,anmerkungen zur ,transkription ,das ,original ist in ,fraktur gesetzt4 ,im ,original gesperrter ,text ist so ausgezeichnet4 ,im ,original in ,antiqua gesetzter ,text ist so markiert4 ,im ,original fett gedruckter ,text ist so gekennzeichnet4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription befinden sich am ,ende des ,buches4 ,illustration ,eiszeit und ,klimawechsel ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde1 ,stuttgart ,die ,gesellschaft ,kosmos bezweckt1 die ,kenntnis der ,naturwissenschaften und damit die ,freude an der ,natur und das ,verstndnis ihrer ,erscheinungen in den weitesten ,kreisen unseres ,volkes zu verbreiten4 -- ,dieses ,ziel sucht die ,gesellschaft durch ,verbreitung guter naturwissenschaftlicher ,literatur zu erreichen im ,kosmos1 ,handweiser fr ,naturfreunde ,kriegs-,ausgabe4 ,jhrlich #ab ,hefte mit #d ,buchbeilagen4 ,preis halbjhrl4 ,m #c4ij4 ,diese ,buchbeilagen sind1 von ersten ,verfassern geschrieben1 im guten ,sinne gemeinverstndliche ,werke naturwissenschaftlichen ,inhalts4 ,vorlufig sind fr das ,vereinsjahr #aiai festgelegt 7nderungen und ,reihenfolge vorbehalten73 ,wilh4 ,blsche1 ,eiszeit und ,klimawechsel4 ,mit ,abbildungen4 ,th4 ,zell1 ,neue ,tierbeobachtungen4 ,dr4 ,kurt ,floericke1 ber ,spinnen und ,spinnentiere4 ,mit ,abbildungen4 ,dr4 ,fritz ,kahn1 ,die ,zelle4 ,mit ,abbildungen4 ,diese ,verffentlichungen sind durch alle ,buchhandlungen zu beziehen2 daselbst werden ,beitrittserklrungen 7,jahresbeitrag nur ,m #g4hj7 zum ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde 7auch nachtrglich noch fr die ,jahre #aijd_/ag unter den gleichen gnstigen ,bedingungen1 jhrlich zu ,m #e4fj2 ,jahrg4 #aiah ,m #g4bj7 entgegengenommen4 7,satzung1 ,bestellkarte1 ,verzeichnis der erschienenen ,werke usw4 siehe am ,schlu47 ,der ,kosmos kann auch halbjhrlich zum ,preise von ,m #c4ij mit ,buchbeilagen bezogen werden4 ,geschftsstelle des ,kosmos3 ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart4 ,eiszeit und ,klimawechsel ,von ,wilhelm ,blsche ,neunte ,auflage ,illustration ,stuttgart ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde ,geschftsstelle3 ,franckh'sche ,verlagshandlung #aiai ,alle ,rechte1 auch das bersetzungsrecht1 vorbehalten4 ,gesetzliche ,formel fr den ,rechtsschutz in den ,vereinigten ,staaten von ,amerika3 ,copyright by ,franckh'sche ,verlagshandlung4 ,stuttgart #aiai4 ,,stuttgarter ,,setzmaschinen-,,druckerei ,,holzinger ,co41 ,,stuttgart ,illustration ,der ,wanderer im ,riesengebirge1 der auf einem frher fast ungangbaren1 neuerlich etwas gebesserten ,pfade von der sogenannten groen in die kleine ,schneegrube klettert1 sieht sich vor dem bedeutsamsten ,landschaftsbild4 ,tief herabschleifende und schattende ,wolken1 eine im ,ri auftauchende unermeliche ,fernsicht sonnenbeglnzter ,talweiten1 das bezeichnende ,knieholz 7,legfhren71 das sich wie ein tiefgrnes ,riesenmoos zwischen die grauen ,verwitterungsscherben des ,gesteins schmiegt1 erwecken den unzweideutigen ,eindruck groer ,hhe4 ,wo der zerfressene ,granitgrat sich in die kleine ,grube senkt1 erscheint in dieser eine liebliche ,alpental-,matte1 je nach der ,jahreszeit mit violettbraunem ,trkenbund1 rosig angehauchtem weiem ,berghhnlein 7,narzissenanemone7 und den hohen ,stauden tiefblauen ,eisenhuts und ,enzians in dichtem ,pflanzenfilz ber murmelnden ,wassern4 ,unwillkrlich sucht der ,blick im tiefsten ,grunde der ,matte den ,gletscher1 der aber fehlt4 ,um so deutlicher prgen die ,spuren sich aus1 da er einmal da war4 ,man glaubt noch zu erkennen1 wo er zuletzt1 den groen ,grubenkessel ausrumend1 geruht hat1 -- sieht niederschauend vor den ersten dickpelzigen ,gebirgsfichten unten den gewaltigen ,schuttring1 den er schmelzend1 ersterbend1 zurckweichend als ,seiten- und ,stirnmorne aus dem ,gestein1 das ursprnglich in sein kriechendes ,eis eingebacken war1 gehuft4 ,ein kleiner ,schneefleck zeigt sich fter auch sommerlich noch am innersten ,grubenhang erhalten1 -- offenbar mangelte sehr wenig1 den ,eisriesen selber wieder aufzuerwecken4 ,hier1 wo die ,volkssage ,rbezahl umgehen lt1 scheint auch sein ,gespenst noch greifbar zu spuken4 ,aber am ,knieholzpfad zwischen den ,granitscherben fesselt ein kleines ,pflnzchen1 das1 bescheiden an den ,boden geschmiegt1 mit rtlichen1 nach ,vanille duftenden ,glckchen nickt4 ,es ist die vielbesagte ,linnaea borealis1 und sie ist in der ,tat ein noch lebender ,zeitgenosse des alten ,gletschers selbst4 ,mit einer weien ,steinbrechart auf dem ,basaltgang der andern ,grubenseite1 der dem ,botaniker noch kstlicheren ,saxifraga nivalis1 und ein paar hnlichen ,seltenheiten ist sie noch zugehrig zu der wirklichen ,hochalpenwelt1 die vormals hier bestand4 ,die eigentliche ,heimat dieser ,irrgste1 im ,geiste weithin ber die ganze deutsche ,tiefebene da unten und die ,ostsee dazu gesucht1 sind ,island1 ,lappland1 ,norwegen1 ,schweden1 wo einst diese unscheinbare und doch so liebliche ,linnaea den ,namen des groen ,linn selber erhielt4 ,von dort sind die verscheuchten ,polarkinder bis hierher getrieben worden vom unaufhaltsam vorrckenden ,eis4 ,so erzhlen sie uns noch1 da damals nicht nur ,gletscher hier wie ungeheure ,eiszapfen des nie tauenden ,firnschnees herabhingen1 sondern da auch jene ganze ,meeresflche und ,ebene von ,skandinavien bis zum deutschen ,sudetenfu unter einer einzigen unermelichen blauen ,glasschale von ,inlandeis 7,binneneis7 lag4 ,als das wieder schwand1 sind sie am eigenen ,gletscher des ,gebirges noch geblieben4 ,und als auch der endlich schmolz1 dauerten sie allein -- die ,winzigen1 ,vergessenen neben dem sich weiter wendenden ,schritt der ,riesenzeit -- bis heute4 ,diese ,pflnzchen sind nicht blo starres ,gespenst1 die sind noch lebendig zu uns hereinragende ,zeugen -- -- der ,eiszeit4 ,mit einem einzigen ,blick glaubt man1 an solchem lehrreichen ,fleck gelagert1 die groe ,frage dieser ,eiszeit nicht blo naturgeschichtlich1 sondern auch rein geschichtlich in den ,stufen ihres ,werdens im ,menschengeiste zu berfliegen4 ,es sind heute nicht ganz hundert ,jahre1 da kein geringerer als ,goethe 7der bekanntlich auch ein recht tchtiger ,geolog war7 die ,worte niederschrieb3 ,zu dem vielen ,eis brauchen wir ,klte4 ,ich habe eine ,vermutung1 da eine ,epoche groer ,klte wenigstens ber ,europa gegangen sei4 -- ,damals gingen die ,gletscher des ,savoyer ,gebirges bis an den 7,genfer7 ,see1 7wobei7 sie die noch bis auf den heutigen ,tag auf den ,gletschern niedergehenden langen ,steinreihen1 mit dem ,eigennamen ,goufferlinien benannt1 ebensogut durch das ,arve- und ,dransetal herunterziehen und die oben sich ablsenden ,felsen unabgestumpft und -abgerundet in ihrer natrlichen ,schrfe bis an den ,see bringen konnten1 wo sie uns noch heutzutage bei ,thonon scharenweise in ,verwunderung setzen4#a ,die denkwrdige ,stelle ist datiert vom #e4 ,november #ahbi1 ,goethes ,gedanken zur ,sache gehen aber mindestens um ein ,jahrzehnt weiter zurck4 ,in diesen paar ,stzen ist gleichsam schon die ,urzelle der ganzen ,eiszeitlehre enthalten4 ,an ein paar natrliche ,scherben knpft sie an1 hnlich denen des kleinen ,mornenwalles dort1 den der sterbende ,schneegrubengletscher hinterlassen1 wie ein schmelzender ,schneemann einen ,schmutzfleck hinterlt4 ,blo ein paar grere ,scherben noch1 einzelne ,riesenscherben wie ungeheure ,blcke gro4 ,solche ,scherben lagen rings um die ,schweizer ,hochalpen zerstreut1 vielfach weitab von den heutigen ,gletschern4 ,trotzdem sahen sie mit ihren scharfen ,bruchflchen nicht aus1 als seien sie vom ,wasser verrollt4 ,eine khne geologische ,idee1 die damals umging3 die ganzen ,alpen seien einer wilden vulkanischen ,explosion verdankt1 bei der solche ,blcke wie vulkanische ,wurfbomben herumgespritzt wren1 fand auch nicht jedermanns ,beifall4 7,goethe nannte sie eine vermaledeite ,polterkammer47 ,so kam man auf genau den ,gedanken1 mit dem ,partsch uns viel spter hier die ,schneegruben entrtselt hat3 die ,schweizer ,gletscher waren einst auch bis dahin gegangen1 wo heute die ,blcke liegen4 ,sie hatten die riesigen verwitternd abgesprengten ,felsscherben des ,hochgebirges1 die oben auf sie gestrzt oder unten von ihrer stets rutschenden ,sohle eingeklemmt worden waren1 selber damals soweit verschleppt4 ,grere ,gletscher offenbar1 als heute1 -- ,ergebnis einer offenbar feuchtklteren ,zeit4 ,schlichten ,schweizer ,gemsjgern soll die einfache ,logik zuerst gekommen sein1 -- vielleicht ist sie von ihnen zu den damals noch sprlichen fremden ,gebirgskletterern 7bei denen auch ,goethe war7 weitergegeben worden4 ,aber solche ungeschlachten ,steinkerle lagen1 fremd ihrem ,ort1 auch da unten mitten im norddeutschen ,sand bis zur ,ostsee herab verstreut1 -- wer sollte sie dahin gebracht haben8 ,der ,volksscherz lt sie in einer ,nacht vom ,teufel verschleppt sein2 aber das konnte wohl schon in des ,walpurgisdichters ,zeiten nicht mehr gut als wissenschaftliche ,theorie gelten4 ,ein mrkischer oder mecklenburgischer ,geheimvulkanismus1 der aus 7allerdings vorhandenen7 tiefen ,bodenlchern heraus gewirkt htte1 schien noch weniger rtlich als in den ,alpen4 ,durfte man also annehmen1 auch die alten ,riesengebirgsgletscher hier wren in jener ,kltezeit etwa so riesig gewesen1 da sie bis ,frstenwalde bei ,berlin gereicht htten8 ,wo doch ein solcher ,block lag1 der eine der sogenannten ,markgrafensteine1 aus dessen #afjj ,zentner schwerem ,teilstck man die #g m klafternde ,granitschale im ,berliner ,lustgarten gemacht und noch ein paar andere stdtische ,denkmler dazu8 ,dem ,gedanken widersetzte sich schon zu ,goethes ,tagen entschieden eins4 ,das ,gestein dieser norddeutschen ,irr- oder ,erratischen ,blcke entsprach nicht unsern deutschen ,gebirgen hier1 wohl aber wie ein abgebrochener ,henkel seiner ,tasse denen des fernen ,skandinavien4 ,htten also schwedische und norwegische ,gletscher ber die ganze ,ostsee fort bis ,berlin gereicht8 ,vor dieser ,khnheit staute sich noch einmal die ,theorie4 ,hren wir abermals dazu ,goethe selbst1 der auch hier an der ,spitze marschierte4 ,bergrat ,voigt zu ,ilmenau1 -- als wir uns lange ber die wunderbaren ,erscheinungen der ,blcke ber ,thringen und ber die ganze nrdliche ,welt ausgebreitet fter besprachen und wie angehende ,studierende das ,problem nicht loswerden konnten1 geriet auf den ,gedanken1 diese ,blcke durch groe ,eistafeln herantragen zu lassen2 denn da es unleugbar schien1 da zu gewissen ,urzeiten die ,ostsee bis ans schsische ,erzgebirge und an den ,harz herangegangen sei1 so drfte man natrlich finden1 da bei laueren ,frhlingstagen im ,sden die groen ,eistafeln aus ,norden herangeschwommen seien und die groen ,urgebirgsblcke1 wie sie unterwegs an hereinstrzenden ,felswnden1 ,meerengen und ,inselgruppen aufgeladen1 hierher abgesetzt htten4 ,wir bildeten mehr oder weniger dieses ,phnomen in der ,einbildungskraft aus1 lieen uns die ,hypothese eine ,zeitlang gefallen1 dann scherzten wir darber2 ,voigt aber konnte von seinem ,ernst nicht lassen4 ,voigt ist schon #ahba gestorben1 die ,gesprche mssen also weiter zurckliegen4 ,jedenfalls hat aber auch ,goethe die ,sache spter nicht immer blo scherzhaft genommen4 ,und in den #cj;er ,jahren hat der ,englnder ,lyell sie als eigene sogenannte ,drift-7,treibeis7,theorie so nachhaltig in die ,fachgeologie eingefhrt1 da sie fast ein halbes ,jahrhundert dort herrschend bleiben sollte4 ,aber die wahren ,wunder der ,eiszeit waren doch noch grer als selbst diese ,theorie4 ,wenn ,gletscher sich langsam dahinschieben 7und immer schieben sie sich so1 oben belastet vom neu vereisenden ,firnschnee1 unten abschmelzend wie eine zhflssige ,riesentrne71 so schreiben sie auf ihre ,unterlage eine seltsame ,hieroglyphenschrift4 ,die eingebackenen ,steinscherben ihrer ,sohle polieren und schrammen wie ,ngel eines groben ,bergschuhs den darunterliegenden ,fels4 ,es hat lange gedauert1 bis man auch dieser ,naturschrift ,herr wurde1 wie der ,geschichtsforscher mhsam erst ,keilschrift und echte ,hieroglyphen entziffern gelernt hat4 ,wer sie aber durchschaut hat1 der wei1 da1 wo ehemals ein ,gletscher gekrochen ist1 man an dieser geheimen ,radierung und ,krakelschrift sein ,dasein noch ablesen kann1 auch wenn er lngst dahingeschwunden1 -- genau so1 wie wir die ,taten der alten assyrischen und gyptischen ,knige noch lesen1 ,jahrtausende1 nachdem sie mit ihrer ganzen ,generation vergangen4 ,und es geschah im ,jahre #ahge 7,goethe ruhte allerdings jetzt lngst in seiner ,frstengruft71 da ein ,schwede1 ,torell1 eine solche ,hieroglyphenschrift auch mitten in der ,mark entdeckte4 ,rdersdorf heit der ,ort4 ,nahe dem blauen ,mggelsee4 ,vom hohen ,turm sieht man noch den ,rauch von ,berlin4 ,muschelkalkfels stt als willkommener ,baustein hier inselhaft aus dem unendlichen ,sandmeer der ,reichsstreusandbchse4 ,auf der empfindlichen ,haut dieses alten ,kalksteins aber fand jener ,schwede damals bei flchtigem ,besuch die ,hieroglyphe des ,gletschers4 ,hier waren nicht ,eisberge oder ,eisschollen hoch hinweg gefahren1 sondern der alte ,gletscher selbst hatte in fester ,fron auf den ,schichtenkpfen des noch lteren ,bodengesteins gelastet1 es bald streichelnd und polierend1 bald kratzend1 wie das auch bei menschlicher ,fron wohl blich ist4 ,heute steht ein ,gedenkstein1 selber ein schwedischer ,findling1 in der ,nhe der ewig bedeutsamen ,stelle1 nachdem der rastlos weiterschreitende ,bergwerksbau die eigentliche ,urkunde lngst getilgt4 ,als am ,abend jenes ,tages aber ,torell in der ,sitzung der ,deutschen ,geologischen ,gesellschaft zu ,berlin seinen ,bericht erstattete1 da starb die ,drifttheorie nach vieljhrigen treu geleisteten ,diensten4 ,und es entstand dafr jetzt wirklich jener kolossale ,gedanke des europischen ,binneneises1 das von ,skandinavien mit einheitlicher ,gletschertatze bis in die ,mark und noch weiter gelangt4 ,das ganz gewaltige ,bild der ,eiszeit stieg auf1 noch unverhltnismig grer1 als es ,goethe geahnt4 ,wie ,grnland bis auf ein paar kleine ,felsspitzen 7,nunataker nennen sie's im ,lande7 untergegangen1 versunken ist in einer einheitlichen ,eismasse1 so damals ,skandinavien4 ,und dieses ,eis dachte sich von der ungeheuren skandinavischen ,hochburg schrg herunter wirklich ber den ,platz der heutigen ,ostsee hinweg1 in die ,nordsee hinaus1 ber ,kola ins nrdliche ,eismeer hinber4 ,es flo 7mit jenem gespenstisch starren ,flieen des ,gletschers7 ber ,finnland in die wehrlos platten ,ebenen ,rulands ein zum ,ural1 in lang ausgreifenden ,pranken zur ,wolga bei ,nischninowgorod1 sdlich von ,moskau bei ,tula zum ,don1 bei ,kiew zum ,dnjepr2 die heute berhmt gewordenen ,rokitnosmpfe lagen an seiner ,bahn1 die vielbesprochenen ,lysa-,gora-,hhen bildeten einen solchen ,nunatak in ihm4 ,nachdem ganz ,norddeutschland verschlungen war1 erschien die ,eiswelle im ,oderquellgebiet4 ,hier unten quoll sie in den ,hirschberger ,kessel2 noch heute schneidet die jedem ,sommergast vertraute ,krummhbeler ,lomnitz dort eine ,grundmorne von abgesenktem heimischem ,riesengebirgsschotter und skandinavischen ,wanderscherben an4 ,sie erstarrte vor dem ,gebirgssaum1 schritt ber ,dresden1 am ,thringer ,wald entlang1 begrub den spteren ,sitz ,goethes1 bog vom ,harz zum ,rheinischen ,schiefergebirge ab1 um ber die ,rheinmndung die ,themse zu erreichen1 bis das schottische ,eis mit dem skandinavischen zusammenschlug4 ,sechs ,millionen ,quadratkilometer blauen ,gletschereises 7falls man solches ,eismeer1 das an seiner ,ausgangsstelle nicht mehr zwischen ,gebirgen lagerte1 sondern ber sie hinwegging1 noch als ,gletscher bezeichnen will7 schoben sich so ber ,europa1 -- im nordischen ,first sicher ein paar tausend ,meter dick4 ,man erschauert1 wenn man sich denkt1 wie diese blinkende ,mauer auftauchte4 ,nichts ,lebendiges blieb1 wo sie hinschritt1 schon vor ihrem nahenden ,eishauch verkmmerte weithin die blhende ,vegetation zur armseligen ,moossteppe 7,tundra74 ,kein ,traum eines ,tamerlan mit seinen ,siegessulen aus ,menschenknochen kommt gegen die ,schrecken dieser ,welteroberung auf 444 ,schweizer ,forscher 7,venetz1 ,charpentier1 vor allem ein vielbefehdeter1 bertrieben gefeierter1 aber auf jeden ,fall bedeutender ,mann1 ,louis ,agassiz7 hatten inzwischen dem alten ,gedanken ,goethes von der ,epoche groer ,klte eine immer handgreiflichere ,gestalt gegeben1 -- ,schimper das unmittelbare ,wort ,eiszeit 7zuerst in einem ,gedicht #ahcg67 geschaffen4 ,man hatte ihren ,ort in der ,reihenfolge der geologischen ,zeitabschnitte ungefhr bestimmt3 nicht mehr in den alten ,sauriertagen1 sondern verhltnismig jung1 im sogenannten ,diluvium4#b ,wenn man von dem ,abschlu der sogenannten ,tertirzeit bis an die ersten ,nebel berlieferter ,geschichte versuchsweise einmal noch eine halbe ,million ,jahre rechnete1 so ging dahinein auch noch dieses ganze aufregende ,ereignis4 ,wie sich neuerlich herausgestellt hat1 ist der ,mensch 7mit vorgeschichtlicher ,kultur7 noch ,zeuge seines gesamten ,verlaufs gewesen1 wenn er's auch in keiner ,chronik eingezeichnet hat4 ,eine hochpolare ,tier- und ,pflanzenwelt begleitete neben ihm die ,eisrnder1 ,beweis1 da wirklich grnlndische ,verhltnisse bei uns eingekehrt waren4 ,die dick bepelzten ,mammutelefanten und ,schneenashrner haben sich daraus am strksten eingeprgt4 ,eigentlich beweisender sind aber noch die mustergltig arktischen kleinen ,pflnzchen1 wie ,zwergbirke1 ,polarweide1 ,silberwurz1 aus deren ,reihe auch das verschlagene ,volk der ,schneegruben hier stammt4 ,aber die ganze ,gewalt des ,vorgangs sah man doch erst1 als man sich an jenes ungeheure europische ,binneneis gewhnen mute4 ,es war nur noch wie eine ,ergnzung1 da auch ,nordamerika in anscheinend gleicher ,zeit eine entsprechende und sogar noch grere 7sdlich bis in ,breiten1 wo bei uns ,sizilien liegt1 vorgerckte7 ,eisdecke getragen hatte1 -- whrend allerdings eine dritte erwartete ,vereisung auf dem asiatischen ,sibirien sich nicht zeigen wollte4 ,immerhin mte die ,erdkugel bei der ntigen ,schiefsicht damals von fern bereits einen argen ,eindruck beginnender ,ganzvereisung gemacht haben4 ,whrend gleichzeitig die ,einzelspuren oder mit unserem ,bilde ,hieroglyphen1 nachdem man sie einmal lesen gelernt1 sich auch im engeren immer unzweideutiger aufdrngten4 ,skandinavien1 auf dessen wohl hheren ,gebirgen sich in der ,flle der ,zeit das einzigartige ,schauspiel vollzogen vom ,zusammenwachsen der ,firnschneefelder mit den ,gletschern selbst1 war allenthalben abgehobelt wie durch einen dmonischen ,kunstschreiner des alten ,asengeschlechts4 ,wenn man seine ,fjorde als heute ins ,meer versenkte alte ,gletschertler fate1 so glaubte man noch jetzt seine ,urvergletscherung geradezu von der ,karte ablesen zu knnen4 ,bei uns in ,deutschland aber waren die groen ,irrblcke von da drben nur die ,rosinen eines feineren ,teigs1 der als sogen4 ,geschiebelehm berall noch ausgewalzt lag1 soweit das ,eisungetm sein ,lager gehabt4 ,wie seine letzten derberen ,auswrfe bezeichneten ,endmornenringe stationenweise die uerste ,statt des ,unholds4 ,die weiche ,kreide der heutigen ,ostseekante hatte er sich sielend geknetet und in anhaftenden ganzen ,platten verschleppt4 ,seine jahrtausendelang abrinnenden ,tropfen hatten jene tiefen ,lcher 7,gletschermhlen1 ,pfuhle1 ,slle7 in den ,boden gebohrt1 an die sich in der ,jugend der ,deutung einmal die ,sage von norddeutschem ,vulkanismus geknpft4 ,unter seinem ,eisbauch selber hatten sich ,rippelungen in ,gestalt fcherfrmiger ,hgelreihen und in der eigenen ,kriechrichtung gehender ,wlle 7sogenannte ,drumlins und ,osar7 gebildet4 ,unendliche ,sande waren von seinen abgehenden ,schmelzwassern weit vor die ,grenzwlle seines eigentlichen ,bettes verschwemmt worden4 ,wo er zwischen sich und dem ,gebirge diese ,wasser gestaut und zugleich die zur ,ebene strebenden deutschen ,strme eingeengt1 waren endlose ,zeiten die gelben ,schmutzfluten an ihm entlang gewirbelt1 einem fernen ,nordseeausschlupf zu3 so hatten sich jene ungeheuren versandeten ,urstromtler gestaltet1 wie sie heute noch der entschwundenen ,eiskante getreu von der ,weichsel zur ,elbe ziehen1 von ,pygmenflchen der ,epigonenzeit wie der ,maus im ,kfig des ,lwen 7,ausspruch von ,berendt7 bewohnt4 ,bild um ,bild1 die doch alle nur das eine grte vertiefen konnten1 wie es sich in jener entscheidenden ,stunde blitzhaft vor ,augen gestellt4 99 99 99 99 99 ,die fortschreitende ,geschichte menschlicher ,wissenschaft mchte man aber bezeichnen als eine immer weiter hinausgeschobene ,ursachenfrage4 ,goethe zu seiner ,zeit gengte es noch1 da eine ,epoche groer ,klte die ,ursache der ,irrblcke war4 ,seither ist immer lebhafter gefragt worden1 was die ,ursache der groen ,klte selbst gewesen sein knnte4 ,ja1 diese ,frage erfreut sich sogar weit ber die ,fachgelehrsamkeit hinaus heute einer gewissen ,volkstmlichkeit4 ,nicht nur gibt es eine ganze ,bibliothek wissenschaftlicher ,bcher darber1 sondern es arbeitet auch bestndig eine ,menge mehr oder minder berufener freiwilliger ,helfer aus weitesten ,volkskreisen daran mit4 ,wer ,gelegenheit hatte1 selbst irgend etwas ber die ,eiszeittatsachen zu verffentlichen1 der hat das wohl mit einigem ,schrecken erfahren3 ungezhlte ,manuskripte in bedenklich umfangreichen ,postpaketen mit und ohne ,rckporto pflegen sich bei ihm zu versammeln1 deren ,sender alle verknden3 ,auch ich ein ,maler1 -- auch ich habe eine ,lsung der ,eiszeit gefunden4 ,einerseits lockt dazu1 da die strenge ,forschung selbst bekennen mu1 zu einem so aufflligen1 ja einzigartigen ,ereignis der ,naturgeschichte immer noch keinen sicheren ,grund zu wissen4 ,lesen wir doch in dem angesehensten und jedenfalls dicksten deutschen ,sammelwerk von heute darber1 der ausgezeichneten ,lethaea geognostica1 von ,geinitz' ,hand den ,satz in ,sperrdruck3 ,man kennt die ,ursachen der ,eiszeit nicht4 ,andererseits berhrt das ,problem die ,wetterfrage1 die seit alters eine ,volksfrage ersten ,ranges gewesen ist4 ,das ,wetter ist dem ,landmann zu seinem ,wohl und ,weh eine hervorragend praktische ,sache4 ,immer wieder halten sich alte berlieferungen1 es sei besser geworden oder es sei schlechter geworden4 ,es gibt wohl keinen schlichtesten ,menschen1 der nicht auch nur auf ,grund seiner eigenen ,lebenserfahrungen einmal versucht hat1 in das ewig ,wechselnde1 ,chaotische1 ,unberechenbare dieses ,wetters irgendein ,gesetz hineinzudeuten4 ,nirgendwo haben wir im ,alltag so das ,gefhl1 stndig einer groen ,lotterie ausgeliefert zu sein1 und so sehr den ,wunsch zugleich1 irgendeine ,rechnung zu ergrbeln1 mit der man sicher die ,bank sprengen knnte4 ,in der ,eiszeit aber scheinen sich gleichsam alle ,wunder dieses ,wetters zu vereinigen4 ,etwas wie eine uralte ,volksangst unserer ,ahnen scheint darin aufzuleben3 vom ,weltwinter1 der alles vernichtete4 ,zugleich meint man1 wer ihr ,geheimnis lste1 mte auch den ,wetterzauber von heute in ,hnden haben4 ,nun ist solches ,mitdenken im weiten ,kreise an sich keineswegs zu verachten4 ,man soll sich immer freuen1 wenn der ,sinn fr eine naturwissenschaftliche ,frage im ,volke geweckt ist4 ,schlielich fllt der geniale ,gedankenblitz wirklich oft wahllos1 der ,laie kann auf das ,ei des ,kolumbus kommen1 zumal wenn1 wie hier1 die strenge ,forschung auch einstweilen nichts als mehr oder minder unbewiesene ,vermutungen hat4 ,was aber zu jeder1 ob nun wissenschaftlichen oder freien ,mitarbeit als unumgngliche ,voraussetzung ntig ist1 wenn auch nur der kleinste wahre ,fortschritt erzielt werden soll1 das ist zweierlei4 ,zunchst darf nicht ins ,blaue dabei erfunden werden4 ,jede vernnftige ,erklrung auf solchem naturgeschichtlichen ,gebiet hat heute ihre gewisse ,methode1 die geachtet sein will4 ,etwas auf eine ,ursache zurckzufhren1 heit zunchst1 es an etwas sonst schon ,bekanntes anschlieen4 ,es heit aber nicht1 zu dem einen ,unbekannten ein neues ,unbekanntes als ,ursache erfinden4 ,also1 um ein drastisches ,beispiel zu nehmen1 es ist keine ,erklrung1 wenn ich etwa sagen wrde3 die ,eiszeit entstand1 weil damals die ,vulkane der ,erde pltzlich angefangen hatten1 statt glhender ,lava ,eis zu speien4 ,oder3 sie mute kommen1 weil ein ,komet die ,erde streifte1 der ,klte aushauchte4 ,von solchen ,eisvulkanen wissen wir so wenig etwas1 wie von solchen ,kltekometen1 in den gangbaren ,gebrauch der ,wrter ,vulkan und ,komet wird hier rein zum ,zweck etwas hineinphantasiert1 und die ,benutzung der ,wrter ist dann blo ein ,scheinspiel1 das den ,hrer betrgt4 ,die ,beispiele wirken kra1 und doch sind eine ,masse von ,eiszeitdeutungen aus ,laienkreisen und selbst manche oberflchlich wissenschaftlichen damit durchaus in ihrem ,unwert bezeichnet4 ,die zweite ,bedingung ist dann1 da1 wer sich an die ,frage ernstlich heranmacht1 eine ,reihe ,nebenfragen kennt1 die bei heutigem ,stande unserer ,kenntnis untrennbar damit verknpft sind4 ,wei er blo im ,sinne ,goethes1 da zur ,erklrung der eben kurz gekennzeichneten diluvialen ,tatsachen eine ,epoche groer ,klte angenommen wird1 so ist er heute doch noch nicht reif zum ,weiterraten4 ,denn es haben sich dem einen ,rtsel seither eine bestimmte ,anzahl anderer angegliedert1 die1 an sich erst recht interessant1 doch auf alle ,flle mitgelst1 also vorweg mitgekannt sein wollen4 ,ich bezeichne hier kurz ein paar auch dieser ,hauptpunkte1 die ,goethe selbst noch nicht wissen konnte1 die aber gerade den ,reichtum andeuten1 zu dem die stndig weiter schrfende ,wissenschaft heute auch auf diesem ,gebiete gelangt ist4 ,als ,goethe von seiner ,epoche groer ,klte sprach1 schwebte ihm zweifellos ein recht tchtiges ,ma ,klte vor4 ,wer sollte es nicht erwarten1 wenn er die ,alpengletscher bis in den ,genfer- und ,bodensee und schwedisches ,eis bis ins ,hirschberger ,tal denkt4 ,agassiz1 der als