,anmerkungen zur ,transkription ,das ,original ist in ,fraktur gesetzt4 ,im ,original gesperrter ,text ist so ausgezeichnet4 ,im ,original in ,antiqua gesetzter ,text ist so markiert4 ,im ,original fetter ,text ist so gekennzeichnet4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription befinden sich am ,ende des ,buches4 ,was mir das ,sternenlicht erzhlt6 ,eine populre ,himmelskunde fr die ,jugend von ,felix ,erber ,mit #ad ,abbildungen ,illustration ,langensalza #aiad ,hermann ,beyer ,shne 7,beyer ,mann7 ,herzogl4 ,schs4 ,hofbuchhndler ,alle ,rechte1 insbesondere das ,recht der bersetzung in eine andere ,sprache1 vorbehalten4 ,nachdruck wird gerichtlich verfolgt4 ,copyright by ,hermann ,beyer ,shne 7,beyer ,mann7 ,herzogl4 schs4 ,hofbuchhndler in ,langensalza4 ,illustration3 ,tafel #a4 ,das photographische ,doppelfernrohr des astrochemischen und -physikalischen ,laboratoriums der ,technischen ,hochschule zu ,charlottenburg4 ,seiner ,hochwrden1 ,herrn ,gymnasialoberlehrer1 ,geistlichen ,rat1 ,professor ,maliske1 seinem hochverehrten ,religionslehrer1 in ,dankbarkeit zugeeignet vom ,verfasser4 ,meine ,leser6 ,wer ,gott in allem sieht1 der fhlt den seligen ,herzschlag des ,unendlichen1 den niemand beschreiben kann6 ,einmal in jedem ,jahre1 -- wenn der ,sptsommer wieder ins ,land will und auf den ,gehngen der ,glatzer ,berge die ,getreidefelder reifen1 suche ich meine ,jugendheimat auf6 -- ,am letzten ,nachmittage meines ,dortseins gehe ich stets in einen groen ,garten1 der hinter den alten ,festungsmauern der ,stadt ,glatz auf einer kleinen ,anhhe gelegen ist4 ,von dieser aus geniet man einen prachtvollen ,fernblick auf die sdwestlichen ,berge des ,lndchens4 ,sinnend bleibe ich lange stehen und blicke hinber zu ihnen1 denn am ,fue jener ,berge liegt die ,sttte meiner ,geburt1 ruhen all' die ,trume einer seligen ,kinderzeit4 ,habe ich mich satt genug gesehen am ,blau meiner heimatlichen ,berge1 habe ich lange genug getrumt vom ,glcke und vom inneren ,frieden lngst verklungener ,tage und ,jahre1 dann trete ich in den groen ,garten ein1 der die ,anhhe ziert4 ,mit zahllosen ,hgeln ist er berst1 von denen viele kahl sind1 viele aber das ,grn des ,waldes und die sommerliche ,bltenpracht der ,flur tragen6 ,diese ,hgel1 die sich hier eng aneinanderreihen1 sind -- die ,bergspitzen einer anderen ,welt6 ,nur zwei von ihnen gilt mein ,aufenthalt an dieser ,sttte1 nur zwei von ihnen habe ich in mein fhlendes ,herz geschlossen6 -- ,unter dem einen ,hgel schlft mein toter ,vater den ewigen ,schlaf1 und wenn ich an diesem ,hgel stehe1 dann zieht eine unsichtbare ,hand leise den ,schleier fort1 der die ,tage der ,kindheit1 die ,trume der ,jugend verhllt4 ,ihm1 der unter dem grnen ,rasen ruht1 danke ich es1 da er die ,begeisterung fr die ,schnheiten in der ,natur in mir1 dem ,kinde1 zu frdern und zu immer grerer ,glut zu entfachen verstand4 ,nicht vieles1 sondern viel lie er mich1 -- den regen ,geist1 -- darber lesen1 und er zeigte mir manches1 was ich in kindlichem ,unverstande drauen in der ,welt nicht zu begreifen vermochte4 ,meine ,gedanken eilen zu ihm hinber ins ,jenseits1 das uns ,lebende von den ,toten trennt1 und meine ,seele flstert ihm zu1 da seine ,mhe und seine ,lehren nicht vergeblich waren4 ,und nun trete ich zu dem anderen1 mit ,blumen und sattem ,grn geschmckten ,hgel4 ,auch er deckt einen mir lieben ,toten1 -- meinen alten naturwissenschaftlichen ,lehrer auf dem ,gymnasium zu ,glatz4 ,er war es1 der zu uns ,schlern einmal sagte1 da jene geheimnisvolle ,macht1 die in das ,getriebe der ,welt und auch in das ,rderwerk unseres ,daseins weisheitsvoll hineingreift und die wir gttliche ,vorsehung nennen1 jeden im ,leben an den rechten ,platz stellt1 -- ob frh oder spt4 ,er war es1 der durch die ,art seines ,lehrvortrages und durch das ,wie er uns in die ,geheimnisse der ,natur einfhrte1 jene unbegrenzte ,liebe zu ihr auch in mir entfachte1 die mich bis zur ,stunde nicht verlassen hat und mich auch bis an mein ,lebensende niemals verlassen wird4 ,an diesem ,grabe steigt immer1 wie ein hoher ,schein1 vor meiner ,seele eine ,stunde auf1 die im physikalischen ,kabinett des ,glatzer ,gymnasiums einst verflo4 ,dort sagte mir mein ,lehrer3 ,die vornehmste ,aufgabe des ,naturforschers1 -- vielleicht wirst auch ,du einmal ein solcher1 -- ist die1 der ,menschheit das zu geben1 was ,du in der ,natur als richtig erkannt hast6 ,wer die ,schnheiten der ,natur dem ,volke so mitteilt1 wie er sie in seiner ,seele empfindet1 der steht auf einer ebenso hohen ,kanzel als der ,priester6 -- ,diese ,worte meines ,lehrers sind in jener ,stunde mit unvergnglichen ,lettern in meine ,seele geschrieben worden1 und ich werde nicht mde werden1 -- da mich die ,vorsehung an den rechten ,platz gestellt hat1 -- den ,lesern meiner ,schriften1 vor allem aber der ,jugend das mit ,freude und ,begeisterung mitzuteilen1 was ich in meiner ,seele drauen im unergrndlichen ,all und in seiner erhabenen ,schnheit empfinde4 ,als darum der ,verlag an mich die ,aufforderung richtete1 ein ,bchlein ber den ,sternenhimmel fr die ,jugend1 -- die begeisterungsfhige1 -- zu schreiben1 da habe ich mit ,freuden zugesagt -- und auf jeder ,seite des ,buches mich bemht1 nur das ,schne und das ,unendliche1 das die ,welt der ,gestirne umgibt1 in den ,vordergrund treten zu lassen6 ,ich wre glcklich1 wrden alle ,leser mit dem ,inhalt dieses ,bchleins zufrieden sein1 wrden sie durch dasselbe die ,anregungen erhalten1 die ich ihnen so gern geben mchte6 ,das ,licht der ,sterne1 das vom ,himmel herab in die ,nacht der menschlichen ,sorgen und ,kmmernisse fllt1 es erzhlt uns so viel1 -- unendlich viel mehr1 als ich hier sagen durfte4 ,es erzhlt uns von der ,ewigkeit1 die das ,gewand der ,gottheit ist1 und von den unermelichen ,rumen1 in denen die ,sterne schweben1 -- die heiligen ,leuchten im ,hause des gtigen ,schpfers6 ,brder1 ber'm ,sternenzelt mu ein ein guter ,vater wohnen6 -- ,nichts in der ,natur vermag den ,menschen1 der ,gott nicht sehen kann und will1 von dessen ,dasein so zu berzeugen1 als der mit ,sternen beste ,himmel4 ,an diesen ,lichtern1 die auf dem ,pfade zur ,ewigkeit stehen1 schleicht der menschliche ,geist mit seinen ,zweifeln entlang1 bis er an die ,stelle kommt1 wo sein ,zweifeln und sein ,grbeln zerrinnt1 wo er sich sagen mu3 ,entweder ist alles1 was mir das ,licht der ,sterne offenbart1 ,unsinn1 oder es mu ein hheres ,wesen1 -- ein ,gott1 -- da sein1 der alle die ,wunder und ,rtsel schuf1 die dem ,himmelsforscher auf jeden ,schritt in jenen ,tiefen und ,rumen begegnen6 -- ,die ,sterne am ,himmel1 sie sind die groen ,zeiger1 die uns den ,weg zu ,gott1 -- dem ,schpfer des ,firmamentes1 weisen6 ,alt-,batzdorf 7in der ,grafschaft ,glatz71 den #be4 ,februar #aiad4 ,felix ,erber4 ,illustration ,erstes ,kapitel4 ,wie mgen die ,sternenwelten entstanden sein8 ,es ist nicht die ganze ,welt1 o ,mensch1 die ,du siehst1 und was ,du fhlst und erkennst1 ist nur die ,oberflche der ,dinge6 -- 7,psalmen des ,westens47 ,zu den weihevollsten ,stunden meines ,lebens gehrt eine1 die mich einst vor jenes wundervolle ,gemlde ,rafaels fhrte1 auf welchem der ,meister den ,schpfer darstellt1 wie er die flammenden ,sonnen formt und sie hinaus in den ,raum wirft6 -- ,lange habe ich vor diesem herrlichen ,bilde gestanden und mich in den ,gedankengang des genialen ,malers vertieft1 der die ,seele des ,bewunderers bis an den ,uranfang der ,zeiten zurckfhrt1 und sie einen ,blick hinein werfen lt -- in die ,werkstatt ,gottes6 ,welche erhabene und groartige ,tat einer uns ganz unfabaren ,allmacht ist in diesem ,gemlde ,rafaels doch zum ,ausdruck gebracht1 -- die ,erschaffung der ,welt1 der sichtbaren nmlich1 mit allem1 was in ihr ist1 -- der ,welt1 in der auch wir leben und weben4 ,wer von uns das ,salzbergwerk zu ,wieliczka bei ,krakau besuchte1 der wird staunend durch die langen ,gnge und ,stollen gewandert sein1 deren mit ,salz bedeckte ,wnde im ,strahle der ,grubenlampe in allen ,farben erglhen4 ,kristall hat sich hier zu ,kristall gesellt1 um in ,jahrtausende langer ,arbeit diese grotesken und gigantischen ,gebilde zu schaffen1 die das ,herz des ,besuchers dieser ,sttte mit ,freude und ,entzcken erfllen6 ,aus der ,ostsee ragen hoch die ,kreidefelsen ,rgens empor1 und seit ,jahrtausenden schon tnt zu ihnen herauf das ,lied der ,welle1 das dem ,kundigen in der ,natur so manches ,geheimnis des ,meeres offenbart4 ,dieses ,lied erzhlt uns1 da die ,kreidefelsen der ,insel ,rgen sich nach und nach aus mikroskopisch kleinen ,skeletten von winzigen ,stabtierchen 7,diatomeen7 aufbauten4 ,wir schtteln den ,kopf ber eine solche ,riesenarbeit und vermgen kaum zu fassen1 wie das geschehen konnte4 ,welche ,zeit war zum ,aufbau dieser ,kreidefelsen doch ntig1 und wie viele ,milliarden ,skelette waren dazu erforderlich6 ,wir stehen vor einem ,bienenstock und betrachten die kleinen ,tierchen bei ihrer mhsamen ,arbeit4 ,unermdlich fgen sie1 -- kunstgebt1 -- ,zelle an ,zelle und fertigen so die ,waben an1 in die sie den sen ,honig legen4 ,wir essen ihn und wie wenige mgen dabei an die ,kunstfertigkeit und die ,arbeit denken1 die die ,bereitung der kstlichen ,speise den kleinen ,bienen macht und die sie hierbei leisten mssen6 ,eine groe ,bcherei birgt tausende von ,bchern6 ,welche ,flle von ,wissen1 von ,zeit1 ,arbeitskraft und ,mhe steckt in allen diesen ,werken1 die oft zu dem ,bedeutendsten gehren1 was menschlicher ,geist hervorzubringen vermochte4 ,wie wenige erinnern sich daran1 sondern staunen nur die ,unmenge der ,bnde an1 die hier aneinandergereiht in den ,fchern und ,regalen stehen4 -- ,wir bewundern die ,kunstwerke unserer ,maler und ,bildhauer1 die in ihnen die ,schnheit der ,natur nachzuahmen versuchten2 aber noch weit groartiger als alles1 was ,kristall1 ,pflanze1 ,tier und ,mensch zu schaffen vermochten und noch vermgen werden1 ist das1 was ,gott einst getan hat1 als er die ,weltenkrper ins ,dasein rief6 -- ,kristall1 ,pflanze1 ,tier und ,mensch sind in ihrem ,tun und ,handeln erfllt von jenem groen3 ,es werde61 das der ,schpfer einst in den weiten ,weltenraum hinausrief6 ,an jenes ,einst1 -- also an den ,uranfang der ,zeiten1 -- wollen wir uns einmal in ,gedanken zurckversetzen6 -- ber ,gott und die ,absichten nachzugrbeln1 die er hatte1 als er die sichtbare ,welt erschuf1 wre ein eitles ,unterfangen1 wre ,vermessenheit und ,torheit6 ,tricht wre es auch1 wollten wir behaupten1 wir wten genau1 wie ,gott die sichtbare ,welt erschaffen hat4 ,dieses ,wie wird ewig den ,schleier des ,geheimnisses tragen6 -- ,wohl aber drfen wir ,vermutungen darber uern6 ,wir drfen sagen3 ,gott kann die fr uns sichtbare ,welt in dieser oder in jener ,weise geschaffen haben6 ,ob das aber so ist1 das wissen wir nicht6 ,das1 was wir mit unseren wissenschaftlichen ,hilfsmitteln vom ,firmamente ablesen1 und das1 was uns das ,leuchten der ,sterne am ,himmel verrt1 lassen diesen oder jenen ,schlu zu6 -- ,unsere ,vorfahren1 -- die alten ,sterndeuter in ,babylon1 die sternkundigen ,priester der gypter1 die ,weisen ,griechenlands und ,roms1 die ,philosophen des ,mittelalters1 -- haben sich um das3 ,wie die ,welt entstanden ist nicht allzuviel gekmmert4 ,sie lebten zu einer ,zeit und in einer wissenschaftlichen ,vorstellung1 die eine solche ,frage nicht unbedingt ntig machte4 ,erst die ,neuzeit hat angefangen1 ber die groen ,rtsel1 die uns berall in der ,welt der ,gestirne begegnen1 mehr1 als es bisher der ,fall war1 nachzudenken1 und so lag es in der ,natur der ,sache1 vom modernen1 wissenschaftlichen ,standpunkte aus1 auch einmal den ,versuch zu machen1 eine ,antwort auf jene ,frage3 ,wie mag die ,welt entstanden sein8 zu geben6 ,sehen wir also einmal zu1 wie die ,wissenschaft der ,gegenwart1 -- und zwar die ,astronomie1 -- die diese ,frage und ihre ,beantwortung ja am allermeisten interessiert1 darber denkt6 -- ,ein ,teil der ,himmelsforscher 7der ,astronomen7 nimmt an1 da im ,uranfange der ,zeiten der fr die sichtbare ,welt bestimmte ,raum mit einem groen ,gasball 7dem ,urnebel7 angefllt war4 ,dieser besa ,kugelform und drehte sich um eine ,achse4 ,der sich drehende ,riesengasball war die ,erstlings- oder die ,ursonne6 ,infolge der schnellen ,drehung dieser ,ursonne1 drngte sich der grte ,teil der ,materie 7des ,weltenstoffes71 aus dem sie bestand nach ihrem quator hin1 und bildete hier rings um sie herum einen dicken ,wulst4 ,dieser platzte an einer ,stelle1 lste sich von der sich weiter drehenden ,ursonne ab und wurde in ,streifenform -- wie ein schmales ,band1 -- hinaus in den ,weltenraum geschleudert4 ,hier rollte sich dieses ,band aus ,urstoff zu einer ,kugel zusammen4 ,diese stellte nun die zweite ,sonne im ,raume dar4 ,sie hatte sich aus der ,ursonne gebildet4 ,sowohl von der ,ursonne1 als auch von der zweiten so entstandenen ,sonne bildeten sich dann in gleicher ,weise1 wie es eben geschildert wurde1 weitere ,sonnen -- alle1 die wir heute am ,firmamente erblicken4 ,aus den ,sonnen wurden dann spter in derselben ,weise die ,planeten und aus diesen wiederum die ,monde4 ,so hat sich auch unsere ,sonne aus der ,ursonne einst gebildet1 aus ihr einst die ,erde und aus dieser endlich auch unser ,mond6 ,die kugelfrmige ,ursonne war im ,anfange dunkel4 ,als sie sich aber um ihre ,achse zu drehen begann1 erhitzten sich die einzelnen ,teilchen des ,weltenstoffes durch die entstehende ,reibung bis zur ,weiglut4 -- ,auch bei den brigen ,sonnen trat dieser ,zustand des ,leuchtens und ,glhens ein4 ,die ,planeten1 die sich um die ,sonnenkrper bewegen1 und die ,monde1 die wiederum die ,planeten umkreisen1 stellten anfangs selbst kleine ,sonnen dar und erstrahlten infolgedessen gleichfalls erst in der ,weiglut4 ,von der sich drehenden ,ursonne haben alle ,sonnen1 die sich einst aus ihr formten1 auch ihre ,bewegung erhalten4 ,den ,planeten wurde ihre kreisende ,bewegung von den ,sonnen1 zu denen sie gehren1 verliehen1 und die ,monde erhielten ihre ,achsendrehung von den ,planeten1 die sie umwandern4 ,daher kommt es auch1 da die ,planeten unseres ,sonnenreiches in der ,richtung um das ,tagesgestirn kreisen1 in der sich dieses selbst um seine ,achse dreht4 ,das mte eigentlich auch bei allen ,monden1 die wir in unserem ,sonnensystem 7,sonnenreiche7 kennen1 der ,fall sein2 aber es hat sich herausgestellt1 da einige ,monde von der allgemeinen1 hier errterten ,regel abweichen4 ,die moderne ,himmelsforschung nimmt deshalb an1 da entweder diese ,monde frher nicht zu den ,planeten gehrten1 die sie heute umkreisen1 oder1 da die soeben hier ausgesprochene ,ansicht ber die ,entstehung der ,himmelskrper aus dem ,urstoffe nicht richtig ist4#a #a ,in der rechnenden ,astronomie spricht man von linkslufigen ,planeten4 ,ihre ,neigung ist grer als #ij ,grad4 ,damit wird die ,linkslufigkeit in einfacher ,weise erklrt4 ,der ,zweifel1 den die ,himmelskunde der ,gegenwart an dieser ,ansicht hat1 sttzt sich dabei noch auf ,verschiedenheiten in der ,verteilung und ,bewegung einiger ,himmelskrper1 von denen spter noch in diesem ,buche die ,rede sein wird4 ,um diese ,irrtmer mglichst zu erklren1 hat man zu einer anderen ,meinung ber den ,ursprung der ,weltkrper seine ,zuflucht genommen4 ,sie erklrt ziemlich restlos die ,fehler1 welche die ltere ,hypothese 7,meinung7 brig lt6 -- ,diese ,ansicht nimmt an1 da der fr die sichtbare ,welt bestimmte ,raum im ,uranfange der ,zeit mit einem beraus feinen ,stoffe 7dem ,weltenstoffe71 angefllt war4 ,dieser ist so ungemein zart und dnn1 da wir uns von ihm keine rechte ,vorstellung machen knnen4 ,er ist ein ,mittelding zwischen dem ,nichts und dem ,etwas6 -- ,in dieser ,wolke aus ,urstoff bildeten sich einst an verschiedenen ,stellen ,verdichtungen1 -- kleine ,ballen4 ,diese stellten dann die zuknftigen ,sonnen dar4 ,in ihrem ,erstlingszustande waren diese ,ballen aus ,urstoff noch dunkel1 wie die ganze1 groe ,nebelwolke selbst2 aber die einzelnen ,teilchen in diesen ,ballen preten sich immermehr zusammen und dadurch entstand allmhlich ein ,zustand des ,leuchtens in ihnen1 wie wir ihn auch bei den ,glhwrmchen am schwlen ,sommerabend gewahren knnen4 -- ,dieses ,leuchten ist ein ,phosphoreszieren6 -- ,das ,leuchten wurde indes immer strker1 und zwar1 infolge der strkeren ,zusammenpressung der einzelnen ,urstoffteilchen4 ,endlich trat der ,zustand der ,weiglut ein4 ,die ,sonne war fertig6 ,sie war herausgeboren aus dem groen ,urnebel1 der weithin den ,raum erfllte4 ,auf diese ,weise haben sich alle ,sonnen1 -- im ,willen dieser wissenschaftlichen ,ansicht1 -- aus dem ,urnebel gebildet1 auch die unsrige4 ,nun blieb aber um die so entstandenen1 glhenden ,sonnen herum anfangs noch etwas ,weltenstoff brig6 ,es sah aus1 als htten sich die einzelnen ,sonnen mit einem ,glorienscheine umgeben1 und man nennt solche ,sonnen ,nebelsterne4 ,in dem ,glorienscheine1 der die fertigen ,sonnen umgab1 bildeten sich nun abermals ,verdichtungen -- kleine ,ballen1 aus ,weltenstoff -- nmlich die ,planeten4 ,illustration3 ,tafel #b4 ,der groe und schne ,nebel im ,sternbilde des ,orion4 7,originalphotographie4 ,aufgenommen mit dem photographischen ,fernrohre der ,kaiserl4 ,universittssternwarte zu ,wien1 am #aa4 ,januar #aiab1 von ,dr4 ,josef ,rheden4 ,belichtungsdauer #c ,stunden47 ,auch unsere ,sonne umgab einst1 -- wie wir spter noch eingehender besprechen werden1 -- ein solcher ,glorienschein aus ,urstoff4 ,aus diesem ,glorienschein 7,aureole7 haben sich dann die acht ,planeten geformt1 die heute noch unser ,tagesgestirn umwandern4 ,ferner bildeten sich aus dieser ,aureole um unsere ,sonne herum alle ,weltenkrper1 die1 auer den ,planeten1 noch zu unserem ,sonnenreiche gehren1 also die ,monde1 die ,kometen1 die ,meteoriten und die kleinen ,planeten4 ,von ihnen werden wir an anderer ,stelle dieses ,buches noch mehr erfahren6 ,die ,planeten umgab gleichfalls in ihrem ,urzustande ein solcher ,glorienschein aus ,weltenstoff4 ,aus ihm wurden genau so1 wie es bei den ,sonnen geschah1 die ,monde4 ,bewegung kam in alle ,sonnen1 -- nach der ,meinung dieser ,weltbildungshypothese1 -- in der ,weise1 da kleine ,ballen von ,urstoff1 -- die wir ,kometen nennen knnen1 -- aus fernen ,rumen in die ,aureole dieser ,nebelsterne strzten1 sie seitlich trafen und so die fertigen ,weltkrper in die ,drehung um ihre ,achse versetzten1 die ihnen bis zur ,stunde verblieben ist6 -- ,durch diese ,ansicht wird auch erklrt1 warum die ,monde einiger ,planeten unseres ,sonnenreiches sich nicht in der gleichen ,richtung um ihre ,achse drehen1 wie die ,planeten1 zu denen sie gehren1 sondern in der entgegengesetzten6 ,ferner wird1 nach ,karl ,braun1 durch diese wissenschaftliche ,meinung noch errtert1 warum der ,planet ,mars1 von dem wir spter noch hren1 kleinere ,monde hat1 als er eigentlich besitzen drfte4 ,in den ungeheuer langen ,zeiten1 die seit der ,schpfung der ,erstlingssonne aus dem ,urnebel vergangen sind1 haben sich auch die brigen ,sonnen aus ihm geformt1 die wir heute am ,firmamente prangen sehen2 aber es ist nicht aller ,urstoff dabei verbraucht worden6 ,eine andere ,erklrung dafr1 wie sich ,himmelskrper aus dem ,urstoffe bildeten und noch immer bilden1 hat der schwedische ,physiker ,svante ,arrhenius gegeben4 ,er nimmt an1 da der ,stoff1 aus dem die ,himmelskrper einst wurden1 aus winzigen ,stubchen besteht4 ,die von den ,sonnen ausgehenden ,lichtstrahlen drcken diese ,weltenstoffstubchen hinaus in den ,raum4 berall da1 wo die von den ,sonnen kommenden ,lichtstrahlen sich treffen und sich schneiden1 werden diese ,weltenstoffstubchen aufgehalten und zusammengeballt4 ,auf diese ,weise entstehen neue ,weltenkrper6 -- ,der ,astronom hat ein kleines ,instrument4 ,es besteht in der ,hauptsache aus einem ,glasprisma1 das dazu dient1 einen ,lichtstrahl in seine sieben ,regenbogenfarben1 -- also in ein ,farbenband1 -- zu zerlegen oder auseinanderzuziehen4 ,mit diesem ,glasprisma1 das wir ,spektroskop nennen1 vermag der ,himmelsforscher das ,dasein von ,urstoff im ,weltenraume festzustellen4 ,wir nennen diese ,schwaden 7,wolken aus ,urstoff71 die wir berall heute noch in den ,sternenrumen antreffen1 kosmische ,nebel6 ,die ,welt der kosmischen ,nebel6 ,wenn wir mit einem gengend stark vergrernden astronomischen ,fernrohre1 das -- nebenbei sei es gesagt1 -- das ,bild des ,gestirnes umkehrt1 den gestirnten ,himmel durchmustern und die ,sternbilder an ihm nach ,einzelheiten absuchen1 dann werden wir da und dort auf kleine1 lichte ,stellen stoen1 die sich scharf vom dunklen ,himmelsuntergrunde abheben4 ,manchmal haben diese lichten ,stellen das ,aussehen von ,sternen2 in den meisten ,fllen aber erscheinen sie ganz eigenartig geformt4 ,sie haben einen milchigen ,schimmer und sehen an ihren ,rndern undeutlich und verwaschen aus4 ,lange vor der ,erfindung des ,spektroskopes1 hat man diese seltsamen ,gebilde am ,himmel schon gekannt und ihnen den ,namen ,nebelflecken gegeben2 aber das ,spektroskop war es1 das uns zuerst verriet1 da diese ,nebelflecken keine ,ansammlungen von ,sternen in unendlicher ,entfernung von uns1 sondern gasige ,massen1 -- also weltbildender ,stoff -- seien4 ,diese ,gasmassen -- das erzhlte uns das ,spektroskop noch1 -- enthalten sehr viel ,wasserstoff1 der ja ein ,hauptbestandteil unseres ,wassers ist1 und ferner das ,sonnengas 7,helium71 das sich auch auf unserem ,tagesgestirne vorfindet4 ,endlich finden sich in ihnen einige ,gase vor1 von denen wir auf ,erden eine ,kenntnis noch nicht besitzen4 ,wenn wir ein ,stck ,eisen bis zur ,weiglut erhitzen und die ,hitze noch weiter steigern1 dann geht das ursprnglich feste ,eisen in die ,gasform ber4 ,vergastes ,eisen finden wir auch in den kosmischen ,nebeln und auf den meisten ,sonnen im ,weltenraume1 ganz besonders auf der unsrigen1 wie wir spter noch hren werden4 ,ihrer ueren ,gestalt nach teilt man diese1 oft gewaltig groen ,gasmassen in folgende ,klassen ein3 #a4 in planetarische oder ,ringnebel1 #b4 in unregelmige ,nebel1 #c4 in ,doppelnebel1 #d4 in vernderliche ,nebel und #e4 in ,spiralnebel4 ,planetarische oder ,ringnebel werden sie genannt1 weil sie1 -- der ,name sagt es uns schon1 -- die ,form eines ,planetenscheibchens oder eines ,ringes haben4 ,sehen sie aus wie ein ,ring1 dann ist in der ,mitte des dunklen ,raumes1 den der lichte ,nebelring einschliet1 noch ein heller ,stern4 ,es ist dies meist ein ,nebelstern1 also eine ,sonne1 die von einer ,aureole aus weltbildender ,materie noch umrandet wird4 ,der berhmteste ,ringnebel1 den wir am ,firmamente kennen1 ist der im ,sternbilde der ,leier4 ,dieses glnzt an unserem nrdlichen ,firmamente1 und der ,nebel ist in kleineren astronomischen ,instrumenten schon sichtbar4 ,man hat diesen ,nebel auch photographiert1 und die lichtempfindlichen ,platten zeigen uns1 wie feine1 gasige ,strahlen von dem ,sterne in der ,mitte des ,ringes ausgehen und diesen mit dem inneren ,rande des ,ringes verbinden4 ,ein anderer1 schner ,ringnebel befindet sich im ,sternbilde des ,schwans6 -- ,der schnste1 unregelmige ,nebel ist der im ,sternbilde des ,orion4 ,das ,sternbild ist bei uns in klaren ,winternchten tief am sdstlichen ,himmel sichtbar4 ,mitten in ihm stehen drei helle ,sterne nebeneinander4 ,man hat diesen den ,namen die heiligen ,dreiknige gegeben2 die ,astronomen nennen sie indes den ,jakobstab oder den ,grtel des ,orion1 -- des himmlischen ,jgers4 -- ,etwas unterhalb des mittelsten ,sternes im ,jakobstabe sehen wir mit dem bloen ,auge schon eine mattschimmernde ,stelle4 ,es ist die des groen ,orionnebels4 ,wenn man ein gengend stark vergrerndes ,fernrohr zur ,beobachtung dieses ,nebels anwendet1 dann enthllt sich dem ,auge ein entzckendes ,bild4 ,der ,nebel erscheint1 wie ein wogendes ,meer4 ,er ist ganz bizarr geformt und an seiner ,vorderseite tief eingebuchtet4 ,diese ,einbuchtung sieht aus1 wie ein ,lwenrachen4 ,man hat sie auch so benannt4 ,in die ,gasmassen um diesen ,lwenrachen herum sind viele ,sterne eingestreut4 ,man hat diese ,sterngruppe das ,trapez genannt4 ,wenn man den ,orionnebel photographiert1 dann kann man auf den ,photographien ganz deutlich erkennen1 da die ,nebelmassen weithin gasige ,auslufer in den ,raum aussenden4 ,der ganze ,nebel schimmert in grnlichem ,lichte1 und das kleine ,glasprisma1 mit dem man das ,licht der ,gestirne in ein ,farbenband zerlegt1 sagt uns von diesem ,gasgebilde1 da in ihm sich ein uns noch nicht bekannter ,weltenstoff befindet4 ,dieser nimmt am ,aufbau der ,sterne aus dem ,nebel dort ,anteil4 ,das ,wogen und ,wallen der gasigen ,massen1 die den ,orionnebel bilden1 deutet darauf hin1 da die schpferischen ,krfte dort bereits am ,aufbau von ,sonnen1 ,planeten und ,monden aus dem ,urstoff ttig sind4 ,ein anderer1 unregelmiger ,nebel im ,universum 7,weltenraume7 sieht aus1 wie ein ,baumkuchen6 ,man nennt ihn den ,crabb-,nebel1 und er steht im ,sternbilde des ,stieres4 ,ein dritter1 unregelmiger ,nebel hat die ,gestalt eines ,fisches4 ,man hat ihn deshalb auch den ,fisch- oder ,heringsnebel genannt4 ,er leuchtet im ,sternbilde des ,haares der ,berenice4 ,wieder ein anderer ,nebel im ,sternbilde des ,fuchses hat das ,aussehen einer ,hantel1 wie sie die ,schler beim ,turnen gebrauchen4 ,man hat diesem ,nebel deshalb den ,namen ,hantelnebel gegeben4 ,noch ein anderer ,nebel gleicht in seiner ,gestalt einem zusammengelegten ,fischernetze mit groben ,maschen4 ,es ist der berhmte ,netznebel im ,sternbilde des ,schwans4 ,an einer ,stelle des ,raumes knnen wir erkennen1 wie zwei planetarische1 -- also wie lichte ,planetenscheibchen aussehende ,nebel1 -- sich miteinander verbunden haben4 ,wir nennen solche ,nebel ,doppelnebel und finden einen sehr schnen ,vertreter dieser ,gattung zwischen dem ,sternbilde des groen ,bren und des ,haares der ,berenice4 ,in den ,rumen des ,firmamentes hat man dann noch beobachtet1 da solche gasige ,massen ihre ,gestalt verndern4 ,dies ist der ,fall bei einem1 dem griechischen ,buchstaben ,omega hnlichen ,nebel1 dem man auch diesen ,namen verliehen hat4 ,bei diesem ,nebel hat man nmlich gefunden1 da der eine ,arm des hufeisenfrmig aussehenden ,gasgebildes seine ,lage ab und zu verndert4 ,das ,warum dieser ,vernderung ist uns aber bis zur ,stunde ein ,geheimnis6 -- ,bei anderen ,nebeln wiederum fand man1 da sie ,licht-,schwankungen unterliegen1 das heit1 einmal leuchten diese ,nebel in hellerem ,lichte1 als zu anderer ,zeit1 -- ja es kommt sogar vor1 da solche vernderliche ,nebel zeitweilig ganz unsichtbar werden4 ,auch diese ,licht-,schwankungen sind uns bis zur ,stunde ganz rtselhaft6 ,endlich finden wir unter den ,sternen am ,himmel noch gasige ,massen1 welche die ,form einer ,spirale haben4 ,sie sehen aus1 wie ein ,schaumschlger1 den unsere ,frauen im ,haushalte verwenden4 ,der schnste ,nebel dieser ,art ist der im ,sternbilde der ,jagdhunde4 ,er steht unterhalb der ,tatzensterne des groen ,bren oder der drei ,deichselsterne im groen ,wagen4 -- ,dieses ,bild grenzt nmlich an das der ,jagdhunde4 ,man sieht auf den ,photographien1 die man von diesem ,nebel gewonnen hat1 wie von einem lichten ,knoten zwei helle ,arme ausgehen4 ,diese winden sich um den lichten ,knoten in ihrer ,mitte herum4 ,am uersten ,ende des ueren1 greren ,armes ist dann noch ein zweiter1 lichter ,knoten zu sehen1 und ein ,teil der ,astronomen nimmt an1 da dieser einst in die ,masse des ,jagdhundnebels vom ,sternenraume her eindrang4 ,er hat dadurch dem ganzen ,gasgebilde die ,spiralform verliehen6 ,einen zweiten1 schnen ,spiralnebel besitzt das ,sternbild des groen ,bren4 ,wir alle kennen dieses ,sternbild an unserem nrdlichen ,himmel4 ,unsere ,vorfahren nannten es den ,wagen ,karls des ,groen oder auch den ,wagen des ,knigs ,david4 ,dieser ,spiralnebel im ,sternbilde des groen ,bren hat einen bedeutenden ,himmelsforscher1 mit ,namen ,easton1 ,anla zu der wissenschaftlichen ,meinung gegeben1 da alle ,gestirne1 die wir am ,firmamente sehen1 -- mit ,einschlu unserer ,erde1 -- und die zwischen den ,sternen befindlichen ,nebelmassen in einer ,spiralform angeordnet seien1 -- da also die ganze1 fr uns sichtbare ,welt nichts anderes1 als eine riesige ,spirale sei6 -- ,die moderne ,himmelsforschung ist endlich noch zu der ,ansicht gelangt1 da alle ,gasgebilde 7kosmischen ,nebel71 die wir am ,firmamente kennen1 eine ,spiralform haben1 -- da also die ,ring-1 die planetarischen1 die ,doppel-1 die unregelmigen und die vernderlichen ,nebel1 nichts anderes1 als ,spiralnebel seien6 ,bis zur ,stunde sind wir allerdings noch nicht in der ,lage1 mit unseren ,hilfsmitteln 7,fernrohr1 ,spektroskop und photographischer ,platte7 die ,spiralform bei allen diesen ,nebeln festzustellen4 ,noch ein sehr interessanter1 sowohl im ,fernrohre1 als auch auf den photographischen ,platten ungemein reizvoll aussehender ,nebel verdient hier unsere ,erwhnung6 ,es ist eigentlich kein ausgesprochenes ,gasgebilde1 weil sich zahllose ,sterne in ihm befinden2 aber er zeigt1 -- wie alle ,spiralnebel1 -- die wir kennen lernten1 die gleiche ,form1 und die ,sterne in ihm sind von ungeheuer groen ,gasmassen umgeben6 ,es ist der ,nebel im ,sternbilde der ,andromeda am ,nordhimmel6 -- ,nchst dem groen ,orionnebel ist er einer der schnsten1 den wir kennen4 ,im ,fernrohre erscheint er als eine milchige und verschwommene ,masse4 ,es sieht aus1 als ob man die ,flamme einer ,kerze durch ein ,hornblttchen betrachte4 ,das ,spektroskop sagt uns1 da dort am ,himmel fertige ,sonnen und ,gasmassen eng miteinander verbunden sind4 ,die photographische ,platte aber verrt uns1 da der ,andromedanebel eine groe ,spirale ist4 ,die ,astronomen zhlen ihn zu den ,sternhaufen1 die wir spter in diesem ,buche noch eingehender behandeln werden6 -- ,die ,himmelsphotographie hat uns noch etwas anderes enthllt6 ,eines ,tages nmlich photographierte ,professor ,max ,wolf1 -- der ,direktor der ,sternwarte auf dem ,knigsstuhl bei ,heidelberg1 -- eine ,stelle im ,sternbilde des ,schwans am nrdlichen ,himmel4 ,als er dann die belichtete ,platte entwickelte1 fand er zu seiner berraschung auf ihr ein groes1 wolkiges ,gebilde1 das aussah1 wie das ,festland von ,nordamerika auf unseren ,landkarten4 ,es war ein groer ,nebelflecken1 den der ,gelehrte im ,sternbilde des ,schwans mit der ,camera entdeckt hatte4 ,professor ,max ,wolf hat ihn ,nordamerikanebel genannt4 ,dieses ganz merkwrdig geformte ,gasgebilde aus ,urstoff wre uns niemals im ,teleskope 7,fernrohre7 zu ,gesicht gekommen1 weil es ,licht aussendet1 das unsere ,augen nicht mehr zu erkennen vermgen4 ,der ,astronom sagt1 der ,nordamerikanebel strahlt in ultraviolettem ,lichte1 und dieses liegt jenseits des violetten ,teiles im ,farbenbande des ,regenbogens4 ,die photographischen ,platten aber1 die viel empfindlicher sind1 als das menschliche ,auge1 vermgen dieses ultraviolette ,licht1 das der groe ,nordamerikanebel besitzt1 im ,bilde festzuhalten4 ,die lichtempfindliche ,platte der photographischen ,camera hat uns dann noch gezeigt1 da es viele solcher ,gasmassen am ,himmel gibt1 die ultraviolettes ,licht ausschicken6 -- ,illustration3 ,tafel #c4 ,der prachtvolle ,spiralnebel ,m4 #aja im ,sternbilde des groen ,bren an unserem nrdlichen ,himmel4 7,originalaufnahme4 ,photographiert von ,prof4 ,max ,wolf in ,heidelberg47 ,die ,zahl der ,nebelflecken am ,firmamente ist ungeheuer gro6 -- ,einige ,sternwarten1 -- es sind das ,gebude1 in denen die ,astronomen mit dem ,fernrohre1 mit dem ,spektroskop und mit der photographischen ,platte die ,gestirne beobachten und untersuchen1 -- beschftigen sich damit1 den ganzen ,himmel nach solchen ,gasgebilden zu durchforschen4 ,zu ihnen gehrt auch die bereits genannte ,heidelberger ,sternwarte4 ,wenn diese ,nebelfleckendurchmusterung beendet ist1 dann wird die ,zahl der uns bekannten ,gasgebilde am ,himmel sicherlich auf ber #aejjjj ,stck gestiegen sein4 ,einhundertfnfzigtausend ,nebelflecken1 -- also ,wolken aus ,urstoff1 -- der noch niemals bentzt wurde1 sind im ,all aufgestapelt2 aber in ,wirklichkeit sind ihrer noch viel mehr4 ,wir kennen nur die fehlenden1 anderen nicht1 weil sie unseren ,instrumenten noch verborgen bleiben4 ,eine jede dieser ,gaswolken hat viele tausend ,meilen im ,durchmesser und aus ihnen werden sich1 -- es wurde bereits erwhnt1 -- im ,laufe der kommenden ,zeiten noch ,sonnen1 ,planeten1 ,monde und alle jene ,weltkrper bilden1 die wir schon kennen4 ,wenn unsere ,sonne mit ihren ,planeten1 zu denen ja auch unser ,erdball gehrt1 lngst nicht mehr ist1 dann werden aus diesen ,nebelschwaden neue ,sonnen am ,firmamente hervorgehen und den weiten ,raum bevlkern6 ,wie alt mgen diese ,nebelschwaden sein8 -- hre ich im ,geiste meine ,leser fragen6 ,wir wissen es nicht6 ,nur das eine wissen wir1 da ,millionen und ,abermillionen von ,jahren vergangen sind1 ehe alle diese ,sonnen entstanden4 ,millionen von ,jahren waren schon vergangen1 als unsere ,erde das ,licht unserer ,sonne erblicken durfte4 ,millionen von ,jahren vergingen dann wieder1 bis der ,mond sich von unserer ,erde ablste und zur groen ,leuchte der ,nacht wurde4 lter1 als ,mond und ,erde1 lter1 als unsere ,sonne und all' die anderen ,sonnen im ,raume1 sind jene gasigen ,massen1 die der ,astronom die kosmischen ,nebel nennt6 ,jene ,wolken aus ,urstoff1 aus dem sich alle ,himmelskrper formten1 sind die ,wiegen der ,welten6 ,am ,ende der ,zeiten wird alles ,geschaffene wieder in das ,grab des groen ,urnebels zurcksinken4 ,wenn der ,himmelsforscher zu diesen ,gebilden am ,firmamente aufsieht und sich mit seinen feinen ,instrumenten in ihr ,dasein vertieft1 dann wirft er stets einen ,blick hinein in die groe ,werkstatt des ,schpfers1 in der einst auch unsere ,sonne mit den ,kindern ihres ,hauses wurde6 ,zweites ,kapitel4 ,unsere ,sonnenwelt6 ,tiefes ,dunkel ist mein ,dunkel6 ,zur ,sonne blicke auf1 die strahlend uns das ,leben gibt6 7,inschrift am ,dianatempel in ,ephesus47 ,a4 ,unsere ,sonne6 ,vor einigen ,jahren besuchte ich um die ,osterzeit herum die ,hohe-,tatra6 ,am letzten ,tage meines ,aufenthaltes zu ,poprad-,felka war ich frh am ,morgen ausgestanden1 um mit dem ,eilzuge nach ,budapest zu fahren4 ,als ich von meinem ,hotel hinaus nach dem ,bahnhofe ging1 lag alles noch im ,morgengrauen4 ,die ,sterne am ,himmel hatten soeben1 -- mde von der langen ,nachtwache1 -- ihre funkelnden ,augen geschlossen1 und den ,regentag1 der vorangegangen war1 hatte ein klarer ,frhmorgen abgelst4 ,illustration3 ,tafel #d4 ,sden4 ,norden4 ,unsere ,sonne mit ,flecken und ,kalziumfackeln 7,calciumflocculi74 7,originalphotographie von ,professor ,campbell1 ,licksternwarte4 ,aufgenommen mit dem ,spektroheliographen im ,lichte der ,kalziumlinie4 #aiab47 ,vor mir lag das wuchtige ,massiv der ,hohen-,tatra4 ,wie ein ,riesenbau1 den ,titanen in ,vorweltstagen aufgefhrt haben1 erhob sich der massige ,gebirgsstock aus der ,zipser ,ebene mit seinen schnee- und gletscherbedeckten ,spitzen1 ,zacken und ,graten4 ,mit einem ,male erglhten die hchsten1 mit ,firnfeldern bedeckten ,kmme in rosigem ,schimmer1 -- ein unvergleichlich schnes und unbeschreibliches ,bild6 -- ,die ,sonne wollte kommen1 und in diesem ,aufglhen der eisumhllten ,tatraspitzen verkndete sie den ,bewohnern der ,tler ihre ,ankunft4 ,allmhlich verblate der ,purpurschein auf dem ,gebirge und lie die ,gletscher und ,kuppen und endlich auch die tiefer gelegenen ,wlder im ,sonnenlichte erscheinen1 bis die ganze ,ebene mit den goldenen ,strahlen des im ,osten aufgehenden ,tagesgestirnes erfllt war4 ,ich werde jenen ,frhmorgen und jenen ,sonnenaufgang in der ,hohen-,tatra sobald nicht vergessen2 aber nicht blo ich allein hatte mich auf ihn gefreut1 sondern die ganze ,natur harrte ihm an jenem ,morgen entgegen6 -- ,wenn nach harter ,winternot der ,frhling ins ,land geht1 dann kam er nicht pltzlich1 sondern die ,sonne hat ihn langsam in die ,fluren geleitet4 ,sie hat die jungen ,keime in monatelanger ,vorarbeit geweckt1 damit sie im ,lenzeswalten aus der ,erde hervorsprossen1 und sie hat die ,landschaft wieder in jene ,farbenpracht gehllt1 die uns im ,bltengewande der ,blumen von den ,wiesen und ,rainen entgegenschaut4 ,die ,sonne ist es1 welche dem ,frhlinge alle seine ,pracht verleiht4 ,sie ist es1 die den ,sommer mit ,glut und ,glanz bergiet und auch im ,herbste jenes wundervolle ,gemlde auf die groe ,leinwand des ,waldes wirft1 vor dem wir dann mit ,staunen und ,entzcken stehen4 ,sie ist es auch1 die selbst dem harten und frostigen ,winter ,schnheit verleiht1 wenn wir diese ,schnheit auch nicht immer an dieser ,jahreszeit erkennen wollen6 ,von der ,sonne hngt also alles ab1 was uns in den ,jahreszeiten auf ,erden umgibt4 ,von unserer ,sonne hngen auch wir ,menschen1 die ,tiere1 die ,pflanzen und das ,gestein ab4 ,die ,erde selbst1 auf der wir wohnen und leben1 steht unter ihrem allgewaltigen ,einflusse4 ,diese ,abhngigkeit des ,erdballes und dessen ,lebewesen von der ,sonne hat man in grauer ,vorzeit schon innig empfunden6 ,deshalb erwies man der ,sonne eine gttliche ,verehrung6 ,unsere ,vorfahren haben aber nicht erkannt1 was die ,sonne eigentlich ist1 und welche ,bedeutung sie im ,rahmen des ,naturgeschehens hat4 ,darum machten sie sich von ihr auch eine ganz phantastische ,vorstellung6 -- ,in den ,schriften der ,vlker im ,altertume lesen wir1 da man glaubte1 die ,sonne sei ein lichter ,gott1 der tagtglich im feurigen ,wagen ber die blaue ,himmelau fahre4 ,die ,glut des ,sonnenwagens dringe zur ,erde herab und erhelle diese4 ,andere indes hielten die ,sterne am ,himmel fr ,lcher1 die in eine groe1 kristallene ,kugelschale1 -- das ,himmelsgewlbe1 -- eingelassen waren4 ,durch sie drang das ,licht aus dem ,hause der ,gtter zu uns hernieder1 und so hielt man auch die ,sonne fr eine ,leuchte1 die sich ber den ,himmel tglich bewege4 ,diese ,anschauung unserer ,vorfahren haben aber einige scharfsichtige ,menschen jener ,tage nicht geteilt4 ,zu ihnen gehrt in erster ,linie der griechische ,philosoph 7,weltweise7 ,anaxagoras1 der eines ,tages auf dem ,marktplatze zu ,athen1 einer seinen ,worten schweigend lauschenden ,volksmenge erklrte1 fr ihn sei die ,sonne weder ein ,gott1 noch eine ,leuchte im ,hause der ,gtter1 sondern ein glhender ,stein1 um vieles grer1 als die ganze griechische ,halbinsel4 ,das ,volk der ,athener war emprt ob solcher ,rede1 und man wollte den weisen ,mann wegen ,lsterung der ,gtter ffentlich steinigen4 ,nur dem ,einflusse des ,perikles1 -- jenes berhmten ,staatsmannes1 -- dem ,athen und ,griechenland viel zu verdanken hatte1 gelang es1 den ,anaxagoras vor dem ,schlimmsten zu bewahren6 ,der ,philosoph hatte mit seiner ,rede nicht ganz ,recht2 aber er ist der ,wahrheit doch nher gekommen1 als mancher andere4 ,wenn wir den modernen ,himmelsforscher fragen1 was die ,sonne sei1 dann wird er uns antworten3 ,eine groe ,gaskugel6 -- ,allerdings vermgen wir uns ber diese ,gaskugel keine rechte ,vorstellung zu machen6 ,wir hrten bereits am ,eingang dieses ,buches1 da unser ,tagesgestirn einst mit vielen anderen ,sonnen am ,firmamente aus dem groen ,urnebel hervorgegangen ist4 ,der ,ball aus ,urstoff1 der in seinem ,erstlingszustande unsere ,sonne darstellte1 war im ,anfange dunkel2 aber die einzelnen ,teilchen dieses ,balles drngten nach dessen ,mittelpunkte hin4 ,durch dieses ,zusammendrngen der ,teilchen im ,balle wurde ein ,leuchten hervorgerufen1 das wir ,phosphoreszieren genannt haben4 ,dieses ,leuchten wurde immer strker und strker1 bis der ganze ,sonnenball in der ,weiglut erstrahlte4 ,unsere ,sonne war fertig6 -- ,um die nun kugelfrmige und lichte ,sonne herum war eine ,aureole aus ,materie brig geblieben4 ,aus ihr haben sich dann in der gleichen ,weise1 -- wie wir es bei der ,beschreibung des ,urnebels gehrt haben1 -- die ,planeten unseres ,sonnenreiches und die ,monde in ihm1 gebildet4 ,die ,sonnenkugel war in ihrem ,anfangszustande um vieles grer1 als sie es heute ist4 ,man nimmt an1 da der ,riesengasball unserer ,sonne sich einst bis zur ,bahn des uersten1 uns bekannten ,planeten ,neptun erstreckte und sich von dort aus dann langsam bis zu seiner heutigen ,gre zusammenzog4 ,wie viele ,millionen von ,jahren mgen dabei vergangen sein8 -- ,im ,laufe unvorstellbar langer ,zeiten verlor die ,sonne dann ihre ,weiglut1 -- wie so manche ihrer ,schwestern am ,himmel4 ,sie nahm eine gelbe ,farbe an1 und in dieser erstrahlt sie auch heute noch4 ,indes1 es wird die ,zeit kommen1 wo unser ,zentralgestirn auch diese ,frbung verliert und sie mit der roten vertauschen wird4 ,hat die ,sonne dann das rote ,lichtgewand lange genug getragen1 dann wird sie auch dies ablegen und ganz dunkel werden4 ,sie wird ihr ,licht verlieren und erkalten1 wie es unser ,erdball seit langem schon ist4 ,auch unsere ,erde war einst ein selbstleuchtender ,stern1 der nacheinander im weien1 im gelben und im roten ,lichte prangte1 der endlich sein ,licht verlor und seinen heutigen ,zustand annahm1 damit die ,pflanzen1 die ,tiere und der ,mensch auf seiner ,oberflche erscheinen konnten4 ,aus einer kleinen ,sonne ist unser ,erdball im ,laufe langer ,zeiten zu einem dunklen ,krper1 -- einem ,planeten1 -- geworden6 ,diesen ,werdegang der ,sonne1 den wir hier geschildert haben1 mssen alle ,sonnen am ,firmamente durchmachen4 ,viele haben ihn bereits hinter sich1 viele ihn noch vor sich6 ,die ,farbe der ,sterne verrt uns1 -- wir werden davon spter noch ,nheres hren1 -- also ihr ,alter6 -- ,wenn unsere ,sonne im wolkenlosen ,blau des ,firmamentes dahinschwimmt1 und wir sie durch ein dickes1 buntes oder stark berutes ,glas 7niemals mit dem bloen ,auge7 betrachten1 dann erscheint sie uns als eine goldgelbe ,scheibe1 die etwas grer als der ,vollmond aussieht4 ,nehmen wir aber ein gengend stark vergrerndes ,fernrohr1 das mit einem ,schutzglase versehen sein mu1 zur ,hand1 und betrachten mit ihm das ,tagesgestirn1 dann werden wir ein wenig erstaunt ber das sein1 was wir auf der ,sonne sehen6 ,die goldgelbe ,scheibe der ,sonne sieht im ,fernrohre aus wie ein wogendes ,meer4 ,sie lst sich auf in zahllose ,schfchenwolken1 und diese haben meist eine eifrmige ,gestalt4 ,sie verndern rasch ihre ,gre und ihr ,aussehen4 ,man hat dieses wogende ,meer von ,schfchenwolken1 das die ,oberflche unserer ,sonne bildet1 mit einer ,schicht dachziegelfrmig bereinander gelegter ,weidenbltter verglichen1 oder mit ,reiskrnern1 die man ber einen flachen ,teller ausschttet4 ,man spricht deshalb in der modernen ,sonnenforschung von der ,weidenbltter- oder ,reiskrnerschicht unserer ,sonne4 ,der ,astronom indes nennt diese ,krnung der ,sonnenoberflche die ,granulierung4 ,er wei1 da ein jedes ,korn dieser ,granulierung einen ,durchmesser von etwa zweihundert ,meilen hat1 -- da also einzelne dieser ,krner zwanzigmal so gro sind1 wie das ,knigreich ,bayern4 ,der ,sonnenforscher wei ferner1 -- seine feinen ,beobachtungsinstrumente sagen es ihm1 -- da die ,krner all' das ,licht ausstrahlen1 welches wir ,sonnenlicht nennen4 ,dieses ist schuld an der groen ,hitze der ,hundstage1 am ,wachstum der ,pflanzen1 am ,sturm und ,regen auf ,erden4 ,die einzelnen ,lichtkrner sind voneinander durch ein dunkles ,geder1 ein ,netzwerk1 getrennt4 ,man hat diesem den ,namen das photosphrische ,netz2 der gekrnten ,sonnenoberflche aber den ,namen ,photosphre oder ,lichthlle gegeben4 ,zuweilen kommt es vor1 da mehrere solcher ,lichtkrner auf der ,oberflche unseres ,tagesgestirnes sich zu einem einzigen1 groen ,korne vereinigen1 -- also eine verschwommene ,lichtmasse bilden4 ,diese sehen wir dann im ,fernrohre sich von dem gelben ,untergrunde stark weiglnzend abheben4 ,man nennt solche ,stellen auf der ,sonnenoberflche ,fackeln1 und wir finden diese1 die oft eine ganz seltsame ,form annehmen1 am hufigsten am ,rande des ,tagesgestirnes1 -- niemals aber in dessen ,mitte4 ,dann wieder zeigt es sich1 da solche ,fackeln eine tiefdunkle ,stelle auf der lichten ,sonnenscheibe umranden4 ,wir nennen diese dunklen ,gebiete ,sonnenflecken6 ,da diese der ,oberflche unseres ,tagesgestirnes angehren1 unterliegt gar keinem ,zweifel1 denn sie nehmen an der ,drehung des ,sonnenballes um seine ,achse von ,westen nach ,osten hin ,anteil4 #be ,tage dauert es1 bis sich der ,riesenball ,sonne einmal um seine ,achse herumgewlzt hat4 ,so lange whrt es auch1 bis ein ,sonnenflecken wieder an dieselbe ,stelle zurckkehrt1 an der wir ihn zum ersten ,male auf der ,sonnenscheibe gesehen haben4 ,jeder ,sonnenflecken besteht aus einem dunklen ,kerne und einem matteren ,halbschatten4 ,der dunkle ,kern besitzt meist eine rundliche ,form4 ,der ,halbschatten ist fadenartig durchzogen und umrandet den ,kern1 wie die ,regenbogenhaut die ,pupille unseres ,auges4 ,das fadenartige ,aussehen des ,halbschattens rhrt davon her1 da ,lichtkrner und dazwischen liegendes1 dunkles ,geder mit in den ,sonnenflecken hineingesogen werden4 ,nicht immer ist es ntig1 da ein ,flecken aus einem ,kerne und einem ,halbschatten besteht4 ,es kommt vielmehr oft vor1 da ,kerne ohne ,halbschatten auftreten4 ,an den ,polen und am quator der ,sonne treffen wir keine ,flecken1 sondern sie halten sich nur in einer bestimmten ,zone zu beiden ,seiten des ,sonnenquators auf4 ,sie hneln darin unseren ,zyklonen 7heftigsten ,wirbelstrmen74 ,vielleicht haben wir in den ,sonnenflecken auch ,strme von ungeheuerer ,kraft vor uns6 ,die ,flecken auf der ,oberflche des ,tagesgestirnes treten nicht immer einzeln1 sondern weit mehr in ,gruppen auf4 ,solche ,gruppen haben oft eine gewaltige ,ausdehnung1 von #aejjjj und mehr ,kilometern4 ,in den ,jahren #aije bis #aiac konnte der ,verfasser dieses ,buches wiederholt einzelne ,flecken und ,fleckengruppen beobachten und vermessen1 die so gro waren1 da man #h bis #ae ,erdkugeln1 -- nebeneinander gereiht1 wie ,perlen an einer ,schnur1 -- in einer solchen ,gruppe bequem htte versenken knnen4 ,da die ,sonnenflecken sich rasch verndern1 so halten sie auch nicht allzulange ,stand auf der ,oberflche des ,tagesgestirns4 ,flecken1 die mehrere ,tage oder gar ,wochen andauern1 sind eine groe ,seltenheit4 ,auch die ,gruppen halten nicht allzulange an4 ,wenn eine solche im ,begriffe ist1 zu verschwinden1 dann flieen die einzelnen ,flecken1 die diese ,gruppe bilden1 zusammen1 verblassen allmhlich und lassen an der ,stelle ein weiglnzendes ,geder zurck4 ,wir haben dies ,fackel genannt4 ,die dunklen ,kerne der einzelnen ,flecken und der ,fleckengruppen sind keineswegs dunkel1 wie man meinen knnte2 sondern sie strahlen immer noch #ejjmal mehr ,licht aus1 als unser ,vollmond4 ,es ist ganz natrlich1 da diese seltsamen ,gebilde1 die auf eine beraus strmische ,ttigkeit im ,innern unseres ,zentralgestirnes 7deshalb so genannt1 weil es das ,zentrum unseres ,weltsystems ist71 hindeuten1 auch einen groen ,einflu auf die ,krper ausben1 die zum ,reiche unserer ,sonne gehren4 ,da dies der ,fall ist1 knnen wir aus verschiedenen ,erscheinungen auf unserer ,erde folgern4 ,diese machen sich dann bemerkbar1 wenn die ,sonne reichlich mit ,flecken bestanden ist4 ,so haben wir in dieser ,zeit meist heftige ,gewitter1 trockene ,sommer und grell leuchtende ,polarlichter4 ,ferner werden dadurch auch die berseeischen ,kabelleitungen1 unsere elektrischen ,anlagen beeinflut1 und die ,polarlichter erscheinen in grerer ,hufigkeit6 -- ,die ,flecken auf der ,oberflche des ,tagesgestirnes gehren zweifellos zu den interessantesten ,gebilden1 die wir auf ihm kennen6 ,was sind diese ,flecken8 ,die ,astronomen vergangener ,jahrhunderte haben sie fr ,lcher in der ,atmosphre unserer ,sonne gehalten1 durch die wir auf ihre dunkle ,oberflche herabsehen knnten4 ,in moderner ,zeit aber glaubt man1 da sie ,tuschungen seien1 die sich leicht unserem ,auge aus solcher ,entfernung vorspiegeln4 ,andere ,astronomen halten sie fr starke1 elektromagnetische ,erscheinungen1 denn in und auf der ,sonne spielen heftige elektrische ,prozesse eine groe ,rolle4 ,wieder andere1 -- und das drfte wohl die richtige ,ansicht sein1 -- nehmen an1 da1 infolge heftiger ,gasstrmungen vom ,innern des ,sonnenkrpers her1 die ,lichthlle1 -- die ,photosphre1 -- durchbrochen wird1 da also die ausstrmenden ,massen aus dieser ffnung hoch ber das ,tagesgestirn emporsteigen4 ,die ffnung schliet sich entweder inzwischen von selbst1 oder die herabstrzenden1 abgekhlten ,massen fallen wieder in sie hinein1 oder sie schaffen eine neue ffnung in der ,sonnendecke4 ,die goldgelbe ,schicht1 die wir auch ,photosphre nennen1 ist keineswegs die uerste ,umrandung des ,sonnenballes6 ber ihr lagern vielmehr noch eine ,reihe von anderen ,schichten1 -- so zunchst die sogenannte umkehrende ,schicht4 ,auf sie folgt dann die ,farbenschicht oder die ,chromosphre4 ,diese wird deshalb so genannt1 weil sie zum groen ,teile aus glhendem ,wasserstoff besteht1 der diese gasige ,schicht rot frbt4 ,auf die ,chromosphre folgt die ,korona4 ,diese erst ist die uerste ,umrandung des ,sonnenkrpers4 ,sie sieht ganz unregelmig geformt aus1 und ihre uersten ,grenzen lassen sich nicht bestimmen1 weil die ,strahlenspitzen der ,korona unmerklich in den ,weltenraum bergehen4 ,das ,spektroskop1 das in diesem ,buche schon mehrfach erwhnt wurde1 sagt uns1 da die ,korona ein uns noch unbekanntes ,gas enthlt4 ,wir nennen dieses das ,koronium6 ,illustration3 ,tafel #e4 ,sden4 ,norden4 ,das ,bild der vom ,neumonde teilweise verfinsterten ,sonne4 7,originalaufnahme4 ,photographiert in der ,ebro-,sonnenwarte der ,jesuiten bei ,tortosa in ,spanien am #ag4 ,april #aiab4 ,dem ,verfasser des ,buches zugeeignete ,photographie47 ,fr gewhnlich ist die ,korona fr das bloe ,auge nicht sichtbar6 ,wir sehen sie mit dem bloen ,auge nur1 wenn der ,neumond bei einer totalen ,sonnenfinsternis das ,licht des ,zentralgestirnes vllig abblendet4 ,sie umgibt dann die vllig verdunkelte ,sonne wie ein silberner ,glorienschein4 ,auch die ,farbenschicht knnen wir fr gewhnlich mit bloem ,auge nicht sehen4 ,bei einer totalen ,sonnenfinsternis umrandet auch sie als ein farbiger ,lichtring das vllig verdunkelte ,tagesgestirn4 ,mit ,hilfe eines verfeinerten ,spektroskopes 7,spektralapparates71 an das man die photographische ,platte anschraubt1 kann man tglich1 -- wenn die ,sonne sichtbar ist1 -- die ,farbenschicht und auch die aus ihr emporsteigenden ,flammenzungen erkennen und im ,bilde festhalten4 ,die rosafarbenen ,flammenzungen nennen wir ,sonnenflammen oder ,protuberanzen4 ,sie steigen oft bis zu einer ,hhe von #ejjjjj km ber den ,sonnenrand empor4 ,bald sehen sie aus wie ,wolken1 bald wie der ,rauchschwanz aus dem ,schornstein einer dahinfahrenden ,lokomotive1 bald wie ,getreidegarben und bald wieder wie lange schmale ,schilfbltter4 ,sie bestehen entweder aus glhendem ,wasserstoff oder aus glhenden1 metallischen ,dmpfen4 ,alle ,metalle1 die wir auf ,erden in fester ,form kennen1 befinden sich auf der ,sonne in glhendem oder gasigem ,zustande4 ,auch die ,sonnenflammen oder ,protuberanzen deuten auf heftige1 strmische ,vorgnge hin2 die wir auf der ,sonne und in ihrem ,innern schon kennen lernten6 -- ,wenn der ,neumond sich einmal so zwischen ,erde und ,sonne stellt1 da er das ,licht der letzteren fr uns vollstndig abblendet1 dann haben bestimmte ,orte auf der ,erde das groartige ,schauspiel einer totalen ,sonnenfinsternis6 ,diese gehrt zu den schnsten ,erscheinungen1 die uns die ,natur am ,firmamente zu bieten vermag6 ,ist am klaren ,tage der ,augenblick der ,verfinsterung gekommen1 dann sehen wir1 wie der ,neumond sich unmerklich von ,westen her gegen die ,sonnenscheibe schiebt4 ,er macht in den ,rand derselben zunchst eine kleine ,einkerbung4 ,diese wird immer grer1 und das ,tagesgestirn nimmt infolgedessen eine ,sichelform an4 ,letztere wird immer schmaler1 je weiter die ,verfinsterung fortschreitet4 ,infolgedessen machen sich auch gewisse ,erscheinungen in der ,luft und auf ,erden bemerkbar4 ,das ,firmament nimmt eine grnliche ,frbung an4 ,ein khler ,wind erhebt sich4 ,dieser wird immer strker4 ,die ,temperatur sinkt um mehrere ,grade4 ,die ,blumen neigen ihre ,kpfchen und fangen an zu schlafen4 ,die ,tiere des ,waldes und ,feldes suchen kreischend ihre ,schlupfwinkel auf4 ,die ,vgel flattern ngstlich umher und in ihre ,nester4 ,auch des ,menschen ,herz umfngt ein leichter ,schauer6 ,aus der ,hhe strzen sich die sogenannten fliegenden ,schatten auf den ,erdboden herab4 ,sie huschen auf ihm hin und an ,husern und ,mauern entlang6 ,pltzlich ist der letzte ,sonnenstrahl erloschen6 ,der ,neumond bedeckt vllig die ,scheibe der ,sonne6 ,in diesem ,augenblicke flammt jener silberne ,glorienschein1 den wir ,korona nannten1 um die abgeblendete ,sonne herum auf4 ,in ihm steigen die rosafarbenen ,flammenzungen empor1 die wir als ,protuberanzen kennen lernten4 ,nur wenige ,sekunden dauert dieses wundervolle ,schauspiel1 dann kommt am westlichen ,rande der erste ,sonnenstrahl wieder zum ,vorschein4 ,die ,sonne nimmt wieder eine ,sichelgestalt an4 ,diese wird immer grer1 bis die volle ,scheibe des ,tagesgestirnes endlich am klaren ,firmamente hngt4 ,der ,neumond hat die ,sonne unmerklich verlassen6 ,auer den totalen 7vlligen7 ,verfinsterungen unseres ,zentralgestirnes kennen wir noch partielle 7teilweise7 und ringfrmige4 ,die teilweisen entstehen dann1 wenn der ,neumond nur einen ,teil der ,sonnenscheibe bedeckt1 und die ringfrmigen1 wenn der ,begleiter der ,erde sich vor unser ,tagesgestirn so stellt1 da um ihn herum von der ,sonne noch ein feiner ,lichtring brig bleibt4 ,teilweise ,verfinsterungen des ,sonnenballes treten fters ein1 und zwar fr einen groen ,teil der ,erdbewohner4 ,totale und ringfrmige ,finsternisse hingegen sind schon seltener6 ,eigentlich mten wir bei jedem ,neumonde eine totale ,sonnenfinsternis haben4 ,das dies aber nicht geschieht1 liegt daran1 weil der ,mond nicht immer genau auf der gedachten ,linie steht1 die ,sonnen- und ,erdmittelpunkt miteinander verbindet4 ,er geht nmlich einmal ein ,stckchen oberhalb und einmal ein ,stckchen unterhalb dieser gedachten ,linie an unserem ,tagesgestirne vorbei4 ,teilweise ,verfinsterungen der ,sonne dauern fr bestimmte ,erdorte mehrere ,stunden4 ,eine ringfrmige und totale ,verfinsterung des ,zentralgestirnes aber dauert fr einen bestimmten ,ort auf der ,erde nur kurze ,zeit1 allerhchstens acht ,minuten6 ,unsere ,sonne ist von der ,erde zwanzig ,millionen ,meilen entfernt4 ,von der ,lnge dieses ,weges vermgen wir uns keinen rechten ,begriff zu machen4 ,wir whlen deshalb einige ,beispiele6 ,ein ,fugnger1 der tglich zehn ,meilen ,weges zurcklegte1 wrde #fjjj ,jahre brauchen1 ehe er auf unserer ,sonne ankme4 ,ein ,eilzug1 der in der ,stunde #ij km fhrt1 mte in unaufhrlicher ,fahrt zweihundert ,jahre auf eiserner ,bahn dahineilen1 wollte er den ,bahnhof ,sonne erreichen4 ,ungeheuer gro ist auch die ,leuchtkraft 7die ,hitze71 welche die ,sonne in ihrer ,strahlung ,tag fr ,tag in den ,raum aussendet4 ,wir haben diese ,licht- und ,wrmemenge1 welche die ,sonne tglich auch an unsere ,erde abgibt1 gemessen und gefunden1 da sie #afjj ,trillionen ,pferdekrfte betrgt4 ,wenn wir die ,licht- und ,wrmemenge unseres ,tagesgestirnes in ,arbeitsleistung umwandeln1 dann ergibt sich1 da jeder ,quadratmeter ,sonnenoberflche in einer ,sekunde eine ,wrme ausstrahlt1 die in ,arbeitsleistung bertragen1 der von #gejjj ,pferden in der gleichen ,zeit entspricht4 ,die ,lichtmenge eines ,quadratmeters ,sonnenoberflche leistet also in einer ,sekunde ebensoviel ,arbeit1 wie #gejjj ,pferde in einer ,sekunde6 ,man fngt zur ,zeit an1 diese enorme ,kraft der ,sonne technisch auszuntzen1 indem man gewaltige ,sonnenmotore konstruiert und ihr so die ,kraft entlehnt4 ,von der ,gre unseres ,tagesgestirnes knnen wir uns gleichfalls keinen richtigen ,begriff machen6 ,wenn wir hren1 da man aus dem ,sonnenkrper ber eine ,million ,erdblle formen knnte1 dann schtteln wir wohl erstaunt den ,kopf2 aber es ist so6 ,wir whlen deshalb auch in diesem ,falle ein ,beispiel6 ,wir denken uns die ,sonne als eine ,hohlkugel4 ,in die ,mitte dieser stellen wir die ,erde4 ,wir werden spter hren1 da der ,mond #ejjjj ,meilen von unserer ,erde entfernt ist4 ,im ,innern der ,sonnenhohlkugel aber knnte er bequem um unsere ,erde kreisen1 ja es knnte sogar noch ein zweiter ,mond die ,erde umwandern4 ,er mte von unserem ,monde weitere #dejjj ,meilen entfernt sein4 -- ,unsere ,vorfahren im ,altertume glaubten1 da die ,erde fest im ,weltenraume stnde1 und die ,sonne sich um dieselbe herumdrehe4 ,der ,frauenburger ,domherr1 ,nikolaus ,kopernikus1 hat diese irrige ,ansicht richtig gestellt4 ,er wies nmlich auf ,grund seiner ,beobachtungen nach1 da die ,sonne still stehe1 und da die ,erde und alle brigen ,planeten unseres ,sonnensystems um sie kreisen4 ,in moderner ,zeit hat man dann noch gefunden1 da die ,sonne berhaupt nicht still stehe1 sondern sich mit einer ,schnelligkeit von neunzehn ,kilometern in der ,sekunde durch den ,weltenraum bewege4 ,sie eilt mit ihren ,planeten nach dem ,sternbilde des ,herkules hin4 ,auf dem ,wege dahin oder in diesem ,sternbilde wird unser ,tagesgestirn einmal auch sein ,ende finden6 ,unter ihren ,schwestern1 -- den anderen ,sonnen am ,firmamente1 -- nimmt die unsrige eine ,ausnahmestellung ein4 ,man hat gefunden1 da die meisten ,sonnen ,doppelsterne sind1 d4 h41 da immer zwei ,sonnen umeinander kreisen1 da also1 wenn sich um diese zwei ,sonnen noch ,planeten drehen1 letztere ihr ,licht von zwei ,sonnen empfangen4 -- ,in unserer engeren ,weltheimat aber herrscht nur eine ,sonne1 -- die unsrige4 ,unser ,sonnenreich wird also1 irdisch gesprochen1 monarchisch verwaltet6 ,die moderne ,sonnenforschung nimmt an1 da das ,tagesgestirn einen festen ,kern besitze1 um den sich feurigflssige und gasige ,hllen legen4 ,wir knnen deren uerste ,teile sehen4 ,dieser ,sonnenkern wird allerdings nicht aus festen ,gesteins- und metallischen ,massen gebildet1 sondern aus ,gasmassen4 ,diese nehmen unter dem ungeheueren ,drucke1 der auf ihnen ruht1 die ,starre des ,glaserkittes an4 ,die moderne ,astrophysik 7das ist der ,zweig der ,astronomie1 der sich mit der ,physik der ,gestirne beschftigt7 wei aus dem ,leben unserer ,sonne sehr viel2 aber noch mehr ist unserer ,erkenntnis verborgen und einer spteren ,zeit vorbehalten4 ,in der ,gegenwart spielt auf dem ,gebiete der ,sonnenforschung die ,photographie eine groe ,rolle4 ,der lichtempfindlichen ,platte verdanken wir ungeheuer viel1 wie auf allen brigen ,gebieten der ,himmelsforschung4 ,sie sieht mehr als unser ,auge und ermdet nicht so leicht1 als dieses1 -- im ,gegenteil1 je lnger wir die ,kamera auf einen ,gegenstand am ,himmel richten1 umso mehr ,einzelheiten verrt sie uns4 ,der ,astronom photographiert ,gestirne in der ,weise1 da er an sein ,fernrohr1 und zwar an die ,stelle1 an die er sonst sein ,auge hlt1 -- man nennt dieses ,fernrohrende das ,okular1 -- die ,kasette mit der lichtempfindlichen ,platte bringt4 ,diese wird an das ,okularende angeschraubt4 ,der ,astronom richtet nun das so ausgerstete ,fernrohr auf die ,sonne4 ,weil diese aber ungeheuer viel ,licht aussendet1 viel mehr als zu einem guten ,bilde von ihr ntig ist1 so mu man noch eine ,vorrichtung am ,teleskope anbringen1 damit die ,platte nicht verdorben wird4 ,der ,astronom setzt deshalb vor die lichtempfindliche ,platte eine zweite1 die dunkel ist und feine geradlinige ,einschnitte enthlt4 ,man nennt diese ,platte einen ,schlitzverschlu6 ,whrend der photographierende ,astronom die ,kasette mit der photographischen ,platte ffnet1 bringt er den ,schlitzverschlu in eine sehr rasche ,drehung4 ,dadurch wird es ermglicht1 da nur so viel ,sonnenlicht auf die lichtempfindliche ,platte durch die ,einschnitte im ,schlitzverschlusse gelangt1 als zur ,erzeugung eines guten ,sonnenbildes erforderlich ist4 ,um die ,sonne herum liegt auch noch ein ,ring von feinen ,stubchen1 aus ,weltenstoff4 ,das vom ,tagesgestirne ausgehende ,licht bestrahlt diesen ,staubring4 ,er erscheint uns deshalb am ,firmamente1 und zwar als ein pyramidenfrmiger ,lichtkegel4 ,wir nennen diesen ,schein ,tierkreis- oder ,zodiakallicht1 weil er sich durch die ,sternbilder des ,tierkreises oder des ,zodiakus erstreckt4 -- ,in den ersten beiden ,monaten des ,jahres sehen wir diesen ,lichtkegel bald nach ,sonnenuntergang im ,westen1 im ,sptherbste aber vor ,sonnenaufgang im ,osten4 ,von dem ,lichtkegel 7dem ,hauptscheine7 geht dann noch in der entgegengesetzten ,richtung ein ,gegenschein aus1 so da ,tierkreislicht 7,hauptschein7 und ,gegenschein den stlichen und westlichen ,horizont miteinander verbinden4 ,illustration3 ,tafel #f4 ,die ,sonnenwarte auf dem ,mount-,wilson bei ,pasadena 7,u4 ,s4 ,a474 7,eine ,stiftung ,andrew ,carnegies1 des bekannten ,menschenfreundes und ,multimillionrs4 -- ,in dem eigenartigen ,gebude ist das groe ,snow-,teleskop untergebracht47 ,auf hohen ,bergen und in den ,tropen sieht man den zarten ,lichtkegel in jeder ,nacht4 ,er leuchtet dann oft so stark wie die ,milchstrae4 ,das ,tierkreislicht stellt1 -- nach allem1 was wir bis zur ,stunde von ihm wissen1 -- den berrest des ,urnebels dar1 aus dem ,sonne1 ,planeten und ,monde einst wurden4 ,es reicht mit seinen uersten ,auslufern weit ber die ,bahn des ,planeten ,mars hinaus1 so da ,merkur1 ,venus1 ,erde und auch ,mars1 die der ,sonne am nchsten stehenden ,planeten1 -- in diese ,staubwolke noch eingehllt sind4 ,man nimmt an1 da grere ,teilchen des ,zodiakallichtes einst auf den ,mond niederschlugen1 und zwar zu einer ,zeit1 als er noch zhflssig war4 ,sie schufen so einen ,teil jener ,pockennarben1 die wir im ,fernrohre heute berall auf seiner ,oberflche erkennen knnen4 ,ferner nimmt man noch an1 da die ,materie des ,zodiakallichtes einst auch ,anteil genommen hat an der ,bildung der kleinen ,planeten1 die in der groen ,lcke zwischen dem ,mars und dem ,jupiter um die ,sonne kreisen4 ,um die ,mitte des achtzehnten ,jahrhunderts glaubte man1 da zwischen der ,sonne und dem sonnennahesten ,planeten ,merkur noch ein ,planet um jene wandere1 -- ein sogenannter intramerkurieller4 ,man hat diesem1 bisher noch nicht entdeckten ,planeten schon den ,namen ,vulkan gegeben4 -- ,alle ,versuche1 ihn mit dem ,fernrohre und mit der photographischen ,platte aufzufinden1 sind bisher milungen4 ,man neigt deshalb der ,ansicht zu1 da dieser ,planet berhaupt nicht existiert4 ,sein ,dasein hat man daraus folgern wollen1 da ,merkur in seiner ,wanderung um die ,sonne gewisse ,verzgerungen1 die man ,strungen nennt1 erleidet4 ,heute glaubt man in astronomischen ,fachkreisen aber fast allgemein1 da an diesen ,strungen nicht ein ,planet zwischen ,merkur und ,sonne schuld ist1 sondern der ,staubring des ,tierkreislichtes4 ,merkur mu auf seiner ,bahn um die ,sonne herum durch diesen ,staubring hindurch und ihm wird dadurch ein1 wenn auch ganz unmerklicher1 aber doch bedeutsamer ,widerstand entgegengesetzt4 ,vielleicht bildet sich in der ,folgezeit aus der ,staubwolke des ,tierkreislichtes einmal ein intramerkurieller ,planet6 -- ,b4 ,die ,welt der ,planeten6 ,ein kleines ,wrtlein sprach ,gott aus1 ,klein unter alle ,maen3 ,da spranget ihr aus nichts heraus ,auf die bestimmten ,straen4 ,auf diesen laufet ihr nun fort ,und webet uns die ,zeiten1 ,und unaufhrlich helft ihr dort ,uns ,tag und ,nacht bereiten6 -- 7,f4 ,spee47 ,unsere groe ,sonne umwandern in fast kreisfrmigen ,bahnen acht ,planeten6 ,sie heien3 ,merkur1 ,venus1 ,erde1 ,mars1 ,jupiter1 ,saturn1 ,uranus und ,neptun6 ,zwischen dem ,mars und dem ,jupiter bewegen sich1 wie schon erwhnt wurde1 noch eine groe ,anzahl von kleinen ,krpern4 ,wir nennen sie kleine ,planeten1 ,planetoiden oder ,asteroiden4 ,ebenso1 wie die ,namen der ,wochentage sind auch die der ,planeten aus alter ,zeit auf uns herbergekommen4 ,in der ,regel teilt man die sieben ,krper1 welche mit unserer ,erde zu unserem ,sonnensystem gehren1 in zwei groe ,klassen ein1 nmlich in innere und uere ,planeten4 ,zu den ersteren gehren ,merkur und ,venus4 ,zu den ueren aber zhlt man den ,mars1 den ,jupiter1 den ,saturn1 den ,uranus und den ,neptun4 ,der sonnennaheste ,planet ist der ,merkur4 ,er beschreibt um die ,sonne herum eine kleine ,bahn und braucht fr diese seine ,wanderung #hh ,tage4 ,ein ,merkurjahr dauert also nur solange4 ,der ,planet ist viel kleiner1 als unsere ,erde2 aber er ist grer als der ,erdmond4 ,von seiner ,oberflche sehen wir nur sehr wenig1 denn einmal steht er so nahe bei der ,sonne1 da sie ihn fast immer in ihren ,strahlenmantel einhllt2 das anderemal aber wendet er ihr1 wie die jngeren ,beobachtungen dargetan haben1 stets nur die eine ,seite zu4 ,ob der ,merkur eine ,atmosphre1 -- also einen ,luftgrtel1 -- wie ihn die ,erde besitzt1 hat1 wissen wir nicht genau4 ,ein ,teil der ,forscher nimmt an1 da der ,planet eine sehr hohe und dichte ,atmosphre habe2 andere ,beobachter wieder sprechen ihm den ,luftgrtel ab4 ,merkur hat keinen ,mond4 ,wir knnten den ,planeten eher einen ,mond der ,sonne nennen4 ,von dieser ist er acht ,millionen ,meilen entfernt4 ,der ,planet ist hnlich wie unser ,mond1 einem ,phasenwechsel unterworfen4 ,wir sehen ihn also einmal als eine schmale ,sichel im ersten und im letzten ,viertel1 das anderemal als vollbeleuchtete ,scheibe und endlich gar nicht4 ,die ,venus4 ,sie ist das schnste ,gestirn an unserem ,firmamente4 ,wir sehen sie bald am stlichen ,horizonte1 und zwar vor ,sonnenaufgang1 bald am westlichen ,himmel und dann nach ,sonnenuntergang4 ,im erstgenannten ,falle ist sie unser ,morgenstern1 im anderen unser ,abendstern6 ,ihr goldgelbes und starkes ,licht hat zu allen ,zeiten die ,aufmerksamkeit der ,menschen auf sich gelenkt4 ,im ,altertume war der ,planet der ,gttin ,venus geweiht und im ,mittelalter der ,jungfrau ,maria4 ,er ist der ,dunkelstern der deutschen ,dichter und das ,gestirn der ,hirten4 ,die ,venus ist fast so gro wie unsere ,erde1 also grer als der ,planet ,merkur und unser ,mond4 ,sie ist ebenfalls einem ,phasenwechsel unterworfen4 ,von der ,sonne ist sie #ad ,millionen ,meilen entfernt und umwandert sie in #bbe ,tagen4 ,ein ,venusjahr ist also ber #ajj ,tage krzer1 als ein irdisches4 ber die ,dauer der ,tageslnge sind sich die ,astronomen noch nicht einig4 ,die einen behaupten1 da ein ,venustag gleich einem ,venusjahre1 also #bbe irdische ,tage lang sei4 ,hierbei gibt man der ,vermutung ,raum1 da der ,planet die ,drehung um seine ,achse verlangsamt habe4 ,die anderen ,forscher aber erklren1 da die ,venus zu der ,drehung um ihre ,achse #bd ,stunden brauche1 da also ein ,venustag die ,lnge eines irdischen habe4 ,diese ,annahme wird durch die neuesten ,beobachtungen eines ,astronomen der ,sternwarte zu ,pulkowa bei ,st4 ,petersburg1 -- mit ,namen ,belopolsky1 -- besttigt4 ,man hat den ,planeten ,venus mit dem ,spektroskop untersucht und dabei gefunden1 da er eine hohe und dichte ,lufthlle besitzt4 ,diese ist so dicht1 da wir mit unseren ,teleskopen nicht allzutief in sie einzudringen vermgen4 ,infolgedessen sehen wir auch fast gar nichts von der ,oberflche des ,planeten4 ,die ,flecken1 die man auf den ,hrnerspitzen seiner ,sichel hat beobachten knnen1 deuten wohl mehr auf ,wolken in seiner ,lufthlle hin1 als auf ,festlande und ,meere auf seiner ,oberflche4 ,die ,beobachtungen1 die wir von dem ,planeten ,venus bisher gewonnen haben1 sagen1 da die ,atmosphre jener ,welt deshalb wohl so dicht und etwas anders1 als die unsrige1 zusammengesetzt ist1 damit die ,strahlen der nur #ad ,millionen ,meilen von ihm entfernten ,sonne nicht allzusehr in seinen ,luftgrtel eindringen4 ,auf diese ,weise wre es mglich1 da das ,klima auf jenem ,gestirne dem irdischen entsprche4 ,nach allem1 was wir vom ,schwestergestirne der ,erde wissen1 drfen wir annehmen1 da es fast so gro wie unsere ,erde ist1 da es ,tag und ,nacht besitzt1 da die ,tage und ,nchte dort ebenso lange dauern1 als die unsrigen1 und da auch die ,venus sicher ,festlande1 ,gebirge und ,meere hat wie die ,erde4 ,unsere ,nachbarwelt kann mit ,lebewesen bewohnt sein6 ,diese ,wesen knnen uns ,menschen hnlich sein4 ,man hat dieses ,bewohntsein jener ,kugel sogar aus ,beobachtungen schlieen wollen4 ,wenn die ,venus nmlich als schmale ,sichel am ,firmamente hngt1 dann sehen wir ihren brigen1 -- nicht von der ,sonne beleuchteten ,teil ihrer ,scheibe1 -- in mattes ,licht eingehllt4 ,er ist in eine ,art ,phosphoreszenz getaucht1 -- in einen ,lichtschimmer1 -- von dem wir bei der ,besprechung der ,nebelflecken bereits erfuhren4 ,dieser seltsame und uns noch ganz rtselhafte ,schein1 den wir auf jenem ,planeten gewahren knnen1 nennt der ,astronom das sekundre ,venuslicht6 ,wir werden spter bei der ,beschreibung unseres ,mondes etwas hnliches kennen lernen1 -- nmlich das sekundre ,mondlicht6 ,dieses hat aber eine ganz andere ,entstehungsursache als das sekundre ,venuslicht4 ,um das letztere zu erklren1 hat man angenommen1 da die ,wesen auf dem ,schwestergestirne der ,erde den ,pflanzenwuchs der groen ,steppen dort zeitweilig anzndeten1 da man diesen ,feuerschein bei uns auf ,erden im ,fernrohre sehen knne und ihn als sekundres ,licht deute4 ,andere ,astronomen glauben1 da die ,oberflche des ,planeten teilweise mit einem ,gestein bedeckt sei1 das hnlich unserem ,bergkristall das ,licht der ,sonne stark breche4 ,diese ,lichtbrechung vermgen wir in unseren ,teleskopen als sekundres ,licht zu erkennen4 ,wieder andere ,himmelsforscher behaupten1 da dieser ,lichtschein von starken ,polarlichtern herrhre1 und diese ,erklrung scheint die annehmbarste von allen zu sein1 denn sie lt sich noch auf eine andere ,weise sttzen4 ,ist die ,sonne nmlich reichlich mit ,flecken bedeckt1 dann flammen an den ,polen unserer ,erde prachtvolle ,nordlichter auf4 ,die ,beobachtungen haben nun gezeigt1 da das sekundre ,venuslicht auch stets strker schimmert1 wenn viele ,flecken auf der lichten ,scheibe der ,sonne sich befinden4 ,das sekundre ,venuslicht kann also sehr wohl von ,polarlichtern herrhren4 ,der ,planet hat keinen ,mond1 obgleich man eine ,zeitlang dies annahm4 ,er ist also1 -- wie der ,merkur1 -- ein ,mond unserer ,sonne6 ,manchmal kommt es vor1 da die ,venus als ein kleines1 schwarzes ,scheibchen ber die ,scheibe der ,sonne hinwegzieht4 ,wir knnen dies mit unseren ,fernrohren erkennen und nennen einen solchen ,vorbergang des ,planeten an unserem ,tagesgestirn einen ,venusdurchgang4 ,diese ,venusdurchgnge sind beraus selten4 ,kaum zwei ereignen sich in einem ,jahrhundert6 ,sie bieten dem rechnenden ,astronomen aber ein sehr willkommenes ,hilfsmittel1 um die genaue ,entfernung unseres ,zentralgestirnes von der ,erde zu bestimmen4 ,die ,erde4 ,wenige ,menschen denken ber die ,bedeutung des ,planeten1 auf dem wir wohnen1 und ber seine ,stellung im ,weltenraume nach4 ,sie gehen ,tag fr ,tag auf ihm ihren ,geschften nach1 freuen sich ihres ,daseins oder sind traurig ber so manches1 das ihren ,wnschen zuwider ging4 ,so geht die ,zeit dahin und mit ihr werden wir alt und gehen selbst aus dieser ,welt4 ,tausende von ,menschen verlieen sterbend die ,erde1 ohne zu wissen und zu erfahren1 da sie nichts anderes1 als ein ,stern unter den anderen am ,himmel ist4 ,als solcher gehrt sie zunchst zum groen ,reiche unserer ,sonne4 ,sie ist ein ,planet und umwandelt den ,sonnenball in #cfe ,tagen4 ,wir nennen diesen ,zeitraum ein ,jahr6 ,wir haben frher schon bei der ,beantwortung der ,frage3 ,wie mgen die ,sternenwelten entstanden sein8 gehrt1 da unsere ,erde einst selbst eine kleine ,sonne1 -- ein leuchtender ,stern1 -- war1 da sie sich aber im ,laufe langer ,zeiten allmhlich abkhlte und endlich ein ,planet wurde4 ,als solcher nahm sie den ,zustand an1 in dem wir sie heute um die ,sonne herum schweben sehen4 ,trotzdem sie erkaltet und dunkel geworden ist1 sendet sie doch noch ,licht in den ,raum hinaus1 und knnten wir uns im ,geiste einmal auf unsere ,nachbarwelt1 -- den ,mond1 -- versetzen1 dann wrden wir sehen1 da unsere ,erde als leuchtender ,stern am ,firmamente des ,mondes hngt4 ,dies ist aber nur aus dem ,grunde mglich1 weil unser ,planet sein ,licht von der ,sonne erhlt4 ,die ,erde erstrahlt als ,mond unseres ,mondes in rotem ,lichte4 ,alle ,planeten unseres ,sonnenreiches1 -- also auch die ,erde1 leuchten in solchem1 von unserer ,sonne entlehnten ,lichte4 ,auch unser ,mond und alle anderen ,monde1 die wir in unserem ,sonnensystem kennen1 empfangen ihr ,licht von der ,sonne4 ,nur dadurch werden sie fr unser ,auge sichtbar6 ,unsere ,erde ist eine an den ,polen abgeplattete ,kugel4 ,bei dem ,planeten ,merkur und ,venus hat man eine solche ,abplattung an den ,polen noch nicht einwandsfrei feststellen knnen2 aber man nimmt trotzdem an1 da beide abgeplattet sind1 weil auch die anderen ,planeten unseres ,sonnenreiches diese ,abplattung an den ,polen zeigen4 ,der ,durchmesser unserer ,erde betrgt #abgcf ,kilometer4 ,sie dreht sich in #bd ,stunden einmal um ihre ,achse herum4 ,dadurch wird der ,wechsel von ,tag und ,nacht erzeugt1 denn1 wenn wir ,tag haben1 dann ist die eine ,hlfte der ,erde1 in deren ,achsendrehung1 dem ,lichte der ,sonne zugewandt und wird von dieser bestrahlt4 ,haben wir aber ,nacht1 dann ist die eine ,hlfte der ,erde1 in ihrer ,drehung um die eigene ,achse1 von der ,sonne abgewandt4 ,sie empfngt also kein ,licht von dieser4 ,in frheren ,zeiten der ,erdgeschichte waren die ,tage krzer4 ,sie dauerten einmal vier1 dann acht1 dann zwlf und endlich zwanzig ,stunden4 ,da sie immer lnger wurden1 hat vielleicht seine ,ursache in unserem ,monde4 ,vermge seiner ,anziehungskraft hebt er das ,wasser der ,ozeane empor4 ,er erzeugt dadurch zwei groe ,wellen1 die sich stets nach ,westen hin bewegen4 ,nun dreht sich aber unsere ,erde in der ,richtung von ,westen nach ,osten um ihre ,achse4 ,die beiden ,wellen sind also dieser ,achsendrehung gerade entgegengesetzt4 ,sie ben somit eine hemmende ,wirkung auf diese ,achsendrehung aus1 -- d4 h4 mit anderen ,worten ausgedrckt1 sie bewirken1 da ,tag und ,nacht auf ,erden immer lnger werden4 ,es wird einmal die ,zeit kommen1 wo die ,erde sich in zwei1 zehn1 zwanzig1 hundert und endlich in #cfe ,tagen einmal um ihre ,achse drehen wird4 ,ist der letztgenannte ,zeitpunkt eingetreten1 dann wird die ,erde der ,sonne immer nur die eine ,hlfte ihrer ,kugel zukehren4 ,die hemmende ,kraft1 welche der ,mond auf die ,achsendrehung unseres ,planeten ausbt1 nennen wir die ,gezeiten6 ,die ,bahn1 welche der ,erdball um unsere ,sonne herum beschreibt1 ist nicht ganz kreis- sondern eifrmig4 ,wir sagen1 die ,erdbahn ist eine ,ellipse6 ,den ,punkt der ,bahn1 auf welchem die ,erde unserer ,sonne am nchsten steht1 nennen wir das ,perihel4 ,der ,punkt aber1 in welchem sie auf ihrer ,wanderung um die ,sonne von dieser am weitesten entfernt ist1 heit das ,aphel6 -- ,verbinden wir die beiden ,pole der ,erde durch eine gedachte ,linie miteinander1 dann erhalten wir die ,achse der ,erde4 ,sie zeigt auf einen ,stern in der ,schwanzspitze des kleinen ,bren hin4 ,die ,alten nannten diesen ,stern ,kynosura1 d4 h4 ,hundsstern4 ,wir nennen ihn den ,polarstern2 aber er hat diese ,stellung als ,stern am ,pole nicht immer bekleidet4 ,vor vielen tausend ,jahren war ein ,stern im ,bilde des ,drachen unser ,polarstern4 ,aus jener ,zeit rhrt noch das ,drachenwappen der ,chinesen her1 und in etwa #adjjj ,jahren wird der hellste ,stern im ,bilde der ,leier1 den wir die ,wega nennen1 unser ,stern am ,pole sein4 ,als unsere ,erde aus dem glhendflssigen ,zustande in den der ,erstarrung berging1 bildeten sich die ,gebirge auf ihr4 ,diese sind nichts anderes1 als groe ,falten in der alten ,haut unseres ,planeten4 ,in moderner ,zeit hat man wiederholt die ,frage aufgeworfen1 ob unsere ,erde in ihrem ,innern gasfrmig oder fest sei6 ,ein ,teil der ,forscher nimmt das letztere an6 ,die brigen aber behaupten1 da unter einer sehr dnnen ,kruste1 die unsere ,kugel nach auenhin abschliet1 feurigflssige ,massen lagern und der ,erdkern gasfrmig sei4 ,dieser gasige ,kern der ,erde indes zeigt eine ,starre1 wie der ,gaskern der ,sonne1 und zwar aus dem ,grunde1 weil die ber ihm lagernden ,schichten ungeheuer auf ihn drcken4 ,unsere ,erde besitzt einen ,luftgrtel1 -- eine ,atmosphre6 ,die wirkliche ,hhe dieser vermgen wir nicht genau zu bestimmen4 ,man hat ihre ,hhe auf #cej ,kilometer geschtzt2 aber dieses ,resultat ist ungenau4 ,der ,luftgrtel unseres ,planeten1 der aus einem ,gemenge von ,sauerstoff1 ,stickstoff und ,kohlensure besteht1 ist fr das ,leben der ,pflanzen1 ,tiere und ,menschen unbedingt erforderlich4 ,ohne ihn knnten die ,lebewesen auf ,erden nicht existieren4 ,unter den vielen ,rtseln1 welche unsere ,erde der ,forschung ausgibt1 seien noch zwei besonders erwhnt1 -- der ,erdmagnetismus und die ,polarlichter6 ,alle ,krper1 die wir im ,weltall kennen1 sind mit jener wichtigen ,kraft ausgestattet1 die wir die ,anziehungskraft 7,schwerkraft oder ,gravitation7 genannt haben4 ,unsere ,erde wirkt aber auch wie ein groer ,magnet4 ,dieser hat zwei ,pole1 nmlich einen ,nordpol und einen ,sdpol4 ,der magnetische ,sdpol unseres ,planeten liegt indes neben seinem geographischen ,nordpole1 und der magnetische ,nordpol der ,erde neben dem geographischen ,sdpole derselben4 ,den magnetischen ,sdpol konnten wir in ,nordamerika1 und zwar auf der ,halbinsel ,boothia-,felix entdecken4 ,die ,polarlichter sind elektromagnetische ,erscheinungen4 ,sie beruhen also auf starken1 elektrischen ,entladungen und stehen mit dem ,erdmagnetismus in einem bestimmten ,zusammenhange1 der indes noch nicht gengend erklrt ist4 ,blitzen sie am ,nordpol der ,erde auf1 dann nennen wir sie ,nordlichter4 ,zeigen sie sich am ,sdpol1 dann nennt man sie ,sdlichter4 ,sie erscheinen oft in groer ,pracht und in starkem ,glanze1 bald in ,band-1 bald in ,fcher- und bald in ,wellenform4 ,sie treten zahlreich stets dann auf1 wenn unsere ,sonne1 -- wir hrten dies bereits1 -- reichlich mit ,flecken besetzt ist4 ,interessant ist auch1 -- man konnte dies wiederholt beobachten1 -- da ,erdbeben und vulkanische ,erscheinungen bei uns mit den ,polarlichtern in einem urschlichen ,zusammenhange stehen4 -- ,der ,mond unserer ,erde4 ,die ,nacht ist