,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der #aijg erschienenen ,buchausgabe so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,fremdsprachliche ,orts- und ,personennamen wurden vom ,autor teilweise in deren deutsche ,schreibweisen bertragen2 diese wurden nicht verndert4 ,rechtschreibvarianten wurden nicht vereinheitlicht2 ungewhliche und altertmliche ,wortformen bleiben unverndert1 sofern die ,verstndlichkeit des ,textes dadurch nicht berhrt wird4 ,das ,original enthlt offenbar einige ,rechen- bzw4 ,rundungsfehler2 in mindestens einem ,fall wurde von einem falschen ,masystem ausgegangen4 ,da die ,zahlenwerte dennoch im ,rahmen ihrer ,grenordnung korrekt erscheinen1 wurde in der vorliegenden ,version auf eine nderung verzichtet1 insbesondere weil in den meisten ,fllen eine ,fehlerquelle innerhalb des ,textes nicht ermittelt werden kann4 ,besondere ,schriftschnitte wurden in der vorliegenden ,fassung mit den folgenden ,sonderzeichen gekennzeichnet3 kursiv3 ,unterstriche fett3 ,dollarzeichen gesperrt3 ,tilden ,kapitlchen werden als ,,versalien dargestellt4 ,die ,technik der ,lastenfrderung einst und jetzt ,eine ,studie ber die ,entwicklung der ,hebemaschinen und ihren ,einflu auf ,wirtschaftsleben und ,kulturgeschichte von ,kammerer-,charlottenburg ,mit ,schmuck von ,o4 ,blmel-,mnchen ,illustration ,mnchen und ,berlin ,druck und ,verlag von ,r4 ,oldenbourg #aijg ,,gewidmet ,,dem ,,deutschen ,,museum ,,von ,,meisterwerken ,,der ,,naturwissenschaft ,,und ,,technik ,,in ,m,,nchen ,,charlottenburg ,,im ,,dezember #aijf ,entstehung der ,studie4 ,dem ,steuermann eines ,schiffes gleich mu der ,ingenieur1 der inmitten des rastlos pulsenden ,getriebes der modernen ,welt steht1 seine ,augen unablssig auf das gerichtet halten1 was vor ihm liegt4 ,was berwunden hinter ihm bleibt1 entschwindet auch bald aus seiner ,erinnerung4 ,das unablssige ,vorausschauen1 zu welchem die strmische ,entwickelung der ,ingenieurkunst zwingt1 hat es mit sich gebracht1 da die ,ingenieure der klangvollen ,geschichte ihres eigenen ,berufes bis jetzt nur wenig ,aufmerksamkeit geschenkt haben1 da sie dem ,gedchtnis ihrer ,pioniere nicht immer die verdiente ,ehre gewidmet und die ,piett gegen deren ,erstlingsschpfungen nicht allezeit gewahrt haben4 ,darum ist es auch gekommen1 da um so weniger andere ,berufe die kulturgeschichtliche ,bedeutung der ,ingenieure und ihrer ,kunst gewrdigt haben3 ,kein geschichtliches ,werk verzeichnet den ,einflu ihrer ,arbeit auf die ,entwicklung der ,menschheit1 und eine ,gedenktafel fr einen ihrer ,fhrer ist eine seltene ,erscheinung in ,deutschland1 das sonst so viel historischen ,sinn zur ,schau trgt4 ,als ein erfreulicher ,wandel ist das ,geschenk zu begren1 welches das beginnende ,jahrhundert den deutschen ,ingenieuren gebracht hat3 die ,grndung eines ,museums1 das ihrer ,kunst und ihrer ,geschichte gewidmet ist1 und zwar an einer ,sttte1 die nicht ein ,mittelpunkt der ,industrie sondern durch die ,pflege der ,kunst und durch knstlerische ,tradition als ein ,kulturmittelpunkt ,deutschlands mit ,fug und ,recht gilt4 ,die ,entwicklung der ,technik bietet -- auch in frherer ,zeit bereits -- eine solche ,flle von fesselnden ,bildern1 da der ,aufbau dieses ,museums als eine dankbare ,aufgabe erscheint2 freilich ist der ,stoff so zerstreut1 da die ,sammlung und ,ordnung die ,mitarbeit vieler notwendig macht4 ,eine treffliche ,grundlage hierfr bieten die wenigen ,werke ber die ,geschichte der ,technik1 die bisher entstanden sind3 die ,geschichte des ,eisens von ,ludwig ,beck1 die ,ingenieurtechnik des ,altertums von ,merkel1 die ,lebendigen ,krfte und andere ,arbeiten von ,max ,eyth und die ,geschichte der ,dampfmaschine von ,matscho4 ,fr die ,gruppe ,hebemaschinen haben die ,beitrge zur ,geschichte des ,maschinenbaues von ,theodor ,beck fr die ,zeit vor dem ,jahre #aejj wertvollen ,stoff geliefert1 whrend fr die sptere ,zeit sehr zerstreutes ,material aus einer groen ,zahl von alten ,werken zusammengetragen werden mute4 ,es lag nun der ,gedanke nahe1 die ,ergebnisse dieser historischen ,studien nicht nur in einem ,bericht fr das ,museum von ,meisterwerken zusammenzustellen1 sondern sie gleichzeitig den ,fachgenossen zugnglich zu machen1 die der ,geschichte ihrer ,kunst einige ,neigung entgegenbringen4 ,es braucht kaum gesagt zu werden1 da die vorliegende ,studie keinen abschlieenden ,bericht1 sondern nur einen ersten ,anfang mit vielen ,lcken vorstellen kann4 ,den ,persnlichkeiten und ,werken1 die diese ,studie durch freundliche ,zusendung von ,mitteilungen und ,photogrammen untersttzt haben1 sei auch an dieser ,stelle bestens gedankt1 ebenso dem ,knstler1 der den ,schmuck des ,buches entworfen hat4 ,besonderer ,dank aber sei dem ,verleger ausgesprochen1 auf dessen ,anregung die ,verffentlichung zurckzufhren ist1 und der weder ,mhe noch ,kosten gescheut hat1 um die ,studie in einer des ,deutschen ,museums wrdigen ,gestalt erscheinen zu lassen4 ,charlottenburg #aijf4 ,der ,verfasser4 ,inhaltsverzeichnis4 ,seite ,entstehung der ,studie ,v ,i4 berblick ber die ,geschichte der ,hebemaschinen #a ,,ii4 ,die ,hebemaschinen der ,antike und des ,mittelalters #g #a4 ,vorzeit #i #b4 ,antike #aa #c4 ,mittelalter #ad #d4 ,renaissance #ag ,,iii4 ,die ,hebemaschinen der ,neuzeit #be ,a4 ,die ,lastenfrderung im ,bergbau #bg #a4 #aejj-ahbj3 ,antrieb durch ,gpel und ,wasserrad #bg #b4 #ahbj-aijj3 ,antrieb durch ,dampfkraft #ce #c4 ,von #aijj an3 ,antrieb durch elektrischen ,strom #di ,b4 ,die ,hebemaschinen im ,httenwerk #fi a7 ,die ,hebemaschinen des ,hochofens #gj #a4 #ahjc-aijj3 ,antrieb durch ,druckluft und ,dampf #ga #b4 ,von #aijj an3 ,elektrischer ,betrieb #gb b7 ,die ,hebemaschinen des ,stahlwerks #gd #a4 #ahdj-aijj3 ,antrieb durch ,druckwasser #gg #b4 ,von #aijj an3 ,elektrischer ,betrieb #hc c7 ,die ,hebemaschinen des ,walzwerks #hi ,von #aijj an3 ,elektrischer ,antrieb #ia d7 ,die ,hebemaschinen des ,lagerplatzes #aja ,c4 ,massentransport in ,hafenanlagen #ajg #a4 #aejj-ahej3 ,antrieb durch ,tretrad und ,kurbel #ajg #b4 #ahej-ahij3 ,antrieb durch ,dampf und ,druckwasser #aad #c4 ,von #ahij an3 ,elektrischer ,antrieb #abi ,d4 ,lastenbewegung in ,werften #aea a7 ,helling-,krane #aec b7 ,schwerlast-,werftkrane #afj c7 ,schwimmkrane #afi ,e4 ,hebemaschinen an ,bord #agg a7 ,die ,hebemaschinen auf ,handelsschiffen #agh b7 ,die ,hebemaschinen auf ,kriegsschiffen #ahi #a4 ,bootskrane #aij #b4 ,kohlenwinden #aib ,f4 ,schiffs-,hebewerke #bjc a7 ,trogaufzge4 7,lotrechte ,hebewerke7 #bje b7 ,trogbahnen4 7,geneigte ,hebewerke mit ,nafrderung7 #baf c7 ,schiffsbahnen4 7,geneigte ,ebenen mit ,trockenfrderung7 #bbd ,,iv4 ,rckblick auf die ,entwicklung der ,hebemaschinen im #ai4 ,jahrhundert #bcg #a4 ,einflu der ,naturkraft auf die ,gestaltung der ,hebemaschinen #bci #b4 ,einflu des ,baustoffes auf die ,gestaltung der ,hebemaschinen #bdf #c4 ,einflu der ,herstellung auf die ,gestaltung der ,hebemaschinen #bdh #d4 ,einflu der ,hebemaschinen auf die ,arbeitsverfahren #bdi #e4 ,einflu der ,hebemaschinen auf die ,wirtschaftlichkeit des ,betriebes #bea #f4 ,einflu der ,hebemaschinen auf die ,hufigkeit der ,unflle #bec #g4 ,einflu der ,hebemaschinen auf den ,arbeiterstand #bee #h4 ,die ,hebemaschinen in der ,kulturgeschichte #beg ,i berblick ber die ,geschichte der ,hebemaschinen ,illustration ,i berblick ber die ,geschichte der ,hebemaschinen4 ,die ,arbeit des ,lasttrgers ist von jeher als eine besonders harte und drckende empfunden worden4 ,dies spricht sich aus in bildlichen ,ausdrucksformen3 ,jemandem eine ,last aufbrden -- ,schwer daran tragen und anderen4 ,das ,drckende liegt nicht etwa in der groen ,muskelanstrengung1 denn die ,arbeit des ,schmiedes strengt gewi nicht minder an und ist gleichwohl seit alten ,zeiten als eine vornehme empfunden worden4 ,die drckende ,empfindung wird vielmehr dadurch hervorgerufen1 da einmal der ,lastentransport eine nur krperliche ,arbeit ohne jeden ,aufwand von ,denkarbeit ist1 und da er zudem eine unproduktive ,arbeit ist4 ,denn durch den ,transport wird keinerlei ,veredlung des ,stoffes herbeigefhrt sondern nur eine ,raumvernderung4 ,versuche1 dem ,menschen die ,arbeit der ,lastenfrderung abzunehmen oder sie wenigstens in eine minder harte ,form zu bringen1 sind uralt3 sie reichen in die ,vorzeit zurck4 ,solange keine ,naturkraft -- ,wasserkraft und ,wrme -- zur ,verfgung stand1 konnte nichts anderes geschehen als eine ,umwandlung der harten ,arbeit des unmittelbaren ,schleppens und ,tragens in die minderanstrengende ,arbeit des ,drehens eines ,speichenrades1 einer ,kurbel oder eines ,gangspills4 ,auf diese ,bestrebung1 die ,arbeit des ,lastenhebens in eine den menschlichen ,muskeln besser angepate ,form zu bringen1 beschrnken sich alle ,ausfhrungen bis zum #ae4 ,jahrhundert4 ,tierkraft und ,wasserkraft waren zwar schon den ,rmern bekannt1 wie uns ,markus ,vitruvius ,pollio um #af v4 ,chr4 berichtet1 aber ,pferdegpel und ,wasserrad wurden damals nur zum ,betrieb von ,mahlmhlen verwendet und selbst diese lie man lieber durch ,sklaven betreiben1 die in dem gnstigen ,klima ,italiens billiger zu beschaffen und zu unterhalten waren als ,pferde und hlzerne ,maschinen4 ,erst gegen das ,jahr #djj wurden in ,rom die #cjj ,romhlen1 welche bis zu dieser ,zeit dort bestanden1 durch ,wassermhlen verdrngt4 ,ausonius erwhnt um #cgi ,wassermhlen in der ,moselgegend3 es scheint hiernach1 da die ,ausnutzung der ,wasserkraft in ,deutschland mindestens ebenso frh eingefhrt wurde als in ,italien4 ,die ,windkraft war ihrer unsteten ,natur nach wenig geeignet fr den ,betrieb von ,hebemaschinen2 es finden sich daher ,anwendungen dieser ,art nur als ,anhngsel von ,windmhlen und zwar erst im #ae4 ,jahrhundert2 ,windmhlen als solche finden sich zum erstenmal von ,mabillon in ,frankreich #aaje erwhnt4 ,ein ,wandel trat erst um das ,jahr #aejj ein4 ,um diese ,zeit war der ,bergbau in ,deutschland so weit entwickelt1 da er aus dem ,tagebau der antiken ,zeit zu einem ,tiefbau mit ,schacht und ,stollen sich umgebildet hatte4 ,es lag daher das ,bedrfnis vor1 das gewonnene ,erz aus ,teufen bis zu #bjj m zu heben4 ,die ,verwendung von ,menschenkraft hierfr wrde in dem ,klima ,deutschlands zu kostspielig gewesen sein4 ,es war darum notwendig geworden1 ,naturkrfte in den ,dienst des ,frderbetriebes zu stellen4 ,anschauliche ,zeichnungen von ,gpel-,frdermaschinen und von ,wasserrad-,frdermaschinen sind uns in dem ,werk ,bermannus von ,agricola berliefert4 ,die ,anwendung dieser ,naturkrfte fr ,hebemaschinen anderer ,art1 etwa fr den ,umschlag vom ,schiff auf das ,landfahrzeug war kaum mglich1 denn die ,wasserkraft war berhaupt nur in bergigem ,gelnde verfgbar und ebenso wie der ,tiergpel zu schwerfllig und sperrig fr den beschrnkten ,raum am ,kai4 ,wir finden daher vom ,jahre #aejj bis gegen die ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts keinen wesentlichen ,fortschritt4 ,die ,zeichnungen von ,frdermaschinen und von ,kaikranen aus dem ,beginn des #ai4 ,jahrhunderts sehen fast genau so aus wie diejenigen aus dem #ae4 ,jahrhundert2 nur die ,abmessungen sind mit den zunehmenden ,teufen und ,lasten etwas gewachsen4 ,eine vllig neue ,periode begann erst mit der ,beherrschung der ,dampfkraft und mit ihrer ,anwendung auf den ,lastentransport4 ,die ,dampfmaschine selbst stammt zwar schon aus dem ,ende des #ah4 ,jahrhunderts1 die ,einfhrung der ,dampfkraft in den ,landverkehr fllt aber erst in das ,jahr #ahbi1 ihre ,anwendung fr ,frdermaschinen ungefhr in dieselbe ,zeit und ihre ,verwendung fr ,krane erst in die ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts4 ,die unmittelbare ,anwendung der ,dampfkraft fr ,hebemaschinen blieb auch in der ,folge auf ,sondergebiete wie ,frdermaschinen1 ,schiffswinden und ,kaikrane beschrnkt2 denn ,hebemaschinen mit eigenem ,dampfkessel waren schwerfllig und kostspielig1 whrend der ,anschlu an zentrale ,kesselanlagen durch lange ,dampfleitungen hohe ,instandhaltungskosten mit sich brachte4 ,das ,bedrfnis nach einer zweckmigen ,energieverteilung machte sich lebhaft geltend4 ,in der zweiten ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts tauchten zahlreiche ,bestrebungen dieser ,art auf3 ,seilbertragung1 ,druckwasser und ,druckluft wurden in vielen ,ausfhrungen zur ,energieverteilung benutzt4 ,von diesen bertragungssystemen errang indessen kein einziges eine allgemeine ,verbreitung1 weil alle zu geringe ,beweglichkeit besaen und zu wenig fr ,fernbertragung geeignet waren4 ,es wurden daher bis zum ,ende des #ai4 ,jahrhunderts noch zahlreiche ,hebemaschinen mit ,handbetrieb ausgefhrt4 ,erst mit dem ,jahre #ahij trat ein ,umschwung ein4 ,die elektrische ,kraftbertragung1 die um das ,jahr #ahhj bekannt geworden war1 wurde gegen #ahij fr den ,hebemaschinenbetrieb nutzbar gemacht4 ,trotzdem anfnglich zahlreiche ,schwierigkeiten zu berwinden waren1 bis die ,einzelheiten der ,elektromotoren und ihres ,zubehrs dem ,hebemaschinenbetrieb vllig angepat waren1 verbreitete sich dieses ,system mit so groer ,schnelligkeit1 da um #aijj der elektrische ,antrieb infolge seiner ,beweglichkeit1 ,einfachheit und ,billigkeit bereits alle anderen ,systeme fast vllig verdrngt hatte4 ,die ,beherrschung der ,naturkraft ist daher das ,leitmotiv fr die ,gestaltung der ,hebemaschinen2 von diesem entscheidenden ,gesichtspunkt aus gesehen ergibt sich die ,einteilung der ,entwicklungsgeschichte wie folgt3 ,antike und ,mittelalter3 ,von der ,vorzeit bis zur ,einfhrung der ,tierkraft und ,wasserkraft in den ,hebemaschinenbetrieb um das ,jahr #aejj4 #af41 #ag4 und #ah4 ,jahrhundert3 ,von der ,zeit um #aejj bis zur ,einfhrung der ,dampfkraft in den ,hebemaschinenbetrieb um das ,jahr #ahbj4 #ai4 ,jahrhundert3 ,vom ,jahr #ahbj bis zur ,einfhrung der elektrischen ,kraftbertragung in den ,hebemaschinenbetrieb um das ,jahr #ahij4 ,jngste ,zeit3 ,vom ,jahre #ahij bis jetzt4 ,naturgem hat -- abgesehen von dem ,wechsel der ,naturkraft -- noch eine ,reihe von ,einflssen umgestaltend auf die ,entwickelung der ,hebemaschinen eingewirkt1 so der ,wechsel im ,material1 in der ,herstellung1 das zunehmende ,bedrfnis nach ,vergrerung des ,arbeitsfeldes und der ,geschwindigkeit1 nach ,ersparnis von ,hilfsarbeitern u4 a4 m4 ,aber alle diese ,einflsse waren nicht von so entscheidender ,bedeutung fr die ,gestaltung wie die ,art des ,antriebes4 ,die ,hebemaschinen aus der ,zeit der ,antike und aus dem ,mittelalter erscheinen durchweg nicht als dauernde ,einrichtungen sondern als provisorische ,vorkehrungen1 um sich gelegentlich bei der ausnahmsweise vorkommenden ,bewegung schwerer ,lasten zu helfen4 ,es ist noch keine typische ,ausgestaltung zu erkennen1 wie sie nach dem #ae4 ,jahrhundert eintritt4 ,es ist daher eine ,gliederung nach ,anwendungsgebieten fr ,antike und ,mittelalter kaum mglich2 fr diese erste ,entwicklungszeit kann wohl nur eine rein chronologische ,ordnung gewhlt werden4 ,vom #ae4 ,jahrhundert an treten deutlich ausgeprgte typische ,gestaltungen von ,hebemaschinen auf4 ,fr die folgenden ,zeiten wrde eine rein chronologische ,darstellung wegen der unvermeidlichen ,wiederholungen unbersichtlich und ermdend wirken4 ,eine ,ordnung nach fachwissenschaftlichem ,gesichtpunkt -- etwa nach ,zahl und ,art der ,lastbewegungen -- wrde fr den ,nichtfachmann ungeniebar sein4 ,es soll daher fr die ,zeiten nach dem #ae4 ,jahrhundert eine ,gliederung nach ,anwendungsgebieten eingehalten werden1 weil diese der typischen ,ausgestaltung am ehesten gerecht wird4 ,illustration ,,ii ,die ,hebemaschinen der ,antike und des ,mittelalters ,illustration #a4 ,vorzeit4 ,mit den ersten ,hausteinbauten trat sofort das ,bedrfnis nach sicherem ,heben und ,bewegen der ,steinblcke auf4 ,die ,monolithen der ,egypter1 die bis zu #ajjj t ,gewicht hatten1 waren naturgem nur mit besonderen ,hilfsmitteln zu transportieren und aufzustellen4 ,wenn wir auch keine genaue ,kenntnis der ,ausfhrung dieser ,bauten haben1 so liegen in den bildlichen ,darstellungen ,urkunden vor1 die uns eine unzweifelhafte ,vorstellung von angewendeten ,methoden geben4 ,letztere laufen darauf hinaus1 eine groe ,anzahl von ,menschen zu gemeinsamer ,zusammenwirkung zu vereinigen4 ,fig4 #a zeigt die ,fortschaffung des ,standbildes des ,dhutotep durch die ,krieger und die ,stadtleute des ,hasengaues4 ,das ,standbild ist auf einen hlzernen ,schlitten gestellt1 der auf einer ebenfalls hlzernen ,bahn gleitet4 ,vier ,reihen von ,arbeitern ziehen mittels ,tauen den ,schlitten vorwrts4 ,ein ,mann giet ,wasser auf die ,bahn1 drei weitere bringen ,wasser hinzu4 ,ein ,mann steht auf den ,knien der ,statue und gibt von diesem erhhten ,standpunkt durch ,hndeklatschen das ,signal zum taktmigen ,anziehen4 ,mit welchen ,menschenmassen bei diesen ,transporten gearbeitet wurde1 geht aus einer ,mitteilung hervor1 wonach zur ,fortschaffung eines ,steinblockes von #d1b m ,lnge1 #b1a m ,breite und #a m ,hhe #cjjj ,leute verwendet wurden4 ,illustration3 ,fig4 #a4 ,illustration3 ,fig4 #b4 ,neuerdings hat ,choisy an vorgefundenen ,resten und ,spuren ,untersuchungen ber die ,entstehung der egyptischen ,bauten angestellt und in dem ,buch ,l'art de btir chez les ,egyptiens dargelegt4 ,aus diesen ,forschungen geht zunchst hervor1 da schwere ,lasten durch eine groe ,zahl gleichzeitig angreifender ,hebel mit ,gewichtsbelastung gehoben wurden 7,fig4 #b1 entnommen aus ,choisy1 ,s4 #gf71 wobei nach jeder ,hebung die ,untersttzungspunkte der ,hebel durch ,aufschtten von ,erde hher gelegt wurden1 whrend die ,last selbst auf einer ,erdschttung aufruhte4 ,einzelne ,quadern wurden durch wiegenartige ,wlzungshebel abwechselnd gehoben und durch ,unterlagen zeitweise untersttzt4 7,fig4 #c1 entnommen aus ,choisy1 ,s4 #hb47 ,die ,aufstellung von ,monolithen ging in der ,weise vor sich1 da sie in wagrechter ,lage zunchst durch ,hebel stufenweise gehoben und auf vorbergehend aufgestellte ,mauern gelagert wurden4 7,fig4 #d1 entnommen aus ,choisy1 ,s4 #abd47 ,dann lie man das untere ,ende des ,monolithen auf einem ,mauersektor heruntergleiten1 wobei die sttzende ,erdschttung allmhlich entfernt wurde4 ,schlielich wurden ,sandscke unter den ,fu gelegt1 die sttzenden ,hlzer durchgesgt und nun die ,sandscke allmhlich entleert1 so da sich der ,steinblock ohne ,sto auf sein ,fundament aufsetzte4 ,illustration3 ,fig4 #c4 ,illustration3 ,fig4 #d4 ,die technischen ,hilfsmittel waren also3 ,gewichtshebel einfachster ,art und in groer ,zahl angebracht1 ,schlittenkufen und ,erdschttungen4 ,zur ,handhabung dieser ,mittel waren naturgem gewaltige ,mengen von ,menschen erforderlich1 die gefgig einem einzigen ,willen gehorchten4 #b4 ,antike4 ,aus der griechischen ,zeit liegen bereits ,nachrichten vor1 nach welchen die einfachsten ,hebemaschinen -- ,flaschenzug1 ,trommelwelle1 ,stirnrder und ,wippkran -- damals bereits in ,gebrauch waren4 ,das ,werk ,barlkon ber ,hebemaschinen von ,heron dem lteren1 der etwa #abj v4 ,chr4 lebte1 ist freilich verloren gegangen 7,theodor ,beck1 ,s4 #e74 ,einen ,auszug aus diesem ,werk bildet indessen das ,pappi ,alexandrini collectionis liber #h1 das um das ,jahr #cjj n4 ,chr4 geschrieben wurde4 ,in diesem ,buche sind ,flaschenzug1 ,trommelwelle mit ,spillenrad1 ,stirnrder und ein einmastiger ,wippkran 7,monokolos7 einfachster ,art deutlich beschrieben4 ,die ,beschreibung des ,wippkrans lautet nach der bersetzung von ,theodor ,beck wie folgt3 ,aber um ,lasten in die ,hhe zu heben konstruiert man entweder einbeinige oder zwei- oder drei- oder vierbeinige ,maschinen4 ,was die einbeinige ,maschine betrifft1 so nimmt man ein festes ,holz1 dessen ,lnge grer ist als die ,hhe1 bis zu welcher man die ,last aufziehen will4 ,wenn es auch an und fr sich fest ist1 so umschnrt man es doch mit einem in ,windungen darum geschlungenen ,seile4 ,die ,zwischenrume dieser ,windungen sollen nicht grer sein als vier ,handbreiten4 ,so wird nicht nur das ,holz fester1 sondern die ,windungen knnen auch den ,arbeitern wie ,leitersprossen dienen1 wenn sie in die ,hhe steigen wollen4 ,wenn das ,holz nicht stark genug zu haben ist1 setzt man es aus mehreren ,hlzern zusammen4 ,diese ,sule wird dann in einer ,bohle aufgerichtet1 und an ihrer ,spitze werden drei oder vier ,seile befestigt1 herabgefhrt und an irgendeinen festen ,gegenstande angebunden1 so da die ,holzsule1 wenn nach irgendeiner ,seite hin gezogen wird1 nicht wankt1 sondern von den gespannten ,seilen festgehalten wird4 ,an der ,spitze angebundene ,flaschenzge werden nach der ,last hingezogen und ziehen1 entweder mit der ,hand oder durch ,gpel in ,bewegung gesetzt1 die ,last an1 bis sie zur gewnschten ,hhe gehoben ist4 ,wenn ein ,stein 7der die ,last bildet7 auf eine ,mauer1 oder wo man sonst hin will1 gelegt werden soll1 so lt man1 nachdem ,vorstehendes geschehen1 eines von den an der ,spitze befestigten ,seilen1 und zwar dasjenige1 welches sich auf der der ,last gegenberliegenden ,seite befindet1 nach und neigt die ,sule4 ,auch legt man ,walzen unter solche ,stellen der ,last1 wo das ,bindeseil nicht herumgeschlungen ist1 und lt dann die angespannten ,flaschenzugseile nach1 bis die ,last auf den ,walzen sitzt4 ,nachdem dann das ,bindeseil gelst ist1 bewegt man die ,last mit ,hebeln1 bis sie an die ,stelle gebracht ist1 wo man sie haben will4 ,dann bringt man die ,bohle1 worauf die ,sule steht1 indem man sie mit ,seilen an den ,hnden fortzieht1 an eine andere ,stelle des ,gebudes1 lt die ,seile wieder herab1 bindet sie wieder an1 und gebraucht die ,maschine wieder auf dieselbe ,weise1 wie wir es beschrieben haben4 -- ,fig4 #e ist eine ,zeichnung von ,leonardo da ,vinci 7entnommen aus ,th4 ,beck ,s4 #ddg71 die dieser ,beschreibung des ,pappus entspricht4 ,illustration3 ,fig4 #e4 ,illustration3 ,fig4 #f4 ,aus der rmischen ,zeit liegt gegenber der griechischen nichts wesentlich ,neues auf dem ,gebiet der ,hebemaschinen vor1 denn nach dem eigenen ,zeugnis des ,marcus ,vitruvius ,pollio 7um #af vor ,chr47 hat dieser in seiner ,darstellung nur zusammengetragen1 was er in griechischen ,werken bereits vorfand4 ,die ,figurentafeln des ,vitruv sind verloren gegangen1 nachstehend eingefgte ,figuren sind den ,rekonstruktionen von ,theodor ,beck entnommen4 ,fig4 #f 7entnommen aus ,beck ,s4 #db7 stellt einen ,wippkran vor1 wie er heute noch als allereinfachstes ,hilfsmittel zum ,heben von ,lasten an ,baustellen benutzt wird4 ,mit der schon erwhnten ,beschreibung eines einmastigen ,wippkrans 7,monokolos7 von ,pappus stimmt folgende ,darstellung des ,vitruv berein3 ,es gibt auerdem noch eine andere ziemlich sinnreiche ,art von ,hebemaschinen1 welche den ,vorteil der ,arbeitsbeschleunigung bietet1 die aber nur von kundigen ,leuten gehandhabt werden kann4 ,man stellt nmlich nur einen ,baum auf und spannt ihn auf vier ,seiten mit ,haltseilen fest1 unter den ,haltseilen befestigt man zwei ,backen 7,aufftterungshlzer71 knpft die ,flasche mit ,seilen ber denselben fest und legt der 7oberen7 ,flasche ein etwa zwei ,fu langes1 sechs ,zoll breites und vier ,zoll dickes ,querholz unter4 ,die ,flaschen werden so eingerichtet1 da die ,rollen zu je drei nebeneinander laufen4 ,nun werden drei ,zugseile an der oberen ,flasche festgeknpft1 dann zur unteren ,flasche herabgefhrt und von innen um die drei oberen ,rollen derselben geschlungen1 dann werden sie wieder zur oberen ,flasche hinaufgefhrt und von auen nach innen ber die unteren ,rollen derselben geschlungen4 ,wenn dann die ,seile wieder auf den ,boden herab gelangt sind1 schlgt man sie von innen nach auen ber die drei ,rollen1 die an zweiter ,stelle stehen1 fhrt sie wieder nach oben1 zu den zweiten ,rollen daselbst1 schlingt sie ber diese1 fhrt sie abermals nach unten und von unten noch einmal nach oben1 und nachdem sie ber die obersten ,rollen geschlagen sind1 leitet man sie bis an den ,fu des ,hebebocks 7,standbaums74 ,am unteren ,ende der ,maschine aber ist ein drittes ,rollengehuse angebracht1 welches die ,griechen ,epagon 7,zieher71 wir ,rmer aber ,artemon 7,leitflasche71 nennen4 ,dieses ,rollengehuse wird am ,fue des ,standbaumes festgeknpft und enthlt drei ,rollen1 um welche die ,seile geschlungen werden und dann ihre ,enden den ,leuten zum ,ziehen darbieten4 ,so knnen ohne ,gpel drei ,reihen von ,leuten ziehen und die ,last wird schnell in die ,hhe gebracht4 ,illustration3 ,fig4 #g4 ,diese ,art von ,maschinen wird ,polyspastos 7vielzgig7 genannt1 weil sie1 in vielen ,rollen gehend1 sowohl leichte als rasche ,handhabung zult4 ,der ,umstand aber1 da nur ein ,baum dabei aufgestellt ist1 gewhrt den ,vorteil1 da man vorher1 ehe man eine ,last versetzt1 die ,maschine nach ,belieben nach der rechten oder linken ,seite hin neigen kann4 7,beck ,s4 #dd47 ,neben dem ,wippkran war den ,rmern auch der ,drehkran bereits bekannt1 und zwar nicht in der einfachen ,ausfhrung als ,sulenkran1 sondern in dem weit schwierigeren ,aufbau des modernen ,drehscheibenkrans4 ,vitruv schreibt hierber3 ,alle ,maschinenarten1 welche oben beschrieben worden sind1 finden bei ,verladung und ,ausladung von ,schiffen ,anwendung1 bald aufrechtstehend1 bald wagrecht auf ,krandrehscheiben angeordnet4 7,beck ,s4 #dd47 ,theodor ,beck fgt zur ,erluterung ein ,bild aus dem #af4 ,jahrhundert bei3 ,fig4 #g 7entnommen aus ,beck ,s4 #de74 #c4 ,mittelalter4 ,es folgt nun eine groe ,lcke in der berlieferung1 die bis zum ,jahre #adjj sich erstreckt4 ,die nunmehr folgenden ,berichte lassen erkennen1 da der ,fortschritt in dieser ,zeit nur ein ganz geringer war4 ,diese ,erscheinung ist durchaus begreiflich4 ,denn die hohe ,kultur der griechischen und rmischen ,zeit kam nur einem winzigen ,bruchteil der ,bevlkerung zugute2 die ungeheure ,mehrzahl hatte alle krperliche ,arbeit gegen geringes ,entgelt zu liefern4 ,man mag vielleicht behaupten1 da die materielle ,lage der ,sklaven nicht schlechter als diejenige von ,taglhnern unsrer ,zeit gewesen sei1 jedenfalls nicht schlechter als die ,lage der untersten ,volksschichten in ,italien1 insbesondere in ,neapel4 ,immerhin waren sie jeder ,willkr ihrer ,besitzer vllig preisgegeben1 denn diese hatten ,recht ber ,arbeitskraft und ,krper1 ber ,leben und ,tod4 ,da die ,lage dieser ,volksschichten keine beneidenswerte war1 geht jedenfalls aus der ,tatsache hervor1 da mehrjhrige ,sklavenaufstnde sich wiederholten1 die zum ,teil nur mit ,aufwendung aller ,machtmittel niedergeschlagen und nur durch brutale ,abschreckungsmittel fr einige ,zeit unterdrckt werden konnten4 ,die von ,rom nach ,neapel fhrende ,strae wurde nach ,niederkmpfung eines ,aufstandes mit #gjjj an das ,kreuz geschlagenen ,sklaven besetzt4 ,vollends unmglich wre eine solche auf vlliger ,unterdrckung der breiten ,masse beruhende ,kultur in einem ,lande gewesen1 das nicht das fruchtbare und milde ,klima ,italiens besessen htte1 das mit einem ,mindestma von ,arbeit und ,einkommen das ,leben zu fristen gestattet4 ,die ,verbreitung des ,christentums und der ,einbruch der ,germanen bereiteten dieser knstlerisch so hochwertigen und vom ,standpunkt der ,humanitt aus barbarischen ,kultur das unausbleibliche ,ende4 ,die krperliche ,arbeit konnte nun nicht mehr auf die ,sklaven abgewlzt werden1 sondern mute gemeinsam von allen geleistet werden4 ,die ,folge war1 da die ,mue fr knstlerische und wissenschaftliche ,ttigkeit fehlte1 und da daher ein mehr als tausendjhriger ,stillstand und ,rckschritt auf diesen ,gebieten eintrat4 ,erst gegen das #ae4 ,jahrhundert zu werden uns wieder ,nachrichten ber ,maschinen zur ,bewegung schwerer ,lasten bermittelt4 ,der erste ,bericht dieser ,art stammt aus der ,zeit der ,hussitenkriege um das ,jahr #adcj4 ,theodor ,beck bermittelt uns aus dieser ,schrift folgende ,skizzen3 ,fig4 #h 7entnommen aus ,beck ,s4 #bga7 zeigt einen ,drehkran1 der nicht wie die rmischen ,krane als ,drehscheibenkran1 sondern als ,sulenkran gestaltet ist1 wobei indessen die ,lagerung der ,sule nicht dargestellt ist4 ,illustration3 ,fig4 #h4 ,illustration3 ,fig4 #i4 ,in ,fig4 #i 7entnommen aus ,beck ,s4 #bgc7 ist die ,lagerung der ,kransule deutlich erkennbar4 ,das ,triebwerk ist hier nicht wie in ,fig4 #h an der drehbaren ,sule sondern an dem feststehenden ,gestell gelagert4 ,illustration3 ,fig4 #aj4 ,illustration3 ,fig4 #aa4 ,fig4 #aj 7entnommen aus ,beck ,s4 #bgg7 zeigt zum erstenmal eine ,hebemaschine1 die durch ,naturkraft betrieben wird4 ,die ,einzelkonstruktion ist nicht sichtbar1 es ist aber zu vermuten1 da die ,trommelwelle parallel zur ,windradwelle so gelagert ist1 da durch ,reibungsrder die bertragung von der letzteren auf die ,trommelwelle stattfindet1 sobald die ,reibrder aneinander gepret werden4 ,wir haben also anscheinend die ,urform der sog4 ,friktionswinden vor uns1 die geradezu typisch fr ,mhlenaufzge geworden sind4 ,illustration3 ,fig4 #ab4 ,aus derselben ,zeit -- um das ,jahr #addj -- stammt eine zweite ,handschrift1 die von dem ,knstler und ,ingenieur ,marianus ,jakobus aus ,siena verfat ist4 ,theodor ,beck berichtet ber seine ,persnlichkeit3 ,marianus ,jacobus1 genannt ,taccola1 geno im #ae4 ,jahrhundert groen ,ruf4 ,er war ,erfinder und wurde von seinen ,zeitgenossen der ,archimedes von ,siena genannt4 ,in dieser ,handschrift sind die ersten fahrbaren ,winden und ,krane dargestellt4 ,so zeigt ,fig4 #aa 7entnommen aus ,beck ,s4 #bhd7 eine fahrbare ,bauwinde1 die durch ein ,gangspill betrieben wird und von zwei ,lastseilen das eine aufwindet und gleichzeitig das andere senkt4 ,fig4 #ab 7entnommen aus ,beck ,s4 #bhe7 stellt einen ,kaikran dar1 der gleichzeitig ,wipp- und ,drehbewegung ausfhren kann4 ,illustration3 ,fig4 #ac4 ,fig4 #ac 7entnommen aus ,beck ,s4 #bia7 ist die erste ,darstellung einer ,seilbahn mit festem ,tragseil und mit einem besonderen ,zugseil4 #d4 ,renaissance4 ,whrend uns die genannten beiden ,berichte aus dem ,ende des ,mittelalters nur einzelne ,skizzen ausgefhrter ,maschinen berliefern1 ist uns in den ,handschriften des ,leonardo da ,vinci und besonders in seinem ,codice atlantico zum erstenmal eine zusammenhngende ,darstellung von ,maschinen verschiedenster ,art berliefert1 die ein deutliches ,bild von seiner ,ingenieurttigkeit entrollt4 ,illustration3 ,fig4 #ad4 ,knstlerische und technische ,ttigkeit scheinen zwar dem ,laien1 der die ,technik meist nur im grob-materiellen ,sinn auffat1 einander vllig fremd gegenberzustehen2 in ,wirklichkeit beruhen sie beide auf der ,raum- und ,formvorstellung1 auf ,phantasie2 sie sind beide nichts anderes als eine ,kompositions- und ,erfindungsttigkeit4 ,wenn es eines ,beweises hierfr bedrfte1 so knnte die ,persnlichkeit ,leonardos hierfr dienen1 der ein gleich hervorragender ,ingenieur wie ,knstler war und hierin seinen ,vorgnger ,marianus ,jacobus aus ,siena weit bertraf4 ,wenn die ,neuzeit keine ,persnlichkeit aufzuweisen vermag1 die knstlerische und technische ,leistungen in sich vereinigt zeigte1 so mag es wohl darum sein1 weil im #ai4 ,jahrhundert der ,zusammenhang zwischen ,kunst und ,leben ein sehr loser geworden ist4 ,eine vorzgliche ,darstellung von ,leonardos ,leben im ,zusammenhang mit seiner ,zeit findet sich in dem ,werk von ,theodor ,beck4 ,leonardo war ,wasserbau-,ingenieur im ,dienst des ,ludovico ,sforza in ,mailand in den ,jahren #adhb bis #adii und ,kriegsingenieur des ,csare ,borgia #aejb bis #aejg4 ,seine ,lehrbcher ber ,mechanik und ,maschinenelemente sind leider verloren gegangen2 die hinterlassenen ,handschriften sind gewissermaen als der ,rohstoff zu den ersteren anzunehmen4 ,sie enthalten eine ,flle von konstruktiven ,gedanken und wissenschaftlichen berlegungen und umfassen das gesamte ,gebiet damaliger ,technik1 von den ,werkzeugen bis zu vollstndigen ,wasserkraftanlagen1 von der ,herstellung der ,geschtzrohre bis zu dem ,projekt einer ,dampfkanone4 ,illustration3 ,fig4 #ae4 ,zur ,bewegung schwerer ,lasten gibt ,leonardo folgende ,maschinen an3 ,fig4 #ad 7entnommen aus ,beck ,s4 #cbi7 ein ,gangspill mit einem ,gestell1 das bei grter ,einfachheit den wirkenden ,krften vollkommen angepat ist4 ,fig4 #ae 7entnommen aus ,beck ,s4 #ccj7 ein ,drehkran1 der durch die statisch durchdachte ,anordnung seines ,gerstes sich auszeichnet4 ,whrend in ,deutschland ,drehkrane stets als ,sulenkrane ausgefhrt wurden1 hat sich in ,italien die ,drehscheibenanordnung der ,rmer erhalten1 die ,vitruv beschrieben hat4 ,fig4 #af 7entnommen aus ,beck ,s4 #ddg7 stellt zwei ,wand-,drehkrane vor1 von denen der eine an einem ,gebude1 der andere an einem ,strebenwerk gelagert ist4 ,letzterer ist so aufgestellt1 da er die ,umladung aus ,schiffen eines tiefliegenden ,kanals in einen hochliegenden bewirken kann3 er ersetzt also bis zu einem gewissen ,grade eine ,schleuse4 ,illustration3 ,fig4 #af4 ,fig4 #ag 7entnommen aus ,beck ,s4 #dha7 gibt eine ,darstellung von zwei bereinander an demselben ,sttzgerst angeordneten ,drehkranen1 zu dem ,ausheben eines ,kanals bestimmt4 ,die durchaus zweckmige ,anordnung des ,gerstes mit den wohldurchdachten ,einzelheiten ist besonders bemerkenswert4 ,auch der ,arbeitsvorgang ist gut berlegt3 er gestattet ein gleichzeitiges ,arbeiten in zwei ,geschossen und ein stetiges ,vorrcken der ganzen ,maschine4 ,besonders bemerkenswert erscheint1 da unter der ,flle von ,skizzen zahlreiche ,wasserrder zum ,betrieb von ,mhlen und von ,werkzeugmaschinen dargestellt sind1 da aber keine einzige ,hebemaschine mit ,wasserradantrieb oder auch nur mit ,pferdegpel sich findet4 ,man kann aus diesem ,umstand wohl schlieen1 da auch im ,mittelalter die ,menschenkraft in ,italien noch sehr billig war2 wird doch heutzutage noch aus den ,schwefelgruben ,siziliens das gefrderte ,material durch ,knaben auf ,leitern heraufgetragen4 ,als ,abschlu der ersten ,epoche -- die durch ausschlieliche ,verwendung von ,menschenkraft fr ,heben von ,lasten gekennzeichnet ist -- mgen zwei ,figuren beigegeben werden1 die den ,transport des ,vatikanischen ,obelisken darstellen1 der durch ,domenico ,fontana im ,jahre #aeij ausgefhrt wurde und wobei zum erstenmal ,pferdegpel verwendet wurden4 ,theodor ,beck gibt auf ,s4 #dhe und den folgenden eine ausfhrliche und sehr anziehende ,darstellung des ,vorgangs nach dem eigenen ,bericht des ,domenico ,fontana4 ,illustration3 ,fig4 #ag4 ,in der genannten ,absicht1 sowie um den ,platz und das neue1 prachtvolle ,gebude von ,st4 ,peter zu zieren1 befahl ,se4 ,heiligkeit der ,papst am #bd4 ,august #aehe den ,zusammentritt einer ,versammlung von ,prlaten und den intelligentesten ,herren1 die beraten sollten1 welches die geeignetste ,stelle fr den ,obelisken sei und wie man sich zu verhalten habe1 um dessen ,transport mit der grtmglichen ,sicherheit zu bewerkstelligen4 ,auch sollten sie den ,knstler nennen1 den sie wegen seines ,scharfsinnes und seiner ,erfahrung fr den geeignetsten hielten1 das ,werk zum gewnschten ,ende zu fhren4 ,das ,unternehmen wurde allgemein fr uerst schwierig gehalten1 sowohl wegen des ungeheuren ,gewichtes1 als auch wegen der ,gre des ,steines und seiner ,neigung1 bei der ,bewegung zu brechen4 ,viele der frheren ,ppste1 die denselben ,stein zu versetzen wnschten1 waren durch die ,bedenken1 die die ersten ,ingenieure ihrer ,zeit dagegen erhoben1 davon abgeschreckt worden4 ,man hegte wegen der ,schwierigkeiten1 die das ,unternehmen habe1 tausend ,zweifel1 da kein ,schriftsteller beschreibt oder erwhnt1 wie die ,alten sich dabei verhielten1 so da man davon ,regeln htte abnehmen knnen1 und man bertrieb die ,gefahren1 die der ,zufall bei derartigen ,arbeiten unversehens bringen knne4 ,man kam deshalb in der ersten ,sitzung der ,versammlung trotz langer ,beratung zu keinem befriedigenden ,resultat und beschlo1 zum ,zwecke der ,klarstellung der ,sache und damit eine so hoch geschtzte ,relique unversehrt transportiert werde1 alle ,gelehrten1 ,mathematiker1 ,architekten und andere tchtige ,mnner1 die man herbeibringen knne1 zusammenzurufen1 damit jeder seine ,ansicht ber die ,ausfhrung des ,unternehmens aussprche4 ,die zweite ,sitzung wurde auf einen um #be ,tage spteren ,termin verlegt1 damit ,fremden ,zeit gelassen wrde1 nach ,rom zu kommen und ,beweise ihres ,scharfsinnes abzulegen4 ,durch das ,gercht von einer solchen ,arbeit angelockt1 kamen viele1 zum ,teil ohne die ,absichten des ,papstes genau zu kennen1 aus allen ,weltgegenden1 so da bei der genannten zweiten ,sitzung am #ah4 ,september an #ejj ,personen der genannten ,berufsarten aus den verschiedensten ,lndern erschienen1 aus ,mailand1 ,venedig1 ,florenz1 ,lucca1 ,como1 ,sizilien1 ,rhodos und ,griechenland4 ,mehrere waren ,geistliche1 und ein jeder trug seine ,erfindung bei sich1 der eine in ,zeichnungen1 der andere im ,modell1 einige erklrten sich auch nur mndlich4 ,die meisten stimmten darin berein1 da der ,obelisk aufrecht zu transportieren sei1 da man es fr das ,allerschwierigste hielt1 ihn umzulegen und wieder aufzurichten4 ,einige wollten nicht nur den ,obelisk1 sondern ihn samt seinem ,piedestal und ,fundament aufrecht transportieren1 andere nicht aufrecht und nicht wagrecht1 sondern schrg liegend1 im ,winkel von #de gegen den ,horizont geneigt4 ,dann zeigten sie die ,art1 wie er bewegt werden sollte4 ,der eine meinte mit einem einzigen ,hebel1 der andere mit ,schrauben1 der andere mit ,zahnrdern4 ,dieser ,transport war fr die damalige ,zeit eine ,aufgabe von besonderer ,schwierigkeit4 ,der ,obelisk mute auf seinem alten ,platz umgelegt1 auf den rund #bjj in entfernten ,petersplatz gebracht und dort wieder aufgerichtet werden4 ,das ,gewicht des ,monolithen betrug rund #cjj t4 ,fontana lste die ,aufgabe sehr zweckmig dadurch1 da er den ,obelisken nicht um seine ,fukante1 sondern um seine ,schwerpunktsachse kippte und gleichzeitig den ,schwerpunkt vertikal senkte1 so da der ,fu des ,obelisk stets in einer ,horizontalbahn sich bewegte4 ,der ,vorgang ist aus ,fig4 #ah 7entnommen aus ,beck ,s4 #dic7 deutlich erkennbar4 ,illustration3 ,fig4 #ah4 ,der mit einer ,holzverschalung und eisernen ,bndern armierte ,obelisk wurde durch #dj ber die ganze ,lnge verteilte ,flaschenzge gefat1 deren ,taue zu #dj ,pferdegpeln fhrten4 ,die ,seile waren an den ,trommelwellen der ,gpel nicht befestigt1 sondern nur durch ,reibung mittels mehrfacher ,umschlingung gehalten1 um eine einfache ,regelung der ,seilspannung zu ermglichen4 ,fig4 #ai 7entnommen aus ,beck ,s4 #dia7 zeigt die ,anordnung der ,gpel4 ,illustration3 ,fig4 #ai4 ,den ,beginn der ,arbeit schildert ,domenico in der bersetzung von ,beck wie folgt3 ,am #cj4 ,april1 zwei ,stunden vor ,tagesanbruch1 wurden zwei ,messen in der ,heiligengeistkirche gelesen1 damit ,gott1 zu dessen und des heiligen ,kreuzes ,ehre dieses merkwrdige ,unternehmen ausgefhrt werden sollte1 ihm seine ,gunst schenken und es gelingen lassen sollte4 ,und damit er die ,bitten aller erhre1 gingen smtliche ,arbeiter1 ,aufseher und ,fuhrleute1 die bei dem groen ,werk zu tun hatten1 und nach meiner ,anordnung tags zuvor gebeichtet hatten1 zur ,kommunion4 ,auch hatte unser ,herr mir den ,tag vorher seinen ,segen gegeben und mir anempfohlen1 was ich zu tun habe4 ,nachdem alle kommuniziert hatten und angemessene ,reden gehalten worden waren1 trat er aus der ,kirche in die ,umzunung1 und alle ,arbeiter wurden an ihre ,pltze beordert4 ,jeder ,gpel erhielt zwei ,aufseher1 deren ,anweisung besagte1 da jedesmal1 wenn das ,signal eines ,trompeters gehrt wrde1 den ich auf einem erhhten ,platze aufstellte1 so da er allen sichtbar war1 die ,gpel in ,gang zu setzen seien1 und er ein scharfes ,auge darauf haben msse1 da richtig gearbeitet werde2 wenn aber der ,ton einer ,glocke erklinge1 die oben an dem ,gerst aufgehangen war1 msse er sofort ,halt machen lassen4 ,innerhalb einer ,umzunung am ,ende des ,platzes stand der ,chef der ,fuhrleute mit #bj starken ,reservepferden und #bj ,mann zu ihrer ,bedienung4 ,auerdem hatte ich noch acht bis zehn tchtige ,mnner auf dem ,platze verteilt1 die herumgingen und berall nachsahen1 da whrend der ,arbeit keinerlei ,unordnung vorkme4 ,ferner hatte ich eine ,abteilung von #ab ,mann angewiesen1 die ntigen ,reserveteile1 ,flaschenzge1 ,rollen usw4 nach ,bedarf hin und her zu tragen4 ,diese waren vor dem ,vorratshause auf einem erhhten ,platze aufgestellt1 wo sie auf jeden ,wink oder ,befehl das auszufhren hatten1 was ihnen aufgetragen wurde1 so da kein ,gpelaufseher seinen ,platz zu verlassen brauchte4 ,an jeden ,gpel aber hatte ich sowohl ,menschen als ,pferde gestellt1 um ihn zu bewegen1 damit ihn erstere mit ,vernunft nach den ,befehlen der ,aufseher regierten1 da ,pferde allein manchmal stehen bleiben oder sich zu rasch bewegen4 ,unter dem ,gerste waren #ab ,zimmerleute aufgestellt1 welche fortwhrend hlzerne und eiserne ,keile unter den ,obelisk zu schlagen hatten1 einesteils um damit heben zu helfen1 andernteils um ihn fortwhrend zu untersttzen1 so da er niemals frei hing4 ,diese ,zimmerleute trugen eiserne ,helme auf dem ,kopfe1 um sie zu schtzen1 wenn ein ,gegenstand von dem ,gerste herabfiel4 ,zur ,beobachtung des ,gerstes1 der ,flaschenzge und ,verschnrungen daran bestimmte ich #cj ,mann4 ,an die drei ,hebel gegen ,westen 7nach der ,sakristei hin7 stellte ich #ce ,mann zur ,bedienung und an die gegenberliegenden zwei ,hebel #ah ,mann mit einem kleinen ,handgpel4 ,nachdem von allen ein ,paternoster und ,ave ,maria gesprochen war1 gab ich dem ,trompeter das ,zeichen1 und sobald sein ,signal ertnte1 begannen die #e ,hebel und #dj ,gpel mit #ijg ,menschen und #ge ,pferden zu arbeiten4 ,bei der ersten ,bewegung schien es1 als ob die ,erde zittere1 und das ,gerst krachte laut1 indem sich alle ,hlzer durch das ,gewicht zusammendrckten1 und der ,obelisk1 welcher um #dd cm gegen den ,chor von ,st4 ,peter hin geneigt gewesen war1 stellte sich senkrecht4 ,alsdann fuhr man fort und hob den ,obelisken in #ab ,bewegungen 7,hitzen7 um #fj cm1 was gengte1 um die ,schleife darunter zu schieben und die metallenen ,knufe1 worauf der ,obelisk gestanden hatte1 wegzunehmen4 ,in dieser ,hhe wurde daher angehalten und wurden die vier ,ecken des ,obelisken mit sehr starken ,unterlaghlzern1 hlzernen und eisernen ,keilen unterschlagen4 ,und als dies um #bb ,uhr desselben ,tages geschehen war1 wurde mit einigen ,mrsern auf dem ,gerste das ,signal gegeben und die ganze ,artillerie gab mit lautem ,donner das ,zeichen der ,freude4 ,illustration ,,iii ,die ,hebemaschinen der ,neuzeit ,illustration ,a4 ,die ,lastenfrderung im ,bergbau4 #a4 #aejj bis #ahbj3 ,antrieb durch ,gpel und ,wasserrad4 ,der ,bergbau des ,altertums war kein ,tiefbau1 sondern nur ein ,tagebau4 ,die technischen ,mittel konnten daher die denkbar einfachsten sein2 denn bei einem ,tagebau bietet die ,herausschaffung des gefrderten ,erzes und des ,grundwassers keinerlei ,schwierigkeit4 ,zur ,erzielung der erforderlichen ,leistung waren wegen der fehlenden technischen ,mittel naturgem zahlreiche ,arbeitskrfte erforderlich4 ,es darf uns daher nicht in ,erstaunen setzen1 wenn uns berichtet wird1 da in den ,silberbergwerken von ,laurion bei ,athen mehrere ,tausende von ,sklaven ttig waren4 ,in ,deutschland wurde der ,bergbau zuerst als ,tiefbau betrieben2 der ,tiefbau erschwert das ,herausschaffen von ,erz und ,wasser nicht nur darum1 weil die ,hubhhe grer ist1 sondern vor allem deshalb1 weil fr diesen ,transport nur der enge ,querschnitt des ,schachtes zur ,verfgung steht4 ,man war daher gezwungen1 technische ,mittel1 d4 h4 leistungsfhige ,hebemaschinen fr ,wasserhaltung und ,erzfrderung zu ,hilfe zu nehmen4 ,die ,dienstbarmachung der ,naturkraft war schon durch den ,tiefbau allein zu einer ,notwendigkeit geworden2 dazu kam1 da die ,lebenshaltung in dem rauhen nordischen ,klima eine weit kostspieligere war als im sonnigen ,italien1 und da die ,menschenkraft bei uns daher schon damals weit hher im ,werte stand wie im ,sden4 ,illustration3 ,fig4 #bj4 ,eine ,nachricht ber die ,entwicklung des ,bergbaues im sdlichen ,deutschland bermittelt uns ,vannuccio ,biringuccio 7um #aedj71 der in seiner ,pirotechnia nach der bersetzung von ,theodor ,beck folgendes berichtet3 ,ich erinnere mich1 in ,deutschland1 wo solche ,kunst vielleicht am meisten in der ganzen ,christenheit blht und gebt wird1 nicht nur die ,anordnung der ,schacht- und ,flammfen1 sondern auch die ,aufbereitungsarbeiten gesehen zu haben4 ,illustration3 ,fig4 #ba4 ,ich suchte ,gelegenheit1 von anderen etwas abzusehen1 und ging deshalb zweimal nach ,deutschland1 um die ,gruben zu sehen1 welche in diesem ,lande sind1 und um mir ,erfahrung zu sammeln4 ,und als es spter dazu kam1 da ich wieder nach ,hochdeutschland zurckkehrte1 suchte ich mit noch grerem ,fleie als zuerst mich dort umzusehen1 und zwar in ,sbozzo 7,schwaz71 ,plaiper 7,bleiberg71 ,ispruch 7,innsbruck71 ,alla 7,hall7 und ,arotimbergh 7,rattenberg74 ,ein ausfhrliches ,werk ber den deutschen ,bergbau im #ae4 ,jahrhundert hat uns ,georg ,bauer1 genannt ,agricola1 hinterlassen1 der #adij bis #aeee lebte4 ,sein ,werk fhrt den ,titel3 ,bermannus1 sive de re metallica4 ,sein wechselvolles und arbeitsreiches ,leben schildert ,theodor ,beck in anziehender ,weise4 ,aus diesem ,werk geht zunchst hervor1 da schon damals 7#aeej7 die ,erzwagen auf hlzernen ,schienen liefen1 da also die ,spurbahnen nicht eine englische1 sondern eine deutsche ,erfindung sind4 ,fig4 #bj 7entnommen aus ,beck ,s4 #aca7 und ,fig4 #ba 7entnommen aus ,beck ,s4 #acb7 geben ausgezeichnet klare ,darstellungen von ,frdermaschinen mit ,gpelbetrieb4 ,auf der letzteren ,figur ist sehr deutlich die ,bremse dargestellt1 welche zum ,stillhalten der ,frdermaschine dient3 der ,arbeiter setzt sich auf das an der ,bremsstange angebrachte ,querholz1 sobald er die ,frdermaschine anhalten will4 ,illustration3 ,fig4 #bb4 ,fig4 #bb 7entnommen aus ,beck ,s4 #adb7 zeigt in sehr anschaulicher ,weise eine ,frdermaschine1 die durch ein ,kehrrad betrieben wird1 d4 h4 durch ein ,wasserrad mit einem rechtsgngigen und einem linksgngigen ,schaufelkranz4 ,man erkennt deutlich die beiden ,zuaufschtzen1 von denen der eine geschlossen ist1 whrend der andere geffnet ist2 man sieht den ,steuermann1 der die beiden ,schtzen bedient und die beiden ,hilfsarbeiter1 welche das ,entleeren der ,frdergefe besorgen4 ,ein vierter ,mann bedient die ,bremse4 ,diese ,maschine hatte ein ,kehrrad von #aj1dj m ,durchmesser1 die ,welle war #fj cm stark und #aj1dj m lang4 ,die ,bremsscheibe hatte #a1hj m ,durchmesser und war #cj cm breit4 ,es wurden also diese ,frdermaschinen bereits in ansehnlichen ,abmessungen ausgefhrt2 sie waren in ihren ,einzelheiten den damaligen ,herstellungsmethoden durchaus angepat und in der ,gesamtordnung wohl durchdacht2 fr die damalige ,zeit stellen sie eine erstaunliche ,leistung dar4 ,von dieser ,zeit -- um #aejj -- bis zum ,jahre #ahjj bleibt die typische ,gestaltung der ,frdermaschinen unverndert4 ,aus dem ,jahre #ahbf liegt uns ein sehr umfangreiches und wertvolles ,werk vor3 ,ausfhrliches ,system der ,maschinen-,kunde von ,prof4 ,langsdorf1 ordentlichem ,lehrer der ,mathematik zu ,heidelberg4 ,kennzeichnend fr das unbefangene ,urteil dieses ,verfassers sind die einleitenden ,stze1 die er seinem ,werk vorausschickt3 ,die ,wichtigkeit einer ,zusammenstellung von ,lehren1 die zur industriellen ,mechanik gehren1 ist allgemein anerkannt4 ,aber hat die industrielle ,mechanik weniger ,bedeutung als die ,mechanik berhaupt8 und haben wir nicht ,anleitungen