,anmerkungen zur ,transkription ,das ,original ist in ,fraktur gesetzt4 ,im ,original gesperrter bzw4 unterstrichener ,text ist so ausgezeichnet4 ,im ,original in ,antiqua gesetzter ,text ist so markiert4 ,im ,original fetter ,text ist so hervorgehoben4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription befinden sich am ,ende des ,buches4 ,illustration ,die ,welt der ,planeten4 ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde1 ,stuttgart4 ,die ,gesellschaft ,kosmos will die ,kenntnis der ,naturwissenschaften und damit die ,freude an der ,natur und das ,verstndnis ihrer ,erscheinungen in den weitesten ,kreisen unseres ,volkes verbreiten4 - ,dieses ,ziel glaubt die ,gesellschaft durch ,verbreitung guter naturwissenschaftlicher ,literatur zu erreichen mittels des ,kosmos1 ,handweiser fr ,naturfreunde ,jhrlich #ab ,hefte ,preis ,m #b4hj2 ferner durch ,herausgabe neuer1 von ersten ,autoren verfater1 im guten ,sinne gemeinverstndlicher ,werke naturwissenschaftlichen ,inhalts4 ,es erscheinen im ,vereinsjahr #aiaj3 ,koelsch1 ,von ,pflanzen zwischen ,dorf und ,trift4 ,reich illustriert4 ,geh4 ,m #a4- ,k #a4bj h 4 ,w4 ,meyer1 ,die ,welt der ,planeten4 ,reich illustriert4 ,geh4 ,m #a4- ,k #a4bj h 4 ,w4 ,dekker1 ,auf ,vorposten im ,lebenskampf ,i4 ,reich illustriert4 ,geh4 ,m #a4- ,k #a4bj h 4 ,w4 ,floericke1 ,sugetiere fremder ,lnder4 ,reich illustriert4 ,geh4 ,m #a4- ,k #a4bj h 4 ,w4 ,weule1 ,die ,kultur der ,kulturlosen4 ,reich illustriert4 ,geh4 ,m #a4- ,k #a4bj h 4 ,w4 ,diese ,verffentlichungen sind durch alle ,buchhandlungen zu beziehen2 daselbst werden ,beitrittserklrungen 7,jahresbeitrag nur ,m #d4hj7 zum ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde1 7auch nachtrglich noch fr die ,jahre #aijd_/ji unter den gleichen gnstigen ,bedingungen7 entgegengenommen4 7,satzung1 ,bestellkarte1 ,verzeichnis der erschienenen ,werke usw4 siehe am ,schlusse dieses ,werkes47 ,geschftsstelle des ,kosmos3 ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart4 ,die ,welt der ,planeten ,von ,dr4 ,m4 ,wilh4 ,meyer ,mit zahlreichen ,abbildungen ,illustration ,stuttgart ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde ,geschftsstelle3 ,franckh'sche ,verlagshandlung ,copyright #aiaj by ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart ,stuttgarter ,setzmaschinen-,druckerei1 ,g4 m4 b4 ,h41 ,stuttgart4 ,illustration ,wie gro und schn erscheint uns die ,welt unserer ,erde6 ,vor der ,erkenntnis der wahren ,einrichtung des ,weltgebudes und seiner ,dimensionen1 die kaum mehr als drei ,jahrhunderte alt ist1 war ja die ,erde die eigentliche ,welt in ihrem hauptschlichsten ,umfange1 und all die ,sterne1 die sich wie unterwrfige ,vasallen um sie drehten1 galten in dieser ,weltanschauung nur als ,nachtlichter1 die keine andere ,aufgabe hatten als das sonst gar zu bedrckend schwarze ,himmelsgewlbe nachts zu beleben4 ,welch eine unendliche ,flle des ,geschaffenen birgt diese ,welt der ,erde6 ,die ,meere verbreiten sich fast unbegrenzt ber sie hin1 erfllt mit ,millionen und aber ,millionen von ,lebewesen aller ,art1 und ihre ,wunder beleben noch die letzten finstern ,tiefen4 ,hoch bis ber die ,wolken erheben sich die schneebedeckten ,hupter der ,bergriesen1 und in den ,ebenen zu ihren ,fen dehnen sich ,wlder und grne ,matten1 unterbrochen von den ,stdten der ,menschen1 ber anderthalb tausend ,millionen an ,zahl1 die diese weite ,schpfung zu beherrschen lernten1 und deren ,geist sich in alle ,hhen und ,tiefen schwingt4 ,wie geheimnisvoll arbeitet es in jeder ,ader1 in jedem ,blatt1 wie unendlich vielartig verschlungen ist das ,geschehen dieser ,welt allein6 berblickt man von ihr auch nur einen fast verschwindend kleinen ,teil1 so erkennt man die ,unmglichkeit1 auch nur diesen ,ausschnitt unserer ,erdenwelt in seinem ,wesen vllig zu erfassen und zu durchdringen1 und wir bewundern die ,gre der ,schpfung in jedem ,infusor4 ,und diese unermelich groe schpferische ,kraft sollte sich dort oben am stillen ,himmel noch unermelich viele ,male wiederholen8 ,der ,gedanke ist eben in ,wirklichkeit unfabar2 noch heute weigert sich der einfache ,menschenverstand1 seine ,mglichkeit nur anzunehmen4 ,die vierhundert ,jahre1 die seit der ,grotat des ,kopernikus verflossen sind1 gengten bei weitem nicht1 diesem revolutionrsten ,gedanken1 der je gedacht worden ist1 und der diese ganze ,erdenschpfung aus dem ,mittelpunkt der ,welt verdrngte1 allgemeines ,brgerrecht zu verschaffen4 ,predigt man die neue ,lehre auch allerorten1 so ist sie doch nur wenigen wirklich in ,fleisch und ,blut gedrungen4 ,hlt sich nicht jeder einzelne1 mit den wenigen ,ausnahmen innerlich bescheidener ,menschen1 fr das wichtigste ,glied seiner besonderen ,gemeinschaft1 nicht fr nur einen unter ,millionen1 und gibt es nicht heute noch ,herrscher1 die meinen1 da von ihnen allein alle ,macht ausgehe1 whrend auch sie regiert werden1 wie sie regieren1 ,glieder sind in einer ,reihe von ,verkettungen mchtigerer ,einflsse1 als sie sie jemals ben knnen6 ,so vermgen es sich auch nur wenige vorzustellen1 da diese so unfabar groe ,erde nur ein kleines ,glied in einer hheren ,organisation sein solle1 in dem ,planetensystem1 wo ,weltkrper1 zum ,teil noch viel grer als unsere ,erde1 ,spielbllen gleich1 mit ihr gemeinschaftlich um die ,sonne kreisen1 von ihr in jeder ,sekunde um viele ,kilometer weit durch den leeren ,raum getrieben4 ,ein ungeheurer ,gedanke1 von dem man wohl begreifen kann1 da er ,jahrhunderte braucht1 um selbst in hervorragenden ,kpfen ganz zur ,reife zu kommen4 ,das ,weltsystem des ,ptolemus war dagegen menschlich viel verstndlicher4 ,in dem ,mnchener ,deutschen ,museum1 das sich den ,physiksaal der ,berliner ,urania1 vielfach vergrert und vervollkommt1 zum ,vorbild genommen hat1 ist ein sehr anschauliches1 bewegliches ,modell des ptolemischen ,weltsystems ausgestellt 7,abb4 #a74 ,wir sehen1 wie die ,erde im ,mittelpunkte ruhig steht1 und wie von ihr eine ,reihe von ,stangen ausgeht1 die die ,planeten tragen4 ,zu diesen gehrten damals auch ,sonne und ,mond4 ,diese beiden sind in dem ,modell unmittelbar an den ,enden der um die ,erde laufenden ,stangen befestigt2 dagegen trgt das ,ende der andern fr ,merkur1 ,venus1 ,mars1 ,jupiter und ,saturn bestimmten ,stangen je wieder einen ,stangenast1 der sich seinerseits um das ,ende der ersteren ,stange in gewissen1 fr jeden ,planeten verschiedenen ,zeitrumen dreht4 ,erst am ,ende dieser ,stangenste befinden sich die ,planeten1 die sich also einmal um einen leeren ,punkt 7am ,ende jener mit der ,erde unmittelbar verbundenen ,stange7 und erst mit diesem um die ,erde selbst drehen4 ,wir knnen mit eigener ,hand das ganze ,system in ,bewegung setzen1 und das ,modell demonstriert uns dann ad oculos1 da es wirklich so geht1 da man nmlich die ,bewegungen der ,planeten1 wie wir sie mit diesen selben ,augen am ,himmel beobachten1 durch eine relativ einfache1 mechanische ,vorrichtung nachahmen kann4 ,weshalb sollten die ,alten1 die von den wahren ,wirkungen der ,naturkrfte noch so wenig wuten1 sich nicht denken knnen1 von der ,erde gingen derartige ,stangen aus1 die an ,gelenken oder sten die ,planeten trugen1 whrend alles von einem geheimnisvollen ,uhrwerk im tiefsten ,innern der ,welt umgetrieben wurde8 ,illustration3 ,abb4 #a4 ,die ,gelenke1 an denen sich die ,planeten befanden1 waren dadurch notwendig geworden1 weil man gesehen hatte1 da diese ,wandelsterne nicht wie ,sonne und ,mond immer in gleicher ,richtung den ,himmel umwandelten1 sondern zuweilen in ihrem ,laufe stillstanden1 zurckgingen1 rcklufig wurden1 wie man es auch heute noch nennt1 wieder stillstanden und dann erst ihren gewhnlichen ,lauf von neuem aufnahmen4 ,dies konnte man durch jene doppelte ,bewegung ohne weiteres erklren4 ,das ,modell zeigt es4 ,wenn der ,planet an seiner ,gelenkstange1 wie ich sie einmal ganz einfach nennen will1 gerade zwischen dem ,punkte1 um den er sich an dem ,gelenke dreht1 und der ,erde vorbeikam1 so bewegte er sich in umgekehrter ,richtung wie der ,gelenkpunkt selbst1 der gleichmig um die ,erde luft4 ,der ,planet wurde rcklufig4 ,wenn er aber jenseits stand1 so summierten sich beide ,bewegungen1 der ,planet lief schneller als gewhnlich1 und zwar rechtlufig2 zwischen beiden ,stellungen lagen ,stillstandspunkte1 in denen sich der ,planet an seinem ,gelenk entweder gegen die ,erde hin oder von ihr weg bewegte4 ,den um die ,erde selbst beschriebenen ,kreis nannte man den ,deferenten1 den ,kreis1 den der ,planet um seine ,gelenkstange beschrieb1 deren ,bewegungspunkt auf der ,peripherie des ,deferenten um die ,erde lief1 bezeichnete man als ,epizykel4 ,je nach der ,auswahl der ,gre dieser ,kreise und der ,bewegungsgeschwindigkeiten auf ihnen gelang es1 die beobachteten ,schleifenbildungen der ,planeten am ,himmel durch solch einen ,uhrwerkmechanismus nachzuahmen4 ,mehr konnte man damals nicht verlangen4 ,ptolemus hatte die ,planetenbewegungen durchaus befriedigend beschrieben4 ,abb4 #b zeigt diesen ,mechanismus in einer handgreiflichen ,konstruktionsweise4 ,illustration3 ,abb4 #b4 ,epizyklischer ,bewegungsmechanismus nach ,ptolemus4 ,ob die ,dinge sich wirklich so verhielten1 wie es diese ,konstruktion darstellte1 darber hat sich ,ptolemus niemals ein ,urteil erlaubt4 ,er blieb als echter beschreibender ,forscher durchaus auf dem ,standpunkte stehen1 den ihm die ,kenntnisse seiner ,zeit anwiesen1 und stellte seine ,annahme nur als eine ,arbeitshypothese hin1 auf deren ,basis weiter geforscht werden konnte4 ,im ,gange einer exakten ,forschung sind immer drei ,stufen hervorgetreten4 ,die erste erforscht das ,was1 die zweite das ,wie und die dritte erst das ,warum4 ,ptolemus stand noch auf der ,stufe1 die zu erforschen hatte1 was am ,himmel vor sich ging1 und dies brachte er in eine mathematisch leicht zu bersehende und nachzubildende ,form4 ,wie diese ,bewegungen in ,wirklichkeit stattfanden1 und warum sie gerade so und nicht anders geschehen konnten1 das waren die beiden ,stufen1 die erst nahezu nach zweitausendjhriger ,beobachtungsarbeit ,kepler und ,newton ersteigen konnten4 ,kopernikus1 nach dem das neue ,system benannt werden mu1 da er die umwlzende ,idee zuerst in eine strenge ,form brachte1 hatte dennoch jene zweite ,forschungsstufe nicht erreicht1 und er selbst hat auch niemals ,anspruch darauf erhoben4 ,er hatte nur erwiesen1 da die unbekannten ,einrichtungen1 die die ,planeten bewegten1 sich auerordentlich viel einfacher gestalten1 wenn man sich die ,erde nicht mehr stillstehend1 sondern sich um die ,sonne drehend dachte1 um die auch die andern ,planeten1 mit ,ausnahme des ,mondes1 sich ebenso wie die ,erde bewegten4 ,dann konnte man alle jene ,epizykel mit einem ,male aus dem ,uhrwerk fortlassen1 ohne da die ,wiedergabe der beobachteten ,bewegungen darunter leiden mute4 ,aber auch ,kopernikus konnte gewisse epizyklische ,bewegungen noch nicht entbehren1 worauf wir hier nicht naher eingehen knnen4 ,sein ,system blieb immer noch recht kompliziert4 ,es hatte zwar sehr viel mehr ,wahrscheinlichkeit fr sich als das ptolemische1 konnte aber fr seine wirkliche ,existenz ebensowenig einen triftigen ,grund angeben wie dieses4 ,illustration3 ,abb4 #c4 ,erklrung der ungleichfrmigen ,bewegung der ,sonne nach ,hipparch4 ,namentlich blieben manche ,bewegungseigentmlichkeiten unerklrlich1 die zum ,teil schon ,hipparch1 der ,nachfolger des ,ptolemus auf dem astronomischen ,lehrstuhl in ,alexandrien1 entdeckt hatte4 ,er sah1 da die ,sonne sich durchaus nicht gleichmig um die ,erde bewegte2 im ,winter lief sie schneller als im ,sommer4 ,da man nun an eine andere als eine ,kreisbewegung gar nicht zu denken wagte1 weil sie fr ihn auerhalb aller mechanischen ,erklrungsmglichkeit lag1 so konnte man sich nicht anders helfen1 als da man die ,erde doch bereits aus dem eigentlichen ,mittelpunkte aller ,bewegung rckte4 ,sobald sie1 entsprechend der ,abbildung #c1 zu dem von der ,sonne jhrlich beschriebenen ,kreise exzentrisch steht1 erklrt sich jene jahreszeitlich wechselnde ,geschwindigkeit ihrer ,umlaufsbewegung4 ,da man die ,ursache aller dieser ,bewegungen nicht kannte1 und ja auch die epizyklische ,bewegung um einen leer gedachten ,punkt stattfand1 so konnte man sich auch diese ,lage des ,bewegungszentrums der ,sonne auerhalb des ,erdkrpers wohl als mglich vorstellen4 ,nun zeigte auch der ,mond diese periodische ,beschleunigung und ,verlangsamung seiner ,bewegung1 die wieder nur darzustellen war1 wenn man das ,zentrum seines exzentrischen ,kreises an einen andern ,punkt verlegte als das fr die ,sonne4 ,und noch dazu zeigte es sich1 da die ,lage dieses ,zentrums selbst wieder sich in etwa neun ,jahren um die ,erde bewegte4 hnliches fand man spter auch bei den ,planetenbewegungen1 die in ihren verschiedenen ,stellungen zur ,erde ungleiche ,schleifen durchliefen4 ,alle diese ,ungleichheiten konnte auch ,kopernikus nicht anders erklren1 als es schon ,hipparch getan hatte4 ,er blieb an der berzeugung von der in ,wirklichkeit gleichmig schnellen ,bewegung der ,himmelskrper in ,kreisen hngen4 ,erst ,kepler rumte mit allen diesen ,schwierigkeiten auf1 indem er die exzentrischen ,kreise durch ,ellipsen ersetzte4 ,seine drei ,grundgesetze aller ,bewegungen im ,planetensystem heien3 #a4 ,alle ,planeten bewegen sich in ,ellipsen um die ,sonne1 in deren einem ,brennpunkt sie steht4 #b4 ,die ,bewegungen in diesen ,ellipsen finden so statt1 da die von der ,verbindungslinie zwischen ,sonne und ,planet1 dem sogenannten ,radiusvektor1 beschriebenen ,flchen den dazu verwendeten ,zeiten proportional sind4 #c4 ,die ,kuben der ,entfernungen der ,planeten von der ,sonne verhalten sich wie die ,quadrate ihrer ,umlaufszeiten4 ,mit diesen drei einfachen ,gesetzen lieen sich nicht nur alle beobachteten ,bewegungen der ,planeten auf das genaueste durch die ,rechnung wiedergeben1 sondern man hatte sogar durch sie ein ,mittel gefunden1 die relativen ,entfernungen im ,system festzuhalten1 worber man bis dahin nur ganz ungefhre ,vermutungen haben konnte4 ,kepler hatte entdeckt1 wie die ,planeten sich bewegen2 warum es so sein mute1 fand kaum fnfzig ,jahre spter ,newton1 indem er nachwies1 da die ,ursache aller dieser ,bewegungen keine andere sei als die1 die auch den ,stein aus unserer ,hand zur ,erde fallen lt1 der allgemeinsten von allen tglichen ,erscheinungen4 ,aus dem einen ,gesetz der ,gravitation oder der allgemeinen ,schwere1 das besagt1 da alle ,krper1 welcher ,art sie auch seien1 alle andern ,krper in gleicher ,weise anziehen1 und zwar so1 da diese ,anziehung mit der ,masse direkt proportional zu- und mit dem ,quadrat der ,entfernung abnimmt1 lassen sich die drei ,keplerschen ,gesetze als logische ,folgen mathematisch ableiten4 ,alle ,bewegungen der ,krper unseres ,planetensystems bis in ihre letzten ,feinheiten1 die unsere haarspalterische ,beobachtungskunst aufdeckt1 sind einzig und allein aus diesem einen ,gesetze fr ,jahrhunderte und ,jahrtausende in ,vergangenheit und ,zukunft zu berechnen4 ,theorie und ,erfahrung sind im vollkommenen ,einklange miteinander1 das ,gebude der ,himmelsmechanik steht vollendet da2 nur ,einzelheiten sind noch auszuarbeiten1 besonders1 wenn die ,erfahrung neue ,tatsachen herbeigeschafft hat1 die sich aber bisher stets mit der ,theorie in ,einklang bringen lieen1 wenn auch in einzelnen verwickelten ,fllen dieser ,einklang nicht sofort zu erzielen war4 ,wir werden im folgenden einige solcher ,flle nher zu betrachten haben1 wo eine anfngliche ,disharmonie stets in einen neuen ,triumph des groen einheitlichen ,gesetzes ausklang4 ,dieses ,newtonsche ,weltgebude ist also nicht als eine unter vielen denkbare ,hypothese anzusehen1 wie es die vorangehenden ,weltansichten waren1 sondern als die eine groe ,wahrheit1 zu der alle denkenden ,geschpfe gelangen mssen1 als dem letzten ,triumph ihrer logischen ,kraft1 in welchem unbekanntesten ,winkel des ,weltalls sie auch leben1 und wie wenig sie auch sonst uns ,menschen gleichen mgen2 nur mssen sie ,augen haben1 die hehren ,bewegungen der ,gestirne zu sehen4 ,denn es hat sich herausgestellt1 da auch alle ,bewegungen der ,gestirne auerhalb unseres ,planetensystems1 soweit wir sie verfolgen knnen1 nach diesem selben ,gesetze stattfinden4 ,diese berzeugung1 der allgemeinsten ,wahrheit zu dienen1 erhebt unsern ,geist machtvoll ber das kleinliche ,getriebe der ,menschenwelt1 die tausend ,wahnideen fr ewige ,wahrheiten nimmt1 um sich in ihnen schmerzvoll zu verwirren4 ,illustration3 ,abb4 #d4 ,unsere ,erde ist ein fr allemal als ein kleines ,glied in diesen wunderbaren ,organismus eingereiht4 ,whnte das anmaende ,menschengeschlecht einstmals den grten ,teil der ,welt zu beherrschen1 so mssen sich heute seine ,machthaber mehr und mehr an den ,gedanken gewhnen1 da sie nur einen kleinen ,teil einer ,provinz in einem ,reiche1 dem der ,sonne1 verwalten1 in dem noch ,millionen hnlicher ,weltkrper in den unermelichen ,rumen des allumfassenden ,milchstraensonnenschwarmes ihren unbekannten ,zielen entgegeneilen4 ,ob unsere so vllig in der groen ,gemeinschaft verschwindende ,erdenwelt zu den schneren und bestorganisierten dieser ,weltkrper gehrt8 ,das wre ein gewisser ,trost fr das von seinem ,thron im ertrumten ,mittelpunkte der ,welt fr immer verwiesene ,menschengeschlecht4 ,in einem andern ,kosmosbndchen habe ich die ,leser zum ,monde hinaufgefhrt1 der uns nchsten auerirdischen ,welt4 ,dabei haben wir gesehen1 da der ,mond ein von der ,erde sehr verschiedenes ,weltwesen ist1 dessen ,organisation auf keinen ,fall die ,schnheit und ,flle unserer ,erdenwelt aufweisen kann4 ,wie steht es in dieser ,hinsicht mit den brigen ,planeten8 ,dieses ,bchlein soll einen berblick dessen geben1 was unsere moderne ,beobachtungskunst ber das ,wesen der ,planeten in ,erfahrung bringen konnte1 und zugleich versuchen1 ,freunde der hehren ,sternkunde1 die ber ,fernrohre mittlerer ,kraft verfgen1 anzuleiten1 wie sie sich in diese andern ,welten vertiefen und mithelfen knnen1 deren ,geheimnisse mehr und mehr zu entschleiern4 berblicken wir zu diesem ,zwecke zunchst die ,ausdehnung und ,anordnung des ,planetenreiches6 ,wir unterscheiden die sonnennahen ,planeten1 ,merkur1 ,venus1 ,erde und ,mars1 von den sonnenfernen ,jupiter1 ,saturn1 ,uranus und ,neptun1 zwischen die sich der ,ring kleiner ,planeten schiebt4 ,die relativen ,abstnde1 in denen sich diese ,planeten um die ,sonne bewegen1 knnen wir nach dem dritten ,keplerschen ,gesetze ohne weiteres ermitteln1 nachdem wir beobachtet haben1 in welchen ,zeiten sie ihre ,umlufe vollenden4 ,wir finden so1 da ,merkur seinen ,lauf um die ,sonne durchschnittlich in einem ,abstande ausfhrt1 der nur ungefhr vier ,zehntel unseres ,abstandes von der ,sonne betrgt4 ,dieser ,abstand der ,erde von der ,sonne ist die ,maeinheit1 die ,meile1 der ,zoll oder ,millimeter1 mit dem die ,astronomen alle ,entfernungen im ,weltgebude ausmessen1 solange diese nicht doch immer noch zu gro werden fr diesen ,mastab4 ,genauere ,zahlen werden spter folgen4 ,die ungefhren ,abstnde sind in der gleich folgenden ,tabelle mitangegeben4 ,die nebenstehende ,abb4 #d veranschaulicht die ,verhltnisse des ,sonnensystems4 ,man sieht1 wie die ,zwischenrume der ,planeten untereinander mit ihrer ,entfernung von der ,sonne bestndig wachsen4 ,man hat eine einfache ,regel dafr gefunden1 die aber nicht ganz genau innegehalten wird und namentlich fr den letzten1 ,neptun1 sehr schlecht stimmt4 ,man nennt sie die ,bode-,tituiussche ,regel4 ,in folgender kleinen ,tabelle ist sie mit der ,wirklichkeit verglichen4 ,wahrer ,abstand ,abweichung ,merkur #j1d #j1d #j1ci #j1ja ,venus #j1d #a #j1c #j1g #j1gb - #j1jb ,erde #j1d #b #j1c #a1j #a1jj #j1jj ,mars #j1d #d #j1c #a1f #a1eb #j1jh ,jupiter #j1d #af #j1c #e1b #e1bj #j1jj ,saturn #j1d #cb #j1c #aj1j #i1ed #j1df ,uranus #j1d #fd #j1c #ai1f #ai1ai #j1da ,neptun #j1d #abh #j1c #ch1h #cj1jg #h1gc ,wir sehen1 da die ,faktoren von #j1c sich mit jedem ,planeten verdoppeln4 ,nur zwischen ,mars und ,jupiter fehlt der ,faktor #h1 der1 hier eingesetzt1 etwa die ,mitte der ,gruppe der kleinen ,planeten angibt4 ,sehen wir vom ,neptun mit seiner groen ,abweichung ab1 so ist nach dieser ,regel wohl anzunehmen1 da eine bestimmte ,gesetzlichkeit beim ,aufbau unseres ,systems stattfand1 die nur im ,laufe der ungezhlten ,jahrmillionen1 die seither verflossen sind1 sich durch unbekannte ,einflsse verwischt hat4 ,beim sonnenfernsten ,planeten sind diese ,einflsse am bedeutendsten gewesen4 ,trennen auch sehr groe ,abstnde unser ,system von dem der anderen ,sonnen im ,weltgebude1 so kann deren ,einflu unter ,umstnden doch im ,laufe so groer ,zeiten sehr merklich werden4 ,die nchste der uns bekannten ,sonnen steht von der unsrigen eine ,viertelmillion mal weiter ab als wir von dieser4 ,das macht immer noch #djjj ,durchmesser unseres ganzen ,systems bis zum ,neptun aus4 ,auch diese ,sonne1 es ist einer der hellsten ,sterne am sdlichen ,himmel1 fr uns leider nicht sichtbar1 ,alpha im ,zentauren genannt1 wird von einer andern ,welt umkreist1 die selbst eine ,sonne ist4 ,etwaige dunkle ,planeten1 wie die unsrigen1 die vielleicht auch ihn umgeben1 knnten wir aus dieser ungeheuern ,entfernung lngst nicht mehr sehen4 ,fr so groe ,entfernungen wird die fr unser ,system gewhlte ,maeinheit zu klein4 ,man nimmt dafr die ,zeit1 welche das ,licht gebraucht1 um von dem betreffenden ,sterne bis zu uns zu gelangen1 whrend es bekanntlich #cjjjjj ,kilometer in der ,sekunde zurcklegt4 ,bei dieser ungeheuern ,geschwindigkeit braucht das ,licht der ,sonne bis zu uns immerhin schon #h ,minuten1 vom ,neptun her #d ,stunden und #h ,minuten1 aber von jener nchsten ,sonne #d1c ,jahre4 ,von andern ,sternen1 deren ,entfernungen wir lngst nicht mehr ausmessen knnen1 drfen wir vermuten1 da das ,licht ,tausende von ,jahren braucht1 um uns ihre ,existenz anzuzeigen4 ,wie klein ist solchem ,mastab gegenber unsere ,erdenwelt geworden6 ,es wre nur eine ,spielerei mit ,zahlen1 wollten wir solche ,dimensionen in menschliche ,mae bersetzen4 ,eine ,anschauung knnten uns solche ,zahlen selbst fr das ,planetensystem nicht mehr geben4 ,fr viele wichtige ,untersuchungen ber die ,einrichtungen unserer ,planetenwelt und der in ihnen wirkenden ,krfte im ,vergleich zu denen auf der ,erde ist es aber dennoch von groem ,werte1 die ,entfernungen in unserm ,system nach einem ,mae zu bestimmen1 mit dem wir auch die ,gre unserer ,erde ausmessen knnen1 um diese ,gre jenen gegenberzustellen4 ,war es nun1 nach ,kenntnis des dritten ,keplerschen ,gesetzes1 ein leichtes1 die relativen ,entfernungen festzustellen1 wie sie weiter oben angegeben sind1 so blieb dagegen die ,ausmessung der ,sonnenentfernung1 mit der dann alle andern ,dimensionen ohne weiteres gegeben waren1 in einem ,mastabe1 den wir in ,hnden haben1 also zum ,beispiel dem ,meter1 eine auerordentlich schwierige ,aufgabe4 ,von ihr habe ich schon in meinem ,kosmosbndchen ,sonne und ,sterne1 ,seite #i u4 f41 gesprochen4 ,man nennt solche ,ausmessung die ,bestimmung der ,sonnenparallaxe4 ,das ist der ,winkel1 unter dem der ,halbmesser unserer ,erde1 aus der ,entfernung der ,sonne gesehen1 erscheinen wrde4 ,man hat ihn nach jahrzehntelangen1 mhevollen ,arbeiten1 an denen sich die ,astronomen aller ,lnder beteiligen muten1 zu #h1hj ,bogensekunden gefunden1 wonach die ,sonne durchschnittlich #adiejjjjj ,kilometer von uns absteht4 ,aus dieser ,zahl kann dann der ,leser1 wenn es ihm ,vergngen macht1 die ,millionen von ,kilometern berechnen1 welche die brigen ,planeten von der ,sonne trennen4 ,wir brauchen im folgenden diese ,zahlen nicht und werden sie auch nur gelegentlich anfhren4 ,dagegen interessiert es uns schon mehr zu erfahren1 da etwa #aagjj ,kugeln von der ,gre unserer ganzen ,erdenwelt aneinandergereiht werden mten1 um eine ,brcke von uns bis zur ,sonne zu bilden4 ,sehr merkwrdig ist es1 da die ,planeten nahezu in einer ,ebene angeordnet sind1 da sie sich also alle nicht sehr ber die ,ebene erheben knnen1 in der die ,erde um die ,sonne luft1 und die man als ,ekliptik bezeichnet4 ,diese ,anordnung verrt ohne weiteres eine innere ,zusammengehrigkeit1 einen gemeinsamen ,ursprung4 ,indes zeigen doch nur die groen ,planeten solche geringen ,abweichungen2 die grte unter ihnen besitzt der kleinste und sonnennchste1 ,merkur1 dessen ,bahnebene gegen die der ,erde um #g ,grad geneigt ist4 ,nach ihm zeigt die grte ,abweichung der sonnenfernste1 ,neptun1 mit #d ,grad4 ,fr die andern ,planeten findet man spter entsprechende ,zahlenangaben4 ,von den kleinen ,planeten knnen einige sich um mehr als #cj ,grad aus der ,ebene der ,ekliptik erheben1 wie sich denn bei diesem eigentmlichen ,schwarm von ,weltkrperchen manche ,besonderheiten zeigen1 die uns noch beschftigen werden4 ,um eine ,anschauung fr diese ,neigungsverhltnisse zu gewinnen1 mag man sich vorstellen1 da eine ,schachtel von einem ,meter ,durchmesser1 in der man ein ,modell des ,sonnensystems mit den groen ,planeten allein verpacken wollte1 eine ,hhe von #ab ,zentimetern haben mte1 aber nur von #f ,zentimetern1 wenn man ,merkur ausschlieen wrde4 ,wollte man dagegen auch die kleinen ,planeten mitnehmen1 so mte die runde ,schachtel beinahe halb so hoch sein1 als ihr ,durchmesser lang ist4 ,auer diesen kleinen ,planeten umkreisen die ,sonne auch noch viele ,kometen1 von denen ich die ,leser des ,kosmos schon in einem besonderen ,bndchen unterhalten habe4 ,darin sprach ich auch von der ,lage ihrer ,bahnebenen1 die bei den nichtperiodischen1 d4 h4 den nicht nachweislich wiederholt unser ,sonnensystem besuchenden1 ,kometen alle ,winkel zur ,ekliptikebene haben knnen4 ,es kommen also ,kometen auch gelegentlich senkrecht auf die ,ekliptik herab4 ,die periodischen ,kometen1 die zu unserm ,system in einem festen ,verhltnis stehen1 haben meistens geringere ,neigungen2 doch ist unter ihnen auch einer1 der von ,pons-,brooks1 mit einer ,periode von #ga bis #gb ,jahren1 der sich um #gd ,grad ber die ,ekliptik erhebt4 ,endlich gehren noch zum ,sonnensystem die ,sternschnuppenringe1 denen wir zu bestimmten ,jahreszeiten begegnen1 und vorbergehend die ,meteore1 die wir gelegentlich in unsere ,atmosphre schlagen sehen4 ,auch mit ihnen hat sich das vorhin erwhnte ,kosmosbndchen befat1 ebenso behandelte ich in dem ,bndchen ,sonne und ,sterne den ,hauptkrper unseres ,systems selbst und schlielich auch den ,mond unserer ,erde1 so da zur ,vervollstndigung des ,bildes unseres ,sonnenweltreiches nur noch die ,planeten selbst mit ihren ,monden fehlen1 die wir uns hier nher anschauen wollen4 ,beginnen wir beim sonnennchsten ,planeten1 ,merkur1 der1 wie wir schon wissen1 die ,sonne nur etwa in vier ,zehnteln unserer eigenen ,sonnenentfernung1 genauer #j1chga1 umkreist4 ,wir verstehen es deshalb1 da er sich auch fr unsern ,standpunkt niemals weit von der ,sonne entfernen kann4 ,steht er in seiner ,bahn1 von uns aus gesehen1 am meisten rechts oder links1 westlich oder stlich von der ,sonne1 so knnen wir zwischen den drei ,gestirnen ein rechtwinkliges ,dreieck konstruieren1 in dem offenbar die eine ,seite #j1d lang ist1 wenn die andere gleich #a gesetzt wird4 ,daraus folgt dann1 da ,merkur in dieser gnstigen ,stellung doch nur etwa #be ,grad von der ,sonne entfernt steht4 ,in ,wirklichkeit schwankt dieser ,winkel1 die stliche oder westliche ,elongation genannt1 zwischen #ah und #bg ,grad4 ,da infolge der tglichen ,umdrehung der ,erde alle ,gestirne zwischen ,aufgang und ,untergang in einer ,stunde #cj zurcklegen1 so geht also ,merkur im gnstigsten ,falle nicht viel mehr als eine halbe ,stunde vor der ,sonne auf oder nach ihr unter4 ,die gnstigste ,stellung der ,gestirne zueinander findet aber nur alle #aaf ,tage einmal statt und hlt dann kaum lnger als je eine ,woche an4 ,whrend dieser ,zeit kann ,merkur sogar auffallend hell am ,abend- oder ,morgenhimmel leuchten1 aber doch nur immer ziemlich tief am ,horizonte1 und man begreift es deshalb wohl1 da ihn nicht viele ,menschen mit bloem ,auge in dem ,bewutsein1 da es ,merkur war1 gesehen haben4 ,er erscheint dann als hellstrahlender1 etwas gelblicher ,stern1 der ein unruhigeres ,licht hat1 als man es sonst bei den ,planeten zu sehen gewohnt ist4 ,es zeugt von nicht geringer ,beobachtungsgabe1 da die ,alten schon seit undenklichen ,zeiten dieses ,gestirn kannten und seinen ,lauf fr ihre ,verhltnisse gut bestimmten4 ,freilich liegen die ,anfnge der astronomischen ,beobachtungskunst in jenen sdlichen ,lndern1 in denen nicht so oft wie in ,deutschland neidische ,wolken gerade in den gnstigen ,perioden jeden ,ausblick zu den ,himmelswelten vereiteln4 ,unsere modernen ,beobachtungswerkzeuge erlauben es1 ,merkur auch am ,tage aufzufinden und seine wechselnde ,lage zur ,sonne1 beziehungsweise zu einem festen ,punkte am ,himmel zu bestimmen1 wenn der ,planet dem strahlenden ,tagesgestirne nicht gar zu nahe gekommen ist4 ,man hat dabei gefunden1 da ,merkur1 wie alle ,planeten1 nicht in einem ,kreise1 sondern in einer ,ellipse um die ,sonne luft4 ,beim ,merkur ist diese ,abweichung von der ,kreisbahn am grten unter allen groen ,planeten4 ,das ,ma fr diese ,abweichung von der ,kreisbahn ist die ,exzentrizitt4 ,sie wird durch den lngsten und krzesten ,durchmesser der ,ellipse1 ihre groe und kleine ,achse1 bestimmt4 ,nennt man diese beiden ,lngen a und b1 so ist die ,exzentrizitt gleich a - b1 dividiert durch a4 ,diese ,gre ist bei ,merkur gleich #j1bjf4 ,nach dem uns schon bekannten ersten ,keplerschen ,gesetze befindet sich die ,sonne nicht im ,mittelpunkte der ,bahnellipse1 sondern in einem ihrer beiden ,brennpunkte4 ,wir wollen uns hier nicht damit aufhalten zu ermitteln1 wie diese ,punkte mathematisch zu finden sind1 aber es interessiert uns der ,umstand1 da die beiden ,verbindungslinien1 von irgendeinem ,punkte der ,ellipse zu den ,brennpunkten hin zusammengenommen1 immer eine fr dieselbe ,ellipse unvernderliche ,gre haben1 die gleich der ,lnge der groen ,achse ist4 ,die ,verbindungslinie1 die nach dem ,brennpunkte fhrt1 worin sich die ,sonne befindet1 heit der ,radiusvektor4 ,die ,richtung1 nach der er am krzesten1 der ,planet der ,sonne also am nchsten ist1 nennt man die ,richtung des ,perihels oder1 ganz fachmnnisch1 wenngleich recht unpassend ausgedrckt1 die ,lnge des ,perihels1 weil man es sich angewhnt hat1 die auf der ,kreislinie der ,ekliptik gezhlten ,bogenstrecken ,lngen zu nennen4 ,wir begreifen es leicht1 da diese ,beziehungen der ,planeten zur ,sonne1 die sich durch ihre ,bahnelemente ausdrcken1 von groer ,bedeutung fr die physischen ,verhltnisse ihrer ,oberflchen sein mssen1 mit denen wir uns noch eingehend zu beschftigen haben4 ,deshalb war es unumgnglich1 diese kleine mathematische ,exkursion vorher zu machen4 ,illustration3 ,abb4 #e4 ,neigung und ,knotenlinie zweier ,planetenbahnen4 ,zu den uns schon