lind und lau6 ,glhwrmchen huschen durch das ,dunkel1 und die ,grillen konzertieren drauen auf der ,wiese4 ,sie begleiten mit ihrem ,geigen den frohen ,mnnerchor der ,frsche4 ,am ,himmel stehen einige schwarze ,wolken1 und es sieht aus1 als ob in der ,nacht ein ,gewitter kommen wollte6 ,das wre nicht gut1 meint der ,landmann1 der mit ,frau und ,kindern in der ,laube hinter seinem ,hause sitzt1 denn wir haben heute das ,getreide gehauen6 ,ich denke1 der ,mond1 der bald herauskommen mu1 wird das dunkle ,gewlk fressen6 -- ,das ist nun einmal ein alter ,aberglaube unter den ,landleuten1 der besagt1 da der gute1 alte ,mond am ,himmel in der ,sommernacht die ,gewitterwolken zerstre6 ,alle waren still1 als der ,vater so redete1 und als er geendet hatte1 horchten sie wieder hinaus in das ,dunkel1 das belebt war vom geschftigen ,treiben der ,nachttiere6 ,da mit einem ,male vernderte sich die ,szenerie6 ,die ,bume im ,garten1 die man vorher in der ,finsternis nicht hatte erkennen knnen1 traten1 -- vom ,mondlichte bergossen1 -- schreckhaft hervor1 und ein altes ,gemuer hob sich in magischer ,beleuchtung aus dem ,schwarz der ,nacht ab4 ,das ,licht des ,mondes1 der aufgegangen war1 umflo alles6 ,es huschte durch die ,bltter und das ,gest der ,bume1 es schlpfte durch die ,maschen der ,gartenlaube und floh gespenstisch ber den ,erdboden dahin4 ,der ,mond war in voller ,gre nun ber dem ,dorfe emporgestiegen und begann seine ,herrschaft ber die ,sommernacht6 ,wie oft mag er schon auf- und untergegangen sein an unserem ,himmel8 ,was mag er alles schon mit angesehen haben unten auf der leidvollen ,erde8 ,knnte er doch reden1 -- der alte schelmische ,gesell6 ,er wrde uns gar vieles erzhlen1 was uns heute auch bei ihm noch ganz geheimnisvoll anmutet6 ,gar viele ,rtsel umgeben ihn ja noch6 -- ,er1 -- der ,begleiter unserer alten ,erde1 -- ist kleiner1 wie diese4 ,er umwandelt sie in einem ,abstande von #ejjjj ,meilen1 und zwar einmal in #bh ,tagen4 ,wir nennen diese ,zeit einen ,monat4 ,das ist eigentlich1 -- brgerlich gesprochen1 -- nicht ganz richtig1 denn die ,monate des ,jahres dauern etwas lnger6 ,er wendet unserer ,erde immer nur die eine ,seite zu4 ,trotzdem aber dreht er sich in den #bh ,tagen1 die er zu einer ,wanderung um die ,erde herum braucht1 doch auch einmal um seine ,achse4 ,eine ,abplattung an seinen ,polen hat man nicht feststellen knnen4 ,auch der ,mond war einst ein selbstleuchtender ,stern4 ,da er aber kleiner1 -- als die ,erdkugel1 -- ist1 hat er sich auch viel rascher1 als diese1 abgekhlt4 ,darum betrachten ihn die ,himmelsforscher als einen lngst verbrauchten1 erstorbenen ,weltkrper6 ,wenn der ,mond sich uns als volle ,scheibe zeigt1 -- wenn wir also ,vollmond haben1 -- dann knnen wir auf ihm dunkle ,flecken erkennen4 ,nehmen wir beim ,betrachten derselben die ,phantasie ein wenig zu ,hilfe1 dann lt sich aus diesen ,flecken ein ,gesicht zusammendeuten4 ,es ist das ,mondgesicht1 mit ,grbchen und ,stirnfalte1 schelmisch lchelnd oder von heftigem ,schmerze verzerrt6 ,unsere ,vorfahren haben aus diesen ,flecken das ,bild eines ,mannes herauslesen wollen1 der eine ,holzlast auf dem ,rcken trgt1 oder das eines ,hasen6 ,im ,fernrohre sehen wir die dunklen ,flecken noch viel deutlicher1 als mit dem bloen ,auge4 ,wir nennen sie mare1 d4 h4 ,meere1 und glauben1 da sie die wasserleeren ,becken der einstigen ,mondmeere seien4 ,so kennen wir auf unserer ,nachbarwelt einen ,ozean der ,strme1 ein ,regenmeer1 ein ,meer der ,heiterkeit und ein ,meer der ,ruhe1 einen ,meerbusen des ,taues und einen ,sumpf der ,trume4 ,illustration3 ,tafel #g4 ,sden4 ,norden4 ,unser ,mond im photographischen ,fernrohre 7bald nach dem ersten ,viertel74 7,photographiert mit dem quatorial coud gebrochenem ,fernrohre von ,professor ,loewy in ,paris47 ,heute besitzt der ,mond alle diese ,meere nicht mehr1 denn seine ,wassermassen sind in seinen ,krper lngst eingesunken4 ,das bichen ,feuchtigkeit1 das er noch hat1 ist nicht mehr der ,rede wert4 ,wenn wir den ,mond mit dem ,fernrohre noch aufmerksamer betrachten1 dann knnen wir auf ihm auch ,gebirge entdecken4 ,man hat diesen zum weitaus grten ,teile den ,namen irdischer ,gebirge gegeben4 ,infolgedessen kennen wir auf ihm die ,alpen mit dem merkwrdigen ,alpentale1 den ,vulkan1 die ,kordilleren1 die ,karpathen und die ,apenninen4 ,der ,satellit der ,erde ist berhaupt sehr gebirgig1 viel mehr1 als die ,erde6 ,im ,fernrohr sehen wir ber seine ,oberflche zerstreut1 -- ganz besonders zahlreich aber um seinen ,sdpol herum1 -- ,gruben1 die unseren irdischen ,vulkanen nicht unhnlich sind4 ,die grten von ihnen haben wir ,wallebenen1 die greren ,ringgebirge1 die kleineren ,krater und die kleinsten ,kratergrbchen genannt4 ,wir kennen weit ber #djjjj dieser seltsamen ,bildungen4 ,auf unserer ,erdoberflche finden wir dergleichen nicht6 ,ein ,teil dieser ,krater1 ,ringgebirge und ,wallebenen ist unter dem ,einflu heftiger vulkanischer ,krfte dort ganz zweifellos entstanden1 ein anderer ,teil durch ,blasenbildung zu der ,zeit1 als der ,mond noch zhflssig war4 ,die ,blasen brachen ein1 und so entstand der ,ringwall des ,kraters und die ,ebene1 die der ,wall umrandet4 ,die kleineren und kleinsten dieser ,gruben sind durch das ,aufstrzen von ,meteoriten 7,weltentrmmern7 gleichfalls zu der ,zeit gebildet worden1 als der ,mond noch nicht vllig fest und erkaltet war4 ,der ,trabant der ,erde hat fast gar keine ,luft mehr1 die ihn vor solchem ,niedergehen grerer ,meteormassen htte schtzen knnen1 wie unser ,luftpanzer die ,erde schtzt4 ,in der ,nhe des ,mondsdpoles sehen wir einen sehr schnen ,krater4 ,er hat den ,namen ,tycho erhalten4 ,von ihm aus gehen zahlreiche ,streifen nach allen ,richtungen der ,mondkugel hin4 ,wir erkennen sie sehr gut dann1 wenn die ,scheibe des ,mondes voll beleuchtet ist4 ,sie geben ihm an dieser ,stelle das ,aussehen einer abgehuteten ,apfelsine1 und sie leuchten im ,strahle der ,sonne hell auf4 ,solche lichte ,streifen finden wir auch noch bei einigen anderen ,kratern1 so bei ,kopernikus und ,kepler4 ,diese ,lichtstreifen sind dadurch entstanden1 da der ,mond einmal an der ,stelle platzte4 ,in seinem noch flssigen ,innern befanden sich ,gase4 ,diese wollten sich entladen und1 da ihnen die ,kruste der ,mondkugel einen ,widerstand entgegensetzte1 so sprengten sie diese4 ,in die ,sprnge drang dann vom ,mondinnern her ,lava ein und fllte die ,risse bis oben hin an4 ,ja1 -- es flo sogar ,lava ber1 erhrtete und bildete so eine ,art ,glasflu1 den wir bei den ,ringgebirgen ,tycho1 ,kopernikus und ,kepler deutlich erkennen knnen1 wenn diese zur ,vollmondszeit im ,strahle der ,sonne grell aufleuchten4 ,auch an anderen ,stellen der ,mondkugel zeigen sich solche ,sprnge1 -- so in der ,nhe der ,ringgebirge ,sabine1 ,arago1 ,ritter und ,triesnecker4 ,diese ,risse sind indes nicht mit ,lava angefllt worden1 sondern in ihrem ursprnglichen ,zustande verblieben4 ,wir nennen diese ,sprnge1 die oft durch ,berg und ,tal hindurchgehen1 ,rillen6 ,man hat den ,wallebenen1 ,ringgebirgen und ,kratern auf dem ,monde ,namen gegeben1 meist die berhmter ,astronomen und ,naturforscher4 ,einer von diesen ,kratern hat eine ganz eigenartige ,form4 ,er sieht aus wie ein groer1 flacher ,kse4 ,seine seltsame ,gestalt rhrt davon her1 da die ganze1 vom ,kraterrande umsumte ,ebene mit ,lava bis oben hin vom ,mondinnern her angefllt wurde4 ,an anderen ,kratern hat man im ,laufe der ,jahre ,vernderungen wahrnehmen knnen1 die auf eine noch nicht ganz erloschene1 vulkanische ,ttigkeit auf jener ,kugel hindeuten4 ,wieder andere ,krater sehen aus1 als htten sich zwei von ihnen ineinander geschoben1 als htte man zwei ,ringe ineinander gesteckt4 ,man nennt solche ,gebilde ,zwillingskrater4 ,diese eigenartigen ,formationen der ,krater gehren zu dem ,schnsten1 das wir auf dem ,monde kennen4 ,wenn der ,begleiter der ,erde sich uns als schmale ,sichel zeigt1 sehen wir im ,fernrohre einen ,teil von diesen kreisfrmigen ,gruben an der ,lichtgrenze entlang liegen4 ,die eine ,hlfte von ihnen ist dann stets noch in tiefe ,finsternis gehllt2 die andere aber wird bereits grell vom ,strahle der ,sonne beleuchtet1 oder der ganze ,krater ist voller ,licht1 und die eine ,seite seiner ,umrandung wirft einen langen ,schatten in die ,kraterebene hinein1 so da diese fast ganz mit ,schatten ausgefllt wird4 ,aus der ,lnge dieser ,schatten vermag der ,astronom die ,hhe des ,kraterrandes zu bestimmen und in gleicher ,weise auch die der brigen ,gebirge auf jener ,welt1 denn sie werfen1 -- von den ,strahlen der ,sonne getroffen1 -- lange ,schatten6 ,da wir eine ,anzahl von ,meeren und ,gebirgen auf dem ,monde kennen gelernt haben1 so vermgen wir nun das schelmisch lchelnde ,antlitz des ,mondes aus ihnen zusammenzusetzen4 ,die ,nase dieses ,mondgesichtes wird gebildet von dem ,mond-,apennin1 die ,nasenspitze von dem schon mehrfach genannten ,krater ,kopernikus und das rechte ,auge vom mare imbrium 7dem ,regenmeere74 ,das linke ,auge stellt ein anderes ,meer dar1 dem wir den ,namen mare serenitatis 7,meer der ,heiterkeit7 gegeben haben4 ,die ,augenbrauen werden angedeutet durch die dunkle ,flche des mare tranquillitatis 7des ,meeres der ,ruhe7 und des mare foecunditatis 7des ,meeres der ,fruchtbarkeit74 ,die ,stirn des ,mondgesichtes ziert ein dunkler ,flecken4 ,diese ,stirnfalte also ist das mare frigoris 7das ,meer der ,klte74 ,das mare nubium 7das ,meer der ,wolken7 bildet den ,mund des ,mondgesichtes und die rechte ,wange der oceanus procellarum 7der ,ozean der ,strme1 auch der ,stille ,ozean des ,mondes genannt74 ,die linke ,wange indes wird durch eine groe ,zahl von ,kratern und durch wild zerklftete ,gebirgsketten dargestellt4 ,im ,laufe von #bi ,tagen zeigt uns der ,mond nach und nach alle seine ,lichtgestalten4 ,wir trennen diese seine ,phasen6 ,erscheint der ,begleiter der ,erde in ,sichelform1 und zwar in der ,gestalt der oberen ,schleife des groen ,buchstabens ,z#b1 dann haben wir erstes ,viertel4 ,ist seine ,scheibe voll erleuchtet1 dann nennen wir dies ,vollmond4 ,zeigt er sich uns abermals in der ,sichelform1 und hat diese die ,gestalt der ueren ,schleife des groen ,buchstaben ,a#b1 dann haben wir letztes ,viertel4 #b ,gemeint ist die ,form der ,grobuchstaben ,a und ,z in ,kurrent- bzw4 ,stterlinschrift4 ,anm4 zur ,transkription4 ,als ,neumond sehen wir den ,trabanten gar nicht6 ,die ,reihenfolge der ,mondphasen ist also die1 da stets auf den ,neumond das erste ,viertel1 auf dieses der ,vollmond1 auf ihn das letzte ,viertel und auf dieses wiederum der ,neumond folgt4 ,jede ,phase umfat etwa sieben irdische ,tage4 ,wenn der ,mond als schmale ,sichel im ersten ,viertel am westlichen ,horizonte hngt1 dann knnen wir mit bloem ,auge schon gewahren1 da der brige1 von der ,sonne nicht erleuchtete ,teil seiner ,scheibe in einen merkwrdigen ,schimmer getaucht ist4 ,wir nennen diesen ,schein ,phosphoreszenz und hrten von ihm schon frher bei der ,besprechung des ,planeten ,venus4 ,dieser phosphoreszierende ,schimmer heit hier das sekundre ,mondlicht6 ,ein im astronomischen ,sehen gebtes ,auge wird sehr bald erkennen1 da dieses sekundre ,licht des ,mondes eine ganz verschiedene ,frbung zeigt4 ,einmal sieht es blulich1 einmal grnlich und dann wieder rtlich aus4 ,diese verschiedene ,frbung sagt uns1 da das sekundre ,mondlicht nichts anderes ist1 als das ,licht1 das unsere ,erde nach dem ,monde hinstrahlt und das zum ,teil von diesem wieder auf die ,erde zurckgeworfen wird4 ,stehen dem ,monde die ,festlande auf ,erden gegenber1 dann ist das sekundre ,licht rtlich gefrbt1 sind ihm die ,ozeane der ,erde zugekehrt1 dann zeigt es einen blulichen ,schimmer1 und wendet unser ,planet die ,urwlder ,afrikas und ,amerikas seinem ,begleiter zu1 dann zeigt das sekundre ,licht eine grne ,farbe4 ,wie interessant ist es doch1 da wir das ,bild unserer ,erde von unserer ,nachbarwelt1 -- dem ,monde1 -- ablesen knnen1 wie das ,bild unseres ,antlitzes von einem ,spiegel6 ,da unser ,mond der ,erde nur die eine ,seite zuwendet1 so empfngt diese vierzehn ,tage lang das ,licht der ,sonne2 die andere ,hlfte aber umgibt whrend dieser ,zeit eine eisige ,klte1 nmlich die des ,weltenraumes 7-#bgc ,grad ,celsius74 ,auf dem ,monde dauert also ein ,tag vierzehn irdische ,tage und eine ,nacht whrt dort die gleiche ,zeit4 ,knnten wir uns im ,geiste auf unsere ,nachbarwelt versetzen1 dann wrden wir uns wie verzaubert vorkommen4 ber der wildzerklfteten ,landschaft1 die uns auf jenem ,gestirne aufnimmt1 wlbt sich ein rabenschwarzer ,himmel1 denn der ,mond hat fast keine ,luft und auch kein ,wasser mehr1 die bewirken1 da sich ber unserem ,haupte auf ,erden ein oft tiefblaues ,firmament ausspannt4 ,das ,fehlen der ,luft wrde ferner schuld sein1 da wir auf dem ,monde nicht einen ,laut zu hren bekmen4 ,am schwarzen ,himmel des ,mondes hngt in voller ,pracht die sengende ,sonne1 umgeben vom ,glorienscheine der ,korona und von der ,staubwolke des ,tierkreislichtes4 ,neben der ,sonne strahlen die beiden ,planeten ,merkur und ,venus und alle ,sterne1 die wir in dunkler1 klarer ,nacht auch an unserem ,himmel sehen4 ,auch unser ,mond hat1 -- wie schon bemerkt wurde1 -- einen ,mond6 -- ,es ist dies unsere ,erde4 ,diese erscheint am ,firmamente des ,mondes gleichfalls im ,wechsel ihrer ,lichtgestalt4 ,sie zeigt sich also einmal als ,neuerde1 dann im ersten ,viertel1 dann als ,vollerde und endlich im letzten ,viertel4 ,als ,vollerde1 -- also als ,vollmond des ,mondes --1 aber ist sie vierzehnmal grer1 als uns der ,mond an unserem ,firmamente erscheint4 ,auf dieser gewaltigen ,scheibe des ,mondes unseres ,mondes wrden wir ebenfalls dunkle ,flecken gewahren1 -- die ,meere1 -- die ,festlande1 als rtlich schimmernde ,gebiete1 und endlich zwei glnzendweie ,stellen an den beiden ,polen der ,erde1 -- die ,schneezonen oder ,polarkalotten4 ,auf unserer ,erde wrden wir vom ,monde aus in einem ,riesenfernrohre auch rillen- oder lichtstreifenartige ,gebilde erkennen knnen1 nmlich die groen ,strme1 -- so den ,amazonenstrom und den ,mississippi4 ,london1 ,newyork1 ,berlin und ,paris wrden als dunkle ,punkte auf den ,festlanden der ,erde erscheinen4 -- ,die ,kriegsschiffe der europischen und ,balkanstaaten1 die krzlich im ,marmarameere vor ,anker lagen1 htte man gleichfalls auf der ,scheibe der ,erde erkannt2 aber man htte nicht gewut1 was man aus diesen dunklen1 sich hin- und herbewegenden ,punkten machen sollte6 ,man wrde die ,truppen der ,balkanmchte1 die gegeneinander kmpften1 vom ,monde aus mit einem ,riesenfernrohre haben beobachten knnen1 ohne aber eine ,vorstellung davon zu erlangen1 da dies ein schreckliches ,menschenmorden bedeutete4 ,die ,astronomen1 welche sich mit der ,erforschung des ,mondes beschftigen1 nennt man ,selenographen1 zum ,unterschiede von den ,geographen1 die unserer ,erde ihr ,interesse widmen4 ,in der ,neuzeit wendet der ,himmelsforscher auch beim ,monde die lichtempfindliche ,platte an1 und zwar mit bestem ,erfolge6 ,aus den herrlichen ,bildern1 die man im ,laufe der letzten dreiig ,jahre mit der ,kamera vom ,begleiter der ,erde erhalten hat1 wird in ,krze ein sehr schner ,mondatlas erstehen4 ,dieser wird nicht blo ein hervorragendes ,kunstwerk sein1 sondern auch der ,nachwelt zeigen1 was menschlicher ,flei und menschliches ,forschen zustande brachten4 ,in alter ,zeit schon hat man die ,frage aufgeworfen1 ob der ,mond bewohnt sei4 ,man hat diese ,frage in recht phantastischer ,weise zu beantworten versucht1 ja sogar den ,vorschlag gemacht1 den ,mondbewohnern 7den ,seleniten7 ,zeichen zu geben6 ,indes die moderne ,forschung neigt1 -- nach allem1 was sie vom ,monde wei1 -- immer mehr der ,ansicht zu1 da es ,mondbewohner1 die uns ,menschen hnlich sind1 nicht geben kann1 weil auf jener ,kugel die ,bedingungen fehlen1 unter denen das menschliche ,leben auf ,erden sich entfaltet und gedeiht4 -- ,indes auch der ,mond kann bewohnt sein2 aber nur mit ,wesen1 die zu den ,lebensbedingungen passen1 unter denen dieses ,gestirn um unsere ,erde und durch den ,weltenraum schwebt6 ,wie diese ,wesen aber aussehen1 das wissen wir nicht und werden es auch wohl niemals erfahren6 444 ,der ,mars4 ,nimmt man heute eine illustrierte ,zeitschrift zur ,hand1 dann findet man sicher in der einen oder anderen ,nummer derselben auch einen astronomischen ,aufsatz1 der sich in gemeinverstndlicher ,form mit einem der grten ,rtsel in unserem ,sonnenreiche beschftigt1 -- nmlich mit dem ,planeten ,mars6 ,wir sprechen heute von ,marsbewohnern fast in der gleichen ,weise wie von den ,buschmnnern ,australiens oder wie von den ,leuten im ,sudan4 ,dieses ,interesse an dem ,mars und seinen ,bewohnern ist ein durchaus begreifliches6 ,es hat seinen ,grund darin1 da der ,planet eine groe hnlichkeit mit unserer ,erde zeigt1 und zwar hinsichtlich seiner ,gre1 seiner ,oberflchenbeschaffenheit1 seiner ,tage1 seiner ,jahreszeiten1 seiner ,meere1 ,festlande und ,pole4 ,indes dies alles wrde ihn nicht so sehr in den ,vordergrund gerckt haben1 wenn nicht der im ,jahre #aiaj verstorbene1 berhmte ,mailnder ,astronom ,giovanni ,schiaparelli die ganze gebildete ,welt1 vor allem aber die ,wissenschaft1 im ,jahre #ahgg zum ersten ,male1 auf das hchst merkwrdige ,netz von dunklen1 geraden ,linien aufmerksam gemacht htte1 mit dem das ganze ,marsland bedeckt erschien4 -- ,der ,planet ,mars ist kleiner1 als die ,erde und die ,venus2 aber er ist grer1 als unser ,mond und der ,planet ,merkur4 ,alle fnfzehn ,jahre kommt er uns einmal bis auf #ee ,millionen ,kilometer nahe4 ,dann knnen wir in unseren groen ,fernrohren eine ,flle von ,einzelheiten auf seiner1 im roten ,lichte strahlenden ,scheibe erkennen4 ,wir sehen zunchst1 da er einen ,luftgrtel hat1 der allerdings nicht so hoch ist1 wie der unsrige2 aber das ,spektroskop sagt uns von diesem ,luftgrtel des ,mars1 da er ganz hnlich zusammengesetzt ist1 wie der irdische4 ,er enthlt vor allem ,wasserstoff1 den wichtigsten ,bestandteil unseres ,wassers6 ,der kleine ,lichtzerleger1 -- das ,spektroskop1 -- sagt uns ferner1 da die ,marsluft etwa derjenigen entspricht1 in welche die ,spitzen unserer hchsten1 irdischen ,gebirge eingetaucht sind4 ,die ,atmosphre dort ist also ungemein zart und lichtdnn6 -- ,im ,teleskope sehen wir ferner zwei stark weiglnzende ,flecken an den beiden ,polen des ,planeten4 ,diese sind also genau so mit ,eis umgeben1 wie die irdischen4 ,weie ,flecken erblicken wir ferner auch noch auf dem ,festlande des ,mars4 ,wir schlieen daraus1 da einzelne hohe ,berge vorhanden sind1 die ,gletscher tragen4 ,oder diese weien ,stellen deuten auf den ,niedergang von ,neuschnee im ,marsherbste und -winter hin4 ,illustration3 ,tafel #h4 ,sden4 ,norden4 ,karte der ,marsoberflche4 7,gezeichnet von ,ed4 ,antoniadi1 -- ,sternwarte zu ,juvissy bei ,paris47 ,wir knnen im ,teleskope auerdem noch eine ,reihe dunkler ,flchen erkennen1 wie auf den ,hrnerspitzen der ,venus und auf der lichten ,scheibe des ,vollmondes4 ,diese dunklen ,gebiete auf der roten ,marsscheibe nennen wir ,meere1 und wir erkennen bei nherem ,zusehen1 da unser ,nachbar im ,weltenraume viel weniger ,wasser besitzt1 als der ,erdball4 ,er hat keine offenen ,ozeane mehr1 sondern nur ,binnenmeere1 ,seen und ,smpfe4 ,solche ,marsmeere sind das mare ,cimmerium 7das cimmerische ,meer7 und das mare ,erythraeum 7das erythrische ,meer74 ,ein ,meerbusen ist der sinus ,sabaeus 7der sabische ,meerbusen74 ,durch ihn geht der ,nullmeridian des ,mars6 ,bei nherer ,betrachtung des ,planeten finden wir weiter1 da auf ihm die ,verteilung des ,landes gleichfalls eine ganz andere ist1 als bei uns4 ,auf ,erden luft alles ,land nach dem ,sdpole zu in ,spitzen aus2 beim ,mars aber dacht es sich sowohl nach dem ,nord-1 als auch nach dem ,sdpole zu rckenartig ab4 ,alles ,marsland zieht sich ferner1 wie ein schmaler ,grtel1 um den quator der ,marskugel herum1 und es ist auf ihm mehr ,land vorhanden1 wie auf ,erden4 ,ein ,unterschied ist hier aber doch vorhanden1 der nmlich1 da eine allgemeine ,ebnung des ,gelndes bereits eingetreten ist4 ,er ist ja auch um vieles lter1 als die ,erde6 ,kordilleren1 ,anden und einen ,himalaja gibt es auf diesem ,gestirne nicht1 sondern nur ,hgelland1 denn die ,gebirge sind dort im ,laufe der ,jahrtausende abgebrckelt und kleiner geworden4 ,auf ,erden findet dieses ,abbrckeln der ,gebirge gleichfalls statt1 und unsere ,alpen haben im ,laufe vieler ,jahrtausende bereits die ,hlfte ihrer einstigen ,hhe eingebt4 ,wir drfen indes dem ,mars einzelne hohe ,berge nicht absprechen4 ,er besitzt sicherlich solche1 die ,gletscher tragen1 so z4 ,b4 die ,schneeinsel im ,kepler-,ozean4 -- ,darauf deuten auch einzelne1 im ,lichte der ,sonne grell aufblitzende ,punkte auf dem ,marsfestlande hin1 die man im ,marsfrhlinge und -sommer erkennen konnte4 ,das ,interessanteste aber1 was uns heute dieses ,marsfestland bietet1 das ist jenes rtselhafte ,geder1 das allgemein die ,marskanle genannt wird4 ,der bereits erwhnte ,astronom ,giovanni ,schiaparelli sah im ,jahre #ahgg auf der ,sternwarte zu ,mailand mit einem vorzglichen ,fernrohre und in der klaren ,luft ,oberitaliens wie von dunklen ,flecken1 die wir ,meere1 ,seen und ,smpfe genannt haben1 dunkle ,linien ausgingen4 ,sie verbanden ,wasserflche mit ,wasserflche schnurgerade4 ,niemals endigte eine solche dunkle ,linie mitten auf dem ,festlande4 ,das ist das ,seltsamste an diesem ganzen ,kanalnetze4 ,schiaparelli hat diesem ,geder den ,namen canale1 -- d4 h4 ,rinne1 -- gegeben4 ,kanle haben es spter erst die ,phantasten genannt6 -- ,im ,jahre #ahhb erklrte derselbe ,forscher1 da er bald nach der ,schneeschmelze am ,marssdpole gesehen habe1 wie sich alle diese ,linien verdoppelten4 ,das ganze ,marsland sah aus1 als htte man es nach allen ,richtungen hin mit ,eisenbahnschienen belegt4 ,diese ,verdoppelungen traten stets sofort und in ihrer ganzen ,lnge auf4 ,man hat gefunden1 da diese ,kanle bis zu #ejjj ,kilometern lang und bis zu #ajjj ,kilometern breit sein knnen4 ,der ,zwischenraum zwischen einer solchen ,kanalverdoppelung betrgt #ejj bis #ajjj ,kilometer4 ,es sind also gewaltig groe ,wasserstraen1 wenn wir in diesem ,netzwerke wirklich ein ,kanalsystem vor uns haben6 -- ,die ,linien zeigen sich1 -- wie schon angedeutet wurde1 -- stets nach der ,schneeschmelze an den ,polen des ,mars1 und sie verschwinden im ,marssommer oft ganz4 ,stets verblat in dieser ,jahreszeit die ,verdoppelung6 -- ,alle mglichen ,deutungen sind zur ,erklrung dieser rtselhaften ,gebilde gegeben worden4 ,es sollen hier nur die wichtigsten genannt werden1 und zwar nur die1 welche wirklich die ,aufmerksamkeit der ,forscher erregten6 ,hat der ,mars ,wasser wie die ,erde1 dann knnen diese dunklen ,linien sehr wohl ,wasserstraen sein4 ,sie sind dann eben ,schpfungen von intelligenten ,wesen1 die jene ,welt bewohnen6 ,die ,kanle wurden von den ,marsbewohnern angelegt1 um die ,gewalten des ,wassers1 -- nach der ,schneeschmelze an den ,polen1 -- einzudmmen oder nach dem ,innenlande zu leiten4 ,hat der ,mars kein ,wasser mehr und auch keine ,bewohner1 dann knnen diese ,kanle vielleicht die berreste einer erloschenen ,kultur sein6 ,man hat die ,marskanle auch fr eine optische ,tuschung gehalten1 die unser ,auge bei der ,betrachtung des ,planeten im ,fernrohre erleidet4 ,ein ,forscher fhrt die ,kanle auf vulkanischen ,ursprung zurck1 wie die schon genannten ,lichtstreifen und ,rillen auf unserem ,monde4 ,man hlt sie auch fr ,erdbebenspalten6 -- ,in jngster ,zeit hat ein ,marsbeobachter erklrt1 da der ,planet1 -- von der ,raumklte 7-#bgc ,grad ,celsius7 umgeben1 -- zu einem ,eisklumpen erstarrt sei4 -- ,die rtselhaften ,kanle seien nichts anderes1 als ,sprnge in dem ,eismantel1 der den ,mars umhlle4 ,die ,sonne taue den ,eispanzer zeitweise auf1 und so entstnden jene groen ,sprnge1 die wir von unserer ,erde aus im ,fernrohre erkennen knnten und die wir als ,kanle deuteten6 ,eigenartig ist es1 da ,lowell1 -- ein amerikanischer ,astronom1 -- die ,neubildung von ,marskanlen auf photographischem ,wege und zugleich auch mit dem ,fernrohre im letzten ,marsfrhlinge1 -- also nach der groen ,schneeschmelze am ,sdpole1 -- feststellen konnte6 ,dies wrde darauf hindeuten1 da die ,marskanle tatschlich ,gebilde der ,marsoberflche und als solche ,erzeugnisse der ,marsbewohner sind4 ,wird diese ,beobachtung ,lowells spter noch von anderer ,seite besttigt1 dann besteht gar kein ,zweifel1 da der ,mars mit intelligenten ,wesen bevlkert ist4 ,diese knnen uns ,menschen durchaus hnlich sehen1 denn der ,planet zeigt fast die gleichen ,bedingungen fr das ,dasein von ,lebewesen1 wie unsere ,erde4 ,die rtselhaften ,linien1 die wir ,kanle nennen1 wren dann ,wasserstraen1 welche die ,marsbewohner mit ,absicht1 -- allerdings im ,laufe langer ,zeiten1 -- angelegt htten6 ,man nahm sogar an1 da die ,marsbewohner uns ,feuerzeichen geben1 und dachte allen ,ernstes daran1 solche ,zeichen zu erwidern6 ,der berhmte ,physiker ,tesla erklrte1 da er die ,wasserkrfte des ,niagarafalles in ,nordamerika ausntzen und mit deren ,hilfe ,lichtsignale 7,blitze7 nach dem ,mars hinaufschleudern wolle4 ,diese wrden so stark sein1 da die ,marsbewohner sie1 -- als ihnen von uns zugesandt1 -- erkennen mten4 ,man hat sogar schon ber ein ,alphabet nachgedacht1 das man1 -- im ,teslaschen ,funkenspruche mit den ,marsbewohnern1 -- in ,anwendung bringen knnte4 ,vielleicht ist der ,tag nicht mehr fern1 der uns den ,schleier auch vom ,marsgeheimnis hinwegzieht und der ,menschheit die langersehnte ,kunde bringt1 da jenes ,gestirn bewohnt ist4 ,vielleicht gelingt es der von ,tag zu ,tag sich verfeinernden ,technik doch noch1 den ,traum unserer ,generation zu verwirklichen1 da wir mit den ,wesen anderer ,himmelskrper in einen ,gedankenaustausch treten6 ,eine im ,pyrenenbade ,pau in ,frankreich verstorbene ,dame hat einhunderttausend ,franken in ihrem ,testamente demjenigen vermacht1 der die erste ,verstndigung mit den ,bewohnern eines anderen ,himmelskrpers herbeifhrt4 ,der kommenden ,generation wird es vorbehalten sein1 die ,marsfrage noch besser zu beantworten1 als wir es heute vermgen6 ,illustration3 ,tafel #i4 ,sden4 ,norden4 ,ein ,stck ,marsoberflche1 von zahlreichen ,kanlen bedeckt4 7,gezeichnet von ,dr4 ,lampland1 -- ,flagstaffsternwarte zu ,arizona ,u4 ,s4 ,a447 ,der ,mars dreht sich in #bd ,stunden einmal um seine ,achse4 ,die ,tage dort dauern also nur um ein weniges lnger1 als die irdischen4 -- ,zu einem ,umlaufe um die ,sonne braucht der ,weltkrper zwei irdische ,jahre4 ,infolgedessen sind seine ,jahreszeiten etwas lnger1 als unsere4 ,eine ,abplattung seiner ,pole hat man noch nicht genau feststellen knnen2 aber man nimmt sie an6 ,der ,mars wird von zwei ,monden umkreist4 ,sie heien ,phobos und ,deimos und sind nach den beiden ,rossen des ,kriegsgottes1 ,furcht und ,schrecken1 benannt worden4 ,sie sind die kleinsten ,monde1 die wir im ,reiche unserer ,sonne kennen4 ,phobos ist der ,mond1 der dem ,mars am nchsten steht4 ,er umkreist den ,planeten in #g ,stunden und hat bereits drei ,umlufe um den ,mars vollendet1 ehe sich dieser einmal um seine ,achse drehte4 ,daher kommt es1 da dieser ,mond scheinbar im ,westen auf- und im ,osten untergeht4 ,fr die ,marsbewohner1 wenn es diese wirklich gibt1 ist er eine groe ,uhr am ,himmel1 an der sie die ,tageszeiten ablesen knnen6 ,die ,winzigkeit der ,marsmonde gab ,anla zu der ,vermutung1 da der ,planet ursprnglich gar keine ,trabanten besessen hat1 sondern da es sich bei ihm um eingefangene ,monde handelt6 ,aller ,wahrscheinlichkeit nach stammen die beiden ,marsmonde aus der groen ,lcke zwischen ,mars und ,jupiter4 ,sie ist mit einer sehr groen ,zahl von kleinen und kleinsten ,weltentrmmern angefllt4 ,wir haben diesen den ,namen ,asteroiden1 ,planetoiden oder kleine ,planeten gegeben6 ,die kleinen ,planeten1 auch ,planetoiden oder ,asteroiden genannt4 ,zwischen dem ,mars und dem nchsten ,planeten ,jupiter mte eigentlich noch ein ,planet um die ,sonne kreisen1 und dieser ,krper mte grer als ,mars und ,erde sein4 ,schon ,kepler1 -- der berhmte ,hofastronom des ,kaisers ,rudolf ,,ii4 von sterreich1 -- hat einen solchen ,planeten in der ,lcke zwischen ,mars und ,jupiter vermutet1 und er glaubte1 da der ,weltkrper mglicherweise in einer ,katastrophe vernichtet worden sei4 ,am ,neujahrstage des ,jahres #ahja entdeckte der ,astronom ,piazzi in ,palermo in jenem ,zwischenraume zwischen ,mars und ,jupiter ein kleines ,sternchen1 das seinen ,standort am ,firmamente unter den anderen ,sternen vernderte4 ,piazzi gab ihm den ,namen ,ceres4 -- ,einige ,zeit spter fand der ,bremer ,arzt ,olbers in der genannten ,lcke einen zweiten beweglichen ,stern4 ,im ,verein mit dem ,astronomen ,harding entdeckte ,olbers dann noch drei weitere solche ,sternchen1 so da man durch einige ,jahrzehnte hindurch in jener ,lcke vier kleine ,himmelskrper kannte1 die sich gleich den ,planeten um die ,sonne herum bewegten4 ,ihre ,zahl vergrerte sich von ,jahr zu ,jahr4 ,seit man die ,photographie1 um sie zu entdecken1 zu ,hilfe genommen hat1 ist ihre ,zahl auf fast achthundert bereits gestiegen4 ,aber1 -- damit ist der ,vorrat noch lange nicht erschpft4 ,es gibt ihrer sicher noch sehr viele1 die so winzig sind1 da sie weder mit dem ,fernrohre noch mit der lichtempfindlichen ,platte aufgefunden werden knnen4 ,der grte von diesen ,krpern hat einen ,durchmesser von etwa #hjj ,kilometern4 ,es ist die ,vesta6 ,die kleinsten fassen etwa #e bis #aj ,kilometer im ,durchmesser4 ,welche ,bedeutung haben diese winzigen ,himmelskrper1 die wir als ,weltentrmmer ansprechen1 in unserem ,sonnenreiche8 ,wir hrten bereits1 da der ,astronom ,johannes ,kepler annahm1 sie seien die berreste eines greren ,planeten1 der entweder zerfiel1 weil er schon sehr alt war1 oder der in einem ,zusammenstoe mit einem anderen ,weltkrper zerschellt wurde4 ,wahrscheinlicher aber ist die folgende ,ansicht1 die in jngster ,zeit zur ,erklrung ber die ,herkunft dieser kleinen ,krper gegeben wird4 ,sie besagt1 da die kleinen ,planeten1 ,asteroiden oder ,planetoiden sich durch ,verdichtung aus dem ,reste des ,urnebels gebildet haben1 aus dem einst die ,sonne1 mit ihren ,planeten und deren ,monden hervorging4 ,all' diese kleinen ,krper kreisen1 -- es wurde schon gesagt1 -- wie die ,planeten um die ,sonne1 deshalb auch ihr ,name kleine ,planeten2 aber viele halten ihre ,bahn nicht ganz inne4 ,sie verirren sich in das ,machtgebiet der benachbarten ,planeten1 und auf diese ,weise kann es geschehen sein1 da der ,mars sich seine zwei ,monde einfing1 und da auch der ,jupiter und der ,saturn1 wie wir noch hren werden1 sich solche ,monde1 ehemalige kleine ,planeten1 angeeignet haben6 ,einer von den kleinen ,krpern hat eine astronomische ,berhmtheit erlangt6 ,es ist der kleine ,planet ,eros1 der1 auer dem ,monde1 unserer ,erde zu gewissen ,zeiten am nchsten kommt4 ,eros wurde im ,jahre #ahih auf der ,berliner ,uraniasternwarte vom ,astronomen ,gustav ,witt auf photographischem ,wege entdeckt4 ,die ,astronomen bentzen seine groe ,annherung an unsere ,erde1 um mit seiner ,hilfe die genaue ,entfernung der ,sonne von uns zu bestimmen4 ,die ,asteroiden1 ,planetoiden oder kleinen ,planeten besitzen keine ,atmosphre4 ,man hat eine ,zeitlang geglaubt1 da die ,vesta einen ,luftmantel habe2 aber die sehr sorgfltigen neueren ,beobachtungen ergaben das ,gegenteil4 ,da diesen ,krpern der ,luftgrtel fehlt1 so haben sie auch kein ,wasser4 ,fr das ,dasein von ,lebewesen1 -- wie wir sie auf unserem ,erdballe finden1 -- kommen sie also nicht in ,frage4 ,der ,jupiter4 ,wrde unsere ,sonne pltzlich vom ,himmelsgewlbe verschwinden1 dann bernhme der grte der ,planeten1 der ,jupiter1 die ,fhrung ber das ,sonnenreich4 ,alle ,planeten1 also auch unsere ,erde wrden sich dann um ihn1 -- als das ,zentralgestirn des ,systems1 -- drehen4 ,jupiter ist der ,riese unter den ,planeten6 ber #acjj ,erdblle knnte man aus ihm formen4 ,in einem ,abstande von etwa #ajj ,millionen ,meilen umkreist der gewaltige ,krper die ,sonne und er gebraucht zu einem ,umlaufe zwlf ,jahre4 ,mit dem ,saturn1 dem ,uranus und dem ,neptun bildet er die ,gruppe der sogenannten ueren ,planeten4 ,an den ,polen ist er stark abgeplattet4 ,diese ,abplattung rhrt sicher von der sehr raschen ,drehung des ,planeten um seine ,achse her4 ,in nur zehn ,stunden erfolgt diese ,achsendrehung4 ,ein ,tag auf dem ,jupiter dauert also nur zehn ,stunden4 ,wenn wir den ,knig der ,planeten im ,fernrohre betrachten1 dann gewahren wir im ,luftgrtel des im gelben ,lichte strahlenden ,gestirnes ,streifen1 ,wolken und knotenartige ,verdickungen4 ,diese ,gebilde sind starken ,vernderungen unterworfen1 und zwar1 infolge seiner sehr schnellen ,achsendrehung4 ,sie lsen sich auch rasch immer wieder auf4 ,das ,spektroskop sagt uns1 da die ,atmosphre1 in die der ,planet sich einhllt1 tief und dicht ist4 ,die ,strahlen der ,sonne vermgen also nicht allzuweit in sie einzudringen4 ,das ,spektroskop verrt uns ferner noch1 da der ,jupiter wahrscheinlich noch nicht vllig erkaltet ist1 sondern sicher noch etwas ,eigenlicht ausstrahlt4 ,er wrde demnach fr die ,welt seiner ,monde eine kleine ,sonne sein6 -- ,nach allem1 was die moderne ,wissenschaft heute von diesem ,planeten wei1 ist er eine im ,erlschen begriffene ,sonne4 ,er befindet sich also in einem ,zustande1 der aus der ,glut in die ,erkaltung bergehen will6 ,in der ,lufthlle des ,riesen unter den ,planeten erschien in den ,jahren #ahgb--ahhj ein rotbrauner ,flecken1 den man auch den roten ,flecken genannt hat4 ,er machte die ,umdrehung des ,planeten um seine ,achse mit1 verblate aber langsam und heute ist von ihm nicht mehr viel zu sehen4 ,zur ,erklrung dieses eigenartigen ,gebildes sind eine ,reihe von ,deutungen gegeben worden4 ,die wahrscheinlichste ist die1 da es sich hier um einen gewaltigen vulkanischen ,ausbruch auf der im ,erstarren begriffenen ,oberflche des ,jupiter handelt4 ,die dnne ,oberflchenkruste brach ein1 und es trat ein feuriger ,bergrcken zutage1 der seinen ,lichtschein und seine glhende ,asche hoch hinauf in die ,luftschichten warf1 die den ,planeten umgeben4 ,jupiter hat neun ,monde6 ,die ersten vier entdeckte der alte ,galilei zu ,pisa um die ,mitte des sechzehnten ,jahrhunderts4 ,er gab ihnen den ,namen ,mediceische ,sterne4 ,die anderen ,monde des ,planeten wurden spter entdeckt1 zwei von ihnen sogar erst in allerjngster ,zeit4 ,ein ,mond des ,jupiter ist fast so gro wie der ,mars4 ,man nimmt an1 da dieser ,trabant eine ,lufthlle1 ,wasser und ,festlande besitzt4 ,die ,schar der ,jupitermonde erzeugt naturgem zahlreiche ,sonnen- und ,mondfinsternisse auf der ,jupiterkugel1 und diese ,finsternisse haben dem dnischen ,astronomen ,olaf ,rmer ,anla zu der ,berechnung gegeben1 da der ,lichtstrahl in der ,sekunde #cjjjjj ,kilometer ,weges zurcklegt4 ,der neunte ,mond des ,jupiter ist rcklufig1 das heit1 er dreht sich von links nach rechts um den ,planeten4 ,man nimmt deshalb an1 da er nicht von vornherein zum ,reiche des ,jupiter gehrte1 sondern von dem ,planeten eingefangen und gezwungen wurde1 als ,mond um ihn zu kreisen4 ,es handelt sich bei diesem ,monde vermutlich um einen kleinen ,planeten oder ,asteroiden4 ,der ,saturn4 ,durch ,jahrtausende hindurch galt dieser ,planet als der ,grenzwchter unseres ,sonnenreiches6 ,er war also der uerste ,planet1 der um unser ,zentralgestirn kreiste4 ,der ,saturn ist #bjj ,millionen ,meilen von der ,sonne entfernt und umwandert sie einmal in #cj ,jahren4 ,an seinen beiden ,polen ist auch er stark abgeplattet und auch bei ihm rhrt die starke ,abplattung von der schnellen ,achsendrehung her4 ,diese dauert zehn ,stunden4 ,solange also whrt ein ,tag auf jener ,welt6 ,das ,licht des ,planeten ist bleifarben1 und der ,durchmesser der ,saturnkugel betrgt etwa #acjjjj ,kilometer4 ,er ist demnach zehnmal grer1 als der irdische4 ,der ,saturn gehrt zu den interessantesten und rtselhaftesten ,krpern in unserem ,sonnenreiche1 und zwar wegen seines hchst merkwrdigen ,ringsystems6 ,dieses ist flach und umgibt die ,saturnkugel in ihrer ,mitte1 -- frei -- schwebend4 ,indes dieser ,ring ist nicht eine feste ,masse1 wie man leicht annehmen knnte2 sondern er besteht aus zahllosen kleinen ,krperchen1 -- ,mndchen1 -- die um den ,saturn herum kreisen4 ,wenn man mit dem ,fernrohre den ,ring des ,saturn betrachtet1 dann gewahrt man verschiedene ,teilungen auf ihm4 ,es sieht aus1 als htte man mehrere ,ringe1 die immer grer werden1 ineinander gelegt1 jedoch so1 da zwischen jedem ,ringe ein kleiner ,abstand bleibt4 ,manchmal erscheint uns das ,ringsystem wie eine schmale ,linie1 manchmal sehen wir die obere und manchmal die untere ,seite des ,ringes4 ,diese verschiedene ,lage des ,ringes hngt mit der verschiedenen ,stellung des ,saturn zur ,sonne und zu unserer ,erde zusammen4 ,im ,fernrohre gewahren wir in seiner1 gleichfalls sehr hohen und dichten ,atmosphre ebenfalls bandartige ,streifen und ,wolken1 die mit der schnellen ,drehung des ,planeten um seine ,achse in einem urschlichen ,zusammenhange stehen4 ,illustration3 ,tafel #aj4 ,sden4 ,norden4 ,der ,planet ,saturn mit seinem seltsamen ,ringsysteme4 7,die ,nordseite des ,ringsystems ist weit geffnet4 ,norden ist in der ,abbildung unten47 ,ein groer ,teil der ,forscher nimmt an1 da auch der ,saturn noch nicht vllig erkaltet1 sondern1 ebenso wie der groe ,jupiter1 eine kleine ,sonne fr die ,rotte seiner zehn ,monde ist4 ,saturn wrde dann noch etwas ,eigenlicht ausstrahlen4 ,das reiche ,gefolge der ,monde ist im ,verein mit dem ,saturn ein ,abbild unseres ganzen ,sonnensystems4 ,die ,monde des ,planeten heien3 ,mimas1 ,enceladus1 ,thetis1 ,dione1 ,rhea1 ,titan1 ,hyperion1 ,japetus1 ,phbe und ,themis4 ,saturn selbst stellt die ,sonne dieses ,systems dar4 ,der ,ring1 der ihn umgibt1 deutet das ,tierkreis- oder ,zodiakallicht an4 ,die zehn ,monde entsprechen zunchst den uns bekannten acht und dann den zwei noch unbekannten1 aber angenommenen ,planeten unseres ,sonnenreiches4 ,zwischen dem fnften und sechsten ,saturntrabanten zeigt sich ein grerer ,zwischenraum4 ,dieser entspricht der ,lcke zwischen dem ,planeten ,mars und ,jupiter6 ,die ,lcke ist1 wie wir hrten1 mit der ,schar der kleinen ,planeten angefllt4 ,moderne ,astronomen vermuten1 da auch der ,zwischenraum zwischen dem fnften und sechsten ,saturnmonde eine ,schar von kleinsten ,krperchen1 -- hnlich den ,asteroiden1 -- besitzt4 ,ihrer ,winzigkeit wegen knnen wir sie im ,fernrohre nur nicht sehen und auch nicht mit der ,camera auffinden6 ,jupiter ist der ,riese unter den ,planeten unseres ,sonnenreiches1 ,titan der ,riese unter den ,saturnmonden4 ,der ,saturnmond ,phbe ist rcklufig1 gleich dem neunten ,jupitermonde4 ,infolgedessen hlt man auch ,phbe fr einen eingefangenen ,mond1 der wahrscheinlich aus der ,gruppe der kleinen ,planeten stammt6 ,der ,uranus4 ,als ,wilhelm ,herschel1 -- der einstige ,stadtmusikant von ,hannover und dann so berhmt gewordene ,astronom1 -- im ,jahre #aghh den ,uranus mit einem seiner ,riesenreflektoren 7,spiegelteleskope7 entdeckt hatte1 ahnte er nicht1 da es sich in dem ,findlinge um einen neuen ,planeten handelte1 der die alte ,grenze unseres ,sonnenreiches um ein ,betrchtliches weiter in den ,raum hinausrckte4 ,dem bloen ,auge erscheint der ,planet als ein winziges ,sternchen1 und man mu1 -- will man ihn sehen1 -- genau die ,stelle am ,himmel kennen1 an der er jeweilig steht4 ,er strahlt im gelblichen ,lichte und ist von der ,sonne1 von der er sein ,licht noch erhlt1 #djj ,millionen ,meilen entfernt4 ,in #hd ,jahren vollendet er einen ,umlauf um sie6 -- ,eine ,abplattung an seinen beiden ,polen hat man bisher noch nicht einwandsfrei feststellen knnen2 aber man nimmt sie an1 weil fast alle ,planeten1 die wir kennen1 diese ,abplattung zeigen6 ber seine ,oberflchenbeschaffenheit und ber seine ,lufthlle wissen wir fast gar nichts1 denn das ,gestirn ist viel zuweit von uns entfernt1 als da wir ,einzelheiten auf ihm genau erkennen knnten4 ,man hat zwar angenommen1 da er eine ,lufthlle1 und da diese ebensolche wolkige und bandartige ,streifen1 wie die des ,jupiter und ,saturn1 habe2 aber die ,beobachtungen dieser ,art sind stets dann wieder verneint worden4 ,uranus wird von den vier ,monden ,ariel1 ,umbriel1 ,titania und ,oberon umkreist4 ,alle diese ,monde sind rcklufig1 wie der ,saturnmond ,phbe und wie der neunte ,jupitermond4 ,entweder gehrten die vier ,uranusmonde von ,anfang an dem ,reiche des ,planeten an1 wie es die ,weltbildungshypothese auch annimmt1 die auer der ,kant-,laplaceschen am ,eingang dieses ,buches erwhnt wurde1 oder die vier ,uranusmonde sind eingefangen worden und gehrten anfnglich gar nicht zu dem ,planeten4 ,sie knnen also kleine ,planeten sein1 die sich in das ,system 7den ,bereich7 des ,uranus verirrten oder auch ,kometen1 die eingefangen und gezwungen wurden1 als ,monde nun um das ,gestirn zu wandern4 ,der ,neptun4 ,die ,entdeckung dieses ,planeten1 des uersten1 den wir vorlufig in unserem ,sonnenreiche kennen1 gehrt zu den grten ,triumphen der rechnenden ,astronomie6 -- ,neptun ist am ,gelehrtenschreibtisch und nicht auf der ,sternwarte entdeckt worden1 nicht mit dem ,fernrohre1 sondern mit der ,feder6 ,das klingt sehr sonderbar und doch verhlt es sich so6 ,der ,pariser ,astronom ,leverrier war es1 der ihn am ,schreibtische errechnet hat1 und der ,name dieses ,gelehrten wird darum unsterblich bleiben6 ,in der ,wanderung des ,planeten ,uranus um die ,sonne zeigten sich nmlich kleine ,abweichungen4 ,man nennt dies ,strungen6 ,diese konnte man sich nur dann erklren1 wenn man annahm1 da jenseits des ,uranus noch ein grerer ,krper1 -- also ein ,planet1 -- um die ,sonne wandere4 ,zwei ,astronomen1 -- nmlich der bereits genannte ,franzose ,leverrier1 und der ,englnder ,adams suchten diesen ,planeten rechnerisch festzulegen4 ,leverrier hat dann1 ohne von ,adams ,arbeit eine ,kenntnis zu besitzen1 seine ,berechnungen frher als jener verffentlicht1 und so ist ,adams um den ,ruhm der ,entdeckung gekommen4 ,leverrier teilte an dem ,tage1 an dem er seine ,berechnungen fertig hatte1 dem ,berliner ,astronomen ,galle das ,resultat derselben mit und forderte ,galle auf1 an einer1 ihm nher bezeichneten ,stelle des ,firmamentes nach dem ,errechneten zu suchen6 ,in der nchsten ,nacht fand dann auch ,galle den ,errechneten1 und zwar sehr nahe bei dem ,orte1 den ihm ,leverrier angegeben hatte4 ,auf diese ,weise ist der dem ,meergotte geweihte ,planet entdeckt worden6 -- ,neptun ist #fjj ,millionen ,meilen von der ,sonne entfernt1 und umkreist sie einmal in #afd ,jahren4 ,nur im ,fernrohre ist er sichtbar1 mit dem bloen ,auge indes nicht4 ,er strahlt in grnlichem ,lichte und wird von einem ,monde umwandert1 der ebenfalls rcklufig ist4 ber den ,planeten1 seine ,oberflche und seinen ,mond wissen wir so gut wie nichts1 weil das ,gestirn ungeheuer weit von uns absteht4 ,wahrscheinlich ist auch er noch in einem bergangsstadium vom feurigflssigen zum festen ,zustande6 ,die moderne ,forschung nimmt an1 da ,neptun sicher mehrere ,monde1 und da auch der ,uranus deren wohl noch mehrere besitzt4 ,wir kennen sie nur nicht4 ,sie entgehen unserer ,beobachtung1 weil sie zu winzig sind und zu wenig ,licht aussenden1 als da wir sie sehen knnten6 -- ,ein ,teil der ,astronomen ist der ,meinung1 da der ,neptun noch nicht unser ,sonnenreich nach auen hin abschliet1 sondern da auf ihn noch ein ,planet folgt4 ,dieser wrde in einem ,abstande von #abjj ,millionen ,meilen von uns die ,sonne umkreisen4 ,man hat diesem mutmalichen ,krper1 nach dem man mit ,fernrohr und photographischer ,platte seit ,jahren eifrig sucht1 bereits einen ,namen gegeben4 ,er heit ,hades6 ,bis zum ,hades wrde in ,urzeiten der ,sonnengasball sich erstreckt haben1 -- wie einige ,forscher dies glauben4 ,bis zum ,hades reichte die ,kraft1 das ,licht und der ,einflu unseres ,zentralgestirnes auch heute noch4 ,beim ,hades wrde der ,grenzpfahl sein1 der unser groes ,sonnenreich nach der ,welt der brigen ,sterne 7der ,fixsterne7 hin absteckt6 -- #bdjj ,millionen ,meilen betrge der ,durchmesser dieses ,riesenreiches und doch werden wir bald hren1 da dieses ungeheuere ,gebiet1 von dem sich selbst die glhendste ,phantasie keinen rechten ,begriff machen kann1 zu einem winzigen ,punkte zusammenschmilzt1 wenn wir aus den ,tiefen des ,weltenraumes -- von den ,grenzen der ,milchstrae her1 -- zu unserer ,sonne und ihrem gewaltigen ,reiche unsere ,blicke richten6 -- ,drittes ,kapitel4 ,die ,welt der ,kometen6 ,wenn ein hellstrahlender ,komet ,in den obersten ,lften steht1 ,werden gar groe ,reiche zerstrt1 ,wie wir solches oft haben gehrt6 -- 7,inschrift auf einem alten ,kometenflugblatte aus dem ,jahre #aehj47 ,im ,geiste versetzen wir uns einmal um mehrere ,jahrhunderte1 -- sagen wir an den ,beginn des ,mittelalters1 -- zurck6 ,kriegsgeschrei tnt durch die ,lande1 und die ,pest zieht mit grauenhafter ,macht von ,stadt zu ,stadt1 von ,dorf zu ,dorf1 um ,tod und ,elend zu verbreiten4 ,die ,menschheit ist in ,angst und ,sorge und frchtet1 da noch ,unheilvolleres komme4 ,da1 -- eines ,abends1 als die ,sonne untergegangen ist und die ,sterne neugierig aus ihren ,himmelsfenstern zur leidvollen ,erde herabsehen1 flammt unter ihnen ein ungewhnliches ,gestirn auf4 ,es steht am westlichen ,horizonte und besitzt einen langen1 lichten ,schweif1 den es ber einen groen ,teil des nchtlichen ,firmamentes hinwegspannt4 ,als die ,menschen dieses flammende ,zeichen erblicken1 wird ihre ,angst und ,furcht noch grer1 denn die ,rute am ,himmel bringt ihnen neue ,not1 neue ,kriege und ,krankheiten6 ,im ,glauben unserer ,vorfahren waren ja die ,kometen1 -- diese seltsamen1 glanzvollen und geschweiften ,gestirne1 -- nichts anderes1 als ,unglcksboten und ,geieln ,gottes6 ,wenn wir die alten ,chroniken1 die aus jenen ,tagen stammen1 nachschlagen1 finden wir dies in ihnen zur ,genge besttigt4 ,bald1 -- so heit es in den ,schriften aus jener ,zeit1 -- zeigte sich ein ,schweifstern1 der aussah1 wie ein ,schwert1 wie ein ,speer1 wie ein ,menschenantlitz oder wie eine ,migestalt6 ,achtfach ist das ,unheil1 das solch' ein ,gestirn ber die ,erde und die ,menschen bringt1 nmlich ,fieber1 schwere ,zeit1 groe ,drre1 ,krieg1 ,frost1 ,erdbeben1 groer ,menschen ,tod und ,umwlzungen in den ,staaten6 -- ,der ,komet des ,jahres #adfj wurde als ein ,sendbote des ,satans von den ,menschen jener ,tage angesehen und1 als der groe ,halleysche ,komet im ,jahre #afhb in den ,rumen des ,weltalls erschien1 da schrieb von ihm ein ,professor in ,marburg1 da dort eine ,henne aus ,angst vor dem ,gestirne drei ,eier gelegt habe1 auf denen das ,bild des ,schweifsternes deutlich zu sehen war6 -- ,von all' dem ,aberglauben1 den unsere ,vorfahren an diese prachtvollen ,himmelserscheinungen geknpft haben1 ist in moderner ,zeit nichts brig geblieben4 ,vor dem prfenden ,blick moderner ,forschung hat jener ,wahnwitz nicht ,stand zu halten vermocht6 -- ,die moderne ,himmelsforschung hat gefunden1 da die schnen ,schweifsterne nichts mit ,hungersnot und ,pest1 nichts mit ,krieg und anderem ,elend zu tun haben1 sondern1 da sie friedlich und harmlos auf ihrer ,himmelsstrae einherziehen1 wie alle die anderen ,sterne6 ,der ,himmelsforscher der ,gegenwart wei ferner1 da die ,kometen nichts anderes sind1 als ,ballen aus weltbildendem ,stoffe1 da sie also aus jenem ,urstoffe bestehen1 den wir am ,eingang dieses ,buches bereits kennen gelernt haben4 ,solche ,urstoff- oder ,nebelballen wandern durch den ,sternenraum1 ja es ist sogar sehr wahrscheinlich1 da unsere ,sonne mit ihren ,planeten zur ,zeit durch ein ,gebiet im ,weltall schreitet1 das mit viel ,urstoff angefllt ist1 denn die zahlreichen ,kometenerscheinungen in den letzten ,jahren lassen diese ,vermutung zu4 ,wenn nun ein solcher ,nebelballen in die ,nhe eines ,sonnenreiches kommt1 dann wird er von dessen ,zentralkrper1 -- also dessen ,sonne1 -- angezogen4 ,auch die unserige zieht ihn an1 wenn er in die ,nhe ihres ,reiches kommt4 ,der ,nebelballen eilt nun auf die ,sonne zu und in diesem ,hineilen unterliegt er einer ,reihe von ,vernderungen1 und zwar hinsichtlich seiner ,gestalt und seines ,aussehens6 -- ,in einer gewissen ,entfernung von der ,sonne nmlich beginnt der ,nebelballen1 -- der ,komet1 -- einen ,schweif zu bilden4 ,mit diesem geschmckt1 eilt er an der ,sonne vorber1 verliert dann aber allmhlich den ,schweif und wird endlich wieder ganz unsichtbar4 ,ist der ,komet nun etwa verloren gegangen oder verschollen8 ,nein6 -- ,er wanderte nur nach dem ,punkte hin1 wo er der ,sonne am fernsten steht4 ,der ,astronom nennt diesen ,punkt das ,aphel6 ,in jenem sonnenfernsten ,punkte indes knnen wir den ,kometen weder im ,fernrohre noch mit der ,camera entdecken4 ,vom sonnenfernsten ,punkte1 -- dem ,aphel1 -- aus kehrt er nach ,ablauf einer bestimmten ,zeit wieder in den ,punkt zurck1 wo er der ,sonne am nchsten steht4 ,wir nennen diesen ,ort das ,perihel4 ,dann erst sehen wir ihn wieder1 und zwar mit dem bloen ,auge6 ,nun gibt es aber ,kometen1 die uns niemals zu ,gesicht kommen1 sondern nur dem ,teleskope vorbehalten sind4 ,diese nennt man deshalb teleskopische ,kometen1 und es werden jahraus jahrein eine ,anzahl von ihnen entweder mit dem ,teleskope oder in neuerer ,zeit auch mit der photographischen ,platte entdeckt4 ,diejenigen ,kometen1 die aus dem sonnenfernsten ,punkte -- dem ,aphel -- immer wieder in den sonnennahesten ,punkt -- das ,perihel -- zurckkehren1 nennen wir periodische4 ,sie sind ,brger unseres ,sonnensystems4 ,zu ihnen gehren die grten und schnsten1 die wir kennen1 auch der groe ,halleysche1 von dem spter noch die ,rede sein wird4 ,jeder groe ,komet besteht aus drei ganz auffallenden ,merkmalen1 -- nmlich aus einem ,kopfe1 einem ,kerne und einem ,schweife4 ,der ,kopf des ,kometen ist der ,nebelballen 7die ,urstoffwolke71 die entweder aus dem sonnenfernsten ,punkte kommt und auf das ,tagesgestirn dann hineilt oder aus den ,tiefen des ,weltalls in unser ,sonnenreich eindringt4 ,ein solcher ,kometenkopf kann einen ,durchmesser von ber einer ,million ,kilometer haben4 ,in seiner ,mitte zeigt dieser ,kometenkopf eine ,verdichtung der ,urstoffteilchen1 aus denen er sich aufbaut4 ,diese ,verdichtung hat ein sternartiges ,aussehen und leuchtet hell4 ,wir nennen sie den ,kern des ,kometen6 ,lange ,zeit hindurch hat man geglaubt1 da uns der ,kern eines ,kometen einmal dann gefhrlich werden knne1 wenn die ,erde mit ihm in ,berhrung komme4 ,die ,kometenkerne sollten1 -- in der ,meinung frherer ,jahre1 -- aus ,gesteins- oder metallischen ,massen bestehen4 ,nun sind wir aber schon wiederholt durch die ,kpfe und durch die ,schweife von ,kometen hindurch gegangen1 und es ist uns nichts passiert4 ,auch hat die ,himmelsforschung der ,gegenwart gefunden1 da die gefrchteten ,kometenkerne nichts anderes sind als ,gasmassen1 die1 -- hnlich dem ,sonnen- und ,erdkern1 -- unter einem hohen1 auf ihnen lastenden ,drucke starr wie ,glaserkitt werden6 ,illustration3 ,tafel #aa4 ,der ,komet #aiaa -- c 7,brooks74 7,aufgenommen mit dem photographischen ,refraktor der ,k4 ,sternwarte zu ,wien von ,dr4 ,josef ,rheden1 ,originalaufnahme4 #ef ,minuten ,belichtungsdauer47 ,durch diese wissenschaftliche ,annahme ist die ,furcht vor den ,kometenkernen so gut wie vernichtet4 ,die ,strahlen der ,sonne lsen die ,spannung in der gasigen ,kernmasse dann auf1 wenn das ,gestirn der ,sonne immer nher kommt4 ,die ,gase des ,kernes strmen nun aus dem ,kopfe des ,kometen aus1 und so entsteht der oft ,millionen ,meilen lange ,schweif4 ,der ,schweif ist das prchtigste am ganzen ,gestirn und verleiht diesem auch den ,beinamen groer ,komet6 -- ,bald sieht der ,schweif des ,gestirnes bandartig1 bald federfrmig gespalten1 bald gerade und bald gebogen aus4 ,einige ,kometen zeigten sich uns mit mehreren ,schweifen1 so die der ,jahre #agdd und #ahfa4 ,unsere ,vorfahren behaupteten1 da ,kometenschweife ausgesehen htten wie das aufgelste lange ,haar einer ,frau4 ,deshalb haben die ,kometen auch bis zum heutigen ,tage den ,namen ,haarsterne beibehalten4 -- ,die ,photographie1 die man1 -- wie berall in der ,himmelsforschung1 -- auch bei der ,entdeckung und ,beobachtung von ,kometen heute anwendet1 hat uns noch verraten1 da die ,schweife der ,kometen ,einbuchtungen1 ,riffe1 ,knicke und ,ablenkungen zeigen4 ,das deutet auf heftige ,vorgnge im ,innern des ,kometen hin1 wie wir solche ,erscheinungen ja auch im ,innern und auf der ,oberflche unseres ,tagesgestirns schon kennen lernten4 ,es sind starke elektrische ,entladungen1 welche diese ,vernderungen in den ,schweifen der ,kometen hervorrufen4 ,sie helfen aber andererseits auch den ,kometen erleuchten4 ,ein ,schweifstern strahlt also im eigenen ,lichte2 dann aber auch noch im ,lichte der ,sonne1 deren ,strahlen sich an den ,teilchen aus ,urstoff brechen1 aus denen1 -- wir hrten es schon mehrfach1 -- der ,komet besteht4 ,aus dem ,wenigen ersehen wir klar und deutlich1 da die ,schweifsterne ungemein zart1 gro1 aber auch interessant und noch recht rtselhaft sind6 ,zu den schnsten ,kometen1 die im ,laufe der letzten ,jahrhunderte am ,himmel erschienen1 gehren die der ,jahre #afhj1 #agdd1 #ahdc1 #aheh und #ahfa4 ,zu den berhmten ,schweifsternen der letzten ,jahrhunderte zhlt man die ,kometen der ,jahre #afhj1 #ahaa und #aiaj 7der groe ,halleysche74 ,im ,januar des ,jahres #aiaj erschien ganz pltzlich an unserem westlichen ,firmamente ein ,schweifstern1 der nur kurze ,zeit sichtbar blieb4 ,man hat ihn den ,johannisburger ,kometen genannt1 weil er auf der sdafrikanischen ,sternwarte zu ,johannisburg zuerst gesehen worden war4 ,der ,schweifstern gehrt nicht zu den ,kometen1 die ,brger unseres ,sonnensystems sind1 also immer aus dem ,aphel in das ,perihel zurckkehren1 sondern er kam aus den ,tiefen des ,weltalls und kehrte in dasselbe wieder zurck1 nachdem er an unserer ,sonne vorbergezogen war4 ,in dem gleichen ,jahre erschien noch ein anderer ,komet1 der1 -- wie schon gesagt wurde1 -- eine historische 7geschichtliche7 ,berhmtheit erlangt hat4 ,es ist der groe ,halleysche ,komet4 ,er wurde nach dem ,berechner seiner ,bahn um die ,sonne herum1 -- nmlich nach ,edmund ,halley1 -- benannt4 ,dieser ,schweifstern soll auch der ,stern gewesen sein1 der nach der ,bibel die ,weisen aus dem ,morgenlande zur ,krippe ,christi gefhrt hat4 ,immer nach #ge ,jahren kehrt er in den ,punkt zurck1 wo er der ,sonne am nchsten steht und dann auch fr unser ,auge sichtbar wird4 ,im ,jahre #aihe_/aihf werden wir ihn wieder am ,firmamente sehen4 ,die ,bahnen der ,kometen sind ,ellipsen1 das heit1 sie haben die ,form des ,eies2 aber diese ,ellipsen sind oft so gro1 da sie weit hinaus in die fernen ,sternenrume reichen4 ,man neigt heute immer mehr der ,ansicht zu1 da auch die nichtperiodischen ,kometen1 also die ,kometenfremdlinge1 zu denen ja der ,johannisburger ,komet gehrte1 auf solchen gewaltig groen1 elliptischen ,bahnen dahinlaufen4 ,wir sehen immer nur das ,stck der ,kometenbahn1 das in der ,nhe unserer ,sonne liegt4 ,dies aber sieht aus wie ein ,hufeisen4 ,man nennt eine solche hufeisenfrmige ,bahn eine ,parabel6 -- ,wir haben gehrt1 da ein ,kometenkern von den ,strahlen der ,sonne langsam aufgelst wird2 indes nicht blo der ,kern1 sondern der ganze ,komet verflchtigt sich nach und nach4 ,nun kommen aber gerade die ,kometen von allen ,krpern1 die wir in unserem ,sonnenreiche kennen1 dem ,tagesgestirne am nchsten1 oft bis auf wenige tausend ,kilometer4 ,da ,kometen von der ,sonne nach und nach aufgelst worden sind1 dafr haben wir eine ganze ,anzahl von ,beweisen4 ,zu ihnen gehrt zum ,beispiel der sogenannte ,bielasche ,komet1 -- benannt nach dem sterreichischen ,hauptmann ,biela1 der die ,bahn des ,schweifsternes um die ,sonne herum berechnete4 ,dieser ,komet teilte sich erst vor den ,augen der ,astronomen in zwei ,teile und erschien dann gar nicht mehr4 ,die ,astronomen vermuteten1 da die ,sonne ihn nach und nach aufgelst habe und da die aufgelsten ,teilchen ber die ganze ,bahnstrae1 in der der ,komet um die ,sonne lief1 zerstreut worden seien4 ,diese ,annahme war richtig1 denn als in der ,nacht vom #bg4 zum #bh4 ,november #ahgb unsere ,erde die mit aufgelsten ,teilchen beste ,bahn des ,bielaschen ,kometen um die ,sonne durchschnitt1 da entzndete sie die ,teilchen1 und wir sahen in jener ,nacht einen wundervollen ,sternschnuppenfall4 ,die kleinen ,teilchen1 in die sich der ,bielasche ,komet aufgelst hatte1 rieben sich nmlich am ,luftmantel der ,erde und erhitzten sich infolgedessen so stark1 da sie zu glhen begannen4 ,sie verglhten und vergasten1 und wir sahen dies als ,sternschnuppen6 ,sternschnuppen und ,meteore4 ,sternschnuppen sind also nichts anderes1 als die berreste zerfallener ,kometen4 ,sternschnuppen und ,kometen sind demnach miteinander verwandt4 ,ebenso wie die ,sternschnuppen der ,bieliden1 die um den #bg4 ,november stets bisher zur ,erde niedergingen1 mit dem ,bielaschen ,kometen verwandt sind1 so sind es die ,auguststernschnuppen1 und zwar sind diese verwandt mit einem ,kometen des ,jahres #ahfb4 ,die ,aprilsternschnuppen wiederum sind mit dem ,kometen des ,jahres #ahfa verwandt4 ,wenn man die ,flugrichtung der ,sternschnuppen nach rckwrts zu verlngert und diese ,flugrichtung in eine ,sternkarte eintrgt1 findet man1 da alle ,sternschnuppen eines bestimmten ,schwarmes aus einem gemeinsamen ,ausgangspunkte herzukommen scheinen4 ,diesen gemeinsamen ,ausgangspunkt nennen wir den ,radianten4 ,er liegt stets in einem ,sternbilde4 ,so liegt der ,radiant der ,bieliden im ,sternbilde der ,andromeda4 ,deshalb nennt man den ganzen ,schwarm der ,bielieden auch die ,andromediden4 ,der ,schwarm der ,augustmeteore 7der ,auguststernschnuppen7 liegt im ,sternbilde des ,perseus4 ,man nennt darum den ganzen ,schwarm die ,perseiden6 -- ,auer den ,sternschnuppen kennen wir am ,himmel noch andere ,erscheinungen1 die blitzartig auftauchen1 oft mit einem lichten ,schweife ein ,stck ber den ,himmel dahinziehen und nicht selten mit ,getse und ,sprhfeuer zerplatzen4 ,diese ,himmelsraketen nennt man ,bolide1 ,feuerkugeln oder auch ,meteore4 ,sie bestehen entweder aus nickelhaltigem ,eisen oder aus ,gesteinsmassen und haben oft ein enormes ,gewicht6 ,so wurde bei ,ovisak in ,grnland ein solcher1 vom ,himmel gefallener ,stern gefunden1 der #bejjj ,kilogramm wog4 ,der ,nordpolfahrer ,ro entdeckte in ,grnland einen anderen ,eisenblock1 der vom ,himmel gestrzt war4 ,dieser schmckt heute das naturhistorische ,museum zu ,newyork und wiegt #djjjj ,kilogramm4 ,solche ,weltentrmmer1 die wir ,meteoriten nennen und die nichts mit den ,kometen gemeinsam haben1 sondern aus fernen ,rumen des ,weltalls kommen1 knnen unserer ,erde sehr wohl einmal gefhrlich werden6 ,ein kilometerlanges ,stck einer solchen auerirdischen ,masse knnte sehr wohl die ,lebewesen des ,erdballes in unheilvoller ,weise gefhrden4 -- ,der berhmte schwedische ,physiker1 ,svante ,arrhenius1 ist der ,meinung1 da sich aus ,kometen und ,meteoren neue ,himmelskrper bilden knnen4 ,der ,anfang dieser ,bildung scheint an einzelnen ,stellen unseres ,sonnenreiches sich in der ,tat schon vollzogen zu haben1 denn bei der ,besprechung des ,planeten ,uranus hrten wir1 da man seine rcklufigen vier ,monde fr eingefangene kleine ,planeten oder ,kometen hlt1 die sich allmhlich dann zur ,kugelgestalt der ,monde umformten6 -- ,da in unserer aufgeklrt sein wollenden ,zeit es noch immer ,leute gibt1 die ,angst und ,furcht beim ,erscheinen eines ,kometen am ,himmel befllt1 so sei am ,schlu dieses ,kapitels nochmals darauf hingewiesen1 da diese ,sorge ganz tricht und unserer ,zeit unwrdig ist6 ,nach allem1 was die moderne ,wissenschaft bis zur ,stunde von diesen beraus schnen und groartigen ,himmelserscheinungen1 dem ,kometen nmlich1 -- wei1 sind sie durchaus harmloser ,natur6 ,es sind ,vagabonden im ,weltall6 ,man traut einem ,vagabonden auf ,erden allerdings nicht viel ,gutes zu4 ,das mag sein2 aber irdisch-menschliche ,verhltnisse passen nicht auf alle ,dinge1 vor allem sehr wenig auf die ,gestirne am ,firmamente4 ,unsere ,erde wird einmal zugrunde gehen6 ,darber besteht kein ,zweifel6 ,wir werden im letzten ,kapitel dieses ,buches darber noch mehr hren2 aber durch einen ,kometen wird sie kaum enden4 ,gerade die ,wiederkehr des groen ,halleyschen ,kometen im ,jahre #aiaj hat uns manchen und wichtigen ,aufschlu hierber und ber die ,natur dieser einst so gefrchteten und von den ,menschen gehaten ,himmelslichter gegeben6 -- ,viertes ,kapitel4 ,die ,welt der ,fixsterne4 ,gottes ,pracht am ,himmelsbogen ,ist in ,sternen aufgezogen1 ,welch' ein heil'ger1 stiller ,chor6 ,da das ,herz ,dir grer werde1 ,blicke von der kleinen ,erde ,zu dem ew'gen ,glanz empor6 7,mahlmann47 ,in jungen ,jahren1 als ich getreu den ,worten im ,liede der ,preciosa die ,sterne noch nicht begehrte1 habe ich mir doch manchmal den ,kopf darber zerbrochen1 wie weit die ,lichter am ,himmel von uns entfernt sein mgen6 ,solche ,gedanken kamen mir1 wenn ich an einem klaren ,winterabend von den ,groeltern aus dem ,nachbardorfe nach ,hause zurckkehrte4 ,ich mute dann stets eine ,stunde lang ber freies ,feld gehen1 und meine kindliche ,seele war entzckt und erfreut ber das wundervolle ,bild des sternenbesten ,himmels1 der sich ber dem ,bergtale ausspannte4 ,im ,hause angekommen befragte ich den ,vater2 aber der vermochte mir auf meine ,fragen nicht so ,rede und ,antwort zu stehen1 wie ich es mir wnschte1 und so mute ich ,geduld haben1 bis zu einer spteren ,zeit4 ,diese kam und mit ihr manche ,erklrung dessen1 was mir in der ,jugend geheimnisvoll und rtselhaft war1 was ,jahre hindurch wie ein ,traum ber meiner ,seele lag4 ,heute wei ich1 da der nchste ,stern am ,himmel1 -- der nchste ,nachbar unserer groen ,sonne1 -- am sdlichen ,himmel steht4 ,die ,astronomen haben ihn alpha centauri genannt1 weil diese ,sonne1 -- eine ,schwester der unsrigen1 -- im ,sternbilde des ,centauren leuchtet4 ,wollten wir eine ,reise nach jenem ,sterne unternehmen1 dann mten wir1 wenn das mglich wre1 ,millionen von ,jahren alt werden4 ,als wir unsere ,sonne beschrieben1 hrten wir1 da sie zwanzig ,millionen ,meilen von unserer ,erde entfernt ist4 ,das ist ein sehr weiter und langer ,weg2 aber der ,pfad nach dem ,sterne alpha im ,bilde des ,centauren ist #bbejjjmal weiter4 #bbejjjmal #bj ,millionen ,meilen ,weges1 -- das ist eine riesenhafte ,entfernung4 ,als wir von den ,monden des ,planeten ,jupiter in unserem ,sonnenreiche sprachen1 erfuhren wir1 da sie einem ,astronomen ein ,mittel boten1 zu berechnen1 welche ,wegestrecke das ,licht in einer ,sekunde zurcklegt #cjjjjj ,kilometer sind es oder etwa #dejjj deutsche ,meilen6 ,mit dieser ,einheit haben wir die ,rume unseres ,sonnenreiches vermessen und festgestellt1 da der ,mond #ejjjj ,meilen von uns1 ,jupiter #ajj ,millionen1 der ,neptun aber #fjj ,millionen ,meilen von der ,sonne entfernt ist4 ,mit der ,maeinheit3 #cjjjjj ,kilometer kommen wir aber in den ,rumen der nchtlichen ,sterne nicht aus4 ,wir mssen uns deshalb nach einer anderen ,maeinheit umsehen4 ,zwischen zwei ,schlgen unseres ,herzens umkreist der ,lichtstrahl beinahe achtmal unseren ,erdball4 ,wir zerlegen eine ,stunde in ,sekunden1 und erhalten die ,zahl #cfjj4 ,wir zerlegen weiter einen ,monat in ,sekunden und die ,summe1 die wir in der ,rechnung erzielen1 wird enorm gro sein4 ,noch grer aber wird sie werden1 wenn wir ein ,jahr in ,sekunden zerteilen6 ,wir multiplizieren diese ,summe nun mit #cjjjjj ,kilometern und erhalten so den ,weg1 -- in ,kilometern ausgedrckt1 -- den das ,licht in einem ,jahre zurcklegt4 ,diese ,wegstrecke ist die ,einheit1 mit der wir die ,sternenrume und die ,entfernungen der einzelnen ,sterne voneinander ausmessen4 ,diese ,maeinheit heit das ,lichtjahr6 ,wenden wir sie nun auf die ,entfernung unserer ,sonne vom ,sterne alpha im ,bilde des ,centauren an1 dann hren wir1 da das ,licht #d ,jahre unaufhrlich eilen mu1 ehe es von dort bis zu uns gelangt6 ,die ,astronomen sagen1 der ,stern alpha centauri am sdlichen ,himmel ist #d ,lichtjahre von uns entfernt6 ,wrde der ,stern alpha im ,bilde des ,centauren in dieser ,stunde erlschen1 wir erfhren das nicht sofort1 sondern erst nach #d ,jahren1 denn solange ist das ,licht von dort bis zu uns unterwegs4 ,da das ,licht von jenem ,sterne berhaupt zu uns gelangt1 daran ist der ther ,schuld6 ,er ist der unsichtbare ,draht1 auf dem die ,lichtdepeschen aus der fernen ,sternenwelt zu uns gelangen4 ,dieser ther ist ein beraus feiner ,stoff1 dessen ,dasein wir nur annehmen1 jedoch ihn sichtbar nicht nachweisen knnen4 ,er fllt ganz bestimmt die ,rume zwischen den einzelnen ,sternen aus und stellt vielleicht den ,urzustand des ,stoffes dar1 aus dem sich einst alle ,weltkrper1 die heute in den ,tiefen des ,raumes funkeln1 bildeten und noch bilden werden4 ,der ther wre also das groe ,meer1 in dem die ,sternenschifflein schwimmen6 -- ,am ,mastabe des ,lichtjahres gemessen1 hren wir weiter1 da der ,sirius1 -- die hellste ,sonne an unserem ,winterhimmel1 -- acht ,lichtjahre1 der ,polarstern achtzig ,lichtjahre1 die schne ,wega im ,bilde der ,leier #if1 -- nach anderen #df ,lichtjahre1 -- und der im rtlichen ,lichte schimmernde ,arktur im ,sternbilde des ,bootes #acg ,lichtjahre von uns absteht4 ,wrde in dieser ,stunde der ,stern am ,pole sein ,licht verlieren1 die ,schiffer auf dem ,meere stellten noch volle achtzig ,jahre lang den ,kurs ihrer ,schiffe nach ihm ein1 und solange1 bis der letzte ,lichtstrahl nach achtzig ,jahren von ihm aus zu uns gelangt wre6 ,dann wrde der ,polarstern erst fr uns erloschen sein1 eher nicht6 ,illustration3 ,tafel #ab4 ,die schne ,sterngruppe der ,plejaden im ,bilde des ,stieres4 7,originalaufnahme4 ,photographiert von ,prof4 ,barnard1 ,yerkessternwarte ,u4 ,s4 ,a47 ,ohne jeden ,zweifel sehen die ,astronomen mit ihren ,fernrohren noch immer zu ,sternen am ,himmel auf1 die lngst erloschen sind2 aber der letzte ,lichtstrahl ist bei uns von ihnen noch nicht eingetroffen4 ,mithin sind sie fr unseren ,anblick auch noch nicht verschwunden6 ,ganz sicher sind schon zahllose ,sonnen aus den ,nebeln1 die wir im ersten ,kapitel dieses ,buches kennen lernten1 hervorgegangen2 aber wir sehen sie in unseren ,teleskopen noch nicht als ,gestirne1 weil der erste ,lichtstrahl1 den sie lange schon aussandten1 bei uns noch nicht angelangt ist4 ,es gibt ,sterne am ,himmel1 die hunderte1 ja tausende von ,lichtjahren von uns entfernt sind6 -- ,wo aber sind die ,grenzen der ,sternenwelt8 -- ,die moderne ,himmelsforschung sagt uns1 da die ,milchstrae aller ,wahrscheinlichkeit nach die ,grenze ist1 die die fr uns sichtbare ,welt abschliet4 ,die ueren ,sterne der ,milchstrae1 -- so hat man in der ,rechnung gefunden1 -- sollen #gjjj--abjjj ,lichtjahre von uns entfernt sein4 #abjjj ,jahre mu der schnellflssige ,bote ,licht ununterbrochen also eilen1 will er uns von dorther eine ,kunde bringen6 ,ob aber die ,grenzen der ,welt dort wirklich sind8 ,die einen nehmen es an1 die anderen verneinen es4 ,sie sagen1 da jenseits dieser ,grenzpfhle noch zahllose ,sterne sich befinden knnen1 die wir nur deshalb nicht mehr gewahren1 weil ,fernrohr und photographische ,platte zu schwach sind1 um sie uns zu zeigen4 ,eins aber steht1 -- mgen die ,grenzen der ,welt dort liegen oder nicht1 -- fest1 da alles menschliche ,ma und alle menschliche ,gre vor diesen ,maen und vor diesen ,gren am ,firmamente verschwindet6 ,die ,mae und die ,gren1 die in den ,rumen der ,sternenwelten herrschen1 sie lehren uns1 wie klein die ,erde und wie klein unser groes ,sonnenreich ist4 ,sie zeigen uns die ,allgewalt dessen1 der ,raum und ,zeit1 solche ,mae und solche ,gren einst ins ,dasein rief6 -- ,diese fabelhaften ,gren und ,entfernungen in den ,weltallsrumen lehren uns1 da wir bescheiden und demtig sein sollen6 ,das ,licht aller ,sterne1 die wir am ,himmel erkennen knnen1 es flutet durch den ,raum und nimmt im ,lichtbilde alle ,ereignisse mit hinaus1 die sich auf der ,oberflche dieser ,sterne abspielen4 ,sehen wir zur erleuchteten ,scheibe des ,vollmondes empor1 dann erblicken wir dunkle ,flecken1 ,krater und ,gebirge auf ihr4 ,sie bilden das ,mondgesicht1 das nur im ,lichte des ,mondes sichtbar wird6 ,so senden auch die brigen ,gestirne im ,lichte ihr ,bild hinaus in den ,raum und aus allen diesen ,lichtbildern1 -- goldenen ,lettern im groen ,buche der ,ewigkeit1 -- setzt sich die gesamte ,geschichte der ,gestirne zusammen4 ,diese ,geschichte ist aber die der ganzen ,welt6 -- ,wie wunderbar ist doch diese ,erkenntnis1 da alles1 was in der ,welt des ,groen und in der ,welt des ,kleinen1 -- auf unserer ,erde nmlich1 -- sich ereignet1 im ,lichte zusammenfliet1 da auch die ,sterne am ,himmel durch das ,licht miteinander so verbunden werden1 -- wie wir ,menschen mit unseren ,eltern1 ,geschwistern und ,mitmenschen durch die ,kraft des ,geistes verbunden sind1 der uns denken und handeln lt4 ,das ,sternenlicht redet eine gar wunderbare ,sprache1 die immer und berall den preist1 der die ,sterne erschuf und der jene ,harmonie ber seine ,schpfung legte1 die den ,kundigen am ,firmamente in grenzenloses ,erstaunen versetzt6 -- ,mag der ,naturforscher mit dem ,mikroskop noch soviel ,wunderbares entdecken1 mag er noch soviel ,schnheit und ,reichtum an ,formen unter seinen geschliffenen ,glsern auf ,erden erblicken1 das1 was uns ,fernrohr1 ,spektroskop und photographische ,platte am gestirnten ,himmel offenbaren1 ist viel groartiger1 viel wunderbarer und weihevoller6 ,gerade deshalb hat man ja auch die ,astronomie die ,knigin der ,naturwissenschaften genannt6 ,sie ffnet dem menschlichen ,auge und der ,seele die ,tr zur ,werkstatt des ,schpfers6 ,ist der ,abend angebrochen und beginnt die ,nacht ihre schwarzen ,schwingen auf die ,erde zu legen1 dann ffnen die ,sterne am ,firmamente ihre kleinen ,fenster und ugen zu uns hernieder6 ,immer einer nach dem andern kommt mit seinem ,lichte6 ,erst erscheinen nur wenige4 ,es sind die hellsten ,sterne1 dann kommen immer mehr zum ,vorschein und1 -- wenn es ganz dunkel geworden ist1 -- sieht der nchtliche ,himmel aus1 als wre er mit lichten ,punkten berst6 ,durch all' diese ,lichter an ihm windet sich ein zarter mattschimmernder ,schleier4 ,es ist die gestelte ,milchstrae1 -- ein ,wasserfall von glitzernden ,sonnen-,tropfen1 wenn wir irdisch und poetisch von ihr reden wollen6 -- ,der ,laie1 der noch nie durch ein ,fernrohr zum ,himmel aufschaute und auch sonst von den ,errungenschaften der ,astronomie wenig gehrt hat1 nimmt stets an1 da die ,zahl der ,gestirne1 die wir mit dem bloen ,auge erblicken knnen1 unbegrenzt sei6 ,das ist aber ein arger ,irrtum1 denn wir sehen mit dem bloen ,auge am ganzen ,himmel nicht mehr als #egai ,sterne und von diesen in unseren nrdlichen ,gegenden nur die ,hlfte1 denn die #egai ,sterne verteilen sich auf beide ,himmelshemisphren1 -- auf die nrdliche und die sdliche6 -- ,wir erblicken also bei uns nur allerhchstens #cjjj ,sterne am ,nachthimmel6 ,diese1 mit dem bloen ,auge sichtbaren ,sterne teilt der ,astronom1 -- nach dem ,grade ihrer ,helligkeit1 -- in sechs ,klassen ein1 und zwar in der ,weise1 da er in die erste ,klasse die hellsten1 in die zweite ,klasse die weniger hellen und in die sechste ,klasse endlich die ,sterne zhlt1 die gerade noch so hell sind1 da er sie mit dem bloen ,auge erkennen kann6 ,was ber die sechste ,helligkeitsklasse hinausliegt1 das ist dem ,fernrohre vorbehalten4 ,dies sieht schrfer1 als das ,auge1 und zeigt uns viele ,millionen von ,sternen6 ,betrachten wir mit einem gengend stark vergrernden ,teleskope eine ,stelle am ,himmel1 an der mit dem bloen ,auge hchstens #c--d ,sterne zu sehen sind1 dann werden wir ungemein erstaunt sein4 ,im ,fernrohre zeigen sich uns nmlich dort mehrere hundert ,sterne6 -- ,die ,sterne1 die uns das ,fernrohr offenbart1 teilen wir in zehn ,klassen ein4 ,wir sagen1 das ,teleskop zeigt uns ,sterne bis hinab zur sechzehnten ,helligkeitsklasse4 ,dann aber versagt auch seine ,kraft und die photographische ,platte1 die wieder noch viel besser sieht1 als das ,fernrohr1 mu einspringen6 ,sie offenbart uns noch ,sterne1 die wir im ,fernrohre nicht mehr erkennen knnen2 aber damit ist nicht gesagt1 da der ,sternenreichtum dort erschpft sei1 wo die photographische ,camera versagt6 ,ganz im ,gegenteil6 ,es knnen ,millionen von ,gestirnen noch vorhanden sein1 die uns auf ewig verborgen bleiben1 weil eben unsere ,sehwerkzeuge und ,hilfsmittel nicht ausreichen1 um sie uns erkennbar zu machen4 ,sterne am ,himmel gibt es1 wie ,sand am ,meere6 ,unzhlige ,sterne bevlkern also den weiten ,raum2 aber mit dem bloen ,auge sehen wir von dieser ,unzahl nur einen ganz verschwindend kleinen ,teil1 im ,ganzen #egai ,stck6 ,tausende von ,jahren ist der ,menschheit diese ,erkenntnis verborgen geblieben4 ,alles1 was man darber wute1 war ,vermutung6 ,was hat uns ,fernrohr und lichtempfindliche ,platte schon offenbart und1 was werden die spteren ,geschlechter noch erfahren8 ,wir wissen es nicht2 aber das eine wissen wir1 da der ,geist des ,menschen nicht still steht1 sondern rastlos vorwrts drngt zu neuen ,erfolgen1 zu immer grerer ,einsicht und ,klarheit6 ber einhundert ,millionen ,sterne enthllen die ,riesenfernrohre1 die einige ,sternwarten der ,erde besitzen1 unserem ,anblick4 ,ein jeder ,stern ein leuchtendes ,gottesauge1 das erhaben und friedvoll zur ,erde niedersieht6 ,mu sich nicht die ,seele des ,empfnglichen weiten1 wenn er am ,fernrohre unter diesem nchtlichen ,zauber sitzt1 unter all' diesen ,diamanten1 ,rubinen1 ,topasen und ,smaragden8 ,diese mrchenhafte ,pracht der ,sternennacht gehrt zu dem ,schnsten1 was unser ,auge genieen darf2 aber wie wenige ,menschen vertiefen sich in sie1 wie wenige blicken zum gestirnten ,firmamente auf und denken auch nur einmal ber das nach1 was dort oben flammt und zittert6 -- ,die hellsten ,sterne am ,firmamente stellen sich fr unseren ,anblick zu ,bildern zusammen6 ,in einer schnen ,w-,form zeigt sich uns das ,sternbild der ,cassiopeja4 ,das ,bild des ,schwans sieht aus wie ein langgestrecktes ,kreuz1 und das des groen ,lwen wie ein umgekehrtes ,fragezeichen4 ,unsere ,vorfahren lasen aus den ,gestirnen mit ,hilfe der ,phantasie noch mehr heraus als wir1 und so entstanden ,sternbilder1 deren ,namen an die ,gtter- und ,heldensagen der ,alten gemahnen4 ,in jenen ,tagen hat das ,sternbild des ,orion 7des himmlischen ,jgers7 seinen ,namen erhalten1 ferner das des groen und kleinen ,bren 7eigentlich das der groen und kleinen ,brin71 weiter das des ,herkules1 -- des gigantischen ,helden1 -- das der ,andromeda1 -- der sagenhaften ,knigstochter1 -- und endlich das des ,cepheus1 -- des ,knigs der thiopier6 ,alle die ,sternbilder1 die man in mehr oder weniger phantastischer ,weise im ,altertume benannt hat1 teilte man in drei ,klassen ein4 ,in die erste gehrten die ,sternbilder des nrdlichen ,himmels1 in die zweite die des sdlichen ,firmamentes und in die dritte endlich die des ,tierkreises oder des ,zodiakus4 -- ,zweiundzwanzig ,sternbilder umfassen1 -- diese ,einteilung ist bis heute verblieben1 -- den nrdlichen ,himmel4 ,zu ihnen gehren die bereits genannten des groen und kleinen ,bren1 des ,cepheus und der ,cassiopeja4 ,aus vierzehn ,bildern baut sich der sdliche ,himmel auf1 und dazwischen liegt der ,grtel des ,tierkreises4 ,dieser setzt sich aus den folgenden zwlf ,sternbildern zusammen3 ,widder1 ,stier1 ,zwillinge1 ,krebs1 ,lwe1 ,jungfrau1 ,wage1 ,skorpion1 ,schtz1 ,steinbock1 ,wassermann und ,fische4 -- ,die ,sonne und die ,planeten mit ihren ,monden durchwandern im ,laufe eines ,jahres diese zwlf ,sternbilder des ,tierkreises4 ,das ,bild des groen ,bren an unserem ,nordhimmel kennt heute jedes ,schulkind4 ,vier helle ,sterne bilden den ,leib des ,tieres oder den ,kasten des ,wagens1 da man das ,bild auch den groen ,wagen nennt4 ,drei helle ,sterne aber stellen die ,deichsel des ,wagens oder den ,schwanz des ,tieres dar4 ,verbinden wir nun die beiden hellen ,sterne an der rechten ,wagen- oder ,krperseite des ,tieres durch eine gedachte ,linie miteinander1 und verlngern wir diese um das ,fnffache nach oben hinaus1 dann gelangen wir zu einem anderen hellen ,sterne1 der am ,himmelspole steht1 nmlich zu unserem ,polarsterne4 ,er ziert die ,deichselspitze des kleinen ,wagen oder die ,schwanzspitze des kleinen ,bren4 ,das ,sternbild wird deshalb so genannt1 weil es hnlichkeit mit dem des groen ,bren oder des groen ,wagen hat4 ,der mittelste ,stern in der ,deichsel des groen ,wagen oder im ,schwanze des groen ,bren heit ,mizar4 ,die ,araber haben ihm diesen ,namen gegeben4 ber ihm gewahren wir ein weniger helleuchtendes ,sternchen1 das ,alkor 7,reiterlein7 heit4 ,wenn wir eine klare ,winternacht bis zum ,frhmorgen im ,freien verbringen wrden1 dann gewahrten wir1 da sich einige ,sternbilder im ,kreise um den ,himmelspol1 -- also um den ,polarstern1 -- herum bewegten4 ,man nennt diese ,sternbilder deshalb auch ,circumpolarsterne4 ,zu ihnen gehren der groe und kleine ,br1 der ,drache1 der ,cepheus1 die ,giraffe1 die ,jagdhunde1 die ,zwillinge1 der ,fuhrmann1 der ,perseus1 die ,cassiopeja1 der ,schwan1 der ,herkules1 der ,bootes und die ,jagdhunde4 ,durch diese scheinbare ,bewegung des ,sternenhimmels um den ,pol1 die nur eine ,folge der ,drehung unserer ,erde um ihre eigene ,achse ist1 wird bewirkt1 da das ,bild des groen ,bren einmal links und einmal rechts vom ,pole1 bald ber und bald unter ihm steht6 ,wir beobachten den gestirnten ,himmel in einer klaren ,winternacht bald nach ,weihnachten1 und zwar etwa gegen zehn ,uhr des ,abends4 ,der groe ,br steht rechts vom ,polarsterne und sein ,schwanz hngt nach unten zur ,erde nieder4 ,gegen ,morgen erblicken wir das ,bild ber dem ,himmelspole4 ,es ist also im ,laufe der ,nacht ein groes ,stck nach oben gerckt1 und am kommenden ,abend um zehn ,uhr wird es wieder an der alten ,stelle zu finden sein4 ,dem groen ,bren gegenber liegt das ,bild der ,cassiopeja1 