bibelglubiger ,mann immer eine ,neigung sprte1 in der ,eiszeit eine ,unterlage der weltumstrzenden ,sintflut zu entdecken1 htte gern die ganze ,erde unter furchtbarsten ,minusgraden erfrieren lassen4 ,ein nchterner ,kopf wie ,neumayr hat dagegen nachgerechnet1 da man schon mit einem ,temperatursturz von blo #e--f ,c im ,durchschnitt weniger als heute alle wirklich sicheren ,erscheinungen der ,eiszeit in ,europa auslsen knnte4 ,die ,schweizer ,schneegrenze wrde sich um mehr als #ajjj m tiefer legen1 und die heutigen ,alpengletscher mten bis ,lyon und ,ulm rcken1 whrend am ,titisee im ,schwarzwald und hier aus den ,schneegruben ,gletscher flssen4 ,mehr als diese im ,hchstma #f abwrts brauchte also keine ,theorie zu erklren1 whrend man freilich zugleich sieht1 wieviel schon solche paar ,grad gegen unser so viel verlstertes gegenwrtiges ,klima bedeuteten4 ,aber nicht einmal dieser ,tiefstand soll whrend der ganzen ,eiszeit angedauert haben4 ,als in der sogenannten ,httinger ,breccie1 einem alten verkitteten ,bachschutt bei ,innsbruck1 zwischen zwei abgelegten ,schotterhuten des ,eisriesen eine ,einlage mit noch erkennbaren ,resten pontischer ,azaleen und des italischen ,erdbeerbaumes 7,arbutus71 den ,horaz besingt und der ganz gewi nicht nach ,eiszeit ausschaut1 gefunden wurde1 kam zuerst die ,lehre von den ,interglazialzeiten auf1 -- wrmeren ,schaltzeiten1 die sich mehrfach noch in die eigentliche ,klteepoche hineingeschoben htten4 ber diese weniger gestrengen ,zwischenlagen gehen ja die ,meinungen der ,sachkenner heute noch ziemlich weit auseinander4 ,die einen rechnen mindestens drei solcher ,schaltkapitel1 womit wir folgerichtig eigentlich vier getrennte diluviale ,eiszeiten htten statt einer4 ,das ,schulverslein gleichsam1 das ,penck und ,brckner nach ,flssen des bayrischen ,alpenvorlandes dafr geschaffen1 zhlt sie als ,gnz-1 ,mindel-1 ,ri-1 ,wrm-,eiszeit her1 wobei je eine gnzmindelische1 mindelriliche und riwrmliche ,wrmepause den ,einschlag gebildet htten2 die ,riklte soll die schlimmste gewesen sein4 ,wer ganz khn ist1 lt in den ,interglazialzeiten berhaupt alle ,schrecknis wieder heruntertauen1 ,binneneis und ,riesengletscher schwinden1 so da wirklich jede neue ,eiszeit wie ein neues ,wunder vom ,himmel gefallen wre4 ,nun ist kein ,zweifel1 da es in den ,randgebieten des groen ,eises berall so aussieht1 als htten gewisse ,pausen tatschlich in das ,hauptdrama irgendwie hineingespielt4 ,in ,spanien und ,frankreich1 wo niemals ,binneneis gelegen hat1 aber auch am deutschen ,sdrand glaubt man eine ltere1 wrmeliebere1 fast noch afrikanisch anmutende ,tierwelt jedesmal wieder einziehen zu sehen wie auf der ,spur eines milderen ,frhlingslfterls1 das pltzlich dem vernichtenden ,eishauch fr ein ,weilchen entgegenarbeitete4 ,und gleichzeitig scheinen im ,alpengebiet die ,gletscher hnlich den ,schnecken in ihre ,huser zurckgekrochen zu sein wie unter einem geheimnisvollen klimatischen ,gegenbefehl4 ,auch die ,spuren trockener ,steppenzeiten schalten sich recht verwunderlich in das ,diluvium ein1 deren ,strme in den ,randzonen unendlichen gelben ,staub 7sogen4 ,l7 gehuft und die man schwer anders unterzubringen wei1 als eben auch in solcher wrmeren ,interglazialstimmung4 ,aber die ,zweifler von der andern ,partei meinen1 da es sich bei alledem mehr oder weniger nur um eine ,randerscheinung gehandelt habe1 bei der das ,haupteis nicht rckte noch regte4 ,solche ,sdgrtlein zwischen dem ,eis wie das ,idyll der ,httinger ,breccie knnten nach ihnen den wunderbaren ,eiswldern ,alaskas entsprochen haben1 wo heute noch in der ,tat groe ,fichten-1 ,birken- und ,ahorn-,urwlder samt ihrem ,unterholz und ,heidelbeergestrpp nur durch eine dnne ,isolierschicht erdreichen ,mornenschutts getrennt unmittelbar auf dem kriechenden ,gletscher wachsen4 ,die ,sache ist noch im ,flu4 ,inzwischen mu aber1 wenn auch nur die ,freunde der zeitweise greren ,randwrme recht behalten sollen1 irgend etwas da doch in die ,eiszeit im ,ganzen hineingewirkt haben1 das zeitweise etwas am ,thermometer rckte1 -- und auch diese ,interglazialfrage mu die ,erklrung also miterklren4 ,ein dritter ,punkt betrifft dann1 wie sich auch whrend der schlimmsten ,eiszeit im ,norden die brige ,erde verhalten habe4 ,als weiland ,herr ,agassiz das ,eiszeitthermometer seiner ,schweiz gar nicht grauenhaft tief genug sehen konnte1 da erwartete er bestimmt1 da auch in den tropischen ,urwldern am ,orinoko zuletzt noch ,kritzelhieroglyphen und ,geschiebelehm auftauchen mten4 ,davon kann nun in der ,weise heute wieder keine ,rede sein4 ,aber was man allmhlich auch dazu wirklich gefunden hat1 das waren starke ,vergletscherungs-1 d4 h4 ,gletschervergrerungsanzeichen fr die ,diluvialzeit auch gewisser ,gebiete der ,sdhalbkugel4 ,auch die ,alpen ,neuseelands hatten zu irgendeiner ,stunde damals strkere ,gletscher1 die ,berge ,australiens1 das sdamerikanische ,feuerland1 das antarktische ,kerguelenland tragen deutlich lesbare diluviale ,eishieroglyphen4 ,sollte das genau gleichzeitig mit dem ,nordeis gewesen sein1 so wrde es besagen1 da die ,eiszeit bipolar war1 das heit1 da ihr ,klimasturz ber beide ,erdpole zugleich ging4 ,oder1 was auf die wichtigste ,folge hinausluft3 da eine gewisse ,abkhlung damals um die ganze ,erde schritt1 wenn sie auch natrlich mit ihren paar ,grad ,kltesturz nicht gleich den quator mitvereisen konnte4 ,immerhin meint man neuerlich auch bis in diese quatoriallnder doch etwas verfolgen zu knnen wie eine gleichzeitige starke ,pluvialzeit1 also eine extrem nasse ,regenperiode1 die man an alten ,flulufen der ,sahara1 hherem ,nilstand und viel ppigerer ,seenfllung im quatorialen ,afrika wie an einem geologischen ,pegel ablesen will4 ,und die erfolgreichen tropischen ,hochalpenfahrten ,hans ,meyers von ,leipzig1 der uns zuerst den ,kilimandscharo bestiegen hat und am ,chimborasso und ,kotopaxi viel weiter geklettert ist als selbst ,humboldt1 haben auch an diesen tropischen ,schneeriesen allenthalben jetzt verlassenen ,mornenschutt erwiesen1 der auf eine niedrigere ,schneegrenze und also grere ,gletscher der ,diluvialzeit gedeutet worden ist4 ,auch das mu der ,eiszeitentrtseler also als mglich aufnehmen1 wenn es auch dazu nicht an ,gegnern fehlt4 ,sie fragen1 warum nicht bei richtig bipolarem ,verlauf das sdliche ,landeis noch viel weiter ging1 z4 ,b4 in ,sdamerika entsprechend ber ganz ,argentinien1 ,paraguay und ,bolivien flo1 oder ob jene ,gletscherschwankungen am ,kilimandscharo nicht blo ,lokalerscheinungen unter rtlichen kleinen ,temperaturperioden1 die bis heute dauern1 sein knnten usw4 ,wobei aber gerade solche ,lokalgrnde1 etwa andersartige ,land- und ,wasserverteilung1 auch wieder das ,eiszeitbild der ,sdkugel schon damals von dem unserer ,nordhalbkugel verschieden gestaltet haben knnten auch bei echt bipolarem ,verlauf4 ,man bleibt auch hier in ,debatten1 aber bercksichtigt mssen diese ,fragen werden1 ob so1 ob so4 ,nun aber noch zwei ganz groe ,dinge1 zeitlich nicht auf die diluviale ,eiszeit selber fallend1 aber schlechterdings nicht mehr von ihr zu trennen1 seit man sie hat4 ,goethe waren auch sie noch durchaus fremd1 aber wie htten sie ihn erregen mssen6 ,die diluviale ,eiszeit war1 um immer noch einmal das ,leitmotiv anklingen zu lassen1 fr ihn eine ,epoche groer ,klte4 ,heute ist's entschieden wieder wrmer bei uns4 ,an sich ist schon das wieder eine recht beherzigenswerte ,tatsache3 der groe ,schttelfrost unseres ,planeten ist also doch noch einmal vorbergegangen1 wie er1 wenn die ,interglazialzeiten wirklich bestanden haben1 auch in sich selbst bereits fieberfreiere ,momente gehabt htte4 ,ob unsere ,wiedererwrmung in geschichtlicher ,zeit noch zugenommen1 darber streitet man sich ja auch wieder4 ,es wre ganz gewi sehr interessant4 ,aber gerade die besten ,kenner schwanken4 ,afrika und ,zentralasien sind auch seit ,vlkergedenken wohl sicher noch mehr ausgetrocknet1 dort klnge also ersichtlich noch jene ,pluvialzeit vor uns weiter ab4 ,dagegen hat sich das frher gerne behauptete klimatische ,drrwerden der ,mittelmeerlnder wenigstens im grern ,umfang nicht als stichhaltig erwiesen2 wo es seit dem klassischen ,altertum eingetreten sein sollte1 hat ,verkarstung des ,bodens durch leichtfertiges ,abholzen der ,wlder1 ,zerstrung alter knstlicher ,wasserleitungen und allgemeiner ,fluch orientalischer ,miwirtschaft den ,lwenanteil gehabt1 also ,mensch gegen ,natur1 nicht ,natur gegen den ,menschen4 ,wenn es umgekehrt gelegentlich ein ,beweis fr erneute ,temperaturabnahme sein sollte1 da vor #hjj bis #ijj ,jahren der ,weinbau bei uns noch viel weiter nrdlich gegangen wre1 so hat sich freilich auch das als bser ,trugschlu herausgestellt1 denn nicht ,klimawechsel1 sondern ,wirtschafts- und ,kulturgrnde 7,geschmack an feineren ,weinsorten und billigere ,transportmittel7 haben auch hier die eigene ,zucht eingehen lassen4 ,und eine kleine periodische ,wetterschwankung1 die anscheinend durch die ganze historische ,zeit geht 7ich komme unten noch auf sie71 darf ebenfalls nicht hierher gezogen werden4 ,ganz unzweideutig aber jetzt ist wieder der echt geologische ,befund3 vor der ,eiszeit war's unvergleichlich viel wrmer in groen ,gebieten der ,erde als heute dort nach ihr4 ,vor -- oder wenn man von uns aus rckwrts denkt1 hinter der ,diluvialzeit mit ihrem groen ,klimasturz liegt in der ,sprache des ,geologen die ,tertirzeit4 ,schon da1 wo die ,diluvialzeit in diese ,tertirzeit bergeht1 also zeitlich einmal wieder schtzungsweise jenseits der letzten halben ,million ,jahre von uns zurck1 merkt man aus allen ,anzeichen1 wie das ,klima sich offenbar wieder hebt4 ,es geht zunchst mindestens wieder auf den heutigen ,stand4 ,schon dabei wird man aber etwas stutzig4 ,wenn riesige ,elefanten damals bei uns lebten1 so wird man das noch nicht ohne weiteres auf milderes ,wetter deuten1 denn kltefeste ,elefanten haben auch noch in der ,eiszeit selbst bei uns ausgedauert4 ,aber das ,nilpferd schwamm in der ,themse1 das wir heute in unsern nordischen ,tiergrten nur in geheizten ,becken ber den ,winter bekommen4 ,und sowie wir jetzt noch ein ,stck tiefer in die ,tertirzeit selber hineingehen1 werden auch die gesteigerten ,wrmezeichen unzweideutig4 ,die ,pflanzenwelt1 die stets das feinste ,thermometer bildet 7haben wir doch von den lapplndischen ,pflnzchen hier am ,schneegrubenhang noch die ,eiszeit selber abgelesen71 wird bei uns in ,europa zunchst subtropisch1 wie man das nennt1 also als rckte der ,mittelmeerrand bis zur ,ostsee2 und dann wird sie in weiten ,teilen berhaupt ganz tropisch1 als kmen ,wendekreis und ,gleicher zu uns ins ,land4 ,auf der ,hhe der ,zeit wachsen in ,sdfrankreich kolossale ,fcherpalmen mit anderthalb ,meter langen ,blattwedeln neben ,drachenbumen1 ,pisangs1 ,kampfer und ,zimmet1 ,aralien1 afrikanischen echten ,akazien aller ,art1 der ,ceibabaum 7,bombax7 mit seinen ,baumwollfrchten wird charakteristisch1 wie er es heute mit seinen gewaltigen ,stammsulen fr die heiesten ,tropenwlder ,kameruns oder ,brasiliens ist4 ,bei ,verona stehen ,eukalypten1 ,sandelholzbume1 ,csalpinien4 ber ganz ,deutschland zogen sich die ,palmenhaine bis in die ,bernsteinwlder jenseits des heutigen ,samlandes1 ,sabal1 ,phnix1 am schnen ,rhein sogar ,kokos1 aus den englischen ,kstensmpfen hoben sich die kurzstmmigen ,nipas und warfen ihre ,schwimmfrchte ins ,brakwasser wie jetzt bei den ,tigern und ,krokodilen des ,gangesdeltas4 ,pandanus1 ,bambusrohr1 ,baumfarne vervollstndigten das ,bild1 und auch ber die tropische ,tierwelt kann diesmal wohl kein ,zweifel sein1 wenn man in diesen ,wldern von bunten ,papageien1 goldschimmernden mexikanischen ,trogons1 dem sdafrikanischen ,kranichgeier 7,sekretr71 ,salanganen 7den ,schwalben der berhmten ebaren ,vogelnester7 neben den ,tapiren1 ,zwerghirschen und ,okapis des tiefsten ,tropendschungels hrt4 ,warm1 wie das ,land1 mu der ,ozean der ,kste gewesen sein1 so da noch am ,nordrand des vergrerten tertiren ,mittelmeers ,korallentiere ihre hohen ,riffe trmen konnten1 deren berlebende ,gattungen heute in den ,sdmeeren eine bestndige ,wasserwrme von #bj erfordern4 ,ist die diluviale ,eiszeit ein klimatisches ,wunder1 das nach ,erklrung schreit1 so wchst uns hier mindestens ein ebenso groes1 wenn auch genau entgegengesetztes zu1 ohne dessen ,bercksichtigung jede ,erklrung dort immer nur halb sein kann4 ,die tertire ,wrme1 selber einmal fest zugestanden 7und das ist sie heute ohne ,widerspruch71 umschliet aber noch ein engeres ,problem in sich4 ,wenn wir im ,diluvium grnlndische ,eisdecken auf mehr als halb ,europa und ,nordamerika sehen1 so werden wir zunchst den ,pol selbst fr diese ,zeit erst recht unter ,eis begraben denken4 ,umgekehrt im ,tertir3 wenn hier die ,tropen bis zu uns nach ,deutschland rckten1 werden wir fragen1 ob es damals berhaupt einen ,eispol gegeben haben knnte4 ,und in der ,tat wissen wir von vereisten ,gebieten dieser ,zeit nichts1 wohl aber sehen wir in den unzweideutigsten ,funden eine ,pflanzenwelt sich damals selbst bis in hohe arktische ,breiten hinaufziehen1 die auch dort noch auf eine ganz gewaltig erhhte ,wrme deutet4 ,der groe ,schweizer ,palontolog ,heer1 menschlich eine der liebenswrdigsten ,forschergestalten neuerer ,zeit1 hat seit den #fj;er ,jahren des vorigen ,jahrhunderts mit von ,fall zu ,fall immer verblffenderen ,mitteilungen in diesen ,sachverhalt eingefhrt4 ,khne ,polarforscher1 die unter den namenlosen ,schauern ihrer ,pionierzge da oben noch ,zeit gefunden1 vorweltliche ,pflanzenabdrcke auf altem ,tertirgestein zu sammeln1 versahen ihn mit dem ntigen ,material1 das unter seiner kundigen ,deutung nun zum ,ereignis wurde4 ,am #hb4 nrdlicher ,breite1 im nordamerikanischen ,grinnelland1 uerster ,fleck damals des geographisch ,erreichten auf dem ,wege zum ,pol selbst1 mit einem ,jahresmittel gegenwrtiger ,temperatur von --#bj ,c1 zeigten sich alttertire ,wlder von ,taxodium distichum 7,sumpfzypressen1 heute nur noch in den sdlichen ,mississippismpfen heimisch71 ,pappeln1 ,linden1 ,haselnu1 ,schneeball1 ,fichten1 ,kiefern1 ,eiben1 die einen ,see mit wallendem ,schilfrohr und ,teichrosen etwa wie unsern ,friedrichshagener ,mggelsee umschlossen4 ,auf ,spitzbergen wuchsen neben ,massen von ,pappeln groblttrige ,eichen und ,ahorne1 aber auch ,walnu1 ,platane1 ,magnolie1 ,zypresse und der jetzt noch wegen seiner ,domturmhhe berhmte1 aber wie ein aussterbender ,urrest auf ein paar ,haine der kalifornischen ,sierra ,nevada beschrnkte ,mammutbaum 7,sequoia oder ,wellingtonia74 ,grnland selber hatte beim #gj4 den schnen1 lichtgrnblttrigen chinesischen ,gingko1 immergrnen ,lorbeer und ,weinreben1 als bewege man sich zwischen der lieblichen ,flora von ,montreux4 ,gewi3 man wandelte hier oben auch damals nicht mehr unter ,palmen1 aber noch immer nahe der ,grenze mindestens der subtropischen ,welt4 ,und damit auch diesmal die ,sache bipolar aussehe1 haben sich seit ,heers ,tagen entsprechende ,waldspuren mit riesigen ,zypressenstmmen und ,buchenlaub im ,bereich des ,sdpols gefunden4 ,auf den ersten ,blick sieht auch das alles ja nur wie eine ,besttigung der allgemeinen tertiren ,wrme aus4 ,aber es steckt noch eine besondere ,crux darin1 wie die alten ,philologen vor ihren unlsbaren ,textstellen sagten4 ,in so hohen ,breiten gibt es bekanntlich gar wundersame ,beleuchtungsverhltnisse4 ,eine mehrmonatige ,dauernacht beginnt sich wie ein schwarzer ,fittich ber die verarmte ,erde zu breiten4 ,jene ,polarforscher wissen nicht genug davon zu erzhlen1 wie eigentmlich diese verkehrte ,welt auf ,menschengemt und ,menschenkraft wirkt4 ,wie aber sollen immergrne ,waldungen solche ,polarfinsternis ausgehalten haben8 ,mag man die ,wrme im ganzen auch dort noch so sehr steigern1 so bleibt doch der gewaltige ,gegensatz dieser sonnenlosen ,dauernacht1 in der die ,temperatur extrem fallen mute4 ,selbst die ,tropen1 an den ,pol versetzt1 wrden in diesem ,sinne nicht mehr ,tropen sein4 ,und der reine ,lichtmangel selbst8 ,man hat an ,tropengewchse erinnert1 die in dunkeln ,treibhusern berwinterten1 oder an die ,legfhren und ,alpenrosen des ,hochgebirgs1 die unter ihrem ,schnee auch kein ,licht erhielten4 ,aber hier ist das dunkle ,treibhaus besonders geheizt oder die ,pflanze ohnehin ein wetterhartes ,wintergewchs4 ,auf jeden ,fall wrde man machtvolle ,anpassungswandlungen fr da oben erwarten1 -- whrend doch die ,dinge ganz und gar so erscheinen1 als htten sie sich am wirklichen ,mggel- oder ,genfer ,see abgespielt4 ,die ,biologen haben denn auch immer den ,kopf geschttelt zu diesem halbdunkeln ,paradies4 ,will man ehrlich sein1 so mu doch auch hier jede echte ,wettertheorie erst etwas ,geheimnisvolles entzaubern4 ,unterdessen gibt aber selbst die ganze ,tertirfrage nicht den ,schlu1 -- hinter ihr wchst nochmals heute das ,unberechenbarste auf4 ,lge es doch nahe1 aus der paradiesischen ,erdwrme von dazumal nun auf hnlichen ,stand wenigstens fr den weiteren ,erdgeschichtsrest zu schlieen4 ,hinter dem ,tertir dehnen sich zeitlich die groen ,bltenalter der drachenhaften ,saurier1 und diese ,saurier waren als ,reptile nach gangbarem ,schlu alle wechselwarm1 also nur recht munter und lebensfhig1 wenn ihnen die ,sonne ordentlich aufs ,blut brannte4 ,und in der ,tat sehen wir auch in ,jura und ,kreide zunchst wieder dicke ,wlder von ,sagopalmen 7,zykadeen71 die uns heute wie ein ,sdseeidyll anmuten1 bis ,grnland und ,franz-,joseph-,land wachsen4 ,ein ganz geringer ,zonengegensatz soll sich allmhlich zwar geltend gemacht haben1 doch wrde 7abgesehen vom argen ,schwanken der ,deutungen7 das nicht anders sein als im ,tertir1 wo auch polar zwar ,magnolien1 aber doch keine ,palmen mehr standen4 ,jedenfalls schwamm der berhmte ,ichthyosaurus zu seiner ,zeit ruhig bis nach ,spitzbergen1 und an allen deutschen ,ksten grten ihn wieder die bunten ,korallenriffe des ,heizwassers4 ber das noch ltere ,klima der ,steinkohlenzeit ist dann noch ,streit4 ,frher hielt man's berall fr geradezu extrem tropisch bis ins uerste ,sibirien und ,nordamerika hinauf4 ,dann bestritt man das1 weil sich ,torfmoore 7wie man sie fr die ,steinkohle brauchte7 im echten ,tropenklima nicht halten sollten4 ,dann wieder ist auch das widerlegt worden1 und heute hlt man wenigstens fr die ,flle der ,zeit ein bei sehr groer ,feuchtigkeit gemigt warmes ,klima fr das ,wahrscheinlichste4 ,im ganz alten ,silur kommen schlielich nochmals nordische ,korallenriffe vor1 jetzt sogar auch sie hochpolar1 wobei fr diese jede dunkle ,tiefe scheuenden ,pflanzentiere auch die ,lichtfrage noch einmal wiederkehrte4 ,alles gut1 aber so leicht stimmt die ,rechnung abermals nicht4 ,die ,folgerung wre1 da alle jene ehrwrdigen ,tage bis zum grauesten ,lebensbeginn und wohl gar ,ur-,sonnenstand der ,erde nun gar kein ,eis gekannt htten4 ,grade das werfen neuere ,funde aber erst recht um4 ,wenn auf ,neuseeland heute mal ein ,gletscher bis in den dort noch fast steinkohlenhaften ,farnwald langt1 so knnte schlielich von sehr hohen ,gebirgen aus so etwas ja auch in der echten ,steinkohlenzeit gelegentlich geschehen sein4 ,aber darum allein kann sich's unmglich handeln bei dem1 was zuerst #ahef im sdlichen ,vorderindien1 also ausgespart jetzt in den heutigen wirklichen ,tropen1 auskam4 ,dort stieen englische ,geologen auf unzweideutige ,eisspuren4 ,auf lterem ,gestein lag eine tonig-sandige ,schicht1 im ,innern dicht durchspickt mit fr diese ,gegend fremden1 lose verschleppten ,gesteinsscherben von bezeichnender ,schrammung1 -- also die alte ,sachlage3 ,geschiebelehm4 ,blo aber1 da dieser ,geschiebelehm diesmal nicht diluvial war1 sondern selber schon uralt4 ,er gehrte zu den sogenannten ,gondwanaschichten von der ,grenze der ,steinkohlenzeit und der nchsthheren ,permzeit1 dort als ,talchirschichten bezeichnet4 ,als ungefhr #bj ,jahre spter auch dort die gleiche ,entdeckung anschlo1 durch die sich ,torell in ,rdersdorf berhmt gemacht3 ,nachweis noch lteren gegltteten ,grundgesteins durch die ,schleifarbeit des ,gletschers selber1 der den ,geschiebelehm gebracht1 blieb kein ,zweifel1 da es sich um eine groe ,oberflchenvereisung auch fr damals handeln mute4 ,und als sich in der ,folge noch zwei ,tafeln solcher ,eisschrift ziemlich weit herum im ,lande fanden 7eine davon schon fern im ,salt ,range oder ,salzgebirge am oberen ,indus71 schien erwiesen1 da diese ,vereisung zu ihrer ,zeit ber ganz ,vorderindien gegangen1 wie die diluviale ber ,norddeutschland4 ,in besagten ,salzbergen mute sie gegen ein nrdlich hier anschlieendes ,meer abgebrochen sein1 noch glaubte man deutlich auf die ,erlebnisse einer immer erneut gefrorenen ,schlammkste zu sehen1 wo die miteingefrorenen ,blcke zu seltsamen spiegelglatten ,flchen abgeschliffen worden waren4 ,aber wieder3 wie die diluviale ,vereisung sich nicht auf ,europa beschrnkt1 sondern auch ber ,nordamerika hatte verfolgen lassen1 so sollte es auch diesmal nicht bei ,indien bleiben4 ,ganz die gleiche ,lage fr gleiche ,zeit konnte seit #ahgj im sdlichsten ,afrika nachgewiesen werden1 also jenseits jetzt des quators nach der andern ,seite bis ber den ,wendekreis hinaus4 ,dort entsprach die unterste ,lage des sogen4 ,karroogesteins im ,kapland genau der indischen ,talchirschicht1 und auch diese afrikanische ,dwykaschicht1 wie man sie nach einem ,flu dort nannte1 bildete richtiger ,geschiebelehm auf abgehobeltem ,urland4 ,ja eine dritte ,ecke tauchte im australischen ,gebiet auf4 ,dort hatte das uralte ,eis das ganze ,sdostviertel von der ,mitte bis zur ,kste von ,sdaustralien1 ,viktoria1 ,neusdwales und bis nach ,tasmanien hinein verhobelt1 um schlielich auch an einem geheimnisvollen nordstlichen ,eismeer1 in das seine ,eisberge schwammen1 zu enden4 ,verknpfte man diese drei ,schaupltze im ,geist und sah den ,eisblink ber das ganze ,zwischengebiet schreiten1 wo allerdings jetzt der ,indische ,ozean blaute1 so blieb keine ,wahl vor dem ,ungeheuren3 man stand vor einer zweiten1 so viel frheren ,eiszeit1 einer permischen ungefhr4 ,die ,tatsache solcher schon einmal um #bj und mehr ,millionen ,jahre der diluvialen voraufgegangenen ,ur-,eiszeit1 auf die erst noch wieder jene hohe ,erdwrme der ,sauriertage und des ,tertirs gefolgt wre1 hat allerdings zunchst etwas geradezu ,niederschmetterndes4 ,die ,widersprche des ,klimas scheinen damit auf dem ,gipfel4 ,ich erinnere mich noch aus kleiner eigener ,erfahrung1 wie ich vor etwa #bj ,jahren gelegentlich in einem ,aufsatz dieser ,permeiszeit gedachte und darob von einem wissenschaftlichen ,kritiker1 der noch nicht verfolgt1 was da anwuchs1 bse angefahren wurde1 ich solle doch nicht so offenkundigen ,unsinn ans ,volk verzapfen4 ,und doch standen die ,grundtatsachen damals schon fest und stehen heute fester als je2 jedes ,lehrbuch verzeichnet sie4 ,dabei ist aber schlielich gar nicht so sehr der entlegene ,zeitpunkt dieser ,voreiszeit das so ganz ,merkwrdige geblieben1 sondern ihr ,ort4 ,man mu sich zum ,verstndnis einen ,augenblick die ,erdkarte jener ,steinkohlen- und ,permzeit vergegenwrtigen4#c ,jene drei ,ecken3 ,indien1 ,kapland und ,australien1 lagen damals aller ,vermutung nach eingegliedert in einen groen ,erdteil1 den ,sue nach jenen indischen ,schichten das ,gondwanaland genannt hat4 ,irgendwie angegliedert war ihm wohl auch ,sdamerika4 ,so bildete es einen kolossalen sdlichen ,block1 der jahrmillionenlang halb ringfrmig einem entsprechenden nrdlichen1 in dem ,nordasien1 ,europa und ,nordamerika steckten1 gegenberlag1 durch einen ,meeresgrtel1 der in der ,fortsetzung unseres ,mittelmeers ,asien durchquerte1 die ,tethys1 gesondert4 ber diese weite sdliche ,landflche werden wir uns nun auch jene ,eisdecke erstreckt denken mssen1 wobei verwunderlicherweise die ,richtung der ,eishieroglyphen nicht dafr spricht1 da sie sich vom ,sdpol bis an den quator herunterdachte4 ,die ,eisfirst scheint vielmehr stark gegen den quator selbst zu gelegen zu haben1 so da das ,eis ber ,sdafrika von ,norden flo1 whrend es ber ,indien die ,gestade der ,tethys und ber ,australien die des ,stillen ,ozeans vereiste4 ,soll die ,first doch mit dem ,sdpol in ,verbindung gedacht werden1 so mte dieser ,pol damals bis ber die ,mitte des ,indischen ,ozeans verschoben gewesen sein4 ,will man aber die ,vergletscherung gar bis ,sdamerika dehnen1 wo neuerlich in ,brasilien ebenfalls starke ,eisspuren entdeckt worden sind1 so wre damals ,eis sozusagen als ,halbring mit dem quator um die ,erde geflossen4 ,unwillkrlich fragt man vor dieser unerhrten ,vorstellung1 wie denn die gleichzeitigen ,dinge im ,nordpolargebiet gewesen sein sollten4 ,nun1 von einer allgemeinen ,vergletscherung etwa auch bei uns in ,europa kann wohl nicht die ,rede sein4 ,immerhin sind im permischen ,rotsandstein ,westfalens unzweideutige ,gletscherspuren rtlich nachgewiesen worden4 ,sie knnten einem einzelnen vergletscherten ,gebirgsgebiet verdankt sein1 aber auch dessen ,dasein sprche fr einen gewissen ,klimasturz auch da drben4 ,mag in den letzten ,punkten noch einiges schwanken3 so viel bleibt1 da jede knftige ,eiszeittheorie1 die nicht sofort totgeboren sein will1 auch das ,wunder dieser ,permeiszeit mitumfassen und deuten mu1 mindestens mit ihrer ,lage zum quator und ihren drei ,haupt-,fixpunkten ,indien1 ,sdafrika1 ,australien4 ,wobei immerhin auch schon hingewiesen sei auf ein letztes druendes ,gespenst einer noch weiter abliegenden dritten ,eiszeit in der vollends entlegenen algonkisch-kambrischen ,zeit1 der man gegenwrtig auf der ,spur4 ,das wre nochmals eine weite1 weite ,kette von ,jahrmillionen zurck4 ,abermals mte das ,klima vor der ,permeiszeit in den ,wrmegraden hoch heraufgegangen sein1 um dann 7rckwrts geschaut7 nochmals in entsetzlichem ,fall abzusinken4 ,wie fern das gewesen wre1 liest man am ,lebensbuch der ,erde3 dort herum