bekannten ,bahnelementen1 der groen ,achse1 der ,exzentrizitt und der ,lnge des ,perihels1 kommen nun noch die ,neigung der ,bahn1 das ist der ,winkel1 den die ,bahnebene mit der ,ekliptik macht1 ferner die ,richtung1 wo sich beide ,bahnen kreuzen 7,abb4 #e71 die sogenannten ,knotenlngen1 aufsteigende dort genannt1 wo der ,planet von ,sden nach ,norden die ,ekliptik passiert1 dann die ,zeit1 wann er einmal durch sein ,perihel gegangen ist1 ,perihelzeit1 und endlich seine ,umlaufszeit4 ,eigentlich mte noch die ,richtung angegeben werden1 in der sich die ,krper in ihren ,bahnen bewegen1 diese ist aber fr alle ,planeten dieselbe1 nur einige ,monde1 die um sie kreisen1 bewegen sich in entgegengesetzter ,richtung4 ,illustration3 ,abb4 #f4 ,phasen und ,grenverhltnisse des ,merkur4 ,alle diese ,bahnelemente konnten fr ,merkur ebenso genau ermittelt werden1 wie fr die andern1 fr die direkte ,beobachtung gnstiger gestellten ,planeten1 da wir ihn zur ,bestimmung seiner ,lage am ,himmel auch am ,tage beobachten knnen4 ,wir bemerken dabei1 da er eine mit seiner ,stellung zur ,sonne wechselnde ,gestalt besitzt4 ,er zeigt ,phasen wie der ,mond4 ,whrend dieser aber dabei immer dieselbe ,gre beibehlt1 wenn wir von den ,resultaten genauer ,messung absehen1 so wechselt der ,durchmesser der ,merkurphasen dagegen sehr betrchtlich4 ,unsere ,kenntnis von der ,bahnlage des ,merkur erklrt uns dies sofort1 nachdem wir an den ,phasen selbst erkannten1 da ,merkur ein an sich dunkler ,krper1 wie die ,erde und der ,mond1 sein mu1 der sein ,licht von der ,sonne erhlt4 ,die nebenstehende ,abb4 #f erleichtert die ,anschauung der wechselnden ,beleuchtungs- und ,grenverhltnisse4 ,geht ,merkur in seiner ,bahn ungefhr zwischen uns und der ,sonne vorber1 so steht er uns am nchsten1 wendet uns aber seine unbeleuchtete ,seite zu4 ,steht er noch etwas westlich1 rechts von der ,sonne1 so hat seine ,sichel die ,gestalt des abnehmenden ,mondes und ist zugleich am grten4 ,dann verschwindet der ,planet fr einige ,zeit in den ,strahlen der ,sonne1 aus denen er dann stlich1 links1 wieder als zunehmende ,phase auftaucht4 ,diese wchst whrend des synodischen ,umlaufs1 wie man die ,zeit nennt1 die zwischen zwei gleichen ,zusammenknften1 ,konjunktionen1 des ,planeten mit der ,sonne verluft1 noch immer weiter4 ,jenseits der ,sonne1 in der unteren ,konjunktion1 wie man diese im ,gegensatze zu der eben betrachteten oberen nennt1 wrde uns dann der ,planet als volle ,scheibe erscheinen1 wenn man ihn berhaupt noch sehen knnte4 ,nachdem er hinter der ,sonne vorbeigegangen ist1 nimmt er wieder ab1 wird aber zugleich im ,durchmesser grer1 bis seine zuerst betrachtete ,lage zu uns und der ,sonne wieder eintritt4 ,dieses ,spiel wiederholt sich durchschnittlich alle #aaf ,tage1 ein ,zeitraum1 der also die synodische ,umlaufszeit des ,merkur darstellt4 ,da der mittlere ,abstand des ,merkur von der ,sonne #j1d ist1 wenn wir den der ,erde gleich #a setzen1 so kann der ,planet uns bis auf #a - #j1d also #j1f nahekommen und sich auf #a #j1d1 also #a1d entfernen2 sein ,durchmesser schwankt daher zwischen #j1f und #a1d einer bestimmten ,mittelgre4 ,die direkte ,messung ergibt fr diese ,gren etwa #ab und #e ,bogensekunden1 was dem obigen ,verhltnis entspricht4 ,um eine ,vorstellung zu gewinnen1 was solche ,gren bedeuten1 fge ich hinzu1 da eine ,scheibe von #a cm ,durchmesser in eine ,entfernung von #bjf m gestellt werden mte1 damit sie unter einem ,winkel von #aj erscheint4 ,in dieser ,entfernung kann man die ,scheibe natrlich lngst nicht mehr als solche mit dem bloen ,auge unterscheiden4 ,ist sie sehr leuchtend1 so erkennt man sie als strahlenden ,punkt1 eben wie den ,merkur am ,himmel4 ,wendet man aber ein ,fernrohr mit #bjj;facher ,vergrerung an1 so rckt die ,scheibe bis auf einen ,meter zu uns heran1 und jeder kann sich durch den ,versuch davon berzeugen1 da man nun ihre ,scheibenform deutlich wahrnimmt4 ,auch wenn wir die ,scheibe nur #e mm gro machen1 wobei sie den ,merkur in seiner grten ,entfernung von uns vertritt1 erkennt man noch die leuchtende ,flche4 ,in unserm ,bndchen ber den ,mond haben wir uns schon etwas eingehender mit den ,eigenschaften der ,fernrohre beschftigt und dabei gefunden1 da ein etwa #bjj;fach vergrerndes ,fernrohr eine ,lnge oder ,brennweite von nur #a m zu haben braucht4 ,dies stellt ungefhr die unterste ,grenze der optischen ,kraft dar1 welche man ntig hat1 um mit einiger ,deutlichkeit gewisse ,einzelheiten auf den ,planeten wahrzunehmen4 ,ein ,fernrohr aber von #b m ,brennweite und etwa #bjh mm ,objektivffnung zeigt bei gutem ,luftzustande einem gebten ,auge schon fast alles1 was auch die grten ,instrumente im ,reiche der ,planeten zu sehen vermgen1 denn die weitere ,verstrkung der ,sehmittel dient von dieser ,grenze ab hauptschlich nur der ,erhhung der ,lichtstrke2 an ,licht aber fehlt es den ,planeten nicht4 ,es mag hier interessieren1 in welchen ,preislagen solche ,instrumente heute zu erhalten sind1 die uns in die ,welt der ,planeten mit ,vorteil einfhren knnen4 ,ich whle den ,katalog von ,zei in ,jena1 einer ,firma1 die als die teuerste gilt1 aber auch als die zuverlssigste fr die ,lieferung unzweifelhaft erstklassiger ,erzeugnisse4 ,ein einfaches ,fernrohr1 das etwa der untersten ,grenze der betreffenden ,anforderungen entspricht1 mit #ajc cm ,brennweite und #gj mm ffnung1 dessen ,okulare aber nur bis zu #aad;facher ,vergrerung gehen1 kostet ,m #dde4-4 ,solch ein ,fernrohr ist nur horizontal und vertikal beweglich4 ,man kann damit nur ,sterne unmittelbar auffinden1 die auch schon mit bloem ,auge deutlich zu sehen sind4 ,fernrohre mit ,einstellkreisen und sogenannter parallaktischer ,aufstellung sind gleich viel komplizierter und deshalb teurer1 erlauben aber die ,auffindung jedes ,sternes1 der ihrer optischen ,kraft noch zugnglich ist1 wenn man seinen ,ort am ,himmel nach den ,angaben der betreffenden ,verzeichnisse kennt4 ,ein ,fernrohr von der gleichen ,gre1 wie das vorhin angegebene1 kostet schon ,m #hjj4-4 ,ihm stelle ich ein parallaktisch montiertes und mit allem erwnschten ,zubehr versehenes ,fernrohr von #b1f m ,brennweite und #age mm ffnung gegenber1 das also bei #ebj;facher ,vergrerung etwa die obere ,grenze des fr ,freunde der ,sternkunde noch ,erwnschten darstellt und ,m #iiej4- kostet4 ,dies1 wie gesagt1 nur zur ungefhren ,orientierung4 ,wrde man aber auch mit dem vorzglichsten ,fernrohr den ,merkur betrachten1 wenn er sich so nahe dem ,horizonte befindet1 wie man ihn erst mit bloem ,auge sehen kann1 so wird man recht enttuscht sein4 ,statt einer leuchtenden ,scheibe oder ,sichel1 die man erwartet hatte1 sieht man meist nur eine ,art von ,flamme1 die unruhig im ,winde hin und her zu flackern scheint4 ,wenn die aus dem ,weltraum in unsere ,atmosphre dringenden ,lichtstrahlen sie so schrg durchschneiden mssen1 wie es bei tiefem ,stande des ,gestirns geschieht1 so haben sie sehr viel mehr ,luft zu durcheilen als bei graderem ,eindringen4 ,durch ,brechung in dieser ,luft wird der ,lichtstrahl von seinem geraden ,wege abgelenkt1 und dies geschieht bei verschiedenen ,temperaturen der ,luft in verschiedenem ,mae4 ,da die ,luft nun bestndig bewegt ist1 so wird der ,strahl durch die ,luftstrmungen in der ,tat wie eine ,flamme hin und her geworfen2 es entstehen wallende ,bilder1 die jede ,beobachtung von ,einzelheiten vereiteln4 ,sehr selten1 nur whrend weniger ,stunden im ,jahre1 herrschen selbst bis in die oberen ,luftregionen so ruhige und gleichmige ,zustnde1 da das ,bild des ,merkur im ,fernrohr keine merklich wallenden ,rnder mehr zeigt4 ,nur auf hohen1 isolierten ,bergen1 wo der ,lichtstrahl ber den unruhigen ,dunstschichten bleibt1 die sich unmittelbar auf die ungleich erwrmte ,erdoberflche lagern1 oder auf ,inseln1 wo ber der ,meeresflche ausgeglichenere ,temperaturen herrschen1 wie z4 ,b4 auf ,capri1 sind brauchbare ,bilder im ,fernrohr hufiger anzutreffen4 ,fr den ,besitzer eines ,fernrohrs1 das gestattet1 ,merkur auch schon am ,tage aufzufinden1 gestalten sich die ,dinge dagegen wesentlich besser4 ,aber auch dann bleibt ,merkur stets ein undankbares ,objekt4 ,bei voller ,tageshelle berdeckt der blaue ,schleier der ,luft das ,bild und hindert jede ,mglichkeit1 etwa ,einzelheiten auf dem ,planeten zu entdecken4 ,es bleibt dann nichts anderes brig als die ,form der ,sichel zu verfolgen und1 wenn man ber ein ,mikrometer am ,fernrohr verfgt1 die von ,tag zu ,tag wechselnde ,gre des ,durchmessers zu konstatieren4 ,sobald der ,tag sich zur ,dmmerung neigt1 und das ,licht des ,planeten entsprechend zuzunehmen scheint1 steigt er auch gleichzeitig mehr und mehr zum ,horizont hinab4 ,weder ,messungen noch ,beobachtungen irgendwelcher ,art sind noch mglich4 ,die unter gnstigsten ,bedingungen ausgefhrten ,messungen haben ergeben1 da der ,durchmesser des ,merkur in seiner mittleren ,entfernung von der ,sonne gleich #f1ei ist1 woraus man dann findet1 da seine ,kugel #dghj km hlt1 gegen #abgjj bei der ,erde4 ,merkur ist also im ,durchmesser etwa dreimal kleiner als unsere ,erdenwelt1 seine ,oberflche enthlt #gahjjjjj qkm1 sie ist also siebenmal so klein wie die der ,erde und kommt etwa dem ,flcheninhalt von ,asien und ,afrika zusammengenommen gleich4 ,aus dem krperlichen ,inhalt seiner ,kugel und der seiner ,masse proportional steigenden ,anziehungskraft1 die wir ihn nach auen hin ausben sehen1 knnen wir ermitteln1 da die ,materie1 aus der er aufgebaut ist1 nur wenig 7#a1je7 dichter ist als die der ,erde4 ,man hat nicht finden knnen1 da diese ,weltkugel nach einer ,seite hin abgeplattet ist1 da also ihr ,durchmesser nach einer bestimmten ,richtung kleiner sei als in den andern1 wie es bekanntlich bei der ,erde der ,fall ist4 ,aber wir mssen hinzufgen1 da unsere ,messungsmittel nicht ausreichen wrden1 eine ,abplattung1 wie die der ,erde1 am ,merkur noch zu entdecken1 wenn er sie wirklich besitzen sollte4 ,diese verhltnismig kleine ,weltkugel bewegt sich in #hg1ifibf ,tagen um die ,sonne1 und aus dem ,umfang der dabei beschriebenen ,bahn knnen wir berechnen1 da der ,planet in dieser seiner ,jahresbewegung #dg km in jeder ,sekunde zurcklegt4 ,die bisher gegebenen ,daten ber die sonnennahe ,welt des ,merkur waren mit ziemlich groer ,genauigkeit zu ermitteln4 ,dem ,wunsche aber1 noch tiefer in ihr ,wesen einzudringen1 stellen sich jene obenerwhnten ,beobachtungsschwierigkeiten entgegen4 ,wir htten gern erfahren1 ob sich auf ,merkur auch ,festlnder und ,meere1 ,berge und ,tieflnder befinden1 ob eine ,atmosphre wie bei uns ,wolken und ,winde hervorbringt1 und ob auch dort ein ,wechsel von ,tag und ,nacht1 von ,sommer und ,winter herrscht4 ,alle diese ,fragen wrden sich durch die ,beobachtung von ,flecken beantworten lassen1 die man etwa auf seiner ,scheibe oder ,sichel erkennen und in ihren ,bewegungen verfolgen wrde4 ,aber gerade wenn der ,planet uns am nchsten steht1 und man solche ,einzelheiten also am besten sehen wrde1 wendet er uns seine unbeleuchtete ,seite bis auf jene schmale ,sichel zu1 auf der es selbst bei den besten atmosphrischen ,verhltnissen schwer ist1 irgend etwas zu entdecken4 ,dennoch glauben einige wenige1 besonders begnstigte ,beobachter ,streifen und ,flecken bemerkt zu haben1 deren ,aussehen immer gleich bleibt1 die also einer festen ,oberflche angehren wrden4 ,insbesondere hat ,schiaparelli1 jener namentlich durch seine ,marsforschungen berhmte ,mailnder ,astronom1 als ,frucht langjhrigen ,studiums unter dem reinen italienischen ,himmel die untenstehende ,karte des ,merkur 7,abb4 #g7 entworfen4 ,an die ,verfolgung dieser ,flecke hat sich eine eigentmliche ,kontroverse geknpft1 die auch heute noch nicht entschieden ist4 ,illustration3 ,abb4 #g4 ,merkur1 gezeichnet von ,schiaparelli in ,mailand4 ,wenn ,merkur sich um eine ,achse dreht wie die ,erde und dadurch auf seiner ,oberflche einen ,wandel von ,tag und ,nacht hervorbringt1 so mssen sich diese ,flecke langsam ber die ,scheibe des ,planeten hinbewegen1 wie wir es bei ,mars und ,jupiter deutlich sehen4 ,findet die ,umdrehung1 ,rotation1 in etwa derselben ,zeit statt1 wie die der ,erde1 also in #bd ,stunden1 so mute die betreffende ,oberflchenzeichnung1 die etwa auf der schmalen ,sichel noch zu erkennen war1 whrend einer ,reihe von aufeinanderfolgenden ,beobachtungstagen immer dieselbe sein1 weil die ,zeiten1 in denen man ,merkur berhaupt nur beobachten konnte1 eben auch immer nahezu #bd ,stunden oder ein ,mehrfaches davon zwischen sich hatten4 ,dies glaubte man nun in der ,tat1 auch schon lange vor ,schiaparelli1 beobachtet zu haben1 und man schlo also1 da die ,tageslnge auf dem ,merkur ungefhr der unsrigen gleich sei4 ,aber man hatte damit voreilig geschlossen4 ,denn auch wenn sich ,merkur inzwischen gar nicht weiter um sich selbst gedreht hatte1 mute dieselbe ,erscheinung eintreten4 ,da dies aber wirklich stattfindet1 glaubt nun ,schiaparelli sicher erkannt zu haben1 indem er den ,planeten auch whrend mehrerer ,tagesstunden verfolgen konnte1 wobei die ,flecke immer an derselben ,stelle blieben4 ,danach wrde also ,merkur der ,sonne stets dieselbe ,seite zukehren1 wie es zwischen ,erde und ,mond stattfindet4 ,an sich wre dies wohl mglich1 denn diese bereinstimmung zwischen ,umlaufs- und ,umschwungsbewegung ist eine ,folge der besonderen ,anziehung1 welche wir als ,ebbe und ,flut bei uns wahrnehmen1 und die zwischen ,sonne und ,merkur einstmals ebenso gewirkt haben mu1 wie zwischen ,erde und ,mond4 ,in neuerer ,zeit sind nun aber ,zweifel darber entstanden1 ob die an sich wohl zu erkennenden ,flecke1 die zu diesen ,schlssen fhrten1 nicht berhaupt auf optischen ,tuschungen beruhen1 woraus wir noch bei ,venus zurckkommen4 ,die ,frage der ,tageslnge auf ,merkur mu also einstweilen noch als unentschieden gelten1 wie so vieles andere noch bei diesem ,planeten1 der die schwierigsten ,beobachtungsverhltnisse von allen brigen aufweist4 ,schiaparelli glaubte auch gelegentlich helle ,flecke auf ,merkur zu sehen1 die als ,wolken aufgefat werden knnten4 ,dann bese er also auch eine ,atmosphre4 ,hierber kann nur unter ,umstnden noch ein anderes ,instrument ,aufschlu geben1 das uns ber die chemische ,beschaffenheit der ,materie1 die der zu untersuchende ,lichtstrahl durchdringt1 ,mitteilung macht1 das ,spektroskop4 ,im ,spektrum der ,sonne treten gewisse atmosphrische ,banden auf2 je tiefer sie steht1 desto mehr ,luft haben ihre ,strahlen also zu durchdringen4 ,sie mssen also dem ,einflu unserer irdischen ,luft zugeschrieben werden4 ,diese ,banden treten deshalb bei allen ,himmelskrpern in entsprechender ,weise auf1 sie gehren ihnen nicht an4 ,wrden nun im ,spektrum des ,merkur noch andere ,banden erkannt1 wie diese1 so folgte daraus1 da das zurckgeworfene ,sonnenlicht vorher noch andere ,gasschichten durchdrungen haben mte1 die dann einer ,merkuratmosphre angehrten4 ,solche andern ,banden sind aber im ,merkurspektrum nicht nachzuweisen1 hchstens glaubte ,vogel ,andeutungen gefunden zu haben1 da jene atmosphrischen ,banden sich verbreiterten1 wenn vom hellen ,himmelsgrunde1 der jene atmosphrischen ,banden zeigt1 das ,spektroskop auf ,merkur gerichtet wurde4 ,daraus wrde folgen1 da der ,planet eine der irdischen gleiche ,lufthlle bese2 aber1 wie gesagt1 auch hier bleiben die ,beobachtungen hchst unsicher4 ,einen1 wenn auch nur ganz allgemeinen ,aufschlu ber die ,oberflchenbeschaffenheit eines lichtreflektierenden ,krpers kann die ,bestimmung der zurckgeworfenen ,lichtmenge im ,vergleich zu der ursprnglich ihr zugestrahlten geben4 ,es ist klar1 da ein spiegelndes ,metall mehr ,licht zurckwirft als rauhes ,gestein1 und da dieses wieder1 je nach seiner ,frbung1 heller oder dunkler erscheint4 ,ein absolut schwarzer1 rauher ,krper verschluckt alles ,licht4 ,wrde ein ,planet etwa aus ,kohle bestehen1 so knnten wir ihn berhaupt nicht sehen4 ,man hat zum ,messen der ,lichtmengen1 die uns ein leuchtender ,krper zusendet1 besondere ,instrumente1 ,photometer1 erfunden1 und die sich ihrer bedienende ,wissenschaft der ,photometrie hat sehr wertvolle ,beitrge zur ,kenntnis der ,himmelskrper geliefert4 ,fr ,merkur sagte sie uns aus1 da seine ,oberflche nur #j1ad der ihm zugestrahlten ,lichtmenge zurckgibt1 und da dieses ,verhltnis1 die ,albedo genannt1 dem beim ,monde gefundenen nahekommt4 ,danach htten wir anzunehmen1 da die ,oberflche des ,merkur ebenso rauh sei wie die des ,mondes1 und da keine merkliche ,atmosphre diese ,beleuchtungsverhltnisse modifiziert4 ,wre ,merkur von einer mit ,wolken teilweise bedeckten ,atmosphre umgeben1 so mte er viel mehr ,licht zurckwerfen1 und namentlich mten auch die ,helligkeiten in den verschiedenen ,phasen in anderer ,weise wechseln1 als es geschieht4 ,illustration3 ,abb4 #h4 ,merkurdurchgang vom #g4 ,mai #ahgh4 ,tropfenbildung1 beobachtet von ,tebbutt in ,neusdwales4 ,wir haben schon erfahren1 da die ,bahn des ,merkur nicht in derselben ,ebene mit der ,erdbahn liegt1 deshalb wird er fr gewhnlich in seiner unteren ,konjunktion etwas ber oder unter der ,sonne vorbergehen4 ,nur wenn diese ,konjunktion gerade zu einer ,zeit stattfindet1 in der der ,planet auch zugleich die ,erdbahn kreuzt1 geht er fr uns vor der scheinbaren ,sonnenscheibe vorbei1 es findet ein ,merkurdurchgang statt4 ,die betreffenden ,bahnverhltnisse bedingen es1 da ein solches ,ereignis nur immer im ,mai oder ,november eintreffen kann1 und zwar so1 da innerhalb #df ,jahren sechs solcher ,durchgnge stattfinden4 ,den letzten haben wir am #ad4 ,november #aijg beobachtet1 der nchste wird sich am #g4 ,november #aiad ereignen4 ,whrend eines ,durchganges sieht man eine kleine schwarze ,scheibe vor der ,sonne langsam hinziehen4 ,merkur kann dabei mehr als sechs ,stunden vor der ,sonne verweilen4 ,es dauert #d-e ,minuten1 bis sich die kleine1 schwarze ,scheibe von der ersten ,berhrung ab ganz in die strahlende ,scheibe hineingeschoben hat4 ,dabei zeigt sich ein merkwrdiges ,phnomen1 das die ,feststellung des rechten ,augenblicks des wahren ,kontaktes der beiden ,scheiben sehr erschwert4 ,merkur - ebenso ,venus bei gleicher ,gelegenheit - scheint einen ,teil der ,sonnenscheibe an sich zu ziehen1 wie es unsere ,abb4 #h darstellt4 ,dieser schwarze ,tropfen bleibt noch lange bestehen1 wenn scheinbar die schwarze ,scheibe1 an der er hngt1 schon ziemlich weit in die ,sonne eingedrungen ist1 bis der ,tropfen pltzlich losreit4 ,welches war nun der wirkliche geometrische ,kontakt8 ,knstliche ,nachahmungen der ,erscheinung haben das erste ,erscheinen beim ,eintritt und das ,losreien des ,tropfens beim ,austritt als die rechten ,augenblicke erkannt4 ,die ,erscheinung ist rein physiologischer ,natur und rhrt von der berstrahlung des ,sonnenlichtes in unserem ,auge her1 das die ,merkurscheibe kleiner erscheinen lt1 als sie wirklich ist4 ,whrend solcher ,durchgnge befindet sich ,merkur uns so nahe wie mglich4 ,wenn irgend etwas ,aufflliges etwa auf seiner uns dann zugekehrten ,nachtseite oder in seiner ,umgebung zu bemerken wre1 so bieten diese ,durchgnge die gnstigste ,gelegenheit1 es zu entdecken4 ,man glaubte auch beim letzten ,durchgang1 #aijg1 ,andeutungen eines helleren ,fleckens und vielleicht auch eines sehr zarten ,schleierringes bemerkt zu haben1 aber man mute diese ,wahrnehmungen doch immer wieder in das ,gebiet optischer ,tuschungen und ,kontrastwirkungen verweisen1 die an diesen letzten ,grenzen unseres ,sehvermgens1 an die wir uns bei der ,erforschung der ,geheimnisse der ,planetenwelten so oft begeben mssen1 leider eine so groe ,rolle spielen4 ,nehmen wir alles zusammen1 so mssen wir gestehen1 da wir ber die physischen ,zustnde der ,oberflche des ,merkur noch fast gar nichts wissen4 ,wir drfen nur sagen1 da er keine erhebliche ,atmosphre und auch sonst eine gewisse hnlichkeit mit unserm ,monde zu haben scheint4 ,wir drfen mit einiger ,wahrscheinlichkeit den ,merkur als einen ,mond der ,sonne charakterisieren4 ,ehe wir den ,merkur verlassen und zu seinem nchsten jenseitigen ,nachbarplaneten1 der ,venus1 bergehen1 mssen wir uns noch einmal der ,sonne weiter nhern1 um zu erforschen1 ob nicht hier noch etwas existiert1 das sich in den allzu mchtigen ,strahlen des ,tagesgestirns unserer direkten ,beobachtung entzieht4 ,ein intramerkurieller ,planet8 ,wre er noch kleiner und der ,sonne noch wesentlich nher als ,merkur1 so knnte ihn uns in der ,tat nur ein besonders gnstiger ,zufall verraten4 ,ein sehr genau zu beobachtender ,umstand machte es mit fortschreitender ,untersuchung immer unzweifelhafter1 da zwischen ,sonne und ,merkur sich eine merkliche ,masse befinden msse1 die die ,bewegung dieses ,planeten um die ,sonne deutlich beeinflute4 ,wie die ,planeten durch die ,anziehungskraft der ,sonne ihren ,umlauf um das allgemeine ,zentrum des ,systems vollenden1 so wirken auch alle ,planeten gegenseitig anziehend aufeinander1 da ja nach dem ,newtonschen ,gesetze jede ,masse jede andere anzieht4 ,dadurch entstehen gewisse ,strungen1 sehr mit ,unrecht so genannt1 weil diese besonderen ,bewegungen nicht weniger gesetzmig stattfinden mssen wie die groen ,umlufe4 ,diese ,strungen drcken sich hauptschlich in einer fortschreitenden ,vernderung der ,richtung aus1 in der die ,planeten ihre grte ,sonnennhe erreichen1 in der sogenannten skularen ,bewegung der ,lnge des ,perihels4 ,diese ,bewegung betrgt fr ,merkur im ,jahre etwa #ef ,bogensekunden oder1 nach den bewundernswrdig genauen ,untersuchungen des krzlich verstorbenen ,amerikaners ,newcomb1 der alle ,bewegungsverhltnisse des ,planetensystems neuerdings aus allen vorhandenen ,beobachtungen neu bestimmt hat1 genau #ee1ihg4 ,dieser ,wert ist sicher nicht um eine ,zehntelsekunde falsch1 so erstaunlich genau sind heute unsere ,untersuchungsmethoden4 ,eine ,berechnung aber1 welche die ,gre dieser skularen ,bewegung nach ,magabe des ,newtonschen ,gesetzes und der uns bekannten ,massen der ,planeten theoretisch bestimmte1 ergab einen um etwa #j1d ,sekunden verschiedenen ,wert1 als er nach den ,beobachtungen der ,wirklichkeit entsprach4 ,es mute also noch eine andere uns noch unbekannte ,masse auf ,merkur wirken1 die sein ,perihel im ,jahrhundert um etwa #dj verschob4 hnliche1 wenn auch geringere ,abweichungen zeigten sich auch zwischen ,theorie und ,beobachtung bei ,venus1 ,erde und ,mars4 ,ein oder mehrere kleine ,planeten1 die die ,sonne in noch grerer ,nhe wie ,merkur umkreisten1 htten die ,abweichung mglicherweise erklren knnen4 ,leverrier1 der theoretische ,entdecker des ,neptun1 hatte bereits in den fnfziger ,jahren des vorigen ,jahrhunderts diese ,frage aufgeworfen und sogar die ,bahn eines solchen ,planeten aus jenen ,strungen berechnet1 den er ,vulkan taufte4 ,ihn1 wenn er berhaupt existierte1 jemals zu sehen1 war nur in zwei ,fllen mglich1 entweder1 wenn er etwa einmal1 wie ,merkur und ,venus1 vor der ,sonne vorbeiging1 so da er auf ihr als kleiner schwarzer ,fleck bemerkt wrde1 der sich weit schneller als ein gewhnlicher ,sonnenfleck ber die leuchtende ,scheibe bewegte1 oder wenn bei einer totalen ,sonnenfinsternis die ,umgebung der ,sonne gengend verdunkelt war1 um ein entsprechend kleines ,sternchen noch am ,himmel erkennen zu lassen4 ,in beiden ,richtungen ist ein halbes ,jahrhundert hindurch nach jenem problematischen ,planeten geforscht worden4 ,man wollte auch wirklich solche ,vorbergnge wahrgenommen haben1 aber die wenigen ,beobachtungen konnten nicht gengend verbrgt werden4 ,in den letzten ,jahrzehnten ist nichts dergleichen gesehen worden1 obgleich die ,sonne fortwhrend auf das eifrigste1 auch besonders auf photographischem ,wege1 durchforscht wird4 ,ebenso hat man bei totalen ,sonnenfinsternissen die ,suche nach intramerkuriellen ,planeten stets als einen besonderen ,programmpunkt mit dafr eigens konstruierten photographischen ,apparaten betrieben1 aber alles vergebens4 ,die ,abweichung der ,merkurbewegung von der ,newtonschen ,theorie schien unaufgeklrt bleiben zu sollen4 ,illustration3 ,abb4 #i4 ,tierkreislicht4 ,da fgte es sich erst vor wenigen ,jahren1 da die ,lsung dieses ,rtsels noch ein anderes zugleich lsen sollte1 das des ,tierkreis- oder ,zodiakallichtes 7,abb4 #i74 ,dieser geheimnisvolle ,schein ist in ,deutschland nur selten deutlich zu unterscheiden1 whrend er in den ,tropen allnchtlich oft deutlicher als die ,milchstrae seine dort fast senkrecht aufsteigende ,pyramide leuchten lt4 ,die ,achse dieser ,pyramide liegt stets in der ,ekliptik1 also im ,tierkreise1 daher sein ,name4 ,da dieser ,kreis um die ,zeit der ,frhlingsnachtgleiche abends in mittleren ,breiten am meisten zum ,horizont aufgerichtet ist1 so erhebt sich bei uns um diese ,zeit die mattleuchtende ,pyramide am meisten ber den ,dunst des ,horizontes4 ,im ,herbst ist morgens das gleiche der ,fall1 wo dann der ,schein am ,morgenhimmel der ,sonne vorausgeht4 ,unter den ,tropen1 wo die ,sonne und alle ,gestirne nahezu senkrecht aufsteigen1 sind die ,bedingungen der ,sichtbarkeit jenes ,lichtes bestndig vorhanden1 und ganz besonders schn entfaltet es sich dort ber dem reinen ,horizonte des nchtlichen ,meeres4 ,dort nimmt man dann auch hufiger den sogenannten ,gegenschein wahr1 der als eine matte1 verschwommen scheibenfrmige ,erhellung des ,himmels an dem ,orte auftritt1 der dem der ,sonne unter dem ,horizonte genau gegenberliegt4 ,liebhaber der ,sternkunde knnen sich an der ,erforschung dieses merkwrdigen ,phnomens dadurch wertvoll beteiligen1 da sie die ,lage der ,spitze der ,lichtpyramide unter den ,sternen notieren und die ,breite ihres unteren ,teiles1 soweit man ihn gegen den ,horizont hin noch verfolgen kann4 ,auch die ,strke seines ,lichtes1 verglichen mit dem der ,milchstrae1 gibt wertvolle ,anhaltspunkte1 da man vermutet1 da das ,licht in gewissen ,jahren strker und zu andern ,zeiten wieder schwcher auftritt4 ,gelingt es den ,gegenschein zu bemerken1 so mu seine ,lage natrlich auch festgelegt werden4 ,sehr wertvolle ,beobachtungen hat vor kurzem ,newcomb auf einer schweizerischen ,erholungsreise gemacht1 indem er auf dem ,brienzer ,rothorn im ,hochsommer um ,mitternacht den nrdlichen ,himmel ganz deutlich vom ,zodiakallicht aufgehellt sah4 ,um diese ,zeit zieht die ,ekliptik1 in der sich der ,schein mit der ,sonne als ,mittelpunkt hinerstreckt1 unter dem ,horizonte mit ihm nahezu parallel hin4 ,hat der ,schein eine gewisse ,breite1 so mu er sich noch ber den ,horizont erheben1 und man kann also dadurch seine grte ,breite bestimmen4 ,dies ist natrlich nur in geographischen ,breiten mglich1 wo um diese ,sommerszeit keine hellen ,nchte mehr eintreten1 die ,sonne also um ,mitternacht mehr als #ah ,grad unter dem ,horizonte bleibt4 ,newcombs ,beobachtungen im ,juli #aije ergaben die ,breite des ,tierkreislichtkrpers zu beiden ,seiten der ,sonne zu mindestens #ce ,grad4 ,namentlich photometrische ,untersuchungen von ,seeliger ergaben1 da der ,krper des ,tierkreislichts aus einer ,unmenge kleiner1 meteorartiger ,partikelchen bestehen msse1 die die ,sonne linsenfrmig umgeben und sich bis noch etwas jenseits der ,erdbahn erstrecken4 ,diese ,partikelchen der ,staubwolke1 die wohl noch ein ,rest der ,urmaterie sind1 aus der sich das ganze ,system verdichtet hat1 reflektieren das ,sonnenlicht und bringen dadurch den ,pyramidenschein wie auch den ,gegenschein hervor4 ,dieser rhrt von den jenseits der ,erdbahn noch vorhandenen ,teilchen her1 die eine ,rechnung ,moultons in eine ,entfernung von #adijjjj km setzt1 etwa das ,vierfache der ,mondentfernung4 ,unser ,trabant bewegt sich also noch innerhalb dieser ,staubwolke1 von der vielleicht1 als diese noch wesentlich dichter war1 die ,projektile ausgingen1 durch die1 nach einer gewissen ,ansicht1 die ,mondkrater in die damals noch dnnere ,mondkruste geschlagen wurden4 ,in dieser linsenfrmigen ,umhllung der ,sonne befindet sich eine gewisse ,masse vereint1 die1 so fragte sich ,seeliger1 vielleicht durch ihre ,anziehung imstande war1 das ,rtsel der ,abweichung der ,perihelbewegung des ,merkur zu lsen1 und siehe da1 die ,rechnung ergab unter der ,voraussetzung1 da die ber diesen ungeheuern ,raum verstreute ,masse nur den zehnten ,teil derjenigen der ,erde ausmachte1 wodurch dann jedes ,kubikkilometer dieser ,linse nur so viel wiegen wrde wie ein ,wrfel aus ,wasser von einem drittel ,meter ,seitenlnge1 da nicht nur die ,bewegung des ,merkur1 sondern auch die der ,venus1 der ,erde und des ,mars1 die ja auch noch kleine ,abweichungen zeigten1 genau dem ,newtonschen ,gesetze folgen4 ,diese berraschende ,mitteilung1 die als ein neuer ,triumph des ,newtonschen ,gesetzes angesehen werden mu1 machte der obengenannte ,gelehrte zuerst #aijf der in ,jena damals versammelten internationalen astronomischen ,gesellschaft4 ,es sind dadurch zwei empfindliche ,lcken in unserer ,kenntnis des ,planetensystems gleichzeitig ausgefllt4 ,nun erst knnen wir den ersten ,schritt jenseits der ,merkurbahn tun und gelangen zum schnen ,abendstern1 der ,venus4 ,er heit ,abend- oder ,morgenstern1 weil man ihn nur zu diesen ,zeiten am ,himmel glnzen sieht1 niemals zur eigentlichen ,nacht4 ,der ,planet kann sich zwar mehr als ,merkur von der ,sonne entfernen1 doch niemals weiter als etwa #dg ,grad4 ,die ,bahn der ,venus liegt eben innerhalb der ,erde1 sie kann also niemals eine ,stellung einnehmen1 in der die ,erde zwischen ,venus und ,sonne kommt1 also an unserm mitternchtlichen ,himmel stehen wrde4 ,wohl aber tritt ,venus zwischen ,erde und ,sonne1 zuweilen auch derartig genau1 da ein ,venusdurchgang stattfindet4 ,illustration3 ,abb4 #aj4 ,phasen und ,grenverhltnisse der ,venus4 ,venus zeigt denselben ,phasenwechsel wie ,merkur4 ,da ihre ,entfernung von uns aber zwischen #a - #j1gb #j1bh und #a #j1gb #a1gb schwanken kann 7genaue ,entfernung #j1gbcc71 so ndert sich die ,gre ihrer ,sichelgestalt auch entsprechend mehr4 ,oben 7,abb4 #aj7 haben wir ihre relative ,gre in ihren extremen ,lagen abgebildet4 ,die zweite ,figur stellt ihre ,phasenform dar1 wenn sie fr uns in ihrem grten ,glanze strahlt4 ,dies findet etwa #e bis #f ,wochen vor und nach der unteren ,konjunktion statt1 wenn einerseits die ,phase schon oder noch gro genug ist1 die ,entfernung des ,planeten von uns dagegen ein gewisses ,ma nicht berschreitet1 um dem ,durchmesser von ,horn zu ,horn eine bestimmte ,gre zu erhalten1 kurz1 wenn die leuchtende ,flche der ,venussichel ein ,maximum ist4 ,um diese ,zeit ist ,venus bei weitem der hellste ,stern am ,himmel4 ,sie bertrifft noch wesentlich die des ,sirius1 der der hellste unter den ,fixsternen ist4 ,sie wirft trotz der allgemeinen ,dmmerung1 in der sie stets nur sichtbar ist1 einen deutlichen ,schatten1 und man kann sie1 wenn man ihren ,ort ungefhr vorher kennt1 in dieser ,zeit ihrer grten ,helligkeit selbst am hellen ,tage mit dem bloen ,auge erkennen4 ,einzelne1 mit besonders gutem ,auge begabte ,personen haben ,venus unter sehr