,illustration3 99 99 99 99 99 ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde1 ,stuttgart ,die ,gesellschaft ,kosmos will die ,kenntnis der ,naturwissenschaften und damit die ,freude an der ,natur und das ,verstndnis ihrer ,erscheinungen in den weitesten ,kreisen unseres ,volkes verbreiten4 -- ,dieses ,ziel glaubt die ,gesellschaft durch ,verbreitung guter naturwissenschaftlicher ,literatur zu erreichen mittels des ,kosmos1 ,handweiser fr ,naturfreunde ,jhrlich #ab ,hefte4 ,preis ,m #b4hj2 ferner durch ,herausgabe neuer1 von ersten ,autoren verfater1 im guten ,sinne gemeinverstndlicher ,werke naturwissenschaftlichen ,inhalts4 ,es erscheinen im ,vereinsjahr #aiad 7nderungen vorbehalten73 ,wilh4 ,blsche1 ,tierwanderungen in der ,urwelt4 ,reich illustriert4 ,geheftet ,m #a4-- ,k #a4bj h 4 ,w4 ,dr4 ,kurt ,floericke1 ,meeresfische4 ,reich illustriert4 ,geheftet ,m #a4-- ,k #a4bj h 4 ,w4 ,dr4 ,alexander ,lipschtz1 ,warum wir sterben4 ,reich illustriert4 ,geheftet ,m #a4-- ,k #a4bj h 4 ,w4 ,dr4 ,fritz ,kahn1 ,die ,milchstrae4 ,reich illustriert4 ,geheftet ,m #a4-- ,k #a4bj h 4 ,w4 ,dr4 ,oskar ,nagel1 ,romantik der ,chemie4 ,reich illustriert4 ,geheftet ,m #a4-- ,k #a4bj h 4 ,w4 ,diese ,verffentlichungen sind durch alle ,buchhandlungen zu beziehen2 daselbst werden ,beitrittserklrungen 7,jahresbeitrag nur ,m #d4hj7 zum ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde 7auch nachtrglich noch fr die ,jahre #aijd_/ac unter den gleichen gnstigen ,bedingungen71 entgegengenommen4 7,satzung1 ,bestellkarte1 ,verzeichnis der erschienenen ,werke usw4 siehe am ,schlusse dieses ,werkes47 ,geschftsstelle des ,kosmos3 ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart4 99 99 99 99 99 ,meeresfische ,von ,dr4 ,kurt ,floericke ,mit zahlreichen ,abbildungen nach ,originalaufnahmen und ,zeichnungen von ,oberlehrer ,w4 ,koehler1 ,fr4 ,ward1 ,r4 ,oeffinger u4 a4 und einem ,umschlagbild von ,willy ,planck ,illustration ,stuttgart ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde ,geschftsstelle3 ,franckh'sche ,verlagshandlung #aiad ,alle ,rechte1 besonders das bersetzungsrecht1 vorbehalten4 ,copyright #aiad by ,franckh'sche ,verlagshandlung ,stuttgart ,,stuttgarter ,,setzmaschinen-,,druckerei ,,holzinger ,co41 ,,stuttgart 99 99 99 99 99 ,illustration ,furchtbar zugleich und fruchtbar ist das ,meer4 ,mit heiliger ,scheu erfllt uns der endlose ,ozean1 wenn er1 aufgewhlt und aufgepeitscht von heulenden ,sturmwinden1 tobend und brausend hohe1 weigekrnte ,wogenkmme wie eine finstere1 verderbenbringende ,todesmauer zum ,lande wlzt1 ,leichen auf seinem ,rcken trgt und alles ,lebende mit wuchtigem ,wellenschlag zu vernichten droht2 mit andchtiger ,bewunderung aber1 wenn er sich wieder besnftigt hat1 wenn an der nur leicht gekruselten1 sanft und ruhig atmenden ,oberflche im glitzernden ,sonnenschein ,scharen silberner ,fischlein in bermtigem ,spiel sich tummeln und das kristallklare ,wasser an felsiger ,kste ungeahnte ,einblicke tun lt in die ,tiefe mit ihrem so eigenartigen1 geheimnisvollen1 mannigfaltigen ,weben und ,leben2 mit warmer ,liebe endlich1 wenn wir gedenken1 wie unendlich viel von jeher der reiche ,ozean beigetragen hat1 die menschlichen ,bewohner des ,erdballs zu ernhren1 die entlegensten ,vlker mit einander zu verbinden1 ihnen einen leichten und bequemen ,austausch ihrer ,erzeugnisse zu ermglichen1 ihre ,phantasie zu befruchten und ihre knstlerische ,schaffenskraft anzuregen4 ,neptun gebietet ber das weiteste und ausgedehnteste ,reich auf unserem ,planeten1 und die ,zahl und ,mannigfaltigkeit der seinem strengen ,szepter unterstehenden ,tierwelt1 ihre grotesken ,formen1 ihre erstaunliche ,fruchtbarkeit und ihre weitgehenden biologischen ,anpassungen an die ,eigenart der verschiedenen ,meeresteile finden auf dem ,festlande kaum ihresgleichen4 ,voll ungeahnter ,wunder ist des ,meeres dunkler ,scho1 aber nur langsam und zgernd enthllen sie sich dem rastlos forschenden ,menschengeiste4 ,kaum vermag unser ,auge die verwirrende ,flle der ,erscheinungen noch zu berschauen4 ,fhren doch allein an #ajjjj ,fischarten in all den ,erdenmeeren ein unseren ,blicken mehr oder minder verborgenes ,dasein4 ,gerade dieser ,umstand erscheint in hohem ,mae geeignet1 unsere ,kenntnis von den ,lebensgewohnheiten der ,seefische zu erschweren2 so sehr sie auch whrend der letzten ,jahrzehnte durch die berraschenden ,fortschritte der ,meeresforschung gefrdert worden ist1 so wenig ist doch ausfhrlichere ,kunde davon in die groe ,masse der heutigen ,kulturmenschheit gedrungen1 wenn auch anderseits die ,fischerbevlkerung der ,kstenlnder schon im eigensten ,lebensinteresse geradezu gezwungen war1 praktische ,fischkunde zu lernen4 ,aber wie viele sonst hoch gebildete ,bewohner des ,binnenlandes gibt es doch1 die selbst die allergewhnlichsten ,seefische lediglich von genossenen ,tafelfreuden oder aus den ,bottichen der ,marktweiber her kennen1 von ihrer merkwrdigen ,lebensfhrung dagegen kaum mehr wissen als von der hochinteressanten ,art und ,weise ihrer ,erbeutung4 ,und doch ist diese von tief einschneidender ,bedeutung nicht nur fr das gesamte ,wirtschaftsleben unserer ,kstenprovinzen1 sondern auch fr die ,fleischversorgung unseres gesamten ,vaterlandes1 da bei den stndig steigenden ,schlachtviehpreisen einerseits und den erheblich verbesserten ,transportmitteln anderseits 7selbst aus ,westafrika bringt man neuerdings in ,khlkammern oder auf ,schneelagern in #bctgiger ,fahrt ,plattfische und ,seehechte in vollkommen gebrauchsfrischem ,zustande nach ,paris7 der ,verbrauch von ,seefischfleisch auch im ,binnenlande eine fortwhrend zunehmende ,wichtigkeit erhlt4 ,die deutsche ,hochseefischerei1 die jetzt zumeist mit eigens dazu ausgersteten1 besonders seetchtigen ,fischdampfern betrieben wird1 ist denn auch in erfreulicher ,aufwrtsentwicklung begriffen1 obgleich es noch lange dauern wird1 bis sie den ungeheuren ,vorsprung1 den namentlich die ,englnder auf diesem ,gebiete besitzen1 einigermaen wettgemacht haben wird4 ,sie beschftigt ber #cjjjj wettergesthlte ,mnner1 die in ihrem gefahrvollen und anstrengenden ,berufe fr den ,ausbau eines ,gewerbszweiges kmpfen1 dessen ungeheure volkswirtschaftliche ,bedeutung fr ,deutschland lange genug verkannt worden ist und auch jetzt noch nicht ganz die ihm gebhrende ,wertschtzung findet4 ,der ,wert der ans ,land gebrachten ,fische belief sich im ,jahre #aijh auf rund #bi ,millionen ,mark1 aber trotzdem konnten von unseren #aa ,fischereigesellschaften nur #d eine ,dividende zahlen 7die ,emdener ,heringsfischerei #g71 ein ,zeichen1 da die gesamte ,organisation noch sehr in den ,kinderschuhen steckt4 ,der ,staat tut alles1 um sie zu heben und bewilligte allein #djjjjj ,m an ,bauprmien fr ,fischereifahrzeuge1 whrend anderseits die ,wissenschaft mit den wertvollen ,ergebnissen ihrer ,forschungen der ,fischerei zu ,hilfe kommt1 berhaupt gerade auf diesem ,gebiet ein inniger und sehr vorteilhafter ,wechselverkehr zwischen ,wissenschaft und ,praxis besteht1 der beiden in hohem ,mae zum ,vorteil gereicht4 ,wie weit bei guten ,vorkehrungen die ,ertrge der ,seefischerei gesteigert werden knnen1 ersieht man aus der englischen ,statistik4 ,an den dortigen ,ksten wurden beispielsweise im ,jahre #aijf #bj-a_/b ,millionen ,zentner ,fische erbeutet und daraus #aa1cbf ,millionen ,pfd4 ,st4 erzielt4 ,die neuesten ,errungenschaften der ,technik kommen dort wie auch in ,norwegen beim ,fischfang zur ,verwendung4 ,selbst das ,telephon4 ,der hierbei benutzte ,apparat besteht aus einem zur ,aufnahme des ,schalles dienenden ,mikrophon1 das in einer wasserdichten ,stahlkapsel eingeschlossen und durch ,leitungsdrhte stndig mit einem telephonischen ,empfnger an ,bord des ,fangschiffes verbunden ist4 ,durch diese ,vorrichtung werden die ,fischer frhzeitig von dem ,herannahen und der ,richtung der groen ,fischzge in ,kenntnis gesetzt1 knnen auch gleich auf deren ,art schlieen1 indem z4 ,b4 ,heringe durch pfeifende1 ,dorsche durch grunzende ,gerusche sich verraten4 ,hervorgerufen werden diese wahrscheinlich durch die unablssige ,bewegung von ,millionen von ,flossen und ,kiemen im ,wasser4 ,leider ist unsere ,seefischerei trotz aller ,anstrengungen noch nicht imstande1 den ,eigenbedarf unseres ,volkes an ,fischfleisch zu decken4 ,noch mssen wir fr nahezu #abj ,millionen jhrlich vom ,ausland beziehen1 whrend unsere ,ausfuhr noch nicht #ab ,millionen betrgt4 ,unter den eingefhrten ,fischen stehen obenan gesalzene ,heringe mit #cf1e1 ,bcklinge mit #b1c1 ,kaviar mit #i1e1 ,lachse mit #g1be1 ,sardellen mit #a1ge und frische ,karpfen mit #a1h ,millionen ,mark4 ,dabei nimmt in unserer ,zeit der ,fleischteuerung die ,nachfrage nach ,seefisch noch fortwhrend zu1 namentlich seit das frhere ,vorurteil der ,binnenlnder gegen diese ,kost zu schwinden beginnt1 wenn auch leider nur sehr langsam und allmhlich4 ,viel dazu beigetragen hat die ,abhaltung von ,seefisch-,kochkursen und die planvolle ,organisierung des ,fischverkaufs in den stdtischen ,markthallen4 ,so wurden allein in ,berlin vom ,oktober #aiaa bis ,februar #aiab rund #bcjjjj kg frische ,seefische durch die stdtischen ,verkaufsstellen abgesetzt4 ,im ,vergleiche zu der ,statistik des ,pariser ,fischmarktes erscheint diese ,zahl freilich noch recht geringfgig4 ,dort kommen whrend der khlen ,jahreszeit ,tag fr ,tag #aaj-aaejjj kg ,meeresbewohner in die stdtischen ,markthallen1 wobei allerdings ,krebse und ,muscheln mitgerechnet sind1 ja an den ,fastentagen steigert sich diese ungeheure ,menge auf #bjjjjj kg4 ,bei uns macht nach den ,berechnungen von ,knig und ,splittgerber das ,fischfleisch nur #a_/h-a_/aj des berhaupt genossenen ,fleisches aus4 ,auf den ,kopf der ,bevlkerung kommen jhrlich etwa #f1h kg ,fisch1 wovon #f kg auf ,seefisch entfallen und #dj-ej fr den ,abfall in ,abzug zu bringen sind1 soda nur #c1e-d kg reines ,fischfleisch brig bleiben4 ,im allgemeinen ist dessen ,nhrwert und ,verdaulichkeit dem des ,fleisches der nutzbaren ,haustiere gleichzusetzen1 aber wenigstens das ,seefischfleisch hat den groen ,vorzug1 wesentlich billiger zu sein1 selbst wenn man dabei in ,anschlag bringt1 da es an sich schon wasserreich ist und wegen der kurzen ,kochdauer nur einen unwesentlichen ,wasserverlust erleidet1 daher zur ,sttigung in grerer ,menge genossen werden mu4 ,bei ,rucherfischen kommt dieser belstand ohnedies in ,wegfall1 whrend bei eingemachten ,fischen ein groer ,teil der wertvollen ,nhrstoffe in die ,laken und ,saucen entweicht4 ,die ,verdaulichkeit wird durch das ,kochen in geringerem ,mae beeintrchtigt als beim ,rindfleisch4 ,so vermag das ,fischfleisch selbst krperlich stark angestrengten ,menschen ein vollwertiger ,ersatz fr anderes ,fleisch zu sein1 und in ,ruland erhlt beispielsweise das ,militr zweimal wchentlich ,fisch1 whrend man bei uns in dieser ,beziehung noch nicht weit ber tastende ,versuche hinausgekommen ist4 ,auch vorzgliche ,eiweiprparate stellt man neuerdings aus ,fischfleisch her4 ,so erscheint das ,meer als der denkbar ergiebigste ,acker1 dessen planmige ,bebauung und zielbewute ,bewirtschaftung sich durch reiche ,ertrge lohnt1 aber leicht ist die ,hebung seiner ,schtze nicht1 und vom ,meeresgrunde bis zur ,feinschmeckertafel in einem ,berliner ,luxushotel ist ein gar weiter ,weg4 ,fabelhaft fast erscheinen die ,fruchtbarkeit und der ,reichtum der ,see1 aber unerschpflich sind sie nicht1 und rcksichtsloser ,raubbau mu sich schlielich auch hier bitter rchen wie berall4 ,namentlich in der ,nordsee1 wo heute alljhrlich #fjj ,dampfer und #ejjj ,segler auf ,fischfang ausziehen1 machen sich schon bedenkliche ,anzeichen von berfischerei bemerkbar1 weil dem ,meere zu viel unbrauchbare ,jungfische entzogen oder diese1 wenn man sie auch wieder ins ,wasser wirft1 doch nicht schonend genug behandelt werden4 ,so sind groe ,seezungen und ,schollen schon recht sprlich geworden1 ja es steht zu befrchten1 da von den bevorzugten ,speisefischen berhaupt nur noch wenige das laichfhige ,alter erreichen und fr die ,fortpflanzung ihrer ,art sorgen knnen4 ,eckert schtzt den ,gesamtertrag der ,weltfischerei auf #d ,millionen ,tonnen im ,werte von #a ,milliarde ,mark2 das erscheint verhltnismig wenig1 dabei ist aber zu bercksichtigen1 da ausgedehnte und zweifellos sehr ergiebige ,fischereigrnde in den afrikanischen1 sdamerikanischen und australischen ,gewssern der ,fischereiwirtschaft berhaupt noch nicht erschlossen sind4 ,nahezu #gj der ganzen ,ausbeute entfallen auf den ,atlantik1 wobei die ,nordsee mit #a_/e-a_/d beteiligt ist1 keine #cj auf den ,stillen ,ozean und kaum #a auf den ,indischen4 ,was die einzelnen ,staaten anbelangt1 so kommen auf die von ,nordamerika #bc1 auf ,england #bb1 auf ,kanada und ,norwegen je #ac1 auf ,ruland #f1 auf ,frankreich #d1 auf ,holland #c1 auf ,spanien und ,portugal #b-a_/b1 auf ,italien #a-a_/b4 ,whrend das kleine ,japan mit #aj-a_/b recht stattlich dasteht1 spielt ,deutschland mit nur #b-a_/b in dieser ,liste noch immer eine ziemlich klgliche ,rolle1 obgleich sich der ,ertrag unserer ,hochseefischerei durch die dankenswerten ,bemhungen einer einsichtigen ,regierung innerhalb #ae ,jahren um das ,zehnfache gesteigert hat4 ,auch sterreich-,ungarn erweist sich trotz der herrlichen1 fischreichen ,adria mit ihrem prchtigen ,klima und ihren zahlreichen ruhigen ,buchten in bezug auf die ,entwicklung der ,ksten- oder gar der ,hochseefischerei noch als recht rckstndig1 wie ja fast auf allen ,gebieten4 ,das ,fett schpfen dort die benachbarten ,italiener ab1 und die ,kstenbevlkerung von ,triest und ,fiume ab bis nach ,spalato und ,cattaro hinunter begrt alljhrlich mit ,freuden die buntbemalten ,segel der anfahrenden ,chioggioten-,flottille1 weil sie gesunde und wohlfeile ,nahrung auf den ,markt bringt4 ,tausende von rmeren ,familien in ,istrien und ,dalmatien leben dann nur von ,fischen und ,polenta und sehen uerst selten anderes ,fleisch in ihren ,tpfen4 ,der auf ,backhuhn und ,gulasch eingeschworene ,wiener dagegen1 der selbst die kstliche ,forelle barbarischerweise in gebackenem ,zustande geniet1 hat dem ,seefischfleisch noch immer keinen ,geschmack abzugewinnen vermocht1 und daran sind alle ,bemhungen zur ,schaffung eines grozgig eingerichteten ,seefischversands im ,reiche des ,doppeladlers mehr oder minder gescheitert4 ,glcklicherweise zhlt unsere fast berall mit ,grundnetzen erreichbare ,nordsee nchst den nordamerikanischen ,gestaden des ,atlantik zu den fruchtbarsten ,meeren der ,erde1 ber ihren zahlreichen ,bnken und ,untiefen wimmelt es fast buchstblich von ,fischen1 nur da sich diesen ,segen in frheren ,zeiten fast ausschlielich die ,englnder zunutze zu machen verstanden1 whrend mehr als #b ,meilen von der ,kste berhaupt kaum ein deutscher ,fischkutter anzutreffen war4 ,das deutsche ,meer1 so heit es in einem englischen ,gutachten1 ist ertragsfhiger als unser ,ackerland2 unsere reichsten ,felder sind weniger fruchtbar an ,nahrungsstoffen1 als diese ,fischereigrnde4 ,ein ,morgen guten ,landes liefert etwa #bj ,zentner ,getreide jhrlich oder #c ,zentner ,fleisch und ,kse2 auf einer ebenso groen ,wasserflche mit ,fischereigrund aber kann man dasselbe ,gewicht an ,nahrungsmitteln jede ,woche ernten4 ,fnf ,fischereiboote zogen in einer einzigen ,nacht aus einer kaum #ej ,morgen groen ,flche des deutschen ,meeres den ,wert von #ej ,ochsen und #cjj ,schafen in ,form von leicht verdaulichen und schmackhaften ,fischen4 ,und was das ,wichtigste ist1 diese ,ochsen und ,schafe sind kostenlos und ohne alle ,mhe im ,wasser entstanden1 erzogen und gemstet worden4 ,mag dieses ,urteil auch ein bertriebenes und allzu optimistisches sein1 ,tatsache ist jedenfalls1 da man bei uns lange ,jahrhunderte hindurch den ,meeressegen nicht zu wrdigen verstand und sich erst in neuester ,zeit allmhlich seiner ungeheuren volkswirtschaftlichen ,bedeutung bewut geworden ist4 ,selbst die der ,nordsee angrenzenden ,kleinstaaten waren und sind uns in dieser ,beziehung weit ber1 denn ,holland verdankt seinen ,reichtum dem ,heringsfange1 und ,norwegen1 wo ein groer ,teil der ,bevlkerung ohne ,fischerei gar nicht bestehen knnte1 gewinnt aus ihr weit mehr ,taler1 als es ,einwohner zhlt4 ,nun ist ja endlich auch bei uns ein vielversprechender ,anfang zur ,ausbeutung der feuchten ,schatzkammern gemacht worden1 aber die ersten ,jahre deutscher ,hochseefischerei waren doch kaum etwas anderes als blindlings unternommene ,plnderungszge1 ,raubbau schlimmster ,art1 frmliche ,seeruberei1 und erst neuerdings beginnt man sich eines ,besseren zu besinnen und die ,sache planmiger zu gestalten4 ,das ist auch dringend ntig4 ,wir mssen lernen1 die flssige1 sich selbst befruchtende ,flche ebenso rationell zu bewirtschaften1 wie den ,acker1 wir mssen hier wie dort pflgen1 hegen und ernten lernen1 mssen ebenso gute ,wasser- wie ,landwirte werden1 um die von dem schaffungsfrohen ,meere in ,form von schmackhaften und leicht verdaulichen ,fischen erzeugten ,proteinverbindungen und ,kohlehydrate all den ,millionen zugnglich zu machen1 denen anderes ,fleisch nur sehr knapp zugemessen ist4 ,die rasch erblhte ,wissenschaft der ,meeresbiologie weist uns ja den ,weg1 wie wir die ,billionen ,lebenskeime1 die die ,natur in unverwstlichem bermut im ,meere fortwhrend auswirft1 aber mit demselben bermute ebenso massenhaft wieder verderben und verschlingen lt1 erhalten und zu einer unerschpflich reichen ,nahrungsquelle umwandeln knnen4 ,freilich geht die ,zeugungskraft des ,meeres ber unsere khnsten ,vorstellungen hinaus1 aber schon die ungeheure ,zahl von ,eiern1 die weibliche ,heringe oder gar ,schellfische in ihrem ,leibe bergen1 ist ,beweis dafr1 da eine so auerordentliche ,flle des ,lebens unmglich sich voll entfalten kann1 denn sonst wrde es sehr bald dem weiten ,weltenmeere selbst an ,raum fehlen zur ,unterbringung so zahlloser ,geschpfe4 ,wenn auch jeder ,augenblick das ,leben im ,meer millionenfach wieder erzeugt1 so fllt es zum weitaus greren ,teil doch ebenso schnell der unersttlichen ,gier der ,meeresruber zur ,beute1 soda nur ein geringer ,bruchteil zur ,entwicklung gelangt und dem ,menschen spter zur ,speise dienen kann4 ,daher sichert uns auch die unerschpflich erscheinende ,flle des ,lebens im ,meer nicht vor einem ,ende mit ,schrecken4 ,die ,menschen haben auch einst gedacht1 da die ,wlder nie alle werden und die ,fruchtbarkeit der ,erde nie abnehmen knne1 und sind doch auf recht bittere ,weise eines anderen belehrt worden4 ,aber trotz der gemachten herben ,erfahrungen wsten wir in der gleich tollen und rcksichtslosen ,weise auf die ,schtze des ,meeres los1 nach dem alten1 leichtsinnigen ,worte ,nach uns die ,sintflut4 ,erst in letzter ,zeit machen sich ,anzeichen zur ,besserung geltend1 denn die ,wissenschaft hat ja durch ,aufhellung der frher so rtselhaften ,wanderzge der ,fische und die ,erforschung ihrer ,ernhrungsverhltnisse1 insbesondere durch die ,planktonlehre1 einen gangbaren ,weg zur planmigen ,bewirtschaftung des ,meeres gewiesen4 ,schlgt man diesen zielbewut und unter ,zuhilfenahme aller technischen ,behelfe der ,neuzeit ein1 so wird der ,meeresacker auch in ,zukunft ohne wirklichen ,dnger und eigentliche ,aussaat goldene ,ernten bringen4 ,anstrengend und beschwerlich in hohem ,mae wird die ,seefischerei freilich immer bleiben1 und auch nicht ungefhrlich1 denn mit dem trgerischen ,gott der ,wogen und ,winde lt sich ein festes ,abkommen nun einmal nicht treffen4 ,aber die ,beschftigung auf dem ,wasser ist gesund1 sthlt den ,krper1 schrft die ,sinne1 festigt den ,charakter1 erzeugt ,selbstvertrauen1 ,entschlossenheit und ,geistesgegenwart4 ,deshalb bildet -- und diesem ,umstand kommt eine hohe politische ,bedeutung zu -- die ,meeresfischerei zugleich die beste ,pflanzschule fr leistungsfhige ,kriegs- und ,handelsflotten4 ,wer von ,jugend auf den ,umgang mit dem ,meere gewohnt1 mit seinen ,tcken vertraut1 gegen seine ,gefahren gewappnet ist1 der wird auch einen vollwertigen ,matrosen abgeben4 ,nicht umsonst sprechen die ,englnder von ihrer ,fishing-natured navy 7der durch die ,fischerei genhrten ,seemacht74 ,ganze ,mnner erfordert die ,fischerei jederzeit1 ganz besonders bei strmischem ,winterwetter1 wenn die ,taue mit ,eis berzogen sind1 die ,segel vor ,frost knarren und chzen und der ,wind die prickelnden ,schneekristalle in die ,augen blst4 ,wie oft habe ich dann nicht unsere ,nehrungsfischer nach mehrtgigem ,aufenthalt auf ,see halb erfroren ankommen sehen1 ohne da sie auch nur einen ,schwanz gefangen htten4 ,aber ein andermal warf ihnen die ,laune des ,meeresgottes in wenigen ,stunden ein kleines ,vermgen in den ,scho4 ,fischerei ist eben ,lotteriespiel4 ,freilich ein solches mit hohen ,gewinnen1 aber auch mit dem ,einsatz des ,lebens4 ,von so ausschlaggebender ,bedeutung ist sie fr alle ,kstenvlker1 da sie nicht selten sogar in die ,geschichte ihrer ,staaten entscheidend eingegriffen hat4 ,holland z4 ,b4 verdankt die ,grundlagen seiner ehemaligen ,seeherrschaft den ,heringszgen4 ,die ,geschichte der ,fischerei ist so alt fast wie das ,menschengeschlecht selbst4 ,auch die ,speisegesetze des ,alten ,testaments beschftigen sich bereits mit den ,meeresfischen1 und unternehmende ,hndler aus ,tyrus brachten eingesalzene oder getrocknete ,seefische nach dem ,fischtor an der ,nordostecke ,jerusalems4 ,vortreffliche ,fischer und ,fischkenner waren die ,rmer1 und bei ihren ppigen ,tafelgenssen spielten die ,schuppentrger eine groe ,rolle4 ,antonius und ,kleopatra ergtzten sich an der ,seefischerei1 ,trajan betrieb sie mit ,leidenschaft1 ,ausonius besang in schwunghaften ,versen die ,schmackhaftigkeit der verschiedenen ,fischarten1 ,lucullus lie einen kleinen ,berg abtragen1 um seine ,fischteiche mit ,meereswasser versehen zu knnen1 gewissenlose ,schwelger msteten ihre fetten ,murnen mit dem ,fleisch ins ,wasser gestrzter ,sklaven1 und das ,scheusal ,heliogabal lie die ,fische lebend auf die ,tafel bringen1 um sich an ihren langsamen ,todesqualen zu ergtzen1 und wrzte dann ihr ,fleisch mit ,pulver aus echten ,perlen4 ,reizvoll1 anregend und voll ungeahnter ,abwechslung ist die ,seefischerei1 in ungleich hherem ,grade jedenfalls als die ,binnenfischerei1 wo ja in weiten ,kreisen namentlich der ,angelsport als ein ,ausbund von ,langeweile gilt1 wenn er es auch in ,wirklichkeit keineswegs ist4 ,versetzen wir uns einmal im ,geiste auf einen ,fischdampfer6 ,schon beim ersten ,morgengrauen erdrhnt donnerndes ,gepolter auf dem ,deck4 ,die ,vorbereitungen zum ,ausbringen des ,netzes haben begonnen4 ,lngs der ,reeling liegen an ,back- und ,steuerbord zwei riesige ,baumstmme1 an denen das ,fang- und das ,reservenetz befestigt sind2 an ihnen sind mchtige eiserne ,bgel von ber ,mannesgre angebracht1 dazu bestimmt1 beim ,schleifen ber ,grund den ,baum freizuhalten und seine ,bewegungen zu erleichtern4 ,immer lebendiger wird das ,bild1 die ,mannschaft steht bereit1 der ,kapitn ist auf seinem ,posten am ,ruder -- alles klar6 ,jetzt luvt er an1 d4 h4 dreht das ,schiff so1 da der ,wind von ihm wegstreicht1 7ehe dies geschehen1 darf kein ,manver stattfinden1 das ,netz wrde sonst in die ,schraube geraten7 -- krftige ,fuste packen das ,netz und werfen es ber ,bord1 allmhlich treibt es auf und seitwrts nach hinten1 einige ,mann erfassen den ,bgel am ,vorderende des ,baumes1 und polternd schlgt das ,ungetm ber die ,reeling in die hoch aufspritzende ,flut1 schnell abtreibend4 ,in dem ,augenblick1 in dem der ,baum quer steht1 wird auch das hintere ,ende mit seinem ,bgel ber ,bord geworfen -- einige ,schwingungen hin und wieder1 dann liegt er wagerecht -- die ,stahltrosse wird ausgesteckt und saust rasselnd hinaus -- das ,schiff fllt ab und nimmt seinen alten ,kurs wieder auf -- das ,manver ist beendigt1 und es beginnt nun der eigentliche ,fischzug1 whrend dessen der ,dampfer mit nur #b ,meilen ,fahrt #f-h ,stunden lang vor seinem ,netze durch die ,see zieht4 ,dieses wird also von einem etwa #af ,meter langen und sorgfltig fr diesen ,zweck ausgewhlten ,buchen- oder ,eichenstamm geschleppt4 ,an ihm ist ein #d ,zoll starkes ,grundtau befestigt1 daran eine sogenannte ,bolzleine1 und von dieser aus verlaufen fliegende1 vierkantige ,maschen1 an die sich dann die eigentlichen ,netzmaschen ansetzen4 ,nur der beste ,manilahanf kommt dabei zur ,verwendung1 wird berdies noch mit ,karbolineum getrnkt1 hlt aber trotzdem selten lnger als ein halbes ,jahr aus4 ,das ,netz hat eine ,lnge von etwa #ge ,metern und ist nach ,art der ,mausefallen gebaut4 ,in die durch den ,baum weit ausgereckte ffnung streichen die ,fische hinein1 bis in das ,hinterende1 den sogenannten ,sack1 den eigentlichen ,behlter1 der vorn durch einen lose aufliegenden ,netzteil nach innen geschlossen wird1 so da die ,fische wohl hinein1 nicht aber heraus knnen4 ,die ganze ,vorrichtung wird an einer ,stahltrosse ber den ,grund geschleppt 7,abb4 #a74 ,illustration3 ,abb4 #a4 ,grundschleppnetz 7durch ,scherbretter offengehalten74 ,nach einer ,zeichnung von ,r4 ,oeffinger4 ,stunde um ,stunde verstreicht in langweiligem ,gleichma1 und mit gespannter ,erwartung sieht alles dem gegen ,mittag stattfindenden ,fischzug entgegen4 ,nichts hrt man1 als das einfrmig trge1 schwerfllig stampfende ,getn der ,maschine4 ,endlich naht die ,entscheidung4 ,wieder steht der ,kapitn am ,ruder -- ein ,zeichen -- der ,dampfer luvt an1 und die durch ,dampf getriebene ,winde beginnt ihr metallisch drhnendes ,getse1 indem sie die ,stahltrosse einhievt 7einholt71 die1 fast bis zum ,springen gesteift1 durch eine mit ,kolben versehene ,luke sich am ,oberdeck hereinzwngt4 ,jetzt wird der ,baum sichtbar1 wagerecht hinten und vorn gehievt1 dann eine ,taille von mchtiger ,strke eingehakt1 und nun heit es1 ihn hoch holen1 was bei einem solchen ,kolo natrlich auch nur die ,dampfkraft zu schaffen vermag4 ,zunchst wird das ,achterende vorgehievt1 dann kommt das ,vorderende dran1 und nun steigt wie ein triefendes ,seeungetm ,baum und ,netz allmhlich ber ,wasser1 hher und hher1 und endlich donnert1 bergeholt1 der eiserne ,bgel auf ,deck4 ,im gleichen ,augenblick fat die ,mannschaft ins ,netz4 ,weit nach hinten beugen sich die ,leute ber und holen mit ,anstrengung aller ,krfte ruckweise ,stck fr ,stck herauf4 ,rauher ,gesang mu die saure ,arbeit erleichtern1 und ein graubrtiger ,mecklenburger mit wetterhartem ,ledergesicht gibt dabei den ,takt an4 ,das ,netz ist an ,deck4 ,weit vorgebeugt stiert der ,kapitn mit langgestrecktem ,halse ins ,wasser1 nicht weniger gespannt die gesamte ,mannschaft -- alle nach einer bestimmten ,stelle4 ,pltzlich steigen an dieser ganze ,massen von ,blasen perlend an die ,oberflche1 und darunter aus der ,tiefe kommt es grnlich schimmernd hher und nher3 es ist der ,sack1 der auftreibt1 aber er tut dies nur1 wenn er reichen ,fischsegen birgt4 ,ein vergngtes ,schmunzeln wetterleuchtet ber das zerknitterte ,gesicht des ,kapitns2 er hat guten ,grund dazu1 denn sein ,einkommen besteht hauptschlich in dem ,gewinnanteil4 ,jetzt ist der ,sack so hoch1 da man den weischimmernden ,inhalt erblickt1 festgekeilt in gewlbter ,masse1 wobei aus den ,maschen namentlich die schmalen ,leiber der ,seezungen herausragen4 ,wieder beginnt das ,drhnen der ,winde1 unendlich langsam und schwerfllig erhebt sich der pralle ,sack triefend in die ,lfte1 der ,dampfer neigt sich merklich nach ,steuerbord ber unter der ,last1 die jetzt1 hereingeschwungen1 ber dem ,vorschiff schwebt4 ,vergeblich versucht man1 den schrzenden ,knoten zu lsen1 die strotzende ,masse im ,netz bekneift ihn2 erst als ein ,mann aufs ,tau springt und mit der ganzen ,krperlast wippend auf und niederschwingt1 gibt es nach1 und nun -- ein dumpfer ,schlag aufs ,deck -- mit einem ,ruck hat der ,sack sich seines ,inhalts entledigt1 und pltzlich ist der ,raum von einer wei schimmernden1 glitzernden ,masse bergossen1 die einen ,augenblick1 als schpfe sie ,atem nach der furchtbaren ,pressung im gestrafften ,netz1 in ,ruhe verharrt und dann zappelnd1 springend1 schlagend und glitschend1 wirr durch- und bereinander drngend ein so verblffendes ,bild des ,lebens oder eigentlich des ,sterbens darbietet1 da es jeder ,beschreibung spottet4 ,die ,hauptmasse bildet der ,schellfisch1 der mit seinem weien ,leibe gewissermaen den ,untergrund des ganzen ,bildes malt1 und der gefrige ,kabeljau mit dem gierig glotzenden ,auge und dem weit geffneten ,rachen4 ,daneben windet sich ein ,steinbutt mit flachen ,rndern1 kurzem ,schwnzchen und einem ,kopf1 der aussieht1 als htte der ,schpfer sich verzeichnet4 ,und was ist das hier8 ,ein ,steinbutt nicht1 aber