,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der #aiba erschienenen ,buchausgabe so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert2 ungewhnliche und regional gefrbte ,ausdrcke bleiben gegenber dem ,original unverndert4 ,rechtschreibvarianten wurden nicht vereinheitlicht1 sofern die ,verstndlichkeit des ,textes dadurch nicht berhrt wird4 ,die gedruckte ,fassung wurde in einer ,frakturschrift gesetzt1 in der die ,grobuchstaben ,i und ,j identisch sind4 ,die ,initiale des ,arztes ,dr4 ,i4 aus ,lyon wurde daher vom ,bearbeiter willkrlich festgelegt4 ,weiterhin wird im ,alphabetischen ,register nunmehr zwischen den ,begriffen mit den ,anfangsbuchstaben ,i und ,j unterschieden1 was im ,original nicht mglich war4 ,in der ,buchversion wurde fr den ,begriff et cetera#8 die tironische ,note fr et#8 verwendet1 welche allerdings mit vielen ,schriftarten nicht dargestellt werden kann4 ,aus diesem ,grund wurde in der elektronischen ,version von der ,abkrzung etc4#8 ,gebrauch gemacht4 ,besondere ,schriftschnitte wurden in der vorliegenden ,fassung mit den folgenden ,sonderzeichen gekennzeichnet3 kursiv3 ,unterstriche fett3 ,gleichheitszeichen gesperrt3 ,pluszeichen ,antiqua3 ,tilden ,illustration3 ,jos4 ,ksel1 autotyp4 ,meine ,wasser-,kur durch mehr als #dj ,jahre erprobt u4 geschrieben zur ,heilung der ,krankheiten u4 ,erhaltung der ,gesundheit von ,msgr4 ,sebastian ,kneipp ,ppstl4 ,geheimkmmerer1 ,pfarrer in ,wrishofen 7,bayern71 ,inhaber des ,komturkreuzes vom ,orden des hl4 ,grabes4 ,mit dem ,bildnisse des ,verfassers ,jubilumsausgabe erschienen im ,jahre der #ajj4 ,wiederkehr des ,geburtstages ,kneipps #ib4 ,auflage ,verlag ,josef ,ksel ,friedrich ,pustet ,kommandit-,gesellschaft ,mnchen ,verlagsabteilung ,kempten #aiba ,geh' hin und wasche ,dich siebenmal im ,jordan1 und ,dein ,fleisch wird wieder gesund und ,du rein werden68 #d4 ,kn4 #e1 #aj4 ,illustration ,smtliche ,rechte1 insbesondere bersetzungsrecht1 sind vorbehalten4 ,druck von ,jos4 ,ksel1 ,kempten4 ,vorwort zur ersten ,auflage4 ,als ,priester liegt mir vor allem das ,wohl der unsterblichen ,seelen am ,herzen4 ,dafr lebe ich1 und dafr will ich sterben4 ,in den verflossenen vier ,jahrzehnten1 #cj bis #dj lange ,jahre hindurch1 haben mir indessen auch die sterblichen ,leiber viele ,arbeit und opfervolle ,sorgen bereitet4 ,ich habe diese ,arbeit nie gesucht4 ,das ,kommen eines jeden ,kranken war und ist mir 7natrlich gesprochen7 eine ,last4 ,nur der ,aufblick zu demjenigen1 der vom ,himmel herabgestiegen ist1 unser aller ,krankheiten zu heilen1 und der ,gedanke an die ,verheiung3 ,selig sind die ,barmherzigen2 denn sie werden ,barmherzigkeit erlangen44442 der letzte ,trunk ,wasser soll nicht unbelohnt bleiben8 waren imstande1 die naheliegende ,versuchung1 alle ,bittgesuche ohne ,unterschied des ,bittstellers in jedem ,falle abzuweisen1 zu unterdrcken4 ,diese ,versuchung lag um so nher1 da nicht ,gewinn1 vielmehr unberechenbarer ,zeitverlust2 nicht ,ehre1 vielfach ,verleumdung und ,verfolgung2 nicht ,dank1 sondern in gar manchem ,falle ,undank1 ,spott und ,hohn meine ,diten bildeten4 ,so mute es gut sein1 und ich bin ganz damit zufrieden4 ,da ich aber nach solchen ,antezedenzien 7,vorgngen7 nicht besondere ,lust verspre zum ,schreiben1 begreift ein jeder1 zumal bereits das ,alter drckt und ,geist und ,krper sich nach ,ruhe sehnen4 ,nur das anhaltende und ungestme ,drngen meiner ,freunde1 die es eine ,snde gegen die ,nchstenliebe nennen1 wenn meine ,erfahrungen mit meinem modernden ,krper in die ,grube fahren1 zahllose ,bittschreiben von ,geheilten1 insbesondere aber das ,flehen armer1 verlassener ,kranker auf dem ,lande drcken mir den ,schreibgriffel in die widerstrebende1 bereits zitternde ,hand4 ,der rmeren ,klassen1 der vielfach verwahrlosten und vergessenen ,kranken auf dem einsamen ,lande habe ich mich jederzeit mit besonderer ,aufmerksamkeit und ,liebe angenommen4 ,diesen vor allen soll mein ,bchlein gewidmet sein4 ,die ,sprache ist zu dem ,zwecke angemessen1 einfach1 klar4 ,mit ,absicht suche ich1 mit ,umgehung jedes gelehrten ,firlefanzes1 mehr in ,unterhaltungsform zu schreiben1 als ein drres1 ausgetrocknetes1 saft- und kraftloses ,gerippe zu geben4 ,die ,breite der einen oder anderen ,erzhlung1 manche ,wiederholungen mag man1 den guten ,zweck1 die redliche ,absicht im ,auge behaltend1 nachsichtig bersehen4 ,nichts lag mir ferner1 als gegen irgendeine der bestehenden medizinischen ,richtungen polemisierend1 kmpfend aufzutreten1 irgendeine ,persnlichkeit1 deren ,wissenschaftlichkeit und ,ruf auch nur im kleinsten ,punkte anzugreifen4 ,ich wei sehr gut1 da nur dem eigentlichen ,fachmanne derlei ,verffentlichungen zustehen2 ich lebe indessen der berzeugung1 da gerade solche dankbar sein werden1 wenn einmal auch ein ,laie seine vieljhrigen ,erfahrungen in dieser ,beziehung mitteilt4 ,jedem aufrichtigen ,entgegenkommen werde ich stets mit ,freuden die ,hand reichen1 ,korrekturen und ,winke dankbar annehmen4 ,um jenen unschweren ,tadel und jene gar leichte ,kritik aber1 welche ,parteistandpunkten entflieen1 werde ich mich durchaus nicht kmmern und den ,pfuscher8 und ,quacksalber8 ruhig hinnehmen4 ,ich selbst habe nichts sehnlicher gewnscht1 als da ein ,mann von ,beruf1 ein ,arzt1 mir diese schwere ,last und drckende ,arbeit abgenommen htte1 und ich trage kein innigeres ,verlangen und ,wnschen1 als da endlich die ,leute vom ,fach allgemeiner und umfassender auch die ,wasserheilmethode grndlich studieren und in die ,hand und ,aufsicht nehmen mgen4 ,ein solcher wolle diese ,laienarbeit als kleines ,hilfsmittel betrachten4 ,an dieser ,stelle kann ich versichern da trotz meines vielfach sehr schroffen und abstoenden ,benehmens das grte ,gebude nicht ausgereicht htte1 all die ,kranken und ,leidenden1 welche ohne bertreibung nach ,tausenden und ,zehntausenden zhlen1 aufzunehmen1 da ich ferner mit ,leichtigkeit reich1 sehr reich sein knnte1 wenn ich nur einen ,teil des mir angebotenen ,heillohnes htte annehmen wollen4 ,viele ,patienten kamen und sagten3 ,ich gebe #ajj1 #bjj ,mark1 wenn ,sie mich gesund machen48 ,der ,leidende sucht ,hilfe1 wo er sie findet1 und bezahlt dem ,arzte mit ,freuden1 was ihm zukommt1 wenn er ihn heilt1 gleichviel ob die ,heilung mit der ,medizinflasche oder der ,wasserkanne geschieht4 ,berhmte ,mnner aus dem ,stande der rzte haben die ,wasserheilmethode mit ,entschiedenheit und groen ,erfolgen begonnen4 ,mit ihnen wurden ihre ,winke und ,ratschlge und ,kenntnisse vielfach begraben4 ,da endlich einmal dem ,morgenrot ein dauernder heller ,morgen folge6 ,fr jeden im ,buche genannten oder angedeuteten ,namen stehe ich jederzeit mit voller ,verantwortung ein und werde nie anstehen1 auf ,verlangen denselben ffentlich zu nennen4 ,manche vielleicht harte ,ausdrucksweise mge man auf ,rechnung meiner etwas herben und derben ,gemtsart schreiben4 ,mit ihr bin ich alt geworden1 und es fllt beiden schwer1 uns im ,alter noch zu verleugnen und zu trennen4 ,dem die ,wanderung antretenden ,bchlein mge vor allem ,gottes ,segen nicht fehlen6 ,und wenn einst meine ,wasserfreunde erfahren1 da ich in die ,ewigkeit gewandert1 dann wollen sie mir den ,liebesdienst erweisen und in einem krftigen ,vaterunser einen khlenden ,strahl mir nachsenden1 allwo der ,arzt der rzte die arme ,seele in der ,feuerkur zum ewigen ,leben heilt und lutert4 ,wrishofen1 ,eisenbahnstation ,trkheim in ,schwaben1 #a4 ,oktober #ahhf4 ,der ,verfasser4 ,aus dem ,vorworte zur sechsten ,auflage4 4444 ,ich bentze daher diese ,gelegenheit1 nochmals das ,jordanbad bei ,biberach in ,wrttemberg bestens zu empfehlen1 welches ganz nach meiner ,heilmethode anfangs ,mai #ahhi erffnet wird unter ,leitung des ,dr4 med4 ,sttzle1 eines tchtigen ,arztes1 der sich1 wie bereits in der #e4 ,auflage bemerkt1 eine grndliche ,kenntnis und ,erfahrung dahier und somit mein volles ,vertrauen erworben hat4 ,ich lebe der festen berzeugung1 da solchen rzten mein ,heilverfahren ebenso zur eigenen ,befriedigung wie zum ,segen ihrer ,patienten gereichen wird4 ,wrishofen1 am ,neujahrstage #ahhi4 ,der ,verfasser4 ,aus dem ,vorworte zur zwlften ,auflage4 4444 ,besonders aber trstet mich1 da neue ,heil-,anstalten entstanden und entstehen1 so da in den verschiedenen ,gegenden die ,leidenden nicht zu weit zu reisen haben1 um ,hilfe durch ,wasser-,anwendungen zu bekommen4 ,das ,jordanbad bei ,biberach wurde erffnet2 recht viele ,kranke haben sich dorthin gewendet1 und die ,anstalt hat schon viele recht glckliche ,kuren aufzuweisen4 ,eine zweite ,gelegenheit ist geboten in ,immenstadt2 auch von dieser ,anstalt wird nur ,rhmliches gesagt1 und deshalb ist gute ,aussicht fr die ,zukunft vorhanden1 da sich dieselbe immer weiter entwickeln werde4 ,die dritte ,wasserheilanstalt wurde erffnet in ,ulm und wird1 wie ich schon fters gehrt1 sich nach und nach immer weiter entfalten4 ,in ,rosenheim ist auf allgemeines ,verlangen der ,stadt eine ,anstalt nach meinem ,system krzlich erffnet worden1 und ich habe bereits gehrt von den guten ,erfolgen2 denn ,herr ,dr4 ,bernhuber war lngere ,zeit in ,wrishofen ,badearzt und besitzt ein herrliches ,talent fr sein ,fach4 ,er ist nicht blo ein guter ,arzt1 sondern auch ein vorzglicher ,operateur2 derselbe hat oft erklrt3 ,mit ,wasser werden ,krankheiten geheilt1 wo andere ,mittel keine ,hilfe mehr bringen knnen48 ,deshalb hoffe ich mit ,grund1 da gerade diese ,anstalt sich recht segensreich entwickle4 ,herr ,dr4 ,georg ,wolf hat in ,traunstein1 wo schon durch das frhere ,bad die ntigen ,gebude vorhanden sind1 eine neue ,anstalt erffnet4 ,herr ,dr4 ,wolf ist ein ruhiger1 besonnener und edler ,charakter1 hat in ,wrishofen durch lngere ,zeit mein ganzes ,heilverfahren grndlich kennen erlernt und eingebt1 und ich glaube1 da ich diesen ,arzt mit ,recht den ,patienten fr das ,heilverfahren meiner ,wasserkur aufs wrmste empfehlen kann4 ,so haben meine vielen ,freunde und ,gste in der ,nhe und in der ,ferne1 namentlich die in sterreich1 eine gnstige ,gelegenheit1 die guten ,wirkungen meiner ,wasserkur unter seiner ,leitung kennen zu lernen2 denn gerade ,leidende aus sterreich und ,ungarn1 so weit von hier entfernt1 haben mit groer ,begeisterung meine hiesige ,wasserkur-,anstalt besucht und nach der ,heimkehr1 in dankbarer ,erinnerung an die erzielten ,erfolge1 mein ,heilverfahren weiter verbreitet4 ,wrishofen1 den #c4 ,dezember #ahhi4 ,der ,verfasser4 ,aus dem ,vorwort zur siebenundzwanzigsten ,auflage4 ,zu den neuesten ,anstalten1 die nach meinem ,prinzipe entstanden sind1 gehrt ferner die ,kaltwasserheilanstalt ,schrding in ,obersterreich4 ,dieselbe wird von einem meiner ,schler1 ,herrn ,otto ,ebenhecht1 gefhrt und kann ich vorgenannten ,herrn jedermann empfehlen4 ,eine zweite ,anstalt in sterreich hat in ,brixen 7,sd-,tirol7 ,herr ,dr4 ,otto v4 ,guggenberg jngst erffnet4 ,auch dieses ,institut eines meiner eifrigsten und gelehrtesten ,jnger empfehle ich angelegentlichst zu fleiiger ,frequenz4 ,im ,monat ,januar #ahia hat ,herr ,dr4 ,wendelin ,loeser eine ,wasserheilanstalt nach meiner ,methode in ,veitshchheim bei ,wrzburg erffnet4 ,herr ,dr4 ,loeser ist ein ruhiger ,denker und wird sicher seinem ,unternehmen ,ehre machen4 ,wrishofen1 #bf4 ,februar #ahia4 ,der ,verfasser4 ,aus dem ,vorworte zur dreiunddreiigsten ,auflage4 ,beim ,erscheinen der #cc4 ,auflage will ich ankndigen1 da in derselben manche ,abnderung getroffen wurde4 ,es gibt ,leute1 die auch die einfachste ,schreibweise und einfachste ,darstellung mit ,zweifel erfllt4 ,so wurde bei verschiedenen ,anwendungen manches gendert1 manches weggelassen1 manches ergnzt1 so da das ,ganze besser aufgefat und sicherer angewendet werden kann4 ,und so ,gott will1 wird noch eine gnzlich umgearbeitete ,ausgabe dieser verbesserten ,auflage folgen4 ,wrishofen1 am #ad4 ,august #ahia4 ,der ,verfasser4 ,aus dem ,vorwort zur fnfzigsten ,auflage4 ,die ,wasserkur8 hat jetzt bereits die fnfzigste ,auflage erlebt und mchte gern ein ,jubilum feiern und allen ,menschen1 besonders den ,kranken zurufen3 ,lernet das ,wasser und seine ,anwendungen und ,wirkungen recht kennen1 und es wird euch ,hilfe bringen1 wo ,hilfe noch mglich ist68 ,was mich betrifft1 so kann ich mich nur freuen und wnsche von ,herzen1 da fernerhin alle ,kranken ,linderung und ,hilfe bekommen4 ,ich wnsche besonders1 da die ,fachmnner der ,medizin das ,wasser1 diese ,gabe des ,schpfers1 recht anzuwenden sich beeifern und diesem ,stiefkinde ein ,pltzlein im ,hause und ,heilmittelschtze gnnen mchten4 ,der fnfzigsten ,auflage gebe ich den ,auftrag3 ,nehme dich der ,kranken an1 da sie gesund werden6 ,sei gut ,freund den ,gesunden1 da sie nicht erkranken6 ,und weil ich als ,priester tglich das heilige ,opfer darbringe1 so sollen alle diejenigen im heiligen ,opfer eingeschlossen sein1 welche nach ,wrishofen kommen1 und auch diejenigen1 welche die ,kur zu ,hause gebrauchen wollen1 damit sie den ,segen des ,himmels zur ,genesung erlangen4 ,wrishofen1 am ,lichtmetage #ahid4 ,der ,verfasser4 ,vorwort zur sechzigsten ,auflage4 ,eine brave ,familie hatte einen recht gut erzogenen ,sohn1 der zu den besten ,hoffnungen berechtigte und sich auch fr seinen ,stand und ,beruf ziemlich gut ausgebildet hatte4 ,eines ,tages bat er seinen ,vater1 er mge ihm erlauben1 eine groe ,reise durch die ganze ,welt zu machen1 und versprach ihm1 nach ,verlauf von neun ,jahren bestimmt wieder zu kommen und alle ,erlebnisse zu erzhlen1 die er mitgemacht habe4 ,nach dieser ,zeit wolle er wieder bei seinen ,eltern zu ,hause bleiben und sich stets bemhen1 ein treuer und guter ,sohn zu sein4 ,die guten ,eltern lieen ihren ,sohn sehr ungerne fort2 denn sie frchteten1 es mchte ihm schlimm ergehen1 und er mchte unter schlechte ,gesellschaft geraten1 wodurch er verdorben werden knnte4 ,endlich reiste der ,sohn1 nachdem er noch zuvor den elterlichen ,segen erbeten und auch erhalten hatte1 ab4 ,er hatte nur das ,beste im ,auge und bewahrte sein den ,eltern gegebenes ,versprechen treu und gewissenhaft4 ,genau nach neun ,jahren kam er wieder nach ,hause1 und zwar als derselbe gute und brave ,sohn1 als welcher er das elterliche ,haus verlassen hatte4 ,und wer mit ihm zusammentraf1 wollte so gut wie die ,eltern selbst seine ,lebensschicksale gerne hren4 ,dieses ,bild pat gar nicht bel auf ,meine ,wasserkur81 die ich vor neun ,jahren in der edelsten und besten ,absicht auch in die ,welt hinausgeschickt habe1 damit die ,menschen in ihren vielen ,mhseligkeiten und ,leiden ,linderung und ,hilfe bekommen und zugleich lernen sollten1 wie man zu leben habe1 um gesund1 berufsfhig und ausdauernd zu bleiben und ein hohes ,alter zu erreichen4 ,die beraus gnstige ,aufnahme und ungemein rasche ,verbreitung meiner ,wasserkur8 gehrt sicher zu den ,seltenheiten1 und es wird nicht leicht ein ,buch gefunden werden knnen1 das in so kurzer ,zeit #ei ,auflagen erlebt hat und nun in sechzigster ,auflage erscheint4 ,nicht minder auffallend und berraschend ist es1 wie sich das ehedem so einfache ,wrishofen whrend dieser ,jahre so bedeutend verndert hat4 ,wer ,wrishofen in den frheren ,jahren gesehen hat und es jetzt sieht1 der wird es fast nicht mehr erkennen4 ,je mehr meine ,bcher in allen ,lndern verbreitet wurden1 um so mehr kamen und kommen noch von allen ,himmelsgegenden die ,kranken herbei1 und dadurch wurde ich gezwungen1 obwohl ich es gar nicht im ,sinne hatte1 eine ,wasserheilanstalt zu errichten1 damit die ,kranken in der ,heimat der ,wasserkur8 ,trost und ,hilfe bekommen knnten4 ,so wenig ich selbst anfangs zur ,errichtung einer derartigen ,anstalt geneigt war1 geradeso strubte sich auch ,wrishofen lange ,zeit dagegen2 nur das gute ,verhltnis zwischen mir und meinen ,pfarrangehrigen konnte dies endlich zustande bringen4 ,nach neun ,jahren kam der ,sohn wieder nach ,hause und erzhlte seine ,lebensschicksale4 ,so knnte auch ,meine ,wasserkur8 nach diesen neun ,jahren manches ,schicksal erzhlen4 ,sie ist wohl in den meisten ,husern gut aufgenommen worden1 wenn sie auch von manchem mit ,unwillen in einen ,winkel geworfen wurde4 ,es wird ihr ergangen sein1 wie es allen ,unternehmungen ergeht2 das ,gute wird nicht selten angegriffen1 und wrde es nicht angegriffen1 so wre es auch nicht gut4 ,so ging es auch mit der ,wasserkur8 und ihrem ,verfasser4 ,nun geht die sechzigste ,auflage in die groe ,welt hinaus4 ,mge sie eine hhere ,macht fhren und ein hherer ,beistand ihr immer folgen1 wo immer sie angewendet wird6 ,ich selbst werde mit dem ,buche im ,geiste herumwandern in die einzelnen ,gegenden und nicht versumen1 den ,lenker aller ,schicksale anzurufen1 er mge allen zuteil werden lassen1 was fr ihr zeitliches und ewiges ,heil ntzlich ist4 ,wrishofen1 den #ae4 ,mrz #ahif4 ,der ,verfasser4 ,inhalts-,verzeichnis4 ,seite ,vorwort ,,iii ,einleitung #a ,erster ,teil3 ,wasser-,anwendungen4 ,allgemeines #ae ,abhrtungs-,mittel #ba ,wasser-,anwendungen #cb ,a4 ,aufschlger3 #a4 ,der ,oberaufschlger #cb #b4 ,der ,unteraufschlger #cc #c4 ,ober- und ,unteraufschlger zusammengenommen #cd #d4 ,auflage auf den ,unterleib #cd ,b4 ,bder3 ,i4 ,fubder3 #a4 ,das kalte ,fubad #ci #b4 ,das warme ,fubad #ci ,,ii4 ,halbbder #db ,,iii4 ,sitzbder3 #a4 ,das kalte ,sitzbad #dd #b4 ,das warme ,sitzbad #df ,,iv4 ,vollbder oder ,ganzbder3 #a4 ,das kalte ,vollbad #dg #b4 ,das warme ,vollbad #ef #c4 ,die ,mineralbder #fb ,v4 ,teilbder3 #a4 ,das ,hand- und ,armbad #fe #b4 ,das ,kopfbad #fe #c4 ,das ,augenbad #fg ,c4 ,dmpfe3 #a4 ,der ,kopfdampf #gb #b4 ,der ,fudampf #gf #c4 ,der ,leibstuhldampf #gh #d4 ,besondere ,dmpfe auf einzelne kranke ,stellen #hj ,d4 ,gieungen3 #a4 ,der ,kniegu #ha #b4 ,der ,schenkelgu #hb #c4 ,der ,untergu #hc #d4 ,der ,rckengu #hc #e4 ,der ,ganz- oder ,vollgu #hd #f4 ,der ,obergu #he #g4 ,der ,armgu #hh #h4 ,der ,kopfgu #hi ,e4 ,waschungen3 #a4 ,die ,ganzwaschung #ij #b4 ,die ,teilwaschung #ic ,f4 ,wickelungen3 #a4 ,der ,kopfwickel #ic #b4 ,der ,halswickel #id #c4 ,der ,schal #if #d4 ,der ,fuwickel #ig #e4 ,der ,unterwickel #ih #f4 ,der kurze ,wickel #ajj #g4 ,das nasse ,hemd #ajb #h4 ,der spanische ,mantel #ajb ,g4 ,trinken des ,wassers #aje ,zweiter ,teil3 ,apotheke4 ,allgemeines und ,einteilung #aaa ,tinkturen oder ,extrakte #aae ,tee #aae ,pulver #aaf le #aaf ,heilmittel #aag ,inhalt einer kleinen ,hausapotheke #aeh ,kraft-,nhrmittel u4 ,verwandtes3 ,rezept zur ,bereitung des ,kleienbrotes #aei ,etwas ber die ,kraftsuppe #afj ,bereitung des ,honigweines #afa ,dritter ,teil3 ,krankheiten4 ,einleitung #afe ,alphabetisches ,verzeichnis der ,krankheiten #aff ,alphabetisches ,register #cfe ,illustration ,illustration ,einleitung4 ,kein ,blatt am ,baume ist dem andern absolut oder vollkommen gleich1 viel weniger ein ,menschenschicksal dem andern4 ,knnte ein jeder vor seinem ,sterben sein ,leben schreiben1 es wren so viele verschiedene ,lebensbilder als ,menschen selbst4 ,verworren sind die ,wege1 die in deinem ,leben kreuz und quer sich durcheinander verschlingen1 -- zuweilen gleich einem unentwirrbaren ,knuel1 bei dem die ,fden ohne ,plan und ,zweck ungeordnet aufeinander liegen4 ,so scheint es oftmals1 in der ,tat jedoch ist es niemals so4 ,das ,licht des ,glaubens wirft seinen erhellenden ,strahl in das wirre ,dunkel und zeigt1 wie all die verschlungenen ,pfade weisen ,zwecken dienen und smtliche auf ein vom allweisen ,schpfer von ,anfang an geplantes und gestecktes ,ziel hinfhren4 ,wunderbar sind die ,wege der ,vorsehung4 ,wenn ich von der ,hochwarte des ,alters aus die zurckgelegten ,lebensjahre berblicke und die ,verschlingungen meiner ,wege sehe1 so schlngeln diese einigemal scheinbar am ,rande des ,abgrundes2 zuletzt aber mnden und fhren sie gegen alle ,hoffnung auf die ,sonnenhhe des ,berufes1 und ich habe allen ,grund1 das liebevolle und weise ,walten der ,vorsehung zu preisen1 umsomehr1 als die nach menschlichem ,dnken schlimmen und zum ,tode fhrenden ,pfade mir und unzhligen anderen den neuen ,lebensquell zeigten4 ,ich war ber #ba ,jahre alt1 als ich mit dem ,wanderbuche in der ,tasche die ,heimat verlie4 ,das ,wanderbchlein charakterisierte mich als ,webergesellen1 doch seit meiner ,kindheit ,tagen stand es auf den ,blttern des ,herzens anders geschrieben4 ,mit namenlosem ,weh und sehnschtiger ,ausschau nach ,verwirklichung meines ,ideals hatte ich auf diesen ,abschied lange1 lange ,jahre gewartet1 ich wollte ,priester werden4 ,so ging ich1 nicht wie man wnschte und hoffte1 das ,weberschifflein weiter zu rudern1 sondern ich eilte von ,ort zu ,ort und suchte1 ob ich niemanden fnde1 der mir zum ,studium behilflich wre4 ,da nahm sich der nun verewigte ,prlat ,matthias ,merkle 7 #ahha71 der damals ,kaplan in ,grnenbach war1 meiner an1 gab mir zwei ,jahre hindurch ,privatunterricht und bereitete mich mit so unermdetem ,eifer vor1 da ich schon nach diesen zwei ,jahren ins ,gymnasium aufgenommen werden konnte4 ,die ,arbeit war keine leichte und allem ,anscheine nach eine vergebliche4 ,nach #e ,jahren der grten ,entbehrung und ,anstrengung war ich krperlich und geistig gebrochen4 ,der ,vater holte mich einst aus der ,stadt1 und noch klingen mir die ,worte des ,wirtes in den ,ohren1 bei dem wir rasteten4 ,weber18 sagte er1 dieses ,mal holt ,ihr den ,studenten zum letztenmal48 ,der ,wirt war nicht der einzige1 der so sprach2 mit ihm teilten andere dieselbe ,ansicht4 ,ein damals berhmter ,militrarzt galt als groer ,menschenfreund und als hochherziger ,helfer armer ,kranker4 ,im vorletzten ,jahre meiner ,gymnasialzeit besuchte er mich #ij mal1 im letzten ,jahre wohl ber #ajj mal4 ,so gerne htte er mir geholfen2 aber das fortschreitende ,siechtum siegte ber seine rztlichen ,kenntnisse und seine stets opferbereite ,nchstenliebe4 ,ich selbst hatte lngst alle ,hoffnung aufgegeben und sah mit stiller ,ergebung meinem ,ende entgegen4 ,zur ,unterhaltung und ,zerstreuung bltterte ich gerne in ,bchern4 ,der ,zufall -- ich bediene mich dieses gebruchlichen1 aber vagen1 d4 i4 nichtssagenden ,wortes2 denn es gibt gar keinen ,zufall -- spielte mir ein unscheinbares ,bchlein in die ,hand2 ich ffnete es2 es handelte von der ,wasserheilkunde4 ,ich bltterte hin und bltterte her2 da stand ,unglaubliches4 ,am ,ende1 so blitzte ein ,gedanke in mir auf1 findest du gar deinen selbsteigenen ,zustand6 ,ich bltterte weiter4 ,richtig1 das pate1 das stimmte1 das war fast bis aufs ,haar getroffen4 ,welche ,freude1 welcher ,trost6 ,neue ,hoffnungen elektrisierten den welken ,leib und den noch welkeren ,geist4 ,das ,bchlein wurde zuerst der ,strohhalm1 an den ich mich klammerte2 nach kurzer ,zeit war es der ,stab1 auf welchen sich der ,kranke sttzte2 heute gilt es mir als das ,rettungsboot1 welches eine barmherzige ,vorsehung mir zur rechten ,zeit1 in der ,stunde der hchsten ,not sandte4 ,das ,bchlein1 das von der ,heilkraft des frischen ,wassers handelt1 ist von einem ,arzte geschrieben1 die ,anwendungen selbst sind grtenteils sehr schroff und streng4 ,ich probierte ein ,vierteljahr1 ein halbes ,jahr2 ich fhlte keine wesentliche ,besserung1 aber auch nie ,nachteile4 ,das gab ,mut4 ,es kam der ,winter des ,jahres #ahdi2 ich war wieder in ,dillingen4 ,wchentlich #b-c mal suchte ich eine einsame ,stelle und badete einige ,augenblicke in der ,donau4 ,rasch war ich der ,badestelle zugeeilt1 noch rascher marschierte ich nach ,hause in die warme ,stube4 ,schaden brachte diese kalte bung nie1 ,nutzen1 wie ich meinte1 nicht viel4 ,im ,jahre #ahej kam ich in das ,georgianum nach ,mnchen4 ,da fand ich einen armen ,studenten1 dem es noch viel schlimmer erging als mir selbst4 ,der ,anstaltsarzt weigerte sich1 ihm zur ,erlangung des fr die ,weihe notwendigen ,tischtitels ein ,gesundheitszeugnis zu schreiben2 denn1 so lautete das ,verdikt1 er lebe nicht mehr lange4 ,jetzt hatte ich einen lieben ,kollegen4 ,ich weihte ihn ein in die ,mysterien 7,geheimnisse7 meines ,bchleins1 und wir beide probierten und praktizierten um die ,wette4 ,der ,freund erhielt binnen kurzer ,frist vom ,arzte das gewnschte ,zeugnis und lebt heute noch4 ,ich selbst erstarkte mehr und mehr1 wurde ,priester und lebe im hl4 ,berufe schon ber #ch ,jahre4 ,meine ,freunde schmeicheln mir und sagen1 da sie heute noch1 wo ich bereits #gj ,jahre zhle1 die ,strke meiner ,stimme bewundern und ber meine ,krperkrfte staunen4 ,ein treubewhrter ,freund blieb mir das ,wasser2 wer kann es mir verargen1 da ich ihm gleichfalls treue ,freundschaft bewahre8 ,wer selbst in ,not und ,elend sa1 der wei ,not und ,elend des ,nchsten zu wrdigen4 ,nicht alle ,kranken sind in gleicher ,weise unglcklich4 ,wer ,mittel und ,wege besitzt1 sich ,heilung zu verschaffen1 kann sich leicht mit einer kurzen ,leidenszeit vershnen4 ,solche ,kranke wies ich selbst in den ersten ,jahren zu ,hunderten und ,tausenden ab und lie sie abweisen4 ,jener ,arme bedarf zumeist unseres ,mitleids1 welcher1 selbst arm und verlassen1 von den rzten aufgegeben und von den ,medikamenten und ,heilmitteln verlassen ist4 ,leute dieser ,art zhle ich in groer ,menge zu meinen ,freunden2 denn solche ,arme und gnzlich ,verarmte1 die nirgends mehr ,hilfe bekamen1 habe ich nie abgewiesen4 ,hart1 gewissenlos und undankbar wre es mir vorgekommen und kme es mir noch vor1 solchen ,verlassenen die ,tre zu verschlieen1 jene ,hilfsquellen zu verweigern1 welche mir selbst in meiner ,not ,heilung und ,rettung gebracht haben4 ,die groe ,zahl der ,leidenden1 die noch grere ,verschiedenheit ihrer ,leiden spornte an1 die ,wassererfahrung zu bereichern1 die ,wasserheilmethode zu vervollkommnen4 ,meinem ersten ,wasserrate1 dem bekannten ,bchlein1 bin ich fr seinen einleitenden ,unterricht von ,herzen dankbar4 ,doch bald schon erkannte ich1 da manche ,anwendungen zu schroff1 fr die menschliche ,natur viel zu stark und abschreckend sind4 ,rokuren8 nannte man mit ,vorliebe die ,wasserkur1 und noch heutzutage lieben es viele1 welche das beschimpfen1 was sie gar nicht kennen oder nicht grndlich kennen1 alles nach ,wasser ,schmeckende in ,bausch und ,bogen als ,schwindel1 ,pfuscherei usw4 zu bezeichnen4 ,gerne gebe ich zu1 da manche ,anwendungen und bungen der noch primitiven1 d4 h4 erst entstehenden und noch unentwickelten ,wasserkur eher fr ein starkmuskeliges und starkknochiges ,ro paten als fr ein von ,fleisch weich umkleidetes und mit zarten ,nervchen besaitetes ,menschengerippe4 ,im ,leben des berhmten ,paters ,ravignan ,s4 ,j4 kommt folgende ,stelle vor3 ,seine ,krankheit1 ein ,halsbel1 wurde durch die ,anstrengung 7der ,pater war ein berhmter ,prediger1 der in ,paris1 ,london und vielen anderen groen ,stdten mit apostolischem ,eifer seines ,amtes waltete7 verschlimmert und ging bald in ein chronisches ber4444 ,die ,luftrhre war nur mehr eine ,wunde1 die ,stimme blieb erloschen und sein ,organ wie erschpft4 ,zwei ganze ,jahre 7#ahdf-ahdh7 sollten in ,unttigkeit und ,leiden verflieen4 ,kuren an verschiedenen ,orten1 ,luftvernderung im ,sden1 welche folgten1 verliefen ohne ,resultate4 ,im ,juni des ,jahres #ahdh nahm ,pater ,ravignan ,aufenthalt bei ,doktor ,k4 ,r4444 in dessen ,landhaus im ,tale zu ,b4444 ,eines ,morgens nach der ,messe1 zu der ,stunde1 die gewhnlich alle ,bewohner des ,hauses vereinigte1 kndigte der ,doktor den ,versammelten mit besorgter ,miene an1 da ,pater ,ravignan sich leidender fhle und nicht zum ,frhstck kommen werde4 ,damit verschwand er auch selbst wieder14444 ging zu dem ,kranken und sagte ihm3 ,stehen ,sie auf und folgen ,sie mir6#8 ,aber wohin fhren ,sie mich8#8 antwortete letzterer4 ,ich will ,sie ins ,wasser werfen6#8 ,ins ,wasser8#8 sagte ,ravignan1 mit dem ,fieber1 mit dem ,husten6 ,doch wohlan1 es tut nichts1 ich bin in ,ihren ,hnden und mu ,ihnen gehorchen4#8 ,es handelte sich um ein sogenanntes ,sturzbad1 ein gewaltsames1 aber wirksames ,mittel1 wie der ,biograph 7,lebensbeschreiber7 sagt4 ,der ,erfolg war ein augenscheinlicher4 ,schon zum ,mittagessen brachte der ,doktor triumphierend seinen ,kranken in gutem ,wohlbefinden mit1 und der am ,morgen noch ,stumme erzhlte am ,abende die ,geschichte seiner ,heilung48 ,das nenne auch ich so eine kleine ,rokur1 welche ich trotz ihres ,erfolges weder selbst nachahmen1 noch zur ,nachahmung empfehlen mchte4 ,an dieser ,stelle mu ich es sagen1 da ich nicht alle an unseren dermal bestehenden ,wasserheilanstalten blichen ,anwendungen billige1 manchmal sogar entschieden mibillige4 ,dieselben erscheinen mir viel zu stark und -- man verzeihe den ,ausdruck -- viel zu einseitig4 ,gar zu vieles wird ber denselben ,leisten geschlagen1 und viel zu wenig wird nach meinem ,dafrhalten unterschieden zwischen den verschiedenen ,patienten1 ihrer greren oder geringeren ,schwche1 der mehr oder minder tief eingesessenen ,krankheit1 deren mehr oder weniger weit fortgeschrittenen ,verwstungen und ,folgen usw4 ,darin gerade1 in der ,mannigfaltigkeit aller ,anwendungen und in der verschiedenartigen1 jedem einzelnen ,patienten durchaus angemessenen ,applizierung derselben ,anwendung wird und mu sich der ,meister zeigen4 ,es kamen zu mir aus verschiedenen ,heilanstalten ,kranke1 welche bitter klagend sagten3 ,es ist nicht zum ,aushalten1 es hat mich frmlich ausgeworfen48 ,das soll und darf nicht sein4 ,einst stellte sich mir ein gesunder ,mann vor1 welcher behauptete1 er habe sich beim ,waschen in der ,frhe verdorben4 ,wie haben ,sie es denn angestellt88 fragte ich4 ,ich habe18 lautete die ,antwort1 eine ,viertelstunde lang den ,kopf unter das ,brunnenrohr gehalten1 welches eiskaltes ,wasser ausspie48 ,ein ,wunder1 wenn sich ein derart ,mutwilliger nicht grndlich verderben wrde6 ,wir spotten und lcheln ber ein solch trichtes1 unvernnftiges ,verfahren4 ,und doch wie viele1 bei denen man voraussetzen mute1 da sie vernnftig das ,wasser anzuwenden wissen1 haben ebenso tricht1 nach meinem ,dafrhalten noch trichter gehandelt und damit fr immer die ,patienten vom ,wasser zurckgeschreckt6 ,zahlreiche ,beispiele knnen meiner ,behauptung als ebenso viele schlagende ,belege dienen4 ,ich warne vor jedem zu starken und vor jedem zu hufigen ,anwenden des ,wassers4 ,der sonstige ,nutzen des ,heilelementes kehrt sich in ,schaden1 das hoffende ,vertrauen des ,patienten in ,furcht und ,entsetzen4 ,dreiig ,jahre lang habe ich sondiert und jede einzelne ,anwendung an mir selbst probiert4 ,dreimal -- ich gestehe es offen -- sah ich mich veranlat1 mein ,wasserverfahren zu ndern1 die ,saiten abzuspannen1 von der ,strenge zur ,milde1 von groer ,milde zu noch grerer herabzusteigen4 ,nach meiner heutigen1 bereits ber #ag ,jahre feststehenden und durch zahllose ,heilungen erprobten berzeugung wendet jener das ,wasser mit den vorteilhaftesten ,wirkungen und sichersten ,resultaten an1 welcher es in der einfachsten1 leichtesten1 schuldlosesten ,form zu gebrauchen wei4 ,in welchen ,formen ich das ,wasser als ,heilmittel bentze1 das besagt der erste ,teil dieses ,bchleins1 welcher von den ,wasseranwendungen1 und der dritte ,teil1 der von einzelnen ,krankheiten handelt4 ,im zweiten ,teil 7man lese dessen besondere ,einleitung7 habe ich den ,landleuten insbesondere einige ,mittel fr eine ,hausapotheke zusammengestellt1 welche wie die ,wasseranwendungen selbst im ,innern des ,krpers einen der drei ,zwecke3 ,auflsung oder ,ausscheidung oder ,krftigung verfolgen4 ,an jeden ,fremden1 welcher bei mir ,hilfe sucht1 stelle ich vorerst einige ,fragen1 um nicht voreilig und zu meinem ,schaden zu handeln4 ,auch dieses ,bchlein schuldet noch in ,krze ,antwort auf folgende ,fragen3 #a4 ,was ist ,krankheit1 und aus welcher gemeinsamen ,quelle flieen alle ,krankheiten8 ,der menschliche ,krper ist eines der wunderbarsten ,gebilde aus der ,schpferhand ,gottes4 ,jedes ,gliedchen pat zum ,gliede1 jedes strenggemessene ,glied zum harmonischen1 zu staunenswerter ,einheit verbundenen ,ganzen4 ,noch merkwrdiger ist das ,ineinandergreifen der ,organe und ihre ,ttigkeit im ,innern4 ,selbst nicht der unglubigste ,arzt und ,naturforscher1 auch fr den ,fall1 da er mit der ,lanzette und dem ,sektiermesser noch keine ,seele gefunden81 kann dem unnachahmlichen ,menschengebilde die gerechteste und hchste ,bewunderung versagen4 ,der ganze innere und uere ,mensch spielt nur die eine ,weise3 ,alles an und in mir preise den ,namen des ,herrn6 -- ,dieser ,wohlklang und diese ,wohlordnung1 ,gesundheit genannt1 wird aufgehoben durch die verschiedenartigsten ,strungen1 durch die mannigfaltigsten ,eingriffe1 welche man mit dem ,namen ,krankheit8 bezeichnet4 ,krankheiten im inneren1 ,krankheiten1 ,leiden am ueren ,krper gehren zu dem tglichen ,brote1 das die meisten ,menschen mit ,willen oder ,widerwillen kauen mssen4 ,all diese ,krankheiten1 welche ,namen sie immer fhren mgen1 haben1 so behaupte ich1 ihren ,grund1 ihre ,entstehungsursache1 ihr ,wrzelchen1 ihren ,keim im ,blute1 vielmehr in ,strungen des ,blutes1 mag dieses nun in seiner im gesunden ,zustande geordneten ,zirkulation gestrt oder in seiner ,zusammensetzung1 in seinen ,bestandteilen1 durch nicht dahin gehrige1 schlechte ,sfte verdorben sein4 ,gleich wohlgeordneten ,bewsserungsanlagen durchzieht das ,adernetz mit seinem roten ,lebenssafte den ganzen ,krper1 alles1 jeden ,teil1 jedes ,organ des ,krpers in seiner ihm zutrglichen ,art nhrend1 befruchtend4 ,im ,mae liegt die ,ordnung2 jedes ,zuviel und jedes ,zuwenig im ,tempo des ,blutumlaufes1 jedes ,eindringen fremdartiger ,elemente strt den ,frieden1 die ,eintracht1 bewirkt ,zwietracht1 setzt an ,stelle der ,gesundheit -- ,krankheit4 #b4 ,wie erfolgt die ,heilung8 ,an den ,spuren im ,schnee erkennt der gebte ,jger das ,wild4 ,den ,spuren geht er nach1 wenn er den ,hirsch1 die ,gemse1 den ,fuchs erjagen will4 ,der tchtige ,arzt wei schnell1 wo die ,krankheit steckt1 wo ihr ,ursprung ist1 welche ,ausdehnung sie genommen4 ,die ,symptome zeigen ihm die ,krankheit1 diese bezeichnet ihm die zu whlenden ,mittel4 ,hchst einfach ist dieses ,verfahren1 dieser ,proze1 mchte mancher sagen4 ,zuweilen ja1 zuweilen auch nicht4 ,wenn jemand mit erfrorenen ,ohren zu mir kommt1 so wei ich1 das hat die ,klte getan2 wer am ,mhlstein sitzt und pltzlich wegen zerquetschter ,finger laut aufschreit1 den werde ich nicht fragen1 wo es denn eigentlich fehle4 ,gar nicht so einfach verhlt es sich schon mit ganz gewhnlichen ,kopfbeschwerden oder gar mit ,magen- oder ,nerven- oder ,herz- und anderen ,leiden1 welche nicht nur einer mehr-1 ja vielfachen ,ursache entstammen1 sondern sehr oft von ,leiden benachbarter ,organe herrhren knnen1 welche ,leiden den ,magen1 das ,herz1 die ,nieren usw4 schlimm beeinflussen1 nachteilig auf dieselben einwirken4 ,ein ,strohhalm macht das ,perpendikel der grten ,ganguhr stille stehen4 ,die kleinste ,kleinigkeit vermag das ,herz in die peinlichste ,unruhe zu versetzen4 ,die ,kleinigkeit sofort zu finden1 darin besteht die ,kunst4 ,diese ,untersuchung kann oft sehr kompliziert1 beraus verwickelt sein1 und die mannigfaltigsten ,tuschungen sind nicht ausgeschlossen4 ,man wird hievon im dritten ,teile dieses ,buches ,beispiele finden4 ,wenn ich mit dem ,fue oder mit einer ,axt an den ,stamm einer jungen ,eiche schlage1 so bebt der ,stamm1 es zittert jeder ,ast1 und es bewegt sich jedes ,blatt4 ,wie verkehrt1 wollte ich schlieen3 ,das ,blatt zittert1 es mu angegriffen1 von irgend einem ,gegenstande berhrt worden sein6 ,nein1 weil der ,stamm zittert1 zittert auch der ,ast und das ,blatt als ,teil und ,teilchen des ,stammes4 ,die ,nerven sind solche ste am ,baume des ,krpers4 ,er hat ein ,nervenleiden1 die ,nerven sind angegriffen48 ,was heit das8 ,nein1 der ganze ,organismus hat einen ,schlag erhalten1 ist geschwcht worden4 ,deshalb zittern leider auch die ,nerven4 ,zerschneide vorsichtig mit der ,schere einen vom ,mittelpunkt zur ,peripherie 7zum uersten ,kreis7 laufenden ,netzfaden des ,kunstgewebes der ,spinne6 ,das ganze ,netz fhrt zusammen1 die mit wunderbarer ,genauigkeit gesponnenen1 wie mit dem ,zirkel abgemessenen ,vierecke und ,dreiecke bilden auf einmal die unregelmigsten1 ungeordnetsten ,figuren4 ,wie tricht1 wollte ich urteilen3 ,das ist ein verworrenes ,ding1 die ,spinne mu sich vergessen und beim ,weben ihres ,seidenhauses dieses ,mal wesentliche ,fehler begangen haben4 ,spanne den kleinen ,faden wieder an1 und die frhere1 wundersame ,ordnung ist augenblicklich hergestellt6 ,den einzigen winzigen ,faden suchen und finden1 darin liegt die ,kunst4 ,wer statt dessen im ,gespinste herumtappt1 wird es ganz zerstren4 ,die ,anwendung berlasse ich einem jeden selbst und schliee nur mit der eigentlichen ,antwort auf unsere ,frage3 ,wie einfach1 unkompliziert und leicht1 ich mchte sagen1 fast jede ,tuschung1 jeden ,irrtum ausschlieend ist die ,heilung1 wenn ich wei1 jede ,krankheit ruht in ,strungen des ,blutes6 ,die ,arbeit der ,heilung kann nur die zweifache ,aufgabe haben3 entweder mu ich das ungeordnet zirkulierende ,blut wieder zum richtigen und normalen ,laufe zurckfhren1 oder ich mu die schlechten1 die richtige ,zusammensetzung des ,blutes strenden1 das gesunde ,blut verderbenden ,sfte1 ,stoffe 7,krankheitsstoffe7 aus dem ,blute auszuscheiden suchen4 ,eine weitere ,arbeit1 die ,krftigung des geschwchten ,organismus ausgenommen1 gibt es nicht4 #c4 ,auf welche ,weise bewirkt das ,wasser die ,heilung8 ,den ,tintenfleck auf der ,hand wscht das ,wasser schnell ab1 die blutende ,wunde reinigt es aus4 ,wenn du im ,sommer nach angestrengtem ,tagewerk dir mit frischem ,wasser den verkrusteten ,schwei von der ,stirne waschest1 so lebst du neu auf3 es khlt1 krftigt und tut wohl4 ,die ,mutter gewahrt auf dem ,kpfchen ihres ,kleinen ,schuppen und festsitzende ,krusten4 ,sie nimmt warmes ,wasser oder gar ,lauge und lst die ,unreinigkeiten auf4 ,auflsen1 ausleiten 7gleichsam abwaschen71 krftigen1 diese drei ,eigenschaften des ,wassers gengen uns1 und wir stellen die ,behauptung auf3 ,das ,wasser1 speziell 7im besondern7 unsere ,wasserkur heilt alle berhaupt heilbaren ,krankheiten2 denn ihre verschiedenen ,wasseranwendungen zielen darauf ab1 die ,wurzeln der ,krankheit auszuheben1 sie sind imstande3 a7 die ,krankheitsstoffe im ,blute aufzulsen2 b7 das ,aufgelste auszuscheiden2 c7 das so gereinigte ,blut wieder in die richtige ,zirkulation zu bringen2 d7 endlich den geschwchten ,organismus zu sthlen1 d4 i4 zu neuer ,ttigkeit zu krftigen4 #d4 ,woher stammt die ,empfindsamkeit der jetzigen ,generation1 woher die auffallend schnelle ,empfnglichkeit fr alle mglichen ,krankheiten1 welche man1 zum ,teile wenigstens1 frher nicht einmal dem ,namen nach kannte8 ,diese ,frage wrde mir gewi mancher gerne schenken4 ,gleichwohl erscheint sie mir von besonderer ,wichtigkeit1 und ich zgere nicht1 zu sagen1 diese groen ,uebelstnde rhren vorzglich her von dem ,mangel an ,abhrtung4 ,die ,verweichlichung der heutzutage lebenden ,menschen hat einen hohen ,grad erreicht4 ,die ,schwchlichen und ,schwchlinge1 die ,blutarmen und ,nervsen1 die ,herz- und ,magenkranken bilden fast die ,regel1 die ,krftigen und ,kerngesunden die ,ausnahme4 ,man fhlt sehr empfindlich jeden ,wechsel der ,witterung2 der bergang der ,jahreszeiten geht nie vor sich ohne ,schnupfen und ,katarrh2 selbst der zu schnelle ,eintritt von der kalten ,strae ins warme ,zimmer bleibt nicht ungercht usw4 usw4 ,das war doch vor #ej1 #fj ,jahren noch ganz anders2 wohin sollen wir kommen1 wenn1 wie die allgemeine ,klage der ,besonnenen lautet1 es mit der ,menschenkraft und dem ,menschenleben so rapid1 so auffallend schnell bergab geht1 wenn das ,hinsiechen schon anfngt1 ehe das krftige ,leben noch begonnen8 ,es ist hohe ,zeit1 da man endlich zur ,einsicht komme4 ,einen kleinen ,beitrag zur ,remedur 7,heilung7 solcher ,notstnde mgen die wenigen schuld- und gefahrlosen ,mittel bieten1 welche ich zur ,abhrtung der ,haut1 des ganzen ,krpers und einzelner ,krperteile den ,wasseranwendungen beifge4 ,es wurden diese ,mittel bereits von zahllosen ,personen aus allen ,stnden1 von manchen mit anfnglichem kopfschttelndem ,lcheln akzeptiert1 spter aber mit bejahendem ,nicken und mit sichtlichen ,erfolgen praktiziert4 ,vivant sequentes6 ,ebenso wichtige ,kapitel wie ber die ,abhrtung wren zu schreiben ber die ,ernhrung1 ,kleidung und ,lftung4 ,davon vielleicht ein andermal4 ,ich wei1 meine ,sonderansichten werden auf groen ,widerspruch stoen4 ,gleichwohl halte ich fest an denselben2 denn eine langjhrige ,erfahrung erst hat sie gereift4 ,es sind nicht ,pilze1 die ber ,nacht im ,gehirne aufschossen2 es sind ,edelfrchte1 manchem eingefleischten ,vorurteile hart und herb1 einem gesunden ,geistesmagen aber vortrefflich mundend4 ,es soll nur angedeutet werden1 da bezglich der ,ernhrung bei mir die ,hauptregel lautet3 ,trockene1 einfache1 krftige1 nicht verknstelte und durch scharfe ,gewrze verdorbene ,hausmannskost und das unverflschte ,getrnk1 das in jedem ,quell der liebe ,herrgott spendet1 beides gengsam gebraucht1 ist dem ,menschenkrper am besten und frderlichsten4 7,ich bin nicht ,puritaner und gestatte gern ein ,glas ,wein oder ,bier1 lege demselben aber durchaus nicht die allgemein beliebte ,bedeutung bei4 ,vom medizinischen ,standpunkte aus1 nach ,krankheiten z4 ,b41 mgen diese ,getrnke zuweilen eine ,rolle spielen2 in gesundem ,zustande indessen lege ich dem ,obste grere ,bedeutung bei47 ,in der ,bekleidung folge ich dem ,grundsatze der ,altvordern3 ,selbst gesponnen1 selbst gemacht1 ist die beste ,landestracht4 ,ich bin zunchst gegen die auffallende ,ungleichheit oder vielmehr ungleichmige ,verteilung der ,bekleidung1 zumal im ,winter -- ein groes ,verderben fr die ,gesundheit4 ,der ,kopf hat seine ,pelzmtze2 der ,hals die feste ,halsbinde1 darber den meterlangen ,wollschlips2 die ,schultern tragen eine drei- bis vierfache ,decke1 beim ,ausgehen noch den berwurf oder gar den ,pelzkragen2 die ,fe allein1 die armen1 vernachlssigten ,fe bedecken wie im ,sommer die ,socken oder ,strmpfe1 die ,schuhe oder ,stiefel4 ,was folgt aus dieser unvernnftigen ,parteilichkeit8 ,das obere ,umgebinde und ,umgewinde zieht1 wie eine ,pumpe das ,wasser1 ,blut und ,wrme in den oberen ,stock1 die unteren ,krperteile werden blutarm und kalt1 ,kopfweh1 ,kongestionen1 ,erweiterung der ,kopfadern1 hundert belbefinden und ,nten sind damit gelste ,rtsel4 ,im weiteren bin ich gegen die direkte1 unmittelbar den ,leib berhrende ,wollbekleidung und fr die ,bekleidung mit dem trockenen1 festen1 kernhaften1 unverknstelten ,linnen oder ,reisten4 ,letzteres ist mir die liebste ,haut auf der ,haut1 welche diese nie verweichlicht1 vielmehr ihr stets die besten ,frottierdienste tut4 ,das vielzweigige1 haarige1 fettige ,wollgeflecht auf bloem ,krper 7wie die ,wolle meinen ,zwecken dient1 sagt das ,allgemeine zu den ,wasseranwendungen7 gilt mir als ,sfte- und ,wrmesauger1 als ,mitursache der schrecklich wuchernden ,blutarmut unserer schwachen1 elenden ,generation4 ,das neueste ,wollregime in verbesserter ,auflage wird dieser ,blutarmut nicht ab- und dem ,blute nicht aufhelfen4 ,die jngeren ,leute knnen es erleben und das ,regime berleben4 ,ich komme an die ,lftung4 ,den ,fischen1 die aus ,quellwasser kommen1 insbesondere den ,gebirgsforellen geben wir bei weitem den ,vorzug4 ,bachfische stellen wir zurck1 ,fische aus ,smpfen und ,mooren mit dem ekligen ,geschmacke schenken wir einem jeden4 ,es gibt auch eine ,sumpf- und ,moorluft4 ,wer sie einatmet1 fttert seine ,lunge mit ,pesthauch4 ,die ,luft1 zum dritten ,male eingeatmet1 sagt ein berhmter ,arzt1 wirkt giftartig4 ,ja1 wenn die ,leute das verstnden und bten1 in ihren ,wohn- und insbesondere ,schlafzimmern stets mglichst reine1 frische1 sauerstoffhaltige ,luft zu haben1 viel ,unwohlsein und viele ,krankheiten blieben ihnen erspart4 ,die reine ,luft wird verdorben hauptschlich durch das ,atmen4 ,wir wissen gar wohl1 da #a-b ,weihrauchkrnchen1 welche man auf der ,glut vergehen lt1 ein ganzes ,zimmer mit ,wohlgeruch erfllen4 ,wir wissen auch1 da #ae-bj ,zigarren- oder ,pfeifenzge hinreichen1 einen groen ,raum nach ,tabaksqualm riechen zu machen4 ,das ,kleinste1 ,unbedeutendste reicht oft hin1 die reine ,luft in der einen oder andern1 angenehmen oder unangenehmen ,weise zu verderben4 ,ist das ,atmen nicht einem solchen ,rauche hnlich8 ,wie viele ,atemzge machen wir in einer ,minute1 in einer ,stunde1 bei ,tag1 bei der ,nacht6 ,wie verdorben mu die reine ,luft werden1 wenn wir den ,qualm auch nicht sehen6 ,und wenn ich nicht lfte1 d4 i4 die schlimme1 durch ,kohlensure 7lebensfeindliche ,luft7 verdorbene ,atmosphre nicht erneuere1 welch verdorbene und ,verderben anrichtende ,miasmen 7,gestnke7 werden in die ,lunge einstrmen8 ,die ,folgen knnen und mssen nun gleichfalls schlimme1 schdliche sein4 ,wie ,atmen und ,ausdnstung1 ebenso nachteilig wirkt auf die reine1 gesunde ,lebensluft eine zu groe ,wrme1 insbesondere eine zu groe ,zimmerwrme4 ,auch sie macht die ,luft schlecht und1 da sie den ,sauerstoff1 das die ,luft belebende ,element1 verzehrt und ttet1 zum ,leben unfhig1 fr das ,einatmen schdlich4 #ab-ad ,grad ,r4 ,wrme sind ausreichend1 #ae ,grad sollen nie berschritten werden4 ,man sorge fr grndliche ,lftung smtlicher ,wohn- und ,schlafrume und fhre dieselbe tglich mit ,konsequenz und ,ausdauer durch in einer ,ordnung1 wie sie niemanden belstigt1 der ,gesundheit eines jeden ntzt4 ,groe ,sorgfalt verwende man vor allem auf die ,lftung der ,betten4 99 99 99 99 99 ,ich habe gesagt1 was ich an dieser ,stelle zu sagen fr gut befand4 ,das ,gesagte gengt1 ein ,bild des anklopfenden ,fremden zu geben2 man mge ihn entweder freundschaftlich einlassen oder ungehrt von der ,tre weisen4 ,auf beide ,arten des ,empfanges bin ich gefat1 und mit beiden erklre ich mich zufrieden4 ,illustration ,erster ,teil ,wasser-,anwendungen ,aquae omnes44 laudent nomen ,domini68 ,ihr ,wasser alle1 preiset den ,namen des ,herrn68 ,illustration3 ,jegliches ,krutlein der ,erde preise den ,namen des ,herrn4 ,allgemeines4 ,die von mir gebrauchten und in diesem ersten ,teile beschriebenen ,wasseranwendungen teilen sich in ,aufschlger1 ,bder1 ,dmpfe1 ,gieungen1 ,waschungen1 ,wickelungen1 ,trinken des ,wassers4 ,die ,unterabteilungen einer jeden ,anwendung enthlt das erste ,register4 ,fremdklingende bungen sind namentlich und sachlich an ,ort und ,stelle erklrt4 ,dem ,wesen aller ,krankheiten entsprechend1 wonach diese durch ,strungen des ,blutes1 nmlich durch anormalen1 fehlerhaften ,blutumlauf oder durch dem ,blute beigemischte1 verdorbene fremdartige ,bestandteile1 die ,krankheitsstoffe1 entstehen1 verfolgen die ,wasseranwendungen den dreifachen ,zweck3 des ,auflsens1 des ,ausscheidens der ,krankheitsstoffe und der ,krftigung des ,organismus4 ,im allgemeinen kann gesagt werden1 da der erste ,dienst des ,lsens von allen ,dmpfen und den warmen ,krutervollbdern besorgt wird2 der zweite ,dienst des ,ausscheidens von smtlichen ,wickelungen1 zum ,teil von den ,gieungen und ,aufschlgern2 der dritte ,dienst der ,krftigung von allen kalten ,bdern1 allen ,gieungen1 zum ,teil von den ,waschungen1 endlich von dem gesamten ,material der ,abhrtung4 ,ins einzelne kann und will ich an dieser ,stelle1 um nicht zu ,miverstndnissen ,anla zu geben1 nicht eingehen4 ,da eine jede ,krankheit in den oben angegebenen ,blutstrungen wurzelt1 so leuchtet ein1 da auch in einem jeden ,krankheitsfalle alle drei ,arten der ,anwendung oder mit anderen ,worten verschiedene ,anwendungen vorkommen mssen1 welche mehr oder weniger auflsen1 ausleiten und krftigen2 ferner1 da nicht der kranke ,krperteil allein1 etwa der ,kopf oder der ,fu oder die ,hand1 in ,behandlung kommt1 sondern stets der ganze ,krper1 den ja in solchem ,falle krankes ,blut durchstrmt3 die kranke ,stelle mit ,vorzug und besonderer ,bercksichtigung1 der brige ,krper als ,mitleidender4 ,es wre einseitig und gefehlt1 in diesen zwei wichtigen ,punkten anders handeln zu wollen4 ,manche ,beispiele im dritten ,teile werden meine ,behauptung rechtfertigen4 ,wer immer das ,wasser1 so wie ich es denke und wnsche1 als ,heilmittel gebraucht1 dem sind die ,anwendungen niemals ,selbstzweck1 d4 h4 er wird nie eine ,anwendung vornehmen1 weil es ihm jetzt gerade so gefllt2 er wird nie wie ein ,tor ,vergngen daran haben1 da er mit recht vielem1 mit ,dmpfen und ,gssen und ,wickeln1 hantieren und prahlen und wten8 kann4 ,die ,anwendungen werden einem ,verstndigen stets nur ,mittel zum ,zweck sein4 ,erreicht er diesen durch das gelindeste ,wsserchen1 er wird glcklich sein2 denn seine ,aufgabe ist ja nur1 der nach ,gesundheit d4 i4 nach selbsteigener und selbstndiger ,ttigkeit ringenden ,natur zu dieser ,freittigkeit zu verhelfen1 die ,krankheitsbande1 die ,leidensketten zu lsen1 auf da sie ungehindert und frisch und freudig alle ,arbeit wieder allein tue4 ,nach ,vollendung dieser ,aufgabe zieht der ,heilende sofort und gerne seine ,hand zurck4 ,diese ,bemerkung ist wichtig1 noch wichtiger das ,darnachachten4 ,gar nichts nmlich bringt das ,wasser als ,heilelement so sehr in ,verruf und ,mikredit als indiskretes1 ma- und vernunftloses ,anwenden1 scharfes1 strenges1 schroffes ,verfahren4 ,diejenigen1 ja allein diejenigen1 ich kann es nicht oft genug wiederholen1 welche sich als ,sachverstndige im ,wasserheilverfahren aufspielen1 aber mit ihrem endlosen ,wickeln1 ihren fast das ,blut austreibenden ,dmpfen u4 a4 jeden ,patienten abschrecken1 richten den grten ,schaden an1 der nur beraus schwer wieder gut zu machen ist4 ,ich heie das nicht das ,wasser zu ,heilzwecken gebrauchen1 ich heie solche ,gewalttaten -- man verzeihe den ,ausdruck -- dem ,wasser ,schande antun4 ,wer immer die ,wirkungen des ,wassers versteht und in seiner beraus mannigfaltigen ,art anzuwenden wei1 besitzt ein ,heilmittel1 welches von keinem anderen1 wie immer ,namen habenden ,mittel bertroffen werden kann4 ,keines ist mannigfaltiger in der ,wirkung1 sozusagen dehnbarer als das ,wasser4 ,in der ,schpfung beginnt es mit dem unsichtbaren ,luft- oder ,dampfkgelchen1 setzt sich fort im ,tropfen und schliet ab mit dem den grten ,teil der ,erde erfllenden ,weltmeer4 ,das mu jedem ,hydropathen ein ,fingerzeig sein und jedem sagen1 da eine jede ,anwendung1 mag sie ,wasser in tropfbar oder dehnbar flssiger ,form erfordern1 der ,steigerung von dem gelindesten bis zum hchsten ,grade fhig sei1 da in jedem ,einzelfalle nicht der ,patient sich nach dem ,wickel1 dem ,dampf usw41 sondern jederzeit jedwelche ,anwendung sich nach dem ,patienten zu richten habe4 ,in der ,auswahl der zu treffenden ,anwendungen zeigt sich der ,meister4 ,der ,heilende wird den zu ,heilenden ohne jede ,aufflligkeit streng prfen4 ,zuerst werden die sekundren ,leiden in die ,augen springen1 d4 i4 die ,nebenkrankheiten1 welche wie ,giftpilze aus dem innern ,krankheitsboden hervorschieen4 ,sie lassen in der ,regel schnell auf den ,herd der ,krankheit1 auf das ,hauptleiden schlieen4 ,man frgt und sieht nach1 wie weit die ,krankheit vorangeschritten1 welches ,unheil sie bereits angerichtet4 ,dann schaut man den ,patienten an1 ob er alt oder jung1 schwach oder stark1 mager oder korpulent1 ob er blutarm1 nervs usw4 sei4 ,all diese ,punkte und noch andere mehr zeichnen in den ,geist das richtige ,krankenbild1 und erst wenn dieses klar und fertig ist1 greift man in die ,wasserapotheke und wendet an nach dem ,grundsatze3 ,je gelinder1 je schonender -- desto besser und wirksamer4 ,im allgemeinen mgen an dieser ,stelle noch folgende ,bemerkungen ,platz finden1 welche die smtlichen ,wasseranwendungen angehen4 ,keine wie immer ,namen habende ,anwendung kann schaden1 wenn dieselbe in der vorschriftsmigen ,weise genommen wird4 ,die meisten derselben geschehen mit kaltem ,wasser1 sei es ,brunnen-1 ,quell-1 ,fluwasser o4 a4 ,in allen ,fllen1 in denen nicht extra warmes ,wasser verordnet ist1 gilt der ,ausdruck ,wasser8 stets nur von kaltem ,wasser4 ,dabei folge ich dem ,erfahrungsgrundsatze3 je klter1 desto besser4 ,zur ,winterszeit mische ich fr ,gesunde in das zu ,gssen bestimmte ,wasser noch kltenden ,schnee4 ,man werfe mir nicht ,schroffheit vor2 denn man bedenke die beraus kurze ,dauer meiner ,kaltwasseranwendungen4 ,wer es einmal gewagt hat1 hat es fr immer gewonnen1 alle ,vorurteile sind ihm benommen4 ,indessen bin ich nicht unerbittlich4 ,anfngern in der ,wasserkur1 schwchlichen1 insbesondere ganz jungen und lteren1 hochbetagten ,personen2 ,kranken1 welche das ,kalte zurckschreckt2 ,leuten1 welche wenig ,naturwrme haben2 ,blutarmen und ,nervsen gnne ich namentlich zur ,winterszeit zum gewrmten ,bad- und ,gieraume 7#ad-ae ,r47 mit ,freuden fr den ,beginn laues1 abgeschrecktes8 ,wasser zu einer jeden ,anwendung4 ,die ,fliegen locke ich ja auch mit ,honig1 nicht mit ,salz oder ,essig4 ,die warmen ,anwendungen erhalten in jedem einzelnen ,falle bezglich der ,wrmegrade1 der ,dauer usw4 genaue1 spezielle ,vorschriften4 ,die ,wrmegrade1 mit ,r4 bezeichnet1 bedeuten stets ,raumur4 ,betreffs der kalten ,anwendungen schulde ich 7im dritten ,teile ist dieser ,punkt oftmals betont und des weitern errtert7 in ,krze noch einige ,winke1 welche das ,verhalten vor1 whrend und nach der ,anwendung regeln4 ,niemand wage es1 bei ,kltegefhl1 ,frsteln usf4 irgend eine kalte ,anwendung vorzunehmen1 wenn dieses an der betreffenden ,stelle nicht extra erlaubt ist4 ,die ,anwendung soll tunlichst schnell 7jedoch ohne ,angst und ,hast7 vorgenommen werden2 auch beim ,aus- und ,ankleiden sollen durchaus keine ,verzgerungen eintreten1 z4 ,b4 durch langsames ,zuknpfen1 ,binden4 ,all diese ,nebenarbeiten knnen geschehen1 wenn der ganze ,krper einmal ordentlich bedeckt ist4 ,ein kaltes ,vollbad soll1 um ein ,beispiel anzufhren1 zum ,auskleiden1 ,baden und ,ankleiden die ,zeit von #d-e ,minuten nicht bersteigen4 ,es bedarf dazu nur einiger bung4 ,so oft bei einer ,anwendung steht3 #a ,minute18#a soll damit die krzeste ,zeitdauer ausgedrckt werden2 wenn es heit #b-c ,minuten1 so soll die ,klte wohl nachhaltiger1 aber doch nicht lnger einwirken4 ,nach keiner wie immer ,namen habenden kalten ,anwendung wird 7auer dem ,kopfe und den ,hnden bis zur ,handwurzel -- letzteres1 um beim ,anziehen der ,kleider diese nicht na zu machen7 der ,krper je abgetrocknet4 ,den nassen ,krper bedeckt man sofort mit dem trockenen ,hemde und den andern ,kleidungsstcken2 man tut dieses mglichst schnell1 wie gesagt wurde1 um tunlichst bald alle nassen ,stellen luftdicht abzuschlieen4 ,dieses ,verfahren erscheint manchen1 ja den meisten eigentmlich1 da sie meinen1 sie mten jetzt den ganzen ,tag na herumlaufen84 ,bevor sie ein ,urteil fllen1 mgen sie es nur einmal probieren4 ,sie werden es alsbald fhlen1 wozu das ,nichtabtrocknen taugt und gut ist4 ,das ,abtrocknen ist ein ,reiben und erzeugt1 da es unmglich an allen ,stellen auf ganz gleichmige ,weise geschehen kann1 ungleichgradige ,haut- und ,naturwrme1 was bei ,gesunden wenig1 bei ,kranken und ,schwachen oft sehr viel zu bedeuten hat4 ,das ,nichtabtrocknen verhilft zu der geordnetsten1 gleichmigsten und schnellsten ,naturwrme4 ,es geschieht gleichsam1 wie wenn man ,wasser ins ,feuer spritzt4 ,die innere ,krperwrme bentzt das am ueren ,krper anklebende ,wasser als ,material zu rascher ,bildung intensiverer1 grerer ,wrme4 ,wie gesagt1 nur auf eine ,probe kommt es an4 ,dagegen verordne ich strenge1 da der ,angekleidete nach jeder ,wasseranwendung sich ,bewegung mache 7geschehe es durch ,arbeit oder ,spazierengehen71 welche so lange dauere1 bis alle ,teile des ,krpers vollkommen trocken und normal warm sind4 ,im ,beginne der ,bewegung kann man etwas rascher gehen1 nach ,eintritt der ,wrme langsamer4 ,man fhlt selbst am besten1 wann die normale ,krperwrme eingetreten ist und die ,bewegung1 das ,gehen aufhren kann4 ,solche ,patienten1 welche schnell erhitzt sind und leicht in ,schwei kommen1 sollen gleich von ,anfang an langsamer und eher etwas lnger gehen und ja nicht schwitzend oder erhitzt sich setzen1 selbst nicht im warmen ,zimmer4 ,ein ,katarrh wre die unausbleibliche ,folge4 ,als ,regel fr alle kann gelten1 da die ,minimalzeit1 die kleinste ,zeit der ,bewegung nach einer ,anwendung stets eine ,viertelstunde betragen soll4 ,wie dieselbe ausgefllt werde 7durch ,gehen1 krperliche ,arbeit usw471 bleibt sich1 wie gesagt1 gleich4 ,diejenigen ,anwendungen1 welche das ,bett vorschreiben1 vornehmlich die ,aufschlger und die ,wickelungen1 enthalten diese ,notiz an ,ort und ,stelle1 ebenso das einer jeden besonderen bung ,eigenartige4 ,wer bei einer solchen ,anwendung einschlft1 den soll man im ,frieden schlafen und ruhen lassen1 selbst wenn die vorgeschriebene ,zeit vorber ist4 ,wie beim kleinsten und grten ,bedrfnis1 versieht auch hier die ,natur selbst die besten und genauesten ,weckuhrdienste4 ,sind ,tcher notwendig1 so verstehe ich darunter niemals feine ,leinwand1 sondern krniges1 wo mglich grberes ,reisten4 ,wenn einfache arme ,leute statt dessen nur abgentzten ,zwillich 7,zwilch71 einen hnfenen ,kaffeesack oder noch rmere einen weichen ,rupf8 o4 a4 zur ,hand haben1 so sind sie nicht im ,nachteil4 ,zum ,abwaschen des ,krpers1 was oft vorkommt1 taugt ebenfalls am besten ein ziemlich grobes1 linnenes oder hnfenes ,tuchstck4 ,aus ,grnden1 welche ich in der ,einleitung kurz andeutete1 bin ich gegen die ,wolle als ,kleidungsstck auf bloer ,haut4 ,dagegen dient mir der ,wollstoff vorzglich als ,umhllung1 z4 ,b4 des eiskalten ,wickels4 ,er entwickelt rasche und reichliche ,wrme und steht in dieser ,beziehung unbertroffen da4 ,aus dem gleichen ,grunde empfehle ich bei solchen ,anwendungen das ,federbett als ,zudecke4 ,das sogenannte ,frottieren1 ob es nun durch ,reiben oder ,brsten oder sonst einen ,gewaltakt geschehe1 findet bei meinen ,anwendungen keine ,stelle4 ,den einen ,zweck desselben1 der im ,erwrmen besteht1 erfllt bei mir gleichmiger und egaler das ,nichtabtrocknen2 den andern1 nmlich die ffnung der ,poren1 die ,steigerung der ,hautttigkeit usw41 besorgt das grobe ,linnen- oder ,reistenhemd1 wieder mit dem ,vorteile1 da dieses nicht wie die ,brste minutenlang1 sondern bei ,tag und bei ,nacht1 ohne ,opfer von ,zeit und ,kraft arbeitet4 ,wenn an manchen ,stellen von krftiger ,abwaschung die ,rede ist1 so verstehe ich darunter lediglich ein schnelles ,abwaschen der ganzen zu behandelnden ,stelle4 ,das ,nawerden1 nicht das ,geriebenwerden ist die ,hauptsache4 ,ein ,punkt mge hier noch erwhnt werden4 ,die ,anwendungen am ,abende1 in der ,zeit vor dem ,schlafengehen1 behagen den meisten ,menschen nicht1 sie werden dadurch aufgeregt1 gleichsam aus dem beginnenden ,schlafe gerttelt4 ,andere dagegen wiegt eine gelinde ,abendanwendung in sanften ,schlaf4 ,ich empfehle solche ,anwendung im allgemeinen nicht1 rate indessen einem jeden1 er mge in diesem ,stcke nach seinem ,gutdnken1 nach seinen ,erfahrungen handeln1 da ja er allein auch die ,folgen zu tragen haben wird4 ,bezglich der speziellen ,kenntnisse fr eine jede besondere ,anwendung verweise ich auf den ganzen ersten ,teil1 bezglich des ,gebrauches derselben fr ,kranke insbesondere auf den dritten ,teil dieses ,bchleins4 ,daselbst ist auch angegeben1 welche ,anwendungen fr sich allein als sogenannte ganze1 und welche nur als ,teilanwendungen1 d4 h4 als solche1 welche nur in ,verbindung mit anderen auftreten1 zu gelten haben1 ebenfalls1 welche der ,anwendungen 7,dmpfe7 besondere ,vorsicht erheischen4 ,ich schliee diesen allgemeinen ,teil mit dem ,wunsche1 da durch die ,wasserbungen recht viele ,gesunde noch mehr erstarken und recht viele ,kranke genesen mgen1 und beginne vorerst mit einer kurzen ,aufzhlung der ,abhrtungsmittel1 sodann mit der eigentlichen ,abhandlung ber die bei mir im ,gebrauche stehenden ,wasseranwendungen4 ,illustration ,abhrtungs-,mittel4 ,als ,abhrtungsmittel nenne ich3 #a4 das ,barfugehen2 #b4 ,gehen im nassen ,grase2 #c4 auf nassen ,steinen2 #d4 im neugefallenen ,schnee2 #e4 im kalten ,wasser2 #f4 ,kaltbaden der ,arme u4 ,beine 7,fe72 #g4 den ,kniegu 7mit oder ohne ,obergu74 #a4 ,das natrlichste und einfachste ,abhrtungs-,mittel besteht im ,barfugehen4 ,dieses kann entsprechend den verschiedenen ,stnden und ,lebensaltern auf die mannigfaltigste ,weise gebt werden4 ,ganz kleine ,kinder1 welche noch gnzlich auf die ,hilfe anderer angewiesen und in die ,windeln1 ins ,tragkissen1 ans ,zimmer gebannt sind1 sollen wo mglich nie eine ,fubekleidung tragen4 ,knnte ich doch dieses allen ,eltern1 besonders den allzubesorgten ,mttern1 als ,kanon1 als feststehende1 unumstliche ,regel tief einprgen6 ,mit ,vorurteilen behaftete ,eltern1 die sich dazu nie verstehen wollen1 mgen sich der kleinen ,unbeholfenen erbarmen und zum mindesten fr eine solche ,fubekleidung sorgen1 durch welche die frische ,luft leicht auf die ,haut dringen kann4 ,kinder1 welche bereits stehen und gehen knnen1 wissen sich schon selbst zu helfen4 ,ohne alle ,menschenrcksichten werfen sie die lstigen1 die ,fe qulenden ,schuhe und ,strmpfe von sich und sind ganz glckselig1 besonders zur ,frhjahrszeit1 wenn man sie sich frei herumtummeln lt4 ,manchmal blutet eine ,zehe2 doch das hlt sie nicht ab1 bald wieder barfu zu gehen4 ,die ,kinder tun dieses ganz instinktiv1 einem gewissen ,naturtriebe folgend1 den wir ,alte auch verspren wrden1 wenn die berfeinerte1 schablonierende1 ,schraubstockdienst tuende1 alles ,natrliche wegdrechselnde ,bildung uns nicht vielfach allen gesunden ,sinn genommen htte4 ,die ,kinder der ,armen werden in ihrem ,vergngen selten gestrt4 ,weniger vom ,glcke begnstigt sind die ,kinder der ,vornehmen und ,reichen1 und sie fhlen wahrlich das ,bedrfnis nicht weniger als ihre ,kameraden aus armem ,stande4 ,ich sah einst die ,knaben eines hohen1 angesehenen ,beamten4 ,kaum glaubten sie sich aus der ,schuweite der durchdringenden ,augen des gestrengen ,herrn ,papa1 da flogen auch schon die feinen ,schhchen und die noch feineren roten1 gelben1 weien ,strmpfchen ber alle ,hecken1 und fort ging's im ,galopp ber die saftig grne ,wiese4 ,die ,mama1 eine ,frau mit gesundem ,sinne1 sah dies nicht ungern2 erblickte aber zufllig der ,papa seine ,prinzen in solchem ungehrigen ,aufzuge1 dann gab es lange ,strafpredigten und noch lngere ,standesunterweisungen ber ,unbildung und ,bildung und ,standesgefhl und ,standesehre4 ,das ging den ,kleinen so zu ,herzen1 da sie anderen ,tags noch munterer barfu im ,grase hpften4 ,nochmals sage ich3 lasse man wenigstens den noch nicht verbildeten ,kindern ihre ,freude6 ,einsichtige ,eltern1 welche solches gern gestatten wollten1 aber in der ,stadt leben und keinen einsamen ,garten oder ,rasenplatz besitzen1 knnen den ,kleinen das ,barfugehen zu gewissen ,zeiten in irgendeinem ,zimmer1 auf irgend einem ,gange usw4 gestatten1 wenn nur die ,fe wie ,gesicht und ,hnde zuweilen einmal frei aufatmen1 nach ,fueslust frische ,luft einsaugen1 sich in ihrem ,elemente bewegen knnen4 ,erwachsene ,leute der rmeren ,klassen1 insbesondere auf dem ,lande1 brauche ich nicht zu ermahnen2 dieselben gehen viel barfu und beneiden nicht den reichsten ,stdter um seine vornehmen1 ausgeschnittenen oder nicht ausgeschnittenen1 lackierten oder geschnrten ,fufoltern1 die pressenden und die ,fe fesselnden ,schuhe und ,strmpfe4 ,trichte ,landleute mit stdtischen ,manieren1 die sich schmen1 es den ,ihrigen gleichzutun1 sind durch ihren ,eigendnkel gestraft genug2 die altmodischen ,konservativen sollen an der guten ,tradition treu festhalten4 ,in meiner ,jugendzeit ging auf dem ,lande alles barfu3 ,kinder und ,erwachsene1 ,vater und ,mutter1 ,bruder und ,schwester4 ,in die ,schule1 zur ,kirche waren die ,wege stundenweit2 die ,eltern gaben uns ein ,stck ,brot und einige pfel zur ,reisezehrung1 so auch ,schuhe und ,strmpfe als ,fubekleidung4 ,doch diese hingen wir bis zum ,eintritt in die ,schule oder in die ,kirche ber die ,arme oder ber die ,achsel1 nicht allein zur ,sommers-1 sondern auch in der klteren ,jahreszeit4 ,kaum machte im beginnenden ,frhling auf der ,hhe meiner ,heimat der ,schnee ,miene1 sich zurckzuziehen1 da traten unsere bloen ,fe schon ihre ,spuren in den mit seinem ,wasser getrnkten ,boden1 und wir fhlten uns froh1 heiter und gesund dabei4 ,erwachsene in den ,stdten1 gar solche1 welche besseren1 ja den vornehmen ,stnden angehren1 knnen dieser bung sich nicht unterziehen1 das ist klar4 ,wenn sie in ihrem ,vorurteile bereits soweit gekommen sind1 da sie meinen1 sie knnten1 wenn ihre zarten ,fe beim ,aus- und ,ankleiden nur einen ,augenblick auf dem bloen ,boden des ,salons1 nicht auf warmen1 weichen ,teppichen stehen1 ,rheumatismus1 ,katarrh1 ,halsleiden oder hnliches sich zuziehen1 so lasse ich sie vollkommen ungestrt4 ,wenn aber manche doch etwas tun und sich abhrten wollten1 was hindert sie1 abends unmittelbar vor dem ,schlafengehen oder in der ,frhe beim ,aufstehen #aj ,minuten1 ,stunde1 ,stunde lang eine derartige ,promenade zu machen8 ,dieselbe knnte die ersten ,male1 damit der pltzliche ,beginn nicht zu stark empfunden wird1 in den ,strmpfen1 spter mit bloen ,fen und noch spter barfig also geschehen1 da vor dem ,zimmer-,spaziergange die ,fe bis ber die ,knchel einige ,augenblicke in kaltes ,wasser getaucht werden4 ,bei guter ,einteilung1 bei gutem ,willen1 bei wahrem ,streben nach ,erhaltung seiner ,gesundheit wird ein jeder1 selbst der ,vornehmste1 selbst der in seinem ,berufe ,angestrengteste noch so viel ,zeit gewinnen1 um sich selbst diese ,wohltat zu spenden4 ,ein mir sehr gut bekannter ,priester ging jedes ,jahr auf mehrere ,tage zum ,besuche eines guten ,freundes1 welcher einen greren ,garten besa4 ,der ,morgenspaziergang galt stets diesem ,garten1 dessen durch ,tau gentes ,gras so lange die bloen ,fe labte und den ,krper erquickte1 als der ,geist mit dem ,breviergebet beschftigt war4 ,gar oft hielt dieser ,herr ,lobreden auf die vortrefflichen ,wirkungen des ,barfugehens4 ,eine ,reihe ,namen von ,personen der hheren und hchsten ,stnde stnde mir zu ,gebote1 die den wohlmeinenden ,ratgeber nicht verachteten und zu guter ,jahreszeit bei ,morgengngen im einsamen ,walde oder auf abgelegener ,wiese durch ,barfugehen sich abzuhrten suchten4 ,einer aus dieser verhltnismig noch immer sehr kleinen ,zahl gestand mir1 er habe im ,jahre selten eine ,woche erlebt1 ohne einen wenn auch nur kleinen ,katarrh4 ,diese beraus einfache bung habe ihn fr immer von dieser ,empfindsamkeit und ,empfnglichkeit befreit4 ,den ,mttern widme ich an dieser ,stelle noch ein besonderes ,wort4 ,es kann kurz sein2 denn an anderer ,stelle habe ich versprochen1 ihnen1 wenn ,gott mir ,leben und ,gesundheit schenkt1 spter einmal einige praktische ,winke fr eine gute1 hauptschlich den ,leib betreffende ,erziehung zu geben4 ,die ,mtter sind in erster ,linie dazu berufen1 fr die ,heranbildung eines strkeren1 widerstandsfhigeren ,geschlechtes zu sorgen1 die wuchernde1 so arge ,lcken in die menschliche ,gesellschaft reiende ,verweichlichung1 ,entkrftung1 ,blutarmut1 ,nervositt und wie alle die ,lebenssauger und ,lebensabkrzer heien1 beseitigen zu helfen4 ,das geschieht durch ,abhrtung1 durch weise ,abhrtung des ,kindes vom zartesten ,alter an4 ,luft1 ,nahrung1 ,kleidung sind ,bedrfnisse1 welche der ,sugling ebenso notwendig braucht als der ,greis4 ,sie bilden zugleich das ,gebiet der ,abhrtung4 ,je reiner die ,luft ist1 welche das ,kleine einatmet1 desto besser das ,blut4 ,um dieses schwache ,geschpflein recht schnell an den ,aufenthalt in frischer ,luft zu gewhnen1 tun diejenigen ,mtter gut1 welche nach den tglichen warmen ,bdern das ,kleine #b-c ,sekunden in klteres1 wie von der ,sonne erwrmtes ,wasser tauchen oder es rasch kalt abwaschen4 ,das warme ,wasser allein macht schlaff