holdings of the ,staatsbibliothek zu ,berlin are available to all interested parties worldwide free of charge for non-commercial use47 ,anmerkungen zur ,transkription ,das ,original ist in ,fraktur gesetzt4 ,im ,original gesperrter ,text ist so markiert4 ,im ,original in ,antiqua gesetzter ,text ist so ausgezeichnet4 ,im ,original fetter ,text ist so dargestellt4 ,deutschlands europische ,sendung ,von ,friedrich ,lienhard #ag4 ,tausend ,illustration ,stuttgart #aiae ,druck und ,verlag von ,greiner ,pfeiffer ,ich gre die ,stillen im lauten ,land1 ,sie alle1 die in dem brausenden ,brand ,kraft behielten1 stille zu sein -- ,sie gr' ich3 haltet aus6 bleibt rein6 ,bleibt1 was ihr seid3 bleibt still und stark6 ,bleibt in den deutschen ,bumen das ,mark6 ,sendet die ,kraft in die ,wipfel empor3 ,durch euch nur braust der ,wipfel ,chor4 ,ihr weilt in der ,enge1 ihr wirkt im ,haus1 ,fernfunken aber sendet ihr aus ,zum ,helden1 der sich im ,felde rhrt3 ,gedanken1 darin er die ,heimat sprt4 ,bleibt still und stark1 bleibt stark und still6 ,der ber uns waltet1 wei1 was er will3 ,schmieden will er aus ,zorn und ,zucht ,ein ,volk der ,wrde1 ein ,volk der ,wucht6 ,oft schon hat der ,verfasser der folgenden ,kriegsgedanken dichterisch und literarisch den ,wunsch geprgt3 dem deutschen ,reichskrper mu noch eine deutsche ,reichsseele geschaffen werden4 ,wir waren auf den europischen ,krieg gefat2 er war in der geistigen ,luft vorgezeichnet4 ,die ,spannungen zwischen den ,vlkern muten einmal an den ,punkt kommen1 wo sie sich entluden4 ,dieses mchtige ,ereignis erleben wir jetzt4 ,der ,krieg ist das europische ,reinigungsgewitter4 ,der stolze seelische ,grund ,frankreichs3 seinen #ahgj vernichteten ,waffenruhm wieder herzustellen2 der weniger stolze ,grund ,englands3 den ,handelsnebenbuhler zu ,land und ,see1 das rhrige ,deutschland1 zu ducken2 der ,versuch ,rulands1 den sterreichischen ,interessen zu ,trotz seinen panslawistischen ,traum zu erfllen3 -- das kreiste schon lang am politischen ,horizont4 ,nun brach es offen aus4 ,und die ,schlachten werden feststellen1 wie die europische ,karte fortan aussehen soll4 ,es wird ber diese ,dinge viel geschrieben4 ,mich bewegen andre ,sorgen4 ,in einem ,feldpostbrief waren diese sorgenden ,gedanken neulich ausgesprochen4 ,wie wird ,deutschland nach dem hoffentlich zu erwartenden ,siege seine geistige ,aufgabe erfassen8 ,werden wir eine andre ,luft1 verjngte ,herzen1 erneuerte ,menschen haben8 ,denn tatschlich kmpfen unsre ,krieger nicht nur so fr den materiellen ,bestand ihrer deutschen ,gter2 in ihres ,herzens ,grunde lebt auerdem ein ,idealbegriff der deutschen ,heimat4 ,das ist der geheime1 ihnen meist unbewute1 aber wirksamste ,kraftquell4 ,auch in unsrem naturwissenschaftlichen ,zeitalter kmpft man letzten ,endes nicht fr ,sachen an sich1 sondern fr ,ideen1 die in und hinter den ,sachen wirken4 ,das macht ,deutschland so jung1 das gibt ihm diesen einmtigen ,schwung3 wir kmpfen fr ein ,deutschland1 das noch kommen soll4 ,wir sind von der tiefen1 glhenden ,empfindung durchatmet1 da ,deutschland seine reinste1 seine eigentliche ,sendung noch nicht angetreten hat4 ,alle ,achtung vor unsren ,mrsern1 alle ,achtung vor unsrem ,generalstab und jedem einzelnen unsrer heldenmtigen ,soldaten6 ,aber dieses ,groe1 das wir da um uns an der ,arbeit sehen1 ist nur ,mittel zum ,ziel4 ,das ,ziel aber ist ,deutschlands europische ,sendung4 99 99 99 99 99 ,zu ,weihnachten des verflossenen ,jahres ging mir aus meinem ,leserkreise eine eigenartige ,gabe zu4 ,es war eine schlichte1 mit einfachem ,eichenholz fest eingerahmte ,tafel1 die einen grogedruckten ,spruch aus meiner ,gedichtsammlung ,lichtland 7,stuttgart #aiab7 enthielt4 ,dieser ,spruch1 der nun in der ,hauptstadt der ,westmark ber meinem ,stehpult hngt1 lautet3 ,wenn ,deutschland seine ,sendung vergit1 ,wenn ,deutschland1 nachdem es die ,meere befahren1 ,den ,vlkern nicht mehr ,fhrer ist ,zum ,innenland des ,unsichtbaren1 ,zu ,gott und ,geist -- ,wenn ,deutschland versumt seine heilige ,sendung ,und nicht mehr vorangeht in ,drang nach ,vollendung1 ,wenn es vom ,ha1 der in ,spannung hlt ,die eiserne ,welt1 ,zu neuer ,liebe den ,weg nicht weist -- ,so wisse3 dein ,glck und dein ,reich zerschellt6 ,das ist1 wenn auch in etwas herber und drohender ,form1 mein nationales ,glaubensbekenntnis4 ,und so setzen wir der ,flut von ,ha und ,verleumdung1 die aus dem ,ausland von ,romain ,rolland bis ,maeterlinck und ,verhaeren gegen uns ansprht1 als ,shne ,goethes den unerschtterlichen ,glauben an ,deutschlands heilige ,sendung entgegen4 ,das ,schicksal der ,deutschen ist noch nicht erfllt1 uerte ,goethe im ,gesprch mit ,luden 7#ahac74 ,htten sie keine andere ,aufgabe gehabt1 als das rmische ,reich zu zerbrechen und eine neue ,welt zu schaffen und zu ordnen1 sie wrden lngst zugrunde gegangen sein4 ,da sie aber fortbestanden sind1 und in solcher ,kraft und ,tchtigkeit1 so mssen sie nach meinem ,glauben noch eine groe ,bestimmung haben4 ,eine ,bestimmung uerer und eine ,bestimmung innerer ,art3 ,der ,menschheit ,wrde ist in eure ,hand gegeben6 ,damit ist jenes ,programm wieder aufgenommen1 das einst unser ,schiller in die ,worte gepret hat3 ,kann aber wohl der ,mensch dazu bestimmt sein1 ber irgendeinem ,zweck sich selbst zu versumen8 ,nmlich3 seine innere ,welt1 sein hheres ,selbst1 den geistigen ,leuchtkern in uns4 ,das zieht sich durch ,schillers und ,goethes ,lebensarbeit4 ,das geht durch alle ,idealisten und ,propheten der ganzen ,welt4 ,und es widerspricht keineswegs der ueren ,kriegsarbeit1 die von deutschem ,geiste jetzt da drauen geleistet wird4 ,arbeitsteilung6 ,ein ,teil deutscher ,geistestruppen mu abkommandiert werden1 dieses ,programm zu erfllen -- sobald die europische ,luft durch den ,kriegsorkan gereinigt sein wird4 ,diese ,truppen stehen schon im ,hintergrunde2 sie stellen sich jetzt schon auf ihre knftige ,aufgabe ein2 sie ermutigen die ,mannschaft drauen durch tapfere und grozgige ,gedanken4 ,sie geloben1 mit demselben ,tatsachensinn1 wie er den knapp und klar sprechenden und handelnden ,generalstab auszeichnet1 nicht im ,parteigeznke unterzugehen1 sondern das ,groe und ,ganze unverwirrt und unkleinlich im ,auge zu behalten4 ,nmlich3 mit dem ,aufbau der neuen deutschen ,innenwelt bei sich selber anzufangen4 99 99 99 99 99 ,gedanken aber haben fernwirkende ,kraft4 ,gute und groe ,gedanken1 in einem echten ,menschen lebendig1 haben segnende ,kraft fr die ganze ,umwelt4 ,es ist wie ,funkenfernspruch4 ,cromwells ,schwadronen strkten sich fern vom ,feind durch alttestamentarische ,zorngedanken2 kam das ,eisenheer nher1 so ritt es schweigend2 