ein hnliches ,getier mit starken ,stacheln auf dem breiten1 buntscheckig getigerten ,rcken und einem ebenso fleckigen ,stachelschwanze -- ein ,rochen oder1 wie der ,fischer ihn nennt1 ein ,franzose4 ,rrrruck1 rrrruck sagt es pltzlich neben uns -- das sind ,knurrhhne4 ,dazwischen schimmert rot und goldfarben das ,petermnnchen -- mecklenburgischer ,ritter heit es in der ,fischersprache1 wohl kaum seiner hohen ,denkerstirn1 sondern eher der harten1 scharfkantigen ,rckenflosse wegen4 ,weiterhin zarte ,seezungen mit schmchtigen ,leibern und graue ,schollen1 ,proletarier im ,aussehen1 aber nicht im ,geschmack4 ,hallo -- ein ,hai8 ,wahrhaftig -- die dreieckige ,rckenflosse1 der weie ,bauch1 der zurckspringende ,unterkiefer -- alles stimmt4 ,in ,sprngen schiebt sich der meterlange ,bursche ber die anderen ,fische hin4 ,immer neue ,formen unterscheidet man in der wirren ,masse1 die wie mit einer ,art ,fllsel durchsetzt ist von schlammberzogenen ,muscheln und sonderbar traubenartig gestalteten ,lebewesen eklen ,aussehens1 ,seehenne benannt4 ,da schnellt es auf1 ein groer1 schlanker und schner1 man knnte sagen1 eleganter ,fisch von gut ,meterlnge mit fadenfrmigem ,auswuchs am ,unterkiefer -- der ,lengfisch4 ,daneben ein ,seehecht mit dem gefhrlichen ,gebi1 dem man besser im ,bogen aus dem ,wege geht4 ,wer zhlt und nennt sie alle1 edle und unedle1 seltene und gemeine1 ,korksohlen1 ,schaben1 ,rotzungen1 ,makrelen und andere mehr8 ,dazwischen und darber krabbelt und kriecht es -- ,seespinnen mit gespenstigem ,kopf und langen ,beinen1 ,krebse von teilweise riesigen ,ausmaen1 auf deren gepanzertem ,rcken sich eine ganze ,welt von ,schmarotzern huslich eingerichtet hat4 ,ein mchtiger ,hummer ffnet die gewaltigen ,scheren zum ,angriff -- mitten aus dem glnzenden ,wei der ,fischleiber hebt er sich funkelnd schwarz ab1 und sein ,panzer erinnert in der ,wirkung berraschend an den eines japanischen ,ritters4 ,einer der ,matrosen befreit pltzlich mit erschrockenem ,ruck seine ,stiefel aus einer ,umklammerung und fllt dabei ausglitschend mitten unter die ,fische4 ,ein ,kater -- ein ,kater6 ,richtig -- ein ,katfisch war gefangen und hatte den ,stiefel eines ,mannes erwischt1 jedoch nur ein kleines ,ende1 sonst wre der ,matrose nicht so leicht losgekommen4 ,ein grauliches1 halb mannslanges ,tier mit dem ,ausdruck gemeinster tierischer ,roheit in dem riesigen ,kopfe4 ,ihm entspricht auch alles brige -- der ,krper hat keine eigentlichen ,schuppen1 sondern eine faltige1 schlammgraue ,haut1 der ,rcken keine eigentliche ,flosse1 sondern mehr eine schlammgraue1 handbreite ,mhne4 ,das ,maul aber ist mit richtigen1 stumpfen ,menschenzhnen besetzt1 ,zunge und ,gaumen bilden eine harte ,hornmasse4 ,was zwischen diese ,zhne gert1 wird rettungslos zermalmt4 ,ein ,mann steckt dem ,katfisch einen ,besenstiel ins ,maul1 in den er sich sofort derart verbeit1 da er daran aufs ,achterdeck geschleift werden kann4 ,auch das ,fleisch dieses ,untiers wird verkauft1 aber in ,kotelettenform und der ,kopf vorher abgeschnitten1 da es der ,kufer sonst wohl mit dem ,gruseln bekommen wrde4 ,aus der gegerbten ,haut werden in ,norwegen ,stiefel gemacht4 ,noch ein anderer merkwrdiger ,schlingel ist da -- ein ,seehase1 jenes sonderbare1 kugelig-stachelige ,wesen mit den wulstigen ,menschenlippen1 das man als ,dmon der ,seekrankheit bezeichnen knnte1 denn von ,zeit zu ,zeit speit er den wsserigen ,inhalt seines ,bauches mit dem ganzen ,jammerausdruck eines von ,poseidon geplagten ,menschenkindes aus4 ,die ,mannschaft beschftigt sich zunchst mit dem ,auslesen der ,fische in eine groe ,anzahl weidengeflochtener ,krbe1 deren jeder #ej-fj kg fat4 ,hand in ,hand damit geht auch das ,abtten und ,ausweiden4 ,kreischende ,geschwader von ,mwen und ,seeschwalben sowie ganze ,zge von ,meerschweinen 7,delphinen7 folgen dem leckeren ,fra versprechenden ,schiffe und gieren nach den ins ,wasser geworfenen ,eingeweiden4 ,dann treten ,mnner mit ,schlauch und ,besen an1 reinigen zunchst durch einen starken ,wasserstrahl den ,inhalt der ,krbe und subern dann das ,deck1 nachdem andere alle minderwertigen oder abgestandenen ,fische1 ,muscheln und dgl4 ber ,bord geschaufelt haben4 ,so hlt man heute durch strenge ,reinlichkeit die widerwrtigen ,ausdnstungen der ,fischrckstnde von den ,dampfern fern1 die frher fr ,menschen mit empfindsamen ,geruchsorganen den ,aufenthalt auf ihnen zur ,qual machten4 ,schlielich wird der ganze ,fang unter ,bord verstaut1 und mit vergngtem ,gesicht trgt der ,kapitn die ,anzahl der ,krbe in sein ,tagebuch ein4 ,nicht immer aber liefert der ,fischzug eine so mannigfache ,beute1 nicht immer einen so reichen ,ertrag4 ,gar nicht selten hngt der aufgezogene ,netzbeutel schlaff und fast leer herab1 oder sein ,inhalt erweist sich als ein rmlich-schrumpeliges ,pckchen minderwertiger ,fische4 ,das ist immer noch besser1 als wenn das ,netz zwischen die ,trmmer eines ,wracks gert1 wie es in der stark befahrenen ,nordsee oft genug der ,fall ist4 ,dann enthlt es nur in ,tang und ,schlick gehlltes ,trmmerwerk aller ,art mit unkenntlichen1 schlammigen ,anhngseln1 ist berdies meist zerrissen und macht langwierige und kostspielige ,flickarbeit notwendig4 ,so schraubt sich ,tag fr ,tag ab in regelmigem ,einerlei von ,fischzug zu ,fischzug4 ,man hrt whrenddem nur von ,fischen1 sieht nur ,fische1 it nur ,fische1 und so vermag man schlielich auch kaum noch etwas anderes zu denken als ,fische4 ,jedermann begrt es deshalb als ,erlsung und willkommene ,abwechslung1 wenn endlich alle ,krbe gefllt sind und der ,kiel heimwrts gerichtet wird4 ,mit wehender ,reederflagge holt der ,fischdampfer durch die ,schleusen und vertaut sich im alten ,hafen von ,bremerhaven1 diesem ,brennpunkte des deutschen ,fischhandels4 ,hier beginnt sofort das ,lschen4 ,in den ,fischschuppen ertnt das ,getse der ,eismaschine1 die die groen ,blcke zu ,grus zermalmt4 ,gebckte ,gestalten schichten in strohbelegte ,krbe ,fische und ,eis1 ,fische und ,eis1 immerfort1 mit erstaunlicher ,schnelligkeit 7,abb4 #b74 ,drauen rollen schon die ,eisenbahnwagen herbei1 um das seefrische ,meeresfleisch als ,eilgut ins ,binnenland zu tragen4 ,wenn es dort am nchsten ,morgen auf dem ,wochenmarkte angeboten wird1 sind die ,fischer lngst wieder auf hoher ,see und werfen ihre ,netze aus4 ,illustration3 ,abb4 #b4 ,korb zur ,versendung von ,seefischen4 7,aus dem ,flugblatt des ,deutschen ,seefischerei-,vereins47 ,seit ,jahrhunderten ist der ,hering 7,clpea harngus7 derjenige ,fisch1 dem seines massenhaften ,auftretens1 seiner ,schmackhaftigkeit und seines hohen ,nhrwerts wegen von den ,kstenbewohnern des nrdlichen ,europa am meisten nachgestellt wird2 kein zweiter hat fr die ,ernhrung breiter ,volksschichten eine auch nur hnliche ,bedeutung erlangt wie er4 ,er ist der ,fisch des ,armen1 ein ,fleisch fr alle1 eine unentbehrliche ,zukost fr weite ,kreise1 ein wahrer ,segen fr unsere ,kstenbevlkerung4 ,aber er bildet nicht nur1 halb vertrocknet und mit einer ,salzkruste berzogen1 im ,verein mit ,pellkartoffeln oder ,roggenbrot des armen ,mannes rmlichste ,mahlzeit1 sondern prangt auch frisch und fetttriefend auf ppiger ,tafel und hat sich berdies auch noch das unerschtterliche ,zutrauen aller feuchtfrhlichen ,zecher erworben1 die sich auf seinen ,beistand verlassen1 wenn sie dem ,bacchus oder ,gambrinus zu erliegen drohen4 ,geradezu kulturgeschichtliche ,bedeutung kommt diesem unscheinbaren ,fische zu4 ,selbst in der ,kriegsgeschichte hat er mehr als einmal eine ,rolle gespielt4 ,so #adbh1 unmittelbar vor dem ,auftreten der ,jungfrau von ,orleans1 als die ,englnder von den ,franzosen hart bedrngt und ausgehungert wurden4 ,da erschien zu guter ,stunde ,sir ,john ,falstaff mit ,hilfstruppen und einer ungeheuren ,ladung ,heringe1 durch die die ,ermatteten wieder zu ,krften kamen und so den strmenden ,gegner vorerst erfolgreich zurckschlugen4 ,das war die berhmte ,heringsschlacht bei ,rouvray1 auf der alten ,walstatt zwischen ,tours und ,poitiers4 ,niemals aber htte der ,hering 7der ,name soll mit seinem heerweisen ,erscheinen zusammenhngen1 whrend ihn andere mit der althollndischen ,handelsmarke des ,rings hring in ,verbindung bringen7 eine so bedeutsame ,stelle in der ,rangordnung menschlicher ,speisen errungen1 wenn nicht zu seiner ,wohlfeilheit noch seine ungewhnlich mannigfaltige ,zubereitungs- und ,aufbewahrungsweise hinzugekommen wre4 ,namentlich durch das ,einsalzen wurde der ,fisch auch fr den ,binnenlnder erst recht nutzbar und damit zu einem wichtigen ,handelsartikel fr die ganze ,welt1 whrend frher sein ,verbrauch auf kleine ,kstenstriche beschrnkt war4 ,ein schlichter hollndischer ,fischer1 ,willem ,benkels oder ,bkels 7daher die ,ausdrcke einpkeln und ,bklinge ,bcklinge7 soll in der #b4 ,hlfte des #ad4 ,jahrhunderts diese wichtige ,entdeckung gemacht und damit den ,grundstein fr den ,reichtum und die ,handelsmacht seines ,vaterlandes gelegt haben4 ,die ,chroniken berichten1 da selbst der weltgebietende ,kaiser ,karl ,v41 der im ,gegensatze zu den heutigen ,spaniern leidenschaftlich gern gesalzene ,heringe a und auch recht wohl wute1 da ,amsterdam aus ,heringsgrten gebaut sei1 #aecf von ,brssel aus in ,begleitung seiner beiden ,schwestern1 der ,kniginnen von ,ungarn und ,frankreich eigens nach dem rmlichen ,fischerdrfchen ,bieroliet 7welch passender ,name67 reiste1 um das ,grab des verdienten ,mannes aus dem ,volke durch seinen ,besuch zu ehren4 ,nach anderen ,quellen soll freilich schon der fromme ,bischof ,otto von ,bamberg1 der ,bekehrer ,pommerns 7gestorben #aaci7 das ,einsalzen der ,heringe gekannt haben4 ber die ,naturgeschichte des ,herings1 der eines der friedfertigsten ,geschpfe ist und sich durch den ungemein zarten ,bau seiner ,kiemen auszeichnet1 weshalb er nur schwer lebend zu versenden und kaum in ,gefangenschaft zu halten ist1 sind wir noch keineswegs so gut unterrichtet1 wie es die ungeheure wirtschaftliche ,bedeutung dieses ,fisches wnschenswert machte2 spteren ,forschungen winkt hier noch ein weites und lohnendes ,arbeitsfeld4 ,noch immer wissen wir nicht1 worauf eigentlich das pltzliche ,ausbleiben der groen ,heringsschwrme aus ,gegenden1 wo sie ,jahrhunderte lang zu ,milliarden erschienen1 zurckzufhren ist1 wir knnen nur annehmen1 da allzu schonungsloser ,fang oder uns unbekannte ozeanographische ,vernderungen die wirksamen ,faktoren dabei sind4 ,nur das steht fest1 da ,perioden reichen und sprlichen ,fangs mit einer gewissen ,regelmigkeit in bestimmten ,zeitrumen fr die einzelnen ,lnder abwechseln4 ,whrend im verflossenen ,jahrhundert ,schotten und ,norweger die ,meistbegnstigten waren und sich an den deutschen ,ksten nur ein wenig lohnender ,fang ermglichen lie1 ja die ,ostsee nahezu ausgefischt erschien1 will es scheinen1 da das neue ,jahrhundert uns wieder einen stark vermehrten ,heringssegen bescheren wird4 ,so brachten schon die ,jahre #aijg und #aiji ungeheure ,heringsschwrme an unsere ,ksten1 und der reiche ,fang war der hart geprften ,fischereibevlkerung wohl zu gnnen4 ,einzelne ,fischerdrfer an der ,kieler ,fhrde erzielten in einer einzigen ,nacht ,fnge von #h ,millionen ,stck und mehr4 ,es war kaum mglich1 die ,netze ordnungsgem einzuziehen1 denn ,rcken an ,rcken gedrngt erfllten die ,fische in dichten ,mengen die ,flut4 ,der ,preis fr ,rucherware1 die beliebten ,bcklinge1 ging aber trotzdem nicht wesentlich herunter1 da der ,ring der ,rucherer dafr sorgte1 da der ,meeressegen dem ,volke keine billige ,nahrung bringen konnte4 ,dagegen wurde auf dem ,lbecker ,markt der ,eimer frischer ,heringe 7#aej-bjj ,stck7 mit zwanzig ,pfennigen verkauft1 ein ,preis1 der stark an die fast sagenhaft gewordenen ,zeiten fabelhaften ,fischreichtums unserer ,meere erinnerte4 ,mit ,vorliebe benutzen die ,heringe neuerdings den ,nordostseekanal selbst zum ,laichen1 bekamen hier aber zunchst infolge der starken ,verunreinigung des ,wassers einen widerlichen ,karbolgeschmack1 der jedoch verschwunden ist1 seit man in richtiger ,erkenntnis der ,sachlage fr eine mglichste ,klrung und ,unschdlichmachung der zahlreichen ,abwsser ,sorge getragen hat4 ,frher glaubte man1 da der ,hering seinen eigentlichen ,wohnsitz in den nrdlichen ,eismeeren habe und von da aus lediglich des ,laichgeschftes halber die sdlicheren ,meeresteile besuche4 ,diese ,annahme hat sich jedoch als unhaltbar herausgestellt1 es scheint vielmehr sicher zu sein1 da der ,hering rumlich nur beschrnkte ,wanderungen vollfhrt1 die mehr in einem ,aufsteigen aus tieferen ,schichten in flachere ,meeresteile bestehen4 ,so sollen groe ,heringsvlker stndig in den tiefen ,teilen des ,atlantik unmittelbar vor der ,westkste ,irlands und ,schottlands wohnen1 whrend die flache ,ostsee von unserem ,fisch wohl berhaupt nur zur ,laichzeit aufgesucht wird4 ,diese ist nicht streng an eine bestimmte ,jahreszeit gebunden1 da alte und junge ,heringe zu verschiedener ,zeit zu laichen scheinen4 ,auch noch nicht fortpflanzungsfhige ,heringe wandern schon und sind den ,fischern als ,jungfern- oder ,matjesheringe bekannt2 sie haben zartes ,fleisch1 sind aber wenig haltbar4 ,das gebte ,auge der ,fischer und der ,fachgelehrten unterscheidet eine ganze ,reihe von ,lokalrassen1 die ihre bestimmten ,wanderstraen einhalten1 die sicherlich auch ihre bestimmten ,wohnpltze haben und sich nicht leicht mit anderen ,rassen vermischen4 ,simroth sucht ihre ,entstehung in geistvoller ,weise durch seine ,pendulationstheorie zu begrnden4 ,nach seiner ,auffassung entstammt der ,hering ursprnglich dem ,swasser4 ,dies geht auch daraus hervor1 da die ,charaktermerkmale der einzelnen ,rassen sich umso mehr verwischen1 je weiter sie in die ja sehr salzarme ,ostsee vordringen4 ,ganz im ,sinne des ,darwinismus unterscheiden sich die ,heringsrassen in der nur graduell verschiedenen ,weise1 wie die einzelnen ,arten der ,clupeiden1 und man kann von der ,entstehung der ,varietten auf die der ,gruppen hherer ,ordnung schlieen4 ,deren ,scheidung hat sich wahrscheinlich unter dem #db4 ,breitengrade vollzogen1 also an der heutigen ,sdgrenze der ,arten1 wo die ,geoidform der ,erde am meisten von der ,kugel abweicht1 demnach die ,beeinflussung der ,organismen am strksten sein mu4 ,von hier ist zuerst die ,sardine1 spter die ,sprotte ins offene ,meer mit seinen gleichmigeren ,temperatur- und reichlicheren ,ernhrungsverhltnissen abgewandert1 whrend der ,hering am lngsten die ,mitte zwischen ,swasser- und ,seefisch innehielt4 ,den genannten ,arten am hnlichsten ist brigens der kleine ,hering des ,weien ,meeres1 also die nrdlichste ,rasse4 ,die ,herbstheringe sollen tiefer in die brackigen ,buchten eindringen als die ,frhjahrsheringe4 ,von der berwltigenden ,massenhaftigkeit der einen wahren ,himmelssegen fr viele ,kstenlnder bildenden ,heringsschwrme vermag sich derjenige1 der dieses groartige ,schauspiel nicht mit eigenen ,augen geschaut hat1 kaum einen richtigen ,begriff zu machen4 ,so dicht schwimmen die sich von verhltnismig kleinen ,meeresorganismen nhrenden ,fische zusammen1 da ein dazwischen gestecktes langes ,ruder aufrecht stehen bleibt1 da ein in diese fortpflanzungshungrige ,massenprozession geratenes ,boot emporgehoben wird und in ,gefahr gert1 da die ,milch der ,mnnchen weithin das ,wasser trbt4 ,die ,weibchen kleben ihre ,eier entweder an ,tang oder sie lassen sie einfach frei in die ,see fallen4 ,mit atemloser ,spannung folgt man am ,strande1 wo auer ,tausenden von ,fischern auch ungezhlte ,salzhndler1 ,fadaubenverkufer1 ,mdchen1 ,gaukler1 landstreichende ,prediger und ,seelenerwecker versammelt sind1 der ,bewegung der ,heringszge4 ,wenn die wirkliche ,fischzeit beginnt1 schildert ,bertram1 bemchtigt sich eine ,art ,wahnsinn aller ,versammelten3 alles arbeitet1 alles spricht1 alles denkt nur vom ,heringe4444 ,junge ,herzen beten fr den ,erfolg der ,boote ihrer ,geliebten1 weil dieser ,erfolg ihnen des ,herzens grtes ,sehnen1 den ,ehering und die ,haube bringen soll2 aus des ,sulzers ,augen leuchten gehobene ,stimmung und groe ,hoffnung hervor2 die ,besitzer noch unbenutzter ,boote scheinen glcklich zu sein2 kleine ,kinder selbst nehmen an der ,erregung vollen ,anteil1 auch sie sprechen von nichts als vom ,heringe4 ,es wird verglichen und getftelt1 geweissagt und gewettet1 geflucht und gebetet1 gezweifelt und gehofft4 ,in ,norwegen spannt man ganze ,buchten1 nachdem die ,heringe ihren ,einzug gehalten haben1 mit riesigen ,netzwnden ab und fischt dann die ,meeresernte allmhlich heraus4 ,dann kann es vorkommen1 da #ajj ,yachten und mehr mit je #ajj ,tonnen gefangener ,heringe befrachtet werden4 ,oft ist der ,segen so gro1 da auch die vielen ,tausende fleiiger ,hnde ihn nicht in #b bis #c ,wochen zu bewltigen vermgen1 so da ein groer ,teil der eingeschlossenen ,fische abstirbt und nun weithin ,wasser und ,luft verpestet1 worauf die ,heringe einen solchen ,platz jahrelang meiden sollen4 ,illustration3 ,abb4 #c4 ,der ,rucherofen in der ,rucherei von ,h4 ,a4 ,krantz in ,kiel4 ,obwohl oft auch ,millionen ,heringe lediglich zum ,dngen der ,felder verwendet werden mssen1 ist die unter ,umstnden so ergiebige ,heringsfischerei doch als eine ,art ,glcksspiel zu bezeichnen1 denn es ist nicht selten1 da die ,kutter in strmischen ,zeiten ohne einen einzigen ,fisch zurckkehren mssen und vielleicht gar noch ihre wertvollen ,netze verloren haben4 ,bei uns fischt man zumeist mit ,netzfleethen1 deren jeder ,logger zwei fhrt und damit unter gnstigen ,umstnden in einer ,nacht #gj-hjjjj ,heringe zu fangen vermag4 ,whrend der ,nachmittage erfolgt das umstndliche ,auslegen der ,netze1 nur des ,nachts fangen sich die ,heringe1 und am ,morgen werden dann die ,netze geleert4 ,ein besonders schnell segelndes ,fahrzeug1 ,jager genannt1 bernimmt die bereits an ,bord zurechtgemachte ,ausbeute der ,logger und bringt sie gleich an ,land4 ,kann sich auch die deutsche ,heringsfischerei nach ,umfang und ,ausdehnung noch nicht mit der auslndischen messen1 so zeichnet sie sich doch vorteilhaft durch die in ihren ,betrieben herrschende ,reinlichkeit und durch die sorgfltige ,behandlung und ,zubereitung der gefangenen ,fische aus1 deren ,gte dadurch ganz wesentlich gewinnt4 ,unter ,vollheringen versteht man die im ,gegensatz zu den ,matjesheringen geschlechtlich voll entwickelten1 groen und fetten ,fische1 unter ,ihlenhering die nach dem ,ablaichen gefangenen1 unter ,wrackhering die ,ware geringerer ,gte1 unter ,bckling den gerucherten ,hering4 ,in ,england1 dem ,lande der ,rcksichtslosigkeit1 verwendet man leider zum ,heringsfang vielfach zu engmaschige ,netze1 in denen sich auch die wertlosen ,jungheringe zwecklos mitfangen1 wodurch der ,fischerei schwerer ,schaden erwchst und die ,meere von diesen ntzlichen ,fischen entvlkert zu werden drohen4 ,das englische ,parlament plant deshalb jetzt strenge ,maregeln gegen eine derartig gemeingefhrliche ,raubfischerei4 ,illustration3 ,abb4 #d4 ,das ,aufziehen der ,sprotten auf die ,spillen in der ,rucherei von ,h4 ,a4 ,krantz in ,kiel4 ,zarter im ,fleisch und feiner im ,geschmack als der ,hering ist die kleinere ,sprotte 7,clpea sprttus71 die in ihrer ,lebensweise ganz dem groen ,vetter gleicht4 ,auch sie wird namentlich in der ,kieler ,fhrde massenhaft gefangen 7die ,eckernfrder ,fischer erbeuten allein durchschnittlich #af ,millionen im ,jahr7 und geruchert als ,kieler ,sprotte in den ,handel gebracht4 ,in ,norwegen dagegen salzt man denselben ,fisch ein1 und er erfreut sich dann als ,anchovis eines guten ,rufes4 ,auch die ,sprottenfischerei hat an den guten ,heringsfngen der letzten ,jahre ihren vollgewichtigen ,anteil gehabt1 und es liegen darber ganz begeisterte ,berichte von der ,ostseekste vor4 ,in der ,kieler ,fhrde konnten beim ,erscheinen der riesigen ,herings- und ,sprottenschwrme die ,fischer ihre ,boote fast allnchtlich bis zum ,rande fllen1 oft die bermig schweren ,netze gar nicht ziehen1 die ,bahn vermochte kaum den ,transport zu bewltigen und mute vor die besonders eingestellten ,fischzge noch ,vorspannlokomotiven legen1 die ,kiste ,heringe mit #fjj ,stck erzielte im ,grohandel nur #ej ,pfennig1 trotzdem muten die ,fische noch waggonweise als ,dnger fortgefahren werden4 ,solche ,tatsachen geben einen ,begriff von dem unerschpflichen ,reichtum1 von der wunderbaren ,fruchtbarkeit des ,meeres4 ,hauptsitz unserer ,sprottenrucherei ist das unweit ,kiel auf der anderen ,seite der ,bucht gelegene ,dorf ,ellerbeck4 ,von einem eigentlich fabriksmigen ,betrieb ist aber auch hier kaum die ,rede1 denn die meisten ,ruchereien haben trotz ihrer groen ,leistungsfhigkeit nur recht bescheidenen ,umfang4 ,auch geht das ganze ,verfahren unglaublich rasch vor sich1 zumal in den ,betrieben eine weitgehende und praktische ,arbeitsteilung herrscht4 ,das ,sprichwort ,frische ,fische -- gute ,fische gilt hier mehr als je1 und es ist ein gewaltiger ,unterschied zwischen den gold- und fettglnzenden ,fischchen1 die noch tags zuvor munter im ,meere herumschwammen1 und den verschrumpelten1 eingetrockneten ,sprotten1 die in den bekannten flachen ,holzkistchen in den ,schaufenstern der ,delikatessenhndler unserer ,kleinstdte prangen4 ,oft genug sind es trotz ihrer unzweifelhaften ,kieler ,herkunft auch gar keine echten ,sprotten1 sondern andere kleine ,meeresfische4 ,man kann sich leicht genug darber vergewissern4 ,streicht man nmlich den ,fischen mit dem ,finger auf der ,unterseite des ,bauches vom ,schwanz nach dem ,kopf entlang1 so mu es sich rauh anfhlen1 weil dort kleine ,stacheln vorhanden sind4 ,trifft das nicht zu1 so sind es auch keine echten ,sprotten4 ,die frisch gefangenen ,fischchen werden zunchst fr eine ,stunde in ,salzlake gelegt und dann in wassergefllten ,kbeln oder gemauerten ,bassins durch ,bearbeitung mit ,reisbesen entschuppt und gewaschen4 ,dann kommt das ,aufspillen1 indem man die ,sprotten auf stricknadelstarke ,eisenstbe reiht1 und zwar so1 da der ,stab durchs ,kiemenloch eingefhrt wird und aus dem ,maule wieder hervortritt4 ,die mit ,fischen behngten ,stbe kommen in rechteckige1 hlzerne1 blechbeschlagene1 je #bdjj ,stck fassende ,rahmen und diese auf die ,rucherfen1 zunchst unten hin1 nach einigen ,stunden an die oberste ,stelle4 ,innerhalb #aj ,stunden knnen #b der kaminartigen fen ber #ajjjj ,sprotten ruchern4 ,die gleichmige ,unterhaltung des ,feuers ist wichtig fr die ,erzielung hervorragend guter ,ware4 ,man verwendet mit ,vorliebe ,erlenholz1 schttet auch ab und zu ,lohe auf oder begiet mit ,wasser1 um eine recht krftige ,rauchentwicklung hervorzurufen2 ber die ,rahmen und fen gespannte ,vorhnge und ,leintcher sorgen dafr1 da der ,rauch den ,fischen auch in vollem ,mae zugute kommt4 ,nach ,beendigung des ,rucherns werden diese fr eine halbe ,stunde abgekhlt1 dann von den ,drhten abgestrichen und knnen nun sofort zum ,versand verpackt werden4 ,den entsprechenden ,betrieb in einer greren1 mehr fabrikmig eingerichteten ,kieler ,rucherei veranschaulichen unsere ,abbildungen #c und #d4 ,was die ,sprotte fr unsere deutschen ,meere bedeutet1 das ist die ,sardine 7,clpea pilchrdus7 fr die ,gestade des ,atlantik und des ,mittelmeers4 ,ja sie ist in volkswirtschaftlicher ,beziehung noch wichtiger1 denn das ,wohl und ,wehe weiter ,lnderstrecken hngt von dem ,erscheinen dieses kleinen ,fisches ab4 ,und das pflegt durchaus kein regelmiges zu sein1 obschon man sich ber die ,grnde des gelegentlichen ,ausbleibens bisher noch nicht recht klar zu werden vermochte1 wie wir berhaupt ber die ,naturgeschichte der ,sardine und insbesondere ber den ,verlauf ihrer ,massenwanderungen noch weniger gut unterrichtet sind1 als beim ,hering4 ,es fehlte bisher auch der ,zwang der ,not zu solchen ,studien1 denn da die groenteils noch unbekannten ,laichpltze des ,fisches so ziemlich unbehelligt bleiben1 ist auch von einer ,abnahme der ,riesenschwrme einstweilen nichts zu spren4 ,so beschrnkt sich unsere ,kenntnis des ,fisches -- abgesehen von seinem ,verhalten auf der ,wanderung -- fast nur darauf1 da er von noch zarterem ,leibesbau ist als der ,hering und deshalb von hchster ,empfindlichkeit gegen ,unbilden jeder ,art1 da ihn dies aber nicht hindert an der ,entwicklung einer groartigen ,gefrigkeit1 die allerdings in der ,hauptsache nur winzigen ,krebstierchen gilt4 ,junge ,sardinen scheinen ihrem grn gefrbten ,darm- und ,mageninhalte nach vielfach auch pflanzliche ,stoffe zu sich zu nehmen2 ferner ,urtiere1 kleine ,ringelwrmer und gewisse1 frei im ,wasser schwimmende ,wurmeier4 ,der ,name soll damit zusammenhngen1 da frher an der ,kste ,sardiniens der ergiebigste ,sardinenfang betrieben wurde1 whrend heute entschieden die malerische ,kste der ,bretagne als der ,hauptsitz dieser ,fischerei bezeichnet werden mu4 #hbjj ,boote und #cbjjj ,fischer stehen dort stndig in ihren ,diensten1 und allein in dem ,hafenplatze ,concarneau verarbeiten #fj ,konservenfabriken alljhrlich #a ,million ,zentner ,sardinen4 ,aber das ist noch lange nicht der ganze ,fang4 ,es kommt vor1 da mit einem einzigen ,zuge dem ,meere ,millionen der glitzernden ,fischlein entrissen werden1 doch es ist auch nichts ,seltenes1 da die ,boote vollkommen leer zurckkehren1 was dann die dsterste ,stimmung unter der ,bevlkerung auslst4 ,so vermochten #aije von #fjj ,sardinenbooten aus ,douarnenez nur #ej einigermaen ,ladung zu erzielen4 ,auch berreiche ,fnge sind den ,fischern keineswegs erwnscht1 denn das volkswirtschaftliche ,gesetz von ,angebot und ,nachfrage trifft sie besonders hart1 und die ,preise sinken dann pltzlich derart 7bis auf #b-a_/b ,franken fr das ,tausend71 da sich das ,hinausfahren und das ,ausstreuen des kostspieligen ,kders kaum noch verlohnt4 ,lustig genug sieht es ja aus1 wenn die ,boote mit den himmelblauen ,netzen am ,mast und mit geschwellten rabenschwarzen ,segeln zum schmalen ,hafenausgange hinaustreiben1 whrend das ,meer blausilbern schimmert1 dabei rtlichgelbe und violette ,tinten aufweist und weie ,spitzenhubchen die kurzen1 prallen ,wogen krnen4 ,aber die ,kehrseite der ,medaille ist doch vielfach ein groes soziales ,elend4 ,nur freiwillige ,beschrnkung der ,fischerei und gesetzliche ,festlegung eines ,mindestpreises vermchten dem bel zu steuern4 ,die ,sardine gilt als ein sehr scheuer ,fisch1 und ihr ,fang erfordert deshalb groe ,vorsichtsmaregeln4 ,daher auch die himmelblauen ,netze1 die fr den ,strand der ,bretagne ebenso kennzeichnend sind1 wie die roten ,jakobinermtzen der ,fischer fr den ,golf von ,neapel4 ,und da der ,fang vielfach bei ,nacht betrieben wird1 verwendet man die schwarzen ,segel1 die den bretonischen ,ksten ein so eigenes ,geprge geben4 ,am ,tage machen sich die ,sardinenschwrme oft schon von weitem bemerklich1 da die ,fischlein bei ,sonnenschein1 dicht aneinander gepret1 gern zur ,oberflche emporsteigen1 pltschern und springen und so die de ,wasserwste in ein leuchtendes1 blitzendes ,silberfeld verwandeln4 ,der an ,land gebrachte ,fang wandert korbweise in die ,fabriken1 wo den ,fischen zunchst der ,kopf abgeschnitten und die ,eingeweide ausgenommen werden4 ,dann werden sie eine ,stunde lang in warmer ,luft 7am besten im ,freien7 getrocknet und fr einige ,minuten in siedendes l getan4 ,frauen und ,mdchen in schwarzen ,kleidern1 mit groen ,schrzen und zierlichen1 weien ,hubchen sitzen an langen ,tafeln und legen die ,fischlein mit peinlichster ,sorgfalt in ,bchsen1 worauf noch l mit verschiedenen ,wrzen und ,zutaten 7z4 ,b4 ,tomaten7 je nach dem ,geschmack der ,kundschaft1 der in den einzelnen ,lndern verschieden ist1 nachgefllt wird4 ,das schwierige ,verlten der ,blechbchsen dagegen ist ,mnnerarbeit1 denn es gehrt eine sichere ,hand und groe bung dazu1 vlligen ,luftabschlu zu erzielen4 ,die verlteten ,bchsen werden nochmals in kochendes ,wasser getan1 dann etikettiert1 und nunmehr sind die weltbekannten ,blechdosen mit ihrem wohlschmeckenden ,inhalt versandfertig4 ,was in der ,bretagne gefangen wird1 sind fast ausschlielich junge1 noch nicht laichfhige ,sommer- und ,herbstsardinen4 ,die ausgewachsenen und fortpflanzungsfhigen ,sardinen sind bedeutend grer1 fetter und schwerer1 haben aber ein viel grberes ,fleisch und werden als ,pilchards hauptschlich an den britischen ,ksten gefischt4 ,in den amerikanischen ,gewssern wird die ,sardine durch ,clpea menhden vertreten4 ,dieser ,fisch ist noch feiner und zarter im ,geschmack1 aber dabei so grtenreich1 da der findige ,yankeegeist erst eine besondere ,entgrtungsmaschine fr ihn austfteln mute1 damit er als aussichtsreicher ,mitbewerber auf dem ,weltmarkte auftreten konnte4 ,illustration3 ,abb4 #e4 ,dorsch 7,gadus morrhua74 7,phot4 von ,oberl4 ,w4 ,khler1 ,tegel47 ,als letzter und zugleich kleinster ,vertreter der individuenreichen ,heringsfamilie sei endlich noch die ,sardelle 7,engralis encrasichlus7 genannt4 ,auch dieses zarte ,fischlein wohnt westlich und sdlich von uns1 ist im ,mittellndischen ,meere besonders hufig1 dringt aber in manchen ,jahren scharenweise auch in die ,nordsee und gelegentlich selbst in die ,ostsee ein4 ,in stark gesalzenem ,zustande hat es als ,anchovis ,weltberhmtheit erlangt4 ,die ,fischerfrauen am ,mittelmeer haben im ,einmachen dieser kleinen ,geschpfe eine fabelhafte ,geschicklichkeit erworben1 indem sie ihnen mit ihrem zu diesem ,zwecke sorgsam gepflegten ,daumennagel den ,kopf abkneifen und gleichzeitig die ,eingeweide fassen und herausziehen4 ,die vielen ,fischen in so ausgesprochenem ,mae eigene ,farbanpassung an ,untergrund und ,umgebung1 die bei lngerem ,aufenthalt an den gleichen rtlichkeiten zu scheinbar stndigen ,farbenvarietten zu fhren vermag1 ist in wissenschaftlicher ,hinsicht sehr geeignet1 den zoologischen ,systematiker bei der ,aufstellung der neuerdings so beliebt gewordenen ,unterarten in hohem ,mae zur ,vorsicht zu mahnen4 ,so sind die ,dorsche 7,gdus morrha7 in der ,umgebung ,helgolands in ,anpassung an das dortige rote ,klippengestein von ausgesprochen rtlicher ,frbung1 soda man sie wohl fr eine eigene ,unterform halten knnte1 wenn sie nicht bei bertragung an andere ,wohnorte alsbald auch eine andere1 den neuen ,verhltnissen entsprechende ,frbung annehmen wrden4 ,whrend der ,dorsch 7,abb4 #e7 oder ,kabeljau 7von unseren ,ostseefischern ,pomuchel genannt7 eine ,lnge von #a-a_/b kg und ein ,gewicht von #dj kg 7das ,stockholmer ,museum besitzt sogar ein aus der ,ostsee stammendes ,riesenexemplar von #ahe kg ,gewicht7 erreicht1 bleibt der allbekannte1 ihm sehr nahe stehende1 silbergraue1 mit kennzeichnendem schwarzem ,schulterfleck gezierte ,schellfisch 7,gdus aeglefnus7 stets wesentlich kleiner4 ,mit diesen beiden ,formen1 die nebst ihren zahlreichen ,verwandten zu den ,kehlflossern gehren und durch schnittigen ,krperbau und einen eigenartigen ,bartfaden an der ,spitze der ,unterkinnlade ausgezeichnet sind1 lernen wir ,fische kennen1 die wegen ihrer ungeheuren ,vermehrungsfhigkeit 7jeder ,rogner soll nach den ,zhlungen fleiiger ,forscher #d1 selbst #i ,millionen ,eier im ,leibe tragen671 ihres ,auftretens in nur nach ,hunderttausenden und ,millionen zu schtzenden ,heeren und wegen ihrer unersttlichen ,gefrigkeit eine hervorragende ,rolle im ,haushalt der ,natur und namentlich im ,stoffwechsel der nordischen ,meere spielen4 ,wegen ihres gern gegessenen und billig zu erlangenden ,fleisches haben sie aber auch eine groe volkswirtschaftliche ,bedeutung fr den ,menschen erlangt4 ,ganze ,fischerflottillen und ,zehntausende von ,strandfischern in den verschiedensten ,gegenden der nrdlichen ,halbkugel ernhren sich ausschlielich oder fast ausschlielich vom ,dorschfang1 und ihre ,beute geht in getrocknetem ,zustande weit in die ,welt hinaus1 ist selbst im sonnigen ,sden ,europas und auf den heien ,plantagen ,brasiliens zum ,nationalgericht geworden1 weil keine andere gleich nahrhafte ,fleischkost sich zu einem auch nur annhernd gleich billigen ,preise beschaffen lt4 ,obgleich die deutsche ,dorschfischerei sich nicht entfernt mit derjenigen der ,lofoten und ,islands oder gar ,neufundlands messen kann und obgleich auch in dieser ,beziehung die weniger gnstige ,lebensbedingungen fr ausgesprochene ,meeresfische bietende ,ostsee weit hinter der ,nordsee zurcksteht1 werden doch allein z4 ,b4 in der ,bucht von ,eckernfrde alljhrlich mehr als #cjjjjj kg ,dorsche gefangen4 #bdj deutsche ,fischdampfer mit je #ab-ad ,mann ,besatzung fhren unablssig ,krieg gegen den ,kabeljau1 ununterbrochen ,sommer und ,winter1 ,tag und ,nacht1 und doch vermgen sie kaum dem stets sich steigernden ,bedrfnis zu gengen1 freilich ebensowenig die unerschpflich scheinenden ,heere dieser ,fische merklich zu vermindern4 ,brehm hat ,recht1 wenn er den ,kabeljau bezeichnet als einen der wichtigsten ,fische der ,erde1 dem man seit mehr als drei ,jahrhunderten unablssig nachgestellt hat1 wegen dessen blutige ,kriege gefhrt worden sind1 von dem in jedem ,jahre mehrere hundert ,millionen ,stck gefangen werden1 und der dennoch diesem ,vernichtungskriege ,trotz geboten hat1 weil seine unglaubliche ,fruchtbarkeit die von den ,menschen seinen unschtzbaren ,heeren beigebrachten ,lcken1 bisher wenigstens1 immer wieder ausfllte4 ,wahrlich1 nicht jedes in hnlicher ,weise verfolgte ,geschpf ist in gleich glcklicher ,lage6 ,sehr zustatten kommen mag den ,schellfischen beim ,kampfe ums ,dasein auch der ,umstand1 da sie nicht wie die meisten anderen ,meeresfische auf bestimmte ,tiefenschichten des ,wassers angewiesen sind1 obschon sie im allgemeinen eine mige ,tiefe bevorzugen und nur zu der in die ,fastenzeit fallenden1 brigens nicht wenig von den anregenden ,wirkungen des ,golfstroms abhngigen ,laichperiode mehr in flachere ,gewsser kommen4 ,in diese ,zeit fllt auch der ,hauptfang1 denn dann erscheinen die ,fische ber gewissen ,bnken in dicht gedrngten ,heeren1 die mehrere ,meter hoch und mehrere ,kilometer lang im ,wasser stehen und immer wieder von frischen abgelst werden1 sobald sie ihren ,zweck erreicht haben4 ,aber auch whrend die ,minne solchen ,massenversammlungen ihre ,freuden spendet1 weicht die den ,schellfischen eigene ,fregier nicht von diesen vortrefflichen ,schwimmern1 und es ist nur gut1 da sich um dieselbe ,jahreszeit in den gleichen ,gegenden auch unzhlige ,heringe1 ,tintenschnecken u4 dgl4 anzusammeln pflegen1 die jenen zur ,nahrung dienen mssen4 ,die blindwtige ,gefrigkeit der ,dorsche und ,schellfische erleichtert ihren ,fang ungemein und macht namentlich auch die ,verwendung der ,grundangel sehr lohnend4 ,es ist dies eine etwa #bjjj kg lange1 starke ,leine1 an der etwa #abjj einzelne ,angelschnre angeknpft sind1 deren ,haken mit ,heringen1 ,tintenschnecken oder den ,eingeweiden schon gefangener ,schellfische bekdert werden4 ,etwa alle #f ,stunden wird sie heraufgeholt1 nach dem ,auslsen des ,fanges frisch bekdert1 und die ,sache kann von neuem losgehen4 ,in der ,zwischenzeit handhaben die ,fischer aber auch noch fleiig die ,handangel und erzielen auch mit dieser bei der ,menge der ,fische ganz erstaunliche ,ertrge4 ,von den greren ,fischdampfern aus fischt man dagegen hauptschlich mit dem schon beschriebenen ,scherbretterschleppnetz4 ,wenn nun der ,netzbeutel 7vom ,fischer ,steert genannt7 wie eine prall gefllte ,kugel ber dem ,deck schwebt1 lst der ,steuermann mit einem geschickten ,griff den verschlieenden ,knoten1 und das silbern wimmelnde ,gezappel von ,fischen ergiet sich wie ein lebender ,strom ber die schlpfrig werdenden ,planken4 ,die gebten ,leute wissen aber auch mit den grten ,massen bald fertig zu werden4 ,ein grausiges ,schlachten beginnt4 ,ununterbrochen blitzen die blutbefleckten ,messer1 ein kurzer ,schnitt trennt den ,kopf vom ,rumpfe1 in einem ,nu fliegen die ,eingeweide heraus und der in zwei ,hlften zerspaltene ,fisch in den eisgekhlten ,vorratsraum4 ,der ,dorsch lt sich in allen seinen ,bestandteilen irgendwie verwerten1 denn selbst die ,eingeweide1 soweit man sie nicht aus ,zeitmangel den unter gierigem ,kreischen die vielversprechende ,stelle umschwrmenden ,mwen berlt1 mssen ihrerseits wieder als ,angelkder ,verwendung finden oder werden zu ,guano verarbeitet1 whrend die ,kpfe als ,viehfutter dienen1 das in ,island merkwrdigerweise selbst die ,rinder nicht verschmhen sollen4 ,die ,lebern aber werden in groen ,bottichen den ,wirkungen der ,sonnenstrahlen preisgegeben1 verpesten dann faulend mit einem wahrhaft scheulichen ,geruch ganze ,hafenstdte des ,nordens1 liefern aber den in der ,heilkunde hochgeschtzten ,lebertran1 der sich als ein gelbliches l auf der ,oberflche der verwesenden ,masse absetzt1 in geringerer ,gte auch durch ,auskochen der ,lebern gewonnen wird4 ,der ,rogen geht in ,blechbchsen nach den ,gestaden des ,mittelmeers1 wo er den ,sardinenfischern als unentbehrlicher ,witterungskder dient4 ,der ,fisch selbst wird auf die verschiedenste ,weise zubereitet und in den ,handel gebracht1 fhrt auch demgem verschiedene ,namen4 ,auf ,stangen1 ,gersten oder in offenen ,schuppen an der ,luft klapperdrr getrocknet heit er ,stockfisch1 gesalzen und auf den ,strandklippen durch die ,sonne gedrrt ,klippfisch1 in ,fssern eingepkelt ,laberdan4 ,besondere ,delikatessen sind das nun freilich alles nicht1 wohl aber nahrhafte1 zutrgliche und billige ,ersatzmittel fr alle ,gegenden1 in denen frisches ,fleisch ein seltener ,artikel ist4 ,bedeutend wohlschmeckender ist das weie1 etwas derbe ,fleisch des frischen ,schellfisches1 und wenn es selbst heute in der ,zeit der ,fleischteuerung noch nicht berall die ihm zukommende ,beachtung errungen hat1 so liegt dies wohl hauptschlich daran1 da sich die ,hausfrauen im ,binnenlande grtenteils nicht auf die richtige ,zubereitung verstehen4 ,wenn ihnen der ,seefischgeschmack an sich zuwider ist1 rate ich ihnen1 es einmal mit der ,zubereitung von ,fleischklchen 7,frikadellen7 aus ,dorschfleisch zu versuchen4 ,sehr vorteilhaft ist es1 da sich die ,schellfischarten bei ihrer groen ,zhigkeit und ,anspruchslosigkeit auf verhltnismig weite ,entfernungen hin lebend versenden lassen1 ,eigenschaften1 die es ermglichen1 die stattlichen ,meeresbewohner auch jahrelang in rumlich arg beschrnkten ,seewasseraquarien besser zu erhalten als irgend einen anderen ,seefisch4 -- ,es ist ein ,verdienst des norwegischen ,professors ,sars 7eines ,schwagers ,nansens71 nachgewiesen zu haben1 da die #a-a-a_/b mm groen ,glaskgelchen1 die frei im ,meereswasser umherschwimmen1 meist ,kabeljau-,eier sind4 ,der sonst in groen ,tiefen lebende ,fisch sucht zur ,laichzeit die seichten ,stellen1 die ,hochplateaus des ,meeres auf4 ,der ,laich fllt nicht zu ,boden1 sondern erhlt sich in einer ,tiefe von hchstens #ad kg treibend4 ,diese ,entdeckung fhrte weiter zu der ,feststellung1 da sich die ,eier unserer meisten anderen ,nutzfische des ,meeres ganz ebenso verhalten4 ,gerade das ,plankton1 ber dessen ,natur und ,zusammensetzung wir durch ,prof4 ,hensen-,kiel ,klarheit erhalten haben1 birgt zahllose solche ,eier1 die in ihrem ersten ,entwicklungsstadium fast gar keine ,artunterschiede aufweisen4 ,so sind die ,eier des ,kabeljaus und des ,schellfischs anfangs gar nicht zu unterscheiden4 ,es sind glashelle ,kgelchen mit verhltnismig groem ,dotter und einigen ,fetttrpfchen4 ,diese ,feststellungen haben nicht nur wissenschaftlichen ,wert1 sondern auch praktische ,bedeutung1 denn damit ist erwiesen1 da der ,fischfang mit tief an den ,boden gehenden ,netzen die in der ,entwicklung begriffene ,brut nicht zu schdigen vermag1 wie man frher wohl befrchtet hatte4 ,illustration3 ,abb4 #f4 ,thunfisch 7,thynnus thynnus74 ,einigermaen ,ersatz fr ,hering und ,schellfisch bietet den ,anwohnern des ,mittelmeers der mchtige ,thun 7,thynnus thynnus71 der durchschnittlich #b kg lang und #abj kg schwer ist1 oft aber auch bedeutend grer wird 7,abb4 #f74 ,der ,eindruck wird noch verstrkt durch den breit ausgeladenen ,leibesbau1 den dicken ,kopf und die ungemein krftig entwickelten ,schwanz- und ,seitenflossen des ,fisches4 ,man glaubte frher allgemein1 da der ,thun eigentlich im ,atlantischen ,ozean beheimatet sei und von da lediglich zum ,laichen durch die ,strae von ,gibraltar nach dem ,mittellndischen1 ja sogar von da durch ,dardanellen und ,bosporus zum ,schwarzen ,meer ziehe1 bis in das ,asowsche hinein4 ,neuere ,untersuchungen haben jedoch gezeigt1 da er keine so weiten ,wanderungen vollfhrt1 sondern da die ,verhltnisse hnlich liegen wie beim ,hering1 da also der ,thun in der ,hauptsache ,hhenwanderer ist4 ,er verbringt den grten ,teil seines ,lebens in den tiefsten ,senkungen des ,mittelmeers1 anscheinend auch in der ,bucht von ,cadiz1 und steigt im ,frhjahr empor1 um den flachsten ,stellen zuzustreben4 ,dabei berhrt er namentlich die ,ksten ,sardiniens und ,siziliens1 und hier wird denn auch der ergiebigste und groartigste ,thunfang betrieben4 ,er erfordert wochen- und monatelange ,vorbereitungen und ,zurstungen1 denn er geschieht in ungeheuren ,netzen1 sogenannten ,tonnaros1 wahren ,gebuden aus zhestem ,spartogras und bestem ,hanf1 die #cj-ej m ,tiefe und bis zu #a km ,lnge haben4 ,das ,auslegen dieser ,ungetme kann nur bei vollkommen ruhiger ,see stattfinden und mu mit grter ,sorgfalt erfolgen1 da viel darauf ankommt1 da die ,netzwnde senkrecht stehen wie ,mauern4 ,zu diesem ,zwecke sind sie unten mit ,blei- und ,eisenstcken beschwert1 whrend sie oben mit ,korkschwimmern versehen sind4 ,das ,ganze ist in eine ,reihe von aneinander stoenden ,kammern geteilt1 die durch ffnungen in der ,netzwand verbunden sind1 aber nach ,bedarf abgeschlossen werden knnen4 ,die vorderste ,kammer ist die grte1 von ihrem ,eingang strahlen noch scherenartig zwei lange ,netzflgel aus1 um ein ,entweichen der ,fische nach dem ,strande oder der offenen ,see hin zu verhindern4 ,die hinterste ,netzkammer ist die kleinste1 hat den engsten ,eingang und ist im ,gegensatze zu den anderen auch mit einem ,netzboden aus dem engmaschigsten und zhesten ,geflecht versehen4 ,das ist die ,kammer des ,todes4 ,ist endlich das ganze verwickelte ,netzgebude zur ,zufriedenheit errichtet1 so begeben sich die ,fischer wieder an ,land und lassen nur wenige ,wachboote zurck1 die den ,einzug der ,thune beobachten sollen3 ein bei ungnstigem ,wetter ebenso schwieriges wie undankbares ,geschft4 ,die ,thune halten zh an der einmal eingeschlagenen ,richtung fest und entschlieen sich nicht leicht zum ,zurckschwimmen1 begnstigen dadurch also noch die ,arglist des ,menschen1 so vorsichtig und schlau sie sonst auch sind4 ,sie streichen in kleinen ,trupps rasch durch die ,wellen1 oft in keilfrmiger ,schwimmordnung1 aber diese ,trupps folgen einander so rasch und ununterbrochen1 da man doch von einer ,massenwanderung sprechen kann4 ,nicht selten stutzen sie beim ,eintritt in die ,netztore1 und die ,fischer sind dann gentigt1 die furchtsamen ,tiere durch ,einschaufeln von ,sand ins ,wasser oder durch das ,herablassen eines ,schaffells weiter zu scheuchen4 ,sind ihrer genug in der vordersten1 natrlich bis zum ,boden reichenden ,kammer1 so wird der ,eintritt in die zweite frei gegeben1 damit in jener ,platz fr neue ,ankmmlinge geschaffen werde4 ,so geht es von ,kammer zu ,kammer und zuletzt in die des ,todes4 ,der sonst so de ,strand dieser ,gegenden ist inzwischen zum ,schauplatz ausgelassenen ,lebens geworden1 denn der ,thunfischfang ist hier das grte ,volksfest1 und allenthalben herrscht das bunte und lrmende ,lustgetriebe eines ,jahrmarkts4 ,aus flchtig zusammen genagelten ,huschen und ,bretterbuden ist eine ganze ,stadt entstanden1 und in ihren ,gassen schiebt und drngt sich eine aufgeregte1 unterhaltungsbedrftige ,menschenmenge1 ,einheimische und ,fremde1 ,fischer und ,kaufleute1 ,handwerker1 ,wirte und allerlei fahrendes ,volk1 nicht zuletzt auch ,priester1 denn ohne den ,segen der ,heiligen wrde ja kein ,thunfisch ins ,netz gehen4 berall ,musik und ,gesang1 ,lachen und ,lrmen1 ,scherzen und ,necken1 ,lieben und ,raufen4 ,alles atmet ,leidenschaft und ,leben1 ,aufregung und ,feuer1 denn die ,tonnara ist den ,sizilianern das1 was den ,spaniern die ,stiergefechte sind und dem ,englnder der ,derby-,tag4 ,endlich steigt als ,zeichen dafr1 da die ,totenkammer gefllt ist1 am ,maste des ,wachbootes eine rote ,flagge auf1 alles eilt nun in wirrem ,gedrng unter ,jauchzen1 ,schreien und ,brllen1 ,mtzen- und ,tcherschwenken wie besessen zu den harrenden ,booten1 um so rasch als mglich den ,schauplatz zu erreichen4 ,dort wird unter groen ,anstrengungen die ,totenkammer heraufgezogen und schlielich ihr ,netzboden in ,mannestiefe festgelegt4 ,weier ,schaum bedeckt das ,wasser1 und die dem ,tode geweihten groen ,fische peitschen mit verzweiflungsvollen ,schwanzschlgen die ,oberflche1 rings umgeben von ,fahrzeugen voller ,menschen1 denen die unverhllte ,mordgier und tierischer ,fleischhunger aus den ,augen blitzen4 ,die sehnigen1 halbnackten1 braunen ,fischer werden zu erbarmungslosen ,schlchtern4 ,wie ,wahnsinnige stechen sie mit spitzen ,harpunen blindlings in das weischaumige1 klatschende ,fischgewimmel1 schlagen mit nagelbesetzten ,keulen auf ihre ,opfer los1 zerfetzen mit ,schwertern und ,dolchen die groen ,fischleiber4 ,blutigrot frbt sich die blasige ,flssigkeit in der ,totenkammer1 blutigrot das ,meer in weitem ,umkreise1 und ,blut und ,schwei strmen ber die vor ,aufregung bebenden ,menschenleiber1 die von dem fanatischen ,zujauchzen der blutlsternen ,zuschauermenge in den ,booten zu immer neuem ,morden angepeitscht werden1 bis der letzte ,thun verblutet ist oder der ermattete ,arm die ,harpune nicht mehr zu heben vermag4 ,es ist ein grausiges ,bild bei goldenem ,sonnenschein und lachend blauem ,himmel1 aber so abstoend es auch auf feiner empfindende ,gemter wirkt1 fahren doch reiche ,leute genug eigens deshalb nach ,sizilien4 ,als ,ludwig ,,xiii4 ,marseille besuchte1 wurde ihm zu ,ehren eine groe ,thunfischmetzelei veranstaltet1 die diesem geschmackvollen ,herrscher so trefflich gefiel1 da man spter oftmals von ihm hren konnte1 es sei dies einer der schnsten ,tage seines ,lebens gewesen4 ,widerwrtig sind die bluttriefenden ,schlchtereien gewi1 aber doch von ungeheurer wirtschaftlicher ,bedeutung fr alle ,lnder am ,mittelmeer1 denn das ,thunfleisch ist zwar etwas grob und reichlich trocken1 aber nahrhaft und vor allem -- billig4 ,es erfreut sich deshalb in vornehmeren ,kreisen keiner sonderlichen ,beliebtheit1 ist aber fr weite ,landstrecken das einzige ,fleisch1 dessen ,genu auch den rmeren ,volksschichten mglich ist1 das so eine hochwillkommene ,abwechslung zwischen dem ewigen ,einerlei von ,kaktusfeigen1 ,bohnen und ,makkaroni bildet und damit der sonst unausbleiblichen ,unterernhrung der ,bevlkerung entgegenwirkt4 ,die ersten jungen ,thunfische kommen schon im ,juli zum ,vorschein und wachsen so rasch heran1 da sie bis zum ,oktober bereits ein ,gewicht von #a kg erreichen4 ,illustration3 ,abb4 #g4 ,makrele 7,scomber scomber74 7,phot4 von ,oberl4 ,w4 ,khler1 ,tegel47 ,ein kleinerer1 schlankerer und weit besseres ,fleisch liefernder ,vetter des plumpen ,thun1 die schnittig gebaute ,makrele 7,scomber scomber7 mit der kunterbunten ,zeichnung und dem wundervollen ,opalschimmer auf dem zarten ,schuppenkleid 7,abb4 #g7 ist auch in unseren ,meeren hufig4 ,massenhafter noch wird sie an den englischen und franzsischen ,ksten gefangen und eingesalzen1 ja es ist dort schon vorgekommen1 da man die allzu dicht gefllten ,netze ihres ungeheuren ,gewichtes halber nicht wieder heraufzuziehen vermochte4 ,sehr gern folgt die gefrige ,makrele1 an der das vllige ,fehlen der ,schwimmblase das ,merkwrdigste ist1 den groen ,heringsheeren und zehntet sie nach ,krften4 ,in ,england bildet auch das ,angeln dieser wanderlustigen ,fische vom ,segelboot aus bei scharfer ,brise einen beliebten ,sport4 ,whrend die ,makrele und noch mehr die fern von den ,ksten im ,atlantik ,flugfische jagende und ihnen nachspringende ,bonite 7,scomber pelamys7 vorzgliche ,schwimmer sind1 vermag der verwandte ,schiffshalter 7,echenis remora7 nur matte und plumpe ,schwimmbewegungen zu vollfhren4 ,er macht sich deshalb das ,reisen gern bequem und lt sich lieber von flinkeren ,fischen fortschleppen1 was ihm dadurch ermglicht wird1 da seine vordere ,rckenflosse zu einer breiten ,haftscheibe umgewandelt ist1 mit der er sich am ,bauche seines ,reisemarschalls festsaugt4 ,am liebsten whlt er dazu ,haie1 wohl weil deren rauhe ,haut einen besonders sicheren ,halt gewhren mag und weil sie weite ,meeresstrecken durcheilen4 brigens begngt sich der ,schiffshalter mit der ,rolle des blinden ,passagiers und wird nicht etwa zum ,schmarotzer4 ,deshalb ist ihm auch ein ,schiffsrumpf ebenso recht wie ein ,fischleib1 zumal ja immer allerlei nhrstoffreiche ,abflle ber ,bord geworfen werden1 worauf sich dann der ,echeneis von seinem ,platze lst und ihnen unter schlngelnden ,bewegungen zustrebt4 ,in weiterer ,ausbildung werden solche ,symbiosen nicht selten zu echtem ,raumparasitismus4 ,in allen ,meeren der ,erde werden kleine ,seefische gefunden1 die irgendwelchen ,leibesteil eines besonders wehrhaften ,tieres sich zur ,zufluchtssttte erkoren haben und ihren ,wirt gewhnlich zwar nicht merklich schdigen1 ihm aber auch keine ,gegendienste fr das gewhrte schtzende ,obdach leisten4 ,am bekanntesten in dieser ,beziehung ist ,fiersfer acus1 ein kaum #bj kg langes1 gelblichweies ,fischchen von fast durchsichtiger ,zartheit ohne ,bauchflossen und mit weit nach vorn gerckter ,afterffnung4 ,er benutzt als ,wohnung die sogenannten ,wasserlungen der ,seegurken1 dieser absonderlichen ,geschpfe1 die die merkwrdige ,gewohnheit haben1 die eigenen ,eingeweide auszuspeien1 wenn sie gereizt werden4 ,der ,fisch dringt mit dem ,schwanzende in die ,afterffnung seines ,wirtes ein1 schiebt allmhlich den ganzen ,krper nach und sieht nur noch mit dem ,kopfe heraus4 ,das ,atemwasser der ,seegurke1 das abwechselnd ein- und ausstrmt1 versorgt den ,fierasfer mit ,nahrung in ,gestalt kleiner ,krebstierchen4 ,manchmal aber1 wenn sich ihm ein besonders fetter und leckerer ,bissen darbietet1 schiet er1 wie ,bergmann beobachtet hat1 aus seinem ,verstecke hervor4 ,mglich1 da er seinen ,wirt auch von schmarotzenden ,krebstierchen befreit2 jedenfalls verursacht er ihm gewhnlich keinerlei ,unbequemlichkeiten4 ,wohl aber ist dies der ,fall1 wenn sich mehrere ,fischchen in der gleichen ,seegurke ansiedeln1 die dadurch sogar zugrunde gehen kann4 ,bisweilen findet sich ,fierasfer auch in anderen ,seetieren1 wie ,seesternen1 ,quallen und ,muscheln4 ,so besitzt das britische ,museum einige ,stcke1 die aus echten ,perlmuscheln stammen und von diesen mit einer glnzenden ,perlmutterschicht berzogen wurden4 ,der durch seitliche ,bepanzerung ausgezeichnete ,stcker 7,cranx trachrus71 auch ,halbmakrele genannt1 der bisweilen in ungeheuren ,schwrmen an den englischen ,ksten auftaucht1 aber wegen seines minderwertigen ,fleisches nur wenig ,beachtung findet1 gehrt im ,jugendzustande gleichfalls zu den ,raumparasiten1 denn er lebt dann zwischen den ,mundarmen und ,tentakeln von ,quallen1 die ihn durch ihre ,nesselzellen gegen ,feinde schtzen4 ,die jungen ,fischchen kommen nur aus den ,quallen hervor1 wenn alles ringsum sicher erscheint1 whrend sie sich beim geringsten ,anzeichen von ,gefahr sofort in ihre ,schlupfwinkel flchten4 ,der prchtig gefrbte ,amphprion bicnctus fhrt in hnlicher ,weise mit einer groen ,seerose gemeinsamen ,haushalt2 stlpt sie sich ein1 so lt sich der ,fisch ruhig von ihren ,tentakeln bedecken1 woraus sich schlieen lt1 da er gegen das ,nesselgift unempfindlich sein mu4 ,auch stark bewehrte ,seeigel mssen manchen kleinen ,meeresfischen als ,wohnung dienen4 ,plate fand whrend seines ,aufenthaltes auf den ,bahama-,inseln einen nur #c-f kg langen1 gelblich-weien1 schmutzig-braun gepunkteten ,fisch1 ,apogonchthys strmbi1 in der ,mantelhhle von ,riesenschnecken 7,strmbus ggas71 die dort als ein beliebtes ,volksnahrungsmittel regelmig zu ,markte gebracht werden4 ,wahrscheinlich verlt hier der ,einmieter das ,wirtstier nur nachts1 um auf ,krebstierchen und ,meeresasseln ,jagd zu machen4 ,selbst in unseren nordischen ,meeren fehlt es nicht an verwandten ,erscheinungen4 ,so konnte bei der ,suche nach den ,wohnpltzen der jungen ,schellfische und ,kabeljaue festgestellt werden1 da deren ,auftreten auf das innigste mit dem mehr oder minder hufigen ,vorhandensein von ,kornblumenquallen zusammenhing4 ,bei ruhiger ,see lie sich denn auch deutlich beobachten1 wie die jungen ,fische sich bestndig zwischen den langen ,nesselfden der ,quallen aufhielten1 und wie ihre ,eigenbewegung sich ganz darauf beschrnkte1 dem ruckweisen ,weiterschwimmen der ,quallen nachzukommen1 die ihnen also zu ,schirmherrn im wahrsten ,sinne des ,wortes geworden waren4 ,illustration3 ,abb4 #h4 ,scholle4 7,phot4 von ,f4 ,ward47 ,nchst den ,heringen und ,schellfischen sind die der groen ,gruppe der ,plattfische oder ,schollen 7,abb4 #h7 angehrenden ,arten die wichtigsten ,nutzfische unserer ,meere4 ,naturgeschichtlich interessant sind sie schon durch ihre weitgehende ,anpassungsfhigkeit an die ,farbe des ,untergrundes und durch ihr damit im engsten ,zusammenhang stehendes ,farbwechselvermgen4 ,aber selbst diese wunderbaren ,eigenschaften erscheinen den ,plattfischen noch nicht ausreichend1 um sich gegen die ,nachstellungen der gefrigen ,raubfische zu sichern und sich selbst vor den ,augen ihrer ,opfer zu verbergen4 ,der greren ,sicherheit halber whlen sie sich vielmehr gleich ganz in den ,sand ein1 so da nur ein ,teil des ,kopfes mit den gleich blaugrnen ,perlen funkelnden ,augen hervorsieht4 ,dieses ,einpaddeln geschieht mit so fabelhafter ,schnelligkeit1 da man die einzelnen ,bewegungen dabei kaum festzustellen vermag4 ,man sieht nur ein ,aufwirbeln des ,sandes1 hastig zitternde und flimmernde ,bewegungen der langen ,bauch- und ,rckenflossen1 und der ,fisch ist auch schon fast spurlos verschwunden4 ,in ,wirklichkeit vollzieht sich die ,sache nach den ,beobachtungen ,e4 ,schmidts so1 da die ,flunder einmal fest mit dem ganzen ,krper den ,sand peitscht1 der dadurch etwas ausgehhlt wird4 ,zugleich schaufelt sie mit den groen ,randflossen ,sand auf die ,krpermitte1 der durch die dabei erzeugte ,strmung gleichmig ber den ganzen ,fisch verteilt wird und diesen so dem ,blick des ,beobachters oder im ,freien dem ,auge des gierigen ,raubfisches entzieht4 ,das eben erwhnte ,auge der ,plattfische verdient in doppelter ,beziehung noch eine kurze ,wrdigung4 ,einmal ist es das einzige mir aus eigener ,anschauung bekannte ,fischauge1 das einen gewissen seelischen ,ausdruck widerspiegelt3 es schaut frmlich klug1 ja schelmisch und listig in die von unliebsamen ,gefahren aller ,art erfllte ,unterwasserwelt4 ,zugleich sind diese prachtvoll gefrbten ,augen1 die durch eine stark entwickelte ,nickhaut geschtzt erscheinen1 von einer hchst seltsamen ,beweglichkeit1 denn sie knnen nicht nur nach den verschiedensten ,richtungen hin willkrlich gedreht1 sondern auch wie die der ,frsche aus ihren ,hhlen hervorgehoben und wieder zurckgezogen werden4 ,in diesem unausgesetzten ,augenspiel spiegelt sich jede seelische ,erregung des ,fisches ebenso deutlich wieder wie die des ,hundes in seinen ,schwanzbewegungen oder die gewisser ,vgel in dem verschiedenartigen ,zucken mit den ,flgeln4 ,das ,allermerkwrdigste ist aber nun der ,umstand1 da bei der ausgebildeten ,scholle beide ,augen auf ein und derselben ,krperseite liegen1 wie berhaupt ihre ganze ,kopfbildung derart unsymmetrisch ist1 ja so verschroben erscheint1 da sie in dieser ,beziehung im gesamten ,wirbeltierreiche geradezu einzig dasteht4 ,freilich ist dem nicht von allem ,anfang an so4 ,die dem ,ei entschlpften und sich massenhaft an der ,oberflche des ,meeres herumtreibenden jungen ,schollen sind nmlich noch ganz nach dem regelrechten ,fischtypus gebaut1 schwimmen auch in der sonst allgemein blichen ,weise mit dem ,rcken nach oben und dem ,bauch nach unten1 haben auf jeder ,gesichtshlfte je ein ,auge und bergen im ,innern ihres beraus zarten1 fast glashellen und durchsichtigen ,krpers eine stark entwickelte ,schwimmblase1 whrend zugleich die sonstige ,beschaffenheit der inneren ,organe unverkennbar darauf hinweist1 da makrelenartige ,hartflosser etwa vom ,typus der ,gattung ,zus 7,petersfische7 ihre dereinstigen ,vorfahren gewesen sein mssen4 ,aber schon nach kurzer ,frist gehen sie vom lockeren ,herumschwrmen zu einer soliden und unttigen ,lebensweise ber1 indem sie immer grere ,zeitrume in trger ,ruhe auf dem ,boden verbringen und sich hierbei auf eine ,seite legen4 ,dieser neuen ,lebensart pat sich nun ihr ganzer ,organismus in einer ans ,wunderbare streifenden ,weise an4 ,der ,krper wird immer flacher und platter1 bis er schlielich die fast scheibenfrmige ,form erreicht1 die uns von den gerucherten ,flundern her so wohl vertraut ist4 ,die dem ,sand aufliegende ,unterseite bleibt mehr oder minder farblos1 whrend die ,oberseite das geschilderte ,farbwechselvermgen erhlt4 ,die berflssig gewordene ,schwimmblase verkmmert rasch und verschwindet schlielich gnzlich1 ein ,vorgang1 der durch den starken ,druck von ,wasser und ,sand und durch die ,einengung der ,bauchhhle wesentlich beschleunigt wird4 ,das auf der ,unterseite nutzlos gewordene ,auge aber rckt allmhlich ber die ,scheitelmitte hinweg1 