und verweichlicht1 die abschlieende kalte ,waschung strkt1 hrtet ab und sichert eine gesunde ,krperentwicklung4 ,die anfnglichen ,zeichen einer weinerlichen ,empfindsamkeit werden bei der dritten oder vierten ,anwendung von selbst ausbleiben4 ,diese ,abhrtung sthlt die noch ganz kleinen ,kinder gegen die so hufigen ,erkltungen und deren ,folgen und erspart den ,mttern1 welche diesen belstnden vorbeugen wollen1 die jeden denkenden ,menschen wahrhaft entsetzenden ,einmummungen und ,einhllungen in ,wolle und andere schwere1 jeden ,luftzutritt hindernde ,stoffe4 ,in diesem ,stcke wird furchtbar gegen die kleinen ,gesundheiten gesndigt4 ,die zarten ,krperchen stecken in frmlich verbrennenden ,wollfen3 der kleine ,leib keucht unter der ,last der ,binden und ,decken1 das ,kpfchen ist eingepuppt1 da ihm ,hren und ,sehen vergehen mssen1 der vor allem abzuhrtende ,hals trgt auer den allgemeinen noch besondere ,wrmemittel1 die ihn gegen die uere ,luft vollends abschlieen4 ,schon wenn der oder die ,kleine auf dem ,arme des ,kindsmdchens ruht1 um ausgetragen oder ausgefahren zu werden1 sieht die verzrtelnde ,mama nochmals nach1 ob ja jedes ,winkelchen und jede ,ecke sorglichst verschlossen sei4 ,wem darf es bei solchen ,umstnden1 bei diesem gnzlichen ,mangel der leisesten ,spur von rationellem ,abhrtungssinne wundern1 wenn ,diphtheritis1 ,halsbrune usw4 jhrlich eine unzhlbare ,schar der kleinen1 ich mchte sagen jedem ,windhauche erliegenden ,wesen hinwegraffen8 wenn viele ,familien von ,schwchlingen gleichsam wimmeln8 wenn die ,mtter ber hektische1 krampfhafte und andere1 frher fast unbekannte ,zustnde1 insbesonders bei den ,mdchen1 tgliche ,klage fhren8 ,und wer erst vermchte die geistigen ,gebrechen zu zhlen1 diese tauben ,blten und faulen ,frchte eines ,krpers1 welcher vor der normalen ,entwicklung und ,krftigung schon sein langsames ,siechtum beginnt8 ,mens sana in corpore sano4 ,eine gesunde ,seele wohnt nur in einem gesunden ,krper4 ,eine ,hauptvorbedingung der ,entwicklung einer ausdauernden ,gesundheit bildet die frhzeitigste ,abhrtung4 ,da alle ,mtter ihre diesbezgliche ,aufgabe und ,verantwortung frh genug und tief erfaten und keine ,gelegenheit versumten1 aus guten ,quellen sich guten ,rat zu holen6 99 99 99 99 99 #b4 ,eine besondere1 beraus wirksame ,art des ,barfugehens ist das ,gehen im nassen ,grase1#b gleichviel1 ob dieses durch ,tau1 ,regen oder ,wasseraufgu gent sei4 ,im dritten ,teile wird man dieser ,abhrtungsbung sehr oft begegnen1 und ich kann dieselbe jung und alt1 ,gesunden und ,kranken1 unbehindert jeder anderen ,anwendung1 bestens empfehlen4 ,je nsser das ,gras ist1 je lnger die bung fortgesetzt und je fter dieselbe wiederholt werden kann1 desto vorzglicher wird der ,erfolg sein4 ,in der ,regel dauert der ,graslauf #a-c ,viertelstunden4 ,nach vollendeter ,fupartie werden alle nicht an die ,fe gehrigen ,anhngsel1 wie ,laubgras oder ,sand1 rasch abgewischt1 die ,fe indessen nicht abgetrocknet1 sondern in statu quo d4 i4 na wie sie sind1 sofort mit trockener ,fubekleidung versehen4 ,auf das ,gehen im ,grase folgt jetzt ein ,gehen mit bekleideten ,fen auf trockenem1 mit ,sand oder ,stein bedecktem ,wege1 im ,beginne etwas schneller1 allmhlich im gewhnlichen ,tempo4 ,die ,dauer des ,gehens hngt ab von dem ,trocken- und ,warmwerden der ,fe und drfte eine ,viertelstunde nicht bersteigen4 ,ich ermahne dringend1 die ,worte trockene ,fubekleidung8 wohl zu bemerken und niemals sich nach dieser ,anwendung nasser1 angefeuchteter ,strmpfe zu bedienen4 ,die ,folgen wrden sich in ,kopf und ,hals bald schon melden2 das hiee nicht aufbauen1 sondern einreien4 ,es drfte angemessen sein1 junge1 schnelle1 unbesonnene ,leutchen an die ,vorsicht zu mahnen1 die ausgezogenen ,schuhe und ,strmpfe nicht ins nasse ,gras zu werfen1 sondern im ,trockenen bereitzuhalten1 da sie spter die nakalten ,fe warm empfangen und bald wieder in die gehrige ,wrme bringen4 ,diese bung1 wie das ,barfugehen berhaupt1 kann vorgenommen werden1 selbst wenn die ,fe kalt sind4 99 99 99 99 99 #c4 ,dem ,gehen im nassen ,grase kommt in der ,wirkung ziemlich gleich das ,gehen auf nassen ,steinen1 das vielen bequemer und leichter ist4 ,jedes ,haus und ,huschen hat im ,parterre oder in einem ,stockwerke1 in der ,waschkche oder ,backkche usw4 ein greres oder kleineres ,steinpflaster2 beide gengen zu unserem blofigen ,spaziergange auf nassen ,steinen4 ,im langgestreckten ,steingange wird man mit beflgeltem ,schritte hin- und herwandern1 auf dem ,fleckchen von #d-e ,steinplatten wird man die ,steine treten1 wie der ,winzerbube die ,trauben1 wie an manchem ,orte der ,bckerlehrling den ,teig tritt4 ,die ,hauptsache besteht lediglich darin1 da die ,steine na sind1 und da man nicht ruhig auf denselben stehe1 sondern in ziemlich rascher ,bewegung gehe4 ,zum ,benetzen der ,steine nimmt man am besten eine ,giekanne oder einen ,krug1 zieht eine den ,raumverhltnissen entsprechend dicke ,wasserlinie1 welche man durch das ,treten erweitert4 ,sollten die ,steine rasch trocknen1 so mte das ,aufgieen ein-1 zuweilen zwei- bis dreimal erneuert werden2 hiebei dient das klteste ,wasser am vorzglichsten4 ,in ,fllen1 in denen dieses ,abhrtungsmittel zu ,heilzwecken verwendet wird1 darf seine ,anwendungszeit die ,dauer von #c-ae ,minuten nicht berschreiten4 ,diese wird sich richten nach dem ,zustande des ,patienten1 ob er strker oder schwcher1 blutarm usw4 sei2 in der ,regel drften #c-e ,minuten ausreichen4 ,als reines ,abhrtungsmittel von ,gesunden kann die bung bis zu einer halben ,stunde und noch lnger ohne ,schaden ausgedehnt werden4 ,ich empfehle sie allen jenen1 welche eine solide ,abhrtung beginnen wollen4 ,selbst der ,schwchste und ,empfindlichste mge sich nicht abschrecken lassen6 ,wer an kalten ,fen leidet1 ,halsbeschwerden1 ,katarrhen leicht zugnglich ist1 ,blutandrang zum ,kopfe und von letzterem erzeugtes ,kopfweh hat1 trete oft diese ,steinwanderung an4 ,er tut gut1 wenn er dem aufzugieenden ,wasser etwas ,essig beimischt4 ,fr die ,bekleidung und ,bewegung gelten dieselben ,regeln wie beim ,gehen im ,grase4 ,wie letzteres1 so kann auch das ,steingehen mit kalten 7vor der bung nicht warmen7 ,fen geschehen4 99 99 99 99 99 #d4 ,grere ,wirkung als durch die beiden vorhergehenden bungen wird erzielt durch das ,gehen im neugefallenen ,schnee4 ,wir bemerken ausdrcklich3 im neugefallenen1 frischen ,schnee1 der sich ballt oder wie ,staub den ,fen anlegt1 nicht in altem1 starrem1 festgefrorenem ,schnee1 welcher zu empfindlich kltet und nichts taugt4 ,zudem soll diese ,wanderung nie angetreten werden bei schneidend kaltem ,winde1 wohl aber1 wenn bei der ,frhlingssonne der ,schnee schmilzt4 ,ich kenne manchen1 der in solcher ,schneesulze 1 eine ganze ,stunde1 ja #a ,stunden mit den besten ,erfolgen herumspazierte4 ,eine kleine berwindung kosteten nur die ersten ,minuten des ,beginnes3 spter zeigte sich von ,unbehagen oder besonderer ,klte keine ,spur mehr4 ,die regelmige ,dauer dieses ,schneeganges ist #c-d ,minuten4 ,ich betone ausdrcklich3 es darf nicht stille gestanden1 es mu gegangen werden4 ,zuweilen kommt es vor1 da gar zu zarte1 der uern ,luft ganz entwhnte ,zehen die ,schneeklte nicht ertragen knnen und ,schneefieber bekommen1 d4 i4 trocken1 hei werden1 schmerzhaft brennen und aufschwellen4 ,man erschrecke nicht1 die ,sache hat keine ,bedeutung1 und die ,heilung erfolgt schnell1 wenn man die trockenen ,zehen fters mit ,schneewasser trnkt oder mit ,schnee leicht reibt4 ,die ,schneetour kann im ,herbste z4 ,b4 ersetzt werden durch einen ,gang im ,grase mit ,reif4 ,das ,kltegefhl ist hier viel empfindlicher1 da der ,krper in dieser bergangszeit noch zu wenig der ,sommerwrme entwhnt ist4 ,im ,winter selbst vertritt den ,schneegang ein ,gang auf ,steinplatten1 welche mit ,schneewasser getrnkt wurden4 ,bezglich des ,ankleidens und der ,bewegung lese man die bei den vorhergehenden ,nummern angegebenen ,regeln4 ,das sind ,torheiten1 ,narrheiten usw41 so lauten in der ,regel die ,empfehlungen gerade dieser ,abhrtungsbung1 von der man ,erkltungen1 ,rheumatismen1 ,halsleiden1 ,katarrhe1 alles ,mgliche frchtet4 ,es kommt alles nur auf eine ,probe und kleine berwindung an2 man wird sich bald berzeugen1 wie unbegrndet die ,vorurteile sind1 und wie der schreckliche ,schneegang statt der ,nachteile groe ,vorteile bringt4#c ,vor vielen ,jahren kannte ich eine hhere ,beamtenfrau4 ,die energische ,mutter hielt groe ,stcke auf die ,abhrtung ihrer ,kinder2 whlerisches ,verfahren beim ,essen oder ,trinken wurde durchaus nicht geduldet1 ,klagen ber ,witterung1 ,wrme1 ,klte usw4 stets gergt4 ,sobald der erste ,schnee fiel1 versprach sie den ,jungen ,butterbrot mit ,honig1 wenn sie es wagten1 eine ,weile es barfu mit dem ,schnee aufzunehmen4 ,so tat sie lange ,jahre2 die ,kinder erstarkten1 strotzten von ,kraft und waren ihr ganzes ,leben beraus dankbar fr diese nichts weniger als weichliche ,erziehung4 ,diese ,mutter hat ihre ,aufgabe vortrefflich verstanden4 ,das wre der ,schneelauf von ,gesunden2 es folgen zwei ,flle1 welche zeigen sollen1 wie erfolgreich man ihn bei manchen ,leiden anwendet4 ,eine ,person litt viele ,jahre hindurch zur ,winterszeit an ,frostbeulen1 welche aufbrachen1 eiterten und groe ,schmerzen verursachten4 ,im ersten ,herbstschnee fing sie1 meinem ,rate folgend1 die ,schneegnge an1 wiederholte dieselben fters und blieb von den lstigen ,beulen gnzlich verschont4 ,erst krzlich kam ein #ag;jhriges ,mdchen zu mir und klagte ber heftige ,zahnschmerzen4 ,gingest du fnf ,minuten im neugefallenen ,schnee18 sagte ich ihr1 dein ,zahnweh wrde bald verschwinden48 ,es befolgte augenblicklich den ,rat1 eilte dem ,garten zu und kam nach #aj ,minuten zurck mit dem freudigen ,rufe1 da alles ,zahnweh gnzlich nachgelassen habe4 ,niemals darf das ,schneegehen stattfinden1 wenn nicht der ganze ,krper warm ist4 ,wen friert oder frstelt1 der suche zuerst durch ,arbeit oder ,bewegung die normale ,leibeswrme sich zu verschaffen4 ,personen1 die an ,fuschwei1 offenen ,fen1 aufgesprungenen1 oder eiternden ,frostbeulen leiden1 knnen selbstverstndlich niemals im ,schnee gehen1 bis anderweitige ,heilung 7s4 ,fubad oder ,fudampf7 eingetreten4 99 99 99 99 99 #e4 ,im ,wasser gehen4 ,so einfach es scheint1 im ,wasser bis an die ,waden zu gehen1 so dient doch gerade diese ,anwendung a7 zur ,abhrtung2 es wirkt diese ,anwendung auf den ganzen ,krper1 krftigt die ganze ,natur2 b7 sie wirkt gnstig auf die ,nieren und auf ,ableitung des ,harnes1 verhtet deswegen manche ,leiden1 die in den ,nieren1 der ,blase und im ,unterleib entstehen2 c7 sie wirkt recht gut auf die ,brust1 erleichtert das ,atmen und leitet ,gase aus dem ,magen2 d7 sie wirkt besonders gegen ,kopfleiden1 ,eingenommenheit des ,kopfes1 ,kopfschmerzen4 ,man kann dieses ,abhrtungsmittel anwenden1 indem man in eine ,badewanne 7oder ,schaff1 ,zuber7 anfangs bis ber die ,knchel im kalten ,wasser ,bewegung macht4 ,wirksamer ist es1 wenn die ,abhrtung gesteigert wird und man bis an die ,waden im ,wasser geht1 am wirksamsten1 wenn das ,wasser bis zu den ,knien reicht4 ,illustration3 ,fig4 #a4 ,die ,dauer betreffend1 so kann man anfangen mit einer ,minute1 dann lnger bis #e und #f ,minuten4 ,je klter dabei das ,wasser1 um so besser4 ,nach solcher ,anwendung ist ,bewegung im ,winter im warmen ,zimmer1 im ,sommer im ,freien zu machen1 bis zur vollstndigen ,erwrmung4 ,im ,winter kann ,schnee ins ,wasser getan werden4 ,bei ,schwchlingen kann man mit ,wasser anfangen1 das nicht sehr kalt ist1 und nach und nach zum klteren und schlielich zum ganz kalten bergehen4 99 99 99 99 99 #f4 ,zur ,abhrtung speziell der ,extremitten1 der ,arme und ,beine1 dient folgende bung in vorzglicher ,weise3 ,man steht ins kalte ,wasser bis an oder ber die ,knie1 nicht lnger als eine ,minute4 ,nach dem ,bekleiden der ,fe entblt man die ,arme bis zu den ,achseln und hlt auch diese eine ,minute in das kalte ,wasser4 ,besser tut derjenige1 der beide bungen zu gleicher ,zeit vornimmt4 ,wer im ,besitze einer greren ,badewanne ist1 kann dieses unschwer tun4 ,die bung kann auch in der ,art vorgenommen werden1 da die ,fe in ein eigenes ,gef am ,boden zu stehen und die entblten ,arme und ,hnde in ein auf einem ,stuhl erhhtes ,holzschaff zu ruhen kommen4 ,nach manchen ,krankheiten wende ich diese bung gerne an1 um den ,flu des ,blutes nach den ,extremitten zu steigern4 ,das ,eintauchen der ,arme allein tut gute ,dienste all denen1 welche an ,frostbeulen und kalten ,hnden zu leiden haben4 ,gut tut1 wer die ,hnde 7nicht ,arme7 nach dem ,eintauchen gleich abtrocknet1 weil scharfe ,luft den freien ,stellen sonst ,hautsprnge verursachen knnte4 ,die ,vornahme dieser bung fordert1 da der ,krper sich normal warm fhlt 7nicht frstelt74 ,fe1 welche bis ber die ,knchel 7nicht bis ber die ,waden71 ,arme1 die bis zum ,ellenbogen kalt sind1 sollen von der ,applizierung nicht abhalten4 99 99 99 99 99 #g4 ,als letztes ,abhrtungsmittel sei der ,kniegu aufgezhlt4 ,man suche die ,art seiner ,applizierung bei den ,gieungen4 ,er ist der besondere ,freund der ,fe1 indem er in deren blutleere ,adern das ,blut lockt4#d ,an dieser ,stelle habe ich nur zu bemerken1 da ich den ,kniegu1 wenn ihn ,gesunde zur ,abhrtung bentzen1 in strkeren ,formen gebe4 ,es wird dieses z4 ,b4 dadurch erreicht1 da ich den ,strahl hher auffallen lasse1 da ich zur ,winterszeit das ,wasser durch ,schnee und ,eis noch mehr khle usw4 ,die bung kann nur vorgenommen werden1 wenn der ,krper warm ist 7nicht frstelt74 ,bis zu den ,kncheln kalte ,fe sollen die ,anwendung nicht hindern4 ,desgleichen darf der ,kniegu allein1 d4 i4 ohne von einer anderen ,anwendung begleitet zu sein1 nicht zu lange fortgesetzt werden 7nicht ber #c-d ,tage74 ,wer ihn lnger gebraucht1 gebraucht ihn im ,wechsel mit dem ,obergu oder dem ,eintauchen der ,arme 7s4 ,nr4 #f71 in der ,frhe die eine1 nachmittags die andere ,anwendung4 ,diese angefhrten ,abhrtungsmittel mgen gengen4 ,dieselben knnen zu jeder ,jahreszeit vorgenommen1 im ,winter und ,sommer fortgesetzt werden4 ,im ,winter wird man die eigentliche ,anwendung etwas abkrzen1 dagegen die ,bewegung nach derselben um ein weniges verlngern4 ,ungewohnte tun gut1 die ,abhrtungsbungen nicht gerade im ,winter zur kalten ,jahreszeit zu beginnen4 ,vornehmlich gilt dieses allen1 welche an ,blutarmut1 innerer ,klte viel leiden und durch ,wollkleidung verwhnt1 verweichlicht1 empfindlich geworden sind4 ,ich sage dies1 nicht als ob ich ,schaden befrchte2 ich frchte lediglich das ,abgeschrecktwerden von einer beraus guten ,sache4 ,gesunde und ,krnkelnde knnen ohne ,bedenken smtliche bungen vornehmen1 beide mit ,vorsicht und die ,anweisungen genau befolgend4 ,schlimme ,folgen sind niemals der ,anwendung1 sondern stets irgend einer greren oder kleineren ,unvorsichtigkeit zuzuschreiben4 ,selbst bei ,schwindschtigen1 bei denen das ,leiden schon ziemliche ,fortschritte gemacht hatte1 habe ich die ,nummern #a4 #b4 #c4 #f4 mit groen ,erfolgen angewendet4 ,all die ,leutchen1 denen mein ,bchlein in erster ,linie gilt1 brauche ich nicht zur ,abhrtung aufzumuntern4 ,ihr ,beruf1 die tglichen ,pflichten bringen tglich1 oft stndlich das eine oder andere der genannten und viele1 unzhlige ungenannte ,abhrtungsmittel von selbst mit sich4 ,sie mgen ruhig ausharren und niemanden beneiden1 der es scheinbar besser hat als sie4 ,das sind ,tuschungen1 sehr oft1 ja meistens groe ,tuschungen4 ,diejenigen meiner verehrten ,leser1 welche die angefhrten ,dinge vielleicht noch niemals1 auch nur dem ,namen nach gehrt haben1 lade ich ein1 vor dem ,verdammungsurteile eine kleine1 die kleinste ,probe anzustellen4 ,wenn dieselbe zu meinen ,gunsten ausfllt1 soll es mich freuen1 nicht meinetwegen1 sondern wegen der ,wichtigkeit der ,sache4 ,es brechen im ,leben viele ,strme herein ber die ,gesundheit der ,menschen4 ,wohl dem1 der ihre 7der ,gesundheit7 ,wurzeln durch die ,abhrtung gut gefestigt1 in die ,tiefe geleitet und gegrndet hat4 ,illustration ,illustration ,wasser-,anwendungen4 ,die bei mir zur ,anwendung kommenden ,wasserheilmittel teilen sich in3 ,a4 ,aufschlger4 ,b4 ,bder4 ,c4 ,dmpfe4 ,d4 ,gieungen4 ,e4 ,waschungen4 ,f4 ,wicklungen4 ,g4 ,trinken des ,wassers4 ,a4 ,aufschlger4 ,da beim ,volke die folgenden ,anwendungen bereits unter dem ,namen ,aufschlger8 eingebrgert und bekannt sind1 so behalte ich die ,benennung gerne bei1 selbst auf die ,gefahr hin1 da sie nicht ganz zutreffen sollte4 ,unter den ,aufschlgern ist verwendet #a4 ,der ,oberaufschlger4 ,ein greres1 grobes ,linnenstck 7,strohsackleinwand eignet sich sehr gut dazu7 wird #c-d-f-h-aj;fach der ,lnge nach zusammengelegt1 so breit und so lang1 da es vom ,halse an die ,brust und den ganzen ,unterleib bedeckt4 ,rechts und links am ,krper soll es nicht wie abgeschnitten aufhren1 sondern zu beiden ,seiten durch ein kleines ,stck herunterhngen4 ,das so zubereitete ,tuch wird in kaltes ,wasser eingetaucht 7zur ,winterszeit darf ,warmwasser gebraucht werden71 tchtig1 d4 i4 vollstndig ausgewunden und dann in oben beschriebener ,weise dem zu ,bette liegenden ,patienten aufgelegt4 ,darber kommt eine ,wolldecke oder ein #b-c;fach zusammengelegtes ,linnen1 welches den ,zweck hat1 die nasse ,auflage luftdicht abzuschlieen1 jeden ,zutritt der ,luft grndlich zu verhindern1 darber erst das ,federbett4 ,um den ,hals lege ich in der ,regel noch ein ziemlich groes ,tuch- oder ,wollstck1 um der von oben eindringenden ,luft den ,zugang zu wehren4 ,man sei mit dem ,zudecken vorsichtig2 denn leicht knnten sonst ,erkltungen eintreten4 ,der ,aufschlger bleibt -#a ,stunde liegen2 mu nach ,vorschrift die ,anwendung1 welche in diesem ,falle durch ,klte wirken soll1 fortgesetzt werden1 so mu auch der indessen warm gewordene ,aufschlger erneuert1 d4 i4 von neuem nagemacht werden4 ,sobald die vorgeschriebene ,zeit verstrichen1 entfernt man die nassen ,tcher1 kleidet sich an und macht ,bewegung1 oder man bleibt noch eine kleine ,zeit im ,bette liegen4 ,die ,anwendung des ,oberaufschlgers wirkt speziell auf die ,austreibung versessener ,gase im ,magen und ,unterleib4 ,diese wie die folgenden bungen erfordern1 da der ,krper warm sei4 #b4 ,der ,unteraufschlger4 ,dem ,oberaufschlger entspricht der ,unteraufschlger1 der1 wenn beide ,anwendungen sukzessive1 d4 i4 nacheinander geschehen1 zuerst an die ,reihe kommt4 ,dabei ist folgendes zu bemerken3 ,da auch der ,unteraufschlger im ,bette zu nehmen ist1 legt man1 um das ,nawerden der ,matratze oder des ,strohsackes zu verhten1 ber das ,leintuch ein anderes ,linnenstck1 darber der ,breite nach eine ,wolldecke 7,kotze874 ,dasselbe mehrfach 7#b-c;fach7 zusammengelegte1 vorher durchnte und ausgewundene1 rohe ,linnenzeug wird der ,lnge nach so auf die ,wolldecke ausgebreitet1 da es vom letzten ,halswirbel an die ganze ,wirbelsule1 den ganzen ,rcken hinunterreicht4 ,darauf legt man sich mit dem ,rcken1 schlgt1 um sich luftdicht abzuschlieen1 die ausgebreitete ,wolldecke nach beiden ,seiten ein und deckt sich mit ,wolle und ,federbett gut zu4 ,auch der ,unteraufschlger soll drei ,viertelstunden gebraucht und im ,verlngerungsfalle erneuert1 von neuem eingetaucht werden1 da er wie der ,oberaufschlger nur durch ,klte wirken soll4 ,die ,verhaltungsmaregeln nach der ,anwendung sind dieselben wie die oben angegebenen4 ,zur ,strkung des ,rckgrates1 des ,rckenmarkes1 bei ,rckenschmerzen1 bei ,hexenschu ist der ,unteraufschlger eine vorzgliche ,anwendung4 ,beim ,hexenschu z4 ,b4 kenne ich viele ,flle1 in denen zwei solcher ,aufschlger1 in einem ,tage gebraucht1 das bel gnzlich gehoben haben4 ,auch bei ,anstauungen von ,blut1 in der ,fieberhitze wirkt der ,unteraufschlger sehr gut4 ,in welchen einzelnen ,fllen er zu gebrauchen und wie oft er zu erneuern sei1 das wird bei den einzelnen ,krankheiten gesagt werden4 #c4 ,ober- und ,unteraufschlger zusammen genommen4 ,wie nacheinander1 so knnen diese beiden ,anwendungen auf einmal zur selben ,zeit genommen werden4 ,man bereitet den ,unteraufschlger vor1 wie ,nr4 #b besagt1 desgleichen den ,oberaufschlger1 den man neben das ,bett legt4 ,ausgekleidet liegt man sodann auf den ,unteraufschlger und appliziert sich den zur ,seite parat 7fertig7 liegenden ,oberaufschlger4 ,das ,zudecken mit ,wolldecke und ,federbett geht leicht4 ,ist jemand zur ,stelle1 so kann er beides1 ,federbett und ,wolldecke1 zu beiden ,seiten gut einschlagen1 da nirgends die frische ,luft ,zutritt hat4 ,wichtig ist bei dieser ,doppelanwendung1 da die der ,breite nach unter dem ,unteraufschlger aufgeschlagene ,wolldecke so gro ist1 da sie gleich einer ,binde beide nassen ,aufschlger einhllen kann4 ,die ,dauer der ,anwendung betrgt zum mindesten 1 zum hchsten eine ,stunde4 ,bei groer ,hitze1 dann wieder bei ,gasen1 bei ,kongestionen1 bei ,hypochondrie und anderen ,leiden tut dieselbe vorzgliche ,dienste4 ,der ,name ,batzerei8 darf uns nicht aus der ,fassung bringen4 ,wende sie ruhig an1 diese etwas mhsame ,kur1 sie wird dir manchen ,batzen ersparen4 #d4 ,auflage auf den ,unterleib4 ,der ,patient liegt zu ,bett4 ,ein #d bis #f;fach zusammengefaltetes ,linnentuch wird in ,wasser getaucht1 ganz ausgewunden 7so da es nicht mehr trieft71 auf den ,unterleib 7,magengegend und abwrts7 gelegt und mit ,wolldecke und ,federbett sorgfltig zugedeckt4 ,die ,anwendung kann -#b ,stunden dauern4 ,bei einer ,dauer von zwei ,stunden indessen soll die ,auflage nach der ersten ,stunde erneuert1 d4 i4 von neuem eingetaucht werden4 ,diese ,auflage leistet gute ,dienste bei ,magenbeschwerden1 bei ,krmpfen1 auch wenn es gilt1 das ,blut von der ,brust und vom ,herzen wegzuleiten4 ,sehr oft wird zum ,eintauchen und ,netzen des ,tuches statt des ,wassers ,essig verwendet1 wohl auch1 wie solches im besonderen im dritten ,teile angegeben ist1 ein ,absud von ,heublumen1 ,zinnkraut1 ,haberstroh usw4 ,um den ,essig zu sparen1 gebe ich die ,essig-,auflagen in der ,art1 da ich zuerst ein zweifach gefaltetes ,linnen1 in halb ,wasser und halb ,essig eingetaucht1 auf den bloen ,leib lege und darber dann ein #b-d;fach gefaltetes1 nur in ,wasser getauchtes ,tuch breite4 ,das ,zudecken geschieht wie oben4 99 99 99 99 99 ,sehr oft bin ich gefragt worden1 welche ,grundstze ich befolge bezglich der ,eisauflagen1 des ,aderlassens u4 a4 ,dieselben mgen hier in ,krze ihre ,stellung finden4 ,wer mit gerunzelter ,stirne einem ,feinde zur ,vershnung die ,hand bietet1 wird schwerer zu ,werke kommen1 als wer ihm freundlichen ,antlitzes und frohen ,herzens die ,hand reicht4 ,dieses ,bild will mir nicht bel dnken da1 wo es sich um die ,anwendung von ,eis oder um ,wasser handelt4 ,von jeher habe ich die ,eis-,auflagen1 namentlich auf die edelsten ,krperteile 7,kopf1 ,augen1 ,ohren usw47 zu den schroffsten und gewaltsamsten ,mitteln gerechnet1 welche berhaupt zur ,anwendung kommen knnen4 ,sie gehen der ,natur nicht helfend an die ,hand1 da sie anfange1 selbst wieder zu arbeiten2 sie erzwingen gewaltsam etwas von ihr1 und das mu sich rchen4 ,eistuch und ,eisbeutel1 und wie die ,dinge heien1 sind in meiner ,werksttte unbekannte ,gren und sollen es auch fr alle ,zukunft bleiben4 ,man stelle sich nur einmal die kolossalen ,gegenstze vor3 drinnen im ,krper die ,glhhitze1 drauen der ,eisberg1 dazwischen das leidende ,glied1 das von beiden bearbeitete ,organ von zartem ,fleisch und ,blut4 ,die ,ergebnisse solcher ,arbeit habe ich stets nur mit groem ,bangen erwartet und mein ,bangen war in den meisten ,fllen sehr gerechtfertigt4 ,ich kenne einen ,herrn1 der ein ganzes ,jahr hindurch bei ,tag und bei ,nacht auf einem ,fue ,eis-,auflagen zu tragen hatte1 ohne jede ,unterbrechung4 ,frwahr1 da mte ja geradezu ein ,wunder geschehen1 wenn diese ,eisscholle nicht alle ,hitze1 aber auch die unentbehrliche ,naturwrme davontragen sollte6 ,von ,heilung des ,fues war keine ,spur zu sehen4 ,aber1 entgegnet mir jemand1 in vielen ,fllen hat's in der ,tat geholfen4 ,mag sein1 da das bel den ,zwangsmitteln nicht widerstehen konnte4 ,welches waren indessen die ,folgen8 ,unzhlige sind zu mir gekommen mit teilweisem ,verluste des ,gesichtes1 mit grerer oder geringerer ,taubheit1 mit ,rheumatismen der verschiedensten ,art1 besonders mit ,kopfhaut-,rheumatismus und sonstiger groer ,empfindsamkeit des ,kopfes usw4 ,woher das alles8 ,ja1 da und dort und dann18 so lauten die ,antworten1 hat solches der leidige ,eisbeutel getan1 dieses bel trage ich nun schon seit so und so vielen ,jahren48 ,gewi1 und die meisten werden es tragen bis zum ,ende ihrer ,jahre4 ,noch einmal sei es gesagt3 ich spreche durchaus gegen jede ,eis-,auflage und behaupte dagegen1 da das ,wasser1 richtig angewendet1 jedwede1 auch die strkste ,hitze1 in welchem ,teile oder ,organe des ,krpers dieselbe immer wte1 zu dmmen und zu tilgen imstande ist4 ,wenn eine ,feuersbrunst nicht mehr durch ,wasser gelscht werden kann1 dann kann sie auch nicht durch ,eisschollen gelscht werden4 ,das sieht ein jeder sehr gut ein4 ,ich sagte soeben3 ,hilfe wird bringen1 wer das ,wasser richtig anwendet4 ,darunter verstehe ich freilich nicht1 da man z4 ,b4 bei einer ,entzndung am oder im ,kopf1 wie man sonst die ,eisplatte1 den ,eisbeutel auflegt1 nun mglichst viele nasse ,kopfwickel1 ,auflagen usw4 gebrauchen msse4 #ajj ,eisplatten und ,kopfwickel werden das ,zustrmen des ,blutes nach der entzndeten ,stelle1 wodurch die ,hitze sich steigert1 nicht aufhalten4 ,ich mu das ,blut anders wegzuleiten1 zu verteilen suchen1 mit anderen ,worten3 ich mu neben den ,anwendungen auf die leidende ,stelle auch solche auf den ganzen ,krper machen4 ,diesen ,feind in oder am ,kopf z4 ,b4 werde ich zu allererst bei den ,fen des ,patienten angreifen und allmhlig dann gegen den ganzen ,krper vorrcken4 ,das ,eis leistet im brigen auch mir bei meiner ,wasserkur durch indirekte ,verwendung treffliche ,dienste4 ,es khlt zur ,sommerszeit das ,wasser1 wenn es anfangen will1 lau zu werden4 -- ,wie ich ber das ,aderlassen1 die ,blutegel und all die wie immer gearteten ,blutentziehungen denke8 ,noch vor #ej1 #dj1 #cj ,jahren war selten eine ,frau1 die sich nicht zwei-1 drei-1 viermal zur ,ader gelassen htte2 die ,halbfeiertage und natrlich die gnstigsten ,zeiten waren gleich am ,jahresanfange im ,kalender strengglubig gewhlt und rot oder blau angestrichen worden4 ,die ,land- und anderen rzte1 die ,bader und ,rasierer selbst nannten ihre eigene ,arbeit in dieser ,beziehung eine frmliche ,metzgerei84 ,auch ,anstalten1 ,klster hatten ihre ,aderlazeit und die vor allem andern streng eingefhrte ,dit 7,lebensweise7 genau bezeichnet4 ,man wnschte sich ,glck vor und gratulierte sich nach den berstandenen blutigen ,strapazen4 ,diese mgen zuweilen nicht gering gewesen sein4 ,ein geistlicher ,herr aus jener ,zeit versicherte1 #cb ,jahre lang habe er sich zur ,ader gelassen1 in jedem ,jahre viermal1 und bei jedem ,aderla #h ,unzen ,blut verloren4 ,tut in ,summa #h #d #cb #ajbd ,unzen ,blut4 ,neben dem ,aderla gingen noch ,blutegel1 ,schrpfkpfe u4 a4 um2 es war gut gesorgt fr jung und alt1 fr hoch und nieder1 fr ,mnner und ,frauen4 ,wie doch die ,zeiten sich ndern6 ,dieses ,treiben hielt man lange fr das unum necessarium1 das einzige und absolut ,notwendige des ,gesundseins und ,gesundbleibenwollens4 ,und wie denkt man heutzutage darber8 ,man belchelt und bespttelt diesen ,irrwahn der ,alten1 diese ,naturwissenschaftlichkeit1 zu meinen1 da irgend ein ,mensch zu viel ,blut habe4 ,vor ungefhr zwei ,jahren sagte mir ein literarisch ttiger ,arzt des ,auslandes1 der einer neueren ,schulrichtung folgt1 er habe sein ,leben lang noch nie ,blutegel gesehen4 ,viele rzte schreiben die ,blutarmut unserer ,zeit dem frheren belstand und ,mibrauch des ,aderlasses zu4 ,sie mgen recht haben1 nur ist dieses nicht die einzige ,ursache4 ,doch zur ,sache6 ,meine berzeugung ist folgende3 ,beim menschlichen ,krper stimmt alles so wunderbar zusammen1 der ,teil zum ,teil und jeder ,teil zum ,ganzen1 da man nicht ansteht1 das ,gebilde des ,krpers ein einziges ,kunstwerk zu nennen1 dessen ,idee nur in ,gottes ,schpfergeist ruhen konnte1 und dessen ,inswerksetzung nur durch ,gottes ,schpferkraft mglich war4 ,dieselbe ,ordnung1 dasselbe ,ma1 dieselbe ,harmonie besteht zwischen ,einnahme und ,verbrauch der zum ,unterhalte1 zur ,erhaltung des ,krpers notwendigen ,stoffe1 wenn anders der vernnftige und freie ,mensch durch rechten ,gebrauch des ihm ,gegebenen nach ,gottes ,willen mitarbeitet und nicht durch ,mibrauch desselben die ,ordnung verkehrt und ,miklnge in die ,harmonie bringt4 ,da der ,sachverhalt ein derartiger ist1 so kann ich mir nicht denken1 wie die ,blutbildung allein1 dieser wichtigste aller ,prozesse im menschlichen ,krper1 ohne ,ordnung1 ohne ,zahl und ,ma1 ungeordnet und bermig vor sich gehen solle4 ,jedes ,kind1 so denke ich mir die ,sache1 bekommt von seiner ,mutter mit dem ,leben als ,erbteil gleich bei der ,geburt ein ,quantum1 eine ,portion ,blutbildungsstoff mit1 mag man letzteren nennen1 wie man will1 gleichsam die ,essenz1 ohne welche kein ,blut fabriziert1 bereitet werden kann4 ,geht diese ,essenz aus1 so hrt auch die ,blutbildung1 mit ihr das eigentliche ,leben auf4 ,absterben1 hinsiechen nenne ich nicht mehr leben84 ,durch einen jeden ,blutverlust nun1 geschehe es durch ,fall1 ,sturz oder durch ,aderla1 ,blutegel1 ,schrpfkpfe1 geht ein ,teilchen oder ,teil dieses ,blutbildungsstoffes1 dieser ,lebensessenz verloren2 um so viel hat der ,mensch weniger1 krzer zu leben4 ,jede ,blutentziehung bedeutet soviel als ,verkrzung des ,lebens1 denn im ,blute ist das ,leben4 ,man wendet ein3 ,nichts geht rascher als ,blutbildung2 ,blut verlieren1 ,blut gewinnen1 ist fast ein und dasselbe4 -- ,unglaublich wunderbar schnell geht die ,blutbildung vor sich1 das gestehe ich vollkommen zu4 ,aber man entschuldige folgendes ,erfahrungsargument 7,beispiel72 es wird meine ,leser aus dem ,bauernstand interessieren und sie werden es besttigen mssen4 ,wer ein ,stck ,vieh schnell fett machen will1 zapft ihm einen groen ,teil ,blutes ab1 lt ihm zur ,ader und fttert es dann recht gut4 ,in ganz kurzer ,zeit wird neues1 schnes ,blut in ,menge flieen4 ,dabei gedeiht das ,stck auerordentlich und nimmt zu an ,fettigkeit4 ,nach #c-d ,wochen lt man nochmals ,blut ab und fttert wieder krftig und gut1 gibt auch viele und krftige ,trnke4 ,das ,gedeihen ist prchtig1 und selbst ein altes ,stck ,vieh wird beim ,schlachten so viel und so schnes ,blut zeigen wie ein junges4 ,sehen wir uns indessen das ,blut nher an6 ,das knstlich gebildete ,blut ist nur mehr wsseriges1 fades1 lebensunfhiges ,blut4 ,das ,stck ,vieh hat keine ,kraft1 keine ,leistungsfhigkeit1 keine ,ausdauer mehr1 und wird es nicht bald geschlachtet1 so wird sich binnen kurzem die ,wassersucht ansetzen4 ,sollte es bei dem ,menschen anders sein8 ,wer schon mehr als #fj ,jahre zhlt und ein bichen ,erfahrung und ,einsicht hat ins ,menschenleben1 wei1 wie gerade der unmige ,aderla der ,voreltern ,einflu hatte auf ,fhigkeiten1 ,talente1 ,lebensdauer der ,nachkommen4 ,der im ,beginne dieser ,abhandlung angefhrte ,herr1 der so viele ,unzen ,blut lassen mute1 starb in den schnsten ,mannesjahren an der ,wassersucht4 ,und wenn eine ,frau1 es sind dieses ,tatsachen1 #cjjmal1 eine andere #djjmal sich zur ,ader lie und dabei namenlos schwach und krank wurde1 mute da die folgende ,generation nicht schwchlich und gebrechlich1 zu ,krmpfen und anderen ,leiden veranlagt sein8 ,ich gestehe gerne zu1 da es ,flle geben kann1 welche aber stets zu den ,ausnahmen gehren1 in denen1 da andere rasch wirkende ,mittel nicht zur ,hand sind1 der ,aderla eine augenblickliche ,gefahr beseitigt4 ,sonst aber frage ich jeden vernnftigen ,unparteiischen3 ,was ist besser1 sich ,stck fr ,stck vom ,lebensfaden abzwacken zu lassen1 oder durch richtige ,wasseranwendung das ,blut so zu verteilen1 da selbst der ,vollbltigste kein zu groes ,quantum ,blut besitzt8 -- ,wie und durch welche ,anwendungen diese ,verteilung zu geschehen habe1 ist an passender ,stelle des fteren errtert4 ,gewhnlich bekommt man zu hren1 da bei drohenden ,schlaganfllen der ,aderla das einzige ,rettungsmittel sei4 ,da erinnere ich mich soeben des ,falles1 wo nach einem stattgehabten ,schlagflusse der erste ,arzt in der ,tat schnell zur ,ader lie1 der zweite ,arzt aber bestimmt erklrte1 der ,kranke msse gerade infolge dieses ,aderlasses sterben1 was auch geschah4 ,nicht ,blutreichtum und ,blutberflu fhren1 wie irrtmlicher ,weise die ,leute meinen1 in der ,regel einen ,schlag herbei1 sondern ,blutarmut4 ,er ist am ,schlage verschieden8 heit gewhnlich soviel als3 mit dem ,ausgehen des ,blutes ist ihm auch das ,leben ausgegangen4 ,das l hat aufgehrt zu flieen und zu befruchten2 deshalb ist der glimmende ,docht vllig erloschen4 ,welch ntzliche ,dienste gerade nach ,schlaganfllen das ,wasser leistet1 lese man im dritten ,teile nach4 ,ich bemerke hier nur noch1 da gerade mein ,vorgnger im pfarrlichen ,amte dreimal vom ,schlage gerhrt und nach dem dritten ,male vom ,arzt als lebensunfhig erklrt wurde4 ,das ,wasser hat ihn nicht nur im ,augenblicke gerettet1 sondern noch mehrere ,jahre seiner ,gemeinde erhalten4 ,b4 ,bder4 ,i4 ,fubder ,die ,fubder knnen kalt und warm zur ,anwendung kommen4 #a4 ,das kalte ,fubad besteht darin1 da man #a-c ,minuten bis an oder ber die ,waden in kaltem ,wasser steht4 ,bei ,krankheiten dienen kalte ,bder vornehmlich dazu1 das ,blut von ,kopf und ,brust abwrts zu leiten2 sie kommen indessen meist nur in ,verbindung mit anderen ,anwendungen vor1 zuweilen in ,fllen1 in denen ,ganz- oder ,halbbder von den ,patienten verschiedener ,ursachen wegen nicht ertragen werden4 ,bei ,gesunden bezwecken sie ,auffrischung 7,entziehung der ,mattigkeit7 und ,krftigung und sind ,landleuten insbesondere zur ,sommerszeit anzuraten1 wenn nach anstrengenden1 sehr ermdenden ,tagen nachts der ,schlaf sich nicht einstellen will4 ,sie ziehen die ,mdigkeit aus1 bringen ,ruhe und guten ,schlaf4 #b4 ,das warme ,fubad kann auf verschiedene ,art genommen werden4 a7 ,in warmes ,wasser von #be-bf ,r4 bringt man eine ,hand voll ,salz und die doppelte ,quantitt ,holzasche4 ,nach gehriger ,mischung bentzt man das ,fubad ungefhr #ab-ae ,minuten4 ,zuweilen gebe ich -- es mu solches stets besonders verordnet werden -- so ein ,fubad mit einer ,temperatur bis zu #cj1 jedoch stets mit darauffolgendem kalten ,fubad von der ,dauer einer halben ,minute4 ,die ,fubder dienen vortrefflich berall da1 wo wegen ,krnklichkeit1 ,gebrechlichkeit1 mangelnder ,krperwrme usw4 strenge und kalte ,mittel nicht leicht gebraucht werden knnen1 da zu geringe oder gar keine ,reaktion stattfindet1 d4 h4 das kalte ,wasser wegen ,blutmangels zu wenig ,wrme entwickelt4 ,es sind die eigentlichen ,fubder fr schwchliche1 blutarme1 nervse1 sehr junge und sehr alte1 vorherrschend fr ,frauens-,personen und erweisen sich sehr wirksam bei allen ,strungen im ,blutumlaufe1 bei ,kongestionen1 ,kopf- und ,halsleiden1 ,krmpfen usw4 ,sie leiten1 ziehen das ,blut nach den ,fen und wirken beruhigend4 ,solchen1 die an ,fuschwei leiden1 empfehle ich dieselben nicht4 ,bei unserem ,landvolke sind diese warmen ,fubder allbekannt und deren ,wirkungen1 wie der hufige ,gebrauch zeigt1 allgemein bekannt4 b7 ,ein heilkrftiges ,fubad ist das ,heublumen-,fubad4 ,man bergiet 7schwellt an87 eine kleine ,schrze 7#c-e ,hand voll7 ,heublumen#e mit strudelndem ,wasser1 deckt das ,gef zu und lt die ganze ,mischung bis zu der angenehmen ,fubadwrme von #be-bf ,r4 erkalten4 ,es ist ganz gleichgltig1 ob die ,heublumen selbst im ,fubade verbleiben1 oder ob nach ,entfernung derselben der ,absud allein zur ,verwendung komme4 ,gewhnliche ,leute lassen der ,einfachheit und ,zeitersparnis wegen in der ,regel alles beisammen4 ,diese ,fubder wirken auflsend1 ausleitend und strkend und dienen sehr gut bei kranken ,fen1 des weiteren bei ,fuschweien1 bei offenen ,schden1 bei ,quetschungen aller ,art 7ob durch ,schlag1 ,sto1 ,auffallen usw4 entstanden1 ob blutend oder blutunterlaufen71 bei ,geschwlsten1 bei der ,fugicht1 bei ,verknorpelungen an und bei ,fulnis zwischen den ,zehen1 bei ,nagelgeschwren1 bei ,verletzungen durch zu enge ,schuhe usw4 ,im allgemeinen kann gesagt werden3 diese ,fubder dienen all jenen ,fen vortrefflich1 deren ,sfte mehr krankhaft und zur ,fulnis neigend als frisch und gesund sind4 ,ein ,herr litt entsetzlich an der ,fugicht4 ,er schrie vor ,schmerzen4 ,ein solches ,fubad mit ,fuwickel1 der in den ,absud getaucht war1 benahm nach einer ,stunde die grlichen ,schmerzen4 c7 ,an das ,heublumenfubad schliet sich enge an das ,haberstrohfubad4 ,in einem ,kessel werde ,haberstroh eine halbe ,stunde lang gesotten und der ,absud zu einem ,fubade von #be-bf ,r4 verwendet1 in dem man #bj-cj ,minuten aushlt4 ,nach meinen ,erfahrungen sind diese ,fubder unbertroffen1 wenn es sich um ,auflsung aller mglichen ,verhrtungen an den ,fen handelt4 ,sie dienen somit bei ,verknorpelungen1 ,knoten usw41 den ,folgen von ,gicht1 ,gliedersucht1 ,podagra1 bei ,hhneraugen1 bei eingewachsenen faulenden ,ngeln1 bei durch ,gehen entstandenen ,hitzblattern4 ,selbst offene1 eiternde ,fe und durch zu scharfen ,fuschwei verwundete ,zehen knnen in diesem ,fubade behandelt werden4 ,ein ,herr schnitt sich das ,hhnerauge aus4 ,die ,zehen entzndeten sich2 ein bsartiges ,geschwr lie an ,blutvergiftung denken4 ,tglich drei ,haberstrohfubder und bis ber die ,fuknchel reichende ,fuwickel1 in solchen ,absud getaucht1 heilten den ,fu innerhalb vier ,tagen4 ,einem ,kranken drohten smtliche ,zehen eines ,fues wegzufaulen4 ,geschwlste1 dunkelblau gefrbt1 legten wiederum die ,besorgnis vor ,blutzersetzung nahe4 ,die ,fubder und ,fuwickel halfen in kurzer ,zeit wieder auf die ,beine4 ,in manchen ,fllen verordne ich bei den genannten ,fubdern 7man lese die einschlgige ,stelle bei3 ,warmes ,vollbad8 ,s4 #eg7 wie bei den warmen ,vollbdern den dreimaligen ,wechsel4 ,den ,abschlu bildet auch hier wie dort das ,kalte4 ,eine stete ,ausnahme bildet jedoch das oben unter a erwhnte #be bis #bf warme ,fubad mit ,beigabe von ,asche und ,salz4 ,dasselbe hat den ,zweck1 das ,blut in verstrkter ,weise von oben nach unten zu ziehen und daselbst zu verteilen4 ,wer auf dieses warme ,fubad also noch ein kaltes folgen liee als ,abschlu1 der wrde das stark nach den ,fen geleitete ,blut abermals von unten nach oben zurckschrecken1 und es wrde dasselbe keineswegs mehr in so ausgiebiger ,menge in die ,fe hinabflieen1 in der es durch das warme ,wasser mit ,asche und ,salz hinabgezogen wurde4 ,die erste1 gewollte ,wirkung wrde auf diese ,art wenigstens teilweise aufgehoben und der ,zweck vereitelt4 ,auf das warme ,fubad mit ,beigabe von ,asche und ,salz folgt also nie ein kaltes4 d7 ,an eine besondere ,art von ,fubdern1 die mehr fester als tropfbar flssiger ,natur sind1 mchte ich hier nur erinnern4 ,wer in die ,mglichkeit ihres ,gebrauches gesetzt ist1 verschmhe dieselben nicht6 ,ich habe sie oft1 sehr oft mit groem ,erfolge angewendet4 ,man lege in ein ,gef 7,fukbel7 den noch warmen ,malztreber4 ,die ,fe bohren sich leicht ein und fhlen sich in der wohltuenden ,wrme bald heimisch4 ,das ,bad kann #ae bis #cj ,minuten whren4 -- ,noch strker wirken die ,trebern der ,weintrauben4 ,das sogenannte ,trebernhocken8 ist in den ,weingegenden beim ,volke bekannt und das ,trebernbad von den ,landleuten als sehr gnstig wirkend erprobt4 ,wer an ,rheumatismus1 ,gicht oder hnlichen beln leidet1 wird die ,heilwirkung am besten spren4 ,eine ,bemerkung1 welche fr smtliche ,fubder gilt1 ist folgende3 ,bei ,personen1 die mit ,krampfadern behaftet sind1 sollen die ,fubder nie weiter als bis zu den beginnenden ,waden reichen und die ,temperatur von #be ,r4 nicht bersteigen4 ,fubder mit einfachem warmem ,wasser1 ohne jede ,beimischung1 nehme und verordne ich nie4 ,,ii4 ,halbbder4 ,im allgemeinen verstehe ich unter ,halbbdern jene ,bder1 welche den ,krper im hchsten ,falle bis zur ,mitte des ,unterleibes1 ungefhr bis zur ,magengegend herauf besplen1 aber sehr oft unter diesem hchsten ,wasserstande bleiben4 ,ich mute ein ,mittelding haben zwischen den ,vollbdern1 die mir zu viel1 und zwischen den ,fubdern1 die mir zu wenig bieten4 ,fr dieses ,mittelding whlte ich mit ,verlaub den ,namen ,halbbder4 ,die ,anwendung kommt in dreifacher ,art vor3 #a4 ins ,wasser stehen1 so da dieses reicht bis ber die ,waden oder ber die ,knie2 #b4 ins ,wasser knien1 so da die ganzen ,schenkel mit ins ,wasser kommen2 #c4 ins ,wasser sitzen4 ,die dritte ,art nur verdient mit ,recht den ,namen des eigentlichen ,halbbades2 es reicht bis zur ,mitte des ,unterleibes1 bis in die ,nabelgegend4 ,alle drei ,anwendungen1 die stets nur in kaltem ,wasser vorgenommen werden1 zhlen in erster ,linie mit zu den ,abhrtungsmitteln4 ,sie betreffen demnach ,gesunde1 die noch strker1 ,schwchlinge1 die stark1 ,rekonvaleszenten1 die vollends gesund und stark werden wollen4 ,in ,krankheitsfllen mu ihr ,gebrauch speziell und ausdrcklich vorgeschrieben sein1 sonst soll man damit keine ,versuche anstellen1 sie knnten unter ,umstnden nicht gut ausfallen4 ,bei jeder ,art des ,verwendens1 sie betreffe ,gesunde oder ,kranke1 ist die ,anwendung stets eine ,teilanwendung1 d4 h4 sie kommt nur in ,verwendung mit anderen ,anwendungen vor und darf die ,gebrauchszeit -#c ,minuten nie bersteigen4 ,die ,nummern #a und #b1 ins ,wasser stehen und ins ,wasser knien1 habe ich bei solchen ,personen1 die an ,kraft durch die verschiedensten ,ursachen gnzlich heruntergekommen waren1 beim ,beginne der ,wasserkur stets mit groem ,erfolge angewendet4 ,ich will diese ,ursachen nicht nennen1 sondern nur andeuten1 da es viele gibt1 welche den ,druck des ,wassers bei ,vollbdern anfangs ohne die unangenehmsten ,folgen nicht ertragen knnen4 ,man gehe ber diesen ,punkt nicht mit vornehmem ,nasermpfen oder mit ,lachen hinweg4 ,ich wre gerne bereit1 nicht einige1 nein1 ,hunderte von schlagenden1 lebendigen ,beispielen aus den verschiedensten ,klassen und ,stnden anzufhren4 ,gerade solche 7wegen zu groer ,schwche und ,armseligkeit7 ,kranke haben mich auf diese zwei ,anwendungen gebracht2 ihr ,zustand erforderte diese diskrete1 ma- und rcksichtsvollste ,wasserbehandlung -- manchmal durch lange ,wochen hindurch1 so lange1 bis sie mehr gekrftigt auch mehr aushalten konnten4 ,als zweite abhrtende bung wird mit beiden ,nummern gewhnlich verbunden das ,eintauchen der ,arme bis zu den ,achseln 7s4 ,abhrtungsmittel ,s4 #bi74 ,neben ,sthlung der ,natur verordne ich diese eine ganze 7aus zwei ,teilanwendungen bestehende7 ,anwendung speziell gegen kalte ,fe4 ,die ,nummer #c1 das eigentliche ,halbbad ist wohl zu beachten2 ich empfehle dieses allen ,gesunden auf das eindringlichste4 ,die ,unterleibsschwchen und ,unterleibskrankheiten -- und deren ,zahl ist ,legion1 deren ,ursache im ,grunde nur eine3 ,mangel an ,abhrtung1 ,verweichlichung -- werden durch sie im ,keime erstickt1 die schon sehaften beseitigt4 ,diese ,halbbder krftigen den ,unterleib1 erhalten und mehren die ,kraft4 ,tausende und ,tausende von ,menschen tragen eine1 zwei1 mehr ,leibbinden und anderes4 ,machen die es besser8 ,oft schlimmer2 sie binden die ,verweichlichung1 das ,gebrechen erst recht sozusagen in den armen ,leib hinein4 ,man probiere einmal langsam1 aber entschieden unser ,halbbad6 ,die ,klagen ber ,hmorrhoiden1 ,windkolik1 ,hypochondrie1 ,hysterie usw4 werden sich in ,blde bedeutend mindern1 bel1 die jetzt im kranken und geschwchten ,unterleib ihr geistverrckendes ,spiel treiben4 ,gesunden gebe ich den ,rat1 sie sollen morgens beim ,aufstehen den ,oberkrper waschen1 nachmittags oder abends sodann unser ,halbbad nehmen4 ,haben sie zur ,waschung in der ,frhe keine ,zeit1 so mgen sie im ,halbbade selbst die ,waschung des ,oberkrpers 7der ,brust und des ,rckens7 vornehmen4 ber den ,gebrauch der einen oder anderen unserer drei ,anwendungen in ,krankheitsfllen mgen ,beispiele ein ,wort sagen4 ,ein junger ,mann wurde durch den ,typhus derart geschwcht1 da er zu jeder ,arbeit unfhig war4 ,lngere ,zeit hindurch kniete er jeden #b4 oder #c4 ,tag #a1 spter #b-c ,minuten ins ,wasser4 ,er erholte sich von ,woche zu ,woche mehr und wurde krftig wie frher4 ,jemand leidet an heftigen ,kongestionen1 die vom ,unterleibe 7es kommt dieses hufig vor7 ausgehen4 ,er wscht den einen ,tag den ,oberkrper krftig ab1 den andern ,tag kniet er ins ,wasser4 ,so setzt er es eine geraume ,zeit fort und wird frei4 ,magenleiden1 die von ,blhungen1 verhaltenen oder versessenen ,winden herrhren1 werden ebenso geheilt4 ,das ,austreiben solcher ,gase1 die nach ,krankheiten zu den belstigendsten beln gehren knnen1 ist ein ,spezifikum1 d4 i4 eine ganz besondere ,wirkung unseres ,halbbades4 ,,iii4 ,sitzbder4 ,die ,sitzbder kommen kalt und warm zur ,verwendung4 #a4 ,das kalte ,sitzbad wird in folgender ,weise genommen4 ,illustration3 7a47 ,fig4 #b4 ,illustration3 7b47 ,fig4 #c4 ,die eigens fr die ,sitzbder gefertigte ,sitzbadewanne 7,fig4 #b7 oder in deren ,ermangelung das weite1 nicht tiefwandige ,gef aus ,holz1 ,blech oder ,zink 7,fig4 #c7 wird zum vierten oder fnften ,teile etwa mit ,kaltwasser angefllt4 ,in diese ,wanne setzt man sich ausgekleidet wie auf einen ,stuhl derart1 da der halbe ,unterleib bis in die ,nierengegend und die obere ,hlfte der ,schenkel in das ,wasser kommen4 ,die andere ,schenkelhlfte gegen die ,knie zu und die ,fe kommen auer ,wasser zu stehen 7,fig4 #d74 ,wer schon einige ,praxis hat1 braucht sich nicht ganz auszukleiden4 ,die ,dauer eines ,bades betrgt eine halbe bis drei ,minuten4 ,illustration3 ,fig4 #d4 ,diese kalten ,sitzbder gehren nebst den ,halbbdern zu den bedeutsamsten und wirksamsten ,anwendungen speziell fr den ,unterleib4 ,sie sind ,luft 7,gas7 ausleitend1 die schwache ,verdauung und den ,stuhlgang befrdernd1 den ,blutumlauf regelnd1 strkend und deshalb bei ,bleichsucht1 ,blutflu und hnlichen ,zustnden1 bei ,unterleibsgebrechen der delikatesten ,art nicht genug zu empfehlen4 ,niemand braucht die nakalte1 nur #a-b ,minuten dauernde ,anwendung zu frchten4 ,gut und nach ,vorschrift ausgefhrt kann dieselbe niemals schaden4 ,um ,erkltungen vorzubeugen1 um gefeit1 gekrftigt1 unempfindlich zu werden gegen den hufig so arg mitspielenden ,temperaturwechsel1 nehme man fters solche ,sitzbder1 am besten nachts vom ,bette aus4 ,man erwacht zu irgend einer ,stunde1 steigt schnell ins ,sitzbad 7das ,auskleiden bleibt erspart7 und sofort1 ohne abzutrocknen1 wieder ins ,bett4 ,vor oftmaligem ,gebrauche hintereinander mchte ich jedoch warnen1 weil dadurch das ,blut zu sehr in die ,sitzteile geleitet wird und so ,hmorrhoiden grogezogen werden2 #b-c mal in der ,woche geht an4 ,wem der gesunde ruhige ,schlaf fehlt1 schon beim ,beginn der ,nachtruhe1 wer nachts aufwacht und nicht wieder einschlafen kann1 wer berhaupt an ,schlaflosigkeit leidet1 bentze fleiig das kalte ,sitzbad4 ,die ,sitzungen whrend je #a-b ,minuten benehmen die ,aufregung und verschaffen angenehme ,ruhe4 ,ein ,patient vermochte geraume ,zeit hindurch selten lnger als #a-b ,stunden zu schlafen und wlzte sich1 alle mglichen ,gedanken aufgreifend1 in immer tiefere ,aufregung hinein4 ,diese ,bder brachten ihm den heiersehnten ,gast4 ,wer in der ,frhe mit eingenommenem ,kopfe1 wer matter aufsteht1 als er zur ,ruhe ging3 beiden rate ich dringend diese ,anwendung4 ,auch allen ,gesunden sei dieselbe hiemit nochmals aufs wrmste empfohlen4 #b4 ,das warme ,sitzbad bereite ich niemals mit warmem ,wasser allein4 ,dasselbe ist bei mir stets entweder a7 ein ,zinnkraut-,sitzbad oder b7 ein ,haberstroh-,sitzbad oder c7 ein ,heublumen-,sitzbad4 ,die ,zubereitung der drei ,bder geschieht auf eine und dieselbe ,weise4 ,man giet strudelndes ,wasser ber das ,kraut und lt die ,mischung auf dem ,feuer eine ,zeit aufkochen4 ,sodann rckt man das ,kochgef aus der ,hitze weg1 lt den ,absud samt dem ,kraut abkhlen1 bis er die ,badetemperatur von #bd bis #bf1 selten #cj ,r4 erreicht hat1 und schttet beides1 ,absud und ,kraut1 in die bereitstehende ,sitzbadewanne4 ,so ein ,sitzbad darf eine ,viertelstunde whren1 und da es schade wre1 den ,absud alsdann wegzugieen1 lasse ich denselben noch zu zwei weiteren ,anwendungen bentzen4 ,die eine geschieht #c-d ,stunden spter als die erste1 die andere eine ,stunde spter als die zweite ,anwendung1 beide im kalten ,absude1 je zu #a-b ,minuten4 ,solche ,krutersitzbder erlaube ich wchentlich hchstens zwei- bis dreimal1 fters nur im ,wechsel mit kalten oder in ,fllen1 wo es sich um die ,heilung eines tief eingewurzelten bels handelt1 wie bei hervorragenden ,hmorrhoidalleiden1 bei ,mastdarmfisteln1 ,blinddarmbeschwerden und hnlichem4 ,bruchleidende brauchen sich durch ihr ,gebrechen von der ,bentzung dieser ,bder nicht abhalten zu lassen4 a7 ,das ,zinnkraut-,sitzbad dient speziell und hauptschlich bei krampfhaften1 rheumatischen ,zustnden der ,nieren und der ,blase1 bei ,gries- und ,steinleiden1 bei ,beschwerden im ,urinieren 7,wassermachen74 b7 ,das ,haberstroh-,sitzbad ist ein vorzgliches ,bad bei allen gichtischen ,leiden4 c7 ,das ,heublumen-,sitzbad hat mehr allgemeine ,wirkung und wird in ,ermangelung von ,zinnkraut und ,haberstroh bei allen oben angefhrten ,unterleibsleiden angewandt1 wenn auch weniger wirksam4 ,gute ,dienste hat es mir stets geleistet bei der ,auflsung von ,anstauungen im ,unterleibe1 bei der ,behandlung von ueren ,geschwlsten1 ,geschwren 7,grtelausschlag71 bei hartem ,stuhlgang1 bei ,hmorrhoiden1 bei krampfhaften und kolikartigen ,erscheinungen 7,windkolik74 ,,iv4 ,vollbder oder ,ganzbder4 ,auch diese ,bder werden unterschieden in kalte und warme ,vollbder4 ,jede ,art dient sowohl den ,gesunden als den ,kranken4 #a4 ,das kalte ,vollbad kann auf zweifache ,weise genommen werden3 entweder steht oder liegt man mit dem ganzen ,krper in das kalte ,wasser1 in die ,badewanne2 oder man geht1 um den fhlbaren ,druck des ,wassers auf die ,lunge zu vermeiden 7obgleich nie eine ,gefahr ist71 nur bis unter die ,arme ins ,wasser1 so da die ,lungenspitzen frei bleiben1 und wscht den ,oberkrper mit der ,hand oder einem rauhen ,linnen 7,handtuche7 rasch ab4 ,die krzeste ,dauer eines solchen kalten ,vollbades ist eine halbe ,minute1 die lngste1 welche nicht berschritten werden soll1 drei ,minuten4 ,auf diese meine ,sonderanschauung werde ich im folgenden noch einige ,male zurckkommen mssen4 ,hier stehe nur die ,bemerkung1 da ich vor ungefhr #bj ,jahren selbst noch anderer ,meinung war1 ,bder von lngerer ,dauer anriet und im ,glauben lebte1 die ,wasserheilanstalten knnten von der besten ,methode nicht weit abirren4 ,die langjhrige ,erfahrung und die tgliche ,praxis an mir und an anderen haben mich seit langer ,zeit1 wie ich glaube1 eines ,besseren belehrt4 ,diese ,lehrmeisterinnen brachten mich zu der festen berzeugung1 da bei ,kaltwasserbdern der ,grundsatz der richtige und wahre ist3 ,je krzer das ,bad1 desto besser die ,wirkung4 ,wer eine ,minute im kalten ,vollbade bleibt1 handelt klger und sicherer als derjenige1 welcher fnf ,minuten darinnen bleibt4 ,mgen ,gesunde oder ,kranke dieses ,bad gebrauchen1 ich verwerfe ein jedes1 das ber drei ,minuten dauert4 ,diese berzeugung1 die unzhlige ,tatsachen gebracht und seitdem besttigt haben1 macht es erklrlich1 da ich ber die schroffen ,anwendungen in ,wasserheilanstalten1 auch ber das vielfach unberlegte ,baden zur ,sommerszeit meine eigenen ,anschauungen habe4 ,was den letzten ,punkt angeht1 so gibt es ,leute1 welche einmal1 ja zweimal im ,tage je eine halbe ,stunde und darber im ,wasser bleiben4 ,bei tchtigen ,schwimmern1 die starke ,bewegung machen und nach dem ,baden gute1 krftige ,nahrung zu sich nehmen knnen1 sage ich weniger4 ,die krftige ,natur wird schnell ersetzen1 was das ,bad ihr genommen4 ,den ,landratten aber1 die ohne rechte ,bewegung wie mhsam gehende ,schildkrten eine halbe ,stunde im ,wasser herumkriechen1 ntzt so ein ,badmartyrium nicht nur nichts 7die ,reinigung der ,hautwsche htten sie billiger haben knnen71 es schadet1 und wenn es fters1 gar zu oft wiederkehrt1 schadet es viel3 derlei ,bder machen schlaff und mde4 ,statt da sie der ,natur1 dem ,organismus ntzen1 ziehen sie ihn aus2 statt da sie krftigen und nhren1 zehren sie4 a7 ,das kalte ,vollbad fr ,gesunde4 fters kamen mir von bekannter und unbekannter ,seite ,warnungen zu des ,inhalts1 ich mchte doch bedenken1 da die ,anwendung des kalten ,wassers gleichbedeutend sei mit ,wrme-,entziehung1 da ,wrme-,entziehung blutarmen ,personen sehr schade und die ,nervenreizbarkeit in hohem ,grade steigere4 ,ich unterschreibe jedes ,wort1 wenn es sich um allzu schroffe ,anwendungen der oben beschriebenen ,art handelt2 meine ,anwendungen aber1 an dieser ,stelle die kalten ,vollbder1 empfehle ich vorerst allen ,gesunden zu jeder ,jahreszeit1 im ,sommer und ,winter1 und behaupte1 da gerade diese ,bder zur ,erhaltung und ,krftigung der ,gesundheit wesentlich beitragen2 sie reinigen die ,haut1 befrdern die ,hautttigkeit1 erfrischen1 beleben und strken den ganzen ,organismus4 ,im ,winter sollen die ,bder in der ,woche die ,zahl zwei nicht leicht berschreiten2 eines gengt alle acht1 unter ,umstnden alle vierzehn ,tage4 ,noch zwei ,punkte seien hier berhrt4 ,eine wichtige ,rolle im ,gesundbleiben spielt das ,abgehrtetsein gegen die verschiedenen ,einflsse1 den ,wechsel der ,temperatur 7,witterung1 ,jahreszeiten74 ,unglcklich der ,mensch1 dem jeder ,windhauch1 jedes ,lftchen die ,lunge1 den ,hals1 den ,kopf verdreht1 der das ganze ,jahr aufmerken mu1 wie heute und morgen die ,windfahne gerichtet ist4 ,dem ,baum in der freien ,natur kann es gleichgltig sein1 ob ,sturm1 ob ,windstille1 ob ,hitze1 ob ,klte herrscht4 ,er trotzt ,wind und ,wetter1 er ist abgehrtet4 ,der ,gesunde probiere unser ,bad1 er wird dem starken ,baume gleichen4 ,ein ,grund der ,angst und ,besorgnis vor den ,kaltwasser-,anwendungen ist vielen sehr schwer zu benehmen2 ich mchte denselben bezeichnen als die fixe ,idee von der ,wrme-,entziehung4 ,die ,klte schwcht und mu schwchen1 sagen sie1 wenn nicht auf deren ,anwendung alsbald das ,gefhl der ,wrme folgt4 ,ganz gewi1 ich stimme bei1 aber ich behaupte entgegen1 da1 abgesehen von der vielen ,bewegung1 die nach unseren ,grundstzen mit jeder ,anwendung von kaltem ,wasser strenge und vorschriftsmig verbunden ist1 unsere ,kaltwasserbder der ,natur die ,wrme nicht rauben1 vielmehr dieselbe erhalten und pflegen4 ,statt allem die ,frage3 ,wenn ein geschwchter1 durch fortwhrendes ,stubensitzen verweichlichter ,mensch1 welcher zur ,winterszeit nur im uersten ,notfalle noch einen ,ausgang wagen darf1 durch die ,bder oder durch die ,waschungen auf einmal so abgehrtet ist1 da er ohne ,furcht bei jeder ,witterung ausgeht1 die empfindsame ,klte selbst kaum mehr empfindlich sprt1 mu bei einem solchen die ,naturwrme nicht gewonnen haben8 ,sollte dieses alles ,schein und ,trug sein8 ,ein ,beispiel von vielen mge doch hier ,platz finden6 ,ein hoher ,herr1 ber #fj ,jahre alt1 war wasserscheu aufs uerste4 ,seine grte ,sorge bei ,ausgngen bestand darin1 ja nicht eines der unentbehrlichen ,wollstcke zu vergessen2 alle mglichen und unmglichen ,erkltungen usw4 knnten ja die ,folge solch' unverzeihlicher ,vergelichkeit sein4 ,der ,hals des ,herrn war vor allen andern ,kopf-1 ,rumpf- und ,gliederteilen so empfindlich1 da er ihn kaum mehr entsprechend zu pflegen1 zu umhllen wute4 ,da kam der ,barbar8 dahinter4 ,mit einer gewissen ,schadenfreude verordnete er unsere kalten ,vollbder4 ,der ,herr gehorchte4 ,und die ,folgen8 ,dieselben waren auerordentlich gnstige4 ,nach wenigen ,tagen schon vollzog sich die erste ,hutung2 dem ersten ,woll- und ,flanellhemd folgte bald das zweite und die ,wollseile des ,halses gingen bald denselben ,weg4 ,jeden ,tag1 an dem er kein ,vollbad nehmen konnte1 hielt er fr keinen geordneten ,tag2 so sehr sthlte es fhlbar gegen ,klima und ,witterung4 ,und er nahm die ,bder nicht blo im erwrmten ,zimmer1 er nahm dieselben im ,oktober noch beim tglichen ,spaziergange in einem ,flusse1 dessen kalte ,wasser ihm willkommener waren als das ,wasser der zu ,hause stehenden ,badewanne4 -- ,die ,hauptfragen1 die wir zu beantworten haben1 sind folgende3 ,in welchem ,zustande1 in welcher ,disposition 7,beschaffenheit7 mu der gesunde ,krper sein1 da er solche kalte ,vollbder mit gutem ,erfolge gebraucht8 ,ferner3 ,wie lange darf ein ,gesunder im ,bade bleiben8 ,endlich3 ,zu welcher ,jahreszeit beginnt man am leichtesten diese ,abhrtungskur8 ,die gute ,disposition fr die kalten ,vollbder erfordert wesentlich1 da der ganze ,krper vollkommen warm sei4 ,wer somit durch den ,aufenthalt im warmen ,zimmer1 wer durch ,arbeiten oder durch ,gehen vollstndig durchwrmt ist1 befindet sich in der richtigen ,verfassung4 ,wem kalt ist1 wer an kalten ,fen leidet1 wen frstelt1 der soll bei solchem ,kltezustande nie ein kaltes ,vollbad nehmen1 er habe sich denn zuvor durch ,gehen usw4 gehrig erwrmt4 ,umgekehrt3 wer schwitzt1 wer erhitzt 7ich rede von gesunden ,menschen71 im grten ,schweie wie gebadet ist1 nehme ruhig unser ,vollbad4#f ,kaum wird irgend etwas selbst von ruhigen1 besonnenen1 einsichtsvollen ,mnnern so sehr gefrchtet1 als in der ,hitze1 im ,schweie sich ins kalte ,wasser zu begeben4 ,und doch1 nichts ist schuldloser4 ,ja1 ich stelle khn die wohlberlegte und langjhrig erprobte ,behauptung auf3 ,je rger der ,schwei1 um so besser1 um so wirksamer das ,bad4 ,bei ,unzhligen1 die frher geglaubt hatten1 es msse sie bei solcher ,rokur8 sofort der ,schlag treffen1 war nach einem einzigen ,versuche1 nach der ersten ,probe alle ,furcht1 alle ,angst1 alles ,vorurteil geschwunden4#g ,wer hat denn je1 wenn er schwitzend nach ,hause kommt1 wenn ihm der salzige ,saft bers ,gesicht rinnt und die ,finger wie mit ,klebstoff zusammengeleimt erscheinen1 ,bedenken und ,furcht1 ,hnde und ,gesicht zu waschen1 wohl auch noch ,brust und ,fe8 ,das tut ein jeder1 denn es macht behaglich und wohl4 ,mu die ,wirkung fr den ganzen ,krper -- das ist die notwendige ,folgerung -- nicht dieselbe sein8 ,sollte eine ,sache1 die einzelnen ,teilen vortrefflich zustatten kommt1 fr dieselben eine ,wohltat ist1 fr das ,ganze ein ,nachteil1 ein ,verderben sein8 ,ich glaube1 die ,angst vor der schdlichen ,wirkung der kalten ,bder fr ,schwitzende rhrt meistens her von der ,wahrnehmung1 da ,personen1 die1 von ,schwei triefend1 pltzlich an die ,klte kommen oder der frischen ,luft1 besonders der ,zugluft sich aussetzen1 sich manchmal schon fr ihr ganzes ,leben grndlich verdorben haben4 ,das ist ganz wahr4 ,ich gebe noch mehr zu1 da sich nmlich auch schon manche ,schwitzende im kalten ,wasser die ,keime zu schweren ,leiden holten4 ,was trgt die ,schuld3 der ,schwei oder das ,kaltbad8 ,keines von beiden6 ,wie bei allem im ,leben1 so kommt es auch hier in erster ,linie nicht auf das ,was1 sondern auf das ,wie an1 in unserem ,falle1 wie die ,menschen im ,schweie das kalte ,wasser gebrauchen4 ,mit dem einfachen ,taschen- und ,brotmesser kann ein ,rasender namenloses ,unheil anrichten4 ,unvernnftige ,anwendung kann das hchste ,gut in das grte bel verkehren4 ,merkwrdig bleibt nur1 da man dann stets das ,gut und nicht die zu verurteilenden ,mibruche desselben verdammt4 ,auf das ,wie des ,gebrauches also kommt es an4 ,wer in diesem ,stcke seinem ,kopfe nachgeht1 der mag auch die ,folgen1 an denen er leichtfertigerweise selbst die ,schuld hat1 allein tragen4 ,damit stehen wir bei der ,beantwortung der zweiten ,frage3 ,wie lange darf ein ,gesunder im kalten ,vollbade bleiben8 ,ein ,herr1 dem ich wchentlich zwei solcher ,bder verordnet hatte1 kam nach #ad ,tagen zu mir und jammerte1 da sein ,zustand sich bedeutend verschlimmert habe1 er sei wie ein ,eisklumpen4 ,das ,aussehen war sehr leidend1 und ich begriff nicht1 da das ,wasser mich auf einmal so im ,stiche gelassen4 ,auf meine ,frage1 ob er die ,anwendung genau nach ,weisung gemacht1 antwortete der ,herr3 ,aufs genaueste2 ich habe noch mehr getan1 als ,sie befohlen haben2 statt einer ,minute bin ich fnf ,minuten im ,wasser geblieben1 dann aber kaum mehr oder nicht mehr warm geworden48 ,er machte es die folgenden ,wochen richtig und hatte in ,blde die frhere ,naturwrme und ,frische4 ,dieser eine ,fall illustriert 7bildet ab7 alle ,flle1 in denen das ,wasser geschadet haben soll4 ,nicht das ,wasser1 nicht die ,anwendung fllt aus der ,rolle2 die unvorsichtigen und ungenauen ,menschen sind die ,missetter4 ,wie nun aber einmal die ,gewohnheit besteht1 mu ihre ,schuld das unschuldige ,wasser tragen4 ,wer das kalte ,vollbad nimmt1 kleide sich rasch aus und lege sich eine ,minute in die bereitstehende ,badewanne4 ,wer es im ,schweie nimmt1 setze sich in die ,wanne1 d4 h4 gehe nur bis an die ,magengegend ins ,wasser und wasche sich schnell und krftig den ,oberkrper ab4 ,dann tauche er einen ,augenblick bis zum ,halse unter1 gehe ungesumt aus dem ,wasser und kleide sich1 ohne abzutrocknen1 in tunlichster ,eile an4 ,der ,hand- oder ,feldarbeiter kann sofort wieder seine ,arbeit aufnehmen2 andere mssen 7mindestens eine ,viertelstunde7 so lange ,bewegung machen1 bis der ,krper trocken und normal erwrmt ist4 ,ob dieses im ,zimmer oder im ,freien geschieht1 bleibt sich ganz gleich2 ich fr meine ,person gebe selbst im ,herbst und ,winter stets der frischen ,luft den ,vorzug4 ,was du tust1 mein lieber ,leser1 das tue vernnftig und berschreite nie das rechte ,ma6 ,auch die ,anwendung des ,vollbades soll in der ,woche die ,zahl von drei in der ,regel nicht bersteigen4 ,wann soll ich am besten diese ,bder beginnen8 ,die wichtige ,arbeit1 den ,krper abzuhrten oder1 was gleichbedeutend ist1 ihn gegen ,krankheit zu schtzen1 widerstandsfhig zu machen1 kann nie frh genug begonnen werden4 ,fange gleich heute noch an1 aber fange an mit leichteren 7s4 ,abhrtungsmittel71 nicht gleich mit schwereren bungen6 ,du knntest sonst leicht den ,mut verlieren6 -- ,unsere kalten ,vollbder wirst du beginnen knnen1 wenn du krftig bist1 vielleicht nach kurzer ,vorbereitung1 wenn du schwach bist1 unter ,umstnden erst nach lngerer ,vorbung4 ,es ist dieses ein sehr wichtiges ,kapitel4 ,nur nicht unvermittelt1 pltzlich1 mit den strengsten ,mitteln etwas forcieren1 erzwingen wollen6 ,das ist zum mindesten ,unverstand4 ,ein ,arzt riet einem am ,nervenfieber ,erkrankten1 er soll eine ,viertelstunde ins kalte ,wasser gehen4 ,der ,kranke tat es1 bekam aber darnach solchen ,frost1 da er in ,zukunft von einem solchen ,heilbade natrlich nichts mehr wissen wollte1 es verwnschte und verfluchte4 ,die ,erklrung des ,sachverstndigen ging einfach dahin3 nach solchen ,erfahrungen sei klar1 man knne bei dem ,kranken das ,wasser nicht ferner in ,anwendung bringen1 der ,kranke sei im brigen verloren4 ,mit diesem ,todesurteil kam man zu mir4 ,ich gab den ,rat1 der ,aufgegebene solle doch nochmal das ,wasser probieren1 aber statt einer ,viertelstunde nur zehn ,sekunden 7hinein und hinaus7 im ,wasser bleiben1 der ,erfolg msse ein anderer sein4 ,gesagt1 getan2 in wenigen ,tagen erholte sich der ,kranke4 ,bei derartigen ,vorkommnissen drngte sich mir stets die ,meinung auf1 man wende das ,wasser absichtlich in solch' schroffer1 unbegreiflich gewaltttiger ,weise an1 um das ,volk1 anstatt mit ,vertrauen1 mit ,schrecken vor diesem nassen ,wauwau zu erfllen4 ,ich bin ein sonderbarer ,mensch1 ich wei es2 drum wird man mir solche ,einflle nicht hoch anrechnen4 ,solche1 denen es ernst ist1 mgen nach ,anwendung der ,abhrtungsmittel zuerst noch die ,ganzwaschungen 7s4 ,waschungen7 beginnen und dieselben1 wenn sie das ,waschen vor ,schlafengehen nicht aufregt und wach erhlt1 abends vor dem ,bettgehen1 sonst in der ,frhe beim ,aufstehen vornehmen4 ,abends verliert man gar keine ,zeit auch frh ist in einer ,minute alles fertig4 ,wer nicht gleich zu tchtiger ,handarbeit oder in krftige ,bewegung kommt1 soll sich nochmals 7bis zur ,trocknung und ,erwrmung7 ein ,viertelstndchen niederlegen4 ,diese bung1 wchentlich zwei- bis viermal vorgenommen1 was gengt1 oder tglich praktiziert1 bildet die beste ,vorbereitung zu unserem kalten ,vollbade4 ,man versuche es nur einmal6 ,dem ersten ,unbehagen wird bald ein bis ins ,innerste hinein wohltuendes ,behagen folgen1 und was frher gescheut und gefrchtet war1 wird bald fast ,bedrfnis werden4 ,ein mir bekannter ,herr ging #ah ,jahre hindurch allnchtlich in sein ,vollbad4 ,ich hatte es ihm nicht vorgeschrieben2 aber er wollte die bung durchaus nicht lassen4 ,in den #ah ,jahren war er keine ,stunde lang krank4 ,andere1 die in einer ,nacht zwei- bis dreimal in die ,badewanne stiegen1 mute ich zurckhalten1 es ihnen verbieten4 ,wre die bung sie hart oder unausstehlich angekommen1 wie man so oft ausschreit und ausheult1 sie htten es sicherlich bleiben lassen4 -- ,wer es mit der ,abhrtung1 mit der ,erhaltung seiner ,gesundheit1 mit seiner ,krftigung ernst meint1 fasse das kalte ,vollbad recht ins ,auge1#h lasse es aber bei dem guten ,vorsatze allein nicht bewenden4 ,krftige ,vlker1 ,geschlechter1 ,familien sind stets treue ,freunde des kalten ,wassers1 gerade unseres ,vollbades gewesen4 ,je mehr unser ,zeitalter den ,charakter und ,namen des verweichlichten bekommt1 um so hhere ,zeit ist's1 zurckzukehren zu den gesunden1 natrlichen 7nicht verknstelten und unnatrlichen7 ,anschauungen und ,grundstzen der ,alten4 ,noch gibt es manche1 besonders hochadelige ,familien1 angesehene ,mnner1 welche gerade unsere ,wasseranwendung gleichsam als ,haustradition und als ein zur ,gesundheitspflege beraus wichtiges ,erziehungsmittel ansehen und ihrem ,stamme1 ihren ,nachfolgern gesichert wissen wollen4 ,wir brauchen uns also unserer ,sache nicht zu schmen4 b7 ,das kalte ,vollbad fr ,kranke4 ,bei ,beschreibung der einzelnen ,krankheiten 7im dritten ,teile7 wird genau angegeben werden1 wann und wie oft es zur ,verwendung kommen soll4 ,nur einige ,bemerkungen von mehr allgemeiner ,natur mgen hier ihre ,stelle finden4 ,eine krftige ,natur1 ein gesunder ,organismus ist imstande1 die ,krankheitsstoffe1 welche sich ansetzen wollen1 selbst auszuscheiden4 ,dem kranken und durch ,krankheit geschwchten ,krper mu man beispringen1 ihn untersttzen1 da er anfange1 diese ,arbeit selbst wieder zu tun4 ,vielfach geschieht diese ,untersttzung durch das kalte ,vollbad1 das in solchem ,falle als vortreffliche ,krcke oder ,stab1 als ,krftigungsmittel dient4 ,die ,hauptanwendung findet es indessen bei den sogenannten hitzigen ,krankheiten81 d4 h4 bei all' jenen ,krankheiten1 welche als ,vorboten und ,begleiter heftige ,fieber haben4 ,die ,fieber von #ci-dj und darber sind am meisten zu frchten2 sie rauben alle ,kraft1 brennen die ,htte des menschlichen ,krpers gleichsam elendiglich nieder4 ,mancher1 den die ,krankheit verschont1 wird ein ,opfer der ,schwche4 ,zusehen und ,zuwarten1 was sich aus einem so schrecklichen ,feuerbrande wohl entwickeln mge1 scheint mir bedenklich und folgenschwer zu sein4 ,was soll da alle ,stunden einen ,elffel voll81 was das teuere ,chinin1 was das wohlfeile ,antipyrin1 was die giftige ,digitalismixtur1 deren ,folgen fr den ,magen wir alle kennen8 ,medikamente sind und bleiben bei solchen ,brnden doch recht schwache ,hilfs- oder ,fieberstillungsmittel4 ,was sollen endlich jene knstlichen ,berauschungsmittel1 die man dem ,kranken eingibt oder einspritzt1 die ihn in der ,tat berauschen1 da er nichts mehr wei1 nichts mehr fhlt1 nichts mehr empfindet8 ,ganz abgesehen vom moralischen und religisen ,standpunkte ist es wahrlich erbrmlich1 so einen halb eingeschlummerten1 vielmehr berauschten ,kranken zu sehen1 