beginnt fr uns die erste unzerstrte berlieferung von ,leben berhaupt1 noch scheint es keine ,landpflanzen und ,landtiere gegeben zu haben1 ,morgenrot liegt ber allem4 ,und doch auch da schon1 unter diesen1 man mchte sagen1 auch noch nahezu mythischen ,verhltnissen1 die geheimnisvoll beredte ,gletscherschrift auf ,nordamerika1 der ,gegend unseres ,nordkaps1 dem fernen ,spitzbergen1 der den ,lenamndung in ,sibirien1 ja im spteren ,permgebiet des gleichen ,sdafrika und ,sdaustralien selbst4 ,vielleicht sind es mehrere ,eiszeiten1 nordische1 quatoriale1 die uns da verschwimmen1 denn so unfabar lang waren jene ,urtage1 die ein ,wort wie algonkisch und kambrisch umgreift1 da vielleicht fr ganze ,abstnde wie permisch zu diluvial darin noch einmal ,raum gewesen ist4 ,jedenfalls aber1 wenn sich auch diese ,dinge besttigen1 wchst damit die ,wahrscheinlichkeit1 da wir es im ,ganzen der ,erdentwicklung bei diesen ,eiszeiten mit periodischen1 ber ungeheure ,abstnde hin fortgesetzt wiederkehrenden ,erscheinungen zu tun haben -- und auch das mu fortan jede ,theorie in ,rechnung ziehen4 99 99 99 99 99 ,wir wenden uns zu solchen ,theorien jetzt selbst4 ,denn das ist vollends ,grundnotwendigkeit jedes neuen ,erklrungsversuchs1 da ein gewisser auserwhlter ,kreis bester schon vorhandener ,deutungen vorher durch und durch gedacht sei1 -- sei es selbst1 da keine davon schon fr endgltig richtig gelten soll4 ,gedankenschwei fast ohnegleichen steckt in diesen klassischen ,deutungen bisher1 und schon um seinetwillen sollen sie uns ehrwrdig sein in der menschlichen ,geistesgeschichte4 ,durch ,himmel und ,erde ist der ,blick geschweift1 diese alten ,wunder zu deuten1 -- und zwar war es der ,himmel1 an dem er zunchst gar lange haften sollte4 ,es sind ein paar einfache ,bilder1 die sich da vor ,augen stellen4 ,einfach und doch von kosmischer ,erhabenheit4 ,im eisig kalten ,raum schwebt unsere ,erde4 ,eisig ist dabei nur ein stammelndes ,wort4 ,es handelt sich um ,kltegrade1 bei denen die ,bestandteile unserer ,luft gerinnen wrden4 ,die ,ziffer wird heute meist nicht fern von dem sogenannten absoluten ,nullpunkt1 also --#bgc ,c1 angesetzt4 ,durch diese ,gegenhlle weht der feine kosmische ,staub1 aus dem sich vielleicht ,welten ballen1 strzen die ,meteorblcke1 in die vielleicht ,welten wieder zerfallen sind4 ,hindurch ugen wie ,blumen des sich erschlieenden und wieder abblhenden ,weltengartens die blauen1 gelben und roten ,fixsternsonnen4 ,aber nur eine davon ist uns so nahe1 da sie uns wirklich vom ,bann dieser erbarmungslosen ,raumesklte erlsen kann3 unsere eigene ,sonne4 ,schon in ,tagen1 da man von diesem wahren ,sachverhalt nichts ahnte1 pries frommer ,glaube sie als das ,segensauge der ,gottheit fr uns4 ,der ,landmann dachte dabei an sein ,korn1 seine ,traube1 die sie reift4 ,um aber den ganzen ,gegensatz zu empfinden1 mu man jene ,schilderungen unserer ,polarfahrer lesen3 wie sie die ,monde der ,polarnacht hindurch mit ihrem ,schiff im ,eis eingekeilt saen1 inmitten vlliger ,verdung des ,lebens1 blo gerettet durch die paar ,stckchen mitgebrachter ,steinkohle 7also alter ,sonnenwrme der ,urwelt selbst1 in ,stein gebannt71 bis endlich das ,gestirn wieder aus dem roten ,dmmer blickte4 ,sie haben etwas durchgemacht von einer wirklichen ,eiszeit4 ,und so ist es ein nchster ,gedanke1 auch ,sonne und ,eiszeit in der ,theorie zu verknpfen4 ,ob die ,sonne damals ihr segnendes ,auge fr eine ,weile geschlossen haben knnte oder doch blo blinzelte1 so da die ,polarwste mehr ,macht gewann8 ,es ist aber noch ein anderes da vorweg zu erwgen4 ,was auch kein alter ,sonnenanbeter mit noch so viel ,metamorphosen seinen ,gttern und ,helden ansinnen konnte1 das ist uns gelufig3 unsere ,erdkugel ist in entlegensten ,tagen wohl selber einmal eine kleine ,sonne gewesen1 die sich selbst geleuchtet1 sich selbst gewrmt hat4 ,heute ist der ,rest nach gangbarer ,meinung in die schaurigen ,tiefen unter der ,erstarrungsrinde eingemauert4 ,aber knnte die alte ,titanin nicht auch von da drinnen noch lange auf unser ,klima eingewirkt haben8 ,der ,gedanke gipfelt darin1 da wir ehemals noch eine ,fuheizung gehabt htten4 ,so mute es warm sein bis zum ,pol1 denn der innere ,ofen legte vielleicht noch bis zum ,doppelten der ,sonnenhilfe zu4 ,und erst als die ,zentralglut sich immer dicker abkapselte1 bedeckten sich die ,pole mit ,schnee1 die ,eiszeit kam und wird immer furchtbarer wiederkehren4 ,die ,theorie ist eine der ltesten1 scheint noch immer die einfachste und ist doch am leichtesten zu widerlegen4 ,sie erklrt nicht1 warum das ,klima sich seit der ,eiszeit wieder gehoben hat4 ,heizte der innere ,ofen seit ,ende des ,tertirs bereits so schwach1 da die ,sonne des ,eises nicht mehr ,herr werden konnte3 warum sind wir dann nicht in der ,eiszeit geblieben8 ,sie steht ebenso ratlos vor der ,permeiszeit4 ,um sie zu deuten1 mte sie ein periodisches ,nachlassen und ,wiederaufflackern des ,erdofens annehmen1 das seit ,jahrmillionen bereits wrmere und kltere ,erdzeiten wechseln lie4 ,das aber wre eben ein ,beispiel schon jener oben gergten ,phantasiearbeit1 -- um die ,annahme der inneren ,heizung zu retten1 wird blo zum ,zweck eine zweite1 vllig unbewiesene ,annahme3 periodischer ,wechsel solcher ,heizung1 gemacht4 ,doch selbst ohne das wre die ,bodenheizung1 ich mchte sagen1 technisch gar nicht so leicht zu verstehen1 wie es auf den ersten ,anblick scheint4 ,gewi hat die ,erde seit ,urtagen gelegentlich und rtlich mit ,hitze von innen heraus gewirkt4 ,diabas1 ,porphyr1 ,basalt sind als glhende ,lava durch die ,erdenzeiten geflossen4 ,heie ,quellen haben mollige ,badestuben gebildet1 wie wir deren eine schon im ,tertir von ,steinheim in ,schwaben nachweisen knnen1 zu der von weither die ,urpferde1 ,fluschweine und ,nashrner der ,gegend sich wie zu einem ,badeort versammelten1 whrend die ,hitze des ,wassers die einwohnenden ,schnecken 7,planorbis7 zu seltsamen ,formverwandlungen trieb4 ,aber um wirklich den ,erdboden so zu heizen1 da von innen etwa noch einmal die ganze uere ,sonnenwrme hinzugebracht wrde1 mten 7mit ,frechs ,rechnung7 schon bei #aj m ,tiefe des ,sandstein- oder ,kalkbodens #ajjj ,c oder volle ,rotglut unter unsern ,fen herrschen1 was grere ,baumwurzeln bereits mit ,sengen bedrohte4 ,umgekehrt kennen wir aus den algonkisch-kambrischen ,urtagen ,sandsteinablagerungen von #bjjj m ,dicke1 die nicht die geringsten inneren ,verbrennungen 7sogen4 ,kontaktspuren7 zeigen1 als wenn ,wrme durch sie bis zur ,oberflche aufgestiegen wre 7,walther74 ,es wird nichts brig bleiben1 als da unsere innere ,sonne schon so ganz frh gleich ,lava unter dnner ,haut bis zur ,unkenntlichkeit abgesperrt war4 ,wenn aber die ,sonne allein die gtige ,geberin war1 knnte nicht auch ihr ,fllhorn im langen ,zeitenlaufe nachgelassen haben8 ,an ferne ,sonnengestade fhrt uns der ,gedanke4 ,auf die zauberhaft schne ,tropeninsel ,java mit ihren ,palmenparadiesen und dampfenden ,vulkanen4 ,dort wurden im ,tuff einer wohl frhdiluvialen ,vulkankatastrophe jene seltsamen ,knochen des halb affen-1 halb menschenhaften ,wesens ,pithekanthropus gefunden4 ,die ,fundsttte ist interessant fr die ,eiszeit selbst1 die in fluchtartigen ,tierwanderungen und einer ,flora grerer ,feuchtkhle damals1 scheint es1 schon bis dort hinber anklang4 ,uns aber fesselt der ,mann1 der den einzigartigen ,fund getan3 ,eugen ,dubois4 ,gleichzeitig da drben in den ,tropen hat er auch das beste neuere ,buch ber die ,sonnentheorie 7solare ,theorie7 der ,eiszeit geschrieben 7erschienen #ahic74 ,die ,sonne1 so dachte sich damals der geistreiche und vielseitig kundige hollndische ,forscher1 ist ein ,fixstern wie die andern1 blo weiter entfernten unseres nchtlichen ,firmaments4 ,auch sie mu im kalten ,raum bestndig fortschreitend erkalten4 ,zwar ersetzt sie fr die ,beobachtung kurzer ,zeitrume ihren ,wrmeverlust nach dem ewigen ,kraftgesetz wieder durch eigene ,zusammenziehung2 aber auch das hat ,grenzen4 ,schon sehen wir im ,raum neben ihr jene blauen1 gelben1 roten ,schwestersonnen4 ,sie selbst ist gelb4 ,von den blauen ,sonnen nimmt man an1 da sie noch heier sind als sie1 von den roten1 da sie schon weniger warm4 ,sie war einmal blau und wird abglhend rot werden1 ehe sie ganz erlischt wie jene ,gespenstersterne im ,all1 deren ,dasein wir nur rechnend noch aus ihren ,schwerewirkungen erschlieen4 ,eine oft benutzte ,theorie nimmt an1 da die ,sonnenflecke bereits ,anzeichen des beginnenden roten ,stadiums bei ihr sind4 ,diese ,sonnenflecke scheinen sich periodisch zu vermehren3 vielleicht stehen wir dem endgltigen ,rotstand schon sehr nahe4 ,wie wir ,sterne haben1 die periodisch heller und wieder schwcher glnzen1 schwankt vielleicht auch die ,sonne bereits in greren ,zwischenrumen zwischen ,gelb und ,rot auf und ab4 ,rot bedeutet strkeres ,auftreten chemischer ,verbindungen1 die weniger ,wrme strahlen4 ,nun bertragen wir das auf geologische ,zeiten4 ,in lteren ,tagen leuchtete die ,sonne uns noch blau und gab damals also ebenfalls viel mehr ,wrme4 ,unsere ,tropen wurden dabei doch nicht berheizt1 denn eine dichtere1 sehr wasserdampfhaltige ,atmosphre milderte dort das tiefere ,eindringen der violetten ,strahlen1 whrend die ,wrmezirkulation eben durch deren ,energie verstrkt und so die abstrmende ,wrme vornehmlich den ,polen zugute gebracht wurde4 ,mit dem spteren ,tertir aber trat die ,sonne ins gelbe ,stadium1 in das sich sehr bald auch schon rote ,schwankungen mischten4 ,gelb gab das heutige ,klima1 ,rotschwankungen dagegen begnstigten ,eiszeiten1 die einander folgten1 von gelben ,interglazialzeiten jedesmal mit einer ,art ,aufflackern unterbrochen4 ,in einer solchen ,interglazialzeit leben wir heute4 ,noch lngere ,zeit mgen die ,schwankungen anhalten1 bis kurz vor ,ende des ,sonnenlebens die kalten ,perioden rasch anwachsen und endlich die ,sonne dauernd rot und zuletzt ganz dunkel wird1 wobei eine letzte nicht endende ,eiszeit sich fr uns zur ,gtterdmmerung erfllt2 nicht schn1 aber danach hat der ,forscher nicht zu fragen4 ,dubois hat daran noch interessante ,exkurse ber ,wirkung des blauen und gelben ,lichts auf ,entwicklungsbeschleunigung und ,pflanzenchlorophyll geknpft1 die ,stahl nachher unter anderm ,gesichtspunkt wieder aufgenommen1 die uns hier aber nicht zu beschftigen brauchen4 ,die geologischen ,zeitziffern hat er zu kurz gegriffen1 um seine ,sonnenperioden hineinpressen zu knnen1 wie er sie sich astronomisch dachte2 doch liee sich da leicht das eine am andern strecken4 ,so bleibt kein ,zweifel1 da die ,theorie hbsch wirkt1 bis -- ja bis man sie doch auch wieder an den ,tatsachen prft4 ,die ,permeiszeit oder gar die kambrische wrden ntig machen1 da wir uns seit damals bereits inmitten der ,rotschwankungen befnden4 ,mit ihrem ,auf und ,ab an ,warm1 ,gemigt1 ,kalt mte die ,erde durch ein ,wechselspiel ihrer ,sonne von ,blau1 ,gelb1 ,rot in bestndigem ,durcheinander gegangen sein1 wozu keine bekannte ,sternstufe irgendeinen ,vergleich bietet4 ,das ,heranziehen der ,sonnenflecke als ,anzeichen immerfort druender ,rotscheiben im ,himmelsapparat unterliegt fr sich ,schwierigkeiten4 ,gewi3 periodisch wechselnde ,vorgnge kommen hier kosmisch in ,betracht4 ,diese ,sonnenflecke zeigen heute eine beraus interessante regelmige ,periode von allerdings kurzer ,dauer4 ,in jedesmal rund elf ,jahren sinken sie zu einem ,minimum herab und steigern sich wieder bis zu einem ,maximum4 ,feine ,schwankungen deuten an1 da wahrscheinlich diese ,periode sich in ein paar geringfgig grere von #ce und #gb ,jahren einordnet4 ,zwischen diesem ,sonnenfleckzyklus und gewissen irdischen ,erscheinungen besteht nun auch ein unzweideutiger ,zusammenhang4 ,mit den ,sonnenflecken sinken und vermehren sich ,strungen der ,magnetnadel bei uns1 magnetische ,gewitter1 ,nordlichter4 ,und seit man das wei1 ist immer wieder auch versucht worden1 einen ,einflu auf unser ,wetter nachzuweisen4 ,die mittlere ,jahrestemperatur sollte entsprechend etwas schwanken1 etwas mehr oder weniger ,regen sollte fallen1 die ,zyklone sollten sich abhngig zeigen4 ,von alledem ist bisher aber nur ein loser und dunkler ,bezug geblieben4 ,den ausgezeichneten ,forschungen von ,brckner verdanken wir den ,nachweis1 da in dem ganz engen ,verlauf unseres ,wetters von heute sich auch eine allerdings hchst merkwrdige kurze ,periode geltend macht4 ,brckner beobachtete zuerst am ,spiegel des ,kaspischen ,meers eigentmliche ,zu- und ,abnahmeschwankungen im ,verlauf von rund #ce ,jahren4 ,es ergab sich1 da sie verursacht waren durch periodisch verschiedene ,dauer der ,eisbedeckung und ,hhe des ,wasserstandes der einmndenden ,strme4 ,das aber wieder fhrte auf eine #ce;jhrige ,periode khlerer ,regenwitterung4 ,nasse ,kltejahre waren z4 ,b4 fr ,ruland #agde1 #agge1 #ahaj1 #ahde1 #ahhj1 trockene ,wrmejahre #agae1 #agfj1 #agie1 #ahbe1 #ahfj 7nach ,hann74 ,mit geringer ,einschrnkung hat sich das dann als ein allgemein gltiges ,witterungsgesetz durchfhren lassen1 und eine ganze ,masse gewhnlicher ,aussagen und berlieferungen von einem seit einem ,menschenalter bereits merkbar gewordenen vermeintlichen ,dauer-,niedergang oder -,aufstieg des ,klimas haben in dieser ,brcknerschen ,periode ihre sehr harmlose ,erklrung gefunden4 ,man kann die ,ziffer tatschlich bis in die ,statistik unserer ,getreidepreise hinein verfolgen4 ,und sicherlich ist es die bedeutendste ,witterungstatsache1 die wir bisher kennen1 -- mehr wert1 als tausend ,wetteransagen tierischer wie menschlicher ,laubfrsche4 ,wenn man nun aber fragt1 was diese ,brcknersche ,periode veranlasse1 so stehen wir wieder vor dem ,tor4 ,und es knnte hchstens eben ein ,anhalt sein1 da die ,ziffer #ce auch in jenem ,sonnenfleckenzyklus eine ,rolle zu spielen scheint4 ,das ist aber auch wieder alles1 was wir wissen4 ,die winzige ,schwankung der ,brcknerschen ,periode fr alle ,eiszeiten1 ,pluvialperioden1 ,wrmesteigerungen der ,geologie verwerten1 hiee ihr selbst eine ungeheure zyklische ,steigerung andichten1 zu der das harmlose ,peridchen doch nicht den leisesten ,anla gibt4 ,selbst dann aber bliebe fr ,dubois' ,folgerungen unsere ,unkenntnis1 was ,sonnenflecke eigentlich sind4 ,fr ihn bedeuten sie ohne weiteres ,sonnenverdunkelungen mit ,kltewirkung4 ,andere sehen dagegen in diesen ,flecken genau entgegengesetzte ,gebilde4 ,nach ,arrhenius'1 des groen ,astrophysikers1 ,ansicht handelt es sich in den starken ,sonnenfleckenzeiten um verstrkte ,sonneneruptionen1 die unsere ,lufthlle zeitweise strker mit ,sonnenstaub versetzen1 der dann als magnetischer ,strenfried wirkt4 ,an sich knnte solcher vermehrte kosmische ,staub ja irdische ,wolkenbildung anregen oder auch selber nach ,art der berhmten ,aschenwolke des ,krakataua-,vulkans1 die jahrelang unsere ,dmmerfarben vertiefte1 das ,sonnenlicht vorbergehend strker abblenden und so die ,wrmestrahlung schwchen1 da indirekt unser ,klima snke4 ,von den berhmten ,erforschern der ,inseln ,ceylon und ,celebes1 den ,vettern ,sarasin in ,basel1 ist gelegentlich solche ,abblendungstheorie durch ,staub als ,eiszeitursache wirklich aufgestellt worden1 wobei ihre ,urheber aber nur an irdischen ,vulkanstaub dachten1 -- ein ,anklang an eine ,vulkantheorie der ,eiszeit1 die uns noch beschftigen soll4 ,aber fr ,arrhenius sind seine ,sonnenflecke grade ,zeichen verstrkter ,sonnenstrahlung1 und das hbe die ,staubwirkung vielleicht wieder auf oder sprche gar dafr1 da die ,maxima der ,sonnenflecke unter ,umstnden strkere ,erwrmungszeiten bedeuten knnten1 genau umgekehrt zu ,dubois4 ,man kommt auf den toten ,punkt1 der doch bezeichnend ist fr verschiedene ,eiszeitlehren3 da man nmlich mit dem gleichen ,prinzip je nachdem die ,existenz der ,eiszeit und auch ihre ,nichtexistenz beweisen kann1 -- dem ,vorsichtigen ,beweis1 da hier wohl im ganzen noch keine richtige ,spur ist4 ,wenn die ,innensonne und die ,auensonne nicht helfen wollen1 so knnte man einen ,augenblick erwgen1 da es ja noch bersonnen gibt1 kosmische ,gewalten1 an denen ,sonne wie ,erde gemeinsam hngen4 ,eine alte und hartnckige ,theorie sucht die ,ursache der ,eiszeiten im ,raume als solchem4 ,die ,sonne1 bekanntlich selbst bewegt1 soll mit uns abwechselnd durch wrmere und kltere ,raumgebiete hindurchschneiden4 ,in dieser nackten ,grundform1 wie sie gewhnlich beliebt1 ist die ,theorie einfach sinnlos1 denn wir haben nicht den geringsten ,anla1 den ,raum1 in dem bis in die fernsten ,weiten die ,sterne erkaltend von ,blau zu ,rot und ,dunkel herabbrennen1 an sich anders als gleichmig kalt anzunehmen4 ,man mte schon den ,fall setzen1 da die erhhte ,wrme von einer fremden ,sonne stammte1 der unsere ,sonne sich periodisch nherte4 ,tatschlich ist aber selbst die nchste ,fixsternsonne 7,alpha ,centauri am ,sdhimmel7 mehrere ,billionen ,meilen weit von uns entfernt4 ,von einer ,zentralsonne1 der uns auch eine stark elliptische ,sonnenbahn nicht so ganz weit entfhren knnte1 sehen wir nichts1 und sehr gut knnte die ,sonne auch um einen ,gleichgewichtspunkt kreisen1 in dem gar keine wrmende ,masse stnde4 ,wir gingen seit der ,diluvialzeit doch schon wieder auf solchen neuen ,wrmestern los3 warum shen wir ihn nicht am ,firmament8 ,oder man mte an feines ,nebelgewlk denken1 das wir mit unserer ,sonne zeitweise passierten4 ,seit wir vermuten1 da die echten ,nebelflecke 7,gasnebel7 uns nher stehen und wirklich wohl wie ,gewlk zwischen den ,fixsternsonnen eingelagert sind1 hat das etwas mehr fr sich4 ,fr gewhnlich wird aber diese ,nebelmaterie so fein sein1 da aus ihr so wenig ,wirkungen entstehen knnen wie aus jenem berhmten ,schweif des ,halleyschen ,kometen4 ,dichtere ,stellen dagegen wrden sich umgekehrt wohl eher in chemischen ,zumischungen oder groen1 alles vernichtenden ,katastrophen uern1 wie man ja das jhe ,aufflammen sogen4 neuer ,sterne auf solchen ,eintritt eines ,weltkrpers in eine dichte ,nebelwolke gedeutet hat4 ,vielleicht noch am meisten hat die ,idee fr sich1 da ein mittelfeiner ,nebelstoff auch als ,sonnenabblender wirkte und so ,eiszeiten bei uns schfe2 ,nlke hat an diesem ,faden gesponnen4 ,aber sind nun unsere im ,lauf der ,jahre so rasch wechselnden ,nebelfleckentheorien selber richtig8 ,immer mu lose ,theorie wieder die ,theorie sttzen6 ,man wird nebenbei beachten1 da keine dieser ,meinungen jene ,lichtfrage der ,polarlande im ,tertir berhrt4 ,dazu ist gelegentlich an eine rumlich sehr viel ausgedehntere ,sonne gedacht worden1 die sich etwa noch bis ber die heutige ,merkurbahn erstreckt haben knnte4 ,die ,ablsung des ,planeten ,merkur im ,sinne der ,kant-,laplaceschen ,theorie mte dann erst in der geologisch kurzen ,zeit seither erfolgt sein1 -- eine ,annahme1 die an ,ungeheuerlichkeit wirklich nichts zu wnschen brig lt4 ,inzwischen gibt es aber noch einen ganz anderen ,weg1 die ,sonne fr uns khler oder wrmer zu machen1 ohne da man an ihr selber dabei in ,gedanken herumzuheizen brauchte4 ,wenn wir schon von der ,sonnenbahn reden1 warum dann nicht von der ,bahn der ,erde selbst8 ,ich kann einen ,ofen1 der an sich gleich bleibt1 doch als wrmer oder klter empfinden1 indem ich mich ihm mehr nhere oder mich mehr entferne4 ,wenn auch die ,erde auf ihrer ,bahn dem ,sonnenofen im ,zeitenlaufe bald etwas nher1 bald etwas ferner gestanden htte8 ,es ist ein ganzes ,bltenfeld von ,theorien1 die hier aufgesprot sind4 ,die ,erdbahn ist bekanntlich so wenig ein genauer ,kreis1 wie die ,erde selbst eine vollkommene ,kugel2 diese reinsten ,idealformen hat die ,natur auch bei ihren groartigsten kosmischen ,kunstwerken nicht durchzusetzen vermocht4 ,sie ist eine ,ellipse1 bei der die ,sonne nicht genau im ,mittelpunkt steht1 und das bedingt1 da schon bei jedem gewhnlichen ,jahresumlauf die ,erde dieser ,sonne auf der einen ,halbbahn etwas nher kommt und auf der andern etwas ferner bleibt4 ,nun stellen wir schon auf solchem einfachen ,umlauf alljhrlich auch eine entschiedene ,wrmenderung bei uns fest3 groe ,gebiete unserer ,erde erleben in ,gestalt von ,sommer und ,winter etwas wie eine stndige ,tertirzeit und ,eiszeit im kleinen4 ,es wre einleuchtend1 da solcher ,winter jedesmal kme1 wenn wir der ,sonne ferner1 ,sommer1 wenn wir ihr nher sind4 ,so einfach stehen aber wiederum bekanntlich die ,dinge nicht4 ,sommer und ,winter liegen fr uns zunchst daran1 da die ,erde aus einem an sich rtselhaften ,grunde schief auf ihrer ,bahn steht4 ,infolgedessen bietet sie der ,sonne whrend ihres ,umlaufs nicht immer freie ,front dar1 sondern gleichsam zwei schrge ,katzbuckel1 von denen immer nur der eine die halbe ,bahn lang berhaupt gutes ,licht und gute ,wrme aufgebrannt bekommt und dann wieder der andere4 ,wie unabhngig fr sich diese ,sache luft1 zeigt am besten1 da wir auf dem ,nordbuckel grade sommerlich gut stehen1 wenn wir im ganzen der ,sonne am fernsten sind1 -- zugekehrt ist hier eben weit wichtiger als nahe4 ,ganz belanglos sind aber doch auch fern und nahe wieder nicht4 ,nahe gibt ein klein wenig ,wrme darauf4 ,dazu bummelt nach festem ,weltgesetz die ,erde fern etwas mehr als nahe1 und folglich hat der ,buckel1 der fern ,sommer und nahe ,winter hat1 etwas wrmere ,winter und lngere ,sommer4 ,gegenwrtig geniet diesen ,vorteil unsere ,nordhalbkugel4 ,aber auch dahinein mischt sich noch etwas ,eigentmliches1 das jetzt nicht mit dem gewhnlichen ,jahr erschpft ist4 ,in einem ,zyklus von zwanzig und einigen tausend ,jahren zieht die ,sonnen- und ,mondschwere den vorgeschwollenen ,dickbauch der ,erde so herum1 da der ,buckel1 der soundso lange ,fernzukehr hatte1 auf gleiche ,dauer ,nahzukehr bekommt und umgekehrt4 ,es ist wie ein himmlischer ,ausgleich1 da nicht einer immer blo den ,vorteil haben soll4 ,hat ihn heute der ,norden1 so wird ihn in den nchsten paartausend ,jahren an der groen ,weltenuhr der ,sden bekommen4 ,przession nennt man den ,wechsel2 im einzelnen spielt noch mehreres an ,astronomischem mit hinein1 das uns aber hier nicht weiter zu kmmern braucht4 ,es war nun im ,jahre #ahdb1 da in ,frankreich ein ,buch erschien1 von einem ,pariser ,mathematiklehrer1 sonst nur durch brauchbare ,lehrbcher bekannt1 ,alphonse ,joseph ,adhmar1 das nicht nur eines der frhesten1 sondern auch merkwrdigsten der ganzen ,eiszeittheorie sein sollte4 ,noch heute liest es sich wie ein spannender ,roman ,jules ,vernes1 und fast bedauert man1 da seine handfesteste ,folgerung zur gelegentlichen kosmischen ,aufrttelung der ,menschheit nicht wahr ist4 ,in diesem ,buche wurden zum erstenmal die ,przessionstatsachen fr die wirkliche ,eiszeit verwertet1 -- mit einer kleinen ,hexerei1 die noch eine ganze ,pandorabchse auf die ,menschheit schttete4 ,jede der ,przessionsperioden 7die ,adhmar mit einem bestimmten ,abzug auf #bajjj ,jahre rechnet7 belegte abwechselnd einmal die ,nord- und einmal die ,sdhalbkugel mit lngeren und hrteren ,wintern4 ,darin hufte sich einmal hier1 einmal dort strker das ,polareis1 -- wie das1 nebenbei bemerkt1 ein preuischer ,offizier1 ,rohde1 schon zu ,anfang des ,jahrhunderts einmal klar entwickelt hatte4 ,diese ,hufung aber1 lehrt unser ,pariser ,mathematikus1 bedeutet jedesmal fr die betreffende ,halbkugel eine ,eiszeit4 ,als der ,zyklus uns zum letztenmal traf1 rckten unsere ,nordgletscher entsprechend vor4 ,seit ,jahrtausenden sind wir jetzt wieder wrmer1 dafr liegt gegenwrtig der ,sdpol unter kolossaler ,eisglocke4 ,seit fernen ,urweltstagen ist das so1 und ewig wird es so sein4 ,mit dem nchsten halben ,stundenschlage der ,przession werden auch wir abermals nordische ,eiszeit erleben4 ,aber die ,sache hat noch eine ,klausel1 und hier wird die ,prophezeiung hochdramatisch4 ,jeder ,pol1 der das strkere ,eis hat1 ndert damit den ,schwerpunkt der ,erde4 ,die ,wasser strmen zu ihm hin3 deshalb liegt heute das groe ,sdeis inmitten uferlos blauenden ,ozeans1 whrend im ,norden weites ,land ragt4 ,kommt die ,eiszeit neu zu uns1 so wird sich's umlagern1 das ,sdmeer neu zu uns heraufstreben4 ,aber allemal der letzte ,akt solcher ,neuverlagerung geht durch furchtbare ,gewalt4 ,da birst erwrmt der letzte ,eisblock in seinen ,wassern1 blitzschnell springt das ,schwerezentrum ganz ber1 und in grausiger ,katastrophe strzen die ,wasser ihm nach4 ,beim letzten nordischen ,einbruch wurden so ,elefanten bis ins sibirische ,eis verschwemmt4 ,der letzte ,sdeinbruch aber war wohl die ,noachische ,sintflut4 ,heute rckt das ,zeigerlein der ,wage schon leise wieder nach ,norden zurck4 ,in #fcjj ,jahren ist der groe antarktische ,eisbruch mit neuer ,sturzflut zu erwarten1 -- ,menschheit1 bereite dich1 anstatt inneren ,streit zu fhren1 baue ,archen und ,luftschiffe oder schlage deine ,wohnung bei den ,gemsen des ,gebirgs auf6 ,das kleine ,buch wirkt1 wie gesagt1 noch heute bezaubernd1 keines hat seinerzeit so durchgeschlagen1 schien so einfach1 lste so bis auf die ,ziffern exakt4 ,schade nur1 da es dem nchternen ,urteil um so weniger standhlt4 ,fr unsere wahren geologischen ,zeitrume erscheint der ,przessionszyklus unendlich viel zu winzig4 ,liee er sich vielleicht noch in die diluvialen ,interglazialzeiten hineindenken3 mit wieviel ,eiszeiten mte er uns beglckt haben bis zur wirklichen ,permeiszeit6 ,aber ,adhmars ,beweisfhrung ist schon in sich hinfllig4 ,auch das dickste ,polareis wrde den ,schwerpunkt der ,erde schwerlich ndern knnen4 ,ganz unmglich aber erscheint der geringe ,winterunterschied bereits als ,ursache einer einseitigen ,eiszeit4 ,und doch hat die ,bewegung nicht ruhen wollen1 als msse sich irgendwie hier noch einmal etwas ,verbessertes anknpfen lassen4 ,etwas1 das den ,schwereroman und seine phantastischen ,sintfluten fortlie1 dafr aber den zu kurzen ,przessionszyklus an einen greren schlo und die ,vereisung innerhalb der ,przession besser begrndete4 ,der ,schotte ,james ,croll bezeichnet mit seinen hchst verdienstvollen ,arbeiten zur ,eiszeit1 