das1 -- wie schon bemerkt wurde1 -- die ,form eines groen lateinischen ,w hat4 ,links vom groen ,bren finden wir die ,jagdhunde und unterhalb beider ,gestirne den groen ,lwen4 ,rechts von diesem wieder sind der ,krebs1 die ,zwillinge1 die ,wasserschlange und der kleine ,hund2 links vom groen ,lwen aber der ,bootes1 die nrdliche ,krone1 die ,schlange1 die ,wage und die ,jungfrau4 ,der hellste ,stern im ,bilde des groen ,lwen heit ,regulus4 ,den beiden hellen ,sternen in den ,zwillingen hat man den ,namen ,castor und ,pollux gegeben4 ,der hellste ,stern im ,bootes wird ,arktur genannt4 ,von ihm hrten wir frher bereits6 ,der hellste ,stern in der nrdlichen ,krone heit ,gemma und der in der ,jungfrau ,spica4 ,im ,sdosten sehen wir an unserem ,winterhimmel noch ein sehr schnes1 groes ,sternbild4 ,es sieht aus1 wie ein auseinandergezogenes ,trapez und heit ,orion4 ,in seiner ,mitte knnen wir drei helle ,sterne dicht nebeneinander gewahren4 ,sie bilden den ,jakobstab oder den ,grtel des ,orion4 ,mit dem bloen ,auge noch erkennen wir unterhalb des ,jakobstabes eine mattschimmernde ,stelle4 ,es ist die des groen ,orionnebels6 ,die hellsten ,sterne im ,orion heien ,beteigeuze1 -- an der linken1 oberen ,ecke des langgestreckten ,trapezes1 -- dann ,bellatrix1 -- an der rechten oberen1 -- und ,rigel1 -- an der rechten unteren ,trapezecke4 ,in der ,umgebung des ,orion finden wir das ,sternbild des ,perseus mit dem hellen ,sterne ,algol1 dann das des ,stieres mit den ,hyaden und den ,plejaden1 -- zwei sehr schnen ,sternengruppen1 die wir spter noch nher kennen lernen werden1 -- weiter das des ,widders1 des ,walfisches1 des ,eridanus und des ,hasen4 ,links vom ,sternbilde des ,orion haben wir den groen ,hund mit dem im ,demantlichte funkelnden ,sirius1 -- der schnsten und hellsten ,sonne an unserem ,winterhimmel6 ,die ,siriussonne war der ,stern des ,gottes ,isis-,sothis1 der im alten ,pharaonenlande ,egypten eine hohe ,verehrung geno und dem zahlreiche ,tempel geweiht waren4 ,man findet sich am gestirnten ,himmel sehr bald zurecht1 wenn man1 -- mit ,hilfe einer ,sternkarte1 -- die ,sternbilder aufsucht4 ,am besten whlt man als ,ausgangspunkt das ,bild des groen ,bren und hlt dann nach jedem weiteren ,sternbilde in der ,richtung nach ,norden1 ,osten1 ,sden und ,westen hin ,ausschau4 ,die ,sternkarte hlt man dabei ber den ,kopf1 und zwar in der gleichen ,weise1 wie es uns der ,sternenhimmel mit seinen ,bildern anzeigt4 ,auer den ,sternkarten gibt es noch ,himmelsgloben1 mit denen man sich am gestirnten ,firmamente zurechtfinden kann2 aber man mu sich dann den hohlen ,himmelsglobus aus ,glas und die ,sterne auf ihm als dunkle oder goldene ,punkte denken4 ,der ,beobachter versetzt sich im ,geiste in den ,mittelpunkt dieser glsernen ,himmelshohlkugel und schaut in ihr nun auf zur ,kugelschale4 ,er wird dann an ihr die ,sternenpunkte genau so erblicken1 wie wir sie am ,firmamente von der ,erde aus sehen knnen4 ,im ,altertume glaubte man1 da die ,sterne an eine glserne ,kugelschale1 die sich ber der ,erde wlbte1 fest angeheftet seien4 ,von dieser ,vorstellung rhrt der ,name ,fixsterne her1 der bis zur ,stunde in der ,himmelskunde verblieben ist4 ,die ,fixsterne 7,stellae fixae7 waren die an den ,himmel fest gehefteten ,sterne1 zum ,unterschiede von der ,sonne1 dem ,monde und den ,planeten1 die an besonderen ,kugelschalen aus ,kristall hingen und zugleich mit der ,fixsternsphre 7der glsernen ,kugelschale mit den ,fixsternen7 nun die in dem ,mittelpunkte des ,weltalls ruhende1 zylinderfrmige ,erde umkreisten4 ,diese ,anschauung hat die kommende ,zeit aber als irrig gebrandmarkt und durch eine bessere ersetzt4 ,sie hat nachgewiesen1 da die ,erde nicht still in der ,mitte des ,weltalls steht1 sondern1 da sich ,erde und ,mond und alle brigen ,planeten1 die wir kennen1 um unsere ,sonne drehen1 da diese also der ,mittelpunkt des ,reiches ist1 in dem sie herrscht und in dem die ,planeten weilen4 ,die moderne ,forschung hat uns noch mehr ber diese ,bewegung verraten1 nmlich1 da die ,sonne selbst nicht still im ,raume steht1 sondern in ihm dahinschreitet4 ,aber nicht blo die ,sonne hat diese ,bewegung durch den ,raum1 sondern alle ihre ,schwestern am ,firmamente haben sie1 -- all' die ,sterne1 die wir in dunkler ,nacht im ther funkeln sehen6 ,man sagt1 die ,sterne am ,himmel haben eine ,eigenbewegung6 -- ,wir wissen heute1 da unser ,tagesgestirn nach dem ,sternbilde des ,herkules 7nach der ,meinung anderer ,forscher nach dem hellen ,sterne ,wega in der ,leier71 und zwar mit einer ,schnelligkeit von #ai ,kilometern in der ,sekunde hineilt1 ferner1 da ein heller ,stern im ,bilde des groen ,bren in einem ,jahre eine ,wegesstrecke zurcklegt1 die #aajjj ,millionen ,kilometer lang ist4 ,mit einer ,geschwindigkeit von #cej ,kilometern in der ,sekunde eilt dieser ,stern also durch den ,raum4 ,wir erfuhren endlich1 da ,sirius im ,bilde des groen ,hundes auf das ,sternbild der ,taube zueilt und die helle ,wega in der ,leier auf unsere ,sonne hin4 ,andere ,sterne wieder schwingen nach der ,milchstrae4 ,die ,beobachtungen der letzten ,jahre haben ergeben1 da diese ,eigenbewegungen die ,gestirne am ,firmamente uns erscheinen lassen1 wie einen groen ,bienenschwarm1 dessen einzelne ,glieder nach allen ,richtungen der ,windrose auseinanderfliegen2 aber trotzdem herrscht auch hier1 wie berall im ,weltall1 die grte ,ordnung6 ,durch langwierige ,rechnungen und unermdliche ,beobachtungen hat man festgestellt1 da das ganze ,volk der ,sterne auf der weiten ,himmelsau sich unserem ,anblick darstellt1 wie zwei endlose ,karawanenzge1 die schweigend in der ,wste aneinander vorberziehen4 ,keine von diesen beiden ,karawanen wei1 woher die andere kommt und wohin sie zieht6 ,sie kennen nur den augenblicklichen ,weg1 auf dem sie an einander vorberwandern6 ,von unserer ,erde aus sehen wir dieses ,vorberziehen der beiden ,stern-,karawanen 7der beiden ,sternstrme7 und knnen es feststellen6 ,staunend stehen wir und fragen uns3 ,woher mgen diese beiden ,sternstrme kommen und wohin mgen sie ziehen8 -- ,nur die eine ,antwort gibt es auf diese groe ,frage4 ,sie lautet3 ,aus der ,ewigkeit1 -- in die ,ewigkeit6 ,wenn wir an einigen klaren ,abenden1 die aufeinander folgen1 den hellsten ,stern ,algol im ,sternbilde des ,perseus recht aufmerksam beobachten1 dann werden wir finden1 da er seine ,helligkeit verndert4 ,das ,licht ,algols nimmt einmal zu und dann wieder ab4 ,der ,lichtwechsel zeigt also eine ,periode1 und ,sterne1 die einem solchen ,lichtwechsel unterworfen sind1 nennt man vernderliche4 ,einer der merkwrdigsten vernderlichen ,sterne neben ,algol ist der ,stern ,mira 7der ,wunderbare7 im ,bilde des ,walfisches4 ,er strahlt im roten ,lichte6 ,interessant ist ferner noch ein ,stern im ,bilde der ,leier 7lyra74 ,nach diesen drei genannten ,sternen werden alle vernderlichen ,sterne1 die wir kennen1 -- es sind deren etwa #ejj1 -- in drei ,klassen eingeteilt1 nmlich in die ,algol-1 ,mira- und ,lyrasterne4 ,welches ist der ,grund des ,lichtwechsels bei diesen vernderlichen ,sternen8 -- ,bei den ,algolsternen nimmt man an1 da eine leuchtende ,sonne eine andere1 die bereits dunkel geworden ist und ihr ,licht verloren hat1 umkreist4 ,in diesem ,umkreisen blendet die dunkle ,sonne die helle ab2 sie raubt ihr also zeitweise das ,licht4 ,die ,dauer des ,lichtwechsels hngt von der ,zeit ab1 in der sich die dunkle ,sonne um die helle bewegt4 ,bei den ,mirasternen indes liegt die ,sache anders6 ,am ,eingang dieses ,buches wurde gesagt1 da man aus der ,farbe der ,gestirne auf ihr ,alter ,schlsse ziehen knne4 ,sterne1 die1 -- wie der ,sirius im ,bilde des groen ,hundes1 -- im weiblauem ,lichte leuchten1 gehren zu den jungen ,sternen4 ,wenn wir in der ,sprache der ,dichter von ihnen reden wollen1 dann mssen wir sagen1 da sie die ,sternenkinder sind6 ,hat ein ,stern aber lange genug das weiblaue ,lichtkleid getragen1 dann vertauscht er es mit einem gelben4 ,er tritt in das zweite ,stadium des ,sternenalters ein1 nmlich in das ,mannesalter4 ,in diesem gelben ,lichtgewande sehen wir unsere ,sonne am ,himmel und auch den hellen ,stern ,capella im ,bilde des ,fuhrmann am nrdlichen ,firmamente4 ,unsere ,sonne und die ,capella sind also um vieles lter1 als der ,sirius4 ,wenn unsere ,sonne und die ,capella lange genug das gelbe ,gewand getragen haben1 dann werden sie es ab- und das rote anlegen4 ,dies ist das ,kleid der ,sternengreise1 und in ihm sehen wir nur sehr wenige ,sterne am ,himmel4 ,zu ihnen gehrt der bereits genannte ,stern ,mira im ,walfisch4 ,die roten ,sterne sind also die ltesten1 die wir im ,weltall kennen4 ,ihre einst feurigflssige ,oberflche fngt an1 sich mit einer dnnen ,kruste zu berziehen4 ,die rote ,sonne beginnt zu erkalten4 ,nun kann es aber vorkommen1 da heftige ,strmungen im ,innern dieser ,sonne die dnne ,kruste durchbrechen4 ,wir hrten hnliches schon bei der ,besprechung der ,sonnenflecken und ,sonnenflammen 7,protuberanzen74 ,glhende ,gase und metallische ,massen strmen aus dem ,innern des ,sonnenkrpers hervor und khlen sich an seiner ,oberflche dann ab4 ,diese ,auswrfe sehen wir von unserer ,erde aus auf der ,oberflche jener ,sonnen1 und wir deuten sie als ,neue ,sterne6 ,der rote ,flecken auf dem ,jupiter lt auch diesen ,weltkrper als einen kleinen ,neuen ,stern in unserem ,sonnenreiche erscheinen6 ,auch bei den ,mirasternen unterliegen diese ,ausbrche gasiger und feurigflssiger1 metallischer ,massen einer ,periode4 ,vielleicht sind die ,sonnenflecken1 die auf unserem ,tagesgestirne ja gleichfalls eine ,periode von elf ,jahren besitzen1 ,anzeichen dafr1 da unsere ,sonne in den ,zustand der ,mirasterne bergehen will4 -- ,vielleicht ist auch unsere ,sonne ein vernderlicher ,stern am ,himmel4 ,der ,lichtwechsel der ,lyrasterne ist in hnlicher ,weise zu erklren1 nur ist die ,periode1 in der sich dieser ,lichtwechsel vollzieht1 noch greren ,schwankungen unterworfen4 ,in einem gewissen ,zusammenhange mit den vernderlichen ,sternen stehen die neuen ,sterne am ,himmel1 -- auch ,novae genannt4 ,ein solcher neuer ,stern1 -- eine ,nova1 -- die in der ,geschichte der ,himmelskunde unserer ,tage eine sehr groe ,bedeutung erlangt hat1 erschien im ,monat ,februar des ,jahres #aija1 und zwar im ,sternbilde des ,perseus4 ,an jener ,stelle des ,himmels zeigte sich ganz pltzlich ein neuer ,stern1 den man nie vorher dort gesehen hatte4 ,seine ,helligkeit war erst so gro1 wie die der ,venus oder des ,sirius2 aber sie nahm allmhlich wieder ab1 und nach ,verlauf einiger ,wochen trat die ,nova in die ,klasse der vernderlichen ,sterne ein4 ,die ,photographien1 die man von diesem ,neuen ,sterne im ,bilde des ,perseus erhielt1 zeigten weite1 wallende ,nebelmassen rings um die ,nova herum4 ,das ,spektroskop verriet uns1 da dort zwei ,sonnen1 die durch den ,raum wanderten1 aneinander gerannt waren4 ,in diesem ,zusammenpralle waren beide ,sonnen zerschellt worden und hatten sich in die ,nebelform aufgelst4 ,mit unseren feinen ,hilfsmitteln1 -- ,fernrohr1 ,spektroskop und photographischer ,platte1 -- konnten wir den ,verlauf der ,katastrophe am ,himmel so verfolgen1 wie er sich zugetragen hatte2 aber nicht in jener ,februarnacht des ,jahres #aija war sie erfolgt1 sondern ,hunderte von ,jahren frher4 ,das ,licht war nur solange unterwegs1 um uns die ,schreckenskunde zu bringen6 ,wenn sich um jene beiden ,sonnen1 die im ,bilde des ,perseus aneinander prallten und zerschellten1 ,planeten drehten und einer von diesen ,planeten bewohnt war1 dann erlebten die ,bewohner in der ,katastrophe einen schrecklichen ,weltuntergang6 ,auer diesem neuen ,sterne im ,bilde des ,perseus sind ihrer eine ganze ,anzahl schon vorher erschienen4 ,man kann ruhig sagen1 da ein jedes ,jahrhundert seinen neuen ,stern hatte4 ,die wichtigsten ,novae unter den uns bekannten waren die des ,jahres #aegb und des ,jahres #afjd4 ,die erste erschien im ,bilde der ,cassiopeja und wurde von dem berhmten ,astronomen ,tycho ,brahe beobachtet und beschrieben4 ,er hat diesen neuen ,stern den ,pilgerstern genannt4 ,die zweite ,nova erschien im ,bilde des ,schlangentrgers und wurde von ,johannes ,kepler beschrieben4 ,mit ,hilfe der ,photographie hat man in den letzten zehn ,jahren verschiedene ,neue ,sterne entdeckt1 oft auf ,platten1 die schon vor ,jahren belichtet worden waren4 ,die meisten dieser so gefundenen neuen ,sterne flammten in der ,milchstrae auf6 ,das deutet wieder darauf hin1 da in ihr noch feurige ,kmpfe zwischen den einzelnen ,sonnen herrschen1 und da diese ,kmpfe notwendig sind1 um die ,harmonie auch hier herzustellen1 die wir sonst berall im ,weltall finden6 ,fr eine harmonische ,entwicklung der einzelnen ,sonnen sind groe ,abstnde von einander sicher ntig4 ,diese aber werden durch ,katastrophen geschaffen1 wie wir sie in den neuen ,sternen kennen lernten6 ,illustration3 ,tafel #ac4 ,ein ,teil der ,milchstrae im ,sternbilde des ,schwan4 7,fast in der ,mitte des ,bildes gewahren wir den berhmten ,nordamerikanebel4 ,zerklftete ,kanle und ,hhlungen durchsetzen berall den ,sternenreichtum4 ,diese ,gegend ist eine der interessantesten und auffallendsten in der nrdlichen ,milchstrae4 ,originalphotographie von ,prof4 ,max ,wolf in ,heidelberg47 ,nicht alle neuen ,sterne lassen sich durch die ,annahme von ,zusammensten zweier ,sonnen erklren1 sondern wir mssen andere wissenschaftliche ,deutungen suchen4 ,sie alle hier zu nennen1 wrde zu weit fhren4 ,nur eine sei erwhnt1 die nmlich1 welche will1 da die grere ,sonne auf der kleineren1 -- vermge ihrer strkeren ,anziehungskraft1 -- ,erscheinungen hervorruft1 welche denen hnlich sind1 die der ,mond1 -- vermge seiner ,anziehungskraft1 -- auf den ,meeren unserer ,erde auch bewirkt4 ,auf der kleineren1 feurigflssigen ,sonne werden also durch die grere ,sonne ebbe- und flutartige ,vorgnge erzeugt4 ,diese sehen wir in unseren ,beobachtungsinstrumenten und deuten sie als ,neue ,sterne6 -- ,wenn wir den ,stern ,betha im ,bilde des ,schwanes mit einem ,fernrohre untersuchen1 dann bemerken wir1 da dieser ,stern aus zwei ,sonnen besteht1 die sich umeinander drehen4 ,wir nennen ein solches ,sternpaar einen ,doppelstern1 und ihrer gibt es sehr viele in den ,rumen des ,alls4 ,ja1 -- man behauptet neuerdings sogar1 da jede zweite ,sonne am ,firmamente ein ,doppelstern sei1 und unsere ,sonne als ,einzelstern eine ,ausnahme bilde4 ,aber1 -- vielleicht ist auch sie mit dem groen ,jupiter1 den wir ja eine erlschende ,sonne nannten1 ein ,doppelstern und wird als ein solcher von den ,bewohnern in den ,systemen ferner ,sonnen gesehen6 ,einen anderen1 sehr schnen ,doppelstern1 an dem man auch die ,sehschrfe kleiner astronomischer ,teleskope prft1 birgt das ,sternbild des groen ,bren4 ,es ist der schon genannte ,stern ,mizar in der ,deichsel des groen ,wagen oder in der ,schwanzspitze des groen ,bren4 ber ihm steht ein zweiter ,stern1 der den ,namen ,alkor 7,reiterlein7 hat4 ,wenden wir auf die beiden ,sterne ein gengend stark vergrerndes ,fernrohr an1 dann finden wir1 da sowohl ,mizar1 als auch ,alkor ,doppelsterne sind4 ,in ,wirklichkeit stehen hier vier und nicht zwei ,sonnen am ,himmel6 ,zahlreich sind die ,doppelsterne in den ,sternbildern des ,orion1 des ,widder und des ,perseus4 ,man kennt ihrer bis jetzt ber #aejjj ,stck6 ,an einigen ,stellen des ,raumes finden wir ,sternsysteme1 wo sich drei und noch mehr ,sterne umeinander1 also um einen gemeinsamen ,schwerpunkt bewegen4 ,im groen ,orionnebel steht ein sechzehnfacher ,stern1 der das ,trapez heit4 ,sechzehn ,sonnen bilden hier ein einziges ,sternsystem1 und alle diese sechzehn ,sterne drehen sich um einen gemeinsamen ,schwerpunkt4 ,die ,doppel- und mehrfachen ,sterne bilden den bergang zu den ,sterngruppen oder ,sternhaufen1 die wir noch kennen lernen werden4 ,man knnte1 wenn man mit dem ,fernrohre beobachtet1 glauben1 da die beiden ,sonnen eines ,sternpaares sehr eng beisammen stehen1 denn oft ist der ,zwischenraum1 der beide ,sonnen voneinander trennt1 nicht grer als die ,breite eines ,haares4 ,indes diese ,ansicht wre falsch1 denn die ,sonnen eines ,doppelsternes sind oft viele ,millionen ,kilometer von einander entfernt4 ,so steht der ,begleiter beim ,doppelstern ,pi im ,bilde des ,schlangentrgers von seinem ,hauptsterne etwa #dejj ,millionen ,kilometer ab4 ,auch der nchste ,nachbar unserer ,sonne1 -- der ,stern ,alpha im ,bilde des ,centauren am ,sdhimmel1 -- ist ein solcher ,doppelstern1 und die beiden ,sterne dieses ,paares sind ber #djjj ,millionen ,kilometer von einander entfernt6 ,die groen ,abstnde der beiden ,sterne eines ,paares schmelzen deshalb so zusammen1 weil die ,sonnen ungeheuer weit drauen im ,raume stehen1 -- oft ,hunderte von ,lichtjahren weit von uns6 ,wenn wir auf der ,eisenbahn oder auf der ,landstrae uns von einer ,stadt entfernen1 dann sehen wir1 wie die ,trme kleiner werden und die ,huser eng zusammenrcken4 ,je weiter wir nun kommen1 umso mehr schmilzt alles in einen dunklen ,punkt zusammen4 ,das ,gleiche ist in der ,sternenwelt der ,fall4 ,auch wir sind von jenen ,doppel- und mehrfachen ,sternen ungeheuer weit entfernt4 ,infolgedessen1 schrumpfen die ,abstnde zwischen den einzelnen ,sternen eines solchen ,paares zur ,breite eines ,haares oft zusammen4 -- ,wir lernten im vorangegangenen als hauptschlichste ,farben der ,gestirne die weie1 die gelbe und die rote kennen4 ,nun finden sich aber in den ,doppel- und mehrfachen ,sternsystemen ,farben1 die uns ganz eigenartig anmuten4 ,wir sehen nmlich1 wie weie ,sonnen gelbe1 blaue und rote umwandeln2 aber wir finden auch ,sonnen1 die in den ,komplementr- oder ,ergnzungsfarben rot und grn1 blau und gelb aufleuchten4 ,knpft man an das ,objektiv des ,fernrohres1 mit dem man beobachtet1 einen dnnen ,faden1 und blendet man mit ihm nun bald die eine1 bald die andere ,sonne des betreffenden ,sternpaares ab1 so findet man1 da beide ,sonnen des ,paares die ihnen eigentmliche ,frbung behalten4 ,die bunten ,farben sind also diesen ,doppelsternen eigen4 ,das wird stets der ,fall sein1 wenn sich eine weie ,sonne um eine blaue1 rote oder grne dreht oder1 wenn zwei blaue und zwei rote ,sonnen einander umkreisen4 ,so ist bei dem schon genannten ,doppelsterne ,betha im ,schwan der ,hauptstern rtlich1 der ,begleiter indes blau4 ,rot ist der ,hauptstern beim ,sterne ,nr4 #b in den ,jagdhunden und blau sein ,begleiter4 ,wir besitzen sogar ,doppelsterne1 in denen die eine ,sonne lila- oder aschfarben1 die andere aber wei aussieht4 ,im ,sternbilde der ,andromeda haben wir einen dreifachen ,stern4 ,der eine von ihnen ist grn1 der andere blau und der dritte goldfarbig4 ,wenn wir ber das ,licht solcher bunter ,sonnen1 die der ,schpfer zu einem ,system vereinigte1 nachdenken1 dann mu es uns ergehen1 wie dem ,derwisch im ,mrchen aus ,tausend und einer ,nacht6 ,nehmen wir einmal an1 wir erwachten eines ,morgens nach erquickendem ,schlafe auf einem ,planeten1 der sich um eine solche buntfarbige ,sonne1 -- wie wir sie hier kennen lernten1 -- wlzt4 ,anstatt unserer1 in gelbem ,lichte strahlenden ,sonne wre dort am ,frhmorgen eine blaue1 oder eine grne oder eine rote ,sonne ber den stlichen ,gehngen emporgestiegen und hllte alles nun in die ihr eigene ,glut6 ,ganz anders gefrbt wrde das ,erdreich aussehen1 ganz anders der ,spiegel des ,meeres1 ganz anders der ,pflanzenteppich und der ,wald4 ,am ,mittag ginge diese bunte ,sonne in ,westen schon unter1 und eine andere stiege im ,osten auf1 um ber die ,stunden des ,nachmittags zu gebieten4 ,wieder wrde alles in die ,lichtflle dieser anderen1 bunten ,sonne getaucht sein4 ,die ,pracht und ,schnheit1 die diese beiden1 bunten ,sonnen in der ,landschaft jenes ,planeten hervorriefen1 wre unbeschreiblich2 aber eins stnde fest1 wir wrden diese ,lichtflle1 diesen ,wechsel des ,lichtes1 diese zweischattigen ,tage und den hchst eigenartigen ,zauber einer auf einen solchen ,tag folgenden ,mondnacht nicht mit unsern irdischen ,augen zu ertragen vermgen4 ,unser ganzer ,organismus wrde sich gegen den ,einflu solchen ,sonnenlichtes struben6 ,wir wrden zugrunde gehen6 -- ,wenn der ,schpfer in das ,reich solcher buntfarbigen ,sonnen ,lebewesen gesetzt hat1 damit sie unter dem ,einflusse dieses ,lichtes dort gedeihen1 dann mssen diese ,lebewesen ganz anders aussehen und ganz anders geartet sein1 als wir ,menschen1 als unsere ,tiere und ,pflanzen es sind4 ,unmglich wre es nicht1 da sich im ,reiche solcher ,sonnen das ,leben entfaltet hat1 denn wir sehen ja auf unserer ,erde schon1 da es unter ,bedingungen gedeiht1 die uns manchmal mit ,staunen erfllen4 ,der ,schpfer hat viele ,mglichkeiten1 um seine ,absichten geltend zu machen4 ,infolgedessen knnen auch dort ,wesen wohnen4 ,nur wissen wir es nicht und knnen uns auch keine ,vorstellung davon machen1 wie sie beschaffen sein mssen1 um leben zu knnen6 ,die beiden ,sterne1 -- nmlich der ,hauptstern und der ,begleiter1 -- eines ,paares stehen oft so eng beieinander1 da wir sie mit den grten und schrfsten ,teleskopen nicht zu trennen vermgen4 ,in diesem ,falle mssen wir das ,spektroskop zu ,hilfe rufen4 ,das sagt uns1 da es sich hier um ,doppelsterne handelt4 ,wir nennen solche ,doppelsterne1 die nur das ,spektroskop in zwei einzelne ,sterne aufzulsen vermag1 spektroskopische4 ,spektroskopische ,doppelsterne finden wir im ,bilde der ,jungfrau1 des ,stieres1 des ,fuhrmanns und des ,perseus4 ,auf dem sehr interessanten ,gebiete der modernen ,doppelsternforschung haben sich besonders die ,astronomen ,struve in ,dorpat 7,ruland71 ,vogel in ,potsdam und in jngster ,zeit der ,amerikaner ,burnham1 -- ein ehemaliger ,zeitungsredakteur1 -- rhmlichst hervorgetan4 ,gerade ,burnham war es1 der1 -- vermge seiner vorzglichen ,augen1 -- im ,fernrohre noch eine ganze ,anzahl von ,sternen in ,doppelsterne auflste1 die andere ,beobachter als solche nicht mehr erkennen konnten4 ,im ,spektroskop ermittelt man die ,doppelsterne dadurch1 da man ,obacht gibt1 ob sich die sogenannten ,spektrallinien verdoppeln4 ,von einem jeden ,sterne wird im ,spektroskop nmlich ein aus den sieben ,farben des ,regenbogens bestehendes ,spektrum 7,farbenband7 erzeugt4 ,in diesem ,farbenbande aber zeigen sich dunkle ,linien1 die man1 -- nach ihrem ,entdecker ,fraunhofer1 -- die ,fraunhoferschen ,linien benannt hat4 ,diese geben uns an1 aus welchen ,stoffen eine ,sonne besteht und mit welchen sie sich umhllt4 ,die ,fraunhoferschen ,linien sagen uns1 da unsere ,sonne ,eisen1 ,zink1 ,wasserstoff1 ,helium 7,sonnengas7 usw4 besitzt4 ,sie erzhlen uns ferner1 da diese ,stoffe sich auch auf den anderen ,sonnen1 -- den ,schwestern der unsrigen1 -- vorfinden6 ,verdoppeln sich nun die ,fraunhoferschen ,linien1 wenn wir das ,spektroskop auf einen ,stern einstellen1 dann wissen wir1 da es sich hier nicht um eine ,sonne handelt1 sondern um zwei1 -- also um einen ,doppelstern6 -- berall da1 wo wir an einer ,stelle des ,raumes sehr viele ,sterne eng beieinander finden1 sprechen wir von einer ,sterngruppe oder einem ,sternhaufen6 ,es sind ,sonnengemeinschaften1 in denen nicht eine ,sonne herrscht1 sondern in denen mehrere ,sonnen das ,zepter schwingen4 ,im ,sternbilde des ,stieres haben wir zwei solcher ,sterngruppen oder ,sternhaufen4 ,es sind die ,hyaden und die ,plejaden4 ,sie wurden an anderer ,stelle des ,buches bereits erwhnt4 ,die mit bloem ,auge schon sichtbaren ,hyaden sehen aus1 wie ein groes lateinisches ,v4 ,der hellste ,stern in dieser ,gruppe heit ,aldebaran4 ,er bildet das ,auge des ,stieres6 -- ,die ,gruppe der ,plejaden hatte in grauer ,vorzeit eine ,bedeutung4 ,sie war das ,schiffer- oder ,siebengestirn1 das der rmische ,dichter ,ovid besang4 ,mit dem bloen ,auge kann man sieben helle ,sterne in dieser ,gruppe erkennen1 -- daher der ,name ,siebengestirn4 ,ein schrferes ,auge sieht neun bis elf ,sterne4 ,wendet man aber ein ,teleskop zur ,beobachtung der ,plejaden an1 dann erkennt man mehrere hundert ,sterne1 eng beisammen stehend4 ,die hellsten ,sterne in den ,plejaden heien ,maja1 ,merope1 ,elektra1 ,taygeta1 ,alkyone und ,celaeno4 ,alle diese ,sterne werden von lichten ,nebelmassen umgeben1 die ihre feinen1 strahligen ,auslufer weit in den ,weltenraum hinaussenden4 ,der ,astronom ,mdler war der ,meinung1 da der ,stern ,alkyone in den ,plejaden die ,zentralsonne sei1 um die alle ,sonnen am ,firmamente1 -- auch die unsrige1 -- kreisten4 ,sptere ,beobachtungen und ,berechnungen haben aber ergeben1 da diese ,zentralsonne nicht blo berflssig1 sondern sogar ganz unmglich ist4 ,die ,photographien1 die man von der ,sterngruppe der ,plejaden erhalten hat und die die ,nebelmassen um die einzelnen ,sterne in ihr sehr deutlich zeigen1 gehren zu den schnsten1 die wir besitzen4 ,mit dem bloen ,auge kann man auch die ,sterngruppe im ,bilde des ,krebses erkennen4 ,sie wird die ,krippe genannt4 ,hyaden1 ,plejaden und ,krippe bezeichnet man als sogenannte stark zerstreute ,sternhaufen4 ,sie sind also nichts anderes1 als sternreiche1 aber eng begrenzte ,gebiete am ,himmel4 ,von den stark zerstreuten1 also den unregelmigen ,sternhaufen unterscheiden sich scharf die regelmigen oder kugelfrmigen4 ,zu ihnen gehrt der im ,bilde des ,centauren am sdlichen ,himmel4 ,als nhere ,bezeichnung haben ihm die ,astronomen den griechischen ,buchstaben ,omega beigegeben4 ,man hat diesen ,sternhaufen wiederholt nach einzelnen ,sternen in ihm abgezhlt und gefunden1 da er ber #fjjj ,einzelsonnen enthlt4 ,im ,fernrohre erscheint er in schner ,kugelform1 und es sieht aus1 als htte man ,nadeln mit goldenen oder silbernen ,kpfen eng nebeneinander in ein rundes1 schwarzsammtenes ,kissen gesteckt4 ,dem bloen ,auge erscheint die ,gruppe als ein mattleuchtendes1 verwaschenes ,gebilde4 ,zwischen den beiden hellen ,sternen ,etha und ,zetha im ,bilde des ,herkules haben wir einen anderen ,sternhaufen von runder ,form4 ,auch er ist mehrfach nach einzelnen ,sternen abgesucht worden1 und man hat gleichfalls ber #fjjj ,einzelsonnen in ihm gefunden4 ,sternhaufen haben wir fast in