wie er daliegt mit entstellten ,zgen1 mit verdrehten ,augen4 ,wird das helfen8 ,bei solchem ,fieberfeuer hilft gar nichts als das ,lschen4 ,feuer und ,brnde lscht man mit ,wasser1 den allgemeinen ,krperbrand1 wo gleichsam alles in hellen ,flammen steht1 am grndlichsten durch das ,vollbad4 ,bei jedem neuen ,aufflackern1 d4 h4 so oft die ,hitze1 die ,bangigkeit gro wird1 vielleicht im ,anfange des ,fiebers jede halbe ,stunde erneuert1 wird es1 frh genug angewendet1 bald ,herr des ,feuers sein 7s4 ,entzndungen1 ,scharlach1 ,typhus u4 a474 ,frher schon hrte ich1 da man in groen allgemeinen ,krankenhusern fr arme ,kranke1 welche das teuere ,chinin nicht auftreiben konnten1 hufig die ,badewanne gebrauchte1 in den letzten ,zeiten durchlief manche ,zeitungen die mir freudige ,kunde1 da man besonders in groen ,militrspitlern sterreichs wieder angefangen habe1 gewisse ,krankheiten wie den ,typhus mit ,wasser zu behandeln4 ,warum1 so mchte ich fragen1 nur den ,typhus8 ,warum nicht mit logischer ,notwendigkeit all' jene ,krankheiten1 die als giftige ,frchte aus den ,fieberpilzen hervorwachsen8 ,wer ,a sagt1 mu ,b sagen4 ,mit ,spannung warten viele auf das ,b1 darunter auch manche ,leute vom ,fach4 ,eine ,bemerkung1 die vielleicht besser bei den ,waschungen stnde1 mge gleichwohl hier sich anreihen4 ,nicht alle ,kranken sind imstande1 die ,vollbder zu bentzen2 manche sind vielleicht schon derart geschwcht1 da sie weder selbst sich heben und wenden1 noch aus dem ,bette gehoben werden knnen4 ,mssen solche ,kranke der ,kaltwasseranwendung verlustig gehen8 ,durchaus nicht4 ,unsere ,wasser-,anwendungen sind so mannigfaltig1 und jede einzelne ,anwendung hat wieder so viele ,grade und ,stufen1 da der ,gesndeste wie der ,schwerkranke das fr ihn und seinen ,zustand ,passende finden kann4 ,nur darum handelt es sich1 die ,anwendung gut auszuwhlen4 ,fr einen ,schwerkranken1 der wegen zu groer ,schwche unfhig ist1 die kalten ,vollbder zu gebrauchen1 dienen als ,ersatz die ,voll- oder ,ganzwaschungen1 die bei jedem1 auch dem schwchsten ,kranken leicht im ,bette vorgenommen werden knnen4 ,wie sie zu geschehen haben1 sehe man bei den ,waschungen4 ,sie werden wie die ,vollbder so oft wiederholt1 als der ,hitze- oder ,bangigkeitszeiger einen hohen ,grad1 eine hohe ,ziffer aufweist4 ,gerade bei solchen ans ,bett gefesselten ,schwerkranken hte man sich doppelt vor dem groen ,fehler einer zu schroffen ,anwendung4 ,man wrde stets das bel rger machen4 ,ich knnte jemanden nennen1 der elf ,jahre bettlgerig und ebensolange ,zeit in rztlicher ,behandlung war4 ,auch ,wasser-,anwendungen waren versucht worden2 alles scheiterte4 ,nach der ,heilung dieser ,person1 die in sechs ,wochen erfolgte1 erklrte der ,arzt selbst1 die ,sache komme ihm wie ein ,wunder vor4 ,er besuchte mich persnlich und wollte wissen1 was denn geschehen4 ,der ganze ,hergang sei ihm um so unbegreiflicher1 als nach seinem ,dafrhalten nicht mehr die geringste ,ttigkeit in dem ,krper vorhanden war und seine smtlichen ,anwendungen mit ,wasser ohne ,erfolg blieben4 ,ich nannte dem ,herrn den einfachen ,hergang und die noch einfacheren ,wasserbungen4 ,wir beide sahen ein1 einen glimmenden ,kienspan lscht man nicht mit der ,feuerspritze aus2 sein ,wasser war zu schroff1 das meinige sachte1 langsam1 den ,fassungskrften des elenden ,krpers entsprechend zur ,anwendung gekommen4 ,mich hat es oft erbarmt1 da man hren und lesen mu1 wie in manchen ,anstalten und ,husern ,leute zehn1 zwanzig und mehr ,jahre das ,bett nie mehr verlassen knnen4 ,das sind bedauernswrdige ,geschpfe4 ,so etwas begreife ich brigens nicht und habe es nie begriffen1 ganz wenige ,ausnahmeflle abgerechnet2 es hat ja auch die heilige ,schrift ihren #ch;jhrigen ,kranken4 ,ich bin der festen berzeugung1 da gar vielen dieser ,betthter und ,betthterinnen durch die einfachsten1 mit ,ausdauer und ,pnktlichkeit fortgesetzten ,wasseranwendungen wieder auf die ,beine zu helfen wre4 #b4 ,das warme ,vollbad dient wie das kalte fr ,gesunde und ,kranke4 ,die ,art und ,weise1 wie es genommen wird1 ist eine zweifache4 ,illustration3 ,fig4 #e4 ,man steigt einmal in die mit ,warmwasser so hoch angefllte ,badewanne 7a71 da das ,wasser den ganzen ,krper bersplt1 kein ,teil blo1 d4 i4 ber ,wasser1 liegt4 ,in dem ,bade verweilt man #be-cj ,minuten1 dann geht man rasch in eine danebenstehende ,wanne 7b71 die kaltes ,wasser enthlt1 und taucht bis an den ,kopf1 nicht mit dem ,kopfe1 unter1 oder in ,ermangelung dieser zweiten ,badewanne wscht man den ganzen ,krper mglichst rasch kalt ab4 ,in einer ,minute mu das kalte ,bad1 die kalte ,waschung fertig sein4 ,schnell1 ohne abzutrocknen1 wirft man sich in die ,kleider und macht bis zur vlligen ,trocknung und ,erwrmung ,bewegung 7mindestens eine halbe ,stunde7 im ,zimmer oder im ,freien4 ,landleute knnen ruhig und sofort wieder zur ,arbeit zurckkehren4 ,das ,badewasser hat bei diesem ersten ,bade eine ,temperatur von #bf-bh1 bei lteren ,personen von #bh-cj ,r4 ,ich rate1 mit einem ,thermometer1 das man leicht bekommt1 mit ,vorsicht und genau zu messen4 ,es gengt nicht1 das ,quecksilberrhrchen hineinzustecken ins ,warme und sofort wieder herauszuziehen1 dasselbe mu einige ,zeit im ,wasser belassen werden4 ,erst das ,ruhigstehen des flssigen ,silbers gibt an1 da gut und lange genug gemessen sei4 ,wer immer das ,bad bereiten mag1 nehme es mit der ,bereitung und der damit verbundenen ,verantwortung ernst4 ,gleichgltigkeit und ,schlendrian sind nirgends weniger am ,platze als bei derart wichtigen ,diensten der ,nchstenliebe4 ,die zweite ,art1 dieses ,bad zu nehmen1 ist folgende3 ,die ,badewanne wird gefllt wie das erstemal1 das ,badewasser aber hat die hhere ,temperatur von #cj-ce ,r4 ber die ,zahl #ce sollen bei dieser ,art ,bder die ,wrmegrade nie steigen 7wann1 in welchen ,fllen sie zur ,anwendung kommen soll1 mu stets extra gesagt sein71 unter die ,zahl #bh nie fallen2 durchschnittlich rate und bereite ich sie selbst mit #ca-cc ,r4 ,bei diesem ,bade geht man nicht einmal1 sondern dreimal ins ,warme1 nicht einmal1 sondern dreimal ins ,kalte4 ,es ist dieses ,bad das sogenannte warme ,vollbad mit dreimaligem ,wechsel4 ,das ganze ,bad dauert akkurat #cc ,minuten2 die verschiedenen ,wechsel verteilen sich auf diese ,zeit also 7man lege die ,uhr auf ein ,sthlchen neben die ,wanne und zhle gut73 #aj ,minuten in das ,warme1 #a ,minute in das ,kalte1 #aj ,minuten in das ,warme1 #a ,minute in das ,kalte1 #aj ,minuten in das ,warme1 #a ,minute in das ,kalte4 ,mit ,kalt mu ohne ,ausnahme stets abgeschlossen werden4 ,gesunde1 krftige ,leute setzen sich in die ,wanne mit kaltem ,wasser und tauchen langsam bis an den ,kopf unter4 ,empfindsame ,personen setzen sich und waschen rasch ,brust und ,rcken#i ab1 ohne unterzutauchen4 ,eine ,ganzwaschung tut jedem1 der die kalte ,wanne zu sehr frchtet1 dieselben ,dienste4 ,der ,kopf wird nie na gemacht4 ,sollte er na geworden sein1 so trockne man ihn ab2 ebenso trockne man beim letzten ,heraussteigen aus der kalten ,wanne von allen ,krperteilen die ,hnde allein1 damit selbe beim ,anziehen der ,kleider diese nicht na machen4 ,bezglich des ,weiteren1 insbesondere bezglich der nach dem ,baden notwendigen ,bewegung gilt genau das beim ersten ,bad ,gesagte4 ,ich schulde hier einige ,bemerkungen4 ,warme ,bder allein1 d4 i4 ohne darauffolgende kalte ,bder oder kalte ,waschungen1 verordne ich niemals4 ,die erhhte ,wrme1 zumal wenn sie lngere ,zeit andauert und einwirkt1 strkt nicht1 sie schwcht und macht den ganzen ,organismus schlaff2 sie hrtet nicht ab1 sie macht die ,haut gerade noch empfindsamer gegen alle ,klte2 sie schtzt nicht1 sie bringt ,gefahr4 ,das ,warmwasser ffnet die ,poren2 es dringt kalte ,luft ein1 und die ,folgen zeigen sich schon in den nchsten ,stunden4 ,smtlichen belstnden helfen die auf die warmen ,bder folgenden ,kaltbder oder ,kaltwaschungen 7ich kenne keine warme ,wasser-,anwendung ohne die darauffolgende kalte7 grndlich ab2 das frische ,wasser strkt1 die erhhte ,wrme herunterdrckend2 es erfrischt1 die berflssige ,hitze gleichsam wegwischend2 es schtzt1 die ,poren schlieend und die ,haut fester machend4 ,dasselbe ,vorurteil von der pltzlichen ,klte1 die auf die ,wrme folgt1 begegnet uns hier schon wieder4 ,gerade mit ,rcksicht auf die folgenden ,kaltbder knnen und mssen die ,warmbder in hherer ,temperatur1 als sonst normal ist und ich unter anderen ,umstnden raten wrde1 gegeben werden4 ,der ,krper wird mit soviel ,wrme erfllt1 gleichsam gewappnet1 da er den ,ansto der eindringenden ,klte gut aushalten kann4 ,wer beim ersten ,male zu sehr vor der kalten ,wanne zurckschrecken sollte1 nehme eine ,ganzwaschung vor4 ,er wird ,mut bekommen4 ,es kommt alles nur auf die erste ,probe an4 ,wer es einmal versucht hat1 nimmt schon des ,wohlbehagens wegen nie mehr ein warmes ,bad ohne das darauffolgende kalte4 ,vielen1 die anfangs vor ,angst gezittert1 spter aber sich an den merkwrdig wirkenden ,wechsel gewhnt1 denselben liebgewonnen haben1 mute ich strenge ,grenzen ziehen1 da das berma des ,guten ihnen nicht zum bel werde4 ,das ,prickeln1 das ,krabbeln in der ,haut1 welches man beim ,wiedereinsteigen vom kalten ins warme ,bad1 besonders an den ,fen lebhaft versprt1 darf niemanden bengstigen2 es wird einem spter ein angenehmes ,frottieren4 ,besondere ,vorbereitungen1 um z4 ,b4 die richtige ,wrmetemperatur im ,krper herzustellen1 sind bei beiden ,arten dieses ,vollbades nicht notwendig4 ,auch hier wie bei allen ,warmbdern bentze ich nie oder hchst selten bei ,gesunden ,warmwasser allein2 ich mische stets ,absud von verschiedenen ,heilkrutern bei4 a7 ,das warme ,vollbad fr ,gesunde4 ,wenn ich ,gesunden1 d4 h4 relativ ,gesunden 7gesunden aber schwachen ,menschen71 warme ,vollbder verordne1 so geschieht dieses nur dann1 wenn solch geschwchte ,leute zu den ,kaltwasserbdern sich nicht entschlieen knnen1 und allein zu dem ,zwecke1 sie durch das ,warmbad mit folgender kalter ,waschung allmhlich frs frische ,kaltbad vorzubereiten und reif zu machen4 ,meine ,grundstze und meine ,praxis sind in diesem ,stcke folgender ,art3 ,ganz gesunden und krftigen ,naturen1 deren frisches1 gertetes ,aussehen gleichsam selbst ,wrme und ,lebensfeuer sprht1 gebe ich warme ,bder selten1 fast nie4 ,sie verlangen auch nicht darnach1 sie streben wie der ,fisch ins kalte ,wasser4 ,jngeren1 schwchlichen1 blutarmen1 nervsen ,personen rate ich es als gut1 besonders jenen1 welche ,anlage zeigen zu ,krmpfen1 ,rheumatismen und hnlichen ,gebrechen4 ,die ,hausmtter1 welche so frhe schon durch alle mglichen ,mhseligkeiten aufgerieben werden1 mgen hier obenan stehen4 ,jeden ,monat ein solches ,bad mit #bh ,r4 und folgender kalter ,abwaschung1 #be-cj ,minuten dauernd1 wrde gengen4 ,bei ,anlage zu ,gliedersucht1 ,gicht1 ,podagra sind zwei solcher ,bder in jedem ,monat besser als eines4 ,zur ,sommerszeit sollen die jngeren ,personen die kalten ,vollbder versuchen4 ,bejahrten1 schwchlichen ,leuten empfehle ich der ,reinlichkeit der ,haut1 der ,auffrischung und ,strkung wegen wenigstens allmonatlich ein warmes ,vollbad mit #bh-cj ,r4 von #be ,minuten ,dauer mit abschlieender krftiger ,abwaschung4 ,sie werden jedesmal infolge der erhhten ,transpiration 7,hautttigkeit7 und der lebendigeren ,zirkulation 7,umlauf7 des ,blutes wie neu aufleben4 b7 ,das warme ,vollbad fr ,kranke4 ,in welchen ,krankheiten das warme ,vollbad anzuwenden sei1 das besagen die einzelnen ,krankheitsflle4 ,beide ,arten desselben kommen in ,verwendung1 und man hat bei gehriger ,vorsicht und ,pnktlichkeit durchaus nichts zu frchten4 ,die ,bder verfolgen einen doppelten ,zweck3 im einen ,falle sollen sie durch ,zufuhr von ,wrme die ,krperwrme erhhen1 vermehren1 im anderen ,falle mitwirken zur ,auflsung und ,ausleitung von ,stoffen1 welche der kranke ,krper allein aus eigener ,kraft nicht mehr entfernen kann4 ,die warmen ,vollbder werden bereitet als ,heublumenbder1 ,haberstrohbder1 ,fichtenreiser- 7,nadel-7 ,bder1 gemischte ,bder4 ,die ,bereitung und ,wirkung der zwei ersten ,bder wurde der ,hauptsache nach schon bei der ,abhandlung ber das warme ,sitzbad angegeben4 ,nur einige ,punkte seien der ,vorsicht halber wiederholt4 aa7 ,das ,heublumenbad4 ,ein kleines ,sckchen mit ,heublumen angefllt kommt in einen ,kessel heien ,wassers und bleibt mindestens eine ,viertelstunde im ,sude4 ,der ganze ,absud wird in die mit ,warmwasser bereitstehende ,wanne geschttet und die ,mischung1 bis sie die vorgeschriebene ,temperatur erreicht hat1 mit warmem oder kaltem ,wasser aufgefllt4 ,dieses ,bad1 das leichteste und hufigste1 ist eigentlich das unschuldigste1 das normale ,bad zum ,wrmen des ,krpers4 ,auch ,gesunde knnen es jeder ,zeit bentzen4 ,bei mir zu ,hause geht mancher ,wassermann1 von solchem ,heublumenduft umschwngert1 ,dorf auf und ab4 ,das kaffeebraune ,wasser ffnet eindringlich die ,poren und lst ,anstauungen im ,krper auf4 bb7 ,das ,haberstrohbad4 ,nachdem ein ordentliches ,bschel ,haberstroh in einem ,kessel siedenden ,wassers eine halbe ,stunde lang gesotten1 verfhrt man mit dem ,absude wie oben4 ,dieses ,bad wirkt strker als das ,heublumenbad und ist bei ,nieren- und ,blasenbeschwerden1 bei ,stein-1 ,gries- und ,gichtleiden vorzglich4 cc7 ,das ,fichtenreiser- 7,nadel-7 ,bad wird also bereitet3 ,man nimmt ,fichtennadeln1 je frischer1 desto besser1 klein zerhackte stchen 7,reiser71 selbst recht harzige1 gleichfalls zerschnittene ,tannenzapfen und siedet die ganze ,masse1 bunt durcheinander geworfen1 eine halbe ,stunde in heiem ,wasser4 ,mit dem ,absude verfhrt man wie oben4 ,auch dieses ,bad hat gnstigen ,einflu auf ,nieren- und ,blasenleiden2 doch schwcheren als das ,haberstrohbad4 ,seine ,hauptwirkung betrifft die ,haut1 welche es zur ,ttigkeit spornt1 und die inneren ,gefe1 welche es strkt4 ,dieses wohlduftende und strkende ,fichtennadelbad ist so recht das obenerwhnte ,bad der lteren ,leute4 dd7 ,gemischte ,bder nenne ich jene1 bei denen1 wenn gerade das notwendige ,quantum irgend einer dieser ,heilpflanzen abgeht1 die ,absude von mehreren zusammengegeben werden in ein ,bad4 ,am hufigsten habe ich so gemischt die ,absude von ,heublumen und ,haberstroh1 indem schon die ,pflanzen zusammen gekocht wurden4 ,das ,haberstrohbad wird auf diese ,weise auch wohlriechender4 ,bder wren schon gut1 sagt mir einer1 das wei ich2 aber die ,sache kommt zu teuer und ist viel zu umstndlich4 ,mit ,recht knnte mir derjenige meiner ,leser diesen ,einwand erheben1 welchen ich nach ,reichenhall1 nach ,karlsbad oder sonst einem ,bade schicken1 oder welchem ich etwa verordnen wollte1 er solle die kleinen1 schwarzen1 sorgfltig verpfropften1 teueren ,fichtennadelextrakt-,flschchen kaufen und in jedes ,bad die ,hlfte oder ein ,dritteil des ,inhaltes gieen4 ,so aber hat niemand auch nur den geringsten ,grund zur ,klage1 zur ,entschuldigung zu einem ,einwande4 ,der rmste selbst kann smtliche ,bder mit ,leichtigkeit bereiten und er hat in jedem ,falle den reinsten ,extrakt1 wie er ihn echter und unverflschter an keinem ,orte bekommen kann4 ,gerade fr rmere und unbemittelte ,leute habe ich solche ,bder lange ,zeit gesucht1 damit auch sie der ,wohltat des ,bades1 das auf die ,gesundheit vielfach so groen ,einflu bt1 nicht ganz verlustig gehen mssen4 ,der ,reisen bedarf es dazu nicht1 hchstens eines ,ganges auf den ,heu- oder ,stroh-,speicher oder in den nahen ,wald4 ,kosten tun die ,bder auch nur ein paar ,schritte oder ein gutes ,wort4 ,heublumen und ein ,bschel ,haberstroh schenkt jeder ,bauer jedem ,armen2 keine ,tanne versagt ihm ihre ,zapfen und ihr grnes ,reisig4 ,eine hlzerne ,stande 7,zuber1 ,schaff7 hat doch ein jeder unter dem ,hausrate2 im ,notfalle borgt sie der ,nachbar gerne4 ,dieses genge bezglich des ,kostenpunktes4 ,was die ,mhe1 die ,umstndlichkeit abgeht1 so stelle ich einzig die ,frage3 ,ist es fr dich1 fr deine ,angehrigen weniger umstndlich1 wenn du wochenlang aufs ,krankenlager geworfen wirst1 oder wenn der verwahrloste1 ber ,gebhr geschwchte und nie erfrischte1 niemals neu aufgerichtete ,krper langsam dahinsiecht8 ,von ,mhe und ,arbeit kann da gar nicht die ,rede sein2 ich mte es ,bequemlichkeit und ,trgheit nennen1 wem immer es zu viel wre1 meinen allergeringsten ,anforderungen zu entsprechen4 ,wer solche ,gesinnung hegen wrde1 verdiente in der ,tat gar kein solches ,bad4 #c4 ,die ,mineralbder4 ,an dieser ,stelle schulde ich ein ,wort ber die ,mineralbder1 wegen deren ich sehr oft schon befragt wurde4 ,meine unmagebliche ,ansicht ber diesen ,punkt ist folgende4 ,ich kann nach all den ,grundstzen meiner ,wasserkur nicht dafr sein1 weil ich alles ,forcierte1 alles ,gewaltsame nicht billige1 ganz gleich1 ob von auen nach innen oder direkt nach innen gewirkt wird4 ,mein ,urteil lautet und wird immer lauten3 ,die gelindeste ,anwendung ist die beste1 ob es sich nun um die ,wasserheilmittel1 oder ob es sich um ,medizinen usw4 handle1 und wer mit einer ,anwendung seinen ,zweck erreicht1 soll ja keine zweite gebrauchen4 ,wir mssen der ,natur1 dem kranken oder geschwchten ,organismus sachte an die ,hand gehen1 nicht streng und strmisch2 wir mssen den kranken ,krper sozusagen milde und leicht an der ,hand fhren1 ihm bisweilen helfend und sttzend unter die ,arme greifen1 aber ihn nicht allzusehr drngen1 ihn nicht zerren und stoen2 wir mssen nicht durch dies und das absolut etwas einwirken wollen1 sondern nur mitwirken1 da der ,krper mit seiner ,arbeit fertig werde1 und sofort von dieser gelinden oder gelindesten ,mitwirkung abstehen1 sobald der ,krper allein sich weiterzuhelfen wei4 ,niemandem wird es1 um ein ,beispiel meines ,verfahrens anzufhren1 entgangen sein1 da er die allbekannten ,wurzel- und ,drahtbrsten1 die ,frottiertcher usw4 bei mir nicht findet4 ,ich habe diese ,sachen frher angewendet1 wenn auch nur in vereinzelten ,fllen1 aber die ,erfahrung gemacht1 da das ,wasser allein ohne diese doch mehr oder weniger gewaltsamen ,manipulationen 7der arme ,krper hat dann auch zu aller ,arbeit hin noch die gekneteten und gebrsteten ,muskeln und die ebenso bearbeitete ,haut in ,ordnung zu bringen7 die besten ,wirkungen tut1 wenn es nur richtig angewendet wird4 ,den ,frottierdienst versieht bei mir den ganzen ,tag und die ganze ,nacht hindurch das grobe ,linnen- oder ,reistenhemd1 welches ich hiermit warm empfehle4 ,der ,name ,mineralbad schon deutet eine strenge ,wirkung an4 ,all diese ,wasser1 heien sie1 wie1 und flieen sie1 wo sie wollen1 enthalten mehr oder weniger1 gelindere oder schrfere ,salze4 ,solche ,salzwasser1 von auen nach innen angewendet1 kommen mir vor -- man verzeihe den ,ausdruck -- wie der ,fegwisch und der krnige ,sand1 welche ich zum ,putzen1 zum ,reinigen des ,silbers oder noch edleren ,metalles anwenden wollte4 ,silber und ,gold sind zart und fein4 ,sind das die inneren ,organe weniger8 ,ein ,hauch trbt das ,silber1 rauhe ,putzmittel verletzen1 verwunden es4 ,es wird bei solcher ,bearbeitung wohl blank2 ,fegwisch und ,sand nehmen den ,staub und ,schmutz grndlich weg4 ,ja nur allzu grndlich1 und lange wird das ,silberzeug solche ,behandlung1 besser gesagt ,mihandlung1 nicht aushalten4 ,die ,anwendung brauche ich nicht zu machen1 auch nicht lang und breit zu erklren1 an welch' empfindsamem1 weichem1 beraus edlem ,metall solche ,wasser ihre ,reinigungsarbeit vornehmen4 ,und was sagt denn die ,erfahrung zu dieser ,behauptung8 ,in groen ,badestdten trgt man vielfach die ,heimgegangenen nicht am ,tage1 sondern in der ,nacht1 nicht mit ,gesang und ,musik1 sondern in aller ,stille1 um die ,lebenden nicht unangenehm zu berhren und zu inkommodieren1 auf den ,friedhof zur letzten ,ruhesttte4 ,aber man trgt manche1 ziemlich viele hinaus4 ,es stirbt jhrlich eine ziemlich groe ,anzahl ,menschen in den verschiedensten ,bdern4 ,der oder die war in dem und dem ,jahre das erstemal hier18 heit es2 es ist ihm1 ihr vortrefflich bekommen48 ,das alte ,leiden kam wieder1 und er1 sie ging wieder hin48 ,in dem und dem ,jahre war er das zweitemal dort18 sagen die ,angehrigen1 aber es bekam ihm weniger gut4 ,das bel kehrte in erhhtem ,grade zurck2 er lie es sich nicht nehmen und reiste ein drittes ,mal hin4 ,er kehrte sichtlich gekrftigt zurck1 er schien prchtig kuriert zu sein4 ,aber er kehrte nur zurck1 um daheim zu sterben4 ,manchem erspart der frhe ,tod an ,ort und ,stelle noch die ,reisekosten48 ,diese ,geschichte und hnliche andere habe ich zu unzhligen ,malen erzhlen hren4 ,wer der ,zerstreuung und der ,gesellschaft wegen und rein zu uerlichem ,gebrauche derlei ,orte besucht1 hat obiges nicht zu frchten2 er hat nur mit seinem ,geldbeutel zu rechnen1 der vor allem anderen in die erbarmungsloseste ,kur genommen und grndlich ausgepumpt wird4#aj ,auch gewhnliche1 selbst ,bauersleute1 denen der ,kopf nicht mehr an der rechten1 der demtigen ,stelle steht1 welche die besseren1 studierten1 gebildeten und fortgeschrittenen ,menschen nachahmen1 nachffen wollen1 besuchen zwar keine ,badestadt1 -- daran verhindert sie zum ,glck der ,herr ,habenichts in der ,hosen- und ,westentasche1 -- aber sie fangen allerlei verkehrte ,sachen an4 ,zu mir kam einst ein ,bauer und sagte3 ,so1 jetzt habe ich das beste ,mittel zur ,reinigung des ,krpers gefunden2 es ist eine ,art von ,heilwasser und ich nehme dasselbe fters48 ,worin besteht es denn88 fragte ich ihn4 ,nach einigem ,zgern gestand er1 da er einen ,lffel ,salz in ,wasser auflse und das ,salzwasser nchtern trinke4 ,das putze sauber aus1 und es sei ihm lieber 7natrlich dem aufgeklrten1 aber geldschwindschtigen ,springinsfeld67 als das beste ,mineralwasser4 ,ich warnte den ,bauern1 aber er lie sich von seiner von ihm selbst erfundenen ,kur nicht abbringen4 ,er trank noch eine ,zeitlang fort2 dann aber bekam er ,magen- und ,verdauungsbeschwerden1 ,blutarmut und starb1 erschpft und entkrftet und ausgefegt in den besten ,mannesjahren4 ,also immer hbsch bescheiden und vernnftig bleiben und niemals einen ,reichen und ,vornehmen1 dem scheinbar ,besseres geboten wird und zu ,gebote steht1 beneiden6 ,das wre unchristlich und tricht4 ,auch solche sollst du nicht schief ansehen1 die wegen ,krnklichkeit und ,anlage zur ,schwindsucht usw4 sogenannte klimatische oder ,luftkurorte besuchen knnen1 die nach ,meran gehen oder nach ,sdfrankreich oder nach ,italien oder gar nach ,afrika4 ,ich denke mir immer3 fr den ,fisch ist der beste ,ort das ,wasser1 fr den ,vogel das herrlichste ,heim die frische ,luft und die freie ,natur2 fr mich das zutrglichste1 das gnstigste ,klima der ,ort1 an dem1 die ,gegend1 in der ,gottes ,schpferhand mich gebildet hat4 ,will die ,luft mir zu rauh werden1 nun1 dann suche ich mich abzuhrten2 auch in ,krankheiten wird mir das heimatliche ,wasser die gleichen ,dienste tun wie jenes1 das in fremden ,landen fliet4 ,soll ich sterben nach ,gottes ,willen1 gut1 einmal mu es doch sein1 und die heimatliche ,erde1 sagt man1 deckt leichter2 in ihr ruht es sich besser und friedlicher4 ,welches sind denn die jhrlich von neuem approbierten ,erfahrungen auch ber solche mild oder hoch gelegene ,luft-,badesttten8 ,ich stelle nur die zwei ,fragen3 ,wie viele von denen1 die wirklich krank dahin flchteten1 sind grndlich geheilt heimgekehrt8 ,ferner ,wie viele sind fr immer1 besonders in den wrmeren ,kurorten1 geblieben und dort begraben worden6 ,so bleibe im ,lande1 nhre dich redlich und wasche dich tglich6 ,v4 ,teilbder4 ,ich fasse die folgenden ,bder unter dem ,namen ,teilbder zusammen1 einmal1 weil sie einzelne ,krperteile betreffen1 vorzglich aber1 um dieser ,kleinigkeiten wegen nicht noch weitere grere ,abschnitte machen zu mssen4 #a4 ,das ,hand- und ,armbad4 ,der ,name besagt genug1 und an ,ort und ,stelle wird bei den betreffenden ,krankheiten gesagt sein1 wann und in welchen ,fllen diese ,bder anzuwenden sind1 ob kalt1 ob warm1 wie lange1 ob #b-c ,minuten1 ob eine ,viertelstunde1 wie oft zu wiederholen1 in welchem ,kruterabsud usw4 ,bezglich der ,anwendung genge die eine ,bemerkung3 ,es hat z4 ,b4 jemand einen bsen ,finger4 ,ich wirke nicht allein auf den ,finger1 sondern auch auf die ,hand1 auf den ,arm1 auf den ganzen ,krper4 ,der bse ,finger ist nur eine bse ,frucht des bsen ,zweiges1 des bsen ,astes1 des bsen ,stammes4 ,ist der ,stamm in ,ordnung1 liefert er gengenden und guten ,saft1 so mu auch die ,frucht eine gute werden4 ,die ,anwendungen1 resp4 die ,verbesserung der ,zweige und ste1 d4 i4 der ,hand und des ,armes1 geschehen neben den ,wickeln durch die ,hand- und ,armbder4 #b4 ,das ,kopfbad4#aa ,zu den wichtigsten ,teilbdern zhlt das ,kopfbad4 ,dasselbe kann kalt oder warm1 am besten in folgender ,weise genommen werden4 ,man stellt ein ,gef mit ,wasser auf einen ,stuhl und hlt den ,oberkopf 7siehe ,abbildung71 den eigentlichen ,haarboden1 ins kalte ,wasser ungefhr eine ,minute1 ins warme #e-g ,minuten4 ,soweit das ,wasser am ,hinterhaupte die ,haare nicht berhrt1 kann mit ,aufgieen durch die hohle ,hand nachgeholfen1 d4 h4 es knnen die trocken gebliebenen ,haare gleichfalls benetzt werden4 ,illustration3 ,fig4 #f4 ,nach dem ,bade soll man die ,haare sorgfltigst abtrocknen4 ,ja immer1 sei es1 da sie durch ,gu oder ,dampf na werden1 und ich rate groe ,vorsicht und ,genauigkeit an1 da bei ,vernachlssigung leicht schwere ,kopfleiden1 wie ,kopfrheumatismus u4 a41 die ,folge sein knnten4 ,nach der ,abtrocknung bleibe man im ,zimmer oder setze eine die ganze nasse ,haarflche bedeckende ,mtze auf1 bis ,kopfhaut und ,haare vllig trocken sind4 ,viele wenden ein krzeres ,verfahren im ,kopfbade an1 besonders junge ,leute vom ,lande4 ,sie tauchen ihren ,kopf fters nacheinander unter im ,brunnentroge wie die ,enten im ,teiche oder halten den ,kopf unter die ,rhre4 ,es tut ihnen wohl so4 ,ganz recht6 ,sie sollen es nur nicht zu arg 7zu lange und zu oft7 treiben und die ,regeln des ,abtrocknens gut merken4 ,gut ist das kalte ,kopfbad dem1 der kurzgeschnittenes ,haar hat4 ,bei langem ,haare#ab dringt das ,wasser schwerer durch auf die ,haut1 -- was eigentlicher ,zweck des ,bades ist1 -- und die ,trocknung schreitet langsamer voran4 ,solchen rate ich stets das warme ,kopfbad an wegen seiner lngeren ,dauer4 ,die ,kopfbder verordne ich zuweilen gegen ,kopfleiden -- dann sind es immer kalte und kurze --1 meistens jedoch solchen ,personen1 bei denen der ,haarboden insbesondere der ,tummelplatz aller mglichen ,geschwre und ,geschwrchen1 flechtenartiger1 trockener ,ausschlge1 eine frmliche ,fundgrube von ,schuppen und ,staub und gar noch von anderem ist1 was freilich eher und besser die ,nacht als der ,tag1 nur nicht das ,haar bedecken sollte4 ,mitunter bekommen diese auch warme ,kopfbder von lngerer ,dauer1 abschlieend mit kalter bergieung oder kalter ,abwaschung4 ,ich mache auf diese ,kopfbder wohl aufmerksam4 ,wenn auf dem ,lande1 im kleinen ,huschen und im noch kleineren ,stbchen den ganzen ,winter hindurch die ohnedies kleinen ,seh- und ,luftlcher1 ,fenster genannt1 niemals geffnet werden1 so entsteht zuletzt eine ,luft1 die man frmlich schneiden kann und die jeden eintretenden ,fremden mit ,wucht zurckschlgt4 ,und wenn in einer ,stube nie gereinigt1 nie aufgewaschen wird1 wie mu dann zuletzt der ,boden aussehen8 ,kann es dem armen ,haarboden anders gehen1 wenn die langen ,haare oder die zwei- oder dreifachen ,kopfumhllungen das halbe ,jahr hindurch keinen ,lufthauch und keinen ,sonnenstrahl hineindringen lassen auf die ohnedies im verborgenen lebende ,kopfhaut8 ,und wenn da nie ein ,wasser oder eine ,lauge grndlich1 recht grndlich ihre ,arbeit tut1 wie mag es zuletzt aussehen8 ,auch da kann sich ein ,morast von ,krusten usw4 bilden1 eine ,fulnis1 und manche ,mutter wei zu erzhlen1 was solche ,fulnis zeitigt4 ,leider ist nur zu wahr3 die ,kopfpflege wird vielfach sehr vernachlssigt4 ,man wscht jahraus1 jahrein jeden ,morgen sein ,gesicht und meint1 damit sei es abgetan4 ,damit ist es noch lange nicht abgetan4 ,ich empfehle die ,kopfpflege im ,interesse der notwendigen ,reinlichkeit1 dann der ,gesundheit der ,jungen wie der ,erwachsenen2 in erster ,linie soll sie den ,mttern empfohlen sein4 #c4 ,das ,augenbad ist kalt oder warm zu nehmen4 ,man bereitet es in beiden ,fllen seinen ,augen folgendermaen3 ,man taucht das ,gesicht in das kalte ,wasser ein1 ffnet die ,augen und lt diese ,minute gleichsam baden4 ,dann erhebt man sich1 setzt ungefhr - ,minute aus und taucht ,stirne und ,augen von neuem ein4 ,die ,wiederholung kann geschehen #d-e mal4 ,das warme 7#bd-bf ,r47 ,augenbad soll stets mit kalt abschlieen1 sei es1 da man das letzte ,bad kalt nimmt1 oder da man zum ,schlusse die ,augen mit frischem ,wasser abwscht4 ,desgleichen sei das ,badewasser nicht warmes ,wasser allein1 sondern wieder ,kruterwasser4 ,lffel gemahlener ,fenchel oder ,absud von ,augentrost haben mir stets gute ,dienste geleistet4 a7 ,das kalte ,augenbad wirkt vortrefflich bei gesunden1 aber schwachen ,augen4 ,es strkt und erfrischt den ganzen ,sehapparat in seinen inneren und ueren ,bestandteilen4 b7 ,das warme ,augenbad 7lauwarm7 wird verwendet1 um ,geschwlste am ueren ,auge aufzuweichen und ungesunde dicke eiterige ,flssigkeit in dem inneren ,auge zu lsen und auszuziehen4 ,c4 ,dmpfe4 ,wie unsere smtlichen ,wasseranwendungen1 so wirken auch die ,dmpfe in der gelindesten ,form und deshalb durchaus ungefhrlich und unschdlich4 ,gleichwohl erheischt die ,anwendung der ,wasserdmpfe groe ,vorsicht4 ,was den ,kranken1 der richtig und nach ,vorschrift anwendet1 gesund macht1 kann bei ,nachlssigkeit und ,sichgehenlassen einen ,gesunden krank machen4 ,wer z4 ,b4 unmittelbar nach einem ,dampfbade ohne vorhergehende ,abkhlung ins ,freie1 an die khle ,luft tritt1 kann nicht nur krank1 er kann tdlich krank werden1 die ,anwendung ist daran so unschuldig wie ein neugeborenes ,kind4 ,diese erste ,bemerkung soll zur ,vorsicht1 nicht zur ngstlichkeit ermahnen4 ,ich wiederhole1 da bei richtigem ,gebrauche niemals eine1 selbst nicht die leiseste ,gefahr zu befrchten ist4 ,sind ,dmpfe zur ,heilung berhaupt notwendig8 ,wenn eine ,hausfrau ihre ,wsche reinigt1 so gebraucht sie warmes und kaltes ,wasser4 ,das warme ,wasser soll das zu ,entfernende auflsen1 das kalte ,wasser soll das ,gelste wegschwemmen4 ,ein hnlicher ,proze 7,vorgang7 vollzieht sich beim ,heilverfahren4 ,auch bei ,krankheiten mu ,verschiedenes1 wie ,blutanstauungen1 verdorbene ,sfte usw4 auf- und ausgelst werden4 ,das geschieht durch die ,wrme4 ,sodann mu der ,krper gekrftigt und widerstandsfhig gemacht werden4 ,das geschieht durch die ,klte4 ,jeder ,krper mu demnach ein gewisses ,quantum1 ein gewisses ,ma von ,wrme haben1 wenn seine ,arbeit vonstatten gehen soll4 ,der gesunde ,krper besitzt in sich ,naturwrme genug1 er braucht keine ,zutat4 ,jeder krnkelnde ,krper fhlt sehr bald den ,abgang1 das ,fehlen der notwendigen inneren ,wrme4 ,dieselbe mu auf irgend eine ,art ersetzt werden4 ,bei vielen ,patienten gengen die ,wickelungen und ,umschlge2 bei anderen tun die ,dmpfe1 diese knstliche ,zufuhr1 ich mchte sagen ,einpressung der ,wrme1 bessere ,dienste4 ,worin besteht das richtige ,dampfverfahren8 ,diese ,frage zu beantworten ist nicht leicht4 ,ich teile lediglich meine ,erfahrungen mit und gestehe gleich im ,anfange1 da ich dieses ,verfahren fters nderte4 ,anfangs schlo ich mich der allgemeinen ,praxis an1 welche ganze ,dampfbder vorzog1 und diese befolgte ich #ac ,jahre lang4 ,da ich indessen im ,verlaufe dieser ,jahre die erwarteten ,wirkungen nicht sah1 nderte ich daran4 ,innerhalb drei ,jahren geschah dies sogar dreimal1 bis ich endlich die jetzige beraus gelinde1 alles ,schroffe sorgfltig vermeidende ,art1 den ,dampf nicht gleichzeitig auf den ganzen ,krper1 sondern nur auf ,teile desselben einwirken zu lassen1 als die vortrefflichste und vorteilhafteste anerkannte und schon seit vielen ,jahren mit dem besten ,erfolg praktiziere4 ,doch ich mu etwas weiter ausholen4 ,vor ungefhr #cj ,jahren kamen auch bei uns in ,sddeutschland die russischen ,dampfbder in bung4 ,da viele ,familien nicht imstande waren1 diese damals nur ,grostdten eigenen ,gesundheitsbder zu gebrauchen1 so erfand man1 wie ich mir die ,sache erklre und denke1 als ,ersatz dafr den bekannten ,schwitzkasten1 der hnliche ,schweitreibungsdienste leisten sollte4 ,auch ich lie mir einen solchen ,schwitzkasten fabrizieren1 d4 i4 einen ,kasten mit einer schliebaren ,eingangstre und einer ffnung dem ,himmel zu1 durch welche man bequem den ,kopf stecken konnte4 ,die ,zufuhr des ,dampfes geschah von auen2 der ,patient oder ,schwitzlustige sa oder stand im ,innern des ,kastens und betrachtete mit stiller ,resignation 7,ergebung in sein ,schicksal7 das vor ihm angebrachte ,thermometer4 ,ein trockenes ,tuch umhllte den ,hals1 um das ,entweichen des ,dampfes zu verhindern2 nasse ,kompressen oder ,umschlge bedeckten den ,kopf1 um ihn1 whrend der ganze ,krper schon nach #aj-ae ,minuten in grtem ,schweie war1 khl zu erhalten4 ,das ,dampfbad beschlo ein ,vollgu 7eine ,giekanne ,wasser7 oder ein ,vollbad4 ,so oft grere ,schweie erwnscht waren1 lie ich zweimal1 je #ae ,minuten lang1 in dem ,kasten ,aufenthalt nehmen mit jedesmaliger rascher1 eine halbe ,minute whrender ,abwaschung4 ,die ,art und ,weise der ,bereitung dieser ,ganzdampfbder schien mir unbertrefflich1 mir war nur unbegreiflich1 da die ,erfolge nicht ebenfalls vorzgliche waren4 ,zur ,winterszeit insbesondere hatte die ,sache groe ,schwierigkeiten4 ,innerhalb weniger ,minuten brachte der heieste ,dampf1 welcher den ganzen ,krper gleichmig einhllte1 von allen ,seiten ihn gleich heftig angriff1 auch den ganzen ,krper in starken ,schwei und damit in groe ,empfindsamkeit der ,klte gegenber4 ,mir wenigstens war es stets sehr schwer1 nach dem ,bade die ganze ,hautflche gegen die frische kalte ,winterluft so zu schtzen1 da nicht irgend ein ,fleck der ,haut ,schaden gelitten und lngere ,zeit ,beschwerden1 zuweilen heftige ,schmerzen bereitet htte4 ,ich probierte viel1 wie diesem belstande abzuhelfen sei1 und dachte noch mehr darber nach4 ,da fhrte mich gerade zur ,winterszeit einmal der ,weg nach ,mnchen2 ich litt an ziemlich heftigem ,katarrh4 ,der ,zufall spielte mir ein ,blatt in die ,hand1 welches auf der letzten ,seite die ans ,wunderbare grenzenden ,wirkungen der russischen ,dampfbder in einem berschwenglichen ,lobeshymnus pries4 ,unter anderem hie es3 ,man probiere es nur2 ein einziges ,dampfbad ist imstande1 den heftigsten ,katarrh zu heilen4 ,das mu ich doch mal sehen18 dachte ich1 und -- gedacht1 getan4 ,ich suchte die ,anstalt auf1 nahm ein solches ,bad und in der ,tat1 ich fhlte nach der allerdings russischen ,dampfkur keine ,spur mehr von meinem ,katarrh4 ,aber nur langsam6 ,kaum waren #e-f ,stunden verflossen1 da sa im ganzen ,krper ein neuer ,katarrh1 doppelt so heftig als der alte1 den ich im russischen ,bade zurckgelassen4 ,ah so68 dachte ich und sagte mir leise ins ,ohr3 ,diese ,art ,dampfbder zu nehmen kann nicht die richtige sein4 ,ich sehe ganz ab von mir selbst2 wie aber soll ein ,geschwchter1 ein ,kranker1 vollends ein ,schwerkranker etwas anwenden1 was selbst einen krftigen1 gesunden ,mann erschaudern macht8 ,frwahr1 ein solcher mu anders bedient werden48 ,all die weiteren ,forschungen und ,versuche brachten mich zu der berzeugung1 da derselbe ,grundsatz1 welcher fr smtliche ,wasseranwendungen gilt1 auch bei den ,dmpfen ,geltung hat1 da nmlich die gelindeste ,anwendung auch stets die beste ist4 ,die gelindeste ,anwendung nenne ich die einfachste und die den ,krper am meisten schonende4 ,niemals werde ich 7z4 ,b4 zur ,vermehrung der ,naturwrme7 irgend einen ,dampf gebrauchen1 wo eine kleine ,wasseranwendung1 ein ,gu oder ein ,halbbad ausreicht2 niemals werde ich den ganzen ,krper durch ein ,ganzdampfbad qulen und ausmergeln in ,fllen1 in denen ,dmpfe auf einzelne ,krperteile gengen4 ,ne quid nimis1 d4 h4 ich bleibe auch beim ,dampfverfahren auf der goldenen ,mittelstrae3 nichts der ,natur abzwingen wollen1 sondern ihr an die ,hand gehen1 sie freundschaftlich sttzen und durch kleine ,hilfsmittel einladen1 da sie selbst und allein und freiwillig den ,dienst tue4 ,meine smtlichen ,dmpfe sind eigentlich nur ,teildmpfe1 d4 h4 sie berhren direkt nur ,teile des ,krpers2 dennoch bleibt keiner derselben ohne ,einwirkung auf den ganzen ,krper4 ,gerade darin scheint mir der groe ,vorteil zu liegen4 ,die ,dmpfe berhren oder1 wenn man will1 schwchen nur die leidende ,krperstelle und lassen den brigen gesunden ,krper intakt1 unberhrt1 ungeschwcht4 ,dieser behlt seine volle ,kraft und ruht1 whrend der leidende1 vom ,dampf angegriffene ,teil in voller ,arbeit ist1 unterdessen gleichsam eine ,weile aus1 um dem geschwchten ,mitgenossen alsbald von seiner ,kraft mitzuteilen4 ,viele meiner ,dampfanwendungen dienen lediglich dazu1 den ,wasseranwendungen vorzuarbeiten1 dieselben1 z4 ,b4 durch ,steigerung der ,krperwrme1 zu ermglichen1 vielleicht wirksamer zu machen oder im ,innern des ,krpers 7z4 ,b4 durch ,auflsung in ,luftrhre und ,lunge7 den von auen ttigen ,wasseranwendungen in die ,hand zu arbeiten4 ,ganz selten nur kommt einer der ,dmpfe fr sich allein als abgeschlossene ganze ,anwendung vor4 ,die notwendigen ,vorsichtsmaregeln bezglich der ,abkhlung1 ,bekleidung1 ,bewegung enthlt die spezielle ,beschreibung der einzelnen ,dmpfe4 ,noch mu ich warnen vor einer ,tuschung4 ,sehr oft kommt es vor1 da einer der verschiedenen ,dmpfe1 insbesondere der ,kopf- und ,fudampf1 in besonderer ,weise gnstig wirkt4 ,sie machen1 weil sie stark auflsen und ausscheiden1 sehr leicht1 ungemein behaglich1 viele ,patienten beraus froh und glcklich4 ,die ,gefahr liegt nahe1 da sie das ,gute mibrauchen1 den betreffenden ,dampf zu hufig vornehmen und so unberlegterweise ihrer ,gesundheit groen ,schaden zufgen4 ,modus est in rebus6 ,nur immer weise ,mahaltung sich zur ,regel und ,pflicht machen6 ,zur ,belehrung will ich einige besondere ,flle anfhren4 ,ein ,rekonvaleszent nach ,typhus oder einer anderen schweren ,krankheit hat noch bedeutende ,anstauungen am oder im ,kopfe oder anderswo4 ,dmpfe tten da treffliche ,dienste4 ,ganz gewi1 aber sehr sparsame und leichtere ,kopf- oder ,fudmpfe2 denn wir haben es mit einem blut- und sftearmen ,individuum zu tun4 ,um ein ,zndhlzchen auslschen1 brauche ich keinen ,schmiedeblasbalg1 der leise ,atem reicht aus4 ,dasselbe gilt von allen blutarmen ,personen4 ,die wrmenden ,dmpfe bereiten ihnen ,wohlbehagen2 zu viele ,dmpfe aber wren ebenso viele ,blut-,wrme- und ,lebenssauger4 ,aber starke1 korpulente ,leute knnen sicherlich viele ,dmpfe1 vieles ,schwitzen ertragen8 ,diese sehr oft am allerwenigsten1 aus dem einfachen ,grunde1 weil sie blutarm sind4 ,gerade bei solchen ,individuen bin ich mit ,dmpfen beraus sparsam und greife mit ,vorliebe nach den ,wickeln1 um auf gute ,transpiration 7,ausdnstungen7 der ,haut hinzuwirken4 ,wo diese in ,ordnung ist1 ist ,vielschwitzen nicht notwendig4 ,ein ,patient klagt ber heftige ,schmerzen in den ,fen4 ,er wnscht ,fudmpfe auf die ausgemergelten1 spindeldrren ,beine4 ,wie tricht1 wollte man seinem ,wunsche willfahren6 ,ein solcher in der ,tat armer ,huter81 wie die ,tiroler bezeichnend sagen1 hat nichts ,weiters auszuschwitzen und herzugeben4 ,man appliziere ihm statt der ,dmpfe ,halbbder und ftere ,kniegsse4 ,die von mir angewendeten ,dmpfe sind der ,reihe nach folgende3 #a4 ,der ,kopfdampf4 ,die ,anwendung des ,kopfdampfes erheischt einige kleinere ,vorbereitungen4 ,zu dessen ,vornahme nmlich sind notwendig ein kleines ,holzgef 7s4 ,fig4 #g71 mehr tief als weit1 mit hren1 auf welche man bequem die ,hnde sttzen kann1 und einem gut abschlieenden ,deckel2 sodann zwei ,sthle und zum ,zudecken des ,behandelten eine grere ,wolldecke4 ,von den ,sthlen dient der eine hhere zum ,sitzen1 der zweite niedrigere als ,untergestell des ,holzgefes 7,schaff1 ,schafferl1 ,kbel1 ,gelte74 ,illustration3 ,fig4 #g4 ,illustration3 ,fig4 #h4 ,wenn all die genannten ,gegenstnde bereitstehen1 wird das auf den niedrigeren ,stuhl gestellte ,holzgef bis zu ,dreiviertteilen angefllt mit strudelndem ,wasser und mit dem ,deckel und einem feuchten ,tuche gut verschlossen1 damit bis zum ,gebrauche mglichst wenig ,dampf entweiche4 ,der ,patient hat den ganzen ,oberkrper bis zu den ,beinkleidern entblt und ber diese als abschlieende ,binde ein trockenes ,tuch gelegt1 um den niederrinnenden ,schwei aufzuhalten und das ,nawerden der ,beinkleider zu verhindern4 ,er setzt sich auf den greren ,stuhl und sttzt die flachen ,hnde auf die hren des ,holzgefes1 den ,oberkrper ber das ,gef hinneigend 7s4 ,figur #h74 ,oberkrper und ,gef werden sodann mit der groen ,wolldecke locker1 aber nach allen ,seiten hin derart eingehllt1 da auch nicht durch die kleinste ffnung ,dampf entweicht4 ,jetzt erst entfernt der ,behandelnde1 dem ,behandelten gerade gegenberbefindlich und von unten her die ,wolldecke etwas lftend1 in die ,hhe hebend1 den abschlieenden ,deckel mit dem angefeuchteten ,tuche2 der ,dampf dringt ungehindert wie ein glhender ,strom auf ,kopf1 ,brust1 ,rcken1 auf den ganzen ,oberkrper ein und beginnt seine auflsende ,arbeit4 ,wer zur ,aufsicht und ,bedienung beigegeben ist1 sorge wohl dafr1 da schwchere ,patienten1 denen der ,rcken leicht wehe tut1 bequem sitzen1 eine gute ,sttze im ,rcken haben usw4 ,dagegen achte er nicht auf ,klagen und die verschiedenartigsten ,ausrufe wie3 ,ich halte es nicht ferner aus1 mich mu der ,schlag treffen u4 a4 ,im ersten ,augenblicke mag mancher ob der ungewohnten ,glhtemperatur erschrecken1 doch bald hat er sich an das tropische1 das heie ,klima gewhnt und schnell einige kleinere ,vorteile gefunden4 ,beim ersten ,ansturme der hitzigen ,wolken suche er eine mehr aufrechte ,stellung einzunehmen1 den ,kopf zu heben1 nach verschiedenen ,richtungen zu wenden usw4 ,mit dem ,angewhnen und dem ,nachlassen der ,hitze kehrt der ,oberkrper in die vorgeschriebene1 gebckte ,stellung zurck4 ,zu befrchten hat man absolut nichts4 ,ich kenne nicht einen ,fall1 in welchem der ,kopfdampf1 genau nach ,vorschrift angewendet1 im geringsten geschadet htte4 ,ich habe denselben den verschiedensten ,personen in den verschiedensten ,krankheiten appliziert und stets gute ,erfolge erzielt4 ,schaden zugefgt haben nie die ,dmpfe1 wohl aber jene ,selbstklugen sich selbst1 welche ohne alle ,vorsicht und ,regel taten1 wie es ihnen gut dnkte1 nicht wie die ,ordnung es vorschrieb4 ,eine ,anwendung dauert #bj-bd ,minuten4 ,der ,patient soll whrend der ganzen ,dauer nicht nur willig mit seinem ,kopf herhalten1 er soll auch nach ,vermgen ,augen1 ,nase1 ,mund ffnen und an ,dampf einstrmen lassen1 was und wieviel er nur ertragen kann4 ,nach ,umlauf der ,zeit von #bj-bd ,minuten wird die ,wolldecke entfernt und der ganze ,oberkrper mit frischem ,wasser krftig abgewaschen4 ,der ,patient macht sich zur ,winterszeit im ,zimmer1 zur ,sommerszeit im ,freien ,bewegung1 bis die gehrige ,trocknung und die normale ,wrmetemperatur der ,haut eingetreten ist4 ,ich schulde an dieser ,stelle noch einige wichtige und nicht zu bersehende ,bemerkungen4 ,der reine ,wasserdampf wirkt auf manche ,augen1 ebenso beim ,einatmen auf den ,magen zuweilen nicht ganz gnstig4 ,deshalb mische ich dem heien ,wasser stets ,kruter bei4 ,zunchst empfehle ich ,fenchel1 der sich vortrefflich bewhrte4 ,ein ,lffel gemahlener ,fenchel reicht aus fr eine ,anwendung4 ,auch ,kruter von ,salbei1 ,schafgarbe1 ,minze1 ,hollunder1 ,spitzwegerich1 ,lindenblten tun treffliche ,dienste4 ,und wenn dir auch diese abgehen1 so nimm eine ,handvoll ,brennesseln oder ,heublumen und mische sie bei2 das ,krutchen mag verachtet sein1 sein ,dienst ist dennoch gut4 ,bei gewhnlichen ,menschen tut der ,dampf bald seine ,wirkung2 den meisten derselben rinnen schon nach den ersten fnf ,minuten die ,schweitropfen von der ,stirne1 nach #h-aj ,minuten perlen sie hervor aus allen ,poren4 ,es gibt jedoch ,patienten -- es sind in der ,regel blutarme ,individuen mit wenig ,naturwrme -- bei denen der ,dampf nicht so leichte ,arbeit hat4 ,man hilft nach1 indem man im ,herde ungefhr den sechsten ,teil eines ,ziegelsteines glhend macht und denselben ca4 #aj ,minuten nach ,beginn der ,anwendung in das ,dampfbad bringt4 ,es braust gewaltig1 und die ,wolken steigen von neuem dichter und lebhafter auf4 ,unmittelbar nach beendigtem ,kopfdampf1 der wie die folgende ,abkhlung im ,winter stets in erwrmten ,rumen vorzunehmen ist1 soll man es nie wagen1 ins ,freie zu gehen ohne vorherigen kalten ,abgu1 wodurch die durch den ,dampf geffneten ,poren wieder geschlossen werden4 ,zur ,winterszeit verbleibe man vor solchem ,austritt ins ,freie noch ungefhr eine halbe ,stunde im gewrmten ,zimmer1 in demselben auf- und abgehend4 ,ohne diese ,vorsicht knnte man sich leicht nicht nur einen ,katarrh1 sondern unter ,umstnden eine schwere1 tdliche ,krankheit zuziehen4 ,der genannte kalte ,abgu ist auf mehrfache ,weise mglich4 ,die einfachste ,art1 welche ich besonders bei schwcheren1 fremder ,hilfe bedrfenden ,personen empfehle1 besteht darin1 da man mit einem ,handtuche und frischem ,wasser den ,patienten rasch abwscht4 ,bei ,kopfgeschwlsten1 ,ausschlgen am ,kopf1 ,ohrenflieen1 berhaupt bei ,leiden1 welche groe ,ausscheidungen aus dem ,kopfe verlangen1 mu beim ersten und zweiten ,kopfdampfe diese ,art des ,abgusses1 vielmehr ,abwaschens stattfinden4 ,die ,folgen des ,versumnisses1 wie heftiges ,ohrensausen usw41 wren wenn auch nicht gerade gefhrlich1 doch unangenehm4 ,bei den folgenden ,anwendungen1 nach bereits erfolgten greren ,ausscheidungen aus dem ,kopfe1 kann die zweite ,art des ,abgusses1 der eigentliche ,abgu an die ,stelle der ,waschung treten4 ,in ,form des ,obergusses werden #a-b ,giekannen kalten ,wassers ber die bedampften ,stellen langsam gegossen1 den ,kopf1 d4 i4 die ,haare ausgenommen2 die ,brust wird krftig gewaschen4 ,das weitere ,verhalten ist dasselbe wie nach den ,gssen1 d4 i4 nach sorgfltiger ,abtrocknung des ,gesichtes und der ,haare zieht man1 ohne den brigen ,krper abzutrocknen1 rasch die ,kleider an und gibt sich in ,bewegung oder in ,handarbeit bis zur vlligen ,trocknung und normalen ,erwrmung des ,krpers4 ,wer nach dem ,kopfdampf ,gelegenheit hat1 rasch ein kaltes ,vollbad von hchstens einer ,minute zu nehmen1 macht seine ,sache gleichfalls gut durch ,bentzung solcher ,gelegenheit4 ,die ,wirkungen dieser ,anwendung sind bedeutende2 sie erstrecken sich auf die ganze ,hautflche des ,oberkrpers1 deren ,poren sie ffnen1 sodann auf das ,innere des ,krpers1 indem sie in der ,nase1 in den ,luftrhren1 in der ,lunge usw4 auflsen und ausleiten4 ,bei ,erkltungen durch ,nsse oder raschen ,temperaturwechsel1 bei ,kopfleiden1 ,ohrensausen1 rheumatischen und krampfhaften ,zustnden im ,genick und auf den ,schultern1 bei ,enge auf der ,brust1 bei noch nicht vorgercktem ,schleimfieber1 lauter ,begleiter und ,begleiterinnen der verschiedenen ,katarrhe1 tut der ,kopfdampf vorzgliche ,dienste4 ,zwei ,anwendungen innerhalb drei ,tagen bringen in der ,regel vollstndige ,heilung4 ,beginnende ,katarrhe hebt gewhnlich ein einziger ,kopfdampf auf und aus1 sie mgen sitzen1 wo sie wollen4 ,wer einen aufgedunsenen ,kopf1 einen unverhltnismig vollen ,hals1 angeschwollene ,halsdrsen hat1 nehme wchentlich zwei bis drei solcher ,dmpfe4 ,bei ,augenentzndungen1 welche von ,klte1 ,erkltungen usw4 herrhren1 und bei ,triefungen tue man ebenso4 ,der letztere ,patient darf noch greren ,erfolg hoffen1 wenn er am ,abende des ,tages1 an welchem er dem ,kopfe den ,dampf gibt1 seinen ,fen ein viertelstndiges warmes ,fubad mit ,asche und ,salz verabreicht4 ,bei ,kongestionen1 selbst nach ,schlaganfllen1 habe ich den ,kopfdampf mit den gnstigsten ,erfolgen angewendet4 ,man lt sich bei diesen freilich heikeln ,fllen von der ,meinung tuschen und bengstigen1 als ziehe so ein ,dampf noch vollends alles ,blut in den ,kopf4 ,die ,furcht ist unbegrndet4 ,indessen habe ich selbst die ,praxis -- und ich rate dieselbe in den genannten zwei ,fllen einem jeden an --1 die ,anwendung stets auf #ae-bj ,minuten zu beschrnken und dem ,dampfe auf den ,kopf tunlichst bald einen ,dampf auf die ,fe folgen zu lassen4 ,da der ,kopfdampf stark auflsend wirkt und allzu reichliche ,schweibildung leicht allzusehr schwchen knnte1 so darf diese ,anwendung nicht zu oft vorgenommen werden4 ,als ,regel soll gelten1 da man die ,zahl #b in der ,woche nicht berschreite4 ,in seltenen ,fllen1 in welchen ganz besondere ,auflsungen und ,ausscheidungen notwendig sind1 kann eine ,woche hindurch der ,kopfdampf jeden zweiten ,tag zur ,anwendung kommen1 jedoch mit verkrzter ,dauer 7,minimum geringste ,zeit #ae ,minuten1 ,maximum lngste ,zeit #bj ,minuten74 #b4 ,der ,fudampf4 ,die ,arbeit welche der ,kopfdampf am ,oberkrper vornimmt1 leistet der ,fudampf dem ,unterkrper1 in erster ,linie den ,fen4 ,die ,anwendung geschieht folgendermaen3 ,illustration3 ,fig4 #i4 ,illustration3 ,fig4 #aj4 ber den zum ,sitzen bereit gehaltenen ,stuhl wird der ,lnge nach eine ziemlich breite und dichte ,wolldecke ausgebreitet4 ,darauf setzt sich der zu ,behandelnde mit bekleidetem ,oberkrper1 mit entkleideten ,fen 7,beinen74 ,vor ihn kommt wie zum ,fubade das mit heiem ,wasser etwas ber die ,hlfte gefllte ,holzgef zu stehen4 ,es ist das auch zum ,kopfdampf bentzte ,gef 7a1 ,fig4 #i74 ,auf dem oberen ,rande desselben1 zu beiden ,seiten der hren liegen zwei schmale ,holzstbe1 auf welche der zu ,behandelnde die ,fe bequem aufstellen kann4 ,man suche dieselben durch irgend eine kleine ,vorrichtung zu befestigen1 da die ,gefahr des ,nachgebens und des ,verbrhens der ,fe den ,patienten nicht ngstigt4#ac ,hat dieser sodann seine ,stellung eingenommen und steht das dampfende ,wasser vor ihm1 so wird die dichte ,wolldecke derart um die ,beine und das ,holzgef gelegt1 da kein ,dampf unbentzt verloren geht und durch eine groe ,wollrhre das warme ,element von unten nach oben1 zu den ,fen1 zu dem ,unterleibe und weiter aufsteigt4#ad 7,s4 ,fig4 #aa47 ,zu den ,fudmpfen bentze ich in der ,regel leichtere strudelnde ,absude von ,heublumen4 ,wie beim ,kopfdampfbade1 so kann ich bei dieser ,anwendung den ,dampf und damit die ,wirkung steigern1 indem ich nach je #e oder #aj ,minuten das glhende ,stck eines ,ziegelsteines in das heie ,wasser sachte und vorsichtig einsenke4 ,man lasse die ,steine ja nicht ins ,wasser fallen2 dieses mte ein ,spritzen und ,brandwunden absetzen4 ,die ,zahl der glhenden ,ziegelstcke1 sowie die ,dauer des ,fudampfes richten sich genau nach dem hheren oder geringeren ,grade der ,wirkung1 welche man erzielen will4 ,oft soll lediglich der untere ,teil der ,fe in ,schwei gebracht werden1 wie z4 ,b4 bei ,fuschwitzern2 manchmal aber sucht man die ganzen ,fe1 die ,schenkel inbegriffen1 fters den ganzen ,unterleib1 zuweilen den ganzen ,krper durch einen ,fudampf in ,schwei zu bringen4 ,viele habe ich gesehen1 denen bei dieser hchst einfachen und primitiven ,anwendung der ,schwei von der ,stirne rann wie bei der forciertesten 7angestrengtesten7 ,schwitztour unter #b-c ,federbetten4 ,bei den leichtesten ,anwendungen wird ein glhendes ,ziegelstck und eine ,zeitdauer von #ae-bj ,minuten gengen2 um die grte ,wirkung eines eigentlichen ,schwitzdampfbades zu erzielen1 wird es notwendig werden1 die glhende ,masse alle #e-aj ,minuten zu erneuern und die ,anwendung bis zu #be und #cj ,minuten auszudehnen4 ,illustration3 ,fig4 #aa4 99 99 99 99 99 ,dem ,dampfbade folgt stets die kalte ,abkhlung1 welche sich ganz richtet nach der ,ausdehnung der schwitzenden oder in ,schwei gebadeten ,stellen4 ,fen1 welche nur bis an die ,knie schwitzen1 gengt eine rasche kalte ,abwaschung mit einem ,linnentuche1 krftigeren ,naturen ein ,kniegu4 ,bei mitschwitzenden ,schenkeln und ,unterleib reicht ein ,halbbad aus4 ,ist der ganze ,krper in ,mitleidenschaft gezogen1 so mu auch der ganze ,krper entweder durch ein ,halbbad mit ,waschung des ,oberkrpers oder durch ein ,ganzbad oder durch eine ,ganzwaschung abgekhlt werden4 ,die ,regeln ber die ,vornahme dieser ,anwendung lese man an den betreffenden ,stellen 7bei den ,bdern und ,waschungen71 die ,regeln ber das ,verhalten nach dem ,fudampfe beim ,kopfdampfe nach4 ,sie gelten auch hier ohne allen ,unterschied4 ,die ,anwendung des ,fudampfes geschieht vornehmlich bei den verschiedenartigsten ,fuleiden1 so bei starken belriechenden ,fuschweien1 wo es gilt1 die faulen ,sfte aufzulsen und auszuleiten2 bei angeschwollenen ,fen1 die auf ,sfte und ,blutstauungen schlieen lassen2 bei kalten ,fen1 in denen die ,transpiration auf ,nullgrad steht und zu denen das ,blut sozusagen den ,weg nicht mehr findet4 ,diese ,dmpfe wecken neue ,ttigkeit und bringen frisches ,leben1 sind zuweilen auch nur1 wie bei den einzelnen ,krankheiten gesagt werden wird1 notwendige vorbereitende bungen1 welche anderweitigen ,wasseranwendungen die ,wege ebnen und deren ,erfolg sichern4 ,wer an ,nagelgeschwren1 eingewachsenen ,ngeln usw4 leidet1 wer ,blutvergiftung befrchten mu1 z4 ,b4 wegen unglcklicher ,behandlung von ,hhneraugen1 ,ausreien von ,nagelwurzeln usw41 lasse sich baldigst diesen ,dampf bereiten4 ,gesteigerte ,anwendungen1 welche mehr oder weniger auf den ganzen ,krper wirken sollen1 kommen vor bei krampfartigen1 besonders durch ,erkltung entstandenen ,leiden des ,unterleibes2 bei ,kopfleiden1 deren ,ursache auf ,kongestionen1 zu heftigen ,blutandrang nach dem ,kopfe zurckzufhren ist4 ,bei blutarmen ,individuen1 denen vor dem ,beginne irgend einer ,kaltwasseranwendung mehr ,wrme einzupumpen ist1 haben mir leichtere ,fudmpfe sehr oft groe ,dienste erwiesen4 ,als ,regel bezglich der ,wiederholung dieser ,anwendung gilt wie beim ,kopfdampfe1 da man damit recht sparsam sei4 ,einmal1 zweimal in der ,woche wird man fters1 dreimal nur selten lesen1 letzteres nur bei ,einzelfllen1 welche stets diese ,notiz ausdrcklich enthalten mssen4 ,nun noch eine ,bemerkung6 ,oft schon sind mir ,klagen zugekommen wegen der zu groen ,umstndlichkeit der von mir verordneten ,dmpfe4 ,ich frage jeden ,wohlmeinenden3 ,was ist einfacher1 mein ,fudampf oder ein ,schwitzbad nach so und so vielen ,tassen heien ,thees1 nach so und so vielstndiger ,tortur1 unter so und so vielen ,federbetten1 ein ,schwitzbad1 welches selten1 fast nie vorbergeht ohne die heftigsten ,kopfschmerzen und anderes ,weh6 #c4 ,der ,leibstuhldampf4 ,dieser ,dampf tut seiner leichten ,bereitung1 bequemen ,applizierung und beraus schuldlosen1 d4 i4 ungefhrlichen ,wirkung wegen besonders in ,krankheiten groe ,dienste4 ,selbst ,schwerkranke1 bei denen wegen ,schwche oft sehr schwer der erwnschte ,schwei zu erzielen ist1 knnen auf diese ,weise recht leicht zum ,schwitzen gebracht werden4 ,in den irdenen oder blechernen ,topf des ,leibstuhles wird die strudelnde ,mischung geschttet4 ,der ,patient setzt sich1 die ,bedienung sorgt1 da kein ,wlkchen des wohltuenden ,rauches unntz entweicht4 ,rasch steigt der heie ,qualm zum ,krper auf und erzeugt in ,blde schwcheren oder strkeren ,schwei1 der sich manchmal zu einem frmlichen ,schwitzbade1 d4 h4 zu einem allgemeinen ,schwitzen des ganzen ,krpers steigert4 ,die ,anwendung dauert #ae-bj ,minuten4 ,erscheint es notwendig1 den ,kranken in lnger dauerndem ,schwitzen zu erhalten1 so bringt man 7da das ,sitzen beschwerlich und der ,dampf vielleicht fr lngere ,dauer nicht wirksam wre7 ihn zu ,bette2 es wird ohne jede besondere ,auflage die ,schweikur1 d4 i4 das ,schwitzen1 fortdauern4 ,nach dem ,dampfe soll eine ,ganzwaschung1 ein ,halbbad mit ,abwaschung des ,oberkrpers oder ein ,vollbad je nach ,knnen des ,patienten die ganze ,anwendung beschlieen4 ,bei ,schwerkranken wird stets die ,ganzwaschung am leichtesten und ungefhrlichsten vorgenommen werden knnen4 ,die ,wirkung des ,leibstuhldampfes ist1 wie von selbst einleuchtet1 auflsender und ausleitender ,natur4 ,die ,ausscheidungen geschehen in ,form und durch ,abgang des ,schweies4 ,niemals bentze ich fr diese ,dmpfe das ,wasser allein2 stets mische ich ,kruter bei und zwar wieder die bekannten ,kruter von ,heublumen1 von ,haberstroh1 vor allen andern indessen von ,zinnkraut4 ,bei ,nieren- und ,steinleiden wende ich ,dmpfe an von ,haberstrohabsud2 bei krampfhaften oder rheumatischen ,zustnden des ,unterleibes1 bei ,blasengeschwren1 bei beginnender ,wassersucht solche von ,heublumenabsud4 ,wie die ,dmpfe mit ,anwendung von ,kaltwasser wechseln1 lese man nach im dritten ,teile bei den einzelnen ,krankheiten4 ,die auffallendsten und erstaunlichsten ,erfolge habe ich erzielt mit ,dmpfen von ,zinnkrautabsud in all' den hchst peinlichen ,fllen1 in welchen das ,urinieren 7,wassermachen7 unmglich wurde und infolgedessen die entsetzlichsten1 wahnsinnigsten ,schmerzen den armen ,patienten qulten und fast zur ,verzweiflung brachten4 ,die meist durch ,erkltung und ,entzndung entstandenen krampfhaften ,zustnde der ,blase wurden durch den heien ,zinnkrautdampf in verhltnismig kurzer ,zeit gehoben1 und das ,organ tat wie frher seine reinigenden ,dienste4 #d4 ,besondere ,dmpfe auf einzelne kranke ,stellen4 ,im ,wechsel mit anderen ,wasseranwendungen dienen in vielen ,fllen die ,dmpfe sehr gut bei ,leiden an den ,augen1 in den ,ohren1 im ,mund1 an den ,fingern1 an der ,hand1 am ,arme1 an den ,zehen1 am ,fu usw4 ,einige ,beispiele mgen dieses klar machen4 ,ein giftiges ,insekt sticht in die ,hand1 in den ,arm1 das ,glied schwillt an und schmerzt heftig1 die ,entzndung droht um sich zu greifen usw4 ,im ,vereine mit ,hand- und ,armwickeln werden ,dmpfe auf die leidende ,stelle bald ,linderung der ,schmerzen und ,hilfe bringen4 ,zu dem ,zwecke hlt man die ,hand oder den ,arm ber ein ,gef1 welches das strudelnde1 dampfende ,wasser enthlt4 ,wegen irgend einer durch ,giftstoffe verunreinigten ,wunde droht ,blutvergiftung2 es ist ,gefahr im ,verzuge4 ,rasch soll ein auflsender und ausleitender ,hand- oder ,fudampf bereitet werden4 ,es wird jemand von einem wutverdchtigen ,hunde gebissen4 ,bevor ein ,arzt und andere ,hilfe zur ,hand sind1 kann rascher durch ,dampf dem ,gefhrdeten wenigstens vorlufige ,hilfe gebracht werden4 ,heftige ,krmpfe qulen ganz bestimmte ,stellen an ,hnden und ,fen4 ,man sume nicht1 sie bedampfen zu lassen4 ,zu ueren ,anwendungen der genannten ,arten verwende ich in der ,regel ,absude von ,heublumen4 ,fr ,augendmpfe dient sehr gut ,absud von ,fenchelpulver oder ,augentrost oder ,schafgarbe2 fr ,ohrendmpfe ,absud von ,taubnesseln oder ,brennesseln oder ,schafgarbe2 fr ,verschleimung im ,halse ,absud von ,schafgarben oder ,spitzwegerich oder ,brennesseln4 ,bezglich der ,anwendungszeit berschreite man #bj ,minuten nie2 die krzeste ,dauer umfat #aj ,minuten4 ,jene ,dmpfe1 welche zum ,einatmen dienen1 nach innen wirken oder die ,augen und ,ohren betreffen1 sollen vorsichtigerweise niemals bermig warm oder gar hei genommen werden4 ,d4 ,gieungen4 ,die bei mir zur ,anwendung kommenden ,gieungen 7,gsse7 sind folgende3 #a4 ,der ,kniegu4 ,die ,fe werden bis ber die ,knie entblt1 die ,beinkleider mglichst weit zurckgeschlagen und1 um sie vor ,nsse zu schtzen1 gegen die zu begieenden ,stellen zu mit einem ,tuche 7,handtuche7 bedeckt4 ,man setzt sich sodann auf einen ,stuhl und stellt beide ,fe hnlich wie beim ,fubade in ein bereitstehendes ,gef4 7,s4 ,abbildung47 ,wer sich aber stehend den ,gu geben lt1 handelt nicht schlechter4 ,der ,gu geschieht mit einer kleinen ,giekanne1 am besten mit einer ,treibhausgiekanne1 die mit einer ,hand leicht dirigiert wird4 ,die erste ,kanne1 die schneller und voller strahlend ausgegossen werde1 benetzt beide ,fe1 von den ,zehen bis ber die ,knie4 ,die folgenden ,kannen besplen in schwachem ,strahle1 der bald hher1 bald tiefer auffllt1 einzelne ,fustellen1 besonders die ,kniescheiben 7in der ,mitte1 rechts und links davon7 und die ,waden in einer ,art1 da das ,wasser ber die ,beine ziemlich gleichmig hinunterluft4 ,der ,inhalt der letzten ,kanne wird nicht gegossen1 sondern aus der greren ffnung in zwei oder drei ,malen ber die ,fe wie zur ,absplung hingeschttet4 ,zu einem ,kniegusse knnen #b-aj ,giekannen verwendet werden1 wovon eine #ac-ae ,liter hlt4 ,illustration3 ,fig4 #ab4 ,kranke1 ,schwchlinge halten den ,gu beim ersten ,anprall sehr schwer aus4 ,kein ,anfnger tut sich ganz leicht4 ,schon ,mnner1 welche zuerst ber das ,bagatellverfahren witzelten1 dann die elektrischen ,schlgen gleichende bis ins ,innerste hinein erschtternde ,wirkung verbeien wollten1 habe ich wie ,espenlaub zittern und vor ,schmerz weinen sehen4 ,es ist das der beste ,beweis fr die elektrisierende1 auffrischende1 strkende ,kraft dieses ,gusses4 ,rekonvaleszenten1 blut- und sftearmen ,personen1 -- allen1 deren ,fuknochen nicht kernige ,muskeln1 sondern nur dnne1 armselige ,fleischmntelchen tragen1 rate ich die erste ,zeit nie mehr als #b-c ,giekannen2 auch bei jedem ,anfnger soll das erste ,mal die ,zweizahl nicht berschritten werden4 ,sie knnen in den folgenden ,tagen auf #d-f und noch spter auf #h-aj ,kannen steigen4 ,nach #h-aj ,kniegssen ist jedes ,schmerzgefhl verschwunden4 ,mit ,behagen1 mit einem gewissen ,sehnen erwartet man den nchsten ,strahl1 der in so kurzer ,zeit die verweichlichten ,fe so bedeutend gestrkt hat4 ,der ,kniegu kommt regelmig nur in ,verbindung mit dem ,obergu vor4 ,man lese deshalb nur das vom ,obergu ,gesagte4 ,jedoch ist dies nicht so gemeint und auch nicht so zu verstehen1 da nach dem ,obergusse unmittelbar der ,kniegu genommen werden mte4 #b4 ,der ,schenkelgu bildet die ,fortsetzung des ,kniegusses1 gegen den ,unterleib zu1 schliet jedoch als eigentlichen ,schenkelgu dessen ,begieung aus4 ,er besteht darin1 da auer den beim ,kniegu begossenen ,fustellen die ,schenkel mit in ,behandlung gezogen werden4 ,die erste ,kanne ,wassers benetzt ziemlich rasch die ganze ,lnge der ,beine von den ,zehen bis zum ,unterleib2 die folgenden mgen nahezu gleichmig verteilt auf dieselben splen4 ,patienten1 welche noch das ,stehvermgen haben1 nehmen diesen ,gu 7und wohl jeden andern7 besser in stehender ,haltung2 sie haben dabei den ,vorteil1 da das aus der ,kannenrhre ausflieende ,wasser beim ,hinablaufen ,wade und ,schienbein gleichmiger und gleichzeitiger benetzt2 und gleichmiges und gleichzeitiges bergieen zhle ich stets zu den guten ,eigenschaften eines ,gusses4 ,illustration3 ,fig4 #ac4 ,illustration3 ,fig4 #ad4 ,die ,wirkung des ,schenkelgusses ist die erhhte ,wirkung eines ,kniegusses2 daher knnte er jederzeit diesen letzteren vertreten und ersetzen4 ,als ,vertreter aber geht es ihm wie den ,ersatzmnnern bei ffentlichen mtern3 es kommt in meinem ,wasseramte selten zur ,verwendung4 ,er bildet die natrlichste ,brcke1 den natrlichsten bergang vom ,kniegu zum ,untergu1 erhhtem1 verstrktem ,schenkelgu1 ,schenkelgu im weiteren ,sinne des ,wortes4 ,so oft im folgenden und in allen meinen ,schriften der ,name ,schenkelgu erscheint1 habe ich 7immer mchte ich sagen7 den verstrkten ,schenkelgu im ,auge4 #c4 ,der ,untergu 7erhhter1 verstrkter ,schenkelgu7 besteht darin1 da mit der ersten ,giekanne rckwrts unten am ,fue beginnend der ,krper bis ber die ,hfte benetzt wird und die folgenden drei bis vier1 ja sechs ,kannen ,wasser gleichmig den ganzen ,unterkrper 7auch von vorne71 vorzglich aber ,kreuz- und ,lendengegend gut besplen4 ,weil er sich auf den ganzen ,unterleib erstreckt1 so ist sein ,name ,untergu8 auch gerechtfertigt2 am vorteilhaftesten wird er gleich dem ,schenkelgu stehend genommen4 7,siehe ,abbildung47 ,illustration3 ,fig4 #ae4 ,dieser ,gu mu regelmig nach dem ,fudampfe erfolgen1 wenn nicht etwa das ,halbbad oder das ,knien in die ,badewanne vorgezogen wird4 ,seine ,wirkung ist um so strker1 je mehr ,wasser dazu verwendet wird1 und je hher der ,strahl auffllt4 ,in der ,regel soll derselbe nicht hher als etwa spannehoch fallen4 #d4 ,der ,rckengu bildet die ,fortsetzung des vorher beschriebenen ,gusses nach oben in der ,weise1 da mit der ersten ,giekanne voll ,wasser die ganze ,rckseite des zu ,begieenden von der ,ferse bis zum ,nacken benetzt wird2 der ,inhalt weiterer #c-e ,kannen1 dessen ,strahl hher oder tiefer1 strker oder schwcher auffallen kann1 wird vom ,halse bis hinunter zum ,steibein einerseits und von dem linken bis zum rechten ,schulterblatte anderseits gleichmig ausgegossen4 ,ziemlich reichlich wird dabei die ,rckensule bedacht1 aber nicht berflssig ist nebstbei die ,bemerkung1 da bei sehr empfindsamen1 erregbaren ,personen1 besonders anfangs1 die ,wirbelsule selbst mglichst geschont werden mge4 ,rasches ,abwaschen der ,brust1 des ,unterleibs und der ,arme soll den ,rckengu stets begleiten oder beschlieen4 ,ich sage begleiten oder beschlieen3 ersteres kann dadurch bewerkstelligt werden1 da das ,wasser1 welches1 whrend der ,nacken begossen wird1 nach vorne abfliet1 zur ,abwaschung verwendet wird2 letzteres geschieht unmittelbar nach dem ,gusse1 so oft ersteres unterlassen wurde4 ,bei den ,beinen kann man das ,abwaschen ersparen1 indem man in stehender ,krperhaltung den ,gu nimmt1 in welchem ,falle das ,wasser beim ,ablaufen von oben eine volle ,absplung vornimmt4 ,illustration3 ,fig4 #af4 ,der ,rckengu wirkt besonders strkend auf das ,rckgrat ein und frdert den ,blutumlauf gnstiger und strker als die vorigen ,guarten4 #e4 ,der ,ganz- oder ,vollgu erstreckt sich1 wie der ,name besagt1 auf den ganzen ,krper1 vom ,halse bis zu den ,fuspitzen4 ,derselbe wird folgendermaen erteilt3 ,der ,patient sitzt in der ,badewanne oder in einem weiten ,holz- oder ,blechgef auf einem schmalen ,brettchen1 bekleidet mit ,badehosen oder dem ,badehemde4 ,wer ihn kniend oder stehend nehmen will1 trifft auch keine schlechte ,wahl4 ,der ,gu geschieht zum ,teil von der ,rckseite1 zum ,teil von der ,vorderseite mit ungefhr #d ,giekannen ,wasser4 ,die erste ,kanne netzt den ganzen ,krper an4 ,die weiteren drei und mehr ,kannen werden in der ,art verwendet1 da der ,strahl nach allen ,krperteilen hinzielt1 vorzglich nach dem ,rckenmark und den ,hauptnervengeflechten1 also ins ,genick und zu beiden ,seiten desselben1 sodann in die ,magengegend 7,magengrube1 ,sympatikus in der ,magengegend74 ,illustration3 ,fig4 #ag4 ,gesunden1 besonders korpulenten ,personen1 ist dieser ,gu sehr zu empfehlen4 ,er hrtet ab1 steigert die ,zirkulation des ,blutes1 krftigt und hebt diese blutarmen und wasserscheuen ,individuen aus ihrer bergroen ,empfindsamkeit und ,empfindlichkeit heraus4 ,wer sich kalt fhlt und wem frstelt1 der darf den ,gu nicht nehmen1 er stelle denn zuerst die richtige ,naturwrme her1 sei es durch ,bewegung1 sei es durch knstliche ,nachhilfe1 etwa den ,fu- oder ,kopfdampf4 ,sonst aber kann er ,sommers und ,winters vorgenommen werden1 im ,winter selbstverstndlich in einem gewrmten ,lokale4 ,bei ,krnklichen und ,schwchlichen darf1 ja soll das ,wasser etwas temperiert 7abgeschreckt87 werden und wenigstens die ,temperatur haben1 welche das ,wasser in ,badeanstalten zur ,sommerszeit hat 7#ae-ah,r474 ,die ,berichte der einzelnen ,krankheiten enthalten1 in welchen ,fllen und wie oft der ,ganzgu anzuwenden sei4 ,ich ziehe denselben vielfach dem ,vollbade vor und verwende ihn statt desselben da1 wo ich durch ,aufgieen auf eine besonders leidende ,stelle in nachhaltiger ,weise einwirken will4 ,bei ,rheumatismen geschieht dieses ziemlich oft4 ,kranken1 bei denen ich besonders starke ,auflsungen und ,ausleitungen erzielen mchte1 gebe ich nach dem ,vollgusse noch folgende ,anwendung4 ,das durch den ,gu na gewordene ,hemd wird rasch so ausgewunden1 da es nicht mehr trufelt1 und dann als ,wickel bentzt 7s4 ,wickelungen71 in welchem der ,patient #a bis #a ,stunden bleibt4 ,andernfalls