die sich seit ,mitte der #fj;er ,jahre folgten1 diese ,stufe der ,theorie4 ,croll ging davon aus1 da es bei der ,erdbahn tatschlich noch einen ,zyklus gebe auer der ,przession und ihren nheren ,anschlssen4 ,die ,ellipsengestalt der ,bahn selbst schwankt in groen ,zeitrumen4 ,heute nhert sie sich mehr der ,kreisform1 zu andern erdgeschichtlichen und knftigen ,tagen mu sie dagegen noch strker von ihr abweichen1 noch exzentrischer werden4 ,dieser ,zyklus mag ber ,jahrhunderttausende1 ja ,jahrmillionen reichen1 und seine ,hhezeiten und ,mindestzeiten mgen jede allein ganze ,reihen des kleinen ,przessionswechsels umfassen4 ,alle jene guten oder schlechten ,wirkungen der gewhnlichen ,lage mssen sich aber1 lehrt ,croll1 in solchen extremen ,zeiten entsprechend extrem vermehren3 sehr kalte und endlos lange ,winter z4 ,b4 fr die im ,przessionszyklus jeweilig schlecht gestellten ,erdseiten1 kurze und warme fr die guten4 ,und hier erst sieht unser diesmal sehr besonnener1 selber gar nicht ausschweifender ,urteiler die wahre ,ursache auch von ,eiszeiten4 ,sie treten nur in riesigen ,zwischenrumen ein1 wenn nmlich die ,abschweifung der ,erde von der ,sonne im ,hchstma steht1 und zwar treffen sie dann je in halben ,przessionszyklen eine ,reihe von ,malen rasch hintereinander jede ,erdhalbkugel4 ber den ,gegensatz der beiden ,halbkugeln in der kritischen ,zeit glaubte ,croll dabei noch manches ,anregende aussagen zu knnen1 wobei ihn seine reiche ,begabung als ,klimakenner trug4 ,gegen die harten ,winter der ungnstigen ,halbkugel kamen ihre kurzen ,sommer nicht auf4 ,groe ,schneemassen blieben dort liegen4 ,die verschlechterten dann 7ein sehr richtiger ,gedanke7 selber wieder weiter das ,klima4 ,die ,passatwinde nderten sich1 die warmen ,strmungen flossen nicht mehr nach der kalten ,seite ab2 auch der ,gedanke an solche ,meeresstrmungen 7z4 ,b4 ,versagen des ,golfstroms7 sollte fortan ein ,leitgedanke der verschiedensten ,eiszeittheorien bleiben4 ,umgekehrt vereinigte sich drben alles ,gute3 whrend etwa die ,nordhlfte unter ,eiszeit schmachtete1 blhte die andere in paradiesischer ,pracht4 ,zweifellos3 ,croll hatte mindestens zwei ,klippen mit ,glck umschifft1 an denen ,adhmar gescheitert4 ,und bis heute folgen ihm angesehene ,geologen und ,astronomen nach4 ,andererseits mute sich aber auch zu ihm die ,kritik geltend machen4 ,sie bestritt die ,einzelheiten jenes allzu hell gemalten ,gegenparadieses1 schlielich war das aber ja nicht die ,hauptsache4 ,doch sie bestritt auch selbst bei grter ,exzentrizitt immer noch die ,ntigung der ,eiszeit drben4 ,hann1 einer unserer besten deutschen ,klimaforscher1 meint1 auch ein viermal strker als heute gedachter ,gegensatz der ,hemisphren knne doch noch nicht hier das ,paradies und dort die ,eiszeit heranzaubern4 ,neumayr1 der geniale ,wiener ,geolog1 hat auch die sehr groen ,ziffern des ,exzentrizittszyklus noch immer nicht fr erdgeschichtlich brauchbar erklrt4 ,falle das letzte ,hchstma vielleicht wirklich mit der diluvialen ,eiszeit zusammen1 so folgten sich die vornchsten ,maxima in ,abstnden von dreiviertel und zweieinhalb ,millionen ,jahren1 und das bliebe noch in der ,tertirzeit1 die doch keinerlei ,eisspuren zeigt4 ,und alle1 die an ,bipolaritt der ,eiszeiten glaubten1 haben beklagt1 da bei ,croll so wenig wie bei dem alten ,adhmar jemals ,nordeiszeit und ,sdeiszeit zusammentreffen knnten4 ,auch jetzt blieb also noch als ,aufgabe3 vielleicht die ,rechnung weiter zu bessern1 mit irgendeiner ,hilfserklrung die ,klte abermals zu mehren und die ,bipolaritt doch irgendwie als ,mglichkeit zu retten4 ,inzwischen brachte ein ,klner ,realschullehrer1 ,schmick1 einen neuen ,gedanken ins ,spiel3 die ,exzentrizitt der ,erdbahn msse ,einflu auf die ,umdrehung 7,rotation7 der ,erde haben4 ,diese ,rotation wird leicht gebremst durch verstrkte ,fluterscheinungen unserer ,meere1 -- solche wirksameren ,flutwellen aber weckt die ,sonne bei mehr exzentrischer ,bahn4 ,daraus zog der norwegische ,botaniker ,axel ,blytt den ,schlu1 da in solcher ,zeit etwas verlangsamter ,rotation die ,zentrifugalkraft am quator abnehmen und alle ,flssigkeit sich mehr polwrts ausbreiten msse1 -- ein ,anklang an ,adhmar1 doch ganz neu gewendet4 ,nun war es schon eine alte ,idee des ,begrnders neuerer ,geologie ,lyell gewesen1 da starke ,verlandung am quator groe ,heizflchen fr die ,erdwrme schaffen und mildes ,gesamtklima begnstigen msse1 whrend umgekehrt viel ,wasser dort feuchte ,zeiten mit starkem ,schneefall in den khleren ,zonen1 also eiszeitartige ,erscheinungen1 bringe4 ,ein ,blick auf die ,karten frherer ,weltalter1 wie sie die ,schule von ,sue in ,wien gab1 legte nahe1 da wirklich seit grauen ,tagen bis zu uns heran eine gewisse ,tendenz zu solchem ,wechselspiel bald mehr verlandeten quators und berschwemmter ,pole1 bald umgekehrt quatorialer ,meere und polaren ,landes geherrscht habe4 ,dann aber drngte sich ein merkwrdiger ,schlu auf4 ,die ,zeiten sehr exzentrischer ,erdbahn1 in denen das ,wasser vom quator fortflo1 waren nicht die geeigneten fr eine ,eiszeit1 sondern umgekehrt die der geringen ,exzentrizitt1 in denen die ,rotation sich hob und die ,fliehkraft die ,wasser am quator sammelte4 ,schon der amerikanische ,geolog ,becker hatte gelegentlich ,zweifel geuert1 ob nicht doch solches ,minimum mit einer mittleren ,temperatur auf der ,erde passender sei1 falls sich noch eine unmittelbare ,eis-,ursache hinzufinden liee2 letztere hatte er allerdings in ,schwankungen der ,erdschiefe selbst gesucht4 ,aber die ,frage entstand doch noch1 ob die ,verdunstungsfeuchte der quatormeere allein in den khleren ,zonen ,eiszeiten zu erzeugen vermchte4 ,hier mute noch eine ,hilfe einsetzen4 ,blytt1 als er zuerst auf das ,abstrmen nach den ,polen kam1 hatte dabei 7reichlich khn7 auch an ,lavamassen des ,erdinnern gedacht1 die im ,polargebiet strmisch vordringen und die ,wasser stauen mten4 ,von da schien nur ein ,schritt zu dem anschaulicheren ,gedanken1 da jeder wirklichen ,eiszeit eine polnahe groe ,gebirgsbildung voraufgegangen sein msse1 an der sich die vermehrte ,luftfeuchte zu ,schnee und ,gletschereis kondensieren knnte4 ,groe quatoriale ,wasserbedeckungen haben auch in ,alttertir und ,kreide stattgefunden1 ohne da es doch zu ,eiszeiten kam3 damals fehlten eben groe ,erdgebirge1 whrend kurz vor der ,diluvial- und ,permeiszeit solche frisch entstanden waren4 ,die ,theorie gibt zugleich eine hbsche ,stellung zur ,bipolaritt4 ,da die groe ,meeresfeuchte nach beiden ,polen wirkt1 kann sie bipolar erklten1 sie mu es aber nicht1 falls nur gegen den einen ,pol zu ,gebirge ragen1 zum andern dagegen nicht4 ,es sind lngst jetzt im wesentlichen ,gedanken eines neuen ,eiszeitdeuters1 was ich hier vortrage1 -- von dem in ,berlin wohnenden emeritierten ,lehrer ,max ,hildebrandt wieder in einem der besten neueren ,eiszeitbcher #aija niedergelegt4 ,zum ,ganzen wird man aber auch hier mit einem feinen ,lcheln bemerken1 wie vieldeutig die ,dinge mindestens noch sind3 wird doch mit dem ,mindestma der ,exzentrizitt abermals das gleiche bewiesen1 das oben vom ,hchstma kommen sollte4 ,und im ,engern lassen sich1 so geistvoll die ,begrndung ist1 gewisse ,bedenken nicht verschweigen4 ,die permische ,eiszeit mit quatorialem ,landeis pat nicht hinein1 und ob die geringe ,rotationsnderung wirklich so groe ,wasserverlagerungen bewirken kann1 bleibt problematisch1 wie ,arldt wohl mit ,recht betont hat2 hier aber hngt schlielich ,wohl und ,weh des ,ganzen4 ,andererseits wird man nicht verkennen1 da der astronomische ,zusammenhang mit der eigentlichen ,eiszeitfrage auf diesem ,wege bereits ein beraus loser wird4 ,wechselnde ,land-1 ,wasser- und ,gebirgsverteilung der geologischen ,vergangenheit geben tatschlich den ,ausschlag1 und deren ,ursache knnte auch in rein irdischen ,verhltnissen gesucht werden4#d ,in der ,geschichte der ,forschung kehrt ein bedeutsamer ,augenblick fter wieder4 ,man hat sich lange um ,beantwortung einer ,frage bemht4 ,immer neue ,versuche sind gemacht1 die ,tatsachen ihr anzupassen1 die ,deutung zu verfeinern1 aber die ,sache verwickelt sich4 ,da legt pltzlich einer die ,stirn in die ,hand und sagt3 ,halt1 ist nicht in der ganzen ,fragestellung noch ein ,fehler8 ,so war's1 als das ptolemische ,weltsystem in immer kniffeligere ,rechnungen fhrte und ,kopernikus einfach umdrehte und die ,sonne in die ,mitte setzte4 ,so1 als ,kolumbus durchaus in sein ,mittelamerika hatte ,japan und die ,sundainseln hineinsehen wollen und die folgenden fragten1 ob hier nicht ein ganz neuer ,erdteil entdeckt sein knnte8 ,auch die ,theorie der ,eiszeit sollte noch einmal solche ,damaskusstunde erleben1 wo es schien1 als sei ihr ,problem falsch1 und es ist nicht ihr wenigst lehrreiches ,kapitel1 das hier einsetzt4 ,wir sind aus astronomischen ,sonnenweiten immer mehr auf die ,erde selbst als ,himmelskrper herabgestiegen4 ,schon bei jenem merkwrdigen ,drehzyklus der sogenannten ,przession entschied ja nicht mehr so sehr die eigentliche ,bahn um die ,sonne1 als eine gewisse ,richtungsumschaltung an unserer eigenen irdischen ,achse4 ,in soundso viel tausend ,jahren schaukelte die schiefe ,erde sich immer einmal wieder grade so herum1 da ihre ,achse genau entgegengesetzt schief zur ,sonne und den ,sternen zu stehen kam1 als zuvor4 ,dabei pflegt allerdings ein1 ich mchte fast sagen1 hergebrachtes ,miverstndnis mitunterzulaufen1 dem fast jeder unterliegt1 der sich diesen schwierigen astronomischen ,dingen zum erstenmal hingibt4 7,die meisten ,lehrbcher stellen die ,sache rein mathematisch dar und machen sie damit leider vollends unverstndlich2 denn der unbefangene ,blick verlangt mit ,recht zuerst gegenstndliche ,anschauung und nicht ,ziffern47 ,es wird nmlich angenommen1 bei jenem ,kreiselspiel der ,jahrtausende1 das unsere ,erde da herumtrundelt wie einen wahren himmlischen ,brummkreisel1 verndere sich auch die ,schiefe ihrer ,achse als solche mit3 wir stnden also mal noch schiefer und mal wieder aufrechter dabei4 ,das ist indessen keineswegs der ,fall3 die ,drehachse unseres dicken ,brummkreisels weist nur entsprechend nach und nach auf immer andere ,sterne da drauen hin3 ist's heute der danach benannte ,polarstern im ,kleinen ,bren1 so dereinst einmal die herrliche ,wega4 ,und an diesem schon in geschichtlicher ,zeit merkbaren ,fortzittern am ,himmel hat man den ganzen ,sachverhalt berhaupt herausbekommen4 ,die ,schiefe der ,achse selber aber bleibt davon genau so unberhrt wie die einer auch von ,natur zufllig schiefen ,wetterfahne1 die ein ,wirbelwind einmal ganz um sich selbst herumtreibt1 so da ihre ,spitze jetzt dahin und jetzt entgegengesetzt deuten mu1 ohne da er sie doch dabei an sich schiefer oder grader rcken knnte4 ,eben dieses ,miverstndnis fhrt aber1 richtig geleitet1 doch auch wieder auf einen tatschlichen ,sachverhalt4 ,nicht wegen der ,przession1 aber aus eigenem ,grunde schwankt nmlich auf einige ,jahrzehntausende hin ein klein wenig wirklich auch die ,achsenschiefe4 ,im planetarischen ,balancespiel zittert gleichsam auch der ,plan1 in dem die ,erde luft1 etwas gegen ihre ,achse4 ,kippt diese schiefe ,achse heute um rund dreiundzwanzigeinhalb ,grad von der senkrechten ,lage ber1 so mgen es zu andern ,tagen gegen fnfundzwanzig und wieder zu andern nur etwas unter zweiundzwanzig sein4 ,das ist gewi nicht viel1 und doch haben sich auch hier gelegentlich ,eiszeittheorien eingehakt1 wenn auch ohne besonderen ,erfolg4 ,an der ,achsenschiefe hngen1 wie gesagt1 unsere ,jahreszeiten und damit gewi tiefste ,grundlagen unserer gesamten klimatischen ,ordnung4 ,wenn die ,przession hier nur gleichsam die ,reihenfolge vertauschte1 so rttelte eine wirklich geradere oder schiefere ,achse am ,bestande selbst4 ,andererseits ist jener sicher errechnete ,betrag aber tatschlich so gering1 da er auch nur verschwindend winzig wirken kann4 ,jenes kleine ,mehr an ,schiefe1 nach ,jahrtausenden immer einmal wiederkehrend1 wrde vielleicht den ,unterschied der extremen ,jahreszeiten etwas verschrfen1 den ,pol um ein ganz ,geringes strker erwrmen knnen4 ,und umgekehrt4 ,wobei ber die ,einzelheiten sogar noch starke ,meinungsverschiedenheit besteht4 ,da das aber auf keinen ,fall schon ,wrmezeiten oder ,eiszeiten erzeugen kann1 zeigt wieder die ,krze der ,periode1 die beispielsweise die wirkliche warme ,tertirzeit mit ,dutzenden von ,eiszeiten htte durchsetzen und noch in die historische berlieferung htte hineinwirken mssen4 ,es knnte sich also im besten ,falle auch nur um eine kleine ,hilfshypothese handeln1 die als solche denn auch bisweilen ernst genommen worden ist4 ,man knnte sie zur ,not bei den ,wrmeeinlagen der ,interglazialzeiten mitspielen lassen1 und ,hann hat mit einem ,schiefenmaximum vor zehntausend ,jahren noch eine ,kleinigkeit wie das damalige weitere ,vordringen der ,haselnu in ,skandinavien in ,verbindung setzen wollen4 ,anders1 wenn man auch hier wieder irgendeine mythische ,riesensteigerung annehmen drfte4 ,es ist nicht zu leugnen1 da auch sie nicht ganz in der ,luft hinge4 ,mit einiger berraschung ist nmlich seit lngerer ,zeit schon bemerkt worden1 wie verschieden sich im ,punkte ,achsenschiefe die einzelnen ,planeten unseres ,systems zueinander verhalten4 ,der auch sonst uns angeblich so hnliche ,mars steht zwar fast genau so wie wir1 blo heute in einem ,schiefenmaximum von rund fnfundzwanzig ,grad gekippt4 ,der riesige ,jupiter dagegen ragt verwunderlicherweise nahezu in voller ,paradestellung aufrecht in seiner ,bahn4 ,und umgekehrt wieder der ferne ,uranus scheint so vollkommen umgekippt zu sein1 da er nicht mehr blo schief steht1 sondern buchlings platt in der ,ebene seines ,laufes liegt4 ,schwerlich1 da auch diese aufflligen ,gegenstze auf einer ,steigerung jener kleinen ,verschiebungsperioden zwischen ,bahnplan und ,achse beruhen knnten4 ,ein geheimes ,gesetz scheint sich hier auszusprechen1 das in der persnlichen ,bildungsgeschichte der einzelnen ,planeten selbst gewaltet haben drfte4 ,aber man knnte fragen1 ob es nicht auch die ,erde einst anders berhrt habe8 ,wenn nun auch sie einmal grade gestanden htte1 wie der groe ,jupiter1 und erst nachtrglich schief geworden wre8 ,es ist ein altes ,rtsel1 das die ,kpfe immer wieder bewegt hat3 warum berhaupt diese ,schiefe8 ,emerson und ,theodor ,arldt1 der hochverdiente ,geograph der geologischen ,vergangenheit1 haben in der ,tat angenommen1 da wir einst jupiterhaft aufrecht ragten4 ,in der mythischen ,urperiode vor ,entstehung der ,lebewesen und wohl selbst der ,meere soll es gewesen sein1 wie ja ,jupiter selber heute noch in einem sonnenhafteren ,urstande zu verharren scheint4 ,und erst bei dem weiteren ,erkaltungs- und ,zusammenziehungsvorgang der ,erdkruste1 der in einer eigentmlich ungleichmigen 7tetraedrischen7 ,richtung erfolgt sein soll1 sei auch die ,drehachse durch einseitige ,verlagerung schief herbergezogen worden4 ,auf die ,einzelheiten dieses geistreichen ,gedankens braucht hier nicht eingegangen zu werden1 da an sich diese ,theorie unsere ,eiszeitfrage gar nicht berhrt4 ,denn wenn die ,aufrechtlage wie die ,schiefstellung ganz noch in die1 wie ich mich ausdrckte1 mythische ,urzeit vor ,beginn allen ,lebens fallen1 so knnen sie auch unsere permischen oder tertiren oder diluvialen ,wrme- und ,klteverhltnisse nicht mehr beeinflut haben4 ,und hchstens knnte man einen ,augenblick fragen1 ob nicht der ,theorie zum ,trotz solche ,jupiterstnde und vielleicht greren ,schiefen auch spter noch wirklich hineingespielt haben8 ,selbst wenn man das ,ungeheure zugbe1 da die ,achse noch bis zum ,ausgang der ,diluvialzeit ,riesensprnge von ,ganzgrade zu uranushafter ,entgleisung gemacht htte1 kann ich doch nicht finden1 da man damit viel erklrte4 ,die beispiellosen quator- und ,polargegenstze oder tollen ,jahreszeitwidersprche solcher ganz verkehrten ,welt wrden zweifellos auch das jngere geologische ,klima noch weidlich um und um gekrempelt haben1 doch in bizarrer ,eigenart1 die nun wieder mit dem ,wirklichkeitsbilde nichts zu tun htte4 ,ganz durchgedacht hat brigens diese wilden ,folgen1 soviel ich sehe1 bisher noch keiner1 so da sie immerhin auch noch zur wohlwollenden ,diskussion stnden4 ,inzwischen bietet aber jene ,emerson-,arldtsche ,idee1 soweit sie sonst vom ,thema lenkt1 doch noch einen schlechtweg bedeutsamen ,punkt4 ,indem sie nmlich im mythischen ,alter an der ,drehachse rckt1 lt sie nicht eigentlich den ganzen ,erdkrper schief sinken1 sondern zerrt die ,achse in ihm selbst seitwrts ab1 -- so da der ,pol ein ,stck weit ber die ,erdkarte wandert4 ,lag der ,nordpol bei ursprnglich jupiterhafter ,gradstellung der ,achse etwa nahe der heutigen ,beringstrae in ,asien1 so lt sie ihn erst mit der im ,erdball sinkenden ,achse an seine heutige ,stelle oberhalb ,grnlands rcken4 ,wobei natrlich mit den ,polen auch der quator sich entsprechend verschoben haben mte4 ,solange der ,nordpol noch an der ,beringstrae sa1 mu auch dieser quator einen anderen ,erdgrtel durchzogen haben1 der vielleicht in jupiterhaften ,tagen der ,aufrechte unter dem ,einflu regelmiger groer ,mond- und ,sonnengezeiten eine besonders bedrohte ,bruchzone der ,erdrinde gewesen ist4 ,die sptere ,bruchzone des groen ,mittelmeers 7,tethys71 das in allen geologischen ,epochen noch eine so merkwrdige ,rolle gespielt hat1#e htte ungefhr noch der ,richtung dieses ,ur-quators entsprochen1 dessen ,umgegend immer empfindlicher als andere geblieben wre4 ,klein erscheint der ,schachzug1 den dieser ,gedanke noch zu den andern fgt1 und doch ist er von der grten ,tragweite ber das ,ganze hinaus4 ,mit ihm erwchst -- zunchst ganz allgemein und geologisch irgendeinmal -- die ,mglichkeit1 da der ,pol als solcher 7und mit ihm der quator7 seine ,lage gendert haben knnte im ,verhltnis zu den ,lndern der ,erde6 ,im gleichen ,augenblick aber erhellt sich wie mit einem ,blitz das1 was ich oben eine neue ,fragestellung genannt habe4 ,wir sind bei unserer ganzen ,betrachtung bisher von einer festen ,voraussetzung als der selbstverstndlichen ausgegangen4 ,eiszeit bedeutete uns 7wir hren wieder den alten ,goethe sprechen7 eine ,epoche groer ,klte4 ,vom ,pol zum quator ging ein gewaltiger ,klimasturz1 da der ,pol sich gleichsam ins ,riesige vergrerte1 ,eis bis zu uns drang4 ,umgekehrt in einer ,wrmezeit wie im ,tertir flo eine heiere ,welle vom fernen quator herauf1 brachte ,palmen zu uns und ,magnolien bis an den ,pol4 ,die ,frage aber ging1 wer dieses ,plus oder ,minus an ,temperatur jedesmal geschaffen4 ,jetzt aber3 wenn nun das ,klima selbst nie anders gewesen wre als heute8 ,die ,pole nur wie heute kalt1 der quator warm und dazwischen die gemigte ,zone8 ,aber der ,pol1 der quator beweglich8 ,wenn der ,pol1 der heute ,grnland und ,franz-,joseph-,land vereiste1 in der ,diluvialzeit einfach nher bei uns gelegen htte1 ,skandinavien in ,binneneis begrabend wie ,grnland1 die ,nordsee zur ,eiswste erstarrend gleich jener1 in deren ,grauen sich ,nansen gewagt8 ,oder wenn sich im ,tertir der quator einfach selber ein ,stck weit hher zu uns heraufbog8 ,mit seiner ,wrme des ,palmenlandes8 ,weil der ,pol diesmal seine ,schneefelder fern auf der ,beringstrae oder noch weiter blinken lie8 ,wie das ,ei des ,kolumbus erscheint pltzlich diese neue ,lsung -- ,lsung durch eine vernderte1 eine selber auf den ,kopf gekehrte ,fragestellung 444 ,in der ,arldtschen ,theorie ist natrlich diese ,folgerung selbst noch nicht gezogen4 ,grade seine ,art der ,polwanderung durch ,schiefenverlagerung der ,drehachse hlt er ja nur in der fernen ,urzeit fr mglich1 whrend in den eigentlichen geologischen ,epochen der ,folge solche gigantische ,zerrung1 die die ganze ,rotationsachse mitzog1 viel zu umstrzlerisch gewesen wre und sich in anders sichtbaren ,spuren htte eingraben mssen4 ,gleichwohl ist die ganze ,logik bereits darin1 und entsprechend war diese auch schon vor ihm in mehreren andern scharfen ,kpfen unabhngig aufgetaucht1 sobald auch sie irgendwie an das ,achsenproblem gerhrt hatten4 ,klar tritt sie unter andern hervor bei ,melchior ,neumayr 7#ahhg74 ,neumayr ist in der ,verwertung allerdings auch noch sehr vorsichtig4 ,es wird nur versuchsweise auch einmal so geprobt4 ,also z4 ,b4 die ,permeiszeit3 man knnte ihre ,eisfelder in den ,randlndern des ,indischen ,ozeans erklren1 wenn man am ,ende den ,sdpol nahe zu ,ceylon wandern liee4 ,dann kme aber der ,nordpol nach ,mexiko1 wozu doch dem umsichtigen ,geologen die nahen ,farnwlder1 die sich in den nordamerikanischen ,kohlenfeldern verewigt1 nicht passen wollen4 ,hier ist bereits ein ,wichtiges gefat3 lt man nmlich den einen ,pol wandern1 so mu immer auch der andere mit und die ,sache mu stets doppelt passen2 ob die ,eiszeiten als ,klimasturz stets bipolar waren1 darber herrscht noch ,streit2 wenn aber nur der wie heute vereiste ,nordpol wandert1 mu der ,sdpol1 wo immer er dabei mit hinkommt1 auch ein ,eisfleck sein und umgekehrt4 ,fr die ,diluvialzeit ist ,neumayr ganz zweifelnd4 ,so nah zur ,gegenwart scheint auch ihm ein solches ,theater wie eine ,polverschiebung doch allzu gewagt4 ,aber die warme ,tertirlandschaft bei uns und bis ,grinnelland hat's ihm wirklich etwas angetan4 ,zunchst sieht es ja auch da aus1 als sollte man unmglich durchkommen4 ,allzuweites ,verschieben des ,pols schien auch hier nicht zulssig4 ,der alte ,heer hatte aber bereits betont1 die immergrnen ,tertirwlder schienen einen geschlossenen ,ring um die heutige ,pollage zu bilden1 in der keine ,lcke zum ,hinausschieben sei4 ,und der englische ,geolog ,houghton hatte das in das hbsche ,bonmot gefat3 diese alten ,wlder hielten den ,pol wie eine ,rotte ,dachshunde eine ,ratte zum ,nichtentkommen eingekreist4 ,neumayr glaubte aber doch den ,finger auf eine verdchtige ,stelle legen zu knnen1 und zwar kam er dabei auch ungefhr auf ,nordasien1 gegen das der ,pol im ,meridian von ,ferro um etwa #aj ,grad damals verschoben gewesen sei4 ,dann lag keiner der entscheidenden arktischen ,pflanzenfunde nrdlicher als bis zum #gc4 ,grad1 was allerdings immer noch #c ,grad mehr blieb1 als heute auch vom letzten ,kmmerwalde zu unserm ,pol erreicht wird4 ,in ,alaska und ,japan aber sollte die ,pflanzenwelt wirklich einen nordischeren ,anstrich gezeigt haben als sonst so weit herab im ,ring1 was also zu der damals hier polnheren ,lage pate4 ,der letztere ,gedanke ist nachher von ,nathorst besonders ausgebaut worden1 der mit seinem ,wanderpol aber noch um #aj ,grad weiter nach ,ostasien hineinging4 ,die ,einzelheiten der ganzen ,konstruktion aber haben immer wieder der ,kritik seither mit ,fr und ,wider unterlegen ohne ,abschlu4 ,eine gewisse ,spitzfindigkeit hat sich nicht herausbringen lassen4 ,europa kam inzwischen bei ,neumayrs ,deutung um #h--aj ,grad weiter vom ,pol ab als heute1 was seine ,palmeninvasion immerhin dem ,verstndnis etwas nher rckte4 ,was den vielgenannten ,wiener ,geologen aber nun am entschiedensten anzog1 war auch ihm die ,frage3 wie solche ,polverschiebung in solcher immer noch verhltnismig spten ,zeit urschlich zu denken sei und ob sie zu denken sei8 ,ab sah er fr sein ,teil wohl unzweideutig von einer wirklichen ,schiefennderung der ,drehachse im ,sinne ,emerson-,arldt4 ,wenigstens erwhnt er mit keinem ,wort deren besondere tolle ,jahreszeiten- und ,zonenfolgen im ,spiel4 ,dafr aber sttzt er sich auf theoretische ,gedankengnge des berhmten ,mailnder ,astronomen ,schiaparelli und praktisch ganz besonders auf etwas1 womit nun in der ,tat hier noch einmal ein zweites und engeres ,kapitel beginnt4 ,wir mssen dazu noch einen ,augenblick auch astronomisch ausholen4 ,jener kastilische ,knig im #ac4 ,jahrhundert1 der zu seinen ,astronomen das geflgelte ,wort sprach3 wenn er vom ,schpfer befragt worden wre1 htte er das himmlische ,system weniger verwickelt geschaffen1 zielte auf die zum ,teil berflssigen ,wirrnisse des ptolemischen ,weltbaues1 aber im ,grunde hatte er eine ewige ,wahrheit erfat4 ,jener ,ptolemus ist gefallen1 aber die ,forschung hat immer neue ,schraubereien1 die uns ,not machen1 aufgedeckt4 ,und eine der verblffendsten waren da vor ein paar ,jahrzehnten 7grade kurz ehe ,neumayr schrieb7 auf unserer unerschpflichen ,erdkugel die sogenannten ,polhhenschwankungen4 ,es kam zutage1 da diese unsere ,erde nicht blo im ,przessionszyklus immer wieder ihren ,polarsternen fortlief und im besagten echten ,schiefenzyklus gegen ihre ,bahn anders eingestellt wurde1 sondern auch noch sozusagen in sich selbst stndig hchst absonderlich wackelte4 ,anfang der #hj;er ,jahre meldete die ,berliner ,sternwarte1 die sich gleich allen andern eine ,sule im ,meere der ,unruhe dnkte1 zum erstenmal den befremdlichsten der ,befunde an3 da bei ihr die ,polhhe sich bewege oder1 mit andern ,worten1 die geographische ,breite von ,berlin um ein weniges mit ihr fortkrieche4 ,pulkowa1 ,gotha1 ,prag besttigten als lauter ebenso wankend gewordene ,sulen4 ,da die ,geschichte immer noch zu khn erschien1 wurde ,markuse #ahia fr ein ,jahr nach ,honolulu auf den ,sandwichinseln1 also an die mglichst antipodisch fernste ,gegenecke der ,nordhalbkugel1 gesandt1 um eine groe ,kontrollmessung zu ,berlin vorzunehmen4 ,das ,ergebnis war diesmal schlagend3 der alte ,heraklit hatte einmal wieder beschmend recht mit seiner ,weisheit1 da alles fliet4 ,die eigentmliche ,zitterbewegung umfate tatschlich die ganze ,erde4 ,es schwankt gewissermaen dabei die reale ,erdmasse an ihrer idealen ,drehachse4 ,die ,drehachse behlt ihre ,richtung auf den gleichen ,stern bei1 astronomisch wird also eigentlich nichts verndert4 ,aber irdisch zittert doch immer wieder ein anderes ,stckchen ,erdkarte ber den ,drehpol1 und damit verschiebt sich natrlich die ,gesamtlage aller ,erdenorte zu diesem ,pol entsprechend mit1 -- die ganze ,erdkarte wackelt4 ,die