und bei solchen ,arten1 bei denen die ,rckenflosse bis zum ,scheitel reicht1 sogar unter jener hindurch zur ,oberseite hinber1 die auf diese ,weise zwei wohl ausgebildete ,augen erhlt4 ,wie der absonderliche ,vorgang eigentlich des nheren zu erklren ist1 darber herrscht unter den ,gelehrten noch keineswegs vllige ,einstimmigkeit4 ,whrend die einen von einem ungleichmigen ,wachstum beider ,schdelhlften sprechen1 fassen andere die ,augenwanderung als eine mehr aktive auf1 wobei der ,einflu des ,lichtes der wirksame ,faktor sein soll4 ,jedenfalls erfolgt sie schon zu einem ,zeitpunkte1 wo die ,schdelknochen noch weich und knorpelig sind1 also keinen groen ,widerstand entgegensetzen4 ,hand in ,hand damit geht auch eine entsprechende ,vernderung der ,augenmuskeln1 deren sptere1 auffallend groe ,beweglichkeit damit im engsten ,zusammenhange stehen mag4 ,ebenso wird das ,maul vollstndig nach oben verdreht1 so da der alte ,gesner ganz recht hat1 wenn er von einem widerwrtig gesetzten ,kopf spricht4 ,da die jungen ,schollen schon sehr frhzeitig zu der dem ,meeresboden anklebenden ,lebensweise bergehen und von ihren verschiedenen ,schutzmitteln gar bald den besten ,gebrauch zu machen wissen1 sind sie weit weniger als andere ,jungfische den ,nachstellungen der ,meeresruber preisgegeben1 und so erklrt es sich1 da die ,menge der ,plattfische in allen ,meeresteilen mit geeignetem ,untergrund 7,schlamm und ,schlick wird gemieden1 ,sand vor feinem ,gerll und dieses vor grobem bevorzugt7 eine gewaltig groe ist1 obschon die ,zahl der im ,sptfrhling oder ,frhsommer abgesetzten1 frei1 nahe der ,oberflche1 treibenden und deshalb nur wenig geschtzten ,eier nur eine verhltnismig geringe ist1 jedenfalls der vieler anderer ,fische weitaus nachsteht4 ,so kommt es1 da die ,plattfische1 die sich durch ein auerordentlich schmackhaftes ,fleisch auszeichnen1 das bei seiner ,haltbarkeit sich namentlich auch zum ,versand nach dem ,binnenlande eignet1 volkswirtschaftlich eine groe ,rolle spielen und ihr ,fang jahraus jahrein ,tausende von ,fischern an den ,nord- und ,ostseeksten beschftigt1 wobei freilich die deutschen so ziemlich in letzter ,reihe stehen oder doch wenigstens vor kurzem noch standen4 ,die schnen ,zeiten allerdings1 wo auf dem ,londoner ,markte das ,dutzend dreipfndiger ,goldbutten vergeblich um einen ,penny ausgeboten wurden1 sind leider wohl fr immer vorber1 ja bei einigen besonders geschtzten ,arten1 wie bei der delikaten ,seezunge1 macht sich infolge allzu schonungsloser ,nachstellungen schon eine so besorgniserregende ,abnahme bemerkbar1 da man bereits auf das ,aushilfsmittel der knstlichen ,zucht verfallen1 dabei ber das ,stadium der ,versuche aber noch nicht viel hinausgekommen ist4 ,tagsber ruhen die ,schollen gewhnlich trge im ,sande1 und erst gegen ,abend beginnen sie zur ,jagd auszuziehen1 wobei sie sich unter wellenfrmiger ,streckung des auch jetzt flach liegenden ,leibes und seiner sehr schmiegsamen ,flossen recht zierlich vorwrts bewegen und dabei die ,schwanzflosse gewissermaen als die treibende ,schiffsschraube benutzen4 ,die kleineren ,arten begngen sich mit allerlei ,gewrm1 ,krebs- und ,muscheltierchen1 aber die groen sind tchtige ,ruber1 die sich selbst an die wehrhaften ,rochen wagen4 ,bedrohte ,plattfische schieen blitzschnell im ,zickzack durchs ,wasser1 um sich dann schleunigst wieder im schtzenden ,sande einzupaddeln4 ,illustration3 ,abb4 #i4 ,flunder 7,pleuronectes flesus47 7,phot4 von ,oberlehrer ,w4 ,khler1 ,tegel47 ,die dem ,binnenlnder wenigstens von genossenen ,tafelfreuden her bekanntesten ,arten sind der stattliche ,steinbutt 7,rhmbus mximus71 der eine ,lnge von #a kg und ein ,gewicht von #ce kg erreichen kann 7,abb4 #aj1 ,fig4 #d71 und die wesentlich kleinere ,flunder 7,pleuronctes flsus71 die hufig auch in unseren ,binnengewssern gefangen wird1 da sie sich mit ,vorliebe in den ,strommndungen aufhlt und von hier gern weite ,wanderungen stromaufwrts unternimmt 7,abb4 #i74 ,da sie sich also mit ,leichtigkeit an ,swasser gewhnt1 weshalb auch ,zuchtversuche mit ihr viel aussichtsreicher wren1 als mit anderen ,arten1 sind die allerliebsten kleinen ,jungflundern geeignete ,aquarienfische1 die sehr viel ,vergngen gewhren1 obschon ihre ,eingewhnung und ,pflege doch nicht ganz so einfach ist1 wie ,brehm angibt4 ,eine hufige ,erneuerung oder eine sehr starke ,durchlftung des ,wassers und ein ganz niedriger ,wasserstand scheinen in ,verbindung mit durchaus sparsamer ,ftterung die unerllichen ,bedingungen fr ihr ,gedeihen zu sein4 ,weiter wren noch zu nennen der in den deutschen ,meeren ziemlich seltene1 mchtige ,heilbutt 7,hippoglssus vulgris71 der doppelt so gro und schwer wird wie der ,steinbutt1 der ,goldbutt 7,pleuronctes platssa7 und die feiste ,seezunge 7,slea vulgris71 womit aber die ,liste der regelmig oder gelegentlich bei uns vorkommenden ,arten noch lange nicht erschpft ist4 ,bei der durch besondere ,trgheit ausgezeichneten ,seezunge finden wir auer der ,farbanpassung auch noch eine echte ,mimikry-,erscheinung 7,nachffung eines giftigen oder sonstwie besonders gefhrlichen ,tieres durch eine an sich harmlose und wehrlose ,art71 wie sie sonst im ,reiche der ,fische nur selten vorkommt4 ,mastermann hat nmlich beobachtet1 da aufgestrte ,seezungen1 sobald ihnen das ,versteckenspiel nichts mehr ntzt1 die stark ausgebildete und mit einem groen1 tiefschwarzen ,fleck versehene rechte ,brustflosse scharf aufrichten und gleich einem dsteren ,todesbanner ausbreiten1 gerade so1 wie es das ,petermnnchen 7,trachnus drco7 macht1 das bekanntlich giftig ist4 ,illustration3 ,abb4 #aj4 #a ,dornhai4 #b ,nagelroche4 #c ,scholl4 #d ,steinbutt4 #e ,seeteufel4 #f ,knurrhahn4 #g ,seehase4 #h ,seepferdchen4 ,es gibt nmlich1 obwohl man das frher stark angezweifelt hat1 tatschlich giftige ,fische1 und ihre ,zahl ist sogar durchaus nicht gering1 wenn auch die meisten davon in ihrer ,verbreitung auf tropische und subtropische ,gewsser beschrnkt sind4 ,entweder sitzen die sackartigen ,giftdrsen im ,maule und treten beim ,bisse des ,tieres in ,wirksamkeit1 wie es z4 ,b4 bei den von den ,fischern des ,mittelmeers deshalb sattsam gefrchteten ,murnen der ,fall ist1 oder sie befinden sich am ,grunde durchbohrter oder gefurchter1 besonders harter und spitziger1 bisweilen auch wie sprdes ,glas abbrechender und in der ,wunde stecken bleibender ,stacheln an den ,kiemendeckeln1 ,rcken- oder ,schwanzflossen4 ,so vermag auch das ,petermnnchen mit seinen scharfen ,rckenstacheln recht empfindlich zu verletzen1 und das dann in die ,wunde eindringende ,gift zieht etwa dieselben ,folgen nach sich1 wie ein tchtiger ,skorpionstich1 whrend sie bei gewissen exotischen ,formen noch weit unangenehmer sind4 ,obwohl das ,fleisch des ,petermnnchens recht wohlschmeckend und auch durchaus bekmmlich ist1 wollen deshalb die ,fischer nicht viel von dem an sich recht hbschen ,fisch wissen1 sondern werfen ihn in vielen ,gegenden1 wenn er einmal zufllig mit in ihre ,netze geriet1 wieder ins ,meer zurck1 gewissermaen als eine ,art ,opfergabe fr ,petrus1 den ,fischerschutzheiligen1 wodurch sich auch der auffllige ,name des eigentmlichen ,geschpfs erklren mag4 ,es bewohnt sandige1 aber nicht zu flache ,stellen unserer ,meere und whlt hier seinen stark zusammengepreten1 messerartigen ,leib gewhnlich so weit im ,boden ein1 da nur die vorstehenden1 nach oben gerichteten ,augen herausragen4 ,sowie sich aber eine ,garnele oder ein kleines ,fischchen in der ,nhe blicken lt1 schnellt der ,ruber mit einem pltzlichen ,ruck hervor1 erhascht und verschlingt sein ,opfer und lt sich dann mit zierlichem1 wellenfrmigem ,schwung wieder zum ,boden herabtaumeln1 indem er gleichzeitig durch hastige ,bewegungen der langen ,bauchflosse eine ,sandwolke erzeugt und sich geschickt in diese einbettet4 ,gefrchteter noch als unser ,petermnnchen ist der gleichfalls zu den ,panzerwangen gehrige ,zauberfisch 7,synancja verrucsa71 der im ,roten1 ,indischen und ,stillen ,meere vorkommt4 ,wie das ,petermnnchen hlt sich auch diese ,art zwischen ,steinen und ,seetangen1 halb im ,schlamm vergraben1 am ,meeresgrunde versteckt und ist fr die nackten ,fe der zum ,baden oder ,schwimmen ins ,wasser gehenden ,strandbewohner um so gefhrlicher1 als seine warzige ,haut in ihren ,farbentnen so genau der ,umgebung entspricht1 da auch das schrfste ,auge ihn kaum von ihr zu unterscheiden vermag4 ,sobald aber jemand auf ihn tritt1 erhebt er sich1 spreizt die ,rckenstacheln und bohrt sie tief in den ,fu des ,unglcklichen4 ,klunzinger lernte ,flle kennen1 wo ein solcher ,stich sofortige ,ohnmachtsanflle zur ,folge hatte1 ja sogar ,todesflle sollen vorkommen1 wenn auch wohl nicht unmittelbar durch den ,stich1 sondern wahrscheinlicher durch ,brandigwerden der vielleicht schlecht behandelten ,wunde4 ,bei diesen beiden ,arten wie auch bei dem von den franzsischen ,fischern bestgehaten ,vipernfisch 7,trachnus vpera7 stellt sich das ,gift dar als eine bluliche1 leicht opalisierende ,flssigkeit1 die namentlich auf ,herz und ,rckenmark einwirkt4 ,bei anderen ,fischen scheint das ganze ,blutwasser wenigstens zeitweise giftige ,eigenschaften zu besitzen1 weshalb auch ihr ,genu schwere ,gesundheitsstrungen nach sich ziehen kann4 ,doch scheinen dabei auch rtliche ,verhltnisse eine noch wenig aufgeklrte ,rolle zu spielen1 indem das ,fleisch der gleichen ,fischart je nach seiner ,herkunft sehr gefhrlich oder vllig unschdlich sein kann4 ,so fand ,johannes ,mller auf den ,marschallinseln einen von den ,eingeborenen ,langi genannten makrelenartigen ,fisch1 dessen ,fleisch1 wenn es in der ,lagune erbeutet war1 heftige ,vergiftungserscheinungen zeitigte1 sich dagegen als wohlbekmmlich erwies1 wenn die ,fische dem freien ,meere entstammten4 ,auch die ,lagunenfische verloren ihre unangenehme ,eigenschaft1 wenn man sie vor dem ,abtten fr einige ,wochen in ,brackwasser setzte4 ,mller vermutet1 da das ,stagnieren des ,lagunenwassers mit der ,giftwirkung in ,zusammenhang stehe1 die ihrerseits in ihren ,erscheinungen stark an ,alkoholgift erinnere4 ,die giftigsten ,geschpfe des ,ozeans sind ohne ,zweifel die verschiedenen ,arten von ,seeschlangen1 die freilich nicht etwa mit den berchtigten ,seeschlangen seefahrender ,mnchhausens gleichbedeutend sind4 ,auch von dem blen ,rufe dieser gefrchteten ,tiere haben gewisse ,fische durch eine weit getriebene ,mimikry ,nutzen gezogen4 ,selbst ein so gebter ,forscher wie ,dahl hielt den ersten derartigen ,fisch aus dem ,indischen ,ozean1 der ihm zu ,gesichte kam1 zunchst fr eine ,seeschlange und erkannte erst bei nherer ,untersuchung seine ,fischnatur4 ,der ,krper war ganz schlangenartig1 das ,flossenwerk bis auf einen schmalen1 kaum wahrnehmbaren ,saum rckgebildet1 und auch die prachtvolle ,frbung der in den gleichen ,meeresteilen lebenden ,seeschlangen1 hellblau mit tiefschwarzer ,ringelung1 fehlte nicht4 ,die oben erwhnten ,murnen1 die den rmischen ,schlemmern als ein ausgesuchter ,leckerbissen galten und auch heute noch auf den ,fischmrkten der ,mittelmeerlnder sich groer ,beliebtheit erfreuen1 haben auf ihrem glatten1 aalartigen und schuppenlosen ,fettleib gleichfalls recht hbsche ,zeichnungen aufzuweisen4 ,so ist ,murana hlena1 die hufigste ,art1 auf gelblichem ,untergrunde in reizender ,musterung dunkelbraun marmoriert4 ber den ,charakter dieser am ,meeresgrund in zerklftetem ,gefels und zwischen ,steinblcken in der ,nhe der ,kste hausenden ,fische ist aber wenig ,rhmliches zu sagen1 denn sie gehren zu den znkischsten1 boshaftesten und gefrigsten ,tieren1 worauf schon ihr tief gespaltener1 zahnstarrender ,rachen hinweist4 ,ungeschickte ,fischer 7man pflegt die ,murnen zu angeln7 haben schon oft durch die langen und spitzen ,zhne der wtenden und sich nach ,krften wehrenden ,gefangenen empfindliche ,verwundungen davongetragen4 ,das offene1 sich unablssig bewegende ,maul sieht aus1 als ob es bestndig keife1 und es klingt ganz glaubhaft1 da diese ,biester1 wenn sie nicht genug ,tintenschnecken und ,krebse zur ,stillung ihres gewaltigen ,hungers finden1 sich gegenseitig die ,schwnze abknabbern4 ,noch aalartiger als die dazu etwas zu hoch gebauten ,murnen sieht der #c kg lang und #ej kg schwer werdende ,meeraal 7,cnger vulgris7 aus1 der gleich unserem ,fluaal ein jugendliches ,larvenstadium als ,leptocephalus durchmachen mu und schon dadurch seine nahe ,verwandtschaft zu ihm erweist4 ,auch der ,meeraal ist ein gefriger ,raubfisch1 selbst jedoch wenig schmackhaft1 hlt sich aber dafr gut im ,aquarium4 ,gefangen wird er hauptschlich in dunklen ,nchten an mit ,pilchards gekderten ,legangeln1 und da sein ,fleisch sehr niedrig im ,preise zu stehen pflegt1 findet es immerhin willige ,abnehmer4 ,nicht so hufig wie des ,giftes bedienen sich einzelne ,fische der elektrischen ,kraft zur ,abwehr oder zur ,lhmung ihrer ,beute1 und sie stehen in dieser ,beziehung im ,tierreiche einzig da4 ,am meisten ist die ,fhigkeit1 elektrische ,schlge auszuteilen1 bei zwei ,swasserfischen ausgebildet1 dem sdamerikanischen1 von ,humboldt so glnzend geschilderten ,zitteraal und dem afrikanischen ,zitterwels1 aber auch einer der gewhnlichsten ,charakterfische des ,mittellndischen ,meeres1 nmlich der ,zitterrochen 7,torpdo marmorta7 gehrt hierher4 ,dieser flach1 plump und breit gebaute1 #a-a_/b kg lang1 #a kg breit und #cj kg schwer werdende ,fisch war gerade seiner allerdings nicht richtig gedeuteten elektrischen ,eigenschaften wegen schon den ,alten bekannt und spielte in ihrer ,arzneikunst eine nicht geringe ,rolle2 namentlich ,claudius ,galenus1 nchst ,hippokrates der berhmteste ,arzt des ,altertums1 empfahl im #b4 ,jahrhundert n4 ,chr4 das ,auflegen von ,zitterrochen auf den kranken ,krperteil1 weil sie eine heilsame magnetische ,wirkung ausben sollten4 ,die ,griechen nannten den ,zitterrochen wegen der durch seinen ,schlag hervorgerufenen ,lahmlegung des ihn berhrenden menschlichen oder tierischen ,krpers ,narke1 d4 h4 der ,betubende 7daher auch narkotisieren betuben71 die ,rmer ,torpedo1 d4 i4 der ,lahmleger4 ,in der ,tat vermag ein krftiger alter ,zitterrochen durch seinen ,schlag den ,arm eines ,mannes zu lhmen1 wenn seine elektrische ,kraft auch nicht an die des ,zitteraals heranreicht1 und es ist deshalb beim ,baden in an ,zitterrochen reichen ,meeresteilen immerhin eine gewisse ,vorsicht angebracht4 ,nach mehreren1 kurz aufeinander folgenden ,entladungen lt aber die ,kraft des ,fisches nach1 und schlielich vermag er nur noch ein leises ,zittern hervorzurufen und bedarf dann geraumer ,zeit1 um seine elektrische ,batterie wieder in leistungsfhigen ,zustand zu versetzen4 ,im ,wasser wirkt der ,schlag strker als in der ,luft1 und er wird um so heftiger empfunden1 je grer die berhrte ,flche ist4 ,um ihn auszulsen1 mssen die positiv-elektrische ,rcken- und die negativ-elektrische ,bauchseite des ,fisches gleichzeitig berhrt werden1 wobei aber schon die ,herstellung einer mittelbaren ,verbindung durch ein ,stck ,tau oder dergleichen gengt1 und zwar ist die ,wirkung an der dicksten ,krperstelle des ,fischleibes am merklichsten4 ,die ,entladung ist aber auch vom ,willen des ,tieres abhngig1 stellt sich also erst dann ein1 wenn man es gengend reizt4 ,da es sich bei alledem wirklich um elektrische ,erscheinungen handelt1 ist nicht nur durch die physiologischen ,wirkungen1 sondern auch durch chemische ,versuche 7,wasserzersetzung1 ,zerlegung von ,jodkalium1 ,wrmeentwicklung7 unzweifelhaft nachgewiesen4 ,erzeugt wird die ,elektrizitt in einem besonderen1 sehr umfangreichen ,organ1 das zu beiden ,seiten des ,rckenmarkes einen betrchtlichen ,raum im vorderen ,teile des ,fischkrpers ausfllt und aus zahlreichen1 nach ,art der ,bienenzellen aneinandergereihten ,scheiben oder ,platten besteht1 die heute von den meisten ,gelehrten als abgendertes ,muskelgewebe gedeutet werden4 ,vom vierten ,lappen des ,kleinhirns entsendet der lobus electricus eine ,reihe von ,nervenpaaren in dieses ,organ1 die sich daselbst rasch aufs feinste verzweigen1 und als eine krnig-schleimige ,masse in ,form kleiner ,kugelzellen endigen4 ,die einzelnen ,scheibchen sind zu ,sulen zusammengestellt1 und zwar beim ,zitterrochen so1 da ihre ,achsen von der ,rcken- zur ,bauchseite gerichtet sind1 whrend sie beim ,zitteraal und ,zitterwels in der ,lngsrichtung des ,fischkrpers verlaufen4 ,d',arsonval1 dem wir die wohl beste und einleuchtendste ,erklrung der ganzen1 in ihren ,einzelheiten noch rtselhaften ,erscheinung verdanken1 ist der ,ansicht1 da die ,tausende von ,zellen im elektrischen ,organ bei einer strkeren ,reizung des ,tieres einer augenblicklichen ,formvernderung des ,protoplasmas unterliegen1 und wenn auch der ,spannungsunterschied jeder einzelnen noch so gering ist1 mu doch ihre ,gesamtheit eine immerhin bedeutende ,wirkungskraft hervorrufen1 wie sie nach den ,untersuchungen ,lippmanns stark genug ist1 den elektrischen ,strom auszulsen4 ,die erzeugten ,wechselstrme verdanken also ihre ,entstehung molekularen ,formvernderungen1 und damit ist auch ihre ,abhngigkeit vom ,willen des ,tieres erklrt4 ,du ,bois-,reymond1 der sich viel mit den galvanischen ,batterien dieser ,fische beschftigte1 hat die ganz begrndete ,frage aufgeworfen1 wie es wohl kommen mge1 da die ,zitterfische nicht selbst die ersten ,opfer ihrer ,entladungen werden4 ,eine befriedigende ,erklrung fr diese merkwrdige ,erscheinung konnte noch nicht gefunden werden1 man mu sich daher einstweilen mit der auch durch ,versuche nachgewiesenen ,tatsache begngen1 da diese merkwrdigen ,geschpfe nicht nur gegen ihre eigenen1 sondern auch gegen von auen zugefhrte elektrische ,entladungen gnzlich unempfindlich sind4 ,illustration3 ,abb4 #aa4 ,nagelrochen 7,raja clavata71 einen ,monat alt4 7,phot4 von ,f4 ,ward47 ,die sehr kleinen ,jungen des ,zitterrochens kommen lebend zur ,welt und gleichen nach ,krperbau und ,bewegungsart jungen ,haien1 haben also noch nicht die flache ,rochengestalt4 ,deren ,wirkung wird noch dadurch stark gesteigert1 da die paarigen ,flossen mchtig entwickelt und seitlich weit ausgebreitet sind1 fast wie ,fledermausflgel1 whrend ,schwanz- und ,afterflosse fehlen und die verkmmerten ,rckenflossen dem dnnen1 langen ,schwanze aufsitzen1 der als ein schmchtiges ,anhngsel dem breiten ,leibe entwchst4 ,der quergestreckte ,mund ist ganz auf die ,unterseite gerckt1 noch etwas rckwrts und seitwrts von ihm liegen die groen ,kiemenspalten4 ber die ,lebensweise1 die derart gestaltete ,fische fhren mssen1 kann von vornherein kein ,zweifel sein4 ,es sind trge ,bodenfische1 die meist ruhig auf oder im ,sande ruhen und nur pltzlich hervorschieen1 wenn sich ihren sphenden ,augen etwas ,geniebares beut4 ,zumeist ist brigens die ,nahrung der ,rochen auf ,krebstiere und ,jungfische beschrnkt1 da sie trotz ihrer ,gre wegen des eigenartigen ,mund- und ,zahnbaues umfangreichere ,bissen nicht zu bewltigen vermgen4 ,wohl aber schwimmen sie mit ihren breiten ,seitenflossen vorzglich und schieen durchs ,wasser wie ,vgel durch die ,luft4 ,das ,gebi ist furchtbar1 denn auch die hrtesten ,panzerkrebse werden zwischen den kraftvollen ,kiefern ohne ,umstnde zermalmt4 ,hauptwaffe der ,rochen ist ihr langer ,schwanz1 mit dem sie bei ,gefahr nach allen ,richtungen hin wtend die ,fluten durchpeitschen und dem ,gegner die empfindlichsten ,verletzungen beibringen1 zumal bei manchen ,arten dieses ,glied noch mit spitzen1 angelartigen ,stacheln besetzt ist1 nicht selten sogar hinzutretende ,blutvergiftung die geschlagenen ,wunden lebensgefhrlich macht4 ,dies wird schon von dem kleinen1 kaum meterlangen ,nagelrochen 7,rja clavta7 unserer ,ksten berichtet1 bei dem sich die druenden ,stacheln auch auf der ,mittellinie des ,rckens noch fortsetzen 7,abb4 #aa74 ,diese ,art1 deren ,fleisch im sdlichen ,england whrend der ,wintermonate gern gegessen wird1 pflanzt sich durch ,eier fort1 doch ist deren ,zahl auf #f-aj beschrnkt1 und das ist gut so1 denn wenn die geringe ,fortpflanzungsfhigkeit der ,rochen nicht wre1 wrden diese schdlichen ,raubfische vermge ihrer furchtbaren ,bewaffnung bald ein schdliches bergewicht in den ,meeren erlangen4 ,so aber schafft die ,natur immer wieder den ntigen ,ausgleich und stellt das harmonische ,gleichgewicht her4 ,bei der ,nahrungssuche schweift der ,nagelrochen unter wellenfrmigen ,schaukelbewegungen niedrig ber dem ,meeresboden dahin1 und sowie seine uerst empfindliche ,unterseite etwas ,geniebares berhrt1 deckt er es mit seinem breiten ,leibe und den groen ,seitenflossen und zermalmt es zwischen seinen harten ,kiefern4 ,im ,spielen kommen diese seltsamen ,fische bisweilen aber auch an die ,oberflche empor1 indem sie senkrecht auf- und niedertauchen und dabei zierlich tnzelnde ,bewegungen vollfhren4 ,der gefrchtete ,stechrochen 7,trygon pastinca7 der tropischen ,ksten hat an seinem langen1 dnnen ,schwanze zwar nur einen einzigen ,stachel1 aber dieser ist sgeartig gezhnt4 ,kommt dem gewhnlich im ,sande oder ,schlamm bis an die ,augen vergrabenen ,fisch etwas ,verdchtiges zu nahe1 so schwingt er seine ,waffe wie eine ,peitsche1 und der ,stachel verursacht dann gar bse und schmerzhafte1 sehr schwer heilende ,wunden4 ,die sagenumwobenen ,teufelsrochen 7im ,mittelmeer findet sich noch am ehesten ,dicerbatis girnae7 haben zwar auch den ,schwanz zu einer ,peitschenschnur ausgezogen1 aber die ,stacheln fehlen1 denn fr diese ,meerungeheuer ist schon ihre fabelhafte ,gre gengender ,schutz4 ,hat man doch schon solche ,seeteufel von #c-ejjj kg ,gewicht gefangen1 in deren ,maule ein sitzender ,mensch bequem ,platz hatte und deren ,breite #f-i kg betrug4 ,dabei schieen diese mit schier dmonischer ,kraft begabten ,ungetme doch auerordentlich behend durchs ,wasser und bewegen sich in ihm mit ,hilfe ihrer zu riesenhaften ,fledermausflgeln umgewandelten ,seitenflossen in frmlichen ,raubtiersprngen vorwrts4 ,harpunierte ,teufelsrochen schnellen sich sogar im ,sprung aus dem ,wasser heraus1 und wenn sie dann auf das ,boot niederfallen1 wird dieses durch ihr ungeheures ,gewicht unrettbar zerschmettert4 ,man verwendet deshalb bei dieser gefhrlichen ,jagd ganz besonders gebaute und ausgerstete ,boote mit luftgefllten ,zinnbehltern4 ,kennzeichnend fr die in kleinen ,trupps zusammenlebenden ,teufelsrochen sind zwei armsdicke1 meterlange1 fleischige1 bestndig in ,bewegung befindliche ,taster am ,kopf in der ,nhe der ,augen4 ,vielleicht hat ,schiller an dieses so vorsintflutlich anmutende ,scheusal des ,meeres gedacht1 als er in seinem ,taucher von scheulichen ,klumpen sang1 denn der unfrmlich breite ,leib mit dem langen ,peitschenschwanz und der widerwrtige ,schleimberzug der schmutzig gefrbten ,haut machen diese furchtbaren ,riesenrochen in der ,tat zu hchst abschreckenden ,erscheinungen4 ,die ,rochen gehren wie die ,haie zu den ,knorpelfischen2 den bergang zwischen diesen beiden groen ,gruppen mgen uns des ,hammers greuliche ,ungestalt und der abenteuerlich geformte ,sgefisch 7,prstis antiqurum7 vermitteln4 ,dieser gehrt seinem ,aussehen nach zu den ,haien1 nach seinem inneren ,krperbau aber zu den ,rochen und ist sehr ausgezeichnet durch den zu einer bis #b kg langen ,doppelsge ausgezogenen ,oberkiefer4 ,mit dieser furchtbaren ,waffe soll der ,sgefisch kleinere ,fische frmlich zersbeln1 aber auch greren1 selbst ,delphinen und ,walen bei lebendem ,leibe ganze ,stcke ,fleisch herausreien oder die ,eingeweide zum ,hervorquellen bringen1 um sie zu verschlingen4 ,sicheres darber wissen wir nicht1 sind berhaupt ber die ,lebensweise dieser absonderlichen ,fische erst hchst drftig unterrichtet4 ,kann man den ,sgefisch als einen ,rochen in ,haigestalt bezeichnen1 so darf umgekehrt der auch in der ,nordsee gelegentlich vorkommende ,meerengel 7,rhna squtina7 ein ,hai in ,rochengestalt genannt werden4 ,er ist ein stumpfsinniger und trger ,bodenfisch1 ein wahres ,faultier des ,meeres und macht seinem schnen ,namen wenig ,ehre4 ,in diesem ,zusammenhange sei auch gleich noch die verwandte ,seekatze1 ,chimre oder ,spke 7,chimara monstrsa7 erwhnt1 ein gar absonderlicher ,fisch mit mchtigem ,dickkopf1 kegelfrmiger ,schnauze1 aufrichtbarem1 gestacheltem ,stirnfortsatz 7daher auch ,knigsfisch71 dnnem ,fadenschwanz 7,seeratte71 flgelartigen ,brustflossen1 auffallend stark ausgeprgter ,seitenlinie und in metallischem ,grn funkelnden ,augen4 ,sie hat schon im ,devon1 wahrscheinlich sogar schon im ,silur unmittelbare ,vorfahren gehabt1 stellt also ein uraltes ,geschlecht dar4 ,heute frchten die ,fischer ihr zermalmendes ,gebi1 schtzen aber ihre lreiche ,leber zur ,bereitung von ,wundsalben4 ,der ,hammerfisch 7,zygana mlleus7 endlich konnte kaum einen anderen ,namen erhalten1 weil sein ungefger ,kopf unwiderstehlich an die ,hammergestalt erinnert und um so auffallender wirkt1 als die ,augen an den uersten ,enden der knorpeligen ,seitenvorsprnge sitzen4 ,diese wilde und verwegene scharfbezahnte ,bestie wird ber #d kg lang1 #b-cjj kg schwer und hlt sich zumeist auf schlammigem ,meeresboden auf1 wo sie heihungrig auf die kleineren ,rochenarten ,jagd macht4 ,die ,haie selbst gelten als die ,hynen des ,meeres1 und noch treffender knnte man sie als die ,wlfe der ,salzflut bezeichnen4 ,ihre ,raubgier und ,unersttlichkeit1 ihre ,hinterlist und ,verwegenheit sind sprichwrtlich geworden4 ,sie sind eine wahre ,geiel der warmen ,meere und werden nicht selten auch dem ,menschen gefhrlich1 verleiden ihm das erquickende ,bad und erschweren ihm das ,tauchen nach ,perlen und anderen ,meeresschtzen4 ,immerhin ist auch viel ber sie gefabelt1 und ihre ,menschenfresserei stark bertrieben und aufgebauscht worden4 ,so viel drfte sicher sein1 da die groe ,mehrzahl der ,menschenteile1 die man in erlegten ,haien vorfindet1 von den ,leichen ,ertrunkener herrhrt4 ,vielleicht bilden sich auch unter den ,haien in hnlicher ,weise bestimmte ,menschenfresser heraus wie unter den ,lwen und ,tigern1 whrend anderseits sowohl aus den nordischen wie aus den tropischen ,meeren ,beispiele genug dafr bekannt sind1 da sich ,menschen beim ,baden oder gelegentlich irgendwelcher ,verrichtungen unbesorgt und ungestraft stundenlang unter ganzen ,scharen von ,haifischen tummelten4 ,natrlich macht ,gelegenheit ,diebe1 auch im ,wasser1 und es steht fest1 da ,schiffskatastrophen1 ,seeschlachten und ,erdbeben in ,kstenlndern immer auch mehr oder minder auffallende ,ansammlungen von ,haifischen zur ,folge haben1 die bei solchen ,gelegenheiten bequem ,beute machen und den ins ,wasser gefallenen ,menschenkindern ein lebendes ,grab bereiten4 ,besonders arg sollen sie's whrend und nach der ,seeschlacht von ,abukir getrieben haben1 und ebenso zeigten sich nach dem ,erdbeben von ,messina ungewhnlich viele ,haie4 ,ein dort einige ,wochen spter gefangener ,carchrodon carchrias z4 ,b4 hatte die traurigen ,reste von nicht weniger als #c ,menschen im ,leibe1 und zwar ergab sich aus den genauen ,untersuchungen ,prof4 ,condorellis1 da das ,ungetm die ,unglckseligen1 die wohl whrend des ,bebens von einer ,flutwelle in die ,see hinausgesplt worden waren1 noch lebend verschluckt haben mute4 ,die einzelnen ,leichenteile waren noch ganz frisch1 wieder ein ,beweis dafr1 wie auffallend langsam die ,verdauungsttigkeit im ,haifischmagen vor sich geht4 ,der ,seeminenkrieg mit seinen starken ,erschtterungen des ,wassers scheint dagegen weniger nach dem ,geschmack der ,haie zu sein4 ,wenigstens wird behauptet1 da die vielen ,seeminen im russisch-japanischen ,kriege eine ersichtliche ,abwanderung der gerade in den chinesischen ,gewssern sonst sehr zahlreichen ,haie bewirkt htten und da die greulichen ,raubfische dafr in der ,adria ungewhnlich zahlreich aufgetreten seien4 ,letzteres ist nicht zu leugnen und steht wohl damit im ,zusammenhang1 da seit ,erffnung des ,kanals von ,suez den ,haien das ,einwandern vom ,indischen ,ozean zum ,mittelmeer sehr erleichtert worden ist1 weshalb auch am schnen ,strande der ,riviera manchmal der ,schreckensruf ,ein ,hai6 das sorglose ,badeleben strt4 ,im ,jahre #aijh wurde dort ein riesiger ,menschenhai gefangen1 und selbst in unseren ,meeren kommt dies gelegentlich vor1 namentlich bei ,helgoland1 wo ein im ,januar #aijg mit dem ,grundnetz erbeuteter ,hai nicht weniger als #c ,zentner ,heringe im ,leibe hatte4 ,die ,fregier dieser ,tiere leistet eben ,unglaubliches1 und bestndig scheint sie nagender ,heihunger zu qulen und zum gierigen1 wahllosen ,verschlingen auch der scheinbar ungeeignetsten ,gegenstnde anzuspornen4 ,deshalb findet man in ,haifischmgen oft die absonderlichsten ,dinge1 namentlich oft ,sardinen- und ,konservenbchsen1 wie sie von ,bord der ,schiffe