mu es selbstverstndlich ausgezogen und durch trockene ,wsche ersetzt werden4 ,der ,patient selbst macht sich ,bewegung1 bis er vllig warm und trocken ist4 ,hier nur eine flchtige ,bemerkung4 ,die an manchen ,orten blichen1 hoch und deshalb sehr stark auffallenden ,gsse und heftigen ,duschen habe und billige ich nicht4 ,ich sehe absolut nicht ein1 was so gewaltige ,wasserschlge bei ,gesunden und erst bei ,kranken erzielen sollen4 ,zum ,waschen des ,krpers braucht man keine ,feuerspritze2 wem wrde solches einfallen8 ,zum ,begieen sind diese frmlichen ,wasserstrme nicht notwendig2 denn entweder ist die ,krankheit heilbar und so durch geringere ,anwendung ihr beizukommen1 oder sie ist nicht heilbar2 dann wrde diese schroffe ,behandlung auch nichts ntzen1 eher schaden4 #f4 ,der ,obergu ist das ,gegenstck zum ,untergu4 ,der zu ,behandelnde entkleidet sich bis auf die ,beinkleider4 ,das ,einflieen des ,wassers in letztere hindert ein bergelegtes1 abschlieendes ,tuch4 ,das ,gef1 in welches das ,wasser abfliet1 dann statt auf der ,erde auf einem ,sthlchen stehen4 ,das ,bcken wird strkeren ,personen dadurch leichter gemacht2 auch der ,kopf wird geschont1 d4 i4 durch dessen mehr gehobene ,haltung der ,blutandrang zu demselben gemindert4 ,der ,patient sttzt beide ,hnde auf den ,boden des ,gefes1 so da der ,oberkrper eine horizontale ,lage annimmt und das ,wasser beim ,gieen ins ,gef abfliet4 7,s4 ,abbildung47 ,illustration3 ,fig4 #ah4 ,die erste ,kanne verbreitet sich1 ausgehend vom rechten ,arm und der rechten ,schulter1 ber den ganzen ,rcken bis zur linken ,schulter und dem linken ,oberarm 7a74 ,sie dient in erster ,linie zur ,anfeuchtung der ganzen ,gustelle4 ,die zweite 7b71 ebenso die dritte ,kanne 7c7 bewegen sich hauptschlich ber das groe sympatische ,nervengeflecht zu beiden ,seiten des #g4 ,halswirbels1 sodann ber den ganzen ,rcken und das ,rckgrat1 stets abschlieend mit einem der beiden ,oberarme4 ,die ganze ,gustelle soll drei- bis viermal gleichmig bergossen werden1 der ,begossene gleichsam drei ,wasserauflagen bekommen1 welche ber den ,oberkrper1 ber die ,brust in das ,gef abflieen4 ,wer aber nicht gebter1 erprobter ,begieer ist1 dem gebe ich den guten ,rat1 einfach so zu gieen1 da das ,wasser auf den ,rcken des zu ,begieenden recht gleichmig verteilt wird1 so da dasselbe eine frmliche ,decke bildet und der ,rcken wie etwa mit einem ,tuche berlegt erscheint4 ,der ,kopf werde mglichst geschont1 der ,hals dagegen tchtig begossen4 ,wer lange ,haare hat1 dessen ,kopf greife ich gar nicht an2 wer kurze ,haare hat1 den begiee ich zart und wenig4 ,bei nervsen ,personen sei man achtsam1 da der ,rckgrat oder auch nur eine ,stelle desselben zu stark oder zu lange begossen werde4 ,der ,strahl wrde fast wie ein stechendes ,messer empfunden und nicht ertragen werden1 wenn auch durchaus keine ,gefahr ist4 ,je nach ,bedarf und ,absicht lt der ,begieende den ,strahl voller oder geteilter1 hher oder tiefer1 d4 i4 strker oder schwcher auffallen4 ,zugleich habe er ein ,ohr1 ob der ,patient ber besondere ,schmerzen an irgend einer einzelnen ,stelle klagt1 und ein ,auge1 ob er vielleicht ,symptome von ,ausschlgen1 ,geschwren1 ,blutanstauungen 7blaue ,flecken71 ,blutwlsten usw4 gewahr wird4 ,illustration3 ,fig4 #ai4 ,je gleichmiger das ,wasser ber die begossenen ,teile luft1 um so leichter ist der ,gu auszuhalten1 und um so schneller tritt an allen ,stellen gleichmige ,wrme ein4 ,es gibt ,personen 7darunter zhlen insbesondere diejenigen1 welche entweder schon stark beleibt sind oder zum ,starkwerden ,anlage haben71 bei denen man lange auf ,reaktion warten kann4 ,man sieht dieses daran1 da die ,haut wei1 farblos bleibt1 wie vor dem ,gusse1 nicht rot wie vom aufgescheuchten1 geweckten1 den begossenen ,stellen zustrmenden ,blute4 ,da helfe ich dadurch nach1 da ich nach der ersten ,kanne den nassen ,rcken leicht mit der ,hand abwasche und durch diese kleine ,reibung die ,haut zur ,ttigkeit reize4 ,beim dritten und vierten ,gusse schon ist in der ,regel vollstndige ,reaktion vorhanden4 ,bei schwchlichen ,personen reicht zum ,gusse eine ,kanne aus4 ,anfnger traktiere man mit #a oder #b1 ,fortgeschrittene mit #b oder #c1 ,gesunde und ,krftige mit #e bis #f ,kannen4 bertreiben soll man bei vorhandenem ,wohlbehagen in keinem ,falle4 ,vor und nach dem ,gusse wasche man sich schnell die ,brust1 trockne nach demselben die ,hnde und das ,gesicht1 ziehe rasch1 ohne sonst irgend abzutrocknen1 die ,kleider an und begebe sich in ,bewegung oder an die ,arbeit4 ,der ,obergu ist 7wenn nicht eine ,abwaschung stattfindet7 stets notwendig nach dem ,kopfdampf4 ,sonst kommt er regelmig vor in ,verbindung mit dem ,kniegu1 und zwar in der ,reihenfolge1 da zuerst er und nach vollstndiger ,bekleidung des ,oberkrpers der ,kniegu vorgenommen wird4 ,betont sei aber nochmals1 da eine ,notwendigkeit nicht vorliegt1 da dem ,obergu der ,kniegu folgen msse4 ,beide ,gsse zhlen mit zu den ,abhrtungsmitteln2 sie wirken erwrmend1 7gleichmige ,zirkulation des ,blutes71 strkend1 frmlich elektrisierend und knnen von ,personen beiderlei ,geschlechts ohne allen ,nachteil angewendet werden4 ,ich kenne solche1 welche jeden ,morgen beim ,aufstehen sich selbst beide ,gsse applizieren4 ,sie nehmen zuerst den ,obergu vor1 indem sie durch geschickte ,handhabung der kleinen ,kanne sich das ,wasser ber den ,rcken laufen lassen1 noch besser1 indem sie sich in der ,waschkche oder in einem ,badelokal den ,wasserhahn klein drehen und den migen ,strahl auf den ,rcken spielen lassen4 ,sie wandern unter dem ,strahl einher1 wie es ihnen selbst beliebt und wohltut4 ,hernach richten sie den ,hahn oder die ,kanne ebenso auf die ,knie4 ,in fnf ,minuten ist alles vorber und dem ganzen ,krper eine groe ,wohltat erwiesen4 ,illustration3 ,fig4 #bj4 ,wer sich scheut1 den ,gu von einem andern zu erbitten1 und dazu selbst die ,gewandtheit nicht besitzt1 wasche sich den ,oberkrper mit recht kaltem ,wasser4 ,dann stelle er die bis ber die ,knie entblten ,fe in ein zum ,teil mit ,wasser geflltes ,gef1 schpfe mit was immer von dem ,wasser und schtte dieses langsam ber die ,knie und den untern ,fu4 ,selbst bei dieser primitiven ,selbstverabreichung der beiden ,gsse wird die ,wirkung nicht fehlen4 #g4 ,der ,armgu4 ,wie die ,beine bei ,knie- und ,schenkelgu fr sich allein in ,behandlung kommen1 so kann es fters auch sehr zweckdienlich sein1 die ,arme speziell zu begieen4 ,der ,gu beginnt vorne an den ,hnden und nimmt seinen ,lauf hinauf bis gegen die ,achseln2 er wird stets beiderseits vorgenommen und fr gewhnlich reicht eine ,kanne zu #ae ,liter fr einen ,arm aus4 ,bald wird dieser ,gu verordnet und genommen als einfaches ,abhrtungsmittel der ,arme1 bald ist er sehr ntzlich zur ,auflsung der ,stauungen in denselben1 bald um ,entzndungen zu dmpfen und deren ,schmerz zu lindern1 und bald um ,gicht und ,rheumatismus aus den ,armen zu verscheuchen4 ,fr ,blutarme und ,bleichschtige ist er eine groe ,wohltat4 ,wer einen sprudelnden ,brunnen zur ,verfgung hat1 der halte beide ,arme eine ,minute unter denselben und ich werde ihm gewi nicht den ,vorwurf machen1 da sein ,armgu kein richtiger ist4 #h4 ,der ,kopfgu4 ,wollte ich diesen ,gu ganz verschweigen1 so wrde ich einer ,anwendung in meinem ,heilverfahren nicht gerecht werden1 der ich doch bei ,augen- und ,ohren-,gebrechen groe ,dienste und ,erfolge zu verdanken habe4 ,dabei giet man das ,wasser ber den ,kopf und lt den ,strahl um die ,ohren1 auf die ,backen und selbst zwei ,sekunden auf das geschlossene ,auge spielen4 ,zuerst verwendet man hiezu eine1 spter zwei ,kannen voll ,wasser4 ,wieder ist es nicht berflssig1 die ,mahnung beizufgen1 da nach dem ,kopfgusse das ,haupthaar sorgfltig abgetrocknet werden mu4 ,e4 ,waschungen4 ,die ,waschungen teilen sich in ,ganzwaschungen und in ,teilwaschungen4 ,von beidem wird im folgenden die ,rede sein4 ,im allgemeinen kann vorausgeschickt werden1 da die ,grundstze bezglich des ,frottierens1 des ,nichtabtrocknens auch hier gelten4 ,bei einer jeden ,waschung liegt die ,hauptsache 7der ,schwerpunkt7 darin1 da der ganze ,krper oder der einzelne zu waschende ,teil gleichmig na werde4 ,vom ,gerieben-1 ,geknetetwerden ist nirgends die ,rede4 ,wenn zuweilen bei den ,krankheiten von krftiger ,abwaschung gesprochen wird1 so verstehe ich darunter stets eine schnelle ,handlung1 bei der man nicht zgert und zaudert4 ,diejenige ,ganz- oder ,teilwaschung wird die beste sein1 die am gleichmigsten geschieht und am krzesten dauert2 ber #a1 lngstens #b ,minuten darf keine whren4 ,darnach mag man beurteilen1 wie sehr mein ,verfahren von den in gewissen ,anstalten gebten verschieden ist1 und man verschone mich mit dem ,vorwurfe1 da ich die ,patienten unmig lange im kalten ,wasser belasse1 was den also ,mihandelten ,rheumatismen1 ,gelenkrheumatismen u4 a4 notwendigerweise zuziehen msse4 ,ich sndige wahrlich nicht durch ein berma4 ,noch sei bemerkt und eingeschrft wie beim kalten ,vollbade3 wessen ,krper kalt ist1 wen frstelt oder friert1 der nehme nie eine ,waschung1 vor allem nie eine ,ganzwaschung vor4 ,die ohnedies geringe ,naturwrme wrde so noch bedeutend geschwcht und nur schwer und lange nicht ersetzt werden4 ,fieber1 ,katarrh und anderes mten die unausbleiblichen ,folgen sein4 #a4 ,die ,ganzwaschung4 a7 ,die ,ganzwaschung fr ,gesunde4 ,die ,ganzwaschung erstreckt sich1 wie der ,name besagt1 auf den ganzen ,krper 7den ,kopf ausgenommen71 welcher von oben bis unten in einem ,zuge gewaschen wird4 ,am leichtesten geschieht sie in folgender ,weise3 ,man nimmt ein rauhes1 grobes ,handtuch 7mit dem kleinen ,badeschwamm geht es zu langsam71 taucht es ins kalte ,wasser und beginnt die ,waschung an ,brust und ,unterleib4 ,dann kommt die ,reihe an den schwerer zugnglichen ,rcken4 ,eine ,regel ber das ,wie8 der ,rckenwaschung lt sich nicht geben4 ,ein jeder wird bald selbst den ,vorteil finden1 wie er dem ganzen ,rcken schnell und leicht beikommt4 ,den ,abschlu bildet die ,waschung der ,arme und ,beine 7,fe74 ,alles mu in einer1 lngstens in zwei ,minuten fertig sein4 ,jede ,waschung1 die darber whrt1 kann vom bel sein4 ,zudem hte man sich1 die ,waschung an einem ,orte vorzunehmen1 an dem der ,krper der freien ,luft ausgesetzt ist4 ,das hiee sich absichtlich verderben wollen4 ,ohne abzutrocknen zieht man mglichst rasch die ,kleider an und sucht ,arbeit oder ,bewegung bis zur vlligen ,erwrmung und ,trocknung der ,haut4 ,wann und wie oft knnen ,gesunde die ,ganzwaschung vornehmen8 ,einmal1 in der ,frhe nmlich1 wscht sich jedermann ,gesicht und ,hnde4 ,auch die ,ganzwaschung wre in der ,morgenfrhe gleich beim ,aufstehen vortrefflich angebracht4 ,da ist die ,naturwrme1 weil durch die ,bettwrme gesteigert1 am strksten2 die ,waschung wre eine angenehme ,abkhlung1 ,auffrischung1 die sofort den ,halbschlaf vertreiben und schon beim ,beginne des ,tagewerkes tchtig1 lebendig und frisch machen wrde4 ,von ,zeitverlust kann da nicht die ,rede sein1 denn in einer ,minute ist die ,ganzwaschung geschehen und es kann sofort zur ,arbeit geschritten werden4 ,wie mancher in der ,stadt macht im ,frhjahr und im ,sommer seinen ,morgenspaziergang6 ,er probiere vor demselben die ,ganzwaschung4 ,ich bin berzeugt1 ich brauche ihn zum zweiten ,male nicht aufzumuntern4 ,solche1 welche nach dem ,ganzbade weder ,bewegung machen noch an eine ,arbeit gehen knnen und darin eine ,entschuldigung suchen1 tun unklug4 ,sie sollen die ,ganzwaschung ruhig vornehmen und sich nach derselben noch ein ,viertel- oder ein halbes ,stndchen zu ,bette legen4 ,auch dieses geht an4 ,wer es ber sich bringt1 -- es ist eine so kleine berwindung6 -- eine ,zeit lang tglich oder wenigstens alle #b-c ,tage seinem ,krper diesen ,dienst zu erweisen1 der dient demselben in ,wahrheit gut und erwirbt sich selbst den besten ,lohn4 ,hat jemand in der ,morgenfrhe keine ,zeit1 so ist jede ,tagesstunde eine gute ,stunde zur ,waschung4 ,man ziehe sich zwei1 drei ,minuten in seine ,schlafkammer1 in die ,waschkche usw4 zurck1 und die wohltuende ,arbeit ist vorber4 ,da wir doch nicht so beraus bequem und wasserscheu wren6 ,wenn der ,schmied und ,schlosser seine ,werkstatt schliet1 so wscht er sich den ,ru und den ,kohlenstaub vom ,gesichte2 wenn der ,landmann1 der auf ,reinlichkeit was hlt1 vom ,felde heimkehrt1 so wscht er sich die ,hnde und nimmt zur heien ,sommerszeit vor jeder andern ,erfrischung einen ,schluck ,wasser1 um sich ,mund und ,gaumen auszusplen4 ,wie gut wre es erst1 wenn beide nach dem ermdenden ,tagewerke den letzten ,schwei sich in einer ,ganzwaschung abwischen wrden6 ,ich wnschte1 diese erquickende und strkende bung wre vielmehr bekannt4 ,nachts vor dem ,schlafengehen kann nicht jeder eine ,wasseranwendung vornehmen1 da diese manche ,personen aufregt4 ,wer sie ertragen mag1 verliert gerade da die wenigste ,zeit und wird fester und ruhiger schlafen1 als er sonst gewhnt ist4 ,gar vielen1 welche nachts nicht einschlafen konnten1 habe ich statt der ,ganzbder die leichtere ,ganzwaschung und meistens mit gutem ,erfolge empfohlen4 ,zur ,winterszeit rate ich stets an1 zuerst ungefhr zehn ,minuten ins ,bett zu liegen und erst1 nachdem der ganze ,krper warm geworden1 die ,waschung vorzunehmen4 b7 ,die ,ganzwaschung fr ,kranke4 ,gerade bei ,kranken habe ich stets die ,erfahrung gemacht1 nicht nur wie wenig die ,reibungen1 ,frottierungen usw4 ntzen1 sondern auch wie sie vielmehr gar oft schaden durch ungleichmige ,erwrmung1 durch ,aufregung u4 a4 ,vor allem dringe ich bei der ,ganzwaschung der ,kranken darauf1 einmal1 da der ganze ,krper1 die ,fusohlen sogar inbegriffen1 gewaschen werde1 und dann1 da er gleichmig gewaschen werde3 gleichmig sowohl in ,bezug auf das an alle ,stellen des ,krpers verwendete ,quantum ,wasser1 als auch in ,bezug auf die ,reibung1 die mit jedem1 selbst dem gelindesten ,waschen verbunden ist4 ,so nur wird die ,naturwrme sich gleichsam natrlich1 ungezwungen1 gleichmig bilden2 bei den angedeuteten ,unregelmigkeiten mte ihr ,eintreten ebenfalls unregelmig1 an den verschiedenen ,stellen verschieden und1 wenn nicht gerade von schdlicher1 doch weniger gnstiger ,wirkung sein4 ,an ,kranken lasse ich die ,waschungen stets in folgender ,weise vornehmen3 ,der ,kranke setzt sich im ,bette auf oder wird1 wenn er allzu schwach ist1 aufgesetzt und gesttzt4 ,man wasche ihm schnell den ,rcken1 die ganze ,wirbelsule auf und ab4 ,das ist die ,arbeit einer halben ,minute1 und der ,kranke legt sich nieder4 ,jetzt wscht man ,brust und ,unterleib2 noch krftige1 nicht allzusehr geschwchte ,personen tun dieses in der ,regel selbst4 ,in lngstens einer ,minute ist auch dies geschehen4 ,nun kommen die ,arme an die ,reihe und endlich die ,beine4 ,in drei1 lngstens vier ,minuten ist alles vorber1 und der ,kranke fhlt sich wohl1 ja wie neugeboren4 ,wie ich jedem1 selbst dem schwer ,erkrankten tglich ,gesicht und ,hnde waschen kann1 gerade so leicht kann ich mit gutem ,willen und mit liebevoller ,sorgfalt diese ,waschung vornehmen4 ,das zweite und dritte ,mal wird auch die ,praxis schon eine bessere und grere sein4 ,sollte einem ,schwerkranken die ,waschung des ganzen ,krpers in der ,tat auf einmal zu viel sein1 dann teilt man die ,ganzwaschung in zwei oder gar drei ,teilwaschungen4 ,man wscht in der ,frhe ,brust1 ,unterleib und ,arme1 nachmittags den ,rcken und die ,fe2 oder man wscht in den ,morgenstunden die ,brust und den ,unterleib1 gegen ,mittag den ,rcken1 nachmittags die ,arme und die ,beine4 ,eine vorsichtige1 schnelle ,waschung kann niemals schaden1 selbst1 wenn sie mit dem frischesten ,wasser1 -- was das ,beste ist -- vorgenommen wird4 ,wann und wie oft bei ,kranken die ,ganzwaschung zu geschehen habe1 ist bei den einzelnen ,krankheiten angegeben4 ,ich bemerke hier nur noch1 da namentlich bei heftigem ,fieber1 dann bei allen von heftigem ,fieber begleiteten ,krankheiten1 besonders beim ,typhus und den ,blattern die ,ganzwaschungen eine ,hauptrolle spielen und stets an die ,stelle der kalten ,ganzbder treten1 wenn diese aus irgend einem ,grunde nicht genommen werden knnen4 ,beim ,fieber zeigen die sich steigernde ,hitze und die damit verbundene ,bangigkeit stets selber die ,zeit der jedesmaligen ,wiederholung der ,waschung an1 die unter ,umstnden jede halbe ,stunde geschehen kann4 ,viele ,krankheiten1 wie ,katarrh1 ,schleimfieber1 ,blattern1 ,typhus und andere1 habe ich durch die ,ganzwaschungen allein geheilt4 ,bei schwchlichen ,naturen verwende ich zur ,waschung statt des ,wassers sehr oft den ,essig 7mit ,wasser verdnnt74 ,abgesehen davon1 da er grndlicher die ,haut reinigt1 die ,poren ffnet1 krftigt1 sthlt er auch4 ,gar oft bekommt man zu hren1 da ,waschungen mit ,wein1 ,spiritus 7den ,essig nehme ich aus7 usw4 ganz auerordentliche ,wirkung hervorbringen sollen4 ,ich habe solche ,waschungen recht oft probierend und forschend vorgenommen1 bin aber ber das ,niveau 7,bereich7 der ordentlichen1 manchmal der recht mittelmigen ,wirkung nie hinausgekommen4 ,manchmal hat mich ein ,versuch ohne jeglichen ,erfolg gelassen4 ,vor ,jahren galt der ,franzbranntwein als unbertreffliches ,waschungsmittel2 tausende von ,flaschen wurden verkauft und gekauft4 ,die ,sache ruhte dann einige ,jahre und erst seit den letzten ,jahren macht dieser ,geist wieder in der ganzen ,welt die ,runde4 ,derlei ,mittel kamen und verschwanden zu verschiedenen ,zeiten wie die ,kometen4 ,sie ziehen oft einen groen ,schweif nach sich1 dann aber verschwinden sie fr immer4 ,es sind nicht die regulren1 die gewohnten ,sterne1 die allnchtlich auftauchen und ruhig aber ohne ,unterbrechung und ohne ,aufhren leuchten4 ,mit letzteren mchte ich das ,wasser vergleichen4 ,es wirkt1 und seine ,anwendungen werden bleiben1 wenn derlei auerordentliche8 ,strmungen lngst aufgehrt haben zu flieen1 zum ,teil1 weil sie die ,probe nicht bestanden4 ,ich wnschte nur recht lebhaft1 da das ,wasser sich allgemein ,bahn brche1 besonders in die ,kreise hinein1 die zu seiner nutz- und segensvollen ,verbreitung und ,anwendung alles tun knnten4 #b4 ,die ,teilwaschung betrifft nicht den ganzen ,krper1 sondern einen ,teil desselben4 ,dieselbe wird vorgenommen mit der ,hand oder einem grberen ,handtuch und frischem ,wasser4 ,im weiteren gelten ganz die gleichen ,regeln wie oben4 ,ob der ,finger oder die ,zehe1 der ,fu oder die ,hand oder was immer entzndet sei1 -- berall und stets lsche man1 wo es und wann es brennt4 ,etwaige nhere ,bestimmungen1 wann solche ,teilwaschungen notwendig erscheinen1 stehen bei den einzelnen ,krankheitsfllen selbst4 ,f4 ,wickelungen4 ,unter den ,wickelungen sei zuerst genannt #a4 ,der ,kopfwickel4 ,dieser ,wickel kann auf zweifache ,art genommen werden4 ,der ganze ,kopf1 ,gesicht und ,haare1 werden gewaschen1 ganz na gemacht4 ,das ,wasser soll durchdringen bis auf die ,haut2 doch drfen die ,haare nicht vom ,wasser triefen4 ,das wre des ,guten zu viel4 ,darber 7ber den ganzen ,kopf7 bindet man ein trockenes ,tuch1 in der ,art1 da es gut anliegend1 luftdicht abschliet und nur die halbe ,stirne mit den ,augen sichtbar lt4 ,nach einer halben ,stunde schon1 selten erst nach einer ,stunde1 sind die ,haare trocken4 ,es kann sodann die ,waschung und der ,umschlag ein-1 zwei-1 ja dreimal erneuert werden4 ,man sehe nur darauf1 da das den nassen ,kopf bedeckende ,tuch beim ,wickeln recht trocken ist4 ,die zweite und dritte ,anwendung werden je eine halbe ,stunde whren2 man achte indessen genau darauf1 da vor jeder neuen ,anwendung die ,haare stets vollstndig getrocknet seien4 ,am ,schlusse der letzten ,anwendung gewhne man es sich an1 ,hals und ,kopf leicht1 kurz und kalt abzuwaschen und wie beim ,waschen in der ,frhe abzutrocknen4 ,besser noch geschieht die ,anwendung auf folgende ,art1 besonders in ,fllen1 in denen man starke ,ausscheidungen erzielen will4 ,man wscht den ,kopf1 wie oben angegeben wurde4 ,das ,wickeln geschieht dieses ,mal mit zwei ,tchern1 mit dem luftabschlieenden ,tuche der ersten ,art der ,anwendung1 dann noch mit einem leichteren1 ebenfalls gut anliegenden und abschlieenden ,wolltuche4 ,wre die ,hitze des ,kopfes sehr gro1 so knnte auer den ,haaren die unter dem ,wolltuche liegende ,umhllung auch gent werden4 ,soll die ganze ,anwendung lngere ,zeit dauern1 so sume man nicht mit dem ,wechsel2 er wird im hchsten ,falle #be bis #cj ,minuten aufgeschoben werden knnen4 ,die ,anwendung wird beschlossen wie oben4 ,kopfleiden1 hauptschlich rheumatischer ,art1 die durch ,verkhlung1 ,erkltung1 raschen ,temperaturwechsel entstanden sind1 zahlreiche ,schuppen1 trockene ,ausschlge1 kleine ,geschwre auf dem ,haarboden1 werden mit ,erfolg durch den ,kopfwickel behandelt4 #b4 ,der ,halswickel4 ,die gelinde ,form des ,halswickels besteht darin1 da man mit der ,hand oder mit einem ,handtuche den ganzen ,hals na macht und ihn mit einer trockenen groben ,linnenbinde in #c-d ,windungen 7,umgngen87 sorgfltig1 aber nicht zu fest umwindet4 ,es soll eben der ,zutritt der frischen ,luft zu der benetzten ,stelle verhindert werden4 ,die zweite ,art der ,wickelung geschieht also1 da ein weiches ,handtuch in frisches ,wasser getaucht und um den ,hals gelegt wird4 ,das nasse deckt ein trockenes ,handtuch und beide eine ,woll- oder ,flanellbinde4 ,wer diese nicht besitzt1 kann jedweden trockenen ,wollstoff verwenden und soll nur stets fr luftdichtes ,abschlieen besorgt sein4 ,nach meiner ganzen bisherigen ,erfahrung mu ich im ,allgemeinen gegen langwhrende ,anwendungen sprechen2 sie bewirken sehr oft das ,gegenteil von dem1 was sie bezwecken3 ,verschlimmerung statt ,besserung4 ,das ist denn sehr oft mit ein ,hauptgrund1 da die ,anwendungen berhaupt den ,kredit1 das ,vertrauen einben4 ,ein derart abgeschreckter1 weil getuschter ,kranker bleibt stets schwer zu bekehren1 alle berredungs- und berzeugungknste scheitern4 ,diese allgemeine ,bemerkung mchte ich jetzt insbesondere auf die ,wickelungen beziehen1 den ,halswickel nicht ausgenommen4 ,smtliche ,wickel wollen und sollen vorzglich dahin wirken1 bermiges1 ungeordnetes ,strmen des ,blutes nach irgend einer ,stelle hin zu verhindern1 das ,blut abzulenken1 wegzuziehen von dieser ,stelle1 sodann sehr groe ,hitze aus- und abzuleiten4 ,wenn ich den ,wickel nun allzu lange1 z4 ,b4 eine ganze ,nacht an der kranken ,stelle belasse1 so wird diese ,stelle warm und immer wrmer1 es strmt mehr ,blut zu1 sie wird zuletzt oft frchterlich hei1 und die ,entzndung1 das bel1 mu verschlimmert werden4 ,die ,folgerungen1 welche sich hieraus fr den ,halswickel ergeben1 liegen auf der ,hand4 ,ich bin durchaus gegen vielstndige oder gar ganznchtige ,anwendungen4 ,eine vollstndige ,anwendung dauert bei mir #a1 hchstens #a ,stunden1 und es soll nach jeder halben ,stunde1 unter ,umstnden nach je #bj ,minuten1 der nasse ,umschlag erneuert1 das ist von neuem eingetaucht und nach obiger ,weise umwunden werden4 ,dieses ,neueintauchen kann also innerhalb einer ,anwendung #b-d mal geschehen4 ,es ist nicht bei jedem ,patienten gleich und hngt ab von der geringeren oder greren ,hitze1 welche derselbe versprt4 ,das ,gefhl einer gewissen ,unlust und ,bangigkeit darf als der beste ,zeiger gelten1 der die ,zeit zum ,wechseln angibt4 ,bei ,halsentzndungen1 ,schlingbeschwerden1 bei manchen ,kopfleiden ist der ,halswickel vorgeschrieben2 zu gleicher ,zeit wird man suchen1 durch ,anwendungen auf andere ,krperteile1 z4 ,b4 die ,fe 7nasse ,socken71 oder auf dem ganzen ,krper ihm entgegenzuarbeiten4 #c4 ,der ,shawl 7sprich3 ,schal74 ,der ,shawl ist eine spezielle ,anwendung fr die ,brust und den oberen ,teil des ,rckens4 ,jede ,frau und jedes ,mdchen kennt das unter diesem ,namen besonders auf dem ,lande gebruchliche ,kleidungsstck4 ,es ist ein viereckiges1 greres ,wolltuch1 welches1 einmal und zwar im ,dreieck zusammengefaltet1 so ber die ,schultern geworfen wird1 da der grere ,winkel auf den ,rcken1 die beiden kleinen spitzen ,winkel auf die ,brustseite zu liegen kommen4 ,illustration3 ,fig4 #ba4 ,illustration3 ,fig4 #bb4 ,der ,shawl als ,wickel ist ausgebreitet ein grobes quadratfrmiges ,leinwandstck 7,fig4 #ba71 #a bis #a m lang und ebenso breit4 ,als gleichschenkeliges ,dreieck zusammengelegt 7,fig4 #bb7 und nach der oben angegebenen ,art ber die ,schultern gebreitet1 kommt der grere1 der rechte ,winkel auf den ,rcken zu liegen und reicht bis unter das ,kreuz1 die beiden spitzen ,winkel fallen ber die ,brust herab und schlieen gleich oben am ,halse gut zusammen und kreuzen sich auf der ,brust4 7,s4 ,abbildung47 ,illustration3 ,fig4 #bc4 ,illustration3 ,fig4 #bd4 ,der ,wickel wird in kaltes ,wasser getaucht1 ausgewunden1 auf den bloen ,krper gelegt und mit trockener ,linnen- oder ,wollhlle luftdicht abgeschlossen4 ,sehr bald fhlt man1 wie eine angenehme ,wrme sich entwickelt1 wie das nasse ,tuch warm1 ja allmhlich hei wird4 ,die ,anwendung des ,shawles kann -#a1 in seltenen ,fllen bis #b ,stunden dauern2 letzteres dann1 wenn strkere ,ableitungen gewnscht werden4 ,bei lngerer ,dauer darf man die ,erneuerung1 d4 i4 ,neueintauchung des ,wickels nicht bersehen4 ,dieses geschieht nach ungefhr - ,stunden1 in der ,regel dann1 wenn die ,hitze stark1 der ,wickel warm1 hei wird4 ,bei ,hitzen1 ,kongestionen und beginnenden ,entzndungen an oder im ,kopfe1 bei fieberhaften ,katarrhen bei ,verschleimungen im ,hals1 in der ,luftrhre1 auf der ,brust wirkt unser ganz unschuldiger ,wickel auflsend und ableitend4 ,die grten und auffallendsten ,dienste hat er stets gemts- oder geisteskranken ,personen des schwachen ,geschlechtes erwiesen4 ,in ,verbindung mit einer andern1 ebenso leichten ,anwendung reichte der ,shawl vollkommen aus1 den ,blutandrang zum ,kopfe aufzuheben1 den berfllten ,kopf zu entbluten4 ,diese zweite ,anwendung bestand gewhnlich in nassen ,socken oder in ,fuwickeln oder in einem warmen ,fubade mit ,asche und ,salz4 #d4 ,der ,fuwickel4 ,dieser ,wickel ist stets eine wichtige ,nebenanwendung1 d4 h4 ein ,hilfsmittel1 welches anderen ,anwendungen helfend entgegenarbeitet4 ,wir unterscheiden einen doppelten ,fuwickel1 nmlich3 a7 ,den eigentlichen ,fuwickel4 ,landleute1 welche mehr beschrnkt sind in ,zeit und ,mitteln1 nehmen diesen ,wickel am einfachsten1 indem sie ein paar nasse ,socken und darber trockene ,wollstrmpfe anziehen und sich dann whrend der ,anwendungszeit ins ,bett legen unter eine gute ,zudecke4 ,wem dieses nicht behagt1 der tauche grobe leinene ,lappen oder eine ,linnenbinde in halb ,wasser1 halb ,essig1 umwinde damit die ,fe bis ber die ,knchel1 bringe den trockenen ,umschlag1 am besten eine ,woll- oder ,flanellbinde1 darber und decke sich im ,bette ordentlich zu4 ,die ,anwendung dauert #a-a-b ,stunden und schreibt stets das ,bett vor4 ,entwickelt sich starke ,hitze1 und handelt es sich bei der betreffenden ,anwendung gerade um deren ,ableitung wie z4 ,b4 bei der ,lungen-1 der ,brustfellentzndung1 bei ,entzndung im ,unterleibe1 so soll der ,wickel wiederholt1 bei jeder grern ,hitze neu eingetaucht werden4 ,in allen ,fllen1 in denen es sich darum handelt1 krankhafte ,sfte aus den ,fen auszuziehen1 bei ,entzndungen die ,hitze zu nehmen1 das ,blut vom oberen ,krper nach unten zu ziehen1 leistet dieser ,fuwickel treffliche ,dienste4 ,man verwechsle ihn nicht mit dem ,fubade und seinen ,wirkungen6 ,wie die ,dauer des ,fubades eine bedeutend krzere1 so ist seine ,wirkung eine beschrnktere4 ,wohl leitet auch es die ,wrme1 das ,blut in die ,fe2 aber eine ,reinigung1 eine ,ausleitung verdorbener ,sfte aus den ,fen vermag kein kaltes und kein warmes ,fubad zustande zu bringen4 ,eine ,anwendung dieses ,wickels darf ich nicht vergessen4 ,wer diese ,wasserbungen am ,abend ertragen kann1 der ziehe nasse ,socken an beim ,schlafengehen1 darber natrlich stets trockene4 ,so verliert er absolut keine ,zeit2 er wird prchtig schlafen und braucht auf keine bestimmte ,zeitdauer acht zu haben4 ,nur das eine merke er sich1 da er beim ,aufwachen in der ,nacht oder in der ,morgenfrhe die nassen ,socken ungesumt weggibt4 ,landleuten1 die abends recht mde sind1 zieht dieser ,sockenwickel alle ,mdigkeit aus den ,fen1 noch grndlicher als das kalte ,fubad4 ,wer an kalten ,fen leidet1 probiere einmal diese ,nachtwickel4 ,auch ,fuschweilern habe ich dieselben oft mit ,erfolg angeraten1 jedoch erst nachdem mehrere ,fudmpfe vorangegangen waren4 b7 ,den ,wickel ber die ,knie4 ,krftiger als der eigentliche ,fuwickel in der unter a7 beschriebenen ,weise wirkt ein ,wickel bis ber die ,knie4 ,die nasse ,linnenbinde1 welche beim ,fuwickel bis ber die ,fuknchel reicht1 wird fortgesetzt1 fortentwickelt bis ber die ,knie und gut mit trockener1 am besten wollener ,umhllung versehen4 ,die ,dauer dieses ,wickels1 auch das andere ,verhalten ist dasselbe wie beim ,fuwickel a4 ,zur ,ausleitung von ,hitze im ,oberkrper1 zur ,hebung groer ,mdigkeit1 speziell zur ,lsung qulender ,winde1 versessener ,gase empfehle ich den ,wickel angelegentlich4 ,man verwechsle ihn nicht mit dem bei den ,halbbdern genannten ins ,wasserstehen bis ber die ,knie84 ,diese ,anwendung ist rein strkender1 nie ableitender ,natur4 #e4 ,der ,unterwickel fhrt seinen ,namen aus dem ,grunde1 weil er hauptschlich gegen ,gebrechen des ,unterleibes und der ,fe gerichtet und deshalb der speziell dem ,unterleibe zugedachte ,wickel ist4 ,er beginnt unter den ,armen und reicht bis ber die ,fuspitzen4 ,der oberste ,teil des ,oberkrpers1 die ,schultern mit den ,armen1 die frei bleiben1 sind unberhrt und mssen1 wenn der ,behandelte zu ,bette liegt1 gut mit dem ,hemde1 besser noch mit wrmerer ,bekleidung bedeckt werden1 da von oben her nicht etwa ,luft eindringe4 ,der ,unterwickel wird also bereitet und genommen3 ,auf das die ,matratze oder den ,strohsack bedeckende ,leintuch wird der ,lnge nach eine mglichst breite ,wolldecke ausgebreitet4 ,das zum ,wickel bestimmte ,linnen soll so gro sein1 da es zum mindesten zweimal1 in manchen ,fllen #c-d mal um den ,krper und bis ber die ,fuspitzen hinaus reicht 7#b-c-d;fache ,ftschung874 ,man nimmt es am besten doppelt gefaltet1 taucht es in kaltes ,wasser1 windet es aus1 so da es nicht mehr triefet1 und legt es in ,form eines ,rechteckes auf den bereit liegenden ,wollteppich ins ,bett4 ,auf der nassen ,unterlage nun nimmt man ,platz1 schlgt sie rechts und links ein1 aber so1 da ,na ber ,na geht und keine ,stelle des ,unterleibes unbedeckt bleibt4 ,darber wird die unter dem nassen ,linnen gebreitete ,wolldecke als schtzende und luftabschlieende ,hlle zusammengezogen und das ,ganze mit dem ,federbett sorgfltig zugedeckt4 ,die ,fe werden meistens noch eine ,extrazudecke erfordern4 7,siehe ,abbildung47 ,illustration3 ,fig4 #be4 ,die ,sache ist nicht so verwickelt1 wie es beim ,lesen erscheinen knnte1 der ganze ,hergang kann dadurch erleichtert werden1 da der ,behandelte auer ,bett1 vielleicht mit ,badehosen bekleidet1 den nassen ,wickel vorschriftsmig um sich hllt und sich derart eingehllt auf die ausgebreitete ,wolldecke legt4 ,jetzt kann ihm1 damit alles rasch ohne ,verzug geschieht1 da er mglichst geringe ,zeit der ,luft ausgesetzt ist1 leicht jemand behilflich sein1 das ist den nassen ,wickel etwas gltten1 zurecht legen1 die ,rnder anschlieend machen1 besser bereinander legen1 den ,patienten endlich sorglich zudecken4 ,freilich ist die ,sache stets etwas umstndlich1 doch wie mir scheinen will1 einfacher und leichter als ein ,umwickeln mit eigens dazu bereiteten ,binden1 welche ich bei greren und den grten ,wickeln nie verwende4 ,bei einiger ,praxis ergibt sich ein ,vorteil nach dem andern4 ,ich kenne viele1 die ohne ,mhe und in krzester ,zeit 7das ist eine ,hauptsache7 smtliche greren ,wickel sich selbst allein zu bereiten und umzulegen wissen4 ,hier schon mge eine ,bemerkung ,platz finden1 die manchen das beim ,lesen empfundene ,schauern oder ,kaltberrieseln nehmen wird4 ,wer die ,furcht vor dem kalten ,wasser nicht berwinden kann1 wer wenig ,naturwrme1 zartere ,nerven usw4 hat1 tauche den ,wickel ganz ruhig in heies ,wasser ein4 ,schwchlichen1 gebrechlichen1 blutarmen1 namentlich lteren ,leuten mache ich diese ,eintauchung nicht gerade zur strengen ,vorschrift1 gebe ihr aber stets den ,vorzug4 ,die ,anwendung des ,unterwickels dauert #a1 #a1 manchmal #b ,stunden4 ,das anfngliche ,kltegefhl wird bald einer angenehmen ,wrme weichen4 ,einfache1 arme ,land- und ,bauersleute knnen diese ganze ,geschichte viel einfacher haben4 ,sie suchen sich einen alten1 ziemlich abgentzten1 deshalb weniger steifen ,getreidesack aus1 tauchen denselben ins ,wasser1 winden ihn ordentlich aus und schlpfen dann bis unter die ,arme in den ,sack1 gleich als wenn sie die ,hosen anziehen wrden4 ,in dieser altmodischen ,tracht legen sie sich auf die ausgebreitete ,wolldecke ins ,bett und wickeln sich in diese und das ,federbett tchtig ein4 ,hunderte haben diese ,art von ,sackjucken8 probiert4 ,schme dich nicht1 der ,sack wird auch dir recht wohl bekommen6 ,die ,wirkung des ,unterwickels1 welcher stets mit anderen ,anwendungen verbunden wird1 ist verschieden3 wrmend1 auflsend und ausleitend4 ,er bt diese ,wirkung1 wie bereits gesagt wurde1 vornehmlich aus auf den ,unterleib4 ,bei ,fugeschwlsten1 rheumatischen und gichtischen ,zustnden1 bei ,nierenleiden1 ,blhungen1 ,krmpfen usw4 wird er regelmig zur ,mithilfe beigezogen werden4 ,anstatt des einfachen kalten oder warmen ,wassers verwende ich sehr hufig zum ,eintauchen die ,absude von ,heublumen1 saurem ,heu1 ,haberstroh1 ,fichtenreisern4 ,das saure ,heu gilt als ,ersatzmittel fr ,heublumen4 ,beide dienen bei ,harnbeschwerden und in untergeordneter ,weise bei ,gries- und ,steinleiden4 ,absud von ,haberstroh hat sich jederzeit bewhrt bei der ,gicht1 bei ,gries- und ,steinleiden2 ,absud von ,fichtenreisern bei schwchlichen ,naturen zur ,ausleitung von ,gasen und zur ,beseitigung der verschiedensten krampfhaften ,zustnde im ,unterleib4 #f4 ,der kurze ,wickel ist der am meisten genannte und gebrauchte4 ,er bildet fr sich allein eine abgeschlossene ,anwendung1 d4 h4 er wirkt1 ohne da andere ,wasserbungen beizuziehen sind1 auf den ganzen ,krper4 ,er steigert die ,naturwrme und zieht anderseits zu groe ,hitze aus1 je nachdem seine ,anwendung lngere oder krzere ,zeit dauert4 ,dieser ,wickel ist alles wert18 hat einmal einer gesagt2 was der ,sattelgaul am ,fuhrwerke1 das leistet er unter den ,wickeln48 ,zu seiner ,beliebtheit und allgemeinen ,verbreitung hat sehr viel der ,umstand beigetragen1 da ihn ein jeder selbst leicht und bequem nehmen und umlegen kann4 ,der kurze ,wickel beginnt wie der ,unterwickel seine ,wickelungen unter den ,armen und beendet sie oberhalb der ,knie4 ,ein grobes ,linnentuch wird #d-f;fach in solcher ,breite zusammengefaltet1 da es den ,krper in besagter ,weise umhllt1 sodann na gemacht1 ausgewunden und gut anschlieend umgelegt4 ,eine ,wolldecke schliet luftdicht ab1 und das ,federbett gibt die notwendige ,wrme4 7,s4 ,abbildung47 ,illustration3 ,fig4 #bf4 ,schwchliche und ltere ,personen1 mit einem ,worte die ,blutarmen1 deren ,blutwrme nicht viel ber dem ,gefrierpunkte steht1 drfen1 ja sollen auch diesen ,wickel warm nehmen4 ,arme und einfache ,leute auf dem ,lande knnen statt des #d-f;fach gefalteten ,linnentuches wieder einen abgentzten1 weicheren ,getreidesack netzen und denselben der ,breite nach umlegen4 ,die ganze ,anwendung dauert je nach ,vorschrift #a1 #a1 zuweilen #b ,stunden4 ,wrden gesunde ,leute alle #h1 auch nur alle #ad ,tage einen kurzen ,wickel nehmen1 so knnten sie einer groen ,anzahl ,krankheiten grndlich vorbeugen4 ,auch er wirkt gnstig und reinigend auf ,niere und ,leber und auf den ,unterleib1 den er von versessenen ,winden1 qulenden ,gasen1 verlegenen ,stoffen1 berflssigem ,wasser reinigt4 ,die ,wassersucht1 ,herz- und ,magenleiden1 die sehr hufig vom ,druck der ,gase nach oben herrhren und aufhren1 sobald diese entfernt werden1 sind den ,freunden des kurzen ,wickels unbekannte ,gste4 ,und ich kenne eine ,zahl solcher treuen ,freunde1 welche manche ,nacht in seiner ,umhllung schlafen und bis zum ,morgen beraus gut und sanft ruhen4 ,bei ,verschleimungen des ,magens1 bei ,herz- und ,lungenbeln1 bei den verschiedensten ,kopf- und ,halsleiden findet der kurze ,wickel die mannigfaltigste ,verwendung4 ,das ,nhere besagt im dritten ,teile eine ,reihe von ,krankheiten4 ,wenn ich im unklaren bin ber ein bel1 wenn ich den ,sitz einer ,krankheit nicht genau erkenne1 so ist stets der kurze ,wickel der treueste und beste ,ratgeber4 ,auf nhere ,ausfhrung kann ich mich nicht einlassen4 ,patienten1 deren ,unterleib durch was immer geschwcht ist1 rate ich unmittelbar vor oder nach dem ,wickel den ,unterleib mit ,schweinefett oder ,kampferl einzureiben4 ,bei ,krmpfen lasse ich auch manchmal ein in ,essig getauchtes einfaches ,tuch unter den ,wickel auf den bloen ,leib legen4 ,bei ,krmpfen und ,kltegefhl ist warmer ,wickel am ,platze4 #g4 ,das nasse ,hemd4 ,diese ,anwendung habe ich gewhlt1 weil sie auch von den einfachsten ,menschen mit geringer ,fassungskraft nicht leicht miverstanden werden kann4 ,ein gewhnliches ,linnenhemd wird in ,wasser getaucht1 ordentlich ausgewunden und wie blich angezogen4 ,man legt sich ins ,bett1 auf eine ausgebreitete ,wolldecke1 hllt sich gut ein oder lt sich gut einhllen und mit einem ,federbett warm zudecken4 ,ich kannte einen ,herrn1 welchem auch dieses ,verfahren noch zu umstndlich war4 ,er stellte sich im ,hemde in eine ,badewanne und lie ber das ,hemd und seinen ,krper eine ,kanne mit ,wasser gieen4 ,darauf lie er sich in eine ,wolldecke hllen und er konnte von dieser ersten und besten aller ,anwendungen8 nicht genug rhmen1 wie sie guten ,schlaf bringe1 den ,humor froh1 den ,geist geweckt und den ,krper frisch mache4 ,in dem nassen ,hemde bleibt man #a1 #a1 lngstens #b ,stunden4 ,bezglich seiner ,wirkung habe ich die ,erfahrung gemacht1 da es die ,poren ffnet1 und wie ein gelindes ,zugpflaster auszieht1 da es beruhigt1 ,kongestionen und krampfhafte ,zustnde hebt1 gleichmige ,naturwrme hervorbringt und das ,allgemeinbefinden des ,krpers hauptschlich wegen seiner ausgezeichneten ,wirkung auf die ,haut zu einem sehr guten macht4 ,mit sehr gutem ,erfolge habe ich es bei ,gemtsleiden1 bei ,kindern1 beim ,veitstanz und hnlichen ,erscheinungen1 besonders auch bei ,hautkrankheiten angewendet4 ,sollten in letzteren ,fllen starke ,ausleitungen erzielt1 ,ausschlge1 wie ,scharlach usw4 hervorgelockt werden1 so lie ich das ,hemd in ,salzwasser oder in mit ,essig vermischtes ,wasser tauchen4 #h4 ,der spanische ,mantel4 ,diesen ,namen habe ich nicht erfunden2 ich habe auch keinen gengenden ,grund1 den unter solcher ,benennung bekannten und eingebrgerten ,wickel anders zu taufen1 selbst auf die ,gefahr hin1 da das fremdlndische ,wort manchem schnffelnden ,leser spanisch vorkommen sollte4 ,das ist und wre mir alles eins4 ,auf die so bezeichnete ,sache kommt es allein an4 ,der spanische ,mantel1 auch groer ,wickel genannt1 ist wie das ,vollbad und der kurze ,wickel eine ganze1 fr sich allein gengende ,anwendung1 welche auf den ganzen ,organismus einwirkt4 ,das hindert nicht1 da sie bei greren und gefhrlicheren ,krankheiten stets nur im ,wechsel mit anderen ,wasseranwendungen vorkommt4 ,worin besteht dieser grte ,wickel8 ,illustration3 ,fig4 #bg4 ,illustration3 ,fig4 #bh4 ,aus grober ,leinwand1 dem beim ,volke bekannten ,reisten81 wird eine ,art ,linnenmantel gemacht4 ,derselbe gleicht einem weiten ,hemde mit rmeln1 welches nach vorne zu ganz offen ist und bis ber die ,zehen hinunterreicht1 oder1 wenn man will1 einem weiten1 langen ,linnen-,schlafrock4 7,s4 ,abbildung47 ,dieser ,mantel wird in kaltes oder bei schwcheren1 blutarmen1 lteren1 wasserscheuen ,individuen in heies ,wasser getaucht1 ausgewunden1 wie ein ,hemd angezogen und vorne gut bereinander geschlagen4 ,das ,bett werde vorher so zubereitet1 da die ,wolldecken zur ,aufnahme des ,bemantelten bereit liegen4 ,am besten breitet man eine recht breite1 groe ,wolldecke aus1 oder legt zwei kleine ,decken der ,breite nach ber die ,matratze oder den ,strohsack4 ,darauf legt sich der ,patient und wird durch die ,wolldecken luftdicht abgeschlossen und mit einem ,plumeau 7,federbett7 warm zugedeckt4 7,s4 ,abbildung47 ,man sehe darauf1 da die nasse ,einkleidung und die ,verpackung in die ,wolle mglichst rasch vor sich gehe1 da das der frischen ,luft ,ausgesetztsein ein ,minimum1 eine mglichst kleine ,zeit ausmacht4 ,es kam einst ein ,patient zu mir1 der an allen mglichen ,gebrechen litt4 ,kongestionen1 ,blhungen1 ,hmorrhoiden plagten ihn1 und eine ,herzverfettung brachte groe ,bengstigungen4 ,er gewhnte sich daran1 in der ,woche #a-bmal den spanischen ,mantel umzulegen1 und nach lngerem ,gebrauche waren all die genannten bel mit noch anderen wie weggeblasen4 ,seitdem bentzt der ,geheilte bis zum heutigen ,tag den spanischen ,mantel als ,universalmittel1 und da er nicht viel ,zeit zu versumen hat1 zieht er denselben an beim ,schlafengehen und legt ihn erst ab beim ,aufwachen in der ,nacht oder in der ,morgenfrhe4 ,der ,herr lie sich aus starkem ,wollstoff einen zweiten spanischen ,mantel machen1 der ihm statt der ,wolldecken trefflich dient und jede ,mithilfe bei ,anwendung dieses ,wickels erspart4 ,die ,zeitdauer einer ,anwendung betrgt #a1 #a1 lngstens #b ,stunden4 ,dieselbe richtet und bemit sich nach der ,kraft des ,individuums1 insbesondere nach der ,korpulenz4 ,fr einen schwchlichen ,bauersmann werden #a1 #a ,stunden gengen2 einem ,herrn ,brumeister kann man ohne ,zgern #b ,stunden verordnen4 ,wer wissen will1 wie und wie stark der spanische ,mantel wirke1 der untersuche das ,wasser1 in welchem der ,wickel nach der ,anwendung stets sorgfltig ausgewaschen werden soll4 ,er wird finden1 da es ganz trb ist2 ja er wird staunen und es kaum glaublich finden1 da ein spanischer ,mantel solchen ,unrat auszuziehen imstande ist4 ,ich erinnere mich an ,flle1 in denen der weie ,linnenwickel ganz gelb wurde1 welche ,farbe keine ,lauge1 erst das ,bleichen auf dem ,grase wieder vertreiben1 aussaugen konnte4 ,in der gelindesten 7nicht im mindesten schroffen7 ,form1 aber grndlich ffnet der spanische ,mantel die ,hautporen am ganzen ,krper und zieht allen ,unrat1 ,schleim usw4 aus4 ,ich brauche nicht zu sagen1 wie wohltuend er deshalb auf die normale ,krpertemperatur1 auf das ,allgemeinbefinden wirken mu4 ,im besonderen wende ich diesen groen ,wickel an bei ziemlich allgemeinen 7den ganzen ,krper mehr oder weniger angreifenden7 ,katarrhen1 bei ,schleimfieber1 ,podagra1 ,gliedersucht1 ,blattern1 ,typhus1 zur ,vorbeugung gegen ,schlaganflle usw4 ,im ,krankheitsteile 7s4 dritter ,teil7 wird man ihm recht oft begegnen4 ,wird der ,mantel im ,absude von ,heublumen1 ,haberstroh1 ,fichtenreiser getaucht1 so wirkt er vortrefflich gegen jene ,leiden 7,gicht-1 ,stein-1 ,gries-,leiden usw471 deren ,heilung genannten ,pflanzen eigentmlich ist4 ,g4 ,trinken des ,wassers4 ,in diesem ,stcke kann ich mich sehr kurz fassen4 ,ich warne vor zwei ,extremen1 d4 h4 vor zwei das richtige ,ma berschreitenden ,ansichten4 ,es sind einige ,jahrzehnte her1 da gab es frmliche ,wassertrinkturniere4 ,wer die meisten ,maerl zwang18 der war der grte ,held4 ,ein tgliches ,quantum von #d1 #f1 #h1 #aj ,ma zhlte durchaus nicht zu den ,seltenheiten4 ,noch heutzutage spukt in manchem ,kopfe der ,gedanke1 viel ,wassertrinken msse gesund machen4 ,besser noch diese ,grille als die andere1 welche dem glhenden ,hirn vorsingt1 #c1 #d1 #e ,maerl braunes ,gerstenwasser sei nicht zuviel ,flssiges fr die ,menge des tglich eingenommenen ,festen4 ,den ,leuten der zweiten ,gattung scheint das ,gegenteil von dem ,gesagten das ,richtige sein1 sie trinken ,wochen1 ja ,monate lang gar kein ,wasser1 denn das ,wassertrinken ist nicht vom ,guten1 wie sie meinen4 ,wie doch die ,menschen zu ,zeiten allen gesunden ,sinn verlieren1 sich frmlich jedes vernnftige ,urteil unterbinden1 jedem instinktiven ,trieb und ,gefhl1 dem die ,tiere blind ,folge leisten1 um es gemein zu sagen1 von vornherein den ,hals abschneiden4 ,ist dieses vernnftig8 ,einige ,minuten1 bevor die ,uhr schlgt1 kndigt sich's an4 ,hat denn der groe ,werkmeister1 unser ,schpfer1 etwas ,halbes1 ein ,pfuschwerk gemacht8 ,oder haben die ,menschen in seine wunderbare ,ordnung die ,unordnung gebracht8 ,so ist es4 ,der unendlich weise ,schpfergott lt den ,hunger ein ,zeichen geben1 wann gegessen1 den ,durst anklopfen1 wann getrunken werden soll4 ,der ,menschenkrper1 diese lebendige ,uhr vom besten ,gang und ,schlag1 liefe und schlge vortrefflich1 wenn nicht der ,menschentor ,schmutz und ,sand und anderen ,unrat zwischen die ,rder werfen und so den geordneten ,lauf stren1 vielleicht zerstren wrde4 ,so oft die zahmen und wilden ,tiere ,hunger verspren1 suchen sie ,nahrung2 so oft der ,durst sich einstellt1 eilen sie zum frischen ,quell4 ,nach erfolgter ,sttigung hren sie sofort auf1 ein ,weiteres zu sich zu nehmen4 ,gerade so handelt der unverdorbene ,mensch bei geregelter ,lebensweise1 gleichviel1 ob er gesund sei oder krank4 ,demnach lautet unser einziger und oberster1 hieher gehriger ,grundsatz1 ein goldener ,grundsatz1 den ein jeder befolgen sollte3 ,trinke1 so oft es dich drstet1 und trinke nie viel6 ,ich kenne ,personen1 welche die ganze ,woche hindurch vielleicht keinen ,tropfen ,wasser trinken1 andere1 die sich beim ,frhstck mit dem herkmmlichen ,glase fr den ganzen ,tag begngen4 ,sie fhlen niemals ,durst und dieses erklrt sich also1 da bei unserer ,zubereitung von ,speisen in letzteren dem ,krper tglich eine ,menge ,wasser zugefhrt wird4 ,wenn wir von groen ,erhitzungen des ,sommers oder von den in der ,regel eine ,krankheit anmeldenden ,hitzen im ,krper absehen1 so ist der eigentliche ,durst vielen ,menschen ein seltener ,gast1 und es bleibt mir wenigstens stets ein ,rtsel1 wie gleichwohl so viele ,menschen ohne jedes ,bedrfnis im armen ,magen frmliche berschwemmungen anrichten4 ,so etwas kann ja nicht ungercht bleiben4#ae ,trinke1 so oft es dich drstet1 und trinke nie viel6 ,die ,landleute lieben den ,platzregen gar nicht2 sie behaupten1 da er unfruchtbar sei und mehr zerstre als ntze4 ,dagegen versichern sie1 da jene starken ,morgennebel1 welche den ,bauern den ,hut netzen1 da er triefet1 ihre lieben ,freunde seien1 weil sie die beste ,fruchtbarkeit8 bringen und befrdern4 ,der ,krper1 speziell der ,magen1 bedarf ,flssiges1 um seinen ,magensaft zuweilen zu verdnnen1 zu mehren und so ber all die festen ,insassen ,meister zu werden4 ,er meldet sich jedesmal1 wenn die ,not an ihn herantritt1 bald durch leises ,anklopfen im geringen ,verlangen nach ,wasser1 bald durch lautes ,pochen und ,schreien im heftigen ,durste4 ,da soll man stets auf ihn hren1 mag nun das ,rufen von einem gesunden oder kranken ,magen ausgehen1 aber ihm nie mehr geben1 als ihm selbst gut ist1 kleine ,mengen in gehrigen ,zwischenrumen2 in ,erkrankungsfllen zumal1 wie in der ,fieberglut1 eher fter1 z4 ,b4 alle #e-aj ,minuten ein ,elffel1 als auf einmal ein ,glas4 ,letzteres wrde den ,durst nicht stillen und zum bestehenden bel eine neue ,beschwerde hinzufgen4 ,ein ,beispiel meines ,vorgehens mge diesen ,abschnitt schlieen4 ,es leidet jemand an hartem ,stuhlgange1 groe ,hitze qult den ,unterleib1 heftiger ,durst den armen ,kranken2 er knnte1 wie er sagt1 #b1 #c1 #d ,glas ,wasser1 ,glas auf ,glas trinken2 es ist ihm1 als ob es in einen ,glhofen geschttet werde4 ,ich glaube das2 die ,wassermasse kommt in den ,magen und macht dann1 ohne die leidende ,stelle irgend zu berhren und gnstig zu beeinflussen1 eine rasche ,wanderung durch den ,leib1 bis sie vollinhaltlich1 ja noch eine ordentliche ,menge des unentbehrlichen ,magensaftes mit sich schwemmend1 ausgeschieden wird4 ,man gebe dem ,kranken statt der vielen ,glser mit ,wasser whrend eines ,tages jede halbe ,stunde einen ,elffel voll4 ,man wird ganz andere ,wirkung verspren1 eine ,wirkung1 welche das notwendige ,ergebnis einer vernnftigen ,behandlung sein mu4 ,die kleine ,menge ,wasser wird schnell vom ,magensafte erfat und leicht mit demselben vermischt4 ,die eine jede halbe ,stunde erfolgende ,nachspeisung gibt reichlichere ,sfte1 die khlend und in normalem ,laufe den ,krper1 die ,eingeweide durchstrmen und erweichend und lsend binnen kurzer ,zeit allen ,stockungen und ,verhrtungen ein ,ende machen4 ,unzhlige haben in dieser ,beziehung meinen ,rat befolgt und schnell ward ihnen geholfen4 ,probatum est6 ,in der allerneuesten ,zeit wurde viel gesprochen und geschrieben von den ,wirkungen des ,trinkens von heiem ,wasser 7#cj bis #ce ,r4 wie bei ,kaffee und ,tee71 besonders bei chronischen ,krankheiten4 ,ich selbst habe vor ,jahren bei manchem ,patienten gute ,erfolge erzielt4 ,ehre1 wem ,ehre gebhrt6 ,wer dem warmen ,wasser vor dem kalten1 frischen ,elemente den ,vorzug gibt1 wer wollte ihn tadeln oder gar verurteilen6 ,das ist ,geschmacksache4 ,ich habe indessen durch ,erfahrung gefunden1 da kaltes1 lebendiges 7nicht gettetes7 ,wasser dieselben1 wenn nicht bessere ,dienste tut4 ,ich fr meine ,person ziehe es jedem lauwarmen oder heien ,wasser vor4 ,jeder whle1 wozu ihn das ,verlangen treibt6 ,illustration ,zweiter ,teil ,apotheke ,benedicite universa germinantia in terra ,domino68 ,jedes ,krutchen der ,erde preise den ,herrn68 ,illustration3 ,jegliches ,krutlein der ,erde preise den ,name des ,herrn4 ,allgemeines und ,einteilung4 ,zu den ,dingen1 welche ich verabscheue und hasse1 zhlt als ein grndlich und grundstzlich gehates das ,geheimmittel-,wesen1 die ,krmerei mit ,heilmitteln1 welche als ,geheimnis des ,erfinders gelten4 ,diesen ,vorwurf soll mir niemand machen knnen4 ,darum ffne ich in diesem zweiten ,teil die ,lden meiner ,apotheke und lasse einen jeden hineinschauen und hineinschmecken bis ins letzte ,teeschchtelchen und ins kleinste lflschchen4#af ,in jeder ,apotheke steckt ein teures ,geld2 in der meinigen ist nicht viel ,rares4 ,ich gestehe dieses sehr gerne zu und betrachte diesen leicht mglichen ,vorwurf als einen groen ,vorzug meiner ,apotheke4 ,fast smtliche meiner ,tee und ,extrakte1 le1 ,pulver rhren von frher geachteten jetzt vielleicht verachteten spottbilligen ,heilkrutern her1 welche der liebe ,herrgott im eigenen ,garten1 auf freiem ,felde1 manche ums ,haus herum an abgelegenen und unbesuchten ,stellen wachsen lt1 ,heilkrutern1 die meistens keinen ,pfennig kosten4 ,mein ,bchlein ist ja in erster ,linie fr arme ,kranke geschrieben1 fr welche ich auch1 den ,himmelslohn im ,sinne habend1 dieses opfervolle ,handwerk treibe oder1 wenn man will1 andern ins ,handwerk pfusche84 ,fr sie suchte ich mit ,absicht all die gleichfalls armen alten ,bekannten auf1 vieles andere beiseite lassend4 ,lange ,jahre hindurch habe ich sondiert und geprft1 getrocknet und zerschnitten1 gesotten und gekostet4 ,kein ,krutchen1 kein ,pulver1 das ich nicht selbst versucht und als bewhrt befunden habe6 ,ich wnsche nur das eine1 da die alten ,bekannten zu neuen ,ehren gelangen1 bei einer ,klasse von ,menschen wenigstens4 ,ich habe mich lange besonnen1 ehe ich mich entschlo1 den fr sich allein ausreichenden und gengenden ,wassermitteln diese ,apotheke1 d4 i4 dieses ,verzeichnis der dem ,wasser von innen heilsam entgegenwirkenden ,hilfsmittel1 anzufgen4 ,es knnte wie eine ,mitrauens-,kundgebung gegen die ,wasserheilkraft aussehen4 ,doch es gibt ,kranke1 welche aus unberwindlicher ,wasserangst sich schwer zu einer oft notwendigen lngeren ,wasserkur entschlieen knnen4 ,diesen wollte ich es erleichtern1 mit anderen ,worten3 die ,wasseranwendungen reduzieren1 vereinfachen und die ,zeit des ,gebrauches abkrzen4 ,solches aber kann und wird geschehen1 wenn ich der ueren ,kur 7mit ,wasser7 durch eine innere ,kur 7die ,heilmittel7 in die ,hand arbeite4 ,wer smtliche ,artikel dieser ,apotheke berblickt1 sieht sofort1 da sie wie die gesamten ,wasseranwendungen selbst dreifachen ,zweck haben3 ungesunde1 kranke ,stoffe im ,innern aufzulsen1 auszuleiten1 sodann den ,organismus zu krftigen4 ,insofern glaube ich mit vollem ,rechte behaupten zu knnen1 da beide ,verfahren1 das innere und das uere1 zusammenstimmen und einheitlich zusammenwirken4 ,ich warne vor einer ,tuschung4 ,wer glaubt1 er msse die ,wasserkur recht strenge und ernst anwenden1 irrt4 ,wer meint1 er msse nach innen recht hufig und viel anwenden1 irrt ebenfalls4 ,immer und in allen ,fllen gilt der goldene ,grundsatz3 die gelindeste1 ob uere oder innere ,anwendung ist die beste4#ag ,pflanzen mit zweifelhafter ,wirkung1 wie ,eibisch1 ,sholz usw42 mit den geringsten ungnstigen ,wirkungen1 z4 ,b4 auf den ,magen1 wie ,senesbltter1 ,hopfen usw42 ,giftpflanzen vollends habe ich grundstzlich bergangen4#ah ,wie gut ,gott ist6 -- so drngt sich's mir aus dem ,herzen4 ,nicht blo was zur ,erhaltung des ,lebens1 zu des ,leibes tglichem ,brot notwendig ist1 lt er uns wachsen2 er1 der in unendlicher ,weisheit alles nach ,ma1 ,zahl und ,gewicht geschaffen1 lt in vterlicher ,liebe zahllos auch diejenigen ,krutchen aus der ,erde hervorschieen1 welche den ,menschen in kranken ,tagen ,trost1 seinem in ,schmerzen sich windenden ,krper ,linderung und ,heilung verschaffen4 ,wie gut ,gott ist6 ,da wir ,einsicht haben6 ,den ,pflnzchen1 welche durch die ihnen vom ,schpfer angehngten ,riechflschchen1 den wrzigen ,heilduft1 sich selbst uns ankndigen und freundlich und zuvorkommend stellen1 wollen wir fleiig nachgehen und beim ,pflcken eines jeden mit kindlichem ,danke unsern unendlich liebevollen ,vater preisen1 der im ,himmel ist6 ,unsere ,hausapotheke soll vier ,hauptabteilungen oder ,hauptfcher und einige kleinere ,nebenfcher enthalten4 ,in die ,hauptfcher stellen wir3 in das erste die ,tinkturen1 in das zweite1 grte1 die ,teesorten1 in das dritte die ,pulver1 in das vierte die le4 ,in die ,nebenfcher kommt wieder gut geordnet alles andere1 was nicht unter obige vier ,abteilungen fllt4 ,auch die ,leinwandabflle zum berbinden und berlegen 7stets rein und frisch71 die ,baumwolle usw4 knnen eines der ,nebenfcher einnehmen4 ,die ,tinkturen und die le mssen in ,glsern aufbewahrt werden1 die verschiedenen ,tee und ,pulver entweder in festen ,papierdten oder besser in ,schachteln4 7,wer neue machen lt1 soll sie lnglichrund und gleichmig1 wenn auch in verschiedenen ,gren1 machen lassen1 da sie dastehen wie ,soldaten in ,reih und ,glied4 ,das macht einem jeden ,freude und gibt der ,hausapotheke ein ,ansehen -- und das gehrt ihr auch47 ,alles an einem khlen1 jedoch nicht feuchten 7da sich nicht ,schimmel ansetze7 und nicht allzu abgelegenen ,orte im ,hause6 ,auf einem jeden ,glase oder ,flschchen1 auf jeder ,schachtel oder ,dte soll genau und fr jedermann gut leserlich die ,aufschrift des ,inhaltes stehen4 ,am besten werden sodann die verschiedenen ,heilmittel in jeder ,abteilung alphabetisch1 d4 i4 nach dem ,,abc geordnet4 ,was mit ,a anfngt 7z4 ,b4 ,alaun71 marschiert am ,anfang auf1 was mit ,z beginnt 7z4 ,b4 ,zinnkraut71 bildet den ,schlu der ,reihe4 ,vor allem soll in der ,hausapotheke groe ,ordnung sein4 ,jeder ,fremde1 welcher dieselbe bisher nie gesehen1 mu im ,augenblick jedes ,flschchen1 jeden ,tee usw4 finden4 ,dann mu groe ,reinlichkeit herrschen4 ,auf keiner ,schachtel darf1 ich will nicht sagen liniendicker1 es darf gar kein ,stubchen liegen2 an keiner ,flasche1 selbst nicht an einer lflasche drfen ,schmutz- oder lflecke wie nachlssig gekmmte ,haare herunterhngen4 ,nichts entehrt ein ,haus mehr als ,unreinlichkeit2 merke wohl3 nach zwei ,dingen hauptschlich beurteilt man -- und zwar mit vollem ,rechte und meistens sehr wahr -- das ganze ,haus4 ,sind diese in ,ordnung1 so ist1 schliet man1 alles in ,ordnung4 ,sind sie unordentlich1 so heit's3 in diesem ,hause1 in dieser ,wohnung mssen die ,einwohner recht unordentliche ,leute sein4 ,willst du die beiden ,dinge wissen8 ,sie heien3 ,hausapotheke und ,abort4 ,am besten wird es mit der ,ordnung der ,hausapotheke bestellt sein1 wenn die ,hausmutter oder ein fleiiger ,sohn oder die reinlichste und ordnungsliebendste ,tochter die ,sorge und ,verantwortung bernimmt4 ,sie wird die pnktlichste1 gewissenhafteste ,reinlichkeitspflege als ,ehrensache betrachten und den ,staublumpen stets in einer ,ecke bereit liegen haben4 ,wenn sie ihr ,amt gut verwaltet1 das ja frs ganze ,haus1 fr alle ,glieder desselben von ,segen ist1 darf sie mit ,freuden an jenes ,wort des gttlichen ,heilandes denken3 ,was ihr dem geringsten meiner ,brder getan habt1 das habt ihr mir getan48 ,was so eine kleine ,hausapotheke annhernd enthalten soll1 habe ich am ,ende dieses zweiten ,teiles angegeben4#bj ,ich rate ab von allem nicht ,notwendigen4 ,man kann gelegentlich das eine oder andere ,mittel beifgen4 ,hier soll nur noch ein ,wort stehen ber die ,bereitung der ,tinkturen1 des ,tees1 der ,pulver4 ,tinkturen oder ,extrakte4 ,die inneren ,krfte1 die ,heilsfte knnen aus einer ,pflanze in verschiedener ,weise ausgezogen werden4 ,den besten1 strksten ,auszug erhalten wir im eigentlichen1 sogenannten ,extrakt4 ,der ,extrakt wird folgendermaen bereitet3 ,man sucht unter den ,krutern1 ,beeren usw41 aus denen man den ,extrakt gewinnen will1 die besten aus3 die reifsten1 die untadelhaften2 diese trocknet man auf einem ,brett an der frischen ,luft1 stets 7das merke man sich gut17 jedoch im ,schatten1 niemals an der ,sonne4 ,beim ,trocknen wird sich noch manches zeigen1 was als untauglich verworfen werden mu4 ,nachdem die ,kruter1 ,beeren usw4 gut getrocknet sind1 zerkleinere1 zerschneide man sie1 wenn notwendig1 und bringe sie in eine verschliebare ,flasche 7,weinflasche74 ,diese nun wird mit echtem ,kornbranntwein -- den ich allem andern vorziehe -- oder in dessen ,ermangelung mit reinem ,spiritus oder ,fruchtbranntwein aufgefllt und luftdicht verschlossen fr einige ,zeit an einen mig warmen ,ort gestellt4#ba ,ich habe derart gefllte ,flaschen schon ein ,jahr lang und noch lnger ruhig stehen lassen und dann erst den mit dem ausgezogenen ,saft des betreffenden ,heilmittels durchtrnkten ,spiritus als ,extrakt abgegossen4 ,im ,not- und ,bedarfsfalle kann man denselben schon nach wenigen ,tagen des ,ansatzes in ,gebrauch nehmen4 ,die ,tinkturen nimmt man tropfenweise2 in gewissen ,fllen1 7es ist dieses jedesmal ausdrcklich angegeben7 wird auf den ,kaffeelffel 7kleineres ,ma7 und auf den ,elffel 7greres ,ma7 hingewiesen4 ,tee4 ,bei trockener ,witterung1 vielleicht wenn du vom ,felde heimkehrst1 oder wenn du hinausgehst1 den ,stand der ,saaten zu betrachten1 mache einen ,abstecher und sammle da diese1 dort jene ,heilkruter4 ,was auf trockenem ,grunde wchst1 gar an sonnigen ,berghalden verdient den ,vorzug1 und welche ,pflanzen du in der schnsten ,bltezeit sammelst1 diese werden dir die herrlichste und in ,leiden die gesegnetste ,frucht bringen4 ,manches der ,kruter und ,krutchen wchst in deinem ,gras- oder ,gemsegarten1 am ,haus oder an der ,scheune4 ,du brauchst nur dem zehnjhrigen ,knaben oder deinem kleinen ,mdchen es vorzumachen1 wie sie es anstellen sollen1 und du verlierst beim ,sammeln der ,kruter keinen ,augenblick und bereitest deinen ,kindern eine ,freude4 ,die ,garten- und ,feldkruter sollen jedes ,jahr erneuert d4 h4 neugesammelt1 die alten weggegeben werden4 ,jede ,hausmutter versteht es1 jedweden ,tee zu bereiten4 ,von den getrockneten ,krutern 7ber das ,trocknen lies das auf der vorhergehenden ,seite ,gesagte7 nimmt sie zu einer ,tasse1 soviel sie mit drei ,fingern fassen kann1 giet in das ,pfnnchen ber die ,teebltter oder ,blten sprudelndes ,wasser und lt es einige ,minuten aufkochen1 dann schttet sie den fertigen ,tee ab4 ,in dieser ,weise bereiteter ,tee hat den feinsten ,geschmack mit dem besten1 jeder ,pflanze eigentmlichen ,aroma1 aber es ist nicht der krftigste ,tee4 ,bei mir werden die ,kruter durch lngere ,zeit frmlich abgekocht1 grndlich ausgesotten1 da auch nicht ein ,teilchen der ,heilkraft verloren geht1 vielmehr alle im ,wasser gefangen wird4 ,die ,art des ,einnehmens1 ob tassen-1 ob lffelweise1 ist bei jeder einzelnen ,krankheit genau angegeben4 ,pulver4 ,das ,pulver wird gewonnen1 indem die trockenen ,wurzeln1 ,bltter1 ,krner oder ,beeren der ,heilpflanzen zerrieben oder im ,mrser zerstoen werden4 ,manchen ,kranken ist damit leichter beizukommen als mit ,tee4 ,man streut ihnen das vorgeschriebene ,pulver wie ,gewrz 7,pfeffer1 ,zimmt usw47 an eine ,speise oder mischt es an einen ,trank1 da sie desselben gar nicht gewahr werden4 ,die ,gefe1 welche zur ,aufbewahrung der verschiedensten ,pulver dienen1 seien des ,staubes wegen recht sorgfltig verschlossen4 le4 ,die ,bereitung der le1 soweit dieselben nicht in der ,apotheke gekauft werden1 ist bei jeder ,krankheit1 in der ein solches zur ,verwendung kommt1 jedesmal besonders angegeben4 ,an der ,reinhaltung der lflschchen insbesondere wird man den ,sinn fr ,ordnungsliebe1 ,reinlichkeit usw4 erkennen4 ,illustration ,illustration ,heilmittel4 ,in alphabetischer ,aufzhlung sind die von mir verwendeten ,heilmittel#bb folgende3 ,agave4 7,agave americana ,l47 ,alo4 ,diese ,pflanze hat ihre ,heimat fern in ,amerika4 ,von dort wurde sie zu uns herber gebracht2 man sieht sie jetzt nicht selten an den ,fenstern der ,blumenfreunde zwischen anderen ,blumenstcken hervorragen4 ,sie fllt auf und ist erkenntlich durch ihre recht dicken1 fleischigen1 ziemlich langen ,bltter1 die seegrn sind und viele ,stacheln tragen4 ,blten bringt sie selten2 wenn man aber die ,wirkung der fleischigen ,bltter kennen wrde1 dann wrde sicher jeder ,blumenfreund auch diese auslndische ,pflanze in einem ,topfe unter seinen ,blumen haben4 ,die ,wirkungen sind folgende3 ,wenn man ein solches ,blatt nimmt1 es in ,wasser siedet und trinkt1 so reinigt eine solche ,tasse ,magen wie ,gedrme4 ,auch auf kranke ,leber und ,gelbsucht wirkt diese ,pflanze1 wenn sie zu ,pulver gemacht1 und tglich zweimal eine ,messerspitze voll davon eingenommen wird4 ,wenn man von derselben so ein ,blatt mit einem ,kaffeelffel voll ,honig in einem ,schoppen ,wasser siedet und in kleinen ,portionen einnimmt1 dann nimmt dieser ,absud die innere ,hitze aus den ,augen1 wenn dieselben damit gut ausgewaschen werden4 ,wermut1 mit ,alo gesotten1 treibt die wsserigen1 schlechten ,stoffe1 aus denen leicht ,wassersucht entstehen kann1 aus und macht einen recht guten ,magen4 ,dieses wenige ,angefhrte veranlat mich1 jedem ,blumenfreunde den ,rat zu geben1 diese ,pflanze auch in einem ,topfe unter seinen ,blumenstcken zu pflegen4 ,alaun4 ,alaun tzt1 er eignet sich demnach fr faule1 bsartige ,schden4 ,ich habe gesehen1 wie er selbst den noch nicht zu weit vorgeschrittenen ,krebs am ,weiterfressen hinderte4 ,schwrende1 eingewachsene ,ngel sollen stets mit ,alaun behandelt werden4 ,die ,anwendung ist folgende3 ,alaun wird entweder gepulvert1 d4 i4 zu feinem ,staub zerrieben und direkt auf die ,wunde aufgestreut1 oder er wird in ,wasser aufgelst und die ,auflsung in ,form von ,waschungen oder eingetauchten kleinen ,linnenauflagen bentzt4 ,sind die ,wunden von ,eiter1 ,faulfleisch usw4 ganz gereinigt1 so wirkt ,alaun zusammenziehend1 trocknend und rasch heilend4 ,fr ,zhne1 an denen sich ungesundes ,fleisch mit unterlaufenem ,blute ansetzt1 ist verdnntes ,alaunwasser ein erprobtes ,mittel4 ,als ,mundwasser zum ,aussplen des ,mundes und der ,zhne1 sowie als ,gurgelwasser dient ,alaunwasser lngst4 ,alo4 7,alo vulgaris ,lam47 ,alo 7man kauft das ,pulver in der ,apotheke7 ist sowohl innerlich als uerlich verwendet von guter ,wirkung4 ,siedet man eine bis zwei ,messerspitzen ,alopulver mit einem ,kaffeelffel voll ,honig1 so reinigt diese ,mixtur den ,magen grndlich ohne die geringste ,belstigung4 ,wird ,alo mit anderen ,krutern vermengt und als ,tee bereitet1 so ist obige ,wirkung noch nachhaltiger4 ,die ,mischung hat gewhnlich folgende ,zusammensetzung3 eine ,messerspitze ,alo1 ,holunderblten fr zwei ,tassen ,tee1 ein paar ,messerspitzen ,foenum grecum1 ein ,kaffeelffel ,fenchel4 ,die zwei ,tassen ,tee sind innerhalb zwei ,tagen zu nehmen4 ,die ,wirkung1 die nicht in heftigem ,abfhren1 sondern lediglich in reichlichem ,stuhlgang besteht1 tritt erst nach #ab-cj ,stunden ein4 ,eine ,anwendung von ,alo mit ,johanniskraut und ,schafgarbe wird an anderer ,stelle erwhnt werden4 ,dieselbe reinigende ,kraft1 welche ,alo innerlich angewendet zeigt1 hat sie auch bei uerlichem ,gebrauche4 ,wer kranke1 trbe1 rot unterlaufene1 triefende ,augen hat1 aus denen ,eiter und anderer ,unrat sich ausscheiden1 bereitet sich aus ,alo ein vorzgliches ,augenwasser4 ,eine krftige ,messerspitze ,alo wird in ein ,medizin-,glas geschttet1 mit heiem ,wasser bergossen1 gerttelt -- das ,augenwasser ist zum sofortigen ,gebrauche fertig4 ,drei- bis viermal tglich wasche man die ,augen uerlich ab und innerlich aus4 ,das anfngliche ,jucken und leichte ,brennen darf einen nicht stren4 ,alte ,schden1 faulendes ,fleisch1 tiefe ,narben mit viel ,eiter werden vorzglich gereinigt durch solches ,wasser1 das sie heilt4 ,es werde zu dem ,zwecke ein ,lappen in ,alowasser getaucht und auf die leidende ,stelle gelegt4 ,sollte an irgend einer ,krperstelle die ,neubildung der ,haut durch ,geschwre oder vielmehr durch die aus derselben ausstrmende scharfe ,flssigkeit gehindert werden1 so streue man ,alopulver auf die ,geschwrstelle1 so dicht1 da der ganze offene ,schaden bedeckt ist4 ,das ,ganze werde trocken berbunden4 ,dieses tglich einmal4 ,das ,pulver bildet1 die schlechten ,stoffe aufsaugend1 eine harte ,kruste1 unter welcher bald die neue ,haut sich zeigt4 ,wunden1 frische wie alte1 heilt ,alo sehr schnell zu4 ,bei alldem kann das reinliche und reinigende ,heilmittel1 wohin es immer komme 7in das ,auge oder in die ,wunde71 niemals schaden4 ,angelika1 wilde oder ,wald-,engelwurz4 7,angelica silvestris ,l47 ,es wchst auf feuchten ,wiesen und an nassen ,waldstellen eine ,pflanze mit einem ,stengel1 der einen halben bis ganzen ,meter hoch ist4 ,der ,stengel ist hohl und die ,buben machen gerne ,pfeifen daraus4 ,diese ,pflanze fhrt den ,namen ,angelika1 ,wald- oder wilde ,angelika2 sie heit ,waldangelika1 weil sie meist im ,walde zu finden ist2 sie heit auch wilde ,angelika1 weil sie wild1 ohne menschliches ,zutun wchst und sich so von einer anderen ,art 7,angelica archangelica ,l41 edle ,engelwurz7 unterscheidet1 die einer eigenen ,pflege bedarf4 ,beide sind ,heilpflanzen im gleichen ,sinne und mit gleicher ,wirkung2 ich ziehe erstere aber vor1 weil man sie ohne ,mhe haben kann4 ,hat jemand ungesunde oder halbgiftige ,speisen bekommen1 so ist ein ,tee1 von ihren ,wurzeln1 ,samen und ,blttern gesotten1 ein vorzgliches ,mittel1 diese schlechten ,stoffe wieder zu entfernen4 ,weil das ,blut aus den verschiedenen ,nhrstoffen bereitet wird und die ,nhrstoffe nicht alle gut und gesund sind fr die ,natur1 so leitet dieser ,tee die schlechten ,stoffe wieder aus dem ,blut4 ,wie oft kommt es vor1 da im ,magen eine unbehagliche ,klte herrscht6 ,eine ,tasse ,tee von solchen ,wurzeln bringt dem ,magen wieder mehr ,wrme4 ,am besten ist es1 wenn man eine solche ,tasse ,tee in drei ,portionen teilt und die erste am ,morgen1 die zweite am ,mittag1 die dritte am ,abend nimmt4 ,wenn ungesunde ,stoffe im ,magen und in den ,gedrmen sind1 oder wenn versteckte ,gase ,grimmen verursachen1 so ist wieder dieser ,tee ein ,hauptmittel1 das bel zu heben1 besonders wenn man zum ,tee halb ,wein und halb ,wasser nimmt4 ,starke ,verschleimungen in der ,lunge und ,brust1 ,magenbrennen1 ,verschleimungen in der ,luftrhre werden gerade durch diesen ,tee am leichtesten beseitigt4 ,man kann mit ,recht die ,angelika als ein vorzgliches ,hausmittel empfehlen1 