gnstigem ,himmel bis zu einer ,entfernung von nur #e von der ,sonne verfolgen knnen4 ,die ,bahn der ,venus ist von allen brigen ,planetenbahnen dem ,kreise am hnlichsten1 fachmnnisch ausgedrckt1 am wenigsten exzentrisch2 #j1jjfhb ist der vorhin definierte ,wert fr ihre ,exzentrizitt4 ,ihre ,bahn ist um #c #bc1f gegen die der ,erde geneigt4 ,sie vollendet ihren ,umlauf um die ,sonne in #bbd1gja ,tagen1 woraus sich in ,verbindung mit der ,erdbewegung ihre synodische ,umlaufszeit1 d4 h4 der ,zwischenraum zwischen zwei ,konjunktionen1 zu #ehc ,tagen ergibt4 ,ist also ,venus zu einer gewissen ,zeit als ,abendstern in ihrem grten ,glanze gewesen1 so ereignet sich dies erst nach einem ,jahr und etwa sieben ,monaten das nchstemal wieder4 ,die neuesten mikrometrischen ,vermessungen ergaben den ,durchmesser der ,venus in der ,entfernung #a gleich #ag1ad1 woraus der wahre ,durchmesser zu #abdjj km folgt4 ,da diese ,bestimmung immerhin auf etwa #djj km auf oder ab unsicher bleibt1 so ergibt sich der uns gegen die ,sonne hin nchste ,planet fast als ebenso gro wie die ,erde4 ,ihre ,masse aber erweist sich deutlich als etwas geringer1 gleich #j1ha1 so da also auch der ,stoff1 aus dem diese ,welt geformt ist1 um etwa ebensoviel weniger dicht sein mu als die ,erdmasse4 ,die ,materie ist dort etwas lockerer verteilt4 ,die rckstrahlende ,kraft der ,venus1 ihre ,albedo1 ist sehr gro gegenber der des ,merkur2 sie ist gleich #j1gf1 das heit1 nur der vierte ,teil des ihr zugestrahlten ,sonnenlichtes wird von ihrer ,oberflche verschluckt4 ,dies lt vermuten1 da der ,planet mit einer dichten ,wolkendecke umhllt ist1 die nur wenig ,sonnenlicht auf ihre eigentliche ,oberflche gelangen lt1 sondern es groenteils wieder in den ,weltraum zurckwirft4 ,schon dieser ,umstand lt uns wenig ,hoffnung1 von ihrer eigentlichen ,oberflche viel zu sehen1 da auerdem fr ,venus dieselben ungnstigen ,lageverhltnisse uns und der ,sonne gegenber vorliegen1 wie fr ,merkur4 ,wenn ,venus uns ihre volle ,scheibe zuwendet1 ist sie ja noch weiter von uns entfernt wie jener4 ,so mssen wir gestehen1 da wir von der ,welt dieses populrsten aller ,sterne doch fast gar nichts ,sicheres wissen4 ,illustration3 ,abb4 #aa4 ,die ,venus1 von ,tachini gezeichnet4 ,es ist jedoch nicht zu bezweifeln1 da ,venus eine ziemlich hohe1 der unsrigen wahrscheinlich recht hnliche ,atmosphre besitzt4 ,man kann dies zunchst daran erkennen1 da in ihren schmalen ,phasen die ,hrner weit ber die ,hlfte der ,scheibe bergreifen1 wie es auch unsere ,abbildung ,seite #ca zeigt4 ,dies kann nur daher rhren1 da1 wie bei der ,erde1 die ,dmmerung betrchtlich ber den direkt beleuchteten ,teil der ,oberflche in das ,nachtgebiet hinbergreift4 ,derselben ,ursache ist die ,wahrnehmung zuzuschreiben1 da man bei einem ,vorbergange der ,venus vor der ,sonne die ganze ,planetenscheibe lngst sich vom hellen ,himmel abheben sieht1 ehe sie vllig vor die ,sonne getreten ist4 ,man hat aus betreffenden ,beobachtungen die ,hhe der ,venusatmosphre auf etwa #hh km geschtzt1 was ungefhr der der ,erde gleichkommt4 ,auch die spektroskopischen ,beobachtungen lassen eine der unsrigen hnliche ,lufthlle dort vermuten4 ,wie beim ,merkur haben schon frh ,beobachter ,flecke auf dem ,planeten wahrgenommen1 doch immer nur mit uerster ,anstrengung und unter ungewhnlich gnstigen ,verhltnissen4 ,wir bringen hier eine ,abbildung 7,abb4 #aa71 die in jngerer ,zeit ,tachini in ,rom von einer ,phase der ,venus angefertigt hat4 ,wie bei allen derartigen ,darstellungen1 sind die ,einzelheiten wesentlich deutlicher wiedergegeben1 als sie im ,fernrohr erscheinen1 weil man sonst berhaupt nichts mehr auf der ,reproduktion sehen wrde4 ,ganz ebenso wie beim ,merkur hatte ,schiaparelli durch eine kritische ,vergleichung aller vertrauenswrdigen ,zeichnungen der ,venus nachweisen knnen1 da diese ,flecke whrend einer ,beobachtungsperiode ihre ,lage nicht vernderten4 ,also auch ,venus sollte der ,sonne immer dieselbe ,seite zukehren1 ihr ,tag also gleich ihrem ,jahre #bbd unserer ,tage lang sein4 ,auch hierber hat sich unter den ,beobachtern ein lebhafter ,meinungsaustausch entwickelt4 ,dabei zeigte dann ,villiger1 da eine vllig weie ,kugel1 in die gleichen ,beobachtungsverhltnisse gebracht wie ,venus1 auch hnliche ,flecke im ,fernrohr aufwies4 ,die ,frage der ,rotationszeit der ,venus1 das heit ihres etwaigen ,umlaufs um eine ,achse1 wodurch auf ihrer ,oberflche ein ,wechsel von ,tag und ,nacht entstehen wrde1 wie bei uns1 wurde dadurch aufs neue zur ,diskussion gestellt und ist bis heute unentschieden geblieben4 ,venus stellte die ,beobachter aber noch vor andere ,rtsel4 ,zu gewissen ,zeiten erkannte man bei schmaler ,sichelgestalt auch den unbeleuchteten ,teil1 also die ,nachtseite der ,venus1 in einem matt blaugrnen ,lichte1 wie phosphoreszierend4 ,die ,erscheinung hat dann eine frappante hnlichkeit mit dem ,lichtschimmer1 den man auch oft an unserm ,monde wahrnimmt1 wenn sein direkt beleuchteter ,teil noch als schmale ,sichel auftritt4 ,wir wissen1 da diese ,beleuchtung von der ,erde herrhrt1 die um die ,neumondszeit auf seine ,oberflche als ,vollerde herabscheint4 ,fr die ,venus gilt aber eine hnliche ,erklrung nicht4 ,unsere ,erde erscheint zwar fr sie um diese ,zeit als besonders hellstrahlender ,stern am ,nachthimmel1 aber es lt sich leicht berechnen1 da ihr ,licht bei weitem nicht ausreicht1 einen so hellen ,widerschein zu erklren4 ,sie hat auch keinen ,mond1 der sie derart beleuchten knnte4 ,man hat vermutet1 da der ,schein von ,polarlichtern herrhrt1 die dort zu bestimmten ,zeiten besonders stark ausgebildet wren4 ,da die ,ursache dieser elektrisch-magnetischen ,gewitter1 als welche man die ,polarlichter charakterisiert1 zweifellos in ,einwirkungen der ,sonne zu suchen ist1 so knnten1 ja mssen diese auf der ihr nheren ,venus in der ,tat krftiger auftreten als bei uns4 ,nun zeigt es sich1 da bei uns die ,polarlichter in den ,zeiten am hufigsten und intensivsten austreten1 in denen auf der ,sonne die meisten ,flecken vorhanden sind1 was durchschnittlich alle #aa ,jahre stattfindet4 7,vergleiche hierber auch das ,kosmosbndchen ,sonne und ,sterne47 ,ist das phosphoreszierende ,licht der ,venus derselben ,ursache zuzuschreiben1 so mu es um dieselbe ,zeit wie bei uns aufleuchten1 und dies scheint sich wirklich zu besttigen4 ,aber auch hierber sind die ,akten nicht geschlossen4 ,jedenfalls aber erscheint das geheimnisvolle ,licht oft auerordentlich deutlich1 whrend zu andern ,zeiten keine ,spur von ihm zu bemerken ist4 ,es ist z4 ,b4 charakteristisch1 da ,winnecke1 einer der besten ,beobachter seiner ,zeit1 lange vergeblich danach suchte1 whrend er es dann sehr deutlich im ,september #ahga sah1 zu einer ,zeit1 als auch auf der ,erde besonders starke ,nordlichter auftraten4 ,ich selbst habe es hier auf ,capri mit meinem ,zeischen ,vierzller im ,frhjahr #aijh wiederholt unzweifelhaft gesehen1 als gleichfalls die ,ttigkeit der ,sonne noch bedeutend war4 ,da dieser ,schein in solchen ,zeiten auch in kleineren ,instrumenten wahrzunehmen ist1 so mgen ,freunde der ,sternkunde ihm bei betreffender ,gelegenheit ihre ,aufmerksamkeit schenken4 ,auch in bezug auf die problematischen ,flecke knnen unter ,umstnden wertvolle ,beobachtungen mit geringeren optischen ,mitteln gelingen4 ,so glaubt namentlich ,schiaparelli auf der ,sdseite der ,venus1 in der uersten ,ecke des oberen 7im umkehrenden ,fernrohr gesehenen7 ,horns der schmalen ,sichel1 wo also der ,sdpol des ,planeten liegen wrde1 helle ,flecke so deutlich gesehen zu haben1 da es sich dabei nicht mehr um optische ,tuschungen handeln knne4 ,es wre ja immerhin mglich1 da der meist von ,wolken gnzlich verhllte ,planet in ,zeiten besonderer ,aufheiterung seiner ,atmosphre einmal deutlichere ,einzelheiten seiner eigentlichen ,oberflche fr uns aufdecken knnte4 ,mit diesem mysterisen ,lichte der ,nachtseite der ,venus sind wir noch nicht am ,ende der ,rtsel1 die uns der so nahe ,planet aufgegeben hat4 ,von der ,mitte des siebzehnten bis zu der des folgenden ,jahrhunderts behauptete eine ,anzahl gebter ,beobachter neben der ,venussichel eine kleinere von derselben ,gestalt gesehen zu haben1 die die andere helleuchtend begleitete1 also einen verhltnismig groen ,mond4 ,spter hat man nie wieder etwas davon gesehen4 ,es ist sehr wohl mglich1 da die damals noch recht unvollkommenen ,fernrohre falsche ,spiegelbilder erzeugten1 die nur bei einem so hellen ,objekt wie die ,venus auffllig wurden4 ,nach ,erfahrungen jedoch1 die man erst in den letzten ,jahren an gewissen neuentdeckten ,monden in unserm ,system gemacht hat1 wre es nicht ganz ausgeschlossen1 da ,venus nur vorbergehend einen ,krper als ,mond an sich gefesselt htte1 der durch dieselben strenden ,einflsse1 die ihn in ihre ,nhe brachten1 wieder von ihr entfernt wurde4 ,es knnten in der ,nhe der ,sonne ziemlich groe ,massen umherschwirren1 die sich in den ,sonnenstrahlen bestndig verbergen1 um nur unter besonders gnstigen ,umstnden auffllig zu werden4 ,ich erwhne dies hier nur als eine ,mglichkeit1 die jedoch eine geringe ,wahrscheinlichkeit hat4 ,nehmen wir auch hier wieder zusammen1 was wir von den physischen ,verhltnissen dieser uns nchsten ,welt diesseits der ,sonne wissen1 so ist es1 ebenso wie bei ,merkur1 herzlich wenig4 ,wir wissen nur sicher1 da der an ,gre der ,erde ebenbrtige ,planet eine ,atmosphre hat wie sie1 die auf ihrer ,nachtseite zuweilen von einem geheimnisvollen ,scheine1 vielleicht ,polarlichtern1 erhellt wird4 ,ob dort in dem #bbe unserer ,tage langen ,jahre die ,tage wechseln1 wie bei uns1 hat nicht festgestellt werden knnen4 ,es bleibt uns nur noch brig1 ein kurzes ,wort von den ,venusdurchgngen zu sagen1 deren ,bedeutung bereits in dem mehrfach erwhnten ,kosmosbndchen ,sonne und ,sterne eingehender behandelt worden ist4 ,diese ,vorbergnge der ,venus vor der ,sonnenscheibe sind viel seltener als die des ,merkur4 ,sie ereignen sich in einem ,zyklus1 mit ,zwischenrumen von #aje1 #h1 #aba und #h ,jahren1 so da also die ,jahre #agfa und #agfi1 dann wieder #ahgd und #ahhb ,venusdurchgnge hatten1 und die nchsten beiden erst in den ,jahren #bjjd und #bjab stattfinden4 ,wir erleben also solch ein ,ereignis nicht mehr4 ,ich selbst habe den ,durchgang von #ahhb auf der ,genfer ,sternwarte durch ,wolkenlcken zum ,teil sehen knnen4 ,ernstliche ,beobachtungen gestattete das neidische ,wetter nicht4 ,damals1 ebenso wie #ahgd1 waren von allen zivilisierten ,nationen viele ,expeditionen in die entlegensten ,teile der ,erde gesandt worden1 um das ,phnomen mit denkbar grter ,genauigkeit zu verfolgen und festzustellen1 welchen ,weg die ,venus ber die ,sonnenscheibe nahm4 ,durch die perspektivische ,verschiebung1 die dieser ,weg durch den verschiedenen ,standpunkt der ,beobachter auf der ,erde erfuhr1 war dann die ,entfernung der ,venus von uns in ,teilen des ,erddurchmessers zu ermitteln1 und jene wieder ergab die ,gre jener astronomischen ,einheit der ,sonnenentfernung in irdischem ,ma4 ,bis vor kurzem waren die ,venusdurchgnge noch das sicherste ,mittel zu dieser ,ausmessung des astronomischen ,grundmaes4 ,heute hat man in dem neuentdeckten kleinen ,planeten ,eros ein viel besseres ,mittel zu dieser ,bestimmung gefunden4 ,entfernen wir uns auf unserer ,wanderung durch das ,planetensystem nun abermals weiter von der ,sonne1 so stoen wir auf unsern eigenen ,wohnsitz1 die ,erde1 die wir hier als einen ,himmelskrper1 als einen andern ,planeten auffassen1 den wir von einem ,standpunkte drauen im ,weltgebude zu erforschen suchen4 ,es werden sich dann bei der ,fortsetzung unserer ,forschungsreise fr die ,betrachtung anderer ,himmelskrper wertvolle ,parallelstellen oder ,unterschiede ergeben4 ,als gedachten ,beobachtungsort im ,weltgebude wollen wir die ,venus whlen1 den gnstigsten ,punkt1 den wir zu diesem ,zwecke einnehmen knnen4 ,die ,erde ist fr sie der nchste ,planet jenseits ihrer ,sonnenbahn1 so da man uns von dort her whrend der ganzen1 langen ,venusnacht1 soweit die dichte ,wolkendecke es gestattet1 beobachten kann4 ,unser ,planet wendet ihr dabei seine vollbeleuchtete ,tagesseite zu2 er kann in ,opposition zur ,sonne treten1 ihr genau gegenber am ,himmel stehen1 um ,mitternacht1 wenn die ,sonne tief unter dem ,horizonte dahinzieht4 ,solche ,oppositionen der ,erde fr die ,venusastronomen finden natrlich zu derselben ,zeit statt1 wenn ,venus fr uns in oberer ,konjunktion steht1 das heit1 wenn ,erde1 ,venus und ,sonne sich in einer ,reihe befinden und die ,venus in der ,mitte zwischen ihnen4 ,die synodische ,umlaufszeit der ,venus fr die ,erde ist dieselbe wie die der ,erde fr die ,venus2 also jedesmal nach durchschnittlich #ehc ,tagen 7siehe ,s4 #cb7 haben die ,venusastronomen die gnstige ,gelegenheit1 in die ,geheimnisse unserer ,welt einzudringen1 whrend fr uns sich um diese selbe ,zeit die ,venus umgekehrt in den ,strahlen der ,sonne verbirgt4 ,durch ,verfolgung der ,bewegungen der leuchtenden ,erdscheibe unter den festen ,sternen ermittelt man dann leicht die wirkliche ,umlaufszeit dieses schnen ,sternes um die ,sonne1 unsere ,jahreslnge4 ,man findet sie gleich #cfe1befd ,teilen der ,einheit1 die wir unsern ,tag nennen1 und die wir noch besonders zu definieren haben werden4 ,die ,bahn des ,erdsternes wrden wir etwas exzentrischer1 von der ,kreisform abweichender1 finden1 als die der ,venus ist4 ,ihre ,exzentrizitt ist gleich #j1jafh4 ,in dieser ,bahn bewegt sich die ,erde mit einer durchschnittlichen ,geschwindigkeit von #bg1h km in der ,sekunde um die ,sonne1 und zwar etwas schneller1 wenn sie der ,sonne nher steht4 ,ihre grte ,nhe zur ,sonne1 ihr ,periheldurchgang1 findet in der gegenwrtigen ,zeitepoche jedesmal am #a4 ,januar statt4 ,wir wissen aber schon1 da diese ,richtung der krzesten ,entfernung selbst sich langsam immer in derselben ,weise verschiebt4 ,diese ,verschiebung 7,skularbewegung des ,perihels7 betrgt im ,jahre #fa1i ,bogensekunden 77 und bewirkt1 da in etwa #ajejj ,jahren die ,richtung1 in der uns die ,sonne am nchsten steht1 in unsern ,juli fllt4 ,dadurch ndert sich1 wie wir gleich noch besser erkennen werden1 die ,lnge der ,jahreszeiten zwischen den beiden ,erdhalbkugeln1 und man hat daraus die ,ursache jenes geheimnisvollen ,klimawechsels der ,eiszeiten abzuleiten versucht4 ,die mittlere ,entfernung der ,erde von der ,sonne wrde ein auerirdischer ,astronom genau so ermitteln1 wie wir es tun1 indem wir die ,parallaxe der ,sonne ausmessen1 das heit den ,winkel1 unter dem die ,erdscheibe1 vom ,mittelpunkte der ,sonne aus gesehen1 erscheinen wrde4 ,er betrgt #ag1fj4 ,in ein auf der ,erde gebruchliches ,ma bersetzt1 ergibt sich die ,entfernung der ,erde von der ,sonne daraus gleich #adiejjjjj km4 ,betrachten wir die ,scheibe des ,erdsterns etwas genauer1 so finden wir zunchst1 da sie vollkommen rund zu sein scheint1 soweit sie nicht als ,phase nur teilweise beleuchtet ist4 ,in ,wirklichkeit wissen wir1 da die ,erde an den ,polen etwas abgeplattet ist1 so da ihr ,durchmesser von ,pol zu ,pol um ein ,zweihundertneunundneunzigstel kleiner ist als der ,weg von einem ,punkt des quators zu einem andern durch den ,erdmittelpunkt4 ,aber unsere ,mewerkzeuge wrden dies von der ,venus aus nicht nachzuweisen vermgen4 ,wir schlieen daraus1 da auch diese ebenso abgeplattet sein kann1 ohne da wir es derzeit zu finden vermgen4 ,das ,licht des ,erdsterns1 seine ,albedo1 wrden wir weniger hell finden als das der ,venus1 aber heller als das des ,merkur4 ,interessante ,untersuchungen1 die deswegen neuerdings auf ,mt4 ,wilson ber die reflektierende ,kraft der ,wolken angestellt wurden1 ergaben in ,verbindung mit der durchschnittlichen ,bedeckung der ,erdoberflche durch ,wolken die ,albedo der ,erde gleich #j1cg1 also beinahe dreimal grer als die des ,merkur und des ,mondes1 aber nur halb so gro wie die der ,venus4 ,vielleicht wrde man das ,gesamtlicht der ,erde innerhalb einer ,periode1 die gerade ihrem ,umlauf um die ,sonne entspricht1 etwas vernderlich finden und sehr bald erkennen1 da der ,grund davon eine wechselnde ,bedeckung der wahrgenommenen festen ,flecke auf ihrer ,oberflche durch kommende und gehende1 sich schnell an ,ausdehnung und lichtreflektierender ,kraft verndernde1 weie ,flecke ist4 ,wenn auf dem ,planeten1 von dem aus wir dies beobachten1 etwas hnliches auftritt1 so werden wir diese weien ,flecke fr ,wolken oder vorbergehende ,schneebedeckung1 die festen fr ,kontinente1 ,meere oder bleibende ,eisflchen erklren4 ,unsere ,aufmerksamkeit zunchst diesen festen ,flecken zuwendend1 machen wir die ,wahrnehmung1 da sie in vllig regelmiger ,weise auf der leuchtenden ,erdscheibe hinziehen1 am schnellsten1 wenn sie gerade ber die ,mitte der ,scheibe wandern1 langsamer und sich in ihrer ,form in bestimmter ,weise verkrzend1 wenn sie gegen den ,rand hin rcken4 ,wir schlieen daraus1 da die ,erde eine ,kugel ist1 die sich in unvernderlicher ,weise um ihre ,achse dreht4 ,wir knnen auch sofort deutlich unterscheiden1 da dies in einer ,weise geschieht1 die uns verrt1 da die ,erdachse nicht senkrecht auf der ,ebene steht1 in der sich unser ,planet um die ,sonne bewegt1 und also die ,ebene der am schnellsten sich bewegenden ,flecke der ,erdoberflche1 die ,ebene ihres quators1 einen bestimmten ,winkel mit der ,ebene der ,erdbahn macht4 ,wir nennen diesen ,winkel die ,schiefe der ,ekliptik4 ,sie betrgt gegenwrtig #bc #bg #h und ist1 im ,laufe der ,jahrhunderte nur sehr wenig um einen ,mittelwert schwankend1 vernderlich4 ,dieser ,winkel bedingt bekanntlich die ,jahreszeiten1 und ein hnlicher ,winkel mu auch auf andern ,planeten die entsprechende ,wirkung haben1 wenn wir ihn dort beobachten1 weshalb diese ,verhltnisse uns hier besonders interessieren4 ,der noch nicht mit den betreffenden ,verhltnissen aus der mathematischen ,geographie vertraute ,leser mag das einfache ,experiment mit einem ,apfel machen1 den er mit einer ,stricknadel durchsticht und mit dieser auf einem tellerfrmigen ,fu derartig befestigt1 da der ,apfel mit seiner ,stricknadel schrg auf der ,tischplatte steht4 ,in der ,mitte des ,tisches steht die ,lampe als ,sonne1 der ,apfel ist die ,erde1 und die ,stricknadel die ,achse1 um welche sie sich in ihrer tglichen ,bewegung dreht4 ,die ,tischplatte ist die ,ebene der ,erdbahn1 die ,ekliptik4 ,wir schieben nun den ,erdapfel auf seinem ,fue um die ,sonnenlampe derart1 da die ,stricknadel stets dieselbe ,richtung1 nicht zur ,lampe1 sondern zu irgend etwas auerhalb des ,tisches1 etwa dem ,fensterkreuz1 beibehlt4 ,dieses auerhalb bedeutet den ,weltraum3 die ,lage der ,erdachse in diesem verndert sich nicht1 trotz aller sonstigen ,bewegungen der ,erde4 ,nehmen wir einmal an1 in einer bestimmten ,stellung des ,erdapfels zur ,sonnenlampe sei das untere ,ende der ,stricknadelachse gerade gegen die ,lampe hin1 das obere schrg von ihr abgewendet4 ,wir knnen noch auf dem ,erdapfel einen quator einschneiden1 indem wir ihn in zwei gleiche ,hlften derart trennen1 da die ,mitte jeder ,hlfte oben und unten die ,punkte sind1 wo die ,stricknadel den ,apfel durchsticht1 die ,pole1 oben der ,nordpol1 unten der ,sdpol4 ,in der von uns gewhlten ,lage wird dann der ,nordpol nicht mehr von der ,sonnenlampe beschienen2 er ist ja von ihr abgewendet4 ,dagegen ist der ,sdpol voll beleuchtet4 ,wir knnen den ,apfel noch soviel um die ,nadel drehen1 indem wir nur ihre ,lage gegen die ,tischplatte nicht verndern1 so bleibt doch der ,nordpol im ,dunkeln1 der ,sdpol im ,sonnenschein4 ,die ,lichtgrenze1 die sich beim ,drehen oben und unten auf dem ,apfel als ein kleiner ,kreis bildet1 ist der ,polarkreis1 oben der nrdliche1 unten der sdliche4 ,ziehen wir von der ,lampe bis zum ,apfel eine gerade ,linie parallel zur ,tischplatte1 vielleicht wieder in der ,form einer langen ,stricknadel1 so trifft sie ihn in den ,punkten1 wo die ,sonnenlampe senkrecht auf den ,apfel scheint4 ,drehen wir den ,apfel wieder um seine feste ,achse1 so entsteht wieder ein ,kreis parallel zu unserm quatoreinschnitt1 aber kleiner wie dieser4 ,der beleuchtete ,teil dieses quators liegt berall oberhalb dieses kleineren ,kreises1 der die sogenannte heie ,zone auf der ,erde auf der ,sdhalbkugel abgrenzt4 ,es ist der ,wendekreis des ,steinbocks4 ,bis hierher kann also die ,sonne senkrecht ber den ,menschen stehen1 die sich hier auf der ,erde befinden4 ,nun wandern wir mit unserer ,erde weiter und machen einen ,viertelkreis um den ,tisch1 immer so1 da unsere ,erdachse ihre ,richtung1 ihren ,winkel zur ,tischebene1 beibehlt4 ,dann werden wir sehen1 wie immer mehr von dem ,gebiete innerhalb unseres nrdlichen ,polarkreises beleuchtet wird1 und wenn wir den ,viertelkreis vollendet haben1 geht gerade die ,sonne am ,nordpol auf4 ,unsere schiefstehende ,erdachse ist jetzt in allen ,teilen gleichweit von der ,sonnenlampe entfernt1 und drehen wir nun die ,erde darum1 so werden alle ihre ,oberflchenteile nacheinander beleuchtet4 ,es ist ,frhlingsanfang2 die vorige ,stellung entsprach dem ,anfang des ,winters auf unserer nrdlichen ,halbkugel4 ,bewegen wir die ,erde in derselben ,weise nun noch um einen weiteren ,viertelkreis1 so ist der ,nordpol der ,sonne am nchsten1 der ,sdpol bestndig im ,schatten4 ,wir finden den ,wendekreis des ,krebses1 wie vorhin den des ,steinbocks2 es ist ,sommersanfang fr uns4 ,zwischen beiden ,wendekreisen liegt die heie ,zone1 wo die ,sonne berall einmal im ,jahre zur ,mittagszeit genau ber den ,kpfen der ,bewohner stehen kann2 zwischen ,wende- und ,polarkreisen sind die beiden gemigten ,zonen1 die ,polarkreise schlieen auf beiden ,seiten die kalten ,zonen ein4 ,bei weiterer ,wanderung der ,erde aus ihrer jhrlichen ,reise kommen wir zum ,herbstanfang1 wobei die ,stellung der ,sonne zur ,erdachse wieder dieselbe wird1 wie sie es ein halbes ,jahr frher beim ,frhlingsanfang war1 und dann kommen wir endlich auf unsern ,ausgangspunkt zurck4 ,die ,jahresreise und die ,reise durch die ,jahreszeiten ist vollendet4 ,wenn wir auch in bezug auf die ,erde1 die wir selbst bewohnen1 die hier wiedergegebenen ,erfahrungen auf anderem und sicherem ,wege ermittelt haben1 als es von einem auerirdischen ,standpunkte mglich gewesen wre1 so htten wir sie durch die ,bewegungen der festen ,oberflchenflecke1 der ,kontinente und ,meere1 ebensogut ermitteln knnen4 ,wir htten den ,winkel der ,schiefe der ,ekliptik1 wie er weiter oben angegeben ist1 richtig gefunden1 die ,gre der ,zonen auf dem ,erdball danach abgemessen und den ,anfang der ,jahreszeiten sowie ihre ,lnge bestimmt4 ,dabei htten wir noch manche interessanten ,beobachtungen gemacht4 ,wir htten zunchst gesehen1 da die polaren ,gebiete auf beiden ,seiten bestndig in schneeweiem ,lichte strahlen1 und da diese weien ,hauben mit den ,jahreszeiten regelmig ihre ,ausdehnung verndern4 ,wenn auf einer ,halbkugel die ,sonne am tiefsten steht1 die weie ,haube sich also in ihre ,polarnacht gehllt hat1 dann sieht man den weien ,fleck sich weit in die gemigte ,zone ausdehnen und erst etwa anderthalb ,monate nach dem betreffenden ,sonnenstande sein ,maximum oder ,minimum der ,ausdehnung erreichen2 auf der nrdlichen ,halbkugel ist seine ,ausdehnung um ,mitte ,februar am grten1 ,mitte ,august am kleinsten1 und umgekehrt auf der andern ,seite der ,erde4 ,wir wissen1 da die ,ursache davon in den meteorologischen ,verhltnissen unseres ,planeten liegt4 ,wrme und ,klte werden vom ,erdboden aufgesogen und wirken eine ,zeitlang der direkten ,sonnenstrahlung entweder entgegen oder verstrken sie4 ,bis in die quatorialen ,gegenden indes reicht die weie ,haube niemals1 dagegen wrde man in sehr guten ,fernrohren hier sowohl wie in gewissen ,gebieten der gemigten ,zonen bestndige weie ,punkte wahrnehmen1 unsere ,hochgebirge1 von denen aus beim ,wechsel der ,jahreszeiten die weie ,bedeckung sich ausdehnt und zurckzieht4 ,nachdem von den festen ,gebieten der gemigten ,zonen1 die wir als ,kontinente von den ,meeren unterscheiden konnten1 weil auf diesen letzteren berhaupt keine ,vernderungen gesehen wurden1 die weien ,flecke seit einiger ,zeit verschwunden waren1 wrden wir sie mit einem grnlichen ,ton sich berziehen sehen3 der ,frhling ist ber sie gekommen4 ,aber all diese ,beobachtungen wrden sehr hufig von jenen weilichen ,stellen vereitelt werden1 die zeitweilig ber die ,oberflche hinziehen und ihre festen ,flecke verhllen3 unsere ,wolken4 ,bei genauerem ,hinblick erkennen wir auch bei ihnen den ,einflu der ,sonnenbestrahlung und der ,zonen4 ,sehr auffllig wrde namentlich ein ,grtel sein1 der sich zu gewissen ,zeiten etwa lngs der ,grenze zwischen der heien und der gemigten ,zone1 also etwa einem ,wendekreise folgend1 dem quator parallel hinzieht1 sich langsam bis gegen den quator ausdehnt und von dort wieder zurckzieht4 ,es ist der ,wolkengrtel1 der die periodischen ,regenzeiten der tropischen ,gegenden verursacht4 ,er wrde1 wenn auch sonst gar keine ,einzelheiten auf dem ,planeten zu erkennen wren1 aus denen man auf seinen tglichen ,umschwung schlieen knnte1 diesen uns verraten1 weil nur hierdurch diese dem quator parallele ,lage solcher ,wolkenstreifen hervorgebracht werden kann4 ,ein ,punkt des quators macht bei seinem tglichen ,umschwunge einen ,weg von #dfe m in jeder ,sekunde4 ,dieser groen ,geschwindigkeit knnen die oberen ,luftschichten nicht mehr so gut folgen als die gewissermaen an der ,oberflche klebenden4 ,es entsteht ein bestndiger entgegengesetzter 7,ost-7 ,wind in den quatorialen ,gegenden1 der diese ,anordnung der ,wolkenstreifen bedingt4 ,beim bergang der ,luftstrmungen in hhere ,breiten kehrt sich dagegen das ,verhltnis um1 weil die ,luft hier mit einer schnelleren ,rotationsgeschwindigkeit ankommt1 als sie die feste ,oberflche hier noch besitzt4 ,deshalb herrschen in der gemigten und kalten ,zone wieder ,westwinde vor1 die also der ,bewegung der ,erdoberflche vorauseilen4 ,eine sehr seltsame ,wahrnehmung wrden wir in einem gewissen ,gebiete machen1 das wir gypten nennen4 ,whrend diese ,gegend fr gewhnlich eine gleichmig gelbe ,farbe besitzt1 frbt sich zu gewissen ,jahreszeiten ein schmaler1 fast geradlinig von ,sden nach ,norden verlaufender1 nur in den besten ,fernrohren sichtbarer ,streifen sozusagen schrittweise gegen ,norden hin dunkler1 bleibt so eine ,weile1 nimmt dann eine grnliche ,farbe an1 um schlielich wieder in dem allgemeinen ,gelb der ,landschaft zu verschwinden4 ,wir wissen1 da es die ,nilniederung ist1 die wir durch ihre verschiedenen ,phasen der berschwemmung verfolgt haben1 von dem aus dem ,sden zustrmenden ,wasser herrhrend1 das ein ,wstengebiet von etwa #cj km ,breite dunkel frbt1 ber die ,zeit ihrer ,begrnung und zurck in ihre ursprngliche ,wstennatur4 ,noch viele andere interessante ,dinge wrde das nhere ,studium des ,erdplaneten aufdecken1 die wir hier nicht weiter verfolgen wollen4 ,bemerkt sei noch1 da wir das ,verhltnis zwischen ,land und ,meer wie etwa #a zu #d finden2 fast drei ,viertel von der ,oberflche des ,planeten sind von jenen dunkleren1 unvernderlichen ,gebieten1 den ,meeren1 eingenommen4 ,in der ,umgebung unserer leuchtenden ,erdscheibe haben wir schon lngst eine andere kleinere ,scheibe in unsern ,fernrohren wahrgenommen1 die sie bestndig1 und zwar in etwa einem ,monat1 umkreist1 unsern ,mond4 ,seine ,scheibe ist nur etwa viermal kleiner als die der ,erde4 ,von der ,venus aus wrden wir auf seiner ,oberflche in guten ,fernrohren noch manche ,einzelheit erkennen und unterscheiden1 da er der ,erde immer dieselbe ,seite zukehrt4 ,dies aber wird wahrscheinlich dadurch noch viel deutlicher hervortreten1 da das von ihm zurckgestrahlte ,gesamtlicht whrend eines ,umlaufs des ,mondes um die ,erde in bestimmter ,weise schwankt4 ,dies mu nmlich geschehen1 wenn die uns bestndig abgewandte ,seite unseres ,begleiters1 von der wir freilich gar nichts wissen1 andere ,oberflchengestaltung besitzt1 etwa mehr ,krater oder mehr ,mareebenen1 so da diese ,seite im ganzen mehr oder weniger ,sonnenlicht zurckstrahlt als die uns bekannte4 ,da einem ,beschauer auerhalb der ,erde bald diese und bald die andere ,seite zugewandt ist1 so mu die ,menge des zurckgestrahlten ,lichtes in der angefhrten ,weise schwanken4 ,zu gewissen ,zeiten1 zwei- oder dreimal des ,jahres1 sehen wir1 wie das ,licht des neben der ,erde stehenden ,mondes langsam ausgelscht wird1 um nach einer gewissen ,zeit1 die bis zu drei ,stunden ansteigen kann1 erst wieder in seinem vollen ,glanze zu strahlen4 ,wir sehen bald1 da diese ,verfinsterungen nur stattfinden1 wenn ,sonne1 ,erde und ,mond in derselben geraden ,linie stehen4 ,der ,mond tritt also dann in den ,schatten der ,erde4 ,wenn dagegen der ,mond genau zwischen ,erde und ,sonne vorberzieht1 so sehen wir1 wie ein kleiner schwarzer ,fleck vor der ,erdscheibe hinwandert4 ,die ,spitze des ,schattenkegels des ,mondes trifft hier die ,erdoberflche und erzeugt dort eine totale ,sonnenfinsternis4 ,zu andern ,zeiten sieht man die kleine ,mondscheibe vor der der ,erde hinziehen oder sich hinter ihr hindurchschieben1 kurz1 es ist ein sehr interessantes ,spiel1 das die auerirdischen ,astronomen an der ,erde und ihrem treuen ,begleiter beobachten1 und sind sie wirklich vorhanden und haben eine uns hnliche ,intelligenz1 so werden sie alle diese ,beobachtungen verbinden zu einem ,weltbilde1 das der ,wirklichkeit gewi nicht vllig entsprechen wird1 von ihr aber doch nicht grundzgig verschieden sein kann4 ,ja1 es ist sogar mglich1 da von einem auerirdischen ,standpunkte ,dinge sich offenbaren1 die uns hier auf der ,erde verborgen geblieben sind4 ,es ist durchaus nicht ausgeschlossen1 da die ,erde neben ihrem groen noch eine ,anzahl sehr kleiner ,monde besitzt1 wie wir sie bei andern ,planeten auf photographischem ,wege durch lange ,expositionszeiten entdeckt haben4 ,fr uns wrden sich solche winzigen ,lichtpunkte wegen ihrer zu schnellen ,bewegung nicht mehr auf der empfindlichen ,platte markieren knnen4 ,es sind sogar1 wenn auch noch unsichere1 ,anzeichen dafr vorhanden1 da die ,erde einen ganzen ,ring von solchen winzigen ,krperchen um sich versammelt hat1 der sich durch gewisse vernderliche ,anziehungen zu verraten scheint4 ,er wrde jedenfalls aus einer gewissen ,entfernung von der ,erde wesentlich besser zu entdecken sein1 wie bei uns4 ,nachdem wir so alles ,wesentliche ber unsere ,erde als ,himmelskrper verzeichnet haben1 knnen wir unsere ,reise in den ,weltraum mit geklrteren ,blicken fortsetzen4 ,wir bergehen dabei zunchst den kleinen ,planeten ,eros1 obgleich dieser fr uns der nchste im ,sonnenreiche jenseits der ,erdbahn ist4 ,er gehrt nach seiner ganzen ,art in die ,reihe der kleinen ,himmelskrper1 die jenseits des ,mars einen ,ring um die ,sonne bilden4 ,erst im ,zusammenhange mit diesen werden wir deshalb auf ,eros zurckkommen4 ,illustration3 ,abb4 #ab4 ,mars in verschiedenen ,oppositionen4 ,nur noch eine