbeitet1 dem infolgedessen einmal gewonnene ,bilder bald wieder aus dem ,gedchtnis entschwinden und der so geradezu gezwungen ist1 aus dem ,vergleich mit bekannten ,objekten seine ,schlsse zu ziehen4 ,leider sind bis jetzt fr die mikroskopische ,papierprfung derartige ,prparate1 die fr eine ,vergleichung wirklich wertvoll wren1 nicht geschaffen worden1 und es ist fraglich1 ob sie berhaupt in zufriedenstellender ,weise geschaffen werden knnen4 ,die ,gelatine oder andere hnliche ,einbettmassen1 welche zum ,prparieren der ,fasern dienen1 nehmen den durch die ,jodlsung gefrbten ,fasern diese ,frbung und damit dem ,beobachter einen ,anhalt fr ihre ,unterscheidung1 so da es ratsam sein drfte1 solche ,prparate1 die leicht zu ,irrtmern ,anla geben knnen1 zu vermeiden4 ,dauerprparate dieser ,art1 die fr die ,papierprfung mit ,unrecht warm empfohlen werden1 haben auerdem noch oft den ,nachteil1 da die ,fasern nicht aus ,papier1 sondern aus dem unverarbeiteten ,rohmaterial entnommen sind4 ,da aber die ,fasern vor der ,einwirkung der mechanischen ,zerstrungsprozesse ein anderes ,bild abgeben als nachher1 braucht nach dem ,vorgesagten wohl nicht erst erwhnt zu werden4 ,um nun die besprochene ,lcke einigermaen auszufllen1 verfahre man in folgender ,weise3 ,man koche eine geringe ,menge verbrgt reinen ,leinen-1 ,baumwoll- u4 s4 w4 ,papiers in der oben nher angegebenen ,weise mit ,natronlauge zu einem ,brei4 ,diesen bringe man in eine gut verschliebare ,flasche und bergiee ihn mit ,alkohol2 er ist dann gegen ,fulnis geschtzt und unbegrenzt haltbar4 ,eine ,sammlung derartig vorbereiteter ,papierfasern ist ein fr den weniger ,gebten nicht zu entbehrendes ,hilfsmittel fr die ,untersuchung1 und selbst der mit dem ,bau der ,fasern hinlnglich ,vertraute wird in schwierigen ,fllen gern seine ,zuflucht zu ihnen nehmen4 ,sie sollten daher auch stets den fr ,papierprfung zusammengestellten ,mikroskopen beigegeben werden4#dj ,allerdings ist nicht zu verkennen1 da es sehr groe ,schwierigkeiten macht1 ,papiere zu erhalten1 die wirklich nur aus einem einzigen ,rohstoff bestehen2 meist finden sich auch bei der sorgfltigsten ,auswahl der ,rohstoffe und der saubersten ,verarbeitung geringe ,beimengungen anderer ,stoffe1 die den ,beobachter leicht irrefhren knnen4 ,besonders aber hte man sich1 aus der handelsblichen ,bezeichnung eines ,papiers einen ,schlu auf die zur ,herstellung verwendeten ,fasern zu ziehen und etwa zu glauben1 da ,hanfpapier aus ,hanf1 ,leinenpost aus ,leinen1 ,manilapapier aus ,manilahanf u4 s4 w4 bestehen msse4 ,derartige ,bezeichnungen stehen zu dem ,papierrohstoff in gar keiner ,beziehung und verdanken lediglich dem geschftlichen ,verkehr ihre ,entstehung4 #ch ,wiesner1 ,die mikroskopische ,untersuchung des ,papiers4 ,wien #ahhg4 #ci ,vergl4 ,ein neuer ,rohstoff fr die ,papierindustrie 7,arundo ,donax1 ,italienisches ,pfahlrohr74 ,mitt4 #ahie4 ,s4 #bd4 #dj ,die ,firma ,schopper-,leipzig bringt derartige ,proben in ,breiform in den ,handel4 ,die ,proben sind in der ,versuchsanstalt geprft und die ,flaschen mit dem ,siegel der ,anstalt verschlossen4 ,verschiedene ,mahlungszustnde von ,papierfasern4 ,es ist bekannt1 da eine ,reihe von ,fasern1 unter den ,lumpen besonders die ,leinenfasern1 je lnger sie im ,hollnder gemahlen werden1 um so mehr in feine ,fibrillen zerfallen1 so da es unter ,umstnden nicht mehr mglich ist1 mit ,sicherheit festzustellen1 welchen ,rohstoffen die feinsten ,teilchen entstammen4 ,diese weitgehende ,mahlung wird vorzugsweise bei festen ,schreibpapieren1 bei ,zigarettenpapieren u4 s4 w4 ausgebt4 ,man bezeichnet den so erhaltenen ,stoff als schmierig84 ,bei anderen ,arten von ,papier1 z4 ,b4 bei ,lschpapieren1 will man schmierigen ,stoff soviel wie mglich vermeiden1 und man mahlt daher so1 da die ,fasern mglichst nur verkrzt1 nicht aber ausgefasert werden1 d4 h4 mit scharfen ,messern und bei dnn eingetragenem ,stoff2 den so erhaltenen ,stoff bezeichnet man als rsch84 ,diese verschiedenen ,mahlungsarten geben naturgem den ,fasern im mikroskopischen ,bilde ein ganz verschiedenartiges ,aussehen4 ,einige ,beispiele hierfr sind in ,tafel ,,xv wiedergegeben1 nmlich3 #a ,zigarettenpapier1 #a hollndisches ,banknotenpapier1 #b ,photographiepapiere1 #c ,normalpapiere der ,verwendungsklasse #a1 #a ,dokumentenpapier aus ungebleichten ,lumpen1 #a ,lschpapier1 #a ,packpapier4 ,die ,aufnahmen erfolgten bei einer #be;fachen ,vergrerung4 ,wenn man den ,zustand der ,fasern von dem ,papier ,nr4 #a bis zu dem ,nr4 #aj verfolgt1 so wird man die groen ,unterschiede1 welche sich darbieten1 nicht verkennen knnen4 ,beim ,papier ,nr4 #a sind die ,fasern derartig vermahlen1 da man kaum noch einzelne gut erhaltene ,faserbruchstcke auffinden kann4 ,von ,papier ,nr4 #b gilt fast dasselbe1 jedoch finden sich hier schon mehrere noch bis zu einem gewissen ,grade unversehrte ,fasern4 ,verfolgt man die ,papiere weiter1 so wird man im groen und ganzen eine ,abnahme feinster ,fibrillen und eine ,zunahme besser erhaltener ,fasern beobachten knnen1 bis zu dem ,papier ,nr4 #i und ,nr4 #aj1 welche nur noch in uerst geringem ,grade ,zerstrungserscheinungen der ,fasern zeigen4 ,den ,zustand der ,fasern in jedem einzelnen ,fall zu beschreiben1 ist auerordentlich schwer2 das ,bild wirkt in diesem ,falle besser und ist gengend aufklrend4 ,wenn daher von dem ,untersuchenden verlangt wird1 er soll den ,mahlungszustand der im ,papier enthaltenen ,fasern angeben1 so drfte sein ,urteil erheblich an ,wert gewinnen1 wenn der ,erklrung eine mikrophotographische ,aufnahme der ,fasern beigegeben wrde4 ,vielleicht knnte man auch durch zahlreiche ,aufnahmen ,gruppen von ,mahlungszustnden schaffen1 gewissermaen ,normalzustnde1 welche in geeigneter ,weise den ,interessenten zugnglich zu machen wren4 ,man knnte dann bei ,untersuchung von ,papier hinsichtlich des ,faserzustandes auf diese ,normalien hinweisen und brauchte so nicht jedesmal dem ,untersuchungsbefund eine photographische ,abbildung beizufgen4 ,aus den hier vorliegenden ,beispielen knnte man vielleicht folgende ,zusammenstellung schaffen 7,s4 #ic74 ,papier ,art des ,stoffzusammen- ,mittlere ,widerstand ,nr4 ,papiers setzung ,rei- ,deh- gegen lnge nung ,zerknittern m #b ,hollndisches ,wegen starker #gbgeaa1a auerordentlich ,banknotenpapier ,zermahlung nicht gro mit ,sicherheit zu ermitteln2 wahrscheinlich ,leinen #c ,normal #ada ,leinen1 ,zusatz #fbae #d1g sehr gro ,baumwolle2 ein ,teil der ,fasern stark zermahlen #d ,dokumentenpapier ,leinen1 geringe #hdbe #e1f auerordentlich aus ,mengen ,baumwolle gro ungebleichten ,lumpen #e ,normal #ada ,leinen1 ,baumwolle #fjej #d1b sehr gro #f ,normal #ada ,baumwolle1 geringe #fhbe #g1b auerordentlich ,mengen ,leinen gro #g ,photographie- ,leinen1 sehr #bfjj #c1h gering papier geringe ,mengen ,baumwolle #h ,photographie- ,leinen1 sehr #dcej #d1e gering papier geringe ,mengen ,baumwolle #aj ,packpapier ,manilahanf #fgej #d1e auerordentlich gro ,gruppe ,i4 ,nr4 #a-c2 ,,ii4 #d1 #e und #f2 ,,iii4 #g und #h2 ,,iv4 #i und #aj4 ,kommt nun ein ,papier auf den ,zustand der ,faser zur ,untersuchung1 so knnte man einfach auf ,grund des mikroskopischen ,bildes unter ,hinweis auf die geschaffenen ,normalgruppen erklren1 da das ,papier sich im ,mahlungszustand beispielsweise der ,gruppe ,,ii nhert4 ,solche ,angaben wrden fr den ,fabrikanten in vielen ,fllen von ,wert sein4 ,mit acht der abgebildeten zehn ,papiere sind ,festigkeitsversuche ausgefhrt worden1 und es wird interessant sein1 die hierbei ermittelten ,werte kennen zu lernen 7vergl4 ,s4 #ib74 #da ,die drei ,normalpapiere #a rhren aus drei verschiedenen ,fabriken her4 ,feststellung der ,mengenverhltnisse der ,fasern4 ,man ist hierbei1 abgesehen von den verholzten ,fasern 7vergl4 ,s4 #ajj71 z4 ,z4 ausschlielich auf das mikroskopische ,bild angewiesen2 irgendwelche analytische ,verfahren zur ,trennung der ,fasern sind nicht bekannt4 ,deshalb sind die ,angaben ber die prozentische ,faserzusammensetzung eines ,papiers immer nur als annhernd zutreffend anzusehen4 ,die ,ermittelung kann aber doch so weit sicher gestaltet werden1 da sie einen praktischen ,wert erhlt4 ,ein ,bruchteil der ,fasern ist bei den meisten ,papieren infolge mechanischer ,einwirkungen whrend des ,fabrikationsprozesses und infolge von hnlichkeiten im anatomischen ,bau berhaupt unbestimmbar1 wenigstens soweit es sich um ,lumpen handelt4 ,diese werden auf dem ,wege durch die ,papierfabrik von den ,messern der ,hollnder1 den ,walzen u4 s4 w4 oft bis zur ,unkenntlichkeit entstellt4 ,der ,bruchteil der auf diese ,weise unkenntlich gemachten ,fasern wird demnach abhngen von der ,art der ,bearbeitung des ,rohmaterials2 er wird grer sein bei ,papieren1 welche sehr lange gemahlen sind1 und geringer bei ,papieren1 bei denen dies nicht der ,fall war4 ,wesentlich gnstiger liegen die ,verhltnisse bei den ,zellstoffen4 ,die ,art ihrer ,herstellung bringt es mit sich1 da bei diesen die einzelnen ,zellen weniger verndert werden als bei den ,lumpen1 und da sie auch bei der ,verarbeitung zu ,papier meist nur einer kurzen mechanischen ,behandlung unterliegen1 so finden sie sich im allgemeinen weniger verletzt im ,papier vor4 ,da sie auerdem selten ,neigung zeigen1 sich wie die ,lumpen1 insbesondere die ,leinenfasern1 der ,lnge nach in dnne ,lamellen zu zerfasern1 sondern bei einer etwaigen ,zertrmmerung meist in ,querstcke zerfallen1 so kann man auch den ,ursprung der ,bruchstcke besser feststellen als bei ,lumpen4 ,die ,verhltnisse fr die ,mengenbestimmung von ,fasern im ,papier an der ,hand des mikroskopischen ,bildes liegen also bei ,lumpenfasern ungnstiger als bei den ,zellstoffen4 ,es wird erheblich schwerer sein1 bei einem ,lumpenpapier den annhernden ,gehalt an ,leinen- und ,baumwollfasern festzustellen1 als bei einem anderen ,papier zu entscheiden1 wie viel ,lumpen- und ,zellstofffasern es enthlt4 ,die ,verwertung des mikroskopischen ,bildes zur ,ermittelung der ungefhren ,mengenverhltnisse der einzelnen ,fasersorten kann nun auf zweierlei ,weise geschehen2 entweder zhlt man die ,fasern jeder ,gattung unter ,beobachtung gewisser noch zu besprechender ,punkte zusammen und vergleicht die so gewonnenen ,zahlen oder man vergleicht das ,prparat mit anderen von bekannter ,stoffmischung lediglich nach dem ,augenschein4 ,mit dem ,auszhlen eines einzigen ,bildes ist natrlich nichts getan2 es ist ntig1 da eine groe ,anzahl von ,gesichtsfeldern abgesucht wird1 da man nur dann ein annhernd richtiges ,durchschnittsergebnis erwarten darf4 ,wenn auch die ,stoffmischung infolge der ,vorbereitung als sehr vollkommen angesehen werden kann1 so kommt es doch vielfach vor1 da beispielsweise bei einem aus gleichen ,teilen ,leinen und ,zellstoff bestehenden ,papier in einem ,bilde vorwiegend ,leinen-1 in einem anderen vorwiegend ,zellstofffasern gefunden werden4 ,diese ,schwankungen werden dann bei ,benutzung einer groen ,anzahl von ,bildern wieder ausgeglichen4 ,beim ,auszhlen der ,gesichtsfelder ist es zweckmig1 den ,halbmesser beziehungsweise ,durchmesser des ,gesichtsfeldes als ,lngeneinheit zu ,grunde zu legen1 denn einer solchen bedarf es bei der groen ,verschiedenheit in den ,lngen der einzelnen ,faserstcke4 ,die in einem ,bilde vorhandenen ,bruchstcke von ,fasern1 welche krzer als die gewhlte ,einheit sind1 mssen als ,bruchteile derselben geschtzt und dann verrechnet werden4 ,die durch das ,auszhlen gewonnenen ,zahlen -- nehmen wir an1 es seien ,durchschnittswerte aus #ej ,zhlungen -- knnen zur prozentualen ,berechnung der ,fasern ohne weiteres nur dann verwendet werden1 wenn die ,annahme gerechtfertigt ist1 da gleiche ,faserlngen der in ,betracht kommenden ,stoffe auch gleich schwer sind4 ,wenn diese ,voraussetzung beispielsweise bei ,leinen und ,baumwolle zutrfe1 so bestnde ein aus diesen ,stoffen gefertigtes ,papier1 wenn in dem ,gesichtsfelde im ,durchschnitt gefunden worden sind ,leinenfasern #g1 ,baumwollfasern #e1 ohne ,bercksichtigung der unbestimmbaren ,fasern und der ,fllstoffe ungefhr aus #eh ,leinenfasern und #db ,baumwollfasern4 ,da diese ,voraussetzung aber nicht fr alle ,fasern zutreffen wird1 zeigt sich an dem anatomischen ,bau der ,fasern4 ,ein ,beispiel soll dies noch nher erlutern4 ,ein ,ganzstoff wurde aus genau #ej leinenen ,fasern und #ej ,holzzellstoff erzeugt1 und es wurden in #ajj verschiedenen ,gesichtsfeldern die einzelnen ,fasern gezhlt2 im ,mittel wurden gefunden #dc1g ,lngen ,leinenfasern und #ef1c ,lngen ,holzzellstoff4 ,um auf die wahren ,verhltnisse zu kommen1 mte man daher die gefundenen ,werte noch mit ,koeffizienten multiplizieren1 deren ,gre fr die einzelnen ,faserarten durch ,auszhlen einer groen ,reihe von ,stoffmischungen zwar bestimmt werden knnte1 die aber immerhin von geringem praktischem ,wert bleiben wrden1 weil die ,methode allzu umstndlich werden wrde und trotzdem noch erhebliche ,unsicherheiten bestehen blieben4 ,insbesondere ist fr das ,auszhlen der ,prparate ein auerordentlich groer ,zeitaufwand erforderlich4 ,bei einem ,gehalt des ,papiers an ,strohzellstoff kommt ferner hinzu1 da es noch schwerer als im angefhrten ,beispiel1 wenn nicht gar unmglich ist1 die mannigfachen1 so verschieden gestalteten ,fasern des ,strohes 7,oberhautzellen1 ,parenchymzellen1 ,gefe1 ,sklerenchymzellen u4 s4 w47 auf eine ,lngeneinheit zu bringen4 ,diese ,erwgungen lassen es zweckmig erscheinen1 auf eine ,auszhlung der ,fasern des ,bildes zu verzichten und den ,versuch der ,mengenbestimmung der einzelnen ,fasersorten auf dem zweiten der oben angegebenen ,wege1 nmlich dem der ,schtzung1 zu unternehmen4 ,man mu sich hierbei zunchst klar darber sein1 worauf man die zu machenden prozentischen ,angaben beziehen will1 ob auf das ,papier als solches1 d4 h4 unter ,bercksichtigung der etwa vorhandenen ,fllstoffe1 oder nur auf das vorhandene ,fasermaterial4 ,die nachfolgenden ,angaben beziehen sich nur auf den letzteren ,fall4 ,um dem ,auge in der ,abschtzung des mikroskopischen ,bildes bung zu verschaffen1 ist es erforderlich1 zunchst mit ,stoffen bekannter ,zusammensetzung zu arbeiten2 da man auch spter ,vergleichsmischungen stets zur ,hand haben mu1 um in ,zweifelsfllen einen sicheren ,anhalt zu haben1 so ist es zweckmig1 diese ,mischungen ein fr allemal anzufertigen und dauernd aufzubewahren2 es handelt sich hierbei nicht um fertige ,dauerprparate gewhnlicher ,art1 sondern um ,stoffmischungen1 welche1 wie schon ,seite #ij erwhnt1 in ,flaschen unter ,alkohol aufbewahrt und von welchen in jedem einzelnen ,bedarfsfalle frische ,prparate angefertigt werden4 ,man schtzt zunchst bei schwacher ,vergrerung die ,gruppen ab und dann bei strkerer die einzelnen ,faserarten4 ,dadurch1 da infolge der ,frbung mit den ,jodlsungen die ,fasern gruppenweise auseinander gehalten werden1 wird dem ,auge das ,schtzen wesentlich erleichtert1 und die ,erfahrung hat gezeigt1 da bei gehriger bung seitens des ,untersuchenden die auf diese ,weise gefundenen ,werte den wirklichen ,verhltnissen annhernd entsprechen4 ,von groem ,wert ist es natrlich1 wenn die ,schtzungen von mehreren ,beobachtern vorgenommen und aus den geschtzten ,prozentstzen die ,mittel gebildet werden4 ,nachweis von ,holzschliff und anderen verholzten ,fasern4 ,bei der ,besprechung der mikroskopischen ,prfung wurde darauf hingewiesen1 mit ,hilfe welcher ,merkmale man den ,holzschliff durch das ,mikroskop nachweisen kann4 ,einfacher als dort angegeben gestaltet sich der ,nachweis1 wenn es sich nur darum handelt1 das ,vorhandensein von verholzten ,fasern berhaupt festzustellen4 ,wir besitzen eine groe ,anzahl chemischer ,verbindungen1 die mit denjenigen ,bestandteilen des ,holzes1 die man kurzweg als ,holzsubstanz bezeichnet1 mehr oder minder starke1 leicht und schnell zu erzeugende ,frbungen geben4 ,da die verholzten ,fasern und insbesondere der ,holzschliff als ,feinde jedes fr lange ,aufbewahrung bestimmten ,papiers betrachtet werden mssen1 