zu letzterer1 selbst in unserer ,muttersprache zum berflu8 ,man nehme ,euler oder ,lagrange1 oder ,kstner und hnliche ,werke zur ,hand3 ,von besonderen ,zwecken der ,bewegung ist in diesen ,behandlungen der allgemeinen ,mechanik nicht die ,rede1 daher auch nicht von ,anordnungen zur ,erreichung bestimmter ,zwecke2 mit letzteren geht die ,wissenschaft in die ,technik ber1 die der reinen ,wissenschaft1 und oft genug auch dem ,subjekte1 das sie besitzt1 ganz fremd ist4 ,karsten ging ungleich weiter als ,kstner2 er betrachtet schon mannigfaltige ,maschinen1 die fr das brgerliche ,leben von groer ,wichtigkeit sind4 ,ich glaube aber den groen ,verdiensten dieses trefflichen scharfsichtigen und grndlichen ,mathematikers unbeschadet bemerken zu drfen1 da er1 ich mchte sagen1 zu sehr ,mathematiker war4 ,es ist nicht das knstliche ,gewebe von ,reihen und ,kombinationen1 was uns zu brauchbaren ,resultaten fhrt2 es ist ein gebtes praktisches ,talent1 das durch ,mannigfaltigkeit von ,beobachtungen zusammenwirkender ,krfte und dazu dienlicher ,organe geleitet1 die mannigfaltigen ,krfte und ,organe aufzusuchen gewhnt ist1 deren ,verein zu einer bestimmten ,wirkung fhrt1 jenes ,talent1 wodurch ,belidor1 v4 ,baader1 v4 ,reichenbach sich zu ,lehrern in diesem ,fache erhoben -- nicht die bewunderten ,kunstgriffe der neuen ,analysis1 die dabei nicht einmal ihre ,anwendung finden4 ,in diesem ,werk findet sich eine vorzgliche ,darstellung der technischen ,mittel des damaligen ,bergbaues4 ,unter anderem sind dort die von dem bayerischen ,ingenieur v4 ,reichenbach in ,berchtesgaden ausgefhrten1 noch heute erhaltenen ,wassersulenmaschinen eingehend dargestellt1 die ein ,jahrhundert hindurch in ,betrieb gewesen sind4 ,illustration3 ,fig4 #bc4 ,fig4 #bc 7entnommen aus ,langsdorf #b4 ,band1 ,taf4 #dh7 gibt ein klares ,bild einer im ,freiberger ,revier aufgestellten ,frdermaschine mit ,gpelbetrieb4 ,die ,abmessungen1 ,geschwindigkeiten und ,leistungen dieser ,maschine werden vom ,verfasser genau mitgeteilt2 diese ,angaben sind hier auf modernes ,masystem umgerechnet1 um dem ,leser einen unmittelbaren ,vergleich zu ermglichen4 ,teufe #ajj ,lachter rund #bjj m1 ,nutzlast #aajj ,leipziger ,pfund rund #eej kg1 ,antrieb durch zwei ,pferde1 ,seilgewicht #ad ,ztr4 rund #gjj kg1 ,hubgeschwindigkeit #j1ie ,dresdener ,fu in der ,sekunde rund #j1bg sekm1 ,hubzeit #ab ,min41 ,sturzpause #c ,min41 ,schichtdauer #f ,std41 ,stundenleistung #eej_/ajjj #fj_/ae1c rund #b t1 ,anlagekosten #ijj bis #aejj ,rheintaler rund #bgjj bis rund #dejj ,m4 ,der ,verfasser fgt noch folgende ,bemerkungen hinzu3 ,die grte ,frderteufe1 auf welche man in ,sachsen die ,pferdegpel anwendet1 betrgt #adj ,lachter4 ,man rechnet1 da die ,reparaturkosten in #ae ,jahren den ,anlagekosten gleichkommen4 ,die bei einem solchen ,gpel beschftigten ,arbeiter sind3 ein ,knecht zum ,antreiben der ,pferde1 ein ,treibmeister zum ,strzen1 ein ,anschlger zum ,fllen der ,tonne und ein ,auslufer zum ,wegfhren der ,frdermasse aus dem ,treibhause4 ,beim ,schemnitzer ,bergbau in ,ungarn1 wo der ,mangel an ,aufschlagwasser die ,zahl der ,wassergpel sehr beschrnkt1 verlangt man von den ,pferdegpeln weit mehr als in ,sachsen4 ,teufe #bjj ,klafter1 #d ,paar ,pferde1 jedes ,paar an einem besonderen ,gpelarm4 ,verhltnis von ,gpelarm zu ,trommelradius #b 3 #a4 ,der ,verfasser beschreibt dann weiter eine sehr primitive aber durchaus wirksame ,senkbremse fr grere ,teufen mit folgenden ,worten3 ,da in sehr tiefen ,schchten1 bei ,anwendung einer zylindrischen ,trommel1 das ,gewicht des ,seils der leeren ,tonne1 sobald diese dem ,fllort nahe kommt1 das bergewicht ber die ,last der vollen ,tonne bekommt1 so wird zur gehrigen ,zeit ein sog4 ,gpelhund am ,zugkranz angehngt1 der aus zwei mit ,steinen beschwerten ,hlzern besteht und durch seine ,reibung auf der ,rennbahn das allzuschnelle ,umgehen der ,welle verhindert4 ,fig4 #bd stellt eine besondere ,ausfhrungsform von ,wasserrad-,frdermaschinen dar4 ,es war nmlich zur ,ausnutzung des ,geflles in vielen ,fllen zweckmig1 das ,wasserrad soweit unter ,tag aufzustellen1 da das ,abfallwasser durch einen vorhandenen ,stollen seitwrts an der ,berglehne herauslaufen konnte4 ,die ,trommelwelle mute aber naturgem ber ,tag liegen4 ,es ergab sich daher die ,notwendigkeit1 die hochliegende ,trommelwelle durch ,kurbeln und ,schubstangen von der tiefliegenden ,wasserradwelle aus anzutreiben4 ,da die hlzernen ,schubstangen mit ihren einfachen ,angenlagern fr die ,aufnahme von ,zerknickungsbeanspruchungen und von ,wechseldrcken wenig geeignet gewesen wren1 so sind vier ,schubstangen ausgefhrt1 die stets nur auf ,zug beansprucht sind4 ,die ,kurbeln sind als ,schmiedestcke mit doppelter ,krpfung ausgebildet4 ,aus dem ,bild ist ersichtlich1 da das ,kehrrad aus dem ,jahr #ahjj dem von ,agricola #aejj mitgeteilten aus dem ,jahre #aejj durchaus gleichartig ist4 ,illustration3 ,fig4 #bd4 ,trotzdem bei diesen ,frdermaschinen nahezu alle ,teile1 namentlich die ,wellen und ,seiltrommeln aus ,holz hergestellt sind1 sind doch bereits ,mittel angegeben1 welche es gestatten1 die eine ,seiltrommel auf der ,welle whrend des ,stillstandes soweit zu verdrehen1 und wieder festzusetzen1 da aus verschiedenen ,teufen gefrdert werden kann4 ,die ,anlagekosten einer ,wasserrad-,frdermaschine ohne ,zu- und ,ableitung aber einschlielich des ,triebhauses gibt der ,verfasser zu #ejj ,talern schsisch an4 ,wie typisch derartige ,wasserrad-,frdermaschinen geworden waren1 geht daraus hervor1 da sie in hnlicher ,art auch in ,norwegen verwendet wurden4 ,borgnis beschreibt in seinem ,werk ,trait complet de ,mcanique applique aux ,arts1 ,paris #ahae eine ,maschine dieser ,art1 die in dem ,silberbergwerk ,kongsberg in ,norwegen in ,betrieb war4 ,aus ,fig4 #be 7entnommen aus ,borgnis ,taf4 #ai7 ist ersichtlich1 da die ,maschine zugleich zur ,wasserhaltung und zur ,frderung dient4 ,das ,wasserrad ist hier nicht als ,kehrrad ausgebildet1 sondern luft stets in derselben ,richtung um und treibt mittels einer ,kurbel1 eines ,gestnges und zweier ,kunstkreuze zwei ,pumpengestnge an4 ,das ,gestnge ist doppelt ausgefhrt1 damit nur ,zugbeanspruchungen auftreten4 ,von den beiden ,kunstkreuzen aus wird die ,trommelwelle durch ,klinken bewegt4 ,die ,bewegung der ,frdergefe ist also keine stetige1 sondern eine absetzende4 ,da die ,teufe nur eine sehr geringe ist1 wie aus der ,anwendung von ,ketten anstatt der sonst blichen ,seile und aus der geringen ,trommelbreite geschlossen werden kann -- etwa #ej m --1 und da die ,hubgeschwindigkeit bei dem groen ,durchmesser des ,wasserrades -- #ac m -- und dem geringen der ,kettentrommel -- #b m -- ebenfalls nur eine sehr geringe gewesen sein kann1 so drfte die absetzende ,bewegung keine ,nachteile gehabt haben4 ,das ,stillsetzen der ,kettentrommeln wurde einfach durch ,ausheben der ,klinken bewirkt1 whrend das ,wasserrad und die ,pumpengestnge stetig weiterliefen4 ,illustration3 ,fig4 #be4 ,frdermaschinen mit ,wasserrad-,antrieb haben sich bis in die ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts erhalten4 ,so ist in der ,enzyklopdie des ,prof4 ,hle aus ,chemnitz vom ,jahre #ahdd noch eine ,darstellung eines ,kehrrades mit ,bremswerk mitgeteilt4 ,auch ,frdermaschinen1 die durch ,wassersulenmaschinen betrieben wurden1 scheinen ausgefhrt gewesen zu sein4 ,wenigstens lt eine ,nachricht von ,langsdorf darauf schlieen4 ,vermutlich aber haben diese ,maschinen der damaligen ,fabrikation weit grere ,schwierigkeiten bereitet als die so sehr einfachen und zweckmigen ,wasserrder1 die unmittelbar die drehende ,bewegung der ,seiltrommel erzeugten4 #b4 #ahbj bis #aijj3 ,antrieb durch ,dampfkraft4 ,wasserkraft war naturgem nur in bergigem ,gelnde verfgbar2 fr das ,flachland gab es nichts anderes als den ,pferdegpel4 ,als daher die ersten ,dampfmaschinen auftauchten1 wurden sie nicht nur fr die ,wasserhaltung1 sondern sehr bald auch fr die ,frderung benutzt4 ,severin berichtet in seinen ,beitrgen zur ,kenntnis der ,dampfmaschine1 die als ,abhandlung der ,kgl4 ,technischen ,deputation fr ,gewerbe in ,berlin im ,jahre #ahbf erschienen1 da damals im preuischen ,bergbau #gg ,dampfmaschinen mit zusammen #addj ,,ps im ,betriebe waren4 ,unter diesen waren folgende #bj ,frdermaschinen1 deren abgerundete ,leistungen und ,anlagekosten in umstehender ,tabelle 7,s4 #cj7 auf unser heutiges ,masystem umgerechnet zu finden sind4 ber die ,frderung in ,belgien berichtet ,dr4 ,poppe in ,dinglers ,polytechnischem ,journal aus dem ,jahre #ahbh ,bd4 #bi ,s4 #dfg von einer ,studienreise durch ,belgien und ,westfalen3 ,das ,steinkohlenbergwerk zu ,hornu bei ,mons war im ,jahr #ahaa bereits aufgelassen worden2 die zwei ,schchte waren erschpft1 und alles ,gert bestand aus einer schlechten ,dampfmaschine und einem ,pferdegpel4 ,in den ,jahren #ahaj-ac baute ,degorge-,legrand #aj neue ,schchte1 die mit #h ,dampffrdermaschinen von zusammen #aef ,,ps1 also von durchschnittlich #aef_/h #ai ,,ps ausgerstet wurden4 ber ,dampffrdermaschinen in ,westfalen gibt derselbe ,verfasser im ,jahre #ahch die in nachfolgender ,tabelle 7,s4 #ca7 zusammengestellten ,angaben4 ,aus dieser ,zusammenstellung ist ersichtlich1 da die ,dampffrdermaschinen der damaligen ,zeit im ,mittel nur ber eine ,leistung von #h ,,ps verfgten2 die strkste ,maschine leistete #bj ,,ps4 ,es wurde meist nur ein ,kohlenwagen bei jedem ,hub gefrdert und zwar mit einer mittleren ,geschwindigkeit1 die ber #c m in der ,sekunde nicht hinausging4 ,die ,teufen blieben unter #aej m4 ,zusammenstellung von ,frdermaschinen in ,preuen von ,severin #ahbf4 ,zylinder- ,nutz- ,anlage- ,anlage- ,namen der ,konstrukteur durch- leistung kosten kosten ,kohlengrube messer fr #a ,,ps in mm in ,,ps in ,mk4 i4 ,mk4 ---------------------------------------- -------------------------- ,westflischer ,oberbergamtsbezirk4 ,trappe bei ,wetter,harkort ,thomas #chj #g #ijjj #abjj ,co4 ,slzer u4 ,neue ,masch4-,inspekt4 #dbj #i #ajjjj #abjj ,ack b4 ,essen ,merker ,kunstwerk bei ,dinnendahl #gij #cj #cejjj #aaej ,steele do4 #cij #h #adjjj #ahdj do4 #cij #h #adjjj #ahdj ,wiesche bei ,mhlheim #dgj #aa #adjjj #abhj a4 d4 ,ruhr ,sellerbeck bei ,englerth ,mhlheim ,reuleaux u4 #fhj #ab #ajjjj #hej a4 d4 ,ruhr ,dobbs ,rheinischer ,oberbergamtsbezirk4 ,hostenbach ,perrier #eej #ae #bjjjj #acej a4 d4 ,saar ,furth bei ,cockerill #dbj #i #bbjjj #begj ,bardenberg ,abgunst bei #cij #ce #dejjj #abhj ,richterich ,neulangenberg bei ,kohlscheid #dgj #aa #bdjjj #bbbj ,neulaurweg ,englerth #dbj #i #abjjj #adjj ,reuleaux u4 ,dobbs ,zentrum bei #dbj #i #abjjj #adjj ,eschweiler do4 #dbj #i #abjjj #adjj ,schlesischer ,oberbergamtsbezirk4 ,segen ,gottes b4 ,holzhausen #caj #e #dejj #iej ,altwasser ,glckhilf bei #caj #e #cejj #gcj ,hermsdorf ,luise ,auguste b4 #dbj #i #gjjj #gij ,waldenburg ,knigsgrube #dbj #i #gjjj #ghj do4 #dbj #i #gjjj #ghj ,charlotte zu nach ,newcomen #caj #e #djjj #gij ,czernitz ,fig4 #bf 7entnommen aus ,dinglers ,journal #ahch1 ,bd4 #fi1 ,taf4 #b7 zeigt den ,aufbau der ,frdermaschine von #h ,,ps auf der ,kohlengrube ,leonore und ,nachtigall4 ,die ,frdermaschinen der damaligen ,zeit glichen vollstndig den ,dampfwasserhaltungsmaschinen4 ,sie hatten nur einen einzigen ,dampfzylinder1 der stehend angeordnet war und mittels einer ,lenkergeradfhrung und eines ,balanciers die ,kurbelwelle antrieb2 die ,seiltrommel wurde von dieser durch ein ,stirnradpaar betrieben4 ,die ,frderung war in der ,regel eintrmig angeordnet4 ,naturgem war die ,steuerfhigkeit dieser einzylindrigen ,maschinen sehr unvollkommen4 ,ein ,stillsetzen der ,maschine in den ,totpunkten mute sorgfltig vermieden werden1 weil andernfalls die ,maschine ohne ,andrehen von ,hand nicht wieder in ,gang gesetzt werden konnte4 ,poppe schreibt ber die genannte ,maschine3 ,das ,manvrieren mit der ,dampfmaschine erfordert groe ,aufmerksamkeit4 ,zusammenstellung westflischer ,frdermaschinen von ,poppe #ahch4 ,mittlere ,nutz- ,teufe,nutz- ,hubge- leis- ,namen der ,kohlengrube in m last schwindig-tung ,bemerkungen in kg keit in ,,ps in sekm ---------------------------------------- --------------------- ,frhlingshaus bei ,wetter #abj #cjj #b-c #h ,leonore und ,nachtigall #fj -- #h zweitrmig ,gewalt bei ,stehle #aej #cjj #b1e #aj ,kunstwerk bei ,stehle #ajj -- -- #h zwei ,frder- maschinen ,ath bei ,aachen -- #ejj -- #bj ,illustration3 ,fig4 #bf4 ,in den nchstfolgenden ,jahrzehnten machte die ,frdermaschine die gleiche ,wandlung durch wie die ,betriebsdampfmaschine3 die inzwischen vervollkommnete ,werkstttentechnik erlaubte es1 die schwerfllige ,lenkergeradfhrung mit ,balancier durch die ,gleitbahn mit ,kreuzkopf zu ersetzen2 die inzwischen eingefhrte hhere ,pressung verminderte die ,zylinderabmessungen und ermglichte es infolgedessen1 den ,zylinder liegend anzuordnen4 ,die ,steuerfhigkeit wurde in hohem ,ma vervollkommnet durch den ,einbau von zwei ,dampfzylindern1 deren ,stirnkurbeln unter einem ,winkel von #ij versetzt waren4 ,dadurch wurde gleichzeitig die zweitrmige ,frderung in betriebssicherer ,weise ermglicht4 ,illustration3 ,fig4 #bg4 ,in ,england behielt man die stehenden ,maschinen bis in die ,siebziger ,jahre bei1 whrend man in ,frankreich und ,belgien in den ,sechziger ,jahren bereits die liegenden ,maschinen bevorzugte4 ,dowlais ,eisenwerk in ,sdwales hatte im ,jahre #ahee bereits #af ,frdermaschinen mit zusammen #aacd ,,ps1 entsprechend einer ,durchschnittsleistung von #gj ,,ps1 wie ,iron ,manufacture of ,great ,britain von ,truran berichtet4 ,illustration3 ,fig4 #bh4 ,fig4 #bg 7entnommen aus ,burat3 ,cours d'exploitation des ,mines ,paris #ahga7 stellt eine ,frdermaschine der ,compagnie d',anzin dar1 die auf der ,kohlengrube von ,havelny in den ,sechziger ,jahren in ,betrieb war und mit zwei ,zylindern von #gjj mm ,durchmesser und #bjjj mm ,hub ausgerstet war4 ,die stehenden ,zylinder sind noch beibehalten1 der ,balancier ist aber bereits durch eine ,geradfhrung ersetzt4 ,der ,maschinenrahmen wird zum ,teil noch durch die ,mauern des ,gelndes gebildet4 ,das ,frdergerst liegt noch innerhalb des ,maschinenhauses1 zeigt aber bereits einen an sptere ,ausfhrungen erinnernden ,aufbau4 ,das ,frdergerippe hat bereits zwei ,stockwerke und frdert vier ,wagen bei jedem ,zug4 ,auch ist bereits eine ,dampfbremse eingebaut4 ,die liegende ,frdermaschine nahm sehr bald die ,gestalt an1 die sie auch in modernen ,ausfhrungen noch zeigt3 die ,trommelwelle liegt in zwei ,lagern und trgt ,stirnkurbeln1 an denen die ,schubstangen der nach auen gelegten ,zylinder angreifen3 das ,frdergerst wird als freistehendes ,eisengerst neben dem ,maschinenhaus aufgestellt1 wie es aus ,fig4 #bh 7entnommen aus ,volk1 ,gerte und ,maschinen zur ,frderung ,taf4 #b7 ersichtlich ist1 die das ,wesentliche einer modernen ,anordnung darstellt4 ,diese ,anordnung wurde von den ,siebziger ,jahren an typisch fr ,frdermaschinen1 wie sie in ,europa gebaut wurden4 ,abweichungen finden sich bei diesen ,maschinen nur in der ,konstruktion der ,einzelheiten1 hauptschlich der ,seiltrommeln und der ,steuerung4 ,einen ,einblick in die ,entwicklung der ,dampffrdermaschinen um die ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts gibt ,redtenbacher in seinem ,werk ,der ,maschinenbau aus dem ,jahre #ahfe4 ,er gibt in diesem folgende ,tabelle ber die ,hauptabmessungen einer ,anzahl von ,frdermaschinen3 ,zusammenstellung ausgefhrter ,frdermaschinen von ,redtenbacher #ahfe4 ,mittlere ,nutz- ,namen der ,teufe ,nutzlast ,hubge- leis- ,material ,grube in m in kg schwin- tung des ,seils digkeit in ,,ps in sekm ---------------------------------------- ------------------- ,bleiberg #aaj #bjj #a1b #c ,hanf ,altenberg #cb #ajjj #j1f #h ,hanf ,kronprinz #bgf #gej #c #cj ,draht ,wilhelmina #cff #gej #d #dj ,draht ,friedr4 ,wilhelm #cjf #gej #c #cj ,draht ,immenkoppel #if #fbj -- -- -- ,bassin de #ajj #agjj #a1b #bg ,hanf ,commentri ,cornwall #ebj #bbj #b #f -- ,cornwall #cjj #gjj #c #bh -- ,julien #abj #hjj -- -- ,draht ,julien #cjj #gjj -- -- ,hanf ,rive de ,gire #djj #hjj -- -- -- ,anzin -- #gjj -- -- -- ,gauley #bdj #fjj #a1g #ad -- ,worm #bjh #fjj #a #h ,draht ,bensberg #fj #ejj -- -- ,draht ,langenberg #ade -- -- -- ,draht ,apfel -- -- -- -- ,draht ,zentrum -- -- -- -- ,draht ,grand ,hornu -- -- -- -- ,draht ,bassin de #cjj #gjj -- -- ,hanf ,bressac ,querschnitts- ,gewicht ,durch- ,namen der abmessungen des messer ,gefrdertes ,grube des ,seils ,seils der ,material in mm in kg ,trommel pro m in m ---------------------------------------- --------------------- ,bleiberg #cj #hj -- -- ,erz ,altenberg #cj #ajjj -- #a1b -- ,kronprinz #ac #gh #d1e -- ,kohle ,wilhelmina #ac #gh #d1e -- ,kohle ,friedr4 ,wilhelm #ac #gh #d1e -- ,kohle ,immenkoppel -- -- -- ,erz ,bassin de #ce #adj -- -- ,erz ,commentri ,cornwall -- -- -- ,erz ,cornwall -- -- -- ,kohle ,julien #ah -- #a1h ,erz ,julien #cj #acj #d1bf -- -- ,rive de ,gire -- #c -- -- ,anzin -- #d1ai -- ,kohle ,gauley -- #c1cd -- -- ,worm #bd #a1df #d1j -- ,bensberg #be -- #b1j ,erz ,langenberg #ai1f -- -- -- ,apfel #be -- #a1e ,erz ,zentrum #cj -- #b1d ,kohle ,grand ,hornu -- -- #b1b ,kohle ,bassin de #cj #acj #d1bf -- -- ,bressac ,aus dieser ,tabelle ist unter anderem ersichtlich1 da die ,nutzleistung im ,mittel zwar auf das ,doppelte gestiegen war1 da sie aber noch immer ber #dj ,,ps nicht hinausging4 ,bei so geringen ,leistungen entspricht die ,zwillingsfrdermaschine mit ,seiltrommeln allen billigen ,ansprchen an ,steuerfhigkeit und ,betriebssicherheit4 ,der ,dampfverbrauch ist allerdings gro im ,vergleich zu einer ,betriebsdampfmaschine1 aber er ist1 absolut genommen1 gering im ,vergleich zu dem ,kraftbedarf anderer ,bergwerksmaschinen1 wie ,kompressoren und ,pumpen4 ,als im letzten ,drittel des #ai4 ,jahrhunderts die ,nutzlasten1 ,geschwindigkeiten und ,teufen sich mehr und mehr vergrerten1 da machten sich auch die ,nachteile der ,dampffrdermaschine in hherem ,grade geltend4 ,die ,steuerfhigkeit nahm ab1 mit ihr die ,betriebssicherheit2 gleichzeitig wurde der relativ und absolut hohe ,dampfverbrauch um so fhlbarer1 je mehr man bei anderen ,maschinen auf ,sparsamkeit bedacht war4 ,illustration3 ,fig4 #bi4 ,zur ,beleuchtung dieser ,verhltnisse ist im folgenden der ,arbeitsgang einer ,frdermaschine fr sehr geringe ,teufe verglichen mit dem ,vorgang bei sehr groer ,teufe4 ,fig4 #bi 7entnommen aus der ,z4 d4 ,v4 d4 ,i4 #aija1 ,s4 #agej7 stellt den ,arbeitsvorgang bei einer ,frdermaschine fr #bjj m ,teufe1 #abjj kg ,nutzlast und #ab sekm ,hchstgeschwindigkeit dar4 ,das ,diagramm ist entwickelt aus ,versuchen1 die von ,buschmann in ,dinglers ,polytechnischem ,journal #ahii1 ,nr4 #d1 mitgeteilt sind1 und die an der ,frdermaschine des ,salzwerks ,heilbronn ausgefhrt sind4 ,diese ,maschine ist dargestellt in ,fig4 #cj 7entnommen aus ,dinglers ,polytechnischem ,journal #ahii74 ,aus dem ,diagramm ist erkennbar1 da der durch das ,seilgewicht hervorgerufene ,widerstand klein ist1 und da auch die ,beschleunigungswiderstnde verhltnismig gering ausfallen4 ,der ,gesamtwiderstand ndert sich whrend der ,fahrt nur wenig und bleibt stets ber ,null1 so da am ,ende des ,hubes nur eine geringe ,bremswirkung erforderlich ist4 ,illustration3 ,fig4 #cj4 ,illustration3 ,fig4 #ca4 ,demgegenber ist in ,fig4 #ca 7entnommen aus der ,z4 d4 ,v4 d4 ,i4 #aija1 ,s4 #agea7 ein ,diagramm dargestellt1 welches sich ergeben wrde wenn die in ,fig4 #cb und #cc 7entnommen aus der ,z4 d4 ,v4 d4 ,i4 #aijj1 s4 #bdi7 abgebildete grte bisher ausgefhrte ,frdermaschine 7der ,tamarack-,mining ,co4 am ,oberen ,see7 ebenso wie die ,heilbronner ,maschine mit zylindrischen ,trommeln ausgefhrt wre4 ,die ,maschine ist gebaut fr #ahjj m ,teufe1 #fjjj kg ,nutzlast und #bj sekm ,hchstgeschwindigkeit4 ,der groe ,widerstand infolge des ,seilgewichtes von #ajjjj kg und die groen ,beschleunigungswiderstnde wrden einen sprungweisen ,verlauf des ,gesamtwiderstandes ergeben1 der insbesondere im zweiten ,teil des ,hubes die ,steuerung der ,maschine sehr erschweren und demgem die ,betriebssicherheit beeintrchtigen wrde4 ,illustration3 ,fig4 #cb4 ,illustration3 ,fig4 #cc4 ,der strende ,einflu des vernderlichen ,seilgewichtes machte sich schon bei den alten ,gpel-,frdermaschinen bemerkbar4 ,langsdorf hatte bereits mitgeteilt1 in welcher ,weise man in ,schemnitz diesem belstand begegnet war4 ,schon damals kam man auf den ,gedanken1 die ,seilkrbe nicht zylindrisch sondern kegelfrmig in solcher ,weise auszufhren1 da zu ,beginn des ,hubes das groe ,seilgewicht am kleinen ,hebearm angreift1 whrend das geringe ,seilgewicht zu ,ende des ,hubes am groen ,hebelarm wirkt4 ,die ,maschine der ,tamarack-,co4 ist mit kegelfrmigen ,seiltrommeln ausgefhrt1 hnlich wie die in ,fig4 #cd dargestellte ,maschine1 die von der ,gutehoffnungshtte fr die ,zeche ,zollverein ausgefhrt wurde4 ,um indessen die ,abmessungen nicht allzugro werden zu lassen1 hat man auf vollkommene ,ausgleichung verzichtet und den mittleren ,teil der ,seiltrommeln zylindrisch gestaltet1 wobei dieser ,teil abwechselnd von beiden ,seilen benutzt wird4 ,illustration3 ,fig4 #cd4 ,fig4 #ce 7entnommen aus der ,z4 d4 ,v4 d4 ,i4 #aija1 ,s4 #agea7 stellt das ,diagramm dar1 welches sich fr die tatschlich ausgefhrten kegelfrmigen ,seiltrommeln ergibt4 ,wenn auch die ,seilausgleichung nur eine sehr unvollkommene ist1 so ist doch der ,verlauf des ,gesamtwiderstandes nicht mehr der sprunghafte des vorhergehenden ,diagramms4 ,werden die kegelfrmigen ,trommeln so gestaltet1 da sie eine vollkommene ,seilausgleichung ergeben1 dann mssen sie so groe ,abmessungen erhalten1 da die ,maschine sehr schwerfllig und teuer wird4 ,man hat daher derartige sogenannte ,spiralkrbe nur in ,ausnahmefllen ausgefhrt4 ,dazu kommen noch einige andere ,betriebsnachteile1 die gleichfalls dazu gefhrt haben1 da diese ,maschinen nie eine typische ,ausgestaltung gewonnen haben4 ,eine weit einfachere ,seilausgleichung ergibt sich dadurch1 da man ein sogenanntes ,unterseil anwendet1 d4 h4 ein ,seil1 welches mit seinen beiden ,enden an den ,bden der beiden ,gerippe befestigt ist und als ,schleife bis zur ,sohle des ,schachtes hinabhngt4 ,es sind dann die ,seilgewichte in beiden ,schachttrmen stets gleich gro4 ,diese ,erfindung wurde bereits im ,jahre #ahba von ,delneufcourt gemacht 7,fig4 #cf2 entnommen aus ,dinglers ,journal #ahba1 ,bd4 #e1 ,s4 #abi71 aber erst sehr viel spter zur ,anwendung gebracht4 ,fig4 #cg 7entnommen aus der ,z4 d4 ,v4 d4 ,i4 #aija1 ,s4 #agea7 lt erkennen1 da bei dieser ,anordnung der ,widerstand des ,seilgewichtes gnzlich verschwindet1 und da infolgedessen der ,verlauf des ,gesamtwiderstandes sehr viel gleichmiger wird4 ,illustration3 ,fig4 #ce4 ,diese ,anordnung kann indessen nur innerhalb gewisser ,grenzen verwendet werden4 ,sie hat sich bei ,dampfbetrieb bis zu #gjj m ,teufe bewhrt2 darber hinaus ruft das infolge des ,kurbeltriebwerks stark vernderliche ,drehmoment der ,dampfmaschine ,geschwindigkeitsnderungen und damit ,schwankungen im ,seil hervor1 die dessen ,lebensdauer sehr verkrzen4 ,abgesehen von der ,seilausgleichung1 gewhrt das ,unterseil noch die ,mglichkeit1 an ,stelle der zwei ,seiltrommeln eine einzige ,seilscheibe 7,fig4 #ch2 entnommen aus der ,z4 d4 ,v4 d4 ,i4 #aijb1 ,s4 #cfd7 verwenden zu knnen1 auf welcher das endlose ,seil nur mit einer halben ,umschlingung aufliegt1 also nur durch ,reibung mitgenommen wird4 ,es entsteht bei dieser ,anordnung -- der sog4 ,koepefrderung -- der ,vorteil1 da bei ,klemmungen der ,gerippe im ,schacht oder bei bermig schnellem ,anfahren das ,seil auf der ,scheibe gleiten kann1 so da ,zerrungen und berlastungen des ,seils vermieden werden4 ,gleichzeitig wird die ganze ,maschine leichter und daher steuerfhiger und darum wieder betriebssicherer4 ,illustration3 ,fig4 #cf4 ,alles in allem genommen1 hat die ,koepefrderung die ,eigentmlichkeit1 da sie dem ,dampfbetrieb gut angepat ist2 der zur ,erzielung der ntigen ,reibung erforderliche groe ,durchmesser der ,koepescheibe ist auerdem gut in ,einklang zu bringen mit der fr die ,dampfmaschine passenden ,umlaufzahl1 so da ein einfacher und harmonischer ,aufbau entsteht4 ,fr grere ,teufen ist1 wenigstens bei ,dampfbetrieb1 das ,unterseil nicht anwendbar1 weil die dann sehr groe ,masse des ,seils unter den unvermeidlichen ,geschwindigkeitsschwankungen zu sehr leiden wrde1 die mit dem ,kurbeltrieb unabnderlich verknpft sind4 ,illustration3 ,fig4 #cg4 ,illustration3 ,fig4 #ch4 ,alle diese ,bestrebungen bezweckten in erster ,linie1 die ,dampffrdermaschine leichter1 steuerfhiger und betriebssicherer zu gestalten4 ,gleichzeitig hatten sie aber das ,ziel1 den im ,verhltnis zu ,betriebsdampfmaschinen ungeheuer groen ,dampfverbrauch der ,frdermaschinen zu vermindern4 ,der eingeschlagene ,weg1 den ,dampfverbrauch durch ,vermeidung allzu sprunghafter ,belastungsnderungen zu verringern1 war zweifellos grundstzlich richtig und fhrte auch zu einem gewissen ,erfolg4 ,aber er konnte nichts daran ndern1 da bei dem ,anfahren der ,maschine der heie ,dampf in die kalt gewordenen ,zylinder strzt und zum groen ,teil kondensiert2 ferner war es nicht mglich1 zu wirtschaftlichen kleinen ,fllungen berzugehen1 weil andernfalls das ,drehmoment allzu vernderlich und infolgedessen die ,geschwindigkeitsschwankungen whrend einer ,umdrehung allzu heftig wurden4 ,man hatte schlielich versucht1 die ungnstigen thermischen ,verhltnisse dadurch zu verbessern1 da man die ,verbundwirkung zur ,anwendung brachte4 ,zunchst versuchte man eine zweizylindrige ,anordnung1 bei der ganz wie bei der ,zwillingsmaschine der ,hochdruckzylinder auf die eine ,kurbel und der ,niederdruckzylinder auf die andere ,kurbel wirkte4 ,das ,anfahren war bei dieser ,anordnung so schwierig1 da dieses ,system bald wieder aufgegeben wurde4 ,dann versuchte man eine vierzylindrige ,anordnung1 bei der auf jede der beiden ,kurbeln ein ,hochdruckzylinder und ein ,niederdruckzylinder hintereinander liegend arbeiteten1 also eine ,zwillingsmaschine1 die durch zwei angekuppelte ,niederdruckzylinder ergnzt war4 ,dieses ,system erwies sich als steuerfhig1 fhrte aber naturgem zu einer sehr verwickelten ,maschine mit zahlreichen ,organen4 ,es kam daher dieses ,system nur fr sehr groe ,teufen vereinzelt zur ,anwendung4 ,man kam zuletzt dazu1 den groen ,dampfverbrauch als ein notwendiges bel zu betrachten3 die einfache ,zwillingsmaschine blieb der ,normaltyp4 ,die stetige ,erweiterung des ,bergbaubetriebes fhrte zu immer greren ,abmessungen und ,geschwindigkeiten der ,frdermaschine4 ,man war schlielich dazu gekommen1 bis zu acht ,wagen gleichzeitig zu frdern und hatte zuletzt die ,frdergeschwindigkeit bei sehr groen ,teufen bis zu #bj sekm gesteigert4 ,die grte bisher angefhrte ,frdermaschine1 die in ,fig4 #cc bereits dargestellte ,maschine der ,tamarack-,mining ,co4 am ,oberen ,see1 arbeitet mit einer vierzylindrigen ,zwillingsmaschine von insgesamt #ejjj ,,ps und frdert bei jedem ,hub #fjjj kg ,nutzlast aus #ahjj m ,teufe mit #bj sekm ,hchstgeschwindigkeit4 ,die zunehmenden ,abmessungen sowohl wie die gesteigerten ,geschwindigkeiten stellten an den ,steuermann immer grere ,ansprche4 ,man mute bereits dazu bergehen1 die ,steuerung durch einen ,dampfvorspannzylinder zu bewegen1 um dem ,steuermann die ,arbeit zu erleichtern2 selbst das ,absperrventil wurde bei sehr groen ,maschinen mit ,dampfvorspann bettigt4 ,infolge der schwierigen ,steuerung kam es immer hufiger vor1 da der ,maschinenfhrer es versumte1 rechtzeitig abzustellen1 und da infolgedessen das ,gerippe mit solcher ,wucht ber die ,hngebank hinaus gegen die ,seilscheiben fuhr1 da ,seilbrche und ,zertrmmerungen die ,folge waren4 ,bei ,menschenfrderungen fhrten derartige ,zuflle wiederholt zu schweren ,unglcksfllen4 ,zahlreich waren die ,vorschlge fr ,sicherheitsvorkehrungen1 die nun auftauchten4 ,nach vielerlei mehr oder weniger miglckten ,versuchen glaubte man das bel an der ,wurzel fassen zu knnen durch ,einfhrung sog4 ,retardierapparate1 d4 h4 ,einrichtungen1 welche selbstttig und rechtzeitig die ,geschwindigkeit der ,maschine so weit verzgern1 da die ,hngebank nur um ein ,geringes berfahren wird4 ,die ,absicht ist durchaus richtig2 die ,ausfhrung scheitert aber an dem ,umstand1 da die ,geschwindigkeit einer ,dampffrdermaschine keineswegs von der ,stellung des ,steuerhebels allein abhngig ist1 sondern auerdem auch noch von der ,gre der ,belastung und von der ,kurbelstellung4 ,der selbstttige ,eingriff mu sich daher auf ,absperrung des ,dampfes und auf pltzliches ,anziehen der ,bremse beschrnken4 ,es kann demnach keine wirkliche ,verzgerung1 sondern nur ein mehr oder weniger ruckweises ,anhalten eintreten2 man wird sich daher hten1 diese ,vorkehrung im normalen ,betriebe wirken zu lassen4 ,auerdem sind diese ,apparate sehr verwickelt und unbersichtlich2 erfahrungsgem haben sie nur selten genutzt1 in einzelnen ,fllen sogar geschadet4 ,diese ,erfahrungen lassen1 zusammengefat1 erkennen1 da der ,dampfbetrieb fr geringe ,teufen zwar einfach ist1 fr groe ,teufen aber zu recht verwickelten und betriebsunsicheren ,maschinen fhrt4 ,ein schlagendes ,bild hierfr zeigten die ,frdermaschinen der ,dsseldorfer ,ausstellung vom ,jahre #aijb4 ,von den beiden ,dampffrdermaschinen fr groe ,teufen war die eine nach dem ,tandem-,zwillingssystem gebaut und besa dementsprechend #d ,dampfzylinder mit #af ,ventilen und #bd ,stopfbchsen1 die andere war als ,verbundmaschine mit ,kunstkreuzbertragung ausgefhrt und war mit #h festen ,lagern und #ab ,zapfenlagern im ,kurbeltriebwerk ausgerstet2 beide hatten auerdem ,dampfvorspann fr die ,umsteuerung4 ,diese ,maschinen waren in ihrer ,einzelkonstruktion und ihrer ,werkstttenausfhrung zweifellos bewundernswert2 als ,ganzes genommen aber waren sie drastische ,zeugnisse dafr1 da die ,technik hier in eine ,sackgasse geraten war4 #c4 ,von #aijj an3 ,antrieb durch elektrischen ,strom4 ,in jener ,zeit waren bereits ,versuche gemacht worden1 die ,wirtschaftlichkeit des ,frderbetriebes dadurch zu verbessern1 da man die ,frdermaschine nicht durch eine gesonderte ,dampfmaschine betrieb1 sondern da man sie durch elektrische bertragung an die wirtschaftlich arbeitenden ,zentral-,dampfdynamos des ,bergwerks anschlo4 ,versuche dieser ,art wurden gleichfalls in der ,dsseldorfer ,ausstellung im ,leerlauf vorgefhrt und lieen erkennen1 da eine brauchbare ,lsung damals zwar im ,werden1 aber noch nicht reif war4 ,schwierigkeiten lagen in zwei ,richtungen vor3 in der ,steuerung der ,frdermaschine selbst und in der ,rckwirkung auf das ,kraftwerk4 ,fr die ,steuerung der ,frdermaschine war die sonst fr ,elektromotoren bliche ,anlamethode mit ,vorschaltwiderstand von vornherein unbrauchbar4 ,ein ,versuch dieser ,art fhrte zu einem ,ungeheuer von ,anlasser1 das fr den ,bergwerksbetrieb nie geeignet gewesen wre4 ,bei dieser ,anlamethode wird der ,frdermaschine die fr den ,anlauf erforderliche niedrige ,spannung dadurch zugefhrt1 da der berschssige ,teil der ,netzspannung in einem ,anlawiderstand abgedrosselt wird4 ,die ,kontakte des ,steuerapparates mssen daher den ,hauptstrom fhren1 d4 h4 ,strme von #bjjj bis #djjj ,amp4 schlieen und unterbrechen4 ,diese ,schwierigkeit war grundstzlich nur dadurch zu beheben1 da man ,unterbrechungen des ,hauptstroms whrend des ,anfahrens berhaupt vermied4 ,nach einem von ,leonard schon frher fr andere ,zwecke gemachten ,vorschlag ging man dazu ber1 die ,frdermaschine nicht unmittelbar aus dem ,netz mit ,strom zu versorgen1 sondern sie von einer besonderen ,dynamomaschine aus zu speisen1 die ihrerseits durch einen an das ,netz geschalteten ,elektromotor getrieben wurde4 ,dadurch wurde freilich eine mehrfache ,umwandlung der ,energie erforderlich3 die ,dampfdynamo des ,kraftwerks mu zunchst die ,wrme-,energie in mechanische ,energie und von dieser in elektrische ,energie von konstanter ,spannung verwandeln4 ,letztere wird durch das ,leitungsnetz dem ,anlaumformer zugefhrt1 der seinerseits die elektrische ,energie von konstanter ,spannung zunchst in mechanische ,energie zurck verwandelt und aus dieser in elektrische ,energie von vernderlicher ,spannung umsetzt4 ,diese erst wird dem ,elektromotor der ,frdermaschine zugefhrt und von diesem schlielich in die fr die ,frderung erforderliche mechanische ,energie umgewandelt4 ,naturgem entsteht bei jeder dieser vier ,umsetzungen ein ,verlust2 der hohe ,wirkungsgrad der elektrischen ,maschinen gestaltet indessen den ,gesamtverlust zu einem verhltnismig geringen4 ,der groe ,vorteil1 der durch diese in der ,theorie verwickelte1 in der praktischen ,ausfhrung einfache ,anordnung entsteht1 ist darin zu finden1 da der ,hauptstrom whrend des ,betriebes nicht unterbrochen wird2 die ,regelung wird lediglich durch ,vernderung der ,feldstrke des ,umformers herbeigefhrt1 der ,steuerapparat hat daher nur ,strme zu unterbrechen1 die einige ,hundertstel des ,hauptstroms betragen4 ,die zweite ,schwierigkeit bot die ,rckwirkung auf das ,kraftwerk4 ,bei der ,dampffrdermaschine wird die groe whrend des ,anfahrens erforderliche ,energie einfach dem stets vorhandenen ,dampfvorrat des ,dampfkessels entnommen1 es werden also andere ,maschinen nicht in ,mitleidenschaft gezogen4 ,anders bei der elektrischen ,frdermaschine4 ,diese wrde den groen ,anlaufstrom dem ,kraftwerk entnehmen1 es mten daher die ,dampfdynamomaschinen den ganzen ,sto aushalten1 so da als ,kraftspeicher wieder der ,dampfvorrat der ,kesselanlage herhalten mte4 ,bei solch stoweisem ,betrieb wrde das ,kraftwerk sehr unwirtschaftlich arbeiten und strende ,spannungsschwankungen im ganzen ,netz hervorrufen4 ,nur dann1 wenn ein sehr groes ,kraftwerk eine groe ,zahl von stetig laufenden ,elektromotoren zu versorgen htte1 wrde eine mitangeschlossene ,frdermaschine ohne ,strungen betrieben werden knnen4 ,ein ,mittel1 um die ,belastungsschwankungen von den ,dampfdynamos fernzuhalten1 wrde in der ,einschaltung einer ,pufferbatterie bestehen1 wie sie in den ,kraftwerken der ,straenbahnen verwendet werden4 ,dieses ,mittel wrde bei den groen ,stromstrken aber ein sehr kostspieliges sein und wrde auerdem nur bei ,gleichstromzentralen anwendbar sein4 ,fr ,bergwerke kann der groen ,entfernungen wegen aber in der ,regel nur ,drehstrom verwendet werden4 ,ein weit einfacheres ,mittel ergab die von ,ilgner vorgeschlagene ,anwendung eines ,schwungrades1 welches auf die ,welle des ,anlaumformers gekeilt wird -- ,fig4 #ci4 ,whrend der ,frderpausen wird vom ,motor des ,umformers mechanische ,energie in das ,schwungrad geleitet1 d4 h4 die ,umlaufzahl des ,schwungrades allmhlich erhht4 ,sobald die ,frdermaschine anfhrt1 entnimmt sie durch ,vermittlung der ,dynamo des ,umformers mechanische ,energie aus dem ,schwungrad1 wodurch die ,umlaufzahl des ,schwungrades sich allmhlich vermindert4 ,die ,belastungsschwankungen gehen dann lediglich durch die ,dynamo des ,umformers1 nicht aber durch den ,motor desselben und noch weniger in das ,kraftwerk4 ,letzteres luft vielmehr mit fortwhrend gleichbleibender ,belastung4 ,es ist daher gleichgltig1 ob das ,kraftwerk ,drehstrom oder ,gleichstrom liefert1 da der ,netzstrom lediglich in den ,motor des ,umformers geht1 whrend die ,dynamo des ,motors stets als ,gleichstrommaschine gebaut wird4 ,illustration3 ,fig4 #ci4 ,die ,energieverluste dieses ,systems beschrnken sich auf den ,verlust1 der bei der mehrfachen ,energieverwandlung entsteht1 und auf den ,luftwiderstand und die ,lagerreibung des ,schwungrades4 ,wrde man das ,schwungrad mit der bei ,dampfmaschinen blichen ,umfangsgeschwindigkeit von #bj sekm laufen lassen1 so wrde es auerordentlich schwer und kostspielig werden4 ,man fhrt daher diese ,schwungrder aus ,stahl aus und lt sie mit #hj sekm ,umfangsgeschwindigkeit laufen4 ,die ,folge der hohen ,geschwindigkeit ist eine ziemlich groe ,luftreibung auch dann1 wenn das ,schwungrad glatt poliert ist4 ,dagegen treten keinerlei ,energieverluste in ,anlawiderstnden auf2 das ,kraftwerk kann sehr wirtschaftlich arbeiten1 weil seine ,belastung eine vollstndig gleichbleibende ist4 ,die ,frdermaschine selbst erhlt bei elektrischem ,antrieb die denkbar einfachste ,gestalt1 wie ,fig4 #dj zeigt3 die ,welle eines ,elektromotors wird einfach mit einer ,seiltrommel oder ,seilscheibe unmittelbar gekuppelt4 ,der ,motor wird als einfacher ,nebenschlumotor gewickelt1 dessen ,feld konstant erregt wird1 und dessen ,anker die regelbare ,spannung des ,schwungradumformers zugefhrt wird4 ,illustration3 ,fig4 #dj4 ,die ,frdermaschine hat daher keine hin und her gehenden1 sondern nur noch drehbare und starr miteinander gekuppelte ,teile4 ,die ,lagerung lt sich bei geschickter ,anordnung auf zwei ,lager beschrnken4 ,das ,drehmoment schwankt nicht wie bei der ,dampfmaschine whrend einer ,umdrehung in weiten ,grenzen1 sondern ist vollkommen gleichmig4 ,die ,frdermaschine fhrt daher ohne ,sto an1 treibt die ,seile ohne ,geschwindigkeitsschwankungen und kann auf beliebig groe1 bzw4 kleine ,geschwindigkeit durch ,handhabung eines einzigen ,hebels eingestellt werden1 der die ,feldstrke des ,umformers regelt4 berwiegt gegen ,ende des ,hubes das ,seilgewicht1 so verwandelt sich die elektrische ,frdermaschine ohne ,zutun des ,fhrers in eine elektrische ,bremse2 die abgebremste ,arbeit geht nahezu verlustlos in das ,schwungrad und wird dort bis zum nchsten ,hub aufgespeichert4 ,die ,geschwindigkeit der ,seiltrommel ist lediglich von der ,stellung des ,steuerhebels abhngig1 dagegen von der der ,gre der ,belastung vllig unabhngig4 ,dieser ,umstand gewhrt die ,mglichkeit1 eine wirkliche ,verzgerungs-,vorrichtung einfachster ,art anzubringen4 ,der ,teufenzeiger braucht nur so gestaltet zu werden1 da er am ,hubende mittels eines ,kurvenschubes den ,steuerhebel langsam in die ,nullstellung zurckschiebt4 ,in genau demselben ,verhltnis vermindert sich dann selbstttig die ,geschwindigkeit der ,frdermaschine bis auf ,null1 so da ein berfahren der ,hngebank vollstndig ausgeschlossen ist4 ,die elektrische ,frdermaschine arbeitet daher nicht nur wirtschaftlicher1 sie ist auch viel einfacher und steuerfhiger und gewhrt aus beiden ,grnden eine wesentlich hhere ,betriebssicherheit4 ,diese ,vorzge kommen um so mehr zur ,geltung1 je grer ,teufe und ,geschwindigkeit sind4 ,dampffrdermaschinen werden daher voraussichtlich nur noch fr geringe ,teufen und ,leistungen in solchen ,fllen ausgefhrt werden1 wo nicht die ,betriebskosten sondern nur die ,anlagekosten ausschlaggebend sind1 wie dies bei provisorischen ,anlagen vorkommen kann4 ,die erste elektrisch betriebene ,hauptschachtfrdermaschine nach diesem ,system wurde zu ,ende des ,jahres #aijc auf der ,zeche ,zollern ,,ii zu ,merklinde in ,westfalen in ,betrieb gesetzt4 ,sie ist ausgefhrt im elektrischen ,teil von den ,siemens-,schuckert-,werken1 im mechanischen ,teil von der ,friedrich-,wilhelmshtte4 ,fig4 #da zeigt das ,maschinenhaus1 in dem die ,frdermaschine aufgestellt ist4 ,die vorhergehenden ,figuren #ci und #dj stellten ,umformer und ,frdermaschine selbst dar4 ,die wenigen bisher ausgefhrten elektrischen ,frdermaschinen sind nahezu ausschlielich mit ,koepe-,scheiben ausgerstet worden4 ,dieser ,vorgang ist natrlich1 da die ,koepe-,frderung bei den in letzter ,zeit ausgefhrten ,dampffrdermaschinen sehr gebruchlich geworden war4 ,es liegt nun die ,frage nahe1 ob die ,koepe-,scheibe fr den elektrischen ,antrieb ebenso zweckmig ist wie fr den ,dampfbetrieb4 ,die ,anlagekosten einer elektrischen ,frdermaschine sind um so geringer1 je hher ihre ,umlaufzahl ist2 von diesem ,standpunkt aus ist es erwnscht1 den ,durchmesser der ,koepe-,scheibe nicht grer auszufhren als die ,rcksicht auf die ,biegungsbeanspruchung des ,drahtseils es erfordert4 ,anderseits ist es zur ,erzielung der erforderlichen ,reibung zwischen ,seil und ,scheibe notwendig1 den ,durchmesser der ,scheibe gro zu whlen4 ,letzteres ist besonders dann ntig1 wenn man zur ,erzielung hoher ,leistung die hohe ,anfahrbeschleunigung ausnutzen will1 die der elektrische ,betrieb mit seinem gleichmigen ,drehmoment gegenber dem ,dampfbetrieb zult4 ,man hat sich bisher durch einen ,kompromi zu helfen gesucht1 ist dabei aber teilweise in ,schwierigkeiten geraten1 und hat sich dann durch ,auswechslung des ,rundseils gegen ,bandseil geholfen1 was als ein ,notbehelf zu betrachten ist4 ,illustration3 ,fig4 #da4 ,einen ,ausweg aus diesem ,zwiespalt bietet der ,vorschlag ,heckels1 die ,treibscheibe mit zwei ,rillen auszufhren und das ,seil unter ,einschaltung einer ,zwischenrolle mit zwei halben ,umschlingungen um die ,treibscheibe zu legen4 ,diese ,anordnung wrde ,verminderung des ,scheibendurchmessers auf die ,hlfte des ,durchmessers einer ,koepe-,scheibe erlauben1 wenn nicht die ,biegungsbeanspruchung des ,drahtseils zur ,einhaltung eines ,mittelwertes ntigen wrde4 ,der kleine ,durchmesser der ,treibscheibe der ,heckelanordnung vermindert nicht nur die ,anlagekosten des elektrischen ,teils der ,frdermaschine1 er gewhrt auch einen organischen ,zusammenbau1 weil ,treibscheibendurchmesser und ,ankerdurchmesser des ,elektromotors sich einander nhern1 infolgedessen eine unmittelbare starre ,verbindung zulassen und gleichzeitig den ,maschinenrahmen einfach gestalten4 ,endlich hat die ,heckel-,treibscheibe den ,vorteil1 da durch ,verstellung der ,zwischenrolle eine ,krzung des ,drahtseils ermglicht wird1 welche ein periodisches ,abschneiden der ,seilenden behufs ,festigkeitsprfung gestattet4 ,diesen ,vorzgen steht der ,nachteil gegenber1 da die ,zwischenrolle mit ihrer ,untersttzung schon bei mittelgroen ,frdermaschinen ein ,mehrgewicht von #abjjj bis #adjjj kg und einen entsprechenden ,mehrpreis von #gjjj bis #hjjj ,m4 fr den mechanischen ,teil erfordert4 ,dazu kommt1 da das ,maschinenhaus wesentlich grer ausgefhrt werden mu1 was wiederum ,mehrkosten im ,betrag von #fjjj bis #hjjj ,m4 erfordert4 ,durch diesen ,mehraufwand wird die ,ersparnis im elektrischen ,teil mehr als aufgewogen4 ,die ,grnde1 welche bei der ,dampffrderung fr die ,anwendung des ,unterseils sprachen -- ,vermeidung negativer ,drehmomente behufs ,steuerfhigkeit und ,konstanthaltung der ,belastung behufs ,wirtschaftlichkeit -- gelten nicht in gleichem ,ma fr den elektrischen ,betrieb4 ,die elektrische ,frdermaschine ist bei negativem ,drehmoment ebenso steuerfhig wie bei positivem1 und die ,ungleichheit der ,belastung wird durch das ,schwungrad vollstndig ausgeglichen4 ,das ,unterseil bringt zudem eine ,reihe von ,nachteilen mit sich3 es vermehrt die zu beschleunigenden ,massen1 es hindert die ,frderung aus verschiedenen ,sohlen1 es beansprucht die ,frdergerippe und die ,gehnge sehr stark1 es erschwert die ,ttigkeit der ,fangvorrichtung1 es verhindert die ,anwendung verjngter ,seile1 und es ist schlielich fr groe ,teufen von mehr als #ajjj m seiner ,schwankungen wegen berhaupt nicht anwendbar4 ,es ist daher wohl mglich1 da die elektrische ,frderung die ,anwendung der ,treibscheibe -- die fr sie nicht wie fr den ,dampfbetrieb eine ,notwendigkeit ist -- wieder aufgibt und zur ,anwendung von zylindrischen oder kegelfrmigen ,trommeln zurckkehrt1 die mit dem ,durchmesser gewhlt werden knnen1 der fr die ,anlagekosten des elektrischen ,teils und fr einen organischen ,zusammenbau wnschenswert erscheint4 ,bei geschickter ,einzelkonstruktion der ,seiltrommel und ihrer ,kupplung mit dem ,anker des ,elektromotors lt sich eine ,bauart finden1 die mit geringen ,anlagekosten ausfhrbar ist und den konstruktiven ,nachteil vermeidet1 der der ,trommel-,dampffrdermaschine anhaftet1 nmlich die schwere1 hoch beanspruchte und kostspielige ,welle4 99 99 99 99 99 ,ein ,rckblick auf die ,entwicklung der ,frdermaschine von der ,gpelfrdermaschine aus dem ,jahre #aejj ber die ,wasserradfrdermaschine und die ,dampffrdermaschine zur ,elektrofrdermaschine aus dem ,jahre #aijc zeigt1 da die ,beherrschung der ,naturkraft das entscheidende ,moment fr die ,gesamtanordnung bildet4 ,die ,aufgabe der nchsten ,zeit wird darin bestehen1 die ,frdermaschine fr groe ,teufen von #ajjj bis #bjjj m zweckmig zu gestalten4 ,in ,sdafrika und ,nordamerika sind ,teufen von #aejj bzw4 #ahjj m bereits erreicht1 in ,europa werden sie in absehbarer ,zeit erschlossen werden4 ,auf die ,entwicklung der ,einzelheiten der ,frdermaschine hat nebenher noch eine ,reihe von anderen ,einflssen eingewirkt1 in erster ,linie das ,bestreben1 die ,leistung im ,verhltnis zum ,schachtquerschnitt mglichst zu steigern4 ,die ,leistungsfhigkeit eines ,bergwerks ist unmittelbar abhngig von der ,frderleistung seiner ,schchte4 ,da die ,abteufung der ,schchte den ,hauptanteil der ,anlagekosten der ,gesamtanlage beansprucht1 so ist man bei ,neuanlagen durchweg bestrebt1 die ,zahl der ,schchte auf zwei zu beschrnken3 den ,frderschacht1 der gleichzeitig zur ,wettereinfhrung dient und den ,wetterschacht1 der die ausziehenden ,wetter zu fhren hat und gleichzeitig die ,reservefrderanlage aufnimmt4 ,es liegt also die ,aufgabe stets so1 da die ,frderleistung des ,schachtes auf das ,hchste zu steigern gesucht wird4 ,den ,querschnitt des ,schachtes sucht man aus technischen und wirtschaftlichen ,grnden ebenfalls mglichst zu beschrnken4 ,es kommt also schlielich darauf an1 die ,frderleistung fr den ,quadratmeter-,schachtquerschnitt auf einen ,hchstwert zu bringen4 ,bei ,schchten1 die lediglich zur geologischen ,untersuchung dienen -- ,schurfschchten -- und die aus ,ersparnisrcksichten mit allerengstem ,querschnitt hergestellt werden mssen1 lt sich nur die eintrmige ,frderung anwenden4 ,bei dieser wird nur ein einziges ,seil und nur ein einziger ,kbel verwendet4 ,der ,nachteil dieses ,systems liegt darin1 da die ganze ,zeit1 die zum ,niedergang des leeren ,kbels erforderlich ist1 nicht ausgenutzt wird4 ,auerdem mu die ,totlast des ,kbels stets nutzlos gehoben werden4 ,steht etwas mehr ,schachtquerschnitt zur ,verfgung1 so lt sich ein ,gegengewicht anwenden1 welches die ,totlast des ,kbels ausgleicht2 allerdings ist fr das ,gegengewicht der ,einbau von besonderen ,spurlatten erforderlich4 ,sehr bald kam man darauf1 die ,frderleistung des ,schachtes durch die ,anwendung von zweitrmiger ,frderung zu steigern1 d4 h4 zwei ,seile in gegenlufiger ,wicklung auf die ,seiltrommel zu legen4 ,bei ,niedergang des einen leeren ,kbels steigt gleichzeitig der andere ,kbel gefllt empor4 ,die zweitrmige ,frderung gewhrt weiter den ,vorteil1 da die ,totlasten der ,kbel ausgeglichen sind1 so da nur ,nutzlast und berschieendes ,seilgewicht zu heben sind4 ,auf den ,bildern von ,agricola 7,fig4 #bj und #bb7 wird bereits zweitrmig gefrdert4 ,diese ,anordnung verdoppelt die ,gesamtleistung des ,schachtes1 erfordert aber auch doppelt so groen ,querschnitt des letzteren4 ,fr die ,steigerung der ,schachtleistung stehen drei ,wege offen3 ,vergrerung der ,nutzlast1 ,verkleinerung der fr ,beladen und ,entladen erforderlichen ,zeit1 der sog4 ,sturzpause1 und ,steigerung der ,hubgeschwindigkeit4 ,zunahme der ,nutzlast setzt ,steigerung der ,zahl der ,frdergefe voraus4 ,als ,frdergefe benutzte man ursprnglich ,kbel aus ,leder1 sog4 ,bulgen1 wie sie auf ,agricolas ,bildern dargestellt sind4 ,der ,inhalt dieser ,kbel war naturgem nur gering1 etwa #ejj kg4 ,htte man die ,kbel so gro ausgefhrt1 da sie #bjjj bis #djjj kg aufnehmen knnten1 dann wrde die ,beladung und ,entladung viel ,zeit in ,anspruch