ins ,meer geworfen werden4 ,denn die ,haie folgen mit ,vorliebe den ,schiffen1 weil es da immer etwas fr sie zu ergattern gibt4 ,trotz ihrer glnzenden ,schwimmleistungen vermgen sie freilich das ,wettrennen mit einem modernen ,ozeandampfer nicht lange auszuhalten1 sondern bleiben bald zurck1 whrend sie die langsamen ,segelschiffe tage- und wochenlang umkreisen und sich dann wenig daraus machen1 wenn die ,reise von einem ,meere in ein anderes geht und von den ,tropen zu den ,eisbergen fhrt oder umgekehrt1 weshalb die ,verbreitungsbezirke der einzelnen ,arten so schwer gegen einander abzugrenzen sind4 ,fangen die ,matrosen bei eintretender ,windstille an1 sich zu langweilen1 dann bietet ihnen der ,haifischfang erwnschte ,abwechslung in ihrem eintnigen ,dasein4 ,denn so scharfsinnig1 klug und verschlagen der ,hai sonst auch ist1 seine grimmige ,fregier verleitet ihn doch zu den trichtsten ,streichen2 blindlings schnappt er auch auf den plumpsten ,kder los1 und namentlich der ,lockung eines tchtigen ,speckbrockens vermag er nur in den seltensten ,fllen zu widerstehen4 ,um ihn mit dem unterstndigen ,maule zu fassen1 mu er sich erst auf den ,rcken oder doch auf die ,seite wlzen4 ,unter dem ,triumphgeschrei der ,matrosen wird dann das berlistete ,meeresungetm an einer starken ,kette aufs ,schiff gezogen1 dessen ,deck alsbald von seinen drhnenden1 mit unheimlicher ,kraft gefhrten ,schwanzschlgen erzittert4 ,der ,seemann hat den ,hai mit glhendem ,herzen und sucht sich an ihm fr das traurige ,schicksal manches ,kameraden durch ausgesuchte ,grausamkeit zu rchen4 ,hageldicht sausen die ,hiebe auf den ,gefangenen hernieder1 ,dutzende von ,messern zerwhlen seinen zuckenden ,leib1 spitze ,harpunen durchbohren seinen ,kopf1 die riesige ,leber fliegt in den bereitgestellten ,bottich1 und doch will die gehate ,bestie nicht verenden1 denn die ,lebenszhigkeit der ,haie streift ans ,unglaubliche4 ,das ,herz soll noch #bj ,minuten lang schlagen1 nachdem es dem ,krper entnommen wurde4 ,whrend die ,leber zur ,trangewinnung benutzt wird und die krnige ,haut als ,chagrin mancherlei ,verwendung erfhrt1 findet das belriechende ,fleisch nur selten einen ,liebhaber1 soll aber in unserer ,zeit der ,fleischteuerung unter der ,flagge des ,seeaals doch hin und wieder auf die ,fischmrkte eingeschmuggelt werden4 ,die ,chinesen1 die ja von jeher ihre absonderlichen ,geschmackseigenheiten gehabt haben1 erblicken aber wenigstens in den ,haifischflossen einen groen ,leckerbissen1 der es wert ist1 mit ,gold aufgewogen zu werden1 und der1 zu einer ,art ,gelee verkocht1 bei keinem vornehmen ,prunkmahle fehlen darf4 ,unserem ,gaumen aber wrde dies klebrige ,gericht kaum sonderlich behagen1 denn besser als zum ,essen eignen sich die ,haiflossen sicherlich zum -- ,leimkochen4 ,wre die abstoende ,fregier der ,haifische und ihre blindwtende ,raubsucht nicht1 man knnte sie fast lieb gewinnen1 denn sie gehren zweifellos zu den krperlich am besten ausgersteten und zu den geistig am hchsten begabten aller ,fische4 ,pfeilgeschwind durchschneidet ihr langgestreckter ,krper mit der kraftvollen ,schwanzflosse die ,wogen1 oft so nahe an der ,wasseroberflche1 da die ,rckenflosse ber diese hervorsieht2 auf weite ,entfernungen hin wittert ihre scharfe ,nase ,heringsheere und ,schellfischzge1 frmlich planmig umstellen sie diese und brechen dann von allen ,seiten gleichzeitig auf die ,verwirrten los1 jh im ,angriff1 blitzschnell im ,zufahren1 selbst nicht ganz ungelenk in raschen ,wendungen4 ,ortsgedchtnis ist den ,haien nicht abzustreiten1 und auch das sanfte ,gefhl der ,elternliebe ist diesen blutdrstigen ,hynen des ,meeres nicht fremd4 ,viele sind vielmehr sorgsame ,mtter1 und der weite ,rachen mit den mehrfachen ,reihen spitz dreieckiger ,drachenzhne der sichere ,zufluchtsort1 in den sich die ,jungen beim geringsten ,anzeichen von ,gefahr flchten4 ,die grten ,haifischarten sind durchaus nicht zugleich auch die gefhrlichsten4 ,vielmehr sind gerade der bis #ae kg lang werdende ,riesenhai 7,selche mxima7 der ,nordmeere und der ihn noch bertreffende ,rauhhai 7,rhnodon typicus71 berhaupt die grte lebende ,fischart1 verhltnismig harmlose ,gesellen1 die nach ,art der ,wale von allerlei kleinerem ,meeresgetier leben und natrlich einer ungeheuren ,menge davon zu ihrer ,sttigung bedrfen4 ,den ,walfischjgern helfen sie auch beim ,entspecken der erlegten ,meeresriesen mit1 kmmern sich aber nicht im geringsten um den ,matrosen1 der etwa bei dieser unangenehmen ,arbeit von dem schlpfrigen ,riesenkadaver herab ins ,meer sauste4 ,vielmehr stellen die mittelgroen ,haie die gefrchteten ,menschenfresser vor4 ,als ein solcher gilt mit ,recht der noch keine #e kg lang werdende1 sehr schlank gebaute und oberseits schn graublau gefrbte ,blauhai 7,carchrias glucus71 der auch durch ,abfressen der ,kderfische und ,zerreien der wertvollen ,netze den ,fischern im ,mittelmeer ,verdrielichkeiten genug macht1 deshalb grimmig von ihnen gehat und bei jeder sich bietenden ,gelegenheit schonungslos verfolgt wird4 ,aber gerade sein ,fang miglckt oft genug1 indem der ,fisch das ,angeltau durchbeit oder mit einem gewaltsamen ,ruck zerreit1 nachdem er es sich vorher durch ,herumwlzen mehrfach um den ,leib gewickelt hat4 ,selbst der an ,bord gezogene ,blauhai ist durch seine frchterlichen ,schwanzschlge noch ein sehr achtbarer ,gegner1 und die ,matrosen suchen daher auch immer zuerst durch ,axthiebe den gefhrlichen ,schwanz vom ,rumpfe zu trennen4 ,noch furchtbarer ist der strkere ,weihai 7,carchrodon rondelti71 der mit einem einzigen ,schnapp seiner schrecklich bezahnten ,kiefer einen ,menschenleib mitten auseinander zu beien vermag4 ,ein solches ,ungetm von #aj kg ,lnge1 #c kg ,krperumfang und #cjjj kg ,gewicht wurde unlngst an der kalifornischen ,kste gefangen2 sein gewaltiger ,rachen zeigte eine ,breite von #c_/d kg und eine ,spannhhe von mehr als #a kg1 so da #b ,kinder bequem auf dem ,unterkiefer sitzen konnten1 ohne mit den ,kpfen den ,gaumen zu berhren4 ,auch die kleinen ,haie unserer ,meere sind verhltnismig recht grimmige ,bursche4 ,so schon der nur halbmeterlange ,hundshai 7,scyllium cancula7 und der doppelte ,gre erreichende1 hbsch gefleckte ,katzenhai 7,scyllium ctulus71 deren rauhe ,haut gern zur ,bekleidung von ,sbel- und ,degengriffen benutzt wird1 da sie der umschlieenden ,hand einen festen und sicheren ,halt gewhrt4 ,der aufmerksame ,strandwanderer findet zur ,zeit der ,heringszge fters die von den ,wogen an den ,strand geworfenen ,kadaver dieser kleinen ,haie oder auch ihre merkwrdigen1 der ,fischerbevlkerung als ,seemuse bekannten ,eier 7,abb4 #ac74 ,diese wunderlichen ,dinger sind gestreckt viereckige ,hornkapseln von gelblichbrauner ,farbe und an jeder ,ecke mit einem langen1 gewundenen ,anhang versehen1 der wie eine verdorrte ,weinranke aussieht und zur festen ,verankerung des ,eis an ,meeresgewchsen dient4 ,durch einen schmalen ,spalt an jedem ,eiende kann ,wasser zu den ,kiemen des eingeschlossenen ,embryos gelangen1 und der ,abschlu der ,eischale ist auf eine sinnreiche ,weise derart eingerichtet1 da der reife ,junghai zwar leicht einen ,ausweg1 kein ,feind aber den ,zutritt finden kann4 hnlich sehen auch die ,eier der ,rochen aus 7,abb4 #ab74 ,dagegen gehrt der etwa gleichgroe ,dornhai 7,acnthias vulgris1 siehe ,abb4 #aj1 ,fig4 #a7 zu den lebend gebrenden ,arten und ist zugleich der geselligste aller ,haie4 ,in groen ,schwrmen folgt er den ,heringszgen und richtet als einer der fregierigsten ,ruber gewaltige ,verwstungen unter ihnen an4 ,seinen ,namen fhrt er deshalb1 weil der vorderste ,strahl der beiden ,rckenflossen zu einem starken ,dorn entwickelt ist4 ,illustration3 ,abb4 #ab4 ,rochen-,ei4 ,illustration3 ,abb4 #ac4 ,ein ,haifisch-,ei 7geffnet74 ,merkwrdig ist das ,verhltnis der greren ,haie zu dem der ,makrelengruppe angehrigen1 hbsch gebnderten ,lotsenfisch 7,naucrtes dctor74 ,selten nur sieht man einen ,hai ohne diese anhnglichen ,begleiter4 ,nach den ,erzhlungen der ,seeleute sollen die flinken ,lotsenfische fr den ,hai auf ,kundschaft ausziehen und ihn dann zu einem ersphten ,bissen hinfhren1 von dem sie auch ihren ,anteil erhalten4 ,in ,wirklichkeit wird sich die ,sache wohl so verhalten1 da sich der ,lotsenfisch in der ,nhe des groen ,rubers1 von dessen ,tafel ja auch manches fr ihn abfallen mag1 vor anderen ,raubfischen sicher fhlt und selbst zu gewandt ist1 als da ihn sein fregieriger ,freund erhaschen knnte4 ,also eine auf ,einseitigkeit beruhende ,symbiose6 -- ,diese ,erklrung erscheint um so wahrscheinlicher1 als der ,lotsenfisch ganz die gleiche ,anhnglichkeit auch gegen ,schiffe und ,wracks bekundet1 immer in der ,hoffnung1 bei diesen besonders reichlich und mhelos ,nahrung zu finden4 ,whrend sich mit einem erlegten ,hai im allgemeinen nur wenig anfangen lt1 und der aus ihm gewonnene ,ertrag in gar keinem ,verhltnis zur ,mhe und ,gefahr der ,erbeutung steht1 gehrt ein anderer ,riesenfisch des ,meeres1 der ,str 7,acipnser strio71 zu den volkswirtschaftlich wichtigsten ,arten4 ,an ihm ist fast alles verwendbar4 ,das wohlschmeckende und nhrkrftige ,strfleisch wurde schon von den ,rmern als ein besonderer ,leckerbissen gewrdigt1 der mit groer ,feierlichkeit unter ,musikbegleitung auf die ,tafel gesetzt zu werden pflegte1 und erfreut sich auch bei uns1 nachdem man es frher wenig beachtet hatte1 steigender ,beliebtheit1 seitdem dieser edle ,fisch durch den schonungslos betriebenen ,fang so selten geworden ist1 da das ,pfund ,strfleisch mit #c ,mark und mehr bezahlt werden mu1 also nur noch den wohlhabenden ,kreisen zugnglich ist4 ,mehr als frisches kommt neuerdings geruchertes ,strfleisch aus ,ruland in den ,handel1 und auch dieses hat so vielseitige ,eigenschaften1 da ein geschickter ,koch es nach ,belieben in ,schinken1 ,beefsteak1 ,lammsbraten oder ,geflgel umwandeln kann4 ,in noch hherem ,ansehen aber steht der aus dem ,rogen des ,weibchens gewonnene ,kaviar1 eine kstliche1 aber auch sndenteure ,delikatesse1 in ,gte und ,preis nach ,gewinnungs- und ,zubereitungsart sehr verschieden4 ,der billige und minderwertige1 nur oberflchlich gereinigte und unter starkem ,salzzusatz auf ,matten an der ,sonne getrocknete1 dann mit l vermengte und mit den ,fen in ,holzfsser eingetretene ,prekaviar ist wenigstens in ,ruland noch ,volksnahrungsmittel2 in den von mir besuchten ,gegenden am ,kaspi vertrat er geradezu die ,stelle des ,kses4 ,krniger ,kaviar1 der in durchwsserten ,sieben durch ,peitschen mit ,ruten sorgfltig von anhaftenden ,hutchen und sonstigen ,unreinlichkeiten befreit und in langen ,trgen schwach durchgesalzen wird1 ist bedeutend teurer4 ,am hchsten stehen diejenigen ,sorten im ,preise1 die nach dem ,abkrnen in leinene ,sckchen kommen und in diesen in ,salzlauge gehngt1 dann schwach ausgedrckt und an der ,luft getrocknet1 nach dem ,verpacken in die bekannten kleinen ,holzfchen aber bestndig unter ,eis gehalten werden4 ,ein weiteres wichtiges ,nebenerzeugnis der ,strfischerei ist der aus der ,schwimmblase der ,fische gewonnene ,leim1 der auch beim ,strken der ,wsche und zur ,herstellung von ,gelees ,verwendung findet4 ,endlich liefert auch noch die die ,wirbelsule vertretende ,rckenseite des ,strs ein ,gericht1 das als ,wjasiga das ,entzcken aller ,petersburger und ,moskauer ,schlemmer bildet und aus dem sich auch eine wundervolle ,pastetenfllung herstellen lt4 ,im ,meere werden gewhnlich nur vereinzelte ,stre erbeutet1 ein ,massenfang ist nur im ,unterlauf der ,strme mglich1 in denen diese ,fische zu ,beginn der ,laichzeit emporsteigen1 wobei die ,rogner derart mit ,eiern vollgepfropft sind1 da sie sich nur mhsam fortzubewegen vermgen1 whrend sonst der ,str zu den flinken ,raubfischen zhlt4 ,leider ist seine ,abnahme bei uns infolge lange betriebener berfischerei eine derart rasche1 unaufhaltsame und allgemeine1 da man in sehr absehbarer ,zeit mit dem vlligen ,aussterben dieses wertvollen ,nutzfisches in unseren ,gewssern zu rechnen haben wird1 falls die bisher gescheiterten ,zchtungsversuche nicht schlielich doch noch zu einem ,erfolge fhren4 ,so wurden im ,weichseldelta #aijj noch #bgjjj kg ,strfleisch erbeutet1 #aijf nur noch #ihjj und #aijh gar nur mehr wenige #ajj kg4 ,dagegen hat der ,fischreichtum der russischen ,gewsser 7es handelt sich dort zumeist nicht um den eigentlichen ,str1 sondern um seinen greren ,vetter1 den bis #i m lang und bis #aejj kg schwer werdenden ,hausen ,acipnser hso7 bisher allen ,verfolgungen ,trotz geboten1 wobei aber schwer ins ,gewicht fllt1 da gerade der ,strfang dort von altersher aufs strengste geregelt ist und mit ,ma und ,vernunft betrieben wird1 besonders erfolgreich auch unter dem ,eise der zugefrorenen ,wolga4 ,gerade deshalb aber vermag ,ruland allein aus dem ,strfleisch einen ,gewinn von mindestens #ab ,millionen ,rubel jhrlich zu erzielen1 und die ,bevlkerung ganzer ,landstriche findet durch diesen einzigen ,fisch einen guten ,lebensunterhalt4 ,wenn man bedenkt1 da ein erwachsenes ,hausenweibchen bis zu #c ,zentner ,kaviar liefert1 und das ,pfund davon schon an ,ort und ,stelle mit #h ,mark bezahlt wird1 so wird man ermessen knnen1 welchen ,glcks- und ,freudentag der ,fang eines solchen ,riesenfisches fr den armen ,fischersmann bedeutet4 ,der ,str ist jedoch nicht nur ein wirtschaftlich hochwichtiger ,fisch1 sondern auch ein naturgeschichtlich besonders interessanter1 da er als letzter ,rest eine der ltesten und sonst ausgestorbenen ,ordnungen aus dem ,reich der ,fische verkrpert und uns lebende ,kunde gibt vom ,aussehen und ,bau der ,wirbeltiere in den ,urzeiten der ,tierwelt4 ,sein ,krper ist schlank1 die unterstndige ,schnauze gestreckt und vorgezogen1 die ,kiefer zahnlos1 und das ,schuppenkleid wird ersetzt durch #e ,lngsreihen eigenartiger ,knochenschilder1 die aussehen wie chinesische ,htchen und bei jungen ,stcken schrfer gekantet sind als bei alten4 ,auch haben die dem ,laich schon nach #c ,tagen entschlpfenden ,jungen whrend ihrer ersten ,lebensmonate noch ,zhne4 ,sie streben schon frhzeitig dem ,meere wieder zu1 aber ber das dortige ,leben und ,treiben der ,stre wissen wir eigentlich herzlich wenig4 hnliches gilt auch von dem grten und zugleich wehrhaftesten aller ,knochenfische1 dem sagenumwobenen1 in unzhligen ,seefahrergeschichten verherrlichten ,schwertfisch 7,xphias gldius71 dem ,todfeinde des ,thuns1 dessen ,wanderscharen er durch seine ungestmen ,angriffe fters auseinandersprengt oder von ihrem ,wege abdrngt4 ,da er berdies auch hufig die wertvollen ,riesennetze der ,mittelmeerfischer zerreit1 ist er ihnen verhat1 und sie jagen ihn deshalb1 wo sie nur knnen4 ,andere betreiben diese ,jagd aus rein sportlichen ,grnden1 weil ihr in hohem ,mae der ,reiz des ,gefhrlichen innewohnt4 ,denn das ,schwert1 d4 h4 der degenfrmig bis auf #a-a_/b kg verlngerte ,oberkiefer des ,xiphias ist in der ,tat eine furchtbare ,waffe1 deren ,wirkung durch das pfeilschnelle ,vorstoen des groen und kraftvollen ,fisches noch wesentlich gesteigert wird4 ,mit unwiderstehlicher ,gewalt rennt er diese ,lanze dem ,gegner tief in den ,leib1 oder er gebraucht seine ,waffe kleineren ,beutefischen gegenber als ,schwert1 indem er sie durch seitliche ,bewegungen rechts und links niedersbelt oder mitten durchschneidet und mit diesem blutigen ,werke nicht aufhrt1 bis eine ganze ,reihe von ,schlachtopfern die ,walstatt bedeckt1 worauf sich der ,raubritter daran macht1 sie in aller ,ruhe und ,behaglichkeit zu verzehren4 ,ashby konnte einmal an der ,stelle1 wo ein ,schwertfisch vor seinen ,augen in einem ,heringsschwarm gewtet hatte1 noch einen ganzen ,scheffel getteter ,heringe aufsammeln4 ,der ,schwertfisch ist sich seiner ,wehrhaftigkeit denn auch gar wohl bewut und scheut keinen ,gegner1 wagt sich erwiesenermaen sogar an ,wale und ,haie und ficht mit ihnen grimmige ,kmpfe aus1 die zu den groartigsten ,schauspielen des ,weltmeeres gehren und bei denen unserem ,fisch auch seine ungewhnliche ,gewandtheit und ,schnelligkeit sehr zustatten kommen4 ,dem ,menschen geht er gewhnlich scheu aus dem ,wege1 aber bisweilen scheinen einzelne ,schwertfische nach ,nashornart von einer wahren ,berserkerwut befallen zu werden und rennen dann rcksichtslos alles an1 was ihnen begegnet1 sei es selbst ein groes ,schiff4 ,so erklren sich die gelegentlichen und nicht selten tragisch endenden ,angriffe von ,schwertfischen auf ,badende oder auf bemannte ,boote1 die er durch und durch zu stoen1 so leck zu machen und zum ,sinken zu bringen vermag4 ,von der furchtbaren ,wucht seines ,stoes kann man sich einen ,begriff machen1 wenn man z4 ,b4 im ,britischen ,museum den ,kiel eines ,ostindienfahrers betrachtet1 durch dessen ,metallbeschlag und ,holzwerk ein ,schwertfisch seine ,waffe #ee kg tief hineingetrieben hatte4 ,ja es ist sogar ein ,fall verbrgt1 wo ein in einem ,boote sitzender ,matrose von einem ,schwertfisch gettet wurde1 indem dieser sich aus dem ,wasser emporschnellte und dem ,unglcklichen seine ,lanze mitten durch den ,leib rannte4 ,aus alledem lt sich entnehmen1 da die ,jagd auf den ,schwertfisch1 von dem nur die umfangreiche ,schwanzmuskulatur als geniebar gilt1 ganze ,mnner verlangt4 ,sie wird trotzdem von amerikanischen ,sportsmen mit wahrer ,leidenschaft betrieben1 und zwar ausschlielich mit der ,harpune1 da der ,fisch auch die strksten ,netze glatt durchschneidet4 ,die von sinnloser ,angriffslust und wtender ,kampflust ruhelos durchs ,meer getriebenen ,schwertfische sind gewhnlich ganz alte ,stcke4 ,die ,jungen fhren das gefhrliche ,schwert berhaupt noch nicht1 sondern dieses bildet sich erst mit zunehmendem ,alter ganz allmhlich aus4 ,den ,riesen der ,meeresfische seien nun auch gleich noch die ,zwerge unter ihnen gegenbergestellt4 ,will man die ,lanzettfischchen schon zu den echten ,wirbeltieren rechnen1 so mu hier zunchst ,asymmetron lucaynum erwhnt werden1 der bei den ,bahamainseln vorkommt und nur #ai mm mit1 whrend unser kleinster ,swasserfisch1 der ,zwergstichling1 immerhin ber #ej mm lang wird4 ,sodann ist nach ,krause namentlich das formenreiche ,geschlecht der ,meergrundeln reich an winzigen1 nicht ber #be mm hinauswachsenden ,arten4 ,so durchstreift das durchsichtige ,seeruberchen 7,latrnculus perlcidus7 fast unsichtbar die ,fluten bei den britischen ,inseln und an einigen anderen europischen ,ksten4 ,dieses ,geschpfchen ist um so merkwrdiger1 als es nach den ,untersuchungen ,colletts wie die meisten ,insekten und viele ,pflanzen nur ein ,jahr lebt und somit das einzige bekannte ,beispiel eines einjhrigen ,wirbeltiers vorstellt4 ,im ,august entschlpfen die ,jungen dem im ,juni oder ,juli abgesetzten ,laich1 sind schon im ,dezember vllig ausgewachsen1 bekommen im ,april die geschlechtlichen ,unterscheidungsmerkmale und sterben sofort nach der ,laichabgabe im ,sommer ausnahmslos ab1 so da man in den ,herbstmonaten stets nur junge ,seeruberchen antreffen kann4 ,die allerkleinste ,art ist aber der ,luzonfisch 7,mistchthys luzonnsis7 von den ,philippinen1 bei dem die ,weibchen durchschnittlich nur #ac1e1 die ,mnnchen gar nur #aj-aa mm lang werden4 ,auch diese wahrscheinlich lebend gebrenden ,tierchen sind im ,leben bis auf einige schwarze ,flecken fast durchsichtig und werden nach ,zeller trotz ihrer ,winzigkeit als ,speisefische gentzt4 ,sie werden in besonders eng gewobenen ,netzen gefangen1 mit ,pfeffer und anderen ,gewrzen zubereitet und natrlich mit ,stumpf und ,stiel verzehrt1 etwa wie bei uns die ,stinte1 deren bler ,geruch ihnen aber abgeht1 so da sich auch die ,europer sehr mit diesem ,badi genannten ,gericht befreundet haben4 brigens hat es auch schon in grauen ,urzeiten derart winzige ,fische gegeben4 ,so fand man im roten ,sandstein ,schottlands wohlerhaltene ,devonfische 7,palaeospndylus71 die auch nur #ab-ae mm messen und einen hnlichen ,saugmund besitzen1 wie unsere ,neunaugen1 wobei es freilich einstweilen noch dahingestellt bleiben mu1 ob es sich nicht vielleicht um die ,larvenformen eines ,panzerfisches handelt4 ,um nochmals auf die zur berlistung der ,beutetiere und zum ,verbergen vor ,feinden dienende ,farbenanpassung der ,fische zurckzukommen1 so gibt es auer der auf den ,bodenuntergrund bezglichen vielfach auch eine solche1 die sich der umgebenden ,pflanzenwelt1 also den in langen ,bndern wogenden ,tangen des ,meeres oder den ,rohrstrnken und ,halmen des ,swassers anschmiegt4 ,geradezu verblffende ,beispiele fr die erstere ,gruppe finden wir namentlich unter den ,fischen warmer ,meere1 so den berhmten ,fetzenfisch 7,phyllpteryx ques7 der australischen ,gewsser mit seinen zahlreichen ,dornfortstzen und bandartigen ,anhngseln1 aber auch schon der bereits in der ,nordsee auftretende ,seeteufel oder ,angler 7,lphius piscatrius1 s4 ,abb4 #aj1 ,fig4 #e7 sieht wahrlich abenteuerlich genug aus4 ,ein sonder scheulich1 helich ,tier sollen diese ,meerkrotten sein1 sagt schon der alte ,gesner1 der eine im wesentlichen ganz richtige ,lebensbeschreibung des ,seeteufels gegeben hat1 und in der ,tat wird man den absonderlichen ,burschen1 dessen einer platten ,keule gleichender ,leib fast nur aus dem unfltigen1 zahnstarrenden ,riesenmaul1 dem ungeheuerlichen ,dickkopf und dem weiten ,magensack zu bestehen scheint1 beim besten ,willen nicht schn finden knnen4 ,zwischen den ,krautwldern der ,meereskste liegt er tckisch verborgen1 wobei er sich oft noch mit ,hilfe der seehundsartigen ,brustflossen in den ,sand eingrbt1 und lt unablssig die merkwrdigen angelartigen ,fortstze auf ,kopf und ,rcken im ,wasser spielen1 die recht gut ,wrmer vorzutuschen vermgen und so hungrige ,kleinfische anlocken1#a denen dann durch einfaches ,aufreien des gewaltigen ,rachens ein frhes ,grab in dem unersttlichen ,magen des ,anglers bereitet wird4 ,das ,eingraben hat dieser dabei eigentlich kaum ntig1 denn wie ,franz bei den ,klippen ,helgolands beobachtete1 ist die sehr wechselnde ,frbung seiner ,oberseite1 die durch zahllose1 vielfach gezackte und gelappte ,linien in der ,art1 wie wir sie von den ,ammoniten her kennen1 ausgezeichnet wird1 eine fabelhaft genaue und bis in die kleinsten ,einzelheiten gehende ,nachahmung all der ,farbenwirkungen und mannigfaltigen ,abschattierungen von ,dunkelolivenbraun und ,gelbbraun1 die wir bei klarem ,wasser in dem von ,tangen durchwucherten ,klippenmeer sehen4 ,erhht wird diese ,wirkung noch dadurch1 da ,maul und ,seiten des ,fisches mit kleinen grnbraunen ,bartelfortstzen besetzt sind1 die in ihrer lappigen ,gestalt tuschend den umgebenden ,algen gleichen4 ,wenn auch der wehrhafte ,angler ,feinde nur wenig zu frchten hat1 so kommt diese ganze ,ausrstung dem trgen ,gesellen doch sehr zustatten beim berlisten und ,fangen seiner ,beute1 und diese pflegt deshalb bei seinem stndig regen ,heihunger so reichlich auszufallen1 da die ,fischer1 die den an sich fast ungeniebaren ,seeteufel erwischen1 ihm wenigstens den ,bauch aufschneiden1 um sich die von ihm zahlreich verschluckten und oft noch ganz frischen ,fische anzueignen4 #a ,guitel bestreitet auf ,grund von ,aquariumsbeobachtungen diese bisher allgemein verbreitete ,ansicht und glaubt1 da der ,angler seine ,opfer durch rasche ,vorste nach oben erhasche1 sich aber berwiegend von ,aas und unbeweglichen ,seetieren nhte 7874 ,wo eine weitgehende ,farbenanpassung fehlt1 hat die erfinderische ,natur durch mannigfache anderweitige ,mittel dafr gesorgt1 ihre ,kinder wenigstens zeitweise den ,nachstellungen ihrer ,feinde zu entziehen oder ihnen das ,erhaschen ihrer ,beute zu erleichtern4 ,hierher gehrt z4 ,b4 das ,schievermgen mancher ,fische1 auf der anderen ,seite dagegen alle diejenigen ,flle1 wo ,fische den ,rubern des ,meeres dadurch ein ,schnippchen schlagen1 da sie das feuchte ,element fr mehr oder minder kurze ,zeit verlassen und mit dem ,aufenthalte auf festem ,erdboden oder in freier ,luft vertauschen knnen1 und damit kommen wir auf die viel errterte ,frage der fliegenden ,fische4 ,einen ebenso berraschenden wie fesselnden ,eindruck gewhrt es1 wenn pltzlich zu beiden ,seiten des ,schiffes ,scharen von ,flugfischen aus dem ,wasser emporschieen1 silberglitzernd auseinanderstieben1 sich in langem1 flachem ,bogen ber die ,wellen schwingen und endlich ermattet wieder in das gewohnte ,element zurckfallen1 oder wenn man in finsterer ,nacht das leise ,knistern ihrer ,flugflossen hrt1 das ,anprallen einzelner an die ,schiffswand merkt und andere klatschend auf das ,deck des hochbordigen ,schiffes selbst herniederfallen -- ihrer ,schmackhaftigkeit halber eine hochwillkommene ,zugabe fr den ,kchentopf der ,matrosen4 ,alle ,flugfische sind ,kinder der wrmeren ,meere1 einige kommen aber schon im ,mittelmeer regelmig vor1 und deshalb berichten schon die ,beobachter aus dem klassischen ,altertum eingehend ber dieses ,naturwunder1 und auch spter haben die ,forscher aller ,zeiten und ,vlker die damit zusammenhngenden wissenschaftlichen ,fragen zu lsen und zu lichten versucht1 ohne sich doch darber bis zum heutigen ,tage einig geworden zu sein4 ,so herrscht denn auch heute noch keine vllige ,klarheit auch nur ber die ,grundfragen1 keine ,klarheit darber1 was die ,fische eigentlich veranlat oder zwingt1 das ,wasser mit der ,luft zu vertauschen1 darber1 ob sie whrend des ,fluges die ,richtung abndern knnen oder nicht1 darber1 ob sie whrenddem flgelartig mit den ,flossen schlagen oder diese lediglich als ,fall- oder ,gleitschirm benutzen1 darber1 was sie nachts so hoch emportrgt1 da sie auf das ,deck der ,schiffe niederfallen knnen1 whrend sich am ,tage ihre ,flugbahn stets nur in sehr miger ,hhe fortbewegt4 ,allerdings sind alle solche ,beobachtungen bei der ,schnelligkeit und ,pltzlichkeit der ,erscheinung1 bei dem ungnstigen ,stande des auf dem ,schiffe befindlichen ,beobachters von oben her und bei der unsicheren ,beleuchtung1 die das ,atmen der ,wellenberge und das glitzernde ,silberkleid der ,fische mit sich bringt1 uerst schwieriger ,art1 aber hier wre ein sehr dankbares ,feld fr die wissenschaftliche ,ttigkeit des ,kinematographen1 dem die endgltige ,lsung dieser viel umstrittenen ,frage nicht schwer fallen knnte4 ,suchen wir aus all den zahllosen1 sich oft widersprechenden ,berichten und ,streitschriften den wesentlichen ,kern herauszuschlen1 vergleichen wir das so ,gewonnene miteinander und wgen es sorgsam gegeneinander ab1 so erhalten wir etwa folgendes ,bild vom gegenwrtigen ,stande unseres ,wissens ber das ,rtsel der ,flugfische4 ,der ,fisch schnellt sich pfeilgeschwind und mit groer ,wucht aus dem ,wasser empor1 und zwar hauptschlich mit ,hilfe des rasche ,schraubenbewegungen vollfhrenden1 krftigen ,schwanzes und durch ,zusammenpressen der ungemein stark entwickelten ,seitenmuskulatur4 ,es ist also ganz derselbe ,vorgang1 wie er sich beim wandernden ,lachse vollzieht1 wenn er ein ,wehr berspringen will4 ,aber der ,flugfisch schiet nicht so steil1 nahezu senkrecht aus dem ,wasser wie der verliebte ,salmonide1 weil es fr ihn ja weniger darauf ankommt1 eine mglichst groe ,hhe zu erreichen1 als vielmehr darauf1 sich eine mglichst weite ,flugbahn zu schaffen4 ,das ,herausspringen vollzieht sich daher in mehr oder minder spitzem ,winkel zur ,wasserflche1 hchstens in einem solchen von #de1 und in schrger ,richtung1 in die der ,fisch wahrscheinlich schon vorher im ,wasser seinen ,krper eingestellt hat4 ,sehr erleichtert wird ihm das ,emporschnellen jedenfalls auch noch dadurch1 da er eine ganz ungewhnlich groe ,schwimmblase besitzt1 die z4 ,b4 bei einer #af cm langen ,art #i kg lang und #b-a_/b kg breit ist1 so da fr sie durch ringfrmige ,ausbuchtungen im ,knochengerst noch besonders ,raum geschaffen werden mu1 und #dd ccm ,luft fat1 also den ,fisch sehr leicht macht und ihm demnach wohl mehr als ,flug-1 denn als ,schwimmorgan dient4 ,das ,herausschieen vollzieht sich ohne ,rcksicht auf die ,bewegung des ,windes oder die ,richtung der ,wellen1 obwohl feststeht1 da es bei vlliger ,windstille und spiegelglatter ,see berhaupt nie stattfindet1 demnach die ,untersttzung des ,windes an sich zum ,flug dieser ,geschpfe unerllich erscheint4 ,wahrscheinlich frdern auch hastige ,schlge mit den mchtigen1 zu ,flugorganen umgewandelten ,brustflossen das ,emporheben in die ,luft1 denn wenn man sich in unmittelbarer ,nhe befindet1 hrt man deutlich das raschelnde und knisternde ,gerusch der ,flossen4 ,seitz berechnet die ,zahl der derart vollfhrten ,flatterschlge auf #aj-cj in der ,sekunde4 ,ich selbst habe trotz angestrengtester ,aufmerksamkeit und vorzglichem ,krimstecher solche ,flgelschlge mit den ,flossen1 deren ,mglichkeit von ,moebius und du ,bois-,reymond berhaupt geleugnet