und die ,landleute sollten fleiig auf ihren ,wiesen und in ihren ,wldern eine ziemliche ,portion fr das ganze ,jahr sammeln1 an der ,luft trocknen und an einem trockenen ,orte aufbewahren4 ,diese ,wurzeln1 ,samen und ,bltter1 gut getrocknet1 knnen auch zu ,pulver gemacht werden1 und wenn man tglich zwei- oder dreimal eine ,messerspitze voll solchen ,pulvers einnimmt1 so ersetzt dieses den ,tee4 ,dem ,pflanzenunkundigen gebe ich notgedrungen den guten ,rat1 nicht ,angelika zu sammeln1 er mchte sonst aus der ,wiese ,rokmmel oder aus dem ,walde gar ,schierling 7,giftpflanze7 zu seinem ,verderben nach ,hause tragen4 ,ich setze diese ,worte her1 weil beides sich ereignet hat4 ,anis4 7,pimpinella anisum ,l47 ,anis ist wie ,fenchel sehr zu empfehlen4 ,seine ,wirkung auf ,gase 7,winde7 bertrifft jene des ,fenchel bei weitem4 ,meistens werden beide ,heilmittel miteinander gemengt und verbunden4 ,die le von ,anis und ,fenchel kauft man am leichtesten in der ,apotheke4 ,gegen obiges ,leiden gengen #d-g ,tropfen auf ,zucker tglich ein- bis zweimal zu nehmen4 ,anserine oder ,gnsefingerkraut4 7,potentilla anserina ,l47 ,das ,gnsefingerkraut wchst1 wie sein ,name besagt1 da am besten1 wo ,gnse sich am liebsten aufhalten4 ,man trifft es besonders zahlreich in der ,nhe der ,huser1 ferner auf ,triften1 an ,weg- und ,grabenrndern4 ,viele ,leute haben ihm nach seiner ,wirkungsweise den ,namen ,krampfkraut gegeben4 ,tee von ,anserinenkraut ist ein vortreffliches ,mittel bei ,krampfanfllen1 seien dieselben im ,magen1 im ,unterleib oder wo immer4 ,bei ,starrkrampf selbst -- soweit berhaupt eingewirkt werden kann -- tut dieses ,krutchen sehr gute ,dienste4 ,beim ,beginne der ,anflle1 besser noch bei den sich zeigenden ,symptomen 7,vorzeichen7 der ,krmpfe1 gebe man dem ,kranken tglich dreimal recht warme ,milch 7so warm sie der ,kranke ertragen kann71 in welcher solche ,heilkruter 7so viel mit drei ,fingern zu fassen sind7 wie zu ,tee abgebrht wurden4 ,doppelte ,wirkung erzielt der1 welcher solchen ,tee einnimmt und zugleich auf die krampfhaften ,stellen berschlge mit dem im ,wasser angeschwellten oder abgebrhten ,kraute macht4 ,keine ,familienmutter soll es unterlassen1 einen hinlnglichen ,vorrat solchen ,krautes zu sammeln und zu trocknen4 ,sie wei selbst zu beurteilen1 wie schmerzhaft solche hufig vorkommenden ,krampfanflle sind1 und wie es noch greren ,schmerz bereitet1 ,angehrige leiden zu sehen1 ohne helfen zu knnen4 ,arnika oder ,bergwohlverleih4 7,arnica montana ,l47 ,arnika besitzt in der ganzen ,welt den ,ruf einer vorzglichen ,heilpflanze4 ,weshalb gerade viele von denen1 die solches wissen knnten und sollten1 dieses bestreiten1 begreife ich wenigstens nicht4 ,die ,arnika-,tinktur ist so allgemein bekannt und bei ,wunden zu deren ,auswaschen1 zu ,kompressen 7,aufschlgen7 usw4 so allgemein in bung1 da es mir nicht notwendig erscheint1 darber auch nur ein ,wort zu verlieren4 ,man kauft diese ,tinktur billig2 ein jeder kann sie aber auch leicht selbst bereiten4 ,die ,blten werden ,ende ,juni und ,anfang ,juli gesammelt und in ,branntwein oder ,spiritus angesetzt4 ,nach ungefhr drei ,tagen schon kann die fertige ,tinktur in ,gebrauch genommen werden4 ,attich oder ,zwergholunder4 7,sambucus ebulus ,l47 ,am ,rande der ,wlder1 besonders abgetriebener 7ausgehauener71 sieht man ,stauden1 einen ,meter und darber hoch1 die im ,juli weie groe ,doldenblten1 im ,herbste prchtige1 schwere1 glnzende ,doldentrauben tragen4 ,das ist ,attich oder ,zwergholunder4 ,der ,tee1 aus solchen ,wurzeln bereitet1 treibt mit auerordentlicher ,wirkung das ,wasser ab in der ,wassersucht und reinigt die ,nieren4 ,mir sind mehrere ,flle bekannt1 in denen solcher ,tee die ziemlich vorangeschrittene ,wassersucht vollstndig heilte und ausheilte4 ,auch bei anderen ,zufllen im ,unterleib1 die von schlechten ,sften herrhren1 wirkt er gut2 er scheidet die ,sfte durch den ,urin aus4 ,attichtee1 den man aus dem ,pulver bereitet1 tut dieselben ,dienste4 ,zu einer ,tasse1 die auf zweimal zu verschiedenen ,zeiten des ,tages genommen wird1 reichen zwei ,messerspitzen des ,pulvers aus4 ,im ,sptherbste sammelt man die ,wurzeln1 trocknet sie gut an der ,luft und bewahrt die gedrrten ,wurzeln oder das aus den zerstoenen ,wurzeln gewonnene ,pulver in der ,hausapotheke auf4 ,augentrost4 7,euphrasia officinalis ,l47 ,zum ,lohn und aus ,dankbarkeit fr treue ,dienste haben unsere ,voreltern diesem kleinen ,krutchen den schnen ,namen ,augentrost8 gegeben4 ,wenn oft kein ,mittel mehr helfen wollte1 spendete dieses ,blmchen den ,augen den letzten ,trost4 ,ich habe dasselbe schon recht hufig geraten und mit guten ,erfolgen4 ,wenn die hmd- 7,grummet-7 ,ernte zur ,hlfte reif ist1 im ,august etwa1 findest du dieses ,heilkrutlein fast auf jeder ,wiese4 ,oft wchst es so zahlreich1 das eigentliche ,futter verdrngend1 da die ,bauersleute ihm gram werden4 ,sowohl die getrockneten als die zerriebenen ,bltter kommen als ,tee und als ,pulver zur ,anwendung4 ,mit dem ,tee wscht man tglich zwei- bis dreimal die ,augen gut aus1 oder man taucht in denselben kleine ,fleckchen1 die man ber ,nacht aufs ,auge legt und mit einer ,binde befestigt4 ,das ,auge wird so gereinigt1 geklrt1 die ,sehkraft gestrkt4 ,nach meiner ,praxis lasse ich zu gleicher ,zeit die ,patienten das ,pulver nach innen anwenden1 und zwar tglich eine ,messerspitze in einem ,lffel ,suppe oder ,wasser4 ,damit ist die ,heilkraft des ,krutchens nicht erschpft4 ,auch ,magentrost knnte man es nennen4 ,wegen seiner angeborenen ,bitterkeit gilt sein ,tee als ,magenbitter zu regerer ,verdauung und zur ,verbesserung der ,magensfte4 ,probiere es einmal1 lieber ,leser2 das ,krutchen wird auch bei dir mit seinem ,trost nicht kargen6 ,ausscheidungsl 7im ,volksmund ,malefizl874 ,es gibt ,flle1 wo in ,krpern sich so viele kranke ,stoffe angesammelt haben1 da es ungemein schwer ist1 dieselben gnzlich aufzulsen und auszuleiten4 ,die ,schwierigkeit besteht nicht in der zweifelhaften ,leistungsfhigkeit des ,wassers oder der verschiedenen ,anwendungen vielmehr in der ,frage3 ,wird ein solcher ,patient1 werden insbesondere schwchliche ,naturen vor den notwendig anzuwendenden bungen und der ,langwierigkeit einer solchen ,kur nicht zurckschrecken und so alle ,bemhungen vereiteln8 ,dieser ,gedanke hat mich viel beschftigt und manche ,erfahrung hat zu neuem ernstem ,nachdenken angespornt4 ,da fiel mir ein1 da ja manches innere ,leiden pltzlich verschwand1 sobald nach auen hin ein ,ausschlag zu ,tage trat4 ,knnte man1 so frage ich mich1 nicht auf knstliche ,weise solchen ,ausschlag bewirken1 mit andern ,worten1 durch irgendein ,mittel den im inneren ,krper verborgenen kranken ,stoffen zum ,durchbruch verhelfen1 dieselben herauslocken an die ,oberflche der ,haut und so der ,wasserkur ihre ,arbeit um ein gutes ,stck erleichtern8#bc ,nach langem ,suchen traf ich auf ein l1 welches diese ,dienste in vortrefflicher ,weise leistet1 bei manchen ,fllen geradezu mit auffallenden ,erfolgen4 ,dasselbe ist1 wie gesagt1 zur ,heilung nicht absolut notwendig1 keine conditio sine qua non2 das ,wasser allein kann wohl die ,arbeit tun4 ,aber es untersttzt und frdert das oft sehr schwere ,werk der ,auflsung und ,ausleitung um ein ,bedeutendes4 ,das l wird nur uerlich angewendet und allein in solchen ,fllen1 in denen so auf die leichteste ,weise eine vorteilhafte ,ausleitung des kranken ,stoffes erzielt werden kann4 ,die ,wirkung ist ganz und gar unschdlich1 aber grndlich1 tiefgehend bis ins ,innerste4 ,weil es die ,rebellen im ,krper und im ,blut mit scharfer ,sprnase wittert und sicher ans ,tageslicht bringt1 hat ein ,herr1 bei dem es prchtig und erfolgreich diente1 ihm den ,namen ,malefizl8 gegeben1 den es bis heute behalten4 ,ich hatte keinen ,grund1 den originellen ,namen irgendwie anzufechten4 ,die ,art der ,verwendung mgen einige ,beispiele veranschaulichen4 ,jemand klagt ber ,augenleiden3 die ,augen sind gertet1 jede ,helle tut weh4 ,sie triefen sehr stark und schmerzen aufs empfindlichste4 ,in diesem ,falle reibe ich die ,hautflche hinter den ,ohren 7an ,ohrmuschel und ,hinterhaupt7 leise1 um sie etwas zu erwrmen1 und trage dann sachte drei bis vier ,tropfen solchen les auf die erwrmte ,stelle auf4 ,schon nach einer halben ,stunde sprt der ,patient die ,wirkung1 ein leichtes ,spannen und ,brennen2 nach ungefhr #bd ,stunden erscheinen unzhlige1 mit ,eiter angefllte ,blschen1 die je nach der ,masse des auszuziehenden kranken ,stoffes wachsen1 spter vertrocknen und als verdorrte ,krusten abfallen4 ,sollte der erste ,versuch nicht gelingen1 d4 h4 sollte das l nach circa #cj ,stunden nicht wirken1 so bringe man am zweiten ,tage nochmals ein paar ,tropfen auf die gerteten ,stellen4 ,die ,wirkung wird sicherlich nicht ausbleiben und der ,giftstoff1 der im ,auge die ,entzndung verursacht hat1 in ,blde ausgegangen sein4 ,bei einer ,reihe derartiger ,augenleiden lie bei ,anwendung besagten les schon nach #a-b ,stunden der ,schmerz nach1 und binnen kurzer ,zeit waren die ,augen rein und gesund4 ,heftiges ,zahnweh plagt einen anderen ,patienten2 das ,zahnfleisch ist angeschwollen1 der ,kiefer schmerzt1 als ob er zerrissen werde2 den ganzen ,kopf peinigt die schmerzlichste ,aufregung4 ,wie beim ersten ,falle bringe man einige ,tropfen unseres les hinter die ,ohren oder ins ,genick4 ,der ,erfolg mu ein gnstiger sein4 ,eine ,eigentmlichkeit des les besteht noch darin1 da es bei der ersten und vornehmeren ,arbeit des ,ausziehens die bestrichene ,stelle verwundet1 dann aber1 sobald es seine ,pflicht getan1 in zweiter ,arbeit dieselbe schnell und gut zuheilt4 ,das l betrachte ich nicht im mindesten als ein ,geheimmittel2 ich habe dessen ,zusammensetzung manchem vertrauten ,freunde mitgeteilt4 ,um indessen ,mibruchen und wohl auch ,migriffen verschiedener ,art vorzubeugen1 sehe ich mich veranlat1 das ,rezept der ffentlichkeit nicht kundzugeben4 7,siehe ,anmerkung auf ,seite #aaa47 ,baldrian1 gebruchlicher4 7,valeriana officinalis ,l47 ,da im ,baldrian etwas besonderes stecken mu1 darber belehren uns die ,katzen1 die er durch seinen ,geruch so anzieht1 da sie sich auf seinem ,kraute wlzen4 ,wir bentzen allein die ,wurzel1 die entweder zur ,teebereitung zugeschnitten oder zu ,pulver zerrieben und stets nur 7als ,tee und als ,pulver7 in kleinen ,portionen genommen wird4 ,baldrianwurzel lindert ,kopfbeschwerden und hebt krampfhafte ,zustnde1 hnlich wie die ,raute2 sie wirkt auf beide ,leiden gut ein1 weil sie deren hauptschlichste ,ursachen1 die ,gase nmlich1 ausscheidet4 ,bitter- oder ,sumpfklee 7,menyanthes trifoliata ,l47 ist eine ,pflanze1 welche auf ,moorgrund und gewhnlich in der ,nhe von laufendem ,wasser steht4 ,da1 wo das ,wasser im ,flieen keinen ,ausweg mehr gefunden hat und eine kleinere oder grere ,pftze bildet1 wchst unter sauerem ,grase auch diese ,sumpfflanze4 ,sie hat drei ,bltter und ist sehr bitter1 daher der ,name ,bitterklee4 ,dieses ,kraut gibt vorzglichen ,tee fr den ,magen2 er wirkt gut auf die ,verdauung und hilft gut die ,magensfte bereiten4 ,bitterklee in ,branntwein angesetzt gibt den sogenannten bitteren ,geist81 der demselben guten ,zwecke dient4 ,bockshornklee 7,trigonella foenum graecum7 s4 unten ,seite #abi4 ,brennessel1 groe4 7,urtica dioica ,l47 ,die ,brennessel ist die verachtetste unter den ,pflanzen4 ,manche zartbenervte ,seele sticht und brennt es schon1 wenn sie nur diesen ,namen hren4 ,ob wohl mit ,recht8 ,jngst hrte ich1 da ein ,wanderlehrer1 ich glaube in ,bhmen1 ber die ,brennesseln und deren ,bedeutung eine ganze ,broschre geschrieben habe4 ,der fngt's wieder einmal gut an1 das lobe ich mir6 ,die ,brennessel hat in der ,tat fr ,kenner den grten ,wert4 ,frische ,brennesseln1 vom ,standorte gerade weggenommen1 gedrrt und zu ,tee verwendet1 lsen die ,verschleimungen in ,brust und ,lunge1 reinigen den ,magen von verlegenen ,stoffen1 die sie hauptschlich beim ,urinieren entfernen4 ,krftiger als die ,bltter wirken die ,brennesselwurzeln1 ob man sie im ,sommer grn ausgegraben oder im ,winter gedrrt verwendet4 ,eine beginnende ,wassersucht kann durch ,tee von ,brennesselwurzeln gehoben werden4 ,derselbe rumt berhaupt mit faulen ,sften im ,innern grndlich auf4 ,wer unreines ,blut hat1 soll zur ,sommerszeit recht oft ,brennesseln1 wie ,spinat gekocht1 essen4 ,man liebt besonders in ,italien die ,krutersuppen4 ,kruterkndel aus ,brennesseln sind nicht blo ein ,nhr-1 sondern auch ein ,gesundheitsmittel4 ,wer an ,rheumatismus leidet und kein ,mittel mehr findet1 denselben auszutreiben1 bestreiche oder schlage die schmerzenden ,stellen tglich ein paar ,minuten lang mit frischen ,brennesseln4 ,die ,furcht vor der ungewohnten ,rute wird bald der ,freude ber deren vorzgliche ,heilwirksamkeit weichen4 ,dornschlehblte4 7,prunus spinosa ,l47 ,dornschlehblten sind das schuldloseste ,abfhrmittel und sollten in jeder ,hausapotheke in vorderster1 leicht zugnglicher ,reihe zu finden sein4 ,wie oft fhlt man im ,magen und im ,unterleib1 im ganzen ,befinden1 da eine schnelle ,purgierung gut1 ja notwendig wre2 man sucht ein leichtes ,mittel und sucht und -- knnte es so leicht bei der ,hand haben6 ,nimm solche ,dornschlehblten1 siede dieselben #a ,minute lang und trinke #c-d ,tage lang solchen ,tee1 tglich #a ,tasse6 ,der ,tee wirkt leicht ohne alle ,unannehmlichkeiten und ,beschwerden1 dazu dennoch grndlich4 ,als ,magenmittel1 als reinigendes und strkendes1 kann ich diesen ,tee gleichfalls bestens empfehlen4 ,eibisch4 7,althaea officinalis ,l47 ,eibischtee wird sehr viel gebraucht bei ,erkltungen4 ,ich bin fr denselben nicht besonders eingenommen1 da er meinen ,erwartungen zu wenig oder nicht entsprochen hat4 ,schon beim ,sieden erhlt man eine schltterige 7zhe7 ,masse1 die nach verhltnismig kurzer ,zeit schleimig wird und so -- was in der ,tat oft vorkommt -- den ,appetit nehmen oder verderben mu4 ,derlei ,medizinen empfehle ich nie4 ,gelinde gesagt ist mir ,eibischkraut und ,eibischwurzel etwas verdchtig4 ,ich whle deshalb stets ,heilkruter1 welche dieselben ,dienste zweifellos sicher tun4 ,eichenrinde4 ,heit er uns gar die ,eichenrinde als ,medizin gebrauchen6 ,ja freilich1 sie mag frisch vom ,baume weg oder getrocknet sein4 ,junge ,eichenrinde1 lngere ,zeit 7eine halbe ,stunde7 abgebrht1 gibt einen heilkrftigen ,absud4 ,man tauche nur ein ,handtchlein in denselben und winde es als ,wickel um den ,hals4 ,solche ,wickel lsen auf und verdrngen dicke ,hlse1 und wenn ein ,kropf noch nicht zu gro und zu fest ist1 sind sie selbst die wirksamsten und zugleich schuldlosesten ,kropfmittel4 ,mit den ,drsen rumen diese ,wickel nicht weniger grndlich auf4 ,wer an ,mastdarmvorfall leidet1 nehme fleiig ,sitzbder mit ,absud von ,eichenrinden1 dazu zuweilen kleine ,klistiere mit verdnntem ,absud4 ,die lstigen und oft gefhrlichen ,mastdarmfisteln lst der ,absud und heilt sie aus4 ,auch harte ,geschwlste1 die nicht entzndet sind1 knnen ebenso behandelt und aufgelst werden4 ,tee von ,eichenrinde wirkt wie ,harz strkend auf die inneren ,gefe4 ,enzian1 gelber4 7,gentiana lutea ,l47 ,der gelbe ,enzian wchst besonders auf den ,bergen4 ,durch zuverlssige ,leute kann man leicht und billig dieses prchtige ,heilkraut sich sammeln lassen4 ,vor allem rate ich ,extrakte von ,enzian zu bereiten4 ,die ,enzianwurzeln werden zu diesem ,zwecke gut getrocknet1 klein geschnitten und so mit ,branntwein oder ,spiritus in ,glasflaschen angesetzt4 ,dieser ,extrakt ist eines der ersten ,magenmittel4 ,man giee #bj-cj ,tropfen desselben an #f-h ,elffel ,wasser in ein ,glas und nehme diese ,mischung lngere ,zeit hindurch tglich4 ,die gute ,verdauung wird ein nicht minder guter ,appetit recht bald anzeigen4 ,sprt man1 da eine ,speise schwer im ,magen liegt und belstigt1 das ,magentrnklein von einem ,kaffeelffel ,extrakt in einem halben ,glas warmen ,wassers wird die ,strung bald beendigen4 ,fr ,magendrcken ist ,enzian ebenfalls sehr gut4 ,auf greren ,reisen1 wenn man tagelang oft schlecht it1 noch schlechter trinkt und todmde und halbkrank am ,ziele ankommt1 leistet ein winziges ,flschchen ,enziantinktur1 tropfenweise auf ,zucker zu ,rate gezogen1 treffliche1 unbezahlbare ,dienste4 belkeiten und ,anflle von ,ohnmachten entfernt ein ,kaffeelffel ,tinktur in ,wasser genommen2 sie erwrmt1 weckt auf1 bringt ,krper und ,geist wieder in ,frieden4 ,enzian1 zu ,tee verwertet1 tut hnliche ,dienste4 ,man siedet dann entweder die geschnittenen ,wurzeln oder selbst das ,enzianpulver und trinkt den ,absud als ,tee4 ,erdbeere4 7,fragaria vesca ,l47 ,welche ,freude1 wenn ,kinder das erste ,erdbeerstruchen den ,eltern1 dem ,lehrer1 dem ,pfarrer bringen6 ,welcher ,genu1 wenn als ,nachspeise 7mit oder ohne ,wein7 der erste ,teller khlender ,erdbeeren auf den ,tisch gebracht wird6 ,nicht allein die ,frchte dieses kleinen1 so beraus fruchtbaren ,pflnzchens sind gerne gesehen2 auch die ,bltter sammelt und trocknet manche1 fr ihre schwachen ,kleinen besorgte1 von schwerer ,arbeit heimkehrende ,mutter1 denn ,erdbeerbltter1 das wei sie1 sind ein gutes1 gesundes und so ein beraus billiges ,nhrmittel4 ,wie bereitet sie diesen ,tee8 ,sie nimmt ,erdbeerbltter1 soviel sie mit drei bis vier ,fingern fassen kann1 schttet ungefhr einen halben ,schoppen 7ein ,viertelliter7 siedendes ,wasser daran und deckt beides gut zu4 ,nach #ae ,minuten giet sie den ,tee ab und sie hat reinen ,erdbeerblttertee4 ,dann mischt sie daran heie ,milch1 etwas ,zucker und das ,trnklein ist fertig4 ,wrde die ,mutter statt des dritten oder vierten ,teiles der ,erdbeerbltter ,waldmeister 7,asperula odorata ,l47 nehmen1 so gewnne der ,tee an ,geschmack und ,gehalt4 ,die ,erdbeeren selbst sind als ,gesundheitsmittel gar nicht zu unterschtzen4 ,man gebe dieselben besonders ,rekonvaleszenten1 die groe ,schwche und ,entkrftung nach schwerer ,krankheit spren2 man gebe sie verbunden mit anderen ,nahrungsmitteln4 ,wer im ,sommer lngere ,zeit hindurch1 gleichsam zum ,kurgebrauch1 tglich z4 ,b4 einen ,schoppen ,milch mit einem halben ,schoppen ,erdbeeren vermischt1 7wie man dieses in ,sddeutschland vielfach tut7 oder tglich zweimal ein ,stck guten ,roggenbrotes mit je einem ,viertelschoppen ,erdbeeren geniet1 wird bald die beraus wohltuende ,wirkung verspren1 die neben der ,krftigung auch in ,blutreinigung besteht4 ,werden die ,erdbeeren eingekocht wie ,kirschen1 ,weichseln1 ,amorellen usw41 dann kann obige ,kur mit bestem ,erfolge selbst im ,winter vorgenommen werden4 ,bei innerer ,hitze leisten ,erdbeeren im ,sommer selbst ,kranken die besten ,dienste4 ,welch' herrliches ,refrigerans1 d4 i4 khlendes ,labsal1 kann dem ,lechzenden damit gereicht werden6 ,gries- und ,steinleidenden werden vielfach tglich gleichmige ,portionen von ,erdbeeren empfohlen4 ,dasselbe gilt fr ,leberleidende 7tglich in verschiedenen ,malen1 bis zu zwei ,schoppen7 und fr solche1 die mit aus dem krankhaften ,blute herrhrenden ,ausschlgen behaftet sind4 7,morgens und nachmittags je einen ,schoppen47 ,es ist merkwrdig1 wie gerade diese ,frucht von der ,erde den ,menschen so reichlich gereicht wird4 ,da unser ,verstndnis und unsere ,dankbarkeit der liebevollen ,freigebigkeit ihres und unseres ,schpfers jederzeit entsprechen mchte6 ,fenchel4 7,foeniculum officinale ,all47 ,die ,fenchelkrner drfen in keiner ,hausapotheke fehlen1 da das ,leiden1 in welchem sie ,hilfe schaffen1 so gar hufig vorkommt2 ich meine die ,kolik mit ihrer ,begleitschaft1 den krampfartigen ,zustnden4 ,schnell siede die ,mutter einen ,lffel voll ,fenchel in einer ,tasse ,milch #e-aj ,minuten lang und gebe den ,heiltrank dem ,kranken so warm wie mglich 7nie zu hei1 da man im ,innern nichts verbrennt47 ,die ,wirkung ist meist sehr gut und sehr schnell4 ,die rasch sich verbreitende ,wrme stillt die ,krmpfe1 die ,kolik lt nach und verschwindet4 uerlich soll1 wie solches an anderer ,stelle angegeben ist1 ein warmer ,aufschlag von ,wasser und ,essig 7halb und halb7 auf den ,unterleib zu liegen kommen4 ,fenchelpulver1 wie ,gewrz auf ,speisen gestreut1 vertreibt die ,gase aus dem ,magen und den unteren ,regionen4 ,das ,pulver wird gewonnen1 indem man ,fenchelkrner im ,ofenrohre rstet 7drrt7 und in einer gewhnlichen ,kaffeemhle mahlt4 ,fenchell kauft man in der ,apotheke4 ,fenchel1 als ,augenwasser verwendet1 klingt manchem ,geheilten1 der dies liest1 nicht mehr neu4 ,man koche einen halben ,elffel ,fenchelpulver ab und wasche mit dem ,absud ungefhr dreimal des ,tages die ,augen aus4 ,reinigender und strkender noch wirken die ,augendmpfe4 ,da ich bei jedem ,kopfdampfe behufs ,lsung im ,innern stets ein1 zum ,mindesten ,lffel ,fenchelpulver verwende1 so ist eigentlich mit jedem ,kopfdampf ein solcher ,augendampf verbunden4 hnliche ,wirkungen wie mit ,fenchel erzielt man mit ,anis und ,kmmel4 fters werden zwei oder gar smtliche drei ,heilkrner miteinander vermischt1 zusammen gemahlen und bentzt4 ,foenum graecum4 ,von dem ,samen 7foenum graecum7 des ,bockshornklees 7,trigonella foenum graecum7 wird ein ,pulver bereitet1 das ,vielen derjenigen1 die meine ,wassermittel gebrauchten1 lngst kein ,fremdling mehr ist4 ,sie schtzen es und bentzen es fleiig4 ,man habe keine ,furcht1 es ist ganz unschdlich4 ,nach innen wirkt dasselbe1 als ,tee zubereitet1 khlend bei hitzigen ,fiebern4 ,bei ,halsleiden mit starken ,hitzen im ,halse dient der ,tee als gutes ,gurgelwasser4 ,ein ,kaffeelffel des ,pulvers reicht aus fr eine mige ,tasse ,tee1 die im ,tage1 7alle ,stunden1 auch fter1 ein ,elffel voll7 getrunken oder zum ,gurgeln verwendet wird4 ,was die uere ,anwendung betrifft1 so ist ,foenum graecum das beste von allen mir bekannten ,mitteln zum ,auflsen von ,geschwlsten und ,geschwren4 ,es wirkt langsam1 schmerzlos1 aber bis zum letzten ,tropfen ,eiter ausdauernd und grndlich4 ,man kocht hnlich wie beim ,leinsamen den bekannten ligen ,brei1 den man in kleine ,linnentchlein bringt und auflegt4 ,bei offenen ,fen ziehen solche ,auflagen die sogenannten ,zuschlge81 d4 i4 die ,entzndungen um die ,rnder der ,wunde aus und verhindern die ,bildung des faulen ,fleisches oder gar einer ,blutvergiftung4 ,diese letztere ,anwendung empfehle ich der besonderen ,aufmerksamkeit aller1 denen solche ,fuwunden recht viel ,leid und ,sorge bereiten4 ,foenum graecum kauft man sich in der ,apotheke4 ,hafer oder ,haber4 7,avena sativa ,l47 ,ein tchtiges ,sieden entzieht den ,haferkrnern -- auf gleiche ,weise kann ,gerste behandelt und gebraucht werden -- die innewohnende ,kraft4 ,solches ,getrnk1 nahrhaft1 leicht verdaulich1 khlend bei vorhandenen inneren ,hitzen1 ist fr ,rekonvaleszenten1 die z4 ,b4 durch die ,blattern1 durch den ,typhus und andere hnliche ,krankheiten bermig entkrftet und geschwcht wurden1 ein vorzgliches ,nhrmittel1 ein wahres ,labsal4 ,wie oft bedaure ich es1 da man derlei armseligen ,kreaturen1 die doch vor allem neues1 gesundes ,blut brauchen1 alle mglichen1 nur nicht solche ,getrnke bereitet und bietet6 ,die ,bereitung ist einfach4 ,ein ,liter ,hafer wird #f-hmal mit frischem ,wasser gewaschen1 dann in zwei ,liter ,wasser so lange abgekocht1 bis dieses zur ,hlfte eingesotten ist4 ,in den abgegossenen ,absud rhrt man #b ,lffel ,honig und lt die ,mischung noch einige ,minuten kochen4 ,hagebutten4 ,am ,hundsrosenstrauch 7,heckenrose1 ,rosa canina ,l47 pflckt die auf ihre ,hausapotheke denkende ,mutter nicht allein die schnen ,rosen1 sondern auch mit ,flei die sogenannten ,hagebutten1 und zwar nicht allein zu ,saucen1 sondern auch zu ,heilzwecken4 ,diejenige ,hausmutter wird mit noch grerem ,eifer ihren ,garten und auch fremdes ,eigentum durchmustern1 die in der ,familie ein ,glied hat1 das an ,gries oder an ,nieren- und ,blasenstein1 diesen schrecklichen und schmerzlichen beln leidet4 ,sie wei1 ,hagebuttentee lindert und reinigt die ,nieren und die ,blase4 ,ich kenne einen hochbejahrten ,greis1 welcher in jngeren ,jahren viel an ,gries und ,stein gelitten hat und sich oftmals nicht zu raten und zu helfen wute4 ,man riet ihm diesen ,tee1 und er gewhnte sich mit solcher ,vorliebe daran1 da abends beim ,schlafengehen die seit ,jahren bliche ,tasse nie fehlen darf2 sie ist ihm lieber als ein ,glas des besten ,weines4 ,das sind meine ,spirituosen18 sagt er1 das ist das l1 welches die bald ausgelaufene ,maschine des alten ,krpers tglich von neuem zum ,gange lt48 ,die ,hagebutten werden ausgekernt1 die ,hlsen getrocknet und daraus der ,tee bereitet4 ,harz- oder ,weihrauchkrner4 ,wie die ,kerze trufelt1 so trufelt es manchmal aus der ,rinde der ,tanne oder der ,fichte4 ,ein jeder1 der zur ,sommers- oder zur ,herbstzeit in den ,wald geht1 kann dieses ,trufeln gewahren4 ,wie hngengebliebene ,trnen sehen diese ,harzperlen aus1 wei wie ,wachs1 klar wie ,honig1 frisch wie ,quellwasser4 ,das ,harz ist das ,blut der ,tanne1 der ,fichte1 und wenn ein solcher lebenskrftiger ,baum ins ,fleisch hinein verletzt wird1 so blutet er oft ganz gewaltig4 ,dieses ,harz1 das so zh klebt und dem ,ansehen nach edle1 kernige ,stoffe enthlt1 mu gewi eine besondere ,kraft haben4 #e-f solcher erbsengroen ,harzkgelchen oder ,harztrnen1 lngere ,zeit hindurch tglich eingenommen und geschluckt1 krftigen die ,brust und wirken merkwrdig strkend auf die inneren ,gefe4 ,ich kannte einen sehr schwchlichen ,priester1 der tglich ein greres ,quantum dieser harzigen ,flssigkeit zu sich nahm4 ,diesem ,kraftsyrup81 meinte er1 verdanke ich die ,erstarkung meiner ,brust48 ,diese ,harzpillen kann derjenige1 dem sie der nahe ,wald nicht liefert1 durch ,weihrauchkrner weier ,sorte ersetzen4 ,weihrauch ist ja auch nur ein feines ,harz4 #f-h solcher ,krner1 auf lngere ,zeit tglich genommen1 bilden eine gute ,brustkur4 ,die ,angst vor ,unverdaulichkeit dieser ,harzsteinchen1 wie sie eine hochgehende ,phantasie befrchten mchte1 soll dir nicht bange machen4 ,die ,natur verarbeitet auch solcherlei ,ware recht gut4 ,heidelbeere4 7,vaccinium myrtillus ,l47 ,um ,jakobi herum gehen die ,kinder so gerne in die ,wlder4 ,die ,heidelbeeren sind reif1 eine ,leibspeise fr die jungen ,springinsfelde4 ,auch alte ,kinder lassen sich diese ,beeren recht gut schmecken4 ,in ,grostdten auf den ,obstmrkten sieht man die schwarzen ,bekannten korbweise stehen2 manches ,studentlein denkt an vergangene schne ,jugendzeit1 wo es mit der kleinen ,schwester in die ,hoidlen8 -- wie die ,schwaben sagen -- ging1 und lt sich von der ,obstfrau fr ein paar ,pfennige die anheimelnden ,schwrzlinge in die ,tasche schtten4 ,kein ,haus sollte sein1 das nicht eine gute ,portion ,heidelbeeren drrt und frs ,jahr aufbewahrt4 ,sie sind zu gar ,vielem ntze4 ,man bringt ,heidelbeeren1 soviel man mit #b-c ,handvoll fassen kann1 in ein ,glas und giet guten1 echten ,branntwein darauf4 ,je lngere ,zeit 7selbst ,jahre lang7 die angesetzten ,beeren stehen1 d4 h4 je besser dieselben ausgezogen werden1 um so schrfer wird und wirkt die ,medizin solchen ,beerengeistes4 ,wer an leichten ,diarrhen leidet1 nehme von ,zeit zu ,zeit einige getrocknete rohe ,heidelbeeren1 verkaue und schlucke sie4 ,sehr oft gengt dieses leichteste ,mittelchen4 ,ich sah ,badegste in groen ,badestdten1 die1 um unangenehmen berraschungen auf dem ,spaziergange vorzubeugen1 von der erfahrenen und umsichtigen ,hausfrau derlei ,diarrhestillpillchen8 mit auf den ,weg bekamen4 ,heftiges1 andauerndes ,abweichen1 mit groen ,schmerzen verbunden1 bei dem mitunter ,blut abgeht1 stillt ein ,lffel ,heidelbeerbranntwein1 genommen in ,liter warmen ,wassers4 ,nach #h-aj ,stunden kann man die gleiche ,medizin nochmals nehmen4 ,eine dritte ,repetition wird kaum mehr notwendig sein4 ,suche man in der ,apotheke ein unschuldigeres und doch wirksameres ,mittel6 ,bei gefhrlichen ,ruhrerkrankungen arbeitet derselbe ,heidelbeergeist der ueren ,wasseranwendung 7warme ,aufschlge von ,wasser und ,essig auf den ,unterleib7 von innen beraus wirksam entgegen4 ,unter den ,tinkturen unserer ,hausapotheke ist die ,heidelbeertinktur die erste und unentbehrlichste4 ,sie dient in all den oben bezeichneten ,fllen und ist einer der wrmsten ,freunde des ,unterleibes4 ,die ,dosis richtet sich nach dem ,grade des bels3 die kleinste betrgt #aj-ab ,tropfen auf ,zucker1 die strkere etwa #cj ,tropfen1 die strkste und grte einen ,kaffeelffel1 in warmem ,wasser oder in ,wein 7#f ,lffel voll7 genommen4 ,heublumen4 ,zahlreiche mndliche und schriftliche ,berichte haben mich belehrt1 da viele ,leute nicht wissen1 was sie sich unter ,heublumen8 vorzustellen haben4 ,was man in der ,heilkunde unter diesem ,namen versteht1 ist bereits beim ,heublumenfubad 7,s4 #dj7 erwhnt worden4 ,an dieser ,stelle mchte ich nur noch den ,heublumen das ,wort reden und im allgemeinen auf deren ,verwendung hindeuten4 ,bei beginnender ,blutvergiftung1 bei erfrorenen ,gliedern1 bei krampfhaften ,unterleibserscheinungen u4 ,a4 haben mich die angeschwellten8 7heiberbrhten7 ,heublumen nie im ,stiche gelassen4 ,bei ,rheumatismus1 ,gicht1 bei skrophulsen ,zustnden leisten ,wickel und ,hemden1 in warmen ,heublumenabsud eingetaucht1 vortreffliche ,dienste4 ,es verstnde mich aber jener nicht recht1 der bei den genannten ,krankheitserscheinungen mit den ,heublumen allein auszureichen meinte4 ,die einzelnen ,flle im dritten ,teile tun dies zur ,genge dar4 ,holunder1 schwarzer4 7,sambucus nigra ,l47 ,dem ,hause am nchsten stand in den guten alten ,zeiten der ,holunderbusch2 jetzt ist er vielfach verdrngt und ausgerottet4 ,es sollte kein ,wohnhaus geben1 wo er nicht gleichsam als ,hausgenosse in der ,nhe wre oder wieder in die ,nhe gezogen wrde2 denn am ,holunderbaum sind wirksam die ,bltter1 die ,blten1 die ,beeren1 die ,rinde und die ,wurzeln4 ,zur ,frhlingszeit sucht die krftige ,natur manche ,stoffe1 die sich im ,krper den ,winter ber angesammelt haben1 zu entfernen4 ,wer kennt nicht diese ,zustnde1 die sogenannten ,frhlingskrankheiten18 wie ,ausschlge1 ,abweichen1 ,kolik und hnliches8 ,wer durch eine ,frhlingskur ,sfte und ,blut reinigen und verlegene ,stoffe in leichter und natrlicher ,weise ausscheiden will1 der nehme #f-h ,bltter des ,holunderbaumes1 schneide sie klein1 wie man ,tabak schneidet1 und lasse den ,tee etwa zehn ,minuten lang sieden4 ,dann nehme er in der ganzen ,kurzeit tglich des ,morgens nchtern eine ,tasse solchen ,tees1 eine ,stunde spter sein ,frhstck4 ,dieser einfachste ,blutreinigungs-,tee subert die ,maschine des menschlichen ,krpers in vortrefflicher ,weise und ersetzt armen ,leuten die ,pillen und ,alpenkruter u4 a41 die in feinen ,schachteln und ,schchtelchen heutzutage die ,runde machen und oft ganz sonderbare ,wirkung tun4 ,wie im ,frhlinge1 so kann diese ,kur auch zu jeder anderen ,jahreszeit vorgenommen werden4 ,selbst die gedrrten ,bltter liefern guten ,tee zur ,auflsung und ,reinigung4 ,wer hat nicht schon von ,holunder-,blten zubereitete ,kuchen 7die schwbischen sogenannten ,kchlein87 gegessen8 ,viele ,leute backen dieselben gerade zu der ,zeit1 in welcher der ,baum im weien ,frhlingsschmucke prangt1 und sagen1 diese ,bltenkuchen schtzen vor ,fieber4 ,ich kenne einen ,ort1 in den der ,schttelfrost sehr hufig ,einzug hlt4 ,dort sieht man im ,frhling auf jedem ,tisch diese ,holunderblten- oder ,fieberkuchen4 ,spitzfindig und kritisch habe ich dies noch nie untersucht2 die ,leutchen mgen ganz ruhig bei ihrem ,glauben bleiben2 denn solche ,kost ist gut und gesund4 ,auch die ,holunderblte reinigt1 daran zweifelt niemand1 und es wre gut1 wenn in jeder ,hausapotheke eine ,schachtel gedrrter ,blten aufbewahrt wrde4 ,der ,winter ist lang und es kann ,flle geben1 in denen ein derart lsendes und schweitreibendes ,mittelchen beraus treffliche ,dienste leistet4 ,schaden kann solcher ,tee niemals bringen4 ,bei ,organismen1 in welche die ,wassersucht ,einzug halten1 sich ansetzen will1 treibt die ,holunderwurzel1 als ,tee zubereitet1 so krftig ,wasser aus1 da sie kaum von irgend einem andern ,medikament bertroffen wird4 ,dabei ist die ,wirkung ganz schuldlos4 ,die ,beere1 welche zur ,herbstzeit hufig gekocht und als ,brei1 als ,mus gegessen wird1 wurde von den ,alten hochgeschtzt als ,blutreinigungsmittel4 ,meine selige ,mutter hat alle ,jahre #ad ,tage bis #c ,wochen lang eine solche ,holunderkur vorgenommen4 ,dieses war der ,hauptgrund1 weshalb unsere ,altvordern noch vor #ej bis #fj ,jahren mindestens ein paar ,holunderbume vors ,haus pflanzten4 ,wie die hohen ,herrschaften heutzutage zu der teuren ,traubenkur wandern1 oft nach fernen ,lndern1 so gingen unsere ,eltern und ,groeltern in die ,kur zum ,hollunderbaum1 der sie in nchster ,nhe so billig und oft viel besser bediente4 -- ,vor mehreren ,jahren kam ich in ein sterreichisches ,alpenland4 ,da sah ich zu meiner groen ,freude auch den ,holunderbaum noch in ,ehren4 ,ja daran18 sagte mir ein alter ,bauer1 lassen wir keine ,beere zugrunde gehen48 ,wie einfach1 wie rationell 7vernnftig67 ,die ,vgel selbst1 ehe sie ihre ,herbstwanderung antreten1 suchen noch berall den ,holunderbaum auf1 um ihr ,blut zu reinigen und ihre ,natur zur weiten ,wanderung zu strken4 ,wie schade1 da der ,mensch alle diese ,naturtriebe1 den gesunden ,sinn8 vor lauter ,kunst und ,geknsteltem nicht mehr fhlt und achtet6 ,wird die ,beere mit ,zucker oder besser mit ,honig eingekocht1 so dient diese ,masse zur ,winterszeit besonders solchen ,leuten vorzglich1 die wenig ,bewegung haben1 die mehr zu ruhiger1 sitzender ,lebensweise verurteilt sind4 ,ein ,lffel voll von solchem ,eingekochten in ein ,glas ,wasser gerhrt1 gibt den herrlichsten ,khl- und ,labetrunk ab1 reinigt den ,magen1 wirkt auf ,urinausscheidung und gnstig auf die ,nieren4 ,viele ,landleute drren die ,beeren4 ,verkocht man diese gedrrten ,beeren zu ,brei oder siedet man sie ab zu ,tee oder it sie drr1 in allen ,formen wirken sie sehr gut bei heftigem ,abweichen4 ,weil man sich an die beraus guten ,dienste des ,holunderbaumes1 dieses treuen und frher so geachteten ,hausfreundes1 nicht mehr erinnerte1 deshalb hat man denselben vielfach verworfen4 ,da der alte ,freund wieder zu neuem ,ansehen kommen mchte6 ,honig4 ,die frheren ,generationen behaupteten1 junge ,leute sollten ja nicht viel ,honig essen1 er sei fr sie viel zu stark2 den ,alten dagegen helfe er nochmals auf den ,gaul84 ,ich habe den ,honig vielfach verwendet und stets gefunden1 da er von vorzglicher ,wirkung ist4 ,er wirkt lsend1 reinigend1 strkend4 ,als ,beimischung zu ,tee fr ,katarrhe und ,verschleimungen bentzt man den ,honig seit langer ,zeit4 ,die ,landleute verstehen es gut1 fr uere ,geschwre die ,honigsalbe anzuwenden4 ,wer nicht die ,gewandtheit besitzt1 solche ,geschwre mit ,wasser zu behandeln1 dem rate ich entschieden1 vor jeder anderen ,schmiererei nach diesem einfachen1 unschdlichen und wirksamen ,mittel zu greifen4 ,die ,bereitung ist hchst einfach4 ,man nimmt halb ,honig1 halb weies ,mehl und rhrt die ,mischung durch ,zugieen von wenig ,wasser gut durcheinander4 ,die rechte ,honigsalbe soll ziemlich fest1 nicht flssig sein4 ,auch nach innen wirkt der ,honig bei verschiedenen kleineren beln heilkrftig4 ,kleinere ,magengeschwre soll er rasch zusammenziehen1 reifen und ausheilen4 ,ich wrde nicht raten1 den ,honig rein1 dagegen es sehr anempfehlen1 den ,honig mit einem passenden ,tee vermengt zu nehmen4 ,ohne ,beimischung wirkt dieser edle ,extrakt zu stark2 noch bevor er den ,hals passiert1 hat er diesen schon rauh8 gemacht4 ,wem das ,schlucken wegen ,katarrh oder eines hnlichen ,uebels schwer geht1 lasse einen ,kaffeelffel ,honig in ,liter ,wasser aufkochen4 ,jeder ,snger hat so das herrlichste und seste ,gurgelwasser4 ,selbst wenn ein ,tropfen hinunterrinnt1 braucht man sich vor dem ,magenverderben und ,vergiften nicht zu frchten4 ,das reinigende und strkende ,honig-,augenwasser ist bekannt4 ,siede einen ,kaffeelffel ,honig in ,liter ,wasser fnf ,minuten lang2 alsbald kannst du das ,augenlppchen eintauchen4 ,eines noch liegt mir am ,herzen4 ,ich kenne einen ,herrn von mehr als achtzig ,jahren4 ,dieser bereitet sich seinen ,tischwein tglich selbst4 ,er giet einen ,elffel echten ,honig in siedendes ,wasser und lt dieses eine ,weile kochen4 ,der ,trank ist fertig2 er soll gesund sein1 krftigen und vortrefflich munden4 ,meine ,gesundheit und meine ,rstigkeit in solchem ,alter18 meinte der ,greis1 verdanke ich diesem ,honigwein48 ,mag sein6 ,soviel kenne ich aus eigener ,erfahrung 7ich habe sehr viel ,honigwein bereitet1 sehr viel trinken sehen1 selbst auch manchmal ein ,glas getrunken73 dieser ,wein wirkt lsend1 reinigend1 nhrend und strkend4 ,nicht nur dem schwachen1 auch dem starken ,geschlechte wrde so ein ,trank alle ,ehre machen4 ,ich denke dabei stets an den ,honigmet der alten ,deutschen4 ,diesem unverflschten ,biere schrieben sie1 wie ,tacitus erzhlt1 hauptschlich ihre ,gesundheit und ihr hohes ,alter zu4 ,wer als echter ,sohn urdeutscher ,vter sich einmal also gestimmt fhlt1 kann das ,rezept dieses auer ,gebrauch gekommenen ,getrnkes auf ,seite #afa finden4 ,huflattich4 7,tussilago farfara ,l47 ,der ,schpfer hat manches ,kraut und manche ,pflanze wachsen lassen1 die man wenig achtet oder gar verachtet1 so da man eine ,freude hat1 einer solchen ,pflanze einen ,futritt geben zu knnen4 ,dieses ,schicksal trifft auch den ,huflattich1 weil er gewhnlich als das reinste ,unkraut gilt4 ,wer aber diese ,pflanze kennt1 wird sie hochschtzen und als vorzgliches ,hausmittel behandeln4 ,zum ,reinigen der ,brust und zum ,subern der ,lungen ist es sehr ratsam1 ,lattichtee zu trinken4 ,engbrstigkeit und ,husten kann recht leicht durch diese eine ,pflanze gehoben werden1 besonders wenn eine ,anlage zur ,schwindsucht vorhanden ist4 ,diese ,bltter knnen1 auf ein ,tuch geheftet oder auch ohne dasselbe1 auf die ,brust gelegt werden4 ,sie ziehen die ,hitze aus1 hemmen ,schwchen oder entfernen die ,fieber4 ,vorzglich wirken diese ,bltter auf offene ,geschwre gelegt2 sie nehmen die ,hitze1 den ,zuschlag 7,rte7 und ziehen die schdlichen ,stoffe nach auen4 ,ganz besonders wirksam zeigen sich die ,bltter bei offenen ,fen1 wenn die ,stellen blau und schwarz1 stark entzndet sind2 sie nehmen die ,hitze und den ,schmerz1 und wiederholt aufgelegt sind sie ein ausgezeichnetes ,heilmittel4 ,also bei hitzigen ,geschwren1 bei ,rotlauf1 ,gesichtsrose und hnlichen ,zustnden haben wir im ,huflattich ein vorzgliches ,mittel4 ,diese ,huflattichbltter knnen auch im ,schatten getrocknet1 zu ,pulver gerieben und als solches eingenommen werden2 tglich zwei- bis dreimal jedesmal ein bis zwei ,messerspitzen voll2 dieses ,pulver kann sogar in der ,kost genommen werden4 ,johanniskraut4 7,hypericum perforatum ,l47 ,das ,johanniskraut fhrte seiner groen ,wirkungen wegen frher den ,namen ,hexenkraut4 ,heutzutage sind seine ,leistungen und es selbst ganz vergessen4 ,dieses ,heilkraut bt besonderen ,einflu aus auf die ,leber2 sein ,tee ist ihr vorzglichstes ,heilmittel4 ,eine kleine ,beimischung von ,alopulver erhht die ,wirkung1 die sich im ,urin zeigt1 der oft ganze ,flocken unreiner ,krankheitsstoffe mitschwemmt4 ,kopfleiden1 die von wsserigen ,stoffen oder ,verschleimungen im ,kopfe1 auch von zum ,kopfe dringenden ,gasen herrhren1 ,magendrcken1 leichte ,verschleimungen von ,brust und ,lunge heilt ,tee von ,johanniskraut in ,blde4 ,mtter1 denen kleine ,bettnsser viel ,arbeit und ,sorge bereiten1 wissen von der strkenden ,wirkung solchen ,tees manches zu berichten4 ,in ,ermangelung von ,johanniskraut wende man fr all die genannten ,zustnde die ,schafgarbe 7,achillea millefolium ,l47 an4 ,kamille4 7,matricaria chamomilla ,l47 ,kamillentee wird bei ,erkltungen1 besonders wenn diese fieberartige ,zustnde begleiten1 bei ,grimmen 7heftigem ,leibweh71 ,krmpfen1 starken ,kongestionen usw4 verwendet2 die ,kamillensckchen sodann1 die trefflichen ,wrmer bei verschiedenen ,zustnden1 sind in jedem ,hause so liebe ,bekannte1 da es berflssig erscheint1 darber ein ,weiteres zu sagen4 ,kampher4 7,laurus ,camphora ,l47 ,die ,anwendung von ,kampher ist eine allgemein bekannte und gebte4 ,derselbe wirkt lindernd1 erweichend1 schmerzstillend4 ,zur ,verwendung kommt der ,kampher im ,kampherspiritus und im ,kampherl4 ,der ,kampherspiritus wird bereitet1 indem man ein ,stck ,kampher1 so gro wie eine ,haselnu1 in einem viertel ,liter ,spiritus auflst1 und dient nur uerlich zum ,einreiben bei ,quetschungen1 ,verrenkungen1 rheumatischen und krampfhaften ,zustnden4 ,viele bentzen ihn zur ,strkung und ,krftigung irgendeines ,gliedes2 sie tun vollkommen recht4 ,kampher1 in ,bauml1 ,salatl oder ,mandell so lange gerieben1 bis er aufgelst ist1 gibt das ,kampherl4 ,es erweist sich als vortrefflich zu ,einreibungen bei ,rheumatismus und ,rckenschmerzen und lindert die groen ,schmerzen1 welche ,gichtarten und hnliche ,geschwlste und ,verknorpelungen verursachen4 ,kleie4 ,wie unbegreiflich wir ,menschen uns in manchen ,stcken benehmen1 das zeigt so recht1 wenn auch nur in einem kleinen1 unscheinbaren ,punkte1 die ,behandlung der ,kleie4 ,jede ,dienstmagd wirft die ,kleie den ,schweinen vor1 die ,kleie1 die1 ich mchte sagen1 gesndere und krftigere ,nhrstoffe enthlt als das ,mehl selbst4 ,viel vernnftiger wrde diejenige ,hausmutter handeln1 welche die nahr- und heilkrftige ,kleie sorgfltig in selbsteigenen ,verwahr nhme und dieses edle1 nahrhafte und gesunde ,heilmittel ihren schwachen ,kindern gnnte4 ,schwchlingen1 ,rekonvaleszenten und ,kindern ist nichts lieber als leichtverdauliche ,speisen4 ,was die schwchste ,natur noch verarbeiten kann1 ist ein ,absud der ,kleie1 gleichsam der ,extrakt der ,frucht selbst4#bd ,man nehme ,weizen- oder ,kornkleie und koche sie drei ,viertelstunden in heiem ,wasser4 ,dann presse man die ,kleie aus1 mische in den ,absud ,honig und lasse die ,mischung nochmals eine ,viertelstunde aufkochen4 ,von dem fertigen ,kleientrunke nehme der ,patient zweimal im ,tage je einen ,viertelliter4 ,semmelbrot1 das er in den sen ,saft taucht1 wird ihm sehr gut schmecken4 ,fr ,kinder und alte ,leute wei ich kaum einen besseren ,trank2 mit ,dank werden dieselben stets dieses ,labsal begren4 ,da wir alle doch wieder einfacher1 gengsamer1 natrlicher zu werden strebten6 ,gott gebe es2 viel hngt davon ab6 ,knochenmehl4#be ,von diesem ,knochenkohlenpulver bereite ich mir stets drei ,sorten4 ,die erste ,sorte ist das sogenannte a7 ,schwarze ,pulver4 ,ich nehme gesunde ,knochen eines gesunden1 geschlachteten ,stckes ,vieh und setze dieselben so lange der ,glhhitze aus1 bis die ,knochen zu ,kohle verbrannt sind4 ,diese schwarzen ,knochenkohlen werden fein zerstoen1 und das beraus einfache und unschdliche schwarze ,pulver ist fertig4 ,als zweite ,sorte verwahre ich das sogenannte b7 ,weie ,pulver4 ,ich brenne die ,knochen wie ,kalk1 d4 h4 so lange1 bis sie das ,aussehen haben wie frischgebrannter ,kalk4 ,in der ,tat habe ich ja auch der ,hauptsache nach ,kalk vor mir2 denn die beigemengten ,salze oder anderen ,stoffe bilden bei weitem den kleinsten ,teil4 ,die verkalkten ,stoffe werden wieder pulverisiert1 d4 h4 zu ,pulver zermalmt1 und ich habe ein ,pulver1 welches das ,ansehen hat wie ,kreidemehl1 das sogenannte weie ,pulver4 ,eine dritte ,sorte nenne ich das c7 ,graue ,pulver4 ,ein ,teil weies ,pulver1 ein ,teil schwarzes ,pulver1 ein ,teil zerstoener weier ,weihrauchkrner drften in der ,farbenmischung ungefhr auf grau herauskommen4 ,daher der ,name4 ,wer meine ,bemerkungen zu der ,rubrik ,kreidemehl8 gelesen hat1 wird verstehen1 weshalb das ,knochenkohlenpulver in meiner ,hausapotheke eine ,rolle1 und zwar eine sehr wichtige ,rolle spielt4 ,nach schweren ,krankheiten und bei ,patienten1 die recht geschwcht1 an ,krften tief heruntergekommen sind1 ist die ,wirkung am auffallendsten4 ,ich selbst konnte manchmal mein ,staunen nicht unterdrcken4 ,unklar knnte erscheinen1 weshalb ich drei verschiedene ,pulver von denselben ,knochen bereite4 ,die drei ,arten des ,knochenkohlenpulvers entsprechen verschiedenen ,arten der ,schwche1 an welcher die ,patienten leiden4 ,rekonvaleszenten1 die eine ,krftigung des ,gesamtorganismus notwendig haben1 selbst ,kinder1 die wie verkmmerte ,waldbumlein ein elendes ,dasein fristen und1 man wei nicht warum1 mit den ,jahren doch nicht an ,kraft zunehmen 7hieher zhlen besonders die ,kinder1 welche an der sogenannten ,englischen ,krankheit leiden71 bekommen das schwarze ,pulver tglich in ,wasser oder in der ,speise1 ein bis zwei ,messerspitzen4 ,patienten1 bei denen ich sehe1 da die ,maschine nur langsam und trge arbeitet1 da es mit der ,verdauung und ,blutbildung schlecht bestellt ist1 da manche ,bestandteile des ,krpers nur karg und unregelmig das bekommen1 was sie zum ,wachstum1 zum ,ansatze notwendig brauchen1 da insbesondere das ,knochengerste wie ein bauflliges ,mauergerst wackelt und am ,zusammenbrechen ist1 solche bekommen das weie ,kalkpulver4 ,wie die ,mutter dem ganz ,kleinen ,mehlbrei gibt1 der dem noch zahnlosen ,milchkindlein mund- und magengerecht ist1 so bediene ich sozusagen die armen1 hungrigen ,knochen mit ,knochenmehl1 auf da sie einzeln und im ,ganzen wieder zusammenhalten4 ,wie die ,beimischung des ,weihrauches besagt1 wird das graue ,pulver insbesondere denjenigen ,patienten oder ,rekonvaleszenten verabreicht werden1 bei denen die inneren ,gefe in groem ,schwchezustande sind4 ,nun hast du1 lieber ,leser1 das ,geheimnis vom schwarzen1 weien und grauen ,pulver1 von dem viele1 sehr viele ,patienten zu erzhlen wissen1 und worber schon so viel geraten und disputiert worden ist4 ,glaube mir1 durch diese ,pulver allein htte ich ein reicher ,mann werden knnen6 ,ich verabscheue und verurteile im ,prinzip die ,geheimmittelei und stimme vollkommen jenen bei1 welche dieselbe als ,pfuscherei und ,quacksalberei brandmarken und verdammen4 ,meine ,mittel brauchen das hellste ,tageslicht nicht zu scheuen4 ,jeder prfe und whle das ,beste6 ,kohlenstaub4 ,kohlenstaub wird stets aus ,holzkohle bereitet4 ,den feinsten und besten liefert das ,lindenholz1 den selbst manche ,apotheker bereiten4 ,in ,ermangelung von ,lindenholzkohlen reicht jede ,holzkohle aus4 ,je frischer sie ist1 desto bessere ,dienste tut sie4 ,die frischeste ,kohle ist die soeben aus dem ,feuer geholte4 ,zerdrcke sie fein und du hast den oben genannten ,kohlenstaub6 ,nach ,krankheiten1 in denen die ,verdauungsorgane schwer gelitten haben1 erleichtert diese unsere ,kohle die ,arbeit um ein gutes ,stck4 ,es klingt vielleicht sonderbar1 aber es ist so4 ,am leichtesten nehmen solche ,rekonvaleszenten den ,kohlenstaub in ,milch mit etwas ,zucker4 ,das ,quantum darf tglich einen mittleren ,elffel ausmachen und auf einmal oder in zwei ,malen genommen werden4 ,auszehrende drfen tglich im ganzen zu verschiedenen ,zeiten zwei ,schoppen ,milch trinken und in jeden ,schoppen 7,glas7 einen ,lffel ,kohlenstaub mischen4 ,besondere ,wirkung erzielt man bei ,leberkrankheiten4 ,das ,pulver werde wieder in ,milch genommen4 ,auf alle eiternden1 netzenden ,geschwre gepudert1 tglich ein- bis zweimal1 saugt der ,kohlenstaub auf und befrdert und beschleunigt durch diese ,auftrocknung die ,neubildung der ,haut4 ,kreidemehl4#bf ,wer hat nicht schon gesehen1 wie nicht allein die ,hhner1 sondern auch andere ,haustiere ,krnchen von ,kalk oder ,mrtel verschlucken8 ,und wer hat nicht schon gehrt1 wie es notwendig geworden ist1 vor manchem ,kinde die ,schulkreide zu verstecken1 weil es sonst dieselbe entwendet und mit leidenschaftlichem ,behagen das ,stck wie ,zucker zerbeit und it8 ,sollte die ,kreide bei manchen ,zustnden dem ,menschen in der ,tat dienlich sein8 ,obige ,vorkommnisse mahnen zu reiflichem ,nachdenken4 ,ich habe ,kreidemehl in groen ,quantitten selbst angewendet und viele es anwenden lassen4 ,die ,erfolge waren ganz merkwrdige1 d4 i4 beraus gnstige4 ,die ,kreide enthlt ,kalk1 ,schwefel und andere ,stoffe oder sagen wir lieber ,baumaterialien1 welche der menschliche ,krper notwendig braucht1 insbesondere zum ,bau des ,knochengerstes1 dieses herrlichen und kunstfertigen ,baues des tchtigsten ,baumeisters4 ,bei ,schwchlingen knnte der ,bau miraten oder an ,festigkeit einben2 es fehlt ihnen gleichsam der gute ,kalk1 der alles andere1 ,sand und ,steine1 bindet4 ,diesen1 selbst ,kindern1 die recht schwach sind1 gebe ich ,kreidemehl1 tglich eine ,messerspitze in ,wasser oder in der ,speise4 ,da das ,mehl geschmack- und geruchlos ist1 nimmt man es sehr leicht4 ,wer an schwacher ,verdauung leidet1 wer berhaupt bei aller ,pflege nicht recht wachsen oder gedeihen will1 probiere einmal tglich das oben angegebene ,quantum ,kreidemehl4 ,hier ist gegypst18 lie ,franklin mit solchem oder wenigstens hnlichem ,kreidestaub auf ein herrlich prangendes ,kleefeld in groen ,lettern schreiben4 ,bei diesem oder jenem wurde gekreidet18 knnte ich von vielen ,patienten sagen1 die mir unter die ,hnde geraten sind4 ,vor allen anderen ,kranken empfehle ich diesen weien ,staub ,bleichschtigen1 die jeden ,tag nicht eine1 sondern zwei ,messerspitzen -- die eine in der ,frhe1 die andere abends -- nehmen sollen4 ,ihr ,wei wird dieses ,wei bald wieder ins gesunde1 lebensfrische ,rot verwandeln4 ,wirksamer noch als ,kreidemehl ist ,knochenmehl4 ,kmmel 7,carum ,carvi ,l47 siehe oben unter ,fenchel8 ,s4 #abh4 ,lavendel1 ,spike 7,lavandula vera ,,dc47 siehe unten ,s4 #adg bei ,spikl84 ,lebertran4 ,ein tchtiger ,militrarzt tat mir gegenber einst den ,ausspruch3 ,mit ,lebertran wird groer ,unfug getrieben1 und schlechter ,lebertran hat oft schon recht bittere ,folgen nach sich gezogen4 ,es gibt ,inseln1 dort wirkt er bei skrofulsen ,zustnden4 ,sonst aber verachte ich ihn48 ,niemand ist an dieses ,urteil gebunden4 ,ich fr meine ,person verwende denselben nie4 ,als ,heilmittel gilt er mir nicht1 und da ich schlechten ,lebertran als ,nhrmittel frchte1 gebe ich zur ,nahrung anderes1 welches das reichlich ersetzt und bringt1 was ,lebertran bringen soll4 ,leinsamen4 7,linum usitatissimum ,l47 ,die ,leinsamenumschlge oder ,aufleger sind allbekannt und allgemein in bung4 ,mit denselben erzielt man hnliche ,wirkung 7khlend1 aufweichend1 lsend1 ausziehend7 wie mit ,foenum graecum4 ,ich gebe letzterem den ,vorzug1 da es mit mehr ,kraft und ,energie den ,feind angreift4 ,lindenblten4 7,tilia grandifolia und parvifolia ,ehrh47 ,fast nur noch ltere ,leute der alten ,schule sammeln die einst so beliebten ,lindenblten4 ,sie haben ganz recht und mgen nur treu und konservativ bleiben4 ,der ,lindenbltentee ist neben dem ,holunderbltentee der bekannteste ,schwitztee4 ber das ,schwitzen1 wie es in der ,regel betrieben1 vielmehr dem mihandelten ,krper ausgepret wird1 habe ich meine fr dasselbe nicht gnstigen ,sonderansichten4 ,dagegen verwende ich die ,blten sehr gerne fr die den ,schwei erzeugenden und das ,schwitzen ersetzenden ,dmpfe4 ,trefflich wirkt solcher ,tee bei altem ,husten1 bei ,verschleimungen der ,lunge und ,luftrhre1 bei ,unterleibsbeschwerden1 die ihren ,ursprung in der ,verschleimung der ,nieren haben4 ,statt der ,lindenblten verwende ich vielfach das ,johanniskraut mit oder ohne ,mischung von ,schafgarbe2 siehe ,johanniskraut oben ,seite #acf4 ,lungenkraut siehe unten ,s4 #adh4 ,malve oder ,stockrose4 7,althaea rosea ,l47 ,unter den ,blumen im ,garten drfen die ,malven nicht fehlen4 ,als der gute ,schpfer ihre uns erfreuende ,blte malte1 hat er mit der ,farbe in jedes ,blttchen einen ,tropfen ,heilsaft gegossen4 ,die ,malvenblten1 besonders die der schwarzen ,malve1 als ,tee bereitet1 heilen ,halsgebrechen und lsen ,verschleimungen auf der ,brust4 ,gewhnlich mischt man diese ,blten mit jenen des ,wollkrautes4 ,zu ,dmpfen1 mgen dieselben zum ,einatmen oder insbesondere als ,ohrendmpfe dienen1 erweist sich die ,malve als sehr ntzlich4 ,mandell4 ,das se ,mandell soll unter den len der ,hausapotheke einen der ersten ,pltze einnehmen4 ,dasselbe wirkt bei verschiedenen ,leiden und ,gebrechen1 innerlichen wie uerlichen1 lindernd1 khlend1 lsend4 ,bei ,verschleimungen in der ,luftrhre1 im ,magen lst es auf und stellt in letzterem ,falle den ,appetit und die ,verdauung wieder her4 ,bei ,entzndungen1 besonders bei der gefrchteten ,lungenentzndung1 khlt es4 ,solche ,kranke sollen tglich drei- bis viermal je einen ,kaffeelffel ,mandell einnehmen4 uerlich angewendet dient dieses l vorzglich bei den verschiedenen ,ohrenleiden4 ,bei ,ohrensausen1 ,ohrenreien1 ,ohrenkrampf1 bei verhrtetem ,ohrenfett ist ,mandell das beste mir bekannte schmerzstillende1 eventuell auflsende ,mittel4 ,man giee sechs bis acht ,tropfen in das leidende ,ohr und verstopfe dieses mit ,baumwolle4 ,wer durch ,erkltung1 ,zugluft1 rheumatische ,zustnde am ,gehr gelitten hat1 giee den einen ,tag in das eine ,ohr sieben bis acht ,tropfen1 den andern ,tag in das andere ebensoviel und verstopfe jedesmal die ffnung4 ,nach einigen ,tagen kann er1 mit lauwarmem ,wasser das innere ,ohr aussplend1 nach dem ,erfolge forschen4 ,besser noch ist der ,patient daran1 welcher sich durch einen ,sachverstndigen sachte mit einem ,ohrenspritzchen behandeln lt4 ,geschwlste mit groen ,hitzen 7,entzndungen7 sollen mit ,mandell zart eingerieben werden2 es lindert den stechenden ,schmerz und khlt die brennende ,hitze4 ,die sogenannten ,schrunden8 der ,landleute1 die manchmal recht wehe tun1 die durch ,sitzen1 ,liegen1 ,reiten usw4 entstandenen ,wunden1 mgen diese was immer fr einen ,krperteil peinigen1 werden durch ,anwendung 7gelindes ,einreiben7 mit sem ,mandell vortrefflich behandelt4 ,wer unser l nicht besitzt1 nehme statt dessen ,salatl2 siehe unten ,seite #adf4 ,minze1 ,pfeffer- und ,wasser-,minze4 7,mentha piperita ,l4 und ,mentha aquatica ,l47 ,pfeffer- 7im ,garten7 und ,wasser-,minze sind verwendbar und in ihren ,wirkungen wenig verschieden4 ,der ,wasserminze1 die strker wirkt1 gebe ich den ,vorzug4 ,die ,minze zhlt zu den ,hauptmitteln1 welche den ,magen strken und die ,verdauung befrdern4 ,schon der wrzige ,geruch zeigt an1 da dieses ,krutchen bezglich seiner ,heilkraft einen vornehmen ,platz einnehmen msse4 ,wer ,minzenkruter bei heftigem ,kopfweh auf die ,stirne bindet1 wird bald schon ein ,nachlassen und eine ,beruhigung fhlen4 ,minzentee1 jeden ,morgen und jeden ,abend eine ,tasse1 befrdert die ,verdauung und macht das ,aussehen gesund und frisch4 ,denselben ,dienst tut das ,pulver1 wenn ich tglich ein bis zwei ,messerspitzen desselben in ,speisen oder in ,wasser nehme4 ,durch ,krankheit sehr ,geschwchte1 bei jeder ,kleinigkeit vom ,herzklopfen ,befallene1 viel an belkeiten und hufigem ,erbrechen ,leidende sollen den ,tee und das ,pulver der ,minze recht oft gebrauchen4 ,minzen-,tee1 in halb ,wasser und halb ,wein bereitet1 mehrere ,tage hindurch tglich eine ,tasse genommen1 nimmt den bel- und faulriechenden ,atem4 ,minzenabsud1 mit ,essig bereitet1 von ,zeit zu ,zeit lffelweise 7ein bis zwei ,kaffeelffel7 genommen1 stillt das ,blutbrechen4 ,minzen1 in ,milch wie ,tee bereitet und warm getrunken1 benehmen die ,unterleibsschmerzen4 ,da doch jede ,hausfrau diesen wohledlen ,pflnzchen neben der ,raute ein ,eckchen im ,garten anweisen mchte6 ,sie lohnen die ,mhe allein schon durch den ungemein erfrischenden ,wohlduft1 den sie bei jeder ,berhrung freigebigst in unsere ,hand legen4 ,mistel4 7,viscum album ,l47 ,diese ,schmarotzerpflanze1 die insbesondere auf alten ,bumen gut gedeiht1 ist gleichwohl eine treffliche ,heilpflanze4 ,ihre ,heilwirkungen erstrecken sich in erster ,linie aufs ,blut1 und ich kann den ,mttern nicht genug ans ,herz legen1 recht gute ,bekanntschaft mit diesem ,kraute zu machen4 ,tee von ,mistel stillt ,blutflsse4 ,ich knnte eine ,reihe von ,fllen aufzhlen1 bei denen eine einzige ,tasse zur ,stillung gengt hat4 ,auch bei anderen ,strungen im ,blutumlaufe kann diese ,pflanze und ihr durchaus unschdlicher ,tee zu ,rate gezogen werden4 ,mit ,misteln kann man 7zur ,hlfte7 ,zinnkraut mischen2 auch ,santala1 ein rotes ,pulver1 dient gut zur ,beimengung2 siehe ,santala8 unten ,s4 #adf4 ,nelkenl4 ,das ,nelkenl wirkt hnlich wie das ,mandel- und das ,salatl1 mit denen es auch hufig vermischt wird4 ,als besonders dienlich hat es sich mir erwiesen gegen faule ,gase und verdorbene1 faule ,sfte und ,stoffe im ,magen4 ,in der ,regel nimmt man das ,nelkenl auf ,zucker1 tglich ein- bis zweimal1 je #d bis #f ,tropfen4 ,raute1 ,garten- oder ,wein-,raute4 7,ruta graveolens ,l47 ,diese edle1 heilkrftige ,pflanze ist leider noch allzu wenig bekannt1 das heit in ihren vorzglichen ,wirkungen anerkannt4 ,die ,pflanzen reden zu uns durch ihren ,geruch4 ,wie klar und durchdringend meldet die ,raute ihren guten ,willen1 uns ,menschen1 fr die sie geschaffen1 zu helfen1 verschiedenes ,leid zu lindern1 als wenn jedes der kleinen ,blttchen gleichsam ein ,znglein wre4 ,da wir dieses ,sprechen stets verstnden6 ,die ,raute wirkt1 wie und wo immer sie angewendet wird1 strkend und krftigend4 ,wer nur ein ,blttchen kaut1 kann diese ,wirkung alsbald auf der ,zunge verspren4 ,dazu erquickt sein ,geschmack die ganze ,mundhhle2 er tut wohl und hlt an wie ,weihrauchduft1 der ein ,haus erfllt4 ,bei ,kongestionen1 das ist ,blutandrang zum ,kopfe bei ,eingenommenheit des ,kopfes1 bei ,schwindel bewhrt sich ,tee von ,raute vortrefflich2 nicht minder bei ,atmungsbeschwerden1 ,herzklopfen und allen ,unterleibs- ,beschwerden und -,zustnden 7,krmpfen usw471 die in ,schwche des ,gesamtkrpers oder einzelner ,organe ihren ,grund haben4 ,ich empfehle diesen ,tee insbesondere allen jenen ,personen1 die zu den genannten ,schwchen1 zu ,krmpfen1 ,hysterie usw4 ,anlage verraten4 ,wer ,raute in ,spiritus ansetzt1 kann statt des ,tees bei den bezeichneten beln tglich 7hchstens7 zweimal #aj bis #ab ,tropfen auf ,zucker nehmen4 ,rautenl wird ebenso genommen4 ,die ,bereitung des letzteren geschieht folgendermaen3 ,gedrrte ,rautenblttchen werden zerquetscht und in ein ,glas gebracht4 ,daran giet man feineres ,salatl und stellt das ,glas lngere ,zeit an die ,wrme4 ,spter giet man den ,inhalt ab und nimmt ihn1 wie angegeben1 tropfenweise4 ,rosmarin4 7,rosmarinus officinalis ,l47 ,ein ,struchen von ,rosmarin darf am ,hochzeitstage keinem ,gaste1 bei solennen ,festlichkeiten keinem rechten ,teilnehmer fehlen4 ,eine ,schande aber wre es nicht minder1 wenn dem ,sammler fr die ,hausapotheke dieses wrzige ,kraut entginge4 ,rosmarin ist ein vorzgliches ,magenmittel4 ,als ,tee zubereitet und getrunken reinigt er den ,magen von ,verschleimungen1 bewirkt guten ,appetit und gute ,verdauung4 ,wer gerne das ,medizinglas auf seinem ,tisch oder ,stuhl prangen sieht1 diesen ,trster in ,krankheiten1 der flle ein solches mit ,rosmarintee und nehme morgens und abends je zwei bis vier ,elffel voll4 ,der ,magen wird bald ,raison annehmen1 d4 i4 nicht mehr lange in der ,verschleimung stecken bleiben4 ,rosmarinwein sodann1 in kleinen ,portionen getrunken1 hat sich als treffliches ,mittel gegen ,herzgebrechen bewhrt4 ,er wirkt beruhigend und bei ,herzwassersucht stark auf ,ausscheidung durch den ,urin4 ,dieselben ,dienste leistet solcher ,wein bei der ,wassersucht berhaupt4 ,in beiden ,leiden nehme man tglich morgens und abends #c bis #d ,elffel oder ein kleines ,weinglschen von dem angenehmen ,tranke1 an den man sich bald gewhnen wird4 ,zur beraus einfachen ,bereitung schneide man eine ,handvoll ,rosmarin mglichst klein1 bringe das ,zerschnittene in eine ,flasche und giee diese mit gutem1 gelagertem 7am besten ,wei-7 ,weine auf4 ,nach einem halben ,tage schon ist der ,abgu als ,rosmarinwein verwendbar4 ,dieselben ,blttchen knnen zu einem neuen ,ansatze nochmals verwendet werden4 ,salatl4 ,salatl ist jede ,sorte 7,art7 von l1 die zur ,bereitung der ,speisen1 besonders des ,salates verwendet wird4 ,im ,handel nennt man es gewhnlich ,tafell1 ,tischl oder ,speisel4 ,die edelste1 vorzglichste dieser ,sorten bildet das reine1 feine ,olivenl4 ,man lese das ber das ,mandell ,gesagte nach2 wenn dieses abgeht1 kommt ,salatl in ,verwendung4 ,bei geringem ,vorrate von ,mandell kann ihm ,salatl beigemischt werden4 ,das hier genannte ,salatl soll reines ,provencerl oder wenigstens reines ,repsl sein4 ,die ,art der ,verwendung 7das ,wie und ,wo7 ist dieselbe wie jene des ,mandelles4 ,salbei1 ,garten-,salbei4 7,salvia officinalis ,l47 ,wer ein ,grtchen beim ,hause hat1 wird1 wenn er es neu anlegt1 den ,salbeistock nicht vergessen2 er ist eine hbsche ,zierpflanze4 ,oft habe ich's gesehen1 da ,vorbergehende ein ,blatt nahmen und damit die schwarzen ,zhne rieben4 ,dieses besagt1 da ,salbei reinigende ,kraft besitzt4 ,alte1 eiternde ,schden 7,wunden71 mit ,absud von ,salbei ausgewaschen oder berbunden1 heilen sicher und schnell4 ,verschleimungen in ,gaumen1 ,hals und ,magen entfernt ,tee von ,salbei4 ,salbei1 den man wie ,tee in ,wasser und ,wein absiedet und trinkt1 reinigt ,leber und ,nieren4 ,krftiger sind die genannten ,wirkungen1 wenn mit ,salbei ,wermut 7halb und halb7 vermengt und die ,mischung als ,tee zubereitet wird4 ,pulver dieser ,heilpflanze1 wie ,pfeffer1 ,zucker oder ,zimmt auf ,speisen gestreut1 leistet bei den verzeichneten ,leiden dieselben ,dienste wie ,tee4 ,santala4 ,santala ist ein rotes ,pulver vom ,santelholzbaum1 eigentlich zum ,rotfrben dienend2 es kann in jeder ,apotheke gekauft werden4 ,ich mische dieses ganz harmlose ,heilmittel stets mit dem ,tee von ,misteln1 indem ich zu einem ,elffel ,mistelbltter zwei ,messerspitzen ,santala nehme und so die ,wirkung besagten ,tees verstrke2 s4 oben unter ,mistel8 ,s4 #add4 ,sauerkraut4 ,auch dieses bekannte ,heilmittel mge hier seine wohlverdiente ,stelle finden4 ,bei ,verwundungen1 ,verbrennungen und anderen derartigen ,zufllen1 bei groen ,hitzen1 zur ,auflsung und ,ausleitung alter ,schden usw4 tun ,auflagen frischen 7der ,krautstande eben entnommenen7 ,sauerkrautes ausgezeichnete ,dienste4 ,man sehe bei den betreffenden ,krankheiten selbst nach4 ,das ,heilmittel ist fr ,landleute zumal um so beachtenswerter1 je leichter und schneller sie dasselbe zur ,hand haben4 ,schafgarbe 7,achillea millefolium ,l47 siehe oben ,seite #acf4 ,schlsselblume4 7,primula officinalis ,l47 ,nur die dunkelgelbe ,schlsselblume hat ,wert fr die ,hausapotheke4 ,schon der ,geruch verrt1 da in all diesen ,bltenkelchen eine besondere ,heilflssigkeit stecken msse4 ,kaut man zwei bis drei dieser gelben ,trichterchen1 so fhlt man recht gut1 welch medizinischen ,gehalt sie bergen4 ,wer ,anlage hat zur ,gliedersucht1 zur ,gliederkrankheit oder schon an diesen ,gebresten leidet1 trinke lngere ,zeit hindurch tglich eine ,tasse ,schlsselblumentee4 ,die heftigen ,schmerzen werden sich lsen und allmhlich ganz verschwinden4 ,spikl4 ,spikl oder ,lavendell ist in jeder ,apotheke leicht zu kaufen4 ,es darf unter den ,hausmitteln nicht fehlen4 ,tglich zu zwei ,malen1 je zu fnf ,tropfen auf ,zucker eingenommen1 befrdert es die ,verdauung und macht guten ,appetit4 ,wer an ,blhungen leidet1 an ,kopfweh infolge von aufsteigenden ,gasen1 an ,uebelkeiten1 nehme ,spikl wie oben angegeben4 ,bei ,gemtsleidenden habe ich dasselbe sehr oft mit bestem ,erfolge verwendet1 und ich behaupte1 da die ,heilung in sehr vielen ,fllen mit der ,entfernung der namentlich auf das ,gehirn schlimm einwirkenden ,gase zusammenhngt4 ,nach meinem ,dafrhalten schenkt man in der ,behandlung ,kranker diesen ,gasen viel zu wenig ,aufmerksamkeit4 ,wer je an ,blhungen gelitten hat1 wei zu erzhlen1 welch' fatale ,rolle diese im ,krper wtenden ,winde und ,strme spielen4 ,bei ,appetitlosigkeit1 ,kongestionen1 ,schwindel und all den mannigfaltigen ,kopfleiden mag man sich an die anfangs gegebene ,verordnung halten4 ,spitzwegerich4 7,plantago lanceolata ,l47 ,wenn die ,landleute sich bei ihren ,arbeiten verwunden1 so suchen sie rasch ,bltter von ,spitzwegerich und ruhen nicht mit ,drcken und ,kneten1 bis das etwas strrige ,blatt sich einige ,tropfen auszwingen lt4 ,diese bringen sie entweder direkt in die frische ,wunde1 oder sie befeuchten damit ein ,lppchen1 das sie an den wunden ,teil bringen4 ,verweigert das ,blatt seinen ,heilsaft1 lt es sich blo mrbe und etwas feucht reiben1 so legen die ,leute die mrben ,bltter selbst auf4 ,ist dabei ,gefahr der ,blutvergiftung8 ,das kennt der ,spitzwegerich nicht4 ,ein solcher ,verband ist der erste1 aber manchmal der beste ,notverband2 denn die ,heilung solcher ,wunden geht rasch vor sich4 ,wie mit ,goldfden nht der ,wegerichsaft den klaffenden ,ri zu1 und wie an ,gold sich nie ,rost ansetzt1 so flieht den ,spitzwegerich jede ,fulnis und faules ,fleisch4 -- ,die ,wirkung dieser ,pflanze nach innen ist nicht minder vorteilhaft4 ,da doch ,hunderte von ,menschen im ,frhjahr oder ,sommer diese ,heilbltter sammelten1 zerquetschten1 die ,sfte auspreten und trnken6 ,zahllose innere ,gebrechen1 die aus dem unreinen ,blute und den unreinen ,sften wie ,giftpilze hervorschieen1 wrden nicht eintreten4 ,das sind ,wunden1 die freilich nicht bluten1 aber vielfach noch gefhrlicher sind4 ,die gedrrten ,bltter von ,spitzwegerich geben gleichfalls eine prchtige ,teepflanze ab gegen innere ,verschleimung4 ,die ,zeitungen bringen oft lange ,anpreisungen der vortrefflichen ,wirkungen von ,spitzwegerich1 noch lngere ber die da oder dort bereiteten ,spitzwegerichsfte4 ,mancher kauft solche ,sachen um sein teures ,geld4 ,guter ,bauersmann6 ,mache selbst den ,sammler und den ,zubereiter und den ,apotheker6 ,du darfst dir keine ,grillen machen4 ,eines weit du3 du hast echte ,ware4 ,mit gedrrten ,spitzwegerichblttern kann zu ,tee sehr gut das ,lungenkraut 7,pulmonaria officinalis ,l47 verbunden werden 7halb und halb74 ,tausendguldenkraut4 7,erythraea centaurium ,l47 ,welch merkwrdige ,namen unsere ,voreltern manchem ,krutchen beilegten6 ,sie kannten eben noch deren ,wert4 ,unser ,kraut mu bei denselben in hoher ,geltung und ,schtzung gestanden sein4 ,seine ,verwendung kndigt schon der sehr bittere ,geschmack an1 der es begleitet4 ,tee von ,tausendguldenkraut leitet die ,magenwinde aus1 verdrngt unbrauchbare und ungesunde ,suren1 untersttzt und verbessert die ,magensfte1 wirkt vorteilhaft auf ,nieren und ,leber4 ,er ist das beste ,mittel gegen ,sodbrennen oder1 wie die ,landleute sagen1 gegen den ,magensod4 ,wer an ,strungen im ,blut1 besonders an ,blutmangel1 ,blutwallungen usw4 leidet1 suche ,rat und ,hilfe beim ,tausendguldenkraut4 ,der ,name lautet auf eine hohe ,summe2 die ,hilfe spendet das ,krutchen einem jeden umsonst4 ,veilchen4 7,viola odorata ,l47 ,dieses liebliche1 wohlduftende ,frhlingsblmchen soll mit seinem ,heildufte auch unsere ,hausapotheke erfllen4 ,wenn zur beginnenden ,frhlingszeit infolge des oftmaligen ,witterungswechsels die ,kinder starken ,husten oder ,keuchhusten bekommen1 koche die besorgte ,mutter eine ,handvoll grner oder gedrrter ,veilchenbltter 7auch die ,wurzeln des ,blmchens knnen bentzt1 mssen aber vor dem ,absieden zerquetscht werden7 in einem ,viertelliter siedenden ,wasser ab und gebe dem ,kinde nach je zwei bis drei ,stunden jedesmal zwei bis drei ,lffel solchen ,tees4 ,erwachsende heilen den alten ,keuchhusten1 wenn sie den ,tee dreimal im ,tage 7je eine ,tasse7 nehmen4 ,schwindschtigen lindert er ebenfalls den ,husten und untersttzt die ,schleimauflsung4 ,er dient wie eine ,medizin1 soll auch so genommen werden1 d4 i4 alle zwei bis drei ,stunden drei bis fnf ,elffel4 ,der ,tee dient ferner bei ,kopfweh und groer ,hitze im ,kopf4 ,man befeuchte zugleich einen ,lappen mit ,veilchenblttertee und binde denselben an die ,stirne1 oder1 noch besser1 man wasche den ,kopf1 besonders den ,hinterkopf mit solchem ,absud4 ,ich kenne ,flle1 in denen bald ,ruhe und ,schlaf eintraten4 ,bei geschwollenem ,halse ist dieser ,tee ein probates ,gurgelwasser2 