aber die ,kraft sammelte sich in den dstren und harten ,psalmensingern1 den viel belchelten und noch mehr gefrchteten ,eisenseiten2 und im strmischen ,angriff entlud sich dann1 was sich in ,gedanken angesammelt hatte4 ,so greifen ,gedanken und ,taten ineinander4 ,dieselbe ,wucht1 die jetzt drauen ein gewaltiges ,auenziel zu erreichen bestrebt ist1 wird spter1 auf geistige ,ziele gelenkt1 gleichfalls nicht versagen4 ,so bildete unser ,friedrich der ,groe1 trotz aller franzsischen ,formen1 eine seltsame ,einheit zwischen ,geist und ,tat4 ,seine ,gedichte und ,briefe beben von verhaltener ,glut und ,kraft1 sind ,begleitakkorde1 sind seelische ,entladungen3 und der strenge ,rhythmus seiner ,schlachten ist dann die kongeniale dramatische ,tat4 ,ein feines ,ohr hrt denselben ,pulsschlag hier und dort4 ,und hrt den genau geregelten ehernen ,marschtritt der ,schlachten und der ,oden auch im friderizianischen ,staatswesen und persnlichen ,lebensbegriff4 ,genau so braucht heute kein ,ri zu klaffen zwischen der dynamischen ,entfaltung des ueren ,deutschlands und der ,entfaltung der knftigen deutschen ,innenwelt -- kurz geformt3 zwischen ,reichskrper und ,reichsseele4 99 99 99 99 99 ,kampf hmmert aus den ,kmpfenden und aus den hoffend und schaffend ,zuschauenden ,heldentum zutage4 ,kampf rttelt zwar auch die niederen ,instinkte empor und die ,gefahren havoller ,verwilderung4 ,aber in einem gesitteten ,volke von ,zucht und ,ma1 zumal wenn es um eine groe und gute ,sache gegen bermacht kmpft1 ist diese ,gefahr gebannt4 ,und es bleibt als kstlicher ,gewinn3 ,sthlung des ,willens zum ,guten1 zum ,groen1 zum ,starken4 ,solche ,sthlung ist ,luterung4 ,fulnis wird hinweggeschwemmt4 ,in jeder hochgestiegenen ,zivilisation sammelt sich ,fulnis1 ,luxus1 ,unnatur4 ,ist das ,volksganze gesund1 so bedeutet der ,krieg ,reinigung4 ,alle ,fratzen fader ,witzbltter1 alles ,kokottentum des ,denkens und ,empfindens1 alle blasse ,zweifelei und ,spttelei und sthetelei -- hinweggeblasen6 ,alle ,unterschiede der ,parteien und ,stnde -- ausgefegt von dem einen groartigen deutschen ,familiengefhl3 opferfreudiger ,kampf gegen bermacht6 ,jetzt kennen wir alle1 wie unser so treffsicherer1 der ,stunde gewachsener ,kaiser1 keine ,parteien mehr3 nur noch deutsche ,brder6 ,nicht ,ha ist es1 was unsere ,heere durchpulst1 sondern dieser ,geist eines tatkrftigen ,zusammenhaltens3 einer neuen ,liebe zu ,haus und ,heimat6 ,jetzt gewinnt ,heldenverehrung wieder ihren erzieherischen ,wert4 ,es wird uns jetzt blutvolle ,gegenwart1 wenn wir uns an ,friedrichs des ,groen hnlichen ,heldenkampf gegen europische bermacht erinnern4 ,eine ganz gerade ,linie fhrt von ihm zu uns4 ,ohne ,friedrich und seinen ,siebenjhrigen ,krieg kein ,bismarck und kein ,reich4 ,auch er ein ,diener der ,idee1 ein ,werkzeug der ber ihm waltenden ,macht3 der ,macht1 die das ,deutsche ,reich geformt hat1 wie sie jetzt die deutsche ,reichsseele formen will4 ,man beachte das tiefsinnige ,zahlenspiel3 genau in der ,mitte zwischen dem ,siebenjhrigen ,kriege 7etwa #agfj7 und dem ,kriege von #ahgj ist ,bismarck geboren 7#ahae74 ,fnfundfnfzig ,jahre nach rechts und nach links6 ,mit der ,linken reicht er ,friedrich dem ,groen die ,hand1 mit der ,rechten schmiedet er einem andren edlen ,hohenzollern das ,deutsche ,reich4 ber dieses ,reich noch einige ,gedanken1 ehe wir unsre innere ,aufgabe ins ,auge fassen6 ,zunchst ist unser ,kampf ,notwehr um des ,reiches ,bestand4 ,das hat der ,kanzler in seiner ,reichstagsrede am #d4 ,august glcklich geprgt2 das glht in des ,kaisers ,aufruf an das deutsche ,volk am #f4 ,august1 dem ,jahrestag der ,schlacht bei ,wrth4 ,alle offenkundige und heimliche ,feindschaft von ,ost und ,west und von jenseits der ,see haben wir bisher ertragen im ,bewutsein unsrer ,verantwortung und ,kraft4 ,nun aber will man uns demtigen4 ,man verlangt1 da wir mit verschrnkten ,armen zusehen1 wie unsere ,feinde sich zu tckischem berfall rsten4 ,man will nicht dulden1 da wir mit entschlossener ,treue zu unserem ,bundesgenossen stehen1 der um sein ,ansehen als ,gromacht kmpft und mit dessen ,erniedrigung auch unsere ,macht und ,ehre verloren sind 444 ,um ,sein oder ,nichtsein unseres ,reiches handelt es sich 444 ,wir werden uns wehren bis zum letzten ,hauch von ,mann und ,ro 444 ,notwehr um des ,reiches ,bestand6 ,aber ,notwehr ist nur die eine ,seite dieses schweren ,kampfes4 ,es ist mehr dabei4 ,es ist das besondere deutsche moralische ,gemt1 was dem ,furor teutonicus wieder einmal ,schwung und ,wucht verleiht4 ,denn ,ausgangspunkt der europischen ,verwicklung war ein ,meuchelmord4 ,und meuchelmrderische ,pbelinstinkte sahen wir nicht nur in ,serbien aufschumen2 das ,wort belgische ,greuel wird in die ,weltgeschichte eingegraben werden4 ,jetzt tritt das oft in ,friedenszeiten als lstig empfundene und verspottete preuisch-deutsche ,talent der ,zucht und ,ordnung in groartige ,wirksamkeit4 ,unser ,aufmarsch war ein ganz bedeutendes ,schauspiel2 die ffentlichen ,kundgebungen der jetzt in ,deutschland befehlenden ,kommandeure sind oft von plastischer ,kraft und ,krze2 und das ,bild1 das unsre ,truppen gewhren1 beweist1 wie viel geistvolle ,willenskraft hier an der ,arbeit gewesen1 um das zu leisten1 was der ,generalstab und alle einzelnen ,teile vollbracht haben4 ,dazu gibt unser ,hauptquartier in seinen ,berichten vom ,schlachtfeld durch knappe ,wahrhaftigkeit und ,sachlichkeit ein ,vorbild gegenber den geradezu unglaublichen ,lgenphrasen rund herum4 ,zucht1 ,wahrheit1 ,sachlichkeit gegen ,tcke1 ,phrase1 ,barbarei6 ,zu dreien und vieren und fnfen sind sie ber uns hergefallen4 ,einer allein wagte nicht1 mit des ,reiches ,strke anzubinden4 ,das ,gespenst ,eduards und seiner ,einkreisungspolitik treibt jetzt seine ,dmonen auf uns los4 ,ahnen sie ,deutschlands knftige ,bestimmung und wollen uns noch beizeiten ducken8 ,sie tun unsrem ,mut ,ehre an1 indem sie uns eine so ungeheure ,belastungsprobe zutrauen4 ,recht so6 ,nur heran6 ,hier werden noch ,kriegserklrungen entgegengenommen1 hat ein deutscher ,spavogel an einen ,eisenbahnwagen geschrieben4 ,wenn die ,reiche der ,mitte diese ,probe bestanden haben1 so wird der ,beweis erbracht sein1 da der deutsche ,geist zur ,fhrung ,europas berufen ist4 ,wie sich dies uerlich bekunden wird1 das kann nur aus den ,ereignissen selbst als ,zellengebilde oder kristallinische ,bildung emporwachsen4 ,vorerst haben die ,ereignisse das ,wort4 ,kriege sind im ruhigen ,werden und ,wachsen der ,vlker die vulkanischen ,ausbrche3 es entladen sich in ihnen ,stauungen4 ,es sind ,krisen und ,epochen4 ,die ,befreiungskriege #ahac_/ae schlossen die napoleonische ,epoche ab2 der ,krieg #ahgj erfllte den ,kaiser- und ,einheitstraum der ,deutschen4 ,so empfinden wir alle diesen gegenwrtigen europischen ,krieg als den ,abschlu der letzten vierzig ,jahre1 dieser ,bltezeit naturwissenschaftlicher1 technischer und kaufmnnischer ,entwicklung -- einer ,entwicklung nach auen4 ,wir haben uns nicht aus ,ha zum ,krieg entschlossen4 ,alle betonen -- ,naumann in seinen trefflichen ,gedanken ber ,deutschland und ,frankreich ebenso wie ,sven ,hedin aus seinen ,beobachtungen heraus --1 da wir zumal ,frankreich nicht hassen4 ,keinen einzigen deutschen ,offizier traf ich1 der mit ,hrte ber ,frankreich sprach4 ,alle ohne ,ausnahme hegen fr jenes groe und schne ,land eine aufrichtige und ehrliche ,sympathie 7,sven ,hedin74 ,anders zwar ist es mit ,england1 dessen ,neid und ,selbstsucht wir als die treibende ,ursache dieses ,weltbrandes empfinden4 ,aber auch hier wre es unsrem ,verantwortungsgefhl niemals eingefallen1 ,krieg zu suchen4 ,deutschland wchst1 schafft1 blht aus innerem ,lebensdrang3 es wchst ganz von selber seinen europischen ,nachbarn ber den ,kopf4 ,die ,auseinandersetzung kriegerischer ,art mute endlich1 wie eine ,krise1 wie ein biologischer oder naturgeschichtlicher ,vorgang1 die ganz von selbst entstandene ,elektrizitt entladen4 ,dieser ,krieg ist eine europische ,wachstumserscheinung2 es finden ,sprengungen1 ,verschiebungen der unruhig und noch nicht gut gelagerten ,gebilde statt4 ,und so wachsen wir nun1 von hheren und inneren ,mchten gedrngt1 hinein in ,deutschlands europische ,sendung4 99 99 99 99 99 ,ein ,wachsen ist es4 ,darber noch ein ,wort6 ,man schaue einmal zurck auf die ,entwicklung der einzelnen ,kulturen3 wie sich da zerstreute kleinere ,gebilde unter ,kmpfen der ,anziehung und ,abstoung schlielich zu ,grogebilden zusammenzogen4 ,erst hatten wir ,flukulturen3 am ,indus1 ,nil1 ,euphrat-,tigris1 ,jordan4 ,dann erweiterte sich der ,ring zu ,binnenmeerkulturen3 ,griechenland1 ,karthago1 ,diadochen-,reich1 ,rom4 ,dann kamen die groen ozeanischen ,kulturen der ,gegenwart4 ,so war ,deutschland erst eine ,vielheit von ,kleinstaaten1 ehe es sich zum ,grostaat auswuchs4 ,so waren ,frankreich1 ,spanien1 ,italien zerfahrene ,einzelgruppen1 ehe sie sich in ,monarchien zusammenfaten4 ,so bestand in jahrhundertelangen ,kmpfen zwischen ,schottland1 ,england1 ,irland feindliche ,wechselwirkung1 bis ein ,grobritannien ,angelsachsen1 ,normannen und ,kelten einheitlich umspannte4 ,das ist die ,bedeutung der ,kriege3 es sind ,mischungen1 neue ,gruppierungen4 hnlich steht es jetzt zwischen ,deutschen und ,franzosen3 es handelt sich um die ,vorherrschaft auf dem ,festland4 ,wie in ,britannien wird sie auch hier den triebkrftigen ,germanen zufallen1 ohne da dadurch der ,kulturwert der gallischen ,rasse vernichtet zu werden braucht4 ,doch ich frchte3 ,frankreich wird1 wie die anderen ,romanen1 zu einer politischen ,macht zweiten und dritten ,ranges herabsinken1 weil kein genialer ,staatsmann beizeiten den ,bazillus der ,revanche-,idee aus dem franzsischen ,nationalblut entfernt hat4 ,sie starrten unser ,elsa an1 die ,verblendeten1 statt im ,ganzen der ,welt neuen ,lebensspielraum zu suchen und mit ,deutschland ,freundschaft4 ,die ,russen aber3 sie werden durch diesen ,krieg aufgerttelt und auf sich selbst zurckgeworfen1 um dort endlich ihr eigenes1 verwahrlostes ,inneres zu kultivieren1 wo es wahrlich genug zu bessern gibt -- eine ,aufgabe1 zu der das ,russentum bis jetzt von sich aus nicht fhig war1 trotz aller ,bomben verzweifelter ,nihilisten4 ,unser ,ziel aber auf dem ,festlande wird sein3 unter ,fhrung der ,zentralmchte ein freies und friedliches europisches ,grogebilde4 99 99 99 99 99 ,das ist der uere ,bau4 ,er ist nicht unsre ,sache2 wir werden dies der knftigen ,staatskunst berlassen4 ,ob das ,polnische ,reich wieder erstehe2 ob die baltischen ,provinzen von ,ruland frei werden2 ob von ,belfort bis ,lttich und an den ,kanal das ,reich sich nach ,westen schirmen wird1 wie ja schon einmal jene ,bezirke zum ,weltreich ,karls ,v4 gehrten3 das ist ,sache der ,fachleute und der ,kriegsentscheidung4 ,jetzt ist ja noch alles flutende ,vlkerwandrung4 ,unsre ,aufgabe in dieser ,schrift ist innerlicher ,art4 ,deutschland ist geographisch ,europas ,mitte4 ,deutschland ist1 nach ,hlderlins schnem ,wort1 der ,vlker heilig ,herz4 ,zentralmchte nennt man uns jetzt schon politisch2 und so werden wir etwas wie ,zentralkrfte in uns entwickeln mssen4 ,krfte des ,zentrums1 der ,innerlichkeit3 ,krfte der ,herzensgenialitt oder des schpferischen deutschen ,gemtes4 ,das ist es also1 was ich eingangs dieser ,betrachtungen meinte3 dem deutschen ,reichskrper mu eine deutsche ,reichsseele geschmiedet werden4 ,des ,reiches ,krone wurde geprgt in zwei raschen glcklichen ,kriegen2 die deutsche ,seelenkrone ist jetzt zu schmieden im greren ,kampf gegen halb ,europa1 ja die halbe ,welt4 ,nur ,kampf und ,not entfalten ,seelenkraft4 ,wir wollen es nicht spielend gewinnen3 ,des ,herzens ,woge schumte nicht so schn empor und wrde ,geist1 wenn nicht der alte stumme ,fels1 das ,schicksal1 ihr entgegenstnde 7,hlderlin74 ,unsere seelischen ,muskeln1 wenn ich so sagen darf1 sollen durch ,widerstand gebt werden4 ,jeder ,einzuweihende1 in ,eleusis oder wo es sei1 mute und mu durch ,feuer und ,wasser hindurch1 um seines ,geistes und ,mutes ,schulung und ,strke zu beweisen4 ,und so machen wir jetzt eine ,einweihung durch4 ,wir drfen1 als eine der vielen ,mglichkeiten der ,betrachtung1 diesen ,krieg einschtzen als ,deutschlands ,schulung4 99 99 99 99 99 ,unser ,sieg wird eine noch grere ,aufgabe erffnen1 als dieser groe ,krieg4 ,wenn unsre ,feinde um uns her ,deutschlands ,kraft und ,gre erlebt haben2 wenn sie das ,schwert aus den ,hnden legten und nun herhorchen und ,deutschlands ,vorangehen und ,beispiel erwarten3 welche innere ,welt werden wir diesen entleerten ,vlkern bieten8 ,womit werden wir uns1 womit werden wir sie auferbauen8 ,mit welchem ,seelengehalt werden wir unsren ,reichskrper fllen und adeln8 ,gengen da politische und wirtschaftliche ,manahmen8 ,haben wir damit ,elsa-,lothringen innerlich erobert8 ,gengt eine blo geographische ,umgestaltung ,europas8 ,oder erwarten dann die verbitterten ,herzen unerhrte ,neugedanken und ,neugebilde auf seelischem ,gebiet8 ,da irgendwo steckt ,deutschlands schwerster ,beruf4 ,wir werden siegen1 wenn wir des ,sieges wrdig sind4 ,wir werden des ,sieges wrdig sein1 wenn wir nach so viel ,auenkultur etwas sehr ,wichtiges zu bernehmen fhig sein werden3 nmlich die seelische ,hherfhrung der ,vlker4 99 99 99 99 99 ,in diesem ,sinne wird man von uns ,grotaten des ,herzens und des ,geistes erwarten1 kongenial den ,grotaten des ,krieges4 ,man wird von ,deutschland etwas wie einen ,tempelbau erhoffen3 eine neue ,weihe des durch ,mammonismus und ,materialismus entweihten ,zeitalters4 ,das geht wie eine tiefere und tiefste ,ahnung durch das jetzige ,zeitgemt1 soweit es nicht in seinen ,instinkten gebrochen ist durch den ,tanz um das ,weib oder um das goldene ,kalb4 ,die ,gesammelten unter uns sprten da lngst ein ,pochen in den ,tiefen der unbefriedigten modernen ,seelen4 ,es wird jetzt ein ,hagesang gegen ,england verbreitet 7,drosselnder 767 ,ha von siebzig ,millionen71 den ich als ,zeitstimmung verstehe1 in der ,form aber ebenso bedaure wie manche andere verfrhte und verzerrte ,reimerei der ,gegenwart4 ,wir sollten zu stolz sein1 ,ha zu schwren2 was nebenbei unsre ,feldgrauen gar nicht ntig haben1 denn sie sind auch ohne ,racheschwur und derlei ,firlefanz gewillt1 die ,englnder zu hauen4 ,das berhmte ,rmerwort vom ,furor teutonicus heit nicht teutonischer ,ha1 sondern teutonischer ,zorn1 mit dem ,beigeschmack der ,wucht und des ,ungestms -- ein stolzer1 heiliger1 unwiderstehlicher ,zorn1 dem aber nachher wieder der heitere blaue ,himmel ausgleichend folgt4 ,undeutsch sind die knirschenden ,empfindungen des berchtigten ,rachepsalms 7#acg73 ,wohl dem1 der deine jungen ,kinder nimmt und zerschmettert sie an den ,steinen6 ,dagegen gefllt mir ein ,wort1 das ich neulich in einer ,tageszeitung fand 7,paul ,ernst73 ,die ,deutschen sind von den greren ,vlkern das stolzeste4 ,sie haben den groen ,stolz1 den1 der auf das ,seelische geht und oberflchlichen ,betrachtern leicht als ,demut und ,bescheidenheit erscheint4 ,das unverstandene ,gefhl dieses ,stolzes hat viele ,gegnerschaft gefunden4 ,noch krzlich schrieb ,karl ,peters1 da die ,englnder uns verachten1 wenn wir ihnen nicht mit gleicher ,marke heimzahlen 444 ,das wird nicht hindern1 da deutsche ,art die ,welt beherrschen wird und nicht englische ,art4 ,ja1 so ist es4 ,und mit edlem ,stolz verbindet sich ohne ,mhe edle ,liebe4 ,stolz und ,liebe ergnzen einander wie ,mann und ,weib1 wie ,starkes und ,zartes1 wie ,wrde und ,anmut4 ,wenn ich ber mein ,lebenswerk ein ,leitwort setzen mchte1 so drfte es wohl das ,wortepaar ,stolz und ,liebe sein3 stolze ,liebe1 liebender ,stolz4 ,so verdienen denn ,eugen ,khnemanns schne ,worte an die deutsche ,jugend im ,weltkriegsjahr #aiad 7,leipzig1 ,k4 ,f4 ,koehler7 wrtliche und warme ,zustimmung3 ,ihr werdet in der ,feindschaft nicht die ,liebe fr die bessere ,seele des ,feindes vergessen4 ,der ,sinn des ,krieges liegt in dem ,frieden1 zu dem er fhrt4 ,tragt als ,krieger den hohen ,sinn des kommenden ,friedens in euch1 da der ,vlkerha dennoch in einem neuen ,reich der ,liebe ende6 ,dies ist die tiefste deutsche ,art3 in allem1 was ,menschenantlitz trgt1 und in jeder ,volksart eine eigene ,gestalt der ,menschheit und in ihr eine ,offenbarung ,gottes zu lieben4 ,das ,reich der verstehenden ,menschenliebe ist das ,reich des deutschen ,geistes4 ,vor der ,gefahr der ,weichmtigkeit ist diese verstehende ,menschenliebe bewahrt1 sobald sie sich mit ,stolz und ,wrde paart4 ,denn sie ist wie eine edle ,jungfrau1 die neben einem wuchtig gepanzerten ,ritter leicht und sicher durch den ,wald geht4 ,wenn wir mit diesem ,stolz den jetzigen englischen ,geist ablehnen1 so sind wir von gutem ,instinkt beraten4 ,denn dort drben hat seit vielen ,jahrzehnten1 von ,propheten wie ,ruskin oder ,carlyle mit zorniger ,sorge umsonst gebrandmarkt1 eine ,landverdung und ,seelenverdung ,hand in ,hand mit rcksichtsloser ,politik des ,geldmachens gearbeitet1 so da endlich einmal die ,katastrophe kommen mute4 ,die ,grundlage einer guten ,volkswirtschaft war je und je das gesunde ,verhltnis zwischen ,handel und ,landbau3 zwischen dem ,beweglichen und dem ,steten im ,volkskrper4 ,nimmt die heute allgemeine ,gefahr der ,landflucht und des ,massenandrangs in ,fabriken und ,grostdten weiter zu2 vermehrt sich in ,deutschland der stliche ,zudrang einer polnisch-galizischen ,unterschicht1 die nach und nach in unser ,volkstum hineinwchst3 so werden ,mchte ber ,deutschland die ,oberhand bekommen1 die den deutschen ,charakter zum ,unguten verndern werden4 ,bis jetzt ist noch jene ,anekdote bezeichnend1 die neulich durch die ,bltter ging3 ein ,englnder uerte1 falls dies und das geschehe1 wrde ,england kmpfen bis zum letzten ,penny4 ,und ,deutschland bis zum letzten ,blutstropfen1 versetzte der ,deutsche schlagfertig4 ,dort ,penny -- hier ,blut2 dort ,sldner -- hier ,volk2 dort ,geschft -- hier ,erlebnis6 ,das ist der ,unterschied zwischen englischer und deutscher ,kriegsauffassung4 ,der ,deutsch-,englnder ,houston ,stewart ,chamberlain1 ein ,geist von europischer ,spannweite1 der sich uerlich und innerlich in ,wagners ,welt eingebrgert hat1 schrieb in diesen ,tagen einige herbe ,aufstze ber englische ,art 7,tgl4 ,rundschau1 #beb ff474 ,wir alle kennen und lieben an ,shakespeares ,dramen und ,scotts ,romanen das merry old ,england1 das heitere ,alt-,england aus den ,zeiten etwa der ,knigin ,elisabeth4 ,aber mit zunehmender ,schiffahrt 7,sklaven- und ,opiumhandel67 nebst ,begleiterscheinungen seeruberischer ,art und einseitig zunehmender ,industrie ist das frhliche ,alt-,england zugrunde gegangen4 ,heute ist die letzte ,spur zertreten3 man trifft in ,england keine ,behbigkeit1 keinen breiten1 gtigen ,humor1 keine ,heiterkeit an2 alles -- soweit das ffentliche ,leben in ,betracht kommt -- ist ,hast1 ,geld1 ,lrm1 ,pomp1 ,protzentum1 ,vulgaritt1 ,arroganz1 ,mimut1 ,neid4 ,man erinnert sich des schnen altenglischen ,weihnachtsfestes mit dem ,schmuck von fruchttragenden ,stechpalmen und den ,mispelzweigen1 unter denen unschuldige ,ksse gestohlen wurden2 am wenigsten an diesem ,tage war1 selbst noch vor dreiig ,jahren1 in ganz ,england auch nur ein ,mensch aus seinem ,heim zu locken2 heute sind die ,sle aller ,riesengasthuser ,londons schon wochenlang vorher ausvermietet2 an tausend ,tischen sitzt ,familie an ,familie1 it und zecht und lrmt1 bis dann um ,mitternacht das gemeinsame ,abbrllen trivialer ,gassenhauer im ,stile des widerlichen for he's a jolly good fellow anhebt1 nach welcher ,verbrderungsfeier die ,tische schnell abgerumt werden und nun alle diese ,jnglinge und ,mdchen1 die sich vorher nicht kannten1 sich dem ,genusse von ,negertnzen hingeben1 whrend die ,gesetzteren in ,nebenrumen ,karten spielen3 so wird heute die ,geburt unseres ,heilandes ,jesus ,christus in ,england gefeiert6 ,wir andren1 die wir uns nur wenige ,wochen oder ,monate in ,england und ,schottland aufgehalten haben1 knnen hier natrlich nicht mitreden4 ,aber ergnzend und