genommen haben4 ,man ging daher dazu ber1 die zum ,horizontaltransport benutzten ,wagen1 die sog4 ,hunte1 auch fr die ,vertikalfrderung ohne ,umladung zu benutzen1 indem man an das ,frderseil ein ,gestell aus ,walzeisen1 das sog4 ,gerippe1 hing1 auf welches die ,wagen aufgeschoben wurden4 ,mit dieser ,einrichtung lie sich die ,sturzpause auf #cj ,sek4 beschrnken2 die ,totlast wird allerdings wesentlich grer und damit auch die ,seilbelastung4 ,die ,zahl der bei einem ,hub gefrderten ,wagen ist von #a allmhlich bis auf #h gesteigert worden4 ,ursprnglich stellte man die ,wagen nebeneinander auf das ,gerippe1 gab dieses ,verfahren aber bald auf1 weil es einen sehr groen ,schachtquerschnitt erforderte4 ,dann ging man dazu ber1 die ,gerippe mit mehreren ,stockwerken auszufhren1 so da die ,wagen nicht nebeneinander sondern bereinander stehen4 ,die ,frderleistung fr den ,quadratmeter ,schachtquerschnitt wird durch diese ,anordnung naturgem sehr gesteigert1 aber nur dann1 wenn die ,wagen aus allen ,stockwerken gleichzeitig abgezogen werden1 was viel ,hilfsmannschaft verlangt4 ,zieht man die ,wagen nacheinander auf nur einer ,bhne ab1 so mu die ,frdermaschine das ,gerippe mehrmals einstellen1 wodurch die ,sturzpause vergrert1 die ,leistung also verkleinert wird4 ,neben ,steigerung der ,nutzlast und ,verkleinerung der ,sturzpause steht noch die ,erhhung der ,hubgeschwindigkeit als drittes ,mittel zur ,vermehrung der ,leistung zur ,verfgung4 ,die ,geschwindigkeit steigt von ,null allmhlich auf einen ,hchstwert1 behlt diesen einige ,zeit bei und sinkt wieder auf ,null4 ,die ,durchschnittsgeschwindigkeit kann nun in zweierlei ,weise vergrert werden3 entweder durch ,steigerung der ,hchstgeschwindigkeit oder durch schnelleres ,ansteigen der ,geschwindigkeit1 d4 h4 durch ,erhhung der ,beschleunigung4 ,die ,hchstgeschwindigkeit ist von #b sekm zu ,beginn des #ai4 ,jahrhunderts allmhlich auf #bj sekm zu ,ende des ,jahrhunderts gesteigert worden4 ,die ,durchschnittsgeschwindigkeit steigt natrlich nicht in gleichem ,verhltnis mit der ,hchstgeschwindigkeit1 sondern weit langsamer4 ,der angegebene ,wert von #bj sekm fr die ,hchstgeschwindigkeit1 der eine sehr starke ,maschine erfordert1 ist daher wirtschaftlich gerechtfertigt nur bei groen ,teufen von mehr als #hjj m4 ,die ,steigerung der ,beschleunigung findet bei ,dampfbetrieb sehr bald eine ,grenze1 weil das gerade beim ,anfahren sehr wechselnde ,drehmoment hinderlich im ,wege steht4 ,ebenfalls niedrig liegt die ,grenze bei ,anwendung von ,koepescheiben1 weil der geringe ,reibungsschlu der halben ,umschlingung nur ein begrenztes ,drehmoment zult4 ,dagegen gestattet der elektrische ,betrieb in ,verbindung mit einer ganzen ,umschlingung eine wesentliche ,steigerung der ,beschleunigung bis etwa zu dem ,wert von #a in ,geschwindigkeitszunahme in jeder ,sekunde1 so da nach #bj ,sek4 eine ,geschwindigkeit von #bj sekm erreicht werden kann4 ,da die ,sturzpause etwa ein ,drittel bis die ,hlfte der ,fahrzeit in ,anspruch nimmt1 so erscheint als wirksamstes und daher aussichtsreichstes ,mittel die weitere ,verkrzung der ,sturzpause4 ,tatschlich geht neuerdings das ,bestreben dahin1 die ,sturzpause durch ,einfhrung selbstttiger ,beladungs- und ,entladungseinrichtungen zu verkrzen4 ,eine ,lsung dieser ,aufgabe ergibt sich dadurch1 da die ,wagen durch ,maschinenkraft auf das ,gerippe hinauf- und heruntergeschoben werden4 ,ein anderes ,mittel ist die in ,sdafrika bliche ,anwendung von ,kbeln1 die aus ,trichtern selbstttig gefllt und durch ,kippvorrichtungen entleert werden4 99 99 99 99 99 ,das wichtigste ,maschinenelement der ,frdermaschine1 das ,seil1 hat im ,laufe der ,zeit mannigfache ,wandlungen durchgemacht4 ,auf den ,bildern von ,agricola finden wir noch ,ketten dargestellt1 ebenso auf der ,skizze von ,borgnis2 fr die geringen ,teufen und ,geschwindigkeiten des #ae4 ,jahrhunderts1 die #ajj m bzw4 #a sekm wohl kaum berschritten haben1 reichten ,ketten noch aus4 ,darber hinaus sind sie nicht mehr anwendbar1 weil das ,eigengewicht der ,ketten im ,verhltnis zu ihrer ,tragfhigkeit auerordentlich gro ist4 ,in ,fig4 #db ist das ,verhltnis ,eigengewicht_/7,angehngte ,last7 fr verschiedene ,teufen zunchst fr ,ketten aufgetragen4 ,man sieht1 da bei siebenfacher ,sicherheit und bei #aej m ,teufe das ,eigengewicht bereits grer als die getragene ,last wird1 und da bei #bjj m ,teufe das ,eigengewicht schon auf das ,zweieinhalbfache der ,last steigt4 ,bei #bhj m ,teufe wrde das ,eigengewicht unendlich gro werden4 ,auerdem haben ,ketten den ,nachteil1 da sie sehr unelastisch sind1 und da man nicht erkennen kann1 ob die ,kette ,schweifehler besitzt und ob sie durch die unvermeidlichen ,ste hart und sprde geworden ist4 ,aus diesen ,grnden sind ,ketten sehr betriebsunsicher4 ,fr ,geschwindigkeiten von mehr als #a sekm sind sie berhaupt nicht verwendbar4 ,man ist daher sehr bald zur ,verwendung von ,hanfseilen bergegangen1 wie sie auf den ,zeichnungen von ,langsdorf sichtbar sind4 ,da ihr ,eigengewicht sehr gering ist1 so sind mit ,hanfseilen wesentlich grere ,teufen erreichbar2 wie aus ,fig4 #db ersichtlich ist1 wrde bei achtfacher ,sicherheit die ,grenzteufe1 d4 h4 die ,teufe1 bei der das ,eigengewicht unendlich gro wird1 erst bei #hej m liegen4 ,wesentlich gnstiger als ,hanfseile sind ,aloseile1 d4 h4 ,seile1 die aus den ,fasern der ,agave hergestellt werden4 ,hanfseile mssen geteert werden1 um der in ,schchten stets vorhandenen ,feuchtigkeit zu widerstehen1 werden dadurch aber schwerer1 weniger biegsam und minder tragfhig4 ,ungeteerte ,aloseile hingegen nehmen in feuchtem ,zustande an ,festigkeit zu1 sind leicht und biegsam4 ,ihre ,grenzteufe betrgt bei siebenfacher ,sicherheit #agjj m4 ,in der ,regel werden sie nur bis zu #cjj m ,teufe mit gleichbleibendem ,querschnitt1 fr grere ,teufen mit nach unten verjngtem ,querschnitt dargestellt1 wodurch sie bei gleicher ,tragfhigkeit leichter werden4 ,die ,grenzteufe von verjngten ,seilen ist daher wesentlich grer4 ,aus dem ,jahre #ahch stammt eine ,mitteilung in ,dinglers ,journal1 wonach um diese ,zeit bereits ,alobandseile in den ,kohlengruben des ,herrn ,braconier bei ,lttich in ,betrieb waren4 ,in ,belgien wird heutzutage noch grtenteils mit ,aloflachseilen gefrdert4 ,illustration3 ,fig4 #db4 ,versuche mit ,drahtseilen wurden zuerst vom ,oberbergrat ,albert im ,jahre #ahcd 7nach ,o4 ,hoppe7 in den tiefen ,schchten des ,oberharzer ,bergbaues gemacht4 ,die ersten ,seile waren aus wenigen und sehr dicken ,drhten 7#c ,litzen aus je #d ,drhten von mehr als #c mm ,strke7 von weichem ,eisen 7#fjjj kg-qcm ,bruchfestigkeit7 hergestellt1 und zwar ohne ,hanfseele4 ,sie waren daher nur in geringem ,grade biegsam4 ,in den rund #cjj m tiefen ,schchten von ,falun in ,schweden wurde der erste ,versuch mit ,drahtseilen in der ,stora-,kopparbergsgrube im ,jahre #ahce gemacht1 nachdem die ,kunde von den ,versuchen im ,harz dorthin gelangt war4 ,auch dort wurden zuerst ,seile aus weichem ,eisendraht von ber #c mm ,strke verwendet4 ,aus dem ,jahre #ahde liegt bereits ein ,bericht vor 7,dinglers ,journal1 ,bd4 #ie1 ,s4 #gb71 wonach um diese ,zeit ,drahtseile mit ,hanfseelen in ,deutschland und ,england bereits vielfache ,verbreitung gefunden haben4 ,bis zu ,ende der #fj;er ,jahre behielt man den weichen ,eisendraht von #fjjj kg-qcm ,bruchfestigkeit bei1 stellte aber die ,seile aus einer greren ,zahl dnnerer ,drhte her 7#f ,litzen aus je #f ,drhten von #a-b mm ,strke74 ,in der von ,redtenbacher im ,jahre #ahfe mitgeteilten ,tabelle finden wir bereits die ,drahtseile in berwiegender ,anzahl gegenber den ,hanfseilen4 ,um das ,jahr #ahfg 7nach ,hraback7 gelang es der ,firma ,felten ,guilleaume in ,kln1 ,drahtseile aus ,tiegelgustahl herzustellen1 die eine doppelt so groe ,festigkeit besaen als die ,eisenseile 7#abjjj kg-qcm ,bruchfestigkeit74 ,in neuester ,zeit ist es gelungen1 durchaus betriebssichere ,frderseile aus ,extrastahldraht bis zu #ahjjj kg-qcm ,bruchfestigkeit herzustellen und mit solchen ,seilen aus ,teufen bis #ahjj m zu frdern4 ,aus ,fig4 #db ist deutlich zu entnehmen1 da mit festerem ,seilmaterial wesentlich grere ,teufen erreicht werden knnen4 ,verwendet man ,stahldraht von #abj kg-qmm ,bruchfestigkeit mit achtfacher ,sicherheit1 also mit einer ,beanspruchung von #abjjj_/h #aejj kg-qcm1 so wird die ,grenzteufe #aejj m2 fr ,stahl von #ahj kg-qmm ,bruchfestigkeit und fr neunfache ,sicherheit1 also fr eine ,beanspruchung von #ahjjj_/i #bjjj kg-qcm wird die ,grenzteufe #bjjj m4 ,hierbei war vorausgesetzt1 da die ,seile mit gleichem ,querschnitt ber die ganze ,lnge ausgefhrt wurden4 ,bei ,anwendung von ,trommeln knnen die ,seile mit nach unten verjngtem ,querschnitt hergestellt werden4 ,bei gleicher ,tragfhigkeit werden die ,seile dann entsprechend leichter4 ,die ,meinungen ber die ,berechtigung dieser ,konstruktion sind noch geteilt1 da der ,einflu der ,schwingungen des ,seils auf die ,beanspruchung noch nicht gengend geklrt ist4 ,ausfhrungen von verjngten ,drahtseilen liegen bislang nur in geringer ,zahl vor4 ,besttigt lngere ,erfahrung ihre ,anwendbarkeit1 so gestatten sie die ,erreichung von wesentlich greren ,teufen4 ,fr die ,entscheidung dieser ,frage sind noch die ,betriebsergebnisse der elektrischen ,frdermaschinen hinsichtlich der ,drahtseile abzuwarten4 ,es ist zu vermuten1 da die ,lebensdauer der ,seile eine grere sein wird1 weil einmal die durch das periodisch wechselnde ,drehmoment hervorgerufenen ,schwingungen wegfallen1 und weil das ,stauchen des ,seils beim ,anhalten infolge sanfteren ,einfahrens vermieden wird4 ,es ist daher mglich1 da den verjngten ,seilen in ,verbindung mit ,spiralkrben1 die unmittelbar mit den ,ankern der ,elektromotoren zusammengebaut sind1 fr grere ,teufen die ,zukunft gehren wird4 ,ein kennzeichnendes ,bild ber die ,entwicklung der ,schachtfrderseile gibt die ,statistik des ,oberbergamtsbezirks ,dortmund1 die in ,fig4 #dc graphisch dargestellt ist4 ,im ,jahre #ahgb waren hauptschlich eiserne ,seile in ,gebrauch2 auch ,aloseile wurden damals noch vielfach verwendet1 whrend ,stahlseile noch wenig vertreten waren4 ,die ,zahl der ,seilbrche war damals im ,verhltnis zur ,zahl der berhaupt abgelegten ,seile sehr gro4 ,vom ,jahre #ahgg an verschwanden die ,hanfseile1 von #ahhd an die ,aloseile und von #ahif an die ,eisenseile4 ,von da an finden sich nur noch ,stahlseile1 und zwar berwiegen weitaus die ,rundseile ber die ,bandseile4 ,die ,zahl der ,seilbrche nimmt fortwhrend ab2 namentlich das ,verhltnis der gebrochenen zu den abgelegten ,seilen wird immer gnstiger4 ,das ,schaubild ist somit ein ausgezeichnetes ,zeugnis fr die rasche ,entwicklung der ,seilindustrie4 99 99 99 99 99 ,eine durchgreifende ,wandlung hat sich im ,laufe der ,entwicklung hinsichtlich des ,baumaterials und der ,herstellung der ,frdermaschinen vollzogen4 ,die ,gpel- und ,wasserrad-,frdermaschinen vom #ae4 bis zum ,beginn des #ai4 ,jahrhunderts waren in fast allen ihren ,teilen aus ,holz ausgefhrt2 ,schmiedeeisen wurde nur zu ,klammern und ,zapfen verwendet1 ,gueisen kam berhaupt nicht vor4 ,die ,maschinen wurden nicht in einer ,maschinenfabrik sondern an der ,baustelle hergestellt und lediglich rtlichen ,verhltnissen angepat4 ,die primitive ,formgebung entsprach den rohen ,herstellungsmitteln4 ,illustration3 ,fig4 #dc4 ,bei den ,dampffrdermaschinen verschwand bald ,holz vollstndig1 ,gueisen wurde in groem ,umfang verwendet4 ,die ,herstellung wurde in die ,maschinenfabrik verlegt4 ,die ,formgebung wurde eine sehr vollkommene3 sie entsprach nicht nur der ,herstellung und dem allgemeinen ,gebrauchszweck1 sondern sie ging im einzelnen auch darauf aus1 die ,instandhaltung und ,reinhaltung der ,maschine mglichst zu erleichtern1 wodurch die ,maschinen ein sauberes und demgem elegantes ,aussehen gewannen4 ,aber noch war jede ,maschine eine ,einzelkonstruktion1 fr die hchstens einzelne vorhandene ,modelle von ,zylindern u4 dgl4 verwendet wurden1 die im brigen aber meist fr jeden ,einzelfall besonders entworfen wurde unter weitgehendster ,bercksichtigung der ,sonderwnsche des ,bestellers4 ,manche ,bergbaureviere hatten geradezu ihren ,sondertyp4 ,kennzeichnend fr diese ,maschinen war auch1 da viele ,teile1 namentlich die ,bremsteile1 die ,steuerungsteile1 die ,sicherungselemente nicht starr mit der ,maschine verbunden waren1 sondern fr sich auf das ,fundament geschraubt wurden4 ,es war daher nicht mglich1 die ,maschine in der ,fabrik vollstndig zu montieren2 es blieb vielmehr dem ,monteur an der ,baustelle ein groer ,teil der ,anpaarbeit und der ,verantwortung4 ,dabei blieb es bis zur ,einfhrung des elektrischen ,betriebes4 ,bei diesem tritt das ,bestreben in den ,vordergrund1 ,walzeisen in umfangreichstem ,mae zu verwenden1 nicht nur fr die ,seilscheiben und ,trommeln1 sondern auch fr die ,lagerrahmen der ,maschine4 ,der ,einflu der ,elektrotechnik macht sich auch bereits in dem ,bestreben bemerkbar1 eine ,normalisierung der ,maschinen herbeizufhren1 d4 h4 die ,maschine nicht mehr fr jeden ,einzelfall besonders zu entwerfen1 sondern sie nach ,normen mit modernen ,herstellungsmethoden zu bauen und dadurch an ,herstellungskosten zu sparen1 genauere ,arbeit zu erzielen und geringere ,lieferzeiten zu ermglichen4 ,dieses ,bestreben macht sich namentlich in den ,einzelheiten bemerkbar3 ,steuerstand1 ,teufenzeiger und ,bremsen erhalten typische ,gestalt4 ,die ,maschine wird von vornherein so entworfen1 da sie allen rtlichen ,verschiedenheiten gerecht wird1 so da eine ,anpassung fr jede ,einzelausfhrung entbehrlich wird4 ,sondertypen fr ,reviere sind bei dem heutigen ,aktionsradius der groen ,werke unmglich4 ,neuerdings macht sich auch das ,bestreben bemerkbar1 die ,frdermaschine ebenso wie andere durchgebildete ,maschinen als in sich geschlossene ,maschinen zu bauen1 d4 h4 ,einzelteile zu vermeiden1 die fr sich auf das ,fundament geschraubt werden mssen4 ,zweck dieser ,bestrebung ist ,verlegung aller ,anpaarbeit in die ,maschinenfabrik1 wo sie viel genauer und billiger hergestellt und sicherer geprft werden kann als auf der ,baustelle4 ,die ,formgebung strebt uerste ,zweckmigkeit in ,herstellung und ,gebrauch sowie mglichst ruhige und bersichtliche ,erscheinung an4 ,in jngster ,zeit sind mehrfache ,vorschlge gemacht worden1 die ,frderung dadurch leistungsfhiger zu gestalten1 da zahlreiche1 stetig bewegte ,frdergefe angewendet werden4 ,dies wre erreichbar entweder durch ,becherwerke oder durch ,kletteraufzge4 ,diese ,vorschlge sehen verlockend aus1 fhren in der ,einzelkonstruktion aber auf zahlreiche ,schwierigkeiten2 zu einer ,ausfhrung ist es bisher nie gekommen4 99 99 99 99 99 ,der wirtschaftliche ,einflu der ,frdermaschine auf den ,bergbaubetrieb ergibt sich am deutlichsten1 wenn man die ,gpelmaschine aus dem ,jahre #aejj mit der ,elektrofrdermaschine aus dem ,jahre #aijc vergleicht hinsichtlich ihrer ,abmessungen1 ,leistungen1 ,anlagekosten und ,betriebskosten4 ,dieser ,vergleich ergibt sich aus folgender ,gegenberstellung3 ,gpelfrder- ,elektrofrder- maschine maschine #ahjj #aijc ,teufe #bjj m #efj m ,nutzlast #eej kg #bbjj kg ,hchstgeschwindigkeit #j1bg sekm #af sekm ,hchste ,leistung im ,schacht gemessen #b ,,ps #dgj ,,ps ,hchste ,leistung an der ,welle gemessen #c ,,ps ca4 #ajjj ,,ps ,stndliche ,lieferung #b1b t #acb t ,anlagekosten der ,frdermaschine #djjj ,m4 #cjjjjj ,m4 ,gesamtbetriebskosten der ,frdermaschine fr die ,tonne gefrderte ,kohle #j1be ,m4 #j1jh ,m4 ,gesamtbetriebskosten fr die ,kilometer-,tonne #a1be ,m4 #j1ad ,m4 ,verkaufspreis fr die ,tonne ,kohle #cd ,m4 #ae ,m4 ,die ,leistungsfhigkeit eines ,bergwerks ist stets begrenzt durch die ,leistung der ,frdermaschine1 es ist also die ,frdermaschine das entscheidende ,lebenselement fr den ,bergbaubetrieb4 ,die ,schchte mit ihren ,frdermaschinen haben fr das ,bergwerk dieselbe ,bedeutung wie die ,arterien und das ,herz fr den animalischen ,krper4 ,bei greren ,teufen machen die ,gesamtfrderkosten1 bestehend aus den ,betriebskosten der ,frdermaschine1 aus den ,besitzkosten des ,schachtes und seines ,zubehrs und aus den ,kosten fr die ,wasserhebung1 den ,hauptanteil der ,gestehungskosten der ,kohle aus2 man bezeichnet als abbauwrdige ,teufe diejenige1 bei der die ,frderkosten im ,verhltnis zu den ,gesamtkosten noch nicht bermig sind4 ,jede ,vervollkommnung der ,frdermaschinen in bezug auf die ,gesamtfrderkosten ist daher von unmittelbarer ,bedeutung fr den ,verkaufspreis der ,kohle4 ,wenn man anderseits bedenkt1 da unsere gesamte moderne wirtschaftliche ,entwicklung1 und damit mittelbar die geistige auf der ,ausnutzung der in der ,kohle aufgespeicherten ,sonnenenergie frherer ,jahrtausende beruht1 so wird die ,bedeutung der ,frdermaschine fr die ,volkswirtschaft deutlich sichtbar4 ,im ,jahre #aijj wurden in ,deutschland insgesamt #adijjj t gefrdert4 ,wrde die durchschnittliche ,teufe1 aus der diese ,kohlen gefrdert werden1 #ejj m betragen haben1 so wrde unter ,annahme von #fjjj ,frderstunden im ,jahre hierzu dies einer ,arbeitsleistung entsprechen von 7#adighhjjjjjj kg #ejj m7_/7#fjjj ,std4 #cfjj ,sek4 #ge7 #dfbej ,,ps4 ,unter ,voraussetzung von tglich #h ,arbeitsstunden wrden fr diese ,leistung rd4 #aejjjj ,pferde oder rd4 #aejjjjj ,menschen1 also rd4 ein ,vierzigstel der ,gesamtbevlkerung ,deutschlands erforderlich gewesen sein4 ,illustration ,illustration ,b4 ,die ,hebemaschinen im ,httenwerk4 ,die ersten ,kulturstufen der ,menschheit wurden nach dem ,material1 dessen ,bearbeitung man damals verstand1 als ,steinzeit1 ,bronzezeit und ,eisenzeit bezeichnet1 weil sinnfllig mit dem vollkommenen ,material auch die ,kulturstufe eine hhere wurde4 ,im ,grunde genommen gilt fr das #ai4 ,jahrhundert das ,gleiche1 wenn auch nur wenige sich dessen bewut sind4 ,man knnte unbedenklich dieses ,jahrhundert als das ,zeitalter der ,kohle und des ,stahls bezeichnen2 denn die ,kohle bot dem #ai4 ,jahrhundert die fr seine ,entwickelung kennzeichnende ,maschinenkraft1 und der ,stahl bildete den unentbehrlichen ,baustoff fr die ,maschinen1 ,eisenbahnen1 ,brcken1 ,dampfschiffe1 ,waffen und ,werkzeuge dieses ,jahrhunderts4 ,zu ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts unterschied sich die ,gewinnung des ,eisens noch wenig von dem ,verfahren der ,zeit um #aejj3 ,hochfen von geringen ,abmessungen und primitivster ,ausrstung erzeugten das ,roheisen2 die ,stahlbereitung besorgten zum grten ,teil noch ,herdfrischen1 die nur mit kostspieligen ,holzkohlen betrieben werden knnen2 die ,stahlerzeugung mit ,steinkohlen in ,puddelfen wurde erst #aghd von ,henry ,cort erfunden4 ,fr die ,bearbeitung des schmiedbaren ,eisens stand nur der einfache1 vom ,wasserrad getriebene ,schwanzhammer zur ,verfgung4 ,die sonstigen maschinentechnischen ,hilfsmittel beschrnkten sich auf ,blaseblge und primitive ,zylindergeblse1 die ebenfalls durch ,wasserrder betrieben wurden2 die ,hebemaschinen der damaligen ,zeit bestanden aus ,gichtaufzgen und aus ,drehkranen allereinfachster ,art4 ,im #ai4 ,jahrhundert tritt eine vollstndige ,umwandlung der ,eisenerzeugung ein2 der ,hochofen nimmt in seinen ,abmessungen fortwhrend zu und wird vollkommener ausgerstet2 die ,stahlerzeugung erhlt durch die ,einfhrung des ,flustahls an ,stelle des ,schweistahls eine ungeahnte ,ausdehnung2 an ,stelle des ,schwanzhammers tritt das ,walzwerk4 ,eine ,flle der verschiedenartigsten ,hebemaschinen wird geschaffen1 die allen ,besonderheiten des ,httenbetriebes angepat sind4 ,all das zusammen fhrt zu einer gewaltigen ,entwicklung der ,eisenerzeugung1 die in nachstehenden ,zahlen ihren ,ausdruck findet3 ,roheisenerzeugung ,roheisenerzeugung ,anteil der ,erde ,deutschlands ,deutschlands im ,jahre #ahjg #gfjjjj t #bejjj t #a_/cj im ,jahre #ahii #djfaajjj t #iebajjj t #a_/e ,whrend also die ,roheisenerzeugung der ,erde im #ai4 ,jahrhundert auf das #ej;fache gestiegen ist1 ist in derselben ,zeit der ,anteil ,deutschlands auf das mehr als #cjj;fache gewachsen3 die glnzende wirtschaftliche ,entwicklung ,deutschlands in diesem ,jahrhundert findet in diesen ,zahlen einen beredten ,ausdruck4 ,die ,bedeutung des ,eisens fr den ,volkshaushalt ergibt sich aus der ,tatsache1 da der ,verbrauch an ,eisen auf den ,kopf der ,bevlkerung in ,deutschland im ,jahre #ahfa #be kg im ,jahre #aijj #acb kg betragen hat4 ,mit dieser ,ausdehnung der ,eisenerzeugung geht eine ,entwickelung ihrer ,hebemaschinen ,hand in ,hand1 die so vielgestaltig ist1 da eine ,gliederung1 entsprechend den einzelnen ,stufen der ,eisenerzeugung -- ,hochofen -- ,stahlwerk -- ,walzwerk -- ,verladung -- erforderlich ist4 a7 ,die ,hebemaschinen des ,hochofens4 ,aus der ,zeit von #aejj bis #ahjj sind uns keine ,nachrichten ber die damals gebruchlichen ,hilfsmittel bekannt4 ,da die ,hochfen jener ,zeit in ,gebirgsgegenden lagen1 so bot sich als einfachstes ,mittel die ,anlage des ,hochofens an einem ,berghang1 so da die ,erze aus dem ,stollen ber eine ,brcke unmittelbar zur ,gicht gefahren werden konnten1 wie es heute noch bei ,kalkfen gebruchlich ist4 #a4 #ahjc bis #aijj3 ,antrieb durch ,druckluft und ,dampf4 ,das ,bild der ,st4 ,antonihtte -- dem ,anfang der heutigen ,gutehoffnungshtte -- aus dem ,jahre #ahce 7,fig4 #dd1 entnommen aus ,frlich ,die ,werke der ,gutehoffnungshtte7 zeigt uns die typische ,erscheinung eines ,hochofens aus dem ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts4 ,die ,abmessungen sind sehr bescheidene1 die ,hhe des ,hochofens betrgt etwa #aj m4 ,aus dem ,bild ist ersichtlich1 da der ,ofen mit einem ,gichtaufzug ausgerstet ist4 ,illustration3 ,fig4 #dd4 ,es lag nahe1 fr den ,betrieb der ,gichtaufzge die stets vorhandene ,geblseluft zu benutzen4 ,fig4 #de 7entnommen aus ,hle ,enzyklopdie #a4 ,bd47 stellt einen derartigen mit ,luftdruck betriebenen ,gichtaufzug dar1 der zu ,chatlinot im ,jahre #ahci in ,betrieb war und in den ,einzelheiten bereits eine gute ,durchbildung erkennen lt4 ,diese ,druckluftaufzge fanden sowohl in ,europa wie in den ,vereinigten ,staaten groe ,verbreitung4 ,sie waren sehr leistungsfhig1 lieen aber hinsichtlich der ,betriebskosten und der ,betriebssicherheit zu wnschen brig4 ,als die ,dampfmaschine in ihrer ,steuerfhigkeit hinreichend durchgebildet war1 um fr schnellgehende ,gichtaufzge die erforderliche ,sicherheit zu bieten1 trat sie allenthalben an ,stelle der ,druckluftaufzge1 denen sie an ,leistungsfhigkeit gleichkam1 an ,betriebssicherheit und ,wirtschaftlichkeit berlegen war4 ,mit der zunehmenden ,hhe der ,hochfen -- die bis zu #dj m stieg -- nahm auch die ,hubgeschwindigkeit der ,gichtaufzge zu1 bis zu #b sekm4 ,eine weitere ,steigerung der ,geschwindigkeit wrde die ,leistungsfhigkeit so verschwindend wenig steigern1 da sie zwecklos wre4 ,dagegen trat bald das ,bedrfnis nach einer ,vervollkommnung in anderer ,hinsicht auf4 ,die einfachen ,gichtaufzge frderten lediglich die gefllten ,beschickungswagen bis an die ,gicht1 whrend das ,abziehen der ,wagen von dem ,aufzuggerippe bis an die ,gicht und das ,entleeren der ,wagen von ,hand geschehen mute4 ,diese ,arbeit erforderte eine betrchtliche ,zahl von ,arbeitskrften und war wegen der ausstrmenden ,gichtgase zudem mit ,gefahr verbunden4 ,in den ,vereinigten ,staaten machte sich zuerst das ,bestreben geltend1 die ,gichtaufzge so zu gestalten1 da die ,beschickungswagen selbstttig in die ,gicht entleert werden1 so da auf der ,gicht keinerlei ,bedienungsmannschaft gebraucht wird4 ,gleichzeitig ging man dazu ber1 die ,dampfmaschine des ,aufzuges durch den steuerfhigeren und sparsameren ,elektromotor zu ersetzen4 ,illustration3 ,fig4 #de4 #b4 ,von #aijj an3 ,elektrischer ,betrieb4 ,fig4 #df und #dg stellen einen sogenannten ,schrgaufzug nach amerikanischer ,bauart vor4 ,die ,schrglage des ,aufzuggerstes gewhrt den ,vorteil1 da der ,beschickungswagen unmittelbar ber die ,gicht gelangt4 ,durch geeignete ,gestaltung der ,fhrungsschienen ist dafr gesorgt1 da der ,wagen umkippt1 sobald er in seine hchste ,stellung gelangt ist4 ,neuerdings hat man zu weiterer ,vereinfachung der ,bedienung den ,aufzug so gestaltet1 da in dem ,augenblick des ,umkippens gleichzeitig der ,gichtverschlu selbstttig geffnet wird1 so da eine besondere ,steuerung des letzteren nicht erforderlich ist4 ,fig4 #dh zeigt eine derartige ,ausfhrung der ,firma ,pohlig in ,kln4 ,die ,schrglage des ,aufzuges ist nicht unbedingt erforderlich2 sie kann ersetzt werden durch ein ,gerst1 welches vom ,boden an zunchst lotrecht aufsteigt und dann in schlanker ,krmmung ber die ,gicht fhrt4 ,diese ,anordnung gewhrt den ,vorteil1 da sie eine geringere ,grundflche bentigt als der ,schrgaufzug4 ,illustration3 ,fig4 #df4 ,illustration3 ,fig4 #dg4 ,der erzielte ,fortschritt ergibt sich aus folgenden ,vergleichswerten3 ,druckluftaufzug ,elektrischer ,schrg- mit ,entleerung aufzug mit selbst- von ,hand ttiger ,entleerung #ahci #aijj ,hubhhe #ab m #dj m ,nutzlast #bjj kg #djjj kg ,hubgeschwindigkeit #a sekm #a sekm ,leistung1 am ,seil gemessen #c ,,ps #ej ,,ps ,stndliche ,frderung #b t #hj t ,bedienungsmannschaft #g ,mann #c ,mann ,stndlich erzeugtes ,roheisen #j1d t #dj t ,verkaufspreis von #a t ,roheisen #afj ,m4 #fj ,m4 b7 ,die ,hebemaschinen des ,stahlwerks4 ,aus der ,zeit von #aejj bis #ahjj ist wenig zu berichten1 weil die ,stahlerzeugung damals auf das ,verfahren des ,herdfrischens sich beschrnkte1 das nur sehr kleine ,mengen lieferte und darum ,transportmittel fr schwere ,lasten nicht erforderte4 ,es lag einzig und allein die ,aufgabe vor1 die ,deckel der ,triebherde abzuheben4 ,da hiefr nur eine ganz kleine ,geschwindigkeit notwendig war1 so gengte ein ,drehkran mit ,handbetrieb vollstndig fr diesen ,zweck4 ,das schon genannte ,werk von ,agricola aus der ,zeit um #aeej berliefert uns eine deutliche ,darstellung eines ,drehkrans ,fig4 #di4 ,illustration3 ,fig4 #dh4 ,der ,kran ist mit ,fu- und ,halszapfen auf dem ,boden und an der ,decke der ,giehalle gelagert4 ,gegenber lteren ,ausfhrungen zeigt er zum erstenmal die ,anordnung einer verschiebbaren ,laufkatze auf dem ,ausleger4 ,die ,verschiebung der ,laufkatze kann jedoch nur vor dem ,anheben der ,last vorgenommen werden2 solange der ,kran arbeitet1 ist die ,laufkatze durch eine ,sperrklinke festgestellt4 ,das ,gerst des ,krans ist vollstndig aus ,holz unter sparsamer ,verwendung von schmiedeeisernen ,bndern zusammengefgt2 die ,triebwerkswellen sind aus ,vierkanteisen1 die ,stirnrder aus ,holz hergestellt4 ,illustration3 ,fig4 #di4 ,die hier dargestellte ,anordnung wurde in den folgenden drei ,jahrzehnten fr ,gieereien eine so typische1 da diese ,kranform geradezu als ,giekran bezeichnet wurde4 ,fig4 #ej zeigt einen ,kran1 der im ,jahre #ahbg in der ,gieerei der ,herren ,manby und ,wilson zu ,charenton in ,betrieb war 7entnommen aus ,dinglers ,journal #ahbg1 ,bd4 #bc1 ,taf4 #f74 ,er zeigt im wesentlichen den gleichen ,aufbau wie der ,kran von ,agricola1 nur ist das ,krangerst nicht aus ,holz sondern aus ,gueisen hergestellt4 ,er verfgt bereits ber eine ,tragkraft von #f t bei einer grten ,ausladung von #f1e m4 ,ein wesentlicher ,fortschritt ist darin zu finden1 da die ,laufkatze bei angehngter ,last verschoben werden kann1 was dadurch erreicht wurde1 da das feste ,ende der ,lastkette nicht an der ,laufkatze1 sondern am ueren ,ende des ,auslegers befestigt wurde4 ,die ,verschiebung wurde durch ,zahnstange und ,haspelrad bewirkt4 ,illustration3 ,fig4 #ej4 ,neben derartigen ,gueisenkonstruktionen wurden auch noch hlzerne ,krangerste mit gueisernen ,verbindungsstcken bis ber die ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts hinaus ausgefhrt4 ,im letzten ,drittel des ,jahrhunderts trat ,walzeisen an die ,stelle von ,gueisen und ,holz2 die typische ,gestalt des ,gieereidrehkrans wurde aber immer noch beibehalten1 bis schlielich der elektrische ,betrieb dem ,laufkran die berlegenheit verschaffte4 #a4 #ahdj bis #aijj3 ,antrieb durch ,druckwasser4 ,die im ,jahre #aghd durch ,cort erfundene ,stahlerzeugung durch das ,puddelverfahren erforderte keine maschinentechnischen ,hilfsmittel1 fhrte daher auch zu keiner weiteren ,entwickelung dieser ,mittel4 ,eine grozgige ,gestaltung erhielt die ,stahlerzeugung erst durch das ,verfahren von ,bessemer1 das von diesem im ,jahre #ahee erfunden wurde1 und das nach ,einfhrung der basischen ,auskleidung durch ,thomas und ,gilchist im ,jahre #ahgh auch in ,deutschland sich allgemein einbrgerte4 ,die ,anforderungen1 welche das ,bessemerverfahren an die ,transportmittel stellt1 werden sofort erkennbar1 wenn man die ,anordnung eines ,bessemerwerks sich vor ,augen hlt4 ,fig4 #ea 7entnommen aus ,frlich ,s4 #be7 stellt einen ,schnitt durch das ,bessemerwerk der ,gutenhoffnungshtte dar4 ,man erblickt rechts die drehbare ,birne1 die ausgezogen in der ,blasstellung1 gestrichelt in der ,giestellung gezeichnet ist4 ,die ,zufuhr des flssigen ,roheisens zur ,birne wird durch fahrbare ,giekbel auf dem ,geleis der ,roheisenbhne bewirkt4 ,in der ,mitte der ,halle ist das ,geleis fr den ,giekran angeordnet1 in dessen ,kbel die ,birne nach ,beendigung des ,prozesses den flssigen ,stahl ausgiet4 ,unbedingtes ,erfordernis fr die erfolgreiche ,durchfhrung des ,verfahrens sind rasch arbeitende und betriebssichere ,giekrane4 ,die ,stahlwerks-,giekrane haben mannigfache ,wandlungen durchgemacht2 ihre ,gestaltung war magebend fr die ,anordnung des ,stahlwerks4 ,illustration3 ,fig4 #ea4 ,neben schneller und sicherer ,bewegung des ,giekbels in lotrechter und wagrechter ,richtung sind grte ,einfachheit und ,unempfindlichkeit gegen ,staub unerlliche ,betriebsbedingungen fr ,giekrane4 ,der ,dampfbetrieb mit seinen mehrfachen ,getrieben und seiner umstndlichen ,bedienung ist fr diesen ,zweck kaum geeignet4 ,um so mehr kam der einfache und sichere ,druckwasserantrieb den ,anforderungen des ,stahlwerkbetriebs entgegen4 ,den ,vorlufer des ,druckwasserkrans bildet die hydraulische ,presse1 die von ,bramah im ,jahre #agif erfunden wurde4 ,aus dem ,jahre #ahbf liegt eine ,verffentlichung vor1 aus welcher hervorgeht1 da ,bramah bereits einen ,kran mit ,druckwasserantrieb konstruiert hat1 wenn auch zunchst in einer ,form1 die dem gewhnlichen ,handantrieb gegenber kaum einen ,vorteil bot4 ,fig4 #eb 7entnommen aus ,nicholson ,der praktische ,mechaniker1 ,fig4 #chf7 stellt diesen ersten ,versuch dar4 ,durch eine ,handpumpe wird ,druckwasser in einen ,treibzylinder gepret1 dessen ,kolben mit einer ,zahnstange gekuppelt ist1 die ihrerseits die ,seiltrommel durch ein ,stirnrad in ,umdrehung versetzt4 ,im ,jahre #ahdf setzte ,armstrong in ,newcastle einen ,kran in ,betrieb1 der durch das der stdtischen ,leitung entnommene ,druckwasser gespeist wurde4 ,illustration3 ,fig4 #eb4 ,das ,grundstzliche dieses ,betriebes ist aus ,fig4 #ec zu erkennen4 ,das ,wasserwerk pumpt ,wasser aus einem ,brunnen in einen ,hochbehlter4 ,von diesem strmt das ,wasser in das ,leitungsnetz und zwar mit einem ,druck1 welcher der ,hhenlage des ,behlters ber den ,verbrauchsstellen abzglich der ,reibungswiderstnde im ,leitungsnetz entspricht4 ,durch eine geeignete ,steuerung -- ,schieber oder ,ventil -- wird entweder das ,druckwasser in den ,treibzylinder geleitet1 um die ,last zu heben1 oder es wird der ,treibzylinder abgesperrt1 um die ,last in gehobener ,stellung festzuhalten1 oder es wird schlielich der ,treibzylinder in die ,abwasserleitung entleert1 um die ,last zu senken4 99 99 99 99 99 ,da die ,wasserpressung in der stdtischen ,wasserleitung wegen der unregelmigen ,entnahme stark schwankt1 so stellte ,armstrong spter in ,grimsby einen besonderen ,wasserturm auf4 ,der ,einfachheit des ,hochbehltersystems steht der ,nachteil gegenber1 da der ,wasserdruck von der ,hhenlage abhngig ist1 daher meist nicht grer als zwei ,atmosphren sein kann1 da infolgedessen groe ,querschnitte des ,treibzylinders und der ,leitungen erforderlich sind1 und da hierdurch die ,anlagekosten auerordentlich hoch werden4 ,infolge der hohen ,besitzkosten wird der ,preis des ,druckwassers aus stdtischen ,leitungen in den meisten ,fllen so hoch1 da die ,verwendung desselben zu ,kraftzwecken unwirtschaftlich erscheint4 ,illustration3 ,fig4 #ec4 ,armstrong suchte nun die ,wirtschaftlichkeit dadurch zu verbessern1 da er den offenen ,hochbehlter durch einen geschlossenen ,windkessel ersetzte1 in den durch die ,pumpe ,wasser gepret wird1 ,fig4 #ed4 ,da bei diesem ,system der ,wasserdruck nicht durch das ,eigengewicht des ,wassers1 sondern durch die ,spannkraft der eingeschlossenen und zusammengepreten ,luft erzeugt wird1 so mu naturgem mit steigendem ,wasserstand im ,windkessel die ,pressung zunehmen1 mit fallendem ,wasserstand abnehmen4 ,der ,wasserdruck wird daher um so vernderlicher sein1 je kleiner der ,windkessel ist4 ,dieses ,system gestattet1 ,pressungen bis zu #aj ,atm4 anzuwenden1 ermglicht daher eine weitgehende ,verkleinerung der ,leitungsquerschnitte und der ,treibzylinder1 so da die ,anlagekosten wesentlich verringert werden4 ,fr noch hhere ,pressungen ist das ,system nicht verwendbar1 weil bei hherem ,druck die ,luft im ,windkessel sehr bald vom ,wasser absorbiert wird4 ,armstrong gab den ,versuch mit ,windkessel sehr bald auf1 weil er den ,wasserdruck allzu vernderlich fand2 vermutlich war der ,windkessel zu klein ausgefhrt4 ,dagegen wurde dieses ,system spter in ,amerika fr den ,betrieb von ,aufzgen sorgfltig durchgebildet und viel verbreitet4 ,illustration3 ,fig4 #ed4 ,im ,jahre #ahea kam ,armstrong auf den ,gedanken1 den ,wasserdruck dadurch zu erhhen1 da an ,stelle des ,hochbehlters ein ,treibzylinder verwendet wurde1 dessen ,kolben durch ein ,gewicht belastet war4 ,es entsteht dann eine ,anordnung1 wie sie in ,fig4 #ee schematisch dargestellt ist4 ,ein ,pumpwerk pret ,wasser aus einem ,vorratsbehlter in einen ,akkumulator1 d4 h4 in einen ,zylinder mit gewichtsbelastetem ,kolben4 ,der ,wasserdruck entspricht dem ,querschnitt und der ,belastung dieses ,kolbens4 ,aus dem ,akkumulatorzylinder strmt das ,druckwasser in das ,leitungsnetz und wird aus diesem den ,kranen durch geeignete ,steuerungen zugefhrt4 ,sind alle ,krane abgesperrt1 so steigt der gewichtsbelastete ,kolben des ,akkumulators unter der ,einwirkung des ,pumpwerks4 ,sobald ein ,kran dem ,leitungsnetz ,druckwasser entnimmt1 sinkt der ,kolben des ,akkumulators wieder herab2 das ,wasser steht stets unter gleicher ,pressung4 ,eine besondere ,vorkehrung sorgt dafr1 da bei hchster ,stellung des ,akkumulatorkolbens die ,pumpe selbstndig stillgesetzt wird1 damit der ,kolben nicht aus dem ,zylinder herausgetrieben wird2 sobald der ,kolben wieder sinkt1 setzt sich die ,pumpe selbstttig wieder in ,gang4 ,die ,belastung des ,akkumulators wird in der ,regel so bemessen1 da die ,wasserpressung #ej ,atm4 betrgt2 ausnahmsweise steigert man die ,pressung bis auf #ajj ,atm4 ,illustration3 ,fig4 #ee4 ,fr ,stahlwerke fand der ,druckwasserantrieb mit ,akkumulator schon vor der ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts ,anwendung4 ,die ,giekrane erhielten durch ,cockerill in ,seraing eine eigenartige ,gestaltung1 die allgemein ,verbreitung fand4 ,fig4 #ef 7entnommen aus ,ernst ,hebezeuge1 ,taf4 #hb7 stellt diesen ,typ dar1 der dadurch gekennzeichnet ist1 da der ,treibzylinder gleichzeitig als ,krangerst dient4 ,der ,zylinder ist im ,boden verankert2 der ,tauchkolben fhrt sich in dem ,grundring der ,stopfbchse und in einem zweiten in ,zylindermitte eingefgten ,halsring und ist dadurch befhigt1 in jeder ,hubstellung ein ,biegungsmoment auf den ,zylinder zu bertragen4 ,starr mit dem ,tauchkolben verbunden ist ein ,ausleger1 der auf der einen ,seite den ,giekbel von #aa t ,inhalt1 auf der andern ein ,gegengewicht trgt1 welches das ,moment der ,nutzlast zur ,hlfte ausgleicht4 ,durch ,einleiten von ,druckwasser in den ,zylinder wird der ,tauchkolben mit ,ausleger und ,kbel gehoben2 die ,schwenkung des ,auslegers wird durch ein ,handtriebwerk bewirkt1 die ,entleerung des ,kbels wird ebenfalls von ,hand besorgt4 ,die ,anordnung ist durch ihre auerordentliche ,einfachheit bemerkenswert4 ,der ,druckwasserzuleitung wegen muten die ,giekrane stets feststehend angeordnet werden4 ,der ,giekbel konnte daher nur die ,ringflche bestreichen1 in deren ,mittelpunkt der ,kran gestellt war4 ,die ,gieformen muten infolgedessen in dieser ,ringflche angeordnet werden1 die ,bessemerbirne am ,rande der ,ringflche4 ,die ,eigenart des ,krans bedingte daher die ,anordnung des ,stahlwerks4 ,naturgem entstanden zwischen den ,ringflchen tote ,ecken1 die nicht ausgenutzt werden konnten4 ,illustration3 ,fig4 #ef4 ,illustration3 ,fig4 #eg4 ,diesem ,nachteil suchte man spter in der ,weise abzuhelfen1 da man den flssigen ,stahl aus der ,birne nicht unmittelbar dem ,giekran bergab1 sondern da man zwischen den ,birnen und den ,giekranen ein ,geleise anordnete4 ,auf diesem ,geleise lief ein ,giewagen mit ,dampfbetrieb1 der den ,stahl von den ,birnen zu den einzelnen ,giekranen frderte2 der ,giewagen go den ,stahl in die ,kbel der ,giekrane aus1 es war ein zweimaliges ,ausgieen erforderlich4 ,die ,giekrane selbst wurden nun so gestaltet1 da sie die ,grundflche so viel wie irgend mglich freilieen1 und da sie anderseits eine mglichst breite ,ringflche bestrichen4 ,diese ,forderungen fhrten zu der in ,fig4 #eg dargestellten ,anordnung von ,stuckenholz in ,wetter a4 ,ruhr1 bei welcher der ,treibzylinder von dem ,krangerst getrennt ist4 ,das ,gerst ist aus ,walzeisen so gebildet1 da mglichst wenig ,raum verloren geht4 ,in einem feststehenden1 aus ,walzeisen genieteten ,unterbau ist drehbar die ,kransule gelagert1 die als ,kastentrger ausgebildet ist4 ,hinter ihr ist der ,hubzylinder stehend montiert1 der mittels ,drahtseilflaschenzugs den ,giekbel hebt4 ,liegend auf dem ,ausleger ist ein doppelt wirkender ,treibzylinder angeordnet1 dessen ,kolbenstange die ,laufkatze verschiebt4 ,neben ihm liegt ein dritter ,zylinder1 dessen gleichfalls doppelt wirkende ,kolbenstange als ,zahnstange ausgebildet ist und vermittelst ,ritzel und ,zahnkranz die ,schwenkbewegung des ,auslegers herbeifhrt4 ,alle ,triebwerksteile liegen frei zugnglich und so hoch1 da sie dem ,einflu des ,staubes mglichst entzogen sind4 #b4 ,von #aijj an3 ,elektrischer ,betrieb4 ,vllige ,freiheit in der ,anordnung des ,stahlwerks konnte nur dann gewonnen werden1 wenn es gelang1 die ,giekrane selbst fahrbar einzurichten4 ,der ,druckwasserbetrieb schlo diese ,mglichkeit aus1 der ,zuleitung wegen4 ,der ,dampfkran war fr den anstrengenden ,giebetrieb zu verwickelt in seinem ,getriebe und zu umstndlich in seiner ,steuerung4 ,lsbar wurde die ,aufgabe erst nach ,einfhrung des elektrischen ,betriebes1 der durch die ,kontaktleitung die notwendige freie ,beweglichkeit und durch seine ,steuerfhigkeit die erforderliche ,betriebseinfachheit und ,sicherheit gewhrte4 ,sobald die ,einzelheiten des elektrischen ,kranbetriebes gengend dem derben ,httenbetrieb angepat waren1 entstanden in rascher ,folge neue ,gestalten von ,giekranen4 ,illustration3 ,fig4 #eh4 ,fig4 #eh stellt zunchst eine ,ausfhrung der ,union-,e4-,g4 dar1 die dem ,dampfkran nachgebildet ist4 ,der ,kran luft auf einem ,breitspurgeleise und trgt einen ,ausleger1 der gehoben und geschwenkt werden kann1 und auf dem die fahrbare und kippbare ,giepfanne ruht4 ,fnf ,elektromotoren bettigen die genannten fnf ,bewegungen des ,kbels bzw4 des ,krans4 ,die ,anordnung befriedigt alle ,anforderungen des ,httenbetriebes3 sie ist frei beweglich1 betriebssicher und vollkommen steuerfhig4 ,eine ,vervollkommnung war jedoch insofern mglich1 als der von dem ,breitspurgeleise beanspruchte ,raum einen betrchtlichen ,teil des ,hallenquerschnitts in ,anspruch nahm4 ,dieser ,raum konnte gewonnen werden dadurch1 da man die beiden ,schienen auf ,konsolen an den ,hallenwnden lagerte und den ,kranwagen als eine ,brcke ausbildete1 welche die ganze ,halle berspannte4 ,dadurch wurde gleichzeitig die ,mglichkeit gewonnen1 dem ,giekbel noch eine ,bewegung quer zur ,halle zu erteilen und so ein breites ,rechteck zu bestreichen4 ,illustration3 ,fig4 #ei4 ,fig4 #ei zeigt eine ,ausfhrung dieser ,art von ,stuckenholz1 die ber eine ,tragkraft von #ae t verfgt4 ,derartige ,laufkrane mit groen ,geschwindigkeiten wurden erst durch die ,einfhrung des elektrischen ,betriebes mglich1 denn einen ,dampfkessel htte man auf einem so hoch gelegenen ,kran kaum in einwandsfreier ,weise aufstellen knnen2 die mechanische ,zufhrung der ,energie durch ,wellen oder ,seile hingegen erlaubte die ,anwendung von nur sehr kleinen ,geschwindigkeiten1 die fr ein ,stahlwerk nicht im entferntesten ausgereicht htten4 ,von der ,notwendigkeit schnellarbeitender ,hebemaschinen fr ein modernes ,stahlwerk kann man sich eine ,vorstellung machen1 wenn man sich den ,umfang und die ,schnelligkeit des ,betriebes vergegenwrtigt4 ,ein modernes ,bessemerwerk leistet mit zwei ,birnen von je #aj t ,inhalt #bjjj t ,stahl im ,tag2 dementsprechend mu alle #ae ,min4 eine ,birne entleert werden4 ,hiervon entfallen #d ,min4 auf das ,fllen und ,aufrichten der ,birne1 #i ,min4 auf das eigentliche ,blasen1 die brigen #b ,min4 stehen zur ,verfgung fr das ,senken der ,birne1 das ,ausgieen des ,stahls und der ,schlacke und das ,aufrichten in die ,fllstellung4 ,das flssige ,roheisen wird durch einen ,giewagen von #bj t ,inhalt mit einer ,fahrgeschwindigkeit von #b m in der ,sekunde zugefhrt1 der flssige ,stahl durch einen ,giekran von #aj t ,kbelinhalt1 also #ae t ,tragkraft in die ,kokillen gegossen4 ,fr diesen ganzen ,betrieb sind an ,mannschaft erforderlich3 ein ,giemeister und ein ,birnensteurer auf der ,steuerbhne1 ein ,steuermann auf dem ,giewagen und ein zweiter auf dem ,giekran4 ,trotz der ,geschwindigkeit1 mit der die gewaltigen ,massen bewegt werden1 vollzieht sich alles mit grter ,ruhe3 ein berzeugender ,beweis dafr1 da bei einem vollkommenen ,maschinenbetrieb alle menschliche ,handlangerarbeit ausgeschaltet ist1 so da der ,mensch das ,getriebe nur steuert und beherrscht1 nicht ihm dient4 99 99 99 99 99 ,neben dem ,bessemerverfahren gewann fr hochwertigen ,stahl das ,siemens-,martin-,verfahren bald eine solche ,verbreitung1 da auch hierfr ,maschinenkraft den ,transport bernehmen mute4 ,die ,ansprche1 welche an diesen gestellt wurden1 lassen sich aus dem ,querschnitt eines ,martin-,werks sofort herauslesen4 ,illustration3 ,fig4 #fj4 ,fig4 #fj 7entnommen aus ,frhlich ,s4 #cd7 stellt einen solchen ,querschnitt dar1 und zwar den des ,stahlwerks der ,gutenhoffnungshtte in ,oberhausen4 ,die ,roheisenmasseln und ,eisenpackete werden auf der ,bhne links oben durch einen sog4 ,chargierkran in den ,siemens-,martin-,ofen eingefhrt2 der fertige ,stahl luft in den ,giekbel auf der rechten ,seite1 der von einem elektrischen ,laufkran transportiert wird4 ,die erkalteten ,stahlblcke werden schlielich durch einen feststehenden ,drehkran in die ,eisenbahnwagen verladen4 ,der in diesem ,schnitt dargestellte ,chargierkran luft auf einem ,breitspurgeleise und wird durch eine ,kontaktleitung mit elektrischem ,strom versorgt4 ,ein seitlich vorragender ,arm trgt die ,mulde1 die auerhalb der ,halle mit ,roheisen gefllt wird4 ,der ,kran fhrt in die ,halle vor den zu ladenden ,ofen1 schiebt seinen ,arm soweit seitlich heraus1 da die ,mulde in den ,ofen gelangt1 senkt den ,arm bis nahe an die ,sohle des ,ofens1 dreht dann den ,arm um seine ,lngsachse1 so da das ,roheisen aus der ,mulde in den ,ofen fllt1 und zieht schlielich den ,arm leer zurck4 ,zuweilen kann auch der ,arm noch nach der ,seite um einen kleinen ,winkel geschwenkt werden4 ,smtliche ,bewegungen werden durch einen einzigen ,steuermann ausgefhrt4 ,fig4 #fa 7entnommen aus der ,zeitschrift ,elektrische ,bahnen und ,betriebe7 zeigt eine gleichartige ,ausfhrung4 ,auch hier ist die ,chargiermaschine als ,breitspurkran ausgefhrt4 ,illustration3 ,fig4 #fa4 ,fig4 #fb lt erkennen1 da bei dieser ,ausfhrung der ,duisburger ,m4 ,a4 ,g4 der ,kranwagen als weitgespannte fahrbare ,brcke ausgefhrt ist1 deren ,laufkatze in der ,querrichtung beweglich ist und an ihrem unteren ,ende den ,ladearm trgt4 ,der ,steuermann beherrscht von seinem ,standplatze aus smtliche ,bewegungen3 ,lngsfahrt und ,querfahrt der ,laufkatze1 ,heben und ,schwenken des ,arms1 ,entleeren der ,mulde4 ,diese ,ladekrane werden bis zu #c t ,tragkraft der ,mulde ausgefhrt4 ,illustration3 ,fig4 #fb4 c7 ,die ,hebemaschinen des ,walzwerks4 ,bis zu der ,zeit um #ahjj wurde das schmiedbare ,eisen nur mit dem vom ,wasserrad getriebenen ,schwanzhammer bearbeitet2 es konnten daher nur ,stcke von geringen ,abmessungen hergestellt werden1 die von ,hand transportiert wurden4 ,auch nach ,einfhrung der ,walzwerke begngte man sich lange ,zeit mit ,hilfsvorrichtungen allereinfachster ,art1 die von ,hand bettigt wurden4 ,der ,betrieb eines solchen einfachen ,walzwerks1 wie es um die ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts typisch war1 ist erkennbar aus einer durchaus treuen ,urkunde1 nmlich aus dem berhmten ,bilde ,adolf ,menzels3 ,eisenwalzwerk aus der ,nationalgalerie1 das im ,jahre #ahge entstanden ist4 ,illustration3 ,fig4 #fc4 7,mit ,genehmigung der ,photographischen ,gesellschaft ,berlin47 ,fig4 #fc4 ,aus diesem ,bild ist deutlich zu entnehmen1 wie der aus den ,walzen kommende ,block von den ,arbeitern mit ,zangen aufgefangen und auf die sog4 ,blockkarre geladen wird1 die von ,hand geschoben den ,block zu dem nchsten ,walzengerst bringt4 ,irgendwelche ,hebe- oder ,transportvorrichtungen sind nicht vorhanden4 ,im ,hintergrund ist wohl ein eiserner ,handdrehkran sichtbar1 er dient aber nicht zum ,transport der ,walzstcke1 sondern lediglich zum ,auswechseln der ,walzen4 ,kennzeichnend fr die damaligen ,verhltnisse sind der beengte ,raum1 die drftige ,beleuchtung1 die groe ,arbeiterzahl im ,vergleich zu den geringen ,abmessungen des ,walzwerks1 die mangelnde ,frsorge fr die ,unterbringung der abgelsten ,arbeiter4 ,eine ausfhrliche ,beschreibung knnte nicht im entferntesten die damalige ,zeit so scharf beleuchten1 wie dieses in allen ,einzelheiten treue1 im ,gesamteindruck packende ,bild4 ,als allmhlich die ,abmessungen der ,walzwerke und der verarbeiteten ,stcke sich steigerten1 fhrte man einfache ,hebe- und ,transportvorrichtungen mit ,dampfbetrieb ein3 feststehende ,rollgnge1 bestehend aus einer groen ,zahl in einem ,rahmen hintereinander angeordneten1 stetig gedrehten ,rollen1 welche die ,blcke in wagrechter ,richtung fortschoben4 ,ferner ,hebetische und ,dachwippen1 die den aus dem unteren ,walzenpaar kommenden ,block so weit hoben1 da er zwischen das obere ,paar gelangen konnte1 und die durch einen einfachen ,dampfzylinder betrieben wurden4 ,von #aijj an3 ,elektrischer ,antrieb4 ,bei den genannten einfachen ,dampfhebevorrichtungen blieb es1 bis eine ,energieform zur ,verfgung stand1 die nicht wie der ,dampfzylinder und die ,dampfmaschine an einen festen ,standplatz gebannt war1 sondern die eine freie ,beweglichkeit der ,hebemaschinen gewhrte und dadurch vllig neue ,arbeitsmglichkeiten schuf4 ,illustration3 ,fig4 #fd;a4 ,fr den ,transport von dem ,blocklager nach dem ,wrmeofen und von diesem nach dem ,walzwerk wurden zunchst besondere ,krane geschaffen1 die gewissermaen eine ins ,riesenhafte vergrerte ,schmiedezange vorstellen1 die1 von einem ,manne gesteuert1 nach allen ,seiten beweglich ist und durch ,elektromotoren betrieben wird4 ,eine ,kontaktleitung fhrt dem ,kran an allen ,stellen seiner ,laufbahn den elektrischen ,strom zu1 so da er nicht nur innerhalb der ,walzwerkshalle1 sondern unter ,umstnden auch auerhalb derselben sich bewegen kann4 ,je nach der rtlichkeit wird der ,kran als ,deckenlaufkran oder als ,breitspurkran ausgefhrt4 ,fig4 #fd;a1 b1 c zeigen einen derartigen ,blockeinsetzkran1 ausgefhrt von ,stuckenholz1 der als ,deckenlaufkran ausgebildet ist und ,blcke bis zu #b t ,gewicht fassen kann4 ,auf dem ,bild ist deutlich der zangenartige ,arm zu erkennen1 der den ,block an beiden ,enden fat4 ,der ,arm selbst kann gehoben1 geschwenkt und quer und lngs gefahren werden4 ,illustration3 ,fig4 #fd;b4 ,fig4 #fe stellt ebenfalls einen ,blockeinsetzkran dar1 der indessen ,blcke bis zu #bj t ,gewicht zu tragen vermag4 ,da er auch auerhalb der ,walzwerkshalle arbeiten mu1 ist er als ,breitspurkran gebaut4 ,um ein umfangreiches ,netz von ,kontaktdrhten zu vermeiden1 ist hier noch der ,dampfbetrieb beibehalten worden4 ,der ,block ruht auf einem ,schnabel1 der mit ,tragrollen ausgerstet ist4 ,ein verschiebbarer ,schuh schiebt den ,block von dem ,schnabel herunter in den ,ofen bzw4 zwischen die ,walzen1 und ein ber den ,block gelegter ,bgel zieht den ,block aus dem ,ofen auf den ,schnabel4 ,der ,kran luft mit einer ,geschwindigkeit von #b m in der ,sekunde auf seinem ,geleise4 ,illustration3 ,fig4 #fd;c4 ,illustration3 ,fig4 #fe4 ,fig4 #ff ist die ,darstellung eines von ,stuckenholz ausgefhrten ,blockeinsetzkrans von #f t ,tragkraft1 der fr ,tieffen bestimmt und demgem so eingerichtet ist1 da er den ,block von oben fassen kann4 ,bei frheren ,ausfhrungen war die hierzu dienende ,zange an ,seilen aufgehangen2 es war dann ein ,hilfsarbeiter erforderlich1 der die ,zange so ber den ,block streifte1 da sie den ,block zu fassen vermochte4 ,die hier dargestellte neuere ,ausfhrung macht den beschwerlichen und nicht ungefhrlichen ,handlangerdienst entbehrlich3 die ,zange hngt nicht an ,seilen1 sondern ist an einer starren ,stange befestigt1 die in einer ,fhrung lotrecht verschoben und gedreht werden kann4 ,der im ,steuerhaus befindliche ,steuermann fhrt mit dem ,kran ber den ,block1 stellt die ,zange so1 da sie den ,block ergreifen kann1 hebt den ,block heraus und fhrt ihn zum ,walzwerk4 ,die vier ,bewegungen des ,lngsfahrens1 ,querfahrens1 ,hebens und ,drehens werden durch ebensoviele ,elektromotoren bewirkt1 die der ,kranfhrer von seinem ,platz aus steuert4 ,zum ,schutz gegen die von unten heraufstrahlende ,wrme ist der ,steuerstand mit wrmeisolierenden ,platten bekleidet4 ,illustration3 ,fig4 #ff4 ,illustration3 ,fig4 #fg4 ,den ,transport von einem ,walzengerst zu einem zweiten hat man dadurch auerordentlich vereinfacht1 da man die ,rollgnge fahrbar eingerichtet hat4 ,eine derartige ,anordnung war unmglich1 solange man auf den ,dampfantrieb angewiesen war2 der elektrische ,antrieb lste diese ,aufgabe ohne ,schwierigkeit4 ,es war nur notwendig1 den ,rollgangsrahmen mit ,laufrdern auszursten und diese durch einen ,elektromotor anzutreiben1 whrend ein zweiter die ,rollen selbst drehte4 ,der aus den ,walzen schieende ,block wird von den drehenden ,rollen weitergefhrt1 dann durch ,stillsetzen der ,rollen festgehalten2 nun wird der ,rollgang quer bis vor das zweite ,walzengerst verschoben2 die ,rollen werden umgesteuert und der ,block dadurch in der umgekehrten ,richtung zwischen die ,walzen gefhrt4 ,besondere ,wendevorrichtungen gestatten auerdem ein ,kanten des ,blockes4 ,der hchst beschwerliche und gefahrvolle ,handlangerdienst wird durch diese ,hilfsvorrichtungen vollstndig ausgeschaltet3 ein neben dem ,walzwerkssteuerer stehender ,hilfssteuermann gengt fr die ,leitung des gesamten ,triebwerks4 ,fig4 #fg lt die ,anordnung eines fahrbaren ,rollgangs in der ,friedenshtte zu ,morgenroth in ,oberschlesien erkennen1 wo diese ,konstruktion die erste ,anwendung in ,europa gefunden hat4 ,der ,rollgang ist mit zwei ,elektromotoren ausgerstet1 von denen der eine die ,rollen mit #a1e sekm1 der andere das ,fahrwerk mit #a-b sekm ,geschwindigkeit antreibt1 und von denen jeder bis zu #fj ,,ps leisten kann4 ,der ,rollgang ist ausgefhrt von der ,duisburger ,maschinenbaugesellschaft1 der elektrische ,antrieb von den ,siemens-,schuckert-,werken4 ,die gesteigerte ,betriebsdichtigkeit stellte sehr bald die ,forderung1 die fr das ,auswechseln der ,walzen erforderliche ,zeit abzukrzen4 ,der alte ,drehkran oder ,bockkran mit ,handbetrieb konnte dieser ,forderung um so weniger gengen1 als mit den zunehmenden ,abmessungen auch die ,walzen immer schwerer wurden und schlielich ,gewichte bis zu #bj t erreichten4 ,der fahrbare ,dampfkran war aus wirtschaftlichen ,grnden wenig geeignet fr diese ,aufgabe1 weil die ,fahrbarkeit einen eigenen ,dampfkessel erforderte1 der stetig unter ,dampf gehalten werden mute1 aber nur whrend der ,auswechslung tatschlich ,arbeit leisten konnte4 ,um so besser konnte der elektrische ,betrieb der gestellten ,forderung entsprechen4 ,da ,elektromotoren auerdem eine weit grere ,freiheit in der ,anordnung des ,krangerstes gewhren als der schwerfllige ,dampfkessel1 so lt sich dieses ohne ,schwierigkeit so gestalten1 da es mglichst wenig ,grundflche in ,anspruch nimmt4 ,fig4 #fh stellt einen ,kran dar1 der diesem ,bestreben entsprechend gestaltet ist4 ,der ,kranwagen hat die ,gestalt eines ,portals1 das den darunter liegenden ,raum frei berspannt4 ,das ,portal trgt eine ,laufwinde1 die besonders zum ,auswechseln von ,walzen bis zu #bj t ,gewicht bestimmt ist1 aber nebenher natrlich auch fr allgemeinen ,verladedienst benutzt werden kann4 ,illustration3 ,fig4 #fh4 ,illustration3 ,fig4 #fi4 ,aber selbst diese vollkommene ,lsung der ,aufgabe entspricht noch nicht allen ,betriebsverhltnissen4 ,dort1 wo ein hufiger ,wechsel der gewalzten ,profile und damit der ,walzen erforderlich ist1 nimmt das ,herausheben und ,wiedereinlegen der ,walzen trotz der rasch arbeitenden ,krane immer noch einen unverhltnismig groen ,teil der ,zeit in ,anspruch4 ,man ist daher neuerdings in den ,rheinischen ,stahlwerken in ,meiderich dazu bergegangen1 nicht mehr die ,walzen aus ihrem ,stnder zu heben1 sondern das ganze ,walzengerst in einem ,stck hochzunehmen1 auf die ,seite zu setzen und ein anderes1 schon zusammengestelltes ,walzengerst an die ,stelle des ersten zu heben4 ,whrend des ,walzens wird dann das beiseite gestellte ,gerst mit den ,walzen fr die nchste ,schicht versehen4 ,durch dieses ,verfahren wird die fr das ,auswechseln des ,gerstes erforderliche ,zeit bis auf #a ,std4 verkrzt4 ,allerdings mu der ,kran nun so tragfhig sein1 da er das ganze ,walzengerst im ,gewicht von #aej t zu heben vermag4 ,fig4 #fi zeigt eine derartige ,ausfhrung von ,stuckenholz4 ,da der ,kran als ,deckenlaufkran gebaut ist1 so nimmt er keinerlei ,grundflche in ,anspruch4 ,der ,kran ist so bemessen1 da er mit einer ,probelast bis zu #bjj t geprft werden konnte4 ,die wirtschaftliche ,bedeutung dieser ,hilfsmittel wird deutlich erkennbar1 wenn man die ,betriebskosten eines alten ,walzwerks mit ,handlangerdienst vergleicht mit den ,betriebskosten eines ,walzwerks1 das mit modernen ,hebemaschinen ausgerstet ist4 7,nach ,stahl und ,eisen vom #a4 ,januar #aije47 ,altes ,walzwerk mit ,handlangerdienst3 ,die ,blcke werden durch ,handlanger in den ,wrmofen eingesetzt und herausgezogen4 ,hierzu sind erforderlich3 #a ,vorarbeiter und #e ,taglhner4 ,die ,blcke werden durch ,handlanger zwischen die ,walzen geschoben1 mit ,zangen und ,blockkarre aufgefangen und seitwrts transportiert4 ,hierzu sind notwendig3 #b ,vorarbeiter und #h ,taglhner4 ,modernes ,walzwerk mit ,hebemaschinen3 ,die ,blcke werden mit einem ,einsetzkran in den ,wrmofen eingesetzt und herausgezogen4 ,hierzu sind erforderlich3 #a ,steuermann1 #a ,einsetzkran4 ,anlagekosten #abejj ,m4 ,die ,blcke werden durch zwei fahrbare ,rollgnge zwischen die ,walzen geschoben1 aufgefangen und seitwrts transportiert4 ,hierzu werden gebraucht3 #b ,steuerleute1 #b ,rollgnge4 ,anlagekosten #cjjjj ,m4 ,altes ,walzwerk mit ,handlangerdienst3 ,die ,walzen werden mit einem ,handkran in #d ,stunden ausgewechselt und von ,hand fortgerollt4 ,fr diese ,arbeit sind erforderlich3 #a ,vorarbeiter und #c ,taglhner4 ,zur ,bedienung der ,walzenzugmaschine werden auerdem bentigt3 #a ,maschinist und #b ,hilfsmaschinisten4 ,insgesamt sind erforderlich3 #bc ,mann4 ,der ,handlangerdienst erfordert ,mehrkosten an ,lhnen fr #bc - #g #af ,mann1 entsprechend einem ,jahresbetrag von rund #bgjjj ,m4 ,die ,zeitersparnis bei ,walzenwechsel betrgt #d - #b #b ,stunden4 ,im ganzen ,jahr werden rund #aajj ,stunden erspart1 die mit je #e ,m4 ,gewinn zu berechnen sind1 entsprechend einem ,jahresbetrag von rund #eejj ,m4 ,modernes ,walzwerk mit ,hebemaschinen3 ,die ,walzen werden durch einen ,deckenlaufkran in #b ,stunden ausgewechselt und transportiert4 ,erforderlich3 #a ,steuermann1 #a ,laufkran4 ,anlagekosten #hjjj ,m4 ,bedienung der ,walzenzugmaschine erfordert auch hier3 #a ,maschinisten und #b ,hilfsmaschinisten4 ,im ganzen werden gebraucht3 #g ,mann und ,hebemaschinen im ,werte von #ejjjj ,m4 ,diesen ,anlagekosten entspricht ein ,jahresbetrag fr ,zinsen und ,tilgung von rund #ajjjj ,m4 ,insgesamt ergibt sich fr das ,walzwerk mit ,hebemaschinen ein ,mehrgewinn von #bgjjj #eejj - #ajjjj #bbejj ,m4 ,verglichen mit den ,anlagekosten der ,hebemaschinen -- #ejejj ,m4 -- betrgt der ,mehrgewinn #de dieses ,werts2 die ,hebemaschinen machen sich also in zwei ,jahren bezahlt4 d7 ,die ,hebemaschinen des ,lagerplatzes4 ,war es im ,stahlwerk und im ,walzwerk eine technische ,notwendigkeit1 fr die moderne ,stahlerzeugung und ,verarbeitung rasch arbeitende ,hebemaschinen zu schaffen1 so war es bei der ,verladung der wirtschaftliche ,zwang1 der zur stetigen ,vervollkommnung der ,hebemaschinen und zur entsprechenden ,verminderung des ,handlangerdienstes fhrte4 ,auch hier wurden zuerst feststehende ,druckwasserkrane1 dann selbstfahrende ,dampfkrane und schlielich die sparsam arbeitenden elektrischen ,krane zur ,dienstleistung herangezogen4 ,bei der ,durchbildung dieser ,krane machte sich die ,forderung geltend1 mglichst ausgedehnte ,lagerpltze zu bestreichen4 ,dieses ,bestreben fhrte dazu1 den ,bocklaufkran in immer greren ,spannweiten auszufhren1 so da schlielich der moderne ,brckenlaufkran von #ej-ajj m ,spannweite entstand4 ,gleichzeitig wurden die ,fahrgeschwindigkeiten immer mehr gesteigert1 um groe ,leistung zu erzielen4 ,illustration3 ,fig4 #gj4 ,fig4 #gj gibt ein typisches ,bild eines derartigen von ,stuckenholz ausgefhrten ,brckenkrans1 der eine ,last von #g1e t zu heben und auf der ,brcke von #fg m ,spannweite mit #a m in der ,sekunde zu fahren vermag1 whrend die ,brcke selbst mit einer ,geschwindigkeit von #a1e m in der ,sekunde auf ihrem ,gleise fhrt4 ,zwei ,elektromotoren von zusammen #adj ,,ps dienen zur ,kranfahrt1 zwei weitere zur ,querfahrt und zum ,heben der ,last4 ,fig4 #ga stellt eine ,ausfhrung der ,duisburger ,maschinenbau-,a4-,g4 dar1 die eine ,spannweite von #hf m besitzt4 ,illustration3 ,fig4 #ga4 ,illustration3 ,fig4 #gb4 ,die ,einzelgestaltung dieser ,brckenkrane fr ,lagerpltze -- auch ,hochbahnkrane genannt -- hat in den letzten ,jahren eine sehr vielfache ,durchbildung erfahren3 ,gerstform und ,triebwerk haben die verschiedensten ,formen angenommen4 ,whrend anfangs das amerikanische ,vorbild -- ,hubwerk feststehend1 ,laufkatze durch ,drahtseile bewegt -- nachgeahmt wurde1 ist neuerdings die deutsche ,laufkrankonstruktion -- ,hubwerk und ,fahrmotor auf der ,katze -- den hohen ,geschwindigkeiten angepat worden1 die bei ,brckenkranen notwendig sind4 ,es wrde aber zu weit fhren1 auf diese ,einzelheiten in dieser ,darstellung einzugehen1 die einem weiteren ,kreis nur die ,leitmotive der ,entwickelung der ,hebemaschinen vorfhren soll1 nicht aber die ,einzelheiten der ,ausfhrung4 ,illustration3 ,fig4 #gc4 ,illustration3 ,fig4 #gd;a4 ,illustration3 ,fig4 #ge4 ,dagegen ist auf ein neues ,bestreben aufmerksam zu machen1 das neuerdings in den ,vordergrund getreten ist und voraussichtlich magebend fr die zuknftige ,entwickelung sein wird4 ,die vor kurzem gebruchlichen ,krane waren stets mit einem ,lasthaken ausgerstet1 an den beliebige ,lasten in der ,weise angehangen werden konnten1 da letztere mit ,schlingketten oder ,hanfseilen umschlungen wurden4 ,diese ,manahme erfordert ,handlangerdienst und ,zeitaufwand4 ,beides kann erspart werden1 wenn der ,kran statt des ,lasthakens ein ,greiforgan trgt1 welches -- gesteuert vom ,kranfhrer -- ohne ,handlangerhilfe die ,last zu ergreifen vermag4 ,derartige ,organe sind bei den ,stahlwerkskranen bereits dargestellt worden3 fr die ,stahlblcke hatten diese ,greiforgane die ,form von ,zangen4 hnliche ,greifer sind auch bei ,verladekranen bereits verwendet worden4 ,fig4 #gb zeigt eine von der ,duisburger ,maschinenbau-,a4-,g4 ausgefhrte ,zange zum ,erfassen von ,trgern1 ,schienen u4 dgl4 ,fig4 #gc stellt die ,zange zu dem von ,stuckenholz ausgefhrten ,tiefofenkran ,fig4 #ff dar4 ,fr eiserne ,lasten erscheint als einfachstes ,greiforgan der ,elektromagnet1 dessen ,wickelung unter ,strom steht1 so lange die ,last gehalten werden soll1 und ausgeschaltet wird1 wenn die ,last niedergelegt wird4 ,illustration3 ,fig4 #gd b4 ,illustration3 ,fig4 #gf4 ,fig4 #gd;a und b und #ge 7entnommen aus der ,zeitschrift ,elektrische ,bahnen und ,betriebe7 stellen derartige ,tragelektromagnete vor4 ,da indessen der ,magnet seine ,tragkraft verliert1 wenn eine zufllige ,stromunterbrechung -- z4 ,b4 infolge ,durchschmelzens einer ,sicherung -- eintritt1 so wird man derartige ,magnete nur dort verwenden1 wo unter der ,last keine ,arbeiter sich befinden1 wie dies auf ,lagerpltzen zumeist der ,fall ist4 ,neuere ,ausfhrungen vereinigen den ,magneten mit einer ,greifzange4 ,der ,magnet hebt zunchst das ,eisenstck hoch1 dann schliet sich die ,greifzange und gestattet nun1 die ,last mit vollkommener ,sicherheit zu transportieren4 ,fig4 #gf zeigt eine ,konstruktion nach diesem ,grundsatz1 ausgefhrt von ,stuckenholz4 ,whrend die ,frdermaschinen der ,bergwerke in ihren ,anfngen bis auf den ,ausgang des ,mittelalters zurckreichen1 gehrt die ,entwickelung der ,httenwerkshebemaschinen nahezu ausschlielich der zweiten ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts an4 ,die ,behandlung dieses ,gebietes mute sich daher im wesentlichen auf eine ,darstellung des heutigen ,zustandes beschrnken4 ,illustration ,illustration ,c4 ,massentransport in ,hafenanlagen4 ,lange ehe die ,landfahrzeuge so weit entwickelt waren1 da sie schwere ,lasten befrdern konnten1 wurden ,schiffe zum ,transport von ,schwerlasten benutzt4 ,wohl ebenso alt wie die ,schiffahrt drften die einfachsten ,hebevorrichtungen zum ,beladen und ,entladen der ,schiffe sein4 ,das ,bedrfnis nach solchen ,vorkehrungen bestand aber lange ,zeit nur fr ,lasten1 die so schwer waren1 da sie nicht unmittelbar getragen werden konnten2 tragbare ,lasten wurden nahezu zwei ,jahrtausende lang von ,handlangern aus- und eingeladen1 ehe die ,notwendigkeit auftrat1 sie durch ,anwendung von ,maschinenkraft in mglichst kurzer ,zeit zu entladen4 ,der erste ,kaikran1 von dem uns eine ,nachricht vorliegt1 ist in der ,handschrift des ,jakobus von ,siena aus dem ,jahre #addj dargestellt 7,fig4 #ab74 ,weitere ,darstellungen finden sich in den ,werken von ,leonardo da ,vinci 7,fig4 #af71 die um die ,zeit von #aejj entstanden sind4 #a4 #aejj bis #ahej3 ,antrieb durch ,tretrad und ,kurbel4 ,in ,deutschland erhielt der ,kaikran eine typische ,gestalt1 der wir auf alten ,stdtebildern wiederholt begegnen4 ,fig4 #gg 7entnommen aus ,steinhausen ,geschichte der deutschen ,kultur ,s4 #cfe a7 zeigt ein ,stdtebild aus dem #ae4 ,jahrhundert mit einem ,kaikran im ,vordergrund4 ,der ganze sichtbare ,teil des ,krans ist um eine feststehende ,sule drehbar4 ,die ,seile werden auf eine ,welle gewickelt1 an der zwei ,tretrder angebracht sind4 ,diese ,anordnung macht alle ,zahnrder entbehrlich und erzielt einen hohen ,wirkungsgrad1 ist also fr die damaligen ,herstellungsmittel als durchaus zweckmig zu bezeichnen4 ,das ,krangerst besteht ganz aus ,holz4 ,illustration3 ,fig4 #gg4 ,fig4 #gh 7entnommen aus ,steinhausen ,s4 #edb a7 stellt den ,straburger ,weinmarkt im #ag4 ,jahrhundert dar4 ,bei den hier sichtbaren ,kaikranen steht das ,haus fest und nur der obere ,teil des ,daches mit dem ,ausleger ist drehbar4 ,das ,tretrad ist im ,inneren des feststehenden ,hauses untergebracht4 ,dieser ,aufbau ist wesentlich stabiler als der vorher dargestellte4 ,illustration3 ,fig4 #gh4 ,fig4 #gi ist das ,bild eines ,kaikranes zu ,andernach am ,rhein1 der im ,jahre #aeed erbaut und heute noch in ,betrieb ist4 ,die ,konstruktion stimmt mit derjenigen von ,straburg vollstndig berein4 ,gleichartige ,kaikrane stehen noch in ,lneburg und in ,bingen4 ,fig4 #hj gibt die ,einzeldarstellung eines ,tretrades1 das zum ,betrieb einer ,schtze in ,augsburg zurzeit noch in ,betrieb ist4 ,der einzige ,nachteil1 den es besitzt1 ist der groe ,raumbedarf2 vorteilhaft erscheinen der gute ,wirkungsgrad und die ,betriebssicherheit4 ,illustration3 ,fig4 #gi4 ,dieser ,krantyp blieb drei ,jahrhunderte hindurch mit wenig ,vernderungen bestehen4 ,professor ,langsdorf aus ,heidelberg teilt in einem umfangreichen ,werk ber die damaligen technischen ,hilfsmittel die genaue ,zeichnung eines ,kaikrans von #c t ,tragkraft und #h m ,ausladung mit1 der im ,jahre #agfh in ,heidelberg aufgestellt wurde4 ,fig4 #ha ist eine ,umzeichnung der etwas undeutlichen ,originalzeichnung4 ,auch hier ist der ,unterbau als feststehendes ,haus ausgefhrt4 ,drehbar ist die ,mittelsule mit dem daran befestigten ,ausleger und der oberen ,dachkappe4 ,zwei ,tretrder sind im ,innern des ,hauses rechts und links von der ,mittelsule angeordnet4 ,die ,drehung des ,krans wird durch ,speichen bewirkt1 die an der ,mittelsule befestigt sind4 ,ein ,kranz von ,steinen1 die aus dem ,boden herausragen1 dient als ,sttzpunkt beim ,drehen4 ,der ganze ,kran ist aus ,holz ausgefhrt unter sparsamer ,verwendung von ,schmiedeeisen fr ,verbindungsklammern1 ,wellenzapfen und ,bolzen4 ,auch die ltere ,form mit feststehender ,sule und drehbarem ,gehuse kommt zu ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts noch vor4 ,in dem obengenannten ,werk von ,langsdorf findet sich die ,darstellung eines ,kaikrans ,fig4 #hb1 der in ,paris um die ,zeit von #ahbh in ,betrieb war4 ,auch hier ist ,holz das ,konstruktionsmaterial4 ,illustration3 ,fig4 #hj4 ,die ,leistung dieser ,tretradkrane war naturgem gering1 da selbst bei gleichzeitiger ,verwendung von #f ,arbeitern in den ,tretrdern eine ,gesamtleistung von nur etwa einer halben ,pferdestrke zur ,verfgung stand4 ,immerhin boten die ,tretrder die ,mglichkeit1 #f ,mann1 in besonderen ,fllen sogar #h ,mann gleichzeitig angreifen zu lassen2 der ,antrieb durch ,handkurbeln ist weit weniger geeignet1 eine gleichmige ,kraftuerung von mehreren ,arbeitern auf die ,last zu bertragen4 ,erst als der ohnehin beschrnkte ,raum auf dem ,kai immer mehr ausgenutzt werden mute1 machte das ,tretrad der ,kurbel ,platz4 ,nicholson berichtet im ,jahre #ahbf von der ,einfhrung der ,kurbel an ,stelle des ,tretrades in ,england4 ber die ,entwickelung in ,deutschland gibt ,poppe in seinem ,bericht ber eine von ihm in ,belgien und ,westfalen ausgefhrte ,studienreise 7,dinglers ,polytechnisches ,journal #ahch1 ,bd4 #fi7 wie folgt ,aufschlu3 ,illustration3 ,fig4 #ha4 ,seit einigen ,jahren kommt der gueiserne ,schiffskran an den ,stapelpltzen des ,rheins und ,mains immer mehr in ,gebrauch und verdrngt allmhlich jene unbehilflichen1 ,raum einnehmenden ,tretradkrane4 ,an den ,kais von ,kln sah ich #c eiserne ,krane1 in ,dsseldorf #b und in ,frankfurt #a in ,ttigkeit2 sie kommen aus den ,werken von ,mhlheim a4 ,ruhr und ,sterkrade1 sind sehr solide1 nehmen einen geringen ,raum in ,anspruch und werden in der ,regel von #d ,mann bedient1 wovon #b das ,heben verrichten1 die #b anderen das ,schwenken1 ,losmachen der ,lasten1 ,bremsen usw4 ,illustration3 ,fig4 #hb4 ,der in diesem ,bericht dargestellte ,kran 7,fig4 #hc1 entnommen aus ,dinglers ,journal #ahch ,bd4 #fi1 ,taf4 #b7 besitzt eine feststehende gueiserne ,sule4 ,der drehbare ,teil setzt sich aus zwei gueisernen ,windenschilden von seltsam barocker ,formgebung1 aus einer gueisernen ,druckstrebe und aus zwei schmiedeeisernen ,zugstangen zusammen4 ,er zeigt in seinem ,aufbau zum erstenmal die typische ,gestalt1 die fr ,handkrane bis gegen das ,ende des #ai4 ,jahrhunderts hin sich im wesentlichen erhalten hat1 mit geringfgiger nderung der ,einzelheiten4 ,die ,tragkraft betrug #b1e t1 die ,ausladung vom ,drehpunkt aus gemessen #d1ge m1 die nutzbare ,ausladung von ,kaimauervorderkante aus gemessen rund #c1e m1 whrend der ,heidelberger ,tretradkran ber #b t ,tragkraft bei #h m ,gesamtausladung und bei #c1e m nutzbarer ,ausladung verfgte4 ,es erzielte also der gueiserne ,kran mit einer wesentlich gedrngteren ,anordnung die gleiche ,leistung wie der sperrige alte hlzerne ,kran4 ,illustration3 ,fig4 #hc4 ,aus etwas spterer ,zeit -- die ,zeichnung findet sich in einem ,werk aus dem ,jahre #ahde -- stammt der ,kaikran ,fig4 #hd 7entnommen aus ,kronauer1 ,bd4 #a1 ,taf4 #d und #e71 der fr zehnfach so groe ,lasten -- #bj t -- ausgefhrt ist4 ,hier ist zum erstenmal der ,grundsatz des ,schachtkrans verwendet1 d4 h4 die ,kransule selbst ist drehbar in einem gemauerten ,schacht gelagert1 wobei das ,halslager als ,rollenlager ausgebildet ist4 ,eigenartig und kennzeichnend fr die damalige ,werkstttentechnik ist die ,wahl und ,formgebung des ,materials4 ,die ,kransule ist aus ,gueisen mit ,rippenquerschnitt2 ,druckstrebe und ,zugstangen sind aus ,holz1 die ,windenschilde aus ,gueisen2 ,schmiedeeisen ist nur fr ,wellen1 ,schrauben1 ,kurbeln und ,verbindungsanker sparsam verwendet4 ,zum ,schwenken des ,krans ist kein ,triebwerk angebracht1 es wurde also wohl durch ,zugseile bewirkt1 die am ,auslegerkopf befestigt waren4 ,bemerkenswert ist die hohe bersetzung der ,stirnrder des ,hubwerks1 die bei zwei ,rderpaaren mit #a 3 #i ausgefhrt ist4 ,illustration3 ,fig4 #hd4 ,wenige ,jahre spter -- #ahea -- fhrte ,fairbairn die als ,blechtrger gestalteten ,ausleger ein4 ,fig4 #he 7entnommen aus ,dinglers ,journal #ahea1 ,bd4 #aba1 ,taf4 #d7 zeigt einen als ,schachtkran angeordneten ,handkran von #bj t ,tragkraft1 bei dem ,ausleger und ,kransule zu einem einzigen ,blechtrger vereinigt sind4 ,das ,halslager ist hier nicht mehr wie bei dem vorigen ,kran mit ,zapfenrollen1 sondern bereits mit freigehenden ,walzen ausgerstet1 so da ,zapfenreibung vollstndig vermieden wird4 ,bei der ,anwendung von ,handbetrieb blieb es bis in die ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts1 denn eine andere ,kraftquelle stand damals nicht zur ,verfgung2 fr einen ,pferdegpel wre am ,kai nicht der erforderliche ,raum vorhanden gewesen1 und an einen ,wasserradantrieb war an dieser ,stelle berhaupt nicht zu denken3 neue ,kaikran-,gestalten traten daher erst auf1 als eine neue ,naturkraft so weit in den ,dienst des ,menschen gestellt wurde1 da sie dem ,kaibetrieb angepat werden konnte4 ,illustration3 ,fig4 #he4 #b4 #ahej bis #ahij3 ,antrieb durch ,dampf und ,druckwasser4 ,fr die ,frdermaschinen der ,bergwerke war der ,dampfbetrieb frhzeitig zur ,verwendung gekommen4 ,wie bereits berichtet1 teilt ,severin mit1 da im ,jahre #ahbf in ,preuen bereits #af ,dampffrdermaschinen in ,betrieb waren4 ,sehr viel spter erfolgte die ,einfhrung der ,dampfkraft in den ,kaikranbetrieb4 ,diese ,tatsache wird begreiflich1 wenn man sich die ,schwerflligkeit der damaligen ,niederdruckdampfmaschine vor ,augen hlt1 die fr den engen ,raum am ,kai vllig ungeeignet war4 ,illustration3 ,fig4 #hf4 ,der ,englnder ,colyer berichtet in seinem ,werk3 ,hydraulic1 ,steam and ,hand ,power ,lifting and ,pressing ,machinery1 da der erste ,dampfkran um das ,jahr #ahea erbaut worden sei1 da ,dampfkrane in den ,kaibetrieb um die ,zeit von #ahfc eingefhrt worden seien1 und da selbst im ,jahre #ahha ,kaikrane mit ,dampfbetrieb noch keine sehr groe ,verbreitung gefunden htten4 ber den ersten ,dampfkran liegt ein ,bericht aus dem ,practical ,mechanics ,journal vom ,mrz #ahea vor1 wonach dieser ,kran von ,neilson ausgefhrt war4 ,wie ,fig4 #hf 7entnommen aus ,dinglers ,journal #ahea1 ,bd4 #aba1 ,taf4 #d7 zeigt1 wurde der ,dampf aus einer feststehenden ,kesselanlage durch eine unterirdische ,dampfleitung in die feststehende hohle gueiserne ,kransule geleitet und durch eine ,drehstopfbchse mit aufeinander geschliffenen ,stirnflchen der ,rohre in den ,kranteil geleitet4 ,wie die ersten ,dampffrdermaschinen1 hatte auch der erste ,dampfkran nur einen ,zylinder2 neben dem ,exzenter war ein ,handrad auf die gekrpfte ,welle gekeilt1 um beim ,anlassen von ,hand ber den ,totpunkt hinweghelfen zu knnen4 ,von der ,kurbelwelle aus wurde mit einfacher oder zweifacher ,stirnradbersetzung die ,kettentrommel angetrieben1 je nachdem das eine oder andere ,ritzel eingeschoben war4 ,eine ,umsteuerung war nicht vorhanden2 es wurde also bei dem bersetzungswechsel die ,kette offenbar in umgekehrtem ,drehsinn auf die ,trommel gewickelt4 ,das ,schwenken des ,krans wurde von ,hand mittels ,zugseilen bewirkt4 ,nach einer ,mitteilung in dem ,werk von ,glynn ,a rudimentary ,treatise on the ,construction of ,cranes ist dieser erste ,dampfkran in ,dover aufgestellt worden4 ,aus etwas spterer ,zeit -- #ahfj -- liegt das ,werk3 ,zeichnungen von ausgefhrten ,maschinen von ,prof4 ,kronauer in ,zrich vor4 ,in diesem ist die genaue ,zeichnung eines ,dampfkrans ,fig4 #hg 7entnommen aus ,kronauer1 #c4 ,bd41 ,taf4 #cj7 enthalten1 der von ,lebrun in ,paris ausgefhrt wurde und ber eine ,tragkraft von #c t bei #f m ,ausladung verfgte4 ,auch hier ist nur ein einziger ,dampfzylinder eingebaut1 und zwar in oszillierender ,anordnung4 ,wie in ,dover wird der ,dampf einer vorhandenen ,kesselanlage entnommen und durch eine ,drehstopfbchse dem drehbaren ,teil des ,krans zugefhrt2 der ,kran konnte demgem nur feststehend angeordnet werden4 ,die ,kransule von ,i ,querschnitt ist aus ,gueisen1 die ,druckstrebe aus genietetem ,blechrohr1 die ,zugstange aus zwei ,flacheisen hergestellt4 ,zur berwindung der ,totpunkte der ,kurbel dient ein ,schwungrad4 ,die ,schwenkung des ,krans wird von ,hand mittels ,zugseilen bewirkt1 die am ,auslegerkopf angreifen4 99 99 99 99 99 ,solange der ,dampfkran an eine zentrale ,kesselanlage angeschlossen war1 hatte er den ,vorteil steter ,betriebsbereitschaft1 war aber anderseits zur festen ,aufstellung gezwungen4 ,als man mit der ,zeit gelernt hatte1 leistungsfhige ,dampfkessel von kleinen ,abmessungen und hoher ,spannung zu bauen1 wurde die ,mglichkeit erffnet1 den ,dampfkran mit einem eigenen ,kessel auszursten und das ,ganze fahrbar und weiterhin selbstfahrend zu machen4 ,dadurch wurde freie ,beweglichkeit gewonnen1 und der ,kran konnte demgem ein groes ,arbeitsfeld bestreichen4 ,der ,vorteil steter ,betriebsbereitschaft ging allerdings verloren2 auerdem arbeitete der kleine ,krankessel naturgem weniger wirtschaftlich als die zentrale ,kesselanlage4 ,freilich wurde dieser letztere ,nachteil dadurch teilweise ausgeglichen1 da der ,dampfverlust durch ,kondensation in der langen ,zuleitung erspart wurde4 ,der fahrbare ,dampfkran gewann bald eine typische ,gestalt1 wie sie durch ,fig4 #hh 7entnommen aus ,colyer ,nr4 #ch7 gekennzeichnet wird1 die einen ,dampfkaikran aus den siebziger ,jahren darstellt4 ,das ,krangerst wurde anfangs grtenteils aus ,gueisen hergestellt2 als spter das ,walzeisen billiger wurde1 traten mehr und mehr genietete ,walzeisenteile an ,stelle der ,gustcke4 ,moderne ,dampfkrane bestehen fast ausschlielich aus ,walzeisen und ,stahlgu2 ,gueisen wird nur noch fr untergeordnete kleinere ,teile verwendet4 ,illustration3 ,fig4 #hg4 ,illustration3 ,fig4 #hh4 ,bemerkenswert ist die sehr einfache ,steuerung des ,hubwerks1 die derjenigen von alten ,mhlenaufzgen nachgebildet ist2 das ,vorgelege ist in ,exzentern gelagert2 wird der ,handhebel heruntergedrckt1 so wird das ,vorgelege gehoben und dadurch das auf ihm sitzende groe ,stirnrad auer ,eingriff mit dem ,ritzel auf die ,kurbelwelle gebracht und gleichzeitig der an das genannte ,rad angegossene ,bremskranz an einen feststehenden ,bremsklotz gedrckt4 ,bis zur ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts wurden ,kaikrane lediglich fr ,schwerlasten benutzt1 d4 h4 zum ,ausladen von ,lasten1 die so schwer waren1 da sie von ,hand nicht bewltigt werden konnten4 ,alle leichten ,lasten -- ,fsser1 ,scke1 ,ballen -- wurden von ,hand gerollt1 auf schiefen ,ebenen geschleift oder getragen4 ,erst als die kleinen billigen ,segelschiffe durch groe kostspielige ,dampfer verdrngt wurden1 nderte sich die ,sachlage4 ,das groe in den ,dampfern angelegte ,kapital kann nur verzinst und getilgt werden1 wenn sie mglichst viele ,fahrten machen1 wenn sie also ihre ,aufenthaltszeit in den ,hfen mglichst abkrzen4 ,rasche ,entladung wurde daher dringendes ,bedrfnis4 ,kam es vorher darauf an1 schwere ,lasten mit geringer ,geschwindigkeit zu heben1 so wurde nun ,massentransport gefordert1 d4 h4 es wurde verlangt1 da die ,kaikrane leichte ,lasten von #a bis #b t mit mglichst groer ,geschwindigkeit bis zu #a m der ,sekunde heben und mit einer ,geschwindigkeit bis zu #b m der ,sekunde schwenken4 ,grere ,lasten auf einmal zu nehmen1 wre unzweckmig1 weil das ,anlegen der ,schlingketten sich dann allzu umstndlich und zeitraubend gestalten wrde4 ,mit den zunehmenden ,abmessungen der ,dampfer muten auch ,ausladung1 ,auslegerhhe und ,hubhhe der ,kaikrane stetig gesteigert werden1 so da man schlielich auf ,ausladungen bis zu #ae m1 auf ,auslegerhhen bis zu #aj m und auf ,hubhhen bis zu #bj m kam4 ,solange die ,schiffe klein und leicht beweglich waren und wenig ,luken hatten1 konnte man die ,krane feststehend ausfhren2 das ,schiff wurde dann so verholt1 da die ,luke vor den ,kran zu stehen kam4 ,bei den schweren ,dampfern wurde dieses ,verfahren unausfhrbar4 ,es war daher unbedingt notwendig1 die ,krane fahrbar einzurichten4 ,nachdem das ,schiff vertaut war1 wurde vor jede ,deckluke ein ,kran gefahren1 so da aus allen ,luken gleichzeitig entladen werden konnte4 ,eine weitere ,forderung1 die an ,kaikrane gestellt wurde1 war die steter ,betriebsbereitschaft4 ,sobald ein ,schiff einlief1 muten die ,krane unverzglich ihre ,arbeit beginnen knnen4 ,diesen ,anforderungen der ,massenverladung konnte der ,dampfkran nur ungengend entsprechen4 ,der an eine zentrale ,kesselanlage angeschlossene ,dampfkran war ohnehin nicht geeignet1 weil er nur feststehend verwendet werden konnte4 ,der ,gedanke1 eine bewegliche ,dampfleitung auszufhren1 trat erst sehr viel spter auf1 als die ,einzelheiten der ,rohrleitungen wesentlich vervollkommnet waren4 ,der fahrbare ,dampfkran mit eigenem ,kessel aber bot nicht die verlangte sofortige ,betriebsbereitschaft1 da das ,anheizen zwei ,stunden in ,anspruch nahm4 ,auerdem war noch das verwickelte ,triebwerk des damaligen ,dampfkrans wenig fr eine ,massenverladung mit groen ,geschwindigkeiten geeignet4 ,man sah sich daher nach einem ,kraftverteilungssystem um1 welches besser als der unmittelbare ,dampfantrieb fr den ,kaibetrieb sich eignete4 ,wie bei den ,stahlwerksmaschinen bereits erwhnt1 hatte ,sir ,w4 ,g4 ,armstrong bereits im ,jahre #ahdf den von ,bramah zuerst gefaten ,gedanken der ,druckwasserbertragung aufgenommen und praktisch fertig durchgebildet4 ,illustration3 ,fig4 #hi4 ,der erste ,druckwasserkran wurde nach einer ,mitteilung in dem ,practical ,mechanic and ,engineers ,magazine vom ,mai #ahdg von ,armstrong auf dem ,kai zu ,newcastle-on-,tyne aufgestellt4 ,er war an die stdtische ,wasserleitung angeschlossen1 die dort eine ,pressung von #f ,atm4 besa4 ,wie ,fig4 #hi 7entnommen aus ,dinglers ,journal #ahdg1 ,bd4 #ajf1 ,taf4 #c7 zeigt1 war dieser ,kran mit feststehender gueiserner ,sule in ,hohlguform ausgefhrt4 ,der drehbare ,ausleger setzte sich aus einer hlzernen ,druckstrebe mit gueisernen ,endstcken und aus zwei ,rundeisen-,zugstangen zusammen4 ,besonders bemerkenswert ist1 da bei diesem ersten ,druckwasserkran bereits drei ,hubzylinder nebeneinander angeordnet waren1 von denen der mittlere fr kleine ,lasten1 die beiden ueren fr mittlere und alle drei fr groe ,lasten mit ,druckwasser gefllt wurden4 ,die ,treibzylinder fr das ,hubwerk waren im ,fundament schief liegend eingemauert1 um das ,senken des leeren ,hakens zu erleichtern2 ihre ,kolben hoben die ,last mittels eines ,kettenrollenzuges4 ,da drei ,kettenstrnge gleichzeitig verkrzt wurden1 so war der ,lasthub dreimal so gro wie der ,kolbenhub4 ,ein zweiter ,treibzylinder war doppeltwirkend und in wagrechter ,lage angeordnet2 seine ,kolbenstange war mit einer ,zahnstange gekuppelt1 die in ein am drehbaren ,ausleger festgeschraubtes ,stirnrad eingriff4 ,die ,bewegung des ,kolbens veranlate das ,schwenken des ,auslegers4 ,beide ,treibzylinder wurden durch ,flachschieber gesteuert1 die mittels ,schraubenspindeln und ,kurbeln bettigt wurden4 ,bereits bei dieser ,ausfhrung waren ,sicherheitsventile x und ,nachsaugventile y am ,schwenkzylinder eingebaut worden4 ,die ,einzeldurchbildung war noch eine sehr mangelhafte3 die ,teile des ,triebwerks waren einzeln auf das ,mauerwerk geschraubt1 ohne unmittelbare ,verbindung miteinander4 ,namentlich die ,lagerung des ,hubzylinders war sehr unbehilflich4 ,zudem nahm das ,triebwerk einen unverhltnismig groen ,raum im ,fundament ein und war trotzdem schlecht zugnglich4 ,weitere ,druckwasserkrane wurden -- wie ,glynn mitteilt -- von ,armstrong in den ,albert-,docks zu ,liverpool mit ,anschlu an die stdtische ,wasserleitung von #f ,atm4 aufgestellt1 ein ,kran von #ae t ,tragkraft mit #f ,atm4 ,wasserpressung in ,glasgow4 ,nach dem ,bericht von ,colyer hat ,armstrong ferner eine ,anlage im ,hafen von ,grimsby geschaffen4 ,da man in ,liverpool die ,erfahrung gemacht hatte1 da in stdtischen ,leitungen der ,druck sehr stark schwankt1 so wurde in ,grimsby ein ,hochbehlter von #aej cbm ,inhalt in einer ,hhe von #gj m aufgestellt1 so da er ,druckwasser von #g ,atm4 liefern konnte4 ,die ,hauptleitung besa eine lichte ,weite von #cbe mm ,durchmesser4 ,da dieser ,behlter mit seinem ,turm natrlich sehr kostspielig war1 so bemhte sich ,armstrong1 an ,stelle des offenen ,hochbehlters einen geschlossenen ,windkessel einzufhren1 fand aber den ,druck dabei zu sehr vernderlich4 ,dagegen erwies sich als eine wesentliche ,verbesserung des hydraulischen ,systems der ,ersatz des ,hochbehlters durch den ,gewichtsakkumulator1 den ebenfalls ,armstrong einfhrte und zwar im ,jahre #ahea4 ,der ,akkumulator ermglichte -- wie bereits bei den ,stahlwerkskranen ausgefhrt -- die ,anwendung hherer ,pressung bis zu #ej ,atm4 und gestattete infolgedessen1 ,leitungen von kleinem ,querschnitt und geringen ,kosten einzubauen4 ,im ,jahre #ahei gab es in ,england nach einem ,bericht von ,armstrong 7,mechanics ,magazine #ahei7 bereits #abjj ,druckwasser-,hebemaschinen1 die von ,dampfpumpen mit zusammen #cjjj ,,ps gespeist wurden4 ,einen wesentlichen ,fortschritt stellt der in ,fig4 #ij 7entnommen aus ,colyer ,nr4 #h7 dargestellte ,druckwasserkran dar1 der ungefhr zwei ,jahrzehnte spter1 in den ,siebziger ,jahren erbaut worden ist4 ,als besondere ,eigentmlichkeit ist zu beachten1 da der ,treibzylinder gleichzeitig als drehbare ,kransule ausgebildet ist1 die mittels ,spurlager und ,halslager im ,fundament gelagert und mit dem ganz aus ,walzeisen hergestellten ,ausleger unmittelbar verschraubt ist4 ,der ,kolben ist als ,tauchkolben ausgebildet und arbeitet mit zwei hintereinander geschalteten ,kettenrollenzgen auf die ,last1 so da der ,lasthub das ,vierfache des ,kolbenhubes betrgt4 ,zwei wagrechtliegende ,treibzylinder bewirken mittels ,tauchkolben und ,kettenrollenzgen das ,schwenken des ,auslegers4 ,illustration3 ,fig4 #ij4 ,im ,gegensatz zu der vorhergehenden ,ausfhrung sind hier alle ,teile zu einem starren ,ganzen verschraubt1 das wenig ,platz einnimmt1 gut zugnglich ist und eine ,gewhr fr dauernd gutes und genaues ,arbeiten gibt4 ,diese ,konstruktion entsprach den ,anforderungen des ,kaibetriebes insofern vorzglich1 als sie ein rasches und gleichzeitig betriebssicheres ,arbeiten ermglichte1 einfach und bersichtlich in der ,anordnung war1 geringe ,anlagekosten erforderte und geruschlos arbeitete4 ,es fehlte nur noch die ,fahrbarkeit4 ,um auch diese zu erreichen1 versah man die ,druckwasserleitung mit zahlreichen ,anschlustutzen und fhrte das vom ,anschlustutzen zum ,kran fhrende ,verbindungsrohr als ,teleskoprohr oder als ,gelenkrohr aus1 so da nunmehr der fahrbare ,kran jede beliebige ,stellung einnehmen konnte4 ,illustration3 ,fig4 #ia4 ,fig4 #ia 7entnommen aus ,colyer ,nr4 #f7 zeigt einen fahrbaren ,druckwasserkran nach einer ,ausfhrung aus den ,siebziger ,jahren4 ,der aus ,walzeisen genietete ,kranwagen bewegt sich auf einem ,breitspurgleis4 ,in dem ,kranwagen ist die drehbare ,kransule gelagert1 die ebenfalls aus ,walzeisen genietet ist1 und an die an der einen ,seite der ,ausleger1 an der anderen ein ,gegengewicht angeschlossen ist4 ,der ,treibzylinder fr das ,hubwerk liegt im ,inneren der ,sule2 der ,kolben arbeitet mit einem aus sechs ,strngen gebildeten ,kettenrollenzug auf den ,lasthaken4 ,die ,schwenkzylinder liegen im unteren ,teil des ,kranwagens4 99 99 99 99 99 ,damit der fahrbare ,kran ausreichende ,standfestigkeit besitzt1 mu die ,spurweite des ,kranwagens ausreichend gro gehalten werden2 sie betrgt meist #b1d m4 ,durch den breiten ,wagen wird die ganze ,kaimauer entlang ein ,streifen von rund #b1f in ,breite fortgenommen1 der sonst zur ,aufstellung von ,fahrzeugen benutzt werden konnte4 ,man kam daher auf den ,gedanken1 den ,kranwagen als ein ,portal von solcher lichten ,weite auszubilden1 da normale ,eisenbahnwagen unter diesem ,portal durchfahren knnen4 ,die schmalen ,beine des ,portals nehmen dann nur geringen ,raum auf dem ,kai in ,anspruch4 ,illustration3 ,fig4 #ib4 ,fig4 #ib und ,fig4 #ic 7entnommen aus ,anvers ,port de ,mer7 stellen ,portalkrane dieser ,art dar4 ,in diesem ,bestreben1 ,raum zu sparen1 ging man schlielich noch weiter und fhrte das ,portal so aus1 da nur die ,vorderbeine auf der ,kaimauerschiene laufen1 whrend der rckwrtige ,teil des ,portals sich auf eine am ,kaischuppen montierte ,schiene sttzt4 ,fig4 #id 7entnommen aus ,ernst1 ,taf4 #hd7 stellt die erste ,ausfhrung dieser ,art dar1 die in ,bremen nach dem ,vorschlag von ,neukirch im ,jahre #ahhg erfolgte4 ,der ,kranwagen erscheint hier als ein aus ,walzeisen genietetes sog4 ,winkelportal1 an dem der ,ausleger drehbar aufgehangen ist4 ,der ,treibzylinder des ,hubwerks ist an dem drehbaren ,ausleger montiert1 die ,schwenkzylinder sitzen am ,winkelportal4 ,im wesentlichen hatte in dieser ,gestaltung der ,druckwasser-,kaikran seine vollkommene ,durchbildung erlangt und wurde im folgenden nur noch in ,einzelheiten verbessert4 ,er entsprach hinsichtlich ,schnelligkeit1 ,sicherheit1 ,einfachheit und ,wirtschaftlichkeit allen ,anforderungen des ,kaibetriebes4 ,nur zwei ,nachteile des ,druckwasserbetriebes waren nicht zu beseitigen3 die ,empfindlichkeit gegen ,einfrieren und die hohen ,anlagekosten der ,druckwasserleitung4 ,illustration3 ,fig4 #ic4 ,man hatte im ,lauf der ,zeit die verschiedensten ,mittel versucht1 um das ,einfrieren zu verhten3 man wrmte das ,wasser1 man setzte ,salze zu1 man sorgte fr fortwhrende ,zirkulation1 man brachte ,gasheizung an1 man isolierte ,rohre und ,zylinder durch ,wrmeschutzmittel4 ,alle diese ,mittel erwiesen sich aber als ,notbehelfe1 die das bel nicht grundstzlich beseitigten4 ,die ,druckwasserleitungen an sich waren verhltnismig billig4 ,man hatte sie anfangs unmittelbar in das ,erdreich gelegt1 machte damit aber schlechte ,erfahrungen1 denn zahlreiche ,rohrbrche waren die ,folge der unvermeidlichen ,senkungen im ,erdreich4 ,schlielich ging man allgemein dazu ber1 die ,rohrleitungen in gemauerten ,tunnels unterzubringen1 die aber ihrerseits hohe ,anlagekosten erforderten4 ,diese beiden ,nachteile des ,druckwasserbetriebes fhrten zu ,bemhungen1 den ,dampfbetrieb den ,anforderungen des ,kaibetriebes anzupassen4 ,bereits in den ,achtziger ,jahren hatte der ,englnder ,brown eine eigenartige ,dampfkrankonstruktion geschaffen1 die dem hydraulischen ,kran nachgebildet war4 ,illustration3 ,fig4 #id4 ,fig4 #ie;a und b 7entnommen aus ,ernst1 ,taf4 #he7 zeigen diese ,konstruktion4 ,der ,dampf tritt hier nicht in eine ,dampfmaschine mit ,stirnradbersetzung blicher ,art1 sondern in zwei ,hubzylinder1 deren ,kolben vermittelst eines ,rollenzuges unmittelbar die ,last heben4 ,zum ,festhalten und zum ,senken der ,last dient ein ,wasserbremszylinder1 der zwischen den ,dampfzylindern angeordnet ist1 und dessen ,kolben starr mit den ,dampfkolben verbunden ist4 ,beim ,heben der ,last saugt der ,kolben des ,bremszylinders ,wasser aus einem ,behlter durch ein ,rckschlagventil an4 ,sobald der ,dampfzuflu abgesperrt wird1 schliet sich das ,rckschlagventil des ,bremszylinders und der ,kolben desselben setzt sich auf das eingeschlossene ,wasser auf1 so da die ,last sicher festgehalten wird4 ,wird das ,rckschlagventil gelftet1 so sinkt die ,last mit genau regelbarer ,geschwindigkeit4 ,ein weiterer ,dampfzylinder besorgt das ,schwenken des ,auslegers4 ,diese ,brownsche ,konstruktion arbeitet ebenso rasch und sicher wie ein ,druckwasserkran4 ,in wirtschaftlicher ,beziehung verhlt sie sich weniger gnstig1 weil durch ,kondensation in den groen ,zylindern betrchtliche ,dampfverluste entstehen4 ,derartige ,krane haben in ,england1 in ,holland und in ,hamburg groe ,verbreitung gefunden4 ,illustration3 ,fig4 #ie;a4 ,illustration3 ,fig4 #ie;b4 ,ende der ,achtziger ,jahre wurden in ,hamburg und in ,altona ,kaistrecken angelegt1 die mit ,brownschen ,dampfkranen mit zentraler ,dampfversorgung ausgerstet waren4 ,von einer ,kesselanlage aus fhrten ,dampfleitungen den hochgespannten ,dampf am ,kai entlang2 diese ,leitungen waren mit ,anschlustutzen in #aj m ,entfernung versehen4 ,von letzteren fhrten ,gelenkrohre zu den fahrbaren ,winkelportalkranen4 ,diese ,anlagen haben sich bei starkem ,betrieb als wirtschaftlich erwiesen1 waren aber -- wie zu erwarten -- bei schwachem ,betrieb unwirtschaftlich4 ,whrend diese ,anlagen in ,betrieb gesetzt wurden1 entstanden die ersten elektrisch betriebenen ,straenbahnen in ,deutschland4 ,sie legten den ,gedanken nahe1 die ,mngel des ,druckwasser- und des ,dampfbetriebes dadurch zu umgehen1 da man ,kaikrane mit elektrischem ,antrieb ausfhrte4 #c4 ,von #ahij an3 ,elektrischer ,antrieb4 ,wenn man sich berlegt1 da ein weitverzweigtes ,rohrleitungsnetz mit seinen zahlreichen ,dichtungen1 ,absperrvorrichtungen und ,gelenkrohren eine fortgesetzte ,instandhaltung verlangt1 die in den engen ,tunnels nur mhsam ausfhrbar ist1 und wenn man sich demgegenber die ,unverwstlichkeit eines in die ,erde gelegten guten ,bleikabels und die ,einfachheit einer ,kontaktleitung vor ,augen hlt1 so erscheint die elektrische ,kraftverteilung von vornherein als weit berlegen gegenber allen ,verteilsystemen mit ,rohrleitungen4 ,illustration3 ,fig4 #if;a4 ,als weiterer ,vorzug erscheint die vielseitige ,verwendbarkeit des elektrischen ,stromes4 ,druckwasser ist vorzglich geeignet fr hin- und hergehende ,bewegungen1 z4 ,b4 fr kurzhubige ,aufzge1 dagegen sehr wenig geeignet fr rotierende ,maschinen und gnzlich unbrauchbar fr ,beleuchtung4 ,der elektrische ,strom ist fr alle drei ,verwendungsgebiete gleich gut geeignet4 ,zu beachten ist hierbei der ,umstand1 da ,strom fr ,kraftversorgung vorzugsweise tagsber1 ,strom fr ,beleuchtung vorzugsweise abends gebraucht wird4 ,die ,dampfmaschinen der ,zentrale lassen sich daher gut ausnutzen1 wenn sie der ,kraft- und ,lichtversorgung zugleich dienen1 wie dies bei elektrischem ,kranbetrieb der ,fall ist4 ,wird dagegen die ,kraftversorgung durch ,druckwasser bewirkt1 so ist eine besondere ,zentrale fr ,beleuchtung erforderlich1 es mssen dann sowohl die ,dampfmaschinen der ,prepumpen1 wie diejenigen der ,dynamomaschinen fr den ,hchstwert des ,verbrauches bemessen sein1 werden daher grer1 teurer und weniger gut ausgenutzt4 ,betrieb und ,verwaltung werden zudem weniger einfach1 ,kohlenverbrauch und ,unterhaltung werden kostspieliger4 ,da die ,hchstwerte des ,verbrauches von ,kraft und ,licht tatschlich auf verschiedene ,tageszeiten fallen1 ist aus dem ,schaubild ,fig4 #if;a und b 7mitgeteilt in3 ,engineering #ahii1 ,s4 #afj7 ersichtlich4 ,das ,schaubild von ,southampton zeigt im ,februar den ,hchstbedarf an ,kraft zwischen #g ,uhr morgens und #b ,uhr mittags1 den ,hchstbedarf an ,licht zwischen #c ,uhr nachmittags und #aj ,uhr nachts4 ,in ,kopenhagen fllt der hchste ,kraftbedarf im ,dezember in die ,zeit zwischen #i ,uhr morgens und #e ,uhr nachmittags1 der hchste ,lichtbedarf in die ,zeit zwischen #e ,uhr nachmittags und #g ,uhr abends4 ,illustration3 ,fig4 #if;b4 ,als weitere grundstzliche ,vorzge der elektrischen ,kraftverteilung gegenber der hydraulischen erscheinen die ,unempfindlichkeit der ersteren gegen ,frost und die ,reinlichkeit des elektrischen ,betriebes1 die gleichbedeutend mit geringen ,ausgaben fr ,anstrich ist4 ,so aussichtsreich von diesen allgemeinen ,gesichtspunkten aus betrachtet der elektrische ,betrieb von vornherein war1 so waren doch im einzelnen bedeutende ,schwierigkeiten zu berwinden1 bis die ,anpassung an die ,eigenart des ,kaibetriebes berwunden war4 ,als ,kranmotoren wurden bei den ersten ,ausfhrungen dieselben ,elektromotoren verwendet1 die fr den ,antrieb von ,werksttten ausgebildet worden waren4 ,diese ,motoren waren empfindlich gegenber ,witterungseinflssen1 waren nicht ausreichend regelungsfhig1 nahmen viel ,raum ein und waren nicht derb genug gebaut1 um den unvermeidlichen stoweisen ,beanspruchungen des ,kranbetriebes auf die ,dauer ,trotz zu bieten4 ,diese ,schwierigkeiten wurden gegen die ,mitte der ,neunziger ,jahre dadurch berwunden1 da man den inzwischen erprobten ,straenbahnmotor als ,kranmotor ausbildete4 ,der vollstndig eingekapselte ,bahnmotor war widerstandsfhig gegen feuchte ,witterung1 konnte vorbergehend auftretende hohe ,stromstrken und mechanische ,ste gut ertragen1 erlaubte eine weitgehende ,geschwindigkeitsregelung und war auf engem ,raum unterzubringen1 erfllte also alle ,anforderungen des ,kranbetriebes4 ,besonders groe ,schwierigkeiten bot die ,anpassung der ,schaltapparate4 ,anfnglich wurden dieselben ,anlasser verwendet1 die fr ,werkstttenmotoren blich waren2 diese ,anlasser erlaubten wohl1 einen ,motor langsam in ,gang zu setzen1 waren aber gnzlich ungeeignet fr die stoweise und rasch wiederholte ,einschaltung der ,kranmotoren2 eine ,betriebszeit von wenigen ,wochen gengte1 um diese ,apparate unbrauchbar zu machen1 die viel zu sehr ,erzeugnisse der ,feinmechanik als derbe ,maschinenteile waren4 ,erst als die ,kontakte gengend gro bemessen und leicht auswechselbar eingerichtet wurden1 als fr ,vorkehrungen zum selbstttigen ,ausblasen der unvermeidlichen ,funken gesorgt war und als das ,ganze so derb durchgebildet war1 da es ,witterungseinflssen