wird1 nie zu erkennen vermocht1 gebe aber bei der ,schwierigkeit der ,beobachtung und der ,kurzsichtigkeit meiner ,augen gerne die ,mglichkeit einer ,selbsttuschung zu4 ,jedenfalls breitet der ,fisch1 sobald er erst einmal eine gewisse ,hhe erreicht hat1 seine ,flugflossen wagrecht oder mit einer geringen ,neigung nach oben aus und lt sich nun durch sie passiv vom ,luftstrom tragen4 ,soviel scheint sicher zu sein1 da er whrend des eigentlichen ,fluges1 der freilich gar kein echter ,flug ist1 sondern nur ein fallschirmartiges ,schweben und ,gleiten1 keine ,flatterbewegungen vollfhrt1 da demnach die ,erscheinung nicht mit dem ,flattern der ,fledermuse1 dem ,gaukeln der ,schmetterlinge oder dem ,schwirren der ,bienen verglichen werden kann1 sondern hchstens mit dem ,schweben der ,flughrnchen und ,flugechsen oder mit dem ,aufschwirren der ,heuschrecken aus dem ,wiesengras4 ,eigentlich ist es nur ein knstlich verlngerter ,sprung4 ,von einem wirklichen ,fliegen1 dieser ,poesie der ,bewegung kann schon deshalb gar keine ,rede sein1 weil dazu der ,flcheninhalt der ,brustflossen trotz ihrer auffallenden ,lnge zu gering und vor allem die sie bewegende ,muskulatur viel zu schwach ist4 ,denn whrend das ,gewicht der ,brustmuskulatur zum ,gesamtgewichte des ,krpers bei ,vgeln sich durchschnittlich wie #a3 #f1bb verhlt und auch bei ,fledermusen noch wie #a3 #ac1f1 ist dasselbe ,verhltnis bei den besten ,flugfischen nach den ,wgungen von ,moebius wie #a3 #cb1d4 ,ihre ,brustmuskeln mten also #e1bmal so viel ,kraft entwickeln1 als die der ,vgel oder #b1demal so viel als die der ,fledermuse1 wenn sie den ,krper durch ,flossenschlge erheben und in der ,luft fortfhren sollten4 ,es ist nun aber nicht das geringste bekannt1 aus dem auf eine solche ausnahmsweise ,steigerung der ,muskelkrfte bei ,flugfischen geschlossen werden knnte1 die im ganzen ,wirbeltierreiche einzig dastehen wrde4 ,allerdings scheint mir ,moebius bei seinen fleiigen und grundlegenden ,untersuchungen die ausgleichende1 das ,krpergewicht unter ,umstnden stark erleichternde ,wirkung der ungeheuerlichen ,schwimmblase der ,flugfische nicht gengend in ,rechnung gezogen zu haben1 da er ja nur mit ,spiritusexemplaren arbeitete4 ,jedenfalls hat er aber darin recht1 wenn er auch die ,flossenlnge als fr eine wirkliche ,flugleistung ungengend erklrt4 ,die relative ,flchengre der ,brustflossen ist zwar nur wenig geringer als die der ,vogelflgel1 allein ihre relative ,lnge ist viel kleiner1 oft nur halb so gro4 ,und doch hngt gerade von ihr hauptschlich das ,ma der ,flgelarbeit ab1 denn der ,widerstand der ,luft wchst im ,hundert der ,geschwindigkeit1 mit der der ,flgel gegen sie schlgt4 ,da nun die ,geschwindigkeit so zunimmt1 wie die ,entfernung des in ,bewegung gesetzten ,flgelpunktes vom ,schultergelenk1 so hebt ein ,flgelstck1 das doppelt so weit entfernt ist1 den ,krper mit vierfach grerer ,kraft als ein anderes ,flgelstck von gleicher ,gre in einfacher ,entfernung vom ,schultergelenk4 ,mgen daher die ,brustflossen der ,flugfische als ,trger der ,krperlast fast ebenso viel leisten wie die ,flgel der ,vgel1 so sind sie doch ihrer ,krze wegen zum wirklichen ,fliegen nicht geeignet4 ,ich mchte dem noch hinzufgen1 da ja auch die eigenartig gewlbte ,form des ,vogelflgels und seine ,fhigkeit zum ,verkrzen oder ,vergrern der ,flche whrend des ,fluges den ,brustflossen abgeht1 was ebenfalls keine geringe ,rolle spielen drfte4 ,es handelt sich bei den ,flugfischen nur um starre ,gleitflchen1 die ein vorzgliches ,schweben1 nicht aber ein wechselvolles ,fliegen ermglichen4 ,lt sich demnach die ,erscheinung auch nicht mit dem herrlichen ,flugvermgen der ,vgel vergleichen1 so steht sie als bloer ,gleit- und ,schwebeflug doch entschieden ber dem der ,flughrnchen und ,flugechsen1 sowohl was die ,lnge der ,flugbahn1 als auch was ihre ,schnelligkeit anbelangt1 wozu freilich der ,umstand das meiste beitragen mag1 da ber bewegter ,see stndig ungleich strkere ,luftstrmungen herrschen1 als im stillen ,blttermeer des ,urwaldes4 ,die ,fluggeschwindigkeit betrgt immerhin #g-ad ,sekundenmeter1 die ,flugdauer #aj-bj ,sekunden und 7wenn man die kurzen ,unterbrechungen beim ,eintauchen in die ,wellenkmme nicht mitzhlt7 selbst bis zu #a ,minute1 die zurckgelegte ,strecke bis zu #bjj kg und mehr1 allerdings gewhnlich nur in einer ,hhe von kaum einem ,meter ber dem ,meeresspiegel4 ,also immerhin ganz ansehnliche ,leistungen1 die den angestrebten ,zweck1 nmlich die ,flieger dem gierigen ,rachen der ,raubfische zu entziehen1 vollkommen erreichen drften4 ,der zurckgelegte ,weg stellt keine eigentliche ,flugbahn vor1 sondern eine parabelhnliche ,wurfbahn1 deren ,form und ,lnge abhngt von der ,gre der ,anfangsgeschwindigkeit1 von der ,krperlast und von der ,ausdehnung und ,neigung der tragenden ,flchen2 als ,werfer des ,krpers dienen1 wie schon erwhnt1 die stark ausgebildeten ,rumpfseitenmuskeln und der krftige ,schwanz1 dessen untere ,hlfte gerade bei den besten ,fliegern sehr bezeichnender ,weise weit mehr entwickelt ist als die obere4 ,anfnglich halten die fliegenden ,fische1 deren groe klare ,augen so vorteilhaft von den bleifarbigen anderer abstechen1 den ,krper fast wagrecht1 aber allmhlich senkt sich das ,schwanzende1 die ,krperhaltung wird immer schrger und steiler1 bis endlich der ,schwanz in einen ,wellenkamm eintaucht und nun entweder der ganze ,fisch wieder in seinem eigentlichen ,element verschwindet oder aber sich sofort von neuem abstt und in gleicher ,weise einen zweiten und dritten ,flug unternimmt4 ,in solchen ,augenblicken helfen auch die ,flgelflossen vielleicht nochmals durch ,flatterbewegungen beim ,aufsteigen mit1 und in solchen ,augenblicken ist der ,fisch auch imstande1 die seitherige ,flugrichtung willkrlich zu ndern1 was ihm in der ,flugbahn selbst bei der rein passiven ,art seines ,fliegens kaum mglich ist1 da er dann als ein mehr oder weniger willenloses ,spielzeug der ,windstrmungen zu gelten hat4 ,humboldt hat ganz recht1 wenn er die ,fortbewegung der ,flugfische mit der eines flach ber das ,wasser hingeworfenen ,steines vergleicht1 der aufschlagend und wieder abprallend meterhoch ber dem ,wasser einhersaust4 ,nun stimmen aber alle aufmerksamen ,beobachter darin berein1 da die ,flugbahn sich nicht in gleichmiger ,hhe halte1 sondern sich mit der ,wellenatmung des ,meeres abwechselnd hebe und senke1 hnlich wie der ,flug der ,mwen und anderer ,wasservgel4 ,moebius sucht auch diese ,eigentmlichkeit auf rein mechanischem ,wege zu erklren und macht dafr die von den ,wellen aufsteigenden dynamischen ,luftstrmungen verantwortlich4 ,der wagerecht ber die ,wogen hinstreichende ,fisch mu emporgehoben werden1 sobald er den hheren ,teil der ,wellenbschungen erreicht1 weil er hier jedesmal dem von diesen aufsteigenden ,luftstrom so nahe kommt1 da dessen ,wirkung sich merklich geltend machen kann1 und zwar bernehmen dabei die ,furchen der ,brustflossen die ,rolle von prchtigen ,windfngen4 ,ihre ,form und ,lage ist nmlich derart1 da der aufsteigende ,luftstrom1 wenn er sie fllt1 den ,fisch hher und zugleich vorwrts schieben mu4 ,sehr gut hiermit stimmt berein1 da besonders scharfugige ,beobachter gesehen haben wollen1 da die ,brustflossen beim ,fluge doch nicht ganz ruhig liegen1 vielmehr in stndiger zitternder ,bewegung sich befinden4 ,es ist eben die von den ,wellen aufsteigende ,luft1 die diese ,zitterbewegung hervorruft4 ,in hnlicher ,weise erklrt sich auch das ,niederfallen von ,flugfischen zur ,nachtzeit auf dem ,schiffsdeck1 whrend sie doch bei ,tage stets wesentlich niedriger fliegen4 ,aber sie sehen dann eben das ,schiff und nehmen ihre ,flugrichtung von ihm weg und nicht zu ihm hin4 ,anders bei ,nacht1 wo sie in der ,finsternis blindlings aus dem ,wasser herausfahren und dann von der ,windstrmung leicht gegen die ,schiffswnde getragen werden knnen4 ,hier aber weht1 wovon man sich experimentell leicht berzeugen kann1 der anprallende ,wind lebhaft nach oben1 und in dem ,augenblicke1 wo die ,flossen in diesen aufsteigenden ,luftstrom eintreten1 fhrt er in ihre ,windfnge und fhrt den ,fisch aufwrts und dann im ,bogen ber die ,schanzbekleidung hinber2 whrenddem hat die eigene ,schwere des ,fisches seine ,schwebegeschwindigkeit bedeutend vermindert1 auf dem ,schiffe fhrt ihm nichts mehr hebend unter die ,flossen1 und so strzt er denn unbehilflich und schwerfllig auf das ,verdeck nieder1 denn -- wirklich fliegen kann er ja gar nicht4 ,seeleute werden sich freilich durch diese einfache und einleuchtende ,erklrung nicht irre machen lassen in ihrer alteingewurzelten berzeugung1 da das helle ,licht der ,schiffe es sei1 das in dunkler ,nacht die ,flugfische unwiderstehlich anziehe und ins ,verderben locke4 ,im ,einklang mit alledem steht es endlich auch1 da in die ,hhe geworfene oder aus der ,hhe fallen gelassene ,flugfische nicht den geringsten ,versuch zum ,fliegen machen1 sondern zu ,boden fallen wie jeder andere ,fisch4 ,der ,umstand1 da ,flugfische nur in den warmen ,meeren vorkommen1 mu zu der ,vermutung fhren1 da die dortigen klimatischen ,verhltnisse die ,ausbildung des ,flugvermgens irgendwie besonders zu begnstigen vermochten1 und vielleicht haben wir wenigstens einen dieser ,faktoren in der ,gleichmigkeit zwischen ,luft- und ,wasserwrme zu suchen1 durch welche auch bei empfindlichen ,geschpfen der pltzliche bergang von einem ,medium ins andere wesentlich erleichtert wurde4 ,die ,frage nach den ueren ,grnden und treibenden ,ursachen1 die zur allmhlichen ,ausbildung des ,flugvermgens bei ,fischen gefhrt haben1 ist von den ,forschern sehr verschieden beantwortet worden4 ,manche meinen1 da dadurch nur berschumender ,freude am ,dasein ,ausdruck gegeben werden solle1 da es sich also nur um eine ,art ,spiel handle1 andere glauben1 da das zeitweise ,bedrfnis nach sauerstoffreicherer ,atemluft die ,fische zu den ,ausflgen in ein fremdes ,element veranlasse4 ,ich mchte es aber doch mit denen halten1 die in dem ,auffliegen nichts als eine ,flucht vor greren ,raubfischen erblicken1 denn das ganze ,benehmen der ,tiere spricht zu deutlich und zu unverkennbar fr diese ,auffassung1 und das ganze ,leben der ,fische ist ja ein ewiger ,krieg1 ein unablssiges ,wrgen und ,gewrgtwerden4 ,dann aber ist das pltzliche ,verschwinden in einer anderen ,welt1 in die der ,gegner nicht zu folgen vermag1 sicherlich ein prchtiges1 in seiner naiven ,einfachheit schier verblffendes ,ausfluchtsmittel1 und nachdem die ,natur einmal darauf verfallen war1 leuchtet es ein1 da unter dem ,einflusse der natrlichen ,zuchtwahl das ,flugvermgen rasch bis zu einem gewissen notwendigen ,grade sich entwickeln mute4 ,wenn die ,fische dabei manchmal aus dem ,regen in die ,traufe geraten1 indem nun ,scharen von ,mwen1 ,albatrossen1 ,fregattvgeln und anderen beschwingten ,fischfressern in der ,luft sich ber sie hermachen1 so ist dies doch noch lange kein ,gegenbeweis1 denn einmal ist die zunchst gegenwrtige ,not doch immer die grte und ausschlaggebende1 und sodann sind derartige ,flle doch nicht allzu hufig1 indem die fischfressenden ,vgel im allgemeinen mehr in der ,nhe der ,ksten sich aufhalten1 die ,flugfische dagegen meistens in freier ,see sich tummeln4 ,bei ,beurteilung all der angeregten ,fragen mssen wir uns immer vor ,augen halten1 da es nicht nur eine ,art von ,flugfischen gibt1 sondern ihrer vier ,dutzende1 da jede davon wieder ihre besonderen ,eigentmlichkeiten hat und da insbesondere das ,flugvermgen verschieden entwickelt sein wird1 so da sich hier unmglich alles ber einen ,leisten schlagen lt4 ,als die besten ,flieger drfen wohl die zur ,gruppe der ,makrelenhechte gehrigen ,hochflieger mit den ungleich entwickelten ,schwanzlappen gelten1 und unter ihnen leistet wiederum der ,schwalbenfisch 7,exocotus vlitans7 das ,hchste1 was der streng fr das ,wasserleben zugeschnittene ,fischtypus berhaupt zu leisten vermag4 ,die zierliche1 schlank-rassige ,gestalt1 die zartblaue ,frbung der ,oberseite1 die ausdrucksvollen ,augen und die groen durchsichtigen ,flgelflossen machen diese ,art zu einem sehr schnen ,fisch4 ,whrend er mehr der sdlichen ,tropenzone eigen ist1 wird er in der nrdlichen durch den etwas greren ,springfisch oder fliegenden ,hering 7,exocotus exsliens7 vertreten1 der sich durch eine ber die ,brustflossen verlaufende braune ,binde auszeichnet4 ,im ,mittelmeer sind namentlich der ,flughahn 7,dactylpterus vlitans7 und die ,meerschwalbe 7,trgla lucrna7 hufig4 ,der in den indischen ,gewssern heimische fliegende ,stachelbarsch oder ,flugdrache 7,ptrois vlitans71 der steif wie ein ,papierdrachen ber die ,wogen gleitet1 zhlt selbst zu den gefhrlichsten ,rubern1 denn er zerfleischt ,fische1 die ihn an ,gre um das zwanzigfache bertreffen4 ,doch nicht nur fliegende ,fische gibt es im ,ozean1 sondern auch hpfende und tanzende lehrt er uns kennen4 ,schon ehe man die ,tropenzone erreicht1 sieht man nicht selten halbmeterlange ,fische von ziemlich hohem1 aber schmalem ,krperbau senkrecht aus dem ,wasser herausspringen1 in der ,luft sich berschlagen und mit dem ,kopfe voran wieder ins ,meer zurckfallen4 ,es ist dies die allen ,seefahrern wohlbekannte ,bonite 7,scomber pelamys71 ein ,mitglied der ,thunfischgruppe1 silberglnzend von ,farbe mit schwarzgrauen ,rckenstreifen und ,flossen4 ,ihre ,bewegungsart berrascht nicht minder als der ,flug der ,schwalbenfische1 weil das ,aufsteigen aus dem ,meere ebenso senkrecht erfolgt wie das ,herabfallen1 weil das kobolzartige ,umdrehen in der ,luft auch dem oberflchlichsten ,beobachter auffllt und weil sie fast genau auf derselben ,stelle wieder ins ,meer taucht1 von wo sie aufgestiegen war4 ,den ,grund fr diese absonderlichen ,turnbungen wei man nicht recht anzugeben1 vermutet aber1 da es sich blo um eine ,art ,belustigung fr den ,fisch handelt1 da lediglich spielerischer bermut ihn aus dem ,wasser heraustreibt1 zumal das ,tanzen der ,boniten nur bei schnem ,wetter1 ruhiger ,see und heiterem ,himmel beobachtet wird4 ,als ein ,beispiel derjenigen ,fische1 die den ,aufenthalt im ,wasser zeitweise mit dem auf dem ,erdboden vertauschen1 sei hier der schleimig aussehende ,schlammspringer 7,periophthlmus koelreteri7 genannt1 ein unansehnliches1 nur #ae kg langes1 aber in mehr als einer ,hinsicht hchst merkwrdiges ,geschpfchen4 ,nicht nur fr ,sekunden oder ,minuten1 sondern fr lange ,stunden vermag er das feuchte ,element zu verlassen1 und er tut es weniger aus ,furcht vor ,feinden1 als vielmehr in der ,absicht1 selbst ,beute zu machen und auf dem ,festlande nach ,kerfen und ,schnecken zu jagen4 ,ermglicht wird ihm das durch die auerordentlich enge ,beschaffenheit seiner ,kiemenspalten1 die die ,verdunstung des in den ,kiemenhhlen befindlichen ,wassers lange hintanhlt4 ,schon rein uerlich hat das an den tropischen ,ksten ,afrikas und namentlich im ,brackwasser der ,mangrovenwaldungen lebende ,tierchen mancherlei ,absonderlichkeiten aufzuweisen4 ,seine drolligen ,froschaugen stehen nmlich dicht beieinander oben auf dem ,kopfe und knnen in wunderlicher ,weise etwas herausgeschoben oder zurckgezogen werden1 sind berhaupt sehr beweglich und sogar mit ,lidern versehen4 ,die weit nach vorn gerckten ,bauchflossen sind miteinander verwachsen und zeigen ein starkes ,haftvermgen1 die ,brustflossen sind mit krftigen ,muskelstielen ausgerstet und knnen so am ,lande als ,beine dienen4 ,oder der ausruhende ,schlammspringer sttzt sich auf sie wie ein ,seehund1 und wenn er dann mit seinen roten ,glotzaugen gierig nach den im ,wurzelwerk der ,mangroven herumlaufenden ,fliegen spht1 sieht er aus wie ein alter ,mann1 der sich am ,wirtshaustisch auf beiden ,ellbogen lmmelt und sehnschtig dem bestellten ,getrnk entgegenblickt4 ,vorsichtig wie eine ,katze schleicht dann der ,fisch seinem auserkorenen ,opfer ,schrittchen fr ,schrittchen nher1 -- ein mchtiger ,satz1 und das ,kerbtier ist von dem breiten ,maule erfat4 ,nicht selten springt bei solchen ,jagden das ,tier auch selbst dnne ,mangrovenwurzeln an und klettert geschickt meterhoch an ihnen empor1 indem es sie mit den ,fuflossen umklammert und sich mit dem ,schwanze nachschiebt4 ,gewhnlich bewegen sich die ,tiere auf dem ,schlamme in froschartigen ,sprngen ziemlich langsam und schwerfllig fort1 wobei sie eine sehr bezeichnende ,fhrte hinterlassen1 aber bei nahender ,gefahr rennen sie fast so schnell wie ,eidechsen davon und flchten entweder ins nahe ,wasser oder vergraben sich mit verblffender ,geschwindigkeit im ,schlamme4 ,sie sind scharfsinnig1 aufmerksam und scheu1 und es ist deshalb gar nicht so leicht1 einen unversehrten ,schlammspringer zu erhaschen1 obwohl sie an geeigneten rtlichkeiten massenhaft herumwimmeln4 ,trotzdem gelangen sie neuerdings fters lebend nach ,deutschland und in die ,hnde unserer ,liebhaber1 halten sich bei geeigneter ,pflege in einem greren ,aquaterrarium vortrefflich und geben hier reichlich ,gelegenheit zu den anziehendsten und dankbarsten ,beobachtungen4 ,wer jemals auch nur eine ,stunde lang ihrem unterhaltenden1 munteren ,tun und ,treiben zugeschaut hat1 der wird zu der berzeugung gelangt sein1 hier ein ,tier vor sich zu haben1 das biologisch weit mehr ,amphibium ist1 denn ,fisch4 ,besonders merkwrdige ,beziehungen zwischen den ,schlammhpfern und gewissen ,nacktschnecken 7,onchidien7 hat ,semper aufgedeckt4 ,diese ,onchidien sind nmlich entsetzlich langsame ,geschpfe1 die ihren ,feinden rettungslos verfallen wren1 wenn sie nicht auer ihren gewhnlichen1 zum ,aufsuchen der ,nahrung dienenden ,kopfaugen noch eine ganze ,anzahl 7wohl an #ajj7 anderer ,augen auf dem ,rcken besen1 die auffallenderweise und im ,gegenstze zu den ,kopfaugen ziemlich genau nach dem ,typus des ,wirbeltierauges gebaut sind4 ,keine andere ,schneckengattung kann sich solcher ,rckenaugen rhmen4 ,semper glaubt nun1 da sich die ,schnecke1 indem sie mit ihren ,rckenaugen die heranhpfenden ,schlammspringer rechtzeitig wahrnimmt1 oft noch sichern kann1 freilich nicht durch die ,flucht1 sondern dadurch1 da sie den ,krper rasch zusammenzieht und aus gewissen ,drsen1 mit denen ihr ganzer ,rcken best erscheint1 in ,form unzhliger kleiner ,kgelchen ein ,sekret herausschleudert1 das auf die ,fischhaut eine unangenehme ,wirkung auszuben scheint1 denn der von diesem ,sprhregen getroffene ,angreifer entfleucht alsbald1 und die ,schnecke ist gerettet4 ,jedenfalls ist es sehr auffllig1 da solche ,nacktschnecken mit ,rckenaugen nur da zu finden sind1 wo auch ,schlammspringer vorkommen1 und da da1 wo diese fehlen1 die ,onchidien-,arten auch keine ,rckenaugen haben4 ,nicht alle ,schlammspringer scheinen in der geschilderten ,weise zu leben4 ,wenigstens fand ,hickson am ,strande von ,celebes eine ,art1 die den ,schwanz immer ins ,wasser getaucht hielt1 auch wenn sich der ,krper auerhalb desselben befand4 ,haddon untersuchte die ,sache spter nher und stie auf die merkwrdige ,tatsache1 da dieser ,fisch mit seiner entsprechend eingerichteten ,schwanzflosse zu atmen vermag1 ja so sehr darauf angewiesen ist1 da er mit der regelrechten ,kiemenatmung gar nicht mehr auskommen kann4 ,schon mit einer guten ,lupe lt sich ein beraus lebhafter ,blutumlauf in dieser sonderbarsten aller ,schwanzflossen erkennen4 ,also ein erster ,ansatz zu der amphibischen ,lebensweise1 die dann bei den afrikanischen ,formen zu ungleich grerer ,vollkommenheit gediehen ist4 ,illustration3 ,abb4 #ad4 ,schtzenfisch 7,toxotes jaculator74 ,wohl kein ,fisch erlangt aber seine ,beute auf eine so merkwrdige ,weise wie der ,schtzenfisch 7,toxtes jacultor1 ,abb4 #ad7 und der ,spritzfisch 7,chatodon rostrtus71 jener an den ,ksten und in den ,flssen ,hinterindiens1 dieser an denen ,javas zu ,hause4 ,wo das ,ufer ppigen ,pflanzenwuchs aufweist und einzelne ,zweige ber das ,wasser herberhangen1 da nhern sich ihm diese hbschen ,fischchen in kleinen ,trupps und sphen mit groen1 lebhaften ,augen begehrlich nach den ,fliegen aus1 die im ,gezweige sitzen4 ,dann nehmen sie eine bestimmte genau aufs ,korn und spritzen pltzlich aus ihrem ,maule einen kleinen ,wasserstrahl nach ihr1 und zwar bis meterhoch und mit so unbertrefflicher ,sicherheit1 da das ,kerbtier fast regelmig getroffen wird1 herabfllt und nun schleunigst verzehrt wird4 ,ging aber der ,schu daneben1 so schwimmt der ,fisch einigemale aufgeregt und verrgert im ,kreise herum1 whlt sich einen gnstigeren ,standpunkt aus und versucht dann sein ,weidmannsheil von neuem4 ,merkwrdigerweise ist der ,schiemechanismus dieser ,wasserflinten wissenschaftlich noch gar nicht nher untersucht1 und man wei eigentlich nur1 da im ,augenblicke des ,schieens der ,unterkiefer pltzlich vorgestreckt wird1 und da beim ,spritzfisch das ,maul berhaupt zu einer dnnen ,rhre verlngert ist4 ,es ist dies um so verwunderlicher1 als die interessanten ,fische nicht nur neuerdings ihren ,einzug in die ,aquarien unserer ,liebhaber gehalten haben1 sondern auch schon von altersher in ihrer ,heimat vielfach zu ,hausgenossen des ,menschen gemacht wurden1 indem man sich daran ergtzte1 ihnen ,stbe mit eingeklemmten ,fliegen ins ,wasser zu stellen1 um die ,geschicklichkeit zu bewundern1 mit der sie alsbald die ,kerfe herabschossen4 ,beim ,spritzfisch1 der viel seltener in die ,flsse kommt1 wird die ,fliegenjagd wohl nur einen ,nebenerwerb bilden1 denn die schnabelartige ,verlngerung seiner ,kiefer1 die in so sonderbarem ,gegensatze steht zu der fast kreisfrmigen ,gestalt seines ,krpers und zu der scharf abgeschnrten ,schwanzflosse1 weist deutlich darauf hin1 da seine ,hauptnahrung in kleinen ,schaltieren besteht1 die er eben mit diesem ,schnabel selbst aus engen und tiefen ,hhlungen herauszuholen versteht1 wobei ihn seine borstenartige ,zahnbildung noch wesentlich untersttzt1 denn der einmal erfaten ,beute ist ein ,entrinnen nicht mehr mglich4 ,beide ,arten gehren zu der formenreichen und farbenprchtigen ,gruppe der auf die tropischen ,meere beschrnkten ,schuppenflosser1 die ihren ,namen davon haben1 da das ,schuppenkleid bei ihnen auch auf das reich entwickelte ,flossenwerk bergreift1 namentlich auf ,rcken- und ,afterflosse1 und so den sonst im ,fischreiche so scharf ausgeprgten ,unterschied zwischen ,flossen und ,rumpf mehr oder minder verwischt4 ,es sind durchgngig kleine ,fischchen1 die zumeist zwischen den ,korallenbnken ihr lustiges ,wesen treiben und die ,korallenstmmchen scharenweise frmlich abweiden1 sei es1 da sie die herausschauenden ,korallenpolypen selbst verzehren1 sei es die ihnen anhaftende ,kleinlebewelt oder die auf ihnen wuchernden ,algen4 ,ihnen allen gemeinsam ist ein hoch gebauter1 aber seitlich stark zusammengepreter ,rumpf von nahezu ,sphroidform1 aus der auch die kleine1 sehr bewegliche ,schnauze und die kurze1 scharf abgesetzte ,schwanzflosse kaum heraustreten1 whrend die ppig ausgestalteten anderen ,flossen sich ihr sogar unverkennbar anschmiegen4 ,ist schon der ,spritzfisch mit seinen #e ,querbinden und dem netten ,pfauenaugenfleck auf der ,afterflosse ein sehr hbscher ,fisch1 so bertreffen seine ,verwandten an ,metallglanz1 ,farbenpracht und ,eigenart der ,zeichnung doch alles1 was wir aus dem ,reich der ,fische kennen4 ,sie sind die ,kolibris des ,meeres und schwirren wie diese gaukelnd und farbenschimmernd von ,blume zu ,blume1 sie sind die ,paradiesvgel der ,korallenwaldungen und verhalten sich als solche lange still1 um dann pltzlich ihre ,farbenpracht in den wundervollsten ,gold- und ,silberreflexen aufblitzen1 in den lieblichsten ,schattierungen aufleuchten und in den khnsten ,zeichnungen auffunkeln zu lassen1 sie sammeln alle ,farben des ,regenbogens1 alle ,lichter des ,prismas und alle ,schnheit der kostbarsten ,edelsteine in den kristallklaren ,fluten ,neptuns1 bieten dem entzckten ,auge immer neue1 immer berraschendere und immer glnzendere ,farbenzusammenstellungen1 zeigen sich stets und berall als eine wahre ,farbenorgie der schaffenden ,natur im bunten ,korallengarten des tropischen ,meeres4 ,keine ,feder vermag diese ,schnheit zu beschreiben1 kein ,pinsel sie auch nur annhernd wiederzugeben1 und wo ein gottbegnadeter ,knstler es doch versucht hat1 wird der ,laie und berhaupt jeder1 der nicht selbst einen ,blick in die ,herrlichkeit der ,tropen werfen durfte1 rasch mit dem ,urteil fertig sein1 da das doch tolle bertreibung1 da dergleichen in ,wirklichkeit gar nicht mglich sei1 da solch ebenso raffinierte wie unvermittelte ,zusammenstellungen von ,rosenrot1 ,himmelblau1 ,sammetschwarz1 ,schwefelgelb1 ,grasgrn und ,purpurleuchten auf dem reinsten ,gold- oder ,silbergrunde doch gar nicht vorkommen knnten1 am allerwenigsten in ,form so knstlerisch ausgeklgelter ,flecken1 ,bnder1 ,streifen1 ,ringe und ,augen4 ,es sind eben die reinsten und glnzendsten ,farben1 die die ,natur berhaupt hervorgebracht hat1 und ihre ,wirkung wird noch stark erhht durch die bewunderungswrdige ,art und ,weise ihrer ,verteilung4 ,die glnzendsten ,vgel1 die buntesten ,schmetterlinge1 die schimmerndsten ,echsen vermgen damit nicht zu wetteifern4 ,dazu kommt noch die oft hchst abenteuerliche ,entwicklung des ,flossenwerkes1 das nicht selten in der ungewhnlichsten ,weise verlngert und verzerrt ist1 seltsam geformte ,stacheln1 lang nachschleppende ,peitschenschnre oder aufleuchtende ,schwefelfden aufweist4 ,es knnte bei all dieser ,buntheit in ,form und ,farbe hchst gewagt erscheinen1 auch bei den ,schuppenflossern noch von einer ,art ,schutzkleid sprechen zu wollen1 und doch hat man dazu volle ,berechtigung4 ,das ,leben im ,korallenwalde ist ja an sich schon so bunt1 da einfach gefrbte ,geschpfe darin fast mehr auffallen wrden1 als lebhaft gezeichnete4 ,aber der ,schutz soll hier auch gar nicht durch eine ,anschmiegung an die ,farben der ,umgebung erreicht werden1 sondern vielmehr dadurch1 da unvermittelt nebeneinander gestellte ,bnder oder geometrische ,figuren in den lebhaftesten ,kontrastfarben die natrlichen ,krperumrisse gewissermaen auflsen1 die ,form des tierischen ,leibes fr das ,auge verschwinden lassen4 ,der ,naturforscher bezeichnet diese absonderliche1 aber oft sehr wirksame ,art der ,schutzfrbung als ,somatolyse und kennt sie z4 ,b4 auch aus der ,vogelwelt her von den ,spechten und von den schnen ,hochzeitskleidern gewisser ,entenmnnchen4 ,heuglin erzhlt uns1 da man zwischen den ,korallenriffen zunchst meist nichts sehe als ein mattes ,schimmern und ein ungewisses ,farbenflimmern1 bis es dann pltzlich wie sprhende ,funken auseinanderstiebt4 ,die anmutigen ,bewegungen der ,flossenschupper im ,korallenwalde vergleicht er mit denen der lieblichen ,laubsnger im grnen ,blttermeere des ,buchendoms4 ,viele ,schuppenflosser sind durch ein dunkles ,band ber ,stirn und ,augen ausgezeichnet1 so der ,fahnenfisch 7,chatodon stifer7 des ,roten ,meeres mit bedeutend verlngertem fnftem ,strahl der ,rckenflosse und herrlichem ,pfauenaugenfleck auf ihr1 der ,korallenfisch 7,ch4 flvus7 des ,indischen ,ozeans1 tiefgelb mit braunschwarzem ,streifen1 und der prachtvolle ,kaiserfisch 7,ch4 impertor7 des ,stillen ,ozeans1 der aus veilchenblauem ,leibe gelbe1 bogige ,lngsstreifen aufweist und ber der ,brustflosse einen sammetschwarzen1 schwefelfarb umrandeten ,flecken4 ,um noch einige der bekanntesten ,arten anzufhren1 seien weiter kurz genannt3 der ,klippfisch 7,ch4 vitttus7 der ostafrikanischen ,gewsser1 zitronengelb mit schwarzer ,streifung1 der ,geiler 7,ch4 macrolepidtus7 mit zwei mchtigen ,querbinden und langer ,peitschenschnur an der ,rckenflosse1 der ,herzogsfisch 7,ch4 diacnthus7 mit azurblauer ,zeichnung auf gelbem1 ,ch4 semicircultus mit silberweier auf dunkelblauem und ,ch4 lamrcki mit glhend roter auf hellblauem ,leibe4 ,der ,korallenfisch 7,scatophgus rgus7 erscheint ber und ber fein getpfelt 7,abb4 #ae74 ,illustration3 ,abb4 #ae4 ,korallenfisch 7,scatophagus argus74 7,phot4 von ,oberl4 ,w4 ,khler1 ,tegel47 ,wenigstens eine annhernde ,vorstellung dessen1 was die ,natur an ,farbenpracht in der ,welt der ,fische zu leisten vermag1 kann uns auch ein ,bewohner des ,mittelmeeres geben1 nmlich die ,seebarbe 7,mllus barbtus74 ,unbeschreiblich schn ist sie mit ihrem leuchtenden ,leibe und den prunkvollen ,goldstreifen schon im ,leben1 schner noch im ,sterben4 ,nichts ,schneres1 ruft selbst der ernste ,seneca aus1 als eine sterbende ,seebarbe6 ,sie wehrt sich gegen den nahenden ,tod1 und diese ,anstrengungen verbreiten ber ihren ,leib das glnzendste ,purpurrot1 das spter in eine allgemeine ,blsse bergeht1 whrend des ,sterbens die wunderherrlichsten ,schattierungen durchlaufend4 ,die schwelgerischen ,rmer der ,kaiserzeit verzehrten denn auch die von ihnen hher als alle anderen ,fische