genauere ,messung ergibt allerdings1 da das ,zittern nicht nur ein ganz geringes ist1 sondern da es auch insofern zunchst ein richtiges ,zittern bleibt1 als in den paar ,beobachtungsjahren seither immer wieder nur kurze ,bewegungskurven ineinander zurckgelaufen sind4 ,die uersten ,abstnde betrugen dabei noch keine zwanzig ,meter4 ,in solchem ,spielraum kreiselt also einstweilen fr unsere ,kenntnis1 wenn man's noch einmal so ausdrcken soll1 die ,erdkarte ber dem wahren ,pol mit ihrer ,spitze hin und her1 ohne sich doch im ganzen -- wenigstens gegenwrtig -- fr eine dauernde und einseitige ,bewegung vom ,pol fort zu entscheiden4 ,man hat sich natrlich sofort den ,kopf zerbrochen1 woher diese offenbar nicht neue1 sondern nur neu entdeckte ,zitterei kommen knne1 und findet die ,ursache meist in gewissen periodischen ,mehr- oder ,wenigerbelastungen der ,kugelseiten durch ,luftdruckverschiebungen1 wie sie unsere ,barometer schon andeuten1 und hnlichem4 ,die ,haupttrgheitsachse der ,erde und die ,umdrehungsachse schlagen dadurch eben auch periodisch ein klein wenig gegeneinander aus4 ,immerhin zeigen sich aber doch auch schon in der kurzen ,beobachtungszeit der paar ,jahrzehnte mancherlei unerklrte ,besonderheiten dabei4 ,und jedenfalls konnte nicht ausbleiben1 da schon frh auch hier eine ,frage gestellt wurde1 die jetzt abermals in unser ,problem trifft4 ,diesmal nderte sich die ,drehachse als solche nicht1 verschob also auch nicht ihre ,schiefe im ,erdkrper4 ,aber die ,erdkugel als solche lief etwas ber die ,achse hin und her4 ,heute blo hin und her auf ein paar ,meter4 ,aber wenn auch das nun in alten ,erdentagen auch einmal oder fter zu einem wirklichen ,darberfortlaufen in bestimmter ,richtung geworden wre8 ,auf ,grund irgendwelcher greren geologischen ,ursachen8 ,man sieht auf den ersten ,blick1 da auch das zu einer ,art von ,polwanderung fhren mte6 ,zum ,himmel blieb zwar der ,pol diesmal gleich4 ,aber irdisch1 im ,sinne der ,erdkarte1 zogen immer andere ,lnder oder ,meere ber ihn hinweg1 so weit und lange jene groe ,abbiegung sich dehnte4 ,auch auf diesem ,wege konnte das heutige ,polarland vom ,pol fortwandern und das ,gebiet etwa der ,beringstrae seine ,stelle einnehmen4 ,da die ,vereisung stets an den ,drehpol anschlo1 lag dann scheinbar der ,eispol auf dieser ,beringstrae1 wie oben1 whrend 7alle ,breiten schwanken ja mit1 wenn die hchste ber den ,pol gleitet7 wir in ,europa gleichzeitig weit dem warmen quator zugedreht lagen4 ,oder umgekehrt3 wir konnten mit dem ,zuge der beweglichen ,karte dem ,pol zu gondeln1 unter sein ,eis gezogen werden1 whrend die ,beringstrae jetzt unten in das ,klima der milden ,sdsee tauchte4 ,ausgeschaltet aber war bei diesem ,lauf der ,karte ber den ,pol alles1 was frher beim wirklichen ,lauf des ,pols ber die ,karte infolge ,absinkens des ,achsenwinkels an verwegenen klimatischen ,sonderzutaten sich htte einstellen mssen4 ,es gab jetzt tatschlich nur quatorwrme und ,polareis wie heute auch ber alle ,geologie fort1 aber eben3 es gab sie an immer wieder andern ,orten der ,erde1 und das tuschte uns ,eiszeiten und ,tertirparadiese vor 444 ,kein ,zweifel1 da fr unsern ,neumayr diese ,art der ,theorie seinerzeit schon als die einzig diskutable erschienen ist1 falls auch in spteren geologischen ,perioden wirklich noch ,polverlagerung mitgespielt haben sollte4 ,in ,einzelheiten1 wie man sich auch das jetzt denken sollte1 ist er indessen1 schwankend wie er zu letzterem ,punkt eben doch schlielich blieb1 nicht eingegangen4 ,mit um so grerem ,nachdruck aber sollten hier jetzt wesentlich gleichzeitig mit ,arldts ,darlegungen mehrere unabhngige ,gedankengnge innerhalb des groen geistigen ,kampfes um die ,eiszeit einsetzen4 ,ich greife davon eine zu etwas genauerer ,betrachtung heraus1 die sich besonders rasch durch ein glckliches ,leitwort auch in weiteren ,kreisen ,eingang zu schaffen gewut hat und schon deshalb klare ,kennzeichnung an dieser ,stelle fordert3 -- die sogenannte ,pendulationstheorie4 ,im ,jahr #aija erschien in dem #bg4 ,jahresbericht des ,vereins fr ,erdkunde zu ,dresden eine kleine ,abhandlung des ,dresdener ,ingenieurs ,paul ,reibisch ber ein neues ,gestaltungsprinzip der ,erde4 ,es handelte sich nur um ein paar ,seiten1 aber mit reichem ,inhalt4 ,der ,verfasser geht zunchst ohne jeden ,bezug zu ,eiszeit und ,klimafragen von der einfachen ,tatsache der ,verschiebung von ,wasser und ,land auf der ,erde aus4 ,die ,tatsache ist eigentlich der ,anreger aller ,geologie gewesen1 wie sie schon vorher die ,sintflutsagen beherrscht hat4 ,kein ,zweifel1 da in den geologischen ,epochen der ,vergangenheit sich vielfltig an ,stelle heutigen ,landes ,ozean gebreitet hat und umgekehrt4 ,in neuerer ,zeit haben verdiente ,forscher das aber in richtigen geologischen ,karten festgelegt1 die den ,unterschied fr bestimmte ltere ,zeiten ziemlich bersehen lassen4 ,indem ,reibisch solche ,karten fr ,europa in der ,jura- und ,kreidezeit betrachtet1 scheint sich ihm nun ein ,gedanke aufzudrngen4 ,das ,europa der ,jurazeit erscheint ihm wie hineingeschoben in einen greren ,wasserberg4 ,seine ,niederungen sind berschwemmt1 nur die heutigen ,erhebungen ragen als ,inselarchipel vor4 ,auf der ,karte der spteren ,kreidezeit ist es dann1 als beginne umgekehrt das ,land sich aus einem etwas flacher werdenden ,meer herauszuschieben4 ,wobei es in beiden ,fllen viel weniger nach einem gewaltsamen neuen ,empordrngeln des ,landes selbst aussieht1 als wirklich einem einfachen ,eintauchen und ,wiederauftauchen in voller ,breite4 ,ganz hnliche ,sachlagen aber scheinen sich auch heute noch in gewissen ,gebieten der ,erde abzuspielen4 ,so scheinen in der sdlichen ,hlfte des ,stillen ,ozeans jenseits des quators die zahllosen polynesischen ,inseln immer noch tiefer in die ,wassermasse hineingepret zu werden2 ,darwin hat bekanntlich seine ganze berhmte ,korallentheorie darauf begrndet1 da die ,korallentiere stndig hher bauen mten1 weil ihre ,ksten immer tiefer ins ,wasser schnitten4 ,umgekehrt in der ,nordhlfte dieses ,stillen ,ozeans arbeitet sich ebenso ersichtlich das ,land seit ,jahrhunderten aus den abflauenden ,fluten heraus4 ,da die ,wassermenge des ,weltmeers als solche wohl unvernderlich ist1 fragt sich1 was fr ein geheimes ,gesetz hier walten knnte1 das seit alters bald ,wasserberge vor ,lndern staut1 bald diese ,lnder wie ragende ,schiffe aus den verflachten ,wassern fhrt4 ,vorausgesetzt immer1 da die ,dinge wesentlich am ,wasserstande liegen4 ,dieses ,gesetz wrden aber nach ,reibisch jetzt sehr gut jene ,bewegungen der ,lnder und ,meere ber den ,pol1 geologisch und heute noch fortwirkend gedacht1 geben knnen4 ,nehmen wir an1 die kleinen ,polhhenschwankungen haben wirklich noch eine solche groe ,steigerung hinter sich4 ,der ,pol wahrt seine ,stellung zum ,himmel1 die ,achse ihre gewohnte ,schiefe2 aber ber den ,fleck des ,pols zieht immer neuer ,boden4 ,dann mu noch eine ,erscheinung in ,kraft treten1 die wir bisher nicht beachtet haben4 ,am ,pol ist infolge der ,zentrifugalkraft die ,erde bekanntlich abgeplattet1 am quator vorgeschwollen4 ,land wie ,meer haben sich ursprnglich darauf eingestellt4 ,wenn aber jetzt neue ,lnder und ,meere ber den ,pol oder auch den quator rcken1 so wird ein gewisser ,konflikt unvermeidlich4 ,das bewegliche ,wasser wird sich zwar sogleich neu nach der ,zentrifugalkraft ordnen1 am ,pol flach auseinandergehen1 auf dem quator einen dicken ,wulst bilden4 ,das ,land aber wird zunchst nicht so rasch nachkommen knnen4 ,auf sehr lange ,dauer wrde es sich ja wohl ebenfalls einigermaen plastisch erweisen4 ,ich will dabei erwhnen1 da nach guten englischen ,berechnungen zuletzt sogar eine solide ,eisenkugel von ,erdgre sich durch innerste ,verschiebungen abplatten mte1 und ,schiaparelli wollte ,polverschiebungen berhaupt nur bei einer im ganzen irgendwie plastischen ,erde zugestehen4 ,aber zunchst wird ein ,gegensatz bleiben1 und er wird sich darin uern1 da sich das noch nicht abgeplattete ,land gegen den ,pol zu aus den schon wieder abgeflachten ,wassern hher heraushebt1 whrend es umgekehrt gegen den quator in den ,wasserwulst eintauchen mu4 ,sogleich erscheinen uns jene ,bilder wieder3 der ,sdteil des ,stillen ,ozeans geht offenbar heute quatorwrts und ersuft entsprechend sein ,land1 -- der ,nordteil aber wandert zum ,pol und entlt deshalb seine ,feste aus sich4 ,europa auf jenen ,karten aber verfolgen wir bei einer alten ,doppelwanderung3 im ,jura lag es offenbar stark quatorwrts eingetaucht1 in der letzten ,kreide dagegen hatte es ,richtung gewechselt und stieg polwrts heraus4 ,wenn wir heute das antipodische ,sdseegebiet zum ,pol rcken sehen1 so werden wir sogar vermuten1 da wir jetzt erneut auf der ,tauchfahrt nach ,sden begriffen sind4 ,eben daran aber wird fr ,reibisch noch eine interessante ,wahrscheinlichkeit hell4 ,dieses periodische ,auf- und ,abpendeln ein und desselben ,erdteils mit seinen ,ksten herauf und herunter im ,laufe schon von ein paar geologischen ,zeitaltern scheint darauf zu deuten1 da die ganze ,wanderbewegung ber den ,pol keine unbegrenzte ,drehung ist1 sondern selber ein bestimmtes ,hin- und ,herpendeln in nicht allzulangen ,ausschlgen darstellt4 ,die ,lnder und ,meere1 die jetzt in bestimmter ,richtung ber den ,pol drngen1 machen nach gewissem ,zeitraum wieder kehrt und drngen zurck4 ,so ist ,europa seit der ,jurazeit einmal ganz heraufgegangen und bereits wieder umgekehrt4 ,wenn es dereinst abermals kurswechselt1 so wird auch drben der ,stille ,ozean seine ,richtung umdrehen4 ,diese ,pendelausschlge der ,karte zeigen aber nur1 was die ,erde im ganzen macht4 ,auch sie beschreibt eine ,pendelbewegung zu ihrer ,drehachse1 als wrde sie auer ihrer regelmigen und raschen ,tagesdrehung noch von einer dmonischen ,macht zwischen zwei ,fingern gehalten und langsam ein ,stck ber die ,pole vor- und zurckgedreht4 ,man kann sich die ,sache leicht an einem kleinen ,globus vormachen1 den man im quator mit einer ,nadel durchsticht und schwingen lt4 ,wenn ,europa dabei grade auf dem grten ,schwingungskreise laufen soll1 so mu der eine ,schwingpol ungefhr auf ,ekuador in ,sdamerika und der andere auf der ,insel ,sumatra liegen1 und mit diesem ,bilde hat man tatschlich den ,kern der ganzen seither so vielbesagten ,pendulationstheorie erfat4 ,der ,rest sind bei ,reibisch nur einfache ,folgerungen1 darunter allerdings eine jetzt noch fr uns entscheidend wichtige4 ,wenn die ,pendulation schon durch die ganze ,geologie heraufkommt1 so mu der ,schwingungskreis ber ,europa 7etwa der zehnte ,grad stlich von ,greenwich1 der ,deutschland schneidet und sich fern ber den ,pol zur ,beringstrae und dem ,stillen ,ozean verlngert7 seinen ,lndern am meisten ,abenteuer gebracht haben1 denn hier ging's zwischen quator und ,pol immerzu auf und ab4 ,die konservativsten ,ecken dagegen mssen die ,schwingpole selbst gewesen sein4 ,whrend dort die ,fortentwicklung des ,lebens blhte1 haben sich hier noch altertmliche ,tiertypen bis heute lebend erhalten1 wie der uralte ,molukkenkrebs 7,limulus7 und der vom ,mitteltertir an unvernderte ,tapir4#f ,hier mu ewiges ,tropenparadies geblht haben4 ,indem diese ,klimafrage berhrt wird1 rhrt aber auch ,reibisch unvermeidlich an die ,eiszeit selbst4 ,europa auf seinen ,pendelfahrten erlebte nicht nur ,wasser- und ,landabenteuer1 sondern notgedrungen auch klimatische4 ,es ist wichtig1 da die ,pendulation bei ,reibisch nicht erfunden wird1 blo um diese ,klimadinge zu erklren1 desto glatter aber scheinen sie sich ihr zunchst einzufgen4 ,solange ,europa quatorwrts gependelt war1 mute es auch ,tropenhitze haben4 ,unsere alten ,saurier haben sich wohl darin gesonnt4 ,und auch als mit ,sptkreide und ,frhtertir die abflauenden ,wasser beginnende ,polumkehr verrieten1 ging es zunchst durch warme ,zonen zurck4 ,da dabei aber auch ,spitzbergen1 ,grnland und ,grinnelland grnen ,wald trugen1 ist ebenso selbstverstndlich1 lagen sie doch damals vom ,pol fort noch lange ber die gemigte ,zone hinausgependelt1 whrend im ,zeichen des wahren ,pols erst die ,gegend hinter der ,beringstrae stehen mochte4 ,und spielend wird hierbei etwas mitgelst1 das uns bisher fast in allen ,eiszeittheorien so verzweifeltes ,kopfzerbrechen gemacht3 die ,lichtfrage4 ,wenn etwa der ,boden ,spitzbergens damals wie auf einer ungeheuren ,drehbhne an die ,stelle des heutigen ,sdeuropa geschoben war1 so hatte er eben keine lange ,polarnacht und konnte unbehindert seine ,magnolien und ,zypressen tragen1 wie die heutigen ,hgel von ,bologna4 ,man wird das ,glck der ,theorie an dieser ,stelle nicht unterschtzen6 ,nun aber1 als die ,bhne zurckdrehte und auch da noch weiter drehte als heute1 kam ,skandinavien genau so folgerichtig ins ,polareis und die ,eiszeit brachte alle ihre ,schrecken zu uns1 -- nicht weil's wirklich klter auf der ,erde geworden war1 sondern blo einfach1 weil wir jetzt nher auf den ewig vereisten ,drehpol selbst hinaufgependelt waren4 ,damals drute uns die ,polarnacht1 und die ,moschusochsen ,grnlands fanden bei uns die baumlose ,moossteppe der arktischen de4 ,zwei ,forderungen hatten nach ,reibisch in allen ,eiszeittheorien von je eine ,hauptrolle gespielt3 ein ,klima1 wie es viel nordischeren ,breiten entsprche -- und eine gesteigerte ,erhebung des ,landes ber den ,meeresspiegel4 ,beides bietet die ,pendulationstheorie1 indem sie wirklich in die hohen ,breiten zaubert und zugleich das ungebrochene ,land immer steiler aus dem abgeplatteten ,meer herausrcken lt4 ,der ,rest der ,abhandlung dient im letzteren ,punkt dann noch einigen vorsorgenden ,beschrnkungen zur ,abwehr allzu leichter ,einwrfe4 ,wirkliche ,hebungen und ,senkungen auch des ,erdbodens selbst aus inneren pressenden oder eruptiven ,grnden mssen natrlich das allgemeine ,bild im einzelnen stets durchkreuzt und verschoben haben1 auch ist das wandelnde ,festland1 wie gesagt1 nicht unbedingt unnachgiebig4 ,die erlahmende ,zentrifugalkraft bei zum ,pol rckenden ,landmassen und ,seebden wird die ,tragfhigkeit der ,oberflche entspannen und ,einbrche begnstigen4 ,so ist das nrdliche ,eismeerbecken ein solcher junger ,einbruch1 der dann fr sein ,teil wieder durch ,seitendruck heute noch ,spitzbergen und ,skandinavien hebt in scheinbarem ,widerspruch zu ihrer doch jetzt schon wieder quatorialen ,pendulation4 ,diese rtlichen ,schwankungen mssen eben stets von dem groen ,gestaltungsprinzip in ,abzug gebracht werden1 wenn die ,sache richtig stimmen soll4 ,geschickt1 wie das alles gruppiert ist1 bt es eine glnzende ,wirkung aus4 ,erst #aije und #aijg lie ,reibisch dieser gehaltvollen ersten ,mitteilung noch zwei weitere kurze ,abhandlungen am gleichen ,ort folgen1 mit denen einstweilen seine ,arbeit zur ,sache abschlo4 ,die zweite ,studie verfolgt weiter jenes ,verhalten des ,landes bei polarer und quatorialer ,pendulation mit ihrem ,einflu auf ,gebirgsfaltung1 ,erdbeben1 ,spalten- und ,karstbildung1 -- whrend die dritte noch einmal der ,eiszeit im besonderen gewidmet ist4 ,grade vor dieser ,eiszeit werden wir jetzt aber in die ,schwierigkeiten auch dieser ,theorie eingefhrt4 ,so verblffend diesmal alles zu klappen schien1 hatte sich doch schon bei der ersten ,behandlung ein ,widerspruch gezeigt1 auf den jetzt noch einmal genauer eingegangen wird4 ,nach dem gangbaren ,tatsachenbilde lag in der ,diluvialzeit gleichzeitig zu ,europa auch ,nordamerika unter ungeheurem ,eis4 ,dieses ,eis reichte dort von ,labrador bis gegen ,alaska und bedeckte die ,vereinigten ,staaten bis an den ,zusammenflu des ,ohio und ,mississippi1 #ae ,millionen ,quadratkilometer ,land unter sich begrabend4 ,wenn aber ,europa damals sein ,eis erhielt1 weil es nher zum ,pol gependelt war1 -- wie konnte ,nordamerika vereist sein1 das doch dann schon wieder weit ber den ,pol hinaus gependelt sein mute8 ,reibisch versucht indessen noch einmal zu parieren4 ,zunchst schrnkt er das rumliche ,ma von ,europas ,nordpendeln selber stark ein4 ,nur dreieinhalb ,grad mehr seien dazu ntig gewesen1 also so viel1 da ,berlin heute etwa auf die ,breite ,sdschwedens rckte4 ,dann htte die riesige gleichzeitige ,landerhhung1 die unter anderem die ,nordsee in ein steiles ,hochplateau mit den ,shetlandinseln als ,gebirgsstock verwandelte1 reichlich zum ,binneneisstrom gelangt1 der auf ,europa flo4 ,tatschlich aber sei die nordamerikanische ,vergletscherung berhaupt nicht mit unserer zusammengefallen6 ,sie sei eben lter6 ,amerikanische ,geologen nhmen in ihr drei zeitlich einander folgende ,stufen an1 die sich rumlich von ,west nach ,ost ablsten1 als habe die ,klte zuerst das westliche ,felsengebirge angehaucht1 dann die ,mitte neben der ,hudsonsbai und endlich ,labrador4 ,das entspreche aber genau dem langsamen ,vorbeiziehen ,nordamerikas am ,pol schon zu ,zeiten1 da ,europa mit seiner ,pendulation noch weit sdlich zurck war4 ,auch das klingt zunchst gut1 wenn schon das ,hineinsehen auf der ,karte nicht jedem so ganz leicht werden wird4 ,was man aber zwischen den ,zeilen verstehen mu1 ist1 da das nordamerikanische ,eis dann gar nicht im ,diluvium gewesen wre1 sondern noch im ,tertir6 ,als bei uns noch die ,affen und ,giraffen des ,tropenwaldes hausten1 begannen drben schon die ,gletscher ber ,alaska aufzublinken1 das als erstes auf der groen ,nordfahrt die ,nhe des ,pols erreicht hatte und zu spren bekam4 ,und whrend wir erst langsam die halbtropische und gemigte ,zone durchwanderten1 flo dort das ,binneneis des nahe passierten ,pols1 bereits alles erkltend und die de ,moostundra vor sich her breitend1 bis zum ,mississippi4 ,man sieht auf den ersten ,blick1 was fr eine ,umwlzung aller unserer geologischen ,begriffe bisher das bedeutete4 ,auch in ,nordamerika bedingte der vorrckende ,eisrand eine vllige ,umgestaltung der ,tierwelt1 die unserer diluvialen in ,europa entsprach4 ,jetzt mten diese amerikanischen ,eiszeittiere 7also wollhaarige ,mammute1 ,moschusochsen u4 dgl47 alle auch schon tief im ,tertir gelebt haben4 ,in diesem ,tertir belebten aber fr unsere geltende ,anschauung bisher unendliche ,scharen nicht eiszeitlicher ,sugetiere aller ,art die grnen ,steppen und ,wlder drben4 ,riesige ,knochenlager1 wie sie kaum wieder auf ,erden so vorkommen1 geben uns von ihrem beispiellosen ,reichtum ein berwltigendes ,bild4 ,schichtenweise folgten sie sich1 lsten einander ab1 wie man stets glaubte1 im ,verlauf des ,tertirs4 ,dort war es1 wo sich jene wunderbaren ,stammbume 7z4 ,b4 der des ,pferdes7 fast lckenlos haben zurckverfolgen lassen4 ,auch das mte jetzt alles umdatiert werden1 man wei nur nicht recht1 wohin man damit zurckgehen soll4 ,soll man fr die lteren ,geschlechter bis in die ,drachentage der ,kreide hinunter1 whrend doch keine ,spur der alten ,riesendrachen selbst sich mehr zwischen die vllig andersartigen ,knochenfunde mischt8 ,das alles aber nicht aus eigenen ,grnden1 sondern nur um der ,pendulation willen6 ,gewi3 jene ,vermutung ist merkwrdig1 da die ,eiszeit sich in ,nordamerika stufenweise von ,west nach ,ost bewegt habe1 vorausgesetzt1 da sie richtig ist1 worber1 genau gesagt1 doch auch noch ,streit besteht4 ,man wrde die ,sache unter die mancherlei bisher rtselhaften ,einzelsonderheiten des groen ,eiszeitrtsels verbuchen mssen1 und ich gebe ,reibisch durchaus recht1 da sie nach einer rumlichen ,kltewanderung aussieht1 die anders lief als die nordsdliche in ,europa4 ,niemals aber wrde sie blo aus sich auf die grundumstrzende ,vermutung fhren1 da das ganze nordamerikanische ,diluvium tiefes ,tertir gewesen sei1 wie es die ,konsequenz der ,pendulation hier fordert4 ,khne ,gedanken jedenfalls6 ,unwillkrlich senkt man einen ,augenblick das ,blatt und schaut im ,sinn nach der andern ,eiszeit hinber1 -- jener fernen der ,permzeit4 ,wenn ,europa damals auch polwrts gependelt war1 worauf seine ,eisspuren deuten knnten und wie es auch ,reibisch annimmt1 so konnte wohl unmglich gleichzeitig ,sdafrika vergletschert sein4 ,und es mte auch hier das einheitliche ,bild erst unserer gangbaren ,geologie zum ,trotz auseinandergerissen werden1 -- wie denn ,reibisch wirklich diese sdafrikanische ,vereisung vom ,perm fort bis in die ,jura- und ,kreidezeit rcken mchte2 wozu doch auch hier die anschlieenden altertmlichen ,farne und ,reptile wieder nicht passen4 ,die ,vergletscherung ,indiens mit ihren so aufflligen ,spuren mu aber berhaupt hchst problematisch erscheinen wegen der unmittelbaren ,nhe zu dem einen der ewig tropisch1 ewig polfern gedachten ,schwingpole der ,theorie auf ,sumatra4 ,andererseits kann man aber diese indische ,gletscherschrift doch nicht einfach der ,theorie wegen streichen4 ,und man wird jedenfalls begreifen1 da von seiten der ,geologen auch der geistvollen ,pendulationsidee noch reichlich ,fehde angesagt werden mute4 ,und wird bei aller ,anerkennung ihres genialen ,gedankenblitzes nicht bersehen1 da auch sie noch nicht so sehr alle ,eiszeittatsachen erklrt1 als sie erst fr sich wesentlich umgruppieren mu4 ,inzwischen war der ,lehre aber ein begeisterter ,prophet erstanden in dem ,leipziger ,zoologieprofessor ,heinrich ,simroth1 der ihr #aijg ein eigenes umfangreiches ,werk 7,die ,pendulationstheorie7 widmete4 ,simroth erweitert zunchst die schlichten geologischen ,schlsse ,reibischs in einer fr sich geistreichen1 wenn auch1 wie mir scheinen will1 nicht immer glcklichen ,weise1 spielt aber dann die ,hauptsache auf das ,gebiet der ,tierkunde und allgemeinen ,entwicklungslehre ber4 ,das uns bekannte ,leben begann nach ihm einst in den ,tropen4 ,es breitete sich zunchst also im ganzen ,tropengrtel aus4 ,dann entfhrte aber die einsetzende ,pendulation einzelne ,arten mit ihrem ,boden polwrts4 ,ein ,teil ging im ,kampf mit dem neuen ,zonenklima ein1 andere bogen wieder seitwrts aus1 ein gewisser ,stamm aber fand grade so die ,anregung zu lebhafter ,neuanpassung und ,fortentwicklung4 ,der entschiedenste ,schauplatz war dabei der meistbewegte ,schwingungskreis1 der ber ,afrika1 ,europa und den ,stillen ,ozean ging4 ,im ,engeren blieb doch noch wieder das kleine ,europa mit seinem reichen ,wasser- und ,landwechsel dem starren ,block ,afrika wie dem reinen ,sdseewasser ber1 -- ,europa ist1 wie spter die ,hochburg der ,kultur1 so bereits seit ,urtagen fr ,simroth das vorbestimmte ,land aller ,entwicklung gewesen4 ,wobei die polaren ,pendulationen besonders stark empor gesteigert zu haben scheinen1 whrend die quatorialen mehr in die ,breite ppigen und abenteuerlichen ,formen- und ,grenspiels fhrten2 man ahnt1 da im polaren ,wege der ,mensch entstanden sei1 whrend auf quatorialem die grotesken ,riesensaurier lagen4 ,auch dieser ,gedankenflug1 dem ,simroth den ganzen ,schmuck seiner reichen ,kenntnis und ,phantasie verliehen1 hat unverkennbar ,verlockendes4 ,sicher bewhrt1 wrde er nicht nur die ,entwicklungslehre berraschend frdern1 sondern auch der ,pendulation eine groe ,hilfe sein4 ,aber diese ,pendulation steht und fllt nicht mit ihm1 und wir knnen die neue groe ,fachfehde der ,zoologen und ,botaniker1 die sich unabhngig nun wieder daran geknpft1 hier ruhig als von unserm eigentlichen ,thema zu weit fortfhrend auf sich beruhen lassen4 ,wesentlich sind dagegen noch ein paar ,ideen ,simroths zur ,pendulation selbst4 ,die einzelnen ,schwingungsausschlge verteilt er genau auf unsere bekannten ,epochen der ,erdgeschichte4 ,im ,altertum des ,erdlebens 7,palozoikum7 sollen wir polar gependelt sein1 im ,mittelalter 7,mesozoikum7 quatorial1 im ,tertir wieder polar1 und heute soll's1 wie gesagt1 abermals quatorial gehen4 ,nun waren aber diese ,weltalter ganz ungeheuerlich an ,lnge verschieden3 das lteste endlos gegen das mittelste1 dieses mittlere aber wieder riesenlang zum ,tertir4 ,die ,pendulationen1 wenn sie sich dort deckten1 mten also in ,wahrheit auch nicht regelmig1 sondern ganz verschieden1 einst langsamer und nachher immer schneller erfolgt sein4 ,das aber bringt auf die ,frage1 was berhaupt zur ,pendulation gefhrt haben knnte1 und hier hat ,simroth nun einen ganz khnen ,einfall gehabt4 ,die ,pendulation sollte auf einem uralten ,sto beruhen1 den die ,erde erhalten4 ,in einer der stets hchst witzigen und anregenden1 wenn auch stofflich heute fter veralteten ,geschichten ,jules ,vernes kommt ein zweiter ,mond der ,erde vor4 ,mondfahrer1 die in einem hohlen ,projektil aus einer riesigen ,kanone geschossen sind1 werden von ihm aus der ,richtung gelenkt4 ,jules ,verne mit seinem ,geschick des berall ,herumstberns sttzte sich dabei auf eine halb vergessene und wissenschaftlich nicht durchgedrungene ,rechnung eines franzsischen ,physikers1 der aus ,mondstrungen wirklich auf das ,dasein eines wegen ,winzigkeit bisher unbeobachteten zweiten ,erdmndchens geschlossen hatte4 ,solches ,mndchen sollte nach ,simroth nun in ,urtagen gar auf die ,erde heruntergestrzt sein und in die damals noch dnne ,kruste den ,block eingeschlagen haben1 der nachmals ,afrika bildete4 ,ganz neu war auch diese ,idee nicht1 wie ich denn vor mindestens #cj ,jahren schon einmal gelesen habe1 ,australien sei von einem ,kometen abgesetzt worden4 ,jetzt bei diesem ,sto ,simroths sei aber nicht nur berhaupt die ,erde erst schief gestellt worden1 sondern es schwankten seitdem auch ihre ,achsen in der ,weise gegeneinander1 wie es die ,pendulation ungefhr voraussetzt4 ,die ,sache ist in ,simroths ,buch etwas reichlich unklar ausgedrckt1 und ,theodor ,arldt hat sie in der ,folge einer1 wie man wohl sagen darf1 vernichtenden physikalischen ,kritik unterzogen4 ,das ,nachzittern eines solchen ,stoes ber hundert und mehr ,millionen ,jahre fort bei ganz unfabar langsamen ,anfangsausschlgen hat ja fr das erste ,nachdenken schon etwas ,bngliches4 ,arldt zeigt aber1 da er nur die ,erdbahn1 ,erdschiefe und tgliche ,erddrehung htte ndern1 im brigen aber przessionsartige ,gesamtschwankungen