verallgemeinernd darf man doch hinzufgen3 die hier geschilderte seelische ,verrohung -- der bis in den hchsten ,adel hinauf ein rcksichtsloses ,geldmachen entspricht -- ist vielleicht nicht nur eine englische ,zeiterscheinung4 ,sie scheint uns der ,stimmung der jetzt ablaufenden ,erdepoche berhaupt zu entsprechen4 ,gerade dieser ,zeitgeist soll knftig durch ein erneuertes ,deutschland -- durch die werdende deutsche ,reichsseele -- berwunden werden3 auch in uns selber4 ,und so haben die obigen ,feststellungen auch fr unser ,deutschland den hohen ,wert der anschaulichen ,warnung4 ,unser stolzer ,denker ,fichte1 der einst in schwerer ,zeit seine mutigen ,reden an die deutsche ,nation gewagt hat1 wird jetzt wieder zeitgem4 ,er ist ein ,beweis1 wie gut sich ,stolz und ,liebe in ,tat und ,denken paaren4 ,in seinen ,vorlesungen ,anweisung zum seligen ,leben betont er3 ,der ,mittelpunkt des ,lebens ist allemal die ,liebe4 ,was du liebst1 das lebest du4 ,das ,herz baut von innen heraus2 und so wird die ,reichsseele von innen heraus ,zelle an ,zelle setzen vermge der gestaltenden ,kraft der ,liebe4 ,aber ,liebe wozu8 ,da erhebt sich nun die ganze ,wrde unserer deutschen ,sendung4 ,unsre groen ,denker und ,dichter haben uns die heute -- im ,zeitalter einseitiger ,sinnlichkeit -- leider beschattete und getrbte ,antwort lngst in ,klarheit erteilt4 ,das wahrhaftige ,leben liebet das ,eine1 ,unvernderliche und ,ewige 7,fichte74 ,es ist eine stolze ,antwort2 und sie mu immer wieder lauten3 ,liebe zum ,ewigen in den ,dingen4 99 99 99 99 99 ,der ,krieg mute kommen4 ,die elektrische ,entladung der europischen ,luft war eine ,lebensnotwendigkeit4 ,wir hatten keinen ,sauerstoff1 keinen ,himmel mehr2 wir drohten im sinnlichen ,dunst und im ,kleinmenschlichen zu ersticken4 ,ein junger ,grieche1 der in ,jena studierte1 sprach einmal zu einem meiner ,verwandten ein ernstes ,wort4 ,wissen ,sie1 weshalb trotz aller ,fortschritte in ,industrie und ,technik so viel ,unbefriedigung in der modernen ,welt ist8 ,weil ,deutschland nicht mehr vorangeht4 ,worin vorangeht8 ,in dem1 was man ehedem deutschen ,idealismus genannt hat4 ,wir ,auslnder kommen hieher und suchen das ,geistesland eines ,goethe1 ,schiller und ,kant1 eines ,beethoven und ,mozart -- und machen die ,entdeckung1 da ihr in dem rasenden ,wettbewerb um zeitliche und sinnliche ,dinge ebenso mitmacht wie alle andren4 ,wie alle andren -- ja1 aber in den ,tiefen haben die ,besten von uns unsglich gelitten4 ,ernst ,horneffer gibt einer verbreiteten ,stimmung ,ausdruck1 wenn er in seinem ,schriftchen ,der ,krieg 7,mnchen1 ,reinhard7 ausfhrt3 ,das ,volk der ,denker und ,dichter war gar nicht mehr wiedererkennbar4 ,die ,seele mit ihren zarteren ,regungen und innigeren ,bedrfnissen kam zu kurz -- denn unsre ,vter1 das ,reich ausbauend1 waren notwendigerweise ganz hingegeben den drngenden ,arbeiten des ueren ,lebens in ,wirtschaft und ,staat4 ,aber wenn nun das ,herrliche wirklich geschieht3 nach dem groen ,kriege der groe ,sieg -- dann mssen wir nachholen1 was der rauhe ,pflichtdienst unsren ,vtern versagte2 ein ,reich des ,geistes1 der ,wahrheit und ,schnheit1 ein hehres1 edles1 inneres ,reich mssen wir in das machtvoll herrschende uere ,reich einbauen4 ,man hrt hier denselben ,klang wie oben bei ,khnemann4 ,und so war eins der markantesten ,bcher der letzten ,jahre ,rudolf ,euckens ,sammlung der ,geister1 das von derselben ,sorge durchbebt ist4 ,wir saen einmal1 wenige ,monate vor dem ,kriege1 in ,darmstadt beisammen1 etwa fnfzig ,herren mit einigen ,damen1 und berieten in ,anknpfung an ,euckens zeitgemes ,buch3 wie knnen die ,menschen1 die irgendwie auf idealistische ,weltanschauung gestimmt sind1 mehr untereinander ,fhlung und auf den ,zeitgeist ,einflu gewinnen8 ,unversehens war man mitten im ,grnden eines ,vereins und einer ,zeitschrift1 wie das ja bei ,deutschen nicht leicht anders mglich ist4 ,da erhob sich einer und sprach aus dem ,unmittelbaren heraus3 ,ich bin hiehergekommen aus einer seelischen ,not2 ich will vor allem mich selber aufrichten im ,verkehr mit ,gleichgestimmten2 lassen wir also zunchst dieses ,hinauswirken1 denken wir an unsre gemeinsame innere ,not6 ,das ,wort fand ,widerhall4 ,die ,errterung verflchtigte sich dann freilich2 und es ist wohl selbstverstndlich1 da kein bestgeleiteter ,verein1 keine ,methoden1 nichts1 aber auch nichts -- die ,arbeit htte verrichten knnen1 wie sie nun der seelenaufrttelnde ,krieg vollbringt4 ,die ,stimmung war ungefhr so1 wie sie der tempelhaft dunkle ,lyriker ,stefan ,george in zahlreichen ,zeitgedichten geprgt hat1 z4 ,b4 in folgendem 7,der ,stern des ,bundes1 ,berlin #aiad73 ,aus ,purpurgluten sprach des ,himmels ,zorn3 ,mein ,blick ist abgewandt von diesem ,volk4 ,siech ist der ,geist1 tot ist die ,tat6 ,nur sie1 die nach dem heiligen ,bezirk ,geflchtet sind auf goldenen ,triremen1 ,die meine ,harfe spielen und im ,tempel ,die ,opfer tun -- und die1 den ,weg noch suchend1 ,brnstig die ,arme in den ,abend strecken3 ,nur deren ,schritten folg' ich noch mit ,huld4 ,und aller ,rest ist ,nacht und ,nichts4 ,wir knnen nicht untersuchen1 woran diese dumpf-sinnliche ,verfilzung des ,zeitgeistes lag2 wir haben aber am eigenen ,leib gesprt1 wie weh sie auf uns gewirkt hat4 ,wenn ,raabe oder ,feuerbach1 ,grillparzer1 ,bcklin1 ,thoma und manche andre bis zum heftigen ,naturell ,nietzsches1 der bekanntlich kurz vor seinem ,wahnsinn berhaupt keinen ,verleger mehr gefunden hat -- wenn diese und hnliche geistigen und knstlerischen ,mchte spt oder bei ,lebzeiten gar nicht zur ,wirkung gelangt sind3 lag es wirklich an einer boshaften ,versippung der ,mittelmigen8 ,herr im ,himmel1 was fr fade stheten des ,auslandes hat man bei uns verhimmelt6 ,ist es bezeichnend fr das verflossene ,jahrhundert1 da an seinem ,anfang sich ,kleist erscho und an seinem ,ausgang ,nietzsche irrsinnig wurde8 ,hat der bittere ,abseiter ,bleibtreu recht1 wenn er in einer ,schweizer ,zeitschrift ausruft3 ,man hat das beklemmende ,schauspiel1 wie verzweifelt und ohnmchtig die ffentliche ,meinung ,deutschlands als ,presse sich unter internationaler ,verleumdungsmache windet1 wie alles ,wahrheitreden brutal unter die ,fe gestampft wird und die vorgefate ,meinung sich einfach nicht bekehren lassen will4 ,welche ,tcke1 welche ,bosheit6 schreit die deutsche ,presse4 ,ja wohl1 nie wrdet ihr so das ,ausland verleumden3 wohl aber eure ,landsleute im ,inland1 wenn sie euch unbequem sind6 ,wahrlich1 wieviel gehssige ,spannungen zwischen den einzelnen ,menschen1 welches planmige ,verachten oder ,totschweigen zwischen literarischen ,gruppen3 zwischen ,parteien1 ,konfessionen1 ,rassen