und roher ,behandlung ,widerstand leisten konnte1 war eine ,konstruktion geschaffen1 die dem ,kaibetrieb angepat war4 ,schlielich war noch ein ,hindernis zu berwinden3 die bersetzung vom rasch laufenden ,elektromotor auf die langsam gehende ,seiltrommel4 ,anfangs standen nur sehr schnell laufende ,elektromotoren zur ,verfgung1 wodurch die ,aufgabe von vornherein erschwert war4 ,die hierzu notwendige sehr groe bersetzung suchte man durch ,schneckentriebe zu bewltigen1 fand aber bald1 da diese ,elemente nicht die erwnschte ,einfachheit und ,bedrfnislosigkeit in der ,wartung besaen4 ,dann ging man zu mehrfacher ,stirnradbertragung ber und lernte allmhlich durch genaue ,bearbeitung der ,zhne1 durch ,wahl geeigneten ,materials und durch starre ,lagerung den ,gang der ,rder hinreichend ruhig zu gestalten4 ,der ,bau von langsam laufenden ,motoren erleichterte die ,aufgabe4 ,schlielich kam man durch ,fortschritte im ,bau gedrngter ,motoren dazu1 da zur bersetzung von ,motor auf die ,seiltrommel nur noch ein einziges ,stirnradpaar erforderlich war4 ,nachdem diese ,entwickelung der ,einzelheiten vollzogen war1 hatte der elektrisch betriebene ,kaikran eine so weitgehende ,einfachheit1 ,widerstandsfhigkeit und ,sicherheit gewonnen1 da er in diesem ,punkte alle frheren ,systeme nicht nur erreichte1 sondern sogar bertraf4 ,illustration3 ,fig4 #ig4 ,die ersten ,versuche mit elektrischem ,kaibetrieb wurden in ,hamburg gemacht4 ,dort wurden im ,jahre #ahij zwei ,versuchskrane aufgestellt1 die zwar in den ,einzelheiten -- ,motoren1 ,anlassern und bersetzungsteilen -- noch die ,erscheinung von ,erstlingsausfhrungen boten1 die aber immerhin den sicheren ,nachweis erbrachten1 da der elektrische ,kran imstande war1 bei einiger ,durchbildung dem ,kaibetrieb durchaus zu entsprechen4 ,fig4 #ig stellt den vom ,eisenwerk 7vorm4 ,nagel und ,kaemp7 ,a4-,g4 in ,hamburg erbauten ,versuchskran dar1 der als ,winkelportalkran gebaut war und ber eine ,tragkraft von #b1e t bei #aj m ,ausladung und #a sekm ,hubgeschwindigkeit verfgte4 ,die erste vollstndige ,kaianlage mit elektrischem ,betrieb wurde in ,rotterdam geschaffen4 ,die dortige ,hafenverwaltung unter ,leitung der ,herren de ,jongh und van ,ysselsteyn lie auf dem ,wilhelminakai #g elektrisch betriebene ,kaikrane von #b t ,tragkraft1 #ac m ,ausladung und #a1b sekm ,hubgeschwindigkeit durch das ,eisenwerk 7vorm4 ,nagel und ,kaemp7 ,a4-,g4 aufstellen1 nachdem sie durch die ,hamburger ,versuchsanlage die berzeugung gewonnen hatte1 da die ersten ,schwierigkeiten bereits berwunden waren4 ,bei der ,inbetriebsetzung der ,anlage im ,jahre #ahid zeigte sich tatschlich1 da alle ,einzelheiten den ,beanspruchungen des ,kaibetriebes gewachsen waren4 ,in dem ersten ,betriebsjahr wurden nur die ,anlasser gegen eine inzwischen entstandene vollkommenere ,konstruktion ausgetauscht1 alle anderen ,einzelheiten blieben bis heute unverndert4 ,illustration3 ,fig4 #ih4 ,der ,aufbau der ,rotterdamer ,krane ,fig4 #ih entspricht bereits vollstndig der heute blichen ,ausfhrung3 das ,gerst ist nahezu ausschlielich aus ,walzeisen genietet1 unter ,einfgung von ,stahlgustcken fr die ,lagerungsteile4 ,gueisen wurde nur fr solche ,teile verwendet1 die von den ,hauptkrften nicht durchlaufen werden4 ,im ,laufe der inzwischen verflossenen ,jahre sind weitere #bj ,krane von #b t ,tragkraft und #ab ,krane von #c t ,tragkraft aufgestellt worden4 ,obwohl diese ,ausfhrungen aus spterer ,zeit und zum ,teil von anderen ,werken stammen1 so ist doch der ursprngliche ,typ in allen ,einzelheiten beibehalten worden1 wohl der beste ,beweis dafr1 da die ,konstruktion von ,anfang an das ,rechte getroffen hat4 ,illustration3 ,fig4 #ii4 ,unmittelbar nach der ,inbetriebsetzung der ,rotterdamer ,anlage wurden elektrisch betriebene ,kaikrane an zahlreichen ,stellen aufgestellt3 in ,mannheim1 ,kopenhagen1 ,dsseldorf1 ,dresden 7erste ,anlage mit ,drehstrom71 ,bingen1 ,ludwigshafen1 ,genua1 ,emden4 ,die grten ,kaianlagen mit elektrischem ,betrieb sind in ,hamburg entstanden4 ,im ,jahre #aijj bereits wurden #eh ,krane am ,o',swald und ,amerikakai aufgestellt4 ,diese ,krane werden von einem ,kraftwerk versorgt1 das #ajjj ,,kw ,gleichstrom von #eej ,v liefern kann4 ,die umfangreichste ,anlage aber entstand im ,jahre #aijd im ,kaiser ,wilhelm-,hafen4 ,dort wurden1 wie ,fig4 #ii zeigt1 #ace ,krane aufgestellt1 die von einem besonderen ,kraftwerk gespeist werden1 das #aejj ,,kw ,gleichstrom von #ddj ,v liefert4 ,diese ,krane verfgen ber eine ,tragkraft von #c t bei einer ,ausladung von #aa m und bei einer ,hubgeschwindigkeit von #j1g sekm fr ,vollast und von #a1j sekm fr #a1be t ,last4 ,sie sind zum greren ,teil von der ,benrather ,maschinenfabrik1 zum kleineren ,teil vom ,eisenwerk 7vorm4 ,nagel ,kaemp7 ,a4-,g4 ausgefhrt worden4 ,nach der ,inbetriebsetzung der ,rotterdamer ,anlage wurde nur noch eine einzige ,anlage mit ,druckwasserbetrieb in ,auftrag gegeben und im ,jahre #ahih in ,kln in ,betrieb gesetzt4 ,dort lagen die ,verhltnisse insofern eigenartig1 als die ,energie aus einem bereits vorhandenen groen stdtischen ,werk bezogen werden sollte1 das einphasigen ,wechselstrom lieferte2 fr einphasigen ,wechselstrom gab es indessen ,elektromotoren1 die unter ,belastung anliefen1 damals noch nicht1 wohl aber stetig laufende ,motoren4 ,es wre daher notwendig gewesen1 ,umformer aufzustellen1 welche den einphasigen ,wechselstrom in ,gleichstrom verwandeln4 ,die stdtische ,behrde war damals der ,meinung1 es sei wirtschaftlicher1 eine durch stetig laufende ,elektromotoren angetriebene ,pumpenanlage aufzustellen1 welche hydraulische ,krane betrieb4 ,neuerdings -- #aije -- sind in ,kln ,kaikrane mit ,einphasenmotoren aufgestellt worden1 die sich durchaus bewhrt haben4 99 99 99 99 99 ,die ,entwickelung vom ,tretradkran zu ,heidelberg aus dem ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts bis zum elektrisch betriebenen ,kaikran von #aijj lt sich in ihren wirtschaftlichen ,folgen durch einen ,vergleich der ,leistungen am besten berschauen4 ,elektrisch ,tretrad-,kaikran betriebener ,kaikran aus dem ,jahre #agfh aus dem ,jahre #aijj ,tragkraft #b t #c t ,hubgeschwindigkeit #j1jc sekm #a1j sekm fr #j1e t ,last fr #a t ,last ,leistung am ,haken gemessen #j1b ,,ps #ac ,,ps ,stndliche ,lieferung #e t #cj t ,ausladung vom ,drehpunkt #h m #ab m ,nutzbare ,ausladung #d m #aj m ,anlagekosten #ejjj ,m4 #agjjj ,m4 ,bedienungsmannschaft #c ,mann am #a ,steuermann ,tretrad ,gesamtbetriebskosten fr #a t gehobene ,last #j1cj ,m4 #j1jje ,m4 ,arbeitsfeld ,kreis #h m ,rechteck #bd m breit1 ,durchm4 beliebig lang4 ,dieser ,vergleich zeigt1 da die ,betriebskosten auf den #fj4 ,teil des ursprnglichen ,wertes heruntergegangen sind4 ,es liegt nun die ,frage nahe1 ob eine weitere ,verminderung mglich ist und in welcher ,richtung eine ,verbesserung eintreten kann1 die zu diesem ,ziele fhrt4 ,die ,leistungsfhigkeit knnte gesteigert werden3 durch ,vergrerung der ,tragkraft1 durch ,steigerung der ,geschwindigkeit und durch ,abkrzung der ,zeit1 die zum ,anhngen und ,abhngen der ,last notwendig ist4 ,die ,vergrerung der ,last wrde das ,anhngen um so viel schwieriger und zeitraubender gestalten1 da die ,stundenleistung eher vermindert als gesteigert wrde4 ,die ,vergrerung der ,hub- und ,schwenkgeschwindigkeit wrde die ,stundenleistung nur wenig steigern1 weil die ,hub- und ,schwenkzeit zu kurz ist im ,verhltnis zu der ,dauer der ,pause1 in welcher die ,lasten an- und abgehngt werden4 ,ein ganzes ,kranspiel umfat fr mittlere ,verhltnisse folgende ,zeiten3 ,heben der ,last aus dem ,schiff #ae m hoch mit #a sekm erfor- dert #bj ,sek4 ,schwenken der ,last nach dem ,land um #ahj #b #be ,senken der ,last #e m tief #a #h ,heben des ,hakens #e m hoch #a1e #f ,schwenken des ,hakens nach dem ,schiff um #ahj #b #be ,senken des ,hakens in das ,schiff #ae m tief #a1e #ab ------- #if ,sek4 ,die lotrechten ,bewegungen knnen zum ,teil whrend des ,schwenkens ausgefhrt werden1 so da fr das ganze ,kranspiel nicht #if1 sondern nur rund #hj ,sekunden erforderlich sind4 ,anhngen der ,last im ,schiff und ,abhngen an ,land erfordert rund #dj ,sekunden4 ,es lt sich daher eine weitere ,steigerung der ,leistungsfhigkeit nur insoweit erwarten1 als etwa die ,pause etwas abgekrzt werden kann4 ,das ,an- und ,abhngen der ,last erfordert je nach ,art der ,last vier bis acht gebte ,hilfsarbeiter1 ist also sehr kostspielig im ,vergleich zu den eigentlichen ,kranbetriebskosten4 ,bei ,lasten1 die aus gleichmigen kleinen ,stcken bestehen -- ,kohle1 ,erz1 ,sand u4 dgl4 -- hat man es bereits dahin gebracht1 die ,hilfsmannschaft durch technische ,mittel zu ersetzen4 ,zunchst fhrte man ,frdergefe ein1 die an einem ,bgel drehbar so aufgehngt sind1 da der ,schwerpunkt des gefllten ,kbels ber dem ,drehpunkt des ,kbels liegt und da der ,schwerpunkt des leeren ,kbels unter den ,drehpunkt fllt4 ,illustration3 ,fig4 #ajj4 ,fig4 #ajj zeigt einen solchen ,kbel4 ,in der aufrechten ,stellung ist der ,kbel durch eine ,sperrklinke gegen den ,bgel festgestellt4 ,soll entleert werden1 so lst ein ,arbeiter mit einer ,stange die ,klinke aus1 so da der gefllte ,kbel umkippt1 nach ,entleerung von selbst in die ursprngliche ,lage zurckkehrt und sich selbstttig wieder festklinkt4 ,bei dieser ,einrichtung ist aber immer noch ein ,hilfsarbeiter zum ,ausheben der ,sperrklinke notwendig4 ,man lste daher spter die ,sperrklinke dadurch aus1 da der ,kranfhrer den ,kbel so dicht bis unter den ,auslegerkopf zog1 da die ,sperrklinke gegen einen ,anschlag traf und dadurch selbstttig ausgelst wurde4 ,diese ,anordnung hat aber den ,nachteil1 da die ,kohle aus groer ,hhe herunterstrzt1 wodurch sie stark zerkleinert und entwertet wird4 ,auerdem ist eine starke ,staubentwickelung unvermeidlich4 ,illustration3 ,fig4 #aja4 ,ein anderes ,hilfsmittel zur selbstttigen ,herbeifhrung der ,entleerung wurde dadurch geschaffen1 da man einen ,anschlag an der ,sperrklinke anbrachte1 der letztere auslste1 sobald der ,kbel auf dem ,boden aufstie4 ,dieses ,mittel ist aber nur dort anwendbar1 wo auf ,halden geschttet wird4 ,allgemein anwendbar ist eine ,entleerungsvorrichtung1 die so gestaltet ist1 da sie vom ,kranfhrer selbst und zwar in beliebiger ,hhe ausgelst werden kann4 ,fig4 #aja stellt ein ,frdergef dar1 das fr diesen ,zweck gebaut ist4 ,es besteht aus zwei ,teilen1 die durch ein ,gelenk miteinander verbunden und so gestaltet sind1 da das ,gef von selbst geschlossen bleibt1 wenn es am ,gelenk aufgehangen wird4 ,die ,hauptkette greift an diesem ,gelenk an4 ,eine zweite ,kette -- die ,entleerungskette -- gabelt sich in zwei ,strnge1 die an den oberen ,rndern des ,gefes anfassen4 ,so lange die ,entleerungskette schlaff ist1 bleibt das ,gef geschlossen2 wird sie dagegen festgehalten1 whrend die ,hauptkette nachgelassen wird1 so ffnet sich das ,gef4 ,es ist daher nun weiter nichts erforderlich als eine ,vorkehrung am ,fhrerstand1 um die ,entleerungskette festhalten zu knnen4 ,illustration3 ,fig4 #ajb;a4 ,fr diesen ,zweck ist eine ganze ,reihe von ,vorkehrungen ersonnen worden1 die zum ,teil recht umstndlicher ,art sind4 ,weitaus die einfachste ,auslsung lt sich dadurch schaffen1 da man eine ,klemmvorrichtung fr die ,entleerungskette anbringt1 wie sie in ,fig4 #aja dargestellt ist4 ,die ,entleerungskette a ist an der gleichen ,kettentrommel befestigt wie die ,hauptkette und ist ebenso lang wie diese1 wickelt sich also gleichmig mit der ,hauptkette auf und ab1 wobei der ,kbel stets geschlossen bleibt4 ,die ,entleerungskette luft zwischen zwei ,paar ,leitrollen dd2 zwischen diesen ,rollenpaaren sind ,klemmbacken ef angeordnet1 von denen der obere e feststeht1 whrend der untere f gelenkig aufgehangen ist und durch sein ,eigengewicht in geffneter ,lage gehalten wird1 so da die ,entleerungskette frei zwischen den ,klemmbacken hindurchgleiten kann4 ,soll entleert werden1 so wird durch einen ,futritt der untere ,klemmbacken nach oben bewegt und die ,entleerungskette eingeklemmt4 ,nun wird die ,kettentrommel in der ,senkrichtung bewegt2 die ,hauptkette geht infolgedessen nach abwrts1 whrend die ,entleerungskette festgehalten wird3 der ,kbel mu sich daher ffnen4 ,die selbstttige ,entleerung spart einen ,teil der ,hilfsmannschaft und krzt die ,pause ab2 das ,einschaufeln des ,frdergefes beansprucht aber nach wie vor eine betrchtliche ,zahl von ,hilfsarbeitern4 ,es lag daher nahe1 auf dem eingeschlagenen ,weg noch weiter zu gehen und das ,gef so zu gestalten1 da nicht nur die ,entleerung1 sondern auch die ,fllung selbstttig erfolgen kann4 ,die ,verwirklichung dieses ,gedankens fhrte zur ,konstruktion der sog4 ,selbstgreifer4 ,die in der ,einzelgestaltung sehr verschiedenen ,ausfhrungen beruhen alle auf einem ,grundsatz1 der an ,fig4 #ajb;a1 b und c an dem sehr einfachen ,greifer von ,hone deutlich erkennbar ist4 ,die ,gestalt des ,greifers ist derjenigen des vorher dargestellten ,entleerungsgefes hnlich3 auch hier sind zwei schaufelartige ,teile aa mittels ,gelenkbolzen bb an einem ,rahmen c aufgehngt und so geformt1 da der ,greifer im geschlossenen ,zustand eine ,mulde vom ,halbkreisquerschnitt bildet4 ,die ,unterkanten der ,schaufeln sind mit ,schneiden oder ,zhnen aus gehrtetem ,stahl ausgerstet4 ,illustration3 ,fig4 #ajb;b4 ,die ,aufhngung des ,greifers ist dagegen eine ganz andere als die des ,entleerungsgefes4 ,whrend bei letzterem das ,hauptseil an dem ,rahmen des ,gefes angreift1 zieht hier das ,seil unmittelbar an den ,schaufeln1 ist also bestrebt1 deren ,schlu herbeizufhren4 ,bei ,greifern fr sehr feinkrniges ,gut1 wie ,getreide1 erzeugt bereits der einfache ,seilzug eine hinreichend groe ,schliekraft4 ,bei grobstckigem ,gut1 wie ,kohle1 dagegen mu durch eine bersetzung dafr gesorgt werden1 da die ,schliekraft grer als der ,seilzug wird1 da nur das berwiegen des ,greifergewichtes ber den ,seilzug das ,eingraben des ,greifers herbeifhren kann4 ,illustration3 ,fig4 #ajb;c4 ,diese bersetzung wird bei den verschiedenen ,ausfhrungen von ,greifern durch verschiedenartige ,mittel erreicht3 durch ,zahnrder1 durch bersetzungstrommeln1 am hufigsten durch ,rollenzge4 ,auch der ,honegreifer verwendet letzteres ,mittel4 ,die von dem ,kran herabreichende ,seilschlinge dd umschlingt mit sechs ,strngen zwei ,rollenkpfe1 von denen der obere e im ,greiferrahmen c starr gelagert ist1 whrend der untere f in einer senkrechten ,fhrung des ,rahmens verschiebbar ist4 ,fig4 #ajb;a zeigt den ,greifer in geffnetem ,zustand4 ,der untere ,rollenkopf befindet sich in seiner hchsten ,stellung1 die ,schaufeln hngen lose herab4 ,sobald sich der ,greifer auf das ,frdergut aufsetzt1 werden die ,seile schlaff1 der untere ,rollenkopf sinkt durch sein ,eigengewicht in seine tiefste ,stellung herab und klinkt sich mit der ,sperrklinke g selbstttig in einen ,kreuzkopf h ein1 der durch ,zugstangen mit den ,schaufeln verbunden ist4 ,fig4 #ajb;b4 ,sobald die ,seilschlinge vom ,kran eingeholt wird1 bewegt sich der untere ,rollenkopf mit dem eingeklinkten ,kreuzkopf nach oben1 die ,schaufeln werden infolgedessen mit einer ,kraft1 gleich dem ,dreifachen der in den beiden ,seilzgen zusammen wirksamen ,hubkraft1 geschlossen4 ,damit bei dieser ,bewegung nicht der ganze ,greifer nach aufwrts steigt1 mu sein ,eigengewicht grer als die ,hubkraft sein4 ,haben die ,schaufeln sich geschlossen1 ist also der ,greifer gefllt1 so steigt der ganze ,greifer geschlossen in die ,hhe 7,fig4 #ajb;c74 ,in der hchsten ,stellung wird durch einen ,anschlag am ,kran die ,sperrklinke ausgelst und dadurch die ,verbindung zwischen dem unteren ,rollenkopf und dem ,kreuzkopf aufgehoben4 ,die ,schaufeln wrden mit einem ,ruck sich ffnen1 wenn nicht eine lbremse i vorhanden wre1 welche das ffnen der ,schaufeln verzgert1 so da der ,inhalt des ,greifers allmhlich herausfliet4 ,sobald die ,entleerung vollzogen ist1 kann der ,greifer ohne weiteres herabgelassen werden und seine ,arbeit von neuem beginnen4 ,die ,selbstgreifer haben gegenwrtig eine auerordentlich weite ,verbreitung gefunden und zwar hauptschlich zur ,verladung von kleinstckigen ,kohlen und ,erzen4 ,fr grobe ,stckkohle und grobstckige ,erze sind sie zurzeit noch nicht verwendbar4 ,auch fllen sie sich ohne ,nachhilfe von ,hand nur dann vollstndig1 wenn sie in eine ,mulde greifen knnen1 so da die ,kohle dem ,greifer gewissermaen zufliet4 ,dagegen geht ihre ,leistung sehr herab1 wenn diese ,bedingungen nicht erfllt sind1 wenn also etwa ,kohle aus dem engen ,raum eines ,eisenbahnwagens oder aus flachen ,kanalschiffen herausgegriffen werden soll4 ,weitere ,unvollkommenheiten liegen darin1 da der ,greifer mit einer gewissen ,wucht auf die ,kohle herabfallen mu1 um sich energisch eingraben zu knnen1 und da meist etwas ,nachhilfe von ,hand notwendig ist1 um den ,greifer an die rechte ,stelle zu bringen4 ,ersteres fhrt hufig zu ,verletzungen der ,schiffsbden1 letzteres ist nicht nur mit ,kosten1 sondern auch mit einiger ,gefahr verbunden4 ,illustration3 ,fig4 #ajc4 ,diese ,nachteile rhren im ,grunde genommen alle davon her1 da der ,greifer an ,ketten hngt und infolgedessen vom ,kranfhrer nur unvollkommen beherrscht werden kann4 ,sie werden sofort behoben1 wenn man den ,greifer nicht an ,ketten aufhngt1 sondern durch ein starres ,glied -- einen gelenkigen ,stiel -- mit dem ,kran verbindet4 ,in ,deutschland sind derartige ,stielgreifer noch nicht in ,anwendung gekommen4 ,in ,amerika sind sie aber sehr verbreitet4 ,fig4 #ajc zeigt einen ,stielgreifer von kleinen ,abmessungen nach einer ,ausfhrung der ,temperly ,transporter ,co4 in ,london4 ,der ,stiel dient hier nicht zur unmittelbaren ,aufhngung1 sondern lediglich zur sicheren ,fhrung des ,greifers2 der ,schlu des ,greifers wird durch einen ,dampfzylinder1 unabhngig von dem ,hubseil1 herbeigefhrt4 ,die erreichte ,stundenleistung betrgt #fj t4 ,eine amerikanische ,ausfhrung in weit greren ,abmessungen zeigen ,fig4 #ajd;a und b 7entnommen aus ,engineering ,news #aije ,s4 #abe74 ,hier sitzt der ,greifer an einem senkrechten ,stiel1 der durch einen ,balancier und durch einen ,lenker eine ,parallelfhrung erhlt1 so da eine senkrechte ,bewegung erzielt wird4 ,der ,greifer wird durch einen besonderen ,elektromotor1 der in den ,stiel eingebaut ist1 geschlossen und fat #aj t4 ,derartig groe ,abmessungen sind naturgem nur dort verwendbar1 wo besonders gebaute ,schiffe zur ,verfgung stehen4 ,der ,stiel kann um seine senkrechte ,achse gedreht werden1 und der ,greifer kann quer zum ,stiel verschoben werden1 so da er eine ,kreisflche bestreichen kann4 ,die mit dieser gewaltigen ,maschine erreichte ,stundenleistung betrgt #djj t4 ,wie aus den beiden ,beispielen ersichtlich ist1 gewhrt der ,stielgreifer1 abgesehen von seiner viel genaueren ,fhrung und ,steuerung1 den weiteren ,vorteil1 da die ,schlukraft nicht durch das ,hubseil zugeleitet zu werden braucht1 da sie vielmehr in sehr einfacher ,weise durch einen besonderen ,motor erzeugt werden kann1 der in unmittelbarer ,nhe des ,greifers an dem ,stiel selbst montiert wird4 ,die in ,fig4 #ajd;a dargestellte ,anordnung des ,stielgreifers hat dem ,seilgreifer gegenber noch den wirtschaftlichen ,vorzug1 da das ,greifereigengewicht durch ein am ,balancier angebrachtes ,gegengewicht ausgeglichen werden kann1 so da nur die reine ,nutzlast gehoben zu werden braucht1 whrend beim ,seilgreifer eine doppelt so groe ,last bewegt werden mu4 ,da whrend des ,schlieens kein nach aufwrts wirkender ,seilzug vorhanden ist1 so gengt ein geringer ,gewichtsberschu zur ,herbeifhrung eines sicheren ,eingrabens4 ,illustration3 ,fig4 #ajd;a4 ,fr ,stckgter aller ,art -- ,scke1 ,ballen1 ,kisten -- ist es bisher bei dem alten ,verfahren des ,anhngens von ,hand mittels ,schlingketten geblieben4 ,nachdem aber in den ,httenwerken -- wie es bereits dort dargestellt wurde -- mit ,erfolg ,krane in ,betrieb gesetzt worden sind1 welche ,blcke1 ,barren1 ,trger und ,schienen selbstttig mit ,zangen fassen1 so ist ,aussicht vorhanden1 da sich auch fr den allgemeinen ,kaibetrieb geeignete ,greifzangen konstruieren lassen werden4 ,die besondere ,schwierigkeit liegt hier darin1 da diese ,greifzangen so gestaltet sein mssen1 da sie sich den sehr vernderlichen ,abmessungen und ,formen der ,stckgter anpassen1 und da sie vom ,fhrerstand aus genau beherrscht werden mssen4 ,voraussichtlich wird nur der ,stielgreifer diese ,aufgabe lsen knnen1 nachdem man auch in den ,httenwerken es vorteilhaft gefunden hat1 ,blockzangen an starren ,stielen statt an ,seilen aufzuhngen4 ,illustration3 ,fig4 #ajd;b4 ,die ,einfhrung einer brauchbaren ,stielzange in den ,kaibetrieb wrde den grten ,teil der ,hilfsarbeiter sparen und dadurch die ,umladekosten um einen guten ,teil verringern4 ,die ,verminderung dieser ,kosten wrde einer ,verbilligung und ,vermehrung des ,verkehrs zugute kommen und diese wrde ,gelegenheit geben1 die ,kaiarbeiter einer weniger anstrengenden und lohnenderen ,beschftigung zuzufhren4 ,illustration3 ,fig4 #aje4 ,der bliche ,kaiquerschnitt 7,fig4 #aje1 entnommen aus ,ragoczy ,binnenschiffahrt und ,seeschiffahrt ,s4 #de7 zeigt zunchst der ,kaimauer ein ,ladegeleise1 dahinter ein ,rangiergeleise1 hinter diesem eine ,strae fr ,landfuhrwerk1 dann den ,ladeperron des ,schuppens oder ,speichers4 ,diese ,anordnung erlaubt beliebigen ,umschlag zwischen ,schiff1 ,eisenbahn1 ,landfuhrwerk und ,speicher4 ,der ,kaikran mu so groe ,ausladung haben1 da er wasserseitig bis ber ,schiffsmitte1 landseitig bis auf den ,ladeperron reichen kann2 eine ,ausladung von #ac-ae m gengt diesen ,ansprchen auch bei sehr breiten ,schiffen4 ,breite ,lagerpltze fr ,kohle und andere ,wassergter fhren zu wesentlich anderen ,ansprchen an die ,hebemaschinen4 ,lagerpltze bis zu #ajj m ,breite und einigen hundert ,metern ,lnge sind fr den modernen ,verkehr nichts ,ungewhnliches4 ,es ist ohne weiteres klar1 da der ,drehkran diesem ,bedrfnis nicht mehr entsprechen kann2 bei einer ,ausladung von mehr als #ae m wird der ,drehkran so schwerfllig1 da er besser durch einen ,brckenkran ersetzt wird1 der hnlich wie der fr ,httenwerkslagerpltze dargestellte 7,fig4 #ga7 gestaltet ist1 mit dem einzigen ,unterschied1 da die ,brcke wasserseitig ber den einen ,fu so weit vorkragt1 da die ,laufkatze bis ber ,schiffsmitte fahren kann4 ,fig4 #ajf stellt eine ,ausfhrung dieser ,art von ,pohlig in ,kln fr ,fr4 ,krupp ,a4-,g4 in ,rheinhausen dar4 ,illustration3 ,fig4 #ajf4 ,es liegt die ,frage nahe1 ob etwa der aus alter ,zeit stammende ,typ des ,drehkrans spter auch vom normalen ,ladekai verschwinden und dem ,brckenkran ,platz machen wird1 der einen durchaus modernen ,typ aus dem letzten ,jahrzehnt darstellt4 ,so lange man auf den ,dampfbetrieb angewiesen war1 mute das gesamte ,triebwerk um die ,dampfmaschine herum gelagert werden3 dieser ,notwendigkeit entsprach der ,drehkran durchaus1 da bei ihm das gesamte ,triebwerk sich leicht an einem ,punkt vereinigen lt4 ,der ,brckenkran ist sehr viel weniger fr diese ,vereinigung des ,triebwerks geeignet4 ,der elektrische ,betrieb gestattet dagegen1 die einzelnen ,triebwerke beliebig zu verteilen1 er verleiht dem ,brckenkran daher eine besondere ,einfachheit4 ,von diesem allgemeinen ,gesichtspunkt aus htte der letztere demnach groe ,aussicht auf weitere ,verbreitung4 ,im besonderen hat der ,drehkran zwei ,vorteile vor dem ,brckenkran voraus3 er gewhrt ein sehr freies ,profil1 gestattet also die ,verladung von sperrigen ,lasten wie ,baumstmmen und ,maschinenteilen2 auerdem ragt er nicht ber die ,kaimauer hinaus1 sobald der ,ausleger landeinwrts geschwenkt ist1 gewhrt also der ,takelage der ,schiffe freien ,raum4 ,bei dem ,brckenkran lt sich ein groer freier ,durchgang nur durch besondere ,gestaltung des ,gerstes erzielen2 die ,freigabe des ,raumes ber dem ,wasser ist nur dadurch zu erlangen1 da der ,schnabel des ,krans zum ,aufklappen eingerichtet ist4 ,inwieweit es gelingt1 diese beiden ,nachteile durch geschickte ,einzelkonstruktion auszugleichen1 mssen die nchsten ,jahre lehren4 ,illustration3 ,fig4 #ajg;a4 ,die wirtschaftliche ,bedeutung der ,hebemaschinen im modernen ,kaibetrieb wird sofort erkennbar1 wenn man den ,umfang dieses ,betriebes untersucht4 ,illustration3 ,fig4 #ajg;b4 ,in ,fig4 #ajg;a ist der ,seeverkehr von verschiedenen ,hafenanlagen im ,jahre #aijd dargestellt4 ,um ein anschaulicheres ,bild zu geben1 ist nicht die ,zahl der im ganzen ,jahr eingelaufenen ,seeschiffe und deren im ,jahr eingekommener ,rauminhalt aufgetragen1 sondern es ist die ,anzahl der durchschnittlich in einem ,tag einlaufenden ,seeschiffe und deren ,gesamtrauminhalt -- also die tglich auszuladende ,fracht -- dargestellt4 ,tatschlich schwankt natrlich die ,zahl der tglich einlaufenden ,schiffe je nach ,jahreszeit und ,umsatz4 ,aus dem ,schaubild ist ersichtlich1 da ,hamburg1 ,antwerpen und ,amsterdam die brigen im ,schaubild eingetragenen ,hafenanlagen hinsichtlich der ,gre ihres ,seeverkehrs weit berragen4 ,aus dieser graphischen ,darstellung ist auch erkennbar1 da in diesen ,hfen ,schiffe mit weit grerem ,raumgehalt einlaufen1 entsprechend der greren ,wassertiefe dieser ,anlagen4 ,fig4 #ajg;b gibt eine ,vorstellung von der ,entwickelung des ,seeverkehrs im ,hamburger ,hafen4 ,auch aus diesem ,schaubild ist ersichtlich1 da der ,raumgehalt der ,schiffe stetig zugenommen hat und zwar in gleichem ,verhltnis mit der gesteigerten ,vertiefung des ,fahrwassers4 ,in den letzten zwanzig ,jahren hat sich die ,anzahl der durchschnittlich tglich einlaufenden ,schiffe verdoppelt -- von #bj auf #dj --1 die tglich auszuladende ,fracht ist in dem gleichen ,zeitraum nahezu auf das ,dreifache gestiegen4 ,die ,hamburger ,hafenanlagen setzen sich aus #ac ,einzelhfen mit insgesamt #ai km ,kaistrecken1 #ab km ,schuppen und #agg km ,geleise zusammen4 ,im ganzen sind #gej ,kaikrane mit zusammen #aijj t ,tragkraft in ,betrieb4 ,im ,besitz der ,hamburger ,reedereien sind #faa ,seedampfer1 darunter #aii mit mehr als #bjjj t ,raumgehalt1 und #eec ,segelschiffe1 unter denen #cf mehr als #bjjj t tragen4 ,illustration ,illustration ,d4 ,lastenbewegung in ,werften4 ,solange ,holz das ,baumaterial fr ,schiffe war1 gengten die allereinfachsten technischen ,hilfsmittel zum ,transport1 denn weitaus die meisten ,einzelteile waren klein und von geringem ,gewicht4 ,die ,bauzeiten waren reichlich bemessen1 die ,geschwindigkeit der ,lastenbewegung konnte daher sehr gering sein4 ,es gengten hlzerne ,masten mit ,rollenzgen fr die ,hellinge4 ,nur fr das ,einsetzen der ,masten1 ,kessel und ,maschinenteile war ein einfacher ,mastenkran mit ,handwinde erforderlich4 ,die ,anfnge des ,eisenschiffbaues reichen bis in das ,jahr #ahcj zurck4 ,die ,einfhrung ging aber sehr langsam vor sich2 in ,deutschland fand der bergang vom ,holzschiffbau zum ,eisenschiffbau erst ,ende der ,sechziger ,jahre statt4 ,von #ahgj bis #ahhj war die ,entwicklung immer noch eine langsame2 von #ahhj an erfolgte ein erster ,aufschwung1 von #ahif an ein rasches ,aufsteigen4 ,die ,entwicklung seit #ahgb ist dargestellt in einem von dem ,ingenieur ,stelter entworfenen ,diagramm4 ,fig4 #ajh 7entnommen aus der ,z4 d4 ,v4 d4 ,i41 #bf4 ,august #aije74 ,aus ihm ist ersichtlich1 da der ,verlauf des ,handelsschiffbaues ein sehr sprunghafter war1 whrend der ,kriegsschiffbau sich stetiger entwickelte4 ,das ,schaubild zeigt auch1 da bis zum ,jahre #aijj der deutsche ,schiffbau nur die ,hlfte des ,bedarfes der deutschen ,reederei gedeckt hat2 erst von da an wird der grte ,teil der ,schiffe in ,deutschland gebaut4 ,im ,jahre #aijd wurden erbaut3 auf ,hamburger ,werften #he ,schiffe mit zusammen #iacjj t1 auf ,kieler ,werften #eg ,schiffe mit zusammen #ghijj t1 auf ,stettiner ,werften #bg ,schiffe mit zusammen #fggjj t4 ,illustration3 ,fig4 #ajh4 ,aus diesem berblick geht hervor1 da ein ,bedarf nach leistungsfhigen ,hebemaschinen erst in den ,siebziger ,jahren begann1 da also die ,entwicklung dieser ,maschinen nahezu ausschlielich den letzten ,jahrzehnten angehrt4 ,die ,gestaltung dieser ,hebemaschinen ist eine sehr verschiedene1 je nachdem sie zum ,bau des ,schiffes auf der ,helling1 zum ,einheben schwerer ,lasten in das am ,werftkai liegende ,schiff oder endlich zum ,transport von ,lasten auf das im freien ,wasser vertaute ,schiff dienen4 a7 ,helling-,krane4 ,solange das ,schiff auf der ,helling steht1 darf es nur mglichst wenig belastet werden1 damit der ,stapellauf nicht zu sehr erschwert wird4 ,schwere ,maschinenteile1 ,kessel1 ,geschtztrme und sonstige ,schwerlasten werden erst nach dem ,stapellauf eingesetzt4 ,die ,hellingkrane haben daher nur die ,aufgabe1 die zum ,aufbau des ,schiffsrumpfes erforderlichen ,bleche und ,trger zu heben und brauchen infolgedessen nicht mehr als #c t ,tragkraft zu besitzen4 ,dagegen ist groe ,geschwindigkeit erwnscht1 um die kurzen ,bauzeiten einhalten zu knnen1 die dem modernen ,schiffbau gestellt werden4 ,fig4 #aji stellt ein ,bild einer ,helling der ,schiffswerft von ,schichau vor #ae ,jahren dar3 ,lotrechte ,holzmasten1 die mittels ,drahtseilen verankert sind1 tragen nahe ihrem oberen ,ende schrgstehende ,holzspieren1 die ebenfalls durch ,drahtseile in ihrer ,lage gehalten werden4 ,die ,lasten werden durch einen vom ,ende der ,spiere herabhngenden ,rollenzug hochgezogen und durch ,wippen und ,schwenken der ,spieren seitwrts bewegt4 ,zum ,einholen der ,seile werden zumeist einfache ,dampfwinden benutzt1 wie sie an ,bord der ,schiffe gebruchlich sind4 ,die ganze ,anordnung erinnert an die ,takelage der ,schiffe4 ,sie ermglicht das ,hochziehen und ,seitwrtsbewegen der ,lasten4 ,fr den ,transport von den ,werksttten nach den ,kranen sind ,schmalspurgleise erforderlich1 die an den ,hellingen entlang gefhrt sind4 ,da die ,holzmasten feststehen1 so ist die ,seitwrtsbewegung natrlich eine sehr begrenzte1 und es ist eine groe ,anzahl solcher ,masten erforderlich4 ,eine weit grere ,bewegungsfreiheit konnte dadurch gewonnen werden1 da man den feststehenden ,holzmast durch einen auf ,breitspur fahrbaren eisernen ,turm ersetzte4 ,fig4 #aaj 7entnommen aus dem ,jahrbuch der ,schiffbautechnischen ,gesellschaft #aija74 ,die hlzernen ,spieren sind bei dieser amerikanischen ,ausfhrung durch eiserne ,streben ersetzt1 die ,dampfwinde ist auf dem ,kranwagen montiert und so eingerichtet1 da sie gleichzeitig das ,wippen der ,strebe und das ,fahren des ,krans besorgen kann4 ,durch diese ,anordnung wird das ,arbeitsfeld des ,krans bedeutend vergrert1 die ,leistungsfhigkeit gleichzeitig erhht4 ,die ,querbewegung der ,last kann bei diesem ,turmkran ebenso wie bei den hlzernen ,spierenkranen nur durch ,wippen der ,strebe1 also in einem ,kreisbogen bewirkt werden4 ,fr die ,montage ist indessen eine geradlinige ,seitwrtsbewegung immer bequemer1 die weitere ,entwicklung mute daher zu ,kranen mit ,laufkatzen fhren4 ,illustration3 ,fig4 #aji4 ,illustration3 ,fig4 #aaj4 ,in ,fig4 #aaa1 einer modernen deutschen ,ausfhrung aus dem ,jahre #aije von ,stuckenholz1 ist dieser ,gedanke in der ,weise verwirklicht1 da der fahrbare ,turm nicht zwei ,spieren1 sondern einen drehbaren ,ausleger trgt1 der mit einer ,laufbahn fr eine ,laufkatze ausgerstet ist4 ,der ,turm luft auf einem ,geleise von #f m ,spurweite und vermag ,lasten von #c t an #af m ,ausladung mit #j1e sekm ,geschwindigkeit und ,lasten von #f t an #j1c m ,ausladung mit #j1be sekm bis auf eine ,hhe von #cj m zu heben4 ,der elektrische ,betrieb fhrte auch hier dazu1 die ,drehbewegung schlielich ganz zu beseitigen und nur geradlinige ,bewegungen auszufhren1 die einerseits fr genaues ,montieren zweifellos die bequemsten sind1 und die anderseits die ,herstellung der ,krane insofern verbilligen1 als sie die ,ausgestaltung von ,einheitstypen erleichtern4 ,illustration3 ,fig4 #aaa4 ,fig4 #aab 7entnommen aus dem ,jahrbuch der ,schiffbautechnischen ,gesellschaft #aija7 zeigt eine amerikanische ,ausfhrung1 bei der auer der ,hubbewegung nur eine geradlinige ,querbewegung und eine geradlinige ,lngsbewegung vorhanden ist4 ,das sehr breite ,geleise ist auf eine ,hochbahn gelegt1 wodurch die ,hhe des ,krans verringert1 dieser also leichter und entsprechend beweglicher wird1 wogegen die ,anlagekosten erhht werden4 ,der ,oberteil des ,kranwagens bildet einen starren quergestellten ,ausleger1 der auf einer ,innenlaufbahn die ,laufkatze mit dem angehngten ,fhrerstand trgt4 ,der ,ausleger erstreckt sich ber die ganze ,breite von zwei ,hellingen4 ,unter der ,hochbahn liegt das ,zufuhrgleise fr das ,baumaterial4 ,die ,laufkatze bewegt sich mit einer ,geschwindigkeit von #a sekm1 der ,kran fhrt mit #b sekm1 die ,last von #ae t wird mit #a1e sekm gehoben4 ,eine hnliche ,ausfhrung in ,deutschland stellt ,fig4 #aac dar 7,bttcher ,krane74 ,dieser ,hellingkran ist von der ,duisburger ,maschinenbau ,akt4-,ges4 fr den ,bremer ,vulkan in ,vegesack erbaut worden2 er hebt ,lasten bis zu #f ,tonnen mit #j1be sekm ,geschwindigkeit4 ,illustration3 ,fig4 #aab4 ,illustration3 ,fig4 #aac4 ,bis vor wenigen ,jahren wurden die ,arbeiten auf den ,hellingen ohne jeden ,schutz gegen ,witterungseinflsse ausgefhrt2 die strengen ,winter in ,amerika dagegen gaben dort ,veranlassung die ,hellinge zu berdachen4 ,von den deutschen ,werften ist die ,kruppsche ,germania-,werft in ,kiel diesem ,beispiel gefolgt und hat ein ,glasdach ber ihre ,hellinge gespannt4 ,fr die ,sttzung des ,daches ist ein krftiges ,eisengerst erforderlich1 um der ,schneelast und dem ,winddruck ,widerstand zu bieten4 ,eine geringe ,verstrkung des ,gerstes reicht aus1 um dieses gleichzeitig als ,laufbahn fr ,krane benutzen zu knnen4 ,illustration3 ,fig4 #aad;a4 ,die ,krane selbst erhalten dann die ,gestalt von ,deckenlaufkranen1 wie sie ,fig4 #aad;a 7entnommen aus der ,z4 d4 ,v4 d4 ,i4 #aijd7 zeigt1 die eine ,darstellung der ,hellingkrane des ,vulkan in ,stettin1 gibt1 die #aijd in ,betrieb gesetzt wurden4 ,dort ist ebenfalls ein ,eisengerst errichtet worden1 welches alle ,hellinge berspannt4 ,eine ,dachhaut ist vorerst nicht angebracht1 kann aber spter montiert werden1 wenn dies wnschenswert erscheint4 ,zunchst dient das ,gerst lediglich als ,laufbahn fr die ,krane4 ,fr #d ,hellinge sind #h ,laufkrane von je #d t ,tragkraft ausgefhrt1 die mit einer ,geschwindigkeit von #j1ag sekm heben und von #a1c sekm fahren knnen4 ,die beiden ,laufkrane jeder ,helling sind mit ungleichen ,spannweiten ausgefhrt1 damit der ,lasthaken die ber dem ,kiel liegenden ,stellen bestreichen kann4 ,neben dem ,kiel bleibt allerdings ein unbestrichener ,streifen4 ,fig4 #aad;b zeigt die ,stirnansicht der ,helling4 ,illustration3 ,fig4 #aad;b4 ,eine vollkommenere ,lsung ist in ,fig4 #aae;a dargestellt1 die einen ,querschnitt durch die ,hellinge der ,germania-,werft zeigt4 ,hier sind von ,l4 ,stuckenholz #h ,laufkrane von je #f t ,tragkraft eingebaut1 die auer der ,quer- und ,lngsbewegung noch eine ,schwenkbewegung ausfhren knnen1 so da jeder ,punkt der ,grundflche bestrichen wird 7,fig4 #aae;a74 ,die ,hubgeschwindigkeit betrgt #j1b sekm1 die ,fahrgeschwindigkeit #a1be sekm bei voller ,belastung und #a1e sekm bei ,leerfahrt4 ,illustration3 ,fig4 #aae;a4 ,illustration3 ,fig4 #aae;b4 ,die ,turmkrane mit ihrem an einer ,stelle vereinigten ,triebwerk gehren grtenteils noch der ,zeit des ,dampfbetriebes an4 ,die ,auslegerkrane sind teils noch mit ,dampfbetrieb1 zum ,teil bereits mit elektrischem ,betrieb ausgefhrt worden4 ,die ,deckenlaufkrane der modernen ,hellinggerste sind ihrer ,natur nach nur fr elektrischen ,betrieb geeignet1 da ihnen die ,energie nur durch ,kontaktleitung zugefhrt werden kann4 ,die ,deckenlaufkrane werden allgemeine ,verbreitung natrlich nur dann finden1 wenn sich die berdachung der ,hellinge als wirtschaftlich lohnend erweist1 da das ,gerst hohe ,anlagekosten erfordert4 ,ob dies tatschlich der ,fall ist1 darber sind die ,ansichten der ,schiffbauer noch geteilt4 b7 ,schwerlast-,werftkrane4 ,sobald das ,schiff vom ,stapel gelaufen ist1 werden die schweren ,teile -- ,kessel1 ,maschinen1 ,geschtze -- eingesetzt4 ,hierzu ist ein ,kran erforderlich1 der auf der ,kaimauer steht und die ,last von einem ,zufuhrgleise bis ber ,mitte ,schiff heben kann4 ,das einfachste ,mittel ist ein aus zwei ,holzmasten gebildetes ,zweibein1 welches sich auf die ,kaimauer sttzt und durch ,seile in geneigter ,lage so gehalten wird1 da es eine ,wippbewegung aus einer nahezu lotrechten ,stellung in eine stark geneigte ausfhren kann4 ,die ,last beschreibt bei dieser ,wippbewegung eine ,linie1 die quer zur ,kaimauer liegt4 ,derartige ,vorrichtungen sind uralt und schon von ,vitruv beschrieben4 ,fig4 #f ist eine ,zeichnung1 die nach der ,schilderung von ,vitruv entworfen ist4 ,die ,hebung der ,last wurde durch ,rollenzge und ,handwinden bewirkt4 ,illustration3 ,fig4 #aaf4 ,illustration3 ,fig4 #aag4 ,um die ,mitte des neunzehnten ,jahrhunderts wurde dieser ,wippkran in seinen ,einzelausfhrungen soweit verbessert1 da er schwere ,lasten bewltigen konnte4 ,fig4 #aaf 7entnommen aus ,riedler3 ,skizzen zu den ,vorlesungen ber ,lasthebemaschinen7 stellt einen in den ,siebziger ,jahren in ,pola aufgestellten ,wippkran dar4 ,die beiden ,holzmasten sind durch genietete ,rohre ersetzt1 die ,haltetaue durch eine ,strebe1 die ebenfalls als genietetes ,rohr ausgebildet ist4 ,der untere ,endpunkt dieser ,strebe ist auf einer wagrechten ,gleitbahn gefhrt und wird durch eine ,schraubenspindel verschoben4 ,diese wagrechte ,verschiebung des unteren ,endpunktes ruft eine entsprechende nderung der ,neigung hervor4 ,eine ,dampfmaschine dreht die ,schraubenspindel und treibt eine ,kettentrommel an1 deren ,kette mittels eingeschalteten ,rollenzuges die ,last hebt4 ,die ,tragkraft betrgt #fj t1 die ,kranhhe #cj m1 die ,querbewegung #af m4 ,illustration3 ,fig4 #aah4 ,da der ,kran selbst nur eine ,querbewegung besitzt1 so mu die zum ,montieren notwendige ,lngsbewegung durch ,verholen des ,schiffes herbeigefhrt werden4 ,dieses ,verholen war leicht mglich bei den kleinen ,schiffen frherer ,zeit1 wrde fr die groen ,schiffe neuerer ,zeit aber sehr lstig und zeitraubend sein4 ,die weiteren ,bestrebungen fhrten daher zu einer ,krankonstruktion1 die zwei ,querbewegungen zulie4 ,illustration3 ,fig4 #aai4 ,fig4 #aag und #aah 7entnommen aus ,engineering #aija7 geben das ,bild eines englischen ,werftkrans aus dem ,jahre #aija4 ,hier ist nur eine einzige bewegliche ,strebe vorhanden1 die mit ihrem unteren ,ende sich auf die ,kaimauer sttzt und deren oberes ,ende durch einen ,rollenzug gehalten ist1 der an einem feststehenden ,bock verankert ist4 ,wird die ,strebe geschwenkt1 so beschreibt die ,last eine ,kreislinie1 wird die ,neigung der ,strebe verndert1 so bewegt sich die ,last in radialer ,richtung4 ,der ,kran bestreicht daher die ,hlfte einer ,ringflche4 ,smtliche ,streben sind als genietete ,kastentrger ausgebildet4 ,drei getrennte ,dampfmaschinen bewirken das ,heben1 ,schwenken und ,wippen der ,last1 eine vierte bettigt das ,hilfshubwerk4 ,die ,tragkraft ist hier bereits auf #abj t gesteigert4 ,eine moderne ,ausfhrung der gleichen ,anordnung zeigt ,fig4 #aai4 ,dieser ,werftkran wurde im ,jahre #ahih auf der ,werft von ,blohm und ,vo in ,hamburg von der ,duisburger ,maschinenbau-,a4-,g4 erbaut4 ,der feststehende ,bock ist aus ,kastentrgern zusammengesetzt4 ,der um eine lotrechte ,achse drehbare ,ausleger ist aus ,gittertrgern hergestellt und trgt einen ,schnabel1 der um eine wagrechte ,achse gewippt werden kann4 ,da hier die ,wippachse bedeutend hher liegt als bei der vorhergehenden ,ausfhrung1 so knnen hochbordige ,schiffe nher an den ,kran herankommen1 mit anderen ,worten1 die nutzbare ,ausladung ist hier grer4 ,gehalten wird der ,schnabel hier nicht durch einen ,rollenzug1 sondern durch zwei ,schraubenspindeln4 ,durch diese ,anordnung wird der ganze ,kran wesentlich betriebssicherer als der vorher beschriebene4 ,eine ,dampfmaschine betreibt das ,hub- und ,wippwerk1 eine zweite das ,schwenkwerk4 ,die ,tragkraft erreicht hier bereits den ,wert von #aej t2 das ,arbeitsfeld des ,krans bildet eine halbe ,ringflche von #cb m uerem ,halbmesser4 ,diese ,krane haben fr die ,montage noch die eine ,unbequemlichkeit1 da zwar die durch ,schwenken des ,auslegers hervorgerufene peripherische ,seitwrtsbewegung eine reine ,horizontalbewegung ist1 nicht aber die durch ,wippen des ,auslegers bewirkte ,radialbewegung4 ,bei letzterer findet vielmehr gleichzeitig ein ,heben oder ,senken der ,last statt1 das durch entsprechende ,ingangsetzung des ,hubwerks beseitigt werden mu4 ,auch erfordert infolge dieses ,umstandes die ,radialbewegung einen sehr starken ,motor4 ,dieser ,nachteil wird vermieden bei einer neuen ,konstruktion1 die zum erstenmal in ,bremerhaven im ,jahre #ahii von der ,benrather ,maschinenfabrik ausgefhrt wurde3 ,fig4 #abj4 ,der feststehende ,bock hat hier die ,gestalt eines vierkantigen eisernen ,turmes4 ,der drehbare ,ausleger hat die ,gestalt eines ,t1 dessen lotrechter ,teil zentrisch im ,turm gelagert ist und dessen wagrechter ,teil einerseits die ,last1 anderseits ein ,gegengewicht trgt1 das die ,last zur ,hlfte ausgleicht4 ,die ,radialbewegung der ,last wird hier dadurch erzielt1 da die ,last an einer ,laufkatze aufgehangen ist1 die auf dem wagrechten ,teil des ,auslegers fhrt4 ,beide ,seitwrtsbewegungen1 die peripherische wie die radiale1 sind hier reine ,horizontalbewegungen1 wodurch die ,montage von ,schiffsmaschinen sehr erleichtert wird4 ,der ,turm mu so hoch gefhrt sein1 da der ,ausleger ber die ,takelage des ,schiffes hinweg schwenken kann2 diese ,notwendigkeit hat zu sehr groen ,hhen dieser ,krane gefhrt4 ,das ,arbeitsfeld ist eine volle ,ringflche1 wird also bei gleicher ,ausladung doppelt so gro als bei dem vorhergehenden ,typ4 ,der ,kran in ,bremerhaven ist fr eine ,probelast von #bjj t1 eine ,hchstausladung von #bb m und eine lichte ,hhe von #cj m ber ,kaimauer gebaut4 ,illustration3 ,fig4 #abj4 ,nach diesem ,vorbild sind in den letzten ,jahren mehrere ,werftkrane entstanden1 die nur in der ,einzelkonstruktion des ,gerstes und des ,triebwerks ,verschiedenheiten aufweisen4 ,die bedeutendste ,ausfhrung dieser ,art drfte der auf der ,kruppschen ,germania-,werft in ,kiel im ,jahre #aijb von der ,duisburger ,maschinenbau-,a4-,g4 erbaute ,kran sein3 ,fig4 #aba4 ,die ,probelast betrgt #bjj t1 die grte ,ausladung #ce m1 die lichte ,hhe ber ,kaimauer #cj m4 ,er unterscheidet sich in seiner ueren ,gestaltung von dem ,bremerhavener ,kran durch die ,anordnung des ,turms1 der hier nicht vierkantig1 sondern dreikantig ausgebildet ist1 und zwar so1 da die ,zufuhrgleise zwischen den ,fen des ,turms hindurchgefhrt werden konnten1 wodurch eine vorzgliche ,raumausnutzung erreicht wurde4 ,die weiteren wesentlichen ,verschiedenheiten in der ,auslegerlagerung sowie im ,hubwerk und ,drehwerk sind zwar fr den ,fachmann von besonderem ,interesse1 liegen aber auerhalb des ,rahmens dieser ,darstellung4 ,das ,arbeitsfeld des ,krans ist eine ,ringflche von #ce m ,auenhalbmesser und #e m ,innenhalbmesser4 ,illustration3 ,fig4 #aba4 ,illustration3 ,fig4 #aba;a4 ,eine deutsche ,ausfhrung fr ,england zeigt ,fig4 #aba;a 7entnommen aus ,schiffbau1 ,,vii4 ,jahrgang74 ,sie ist dadurch bemerkenswert1 da der kurze ,auslegerarm mit einer ,laufwinde von #aej t ,tragkraft ausgerstet ist1 whrend der lange ,arm einer ,laufwinde fr #ej t ,last trgt2 die unbelastete ,laufwinde dient jedesmal als ,gegengewicht fr die belastete ,winde4 ,fig4 #aba;b gibt einen ,blick von dem ,ausleger auf den ,turm4 ,dieser ,kran ist ausgefhrt von der ,benrather ,maschinenfabrik ,a4-,g4 fr ,william ,beardmore ,co4 ,ltd4 in ,glasgow4 ,diese gewaltigen ,werftkrane1 die ,lasten gleich dem ,gewicht von drei ,lokomotiven anscheinend ohne ,anstrengung in jede beliebige ,lage mit uerster ,genauigkeit bringen1 haben einen ,wandel in die ,herstellung der ,schiffsmaschinen gebracht4 ,als derartige ,hebemaschinen noch nicht zur ,verfgung standen1 konnten die ,schiffsmaschinen in den ,werksttten nur provisorisch montiert werden2 sie muten fr den ,transport wieder zerlegt und im ,schiff von neuem zusammengestellt werden4 ,da nun der elastische ,schiffsboden sich anders verhlt als der feste ,werkstattboden1 so konnte die endgltige ,bearbeitung der ,paflchen erst im ,schiff vorgenommen werden1 eine ,arbeit1 die in diesen engen ,rumen sehr schwierig und zeitraubend war4 ,jetzt wird die ganze ,schiffsmaschine in der ,werkstatt vollstndig zusammengebaut und endgltig verschraubt1 so da sie ein starres ,ganzes bildet4 ,die ganze ,maschine wird nun vom ,kran gefat1 ins ,schiff gehoben und einfach dort angeschraubt1 so da der ,vorgang1 der frher mehrere ,wochen erforderte1 jetzt in ebensoviel ,stunden beendet ist4 ,illustration3 ,fig4 #aba;b4 ,der ,aufbau der ,schwerlast-,krane hat in den letzten beiden ,jahrzehnten einen vielgestaltigen ,wandel durchgemacht2 es liegt daher die ,frage nahe1 wie lange sich der gegenwrtig beliebte ,turm-,typ halten wird4 ,wenn dessen ,arbeitsfeld auch eine sehr groe ,kreisflche ist1 so beherrscht es doch immer nur einen sehr kleinen ,teil des ,schiffes4 ,eine weit grere ,freiheit wrde gewonnen werden1 wenn ein rechteckiges ,arbeitsfeld1 wie es die ,brckenkrane besitzen1 an ,stelle des kreisfrmigen treten knnte4 ,dieser ,forderung wrde ohne weiteres entsprochen durch ein fahrbares ,eisengerst1 das auf einem sehr breiten ,lngsgeleise fahrbar ist1 und das eine ,laufbahn trgt1 die quer zum ,kai liegt4 ,die ,schwenkbewegung knnte dann ganz fortfallen1 wodurch der ,aufbau wesentlich vereinfacht wrde4 ,fr die ,montage aber sind zwei rechtwinklig sich schneidende ,horizontalbewegungen wesentlich vorteilhafter als kreisfrmige ,bewegungen4 ,es ist daher wohl mglich1 da die immer hher gesteigerten ,ansprche des ,schiffbaues zu einer derartigen ,lsung fhren werden4 ,die von ,mitte bis ,ende des neunzehnten ,jahrhunderts vollzogene ,entwicklung hinsichtlich ,vergrerung der ,tragkraft und des ,arbeitsfeldes ergibt ein ,vergleich dieser ,gren zwischen dem ,werftkran zu ,pola und dem zu ,kiel ,dreibein-,werftkran ,turm-,werftkran zu ,pola zu ,kiel ca4 #ahfj #aijj ,tragkraft #fj t #bjj t ,nutzbare ,ausladung der ,hchstlast #ab m #bb1ge m ,nutzbare ,ausladung von ,last4 #ab m #ce1be m ,arbeitsfeld ,linie #af m ,kreisflche lang #gj m ,durchm4 c7 ,schwimmkrane4 ,zur bernahme von ,schwerlasten auf ,schiffe1 die im freien ,wasser an ,dukdalben vertaut sind1 hat man schon frhzeitig ,krane benutzt1 die auf ,schwimmkasten aufgestellt waren4 ,diese ,anordnung erlaubte es1 die ,lasten vom ,kai auf den ,schwimmkasten berzuladen1 dann diesen bis zu dem ,schiff zu schleppen und nun die ,last auf das ,schiff berzuheben4 ,der ,aufbau der ersten ,schwimmkrane glich durchaus dem der ersten ,schwerlastkrane3 ein ,zweibein sttzte sich mit den unteren ,enden auf den ,bord des ,schwimmkastens1 der ,kopf des ,zweibeins wurde durch ,taue gehalten1 die an dem rckwrtigen ,ende des ,schwimmkastens befestigt waren4 ,fig4 #abb 7entnommen aus ,uhland ,hebeapparate7 stellt einen derartigen ,schwimmkran von #ej t ,tragkraft dar1 der fr die ,messageries ,maritimes in ,marseille ,anfang der siebziger ,jahre erbaut wurde4 ,der ,schwimmkasten besteht aus zwei durch ein ,trgerpaar verbundenen ,blechkasten2 das ,zweibein ist aus ,kastentrgern hergestellt1 die ,haltetaue sind ,drahtseile4 ,die nutzbare ,ausladung betrgt #f m4 ,eine ,dampfwinde kann die ,last nur lotrecht bewegen und zwar mit einer ,geschwindigkeit von #j1ja sekm2 ,seitwrtsbewegungen der ,last werden durch ,verholen des ,schwimmkastens nach seitwrts1 vorwrts oder rckwrts ausgefhrt4 ,zu diesem ,zweck dienen zwei ,handwinden1 die auf dem ,deck des ,schwimmkastens aufgestellt sind und die ,verholtaue einholen bzw4 nachlassen4 ,die unvernderliche ,schwimmlage bei jeder ,last wird durch ein fahrbares ,gegengewicht im ,schwimmkasten erzielt4 ,illustration3 ,fig4 #abb4 ,da das ,verholen ein etwas zeitraubender ,vorgang ist und in engem ,fahrwasser sich schwierig gestaltet1 so gab man spter dem ,kran eine eigene ,horizontalbewegung1 indem man das ,zweibein nicht durch ,haltetaue sondern durch eine bewegliche ,strebe nach hinten absttzte4 ,bei den feststehenden ,kranen hatte man den ,fu der beweglichen ,strebe auf einer wagerechten ,gleitbahn gefhrt und durch eine wagerechte ,schraubenspindel auf dieser ,fhrung verschoben 7,fig4 #aaf74 ,diese ,anordnung war aber fr ,schwimmkrane unmglich1 weil der erforderliche langgestreckte ,raum fr die ,gleitbahn auf dem ,schwimmkasten nicht verfgbar war4 ,man ordnete daher die ,gleitbahn und die ,schraubenspindel in schiefer ,richtung auf einem starren ,bock so an1 da sie ungefhr mit der mittleren ,neigung der beweglichen ,strebe zusammenfielen4 ,diese ,anordnung gewhrte gleichzeitig den ,vorteil1 da der ,querdruck auf die ,gleitbahn kleiner wurde1 und da der ,reibungswiderstand sich entsprechend verminderte4 ,illustration3 ,fig4 #abb;a4 ,da auch bei dieser ,ausfhrung sich noch ,querdrcke auf die ,gleitbahn -- wenn auch in geringem ,ma -- ergeben1 so ersetzte man spter die ,gleitbahn durch eine ,kurvenbahn1 die so gekrmmt ist1 da die ,achse der gelenkig gelagerten ,schraubenspindel stets mit der ,achse der beweglichen ,strebe zusammenfllt4 ,fig4 #abb;a zeigt eine ,ausfhrung dieser ,art4 ,fig4 #abc 7entnommen aus dem ,jahrbuch der ,schiffbautechnischen ,gesellschaft #aija7 zeigt einen von der ,gutehoffnungshtte in ,sterkrade fr die ,kaiserliche ,werft in ,kiel gelieferten ,schwimmkran1 der ber eine ,tragkraft von #ajj t verfgt4 ,das ,zweibein kann hier soweit nach rckwrts bewegt werden1 da es ,lasten aufnehmen kann1 die auf dem ,schwimmkasten selbst liegen4 ,diese ,anordnung ist besonders vorteilhaft dort1 wo grere ,strecken auf dem ,wasser zurckzulegen sind1 weil auf dem ,schwimmkasten ruhende ,lasten naturgem sicherer transportiert werden knnen als solche1 die frei am ,haken hngen4 ,bei dieser ,ausfhrung braucht auch der ,kran nicht von einem ,schleppdampfer geschleppt zu werden1 da er mit eigenen ,schiffsschrauben ausgerstet ist4 ,die ,querbewegung der ,last fhrt ein verschieden tiefes ,eintauchen und infolgedessen eine wechselnde ,neigung des ganzen ,krans herbei4 ,zum ,ausgleich dieses ,wechsels ist entweder ein verschiebbares ,gegengewicht eingebaut1 oder es wird die ,standfestigkeit durch entsprechendes ,voll- oder ,leerpumpen von eingebauten ,tanks hergestellt4 ,illustration3 ,fig4 #abc4 ,illustration3 ,fig4 #abd4 ,eine weitere ,vervollkommnung wurde dadurch herbeigefhrt1 da man die ,strebe mit dem ,zweibein zu einem starren ,gittertrger verband1 der an der ,vorderkante des ,schwimmkastens um wagerechte ,bolzen drehbar war und durch zwei kurze ,schraubenspindeln nach rckwrts gesttzt wurde1 wie aus ,fig4 #abd ersichtlich ist4 ,diese ,anordnung gewhrt den ,vorteil1 da eine gebogene ,gestaltung des ,auslegers ermglicht wird1 wodurch ein grerer freierer ,querschnitt gewonnen wird4 ,aus dem ,bild ist deutlich die geknickte ,gestalt des ,auslegers erkennbar1 die es gestattet1 den ,schwimmkran bis dicht an ein hochbordiges ,schiff heranzufhren1 ohne da der ,ausleger mit dem ,schiffsbord zusammenstt4 ,gleichzeitig wird durch die ,vereinigung der ,streben zu einem einzigen ,gittertrger der ,ausleger wesentlich leichter4 ,schlielich wird noch der ,vorteil gewonnen1 da der ,schwimmkasten krzer ausgefhrt werden kann1 also besser fr enges ,fahrwasser geeignet ist4 ,der ,kran wurde im ,jahre #aijd von der ,duisburger ,m4 ,a4-,g4 vorm4 ,bechem ,keetmann fr die ,kaiserliche ,werft in ,danzig ausgefhrt4 ,die ,tragkraft betrgt #ajj t1 die grte nutzbare ,ausladung #ab m4 ,illustration3 ,fig4 #abe4 ,da die ,querbewegung der ,last durch ,wippen des ,zweibeins herbeigefhrt wird1 so ist sie keine reine ,horizontalbewegung1 mu also durch entsprechendes ,ingangsetzen des ,hubwerks berichtigt werden4 ,in neuester ,zeit ist man daher zu einer ,anordnung bergegangen1 die eine genaue wagrechte ,bewegung gibt4 ,fig4 #abe 7entnommen aus der ,z4 d4 ,v4 d4 ,i4 #aijd7 stellt die erste ,anordnung dieser ,art dar1 die von der ,brown ,hoisting ,machinery ,co4 in ,cleveland fr die ,staatswerft von ,neuyork im ,jahre #aijc ausgefhrt wurde4 ,auf den ,schwimmkasten ist hier ein starres ,gerst aufgebaut1 welches eine ,laufbahn fr eine ,laufkatze trgt1 an der die ,last aufgehangen ist4 ,die wechselnde ,neigung wird durch ,aufpumpen von ,tanks berichtigt4 ,die ,tragkraft betrgt #ajj t1 die grte nutzbare ,ausladung #ad m4 ,fig4 #abf zeigt die erste deutsche ,ausfhrung dieses ,typs4 ,dieser ,schwimmkran von #fj t ,tragkraft und #aj m grter nutzbarer ,ausladung wurde von der ,duisburger ,maschinenbau-,a4-,g4 vorm4 ,bechem ,keetmann im ,jahre #aije fr die ,werft von ,j4 ,w4 ,klawitter in ,danzig gebaut4 ,zum ,verholen dienen vier ,spille1 die von der ,krandampfmaschine aus angetrieben werden2 das ,ein- und ,auspumpen des ,wasserballastes besorgt eine ,dampfstrahlpumpe4 ,illustration3 ,fig4 #abf4 ,es haben also die ,schwimmkrane und die ,schwerlastkrane insofern eine gleichartige ,entwicklung durchgemacht1 als man bei beiden die ,wippbewegung durch eine ,laufkatzenbewegung ersetzt hat4 99 99 99 99 99 ,vergleicht man die trotz der gewaltigen ,tragfhigkeit leichten und zierlichen ,eisengerste der modernen ,turmkrane zu ,bremerhaven 7,fig4 #abj7 und zu ,kiel 7,fig4 #aba7 mit den massigen schweren ,gestellen ihrer ,vorlufer1 der ,fairbearnkrane aus der ,mitte des neunzehnten ,jahrhunderts 7,fig4 #he71 so wird sofort der starke ,unterschied im ,eisenverbrauch und in der ,schnheit der ,formgebung in die ,augen springen4 ,die gleiche ,erscheinung geht aus dem ,vergleich der modernen ,schwimmkrane zu ,kiel 7,fig4 #abc7 und zu ,danzig 7,fig4 #abd7 mit den derben ,gersten der alten ,mastenkrane hervor4 ,dieser ,fortschritt von einer schwerflligen und kostspieligen zu einer zierlichen und billigen ,gestaltung ist dem ,zusammenwirken von zwei ,grundlagen zu verdanken3 der wissenschaftlichen ,erkenntnis und einem ausgebildeten ,formensinn4 ,ohne die ,erkenntnis der ,krftewirkungen und der ,festigkeitsgesetze ist die ,beurteilung der ,zweckmigkeit einer ,krangestalt nicht mglich4 ,anderseits gengt diese ,erkenntnis allein nicht zum ,finden neuer und fruchtbarer ,gestaltungen4 ,nur ein angeborenes und durch die ,erziehung ausgebildetes rumliches ,vorstellungsvermgen besitzt die ,kraft zu erfinderischer ,ttigkeit4 ,die ,ttigkeit des ,konstrukteurs ist demnach im ,grunde genommen derjenigen des ,knstlers nher verwandt als der des ,gelehrten4 ,es wird daher auch nur ein solches ,volk auf konstruktivem ,gebiet ,hervorragendes leisten1 das eine gewisse ,kultur auf knstlerischem ,gebiet errungen hat4 ,illustration ,illustration ,e4 ,hebemaschinen an ,bord4 ,die ltesten ,urkunden ber die ,gestaltung von ,schiffen drften die von dem gyptologen ,dmichen im ,jahre #ahfh aufgefundenen ,skulpturen sein4 ,sie reichen zurck bis zum ,jahr #bejj v4 ,chr4 ,die auf diesen dargestellten ,flufahrzeuge sind mit ,mast und ,segel ausgerstet4 ,zum ,aufziehen des letzteren diente ein ,rollenzug1 dessen ,rollenblcke aus ,holz mit umgelegtem ,tauring dieselbe ,gestalt wie auf unseren lteren ,segelschiffen zeigen4 ,die im ,jahre #ahcd aufgefundenen ,attischen ,seeurkunden1 die von ,bck und ,graser entziffert wurden1 geben genauen ,aufschlu ber die ,gestaltung der ,atheniensischen ,kriegsschiffe aus der ,zeit von #cdj bis #ccj v4 ,chr4 ,das nach diesen ,urkunden entworfene ,modell einer ,pentere mit einer ,wasserverdrngung von rund #ejj t zeigt eine ,takelung1 die derjenigen der heutigen ,kstenfahrzeuge des ,mittellndischen ,meeres sehr hnlich ist4 ,auch hier finden sich zur ,bedienung der ,segel ,rollenzge mit hlzernen ,kloben4 ,eine den ,penteren sehr gleichartige ,gestalt zeigen die venetianischen ,galeeren aus dem sechzehnten ,jahrhundert4 ,auch die ,takelung hat sich wenig verndert4 ,auer den erwhnten ,rollenzgen finden sich noch keine ,hebezeuge an ,bord4 ,solange es nur ,segelschiffe gab1 lag weder ein ,bedrfnis nach ,hebemaschinen vor1 noch gab es eine ,naturkraft zu ihrem ,betrieb4 ,da ,segelschiffe ohnehin einer reichlichen ,mannschaft zur ,bedienung der ,segel bedrfen1 so standen ,menschenkrfte zum ,heben der ,anker1 ,boote und ,waren jederzeit zur ,verfgung4 ,es gengten hierzu ,kurbelwinden mit ,stirnradbersetzung und ,gangspille1 alles grtenteils aus ,holz1 wie es heute noch auf ,flufahrzeugen zu finden ist4 ,im ,jahre #ahjg baute ,fulton den ersten ,fludampfer ,clermont1 im ,jahre #ahai fuhr der erste ,ozeandampfer ,savannah von ,amerika nach ,england1 im ,jahre #ahbh wurde von ,ressel der erste ,schraubendampfer ausgefhrt4 ,eine allgemeinere ,verbreitung gewannen die ,dampfschiffe aber erst um die ,mitte des neunzehnten ,jahrhunderts4 ,im ,jahre #ahgj bestand nur der zehnte ,teil des ,tonnengehaltes der deutschen ,handelsflotte aus ,dampfern4 ,auf den ,handelsdampfern waren in erster ,linie ,maschinen zum raschen ,laden und ,lschen der ,waren notwendig1 denn ,menschenkraft stand auf den ,dampfern nicht mehr so reichlich wie auf den ,segelschiffen zur ,verfgung1 und das groe in einem ,dampfschiff angelegte ,kapital verlangte rasche ,ausnutzung des ,schiffes und dementsprechend mglichste ,abkrzung der ,liegezeit im ,hafen4 ,die ,hebemaschinen an ,bord von ,kriegsschiffen mssen ganz anders geartete ,bedrfnisse befriedigen1 haben daher auch eine ganz andere ,entwicklung durchgemacht4 ,es erscheint daher eine getrennte ,darstellung der ,entwicklung auf ,handelsdampfern und auf ,kriegsschiffen gerechtfertigt4 a7 ,die ,hebemaschinen auf ,handelsschiffen4 ,trotzdem der erste ,seedampfer bereits im ,jahre #ahai den ,ozean kreuzte und obwohl vom ,jahr #ahch an eine regelmige ,dampferverbindung zwischen ,england und ,amerika bestand1 dauerte es noch geraume ,zeit1 bis der ,dampf auch zum ,betrieb von ,hilfsmaschinen an ,bord ,verwendung fand4 ,zum ,einholen der ,anker wurden immer noch ,handwinden benutzt1 die durch doppelarmige ,druckhebel bettigt wurden1 wie sie heute noch bei ,handfeuerspritzen allgemein gebruchlich sind4 ,die ,warenballen wurden unter ,zuhilfenahme von ,rollenzgen noch lange ,zeit von ,hand gelscht und geladen1 wobei eine zahlreiche ,mannschaft vereinigt wurde1 um die ,zeit fr das ,lschen und ,laden des ,schiffes mglichst abzukrzen4 ,die ersten ,anwendungen der ,maschinenkraft zum ,lschen und ,laden gingen darauf aus1 fahrbare ,winden auf der ,kaimauer aufzustellen1 deren ,hubseile ber ,seilrollen zu den ,spieren des ,schiffes geleitet wurden4 ,in ,amerika benutzte man fahrbare ,dampfwinden mit eigenem ,kessel1 whrend man in ,england fahrbare ,winden mit ,druckwasserbetrieb versuchte4 ,dampfwinden1 die an ,bord aufgestellt wurden1 wurden erst ,ende der ,sechziger ,jahre eingefhrt4 ,die ersten ,dampfwinden zeigten einen hnlichen ,aufbau wie die ersten ,schiffsmaschinen4 ,die ,zylinder waren oszillierend und stehend oder schrg gelagert4 ,die ,umsteuerung erfolgte anfangs durch ,wechselschieber2 ,abmessungen und ,zugkraft waren gering1 die ,dampfspannung sehr niedrig4 ,illustration3 ,fig4 #abg;a4 ,fig4 #abg;a 7entnommen aus ,the ,practical ,mechanics ,journal #ahfh7 zeigt eine ,schiffsdampfwinde1 die nach dem ,patent des ,ingenieurs ,corradi von ,marseille von der ,firma ,oswald ,co4 in ,sunderland im ,jahre #ahfh ausgefhrt wurde4 ,fig4 #abg;b stellt eine moderne ,ausfhrung der ,norddeutschen ,maschinen- und ,armaturenfabrik in ,bremen dar4 ,der ,unterschied ist augenscheinlich nur ein geringer4 ,bei beiden ,maschinen bildet ein gueiserner ,rahmen mit aufgeschraubten gueisernen ,schilden das ,gerippe der ,maschine4 ,die beiden ,dampfzylinder sind gut zugnglich auen angeschraubt und arbeiten auf ,kurbelscheiben4 ,stirnrder besorgen die ,kraftbertragung auf die ,trommelwelle1 die gleichzeitig mit ,spillkpfen ausgerstet ist4 ,grundlegend fr die ,gestaltung dieser ,dampfwinden ist das ,bestreben1 sie mglichst vielseitig verwenden zu knnen3 zum ,laden von ,waren1 zum ,verholen des ,schiffes1 zum ,aussetzen von ,booten4 ,nur die schweren ,ankerwinden sind als besondere ,maschinen ausgebildet4 ,zum ,lschen und ,laden des ,schiffes arbeiten in der ,regel an jeder ,luke zwei ,dampfwinden zusammen4 ,illustration3 ,fig4 #abg;b4 ,fig4 #abh zeigt1 da zwei am ,mast aufgehangene ,spieren so vertaut werden1 da die eine ber ,bord ragt1 whrend die andere gerade ber der ,luke steht4 ,von jeder ,dampfwinde fhrt ein ,drahtseil ber die ,seilrolle an der zugehrigen ,spiere zu dem gemeinsamen ,lasthaken4 ,die am ,kai liegende ,last wird an diesen ,haken angeschlagen2 die ,dampfwinde der ,auenspiere holt ihr ,seil an1 die ,last steigt gerade in die ,hhe4 ,nun holt die ,dampfwinde der ,innenspiere ihr ,seil ein1 whrend gleichzeitig die andere ,winde ihr ,seil nachlt2 die ,last bewegt sich daher seitwrts und gelangt ber die ,luke4 ,nun lassen beide ,winden ihre ,seile nach1 die ,last sinkt daher in den ,schiffsraum4 ,zu dieser ,arbeit gehren natrlich zwei ,steuerleute an den ,dampfwinden1 die auf dieses ,zusammenarbeiten eingebt sind4 ,bei guter bung ist trotz der umstndlichen ,bewegung eine betrchtliche ,leistung erzielbar4 ,als die ,schiffe allmhlich immer breiter wurden1 -- bis zu #bb m --1 muten die ,spieren entsprechend verlngert werden4 ,dadurch wurde die geschilderte ,arbeitsweise allmhlich immer unzweckmiger4 ,man entschlo sich schlielich zur ,aufstellung besonderer ,schiffsdeckkrane1 die zwischen ,luke und ,bord aufgestellt wurden1 so da sie mit geringer ,ausladung von etwa #e m sowohl ber ,bord wie in die ,luke reichen konnten4 ,fig4 #abi zeigt einen ,schiffsdeckkran mit ,dampfbetrieb1 in der ,werksttte montiert4 ,in eine kreisrunde gueiserne ,grundplatte ist eine ,stahlsule eingelassen1 ber die der drehbare ,teil gestlpt ist4 ,letzterer besteht aus einer ,grundplatte und zwei ,schilden1 sowie einem ,querstck1 alles aus ,gueisen4 ,an den ,schilden ist der aus ,walzeisen hergestellte ,ausleger mit ,gelenkbolzen befestigt4 ,zwei auen an die ,schilde angeschraubte ,dampfzylinder arbeiten auf die ,kurbelscheiben der obersten ,welle4 ,ein ausrckbares ,stirnradpaar besorgt die ,kraftbertragung auf die ,trommelwelle1 ein ,kegelrder-,wendegetriebe mit ,reibkupplungen treibt das ,schwenkwerk an4 ,der ,steuerstand befindet sich auf dem drehbaren ,kranteil2 der ,dampf wird von unten her in die hohle ,sule eingefhrt und durch eine ,drehstopfbchse am oberen ,ende der ,sule zu dem drehbaren ,teil geleitet4 ,illustration3 ,fig4 #abh4 ,illustration3 ,fig4 #abi4 ,die ,dampfwinden und ,dampfkrane werden ber ,deck verteilt so aufgestellt1 da an jeder ,luke zwei ,winden oder zwei ,krane zu stehen kommen4 ,von der ,kesselanlage1 die stets in ,mitte ,schiff liegt1 sind ,dampfleitungen nach oben zu fhren und ber das ganze ,deck entlang zu jeder ,winde zu leiten4 ,dieses weit verzweigte ,rohrnetz bildet ein sehr lstiges ,glied des ,dampfbetriebes4 ,die ,leitungen mssen in engen ,gngen untergebracht werden1 sind daher schlecht zugnglich und schwierig in ,stand zu halten4 ,wenn die ,leitung angestellt wird1 dehnt sie sich aus1 wenn sie abgestellt wird1 zieht sie sich wieder zusammen4 ,die ,folgen der schlechten ,instandhaltung und des ,temperaturwechsels sind stets zahlreiche ,undichtigkeiten1 aus denen ,dampf und ,leckwasser ausstrmen und die ,umgebung verunreinigen4 ,in kaltem ,klima frieren die ,rohrleitungen zuweilen ein4 ,besonders lstig sind die ,dampfleitungen in den ,tropen1 weil sie dort eine unerwnschte ,heizanlage bilden1 denn trotz ,isolierung geben die ,rohre viel ,wrme ab4 ,illustration3 ,fig4 #acj4 ,auch die ,dampfwinden selbst haben grundstzliche ,mngel3 ihre ,dampfmaschinen haben stets stoenden ,gang1 weil sie ohne ,schwungrad und mit nassem ,dampf arbeiten mssen1 da in den ,rohrleitungen viel ,dampf kondensiert4 ,wegen der ,unvollkommenheit dieser kleinen ,maschinen und wegen des ,kondensationsverlustes ist zudem der ,dampfverbrauch ein ganz unverhltnismig hoher4 ,man hat daher schon seit langem versucht1 an ,stelle der ,dampfverteilung eine andere ,kraftverteilung zu setzen4 ,die an ,land so erfolgreichen ,druckwasser-,anlagen legten den ,gedanken nahe1 auch an ,bord eine ,prepumpe mit ,akkumulator aufzustellen1 an ,stelle der ,dampfleitungen ,druckwasserleitungen zu legen und die ,winden bzw4 ,krane mit ,druckwasser zu betreiben4 ,dieser ,gedanke ist in ,england schon sehr frhzeitig verwirklicht worden4 ,auch in ,deutschland wurden einige ,schiffe mit hydraulischen ,kranen ausgerstet4 ,illustration3 ,fig4 #aca4 ,fig4 #acj 7entnommen aus der ,z4 d4 ,v4 d4 ,i4 #aijd7 zeigt einen von ,hoppe in ,berlin ausgefhrten hydraulischen ,schiffsdeckkran im ,schnitt und ,fig4 #aca in seiner ueren ,erscheinung4 ,die ,tragkraft betrgt #a1e t1 der ,hub #ah m1 die ,ausladung #e m4 ,das ,druckwasser wird mit sehr hoher ,pressung -- von #fj bis #ajj ,atmosphren regelbar -- zugefhrt1 um mit kleinen ,abmessungen der ,rohre und ,treibzylinder auszukommen4 ,ein gueiserner ,bock bildet den feststehenden ,teil des ,krans2 in diesem ,bock ist mittels ,spurlager und ,halslager der drehbare ,teil gelagert1 der aus zwei ,stahlguschilden mit angehngtem ,walzeisenausleger besteht4 ,der ,treibzylinder fr das ,hubwerk ist zentrisch zwischen den ,schilden untergebracht1 die beiden ,treibzylinder fr das ,schwenkwerk sind an den feststehenden ,bock geschraubt4 ,illustration3 ,fig4 #acb4 ,fig4 #acb 7entnommen aus der ,z4 d4 ,v4 d4 ,i4 #aijd7 zeigt die ,verteilung der ,krane ber das ,deck des ,dampfers ,barbarossa des ,norddeutschen ,lloyd und das ,rohrnetz4 ,die ,dampfpumpe mit ,akkumulator wird in ,nhe des ,hauptmaschinenraumes aufgestellt2 der ,akkumulator wird nicht wie sonst mit einem ,gewicht1 sondern durch einen unter ,dampfdruck stehenden ,kolben belastet1 um ein geringstes ,eigengewicht der ,anlage zu erzielen4 ,die ,druckwasserkrane haben den ,dampfkranen gegenber zwei ,vorzge3 sie arbeiten vollkommen geruschlos und mit etwas geringerem ,dampfverbrauch4 ,das hydraulische ,rohrnetz ist nicht so sehr dem ,temperaturwechsel unterworfen1 ist daher leichter dicht zu halten2 auch heizt es nicht die ,umgebung1 friert allerdings im kalten ,klima leichter ein4 ,die ,pumpenanlage erhht das ,gewicht betrchtlich1 ist daher eine unangenehme ,zugabe4 ,eine weitere ,verbreitung haben die ,druckwasserkrane auf ,schiffen nicht gefunden1 es ist vielmehr bei wenigen ,ausfhrungen geblieben4 ,als zu ,beginn der ,neunziger ,jahre die elektrisch betriebenen ,kaikrane eingefhrt wurden1 lag es nahe1 auch an ,bord elektrisch betriebene ,winden und ,krane aufzustellen und diese von der vergrerten ,beleuchtungszentrale aus zu betreiben1 die ohnehin in jedes moderne ,schiff eingebaut wird4 ,die ersten ,versuche dieser ,art zeigten1 da nur ganz besonders widerstandsfhige ,elektromotoren und ,anlasser dem zerstrenden ,einflu des ,seewassers auf die ,dauer ,trotz bieten knnen4 ,immerhin gelang es1 durch wasserdichte ,einkapselung dieser ,teile1 dieser ,schwierigkeit ,herr zu werden4 ,zuerst gelang es1 brauchbare elektrisch betriebene ,winden herzustellen4 ,illustration3 ,fig4 #acc4 ,fig4 #acc stellt zwei ,winden mit ,stirnradbertragung dar1 die an ,bord des ,reichspost-,dampfers ,prinz ,heinrich des ,norddeutschen ,lloyd im ,jahre #ahif von der ,union-,elektrizitts-,gesellschaft aufgestellt wurden4 ,die ,zugkraft betrgt #c t1 die ,hubgeschwindigkeit #j1e sekm ,im ganzen sind #f ,winden an ,bord4 ,auch die ,konstruktion von elektrisch betriebenen ,schiffsdeckkranen wurde mit ,erfolg versucht4 ,fig4 #acd zeigt einen derartigen ,kran1 ausgefhrt von der ,union-,elektrizitts-,gesellschaft4 ,in eine feststehende gueiserne ,grundplatte ist eine ,stahlsule eingelassen1 ber welche der drehbare ,teil gestlpt ist1 der sich aus einer kreisfrmigen ,plattform aus ,gueisen und zwei ,blechschilden zusammensetzt4 ,der ,ausleger besteht aus einem ,stahlrohr1 welches durch zwei ,drahtseile gehalten und whrend der ,fahrt abgenommen und an ,deck verstaut wird4 ,auf der ,plattform sind zwei ,elektromotoren montiert1 von denen der eine mittels ,schneckenbertragung die ,seiltrommel1 der andere ebenfalls mit ,schnecke das ,schwenkwerk antreibt4 ,an ,bord des ,reichspost-,dampfers ,bremen des ,norddeutschen ,lloyd sind zwlf derartige ,krane von #a1e t ,tragkraft und #j1ee sekm ,hubgeschwindigkeit und vier ,krane von #c t ,tragkraft und #j1ce sekm im ,jahre #ahih aufgestellt worden4 ,illustration3 ,fig4 #acd4 ,die ersten elektrisch betriebenen ,schiffsdeckkrane waren insofern unzweckmig gebaut1 als sie ein viel zu groes ,eigengewicht besaen und infolge der eingngigen ,schnecke des ,hubwerks einen unntig groen ,stromverbrauch aufwiesen4 ,die ,folge davon war1 da sie eine sehr starke ,zentrale erforderten4 ,das groe ,gewicht der ,krane selbst und der ,zentrale war fr den ,schiffbau so unzweckmig1 da weitere ,schiffe mit elektrisch betriebenen ,kranen bisher nicht mehr ausgefhrt worden sind1 trotzdem die elektrischen ,leitungen infolge ihrer leichten ,verlegung1 geringen ,raumbedarfs1 geringer ,wartungsbedrftigkeit1 ,reinlichkeit und ,unempfindlichkeit weit angenehmer als alle ,rohrleitungen und namentlich als ,dampfleitungen sind4 ,die ,mngel der ersten ,anlage wrden sich indessen leicht vermeiden lassen4 ,zunchst knnte man die ,krane bei geschickter ,einzelkonstruktion um mindestens ein ,drittel des ,gewichtes leichter herstellen und ihren ,stromverbrauch ebenfalls um mindestens ein ,drittel vermindern1 so da die ,zentrale ohnehin bedeutend kleiner sein knnte4 ,ferner wird man in ,zukunft die ,dynamomaschinen der ,zentrale nicht durch ,kolbendampfmaschinen sondern durch die bedeutend leichteren ,dampfturbinen antreiben4 ,das ,gewicht der ,zentrale wird infolgedessen aus zwei ,grnden geringer4 ,all das zusammengenommen ergibt eine so starke ,verminderung des ,gesamtgewichtes1 da gegenber den ,dampfkranen kein wesentlicher ,gewichtszuwachs mehr herauskommt4 ,die wirtschaftlichen ,verhltnisse lassen sich am besten durch einen ,vergleich zwischen einer ,dampfwindenanlage und einem elektrisch betriebenen ,schiffsdeckkran beleuchten1 wobei indessen aber noch die unvorteilhafte alte ,konstruktion des letzteren zugrunde gelegt werden soll4 ,betrieb durch zwei ,betrieb durch einen ,dampfwinden und zwei elektrisch betriebenen ,spieren4 ,schiffsdeckkran4 ,tragkraft #a1e t #a1e t ,nutzbare ,ausladung #aj-h #b m #e1e-c #b1e m ,hubgeschwindigkeit fr #a t ,last #j1f sekm #j1f sekm ,stundenlieferung #be t #be t ,bedienungsmannschaft #b ,mann #a ,mann ,eigengewicht #gjjj kg #gabe kg mit ,anteil an ,rohrleitung mit ,anteil an ,kabel und an ,turbodynamo ,anlagekosten #fejj ,m4 #hcge ,m4 ,kohlenkosten fr #a t gehobene ,last #j1je #j1ja ,kohlenkosten fr #afjj ,betriebsstunden im ,jahr #aibj #djj ,zinsen und ,tilgung im ,jahr #ige #abfj ,gesamtbetriebskosten im ,jahr #bhie #affj ,gesamtbetriebskosten fr #h ,luken auf #a ,schiff #bcafj #acbhj ---------------------------------------- ------------------------------ ,gewinn zugunsten des elektr4 ,betriebes fr das ganze ,schiff im ,jahr #bcafj-acbhj rund #ajjjj ,m4 ,der elektrische ,betrieb hat sonach1 auch vom wirtschaftlichen ,standpunkt aus betrachtet1 ,anwartschaft auf die ,zukunft1 vorausgesetzt1 da die ,krane in der ,einzelkonstruktion zweckmiger durchgebildet werden1 als dies bisher geschehen ist4 b7 ,die ,hebemaschinen auf ,kriegsschiffen4 ,auf ,kriegsschiffen trat das ,bedrfnis nach ,hebemaschinen sehr viel spter auf als auf ,handelsschiffen1 weil auf ersteren ,mannschaften ohnehin stets zur ,verfgung standen4 ,solange die ,kriegsschiffe aus ,holz gebaut wurden -- und das geschah auch nach ,einfhrung des ,dampfbetriebes noch -- waren die ,abmessungen der ,schiffe selbst1 ihrer ,boote1 ,anker und ,geschtze so klein1 da die ,anker und ,boote durch ,gangspille 7,fig4 #ace1 entnommen aus dem ,atlas des ,seewesens von ,werner71 die ,geschtze durch ,rollenzge bewegt werden konnten4 ,man machte zwar sehr bald den ,versuch1 einzelne ,kriegsschiffe aus ,eisen zu bauen1 machte aber sehr schlechte ,erfahrungen damit1 da ungepanzerte eiserne ,schiffe durch ,geschosse sehr schwere ,verletzungen erlitten1 die sich nicht wie bei den ,holzschiffen leicht flicken lieen4 ,illustration3 ,fig4 #ace4 ,eine neue ,zeit begann im ,kriegsschiffbau erst mit der ,einfhrung des ,panzers4 ,im ,jahre #aheh wurde das erste ,panzerschiff1 die ,gloire erbaut4 ,von nun an wuchsen die ,abmessungen der ,schiffe1 der ,geschtze1 der ,anker und ,boote bald so sehr1 da an eine ,bewegung dieser ,lasten auch durch eine groe ,zahl von ,menschenkrften nicht mehr zu denken war4 ,whrend im ,jahre #ahgj das strkste ,panzerschiff der deutschen ,flotte1 der ,knig ,wilhelm eine ,wasserverdrngung von rund #fjjj t besa1 sind moderne ,linienschiffe bei einer ,wasserverdrngung von #afjjj t angelangt2 auf ,stapel werden bereits ,linienschiffe von #ahjjj t gelegt4 ,zuerst begann man1 die ,gangspille durch ,dampfankerspille zu ersetzen1 dann trat die ,notwendigkeit auf1 ,maschinen zum ,drehen der ,geschtztrme und zum ,aufziehen der ,munition aus den ,munitionsrumen in die ,geschtztrme einzubauen4 ,diese ,maschinen sind so sehr ,sondermaschinen1 da sie kaum mehr in das ,gebiet der allgemeinen ,hebemaschinen fallen4 ,dagegen stellt der ,betrieb an ,bord zwei ,aufgaben1 die auch vom allgemeinen ,gesichtspunkt aus ein besonderes ,interesse bieten3 die ,konstruktion von ,bootskranen und von ,kohlenwinden4 ,diese beiden ,aufgaben sind grundverschiedener ,natur2 die erste befat sich mit ,schwerlasten1 die zweite mit sehr geringen ,lasten1 die mglichst schnell bewegt werden sollen4 #a4 ,bootskrane4 ,die ,besonderheit dieser ,maschinen besteht darin1 da die vollstndig ausgerstete und bemannte ,dampfbarkasse mit solcher ,geschwindigkeit gehoben werden mu1 da die nachfolgende ,welle den ,boden der ,barkasse nicht mehr trifft4 ,die hierzu erforderliche ,geschwindigkeit betrgt erfahrungsgem #j1b sekm4 ,das ,gewicht einer modernen ,barkasse ist bereits bis auf #af t gesteigert worden4 ,es ist daher beim ,heben der ,barkasse eine ,leistung von #afjjj #j1b_/ge rund #ej ,,ps zu leisten4 ,ursprnglich half man sich in der ,weise1 da man an den ,raaen oder an besonderen ,spieren ,rollenzge aufhing und die ,taue derselben durch ,dampfwinden einholte4 ,dieses ,verfahren lt aber nur eine unvollkommene ,seitwrtsbewegung der ,barkasse zu4 ,neuerdings ist man daher allgemein dazu bergegangen1 besondere ,krane fr diesen ,zweck aufzustellen4 ,fig4 #acf stellt einen ,bootskran mit ,dampfbetrieb der deutschen ,linienschiffe aus den ,neunziger ,jahren dar4 ,der ,kran selbst besteht aus einem gebogenen ,blechtrger1 dessen lotrechter ,teil in einem ,halslager und einem ,kugelspurlager an dem ,deckaufbau gelagert ist4 ,die ,dampfmaschine fr das ,schwenkwerk ist unmittelbar neben dem ,kran gelagert1 die ,dampfwinde des ,hubwerks ist etwas abseits davon aufgestellt1 die beiden ,drahtseile werden von zwei getrennten ,seiltrommeln gleichzeitig aufgewunden4 ,fig4 #acg 7entnommen aus ,roedder3 ,die elektrischen ,einrichtungen moderner ,schiffe7 zeigt einen ,bootskran mit elektrischem ,betrieb1 wie sie auf den amerikanischen ,linienschiffen ,kearsarge und ,kentucky im ,jahre #ahii eingebaut wurden4 ,die ,anordnung des ,kranes selbst ist die gleiche wie vorher4 ,dagegen ist hier sowohl das ,hubwerk wie das ,schwenkwerk auf einer ,plattform aufgestellt1 die sich mit dem ,kran dreht4 ,beide ,triebwerke werden durch einen ,elektromotor angetrieben1 der abwechselnd auf das ,hubwerk und auf das ,schwenkwerk geschaltet werden kann4 ,diese ,einrichtung gengt vollstndig1 da das ,schwenken doch erst dann geschehen kann1 wenn die ,barkasse vollstndig bis an ,bord gehoben ist4 ,illustration3 ,fig4 #acf4 ,illustration3 ,fig4 #acg4 ,die ,hauptschwierigkeit bei der ,konstruktion dieser ,bootskrane liegt darin1 da ein mglichst geringes ,eigengewicht und eine mglichst gedrngte ,aufstellung bei gleichzeitig groer ,leistung verlangt wird4 ,der elektrische ,betrieb kann diese ,anforderungen zweifellos eher erfllen als der ,dampfbetrieb2 die dargestellte ,ausfhrung kann als befriedigende ,lsung indessen nicht betrachtet werden2 bei geschickter ,einzelkonstruktion lt sich ein weit gedrngterer und einfacherer ,aufbau erzielen4 #b4 ,kohlenwinden4 ,aus strategischen ,grnden mu die zum ,kohlen-,einnehmen erforderliche ,zeit auf das uerste abgekrzt werden4 ,in erster ,linie steht daher die ,forderung1 mit mglichst groer ,geschwindigkeit zu arbeiten4 ,die ,hauptschwierigkeit besteht dabei darin1 da die ,arbeit auf einem sehr beengten ,raum vorgenommen werden mu2 es werden also diejenigen ,maschinen sich am geeignetsten erweisen1 die am wenigsten ,raum in ,anspruch nehmen4 ,eine selbstverstndliche ,forderung ist die nach geringstem ,eigengewicht der erforderlichen ,maschinen4 ,die ,ersparnis von ,menschenkrften ist erwnscht1 aber von geringerer ,bedeutung4 ,die ,ersparnis von ,kohlen erscheint als nebenschlich im ,vergleich zu den anderen ,forderungen4 ,ursprnglich arbeitete man ausschlielich mit ,handbetrieb4 ,das zu kohlende ,schiff wurde in freiem ,wasser vertaut1 so da sich die ,kohlenprhme rings herum an das ,schiff legen konnten1 um an mglichst vielen ,stellen gleichzeitig zu arbeiten4 ,an geeigneten ,stellen der ,takelage wurden ,seilrollen so aufgehangen1 da das herabhngende ,seil einerseits schief in den ,prahm1 anderseits schief in die ,kohlenluke reichen konnte4 ,die ,kohlen wurden in den ,prhmen in ,krbe von etwa #ge kg ,inhalt geschaufelt1 der ,korb an den ,haken gehangen und das ,seil von ,hand hochgezogen1 der ,korb ber der ,luke umgekippt und leer wieder in den ,prahm hinuntergelassen1 um mit einem gefllten vertauscht zu werden4 ,das ,lstigste bei diesem ,verfahren liegt darin1 da die ,mannschaft1 die am ,seil zieht1 der anderen im ,wege steht und da dadurch die ,zahl der gleichzeitig arbeitenden ,zge sehr beschrnkt ist4 ,dieser ,umstand und die mige ,geschwindigkeit1 die hchstens #a sekm erreicht1 lassen nur eine geringe ,leistungsfhigkeit zu4 ,spter ging man dazu ber1 die ,seile durch die ,spillkpfe der ,dampfwinden einzuholen1 die fr verschiedene ,zwecke ohnehin vorhanden sind4 ,der ,spillkopf erlaubt ein rasches ,arbeiten1 weil das ,stillhalten der ,last einfach durch geringes ,lockern des abgehenden ,seils1 das ,senken durch vollstndiges ,nachlassen des ,seils erzielt wird1 whrend der ,spillkopf sich stetig weiter dreht4 ,es entsteht daher kein ,zeitverlust durch ,umsteuern der ,dampfmaschine4 ,zur entsprechenden ,handhabung des vom ,spillkopf ablaufenden ,seils mu bei dem ,spillkopf ein ,mann fr diesen ,zweck ganz zur ,verfgung stehen4 ,die ,hubgeschwindigkeit ist auf #a sekm beschrnkt1 wenn man nicht einen umgekehrten ,rollenzug einschalten will1 der die ,geschwindigkeit auf das ,doppelte erhht1 aber die ,seilfhrung umstndlicher gestaltet4 ,da die ,dampfwinden nur in beschrnkter ,zahl aufgestellt werden knnen1 so ist auch hier die ,zahl der gleichzeitig arbeitenden ,spillkpfe an eine enge ,grenze gebunden1 und infolgedessen die ,leistungsfhigkeit nicht ber ein gewisses ,ma steigerbar4 ,illustration3 ,fig4 #ach4 ,eine ,hebemaschine1 die besonders zum ,kohlen von ,kriegsschiffen konstruiert wurde1 ist der sog4 ,temperley-,transporter3 ,fig4 #ach4 ,er bezweckt nicht nur die ,hebung sondern auch eine ,seitwrtsbewegung der ,last4 ,ein ,symbol3 ,i ,trger wird mittels ,drahtseilen in solcher ,schrglage in der ,takelage aufgehangen1 da sein unteres ,ende ber dem ,kohlenprahm1 sein oberes ber der ,kohlenluke des ,kriegsschiffes liegt4 ,an dem ,unterflansch dieses ,trgers ist eine ,laufkatze aufgehangen2 das ,lastseil fhrt ber eine ,seilrolle an der ,laufkatze1 von hier an der ,laufbahn entlang bis zum hchsten ,punkt und ber eine zweite ,seilrolle an dieser ,stelle zur ,dampfwinde4 ,der ,vorgang beim ,heben spielt sich nun folgendermaen ab3 ,die ,laufkatze steht an tiefster ,stelle ihrer ,laufbahn1 der ,haken ist in den ,prahm hinabgelassen4 ,sobald die ,dampfwinde anzieht1 steigt die ,last in die ,hhe und zwar soweit bis sie an der ,laufkatze anstt4 ,der ,lasthaken klinkt sich nun selbstttig an der ,laufkatze fest1 die ,laufkatze luft dem ,zuge des ,seils folgend an der ,laufbahn entlang bis zum hchsten ,punkt und klinkt sich dort mit einem selbstttigen ,riegel an der ,bahn fest4 ,lt nun die ,dampfwinde das ,seil nach1 so senkt sich der ,lasthaken lotrecht nach abwrts in die ,kohlenluke1 whrend die ,laufkatze am hchsten ,punkt der ,bahn stehen bleibt4 ,nachdem die ,last abgehangen ist1 zieht die ,dampfwinde wieder an1 der leere ,haken steigt lotrecht in die ,hhe und klinkt sich schlielich an der ,laufkatze fest4 ,lt nun die ,dampfwinde das ,seil wieder nach1 so lst sich selbstttig die ,verrieglung der ,laufkatze1 letztere rollt an der ,laufbahn abwrts bis zum tiefsten ,punkt1 der leere ,haken wird frei und senkt sich in den ,prahm1 worauf das ,spiel von neuem beginnt4 ,der ,erfolg dieser ,maschine liegt weniger darin1 da die ,last auer der lotrechten ,bewegung auch eine ,seitwrtsbewegung vollzieht -- denn die seitliche ,entfernung des ,prahms von der ,luke betrgt in der ,regel nur wenige ,meter -- als vielmehr darin1 da fr den ,betrieb dieser ,laufbahnen besondere ,dampfwinden gebaut wurden1 die sehr rasch1 sicher und ruhig arbeiten4 ,illustration3 ,fig4 #aci4 ,wie ,fig4 #aci zeigt1 ist bei dieser ,dampfwinde die ,seiltrommel unmittelbar auf die ,kurbelwelle gesetzt1 so da alle ,stirnrder fortfallen4 ,die ,tourenzahl der ,dampfmaschine ist infolgedessen geringer als bei den blichen ,schiffswinden1 und die ,dampfmaschine arbeitet daher sehr ruhig4 ,mit dieser ,winde lassen sich ,hubgeschwindigkeiten von #b bis #c sekm erzielen4 99 99 99 99 99 ,zur ,erzielung einer groen ,leistung ist es notwendig1 an mglichst vielen ,stellen gleichzeitig zu arbeiten1 die zur ,verfgung stehende ,kraft also weitgehend zu verteilen4 ,neuere ,bestrebungen laufen daher darauf hinaus1 die elektrische ,kraftverteilung zum ,kohlen der ,schiffe heranzuziehen1 die wie keine andere eine weitverzweigte ,verteilung der ,energie gestattet4 ,elektrisch betriebene ,winden lassen sich viel gedrngter bauen als ,dampfwinden1 und man ist nicht wie bei diesen der ,rohrleitungen wegen gezwungen1 die ,winde auf das ,deck zu schrauben1 man kann vielmehr elektrische ,winden ohne weiteres in der ,takelage aufhngen4 ,die ,winden werden mit einem gewhnlichen ,rollenzug hochgewunden2 die ,stromzufhrung besorgt ein biegsames ,kabel1 der ,anlasser wird an der ,reeling oder sonst an passender ,stelle befestigt4 ,natrlich wre es verkehrt1 derartige ,hngewinden als ,spillkopfwinden zu bauen1 weil ,spillkpfe nur dann gut arbeiten1 wenn der ,seilfhrer unmittelbar daneben steht4 ,es liegt auch gar kein ,bedrfnis vor1 bei elektrischem ,betrieb mit ,spillkopf zu arbeiten1 weil ja gerade eine rasche ,umsteuerung bei keiner ,maschine so leicht ausfhrbar ist wie beim ,elektromotor4 ,illustration3 ,fig4 #adj;a4 ,das ,drahtseil mu vielmehr an einer ,seiltrommel von etwa #cjj mm ,durchmesser und #bjj mm ,breite befestigt werden1 die vom ,elektromotor in beliebiger ,drehrichtung angetrieben wird1 so da ein ,aufbau entsteht1 wie ihn ,fig4 #adj;a zeigt4 ,als ,motor wird ein ,hauptstrommotor gewhlt1 der die ,last mit #b sekm ,geschwindigkeit hochzieht und den leeren ,haken mit #c sekm hebt und senkt4 ,eine derartige gedrngt gebaute ,hngewinde nimmt whrend des ,kohlens an ,deck berhaupt keinen ,platz fort und kann whrend der ,fahrt leicht verstaut werden4 ,die ,zahl der gleichzeitig arbeitenden ,winden kann gegenber den bisherigen ,dampfwinden auf das ,doppelte gesteigert werden4 ,die ,leistungsfhigkeit wchst aus zwei ,grnden3 wegen der erhhten ,geschwindigkeit und wegen der vermehrten ,zahl von ,winden4 ,fr die ,steuerung der ,winde gengt ein einziger ,mann am ,anlasser1 der gleichzeitig beim ,entleeren des ,korbes mithelfen kann4 ,fig4 #adj;b und #adj;c stellen die ,aufhngung derartiger ,hngewinden in der ,takelage dar4 ,illustration3 ,fig4 #adj;b4 ,illustration3 ,fig4 #adj;c4 99 99 99 99 99 ,die geschilderten ,verfahren sind smtlich nur anwendbar1 wenn das ,schiff im ,hafen oder wenigstens in ruhigem ,wasser liegt4 ,ein noch ungelstes ,problem besteht in dem ,kohlen von ,kriegsschiffen auf hoher ,see4 ,der ,seegang schliet es dabei aus1 da der ,kohlendampfer unmittelbar an das ,kriegsschiff anlegen kann4 ,es ist vielmehr notwendig1 da das ,kriegsschiff den ,kohlendampfer ins ,schlepptau nimmt und da die ,kohlenbernahme whrend des ,schleppens geschieht4 ,illustration3 ,fig4 #ada4 ,der erste ,versuch dieser ,art wurde #ahii von der amerikanischen ,marine gemacht4 ,das ,linienschiff ,massachusetts schleppte nach einem ,bericht der ,engineering ,news #aijj1 ,s4 #bbj1 mit einer ,geschwindigkeit von #e bis #f ,seemeilen einen ,kohlendampfer in einer ,entfernung von #ij bis #abj m4 ,auer der ,schlepptrosse war von dem ,heck des ,kriegsschiffes nach dem ,vormast des ,kohlendampfers noch ein zweites ,drahtseil durch die ,luft gespannt1 welches als ,laufbahn fr eine ,laufkatze diente1 die durch ein drittes ,drahtseil vermittelst einer ,dampfwinde mit #e sekm ,geschwindigkeit hin und her gezogen wurde4 ,an die ,laufkatze wurden die ,kohlenscke von ,hand angehangen4 ,es kam nun darauf an1 das ,tragseil trotz der ,bewegungen der ,schiffe mglichst gleichmig gespannt zu halten4 ,bei diesem ,versuch wurde die ,spannung dadurch erzeugt1 da an das ,tragseil ein ,lenzsack angehangen wurde1 das heit ein trichterfrmiger1 im ,wasser mit der ffnung nach vorn schwimmender ,sack4 ,die durch die ,fahrt hervorgerufene ,strmung suchte den ,lenzsack mitzunehmen und spannte dadurch das ,tragseil4 ,bei diesem ,versuch wurden stndlich nur #bj t ,kohlen bergenommen1 whrend der ,kohlendampfer #c t und das ,linienschiff etwa #e t ,kohlen stndlich fr die eigene ,fahrt verbrauchten1 so da die wirkliche ,nutzleistung nur #bj - #c - #e #aa t in der ,stunde betrug4 ,illustration3 ,fig4 #adb4 ,ein hnlicher ,versuch wurde ein paar ,jahre spter von der englischen ,marine mit einer ,konstruktion der ,temperley ,transporter ,co4 ausgefhrt4 ,das ,linienschiff ,trafalgar schleppte1 wie ,fig4 #ada zeigt1 einen ,kohlendampfer in einem ,abstand von #ij bis #abj m1 wobei von seinem ,mast nach dem des ,dampfers ein ,tragseil gespannt war4 ,die ,laufkatze mit vier ,kohlenscken wurde durch ein ,zugseil hin und her bewegt1 dessen beide ,strnge durch zwei ,dampfwinden gezogen wurde2 das ,tragseil wurde durch eine dritte ,dampfwinde gespannt gehalten4 ,letztere ,winde sowie eine der beiden ,zugseilwinden waren mit einer selbstttigen ,steuerung ausgerstet1 die fr ,gleichhaltung der ,seilspannung sorgte4 ,das ,zugseil griff nicht unmittelbar an der ,laufkatze an1 sondern bewegte dieselbe mittels eines eingeschalteten ,rollenzuges in der ,weise1 da die ,geschwindigkeit der ,laufkatze doppelt so gro war als die ,seilgeschwindigkeit4 ,bei den ,versuchen soll die ,laufkatze eine ,geschwindigkeit von #ae sekm erreicht haben1 so da alle #de ,sekunden ein ,hub ausgefhrt wurde4 ,die ,laufkatze trug dabei vier ,kohlenscke2 die erzielte ,stundenleistung soll #cj t betragen haben1 wobei die ,schiffe mit einer ,fahrt von #aj ,seemeilen liefen4 ,illustration3 ,fig4 #adc4 ,fig4 #adb zeigt die ,entladestation auf dem ,heck des ,linienschiffes4 ,das ,tragseil war ber eine ,tragrolle gefhrt1 die in einem senkrechten ,stnder gefhrt war4 ,sobald die ,laufkatze eingetroffen war1 wurde diese ,tragrolle durch eine ,winde gesenkt und das ,tragseil dadurch dem ,deck genhert1 so da die ,scke bequem abgenommen werden konnten4 ,bei den erwhnten beiden ,versuchen fuhr die ,laufkatze auf dem ,tragseil beladen hin und leer zurck2 die mit einem ,zug befrderte ,last konnte nicht sehr gro sein1 weil sonst ein bermig schweres ,tragseil notwendig gewesen wre2 whrend des leeren ,rcklaufs wurde berhaupt nichts gefrdert4 ,trotz der groen ,fahrgeschwindigkeit konnte daher die ,leistung nur eine geringe sein4 ,weit aussichtsreicher wird eine ,anordnung sein1 welche zwei ,tragseile verwendet1 von denen das eine zur ,hinfrderung der gefllten ,scke und das andere zur ,rckfrderung der leeren ,scke dient4 ,es wird dann mglich1 eine grere ,zahl von leichten ,scken in gleichmigen ,abstnden an das ,seil zu hngen1 und auerdem wird die ,zeit fr den leeren ,rcklauf erspart4 ,die ,frderung wird aus einer unterbrochenen zu einer stetigen4 ,illustration3 ,fig4 #add4 ,ein ,versuch dieser ,art wurde im ,jahre #aijd in der deutschen ,marine ausgefhrt4 ,der ,kreuzer ,prinz ,heinrich schleppte einen ,kohlendampfer1 ,fig4 #adc1 wobei auer der ,schlepptrosse noch zwei zu einem endlosen ,seil verbundene ,tragseile zwischen den beiden ,schiffen gespannt waren4 ,dieses ,tragseil wurde hier gleichzeitig als ,zugseil benutzt -- ,fig4 #add --1 so da nur ein einziges endloses ,seil erforderlich war1 das durch einen ,elektromotor in stetigen ,umlauf gesetzt wurde4 ,dieses ,seil wurde durch einen hydraulischen ,zylinder in gleichmiger ,spannung gehalten 7,fig4 #ade74 ,die ,scke faten #ej kg ,kohlen4 ,infolge ungengender ,vorbereitung des ,versuches wurde bei diesem ,versuch nur eine ,stundenleistung von #aj t erzielt1 whrend bei entsprechender ,vorbereitung und ,durchbildung aller ,einzelheiten eine ,leistung von etwa #dj t zu erwarten gewesen wre4 ,das ,grundstzliche dieser von ,leue angegebenen ,anordnung3 die stetige ,frderung an ,stelle des frher versuchten ,hin- und ,rcklaufs mu jedenfalls als richtig bezeichnet werden4 ,illustration3 ,fig4 #ade4 ,illustration ,illustration ,f4 ,schiffs-,hebewerke4 ,die ,schleuse1 das einfachste ,mittel1 um ,schiffe aus einem tiefer liegenden ,kanal in einen hher liegenden zu heben1 ist bereits eine ,erfindung des ,mittelalters4 ,fig4 #adf 7entnommen aus ,beck7 ist eine ,skizze von ,vittoria ,zonca1 die eine bei ,padua gegen ,ende des #af4 ,jahrhunderts erbaute ,schleuse darstellt4 ,man sieht deutlich1 da die ,schleusenkammer sowohl gegen die obere wie gegen die untere ,haltung durch ,tore abgesperrt werden kann1 so da das ,schiff bei geffnetem ,untertor aus der unteren ,haltung in die ,schleuse einfahren und nach ,schlu des ,untertores und darauffolgende ffnung des ,obertores in die obere ,haltung ausfahren kann4 ,illustration3 ,fig4 #adf4 ,derartige ,schleusen sind mit geringen ,mitteln auszufhren1 solange die obere ,haltung in geringer ,hhe ber der unteren liegt4 bersteigt der ,unterschied in den ,wasserspiegeln die ,hhe von #e m1 so mssen die ,mauern und ,untertore der ,schleuse so stark werden1 da die ,anlagekosten unverhltnismig mit der ,hhe des ,spiegelunterschiedes zunehmen4 ,fig4 #adg zeigt in einem ,schaubild dieses ,wachstum4 ,der ,spiegelunterschied ist als ,abszisse aufgetragen1 die zugehrige ,ordinate gibt die ,anlagekosten an und zwar fr eine ,schleuse1 die normale ,kanalschiffe von #fjj t ,tragkraft aufnehmen kann4 ,mit zunehmender ,hubhhe macht sich auch ein anderer ,nachteil der ,schleuse zusehends mehr geltend3 der hohe ,wasserverbrauch4 ,die ,hebung des ,schiffes um h ,meter entspricht einer ,nutzarbeit gleich der ,wasserverdrngung des ,schiffes mal der ,hubhhe4 ,die zum ,fllen der ,schleusenkammer erforderliche ,wassermenge ist dagegen gleichwertig einer ,arbeit gleich der lichten ,grundflche der ,schleuse mal der halben ,hubhhe4 ,in das ,schaubild ,fig4 #adg ist sowohl die ,nutzarbeit wie die ,gesamtarbeit als ,ordinate zu jeder ,hubhhe eingetragen2 beide ,arbeiten wachsen proportional mit der ,hubhhe1 aber die ,gesamtarbeit -- d4 h4 der ,wasserverbrauch -- sehr viel schneller als die ,nutzarbeit4 ,der ,unterschied beider ,arbeiten bedeutet den nutzlosen ,wasserverlust4 ,illustration3 ,fig4 #adg4 ,man hat die ,anlagekosten durch den ,bau von ,schlachtschleusen zu vermindern gesucht und war bestrebt1 den ,wasserverbrauch durch die ,anlage von ,sparschleusen zu verringern1 hat aber dadurch die ,nachteile der ,schleuse nur mildern aber nicht beseitigen knnen4 ,schleusen mit mehr als #aj m ,hub sind bisher nicht ausgefhrt worden2 die ,sparschleuse von ,la ,villette im ,st4 ,deniskanal in ,frankreich mit #i1i m ,hub -- vollendet #ahia -- ist bisher nicht berholt worden4 ,diese ,schleuse kann ,schiffe von #aajj t ,tragkraft aufnehmen2 der ,wasserverbrauch fr einen ,hub betrgt #cagc cbm1 die ,anlagekosten beliefen sich auf #adhjjjj ,m4 ,man hat sich vielmehr bei greren ,hubhhen durch ,anlage von ,schleusentreppen1 d4 h4 mehreren hintereinander geschalteten ,schleusen zu helfen gesucht1 die aber sehr kostspielige ,anlagen darstellen1 deren ,betrieb umstndlich und zeitraubend ist4 ,schon frhzeitig wurden die ,mngel der ,schleusen fr greren ,hub erkannt und man hat sich bemht1 wirtschaftlichere ,hebewerke an ihre ,stelle zu setzen4 ,die bisher ausgefhrten und in ,vorschlag gebrachten ,hebewerke lassen sich in drei grundstzlich verschiedene ,gruppen ordnen3 #a4 in lotrechte ,hebewerke oder ,trogaufzge1 #b4 in geneigte ,hebewerke mit ,nafrderung oder ,trogbahnen1 #c4 in geneigte ,hebewerke mit ,trockenfrderung oder ,schiffsbahnen4 a7 ,trogaufzge4 7,lotrechte ,hebewerke47 ,der ,trogaufzug besteht im wesentlichen aus einem wassergefllten eisernen ,trog1 der an beiden ,enden mit ,schleusentoren ausgerstet ist und in einer lotrechten ,fhrung so beweglich ist1 da bei der tiefsten ,stellung des ,troges der ,wasserspiegel der unteren ,haltung in gleicher ,hhe mit dem ,wasserspiegel des ,troges steht1 und da in seiner hchsten ,stellung ,spiegelgleichheit mit der oberen ,haltung entsteht4 ,die beiden ,kanalhaltungen mssen gleichfalls mit ,schleusentoren versehen sein4 ,der ,vorgang ist nun folgender3 der ,trog befindet sich in seiner tiefsten ,stellung1 alle ,tore sind vorerst geschlossen4 ,durch eine ,gummidichtung wird der ,trog mit der unteren ,haltung wasserdicht verbunden4 ,nun wird das ,tor der unteren ,haltung und das zugehrige ,trogtor in die ,hhe gezogen3 das ,schiff kann von der unteren ,haltung in den ,trog einfahren4 ,sobald dies geschehen ist1 werden die beiden ,tore geschlossen und die ,gummidichtung gelst4 ,der wassergefllte ,trog mit dem darin schwimmenden ,schiff wird nun durch ,maschinenkraft bis in die hchste ,stellung gehoben4 ,der ,trog wird jetzt durch eine ,gummidichtung mit der oberen ,haltung wasserdicht verbunden1 das ,tor der oberen ,haltung und das zugehrige ,trogtor werden geffnet1 das ,schiff fhrt aus dem ,trog in die obere ,haltung4 ,ist das ,eigengewicht des ,troges und das ,gewicht seiner ,wasserfllung durch ein an ,ketten hngendes ,gegengewicht ausgeglichen1 so sind beim ,heben des ,troges lediglich ,reibungswiderstnde zu berwinden1 die bei zweckmiger ,ausfhrung sehr klein sind und durch eine ,mehrfllung des niedergehenden ,troges um #bj