geschtzten ,seebarben nie1 ohne sich vorher an dem wechselvollen ,farbenspiel ihres ,todes zu ergtzen4 ,man legte eigene ,wasserleitungen von den ,fischteichen bis zu den ,lagerpolstern der ,gste1 damit diese die herrlichen ,fische erst lebend bewundern konnten1 worauf die rotgoldenen ,barben in den weien ,hnden schner ,frauen ihr ,leben aushauchen muten1 um dann schleunigst zu sofortiger ,zubereitung in die ,kche zu wandern4 ,wenigstens darin lag ,sinn1 denn kaum ein anderer ,fisch steht nach dem ,tode so schnell und grndlich ab1 wie die feinschuppige ,seebarbe4 ,obwohl sie kaum #b kg ,gewicht erreicht1 sind damals doch geradezu wahnsinnige ,summen fr diesen nach ,ansicht der ,rmer kstlichsten aller ,fische bezahlt worden1 bis zu #ejjj1 ja selbst #hjjj ,sesterzen fr das ,stck4 ,auch heute noch bildet die ,seebarbe ein beliebtes und gern gekauftes ,schaustck der italienischen und gelegentlich auch der westenglischen ,fischmrkte1 und ihr zartes ,fleisch soll in der ,tat vortrefflich munden4 ,wer aber wei1 da diese ,barben sich von den ekelsten ,abfallstoffen des ,meeres ernhren und mit ,vorliebe die ,leichen der ,schiffbrchigen benagen1 wird wenig ,appetit darauf verspren4 ,die durch eine auffallend hohe ,stirn und zwei ,bartfden an der ,unterlippe ausgezeichnete1 im brigen schlank und regelrecht gebaute ,seebarbe hlt sich gewhnlich auf schlammigem ,meeresgrunde auf1 den sie mit ihrer stumpfen ,schnauze auf der ,suche nach etwas ,geniebarem nach ,schweineart gehrig durchwhlt und dadurch oft weithin das ,wasser trbt4 ,ein hervorragend schner ,bewohner des ,atlantik1 der sich gelegentlich bis in unsere ,gewsser verstreicht1 ist der nur #a kg schwer werdende und ebenfalls ein ziemlich schmackhaftes ,fleisch liefernde ,lippfisch 7,lbrus mxtus71 das ,weibchen am ganzen ,krper prachtvoll zinnoberrot mit wenigen himmelblauen ,zeichnungen1 das ,mnnchen oberseits herrlich dunkelblau4 ,zur ,laichzeit wird dieses wundervolle ,gewand noch leuchtender und glhender1 ist aber wie bei unserem ,stichling augenblicklichem ,wechsel und ,farbenverschiebungen unterworfen1 die von der jeweiligen ,gemtsstimmung des ,tieres abhngig zu sein scheinen4 ,liebeswerben verschnt1 ,eifersucht verhlicht ihn4 ,jenes bergiet seinen ,leib mit schimmernden ,tinten1 dieses mit mitnigem ,grau4 ,der ,fisch ist nmlich ebenso eiferschtig1 rauflustig und kampfwtig wie unser ,stechbttel und soll auch gleich diesem eine ,art ,brutpflege ausben4 ,eine andere ,lippfischart1 ,l4 macultus1 ist am ganzen ,krper prchtig smaragdgrn1 wozu eine blagelbe ,zeichnung kommt4 ,ihren ,namen haben die sich durch ,munterkeit und ,anmut auszeichnenden ,lippfische von ihren sehr beweglichen ,wulstlippen1 mit denen sie ,muscheln von den ,meerespflanzen ablesen4 ,illustration3 ,abb4 #af4 ,kugelfisch 7,tetrodon fahaka74 ,ein weiteres1 in seiner ,eigenart hchst wirksames ,verteidigungsmittel lernen wir bei dem sonderbaren ,igelfisch 7,dodon macultus7 kennen4 ,er hat einen krftigen ,papageischnabel1 dessen ,kinnladen mit einer elfenbeinartigen1 sich je nach der ,abnutzung immer wieder ersetzenden ,masse berzogen sind1 eine sehr groe ,schwimmblase1 gedrungene ,gestalt und den ganzen ,krper mit spitzen ,dornen und ,stacheln besetzt4 ,gert er in ,gefahr1 so zieht er hastig ,luft ein1 fllt damit den ungeheuren1 dnngewebigen1 die ganze ,bauchhhle einnehmenden ,kropf an1 whrend eine den ,schlund umgebende ,muskelschicht das ,entweichen der eingepumpten ,luft verhindert1 blst sie so zu einer vollkommenen ,kugel auf und wirft sich gleichzeitig auf den ,rcken1 so da die ,bauchseite an der ,wasseroberflche schwimmt4 ,dabei gebrdet sich der kleine ,kerl wie ein zorniger ,truthahn1 schwimmt immer im ,kreise herum1 richtet seine ,stacheln drohend auf und ist in diesem ,zustande in der ,tat fast vllig geschtzt gegen jeden ,raubfisch4 ,wo immer dieser zubeien will1 trifft er auf die ihm entgleitende1 unverschlingbare ,kugel und verletzt sich an den spitzen ,stacheln die ,lippen1 bis er endlich von allen weiteren ,versuchen ablt und davonschwimmt1 worauf der ,igelfisch unter vernehmlichem ,gerusch die eingepumpte ,luft wieder ausstrmen lt1 seine gewhnliche ,gestalt annimmt und damit auch den ,gebrauch seiner ,flossen wieder erlangt4 ,plehn fhrt einen ,fall an1 da ein von einem ,hai verschluckter ,igelfisch sich durch dessen ,magen- und ,leibeswand hindurchbi und unbeschdigt ins ,freie gelangte1 whrend der ,ruber an den furchtbaren ,verletzungen zugrunde ging4 ,das geschilderte ,gaukelspiel ist nmlich durchaus nicht das einzige ,verteidigungsmittel des tapferen ,igelfisches2 er vermag vielmehr auch noch recht empfindlich zu beien1 ,wasser von sich zu spritzen1 sich pltzlich schlaff zu machen und zu versenken und auch eine tief karminrote ,absonderung von sich zu geben1 ber deren ,natur und ,wirkung wir allerdings noch vllig im ,unklaren sind4 ,dasselbe ,kunststck wie der ,igelfisch bekommen auch die ,kugelfische 7,ttrodon7 fertig1 deren eine ,art1 der ,fahak 7,t4 fhaka71 vom ,mittelmeer aus in den ,nil und seine ,kanle aufzusteigen pflegt 7,abb4 #af74 ,obwohl dieses ,tier nicht mit einem ,stachelpanzer prunken kann1 trotzt es in der aufgeblasenen ,kugelform doch gleichfalls allen ,feinden1 denn die ,zhne der ,raubfische gleiten an dieser glatten ,schweinsblase ab1 und die ,vgel werden sie von oben her eher fr eine zusammengewehte ,schaumblase als fr ein ebares ,lebewesen halten4 ,nimmt man einen solchen ,fisch aus dem ,wasser und legt ihn auf die ,handflche1 so bemht er sich ngstlich1 immer noch mehr ,luft einzupumpen1 und tut dabei mitunter des ,guten zuviel1 so da er schlielich mit lautem ,knall zerplatzt4 ,die ,araberkinder spielen mit diesen merkwrdigen ,fischen wie die unsrigen mit den ,maikfern und benutzen die aufgeblasenen und ausgetrockneten ,tiere als ,blle oder taten dies doch frher1 denn heute werden die ,kugelfische als ,reiseerinnerung von den ,orientfahrern zu gern gekauft und zu hoch bezahlt1 als da sie noch der ,schar kleiner1 braunhutiger und schnugiger ,rangen zum ,spielzeug dienen knnten4 ,mit den ,igel- und ,kugelfischen verwandt ist noch ein anderer hchst sonderbarer ,geselle1 der plumpe ,klump- oder ,mondfisch 7,mla mla71 der sie allerdings an ,gre um das ,vielfache bertrifft1 da er eine ,lnge von #b-a_/b kg und ein ,gewicht von mehr als #cjj kg erreicht4 ,das ungeschlachte ,ungetm sieht mit seiner eines richtigen ,abschlusses entbehrenden ,hinterfront fast aus1 als wre es nur der abgeschnittene ,kopf eines noch riesigeren ,seeungeheuers4 ,ein groer ,geistesheld kann der schwerfllige1 dunkel olivgrn gefrbte ,fisch unmglich sein1 denn seine ,hirnmasse betrgt nur #a_/gjjj des ,krpergewichts und sein ,rckenmark stellt nur ein kurzes1 kegelfrmiges ,anhngsel zu diesem ,zwerghirn vor4 ,das rauhhutige1 aber schuppenlose ,geschpf scheint zwar eine weite ,verbreitung zu haben1 aber doch berall nur selten vorzukommen4 ,am ehesten trifft man es noch an sonnigen ,tagen in seitlicher ,schlafstellung auf der ,oberflche des ,meeres treibend an4 ,seiner geringen ,beweglichkeit entspricht die ,auswahl seiner ,nahrung3 ,meerespflanzen und allerlei niederes ,meeresgetier mit geringer ,eigenbewegung4 ,so unheimlich dieser schwimmende ,kopf also auch aussieht1 so harmlos ist er doch1 und die ,fischer kmmern sich auch nicht viel um ihn1 da das ,klumpfischfleisch beim ,kochen zu einer leimigen ,kleistermasse zerfllt und sich deshalb mehr als ,klebemittel1 denn als ,speise eignet4 ,den ,namen ,mondfisch haben sie dem ,tiere gegeben1 weil es ihrer ,behauptung nach bei ,nacht einen sanften ,mondesglanz ausstrahlen soll4 ,wahrscheinlich handelt es sich dabei lediglich um anhaftende ,leuchtbakterien1 wie der ,klumpfisch berhaupt in besonders hohem ,mae von ,parasiten bevlkert wird1 denn die anatomische ,zergliederung vermochte das ,vorhandensein besonderer ,leuchtapparate bisher noch nicht nachzuweisen4 ,wenn ,mondfische aus dem ,wasser genommen werden1 so lassen sie einen eigentmlich sthnenden ,ton hren1 von dem man aber noch nicht wei1 wie er zustande gebracht wird4 ,illustration3 ,abb4 #ag4 ,knurrhahn 7,trigla hirundo74 7,phot4 von ,oberl4 ,w4 ,khler1 ,tegel47 ,das bringt uns auf die ,lautuerungen der ,fische4 ,um eine gute ,stufe hher als die unbestimmten und jedenfalls unfreiwilligen ,tne des ,mondfisches stehen die ,lautuerungen des in der ,nord- und ,ostsee lebenden ,knurrhahns 7,trgla hirndo71 die auch freiwillig im ,wasser zum besten gegeben werden 7,abb4 #ag74 ,unsere ,fischer behaupten sogar1 da bei schwlem ,wetter und namentlich vor dem ,ausbruch von ,gewittern die ,knurrhhne scharenweise an die ,oberflche kmen und dann frmliche ,knurrkonzerte veranstalteten4 ,mindestens der erste ,teil dieser ,behauptung ist richtig1 denn es ist an manchen ,ksten ein beliebter ,sport1 solche auftauchende ,knurrhhne mit dem ,teschin zu schieen1 obwohl ihr trockenes ,fleisch nicht viel wert ist4 ,erzeugt werden solche ,tne durch das ,aneinanderreiben der ,kiemendeckelknochen oder verschiedener harter und nervenreicher ,muskeln in der ,wand der verhltnismig sehr groen ,schwimmblase1 die zugleich als wirksamer ,resonanzboden dient1 so da eine ganze ,tonstufe zustande kommt1 die zwischen dem behaglichen ,schnurren einer ,hauskatze und hell quiekenden ,tnen auf und nieder fhrt und es begreiflich erscheinen lt1 wenn schon ,aristoteles von einem ,meerkuckuck sprach und unsre ,fischer von ,meerpapageien erzhlen4 ,auch sonst ist der ,knurrhahn ein recht interessanter ,fisch4 ,schon der groteske1 fast viereckige ,dickkopf mit dem zahnstarrenden ,froschmaul und den durch ,panzerplatten geschtzten ,glotzaugen1 der feinschuppige1 nach hinten zu jh kegelfrmig zugespitzte ,rumpf mit dem schmchtigen ,hinterleibe1 die prchtige ,rosafrbung des ,bauches und die mchtig entwickelten1 fast an die ,flgel von ,nachtschmetterlingen erinnernden ,brustschuppen vereinigen sich zu einem ,gesamtbilde von hchster ,eigenart4 ,das merkwrdigste aber sind je drei lange1 fingerartig gegliederte ,anhngsel vor den ,brustflossen1 die es dem ,tiere ermglichen1 auf dem ,meeresgrunde fortzukriechen1 ja frmlich zu gehen1 wobei der ,hinterleib etwas in die ,hhe gehoben wird und seitliche ,bewegungen der roten ,schwanzflosse nachhelfen4 ,im ,schwimmen sieht dieser ,fisch hochelegant aus1 denn es gleicht einem ,fliegen im ,wasser1 indem die groen1 blauen1 metallisch schimmernden ,brustflossen wie ,flgel abwechselnd ausgebreitet und zusammengelegt werden4 ,sie ermglichen es dem ,knurrhahn1 der ja mit seiner artenreichen ,sippe der nchste ,verwandte der bekannten tropischen ,flughhne ist1 sich auch fr kurze ,strecken aus dem ,wasser in die ,luft zu erheben1 und wirken dann beim ,herablassen als ,fallschirme4 ,wenn auch im allgemeinen das ,sprichwort ,stumm wie ein ,fisch heute noch zu ,recht besteht1 so hat es doch im ,laufe der ,zeit schon mancherlei ,einschrnkungen erfahren1 und fast steht zu erwarten1 da wir uns in dieser ,beziehung in ,zukunft auf noch grere berraschungen gefat machen drfen4 ,knnen wir ahnen1 welche ,offenbarungen der ,meeresgrund noch fr uns birgt1 sobald wir nur einmal gelernt haben1 unser ,ohr und unsere anderen ,sinne dort unten frei und ungehindert zu gebrauchen6 ,sollte im dunklen ,meeresschoe wirklich nur unentwegt das eisige ,schweigen des ,todes herrschen1 gibt es nicht vielleicht auch fr diese abgeschlossene ,tierwelt ein ,singen und ,klingen1 dessen ,tonflle teilnimmt an der groen1 ewig-schnen ,symphonie der ,natur8 ,so viel wissen wir wenigstens heute schon sicher1 da es auch lustige ,musikanten unter dem ,volk der ,fische gibt1 ,orgelspieler1 ,leiermnner1 ,pfeifer1 ,raler1 ,grunzer und ,trommler4 ,fischer1 die das ,ohr auf den ,rand ihres ,bootes legen1 knnen bisweilen ganz deutlich diese ,fischkonzerte aus ,tiefen von #aj-ab kg herauftnen hren4 ,am besten ist das ,trommlerkorps ausgebildet4 ,es sind stattliche1 barschartig gebaute ,burschen1 diese ,trommelfische 7,pognias chrmis71 die namentlich in den verschiedenen ,teilen des ,atlantik zu ,hause sind4 ,die erzeugten ,tne klingen bei den einzelnen ,arten verschieden4 ,mit dem ,klange einer ,orgel oder ,harmonika1 selbst mit einem ,orchester von ,bssen und ,cellis1 am passendsten aber wohl mit dem ,klange von ,maultrommeln hat man sie verglichen4 ,die ,laute der einzelnen ,fische wrden fr das menschliche ,ohr wohl verloren gehen1 aber die ,gesamtheit vieler gibt ein ,gelrm von nicht zu beschreibender ,eigenart1 ein stundenlang ununterbrochenes1 dumpfes1 schier unheimlich anmutendes ,getrommel1 durchsetzt von hellerem ,gurgeln und ,glucksen4 ,es besteht1 so schreibt ,pechuel-,loesche1 keine ,spur von hnlichkeit mit ,glocken- oder ,harfenklngen1 und doch sind die ,laute wunderbar genug4 ,will man sie recht scharf unterscheiden1 so mu man das ,ohr fest an den ,schiffsbord drcken4 ,besser ist es1 im ,boote ein breites ,ruder ins ,wasser zu senken und das freie ,ende mit den ,zhnen zu beien1 am besten vom ,boote aus gleich den ,kopf bis ber die ,ohren ins ,meer zu tauchen1 rckwrts natrlich1 um atmen zu knnen4 ,da vernimmt man dann in der dunklen ,flut ein allseitig wirr durcheinander gehendes ,knurren und ,murksen1 mit einem leichten ,knirschen und ,knarren vermischt4 ,die ,trommel der geschuppten ,musikanten ist nichts anderes als ihre merkwrdig verzweigte und durch ,zwischenhute in verschiedene ,kammern geteilte ,schwimmblase1 in die ,luft eingepumpt wird1 wodurch die durchlcherten ,trommelfelle in ,schwingungen versetzt werden und die verschiedenartigen ,tne zustande kommen4 ,zu diesem ,zwecke sind auch besondere ,trommelmuskeln von auffallend roter ,frbung am ,unterleibe eingelagert1 die rasche ,zusammenziehungen und ,ausdehnungen der ,schwimmblase bewirken knnen4 ,da sich dabei natrlich auch das spezifische ,gewicht des ,fisches verndert und sein ,schwerpunkt sich verrckt1 so gert der ,tonknstler ganz von selbst in tanzende ,bewegung4 ,ein ,tanzliedchen zur ,minnezeit im dunklen ,meeresschoe6 ,ja1 wenn ,fische reden knnten6 ,der ,umstand1 da bei vielen ,arten nur die ,mnnchen ,trommelorgane besitzen1 weist darauf hin1 da die ,tne in irgendwelchen ,beziehungen zum ,geschlechtsleben stehen mssen1 also vielleicht ,trommelstndchen darstellen1 die der verliebte ,fisch seiner ,auserkorenen darbringt4 ,wahrscheinlich werden die erzeugten ,lautuerungen doch auch irgendwelchen ,zweck haben1 und die ,vermutung liegt nahe1 da sie der gegenseitigen ,verstndigung dienen4 ,sicherlich darf man aber aus beiden ,mutmaungen die ,folgerung ableiten1 da diese ,fische auch ein gewisses1 wenn auch modifiziertes ,hrvermgen besitzen mssen1 denn sonst htten ja die ,trommelkonzerte gar keinen ,sinn4 ,von dem #b kg lang werdenden und seines schmackhaften ,fleisches halber hochgeschtzten ,adlerfisch 7,sciana quila7 behaupten die ,fischer1 da sie seinen ,gesang selbst noch aus ,tiefen von #ej kg vernehmen und dadurch die ,standpltze dieses scheuen und schwer zu fangenden ,raubfisches feststellen knnten4 ,prinz ,bonaparte nennt das laut tnende ,gerusch1 das ein schwimmender ,trupp dieser kraftvollen ,fische hren lt1 fast eine ,art ,brllen4 ,auch das ,fortpflanzungsgeschft der ,seefische bietet dem denkenden ,beobachter eine ,flle hochinteressanter ,ausblicke1 zumal verschiedene ,formen der aufopferungsvollsten ,brutpflege bei diesen als kaltbltig und teilnahmslos verschrieenen ,geschpfen weit hufiger vorkommen1 als sich der ,laie trumen lt4 ,meist ist freilich das ,mnnchen derjenige ,teil1 dem die ,sorge um die ,bewachung1 ,verteidigung und ,aufzucht der ,nachkommenschaft zufllt4 ,so legt das ,weibchen des ,seeteufels seinen ,rogen an ,felsen ab1 und das ,mnnchen setzt sich dann bis zur vlligen ,reife der ,eier so fest und ausdauernd auf sie1 da in dem ,eierhaufen ein ,abdruck seiner ,unterseite verbleibt2 die kleinen ,zhnchen auf der ,innenseite seiner ,bauchflossen dienen wahrscheinlich zum ,festhalten der ,eier4 ,der ,lump oder ,seehase 7,cyclpterus lmpus1 siehe ,abb4 #aj1 ,fig4 #g71 der zur ,laichzeit einen rotgefrbten ,bauch bekommt1 setzt die ,eier unter ,klippen ab1 wo sie dann das ,mnnchen nach geschehener ,befruchtung mit der ,schnauze fest gegen das ,gestein drckt und sich selbst daneben verankert1 um den hoffnungsschwangeren ,schatz zu bewachen4 ,erleichtert wird ihm sein ,amt dadurch1 da das die ,eier umhllende ,sekret bald verhrtet und so den ,rogen festhlt4 ,fremdkrper1 die das ,wasser zwischen die ,eier treibt1 fngt der ,lump mit dem ,maule auf und schafft sie fort4 ,gegenber solchen ,geschpfen aber1 die sich mit ,raubgelsten nahen1 versteht der ,lump keinen ,spa1 sondern greift sie tapfer an und scheut selbst einen ,kampf mit dem grimmen ,seewolf nicht1 den er durch wtende ,bisse oft genug in die ,flucht schlgt4 ,in der biologischen ,anstalt auf ,helgoland wurde ein ,beobachter des brutpflegenden ,fisches von ihm derart in den ,finger gebissen1 da ,blut flo4 ,sind die ,jungen endlich glcklich ausgeschlpft1 so heften sie sich auf dem ,rcken des besorgten ,vaters fest1 und dieser trgt nun die teure ,brde zufrieden nach tieferen und sichereren ,grnden4 ,der hochrckige1 dickkpfige und breitmaulige ,seehase mit der klebrigen1 knotenbesetzten ,haut ist aber auch noch in einer anderen ,beziehung merkwrdig4 ,die bruststndigen ,bauchflossen sind nmlich zu einer ,scheibe verschmolzen1 die als ,schrpfkopf wirkt1 so da sich der ,fisch1 der ein ebenso trger wie schlechter ,schwimmer ist1 damit an beliebigen ,gegenstnden festsaugen kann1 selbst an glatten ,glasscheiben1 und zwar so innig1 da nach den ,berechnungen von ,hannox #cf kg ,gewicht erforderlich sind1 um einen #bj kg langen ,seehasen wieder loszureien4 ,faul liegt das auch in der ,nord- und ,ostsee hufige ,tier so wochenlang vor ,anker und wartet geduldig1 bis der ,zufall etwas ,geniebares an seinem gefrigen ,maule vorberfhrt4 ,die jungen ,seehasen sind zwar sehr klein1 aber doch schon recht vierschrtig gebaut1 von grasgrner ,farbe1 und folgen ihrem ,vater wie ,kcken der ,henne4 ,droht ,gefahr1 so saugen sie sich auf dem ,rcken und an den ,seiten ihres ,beschtzers fest und lassen sich von ihm davontragen4 ,das weichliche und wsserige ,fleisch des ,seehasen wird bei uns nur wenig gegessen2 anders ist es aber in nordischen ,lndern4 ,eine hnliche ,lebensweise wie der ,lump fhrt die ,meergrundel 7,gbius nger71 einer unserer gemeinsten ,seefische1 zeichnet sich aber zugleich als vorzgliche ,nestbauerin aus4 ,auch sie vermag sich mit den zu einer ,saugscheibe verwachsenen ,bauchflossen an ,steinen und dergleichen festzusaugen und tut das im ,aquarium auch an der ,glasscheibe1 durch die sie dann den ,beobachter anstarrt4 ,nach ,eintritt der ,ebbe finden sich immer viele ,grundeln in den zurckbleibenden ,tmpeln und werden dann von der ,jugend mit ,handnetzen herausgefischt1 soweit sie nicht den ,mwen und ,krhen zum ,opfer fallen4 ,eine ,grundelart benutzt nach den ,beobachtungen ,marshalls zur ,nestanlage die eine ,klappe einer abgestorbenen ,herzmuschel4 ,sie legt diese mit der hohlen ,seite nach unten1 entfernt den ,sand unter ihr1 schmiert die ,hhlung der ,muschelschale mit ihrem eigenen ,krperschleim aus und streut lockeren ,sand ber das ,ganze1 um die ,schale so zu beschweren1 da sie an ,ort und ,stelle bleibt4 ,zuletzt scharrt sie einen kurzen ,gang in den ,sand1 der in den ,hohlraum unter der ,muschelschale fhrt4 ,alle diese ,arbeiten verrichtet allein das ,mnnchen4 ,erst wenn das ,bauwerk nahezu fertig ist1 erscheint das ,weibchen und legt seine ,eierchen hinein1 die vom ,mnnchen wacker bewacht werden und nach #h-i ,tagen die ,jungen entschlpfen lassen4 ,fr die ,fischerei haben die nur #bj kg langen ,meergrundeln keine ,bedeutung4 ,dies gilt auch vom ,seeskorpion 7,cttus scrpius71 obwohl er betrchtlich grer wird4 ,nicht gerade zur ,freude unserer ,fischer findet er sich oft massenhaft in ihren ,netzen4 ,nur die ,leber wird gelegentlich verzehrt1 das ,fleisch gilt als ungeniebar und findet hchstens als ,angelkder ,verwendung4 berdies frchten die ,fischer den ,stich des hlichen ,fisches1 whrend dieser fr den ,forscher dadurch von ,interesse ist1 da seine sehr wechselnde ,frbung bei aller scheinbaren ,aufflligkeit eine weitgehende ,anpassung an den steinigen ,meeresgrund darstellt 7,abb4 #ah74 ,illustration3 ,abb4 #ah4 ,seeskorpion 7,cottus scorpius74 7,phot4 von ,oberl4 ,w4 ,khler1 ,tegel47 ,illustration3 ,abb4 #ai4 ,schlangennadel 7,nerophis aequoreus7 7links ,mnnchen mit ,eiern47 7,phot4 von ,oberl4 ,w4 ,khler1 ,tegel47 ,hchst eigenartige ,formen der ,brutpflege finden wir bei den bekannten ,seepferdchen 7,hippocmpus antiqurum1 s4 ,abb4 #aj1 ,fig4 #h71 diesen lebenden ,skeletten1 die dem ,springer im ,schachspiel so hnlich sehen1 auf den ersten ,blick so wenig ,fischartiges haben und in den ,seewasseraquarien durch ihr absonderliches ,aussehen1 die bestechende ,anmut ihrer ,bewegungen1 ihr lautloses ,auf- und ,niederschweben1 ihr lebhaftes ,spielen und durch die seltsame ,beweglichkeit des nach vorn eingerollten ,schwanzes immer zuerst die ,aufmerksamkeit der ,besucher auf das von ihnen bewohnte ,becken lenken4 ,schade nur1 da sich die zarten ,geschpfchen im engen ,gewahrsam so schlecht halten1 denn sonst wren wir wahrscheinlich ber ihre ,lebensweise besser unterrichtet1 als es heute trotz ihrer ,hufigkeit der ,fall ist4 ,das verkncherte ,aussehen des ,tieres kommt daher1 da die ,haut keine ,schuppen fhrt1 sondern mit ,knochenplatten ausgelegt ist4 ,das ,flossenwerk hat eine starke ,verminderung erfahren4 ,whrend die ,bauchflossen ganz fehlen1 sitzen die ,brustflossen am ,kopfe hinter der ,schnauze1 da1 wo man die ,ohren vermuten sollte4 ,zur ,fortbewegung tragen sie nur wenig bei1 sondern diese wird fast ausschlielich durch die einzige ,rckenflosse bewirkt1 die ganz nach ,art einer ,dampferschraube arbeitet und das ,tier mit einer gewissen feierlichen ,langsamkeit durch die ,fluten treibt4 ,das ,seepferdchen ist ein schlechter und unbeholfener ,schwimmer und wird deshalb oft von den ,wogen an den ,strand geworfen1 wo man dann den kleinen1 vertrockneten ,leichnam findet und als ,andenken an den schnen ,aufenthalt im ,nordseebade mit nach ,hause nimmt4 ,der gewhnliche ,aufenthalt der ,seepferdchen ist zwischen ,seegrsern und ,tangen1 wo sie auch ihre aus allerhand winzigem ,getier bestehende ,nahrung finden4 ,ausruhend legen sie sich an den ,wasserpflanzen vor ,anker1 indem sie deren ,stengel mit ihrem putzigen ,schwnzchen umwickeln1 das sie also in ganz hnlicher ,weise gebrauchen wie die ,kletteraffen ihren ,rollschwanz4 ,gewi sind die ,seepferdchen in ihrer steifen ,haltung und mit dem possierlichen1 starren ,gesichtsausdruck hchst niedliche ,tierchen1 aber von besonderer ,klugheit1 von der die lteren ,naturgeschichtsbcher fabeln1 kann keine ,rede sein1 ihr ganzes ,gebaren atmet vielmehr ,eintnigkeit und ,langeweile4 ,allerdings spielen sie ganz hbsch miteinander1 umwickeln sich gegenseitig mit den ,schwnzen1 was aber auf rein mechanische ,berhrungsreize zurckzufhren sein drfte1 und zur ,fortpflanzungszeit scheint es sogar zum ,austausch gewisser ,zrtlichkeiten zwischen den verliebten ,paaren zu kommen4 ,das ,weibchen klebt seine ,eier auf den ,bauch des ,mnnchens1 das sie hier befruchtet1 worauf dann die ,oberhaut von beiden ,seiten her ber sie hinwegwuchert und sie in eine schtzende ,tasche so lange einschliet1 bis die ,jungen entschlpfen1 die sich zunchst still verhalten1 spter aber durch ihre ,unruhe dem ,vater lstig fallen1 so da er sich ihrer zu entledigen sucht und sie durch eigentmlich knickende ,krperbewegungen zur ,bruttasche hinaus befrdert4 ,sie sind dann etwa #a_/b kg lang4 ,die ,weibchen sind bei diesen ,fischen merkwrdigerweise stets lebhafter und auffallender gefrbt als die ,mnnchen4 ,also auch das ,hochzeitskleid hat der gutmtige1 offenbar stark unter dem ,pantoffel stehende ,gemahl seiner ,holden berlassen4 brigens ist den ,seepferdchen auch ein nicht unbetrchtliches ,farbwechselvermgen eigen1 und noch in anderer ,beziehung erinnern sie an die ,chamleons1 indem sie nmlich jedes ihrer wunderlichen ,gespensteraugen unabhngig vom anderen bewegen knnen4 ,ganz hnliche ,brutverhltnisse hat auch die ihrem ,namen entsprechend lang und dnn gebaute ,seenadel 7,syngnthus cus7 aufzuweisen4 ,auch hier trgt das ,mnnchen die ,eier bis zu ihrer vlligen ,entwicklung in einer aus zwei fleischigen ,lngsfalten gebildeten ,bauchtasche mit sich herum1 die spter eine ,klappe zur ,entlassung der jungen ,fischchen ffnet4 ,man hat auch behauptet1 da die kleinen1 frei herumschwrmenden ,seenadeln whrend ihrer ersten ,lebenszeit bei ,gefahr in die ,bauchtasche des ,vaters zurckflchteten wie die jungen ,knguruhs in den ,brutbeutel ihrer ,mutter4 ,nachgewiesen ist das aber nicht4 ,bei der ungepanzerten und deshalb mehr wurmartig aussehenden ,schlangennadel 7,nerphis aequoreus7 kommt es berhaupt nicht zur ,bildung des ,brutbeutels1 sondern die ,eier bleiben lediglich in #b-c ,reihen dem ,bauche des ,mnnchens angeklebt 7,abb4 #ai74 ,auch der ,seestichling 7,gastrsteus spinchia7 gehrt gleich seinem allbekannten ,vetter aus dem ,swasser zu den ,brutpflege treibenden ,arten4 ,er legt seine ,nester im ,algengewirr an1 ist betrchtlich grer als der ,stechbttel und besitzt #ae freie ,rckenstacheln 7,abb4 #bj74 ,merkwrdigerweise soll er in ,einehe leben und auch das ,weibchen am ,brutgeschft sich beteiligen4 ,illustration3 ,abb4 #bj4 ,seestichling 7,gastrosteus spinachia74 7,phot4 von ,e4 ,steuder1 ,hamburg47 ,illustration3 ,abb4 #ba4 ,tiefseefisch 7,stomias boa74 ,die allergrten ,wunder des ,fischreiches aber birgt die ,tiefsee1 und in ihrem geheimnisvollen ,schoe harren noch unzhlige ,rtsel des menschlichen ,forschergeistes4 ,noch bringt aus ihr jede ,forscherfahrt neue ,formen mit heim1 und sie alle bergen eine ,unzahl neuer ,ausblicke1 eine berraschende ,flle wertvollster ,anregungen4 ,nirgends hat die schpferische ,natur so schrankenlos in der launenhaften ,hervorbringung absonderlicher1 verzerrter1 einseitiger und abenteuerlicher ,formen geschwelgt wie gerade hier1 und auch die khnste ,phantasie des schwrmendsten ,knstlers vermchte ,gleiches oder auch nur hnliches nicht zu schaffen4 ,schier ratlos steht der ,systematiker dieser erdrckenden ,menge gnzlich von einander abweichender ,formen gegenber1 und der ,biologe wei nicht1 an welchem ,ende er diese ,flut von ,rtseln zuerst anpacken soll4 ,was heute mhsam genug aufgeklrt erscheint1 wird morgen durch neue1 noch seltsamere ,entdeckungen wieder ber den ,haufen geworfen4 ,die verwirrende ,mannigfaltigkeit der ,formen lt sich oft zurckfhren auf die einseitige ,bevorzugung und ,ausbildung bestimmter ,organe1 die bei verwandten ,formen wieder verkmmert und durch die ,umbildung anderer ersetzt sind1 wie ja die ,natur oftmals den gleichen ,zweck auf die verschiedenste ,weise zu erreichen wei4 ,so kennen wir ,tiefseefische mit gewaltigen ,glotzaugen1 die bei anderen zur ,gre von ,stecknadelkpfen zusammengeschrumpft sind und bei nicht wenigen berhaupt fehlen4 ,diese werden aber fr ihre ,blindheit durch mchtige ,fhler entschdigt1 die oft doppelt so lang sind als der ganze ,krper4 ,der ,groschweif 7,gigantra chni7 hat rhrenfrmige ,teleskopaugen mit geteilter ,netzhaut2 dabei hat die ,hauptretina ein wohlentwickeltes ,sehvermgen1 whrend die ,nebenretina als ein vorzglicher ,signalapparat1 als ein ,sucher aufgefat werden mu4 ,bei dem wurmfrmigen ,stylophthlmus paradxus stehen die ,augen auf fabelhaft langen und dnnen ,stielen1 die sich erst im ,laufe des ,larvenlebens allmhlich entwickeln4 ,das eherne ,gesetz des ,fressens und ,gefressenwerdens1 das fast berall die ,gestaltung der ,fischwelt beherrscht1 kommt nirgends so scharf und unerbittlich zum ,ausdruck1 wie in der scheinbar recht stillen und friedlichen ,tiefsee1 die in ,wirklichkeit von einem frchterlichen und erbarmungslosen ,kampfe ums ,dasein durchtobt wird4 ,hier sind so schaudererregende ,hechelgebisse am ,platze1 wie sie der ,schwarzfisch 7,melanoctus krchi7 in seinem breiten ,froschmaule fhrt1 oder ,stomias boa 7,abb4 #ba7 in seinem ,riesenschlangenkopf1 hier kann es zur ,bildung von ,tieren kommen1 die1 wie das ,gromaul 7,macrophrynx7 oder wie ,eurypharynx pelecanoides 7,abb4 #bb7 mit dem ,pelikanschnabel1 eigentlich nur noch aus einem riesenhaften ,rachen mit etlichen unbedeutenden ,anhngseln zu bestehen scheinen1 oder bei denen ein gewaltiger1 hchst ausdehnungsfhiger ,magensack alle anderen ,organe in den ,hintergrund drngt4 ,dies ist z4 ,b4 bei ,melanoctus johnsni der ,fall1 und infolgedessen kann dieses ,fischchen ,tiere