auslsen knnen1 die mit ,pendulation nichts gemein haben4 ,vorausgesetzt1 da ein sich nhernder ,mond sich nicht berhaupt nach den vom jngern ,darwin entwickelten ,gesetzen in ,spiralwindungen bewegt und lngst vorher in einen ,meteoritenring aufgelst htte2 und ganz abgesehen von den ungeheuren ,schmelzwirkungen einer solchen ,stokatastrophe4 ,simroth hat denn auch spter selbst seiner kleinen ,julesverniade eine etwas andere ,wendung gegeben und bis zu seinem leider whrend des ,kriegs erfolgten ,tode einer magnetischen ,hilfstheorie gehuldigt4 ,nachdem die ,erde als kleiner ,magnet durch einen ,sto verschoben war1 sollte die ,sonne als groer ,magnet wieder in parallele ,lage zu bringen bestrebt sein1 was sich in der ,pendulation uere4 ,wird man bei der ganzen ,pendulation schon bisweilen an des alten ,adhmar ,sintflutgemlde mit seinen ,schwerpunktverlegungen erinnert1 so wirkt es an dieser ,stelle erheiternd genug1 da eben bei ,adhmar gelegentlich auch bereits eine solche kosmische ,magnetphantasie vorkommt3 #agii habe einer die ,erde pendeln lassen1 weil die ,kometen ihren ,magnetkern hin und her zgen4 ,reibisch selbst hat seine ,ansicht von den wirkenden ,ursachen der ,pendulation brigens bisher nicht verffentlicht1 und alles in allem wird man der ursprnglichen ,theorie wohl nur ntzen1 wenn man die ,stogeschichte wieder mglichst von ihr fortdenkt4 ,unterdessen war aber lngst noch wieder etwas ,neues in die lehrreiche ,debatte geraten4 ,arldt in jener kritischen ,studie betonte1 es gbe immerhin noch eine vage ,stomglichkeit3 wenn nmlich die ,erde nicht einheitlich gebaut wre1 sondern mit ihrer ,rinde gegen den ,kern verschoben werden knnte4 ,dann knnte ein ganz flacher ,sto die ,rinde vielleicht ein ,stckchen weit ber den ruhig weiter drehenden ,kern geschoben haben1 und indem ,ausgleichsspannungen sie wieder zurckzgen1 mchte wenigstens einmal etwas ,pendulationsartiges entstehen4 ,er selbst ma auch dem keine groe ,wahrscheinlichkeit bei1 aber man konnte vom ,sto absehen und doch in der ,rindenverschiebung an sich etwas ,fesselndes finden4 ,dem ,leser1 dem vielleicht schon die ,pendulation selbst etwas zu viel war1 mag ja vollends hier graueln3 nun sollen ihm nicht blo die ,achsen wackeln1 sondern gar die ganze ,erde sozusagen in ,fleisch und ,bein zu zwei ,stcken zerbrechen1 die bereinander klappern wie in einer japanischen ,vexierkugel4 ,die ,grundlage der ,geschichte ist indessen wieder weit weniger toll1 als es ausschaut4 ,es kommt nmlich zunchst nur darauf an1 wie man sich das ,innere der ,erde vorstellt1 und darber gibt es bekanntlich mehrere gut zu begrndende ,ansichten4 ,eine ziemlich gangbare nimmt allerdings nach unten zu eine geschlossene ,folge aller bergnge von ,fest durch ,flssig zu ,gasfrmig ohne jede ,trennungsflche an1 und an solcher ,kugel1 die praktisch als strenge ,einheit zu gelten htte1 knnte sich nichts verschieben4 ,aber grade neueste ,forscher von ,ruf glauben auch wieder an einen festen ,metall-7,eisen-7kern1 auf dem eine oberflchliche ,steinkruste liegt1 die vielleicht in #aejj ,kilometern ,tiefe scharf abgesetzt und in der ,sohle selber plastisch wre4 ,unsere allerneuesten ,rechnungen ber ,leitung der ,erdbebenwellen im ,erdinnern sprechen recht stark hierfr1 und damit ginge es schon4 ,wie es aber oft mit der ,duplizitt von ,entdeckungen ist1 da zwei zu gleicher ,zeit auf gleiches kommen1 so war fast zugleich 7unbedeutend spter7 mit ,reibischs erstem ,heft ein schmuckes ,buch erschienen1 das wirklich die ganze ,sache von hier aufzurollen versuchte4 ,die quatorfrage in der ,geologie1 von ,p4 ,damian ,kreichgauer ,s4 ,v4 ,d41 ,lehrer der ,mineralogie und ,geologie in ,st4 ,gabriel bei ,mdling in ,niedersterreich1 gewidmet dem hochwrdigen ,herrn ,generalsuperior usw4 ,das ,werk stammt1 wie man sieht1 diesmal aus streng katholischem ,kreise1 befleiigt sich aber nach dem ,vorbilde des bekannten vortrefflichen ,vatikanastronomen ,pater ,secchi in allen kosmogonischen ,fragen einer durchaus achtenswerten wissenschaftlichen ,unbefangenheit4 ,auch der ,pater ,kreichgauer1 der an ,kant-,laplace keinen ,ansto nimmt und geologisch berall im ,bilde ist1 geht gleich unserm kosmischen ,ingenieur ,reibisch davon aus1 da die ,drehachse selber sich nicht gendert hat1 wohl aber immer wieder andere ,lnder und ,meere ,drehpole und quator berkrochen haben4 ,das aber konstruiert er jetzt ernstlich so1 da der ,erdkern seine ,drehung behlt1 dagegen die ,rinde auf ihm rutscht4 ,der ,erdkern ist ihm flssiges ,eisen1 da ,druck die ,metalle verflssige4 ,darauf schwimmt die ,rinde1 unten nachgiebig und an ihren ,spalten verschiebbar wie eine lose verbackene ,eisschollenschicht4 ,sie in ,bewegung zu setzen1 bedarf's keiner ,mondste1 sondern nur der eigenen ,schubkraft1 wie sie durch ungleiche ,belastung1 ,faltenwurf und zentrifugale ,zerrung immer wieder erzeugt wird4 ,dann aber legt sie weite ,strecken zurck mit allem1 was auf ihr ist1 -- ,waldung1 sie schwankt heran1 ,felsen1 sie lasten dran1 wie es im ,faust heit4 ,und dem ,pater entgeht nicht1 da auch so vermeintliche ,eiszeiten entstehen mten1 wenn die treibende ,bank andere ,landschaften ber die kalten ,drehpole fhrt4 ,wobei er gewissenhaft verzeichnet1 da schon ein anderer vor ihm1 der ,jesuitenpater ,kolberg1 an solchen ,rindenzug zur ,erklrung gedacht habe1 whrend ihn selbst doch die ,pole weniger interessieren als der alte quator4 ,durch was fr wechselnde ,gegenden sich dieser quator in den ,erdaltern gespannt1 sucht er noch an den verklungenen ,gebirgen abzulesen1 die immer eine quatoriale ,falte geliebt1 oder aus den ,bndern roten ,sandsteins1 die1 in der ,wrme gebildet1 heute noch uralte ,gleicherzonen zu knden scheinen4 ,da aber offenbart sich ihm nun vor seiner reisenden ,schollendrift der ,jahrmillionen keine auf und ab wippende ,pendulation1 sondern er meint1 die ganze ,rinde sei um und um getrieben1 bis das ,gebiet des alten ,nordpols regelrecht zu dem des ,sdpols geworden1 also fr den ueren ,anblick die ganze ,erdkarte sich auf den ,kopf gestellt habe4 ,ich mute1 als ich's las1 an vertrumte ,stunden mit ,august ,strindberg denken1 der bekanntlich ab und zu in paradoxer ,naturgeschichte dilettierte3 wie er mir einmal begreiflich zu machen suchte1 der ,mond drehe sich langsam von ,pol zu ,pol4 ,in der ,vision des ,paters ,kreichgauer erschien das leibhaftig fr unsere ungeheure ,erde1 die zwischen ,vor-,kambrium und ,diluvium ihre ,pole vertauschte4 ,manches in den verschiedenen ,pollagen1 das der ,pendulation ,kopfzerbrechen macht1 gibt sich so in der ,tat noch anschaulicher4 ,in mehrerem ist aber doch auch wieder merkwrdig1 wie der ,pater unbewut in ,schritte lenkt1 die auch der ,ingenieur getan4 ,auch bei ihm schiebt sich die ,rinde in ganz hnlichem ,hauptkreis ber die ,pole1 von zwei ,tropenstellen aus gedreht1 die unmittelbar an ,reibischs ,schwingungspole erinnern1 -- blo da er seine ,schollen freier treiben und ausbiegen lassen kann1 als in ,reibischs starrem ,system mglich wre4 ,und die diluviale ,eiszeit mu entsprechend auch er zeitlich zerstckeln1 bis ihre nordamerikanischen ,akte sich schon durch das ganze ,tertir ziehen4 ,hier aber war es nun wieder ,simroth1 der allen ,ernstes eine nachtrgliche ,kombination aus ,rindenrundfahrt und ,pendulation selber versucht hat4 ,in einem ,nachtrag zu seinem ,pendulationsbande meint er1 auch die ,pendulation knne schlielich ganz gut als eine reine ,rindenbewegung1 wenn schon eine blo pendelnde1 gedeutet werden1 unter der unbeschadet der metallene ,erdkern seine alte ,drehung bewahrte4 ,womit immerhin eine ,brcke gegeben war1 auch diese ,pendulation irgendwie in ,kreichgauers ,sinn auf rein irdische ,ursachen ohne kosmischen ,roman zurckzufhren4 ,simroth hat an der gleichen ,stelle aber noch eine interessante ,anlehnung gesucht4 ,bei unserem geologiebeflissenen ,pater ist1 wie gesagt1 seine ,krustenbewegung im einzelnen viel willkrlicher3 so lt er sie z4,b4 im ,tertir und ,diluvium nrdlich eine richtige ,kurve beschreiben1 die den ,eispol wirklich abbiegend ber das arktische ,amerika und rund um ,grnland fhrt4 ,da mchte man fast fragen1 ob nicht einzelne ,krustenschollen hier gesondert herumgesteuert sein knnten4 ,auf diesem ,gebiet ist aber nichts so paradox1 da es nicht auch einmal ernstlich verfochten werden sollte4 ,wenn nun ganze ,erdteile sich geologisch von der ,stelle bewegten1 hin und her schwmmen1 zerbrchen und in den ,stcken voneinander abtrieben8 ,man braucht blo an die ,gebirgsfalten zu denken1 um sich zu sagen1 was fr unheimliche ,beweglichkeit jedem ,festlande schon an sich innewohnt4 ,jede ,falte mu soundso viel vorher flach gebreitetes ,land zu sich herauf gestaut haben4 ,wieviel ,ebene mag zusammengerckt sein1 den ungeheuren ,himalaja zu bilden1 -- die wieder herauskme1 wenn man seine ,falten zurckgltten knnte4 ,man sieht schon auf dem ,wege die einzelnen ,lnder geologisch vor- und zurckkriechen1 wie ein ,polyp seine ,fangarme breitet und sich dann wieder zum ,klumpen ballt4 ,aber das gliedert sich vielleicht nur in ein noch viel greres ,bild4 ,wem ist auf der ,karte nicht einmal aufgefallen1 da ,grnland wie ein an einem ,spalt abgercktes ,stck ,nordamerika aussieht8 ,oder ,sdamerika1 als sei es mit der ,schere aus ,westafrika herausgeschnitten8 ,die ganze ,ostkste des ,atlantischen ,ozeans scheint sich auf der andern ,seite gradezu fortzusetzen3 ,afrikas groe ,tafel in dem ,tafellande ,sdamerikas1 die ,bruchzone unseres ,mittelmeers in der mittelamerikanischen1 ,europas ,ebenen in den ,prrien1 ,skandinaviens ,berge in den ,bergen ,grnlands4 ,alle neuere ,geologie hat hier an versunkenes ,zwischenland gedacht4 ,eine nordische und eine sdliche ,atlantis1 die einmal untergegangen1 whrend die ,pfeiler hben und drben stehen blieben4 ,aber der ,boden des ,atlantischen wie aller ,ozeane scheint nicht so einfach blo auf versunkenes ,festland zu weisen4 ,schweremessungen deuten eine andersartige1 schwerere ,gesteinsmasse da unten an4 ,es ist1 als sei eine tiefere ,schicht der ,erdrinde hier berall angeschlagen4 ,die ,erdteile scheinen sie voneinanderrckend einfach freigegeben zu haben wie den ,grund einer ungeheuren ghnenden ,spalte4 ,aber sie geht offenbar ganz in der ,tiefe auch unter diesen ,erdteilen selbst weiter4 ,im ,meeresgrunde oberflchlich vernarbt1 ist sie da drunten plastisch-flssig4 ,aus ihr quillt angeschlagen die heiflssige ,lava4 ,die ,erdteile aber1 kolossale ,brocken viel leichteren ,gesteins1 wurzeln in diesem ,tiefenflu4 ,sie hngen darin lose im ,gleichgewicht wie riesige ,eisberge im ,meer4 ,dazu aber mu man sich nun noch einmal eine gewisse ,theorie der ,erdrinde berhaupt machen4 ,nife1 ,sima und ,sal kommen in ,betracht4 ,die ,worte klingen ja zunchst wie aus der ,mythologie der ,edda4 ,in ,wahrheit hat sie unser grter zeitgenssischer ,geolog1 ,sue1 zum eigensten praktischen ,gebrauch geschaffen4 ,den ,erdkern soll uns wieder eine ,eisenkugel bilden1 -- sagen wir nach der ,natur der ,meteorsteine1 die zum ,teil vielleicht ,trmmer solcher anderen ,weltkrperkerne sind1 aus ,nickeleisen4 ,nickel mit ,ferrum1 d4 i4 ,eisen1 gibt abgekrzt ,nife4 ,auf diesem ,nifegrund erst ruhe die ,rinde4 ,aber diese ,rinde besteht zunchst selber wieder aus einer unteren schweren ,schicht1 in der ,tiefe zhflssig4 ,das ist jene1 die unter den ,meeresbden hergeht und in der die ,erdteile stecken4 ,silizium 7,kieselstoff7 und ,magnesium mgen sie wesentlich zusammensetzen1 -- daher ,sima4 ,ursprnglich schwamm auf ihr einheitlich die oberste ,decke1 im ,verhltnis zu dem schweren ,flu darunter schaumig leicht1 etwa wie ,eis oder ,bimsstein4 ,silizium mit ,aluminium als ,hauptbestandteil1 -- daher ,sal4 ,aber diese ,sal-,decke zerri frh schon in lose ,brocken3 das sind unsere ,kontinente4 ,wo sie1 durch ,faltung gekrzt1 sich trennten1 ,raum lieen1 da bildete das vernarbte ,sima die ,ozeanbden4 ,die ,festlnder selbst aber hngen als ,sal-,trmmer noch mit den ,sockeln schwebend eingetaucht im flssigen ,tiefensima4 ,warum sollen sie nicht gelegentlich noch bis heute auf ihm sich auch bewegen1 fortschwimmen1 abtreiben knnen8 ,so noch in gar nicht ferner ,zeit erst ,amerika von ,europa-,afrika fort und ,grnland wirklich von ,amerika4 ,angeblich sollen sich sogar kleine jhrliche ,betrge herausrechnen lassen1 um die dieses ,auseinanderrcken gegenwrtig noch andauert4 ,es sind ,gedankengnge1 die ,alfred ,wegener in ,marburg so oder hnlich gegeben hat 7#aiab in ,petermanns ,mitteilungen74 ,das ,prinzip der horizontalen ,beweglichkeit der ,kontinente nennt er's1 ihm selber erscheint's paradox1 aber doch denkenswert4 ,natrlich gibt es mancherlei nahe ,einwnde dagegen1 von denen er selbst einen hervorhebt3 warum nicht jede ,verschiebung der ,erdteile heiflssiges ,tiefensima entble1 das1 ehe es selber zu ,ozeanboden erstarrt1 die entsetzlichsten ,lavakatastrophen erzeugte4 ,er meint1 unterseeische ,lavaergsse pflegten sanft zu verlaufen1 in strkeren ,fllen der ,urwelt aber habe wohl wirklich hier auch wilderer ,vulkanismus angeknpft1 -- wohl keine schlagende ,erklrung4 ,aber vergegenwrtigen mag man sich auf jeden ,fall1 was auch das noch wieder in das ,eiszeitproblem tatschlich hineintragen wrde4 ,schon jene einfache ,faltenraffung knnte ,lnder heute weit vom ,pol fortgezerrt haben1 die einst ausgebreitet unter seinen ,eiswirkungen lagen4 ,oder ganze ,erdteile knnten mit der ,eisschrift auf dem ,buckel in die ,weite geschwommen sein1 endlose ,meere frder zwischen sich und den ,pol setzend4 ,denken wir uns so doch noch einmal in die ,wunder der ,permeiszeit zurck6 ,teile von ,sdamerika1 ,kapland1 ,indien1 ,australien htten einst einen engverwachsenen ,landblock gebildet1 der damals dicht unter dem ,sdpol wurzelte und dessen ,eisschrift empfing4 ,spter aber wre er gnzlich voneinander geschaukelt wie ein berstender wirklicher ,eisberg1 -- ein ,stck wre bis ans heutige ,sdamerika geschwommen1 eins in ,australiens gegenwrtige ,lage1 eins wre von ,afrika zu sich gerafft und eins gar durch die kolossale ,landeinziehung bei ,gelegenheit der ,himalajafaltung bis in die ,breite des heutigen ,indiens geholt worden4 berall an diesen fernen ,stellen aber lsen wir vom mitgebrachten ,gestein noch die ,schrift des ,eispols4 ,ich sage nicht1 da es ohne weiteres so war1 aber verstehen knnte man1 da es auch so einmal htte werden knnen4 ,penck selber1 der groe ,kenner der sdlichen ,eiszeiten1 hat der rtlichen ,schollenverschiebung im ,indischen ,ozean den ,rang einer brauchbaren ,arbeitshypothese zuerkannt4 ,und so meinte denn auch ,simroth1 wenigstens die indischen ,gletscherspuren1 die ihm so gar nicht in seine ,pendulation passen wollten1 mit solcher ,wegenerschen ,zerrung aus dem ,hauptspiel herausdrngeln zu knnen4 ,wir aber mgen hier wieder die ,grenze sehen1 wo fr unsern ,zweck auch diese ,theorien ungefhr abgeschritten sind4 ,man beherrscht die neue ,fragestellung1 merkt aber1 wie auch sie noch nicht ohne weiteres lst1 sondern ein ,heer neuer ,vermutungen herauszaubern mu1 die alle ihr ,glck1 aber auch alle ihre ,bedenken haben4 ,hinter den ,pendulationen des ,erdkolosses erscheint nach wie vor das ,pendeln der ,gedanken1 hinter der sich drehenden ,kruste und den schwimmenden ,erdteilen das ,schwimmen und ,drehen vermeintlicher und echter ,beweisstcke4 ,gern aber1 wie beim ,kampf um den wirklichen ,nord- oder ,sdpol1 folgt man den tapfern ,mnnern1 die1 jeder in seiner ,art1 sich durch den ,wust der ,widersprche gekmpft4 99 99 99 99 99 ,so reich und unterhaltend diese ,theorien wieder sind3 man fhlt doch1 da der ,gedanke sich auch vor ihnen noch einmal auf die ,wanderschaft begeben konnte4 ,allerdings jetzt mit immer mehr verengtem ,kreis4 ,man kann die letzten kosmisch-astronomischen ,ideen1 die an dem ,pol hingen1 auch noch ber ,bord werfen und bleibt dann ganz bei der ,erde1 wie sie heute schwebt1 wandelt und sich dreht4 ,in allen ,zeiten ihrer ,geschichte1 wenigstens soweit ,leben und ,eiszeiten in ,frage kommen1 lt man sie so schweben1 wandeln und sich drehen1 genau wie heute4 ,und fragt blo1 ob nun irdisch-geologische ,grnde auf ihr selbst zu ,eiszeiten gefhrt haben knnten4 ,auch von ,theorien gilt ja manchmal das alte3 ,bleibe im ,lande und nhre dich redlich4 ,lyell1 von dem ich vorhin sprach1 hat seinerzeit mit hchstem ,erfolg gelehrt1 man solle auch bei den scheinbar wunderbarsten ,begebnissen der ,vergangenheit naturgeschichtlich mglichst eine schlicht dem heutigen entsprechende ,ursache voraussetzen1 ehe man durch alle ,himmel und zu weltumstrzenden ,wandlungen schweife4 ,heute noch begibt sich bei uns mancherlei1 das doch im kleinen mchtig4 ,der ,tropfen hhlt den ,stein1 in ,jahrtausenden verwittert der ,fels1 versandet eine ,bucht1 hebt sich leise die ,kste2 auf geologische ,zeitrume erstreckt1 kann das aber auch ,ungeheures vielleicht erklren1 vor dem man zuerst fassungslos stand4 ,ob nun mit solchen einfach irdischen ,mitteln auch die ganze ,eiszeit zu packen wre 4448 ,schon bei jenen khnsten kosmischen ,deutungen sahen wir gelegentlich einzelne ,hilfserklrungen gleichsam kleine ,anleihen hier herber machen4 ,das kosmisch bedingte diluviale ,eis sollte immerhin verstrkt worden sein durch ,ausbleiben warmer ,strmungen4 ,oder die ,gebirge ,skandinaviens sollten hher geragt und so bessere ,ausgangspunkte weitreichender ,vereisung geboten haben4 ,das ,eis1 einmal gegeben1 sollte selber das ,wetter verschlechtert haben1 das nun fortzeugend wie der ,fluch der bsen ,tat neues ,eis aus sich gebren mute4 ,wenn aber diese ,hilfen allein schon gelangt htten8 ,hier ist zunchst ein ,kreis ganz zahmer ,theorien entsprungen4 ,sie versteifen sich besonders auf jene besagten paar ,grad ,klte mehr1 die es zu dem ganzen ,diluvialeis blo gebraucht htte4 ,ob man diese lumpigen sechs ,grad oder noch nicht einmal soviel nicht tatschlich im ,sinne ,lyells aus einer ganz kleinen rtlichen nderung gegen heute erzielen knnte8 ,wenn man eine ,karte unserer gegenwrtigen ,meeresstrmungen zur ,hand nimmt1 so gewahrt man im oberen ,teil des ,atlantischen ,ozeans ein wunderbares ,system sich gegenseitig bekmpfender ,warm- und ,kaltwasserleitungen4 ,die groen tropischen quatorialstrmungen1 nach dem ,erdgesetz der ,passatwinde westlich gedrngt1 stauen sich an den ,antillen und in dem ,mexikosack vor der mittelamerikanischen ,landbrcke und ergieen ihre abgelenkten ,heizwasser als wrmenden ,golfstrom hoch hinauf bis gegen die ,westksten ,nordeuropas4 ,umgekehrt strmt es eisig kalt im ,labradorstrom aus der ,davisstrae und an ,ostgrnland vorbei gegen ,nordamerika zu4 ,heute berwiegt in dieser seltsamen ,kanalisation1 die den freien ,ozean noch einmal wie mit ungeheuren ,fluadern von besonderer ,temperatur durchsetzt1 fr uns die wrmere ,leitung4 ,aber man braucht nicht die ,pole zu verlegen und die ganze ,erde hin- und herpendeln zu lassen1 wenn man sieht1 da schon ganz geringe ,landverschiebungen1 wie sie jede ,geologie annimmt1 an diesem natrlichen ,heizsystem grndlich rtteln knnten4 ,wenn die ,landenge von ,panama aufbrche1 strzten jene tropischen quatorialfluten in den ,stillen ,ozean ab und der ganze ,golfstrom hrte auf zu bestehen4 ,in der lteren ,tertirzeit hat solches ,tor fern da unten wirklich einmal bestanden1 whrend es freilich im ,diluvium selbst lngst verrammelt war4 ,aber bis in dieses ,diluvium hinein ragte wohl noch eine mehr oder minder schmale ,landbrcke1 die ,europa von ,schottland ber die ,frer und ,island an ,grnland schlo4 ,auch dann mu der ,golfstrom seinen ,hauptberuf verfehlt haben1 er konnte mit seinen ,auslufern nicht nach ,norwegen durch1 -- umgekehrt aber wrde ein ,teil der eisigen ,grnlandwasser sich hinter jener ,atlantisbrcke sehr zu unsern ,ungunsten gestaut haben4 ,erfolg mute sein1 da an die skandinavischen ,ksten immer wachsendes ,polareis trieb1 bis sich die ,gebirge dort1 ins ,mark erkltet1 mit ,gletschern bedeckten wie ,grnland selbst4 ,wenn man aber zugleich wieder an die nicht auszusagenden ,schuttmengen denkt1 die dieses ,skandinavien ebenso wie unsere ,alpen whrend der ,diluvialzeit selber ausgestreut und also verloren hat1 so wird man abermals auch ohne ,pendulationstheorie denken mssen1 da die ,gebirgskmme dort anfangs berall noch ein ,stck hher gelegen haben1 gekrnt von dem festen ,stein1 der nachmals als zerbrochene ,schuttflut ihren ,flanken entrann4 ,fr ,skandinavien ist auch immer wieder erwogen worden1 ob es nicht eben durch die beispiellose ,last von ber zwei ,kilometern ,eisdicke selbst erst gleichsam tiefer untergetaucht1 also im ,ganzen gesenkt worden sei4 ,auf jeden ,fall mu aber diese hhere ,lage ihrerseits zunchst die ,vergrnlandung untersttzt haben4 ,war aber einmal ein skandinavisches ,grnland geschaffen1 so mute das wieder die bedeutsamsten ,folgen fr ganz ,europa haben4 ,das wirkliche ,grnland bricht heute gegen die unabsehbar offene ,see mit ihrer geheimen ,warmwasserheizung ab4 ,vor dem skandinavischen ,grnland lag dagegen schutzlos das brige ,europa1 in dessen ,ebenen das ,eis wie an einer schrgen ,rutschflche weithin einsinken konnte4 ber dem wachsenden ,eisfeld aber muten sich bestimmte meteorologische1 die auflagernde ,luft und ihre ,schichtung und ,bewegung betreffende ,verhltnisse geltend machen4 ,das ,inlandeis mute eine kolossale ,abkhlung der ,luft ber sich schaffen1 die sich im ,sommer wie ,winter als eine dauernde ,antizyklone1 wie der ,meteorolog das nennt 7,gebiet mit hohem ,luftdruck im ,innern71 uerte4 ,die tauenden ,winde wurden abgehalten1 die ganze ,luftdruck- und ,luftstrmungslage ,europas gegen heute auf den ,kopf gestellt1 -- alles aber so1 da 7der ,gedanke tauchte bereits bei ,croll auf7 der ,eiszustand sich selber tatschlich immer neu regeln und weitererzeugen mute4 ,gleichzeitig erhhten die verlagerten schwachen ,luftdruckzonen im sdlicheren ,europa die ,niederschlge1 es gab ,regenzeiten und auf den ,gebirgen auch dort mehr ,schnee und anwachsende ,vergletscherung1 wie sie die riesigen ,mornen 7,schuttreste7 der diluvialen ,alpengletscher noch jetzt so anschaulich vor ,augen stellen4 ,ich fasse auch hier wieder verschiedene ,einzeltheorien in ein mglichst einheitliches ,bild zusammen4 ,im engeren findet man die ,golfstromidee u4 a4 bei dem kenntnisreichen ,klner ,astronomen ,hermann ,j4 ,klein entwickelt1 dessen ,wetterwarte auf dem ,dach der ,klnischen ,zeitung mir persnlich noch zu den lebhaftesten ,jugenderinnerungen gehrt und dem man mit atemloser ,spannung einst bei seinen wunderbaren ,nachrichten von ,vernderungen auf dem scheinbar grabesstarren ,monde folgte4 ,whrend die meteorologischen und sonstigen ,folgerungen am klarsten von ,geinitz1 zweifellos einem der allerbesten ,kenner unserer europischen ,eiszeitspuren1 neuerdings auch zusammengefat von ,m4 ,semper gegeben worden sind4 ,nach allem ,gesagten wird der ,leser aber die ,achillesferse auch dieses bescheidenen ,gedankengangs herausfhlen4 ,es stimmt alles verblffend einfach1 wenn man eben blo bei ,europa bleibt4 ,nordamerika fordert schon eine eigene unabhngige ,lokaltheorie4 ,alles weitere aber wird berhaupt nicht erklrt4 ,nicht die quatorialen ,pluvialzeiten1 nicht die ,meyersche ,mehrvergletscherung am ,kilimandscharo und in ,ekuador1 nicht die ,bipolaritt4 ,das ,rtsel der tertiren ,wrme1 die ,lichtfrage werden gar nicht angeschnitten1 die permische ,eiszeit mte wieder auf einem neuen ,lokalzufall von damals beruhen4 ,nicht einmal die wrmeren ,interglazialzeiten finden eine ,stelle1 wie denn charakteristischerweise grade ,geinitz auch bis heute ihr hartnckigster ,leugner geblieben ist4 ,so sieht man1 falls nicht noch berraschende neue ,einflle hinzukommen sollten1 die ,bescheidenheit zur ,armut werden4 ,in gewissem ,sinne wird es allerdings immer von ,wert sein1 diese reine ,lokaldeutung bis in ihre letzten ,mglichkeiten durchzudenken1 denn sie wird stets eine ,hilfstheorie nebenher sein4 ,wir sahen das schon bei ,croll und sonst1 aber es wird auf jede ,erklrung1 sei sie1 wie sie sei1 zutreffen4 ,auch wenn die ,eiszeiten im ganzen eine noch so besondere ,ursache fr sich hatten1 mssen doch rtliche geographische ,ursachen1 mssen engere1 in der meteorologischen ,lage begrndete ,dinge hineingewirkt haben4 ,man denke an das ,bild irgendeiner kleineren ,naturkatastrophe1 etwa einer berschwemmung1 von heute4 ,ihr eigentlicher ,anla mag in hheren ,gewalten liegen3 ihre rtliche ,bahn wird sich doch nach gegebenen ,flunetzen richten1 wird sich stauen vor einem in den ,weg gestellten ,gebirge1 wird schlimmer oder leichter werden1 je nach der ,untersttzung oder ,hemmung durch den ,fleck1 wo sie spielt4 ,der genius loci gleichsam1 wie man im ,altertum sagte1 der ,geist des ,orts1 wird seine ,hand dabei haben4 ,ob eine warme ,meeresstrmung noch obenein fehlte1 als es im ,norden klter wurde1 oder ob zu einer im ganzen wrmeren ,zeit auch noch 7wie im zerstckelten ,europa lterer ,erdalter7 ein ausgesprochen milderes ,inselklima trat1 das kann nie ganz belanglos gewesen sein und so auch nicht eine ,forschung1 die hierauf ,gewicht legt4 ,gleichwohl versteht man1 wie es locken mute1 auch rein irdisch und im ,sinne ,lyells doch noch wieder eine universalere ,theorie aufzustellen1 die auch reicheren ,ansprchen gengte4 ,der ,charakterkopf1 der hier auftaucht1 gehrte zu den fhrenden ,geistern neuzeitlicher ,naturforschung4 ,sein entscheidender ,gedanke aber reicht mit einer ,vorgeschichte wieder ber ein ganzes ,jahrhundert zurck4 ,jede ,wissenschaft hat gelegentlich ihr ,mrchen1 das sich vorbergehend in sie einschmuggelt4 ,wir sind bei unserem eigenen ,stoff ja wohl schon durch mehrere ,beispiele gegangen4 ,ein solches ,mrchen war aber in der neueren ,geologie die ungeheure ,kohlensuremenge der ,steinkohlenzeit4 ,man sah die mchtigen ,kohlenflze1 durch ,pflanzen