und ,klassen6 ,wieviel geheime ,tragik6 ,als ,schriftsteller hat man1 durch mannigfache ,reisen oder durch vertrauensvolle ,briefe1 manche ,mglichkeit des ,einblicks in das stille ,hinsiechen edler1 brutal zertretener ,seelen1 whrend die feiste ,roheit gedeiht4 ,wer sich da nicht einstellen kann auf das ,ewige in den ,dingen1 wer nicht durch fortwhrende bung und ,trainierung das ,sonnige in sich zu erzeugen und wachzuhalten vermag3 der wird in diesen ,kleinmenschlichkeiten zerrieben4 ,kein ,wille zur ,macht erlst uns von diesem ,zeitgeist1 sondern nur -- wie ich einmal ausfhrte 7,parsifal und ,zarathustra7 -- der ,wille zur schpferischen ,liebe4 ,es ist ,herbst in ,europa3 wir frieren und hungern in dieser verfluchten ,ntzlichkeits-,weltanschauung4 ,wo strmt denn noch drngende ,flle des ,herzens1 wo belebt uns noch sprudelnde ,melodie berreicher ,menschen8 ,wo sind sie denn8 ,uns vertrocknete ja in dieser ,verstndelei der magnetische ,strom1 der ,herzen mit ,herzen verbindet1 jenes berschumen genialster ,art1 wie es in mittelalterlichen ,formen einst ein ,franz von ,assisi in den erkalteten ,zeitgeist geworfen hat4 ,nicht neue ,richtungen1 wie diese schauerlichen ,ismen ,futurismus1 ,kubismus1 nicht sinnliche ,fratzen noch erotische ,tnze1 wir haben genug von dem wsten ,zeug6 ,eine tapfere neue ,liebesmacht berweltlicher ,art mu durch unsre ,herzen brausen wie ein alles berschwemmender1 alles ausfllender und erfllender ,strom4 ,vorerst haben wir jenen feilen ,geist noch nicht aus seiner ,hochburg1 dem ,theater und dem ,kabarett1 hinweggesplt4 ,nach den emprten ,stimmen ernster ,kritiker wagt er sich auch an unsre ,verwundeten heran1 die dann mit schlecht verhehlter ,enttuschung solche aufgezwungenen ,unterhaltungsabende verlassen4 ,alles ,nationale haben jene ,burschen als ,epigonentum verhhnt2 jetzt machen sie es als ,mode mit1 von der ,wucht der ,stunde gezwungen1 und verzerren es zugleich4 ,mehrfach ruft man jetzt sogar nach ,wildenbruch1 dem man das ,leben verbittert hat6 ,da erheben uns ganz anders ,kriegserlebnisse1 unmittelbar und ergreifend1 fernab von den einst so wichtig genommenen ,brnsteleien der ,kunst4 ,aufs ,geratewohl sei aus dem vielen herausgegriffen1 was z4 ,b4 ein ,nrnberger ,stadtpfarrer in einem ,flugblatt mitteilt3 ,im verdunkelten ,zimmer liegt ein ,schwerverwundeter auf dem ,sterbelager4 ,die schne1 jugendkrftige1 durchschossene ,gestalt hingestreckt in ,todesnot4 ,er betet mit mir in lauten ,worten die alten ,lieder aus dem ,dreiigjhrigen ,kriege1 die uralten ,kernsprche aus der ,heiligen ,schrift fr die ,not aller ,zeiten4 ,sie haben an ,kraft nicht eingebt4 ,wie ihm das alles gegenwrtig ist3 ,wenn ich einmal soll scheiden1 so scheide nicht von mir1 bis hin zu dem ,friedenswort3 ,wer so stirbt1 der stirbt wohl1 wie ihm das heilige ,bild des ,helden und ,retters von ,golgatha zum ,schilde wird im letzten ,kampf6 ,dann sagt er mir seinen letzten ,willen4 ,ich schreibe die schlichten1 stoweisen ,worte auf3 ,die ,meinen sollen glauben ihr ,leben lang1 da ,gott uns nicht verlt1 darum sollen auch wir ihn nie verlassen4 ,von den ,schrecken des ,krieges und meinen ,leiden soll vor ihnen geschwiegen werden4 ,noch einmal ein ,aufflackern der ,kraft und dann ein ,sinken in ,gottes ,arme1 der unsere ,zeit in seinen ,hnden hat4 ,und ein zweites3 ,gedenke daran1 da1 wenn dein ,mann fllt1 du eines ,helden ,weib gewesen bist1 so las ich auf der ,feldpostkarte eines ,arbeiters an seine ,frau4 ,er ist gefallen4 ,auch sein letzter ,wille war3 ,fat unsern ,tod gro auf6 ,gro6 ,da liegt es4 ,das europische ,dichten hatte wohl noch viel ,sinnlichkeit und ,verstand3 aber keine wahre ,herzensgre4 ,leid und ,heldentum kommen jetzt bis in die rmste ,htte und bis in den reichsten ,palast4 ,und jeder1 der einmal an einem ,sterbebett geliebter ,wesen oder an ihrem ,grab gesessen und gesonnen hat1 fhlt das ,geznk des ,geschmcklerwesens in ,wissenschaft und ,literatur weit1 weitab verklffen3 er sitzt an ,mimirs ,born und lauscht mitfhlend dem ,leben selber4 ,da irgendwohin will nun die ,lebensentwicklung der ,gegenwart eine ,wende machen4 ,fr diesen neuen ,geist opfert sich unsre prachtvolle ,jugend drauen in der ,herbstnsse4 ,was ist denn jene seelische ,not1 aus der wir dort in ,darmstadt zusammengekommen sind8 ,was suchten all die stillen ,gralsucher in ,deutschland -- etwa die vielen neugermanischen ,verbnde und ,logen1 die ,anhnger eines ,mller-,mainberg1 die ,theosophen um ,steiner1 die christlichen ,gruppen1 die ,vegetarier1 die ,reformer1 und wie das alles heien mag3 -- was ist da fr eine geheime ,unruhe im religis-philosophischen deutschen ,gemt der ,gegenwart8 ,pocht da irgend etwas im ,bergwerk8 ,ist eine neue ,zeitstimmung an der unterirdischen ,arbeit8 ,sie ist uns willkommen1 wenn sie einen frommen und doch freien ,menschentypus schafft wie ,schiller oder ,walther von der ,vogelweide4 ,ging nicht auch die ,witterung eines ,nietzsche nach einem bermenschen jenseits des jetzigen ,menschenmaes8 ,mag sein ,antichrist kommen3 wir erwarten aber noch sicherer und sieghafter die kommende ,christus-,gte4 ,hier harrt unser eine ,heldenaufgabe1 die den ,kmpfen drauen im ,schtzengraben ebenbrtig ist4 ,allem ,vereinfachen des ,monismus zu ,trotz ist der ,mensch ein vielfltig ,gebilde1 mindestens eine elektrische ,spannung zweier widerstreitender ,krfte3 es ist in uns eine ,polaritt zwischen animal und anima1 zwischen ,tier und ,geist1 zwischen ,schwerkraft und ,schwungkraft4 ,dehmel1 der jetzt trotz seiner mehr als fnfzig ,jahre die ,flinte trgt1 hat diesen ,zwiespalt oft geformt2 er1 dessen ,geist immer mit einer ,dumpfheit des ,trieblebens rang1 scheint sich nun dem ,krieg wie einem ,befreier vom ,individualismus in die ,arme zu werfen1 froh des ,anschlusses an sein ,volk1 froh der wrdigen und groen ,aufgabe4 ,nur im kmpfend zu erringenden ,ausgleich oder ,gleichgewicht zwischen jenen polaren ,krften ist der ,idealzustand starken und edlen ,menschtums erreichbar4 ,es ist wie die elektrische ,spannung zwischen ,sonne und ,erde3 eine ,zweiheit1 auf der letzten ,endes das ,geheimnis der ,lebensflamme beruht4 ,der oben genannte ,chamberlain beginnt in seinem ,goethe 7,mnchen #aiab7 ein ,kapitel mit folgenden ,worten3 ,es ist keine ,redeblume1 wenn ich behaupte1 in diesem ersten antinomischen ,widerstreit zwischen ,ma und ,ungemessenem1 zwischen ,schranke und ,schrankenlosem1 zwischen ,teil und ,ganzem liege der ,grundstein zu ,goethes ,weisheit eingemauert 7,s4 #egc74 ,so ist es in der ,tat auch meiner berzeugung nach 7vgl4 ,wege nach ,weimar1 ,bd4 ,,vi74 ,alles ,geniale des ,geistes und alles ,groe des ,herzens