verschlingen1 die es an ,krpergre gut um das ,doppelte bertreffen4 ,zu ihrer ,herbeilockung trgt es ber der ,schnauze noch eine lange ,angelrute1 in deren ,spitze ein ,leuchtorgan sitzt4 ,gegenber solchen ,untieren darf ein nach ,art des ,certias uranscopus gebauter ,tiefseefisch 7,abb4 #bc7 wohl als eine ausnehmend regulre und anmutige ,erscheinung gelten4 ,illustration3 ,abb4 #bb4 ,tiefseefisch 7,eurypharynx pelecanoides74 ,illustration3 ,abb4 #bc4 ,tiefseefisch 7,ceratias uranoscopus74 ,so auerordentlich verschieden und mannigfaltig auch ,form und ,lage solcher ,leuchtkrper sind1 so sind sie histologisch nach den schnen ,untersuchungen ,brauers doch ausnahmslos zurckzufhren auf mit ,sekretkrnern angefllte ,drsenzellen1 die als die eigentlichen ,lichterzeuger anzusehen sind1 whrend alle brigen ,bestandteile der ,leuchtorgane nur nebenschliche ,bedeutung haben1 so der ,pigmentmantel und der ,reflektor1 deren ,rolle ja ohne weiteres kenntlich ist1 wie auch gewisse lichtbrechende ,teile des ,innenkrpers aller ,wahrscheinlichkeit nach als ,linsen wirksam sein drften4 ,meist sind die ,leuchtdrsen geschlossen1 und der ,leuchtvorgang verluft demgem intrazellulr 7zwischenzellig74 ,aber es gibt auch ,leuchtdrsen 7z4 ,b4 bei den ,gonostomiden71 die unmittelbar ins ,wasser ausmnden1 und wo der ,leuchtvorgang erst einsetzt1 sobald das ,drsensekret mit dem ,wasser in ,berhrung kommt1 so da es sich hier unbedingt um einen rein chemischen ,vorgang handelt1 der deshalb auch noch nach dem ,ableben des ,tieres vor sich gehen kann4 ,solche ,geschpfe verfgen also ber hochmodern ausgerstete ,scheinwerfer1 deren sie sich zum ,erkennen und ,anlocken von ,beutetieren wie auch zur ,abschreckung von ,feinden bedienen1 wobei aber noch dahingestellt werden mu1 ob die ,lichterzeugung vom ,willen des ,tieres abhngig ist oder nicht4 ,die vielfach vorhandenen ,vorrichtungen zum ,abblenden machen eigentlich das erstere wahrscheinlicher4 ,auer diesen eigentlichen ,leuchtorganen sind aber bei ,tiefseefischen nicht selten noch andere1 kleinere1 zu ,hunderten und ,tausenden ber den ganzen ,rumpf zerstreut1 die offensichtlich eine andere biologische ,bedeutung haben mssen4 ,brauer und andere ,forscher neigen der ,ansicht zu1 da diese oft zu hbschen ,mustern angeordneten ,organe ein vielfarbiges ,licht aussenden1 mithin in ihrer ,gesamtheit die charakteristische ,zeichnung des ,tieres darstellen und somit dieselbe ,rolle spielen wie die ,pigmente oder ,frbestoffe bei den im ,bereich des ,sonnenlichtes lebenden ,tieren4 ,biologisch wrden sie demgem zum ,erkennen der ,artgenossen und zum gegenseitigen ,aufsuchen der ,geschlechter dienen4 ,in schnster bereinstimmung mit dieser ,auffassung steht die ,tatsache1 da sie sich nur bei solchen ,tiefseefischen finden1 die mehr vereinzelt leben und groe ,strecken durchschwimmen1 whrend sie bei den sehaften ,grundfischen und gesellig lebenden ,arten als berflssig nicht zur ,ausbildung gelangen4 ,etwa ein ,fnftel aller ,tiefseefische ist im ,besitze von ,leuchtorganen1 und zwar nimmt deren ,leuchtvermgen mit zunehmender ,meerestiefe wieder ab1 woraus ,brauer folgern mchte1 da sie sich in der ,dmmerungszone ausgebildet haben und hauptschlich fr diese kennzeichnend sind4 ,die ,farben1 ,sehwerkzeuge1 ,leuchtlaternen und phosphoreszierenden ,organe der ,fische in den verschiedenen ,meeresschichten stehen offenbar im engsten ,zusammenhange mit der ,verteilung und dem ,hinabreichen der ,sonnenstrahlen ins ,meereswasser4 ,es ist also im ,meere eine unverkennbare1 wenn natrlich auch bergnge aufweisende ,trennung der ,fauna nach ,tiefenschichten und in engster ,abhngigkeit von den ,belichtungsverhltnissen durchgefhrt4 ,auerdem haben aber auch die ,tiefseefische noch ihre geographische ,verbreitung1 denn die ,annahme wre grundfalsch1 da etwa in den tieferen ,wasserschichten annhernd gleiche ,verhltnisse herrschen und deshalb auch ihre ,bewohner mehr oder minder gleichmig ber den ganzen ,meeresboden verbreitet seien4 ,vielmehr gibt es auch in der ,tiefsee verhltnismig eng begrenzte faunistische ,bezirke mit scharfen ,schranken in ,temperatur1 ,salzgehalt1 ,nahrungsverhltnissen und ,bodenbeschaffenheit1 die dem ,ausdehnungsbestreben und der ,vermischung der einzelnen ,arten ,grenzen setzen4 ,die auffallende ,tatsache1 da manche ,tiefseefische an beiden ,polen vorkommen1 ist wohl dahin zu erklren1 da diese ,formen ursprnglich wrmeren ,gegenden entstammen und beim bergang ins kltere ,gebiet1 sei es nach diesem1 sei es nach jenem ,pole hin1 durch gleiche ,einflsse auch die gleiche ,umbildung erfuhren4 99 99 99 99 99 ,sachregister4 ,die mit einem ,sternchen 7997 bezeichneten ,ziffern verweisen auf eine ,abbildung im ,text4 ,acanthias vulgaris #eh ,acipnser huso #fj -- sturio #ei ,adlerfisch #hf ,amphiprion bicinctus #ci ,anchovis #be ,angler #fd1 #fe ,apogonichthys strombi #ci ,asymmetron lucayanum #fc ,blauhai #eg ,bonite #ch1 #gb ,bremerhaven1 ,brennpunkt des deutschen ,fischhandels #ah ,bcklinge #bj ,caranx trachurus #ci ,carcharias glaucus #eg ,carcharodon carcharias #ed -- rondeleti #eg ,ceratias uranoscopus #ic1 #id99 ,chaetodon diacanthus #gh -- flavus #gh -- imperator #gh -- lamarcki #gh -- macrolepidotus #gh -- rostratus #ge -- semicirculatus #gh -- setifer #gh -- vitattus #gh ,chimaera monstrosa #ec ,chimre #ec ,clupea harengus #ai -- menhaden #bi -- pilchardus #bg -- sprattus #be ,conger vulgaris #dh ,cottus scorpius #hh1 #hi99 ,cyclopterus lumpus #hf ,dactylopterus volitans #gb ,delphine #ah ,devonfische #fc ,dicerobatis giornae #eb ,diodon maculatus #hj ,dornhai #de991 #eh ,dorsch #bi991 #cj-cc ,echeneis remora #ch ,ellerbeck1 ,hauptsitz der ,sprottenrucherei #bf ,engraulis encrasicholus #bi ,eurypharynx pelecanoides #ic99 ,exocoetus exsiliens #gb -- volitans #gb ,fahnenfisch #gh ,fetzenfisch #fd ,fierasfer acus #ch ,fischmarkt #g1 #h ,fische1 fliegende #fe ,fischereiwirtschaft #i ,flugdrache #gb ,flugfische #fe-ga ,flughahn #gb ,flunder #dj1 #db1 #dc99 ,gadus aeglefinus #cj -- morrhua #bi991 #cj ,gastrosteus spinachia #ia99 ,geiler #gh ,gigantura chuni #ib ,gobius niger #hg ,goldbutt #dd ,gonostomiden #id ,gromaul #ic ,groschweif #ib ,grundschleppnetz #ad99 ,hai #af1 #ch1 #ed-eg1 #fb ,haifisch-,ei #eh99 ,halbmakrele #ci ,hammerfisch #ec ,hausen #fj ,heilbutt #dd ,hering #ai-bd --1 fliegender #gb ,heringsrucherei1 ,rucherofen #bd991 #bf ,herzogsfisch #gh ,hippocampus antiquorum #hh ,hippoglossus vulgaris #dd ,hochseefischerei #f1 #ab ,hundshai #eg ,igelfisch #hj1 #ha ,kabeljau #af1 #cj1 #ca1 #cc1 #ci ,kaiserfisch #gh ,katfisch #ag ,katzenhai #eg ,kaviar #fj1 #fa ,kieler ,sprotten #be ,klippfisch #cc1 #gh ,klumpfisch #hb1 #hc ,knigsfisch #ec ,korallenfisch #gh ,korksohlen #ag ,knurrhahn #af1 #de991 #hc991 #hd ,kugelfisch #ha991 #hb ,laberdan #cc ,labrus maculatus #hj -- mixtus #hj ,lanzettfischchen #fc ,latrunculus perlucidus #fc ,lebertran #cb ,lengfisch #af ,lippfisch #hj ,lophius piscatorius #fd ,lotsenfisch #ei ,lump #hf1 #hg ,luzonfisch #fc ,macropharynx #ic ,makrele #ag1 #cg991 #ch ,meeraal #dh ,meerengel #ec ,meeresforschung #f ,meergrundel #fc1 #hg ,meerpapageien #hd ,meerschwalbe #gb ,meerschweine #ah ,melanocetus johnsoni #ic -- krechi #ic ,mistichthys luzonensis #fc ,mola mola #hb ,mondfisch #hb1 #hc ,mullus barbatus #gh ,muraena helena #dh ,murnen #df-dh ,nagelrochen #de991 #ea991 #eb ,naucratus ductor #ei ,nerophis aequoreus #ij991 #ia ,palaeospondylus #fc ,periophthalmus koelreuteri #gb ,petermnnchen #af1 #dd1 #df ,petersfische #da ,pilchards #bi1 #dh ,plattfische #dj-dc ,pleuronectes flesus #dc991 #dd -- platessa #dd ,pogonias chromis #he ,pristis antiquorum #ec ,pterois volitans #gb ,phyllopteryx eques #fd ,raja clavata #ea99 ,rauhhai #eg ,rhina squatina #ec ,rhinodon typicus #eg ,rhombus maximus #dd ,riesenhai #eg ,rochen #ea1 #ec -- -,ei #eh99 ,rotzungen #ag ,sgefisch #ec ,sardelle #bi ,sardine #bg ,scatophagus argus #gh1 #gi99 ,schellfische #af1 #cj1 #cb1 #cc1 #ci ,scherbretterschleppnetz #cb ,schiffshalter #ch ,schlammspringer #gb ,schlangennadel #ij991 #ia ,schollen #dj991 #da1 #de99 ,schuppenflosser #gf ,schtzenfisch #ge ,schutzfrbung #gh ,schwalbenfisch #gb ,schwarzfisch #ic ,schwertfisch #fa1 #fb ,sciaena aquila #hf ,scomber pelamys #ch1 #gb -- scomber #cg99 ,scyllium canicula #eg -- catulus #eg ,seebarbe #gh ,seefisch-,versand #ai ,seegurke #ch1 #ci ,seehase #ag1 #de991 #hf1 #hg ,seehenne #af ,seekatze #ec ,seenadel #ij ,seepferdchen #de991 #hh-ij ,seeratte #ec ,seeruberchen #fc ,seeskorpion #hh1 #hi99 ,seestichling #ia99 ,seeteufel #de991 #fd1 #fe1 #hf ,seezunge #dd ,selache maxima #eg ,solea vulgaris #dd ,somatolyse #gh ,spke #ec ,springfisch #gb ,spritzfisch #ge1 #gf ,sprotten1 ,aufziehen der #be99 ,stachelbarsch1 fliegender #gb ,stechrochen #eb ,steinbutt #af1 #dd1 #de99 ,stcker #ci ,stockfisch #cc ,stomias boa #ib991 #ic ,str #ei1 #fj1 #fa ,strombus gigas #ci ,stylophthalmus paradoxus #ib ,synanceja verrucosa #df ,syngnathus acus #ij ,tetrodon fahaka #ha991 #hb ,teufelsrochen #eb ,thunfisch #cd99-cg ,thynnus thynnus #cd99 ,tiefseefische #ib991 #ic991 #id99 ,torpedo marmorata #dh ,toxotes jaculator #ge99 ,trachinus draco #dd -- vipera #dg ,trigla hirundo #hc99 -- lucerna #gb ,trommelfische #he ,trygon pastinaca #eb ,vipernfisch #dg ,weihai #eg ,weltfischerei #i ,xiphias gladius #fa ,zauberfisch #df ,zitteraal #dh1 #di ,zitterrochen #dh-ej ,zitterwels #dh ,zygaena malleus #ec 99 99 99 99 99 ,naturwissenschaftliche ,bildung ist die ,forderung des ,tages6 ,zum ,beitritt in den ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde1 laden wir alle ,naturfreunde jeden ,standes1 sowie alle ,schulen1 ,volksbchereien1 ,vereine usw4 ein4 -- ,auer dem geringen ,jahresbeitrag von nur ,m #d4hj 7,beim ,bezug durch den ,buchhandel #bj ,pf4 ,bestellgeld1 durch die ,post ,porto besonders47 ,k #e4hj h4 4 ,w4 ,frs #f4dj erwachsen dem ,mitglied keinerlei ,verpflichtungen1 dagegen werden ihm folgende groe ,vorteile geboten3 ,die ,mitglieder erhalten laut #e als ,gegenleistung fr ihren ,jahresbeitrag im ,jahre #aiad kostenlos3 ,i4 ,die ,monatschrift ,kosmos1 ,handweiser fr ,naturfreunde4 ,reich illustr4 ,mit mehreren ,beiblttern 7siehe ,s4 #c des ,prospektes74 ,preis fr ,nichtmitglieder ,m #b4hj4 ,,ii4 ,die ordentlichen ,verffentlichungen4 ,nichtmitglieder zahlen den ,einzelpreis von ,m #a4-- pro ,band4 ,wilhelm ,boelsche1 ,tierwanderungen in der ,urwelt4 ,dr4 ,kurt ,floericke1 ,meeresfische4 ,dr4 ,alexander ,lipschtz1 ,warum wir sterben4 ,dr4 ,fritz ,kahn1 ,die ,milchstrae4 ,dr4 ,oskar ,nagel1 ,die ,romantik der ,chemie4 nderungen vorbehalten4 7,nheres wird im ,kosmos-,handweiser bekanntgegeben47 ,,iii4 ,vergnstigungen beim ,bezuge von hervorragenden naturwissenschaftlichen ,werken 7siehe ,seite #g des ,prospektes74 ,zeigefinger ,jede ,buchhandlung nimmt ,beitrittserklrungen entgegen und besorgt die ,zusendung4 ,gegebenenfalls wende man sich an die ,geschftsstelle des ,kosmos in ,stuttgart4 ,jedermann kann jederzeit ,mitglied werden4 ,bereits ,erschienenes wird nachgeliefert4 99 99 99 99 99 ,satzung #a4 ,die ,gesellschaft ,kosmos 7eine freie ,vereinigung der ,naturfreunde auf geschftlicher ,grundlage7 will in erster ,linie die ,kenntnis der ,naturwissenschaften und damit die ,freude an der ,natur und das ,verstndnis ihrer ,erscheinungen in den weitesten ,kreisen unseres ,volkes verbreiten4 #b4 ,dieses ,ziel sucht die ,gesellschaft zu erreichen3 durch die ,herausgabe eines den ,mitgliedern kostenlos zur ,verfgung gestellten naturwissenschaftlichen ,handweisers 7 #e72 durch ,herausgabe neuer1 von hervorragenden ,autoren verfater1 im guten ,sinne gemeinverstndlicher ,werke naturwissenschaftlichen ,inhalts1 die sie ihren ,mitgliedern unentgeltlich oder zu einem besonders billigen ,preise zugnglich macht1 usw4 #c4 ,die ,grnder der ,gesellschaft bilden den geschftsfhrenden ,ausschu1 den ,vorstand usw4 #d4 ,mitglied kann jeder werden1 der sich zu einem ,jahresbeitrag von ,m #d4hj ,k #e4hj h4 4 ,w4 ,frs #f4dj 7exkl4 ,porto7 verpflichtet4 ,andere ,verpflichtungen und ,rechte1 als in dieser ,satzung angegeben sind1 erwachsen den ,mitgliedern nicht4 ,der ,eintritt kann jederzeit erfolgen2 bereits ,erschienenes wird nachgeliefert4 ,der ,austritt ist gegebenenfalls bis #a4 ,oktober des ,jahres anzuzeigen1 womit alle weiteren ,ansprche an die ,gesellschaft erlschen4 #e4 ,siehe vorige ,seite4 #f4 ,die ,geschftsstelle befindet sich bei der ,franckh'schen ,verlagshandlung1 ,stuttgart1 ,pfizerstrae #e4 ,alle ,zuschriften1 ,sendungen und ,zahlungen 7vgl4 #e7 sind1 soweit sie nicht durch eine ,buchhandlung ,erledigung finden konnten1 dahin zu richten4 99 99 99 99 99 ,kosmos ,handweiser fr ,naturfreunde ,erscheint jhrlich zwlfmal -- #b bis #c ,bogen stark -- und enthlt3 ,originalaufstze von allgemeinem ,interesse aus smtlichen ,gebieten der ,naturwissenschaften4 ,reich illustriert4 ,regelmig orientierende ,berichte ber ,fortschritte und neue ,forschungen auf allen ,gebieten der ,naturwissenschaft4 ,auskunftsstelle -- ,interessante kleine ,mitteilungen4 ,mitteilungen ber ,naturbeobachtungen1 ,vorschlge und ,anfragen aus dem ,leserkreise4 ,bibliographische ,notizen ber bemerkenswerte neue ,erscheinungen der deutschen naturwissenschaftlichen ,literatur4 99 99 99 99 99 ,der ,handweiser mit seinen illustr4 ,beiblttern3 ,wandern und ,reisen _/ ,aus ,wald und ,heide _/ ,photographie und ,naturwissenschaft _/ ,technik und ,naturwissenschaft _/ ,haus1 ,garten und ,feld _/ ,die ,natur in der ,kunst _/ ,natur und ,heimatschutz _/ kostet fr ,mitglieder nichts1 whrend ,nichtmitglieder ohne ,buchbeilage jhrlich ,m #b4hj zahlen4 ,probehefte durch jede ,buchhandlung oder direkt4 99 99 99 99 99 ,buchbeigaben fr das ,jahr #aiad3 ,tierwanderungen in der ,urwelt4 ,von ,wilhelm ,blsche4 ,mit vielen hochinteressanten ,bildern und einem farbigen ,umschlag nach ,originalzeichnungen von ,prof4 ,heinrich ,harder in ,berlin4 ,fr ,nichtmitgl43 ,in farb4 ,umschlag ,m #a4--1 ,k4 #a4bj h4 4 ,w41 ,frs4 #a4ce4 ,in ,leinen geb4 ,m #a4hj1 ,k4 #b4bj h4 4 ,w41 ,frs4 #b4ce4 ,illustration ,die ,entdeckungen groer und aufflliger1 die ,erde heute noch bevlkernder ,tierformen haben allmhlich stark nachgelassen4 ,dafr sind der ,tierkunde neue und bedeutsame ,aufgaben erwachsen4 ,eine der brennendsten betrifft die ,verbreitung der ,tiere auf der ,erde4 ,warum sind die ,sugetiere des tropischen ,amerika grundverschieden von den unter gleicher ,zone wohnenden ,sugetieren des tropischen ,afrika8 ,warum leben in ,australien noch viele urweltliche ,tiere fort1 die sonst berall ausgestorben sind8 ,diese und viele andere ,rtsel knnen aber nicht gelst werden durch die ,annahme einfacher ,anpassung an die heutigen ,verhltnisse4 ,geologische ,ausblicke sind dazu ntig2 die ,tierwelt mu betrachtet werden in ihrer ,einordnung in die andersartigen ,landgebiete der ,urwelt4 ,geheimnisvolle ,wanderungen der ,tierarten in der vorgeschichtlichen ,zeit mssen bercksichtigt werden4 ,in dieses hochinteressante neue ,gebiet fhrt ,blsches neues ,werk1 das zugleich eine ,fortsetzung von des ,verfassers bekannter ,schrift ber ,festlnder und ,meere im ,wechsel der ,zeiten ist4 99 99 99 99 99 ,meeresfische4 ,von ,dr4 ,kurt ,floericke4 ,mit zahlreichen ,abbildungen _/ ,fr ,nichtmitglieder3 in farbigem ,umschlag geheftet ,m #a4--1 ,k4 #a4bj h4 4 ,w41 ,frs4 #a4ce4 ,in ,leinen gebunden ,m #a4hj1 ,k4 #b4bj h4 4 ,w41 ,frs4 #b4ce4 ,illustration ,das ,bndchen schliet sich an das des bekannten ,autors ber die ,einheimischen ,fische an4 ,er schildert hier in packender ,weise die wichtigsten ,arten der ,fische des ,meeres und bercksichtigt dabei besonders die ebaren ,seefische1 nicht nur zoologisch1 sondern auch in ihrer volkswirtschaftlichen ,bedeutung als wichtiges ,volks-,nahrungsmittel4 ,der ,fang1 die weitere ,behandlung und der ,handel dieser ,seefische werden eingehend beschrieben4 ,die vielen ,abbildungen1 die grten ,teils nach ,photographien lebender ,fische angefertigt sind1 erhhen den ,wert des ,buches4 99 99 99 99 99 ,warum wir sterben8 ,von ,dr4 ,alexander ,lipschtz4 ,mit zahlreichen ,abbildungen4 ,fr ,nichtmitglieder3 ,in farbigem ,umschlag geh4 ,m #a4--1 ,k4 #a4bj h4 4 ,w41 ,frs4 #a4ce _/ ,in ,leinwand geb4 ,m #a4hj1 ,k4 #b4bj h4 4 ,w41 ,frs4 #b4ce4 ,illustration ,das ,bndchen behandelt ein fr jeden denkenden ,menschen sehr interessantes ,thema4 ,der ,verfasser geht darin der ,frage nach1 ob es fr uns ,menschen einen natrlichen1 nicht durch ,krankheit bedingten ,tod gibt und fhrt dann den ,tod als eine natrliche ,erscheinung des ,alters vor4 ,seine naturwissenschaftliche ,analyse des ,todes lt der ,verfasser in einen ,hymnus auf das schaffende ,leben ausklingen4 99 99 99 99 99 ,die ,milchstrae4 ,von ,dr4 ,fritz ,kahn4 ,mit zahlreichen ,abbildungen4 ,fr ,nichtmitglieder3 ,in farbigem ,umschlag ,m #a4--1 ,k4 #a4bj h4 4 ,w4 ,frs4 #a4ce33 ,in ,leinen geb4 ,m #a4hj ,k4 #b4bj h4 4 ,w4 ,frs4 #b4ce4 ,illustration ,ausgehend vom ,weltbild der ,alten zeigt der ,verfasser1 wie durch die ,erfindung des ,fernrohrs1 der ,spektralanalyse und schlielich durch die ,anwendung der ,photographie das ,weltbild immer mehr erweitert wurde1 und wie man in den letzten ,jahrzehnten immer mehr dahin kam1 die systematischen ,begriffe des ,planetensystems auch auf die ,fixsternwelt zu bertragen4 ,die ,spektralanalyse lt uns die chemische ,natur der ,sterne erkennen1 die photographische ,platte die ,gesetzmigkeit der ,sternbewegungen4 ,diese ,forschungen ergeben eine groartige ,entwicklungsgeschichte des ,weltalls1 in dem man ,weltsysteme auf allen ,stufen der ,entwicklung vom ,urnebel an bis herauf zum hchsten ,gebilde1 der ,milchstrae1 vorfand4 ,als hchstentwickelte ,einheit erscheint uns die ,milchstrae1 deren ,bau1 ,gre1 ,anordnung der ,sterne1 ,sterngruppen anschaulich geschildert werden4 ,die ,sterne befinden sich im ,milchstraenstaat in einem ,kreislauf1 wie unser ,blut im ,krper4 ,von der ,peripherie des ,systems kreisen kosmische ,staubmassen in ,spiralbahnen der ,mitte zu1 nhern sich gegenseitig und zerschellen in der ,nhe des ,zentrums4 ,dieses ,schicksal bot die ,nova ,persei vor einigen ,jahren4 ,auch uns widerfhrt es einst und wir beginnen dann von neuem den ewigen ,kreislauf des ,stoffes und der ,kraft1 wie wir ihn wahrscheinlich schon millionenmal durchlaufen haben und finden darin eine groartige ungeahnte naturwissenschaftliche ,auslegung des ,unsterblichkeitsgedankens4 99 99 99 99 99 ,die ,romantik der ,chemie4 ,von ,dr4 ,oskar ,nagel4 ,mit zahlreichen ,abbildungen4 _/ ,fr ,nichtmitglieder3 ,in farbigem ,umschlag geheftet ,m #a4--1 ,k4 #a4bj h4 4 ,w41 ,frs4 #a4ce4 ,in ,leinwand gebunden ,m #a4hj1 ,k4 #b4bj h4 4 ,w41 ,frs4 #b4ce4 ,kein ,wissensgebiet der ,menschheit ist so durchaus romantisch und zugleich vom grten praktischen ,nutzen wie die ,chemie4 ,eine unendliche ,menge von neuartigen ,stoffen1 von denen vergangene ,jahrzehnte kaum zu trumen wagten1 ist von der ,chemie hergestellt worden4 ,tausende gelehrter ,chemiker sind in ihren stillen ,laboratorien fr den weiteren ,ausbau dieser ,wissenschaft ttig1 tausende von ,fabriksschloten erzeugen den ,zug1 um das ,feuer der chemischen ,fabrikfen zu unterhalten4 ,aus unscheinbaren ,rohprodukten und ,abfllen aller ,art werden wertvolle ,erzeugnisse fr ,technik und ,industrie1 das ,heilwesen und das tgliche ,leben hergestellt4 ,sprengstoffe von fabelhafter ,strke1 ,farbstoffe von wunderbarer ,pracht1 ,ersatzstoffe in grter ,mannigfaltigkeit1 wie ,kunstseide1 ,zelluloid usw4 werden massenweise fr den tglichen ,gebrauch hergestellt1 whrend die viele tausend von ,grad starke ,glut der elektrischen fen die ,gewinnung der edelsten und seltensten ,stoffe mglich macht4 ,illustration ,all dies behandelt in leicht verstndlicher1 uerst anregender ,weise ,die ,romantik der ,chemie4 ,der ,leser wird1 wie auf einem phantastischen ,spaziergange1 durch die wunderbaren ,werksttten der ,praxis und ,wissenschaft gefhrt4 ,mit der ,gewinnung des ,goldes in den groen berseeischen ,goldfeldern beginnend1 durchwandert der ,verfasser das ganze ,gebiet der chemischen ,industrien1 erklrt das ,wesen des ,erfindens und ,entdeckens und beschliet sein ,werkchen mit hochinteressanten ,ausblicken auf die ,chemie der ,erde und ber die ,chemie des ,lebens4 99 99 99 99 99 ,wer ein ,leser des ,kosmos ist1 der hat auch ,interesse fr seine beiden ,gegenstcke3 ,technische ,monatshefte4 ,sie wollen dem ,laien1 dem ,fachmann u4 der strebsamen ,jugend in ,wort und ,bild und in gemeinverstndlicher ,darstellung ,anleitung zum ,verstndnis des gesamten ,gebietes der modernen ,technik bieten4 ,halbjhrlich fr #f ,hefte nebst #b ,buchbeilagen nur ,m #c4ej _/ ,k4 #d4bj h4 4 ,w4 _/ ,frs4 #d4gj4 ,zeiten und ,vlker4 ,diese ,monatsschrift1 die interessante reich illustrierte ,aufstze aus dem ,gebiet der ,geschichte1 ,kulturgeschichte1 ,vlkerkunde usw4 bringt1 ist ein ,familienblatt im besten ,sinne des ,wortes2 sie will ,sinn und ,verstndnis fr geschichtliche ,zusammenhnge wecken und gediegene historische ,kenntnisse in anschaulicher ,weise vermitteln4 ,jhrlich fr #ab ,hefte nebst #b ,buchbeilagen nur ,m #d4hj _/ ,k4 #e4hj h4 4 ,w4 _/ ,fr4 #f4dj4 ,probehefte durch jede ,buchhandlung oder direkt von der ,franckh'schen ,verlagshandlung in ,stuttgart 99 99 99 99 99 ,die ,mitglieder des ,kosmos haben bekanntlich nach ,paragraph #e ,,iii das ,recht1 auerordentliche ,verffentlichungen und die den ,mitgliedern angebotenen ,bcher zu einem ,ausnahmepreis zu beziehen4 ,es befinden sich u4 a4 darunter folgende ,werke3 ,preis ,mit- f4 ,nicht-glieder- mitgl4 preis ----------------- ,altpeter1 ,,abc der ,chemie #b4dj #a4-- ,bergmiller1 ,erfahr4 a4 u4 ,gebiete d4 hoh4 ,jagd4 ,geb4 #d4ej #c4ej ,blsche1 ,w41 ,der ,sieg des ,lebens4 ,fein gebunden #a4hj #a4ej ,diezels ,erfahrungen a4 d4 ,gebiete d4 ,niederjagd4 ,geb4 #d4ej #b4ij ,ewald1 ,mutter ,natur erzhlt4 ,gebunden #d4hj #c4fj ,der ,zweifssler4 ,gebunden #d4hj #c4fj ,vier feine ,freunde4 ,gebunden #d4hj #c4fj ,fabre1 ,j4 ,h4 ,sternhimmel4 ,gebunden #d4hj #c4fj ,bilder a4 d4 ,insektenwelt4 ,i_/,,ii1 ,,iii_/,,iv4 #b ,bde4 geb4 je #d4ej #c4dj ,blick ins ,kferleben4 ,broschiert #a4-- --4#ej ,floericke1 ,dr4 ,kurt1 ,deutsches ,vogelbuch4 ,gebunden #aj4-- #h4dj ,taschenbuch zum ,vogelbestimmem4 ,geb4 #c4hj #b4ij ,fruwirth1 ,die ,pflanzen der ,feldwirtschaft4 ,geb4 #c4hj #b4ij ,grbner1 ,taschenbuch zum ,pflanzenbestimmen4 ,geb4 #c4hj #b4ij ,hepner1 ,cl41 #ajj neue ,tiergeschichten4 ,gebunden #c4fj #b4hj ,jaeger1 ,prof4 ,dr4 ,gust41 ,das ,leben im ,wasser4 ,kart4 #d4ej #a4gj ,kuhlmann1 ,wunderwelt des ,wassertropfens4 ,brosch4 #a4-- --4#ej ,lange1 ,der ,garten und seine ,bepflanzung4 ,geb4 #d4ej #c4ej ,leben der ,pflanze4 ,bd4 ,i1 ,,ii1 ,,iii1 ,,iv1 ,v1 ,,vi1 ,,vii1 ,,viii1 geb4 je #ae4-- #ac4ej ,lindemann1 ,die ,erde4 ,bd4 ,i4 ,gebunden #i4-- #h4-- ,bd4 ,,ii4 ,gebunden #i4-- #h4-- ,meyer4 ,dr4 ,m4 ,wilh41 ,die gyptische ,finsternis4 ,geb4 #c4-- #a4ij ,monographien unserer ,haustiere3 ,bd4 ,i ,schumann1 ,kaninchen2 ,bd4 ,,ii ,schuster1 ,hauskatze2 ,bd4 ,,iii ,morgan1 ,hund2 ,bd4 ,,iv ,schwind1 ,haushuhn #a4dj #a4je ,sauer1 ,prof4 ,dr4 ,a41 ,mineralkunde4 ,gebunden #ac4fj #ab4bj ,schrader1 ,liebesleben der ,tiere4 ,broschiert #a4dj #a4aj ,schroeder-,rothe1 ,handbuch f4 ,naturfreunde4 ,bd4 ,i geb4 #d4bj #c4fj ---- ,,ii geb4 #c4hj #c4cj ,schwind-,gemen1 ,rosenbchlein4 ,gebunden #a4ej #a4be ,stevens1 ,frank1 ,ausflge ins ,ameisenreich4 ,geb4 #b4ej #a4he ,die ,reise ins ,bienenland4 ,geb4 #b4ej #a4he ,strandbchlein4 ,gebunden #a4be #a4-- ,stridde1 ,allgemeine ,zoologie4 ,gebunden #g4-- #f4bj ,thompson1 ,e4 ,s41 ,bingo u4 a4 ,tiergeschichten4 ,geb4 #d4hj #c4fj ,prrietiere und ihre ,schicksale4 ,fein geb4 #d4hj #c4fj ,tierhelden4 ,fein gebunden #d4hj #c4fj ,wurm1 ,waldgeheimnisse4 ,gebunden #d4hj #c4fj und zahlreiche andere ,werke mehr4 99 99 99 99 99 ,die ordentlichen ,verffentlichungen frherer ,jahre erhalten ,mitglieder1 solange vorrtig1 zu ,ausnahmepreisen3 3#aijd3 7,handweiser vergriffen7 zusammen fr ,m #d4-- 7,preis fr ,nichtmitglieder ,m #e4--71 geb4 fr ,m #f4bj 7fr ,nichtmitglieder ,m #h4dj73 ,blsche1 ,w41 ,abstammung des ,menschen4 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh4 7,urania-,meyer71 ,weltuntergang4 ,zell1 ,dr4 ,th41 ,ist das ,tier unvernnftig8 7,doppelband7 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh41 ,weltschpfung4 3#aije3 7,handweiser vergriffen7 zusammen fr ,m #d4-- 7,preis fr ,nichtmitglieder ,m #e4--71 geb4 fr ,m #f4ge 7fr ,nichtmitglieder ,m #i4--73 ,blsche1 ,w41 ,stammbaum der ,tiere4 ,welten1 ,die ,sinne der ,pflanzen4 ,zell1 ,dr4 ,th41 ,tierfabeln4 ,teichmann1 ,dr4 ,e41 ,leben und ,tod4 ,meyer 7,urania71 ,sonne und ,sterne4 3#aijf3 7,handweiser vergriffen7 zusammen ,m #d4-- 7fr ,nichtmitglieder ,m #e4--7 und geb4 fr ,m #f4ge 7fr ,nichtmitglieder ,m #i4--73 ,welten1 ,wie die ,pflanzen lieben4 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh41 ,rtsel d4 ,erdpole4 ,zell1 ,dr4 ,th41 ,streifzge durch d4 ,tierwelt4 ,blsche1 ,wilh41 ,im ,steinkohlenwald4 ,ament1 ,dr4 ,w41 ,die ,seele des ,kindes4 3#aijg3 ungebunden zusammen ,m #d4hj 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #h4dj 7fr ,nichtmitglieder ,m #ac4--73 ,kuhlmann1 ,aus der ,wunderwelt des ,wassertropfens4 ,zell1 ,dr4 ,th41 ,strauenpolitik4 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,kometen und ,meteore4 ,teichmann1 ,dr4 ,e41 ,fortpflanzung und ,zeugung4 ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,die ,vgel des deutschen ,waldes4 3#aijh3 ungebunden zusammen ,m #d4hj 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #h4dj 7fr ,nichtmitglieder ,m #ac4--73 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,erdbeben und ,vulkane4 ,teichmann1 ,dr4 ,e41 ,die ,vererbung4 ,saj1 ,krieg u4 ,frieden im ,ameisenstaat4 ,dekker1 ,naturgeschichte des ,kindes4 ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,sugetiere des deutschen ,waldes4 3#aiji3 ungebunden zusammen ,m #d4hj 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #h4dj 7fr ,nichtmitglieder ,m #ac4--73 ,unruh1 ,leben mit ,tieren4 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh41 ,der ,mond4 ,saj1 ,prof4 ,k41 ,die ,honigbiene4 ,floericke1 ,kriechtiere u4 ,lurche ,deutschl4 ,blsche1 ,wilh41 ,der ,mensch in der ,tertirzeit und im ,diluvium4 3#aiaj3 ungebunden zusammen ,m #d4hj 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #h4dj 7fr ,nichtmitglieder ,m #ac4--73 ,koelsch1 ,pflanzen zwisch4 ,dorf u4 ,trift4 ,dekker1 ,fhlen und ,hren4 ,meyer1 ,welt der ,planeten4 ,floericke1 ,sugetiere fremder ,lnder4 ,weule1 ,kultur der ,kulturlosen4 3#aiaa3 ungebunden zusammen ,m #d4hj 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #h4dj 7fr ,nichtmitglieder ,m #ac4--73 ,koelsch1 ,durch ,heide und ,moor4 ,dekker1 ,sehen1 ,riechen und ,schmecken4 ,blsche1 ,der ,mensch der ,pfahlbauzeit4 ,floericke1 ,vgel fremder ,lnder4 ,weule1 ,kulturelemente der ,menschheit4 3#aiab3 ungebunden zusammen ,m #d4hj 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #h4dj 7fr ,nichtmitglieder ,m #ac4--73 ,gibson-,gnther1 ,was ist ,elektrizitt8 ,dannemann1 ,wie uns4 ,weltbild entstand4 ,floericke1 ,fremde ,kriechtiere u4 ,lurche4 ,weule1 ,die ,urgesellschaft und ihre ,lebensfrsorge4 ,koelsch1 ,wrger im ,pflanzenreich4 3#aiac3 ungebunden zusammen ,m #d4hj 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #h4dj 7fr ,nichtmitglieder ,m #ac4--73 ,blsche1 ,festlnder und ,meere4 ,floericke1 ,einheimische ,fische4 ,koelsch1 ,der blhende ,see4 ,zart1 ,bausteine des ,weltalls4 ,dekker1 ,vom sieghaften ,zellenstaat4 ,allen ,jahrgngen auer #aijd1 #aije u4 #aijf werden die #ab ,hefte des betr4 ,handweiser-,jahrganges beigefgt4 ,smtl4 noch vorhand4 ,jahrgnge der ,kosmos-,verffentlichungen 7s4 obige ,zusammenstellung7 liefern wir an ,mitgl43 geh4 fr ,m #ch4-- 7,preis fr ,nichtmitgl4 #if4--71 geb4 7auch ,handw47 fr ,m #fb4-- 7,preis fr ,nichtmitgl4 #aac4hj7 auch gegen kleine monatl4 ,ratenzahlungen4 99 99 99 99 99 ,anmerkungen zur ,transkription3 ,rechtschreibung und ,zeichensetzung des ,originaltextes wurden bernommen1 und offensichtliche ,druckfehler korrigiert4 ,der ,originaltext ist in ,fraktur gesetzt4 ,passagen1 die im ,original in ,antiqua gesetzt sind1 sind kursiv dargestellt4 ,der ,schmutztitel wurde entfernt4 ,fett gedruckter ,text wurde mit ,dollarzeichen 7,text71 gesperrter ,text mit ,gleichheitszeichen 7,text7 und kursiver ,text wurde mit ,unterstrich 7text7 markiert4 ,das ,symbol gestorben wurde als gestorben dargestellt4 ,das ,symbol ,zeigefinger wurde als ,zeigefinger dargestellt4