zu ,stein gebunden4 ,all der ,kohlenstoff mute doch einmal in der ,luft gewesen sein1 aus der ihn die ,wlder von damals erst langsam herausgefressen hatten4 ,so kam die ,legende von einer dicken ,urwolke von ,kohlensure1 die anfangs um die ,erde gelagert habe1 bis ,pflanzenarbeit die ,luft so weit reinigte1 da hhere ,wesen atmen konnten4 ,das wilde ,bild wurde gewohnheitsmig mit einer dauernden ,bodenheizung und einer dieser ,wrme verdankten ,wasserdampfwolke verknpft1 auch sie so dick1 da die ,sonne nur als rtlicher ,fleck darin stand und im ewigen ,dmmer blo lichtscheues ,tiervolk1 ,molche1 ,termiten und ,kakerlaken ihr ,wesen treiben konnten4 ,in all diesen ,ausschmckungen handelte es sich aber tatschlich um ein ,mrchen1 und es schien leicht1 das zu beweisen4 ,neumayr hat in den #hj;er ,jahren von geologischem ,ideenschutt gesprochen1 der da wieder abgerumt werden msse4 ,das ,unhaltbare der ,bodenheizung haben wir schon besprochen4 ,in dem kellerartig berdicken ,dampfdmmer htte kein ,farnblatt grnen knnen4 ,und speziell die ,kohlensureschwngerung mte in diesem phantastischen ,umfang alle ,kalkschichten der ,meere von damals chemisch aufgelst und die ,tierschpfung von vornherein unmglich gemacht haben4 ,steinkohle aber konnte sich auch ohne das bilden4 ,noch heute ziehen ,pflanzenleichen1 ,gesteinsverwitterung und organische ,kalkbildung bestndig eine ,menge ,kohlensure aus der ,luft1 im gleichen ,prozentverhltnis ersetzt sie sich indessen wieder aus den natrlichen ,gasausstrmungen1 die jeden vulkanischen ,ausbruch begleiten1 abgesehen von geringeren ,quellen4 ,warum soll dieser einfache ,wechsellauf nicht von je bestanden haben8 ,das ,mrchen schien fr immer eingesargt1 und doch sollte in ihm1 wie so oft1 noch eine sehr merkwrdige ,anregung stecken4 ,allgemein lenkte es ja den ,blick auf etwas1 das wir bei all unsern ,eiszeitbetrachtungen bisher noch nicht erwogen haben1 obwohl es geologisch auch stets mitgespielt haben mu3 -- nmlich die chemische ,zusammensetzung unserer irdischen ,lufthlle4 ,es ist rund jetzt hundert ,jahre her1 da der ,physiker ,fourier ber diese ,lufthlle eine berraschende ,lehre aufstellte4 ,pouillet und ,tyndall haben sie nachher vervollkommnet4 ,ihr ,sinn aber betraf ein ,wrmeverhltnis4 ,all unsere ,erdwrme erhalten wir von der ,sonne4 ,wie wir sie indessen behalten1 dazu spielt diese ,lufthlle entscheidend mit4 ,sie wirkt nmlich wie die ,scheibe eines ,treibhauses4 ,gleich solcher lt sie das helle wrmende ,sonnenlicht1 das von oben einfllt1 die helle ,wrme gleichsam1 unbehindert bis zu ihrem ,erdengrunde durchstrmen2 wenn aber von der erwrmten ,erde nun die dunkle ,wrme wieder zurckstrmen mchte1 so wehrt sie dem ,flchtling den ,pa1 ganz genau wie die schtzende ,treibhausscheibe einer inneren ,ofenheizung4 ,seltsam nun aber3 diese ,glasrolle der ,luft1 so unendlich segensreich fr uns1 hing selber wieder an ihrer chemischen ,zusammenmischung4 ,zwei verhltnismig geringe ,bestandteile in ihr stellten sie erst im engeren her3 nmlich eben der in ihr schwebende ,wasserdampf und die ,kohlensure4 ,unwillkrlich denkt man dabei doch noch einmal an das ,mrchen zurck4 ,gab es damals wirklich einen auch nur um weniges dickeren ,kohlensure- und ,wasserdampfgehalt in der ,luft1 so htte man die zweifelhafte ,bodenheizung entbehren knnen4 ,das verdickte ,glasfenster hielt dann allein schon so viel ,sonnenwrme mehr zurck1 da die ,erde sich darunter wie in einem ,treibhause erhitzen mute4 ,dabei htte aber der ,wasserdampf 7den man ja berhaupt nicht zu dick machen durfte7 schon als ein ,ergebnis dieser ,wrme selbst gelten knnen1 und man kme auf die ,kohlensure als den ,grundheizer4 ,mehr ,kohlensure damals1 mehr ,wrme 444 ,es war im ,jahre #ahie zu ,pavia de ,marchi1 der hier die ,frage aufwarf1 ob in dem abgetanen ,mrchen nicht doch noch ein ,kerngehalt gesteckt haben knnte4 ,in der ,erdgeschichte wechselten wrmere mit klteren ,perioden4 ,wenn das nun bei vllig gleichbleibender astronomischer ,erdstellung und ,sonne doch irgendwie auf eine solche ,fensterfrage unserer ,erde gegenber der ,sonne hinausgelaufen wre8 ,mit andern ,worten3 ob sich nicht die ,durchlssigkeit unserer ,atmosphre fr ,wrme periodisch im geologischen ,lauf gendert haben knnte8 ,de ,marchi selbst lie dabei offen1 was der eigentliche ,regulator gewesen sein sollte4 ,hier aber zog jetzt ein viel ,bedeutenderer die ,folgerung3 ,svante ,arrhenius erklrte bereits im nchsten ,jahr 7#ahif7 in einer ,abhandlung des englischen ,philosophischen ,magazins die ,kohlensure unmittelbar fr den geologischen ,proteus1 dessen ,verwandlungen den ganzen ,klimawechsel der ,vergangenheit von den ltesten ,tagen an bedingt htten4 ,svante ,arrhenius1 nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen schwedischen ,botaniker von ,ruf1 ist geboren am #ai4 ,februar #ahei zu ,wijk bei ,upsala1 hat aber in seinem ,bildungsgang eine vollgltige deutsche ,schulung fr sein ,spezialfach1 die ,elektrochemie1 genossen4 ,er wirkt heute auf der ,hhe seiner ,kraft an der ,universitt ,stockholm4 ,in reifen ,jahren noch zu immer umfassenderen ,fragen der ,weltphysik vorgeschritten1 hat er bis in weiteste ,kreise ,aufsehen gemacht durch seinen grozgigen ,versuch1 den ,kant-,laplaceschen ,gedanken durch ein vertiefteres ,werden der ,welten zu ersetzen4 ber den wunderbaren ,druck1 den1 entgegengesetzt zur ,schwere1 der ,lichtstrahl selber ausbt und durch den sich der ,stoff in die fernsten ,abgrnde des ,raumes vertreibt2 ber die ,unsterblichkeit des ,lebens in diesem ,raum2 ber die ewige ,selbstwiedererweckung des ,alls gegenber dem arbeitlhmenden ,weltentod durch ,wrmeausgleichung 7,entropie7 und wieviel anderes mehr hat er1 auch vom ,gegner bewundert1 eine funkelnde ,flle genialer ,gedanken ausgestreut4 ,man durfte auf jeden ,fall eine groe ,anregung erwarten1 als grade dieser reiche ,geist sich auch an die ,eiszeitfrage zu rhren verma4 ,das ,mrchen klingt auch bei ,arrhenius nur eben an4 ,im ,uranfang hat es wohl wirklich noch etwas mehr ,kohlensure gegeben1 die dann langsam erst abgebaut wurde1 aber hier liegt nicht das ,entscheidende4 ,von gewisser frher ,zeit an hat das ,wechselverhltnis von ,kohlensureverbrauch und ,kohlensureersatz jedenfalls auch geologisch bereits gewaltet1 ohne da mehr da war1 als auch die ,tiere vertragen konnten4 ,gleichwohl ist der ,ausgleich noch gewissen ,schwankungen in den geologischen ,epochen unterlegen gewesen4 ,zuzeiten war etwas mehr erzeugt worden1 als gleich verbraucht werden konnte1 zu andern hatte die ,nachfrage die ,produktion bertroffen4 ,je nachdem aber hatte sich das atmosphrische ,treibhausfenster mehr geschlossen oder aufgetan4 ,erfolg3 die ,gesamttemperatur der sonnenbestrahlten ,erdoberflche war dort etwas herauf-1 hier etwas heruntergegangen4 ,dort wrmere ,zeit 7z4 ,b4 ,tertir71 hier khlere 7,perm oder ,diluvium74 ,unzweideutig3 man stand vor einer neuen ,eiszeittheorie4 ,einer rein irdischen ohne jede astronomische ,zutat4 ,aber einer ebenso unverkennbar universalen4 ,svante ,arrhenius1 der ,chemiker1 berraschte dabei durch seine ,einzelrechnungen4 ,keine ,rede von den berschwnglichkeiten des ,mrchens1 und doch kleine ,ziffern1 die ,rder der ,weltgeschichte drehten4 ,nhme man alle ,kohlensure aus unserer ,luft fort 7sie betrgt blo #j1jc ,volumprozent darin71 so wrde die ,temperatur der ,erdoberflche um etwa #ba sinken4 ,da infolge der so entstandenen greren ,klte aber auch der freie ,wasserdampf abnhme1 der gleichen ,wrmeschutz wie die ,sure gewhrt1 kme die ,erwrmung noch einmal um fast ebensoviel herunter4 ,man sieht auf den ersten ,blick die ungeheure ,abhngigkeit unserer wirklichen ,sonnenheizung von dem ,kohlensurefenster4 ,soweit aber braucht man nicht entfernt zu gehen4 ,schon bei einer ,teilsumme1 die das organische ,leben von sich aus noch keineswegs bedrohte1 mte ein ,klimasturz von #e--f ,c eintreten1 also genug fr eine diluviale ,eiszeit4 ,whrend umgekehrt ein gewisses ,anwachsen tertire ,wrme sicherte4 ,dort etwas schlechter geschlossenes ,fenster1 hier ,ausnutzen des ganzen ,scheibenschutzes4 ,die ,folgen aber die bekannten riesigen3 dort europisches ,binneneis1 hier ,kokospalmen in ,deutschland4 ,mit nur etwas ,schiebung in jenen #j1jc ,volumprozent4 ,da aber an sich kleine ,schiebungen mglich sind1 beweist schon die gegenwrtige ,ttigkeit unserer ,industrie1 die in den letzten hundert ,jahren merkbar hineingearbeitet haben mu4 ,der ,kohlensuregehalt der ,luft ist so unbedeutend1 da die jhrliche ,kohlenverbrennung1 die jetzt 7#aiaj7 ungefhr #aajj ,millionen ,tonnen erreicht und rasch anwchst 7sie betrug im ,jahre #ahfj #adj1 #ahij #eaj1 #ahid #eej1 #ahii #fij1 #aijd #hij und #aiaj #aajj ,millionen ,tonnen71 der ,atmosphre etwa ein ,sechshundertstel ihres ,kohlensuregehaltes zufhrt4 ,obgleich das ,meer durch die ,absorption von ,kohlensure hierbei wie ein mchtiger ,regulator wirkt1 der ungefhr fnf ,sechstel der produzierten ,kohlensure aufnimmt1 so ist es doch ersichtlich1 da der so geringe ,kohlensuregehalt der ,atmosphre durch die ,einwirkung der ,industrie im ,laufe von einigen ,jahrhunderten merkbar verndert werden kann4 ,daraus ergibt sich1 da keine ,stete im ,kohlensuregehalt besteht1 sondern auch geologische ,ungleichheiten wahrscheinlich sind4 ,fragt sich blo1 wer sie dort im natrlichen ,hergang bewirkt haben knnte4 ,darber aber kann nach dem oben ,gesagten wieder kein ,zweifel sein4 ,die nachhelfende ,quelle der natrlichen ,kohlensure sind immerzu die ,vulkane der ,erde gewesen1 besonders in den sogenannten ,mofetten 7man denke an den vergiftenden ,hauch der berhmten ,hundsgrotte bei ,neapel7 und den ,kohlensuerlingen1 die den groen ,ausbrchen noch lange und zh nachfolgten4 ,hier waltet von je rastlos ein natrlicher ,entgasungsvorgang der ,innenerde selbst4 ,soll es also zeitweise zu einem ,mehr gekommen sein1 so mu ein periodisch verstrkter ,vulkanismus als die ,ursache gedacht werden4 ,wir haben frher schon einmal gesehen1 wie der ,vulkanismus leise anpochte bei den ,eiszeitdeutungen4 ,hier erscheint er selbst als der ,wrme-1 nicht als der ,kltezauberer1 indem er ,kohlensure einblies und damit der ,erde zeitweise bessere ,treibhausfenster einsetzte4 ,aber ein nchstliegender ,gedanke zeigt1 da er wenigstens indirekt auch wieder ,klteperioden einleiten mchte1 die den wrmeren folgen muten4 ,der ,vulkanismus ist1 wenn auch nicht die eigentliche ,ursache1 so doch vielfach der ,vorbote neuer ,gebirgsbildungen auf ,erden4 ,wo die ,erdrinde sich zu neuen ,bergfalten staut1 da pflegen gewaltige ,bodenverschiebungen voraufzugehen1 an deren ,bruchspalten die entlasteten ,lavamassen der ,tiefe aufbegehren4 ,neue ,gebirgsbildung aber schafft fr ihr ,teil bald unendlichen ,verwitterungsschutt1 der im feuchten ,klima umgekehrt jetzt reichlich ,kohlensure bindet4 ,im warmen ,meer schreitet entsprechend die tierische und pflanzliche ,kalkbildung mit ebensolcher ,bindung rasch fort4 ,der ,pflanzenwuchs aber nimmt einen ungeheuren ,aufschwung1 sich breitend in der feuchten ,wrme und gemstet gradezu vom frisch erschlossenen ,vulkan- und ,verwitterungsboden wie von der vermehrten ,luftkohlensure selbst4 ,das alles versteinert gleichsam ,sure1 zieht sie wachsend wieder aus der ,luft heraus1 um sie erneut im ,boden einzusargen4 ,aus dem eigenen berma grbt die ,kohlensurezeit sich selber ihr ,grab4 ,lt jetzt die vulkanische ,quelle eine ,weile nach1 so ffnet sich das ,fenster und ein allgemeines ,sinken des ,klimas wird unvermeidlich3 ,eiszeit4 ,bis abermals eine ,periode von ,vulkanismus das ,spiel neu beginnt4 ,so regelt eins das andere in ewigem geologischem ,wechsel4 ,warme und kalte ,kapitel mssen sich unablssig folgen in dem verhngnisvollen ,lauf der ,erdgeschichte1 -- ,zeiten rot von ,lava1 mit neuen blauen ,bergen1 mit unendlichem ,pflanzengrn des ,urwaldes und ragenden ,korallenriffen1 -- und ,zeiten des erdteilweiten ,binneneises1 der erloschenen ,krater1 der zerbrckelten ,bergruinen1 der kargen ,moossteppe am ,gletscherfu4 ,was ,arrhenius als ,chemiker nicht so vermochte1 das hat ein anderer1 ,geolog von ,beruf und begeisterter ,anhnger zugleich der ,idee1 in den wirklichen ,verlauf der geologischen ,entwicklung hier ,stufe fr ,stufe hineinzuzeichnen versucht1 -- ,fritz ,frech in ,breslau1 der verdiente ,mitbearbeiter jener umfassenden ,lethaea1 den jetzt leider der verheerende ,weltkrieg mitten aus der ,arbeit dahingerafft4 ,zweimal mindestens1 meint ,frech1 zeige sich jener ganze ,kreislauf wirklich aufs anschaulichste geologisch entwickelt4 ,nachdem in den algonkisch-kambrischen ,vortagen1 wo wir zuerst von ,eis hren1 vielleicht schon einmal ein ganzer ,zyklus abgelaufen1 wachsen im ,silur und ,devon 7also gegen die ,steinkohlenzeit zu7 die vulkanischen ,ausbrche1 heute noch im ,diabasgestein verewigt1 wieder gewaltig an4 ,entsprechend steigert sich stndig das ,klima3 es steht offenbar andauernd unter dem ,treibhausglas4 ,eine gleichmige ,wrme umspannt die ,erde1 von allen ,zonengegenstzen frei ist die ,tierwelt im ,meer 7,korallenbauten gehen bis gegen den ,pol71 die farnhafte ,pflanzenwelt zu ,lande gedehnt4 ,die ,pole selbst sind frostlos1 der quator doch nicht berheizt1 da der ,wasserdampf in ,wolken- und ,nebelgestalt die allzu strenge ,strahlung dort snftigt2 die allgemeine ,klimabesserung kommt wesentlich den gemigten und kalten ,zonen zugut4 ,gewi steht der ,kohlensuregehalt auch so nicht bei den ,mrchenmaen von #cj und mehr ,prozent4 ,frech denkt an #h--i ,wrme mehr in der ,nhe der ,pole als vollauf gengend4 ,unter solchen guten ,zeichen beginnt dann die ,steinkohlenzeit selbst1 in ihr aber schlagen die ,dinge jetzt entscheidend um4 ,einerseits nehmen die vulkanischen ,ereignisse und damit die ,zuschsse aus dem groen ,grundgasometer eine ganze ,weile fast bis zum ,erlschen ab4 ,andrerseits ziehen ,kohle- und ,kalkbildung1 vor allem aber die chemischen ,verwitterungsvorgnge jetzt wirklich fortgesetzt und zunehmend ungeheure ,kohlensuremengen aus dem ,luftbestande heraus4 ,durchaus im ,sinne der ,theorie setzt diesmal eine riesige ,gebirgsbildung ein4 ,in der ,mitte der ,karbonzeit 7,steinkohlenzeit7 entstanden im mittleren und westlichen ,europa ausgedehnte ,hochgebirge1 und der ,aufwlbung folgte eine verhltnismig rasche ,erniedrigung dieser mitteleuropischen ,alpen4 ,hand in ,hand mit der ,abtragung durch ,wildbche1 ,bergstrze und flieendes ,wasser geht die chemische ,umwandlung der massenhaft von den ,hhen in die ,niederungen verfrachteten ,gesteine1 deren ,hauptbestandteil ,kieselsureverbindungen 7,silikate7 bildeten4 ,das feuchte ,klima bedingt eine rasche ,karbonatisierung 7d4 h4 eine ,verdrngung der ,kieselsure durch ,kohlensure7 dieser kieselsauren ,verbindungen und somit in ,kombination mit ,kalk- und ,kohlenbildung einen ,verbrauch an ,kohlensure1 wie er wohl selten in der ,erdgeschichte stattgefunden hat4 ,dabei erstreckte sich die ,gebirgsbildung nicht1 wie die ,worte glauben lassen knnten1 blo auf ,europa3 an jenes variskische ,gebirge1 das alpenhaft von den ,sudeten bis ,sdfrankreich durch ganz ,mitteleuropa zog1 schlo sich im sogenannten armorikanischen eine ,kette1 die ber eine ,atlantis bis ,nordamerika reichte1 und so fort4 ,folgerichtig aber sehen wir nun um die ,wende zur ,permzeit ,klte sich anmelden4 ,die permische ,eiszeit erfolgt1 -- genau am rechten ,ziel4 ,die ,kohlensure ist hochgradig erschpft1 das ,fenster klafft1 die ,wrme strmt1 alles weithin erkltend1 unbehindert ab4 ,bis endlich die ,vulkanschlote neu zu arbeiten beginnen und von unten herauf abermals ,gas blasen1 unter dessen neuem ,treibhausschutz sich jetzt die groen ,scheusale der ,drachenzeit im ,mittelalter der ,erdgeschichte wieder wohlig fhlen knnen wie die ,krokodile hinter den ,scheiben unserer geheizten ,aquarienbecken4 ,bereits im ,perm selbst 7in der ,epoche des sogenannten mittleren ,rotliegenden7 fanden auf der ,nordhemisphre gewaltige ,neuausbrche statt4 ,rieseneruptionen der ,trias- und ,juratage 7neuerlich immer deutlicher geworden7 vervollstndigten dann besonders in ,amerika das ,werk4 ,jedenfalls blhte gegen den ,jura zu wieder ,paradies bis zum ,pol4 ,der ,ausgang dieser warmen ,mittelepoche bleibt allerdings etwas undeutlich4 ,in die ,kreidezeit hinein machen sich ,zonenunterschiede geltend1 als ginge das ,klima erneut rckwrts4 ,das ,aussterben der ,drachen mag damit zusammen hngen4 ,doch ehe es auch diesmal zu einer ,eiszeit kommt 7die ,gebirgsbildung fehlt hier in der ,kette71 qualmen bereits wieder frische ,massenausbrche empor1 wie die kolossalen ,basalte des indischen ,dekhan1 die den ,luftgehalt offenbar gengend angereichert haben4 ,und jetzt folgt im ,tertir der zweite ganz reine ,beweiszyklus4 ,im ltesten ,abschnitt1 dem ,eozn1 ,tropenpracht bis zu uns1 in ,grinnelland ,sumpfzypressen4 ,im zweiten1 dem ,oligozn1 abermals etwas ,abstieg4 ,da platzen die bekannten enormen ,basaltergsse des ,mitteltertirs los1 und unverzglich stellt sich im ,miozn noch einmal ein ,abglanz wenigstens des ,paradieses her4 ,indessen nicht auf lange4 ,diesmal ist nmlich wirklich wieder eine ganz groe ,gebirgsbildung ,hand in ,hand1 deren ,verwitterung nachhelfen kann4 ,die ,alpen1 die ,kordilleren1 der ,himalaja heben sich und verwittern schon1 derweil sie steigen4 ,alles ist also neu verbndet gegen die ,kohlensure1 genau oder noch auffallender wie in der ,steinkohlenzeit1 und schon senkt sich auch im letzten ,tertir in reiendem ,temperatursturz das ,klima4 ,schlu3 die diluviale ,eiszeit1 -- das ,fenster stand wieder weit offen4 ,der ,vulkanismus hatte eine ,weile wieder deutlich pausiert4 ,schon im ,jungtertir werden die ,vulkanspuren dnn4 ,das ,diluvium selbst aber ist fr ,frech ausgesprochenster ,stillstand4 ,zwei verschiedene ,beobachtungsreihen1 einerseits das ,fehlen eruptiven ,materials in ,ablagerungen der ,gletscher 7den ,mornen und ,sanden71 andrerseits die landschaftlichen ,formen der jngeren ,vulkanberge1 fhren zu demselben ,schlusse4 ,der bezeichnende ,typus eines whrend der ,eiszeit ttigen und gleichzeitig durch starke ,schneeschmelze erniedrigten und abgetragenen ,vulkanberges ist auerordentlich selten4 ,die zahlreichen geologisch jungen1 aber nicht mehr ttigen ,vulkane von bedeutender ,hhe zeigen ganz vorwiegend steile ,neigungswinkel und sind somit erst nach der ,eiszeit gebildet4 ,bis sich jetzt auch da wieder etwas regt4 ,noch in geschichtlicher1 ja jngster ,zeit hat der ,vulkanismus unverkennbar erneut zugenommen4 ,die ,gasfabrik arbeitet wieder4 ,und so leben wir auch schon in wrmere ,tage hinein1 das ,treibhausfenster ist abermals geschlossen1 und wer wei1 wann wir wieder ,kokosnsse am ,rhein und ,walnsse in ,spitzbergen ernten werden4 ,unmglich kann man die glnzenden ,seiten auch dieser ,theorie verkennen1 die man nach dem ,muster der ,kant-,laplaceschen als die ,arrhenius-,frechsche zu bezeichnen pflegt4 ,ohne die ,wagnisse der ,astronomie1 die am ,globus rckt1 gibt sie eine geologisch ganz groe und einheitliche ,linie1 lst spielend die ,kltezeiten wie die ,wrmezeiten1 erfindet nicht ,hilfshypothesen zum ,zweck1 sondern knpft an wirkliche ,periodizitten1 wie den ,vulkanismus und die ,gebirgsbildung1 an4 ,grade durch letzteres erweckt sie sogar die ,hoffnung auf ein noch zu findendes tieferes ,gesetz4 ,denn wenn es eines ,tages glckte1 fr ,vulkanismus und ,gebirgsbildung eine tiefere ,notwendigkeit -- etwa in ,perioden der sich zusammenziehenden ,erde -- zu entdecken1 so wre man auch mit ihr noch ein ,stck weiter4 ,wre auch nur genau das ,bild durchfhrbar1 wie es ,frech fr ,steinkohle und ,tertir aufgerollt1 so wrde geologisch alles ,beste dessen erfllt sein1 was man eine ,arbeitshypothese nennt1 -- also ein vorlufig einmal zugrunde zu legender ,faden1 der ,erfolg verspricht4 ,noch mit dem ,schwnzchen1 da aus dem ,gedanken etwas ,optimistisches lacht4 ,mgen uns ,kulturleuten von heute noch so viel ,vulkankatastrophen nach dem ,muster von ,pompeji oder ,martinique zeitweise die ,kreise verkehren3 eigentlich wre es doch nur das ntige ,zeichen dafr1 da die ,natur uns schon wieder die groe ,treibhausscheibe einsetzt1 die ,berlin oder ,stuttgart unter ,palmen bringt1 nachdem unsere ,altvordern ,mammute jagen muten4 ,man hrt1 so sagt uns ,arrhenius1 oft ,klagen darber1 da die in der ,erde gehuften ,kohlenschtze von der heutigen ,menschheit ohne ,gedanken an die ,zukunft verbraucht werden2 und man erschrickt bei den furchtbaren ,verwstungen an ,leben und ,eigentum1 die den heftigen vulkanischen ,ausbrchen in unserer ,zeit folgen4 ,doch kann es vielleicht zum ,trost gereichen1 da es hier1 wie so oft1 keinen ,schaden gibt1 der nicht auch sein ,gutes hat4 ,durch ,einwirkung des erhhten ,kohlensuregehaltes der ,luft hoffen wir uns allmhlich ,zeiten mit gleichmigeren und besseren klimatischen ,verhltnissen zu nhern1 besonders in den klteren ,teilen der ,erde2 ,zeiten1 da die ,erde um das ,vielfache erhhte ,ernten zu tragen vermag zum ,nutzen des rasch anwachsenden ,menschengeschlechtes4 ,erst wenn man sich von einer gewissen ,sturzwelle der berraschung wieder frei gemacht1 wird man dafr zugnglich1 da auch diese geistvolle ,idee nicht alles lst1 also einstweilen auch noch stark der ,kritik unterliegen mu4 ,es ist ihr ,zauber1 da sie von einem hchst scharfsinnigen ,chemiker ersonnen und einem kundigen ,geologen auf die ,tatsachen angewendet worden ist4 ,aber gerade so mu sie sich auch den ,doppelangriff von ,chemikern und ,geologen gefallen lassen4 ,auf der einen ,seite ist ,arrhenius' engere ,kohlensurerechnung angezweifelt worden4 ,eine sehr betrchtliche ,abnahme der ,kohlensure knne zwar das ,klima gegen heute etwas herabsetzen1 niemals aber knne eine ,zunahme es bei uns tropisch machen4 ,denn jene wrmeerhaltende ,kraft der ,kohlensure habe ihr bestimmtes ,ma1 wo sie alle verfgbaren ,strahlen zurckhalte4 ,das aber sei bei dem heutigen ,zustande schon berreichlich erfllt4 ,fr ein ,mehr seien gar keine ,strahlen da4 ,so knne auch noch soviel ,kohlensure mehr nichts weiter ntzen3 das ,treibhausfenster1 bei heutiger ,dicke vollkommen1 sei mit noch soviel ,zusatz an ,dicke nicht aufzubessern1 sondern leiste nur grade ebensoviel4 ,wenn das wahr wre1 fiele mindestens der universale1 ,tropentage wie ,eiszeiten bei uns gleichmig gut erklrende ,zug der ,theorie dahin4 ,es mu aber gesagt werden1 da die ,debatte schwebt und ,arrhenius seine ,rechnung im ganzen ,umfang aufrecht erhalten hat4 ,geologisch gilt wohl als das schwerste ,bedenken1 da jene parallele ,periodizitt des ,vulkanismus nicht in dem ,mae stimme4 ,die ,eruptionen sollen viel regelloser durch die geologischen ,zeiten verteilt sein1 nicht immer blo mit den warmen gehen4 ,oder sie sollen sich trotz ,frech grade gegen die kalten hufen4 ,da mten am ,ende gleich die ,eiszeiten selbst an den ,eruptionen liegen4 ,und man ist auch dazu mit ,gegentheorien nicht mig gewesen1 die nun ,arrhenius-,frech im eigenen ,felde zu schlagen suchten1 indem sie auch von dem ,vulkanismus ausgingen1 aber wieder umgekehrt schlossen4 ,ich habe schon einmal die gelegentliche ,idee der ,vettern ,sarasin erwhnt1 da der ,vulkanismus zeitweise mit seinem krakatauahaften ,aschenstaub die ,sonne abgeblendet und das ,klima khl gemacht haben knnte4 ,aber die groen ,vulkanexplosionen treiben alle ,male auch kolossale ,sulen von ,wasserdampf in die ,luft4 ,fr ,arrhenius wrde das nur die ,wrme noch steigern4 ,in solcher khlen ,zeit aber sollte es zu ,pluvialperioden und ,schneezeiten gefhrt haben4 ,eine schon ltere ,theorie meinte sogar mit solchem ,vulkandampf allein1 der an himmelhohen ,gebirgen zu ,gletschereis wurde1 zur ,eiszeit zu kommen1 und der ,gedanke hat wenigstens als ,hilfshypothese immer wieder gefesselt4 ,im ganzen nhert man sich hier offenbar wieder dem ,meister ,hildebrandt1 blo ohne ,kosmisches4 ,ich will nun nicht behaupten1 da diese ,gegentheorien an sich berzeugender wren4 ,aber man sieht wieder auf die leise ,gefahr der ,idee1 die aus ungefhr gleichen ,voraussetzungen noch die extrem gegenstzlichsten ,schlsse zaubert4 ,der ganze ,vulkanismus in der ,geologie ist eben doch noch nicht so geklrt1 wie ,frech sich dachte4 ,gar keine ,deutung gibt aber ,frech jedenfalls fr die immergrnen ,wlder innerhalb der langen ,polarnacht1 -- wie will er sie auch mit ein paar ,grad besser erhaltener ,sonnenwrme mehr ber die ,schauer der ganz sonnenlosen ,monate bringen2 hier scheint mir noch ein grundlegender ,einwurf zu stecken4 ,und erklrt wird ebensowenig das ,rtsel in der geographischen ,lage der ,permvereisung1 -- gingen ihre ,gletscher eines allgemeinen ,klimasturzes wegen wirklich ber den quator1 so htte damals wohl die ganze ,erde unter ,eis liegen mssen4 ,andrerseits wre es allerdings schon ein ,gewinn1 wenn auch nur die geologische ,reihenfolge1 wie ,frech sie so anschaulich zu machen wute1 ungefhr zu ,recht bestnde4 ,man knnte dann fragen1 ob nicht der eine oder andere ,ursachenposten darin noch durch einen besseren bisher unbekannten ersetzt werden knnte4 ,wenn auf starken ,vulkanismus wirklich immer wrmere ,zeiten und auf lebhaften ,pflanzenwuchs und groe ,gebirgsverwitterung immer ,klte gefolgt wre1 so knnten wir hier einer entscheidenden ,sache auf der ,spur sein1 auch wenn selbst der von ,arrhenius eingefgte hypothetische ,faktor der ,kohlensure als solcher nicht stimmte4 ,oder es knnte sogar in der ,reihenfolge selbst noch verschoben und gebessert werden3 immer doch shen wir eine groe ,linie4 ,wem also die astronomischen ,fragen zu weit und die ,polschiebungen zu verwegen sind und wer gleichwohl eine umfassende geologische ,schau mchte1 der wird doch wohl irgendwie hier das ,schifflein seiner ,eiszeitgedanken anketten mssen4 ,wobei ich noch ein ,wort zu der ,zukunftshoffnung sagen mchte4 ,im ganzen