wird nur herausgeschlagen durch ,widerstreit und ,wechselwirkung der ,krfte4 ,liegt hier vielleicht fr alle vornehmen ,naturen ein seelischer ,hauptwert dieses ,krieges8 ,denn wir ahnen die furchtbaren ,bedingungen1 unter welchen allein sich selbst das entschiedenste ,naturell zum ,letztmglichen des ,gelingens erheben kann1 uerte ,goethe vor ,meisterwerken des scheinbar so mhelos und sonnig schaffenden ,raffael4 ,so wird denn auch die deutsche ,reichsseele nicht so einfach von auen erkmpft und uns dann bequem geschenkt oder verabreicht1 sondern dieses ,werden findet jetzt in uns allen statt4 ,diese ,reichsseele1 von der hier wiederholt gesprochen wurde1 ist eine gemtserschtternde ,geburt oder ,errungenschaft2 alle1 denen es ernst ist1 arbeiten an ihrer ,gestaltung4 ,dieses ,gottesreich ist kein fertiges ,gebilde1 das irgendwo wartet3 es kann nur durch uns1 in uns und an uns erlebt und durch ,erlebnis gestaltet werden4 ,unser ,seelisches arbeitet jetzt an diesem noch unfertigen ,ideal4 ,fertig ist vorerst nur1 vorhanden und wach die durch den ,krieg grozgig und glutvoll belebte schpferische ,stimmung4 99 99 99 99 99 ,auf diese jetzt arbeitende schpferische ,stimmung setzen wir unsre ,hoffnung4 ,und unsre ,bitte sei diese3 da uns fortan nicht mehr der klgelnde ,sinn bewegt1 sondern da uns beflgelnde ,liebe trgt4 ,es gibt neue ,reiche zu erobern1 deutsche ,jnglinge1 sobald ,kanonen und ,gewehre ihre jetzige ,arbeit getan haben6 ,nmlich ,reiche der ,innenwelt4 ,dieselbe ,tapferkeit1 die jetzt unser ,auenreich verteidigt1 wird auch das ,innenreich nicht in ,trumerei betreten1 sondern in ,eroberungsdrang4 ,aber mit ,beherzigung der obersten aller ,krfte3 der ,ehrfurcht vor dem1 was in und ber uns1 um und unter uns ist 7,goethe74 ,jnglinge werden sich gegenseitig strken als gute ,kameraden in diesem ,kriegszug nach dem unentdeckten ,lande3 nach dem ,lande der ,seelenschnheit1 der ,herzensgte1 des ,menschenadels4 ,wir sind das innerlichste ,volk4 ,unser ,wald ist berhmt durch forstliche ,pflege4 ,wir ,deutschen brauchen zur ,erholung und ,besinnung immer wieder den ,wald4 ,aus dem ,urwald ist unsre ,zivilisation und ,gesittung emporgerodet worden2 unsre ,ahnen lebten1 jagten1 beteten im ,walde2 unser deutsches ,dichten ist in erster ,linie berhmt durch ,natursinn4 ,der ,klang ,teutoburger ,wald steht am ,eingang unsrer ,geschichte2 und wiederum der ,klang ,sachsenwald weckt eine ,welt voll vaterlndischer ,gefhle4 ,wir lieben des ,waldes ,innerlichkeit und ,tiefe2 das ,waldweben im ,siegfried und der ,karfreitagszauber in desselben deutschen ,meisters ,parsifal sind jedem gebildeten ,deutschen bekannt und lieb4 ,so auch der ,osterspaziergang im ,faust1 so ,grimms ,mrchen1 ,lwes ,balladen1 ,schwinds und ,richters ,gemtsromantik4 ,deutsches ,gemt und deutsche ,natur1 obenan der ,wald1 gehren zusammen4 ,bcklin hat uns einen heiligen ,hain und fremdartig tiefe ,landschaften gemalt4 ,wohlan1 so kann ein seelenvolles ,deutschland fr ,geister und ,herzen ,europas ein heiliger ,hain der ,sammlung werden3 der ,einstellung auf das ,ewige4 ,diese ,stimmung haben feinbesaitete1 melodische ,snger und ,seher wie ,hlderlin und ,novalis ersehnt4 ,genius unsres ,volks1 ,wann erscheinest du ganz1 ,seele des ,vaterlands1 ,da ich tiefer mich beuge1 ,da die leiseste ,saite selbst ,mir verstumme vor dir1 da ich beschmt und still1 ,eine ,blume der ,nacht1 himmlischer ,tag1 vor dir ,enden mge mit ,freuden 444 ,wenn unsere ,stdte nun ,hell und offen und wach1 reineren ,feuers voll1 ,und die ,berge des deutschen ,landes ,berge der ,musen sind1 ,wie die herrlichen einst3 ,pindos und ,helikon 444 ,so sang ,hlderlin im ,eingangsjahr des vorigen ,jahrhunderts und ersehnte -- er1 der im ,hyperion mit so zorniger ,liebe sein ,deutschland anklagte -- in demselben ,gedicht rings unter des ,vaterlands goldnem ,himmel die freie1 klare1 geistige ,freude4 ,wir haben sie lngst1 die heiligen ,sttten und ,berge1 wir haben ,wartburg und ,weimar im innersten ,deutschland1 wir haben ,sanssouci1 den ,kyffhuser1 den ,brocken -- und nicht dies allein1 denn das sind ja schlielich nur ,orientierungspunkte3 wir haben aber auch in deutscher ,philosophie1 ,religion1 ,dichtung1 ,kunst und ,musik eine ,flle von ,weistmern1 von ,tempeln und melodischen ,hainen4 ,politisch und wirtschaftlich mag sich ,europa gestalten1 wie es eben der ,staatskunst der ,europer glcken mag2 aber geistig werden sie1 so hoffen wir1 in unsre reinlichen deutschen ,gassen und ,haine kommen1 wie einst ,gste aus dem ganzen ,mittelmeergebiet zu ,pythagoras und ,plato oder zu den olympischen ,spielen gekommen sind4 ,dies1 und nichts anderes1 ist unser eigentlicher ,imperialismus1 der jetzt so viel gescholten wird4 ,es ist einer unsrer tiefsten und stolzesten deutschen ,gedanken3 der ,reichsgedanke4 ,einst trug er den weihevollen ,namen das heilige rmische ,reich deutscher ,nation2 es ist die ,vorstellung eines mchtigen ,friedensreiches auf ,erden2 selbst im ,zukunftsstaat der ,sozialisten schimmert dieses ,ideal hindurch4 ,durch ,geschichte und ,dichtung geweiht1 liegt auch heute noch ,kraft und ,zauber in ,wendungen wie des ,reiches ,krone oder des ,reiches ,herrlichkeit4 ,kant oder ,augustin und andere sprechen in ,anknpfung an das ,neue ,testament von einem ,reich ,gottes auf ,erden1 von einem ,gottesstaat1 einem ,knigreich der ,himmel1 und wie die ,umschreibungen fr ein ,neuland der ,seele lauten mgen4 ,am ,schlu der ,edda ist von einem neuen ,himmel und einer neuen ,erde die ,rede2 und so auch am gewaltigen ,schlu der ,bibel 7,offenbarung ,johannis74 ,hier klingen die schauerlichen ,strafgerichte zuletzt in das strahlende1 friedensvolle ,gesicht einer leuchtenden ,stadt aus3 der ,seher sah diese ,stadt ,gottes herniederfahren aus dem ,himmel2 und sah darin keinen ,tempel1 denn der ,herr ist ihr ,tempel2 und die ,stadt bedarf keiner ,sonne noch des ,mondes1 da sie ihr scheinen2 denn die ,herrlichkeit ,gottes erleuchtet sie4 ,ich will hier einen ,gedanken formen1 der phantastisch scheint und doch dem symbolisch gebten ,blick sofort als real einleuchten mu3 die ,stadt ,gottes oder das ,idealreich edler ,geister und ,herzen schwebt allezeit unsichtbar in der geistigen ,luft des ,erdballs1 in deren ,schwingungen jeder von uns lebt4 ,das ,gemt des ,sehers und ,knstlers fngt ,strahlungen von ihr auf2 sie leben in ihm als ,ideal2 das ,ideal fein und schimmernd wie die ,zinnen und ,bume einer ,fata ,morgana1 ist stets gewillt und bereit1 sich herabzulassen in die ,sichtbarkeit1 sei es in das ,herz eines einzelnen1 sei es in das ,gesamtempfinden eines wrdigen1 auserwhlten ,volkes4 ,dies ist das ,herabsteigen des heiligen ,grals4 ,so schwebten schon ,asgard1 ,walhalla1 ,folkwang als wahrhaftige ,ideale ber und in dem ,empfinden der altgermanischen ,herzen4 ,und man darf nicht etwa whnen1 sie seien nur nebelhafte ,widerspiegelungen irdischen ,denkens3 -- ist denn etwa die ,sonnenglut blo eine ,widerspiegelung unsrer ,herzensglut8 ,nein1 sie ist ,tatsache4 ,und so ist der ,geist und das ,gttliche absolute ,tatsache2 wir ehren und erhhen uns1 wenn wir unser ,inneres zur ,hhe des ,ideals in ,wechselwirkung setzen -- wie das ,auge zur ,sonne4 ,es ist ein ,grundgefhl germanischen ,empfindens1 die ,tatschlichkeit der geistigen ,welt oder des ,ideals oder des ,himmels oder der ,gottheit genau so stark zu erleben1 wie die ,tatschlichkeit der ,sonne4 ,ohne diese ,grundvoraussetzung ist der ganze ,faust undenkbar2 und ebenso undenkbar ,dantes ,comdia4 ,in beiden ,dichtungen sind ,vorgnge der geistigen ,welt geschildert1 in der ein ,teil unsres ,wesens immerdar lebt4 ,wir mssen wieder symbolisch denken lernen1 so werden wir zugleich geistiger denken und dem ,geheimnis des ,lebens nherkommen4 ,haben wir #ahgj eine sinnlich-sichtbare ,krone aus ,edelmetall geschmiedet1 so handelt es sich jetzt im ,jahr #aiad -- unbeschadet aller ueren ,macht1 die wir zu behaupten gedenken -- um die ,schaffung einer ,seelenkrone aus einem noch edleren ,stoff3 aus ,licht und ,geist4 ,mit uerem ,blut ist jene ,krone gekittet und mit besonnener ,begeisterung geschmiedet2 wieder mit krperlichen ,opfern -- aber noch mehr mit ,herzblut wird die neue ,krone geschmiedet werden4 ,denn unsre ,prfungen sind noch lange nicht zu ,ende4 ,sind wir damals aus einem kleindeutschen zu einem reichsdeutschen ,bewutsein erweitert worden1 so wird jetzt eine andere ,kraft in uns die ,knospe sprengen1 noch umfassender1 noch geistiger3 ein kosmisches ,bewutsein4 99 99 99 99 99 ,ich erwarte in ,deutschland das ,wiedererwachen der spirituellen oder metaphysischen ,welt4 ,in wem dieses ,erleben aufglht1 der ist aus einem schweifenden ,kometen ein beruhigter ,planet und schlielich ,sonne selber geworden3 er hat die ,wrmequelle oder die ,gottheit fortan in seinem eigenen ,innern4 ,so steht der ,sonntag -- ,sonnen-,tag -- mitten in den sechs ,werktagen1 die auf ihn zurollen1 sich an ihm sonnen und wieder von ihm hinwegfliehen1 um immer wieder zu kommen4 ,so bewegen sich die ,planeten um ihre ,sonne4 ,und so -- gestatte man uns den ,stolz dieses ,vergleiches6 -- werden sich die ,vlker ,europas um den ,sonntag und die ,sonne ,deutschland bewegen4 ,und die jetzt unsere ,feinde sind1 werden einst eines starken1 nicht mehr michelhaft weichmtigen1 sondern reifen1 charaktervollen1 gtigen ,deutschlands ,gste und ,freunde sein4 ,wahre ,liebe ist nicht weichlich2 der ,sonnengott ist auch ,drachentter4 ,die ,erde wartet wieder auf einen ,feiertag4 ,die ,donner des ,krieges sind das ,rasseln der ,pforten1 die ihn auftun4 ,die ,sendung eines ,christus ist noch lange nicht erfllt4 ,es ist zu erwarten1 da die in ihm wirkende kosmische ,macht der gestaltenden ,liebe immer wieder wirksam wird1 wenn die ,dmonen ihr ,werk getan haben4 ,jetzt sind die ,geister der ,kraft und des ,hasses an der ,reihe2 nachher treten die ,genien der ,gte hervor1 die bereits zwischen den ,schlachten ihre stille ,arbeit verrichten4 ,durch die ,menschheit geht jetzt ein drhnendes ,wir1 ein ,gesang der ,massen2 nachher wird man1 nicht in egoistischem1 sondern in ewigem ,sinne1 wieder sein unvergnglich ,ich erleben als etwas unendlich ,seliges und ,kostbares4 ,das hhere ,ich ist im ,heiligtum des ,menschen das ,innerste1 wie etwa die ,ampel ber dem ,hochaltar der katholischen ,kirche4 ,so ist ,deutschland das innerste ,land3 wo der ,mensch zum ,bewutsein seines unvergnglichen ,ich und damit zu einer ,neugeburt seines ganzen ,wesens gelangen kann4 ,man wagt jetzt wieder1 den ,namen ,gott auszusprechen und etwas dabei zu empfinden4 ,man wei wieder1 unter unseres ,kaisers ,vorantritt1 was die ,gedankenwucht des ,gebetes heit3 man wei1 da hier eine ,macht des liebenden ,herzens am ,werk ist1 frbittende ,gedanken1 die wie ein ,opfer zum ,meister aller ,schicksale emporrauchen3 ,bewahre mein ,liebstes6 ,und mu geschieden sein1 so gib ,kraft und ,gre ihm und mir6 ,jetzt ist das ,sterben eine landlufige ,sache geworden2 ,ewigkeit drhnt in den ,alltag herein4 ,wir spren den ,odem einer unfabaren ,gewalt1 die wir ,schicksal1 ,vorsehung1 ,gott nennen -- die kein ,mechanismus sein kann1 sondern etwas beraus ,lebendiges1 das uns und unsre ,menschenbrder durchhaucht4 ,gott beweist man nicht3 man kann ihn nur erleben und erlieben4 ,da diese erhabene ,ruhe1 ,glut und ,gre des ,lebensgefhls in uns allen wieder eine innermenschliche ,macht werde3 das ist1 deutsches ,herz1 vielleicht deine schnste ,aufgabe der ,zukunft4 ,grfenroda 7,thr471 #ca4 ,oktober #aiad4 ,verlag von ,greiner ,pfeiffer1 ,stuttgart ,friedrich ,lienhards ,werke ,lyrik ,lebensfrucht4 ,gesammelte ,gedichte4 ,dritte1 auch die ,sammlungen ,lichtland und ,kriegsgedichte umfassende ,gesamtausgabe4 #d ,mk41 geb4 #e ,mk4 ,die ,schildbrger4 ,frhlingsdichtung in zehn ,gesngen4 #b4 ,aufl4 ,geb4 #c ,mk4 ,dramatik ,till ,eulenspiegel4 ,narrenspiel in drei ,teilen4 #d4 ,auflage4 #b4ej ,mk41 geb4 #c4ej ,mk4 ,mnchhausen4 ,lustspiel4 #b4 ,auflage4 #b ,mk41 geb4 #c ,mk4 ,knig ,arthur4 ,trauerspiel4 #c4 ,auflage4 #b ,mk41 geb4 #c ,mk4 ,gottfried von ,straburg4 ,schauspiel4 #b4 ,aufl4 #b ,mk41 geb4 #c ,mk4 ,odilia4 ,legende4 #b4 ,auflage4 #b ,mk41 geb4 #c ,mk4 ,wieland der ,schmied4 ,dramatische ,dichtung4 #c4 ,auflage4 #b ,mk41 geb4 #c ,mk4 ,wartburg4 ,drei dramatische ,dichtungen3 ,heinrich von ,ofterdingen1 ,die heilige ,elisabeth1 ,luther auf der ,wartburg4 #b4 ,aufl4 ,je #b ,mk41 geb4 #c ,mk42 in einem ,band #e ,mk41 geb4 #f ,mk4 ,odysseus auf ,ithaka4 ,dramatische ,dichtung4 #b4 ,auflage4 #b ,mk41 geb4 #c ,mk4 ,ahasver am ,rhein4 ,trauerspiel4 #b ,mk41 geb4 #c ,mk4 ,epik und ,prosa ,helden4 ,geschichten und ,gestalten4 #b4 ,aufl4 #c ,mk41 geb4 #d ,mk4 ,oberlin4 ,roman4 #af4 ,auflage4 #d4ej ,mk41 geb4 #e4ej ,mk4 ,der ,spielmann4 ,roman4 #aj4 ,auflage4 #c ,mk41 geb4 #d ,mk4 ,der ,einsiedler und sein ,volk4 ,novellen4 #c4 ,auflage4 #b4ej ,mk41 geb4 #c4ej ,mk4 ,wasgaufahrten4 #d4 ,auflage4 #b4ej ,mk41 geb4 #c4ej ,mk4 ,thringer ,tagebuch4 #aj4 ,auflage4 #c ,mk41 geb4 #d ,mk4 ,neue ,ideale4 ,gesammelte ,aufstze4 #b4 ,aufl4 #d ,mk41 geb4 #e ,mk4 ,wege nach ,weimar4 #f ,bnde4 #b4 ,auflage4 ,jeder ,band einzeln geb4 #c4ej ,mk4 ,parsifal und ,zarathustra4 ,vortrag4 #c4 ,auflage4 #fj ,pfennig4 ,deutschlands europische ,sendung4 ,kriegsgedanken4 #ag4 ,tausend4 #ej ,pfennig4