bis #cj cm ,wasserhhe berwunden werden4 ,steigt der ,trog mit einem ,schiff hoch1 und geht er ohne ,schiff herunter1 so ist der beim ,niedergang entstandene ,wasserverbrauch nicht grer als die ,wasserverdrngung des gehobenen ,schiffes4 ,es ist also hinsichtlich des ,wasserverbrauches der ,trogaufzug einer ,schleuse weit berlegen4 ,der ,vorgnger des ,trogaufzuges war eine ,vorrichtung1 die zu ,freiburg ausgefhrt war und darin bestand1 da ,schiffe von kleinen ,abmessungen mittels ,ketten aus der oberen ,haltung lotrecht herausgehoben und in die untere ,haltung lotrecht hinabgelassen wurden 7,hagen1 ,handbuch der ,wasserbaukunst1 #d4 ,band1 #ahgd74 ,als ,erfinder des ,trogaufzuges darf ,dr4 ,james ,anderson zu ,edinburgh angesehen werden1 der #agif einen derartigen ,aufzug fr den ,grand-,western-,kanal entwarf4 ,zur ,ausfhrung kam dieser ,entwurf mit ,abnderungen erst im ,jahre #ahch4 ,eine eingehende ,beschreibung dieser ,ausfhrung mit guten ,darstellungen findet sich in den ,transactions of the institution of ,civil ,engineers aus dem ,jahre #ahch1 #b4 ,band4 ,illustration3 ,fig4 #adh4 ,wie ,fig4 #adh 7entnommen aus dem ,handbuch der ,ingenieur-,wissenschaften #c4 ,band1 #b4 ,abt41 #b4 ,hlfte7 zeigt1 war bei diesem ,hebewerk ein aufgehender ,schiffstrog mit einem niedergehenden durch drei ,gelenkketten gekuppelt1 die ber drei ,kettenrder von #d1h m ,durchmesser liefen und auf einer durchgehenden ,welle von #bej mm ,durchmesser aufgekeilt waren4 ,die ,schiffstrge waren ganz aus ,holz konstruiert und wurden in gemauerten ,schchten lotrecht gefhrt4 ,die ,abmessungen waren sehr gering3 ,tragkraft der ,schiffe #h t1 -- ,hub des ,aufzuges #ad m4 ,die vollstndige ,durchfahrt eines ,schiffes beanspruchte #c ,minuten4 ,einen groen ,fortschritt gegenber dieser ersten kleinen ,anlage bildete die ,ausfhrung des ,trogaufzuges zu ,anderton am ,flusse ,weaver in ,england1 die im ,jahre #ahge dem ,verkehr bergeben wurde4 ,nach dem ,vorschlag von ,edwin ,clark wurden die beiden ,schiffstrge nicht an ,ketten aufgehangen1 sondern auf den ,stempeln von zwei ,druckwasser-,zylindern befestigt1 die durch ein ,rohr unter sich verbunden waren1 so da eine hydraulische ,gewichtsausgleichung entstand4 ,der von ,clark mit dem ,studium der ,einzelheiten und der berwachung der ,herstellung beauftragte ,ingenieur ,duer gab eine ausfhrliche ,beschreibung in der ,sitzung der ,institution of ,civil ,engineers vom ,mrz #ahgf4 ,illustration3 ,fig4 #adi4 ,fig4 #adi 7entnommen aus dem ,handbuch der ,ingenieur-,wissenschaften #c4 ,band1 #b4 ,abt41 #b4 ,hlfte7 stellt die ,gesamtanordnung dar4 ,die obere ,haltung ist als eiserne ,brcke ausgefhrt und fhrt ber einen ,arm des ,flusses zu der ,insel1 auf welcher der ,trogaufzug aufgestellt ist4 ,die ,trge sind ganz aus ,eisen konstruiert und fhren sich an je vier gueisernen ,sulen4 ,die ,druckwasserzylinder und ihre ,stempel sind aus ,gueisen hergestellt2 die ,wandstrke der ,zylinder betrgt #gj mm4 ,die ,abmessungen sind gegenber der ,ausfhrung am ,grand-,western-,kanal bedeutend vergrert1 da die ,tragkraft der ,schiffe das ,zehnfache betrgt4 ,tragkraft der ,schiffe #ajj t ,hub des ,aufzuges #ae m ,gewicht des gefllten ,troges #bdj t ,durchmesser des ,stempels #iae mm ,wasserpressung im ,zylinder #cg ,atm4 ,anlagekosten der ,eisenteile #eifjjj ,m4 ,anlagekosten der ,grndung #chdjjj ,m4 ,dauer einer ,durchfahrt #h ,minuten ,betriebskosten einer ,durchfahrt bei vollem ,betrieb1 ohne ,zinsen und ,tilgung #j1cj ,m4 ,der diesem ,hebewerk zugrunde liegende ,gedanke wurde in grerem ,mastabe bei dem ,trogaufzug von ,les ,fontinettes an dem ,kanal von ,neufoss in ,nordfrankreich im ,jahre #ahhh verwirklicht4 ,wie ,fig4 #aej und #aea 7entnommen aus ,riedler1 ,schiffshebewerke7 zeigen1 werden die beiden eisernen ,trge hier nicht an ihren ,ecken durch gueiserne ,sulen1 sondern in ihrer ,mitte an gemauerten ,trmen gefhrt4 ,die ,druckwasserzylinder sind aus aufeinandergesetzten gewalzten ,ringen von #ee mm ,dicke und #adj mm ,hhe hergestellt1 die durch eine innenliegende ,kupferhaut von #b mm ,strke gedichtet werden4 ,die ,stempel sind aus ,gueisen ausgefhrt4 ,die ,anlage ist ausgefhrt vom ,etablissement ,cail und wie die folgende beschrieben von ,frson in der ,revue universelle des ,mines #ahhf4 ,illustration3 ,fig4 #aej4 ,abmessungen des ,aufzuges3 ,tragkraft der ,schiffe #cjj t ,hub des ,aufzuges #ac m ,gewicht des gefllten ,troges #hjj t ,durchmesser des ,stempels #bjjj mm ,wasserpressung im ,zylinder #be ,atm4 ,anlagekosten der ,eisenteile #dhfjjj ,m4 ,anlagekosten der ,grndung #cfdjjj ,m4 ,dauer einer ,durchfahrt #ae ,minuten ,in dem gleichen ,jahre 7#ahhh7 wurden fnf ganz hnliche ,trogaufzge zu ,la ,louvire am ,canal du ,centre in ,belgien in ,betrieb gesetzt1 die von der ,socit ,cockerill ausgefhrt worden waren4 ,bei dieser ,anlage sind die eisernen ,trge an gleichfalls eisernen ,trmen gefhrt ,fig4 #aeb;a2 die beiden ,trme in ,trogmitte nehmen die ,lngskrfte auf1 die vier ,trme an den ,enden die ,querkrfte4 ,die ,druckwasserzylinder sind aus ,gueisen mit #ajj mm ,wandstrke hergestellt und auf ihrer ganzen ,lnge durch aufgeschrumpfte ,stahlringe von #ej mm ,dicke und #aeb mm ,hhe verstrkt4 ,illustration3 ,fig4 #aea4 ,abmessungen der ,anlage3 ,tragkraft der ,schiffe #djj t ,hub des ,aufzuges #ae m ,gewicht des gefllten ,troges #ajej t ,durchmesser des ,stempels #bjjj mm ,wasserpressung im ,zylinder #cd ,atm4 ,anlagekosten der ,eisenteile #fifjjj ,m4 ,anlagekosten der ,grndung #cbdjjj ,m4 ,dauer einer ,durchfahrt #ae ,minuten ,fig4 #aeb;b 7entnommen aus ,frson3 ,ascenseurs hydrauliques7 gibt einen ,blick von der oberen ,haltung aus4 ,der ,trog auf der linken ,seite befindet sich in tiefster ,stellung1 die ,verbindung mit der unteren ,haltung ist durch ,hochziehen der ,tore hergestellt1 ein ,schiff fhrt aus dem ,trog in die untere ,haltung4 ,der ,trog auf der rechten ,seite hat seine hchste ,stellung eingenommen1 man sieht den ,stempel1 auf dem der ,trog ruht1 und die ,eisenkonstruktion des ,troges sowie die ,fhrungstrme aus ,gitterwerk4 ,illustration3 ,fig4 #aeb;a4 ,illustration3 ,fig4 #aeb;b4 ,aus neuester ,zeit stammt das ,hebewerk zu ,henrichenburg am ,dortmund-,ems-,kanal1 das ,schiffe von #fjj t ,tragkraft heben kann und im ,august #ahii dem ,betrieb bergeben wurde4 ,im ,gegensatz zu den vorhergehenden sind nicht zwei ,trge vorhanden1 deren ,gewichte sich durch ,vermittlung von zwei ,druckwasserzylindern gegenseitig ausgleichen1 sondern der ,trog ruht auf fnf ,schwimmern1 die sich in fnf wassergefllten ,schchten auf und nieder bewegen4 ,fig4 #aec 7entnommen aus ,riedler1 ,schiffshebewerke74 ,illustration3 ,fig4 #aec4 ,zu dieser ,anordnung war man gekommen1 weil fr die schweren hier zu hebenden ,schiffe ein ,druckwasserzylinder so gewaltige ,abmessungen erfordert htte1 da der ,betrieb gefhrlich und die ,anlage allzu unwirtschaftlich ausgefallen wre4 ,den ,stempeln gegenber boten die ,schwimmer den ,vorteil1 da sie mit ,spielraum in ihren ,schchten sich bewegen konnten1 also keiner ,dichtung bedurften4 ,allerdings wurde nun eine ,vorkehrung erforderlich1 die einerseits die wagerechte ,lage des ,troges1 der auf den darunter liegenden ,schwimmern in labilem ,gleichgewicht ruht1 in jeder ,trogstellung mit ,sicherheit aufrecht erhielt und die anderseits bei einem etwaigen ,auslaufen des ,troges die nun frei werdende1 nach oben gerichtete ,auftriebskraft der ,schwimmer unschdlich auffangen konnte4 ,diese ,vorkehrung wurde nach dem ,vorschlag des ,ingenieurs ,jebens in ,gestalt von vier senkrechten ,schraubenspindeln ausgefhrt1 die an den ,ecken des ,troges so gelagert und so stark sind1 da sie den nach oben gerichteten ,auftrieb der ,schwimmer aufnehmen knnen1 wenn der ,trog sich entleeren sollte4 ,diese vier ,schraubenspindeln sind durch eine ,wellen- und ,kegelrderbertragung unter sich so verbunden1 da die am ,trog befestigten ,muttern der ,spindeln stets gleichmig auf und nieder steigen1 den ,trog also stets in wagerechter ,lage halten4 ,der ,antrieb des ,troges wird durch ,wasserberlast beim ,senken und durch ,wasserminderlast beim ,heben bewirkt1 so da der die ,schraubenspindeln drehende ,elektromotor nur einen geringen ,reibungswiderstand zu berwinden hat4 ,abmessungen des ,trogaufzuges3 ,tragkraft der ,schiffe #fjj t ,hub des ,aufzuges #af m ,gewicht des gefllten ,troges mit den ,schwimmern #cajj t ,hubgeschwindigkeit #j1a sekm ,lichte ,abmessungen des ,troges #gj m #h1h m #b1e m ,wassertiefe ,abmessungen der ,schwimmer #h1c m ,durchm4 #aj1c m ,hhe ,abmessungen der ,schraubenspindeln #bhj mm ,durchm4 #bd1f m ,lnge ,anlagekosten der ,eisenteile #agejjjj ,m4 ,anlagekosten der ,grndung rund #ajjjjjj ,m4 ,dauer einer ,durchfahrt #ab ,minuten ,betriebskosten eines ,einzelhubes bei vollem ,betrieb1 ohne ,zinsen und ,tilgung #b ,m4 ,fig4 #aed zeigt das ,hebewerk von der unteren ,haltung aus gesehen4 ,der ,trog befindet sich in tiefster ,stellung1 die unteren ,tore sind hochgezogen1 ein ,schiff fhrt aus dem ,trog in die untere ,haltung4 ,die ,anlage ist ausgefhrt von ,haniel und ,lueg in ,dsseldorf4 ,ein ,trogaufzug mit ,druckwasserzylindern ist fr groen ,hub 7#bj m7 in letzter ,zeit 7#aijd7 bei ,peterborough1 ,ont41 ausgefhrt und in ,betrieb gesetzt worden4 ,abmessungen3 ,gewicht des gefllten ,troges #cjjj t ,durchmesser des ,stempels #bbij mm ,wasserpressung im ,zylinder #dd ,atm4 ,abmessungen des ,troges #df m #aa1e m #c m ,die ,zylinder sind aus ,stahlgu mit #ij mm ,wandstrke1 die ,stempel aus ,gueisen ausgefhrt4 ,illustration3 ,fig4 #aed4 ,fig4 #aee 7entnommen aus der ,z4 d4 ,v4 d4 ,i4 #aijd7 zeigt den ,trog auf der linken ,seite in hchster1 den ,trog rechts in tiefster ,stellung4 ,die ,trge sind in ihrer ,mitte an gemauerten ,trmen gefhrt4 99 99 99 99 99 ,zu den ,trogaufzgen kann auch ein eigenartiges ,projekt gerechnet werden1 welches nach den ,patenten von ,umlauf1 v4 ,stockert und ,offermann von der ,maschinenbaugesellschaft ,nrnberg bei dem ,wettbewerb fr ein ,schiffshebewerk bei ,prerau eingereicht wurde und den zweiten ,preis erhielt4 ,illustration3 ,fig4 #aee4 ,illustration3 ,fig4 #aef;a4 ,denkt man sich die in ,fig4 #adh dargestellten ,kettenrder durch einen ,balancier ersetzt1 dessen ,lnge gleich dem ,hub der ,trge ist1 so bewegen sich die beiden ,trge nicht mehr lotrecht1 sondern beschreiben zwei ,halbkreise4 ,stellt man sich ferner vor1 da die ,balancierzapfen in ihrem ,durchmesser so vergrert werden1 da dieser ,durchmesser betrchtlich grer wird als der ,hub1 so entsteht eine ,trommel1 in deren ,innerem die beiden ,trge liegen4 ,die ,drehung dieser ,trommel kann am einfachsten in der ,weise bewirkt werden1 da man die mit wasserdichtem ,mantel hergestellte ,trommel in einem ,wasserbecken schwimmen lt4 ,die beiden ,trge erscheinen dann nicht mehr als ,kasten von rechteckigem ,querschnitt1 sondern als ,rhren von #ab m ,durchmesser1 die starr in der ,schwimmtrommel befestigt und durch ,tore an den ,stirnseiten geschlossen sind4 ,illustration3 ,fig4 #aef;b4 ,fig4 #aef;a und b 7entnommen aus ,haberkalt1 ,die preisgekrnten ,projekte74 ,die ,drehung der ,schwimmtrommel wird mit sehr geringem ,widerstand ausfhrbar sein1 solange die ,trge genau gleichmig mit ,wasser gefllt sind4 ,der ,antrieb ist durch zwei ,zahnkrnze gedacht1 die auf der ,schwimmtrommel befestigt und so stark bemessen sind1 da sie das bei ,leerlaufen eines ,troges entstehende ,drehmoment aufnehmen knnen4 ,abmessungen des ,projektes3 ,tragkraft der ,schiffe #fjj t ,hub #cf m #eb1f m ,durchm4 ,abmessungen der ,schwimmtrommel #gj m ,lnge ,gewicht der gefllten ,schwimmtrommel #ajeej t ,dauer einer ,durchfahrt #ac ,minuten ,anlagekosten der ,eisenteile #caijjjj ,m4 ,anlagekosten der ,grndung sowie zweier ,haltungen von #gjj m ,gesamtlnge #bbebejj ,m4 ,anlagekosten des ganzen ,hebewerks abzglich #gjj m ,kanal #eajbejj ,m4 ,ein ,trogaufzug bildet in der ,kanalstrae einen pltzlichen ,sprung4 ,es wird nur selten ein ,gelnde geben1 das seiner ,natur nach fr diesen ,sprung geeignet ist4 ,in den meisten ,fllen wird ein hoher ,damm fr die obere ,haltung und ein tiefer ,einschnitt fr die untere ,haltung ausgefhrt werden mssen4 ,wenn nun auch der ,eisenbetonbau hohe und sichere ,aufbauten mit wesentlich geringeren ,kosten herzustellen gestattet1 als dies frher der ,fall war1 so werden doch die ,fundierungskosten eines ,trogaufzuges unter allen ,umstnden sehr hoch ausfallen4 ,aus diesem ,grunde war man schon seit langem bemht1 ein ,hebewerksystem ausfindig zu machen1 welches eine wirtschaftlichere ,lsung der ,aufgabe gibt4 b7 ,trogbahnen4 7,geneigte ,hebewerke mit ,nafrderung47 ,bei den ,trogbahnen wird wie bei den ,trogaufzgen das ,schiff in einem wassergefllten eisernen ,trog befrdert1 der an beiden ,enden mit ,schleusentoren ausgerstet ist4 ,nur wird hier der ,trog nicht in einer senkrechten ,fhrung bewegt1 sondern mit ,laufrdern ausgerstet und auf einer geneigten ,bahn gefahren4 ,obere und untere ,haltung sind ebenfalls mit ,schleusentoren verschlossen4 ,wird der ,trog in seiner ,lngsrichtung gefahren -- lngsgeneigte ,trogbahn --1 so braucht das ,geleise nicht breiter zu sein als das ,schiff1 wird also einfach und billig2 ferner lt sich ein lngs geneigtes ,hebewerk leicht dem ,gelnde anschmiegen1 erfordert daher geringe ,fundierungskosten2 whrend der ,hebung wird das ,schiff gleichzeitig vorwrts befrdert1 so da ein ,zeitgewinn entsteht2 endlich wird ein ,kanalstck gleich der ,lnge der ,bahn erspart4 ,diesen ,vorteilen steht der ,nachteil gegenber1 da bei der ,lngsbewegung des ,troges das ,wasser in unberechenbare ,schwingungen geraten kann2 dieser belstand kann nicht beseitigt1 aber vermindert werden durch ,wahl einer geringen ,fahrgeschwindigkeit von nicht mehr als #j1e sekm4 ,die ,leistungsfhigkeit des ,hebewerks wird hiedurch aber naturgem sehr verringert4 ,bewegt man dagegen den ,trog in seiner ,querrichtung -- quergeneigte ,trogbahn --1 dann ist ein sehr breites und kostspieliges ,geleise erforderlich2 die ,anschmiegung an das ,gelnde ist nur ausnahmsweise mglich1 in der ,regel werden teure ,grndungsarbeiten erforderlich sein2 da die ,bahn des quergeneigten ,hebewerks quer zur ,kanalstrae liegt1 so wird weder an ,kanallnge1 noch an ,zeit gespart4 ,es wird daher das quergeneigte ,hebewerk unter allen ,umstnden wesentlich hhere ,anlagekosten erfordern als das lngsgeneigte ,hebewerk4 ,hingegen besitzt es den ,vorzug1 da ,wasserschwankungen im ,trog kaum zu befrchten sind2 die ,fahrgeschwindigkeit kann daher hier wesentlich grer gewhlt werden1 wohl bis zu #a sekm4 ,die erste ,trogbahn wurde nach einem ,entwurf von ,thomson aus dem ,jahre #ahci in ,blackhill am ,monklandkanal in ,schottland #ahdi von ,leslie ausgefhrt4 ,die ,abmessungen dieser lngsgeneigten ,trogbahn gibt ,hagen in seinem ,handbuch der ,wasserbaukunst wie folgt an3 ,hub #bi m ,steigung #a 3 #aj ,abmessungen der ,schiffe #ba m #c1h m ,gewicht des gefllten ,troges #hj t ,mittlere ,fahrgeschwindigkeit #a sekm ,abmessungen des ,troges #ba1c m #d1d m #j1fa m ,wassertiefe ,bahnlnge #bhj m ,hubdauer #e ,minuten ,die beiden ganz aus ,eisen hergestellten ,trge liefen mit je #bj ,rdern auf ,eisenbahngeleisen von #b1a m ,spur und wurden mittels ,drahtseilen #ej mm ,durchmesser und einer ,seiltrommel von #d1h m ,durchmesser von einer ,dampfmaschine gezogen4 ,es wurden indessen nur die leeren ,schiffe mit der ,trogbahn gefrdert1 die beladenen gingen ber eine ,schleusentreppe4 ,die ,tragkraft der ,schiffe ist nicht angegeben1 sie kann aber den ,abmessungen nach nur eine sehr geringe -- #ej bis #gj t -- gewesen sein4 ,die geringe ,wassertiefe von #j1f m lt das ,hebewerk mehr als ,schiffsbahn statt als ,trogbahn erscheinen4 ,der geringe ,wasserinhalt ermglichte die verhltnismig groe ,geschwindigkeit von #a sekm4 ,von einer spteren ,ausfhrung einer ebenfalls lngsgeneigten ,trogbahn in ,georgetown am ,potomacflu aus dem ,jahre #ahgf gibt das ,handbuch der ,ingenieurwissenschaften folgende ,abmessungen3 ,tragkraft der ,schiffe #ace t ,hub #aa1f m ,steigung #a 3 #ab ,abmessungen der ,schiffe #bgd m #a1e m ,tiefgang ,gewicht des gefllten ,troges #cij t ,lichte ,abmessungen des ,troges #cd1a m #e1a m #b1d m ,der ,trog lief auf drei ,untergestellen mit je #ab ,rdern1 also insgesamt auf #cf ,rdern1 und wurde durch zwei ,gegengewichtswagen mit halbem ,hub ausgeglichen und durch eine ,turbine mittels ,drahtseilen bewegt4 ,auch dieses ,hebewerk konnte nur kleine ,schiffe frdern4 ,spter lie man die ,wasserfllung des ,troges zum grten ,teil -- bis auf #j1g m -- fort1 so da ein hnlicher ,betrieb wie zu ,blackhill entstand 7,frson74 99 99 99 99 99 ,eine ,trogbahn mit ,querbewegung ist nur ein einziges ,mal zu ,foxton in ,leicestershire in ,england im ,jahre #aija ausgefhrt worden1 indessen nur fr ganz kleine ,schiffe4 ,wie aus ,fig4 #aeg 7entnommen aus ,engineering #aija7 ersichtlich ist1 luft jeder der beiden ,trge mit #af ,laufrdern auf #h ,schienen4 ,die ,bewegung der ,trge wird durch eine ,dampfmaschine bewirkt1 die mittels ,schneckengetriebe eine ,seiltrommel antreibt1 von der jeder ,trog mittels zwei ,drahtseilen gezogen wird4 ,das ,hebewerk dient zum ,ersatz einer zehnstufigen ,schleusentreppe4 ,tragkraft der ,schiffe #gj t ,hub #bc m ,steigung #a 3 #d ,lichte ,abmessungen des ,troges #bd m #d1e m #a1e m ,dauer einer ,durchfahrt #f ,minuten ,betriebskosten eines ,einzelhubes ohne ,zinsen und ,tilgung #j1be ,m4 ,illustration3 ,fig4 #aeg4 ,im ,jahre #ahie wurde von der sterreichischen ,regierung ein ,wettbewerb zur ,erlangung von ,entwrfen unter einigen ,werken veranstaltet4 ,es sollte ein ,hebewerk fr normale #fjj t ,schiffe und fr #ajj m ,hubhhe fr den projektierten ,donau-,elbe-,kanal entworfen werden4 ,den ersten ,preis erhielt ein von fnf bhmischen ,maschinenfabriken eingereichter ,entwurf1 der eine quergeneigte ,trogbahn behandelte 7,fig4 #aeh74 ,die ,steigung war #a 3 #e gewhlt1 der ,trog war durch ein aus ,guwalzen bestehendes ,gegengewicht ausgeglichen4 ,fr die ,sttzung des ,troges war ein etwas abenteuerlicher ,vorschlag gemacht3 der ,trog sollte auf vier endlosen ,walzenketten rollen1 die ihrerseits auf vier ,stahlguschienen sich abwlzen sollten4 ,fr den ,antrieb war elektrische ,kraftbertragung gewhlt worden2 auf dem ,schiffswagen sollten drei ,elektromotoren aufgestellt werden1 die ,zahnrder antrieben1 welche ihrerseits in eine aus ,stahlgu hergestellte ,zahnstange eingreifen sollten1 so da der ,betrieb dem einer ,zahnradbahn hnlich wurde4 ,die ,abmessungen waren wie folgt gewhlt3 ,tragkraft der ,schiffe #fij t ,hub #ajj m ,steigung #a 3 #e ,gewicht des gefllten ,schiffswagens #bajj t ,fahrgeschwindigkeit #a sekm ,lichte ,abmessungen des ,troges #gj m #h1f m #a1b m ,wassertiefe ,anlagekosten der ,eisenteile #dgjjjjj ,m4 ,anlagekosten der ,grndung #gbjjjj ,m4 ,dauer einer ,durchfahrt #ad ,minuten ,illustration3 ,fig4 #aeh4 ,illustration3 ,fig4 #aei4 ,als ,mngel des ,entwurfes sind zu bezeichnen3 die unsichere ,druckverteilung1 die starre ,lagerung und die ,verwendung von gegossenem ,material fr ,schienen und ,zahnstangen4 ,ein zweiter ,wettbewerb wurde im ,jahre #aijd von der sterreichischen ,regierung ausgeschrieben1 um einen geeigneten ,entwurf fr ein ,hebewerk von #cf m ,hubhhe fr den projektierten ,donau-,oder-,kanal zu erhalten4 ,bei diesem ,wettbewerb wurde abermals mit dem ersten ,preis ein ,entwurf der bhmischen ,maschinenfabriken bedacht3 ,gegenstand des ,entwurfes war eine lngsgeneigte ,trogbahn mit dem ,kennwert ,universell4 ,den zweiten ,preis erhielt der schon genannte ,entwurf der ,nrnberger ,maschinenbaugesellschaft1 der eine ,schwimmtrommel in ,aussicht genommen hatte4 ,illustration3 ,fig4 #afj4 ,die fr den ,wettbewerb vorgeschriebene ,leistungsfhigkeit des ,hebewerks -- ,fahrtdauer nicht grer als #dh ,min4 -- konnte bei der geringen fr ,nafrderung zulssigen ,fahrgeschwindigkeit von etwa #j1e sekm nur durch ,anlage von zwei ,trogbahnen 7,fig4 #aei und #afj7 erreicht werden1 wodurch naturgem die ,anlagekosten von vornherein sich sehr hoch stellen muten4 ,die ,bahn dieses ,entwurfes war in sehr einfacher ,weise gedacht3 ,zwei besonders gewalzte ,stahlschienen von #bjj mm ,hhe und #afj mm ,kopfbreite sollten in #f1c m ,entfernung auf zwei ,betonstreifen von #gjj mm ,hhe und #ijj mm ,breite gelagert und durch ,symbol3 ,c ,eisen unter sich versteift werden4 ,auf dieser ,bahn sollte der ,schiffswagen mit #ajd ,laufrdern aus ,stahlgu von #aajj mm ,durchmesser fahren4 ,illustration3 ,fig4 #afa4 ,illustration3 ,fig4 #afb4 ,fr den ,antrieb sollte eine aus ,stahlgu gegossene ,zahnstange zwischen den ,schienen gelagert werden 7,fig4 #afa und #afb74 ,jeder der beiden fahrbaren ,trge sollte mit vier ,elektromotoren von je #cjj bis #djj ,,ps ausgerstet werden1 so da insgesamt eine ,antriebsleistung von #abjj bis #afjj ,,ps fr jeden ,trog verfgbar war4 ,durch eine besondere ,schaltung sollten die beiden ,trge elektrisch gekuppelt werden1 so da die auf und ab gehenden ,gewichte so weit ausgeglichen waren als es die ,verluste in den ,zahnrdern1 ,elektromotoren und ,generatoren zulieen4 ,bei ,vergleichung der ,anlagekosten eines geneigten ,hebewerks mit einem lotrechten ist zu bercksichtigen1 da bei ersterem ein ,kanalstck gleich der ,lnge der ,bahn erspart wird4 ,die ,abmessungen des ,entwurfes ,universell waren wie folgt gewhlt3 ,tragkraft der ,schiffe #fjj t ,hub #cf m ,steigung #a 3 #be ,gewicht des gefllten ,schiffswagens #bbjj t ,fahrgeschwindigkeit #j1eh sekm ,lichte ,abmessungen des ,troges #gj m #h1h m #b1c m ,wassertiefe ,anlagekosten der ,eisenteile #cefjjjj ,m4 ,anlagekosten der ,grndung sowie zweier ,haltungen von #gjj m ,gesamtlnge #afaejjj ,m4 ,anlagekosten der ganzen ,hebewerke abzglich #agjj m ,kanal #dcbejjj ,m4 ,dauer einer ,durchfahrt #db ,minuten ,im ganzen liegen nur drei ,ausfhrungen von geneigten ,hebewerken mit ,nafrderung vor1 und alle drei sind nur fr kleine ,schiffe bemessen4 ,nur bei der quergeneigten ,bahn findet wirkliche ,nafrderung statt2 die beiden lngsgeneigten ,bahnen zu ,blackhill und in ,georgetown werden mit nur ganz geringer ,wasserfllung von #j1f bzw4 #j1g m ,tiefe betrieben4 ,von ,hebewerken fr normale ,kanalschiffe liegen nur ,projekte vor2 aus diesen geht aber immerhin so viel hervor1 da die ,anlagekosten dieser ,hebewerke sehr hohe sind4 ,die lngsgeneigten ,hebewerke werden teuer1 weil sie nur mit geringer ,geschwindigkeit betrieben werden knnen1 daher wenig leisten und infolgedessen als ,doppelbahnen angelegt werden mssen4 ,die quergeneigten ,hebewerke erfordern kostspielige ,grndungen und ,fahrbahnen4 ,der mit sehr hohen ,preisen bedachte ,wettbewerb fr das ,hebewerk in ,prerau htte sicher etwas ,brauchbares zutage gefrdert1 wenn die ,nafrderung nicht grundstzliche wirtschaftliche ,mngel htte4 ,voraussichtlich wird daher die weitere ,entwicklung nicht auf diesem ,wege liegen4 ,wie die ,technik sehr hufig1 wenn sie auf einen toten ,strang geraten ist1 einen frher betretenen und dann verlassenen ,weg wieder aufnimmt1 so wird es mglicherweise auch hier geschehen4 ,einen derartigen frher begangenen ,weg bildet auf dem ,gebiet der ,hebewerke die ,trockenfrderung4 c7 ,schiffsbahnen4 7,geneigte ,ebenen mit ,trockenfrderung47 ,die ersten ,versuche1 ,schiffe aus einem tiefer liegenden ,wasserbecken in ein hheres auf einer ,bahn in trockenem ,zustand zu frdern1 sind uralt und in ihren ersten ,anfngen naturgem sehr primitiv4 ,eine hlzerne ,bahn fhrte von dem unteren ,becken auf einen ,damm und von diesem wieder ein kurzes ,stck abwrts in das hher liegende ,wasserbecken2 auf dieser ,gleitbahn wurden die ,schiffe mit ,menschen- oder ,tierkrften wie ,schlitten geschleppt4 ,illustration3 ,fig4 #afc4 ,schleppen dieser einfachen ,art werden in ,china seit ,jahrhunderten verwendet4 ,in ,belgien sind sie seit dem #ab4 ,jahrhundert bekannt1 also wesentlich lter als die ,schleusen4 ,eine ,verbesserung wurde spter dadurch herbeigefhrt1 da die hlzernen ,bahnen mit feststehenden ,rollen ausgerstet wurden1 ber welche die ,schiffe mit geringerem ,widerstand und grerer ,schonung gezogen werden konnten4 ,derartige ,einrichtungen fanden sich zuerst in den ,niederlanden1 spter in ,england4 ,nach dem ,bericht von ,hagen waren die ,tragrollen mit einem ,durchmesser von rund #j1b m und einer ,breite von rund #a1h m ausgefhrt und in ,abstnden von rund #a m gelagert4 ,naturgem waren diese ,rollbrcken nur fr kleine ,schiffe verwendbar4 ,fig4 #afc 7entnommen aus dem ,handbuch der ,ingenieurwissenschaften #c4 ,band1 #b4 ,abt41 #b4 ,hlfte7 zeigt eine ,ausfhrung in ,frankreich4 ,illustration3 ,fig4 #afd4 ,eine bessere ,auflagerung der ,schiffe wurde erst mglich1 als man dazu berging1 das ,schiff auf einen besonderen ,wagen zu setzen4 ,die erste ,nachricht ber eine derartige ,ausfhrung ist in einem von ,beck herausgegebenen ,werk von ,vittorio ,zonca enthalten1 der #aefh bis #afjb in ,padua lebte und das ,ehrenamt eines ,stadtbaumeisters bekleidete4 ,die in ,fig4 #afd 7entnommen aus ,beck7 wiedergegebene ,anlage war in ,fusina bei ,venedig errichtet und diente zur berfhrung der ,barken aus dem ,flu in die ,lagunen4 ,auf einem steinernen ,geleise lief ein mit vier ,laufrdern ausgersteter ,wagen4 ,die ,rder von rund #j1c m ,durchmesser und rund #j1b m ,breite waren aus ,holz und mit eisernen ,reifen und ,zapfen versehen4 ,zum ,aufziehen der ,schiffswagen dienten zwei ,pferdegpel4 ,aus dem ,bild ist ersichtlich1 wie der ,wagen aus der oberen ,haltung auf den ,damm -- den trockenen ,scheitel -- gehoben wird1 um nach berschreitung des ,scheitels in die untere ,haltung hinabgelassen zu werden4 ,eine hnliche ,anlage wurde zu ,ketley in der ,grafschaft ,shropshire im ,jahre #aghh erbaut4 ,hagen gibt in seinem ,handbuch der ,wasserbaukunst die ,abmessungen wie folgt an3 ,tragkraft der ,schiffe #e t ,abmessungen der ,schiffe #e1g m #a1h m #j1f m ,tiefgang ,hub #ba m ,steigung #a 3 #b ,der hlzerne ,wagen lief mit vier ,rdern auf einem hlzernen ,geleise von #a1h m ,spur und wurde mittels ,hanfseilen gezogen4 ,illustration3 ,fig4 #afe4 ,in den ,jahren #ahbe bis #ahcf wurden an dem ,morriskanal bei ,philippsburg in ,new ,jersey in den ,vereinigten ,staaten #bc ,schiffsbahnen vom ,major ,dougla erbaut4 ,in dem ,civil ,engineer and ,architect ,journal ,jahrgang #ahdb finden sich folgende ,abmessungen fr die ,bahn mit dem grten ,hub angegeben3 ,tragkraft der ,schiffe #gj t ,abmessungen der ,schiffe #bd m #b1c m ,hub #cj m ,steigung #a 3 #aa ,bahnlnge #ccj m ,dauer einer ,durchfahrt #ae ,minuten ,fig4 #afe 7entnommen aus ,dinglers ,journal #ahdb1 ,band #he7 stellt den ,schiffswagen dar1 der von zwei ,radgestellen mit je vier ,rdern1 also insgesamt acht ,rdern getragen wurde4 ,ursprnglich war an der oberen ,haltung eine ,schleuse angebracht1 in die der ,schiffswagen hineinfuhr1 worauf das uere ,tor geschlossen1 die ,schleuse gefllt und dann das innere ,tor geffnet wurde4 ,da diese ,einrichtung zu viel ,zeit und ,wasser erforderte1 so ersetzte man die ,schleuse spter durch einen trockenen ,scheitel4 ,das berschreiten des letzteren wurde dadurch ermglicht1 da man die ,laufrder mit doppelten ,spurkrnzen versah und sie auf ,doppelschienen laufen lie1 die so geknickt waren1 da der ,schiffswagen stets in der wagrechten ,stellung blieb4 ,die zuerst angebrachten ,ketten wurden spter durch ,drahtseile ersetzt1 die auf eine durch ein ,wasserrad gedrehte ,seiltrommel sich aufwickelten4 ,in einer ,stunde konnten sechs ,hbe ausgefhrt werden1 wobei nur ein ,mann zur ,bedienung erforderlich war4 ,die ,anlagekosten einer ,bahn von #af in ,hub betrugen #gjjjj ,m4 ,nach dem ,vorbilde der ,anlagen am ,morriskanal wurden die fnf ,schiffsbahnen des ,elbing-,oberlndischen ,kanals in den ,jahren #ahde bis #ahfj gebaut4 ,eine eingehende ,darstellung gibt ,hagen in seinem ,handbuch der ,wasserbaukunst4 ,die ,schiffe sind mit ,ausnahme einiger kleiner ,dampf- und ,segelbote nahezu von gleicher ,form und ,gre1 und zwar aus ,holz mit flachem ,boden4 ,sie drfen nach den ,betriebsvorschriften folgende ,abmessungen nicht berschreiten3 ,tragkraft der ,schiffe #gj t ,abmessungen der ,schiffe #bc m #b1h m #a1j m ,tiefgang ,hub #be m bei der hchsten ,bahn ,steigung #a 3 #ab ,gewicht des ,wagens mit ,schiff #abj t ,hchste ,fahrgeschwindigkeit #a sekm ,dauer einer ,durchfahrt #ae ,minuten ,anlagekosten #gadjjj ,m4 ,der ,schiffswagen -- ,fig4 #aff;a -- 7entnommen aus ,hagen1 ,handbuch der ,wasserbaukunst #ahgd1 #d4 ,band7 ist ganz aus ,eisen konstruiert und mit hlzernen ,bohlen belegt2 er luft auf acht ,rdern1 die in zwei ,radgestellen gelagert sind und mit doppelten ,spurkrnzen versehen sind4 ,die ,rder laufen wie bei den ,bahnen am ,morriskanal auf geknickten ,doppelschienen1 so da der ,schiffswagen stets in wagerechter ,lage bleibt4 ,die ,spurweite der ,geleise betrgt #c m4 ,ein ,wasserrad von #h m ,durchmesser treibt eine eiserne ,seiltrommel1 auf welche sich die ,drahtseile aufwickeln1 die zu den beiden ,schiffswagen fhren1 whrend ein drittes ,drahtseil die beiden ,wagen unter sich verbindet4 ,der von jedem ,schiff mitgefhrte ,handkahn wird an den eisernen ,davits des ,schiffswagens aufgehangen4 ,fig4 #aff;b 7entnommen aus ,mller ,grundri des ,wasserbaues7 stellt die berschreitung des trockenen ,scheitels dar4 ,illustration3 ,fig4 #aff;a4 ,illustration3 ,fig4 #aff;b4 ,mit diesen kleinen ,anlagen ist die ,zahl der wirklichen ,ausfhrungen abgeschlossen4 ,auch ,projekte fr ,trockenfrderung wurden in der ,folge nicht mehr durchgearbeitet1 weil man der ,meinung war1 es sei unmglich1 ein beladenes ,kanalschiff so abzusttzen1 da keine zerstrenden ,formvernderungen an dem ,schiff auftreten4 ,man war in diesem ,vorurteil so befangen1 da man die ,frage1 welche ,bedingungen eine geeignete ,sttzung zu erfllen htte1 gar nicht studierte4 ,wie wenig die ,bedingungen erkannt worden sind1 geht klar aus ,projekten hervor1 die in allerneuester ,zeit gelegentlich des ,wettbewerbes fr ,prerau vorgeschlagen wurden4 ,man wollte die ,schiffe auf quergezogene ,gurten setzen1 auf ,gummikissen1 auf ,hlzer1 die durch ,spiralfedern gesttzt waren u4 dgl4 m42 kurz1 man wollte die ,lagerung mglichst elastisch gestalten4 ,dieses ,bestreben beruht auf einer durchaus falschen ,anschauung4 ,solange das ,schiff im ,wasser schwimmt1 wirken von innen auf die ,schiffswandungen die ,gewichte der ,ladung1 von auen der ,wasserdruck1 der eine ganz bestimmte ,gre hat4 ,wrde man nun den ,wasserdruck durch einen ganz unberechenbaren elastischen ,gegendruck ersetzen1 dann wrden zweifellos ,einbeulungen entstehen1 die nach innen oder auen gerichtet sind1 je nachdem der ,auendruck oder der ,ladungsdruck berwiegt4 ,es wrde also gerade die elastische ,lagerung das ,schiff gefhrden4 ,eine grundstzliche richtige ,sttzung mu darauf ausgehen1 die ,form1 welche das schwimmende ,schiff einnimmt1 ganz genau zu erhalten4 ,es mu also eine groe ,zahl von sicher gefhrten1 beweglichen ,sttzen angeordnet werden1 die mit ganz gelindem ,druck an die ,schiffswand angelegt werden1 whrend das ,schiff schwimmt4 ,in dieser ,lage mssen die ,sttzen nun festgestellt werden4 ,wird nun das ,wasser abgelassen1 dann kann sich an der ,form des ,schiffes nichts verndern1 vorausgesetzt1 da die ,sttzen gengend nahe beisammen stehen4 ,die ,beanspruchungen1 die nun im ,schiff entstehen1 lassen sich genau berechnen2 man ist also in der ,lage1 die erforderliche ,zahl und ,stellung der ,sttzen so zu whlen1 da fr alle ,schiffe eine sichere ,sttzung mglich ist4 ,bei diesem richtigen ,sttzverfahren wird durch die beweglichen ,sttzen gewissermaen ein ,abgu von der ,schiffsform genommen2 das ,feststellen der angelegten ,sttzen entspricht dem ,erhrten des ,abgusses4 ,das ,schiff ruht dann in dem ,abgu genau so wie vorher im ,wasser4 ,man hat auch zugegeben1 da es mglich sei1 fr moderne richtig gebaute ,kanalschiffe eine zuverlssige ,sttzung zu finden1 hat aber gleichzeitig darauf aufmerksam gemacht1 da die altersschwachen hlzernen ,schiffe eine ,trockensttzung nicht aushalten4 ,ganz abgesehen davon1 da man diese willkrliche ,behauptung nie wissenschaftlich durch ,nachrechnung der ,beanspruchungen geprft hat1 erscheint es als ein recht merkwrdiges ,vorgehen1 da ungeheure ,mehrkosten von vielen ,millionen aufgewendet werden sollen1 um durch die neuen ,kanle einige alte ,holzschiffe zu leiten1 die alle zusammen vielleicht den zwanzigsten ,teil jener ,mehrkosten wert sind4 ,illustration3 ,fig4 #afg;a4 ,eine derartige grundstzlich richtige ,sttzung -- die vollstndig starr sein mu1 solange das ,schiff trocken liegt --1 lt sich mit konstruktiv sehr einfachen ,mitteln erzielen4 ,ein ,druckwasserzylinder -- ,fig4 #afg;a -- ist in einem ,kugelgelenk aufgehangen4 ,der ,kopf seines ,plungers ist durch zwei schiefe ,lenkstangen so gefhrt1 da der ,plunger mit den beiden ,lenkstangen ein ,tetraeder bildet4 ,der ,plungerkopf trgt wieder mit ,kugelgelenk eine ,stahlhaube1 die mit einem geflochtenen ,tauring gefttert ist4 ,solche ,sttzen sind in ausreichender ,zahl angebracht3 etwa #abj fr ein ,normalschiff von #fjj t4 ,das schwimmende ,schiff wird in richtiger ,lage etwa #bj cm ber den in tiefster ,stellung befindlichen ,sttzen vertaut4 ,nun wird ,druckwasser von sehr geringer ,pressung in alle ,zylinder geleitet2 die ,plunger steigen hoch und legen sich mit gelindem ,druck an die ,schiffswand4 ,dann wird jeder ,zylinder fr sich abgesperrt1 und zwar durch ein ,sperrventil besonderer ,art ,fig4 #afg;b4 ,diese ,absperrung bewirkt1 da die vorher beweglichen ,plunger nunmehr starre ,sttzen werden4 ,wird nun das ,wasser abgelassen1 so bleibt das ,schiff unverrckbar auf den ,sttzen sitzen4 -- ,fig4 #afh4 ,die ,beanspruchungen1 die sich hierbei im ,schiffsboden ergeben1 lassen sich mit vollkommener ,sicherheit nachrechnen1 der moderne ,schiffbau gibt zuverlssige ,methoden hierfr an4 ,illustration3 ,fig4 #afg;b4 ,illustration3 ,fig4 #afh4 ,illustration3 ,fig4 #afi;a4 ,illustration3 ,fig4 #afi;b4 ,illustration3 ,fig4 #afi;c4 ,die ,auflagerung des ,schiffes auf ,druckwasserzylindern wurde bereits #ahhb von ,eads und von ,bellingrath vorgeschlagen4 ,beide wollten aber die ,zylinder durch ,rohrleitungen unter sich verbinden1 um eine elastische ,sttzung zu bewirken4 ,da dieser ,gedanke ein ,irrtum ist1 wurde im vorhergehenden bereits nachgewiesen4 ,illustration3 ,fig4 #agj4 ,die ,trockenfrderung gewhrt gleichzeitig die ,mglichkeit1 alle ,schleusentore und alle ,dichtungen zu vermeiden4 ,in der unteren ,haltung gestaltet sich die ,sachlage sehr einfach3 der ,wagen mit dem ,schiff -- ,fig4 #afi;a-b-c -- fhrt mit immer mehr verringerter ,geschwindigkeit in das ,unterwasser ein1 so da das trocken gesttzte ,schiff ganz allmhlich immer tiefer in das ,wasser eintaucht4 ,man hat behauptet1 da bei diesem ,einfahren unzulssig starke ,strmungen entstehen4 ,in ,wirklichkeit hngt die ,strke der ,strmung einzig und allein von dem ,wasserquerschnitt und von der ,schiffsgeschwindigkeit ab4 ,die ,wissenschaft gibt auch hier zuverlssige ,mittel an die ,hand1 diese ,faktoren so zu bemessen1 da nur eine vllig ungefhrliche ,strmung entsteht4 ,ebenso einfach lt sich die ,einfahrt in die obere ,haltung gestalten1 wenn man die ,bahn so hoch fhrt1 da der ,schiffswagen zunchst etwas hher als das ,oberwasser zu stehen kommt1 und nun durch eine als ,drehscheibe ausgebildete ,schleppweiche -- ,fig4 #agj -- den ,schiffswagen auf eine kurze zweite ,bahn leitet1 die unmittelbar in das ,oberwasser hineinfhrt4 ,der ,betrieb gestaltet sich sehr einfach1 weil der ,schiffswagen nicht genau in seine ,endstellungen zu fahren braucht und weil keinerlei ,schleusentore und keinerlei ,dichtungskeile u4 dgl4 zu bewegen sind4 ,die einfache ,gestaltung des ,oberhauptes und der ,schleppweiche ist erkennbar aus ,fig4 #aga4 ,illustration3 ,fig4 #aga4 99 99 99 99 99 ,die wirtschaftliche berlegenheit der ,trockenfrderung ber die ,nafrderung grndet sich auf folgende ,umstnde3 ,da der ,trog mit seinem ,wasserinhalt fortfllt1 so wird das ,gewicht des ,schiffswagens von #bbjj t auf #aajj t1 also auf die ,hlfte1 verringert4 ,infolgedessen wird zunchst der ,schiffswagen selbst mit seinen ,laufrdern und seinem ,antrieb ganz bedeutend einfacher1 leichter und billiger4 ,da die bewegte ,last nur halb so gro ist1 so werden auch die ,anlagekosten des ,geleises und seiner ,grndung entsprechend geringer4 ,whrend ferner bei der ,nafrderung die ,geschwindigkeit des ,schiffswagens der unvermeidlichen ,wasserschwankungen wegen kaum ber #j1e sekm gesteigert werden kann1 steht bei der ,trockenfrderung nichts im ,wege1 die ,geschwindigkeit auf #b sekm zu erhhen1 und das um so eher1 als die bewegte ,last nur halb so gro ist4 ,infolge der greren ,geschwindigkeit leistet das ,hebewerk mehr2 man wird daher mit einem eingeleisigen ,trockenhebewerk dasselbe leisten knnen wie mit einem zweigeleisigen ,nahebewerk2 mit anderen ,worten3 man wird mit bedeutend geringeren ,anlagekosten auskommen4 ,endlich kommen alle ,schleusentore in ,fortfall1 was wiederum eine ,verminderung der ,baukosten bedeutet4 ,einen guten ,einblick in die wirtschaftlichen ,verhltnisse liefern die ,schaubilder in ,fig4 #agb4 ,illustration3 ,fig4 #agb4 ,in diese sind fr ,tag- und ,nachtbetrieb 7#abjjj ,einzelhbe im ,jahr71 fr vollen ,tagbetrieb 7#fjjj ,einzelhbe im ,jahr7 und fr halben ,tagbetrieb 7#cjjj ,einzelhbe im ,jahr7 die gesamten ,betriebskosten eingetragen4 ,im ersten ,schaubild sind die ,betriebskosten einer ,schleusentreppe1 bestehend aus zwei ,schleusen von je #ah m ,hub1 dargestellt4 ,die ,schleusen sind mit ,sparbecken vorausgesetzt4 ,die ,anlagekosten setzen sich zusammen aus den ,kosten der eigentlichen ,schleusen und aus den ,anlagekosten der ,pumpenanlage1 die das verbrauchte ,wasser aus der unteren ,haltung in die obere zurckpumpen mu4 ,das zweite ,bild bezieht sich auf das mit dem ersten ,preis ausgezeichnete ,projekt ,universell des ,wettbewerbs fr ,prerau -- lngs geneigte ,trogbahn --1 das dritte ,schaubild entspricht dem ,projekt ,habsburg mit dem zweiten ,preis -- ,schwimmtrommel --1 und das vierte ,bild gilt fr ein lngs geneigtes ,hebewerk mit ,trockenfrderung1 das genau dieselbe ,leistung besitzt wie die beiden ersten ,projekte4 ,in diesen ,bildern sind zunchst die ,kosten fr die ,verzinsung und ,tilgung des ,anlagekapitals eingetragen1 und zwar mit dem sehr geringen ,satz von nur #d von der ,gesamtanlage4 ,weiter sind aufgetragen die ,kosten fr die ,instandhaltung mit dem ,satz von #b von der ,maschinenanlage fr ,tag- und ,nachtbetrieb1 mit dem ,satz von #a1e fr vollen ,tagbetrieb und mit #a fr halben ,tagbetrieb4 ,dann folgen die ,kosten fr die ,bedienung des ,hebewerks und schlielich die ,kosten fr ,brennstoff und fr ,schmierstoff4 ,man sieht1 da bei dem zweiten und namentlich bei dem dritten ,bild die ,kosten fr ,brennstoff und ,schmierstoff fast verschwinden gegenber den ,kosten fr ,verzinsung und ,unterhaltung4 ,man mu daher1 um den ,betrieb wirtschaftlicher zu gestalten1 in erster ,linie das ,anlagekapital zu vermindern suchen4 ,der ,erfolg dieses ,bestrebens ist aus dem vierten ,schaubild deutlich erkennbar4 99 99 99 99 99 ,da das ,gebiet der ,schiffshebewerke ein im ,beginn seiner ,entwicklung stehendes ist1 so konnte naturgem ber ausgefhrte ,anlagen nur wenig mitgeteilt werden4 ,die ungeheure geistige ,arbeit1 welche in den ,projekten niedergelegt ist1 liefert aber einen so reichhaltigen ,stoff fr die ,beurteilung des ,entwicklungsganges1 da die ,darstellung eine unzeitgeme gewesen wre1 wenn sie sich auf die ,ausfhrungen allein beschrnkt htte4 ,illustration ,,iv ,rckblick auf die ,entwicklung der ,hebemaschinen im #ai4 ,jahrhundert ,illustration ,,iv ,rckblick auf die ,entwicklung der ,hebemaschinen im #ai4 ,jahrhundert4 ,nachdem die ,entwicklung innerhalb der einzelnen ,anwendungsgebiete dargestellt wurde1 um den ,zweck der ,hebemaschinen zu beleuchten1 sollen im folgenden diejenigen ,zge des ,entwicklungsganges gezeichnet werden1 die gemeinsam fr alle ,gebiete sind4 ,es werden einerseits diejenigen groen ,einflsse zu besprechen sein1 die auf die ,gestaltung der ,hebemaschinen stark eingewirkt haben1 und es werden anderseits umgekehrt die ,folgen hervorgehoben werden mssen1 welche aus der ,einfhrung der ,hebemaschinen entstanden sind4 #a4 ,einflu der ,naturkraft auf die ,gestaltung der ,hebemaschinen4 ,zu ,beginn des #ai4 ,jahrhunderts finden wir nur das ,menschentretrad beim ,kaikran1 den ,pferdegpel und das ,wasserrad bei den ,frdermaschinen der ,bergwerke4 ,eine andere ,naturkraft als die animalische und die des ,wassers stand damals nicht zur ,verfgung4 ,die genannten ,hebemaschinen sahen im #ae4 ,jahrhundert fast genau ebenso aus2 der ,mangel einer geeigneten ,naturkraft hatte jeder ,weiterentwicklung im ,wege gestanden4 ,im ,jahre #aggg setzte ,watt seine erste ,dampfmaschine in ,england in ,betrieb1 im ,jahre #aghe wurde die erste ,dampfmaschine in ,deutschland aufgestellt4 ,die erste ,hebemaschine1 welche mit ,dampfkraft betrieben wurde1 war die ,frdermaschine4 ,wie bereits erwhnt1 waren im ,jahre #ahbf im preuischen ,bergbau nach dem ,bericht von ,severin bereits #af ,dampffrdermaschinen in ,betrieb mit einer freilich sehr kleinen ,durchschnittsleistung von nur #g ,,ps4 ,in den ,kaibetrieb hielt die ,dampfkraft erst sehr viel spter ,einzug4 ,nach dem ,bericht des ,englnders ,colyer ist der erste ,dampfkran berhaupt im ,jahre #ahea gebaut worden1 whrend ,dampfkrane in den ,hafenbetrieb erst um die ,zeit von #ahfc eingefhrt worden sind4 ,in die gleiche ,zeit fllt die ,ausgestaltung der ,dampfwinden fr die ,aufstellung auf ,handelsdampfern4 ,in ,httenwerken und ,werften drften ,dampfkrane von der ,zeit um #ahfj an benutzt worden sein4 ,am ,ausgang des #ai4 ,jahrhunderts finden wir die ,dampfkraft noch in ,alleinherrschaft auf dem ,gebiet der ,frdermaschinen und der ,schiffswinden1 bei ersteren der groen ,abmessungen wegen1 bei letzteren wegen der ,nhe der ,kesselanlage4 ,dagegen ist auf den anderen ,gebieten der ,dampfantrieb fast vllig verdrngt worden4 ,nur solche ,krane1 die auf weiten ,fabrikhfen und verzweigten ,geleisen arbeiten mssen1 werden noch mit ,dampfkesseln ausgerstet4 ,in den letzten ,jahren ist auch in das ,gebiet der ,frdermaschinen der elektrische ,betrieb eingedrungen1 der hier voraussichtlich ganz an die ,stelle der ,dampfkraft treten wird4 ,selbst an ,bord von ,schiffen wird wahrscheinlich in kurzer ,zeit der ,dampfantrieb zum groen ,teil durch elektrischen ,betrieb verdrngt werden1 wenigstens auf ,personendampfern4 99 99 99 99 99 ,der ,antrieb von einer laufenden ,transmission aus drfte bereits im ersten ,drittel des #ai4 ,jahrhunderts seine ,ausbildung gefunden haben2 denn in ,dr4 ,ures ,philosophy of ,manufactures aus dem ,jahre #ahce und in der ,enzyklopdie des ,prof4 ,hlsse aus ,chemnitz aus dem ,jahre #ahda begegnen wir bereits der ,darstellung von ,aufzgen mit ,transmissionsbetrieb1 die eine durchaus richtige ,durchbildung der ,einzelheiten aufweisen4 ,wir finden hier bereits die ,steuerung mittels ,fest- und ,losscheibe und eine ,bandbremse1 die durch eine ,kurvenscheibe gleichzeitig mit dem ,riemen gesteuert wird4 lter als diese gut durchgebildete ,ausfhrung drften die primitiven ,friktionswinden der ,getreidemhlen sein1 die ihren ,typ im ,lauf des neunzehnten ,jahrhunderts so wenig verndert haben1 da sie heute noch in fast derselben ,gestalt zahlreich verbreitet sind4 ,das erste ,beispiel dieser ,art drfte der ,mhlenaufzug ,fig4 #aj sein1 der aus der ,zeit der ,hussitenkriege stammt4 ,wesentlich schwieriger als der ,antrieb einer feststehenden ,winde war die ,aufgabe1 von einer laufenden ,transmission die ,kraftbertragung nach einem fahrbaren ,laufkran herzustellen4 ,ramsbottom lste dieses ,problem durch die ,konstruktion der ,laufkrane mit ,seilantrieb im ,jahre #ahfa in einer ,kesselschmiede in ,crewe 7,z4 d4 ,v4 d4 ,i41 ,mai #ahfh74 ,der ,ingenieur ,bredt des ltesten ,kranbau-,werks in ,deutschland1 ,stuckenholz in ,wetter an der ,ruhr 7gegrndet #ahcj71 bertrug diese ,konstruktion im ,jahre #ahfg nach ,deutschland 7,z4 d4 ,v4 d4 ,i41 #af4 ,sept4 #aije1 ,seite #aecj71 aber mit wesentlichen ,verbesserungen und ,vereinfachungen4 ,er ordnete das ,triebwerk nicht auf der ,laufkatze1 sondern an dem einen ,ende der ,kranbhne an1 wodurch die ,seilbertragung wesentlich einfacher und dauerhafter wurde4 ,ferner verbesserte er die ,steuerung1 indem er nicht das laufende ,seil an die ,seilscheiben prete1 sondern ,wendegetriebe mit ,spreizringkupplungen einfhrte4 ,diese ,kupplungen haben sich so vorzglich bewhrt1 da sie heute noch in wenig vernderter ,gestalt vielfach ausgefhrt werden4 ,noch etwas lter als der ,seilantrieb ist die ,kraftbertragung auf ,laufkrane mittels ,vierkantwellen1 die bereits im ,jahre #ahed in dem ,civil ,engineer and ,architect ,journal erwhnt werden4 ,bredt fhrte bei diesen ,kranen ,kipplager ein4 7,z4 d4 ,v4 d4 ,i41 #af4 ,sept4 #aije74 ,fr die hier ausfhrlicher dargestellte ,entwicklung der ,hebemaschinen in ,bergwerken1 ,httenwerken1 ,hafenanlagen1 ,werften und auf ,schiffen ist der ,transmissionsbetrieb nie von ,bedeutung gewesen4 ,seine ,anwendung hat er hauptschlich fr ,aufzge in ,mhlen und ,fabriken sowie fr ,laufkrane in ,werksttten gefunden4 ,gegen den ,ausgang des neunzehnten ,jahrhunderts wurde der ,transmissionsantrieb bei ,hebemaschinen fast vllig vom elektrischen ,betrieb verdrngt2 nur in sehr kleinen ,anlagen1 die eine ,transmission1 aber nicht elektrischen ,strom zur ,verfgung haben1 werden heute noch ,winden mit ,transmissionsantrieb aufgestellt4 99 99 99 99 99 ,der ,druckwasserantrieb nahm1 wie bereits erwhnt1 seinen ,ausgang von der ,erfindung der hydraulischen ,presse durch ,bramah im ,jahre #agih4 ,bramah selbst versuchte bereits #ahbf diese ,erfindung auf den ,kranbetrieb zu bertragen2 seine ,konstruktion kann indessen nur als ,vorlufer betrachtet werden1 da sie einem ,handkran gegenber kaum einen ,vorteil bot4 ,erst ,armstrong machte im ,jahre #ahdf den ,druckwasserantrieb dadurch lebensfhig1 da er im ,jahre #ahdg die ,aufspeicherung des ,druckwassers im ,hochbehlter und #ahea im ,gewichts-,akkumulator einfhrte4 ,die ,druckwasserkrane fanden zuerst ,eingang in den ,kaibetrieb1 und zwar von #ahdg an in ,england1 whrend sie in ,deutschland erst sehr viel spter sich einbrgerten4 ,die erste grere hydraulische ,anlage in ,bremen wurde im ,jahre #ahhf in ,betrieb gesetzt4 ,um die ,mitte des neunzehnten ,jahrhunderts wurden die ,druckwasserkrane in ,httenwerken eingefhrt und dort bald zahlreich verbreitet4 ,dagegen sind ,druckwasserkrane auf ,schiffen erst sehr viel spter aufgestellt worden und sind dort auch nur vereinzelt geblieben4 ,am ,ende des neunzehnten ,jahrhunderts finden wir die ,druckwasserkrane aus dem ,kaibetrieb verdrngt durch den elektrischen ,betrieb2 in den ,httenwerken setzt sich der fahrbare elektrische ,kran an ,stelle des feststehenden hydraulischen ,krans4 ,fr ,kraftverteilungen wird ,druckwasser kaum mehr zur ,anwendung kommen1 weil ,rohrnetze zu sehr im ,nachteil gegenber ,kabeln sind2 dagegen als ,kraftbertragungsglied zwischen elektrisch betriebener ,pumpe und zwischen dem ,treibzylinder einer kurzhubigen ,hebemaschine wird vielleicht das ,druckwasser noch ein gewisses ,anwendungsgebiet finden4 99 