kleine ,strecke weiter jenseits begegnen wir dem ,mars1 dem meistgenannten und interessantesten der ,geschwister unserer ,erde4 ,er bewegt sich in einer ,entfernung von #a1ebcg ,einheiten einer ,sonnenweite in #fhf1igif unserer ,tage um das ,zentralgestirn1 und zwar geschieht dies in einer ,bahn1 die nach der des ,merkur1 abgesehen von den kleinen ,planeten1 am meisten vom ,kreise abweicht4 ,die ,exzentrizitt ist #j1jicc4 ,die ,bahnebene ist um #a #ea gegen die der ,ekliptik geneigt4 ,seine synodische ,umlaufszeit1 whrend der er immer einmal in ,opposition tritt1 also der ,sonne gerade gegenbersteht und uns dabei seine vollbeleuchtete ,seite zeigt1 ist durchschnittlich gleich #b ,jahren #di ,tagen4 ,die letzten ,oppositionen fanden am #h4 ,mai #aije1 am #f4 ,juli #aijg und am #bc4 ,september #aiji statt4 ,die nchsten werden im ,november #aiaa und im ,januar #aiad eintreten4 ,bei einer solchen ,stellung ist ,mars natrlich am besten zu beobachten1 zumal er uns dann auch am nchsten steht4 ,aber die verschiedenen ,oppositionen sind in dieser ,hinsicht nicht gleichwertig4 ,die ,marsbahn ist1 wie wir schon erfuhren1 recht exzentrisch1 und auch die ,erdbahn ist kein vollkommener ,kreis4 ,es knnen also die beiden extremen ,flle eintreten1 da die ,opposition gerade stattfindet1 wenn die ,erde der ,sonne am nchsten1 ,mars aber ihr am entferntesten steht1 und umgekehrt4 ,die gnstigsten ,oppositionen ereignen sich immer nach sechzehn ,jahren4 ,die ,opposition von #aiji gehrt zu diesen besonders begnstigten4 ,er erscheint dabei unter einem ,winkel von etwas mehr als #bd ,bogensekunden1 whrend dieser bei mittleren ,oppositionsbedingungen nur etwa #ah ,sekunden mit4 ,in ,abb4 #ab sind ,scheiben abgebildet1 die diese ,gren etwa fr ein #cjjmal vergrerndes ,fernrohr wiedergeben1 wenn man sie in einer ,entfernung von #a1ae m vom ,auge aufstellt4 ,zu diesen allgemeinen ,bedingungen der ,sichtbarkeit treten aber noch die fr einen bestimmten ,beobachtungsort4 ,die ,hhe1 bis zu der ,mars whrend der verschiedenen ,oppositionen hchstens ber den ,horizont steigen kann1 ist sehr verschieden4 #aijg blieb er fr die europischen ,sternwarten so nahe am ,horizont1 da die atmosphrischen ,dnste nur selten ein klares ,bild des ,planeten zeigten4 #aiji waren diese ,verhltnisse schon wesentlich gnstiger1 und noch besser werden sie #aiaa werden1 obwohl dann der ,durchmesser des ,planeten gegen #aiji bereits wieder abgenommen hat4 ,aus den wechselnden scheinbaren ,durchmessern des ,planeten bei seinen verschiedenen ,entfernungen von uns folgt sein wahrer ,durchmesser zu #fgdj km1 immerhin mit einer ,unsicherheit von etwa hundert ,kilometern1 die bei der ,ausmessung so kleiner ,winkel1 wie sie die ,planetenscheibe bietet1 brigbleibt4 ,aus diesem ,durchmesser1 in ,verbindung mit der ,anziehungskraft1 die ,mars ausbt1 ergibt sich die ,dichtigkeit seiner ,masse zu etwa #j1g der der ,erde4 ,sie ist also noch ein wenig geringer wie die der ,venus4 ,einige ,beobachter wollen eine geringe ,abplattung wahrgenommen haben1 aber auch diese ist innerhalb der ,unsicherheit der ,beobachtung geblieben4 ,wir sehen also1 da die ,welt des ,mars im ,durchmesser nur wenig mehr als die ,hlfte der unsrigen hlt4 ,sehen wir nun zu1 was wir von ihrer inneren ,einrichtung zu erforschen vermgen4 ,schon die ersten ,beobachter sahen hellere und dunklere ,flecke auf dem ,planeten1 die ihre ,form nicht vernderten1 aber ber die ,scheibe hinzogen1 ihre ,rotation um eine feste ,achse zweifellos verratend4 ,die ,umdrehungszeit ergab sich zu #bd ,stunden #cg ,minuten und #bc ,sekunden1 das macht #da ,minuten mehr fr den ,marstag als den der ,erde1 denn dieser ist nicht #bd ,stunden lang1 sondern in bezug auf eine feste ,richtung im ,weltgebude um etwa #d ,minuten weniger2 der ,sterntag der ,erde hat nur #bc ,stunden #ef ,minuten und #d ,sekunden4 ,es ergibt sich ferner aus der ,verfolgung jener festen ,flecke1 da der ,marsquator gegen die ,ebene der ,marsbahn um etwa #be geneigt ist1 das ist also nur ein geringes mehr als bei der ,erde1 wo die ,schiefe der ,ekliptik bekanntlich #bc betrgt4 ,wir wissen1 da von diesem ,winkel der ,wechsel der ,jahreszeiten1 die ,lage und ,gre der klimatischen ,zonen abhngt4 ,statt #dg1 wie bei uns1 hat also auf ,mars die heie ,zone eine ,ausdehnung von #ej2 die ,polarregionen reichen bis zu #be statt #bc rings um die geometrischen ,pole herum1 deren ,lage wir natrlich genau angeben knnen4 ,die gemigten ,zonen bilden ,grtel von nur #dj1 gegen #dc auf der ,erde4 ,wir knnen auch durch diese ,lageverhltnisse den ,beginn und die ,lnge der ,jahreszeiten auf ,mars leicht berechnen und finden1 da der ,frhling dort #aii unserer ,tage lang ist1 der ,sommer #ahb1 der ,herbst #adf und der ,winter #afj ,tage4 ,die betrchtliche1 bei uns viel geringere ,verschiedenheit der ,jahreszeitenlnge ist durch die grere ,abweichung der ,marsbahn von einem ,kreise bedingt1 wodurch nach dem ,keplerschen ,gesetze ,mars verschieden schnell seine ,bahn durchluft1 je nachdem er sich der ,sonne nher oder entfernter befindet4 ,wie wir es bei der ,erde sahen1 wird ,mars durch diese schiefe ,stellung seiner ,achse der ,sonne sowohl wie auch uns abwechselnd seinen ,sd- und ,nordpol zuwenden1 je nachdem seine ,sdhalbkugel oder die ,nordhlfte ,sommer hat4 ,dazwischen liegen die ,zeiten der ,nachtgleichen1 in denen er beide ,pole zeigt4 ,wir beobachten dabei regelmig1 da die ,polarregionen des ,planeten1 die vorher in ,nacht gehllt waren1 also ihren ,winter hatten1 mit einer weien ,haube berdeckt waren1 sobald sie uns wieder sichtbar wurden4 ,diese weien ,polarflecke aber wurden immer kleiner1 je lnger die ,sonne die betreffende ,gegend beschienen hatte1 je weiter also die ,sommerszeit vorrckte4 ,endlich1 im ,hochsommer1 ein bis zwei ,monate ber den hchsten ,sonnenstand hinaus1 war alles ,weie in der betreffenden ,polarzone verschwunden4 ,der ,vergleich mit irdischen ,verhltnissen drngt uns die ,vermutung auf1 da es sich hier um ,schnee und ,eis handelt1 die in den betreffenden ,jahreszeiten kommen und gehen1 wie bei uns4 ,aber wir mssen hier sofort ein ,fragezeichen machen1 denn die beobachteten ,verhltnisse entsprechen doch nicht ganz denen auf der ,erde4 ,der ,traum unserer ,polarforscher ist auf dem ,mars erfllt3 die ,pole werden zur ,sommerszeit eisfrei4 ,das ist um so merkwrdiger1 als man leicht berechnen kann1 da die ,sonnenstrahlung auf dem #amal weiter als wir vom ,zentralherde unseres ,systems entfernten ,planeten #amal #a1 also #bmal geringer sein mu als bei uns1 wobei allerdings zu bercksichtigen ist1 da auf der ,marsoberflche selbst sich diese ,verhltnisse durch verschiedene ,eigenschaften der ,wrme absorbierenden ,atmosphre wesentlich ndern knnen4 ,dieser geringeren ,sonnenkraft scheint auch die ,wahrnehmung zu entsprechen1 da die weien ,flecke gelegentlich viel weiter gegen den quator vorrcken als bei uns2 selbst vllig unter dem ,gleicher hat man ,gebiete wei bersprenkelt gesehen4 ,man konnte sich denken1 da hier auf dem ,nachbarplaneten ,gebirgszge sich erheben1 deren ,gipfel gelegentlich berschneit wurden4 ,zunchst wollen wir uns hier mit der ,feststellung begngen1 da auf jener andern ,welt wohl zweifellos hnlichkeiten mit der unsrigen hervortreten1 da aber doch auch deutliche ,unterschiede vorhanden sind1 die einer besonderen1 von unsern irdischen ,erfahrungen abweichenden ,erklrung bedrfen4 ,wir mssen noch weiteres ,beobachtungsmaterial sammeln1 ehe wir es versuchen drfen1 ein der ,wirklichkeit sich vermutlich nherndes ,bild dieser andern ,welt zu entwerfen4 ,illustration3 ,abb4 #ac4 ,karte des ,mars4 ,wir wenden uns den helleren und dunkleren festen ,flecken auf der ,planetenscheibe zu1 die wir nach irdischer ,analogie fr ,festlnder und ,meere1 vorbehaltlich entgegenstehender weiterer ,erfahrungen1 halten drfen4 ,die ,ausdauer und ,kunst unserer besten ,beobachter1 ausgerstet mit den vorzglichsten ,sehwerkzeugen unter gnstigen ,himmelsstrichen1 hat in jahrzehntelanger ,arbeit eine ,flle von ,einzelheiten auf dem kleinen ,planeten aufgedeckt1 die zu einer ,karte des ,mars vereinigt sind1 von der in ,abb4 #ac eine ,wiedergabe abgedruckt ist4 ,sie ist in neuerer ,zeit nach allen bekannt gewordenen1 zuverlssigen ,beobachtungen von ,flammarion und ,antoniadi zusammengestellt worden4 ,es sei aber gleich bemerkt1 da der ,besitzer selbst eines schon ziemlich bedeutenden ,fernrohrs sehr enttuscht sein wrde1 wenn er unter gewhnlichen ,umstnden von diesen ,oberflchengestaltungen auf der kleinen ,scheibe des ,planeten mehr als einige schwache ,andeutungen sehen wollte4 ,es gehren auer den gnstigsten optischen und atmosphrischen ,bedingungen jahrelang gebte ,augen dazu1 um diese meist an der letzten ,grenze unseres ,wahrnehmungsvermgens liegenden ,feinheiten mit einiger ,sicherheit zu unterscheiden4 ,ich selbst habe kaum jemals mit dem schnen ,instrument von zehn ,zoll ffnung unter dem oft vorzglichen ,himmel ,genfs einen ,kanal sicher gesehen4 ,die hier unten wiedergegebenen1 bei der ,opposition von #aijg hergestellten ,photographien 7,abb4 #ad7 mgen eine ,anschauung davon geben1 wie die ,planetenscheibe in den gnstigsten ,fllen im ,fernrohr aussieht4 ,aber auch sie sind noch zum ,zwecke der ,reproduktion retuschiert worden1 damit die mit uerster ,anstrengung gesehenen ,einzelheiten beim ,druck nicht wieder verschwinden4 ,diese ,aufnahmen sind von ,lowell auf der ,flagstaff-,sternwarte in ,arizona gemacht worden1 die der ,genannte unter dem reinen ,himmel der ,subtropen in bevorzugter ,hhenlage eigens zur ,erforschung der ,welt des ,mars errichtet hat4 ,illustration3 ,abb4 #ad4 ,photographien des ,mars4 ,jene helleren und dunkleren ,gebiete aber1 die wir vorlufig als ,lnder und ,meere bezeichnen1 sind meist schon unter mig guten ,bedingungen zu erkennen4 ,ihre ,ausdehnung zeigt zunchst1 da auf dem ,mars die ,meere 7immer unter der ,voraussetzung1 da es wirklich solche sind7 gegen die ,landgebiete wesentlich zurcktreten4 ,fanden wir1 da auf der ,erde nur etwa ein ,vierteil der ,flche als ,land ber die ,meere hervorragt1 so ist das ,verhltnis auf dem ,mars gerade umgekehrt4 ,die nrdliche ,halbkugel des ,mars ist fast ganz mit ,land bedeckt1 und nur auf der ,sdhlfte befindet sich ein ausgedehnteres ,meer1 wie unsere ,karte zeigt4 ,aber ein anderer ,umstand beweist1 da diese ,meere vielfach sehr seicht1 ja da es vielleicht zum ,teil gar keine ,meere1 sondern eine ,art von ,moorgrnden sind1 die nur zeitweise berschwemmt werden4 ,man erkennt nmlich auch in diesen dunkeln ,gebieten zuweilen ,einzelheiten1 die denen auf den ,landgebieten hnlich sind1 ,linien1 rund umgrenzte ,stellen und anderes1 auf das hier nicht im einzelnen beschreibend einzugehen ist4 ,nehmen wir alle betreffenden ,wahrnehmungen zusammen1 so mssen wir zu dem ,schlusse kommen1 da auf dem ,mars jedenfalls viel weniger ,wasser vorhanden ist als auf der ,erde4 ,wir wollen diese wichtige ,frage vorweg weiter verfolgen1 ehe wir uns den brigen ,verhltnissen auf der ,marsoberflche zuwenden4 ,nur sehr selten bemerkt man auf dem ,mars etwas1 das einer ,wolkenbedeckung hnlich wre4 ,man hat wohl gelegentlich leichte ,schleier bemerkt1 die vorher sichtbare feste ,flecke undeutlich erscheinen lieen1 und dann war es recht charakteristisch1 da nach dem ,verschwinden der ,trbung die betreffende ,gegend oft mit weien ,punkten bersprenkelt erschien1 die ihrerseits bald wieder verschwanden4 ,das wrde also auf einen ,schneefall hindeuten4 ,aber die ,frage1 ob es sich hierbei um wirkliche ,wolken handelte1 konnte doch nicht sicher entschieden werden4 ,man sah sich die ,oberflche auch mit weien1 in der ,richtung der ,umdrehung des ,planeten um seine ,achse verschobenen ,streifen berziehen1 ohne da vorher ,wolkenschleier in den betreffenden ,gegenden bemerkt worden wren4 ,diese letztere ,wahrnehmung macht das ,vorhandensein von ,winden auf dem ,mars fast unzweifelhaft1 die unserm ,gesetze der ,strme folgen1 was jene ,ausweichung ihrer ,richtung beweist4 ,hier htte man sich also kalte1 von den ,polen ausgehende ,luftstrmungen zu denken1 unter deren ,einflu sich ein ,niederschlag gebildet htte1 etwa unserer ,reifbildung entsprechend4 ,alle diese ,wahrnehmungen machen das ,vorhandensein einer ,marsatmosphre unzweifelhaft4 ,es fragt sich nur1 welche ,zusammensetzung1 welche ,dichtigkeit und vor allem1 welche ,temperatur man ihr zuzuschreiben hat4 ,hierber sind namentlich in der neueren ,zeit sehr interessante ,untersuchungen und theoretische ,betrachtungen angestellt worden1 die ber die ,welt des ,nachbarplaneten ,licht zu verbreiten beginnen4 ,zunchst ist zu sagen1 da die direkte ,beobachtung des ,spektroskops das ,vorhandensein einer von der unsrigen vermutlich nicht wesentlich verschiedenen1 aber viel dnneren ,lufthlle sehr wahrscheinlich gemacht hat1 wofr auch die geringe ,albedo des ,mars spricht1 die mit #j1bb nur wenig grer ist als die des ,merkur und des ,mondes1 so da wir also annehmen mssen1 da ein wesentlich betrchtlicherer ,teil der ,sonnenwrme bis zur ,oberflche des ,mars gelangt als bei uns4 ,eine ,reihe von anderweitigen ,untersuchungen gibt der ,lufthlle des ,mars nur etwa den vierten ,teil der ,dichte der unsrigen4 ,wir htten sie also mit der zu vergleichen1 die auf den ,gipfeln unserer ,gebirgsriesen anzutreffen ist4 ,dabei ist zu bedenken1 da die ,sonnenstrahlung auf dem entfernteren ,mars geringer ist als bei uns4 ,man kann nun nach einem von ,stefan gefundenen ,gesetze die ,temperatur der ,marsoberflche aus der ,menge der von der ,sonne ihm zugestrahlten ,wrmemengen berechnen4 ,um diese letztere zu bestimmen1 mu man das ,verhltnis der sogleich wieder von der ,atmosphre des ,planeten in den ,weltraum zurckgegebenen ,sonnenstrahlung zu der wirklich aufgenommenen festzustellen suchen4 ,was wir vorhin als ,albedo bezeichneten1 ist dieses ,verhltnis4 ,je heller ein ,planet uns erscheint1 desto mehr ,sonnenstrahlung hlt er eben fr sich zurck4 ,wendet man dieses ,gesetz auf den atmosphrenlosen ,mond an1 so kommt man zu ,temperaturen1 die mit den in neuerer ,zeit direkt gemessenen sehr gut bereinstimmen4 ,fr die ,erde zwar erhlt man unter der ,voraussetzung1 ihre rckstrahlende ,kraft1 ihre ,albedo1 sei der der ,venus mit ihrer dichten ,wolkendecke gleich1 einen zu geringen ,wert1 minus #a1g ,c fr die ,durchschnittstemperatur der gesamten ,erdoberflche1 die in ,wirklichkeit etwa plus #ae betrgt1 aber dies hat wahrscheinlich seinen ,grund darin1 da die errechnete ,temperatur fr die der ,oberflche sozusagen mitanhaftenden ,luftschichten mitgilt1 die ja eine geringere ,temperatur besitzen als die ,luft der ,oberflche selbst4 ,auch scheint nach den weiter oben angefhrten ,beobachtungen die ,albedo der ,erde zu gro angenommen zu sein4 ,diese ,wrme verschluckende ,wirkung der ,atmosphre hngt wesentlich von ihrer ,zusammensetzung ab4 ,sauerstoff1 ,stickstoff und ,argon1 die hauptschlichsten ,bestandteile unserer ,erdenluft1 knnen nur wenig ,wrme festhalten1 wohl aber der ,wasserdampf und die ,kohlensure4 ,sie wirken als schtzender ,mantel1 verhindern sowohl die zu starke ,einstrahlung wie andererseits die ,ausstrahlung4 ,fr den ,planeten ,mars gibt die betreffende ,rechnung eine ,durchschnittstemperatur von minus #cg ,c4 ,bei dieser wrde das ,wasser also bestndig im festen ,zustande beharren und knnte die dort beobachteten ,erscheinungen des ,schmelzens der weien ,polarkappen sogar bis zu den ,polen selbst hin nicht erklren4 ,man hat deshalb seinerzeit die ,vermutung ausgesprochen1 was man dort sich als ,schnee niederschlagen und wieder tauen sah1 sei gar kein ,wasser1 sondern ,kohlensure1 die ja auch alle drei ,aggregatzustnde anzunehmen vermag4 ,kohlensure spielt ja auch in unserer ,atmosphre eine wichtige ,rolle und wird in frheren ,entwicklungsperioden der ,erde jedenfalls in noch erheblich bedeutenderem ,prozentsatze unserer ,luft beigemischt gewesen sein1 der gegenwrtig nur #j1jc betrgt4 ,aber der schwedische ,forscher ,arrhenius1 der sich in tiefgrndender ,weise mit der ,frage der physikalischen ,zustnde auf andern ,welten befat hat1 und dessen ,betrachtungen ich hier in der ,hauptsache folge1 machte unter anderm darauf aufmerksam1 da ,kohlensure ja erst unter sehr hohen ,drcken flssig bleibt1 andernfalls aber schnell aus dem festen1 schneeartigen ,zustande in den gasfrmigen bergeht4 ,von solchem ,drucke kann aber auf dem ,mars nicht die ,rede sein1 whrend wir andererseits sehr deutlich den bergang dieses ,marsschnees in einen flssigen ,zustand beobachten4 ,wir mssen die ,kohlensurehypothese in dieser ,form fr den ,mars aufgeben4 ,aber ,arrhenius glaubt in anderer ,weise die ,kohlensure fr die ,erklrung der dortigen ,zustnde heranziehen zu knnen4 ,die in der ,atmosphre freischwebende ,kohlensure ist nmlich in noch weit hherem ,mae wie der ,wasserdampf imstande1 die einstrahlende ,wrme festzuhalten und deshalb der eigentlichen ,oberflche des betreffenden ,weltkrpers als schtzendes ,dach zu dienen4 ,wenn die ,marsatmosphre selbst hundertmal so viel ,kohlensure enthielte wie die der ,erde1 so machte dies ja immerhin noch nicht den dreiigsten ,teil ihres sonstigen ,gehaltes aus1 und man knnte aus den sonst vom ,mars bekannten ,zustnden wohl die ,erzeugung und ,festhaltung solcher ,mengen dieses ,gases fr mglich erklren4 ,dann aber mte durch diesen schtzenden ,kohlensuremantel die ,temperatur auf der ,oberflche jenes ,planeten selbst eine hhere als auf der ,erde sein1 und alle die wechselvollen ,vorgnge1 die wir auf ihr beobachten1 lieen sich durch den ,kreislauf des ,wasserdampfes zwanglos erklren4 ,es lt sich nun aus theoretischen ,betrachtungen1 die aus der ,erkenntnis der kinetischen ,gastheorie sich ergeben und besagen1 da die einzelnen ,molekeln freier ,gase mit sehr groen1 fr bestimmte ,temperaturen berechenbaren ,geschwindigkeiten hin und her schwingen1 ermitteln1 welche ,gase von einem ,weltkrper von bestimmter ,anziehungskraft noch festgehalten werden knnen1 und welche dagegen mit einer so groen ,geschwindigkeit aus eigener ,kraft die ,atmosphre eines solchen ,krpers verlassen1 wenn sie sich vorher darin befunden haben sollten4 ,durch die bekannten ,zustnde bei uns und auch auf der ,sonne hat man eine gute ,kontrolle ber die ,zulssigkeit dieser ,theorie auch fr die andern ,himmelskrper1 deren ,anziehungskraft wir kennen4 ,fr die ,erde ergibt sich zum ,beispiel1 da ,wasserstoff und ,helium in unserer ,atmosphre nicht mehr bestehen knnen4 ,die uerst geringen ,spuren1 die man davon bei uns findet1 sind offenbar ,ausdnstungen der festen ,erdrinde1 die im ,begriffe sind1 sich sogleich wieder in den ,weltraum zu verflchtigen4 ,dagegen sehen wir die ,atmosphre der ,sonne erfllt von diesen beiden ,gasen1 wie es auch der ,theorie entspricht4 ,fr den ,mars ergibt sich1 da dort die beiden ,hauptgase unserer ,atmosphre1 ,sauerstoff und ,stickstoff1 in der ,tat bestehen knnen4 ,fr den ,wasserdampf kommen gewisse ,forscher zu verschiedenen ,ergebnissen4 ,aber ,arrhenius hlt dessen ,vorhandensein in geringen ,mengen doch fr sehr wahrscheinlich4 ,fassen wir alle bisherigen ,forschungen zusammen1 so mssen wir den ,planeten ,mars fr einen zwar wasserarmen1 aber doch dieses ,lebenselementes nicht vllig entbehrenden ,weltkrper mit einer der unsrigen in der ,zusammensetzung nicht unhnlichen1 aber viel dnneren ,atmosphre erklren1 in der die ,wasserzirkulation nicht mehr oder doch nur noch sehr selten in ,form von ,wolken vor sich geht1 so da wir die wahrgenommenen weien ,niederschlge fr eine ,art von dnnem ,reif halten mssen1 der schnell erzeugt und auch ebenso schnell wieder aufgeschmelzt werden kann4 ,derartige ,verhltnisse wrden auch auf der ,erde eintreten1 wenn auf ihr ,luft und ,wasser entsprechend seltener wren1 und dies mu bei fortschreitendem ,alter notwendig stattfinden4 ,wir htten danach ,mars als eine alternde ,erde anzusehen1 die aber noch immer merkliche ,mengen der das ,leben unterhaltenden ,elemente der ,luft und des ,wassers besitzt4 ,unter solchen ,gesichtspunkten haben wir unsere ,studien dieser ,welt fortzusetzen4 ,in den sogenannten ,meeren des ,mars machen wir eine ,wahrnehmung1 die diesen ,wassermangel besttigt4 ,es unterliegt nmlich keinem ,zweifel1 da einige dieser ,gebiete nur zeitweilig berschwemmt sind4 ,sie zeigen dann eine besonders dunkle ,frbung1 whrend sie zu andern ,zeiten ganz hnliche ,einzelheiten1 nur schwcher angedeutet1 erkennen lassen wie die ,festlnder4 ,pickering und ,lowell glauben zu diesen ,zeiten1 die in den ,sommer der betreffenden ,marsgegend fallen1 eine grnliche ,frbung sich ber diese amphibischen ,gebiete verbreiten zu sehen1 die wir demnach1 wie bemerkt1 als eine ,art von ,moorgrnden aufzufassen htten1 ber welche die ,schmelzwasser im ,frhjahr hinrieseln1 um sie im ,sommer zu fruchtbaren ,feldern zu machen4 ,wir htten danach hier eine ,erscheinung1 die man mit der ,nilberschwemmung vergleichen knnte4 ,die hnlichkeit tritt noch ganz besonders dadurch hervor1 da die benachbarten ,marsfestlnder die charakteristische gelbe ,frbung der ,wstenlnder besitzen1 wie dies auch mit der ,umgebung des ,nils der ,fall ist4 ,diese ,festlnder werden nun von jenen viel besprochenen1 immer noch rtselhaften1 dunkeln ,linien durchzogen1 die unter dem ,namen der ,marskanle so verschiedenartig gedeutet worden sind4 ,es ist nach den ,karten der hervorragenden ,marsforscher ein wunderbares ,netzwerk von ,verbindungen zwischen den dunkeln ,gebieten1 den ,meeren1 die auf dem ,mars durch die gelben ,gebiete kein zusammenhngendes ,weltmeer bilden wie bei uns4 ,die meisten dieser ,linien sind auerordentlich dnn und nur mit letzter ,anstrengung unter gnstigsten optischen ,bedingungen zu sehen4 ,man kann es deshalb wohl begreifen1 da ihre ,existenz vielfach angezweifelt worden ist4 ,namentlich ein englischer ,astronom1 ,maunder1 hat hierber interessante ,experimente angestellt1 die in der ,tat zeigen1 wieviel der menschliche ,geist in zweifelhaften ,fllen zu ergnzen sich bemht1 wo es in ,wirklichkeit gar nichts zu ergnzen gibt4 ,der ,genannte verfertigte ,marsbilder1 die nur die unzweifelhaft vorhandenen hellen und dunkeln ,stellen seiner ,oberflche enthielten4 ,diese stellte er vor ,schulkindern in einer ,entfernung auf1 in der sie eben noch diese ,flecke sehen konnten1 und lie sie1 die keine ,ahnung hatten1 worum es sich handelte1 aufzeichnen1 was sie sahen4 ,und siehe da1 eine ganze ,reihe dieser ,schulkinderzeichnungen enthielt ,marskanle1 die zum ,teil sogar dieselben ,verbindungen zwischen den ,meeren herstellten1 wie die von unsern ,marsforschern gesehenen4 ,das war gewi ein verblffendes ,resultat1 mit dem der ,englnder die ganze jahrzehntelange ,arbeit der gewissenhaftesten ,forscher als eitel ,trugbilder glaubte aus der wissenschaftlichen ,welt blasen zu knnen4 ,aber dieses ,experiment beweist doch nur1 da solche ,illusionen vorliegen knnen1 nicht aber mssen4 ,die dunkeln ,gebiete greifen vielfach spitz in die hellen ein1 da ist es ganz natrlich1 da ein ,kind zwischen zwei solchen sich etwa gegenberliegenden ,spitzen eine ,verbindung zu sehen glaubt1 wie es nicht minder wahrscheinlich ist1 da eben auch die ,natur zwischen diesen tiefen ,einschnitten eine wirkliche ,verbindung hergestellt hat1 und da eben nun jene ,schulkinder die zwar auf ihren ,vorlagen fortgelassene natrliche ,verbindung gewissermaen fhlten4 ,eine ganze ,reihe von ,forschern ist trotzdem der ,sache am ,fernrohr noch einmal kritisch zu ,leibe gegangen4 ,sie kommen trotz jenen vernichtenden ,schulkinderzeichnungen zu der berzeugung1 da viele jener zarten ,gebilde ganz zweifellos vorhanden sind1 whrend andere vielleicht auf irgendwelchen ,illusionen beruhen knnen4 ,es war auch von vornherein hchst unwahrscheinlich1 da der als auerordentlich gewissenhaft und selbstkritisch lngst vorher bekannte ,mailnder ,forscher ,schiaparelli1 durch dessen jahrzehntelange ,untersuchungen die erste ausfhrliche ,marskarte geschaffen wurde1 sich in so vielen hundert ,fllen htte tuschen lassen knnen4 ,in neuerer ,zeit fhrt der vielleicht etwas zu weit gehende ,lowell sogar ,photographien von ,marskanlen fr deren zweifellose ,existenz ins ,feld4 ,wir haben solche ,aufnahmen schon weiter oben wiedergegeben4 ,mir will indes dieser ,beweis nicht viel gelten4 ,wren diese ,objekte auf den ,platten wirklich so deutlich zu sehen gewesen1 wie auf den hier vorliegenden ,abbildungen1 so wrden sie allerdings aller ,diskussion ein ,ende machen4 ,aber der ,autor sagt selbst1 da er die ,platten hat retuschieren mssen1 um die uersten ,feinheiten auf ihnen deutlicher wiedergeben zu knnen4 ,da bleibt natrlich dieselbe ,mglichkeit jenes ,hineinforschens vielleicht doch nicht vorhandener ,details1 wie am ,fernrohr direkt4 berblicken wir aber alles ,fr und ,wider1 so mssen wir doch berzeugt bleiben1 da eine groe ,anzahl solcher die ,marsmeere verbindenden ,kanle wirklich dort vorhanden sind4 ,die ,frage ist nun1 was diese ,kanle in ,wirklichkeit sind4 ,es war ja ihrer ,lage nach gewi das ,nchstliegende1 sie fr wirkliche ,wasserverbindungen zwischen jenen sonst isolierten ,meeresbecken zu halten4 ,aber da trat bald die ,schwierigkeit ihrer ungeheuern ,breite ein4 ,die allerfeinsten ,linien1 die man auf dem ,mars mit unsern optischen ,mitteln noch unterscheiden kann1 mssen #cj km breit sein4 ,gewisse und gerade die am sichersten existierenden haben aber eine mindestens zehnfache ,breite4 ,mag man sie nun fr ,erzeugnisse intelligenter ,wesen oder fr ,naturprodukte erklren1 so fehlen uns alle ,vergleichsobjekte1 und wir knnen uns ihre ,notwendigkeit oder ,ntzlichkeit nicht vorstellen4 ,es knnen ihrer ganzen ,breite nach keine ,wasserlufe sein4 ,da fllt uns aber das ,beispiel der ,nilniederung wieder ein1 die auch eine ,breite von durchschnittlich #cj km hat4 ,wir knnten uns also vorstellen1 da ein uns an sich unsichtbarer ,wasserlauf nur zeitweilig mit ,wasser gefllt sei1 wodurch erst die sonst als ,wstenei brachliegende ,umgebung sich mit dunkler ,vegetation berzieht1 wie es eben auch beim ,nil der ,fall ist4 ,nun nimmt man diese allmhliche ,ausbreitung der ,kanle wirklich wahr4 ,schiaparelli hatte schon vermutet1 da sie sich bei ihrem ersten ,auftreten aus einzelnen1 gesondert erscheinenden ,stellen zusammenfgen4 ,sie verschwinden1 wenigstens zum greren ,teile1 zur wasserarmen ,winterzeit und sind im ,frhling und ,sommer1 zur ,zeit der ,schneeschmelze oder etwas nach ihr1 am dunkelsten4 ,ist die ,welt des ,mars mit der unserer ,erde also berhaupt vergleichbar1 und sind unsere ,wahrnehmungen auf dieser ,welt reell1 so ist in der ,tat der ,vergleich mit ,erscheinungen1 wie wir sie bei den ,nilberschwemmungen kennen1 als der allein alle bisher vorliegenden ,beobachtungstatsachen vereinbarende gegeben4 ,illustration3 ,abb4 #ae4 ,doppelte ,marskanle4 ,eine andere ,frage ist1 ob man diese ,gebilde als natrliche oder knstliche aufzufassen hat4 ,wir wollen diese ,frage hier nur streifen4 ,die ,anordnung dieser ,kanle1 wie wir sie der ,einfachheit weiter bezeichnen wollen1 erscheint auf den ,marskarten als eine derart im menschlichen ,sinne zweckentsprechende1 den ,anforderungen eines ausgedehnten ,verkehrs ber die ,kontinente hinweg von ,meer zu ,meer angepate1 da man wohl intelligente ,wesen als ihre ,urheber annehmen durfte4 ,die ,naturkrfte allein1 ohne die ,fhrung einer vordenkenden ,intelligenz1 konnten solch ein geradezu raffiniert angelegtes ,netzwerk von ,verbindungen nicht geschaffen haben4 ,dazu kam noch eine ganz wunderbare ,erscheinung1 nmlich die der zeitweiligen ,verdoppelung der ,kanle1 die ,schiaparelli zuerst gesehen hatte1 und die dann spter nur noch wenige andere wahrgenommen zu haben glauben4 ,zu gewissen ,zeiten1 immer wieder1 wenn der ,wasserreichtum in der betreffenden ,gegend am grten war1 erschienen statt einem zwei dicht nebeneinander herlaufende ,kanle1 der zweite ,parallelkanal meist etwas spter als der erste1 ursprngliche4 ,man htte also annehmen knnen1 da hier in ,fllen des berflusses so etwas wie ,schleusen geffnet worden wren1 um auch diese ,reservekanle noch zu speisen4 ,aber wir wollen zugeben1 da ber diese geheimnisvolle ,verdoppelung die ,beobachtungsakten noch recht drftig und zweifelhaft geblieben sind4 ,schiaparelli hat zwar die ,erscheinung mit ,sicherheit gesehen1 aber es ist spter gezeigt worden1 da eine sehr dnne ,linie an der ,grenze der ,wahrnehmung durch optische und physiologische ,tuschungen doppelt erscheinen kann4 ,wir drfen also diese ,verdoppelung noch nicht als ,tatsache anerkennen und daran weitere ,schlsse knpfen4 ,was sodann die zweckmige ,anordnung des ,kanalnetzes selbst betrifft1 so hat man auch darber ,zweifel erhoben4 ,ein italienischer ,astronom hat das jedenfalls lehrreiche ,experiment gemacht1 den ,mond durch ein so schwach vergrerndes ,glas zu betrachten1 da er dadurch uns nur etwa so weit genhert wird1 wie ,mars in unseren besten ,fernrohren4 ,dabei zeigten manche ,oberflcheneinzelheiten des doch gewi nicht von intelligenten ,wesen umgestalteten ,mondes ganz erstaunliche hnlichkeiten mit den auf dem ,mars beobachteten4 ,die starren ,mareebenen des ,mondes wurden zu ,marsmeeren1 die helleren1 gebirgigen ,gegenden zu ,marsfestlndern1 und bestimmte ,reihen von schattenwerfenden ,kratern vereinigten sich scheinbar zu ,liniensystemen von einer gewissen ,ordnung und ,regelmigkeit4 ,dagegen lt sich folgendes geltendmachen4 ,wenn man den ,mond noch so lange in der beschriebenen ,weise beobachten wrde1 so entdeckte man doch auf ihm niemals ,vernderungen der ,schattierungen und der ,einzelheiten1 wie sie die ,marsbeobachter konstatieren4 ,stellen wir uns deshalb selbst auf den allerkritischsten ,standpunkt1 so bleibt doch zum mindesten die berzeugung zurck1 da der ,mars als ,weltkrper noch lebt1 wenn auch seine ,lebensbedingungen im ,vergleich zu den irdischen vermindert sind4 ,das ,bild1 das wir von unserer ,nachbarwelt bisher entwerfen knnen1 zeigt uns wenig tiefe1 hufig von berschwemmungen berflutete ,niederungen und ,wstengebiete1 die ihrerseits nicht sehr hoch emporragen knnen1 da sich hohe ,gebirgszge deutlich verraten haben mten4 ,die ,arbeit der abtragenden ,erosion1 die bei uns die ,gebirge ins ,meer trgt1 ,festlnder und ,meere zugleich verflachend1 ist also1 wie es scheint1 auf dem ,mars bereits viel weiter vorgeschritten als bei uns1 und wir drfen also auch deshalb ,mars als eine alternde ,welt bezeichnen4 ,aber vllig sind die ,unebenheiten noch nicht ausgeglichen4 ,wir haben davon schon ,andeutungen in dem zeitweilig wei gesprenkelten ,aussehen gewisser ,gegenden erkannt4 ,ferner sieht man gelegentlich an ganz bestimmten ,stellen des ,terminators der nicht vollbeleuchteten ,marsscheibe1 das heit an ihrer ,lichtgrenze1 ,hervorragungen1 die nur als die ,schattenwrfe ziemlich langer1 aber nicht sehr hoher ,erhebungen der ,oberflche gedeutet werden knnen4 ,in einem dieser ,flle konnte man auf ,hochflchen von etwa #adj km ,ausdehnung und einer ,durchschnittshhe ber dem allgemeinen ,niveau von etwa #cjjj m schlieen4 ,solchen ,ausbuchtungen stehen auch ,einbiegungen gegenber1 die dann ,niederungen voraussetzen ,auch diese sind nicht sehr bedeutend4 ,jene sich leuchtend in die ,nachtseite des ,planeten schiebenden ,hervorragungen sind seinerzeit von phantasiereichen ,leuten fr ,lichtsignale gehalten worden1 die uns von den ,bewohnern des ,mars zugesandt wurden4 ,wir wissen sie heute einfacher und natrlicher zu deuten4 ,aber die berzeugung1 da dort wirklich solche ,wesen wohnen und mit ihren ,erdenbrdern in ,verbindung zu treten wnschen1 hat sich vielfach erhalten4 ,es sind hohe ,preise fr die ,beschaffung der technischen ,mittel zu einer ,verbindung mit unserer ,nachbarwelt ausgestellt4 ,mars wird von zwei ,monden umkreist1 die sehr klein sind und erst am #aa4 und #ag4 ,august #ahgg von ,asaph ,hall in ,washington mit dem damals strksten ,fernrohr entdeckt wurden4 ,man nannte sie ,deimos und ,phobos1 ,furcht und ,schrecken1 wie die ,begleiter des ,kriegsgottes ,mars4 ,sie sind ganz winzige ,lichtpnktchen1 zu deren ,erkennung auch heute noch die besten ,instrumente gehren4 ,ihre bestndige groe ,nhe bei der leuchtenden ,marsscheibe erhht noch die ,schwierigkeit ihrer ,beobachtung4 ,aus dem ,vergleich ihrer ,helligkeit mit der der ,marsscheibe selbst kann man auf ihre wahren ,durchmesser schlieen und findet sie zu #i1e und #h km4 ,deimos1 der entfernteste1 ist der kleinere4 ,es sind also wahre ,spielblle von ,himmelskrpern1 und sie gehren zu den kleinsten in unserer ,kenntnis berhaupt4 ,die ,entfernung der beiden ,krper vom ,mittelpunkt des ,mars betrgt nur #idjj und #bifjj km4 ,von der ,oberflche des ,planeten ist deshalb der nchste nur noch etwa #fjjj km entfernt1 und der ,weg bis zu ihrer ,nachbarwelt ist also fr die etwaigen ,marsbewohner nicht grer wie fr uns eine ,reise nach ,amerika4 ,diese groe ,nhe bedingt nach dem ,keplerschen ,gesetze eine sehr groe ,umlaufsgeschwindigkeit dieses ,mondes1 der bereits in #g ,stunden und #dj ,minuten seinen ,planeten einmal vllig umkreist hat4 ,ein ,punkt des ,marsquators gebraucht dazu1 wie wir schon wissen1 #bd ,stunden #cg ,minuten4 ,phobos holt also diesen ,umschwung in einem ,marstage mehr als zweimal ein4 ,dadurch entsteht die fr den ,himmel dieser andern ,welt hchst merkwrdige ,erscheinung1 da dieser ,mond fr die ,marsbeobachter in umgekehrter ,ordnung ber die ,fixsterndecke wandert1 wie alle andern ,gestirne1 also von ,westen nach ,osten1 und zwar zweimal im ,westen auf- und im ,osten untergeht4 ,in derselben ,zeit1 des ,tages zweimal1 wechselt auch der quecksilberige ,trabant seine ,phasen4 ,man knnte aus seiner ,gestalt an dem immer heitern ,himmel des ,mars die ,tagesstunden ablesen4 ,diese ,tatsache1 da hier ein ,krper vorliegt1 der seinen ,umschwung in viel krzerer ,zeit vollendet1 als sein ,mutterplanet sich um seine eigene ,achse dreht1 gab der ,ansicht1 da sich die ,himmelskrper unseres ,systems als ,ringe von ihren ,zentralkrpern abgelst haben sollten1 einen starken ,sto1 und man hat aus noch anderen ,grnden diese ,laplacesche ,weltbildungshypothese in der ,tat gnzlich fallen lassen mssen4 ,der zweite ,marstrabant ,deimos ist das gerade ,gegenspiel zu dem ersten1 was seine scheinbaren ,bewegungen am ,marshimmel betrifft4 ,er vollendet seinen ,umlauf in etwa #cj ,stunden1 braucht dazu also nicht viel mehr als einen ,marstag4 ,das bedeutet1 da er eine ganze ,weile ber einer bestimmten ,marsgegend stehenbleibt und in bezug auf den ,horizont nur ganz langsam von ,osten nach ,westen fortschreitet1 whrend die ,sterne hinter ihm ihre scheinbare tgliche ,bewegung ausfhren4 ,deimos geht also mehrere ,tage lang ber einer bestimmten ,gegend berhaupt nicht unter1 zeigt aber1 nahezu an derselben ,stelle des ,himmels stehenbleibend1 dennoch tglich den ,phasenwechsel1 der der vernderten ,stellung der ,sonne zu ihm in ihrem ,tageslaufe entspricht4 ,alle diese ,erscheinungen knnen wir geometrisch ebenso sicher feststellen und fr eine beliebige ,zeit fr einen ,punkt der ,marsoberflche vorausberechnen1 wie die tglichen ,erscheinungen unseres irdischen ,himmels4 ,der nchste groe ,planet jenseits des ,mars ist der ,jupiter1 der in einem ,abstande von mehr als #e ,einheiten des ,sonnensystems umkreist gegen #a beim ,mars4 ,diese groe ,lcke zwischen den beiden ,planeten war um so aufflliger1 als man eine gewisse merkwrdige1 zwar urschlich noch nicht erklrte ,regel in den ,abstnden aller ,planeten herausgefunden hatte1 von der wir schon ,seite #ac sprachen4 ,wir sahen dort1 wie die ,abweichungen dieser ,bode-,titiusschen ,regel von der ,wahrheit1 mit ,ausnahme der fr ,neptun gefundenen ,entfernung1 merkwrdig gering sind1 da aber fr die ,zahl #h in der angefhrten ,reihe der zugehrige ,planet berhaupt fehlt4 ,ein mit bloem ,auge sichtbarer ,planet war hier sicher nicht vorhanden1 und auch mit den optischen ,mitteln1 die bis zum ,ende des achtzehnten ,jahrhunderts zur ,verfgung standen1 lie sich die ,lcke nicht ausfllen4 ,aber gerade an der ,jahrhundertwende1 am #a4 ,januar #ahja1 fand ,piazzi in ,palermo ein an der ,grenze der ,sichtbarkeit mit dem bloen ,auge gelegenes ,sternchen #f4 ,gre1 das seinen ,ort am ,himmel bestndig vernderte1 also notwendig ein ,angehriger unseres ,sonnensystems sein mute1 weil alle brigen ,sterne1 wenigstens in so kurzen ,zeitrumen1 unvernderlich am ,himmel stehenbleiben4 ,da es sich aber um einen ,planeten handeln knne1 der jene empfindliche ,lcke ausfllte1 daran dachte man zunchst doch noch nicht4 ,es war vielleicht einer von den ,kometen des ,sonnensystems1 die alle erdenklichen ,formen annehmen und darum auch wohl als ungeschweifte ,sterne erscheinen knnen4 ,erst als der junge ,gau in ,braunschweig nach einer von ihm erdachten ,methode die ,bahn des ,neulings um die ,sonne berechnet hatte1 zeigte es sich1 da diese ,bahn gerade in der ,lcke zwischen ,mars und ,jupiter lag1 die die oben angegebene ,regel bei #b1h der ,sonnenentfernung angab4 ,die mittlere ,entfernung des neuen ,planeten fand sich zu #b1gg4 ,die ,bahn ist einem ,kreise hnlicher wie die ,bahnen von ,merkur und ,mars1 zeigt also in dieser ,hinsicht durchaus planetarischen ,charakter1 aber die ,abweichung der ,bahnlage von der ,ekliptik1 um die sich1 wie schon oben 7,s4 #ah7 dargestellt1 alle ,bahnen der groen ,planeten in einer flachen ,linse ordnen1 war grer als bei ,merkur1 der mit #g ,neigungswinkel seiner ,bahn von den groen ,planeten am meisten von der ,ebene der ,erdbahn abweicht4 ,der neue ,planet kann sich bis zu etwa #aj ber diese ,fundamentalebene erheben4 ,man gab ihm den ,namen ,ceres4 ,nicht viel mehr als ein ,jahr nach dieser epochemachenden ,entdeckung fand - wieder zufllig - ,olbers1 ein ,arzt in ,bremen1 der1 ursprnglich nur ,liebhaber der ,sternkunde1 doch sowohl als ,beobachter wie namentlich auch als ,rechner und ,theoretiker einen bedeutenden ,namen unter den ,astronomen seiner ,zeit gewann1 am #bh4 ,mrz #ahjb einen zweiten kleinen ,planeten in dieser ,lcke1 der ,pallas genannt wurde4 ,auch sein ,sonnenabstand ist gleich #b1gg1 aber seine ,bahn erwies sich sowohl stark von einem ,kreise wie von der ,ekliptik abweichend4 ,die ,exzentrizitt betrgt #j1bd und die ,neigung nicht weniger als #ce4 ,pallas ist noch etwas lichtschwcher wie ,ceres4 ,zwei weitere hnliche ,krper wurden dann noch #ahjd von ,harding und #ahjg wieder von ,olbers in derselben ,lcke gefunden und ,juno und ,vesta getauft4 ,juno ist noch etwas kleiner als die beiden vorher entdeckten1 ,vesta dagegen tritt zuweilen an die ,grenze der ,sichtbarkeit mit dem freien ,auge4 ,erst nach #ch;jhriger ,zwischenzeit seit der ,entdeckung der ,vesta ist1 wieder durch einen ,liebhaber der ,sternkunde1 ,hencke in ,driesen1 ein uerst kleines1 bewegliches ,sternchen gefunden worden1 das sich gleichfalls als ein in diese ,lcke gehriger kleiner ,planet erwies4 ,dieser fnfte ,planetoid1 wie man die ,glieder dieser ,gruppe nunmehr unterbenannte1 war nur #aj4 ,gre2 man gab ihm den ,namen ,astra4 ,nachdem dann derselbe ,hencke zwei ,jahre spter noch einen sechsten ,planetoiden1 ,hebe1 entdeckt hatte1 ging es nun an eine allgemeine ,planetenjagd1 deren ,erfolge bald alle ,erwartungen berstiegen1 so da man wegen der berflle von ,entdeckungen auf diesem ,gebiete bald von einer ,kleinen ,planetenplage zu sprechen begann4 ,bis #ahej waren zu den vier anfangs des ,jahrhunderts entdeckten zunchst nur noch #i neue hinzugekommen2 dann wurden bis #ahgj jhrlich etwa fnf hinzuentdeckt4 ,von dieser ,zeit an begann die ,photographie sich in den ,dienst der ,astronomie zu stellen1 und mit ihrer ,hilfe mehrten sich nun die ,planetenentdeckungen in wirklich bengstigender ,weise4 ,in den fnf ,jahren von #ahia bis #ahie wurden beispielsweise nicht weniger als #ajg davon neu entdeckt4 ,heute kennt man mehr als sechshundert4 ,es hat wenig ,sinn1 die genaue ,zahl der in unserer ,kenntnis zu einer bestimmten ,zeit vorhandenen genauer anzugeben1 weil man diese ,zahl mit vlliger ,gewiheit berhaupt nicht mehr zu ermitteln vermag4 ,es ist zu schwer geworden1 die zunchst als neu hinzugekommenen wirklich als solche festzustellen4 ,sie unterscheiden sich ja uerlich nicht von lngst bekannten4 ,nur eine fr alle durchgefhrte ,rechnung kann die ,frage entscheiden1 ob an dem ,orte1 wo der ,neuling gefunden wurde1 nicht zu der betreffenden ,zeit ein bekannter ,planet stehen mute4 ,diese ,rechnungen1 also die ,bahnbestimmung der neu entdeckten und die dauernde ,vorausberechnung der wechselnden ,orte der bekannten ,planetoiden1 hatte das ,rechenbureau der ,berliner ,sternwarte bernommen1 es konnte aber schlielich der ,riesenaufgabe nicht mehr gerecht werden und lie deshalb von #ahij ab nur noch die ,ephemeriden1 das heit die scheinbaren ,orte1 von einer ,auswahl erscheinen1 von den andern dagegen nur ,angaben ber ihre gnstige ,beobachtungszeit 7,opposition7 sowie ber ihren ,ort und ihre ,bewegung zu dieser ,zeit4 ,es war nun viel schwieriger geworden1 einen aufgefundenen ,planeten als einen wirklich neuen zu erkennen1 und der ziemlich wohlfeil gewordene ,ruhm1 einen solchen herauszufinden1 der vordem den ,namen des ,entdeckers durch alle ,zeitungen trug1 verminderte sich noch weiter4 ,die ,folge war eine wesentliche ,verminderung der ,zahl der ,entdeckungen selbst4 ,die ,befrchtung1 da dadurch wichtige ,aufschlsse von allgemeinem ,interesse auf diesem ,gebiete nicht erfolgen knnten1 hat sich durch diese ,einschrnkung glcklicherweise nicht besttigt4 ,den ,rechnern bleibt mehr ,mue1 sich mit besonderen ,fragen eifriger zu befassen1 die einzelne ,individuen in diesem wahren ,ameisengewimmel von ,weltkrpern im ,duodezformat stellen4 ,es mag hier inzwischen noch interessieren zu erfahren1 wie man einstmals diese ,planetenjagd betrieb1 und wie man heute unter all den vielen ,millionen von andern ,sternen selbst die kleinsten ,planeten auf der photographischen ,platte herausfindet4 ,wie schon oben gesagt1 unterscheiden sich diese ,krper von den ,fixsternen nur durch ihre ,bewegung4 ,nur bei den vier grten hat man in den strksten ,fernrohren erkannt1 da sie kleine ,scheibchen besitzen1 und hat ihre ,durchmesser zu bestimmen versucht4 ,alle andern sind durchmesserlose ,lichtpunkte1 die sich zunchst im ,fernrohr von jener ,unzahl von kleinen ,fixsternen nicht unterscheiden4 ,diese kleineren ,fixsterne sind nur zum geringen ,teil derart in ,karten festgehalten1 da es mglich wre1 durch eine ,vergleichung dieser ,karten mit dem ,himmel ein neu hinzugekommenes ,objekt zu erkennen4 ,eine fortgesetzte ,mappierung des ,himmels konnte deshalb wohl in der ersten ,zeit der ,planetenentdeckung1 wo noch hellere unter diesen ,krpern aufzufinden waren1 wertvolle ,hilfe leisten4 ,spter aber muten die ,planetenjger fr ihre ,zwecke die vorhandenen ,karten durch ,eintragung der in ihrem ,fernrohre noch mehr gesehenen ,sterne vervollstndigen1 was1 wie man leicht versteht1 eine recht mhsame ,arbeit war1 um dann diese so hergestellte ,karte eines kleinen ,teiles des ,himmels nach einiger ,zeit1 meist schon nach wenigen ,stunden1 abermals mit dem ,himmel1 ,sternchen fr ,sternchen1 zu vergleichen4 ,dann konnte man gelegentlich das ,glck haben1 einen unter ihnen herauszufinden1 der in der ,zwischenzeit seinen ,ort unter den anderen gendert hatte4 ,dieser ,ort wird nun durch genauere ,messungen festgelegt1 und man kann dann am nchsten ,tage durch ,vergleichung mit den ,ephemeriden der bekannten ,planeten feststellen1 ob man wirklich eine neue ,entdeckung gemacht hatte4 ,da die meisten dieser ,weltkrperchen sich in der ,nhe der ,ekliptik aufhielten1 so suchte man auch nur in ihrer ,nhe nach ihnen1 und es entstanden die sogenannten ,ekliptikal-,karten1 die namentlich von ,palisa in ,wien1 der allein #hc kleine ,planeten entdeckte1 hergestellt wurden und in ihrer ,sternflle die vorhandenen ,karten des brigen ,himmels weit bertrafen4 ,aber all diese ,arbeit zur ,auffindung eines beweglichen ,sternes unter den festen ,himmelskrpern wurde durch die ,photographie pltzlich zu einer rein mechanischen1 die in einer halben ,stunde erledigt werden konnte1 und zwar von jedem1 der nur ber die ntige instrumentelle ,ausrstung verfgte4 ,es ist wohl bekannt1 da man heute imstande ist1 eine ,stelle des ,himmels stundenlang der lichtempfindlichen ,platte auszusetzen1 indem man das photographische ,fernrohr der scheinbaren tglichen ,bewegung nachfhrt4 ,dadurch zeichnen sich schlielich so feine ,lichtpnktchen auf1 wie man sie im ,fernrohr selbst gar nicht mehr zu erkennen vermag4 ,befindet sich nun an der aufgenommenen ,stelle unter den festen ,sternen ein bewegliches1 so wird dieses in der ,zeit1 die zur ,belichtung erforderlich war1 einen ,weg beschrieben haben1 und es unterscheidet sich also sofort von den ,tausenden von ,lichtpunkten auf der ,platte durch einen feinen ,strich1 den der ,planet darauf erzeugt hat4 ,die ganze ,arbeit besteht also nur noch in der ,belichtung1 der ,entwicklung der ,platte und endlich in ihrer ,durchsuchung in einem geeigneten ,apparate4 ,hufig genug findet man mehrere ,striche auf einer solchen ,platte1 und es lt sich1 wie ich schon sagte1 heute erst nach sorgfltiger ,prfung entscheiden1 ob sich ein wirklich bisher noch nicht gesehener ,planet darunter befindet4 ,auf diese ,art hat ,wolf in ,heidelberg mit seinen dortigen ,schlern bereits mehr als hundert kleine ,planeten entdeckt4 ,in ,abb4 #af ist eine solche ,himmelsaufnahme mit einem ,planetenstrich abgebildet4 ,illustration3 ,abb4 #af4 ,photographische ,aufnahme eines kleinen ,planeten 7,eros74 ,es war selbstverstndlich nicht leicht1 in diesem ,gewimmel ,gesetz und ,regel zu erkennen und uns ber das ,wesen1 die ,eigentmlichkeiten und die ,bedeutung dieser ,kleinbrger im ,sonnenreiche einigen ,aufschlu zu verschaffen4 ,wir knnen hier davon nur ein allgemeines ,charakterbild geben4 ,was zunchst ihre wirkliche ,gre anbetrifft1 so kann man sich davon wenigstens eine ,vorstellung machen1 wenn man annimmt1 ihre ,oberflchen strahlten das ,sonnenlicht ebenso stark zurck wie irgendein dafr ausgewhlter ,planet von bekannter ,oberflche1 wenn man also eine bestimmte ,albedo fr sie voraussetzt4 ,nimmt man zum ,vergleich die ,albedo von ,mars1 so ergibt sich der ,durchmesser der ,vesta mit etwa #djj km als der grte2 ,ceres wird ungefhr ebenso gro1 ,pallas dagegen nur zu #cjj km gefunden4 ,die direkten ,messungen1 von denen schon weiter oben die ,rede war1 weichen hiervon aber zum ,teil recht bedeutend ab1 ,barnard fand danach ,ceres bedeutend grer als ,vesta1 #ggj gegen #chj km1 woraus folgen wrde1 da ,vesta das ,licht viel strker reflektiert als ,ceres1 letztere etwa so wie der wahrscheinlich atmosphrenlose ,merkur1 ,vesta dagegen wie der bestndig mit undurchdringlichen ,wolken berlagerte ,jupiter4 ,man mu jedoch bedenken1 da die direkten ,messungen wegen der zu geringen ,gre der zu messenden ,scheibe noch sehr unsicher bleiben4 ,die kleinsten unter den in neuerer ,zeit entdeckten ,planeten werden kaum mehr als #e km im ,durchmesser haben4 ,selbst der grte unter den ,planetoiden ist immer noch mindestens #agmal im ,durchmesser kleiner als unsere ,erde4 ,die ,oberflche dieser ganzen ,welt knnte das ,deutsche ,reich ohne seine ,schutzgebiete etwa viermal tragen1 whrend die letzteren allein auf diesem ,planeten schon nicht mehr ,platz genug htten4 ,ein so kleines ,lndchen aber1 wie es auf dem kleinsten dieser ,weltkrper ,platz htte1 gibt es berhaupt nicht auf der ,erde1 denn er fat nur noch etwa #hj qkm2 hchstens knnte sich noch eine grere ,stadt auf ihm einrichten4 ,es ist aber gar kein ,grund vorhanden1 weshalb in diesem ,grtel nicht noch viel kleinere ,welten um die ,sonne kreisen sollten1 die wir nicht mehr mit unsern ,fernrohren erreichen knnen4 ,man hat geschtzt1 da selbst noch mit den uns gegenwrtig zur ,verfgung stehenden optischen ,mitteln an #ejjj gefunden werden knnten1 wenn wir sie voll ausntzen1 wovor der ,himmel die ,rechner bewahren mge4 ,ihre wirkliche ,zahl aber mag sich nach ,hunderttausenden bemessen4 ,macht man1 wieder nur um einen ungefhren berschlag zu erhalten1 die ,annahme1 die ,massen dieser ,krperchen htten die durchschnittliche ,dichtigkeit der greren ,planeten1 so kann man etwas ber die ,gesamtmasse erfahren1 welche hchstens alle diese ,krper zusammengenommen besitzen wrden1 wenn man sie zu nur einem zusammenschmelzte4 ,nimmt man hierfr die photometrischen ,messungen als ,grundlage1 so kommt fr alle bekannten ,planetoiden ein ,krper heraus1 der im ,durchmesser etwa #bjmal kleiner ist als die ,erde4 ,aber selbst bei den grtmglichen ,annahmen1 auch ber die unserer ,kenntnis noch nicht erschlossenen ,planetoiden1 kann man sicher voraussetzen1 da sich in diesem ,ringe zwischen ,mars und ,jupiter nicht mehr ,masse befindet1 als etwa der kleinste unter den anderen ,planeten1 ,merkur1 besitzt4 ,sie spielen also in dem ,organismus des ,sonnensystems selbst in ihrer ,vereinigung nur eine untergeordnete ,rolle4 ,gleich nach der ,entdeckung der ersten dieser ,krper hat man sich gefragt1 ob sie nicht ,teile eines greren ,planeten sein knnten1 der hier einmal zu ,urzeiten wie die andern gebildet worden war und durch irgendeine ,katastrophe zertrmmert worden sei4 ,namentlich ,olbers vertrat diese ,ansicht4 ,hatten die ,krper dann auch bei ihrer ,zersplitterung smtlich verschiedene ,bahnen erhalten1 so muten sich diese doch offenbar in dem ,punkte1 wo die ,katastrophe stattgefunden hatte1 kreuzen1 wenn sie nicht etwa durch sptere ,einflsse ihre ,lage wieder erheblich verndert hatten4 ,dies letztere mute nun freilich unbedingt fr die meisten unter ihnen angenommen werden1 weil in diesem ,gewimmel von ,krpern gegenseitige ,strungen ihrer ,bewegung unvermeidlich sind4 ,immerhin haben einschlgige ,untersuchungen fr einige ,gruppen von kleinen ,planeten die ,mglichkeit eines gemeinsamen ,ursprungs bestehen lassen1 aber die ,wahrscheinlichkeit ist nicht gro4 ,es ist nach den heutigen ,ansichten ber die ,entstehung des ,sonnensystems und der brigen ,welten1 die ich in einem ,kosmosbndchen 7,weltschpfung7 entwickelt habe1 im ,gegenteil anzunehmen1 da der ursprngliche ,zustand der ,materie1 aus der sich spter die ,planeten bildeten1 der einer ,zerstreuung ber einen zuerst nur spiralig gewundenen ,ring war1 und da gerade der ,olbersschen ,hypothese entgegengesetzt anzunehmen ist1 da sich von dieser ,schar von kleinen ,krpern noch gelegentlich einige zu greren ,krpern vereinigten4 ,wir htten danach keinen bereits wieder zerstrten1 sondern einen noch nicht geschaffenen ,planeten von der ,ordnung der greren vor uns1 dessen ,entwicklung nur durch den bestndig strend in die ,bewegung dieser ,wolke von ,weltkrperchen eingreifenden groen ,jupiter zurckgehalten worden ist4 ,dies sind natrlich alles nur ,hypothesen1 fr die die grere oder geringere ,wahrscheinlichkeit noch abzuwgen ist4 ,sehr interessant ist es1 die ,verteilung der ,krper in diesem ,raume zwischen ,mars und ,jupiter etwas nher ins ,auge zu fassen4 ,zunchst zeigt es sich1 da bei weitem die meisten sich gerade in dem ,gebiete befinden1 wo nach dem obenangefhrten ,gesetz ein einzelner ,planet htte stehen mssen1 also in der mittleren ,entfernung von #b1h4 ,hier1 zwischen #b1f und #c1j1 befinden sich von #dfc bis #aijj nher bekannt gewordenen ,bahnen #bdj1 also mehr als die ,hlfte1 #ajf zwischen #b1a und #b1e und #aji zwischen #c1a und #c1e4 ,nher dem ,mars und anderseits dem ,jupiter werden die ,bahnen pltzlich viel seltener4 ,zwischen #a1e und #b1j kannte man bis #aijj nur noch zwei1 zwischen #c1e und #d1j fnf kleine ,planeten4 ,man konnte also wohl von einem ,ringe sprechen1 der zwischen die beiden nchsten1 greren ,planeten eingeschoben war4 ,wir haben es mit einem ,gegenstck zum ,saturnringe zu tun4 ,auch die eigentmlichen ,lcken1 die man in diesem ,ringe direkt beobachtet1 sind in dem ,asteroidenringe zu erkennen2 sie finden sich immer dort1 wo die ,umlaufszeiten der hier fehlenden ,krper in einem durch einfache ,zahlen ausdrckbaren ,verhltnisse zu der des ,jupiter stehen wrden1 also etwa gleich 1 1 usw41 oder1 wie man sich ausdrckt1 wenn die ,umlaufszeiten kommensurabel wren4 ,man hat gefunden1 da sich dann die ,einwirkungen des groen ,jupiter auf die ,umlaufszeit des kleinen ,planeten derart summieren mten1 da er1 wenn nicht fr immer1 so doch fr lange ,zeit aus dieser ,bahnlage gewiesen wrde4 ,aber ebenso wie die ,saturnringe wenigstens nach innen keine feste ,abgrenzung zeigen1 sondern sich an den innern hellen ,ring noch ein mattschimmernder ,schleierring legt1 wo sich die ihn ebenso wie den ,ring der ,asteroiden bildenden ,einzelkrper offenbar in viel geringerer ,zahl befinden1 hat man auch in neuerer ,zeit wenigstens einige kleine ,planeten gefunden1 die entweder wegen der starken ,exzentrizitt oder auch wegen ihrer mittleren ,entfernung selbst die von der berwiegenden ,mehrzahl der brigen gesteckten ,grenzen des ,ringes weit berschreiten1 und zwar sowohl nach der ,seite des ,mars wie der des ,jupiter hin4 ,diese ,ausreier erwecken unser besonderes ,interesse4 ,unter ihnen ist der kleine ,planet ,eros die bei weitem wertvollste ,bereicherung auf diesem ,gebiete geworden4 ,eros wurde von dem damaligen ,vorstand der ,urania-,sternwarte in ,berlin1 ,herrn ,gustav ,witt1 am #ac4 ,august #ahih auf photographischem ,wege entdeckt4 ,der besonders lange ,strich1 den der ,krper auf der ,platte zurckgelassen hatte 7,seite #fe abgebildet71 zeigte sofort an1 da er sich uns ungewhnlich nahe befinden mte1 da er nur deswegen eine so groe ,bewegung besitzen konnte4 ,in der ,tat ergab schon die erste ,bahnrechnung1 die sich spter vollkommen besttigte1 da hier das einzig dastehende ,beispiel einer ,bahn vorliegt1 die sich zum grten ,teil noch innerhalb der ,marsbahn befindet1 so da der kleine ,planet uns meist nher steht als ,mars1 ja1 uns infolge der groen ,exzentrizitt seiner ,bahn nher kommen kann als irgendein anderer permanenter ,krper unseres ,systems1 der ,mond ausgenommen4 ,venus1 auf der andern ,seite1 kann uns bis auf #j1bh ,sonnenentfernungen nahekommen4 ,eros aber im gnstigen ,falle bis auf den #j1aeten ,teil dieses ,grundmaes1 also fast auf die ,hlfte4 ,dies verschafft den ,astronomen einen bisher nicht erreichbaren ,vorteil fr die ,ausmessung jener ,fundamentalgre der ,sonnenentfernung selbst1 die am genauesten an einer mglichst kleinen ,strecke zu bestimmen ist4 ,unser ,mond1 der im ,bewegungsmechanismus des ,systems als mit der ,erde fest verbunden zu denken ist1 kommt hierfr nicht in ,betracht4 ,man versteht nun1 da ,eros nur dann in diese gnstige ,lage zu uns gelangen kann1 wenn er in seiner elliptischen ,bahn zu einer ,zeit in seine grte ,annherung zur ,sonne1 also auch zur ,erdbahn tritt1 zu der zugleich auch die ,erde selbst sich gerade zwischen der ,sonne und jenem ,planeten befindet1 er also seine ,opposition hat4 ,die ,stelle1 in der ,eros durch seine grte ,sonnennhe geht1 also die ,richtung seines ,perihels1 liegt1 von der ,sonne gesehen1 dort1 wo die ,erde alljhrlich am #bj4 ,januar steht4 ,es mu also eine ,opposition des ,eros in der ,nhe dieses ,datums liegen1 damit jene gnstige ,annherung stattfindet4 ,einigermaen gnstige ,oppositionen ereignen sich immer nach vier ,umlufen des ,eros1 von denen jeder #fdc ,tage dauert1 das macht fr vier ,umlufe #g ,jahre und #af ,tage4 ,leidlich gnstige ,oppositionen fanden #aijj und #aijg statt1 besonders gnstige werden sich #aica und #aich ereignen4 ,dabei kann ,eros vielleicht sogar mit bloem ,auge sichtbar werden4 ,in mittlerer ,entfernung ist er #i1g4 ,gre1 was einem wahren ,durchmesser von #af km entsprechen wrde4 ,schon fr die ,opposition von #aijj bis #aija hatten sich #ahj ber die ganze ,erde verteilte ,sternwarten vereinigt1 um nach einem durch eine internationale ,kommission festgelegten ,plane durch ,beobachtungen des ,eros die ,sonnenparallaxe neu zu bestimmen4 ,es wurden #bjjj direkte und #aajjj photographische ,beobachtungen gesammelt und auf dem dafr eigens in ,paris organisierten ,bureau bearbeitet4 ,die ,sonnenentfernung ergab sich dabei zu #adidgajjj km1 mit einer noch bleibenden ,unsicherheit von kaum #a_/afjj des ,wertes selbst4 ,der ,wert dieser astronomischen ,fundamentengre wurde dadurch mit dem bisher dafr angenommenen in nahe bereinstimmung gefunden1 und die ,genauigkeit1 mit der man sich dadurch der stets unerreichbaren ,wahrheit weiter nherte1 um mindestens das ,zehnfache gesteigert4 ,man hat sich gefragt1 wie es kommt1 da ein ,objekt1 das zeitweise so lichtstark werden kann1 so lange der doch so eifrigen ,suche nach kleinen ,planeten entgangen ist4 ,in dieser ,hinsicht ist zunchst zu erwhnen1 da die ,zeit solcher gnstigen ,sichtbarkeit doch nur eine verhltnismig kurze ist4 ,dazu kommt noch1 da ,eros sich meist recht weit von der ,ekliptik entfernt aufhlt1 in deren ,umgebung man bisher nur nach ,planeten gesucht hatte4 ,dieser extravagante ,krper aber entfernt sich gerade zur ,zeit seiner grten ,helligkeit oft betrchtlich weiter von der ,ekliptik1 wo er sich dann unter dem ,gewimmel der brigen ,sterne vllig verlor1 wenn nicht ganz zufllig einmal aus ganz anderer ,absicht gerade dort eine ,daueraufnahme gemacht wurde4 ,dies ist nun in der ,tat dreimal vor der ,entdeckung1 #ahic1 #ahid und #ahif1 auf der ,harvard-,sternwarte in ,nordamerika geschehen1 wie man nachtrglich auf den betreffenden ,platten konstatieren konnte4 ,immerhin war dies nur ein ,zufall1 und es blieb durchaus wahrscheinlich1 da der interessante ,himmelskrper der ,aufmerksamkeit der ,astronomen entging1 whrend er doch stets in dieser ungewhnlichen ,bahn einhergegangen war4 ,aber andererseits knnte es auch wohl mglich sein1 da er auf irgendeine ,weise erst krzlich in diese ungewhnliche ,bahn gedrngt worden war4 ,in dem ,gewimmel jenes ,asteroidenringes kann es leicht einmal vorkommen1 da zwei von den ,krpern so nahe aneinandergeraten1 da der strkere den schwcheren vllig aus seiner ,bahn schleudert1 ja1 es konnte vielleicht gar einmal zu einem wirklichen ,zusammensto gekommen sein4 ,eine eigentmliche ,wahrnehmung an ,eros sprach fr diese ,mglichkeit4 ,bald nach seiner ,entdeckung zeigte er nmlich auffllige ,lichtschwankungen1 die sich innerhalb merkwrdig wechselnder ,perioden wiederholten4 ,innerhalb einer ,zeit von #e ,stunden und #ag ,minuten schwankte das ,licht des seltsamen ,krpers zweimal auf und ab1 und zwar in ungleichen1 sich aber regelmig wiederholenden ,zwischenrumen4 ,diese ,erscheinung war kaum anders zu erklren1 als da der ,krper sich in dieser ,zeit um eine ,achse drehte und uns dabei sehr verschieden helle ,oberflchenteile zukehrte4 ,man htte selbst vermuten knnen1 ,eros bestnde aus mehreren1 umeinander laufenden ,weltsplittern4 ,diese ,lichtschwankungen haben aber spter gnzlich aufgehrt1 wodurch sie uns ein neues ,rtsel aufgeben4 ,man knnte etwa annehmen1 es sei dem ,krper kurz zuvor etwas zugestoen1 das ihn zersplitterte1 und es seien erst allmhlich wieder geordnetere ,verhltnisse eingetreten4 ,wir htten dann hier eine jener ,weltkatastrophen vor ,augen1 von denen ich in meinem ,kosmosbndchen ,vom ,weltuntergange ausfhrlicher geredet habe4 ,hierfr spricht auch eine ,untersuchung von ,hinks1 der fand1 da der ,ort des ,eros am ,himmel whrend der ,opposition von #aijj bis #aija innerhalb der ,zeit einer halben ,lichtschwankung des kleinen ,planeten1 also #b ,stunden1 um #h km um einen ,mittelwert schwankte1 das ist ungefhr die ,hlfte des eigenen ,durchmessers ,hier wre also durch die direkte ,messung eine ,umschwungsbewegung nachgewiesen4 ,aber wir mssen ber ,eros noch mehr ,erfahrungen sammeln1 ehe wir ber seine ,herkunft und sein ,wesen etwas mehr ,sicherheit gewinnen4 ,diese ,lichtschwankungen1 die man auch noch an einigen andern kleinen ,planeten1 wenn auch nicht in so aufflliger und eigentmlicher ,weise1 wahrgenommen hat1 machen diese ,krper1 die schon wegen der groen ,exzentrizitten und ,neigung ihrer ,bahnen an die periodischen ,kometen erinnern1 diesen seltsamen ,himmelskrpern auch in dieser ,hinsicht hnlich1 denn auch sie sind hufig ,lichtschwankungen unterworfen1 deren ,ursache noch nicht aufgeklrt ist4 ,bekanntlich ist 7siehe auch meine ,kometen und ,meteore7 eine ,anzahl von ihnen von den groen ,planeten eingefangen1 so da sie nun in langgestreckten ,bahnen1 vielfach auch zwischen ,mars und ,jupiter1 um die ,sonne laufen4 ,rydberg1 der in mancher ,hinsicht klrende ,ansichten ber die ,kometen verbreitet hat1 sagt mit ,recht1 da ein ,komet1 der etwa in eine sehr wenig exzentrische ,bahn innerhalb des ,asteroidenringes gezwungen wrde1 sich von einem kleinen ,planeten fr uns durch nichts mehr unterscheiden knnte4 ,denn infolge des nur noch wenig schwankenden ,abstandes von der ,sonne mten die ,einwirkungen1 denen die ,kometen ihre ,nebelhlle und den ,schweif verdanken1 aufhren1 und es bliebe nur noch der sternartige ,kern brig4 ,andererseits mte ein kleiner ,planet1 der aus einer ursprnglich ungefhr kreisfrmigen ,bahn in eine kometenartig exzentrische gewiesen wrde1 bald auch in seinem uern zu einem wirklichen ,kometen werden1 weil bei der nun stattfindenden groen ,annherung an die ,sonne deren ,einstrahlung das ,ausstoen von ,gasen aus dem kleinen ,krper bewirken und damit den ,kometennebel oder auch selbst einen ,schweif bilden msse4 ,nach dieser ,ansicht haben wir also in den kleinen ,planeten wirkliche bergangsformen zwischen ,planeten und ,kometen vor uns4 ,es knnen unter ihnen bestndig ,planeten zu ,kometen werden1 und ,eros wrde hier an der ,grenze zwischen den beiden ,arten von ,himmelskrpern stehen4 ,es knnen auch wirkliche ,kometen1 die erst vor kurzer ,zeit aus unbekannten ,fernen des ,weltraumes zur ,sonne herabgewandert waren1 in den ,ring der ,asteroiden als bestndige ,mitglieder unseres ,systems eingereiht werden4 ,wir htten dann hier ein ,durchgangs- oder ,austauschgebiet von ,materie vor uns1 das dauernden ,vernderungen unterworfen wre4 ,aus dem ,vorhergehenden folgt1 da noch eine ganze ,anzahl hnlicher ,krper wie ,eros zwischen ,mars und der ,erde vorhanden sein knnen1 die nur der ,zufall unserer ,erkenntnis zufhren wird4 ,auch knnte wohl1 vorausgesetzt1 da die ,annahme von der ,versprengung solcher ,krper aus dem ,ringe zutrifft1 einmal der ,fall eintreten oder schon frher einmal eingetreten sein1 da ein solcher ,krper der ,erde so nahe gebracht wird1 da er als ,meteorit in ihre ,atmosphre schlgt2 es knnten ihn endlich besondere ,verhltnisse in eine ,bahn zwingen1 in der er als kleiner ,mond bestndig die ,erde umkreist4 ,ebenso nmlich1 wie ,jupiter ,kometen fr das ,sonnensystem einzufangen wute1 kann es auch unser ,mond fr das ,erdsystem4 ,eine ,untersuchung ber die ,bewegung des ,eros1 die in jngster ,zeit ,witt1 der ,entdecker dieses interessanten ,planeten1 verffentlichte1 und die auf allen bis #aijg bekannt gewordenen ,beobachtungen beruht1 zeigt in der ,tat1 da die ,bewegungen des ,planeten nur unter der ,bedingung zu vereinigen sind1 da man die ,mae des ,systems ,erde-,mond um #j1de ,prozent ihres ,betrages vermehrt1 was also durch das ,vorhandensein noch eines oder mehrerer ,krper 7oder eines ,ringes7 geschehen knnte4 ,da der ,mond selber #j1jabd der ,masse des ,systems ,erde-,mond besitzt1 so wre die gesuchte ,masse immerhin gleich einem ,drittel der des ,mondes selber4 ,auch hier mag die ,masse des ,zodiakallichtringes eine ,rolle mitspielen4 ,jedenfalls sehen wir1 in wie vielfacher ,hinsicht dieser kleine ,krper imstande ist1 unser ,wissen von der ,einrichtung unseres ,sonnensystems zu erweitern4 ,zeigt es sich1 da der ,asteroidenring in seinen letzten ,auslufern keineswegs seine ,abgrenzung bei der ,marsbahn hat1 so sind auch in den letzten ,jahren bisher vier kleine ,planeten aufgefunden1 deren mittlere ,entfernungen ber die ,jupiterbahn hinausreichen oder doch ganz nahe an sie herankommen4 ,drei von ihnen1 #aijf und #aijg auf der ,heidelberger ,sternwarte entdeckt1 haben die ,namen ,achilles1 ,patroklus und ,hektor erhalten1 der vierte1 gleichfalls daselbst am #bc4 ,mrz #aijh aufgefunden1 ist noch nicht definitiv benannt worden4 ,die halben groen ,achsen dieser ,krper liegen zwischen #e1ah und #e1bh2 die des ,jupiter ist #e1bj4 ,die ,umlaufszeit ist bei dem am schnellsten laufenden etwa einen ,monat geringer1 beim langsamsten drei ,monate lnger als die des ,jupiter1 die #aa ,jahre und #aj ,monate betrgt4 ,da also die ,geschwindigkeiten1 mit denen diese ,krper um die ,sonne laufen1 von der des ,jupiter nur wenig verschieden sind1 so mten sie1 diesem mchtigen ,planeten einmal nahegekommen1 ihm auch sehr lange nahebleiben1 und er wrde ihren ,lauf fortwhrend derart beeinflussen1 da sie1 wenigstens unter gewissen ,umstnden1 schlielich ganz in seiner ,nhe blieben1 also zu ,satelliten des ,jupiter wrden4 ,im ,falle der hier vorliegenden ,krper zwar ergibt die ,theorie1 da sie immer in einem betrchtlichen ,abstande vom ,jupiter bleiben mssen1 und zwar so1 da je einer dieser kleinen ,planeten mit ,jupiter und der ,sonne ein gleichseitiges ,dreieck bildet4 ,mit ,ausnahme der des ,hektor sind die ,bahnen dieser merkwrdigen ,krper sehr exzentrisch1 so da zum ,beispiel ,achilles in seiner ,sonnennhe sich zwar etwas diesseits der ,jupiterbahn befindet1 in der ,sonnenferne aber sich so weit ber sie hinaus entfernt1 als ,venus von der ,sonne absteht4 ,es spricht heute alles dafr1 da auch noch weiter hinaus im ,sonnensystem solche kleinen ,krper aufgefunden werden wrden1 wenn unsere optischen ,hilfsmittel dazu ausreichten1 da also berall noch ,materie in dieser ,form verstreut ist1 die sich in dieser oder jener ,weise in das ,system zu ordnen bestrebt ist4 ,nur in der ,lcke zwischen ,mars und ,jupiter1 wo solche ,materie am ungestrtesten ihre ,bahnen um die ,sonne beschreiben kann1 haben sich auch die meisten und grten dieser ,krper eingefunden oder sind dort geblieben1 wenn sie schon von ,anfang an dort waren4 ,diese ,brcke des ,asteroidenringes fhrt uns deshalb naturgem zu dem grten ,planeten1 ,jupiter1 hinber1 der1 im ,durchmesser #aa1cmal so gro wie die ,erde und nur #i1fmal so klein als die ,sonne1 als eine1 wie wir sehen werden1 noch nicht einmal vllig erloschene ,nebensonne in unserm ,system gelten kann4 ,wir haben schon erfahren1 da er in #e1bmal so groer ,entfernung wie die ,erde die ,sonne in #aa ,jahren und #cae ,tagen umkreist4 ,seine ,bahnexzentrizitt betrgt #j1jdhc1 ist also unter den brigen groen ,planeten von mittlerer ,gre1 auch die ,neigung seiner ,bahn ist nicht sehr betrchtlich1 #a #ai4 ,seine ,masse ist #cad1emal so gro wie die der ,erde und #ajdgmal so klein wie die der gewaltigen ,sonne1 sie bersteigt fast um das ,dreifache die aller andern ,planeten zusammen4 ,da ist es begreiflich1 da er in sehr merklicher ,weise in das ,getriebe der ,planetenbewegungen eingreift1 da er in der ,verwaltung des ,sonnenreiches ein gewichtiges ,wort als erster ,vasall mitzusprechen hat4 ,da seine ,entfernung von uns nur zwischen #d1b und #f1b ,sonnenentfernungen schwanken kann1 so verndert sich auch die scheinbare ,gre seines ,scheibendurchmessers nicht viel4 ,sie betrgt in seiner ,opposition etwa #ej und geht zur ,zeit der ,konjunktion mit der ,sonne1 wenn er nicht mehr beobachtet werden kann1 auf etwa #cj herab4 ,er bleibt also trotz seiner so viel greren ,entfernung fr uns nicht viel kleiner als ,venus1 wenn sie uns am nchsten steht2 er zeigt uns deshalb eine stattliche ,scheibe im ,fernrohr1 die zu den sich alle #ac ,monate wiederholenden ,oppositionszeiten die ganze ,nacht hindurch beobachtet werden kann und in seinen verschiedenen ,stellungen zur ,sonne keine merklichen ,phasen mehr zeigt1 weil seine ,bahn ja so weit jenseits der ,erdbahn bleibt4 ,die ,jupiterscheibe verrt schon dem oberflchlichen ,anblick im ,fernrohr eine betrchtliche ,abplattung4 ,der ,unterschied zwischen dem ,durchmesser am quator und am ,pol betrgt den #ad41 nach andern ,messungen den #af4 ,teil des ersteren4 ,nach ,barnard ist der quatorialdurchmesser #adeajj km lang1 der ,polardurchmesser aber nur #acfajj km4 ,die in jedem ,fernrohr sehr aufflligen ,gebilde auf der ,oberflche des ,planeten ordnen sich so1 da sie in der ,hauptsache ,streifen bilden1 die alle auf dem krzesten ,durchmesser senkrecht stehen4 ,die untenstehende ,darstellung des ,anblicks des ,planeten1 wie ihn seinerzeit das groe ,lickfernrohr gewhrte1 gibt ein sehr charakteristisches ,bild davon4 ,wir sehen daraus ohne alle andern ,erfahrungen ber diese ungeheure ,welt1 da sie sich sehr schnell um ihre ,polarachse drehen mu1 um die ,materie1 die wir hier sehen1 gleichviel welcher ,art sie sei1 zu so scharf ausgeprgter ,anordnung in den ,parallelkreisen zu ntigen4 ,in der ,tat lt schon eine ,beobachtung von wenigen ,stunden keinen ,zweifel ber die schnelle ,drehung der ungeheuren ,kugel1 die sich in weniger als zehn ,stunden vollzieht4 ,es folgt daraus1 da ein ,punkt des ,jupiterquators in jeder ,sekunde einen ,weg von rund #ab km zurcklegt1 das ist also ungefhr #bemal schneller1 als die ,erdoberflche am quator umschwingt4 ,es ist dies berhaupt die grte quatorgeschwindigkeit im ganzen ,system mit ,einschlu der ,sonne1 bei der sie nur #b km betrgt4 ,illustration3 ,abb4 #ag4 ,jupiter4 ,die ,einzelheiten1 die man auf der uns sichtbaren ,oberflche des ,jupiter wahrnimmt1 sind fortwhrenden langsamen nderungen unterworfen2 noch kein ,gebilde hat sich auch nur annhernd so wie bei denen auf der ,marsoberflche bestndig erwiesen4 ,was man auf ,jupiter sieht1 sind offenbar ,wolkengebilde1 die die oberen ,schichten einer tiefen ,atmosphre einnehmen und niemals einen ,blick auf eine etwa darunter befindliche feste ,oberflche gestatten4 ,auch das ,spektroskop lt hierber keinen ,zweifel2 es lt eine dichte ,atmosphre erkennen1 deren ,zusammensetzung von der der ,erdatmosphre merklich abweicht4 ,dieser ,wolkenhlle des ,jupiter entsprechend1 ist auch die ,rckstrahlungskraft1 die ,albedo des ,jupiter1 bedeutend4 ,sie ist #j1fa4 ,von den brigen ,planeten ist nur die der ,venus und des ,saturn noch etwas grer4 ,es zeigt sich1 da die ,dichtigkeit1 mit welcher die ,masse des ,planeten in ihm verteilt ist1 sogar noch etwas geringer ist als die der ,sonne4 ,sie betrgt nur #j1bc von der der ,erde und ist nur ein ,drittel grer als die des ,wassers4 ,da die ,dichtigkeit1 wie in allen ,krpern1 gegen den ,mittelpunkt betrchtlich zunehmen mu1 so knnen wir beim ,jupiter bis in betrchtliche ,tiefen unter der sichtbaren ,oberflche sicher keine dichteren ,stoffe als ,wasser antreffen4 ,es ist deshalb keineswegs ausgeschlossen1 da ,jupiter im wesentlichen noch ein ,gasball ist1 hnlich wie die ,sonne1 und da seine innern dichteren und heieren ,schichten noch selbstleuchtend sind4 ,wir htten dann in ,jupiter eine alternde1 schon fast erloschene ,nebensonne unseres ,systems vor uns4 ,es ist natrlich von groer ,wichtigkeit1 da von den ,beobachtern alle ,einzelheiten mglichst sorgfltig durch ,zeichnung oder ,beschreibung festgehalten werden1 weil man in der ,erscheinungen ,flucht doch auch hier das ,beharrliche1 das ,gesetzmige zu ergrnden suchen mu4 ,jupiter ist deshalb auch fr den nur mit einem mittleren ,fernrohr ausgestatteten ,liebhaber der ,sternkunde ein hchst dankbares ,objekt1 namentlich wenn der ,beobachter mit einigem ,zeichentalent begabt ist4 ,man wird dann bald erkennen1 da sich gewisse ,zonen auf der ,jupiteroberflche deutlich unterscheiden lassen1 von denen die einen bestndig mit besonders hellen1 die andern mit dunkleren ,gebilden berdeckt sind4 ,aus der ,gesamtheit der ,wahrnehmungen lt sich die in ,abb4 #ah abgebildete schematische ,darstellung ableiten4 ,wir sehen aus ihr1 da die quatorgebiete des ,planeten1 mit ,ausnahme eines schmalen ,streifens am quator selbst1 besonders hell erscheinen1 da sich dann nrdlich und sdlich dunklere ,zonen anschlieen1 denen hellere folgen1 und da die ,polargebiete wieder eine dunklere ,frbung besitzen4 ,namentlich in neuerer ,zeit hat man gefunden1 da die helleren ,partien hher gelegene ,wolkengebilde sein mssen1 whrend man in den dunkleren ,gebieten durch ,lcken dieser ,wolkenbedeckung in tiefere ,regionen der ,jupiteratmosphre blickt1 die meist in brunlich rotem ,lichte durchschimmern4 ,von den hellen ,tropengrteln1 den quatorialzonen1 zweigen oft langgezogene1 helle ,streifen in die quatorialgrtel 7,n und ,s in der schematischen ,darstellung7 ab1 wie wir es auch auf der schnen ,zeichnung1 ,seite #ge1 sehen1 die den deutlichen ,eindruck machen1 als ob die ,wolkenbildungen der geringeren ,breiten der so sehr schnellen ,rotation des ,planeten nicht mehr nachkommen konnten und deshalb langsam in den hheren ,breiten sich auflsen4 ,wir beobachten auf der ,erde ganz analoge ,erscheinungen in den ,passatwinden4 ,in ,wirklichkeit rhrt dieses ,zurckbleiben von den am quator aufsteigenden ,luftstrmungen her1 die wegen des geringeren ,durchmessers der umschwingenden ,kugelteile1 aus denen sie aufstiegen1 eine geringere ,geschwindigkeit besitzen mssen als die hher gelegenen1 in die sie gelangen4 ,wir sehen also aus diesen ,gebilden1 da auf ,jupiter ganz gleichartige1 ausgleichende ,luftstrmungen zwischen den ,polen und dem quator existieren mssen1 wie auf der ,erde4 ,infolge dieses ,zurckbleibens der ,wolkengebilde mssen auch die ,umlaufszeiten des ,jupiter1 die aus ihrer ,beobachtung in den verschiedenen jovigraphischen ,breiten abgeleitet werden1 verschieden ausfallen4 ,in der ,tat konnte man nachweisen1 da diese ,umlaufszeit vom quator gegen die hheren ,breiten hin allmhlich abnimmt1 zwischen #i ,stunden #ej ,minuten bis auf #ee ,minuten4 ,illustration3 ,abb4 #ah4 ,tritt hier im ,verhalten der ,wolkenbedeckung des ,jupiter eine deutliche hnlichkeit mit ,verhltnissen hervor1 die man auch an der ,erde als ,himmelskrper1 nur in bedeutend verminderter ,weise1 beobachten wrde1 so erscheint ,jupiter auf der andern ,seite wieder der ,sonne verwandt1 nur da dann ,jupiter vergleichsweise die schwcheren ,reaktionen zeigt4 ,man hat die ,sonnenflecken als ,lcken in der leuchtenden ,atmosphre des ,zentralgestirns erkannt1 durch die man in tiefer gelegene1 dunklere ,regionen sieht4 ,dasselbe ist bei den dunkleren ,streifen des ,jupiter der ,fall1 die auch1 wie die ,sonnenflecke1 hauptschlich nur in mittleren ,breiten auftreten4 ,in den ,polarregionen sieht man auf beiden ,weltkrpern keinerlei ,einzelheiten mehr4 ,whrend aber auf der ,sonne ,vernderungen oft schon in wenigen ,minuten erkennbar sind1 ndert sich der ,anblick ,jupiters oft monatelang nur wenig4 ,ein ,beispiel einer jahrzehntelang anhaltenden1 merkwrdigen ,erscheinung auf dem groen ,planeten bietet der sogenannte rote ,fleck1 der im ,jahre #ahgb zuerst nur schwach sichtbar wurde1 um #ahhj herum seine grte ,deutlichkeit zeigte1 um dann langsam abzublassen1 ohne bisher gnzlich verschwunden zu sein4 ,die nebenstehende ,abb4 #ai wurde von mir zu einer ,zeit1 als er am krftigsten auftrat1 am ,genfer ,refraktor angefertigt4 ,man hat ihn sich von etwas schmutzig ziegelroter ,farbe vorzustellen4 ,seine lnglich runde ,flche war seinerzeit grer als die von ganz ,europa1 seine ,lngsausdehnung wurde zu #cjjjj km gemessen4 ,es hat sich ergeben1 da er sich in den oberen ,regionen der ,jupiteratmosphre befindet4 ,freilich hat man unzweifelhaft gelegentlich helle ,wolkenschleier ber ihn hinwegziehen sehen1 und sehr charakteristisch ist es1 wie er den hellen quatorstreifen1 ber dem er 7also sdlich1 denn alle ,angaben beziehen sich immer auf den ,anblick im ,fernrohr7 steht1 zu verdrngen scheint4 ,illustration3 ,abb4 #ai4 ,alles spricht dafr1 da der rote ,fleck nur der ,widerschein von ,vorgngen ist1 die in grerer ,tiefe stattfinden4 ,die ,geschwindigkeit seiner ,umschwungsbewegung ist deshalb auch wesentlich geringer als die seiner ,umgebung in diesen quatorialen ,breiten4 ,der ,fleck bleibt gegen die ,rotationsrichtung zurck1 er hat eine rcklufige ,bewegung auf der sichtbaren ,jupiteroberflche4 ,was mag wohl auf dem ,planeten geschehen sein1 als sich dieser rote ,fleck bildete8 ,wenn sich auf der ,erde unter einer undurchdringlichen ,wolkendecke eine ausgedehnte vulkanische ,spalte ffnete und ,lavastrme ber weite ,lndergebiete ergsse1 wie es in der ,tertirzeit z4 ,b4 von der gewaltigen ,kette der ,anden aus geschehen ist1 so wrden auerirdische ,beobachter eine ganz hnliche ,erscheinung an unserm ,erdsterne wahrnehmen4 ,ist solches auch dort geschehen8 ,wer knnte das mit ,sicherheit bejahen8 ,schwierigkeiten bereitet hierbei der geringe ,dichtegrad der ,jupitermasse1 der kaum eine feste ,oberflchenkruste voraussetzen lt1 aus der solche ,eruptionen hervorgehen knnten4 ,gewisse neuere ,betrachtungen ber den ,erstarrungsproze weltkrpergroer ,massen machen es indes doch wahrscheinlich1 da in gewisser ,tiefe sich eine feste ,kruste bilden mu1 unter der wieder ein flssiger und selbst gasfrmiger ,kern vorhanden ist4 ,in einem solchen ,stadium knnte sich wohl ,jupiter gegenwrtig befinden1 und es mag sich1 wie man es auch in ,urzeiten bei der ,erde annimmt1 eine ,scholle von kontinentaler ,ausdehnung ber einer sonst schon im ,erkalten und ,erlschen begriffenen ,oberflche zu neuer ,glut entfacht haben1 vielleicht infolge des ,absturzes eines greren ,krpers aus dem ,weltraume4 ,wir knnten etwa an einen kleinen ,planeten denken1 den ,jupiter sich aus der ,schar der in seiner ,nhe kreisenden herausgegriffen htte1 um ihn als ,mond dauernd an sein ,reich zu fesseln1 und der dann durch besondere ,strungen1 etwa von einem seiner greren ,monde1 zu diesem ,sturz in den ,jupiter gezwungen wre4 ,jedenfalls will es mir scheinen1 da die ,gre und ,dauer der ,erscheinung fast zwingend auf ein kosmisches ,ereignis hindeuten4 ,diese ,betrachtungen fhren uns zu der ,welt der ,monde hinber1 die der groe ,planet um sich versammelt hat4 ,es sind heute acht oder neun bekannt1 die1 in den verschiedensten ,gren und ,entfernungen ihn umkreisend1 den beobachtenden wie den theoretischen ,astronomen eine der interessantesten ,mannigfaltigkeiten darbieten4 ,da sind zunchst die vier sogenannten alten ,monde1 die ,galilei #afaj1 also nun vor gerade dreihundert ,jahren1 sogleich entdeckte1 als er als erster das neuerfundene ,fernrohr zum ,himmel richtete4 ,sie sind schon in jedem ,opernglase zu erkennen1 und ,leute mit besonders scharfem ,auge haben sie sogar ohne optische ,hilfsmittel unterscheiden knnen4 ,dies wre berhaupt sehr leicht1 wenn nicht der strahlende ,jupiter sich in zu groer ,nhe befnde4 ,nicht immer aber sind alle vier zugleich sichtbar1 ja1 es kann vorkommen1 da sich keiner von ihnen neben der leuchtenden ,scheibe seines ,hauptplaneten sichtbar zeigt4 ,im interessanten ,wechselspiel ihrer ,stellungen kann der eine hinter den ,jupiter1 ein anderer vor seine ,scheibe1 andere wieder in seinen ,schattenkegel getreten und dadurch fr uns verfinstert sein1 ganz ebenso1 wie es gelegentlich mit unsrem ,monde geschieht4 ,die ,mannigfaltigkeit der ,erscheinungen wird noch durch die oft beobachteten ,vorbergnge der ,schatten der ,monde ber die ,jupiterscheibe erhht1 so da zur ,zeit1 da ,jupiter fr die ,beobachtung gnstig steht1 kaum ein ,tag vergeht1 an dem nicht wenigstens eines jener interessanten ,phnomene dieser ,monde zu beobachten ist4 ,so konnte man zum ,beispiel am #ac4_/ad4 ,mrz #aiji nacheinander an allen vier ,monden eine dieser ,erscheinungen beobachten1 freilich nicht an ein und demselben ,orte der ,erde zugleich1 weil ,jupiter nicht immer zu den entsprechenden ,zeiten fr einen bestimmten ,ort ber dem ,horizonte stand4 ,den ,reigen begann der ,schatten des ,,iii4 ,mondes1 der um #a ,uhr #ae ,minuten nachmittags nach ,mitteleuropischer ,zeit 7,,mez7 wieder aus der ,scheibe des ,jupiter trat1 ber die er tags zuvor gezogen war4 ,diese ,schattenbergnge finden immer von ,osten nach ,westen statt4 ,die ,monde bewegen sich in derselben ,richtung um ,jupiter1 wie dieser und alle andern ,planeten um die ,sonne1 von ,westen nach ,osten4 ,wenn aber die ,monde oder ihre ,schatten vor der ,planetenscheibe vorbergehen1 sind sie uns nher als der ,planet1 wir sehen gewissermaen von unten auf das ,system4 ,die ,monde ziehen hier fr uns von ,osten nach ,westen1 und nur1 wenn sie hinter ,jupiter vorbergehen1 verfolgen sie die andere ,richtung4 ,um #e ,uhr #ej ,minuten trat der ,,iv4 ,mond1 von ,osten kommend1 vor die ,scheibe4 ,um #h ,uhr #dj folgte ihm sein ,schatten1 der sich als kleine1 schwarze ,scheibe in den stlichen ,planetenrand schob4 ,um #i ,uhr #ea ,minuten trat der ,mond selbst1 um #ab ,uhr #ef sein ,schatten wieder auf der ,westseite aus der ,planetenscheibe4 ,um #d ,uhr #be nachts sah man den ,i4 ,mond hinter dem ,jupiter verschwinden1 und zwar auf der ,westseite4 ,um #g ,uhr #j ,minuten #bj ,sekunden erschien dann nahe dem ,ostrande1 doch schon etwas von ihm entfernt1 der ,mond pltzlich wieder4 ,als er hinter ,jupiter hervorkam1 war er in seinen ,schatten gehllt1 aus dem er jetzt1 ziemlich1 doch nicht ganz pltzlich am freien ,himmel neben ,jupiter wieder aufleuchtete4 #ac ,minuten nach ,mittag1 also schon am nchsten ,tage1 verschwand schlielich der ,,ii4 ,mond hinter dem ,planeten4 ,derartig setzt sich das ,spiel bestndig fort4 ,in besseren ,fernrohren kann man deutlich unterscheiden1 da diese vier ,monde kleine ,scheiben besitzen1 da sie keine durchmesserlosen ,lichtpunkte sind1 wie die ,fixsterne4 ,sehr deutlich erscheinen die ,schatten auf dem ,planeten1 wo also jeweilig ein ,mond eine ,sonnenfinsternis erzeugt1 als schwarze ,scheiben1 wenn man etwa #bjj- bis #cjj;fache ,vergrerung anwenden kann4 ,schwieriger sind die ,vorbergnge der ,monde selbst vor der ,planetenscheibe zu beobachten4 ,wenn ,mond und ,planet die gleiche ,albedo htten1 so mte der ,satellit ja dabei ganz verschwinden4 ,nun ist aber der ,rand der ,jupiterscheibe immer betrchtlich dunkler als die mittleren ,partien1 was von der ,absorption des ,lichtes in der ,atmosphre des ,planeten herrhrt4 ,man erkennt deshalb die ,monde hufig noch deutlich als helle ,scheibchen1 wenn sie am ,rande eintreten4 ,sie verschwinden dann aber meist bald1 um am andern ,rande vor dem ,austritt wieder sichtbar zu werden4 ,kann man sich dies aus den vorliegenden ,verhltnissen erklren1 so treten bei diesen bergngen doch gelegentlich seltene ,abweichungen auf1 die zum ,teil noch der ,erklrung bedrfen oder doch nur zu verstehen sind1 wenn man diesen ,monden eine wechselnde ,wolkenbedeckung zuspricht1 die1 namentlich beim ersten ,monde1 einen hnlichen quatorialen1 helleren ,grtel aufweist1 wie ,jupiter selbst4 ,dieser ,satellit ist nmlich wiederholt doppelt gesehen worden1 und zwar als doppelter1 dunkler ,punkt auf dem hellen quatorstreifen ,jupiters und hell als ,streifen1 also nicht rund1 auf einer dunkeln ,region des ,planeten4 ,nimmt man an1 da der ,mond zwei dunkle ,polarhauben besitzt1 die von einem hellen ,grtel getrennt sind1 so kann es kommen1 da der helle ,streifen sich auf dem hellen ,grunde des ,planeten verliert4 ,die beiden dunkeln ,polhauben erscheinen dann1 von dem ,glanze der ,jupiteroberflche fr unser ,auge durch berstrahlung scheinbar abgerundet1 als zwei getrennte1 dunkle ,krper4 ,umgekehrt knnen auf einem dunkleren ,grunde die ,polarhauben des ,mondes gnzlich verschwinden1 und es bleibt blo der helle quatorstreifen brig4 ,dies sind aber alles ,erscheinungen1 die nur unter gnstigen ,bedingungen mit den besten ,fernrohren wahrgenommen werden knnen4 ,hier war es von ,interesse1 davon zu sprechen1 weil sie eine ,wahrscheinlichkeit dafr bedeuten1 da die groen ,satelliten des ,jupiter von merklichen ,atmosphren umgeben sind4 ,barnard 7am groen ,lickrefraktor7 und andere haben auf den ,satelliten gelegentlich ,einzelheiten wahrgenommen1 die eine gewisse ,konstanz zu haben scheinen4 ,nichts spricht jedenfalls dagegen1 da man es in ihnen mit wohlorganisierten ,welten zu tun hat1 die die alternde ,sonne1 ihren ,hauptplaneten1 ihrerseits noch planetenartig umkreisen1 indem sie von ihr wohl auch noch merkliche ,mengen von ,wrme zugestrahlt erhalten4 ,es sind ja auch recht groe ,krper1 von denen der grte1 der sogen4 ,,iii4 7,abb4 #bj71 mit einem ,durchmesser von #egbj km 7nach ,barnard7 den des kleinsten unter den ,planeten1 ,merkur1 um nahezu #ajjj km bertrifft4 ,auch der ,,vi4 ,mond ist mit #echj km noch merklich grer als ,merkur4 ,dann folgt der ,gre nach der ,i4 ,mond mit #ciej km2 der ,,ii41 kleinste unter diesen vier ,hauptkrpern des sekundren ,weltsystems des ,jupiter1 mit immer noch #ccjj km4 ,wir haben also ganz respektable ,welten vor uns4 ,illustration3 ,abb4 #bj4 ,zeichnung des ,,iii4 ,jupitermondes4 ,eigentmliche ,lichtschwankungen1 die man an diesen ,monden wahrgenommen hat1 und die periodisch mit ihrer ,stellung zu uns stattfinden1 lassen kaum einen ,zweifel darber1 da ihre ,oberflchen topographische ,verschiedenheiten aufweisen1 und da zugleich immer dieselbe ,seite ihrer ,oberflche dem ,jupiter zugewandt ist1 wie es zwischen der ,erde und ihrem ,monde stattfindet4 ,auch theoretisch lt sich die ,notwendigkeit dieser ,sachlage nachweisen4 ,verfolgen wir die ,bewegungen dieser ,monde um den ,jupiter etwas nher1 so erkennen wir1 da sie alle in nahezu derselben ,ebene stattfinden1 wie die der ,ekliptik1 in der sich die ,planeten um die ,sonne bewegen4 ,deshalb stehen die ,monde auch fr unsern ,anblick hufig nahezu in einer geraden ,linie angeordnet1 und sie mssen1 mit ,ausnahme des ,,iv4 ,mondes1 der zuweilen ber oder unter dem ,planeten vorbeiluft1 bei jedem ihrer ,umlufe vor und hinter den ,planeten treten4 ,ihre ,umlaufszeiten selbst betragen in abgerundeten ,zahlen #a ,tag #ah ,stunden1 #c ,tage #ac ,stunden1 #g ,tage #d ,stunden und #af ,tage #af ,stunden4 ,die ,abweichung ihrer ,bahnebenen gegen die ,ekliptik liegt bei rund #b1 und sie bewegen sich in fast genauen ,kreisbahnen um ihren ,hauptplaneten4 ,ihre ,abstnde von ihm betragen #dbjjjj1 #fgjjjj1 #ajfgjjj und #ahggjjj km4 ,der nchste von diesen ,monden ist also vom ,zentrum seines sekundren ,systems schon etwas weiter entfernt als unser ,mond von der ,erde4 ,zu diesen vier groen1 seit #afaj bekannten ,monden kam nun zunchst noch ein von ,barnard auf der ,licksternwarte #ahib entdeckter recht kleiner ,mond1 der den ,jupiter in einer noch engeren ,bahn als der vorher bekannte ,i4 umkreist4 ,der kleine ,krper1 der nach seiner geringen ,lichtstrke als ,sternchen #ac4 ,gre nur einen ,durchmesser von etwa #afj km haben kann1 bleibt nur etwa #a ,durchmesser des ,planeten oder #ahjjjj km von seinem ,zentrum oder etwa #ajgjjj km von seiner ,oberflche entfernt und umkreist ihn1 so nahe dem mchtigen ,kraftzentrum1 bereits in #aa ,stunden #eg ,minuten und #bc ,sekunden1 so da also seine ,bewegung nicht viel hinter der eines ,punktes des ,jupiterquators zurckbleibt4 ,seine ,bahnneigung und ,exzentrizitt sind wie die der groen ,monde gering4 ,nach der ,entdeckung dieses neuen ,mondes kamen die ,astronomen wegen seiner ,benennung in einige ,verlegenheit4 ,fr die vier groen ,monde hatten sich keine ,namen einbrgern wollen4 ,die vorgeschlagenen ,namen1 ,jo1 ,europa1 ,ganymedes1 ,kallisto1 sind niemals ernstlich benutzt worden4 ,man begngte sich damit1 die ,monde mit rmischen ,ziffern1 als ,i41 ,,ii41 ,,iii4 und ,,iv4 ,mond zu bezeichnen4 ,nun war aber ein ,mond1 der vor den ,i4 gehrte1 dazu gekommen4 ,es blieb schlielich nichts brig als ihm trotzdem die rmische ,ziffer ,v zu lassen1 womit er seitdem allgemein benannt wird4 ,die ,zahlenunordnung wurde aber noch grer1 als noch weitere ,monde1 nunmehr jenseits des ,,iv41 entdeckt wurden1 die nun als ,,vi41 ,,vii41 ,,viii4 ,mond bezeichnet werden mssen1 so da die ,reihenfolge ,v41 ,i41 ,,ii41 ,,iii41 ,,iv41 ,,vi41 ,,vii4 und so weiter ist4 ,der ,,vi4 ,mond wurde auf photographischem ,wege #aijd von ,perrine auf der ,licksternwarte entdeckt4 ,er bewegt sich bereits in so groer ,entfernung um den ,jupiter1 da sein ,system dadurch um das ,fnffache seiner bis dahin bekannten ,gre erweitert wurde4 ,sein ,abstand betrgt #igjjjjj km1 seine ,umlaufszeit #bea ,tage4 ,ganz in der ,nhe dieses sehr kleinen ,mondes umkreist noch ein anderer den groen ,planeten1 der gleichfalls von ,perrine #aije zuerst photographiert wurde4 ,sein ,abstand betrgt #aagejjjj km1 und seine ,umlaufszeit vollendet sich in #bfj ,tagen4 ,der ,,vi4 ,mond mag #abj km1 der ,,vii4 nur #ej km im ,durchmesser halten4 ,beide haben eine starke ,neigung zur ,ekliptik von #bh und #cj ,grad und auch groe ,exzentrizitten4 ,sie weichen also in ihrem ganzen ,wesen bedeutend von den brigen ,monden des ,systems ab4 ,noch viel mehr ist dies bei dem ,anfang #aijh von ,melotte auf der ,sternwarte zu ,greenwich entdeckten ,,viii4 ,jupitermonde der ,fall4 ,es ist ein ,sternchen #ag4 ,gre1 also selbst photographisch nur noch sehr schwer zu erreichen4 ,sein ,abstand vom ,hauptplaneten ist nach den letzten ,bestimmungen von ,crawford und ,w4 ,f4 ,meyer #j1agac astronomische ,einheiten1 also fast gleich dem halben ,abstande des ,merkur von der ,sonne1 das sind #befjjjj km oder das #b-c;fache der ,entfernung des ,,vi4 und ,,vii4 ,mondes4 ,die ,umlaufszeit betrgt #b1c ,jahre4 ,das ,merkwrdigste aber an diesem ,monde ist1 da er sich in umgekehrter ,richtung um den ,hauptkrper bewegt1 wie alle brigen ,mitglieder des ,systems1 eine ,erscheinung1 die wir im ganzen ,sonnenreiche nur noch bei einem ,saturnsatelliten1 dann den ,monden des ,uranus und dem des ,neptun wiederfinden1 also ausschlielich in fernstehenden ,gebieten des ,systems4 ,da sonst nur noch unter den ,kometen ,rcklufigkeit vorkommt1 so haben wir in diesem ,,viii4 ,jupitermonde eine bergangsform einerseits von ,komet zum ,trabanten1 andererseits von einem kleinen ,planeten zu einem ,monde vor uns1 einen eingefangenen ,krper1 der1 wie theoretische ,untersuchungen von ,kopp und andern ergeben haben1 berhaupt keine stabile ,bahn besitzen1 also auch wieder zu einem kleinen ,planeten werden kann1 um alsbald das ,system des ,jupiter wieder zu verlassen und nur noch direkt um die ,sonne zu laufen4 ,wir erinnern uns hier der ,betrachtungen1 die wir bei ,gelegenheit der jupiternahen ,planetoiden angestellt haben4 ,sehr merkwrdig1 aber der weiteren ,aufklrung noch bedrftig ist die ,entdeckung eines vermutlichen ,,ix4 ,jupitermondes von demselben ,melotte in ,greenwich1 der hnlich wie der ,,vi4 und ,,vii4 ,mond in nahezu der gleichen ,bahn mit dem ,,viii4 zu laufen scheint1 aber wesentlich heller ist als dieser1 nmlich #ad4 ,gre4 ,die weitere ,verfolgung mu es erst noch herausstellen1 ob hier nicht doch ein kleiner ,planet vorliegt4 ,dieses reiche ,system verlassend1 treffen wir1 weiter hinauswandernd1 auf ein noch interessanteres und vielseitigeres1 das des ringgeschmckten ,saturn4 ,kein ,anblick der ,wunder des gestirnten ,himmels1 selbst schon durch ,fernrohre von geringer ,kraft1 mutet uns so geheimnisvoll an1 wie der dieses ,planeten1 der sich1 wie ein ,symbol der ,unendlichkeit1 an deren ,grenze er jahrtausendelang in der ,erkenntnis der ,menschheit stand1 mit einem ihn frei im leeren ,raume umschwebenden1 breiten1 leuchtenden ,reif umgeben hat4 ,saturn ist etwa #i1e mal weiter von der ,sonne entfernt wie wir und umluft sie in #bi ,jahren und #afg ,tagen4 ,die ,neigung seiner ,bahn gegen die ,ekliptik ist gering1 #b1 die ,exzentrizitt betrgt nur #j1jef4 ,illustration3 ,abb4 #ba4 ,alte ,saturnzeichnungen4 ,noch deutlicher wie beim ,jupiter sieht man auf den ersten ,blick1 da die ,saturnkugel stark abgeplattet ist1 und zwar in der ,richtung senkrecht auf der ,ebene der ,ringe 7denn sie stellen sich auch schon fr ein mittleres ,fernrohr als mehrfach heraus74 ,die ,ringe befinden sich also in der quatorebene des ,planeten4 ,die ,kugel selbst mit in dieser quatorrichtung #abcjjj km4 ,sie ist also nicht wesentlich kleiner als ,jupiter4 ,in der ,polarachse aber ist diese ,abmessung um #ajgjj km kleiner4 ,nach andern ,messungen ist der ,unterschied noch grer1 so da die ,abplattung gleich #a_/aj wird4 ,in dieser im ,durchmesser #imal die ,erde bertreffenden ,weltkugel ist die ,masse noch weniger dicht verteilt wie in der des ,jupiter4 ,sie ist nur noch #j1ac von der der ,erde und nur #j1g von der des ,wassers4 ,die gewhnlichen ,holzarten1 zum ,beispiel etwa festes ,tannenholz oder das ,holz des ,birnbaums1 haben bei gleichem ,volumen die gleiche ,schwere wie die durchschnittliche ,masse der ,saturnkugel4 ,noch mehr wie fr ,jupiter mssen wir also fr ,saturn annehmen1 da er noch keine eigentliche feste ,oberflche besitzt1 und eine dichte ,wolkenhlle stndig