man tauche zugleich den anzuwendenden ,halswickel statt in gewhnliches ,wasser in den ,absud4 ,wer an ,atemnot leidet1 die indessen mehr eine ,folge ist von in ,magen und ,gedrmen angesammelten ,gasen und ungesunden ,stoffen1 mache eine kleine ,veilchenteekur1 d4 i4 er trinke whrend einiger ,zeit tglich zwei grere oder drei kleinere ,tassen unseres ,tees4 ,veilchenbltter1 zerquetscht und berbunden1 khlen und verteilen erhitzte ,geschwlste2 in ,essig abgekocht dient solcher ,absud1 wenn man ihn zu ,auflagen bentzt1 zur ,heilung von ,podagra4 ,erfreue dich an dem ,wohldufte und dem herrlichen ,blau manches schnen ,veilchenstruchens6 ,verwahre aber auch einen kleinen ,vorrat des ,heilkrutchens in deiner ,hausapotheke1 da es dem ,kranken dufte noch zu einer ,zeit1 in der das ,frhlingsblmchen lngst verblht hat6 ,wacholderbeere4 7,juniperus communis ,l47 ,die ,wacholderbeere1 wer kennt sie nicht8 ,als ,rucherwerk verbreitet sie in ,zimmern und ,gngen angenehmen ,geruch und verbessert die ,luft4 ,ich bin kein ,freund des sogenannten ,ausrucherns8 mit ,zucker1 ,essig usw41 da ich nicht begreife1 wie man da von frischer ,luft reden kann4 ,wenn es aber gilt1 einen ,raum1 worin ansteckende ,kranke1 ,tote usw4 lagen1 zu desinfizieren1 d4 i4 ansteckungsunfhig zu machen oder zur ,zeit ansteckender ,krankheiten durch groe ,rucherfeuer die ,luft zu reinigen1 dann lobe ich mir stets solchen ,wacholderdampf4 ,der rumt mit allen ,pilzen1 und wie die fliegenden ,anstecker und ,krankheitserzeuger heien1 grndlich auf4 hnliche ,wirkung bt der ,wacholder im ,innern des menschlichen ,organismus aus4 ,die ,beere ruchert gleichsam den ,mund und den ,magen und feit gegen ,ansteckung4 ,wer im ,dienste ,schwerkranker 7,scharlach1 ,blattern1 ,typhus1 ,cholera usw47 durch ,heben1 ,tragen1 ,bedienen1 ,anhren derselben der ,ansteckungsgefahr bei ,tag und ,nacht preisgegeben ist1 kaue stets einige ,wacholderbeeren 7#f-aj im ,tag74 ,sie bereiten guten ,geschmack im ,munde und tun gute ,dienste bei der ,verdauung4 ,sie verbrennen gleichsam die schdlichen ,miasmen1 ,ausdnstungen usw41 wenn diese durch ,mund und ,nase eindringen wollen4 ,solche1 die an schwachem ,magen leiden1 mgen das folgende ,verfahren einhalten1 gleichsam eine kleine erprobte ,kur mit ,wacholderbeeren machen3 ,den ersten ,tag sollen sie mit #d ,beeren beginnen1 den zweiten ,tag mit #e ,beeren fortfahren1 den dritten ,tag sollen sie #f1 den vierten #g ,beeren kauen und so mit ,tagen und ,beeren bis auf #ab 7,tage7 und #ae 7,beeren7 auf- und dann wieder auf #e ,beeren heruntersteigen1 beim ,absteigen jeden ,tag eine ,beere auslassend4 ,viele kenne ich1 deren gasgefllter und infolge dessen geschwchter ,magen durch diese einfache ,beerenkur gelftet und gestrkt wurde4 ,bei ,stein- und ,gries-1 bei ,nieren- und ,leberleiden haben die ,wacholderbeeren seit alten ,zeiten guten ,ruf1 ebenso in all jenen ,fllen1 wo es gilt1 faule ,gase1 faule1 wsserige und schleimige ,stoffe aus dem ,krper zu entfernen4 ,neben den ,beeren bentze man die jungen ,sprossen des ,wacholderstrauches zu ,tee bei ,anfngen der ,wassersucht1 desgleichen zur ,reinigung des ,blutes4 ,das l kauft man am besten in der ,apotheke4 ,die ,tinktur kann man sich selbst ansetzen in ,wein1 ,branntwein oder ,spiritus4 ,den ,hausvater und die ,hausmutter wrde ich nicht loben1 welche zwar ihr ,fleisch1 ihr ,sauerkraut sorgfltig und fleiig mit ,salz und ,beeren vom ,wacholderstrauche einmachen1 welche pnktlich und ngstlich ihr ,haus1 ihre ,wohnungen damit ruchern1 die ,htte ihrer ,seele aber1 den ,krper1 vielfach im ,staube und ,moraste liegen lassen4 ,auch fr diese viel wichtigere ,htte sollen sie des ,jahres ein paarmal so ein ,rucherfeuer1 das reinigt und das ,atmen erleichtert1 anznden4 ,waldmeister 7,asperula odorata ,l47 siehe oben ,seite #abg4 ,wegtritt1 ,vogelknterich4 7,polygonum aviculare ,l47 ,es wchst ein ,krutlein ganz unbeachtet1 gewhnlich um die ,huser herum1 besonders in den ,bauerngehften1 auch am ,rande der ,gassen1 das den ,namen ,wegtritt8 fhrt4 ,auch ,knterich wird dasselbe genannt1 weil an jedem ,glied ein kleiner ,knoten ist4 ,man heit dieses ,krutlein ,wegtritt1 weil man gewhnlich auf demselben geht4 ,dieses ,krutlein1 das von einem ,stock viele ,auslufer hat1 selbst einen halben ,meter lang oder noch lnger1 hat groe ,wirkung bei ,steinleiden1 wenn tglich eine oder zwei kleine ,tassen getrunken werden4 ,so hatte ein ,herr ,jahre hindurch viele ,schmerzen in den ,nieren1 und es ging von ,zeit zu ,zeit ,sand und ,gries ab4 ,er trank diesen ,tee durch mehrere ,tage und erzhlte1 da viele ,hunderte grerer und kleinerer ,steinchen abgegangen seien und dadurch auch der ,schmerz vergangen sei4 ,wie dieses ,kraut ,nieren- und ,blasensteine austreibt1 so wirkt es auch reinigend nach innen1 wie auf ,nieren1 so auf ,leber1 ,magen und ,brust4 ,es kann dies ,krutlein nicht genug empfohlen werden4 ,wegwart4 7,cichorium intybus ,l47 ,der ,wegwart wartet auf den1 der ihn in seine ,hausapotheke einheimsen will1 auf jedem ,wege4 ,er heit auch ,sonnenwirbel1 da seine ,bltter sich stets der ,sonne zukehren4 ,wenn man ihn ansieht1 den guten ,wegwart mit seinem verkmmerten ,stengel und den zerzausten ,blttchen1 so kommt er einem vor wie ein ,struwelpeter unter den ,pflanzen4 ,nur die blaue ,blte1 etwas heller als die ,kornblume1 bringt ihn wieder etwas in ,kredit und ,achtung4 ,das ,aussehen tuscht gar oft2 auch beim ,wegwart ist es so1 denn sein ,inneres ist golden4 ,tee von ,wegwartkraut hebt ,verschleimungen im ,magen1 nimmt die berflssige ,galle1 reinigt ,leber1 ,milz und ,nieren und fhrt die kranken ,stoffe durch den ,urin aus4 ,man nehme zu diesem ,zwecke 7es kann auch geschehen1 um den durch irgendwelche ,nahrung usw4 verdorbenen ,magen wieder instand zu setzen1 um die ,verdauung zu befrdern7 whrend drei bis vier ,tagen tglich zwei ,tassen1 die eine vor dem ,frhstck1 die andere abends4 ,bei ,magendrcken1 auch bei schmerzlichen ,entzndungen am ,krper lege man auf den ,magen und auf die wehtuenden ,stellen mit heiem ,wasser abgebrhte und in ein ,tuch gehllte ,wegwart-,kruter und -,blten und erneuere diese ,auflagen tglich zwei- bis dreimal4 ,die ,kruter werden sehr oft in ,spiritus angesetzt4 ,dieser ,wegwartsprit hebt das ,schwinden1 wenn man die schwindenden ,glieder tglich ungefhr zweimal gut mit demselben einreibt4 ,wie das ,kraut und die ,blten1 so sind auch die ,wurzeln zu den genannten ,heilzwecken dienlich4 ,man sticht dieselben am leichtesten bei ,regenwetter aus4 ,wermut4 7,artemisia absinthium ,l47 ,wermut zhlt mit zu den bekanntesten ,magenmitteln4 ,er leitet die ,magenwinde aus1 verbessert und untersttzt die ,magensfte und hilft so guten ,appetit und gute ,verdauung bereiten1 mag er als ,tee oder als ,pulver genommen werden4 ,gegen blen ,geruch aus dem ,munde1 wenn derselbe vom ,magen ausgeht1 wirkt ,wermut vortrefflich4 ,wer an der ,leber leidet 7,melancholie71 der greife statt nach der ,prise ,tabak einmal oder zweimal im ,tage nach dem ,dschen mit ,wermutpulver und streue den ,inhalt der beiden ,finger auf den ersten ,lffel ,suppe oder wie ,pfeffer an eine ,speise4 ,die abnehmende ,gelbsucht wird bald die ,verbesserung der ,galle anzeigen1 und der ,kranke1 dem die verfangene faule ,luft und die oft noch fauleren ,sfte -- wahre ,dngersttten des ,magens -- gleichsam den ,atem zuschnren1 wird wieder freier aufschnaufen4 ,wermut kann auch zu einer ,tinktur verwendet werden1 die sehr lange hlt1 ohne zu verderben4 ,wie ein einziges ,krnchen ,weihrauch1 das auf der ,kohle glimmt1 ein ganzes ,zimmer mit ,wohlgeruch erfllt1 so vermag ein ,blttchen ,wermut den ,inhalt einer ganzen ,spiritusflasche mit bitterem ,geschmacke anzuhauchen -- ein ,zeichen1 wie stark die ,tinktur ist und wirkt4 ,reisende1 die viel von ,magenbeschwerden und ,uebelkeiten geplagt werden1 sollen ihr ,flschchen mit ,wermuttinktur als treuen ,begleiter nie vergessen4 ,wermut-,tee hat manchen ,augenleidenden auch schon als ,augenwasser gute1 ja die besten ,dienste geleistet4 ,wollkraut1 ,wetterkerze4 7,verbascum ,schraderi ,meyer47 ,die ,blten des ,wollkrautes oder der ,wollblume werden von den ,landleuten fleiig gesammelt4 ,sie wissen1 da dieselben zur ,winterszeit wirksames ,gurgelwasser und noch wirksameren ,tee abgeben bei ,halsgebrechen1 ,katarrhen1 ,verschleimungen der ,brust1 ,atemnot4 ,von neuem sei solcher ,tee recht warm empfohlen4 ,ich mische unter die ,blten des ,wollkrautes in der ,regel noch die der schwarzen ,malve 7halb und halb72 solcher ,tee wirkt auf die ,schleimauflsung noch nachhaltiger und krftiger4 ,whlhuber ,i4 ,vor #dj1 #ej ,jahren noch war es ,mode1 zu einer genau bestimmten ,zeit ,ader zu lassen1 zu einem anderen1 im ,kalender gewissenhaft notierten ,termine 7ein gewisses ,mondsviertel7 die jhrlichen oder halbjhrlichen ,laxiere einzunehmen4 ,wie doch die ,zeiten und die ,ansichten und die ,menschen1 welche die letzteren bilden1 wechseln6 ,noch heutzutage lassen sich viele ,leute den ,glauben nicht nehmen1 da von ,zeit zu ,zeit der ,magen einer grndlichen ,musterung und ,ausrumung bedrfe4 ,man mchte lcheln1 wenn es nicht manchmal allen ,ernstes zum ,weinen wre4 ,frwahr1 wenn man normalen1 einfachen1 gesunden ,sinnes ist und zuweilen an die ,lebensweise gewisser ,menschen1 fast fhle ich mich versucht zu sagen ganzer ,gesellschaftsklassen1 denkt und an die ,speisen und ,getrnke1 welche sie genieen1 dann in der ,tat ist obiger ,glaube nicht unbegrndet4 ,knnte der entsetzlich geplagte und sndhaft beranstrengte 7weil berfllte7 ,magen einen ,laut von sich geben1 er wrde aufschreien und um ,hilfe rufen gegen derlei unvernnftige und frevle ,uebeltter4 ,so aber mu er alles selbst verschlucken8 und dabei freilich nicht verdorben1 sondern elendig zugrunde gerichtet werden4 ,frs erste also bin ich fr eine vernnftige ,lebensweise1 fr menschenwrdige ,behandlung des ,arbeiters1 der fr alle weitere ,arbeit die unentbehrlichen ,fundamente legt4 ,so allein wird und kann dieser treue und fleiige ,arbeiter selbst1 der ,magen1 gesund bleiben4 ,sollte unversehens -- das kann ja passieren -- auch ihm ein ,unfall geschehen1 so bin ich durchaus gegen alles drastische 7zu starke7 ,laxieren und verwerfe alle heftig wirkenden ,laxiermittel1 sie mgen heien1 wie sie wollen4 ,unter ,laxieren versteht man doch wohl nichts anderes1 als unbeschadet der ,gesundheit und ,krperkraft reichlicheren1 ergiebigeren ,stuhlgang hervorzubringen suchen4 ,dieses aber kann in ganz anderer1 in so einfacher und unschdlicher ,weise geschehen1 da die verwendeten unschuldigen ,pflanzenmittel den ,magen nicht gleichsam als ,feind angreifen1 sondern als treue ,freunde mit dem ,freund ,arm in ,arm gehen1 ihn heben und sttzen1 zur selbsteigenen ,ttigkeit1 zur eigenen ,kraft1 zu den eigenen ,mitteln 7,magensften7 ihm lediglich ihre ,hilfe und ,hilfsmittel anbieten und leihen4 ,recht lange ,zeit habe ich unter den verschiedensten ,pflanzen diejenigen herausgesucht1 die bei der trefflichsten ,sonder- oder ,einzelwirkung doch nur viribus unitis1 mit vereinten ,krften1 dem ,magen wirksam helfen1 d4 h4 die zur selben ,zeit1 zu welcher sie ihn durch grndliche ,auflsung und ,ausleitung alles verdorbenen ,inhaltes schwchen mssen1 ihn zugleich so strken1 da er nicht nur keine ,stunde die ,arbeit einstellt1 sondern nicht einmal mit ,brummen und ,murren arbeitet4 ,die ,mittelchen und deren ,mischung denke ich gefunden zu haben4 ,die beiden ,tee-,arten sollen kein ,geheimnis sein4 ,ich wnsche1 da im ,gegenteile recht viele zu ihrem ,nutzen sie gebrauchen und zur ,linderung der ,leiden anderer sie bereiten4 ,das ,kindlein wurde wiederum von fremder ,seite1 nicht von mir getauft4 ,ein ,herr1 dem dieser ,tee die ,magenuhr wieder aufzog und regulierte1 benannte ihn ,whlhuber84 ,ich hatte an diesem ,namen nichts auszusetzen und zu ndern4 ,seitdem hat er vielen ,hunderten wacker beigestanden1 und er knnte manches erzhlen2 denn in groen ,quantitten ist er zu wiederholten ,malen gewandert bis in die ,schweiz1 bis nach ,ungarn4 ,die zwei ,rezepte fr den ,whlhuber sind folgende3 ,man nehme zwei ,elffel gemahlenen ,fenchel1 zwei ,elffel zerquetschte ,wacholderbeeren1 einen ,elffel ,foenum graecum1 einen ,elffel ,alopulver4 ,das ,ganze werde gut gemischt und in einer ,schachtel an trockenem ,orte aufbewahrt4 ,das ,mittel wirkt erst nach #ab bis #cj ,stunden4 ,man nimmt den ,tee1 d4 i4 eine kleine ,tasse desselben1 gewhnlich abends vor dem ,schlafengehen4 ,zur ,tasse gengt ein ,kaffeelffel der ,mischung1 welche whrend einer ,viertelstunde gesotten1 dann abgegossen und kalt oder warm1 mit oder ohne ,zucker getrunken wird4 ,krftige ,naturen knnen zwei ,tage nacheinander eine ,tasse ,whlhuber trinken4 ,schwchere ,patienten tun besser1 die eine ,tasse auf zwei bis drei ,tage zu verteilen1 so da sie jeden ,abend vier bis sechs ,elffel voll wie ,medizin einnehmen4 ,ohne ,beschwerden zu verspren1 werden sie den ,suchenden im ,innern forschen1 untersuchen1 zusammentreiben1 whlen8 hren4 ,bei manchen1 die den ,tee gebrauchen1 wird derselbe absolut keine ,resultate zutage frdern1 obwohl sie im ,innern seine emsige ,arbeit spren4 ,die ,polizei sucht1 findet aber manchmal keine ,diebe4 ,der ,whlhuber sucht2 wo aber nichts zu finden und zu entfernen ist1 da lt er alles andere in ,ruhe und erzeugt so nicht jene groen und beklagenswerten ,schwchen1 die dem ,abfhren sonst stets auf dem ,fue folgen4 ,wie auf den ,stuhlgang1 so wirkt dieser ,tee auf den ,urin4 ,selbst groe ,verschleimungen auf der ,brust leitet er aus4 ,mir kamen ,flle vor1 in denen der ,whlhuber nach langwierigen1 schwer zu stillenden ,diarrhen den letzten ,rest der ,unreinigkeiten entfernte und auf die innere ,revolution sofort der tiefste und dauerndste ,frieden folgte4 ,eine kleine ,tasse1 whrend des ,tages in drei ,portionen getrunken1 reicht vollkommen aus4 ,whlhuber ,,ii4 ,das zweite ,rezept dieses ,tees ist das nachfolgende3 zwei ,elffel gemahlenen ,fenchel1 drei ,elffel zerquetschte ,wacholderbeeren1 drei ,elffel ,pulver von ,attichwurzeln1 ein ,elffel ,foenum graecum1 ein ,elffel ,alopulver4 ,dieser ,tee schliet die ,wirkung auf den ,stuhlgang nicht aus2 doch sein ,revier sind 7statt des ,magens und des ,darmkanals7 mehr die ,nieren und die ,blase2 die kranken ,stoffe treibt er aus durch ,harnausscheidung4 ,wer ,unbehaglichkeit im ,unterleibe 7in der ,blasengegend7 fhlt oder ,beschwerden im ,urinieren1 ,brennen in der ,blase und den ,nieren1 die ,anfnge der ,wassersucht hat1 wende ruhig diesen zweiten ,whlhuber an4 ,in der ,gebrauchsanweisung gelten dieselben ,regeln wie beim ,whlhuber ,i4 ,zinnkraut oder ,acker-,schachtelhalm4 7,equisetum arvense ,l47 ,die vielseitige und vorzgliche ,wirkung dieses ,heilkrautes kann nicht genug hervorgehoben werden4 ,es reinigt nicht blo die ,geschirre1 weshalb es bei allen ,hausfrauen als treffliches ,putzmittel gilt1 es reinigt und heilt auch innere und uere ,gebrechen des menschlichen ,krpers4 ,bei alten ,schden1 faulenden ,wunden1 bei allen1 selbst krebsartigen ,geschwren1 sogar bei ,beinfra dient ,zinnkraut in auerordentlicher ,weise4 ,es wscht aus1 lst auf1 brennt gleichsam das ,schadhafte weg4 ,das ,kraut kommt entweder als ,absud bei ,waschungen1 ,wickeln1 ,auflagen1 oder1 indem es selbst in nasse ,tcher eingehllt und auf die leidenden ,stellen gelegt wird1 dann besonders bei gewissen ,dmpfen zur ,verwendung4 ,nheres enthlt die ,beschreibung der einzelnen ,krankheiten4 ,mannigfaltiger noch sind die ,dienstleistungen des ,zinnkrautes nach innen4 ,sein ,tee1 der nie schaden kann1 reinigt den ,magen4 ,man nehme von ,zeit zu ,zeit 7nicht tglich7 eine ,tasse4 ,er lindert die ,schmerzen bei ,gries- und ,steinleiden und bringt vor allem den ,leidenden ,hilfe1 die ,beschwerden haben im ,wassermachen 7,urinieren74 ,da ist er einzig1 unersetzbar und unschtzbar4 ,die ,zinnkrautdmpfe1 speziell fr diese ,uebel1 sollen nur angedeutet werden4 ,gerade solche ,leiden sind entsetzlich schmerzhaft -- und so hufig6 ,man beobachte wohl das einfache und ohne jede ,mhe zu bekommende ,schmerzstillkraut6 ,tglich sollen solche ,kranke neben der eventuellen ueren ,anwendung eine ,tasse ,zinnkrauttee trinken4 ,bei ,blutungen1 ,blutbrechen zhlt er mit zu den ersten und besten ,teen4 ,wer ,blut bricht1 nehme ihn schleunigst4 ,ich kenne ,flle1 in denen nach vier ,minuten schon vlliger ,stillstand eintrat4 ,bei starkem ,nasenbluten ziehe man durch die ,nase wiederholt solchen ,tee auf4 ,er wirkt zusammenziehend und hilft schnell4 ,solchen1 die von ,blutflssen heimgesucht werden1 empfehle ich1 tglich ein bis zwei ,tassen dieses ,tees zu trinken4 ,in jeder ,hausapotheke sei ,zinnkraut in gengender ,menge vorhanden1 da man es im ,falle der ,not1 die oft pltzlich hereinbricht1 sofort zur ,hand habe4 ,illustration ,inhalt einer kleinen ,hausapotheke4 ,i4 ,tinkturen von ,arnika1 ,enzian1 ,heidelbeeren1 ,rosmarin1 ,wacholderbeeren1 ,wegwart1 ,wermut4 ,,ii4 ,tee von ,angelika1 ,anserine1 ,attich1 ,augentrost1 ,baldrian1 ,bitterklee1 ,brennessel1 ,dornschlehblten1 ,eibisch1 ,eichenrinde1 ,erdbeeren1 ,hagebutten1 ,hollunder1 ,huflattich1 ,johanniskraut1 ,kamille1 ,lindenblten1 ,lungenkraut1 ,malve1 ,minze1 ,mistel1 ,raute1 ,rosmarin1 ,salbei1 ,schafgarbe1 ,schlsselblume1 ,spitzwegerich1 ,tausendguldenkraut1 ,veilchen1 ,wacholderbeeren1 ,waldmeister1 ,wegwart1 ,wermut1 ,wollkraut1 ,whlhuber1 ,zinnkraut4 ,,iii4 ,pulver von ,alaun1 ,alo1 ,angelika1 ,attich1 ,augentrost1 ,baldrian1 ,fenchel1 ,kampfer1 ,foenum graecum1 ,huflattich1 ,leinsamen1 ,minze1 ,salbei1 ,santala1 ,wermut2 ferner ,knochenpulver1 ,kohlenstaub1 ,kreidemehl4 ,,iv4 le von ,anis1 ,fenchel1 ,kampfer1 ,raute1 ,wacholderbeeren2 ferner ,mandell1 ,nelkenl1 ,salatl1 ,spikl4 ,illustration ,illustration ,kraft-,nhrmittel und ,verwandtes4 ,rezept zur ,bereitung des ,kleienbrotes4 ,man lt in der ,mhle den ,weizen mahlen mitsamt der ,kleie4 ,die ,mller tun dieses nicht gerne aus naheliegenden ,grnden2#bg man soll deshalb die erhaltene ,ware stets gut mustern4 ,von dem ,kleienmehle nimmt man #a1 #b1 #c bis #d ,kilo 7je nachdem man fr wenige oder mehrere ,personen zu backen hat7 in eine ,schssel und macht mit heiem ,wasser einen ,teig an1 der ber die ,nacht an einem mig warmen ,orte stehen bleibt4 ,weder ,sauerteig1 noch ,salz1 noch anderes ,gewrz darf an den ,teig kommen4 ,am andern ,tage formt man aus dem ,teige kleinere1 lnglich runde ,laibchen oder ,wecken1 bringt sie in den wie zum ,backen gewhnlichen ,brotes geheizten ,backofen und lt sie #a-a ,stunden in der ,hitze4 ,sogleich beim ,herausnehmen stt man das gebackene ,brot auf #c-d ,sekunden in siedend heies ,wasser1 dann kommt es gleich wieder zur ,trocknung in den ,ofen4 ,diese letztere ,manipulation habe ich von einem ,prior der ,trappisten erfahren1 der sagte1 er habe das ,backen solchen ,brotes lange und auf verschiedene ,weise probiert und gefunden1 da diese ,art des ,backens die beste sei1 indem so aus der ,kleie aller ,nhr-1 insbesondere ,zuckerstoff ausgezogen werde4 ,ich kenne viele ,mnner1 die mit ,vorliebe solches ,brot gegessen haben1 jetzt noch essen und sagen1 da es bei ,magen-1 bei ,verdauungs-1 insbesondere bei ,hmorrhoidal-,beschwerden vorzgliche1 einzige ,dienste leiste4 ,andere habe ich gekannt1 die das geschmack- und gewrzlose ,brot beim ersten ,verkosten sonderbar fad fanden1 die aber spter1 ich kann sagen1 mit fast leidenschaftlicher ,vorliebe darnach gegriffen haben4 ,das gebackene ,brot werde an einem khlen ,orte aufbewahrt und1 sollte die ,kruste zu hart sein1 mit einem feuchten ,tuche umwunden4 ,etwas ber die ,kraftsuppe84 ,ich bin der ,ueberzeugung3 wenn die ,kraftsuppe erkannt und bentzt wird1 kann man eine groe ,anzahl unglcklicher ,menschen beglcken4 ,gerade die ,kraftsuppe ist nicht blo wegen ihrer auerordentlich guten ,nhrstoffe zu empfehlen1 sondern auch weil sie sehr wohlfeil und leicht zu bereiten ist4 ,ein ,herr von ,stand1 der diese ,kraftsuppe kennen gelernt hatte1 kaufte bei einem ,bauern zwei groe schwarze ,laibe ,brot4 7,das schwarze ,brot ist bekanntlich nur von ,roggenmehl bereitet und wird fr die ,landleute genau eingemahlen1 so da nur wenig ,kleie zurckbleibt und mithin aller ,nhrstoff des ,roggens ausgenutzt wird47 ,diese zwei ,laibe ,brot lie der ,herr in kleine ,schnittchen schneiden und auf eine blecherne ,platte bringen1 welche auf den heien ,herd gestellt wurde1 um das ,brot soviel als mglich auszutrocknen4 ,so recht hart getrocknet wurde es in einem ,mrser zu einem groben ,pulver gestoen4 ,wollte er eine ,kraftsuppe1 so rhrte er zwei bis drei ,lffel voll von diesem ,brotpulver in siedende ,fleischbrhe1 tat ganz wenig oder gar kein ,gewrz1 ebenso nur wenig ,fleischbrhe daran4 ,in zwei ,minuten war die ,suppe fertig4 ,sie schmeckt vorzglich1 gibt sehr gute ,nahrung und bewirkt keine oder doch nicht viel ,gase4 -- ,statt ,fleischbrhe hat der ,herr fters ,milch genommen und1 wenn diese im ,sieden war1 das ,brotmehl eingerhrt4 ,nach zwei ,minuten war auch diese ,suppe fertig4 ,dieselbe hat noch einen groen ,vorzug vor der mit ,fleischbrhe bereiteten1 weil ja die ,milch die meisten ,nhrstoffe hat4 ,hatte der ,herr gerade keine ,milch und keine ,fleischbrhe1 so lie er ,wasser sieden und ins siedende ,wasser dieses ,brotmehl einrhren4 ,es kam dann etwas ,gewrze und ,rindschmalz dazu1 und auch diese ,suppe verdient den ,namen ,kraftsuppe4 ,eines ,tages1 in der ,kirchweihwoche1 kommt dieser ,herr in ein ,haus1 wo die ,buerin ,brot aus ,spelz gebacken hatte1 der dem ,weizen hnlich ist4 7,auch dieses ,getreide wird bei den ,landleuten mglichst genau eingemahlen47 ,er kaufte sich zwei solcher ,brote und verfuhr wie beim schwarzen ,brot4 ,er mischte dann das gewonnene ,brotmehl mit dem frher genannten durcheinander und lie sich von dieser ,mischung die ,kraftsuppe machen1 wie vorhin beschrieben ist4 ,so bekam er sechserlei verschiedene ,suppen1 die auch selbst in ihrer ,kraft verschieden sind4 ,der ,wechsel mit denselben ist sehr gut1 damit die ,suppe nicht so leicht widersteht4 ,diese ,kraftsuppe ist ganz vorzglich fr recht schwache ,kinder1 weil sie leicht verdaulich und recht nahrhaft ist und keine ,gase bewirkt4 ,sie ist auch der schwachen1 heranwachsenden ,jugend zu empfehlen1 um die ,blutarmut zu heben1 durch welche der ,krper sehr leidet4 ,diese ,kraftsuppe ist ferner gut fr die ,kranken1 weil sie der heruntergekommenen ,natur viel ,nhrstoff bringt4 ,endlich ist sie besonders dem hohen ,alter zu empfehlen4 ,wenn die ,zhne fehlen1 um die festen ,speisen gut zerkauen zu knnen1 so soll man sich an diese ,suppe halten4 ,es sollte keine ,familie geben1 wo die ,kraftsuppe nicht eingefhrt ist4 ,ich habe sie einst einem hohen ,beamten geraten1 der mir spter versicherte1 er kenne keine gesndere und nahrhaftere ,suppe4 ,bereitung des ,honigweins4 7,sehr empfehlenswert fr ,gesunde und ,kranke47 ,die alten ,deutschen hatten wenig oder auch keinen ,wein4 ,das braune ,bier kannten sie nicht1 weil es noch keines gab4 ,ihre ,speise war sehr einfach1 und dennoch waren sie ein mchtiger ,volksstamm2 sie erreichten ein hohes ,alter und erfreuten sich einer auerordentlichen ,gesundheit4 ,dieses hohe ,alter und diese auerordentliche ,gesundheit schrieben sie dem ,met 7,honigweine7 zu4 ,es ist nur schade1 da dieses edle ,getrnk so wenig bekannt und an dessen ,stelle das allgemein verbreitete ,braunbier als ,getrnk gekommen ist1 das durch die vielen ,verknstelungen oft nicht mehr als gesundes ,getrnk betrachtet werden kann4 ,es sind in den greren ,werken ber ,bienenzucht gewhnlich auch ,rezepte1 wie der ,honigwein bereitet werden knne4 ,man hrt aber auch oft die ,klage1 da man ,versuche gemacht habe1 diese ,rezepte nachzumachen1 aber nie zu einem glcklichen ,resultate gekommen sei4 ,ich lasse ihn gewhnlich bereiten1 wie folgt3 ,ich lasse in einen recht reinlichen kupfernen ,kessel #fj-fe ,liter weiches ,wasser bringen4 ,ist dasselbe ziemlich warm geworden1 so werden zirka #f ,liter ,honig darangerhrt4 ,nun lt man ,wasser und ,honig recht gelinde #a ,stunden sieden4 ,zeitweilig wird der schmutzige ,schleim1 der sich oben ansetzt1 weggeschpft4 ,ist die ,zeit des ,siedens vorbei1 dann wird dieses ,honigwasser ausgeschpft in blecherne oder irdene ,geschirre4 ,ist dann selbes so abgekhlt1 da es noch mehr ,wrme hat als das ,wasser1 das an der starken ,sonnenhitze erwrmt wurde1 dann wird es in ein sorgfltig gereinigtes ,fa gebracht4 ,der ,spund wird daraufgelegt1 aber nicht befestigt4 ,ist der ,keller ziemlich warm1 dann beginnt nach #e-aj ,tagen die ,grung4 ,nach ungefhr #ad ,tagen ,grungszeit wird dieser junge gegorene ,honigwein in ein anderes ,fa abgezogen4 ,die ,hefe bleibt natrlich weg4 ,im zweiten ,fa dauert die ,grung ungefhr #aj-ad ,tage1 und wenn der ,honigwein ganz ruhig wird1 da man im ,fasse nichts mehr hrt1 dann wird das ,spundloch geschlossen4 ,nach #c-d ,wochen wird er hell und ist trinkbar4 ,wird er dann in ,flaschen abgezogen1 gut verstpselt und in kalten ,sand gebracht1 so moussiert er in einigen ,tagen ziemlich stark4 ,dieses ,getrnk ist sehr khlend2 deshalb trinken es die ,fieberkranken recht gerne4 ,wenn ,kranke weder ,wein noch ,bier trinken knnen1 so ist ihnen ein solcher ,honigwein ein ,labsal4 ,er ist aber auch den ,gesunden ein gutes ,getrnk2 er soll jedoch nur in kleinen ,portionen getrunken werden1 sonst widersteht er4 ,illustration ,dritter ,teil4 ,krankheiten4 ,illustration ,illustration3 ,jegliches ,krutlein der ,erde preise den ,namen des ,herrn4 ,einleitung4 ,die folgenden ,krankheitsflle beruhen nicht auf ,einbildung und ,erdichtung4 ,es sind lauter aus dem ,leben gegriffene ,tatsachen1 und fr jede in denselben genannte oder angedeutete ,persnlichkeit stehe ich jederzeit ein4 ,sie wollen nicht ,lrm schlagen oder gro tun1 sondern unterrichten und im ,leben dienen4 ,nur zu gut wei ich selbst1 welch mangel- und lckenhaftes ,stckwerk dieser dritte ,teil bildet1 wie wenig er die ,krankheiten erschpft1 d4 i4 vollstndig aufzhlt4 ,zum ,teil hat die ,zeit solches nicht erlaubt2 in der ,hauptsache aber wollte ich es gar nicht anders haben4 ,ich wollte nmlich nicht trocken die einzelnen bel und deren ,heilmittel herbuchstabieren2 ich wollte mit ,absicht und mit ,rcksicht auf den mir zunchst vor ,augen schwebenden ,leserkreis die gewhlten ,flle mehr in ,unterhaltungsform beschreiben1 doch so1 da jeder ,einzelfall zugleich ,winke und ,lehren gibt ber die ,zeichen 7,symptome7 der betreffenden ,krankheit1 ber die gute ,auswahl der ,anwendungen usw4 ,wie der im ,garten einen ,strau windende ,grtner nicht von allen ,blumen pflckt und nicht von jeder ,sorte die gleiche ,anzahl1 so suchte ich auch auf dem ,krankheitsfelde die am hufigsten unter uns vorkommenden ,krankheiten und unter diesen diejenigen ,flle aus1 welche mir besonders lehrreich zu sein schienen4 ,ob und inwieweit ich's getroffen -- der ,wille war gut6 ,und ich denke1 wer mit gutem ,willen ohne ,voreingenommenheit liest1 kann auch im ,sande manches ,goldkrnchen finden4 ber die ,schreibform im allgemeinen habe ich in der ,vorrede gesprochen2 ich bemerke hier nur1 da kleine ,wiederholungen1 vorzglich in der ,art der ,anwendungen1 der ,klarheit wegen geschahen4 ,bezglich der letzteren wolle man stets den ersten ,teil zu ,rate ziehen4 ,krankheiten sind ,kreuze1 lieber ,leser6 ,jeder von uns wird frher oder spter zum mindesten ein solches ,kreuz zu tragen bekommen1 vielleicht bis zum ,absterben4 ,wir drfen uns diese ,kreuze zu erleichtern suchen4 ,schon zu ,naaman1 dem ausstzigen ,syrerfrsten1 sprach der ,prophet ,elisus3 ,geh' hin und wasche dich siebenmal im ,jordan1 und dein ,fleisch wird wieder gesund und du rein werden68 ,mge der ,herr die gute ,absicht1 manchem recht schwer schleppenden ,kreuztrger unter die ,arme zu greifen1 segnen6 ,illustration ,alphabetisches ,verzeichnis der ,krankheiten4 ,abweichen4 ,ein ,mann von #dh ,jahren kommt und erzhlt3 ,ich habe bestndig ,abweichen1 heute schon siebenmal1 weil ich gereist bin1 zu ,hause tglich ein- bis sechsmal4 ,an diesem bel leide ich bereits seit ,jahren48 ,das ,aussehen dieses ,mannes war sehr gut1 weder mager noch zu stark1 die ,farbe frisch4 -- ,dieser ,kranke bekam3 #a4 jeden ,morgen und jeden ,nachmittag einen ,obergu1 #b4 jeden ,morgen im ,wasser gehen und jeden ,nachmittag einen ,kniegu4 ,die ,wirkung dieser ,anwendungen war1 da nach fnf ,tagen der ,mann den ersten ,stuhlgang bekam4 ,eingenommen hatte er nichts auer tglich sechs bis acht ,wacholderbeeren4 ,warum wohl hier diese ,anwendungen gegeben wurden1 die doch ganz verschieden sind von den sonst blichen1 so knnte mancher ,leser fragen4 ,antwort3 ,weil dieser ,mann gesund und krftig aussah1 auch das ,auge frisch und gut1 so war dies ein ,beweis1 da noch gute ,naturkraft vorhanden war2 wird dieselbe nun untersttzt und noch mehr ,wrme durch die ,wasseranwendungen hervorgebracht1 dann ist der innere ,schaden bald durch die ,naturkraft verdrngt1 und somit findet hier das ,sprichwort seine ,anwendung3 ,ein guter ,wirt wirft seine ,lumpen selbst hinaus4 ,als weitere ,anwendungen wrde ich empfehlen3 in der ,woche entweder #b-cmal ein ,halbbad oder ebenso oft einen ,obergu mit ,kniegu4 ,asthma4 ,ein ,herr erzhlt3 ,ich bin #df ,jahre alt4 ,seit zwanzig ,jahren leide ich an ,asthma4 ,ich wandte mich an verschiedene rzte3 allein sie erklrten meine ,krankheit fr unheilbar und verordneten mir nur ,beruhigungsmittel1 die alle erfolglos waren4 ,so blieb mir nichts anderes brig1 als mein ,kreuz zu tragen1 bis mich ,gott davon befreien wird4 ,dieses ,kreuz war oft recht schmerzlich4 ,recht oft traten die ,atembeschwerden1 besonders zur ,nachtzeit1 in einem so heftigen ,grade ein1 da ich ganze ,nchte1 auch bei der grten ,winterklte1 an dem offenen ,fenster stehen mute1 um nicht zu ersticken4 -- ,solch ein ,anfall konnte mehrere ,tage nacheinander fortdauern4 ,alle gebrauchten ,mittel waren ohne ,wirkung4 ,zu diesem langen ,leiden kam noch ,appetitlosigkeit1 groe ,abnahme der ,krfte1 so da ich einsehen mute1 da es so nicht mehr lange gehen knne4 ,endlich erbarmte sich der ,himmel4 ,das ,buch ,meine ,wasserkur8 kam in meine ,hnde1 und es kam mir als ,helfer in der grten ,not4 ,in acht ,tagen wurde ich geheilt4 ,es ist kaum glaublich1 wie das ,wasser eine ,natur in kurzer ,zeit so umwandeln kann4 ,die ,anwendungen waren3 #a7 ,obergu1 darauf ,kniegu -- ,wassergehen2 #b7 ,rckengu -- ,schenkelgu2 #c7 ,sitzbad --- ,obergu -- ,halbbad2 #d7 ,obergu -- ,rckengu -- ,wassergehen2 #e7 ,halbbad -- ,obergu -- ,sitzbad2 #f7 ,vollbad -- ,obergu2 #g7 ,schenkelgu -- ,obergu4 ,dazu tglich eine bis zwei ,stunden im ,gras barfugehen4 ,es war ,sommer1 und meine ,lage wurde von ,stunde zu ,stunde leichter48 ,atmungsbeschwerden4 ,ein ,priester macht folgende ,angaben3 ,ich bin gut gebaut1 war stets gesund und krftig2 doch seit ,jahren bin ich so verschleimt1 da ich recht viel ,atemnot habe1 und wenn der ,husten kommt und die ,atemnot1 glaube ich1 ich msse ersticken4 ,ich hatte frher eine vorzgliche1 klangvolle ,stimme1 und jetzt kann ich mich kaum mehr verstndlich machen2 auch werde ich so mde1 da ich fast nicht zu gehen vermag4 ,mehrere konsultierte rzte erklren es teils als ,luftrhrenkatarrh1 teils als ,brustkatarrh48 ,anwendungen3#bh ,tglich dreimal1 auch viermal einen ,obergu und tglich zweimal im ,wasser gehen bis ber die ,waden2 so vier ,tage lang4 ,nach diesen vier ,tagen tglich zwei ,obergsse1 einen ,rckengu und ein ,halbbad4 ,zudem tglich noch im ,wasser gehen2 so fnf ,tage lang2 dreimal wchentlich einen ,shawl4 ,nach diesen fnf ,tagen tglich ein ,halbbad1 einen ,rckengu1 einen ,obergu und einen ,kniegu4 ,nach kurzer ,zeit war die ganze ,kur vorbei4 ,es hat sich bei diesem ,herrn eine ganz unglaubliche ,masse ,schleim abgesondert4 ,tag fr ,tag wurde das ,aussehen besser1 der ,atem leichter1 die ,stimme reiner1 die ,gemtsstimmung heiterer4 ,nachteilig war fr ihn frher die zu warme ,bekleidung und ,mangel an ,bewegung4 ,augen 7-,katarrh74 ,ein berhmter ,militrarzt sagte mir vor zirka #ce ,jahren3 ,der ,katarrh ist ein bel1 aus dem sich alle mglichen ,krankheiten entwickeln knnen1 wie ,schleimfieber1 ,nervenfieber1 ,typhus1 ,ruhr1 ,abzehrung1 ,schwindsucht usw4 ,darum hrte man seine ,natur gut ab1 damit man bei all den unzhligen ,anlssen und ,gelegenheiten1 die ganz dazu angetan sind1 einem einen ,katarrh anzuhngen1 gesichert und gefeit sei4 -- ,hat man einen ,katarrh1 so soll man nicht eher ruhen1 bis er vollstndig ausgeheilt ist4 ,bedeutet gnzliche ,erblindung soviel als ,elend1 so sind die verschiedenen ,augenleiden immer ,fhrer zum ,elend4 ,die ,augen gleichen kostbaren ,perlen in der ,schdelschale4 ,aber es sind ihrer nur zwei4 ,ein unersetzlicher ,verlust ist's schon1 wenn eines verloren geht4 ,sei darum wohl auf der ,hut und hte beide gut6 ,augenleiden kommen hufig schon bei kleinen ,kindern vor1 die wenige ,wochen alt sind1 bei ,schulkindern noch hufiger4 ,wir knnen sagen1 in jedem ,alter und ,geschlecht trifft man ,augenleidende genug4 ,meistens stammt das ,leiden aus dem ,krper4 ,bei gesunden ,menschen werden alle berzhligen ,flssigkeiten im ,krper durch die ,transpiration 7,ausdnstung71 durch das ,atmen und anderes ausgeschieden4 ,wunderbar ist das ,arbeiten dieser wunderbarsten aller ,maschinen4 ,anders kommt es1 wenn der ,mensch krank wird4 ,die ,flssigkeiten1 welche der schwache ,krper nicht mehr ausscheiden kann1 sammeln sich an im ,leibe1 im ,kopfe usw4 ,was im ,kopfe sich ansammelt1 whlt so gerne den ,ausgang durch die ,augen4 ,die austretenden ,flssigkeiten sind scharf und tzend1 das ,auge dagegen und alle ,teile1 die es bilden1 beraus zart4 ,daher erklrt sich das heftige ,brennen1 welches der ,ausgang der ,flssigkeit regelmig erzeugt4 ,das ,brennen ist zugleich ein ,zeichen1 da das ,auge und die ,gefe im ,auge von der scharfen ,jauche angegriffen werden4 ,wird ihr ,austreten gehindert1 so entznden sich die ,augen2 sie werden oft blutrot1 und das schmerzhafte und geschwchte ,auge kann keine ,helle1 kein ,licht mehr ertragen4 ,heilung ist nur mglich1 wenn die ,flssigkeit so schnell als mglich ausgeleitet wird4 ,das ,auge an und fr sich und alle seine ,teile sind gesund1 die ,jauche allein und ihre tzenden ,stoffe machen es krank4 ,die einen ,augenleidenden sehen schon fast nicht mehr oder nur wie durch einen ,schleier oder ,nebel2 andere glauben1 es schwirren ,mcken und ,fliegen vor den ,augen2 andere sehen ,feuerbndel1 wieder andere anderes4 ,alle diese bel quellen aus derselben ,giftquelle1 sind ,blten derselben ,giftpflanze1 rhren von demselben ,giftstoffe her4 ,entferne diesen ,giftstoff1 strke das verwundete ,auge1 und es ist geheilt6 ,ein ,beispiel mge das ,gesagte klarmachen4 ,das kleine ,mdchen ,antonia1 #e ,jahre alt1 sieht recht bla aus4 ,das ,gesicht ist aufgedunsen1 das ganze ,aussehen krankhaft4 ,das ,kind hat entzndete ,augen und kann die ,helle nicht mehr ertragen4 ,auch der ,appetit ist nicht gut2 in der ,nacht schlft es nicht1 es weint nur viel4 ,was tun8 ,das ,kind soll tglich in ein ,handtuch eingewickelt werden von unter den ,armen an4 ,das ,tuch werde zuvor in lauwarmes ,wasser eingetaucht1 in dem ,haberstroh gesotten wurde4 ,das nasse wird mit einem trockenen gut umwunden4 ,wenn das ,einwickeln zu einer ,zeit geschieht1 in der das ,kind sonst zu schlafen pflegt1 wird es bald einschlafen4 ,schlft es1 so lasse man es ruhig bis zum ,selbstaufwachen in der ,umhllung ruhen4 ,schlft es nicht ein1 oder wacht es bald wieder auf1 so soll es eine ,stunde lang die ,einfetschung tragen4 ,dieses ,verfahren dauert eine ,woche lang4 ,in der zweiten ,woche bereite man dem ,kinde ein warmes ,bad mit ,absud von ,haberstroh 7zirka #bd-bf71 in dem es #ae-bj ,minuten bleibt4 ,in der letzten ,minute werde es mittels einer kleinen ,giekanne mit gewhnlichem1 nicht zu kaltem ,wasser schnell bergossen und sofort angezogen4 ,auch bei ,kindern ist diese erfrischende bergieung nach einem warmen ,bade hchst wichtig4 ,die kranken ,stoffe werden durch das warme ,bad aufgelst und ausgeleitet2 durch den kalten ,gu tritt ,strkung und ,schlieung der ,poren ein4 ,das ,kind wird das erstemal jammern und weinen1 wie ,kinder tun2 hat es aber die ,sache einige ,male durchgemacht1 so wird ihm unter ,ermutigungen der ,mutter das ,besteigen der ,wanne spter ein leichtes sein4 ,jeden zweiten oder dritten ,tag werde das ,bad wiederholt4 ,das ,kind wird sich bald frischer1 krftiger1 gesunder fhlen2 auch das ,auge wird reiner werden4 ,wnscht die sorgende ,mutter noch ein ,mittel direkt fr das ,auge1 so nehme sie ein ,stckchen ,alaun1 so gro wie vier ,gerstenkrner1 lse ihn in einem halben ,schoppen ,wasser auf und wasche tglich drei- bis viermal die ,augen der ,kleinen4 ,alles wird recht werden4 ,auch nach ,entfernung des bels versume die ,mutter es nicht1 in der einen ,woche das genesene ,kind wenigstens einmal nach obiger ,art zu waschen1 in der anderen demselben so ein ,bad zu richten4 ,ist der kleine ,patient nicht fnf ,jahre1 sondern erst fnf ,wochen alt1 so darf die besorgte ,mutter nicht erschrecken1 wenn ich denselben ,wickel und dasselbe ,bad auch diesem ,kleinsten anempfehle4 ,der kleine ,anton mit vier ,jahren ist skrophuls1 hat ,ausschlag am ,kopfe1 in den ,haaren2 auch um den ,mund herum ist es nicht rein1 die ,augen sind entzndet4 ,die ,mutter hat immer gemeint1 das ,kind sterbe2 indessen es leidet1 stirbt aber nicht4 ,die ,mutter soll dem ,kinde tglich vor dem ,schlafengehen ein ,hemdchen anziehen1 das in ,wasser1 mit etwas ,salz gemischt1 eingetaucht wurde4 ,hernach soll sie das ,kind schlafen legen und mit einer ,decke gut umhllen4 ,tut die ,mutter dieses in der ersten ,woche alle ,tage1 in der zweiten ,woche jeden zweiten1 in der dritten jeden dritten1 in der vierten jeden vierten ,tag1 und gibt sie dem kleinen ,anton noch tglich an die ,kost oder in das ,getrnk eine kleine ,messerspitze ,kreidemehl1 so wird der ,bube gesund werden1 und die ,mutter wird sich ihres gesunden ,kleinen freuen4 ,berta geht in die ,schule1 sieht aber recht leidend aus1 hat fast jede ,woche oder doch recht oft bse ,augen81 so da sie nicht lesen kann4 ,die ,augen sind ganz rot und brennen heftig4 ,die ,mutter soll dem ,kinde innerhalb zehn ,tagen sechsmal ein nasses ,hemd anziehen1 und reicht dieses ,mittel nicht aus1 so soll sie dem ,kinde noch ,bder bereiten mit ungefhr #bd und zugegossenem ,absud von ,fichtenreisern1 stets abschlieend mit raschem kaltem ,abgu4 ,nebenher kann als ,augenwasser dienen das ,alo-,wasser 7eine ,messerspitze ,alo wird in ein ,medizinglas gebracht und mit heiem ,wasser aufgegossen71 womit tglich dreimal die ,augen ausgewaschen werden4 ,letzteres heilt das entzndete ,auge und strkt es4 ,wilhelm1 eine ,knabe von neun ,jahren1 hatte ,augenleiden4 ,er konnte nicht mehr lesen1 kaum mehr ordentlich die ,menschen unterscheiden2 der ,kleine war mehr als halb blind4 ,gegen #djj ,mark hatten die ,eltern schon fr diese ,augen verwendet4 ,nichts wollte helfen1 nicht ,doktor1 nicht ,apotheker4 ,so verkmmert die ,augen waren1 so verkmmert war auch das ganze ,kind3 die ,hnde und ,fe stets kalt1 der ,magen ohne ,appetit1 der ,krper abgemagert1 die ganze ,gestalt traurig und gedrckt4 ,im ,elende steckten nicht nur die ,augen1 im ,elende steckte das ganze ,menschlein4 ,blaue ,brille und ,fhrer besttigten dieses auch nach auen hin4 ,in vier ,monaten war ,wilhelm vllig gesund am ,krper sowohl wie an und in den ,augen4 ,der ,kleine mute in der ,woche zwei warme ,bder nehmen4 ,viermal wchentlich lie ich ihn ein ,hemd anziehen1 das in kaltes1 mit etwas ,salz gemischtes ,wasser getaucht war4 ,in der ,umhllung blieb er #a-a ,stunden lang4 ,dazu hie ich den ,kleinen recht fleiig im nassen ,grase oder bei ,regen barfu gehen4 ,nach ,verlauf der ersten vier ,wochen nahm ,wilhelm in jeder weiteren ,woche drei bis vier ,bder1 nur mit #ae ,grad und nie lnger als eine ,minute mit stets folgender ,bewegung4 ,auch dieses whrte einige ,wochen4 ,dazu wusch der ,knabe tglich zweimal seine ,augen mit ,alaunwasser 7eine ,messerspitze ,alaun zu einem halben ,schoppen ,wasser74 ,gleichen ,schritt mit dem gesundwerdenden1 neu auflebenden ,krper hielten die wieder erwachenden ,augen4 ,sie ffneten sich endlich ganz und leuchteten und strahlten zuletzt im gesunden und frischen ,gesichte des ,knaben1 als wenn ihnen nie auch nur das geringste gefehlt htte4 ,christine1 #bd ,jahre alt1 sieht aus wie die ,blte des ,lebens1 hat aber immer mit ,augenleiden zu tun4 ,sie hat zu viel ,blut im ,kopfe1 zu wenig ,blut in den ,fen1 deshalb auch stets kalte ,fe4 ,patientin nimmt jeden zweiten ,tag ein lauwarmes ,fubad mit ,asche und ,salz untermischt4 ,dieses zieht ihr das ,blut vom ,kopfe nach unten4 ,dreimal in der ,woche geht sie bis unter die ,arme ins kalte ,wasser 7,halbbad71 eine halbe ,minute lang4 ,bei der ,arbeit ist sie viel barfu4 ,der ,blutandrang zum ,kopfe nimmt ab1 hrt allmhlich ganz auf1 und das ,augenleiden verschwindet4 ,augenleiden4 ,agatha kommt und klagt3 ,drei ,jahre lang war ich von heftigen ,kopfschmerzen geplagt1 so da ich oft ganze ,nchte hindurch nicht schlafen konnte4 ,meine ,fe sind bestndig kalt2 lt der ,kopfschmerz etwas nach1 dann habe ich solche ,schmerzen auf dem ,rcken1 da ich oft ganz steif bin4 ,auf viele ,stunden weit habe ich alle rzte aufgesucht2 helfen konnte keiner4 ,seit einem halben ,jahre wird mein ,augenlicht so schwach1 da ich kaum mehr die ,huser sehe1 und wenn's noch einige ,zeit so fortgeht1 werde ich stockblind48 ,agatha mute #a4 in jeder ,woche zweimal ein ,hemd anziehen1 in ,salzwasser getaucht1 und in eine ,decke eingewickelt #a ,stunden lang bleiben2 #b4 in der ,woche zweimal einen kurzen ,wickel1 in ,wasser getaucht1 worin ,heublumen gesotten worden1 warm #a ,stunden lang nehmen2 #c4 tglich eine ,minute lang ,wasser auf die ,knie gieen und darauf ,bewegung machen2 so zwei ,wochen lang4 ,in der dritten ,woche mute sie tglich einen ,obergu und ,kniegu des ,morgens nehmen und nachmittags ein ,halbbad1 auerdem tglich drei ,minuten im ,wasser gehen2 so auch in der vierten ,woche4 ,nach vier ,wochen war der heftige ,blutandrang zum ,kopf verschwunden2 das ,augenlicht war wieder hergestellt1 weil die ,ursache 7der ,blutandrang7 gehoben war2 die ,fe waren warm1 und die ,kranke war geheilt4 ,als weitere ,anwendung mute ,agatha in der ,woche drei ,halbbder nehmen zur ,krftigung des ,krpers4 ,augen-,star4 ,ein ,beamter brachte einen ,knaben von neun ,jahren1 der augenleidend war4 ,beide ,augensterne gaben so sprliches ,licht1 da der arme ,kleine nur mit ,mhe allein gehen konnte4 ,wie kommen ,sie zu mir88 ,ja1 mein ,kind81 sagte der ,vater1 war lngere ,zeit in einer ,augenheilanstalt2 es wurde aber entlassen mit der ,erklrung1 das ,leiden sei der unheilbare graue ,star4 ,das ist schrecklich3 ,neun ,jahre alt und blind68 ,das eine ,auge erschien schon derart getrbt1 da man den ,stern nur mit recht gutem ,auge noch teilweise unterscheiden konnte2 eine totale ,finsternis war es fr den ,kleinen4 ,auf dem anderen ,auge lag eine ,wolke1 und wie der uere ,sonnenrand1 ehe der ,ball hinter den ,wolkenbergen verschwindet1 nochmals aufleuchtet1 so glnzte noch ein letztes ,streifchen des ehedem lichtvollen ,auges vor seinem gnzlichen1 elendiglichen ,untergange4 ,der bedauernswerte ,knabe litt nicht allein an den ,augen1 das sagte mir sein erster ,anblick4 ,der ganze kleine ,organismus war aufs tiefste heruntergekommen1 elendiglich zugerichtet1 so verkmmert1 da jedermann der ,gedanke kommen mute1 dieses ,kind ist durch und durch krank1 fast1 so scheint es wenigstens1 abzehrend2 kein ,appetit1 kein ,leben1 abgemagert1 die ,haut ganz trocken2 rasch gestrichen stubt diese frmlich4 ,also nicht die ,augen allein1 der ganze ,krper ist krank1 recht krank4 ,suchen wir zuerst diesen zu heilen1 vielleicht ffnen sich dann auch die ,augen wieder4 ,wir begannen1 nachdem wir zuerst die bislang getragene ,brille entfernt4 ,der ,knabe mute tglich soviel wie mglich im nassen ,grase oder auf nassen ,steinen barfu gehen1 und tglich wurden im ,anfang ,rcken1 ,brust und ,unterleib ein- bis zweimal krftig gewaschen4 ,nach einiger ,zeit traten an ,stelle der ,waschungen ,halbbder1 endlich ,ganzbder1 nie lnger als eine ,minute4 ,dazwischen hinein fiel abwechslungsweise der ,wickel oder das nasse ,hemd1 in ,salzwasser getaucht1 auf #a ,stunden4 ,alle diese ,anwendungen bezweckten1 neue ,ttigkeit1 neues ,leben in den ,krper zu bringen1 mit anderen ,worten1 den ,krper zu heilen und zu krftigen4 ,speziell fr die ,augen1 d4 i4 zu deren ,reinigung und ,strkung1 verwendete ich mehrere ,augenwasser3 zuerst das ,alowasser 7man nimmt eine ,messerspitze ,alopulver und kocht dasselbe ein paar ,minuten in einem ,schoppen ,liter ,wasser74 ,drei- bis fnfmal tglich wurden damit die ,augen gut ausgewaschen1 besonders im ,innern4 ,alo lst auf1 reinigt und heilt4 ,spter folgte diesem ,alaunwasser 7zwei ,messerspitzen ,alaun werden in einem ,schoppen ,wasser gemischt71 zu tglich drei- bis viermaligem krftigem ,auswaschen4 ,alaun tzt und reinigt4 ,noch spter nahm ich ,honig-,augenwasser 7ein halber ,lffel ,honig wird in einem ,schoppen ,wasser fnf ,minuten lang gesotten7 zu tglich drei- bis fnfmaliger ,waschung namentlich des inneren ,auges4 ,der ,knabe gedieh krperlich so krftig1 da von ,woche zu ,woche seine ,krfte zunahmen1 sein ,aussehen frischer1 gesnder1 blhender wurde und ,geist und ,krper allmhlich in die richtige ,verfassung zurckkehrten4 ,in dem blhenden ,kopfe erblhen auch wieder die so lange geschlossenen ,augen2 sie leuchten zur ,freude der ,eltern hell und klar4 ,der ,knabe sieht so gut wie seine ,schulkameraden4 ,niemand wrde glauben1 da das ,kind je so armselig gewesen4 ,ich bin der festen berzeugung3 die arg verkmmerten ,augen waren nur ein ,bild1 eine ,folge des noch rger verkmmerten ,krpers4 ,und wie vom welk werdenden ,stamme die ,bltter und der ,bltenschmuck abfallen1 so mssen im siechen ,krper auch krank angelegte ,augen vorkommen4 ,treibt der ,stamm von neuem1 dann treiben und grnen und blhen auch frisch und neu ,bltter und ,blten4 ,ausschlge4 ,darunter verstehen wir alle jene unnennbaren und unbezeichenbaren ,haut-,unreinigkeiten1 die oft in einer ,nacht1 in einem ,tag kommen und vergehen4 ,man schenkt denselben wenig oder gar keine ,acht4 ,zuweilen indessen knnen sie recht lstig werden und plagen dann die ,brust1 den ,rcken1 die ,arme1 die ,beine oder andere ,stellen des ,krpers4 ,jahrelang kann man die ,last tragen1 ohne da sie den ,trger krank macht oder auch nur in auffallender ,weise in den ,berufsarbeiten strt4 ,doch kenne ich ,personen1 bei denen stets ,geistesstrungen eintraten1 so oft der ,ausschlag verschwand4 ,selbst zwei ,flle von ,tobsucht sind mir bekannt1 welche ausbrach infolge schnell zurckgetretenen ,ausschlages4 ,anwendungen1 wie sie bei ,flechten und ,geschwren angegeben sind1 lockten den ,ausschlag von neuem hervor1 wodurch die ,strungen gehoben waren4 ,diese ,kleinigkeiten sind also doch nicht so kleinlich2 sie knnen1 vernachlssigt1 insbesondere in der ,reinlichkeitspflege1 groe und schwere ,folgen haben4 ,neben ,geistesstrungen entwickeln sich insbesondere gerne ,abzehrung1 ,schwindsucht1 ,leber-1 ,nierenleiden und anderes mehr4 ,wo der fressende ,gesell und seine ,giftstoffe sich einnisten1 da verwsten1 zerfressen und zerstren sie4 ,jedem derart ,geplagten mchte ich raten1 er solle frh genug1 jetzt1 wo er noch keine der genannten ,folgen sprt1 wchentlich 7jeden dritten ,tag z4 ,b4 eine7 ein paar leichte ,anwendungen mit ,wasser vornehmen4 ,solche sind der ,reihe nach3 die kalten ,ganzwaschungen1 der spanische ,mantel und der kurze ,wickel4 ,man erschrecke nicht1 wenn nach der einen oder nach der anderen ,anwendung der ,ausschlag strker auftritt4 ,das ist ja ein trefflicher ,beweis ihrer ,wirkung4 ,man stelle die ,anwendungen nur nicht ein1 sondern fahre um so entschiedener damit fort6 ,wer den ,rat befolgt1 wird an sich erfahren3 ,das ,ende jeder ,anwendung gut1 aller ,ausschlag gut4 ,jeder ,unparteiische urteile selbst1 ob es besser sei1 zu derartigen ,reinigungen die hlichen und abscheulichen ,salben1 heien sie nun ,schnheitsmilch1 ,wunderbalsam usf41 zu gebrauchen oder das reine1 kristallklare ,wasser4 ,was mgen derlei ausgeschriene und jetzt bald in jedem ,zeitungsblatte ausgehngte ,salbereien fr ,zeug enthalten6 ,mancher und manche wrden rot werden vor ,scham1 wenn seine ,herren ,kollegen1 wenn seine hohen ,verwandten wten1 da auch er oder sie unter die ,quacksalber gegangen4 ,doch das hilft alles nichts1 ich wei es wohl4 ,die ,welt hat gesalbt1 und die ,welt salbt4 ,mundus vult decipi1 d4 h4 die ,welt wird weiter schmieren und salben4 ,habeat sibi6 ,ein ,landwirt erzhlt3 ,ich habe schon mehr als zwei ,jahre einen ,ausschlag im ,gesicht und am ganzen ,krper4 ,manchmal sieht man wenig1 dann kommt er aber stellenweise recht stark heraus4 ,ich bin sonst gesund2 aber wenn sich dieser ,ausschlag noch mehr verbreitet1 wie es den ,anschein hat1 dann wei ich nicht1 welches ,schicksal mich noch treffen wird4 ,ich habe schon vieles und verschiedenes dagegen gebraucht1 doch alles umsonst48 ,anwendungen3 #a7 ,in der ,woche zwei warme ,haberstrohbder mit zwei ,wechseln1 jedesmal #ae ,minuten ins warme1 eine ,minute ins kalte ,wasser1 oder sich krftig abwaschen4 #b7 ,dreimal in der ,woche in der ,nacht vom ,bett aus oder beim ,aufstehen den ganzen ,krper mit kaltem ,wasser waschen4 #c7 ,tglich eine ,messerspitze voll weies ,pulver1 wie in der ,apotheke beschrieben4 ,so #c-d ,wochen fortmachen1 dann jede ,woche ein- bis zweimal den ganzen ,krper waschen oder1 statt zu waschen1 ein ,halbbad nehmen4 ,auszehrung4 ,wir kennen viele ,menschen1 die auerordentlich schnell beleibt werden4 ,man frchtet dieses im allgemeinen1 weil die oftmals begrndete ,meinung herrscht1 da solche ,leute meistens nicht lange leben4 ,desgleichen sind uns viele1 ,mnner1 ,frauen und ,kinder1 bekannt1 bei denen gerade das ,gegenteil stattfindet1 deren ,krfte auffallend rasch abnehmen4 ,sie gleichen dem ,gras auf dem ,feld1 das heute grnt und morgen drrt1 und das ,merkwrdige an der ,sache ist1 da solche ,kranke sehr hufig gar kein besonderes ,leiden fhlen4 ,sie klagen meist nur ber ,mattigkeit1 wenig guten ,humor und entweder sehr groen oder gar keinen ,appetit4 ,kommt man da nicht bald mit der ,hilfe1 so welken solche schon halbdrre ,pflanzen nach und nach ganz ab2 sie lschen aus wie ein schwachbrennendes ,nachtlichtlein4 ,vielleicht kommt noch eine akute ,krankheit dazu1 die dem glimmenden ,dochte rasch ein ,ende macht4 ,kranke dieser ,art kommen mir1 um ein ,bild aus dem alltglichen ,leben zu gebrauchen1 vor wie ein ,haus1 das gebaut wurde aus schlechtem ,kalk und ,mrtel1 das bald baufllig wird und bei dem in kurzem alles aus den ,fugen geht4 ,er ist an der ,brightschen ,krankheit gestorben1 hrt man oft sagen4 ,das war so ein ,zusammenbrechen eines morschen1 bauflligen ,krpers4 ,verschiedene ,bezeichnungen fr eine und dieselbe ,sache6 ,gut essen und trinken hilft da nichts mehr4 ,wirf an ein zerfallendes ,haus an diesen oder jenen ,fleck noch einige ,kbel ,mrtel -- jeder ,vernnftige wird lcheln6 ,die ,auszehrung unterscheidet sich von der ,schwindsucht dadurch1 da bei dieser die ,krankheit von einem ,organe ausgeht1 sei es von der ,lunge1 der ,brust1 dem ,kehlkopf usw41 und von diesem ,punkte weitere ,kreise zieht1 bei jener aber mehr eine allgemeine ,auflsung1 ein ,ruin des ganzen ,krpers stattfindet4 ,oft sucht man den ,hauptsitz oder den ,ausgangspunkt der ,auszehrung in den ,nieren1 im ,unterleibe2 vielfach ist jede genaue ,bestimmung vor der ,sektion unmglich2 gar oft tuschen die scheinbar bestimmtesten und sichersten ,zeichen4 #a4 ,ein ziemlich korpulenter ,herr erfreute sich stets der besten und ausdauerndsten ,gesundheit4 ,seine ,lebensweise und ,dit waren wohl geordnet4 ,pltzlich merkte er1 da seine ,krfte und seine ,korpulenz schwinden4 ,er fhlte ,schwindel im ,kopf und getraute sich nicht mehr zu stehen1 ohne sich festzuhalten4 ,peinlich vor allem war ihm der ,gedanke1 auf dem ,boden ausschreiten1 gehen zu sollen1 ohne da die ,fe einen besonderen ,halt htten4 ,kaum sechs ,wochen waren vergangen1 und der ,patient hatte #gb ,pfund am ,krpergewicht abgenommen4 ,der groe und selten schne ,mann von ehedem wankte und schwankte daher wie ein geknicktes ,rohr1 leblos und tot wie ein ,drrling 7drrer ,baum7 im ,walde4 ,alle rztlichen ,mittel wollten nichts helfen2 der ,kranke sah seiner baldigen ,auflsung mit sicherem1 aber wehmtigem ,auge entgegen4 ,in diesem ,zustande und in dieser ,stimmung kam er zu mir2 ich erkannte ihn nicht wieder1 obwohl er mir sonst ein lieber ,bekannter war4 ,ich selbst zweifelte an der ,mglichkeit eines ,wiederaufkommens4 ,doch riet ich1 einen letzten ,versuch mit ,wasser zu machen4 ,die ,natur1 die in ihrer ,selbstvernichtung begriffen war1 mute gestrkt und dem selbstmrderischen ,treiben gesteuert werden4 ,tglich zwei- bis dreimal ging der ,kranke barfu im nassen ,gras oder auf nassen ,steinen4 ,jeden weitern ,tag nahm er einen ,ober- und ,unteraufschlger1 in der ,woche einmal den spanischen ,mantel4 ,diesen ,anwendungen folgten wchentlich zwei ,halbbder1 ein kurzer ,wickel und ein ,ober- und ,unteraufschlger4 ,die ,halbbder lsten sodann ,ganzbder ab1 und zwar kalte von je einer ,minute ,dauer und warme mit zweimaligem ,wechsel1 von beiden ,arten je eines in der ,woche2 ebenfalls wchentlich eine ,ganzwaschung4 ,zur ,ausheilung und zur ,bewahrung vor einem ,rckfall verordnete ich wchentlich ein kaltes ,ganzbad1 einen ,obergu mit ,kniegu und hin und wieder den spanischen ,mantel4 ,das ,bier wurde von vier bis fnf ,glas auf zwei reduziert2 die ,kost mute einfach und nahrhaft sein4 ,schon nach ,schlu der ersten acht ,tage war ,besserung eingetreten3 ,stillstand der ,krfte-,abnahme und ,erstarkung4 ,nach acht ,wochen konnte der ,genesene wieder seinen ,berufspflichten vorstehen4 ,er nahm zu wie an ,kraft1 so auch wieder an ,korpulenz und ist heute noch ein gesunder1 stattlicher und krftiger ,mann4 #b4 ,eine ,mutter1 blhend wie das ,leben1 verlor in wenigen ,wochen die ,frische des ,aussehens und alle ,kraft4 ,allgemein war ber sie schon das ,todesurteil gefllt worden1 zumal die rztlichen ,mittel ohne ,wirkung blieben4 ,in ihrer ,not flchtete sie zum ,wasser4 ,zweimal in der ,woche zog sie ein nasses ,hemd an und wickelte sich in die trockene ,wollumhllung1 in der sie je eine ,stunde blieb4 ,dann nahm sie ebenfalls wchentlich zwei ,halbbder und setzte beide bungen #ad ,tage lang fort4 ,der ,zustand besserte sich4 ,an ,stelle der frheren ,anwendungen traten jetzt wchentlich ein kurzer ,wickel und einmalige kalte ,ganzwaschung vom ,bette aus4 ,die vollstndige ,gesundheit ward der ,mutter1 die gesunde ,mutter den erfreuten ,kindern wieder geschenkt4 ,bei derartig ,leidenden kann man 7wie oben bei den ,krankheits-,erscheinungen schon gesagt wurde7 die ,bemerkung machen1 da sie bald zu viel ,nahrung einnehmen1 so da die geschwchte ,natur dieselbe nicht in der rechten ,ordnung zu ,sften1 ,blut1 ,knochen1 ,fleisch usf4 verarbeiten kann4 ,es mssen schlimme ,folgen eintreten1 wie anormale ,fettbildung1 ,anstauungen von ,blut1 von ,sften usw4 ,die gut verteilten ,wasseranwendungen lsen auf1 leiten ,unbrauchbares ab1 regeln und ordnen den ,blutumlauf1 krftigen und strken den ,organismus4 ,noch ein ,fall ist mglich4 ,die ,nahrung wurde eingenommen1 geht aber ohne die gehrige ,ausntzung wieder ab4 ,die ,organe sind schwach und matt1 unttig und arbeitsunfhig2 sie sind in ihren ,funktionen ganz geschwcht4 ,auch da mssen groe ,strungen im ,krper entstehen1 die ,gesundheit mu untergraben werden4 ,schneide1 welcher ,pflanze du willst1 die ,saugwurzeln ab1 sie mu zugrunde gehen4 ,den ,saugwurzeln gleichen die ,organe4 ,das ,wasser krftigt1 erfrischt sie4 ,du kennst das oberschlchtige ,wasserrad4 ,es kommt der ,sturzbach1 die ganze ,maschine gert in ,bewegung und ,ttigkeit1 alle ,schaufeln drehen sich4 ,so rttelt das ,wasser1 das in geordneter ,weise den unttigen ,krper trifft1 alle ,organe aus ihrer ,schlfrigkeit und ,schlaffheit4 ,sie arbeiten wieder1 und neues ,leben pulsiert im neu auflebenden ,krper4 ,wie viele junge ,leute tragen heutzutage derlei sieche ,leiber1 wahrhaft schon halbe ,leichname1 mit sich herum6 ,ich wnsche allen von ,herzen1 da sie zur rechten ,stunde noch die rechte ,hilfs- und ,heilquelle auffinden mgen6 ,beinfra4 ,ein ,herr von ,stand bekam eine kranke ,zehe2 er glaubte1 der ,nagel sei etwas beschdigt worden1 und hielt die ,sache keiner weiteren ,beachtung wert4 ,die ,zehe indessen entzndete sich und machte es notwendig1 den ,arzt herbeizuziehen4 ,dieser verordnete whrend mehrerer ,wochen verschiedene ,mittel4 ,die ,zehe sei gut1 meinte er1 obschon die ,entzndung an ,ausdehnung gewonnen hatte und der ganze ,fu mchtig angeschwollen und zum ,gehen und ,stehen durchaus unbrauchbar war4 ,der ,kranke ahnte nicht1 was eingetreten war1 bis sich eines ,tages zwei kleine ,beinchen aus- und ablsten4 ,daraufhin bekam er ,mitrauen zu seinem ,fue und zu all denen1 die denselben bislang fr ganz ausgezeichnet gehalten und erklrt hatten4 ,der ,herr kannte mich und bat mich1 nachzusehen4 ,es war ,beinfra eingetreten4 ,alsbald lie ich ,zinnkraut in ,wasser sieden und den kranken ,fu1 soweit die ,geschwulst reichte1 mit in den ,absud getauchten ,tchern berschlagen4 ,innerhalb ganz kurzer ,zeit war die ,geschwulst und der noch junge ,beinfra gehoben2 der ,fu heilte wieder zu1 und sein ,herr gebrauchte ihn wie frher4 ,nach ungefhr einem ,jahre meldete sich das fatale ,leiden von neuem1 diesmal an dem anderen ,fue1 und zwar genau wieder an der groen ,zehe4 ,der ,arzt durchschnitt die ,zehe und wendete scharfe ,mittel an1 welche die ,zehe zuheilten4 ,whrend des ,heilens sprte der ,patient am anderen ,fue einen hnlichen anhaltenden ,schmerz wie frher vor dem ,auftreten des ersten ,leidens4 ,die ,heilung der ,zehe schritt indessen weiter und wurde schlielich als fertig und gelungen erklrt1 wenn auch die durchschnittene und geheilte ,zehe um die ,hlfte dicker und immer etwas gertet blieb4 ,der berufseifrige ,herr konnte gehen und arbeiten1 und was wollte er auch mehr8 ,als einer1 der mit der ,wahrheit nicht hinter dem ,berge hlt1 sondern immer gerade herausrckt1 wurde ich gemieden und nicht weiter gefragt4 ,mir war das lieb2 denn meine ,antwort htte lauten mssen3 ,die ,krankheit ist teilweise gehoben1 aber nicht entfernt4 ,die ,folge wird sein1 da frher oder spter der ,beinfra weiterfrit4 ,ich hatte mich nicht getuscht2 so kam es4 ,wie mute dieser ,fu behandelt werden8 ,notwendig mssen beide ,fe zugleich in ,behandlung kommen1 so lange1 bis kein ,fleckchen von besonderer ,rte mehr zu sehen und keine ,spur von ,schmerz mehr zu fhlen ist4 ,sie sind zu behandeln mit in ,haberstrohabsud eingetauchten ,fuwickeln1 in der ,art1 da die ,fe tglich einige ,male umwickelt werden und die ,wickel ber die kranken und schmerzhaften ,stellen etwas hinausreichen4 ,die vollstndige und wirkliche ,heilung wird nicht allzulange whren4 ,wie kommt es wohl1 da in unserem ,falle gerade in den ,fen der ,beinfra sich festsetzte8 ,weshalb nicht z4 ,b4 in den ,hnden oder ,armen8 -- ,dieser ,herr hatte frher eine schwere1 langwierige ,krankheit durchgemacht1 als deren ,folge eine groe ,schwche1 besonders in den ,fen1 zurckblieb4 ,mglich1 da darin kranker1 giftiger ,stoff liegenblieb4 ,sicher ist1 da bei dem dermaligen ,rekonvaleszenten die ,fe wegen ihrer schweren ,arbeit 7sie allein tragen stets den ,krper1 und oft was fr einen67 sich nie gehrig erholen konnten und so als der schwchere ,teil den ,angriffen des ,giftstoffes leicht erlagen4 ,der ,herr lebt noch4 ,er darf recht achthaben1 wenn er vom ,beinfra nicht mehr will heimgesucht werden4 ,bei den geringsten ,anzeichen mge er alsbald meinen freundlichen und gutgemeinten ,rat befolgen und mit den ,umschlgen von ,zinnkraut- oder ,haberstrohabsud nicht zgern4 ,sero venientibus ossa6 ,der ,herr ist ,lateiner1 er lchelt und versteht mich4 ,wer nicht ,latein kennt1 soll nicht grbeln und sich kein graues ,haar wachsen lassen1 wenn ich diesmal gegen meine ,gewohnheit die ,fremdwrter nicht verdeutsche4 ,andere ,flle mit geheiltem ,beinfra bergehe ich1 da sie jngere ,personen betreffen1 bei denen im ,beginn des ,leidens die ,heilung leicht und schnell zustande kommt4 ,bettnssen4 ,dieses bel kommt bei der heranwachsenden ,jugend beiderlei ,geschlechtes hufig vor4 ,auch gibt es viele ,erwachsene1 die bis in die #bj;er ,jahre und noch lnger daran leiden4 ,man findet in ,zeitungen allerlei ,mittel ausgeschrieben und angepriesen2 gewhnlich ist's nur ,schwindel4 ,leider1 da diese oft sehr schdlichen ,mittel angewendet und solche unglckliche ,kinder noch mit ,rute und ,stock gezchtigt und verhhnt werden1 was doch gewi nicht helfen1 sondern das bel nur rger machen kann4 ,mir wurde von einer ,anstalt erzhlt1 da die betreffenden ,kinder jedesmal vor dem ,schlafengehen bestraft wurden4 ,die armen ,geschpfe knnen vor ,angst und ,furcht nicht sogleich einschlafen1 geraten dann um so tiefer in ,schlaf1 und um so sicherer behauptet das bel die ,herrschaft4 ,der ,grund des ,leidens liegt in der ,schwche der ,natur2 wird diese gekrftigt1 so mu jenes in ,blde weichen4 ,sechs ,kindern von #h bis #ac ,jahren riet ich1 sie sollen tglich in einer ,badewanne mit so viel ,wasser1 da es bis an die ,waden reicht1 hin und her gehen #c-e ,minuten lang1 dann im ,zimmer oder im ,freien rasche ,bewegung machen1 damit die ,naturwrme schnell wiederkehre4 ,nach fnf ,tagen passierte nur noch zwei ,kindern das ,unglck2 in wenigen weiteren ,tagen waren auch diese geheilt4 ,eine zweite ,anwendung bestand darin1 da sie nach dem ,gehen im ,wasser auch die ,arme zwei ,minuten in kaltes ,wasser hielten1 was sichtlich nicht blo gegen fraglichen ,fehler wirkte1 sondern den zuvor krank aussehenden ,kindern eine gesunde ,gesichtsfarbe verlieh4 ,auch bei ,erwachsenen kann das angegebene ,mittel ausreichen4 ,nur wenn durch ,schwche auch die ,sfte mit dem ,blute sehr heruntergekommen sind1 empfiehlt es sich1 tglich eine ,tasse ,schafgarbentee zu trinken1 die eine ,hlfte am ,morgen1 die andere am ,abend4 ,bemerkt sei hier1 da das klteste ,wasser am wirksamsten ist4 ,ich machte bei solchen ,kindern den ,versuch mit warmen ,bdern und erreichte das ,gegenteil ,blasenkatarrh4 ,ein ,herr berichtet3 ,ich bin #cj ,jahre alt1 leide nun schon drei ,jahre an ,blasenkatarrh und habe mir dieses ,leiden infolge von beranstrengung im ,beruf und besonders durch allzu langes ,aufhalten des ,harns zugezogen4 ,im ,anfange verrichtete ich noch zwei ,monate lang die mir obliegenden ,arbeiten unter groen ,schmerzen1 bis ich bei ,tische pltzlich einmal vor ,schwche und ,schmerz zusammenbrach4 ,vier ,monate lang bin ich krank im ,bette gelegen und so elend geworden1 da mein ,krper einem ,totengerippe gleich war1 -- mein ,krpergewicht betrug blo mehr #hb ,pfund4 ,der ,arzt verordnete mir nun ,wildunger-,wasser1 wovon ich etwa #ajj ,flaschen getrunken habe1 und warme ,sitzbder4 ,ich bekam zudem noch einen sehr heftigen ,magen- und ,darmkatarrh4 ,nach vier ,monaten1 als es ,frhling wurde1 ging es besser4 ,im ,sommer sodann ging es mir ertrglich1 wiewohl ich immer noch zeitweise groe ,schmerzen versprte und der ,urin sehr oft1 ja beinahe tglich noch trbe war4 ,der ,winter aber brachte mir wieder ein ganzes ,heer von ,schmerzen2 erst der folgende ,frhling und besonders der ,sommer halfen mir wieder auf die ,beine4 ,aber im ,winter #ahhg steigerten sich die ,blasenschmerzen wiederum mit jedem ,tage2 der ,urin flo immer sprlicher1 ward trber1 und ich mute drei ,wochen das ,bett hten4 ,meine krperlichen ,krfte schwanden immer mehr1 so da man glaubte1 eine ,art ,abzehrung habe sich eingestellt4 ,am ,unterkrper war ich zumeist kalt und konnte mich trotz des geheizten ,zimmers1 der fnf ,unterbeinkleider und der drei ,paar ,strmpfe nicht erwrmen2 es ging abwrts mit mir4 ,der ,arzt sagte1 ich solle mich nur recht warm halten1 und gegen das ,blasenleiden verordnete er teils ,wildunger-1 teils ,kronenquell-,wasser1 wovon ich etwa #aej ,flaschen leerte4 ,auf vielseitges ,anraten entschlo ich mich1 sobald die ,witterung es erlaubte1 nach ,wrishofen zu gehen48 ,der ,patient sah sehr abgemagert und elend aus1 hustete aber nicht4 ,ich gab ihm gute ,hoffnung auf ,wiederherstellung4 ,schon am dritten ,tage bekam er eine bessere ,gesichtsfarbe1 die ,schmerzen nahmen von ,tag zu ,tag ab1 der ,urin flo reichlicher und heller1 und nach vier ,wochen erklrte er3 ,nun bin ich wieder der frohe1 heitere1 gesunde ,mensch wie ehedem1 -- dies hat das ,wasser getan48 ,der ,erfolg war ein auerordentlich gnstiger4 ,ein ,arzt1 der sich speziell mit ,blasenleiden beschftigt1 erklrte den ,herrn fr vollstndig hergestellt und war ganz erstaunt ber den ,heilerfolg4 ,die ,anwendungen waren3 ,anfangs einigemal ,leibstuhldampf mit ,zinnkrautabsud2 ferner drei ,wochen lang vor- und nachmittags ,obergu und ,wassertreten2 spter ,sitzbder und ,obergu1 tglich abwechselnd2 auerdem anfangs ,tee von ,zinnkraut und ,wacholderbeeren4 ,blasenleiden1 nervses4 ,ein ,lehrer berichtet3 ,meine ,krankheit wird von den rzten bezeichnet als nervser ,reizzustand der ,blase und des ,unterleibes84 ,seit ungefhr #ae ,jahren leide ich an ,urinbeschwerden1 bald mehr1 bald weniger4 ,mit ,beginn dieses ,frhjahres stellte sich das ,leiden wieder in besonders hohem ,grade ein4 ,oft mute ich in einer ,nacht #ae-bjmal unter heftigem ,drang den ,harn lassen4 ,in dem reichlichen ,niederschlage fanden sich viele ,salzkristalle1 spter auch ,schleim4 ,dabei litt ich an hartnckiger ,stuhlverstopfung1 ,blhungen1 oftmals1 besonders nachts1 an heftigem ,erzittern des ,krpers1 hauptschlich des ,unterleibes1 verbunden mit ,kltegefhl1 zuweilen auch an nervsen ,zuckungen in den ,beinen4 ,vollstndige ,appetitlosigkeit und ,schlaflosigkeit haben mich sehr geschwcht48 ,die ,anwendungen waren folgende3 #a7 in jeder ,nacht ,ganzwaschung2 #b7 den einen ,tag einen kurzen ,wickel1 den andern ein in warmes ,salzwasser getauchtes ,hemd anziehen2 #c7 tglich eine ,tasse ,zinnkrauttee1 worin #bj zerstoene ,wacholderbeeren mit abgesotten waren1 trinken2 so drei ,wochen lang4 ,in kurzer ,zeit stellten sich ,schlaf und ,appetit ein1 und eine ,krankheitserscheinung schwand nach der anderen4 ,nur blieb noch ,mattigkeit und ,schmerz in den ,beinen zurck4 ,dagegen folgendes3 #a7 frh ein ,obergu2 #b7 nachmittags ein ,kniegu2 #c7 manchmal ein ,halbbad4 ,die letzten ,reste der ,krankheit waren bald verschwunden4 ,blasenstein4 ,ein ,herr in den schnsten ,jahren erkrankte4 ,er bekam heftige ,schmerzen in den ,nieren1 und es wollte durchaus kein ,wasser mehr abgehen4 ,herbeigerufene rzte erklrten1 es sei ein ,stein in der ,blase1 der aber nur durch ,operation entfernt werden knne4 ,der ,kranke wollte sich dazu durchaus nicht verstehen4 ,den kranken ,herrn besuchte ein ,bekannter1 um sich ber sein ,leiden zu erkundigen4 ,diesem klagte der ,patient seine ,not und erhielt den ,rat3 mittags1 abends und morgens ein warmes ,sitzbad von ,zinnkraut zu nehmen und vor jedem ,bad eine ,tasse ,tee von ,zinnkraut zu trinken4 ,in #cf ,stunden ging ein ,stein ab in beinahe ,haselnugre4 ,pltzlich war aller ,schmerz weg und der ,mann gesund4 ,blattern4 ,was ,scharlach im kleinen1 das sind die ,blattern im groen4 ,giftig ist schon der ,scharlach1 giftiger sind die ,blattern1 