99 99 99 99 ,die erste ,anwendung des ,druckluftantriebes fr ,hebemaschinen stammt1 wie bereits erwhnt1 nach dem ,bericht von ,hlsse aus dem ,jahr #ahci1 in dem zu ,chatlinot ein ,gichtaufzug in ,betrieb war1 der durch die ohnehin vorhandene ,geblseluft betrieben wurde4 ,derartige ,druckluft-,gichtaufzge sind vielfach ausgefhrt worden1 bis sie durch den wirtschaftlicheren ,dampfbetrieb verdrngt wurden4 ,ein zweites ,anwendungsgebiet fand die ,druckluft1 als die ,gesteinsbohrmaschinen mit ,preluftantrieb entstanden4 ,es lag nahe1 die ohnehin vorhandene ,druckluft zum ,betrieb von untertags aufgestellten ,frderhaspeln zu benutzen4 ,derartige ,drucklufthaspel werden auch heutzutage zahlreich ausgefhrt und werden ihren ,platz behaupten1 solange die ,gesteinsbohrmaschinen die ,druckluft aus obertags aufgestellten ,kompressoren beziehen4 ,sollte der bereits mehrfach versuchte ,betrieb der ,bohrmaschinen durch kleine vor ,ort aufgestellte ,kompressoren mit ,elektromotorenantrieb sich weiter verbreiten1 dann wrde man allerdings die ,untertags-,haspel auch dort durch ,elektromotoren betreiben mssen1 wo dies bisher nicht geschieht4 ,eine dritte ,periode fr den ,druckluftbetrieb begann in ,amerika1 als dort die ,druckluftwerkzeuge erfunden wurden4 ,es lag nahe1 die in den ,werksttten nun ohnehin vorhandene ,druckluft auch zu dem ,betrieb von sehr einfachen ,hebemaschinen zu verwenden4 ,man empfand allerdings die ,unsicherheit dieser ,hebemaschinen sehr bald als ,mangel und suchte dem durch die ,hinzufgung von lbremszylindern abzuhelfen1 wodurch indessen die ,einfachheit verloren ging4 ,neuerdings hat man auch ,druckluftmotoren zum ,betrieb von ,hebemaschinen verwendet4 ,solange die ,druckluft-,hebemaschinen feststehend verwendet wurden1 gestaltet sich die ,luftzuleitung sehr einfach1 wird aber sehr umstndlich1 wenn man versucht1 die ,hebemaschinen ber grere ,strecken fahrbar zu machen4 ,letzteres wird aber gerade in modernen ,werksttten angestrebt2 es ist daher vorauszusehen1 da gerade der fr fahrbare ,hebemaschinen so gnstige elektrische ,betrieb dem ,druckluftbetrieb weit berlegen sein wird4 ,aus dieser ,entwickelung ist zu schlieen1 da der ,druckluftbetrieb auf vereinzelte ,anwendungsgebiete beschrnkt bleiben wird1 und da er besonders in neueren ,werksttten nicht die ,verbreitung finden wird1 die ihm in ,amerika bisher zuteil geworden ist4 99 99 99 99 99 ,hatte die ,dampfkraft berhaupt die ,mglichkeit erffnet1 ,hebemaschinen mit ,naturkraft zu bauen1 so fhrte die elektrische ,kraftbertragung einen vollstndigen ,umschwung im ,hebemaschinenbau herbei1 insofern1 als sie erst diesen ,maschinen freie ,beweglichkeit und stete ,betriebsbereitschaft gewhrte4 ,die erste elektrische ,lokomotive wurde von ,werner ,siemens im ,jahre #ahgi gebaut und auf der ,berliner ,gewerbe-,ausstellung zum ,betrieb einer kleinen ,ausstellungsbahn vorgefhrt4 ,der erste ,versuch einer ,fernbertragung wurde im ,jahre #ahhb von ,miesbach nach ,mnchen nach den ,angaben von ,marcel ,deprez bei ,gelegenheit der ,mnchener elektrotechnischen ,ausstellung ausgefhrt4 ,die erste ,anwendung auf ,hebemaschinen fand der elektrische ,betrieb im ,jahre #ahhc in ,mannheim2 in der dortigen ,ausstellung wurde von ,siemens ,halske ein ,personenaufzug mit elektrischem ,betrieb vorgefhrt4 ,der erste ,laufkran mit elektrischem ,betrieb wurde im ,jahre #ahhg von ,stuckenholz fr die ,werft von ,blohm und ,vo geliefert4 ,die beiden ersten ,versuchs-,kaikrane wurden -- wie bereits erwhnt -- im ,jahre #ahij in ,hamburg in ,betrieb gesetzt4 ,die erste elektrisch betriebene ,schiffswinde wurde im ,jahre #ahie gebaut4 ,in dem nun folgenden ,jahrzehnt schritt die ,durchbildung und ,verbreitung von elektrisch betriebenen ,hebemaschinen so rasch voran1 da diese von #aijj an nahezu die ,alleinherrschaft gewannen4 ,nur ein einziges ,gebiet gehrte um diese ,zeit noch ausschlielich der ,dampfkraft3 die ,frdermaschine der ,bergwerke4 ,im ,jahre #ahie kam zum erstenmal die ,leonardschaltung zur ,anwendung fr einen ,frderhaspel der ,hollerter-,zug-,grube2 im ,jahre #ahii wurde die erste kleine ,frdermaschine mit direkt gekuppeltem ,elektromotor zu ,thiederhall in ,betrieb gesetzt2 im ,jahre #aijc wurde zum erstenmal ein ,frderhaspel mit ,ilgnerschaltung gebaut2 im ,jahre #aijb folgte die ,inbetriebsetzung der ersten ,hauptschacht-,frdermaschine auf dem ,schacht ,preuen1 und schlielich im ,jahre #aijc kam die erste ,hauptschacht-,frdermaschine mit ,ilgnerschaltung auf dem ,schacht ,zollern in ,gang4 ,mit ganz wenig ,ausnahmen werden die ,hebemaschinen der folgenden ,zeit durchweg elektrischen ,antrieb erhalten2 auch ,hebemaschinen mit ,handbetrieb drften nur noch fr kleine ,tragkraft und fr kurzen ,hub gebaut werden4 99 99 99 99 99 ,ein ,sondergebiet1 das bisher nur sehr geringe ,bedeutung gehabt hat1 wird vielleicht sich ein greres ,feld erobern3 der ,antrieb durch ,benzinmotor4 ,von allen ,kraftmaschinen ist dieser ,motor der unabhngigste und freibeweglichste2 er ist aus diesem ,grund fr den ,kraftwagenbetrieb nahezu der allein bliche geworden4 ,versuche1 diesen leicht beweglichen und stets betriebsbereiten ,motor fr ,hebemaschinen zu verwenden1 sind ziemlich frhzeitig gemacht worden4 ,im ,jahre #ahie wurde in ,oldenburg ein ,kaikran mit ,benzinmotor aufgestellt4 ,auf der ,pariser ,ausstellung im ,jahre #aijj waren einige ,krane mit ,benzinmotoren vertreten4 ,anfangs verwendete man fr ,krane den ,typ der feststehenden einzylindrigen und langsamlaufenden ,motoren4 ,gerade dieser ,typ ist indessen seiner ,schwerflligkeit und seines stoenden ,ganges wegen wenig geeignet4 ,dagegen ist die fr den ,kraftwagenbetrieb ausgebildete vierzylindrige ,bauart mit ausgeglichenen ,massen und hoher ,umdrehungszahl ihrer ,leichtigkeit und ihres ruhigen ,ganges wegen vorzglich fr den ,einbau in ,krane geeignet4 ,ein weites ,anwendungsgebiet fr ,krane mit ,benzinbetrieb drften die ,lastwagen bilden2 mit einfachen ,mitteln lt sich an jedem ,lastwagen ein ,kran anbringen1 der vom ,wagenmotor aus angetrieben wird und das ,beladen und ,entladen des ,wagens in kurzer ,zeit und mit geringen ,kosten ermglicht4 ,der tiefgreifende ,einflu1 welchen die ,eigenart der ,naturkrfte auf die ,anwendung und ,verbreitung der ,hebemaschinen ausgebt hat1 kommt auch in dem ,aufbau und der ueren ,erscheinung der ,hebemaschinen deutlich zum ,ausdruck4 ,die ,dampfkraft verlangte ,vereinigung des ,triebwerks an einem ,punkt2 denn da die umsteuerbare ,zwillingsmaschine ohnehin schon eine vielteilige ,maschine ist1 so htte eine ,verteilung des ,triebwerks mehrere solche ,maschinen erfordert1 htte also zu einem sehr verwickelten und kostspieligen ,bau gefhrt4 ,die ,vereinigung des gesamten ,triebwerks um die ,dampfmaschine und um den ,kessel herum gelang am einfachsten bei der ,wahl von kreisfrmiger ,lastbewegung3 der ,drehkran mit ,wippausleger 7,derrickkran7 war daher der naturgeme ,typ des ,dampfkrans und hat auch tatschlich die grte ,verbreitung gewonnen4 ,der schwere ,dampfkessel und die ,stowirkungen der hin und her gehenden ,massen der ,dampfmaschine verlangten einen stabilen ,unterbau und krftige ,abmessungen des ,krangerstes4 ,die uere ,erscheinungsform des ,dampfkrans ist daher stets eine massige und gedrngte1 die die ,erinnerung an einen ,dickhuter wachruft4 ,der ,druckwasserkran mu zwar fr jedes ,triebwerk einen besonderen ,treibzylinder haben1 gewhrt also in dieser ,beziehung im ,aufbau mehr ,freiheit als der ,dampfkran4 ,aber die ,rcksicht auf die ,wasserzuleitung lt auch hier den ,drehkran als den einzig geeigneten ,typ erscheinen2 eine geradlinige ,seitenbewegung lt sich nur dadurch erzielen1 da man das ,lastseil ber eine ,laufkatze auf dem ,ausleger fhrt4 ,bei den ersten ,ausfhrungen -- ,bremenser ,typ -- machte man von der ,freiheit des ,aufbaues der ,treibzylinder weitgehenden ,gebrauch1 ist aber spter davon zurckgekommen und hat die ,treibzylinder in einem geschlossenen ,gehuse vereinigt1 um dem ,einfrieren besser vorbeugen zu knnen4 ,da der hydraulische ,kran weder einen schweren ,kessel zu tragen hat1 noch die ,massenwirkungen der ,dampfmaschine erdulden mu1 so kann er in seinem ,gerst wesentlich leichter gehalten werden als der ,dampfkran1 erscheint daher meist in etwas eleganterer ,form als dieser4 ,den weitgehendsten ,wandel in dem ,aufbau der ,krane hat der elektrische ,betrieb herbeigefhrt4 ,bei ihm erhlt das ,triebwerk fr jede ,kranbewegung einen besonderen ,motor2 die blanke ,kontaktleitung fhrt den ,strom gleich gut zu beweglichen wie zu feststehenden ,motoren2 die ,steuerung kann weit entfernt vom ,motor liegen4 ,alle diese ,umstnde geben vollkommene ,freiheit in der ,aufstellung der ,motoren4 ,man ist nicht mehr an die kreisfrmigen ,bewegungen gebunden4 ,der ,laufkran mit seinen mehrfachen gradlinigen ,bewegungen erscheint als der fr die elektrische ,energie besonders naturgeme ,typ und hat auch tatschlich sehr bald eine weite ,verbreitung erlangt4 ,das geringe ,gewicht der ,elektromotoren1 ihr ruhiger ,gang1 ihr gleichmiges ,drehmoment und der gedrngte ,bau erlauben einen sehr leichten ,bau4 ,die ,krane verlieren ihre ursprngliche schwere und massige ,erscheinung1 das ,gerst wird in leichtes ,gitterwerk aufgelst1 die ,form des ,ganzen wird zierlicher1 luftiger und eleganter und erinnert viel eher als die alten ,krane an den langhalsigen ,vogel1 von dem der ,kran -- frher ,kranich genannt -- seinen ,namen hat4 #b4 ,einflu des ,baustoffes auf die ,gestaltung der ,hebemaschinen4 ,zu ,beginn des #ai4 ,jahrhunderts gab es kein anderes ,baumaterial als ,holz1 das mit sparsamer ,verwendung von schmiedeeisernen ,bndern zusammengefgt wurde4 ,die ,frdermaschinen 7,fig4 #bc und #bd7 und die ,kaikrane 7,fig4 #ha und #hb7 der damaligen ,zeit waren in ihrem ,aufbau ganz diesem ,material angepat2 von vielen ,kaikranen aus dieser ,zeit kann man geradezu sagen1 sie zeigen die ,stilformen des ,holzbaues4 ,im ersten ,drittel des ,jahrhunderts trat als neuer ,baustoff das ,gueisen auf4 ,zunchst wurde es in sparsamer ,weise verwendet3 in ,form gueiserner ,verbindungsschuhe an den ,enden der ,holzbalken und fr besonders wichtige ,konstruktionsteile1 wie ,kransulen und ,windenschilde 7,fig4 #hd74 ,allmhlich trat das ,gueisen immer mehr an die ,stelle von ,holz2 schlielich ging man so weit1 da das ganze ,krangerst ausschlielich aus ,gueisen hergestellt wurde 7,fig4 #ej74 ,namentlich in ,england1 wo das ,gueisen sehr billig geworden war1 fand sich diese ,bauweise4 ,die ,freiheit der ,formgebung im gegossenen ,material fhrte zu hchst abenteuerlichen ,formen3 die ,stilformen des ,steinbaues wurden in vlliger ,verkennung der ,eigenart des ,gueisens auf dieses bertragen4 ,statt die runden1 schwellenden1 glatten ,formen1 die dem flieenden ,eisen eigentmlich sind1 in der ,gestaltung zum ,ausdruck zu bringen1 wurde es in die ,form scharfkantiger ,steingesimse geqult1 die im ,gu schlecht herauskommen und dadurch um so hlicher erscheinen4 ,noch heute ist diese ,mihandlung des ,materials in ,schwang1 wie man sie an jedem ,gaskandelaber1 an fast jedem ,bogenlampenmast und jedem ,wandarm beobachten kann4 ,dann trat das ,walzeisen auf4 ,zuerst wurde es nur fr einzelne ,teile -- ,auslegerstreben1 ,laufkrantrger -- verwendet1 whrend die ,anschluteile noch ganz aus ,gueisen hergestellt wurden 7,fig4 #hg74 ,nur ganz allmhlich lernte man die ,eckverbindungen ganz aus ,walzeisen herzustellen und die ,gustcke mehr und mehr zu beschrnken4 ,im letzten ,entwickelungsstadium verschwand das ,gueisen vollstndig aus dem ,krangerst2 die wenigen ,gustcke wurden nicht mehr aus ,gueisen1 sondern aus ,stahlgu hergestellt2 an die ,stelle der ,blechtrger traten ,gittertrger1 das ,ganze gewann zusehends an ,leichtigkeit und an ,schnheit der ,formgebung 7,fig4 #ih und #aai74 ,der ,verlauf der ,entwicklung ist kurz gesagt durch das ,bestreben gekennzeichnet1 den billigen und minderwertigen ,baustoff durch hochwertigen und entsprechend hoch beanspruchten zu ersetzen4 ,bei keinem ,baustoff kommt der ,formensinn des ,konstrukteurs mehr zur ,geltung als beim ,walzeisen und bei keinem fallen ,zweckmigkeit und ,schnheit so sehr zusammen wie bei diesem4 ,durch ungeschickte ,wahl des ,fachwerks1 unzweckmige ,materialverteilung1 schwerfllige ,umrisse entstehen ,gerstformen1 die abschreckend hlich wirken4 ,dagegen werden zweckmige ,umrisse und geschickte ,feldteilung mit klarer ,krftewirkung sehr leicht eine befriedigende ,erscheinung hervorrufen 7,fig4 #abj1 #aba und #abd74 ,zweckmigkeit in der ,herstellung und im ,betrieb bis in die kleinste ,einzelheit hinein und rcksichtslose ,wahrheit sind die ,grundbedingungen technischer ,schnheit4 ,brcken und ,krane sind ,ingenieurwerke1 die ihren ,betriebszweck schon in ihrem ganzen ,aufbau1 in ihren ,umrilinien erkennen lassen2 deshalb sind auch diese ,bauwerke ganz besonders geeignet1 die ,kraft und ,eleganz einer bis ins ,letzte durchdachten ,eisenkonstruktion sinnfllig vor ,augen zu fhren4 ,stdtebilder wie die von ,bremerhaven und ,kiel haben durch die rassigen ,linien ihrer ,turmkrane einen eigenartigen ,reiz und echte ,wahrzeichen ihrer seebefahrenen ,bevlkerung erhalten4 ,solche ,ingenieurwerke bilden einen zwingenden ,beweis dafr1 da die konstruktive ,arbeit im ,grunde genommen mit der knstlerischen ,ttigkeit weit mehr innere ,verwandtschaft besitzt als mit der nur wissenschaftlichen4 #c4 ,einflu der ,herstellung auf die ,gestaltung der ,hebemaschinen4 ,zu ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts1 als ,holz noch der ,hauptbaustoff war1 wurden die ,maschinen nicht in ,maschinenfabriken1 sondern an der ,baustelle hergestellt4 ,es wurden nur einzelne grere ,teile von auswrts bezogen1 aber die ,zusammensetzung des ,ganzen geschah an ,ort und ,stelle4 ,die ,maschine wurde so entworfen1 da sie in allen ,einzelheiten der rtlichkeit angepat war4 ,die einzelnen ,lager der ,maschine wurden getrennt auf das ,fundament geschraubt2 letzteres bildete den eigentlichen ,maschinenrahmen4 ,als um die ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts ,eisen das ,baumaterial der ,krane geworden war1 konnte die ,herstellung naturgem nur in ,maschinenfabriken ausgefhrt werden1 die mit den erforderlichen ,werkzeugmaschinen ausgestattet waren4 ,da das ,zusammenpassen in der ,maschinenfabrik erfolgen mute1 so strebte man auch bereits danach1 alle ,lager der ,maschine auf einem gemeinsamen ,eisenrahmen anzubringen1 so da eine in sich geschlossene ,maschine entstand4 ,dagegen wurden auch jetzt noch bei dem ,entwurf der ,maschine die ,eigentmlichkeiten der ,verwendungsstelle bercksichtigt3 jeder ,kran war ein ,individuum fr sich4 ,schwerlastkrane1 die nur vereinzelt zur ,ausfhrung kommen1 werden heute noch in dieser ,weise behandelt4 ,dagegen wrde fr ,krane1 die in grerer ,zahl hergestellt werden1 dieses ,verfahren nicht mit der modernen ,maschinenfabrikation in ,einklang zu bringen sein4 ,diese geht darauf hinaus1 die ,einzelteile so genau herzustellen1 da die ,zusammenstellung keinerlei ,nacharbeit erfordert und dementsprechend billig wird4 ,dieses ,verfahren ist aber nur anwendbar fr ,maschinen1 die aus normalen1 sich stets wiederholenden ,einzelteilen zusammengesetzt sind2 es darf also nicht mehr jede ,maschine ein ,individuum fr sich sein1 sie mu vielmehr mglichst einen ,normaltyp darstellen1 der gegen eine andere ,maschine gleicher ,art austauschbar ist4 ,es knnen dann stets die gleichen ,werkzeichnungen der ,einzelteile1 die gleichen ,modelle1 die gleichen ,lehren und ,kaliber verwendet werden4 ,dampfmaschinen1 ,elektromotoren1 ,gasmaschinen1 ,kraftwagen und die kleineren ,werkzeugmaschinen werden heutzutage ausschlielich nach diesem ,verfahren hergestellt4 ,der ,hebemaschinenbau ist dagegen in dieser ,beziehung zum groen ,teil noch rckstndig4 ,nur einzelne ,hebemaschinen1 wie ,aufzge und ,laufkatzen werden in moderner ,normalisierung hergestellt1 im brigen wird meist noch nach ,einzelentwrfen gearbeitet4 ,bei ,hebemaschinen liegt die ,sachlage insofern schwieriger1 als sie mit der rtlichkeit in innigerem ,zusammenhang stehen als andere ,maschinen4 ,man knnte nun freilich ebensogut wie es fr ,eisenbahnbetriebsmittel und fr ,werkzeuge geschehen ist1 bestimmte ,normalabmessungen vereinbaren1 z4 ,b4 fr ,aufzge die ,schachtquerschnitte1 fr ,kaikrane die ,portalprofile1 fr ,laufkrane die lichten ,laufbahnquerschnitte u4 dgl4 m4 ,bislang ist indessen in dieser ,richtung nichts geschehen4 ,eine weitgehende ,normalisierung der ,hebemaschinen wrde die ,kosten fr ,entwurf1 fr ,modelle1 fr ,zusammenpassen und fr die ,aufstellung betrchtlich verringern1 wrde daher dem ,abnehmer ebenso zu gut kommen wie dem ,erbauer4 #d4 ,einflu der ,hebemaschinen auf die ,arbeitsverfahren4 ,die ,einfhrung neuer ,werkzeuge fhrt stets zur ,einfhrung neuer ,arbeitsverfahren4 ,die ,steigerung der ,tragkraft der ,hebemaschinen und vor allem ihre freiere ,beweglichkeit und ihr vergrertes ,arbeitsfeld haben in mehrfacher ,richtung umgestaltend auf die ,fabrikation eingewirkt4 ,so lange die ,frdermaschine mit ,dampf betrieben wurde und daher in ,nhe der ,kesselanlage liegen mute1 war der ,bergmann naturgem darauf bedacht1 die ,frderung mglichst in einem ,hauptschacht zu vereinigen und zu diesem ,zweck untertags einen entsprechend ausgedehnten ,horizontaltransport einzufhren4 ,die elektrisch betriebene ,frdermaschine ist nicht an die ,kesselanlage gebunden2 sie gestattet die ,energieerzeugung zu zentralisieren1 die ,frderung dagegen auf mehrere ,schchte zu verteilen1 die in weiter ,entfernung voneinander liegen knnen1 wie es bei zerklfteten ,fltzen als wnschenswert erscheint4 ,an ,stelle des unterirdischen ,horizontaltransports tritt der sehr viel billigere oberirdische ,seilbahntransport4 ,so lange dem ,stahlwerk nur der feststehende ,druckwasser-,drehkran zur ,verfgung stand1 muten die ,bessemerbirnen und die ,gieformen so aufgestellt werden1 da sie im ,umkreis des ,drehkrans lagen2 die ,grundrianordnung war infolgedessen eine unvernderlich gegebene4 ,der elektrisch betriebene ,deckenlaufkran bestreicht die ganze ,giehalle1 gewhrt daher vllige ,freiheit in der ,aufstellung der ,birnen und der ,formen2 man ist infolgedessen in neueren ,stahlwerken zu ,grundrieinteilungen bergegangen1 die sich von den alten durchaus unterscheiden4 ,das alte1 zum ,teil heute noch gebruchliche ,arbeitsverfahren im ,kaibetrieb besteht darin1 da mittels der ,schiffswinden zunchst die ,lasten aus dem ,schiffsraum an ,deck gehoben werden1 und da nun erst der ,kaikran die ,last aufnimmt und auf den ,kai hebt4 ,dieses ,verfahren ist umstndlich insofern1 als auer dem ,steuermann auf dem ,kran noch ein zweiter an der ,winde stehen mu und als die ,lasten an ,deck umgehakt werden mssen1 wozu wieder ein besonderer ,mann notwendig ist4 ,bei ,kranen1 die so gebaut sind1 da der ,ausleger bis ber die ,luke reicht1 und da der ,kranfhrer gut in den ,schiffsraum sehen kann1 und die ferner eine rasche und genaue ,ausfhrung der ,bewegungen erlauben1 knnen die ,lasten unmittelbar aus dem ,raum an den ,kai gehoben werden1 wodurch wesentlich an ,zeit und ,arbeitskrften gespart wird4 ,wie bereits bei den ,werftkranen erwhnt1 konnten ,schiffsmaschinen erst im ,schiffsraum fertig zusammengepat werden1 so lange es notwendig war1 die ,maschine fr den ,transport in das ,schiff zu zerlegen4 ,die ,schwerlastkrane der neueren ,zeit sind tragfhig genug und bestreichen ein so groes ,arbeitsfeld1 da sie die fertig montierte ,schiffsmaschine im ganzen in das ,schiff heben knnen1 so da dort keinerlei ,nacharbeit mehr erforderlich ist und daher sehr an ,zeit gespart wird4 ,in ,maschinenfabriken wurden bis vor einigen ,jahren ausschlielich feststehende ,werkzeugmaschinen verwendet4 ,seitdem rasch arbeitende ,laufkrane zur ,verfgung stehen1 und seitdem die ,werkzeugmaschinen durch angebaute ,elektromotoren angetrieben werden1 ist fr groe ,werkstcke ein neues ,arbeitsverfahren blich geworden3 das zu bearbeitende ,stck wird auf eine groe ,aufspannplatte geschraubt1 und die zur ,bearbeitung ntigen ,bohr- und ,frsmaschinen werden vom ,laufkran ebenfalls auf die ,aufspannplatte gehoben und nacheinander in verschiedenen ,lagen auf der ,platte festgespannt1 um dann wieder an irgend eine andere ,stelle transportiert zu werden4 ,verkaufsgeschfte muten frher so angelegt werden1 da alle ,rume im ,erdgescho und allenfalls im ersten ,stock untergebracht waren1 um bequemen ,verkehr zu ermglichen4 ,seit der ,einfhrung rasch fahrender ,aufzge werden ,warenhuser mit zahlreichen ,geschossen bereinander gebaut4 ,in ,miethusern war bisher der ,mietertrag der ,wohnungen in den oberen ,geschossen wesentlich geringer als in den unteren ,stockwerken1 obwohl die hher liegenden ,wohnungen helleres ,licht1 reinere ,luft1 weniger ,lrm und weniger ,staub haben4 ,der ,einbau von ,personenaufzgen mit ,druckknopfsteuerung1 die jeder ,mieter selbst bedienen kann1 erhht den ,wert der oberen ,wohnungen1 fhrt daher eine vllige ,verschiebung in der ,ausntzung der ,rume herbei4 ,eiserne ,brcken konnten frher nur mit ,hilfe von kostspieligen ,gersten montiert werden4 ,neuerdings ist man vielfach dazu bergegangen1 ,brcken ohne ,gerst1 frei auskragend aufzustellen1 in der ,weise1 da durch besonders konstruierte ,hebemaschinen die fertig montierten ,brckenteile auf ihren ,platz gehoben und sofort befestigt werden4 ,bis jetzt haben ,hebemaschinen nur in den ,grobetrieb ,eingang gefunden4 ,da der elektrische ,betrieb die billige ,ausfhrung in sehr kleinen ,abmessungen erlaubt1 so wird voraussichtlich auch in den ,kleinbetrieb die ,hebemaschine eindringen4 ,bislang werden alle ,lastwagen von ,hand beladen und entladen1 bei ,wohnungsumzgen werden die schweren ,mbel ber viele ,treppen von ,hand herunter und hinaufgeschleppt1 die ,umladung auf ,bahnhfen geschieht fast ausschlielich von ,hand1 kurz die ,hebemaschine fehlt vielfach gerade da1 wo sie besonders am ,platze wre4 ,es wrde nicht schwierig sein1 ,sonderkonstruktionen zu entwerfen1 die derartigen ,kleinbetrieben genau angepat wren1 und die ihre ,anschaffungskosten bald verdient htten4 #e4 ,einflu der ,hebemaschinen auf die ,wirtschaftlichkeit des ,betriebes4 ,die durch die modernen ,hebemaschinen herbeigefhrten nderungen in den ,arbeitsverfahren waren zumeist auch mit tiefgreifenden wirtschaftlichen ,umgestaltungen verbunden4 ,in den ,einzeldarstellungen war bereits der ,versuch gemacht worden1 an ,beispielen den wirtschaftlichen ,einflu der ,hebemaschinen zu zeigen4 ,so hatte der ,vergleich von zwei ,frdermaschinen aus den ,jahren #ahjj und #aijj eine ,verminderung der ,gesamtbetriebskosten fr die gefrderte ,kilometertonne von #a1be ,m4 auf #j1ad ,m4 also auf den neunten ,teil ergeben1 wobei indessen nur die eigentliche ,maschinenanlage bercksichtigt war und die ,vorteile auer acht gelassen waren1 die sich durch die bessere ,ausntzung des kostspieligen ,schachtes ergaben4 ,die wirtschaftliche ,bedeutung der modernen ,frdermaschine ist indessen tatschlich weit grer1 als sie nach diesen ,zahlen erscheint4 ,ohne die ,hilfe dieser ,maschinen wre es berhaupt unmglich1 ,kohlen aus greren ,teufen und in ,mengen zu frdern1 in denen sie heute verbraucht werden4 berlegt man sich1 da in ,deutschland ,frdermaschinen von zusammen rund #ejjjj ,,ps arbeiten und bedenkt man1 da zu der gleichen ,leistung eine halbe ,million ,menschen erforderlich wre1 dann erhlt man erst die richtige ,vorstellung von der wirtschaftlichen ,bedeutung dieser ,maschinen4 ,einem ,hochofen aus dem ,jahr #ahdj brauchten in der ,stunde nur #b t ,erz und ,kohle zugefhrt zu werden und diese waren auf eine ,hhe von nur #ab m zu heben4 ,ein moderner ,ofen verlangt stndlich #hj t ,erz und ,kohlen und zwar auf eine ,hhe von #dj m gehoben4 ,diese ,leistung wre ohne ,maschinenkraft unmglich1 ohne ,gichtaufzge wrden wir auf die geringe ,eisenproduktion aus dem ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts angewiesen sein1 die den dreiigsten ,teil der heutigen betrug1 und wobei die ,tonne ,roheisen #afj ,m4 gegen #fj ,m4 heutzutage kostete4 ,der ,betrieb eines ,bessemer-,stahlwerks ist berhaupt nur mglich1 wenn rasch arbeitende ,hebemaschinen zur ,verfgung stehen1 weil andernfalls die gewaltigen ,mengen flssigen ,stahls1 die in kurzer ,zeit erzeugt werden1 nicht zu den ,gieformen transportiert werden knnten4 ,auch die groen ,gustcke und ,schmiedestcke des modernen ,maschinenbaues -- ,dampfzylinder1 ,maschinenrahmen1 ,walzwerkteile1 ,schraubenwellen1 ,geschtze -- knnten nicht hergestellt werden1 wenn nicht genau arbeitende ,hebemaschinen zur ,bewegung dieser ,stcke zur ,verfgung stnden4 ,im ,kruppwerk in ,essen arbeiten allein #fjh ,krane mit einer ,gesamttragkraft von #feac t gleich einem ,gterzug von #fej ,wagen4 ,der ,vergleich eines ,kaikrans aus dem ,jahr #agfh mit einem modernen ,kran hatte ergeben1 da die ,gesamtbetriebskosten fr eine ,tonne gehobene ,last von #j1cj ,m4 auf #j1jje ,m41 also auf den #fj4 ,teil zurckgegangen sind4 ,im ,hamburger ,hafen arbeiten insgesamt #gej ,kaikrane1 die zusammen eine ,leistung von rund #gejj ,,ps erfordern4 ,zu der gleichen ,leistung wrden etwa #gejjj ,menschen erforderlich sein1 also der #aj4 ,teil der ,bevlkerung ,hamburgs4 ,die geringen ,kosten der ,seefracht1 die die ,lebensbedingung fr den heutigen ,weltverkehr bilden1 wrden nicht mglich sein1 wenn nicht durch rasche ,entladung das in den ,schiffen angelegte ,kapital so intensiv ausgenutzt werden knnte4 ,die ,bauzeit eines modernen groen ,handelsdampfers betrgt im ,mittel #a ,jahr1 die ,bauzeit eines ,linienschiffes kann auf #a ,jahre verringert werden1 wenn es notwendig ist4 ,wre man vor drei ,jahrzehnten1 als die ,werften noch sehr unvollkommen mit ,hebemaschinen ausgerstet waren1 berhaupt in der ,lage gewesen1 solche ,schiffe zu bauen1 so wrde die ,bauzeit ein ,vielfaches der jetzigen betragen haben4 ,der ,einbau von ,schiffskesseln1 ,panzertrmen und ,geschtzen wre ohne ,hebemaschinen von groer ,tragkraft berhaupt unmglich4 ,der ,vergleich eines mit ,dampfwinden lschenden ,schiffes mit einem zweiten1 das mit elektrischen ,schiffsdeckkranen ausgerstet ist1 ergab eine ,verminderung der jhrlichen ,gesamtbetriebskosten von #bcjjj ,m4 auf #acjjj ,m41 also auf nahezu die ,hlfte4 ,dabei umfat dieser ,vergleich den ,fortschritt von nur etwa einem ,jahrzehnt4 ,weit grer wrde indessen der wirtschaftliche ,erfolg sein1 der sich durch ,ersparnis an ,hilfsmannschaften durch weitere ,verbreitung der ,selbstgreifer erzielen lassen wrde4 ,auch in den ,kleinbetrieb sind ,hebemaschinen bereits in einem ,umfang eingedrungen1 der die ,vorstellung des ,laien weit bersteigen drfte4 ,so werden beispielsweise von den ,berliner ,elektrizittswerken #afih elektrisch betriebene ,aufzge mit ,strom versorgt1 entsprechend einer angeschlossenen ,leistung von #igjj ,,ps4 ,diese wenigen beliebig herausgegriffenen ,beispiele drften bereits eine ungefhre ,vorstellung von dem vielgestaltigen ,einflu geben1 den die ,entwickelung der ,hebemaschinen auf unser ganzes wirtschaftliches ,leben und damit mittelbar auf unsere ,lebenshaltung und unsere ,kultur ausgebt hat4 #f4 ,einflu der ,hebemaschinen auf die ,hufigkeit der ,unflle4 ,nach der ,unfallstatistik ereigneten sich1 wie ,fig4 #agc zeigt1 im ,jahre #aijb insgesamt #abiae ,unflle beim ,lastentransport von ,hand und #bbjf ,unflle bei der ,lastenfrderung durch ,hebemaschinen4 ,die ,zahl der ,unflle bei ,maschinentransport betrug also im ,jahre #aijb nur #ag der ,unflle beim ,handtransport4 ,im ,jahr #ahij war dieses ,verhltnis #hbd zu #daif1 also #bj gewesen4 ,die ,zahl der ,unflle1 die durch ,hebemaschinen selbst hervorgerufen werden1 ist hiernach sehr klein im ,verhltnis zu denen des ,handtransportes4 ,in der ersten ,entwicklungszeit der ,aufzge haben diese vielbemerkten ,unflle herbeigefhrt1 die hauptschlich durch sorgloses ffnen der ,tren1 ,hinabsehen in den ,schacht1 ,einsteigen in den fahrenden ,aufzug hervorgerufen wurden4 ,der elektrische ,betrieb gewhrt mit sehr einfachen ,mitteln die ,mglichkeit1 die gefhrlichsten ,teile des ,aufzugs1 die ,schachttren selbstttig so zu sperren1 da der ,aufzug nur dann in ,betrieb gesetzt werden kann1 wenn die ,tren geschlossen sind4 ,diese ,einrichtung ist aber zurzeit noch verhltnismig wenig verbreitet4 ,unflle durch ,seilbruch und berfahren der ,endstellen sind sehr selten geworden1 seitdem ,doppelseil1 regelmige ,revision und berfahrsicherungen eingefhrt sind4 ,illustration3 ,fig4 #agc4 ,bei ,dampffrdermaschinen kamen zahlreiche ,unflle durch berfahren der ,endstellung vor1 die bei der groen ,zahl gleichzeitig befrderter ,menschen und bei der groen ,geschwindigkeit meist sehr verhngnisvolle ,folgen hatten4 ,man hat sich vielfach bemht1 ,sicherheitsapparate zu erfinden1 die diesem ,unfall vorbeugen sollen4 ,die ,wirkung dieser ,apparate ist indessen insofern eine grundstzlich mangelhafte1 als sie nur eine pltzliche ,absperrung des ,dampfes1 aber nicht eine allmhliche ,verminderung der ,geschwindigkeit herbeifhren knnen4 ,diese ,mglichkeit gewhrt hingegen der elektrische ,betrieb in sehr vollkommener ,weise und mit den denkbar einfachsten ,mitteln4 ,man kann bei elektrisch betriebenen ,frdermaschinen unbedenklich den ,steuermann zurcktreten lassen und die ,maschine sich selbst berlassen3 sie migt selbstttig ihre ,geschwindigkeit um so mehr1 je nher das ,frdergerippe der ,hngebank kommt und setzt dieses etwa #a m ber der ,hngebank mit ,sicherheit still4 #g4 ,einflu der ,hebemaschinen auf den ,arbeiterstand4 ,es liegt nahe1 die ,frage aufzuwerfen1 welche ,folgen die weitgehende ,ersparnis von menschlichen ,arbeitskrften durch die ,hebemaschinen fr die ,arbeiter selbst herbeifhrt4 ,gibt es doch heute noch eine groe ,zahl sonst verstndiger ,leute1 welche den ,ersatz der ,handarbeit durch ,maschinenarbeit als ein soziales ,unglck ansehen1 indem sie von der irrtmlichen ,voraussetzung ausgehen1 da der durch die ,maschine ersparte ,arbeiter brotlos wird4 ,man sollte zwar glauben1 da dieses ,vorurteil ohne weiteres durch die ,tatsache widerlegt wrde1 da der heutige ,industriestaat ,deutschland eine mehr als doppelt so groe ,bevlkerung besitzt als eben dieser ,agrarstaat vor hundert ,jahren1 und da trotz dieser dichten ,bevlkerung die ,lebenshaltung auch der sog4 besitzlosen ,klassen heute eine weit hhere ist als zu ,beginn des neunzehnten ,jahrhunderts4 ,illustration3 ,fig4 #agd4 ,einen genaueren ,einblick in diese ,verhltnisse knnen natrlich nur ,einzeluntersuchungen geben2 im folgenden mgen nur ein paar ,beispiele herausgegriffen werden4 ,das ,schaubild ,fig4 #agd stellt die ,entwicklung des ,steinkohlenbergbaues im ,oberbergamtsbezirk ,dortmund in der ,zeit von #ahge bis #aijj dar4 ber den ,jahreszahlen ist zunchst die ,zahl der jhrlich gefrderten ,kohlen aufgetragen2 gleichzeitig ist die ,zahl der im ,bergbau beschftigten ,personen eingezeichnet4 ,aus diesen beiden ,zahlen ist fr jedes ,jahr der ,quotient gebildet1 mit anderen ,worten1 es ist die ,zahl der ,tonnen ,kohlen aufgetragen1 welche auf eine ,person trifft4 ,diese ,zahl ist nur im ,jahr #ahge von #bbj auf #bid im ,jahre #ahhj gestiegen1 von da an ist sie nicht mehr weiter gewachsen1 sondern langsam bis auf #bfd im ,jahre #aijj gefallen4 ,trotz der in dieser ,zeit eingefhrten vollkommenen ,frderanlagen und trotz zahlreicher anderer ,hilfsmaschinen -- ,gesteinsbohrmaschinen1 ,streckenfrderungen usw4 -- hat sich die auf einen ,arbeiter entfallende ,frdermenge nicht vergrert1 sondern sogar vermindert1 ein ,beweis dafr1 da die an einer ,stelle ersparten ,arbeitskrfte sofort fr andere ,arbeiten ,verwendung gefunden haben4 ,es ist eben zu beachten1 da die ,kohle einerseits aus greren ,teufen geholt werden mu1 und da anderseits an die ,gte und ,reinheit der ,kohle viel hhere ,ansprche gestellt werden als vor #be ,jahren4 ,beides wirkt zusammen1 um eine vermehrte ,arbeitsgelegenheit herbeizufhren1 trotzdem mit weit vollkommeneren ,mitteln gearbeitet wird als vor dieser ,zeit4 ,illustration3 ,fig4 #age4 ,in dem ,schaubild ,fig4 #age sind die ,herstellungskosten fr #ajj cbm ,leuchtgas eingetragen1 so wie sie sich in den letzten ,jahren in dem ,gaswerk zu ,charlottenburg ergeben haben4 ,trotz der zahlreichen in diesen ,jahren eingefhrten ,verbesserungen sind die fr ,lhne aufgewendeten ,kosten nicht geringer geworden1 weil jede ,ersparnis an ,arbeitskrften ausgeglichen wurde durch eine entsprechende ,lohnsteigerung4 ,dieser ,vorgang wiederholt sich berall3 der ,ersatz der ,handarbeit durch ,maschinenarbeit verbilligt zunchst den erzeugten ,stoff2 infolge der ,verbilligung wird dieser in hherem ,ma verbraucht und mu dementsprechend in greren ,mengen hergestellt werden4 ,die ursprnglich als ,handlanger verwendeten ,arbeitskrfte leisten nun die zur ,steuerung der ,maschine notwendige ,arbeit4 ,die schlieliche ,wirkung ist immer die1 da die rohe nur krperliche ,arbeit ersetzt wird durch eine ,ttigkeit1 bei der die krperliche ,leistung zurcktritt und die ,intelligenz in ,anspruch genommen wird4 ,der ,arbeiter1 der zuerst ,lasten schleppen mute1 steht jetzt als ,steuermann auf dem ,fhrerstand des ,krans4 #h4 ,die ,hebemaschinen in der ,kulturgeschichte4 ,nur ein geringer ,bruchteil der technischen ,entwicklung ist im vorausgegangenen vorbergefhrt worden4 ,und doch erlaubt diese ,einzelgeschichte einen ,ausblick auf die ,kulturentwicklung1 wenn das hier ,dargestellte zusammengefat wird mit den ,umrissen der technischen ,geschichte berhaupt4 ,in der ,vorzeit und in der ,antike erschienen als typisches ,hilfsmittel zum ,bewegen schwerer ,lasten ,holzmasten1 von ,hanfseilen gehalten1 mit ,rollenzgen und ,handwinden ausgerstet4 ,das ,ganze war ein vorbergehend aufgestelltes ,werkzeug1 das nur so lange gebraucht wurde1 bis mit seiner ,hilfe der ,monumentalbau errichtet war4 ,mit diesen drftigen ,hilfsmitteln und mit ,tausenden von willenlosen ,sklavenhnden haben die ,vorzeit und die ,antike ,bauten hervorgebracht1 die wie die ,pyramiden und ,monolithen1 wie die ,heerstraen und ,aqudukte fr die einfachen ,werkzeuge der damaligen ,zeit gewaltige technische ,leistungen darstellen4 ,diese hervorragenden technischen ,werke waren ebenso wie die wundervollen knstlerischen ,leistungen der ,antike nur dadurch mglich geworden1 da ein verhltnismig geringer ,teil der ,menschheit sozial weit ber die groe ,menge hinausgehoben wurde1 so da er1 der ,sorge um den ,lebensunterhalt entrckt1 ganz in der knstlerischen ,ttigkeit aufgehen konnte4 ,dieses ,hinausheben einzelner ,weniger ber die ,alltagsarbeit konnte wieder nur dadurch geschehen1 da die groe ,masse alle krperliche ,arbeit gegen geringes ,entgelt leistete4 ,die ,mittelmeerlnder mit ihrem glcklichen ,klima und mit einem ,vegetations-,reichtum1 der den heutigen noch weit bertraf1 gewhrten dem geringen ,volk damals noch mehr als jetzt eine leidliche ,lebensfhrung mit einem geringsten ,aufwand von ,mitteln1 so da aller ,arbeitsberschu den sozial hher ,stehenden in reichlichem ,ma zur ,verfgung stand4 ,die rein materielle ,lage der damaligen griechischen und rmischen ,sklaven war vielleicht eine bessere als die der heutigen ,arbeiterbevlkerung ,unteritaliens2 nach den ,erfahrungen der ,geschichte aller ,zeiten wird aber eine wirtschaftlich ungnstige ,lage viel weniger drckend empfunden als das ,gefhl1 der ,laune seines ,herrn vllig preisgegeben zu sein und als das ,bewutsein1 da ein ,emporsteigen der ,nachkommen in eine sozial hhere ,schicht vllig versperrt ist4 ,vermutlich haben in den ,vereinigten ,staaten die ,dogmen der ,sozialisten hauptschlich darum keinen ,boden gewonnen1 weil trotz der ungeheuren sozialen ,unterschiede das ,emporsteigen in eine hhere ,schicht in keinem ,lande so erleichtert ist wie dort4 ,der schroffe ,gegensatz zwischen der kleinen ,zahl der auf der ,sonnenseite stehenden freien ,menschen zu der ungeheuer ausgedehnten ,unterschicht von ,unfreien und von aller ,entwicklung ,ausgesperrten gestaltete den ,gleichgewichtszustand der antiken ,staaten zu einem vllig labilen4 ,ein solches auf sozialer ,ungerechtigkeit aufgebautes1 innerlich nicht standfestes ,staatsgebilde mute schlielich der ,zerstrung anheimfallen4 ,um so machtvoller mute in diesem schwankenden ,bau das keimende ,christentum wirken1 das in seiner ,frhzeit nichts anderes als eine soziale ,bewegung war1 freilich nicht in dem materiellen ,sinn der heutigen ,arbeiterbewegung1 sondern sozial in dem idealen ,sinn der gleichen innerlichen ,wertung aller ,menschen4 ,als diese ,bewegung untersttzt von den von auen her einwirkenden germanischen ,krften zum ,durchbruch gelangt war1 war ein auf ,sklavenarbeit gesttztes ,staatsgebilde nicht mehr mglich4 ,die ,folge dieses ,umsturzes war die1 da nunmehr eine annhernd gleichmige ,verteilung der ,alltagsarbeit auf die ,gesamtheit eintreten mute und da darum nur einem winzigen ,bruchteil der ,menschen noch ,mue fr knstlerische und wissenschaftliche ,bettigung verblieb4 ,die weitere ,kulturentwicklung bedurfte daher vieler ,jahrhunderte1 um ein kleines ,stck voran zu kommen4 ,kennzeichnend fr die ,hebemaschinen-,technik am ,ausgang des ,mittelalters ist die ,wasserrad-,frdermaschine des deutschen ,bergbaues4 ,aus ,hlzern gefugt1 die mit eisernen ,klammern verbunden waren1 erscheint sie als das natrliche ,ergebnis der damaligen ,mittel des ,handwerks2 bescheiden im ,vergleich zu den modernen ,frdermaschinen ist ihre ,leistungsfhigkeit4 ,aber alle ,einzelheiten sind sorgfltig durchdacht und genau der ,herstellung und dem ,zweck angepat1 und diese einfache ,frdermaschine bildet die ,lebensbedingung fr den ,tiefbau des deutschen ,bergmannes und den ,ausgangspunkt der heutigen ,eisentechnik4 ,zu ihr fgte der ,httenmann das ,wasserrad-,geblse1 das die hohe ,temperatur des ,hochofens und mit ihr die ,herstellung des ,gueisens zustande brachte4 ,mit der ,frdermaschine und dem ,hochofen beginnt ein neuer ,abschnitt der ,kulturgeschichte1 wenn er auch bisher nicht als solcher gewrdigt wird4 ,nur die ueren ,erfolge jener ,zeit -- die ,entdeckung ,amerikas1 die ,erfindung des ,buchdruckes und des ,schiepulvers -- werden als die ,marken der neuen ,zeit hingestellt1 -- die tiefgreifenden ,wirkungen der beginnenden ,eisen- und ,stahltechnik aber meist bersehen4 ,wenn diese ,technik in ihrem ,umfang nach auch nicht mit der heutigen verglichen werden kann1 so fhrte sie doch zu einer weitgehenden ,ausbildung der ,werkzeuge und mit dieser zu einer glnzenden ,blte des ,handwerks1 namentlich der ,schmiedekunst und weiter zur ,erfindung und ,ausgestaltung der ,uhren1 ,instrumente und ,feuerwaffen4 ,die ,ttigkeit des ,handwerks aber brachte die vielbewunderte knstlerische ,entwicklung der deutschen ,stdte zur ,zeit der ,renaissance4 99 99 99 99 99 ,als ,mittel zur ,bewegung schwerer ,lasten zu ,beginn des ,maschinen-,zeitalters -- gegen die ,mitte des neunzehnten ,jahrhunderts -- tritt uns der ,dampfkran am ,kai entgegen4 ,mit seinem massigen gebogenen ,schnabel aus ,walzeisen1 auf einem schweren ,quaderfundament lastend1 mit langsamen ,bewegungen und mit dem fauchenden ,gerusch des auspuffenden ,dampfes erweckt er den ,eindruck eines ,untieres aus der ,urzeit4 ,wenn er erst zugefat hat1 entwickelt er eine gewaltige ,hubkraft1 aber er braucht ,menschen als ,handlanger1 die mit ,schlingketten die ,last an seinem ,haken befestigen4 ,wegen seiner ,unbehilflichkeit im ,zufassen1 wegen seiner ,langsamkeit und ,schwerflligkeit ist er nur fr ,schwerlasten geeignet1 nicht aber fr schnelle ,massenbewegung verwendbar4 ,noch herrscht der ,mensch nicht frei ber die ,maschine1 sondern er ist zum ,teil noch ihr ,diener4 ,der ,dampfkran dieser ersten ,zeit erinnert noch etwas an die ,vorlufer der ,dampfmaschine1 an die ersten ,feuermaschinen von ,newcomen1 bei denen der ,hahnsteuerer unablssig nach dem ,takt der ,maschine die ,dampf- und ,wasserhhne auf- und zudrehen mute4 ,in dieser ,frhzeit der modernen ,technik erscheint die ,maschine wie ein ,dmon1 der den ,menschen zu seinem ,sklaven macht1 der nur den ,unternehmer bereichert1 den ,arbeiter aber bis auf seine letzten ,krfte ausbeutet1 der hlich1 schwerfllig und anscheinend kulturfeindlich auftritt4 ,ein ganz anderes ,bild gewhrt schon rein uerlich der moderne elektrisch betriebene ,stahlwerkskran3 wir erblicken einen zierlichen1 frei ber die ,halle gespannten sthlernen ,gittertrger und von ihm herabragend einen schlanken1 nach allen ,richtungen beweglichen ,zangenarm2 das ,ganze wird von einem einzigen ,mann beherrscht1 der mit sanftem ,druck auf den ,steuerhebel die elektrischen ,strme steuert und mit ihrer ,hilfe die schlanken ,stahlglieder des ,krans zu raschen ,bewegungen zwingt1 so da sie ohne ,zutun eines ,handlangers den glhenden ,stahlblock greifen und durch die ,luft schwingen2 dabei ist kein anderes ,gerusch zu hren als das leise ,surren der ,elektromotoren4 ,hier ist der ,mensch nicht mehr der ,diener1 sondern der ,herr1 nicht mehr seine ,muskelkraft1 sondern seine ,umsicht1 berlegung und ,energie leisten die technische ,arbeit1 die ,erfindung der ,maschine hat den ,menschen auf eine hhere soziale ,stufe gestellt1 seine ,lebenshaltung gesteigert und ihn zum denkenden ,mitglied der menschlichen ,arbeitsgemeinschaft gemacht4 ,diese auf der ganzen ,linie in ,angriff genommene ,entlastung der ,menschheit von krperlicher ,arbeit erffnet zugleich den ,begabten die ,mglichkeit1 wissenschaftlich und knstlerisch ttig zu sein1 bahnt also mittelbar der ,freiheit und der ,entwicklung eine ,gasse4 ,beherrschung der ,naturkraft zur ,herbeifhrung eines menschenwrdigen ,daseins fr alle3 das ist im ,grunde genommen das letzte ,ziel der ,ingenieurkunst4 ,illustration ,bentzte ,werke4 ,poppe1 ,encyclopdie des gesammten ,maschinenwesens1 #ahjc4 ,neumann1 ,der ,wasser-,mahlmhlenbau1 #ahaj4 ,borgnis1 ,trait complet de mcanique applique aux arts1 #ahah4 v4 ,langsdorf1 ,ausfhrliches ,system der ,maschinenkunde1 #ahbf4 ,nicholson1 ,der praktische ,mechaniker1 #ahbf4 ,abhandlungen der ,kgl4 ,technischen ,deputation fr ,gewerbe1 #ahbf4 ,dinglers ,polytechnisches ,journal1 #ahba1 #ahbg1 #ahbh1 #ahch1 #ahdb1 #ahde1 #ahdg1 #ahea1 #ahii4 ,dr4 ,ure1 ,philosophy of manufactures1 #ahce4 ,transactions of the institution of civil engineers1 #ahch4 ,hlsse1 ,allgemeine ,maschinen-,encyclopdie1 #ahda4 ,civil engineer and architect journal1 #ahdb1 #ahed4 ,kronauer1 ,zeichnungen von ausgefhrten ,maschinen1 #ahde1 #ahfj4 ,the practical mechanics journal #ahea1 #ahfh4 ,mechanics magazine1 #ahei4 ,redtenbacher1 ,der ,maschinenbau1 #ahfe4 ,zeitschrift des ,vereins deutscher ,ingenieure1 #aheh1 #aijj1 #aija1 #aijd1 #aije4 ,burat1 ,cours d'exploitation des mines1 #ahga4 ,werner1 ,atlas des ,seewesens1 #ahga4 ,hagen1 ,handbuch der ,wasserbaukunst1 #ahgd4 ,o4 ,hoppe1 ,beitrge zur ,geschichte der ,erfindungen1 #ahhj4 ,colyer1 ,hydraulic1 steam and hand power lifting and pressing machinery1 #ahha4 ,towne1 ,a treatise on cranes1 #ahhc4 ,uhland1 ,die ,hebeapparate1 #ahhc4 ,ernst1 ,hebezeuge1 #ahhc1 #ahie1 #ahii1 #aijc4 ,anvers port de mer1 #ahhe4 ,riedler1 ,skizzen zu den ,vorlesungen ber ,lasthebemaschinen1 #ahhe4 ,glynn1 ,a rudimentary treatise on the construction of cranes1 #ahhg4 ,frson1 ,notice sur les ascenseurs hydrauliques pour bateaux1 #ahhh4 ,handbuch der ,ingenieur-,wissenschaften1 #ahic4 ,riedler1 ,schiffshebewerke1 #ahig4 ,engineering1 #ahii1 #aija4 ,engineering news1 #aijj1 #aije4 ,jahrbuch der ,schiffbautechnischen ,gesellschaft1 #aija4 ,hrabak1 ,die ,drahtseile1 #aijb4 ,frlich1 ,die ,werke der ,gutehoffnungshtte1 #aijb4 ,oppel1 ,natur und ,arbeit1 #aijd4 ,haberkalt1 ,die preisgekrnten ,projekte1 #aijd4 ,choisy1 ,l'art de btir chez les gyptiens1 #aijd4 ,steinhausen1 ,geschichte der deutschen ,kultur1 #aijd4 ,elektrische ,bahnen und ,betriebe1 #aijd1 #aije1 #aijf4 ,glck auf1 #aije4 ,stahl und ,eisen1 #aije4 ,ragoczy1 ,binnenschiffahrt und ,seeschiffahrt1 #aije4 ,schiffbau1 #aije4 ,bttcher1 ,krane1 #aijf4 ,mller1 ,grundri des ,wasserbaues1 #aijf4 ,verlag von ,r4 ,oldenbourg in ,mnchen und ,berlin ,w4 #aj4 ,das ,deutsche ,museum von ,meisterwerken der ,naturwissenschaft und ,technik ,historische ,skizze von ,dr4 ,,albert ,,stange gr4 #ho1 mit einem ,titelbild und #aa ,abbildungen4 ,eleg4 brosch4 ,preis ,m4 #c4--4 ,,krane ,ihr allgemeiner ,aufbau nebst maschineller ,ausrstung1 ,eigenschaften ihrer ,betriebsmittel1 einschlgige ,maschinenelemente und ,trgerkonstruktionen ,ein ,handbuch fr ,bureau1 ,betrieb und ,studium von ,,anton ,b,,ttcher ,ingenieur ,unter ,mitwirkung von ,ingenieur ,g4 ,frasch ,,xv u4 #ejj ,seiten4 gr4 #ho1 mit #dib ,textabbildungen1 #da ,tabellen und #dh ,tafeln #b ,bnde -- ,text- und ,tafelband -- in ,leinwand gebunden ,preis ,m4 #be4--4 ,der ,eisenbau ,ein ,handbuch fr den ,brckenbauer und den ,eisenkonstrukteur von ,,luigi ,,vianello ,mit einem ,anhang3 ,zusammenstellung aller von deutschen ,walzwerken hergestellten ,symbol3 ,i- u4 ,symbol3 ,c-,eisen von ,gustav ,schimpff 7,oldenbourgs ,technische ,handbibliothek ,bd4 ,,iv47 ,,xvi u4 #fia ,seiten1 #ho1 mit #dae ,textabbildungen4 ,in ,leinwand gebunden ,preis ,m4 #ag4ej4 ,drahtlose ,telegraphie und ,telephonie von ,professor ,d4 ,,mazzotto ,deutsch bearbeitet von ,j4 ,baumann ,,xxiv4 #cfh ,s4 mit #bce ,textabbildungen und einem ,vorwort von ,r4 ,ferrini4 7,schwachstromtechnik in ,einzeldarstellungen ,bd4 ,,ii47 ,preis ,m4 #g4ej4 ,die ,dampfturbine ,ein ,lehr- und ,handbuch fr ,konstrukteure und ,studierende von ,,wilh4 ,h4 ,,eyermann ,ingenieur ,,viii und #bab ,seiten1 gr4 #ho4 ,mit #aec ,textabbildungen sowie #f ,tafeln und einem ,patentverzeichnis4 ,in ,leinwand gebunden ,preis ,m4 #i4--4 ,ausfhrliches ,verzeichnis neuerer techn4 ,werke steht auf ,wunsch zur ,verfgung4 ,illustrierte ,technische ,wrterbcher in ,einzelbnden fr jedes ,spezialgebiet der ,technischen ,industrie4 ,deutsch -- ,englisch -- ,franzsisch -- ,russisch -- ,italienisch -- ,spanisch4 ,alle #f ,sprachen in einem ,bande nach besonderem ,system nebeneinander angeordnet4 ,die ,erwerbung irgend eines ,bandes macht den ,kauf weiterer ,bnde weder notwendig noch verpflichtet sie dazu4 ,erschienen ist ,band ,i3 ,die ,maschinenelemente und die gebruchlichsten ,werkzeuge4 ,redigiert von ,dipl4-,ing4 ,p4 ,stlpnagel4 #bbjj ,worte in jeder der #f ,sprachen unter ,bercksichtigung des ,amerikanischen4 ,mit #hbc ,abbildungen u4 zahlreichen ,formeln4 ,,iv und #djd ,seiten ,taschenformat4 ,preis in biegsamem ,leinen gebunden ,m4 #e4--4 ,diesem ,bande folgen zunchst3 #b4 ,elektrotechnik #c4 ,dampfkessel1 ,dampfmaschinen und ,dampfturbinen ,illustration #d4 ,explosionsmotoren und ,explosionsturbinen #e4 ,automobile4 ,jeder ,band bildet ein in sich abgeschlossenes ,ganzes und ist einzeln kuflich4 ,die ,vorzge der inneren ,einrichtung1 die diese ,illustr4 ,techn4 ,wrterbcher gegenber bestehenden 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ein ,band der ,illustrierten ,technischen ,wrterbcher #cj zweisprachige ,wrterbcher alten ,systems ersetzt4 ,verlag von ,r ,oldenbourg in ,mnchen und ,berlin ,w4 #aj in ,gemeinschaft mit ,archibald ,constable ,co41 ,ltd1 ,london2 ,mac ,graw ,publishing ,co41 ,new ,york2 ,h4 ,dunold ,f4 ,pinat1 ,paris2 ,k4 ,i4 ,ricker1 ,st4 ,petersburg2 ,ulrico ,hoepli1 ,mailand2 ,bailly-,baillire ,hijos1 ,madrid4