so ist es von besonderer ,wichtigkeit1 ,mittel zu besitzen1 die schnell und leicht ,aufschlu ber das ,vorhandensein dieser ,fasern geben4 ,von den ,reagentien1 die zum ,nachweis verholzter ,fasern empfohlen werden1 sollen hier nur einige besprochen werden1 mit ,hilfe deren der ,nachweis am schrfsten gelingt und welche daher auch am hufigsten angewendet werden1 nmlich3 ,schwefelsaures ,anilin 7,anilinsulfat71 ,phloroglucin-,salzsure und ,dimethyl-paraphenylen-diamin4#db ,die ,reaktion mit schwefelsaurem ,anilin 7,anilinsulfat74 ,man lst etwa #e g schwefelsaures ,anilin in #ej g destilliertem ,wasser2 das ,salz lst sich bei einigem ,umschtteln ziemlich leicht und man erhlt eine klare1 farblose ,flssigkeit1 welche jedoch nicht lichtbestndig ist1 sondern sich ziemlich leicht zersetzt1 wobei sie eine violette ,frbung annimmt2 trotzdem reagiert sie auch whrend der ,zersetzung noch auf ,holzschliff4 ,die ,frbung1 welche die ,lsung von ,anilinsulfat auf holzschliffhaltigem ,papier hervorbringt1 ist eine sehr schn hellgelbe4 ,die ,phloroglucin-,reaktion4 ,diese von ,wiesner#dc entdeckte ,reaktion fr verholzte ,zellen ist wohl die empfindlichste von allen und zugleich die farbenprchtigste4 ,zur ,herstellung der ,lsung verfhrt man in folgender ,weise3 ,man lst #a g ,phloroglucin in #ej ccm ,alkohol und fgt etwa #be ccm konzentrierte ,salzsure hinzu2 es entsteht eine schwach gelb gefrbte ,flssigkeit1 welche sich allmhlich durch den ,einflu der ,luft und des ,lichtes zersetzt2 man tut daher gut1 sich nie grere ,mengen herzustellen1 da eine frisch bereitete ,lsung schneller und schrfer wirkt als eine schon in ,zersetzung bergegangene4 ,die ,frbung1 welche diese ,lsung auf holzhaltigem ,papier hervorbringt1 ist sehr schn rot1 und aus diesem ,grunde ist die ,phloroglucinlsung der oben besprochenen vorzuziehen1 weil diese beispielsweise bei gelben ,papieren keine so deutliche ,reaktion veranlat als jene4 ,man lasse bei der ,untersuchung auf verholzte ,fasern mittels ,phloroglucin nicht auer acht1 da es gewisse ,farbstoffe gibt1 welche sich1 wie das in der ,papierfabrikation vielfach verwendete ,metanilgelb1 unter dem ,einflu freier ,suren ebenfalls rot frben und daher mglicherweise zu der ,annahme fhren knnten1 man htte es mit verholzten ,fasern zu tun4 ,die ,art und ,weise des ,auftretens der ,reaktion ist aber anders als beim ,holzschliff4 ,bringt man ,phloroglucin auf holzschliffhaltiges ,papier1 so entsteht ganz allmhlich eine an ,tiefe zunehmende ,rotfrbung1 wobei einzelne dickere ,fasern besonders hervortreten und durch ihre dunklere ,frbung auffallen4 ,ist indessen kein ,holzschliff1 sondern nur ,metanilgelb vorhanden1 so entsteht der ,fleck ziemlich pltzlich2 das ,papier erscheint ganz gleichmig gefrbt und es sind keine einzelnen ,fasern durch besonders hervortretende ,frbung sichtbar2 der ,fleck verblat in wenigen ,minuten und umgibt sich mit einem violetten ,hof1 whrend ,holzschliffflecken erst nach lngerer ,zeit und ganz allmhlich verblassen und sich hierbei nicht mit einem ,hof umgeben4 ,sollten trotzdem noch ,zweifel auftauchen1 so befeuchte man das zu untersuchende ,papier mit verdnnter ,salzsure allein2 entsteht auch jetzt die ,rotfrbung1 so ist ein ,farbstoff vorhanden1 entsteht sie nicht1 so handelt es sich um ,holzschliff4 ,wursters ,reaktion mit ,dimethyl-paraphenylen-diamin4#dd ,das ,reagens gelangt entweder in ,lsung oder in ,form von ,filtrierpapier1 das mit der ,lsung getrnkt ist1 zur ,anwendung2 der ,krze wegen bezeichnet der ,entdecker die ,mittel mit ,di-,lsung und ,di-,papier4 ,bei ,anwendung der ,lsung bringt man diese durch ,auftropfen oder mit ,hilfe eines ,pinsels auf das zu untersuchende ,papier4 ,bei ,gegenwart von verholzten ,fasern entsteht nach einiger ,zeit ein orangeroter ,fleck4 ,dieser ,fleck wird mit ,wasser befeuchtet und erscheint dann karmoisinrot4 ,verwendet man statt der ,lsung das ,papier1 so benetzt man es vor dem ,versuch mit einigen ,tropfen ,wasser1 faltet es einmal zusammen und bringt es unter ,druck zwischen das zusammengelegte zu prfende ,papier4 ,ist letzteres unter dem ,reagenspapier durchfeuchtet1 so wird diese ,stelle mit ,wasser benetzt1 und es entsteht dann ebenfalls eine karmoisinrote ,frbung4 ,lsung und ,papier sind von der chemischen ,fabrik von ,dr4 ,theodor ,schuchardt in ,grlitz zu beziehen4 ,hat man mit ,hilfe einer der geschilderten ,reaktionen verholzte ,fasern nachgewiesen1 so kann die weitere ,frage1 welcher ,art die ,fasern sind1 ob es sich insbesondere um ,holzschliff handelt1 nur durch eine mikroskopische ,untersuchung beantwortet werden4 ,in ,frage kommen von anderen verholzten ,fasern hauptschlich nicht vllig aufgeschlossener ,zellstoff1 ungebleichte ,jute und ,adansonia1 deren ,erkennen auf ,grund der ,angaben ,seite #ga u4 #hj ermglicht wird4 ber die ,unterscheidung von ,holzschliff und nicht vllig aufgeschlossenem ,holzzellstoff sei noch folgendes bemerkt4 ,holzschliff zeigt infolge des ,schleifprozesses nur ,bruchstcke von ,zellen oder ,zellgruppen4 ,besonders ins ,auge fallen die ,holzzellen mit ,tpfeln und die gitterfrmigen ,markstrahlzellen4 ,natrliche ,enden sind nicht oder nur selten zu beobachten4 ,holzzellstoff zeigt infolge des ,aufschlieens auf chemischem ,wege einzelne ,zellen und ,bruchstcke solcher2 natrliche ,enden der ,faser sind in groer ,anzahl vorhanden4 ,die gitterfrmigen ,markstrahlzellen fehlen in den meisten ,fllen4 ,hiermit sind genug ,anhaltspunkte gegeben1 um ,holzschliff und nicht vllig aufgeschlossenen ,holzzellstoff voneinander zu unterscheiden4 #db ,in ,mllers ,abhandlung ,die ,bestimmung des ,holzschliffes im ,papier8 findet sich ,seite #aj eine ausfhrlichere ,zusammenstellung von ,holzschliffreagentien1 die aufzuzhlen hier zu weit fhren wrde4 #dc ,dingler1 ,polytechnisches ,journal #ahgh1 ,s4 #cig4 #dd ,dr4 ,c4 ,wurster1 ,die neuen ,reagentien auf ,holzschliff und verholzte ,pflanzenteile4 #aijj4 ,die ,bestimmung der ,menge des ,holzschliffes4 ,bekanntlich fehlt es zur ,zeit noch an ,verfahren1 den ,holzschliff eines ,papiers in wgbarer ,form abzuscheiden und so seine genaue quantitative ,feststellung zu ermglichen2 ob dies jemals gelingen wird1 erscheint zweifelhaft und drfte auch im allgemeinen nicht von groer ,bedeutung sein4 ,wenn fr eine ,papiersorte berhaupt ,holzschliff zugelassen ist1 wird es sicher in den meisten ,fllen ohne ernste ,bedeutung sein1 ob #e mehr oder weniger vorhanden sind4 ,nur in ,streitfllen wre ein genaues ,bestimmungsverfahren von ,wert4 ,die bis jetzt zur ,bestimmung der ,holzschliffmenge eines ,papiers gemachten ,vorschlge sind zweierlei ,art2 einmal soll der ,gehalt auf kolorimetrischem ,wege und im zweiten ,falle durch ein analytisches ,verfahren ermittelt werden4 ,gdicke#de stellt sich durch ,vermischen von ,holzschliff und schwedischem ,filtrierpapier in verschiedenen ,verhltnissen ,papiere von #aj1 #bj1 #cj1 #dj1 #ej u4 s4 w4 ,holzschliffgehalt her1 die er durch schwefelsaures ,anilin gelb frbt4 ,die verschiedenen ,farbtne1 welche je einen ,holzschliffgehalt darstellen1 werden als ,deckfarbe aus geeigneten ,farbstoffen gemischt und auf ,papier aufgetragen2 auf diese ,weise entsteht eine ,tabelle1 aus welcher man die ,menge des im ,papier enthaltenen ,holzschliffes annhernd entnehmen kann1 sobald man es mit ,anilinsulfat gefrbt hat2 vorausgesetzt wird hierbei natrlich1 da stets mit ,lsungen von gleicher ,konzentration gearbeitet wird4 ,dr4 ,wurster#df verwendet das bereits erwhnte ,di-,papier4 ,dieses ,di-,papier wird mit #a-b ,tropfen ,wasser befeuchtet und1 in der ,mitte zusammengelegt1 zwischen das zu prfende ,papier gebracht4 ,ist letzteres unter dem ,reagenspapier durchfeuchtet1 so wird diese ,stelle mit viel ,wasser benetzt4 ,enthlt das ,papier ,holzschliff1 so tritt ,rotfrbung ein1 und an dem ,grad der ,frbung des mit ,filtrierpapier abgedrckten aber noch feuchten ,fleckes kann der ,gehalt an geschliffenem ,holz annherungsweise bestimmt werden4 ,dem ,di-,papier wird nmlich eine ,farbentafel beigegeben1 auf welche zehn verschiedene rote ,farbtne aufgetragen sind1 deren jeder einem bestimmten ,holzschliffgehalt entspricht4 ,hat man also das holzschliffhaltige ,papier mit ,hilfe des ,di-,papiers gefrbt1 so sucht man auf der ,tafel den ,farbton aus1 welcher der erhaltenen ,frbung am meisten entspricht4 ,die ,zahl1 welche sich auf der ,tafel befindet1 gestattet die ,bestimmung des ,prozentgehaltes an ,holzschliff mit ,hilfe der ,gebrauchsanweisung1 welche beigegeben ist4 ,die ,verfahren von ,dr4 ,a4 ,mller#dg 7,behandlung des ,papiers mit ,kupferoxydammoniak7 und von ,godeffroy und ,coulon#dh 7,behandlung des ,papiers mit ,goldchloridlsung7 haben sich bei genauer ,prfung nicht als brauchbar erwiesen4 ,prof4 ,rudolf ,benedikt und ,max ,bamberger#di wiesen an der ,hand der ,s4 ,zeiselschen ,methoxylbestimmungsmethode nach1 da dem ,lignin 7,holzsubstanz7 eine ziemlich hohe ,methylzahl zukommt2 man versteht unter ,methylzahl diejenige ,methylmenge in ,zehntelprozenten1 welche sich beim ,kochen der ,substanz mit ,jodwasserstoffsure in ,form von ,jodmethyl abspaltet4 ,die verschiedenen ,holzarten verhalten sich hierbei verschieden2 es wurde im ,mittel gefunden fr ,fichte die ,methylzahl #bb1f1 ,tanne #bd1e1 ,aspe #bb1f4 ,da man mit ,hilfe des ,mikroskopes feststellen kann1 welcher ,art das in einem ,papier vorhandene ,holz ist1 so kann man dadurch ermitteln1 welche ,methylzahl man den ,bestimmungen zu ,grunde legen mu4 ,bei der ,untersuchung auf diejenigen ,bestandteile des ,holzes1 welche ,methoxylgruppen enthalten und demgem die ,abspaltung des ,jodmethyls veranlassen1 ergab sich1 da hierbei nur jene ,teile des ,holzes in ,frage kommen1 die man mit dem ,namen ,lignin bezeichnet4 ,reine ,cellulose1 gereinigte ,baumwolle1 ,filtrierpapier liefern kein ,jodmethyl2 die mit ,wasser1 ,alkohol und ther extrahierten ,hlzer liefern nach der ,extraktion dieselbe ,methylzahl wie vorher4 ,die ,ausfhrung der ,bestimmung der ,methylzahl mu mit groer ,sorgfalt geschehen1 da ein ,fehler von nur einer ,einheit in der ,methylzahl den ,holzschliffgehalt schon um #e falsch finden lt4 ,nicht ausfhrbar ist die ,bestimmung der ,methylzahl fr ,holz in einem ,papier1 welches ,gips oder ,baryumsulfat enthlt1 da ein grerer ,schwefelgehalt die ,methylzahl durch ,bildung von ,merkaptan herabdrckt4 ,in der ,versuchsanstalt wird die annhernde ,bestimmung der ,menge des vorhandenen ,holzschliffes u4 a4 auch in folgender ,weise ausgefhrt4 ,das ,verfahren ist wie das von ,gaedicke und ,dr4 ,wurster ein kolorimetrisches1 unterscheidet sich jedoch von den beiden genannten dadurch1 da zum ,vergleich nicht ein knstlicher ,farbton1 sondern die ,frbung1 welche irgend ein ,holzschliffreagens mit ,holzschliff erzeugt1 direkt bentzt wird4 ,erforderlich zur ,ausfhrung der ,prfung sind die nachfolgenden ,gegenstnde4 #a4 ,eine ,glasplatte von etwa #ajbj cm ,flche4 #b4 ,eine ,pincette4 #c4 ,ein beliebiges ,reagens auf ,holzschliff 7,phloroglucin1 schwefelsaures ,anilin o4 a474 #d4 ,eine ,reihe von ,papieren mit bekanntem ,holzschliffgehalt2 wenn mglich innerhalb der ,grenzen #a-aj um je #a1 innerhalb #aj-cj um je #e und von da ab um je #aj steigend2 wenn diese ,papiermuster auerdem in verschiedenen ,dicken zur ,verfgung stehen1 so ist dies fr die ,ausfhrung der ,prfung sehr vorteilhaft4 ,die ,art der ,versuchsausfhrung selbst ist folgende4 ,zunchst wird festgestellt1 ob das ,quadratmeter-,gewicht des zu prfenden ,papiers ungefhr bereinstimmt mit dem der ,vergleichsproben2 ist dies nicht der ,fall1 so wird beim ,versuch durch ,aufeinanderlegen von zwei oder mehreren ,blttern der dnneren ,sorte der ,unterschied mglichst ausgeglichen2 durch eine kleine ,vorprobe mit ,phloroglucinlsung berzeugt man sich1 ob das in ,frage kommende ,papier viel oder wenig ,holzschliff enthlt1 damit nicht alle ,abstufungen zum ,vergleich herangezogen werden mssen4 ,von denjenigen ,mustern1 die man auf ,grund dieser ,vorprfung ausgewhlt hat1 schneidet man kleine etwa #c qcm groe ,stcke ab1 ebenso ein solches von dem zu untersuchenden ,papier4 ,smtliche ,proben bringt man in eine ,schale von ,glas oder ,porzellan1 welche eine ,phloroglucinlsung von beliebiger ,strke enthlt2 man verfhrt hierbei derart1 da die nchste ,probe erst dann in die ,flssigkeit gebracht wird1 wenn die vorhergehende bereits von beiden ,seiten benetzt worden ist4 ,auf diese ,weise vermeidet man das ,zusammenhaften der einzelnen ,bltter1 welches oft ein allseitiges ,benetzen verhindert4 ,nachdem die ,lsung etwa zwei bis drei ,minuten 7bei schwachen ,lsungen fnf ,minuten7 eingewirkt hat1 nimmt man zunchst die ,proben von bekanntem ,gehalt heraus1 lt die daran haftende ,lsung abtropfen und legt sie mit wachsendem oder abnehmendem ,gehalt an ,holzschliff der ,reihe nach nebeneinander auf die ,glasplatte2 die zu untersuchende ,probe legt man unter diese ,reihe4 ,man tut gut1 die ,proben nun sowohl im auffallenden als auch im durchfallenden ,licht zu betrachten1 das letztere besonders bei ,proben von gleicher ,dicke4 ,man wird sich weit eher als bei den anderen kolorimetrischen ,methoden fr einen bestimmten ,gehalt an ,holzschliff entscheiden knnen4 ,von besonderem ,wert hat sich dies ,verfahren erwiesen bei ,papieren1 welche sehr wenig ,holzschliff enthalten1 beispielsweise weniger als #aj4 ,eine ,schwierigkeit des ,verfahrens liegt zur ,zeit noch in der ,beschaffung der ,vergleichspapiere1 die im ,handel nicht zu haben sind2 vielleicht tragen diese ,zeilen dazu bei1 die eine oder die andere ,papierfabrik zur ,herstellung solcher ,muster zu veranlassen1 wobei die weiter unten aufgefhrten ,gesichtspunkte zu beachten sein wrden4 ,der ,versuchsanstalt liegen bei ihren ,prfungen ,papiere zu ,grunde1 die seitens einiger ,papierfabrikanten mit besonderer ,vorsicht hergestellt und der ,anstalt zum ,geschenke gemacht sind2 sie enthalten #j1e1 #a1j1 #a1e u4 s4 w4 bis zu #ij ,holzschliff und bilden ein wertvolles ,material zur annhernden ,bestimmung dieses ,faserstoffes im ,papier4 ,eine weitere ,reihe von ,papieren ist in der ,versuchsanstalt mit den denkbar einfachsten ,mitteln hergestellt worden und drften solche in ,ermangelung anderer1 in einer ,papierfabrik mit allen ,hilfsmitteln erzeugten ,proben auch gute ,dienste leisten4 ,eine sehr wertvolle ,untersttzung der vorbeschriebenen annhernden ,bestimmung der ,menge des im ,papier vorhandenen ,holzschliffes bietet die mikroskopische ,untersuchung1 vorausgesetzt1 da der ,untersuchende im mikroskopischen ,arbeiten und insbesondere im ,schtzen der ,bilder einen gewissen ,grad von bung besitzt4 ,bei der ,schtzung des ,holzschliffes im mikroskopischen ,bilde ist natrlich1 wie ausdrcklich hervorgehoben werden mag1 ebensowenig ein genaues ,ergebnis zu erwarten wie bei dem geschilderten kolorimetrischen ,verfahren2 indessen hat die ,erfahrung gezeigt1 da die ,schtzungen bei gengender bung im allgemeinen mit einem ,fehler von weniger als #aj behaftet sind4 ,um fr die ,schtzungen einen festen ,anhalt zu haben1 ist zunchst die ,herstellung bestimmter ,stoffmischungen erforderlich2 die ,mischungen werden nicht in ,blttern geschpft1 sondern als ,brei aufbewahrt1 da sie nur in dieser ,form ,verwendung finden4 ,auf die ,herstellung der ,prparate1 sowohl des zu untersuchenden ,papiers als auch der ,mischungen1 ist groe ,sorgfalt zu verwenden4 ,man nehme fr die ,prparate1 soweit dies der ,augenschein gestattet1 immer mglichst gleich viel ,material1 breite dies immer auf eine mglichst gleich groe ,flche aus und betrachte das ,bild stets mit derselben ,vergrerung4 ,ein ,wechsel in den ,objektiven und ,okularen erzeugt groe ,unsicherheit im ,urteil4 ,die ,abgabe des ,urteils erfolgt nach dem ,gesamteindruck1 den das ,auge erhalten hat4 ,spuren oder ganz geringe ,mengen ,holzschliff in als holzfrei gehandelten ,papieren haben schon oft ,veranlassung zu unliebsamen ,errterungen zwischen dem ,erzeuger und ,abnehmer der ,ware gegeben4 ,wenn auch ein ,fabrikant holzfreier ,papiere lediglich holzfreie ,rohstoffe verarbeitet1 so ist doch in jeder ,fabrik die ,mglichkeit gegeben1 da das fertige ,papier verholzte ,fasern und zwar in erster ,linie ,holzsplitterchen enthlt4 ,die ,ansichten ber die ,mglichkeit1 ,bedeutung und ,zulssigkeit solcher ,verunreinigungen sind in ,fachkreisen sehr geteilt1 und ein allgemein anerkannter ,handelsbrauch darber1 ob und bis zu welchem ,grade als holzfrei gehandelte ,papiere durch verholzte ,fasern verunreinigt sein drfen1 ohne als holzhaltig angesehen zu werden1 besteht nicht4#ej ,die ,versuchsanstalt hat von jeher den ,standpunkt eingenommen1 da man ein ,papier nicht ohne weiteres als holzhaltig ansprechen soll1 wenn man verholzte ,fasern in ihm nachweisen kann2 der ,papierfabrikant verlangt mit ,recht1 da man auch den ,fabrikationsumstnden bei der ,beurteilung solcher ,fragen ,rechnung trgt1 und diese sind wie erwhnt derart1 da unter den gewhnlichen hier in ,frage kommenden ,verhltnissen ,verunreinigungen durch verholzte ,fasern nicht sicher zu vermeiden sind4 ,die ,mglichkeiten solcher ,verunreinigungen werden um so mehr in den ,hintergrund treten1 je besser und wertvoller das erzeugte ,papier ist1 und man wird um so mehr mit ihnen zu rechnen haben1 je geringer die ,gte des erzeugten ,materials ist4 ,aus diesem ,grunde werden auch die ,ansprche1 die man an das ,papier stellt1 verschieden sein1 und man wird z4 ,b4 an ein ,packpapier #e;a und an ein ,schreibpapier #c;a1 die beide holzfrei sein sollen1 nicht den gleichen ,mastab legen4 ,man wird in jedem einzelnen ,falle unter ,bercksichtigung der ,gte des ,materials1 der ,preislage und des ,verwendungszweckes seine ,entscheidung treffen mssen4 ,von diesem ,gesichtspunkt aus drfte es sich1 sofern nicht besondere ,flle vorliegen1 vielleicht empfehlen1 bei holzfreien ,packpapieren1 ,aktendeckeln u4 s4 w4 einen ,gehalt an verholzten ,fasern bis zu #c zuzulassen2 bei ,schreib- und ,druckpapieren aus ,lumpen mit oder ohne ,zusatz von ,erde drften hchstens bis zu #j1e1 bei den brigen holzfrei verlangten ,sorten hchstens bis zu #a an verholzten ,fasern zulssig sein4 ,diese ,spielrume tragen wohl in reichlichem ,mae den vorher geschilderten ,umstnden ,rechnung1 ohne andererseits die ,gte des ,papiers herabzudrcken2 sind diese ,grenzen aber berschritten1 dann kann man wohl nicht mehr verlangen1 da der ,empfnger die holzfrei8 bestellte ,ware als solche ansieht und abnimmt4 ,einen ,anhalt zur ,abschtzung geringer ,mengen ,holzschliff gibt ,tafel ,,xvi2 sie ist die ,wiedergabe einer ,zeichnung#ea nach ,originalmustern4 ,papiere mit #j1e1 #a1 #b1 #c und #e ,holzschliff1 etwa #ge g das qm schwer1 wurden mit salzsaurer ,phloroglucinlsung behandelt und dann im auffallenden ,licht gezeichnet4 #de ,sitzungen der ,polytechnischen ,gesellschaft zu ,berlin #ahhb4 #df ,papierzeitung #ahhg1 ,nr4 #ad;ff4 #dg ,die qualitative und quantitative ,bestimmung des ,holzschliffes im ,papier4 ,von ,dr4 ,a4 ,mller4 ,julius ,springer1 ,berlin4 ,der ,gedanke1 ,kupferoxydammoniak zur ,bestimmung des ,holzes im ,papier zu verwenden1 ist auch von ,merz durchgefhrt worden2 er hat eine ,anzahl von ,versuchen angestellt 7,papierzeitung #ahhf71 ist indessen nicht zu befriedigenden ,ergebnissen gelangt4 #dh ber die quantitative ,bestimmung des ,holzschliffes im ,papier4 ,von ,richard ,godeffroy und ,max ,coulon4 ,mitteilungen des k4 k4 ,technologischen ,gewerbe-,museums in ,wien4 ,neue ,folge4 ,,ii4 ,jahrgang #ahhh1 ,nr4 #a und #b1 ,s4 #ah;ff41 ,s4 #fg und #ahhi1 ,s4 #i;ff4 #di ber eine quantitative ,reaktion des ,lignins4 ,von ,rudolf ,benedikt und ,max ,bamberger4 ,monatshefte fr ,chemie #ahij1 ,s4 #bfj4 ,zur ,bestimmung des ,holzschliffes im ,papier4 ,von ,prof4 ,rudolf ,benedikt und ,max ,bamberger4 ,chemiker-,zeitung #ahia1 ,nr4 #ad1 ,s4 #bba4 #ej ,vergl4 ,holzfreie ,papiere4 ,vom ,verfasser4 ,mitt4 a4 d4 techn4 ,vers4-,anst4 #aijj1 ,s4 #bgi4 #ea ,angefertigt von meinem ,kollegen ,dr4 ,wisbar4 ,bestimmung der ,art der ,leimung4 ,tierische ,leimung4 ,kiliani empfiehlt1 zur ,bestimmung des tierischen ,leims dessen ,fhigkeit1 in der ,siedehitze gelbes ,quecksilberoxyd zu reduzieren1 zu benutzen4 ,zum ,versuch wird das ,papier 7#aj-ae g7 mglichst fein zerkleinert und in einem ,becherglase mit destilliertem ,wasser ausgekocht4 ,whrend des ,kochens versetzt man in einem zweiten ,becherglase eine ,lsung von ,quecksilberchlorid mit verdnnter tznatronlsung1 wobei man darauf zu achten hat1 da letztere im berschu zugesetzt wird4 ,zu dem ausgefllten gelben ,quecksilberoxyd fgt man den durch ,kochen des ,papiers erhaltenen wsserigen ,auszug4 ,kocht man diese ,mischung eine ,zeit lang1 so wird bei ,anwesenheit von tierischem ,leim der gelbe ,niederschlag erst schmutziggrn1 dann schwarz2 nach dem ,kochen setzt sich am ,boden des ,becherglases ein schwarzer ,niederschlag von metallischem ,quecksilber ab4 ,ist in dem ,papier ,tierleim nicht vorhanden1 so verndert sich entweder die gelbe ,farbe des ,quecksilberniederschlages nicht1 oder sie geht nur in ,schmutziggrn ber4 ,den erhaltenen ,niederschlag bringt man zur weiteren ,untersuchung auf ein ,filter1 wscht ihn mit ,wasser und spter mit verdnnter ,salzsure aus4 ,bleibt bei diesem ,auswaschen auf dem ,filter ein schwarzer ,rckstand 7metallisches ,quecksilber71 so ist in dem ,papier ,tierleim vorhanden4 ,bei nicht tierisch geleimten ,papieren lst sich der auf dem ,filter befindliche ,niederschlag vollstndig auf4 ,man tut gut1 sich den ,verlauf der ,reaktion zunchst durch ,kochen des ,niederschlages mit ,gelatinelsung selbst vor ,augen zu fhren4 ,empfindlicher und einfacher als diese ,quecksilberreaktion ist der ,nachweis des ,tierleims durch ,gerbsure1 der darauf beruht1 da letztere mit ,tierleim einen ,niederschlag von gerbsaurem ,leim 7,leder7 bildet4 ,versetzt man eine nicht allzu dnne ,leimlsung mit ,gerbsure1 so entsteht ein dicker gallertartiger ,niederschlag1 und selbst bei starker ,verdnnung der ,lsung ist noch eine milchig-weie ,trbung zu bemerken1 aus welcher sich bald ,flocken absetzen4 ,behufs ,ausfhrung des ,versuchs zieht man zunchst das ,papier mit destilliertem ,wasser aus und dampft den ,auszug etwas ein1 damit die ,reaktion schrfer zu beobachten ist2 zu diesem ,auszug setzt man nach dem ,erkalten ,chlorammonium 7als ,salz7 und nach dem ,auflsen verdnnte ,jod-,jodkaliumlsung im berschu2 hierdurch fllt die mit aufgelste ,strke als blaue ,jodstrke aus2 sie wird abfiltriert und das ,filtrat mit einigen ,tropfen ,alaunlsung und dann mit einer ,lsung von ,gerbsure in ,wasser versetzt4 ,war das ,papier tierisch geleimt1 so entsteht ein mehr oder weniger dicker1 flockiger ,niederschlag1 der sich aber zuweilen erst nach einiger ,zeit bildet4 ,will man sich hiermit allein nicht begngen1 so filtriert man den ,niederschlag ab1 trocknet und glht ihn mit ,natronkalk4 ,war ,tierleim vorhanden1 so bildet sich ,ammoniak1 das man mit ,curcuma- oder rotem ,lackmuspapier 7feucht7 nachweisen kann1 wenn es sich nicht schon durch den ,geruch bemerkbar macht4 ,zum ,nachweis ganz geringer ,mengen ,tierleim oder wenn zur ,prfung nur sehr wenig ,material verfgbar ist1 wie bei der ,untersuchung alter ,handschriften1 schlgt ,wiesner das ,millonsche ,reagens vor1 welches auf ,eiweistoffe1 und diese sind ja im tierischen ,leim stets vorhanden1 sehr empfindlich reagiert4 ,eine gewogene ,menge metallisches ,quecksilber wird mit dem gleichen ,gewicht rauchender ,salpetersure versetzt und einige ,stunden lang an einem kalten ,orte sich selbst berlassen2 hierauf setzt man eine gleich groe ,menge destilliertes ,wasser hinzu und lt das ,ganze #bd ,stunden stehen4 ,das zu untersuchende ,papier wird auf ein ,deckglschen gelegt und mit dem ,reagens befeuchtet2 hierauf bringt man es auf ein ,drahtnetz und erwrmt langsam4 ,ist tierischer ,leim vorhanden1 so frbt sich das ,papier in wenigen ,minuten rot und zwar je nach der ,menge des vorhandenen ,leims rosenrot bis ziegelrot4 ,spter brunt sich das ,papier1 weshalb auf den ,beginn der ,frbung genau zu achten ist4 ,aus dem ,zutreffen der ,millonschen ,reaktion kann aber nur unter bestimmten ,voraussetzungen auf ,tierleim geschlossen werden4 ,diese sind3 #a4 ,das ,papier darf kein ,eiwei als solches enthalten4 #b4 ,das ,papier darf keine freien1 einfach hydroxylierten aromatischen ,gruppen enthalten4 ,da man bei ,prfung alter ,beschreibstoffe1 unter welchen oft feine ,pergamente vorkommen1 die mit ,papier groe hnlichkeit haben1 auf die ,beschaffenheit des ,materials ,rcksicht zu nehmen hat1 ist selbstverstndlich4 ,solche ,pergamente geben die ,millonsche ,reaktion ausgezeichnet1 weil sie aus leimgebender ,masse bestehen4 ,die quantitative ,bestimmung des ,tierleims geschieht am besten durch ,ermittelung des ,stickstoffgehaltes nach einem der hierfr bekannten ,verfahren 7z4 ,b4 ,kjeldahl74 ,kaseinleim4 ,kasein1 meist in ,form von ,ammonium-,albumin1 wird in einigen ,fabriken beim ,leimen mitverwendet1#eb um dem ,papier erhhte ,leimfestigkeit und besseren ,griff zu verleihen4 ,bei der ,herstellung gestrichener ,papiere findet es gleichfalls ,verwendung4 ,zum ,nachweis von ,kasein bentzt man am besten die ,reaktion von ,adamkiewicz1 nach der sich eine ,mischung von #a ,vol4 konzentrierter ,schwefelsure und #b ,vol4 ,eisessig nach ,zusatz von ,kasein beim ,erwrmen schn rotviolett frbt4 ,tierleim gibt diese ,frbung nicht4 ,das ,ausziehen des ,kaseins aus dem ,papier erfolgt durch ,behandeln mit ,boraxlsung oder schwachen ,laugen4 ,die ,ausscheidung aus der ,lsung erfolgt dann durch ,kochen mit ,essigsure4 ,das abgeschiedene ,eiwei wird abfiltriert1 getrocknet und in angegebener ,weise geprft4 ,entsteht 7bei sehr geringen ,mengen ,eiwei7 kein ,niederschlag1 so dampft man das ,ganze zur ,trockene ein und prft den ,rckstand4 ,harzleimung4 ,die ,ansichten1 welches bei der ,anwendung des ,harzleims die wirkenden ,faktoren seien1 ob freies ,harz1 ob harzsaure ,tonerde oder ein ,gemenge beider1 sind noch geteilt4 ,wurster behauptet1 die ,leimfestigkeit des ,papiers werde lediglich durch freies ,harz bedingt1 andere behaupten1 da sie durch eine ,verbindung des ,harzes mit der ,tonerde bewerkstelligt wird4 ,da auf alle ,flle immer freies ,harz im ,papier vorhanden ist1 drfte wohl nicht mehr angezweifelt werden1 und hierauf sttzen sich im wesentlichen die ,verfahren fr den ,nachweis der ,harzleimung4 ,eines der ltesten beruht darauf1 da eine alkoholische ,lsung von ,harz1 sobald sie mit ,wasser stark verdnnt wird1 sich durch ,ausscheidung von ,harz milchig trbt4 ,man bergiet einen in kleine ,stcke zerrissenen halben ,bogen des zu prfenden ,papiers mit absolutem ,alkohol und bringt das ,gef1 in dem das ,ausziehen vorgenommen wird1 etwa eine ,viertelstunde lang in heies ,wasser4 ,giet man diesen ,auszug in destilliertes ,wasser1 so scheidet sich das ,harz aus1 und es entsteht eine milchig-weie ,trbung4 ,diese ,reaktion ist indessen nicht sehr empfindlich2 bei kleinen ,mengen ,papier tritt sie meist nur undeutlich auf4 ,ihre ,empfindlichkeit kann aber gesteigert werden1 wenn man dem ,alkohol vor dem ,kochen einige ,tropfen ,salzsure1 ,essigsure o4 a4 zusetzt4 ,eine sehr deutliche ,reaktion erhlt man auch1 wenn man das ,papier mit reiner ,essigsure 7,eisessig7 ohne ,zusatz von ,alkohol in der ,wrme auszieht und dann den ,auszug mit ,wasser versetzt2 in diesem ,falle gengen schon wenige ,quadratcentimeter ,papier4 ,der ,versuch kann bequem in einem ,reagensglase ausgefhrt werden4 ,man bringt in dieses kleine ,stcke des zu untersuchenden ,materials1 bergiet mit #b-c ccm ,eisessig1 lt einige ,male aufkochen und fllt das ,glas mit destilliertem ,wasser2 ist ,harzleim vorhanden1 so entsteht eine dicke weie ,trbung1 anderenfalls bleibt die ,flssigkeit klar4 ,schwaches ,opalisieren der ,flssigkeit ist nicht als ,beweis fr die ,anwesenheit von ,harzleim anzusehen2 die ,essigsure kann nmlich unter ,umstnden geringe ,mengen anderer ,stoffe in ,lsung bringen1 welche diese ,erscheinung hervorrufen2 sie entzieht z4 ,b4 etwa vorhandenem ,holzschliff ganz geringe ,mengen ,harz1 lst bei vorhandenem schwefelsaurem ,kalk einen geringen ,bruchteil dieses ,fllstoffes auf u4 s4 w4 ,in diesen ,fllen tritt beim ,verdnnen mit ,wasser schwaches ,opalisieren ein1 das aber mit der ,reaktion1 welche von ,harzleim herrhrt1 kaum verwechselt werden kann4 ,um jedoch jeden ,zweifel zu beseitigen1 tut man gut1 einen ,teil des ,alkohol- oder ,essigsureauszuges zur ,trockene zu verdampfen und sich von der harzigen ,beschaffenheit des ,rckstandes zu berzeugen4 ,morawski#ec schlgt vor1 die ,storchsche ,reaktion zum ,nachweis von ,harzl auch bei der ,untersuchung von ,papier auf ,harzleimung anzuwenden4 ,lst man etwas ,kolophonium in einem trockenen ,reagensglase durch ,erwrmen mit ,essigsureanhydrid und lt nach dem ,erkalten vorsichtig einen ,tropfen konzentrierte ,schwefelsure an dem ,glase hinunterflieen1 so entsteht eine rote bis violette ,frbung1 die aber sogleich wieder verschwindet1 um einer braungelben ,platz zu machen4 ,die ,reaktion ist sehr empfindlich und zeigt noch sehr geringe ,mengen ,harz an4 ,zum ,nachweis im ,papier verfhrt man mit etwa #aj qcm ,papier ebenso4 ,wegen der tzenden ,eigenschaften der beiden ,reagentien ist ,vorsicht geboten4 ,wiesner#ed benutzt zum ,nachweis von ,harzleim im ,papier konzentrierte ,schwefelsure und sttzt sich hierbei auf die sogenannte ,raspailsche ,reaktion4 ,nach ,raspail nehmen ,harze und ,fette1 hnlich wie ,eiweikrper1 mit ,zucker und ,schwefelsure behandelt1 eine intensiv rotviolette ,farbe an4 ,da nun durch die ,einwirkung von konzentrierter ,schwefelsure auf die im ,papier vorhandene ,cellulose ,zucker entsteht1 so lt man auf das zu untersuchende ,papier einen ,tropfen ,schwefelsure fallen4 ,ist das ,papier mit ,harz geleimt1 so entsteht eine rotviolette ,frbung1 welche ausbleibt1 wenn kein ,harzleim vorhanden ist4 ,beim ,eintreten der ,reaktion hat man sich aber nachtrglich zu vergewissern1 ob im ,papier nicht auch ,fette oder ,eiweikrper vorhanden sind1 da diese die ,frbung ja auch geben4 ,dieser ,umstand beeintrchtigt natrlich den praktischen ,wert der ,reaktion erheblich4 ,ferner ist sie nicht anwendbar1 wenn das ,papier verholzte ,fasern enthlt1 da dann eine so stark schmutziggrne ,frbung auftritt1 da die ,harzreaktion vllig verdeckt wird4 ,wertvoll fr den ,untersuchenden ist bei ,anwendung dieser ,reaktion der ,umstand1 da man zu ihrer ,ausfhrung nur sehr wenig ,papier braucht4 ,ein weiteres1 in der ,versuchsanstalt ermitteltes ,verfahren1 das sich durch groe ,einfachheit in der ,versuchsausfhrung auszeichnet1 ist das folgende4 ,man schneidet aus dem zu prfenden ,material ein etwa handgroes ,stck heraus1 legt es auf eine hohle ,unterlage 7,glasschale1 ,uhrglas1 ,trinkglas o4 a47 und lt aus einer ,tropfflasche etwa #d-f ,tropfen ther auf die ,mitte des ,blattes fallen4 ,der ther breitet sich auf dem ,blatt mehr oder weniger aus und ist nach kurzer ,zeit verdunstet2 die ,verdunstung kann durch ,zufcheln oder ,zublasen von ,luft noch befrdert werden1 so da der ganze ,versuch kaum #ae-bj ,sekunden in ,anspruch nimmt4 ,bei harzgeleimten ,papieren zeigt sich dann ein mehr oder weniger deutlicher ,harzrand4 ,bildet sich nach der ersten ,verdunstung kein ,rand1 so tut man gut1 noch ein zweites und drittes ,mal zu tropfen1 da zuweilen bei ,papieren mit wenig ,harzleim1 z4 ,b4 bei gleichzeitig vegetabilisch und tierisch geleimten1 der ,rand weniger deutlich erscheint als sonst4 ,illustration3 ,fig4 #eh4 ,aus ,fig4 #eh ist zu ersehen1 wie die ,reaktion auftritt4 ,die ,figuren zeigen #d verschiedene ,papiersorten1 welche in der eben geschilderten ,weise behandelt und dann im durchfallenden ,licht photographisch aufgenommen wurden4 ,besonders wertvoll drfte sich dieses ,verfahren beim ,prfen von ,bchern1 ,druckwerken1 ,handschriften1 ,landkarten u4 s4 w4 erweisen1 da man diese direkt1 ohne ,teile davon zu entnehmen1 dem ,versuch unterwerfen kann4 ,der zurckbleibende ,harzrand wird das ,versuchsobjekt in den meisten ,fllen nicht entwerten2 man kann sich in diesen ,fllen mit einem ,raum begngen1 der fr einen einzigen ,tropfen ausreicht1 da dieser schon1 entweder beim ersten ,male oder im ,wiederholungsfall1 das ,harz anzeigt4 ,in den weitaus meisten ,fllen wird es dem ,ermessen des ,untersuchenden freistehen1 sich der einen oder anderen der geschilderten ,verfahren zu bedienen2 er wird sich dabei leiten lassen von ueren ,umstnden1 etwa von den zur ,verfgung stehenden ,reagentien1 der ,menge des vorhandenen ,papiers u4 s4 w4 ,in einigen besonderen ,fllen aber wird er eine ,auswahl zu treffen haben4 ,handelt es sich z4 ,b4 um ein gefettetes ,papier1 so kann man dieses nicht durch ,ausziehen mit ,alkohol oder ,eisessig untersuchen1 da dann auch das ,fett in ,lsung geht und nachher mit ,wasser eine ,trbung gibt2 ebensowenig kann man in diesem ,falle die ,wiesnersche ,reaktion anwenden1 da schon das vorhandene ,fett ,ursache einer ,frbung im ,verein mit ,schwefelsure werden wrde2 auch die ther-,tropfmethode lt hier im ,stich1 da schon durch das ,fett allein ein ,rand erzeugt wird4 ,es bleibt also fr diesen ,fall nur die ,morawskische ,reaktion brig1 wobei man allerdings die wohl immer zutreffende ,voraussetzung machen mu1 da zum ,fetten des ,papiers keine ,harzle ,verwendung gefunden haben1 denn diese geben die ,morawskische ,reaktion ebenfalls4 ,auch bei gefrbten ,papieren wird man nicht immer jede der angefhrten ,methoden anwenden knnen2 je nach dem ,verhalten des ,farbstoffes den anzuwendenden ,reagentien gegenber wird man eine ,auswahl vorzunehmen haben4 ,kurz1 man kann zum ,nachweis des ,harzes im ,papier nicht gut eine allgemeine ,vorschrift geben1 die auch alle besonderen ,flle in sich schliet2 der ,untersuchende mu vielmehr von ,fall zu ,fall selbst seine ,entscheidung treffen4 ,zur ,bestimmung der ,menge des vorhandenen ,harzes 7frei und gebunden7 kocht man das ,papier mit etwa #eprozentiger ,natronlauge1 filtriert1 wscht mit heiem ,wasser aus und setzt zu dem ,filtrat ,schwefelsure4 ,das hierbei ausgeschiedene ,harz wird durch ,schtteln mit ther aufgenommen und bestimmt4 ,strke4 ,strke wird beim ,leimen vielfach angewendet1 um dem ,papier ein schneres ,aussehen zu geben2 die ,strkeleimung1 welche als solche bei uns nicht mehr in ,gebrauch ist1 ist lteren ,datums als die animalische und vegetabilische ,leimung4 ,wiesner#ee hat nachgewiesen1 da beispielsweise alle ,papiere des ,papyrus ,erzherzog ,rainer ausschlielich durch ,strke beschreibbar gemacht worden sind4 ,erst im ,jahre #acgg tritt die tierische ,leimung bei ,papieren auf4 ,der ,nachweis der ,strke im ,papier geschieht mit ,hilfe von stark verdnnter ,jod-,jodkaliumlsung2 bringt man einen ,tropfen auf strkehaltiges ,papier1 so entsteht eine ,blau- oder ,violettfrbung infolge der ,bildung von ,jodstrke4 ,die ,jodlsung mu sehr verdnnt sein1 weil sonst die ,blaufrbung des ,papiers durch die braune ,farbe der ,lsung verdeckt wird4 ,zur ,bestimmung der ,menge der vorhandenen ,strke wird letztere durch ,behandlung des ,papiers mit ,diastase oder verdnnter ,sure in ,zucker bergefhrt und dieser mit ,hilfe der hierfr bekannten ,verfahren bestimmt4#ef #eb ,hofmann1 ,handbuch der ,papierfabrikation4 #ahia4 ,s4 #chj4 #ec ber eine empfindliche ,reaktion zum ,nachweise von ,fichtenharz4 ,von ,th4 ,morawski4 ,mitteilungen aus dem ,k4 ,k4 ,technologischen ,gewerbe-,museum in ,wien4 #ahhh4 ,nr4 #a und #b ,seite #ac4 #ed ,die mikroskopische ,untersuchung des ,papiers4 ,von ,prof4 ,dr4 ,jul4 ,wiesner4 ,wien #ahhg4 #ee ,mitt4 a4 d4 ,sammlung des ,papyrus ,erzherzog ,rainer4 #ahhg4 ,s4 #de4 #ef ,lunge1 ,chemisch-technische ,untersuchungsmethoden1 ,bd4 ,,iii1 ,s4 #cib4 ,leimfestigkeit4 ,von einem ,schreibpapier verlangt man1 da es leimfest ist1 d4 h4 da ,tintenschrift weder ausluft noch durchschlgt4 ,die ,forderung1 da die ,schriftzge nicht auslaufen1 ist ohne jede ,einschrnkung zu stellen2 ob das ,papier dick oder dnn ist1 die ,schriftzeichen mssen scharfe ,rnder zeigen1 wenn es als leimfest gelten soll4 ,bei der ,beurteilung des ,widerstandes des ,papiers gegen das ,durchdringen der ,tinte mu man seine ,ansprche mit der ,dicke des ,materials in ,einklang bringen1 da naturgem unter sonst gleichen ,umstnden dickeres ,papier strkere ,schrift zu halten im stande ist als dnneres4 ,zur ,beurteilung der ,leimfestigkeit von ,papier hat ,leonhardi1 gesttzt auf grundlegende1 von ,schluttig ausgefhrte ,versuche1 die ,behandlung mit neutraler ,eisenchloridlsung1 deren ,eisengehalt #a1eca betrgt1 vorgeschlagen4#eg ,nach seinen ,beobachtungen soll diese ,lsung in ihrer ,fhigkeit1 ,papiere zu durchdringen1 mit den besseren ,schreib- und ,kopiertinten bereinstimmen4 ,mittels einer ,ziehfeder werden auf dem zu untersuchenden ,papier ,striche mit der erwhnten ,eisenchloridlsung gezogen2 die ,spitzen der ,feder stehen hierbei #a mm auseinander4 ,nach dem ,eintrocknen wird auf die ,rckseite des ,papiers eine geringe ,menge therischer ,tanninlsung gegossen4 ,ist das ,papier schlecht geleimt1 so ist ,eisenlsung durch das ,papier gedrungen und diese ,stelle frbt sich dann bei dem ,aufgieen der ,tanninlsung mehr oder weniger schwarz4 ,post hat diesem ,verfahren eine andere ,ausfhrungsform gegeben1 wobei er zugleich in gewissem ,mae auf die ,dicke des ,papiers ,rcksicht nimmt4 ,die ,eisenchloridlsung wird in einer ,flasche aufbewahrt1 wie sie ,fig4 #ei zeigt4 ,der bis auf den ,boden gehende ,stopfen ist eine ,pipette1 welche oben mit einer feinen ,gummimembran verschlossen ist4 ,die ,pipette lt bei einem ,druck auf die ,gummischeibe stets ,tropfen von #j1jc g fallen4 ,man hngt die gefllte ,pipette so auf 7,fig4 #fj71 da ihre ,spitze von der ,tischplatte #aj cm entfernt ist1 legt ein ,stck des zu untersuchenden ,papiers darunter und lt durch ,drcken auf die ,gummimembran einen ,tropfen der ,eisenlsung fallen4 ,den ,tropfen lt man nun so viel ,sekunden auf dem ,papier1 wie dieses ,gramm pro ,quadratmeter schwer ist4 ,nach ,verlauf dieser ,zeit nimmt man den ,rest des ,tropfens mit ,filtrierpapier auf4 ,illustration3 ,fig4 #ei4 ,illustration3 ,fig4 #fj4 ,hat man auf diese ,weise #d-e ,flecke erzeugt1 so behandelt man nach vlligem ,trocknen die ,rckseite des ,papiers mit ,tanninlsung wie vorher angegeben4 ,von der ,anwendung der therischen ,tanninlsung sollte man indessen ,abstand nehmen und statt dessen eine wsserige ,auflsung bentzen1 weil der ther ein ,lsungsmittel fr ,harz ist und deshalb trotz seiner schnellen ,verdunstung in das ,papier eindringen und so das ,tannin in das ,innere des ,blattes fhren kann2 man hat deshalb1 wenn ein schwarzer ,niederschlag entsteht1 nicht die ,gewiheit1 da er auf der ,rckseite entstanden ist2 er kann sich auch im ,innern des ,papierblattes gebildet haben4 ,um dem vorzubeugen1 befeuchtet man einen ,flock ,baumwolle mit wsseriger ,tanninlsung und fhrt hiermit ber die ,rckseite des zu prfenden ,papiers2 das auf diese ,weise schwach angefeuchtete ,papier wird sofort mit ,fliepapier nachgetrocknet1 so da ,eindringen von ,feuchtigkeit in das ,papier von der ,rckseite her nicht zu befrchten ist4 ,osw4 ,schluttig und ,dr4 ,g4 ,s4 ,neumann haben die ,ausfhrung der ,prfung mit ,eisenchlorid noch anders gestaltet4#eh ,veranlassung hierzu gaben die ,arbeiten ,schuberts ber das ,postsche ,verfahren#ei und der ,wunsch einen ,weg zu finden1 um auch ber den ,grad der ,leimung ein ,urteil abgeben zu knnen4 ,illustration3 ,fig4 #fa;a4 ,illustration3 ,fig4 #fa;b4 ,schluttig und ,neumann schlagen die ,prfung in folgender ,weise vor3 ,das ,papier p wird auf einem hierfr hergerichteten dachartigen ,gestell 7,fig4 #fa;a-b7 befestigt1 dessen ,seitenwnde mit der ,tischplatte einen ,winkel von #fj bilden4 ,ein ,aufsatz trgt eine ,blechrinne f1 die gegen p um #de geneigt ist4 ,in ein ,glasrhrchen von bestimmten ,abmessungen wird eine stets gleiche ,menge ,eisenchloridlsung gesaugt1 die in #ajj ,gewichtsteilen #a g ,eisen 7als ,eisenchlorid71 #a g ,gummi arabicum und #j1b g ,phenol enthlt4 ,das ,rhrchen wird oben mit dem ,finger verschlossen und so gegen f gelegt1 da das untere ,ende das ,papier berhrt4 ,wird nun die obere ffnung freigegeben1 so fliet die ,lsung auf dem ,papier herunter4 ,in dieser ,weise erzeugt man nach jedesmaligem ,verschieben des ,aufsatzes um #c cm noch zwei ,streifen 7,fig4 #fb74 #ae ,minuten nach ,bildung des dritten ,streifens wird das ,blatt umgedreht und auf der ,rckseite in gleicher ,weise mit wsseriger ,tanninlsung 7#aprozentige ,lsung mit #j1b g ,phenol7 so behandelt1 da sich die ,streifen in der aus ,fig4 #fc ersichtlichen ,weise kreuzen4 ,bei nicht leimfesten ,papieren frben sich die neun ,kreuzungspunkte der ,streifen wenige ,sekunden nach dem ,herunterlaufen der ,tanninlsung schwarz4 ,ein ,papier gilt als leimfest1 wenn erst nach ,verlauf einiger ,minuten ,farbreaktionen auftreten1 beginnend bei #a_/f1 so da die inneren ,kreuzungspunkte #a_/f1 #b_/f1 #a_/e und #b_/e deutlich grau bis schwarz1 wohl auch einige der ueren grau gefrbt sind4 ,illustration3 ,fig4 #fb4 ,illustration3 ,fig4 #fc4 ,zeigen die inneren ,kreuzungspunkte nach #bd ,stunden nur eine ganz schwache graue ,frbung1 so gilt das ,papier als sehr leimfest2 zeigt sich nach dieser ,zeit an keinem der ,kreuzungspunkte eine ,frbung1 so ist das ,papier auerordentlich leimfest4 ,bei zahlreichen vergleichenden ,prfungen auf ,leimfestigkeit unter ,benutzung der beiden zuletzt geschilderten ,verfahren einerseits und unter ,ausfhrung von ,schreibversuchen mit verschiedenen ,tinten andererseits zeigte sich in den meisten ,fllen bereinstimmung in den ,ergebnissen4 ,vereinzelt kamen aber ,abweichungen1 teilweise recht auffallender ,art1 vor1 die zeigten1 da das ,eindringen der ,eisenlsung nicht immer in gleicher ,weise erfolgt wie das der ,tinte4 ,so wurden beim ,arbeiten nach ,post1 namentlich bei der ,untersuchung von blauen ,aktendeckeln und ,packpapieren1 ,flle beobachtet1 in denen die ,eisenchloridtropfen das ,material vllig durchdrangen1 starke ,tintenschrift aber weder auslief noch durchdrang4 ,bei ,anwendung des ,schluttig-,neumannschen ,verfahrens wurden u4 a4 ,flle beobachtet1 in denen ,papiere nach der ,farbbildung an den ,kreuzungspunkten als sehr leimfest htten bezeichnet werden mssen1 whrend ,tintenschrift durchschlug4 ,hier spielte wohl die ,oberflchenbeschaffenheit der ,papiere eine ,rolle1 denn bei stark gegltteten ,papieren wird das ,eindringen der ,prfungsflssigkeit bei horizontaler ,lage des ,papierblattes leichter und strker erfolgen als bei schrg liegendem ,blatt4 ,auf die ,einzelheiten der gemachten ,beobachtungen kann hier nicht weiter eingegangen werden2 sie haben aber gezeigt1 da zur ,beurteilung der ,leimfestigkeit von ,papier unbedingt auch ,versuche unter ,verwendung von ,tinte ausgefhrt werden mssen4 ,man whlt hierzu zweckmig #b-c gute ,handelsmarken verschiedener ,zusammensetzung aus1 die man gut verschlossen aufbewahrt4 ,fr den ,versuch entnimmt man jedesmal kleine ,mengen aus den ,vorratsflaschen4 ,der ,versuch selbst wird am besten mit einer ,ziehfeder ausgefhrt4 ,man zieht ,striche von verschiedener ,dicke und achtet auf mglichst gleichmige ,ausfhrung4 ,zunchst werden die ,spitzen der ,feder fr die gewnschte ,strichdicke eingestellt1 dann ,tinte bis zu einer gewissen ,marke eingefllt und schlielich die ,feder an einem ,lineal entlang gefhrt1 so weit es angeht1 stets mit gleicher ,geschwindigkeit und in derselben ,neigung zum ,papierblatt4 ,vor jedem neuen ,strich wird die ,feder wieder gefllt4#fj ,die ,striche werden untereinander gezogen und ,kreuzungen vermieden4 ,will man ber den ,grad der ,leimfestigkeit ein ,urteil abgeben1 so steigert man die ,strichdicke1 etwa von mm anfangend1 von ,versuch zu ,versuch um mm1 bis die ,tinte durchschlgt4 ,man kann dann sein ,urteil dahin zusammenfassen1 da das ,papier leimfest ist fr ,strichdicken bis zu 444 mm4 ,dieses ,urteil gibt ein klares ,bild ber die ,beschreibbarkeit des vorliegenden ,materials1 klarer als die ,angaben leimfest1 sehr leimfest u4 s4 w4 ,gewhnliche ,schreibpapiere1 wie ,kanzlei- und ,konzeptpapiere von etwa #hj-ajj g ,quadratmetergewicht1 wird man als gengend geleimt ansehen knnen1 wenn mm dicke ,striche weder auslaufen noch durchschlagen4 ,hat man das ,papier mit der ,ziehfeder behandelt1 so beschreibt man es auch in gewhnlicher ,weise1 wobei man gut tut1 stets den gleichen ,wortlaut1 z4 ,b4 ,namen und ,wohnort anzuwenden1 da hierdurch eine grere ,gleichmigkeit in der ,ausfhrung gesichert wird als bei stets wechselnden ,worten4 ,bei ,papieren1 die nur auf einer ,seite beschrieben werden1 wie ,briefumschlagpapier1 kann man sich mit der ,forderung begngen1 da die ,schriftzge scharfe ,rnder aufweisen2 ob sie ,neigung zum ,durchschlagen zeigen1 kommt praktisch nicht in ,betracht4 ,bei ,wechselpapieren kann schwache ,leimung sogar von besonderem ,wert sein1 da durch das tiefe ,eindringen der ,tinte ,flschungen erschwert werden4 ,gegen die ,ausfhrung der ,versuche mit ,tinte lassen sich naturgem eine ,reihe von ,einwnden erheben4 ,einmal ist man abhngig von der ,beschaffenheit der ,tinte1 die auch in den besten ,fabriken nicht immer von gleicher ,zusammensetzung hergestellt werden kann1 ferner ist die ,art und ,weise des ,auftragens nicht immer gleich1 es wird nicht immer die gleiche ,menge ,tinte auf eine bestimmte ,strichlnge kommen u4 a4 m4 hnliche ,einwnde sind aber auch gegen die beiden geschilderten ,eisenchlorid-,verfahren zu machen4 ,man kann aber die ,versuche mit ,tinte1 wie schon erwhnt1 nicht entbehren und man mu sich mit den ,mngeln1 so gut es geht1 abfinden1 bis das ,verfahren weiter ausgearbeitet ist4 ,vielleicht gelingt es1 eine ,vorrichtung zu schaffen1 mit ,hilfe deren man die ,tinte in stets gleicher ,weise auf das ,papier bringen kann 7gleiche ,geschwindigkeit beim ,ziehen mit der ,feder1 gleiche ,neigung der ,feder zum ,blatt1 gleiche ,tintenmenge fr eine ,lngeneinheit1 gleicher ,druck der ,feder u4 s4 w474 #eg ,papierzeitung #ahhd1 ,s4 #fbe4 #eh ,papierzeitung #ahia1 ,s4 #aecb4 #ei ,papierzeitung #ahhe1 ,s4 #aajb4 #fj ,nach beendigtem ,versuche reinige man die ,feder grndlich1 damit sie so wenig wie mglich von der ,tinte angegriffen wird4 ,werden die ,spitzen der ,feder im ,laufe des ,gebrauches rauh1 so mssen sie neu eingeschliffen werden4 ,nachweis von freiem ,chlor und freier ,sure4 ,papiere1 die freies ,chlor und freie ,sure enthalten1 gehren zu den ,seltenheiten4 ,die ganzen ,verhltnisse1 unter denen das ,papierblatt entsteht1 machen schon das ,hineingelangen von ,chlor und ,sure in das ,papier auerordentlich schwierig4 berschssiges ,chlor aus dem ,halbstoff wird durch ,hinzufgen von ,entchlorungsmitteln und durch die groen ,wassermengen1 mit denen die ,faser in ,berhrung kommt1 unschdlich gemacht4 ,die in dem ,stoff etwa vorhandene ,sure1 sei sie nun direkt zugesetzt oder durch den ,alaun hineingelangt1 wird teils gebunden1 teils durch den ,waschproze entfernt4 ,findet man daher ab und zu ein ,papier1 in dem man freies ,chlor und freie ,sure nachweisen kann1 so drfte deren ,anwesenheit auf besondere ,umstnde bei der ,fabrikation zurckzufhren sein4 ,so kann ein ,papier1 wenn beim ,bleichen ,chlorkalkschlamm in den ,stoff gelangt ist1 ,chlorkalkreste enthalten und noch eine ,zeit lang die ,chlorreaktion geben4 ,der ,nachweis des freien ,chlors im ,papier geschieht in hnlicher ,weise wie bei ,prfung des ,halbzeuges2 man nimmt hierbei bekanntlich eine geringe ,menge des zu prfenden ,stoffes aus dem ,hollnder1 pret mit der ,hand aus und lt wenige ,tropfen einer ,kaliumjodidstrkelsung darauf fallen2 ist noch freies ,chlor vorhanden1 so frbt sich das ,halbzeug infolge der ,bildung von ,jodstrke mehr oder weniger blau4 ,bei der ,prfung des fertigen ,papiers verfhrt man am besten in der ,weise1 da man es in ,stcke zerschneidet1 diese durch destilliertes ,wasser zieht und sie dann abwechselnd mit ,kaliumjodidstrkepapier bereinanderschichtet2 das ,ganze beschwert man mit einer ,glasplatte4 ,das ,wasser zieht etwa vorhandenes ,chlor allmhlich aus1 das ,chlorwasser wirkt auf das ,reagenspapier und erzeugt mehr oder weniger blaue ,streifen und ,flecken4 ,das ,kaliumjodidstrkepapier stellt man sich her1 indem man gewhnliche ,strke mit kaltem ,wasser zu einem ,brei anrhrt und diesen unter ,umrhren in siedendes ,wasser giet1 in welchem man eine geringe ,menge ,jodkalium aufgelst hat2 durch die erkaltete ,lsung zieht man ,filtrierpapier4 ,wenn es so ziemlich einfach ist1 sich von dem ,vorhandensein freien ,chlors zu berzeugen1 so ist der ,nachweis freier ,sure schwieriger4 ,eine mglichst groe ,menge des zerkleinerten ,papiers bergiet man in einem ,becherglase mit einer mglichst geringen ,menge destillierten ,wassers2 das ,ganze erwrmt man etwa eine ,stunde lang mig1 wobei ein hufiges ,umrhren der ,masse von ,vorteil ist4 ,man darf dann wohl mit ,sicherheit annehmen1 da der weitaus grte ,teil aller im ,papier enthaltenen1 durch ,wasser ausziehbaren ,stoffe1 also auch die freie ,sure1 in ,lsung gegangen ist2 man giet den ,auszug ab und arbeitet nun bei der weiteren ,untersuchung allein mit diesem4 ,dasjenige ,mittel1 dessen man sich in der ,chemie gewhnlich zum ,nachweis der freien ,suren bedient1 das blaue ,lackmuspapier1 lt sich im vorliegenden ,falle nicht anwenden1 da in dem ,auszug in den meisten ,fllen ,tonerdesalze vorhanden sind1 welche ebenfalls blaues ,lackmuspapier rot frben4 ,ein ,farbstoff1 der nicht durch ,tonerdesalze1 wohl aber durch freie ,sure verndert wird1 ist das ,kongorot1 und dieses kann man im vorliegenden ,fall verwenden4 ,man bringt in einen ,teil des erhaltenen ,auszuges ein ,stck ,kongopapier1#fa das sich dann bei ,gegenwart freier ,sure mehr oder weniger blau frbt4 ,die ,empfindlichkeit des ,kongofarbstoffes ist erheblich geringer als die des ,lackmus1 und man wird sich nicht immer mit der ,kongoreaktion zufrieden geben knnen4 ,in solchen ,fllen wird der wsserige ,auszug aus dem ,papier mit ,normalkalilauge unter ,anwendung von ,tropolin als ,indikator titriert4 ,von den ,papieren1 welche zum ,umhllen von ,metallen ,verwendung finden1 also zum ,verpacken von ,nhnadeln1 ,messern1 ,blattmetallen u4 s4 w41 verlangt der ,verbraucher mit ,recht1 da sie frei von ,stoffen sind1 die das in ,frage kommende ,metall angreifen4 ,von diesem ,gesichtspunkt ausgehend wird bei ,bestellung derartiger ,papiere dem ,fabrikanten gewhnlich vorgeschrieben1 das ,papier chlor- und surefrei8 zu liefern4 ,mit dieser ,bestimmung im ,vertrag glaubt der ,bezieher alles getan zu haben1 um seine ,metallwaren gegen schdliche ,einflsse durch das ,papier geschtzt zu wissen4 ,es herrscht eben weit verbreitet die ,ansicht1 da ,papier1 welches frei von ,chlor und ,sure ist1 sich ohne weiteres zum ,einschlagen jedweder ,metallwaren eignet4 ,obwohl schon wiederholt1 so insbesondere von ,dr4 ,stockmeier in ,nrnberg1 der auf diesem ,gebiet besonders erfahren ist1 auf das ,irrtmliche dieser ,auffassung hingewiesen worden ist1 taucht sie immer wieder auf4 ,beschwerden ber ,korrosion von ,metallen durch chlor- und surehaltige ,papiere kehren immer wieder4 ,zu fest scheint die ,annahme gewurzelt1 da es bei der ,beurteilung eines ,papiers zu dem erwhnten ,zweck lediglich darauf ankommt1 zu wissen1 ob es chlor- und surefrei8 ist4 ,gemeint ist hiermit natrlich freies ,chlor und freie ,sure1 denn ,chlor und ,sure in gebundenem ,zustand sind wohl in jedem ,papier vorhanden1 das als ,einschlagpapier fr ,metalle in den ,handel kommt4 ,der ,lieferant eines ,papiers1 das zum ,umhllen von ,metallwaren bestimmt ist1 kann die ,bedingung chlor- und surefrei8 leicht eingehen1#fb denn selbst wenn ein ,papier unmittelbar nach der ,herstellung ,spuren von freiem ,chlor und freier ,sure enthalten sollte1 nach kurzer ,zeit werden beide in den gebundenen ,zustand bergefhrt sein2 daher wird die ,prfung auf freies ,chlor und freie ,sure wohl meist zu einem negativen ,ergebnis fhren4 ,auf dieses ,ergebnis fut dann der ,verbraucher1 hlt das ,papier fr geeignet und ist erstaunt1 wenn es dennoch ,metallgegenstnde angreift4 ,es erscheint daher angebracht1 auch an dieser ,stelle darauf hinzuweisen1 da die ,ursache der ,einwirkung auf ,metalle ganz verschiedenartig sein kann und da die ,gewhrleistung fr die ,gte des ,papiers von einem anderen ,gesichtspunkt aus gefordert und gegeben werden sollte1 als es jetzt meist geschieht4 ,wird ,blattsilber von dem zum ,verpacken benutzten ,papier angegriffen1 so werden meist ,schwefel oder ,schwefelverbindungen die ,ursache sein2 dasselbe ,papier zum ,umhllen blanker ,stahlwaren benutzt1 knnte sich vorzglich bewhren1 weil eine ,einwirkung von ,schwefel oder ,sulfiden auf ,stahl nicht so leicht vorkommen drfte4 ,enthlt ein ,papier gleichzeitig ,chloride und ,alaun1 so sind1 worauf ,dr4 ,wurster schon #ahhh in der ,papierzeitung hingewiesen hat1 bei feuchter ,luft die ,bedingungen fr die ,bildung von ,salzsure gegeben2 in einem solchen ,papier wrden ,stahlwaren ,rost ansetzen1 und ,dr4 ,stockmeier hat einzelne solcher ,flle in der ,papierzeitung8 #ahic1 ,s4 #behd bekannt gegeben und durch ,analysenergebnisse belegt4 ,beim ,verpacken von ,blattsilber in einem solchen ,papier htte man schdliche ,einflsse viel weniger zu befrchten4 ,man wird also gut tun1 dem ,fabrikanten bei ,bestellung von ,papieren zum ,umhllen von ,metallen stets anzugeben1 um welche ,metalle es sich handelt2 er kann dann bei der ,herstellung auf diejenigen ,verbindungen besonders ,rcksicht nehmen1 die dem ,metall schdlich werden knnen4 ,die ,verbraucher solcher ,papiere sollten sich aber die ,frage vorlegen1 ob die ,papiersorten1 die man infolge jahrelanger ,gewohnheit zum ,verpacken von ,metallen verwendet1 fr diesen ,zweck auch besonders geeignet sind4 ,so kommen ,stahlnadeln fast ausschlielich in dem bekannten schwarzen ,nadelpapier verpackt zum ,verkauf2 der ,kufer ist an diese ,verpackung gewhnt1 der ,verkufer ist daher bestrebt1 sie beizubehalten1 hlt sie auch wohl fr besonders geeignet4 ,dies scheint aber nicht der ,fall zu sein4 ,bei einer ,reihe von ,vergleichsversuchen ber das ,verhalten blank polierter ,stahlwaren in schwarzem ,nadelpapier einerseits und gewhnlichem ,schreib- und ,filtrierpapier andererseits zeigte sich in den meisten ,fllen1 da das ,nadelpapier zum ,verpacken am wenigsten geeignet war4 ,die bisher ausgefhrten ,versuche sind allerdings zu einem abschlieenden ,urteil nicht ausreichend1 da sich die ,erfahrungen aber stets in der gleichen ,richtung bewegten1 so lge es wohl im ,interesse der ,erzeuger und ,verbraucher derartiger ,papiere1 wenn die ,frage auf breiter ,grundlage grndlich studiert wrde4 ,wie schon vorhin erwhnt1 gehren ,alaun und ,chloride zu denjenigen ,stoffen1 die unter ,umstnden ,stahlwaren angreifen knnen2 man sollte also bei der ,herstellung von ,nadelpapier hinsichtlich der ,verwendung von ,alaun sehr vorsichtig sein und auerdem nur ungebleichte ,stoffe verarbeiten2 auch das ,frben sollte unterbleiben1 wenigstens die jetzt bliche ,frbung mit ,blauholz1 bei der die ,fasern vorher gebeizt werden4 ,von der ,beize bleibt ein ,teil im ,stoff zurck1 der unter geeigneten ueren ,bedingungen schdlich wirken kann4 ,gegenstnden aus ,silber1 leonischen ,fabrikaten u4 s4 w4 sind1 wie schon erwhnt1 ,papiere1 die ,schwefel oder ,schwefelverbindungen enthalten1 besonders gefhrlich2 bei der ,auswahl der ,rohstoffe fr die ,erzeugung der ,papiere sollte man hierauf gebhrend ,rcksicht nehmen4 ,schwefelhaltige ,farbstoffe1 wie z4 ,b4 ,ultramarin1 sollte man natrlich ganz ausschlieen4 ,die reine ,faser greift ,metalle nicht an2 man sollte also dahin streben1 ,einschlagpapiere fr ,metalle lediglich aus reinem ,fasermaterial herzustellen und alle sonstigen ,zustze nach ,mglichkeit vermeiden oder doch so weit es angeht beschrnken4 #fa ,hergestellt durch ,eintauchen von ,filtrierpapier in eine kochende ,lsung von wenig ,kongorot in ,wasser4 #fb ,namentlich wenn1 wie dies sehr oft der ,fall1 die ,papiere ausschlielich aus ungebleichtem ,natronzellstoff hergestellt wurden4 ,vergilbung4 ,als ,vergilbung bezeichnet man die nderung des ,farbtones eines ,papiers beim ,lagern2 sie ist in mehr oder minder hohem ,mae und in mehr oder weniger langen ,zeitrumen bei allen ,papieren zu beobachten#fc und ist vorzugsweise auf die ,einwirkung von ,licht1 ,luft und ,wrme zurckzufhren4 ,am schnellsten geht die ,vergilbung bei ,einwirkung von ,licht oder ,wrme von statten2 werden diese beiden ,faktoren ausgeschlossen1 wird das ,papier also unter ,abschlu von ,licht in ungeheizten ,rumen aufbewahrt1 so hlt es sich lange unverndert4 ,am leichtesten vergilben1 wie bekannt1 ,papiere mit verholzten ,fasern1 also in erster ,linie holzschliffhaltige ,erzeugnisse2 bei diesen bemerkt man schon1 wenn sie nur kurze ,zeit von der ,sonne beschienen wurden1 den ,beginn der ,vergilbung4 ,je mehr verholzte ,fasern sie enthalten1 um so strker vergilben sie4 ,das gleiche ,verhalten zeigen ,papiere1 die mit ,farbstoffen getnt sind1 die nicht lichtecht sind4 ,aber auch holzfreie ,papiere1 ohne ,zusatz derartiger ,farben hergestellt1 vergilben oft ziemlich stark1 und nach den ,untersuchungen von ,dr4 ,klemm sind hier vorzugsweise seifenartige ,verbindungen des ,eisens mit ,harz- und ,fettkrpern die ,ursache4 ,die ,menge dieser ,verbindungen gibt ein ,ma fr die ,beurteilung der ,vergilbungsneigung4 ,als bestes ,mittel1 diese ,seifen aus dem ,papier herauszulsen1 empfiehlt ,klemm eine ,mischung von #b ,teilen ther und #a ,teil ,alkohol4#fd ,mit diesen ,anhaltspunkten ist der ,weg zur ,ermittelung der ,vergilbungsneigung eines ,papiers gegeben4 ,aus einer abgewogenen ,menge ,papier 7#c g7 werden die ,eisenseifen in einem ,extraktionsapparat 7z4 ,b4 ,thorn1 ,soxhlet7 mit ,hilfe des ther-,alkoholgemisches ausgezogen1 und dann wird der ,gehalt an ,eisen bestimmt4 ,hierzu wird der ,auszug zur ,trockne verdampft1 geglht und der ,rckstand mit ,sure aufgenommen4 ,fr die ,eisenbestimmung leistet in den meisten ,fllen das auf ,farbvergleich beruhende ,verfahren mit ,hilfe von ,rhodanammonium und einer titrierten ,lsung von ,eisenchlorid oder ,ammoniakeisenalaun in der von ,lunge und v4 ,kler#fe ausgearbeiteten ,form gute ,dienste4 ,es erlaubt die ,bestimmung auf eine ,genauigkeit von #j1jjjjja g ,eisen1 wenn #e ccm des ,auszuges zur ,untersuchung benutzt werden4 ,die ,gesamtmenge des vorhandenen ,eisens darf aber nicht mehr als #j1jjjjb g betragen4 ,ist mehr ,eisen vorhanden und hat man den ,auszug zunchst so hergestellt1 da #e ccm #a g ,papier entsprechen1 so mu man entweder den ,auszug entsprechend verdnnen oder aber das ,eisen in anderer ,weise bestimmen4 ,der in ,form von ,eisenseifen in ,papieren vorhandene ,gehalt an ,eisen schwankt nach den bisherigen ,erfahrungen zwischen #j1jjjb g und #j1ja g in #ajj g ,papier oder #j1b g bis #aj g in #ajj kg ,papier4 ,in einfacher1 wenn auch nicht so einwandfreier ,weise1 kann man den ,versuch ausfhren1 wenn man die ,eisenseifen mit ,natronlauge auszieht4 ,hierbei treten vielfach ,zersetzungen ein1 und man wird daher dieses ,verfahren nur whlen1 wenn es sich lediglich um eine mglichst schnelle ,orientierung und annhernde ,schtzung handelt4 ,man kocht #a g ,papier im ,reagensglas mit #e ccm einer #aprozentigen alkoholischen ,natronlauge aus1 giet die mehr oder weniger stark gelb gefrbte ,flssigkeit1 welche nunmehr die organischen ,eisenverbindungen enthlt1 in ein anderes1 zuvor mit ,salzsure sorgfltig gereinigtes ,glas und fgt ,salpetersure bis zur deutlich sauren ,reaktion hinzu2 dabei fllt das zur ,leimung verwendete ,harz aus4 ,hierauf versetzt man die ,lsung mit ungefhr #b ccm einer #ajprozentigen ,rhodanammoniumlsung1 wodurch sie sich bei ,gegenwart von ,eisen mehr oder weniger rot frbt4 ,zum ,schlu setzt man noch #e ccm ther hinzu und schttelt tchtig durch4 ,der sich an der ,oberflche ansammelnde ther nimmt den roten ,farbstoff auf und zeigt nun eine der ,farbabstufungen von blarot bis blutrot4 ,je dunkler die ,farbe1 um so mehr ist das ,papier des ,vergilbens fhig4 ,klemm hat nach seinem ,verfahren eine groe ,anzahl holzfreier ,papiere geprft und sie gleichzeitig der ,einwirkung des ,lichtes ausgesetzt4 ,hierbei zeigte sich1 da sie durch die infolge der ,belichtung erzielte ,farbnderung einerseits und durch die ,eisenreaktion andererseits in gleicher ,weise abgestuft wurden4 ,man hat also in dem ,verfahren ein ,mittel1 sich durch einen verhltnismig einfachen ,versuch ein ,bild von dem voraussichtlichen ,vergilben des ,papiers zu machen4 #fc ,vergl4 ,dr4 ,p4 ,klemm1 ber die ,farbbestndigkeit der ,papiere4 ,klimschs ,jahrbuch #aija1 ,s4 #cb4 #fd ,papierzeitung #aijb1 ,s4 #ifa4 ,wochenblatt fr ,papierfabrikation #aijb1 ,s4 #haj4 #fe ,zeitschrift fr angewandte ,chemie #ahif1 ,s4 #c1 und ,lunge1 ,chemisch-technische ,untersuchungsmethoden1 ,bd4 ,i1 ,s4 #cbe4 ,bestimmung der ,saugfhigkeit von ,lschpapier4 ,zur ,bestimmung der ,saugfhigkeit von ,lschpapier bedient man sich zweckmig eines von ,winkler vorgeschlagenen ,apparates1 dessen ,bau aus ,fig4 #fd zu ersehen ist4#ff ,an dem in vertikaler ,richtung verschiebbaren und in jeder ,lage durch eine ,schraube festzulegenden ,querbalken befinden sich #d ,mastbe mit ,millimeterteilung und daneben #d ,klemmen zum ,festhalten des zu prfenden ,papiers4 ,in dem unteren ,teil des ,gestelles befindet sich eine ,schale aus ,zinkblech1 in die so viel ,wasser gegossen wird1 da die ,mastbe beim tiefsten ,stand des ,querbalkens die ,oberflche eben berhren4 ,zum ,versuch entnimmt man ,streifen von etwa #ae mm ,breite 7die ,breite der ,streifen ist ohne ,einflu auf das ,ergebnis7 und #ahj mm ,lnge1 je #e aus der ,maschinen- und ,querrichtung4 ,diese bringt man bei hochgehobenem ,querbalken in die ,klemme1 wie es ,fig4 #fd zeigt1 so da sie neben den ,mastben1 und von diesen #a-b mm entfernt1 herunterhngen4 ,die untere ,kante der ,streifen mu die ,mastbe um #e-aj mm berragen4 ,bringt man nun den ,querbalken in seine tiefste ,lage1 so tauchen smtliche ,streifen ins ,wasser1 und letzteres steigt im ,papier auf1 zuerst schneller1 dann immer langsamer4 ,die ,schnelligkeit des ,aufsteigens hngt von der ,saugfhigkeit des ,papiers ab4 ,als ,ma fr die ,beurteilung hat sich die ,saughhe nach #aj ,minuten allgemein eingebrgert4 ,da die ,saughhe in der ,maschinenrichtung meist etwas grer ist als in der ,querrichtung1 so prft man #e ,streifen jeder ,richtung und bildet aus den abgelesenen #aj ,werten das ,mittel4 ,die ,saughhen der im ,handel vorkommenden ,lschpapiere sind sehr verschieden2 die schlechtesten1 wie man sie namentlich in ,schulheften vorfindet1 zeigen ,saughhen herunter bis zu #ae mm4 ,bei mittlerer ,handelsware findet man ,saughhen von etwa #dj-fj mm1 bei den besten ,erzeugnissen solche ber #ajj mm herauf bis #aej mm und mehr4 ,illustration3 ,fig4 #fd4 ,winklers ,lschpapierprfer4 ,dr4 ,klemm#fg hat fr die ,abstufung der ,lschpapiere nach ihrer ,saugfhigkeit folgende ,einteilung in ,vorschlag gebracht3 ,saughhe nach #aj ,min4 ,saugfhigkeit4 weniger als #bj mm ungengend #bj-dj mm schwach #da-fj mittel #fa-ij gro mehr als #ij mm sehr gro4 ,in ,verbraucherkreisen zeigt sich vielfach eine besondere ,vorliebe fr auslndische1 namentlich englische ,lschpapiere1 die sachlich nicht begrndet ist4 ,zahlreiche ,versuche#fh haben gezeigt1 da man nicht nach auslndischen ,erzeugnissen zu greifen braucht1 um einer groen ,lschfhigkeit sicher zu sein2 es gibt zur ,genge deutsche ,fabrikate1 die den hchsten in dieser ,hinsicht zu stellenden ,anforderungen gengen4 #ff ,das von ,favier vorgeschlagene ,verfahren1 die ,lschfhigkeit von der ,flche aus zu bestimmen1 hat sich nicht als brauchbar erwiesen4 