seien es die weien oder die schwarzen4 ,die ,behandlung bleibt fr alle ,flle dieselbe4 ,man sagt gewhnlich1 wenn die ,blattern nicht hervortreten1 so msse der ,kranke daran sterben4 ,darum kann nichts ,besseres getan und sorgfltiger getan werden1 als so schnell wie mglich den ,blatternstoff an die ,oberflche der ,haut zu leiten1 um so im ,inneren die rgste ,vergiftung zu verhten und eine rasche ,ableitung vorzunehmen4 ,sechs ,personen1 die an den weien ,blattern erkrankten1 wurden geheilt1 indem dieselben so oft gewaschen wurden1 als die ,hitze recht gro1 die ,bangigkeit fast nicht auszuhalten war4 ,anfangs war es jede ,stunde notwendig1 spter alle zwei ,stunden1 nach lngerem ,verlauf im ,tage nur noch zwei- bis dreimal4 ,am siebenten ,tage waren die sechs ,kranken vollstndig gesund4 ,gegessen haben sie fast nichts1 was am besten ist1 getrunken ziemlich viel1 was nicht schadet1 wenn nur in kleinen ,portionen getrunken wird4 ,da alle ,patienten dies beachteten6 ,viel ,trinken auf einmal lscht den ,durst nicht nachhaltig und vermehrt die ,bangigkeit4 ,ich selbst mute oft staunen1 wie durch obige ,behandlungsweise1 durch die einfachen ,waschungen1 die ,blattern stets auf der ,oberflche der ,haut erschienen4 ,sie zeigen sich als kleine1 spitzige ,erhhungen1 aus der ,haut hervortretend1 hnlich den ,frschen1 die ber das ,wasser hervorschauen4 ,man wasche ohne die geringste ,scheu6 ,je blder und pnktlicher solches geschieht1 desto schneller entwickeln sich die ,blschen1 desto rascher wird der ,giftstoff ausgeleitet4 ,ehe er zu den ,geschwren sich entwickeln kann1 wird er1 wenn ich so sagen darf1 gleichsam weggewaschen4 ,noch eines3 ,man gnne den ,kranken auch die frische ,luft1 die ehedem so sehr mignnte und gefrchtete4 ,immer sei eine1 wenn auch kleine ,stelle geffnet1 bei der sie eindringen kann4 ,das ,waschen geschehe so schnell1 da hchstens eine ,minute zu einer ,waschung gebraucht werde4 ,auf diese ,weise knnen bei ,erwachsenen ebenso leicht die ,blattern wie bei den ,kindern der ,scharlach geheilt werden4 ,bemerkt sei noch1 da die gelindeste ,anwendung die beste ist4 ,vier ,personen litten an denselben ,blattern4 ,sie wurden geheilt1 indem sie statt der ,waschungen tglich zwei- bis dreimal ein nasses ,hemd anzogen1 welches der spanische ,mantel gut ersetzt htte4 ,nach einer ,stunde wurde das ,hemd abgenommen und erst wieder angelegt1 wenn ,hitze und ,bangigkeit gro waren4 ,die letzten ,tage geschah dieses hchstens noch ein- bis zweimal4 ,nach acht ,tagen war die ganze ,kur vorber1 und von den schrecklichen ,narben1 die manches ,antlitz frs ganze ,leben entstellen1 war keine1 auch nicht die geringste ,spur zu sehen4 ,fritz kann nicht mehr gehen1 er ist todmde an allen ,gliedern4 ,sein ,aussehen ist zum ,erschrecken4 ,heftiges ,kopfweh und lstige belkeiten befallen ihn1 und es drckt ihn gewaltig auf der ,brust4 ,man ruft den ,arzt4 ,dieser erklrt1 das seien sichere ,anzeichen der ,blattern2 es brauche indes zur ,entwicklung derselben noch drei ,tage4 ,ein ,abfhrmittel knne nicht schaden1 sonst aber lasse sich nichts tun4 ,fritz war damit nicht zufrieden1 und da er vom ,wasser gehrt1 lie er sich eine ,wanne mit ,wasser ins ,zimmer bringen1 unmittelbar neben das ,bett4 ,jede ,stunde steigt er ins ,wasser und wscht sich mit einem rauhen ,handtuche krftig ab2 in ganz kurzer ,zeit1 in kaum einer ,minute1 ist jedesmal die ,arbeit fertig4 ,innerhalb #ah ,stunden hat sich der ,kranke achtzehnmal gewaschen4 ,bevor der ,arzt wieder kam1 war ,fritz gesund und von seinem ,blatternansatz grndlich geheilt4 ,gegessen hat er in dieser ,zeit nichts und getrunken nur das liebe ,wasser4 ,soeben hre ich von einem ,freunde1 da er1 meinem ,rate folgend1 ganz auf diese ,weise #d-e ,personen1 die pltzlich vom ,fieber befallen worden waren und bei denen mit ,grund der ,ausbruch der ,blattern befrchtet wurde1 in wenigen ,tagen heilte4 ,herrschen an irgend einem ,orte die ,blattern1 ,scharlach1 ,ausschlagkrankheiten und zeigen sich ,krankheits-,erscheinungen1 so beginne man mglichst bald mit der ,anwendung4 ,ein zuwartendes1 rein beobachtendes ,verfahren1 was da wohl sich entwickeln mge81 ist stets vom bel4 ,das ,feuer greift weiter und verzehrt rasch die ,krfte4 ,wer sofort lscht1 lscht am leichtesten4 ,nach wenigen ,tagen schon kann die ,rettung zu spt kommen4 ,sobald ein ,kind oder ein ,erwachsener ber ,kopfweh1 ,beengung1 schweren ,atem1 ,husten klagt und sagt1 da aller ,mut gebrochen1 alle ,kraft gelhmt sei1 so sind dieses ebenso viele ,fingerzeige1 da die ,zeit der ,anwendung gekommen4 ,selbst in ,fllen1 in denen man sich tuschte1 knnen letztere 7die ,anwendungen7 nie ,schaden bringen4 ,im allgemeinen wiederhole ich an dieser ,stelle folgende ,regeln3 ,die ,waschungen seien so kurz als mglich und erstrecken sich auf den ganzen ,krper des ,patienten4 ,das ,zudecken 7,abschlieen der ueren ,luft7 nach der ,anwendung geschehe sorgsam1 nicht zu bermig4 ,man sorge fr stete ,erneuerung der frischen ,luft 7gute ,lftung7 und verhte nur1 da der ,luftstrom dem ,kranken direkt in das ,gesicht wehe4 ,die ,wiederholung des ,waschens bei jedesmaligem ,steigen der ,hitze und der ,bangigkeit werde genau eingehalten4 ,niemals drnge man einen ,kranken1 insbesondere einen ,schwerkranken zum ,essen4 ,der ,magen kndigt durch ,hunger an1 wann er zur ,arbeit wieder aufgelegt ist4 ,aufgedrungene ,speisen lt er unverndert liegen4 ,sie belstigen und sind zuweilen ein ,haupthindernis der ,genesung1 zuweilen die einzige ,ursache eines ,rckfalles4 ,welche ,torheiten werden in dieser ,beziehung oft1 sehr oft aus ,unwissenheit1 besonders auf dem ,lande1 begangen6 ,alles kommt zum ,krankenbett und ntigt in belverstandenem ,eifer und in schlimm wirkender ,wohlmeinung das ,essen1 das ,trinken auf4 ,man bringt dem ,kranken ,sigkeiten u4 a41 was in solchem ,zustande die ,wirkung des ,giftes tut4 ,man begeht1 wie gesagt1 unglaubliche ,torheiten und sndigt unwissend schwer gegen die ,gesundheit4 ,meldet sich der ,appetit1 bittet der ,kranke um ,festes1 um ,flssiges1 so gebe man ja recht wenige1 einfache 7nicht viel gesalzene1 nicht gewrzte71 milde1 leicht verdauliche ,speisen1 niemals bis zur vollen ,sttigung4 ,ich empfehle als ,beigabe namentlich gut eingekochte ,frchte4 ,wasser mit etwas ,wein1 ,wasser mit ,milch und spter ,milch allein sind das beste ,labsal4 ,man hte sich1 den ,konditor1 den ,zuckerbcker zum ,krankenftterer zu machen4 ,man hat bereits mancherorts begonnen1 bei ,blattern-,epidemien das ,wasser als ,heilmittel anzuwenden1 in vielen ,fllen leider viel zu schroff und abschreckend4 ,es wre nur zu wnschen1 da die ,anwendung noch viel allgemeiner und in der ,praxis viel gelinder1 leichter#bi wrde2 zahlreiche ,menschenleben knnten so gerettet werden4 ,nach meinen bisherigen ,erfahrungen wage ich die ,behauptung3 kein an ,blattern ,erkrankter1 der nicht auer den ,blattern ein anderes schweres ,leiden hat1 wrde 7wenige ,flle ausgenommen7 dieser ,krankheit unterliegen4 ,so oft ich lese1 wie in einem ,jahre ,hunderte und ,tausende von dieser ,seuche1 vielmehr der ihr vorangehenden und sie begleitenden ,fieberhitze hinweggerafft werden1 wandelt mich groe ,schwermut an4 ,das ,lschmittel steht parat1 aber oftmals wird kein ,tropfen zur ,khlung1 zum ,auslschen der ,hitze verwendet4 ,wer versteht solches8 ,da doch die ,wirkung und ,heilkraft des ,wassers endlich zur vollen ,geltung kme6 ,die ,heilung der ,blattern durch ,wasser hat noch den speziellen ,vorteil1 da der ,giftstoff nie tief einfrit und da deshalb nach solcher ,behandlung niemals die entstellenden ,blatternnarben das ,gesicht frs ganze ,leben kennzeichnen4 ,die ,waschungen1 welche wir in unseren obigen ,fllen verordnet haben1 knnen ersetzt werden durch den spanischen ,mantel1 den man tglich zweimal1 bei groen ,hitzen dreimal umlegt je #a-a ,stunden lang4 ,man versume es nie1 nach jeder ,anwendung den ,mantel sorgfltig auswaschen zu lassen2 er enthlt jedesmal eine ,menge giftiger ,stoffe4 ,eine weitere ,anwendung besteht darin1 da man1 zu ,bette liegend1 ein zweifach zusammengelegtes grobes ,linnen ins ,wasser taucht1 es auf ,brust und ,unterleib legt in ,form des ,oberaufschlgers 7s4 ,aufschlger7 und nachher in derselben ,weise den ,unteraufschlger folgen lt4 ,bei groer ,hitze kann dieses ,verfahren in einem halben ,tage zwei- bis dreimal wiederholt werden4 ,blutarmut 7,bleichsucht74 ,weil der ganze ,krper aus ,blut gebildet ist und der ganze ,krper seine ,gre1 seine ,kraft und ,ausdauer vom ,blute hat1 so darf ich den ,satz aufstellen3 wer gesund bleiben und lang leben will1 der mu gutes ,blut und hinlngliches ,blut haben4 ,die ,natur bereitet aus ,speise und ,getrnk das notwendige ,blut1 und man kann mit ,recht sagen3 wer gutes ,blut hat1 ist gesund1 und wer viel ,blut hat1 ist ausdauernd1 und wo wenig oder schlechtes ,blut bereitet wird1 werden alle mglichen ,krankheiten eintreten knnen4 ,zu einer guten ,blutbildung ist vor allem notwendig eine gute1 gesunde ,luft1 viel ,licht1 eine gute1 entsprechende ,nahrung1 welche gutes ,blut geben kann1 und die erforderliche ,bewegung oder ,ttigkeit des ,krpers4 ,gehen diese notwendigen ,bedingungen ab1 dann wird auch das ,blut abnehmen1 und sind die ,nhrstoffe nicht gut1 dann wird zur ,blutabnahme auch noch krankhaftes ,blut bereitet werden4 ,blutarmut kann auch eintreten1 wenn man ,blut verloren hat durch ,verwundungen1 ,aderla und andere ,blutverluste4 ,wer blutarm ist1 der ist auch schwchlich oder krank4 ,ein ,bild der ,blutarmut ist der ,bleichschtige4 ,das ,gesicht des ,bleichschtigen ist bla1 bleich1 oft gelblich1 brunlich2 besonders sind die ,lippen und das ,zahnfleisch abgestanden2 die ,augenlider sind matt1 und so ist vorherrschend berall ,schwche1 ,magerkeit1 ,mangel an ,wrme1 gebckte ,haltung -- somit ein ,bild der ,krankheit4 -- ,die weiteren ,folgen sind3 ,herzklopfen1 schwerer ,atem1 besonders beim ,treppensteigen1 ,kopfweh1 ,kreuzschmerzen1 ,ohnmacht1 ,krmpfe1 ,magenkrampf1 ,verdauungsschwche4 ,neigung bekommen solche ,leute oft zu ,speisen1 die weder der ,natur zutrglich sind noch ein gutes ,blut geben knnen4 ,als ,heilmittel ist einzig sicher1 da der ,kranke mglichst viel in frischer ,luft verweilt1 wenig im ,zimmer1 und dieses sei nur sprlich geheizt2 die ,kleidung sei ja nicht zu warm und schliee sich nie fest an den ,krper an1 damit berall die ,luft eindringen kann4 ,solche ,kranke sollen womglich vermeiden3 dumpfe ,luft1 wie im ,keller1 geschlossene ,rume1 rauchige ,zimmer6 ,solche ,kranke sollen nur gute1 leichtverdauliche ,nahrung genieen3 ,milch1 gutes ,brot1 gekochte ,brotsuppe und von ganz einfachem ,mehl bereitete ,speisen2 sie sollen recht wenig auf einmal essen2 #b-d ,lffel voll ,milch1 und dieses fter1 ist am besten2 weil wenig ,magensfte vorhanden1 wird sie nicht schnell verdaut und darum schlecht im ,magen4 ,bewegung und ,arbeit im ,freien 7aber nie ber die ,krfte arbeiten67 ist gut zur ,vermehrung des ,blutes1 und die ,gesundheit kommt dann von selber4 ,die ,anwendungen mit ,wasser sind folgende3 ,in der ,woche drei- bis viermal in der ,nacht vom ,bett aufstehen1 sich ganz waschen und gleich wieder ins ,bett2 ins ,wasser stehen bis ber die ,waden1 eine ,minute lang2 gleich darauf kommen auch die ,arme ins ,wasser1 in der ,woche ungefhr zwei- bis dreimal4 ,ist der ,bleichschtige recht schwach und hat er wenig ,naturwrme1 so soll anfangs nur warmes ,wasser genommen werden1 sowohl fr die ,waschungen als fr die ,bder2 in das ,wasser kann auch ,salz oder ,essig gemischt werden4 ,um den ,appetit zu frdern1 ist es recht gut1 tglich dreimal1 jedesmal #b-c ,elffel voll1 ,wermuttee einzunehmen4 ,ein vorzgliches ,mittel gegen ,bleichsucht ist auch1 tglich zweimal1 jedesmal eine ,messerspitze voll1 ,kreidemehl in #d-f ,lffeln ,wasser einzunehmen4 ,hat sich durch die bezeichneten ,anwendungen der ganze ,zustand gebessert1 dann knnen statt der ,waschungen und ,fubder ,halbbder in der ,woche zwei- bis dreimal genommen werden2 dann werden ,ober- und ,kniegu1 nicht zu oft angewendet1 ihre ,dienste tun4 ,ein armes ,dienstmdchen wird nicht leicht bleichschtig4 ,blutarmut bei einem ,kinde3 ,eine ,mutter bringt einen ,knaben1 #e ,jahre alt4 ,der ,knabe ist wohlbeleibt1 hat eine recht gute ,haltung1 ist also recht gut gebaut1 aber im ,gesicht so bleich1 da die ,farbe mehr die eines ,toten ist als die eines gesunden ,kindes4 ,das ,kind hat weder ,leben noch ,mut1 ist ohne ,appetit1 hat auch keine ,kraft1 kurz1 das ,kind ist so blutarm und der ganze ,organismus so unttig1 da es mehr einem ,greise hnlich sieht4 ,mehrere rzte haben das ,kind behandelt1 geholfen hat nichts4 ,zwei rzte haben recht viel ,wein zu trinken befohlen2 doch der ,zustand blieb der gleiche1 und das ,kind hatte gegen den ,wein wie gegen alle ,kost die grte ,abneigung4 ,was ist hier zu tun8 #a7 ,jeden ,tag dem ,kinde ein ,hemd anziehen1 in warmes ,wasser getaucht1 in welchem ,heublumen gesotten wurden2 #b7 jeden ,tag den ganzen ,knaben waschen mit ,wasser und ,essig2 #c7 womglich im ,zimmer barfu gehen lassen2 auch ins ,freie1 in die frische ,luft gehen4 ,zu essen und zu trinken gebe man einfache ,hausmannskost3 ,wasser1 ,milch 7aber immer nur kleine ,portionen1 #b-c ,lffel voll72 so #ad ,tage lang4 ,nach dieser ,zeit3 #a7 ,tglich in nicht zu kaltem ,wasser gehen lassen bis ber die ,waden1 #c-e ,minuten lang2 #b7 tglich einmal ganz waschen mit ,wasser und ,essig2 #c7 in der ,woche ein- oder zweimal ein ,hemd anziehen1 in ,salz- oder ,heublumenwasser getaucht4 ,mit diesen ,anwendungen #ad ,tage fortmachen und dann dieselben hchstens halb so oft gebrauchen4 ,blutbrechen und ,blutsturz4 ,wenn sich eine ,blutung einstellt1 so fragt es sich1 ob das ,blut aus dem ,magen oder aus der ,lunge kommt4 ,auf ,lungenblutung kann man schlieen1 wenn das ,blut unter ,husten entleert wird und hellrot und schaumig aussieht2 hingegen auf ,magenblutung1 wenn es durch ,erbrechen entleert worden und von dunkelbraun-roter1 kaffeesatzartiger ,farbe1 klumpig und geronnen ist4 ,blutbrechen ist stets erschreckend und erheischt ,vorsicht1 da es immer grere oder geringere ,gefahren in sich schliet4 ,kommt das ,blut aus dem ,magen1 wer wei1 welches derchen gelitten hat1 ob und wann das ,brechen sich wiederholen wird8 ,eine ,vernachlssigung knnte ,blutarmut oder eine schwere ,krankheit zur ,folge haben4 ,man suche darum die wunde ,stelle schnell zu heilen1 dann hat das ,blutbrechen aus dem ,magen keine ,bedeutung4 ,von grerer1 oft recht groer ,gefahr ist das ,blutbrechen aus der ,lunge4 ,man schaffe deshalb mglichst schnelle ,abhilfe6 ,bei beiden ,arten des ,blutbrechens ist ,tee von ,zinnkraut immer ein erstes ,hauptmittel wegen seiner zusammenziehenden ,kraft4 ,ergiet sich das ,blut aus der ,nase1 so ziehe man nach ,knnen fters solchen ,tee durch die ,nase ein4 ,kommt es aus dem ,munde1 so nehme man alle #aj-ae ,minuten ein paar ,lffel solchen ,tees ein4 -- ,in der ,regel stillt derselbe sehr schnell4 ,der ,tee werde selbst nach vollstndiger ,stillung noch eine gute ,zeit genommen4 ,mir persnlich ist kein ,fall bekannt1 in dem ,zinnkraut nicht rasche ,hilfe gebracht htte4 ,stellt sich das ,blutbrechen fter ein1 so mssen die ,ursachen erforscht werden4 ,es ist dann entweder die ,lunge krank1 und der ,patient gehrt zu den ,schwindschtigen2 oder es findet ein zu starker ,blutandrang nach dem ,kopfe statt1 der gehoben werden mu 7s4 ,kongestionen871 oder es rhrt von ,magengeschwren her4 ,der ,blutsturz1 den die ,verletzung eines edleren ,blutorganes zur ,folge hat1 sei hier nur erwhnt4 ,da hat gewhnlich alle ,hilfe ein ,ende4 ,meistens tritt pltzlicher ,tod ein4 ,hier ein ,wort ber das ,nasenbluten4 ,viele ,menschen haben sehr hufiges ,nasenbluten und machen sich nichts daraus1 weil es ihnen darauf wohl8 wird4 ,dennoch ist und bleibt dieser ,zustand ein ungesunder1 dem sicher frher oder spter eine schwere ,krankheit folgen wird4 ,abgesehen von allem andern mu notwendigerweise allmhlich ,blutarmut1 schwaches ,blut usw4 eintreten und damit die bekannten ,zustnde3 ,angst1 ,furcht1 ,erschrecken1 ngstlichkeit1 ,skrupulantentum der verschiedensten ,art4 ,als gute stillende ,mittel beim ,nasenbluten werden hufig gepriesen3 den ,betreffenden ohne sein ,wissen zu erschrecken1 ihm ,wasser ins ,genick zu gieen1 ihn verschiedene ,haltungen des ,kopfes einnehmen zu lassen4 ,ich bin gegen all diese oft das ,gegenteil bewirkenden ,manver4 ,das einzig ,richtige scheint mir zu sein1 da man den ,blutlauf in geregelten ,gang zu bringen sucht1 das bermig zum ,kopfe steigende ,blut in den ,unterleib und in die ,fe lenkt1 die bei solchen ,zustnden regelmig blutarm sind1 woraus sich dann spter allerhand ,schwchen und ,gebrechen ergeben4 ,zu dieser ,ableitung des ,blutes nach unten helfen vortrefflich3 anfangs ein warmes ,fubad mit ,asche und ,salz1 #ae ,minuten lang1 in der ,woche zwei- bis dreimal2 desgleichen wchentlich #b-cmaliges ,gehen auf nassen ,steinen und #b-c kurze ,wickel4 ,ist die ,natur erst erstarkt1 so tun weiter vorzgliche ,dienste der ,ober- und ,untergu und ,halbbder mit ,waschung des ,oberkrpers1 wchentlich je eine ,anwendung4 ,ein ,nasenbluten gibt es1 das nicht blo bedenklich ist1 sondern leicht den ,tod bringt4 ,ein ,mdchen von #ae ,jahren1 das in der ,zeit der ,entwicklung war1 verblutete vollstndig innerhalb #b ,stunden4 ,wie durch eine ,rhre strmte alles ,blut aus der ,nase1 das ,bluten endete mit dem ,tode 7sog4 ,bluterkrankheit74 ,mir selbst kam der ,fall vor1 da ein ,mdchen von #af ,jahren in ungefhr #a ,stunden durch die ,nase drei ,lavoirs reines ,blut verlor4 ,die zunehmende ,totenblsse und die anrckende ,schlafsucht lieen das rgste befrchten4 ,nachts #b ,uhr wurde ich schleunigst gerufen1 die ,verblutende zum ,sterben vorzubereiten4 ,alle ,hausmittel waren erschpft1 ein ,arzt nicht zur ,stelle4 ,ungesumt lie ich ,gieer mit ,wasser auf den ,kopf spielen1 die andere ,hlfte auf den oberen ,rcken4 ,fast augenblicklich hrte das ,bluten auf4 ,das ,mdchen lag mehrere ,stunden ruhig1 aber in seiner ,schwche mehr oder weniger bewutlos da4 ,kaum hatte es sich etwas erholt1 so meldete sich das ,nasenbluten wieder4 ,der ,gu wurde wiederholt und erzielte dieselbe ,wirkung4 ,zur ,hebung der ,schwche nahm die ,kranke -- ,appetit und ,durst fehlten gnzlich -- jede halbe ,stunde #b-c ,lffel ,milch2 nach #b ,tagen konnten bereits ,kraftsuppen folgen1 die1 im ,wechsel mit ,milch und in beraus geringen ,portionen genommen1 allmhlich dem so arg geschwchten ,krper etwas aufhalfen4 ,der ,obergu wurde tglich pnktlichst vorgenommen4 ,die ,blutungen blieben aus1 dagegen meldete sich binnen kurzem ein recht guter ,appetit4 ,in #d-f ,wochen erholte sich die ,kranke sichtlich1 in einem halben ,jahre fhlte sie wohl im ,innern noch ,schwche1 im uern war das ,aussehen blhend wie frher4 ,die beginnende ,entwicklung mag1 wie im ersten ,fall1 ,ursache der ,blutung gewesen sein4 ,blutflu4 ,ein ,hausvater kommt und erzhlt folgendes3 ,meine ,frau hat schon lnger den ,blutflu und ist am ,sterben2 bis ich heimkomme1 ist sie vielleicht schon gestorben4 rztliche ,hilfe gibt es keine mehr4 ,gibt's denn gar kein ,mittel88 ,ich gab dem ,manne den ,rat3 ,die ,frau soll #a7 anfangs nach je ,stunde #b-c ,elffel voll ,zinnkrauttee nehmen1 spter tglich je #b ,lffel voll2 #b7 auf den ,unterleib ein ,tuch legen1 in halb ,wasser und halb ,essig getaucht1 #b ,stunden lang1 und innerhalb dieser zwei ,stunden nach je #bj ,minuten wieder frisch eintauchen4 ,die ,blutung hrte rasch auf1 und das ,weib hatte blo noch zweimal1 jedesmal eine halbe ,stunde1 einen solchen berschlag anzuwenden4 ,um wieder ,blut zu bekommen1 hat die beste ,wirkung hervorgebracht3 in jeder ,stunde zwei ,elffel voll ,milch zu der gewhnlichen ,hausmannskost4 ,nach vier ,wochen konnte dieses ,weib ihren ,hausgeschften wieder nachkommen4 ,bemerkt sei hier1 da solche ,anwendungen nur im ,notfalle angezeigt sind1 bis ein ,arzt zur ,stelle ist4 ,blutvergiftung4 ,eine ,hausmutter hatte sich an einem ,finger ganz unbedeutend geritzt1 sie wute nicht1 ob an einem ,nagel oder ,holzsplitter1 -- beachtete diese ,kleinigkeit gar nicht und ging am ,abend ins ,bett1 ohne den ,schaden nher anzusehen2 er schien ihr zu unbedeutend4 ,in der ,nacht schon wacht sie auf1 empfindet im ,finger einen schmerzhaften ,krampf1 groe belkeit1 ,brechreiz bis zum ,erbrechen4 ,der ,schaden war an der linken ,hand1 und sie empfindet auch ,schmerz und ,krampf am rechten ,fu4 ,die ,hand schwillt stark an bis an den ,ellbogen1 wird feuerrot1 und innerhalb #aj ,stunden tritt am ganzen ,arm ein fast unausstehlicher ,schmerz ein4 ,die ,adern bis zu dem ,ellenbogen treten stark hervor und sind ganz dunkel4 ,arzt war keiner im ,ort1 und es war sichtbar die hchste ,gefahr im ,verzug1 es werde die ,blutvergiftung die ,herrschaft bekommen4 ,die ,rte war bereits ber den ,ellenbogen schon zur ,hlfte auf den ,oberarm gekommen4 ,heublumen wurden mit siedendem ,wasser bergossen1 und die ganze ,hand wurde mit so heien ,heublumen1 als sie dieselben nur ertragen konnte1 eingewunden4 ,der ganze ,arm wurde mitsamt dem ,verband in das heie ,heublumenwasser gelegt1 acht ,stunden lang4 ,diese ,heublumen zogen wie ein ,zugpflaster am ganzen ,arm1 und so ist es denselben gelungen1 die ,giftstoffe aus dem ,blut auszuziehen1 mithin wieder ein ,beweis1 wie schleunigst eingewirkt werden soll1 wenn die ,zeichen einer ,blutvergiftung sich zeigen4 ,vielleicht wre nach #a-b ,stunden die ,hausfrau schon ein ,opfer des ,todes geworden4 ,bemerkt soll noch werden1 da selbst die ,zunge schon eine bluliche ,farbe bekommen hatte4 ,nach #cf ,stunden war auf der flachen ,hand die ,haut von allem ,fleisch so abgelst1 da sie htte abgezogen werden knnen4 ,als die ,krmpfe in dem ,finger nachlieen1 hrte auch natrlich alle belkeit auf4 ,blutzersetzung4 ,auf der ,heimreise von einer ,fastenpredigt besuchte ich einen ,pfarrer4 ,ich hatte auf dem ,wege zufllig erfahren1 da man sein baldiges ,ende erwarte4 ,ich trat ein4 ,der geistliche ,herr sa im ,lehnstuhle und erzhlte3 ,ich habe #be ,lcher und ,wunden am ,leibe4 ,sie sehen hier im ,gesicht #e ,pflsterchen4 ,deren habe ich #bj am ,leibe4 ,ganz schnell entstehen kleine ,geschwre mit brauner ,flssigkeit4 ,setze ich ein ,pflsterchen auf1 so hlt es einen ,tag2 beim ,wegnehmen bleibt gewhnlich etwas abgestandenes1 faules ,fleisch hngen4 ,so leide und dulde ich schon seit ,monaten1 und ,hilfe bekomme ich keine mehr4 ,qulender noch als die ,wunden am ,krper empfinde ich den entsetzlichen ,ekel im ,gaumen1 den ich niemanden beschreiben kann4 ,teurer geistlicher ,mitbruder1 wissen ,sie einen guten ,rat fr einen ,armen1 dann geben ,sie ihn bald2 -- mir scheint es hchste ,zeit48 ,ich riet dem ,bedauernswerten1 er solle tglich alle #b ,stunden #d-f ,lffel ,tee von ,salbei und ,wermut nehmen1 da ihm der ,ekel aus dem ,gaumen schwinde4 ,dann verlie ich ihn auf ,wiedersehen in der ,ewigkeit4 ,nach fnf ,tagen kam wirklich ein ,bote1 doch nicht mit der erwarteten ,todesnachricht1 sondern mit der ,freudenkunde1 der ,ekel sei aus dem ,gaumen entfernt1 und der ,kranke spre schon ,verlangen nach ,speise4 ,der erste ,rat habe so vortrefflich gewirkt1 ich mchte bald einen zweiten geben4 ,ich lie ihm melden1 er solle whrend #ad ,tagen tglich mit frischem ,wasser ,ganzwaschungen vornehmen oder vornehmen lassen1 die einzelnen ,waschungen so kurz wie mglich4 ,von neuem kam die ,meldung1 der ,zustand mache sich1 der ,appetit sei im ,steigen4 ,ich verordnete als weitere ,anwendungen durch einige ,wochen abwechselnd den einen ,tag den spanischen ,mantel1 den andern eine ,ganzwaschung4 ,nach #ad ,tagen las der ,pfarrer wieder die erste hl4 ,messe4 ,es folgten noch wchentlich je ein ,kruterbad zu #bh ,r4 aus ,heublumen bereitet1 am ,schlusse mit kalter ,abwaschung1 und kalte ,halbbder 7mit ,waschen des ,oberkrpers7 im ,wechsel mit ,ganzwaschungen1 den einen ,tag die erste1 den andern die zweite ,anwendung4 ,der geistliche ,mitbruder genas vollkommen und lebte noch #bd ,jahre berufsfreudig in seinem ,amte als ,pfarrer bis zum ,ende seines ,lebens4 ,ein ,mann kommt und erzhlt3 #b ,jahre bin ich krank1 und niemand kann mir helfen4 ,vor zwei ,jahren sind mir beide ,fe stark geschwollen und wurden bis zu den ,knien hinauf ganz blau4 ,in jeden ,fu brachen zwei ,lcher1 aus denen viel ,blut und ,eiter lief4 ,als die ,fe etwas besser wurden1 schwoll der rechte ,arm stark an1 wurde ebenfalls ganz blau1 und auch in ihn brachen ,lcher4 ,der ,arm ist jetzt wieder besser2 ich habe aber eine ,geschwulst und ,schmerzen auf dem ,rcken1 auf dem obern ,kreuz4 ,manchmal ist mir der ,leib stark aufgetrieben1 und ich habe darin groe ,schmerzen4 ,aber noch viel rger als die erzhlten krperlichen sind meine geistigen ,leiden4 ,ich soll oft schon ganz verwirrt geredet haben4 ,wenn's erlaubt wre1 htte ich schon oft meinem ,leben ein ,ende gemacht4 ,man hat oft gesagt1 es sei mir angetan4 ,doch sei ihm1 wie ihm wolle1 ich kann nicht mehr elender werden48 ,ich verordnete3 ,sieden ,sie ,haberstroh1 tauchen in solches ,haberstrohwasser einen ,getreidesack und schlpfen hinein wie in ein ,beinkleid bis unter die ,schultern4 ,so werden ,sie eingewickelt in eine ,wolldecke1 bleiben zwei ,stunden darin und gehen dann1 so gut ,sie knnen1 ,ihren ,geschften nach4 ,den zweiten ,tag tauchen ,sie ein grobes ,hemd ebenfalls in solches heies ,wasser1 ziehen es ausgewunden an und lassen sich in eine ,wolldecke einwickeln4 ,am dritten ,tag nehmen ,sie einen kurzen ,wickel1 getaucht in warmes ,haberstrohwasser1 #a ,stunden lang4 ,so wird #ad ,tage fortgemacht48 ,nach #ad ,tagen waren alle ,geschwlste beseitigt2 ein ,fu war geheilt1 der andere hatte noch eine kleine ffnung2 der ,appetit stellte sich ein1 und der ,bauer mute jeden dritten ,tag eine von den drei ,anwendungen im ,wechsel vornehmen4 ,nach drei ,wochen war ,krper und ,geist in ,ordnung4 ,bruchleiden4 ,ein besonderes hervorragendes und hufiges ,leiden unserer ,zeit sind die ,leibschden1 ,brche der verschiedensten ,art4 ,oft erscheinen sie pltzlich wie die ,schwmme im ,walde ber ,nacht1 oft knden sie sich am ,krper durch besonders schmerzende ,stellen an4 ,alle damit ,behafteten zhlen unter die ,bresthaften1 d4 h4 unter diejenigen1 die nicht mehr zu allen ,arbeiten fhig sind2 denn jeder ,bruch schliet stets die ,gefahr nicht nur heftiger ,leiden1 sondern bei ,unvorsichtigkeit sogar die des ,todes in sich4 ,diese ,zustnde kommen hauptschlich bei schwchlichen ,naturen vor4 ,deshalb kann das ,zeitalter der ,verweichlichung viele solche ,frchte aufweisen4 ,ich bin der vollsten und festen berzeugung3 wenn eine vernnftige ,abhrtung gepflegt wrde von ,jugend an1 wenn nur reelle1 nahrhafte1 vernnftige ,kost genossen wrde und keine verknstelte1 verfeinerte und so vielfach verdorbene1 so trten alle diese bel hchst selten auf und meistens nur in ,fllen1 in denen gewaltsame ,einwirkungen auf den ,krper geschehen durch ,schlag oder ,sto4 ,vor #ej ,jahren kannte man wenig gebrochene ,leute8 in einem ,dorfe2 in einem ,stdtchen konnte man die ,zahl an den ,fingern zhlen4 ,heutzutage kommen vielleicht zwanzig ,personen zusammen1 und #c-d derselben haben einen ,leibschaden4 ,gewhnlich suchen die ,betroffenen zu allem ,unglck hin ihr bel soviel wie mglich verborgen zu halten4 ,man hrt's nicht gern1 wenn es heit3 ,der hat einen ,bruch4 ,bei manchen klingt dieses fast wie eine ,ehrenbeleidigung1 die ihn rot macht bis ber die ,ohren4 ,torheiten6 ,es unterbleibt so die notwendige ,pflege1 und das kleinere bel wird zum greren4 ,bruchleiden triffst du nicht blo bei solchen1 die ,tag fr ,tag mit schwerer ,arbeit sich abmhen mssen2 ,bruchleiden genug findest du auch in den besseren und hheren ,stnden4 ,wie leicht und schnell ist's geschehen6 ,a4 bekam seinen ,leibschaden auf dem ,abort4 ,b4 hpfte ber einen kleinen ,graben1 er war gebrochen4 ,e4 litt viel durch bermige ,gasbildung4 ,ein ,unbedeutendes1 eine ,kleinigkeit1 und das ,bauchfell hatte einen ,ri4 ,d41 ein ,priester1 predigte soeben begeistert2 mit einem ,bruch stieg er von der ,kanzel4 ,mich schmerzt es jedesmal tief 7gerade weil groenteils so leicht vorgebeugt werden knnte71 wenn ich hre1 da ein sonst gesunder1 krftiger ,krper diesen ,schaden gelitten1 da wieder ein ,mann im schnsten1 krftigsten ,alter zu den ,invaliden gehre4 ,fast mu ich es so heien2 denn eine groe ,anzahl ,bruchleidender mu das ,berufsleben vor der ,zeit verlassen1 oft schon mit #dj1 mit #ej ,jahren1 und selten ist solchen eine ,woche gegnnt1 in welcher die ,beschwerden des ,bruches nicht den ,hauptbalken am tglichen ,kreuze ausmachen4 ,wer es erfahren hat1 wei1 da ich nicht fasele1 nicht bertreibe4 ,man sollte sich wahrlich mehr ,mhe geben1 nach den ,ursachen des gewaltigen berhandnehmens gerade dieses bels zu forschen1 mit anderen ,worten3 man sollte der verweichlichten1 geschwchten ,menschheit aushelfen4 ,wohin sollen wir denn kommen8 ,ich habe schon von einer vernnftigen1 gemigten ,wasserkur gesprochen4 ,es lohnt sich wahrlich der kleinen ,mhe und der geringen damit verbundenen ,opfer1 wenn durch sie nur diesem einzigen bel gesteuert wird4 ,der ,bruch ist ja 7,ausnahmen abgerechnet2 siehe unten1 wo wir von ,kindern reden7 doch nicht angeboren oder angeschaffen1 sondern erst eingetreten in ,folge von angeborener oder spter eingetretener ,schwche4 ,gar leicht htte diese durch ,abhrtung1 speziell durch ,abhrtung mit ,wasser1 ferngehalten oder beseitigt werden knnen4 ,ob die sogenannte bessere ,welt8 endlich klug wird8 ,ich zweifle daran4 ,dir aber1 braver und wackerer ,landmann1 wenn du diese ,zeilen glubig liesest1 rate ich3 ,nimm in der ,woche ein- oder zweimal ein ,halbbad oder ein paar kalte ,sitzbder 7jedes ,schaff ist gut genug76 ,bald wirst du deren krftige ,wirkung erfahren4 ,zu derlei ,bdern brauchst du keine bestimmte ,zeit abzuwarten4 ,jede ,stunde ist gut1 und alles in allem3 ,ausziehen1 ,baden1 ,wiederanziehen dauert nicht lnger als #d1 hchstens #f ,minuten4 ,von der ,arbeit weg kannst du das ,bad nehmen1 und unmittelbar darauf kannst du wieder an deine ,arbeit gehen4 -- ,doch ich bin im grten ,schweie6 ,auch das hindert nicht2 bade ruhig1 du hast nichts zu frchten6 ber diesen ,punkt habe ich mich bei den ,halb- und ,ganzbdern des nhern ausgesprochen4 ,jedes ,wort bei dieser verantwortungsvollen ,sache ist reiflich erwogen1 und erst ward lange ,jahre versucht und praktiziert 7gehandelt71 bevor gesprochen und geschrieben wurde4 ,gehe bis zur ,brust ins ,wasser und wasche rasch und krftig den ,oberkrper ab2 dann kleide dich1 ohne abzutrocknen1 an und gehe rstig wieder an deine ,arbeit6 ,nach #c-d solchen ,bdern brauchst du keine ,aneiferung und keinen herzhaften ,vorsatz mehr2 das ,bad oder die ,waschung wird dir fast ,bedrfnis1 und du erweisest deinem ,krper diesen ,liebesdienst mit ,freuden4 ,und das ,werk 7der ,erstarkung1 ,feiung7 wird seinen ,meister loben4 ,ein ,bauer klagte mir einmal ber arge ,schmerzen etwas oberhalb der ,weichen4 ,der ,arzt habe erklrt1 es sei ein ,leibschaden im ,anzuge4 ,ich riet ihm1 fleiig ,ober- und ,unteraufschlger zu nehmen4 ,bald lie der ,schmerz nach4 ,der ,bauer enthielt sich kurze ,zeit der schwersten ,arbeit und blieb von dem angekndigten bel frei4 ,diese ,warnung hat ihn zur ,besinnung gebracht und klug gemacht1 er wurde von nun an ein eifriger ,wassermann4 ,zum ,schlu noch die ,frage3 ,knnen ,leibschden gar nie geheilt werden8 ,mehrere neue ,leibschden habe ich1 selbst bei ,erwachsenen1 dadurch geheilt1 da die gebrochene ,stelle mit ,kampferl krftig eingerieben und darber ein ,pechpflaster1 das ,pech auf ,wachsleinwand gestrichen1 aufgelegt wurde4 ,fuchsfett sodann ist und galt zu jeder ,zeit als eines der allerbesten ,mittel zur ,heilung eines jungen ,bruches4 ,man reibe alle zwei bis drei ,tage die ,bruchstelle mit solchem ,fett ein und lege stets das ,pechpflaster darber4 ,auf solche ,weise heilte ich einmal einen ,bruch1 der bereits sieben ,wochen alt war4 ,bei ,kindern kommen ,bruchschden verhltnismig hufig vor4 ,die ,ursache ist meistens1 da sie durch die ,kost stark aufgetrieben werden1 und da so das ,bauchfell an einer ,stelle springt4 ,einem solchen ,kinde bereite man tglich ein ,haberstrohbad1 ebenso tglich einen ,ober- und ,unteraufschlger1 klein natrlich1 wie sie fr das kleine ,geschpf passen1 und so lange1 bis die ,heilung eingetreten ist4 ,man reibe nebenbei sachte die leidende ,stelle mit ,kampferl oder noch besser mit ,fuchsfett4 ,solche ,leibschden heilen in kurzer ,zeit1 wenn sie nicht allzu groe ,ausdehnungen haben1 in welchen ,fllen kaum an ,heilung zu denken ist4 ,fr solche ,leidende bleibt kein anderer ,ausweg brig1 als da ihnen ein ,bruchband beschafft werde1 das sie nach ,anweisung des ,chirurgen tragen4 ,gerade die ,mtter sollten alles aufbieten1 -- auch das nenne ich in diesem ,punkte allein die wahre ,mutterliebe1 -- derlei ,gebrechen von ,anfang an und von ,grund aus vorzubeugen4 ,es hngt viel davon ab1 oft das ganze sptere glckliche oder unglckliche ,leben ihres ,kindes1 der ,schmerz oder der ,trost der ,eltern4 ,wenn ,gott mir das ,leben gibt1 werde ich den ,mttern einmal einige ,winke und ,ratschlge aufschreiben1 wie sie ihre ,kleinen von ,geburt an vernnftig abhrten und pflegen sollen4 ,sie mgen nicht erschrecken vor dem kalten ,wassermann2 er hat fr die ,erziehung und fr alle1 die dabei beteiligt sind1 ein recht warmes ,herz4 ,an solche ,mtter1 die schwache ,nerven haben und ihren ,engeln8 vor lauter ,einmummung und ,einbauschung in ,samt und ,seide und ,wolle nicht einmal die frische ,luft gnnen1 werde ich mich nicht wenden4 ,nur solchen gilt's1 denen daran gelegen ist1 zur ,heranbildung einer wieder lebensfhigen1 starken ,generation das ,ihrige beizutragen4 ,auch alten ,kindern drfte die ,lektre der betreffenden ,ratschlge nicht schaden4 ,doch wie gesagt1 kommt ,zeit1 kommt ,rat4 ,vielleicht macht der ,herr des ,lebens mir einen ,strich durch die ,rechnung4 ,und dann -- ist's auch so recht und gut1 und ich bin damit zufrieden4 ,brustfell-,entzndung siehe unten ,seite #baj4 ,cholera4 ,wie gefrchtet ist die ,cholera6 ,vor einigen ,jahren trat sie in mehreren ,lndern als schreckliche ,heimsuchung auf1 und sie berlieferte dem ,sensenmann zahllose ,opfer4 ,um gegen berschwemmungen sicher zu sein1 wirft man ,dmme auf1 man reguliert die ,flsse4 ,bei einem ,waldbrande zieht man ,grben1 da das verheerende ,element nicht weiterfresse4 ,ein solcher ,damm und ,graben gegen die ,cholera1 diesen entsetzlichsten ,feind des ,menschenlebens1 ist das ,wasser4 ,es rettet aus der ,gefahr und umgibt den oder die1 so es richtig anwenden1 mit einem ,damm oder ,graben4 ,bei der ,cholera herrscht der ,grundsatz3 ,wer bald in ,schwei kommt1 der ist gerettet4 ,wer nicht in starken ,schwei gert1 der ist verloren4 ,einmal wurde ich nachts elf ,uhr zu einer armen ,magd gerufen4 ,schon zwanzigmal hatte sie ,erbrechen gehabt1 zwanzigmal schon an starkem ,durchfall gelitten4 ,der ,arzt war zwei ,stunden weit entfernt4 ,die ,magd wollte zum ,tode vorbereitet werden2 denn1 sagte sie1 sie fhle nur zu gut1 da sie dieser schrecklichen ,krankheit erliegen msse4 ,hnde und ,fe waren einer ,eismasse gleich1 das ,gesicht bla1 die ,gesichtszge eingefallen1 die ,zeichen der ,auflsung waren da4 ,sofort versuchte ich die ,sterbenskranke in ,schwei zu bringen1 von dessen ,zustandekommen nach meinem ,urteile alles abhing1 ,leben oder ,tod4 ,schleunigst brachte die ,hausfrau zwei groe1 grobe ,leintcher4 ,ich lie dieselben in heies ,wasser eintauchen1 mehrfach zusammenlegen1 auswinden und die fast heie1 dicke berlage auf ,brust und ,unterleib decken4 ,unter dieselbe1 auf den bloen ,leib1 kam zuvor ein einfaches ,tuch1 das in heien ,essig getaucht war1 zu liegen4 ,die nasse1 heie ,auflage umhllte und schlo nach auen ab ein ,federbett1 alles so warm und schwer1 wie es die ,kranke nur ertragen konnte4 ,schneidend drang die ,hitze in den ,choleraleib1 und in #ae ,minuten war der ganze ,krper durchwrmt4 ,nach weiteren #bj ,minuten perlten schon ,schweitropfen vom ,gesichte4 ,ich lie die heie ,decke nochmals in heies ,wasser tauchen4 ,in ganz kurzer ,zeit hrten alle ,krmpfe auf1 das ,erbrechen und der ,brechreiz verloren sich4 ,um der von auen wirkenden ,wrme nach innen entgegenzukommen1 bekam die ,kranke eine ,tasse ,milch mit ,fenchel 7ein ,lffel voll gemahlener ,fenchel wird drei ,minuten in ,milch gesotten7 so warm als mglich zu trinken4#cj ,die ,kranke kam in reichlichen ,schwei1 und sie war gerettet4 ,es durfte und darf in solchen ,fllen nicht vernachlssigt werden die ,ausheilung1 die nicht schwierig ist1 aber wichtig4 ,es soll der ,rekonvaleszent 7der ,genesende7 tglich einen ,unteraufschlger 7ein mehrfach zusammengelegtes ,tuch unter der ganzen ,rckenlnge7 nehmen1 ein ,stunde lang2 gleichfalls tglich einmal eine ,stunde lang einen ,oberaufschlger 7dasselbe ,tuch auf ,brust und ,unterleib71 jedesmal gut zugedeckt4 ,auch unsere ,kranke tat so1 und in #aj-ab ,tagen war sie hergestellt4 ,ein zweiter ,fall wurde ebenso und mit demselben ,erfolge behandelt4 ,zwei ,bemerkungen will ich hier nicht unterdrcken4 ,wenn die oben angefhrten ,symptome 7,kennzeichen7 der ,krankheit wie heftiges ,abfhren1 ,erbrechen1 ,krmpfe usw4 erscheinen1 so soll man nicht sumen1 solche ,kranke alsbald ins ,bett zu bringen4 ,landleute sind in dieser ,beziehung gegen sich oft zu hart und deshalb unklug4 ,nach innen gebe man einen warmen ,trunk4 ,drohen krampfhafte ,zustnde einzutreten1 oder wollen die ,fe eiskalt werden1 so bringe man alsbald eine warme berlage auf den ,leib1 nicht lnger als zirka drei ,viertelstunden4 ,ebenso lange lege man sich auf eine ebenfalls warme ,unterlage4 ,wiederholen sich die ,krmpfe1 so knnen die berlage und die ,unterlage wiederholt werden4 ,treten ,wrme und ,schwei ein1 so hat man's gewonnen4 ,vorsichtig sei man1 bis alles wieder in ,ordnung ist1 mit ,essen und ,trinken4 ,von der gewohnten einfachen ,kost whle man das ,leichtere aus4 ,als ,getrnk diene am besten warme ,milch1 die ,heil- und ,nhrmittel zugleich ist4 ,wtet die ,cholera an einem ,orte1 so vertraue auf ,gott und sei unverzagt6 ,wasche zur ,vorsicht jeden ,morgen und jeden ,abend krftig die ,brust und den ,unterleib2 kaue tglich zehn bis zwlf ,wacholderbeeren1 und sollten diese dir abgehen1 so kaufe dir ,pfefferkgelchen6 ,fr #bj ,pfennig erhltst du eine groe ,anzahl4 ,tglich zweimal je fnf solcher ,pfefferkgelchen erwrmen den ,magen1 untersttzen die ,verdauung und leiten die ,gase aus4 ,cholerine4 ,fast in jedem ,orte zhlt man jedes ,jahr einige ,flle von ,cholerine2 mir selbst sind jhrlich solche ,kranke genug vorgekommen4 ,die ,cholerine ist die ,cholera im ,kleinen1 ein recht unlieber1 wenn auch weniger gefrchteter ,gast4 ,in ihrem ,gefolge sind heftiges ,abfhren1 starkes ,erbrechen1 zuweilen strkere oder schwchere ,krmpfe4 ,meine ,anwendungen bei ,cholerine sind genau dieselben wie bei der ,cholera1 an ,zahl und ,strke klug und verstndig geregelt1 je nach dem ,heftigkeitsgrade der ,krankheit4 ,auf einmal wurden so vierzig mit ,cholerine ,behaftete mit gleich gutem ,erfolge behandelt und geheilt4 ,congestionen4 ,ein ,beamter klagt folgendes3 ,ich leide an schwerem ,atem1 ,krmpfen im ,halse und sehr groen ,kopfschmerzen4 ,oft ganze ,nchte ist es mir wegen ,congestionen und ,schmerzen im ,kopfe nicht mglich1 zu schlafen4 ,stuhl erfolgt seit ,jahren nur durch ,medikamente4 ,auerdem besteht viel ,krampf auf der ,brust1 und wenn dieser in den ,unterleib kommt1 empfinde ich sehr groe ,schmerzen4 ,gegen ,klte wei ich mich gar nicht mehr zu schtzen1 ,hnde und ,fe sind gewhnlich kalt4 ,meine ,lebensstellung wre eine angenehme1 wenn ich nicht fortwhrend von ,leiden geqult wre4 ,ich besuchte schon mehrere ,bder1 fand aber keine ,hilfe4 ,statt der frheren ,korpulenz ist nun ,abmagerung eingetreten4 ,wenn nun ,wasser keine ,hilfe bringt1 klagte er wehmtig1 so bin ich verloren48 ,die ,behandlung war folgende3 #a7 tglich morgens und abends lngere ,zeit im ,gras und auf ,fuwegen barfu gehen1 -- was ihm eine unbeschreibliche ,erquickung brachte und sein ,kopfleiden ableitete2 #b7 in der ,woche zwei kurze ,wickel2 #c7 einmal den spanischen ,mantel4 ,um ,stuhlgang zu befrdern1 mehrere ,tage hindurch jede halbe ,stunde einen ,elffel voll ,wasser und bei greren ,beschwerden3 ,alo1 eine ,erbse gro1 mit einem halben ,lffel voll ,zucker1 das ,ganze in warmem ,wasser aufgelst1 und auch dieses jede ,stunde lffelweise genommen4 ,darm-,entzndung4 ,ein ,verwalter erzhlt3 ,ich habe ,jahre lang heftige1 mitunter fast unausstehliche ,schmerzen1 viel ,bauchweh und ,grimmen4 ,ich kann schon lngere ,zeit gar nichts mehr essen ohne heftige ,schmerzen und habe regelmig ,abweichen darauf4 ,ich habe recht viel eingenommen1 ,hilfe wenig oder hchstens auf kurze ,zeit bekommen48 ,das ,aussehen dieses ,mannes in den schnsten ,jahren ist recht krankhaft4 ,er ist abgemagert1 hat blasse ,farbe und trbe ,augen4 ,was mag helfen8 ,dieser ,mann hat in jeder ,woche #a7 drei ,sitzbder genommen1 #b7 jeden ,morgen und ,abend ,brust und ,unterleib mit ,essig und ,wasser krftig eingewaschen1 #c7 in der ,woche ein ,halbbad genommen1 eine ,minute lang4 ,in vier ,wochen war der arme ,mann von seinem ,magenleiden befreit4 ,eingenommen hat er blo tglich zweimal jedesmal zwlf ,wermut-,tropfen im warmen ,wasser4 ,darmkatarrh 7,abweichen1 ,diarrhe74 ,es gibt ,leute1 welche ohne besondere ,veranlassung ,diarrhe bekommen4 ,die ,wiederholung kann regelmig1 z4 ,b4 zu gewissen ,zeiten1 ein- bis zweimal im ,jahre1 oder unregelmig stattfinden4 ,die ,betroffenen fhlen sich vor und nach den ,anfllen wohl und gut4 ,die regelmigen ,diarrhen rhren daher1 da die krftige ,natur all die gesammelten berflssigen ,stoffe auswirft4 ,wie ruhig arbeitet man1 wenn an einem ,dampfkessel ein ,sicherheitsventil angebracht ist6 ,wie ruhig darf man sein1 wenn die ,natur gleich diesem ,kessel das ,zuviel und ,ungesund8 ausspeit6 ,gegen derlei ,diarrhe habe ich durchaus nichts zu verordnen2 ich warne sogar1 dagegen etwas zu tun4 ,meistens kommen diese ,ausscheidungen im ,herbst oder ,frhjahr vor1 und uns scheint1 da die ,luft1 die ,temperatur gut einwirken und mithelfen4#ca ,beachtenswerter sind die unregelmigen ,diarrhen1 die mit oder ohne ,schmerzen stattfinden knnen4 ,es sind ,mahnungen fr solche ,leute1 da in ihrem ,krper sich krankhafte ,stoffe angesammelt haben1 die1 wenn sie nicht entfernt werden1 hufig ,verderben anrichten4 ,man macht in der ,tat die ,erfahrungen1 da bei derart ,heimgesuchten meistens das eine oder andere ,organ krank ist1 und da solche ,kranke sehr oft frh sterben oder wenigstens nicht besonders alt werden4 ,oft sind die ,diarrhen ,vorboten von schweren ,krankheiten4 ,bei der ,heilung mu vor allem auf den ,unterleib gewirkt werden1 doch stets im ,wechsel mit ,anwendungen auf den ganzen ,krper4 ,pltzliche ,stillung der ,diarrhe ist nie zu empfehlen2 es sollen die faulen ,stoffe allmhlich entfernt und die inneren ,organe so gekrftigt werden1 da die ,natur solch faule ,stoffe gar nicht aufkommen lt oder sie zur rechten ,zeit ausscheidet4 ,nach innen wende man ,tee an von ,wermut mit ,salbei1 von ,tausendguldenkraut mit ,salbei1 von ,schafgarbe mit ,johanniskraut1 tglich ein bis zwei kleine ,tassen2 oder man nehme tglich sechs bis zehn ,wacholderbeeren4 ,alle die genannten ,mittel befrdern die ,verdauung1 untersttzen die ,magensfte und enthalten zugleich ,nhrstoffe4 ,sollte die ,diarrhe stark sein und schon lnger dauern1 so werde zweimal tglich ein halber ,lffel voll ,heidelbeergeist 7in warmem ,wasser7 eingenommen4 ,als uerliche ,anwendungen gengen im ,anfange wchentlich drei bis vier ,aufschlger auf den ,unterleib von je #a ,stunden 7ein vierfach zusammengelegtes ,tuch werde zu diesem ,zweck in ,wasser mit ,essig oder in einen ,absud von ,fichtenreisern getaucht und auf den ,unterleib gelegt oder gebunden71 ebenfalls wchentlich ein kurzer ,wickel4 ,so fahre man vierzehn ,tage fort4 ,nach vierzehn ,tagen knnen zur ,krftigung in der ,woche ein bis zwei ,halbbder folgen mit ,waschung des ,oberkrpers und gleichfalls wchentlich ein bis zwei ,ganzwaschungen nachts vom ,bette aus4 ,dieses fr die folgenden drei bis vier ,wochen4 ,wenn es dann zur ,regel wrde1 keine ,woche ohne wenigstens eine ,ganzwaschung oder ein kaltes ,halbbad mit ,waschung des ,oberkrpers vorbergehen zu lassen1 mte der ganze ,organismus krftiger und gesnder werden und der berhrte ,ausnahmezustand 7wenn er nicht tieferliegende ,ursachen hat7 aufhren4 ,ein ,herr1 #dh ,jahre alt1 erzhlt3 ,seit vielen ,jahren habe ich mit wenig ,unterbrechung ,abweichen1 ich mag essen1 was ich will2 habe von den rzten recht viel eingenommen1 auch manches ,hausmittel gebraucht1 wurde in mehrere ,bder geschickt1 doch -- alles vergebens4 ,besonders stark ist das ,abweichen1 wenn ich trinke1 sei es ,wasser1 ,bier oder ,wein4 ,recht trockene ,kost ist mir am zutrglichsten4 ,weil mir alles zu rasch und zu wenig verdaut abgeht1 bin ich nie bei ,kraft1 und bin ich auch nicht ganz abgemagert1 so sind doch meine ,muskeln nur welk48 ,die ,anwendungen waren folgende3 #a4 tglich zweimal ,obergu1 #b4 tglich einmal im ,wasser gehen und #c4 einmal ,kniegu4 ,in der zweiten ,woche3 den einen ,tag ,obergu und im ,wasser gehen1 den anderen ,tag ,halbbad4 ,nach diesen zwei ,wochen fhlte sich der ,kranke frischer1 krftiger und wohler1 aber das ,abweichen blieb4 ,in der dritten ,woche bekam er3 #a4 tglich ein vierfach zusammengelegtes ,tuch1 in ,wasser und etwas ,essig getaucht1 auf den ,unterleib1 #a bis #b ,stunden lang1 #b4 den einen ,tag ,obergu und ,schenkelgu1 #c4 den andern ,tag ,halbbad und ,obergu4 ,nach dieser ,woche hatte sich der ,stuhlgang vollstndig gendert4 ,eine weitere ,woche3 #a4 jeden ,tag ein ,halbbad1 #b4 jeden zweiten ,tag ein ,tuch auf den ,unterleib wie oben4 ,zur weiteren ,erhaltung der ,kraft und ,gesundheit reichten aus3 in der ,woche zwei ,halbbder und ein- bis zweimal ein wie oben beschriebener nasser ,umschlag auf den ,unterleib4 ,zum innerlichen ,gebrauch wurden verwendet3 a4 ,wermuttropfen1 b4 ,wacholderbeeren1 im ,wechsel4 ,es knnte mancher fragen1 warum gerade diese ,reihenfolge in den ,anwendungen eingehalten wurde4 ,darauf ist zu erwidern3 ,die ,anwendungen in der ersten ,woche suchen den ,krper1 oben und unten angefangen1 zu krftigen2 die der zweiten ,woche strkten1 wie den ,krper im allgemeinen1 so die ,organe im ,innern2 die der dritten ,woche wirkten hauptschlich auf die ,krftigung des ,magens und der ,gedrme4 ,auf diese ,weise wurde der ganze ,krper ausgebessert4 ,die ,anwendungen der vierten ,woche umfaten den ganzen ,organismus in allen seinen ,teilen1 und so ist die ,ausheilung auch bei diesem ,krper gelungen4 -- ,was innerlich gebraucht wurde1 ist teils zur ,aufbesserung der ,verdauung1 teils zur ,krftigung der inneren ,organe geschehen4 ,darmleiden4 ,ein ,priester1 #de ,jahre alt1 gibt an3 ,seit mehr als #be ,jahren leide ich an hartnckiger ,stuhlverstopfung und einige ,jahre auch an ,magenbeschwerden4 ,vor zirka acht ,jahren machte ich eine ,kaltwasserkur durch4 ,dieselbe besserte wohl meinen ,magen1 aber die ,verstopfung blieb4 ,im ,jahre #ahhe trat auch ,nierenleiden mit berschssiger ,harnsurebildung und ,griebildung ein1 wogegen mir der ,arzt eine ,traubenkur und nach dieser eine zehntgige ,kur mit ,glaubersalz verordnete1 welche ,kuren jedoch einen recht heftigen ,dickdarmkatarrh zur ,folge hatten4 ,nachdem ich mich allen mglichen ,kuren vergeblich unterzogen hatte1 wurde mir erklrt1 mein ,leiden sei unheilbar und knne wohl gelindert1 aber nicht geheilt werden4 ,es qulten mich ,schlaflosigkeit1 ,mangel an ,appetit1 ,mdigkeit1 ,schwere in den ,beinen1 ,unlust zur ,arbeit1 ,schmerz und ,druck in der ,nierengegend und hochgradige ,stuhlverhaltung mit ,aufblhungen und ,spannung des ,unterleibes2 die ,fe waren stets kalt1 der ,kopf hei1 der brige ,krper leicht und stark schwitzend4 -- ,in diesem ,zustande entschlo ich mich nun doch zum kalten ,wasser1 vor welchem man mich so sehr gewarnt hatte48 ,dem ,herrn wurde folgendes verordnet3 ,tglich ein ,obergu1 ein ,rckengu1 ein ,sitzbad2 dazu je nach ,bedarf ein ,halbbad1 ,kniegu1 im ,wasser gehen4 ,am durchgreifendsten aber hat der spanische ,mantel gewirkt1 der ihm ein lieber ,freund geworden ist4 ,nach #abwchentlichem ,kurgebrauche kam die ,verdauung vollkommen in ,ordnung ohne besondere ,dit2 der ,ernhrungszustand wurde vorzglich1 das ,krpergewicht hatte um #ac ,pfund zugenommen4 ,diphtheritis4 ,wer berfallen wird von ,diphtheritis1 mu bemht sein3 #a4 die angehuften ,krankheitsstoffe sobald wie mglich zu lsen1 #b4 auf die ganze ,natur einzuwirken1 da die ungeregelte ,strmung des ,blutes und der ,sfte1 welche der ,barometer des ,fiebers anzeigt1 zur ,ordnung komme4 ,man lasse einen solchen ,kranken zuerst einen ,kopfdampf nehmen und nach je #bj-bd ,minuten den ganzen ,krper waschen4 ,nach #f-h ,stunden soll er einen ,schal berlegen1 #a ,stunden lang1 nach jeder halben ,stunde denselben von neuem in frisches ,wasser eintauchend4 ,dann nehme der ,kranke einen ,fudampf1 gleich darauf ein ,halbbad 7ganz kalt7 mit ,waschung des ,oberkrpers4 ,in hchstens einer ,minute kann das ,halbbad und die ,waschung vollendet sein4 ,es folgt von neuem der ,schal1 #a ,stunden lang anzulegen1 wie oben angegeben4 ,sind diese ,anwendungen vorgenommen1 so wiederhole man sie von vorne1 auf jeden halben ,tag eine derselben verteilend4 ,der ,kranke gurgle nebenher fleiig mit ,zinnkrauttee1 tglich zum mindesten vier- bis fnfmal4 ,das garstige bel wird sich in ,blde heben4 ,alle die genannten ,anwendungen sind so schuldlos1 da sie nie schaden knnen4 ,hat der ,kranke 7es ist dies eine allgemeine ,regel7 zur ,nachtzeit ,ruhe1 tritt ,schlaf ein1 so soll man denselben ja nicht stren4 ,denn eingetretener ,schlaf ist ja ein ,beweis1 da die ,natur in ,ordnung 7zur ,ruhe7 kommt1 und seine strkende ,wirkung macht1 da die ,anwendungen selbst um so bessere ,erfolge erzielen4 ,bei dieser ,gelegenheit sei noch bemerkt1 da1 wenn whrend irgend einer ,anwendung1 die das ,bett vorschreibt1 ein ,kranker in ,schlaf kommt1 man denselben nie wecken soll4 ,hat das ,mittel1 die ,anwendung ihre ,wirkung getan1 so wacht der ,kranke regelmig von selber auf4 ,ein ,vater kommt und erzhlt3 ,mein ,kind1 #aa ,jahre alt1 kann gar nicht mehr schlucken und schon volle drei ,tage kaum mehr atmen4 ,es ist voll ,hitze und phantasiert4 ,wohl habe ich der ,schwerleidenden ein nasses ,tuch um den ,hals gebunden1 aber es geht noch nicht besser4 ,was soll ich tun1 damit das ,kind mir nicht ersticke88 ,der ,jammer des bekmmerten ,vaters1 noch mehr die miglckte ,anwendung bewog mich1 ihn zum ,krankenlager zu begleiten4 ,da lag das ,kind1 ein ,jammerbild1 allem ,anscheine nach verloren4 ,denn schon waren ,zeichen da1 die kaum mehr auf ,rettung schlieen lieen4 ,wagen wir es dennoch in ,gottes ,namen6 ,jede halbe ,stunde wurde whrend eines ,tages ,rcken1 ,brust und ,unterleib mit kaltem ,wasser gut gewaschen4 ,da die entsetzliche ,fieberhitze nicht weichen wollte1 kam auf den ,unterleib nichts weiter als ein in kaltes ,wasser getauchtes ,tuch4 ,die ,hitze mute brechen4 ,am folgenden ,tage kommt der ,vater wieder und erzhlt3 ,das ,kind ist bereits imstande1 etwas zu schlucken1 aber zu beiden ,seiten des ,kopfes schwellen die ,backen 7,wangen7 gegen die ,kinnlade zu ziemlich stark an4 ,das ,reden ist kaum verstndlich2 doch freue ich mich namenlos1 da die ,kleine wieder reden kann48 ,der ,vater wurde angewiesen1 rechts und links am ,kopfe die ,geschwlste mit ,lappen einzubinden1 die in ,wasser1 das mit ,essig vermischt war1 eingetaucht worden1 und diese ,umschlge nach jeder halben ,stunde zu erneuern4 ,zudem soll er das ,kind in der oben angegebenen ,weise so oft an ,brust1 ,rcken und ,unterleib waschen1 als sich dasselbe hei und bange fhle4 ,am dritten ,tage befand sich die ,kleine auer aller ,gefahr4 ,man setzte die ,waschungen noch kurze ,zeit fort1 so oft die ,hitze zu steigen begann4 ,gurgelungen mit ,tee von ,foenum graecum 7ein ,kaffeelffel ,foenum graecum in einem halben ,schoppen ,wasser gesotten und der im ,bette sitzenden ,kleinen fters lffelweise gereicht7 hatten vorzgliche ,wirkung4 ,tee der ,malve1 der ,schafgarbe1 des ,wollkrautes wrden dieselben ,dienste erfllen4 ,sehr gut ist auch1 tglich drei bis vier ,kaffeelffel voll ,bauml 7,salatl7 einzunehmen4 ,dieses nimmt die innerliche ,hitze auffallend schnell4 ,das ,kind wurde gerettet und erfreut sich bis heute der besten ,gesundheit4 ,emphysem der ,lungen4 ,es kommt sehr hufig vor1 da ,leute1 welche noch im schnsten ,alter stehen1 sehr an ,atembeschwerden leiden und nicht selten in die peinlichste ,lage und ,angst kommen1 ersticken zu mssen4 ,gewhnlich sind solche ,leute ziemlich korpulent1 und die ,lebensweise hilft auch noch als ,nebenursache dazu1 den ,zustand rger zu machen4 ,hauptgrund des bels ist gewhnlich1 da der ,organismus an allgemeiner ,schwche leidet1 matt und schlaff ist1 wenig ,blut hat und infolge der ,unttigkeit und ,schlaffheit die ,blutvermehrung nicht so stattfindet1 wie sie fr den ,krper notwendig wre4 ,ich mchte solche ,leute mit einer ,maschine vergleichen1 an der ,rad zu ,rad pat1 die gut in ,ordnung1 aber zu schwach ist fr die ,forderungen1 die an sie gestellt werden4 ,ein weiterer ,grund sind fast regelmig die ,gase1 welche sich im ,unterleibe anhufen und einen ,druck auf die ,organe des ,oberkrpers ben4 ,dadurch werden diese mehr angestrengt1 als sonst ihre ,aufgabe es erheischt4 ,sie leiden unter diesem ,drucke1 und es tritt allseitige ,beengung ein4 ,das bel wird gehoben einmal dadurch1 da die ,gase aus dem ,krper verbannt werden1 und dadurch1 da der ganze ,krper abgehrtet und durch ,auswahl einer einfachen1 guten1 nahrhaften ,kost gekrftigt wird4 ,meine mehr als #ce;jhrige ,erfahrung belehrte mich1 da gerade bei diesem ,leiden die ,brightsche ,krankheit leicht die ,oberhand gewinnt1 d4 i4 da der ohnehin schon geschwchte ,krper durch diese ,krankheit vollends aufgelst1 aufgerieben wird4 ,ein ,herr1 ziemlich korpulent1 noch nicht #dj ,jahre alt1 bekommt von ,zeit zu ,zeit solche ,erstickungsanflle1 da er der berzeugung lebt -- der ,arzt besttigte ihm dieselbe --1 er werde1 wenn der ,anfall noch zweimal wiederkehre1 unterliegen4 ,die ,atemnot war so gro1 da der ,kranke1 resp4 sein ,nach-,atem-,ringen1 im unteren ,stockwerke des ,hauses gehrt wurde4 ,oft meinte er1 wie er sagte1 er msse vor ,schmerzen und ,todesangst an den ,wnden hinauf4 ,diese ,atemnot dauerte bei jedem ,anfalle ziemlich lange und erschpfte den ,krper also1 da er sich jedesmal darnach ganz krank fhlte4 ,hatte er sich in kurzem wieder erholt1 so fhlte er sich gesund und frisch4 ,die ,anflle blieben oft einige ,tage aus1 um so mehr aber steigerte sich ihre ,heftigkeit4 ,der genannte ,herr besa die grte ,wasserscheu und konnte sich zur ,wasserkur erst dann entschlieen1 als ihm keine andere ,hilfe mehr blhte4 ,sechs ,wochen hindurch gebrauchte er verschiedene ,anwendungen4 ,die ,heilung war eine so vollstndige1 da die ,anflle niemals wiederkehrten und der ,herr sich stets - es sind heute ungefhr #ba ,jahre her -- der besten ,gesundheit erfreute4 ,der ,patient nahm mehrere ,tage hindurch einen ,tee von ,dornschlehblten1 der einen recht gelinden1 aber ergiebigen ,stuhlgang befrderte2 dann gebrauchte er den kurzen ,wickel1 ,ober- und ,unteraufschlger und zuletzt ,halb-1 auch ,ganzbder von der ,dauer einer ,minute4 ,unter den ,anwendungen tat auch der spanische ,mantel gute ,dienste4 ,am wirksamsten erwiesen sie sich in folgender ,ordnung3 ,erst der kurze ,wickel2 er beginnt die ,gase auszutreiben und die ,ursache der ,gase zu lsen2 sodann der ,ober- und ,unteraufschlger1 eine ,fortsetzung der ersten ,anwendung1 zugleich auf ,krftigung abzielend2 im weiteren der spanische ,mantel2 dieser leitet die verlegenen ,stoffe aus der ,haut2 endlich ,halbbder1 welche den ,organismus strken4 ,ein anderer ,herr litt dermaen an ,atemnot1 da die rzte erklrten1 es habe sich die ,herzwassersucht angesetzt4 ,dieser ,herr war1 wenn auch gut genhrt1 nicht besonders korpulent2 gleichwohl konnte er nur mit grter ,anstrengung eine ,stiege steigen4 ,appetit war fast gar nicht vorhanden1 der ,schlaf recht unruhig2 niemals war der ,herr ohne ,angst und ,furcht4 ,in seinem ,berufe hatte der ,patient frher reichliche ,bewegung gehabt2 spter kam er in eine ,kanzlei1 und dieses sitzende1 unttige ,leben brachte ihn nach und nach in den eben beschriebenen peinlichen ,zustand4 ,zur ,heilung reichten ganz wenige und leichte ,anwendungen von ,wasser aus4 ,dieselben helfen auch jetzt noch1 sobald das bel sich von neuem zeigen will4 ,es hat sich seit zwlf ,jahren fters gemeldet1 ist aber jedesmal schnell wieder beseitigt worden4 ,zu den ,wasseranwendungen gebrauchte der ,herr noch ,tee1 den er wegen seiner trefflichen ,wirkung lieb gewonnen hat4 ,dieser ,tee besorgt lediglich einen geregelten ,stuhlgang und die ,ausleitung der ,gase aus dem ,magen1 erspart zugleich zahlreichere und strkere ,wasseranwendungen1 die der ,herr frchtet1 und zu denen manchmal die ,zeit fehlt4 ,der ,tee ist der gelinde ,whlhuber1 und die ,anwendungen sind folgende3 ,erschien das ,leiden in einem niedrigen ,grade1 so reichte aus1 dreimal in der ,woche einen ,unteraufschlger zu nehmen1 jeden ,morgen beim ,aufstehen ,rcken1 ,brust und ,unterleib krftig zu waschen4 ,trat das bel etwas strker auf1 so gebrauchte der ,herr den kurzen ,wickel oder auch ein ,halbbad4 ,mit diesen bungen wurden verbunden ,waschungen zur ,nachtzeit1 die stets gute ,dienste taten4 ,es ist sonderbar1 und oft staune ich1 wenn man gegen solche ,zustnde die strksten ,mittel gebraucht1 ,mittel1 welche fr die ,gesundheit niemals gute ,folgen haben knnen2 selbst mit ,giften traktiert man leider nur allzu oft die armen ,geplagten4#cb ,letzteres insbesondere blieb und bleibt mir ein bis heute ungelstes ,rtsel4 ,ich mu mir stets ,gewalt antun1 um die innere ,ruhe zu bewahren4 ,ein anderer ,fall von ,emphysem4 ,ein ,pfarrer bekam ,lungenentzndung in hohem ,grade1 nach dieser ,lungenemphysem 7,lungenerweiterung1 ,lungenblhung7 und kam mit solchem ,husten1 da er kaum anzuhren war4 ,das ,aussehen war recht krank1 ,appetit wenig1 die ,krfte im ,abnehmen4 ,die ,lunge wurde von den rzten noch als heilbar erklrt4 ,die ,anwendungen waren folgende3 ,vierzehn ,tage hindurch #a7 jeden ,tag zwei ,obergsse2 #b7 jeden ,tag zweimal im ,wasser gehen drei bis fnf ,minuten lang2 #c7 dreimal wchentlich ein ,schal2 #d7 jeden zweiten ,tag ein ,sitzbad eine ,minute lang4 ,einzunehmen bekam der ,kranke ,absud von ,foenum graecum mit ,honig gekocht1 womglich jede ,stunde einen ,lffel voll4 ,die ,wirkung war3 die ,aufgsse krftigten den oberen ,krper4 ,der ,husten war anfangs noch strker1 ,schleim ging jedoch sehr viel heraus4 ,nach drei ,tagen verminderte sich ,husten und ,auswurf1 und in zwlf ,tagen war nur mehr ein kleiner ,rest von ,verschleimung brig4 -- ,dieser wurde beseitiget durch weitere ,anwendungen von ,obergu1 ,kniegu und ,tee von ,brennnesseln und ,spitzwegerich4 ,nach etwa drei ,wochen trat vollkommene ,besserung ein4 ,entkrftung4 ,ein ,schmiedmeister1 #df ,jahre alt1 kommt und klagt3 ,meine ,hnde haben seit etwa zwei ,jahren so an ,kraft abgenommen1 da ich mit dem ,hammer nicht mehr zurechtzukommen wei4 ,wie meine ,arme zwei ,drittel der ,kraft verloren haben1 so sind dieselben auch um mehr als die ,hlfte dnner geworden2 sonst wre ich ziemlich gesund4 ,nur fhle ich seit einem halben ,jahre auch meine ,fe viel schwcher werden1 und da sie besonders gegen ,abend wehe tun4 ,der ,appetit ist ziemlich gut1 jedoch nicht wie frher4 ,auf meinem ,rcken1 am oberen ,kreuz merke ich oft eine gewaltige ,spannung48 ,an den mageren ,hnden sieht man nur mit ,mhe1 wo die ,adern sind2 man erkennt leicht1 die ,arme werden nicht genhrt1 daher die ,schwche1 ,steifheit und ,klte4 ,blutanstauungen im ,nacken und in dessen ,umgebung mgen die ,ursache sein1 da das ,blut nicht nach allen ,richtungen hin gelangen kann4 ,der ,schmied hielt vierzehn ,tage hindurch tglich einmal die ganzen ,arme in ein ,heublumenbad eine halbe ,stunde lang und einmal zu anderer ,tageszeit zwei ,minuten in kaltes ,wasser2 dazu kam wchentlich dreimal der ,schal4 ,schon whrend dieser ,kur wurden die ,arme fester1 die ,adern schwollen an1 die ,anstauungen wurden aufgelst4 ,nach #ad ,tagen wurde tglich ein ,ober- und ,untergu1 in der ,woche zweimal ein warmes ,heublumenbad und zweimal ein ,kaltwasserbad fr die ,arme genommen4 ,der ,mann fuhr damit fort und wurde wieder fhig zu seinem ,beruf4 ,innerlich gebrauchte er whrend der ,kur tglich zwanzig ,wermuttropfen in warmem ,wasser4 ,entzndung4 7,allgemeines47 ,ein ,knabe1 der kaum recht gehen konnte1 sieht1 wie die ,mutter ,licht gemacht hat4 ,er gibt sich alle ,mhe1 so ein ,hlzchen zu erwischen2 er will auch ,feuer machen4 ,es gelingt ihm1 und der kleine beltter zndet mit dem ,streichhlzchen ein mchtiges ,feuer an4 ,das ganze ,haus brennt ab und alles1 was darinnen ist4 ,wie viele tausend ,menschen liegen auf den ,gottesckern1 bei denen sich gleichsam so ein kleiner ,funken krankhaften ,stoffes im ,krper entzndet hat2 der ,funken wurde zur ,flamme4 ,von allen ,seiten drang das ,blut zur entzndeten ,stelle und gab neuen ,zndstoff4 ,es go l in die ,flamme1 und die ,flamme wurde zum groen ,feuer4 ,es waren vielleicht nicht die richtigen ,anstalten zum ,lschen getroffen worden1 und die armselige ,htte der menschlichen ,seele brannte elendiglich zusammen4 ,tausende von ,tieren gehen so jhrlich zugrunde4 ,abertausende von ,menschen ereilt ein gleiches ,schicksal4 ,wie schnell geht das oft8 ,dein ,hals hat an einer ,stelle ,feuer gefangen1 er ist entzndet4 ,es kommt zufllig ein rauhes ,lftchen und tut ,blasbalgdienste2 es blt das ,feuerchen an1 die ,adern liefern neuen ,brandstoff1 und in wenigen ,stunden steht der ,hals in ,brand4 ,ist's nicht so8 ,was tun8 ,was tun die ,leute1 wenn's brennt8 ,sie schreien ,feurio und suchen zuerst zu retten1 was zu retten ist4 ,dann entfernen sie1 wenn es ,zeit ist1 von der ,brandstelle in aller ,eile alles1 was dem ,feuer nur ,futter sein kann1 und spritzen dann darauf los1 bis der ,feuersnot oft die ,wassernot folgt4 ,diesen ,wink wollen wir verstehen und ausntzen4 ,wenn irgend eine ,entzndung eintritt1 so suche man mglichst bald das auf diese ,stelle zustrmende ,blut zurckzuleiten4 ,man rette das noch nicht entzndete ,blut4 ,ebenso wirke man auf die entzndete ,stelle ein1 damit das zusammengestrmte ,blut mglichst verteilt und abgeleitet werde4 ,unlngst ging nachts1 als ich eben einschlafen wollte1 das ,holz im ,ofen an4 ,fatale ,geschichte68 dachte ich2 bis dieser ,scheiterhaufen abgebrannt ist und ausgeknistert und ausgeprasselt hat1 geht die halbe ,nachtruhe hin48 ,mein ,nachbar war gescheiter4 ,nicht das ,knistern1 meine ,ruhe will ich haben18 murmelte er4 ,und was tat er8 ,er nahm ,scheit fr ,scheit1 ob's flammte1 ob's schon knisterte1 heraus4 ,und aus war alles ,feuer4 ,das ist doch klar4 ,doch nun zurck zur ,halsentzndung6 ,greif einmal die ,fe an und fhle1 ob sie nicht vielleicht eiskalt sind6 ,manchmal trifft dieses zu4 ,wo mehr ,wrme ist1 entstehe sie1 wo sie wolle1 strmt mehr ,blut zu4 ,das ,blut in den ,fen ist gleichsam davon- und dem ,brande im ,halse zugeeilt4 ,wickle die ,fe ein in linnene ,lappen1 die in mit etwas ,essig vermischtes ,wasser eingetaucht sind6 ,bald schon wirst du groe ,wrme verspren4 ,der ,fuwickel zieht das ,blut nach unten1 und etwas ,brennstoff ist dem ,feuer schon genommen4 ,suche sodann das ,blut weiter abzuleiten in den ,unterleib6 ,dieses geschieht durch ,auflegen eines greren1 in derselben ,weise durchnetzten ,tuches auf den ,unterleib4 ,sollte es recht hei werden1 so tauche es von neuem in ein kaltes ,wasser1 und zwar so oft1 als die ,hitze gro und das ,tuch warm wird6 ,mehr ,brennstoff als durch die erste ,anwendung wird durch diese zweite dem gefhrdeten ,halse entzogen4 ,und nun kannst du den ,hals selbst angreifen1 den eigentlichen ,feuerherd4 ,tauche ein ,tuch ins klteste ,wasser und binde es um2 la das ,tuch aber nicht zu hei werden2#cc erneuere vielmehr dessen ,eintauchen1 so oft es recht warm wird6 ,lssest du es hei werden1 so entwickelt sich auch am und im ,halse wieder mehr ,wrme1 und das ,blut1 das zum ,teil abgeleitet ist oder noch vollends abgeleitet werden soll1 strmt von neuem dem ,halse zu und droht die ,entzndung frisch anzufachen4 ,wer diesen letzten ,punkt1 ber den schon soviel gestritten wurde1 mit mir also auffat1 wird nach kurzer ,praxis bald sein eigener bester ,wrter4 ,er fhlt am besten1 wo ,hitze weggetrieben1 wann der ,aufschlag oder ,wickel erneuert werden soll4 ,darnach appliziert und wiederholt er die ,wasseranwendungen4 ,der ,hitzegrad wird ihm der ,zeiger an der ,uhr3 zeigt jener auf ,null1 d4 h4 ist das ,feuer gedmpft1 so lt er den ,krper in ,ruhe2 zeigt er auf geringere oder hhere ,zahlen1 d4 h4 nimmt das ,feuer zu1 so eilt er ohne ,sumen neuerdings zur ,feuerspritze4 ,entzndung edler ,krperteile3 ,lungen-1 ,brustfell-1 ,zwerchfell- und ,unterleibs-,entzndung4 ,margareta liegt zu ,bett4 ,sie hat heftigen1 trockenen ,husten1 verbunden mit viel ,brechreiz1 und von ,stunde zu ,stunde nimmt die ,hitze zu4 ,gewaltiges ,stechen und ,brennen peinigt die ,brust und die eine ,seite4 ,der ,arzt erklrt1 es sei eine ,lungen-,entzndung im ,anzug4 ,wie kann der ,kranken geholfen werden8 ,jedes ,kind wei1 da ein ,schwamm ungemein viel ,wasser einsaugen und behalten kann4 ,sollte es nicht auch ,mittel geben1 welche1 wie der ,schwamm das ,wasser1 die ,hitze an sich ziehen1 gleichsam einsaugen und behalten8 ,ja1 es gibt solche ,mittel1 und sie liegen nicht ferne4 ,jede ,bauersfrau bei uns auf dem ,lande kennt den ,topfenks4 ,anderwrts nennt man ihn ,zieger2 er wird gewonnen aus der geronnenen 7gestockten7 ,milch4#cd ,solchen ,topfenks rhrt man mit ,topfenwasser zu einer feinen ,salbe an1 streicht ihn etwas mehr als messerdick auf ,leinwand und legt das ,pflaster auf die stechende oder brennende ,stelle1 an der das ,feuer der ,lungenentzndung um sich greifen will4 ,ich kenne kein ,mittel1 welches mehr ,hitze an- und einzuziehen imstande ist4 ,die strksten ,hitzen habe ich so dmmen und ganz auslschen sehen1 wenn man tglich zwei- bis viermal1 je nach dem ,grade der ,hitze1 so ein ,pflaster auflegte4 ,viele kenne ich1 die hauptschlich bei ,lungenentzndung ihr ,leben allein dieser so einfachen ,auflage verdanken4 ,innerlich soll der ,kranke jeden halben ,tag zur ,khlung einen ,lffel voll ,salatl einnehmen4 ,reichen diese zwei ,mittel nicht aus1 d4 h4 sollte die ,hitze noch gro bleiben1 so knnen ,wasseranwendungen folgen4 ,man wickle den ganzen ,krper des ,kranken von unter den ,armen an in ein nakaltes ,tuch ein 7,unterwickel7 und wiederhole dieses tglich zweimal4 ,von der jedesmal notwendigen ,umhllung spreche ich nicht mehr4 ,man sehe vorn nach bei der ,beschreibung der ,anwendungen4 ,oder man umbinde beide ,fe bis ber die ,knchel mit in ,wasser 7eine kleine ,beimischung von ,essig kann nur gut sein7 getauchten ,tchern und erneuere das ,eintauchen so oft1 als die ,tcher recht hei werden4 ,statt der ,tcher kann man auch nasse ,socken anziehen1 darber als ,umhllung trockene4 ,wendet die kranke ,margareta #c-e ,tage das ,pflaster an1 gleich beim ,beginn der ,krankheit1 so kann sie in #f-g ,tagen1 lngstens in #i-aj ,tagen wieder