seine ,kugel umgibt4 ,illustration3 ,abb4 #bb4 ,ansichten der ,saturnringe4 ,dies besttigen auch die ,einzelheiten1 die man gelegentlich auf diesem ,planeten erkennt4 ,freilich sind diese lngst nicht mehr so deutlich zu unterscheiden wie beim ,jupiter4 ,saturn ist ja an sich schon etwas kleiner als sein ,nachbar diesseits und dabei fast noch einmal so weit von uns entfernt4 ,die scheinbare ,scheibe des ,planeten1 immer ohne den ,ring1 schwankt nur zwischen #ae und #ba1 ist also weniger als halb so gro1 wie die des ,jupiter4 ,trotzdem sind ,streifen1 die wie bei jenem parallel mit seinem quator die ,kugel umziehen1 immer sehr deutlich zu erkennen1 zuweilen auch1 doch nur in besseren ,fernrohren1 hellere oder dunklere ,flecke1 die sich dann nahezu so schnell wie beim ,jupiter ber die ,scheibe hinbewegen1 woraus sich eine ,umschwungszeit der ,kugel von nur #aj ,stunden #ad ,minuten ergibt4 ,in allen diesen ,eigenschaften zeigen sich also zwischen ,jupiter und ,saturn ,verwandtschaften1 die sie von den sonnennheren ,planeten unterscheiden1 die dichter sind1 eine weit langsamere ,bewegung um sich selbst und infolgedessen auch eine viel geringere ,abplattung besitzen4 ,dazu kommen die dichten ,atmosphren1 die im ,spektroskop eine verschiedene ,zusammensetzung zeigen1 wie die der ,erde1 unter sich aber hnlich sind4 ,beide ,krper jenseits des ,asteroidenringes und auch die beiden folgenden1 ,uranus und ,neptun1 sind wesentlich grer als die inneren ,planeten1 ,merkur1 ,venus1 ,erde und ,mars1 und haben mehr ,monde um sich versammelt1 7mit der ,einschrnkung bei ,neptun1 der wohl nur zu weit von uns entfernt ist1 als da wir seine kleineren ,monde noch sehen knnten74 ,wir haben es also im ,asteroidenringe mit einer sehr merkwrdigen ,grenzscheide zwischen zwei wesentlich verschieden ,typen von ,weltkrpern zu tun4 ,illustration3 ,abb4 #bc a-d4 ,saturnbilder4 ,die ,ringe umgeben die ,saturnkugel in einer ,ebene1 die ziemlich stark gegen die ,ekliptik geneigt ist4 ,wre dies nicht der ,fall1 befnden sie sich nahezu in derselben ,ebene1 in der wir uns mit ,saturn 7annhernd7 um die ,sonne bewegen1 so knnten wir sie immer nur sehr verkrzt sehen1 whrend sie sich fr uns in ,wirklichkeit oft recht weit ffnen1 wenn wir in mglichst groem ,winkel auf ihre ,ebene herabsehen1 und dann wieder ganz schmal werden1 wenn die ,erde durch ihre ,ebene geht4 ,es ist leicht zu ersehen1 da dieser ,wechsel der perspektivischen ,ansichten des ,ringsystems sich innerhalb der ,umlaufszeit des ,saturn wiederholen mu4 ,rund alle #ae ,jahre sehen wir auf die ,ringe in ihrer fr uns breitesten ,ansicht und allemal #g ,jahre danach auf ihre schmale ,seite1 wobei die ,ringe berhaupt vllig verschwinden4 ,diese wechselnden perspektivischen ,ansichten machten dem ,entdecker der ,saturnringe1 ,galilei1 viel ,sorgen1 der eine ,zeitlang glaubte1 sein noch sehr primitives ,fernrohr spiegelte ihm falsche ,bilder vor4 ,das war wohl begreiflich1 wenn man die ,abbildung #ba ansieht1 die das neuerfundene ,fernrohr nacheinander von dem wunderbaren ,planeten zeigte4 ,in ,abb4 #bb sind die verschiedenen perspektivischen ,ansichten wiedergegeben1 wie sie sich whrend eines ,umlaufes des ,saturn um die ,sonne darstellen1 und weiterhin folgen vier ,bilder des ,planeten1 die ihn in besonderen ,stellungen zeigen4 ,das erste ist ein recht charakteristisches ,bild1 das schon #ahgd gemacht ist und sehr schn die eigentliche ,form des ,schattens auf den ,ringen erkennen lt4 ,dieselbe ,stellung hat sich #aijc auf #aijd wiederholt4 ,die drei andern ,bilder zeigen1 wie der ,ring dann immer schmler geworden und ,ende #aijg endlich ganz verschwunden ist4 ,gegenwrtig ffnet er sich wieder mehr und mehr1 und #aiad wird er wieder voll geffnet sein4 ,sehen wir ihn uns in einer solchen ,lage etwas genauer an1 wozu die schematische ,zeichnung #bd dienen kann4 ,wir unterscheiden zunchst eine ganze ,anzahl von ineinander steckenden ,ringen1 die zum ,teil deutliche ,lcken zwischen sich lassen4 ,um uns unter diesen zurechtzufinden1 ist ein ,schema eingefhrt und mit ,buchstaben versehen4 ,wir unterscheiden dabei drei ,ringe1 den ueren hellen1 den inneren hellen und den dunkeln ,ring1 in der ,zeichnung ,a1 ,b und ,c4 ,zwischen ,a und ,b befindet sich eine sehr deutliche dunkle ,lcke1 die sogenannte ,cassinische ,trennung4 ,sie ist auf dem ,schema mit c bezeichnet4 ,ungefhr in der ,mitte von ,a selbst erkennt man noch eine andere1 zwar viel feinere ,lcke1 die ,enckesche ,trennung oder auch die ,bleistiftlinie genannt4 ,sie wechselt1 wie ich mit ,schiaparelli seinerzeit feststellen konnte1 ihre ,lage auf dem ,ringe1 so da sie ihn zuweilen in der ,mitte schneidet1 zuweilen zu zwei ,dritteln und einem ,drittel trennt4 ,wir werden gleich noch sehen1 zu welchen interessanten ,konsequenzen fr die ,zusammensetzung der ,ringe diese ,wahrnehmung fhrt4 ,der ,ring ,b ist der hellste und deutlich leuchtender als die ,saturnkugel selbst4 ,ihm folgt der dunkle oder ,schleierring ,c1 der sich in den ,ansen1 den ber die ,kugel hervorragenden ,teilen des ,ringes1 deutlich vom ,himmelsgrunde mit einer scharfen ,linie abhebt1 also weniger dunkel als dieser ist4 ber der ,kugel erzeugt er einen leichten1 schleierartigen ,schatten1 die andern ,ringe dagegen einen ganz dunkeln4 ,dies sind die hervorstechendsten ,einzelheiten1 die das ,ringsystem meist schon in mittleren ,fernrohren darbietet4 ,unter besonders gnstigen ,bedingungen treten aber noch mehrere andere ,trennungslinien auf1 so da es kaum zweifelhaft ist1 da das ,ganze aus einer sehr groen ,zahl einzelner ,ringe besteht4 ,illustration3 ,abb4 #bd4 ,schema der ,saturnringe4 ,die ,dimensionen des ,ringsystems sind nach ,barnard folgende4 ,es mit von einem ,ende zum andern #bgghjj km4 ,es knnten also fast #bb ,erdkugeln aneinander gereiht in ihm ,platz finden4 ,die ,breite des ,ringes ,a betrgt #aghjj km2 die ,cassinische ,trennung #cfjj km2 der ,ring ,b mit #cjijj km1 er ist also fast noch einmal so breit wie ,a1 endlich der ,schleierring ,c wieder nahezu ebensoviel wie ,a1 #agejj km4 ,der ,weg von seiner innersten ,kante bis zur ,oberflche des ,saturn selbst ist #iejj km lang4 ,angesichts dieser imposanten ,breitenausdehnung mu die ungemein geringe ,dicke des ,ringsystems wundernehmen4 ,man hat sich wiederum davon whrend der letzten ,verschwindungsperiode #aijg berzeugen knnen4 ,es sind dabei verschiedene ,momente zu unterscheiden4 ,man wolle sich deswegen vorstellen1 da1 vom ,saturn gesehen1 ,erde und ,sonne nicht genau zu gleicher ,zeit die ,ebene der ,ringe passieren1 auch wenn sie sich in der gleichen ,richtung befinden4 ,der eine ,himmelskrper wird sich noch etwas ber der ,ringebene befinden knnen1 wenn der andere unter ihr steht4 ,sehen wir von der ,erde aus die ,sdseite des ,ringes1 whrend die ,sonne noch ber seiner ,nordseite steht und also nur diese beleuchtet1 so ist der ,ring fr uns im ,dunkeln und unsichtbar4 ,so trat die ,erde am #ag4 ,april #aijg auf die ,sdseite der ,ringebene1 whrend die ,sonne noch die nrdliche ,seite beleuchtete4 ,der ,ring mute also fr uns unsichtbar werden4 ,am #bf4 ,juli erst kam die ,sonne auf die gleiche ,seite1 und der ,ring wurde nun wieder sichtbar4 ,aber schon am #d4 ,oktober trat die ,erde auf die ,nordseite1 die jetzt nicht mehr beleuchtet wurde4 ,der ,ring mute aufs neue verschwinden1 bis die ,erde am #g4 ,januar #aijh nunmehr definitiv auf die ,sdseite berging1 wo sie nun mit der ,sonne #ad ,jahre lang bleiben und den ,ring uns sichtbar machen wird4 ,wir erkennen auch1 da wir innerhalb dieser ,zeit der ,opposition des ,saturn von #aijg zweimal genau auf die ,schrfe des ,ringsystems sehen muten1 und da die ,sonne einmal diese ,schrfe genau beschien4 ,whrend dieser ,periode ist natrlich ,saturn mit den besten ,fernrohren der ,neuzeit auf das sorgfltigste verfolgt worden1 namentlich mit den beiden ,riesenrefraktoren der ,licksternwarte und des ,yerkes-,observatoriums4 ,an beiden ,orten verschwand der ,ring niemals vollstndig1 wie es in mittleren ,instrumenten der ,fall war4 ,es zeigte sich zu beiden ,seiten der ,kugel eine schmale1 nirgends unterbrochene ,lichtlinie1 die in ihrem schmalsten ,zustande zu #j1a ,breite geschtzt wurde1 woraus man die wahre ,dicke der ,ringe zwischen #cj und #fj km berechnen konnte4 ,sie sind also papierdnn im ,vergleich zu ihren andern beiden ,dimensionen4 ,bei dieser ,gelegenheit sah man wieder1 wie auch bei frheren1 selbst bis #aggd zurck1 da sich zu der ,zeit1 wo man nur die dunkle ,seite der ,ringe sehen konnte1 rechts und links von der ,kugel je zwei deutliche ,lichtknoten in der schmalen ,linie befanden1 die ihren ,ort zur ,kugel nicht vernderten4 ,da wir noch sehen werden1 da die ,ringe sich sehr schnell um sich selbst drehen1 so konnten diese ,verdichtungen in ,wirklichkeit nicht in den ,ringen vorhanden sein4 ,man hat sie als ,lichtreflexe gedeutet1 die durch den ,schleierring und die ,cassinische ,trennung auf die ,rckseite1 das heit die unbeleuchtete1 hinberfallen4 ,um unsere ,kenntnisse ber die ,natur dieser geheimnisvollen ,gebilde zu vervollstndigen1 richten wir das ,spektroskop auf sie und erfahren1 da sie nicht1 wie ,saturn selbst1 von einer ,atmosphre umgeben oder gar selbst ,gasmassen sind4 ,ferner hat die gleichzeitige ,beobachtung der sich gegenberstehenden ,teile der ,ringe durch das lichtbrechende ,prisma1 das uns durch die ,linienverschiebungen bekanntlich auch eine gegen uns hin oder von uns hinweg gerichtete ,bewegung des leuchtenden ,objektes offenbart1 ergeben1 da sich das ,ringsystem in seiner mittleren ,entfernung vom ,saturnzentrum in jeder ,sekunde um #ah km um sich selbst bewegt1 whrend der ,saturnquator selbst nur eine ,geschwindigkeit von #aj1c km besitzt4 ,zugleich zeigte es sich1 da die ,geschwindigkeit der ,ringteile mit der ,entfernung von ,saturn abnimmt4 ,in seltenen ,fllen hat man auch direkt ,einzelheiten auf einem der ,ringe oder dunklere ,stellen in der ,cassinischen ,trennung verfolgen knnen1 die diese ,umschwungsbewegungen besttigten4 ,es ist damit erwiesen1 da die ,saturnringe sich genau so um den ,planeten bewegen1 wie es ihn umkreisende ,monde nach dem ,keplerschen ,gesetze in der betreffenden ,entfernung tun mten4 ,die ,ringe1 denen man aus theoretischen ,grnden die ,mglichkeit einer festen1 flssigen oder gar gasfrmigen ,beschaffenheit absprechen mute1 knnen also nur aus einer groen ,schar ganz kleiner ,satelliten bestehen1 sie sind ein dichter ,asteroidenring des ,saturnsystems1 und alle ,betrachtungen1 die wir schon bei ihm entwickelten1 haben auch fr die ,saturnringe ,gltigkeit4 ,eine der interessantesten ,parallelen ist beispielsweise der ,nachweis1 da sich die ,lcken zwischen den ,ringen1 wie ich seinerzeit zeigen konnte1 an ,stellen befinden1 wo sich die ,strungen der ueren ,satelliten des ,systems in derselben ,weise summieren mten1 wie die ,strungen des ,jupiter fr die betreffenden ,planetoiden1 die aus diesen ,regionen vertrieben wurden4 ,in einem ,falle konnte ich eine vorher noch nicht gesehene ,trennungslinie errechnen1 die nachtrglich von ,holden auf der ,licksternwarte wirklich wahrgenommen wurde4 ,den inneren ,schleierring haben wir uns aus ,krperchen zusammengesetzt zu denken1 die nach der ,art des ,eros aus den dichteren ,ringteilen versprengt sind4 ,bei der groen ,dichtigkeit1 mit der die kleinen ,krper in den hellen ,ringen verteilt sein mssen1 kommen zweifellos ,kollisionen hufig vor1 durch die ihre ,tangentialkraft stark vermindert wird1 und sie selbst in spiralfrmigen ,bahnen durch die fortgesetzten ,strungen1 die in den mit ,materie besetzten inneren ,teilen des ,systems entstehen1 dem ,saturn immer nher gebracht werden1 bis sie als ,meteoriten auf seine ,oberflche fallen1 beziehungsweise seinem noch gasfrmigen ,krper einverleibt werden4 ,also auch hier ein bestndiger ,wandel der ,dinge1 auch hier in den scheinbar durch alle ,ewigkeiten unvernderlichen ,himmelsrumen ein unaufhrliches ,werden und ,vergehen4 ,saturn wird von zehn ,satelliten umgeben1 die sein ,system1 auch abgesehen von den ,ringen1 zu dem vielgestaltigsten im ,sonnenreiche machen4 ,es befindet sich darunter ein groer1 ,titan1 der etwa #djjj km im ,durchmesser fat1 also an die groen ,jupitersatelliten nahezu heranreicht und schon in kleinen ,fernrohren trotz seiner groen ,entfernung von uns immer noch leicht gesehen werden kann1 da er #i4 ,gre ist1 und zwei allerkleinste1 #ag4 ,gre1 die nur mit den ,hilfsmitteln der modernen ,himmelsphotographie unserer ,erkenntnis zugnglich gemacht wurden4 ,und auch1 wie bei ,jupiter1 befindet sich unter ihnen ein rcklufiger ,trabant4 ,mit ,ausnahme dieses letzteren bewegen sich alle ,monde des ,saturn ungefhr in der ,ebene der ,ringe um ihn1 ihren gemeinsamen ,ursprung mit diesen verratend1 und haben meist sehr geringe ,exzentrizitten4 ,sie fhren in der ,reihenfolge ihrer ,entfernung vom ,hauptplaneten hinweg folgende ,namen3 ,mimas1 ,enzeladus1 ,tethys1 ,dione1 ,rhea1 ,titan1 ,themis1 ,hyperion1 ,japetus1 ,phbe4 ,die ganze ,anordnung des ,systems zeigt ,analogien sowohl mit dem ,sonnen- wie dem ,jupitersystem4 ,die ,ringe des ,saturn1 die wir ihrer ,zusammensetzung nach mit dem der ,asteroiden verglichen haben1 sind dagegen ihrer ,stellung nach eher mit dem ,krper des ,zodiakallichtes in ,parallele zu stellen1 der sich noch innerhalb der ,bahn des ersten ,planeten ,merkur befindet4 ,jenseits der ,saturnringe begegnen wir gleichfalls dem kleinsten unter den ,saturnmonden1 wenn wir von jenen absehen1 die wir eher als ,planetoiden des ,saturnsystems zu bezeichnen haben4 ,mimas ist also der ,merkur dieses sekundren ,systems4 ,er ist #ac4 ,gre1 woraus ein ,durchmesser von #dgj km zu folgern ist4 ,namentlich auch weil das winzige ,lichtpnktchen sich nur immer sehr wenig von dem hellen ,ringe1 von dem es nur etwa das ,vierfache des ,erddurchmessers trennt1 entfernen kann1 ist es nur in sehr guten ,fernrohren direkt zu erkennen4 ,bis jetzt war ein ,fernrohr mit sechs ,zoll ffnung in ,madras das kleinste1 das ,mimas gezeigt hatte1 whrend es mir mit ,hilfe eines nur vierzlligen ,instrumentes von ,zei unter dem durchsichtigen ,himmel ,capris gelang1 ihn mit allen andern #g ,satelliten wiederholt zu sehen1 die ein ,fernrohr berhaupt direkt gezeigt hat4 ,mimas bewegt sich bereits in #bb ,stunden #cg ,minuten um das ,zentrum seines ,systems4 ,ihm folgt ,enzeladus1 nur eine halbe ,grenklasse heller als ,mimas1 aber wegen seiner etwas greren ,entfernung vom ,ringe schon merklich leichter in guten ,fernrohren zu unterscheiden4 ,er mit nach photometrischen ,bestimmungen #eij km1 und seine ,umlaufszeit betrgt #a ,tag #h ,stunden und #ec ,minuten4 ,wieder etwas grer ist der nchste ,mond ,tethys4 ,er ist #aa4 ,gre und mit #ibj km4 ,umlaufszeit3 #a ,tag #ba ,stunden #ah ,minuten4 ,ihm folgt ,dione1 um ein geringes kleiner als ,tethys1 mit einer ,umlaufszeit von #b ,tagen #ag ,stunden #da ,minuten4 ,nun kommt als fnfter ,mond wieder ein etwas grerer1 ,rhea1 mit etwa #abjj km ,durchmesser und #d ,tagen #ab ,stunden und #be ,minuten ,umlaufszeit4 ,zwischen ihm und dem nun folgenden grten1 ,titan1 ist eine groe ,lcke4 ,die ,abstnde der sechs bisher genannten ,monde vom ,saturnzentrum in ,halbmessern des ,planeten sind3 ,mimas #c1a2 ,enzeladus #c1i2 ,tethys #d1i2 ,dione #f1b2 ,rhea #h1g2 ,titan #bj1b4 ,wir sehen1 wie hier eine merkwrdige hnlichkeit mit dem ,sonnensystem vorliegt1 wo sich auch vor dem grten ,planeten ,jupiter die ,lcke der kleinen ,planeten befindet1 und wo diesem auch verhltnismig kleine ,planeten1 dem ,zentrum nher1 vorausgehen4 ,vom ,saturnsysteme knnte man in diesem ,vergleiche sagen1 da es zwei ,merkure1 ,mimas und ,enzeladus1 besitzt1 worauf dann drei etwas grere ,krper fr ,venus1 ,erde und ,mars folgen4 ,dann kommt die ,lcke1 in der sich auch beim ,saturn entsprechend kleine ,monde1 die wir nicht mehr entdecken knnen1 befinden mgen1 und weiter stoen wir dann auf ,titan-,jupiter4 ,nun aber tritt im ,saturnsystem eine ,erscheinung auf1 die in dem der ,sonne zunchst keine ,parallele findet4 ,bis zum nchsten ,monde1 der in unserm ,vergleich als grerer ,planet gelten kann1 ,japetus1 der zwar wesentlich kleiner als ,titan1 aber grer als alle andern ,monde ist1 also etwa mit ,uranus und ,neptun1 nicht mehr mit ,saturn im ,sonnensystem zu vergleichen wre1 befindet sich abermals eine groe ,lcke von #bj1b ,saturnhalbmessern zu #eh1i fr ,japetus4 ,diese ,lcke aber ist inzwischen in unserer ,kenntnis von zwei sehr kleinen ,krpern ausgefllt1 ,hyperion und ,themis1 die nun als ,planetoiden des ,saturnsystems1 im ,vergleich mit dem ,sonnensystem hinter ,jupiter stehend1 zu gelten htten4 ,wir wissen schon1 da das ,vorhandensein solcher ,planetoiden im ,sonnensystem heute durchaus wahrscheinlich ist4 ,die beiden kleinen ,krper in dieser ,lcke des ,saturnsystems bewegen sich in der ,entfernung #bd1af fr ,themis und #bd1di fr ,hyperion in stark exzentrischen ,bahnen in #bj ,tagen #bj ,stunden und #ba ,tagen #g ,stunden um den ,planeten1 also auf nahe beieinander befindlichen und sich kreuzenden ,wegen4 ,von ihnen ist ,hyperion schon #ahdh von ,bond1 ,themis aber1 die nur #ag4 bis #ah4 ,gre ist1 erst #aije von ,pickering auf photographischem ,wege entdeckt4 ,der nun folgende ,saturnmond1 ,japetus1 bewegt sich in #gi ,tagen #h ,stunden um sein ,zentrum in einem ,abstande von nahezu #ei ,saturnhalbmessern4 ,diese ,umlaufszeit erreicht also schon beinahe die des ,merkur4 ,der ,mond zeigt dabei in sehr aufflliger ,weise eine ,eigenschaft1 die1 wie schon frher erwhnt1 wahrscheinlich alle ,satelliten besitzen1 da sie nmlich ihr ,licht periodisch mit ihrem ,umlaufe um den ,hauptkrper wechseln4 ,bei keinem andern ,satelliten ist dies aber in so starkem ,mae der ,fall wie bei ,japetus1 der in dem westlichen ,teile seiner ,bahn ein auch in mittleren ,fernrohren leicht zu sehendes ,objekt ist1 whrend er in der entgegengesetzten ,bahnlage nur mit den besten optischen ,mitteln noch ganz schwach zu unterscheiden ist4 ,der ,krper mu also zwei das ,licht sehr verschieden zurckstrahlende ,oberflchenhlften besitzen1 und zwar mssen diese so geordnet sein1 da von diesen ungleichen ,hlften nicht die eine bestndig dem ,saturn zugewandt1 die andere abgewandt ist1 denn dann mte ja der grte ,glanz oder die grte ,dunkelheit fr uns stattfinden1 wenn der ,mond gerade hinter oder vor dem ,planeten stnde1 whrend die ,lichtschwankungen in den grten ,ausweichungen1 ,elongationen1 ihr ,maximum haben4 ,wir haben also anzunehmen1 da auf der dem ,saturn bestndig zugekehrten ,oberflchenhlfte ,japetus bereits zwei sehr verschieden lichtreflektierende ,seiten besitzt1 die wohl dem ,saturn immer in gleicher ,weise zugewendet bleiben1 nicht aber uns4 ,diese ,ungleichheit der ,oberflchenbeschaffenheit kann aber1 soviel unsere ,betrachtungen ber die ,entwicklung der ,himmelskrper vermuten lassen knnen1 doch nur einmal unter dem ,einflusse des ,saturn selbst entstanden1 mte also auch ursprnglich zur ,richtung des ,saturn geordnet gewesen sein1 ich meine1 zunchst war die eine1 lichtstrkere ,seite entweder dem ,saturn zu- oder abgewandt1 und erst spter mu durch einen unbekannten ,eingriff in die ursprngliche ,ordnung des ,systems der ,mond um etwa einen ,viertelkreis aus seiner ersten ,lage verschoben worden sein1 damit er uns jetzt in der einen ,elongation die dunkle1 in der andern die helle ,seite zukehrt1 statt in der ,konjunktion und ,opposition4 ,dies ist ein interessanter ,fingerzeig1 der uns zum entferntesten der ,saturnsatelliten hinberfhrt4 ,dieser1 ,phbe genannt1 wurde1 wie ,themis1 auf photographischem ,wege von ,pickering zuerst #ahih festgehalten1 doch erst #aijd mit ,sicherheit als neuer ,saturnmond erkannt und ist gleichfalls von uerster ,kleinheit4 ,er bewegt sich in dem enormen ,abstande von #bad ,saturnhalbmessern oder etwa #acjjjjjj km um sein ,zentrum in #ddj ,tagen4 ,nur viermal weiter ist ,merkur von der ,sonne entfernt1 und das ,saturnsystem selbst ist durch diese ,entdeckung um das ,dreifache erweitert worden4 ,das ,merkwrdigste an dem ,krper aber ist1 da er sich ebenso wie der letzte neue 7,,viii47 ,jupitermond retrograd um seinen ,planeten bewegt1 in einer ,bahn1 die von der ,bahnlage aller andern ,saturnmonde erheblich abweicht4 ,hier hat also entweder1 wie wir schon bei ,japetus vermuten muten1 ein besonderer ,eingriff stattgefunden1 oder wir haben es auch in ,phbe mit einem eingefangenen ,krper zu tun1 einem kleinen ,planeten1 der seinerzeit einmal wieder ein solcher werden wird4 ,bis #agha befand sich ,saturn nach damaliger ,kenntnis an der ,grenze des ,sonnenreiches und in der vorkopernikanischen ,anschauung zugleich auch an den ,grenzen der ,unendlichkeit1 mit deren ,symbol1 der sich in den ,schwanz beienden ,schlange1 er sich scheinbar umgeben hatte4 ,in jenem ,jahre aber erweiterte sich durch eine zufllige ,entdeckung ,herschels das ,sonnensystem auf das ,doppelte seiner vorher bekannten ,gre4 ,uranus1 zuerst fr einen schweiflosen ,kometen gehalten1 von ,laplace aber als ein die ,sonne umkreisender ,planet erkannt1 der erste1 der berhaupt als solcher entdeckt wurde1 da die brigen schon seit dem grauesten ,altertum als ,wandelsterne bekannt waren1 bewegt sich um die ,sonne in einer ,bahn von der ,exzentrizitt #j1jdg1 die der des ,jupiter etwa gleich ist1 in einem ,abstande von #ai1ai ,einheiten oder #bhfijjjjjj km in #hd ,jahren und #g ,tagen4 ,die ,helligkeit des schon recht fernstehenden ,planeten setzt ihn gerade an die ,grenze der ,sichtbarkeit mit dem bloen ,auge4 ,im ,fernrohr erscheint uns ,uranus als eine matt grnlich leuchtende1 nicht recht scharf begrenzt aussehende ,scheibe von etwas mehr als #d ,bogensekunden ,durchmesser1 woraus man auf den wahren ,durchmesser dieses ,weltkrpers von #egfjj km schliet4 ,danach ist er noch etwa viermal grer als der der ,erde4 ,uranus ist also zwar merklich kleiner als ,jupiter und ,saturn1 aber immer noch grer als alle inneren ,planeten4 ,seine ,masse ist aber nur noch #admal grer wie die der ,erde1 woraus dann seine ,dichtigkeit zu nur #j1bc von ihr folgt4 ,die ,materie1 aus der ,uranus gebildet wurde1 ist also gerade ebenso leicht wie die des ,jupiter4 ,alle vier ueren1 greren ,planeten1 ,jupiter1 ,saturn1 ,uranus und ,neptun1 sind aus derart leichten ,stoffen geformt1 im ,gegensatze zu den inneren1 ,merkur1 ,venus1 ,erde und ,mars1 die unter sich ungefhr gleich dicht1 aber drei- bis viermal so dicht sind wie die uere ,planetengruppe4 ,auch hier wie in vielen andern charakteristischen ,zgen zeigt es sich1 da man es in diesen beiden ,gruppen mit zwei wesentlich verschiedenen ,typen von ,weltkrpern zu tun hat4 ,die ,albedo des ,uranus ist #j1f1 also gleich der des ,jupiter1 aber geringer wie die des ,saturn und der ,venus4 ,wir wissen1 da diese rckstrahlende ,kraft uns etwas ber die ,frage aussagt1 wie weit ein ,planet vermutlich fr unsern ,anblick von ,wolken verhllt ist4 ,uranus ist auch in dieser ,hinsicht den brigen ,mitgliedern seiner ,gruppe hnlich4 ,einzelheiten auf seiner ,oberflche sind nur sehr selten und zweifelhaft gesehen worden4 ,man hat etwas wie einen hellen oder dunkleren ,streifen ber seiner ,scheibe schimmern sehen1 so wie ihn etwa auch ,jupiter zeigen wrde1 wenn man ihn aus so groer ,entfernung betrachtete4 ,niemals aber hat man ,sicherheit darber gewinnen knnen1 wie schnell sich der ,planet um seine ,achse dreht1 und in welcher ,richtung sein quator liegt4 ,barnard glaubt freilich eine recht betrchtliche ,abplattung der ,scheibe erkannt zu haben1 die an sich durchaus wahrscheinlich ist1 aber noch der ,besttigung harrt4 ,sehr eigentmliche ,schlsse wrde es zulassen1 wenn eine spektroskopische ,wahrnehmung ,lowells sich als zweifellos erwiese4 ,das ,spektrum aller ueren ,planeten weicht merklich von dem der inneren ab4 ,die ,atmosphren der beiden ,gruppen mssen voneinander verschieden sein4 ,nun zeigen jene ,untersuchungen ,lowells1 da das ,spektrum des ,uranus sowohl wie das des ,neptun wieder ,abweichungen von denen des ,jupiter und ,saturn besitzt1 die auf das ,vorhandensein von ,chlorophyll schlieen lassen4 ,chlorophyll ist das ,pflanzengrn1 jener wunderbare ,stoff1 der unter dem ,einflusse des ,lichtes imstande ist1 die ,kohlensure zu zersetzen und dadurch erst alle ,lebensprozesse der ,pflanzen und mittelbar auch der ,tiere zu ermglichen4 ,dieser ,lebensstoff ist in den ,atmosphren der anderen ,planeten nicht nachweislich vorhanden4 ,sollte er an den ,grenzen des ,sonnenreiches1 wo man sich auch an den ,grenzen der ,lebensmglichkeit glaubte1 auf eine uns unbekannte ,weise in so groen ,mengen erzeugt worden sein1 da durch ihn neue ,wege fr eine ,entwicklung des ,lebendigen geschaffen werden8 ,uranus wird von vier ,monden umkreist1 ,ariel1 ,umbriel1 ,titania und ,oberon genannt4 ,von ihnen sind die beiden nchsten nur mit den besten ,fernrohren zu sehen1 auch die beiden ueren ,monde sind schwierige ,objekte1 aber doch etwas grer als die innern1 wieder in bereinstimmung mit dem bei allen ,systemen wahrgenommenen ,prinzip4 ,titania1 als der grte ,mond dieses ,systems1 mag etwa #ijj km messen4 ,die ,entfernungen vom ,hauptplaneten sind der ,reihe nach #bjbjjj1 #bhejjj1 #dfdjjj1 #fbjjjj km1 und ihre ,umlaufszeiten #b ,tage #ab ,stunden #ci ,minuten1 #d ,tage #c ,stunden #bh ,minuten1 #h ,tage #af ,stunden #ef ,minuten und #ac ,tage #aa ,stunden #g ,minuten4 ,das ,seltsamste an diesem ganzen ,system der ,uranusmonde ist ihre ,rcklufigkeit1 die gewissermaen eine bergangsform zu den bereits im ,jupiter- und ,saturnsystem als rcklufig erkannten ,krpern bildet4 ,die ,bahnen der ,uranusmonde stehen nmlich nahezu senkrecht auf der ,bahn des ,planeten selbst4 ,mssen wir annehmen1 da einmal alle ,krper des ,sonnensystems in nahezu derselben ,ebene sich bewegten1 wie es ja heute noch die groen ,planeten tun1 so htten diese ,monde inzwischen gemeinsam unter einem ,einflusse gestanden1 der die ,bahnen gewissermaen umgekippt hat4 ,an ein ,einfangen1 wie bei den uns bereits bekannt gewordenen kleinen ,monden1 kann hier nicht gedacht werden4 ,sie sind dafr zu gro1 und man knnte es sich auch nicht vorstellen1 wie alle vier ,monde1 die sich nahezu in der gleichen ,bahnebene bewegen1 eine solche gleichartige ,strung htten erfahren knnen4 ,hier an den ,grenzen des ,sonnenreiches mssen besondere ,vorgnge wahrscheinlich schon in den ersten ,zeiten des ,werdens des ,systems gewaltet haben1 die sich fr uns im ,dunkel der fr uns unendlich entfernten ,zeit verlieren4 ,die an der ,uranuskugel selbst vermutete ,abplattung scheint auf der ,bahnebene der ,monde senkrecht zu stehen1 wie es sein mte1 wenn dem ,planeten bereits vor oder whrend der ,entstehung der ,monde jener ,sto versetzt worden wre1 der seine ,umdrehungsachse derart verschob1 da nun die gleichzeitig abgesonderten ,massen der ,monde diese abnorme ,bahnlage annehmen muten4 ,man hatte die ,bewegungen des ,uranus um die ,sonne kaum mehr als ein halbes ,jahrhundert lang verfolgt1 als man ,abweichungen an ihnen wahrnahm1 die sich durch die ,anziehung der bis dahin bekannten ,krper des ,systems nicht mehr erklren lieen4 ,mit immer grerer berzeugung schlo man deshalb1 da sich noch jenseits der ,uranusbahn ein ziemlich groer ,planet befinden msse1 der jenen bestndig um merkliche ,gren zu sich hinzge4 ,adams in ,cambridge und ,leverrier in ,paris machten sich schlielich an die schwierige ,aufgabe1 aus diesen ,strungen der ,uranusbewegung den ,ort des strenden ,krpers und die ,elemente seiner ,bahn um die ,sonne zu berechnen4 ,das weltregierende ,newtonsche ,prinzip von der ,anziehung der ,massen feierte durch sie den ,triumph1 einen neuen groen ,planeten auf dem ,papier aus einem ,wust von komplizierten ,rechnungen herauszufinden1 der dann alsbald auch mit dem leiblichen ,auge1 in naher bereinstimmung mit der ,rechnung gesehen wurde4 ,diese ,auffindung gelang zuerst in ,cambridge auf ,anregung ,adams2 aber durch die ,nachlssigkeit des betreffenden ,astronomen1 der seine ,beobachtungen nicht rechtzeitig darauf angesehen hatte1 ob sie das gesuchte ,objekt enthielten1 fiel der ganze ,ruhm der groartigen ,entdeckung ungerechterweise auf ,leverrier1 auf dessen ,aufforderung es am #bc4 ,september #ahdf ,galle auf der ,berliner ,sternwarte gelang1 den errechneten ,krper aufzufinden1 whrend er unbewut schon mehr als einen ,monat frher in ,cambridge gesehen worden war4 ,der neue ,krper1 der den ,namen ,neptun erhielt1 bewegt sich in #cj ,sonnenweiten oder #ddfgjjjjjj km in #afd ,jahren und #bhj ,tagen um das ,zentrum des ,systems4 ,exzentrizitt und ,neigung seiner ,bahn sind gering4 ,sein ,scheibchen1 von der ,helligkeit #i4 ,gre1 ist in mittleren ,fernrohren eben noch als solches zu unterscheiden1 aber selbst mit starken optischen ,mitteln bleibt es ein wenig verschwommen1 als ob der ,planet keine scharf umkrnzte ,flche bese1 vielleicht ein ,gasball wre1 dessen ,grenzen sich in den ,weltraum verlieren4 ,deshalb ist auch seine ,ausmessung recht unsicher geblieben1 so da die ,resultate der verschiedenen ,beobachter nur ergeben1 da ,neptun und ,uranus ziemlich gleich gro sein mssen4 ,bis vor kurzem pflegte man den ,neptun grer als ,uranus anzugeben1 nach neueren ,messungen scheint er aber etwas kleiner zu sein4 ,nach ,barnard wre sein wahrer ,durchmesser gleich #ebijj km4 ,daraus ergbe sich dann seine ,dichtigkeit etwa gleich der des ,uranus4 ,die ,albedo ist gleichfalls der seines ,nachbarplaneten fast gleich4 ,wir haben also auch bei ihm anzunehmen1 da dichte ,wolkenmassen das ,sonnenlicht von ihm zu uns zurckstrahlen4 ,weiteres als etwa noch die ,wahrnehmung1 da die ,atmosphre des fernen ,weltkrpers der des ,uranus hnlich ist und mglicherweise nach ,lowell ,chlorophyll1 jedenfalls aber ein bei uns nicht vorhandenes ,gas enthlt1 wissen wir von der physischen ,beschaffenheit dieser ,welt nicht mehr zu ermitteln4 ,neptun wird1 soviel wir bis jetzt ermitteln konnten1 nur von einem ,monde umkreist1 der1 damit wir ihn berhaupt noch aus der groen ,entfernung sehen knnen1 recht gro sein mu4 ,in ,wirklichkeit ist er ein nicht allzu schwer erkennbares ,lichtpnktchen #ad4 ,gre1 woraus wir entnehmen1 da seine wahre ,gre etwa der unseres ,erdmondes gleichkommt4 ,die mittlere ,entfernung ist bei einer ,umlaufszeit von #e ,tagen #ba ,stunden #c ,minuten gleich #ad1g ,halbmessern des ,planeten4 ,er befindet sich also vergleichsweise in einer ,region1 wo sich bei den andern ,systemen dessen grere ,krper bewegen4 ,es ist auch aus diesem ,grunde zu vermuten1 da ,neptun noch andere kleine ,monde besitzt1 die nur unsern ,instrumenten nicht mehr zugnglich sind4 ,ein solcher kleinerer ,mond ist wahrscheinlich #ahib von ,schberle mit dem groen ,lickrefraktor gesehen worden4 ,auch der groe ,neptunmond bewegt sich rcklufig um seinen ,hauptplaneten1 und zwar ist