7,vergl4 ,mitt4 a4 d4 techn4 ,vers4 ,anst4 #ahif1 ,s4 #df47 #fg ,papier-,industriekalender4 #fh ,mitt4 a4 d4 techn4 ,vers4 ,anst4 #ahif1 ,s4 #df4 ,prfung von ,filtrierpapier4 ,bei der ,beurteilung eines ,filtrierpapiers spielt die ,geschwindigkeit1 mit der ,flssigkeiten durchlaufen1 eine hervorragende ,rolle2 unter sonst gleichen ,umstnden wird das ,papier um so wertvoller sein1 je schneller das ,durchlaufen erfolgt4 ,diese ,eigenschaft des ,filtrierpapiers kann man zahlenmig zum ,ausdruck bringen1 indem man die ,zeit bestimmt1 die eine bestimmte ,menge ,wasser braucht1 um unter einem bestimmten ,druck durch eine bestimmte ,flche des ,papiers hindurchzulaufen4 ,meist geht man so zu ,werke1 da man ,filter von bestimmter ,gre in ,trichter von bestimmtem ,winkel legt und eine bestimmte ,wassermenge auf das ,filter bringt4 ,bei diesem ,vorgehen sind aber die ,versuchsbedingungen nicht immer die gleichen2 die wirkende ,flche des ,filters ist nicht immer gleich gro1 der ,wasserdruck schwankt1 und auerdem kann das ,ergebnis durch ,nebenumstnde 7z4 ,b4 ,saugwirkungen7 beeinflut werden4 ,bei dem nachstehenden1 in der ,versuchsanstalt unter ,zugrundelegung des ,mariotteschen ,prinzips gebauten ,apparat werden diese ,fehlerquellen vermieden4 ,beschreibung des ,apparates4 ,die ,hauptteile und die ,wirkungsweise des ,apparates sind aus ,fig4 #fe zu ersehen4 ,ein oben und unten offenes ,glasrohr ,g ist unten in eine ,messinghlse ,m eingekittet4 ,oben ist eine mit #b ,bohrungen versehene ,messingkappe ,n luftdicht aufgekittet2 durch die eine ffnung geht ein ,trichterrohr ,t1 durch die andere ein mit einem ,hahn ,h versehenes ,glasrohr4 ,das so durch das ,glasrohr ,g gebildete ,gef steht durch das mit einem ,dreiwegehahn ,d versehene ,rohr ,r mit dem aus ,messing gefertigten ,filtrierzylinder ,f in ,verbindung2 der obere abnehmbare und mit der ,ablaufrinne ,a versehene ,teil ,e des ,zylinders kann durch ,schrauben mit dem unteren ,teil verbunden werden4 ,zwischen ,f und ,e wird das zu prfende ,papier eingespannt2 das aus ,e durch die ,ablaufrinne ,a ablaufende ,wasser wird in dem ,kolben ,k aufgefangen und gemessen4 ,versuchsausfhrung4 ,aus dem zu prfenden ,papier werden zunchst kreisrunde ,stcke von etwa #e cm ,durchmesser1 wenn mglich je eins aus #aj verschiedenen ,bogen1 entnommen4 ,man entfernt dann ,e von ,f1 stellt ,d so1 da durch ,r kein ,wasser abflieen kann1 ffnet ,h und giet durch ,t destilliertes1 vor dem ,gebrauch stark ausgekochtes ,wasser von etwa #bj ,c4 in ,g2 nach beendigter ,fllung wird ,h wieder geschlossen4 ,dann wird ,d so gestellt1 da langsam ,wasser in den unteren ,teil des ,filtrierzylinders tritt2 ist dieser gefllt und zwar so weit1 da die ,wasserkuppe ber den oberen ,rand von ,f hervorragt1 so stellt man den ,wasserzuflu bei ,d ab und legt eins der #aj ,bltter auf den abgeflachten ,rand von ,f2 hierauf wird ,e aufgesetzt1 fest auf ,f geschraubt und dann durch ,drehen von ,d die ,verbindung von ,g mit ,f wieder hergestellt4 ,das ,wasser dringt nun durch das ,papier1 fllt ,e und luft dann durch ,a in den ,kolben ,k4 ,man kann nun bestimmen1 innerhalb welcher ,zeit eine bestimmte ,menge ,wasser 7z4 ,b4 #ajj ccm7 durch das ,papier hindurch geht4 ,illustration3 ,fig4 #fe4 ,herzbergs ,filtrierpapierprfer4 ,der ,druck1 unter dem das ,ausflieen erfolgt1 wird bedingt durch die ,entfernung der unteren ffnung des ,trichters ,t von dem ,wasserspiegel in ,e2 durch ,verschieben von ,t kann man also den ,druck beliebig einstellen4 ,in der ,versuchsanstalt wird bei ,ausfhrung amtlicher ,prfungen stets mit einer ,druckhhe von #ej mm gearbeitet2 die ,abmessungen des ,filtrierzylinders sind so gewhlt1 da bei dem ,filtrierpapier eine wirksame ,flche von #aj qcm abgegrenzt wird4 ,die ,durchlaufzeit von #ajj ccm wird in ,sekunden bestimmt2 als ,endergebnis wird diejenige ,wassermenge angegeben1 die in einer ,minute bei einem ,wasserdruck von #ej mm und einer ,wasserwrme von #bj ,c4 durch #ajj qcm ,papier luft4 ,mit ,hilfe des ,filtrierapparates kann man auch die ,festigkeit des ,filtrierpapiers im nassen ,zustande feststellen1 indem man durch ,hherziehen des ,trichterrohres ,t den ,wasserdruck so lange steigert1 bis das eingespannte ,papier durchreit4 ,um einen berblick ber die ,filtriergeschwindigkeit der im ,handel vorkommenden ,filtrierpapiersorten fr analytische ,zwecke zu gewinnen1 wurden #cj verschiedene ,proben aufgekauft und in geschilderter ,weise geprft4 ,die in der ,minute durchlaufende ,wassermenge schwankte von #bc ccm bis zu #gfj ccm2 die ,verteilung innerhalb dieser ,grenzen zeigt die nachfolgende ,zusammenstellung4 #j-ajj #aja-bjjbja-cjjcja-djjdja-ejjeja-fjjfja- gjjgja-hjj ccm ccm ccm ccm ccm ccm ccm ccm #d #c #g #d #c #c #d #b ,papiere,papiere,papiere,papiere,papiere ,papiere,papiere,papiere ,eine zweite wichtige ,eigenschaft der ,filtrierpapiere ist ihre ,scheidungsfhigkeit2 man versteht hierunter die ,fhigkeit1 feste in ,flssigkeiten schwimmende ,krper1 wie ,niederschlge u4 s4 w41 beim ,filtrieren mehr oder weniger vollkommen zurckzuhalten4 ,um sich in dieser ,hinsicht ein ,bild von der ,brauchbarkeit eines ,filtrierpapiers fr chemische ,arbeiten zu verschaffen1 prft man es zweckmig mit einem ,baryumsulfatniederschlag in folgender ,weise4 ,gleiche ,teile einer ,baryumchloridlsung 7#abb g ,salz in #a ,liter ,wasser7 und ,kaliumsulfatlsung 7#hg g ,salz in #a ,liter ,wasser7 werden einmal hei und einmal kalt miteinander vermischt4 ,die heie ,fllung wird hei1 die kalte in kaltem ,zustande filtriert4 ,aus dem zu prfenden ,papier wird ein ,rundfilter von etwa #aj cm ,durchmesser geschnitten1 in gewhnlicher ,weise in den ,trichter glatt eingelegt und mit ,wasser angefeuchtet4 ,papiere mit hervorragender ,scheidungsfhigkeit ergeben selbst bei kalt geflltem und kalt filtriertem ,baryumsulfat klare ,filtrate2 andere lassen bei kalter ,fllung die ,flssigkeit trbe durchlaufen1 liefern aber bei hei geflltem und hei filtriertem ,niederschlag eine klare ,lsung2 noch andere zeigen in beiden ,fllen trbe durchlaufende ,flssigkeiten4 ,bei #e in der ,versuchsanstalt auf ,antrag geprften ,sorten wurden ,durchlaufsmengen von #ada1 #bjc1 #bif1 #ieb und #abej ccm beobachtet4 ,bei den ,papieren #ada und #bif filtrierte kalt und hei geflltes ,baryumsulfat vllig klar1 bei den brigen die kalte ,fllung stark trbe1 die heie mehr oder weniger trbe4 ,handelt es sich um ,filtrierpapiere fr gewerbliche ,zwecke oder um solche des ,haushaltes1 so wird man naturgem bei der ,prfung den ,verwendungszweck bercksichtigen und nicht etwa die ,brauchbarkeit eines ,kaffeefiltrierpapiers nach seinem ,verhalten zu einer ,baryumsulfatfllung beurteilen4 ,die ,prfung eines ,filtrierpapiers auf ,fettstoffe und ,eisen geschieht in bekannter ,weise durch ,ausziehen mit ther beziehungsweise durch ,behandeln mit ,kaliumeisencyanr 7oder ,untersuchung der ,asche74 ber die ,art des zur ,herstellung verwendeten ,rohmaterials gibt die mikroskopische ,untersuchung1 ber den ,gehalt an unverbrennlichen ,bestandteilen die ,veraschung des ,papiers ,aufschlu4 ,anhang4 ,vorschriften fr die ,lieferung und ,prfung ,von ,papier zu amtlichen ,zwecken4#fi ,vom #a4 ,januar #ahic ab treten unter gleichzeitiger ,aufhebung der ,grundstze fr amtliche ,papierprfungen vom #e4 ,juli #ahhf nachstehende ,vorschriften fr die ,lieferung und ,prfung von ,papier zu amtlichen ,zwecken in ,kraft4 #a4 ,unter ,zugrundelegung der folgenden ,tabellen fr die ,stoff- und ,festigkeitsklassen 7,tabelle ,i und ,,ii7 sollen die zu amtlichen ,zwecken bestimmten ,papiere die in ,tabelle ,,iii gegebenen ,eigenschaften1 ,bogengren und ,einheitsgewichte besitzen4 ,die ,bogengre #cc #db cm ist berall1 auch bei ,formularen1 ,bchern u4 s4 w41 vorzugsweise in ,anwendung zu bringen4 ,tabelle ,i4 ,stoffklasse ,i bis ,,iv4 ,klasse ,i4 ,papiere1 nur aus ,hadern1 mit nicht mehr als #c ,asche4 ,klasse ,,ii4 ,papiere aus ,hadern1 mit ,zusatz bis zu #be von ,cellulose1 ,strohstoff1 ,esparto1 aber frei von ,holzschliff1 mit nicht mehr als #e ,asche4 ,klasse ,,iii4 ,papiere von beliebiger ,stoffzusammensetzung1 jedoch ohne ,zusatz von ,holzschliff1 mit nicht mehr als #ae ,asche4 ,klasse ,,iv4 ,papiere von beliebiger ,stoffzusammensetzung und mit beliebigem ,aschengehalt4 ,tabelle ,,ii4 ,festigkeitsklasse #a-f4 ,skala ,klasse #a #b #c #d #e #f fr den ,widerstand gegen ,zerknittern a ,mittlere ,rei- #j7 auerordentlich lnge in ,metern gering1 mindestens #fjjjejjjdjjjcjjjbjjjajjj b ,mittlere ,dehnung #a7 sehr gering1 in ,prozenten der #b7 gering1 ursprnglichen #c7 mittelmig1 ,lnge mindestens #d1e #d #c #b1e #b #a1e #d7 ziemlich gro1 c ,widerstand gegen #e7 gro1 ,zerknittern #f #f #e #d #c #a #f7 sehr gro1 #g7 auerordentlich gro4 ,unter ,bercksichtigung der beiden ,klassifikationstabellen ,i und ,,ii gelten die in ,tabelle ,,iii gegebenen ,vorschriften4 ,tabelle ,,iii4 ,verwendungsklassen1 ,bogengren und ,gewichte der ,normalpapiere4 ,k3 ,klassenzeichen ,s3 ,stoffklasse ,f3 ,festigkeitsklasse ,eigenschaften ,bogengre,gewichte fr ---------------- ----------- ,k ,verwendungsart #ajjj #a qm ,s ,f ,bogen cm kg g ,a4 ,schreibpapier4 #a ,fr besonders wichtige1 auf lange ,aufbewahrungsdauer berechnete ,urkunden ,i #a #ccdb #ae -- ,ordrepapier 7,quart7 #bf1edb #ab -- ,fr ,urkunden1 ,standesamtsregister1 ,geschftsbcher u4 s4 w43 #b;a fr erste ,sorte ,i #b #ccdb #ad -- #b;b fr zweite ,sorte ,i #c #ccdb #ac -- ,fr das zu dauernder ,aufbewahrung bestimmte ,aktenpapier3 #c;a fr ,kanzlei-1 ,mundir- u4 s4 w4 ,papier #ccdb #ac -- ,briefpapier 7,quart-7 ,,ii #c #bf1edb #aj1d -- desgl4 7,oktav-7 #bf1eba #e1b -- #c;b fr ,konzeptpapier ,,ii #d #ccdb #ac -- ,fr ,papiere1 welche fr den gewhnlichen ,gebrauch bestimmt sind und nur einige ,jahre in ,akten u4 s4 w4 aufbewahrt werden sollen3 ,reilnge #cejj m1 ,dehnung #b1ge1 #d;a fr ,kanzlei-1 ,mundir- ,widerstand #ccdb #ab -- u4 s4 w4 ,papier ,,iii gegen ,briefpapier 7,quart-7 ,zerknittern #bf1edb #i1f -- desgl4 7,oktav-7 ziemlich #bf1eba #d1h -- gro #d;b fr ,konzeptpapier ,,iii #d #ccdb #ab -- ,bemerkung4 ,die unter ,a #a-d;b gegebenen ,vorschriften gelten auch fr solche ,schreibpapiere1 welche gleichzeitig bedruckt werden 7,standesamtsregister1 ,tabellenwerke u4 s4 w474 ,fr ,briefumschlge1 ,packpapier etc4 und zwar3 #e;a fr erste ,sorte ,,ii #c -- -- -- #e;b fr zweite ,sorte ,,iii #e -- -- -- fr ,briefumschlge 7fr beide ,sorten73 #a7 bis zur ,gre #acai cm -- -- -- -- #gj #b7 fr grere und solche ,umschlge1 welche fr ,geld- und ,wertsendungen bestimmt sind -- -- -- -- #aae fr ,packpapier3 fr ,klasse #e;a -- -- -- -- #acj fr ,klasse #e;b -- -- -- -- #aae #f ,fr ,papiere1 welche zu untergeordneten ,zwecken im tglichen ,verkehr verwendet werden sollen und an welche ,ansprche auf ,dauerhaftigkeit nicht gestellt werden1 kann ohne besondere ,rcksicht auf eine ,festigkeitsklasse gewhlt werden ,,iv -- -- -- -- ,b4 ,aktendeckel4 #g;a ,fr ,aktendeckel1 welche fr hufigen ,gebrauch ,reilnge und lngere ,i #bejj m1 #cfdg #ha1b #dhj ,aufbewahrung bestimmt ,dehnung sind #c1e #g;b ,fr ,aktendeckel1 welche ,reilnge fr laufenden ,gebrauch ,,iii #bejj m1 #cfdg #db1c #bej bestimmt sind ,dehnung #b1e ,c4 ,druckpapier4 ,i #h;a ,fr wichtigere1 zu aber dauernder bis #d -- -- -- ,aufbewahrung zu bestimmte ,drucksachen #aj ,asche #h;b ,fr weniger wichtige ,drucksachen ,,iii #d -- -- -- #h;c ,fr ,drucksachen1 welche zu untergeordneten ,zwecken im tglichen ,verkehr verwendet werden sollen1 kann ohne ,rcksicht auf eine ,festigkeitsklasse gewhlt werden ,,iv -- -- -- -- ,gewichte fr --------------- ,klassen- ,verwendungsart #ajjj zeichen ,bogen #a qm kg g ,fr ,bcher1 ,formulare u4 s4 w4 sind in den ,fllen1 in welchen die normale ,gre ,nr4 #a #ccdb nicht anwendbar ist1 die nachfolgenden ,bogengren oder vielfache derselben1 in der ,regel unter ,innehaltung der gleichzeitig angegebenen ,einheitsgewichte1 zu benutzen ,nr4 #b #cddc cm #ad1f #c #cfde #af1b #ajj #d #chdh #ah1b #e #djej #bj1j ------------------------------------- ,nr4 #f #dbec cm #bd1e #g #ddef #bg1a #aaj #h #dfei #bi1i #i #dhfd #cc1h ------------------------------------- ,nr4 #aj #ejfe cm -- nach #aa #edfh -- ,bedarf #ab #eggh -- ,gegen die in der vorstehenden ,tabelle ,,iii angegebenen ,einheitsgewichte darf die ,lieferung a4 fr ,schreib- und ,druckpapier um #b1e1 b4 fr ,aktendeckel und ,packpapier um #d1j nach oben oder unten abweichen1 wobei die ,riesumhllung 7das zum ,verpacken von #ajjj ,bogen verwendete ,umschlagpapier7 bei der ,gewichtsfeststellung mitgewogen wird4 #b4 ,die ,schreibpapiere der ,stoffklassen ,i1 ,,ii und ,,iii1 soweit sie den ,verwendungsklassen #a bis #d;b angehren 7 #a71 sind mit einem ,wasserzeichen zu versehen4 ,das ,wasserzeichen soll im nassen ,zustande auf dem ,siebe in das ,papier gebracht werden4 ,es soll die ,firma des ,erzeugers 7,fabrikanten7 in ,buchstaben sowie neben dem ,worte ,normal8 das ,zeichen der ,verwendungsklasse1 welcher das ,papier gengen soll1 enthalten2 die ,hinzufgung einer ,jahreszahl wird dem ,fabrikanten freigestellt4 ,abkrzung der ,firmenbezeichnung ist gestattet1 indessen nur soweit1 da man ohne ,zweifel und ohne weiteres auf den ,inhaber zurckgreifen kann4 ,das ,wasserzeichen mu vollstndig1 wenn auch unterbrochen1 in jedem ,bogen vorhanden sein4 #c4 ,papiere der ,verwendungsklassen #a bis #d;b 7 #a7 werden nur von ,firmen angenommen1 deren ,wasserzeichen bei der ,kniglichen mechanisch-technischen ,versuchsanstalt 7,charlottenburg1 ,technische ,hochschule7 angemeldet sind4 #d4 ,die mit dem vorschriftsmigen ,wasserzeichen versehenen ,normalpapiere drfen in ihrer ,reilnge um hchstens #aj und in ihrer ,dehnbarkeit ebenfalls um hchstens #aj nach unten hin von den in ,tabelle ,,iii 7 #a7 genannten ,eigenschaften abweichen4 ,alle anderen ,eigenschaften mssen vorhanden sein1 wenn das ,papier bei der ,prfung als zu der im ,wasserzeichen angegebenen ,verwendungsklasse gehrig anerkannt werden soll4 #e4 ,dem ,erzeuger des ,papiers soll es freistehen1 in ,fllen1 in welchen das ,papier den im ,wasserzeichen angegebenen ,eigenschaften bezglich der ,verwendungsklasse nicht entspricht1 durch nachtrgliche ,stempelung 7,trockenstempelung7 eines jeden ,bogens das ,wasserzeichen ungltig zu machen oder das ,papier in eine niedrigere ,verwendungsklasse einzureihen1 fr welche seine ,eigenschaften noch ausreichend sind4 ,dieses ,recht nachtrglicher ,stempelung zum ,zweck der ,herabsetzung des ,papiers in eine niedrigere ,verwendungsklasse als die in dem ,wasserzeichen angegebene soll auch dem ,lieferanten zustehen4 #f4 ,zur ,feststellung darber1 ob das gelieferte ,papier der im ,wasserzeichen angegebenen ,verwendungsklasse entspricht1 sind vor der ,verwendung1 namentlich vor dem ,bedrucken des ,papiers1 ,stichproben an die ,knigliche mechanisch-technische ,versuchsanstalt zur ,prfung einzusenden4 ,die ,prfung erfolgt auf die ,erfllung der im #a ,tabelle ,i und ,,ii bezeichneten ,eigenschaften fr die ,gesamtgebhr von #bj ,mk4 fr jede ,papiersorte4 ,bei ,lieferungen1 welche den ,betrag von #cjj ,mk4 nicht erreichen1 kann von einer ,prfung abgesehen werden4 ,bei ,lieferungen von hherem ,betrage ist wenigstens eine der gelieferten ,papiersorten jhrlich abwechselnd zur ,prfung einzusenden4 ,gengt der ,ausfall der ,prfung 7 #h71 so hat die ,behrde1 im anderen ,falle der ,lieferant die ,prfungsgebhren zu zahlen4 #g4 ,die ,stichproben werden von den ,behrden aus verschiedenen ,paketen der ,lieferung 7im ganzen mindestens #aj ,bogen7 entnommen und zur ,prfung an die ,knigliche mechanisch-technische ,versuchsanstalt in ,charlottenburg eingesendet4 ,diese ,proben mssen unbeschrieben und von tadellosem ,aussehen sein2 sie drfen nicht gerollt und nur soweit geknifft werden1 da die ungeknifften ,flchen mindestens #ba #bg cm gro bleiben4 ,die ,proben sind zwischen zwei steife ,deckel zu verpacken1 welche ,beschdigungen auf dem ,postwege wirksam verhindern4 ,fr die ,prfung