allen ,sternbildern1 die wir an unserem ,himmel kennen1 und die meisten von diesen ,gruppen sind photographisch aufgenommen worden4 ,bei den kugelfrmigen ,sternhaufen knnen wir sowohl im ,fernrohre1 als auch auf den ,photographien deutlich erkennen1 da sie am ,rande mattschimmernd und verwaschen aussehen1 nach der ,mitte hin aber an ,helligkeit zunehmen4 ,auch finden sich in den ,sternhaufen sehr viele vernderliche ,sterne1 also solche1 die einem ,lichtwechsel unterworfen sind4 ,manche ,sternhaufen sehen im ,fernrohre nicht grer aus1 wie eine ,glaskugel1 die die ,kinder zum ,spielen bentzen2 aber die einzelnen ,sonnen in diesen ,gruppen stehen in ,wirklichkeit doch viele ,tausend und ,millionen ,kilometer von einander entfernt4 ,auch unsere ,sonne steht inmitten eines solchen ,sternhaufens1 den wir unseren ,sonnensternhaufen nennen4 ,dieser liegt in der ,nhe des sogenannten ,wirbelpunktes der ,milchstrae1 nicht weit vom ,sternbilde des ,schwanes4 ,noch eins fllt uns bei der genauen ,betrachtung der ,sterngruppen in die ,augen1 nmlich1 da sie ungleich ber den ,himmelsraum verteilt sind1 und zwar in der ,weise1 da wir berall da1 wo viele ,nebel sich befinden1 wenige oder gar keine ,sternhaufen haben1 und berall dort1 wo sich keine ,nebel zeigen1 viele ,sterngruppen antreffen4 ,ganz besonders zahlreich stehen sie in der ,nhe der ,milchstrae am sdlichen ,himmel4 ,hier haben wir zwei ganz eigenartig geformte ,gebilde1 die man die ,kohlenscke genannt hat4 ,auf den ,photographien sehen diese ,kohlenscke aus1 wie zwei neblige ,massen von dunkler ,frbung4 ,einige ,forscher sind der ,meinung1 da sie von einem dunkeln ,krper herrhren1 der zwischen uns und der ,milchstrae liegt4 ,sie stellen ,unterbrechungen der ,milchstrae dar4 ,interessant ist auch der ,andromedanebel -- ein groer ,sternhaufen1 der alle ,arten von ,weltkrpern und diese wieder in allen ,altersstufen enthlt6 -- ,wir finden in ihm noch vllig unberhrte ,materie1 aus der sich in der ,folgezeit ,sonnen bilden werden1 ferner schon fertige ,sonnen1 die aber noch von einem ,glorienscheine aus weltbildenden ,stoffen umgeben sind1 sogenannte ,nebelsterne1 weiter ,sonnen im ,erstlingszustande ihres ,daseins im ,weltall1 also noch in der ,weiglut strahlend1 dann ,sonnen1 die im gelben oder roten ,lichte flammen1 und endlich ,sonnen1 die schon dunkel geworden sind4 ,deren ,dasein knnen wir nur aus der ,tatsache folgern1 da sich in diesen ,sternhaufen auch vernderliche ,sterne aufhalten4 ,das ,licht der hellen wird durch die dunklen ,sonnen1 wie wir schon hrten1 zeitweilig abgeblendet und verringert6 ,in diesen ,sternhaufen werden sich auch ,planeten befinden1 die wir gleichfalls nicht sehen knnen1 weil sie in dem von der zu ihnen gehrenden ,sonne entlehnten ,lichte leuchten1 ferner werden ,meteore durch den ,raum dort jagen und ,kometen in die ,reiche der einzelnen ,sonnen1 die die ,sterngruppe bilden1 eindringen6 ,sterngruppen1 wie der ,andromedanebel stellen also kleine ,weltalle 7,universa7 dar1 inmitten des gewaltig groen ,universums6 -- ,der ,andromedanebel war den ,sterndeutern des ,altertumes bereits bekannt4 ,er wurde im ,jahre #afab von ,simon ,marius in ,ansbach von neuem entdeckt und dann wiederholt beobachtet1 beschrieben und in neuerer ,zeit auch photographiert4 ,wenn wir eine solche ,photographie des ,nebels zur ,hand nehmen1 dann sehen wir in dem lnglich geformten ,gebilde zunchst einen hellen ,kern4 ,um diesen herum legen sich zwei lichte ,arme4 ,der ganze ,andromedanebel hat also die ,form einer ,spirale6 ,wenn wir noch schrfer zusehen und auerdem das ,spektroskop befragen1 dann erfahren wir1 da dieser ,nebel gar kein ,nebel1 also kein ,gasgebilde1 sondern ein ,sternhaufen in unermelicher ,ferne von uns ist4 ,die einzelnen ,sterne in ihm knnen wir nicht mehr mit dem ,fernrohre erkennen1 weil der ,nebel viel zu weit von uns absteht2 aber das ,spektroskop weist uns unzweifelhaft nach1 da es sich hier um einen ,sternhaufen handelt4 ,wie wir es bei den einzelnen ,sternen in der ,gruppe der ,plejaden hrten1 so umgeben auch im ,andromedanebel die einzelnen ,sterne dieser ,gruppe lichte ,nebelmassen4 ,auch hier haben wir wie in unserem eigenen ,sonnensternhaufen gasige ,massen und ,sterne eng zusammengehrig miteinander verbunden4 ,der ,andromedanebel steht viele tausend ,lichtjahre von uns ab1 und es gibt ,forscher1 die der ,meinung sind1 da er ein ,all auerhalb unseres ,universums 7,weltganzen7 ist1 und da er nicht mehr von jenem silbernen ,bande umschlossen wird1 das die ,milchstrae heit und die den ,grenzwall der fr uns sichtbaren ,welt bilden soll6 -- ,die ,milchstrae1 das grte unter dem ,endlich-,groen im ,kosmos 7dem ,weltall7 zieht sich durch die ,sternbilder des ,schwanes1 des ,fuchses1 des ,adlers1 des ,schlangentrgers 7,ophiuchus71 des ,schildes des ,sobieski1 des ,schtzen1 des ,skorpion1 des ,altar1 des ,centauren1 des ,schiffes ,argo1 des ,einhorn1 der ,zwillinge1 des ,orion1 des ,fuhrmann1 des ,perseus1 der ,cassiopeja und des ,cepheus4 ,am sdlichen ,himmel spaltet sie sich in zwei ste4 ,der eine von ihnen geht ber den ,adler nach dem ,schwan hin1 der andere aber vom ,skorpion nach dem ,schlangentrger und von hier gleichfalls nach dem ,schwan4 ,in diesem ,sternbilde vereinigen sich also die beiden ,teile miteinander und bilden den sogenannten ,wirbelpunkt der ,milchstrae6 -- ,der ,einheitsstrom des galaktischen quators 7der ,milchstrae7 geht durch den ,cepheus1 die ,cassiopeja1 den ,perseus und den ,fuhrmann1 windet sich dann zum ,orion hinber und durch das ,sternbild der beiden ,hunde 7groer und kleiner ,hund7 bis zum ,schiffe ,argo4 ,wenn man aufmerksam den ,lauf der ,milchstrae verfolgt1 dann findet man1 da sie einen groen ,kreis bildet2 aber diese ,ringform ist keine wirkliche1 sondern nur eine scheinbare1 denn die genauesten ,beobachtungen und ,messungen haben ergeben1 da das ,sonnenband der ,milchstrae eine spiralige ,form besitzt1 wie wir sie bei der ,besprechung der ,spiralnebel im ersten ,kapitel dieses ,buches schon kennen lernten6 ,in ihrem ganzen ,verlaufe ist die ,milchstrae von ,buchten und ,kanlen durchsetzt4 ,es zeigen sich in ihr wolkenartige ,verdickungen und dann wieder von ,sternen ganz leere ,stellen1 sogenannte ,sternwsten4 ,sechzehn ,sternwarten des ,erdballes befassen sich zur ,zeit damit1 das ganze ,himmelsgewlbe photographisch aufzunehmen1 und zwar zu dem ,zwecke1 um einen groen ,sternatlas zu schaffen4 ,wenn dieses groe ,werk menschlichen ,geistes und ,fleies fertig sein wird1 dann haben wir ber hundert ,millionen ,sterne am ,himmel in diesem ,atlas festgelegt2 aber unter diesen einhundert ,millionen ,sternen werden die der ,milchstrae nicht enthalten sein4 ,man hat die ,milchstrae poetisch einen ,wasserfall von ,sonnentropfen genannt4 ,ist dieser ,vergleich berechtigt8 ,ganz gewi ist er berechtigt1 denn ein ,wasserfall setzt sich doch aus ,millionen und ,abermillionen von ,wassertropfen zusammen6 -- ,wir wissen bereits1 da die ,sonnen1 welche die ,milchstrae bilden1 unermelich weit von uns entfernt sind1 und wir wissen auch1 da1 -- von uns aus gesehen1 -- in solchen ,weiten alles eng zusammentritt1 da ,abstnde1 welche viele ,millionen von ,kilometern betragen1 in einen ,punkt zusammenflieen6 ,nun sehen wir aber einen breiten milchigen ,schimmer1 der das ganze ,firmament umspannt4 ,eine fabelhaft groe ,zahl von lichten ,punkten mu also dieses breite1 lange ,lichtband bilden4 ,mgen der ,sonnen dort auch noch so viele sein1 man hat doch den ,versuch gemacht1 sie zu zhlen6 ,es klingt beinahe wie vermessen1 wenn man dies hrt4 ,wie hat man das aber gemacht1 und was hat man dabei gefunden8 -- ,nun1 man hat die ,milchstrae stckweise photographisch aufgenommen1 und unter einem stark vergrernden ,mikroskope die belichteten ,platten nach ,sternpunkten abgesucht4 ,hierbei ergab sich1 da die ,milchstrae schtzungsweise etwa #bjj ,millionen ,sonnen enthlt4 #bjj ,millionen ,sonnen in der ,gre der unsrigen6 ,das ist etwas1 was wir nicht begreifen und uns nicht vorzustellen vermgen6 ,welcher unermelich groe ,raum ist ntig1 um alle diese ,sonnen unterzubringen1 -- ,sonnen1 die unsere schon recht groe ,erde millionenmal an ,gre bertreffen6 ,und der ,astronom sagt uns1 da man die ,zahl der ,sonnen in der ,milchstrae nicht genau schtzen knne6 #bjj ,millionen ,sonnen nimmt man in ihr an2 es knnen aber auch #djj oder #fjj ,millionen sein4 ,wir wissen es nicht6 ,hier hrt eben unsere ,vorstellung und alles ,grbeln auf6 ,hier sind wir mit unserem ,sehen1 ,prfen und ,forschen zu ,ende6 -- ,ich hre die ,frage eines meiner ,leser3 ,was ist aber hinter der ,milchstrae1 wenn diese die ,grenze der fr uns sichtbaren ,welt sein soll8 ,ja1 -- lieber ,freund1 wenn wir das wten6 -- ,ich nehme an1 da dort das ,nichts ist2 aber1 was ist das ,nichts8 -- ,hier sind wir fertig mit unserer ,erkenntnis1 denn1 wenn wir das ,jenseits der ,milchstrae ergrnden knnten1 wrden wir vielleicht die ganze ,schpfung bersehen6 ,das aber sollen wir nicht4 ,die letzten ,absichten hat sich der ,ewige vorbehalten2 aber er hat uns weit genug hinein sehen lassen in seine ,werkstatt4 ,in diesem ,einblick liegt jedoch etwas anderes fr uns mit begrndet1 das nmlich1 da unser ,geist wirklich gttlichen ,ursprunges ist1 denn wir reichen mit ihm bis zu ,gott und bis an seine ,werke heran6 ,es gibt einige1 die behaupten1 da jenseits der ,milchstrae sich neue ,milchstraen dehnen und so fort in alle ,ewigkeit6 ,das ist ganz schn2 aber einmal mu auch das ein ,ende nehmen4 ,hinter diesem ,ende aber steht ,gott1 der die ,welten in die ,erscheinung rief und der sie wiederum vergehen lassen wird1 wenn es ihm gefllt6 ,wie die ,welten vergehen werden1 das wissen wir nicht1 ebenso wenig1 wann sie vergehen werden6 ,wir sehen nur1 da alles1 was ,gott in irgend einer ,form einst schuf1 diese ,form wieder ablegen mu6 -- ,wir sehen1 wie die ,jahreszeiten wechseln1 da die ,bltenpracht des ,frhlings und des ,sommers vergeht1 da die ,jahre eilen1 und da wir selbst aus der ,mitte unserer ,lieben hier scheiden mssen4 ,nichts ,erschaffenes kann ewig dauern6 -- ,mithin mssen auch die ,weltkrper die ,form und ,gestalt ablegen1 in der wir sie heute am ,firmamente leuchten sehen4 ,auch sie mssen vergehen1 wenn ihre ,zeit gekommen ist6 ,die ,himmelsforschung hat darber ,vermutungen angestellt1 und im folgenden ,kapitel wird die ,rede von diesem ,vergehen der ,weltkrper in den ,tiefen des ,raumes sein6 444 ,fnftes ,kapitel4 ,das ,ende der ,welten6 ,nach der ,trbsal jener ,tage wird die ,sonne verfinstert werden1 der ,mond wird seinen ,schein nicht mehr geben1 die ,sterne werden vom ,himmel fallen und die ,krfte des ,himmels werden erschttert werden6 7,matth4 #bd1 #ae--ce47 ,als ich noch ein kleiner ,knabe war1 da ging ich eines ,morgens in den ,osterferien einmal hinaus ins ,feld4 ,ein ,bauersmann pflgte dort mit seinen ,pferden4 ,als er mich sah1 winkte er mir6 ,ich ging zu ihm hin1 und er zeigte mir drei groe ,kugeln1 die er ausgeackert hatte4 ,sie stammten aus den ,tagen der ,hussiten6 ,diese hatten einst auch unser ,drflein von ihrer ,wagenburg aus belagert und mit ihren ,lederkanonen beschossen4 ,ich nahm mir eine ,kugel mit und legte sie im ,garten meines ,vaterhauses1 -- des ,schulhauses im ,dorfe1 -- auf einen steinernen ,sims4 ,hier hat sie viele ,monate gelegen4 ,die ,kugel war aus ,sandstein und zeigte von dem langen ,liegen in der ,erde tiefe ,gruben4 ,sie sahen aus1 wie ,narben4 ,im ,winter hllte die ,kugel der ,schnee ein und manchmal war sie1 wenn es am kalten ,tage geregnet hatte1 mit einer dicken ,eisschicht berzogen4 ,in den ,narben stand dann ,wasser und auch dieses gefror hart4 ,im ,frhjahre1 wenn die ,sonne wrmer schien und die ,kugel auftaute1 dann erschienen ,sprnge auf ihrer ,oberflche die einige dieser ,pockennarben miteinander verbanden4 ,illustration3 ,tafel #ad4 ,das astrophysikalische ,observatorium auf dem ,knigsstuhl bei ,heidelberg4 7,eine der bedeutendsten ,sternwarten des ,erdballes47 ,eines ,tages wurde in unserem ,garten ein ,baum gefllt1 und man schleifte ihn unvorsichtig hinaus4 ,die ste kamen dem ,sims und der ,kugel zu nahe4 ,sie wurde zur ,erde geworfen und zerschellte in ,stcke6 ,ich war traurig1 da man mir eine unschuldige ,freude zerstrt hatte und nahm die ,scherben in die ,hand4 ,sie waren morsch und schwammig und1 da sie wertlos waren1 warf ich sie hinaus auf die ,strae4 ,heute1 wenn ich an jene ,geschichte mit der ,kugel denke1 wei ich1 da ich als ,kind an der alten ,hussiten-,kugel im kleinen einen ,vorgang sich vollziehen sah1 der sich auch an den ,weltenkugeln im groen abspielt6 ,betrachte ich einmal den ,mond in meinem ,fernrohre1 dann mu ich an meine alte ,kugel aus der ,hussitenzeit denken1 denn auch sie zeigte ,pockennarben und ,sprnge wie der ,mond1 weil sie morsch geworden war4 ,sollte der ,mond auch morsch und schwammig geworden sein1 gleich jener ,steinkugel8 ,vielleicht6 -- ,der ,astronom sagt uns1 da er den ,mond fr einen erstorbenen und verbrauchten ,krper ansieht4 ,auf ihm ist alles ,leben erloschen1 und er hat weder ,luft noch ,wasser1 oder doch davon nur so wenig1 da es sich kaum lohnt1 darber zu reden4 ,die ,klte des ,weltenraumes1 -- #bgc ,grad ,celsius unter ,null1 -- umgibt den ,mond4 ,vierzehn ,tage lang ist er der ,klte ausgesetzt1 und vierzehn ,tage wieder hllt ihn die feurige ,glut der ,sonne ein4 ,dieser ,kampf der ,hitze gegen die ,raumklte mu den ,mond langsam aufreiben4 ,er wird also im ,laufe der kommenden ,zeit allmhlich zerbrckeln4 ,die abgebrckelten ,stcke werden dann die ganze ,bahn bedecken1 auf der der ,trabant die ,erde umwandert und1 wenn der ,begleiter der ,erde ganz zertrmmert ist1 dann wird unser ,planet von einem ,staub- oder ,meteorring umgeben sein1 wie wir es bei unserer ,sonne im ,zodiakallicht und beim ,saturn in seinem ,ringsystem sehen knnen4 ,oder1 -- der ,mond wird einst auf die ,erde1 aus der er sich bildete1 niederstrzen und auf ihr zerschellen4 ,in diesem ,aufprall wird er aber auch die ,erde in ,stcke schlagen und dabei eine solch' enorme ,hitze erzeugen1 da beide ,krper sofort verbrennen6 -- ,auf alle ,flle wrde der ,niedersturz des ,begleiters unseres ,planeten auf diese einen schrecklichen ,weltuntergang heraufbeschwren1 und zwar fr die ,lebewesen1 die auf ,erden dann noch wohnen4 ,der ,erde kann aber noch auf eine andere ,weise das ,ende drohen6 -- ,auch sie wird im ,laufe der kommenden ,zeiten ,luft und ,wasser verlieren und1 -- von der ,raumklte umgeben1 -- zu einem ,eisklumpen erstarren4 ,wir wissen1 da unsere ,gebirge immer mehr verwittern und abbrckeln4 ,das ,gleiche aber geschieht mit der ,erde selbst4 ,sie wird ebenfalls morsch werden und in ,trmmer zerfallen1 und diese werden dann1 wie ein ,staubring1 die ,sonne umgeben4 ,es wurde angedeutet1 da die ,rume zwischen den einzelnen ,krpern in unserem ,sonnenreiche mit einem feinen ,staube angefllt sind1 der vom ,zodiakallicht herrhrt und auch von den berresten der ,kometen 7den ,meteoriten74 -- ,unter diesen1 die ziel- und regellos das ,reich unserer ,sonne durchwandern1 kann es aber solche geben1 deren ,durchmesser mehrere ,kilometer betrgt4 -- ,trfe nun unsere ,erde auf ihrer ,wanderung um die ,sonne mit einem solchen ,trmmerstcke zusammen1 dann wrde sie in ihrem schnellen ,laufe aufgehalten und eine unheilvolle ,katastrophe wre unvermeidlich4 ,man hat ausgerechnet1 da es gengen wrde1 die ,erde1 die #ajcmal schneller als eine ,kanonenkugel um die ,sonne herum fliegt1 dann sofort in einen ,gasnebel zu verwandeln1 wenn man sie in ihrem ,laufe nur um einen ,kilometer aufhlt4 ,wir hrten1 da die ,bahnen der ,planeten um die ,sonne herum1 -- also auch die unserer ,erde1 -- nicht ganz kreisfrmig1 sondern elliptisch sind4 ,auf ihrer ,wanderung um die ,sonne mu die ,erde nun unaufhrlich einmal jenen beraus feinen ,stoff verdrngen1 der das ganze ,weltall bis zu den fernsten ,sternen hin erfllt und den wir ther nennen4 ,sie mu aber dann auch eine groe ,menge von ,staub 7,zodiakallicht- und ,meteoritenstoff berwinden1 der unser ,sonnenreich noch anfllt4 ,die ,sonne bt eine sehr groe1 anziehende ,kraft auf alle ,krper aus1 die um sie herum kreisen4 ,sie will sie auf ihre ,oberflche herabziehen6 ,damit dies aber nicht geschieht1 besitzen die ,krper1 die um die ,sonne wandern1 eine ,kraft1 die sogenannte ,fliehkraft4 ,vermge deren heben sie die zu starke ,anziehung der ,sonne auf1 und so kommt es wieder1 da die ,planeten in geordneten ,bahnen um das ,tagesgestirn herumwandern6 ,die ,erde hat also auf ihrer ,reise um die ,sonne unaufhrlich einen ,widerstand zu berwinden1 den nmlich1 den ihr ther und ,weltentrmmer 7,meteoriten7 entgegenstellen4 ,sie wird demnach unaufhrlich1 -- wenn auch kaum merklich1 -- in ihrer ,bewegung gehemmt4 ,die ,folge davon ist1 da unsere ,sonne die ,erde immer nher an sich heranzieht4 ,mit andern ,worten ausgedrckt heit dies1 die ,bahn der ,erde wird eine ,spirale6 ,nun wissen wir aus der ,kche unserer ,mutter1 da der wie eine ,spirale aussehende ,schneeschlger nach dem ,stiele hin immer engere ,windungen zeigt4 ,denken wir uns an diesem ,stiele die ,sonne4 ,je enger also die ,bahn wird1 die die ,erde um die ,sonne herum beschreibt1 umso grer wird die ,anziehungskraft der ,sonne4 ,eines ,tages aber wird diese anziehende ,kraft der ,sonne so gro sein1 da die ,fliehkraft1 die die ,erde besitzt1 ihr nicht mehr ,trotz zu bieten vermag4 ,unser ,planet wird dann in die ,sonne hineingerissen werden und in diesem ,feuerpfuhle sofort mit allem1 was auf ihm ist1 verbrennen4 ,in diesen ,flammentod wird unserer ,erde der ,mond folgen1 wenn er noch am ,leben sein sollte6 ,in der gleichen ,weise1 wie es hier von unserer ,erde und von unserem ,monde geschildert wurde1 werden alle ,planeten und alle brigen ,monde im ,reiche unserer ,sonne ihr ,ende finden6 ,sie mssen in der ,form1 in der wir sie heute am ,firmamente prangen sehen1 vergehen4 ,auch die ,sonne kann nicht ewig dauern6 -- ,noch erblicken wir sie in einer zum ,teil feurigflssigen und zum ,teil gasigen ,gestalt2 aber sie wird einst erkalten1 so wie die ,erde fest geworden und erkaltet ist4 ,wenn sie auch unvorstellbar lange ,zeiten in diesem erkalteten ,zustande dann noch verharren kann1 so mu sie doch allmhlich morsch werden und zerbrckeln4 ,sie wird also ebenso zerfallen1 wie die ,kometen1 die die ,sonne auflst1 und1 wie meine ,steinkugel aus der ,hussitenzeit1 die in der ,erde und in deren ,feuchtigkeit morsch geworden und verwittert war4 ,das wre die eine ,mglichkeit1 die unsere ,sonne vernichten knnte4 ,es gibt aber noch andere6 ,unsere ,sonne eilt mit den ,kindern ihres ,hauses1 -- den ,planeten1 -- durch den ,raum1 und zwar nach dem ,bilde des ,herkules1 nach anderer ,ansicht nach dem ,sternbilde der ,leier1 -- hin4 ,auf dem ,wege nach dort kann sie einer erkalteten1 also nicht mehr leuchtenden ,sonne begegnen und mit ihr zusammenprallen4 ,in diesem frchterlichen ,anpralle wrden beide ,sonnen zertrmmert und in den ,raum hinausgeschleudert werden6 ,wahrscheinlicher aber ist es1 da durch den ,zusammensto eine solch' ungeheuere ,hitze erzeugt wrde1 da beide ,sonnen samt allem1 was zu ihnen gehrt1 sofort verbrannt1 also in einen ,gasnebel verwandelt wrden4 ,es wre dies ein schrecklicher ,weltuntergang fr alle ,lebewesen1 die sich auf den ,planeten im ,gefolge der beiden ,sonnen befnden4 ,unsere ,sonne kann auf ihrer ,reise durch den ,weltenraum und nach dem ,herkules hin aber auch durch eine ,wolke aus kosmischen ,staub 7,meteorwolke7 gehen4 ,dieses ,hindurchgehen durch die ,wolke kann stunden-1 tagelang andauern1 wenn die ,wolke sehr gro und dicht ist4 ,die ,sonne wrde bei ihrer ,wanderung durch diese ,wolke aus ,weltentrmmern kaum merklich aufgehalten2 aber die ,hemmung wrde sich sofort1 und zwar in groer ,hitze verraten6 ,die ,stubchen1 aus denen die kosmische ,wolke bestnde1 wrden zu glhen anfangen und die ,glut1 die dadurch entstnde1 gengte vollauf1 um sowohl die ,sonne1 als auch die ,planeten1 die zu ihr gehren1 in die gasige1 -- also in die ,nebelform1 -- aufzulsen4 ,was unsere ,sonne aber treffen kann1 das kann auch all' den brigen ,sonnen am ,firmamente zustoen4 ,da dies in ,wirklichkeit geschieht1 lehren uns1 -- wir hrten es ja1 -- die ,neuen ,sterne6 ,diese sind ,brand- und ,totenfackeln in den ,rumen des ,weltalls1 die uns verknden1 da berall da1 wo sie aufflammen1 ,sonnen zusammenstieen und in diesem ,zusammenstoe vernichtet wurden oder1 da ,sonnen mit dem ,gefolge ihrer ,planeten in eine ,wolke aus kosmischem ,staube eindrangen4 ,in der ,hitze1 die bei diesem ,eindringen erzeugt wurde1 nahmen sie entweder einen schweren ,schaden oder sie wurden in die ,nebelform umgewandelt6 ,immer wieder sinken also ,sonnen am ,ende ihrer ,tage in das ,grab des ,nebels1 -- in den ,urzustand1 -- zurck6 ,solange es ,sterne am ,firmamente gibt1 werden sich solche ,katastrophen ereignen6 ,einmal aber mu der ,tag kommen1 an dem alle ,sonnen am ,firmamente die ,altersstufen durchschritten haben1 die ihnen der ,schpfer in seinem ,willen gnnte4 ,ist diese ,stunde fr die letzte ,sonne am ,himmel gekommen1 dann wird auch sie in das ,grab des ,nebels hinabsinken und alles1 was einst in lichter ,pracht den weiten ,raum erfllte1 wird in den ,urzustand1 -- in den ,urnebel1 -- zurckkehren6 ,vielleicht wird ,gott am ,ende der ,zeiten dann auch den ,urnebel noch vergehen lassen1 und er1 -- der groe ,allgeist1 -- wird allein brig sein von ,ewigkeit zu ,ewigkeit6 -- ,wenn die letzte ,sonne am ,firmamente ihren letzten ,lichtstrahl ausgehaucht hat1 dann ist die ,sterbestunde der sichtbaren ,welt angebrochen und1 wenn der ,urnebel1 der am ,schlu der ,zeiten brig bleibt1 auch vergehen mu1 dann wird in diesem ,vergehen der ,tod des ,universums gekommen sein6 -- ,das1 was ,gott mit dem ,urnebel1 in den alles wieder zurcksinkt1 am ,ende der ,welt und der ,tage vor hat1 das wissen wir nicht6 ,ob er ,zeit1 ,raum und ,firmament weiter bestehen lt oder1 ob er aus dem ,urnebel neue lichte ,sonnen hervorruft1 ist sein ,geheimnis6 -- ,die grten ,denker aller ,zeiten haben darber nachgedacht2 aber sie sind zu keinem ,ergebnis gelangt6 ,hier heit es1 zu schweigen und in ,andacht den zu verehren1 der so ,gewaltiges und ,erhabenes1 so ,schnes und ,vollkommenes einst schuf1 -- nmlich das ,firmament mit allen seinen ,lichtern6 -- ,diese sind die ,augen ,gottes1 mit denen er unaufhrlich zur ,erde und zu den ,menschen herabblickt4 ,sie sind die sichtbare ,offenbarung des ,ewigen1 der die ,sterne auf schweigender ,bahn durch das ,weltall fhrt1 -- uns zur ,freude1 -- viel mehr aber noch zum ,nachdenken6 ,wie freut sich des ,emporschauens zum ,sternenheere1 wer empfindet1 ,wie gering er1 und wer ,gott1 welch' ein ,staub er1 und wer ,gott1 ,sein ,gott ist6 ,o sei dann1 -- ,gefhl ,der ,entzckung1 -- wenn auch ich sterbe1 mit mir6 -- 7,klopstock47 ,inhalt4 ,seite ,vorwort ,i-,,viii ,erstes ,kapitel3 ,wie mgen die ,sternenwelten entstanden sein8 #a ,die ,welt der kosmischen ,nebel #h ,zweites ,kapitel3 ,unsere ,sonnenwelt6 #af ,a4 ,unsere ,sonne6 #af ,b4 ,die ,welt der ,planeten6 #cb ,der ,merkur #cb ,die ,venus #cc ,die ,erde #cf ,der ,mond unserer ,erde #dj ,der ,mars #di ,die kleinen ,planeten1 auch ,planetoiden oder ,asteroiden genannt #ee ,der ,jupiter #eg ,der ,saturn #ei ,der ,uranus #fa ,der ,neptun #fc ,drittes ,kapitel3 ,die ,welt der ,kometen6 #fe ,sternschnuppen und ,meteore #ga ,viertes ,kapitel3 ,die ,welt der ,fixsterne6 #gd ,fnftes ,kapitel3 ,das ,ende der ,welten6 #ajd ,von demselben ,verfasser sind auerdem noch die folgenden astronomischen ,werke erschienen3 #a4 ,im ,reiche der ,sterne4 ,verlag von ,w4 ,vobach ,comp4 in ,leipzig1 ,berlin1 ,wien4 #aiaa4 ,preis3 ungeb4 #c1fj ,mk41 geb4 #d1fj ,mk4 #b4 ,in ,weltallstiefen4 ,verlag von ,georg ,c4 ,brkner 7,inhaber3 ,fritz ,hanke7 in ,breslau4 #aiaa4 ,preis3 geb4 #b1ej ,mk4 #c4 ,leuchtende ,welten4 ,verlag von ,c4 ,f4 ,neumanns ,stadtbuchdruckerei in ,gleiwitz 7,oberschl47 u4 ,berlin4 #aiab4 ,preis3 geb4 #b ,mk4 #d4 ,illustrierte ,himmelskunde4 ,verlag des ,neuen ,allgemeinen ,verlages in ,berlin ,w #i1 ,linkstr4 #bc4 #aiab4 ,preis3 ungeb4 #a1ej ,mk41 geb4 #b ,mk4 ,in ,krze werden erscheinen3 ,in der ,vorhalle der ,ewigkeit6 und ,aus dem ,hohen-,liede der ,natur6 ,druck von ,hermann ,beyer ,shne 7,beyer ,mann7 in ,langensalza4 ,verlag von ,hermann ,beyer ,shne 7,beyer ,mann7 in ,langensalza4 ,heimatbchlein fr unsere ,kleinen4 ,neue ,kinderlieder von ,wolrad ,eigenbrodt4 ,mit vielen ,zeichnungen von ,hans v4 ,volkmann4 #fh ,seiten4 ,preis eleg4 kart4 #d1ej ,m4 ,hierzu sind auch ,melodien erschienen4 ,preis #g1ej ,m4 ,kthchen und ihre ,freunde4 ,eine ,erzhlung fr heranwachsende ,mdchen von ,grfin ,marta ,freddi-,clausius4 #bje ,seiten4 #b4 ,auflage4 ,preis geb4 #f ,m4 ,auswahl neuerer ,gedichte4 ,fr den ,gebrauch in ,schulen4 #fd ,seiten4 #e4 ,auflage4 #ba4-be4 ,tausend4 ,preis #a ,m4 ,auswahl historischer ,gedichte4 ,fr den ,gebrauch in ,schulen4 #fd ,seiten4 ,preis #dj ,pf4 ,weihnachtsgre4 ,eine ,sammlung der schnsten ,weihnachtsgedichte aus alter und neuer ,zeit4 ,fr die deutsche ,jugend ausgewhlt und mit ,anmerkungen versehen von ,august ,lomberg1 ,rektor in ,elberfeld4 #hb ,seiten4 ,preis #dj ,pf4 ,aus einer vergessenen ,ecke4 ,beitrge zur deutschen ,volkskunde von ,dr4 ,ludw4 ,friedr4 ,werner4 ,,viii und #bjh ,seiten4 #a4 ,reihe4 #d4 ,auflage4 ,preis #e1fj ,m41 geb4 #i1fj ,m4 ,,viii und #acg ,seiten4 #b4 ,reihe4 #b4 ,auflage4 ,preis #e ,m41 geb4 #i ,m4 ,der ,garten des ,brgers und ,landmannes4 von ,joh4 ,wesselhft4 ,,xii und #cgc ,seiten4 #f4 ,auflage4 ,preis #h ,m41 geb4 #ab ,m4 ,smtliche ,preise verstehen sich einschlielich ,teuerungszuschlag4 ,zu beziehen durch jede ,buchhandlung4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription ,offensichtliche ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,die ,darstellung der ,ellipsen wurde vereinheitlicht4 ,korrektur3 ,werbeseite #b3 #d #dj #hb ,seiten4 ,preis #dj ,pf4