bei ihm die ,bahnebene noch weit mehr als bei den ,uranusmonden nach der andern ,seite umgekippt4 ,ist die ,neigung dieser letzteren ,bahnen etwa gleich #ih1 so begegnen wir hier einer solchen von #adc1 so da sie sich schon auf der andern ,seite wieder der ,normalebene der ,planetenbewegung nhert4 ,die geheimnisvolle ,wirkung1 deren ,spuren wir an diesen ,grenzgebieten des ,sonnensystems erkennen1 hat hier also am strksten eingegriffen4 ,mit ,neptun sind wir an der letzten ,grenze des uns bekannten ,sonnensystems angelangt4 ,aber schon seit lngerer ,zeit vermutet man1 da wir damit die wahren ,grenzen noch nicht erreicht haben4 ,verstrkt wird in neuerer ,zeit diese ,vermutung durch die ,entdeckung der kleineren ,monde bei ,jupiter und ,saturn1 die deren ,systeme so sehr erweitert haben1 und durch die merkwrdige1 prinzipielle hnlichkeit im ,aufbau aller dieser ,systeme4 ,die ,ausdehnung des ,jupitersystems hat sich in unserer ,kenntnis durch die ,entdeckung des ,,viii4 ,mondes seit der des allbekannten ,,iv4 ,mondes fast um das ,zwanzigfache erweitert1 und das des ,saturn1 der bereits von dem schon lngere ,zeit bekannten ,monde ,japetus in ungewhnlich groer ,entfernung umkreist wird1 ist seitdem durch die ,entdeckung des #aj4 ,mondes1 ,phbe1 um das ,vierfache vergrert worden4 ,es ist gar kein ,grund einzusehen1 weshalb nicht der ungeheuere ,raum bis zu unserer ,nachbarsonne1 dem ,sterne ,alpha im ,zentauren1 noch mit einer ganzen ,reihe von ,planeten ausgefllt sein sollte4 ,bis zu dieser nchsten ,sonne sind es nach neueren ,messungen noch #bgjjjj ,entfernungen unserer ,sonne von uns oder #ijjj ,neptunsweiten4 ,bis zur ,hlfte dieser ,entfernung knnte sich also unser ,system noch ausdehnen1 ehe ein ,weltkrper zum berlufer in das ,nachbarreich werden knnte1 wenn die ,kraft der ,herrscherin ber dieses von hnlicher ,gre ist wie die der unsrigen1 was annhernd der ,fall ist4 ,fr das ,system von ,alpha ,centauri1 fand man die ,masse1 die der ,gesamtanziehung aller ihm angehrigen ,krper entspricht1 gleich #a1h ,sonnenmassen4 ,man hat schon seit lngerer ,zeit den ,versuch gemacht1 wenigstens von dem nchsten dieser vermuteten transneptunischen ,planeten durch seine ,wirkungen auf bekannte ,krper des ,systems eine ,spur zu entdecken4 ,durch etwaige ,abweichungen der ,bewegungen des ,neptun selbst von der ,theorie nach dem ,rezept1 durch das ,adams und ,leverrier den ,neptun selbst errechnet hatten1 war hier schwerlich etwas anzufangen1 weil ,neptun zu seiner ,entdeckung und bei seiner langsamen ,bewegung bisher nur ein zu kleines ,stck seiner ,bahn zurckgelegt hat1 um daraus ,unregelmigkeiten jener ,art nachweisen zu knnen4 ,w4 ,h4 ,pickering ist deshalb in jngster ,zeit noch einen ,schritt weiter zurckgegangen und hat durch ein graphisches ,verfahren ,strungen dieses gesuchten ,planeten nachzuweisen versucht1 die er ber ,neptun hinaus auf ,uranus und selbst vielleicht noch ,saturn ausbt4 ,man wird es verstehen1 da zwei ,planeten1 die sich in ihrem ,laufe gelegentlich berholen1 so aufeinander wirken mssen1 da sie vor ihrer grten ,nhe zueinander sich in einer bestimmten ,richtung beeinflussen1 die nach dieser ,stellung sich umkehren mu4 ,die ,abweichungen von der ,theorie durch einen noch unbekannten ,krper mssen also ,wellenlinien zeigen1 die seinen ,ort verraten knnen4 ,pickering untersuchte zunchst die ,bewegungen von ,uranus und ,saturn ohne ,rcksicht auf die ,strungen des ,neptun und htte dadurch in der ,tat das ,vorhandensein des ,neptun nachweisen knnen4 ,dieses ,verfahren1 auf die fr die ,wirkung des ,neptun korrigierten ,bewegungen des ,uranus und ,saturn angewandt1 ergab wirklich kleine1 wellenfrmig verlaufende ,ausweichungen1 die von einem solchen ,planeten jenseits der ,neptunbahn herrhren knnten1 wenngleich die geringe ,gre der ,ausweichungen1 die fr ,uranus #d nicht bersteigen und fr ,saturn nur noch #a bis #b betragen1 die ,frage mit einer greren ,wahrscheinlichkeit nicht mehr zu entscheiden vermag4 ,der ,ort des vermuteten ,planeten wrde fr #aijj etwa in #ajf ,lnge gewiesen sein1 und dieser mte sich in ungefhr #cgc ,jahren um die ,sonne bewegen4 ,auer den ,planeten1 die durch solche unbekannten ,krper gestrt werden knnen1 gibt es aber noch viele andere1 dem ,sonnensystem angehrige ,krper1 die sogar weit ber die ,neptunbahn hinauswandern und also jenem problematischen ,krper gelegentlich nahekommen knnen1 um dann zu andern ,zeiten in unserer ,nhe sichtbar zu werden3 die ,kometen4 ,viele dieser ,gestirne sind durch die bekannten ,planeten derart aus ihrer ,bahn gelenkt worden1 da man diesen ,einflu genau ermitteln und angeben kann1 wie und wann diese ,strung vor sich gegangen ist4 ,von ,jupiter wei man1 da er nicht weniger als #bc ,kometen eingefangen hat2 fr ,neptun kennt man fnf4 ,nun gibt es aber noch eine ,gruppe von ,kometen1 deren gegenwrtige ,bahnen durch den ,einflu solcher transneptunischen ,planeten wohl entstanden sein knnten4 ,in diesem ,sinne hat man schon vor etwa einem ,jahrzehnt einen ,planeten vermutet1 der in einem ,abstande von etwa #ej ,sonnenentfernungen in #cfj ,jahren1 also nicht sehr verschieden von dem ,pickeringschen ,planeten1 die ,sonne einmal umkreisen wrde4 ,grigull in ,mnster hatte diesen ,planeten1 den er so errechnet hatte1 sogar schon ,hades getauft und seinen ,ort in der ,nhe des ,frhlingspunktes angegeben4 ,ebenso hatte ,forbes schon vor lngerer ,zeit den ,ort eines solchen ,krpers berechnet1 und man hat danach photographisch auf der ,kapsternwarte geforscht1 aber mit negativem ,resultat4 ,gegenwrtig sind weitere rechnerische ,versuche in dieser ,richtung angestellt worden1 so von dem ,pariser ,gaillot und dem ,amerikaner ,see4 ,nach diesen knnten mehrere ,planeten jenseits des ,neptun vorhanden sein4 ,nach ,see htte der nhere dieser ,krper1 fr den er den ,namen ,ozeanus vorschlgt1 einen ,abstand von nur #da ,sonnenentfernungen1 also nur die anderthalbfache ,entfernung des ,neptun1 ein zweiter stnde dagegen in etwas weniger als der doppelten ,entfernung1 #ef ,einheiten1 und darber hinaus sei vielleicht noch ein dritter in #gb jener ,einheiten vorhanden4 ,diese drei ,planeten vollenden ihren ,umlauf in #bgb1 #dbj und #faj ,jahren4 ,auch der ,pariser ,rechner kommt fr die beiden ersten ,planeten zu hnlichen ,zahlen1 d4 h4 zu #de und #fj ,abstnden von der ,sonne4 ,ob diese ,rechnungen jemals durch wirkliche ,entdeckungen besttigt werden1 bleibt hchst zweifelhaft4 ,befnden sich diese ,krper selbst noch innerhalb der ,grenzen der ,empfindlichkeit unserer entdeckenden photographischen ,platten1 so wrde man sie fr kleine ,fixsterne halten1 weil ihre sehr langsame ,bewegung sie als ,punkte wie die ,fixsterne wiedergbe4 ,es mte schon ein besonderer ,zufall die ,entdeckung begnstigen4 ,so sind wir also am ,ende unserer ,betrachtungen ber das ,sonnenreich angelangt4 ,wir sind darin den verschiedenartigsten ,himmelswesen begegnet1 von denen allem ,anschein nach nur unsere nchsten ,nachbarn beiderseits1 ,venus und ,mars1 engere verwandtschaftliche ,zge mit unserer ,erdenwelt besitzen4 ,wir unterschieden dann die inneren ,planeten1 ,merkur1 ,venus1 ,erde1 ,mars1 von den durch den ,hauptschwarm der ,asteroiden getrennten ueren ,planeten1 ,jupiter1 ,saturn1 ,uranus und ,neptun1 in deren ,weltorganisation wir uns nur noch schwer versetzen knnen1 schon weil sie wegen ihrer bedeutenden ,gre und der geringen ,dichtigkeit ihrer ,massen ganz andere physikalische ,verhltnisse aufweisen1 als wir sie auf der ,oberflche unseres ,weltkrpers kennen4 ,unter den ueren ,planeten bildeten dann wieder einerseits ,jupiter und ,saturn1 andererseits ,uranus und ,neptun ,untergruppen1 die charakteristische ,unterschiede zeigten4 ,bedeutungsvoll erschien uns ferner die hnlichkeit in den ,anordnungen der beiden groen ,mondsysteme des ,jupiter und ,saturn mit der des ,sonnensystems selbst4 ,jene sind1 zwar nicht pedantisch genau - denn die ,natur wiederholt sich berhaupt niemals sozusagen photographisch -1 doch bis in auffllige ,einzelheiten prinzipiell gleichartig aufgebaute1 kleinere ,weltsysteme1 die sich dem greren angliedern1 wie sich denn im ganzen ,weltgeschehen immer kleinere ,wellenzge auf die greren1 sie nur kruselnd1 setzen4 ,alles wiederholt sich1 aber nichts gleicht sich4 ,unendliche ,vielseitigkeit in wunderbarer ,einheit des weltbeherrschenden ,prinzips6 ,sachregister4 ,abendstern #ca ,abplattung der ,erdpole #ch - des ,jupiter #gd - des ,mars #df - des ,saturn #he - des ,uranus #if ,abstand des ,merkur1 mittlerer #ai ,abstnde der ,jupiter-,monde #hc ,achilles #gc ,achse der ,ellipse1 groe und kleine #ag ,adams #ih ,albedo der ,erde #ch - des ,jupiter #gf - des ,mars #eb - des ,merkur #be - des ,neptun #ii - des ,uranus #if - der ,venus #cb ,alpha im ,zentauren #ad4 #ajj ,anblick des ,jupiter #ge ,ansen des ,saturn #hi ,ansichten des ,saturn1 perspektivische #hh ,antoniadi #dh quatorgeschwindigkeit des ,jupiter #ge ,ariel #ig ,arrhenius #ec ,asteroidenring #fh ,astra #fb ,atmosphre des ,jupiter #ge - des ,mars #ea - des ,merkur #bb4 #bd ,bahn der ,erde #ch - des ,mars #de - der ,venus #cb ,bahnelemente #ag ,bahnexzentrizitt des ,jupiter #gd ,benennung der ,jupitermonde #hb ,barnard #ff4 #gd4 #hb4 #hc4 #hi4 #if4 #ii ,bewegungen der ,jupitermonde #hb ,bode-,tituiussche ,regel #ac4 #fa ,cassinische ,trennung #hh ,ceres #fb ,chlorophyll auf dem ,neptun #ig - auf dem ,uranus #ig ,deferent #h ,deimos #fj ,dichtigkeit des ,jupiter #gf - des ,mars #df - des ,saturn #he - des ,uranus #if ,dicke des ,ringsystems des ,saturn #hi ,dimensionen des ,ringsystems des ,saturn #hi ,dione #ic ,drehung des ,jupiter #gi ,durchmesser des ,eros #fe - des ,jupiter #gd - der ,jupitermonde #hb - des ,mars #df - des ,merkur #ai4 #ba - des ,neptun #ii - eines kleinen ,planeten #ff - des ,saturn #he - des ,uranus #if - der ,venus #cb ,ebene der ,marsbahn #dg ,ekliptik #ae ,ekliptikal-,karten #fd ,elongation des ,merkur #af ,enckesche ,trennung #hh ,entfernung der ,erde von der ,sonne1 mittlere #ch - des ,jupiter #gd - des ,mars #de - des ,saturn #he - der ,venus #be4 #ca ,ephemeriden #fc ,epizykel #h ,erde #cg ,erdring #dd ,eros #cg4 #fh ,erscheinung der ,jupiter-,monde #hj ,exzentrizitt der ,erde #ch - des ,mars #de - des ,merkur #ag - des ,saturn #he ,fernrohr #bj ,flammarion #dh ,fleck auf dem ,jupiter1 roter #gh ,flecken des ,mars #df - des ,merkur #bb - des ,saturn #hf - der ,venus #cc ,forbes #ajb ,frhlingsanfang #da ,gaillot #ajb ,galilei #gi4 #hh ,galle #ih ,gastheorie1 kinetische #ed ,gau #fa ,geschwindigkeit der ,erde #db - der ,saturnringteile #ia ,gesetz der ,gravitation #aa - ,keplers #aj ,grigull #aja ,gre des ,jupiter1 scheinbare #gd ,hades #aja ,hall #ei ,harding #fb ,hebe #fb ,hektor #gc ,hencke #fb ,herschel #ie ,hinks #ga ,hipparch #i ,hochflchen des ,mars #ei ,hhe der ,venusatmosphre #cc ,holden #ia ,hyperion #id ,inhalt des ,merkur1 krperlicher #bb ,intramerkurieller ,planet #bg ,jahreslnge #cg ,jahreszeiten #ci ,jahreszeitenlnge auf dem ,mars #dg ,japetus #id ,juno #fb ,jupiter #gd ,kanle des ,mars #ee ,karte des ,mars #dh - des ,merkur #bc ,kepler #i4 #aj ,knotenlnge #ah ,kohlensure des ,mars #ec ,kometen #ae ,konjunktionen des ,merkur #ai ,konjunktion des ,merkur1 obere #ai - des ,merkur1 untere #ai ,kopernikus #i ,kopp #hd ,lnge des ,perihels #ag ,laplace #ie ,laplacesche ,weltbildungshypothese #fj ,leverrier #bh4 #ih ,lichtschwankungen des ,eros #ga - des ,japetus #id - der ,jupitermonde #hb ,lichtsignale des ,mars #ei ,lowell #ej4 #ee4 #ef4 #if ,mars #de ,marsquator #dg ,mae des ,erd-,mond-,systems #gb ,masse des ,jupiter #gd - der ,venus #cb ,meere des ,mars #ej ,melotte #hd ,merkurdurchgang #bf ,meteore #af ,meyer1 ,w4 ,f4 #hd ,milchstraensonnenschwarm #ab ,mimas #ib ,mond der ,erde #dc - des ,jupiter1 ,v4 #hc - des ,jupiter ,,vi4 #hc4 #hd - des ,jupiter ,,vii4 #hd - des ,jupiter ,,viii4 #hd - des ,jupiter ,,ix4 #hd - des ,neptun #ii - der ,venus #ce - des ,jupiter #gi - des ,mars #ei - des ,uranus #ig ,mondfinsternis #dd ,morgenstern #ca ,moulton #cj ,nachtseite der ,venus #cd ,natur der ,saturnringe #ia ,neigung der ,bahn #ah - des ,jupiter #gd - des ,saturn #he ,neptun #ih ,newcomb #bg4 #bi ,newton #i ,newtonsches ,weltgebude #aa ,niederungen des ,mars #ei ,nilberschwemmung #dc ,oberflche des ,merkur #bb ,oberon #ig ,olbers #fb4 #fg ,opposition #de - des ,eros #fi ,ozeanus #ajb ,palisa #fd ,pallas #fb ,parallaktische ,aufstellung #bj ,parallaxe der ,sonne #ch ,patroklus #gc ,perihel des ,merkur #ag ,periheldurchgang der ,erde #ch ,perihelzeit des ,merkur #ah ,perrine #hc4 #hd ,phasen des ,merkur #ah ,phasenwechsel der ,venus #ca ,phbe #ie ,phobos #fj ,photographien des ,mars #ej ,photograph4 ,aufnahme kleiner ,planeten #fe ,piazzi #fa ,pickering #ee4 #id4 #ie4 #ajj ,planetarium nach ,ptolemus #g ,planeten-,abstnde #ab ,planetenentdeckungen #fc ,planeten1 sonnenferne #ab - sonnennahe #ab ,planeten-,strungen #bg ,planetoid #fb ,polarflecke des ,mars1 weie #dg ,polarkreis #dj ,radiusvektor #ag ,rechenbureau der ,berliner ,sternwarte #fc ,rechtlufig #h ,regenzeit #db ,rhea #ic ,ringe des ,saturn #hg ,rotation des ,merkur #bc ,rotationszeit der ,venus #cd ,rydberg #ga ,skulare ,bewegung der ,lnge des ,perihels #bg4 #ch ,satelliten des ,saturn #ib ,saturn #he ,schberle #ii ,schiaparelli #bb4 #ef ,schiefe der ,ekliptik #ci ,schleierring ,c des ,saturn #hi ,schleifenbildung #h ,see #ajb ,seeliger #cj ,sonnenfinsternis1 totale #dd ,sonnenparallaxe #ad ,stefans ,gesetz #eb ,sternschnuppenringe #af ,sterntag der ,erde #dg ,stillstandspunkte #h ,streifen des ,saturn #hf ,tageslnge auf ,jupiter #gg - auf ,merkur #bc ,temperatur des ,mars #ec ,terminator des ,mars #ei ,tethys #ic ,themis #id ,tierkreislicht #bh ,titan #ic ,transneptunische ,planeten #ajj ,trennungslinie der ,saturnringe #ia ,tropfen1 schwarzer #bf ,umbriel #ig ,umdrehungszeit des ,mars #dg ,umlauf des ,mars #de ,umlaufzeit der ,jupitermonde #hc - des ,mars #de - des ,merkur #ah4 #ai ,umlaufzeiten1 kommensurable #fh ,umschwungsbewegungen der ,saturnringteile #ia ,umschwungszeit des ,saturn #hf ,uranus #ie ,venus #ca ,venusdurchgang #cf ,verhltnis zwischen ,land und ,meer #dc ,verteilung der ,planeten #fh ,vesta #fb ,villiger #cd ,vogel #bd ,vulkan #bh ,wallende ,bilder #ba ,weltsystem des ,ptolemus #f ,wendekreis des ,krebses #da - des ,steinbocks #dj ,winde des ,mars #ea ,winnecke #ce ,witt #fi4 #gb ,wolf #fe ,wolken des ,merkur #bd ,wolkendecke #cb ,wolkengebilde des ,jupiter #ge ,zeichnungen des ,saturn1 schematische #hh ,zei in ,jena #bj4 #ic ,zodiakallicht #bh ,zone1 gemigte #da - heie #da - kalte #da ,die vornehmste ,forderung der ,zeit ist1 da die jetzige und kommende ,generation mit einer besseren naturwissenschaftlichen ,bildung gewappnet ist1 als es im #ai4 ,jahrhundert der ,fall war6 ,was die ,wissenschaft in den letzten ,jahrzehnten ,groes geleistet hat1 mu in den kommenden ,jahren der ,allgemeinheit so nahe wie mglich gebracht werden4 ,jedermann tut darum gut1 sich dem ,kosmos1 der bedeutendsten ,vereinigung von ,naturfreunden 7,sitz in ,stuttgart71 anzuschlieen4 ,die ,pflichten der ,mitglieder sind sehr klein1 sie bestehen nur in der ,leistung eines jhrlichen ,beitrages von ,m #d4hj 7,beim ,bezug durch den ,buchhandel #bj ,pfg4 ,bestellgeld1 durch die ,post ,porto extra47 ,demgegenber sind die ,rechte der ,mitglieder ungleich grer3 ,die ,mitglieder erhalten laut #e als ,gegenleistung fr ihren ,jahresbeitrag im ,jahre #aiaj kostenlos3 ,i4 ,kosmos1 ,handweiser fr ,naturfreunde4 ,erscheint zwlfmal jhrlich4 ,reich illustriert4 ,preis fr ,nichtmitglieder ,m #b4hj4 ,,ii4 ,die ordentlichen ,verffentlichungen4 ,nichtmitglieder zahlen den ,einzelpreis von ,m #a4- pro ,band4 ,koelsch1 ,pflanzen zwischen ,dorf und ,trift4 ,meyer1 ,die ,welt der ,planeten4 ,dekker1 ,auf ,vorposten im ,lebenskampf ,i4 ,floericke1 ,sugetiere fremder ,lnder4 ,weule1 ,die ,kultur der ,kulturlosen4 ,,iii4 ,das ,recht1 die auerordentlichen ,verffentlichungen des laufenden ,jahres und die ,verffentlichungen frherer ,jahre oder sonstige im ,kosmos den ,mitgliedern regelmig angebotene ,werke 7darunter solche von ,w4 ,blsche1 ,dr4 ,k4 ,floericke1 ,j4 ,h4 ,fabre1 ,prof4 ,gustav ,jger1 ,dr4 ,b4 ,lindemann1 ,prof4 ,sauer1 ,e4 ,s4 ,thompson1 ,hofrat ,dr4 ,wurm u4 a47 zu einem ermigten ,subskriptionspreise zu beziehen4 ,jede ,buchhandlung nimmt ,beitrittserklrungen entgegen und besorgt die ,zusendung4 ,gegebenenfalls wende man sich an die ,geschftsstelle des ,kosmos in ,stuttgart4 ,jedermann kann jederzeit ,mitglied werden2 bereits ,erschienenes wird nachgeliefert4 ,illustration3 ,satzung4 #a4 ,die ,gesellschaft ,kosmos will in erster ,linie die ,kenntnis der ,naturwissenschaften und damit die ,freude an der ,natur und das ,verstndnis ihrer ,erscheinungen in den weitesten ,kreisen unseres ,volkes verbreiten4 #b4 ,dieses ,ziel sucht die ,gesellschaft zu erreichen3 durch die ,herausgabe eines den ,mitgliedern kostenlos zur ,verfgung gestellten naturwissenschaftlichen ,handweisers 7 #e72 durch ,herausgabe neuer1 von hervorragenden ,autoren verfater1 im guten ,sinne gemeinverstndlicher ,werke naturwissenschaftlichen ,inhalts1 die sie ihren ,mitgliedern unentgeltlich oder zu einem besonders billigen ,preise 7 #e7 zugnglich macht usw4 #c4 ,die ,grnder der ,gesellschaft bilden den geschftsfhrenden ,ausschu1 den ,vorstand usw4 #d4 ,mitglied kann jeder werden1 der sich zu einem ,jahresbeitrag von ,m #d4hj ,k #e4hj h 4 ,w4 ,frs #f4dj 7exkl4 ,porto7 verpflichtet4 ,andere ,verpflichtungen und ,rechte1 als in dieser ,satzung angegeben sind1 erwachsen den ,mitgliedern nicht4 ,der ,eintritt kann jederzeit erfolgen2 bereits ,erschienenes wird nachgeliefert4 ,der ,austritt ist gegebenenfalls bis #a4 ,oktober des ,jahres anzuzeigen1 womit alle weiteren ,ansprche an die ,gesellschaft erlschen4 #e4 ,siehe vorige ,seite4 #f4 ,die ,geschftsstelle befindet sich bei der ,franckh'schen ,verlagshandlung1 ,stuttgart1 ,pfizerstrae #e4 ,alle ,zuschriften1 ,sendungen und ,zahlungen 7vgl4 #e7 sind1 soweit sie nicht durch eine ,buchhandlung ,erledigung finden konnten1 dahin zu richten4 ,kosmos ,handweiser fr ,naturfreunde4 ,erscheint jhrlich zwlfmal - #b-c ,bogen stark - und enthlt3 ,original-,aufstze von allgemeinem ,interesse aus smtlichen ,gebieten der ,naturwissenschaften4 ,reich illustriert4 ,regelmig orientierende ,berichte ber ,fortschritte und neue ,forschungen auf allen ,gebieten der ,naturwissenschaft4 ,auskunftsstelle4 - ,interessante kleine ,mitteilungen4 ,mitteilungen ber ,naturbeobachtungen1 ,vorschlge und ,anfragen aus dem ,leserkreise4 ,bibliographische ,notizen ber bemerkenswerte neue ,erscheinungen der deutschen naturwissenschaftlichen ,literatur4 ,dazu die illustrierten ,beibltter3 ,wandern und ,reisen4 ,aus ,wald und ,heide4 ,photographie und ,naturwissenschaft4 ,technik und ,naturwissenschaft4 ,haus1 ,garten und ,feld4 ,der ,kosmos kostet ,nichtmitglieder jhrlich ,m #b4hj4 ,probehefte durch jede ,buchhandlung oder direkt4 ,im ,jahre #aiaj erhalten die ,mitglieder auer der reichhaltigen ,vereinszeitschrift 7jhrlich #ab umfangreiche1 reich illustr4 ,hefte7 die folgenden ordentlichen ,verffentlichungen kostenfrei3 ,pflanzen zwischen ,dorf und ,trift ,von ,dr4 ,adolf ,koelsch ,illustration ,mit zahlreichen ,abbildungen nach ,naturaufnahmen4 ,in farbigem ,umschlag ,m #a4-1 gebunden ,m #a4hj ,die ,forderung weiter ,kreise nach intimer ,kenntnis der landschaftlichen und naturwissenschaftlichen ,verhltnisse der ,heimat wird immer dringender4 ,deshalb wird dieser lebensvoll geschriebene botanische ,fhrer groen ,beifall finden4 - ,an einem ,tauwettertag fhrt uns der ,verfasser hinaus und erzhlt uns von dem ,erwachen der ,natur4 ,die ,frhlings- und ,sommertage benutzt er1 um uns das unbebaute ,land an trockenen1 feuchten und an sehr nassen ,orten zu schildern3 die ,flora der ,wegrnder1 ,raine1 sonnigen ,hgel1 steinigen ,hnge1 ,straengrben1 ,bach-1 ,flu- und ,seeufer1 ,sumpfgrben zieht in liebevoll ausgefhrten ,bildern an uns vorber4 ,ihnen folgen floristische ,lebensbilder des bebauten ,landes mit seinen ,baumgrten1 ,getreidefeldern1 ,wiesen1 ,weinbergen usw4 - ,indem der ,verfasser die einzelnen ,vegetationsgebiete ,monat fr ,monat durchgeht1 macht er sich zum ,begleiter des ,lesers1 der ihn bald dahin1 bald dorthin fhrt1 um zu zeigen1 wie im ,laufe des ,jahres die ,flora jedes einzelnen ,gebietes sich ndert1 wie zu dem ,alten ,neues hinzukommt usw4 ,naturgem berhrt der ,verfasser eingehend die anatomischen1 morphologischen und physiologischen ,verhltnisse der ,gewchse und lt auch erdgeschichtliche und andere ,fragen1 die die ,pflanzenkunde berhren1 nicht auer acht4 ,die ,kultur der ,kulturlosen ,von ,professor ,dr4 ,k4 ,weule ,direktor des ,museums fr ,vlkerkunde in ,leipzig ,mit einem farbigen ,umschlagbild und zahlreichen ,originalbildern4 ,geheftet ,m #a4-1 gebunden ,m #a4hj4 ,illustration ,die ,vlkerkunde ist ein beraus interessantes ,gebiet1 dessen ,bekanntschaft das ,werk des hervorragenden ,forschers vermitteln will4 ,insbesondere will es die ,anschauung zerstren1 als ob die ,kulturvlker roh1 unbeleckt1 unzivilisiert1 bar aller technischen und geistigen ,errungenschaften und nur wenig oder gar nicht ber die ,anfnge dessen1 was wir ,kultur nennen1 herausgekommen seien4 ,wenn auch jene ,vlker auf den ,gebieten der ,technik1 der ,kunst und der ,wissenschaft noch nicht die stolze ,hhe des ,europers von heute erreicht haben1 so besitzen sie doch die ,eigentmlichkeit1 manchen ,zug aus der entwicklungsgeschichtlichen ,laufbahn des ,menschen scheu bewahrt zu haben1 der bei uns schon lngst verloren gegangen ist4 ,von einem bedeutsamen ,fachmanne in anregender ,weise darber unterrichtet zu werden1 was uns ,weie von den andersfarbigen ,menschen trennt1 und was uns eint1 ist interessant und ungemein belehrend4 ,dem ,leser gewhrt das ,weulesche ,werk einen ,einblick in die ,urstufen der ,religion1 die ,anfnge der ,kunst und ,wissenschaft und die primitiven ,formen der ,vergesellschaftung4 ,reicher ,bilderschmuck verleiht den flieenden ,schilderungen einen besonderen ,wert4 ,die ,welt der ,planeten ,von ,dr4 ,m4 ,wilhelm ,meyer ,in farbigem ,umschlag ,m #a4-1 gebunden ,m #a4hj4 ,illustration ,nur wenige vermgen sich vorzustellen1 da unsere unfabar groe ,erde nur ein kleines ,glied in einer hheren ,organisation sein solle1 in dem ,planetensystem1 wo ,weltkrper1 zum ,teil noch viel grer als die ,erde1 ,spielbllen gleich1 mit ihr gemeinschaftlich um die ,sonne kreisen4 ,das ,thema ist so interessant und wissenswert1 da der ,naturfreund sich darber gern von einem anerkannt tchtigen ,fachmann belehren lassen wird4 ,mit den frher erschienenen ,meyerschen ,kosmosbnden bildet der vorliegende ,band eine vollstndige ,himmelskunde4 ,auf ,vorposten im ,lebenskampf ,biologie der ,sinnesorgane ,i4 ,von ,dr4 ,h4 ,dekker ,mit zahlreichen ,textbildern4 ,in farbigem ,umschlag ,m #a4-1 gebunden ,m #a4hj4 ,im ,lebenskampfe sind die menschlichen ,sinnesorgane von der allergrten ,bedeutung2 sie eingehend zu kennen1 von ihrer ,leistungsfhigkeit unterrichtet zu sein1 ist deshalb eine ,forderung an jeden ,menschen4 ,gerade das1 was der ,mensch mit seinen ,sinnesorganen zu leisten vermag1 wo ihre natrlichen ,grenzen liegen und warum sie notwendigerweise ihre heutige ,form haben mssen1 ist fr die ,kenntnis und ,erkenntnis des eigenen ,ichs von erheblichem ,werte4 ,dr4 ,dekker ist als hervorragender ,fachmann bekannt1 und seinen ,ruf1 die trockene ,wissenschaft durch eine anregende1 flssige ,form der ,schilderung fr die weitesten ,kreise schmackhaft zu machen1 besttigt das vorliegende ,werk aufs neue4 ,sugetiere fremder ,lnder ,von ,dr4 ,kurt ,floericke ,mit #d farbigen ,tafeln und zahlreichen ,textbildern4 ,in farbigem ,umschlag ,m #a4-1 gebunden ,m #a4hj4 ,illustration ,seinen mit groem ,beifall aufgenommenen ,schilderungen der ,sugetiere1 ,vgel1 ,kriechtiere und ,lurche lt der ,verfasser eine ,darstellung der ,tierwelt fremder ,lnder folgen4 ,er hat dabei solche ,formen herausgegriffen1 die in unseren ,tiergrten fr jedermann zugnglich sind4 ,die anerkannten ,vorzge dieses ,autors1 als die unlngst einer unserer berufensten ,kritiker scharfe ,beobachtungsgabe1 plastische ,darstellungskraft1 glnzenden ,stil1 vllige ,beherrschung des ,stoffes und umfassende ,kenntnis der ,fachliteratur bezeichnete1 vereinigen sich auch in diesem ,buche4 ,von einer eigens zu diesem ,zwecke unternommenen ,studienreise durch die deutschen ,tiergrten hat der ,verf4 eine ,flle hochinteressanter ,beobachtungen heimgebracht1 die in diesem reich illustrierten ,bndchen zur ,verwertung gelangten4 ,da er von seinen ausgedehnten ,forschungsreisen her viele der geschilderten ,tiere auch aus ihrem ,freileben kennt1 vermochte er namentlich auch die ,einflsse der ,gefangenschaft auf ,charakter und ,seelenleben der ,tiere zu ergrnden und so mancherlei neue ,streiflichter auf die ,tierpsychologie zu werfen4 ,die ,mitglieder des ,kosmos haben bekanntlich nach ,paragraph #e ,,iii das ,recht1 auerordentl4 ,verffentlichungen und die den ,mitgliedern angebotenen ,bcher zu einem ,ausnahmepreis zu beziehen4 ,es befinden sich u4 a4 darunter folgende ,werke3 ------------------ ,preis ,mit- fr ,nicht-glieder- mitglied4 preis ------------------ ,bade1 ,dr4 ,e41 ,die mitteleuropischen ,m ,m ,swasserfische ,geheftet #e4hj #c4he ,gebunden #g4ej #e4bj ,blsche1 ,w41 ,der ,sieg des ,lebens4 ,fein gebunden #b4- #a4ej ,busemann1 ,l41 ,der ,pflanzenbestimmer4 ,gebunden #c4hj #b4ij ,camerer1 ,dr4 ,j4 ,w41 ,philosophie und ,naturwissenschaft4 ,geb4 #c4- #a4ge ,diezels ,erfahrungen a4 d4 ,gebiete d4 ,niederjagd4 ,kartoniert #d4- #b4ej ,gebunden #d4ej #b4ij ,fabre1 ,j4 ,h41 ,bilder aus der ,insektenwelt4 ,i4 ,reihe #b4be #a4fj ,floericke1 ,dr4 ,kurt1 ,deutsches ,vogelbuch4 ,gebunden #aj4- #h4dj ,jger1 ,prof4 ,dr4 ,gust41 ,das ,leben im ,wasser4 ,kart4 #d4ej #a4gj ,jahrbuch der ,vogelkunde4 ,i4 ,jahrgang4 #aijg #b4- #a4fj - - - ,,ii4 ,jahrgang4 #aijh #b4hj #b4- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh41 ,die gyptische ,finsternis4 ,geb4 #c4- #a4ij ,musterkatalog der naturw4 ,literatur4 ,gegen ,spesenersatz -4#ej -4#bj ,sauer1 ,prof4 ,dr4 ,a41 ,mineralkunde4 ,gebunden #ac4fj #ab4bj ,schuster1 ,w41 ,wertschtzung der ,vgel4 #b4be #a4bj ,stevens1 ,frank1 ,die ,reise ins ,bienenland4 ,geb4 #c4- #a4he ,thompson1 ,e4 ,s41 ,bingo und andere ,tiergeschichten4 ,fein geb4 #d4hj #c4fj - ,prrietiere und ihre ,schicksale4 ,fein geb4 #d4hj #c4fj - ,tierhelden4 ,fein geb4 #d4hj #c4fj ,volksbcher1 ,naturwissenschaftliche3 ,nr4 #a ,koch1 ,schulgarten 7,nichtmitgl4 #be ,pf47 #ae ,pf4 - ,nr4 #b_/c ,kalender fr ,aquarien- und ,terrarienfreunde 7,nichtmitgl4 #ej ,pf47 #dj ,pf4 - ,nr4 #d_/f ,reinhardt1 ,wie ernhren wir uns am zweckmigsten und billigsten8 7,nichtmitgl4 #ge ,pf47 #ej ,pf4 ,die ordentlichen ,verffentlichungen der frheren ,jahre stehen neu eintretenden ,mitgliedern1 solange ,vorrat1 zu ,ausnahmepreisen zur ,verfgung4 ,jahrgang #aijd 7,handweiser vergriffen7 zusammen fr ,m #d4- 7,preis fr ,nichtmitglieder ,m #e4-7 gebd4 fr ,m #f4bj 7fr ,nichtmitglieder ,m #i4-73 ,blsche1 ,w41 ,abstammung des ,menschen4 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh4 7,urania-,meyer71 ,weltuntergang4 ,zell1 ,dr4 ,th41 ,ist das ,tier unvernnftig8 7,doppelband47 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh4 7,urania-,meyer71 ,weltschpfung4 ,jahrgang #aije 7,handweiser vergriffen7 zusammen fr ,m #d4- 7,preis fr ,nichtmitglieder ,m #e4-7 gebd4 fr ,m #f4ge 7fr ,nichtmitglieder ,m #aj4-73 ,blsche1 ,wilhelm1 ,stammbaum der ,tiere4 ,franc1 ,r4 ,h41 ,das ,sinnesleben der ,pflanzen4 ,zell1 ,dr41 ,th41 ,tierfabeln4 ,teichmann1 ,dr4 ,e41 ,leben und ,tod4 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh4 7,urania-,meyer71 ,sonne und ,sterne4 ,jahrgang #aijf zusammen ,m #d4hj ungebunden 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #g4ee 99 7fr ,nichtmitglieder ,m #ab4hj73 ,kosmos1 ,handweiser fr ,naturfreunde4 #aijf4 #ab ,hefte 7,preis fr ,nichtmitglieder ,m #b4hj74 ,franc1 ,r4 ,h41 ,das ,liebesleben der ,pflanzen4 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh41 ,die ,rtsel der ,erdpole4 ,zell1 ,dr4 ,th41 ,streifzge durch die ,tierwelt4 ,blsche1 ,wilh41 ,im ,steinkohlenwald4 ,ament1 ,dr4 ,w41 ,die ,seele des ,kindes4 ,jahrgang #aijg zusammen ,m #d4hj ungebunden 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #g4ee 99 7fr ,nichtmitglieder ,m #ab4hj73 ,kosmos1 ,handweiser fr ,naturfreunde4 #aijg3 #ab ,hefte 7,preis fr ,nichtmitglieder ,m #b4hj74 ,franc1 ,r4 ,h41 ,streifzge im ,wassertropfen4 ,zell1 ,dr4 ,th41 ,strauenpolitik4 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh41 ,kometen und ,meteore4 ,teichmann1 ,dr4 ,e41 ,fortpflanzung und ,zeugung4 ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,die ,vgel des deutschen ,waldes4 ,jahrgang #aijh zusammen ,m #d4hj ungebunden 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #g4ee 99 7fr ,nichtmitglieder ,m #ab4hj73 ,meyer4 ,dr4 ,m4 ,wilh41 ,erdbeben und ,vulkane4 ,teichmann1 ,dr4 ,e41 ,die ,vererbung als erhaltende ,macht im ,flusse organischen ,geschehens4 ,saj1 ,krieg und ,frieden im ,ameisenstaat4 ,dekker1 ,naturgeschichte des ,kindes4 ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,sugetiere des deutschen ,waldes4 ,jahrgang #aiji zusammen ,m #d4hj ungebunden 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #g4ee 99 7fr ,nichtmitglieder ,m #aa4fj73 ,franc1 ,r4 ,h41 ,bilder aus dem ,leben des ,waldes4 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh41 ,der ,mond4 ,saj1 ,prof4 ,k41 ,die ,honigbiene4 ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,kriechtiere und ,lurche ,deutschlands4 ,blsche1 ,wilh41 ,der ,mensch in der ,tertirzeit und im ,diluvium4 ,jeder reich illustrierte ,band ist auch einzeln kuflich und kostet ,nichtmitglieder geheftet ,m #a4-1 fein gebunden ,m #a4hj4 ,der ,handweiser #aijf und ff4 enthlt u4 a4 die berhmten ,schilderungen aus dem ,insektenleben von ,j4 ,h4 ,fabre1 ,aufstze von ,blsche1 ,dekker etc4 ,die smtlichen noch vorhandenen ,jahrgnge der ,kosmos-,verffentlichungen 7s4 obige ,zusammenstellung7 liefern wir an ,mitglieder3 geheftet fr ,m #bg4bj 7,preis fr ,nichtmitglieder ,m #da4bj7 gebunden fr ,m #dc4ae 7,preis fr ,nichtmitglieder ,m #fi4-7 auch gegen kleine monatliche ,ratenzahlungen4 99 ,wird auch der ,handweiser gebunden gewnscht1 so erhht sich der ,preis um #he ,pf4 ,carl ,august ,ulshfer ,stuttgart4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription ,offensichtliche ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,korrekturen3 ,s4 #ec3 ,drucken ,drcken erst unter sehr hohen ,drcken flssig bleibt ,s4 #ib3 ,thea ,rhea ,tethys1 ,dione1 ,rhea1 ,titan ,s4 #ic3 ,thea ,rhea ,tethys #d1i2 ,dione #f1b2 ,rhea #h1g