von ,papieren1 welche bedruckt werden sollen1 mssen die ,stichproben aus dem unbedruckten ,papier 7vor der ,drucklegung7 entnommen werden4 #h4 ,die von der ,versuchsanstalt ber die amtliche ,prfung auszugebenden ,zeugnisse enthalten in erster ,linie die ,angabe3 ,ob das ,papier den durch das ,wasserzeichen gekennzeichneten 7bezw4 den durch den ,trockenstempel als geringer angegebenen7 ,eigenschaften gengt oder nicht gengt4 ,in zweiter ,linie werden auerdem die ,ergebnisse der ,einzelprfungen in der bisher gebruchlichen ,weise mitgeteilt4 ,zeugnisse fr ,papiere ohne ,wasserzeichen beschrnken sich auf die bisher gebruchliche ,form der ,prfungsbescheinigungen4 #i4 ,ergibt die amtliche ,prfung1 da das ,papier der im ,wasserzeichen angegebenen ,verwendungsklasse nicht gengt1 so ist die ,behrde berechtigt1 die ganze ,lieferung von der ,verwendung auszuschlieen4 ,papiere1 welche durch den ,trockenstempel in eine niedrigere ,verwendungsklasse eingereiht sind1 drfen von den ,behrden nur fr diese ,verwendungsklasse angenommen werden4 ,ergibt sich bei der amtlichen ,prfung1 da die durch die ,verwendungsklasse gegebenen ,vorschriften durchweg nur sehr knapp erfllt oder geringe ,abweichungen nach unten vorhanden sind1 so darf die ,versuchsanstalt auf den generellen ,antrag des durch das ,wasserzeichen genannten ,firmeninhabers diesem das ,prfungsergebnis mitteilen4 #aj4 ,zur ,erklrung des ,wesens der ,prfungen und der in den vorstehenden ,tabellen sowie in den auszugebenden ,prfungszeugnissen gebrauchten technischen ,ausdrcke ist folgendes zu bemerken3 ,die ,ausdauerfhigkeit und ,gte eines ,papiers ist im wesentlichen durch seine ,stoffzusammensetzung und seine ,festigkeitseigenschaften bedingt4 ,zur ,feststellung der ,stoffzusammensetzung dient vornehmlich die mikroskopische ,untersuchung4 ,zur ,zeit gilt die ,erfahrung1 da die ,lumpenfasern das ausdauerfhigste ,material geben2 am wenigsten ausdauerfhig sind die ,papiere mit ,holzschliff4 ,die mikroskopische ,untersuchung kann auch zugleich angenhert die ,mengenverhltnisse der ,faserstoffe feststellen4 ,der ,aschengehalt gibt diejenigen ,papierbestandteile an1 welche beim ,verbrennen und darauf folgenden ,glhen als unverbrennlich zurckbleiben2 sie betragen bei ,papier1 dem keine mineralischen ,fllstoffe zugesetzt sind1 hchstens #c4 ,die mineralischen ,fllstoffe dienen dazu1 das ,papier im ,aussehen und ,griff besser1 es druckfhiger1 billiger oder schwer zu machen4 ,die zulssigen ,grenzen sind in den ,vorschriften8 gegeben4 ,das zu ,schreibzwecken dienende ,papier mu leimfest sein1 damit es sich gut beschreibt und die ,tinte nicht durchlt4 ,zu den ,festigkeitseigenschaften rechnet man ,festigkeit gegen ,zerreien1 ,dehnbarkeit und ,widerstand gegen ,zerknittern und ,reiben4 ,die ,festigkeit des ,papiers wird in zwei aufeinander senkrechten ,richtungen 7,maschinenrichtung und ,querrichtung7 bestimmt2 als ,grundlage fr die ,beurteilung dient das ,mittel aus beiden ,bestimmungen1 die sogenannte mittlere ,reilnge4 ,man versteht unter ,reilnge diejenige ,lnge eines ,streifens von gleichbleibender ,breite und ,dicke1 bei welcher er1 an einem ,ende aufgehngt gedacht1 infolge seines eigenen ,gewichts abreien wrde4 ,die ,reilnge1 welche also von der ,dicke und ,breite des ,streifens unabhngig ist1 nimmt zu mit der ,gte des ,papiers4 ,die ,bruchdehnung wird bei der ,bestimmung der ,reilnge mitgemessen2 sie drckt die ,verlngerung des ,probestreifens bis zum ,zerreien aus und wird in ,prozenten seiner ursprnglichen ,lnge angegeben4 ,sie nimmt ebenfalls zu mit der ,gte des ,papiers4 ,die ,widerstandsfhigkeit gegen ,zerknittern und ,reiben kann nicht durch ,zahlenwerte ausgedrckt werden1 weil dieser ,versuch nicht mit ,hilfe von ,apparaten1 sondern durch ,knittern und ,reiben mit der ,hand ausgefhrt wird4 ,die zur ,bemessung des ,widerstandsgrades angenommene ,skala1 von den geringeren ,sorten zu den besseren aufsteigend1 ist folgende3 #j auerordentlich gering1 #a sehr gering1 #b gering1 #c mittelmig1 #d ziemlich gro1 #e gro1 #f sehr gro1 #g auerordentlich gro4 #aa4 ,die ,behrden sind verpflichtet1 die durch ,tabelle ,,iii der ,vorschriften8 gegebenen ,grenzwerte fr die ,stoff- und ,festigkeitsklassen ihren ,lieferungsbedingungen zu ,grunde zu legen4 ,in die ber die ,papierlieferung abzuschlieenden ,vertrge ist die ,bestimmung aufzunehmen1 da der ,lieferant sich allen in den ,vorschriften8 ihm auferlegten ,verpflichtungen zu unterwerfen habe4 ,die ,vorschriften8 sind jedem ,lieferungsvertrage anzuheften und zu dem ,zweck von der ,kniglichen mechanisch-technischen ,versuchsanstalt 7,charlottenburg1 ,technische ,hochschule7 im ,abdruck auf ,verlangen abzugeben4 ,berlin1 den #ag4 ,november #ahia4 ,knigliches ,staats-,ministerium4 #fi ,die ,versuchsanstalt hat nach eingehenden ,verhandlungen mit ,vertretern der ,papierindustrie und des ,papierhandels einen neuen ,entwurf fr ,vorschriften8 ausgearbeitet1 der z4 ,z4 den magebenden ,stellen zur ,entscheidung vorliegt4 ,auszug aus den ,vorschriften fr die ,benutzung der ,versuchsanstalt zu ,charlottenburg4 ,gebhrenordnung4 ,z ,zahl der ,versuche ,a ,ansatz ,b ,betrag#gj ,gegenstand ,z ,a ,b der ,versuchsausfhrung4 ,versuche ,nr4 ,mk4 ,papierprfung4 ,festigkeit ,prfung der ,festigkeit und ,dehnung nach #b ,richtungen in je #e ,versuchen #aj #cjj #aj ,zerknittern ,prfung auf ,widerstand gegen ,zerknittern -- #cja #b ,aschengehalt,bestimmung des ,aschengehaltes in ,prozenten -- #cjb #c ,desgleichen mit ,prfung der qualitativen ,zusammensetzung der ,asche -- #cjc #aj ,desgleichen mit ,prfung der quantitativen ,zusammensetzung der ,asche -- #cjd #ej ,dicke und ,messung der ,papierdicke und ,bestimmung ,gewicht des ,gewichtes fr das ,quadratmeter -- #cje #b ,holzschliff ,untersuchung auf das ,vorhandensein verholzter ,fasern -- #cjf #a ,desgleichen mit ,bestimmung der ,art der verholzten ,fasern -- #cjg #b ,schtzung der ,menge des ,holzschliffes nach der ,methode von ,herzberg -- #cjh #e ,faserarten ,mikroskopische ,feststellung der im ,papier enthaltenen ,faserarten -- #cji #e ,desgleichen mit ,schtzung des ,mengenverhltnisses der einzelnen ,faserarten -- #caj #aj ,chemische ,chemische ,untersuchung des ,papiers auf ,zusammen- ,farbstoff1 ,leimung1 ,gehalt an freier setzung ,sure1 ,chlor u4 s4 w41 je nach dem ,umfange der verlangten ,untersuchung -- #caae-ej ,desgleichen1 quantitativ -- #cab #aj bis #ajj ,vollstndige ,die vollstndige ,untersuchung eines ,untersuchung ,papiers auf ,festigkeit1 ,dehnung1 ,widerstand gegen ,zerknittern1 ,bestimmung des ,aschengehaltes1 mikroskopische ,untersuchung und -- #cac #bj ,leimfestigkeit -- #cac #bj ,z ,zahl der ,versuche ,a ,ansatz ,b ,betrag#ga ,gegenstand ,z ,a ,b der ,versuchsausfhrung4 ,versuche ,nr4 ,mk4 ,stoffprfung4 ,festigkeit ,prfung der ,festigkeit und ,dehnung von ,zeugstoffen nach ,kette und ,schu in je #c ,versuchen #f #cad #ab ,prfung von ,fden auf ,zugfestigkeit und ,dehnung in #aj ,versuchen1 mit ,bestimmung der ,feinheitsnummer und ,dehnungszahl #aj #cae #aj ,aschengehalt ,bestimmung des ,aschengehaltes -- #caf #c ,faserart ,bestimmung der ,faserart in ,schu und ,kette -- #cag #e ,fadenzahl ,bestimmung der ,fadenzahl auf #a cm in ,schu- und ,kettenrichtung -- #cah #b ,fadenstellung ,bestimmung der ,fadenstellung -- #cai #b ,schlichte1 ,untersuchung des ,stoffes auf ,schlichte1 ,farbe1 ,wasser- ,strke1 ,farbe1 ,wasserdurchlssigkeit durchlssig- u4 s4 w41 je nach dem ,umfange der keit u4 s4 w4 gewnschten ,prfung -- #cbjc-ej ,vollstndige ,die vollstndige ,untersuchung eines ,untersuchung ,stoffes nach den ,anstzen #cad1 #caf bis #cai -- #cba #bj ,desgleichen einschlielich der ,untersuchung der ,schu- und ,kettenfden in je #e ,versuchen nach ,ansatz #cae -- #cbb #bf ,probematerial4 ,fr ,papierprfungen1 welche auch die ,anstze #cjj und #cja umfassen1 sind #aj ,bogen jeder ,sorte1 zwischen steifen ,deckeln verpackt 7nicht gerollt71 einzusenden4 ,bei ,prfungen nach den brigen ,anstzen gengt weniger ,material in beliebiger ,verpackung4 ,bei ,einreichung des ,antrages sind die ,ansatznummern 7#cjj-cac7 anzugeben1 nach denen geprft werden soll4 #gj ,die ,betrge gelten fr die ,prfung eines ,papiers4 ,bei ,prfungen fr ,auslnder werden die ,gebhren um #ej erhht4 ,auer den ,gebhrenbetrgen sind zu zahlen #a ,mk4 #ej ,pf4 fr ,stempel und ferner die ,auslagen fr ,schreibhilfe und ,postbestellgeld4 #ga ,die ,betrge gelten fr die ,prfung eines ,stoffes4 ,bei ,prfungen fr ,auslnder werden die ,gebhren um #ej erhht4 ,auer den ,gebhrenbetrgen sind zu zahlen #a ,mk4 #ej ,pf4 fr ,stempel und ferner die ,auslagen fr ,schreibhilfe und ,postbestellgeld4 ,auszug aus den ,vorschriften fr ,frachtbriefpapiere4 7,reichs-,eisenbahnamt4 #ac4 ,oktober #ahib47 ,zu den ,frachtbriefen ist ,normalpapier #d;a mit vorschriftsmigem ,wasserzeichen zu verwenden 7vergl4 ,s4 #acf74 ,die ,farbe des ,papiers mu entschieden wei sein und das ,gewicht bei der fr ,frachtbriefe durch die ,verkehrsordnung vorgeschriebenen ,bogengre von #gffj cm fr je #ajjj ,bogen 7#djjj ,frachtbriefe7 #ci kg betragen4 ,eine ,abweichung von diesem ,einheitsgewicht um #b1e nach oben und unten ist gestattet4 ,bei der ,gewichtsfeststellung wird die ,riesumhllung 7das zum ,verpacken von #ajjj ,bogen verwendete ,umschlagpapier7 mit gewogen4 ,fabrikanten1 die ,frachtbriefpapier herstellen1 haben ihr ,wasserzeichen bei einer mit der ,prfung von ,papier zu amtlichen ,zwecken in einem ,bundesstaat beauftragten ,behrde anzumelden4 ,die ,prfung1 ob das ,frachtbriefpapier den vorbezeichneten ,bedingungen entspricht1 erfolgt nach ,magabe der bei diesen ,behrden bestehenden ,vorschriften4 ,auszug aus den ,vorschriften fr ,quittungskarten-,karton4 7,gesetz betreffend ,invaliditts- und ,altersversicherung vom #bb4 ,juni #ahhi47gb ,der ,karton mu aus ,zellstoff1 ,leinen und ,baumwolle hergestellt sein4 ,der ,zellstoffgehalt darf nicht mehr als #ej betragen4 ,der ,gehalt an ,leinen mu mindestens #e grer sein als der ,baumwollgehalt4 ,der ,aschengehalt darf #d nicht bersteigen4 ,der ,karton mu mit ,eisenoxyd und ,bleichromat nach niedergelegtem ,muster gelb gefrbt sein und ein ,quadratmetergewicht von #bgg-bhc g aufweisen4 ,die mittlere ,reilnge mu #dejj m1 die mittlere ,dehnung #d betragen4 7,bekanntmachungen des ,reichskanzlers vom #ac4 ,juli #ahic und #h4 ,juni #ahih47 ,die fr die ,selbstversicherung vom ,bundesrat vorgeschriebenen besonderen ,quittungskarten 7,formular ,b7 mssen in ,stoff und ,format den vorstehenden ,bedingungen ebenfalls entsprechen1 aber nach niedergelegtem ,muster grau gefrbt sein4 ,die graue ,frbung ist durch ,zuteilen von naturblauer ,lumpenfaser zum ,stoff und ,abtnen mit ,miloriblau und ,chromgelb herzustellen4 7#d4 ,januar #aijj47 #gb ,reichsgesetzblatt #ahhi1 ,s4 #ig4 ,auszug aus den ,vorschriften ber die ,herstellung von ,beitragsmarken zur ,invalidittsversicherung4 7#ac4 ,november #ahii47 ,zum ,druck smtlicher ,beitragsmarken ist reines ,lumpenpapier zu verwenden1 welches fein gemahlen1 in der ,durchsicht gleichmig sein und eine ,reilnge von wenigstens #cjjj m1 eine ,dehnung von mindestens #a1i und einen ,aschengehalt von hchstens #ab haben mu4 ,das ,markenpapier ist mit einem unsichtbaren ,aufdruck zu versehen1 der die ,mglichkeit gewhrt1 die ,echtheit der ,marken jederzeit zu prfen4 ,die ,verwendung eines ,wasserzeichens an ,stelle des ,aufdruckes bedarf der besonderen ,genehmigung des ,reichs-,versicherungsamtes4 ,vorschriften fr das ,papier zu ,standesregistern und ,registerauszgen4 7,ministerium des ,innern4 #b4 ,april #ahib47 ,das ,papier fr die ,standesregister mu der ,stoffklasse ,i1 ,festigkeitskl4 #b1 7,verwendungskl4 #b;a71 ,registerauszge ,i1 #c1 7 #b;b7 angehren4 ,ausbildung im ,papierprfen4 ,zur ,ausbildung im ,papierprfen nimmt die ,charlottenburger ,versuchsanstalt ,volontre auf4 ,bestimmte ,anforderungen an deren ,vorbildung werden nicht gestellt4 ,bewerber mssen dem ,aufnahmegesuch ,lebenslauf und ,abschriften der in ihrem ,besitz befindlichen ,zeugnisse beifgen2 daraufhin erfolgt die ,entscheidung ber die ,aufnahme4 ,die ,ausbildung nimmt drei ,monate in ,anspruch und erfolgt fr ,reichsdeutsche kostenfrei2 ,auslnder zahlen #cjj ,mk4 ,gegenstand des ,unterrichtes bilden in erster ,linie die gesamten ,papierprfungsverfahren2 hierbei wird auf die ,ausbildung im ,mikroskopieren besonderes ,gewicht gelegt4 ,in zweiter ,linie erfolgt die ,unterweisung im ,prfen der wichtigsten ,rohstoffe fr die ,papierfabrikation4 ,in der zweiten ,hlfte der ,ausbildungszeit knnen die ,volontre auf ,wunsch auch ,fragen bearbeiten1 die fr sie besonderes ,interesse haben4 ,die bisher gemachten ,erfahrungen haben gezeigt1 da die ,teilnahme an diesen ,ausbildungskursen fr das sptere ,fortkommen der ,teilnehmer vielfach von ,wert gewesen ist1 so da allen jungen ,papiermachern dringend anzuraten ist1 von dieser im ,interesse der ,papierindustrie geschaffenen ,einrichtung ,gebrauch zu machen4 ,frhzeitige ,anmeldung empfiehlt sich1 da nur eine beschrnkte ,anzahl von ,pltzen zur ,verfgung steht4 ,zur ,ausfhrung amtlicher ,prfungen1 wie vielfach angenommen wird1 drfen die ,volontre nicht herangezogen werden2 die ganze ,zeit1 welche sie in der ,anstalt zubringen1 wird ausschlielich auf ihre ,ausbildung verwendet4 ,literatur4#gc ,behrens1 ,anleitung zur mikrochemischen ,analyse1 ,hamburg #ahif4 ,beveridge1 ,papermakers' ,pocket ,book1 ,london #aija4 ,clapperton1 ,practical ,paper ,making1 ,london #ahid4 ,cross ,bevan1 ,cellulose1 ,london #ahie4 ,erdmann-,knig1 ,waarenkunde1 ,leipzig #ahie4 ,griffin ,little1 ,the ,chemistry of ,paper ,making1 ,new ,york #ahid4 ,hanausek1 ,lehrbuch der technischen ,mikroskopie1 ,stuttgart #aija4 ,hofmann1 ,handbuch der ,papierfabrikation1 ,berlin #ahia4 ,hofmann1 ,normalpapier1 ,berlin #ahib4 v4 ,hhnel1 ,die ,mikroskopie der technisch verwendeten ,faserstoffe1 ,wien #ahhg4 v4 ,hoyer1 ,das ,papier1 seine ,beschaffenheit und deren ,prfung1 ,mnchen #ahhb4 v4 ,hoyer1 ,die ,fabrikation des ,papiers1 ,braunschweig #ahhg4 v4 ,hoyer1 ,ueber die ,entstehung und ,bedeutung der ,papiernormalien1 sowie deren ,einflu auf die ,fabrikation1 ,mnchen #ahhh4 ,kirchner1 ,das ,papier1 ,biberach4 ,klemm1 ,papier-,industrie-,kalender1 ,leipzig4 ,lohnes1 ,papier-,kalender1 ,dresden4 ,lunge1 ,chemisch-technische ,untersuchungsmethoden1 #c4 ,band1 ,berlin #aijj1 ,artikel ,papier8 von ,w4 ,herzberg4 ,mierzinski1 ,handbuch der praktischen ,papierfabrikation1 ,wien #ahhf4 ,mller1 ,qualitative und quantitative ,bestimmung des ,holzschliffes im ,papier1 ,berlin #ahhg4 ,muspratt's ,chemie1 #f4 ,band1 ,braunschweig #ahih1 ,artikel ,papierprfung8 von ,dr4 ,klemm4 ,muth1 ,jahrbuch der ,papierindustrie1 ,leipzig #ahij4 ,rejt1 ,anleitung fr ,private zur ,durchfhrung der ,papierprfung1 ,budapest #ahic4 ,rssel1 ,papiere und ,papierprfung mit ,bercksichtigung der in der ,schweiz verwendeten ,schreib- und ,druckpapiere1 ,biel #ahie4 ,l4 ,rostaing1 ,m4 ,rostaing et ,fleury ,percie du ,sert1 ,vgtaux propres la fabrication de la ,cellulose et du ,papier1 ,paris #ahii4 ,schacht1 ,prfung der im ,handel vorkommenden ,gewebe1 ,berlin #ahec4 ,vtillart1 tudes sur les fibres vgtales textiles1 ,paris #ahgf4 ,wiesner1 ,die ,rohstoffe des ,pflanzenreiches1 #h4 ,lieferung1 ,leipzig #aijb1 ,artikel3 ,papierfasern4 ,wiesner1 ,die mikroskopische ,untersuchung des ,papiers1 ,wien #ahhg4 ,wiesner1 ,einleitung in die ,technische ,mikroskopie1 ,wien #ahfg4 ,winkler1 ,der ,papierkenner1 ,leipzig #ahhg4 ,winkler1 ,die ,trockengehaltsbestimmung der ,papierfaserstoffe 7,ermittelung des ,wassergehaltes71 ,leipzig #aijb4 #gc ,selbstndige ,werke1 die sich in mehr oder minder umfangreichem ,mae mit der ,papierprfung befassen4 ,illustration3 ,tafel ,i4 ,holzschliff von ,nadelholz4 ,illustration3 ,tafel ,,ii4 ,jute4 ,illustration3 ,tafel ,,iii4 ,nadelholzzellstoff4 ,illustration3 ,tafel ,,iv4 ,birkenholzzellstoff4 ,illustration3 ,tafel ,v4 ,pappelholzzellstoff4 ,illustration3 ,tafel ,,vi4 ,strohzellstoff4 ,illustration3 ,tafel ,,vii4 ,alfa-7,esparto-7,zellstoff4 ,illustration3 ,tafel ,,viii4 ,manila4 ,illustration3 ,tafel ,,ix4 ,adansonia4 ,illustration3 ,tafel ,x4 ,baumwolle4 ,illustration3 ,tafel ,,xi4 ,leinen4 ,illustration3 ,tafel ,,xii4 ,wolle4 ,illustration3 ,tafel ,,xiii4 ,frbung der ,fasern in ,jod-,jodkaliumlsung4 ,leinen1 ,baumwolle braun ,holz- und ,strohzellstoff grau ,holzschliff gelbbraun ,illustration3 ,tafel ,,xiv4 ,frbung der ,fasern in ,chlorzinkjodlsung4 ,leinen1 ,baumwolle weinrot ,holz- und ,strohzellstoff violett ,holzschliff gelb ,illustration3 ,tafel ,,xv4 ,verschiedene ,mahlungszustnde von ,papierfasern4 ,no4 #a4 ,cigarettenpapier4 ,illustration3 ,no4 #f4 ,normalpapier #a4 ,illustration3 ,no4 #b4 ,hollndisches ,banknotenpapier4 ,illustration3 ,no4 #g4 ,deutsches ,photographiepapier4 ,illustration3 ,no4 #c4 ,normalpapier #a4 ,illustration3 ,no4 #h4 ,franzsisches ,photographiepapier4 ,illustration3 ,no4 #d4 ,urkundenpapier aus ungebleichten ,lumpen4 ,illustration3 ,no4 #i4 ,lschpapier4 ,illustration3 ,no4 #e4 ,normalpapier #a4 ,illustration3 ,no4 #aj4 ,manilapackpapier4 ,illustration3 ,tafel ,,xvi4 ,phloroglucinreaction bei ,papieren mit geringem ,holzschliffgehalt4 #j1e #a #b #b1e #c #e ,oskar ,leuner's ,mechanisches ,institut in der ,k4 ,s4 ,technischen ,hochschule ,dresden ,bureau3 ,lannerstrasse #c in ,verbindung mit der ,k4 ,s4 ,technischen ,hochschule seit #ahgf ,illustration3 ,vielfach prmiirt4 ,illustration3 ,vielfach prmiirt4 empfiehlt3 ,smmtliche ,apparate zur technischen und zur exakten ,gasanalyse1 ,apparate zur ,heizwerthbestimmung der ,gase etc4 etc4 nach ,angabe des ,herrn ,geh4 ,hofrath ,professor ,dr4 ,walther ,hempel1 ,dresden4 ,toepler'sche ,universal-,apparate fr ,demonstrationen in ,mechanik4 ,als eigene ,erfindungen und ,konstruktionen4 ,selbstregistrierende ,zerreiss-,apparate und ,zerreiss-,maschinen zur ,untersuchung von ,papier1 ,gespinnsten1 ,geweben1 ,leder etc4 etc41 fr ,belastungen bis zu #cjjj ,kilo4 ,querprofil- und ,thalwegsprofil-,zeichner1 ,instrumente zur selbstthtigen ,aufzeichnung der ,querprofile und der ,thalwegsprofile von ,wasserlufen4 ,wassergeschwindigkeitszeichner1 ,instrument zur selbstthtigen ,aufzeichnung von ,wassergeschwindigkeiten4 ,instrumente zur ,untersuchung eiserner ,brcken1 als3 ,spannungszeichner1 ,instrument zur selbstthtigen ,aufzeichnung der ,spannungsnderungen in den ,gliedern eiserner ,brcken4 ,biegungszeichner1 ,instrument zur selbstthtigen ,aufzeichnung der ,auf- und der ,durchbiegungen der ,tragwnde etc4 eiserner ,brcken4 ,drahtspannapparate zur ,beobachtung bleibender ,formnderungen bei eisernen ,brcken4 ,horizontalschwingungszeichner1 ,instrument zur selbstthtigen ,aufzeichnung der horizontalen ,schwingungen eiserner ,brcken ohne ,benutzung eines festen ,punktes4 ,pfeilzeichner1 zur ,untersuchung von ,eisenbahnschienen etc4 ,zugkraftzeichner1 ,rauchmesser1 ferner3 ,von ,feuchtigkeitsnderungen der ,luft unabhngige ,influenzmaschinen mit #b bis mit #fj rotierenden ,scheiben fr ,hand- und ,motoren-,betrieb4 ,verbessertes ,toepler-,system4 ,oskar ,leuner4 ,louis ,schopper1 ,leipzig4 ,anstalt fr ,prcisions-,mechanik4 ,fabrik und ,contor3 ,arndtstr4 #bg4 99 ,fernsprecher3 ,no4 #cbfb4 ,illustration3 ,gegr4 im ,jahre #ahha4 ,fabrikation und ,export wissenschaftlicher und technischer ,apparate4 ,specialitt3 ,papier-,prfungs-,apparate1 ,pappen-1 ,papier- und ,prcisions-,waagen fr die gesamte ,papier-1 ,pappen- und ,papierstoff-,industrie4 ,chemikalien1 ,reagentien1 ,prparier- und ,frbmittel4 ,smtliche in der ,papierfabrikation verwendeten ,faserstoffe in ,alkohol als ,vergleichsprparate bei mikroskopischen ,untersuchungen1 ,dauerprparate4 ,papiere mit verschiedenem ,widerstand gegen ,zerknittern4 ,vollstndige ,papier-,prfungs-,einrichtungen nach dem ,muster der ,kgl4 mech4 techn4 ,versuchsanstalt in ,charlottenburg 7,abteilung fr ,papier-,prfung74 ,feinste ,referenzen4 ,vielfach prmiiert4 ,patente im ,in- und ,auslande4 ,neuester ,apparat zur ,bestimmung des ,trocken- resp4 ,feuchtigkeitsgehaltes fester ,krper1 ,modell #aijb1 von ,louis ,schopper1 ,leipzig4 ,d4 ,r4 ,g4 ,m4 ,no4 #agaaif4 ,illustration3 ,unbertroffenes ,system4 ,dieser ,apparat ist vorlufig fr ,gas- und ,spiritusheizung eingerichtet1 fr ,dampf- und elektrische ,heizung ist er in ,vorbereitung4 ,er fhrt dem ,trockengut ununterbrochen groe ,mengen warmer ,luft zu1 trocknet daher schnell und billig4 ,,carl ,,zeiss ,optische ,werkstaette ,,jena ,berlin ,,nw4 ,london ,w4 ,dorotheenstr4 #bi4 ,margaret ,str4 #bi ,regent ,str4 ,wien ,,ix1 #c ,ferstelgasse #a4 ,illustration ,mikroskope fr alle wissenschaftliche und technische ,zwecke im speziellen auch fr ,papier-,untersuchung ,kataloge stehen den ,herren ,interessenten kostenfrei zur ,verfgung4 ,verlag von ,julius ,springer in ,berlin ,n4 ,analyse der ,fette und ,wachsarten4 ,von ,professor ,dr4 ,rudolf ,benedikt 7,wien74 ,vierte1 erweiterte ,auflage4 ,herausgegeben von ,professor ,f4 ,ulzer 7,wien74 ,mit dem ,bildniss ,benedikts in ,photogravure und zahlr4 ,textfiguren4 ,unter der ,presse4 ,anleitung zur ,erkennung1 ,prfung und ,werthbestimmung der gebruchlichsten ,chemikalien fr den technischen1 analytischen und pharmaceutischen ,gebrauch4 ,von ,dr4 ,max ,biechele4 geb4 ,m4 #e1--4 ,quantitative ,analyse durch ,elektrolyse4 ,von ,geh4 ,reg4-,rath ,prof4 ,dr4 ,a4 ,classen 7,aachen74 ,vierte1 umgearbeitete ,auflage4 ,unter ,mitwirkung von ,dr4 ,w4 ,lb 7,aachen74 ,mit #gd ,textabbildungen und #f ,tafeln4 geb4 ,m4 #h1--4 ,die ,analyse der ,harze1 ,balsame und ,gummiharze1 nebst ihrer ,chemie und ,pharmakognosie4 ,von ,dr4 ,karl ,dieterich 7,helfenberg47 geb4 ,m4 #g1--4 ,das ,wasser1 seine ,verwendung1 ,reinigung und ,beurtheilung1 mit besonderer ,bercksichtigung d4 gewerblichen ,abwsser und d4 ,flussverunreinigung4 ,von ,dr4 ,ferd4 ,fischer 7,gttingen74 ,dritte1 umgearbeitete ,auflage4 ,mit ,textabbildungen4 geb4 ,m4 #ab1--4 ,spektralanalytischer ,nachweis knstlicher organischer ,farbstoffe4 ,zum ,gebrauche bei wissenschaftlichen und gewerblichen ,untersuchungen bearbeitet von ,j4 ,formanek 7,prag74 ,mit ,textfiguren und #eh lithograph4 ,tafeln4 geb4 ,m4 #aj1--4 ,fortschritte der ,theerfarbenfabrikation und verwandter ,industriezweige4 ,an der ,hand der systematisch geordneten und mit kritischen ,anmerkungen versehenen ,deutschen ,reichspatente dargestellt von ,prof4 ,dr4 ,p4 ,friedlaender 7,wien74 ,i3 #ahgg-ahhg ,m4 #bd1--4 ,,ii3 #ahhg-ahij ,m4 #bd1--4 ,,iii3 #ahia-ahid ,m4 #dj1--4 ,,iv3 #ahid-ahig ,m4 #ej1--4 ,v3 #ahig-aijj ,m4 #dj1--4 ,die ,mercerisation der ,baumwolle mit specieller ,bercksichtigung der in- und auslndischen ,patente4 ,von ,paul ,gardner4 ,mit #eg ,textfiguren4 geb4 ,m4 #f1--4 ,die therischen ,oele4 ,bearbeitet im ,auftrage der ,firma ,schimmel ,co4 in ,leipzig von ,e4 ,gildemeister und ,fr4 ,hoffmann4 ,mit #d ,karten und zahlreichen ,abbildungen4 ,m4 #bj1--2 geb4 ,m4 #bc1--4 ,das ,trocknen mit ,luft und ,dampf4 ,von ,oberingenieur ,e4 ,hausbrand4 ,mit ,textfiguren und #b ,tafeln4 geb4 ,m4 #c1--4 ,verdampfen1 ,kondensieren und ,khlen4 ,von ,oberingenieur ,e4 ,hausbrand 7,berlin74 ,mit #ba ,textfiguren und #gf ,tabellen4 ,zweite1 durchgesehene ,auflage4 geb4 ,m4 #i1--4 ,frbereichemische ,untersuchungen4 ,anleitung zur ,untersuchung1 ,bewerthung und ,anwendung der wichtigsten ,frberei-1 ,druckerei-1 ,bleicherei- und ,appretur-,artikel4 ,von ,dr4 ,paul ,heermann4 ,mit ,abbildungen auf zwei ,tafeln4 geb4 ,m4 #d1--4 ,die ,chromgerbung4 ,von ,dr4 ,s4 ,hegel4 ,unter besonderer ,bercksichtigung der in- und auslndischen ,patentlitteratur4 ,m4 #c1--4 ,die ,streichgarn- und ,kunstwoll-,spinnerei in ihrer gegenwrtigen ,gestalt4 ,von ,emil ,hennig 7,guben74 ,praktische ,winke und ,rathschlge im ,gebiet dieser ,industrie4 ,mit #dj in den ,text gedr4 ,abbild4 geb4 ,m4 #e1--4 ,die ,fabrikation der ,bleichmaterialien4 ,von ,victor ,hlbling 7,wien74 ,mit #bdj in den ,text gedruckten ,figuren4 geb4 ,m4 #h1--4 ,die ,frberei und ,bleicherei der ,gespinnstfasern4 ,von ,professor ,j4 ,j4 ,hummel 7,leeds74 ,deutsche ,bearbeitung von ,professor ,dr4 ,edmund ,knecht 7,manchester74 ,mit zahlreichen ,holzschnitten4 ,zweite vermehrte ,auflage4 geb1 ,m4 #h1--4 ,die thierische ,leimung fr endloses ,papier4 ,von ,ferdinand ,jagenberg4 ,mit ,textabbild4 u4 #a lith4 ,tafel4 #ahgh4 kart4 ,m4 #f1--4 ,praxis und ,theorie der ,leder-,erzeugung4 ,ein ,leitfaden fr ,lohe-1 ,weiss-1 ,smisch- und ,glac-,gerberei von ,j4 ,jettmar4 ,mit #ea ,textfiguren4 geb4 ,m4 #aj1--4 ,carbolsure und ,carbolsureprparate1 ihre ,geschichte1 ,fabrikation1 ,anwendung und ,untersuchung4 ,von ,dr4 ,h4 ,khler4 ,mit #bc ,holzschnitten im ,text4 ,m4 #d1--2 geb4 ,m4 #e1--4 ,die ,verunreinigung der ,gewsser1 deren schdliche ,folgen1 sowie die ,reinigung von ,trink- und ,schmutzwasser4 ,von ,professor ,dr4 ,j4 ,knig 7,mnster i4 ,w474 ,zweite vollstndig umgearbeitete und vermehrte ,auflage4 ,mit zahlreichen ,abbildungen im ,text und #g lithogr4 ,tafeln4 ,zwei ,bnde4 ,m4 #bf1--2 geb4 ,m4 #bh1dj4 ,die ,prfung der chemischen ,reagentien auf ,reinheit4 ,von ,dr4 ,c4 ,krauch 7,darmstadt74 ,dritte1 umgearbeitete und sehr vermehrte ,auflage4 geb4 ,m4 #i1--4 ,physikalisch-chemische ,tabellen von ,prof4 ,dr4 ,h4 ,landolt und ,prof4 ,dr4 ,r4 ,brnstein 7,berlin74 ,unter ,mitw4 hervorrag4 ,fachmnner bearbeitet4 ,zweite ,auflage4 ,m4 #ba1--4 ,tabellarische ,uebersicht ber die knstlichen organischen ,farbstoffe und ihre ,anwendung in ,frberei und ,zeugdruck4 ,von ,dr4 ,adolf ,lehne4 ,mit ,ausfrbungen jedes einzelnen ,farbstoffes und ,zeugdruckmustern4 ,in #f ,lieferungen ,m4 #cf1--2 in ,halbleder geb4 ,m4 #dj1--4 -- ,ergnzungsband4 ,in #d ,lieferungen ,m4 #ba4--2 in ,halbleder geb4 ,m4 #be1--4 ,chemisch-technische ,untersuchungsmethoden4 ,mit ,benutzung der frheren von ,dr4 ,fr4 ,bckmann bearbeiteten ,auflagen und unter ,mitwirkung zahlreicher hervorragender ,fachmnner herausgegeben von ,professor ,dr4 ,georg ,lunge 7,zrich74 ,vierte1 vollstndig umgearbeitete und vermehrte ,auflage4 ,in #c ,bnden4 ,band ,i3 ,mit #adf ,textabb4 ,m4 #af1--2 in ,halbleder geb4 ,m4 #ah1--4 ,band ,,ii3 ,mit #adc ,textabb4 ,m4 #af1--2 in ,halbleder geb4 ,m4 #ah1--4 ,band ,,iii3 ,mit #ajd ,textabb4 ,m4 #bc4--2 in ,halbleder geb4 ,m4 #be1--4 ,taschenbuch fr die ,soda-1 ,pottasche- und ,ammoniak-,fabrikation4 ,herausgegeben von ,prof4 ,dr4 ,g4 ,lunge 7,zrich74 ,dritte1 umgearbeitete ,auflage4 ,mit #ah in den ,text gedruckten ,figuren4 ,in ,lederband ,m4 #g1--4 ,grundzge der ,elektrochemie auf experimenteller ,basis4 ,von ,dr4 ,r4 ,lpke 7,berlin74 ,dritte ,auflage4 ,mit #gg ,textfiguren und #bh ,tabellen4 ,m4 #e1--2 geb4 ,m4 #f1--4 ,kurze ,anleitung zur ,appretur-,analyse4 ,von ,dr4 ,wilh4 ,massot 7,krefeld74 geb4 ,m4 #b1fj4 ,anleitung zur quantitativen ,bestimmung der organischen ,atomgruppen4 ,von ,dr4 ,h4 ,meyer 7,wien74 ,mit ,textabb4 geb4 ,m4 #c1--4 ,mikroskopische ,wasseranalyse4 ,anleitung zur ,untersuchung des ,wassers mit besonderer ,bercksichtigung von ,trink- und ,abwasser4 ,von ,prof4 ,dr4 ,c4 ,mez 7,breslau74 ,mit #h lith4 ,tafeln und ,textabbildungen4 ,m4 #bj1--2 geb4 ,m4 #ba1fj4 ,die qualitative und quantitative ,bestimmung des ,holzschliffes im ,papier4 von ,dr4 ,albr4 ,mller4 #ahhg4 geb4 ,m4 #c1--4 ,die ,fabrikation des ,papieres1 insonderheit des auf der ,maschine gefertigten1 nebst grndlicher ,auseinandersetzung der in ihr vorkommenden chemischen ,processe und ,anweisung zur ,prfung der angewandten ,materialien4 ,von ,dr4 ,l4 ,mller4 ,mit in den ,text gedruckten ,holzschnitten und lithographischen ,tafeln4 ,vierte1 neu bearbeitete und vermehrte ,auflage4 #ahgg4 geb4 ,m4 #bd1--4 ,chemie der organischen ,farbstoffe4 ,von ,professor ,dr4 ,r4 ,nietzki 7,basel74 ,vierte vermehrte ,auflage4 geb4 ,m4 #h1--4 ,anilinschwarz und seine ,anwendung in ,frberei und ,zeugdruck4 ,von ,dr4 ,e4 ,noelting und ,dr4 ,a4 ,lehne1 7,herausgeber der ,frber-,zeitung74 ,mit #aa ,abbildungen im ,text und #cb ,zeugdruckmustern und ,ausfrbungen auf #d ,tafeln4 geb4 ,m4 #h1--4 ,leitfaden fr ,zuckerfabrikchemiker zur ,untersuchung der in der ,zuckerfabrikation vorkommenden ,produkte und ,hilfsstoffe4 ,von ,dr4 ,e4 ,preuss 7,berlin74 ,mit #cc ,textabbildungen4 geb4 ,m4 #d1--4 ,leitfaden fr gerbereichemische ,untersuchungen4 ,von ,prof4 ,h4 ,r4 ,procter 7,leeds74 ,deutsche ,ausgabe von ,dr4 ,joh4 ,paessler 7,freiberg74 ,mit #cj in den ,text gedruckten ,figuren4 geb4 ,m4 #h1--4 ,die ,fabrikation der ,weinsure4 ,von ,dr4 ,hermann ,rasch4 ,mit in den ,text gedruckten ,abbildungen4 ,m4 #b1dj4 ,die ,fabrikation der ,kartoffelstrke4 ,von ,professor ,dr4 ,o4 ,saare4 ,mit zahlr4 ,textabbild4 und #e ,tafeln4 geb4 ,m4 #ae1--4 ,der ,zeugdruck1 ,bleicherei1 ,frberei1 ,druckerei und ,appretur baumwollener ,gewebe4 ,von ,a4 ,sansone 7,manchester74 ,deutsche ,ausgabe von ,b4 ,pick 7,mlhausen74 ,mit ,textabbildungen1 #bc ,figuren-,tafeln u4 #ab ,musterkarten4 geb4 ,m4 #aj1--4 ,grundlagen der ,kokschemie4 ,von ,htteningenieur ,oscar ,simmersbach4 ,m4 #b1dj4 ,bleichen und ,frben der ,seide und ,halbseide im ,strang und ,stck4 ,von ,carl ,h4 ,steinbeck4 ,mit zahlreichen ,textfiguren und #hj ,ausfrbungen auf #aj ,tafeln4 geb4 ,m4 #af1--4 ,die knstliche ,seide4 ,ihre ,herstellung1 ,eigenschaften und ,verwendung4 ,unter besonderer ,bercksichtigung der ,patent-,litteratur bearbeitet von ,dr4 ,carl ,svern4 ,mit #be ,textfiguren und #b ,musterbeilagen4 geb4 ,m4 #g1--4 ,anlage1 ,konstruktion und ,einrichtung von ,bleicherei- und ,frberei-,lokalitten4 ,von ,j4 ,trey 7,schaffhausen74 ,mit #gc in den ,text gedruckten ,abbildungen4 ,m4 #b1dj4 ,anleitung zur chemisch-technischen ,analyse4 ,fr den ,gebrauch an ,unterrichts-,laboratorien bearb4 von ,prof4 ,f4 ,ulzer u4 ,dr4 ,a4 ,fraenkel 7,wien74 ,mit ,textabbildungen4 geb4 ,m4 #e1--4 ,die physikalischen und chemischen ,methoden der quantitativen ,bestimmung organischer ,verbindungen4 ,von ,dr4 ,w4 ,vaubel 7,darmstadt74 ,zwei ,bnde mit #ie in den ,text gedruckten ,figuren4 ,m4 #bd1--2 geb4 ,m4 #bf1dj4 ,vorschriften fr die ,lieferung und ,prfung von ,papier zu amtlichen ,zwecken4 7,sonderabdruck aus den ,mittheilungen aus den ,kgl4 technischen ,versuchsanstalten847 #be ,pf4 ,vorschriften fr die ,benutzung der ,kgl4 mechan4-techn4 ,versuchsanstalt4 7,sonderabdruck aus den ,mittheilungen aus den ,kgl4 technischen ,versuchsanstalten847 #cj ,pf4 99 99 99 99 99 ,wissenschaftliche ,abhandlungen der ,physikalisch-,technischen ,reichsanstalt4 ,band ,i3 ,mit ,abbildungen im ,text4 ,m4 #cj1--4 ,band ,,ii3 ,mit ,abbildungen im ,text4 ,m4 #cj1--4 ,band ,,iii3 ,mit ,abbildungen im ,text4 ,m4 #cj1--4 ,mittheilungen aus den ,kniglichen technischen ,versuchsanstalten zu ,berlin4 ,herausgegeben im ,auftrage der ,knigl4 ,aufsichts-,kommission4 ,jhrl4 #f-h ,hefte4 ,preis fr den ,jahrgang ,m4 #ab1--4 ,chemiker-,kalender4 ,ein ,hlfsbuch fr ,chemiker1 ,physiker1 ,mineralogen1 ,industrielle1 ,pharmaceuten1 ,httenmnner etc4 ,von ,dr4 ,rudolf ,biedermann4 ,erscheint alljhrlich4 ,in zwei ,theilen4 ,i4 ,theil in ,leinw41 ,,ii4 ,theil 7,beilage7 geh43 ,preis zusammen ,m4 #d1--4 ,i4 ,theil in ,leder1 ,,ii4 ,theil 7,beilage7 geh43 ,preis zusammen ,m4 #d1ej4 ,zeitschrift fr angewandte ,chemie4 ,organ des ,vereins deutscher ,chemiker4 ,begrndet von ,professor ,dr4 ,ferd4 ,fischer4 ,im ,auftrage des ,vereins herausgegeben von ,dr4 ,l4 ,wenghffer4 ,erscheint wchentlich4 ,preis fr den ,jahrgang ,m4 #bj1--2 fr das ,ausland zuzglich ,porto4 ,frber-,zeitung4 ,zeitschrift fr ,frberei1 ,zeugdruck und den gesammten ,farbenverbrauch4 ,unter ,mitwirkung von ,dr4 ,heinrich ,lange1 ,leiter der knigl4 ,frberei- und ,appreturschule in ,crefeld1 herausgegeben von ,dr4 ,adolf ,lehne4 ,preis des ,jahrgangs von #bd ,heften mit ,mustern ,m4 #af1--2 fr das ,ausland ,m4 #ah1dj4 ,zu beziehen durch jede ,buchhandlung4