klingt hier ja wieder etwas von jenem ,unmittelbaren aller ,wetterphilosophie durch4 ,wird das ,klima besser werden1 unsern ,enkeln reichere ,ernten schenken8 ,wir haben gesehen1 wie die verschiedenen ,eiszeittheorien hier ganz verschiedene ,antworten geben4 ,bei ,reibisch pendeln wir ,europer bereits seit ,jahrtausenden wieder quatorwrts1 whrend allerdings den ,nordamerikanern der ,boden unter den ,fen tckisch zum ,pol luft4 ,bei ,dubois stecken wir dagegen alle miteinander blo in einer verdchtigen ,interglazialzeit1 an deren ,ende uns recht jmmerlich wieder der ,eisriese holen knnte4 ,ich denke nun1 wenn man im allgemeinen1 auch unangekrnkelt von einzelner ,theorie1 auf die ,erdgeschichte zurckschaut1 sieht1 wie dort eine schier unabsehbare ,folge der ,jahrmillionen eine strkere ,wrme hat1 nur durchbrochen von wenigen und kurzen ,eiszeiten1 -- so wird man fr wahrscheinlicher halten1 da auch wir1 die eben aus solcher ,eiszeit kommen1 abermals auf ,wrmer losmarschieren4 ,es hat etwas ,anschauliches in diesem ,sinne1 da unsere gegenwrtigen weien ,polarkappen blo noch gleichsam abnorme berreste unserer letzten ,eisperiode wren1 die abklingen werden1 wie die groe sdliche ,pluvialperiode wohl noch geschichtlich vor unsern ,augen abgeklungen ist4 ,dann gbe es in der ,zukunft wirklich einmal jene nordwestlichen ,durchfahrten da oben1 die man in ,franklins ,tagen so schmerzlich suchte und dann mit ,eis verbarrikadiert fand4 ,und wer will eine ,volkswirtschaft ausdenken1 die ohne die ,schden der ,tropen ihren ,segen bei uns erntete8 ,aber zu alldem mu eines unabnderlich gesetzt werden1 das auch auf ,arrhenius im ganzen ,umfang zutrifft4 ,man darf sich1 auch wenn solche ,dinge wahr sind1 nicht dem ,glauben an eine unmittelbare ,nhe hingeben4 ,das ,neuheranrcken solcher ,klimaperioden geht mit geologischem ,ma1 und das ist1 an kleinem ,menschenma gemessen1 ungeheuer4 ,vom ,ausgang der diluvialen ,eiszeit trennen uns erst vielleicht #cjjjj ,jahre1 -- bis zum echten ,tropentertir zurck aber sind's sicher ber zwei ,millionen4 ,danach mag man sich die ,wiederkehr ausrechnen4 ,es scheint gesorgt1 da wir noch etwas ,spielraum zur ,vorbereitung auf die neuen ,palmen haben4 ,inzwischen drften wir noch durch zahllose ,ketten kleinerer ,klimaschwankungen gehen1 wie sie die ,brcknersche und vielleicht einige noch etwas lngere ausdrcken4 ,wenn ein denkender ,beobachter 7,wilhelm ,schuster71 dem kleine ,anzeichen von nordwrts gerichteten ,tierwanderungen in unsern ,tagen auffielen1 das ,wort von einer neuen ,tertirzeit geprgt hat1 so drfte das auch nicht so wrtlich zu verstehen sein1 sondern mehr mit ,bezug auf solche wrmere ,zwischenschwankung1 die von dem feinen inneren ,thermometer der ,tiere schon vorgefhlt wrde1 ehe wir sie beachteten4 ,und vielleicht ist es ein besserer ,mastab fr die wirkliche ,dauer jener groen ,dinge1 wenn man sich sagt1 da ,deutschland vielleicht nicht eher wieder ,kokos und ,brotfrucht ernten wird1 als bis die heutigen ,alpen1 ,krnchen um ,krnchen abgetragen1 wieder im ,meer liegen4 ,immer vorausgesetzt1 da die ,sache selber stimmt6 ,im wesentlichen aber erscheint damit der ,kreis der gesamten zurzeit gangbarsten ,eiszeittheorien erfllt4 ,wir brauchen kein ,ignorabimus 7ewiges ,nichtwissenknnen7 auszusprechen -- es ist schon philosophisch faul1 geschweige denn rein naturgeschichtlich --1 um doch zu empfinden1 da ,paris den ,schnheitsapfel der ,wahrheit noch an keine mit ganz gutem ,gewissen vergeben kann4 ,es gibt ,leute1 die den ,wert der ,wissenschaft davon abhngen lassen1 ob sie schon alles gelst habe1 so da jeder1 der nur ein ,buch zur ,hand nimmt1 in nervser ,blasiertheit mit allem fertig sein kann4 ,sie haben nie den eigentlichen ,reiz und ,zauber kennengelernt1 der in der ,wahrheitssuche liegt1 -- in dem ,anteil an jenem ungeheuren unvollendeten ,netz1 an dem schon so viele ,forschergeschlechter vor dir gewebt haben und noch so unzhlige nach dir weben werden1 und an dem du heute auch in ,gedanken mitweben darfst1 eben so deine ,person in die ,arbeit der ,jahrtausende mit ihrer wahren ,geistesunsterblichkeit verflechtend4 ,andere wnschen jene ,erfllung1 weil sie von den ,ergebnissen der ,forschung unmittelbare praktische ,macht erwarten1 neue ,beherrschung der ,naturkrfte zum grtmglichen ,nutzen bereits des ,augenblicks4 ,auch zu diesen letzteren ,problemen gehrt aber die ,eiszeit nicht1 sie kann warten4 ,blicken wir noch einmal auf ,goethes ,tage zurck1 von denen wir ausgingen1 so wird klar1 wie jung die ganze ,wissenschaft der ,geologie in unserm heutigen ,sinne noch ist1 in der auch sie als eine einzelne1 wenn auch beraus anziehende ,frage hngt4 ,goethe1 mit den grten ,forschern seiner ,zeit befreundet1 erlebte in reifen ,jahren noch den ersten tastenden1 oft fehlgehenden ,versuch1 jene geologischen ,schichten und ,epochen1 von denen wir jetzt im ,verlauf so oft gesprochen3 ,jura1 ,kreide1 ,tertir1 ,diluvium1 notdrftig voneinander zu sondern und an gewissen ,versteinerungen 7,leitfossilien7 wiederzuerkennen4 ,im ,alter half er ttig mit bei der ersten ,farbengebung einer geologischen ,karte von ,deutschland1 er nahm lebhaftesten ,anteil an der frhesten wirklich wissenschaftlichen ,wiederherstellung eines ausgestorbenen ,tieres1 wie des ,pterodaktylus oder des ,megatherium4 ,er kmpfte noch mit1 ob der ,basalt ein feuriger ,vulkanergu oder ein ,wassergebilde sei und ob diese ,vulkane selbst blo auf zufllig in ,brand geratenen ,kohlenflzen beruhen knnten4 ,im gleichen ,jahr1 da ,werthers ,leiden geschrieben wurden1 stellte ,kapitn ,cook zum erstenmal fest1 da auch der ,sdpol 7bei dem man in ,dantes ,tagen noch den ,eingang zur ,hlle gesucht hatte7 unter ewigem ,eise lag gleich dem ,pol des ,nordens4 ,es ist eine ungeheure ,arbeit1 die in diesen ,dingen seither getan ist1 man kann nicht noch mehr verlangen4 ,auch das ,menschheitsgehirn hat ein gewisses geologisches ,ma im kleinen1 das seine ,bche und ,bahnen erst in einer gewissen ,zeit tieft1 seine ,geisteskrnchen eins ums andere zu ,quadern huft4 ,in den noch nicht hundert ,jahren seit ,goethes ,tod sind nach unsglichen ,mhen1 ,opfern und ,entsagungen die beiden ,polpunkte ganz oder doch ungefhr errungen worden4 ,auch das ,problem der ,eiszeit hat etwas von solcher geistigen ,polarfahrt4 ,der ,sucher darf sich nicht abschrecken lassen1 wenn er selber zunchst noch einfriert1 nicht von der ,stelle kommt oder von loser ,scholle ganz wo anders hingetragen wird1 als er wollte4 ,funoten #a ,wer nheren ,anteil an ,goethes ,schriften zur ,eiszeit nimmt1 die in den ,nachgelassenen ,werken von ,eckermann nur sehr unvollstndig und entstellt mitgeteilt sind1 findet sie neugeordnet und erlutert in dem von mir herausgegebenen #cj4 ,bande der ,heinemannschen ,goetheausgabe1 erschienen im ,bibliographischen ,institut zu ,leipzig4 #b ,um es kurz hier noch einmal zu vergegenwrtigen3 wir heute leben nach der ,einteilung des ,geologen im ,zeitalter des ,alluviums1 vorauf geht das ,diluvium 7oder die ,diluvialzeit7 und dem wieder das ,tertir oder die ,tertirzeit4 ,die ,tertirzeit teilt man 7auf das ,diluvium zu ansteigend7 in ,eozn1 ,oligozn1 ,miozn und ,pliozn4 ,nochmals frher liegt die ,kreide 7,kreidezeit71 der ,jura 7,jurazeit7 und die ,trias 7,triaszeit74 ,diese drei bilden das ,mittelalter der ,erdgeschichte4 ,dem ,mittelalter geht auch hier voraus das ,altertum4 ,am nchsten zur ,triaszeit gehrt dazu noch die ,permzeit oder das ,perm1 lter ist die ,steinkohlenzeit 7auch die karbonische ,zeit oder ,karbon genannt71 ganz grau und alt ,devon und ,silur1 sowie auf der ,grenze uerster ,lebensberlieferung das ,kambrium 7kambrische ,zeit7 mit der ,vorstufe des ,algonkiums4 ,dahinter liegen die ganz dunkeln1 fr unsere ,kenntnis fast noch mythischen ,zeitrume der ,urmeere unbekannten ,lebens1 der ersten ,erstarrungskruste der ,erde und des nur vermuteten glhenden ,anfangszustandes dieser ,erde1 in dem sie vielleicht noch sonnenhaft leuchtete4 #c ,nhere ,angaben1 die teils hier ergnzen1 teils ergnzt werden1 findet der ,leser in meinen ,kosmosbndchen ,festlnder und ,meere im ,wechsel der ,zeiten und ,tierwanderungen in der ,urwelt4 #d ,wie mir mein verehrter ,freund ,hildebrandt brieflich mitteilt1 hlt er heute nicht alle seine ,meinungen von damals mehr im ganzen ,umfange aufrecht4 ,doch fhren ,bcher1 einmal von des ,verfassers ,hand in die ffentlichkeit entlassen1 eine ,art selbstndigen ,lebens1 das 7hier wie hnlich bei ,dubois7 geachtet sein will4 #e ,vgl4 mein ,kosmosbndchen ,festlnder und ,meere im ,wechsel der ,zeiten mit seinen geologischen ,karten4 #f ber die auf jeden ,fall merkwrdige heutige ,beschrnkung dieser beiden urweltlichen ,tierformen auf so entfernte ,gebiete wie das tropische ,asien u4 ,amerika vgl4 mein ,kosmosbndchen ,tierwanderungen in der ,urwelt4 ,inhaltsverzeichnis4 ,abplattung der ,erdpole #df ff4 ,adhmar1 ,alphonse ,joseph #cb ff41 #ce1 #ed ,alaska1 ,gletscherwlder in #ae ,agassiz1 ,louis #aj1 #ad1 #af ,antizyklone #fb quator1 andere ,lage in der ,urwelt #dj ff41 #ef ,arbutus 7italischer ,erdbeerbaum7 #ad ,arldt #cg1 #ci ff41 #de1 #ed ,arrhenius1 ,svante #bi1 #fe ff4 ,asar 7sprich ,osar7 #ab ,asche1 vulkanische und ,eiszeit #cj1 #gb ,australien1 ,eiszeit in #af1 #bb1 #ei ,basalt im ,riesengebirge #e ,becker #cf ,berendt #ab ,beringstrae1 ,verlegung des ,nordpols an die #dj ff41 #de1 #dh ff4 ,berlin1 ,bewegung der ,polhhe fr #dc ,binneneis 7,inlandeis71 europisches #f1 #i ff41 #aa1 #ae1 #da ,binneneis 7,inlandeis7 nordamerikanisches #aa1 #ej ff4 ,bipolaritt der ,eiszeit 7,gleichzeitigkeit auf beiden ,erdhalbkugeln7 #af1 #ce ff41 #fc ,blytt1 ,axel #ce ff4 ,bodenheizung1 angebliche1 der ,erde #bf1 #fd ,brasilien1 permische ,eisspuren in #bc ,brckner #ae1 #bi ,brcknersche ,periode #bi ,charpentier #aj ,cook #gf ,croll1 ,james #cd ff41 #fb ff4 ,darwin1 ,charles #df ,darwin1 ,g4 ,h4 der jngere #ed ,drift-,theorie #h ff4 ,drumlins #ab ,dubois1 ,eugen #bg ff41 #cg1 #gd ,dwykaschicht 7,sdafrika7 #bb ,eismeer1 nrdliches #di ,emerson #ci ,erde1 ,inneres der #be ff41 #ed ff41 #eh ,erdperioden1 ,lnge der #ec ,erdteile1 angebliche horizontale ,beweglichkeit der #eg ff4 ,erratische 7,irr-7 ,blcke #g ff41 #aa ,europa1 ,rolle von1 in der ,pendulationstheorie #df ff41 #eb ,exzentrizittswechsel der elliptischen ,erdbahn #cd ff4 ,fjorde1 skandinavische #aa ,fixsterne1 verschiedene ,wrmegrade #bg ,fourier #fd ,frech1 ,fritz #bf1 #fh ff41 #gb ff4 ,frstenwalde #g ,gebirgsbildung #cf1 #fh1 #gj ff4 ,geinitz #ab1 #fb ff4 ,geschiebelehm d4 ,diluvialzeit #aa ,gletscher im ,riesengebirge #e ff41 #ad ,goethe als ,eiszeitforscher #f ff41 #aj1 #ab1 #ad1 #ag1 #da1 #ge f4 ,golfstrom1 ehemalige nderung #ce1 #fa ,gondwanaland #bc ,granitschale im ,berliner ,lustgarten #g ,grinnelland #ai1 #dh ,grnland #bj ff41 #da1 #dh ff41 #eg ff41 #fa ff4 ,hann #bi1 #ce1 #ci ,heer1 ,oswald #ai1 #db ,hildebrandt1 ,max #cf ff41 #gc ,himalaja1 ,faltung des #eg ,httinger ,breccie #ad ,houghton #db ,humboldt1 ,alexander von #af ,jahreszeiten1 ,entstehung der #cb ,japan #cg1 #db ,interglazialzeiten 7wrmere ,zwischenzeiten in der ,eiszeit7 #ad ff41 #bh1 #ci1 #gd ,jupiter1 aufrechte ,achsenstellung des #ci ,jurazeit1 ,karte u4 ,klima der #ba1 #df ff41 #gj ,kambrische ,zeit1 ,eiszeit in ihr #bd1 #bh1 #fh ,kapitel1 einzelne der diluvialen ,eiszeit #ae ,kapland1 ,eiszeit im #bb1 #ea1 #ei ,kilimandscharo1 ,schneegrenze am #af ,klein1 ,hermann ,j4 #fb ,kohlensure1 ,gehalt in der ,luft #fd ff41 #fg1 #gb ,kohlensure1 ,wechsel der #fd ff4 ,kohlenverbrennung1 ,ziffern unserer #fg ,kolberg #ef ,kometen und ,eiszeit #ac1 #ed ,koralleninseln1 ,theorie der #df ,korallenriffe im tertiren ,mittelmeer #ai1 #ba ,korallenriffe1 hochpolare der ,urwelt #ba ,krakataua-,vulkan #cj ,kreichgauer1 ,p4 ,damian #ee ff4 ,lethaea geognostica #ab1 #fh ,lichtfrage der ,tertirzeit #bj1 #ca1 #di1 #fc1 #gc ,linnaea borealis als ,zeuge der ,eiszeit #e ,limulus #dh ,lokaltheorie der ,eiszeit #fj ff4 ,l #ae ,lyell1 ,charles #h1 #ce1 #fj ,magnet1 ,erde u4 ,sonne als #ed ,mammut #aa1 #cc1 #ea1 #ga ,marchi de #fe ,markgrafensteine #g ,markuse #dc ,meeresstrmungen1 ,rolle der warmen und kalten #fa ,mensch1 als ,zeitgenosse der diluvialen ,eiszeit #aa1 #eb ,meyer1 ,hans #af1 #fc ,mittelmeerlnder1 ,austrocknen der #ag ,mond1 angeblich zweiter1 der ,erde #ec ,moossteppe 7,tundra7 #aj1 #di ,moschusochse #di1 #ea ,nathorst #db ,nebelflecke #ca ,neumayr1 ,melchior #ad1 #ce1 #db ff41 #de1 #fd ,neuseeland1 ,farnwlder am ,gletscher auf #ba ,nife1 ,nickeleisenkern der ,erde #eh ,nilpferd #ah ,nlke #ca ,nordamerika1 ,wechsel der ,eiszeiten in #ej ff4 ,nullpunkt1 absoluter #be ,nunataker1 grnlndische #i ,palmen der ,tertirzeit in ,europa #ah1 #ga ff4 ,penck #ae1 #ei ,pendulationstheorie #de ff4 ,permzeit1 ,eiszeit in der #ba ff41 #bh1 #ea1 #ei1 #fi ff41 #gc ,pflanzenwelt der ,tertirzeit #ah ff41 #db1 #gj ,pithekanthropus #bg ,pluvialzeit1 diluviale 7,regenzeit der ,tropen7 #af1 #bi ,polarnacht und ,pflanzenwuchs #bj1 #di ,polhhenschwankungen #dc ff4 ,pouillet #fe ,przession 7periodischer ,wechsel der ,achsenrichtung der ,erde7 #cb ff4 ,ptolemus #bc ,reibisch1 ,paul #de ff4 ,riesengebirge #e ff41 #ad ,rinde1 angeblich bewegliche1 der ,erde #ed ff4 ,rohde #cc ,rotation 7,umdrehung71 ,wechsel bei der ,erde #ce ff4 ,rdersdorf1 ,gletscherschliffe von #i1 #bb ,sal 7,silizium- und ,aluminiumschicht der ,erdrinde7 #eh ,salzgebirge1 ,gletscherspuren am indischen #bb ,sarasin1 die ,vettern #cj1 #gb ,saxifraga nivalis als ,zeuge der ,eiszeit #e ,schiaparelli #dc1 #dg ,schiefe der ,erdachse1 periodische nderung der #ch ff4 ,schimper1 ,karl #aj ,schmick #ce ,schneegrenze1 ,schweizer #ad ,schneegruben1 ehemalige ,gletscher der #e ,schneenashorn #aa ,schuster1 ,wilhelm #gd ,schwere ,gesteinsmassen unter dem ,ozeanboden #eg ff4 ,schwerpunkt der ,erde1 seine angebliche nderung #cc ff4 ,schwingpole in der ,pendulationstheorie #dh ,schwingungskreis in der ,pendulationstheorie #dh ,semper1 ,m4 #fb ,sequoia #bj ,sibirien1 geringe diluviale ,eisspuren #aa ,sima 7,silizium- u4 ,magnesiumschicht der ,erdrinde7 #eh ,simroth1 ,heinrich #eb ff41 #ef ff4 ,sintflut und ,eiszeit #ad ,sintflut1 angeblich immer wiederkehrende #cc ,slle #aa ,sonne1 ,rotschwankungen der #bh ,sonne1 als ,ursache der ,eiszeit #be ff4 ,sonnenflecken1 irdischer ,einflu der #bh ff4 ,sonnenflecken1 ,natur der #bi ff4 ,sonnenflecken1 ,periode der #bh ,spitzbergen1 tertire ,flora von #ai1 #di ,sdpol1 ,verlegung in den ,indischen ,ozean #bc1 #db ,sdpol1 ,vertauschung mit dem ,nordpol #ef ,sue #bc1 #cf1 #eh ,stahl #bh ,steinheim1 heie ,quellen in #bf ,steinkohlenzeit1 ,gebirge der #fi ,steinkohlenzeit1 ,klima der #ba1 #fd1 #fi ,stiller ,ozean1 angebliches ,steigen und ,sinken #df ,talchirschichten 7,indien7 #bb ,tapir #dh ,taxodium distichum #ai ,temperatur der ,eiszeit #ad ,tertirzeit1 ,wrme der #ah ff4 ,tethys #bc1 #dj ,tiere1 tropische der ,tertirzeit in ,europa #ah ff4 ,tierwelt1 nderung durch die ,pendulation #eb ,titisee1 diluvialer ,gletscher am #ad ,torell #i1 #bb ,torfmoore in den ,tropen #ba ,treibhaustheorie #fe ,tyndall #fd ,uranus1 ,achsenstellung des #ci ,urstromtler #ab ,venetz #aj ,verne1 ,jules #cb1 #ec ,verwitterung bindet ,kohlensure #fh ff4 ,voigt als ,freund ,goethes #h ,vulkanismus1 ,perioden des1 in der ,erdgeschichte #fg ff41 #gb ,vulkanismus als ,quelle von ,kohlensure #fg ,walther1 ,johannes #bf ,wasserdampf1 ,rolle in der ,erdgeschichte #fd ff41 #gb ff4 ,wega1 als knftiger ,polarstern #ch ,wegener1 ,alfred #eh ff4 ,weinbau1 frher weiter nrdlich #ag ,weltraum1 ,klte im #be ,westfalen1 permische ,eisspuren in #bc ff4 ,wetter1 angebliche ,verschlechterung #ag ,zentrifugalkraft #ce1 #df ,zonen1 ,anfnge von1 in der ,urwelt #ba ,zukunft des ,klimas auf der ,erde #bh ff41 #ga1 #gc ff4 ,satzung #a4 ,die ,gesellschaft ,kosmos 7eine freie ,vereinigung der ,naturfreunde auf geschftlicher ,grundlage7 will in erster ,linie die ,kenntnis der ,naturwissenschaften und damit die ,freude an der ,natur und das ,verstndnis ihrer ,erscheinungen in den weitesten ,kreisen unseres ,volkes verbreiten4 #b4 ,dieses ,ziel sucht die ,gesellschaft zu erreichen3 durch ,herausgabe eines den ,mitgliedern kostenlos zur ,verfgung gestellten naturwissenschaftlichen ,handweisers 7 #e72 durch ,herausgabe neuer1 von hervorragenden ,autoren verfater1 im guten ,sinne gemeinverstndlicher ,werke naturwissenschaftlichen ,inhalts1 die sie ihren ,mitgliedern unentgeltlich oder zu einem besonders billigen ,preise zugnglich macht1 usw4 #c4 ,die ,grnder der ,gesellschaft bilden den geschftsfhrenden ,ausschu1 den ,vorstand usw4 #d4 ,mitglied kann jeder werden1 der sich zu einem ,jahresbeitrag von ,m #g4hj 7auer etwaiger ,postgebhr7 verpflichtet4 ,andere ,verpflichtungen und ,rechte1 als in dieser ,satzung angegeben sind1 erwachsen den ,mitgliedern nicht4 ,der ,eintritt kann jederzeit erfolgen2 bereits ,erschienenes wird nachgeliefert4 ,der ,austritt ist gegebenenfalls bis #a4 ,okt4 des ,jahres anzuzeigen1 womit alle weiteren ,ansprche an die ,gesellschaft erlschen4 #e4 ,siehe vorige ,seite4 #f4 ,die ,geschftsstelle befindet sich bei der ,franckh'schen ,verlagshandlung1 ,stuttgart1 ,pfizerstrae #e4 ,alle ,zuschriften1 ,sendungen und ,zahlungen 7vgl4 #e7 sind1 soweit sie nicht durch eine ,buchhandlung ,erledigung finden konnten1 dahin zu richten4 ,kosmos ,handweiser fr ,naturfreunde ,erscheint jhrlich zwlfmal und enthlt3 ,originalaufstze von allgemeinem ,interesse aus smtlichen ,gebieten der ,naturwissenschaften und den ,grenzgebieten4 ,reich illustriert4 ,regelmig orientierende ,berichte ber ,fortschritte und neue ,forschungen auf allen ,gebieten der ,naturwissenschaft4 ,auskunftsstelle -- ,wertvolle kleine ,mitteilungen4 ,mitteilungen ber ,naturbeobachtungen1 ,vorschlge und ,anfragen aus dem ,leserkreise4 ,bibliographische ,notizen ber bemerkenswerte neue ,erscheinungen der deutschen naturwissenschaftlichen ,literatur4 ,die ,kosmos-,buchbeilagen fr #aiai4 ,fr ,mitglieder unberechnet6 ,sonst jeder ,band1 reich bebildert1 ,m #a4be1 gebunden ,m #b4--4 ,illustration3 ,wilhelm ,blsche1 ,eiszeit und ,klimawechsel ,in diesem ,bndchen klrt uns ,blsche ber die ,eiszeitfrage auf4 ,seit die ,tatsache einer ,eiszeit und bald mehrfacher ,eiszeiten feststand -- aus botanischen1 zoologischen und geognostischen ,beobachtungen1 am unzweideutigsten aus der ,hieroglyphenschrift der ,gletscher1 ihren ,eindrcken auf unterliegende ,schichten --1 haben hervorragende ,gelehrte der verschiedensten ,fcher nicht aufgehrt1 nach den ,ursachen der schreckensvollen und wunderbaren ,erscheinung zu forschen4 ,sie alle fhrt ,blsche vor und schliet mit dem fr unsere ,nachfahren trstlichen ,hinweis1 da wir uns nach einer sehr wahrscheinlichen ,lehre im langausholenden ,wechsel der ,zeiten wieder in aufsteigender ,temperaturbewegung befinden1 auf deren ,hhe ,palmenhaine von ,berlin bis ,stuttgart winken4 -- ,das neue ,bndchen ist eine wertvolle ,ergnzung zu ,blsches frheren ,festlnder und ,meere im ,wechsel der ,zeiten und ,tierwanderungen der ,urwelt4 ,dr4 ,th4 ,zell1 ,neue ,tierbeobachtungen4 ,in der vorliegenden ,verffentlichung wird jeder ,tierfreund berraschende ,deutung lngst bekannter1 aber in ihrem ,wesen nicht verstandener ,erscheinungen finden und seine ,freude daran haben1 wie der ,verfasser das ,spinngewebe eingerosteter ,vorurteile und blindlings nachgesprochener ,tierfabeln mit scharfem ,besen zerstrt4 ,dr4 ,fritz ,kahn1 ,die ,zelle4 ,da die ,zelle die ,grundlage1 ja geradezu ,inhalt und ,wesen alles ,organischen und damit alles ,lebens ist1 drfte wohl allgemein bekannt sein1 aber das ,wie und ,warum ist noch vielen verschlossen4 ,ihnen bietet eine klare ,quelle der ,erkenntnis dieses ,buch1 in dem ein ,berufener in weihevoller ,sprache den ,schleier von den ,mysterien dieses geheimnisvollen ,kleinlebens hebt4 ,illustration3 ,dr4 ,curt ,flricke1 ,spinnen und ,spinnentiere ,wenn man sich in den ,inhalt dieses reizvollen ,bchleins vertieft1 wird man erst recht gewahr1 welch riesig interessante ,geschpfe die von vielen verachteten ,spinnen doch eigentlich sind4 ,es ist nicht nur ihre ,spinnttigkeit1 die uns fesselt und die man auch schon fr industrielle ,zwecke auszuntzen versucht hat1 sondern fast noch mehr ihr merkwrdiges ,liebesleben1 ihr seltsamer ,krperbau1 ihre ,brutpflege1 ihre ,angriffs- und ,verteidigungswaffen und die ,errichtung ihrer ,wohnungen4 ,auch von den gewaltttigen ,vogelspinnen ,sdamerikas vernehmen wir und von den berchtigten ,taranteln und anderen ,giftspinnen1 deren ,gefhrlichkeit auf das richtige ,ma zurckgefhrt wird4 ,wer das ,bchlein gelesen hat1 wird die ,spinnen 7deren wirtschaftliche ,bedeutung wegen ihres massenhaften ,auftretens auch nicht unterschtzt werden darf7 mit ganz anderen ,augen betrachten lernen4 ,geschftsstelle des ,kosmos3 ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart4 ,die ordentlichen ,verffentlichungen frherer ,jahre erhalten ,mitglieder1 solange vorrtig1 zu ,ausnahmepreisen3 #aijd ,blsche1 ,w41 ,abstammung des ,menschen4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,weltuntergang4 -- ,zell1 ,ist das ,tier unvernnftig8 7,doppelbd47 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh41 ,weltschpfung4 #aije ,blsche1 ,w41 ,stammbaum der ,tiere4 -- ,franc1 ,sinnesleben der ,pflanzen4 ,zell1 ,dr4 ,th41 ,tierfabeln4 -- ,teichmann1 ,dr4 ,e41 ,leben und ,tod4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,sonne und ,sterne4 #aijf ,franc1 ,liebesleben der ,pflanzen4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh41 ,rtsel der ,erdpole4 -- ,zell1 ,dr4 ,th41 ,streifzge durch die ,tierwelt4 -- ,blsche1 ,wilh41 ,im ,steinkohlenwald4 -- ,ament1 ,dr4 ,w41 ,die ,seele des ,kindes4 #aijg ,franc1 ,streifzge im ,wassertropfen4 -- ,zell1 ,dr4 ,th41 ,strauenpolitik4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,kometen und ,meteore4 -- ,teichmann1 ,fortpflanzung und ,zeugung4 -- ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,die ,vgel des deutschen ,waldes4 #aijh ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,erdbeben und ,vulkane4 -- ,teichmann1 ,dr4 ,e41 ,die ,vererbung4 -- ,saj1 ,krieg und ,frieden im ,ameisenstaat4 -- ,dekker1 ,naturgeschichte des ,kindes4 -- ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,sugetiere des deutschen ,waldes4 ,preise3 #aijd--jh ungeb4 7,handweiser vergriffen7 je fr ,m #d4-- 7,preis fr ,nichtmitglieder ,m #f4be71 geb4 fr je ,m #f4ge 7fr ,nichtmitglieder ,m #aj4--74 ,diese #e ,jahrgnge auf einmal bezogen geheftet ,m #ag4ej1 gebunden ,m #cb4--4 #aiji ,franc1 ,bilder aus dem ,leben des ,waldes4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh41 ,der ,mond4 -- ,saj1 ,prof4 ,k41 ,die ,honigbiene4 -- ,floericke1 ,kriechtiere und ,lurche ,deutschlands4 -- ,blsche1 ,wilh41 ,der ,mensch in der ,tertirzeit4 #aiaj ,koelsch1 ,pflanzen zwischen ,dorf und ,trift4 -- ,dekker1 ,fhlen und ,hren4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,welt der ,planeten4 -- ,floericke1 ,sugetiere fremder ,lnder4 -- ,weule1 ,kultur der ,kulturlosen4 #aiaa ,koelsch1 ,durch ,heide und ,moor4 -- ,dekker1 ,sehen1 ,riechen und ,schmecken4 -- ,blsche1 ,der ,mensch der ,pfahlbauzeit4 -- ,floericke1 ,vgel fremder ,lnder4 -- ,weule1 ,kulturelemente der ,menschheit4 #aiab ,gibson-,gnther1 ,was ist ,elektrizitt8 -- ,dannemann1 ,wie unser ,weltbild entstand4 -- ,floericke1 ,fremde ,kriechtiere und ,lurche4 -- ,weule1 ,die ,urgesellschaft und ihre ,lebensfrsorge4 -- ,koelsch1 ,wrger im ,pflanzenreich4 #aiac ,blsche1 ,festlnder und ,meere4 -- ,floericke1 ,einheimische ,fische4 -- ,koelsch1 ,der blhende ,see4 -- ,zart1 ,bausteine des ,weltalls4 -- ,dekker1 ,vom sieghaften ,zellenstaat4 ,preise3 #aiji--ac ,handweiser und ,buchbeil4 ungeb4 je ,m #e4fj 7fr ,nichtmitglieder ,m #i4ge7 und geb4 fr je ,m #i4ge 7fr ,nichtmitglieder ,m #ae4--74 ,diese #e ,jahrgnge auf einmal bezogen geheftet ,m #bf4--1 gebunden ,m #df4--4 #aiad ,blsche1 ,wilh41 ,tierwanderungen in der ,urwelt4 -- ,floericke1 ,dr4 ,kurt1 ,meeresfische4 -- ,lipschtz1 ,dr4 ,a41 ,warum wir sterben4 -- ,kahn1 ,dr4 ,fritz1 ,die ,milchstrae4 -- ,nagel1 ,dr4 ,osk41 ,romantik der ,chemie4 #aiae ,blsche1 ,wilh41 ,der ,mensch der ,zukunft4 -- ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,gepanzerte ,ritter4 -- ,weule1 ,prof4 ,dr4 ,k41 ,vom ,kerbstock zum ,alphabet4 -- ,mller1 ,alfr4 ,leop41 ,gedchtnis und seine ,pflege4 -- ,besser1 ,h41 ,raubwild und ,dickhuter4 #aiaf ,blsche1 ,stammbaum der ,insekten4 -- ,dekker ,dr41 ,heilen und ,helfen4 -- ,floericke1 ,dr41 ,bulgarien4 -- ,weule1 ,krieg in den ,tiefen der ,menschheit 7,doppelband74 #aiag ,besser1 ,natur- und ,jagdstudien in ,deutsch-,ostafrika4 -- ,floericke1 ,dr41 ,plagegeister4 -- ,hasterlik1 ,dr41 ,speise und ,trank4 -- ,blsche1 ,schutz- und ,trutzbndnisse in der ,natur4 ,preise3 #aiad--ag ,handweiser und ,buchbeil4 ungeb4 je ,m #e4fj 7fr ,nichtmitglieder ,m #i4ge7 und gebunden fr je ,m #i4ge 7fr ,nichtmitglieder ,m #ae4--74 #aiah ,handw4 und #d ,buchbeil4 ungebunden ,m #g4bj 7fr ,nichtmitgl4 ,m #aj4ej7 geb4 ,m #ab4-- 7fr ,nichtmitgl4 ,m #ae4ej74 -- ,floericke1 ,forscherfahrt in ,feindesland4 -- ,fischer-,defoy1 ,schlafen und ,trumen4 -- ,kurth1 ,zwischen ,keller und ,dach4 -- ,dr4 ,hasterlik1 ,von ,reiz- und ,rauschmitteln4 #aiad--ah auf einmal bezogen geheftet ,m #bf4--1 gebunden ,m #df4--4 ,alle ,jahrgnge auf einmal bezogen 7lt4 obiger ,aufstellung7 liefern wir an ,mitglieder zum ermigten ,preis von nur ,m #fb4aj alles geheftet 7,preis fr ,nichtmitglieder ,m #abi4ej7 alles gebunden fr ,m #ajf4hj 7fr ,nichtmitglieder ,m #bjj4ej74 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription ,offensichtliche ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,die ,darstellung der ,ellipsen wurde vereinheitlicht4