gesund sein4 ,wie die ,lungen sich entznden1 ebenso knnen auch andere edle ,teile des ,krpers entzndet werden4 ,wir sprechen von ,brustfell-1 ,bauchfell-1 ,unterleibs- und anderen ,entzndungen4 ,bei allen gelten dieselben eben berhrten1 allgemeinen ,grundstze und dasselbe ,heilverfahren3 ,verteilung1 d4 i4 ,ableitung des ,blutes1 ,khlung der entzndeten ,stelle1 d4 h4 ,entziehung der ,hitze durch ,einwirken von ,klte4 ,mitternachts wurde ich einst zu einem ,kranken gerufen4 ,er wute nicht mehr zu atmen4 ,husten und ,brechreiz waren gro4 ,in der ,brust1 besonders auf der einen ,seite -- so klagte er -- gehe es zu1 wie wenn man sie mit ,messern durchsteche2 der ganze ,krper glhe schrecklich4 ,ich providierte den ,kranken nicht1 wie die ,angehrigen baten1 und bereitete ihn nicht zum ,tode vor4 ,aber ich lie ihn von unter den ,armen an in nasse ,tcher einwickeln 7,unterwickel7 und auf die schmerzende ,stelle ein ,topfenpflaster auflegen4 ,zum ,einnehmen erhielt er einen ,lffel ,salatl4 ,das tat wohl4 ,sechs ,tage wurde so fortgefahren1 und der ,todkranke war auer ,gefahr4 ,stirbt jemand an der ,lungen- oder an einer anderen inneren ,entzndung1 was ist da im ,inneren vor sich gegangen1 wie haben wir uns dieses vorzustellen8 ,im ueren spiegelt sich das ,innere4 ,du hast sicherlich schon hie und da bei anderen kleine ,geschwre gesehen -- man nennt sie ,karbunkel -- oder solche an einem ,arm1 ,fu1 einer ,hand oder auf deinem ,rcken1 ,magen1 deiner ,brust usw4 vielleicht schon selbst empfunden4 ,wie entwickeln sich diese8 ,wenn sich so ein ,geschwr irgendwo bildet1 entsteht an der ,stelle erst eine ,rte1 und man fhlt im ,innern ein ,brennen4 ,die ,geschwulst nimmt zu1 und nach einiger ,zeit bemerkt man an jedem dieser spitzen ,kegel1 seien sie gro oder klein1 einen erhhten weien ,punkt4 ,man sagt3 das ,geschwr ist reif1 zeitig1 und schneidet es auf oder drckt es aus4 ,es kommt ,eiter heraus und mit und nach dem ,eiter in ,fulnis geratenes ,blut4 ,gut ist's6 ,so ein kleines ,blutschwr8 7,blutgeschwr71 wie es die ,landleute nennen1 verursacht meistens groe ,schmerzen1 nicht allein an der ,hand1 am ,fu usw41 wo es sich ansetzt4 ,man sprt's in allen ,gliedern81 der ganze ,krper tut weh84 ,das ist der deutlichste ,beweis1 da der ganze ,krper selbst bei solchen unscheinbaren beln in ,mitleidenschaft gezogen wird1 so da folgerichtig es dem ganzen ,krper zugut kommt1 wenn derlei ,dinge gut ausheilen1 und da er leidet1 und da es sich rcht1 wenn sie vernachlssiget werden4 ,kommt ein derartiges greres ,geschwr nicht zur ,entwicklung1 zum ,aufbrechen1 wills8 nach dem ,volksmund nicht heraus81 so frbt sich nach und nach die kranke ,stelle blau und rotbraun4 ,das ,blut steht ab1 und das abgestandene ,blut wird und wirkt giftartig4 ,ein ,bi der unheimlichen ,klapperschlange1 ein ,tropfen ,schlangengift ins ,blut1 und nach einigen ,minuten tritt der ,tod ein4 ,solches ,blut ist ,gift4 ,mischt es sich mit dem gesunden ,blute1 so vergiftet es auch dieses1 es beginnt eine ,blutvergiftung4 ,kann sie nicht aufgehalten werden1 so endet sie stets mit dem ,tod4 ,nicht anders haben wir uns den ,proze im ,inneren zu denken4 ,die ,vergiftung vollzieht an edlen ,organen ihr ,werk nur schneller und wtet unheilvoller und schrecklicher4 ,er unterlag einer ,blutvergiftung18 wie die heutige ,sprache sich ausdrckt1 oder3 ,er ist am ,brand gestorben18 wie die alten und gemeinen ,leute sagen -- das sind beides nur verschiedene ,ausdrcke fr dieselbe ,sache4 ,martin1 ein schner1 starker ,mann1 bekommt heftiges ,fieber4 ,zuerst schttelt ihn entsetzlicher ,frost4 ,dann qult ihn brennende ,hitze4 ,der ,kopf ist so hei1 da der ,arzt auf eine ,gehirnentzndung schliet4 ,das ganze ,innere steht in ,flammen2 diese schlagen durch den glhenden ,atem gleichsam zum ,munde heraus1 oder besser3 wie die innere ,glut den ,holzhaufen verbrennt1 so arbeitet die ,glhhitze schrecklich1 die inneren ,organe in raschem ,tempo zu verkohlen4 ,die ,vorboten des bels waren ,kopfweh1 ,abgeschlagenheit1 ,mattigkeit und ,frost4 ,auer dem ,fieber aber fhlt der ,kranke jetzt an keiner einzelnen ,stelle besonderen ,schmerz4 ,nach #aj ,tagen war der ,mann eine ,leiche1 und beim ,sezieren stellte es sich heraus1 da das ,gehirn intakt1 unverletzt1 da der ,arme vielmehr an einer ,lungenentzndung gestorben war4 ,wie htten ,sie diesen ,fall behandelt88 fragte man mich4 ,zuerst eine ,vorbemerkung4 ,dieser ,fall zeigt sonnenklar1 wie leicht die ,diagnose 7die ,kunst1 nach den ,erscheinungen die ,krankheit zu unterscheiden und zu finden7 tuschen kann4 ,bei ,lungenentzndung ist fast regelmig ,stechen1 ,brennen in der ,lungengegend1 ,husten und ,brechreiz vorhanden4 ,unser ,kranker fhlte davon nichts4 ,wie hart tut in derlei ,fllen -- vielleicht komme ich spter einmal in die ,lage1 davon mehreres zu sagen -- der ,allopath6 ,und wohlgemerkt1 es ist oft die hchste ,zeit1 die ,feuersbrunst hat schon groe ,dimensionen 7,ausdehnungen7 angenommen4 ,die ,feuerspritze darf das ,feuer nicht verfehlen1 sonst ist's geschehen4 ,auch tropfen- und lffelweise kann ich da nicht mehr zu ,werke gehen1 die ,tropfen zehrt das ,feuer augenblicklich auf4 ,mein einfacher ,grundsatz in solchen verzweifelten ,fllen -- und es wird ihn wohl niemand anfechten -- heit3 ,wenn's brennt1 so lsche2 lsche zuerst1 wo es am meisten brennt2 ist der ganze ,krper ein ,brand1 so lsche auch am ganzen ,krper6 ,vielleicht wirst du ,herr des ganzen ,feuers2 jedenfalls schwchst du es und hast zu weiterer berlegung ,ruhe und ein freies ,ausschnaufen4 ,dem ,kranken htte ich whrend #c-d ,stunden jede halbe ,stunde ,rcken1 ,brust und ,unterleib waschen lassen4 ,die ,wut des ,feuers wre so um vieles gedmpft worden4 ,dann htte ich weiter gelscht mit ,ober- und ,unteraufschlgern -- ,unteraufschlger zum ,daraufliegen recht dick 7mehrfach zusammengelegt7 -- und mit nassen ,socken oder ,tchern bis ber die ,knchel1 letztere nach jeder ,stunde neu eintauchend4 ,hatte der ,kranke sonst gesunde ,lungen1 -- und mir scheint solches der ,fall zu sein1 wenn er im hchsten ,stadium der ,lungenentzndung keine ,schmerzen fhlt1 -- so sollte er menschlich gesprochen1 d4 h4 wenn ,gott in seinen ewigen ,ratschlssen nicht anders bestimmt hat1 gerettet werden4 ,epilepsie4 ,derart ,heimgesuchte lasse ich nie berichten4 ,ich frage sie nur1 wie lange sie dieses bel schon haben1 ob sie den ,anfall1 die ,vorzeichen desselben jedesmal bemerken1 wie alt sie seien1 ob die ,geisteskrfte noch frisch oder schon tief heruntergekommen seien4 ,nach meiner berzeugung hat auch diese ,krankheit ihren ,hauptsitz im ,blut1 sei es nun ,blutarmut1 krankhaftes1 verdorbenes ,blut oder ungeregelter ,blutlauf4 ,meine ,ansicht wird untersttzt durch die oft sich wiederholende ,tatsache1 da hervorgelockte ,ausschlge1 gleichsam die ,niederschlge1 die ,ausdnstungen des ,blutes1 solchen ,kranken stets dauernde und sichere ,hilfe gebracht haben1 da ferner sogenannte ,unheilbare stets durch ,aufgedunsenheit1 blaue ,farbe 7das sind ,anstauungen von verdorbenem ,blute7 sich kenntlich machen4 ,lauten die ,antworten auf smtliche ,fragen gnstig1 was in der ,regel bei jungen ,leuten im ,alter von #h-bj ,jahren bei mir zutraf1 so betrachte ich das sogenannte hinfllige oder fallende ,weh als krampfhafte ,zustnde1 anschlieend an den ,veitstanz1 und als heilbar4 ,recht vielen konnte ich ,hilfe bringen1 selbst solchen1 welche das bel von ihren ,eltern geerbt hatten4 ,wurde insbesondere die ,frage nach dem ,wahrnehmen der ,vorzeichen verneint 7,zeichen der geschwundenen ,geisteskrfte71 war das bel alt und mehr oder weniger schon ,bldsinn eingetreten1 so hatten die bemitleidenswerten ,kranken1 die zum ,glck ihr ,unglck nie tief fhlen1 von mir nie etwas zu erwarten4 ,nach diesen ,grundstzen richtete ich jederzeit die ,behandlungsweise ein1 die stets auf ,verbesserung des ,blutes und ,regelung des ,blutumlaufes abzielte4 ,ich suchte die ,kranken vor allem zur ,abhrtung anzuleiten1 besonders zu recht fleiigem ,barfugehen4 ,zur ,sommerszeit lie ich dieselben zuweilen ein kaltes ,bad nehmen1 nie lnger als eine ,minute2 zur ,winterszeit wurde dieses ,bad 7ein bis zwei ,minuten dauernd7 etwas erwrmt4 ,dazu kam in der ,woche zweimal ein nasses ,hemd1 in ,salzwasser getaucht4 ,die durch letztere ,anwendung oft zutage gefrderten ,ausschlge werden behandelt nach den an eigener ,stelle 7siehe ,ausschlge7 angegebenen ,regeln4 ,junge ,leute ermahne ich jedesmal1 sich doch an einfache1 vernnftige1 nicht verweichlichende ,kleidung zu gewhnen1 die ,mdchen insbesondere1 das verwerfliche1 unnatrliche1 krankhafte und krankmachende ,einschnren aufzugeben4 ,das tgliche ,brot1 das ,essen sei einfach4 ,alle geistigen ,getrnke1 wie ,wein1 ,bier1 ,kaffee usw4 mssen sorgfltigst gemieden werden4 ,die ,arbeiten seien nie ,kunststcke oder ,kraftleistungen1 sondern stets so1 da sie dem ,vermgen und der ,kraft angepat sind4 ,fieber4 ,anton kommt ins ,zimmer und erzhlt3 ,ich bin nur mit ,mhe noch ber diese ,stiege heraufgekommen4 ,meine ,kraft ist ganz gebrochen2 ich bin schon zweimal umgefallen4 ,auch habe ich schreckliches ,kopfweh und bin bald wie eiskalt1 dann folgt eine arge ,hitze4 ,bisweilen fhlte ich ein ,stechen1 das wie der ,blitz im ,krper herumfhrt4 ,ich merkte es schon einige ,zeit2 aber seit fnf bis sechs ,tagen steigert es sich so1 da ich nichts mehr tun kann48 ,anwendung3 ,gehen ,sie1 ,anton1 nach ,hause2 legen ,sie sich sogleich ins ,bett1 und wenn ,sie ganz warm sind1 waschen ,sie sich mit kaltem ,wasser den ganzen ,krper1 und ohne abzutrocknen legen ,sie sich wieder ins ,bett6 ,so waschen ,sie sich alle zwei ,stunden1 und wenn ,sie stark in ,schwei kommen und der ,schwei eine halbe ,stunde gedauert hat1 waschen ,sie sich wieder6 ,anton kommt am dritten ,tage und berichtet3 ,mir ist's schon ziemlich leicht2 ich habe einigemal recht stark geschwitzt4 ,klte und ,hitze sind geschwunden2 das ,kopfweh hat aufgehrt4 ,der ,appetit will sich wieder einstellen4 ,ich fhle mich wohl1 aber mde48 ,anton hat fernerhin ungefhr zehnmal innerhalb vierzehn ,tagen sich gewaschen und erfreute sich dann voller ,gesundheit4 ,er ist zirka #dj ,jahre alt4 ,flechten4 ,viele ,tausende von ,menschen werden von ,flechten geqult1 ob sie es eingestehen oder nicht4 ,diese beraus lstigen ,schmarotzer und ,vampire verkriechen sich sehr gerne unter die ,haare1 auf den ,rcken1 die ,brust usw4 ,sie scheuen aber auch das ,tageslicht nicht und hngen sich wie ,blutegel an die ,arme1 die ,fe1 und besonders gern zwischen die ,finger fest4 ,diese ,ausschlge knnen ein ,erbteil sein1 aber auch die ,folgen schlechter ,kost und schlechter ,getrnke1 welche die ,sfte ruinieren1 nicht weniger die ,folgen ungeordneter ,lebensweise4 ,sehr bedenklich und gefhrlich ist's1 diesen unsauberen ,gast mit scharfen ,mitteln1 seien dieselben zum ,waschen oder ,einreiben 7grne ,seife usw47 oder zum ,einnehmen 7,quecksilber1 ,arsenik u4 a471 anzugreifen4 ,gar leicht knnen die ,flechten verdrngt werden2 aber bei zurckgedrngten ,flechten sind die letzten ,dinge viel rger als die ersten1 ganz abgesehen von ,zerstrungen1 welche scharfe1 tzende ,mittel an und in der ,haut anrichten4 ,als ,regeln fr die ,heilung stelle ich folgende auf3 uerlich darf gar nichts angewendet werden als lauwarmes ,wasser1 um den ,schmutz wegzuwaschen4 ,alles brige ist vom und zum bel4 ,speise und ,trank fr solche ,kranke seien leicht verdaulich1 einfach1 nicht whlerisch1 aber so1 da sie gute ,sfte abgeben und die vorhandenen verbessern4 ,alles ,saure1 scharf ,gesalzene und ,gewrzte1 alle geistigen ,getrnke werden soviel wie mglich vermieden4 ,es sind wahrlich der ,schrfen genug im ,blute4 ,die eigentliche ,wasserbehandlung sei folgende3 ,man lasse den ,kranken am ersten ,tage einen ,kopfdampf nehmen und den spanischen ,mantel anziehen1 am zweiten ,tage den ,fudampf und einen ,unterwickel1 am dritten ,tage frh neuerdings den spanischen ,mantel1 nachmittags den kurzen ,wickel4 ,am vierten ,tag sei ,ruhetag6 ,den fnften ,tag hte er das ,bett und wasche nach je zwei ,stunden den ganzen ,krper schnell kalt ab6 ,im ,verhinderungsfalle soll er auer ,bett die ,waschung morgens1 mittags und abends vornehmen und sich darauf ,bewegung machen oder an eine ,handarbeit schreiten4 ,die ,anwendungen lassen in dem ,grade und in der ,zahl nach1 als die ,flechtenbildung d4 i4 das ,ausschwitzen und ,ausstrmen der unreinen ,sfte von innen nach auen aufhrt und die ,neubildung der ,haut fortschreitet4 ,noch eine ,bemerkung finde hier ihre ,stelle3 ,die ,unterscheidung der ,flechten in nasse und trockene hat auf deren ,behandlung1 beziehungsweise auf das ,heilverfahren keinen ,einflu4 ,ich denke mir3 beide ,bezeichnungen werden ein und dasselbe ,ding ausdrcken4 ,die trockenen ,flechten sind jene1 die weniger stark flieen1 so da die ,flssigkeit auf der ,oberflche der ,haut sofort als ,kruste vertrocknet4 ,die nassen ,flechten sind die stark flieenden2 deshalb lstiger1 gefhrlicher und schwerer zu heilen4 ,die ,folgen von zurckgedrngten ,flechten 7berhaupt kranker1 giftiger ,sfte7 sind unberechenbar4 ,schwere ,krankheiten1 die nchsten ,folgen1 bereiten ein langsames ,siechtum vor1 das den ,tod bringt oder1 was noch schlimmer ist1 sehr oft1 wie die ,erfahrung zeigt1 zum ,wahnsinn fhrt4 ,ein ,theologe hatte eine wie mit dem ,zirkel gezogene runde ,platte an der linken ,wange4 ,die ,platte bestand aus einer ,kruste1 welche gleich dem ,deckel das rohe ,fleisch zudeckte und sich fters in einer ,stunde ffnete1 nur um zwei bis drei ,tropfen ,eiter ausflieen zu lassen4 ,das ,gesicht des ,herrn war voll2 am ,kopfe konnte man mehrere kleine ,pusteln wahrnehmen4 ,der ,patient hatte mehrere rzte befragt und verschiedenes angewendet1 aber ohne ,erfolg4 ,meine ,frage1 ob er sich vielleicht verwundet habe1 verneinte er2 die ,sache sei von selbst gekommen4 ,jetzt schien alles klar zu sein4 ,die blasse1 kranke ,gesichtsfarbe1 noch mehr der ,massenausflu von ,unrat benahmen den letzten ,zweifel4 ,der ,giftstoff kam aus dem ,krper4 ,noch vor #bj-be ,jahren machten sich viele ,menschen knstlich sogenannte ,fontanellen1 d4 h4 sie gruben sich an einem ,arme oder an einem ,fue eine ,quelle1 richtiger ,kloake 7einen wunden ,fleck1 den sie nie zuheilen lieen71 in welchen der ,krper allen ,abschaum1 alle schlechten ,sfte abfhrte1 weshalb die ,stelle auch immer eiterte4 ,in unserem ,falle hat die krftige ,natur sich selbst eine solche ffnung gebohrt und mit dem passenden ,deckel versehen4 ,vierzehn ,tage hindurch mute der ,kranke jeden zweiten ,tag einen ,kopfdampf nehmen1 ebenso oft einen ,fudampf4 ,sodann kamen der kurze ,wickel und der spanische ,mantel zur ,anwendung1 so da auf jeden ,tag zwei1 oft drei ,anwendungen fielen4 ,tee von ,salbei1 ,wermut und ,minzen halfen innerlich zu raschem ,erfolge mit4 ,unter der ,kruste bildete sich schon bald ein zartes ,hutchen1 das sicherste ,zeichen der vollendeten ,auflsung und ,ausleitung1 d4 i4 der ,heilung4 ,nach drei ,wochen konnte man kaum mehr unterscheiden1 auf welcher ,wange die ,kruste gesessen hatte4 ,ein ,mdchen1 #be ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich habe am ganzen ,kopfe einen starken ,ausschlag1 viele kleine ,geschwre unter den ,haaren2 meine ,ohren sind voll groer ,schuppen1 und wenn sie von ,zeit zu ,zeit wegfallen1 dann hat das ,ohr keine ,haut mehr4 ,kopfweh habe ich von ,zeit zu ,zeit stark1 manchmal gar nicht4 ,die ,augen brennen wie ,feuer1 und meistens luft schmieriges ,wasser heraus4 ,durch die ,nase kann ich schon lngere ,zeit gar nicht mehr atmen4 ,an meinem ganzen ,krper habe ich ein so heftiges ,beien und ,brennen1 da es mich im ,schlafe oft aufweckt48 ,anwendung3 #a7 ,in der ,woche zwei warme ,bder von gesottenem ,haberstroh1 #cj ,grad1 mit zweimaligem ,wechsel2 zuerst fnfzehn ,minuten ins warme ,bad1 dann eine ,minute ins kalte oder doch ganz mit kaltem ,wasser waschen4 #b7 ,in der ,woche zwei ,kopfdmpfe1 #bj bis #be ,minuten4 #c7 ,zweimal in der ,woche ganz waschen4 #d7 ,tglich zweimal jedesmal #be ,wermuttropfen in acht bis zehn ,lffel voll ,wasser einnehmen4 ,in vier ,wochen waren die ,flechten und die ungesunden ,stoffe im ganzen ,krper so ziemlich beseitigt1 und zur weiteren ,ausscheidung und ,krftigung reichte aus1 noch vierzehn ,tage lang dieselben ,anwendungen halb so oft vorzunehmen4 7,siehe ,kopfflechten47 ,ein ziemlich gut beleibter ,gewerbsmann1 zirka #dj ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich habe an den ,vorderarmen und ,hnden1 die ,finger ausgenommen1 seit zwei ,jahren starke ,flechten1 auch an den ,schenkeln1 sowie ,flecken auf ,rcken und ,brust und kann deshalb oft ,nchte hindurch hchstens ein bis zwei ,stunden schlafen4 ,sonst habe ich guten ,appetit und ,kraft48 ,die ,anwendungen sind folgende3 #a7 ,in jeder ,nacht ganz waschen4 #b7 ,in der ,woche zwei warme ,bder von ,haberstrohabsud1 eine halbe ,stunde lang1 #bh ,r41 nach je vierzehn ,minuten ganz waschen und auch am ,schlu des ,bades4 #c7 ,jeden ,tag ein ,obergu und unmittelbar darauf ein ,kniegu2 dazu tglich zwei ,messerspitzen voll weies ,pulver4 ,nach vier ,wochen kam der ,mann vollkommen gesund zurck2 um aber vorzubeugen1 da das bel nicht mit der ,zeit wiederkehren wrde1 mute derselbe in jeder ,woche sich zweimal in der ,nacht ganz waschen und in jedem ,monate ein oben genanntes ,bad nehmen4 ,dazu erklrte er3 ,wenn diese ,anwendungen auch nicht notwendig sind1 so werde ich sie doch vornehmen1 um bei meiner dadurch gewonnenen ,kraft und ,frische zu bleiben48 ,fugeschwre4 ,ein armer ,taglhner hatte viele ,monate hindurch einen offenen ,fu1 an welchem eine ffnung war1 so lang wie ein ,finger und drei ,finger breit4 ,dieser ,mann1 noch in den schnsten ,jahren1 hatte fast immer groe ,schmerzen und konnte nur selten einige ,stunden schlafen4 ,sein ,aussehen war recht krank und aller ,mut verschwunden4 ,dem ,patienten gab ich den ,rat1 er solle auf die wunden ,stellen gekochtes ,foenum graecum1 auf ,flecken aufgestrichen1 wie ein ,pflaster auflegen1 darberher den ganzen ,fu von ober dem ,knchel bis ber die ,waden mit frischen ,huflattichblttern umlegen und darber die ,strmpfe anziehen4 ,jeden ,morgen und jeden ,abend mute er ,pflaster und ,bltter frisch umwinden und vom ,foenum graecum1 zu ,tee gesotten1 nach je zwei ,stunden zwei ,lffel voll einnehmen4 ,dabei konnte er seinen ,geschften ohne ,unterbrechung nachgehen4 ,in vierzehn ,tagen nach diesen ,anwendungen waren zwei ,dritteile dieser ,wunde schon geheilt4 ,der ,mann sah ganz gesund und frisch aus1 hatte keine ,schmerzen mehr und konnte gut schlafen4 ,drei ,wochen spter war der ,fu vollkommen geheilt4 ,zum ,einnehmen des ,foenum graecum wird ein kleiner ,lffel voll in ungefhr einem ,schoppen ,wasser eine ,minute lang gesotten1 dann abgegossen und so lffelweise1 wie bemerkt1 eingenommen4 ,es nimmt die innere ,hitze und wirkt heilend von innen heraus4 ,fuleiden4 ,ein ,beamter klagt ber einen lange schon offenen ,fu1 der ihm im ,berufe recht hinderlich sei4 ,die ,wunde unten an der ,wade18 so erzhlt er1 ist bedeutend1 und es fliet tglich viel ,unrat aus derselben2 schrecklicher noch als die ,wunde und ,entzndung kommt mir vor die ,farbe des ,fues4 ,derselbe ist um und um schwarzblau4 rzte befragte ich mehrere4 ,neben anderem lieen sie mich viel ,mineralwasser trinken4 ,alles vergebens68 ,der ,mann1 gegen #de ,jahre zhlend1 zeigt krftigen ,krperbau1 etwas ,anlage zur ,korpulenz4 ,das ,aussehen ist ziemlich gertet2 ich erkannte sofort den ,bierfreund4 ,die ,augenwinkel waren trb1 die ,augen selbst etwas gelb1 die ,ohren hochrot4 ,auf die ,frage1 ob er sich sonst gesund fhle1 entgegnete er3 ,mir fehlt gar nichts1 ich habe den besten ,appetit1 ein ,trinker bin ich nicht2 es schmecken mir tglich meine zwei bis drei ,glas ,bier recht gut4 ,mein ,leiden ist ein rein lokales1 eines der so hufigen ,fuleiden48 ,alle derartigen ,kranken -- eine ,ausnahme ist so selten wie ein weier ,rabe -- klagen stets nur ber die wehtuende oder flieende ,stelle und halten dafr1 diese msse zuheilen und so gesunden4 ,das umgekehrte ,verfahren indessen ist das richtige4 ,erst mu man den ,krper heilen1 erst alle unreinen ,sfte aus ihm entfernen1 und die ,mndung der ,kloake1 die ,fuwunde heilt dann von selbst zu4 ,in der ,tat existiert nach meinem ,dafrhalten keine verderblichere ,blindheit und keine schdlichere ,torheit1 als einen ,fleck1 eine ffnung heilen1 eine ,pforte verschlieen zu wollen1 durch welche der kranke ,krper sich oft allein noch retten kann4 ,in den ,bergen sammeln sich die ,wasser2 sie brechen durch1 und es fliet ein kristallheller ,quell4 hnlich geht es in manchem ,krper zu2 es strmen die ungesunden ,sfte nach einer ,stelle hin und drngen und treiben1 bis ein ,durchbruch geschehen ist4 ,die ,natur selbst zeigt an1 wie sie sich helfen kann und will4 ,wir binden ihr sozusagen ,hnde und ,fe1 verstopfen und versalben ihr die ,rettungswege4 ,wenn da das ,ende ,untergang und ,verderben der ,natur1 des ,krpers ist1 wer will sich wundern8 ,dem ,beamten riet ich1 er solle vierzehn ,tage lang tglich einen ,unterwickel nehmen1 je #a ,stunden lang1 und zweimal im ,tage den ,oberkrper krftig waschen2 dazu wchentlich einen ,kopfdampf von #bj ,minuten4 ,diese ,anwendungen sollten den ,krper reinigen1 zugleich zur ,ausscheidung der kranken ,sfte krftigen4 ,nach vierzehn ,tagen kam der ,kranke wieder2 seine ersten ,worte waren3 ,ich habe das letztemal gesagt1 ich sei nicht krank2 jetzt aber wei ich1 da ich recht krank war4 ,ich konnte nurmehr mit ,mhe die ,treppen steigen1 so hart ging der ,atem4 ,stets war ich ungewhnlich aufgetrieben4 ,als ich dieses voll ,angst dem ,arzte sagte1 meinte er1 ich mge doch nur bedenken1 da ich allmhlich lter werde4 ,jetzt aber18 fuhr der ,mann fort1 fhle ich mich ganz anders1 wie neugeboren4 ,das ,atmen geht leicht1 und mir ist so wohl4 ,die ,launenhaftigkeit hat mich frher fast zugrunde gerichtet2 jetzt aber habe ich den heitersten ,humor1 und ,essen und ,trinken schmeckt mir wie nie zuvor4 ,da man mir aber dieses frher nie gesagt hat6 ,in diesen vierzehn ,tagen18 so schlo der ,patient1 ging ungemein viel ,urin ab2 im ,krper1 besonders im ,unterleib fhle ich mich viel leichter2 schon lassen auch die ,schmerzen im ,fue etwas nach1 und der ,schaden scheint gleichfalls zu heilen4 ,was mu ich weiter tun1 damit der ,fu vollends heil werde wie der ,krper88 ,der ,beamte nahm wchentlich noch zwei ,unterwickel auf je eine halbe ,stunde und tglich einen krftigen ,obergu4 ,auf den ,fu legte er tglich ein drei- bis viermal in lauem ,wasser neu angefeuchtetes leinenes ,lppchen4 ,sonst durfte am ,fue absolut nichts geschehen4 ,wenn die ,quelle nicht mehr gespeist wird1 hrt das ,flieen von selbst auf1 und sie versiegt4 ,nach weiteren #ad ,tagen kam der erfreute ,beamte wieder2 am gesunden ,krper hatte er auch wieder einen gesunden ,fu4 ,seitdem hat er nie aufgehrt1 die ,heilkraft des ,wassers zu loben4 ,ein so ,geheilter soll 7und dieses ist sehr wichtig71 um die ,ansammlung neuer ,krankheitsstoffe zu verhten1 die eine oder andere der erprobten ,anwendungen noch lngere ,zeit hindurch vornehmen4 ,er whle unter den bungen jene1 deren ,wirkung er als die wohlttigste versprte4 ,agatha litt seit ,jahren an einem kranken ,fue1 der von ,zeit zu ,zeit aufbrach1 dann wieder von ,zeit zu ,zeit zuheilte4 ber die unvermeidlichen ,salbereien verliere ich kein ,wort mehr1 es wrde mich nur aufregen4 ,der ,arzt versprach der ,kranken ,heilung1 wenn sie lngere ,zeit hindurch getreulich tun wolle1 was er bestimme4 ,der ,fu wurde in ziemlich hohe ,lage gebracht1 so da er im ,bette etwas hher zu liegen kam als der ,unterleib4 ,fast augenblicklich lieen die ,schmerzen nach4 ,man brachte an die ,wunde eine ,kleinigkeit1 ich wei nicht was1 und band sie gut ein4 ,der ,kranken ging es vortrefflich2 sie war ohne alle ,schmerzen in dem kranken ,gliede1 und die ,heilung machte groe ,fortschritte4 ,die ,fuwunde war geschlossen4 ,pltzlich fhlte ,agatha einen schweren ,kopf und etwas ,schwindel2 doch sie machte sich nicht viel daraus4 ,nachts indessen berfiel sie eine solche ,schwche und ,ohnmacht1 da der herbeigerufene ,arzt erklrte1 es trete schneller ,marasmus ein1 mit ,agatha nehme es ein baldiges ,ende4 ,nachts #ab ,uhr noch mute die ,kranke versehen werden2 fnf ,tage lang lag sie regungslos da4 ,sie atmete mhsam und war geistesabwesend1 wie betubt4 ,am sechsten ,tage kehrte die ,besinnung wieder1 mhsam brachte sie auch einige ,worte zusammen4 ,ohne ,gehei legte sie selbst nasse ,wickel um den ,leib und den kranken ,fu4 ,den zweiten ,tag schwoll der ,fu bedeutend an und begann heftiger zu schmerzen4 ,der ,kopf aber und die ,besinnung wurden besser4 ,agatha wickelte den ,unterleib und den ,fu mutig weiter ein4 ,der halbe ,fu entzndete sich heftig1 und nach fnf ,tagen brach er auf4 ,die ,heilung1 wie oben angegeben1 war ein leichtes4 ,agatha erhielt ihre frhere ,gesundheit wieder4 ,was aber hatte wohl der ,anfall zu bedeuten8 ,am allerwenigsten einen ,marasmus4 ,dem ,knaben1 der sich auf den ,kopf stellt1 mu das ,blut zum ,kopf strmen4 ,die vom ,fue gewaltsam 7durch die erhhte ,lage7 zurck und nach oben getriebenen ,sfte stiegen der ,brust und dem ,kopfe zu und bewirkten die fatalen ,erscheinungen4 ,die ,wickel leiteten sie wieder nach unten1 das ,wasser ffnete die ,wunde1 und die kranken ,stoffe1 die ihre frheren ,wege und ,ausgnge offen fanden1 lieen die ,brust frei atmen und den ,kopf frisch und leicht denken4 ,da jeder dieses recht beherzigte1 der mit solchen ,bresten8 behaftet ist6 ,ich wei gut3 viele rzte der neuen ,schule denken da ganz anders4 ,bei vielen rzten indessen1 auch bei mir bleibt in dieser ,beziehung alles beim alten4 ,ich halte und nenne jede offene ,stelle1 welche die ,natur selbst sich grbt1 um das ,ungesunde auszuwerfen1 solange dieselbe fliet1 eine ,gesundheits- und ,lebensversicherung4 ,wer kennt nicht ,flle genug1 da ,leute nach zugeheilten ,fen schnell gestorben sind8 ,und wer wei nicht1 da1 wenn solche offene ,fe im ,alter sich schlieen1 der ,sensemann kein ferner ,gast mehr ist8 ,in einem mir vorliegenden ,briefe steht wrtlich3 ,mein ,fuleiden ist wieder im ,beginne4 ,das rheumatische ,kopf- und ,zahnleiden1 an welchem ich vor vierzehn ,tagen zum ,rasendwerden litt1 hat mich1 seitdem ich am ,fue leide1 gnzlich verlassen4 ,der eine oder andere ,teil an meinem ,krper ist immer leidend4 ,es herrscht bei mir ein doppeltes ,leiden2 entweder habe ich heftige ,schmerzen im ,krper1 besonders in den ,zhnen1 oder wenn mich diese verlassen1 arge ,fuschmerzen1 so da ich nicht sagen kann1 welches bel rger ist4 ,und ist eines von diesen zwei ,leiden nicht in besonderer ,strke und ,gre da1 so bin ich am ganzen ,leibe nicht gesund48 ,soweit der ,bericht4 ,wie das ,quecksilber im ,barometer steigt und fllt1 so gibt es ,leiden1 die von einer ,stelle im ,krper zur andern eilen4 ,die ,gicht1 der wandelnde ,rotlauf sind solche fahrende ,schler4 ,als ,dritter im ,bunde gesellt sich ihnen unser bel bei mit dem ,unterschiede1 da es nicht wie ,gicht und ,rotlauf sich uerlich verrt1 sondern seine ,kreuz- und ,querzge stets auf verborgenen ,wegen1 im ,innern1 antritt4 ,dreigeteilt mu stets der ,angreifer gegen diese ,wandergesellen vorrcken4 ,in unserem ,falle greift der kurze ,wickel die ,plnkler an1 d4 h4 er rumt mit all den ,stoffen auf1 die noch auf der ,wanderung vom ,kopf zu den ,fen oder von den ,fen zum ,kopf begriffen sind4 fter angewandt verleidet er ihnen durch ,ausleitung alle ,wanderlust4 ,sekundr wirkt er schon auf die leidende ,stelle ein1 indem ,stoffe1 die von ihr ,reiaus genommen1 unterwegs aufgefangen und so an der ,rckkehr verhindert werden4 ,der ,fudampf mit dem abschlieenden ,untergu richtet sich gegen den einen ,flgel1 die leidende ,fustelle4 ,er lst die kranken ,stoffe auf und leitet sie aus4 ,die kalten ,waschungen1 statt deren auch der spanische ,mantel1 rcken gegen das ,zentrum1 gegen den ganzen ,krper vor1 freilich zu freundschaftlichen ,diensten4 ,sie krftigen und strken den ,krper1 da er zu schneller ,ausheilung mithelfe4 ,smtliche ,angriffe wren somit der ,reihe nach zu machen3 der kurze ,wickel1 zwei ,ganzwaschungen in einer ,nacht1 nochmals der kurze ,wickel1 der ,fudampf und zuletzt der spanische ,mantel4 ,als ,hilfstruppen von innen knnte entgegenkommen ,tee von ,tausendguldenkraut1 ,salbei und ,minze4 ,die ersten zwei wirken reinigend1 die ,minze mit ihrem ,bitterstoff untersttzt die ,magensfte4 ,noch zwei ,arten von ,heilung offener ,fe will ich hier angeben2 die erste kann manchem ,bauern und einfachem ,manne vielleicht ,dienste leisten1 der die ,vorrichtung zum ,baden nicht so leicht hat2 die andere drfte selbst ,herrenleuten nicht bel anstehen4 ,ein ziemlich wohlgenhrtes ,buerlein blinzelte1 ob ernst1 ob spttelnd1 ich wei es nicht1 gar klug mit seinen ,augen und sagte3 ,hochwrden1 ich hab' so einen offenen ,fu4 ,haben ,sie nicht auch ein ,wsserlein fr mich88 ,o ja1 guter ,freund68 sagte ich4 ,jetzt machen ,sie 's so1 ,bauer3 ,sie gehen heim und breiten auf ,ihrer ,liegerstatt1 auf dem ,bett1 einen wollenen ,teppich oder ein recht grobes ,tuch aus6 ,dann suchen ,sie sich unter ihren ,scken einen recht alten1 abgenutzten und deshalb nicht steifen aus6 ,den tauchen ,sie herzhaft in kaltes ,wasser1 winden ihn etwas aus und schlpfen dann in ,adams ,kostm hinein6 ,oder wenn ,ihnen das besser gefllt1 knnen ,sie den ,sack wie elegante ,hosen anziehen2 darauf schnell einen ,satz ins ,bett und ein warmes ,zudecken mit der ,woll- oder rauhen ,decke und dem gansfedrigen ,oberbett48 ,die frher blinzelnden ,augen wurden wie ,pflugrdchen so gro und vor ,wasserangst jetzt schon na2 dem ,bauer kam's schaurig vor4 ,und dieses18 so lautete der gestrenge ,spruch weiter1 zum ersten ,versuch tglich einmal1 eine ,woche lang2 jeder ,sackschlupf soll dauern zwei ,stunden lang48 ,der ,bauer schwitzte bereits beim ,weggehen2 dennoch tat er1 wie ihm geheien4 ,innerhalb fnfzig ,tagen hat er fnfundzwanzigmal dies eigentmliche ,sackschlupfen und ,sackjucken probiert1 und der ,fu war geheilt4 ,vor ,freude hpfte er auf1 mehr noch als ber den ,fu darber1 da er in dem ,sacke auch einen so trefflichen ,humor bekommen4 ,ich riet ihm1 die bung noch zuweilen einmal vorzunehmen4 ,ich brauchte dieses nicht zweimal zu sagen4 ,zum ,dank und aus ,freude18 rief er mir zu1 will ich die ,sackgeschichte ein ganzes ,jahr lang treiben48 ,und er hat ,wort gehalten4 ,so schauerlich diese ,kur in manchem ,ohre geklungen haben mag 7in der ,tat ist sie es nicht71 so kurz und vornehm lautet die andere3 ,man nehme3 a7 in der ,woche zweimal ein warmes ,bad mit dreimaligem ,wechsel1 am besten ein ,haberstrohbad2 desgleichen b7 zweimal wchentlich einen ,unterwickel von #a ,stunden oder statt dessen den spanischen ,mantel in derselben ,dauer4 ,zur ,warnung fhre ich folgenden ,fall an4 ,ein ziemlich korpulenter1 aber sehr gesunder ,herr1 der seinesgleichen suchte1 bekam einen offenen ,fu1 der ihm recht lstig war4 ,er nahm die ,zuflucht zur ,wasserkur und gebrauchte dieselbe auch zwlf ,tage4 ,nicht genug konnte er erstaunen1 wie leicht und wohl es ihm wurde4 ,doch der leidige offene ,fu18 sagte er1 heilen ,sie den mir zu68 ,wer es tut1 krzt ,ihnen das ,leben ab2 ich tue es nie und nimmermehr18 entgegnete ich entschieden4 ,das verdro den ,herrn1 und er ging4 ,es war ,herbstzeit2 im ,frhjahr besuchte er1 wie ich hrte1 ein ,mineralbad und gebrauchte1 nach ,hause zurckgekehrt1 verschiedene ,mittel1 die ,wunde zuzuklabastern4 ,es gelang1 und #f-h ,wochen freute er sich seines zugeheilten ,fues4 ,da bildete sich auf dem oberen ,rcken1 mitten auf dem ,kreuze1 ein gewaltiges ,geschwr4 ,die rzte hielten dasselbe fr einen ,karbunkel und ffneten es durch einen krftigen ,kreuzschnitt4 ,doch statt des ,unrates trafen sie auf eine groe harte ,platte4 ,in zwlf ,tagen hatte ,blutvergiftung dem krftigen ,leben ein ,ende gemacht4 ,solche und hnliche ,beispiele knnte man in groer ,zahl sammeln und aufzhlen4 ,ich kam in ein ,haus4 ,der junge ,herr hatte eben seinen ,fu bis an das ,knie herauf auf ,verordnung des ,arztes im heien ,wasser stehen4 ,so hei solle er das ,bad nehmen1 als er es nur ertragen knne4 ,die ohnehin groen ,schmerzen wurden durch das heie ,wasser noch bedeutend gesteigert4 ,der ,fu war vom ,knchel bis an die ,waden zur doppelten ,strke angeschwollen und die ,geschwulst oberhalb des ,knchels so gefrbt und entzndet1 da ein baldiges ,aufbrechen der brandigen ,stelle nahe bevorstand4 ,mir ist unbegreiflich1 was bei einer so heftigen ,entzndung eines ,gliedes1 das einen frmlich hei anweht1 noch heies ,wasser1 das einen ,gesunden halb verbrhen knnte1 tun soll1 und zwar nicht kurz und einmal1 sondern lnger und fter genommen4 ,der ,herr erklrte aufgeregt1 er knne es nicht mehr aushalten1 man solle ihm das ,wasser aus den ,augen bringen4 ,ruhig lie ich seinen ,befehl vollziehen und riet hernach1 er mge statt des ,brhwassers ,krautwasser bringen lassen1 einen weichen ,fleck eintauchen und unmittelbar auf die am rgsten entzndete ,stelle legen1 darber ein greres1 recht weiches1 in kaltes ,wasser getauchtes ,tuch umwinden1 so da es den ganzen ,fu vom ,knchel bis zu den ,waden bedecke 7darber natrlich trockene ,auflage71 und beide ,aufschlge zusammen so oft wiederholen1 als der ,fu von neuem zu brennen und wehe zu tun anfange4 ,der junge ,herr tat nach meinem ,rate2 in zwei ,tagen konnte er wieder gehen4 ,das ,geschwr brach auf4 ,um rascher die ,materie aufzulsen und auszuleiten1 umwand er die ,geschwrstelle mit einem ,linnenscklein1 das angefllt war mit angeschwellten ,heublumen4 ,in acht bis zehn ,tagen war der ,fu geheilt und diente als treuer ,untertan mit alter1 ja verjngter ,geh- und ,tragkraft4 ,ein ,herr von ,stand erzhlt3 ,jedes ,jahr bekomme ich ein ,fuleiden1 welches zwei bis drei ,wochen dauert2 dann bin ich wieder auf ein ,jahr gesund4 ,etwas empfindlich sind meine ,fe immer4 ,ehe dieses ,leiden kommt1 brennen mich meine ,fe1 und mitunter spre ich ein heftiges ,stechen4 ,dann schwellen die ,fe bis an die ,knie ziemlich stark auf4 ,wenn das ,anschwellen beginnt1 lt der ,schmerz etwas nach2 ich bin aber doch unfhig zu jeder ,arbeit4 ,kann diesem bel nicht vorgebeugt werden88 ,die ,antwort heit3 ,ja1 mit folgenden ,anwendungen3 #a7 ,in der ,woche ein- bis zweimal leinene ,strmpfe1 in ,wasser getaucht1 in welchem ,haberstroh gesotten wurde1 anziehen 7angenehm warm72 ber die nassen ,strmpfe ein trockenes ,tuch winden und zwei ,stunden lang diesen ,fuwickel behalten4 7,kann am ,abend geschehen47 #b7 ,in der ,woche einen kurzen ,wickel #a ,stunden lang1 in ,wasser getaucht4 ,wer noch fnf bis sechs ,wochen ein- bis zweimal wchentlich die ,anwendung vornimmt1 beugt gewi seinem bel vor48 ,ein ,landmann kommt und zeigt seine geschwollenen ,fe1 die von unten an bis an die ,knie gleichmig hart anzufhlen und mit schwarzblauen groen ,flecken bedeckt waren4 ,diese geschwollenen ,fe schmerzten ihn sehr1 so da er oft ganze ,nchte nicht schlafen konnte2 zudem wurde er1 seitdem die ,fe so anschwollen1 gemtsleidend schwermtig1 so da er nach seiner ,angabe sich schon oft den ,tod gewnscht hatte4 ,appetit schlecht1 ,aussehen recht krank4 ,die ,anwendungen waren folgende3 #a7 ,jede ,woche einen ,fudampf1 in der ersten ,woche aber zwei4 #b7 ,zweimal in der ,woche ein ,hemd anziehen1 in ,haberstrohwasser getaucht1 #a ,stunden lang4 #c7 ,zweimal wchentlich von unter den ,armen ganz hinunter sich einwickeln1 #a ,stunden lang4 #d7 ,in jeder ,nacht werde der ,fu bis an die ,knie eingewunden mit einem ,tuch1 in ,wasser getaucht1 in welchem zwei ,lffel voll ,foenum graecum abgesotten wurden4 ,gerade diese ,einwicklung hat besonders zur ,linderung der ,schmerzen und zur ,aufweichung gewirkt4 ,eingenommen wurde ,absud von ,foenum graecum1 zwei ,messerspitzen voll in einem ,schoppen ,wasser gesotten1 -- whrend des ,tages in drei bis vier ,portionen4 ,fuleiden1 anderes4 ,eine ,frau hatte ,jahre hindurch ,fuleiden4 ,von ,zeit zu ,zeit brach einer der ,fe auf mit ,entleerungen von viel ,unrat1 und nach mehreren ,wochen heilte er wieder zu4 ,wie jeder gesund werden will1 so wollte auch diese ,frau fr ihren ,beruf von diesem ,leiden befreit werden und wendete folgendes an3 #a7 ,dreimal in der ,woche in der ,nacht vom ,bett aus ganz waschen und gleich wieder ins ,bett2 #b7 in der ,woche einmal den spanischen ,mantel2 #c7 die ,fe wurden von ,morgen bis ,mittag oder bis ,abend umwunden mit einem ,tuch1 das in ,heublumenwasser getaucht war1 aber ziemlich stark ausgewunden1 und darber ein ,wollstoff gelegt4 ,auf die wunde1 von ,haut entblte ,stelle1 die so gro war wie ungefhr drei ,finger breit und lang1 wurde gesottenes ,foenum graecum1 auf ,flecken aufgestrichen1 aufgelegt4 ,dasselbe zieht das ,ungesunde heraus1 nimmt die ,hitze und den ,schmerz und heilt1 wenn der ,krankheitsstoff ausgeleitet ist4 ,nach je zwei bis drei ,tagen wurden ber den kranken ,fu angeschwellte ,heublumen1 die ziemlich gut ausgetrocknet waren1 warm1 aber nicht hei1 direkt aufgetragen und umwickelt -- zwei ,stunden lang4 ,innerlich3 tglich eine ,messerspitze voll graues ,pulver und tglich eine ,tasse ,tee1 von vier bis fnf grnen ,holunderblttern gesotten4 ,geburten4 ,ein junges ,weib hatte drei tote ,kinder geboren2 sie wurde darob sehr betrbt und ganz entmutigt1 zumal der ,arzt erklrte1 sie werde nie ein ,kind austragen knnen48 ,ich trstete sie und machte ihr ,hoffnung1 falls sie sich bequemen wolle1 ,wasseranwendungen vorzunehmen2 ihre ,natur werde so erstarken1 gesunden1 und wenn dieses eingetreten1 habe sie weiter nichts zu frchten4 ,der trostlosen ,frau klang dieses wie frohe ,botschaft4 ,mit den leichtesten ,abhrtungsbungen wurde begonnen2 nach und nach gewhnte sie sich an strkere1 abhrtende ,wasseranwendungen1 bis sie zuletzt bei ,halb- und ,ganzbdern stehen blieb4 ,innerhalb drei ,jahren gebar sie dem erfreuten ,vater drei gesunde1 krftige ,kinder4 ,eine ,frau litt an ,typhus2 sie hatte ,kopfschmerzen zur ,verzweiflung4 ,ihre ,verwandten brachten sie aus der ,stadt aufs ,land1 damit sie dorten ruhig sterben knne4 ,die arme ,frau sollte zudem ,mutter werden4 ,man fragte mich2 ich riet kurze ,wickel an1 die alsbald angewendet wurden4 ,das ,kopfleiden lie nach4 ,um sicher zu gehen1 fragten die ,angehrigen auch bei dem frher die ,kranke behandelnden ,arzte an1 ob nicht vielleicht ein ,wickel gute ,dienste leisten wrde4 ,dessen ,verdikt lautete1 der erste ,wickel wrde das ,kind zu frh zur ,welt bringen4 ,unterdessen waren bei ,einlangung der ,nachricht fatalerweise schon sechs ,wickel genommen4 ,die ,typhuskranke wurde selbst gesund und genas glcklich auch eines gesunden ,kindleins4 ,gehirnentzndung4 ,wo immer eine ,entzndung entsteht1 dorthin drngt sich auch durch alle ,adern das ,blut4 ,es eilt der ,wrme zu1 und in den von der ,entzndung entferntesten ,krperteilen nimmt das ,blut am meisten ab4 ,tritt eine ,gehirnentzndung ein1 so mu zu allererst das ,blut in die uersten ,teile geleitet werden1 aber auch auf die entzndeten ,stellen mu hitzeableitend eingewirkt werden4 ,die ,anwendungen sind folgende3 ,es sollen die ,fe bis an die ,knie mit ,tchern1 welche in ,wasser und ,essig getaucht sind1 eingewickelt werden4 ,sind die ,fe recht kalt1 so ist das ,tuch anfangs in heies ,wasser zu tauchen4 ,sind die ,tcher an den ,fen nach ungefhr einer halben bis einer ,stunde recht hei1 dann sollen sie in kaltes ,wasser getaucht und wieder umgelegt werden4 ,wie die ,fe1 so sollen auch die ,hnde eingewickelt werden1 wenigstens bis an die ,ellenbogen1 und es soll gerade so verfahren werden wie bei den ,fen2 dann kann ein ,unteraufschlger genommen werden4 ,nach drei ,viertelstunden tauche man das ,tuch wieder in kaltes ,wasser4 ,ist die ,hitze immer noch stark1 kann lnger so fortgefahren werden4 ,um die ,hitze recht stark abzuleiten1 kann man ein zweifaches grobes ,tuch1 in ,wasser getaucht1 auf den ,unterleib legen1 wodurch das ,blut mehr in den ,unterleib geleitet wird4 ,auf den ,kopf wende man weiter nichts an1 als da man einen ,lappen auf die ,stirne bindet und diesen nach je einer halben ,stunde in kaltes ,wasser frisch eintaucht4 ,fast noch gnstiger wirkt ein ,tuch1 das um den ,hals gewunden wird1 oder ein ,schal2 beides darf jedoch nie lnger als drei ,viertelstunden an ,ort und ,stelle bleiben1 ohne da das ,eintauchen von neuem besorgt wird4 ,diese ,anwendungen werden1 im ,wechsel vorgenommen1 die ,entzndung nicht auf einen hohen ,grad kommen lassen1 und die ganze ,entzndung wird einen ziemlich raschen ,verlauf nehmen4 ,nach innen bleibt immer das ,beste frisches ,wasser1 aber ja nicht viel1 hchstens ein bis zwei ,lffel voll1 lieber fter4 ,statt ,wasser kann man auch einen ,absud von ,foenum graecum nehmen4 ,gehirnleiden1 schweres4 ,ein ungefhr #cc ,jahre alter ,brumeister ist seit elf ,jahren schwer leidend4 ,im ,mai #ahgg strzte er eines ,morgens nach dem ,aufstehen vom ,bett pltzlich halb bewutlos hin und blieb zwei ,stunden in diesem ,zustande liegen4 ,dies war die ,einleitung zu einem schweren1 sechs ,monate dauernden ,typhus4 ,schon damals stellte sich tglich starker ,schwindel mit ,erbrechen und ,ohnmacht ein4 ,der ,schwindel begann mit ,klopfen im ,gehirn2 dann warf es den ,mann zu ,boden1 oft auf ,zimmerlnge hin4 ,dieser ,zustand whrte meist fnf bis zehn ,minuten und wiederholte sich tglich fnf- bis acht- bis zehnmal4 ,nach diesen sechs ,monaten wurde er wieder arbeitsfhig1 aber nur auf zwei ,monate4 ,darnach traten die ,anflle so hufig und stark auf1 da er weitere acht ,monate das ,bett hten mute4 ,im ,verlaufe dieser elf ,jahre war er alle ,jahre sechs bis sieben1 sogar acht ,monate bettlgerig4 ,das ,leiden steigerte sich so1 da die ,anflle von ,schwindel und ,hinfallen auch in der ,zwischenzeit alle zwei bis drei ,tage wiederkehrten1 besonders auch nach geistigen ,anstrengungen1 nach raschen ,bewegungen1 bei jeder ,drehung des ,kopfes4 ,die ,anflle kndigten sich stets durch ,klopfen im ,kopfe an1 und wenn er sich nun rasch genug anzuklammern vermochte an einen ,tisch oder im ,freien an einen ,baum1 so schttelte und warf es ihn hin und her1 bis er zu ,boden kam4 ,das ,bewutsein verging ihm dabei nicht1 wohl aber das ,sehen4 ,neun ,jahre lang war der ,anfall stets von ,erbrechen begleitet1 welches seit dem letzten ,jahre aufhrte4 ,die ganze ,zeit ber1 seit #aj ,jahren empfand der ,unglckliche einen fortwhrenden ,druck auf der ,scheitelhhe1 wie wenn ein ,zentnerstein droben liege4 ,seit fnf ,jahren besteht fast anhaltend ,ohrensausen und ,schwerhrigkeit auf dem rechten ,ohr4 ,der ,schlaf stellte sich neun ,jahre lang fast nie vor ein bis zwei ,uhr nachts ein wegen ,gefhl von ,schwere und ,vollsein im ,kopfe4 ,von ,mai #ahhf bis ,oktober #ahhg war der ,mann mit ganz geringer ,unterbrechung bettlgerig4 ,von vierzehn rzten1 die ihn im ,laufe dieser langen ,krankheit behandelten1 und von denen ihn verschiedene fr unheilbar erklrten1 nahm er eine ,masse ,medikamente ein4 ,die meisten sprachen die ,ansicht aus1 es sei durch eine frhere ,kopfverletzung -- es war dem ,brumeister frher ein ,fa auf den ,kopf gefallen -- die ,hirnschale gesprungen1 und seitdem drcke ein ,knochensplitter auf das ,gehirn1 und hiedurch sei das ,leiden verursacht4 ,einige rzte hielten es fr chronische ,hirnhautverdickung4 ,nach meiner ,meinung bestanden auerordentlich starke ,kongestionen zum ,kopfe und waren folgende ,anwendungen angezeigt3 ,obergu1 ,wassergehen1 ,rckengu1 ,schenkel- und ,kniegu1 ,fudampf1 sowie der spanische ,mantel4 ,der ,erfolg innerhalb der fnfwchentlichen ,kur vom #bh4 ,juli bis #b4 ,september war ein ganz vorzglicher4 ,schon am fnften ,tage erklrte sich der ,patient frei vom ,gehirndruck4 ,am zweiten ,tage erfolgte noch ein ,anfall nach einer lngeren1 geistigen ,anstrengung 7,briefschreiben71 -- es war der letzte4 ,von ,tag zu ,tag schritt die ,besserung zu seiner grten ,freude voran2 die nchsten vier ,wochen fhlte er sich wie neu geboren1 so frei und so leicht im ,kopf81 und auch im ,sehvermgen erleichtert4 ,schlafen konnte er seit diesen fnf ,wochen anhaltend die ganze ,nacht4 ,der ,mann ist berglcklich und lebt nun neu auf4 ,zu ,hause hat er tglich blo noch eine der obigen ,anwendungen fortzusetzen4 ,geisteskrankheit4 ,furchtbar mu es sein1 wenn diese ,geistesnacht ber einen hereinbricht1 wenn der ,mensch nicht mehr ,mensch ist1 sondern gleichsam zum unvernnftigen ,tiere wird4 ,noch vor #ej1 #dj1 #cj ,jahren gehrten ,geisteskrankheiten zu den ,seltenheiten4 ,heutzutage mehrt sich deren ,zahl 7darin sind alle eins7 in schreckenerregender ,weise4 ,die ,irrenhuser1 so zahlreich sie sein mgen1 sind berfllt1 reichen nicht mehr aus4 ,man baut jetzt vielerorts auerhalb der ,grostdte fast ganze ,irrenstadtviertel4 ,unheimlich ist's1 diese ,totenfelder von ,lebenden zu durchwandeln4 ,also das ist der ,mensch1 der so gro tun kann6 ,gott bewahre uns vor solcher ,heimsuchung6 ,derlei ,gedanken umflattern bei solch dsteren ,gngen die ernstgestimmte ,seele4 ,das sind die ,ganz-,irren4 ,wie viele hundert1 ja wie viele tausend ,menschen aber sind halbe ,geisteskranke1 die entsetzlich viel leiden und selten ,hilfe bekommen6 ,in ,wahrheit darf ich sagen1 da eine sehr groe ,anzahl solcher ,unglcklichen bei mir ,linderung und ,heilung suchte1 und mit besonderer ,liebe und ,sorgfalt fhle ich mich jederzeit gerade zu diesen so arg verlassenen und so trostlosen ,menschen hingezogen4 ,sie waren zu wenig krank frs ,irrenhaus1 aber unfhig zu jedem ,berufsleben4 ,unsagbar1 unbeschreiblich1 unzhlig und mannigfaltig sind die ,plagen solcher ,geistesgestrten4 ,wie zur ,sommerszeit in der heiesten ,mittagsglut die ,stechmcken am rgsten schwirren1 so treiben in dem heien ,gehirn dieser ,armen die tollsten ,gedanken ihr heillosestes ,spiel4 ,die einen hassen ihren bisherigen1 geliebten ,beruf1 andere wollen nicht mehr beten4 ,menschenscheu und ,menschenha hat die einen erfat1 ,ha gegen sich selbst die anderen2 sie wollen sich das ,leben nehmen usw4 ,die ,kpfe und deren ,inhalt sind so verschieden als die armen ,individuen selbst4 ,bei allen ,kranken1 die mich aufsuchten1 habe ich in den fnfunddreiig ,jahren stets ,ursachen der ,krankheit gefunden4 ,entweder war das bel angeerbt1 also von ,kindheit an grundgelegt1 im ,keime vorhanden2 oder es rhrte her von ,krpergebrechen1 von ,krankheiten1#ce wohl auch von der ,lebensweise4 ,ein ,punkt ist wohl zu beachten1 weil da so gerne ,tuschungen vorkommen4 ,man bleibe bei der ,beurteilung solcher ,zustnde recht nchtern1 lasse sich selbst den ,geist nicht einnehmen4 ,nicht genug kann ich warnen vor jenem voreiligen1 so beraus trichten ,gebahren1 welches alsbald bernatrliche1 besonders teuflische ,einflsse hellsehen will4 ,in ,fllen selbst1 in denen jedermann fast htte glauben mssen1 der leibhafte ,satan herrsche in dem ,kranken1 hat der einfache kalte ,strahl ihn vertrieben4 ,mir kam in meiner ganzen ,praxis nicht ein einziger ,fall vor1 in dem natrliche ,mittel1 recht angewendet1 nicht geholfen htten4 ,ich klammere mich fest an den ,glauben und an das bernatrliche wie an ein ,rettungsboot und mchte -- ,gott bewahre6 -- kein ,strichlein und kein ,pnktlein dieser ,glaubens-berzeugung aufgeben4 ,nie aber mchte ich den ,glaubensfeinden eine ,handhabe reichen zum ,spotte oder ,angriffe auf den ,glauben4 ,die es angeht1 kennen und verstehen mich4 ,ein ,beispiel3 ,ein ,bruder bringt seine ,schwester1 welche behauptet1 mitten in ihrer ,brust wohne der bse ,geist4 ,sie wisse vom ,teufel viel1 der ,teufel aber wisse von ihr alles1 auch die geheimsten ,gedanken2 er regiere1 leite und beherrsche sie4 ,ein ,narr sei ihr ,bruder1 noch dmmer sei der ,pfarrer1 der allerdmmste aber sei der ,arzt4 ,warum8 ,weil sie immer sagen1 ich solle einen anderen ,kopf aufsetzen1 meine ,torheiten ablegen und ihnen folgen4 ,wenn einmal der ,teufel in einem herrscht18 fgte die ,kranke bei1 dann hat der eigene ,kopf das ,regiment verloren48 ,es ist nicht zu sagen1 wie heftig und unbndig wild die ,arme gegen die drei genannten ,persnlichkeiten wtete4 ,htten dieselben ruhig geschwiegen -- sie wuten ja1 wen sie vor sich hatten --1 sie htten die ,kranke nicht in so gewaltige ,aufregung versetzt1 und ich htte leichter getan4 ,bei derlei ,kranken kommt alles1 ja alles auf die ,behandlung an4 ,ich widersprach ihr mit keinem ,worte und sagte blo3 ,ja freilich1 in deinem ,innern steht es nicht gut48 ,damit war die ,kranke zufrieden1 und ich hatte sie auf meiner ,seite4 ,sofort fate sie ,vertrauen1 wie ihre ,antwort bekundete4 ,wenn mir einer nicht glauben will18 so lautete diese1 da ich den ,teufel in mir habe1 so wird er ihn auch nicht austreiben knnen48 ,dieses ,vertrauen heit bei mir jedesmal so viel als3 die ,kranke ist bereits zur ,hlfte geheilt1 und deine ,arbeit ist mehr als zur ,hlfte getan4 ,die ,kranke nahm ein1 was ich ihr gab2 sie wendete pnktlich das ,wasser an1 wie ich es bestimmte4 ,in sechs ,wochen ward sie vollkommen geheilt4 ,gewi interessiert es manchen1 was der ,person wohl gefehlt hat4 ,die ,kranke sah strmisch drein4 ,ihre ,gesichtszge waren eingefallen1 die ,hnde kalt1 die ,fe noch klter2 auf der ,brust fhlte sie einen schweren ,druck und im ,magen ,widerwillen gegen jede ,speise4 ,alles ,blut war1 so schien es1 der ,brust zugeeilt4 ,die erste ,aufgabe bestand darin1 die ,zirkulation des ,blutes zu ordnen1 dadurch gleichmige ,naturwrme und ein geordnetes ,arbeiten des ganzen ,organismus herzustellen4 ,zu dem ,ende mute die ,kranke tglich zweimal bis ber die ,waden ins kalte ,wasser stehen1 je zwei ,minuten lang1 darauf tchtig gehen1 um die ,fe so bald als mglich zu erwrmen2 dann ebenso die ganzen ,arme tglich zweimal ins ,wasser halten1 je zwei ,minuten lang1 darauf denselben in irgend einer ,weise ,bewegung verschaffen1 um sie ebenfalls mglichst schnell warm zu bekommen4 ,zweimal des ,tages lie sie sich1 zu ,bette liegend1 ,rcken1 ,brust und ,unterleib mit ,wasser und ,essig krftig waschen4 ,die verhltnimig schwachen ,anwendungen muten durch vierzehn ,tage genau fortgesetzt werden4 ,die heftigste ,aufregung lie nach1 wenn auch der ,teufel in dem wirren ,kopfe immer noch spukte4 ,die eingefallenen ,zge belebten sich4 ,nach vierzehn ,tagen lie ich krftiger einwirken4 ,die ,kranke bekam ,unterwickel im ,wechsel mit ,halbbdern 7nur eine halbe ,minute lang1 und jedesmal folgte die ,waschung des ,oberkrpers7 und dem spanischen ,mantel2 alle drei ,anwendungen waren zirka drei ,wochen fortzusetzen4 ,nach der dritten ,woche beschlossen die ,heilung wchentlich eine ,ganzwaschung und ein kurzer ,wickel von einer ,stunde4 ,so wurde der vermeinte ,teufel ausgetrieben1 und die ,aufregung wich groer ,ruhe und ungestrtem ,frieden4 ,arme ,eltern brachten ihren ,knaben von zehn ,jahren und erzhlten folgendes3 ,so oft man zur ,kirche lutet1 fngt der ,bube an zu toben und in der heftigsten und grlichsten ,weise die entsetzlichsten ,flche auszustoen1 ,flche und ,schwre1 die wir in unserem ,leben noch nie gehrt haben4 ,er flucht so lange1 als er die letzte ,person auf dem ,kirchwege sieht4 ,dann hrt er auf4 ,sobald aber nach vollendetem ,gottesdienste der erste ,andchtige die ,kirche verlt1 fngt er auch schon wieder an1 zu schwren1 und er schwrt und flucht fort1 bis er niemanden mehr erblicken kann4 ,wenn wir beten1 so flucht er2 hren wir auf1 so hrt auch er auf4 ,hochwrden1 es ist schrecklich4 ,man mag anwenden1 was man will1 helfen tut gar nichts1 am wenigsten das ,einreden2 das macht ihn nur noch heftiger4 ,seine ,mutter packte er einmal mit beiden ,armen wie mit ,krallen und schttelte sie derart1 da man nicht glauben sollte1 wie ein ,knabe so viel ,kraft entwickeln knnte4 rzte sind mehrere befragt worden1 geholfen hat nichts4 ,benediziert wurde er auch2 da hat er noch am rgsten geflucht usw48 ,der ,knabe hatte ein ganz sonderbares ,aussehen3 abgestandene ,gesichtsfarbe1 im hchsten ,grade wildaussehende ,zge2 die ,haare standen1 wie beim ,igel die ,stacheln1 senkrecht in die ,hhe4 ,ich unterstand mich1 seine ,hand anzufhlen2 er wollte mir sofort ins ,gesicht springen4 ,zwei ,priester1 welche den schrecklichen ,zustand gesehen hatten1 sagten3 ,wer an eine ,besessenheit glaubt1 mu sagen3 hier ist sie48 ,ich fate das ,leiden von ,anfang an ganz natrlich auf und tuschte mich auch dieses ,mal nicht2 in sechs ,wochen war das arme ,kind vollstndig geheilt4 ,ich lie den ,knaben tglich auf #a bis #a ,stunden ein ,hemd anziehen1 das in ,wasser 7mit etwas ,salz7 getaucht war1 ebenfalls tglich einmal mit einer ,mischung von ,wasser und etwas ,essig ganz waschen4 ,beides dauerte vierzehn ,tage lang4 ,in der dritten ,woche bekam er den einen ,tag ein 7oben beschriebenes7 ,hemd angezogen1 den andern ,tag auf eine halbe ,stunde ein warmes ,bad von #bh ,r4 im ,wechsel mit einem kalten 7eine halbe ,minute71 am dritten ,tage eine ,ganzwaschung4 ,dieses waren die bungen der dritten und vierten ,woche4 ,in der fnften reichte aus ein nasses ,hemd1 in der sechsten und letzten ein warmes ,bad mit rascher kalter ,abwaschung4 ,die ,umnderung und ,besserung vollzog sich rasch4 ,der ganz kalte ,knabe wurde wieder warm1 der verlorene ,appetit kehrte wieder1 und er lie sich die ,milch- und ,mehlkost1 welche die armen ,eltern mit ,freuden ihm reichten1 trefflich schmecken4 ,aller ,spuk war wie weggeblasen4 ,einer der ,leser wird vielleicht fragen3 ,warum denn wendet der ,pfarrer bei solchen ,kranken keine ,gsse an1 da doch in unseren ,irrenanstalten die ,tobschtigen besonders mit ,douchen usw4 behandelt werden88 ,nach meiner unmageblichen ,meinung darf ein ,jger 7doch vielleicht ist's ,jgerlatein871 der einen ,fuchs aus seiner ,hhle locken will1 unmittelbar vor das ,loch hin nicht schieen4 ,besser wird's sein1 den listigen ,reinecke mit einer ,lockspeise 7etwa einem ,huhn oder ,spanferkel7 zum geflligen ,herauskommen einzuladen4 ,nun hre1 mein lieber ,leser6 ,wo eine ,krankheit drinnen steckt1 da steckt auch ,krankheitsstoff4 ,diesen auflsen und ausleiten1 das heit den ,fuchs locken und fangen4 ,eine ,douche aber lst nicht auf1 leitet aber auch nicht aus4 ,ist einmal aufgelst und ausgeleitet1 dann hat die leichtere ,douche einen ,sinn1 dann la ich sie mir auch recht wohl gefallen4 ,vor neun ,jahren kam ein ,mdchen zu mir und erzhlte1 wie folgt3 ,mein ,bruder ist schon mehr als ein ,jahr im ,irrenhause4 ,er wurde fr unheilbar erklrt4 ,nun bekomme ich ganz dieselben ,zeichen1 die mein ,bruder vor dem ,ausbruch der ,krankheit hatte4 ,ich hatte bisher gedient1 mute aber meinen ,dienst verlassen2 denn ich kann nicht mehr arbeiten4 ,wenn ich keine ,hilfe erhalte1 komme ich in ,blde zu meinem ,bruder in die ,irrenanstalt48 ,auf verschiedene ,fragen erhielt ich den ,bescheid1 da der ,appetit sehr wechsle1 manchmal gut sei1 manchmal ganz fehle2 da ferner1 sobald das heftige ,gliederreien nachlasse1 ebenso heftige ,brustschmerzen folgen1 da die frher dichten und langen ,haare schon mehr als zur ,hlfte ausgefallen seien4 ,sofort war mir klar1 da hier recht verdorbene ,sfte ihr ,unwesen trieben1 und da das sicherste ,zeichen ihres gnzlichen ,ausscheidens darin bestehe1 wenn die ,haare auf dem halbkahlen ,schdel wieder festen ,fu faten und in alter ,strke von neuem weiter wchsen4 ,die ,kranke wendete nacheinander folgende bungen an3 zuerst tglich das nasse ,hemd1 getaucht in ,salzwasser oder in ,wasser mit ,essig gemischt2 ebenso tglich lauwarme ,halbbder mit krftiger kalter ,waschung des ,oberkrpers 7hchstens eine ,minute74 ,es war ,sommerszeit4 ,so ging sie jeden ,tag viel barfu mit groem ,erfolge1 besonders im ,morgentau4 ,dieses dauerte drei ,wochen hindurch4 ,es folgten jetzt warme ,bder im ,wechsel mit kalten1 sodann der ,unterwickel 7die ,kranke bediente sich des ,sackes71 in ,absud von ,heublumen getaucht4 ,die ganze ,kur whrte bis zu vollstndiger ,herstellung drei ,monate4 ,der starke und solide ,haarwuchs wies auf grndliche ,heilung4 ,die ,person hat spter geheiratet und ist gesund bis zum heutigen ,tage4 ,ein ,pfarrer1 in seiner ,gemeinde hochgeschtzt und geliebt1 kam vom ,ausland ganz entmutigt zu mir4 ,er knne1 so meinte er1 seiner ,pflicht gar nicht mehr nachkommen4 ,dieser ,zustand1 der sich in groer ,traurigkeit1 in ,mimut1 in ,unfhigkeit zum ,studieren uerte1 hatte frher schon einmal die ,nachbarsgeistlichen veranlat1 den ,armen in eine ,anstalt zu bringen4 ,daselbst verblieb er mehrere ,wochen und kehrte ruhiger1 aber ungeheilt in seine ,heimat zurck4 ,er beriet mich1 was doch zu tun sei1 ob er die ,pfarrei verlassen oder was er anfangen solle4 ,der ,herr sah gesund1 frisch und krftig aus1 was bei solchen ,kranken so leicht tuscht und so viele harte1 ungerechte und lieblose ,urteile veranlat4#cf ,wer nher zusah1 konnte wohl bemerken1 da das ,auge trb1 die ,farbe verbleicht1 die ,haare erstorben waren4 ,die ,anwendungen waren dreifacher ,art3 der ,kopf- und ,fudampf1 kalte ,ober- und ,untergsse1 hufiges ,gehen auf nassen ,steinen oder ins ,wasser stehen1 drei bis vier ,minuten lang4 ,nach einigen ,tagen folgten warme ,bder im ,wechsel mit kalten ,ober- und ,untergssen4 ,am sechsten ,tage der ,wasserkur zeigte sich ein blulicher ,ausschlag auf dem ,rcken4 ,je mehr dieser heraustrat1 um so besser fhlte sich der ,kranke4 ,als der ,krankheitsstoff gnzlich ausgeleitet war1 war der ,pfarrer gesund4 ,das ganze ,heilverfahren dauerte vierzehn ,tage4 ,mit neuem ,mut kehrte der seeleneifrige ,priester heim in seine ,gemeinde4 ,gelbsucht4 ,die ,gallenblase liegt an der ,leber und ist eine ,art ,sammelbehlter fr die aus den ,lebergngen herausflieende ,galle4 ,in den innerhalb der ,leber gelegenen ,gngen oder in der ,gallenblase knnen sich ,verhrtungen der ,galle bilden1 ,gallensteine genannt1 die entweder in der ,leber oder bei der ,weiterwanderung in dem ,gallengange die ,entleerung der ,galle hindern4 ,aber auch durch ,druck1 durch ,stoen und hnliche belstnde knnen ,zuschwellungen des ,gallenganges eintreten1 und dadurch kann die ,galle ins ,blut geraten4 ,dann entsteht die ,gelbsucht4 ,sie entsteht auch gerne nach schweren ,krankheiten1 wie ,typhus1 starkem ,fieber usw4 ,es kann aber auch die ,leber krank sein und infolgedessen das ,blut krankhaft oder gar nach und nach vergiftet werden4 ,kommt die ,gelbsucht nur von ,strungen her oder auch von anderen ,krankheiten1 so hat dies meistens wenig ,bedeutung2 kommt aber die ,gelbsucht von einer ,krankheit der ,leber her1 so bringt sie gerne den ,tod4 ,die ersten ,zeichen der ,gelbsucht erblickt man im ,weien des ,auges1 dann in der ,haut selber1 im ,stuhlgang und ,urin2 der ,appetit lt gewhnlich nach1 und auch der ,geschmack ndert sich meistens4 ,ist die ,leber gut1 so hat diese ,krankheit im ,heilen keine ,schwierigkeit4 ,nach innen ist besonders zu empfehlen3 tglich drei- bis viermal1 jedesmal drei bis vier ,lffel voll1 ,wermuttee oder dreimal eine ,messerspitze voll ,wermutpulver in sechs bis zehn ,lffeln voll warmen ,wassers einnehmen4 ,salbei mit ,wermuttee tut treffliche ,dienste4 ,tglich sechs ,pfefferkrner mit der ,speise verschluckt ist ebenfalls ein ,mittel zu guter ,verdauung4 ,im ,essen und ,trinken mig sein ist zu empfehlen4 ,die ,milch als ,nahrungsmittel ist vorzglich4 ,die besten ,anwendungen mit ,wasser sind3 ,in der ,woche zwei- bis dreimal ein kurzer ,wickel und eine ,waschung zur ,nachtzeit vom ,bett aus und gleich wieder ins ,bett4 ,die gelbe ,farbe bleibt oft ,wochen hindurch1 hat aber durchaus keine ,gefahr4 ,wie man aus einem ,stoffe nicht schnell eine ,farbe herausbringt1 so geht es auch bei der ,gelbsucht4 ,geht aber die gelbe ,farbe nach und nach ber in braune und schwrzliche1 nimmt der ,appetit stets ab1 ist ein allgemeines ,beien und ,brennen in der ,haut und steigert sich die ,abmagerung mehr1 dann ist aller ,grund da1 zu frchten1 die ,leber sei unheilbar1 und es trete ,leberverhrtung1 ,leberkrebs oder eine hnliche ,krankheit ein4 ,ganz besonders wirkt auf kranke ,leber und ,gelbsucht1 jeden ,morgen und jeden ,abend eine ,tasse ,milch trinken1 mit welcher ein ,lffel voll ,kohlenstaub mit ,zucker vermischt ist4 ,gelenkrheumatismus4 ,es kommt ein ,herr4 ,sein ,aussehen ist krankhaft4 ,verschiedenes und schweres ,unbekannte hat seinen ,zgen eine tiefe ,wehmut eingedrckt4 ,mir stieg beim ersten ,anblick unwillkrlich der ,gedanke im ,kopfe auf3 ,der ,mann leidet viel oder hat viel gelitten4 ,die ungesunde ,gesichtsfarbe zeigt ein unheimliches ,gelb1 der ,kopf nur mehr wenig 7kaum den zwanzigsten ,teil von frher7 ,haare4 ,der ,mann selbst ist noch nicht vierzig ,jahre2 es ist ein ,bild des ,ernstes1 groer ,ruhe1 aber auch1 wie gesagt1 ein ,leidensbild4 ,sein eigener ,bericht lautet also3 ,es stellten sich bei mir fters ,unterleibsleiden mit heftigen ,kolikanfllen und ,diarrhen ein4 ,spter bekam ich eine ,nierenkrankheit1 wie die rzte es nannten4 ,wenn die unsglichen ,schmerzen kamen1 drehte es mich um wie eine ,spindel1 wie einen ,kreisel4 ,nach ,jahren verlor ich dieses bel1 dafr aber bekam ich diesen ,gelenkrheumatismus4 ,mir ist's1 als wenn die ,summe alles frher erlittenen ,schmerzes in die ,glieder gefahren wre und jedes ,glied eigens gepeinigt werde4 ,ich gebrauchte viele rztliche ,mittel4 ,das ,ende war stets nicht die ersehnte ,hilfe1 sondern das alte ,leiden4 ,mit groer berwindung und groen ,opfern konnte ich meinem ,berufe bis zuletzt vorstehen2 geklagt habe ich niemandem1 es verstand mich ja weder der ,arzt noch sonst jemand4 ,derjenige1 welcher den ,leidenden die ,krone versprochen hat1 wei allein1 was ich gelitten4 ,eines noch wre vielleicht meinen ,worten beizufgen4 ,ich hatte ,fuschwei2 die angeratenen und angewendeten ,mittel vertrieben ihn1 aber mir war nicht gut4 ,auch ,mineralbder habe ich auf ,verlangen des ,arztes gebraucht2 doch sie steigerten mein bel4 ,peinlicher fast als aller ,schmerz qulte mich im ,innersten die ,wahrnehmung1 da mancher meinte1 die ,sache sei doch nicht so arg2 die ,empfindsamkeit spiele bei mir eine groe ,rolle1 man msse sich berwinden und ber derlei ,dinge hinwegsetzen4 ,leiden tragen ohne ,teilnahme heit doppelt leiden48 ,die ,erzhlung hat lange gedauert1 freundlicher ,leser2 aber sie war und ist lehrreich4 ,da wir gegen ,kranke doch nie hart und ungerecht werden6 ,ein sonst tchtiger ,mann wird ja nicht pltzlich und ohne ,grund wie eine feige ,memme jammern4 ,wer mag die ,wurzel all dieser bel uns nennen1 das ,innere dieses recht kranken ,krpers uns erschlieen8 ,das ,geheimnis ist nicht schwer zu erraten4 ,die ,vorderstze hat uns der ,kranke selbst in seinem ,berichte gegeben2 wir brauchen nur den ,schlu daraus zu ziehen4 ,die gelbe ,farbe1 die hufigen ,kolikanflle1 der zurckgedrngte ,fuschwei lassen auf einen giftigen ,stoff schlieen1 der1 wie die ,schlange im ,versteck1 im ,krper lauerte1 zuweilen zngelte und zischte1 jetzt aber1 bei dem letzten ,anfall auf seine ,beute schiet1 d4 i4 alle ,glieder erfat und sie mit seinem ,bi bis hinein in die ,gelenke und in das ,knochenmark selbst vergiftet4 ,auch die ,haare fallen von einem sonst dichten und starken ,haarboden nicht ohne ,grund aus4 ,es mu sie ein innerer ,sturm ausschtteln1 wie der ,herbstwind die fahlen und drren ,bltter von den ,bumen schttelt4 ,oder ein giftiger ,wurm1 d4 i4 ein ,giftstoff1 mu deren ,wurzeln tten4 ,eine solide ,heilung wird nur mglich sein1 wenn dieser ,giftstoff1 der alles durchfressen hat1 aufgelst1 ausgeleitet und der ,krper dergestalt gekrftigt ist1 da er solche fatale ,sfte nicht mehr aufkommen lt4 ,muse vertilgt man mit ,mausgift4 ,und das ,gegengift fr unser ,gift1 in welcher ,materialienhandlung ist es zu kaufen8 ,mancher wrde es gut bezahlen4 ,fr knstliche ,mittel ja1 besonders wenn sie noch neu und unbekannt sind1 zahlt man sein teures ,geld2 fr die natrlichen und besten ,mittel aber wei man dem ,geber alles ,guten oft kaum ein kaltes ,deo gratias81 ,gott sei ,dank68 ,im klaren ,quell1 im ,bache1 im ,brunnen fliet das vielvermgende ,heilmittel1 das wir meinen4 ,es ist das ,wasser4 ,wie soll das ,wasser heilen8 ,so hre6 ,wenn die ,hausmutter ihre ,leinwand bleichen1 d4 i4 ihr das blendende ,weie geben will1 so taucht sie selbe ins ,wasser1 begiet sie fters und lt dann die liebe ,sonne darauf scheinen4 ,das oftmalige ,gieen weicht die sogenannten ,rohstoffe auf1 und die ,sonne zieht sie alle aus4 ,das ,linnen ist gebleicht auf der einen ,seite1 dasselbe ,verfahren bleicht es auf der anderen4 ,durch und durch mssen zu grndlicher ,bleiche der ,wasser- und der ,sonnenstrahl dringen1 dann aber trbt das blendende ,wei1 den ,stolz der ,hausfrau1 auch nicht ein trber ,fleck4 ,das ist klar4 ,machen wir die ,anwendung6 ,der ,krper unseres ,kranken mit seinem gelben ,hautberzug gleicht wahrlich so einem ungebleichten ,linnenstck4 ,ein ,teil der ,wasseranwendung mu die ,feuchtigkeit1 welche die ,roh- d4 i4 die ,giftstoffe auflst1 nach und nach bis ins ,innerste eindringen machen2 der andere ,teil mu ,wrme entwickeln1 welche der ,sonnenwrme gleich das ,aufgelste herauszieht4 ,noch eines4 ,auch der ,lauge bedient sich zuweilen die ,hausfrau1 welche nachhaltiger und schneller die ,dienste des ,wassers tut bei ihrem ,linnen4 ,laugen knnen als strkere ,auflsungsmittel auch wir bereiten4 ,wir kochen im ,wasser verschiedene ,vegetabilien1 ,pflanzen1 und die trefflichste ,lauge fr die ,krperbleiche ist fertig4 ,doch kehren wir zurck zu unserem ,falle6 ,der kranke ,herr mute zuerst den spanischen ,mantel anlegen4 ,diesem folgte ein ,kopfdampf mit krftiger ,abwaschung1 hernach ein ,fudampf4 ,beide ,dmpfe ersetzten die beste ,lauge 7man kann mir glauben7 und durften erst nach ordentlichen ,zwischenrumen einander ablsen4 ,je schonender nmlich der ,krper behandelt wird1 um so leichter kann die ,natur es aushalten und selbst mithelfen1 die ,krankheitsstoffe auszuleiten4 ,darauf nahm der ,kranke einen kurzen ,wickel und1 um die ,natur zu strken1 einen ,ober- und ,untergu1 von smtlichen ,anwendungen abwechselnd tglich eine2 dazu jede ,nacht vom ,bette aus eine ,ganzwaschung4 ,so wurde drei ,wochen fortgefahren4 ,die vierte und fnfte ,woche erhielt er je zwei ,halbbder1 einen ,kopf- und ,fudampf und einen spanischen ,mantel2 die sechste ,woche endlich zwei warme ,bder im ,wechsel mit kalten1 ein ,halbbad und einen ,ober- und ,untergu4 ,fr die weitere ,zukunft empfahl ich dem ,patienten wchentlich ein paar ,ganzwaschungen1 einen ,ober- und ,untergu1 monatlich ein warmes ,bad ohne ,wechsel4 ,das ,wasser strafte auch in diesem heiklen ,falle das ,vertrauen nicht ,lgen4 ,das schwere ,leiden1 das ohne ,zweifel einen frhen ,tod gebracht htte1 verschwand4 ,das frische ,aussehen1 die verlorenen ,krfte kehrten wieder2 an ,stelle des gebrochenen ,mutes trat neue ,begeisterung zum ,berufsleben4 ,die ,stimme tnte klangvoll wie frher4 ,oft wiederholte sie mir das herzliche ,vergelt's ,gott68 ,demjenigen aber1 von dem allein alles ,heil und ,gelingen kommt1 sang sie ein freudiges und dankbares ,gloria3 die ,ehre sei ,gott6 ,ein ,mann von ungefhr #dj ,jahren hatte im rechten ,fu solche rheumatische ,schmerzen1 da er nur mit ,hilfe eines ,stockes ganz kurze ,strecken gehen konnte4 ,zeitweilig hatte er auch ,schmerzen in den ,armen und ,schultern4 ,angewendet wurde schon verschiedenes1 jedoch ohne ,erfolg4 ,er nahm die ,zuflucht zum ,wasser1 und in sechs ,tagen fhlte er sich so ziemlich befreit1 setzte die ,anwendungen noch fort und wurde vollstndig geheilt4 ,die ,anwendungen waren folgende3 #a7 ,sechs ,tage hindurch tglich zwei ,obergsse und zwei ,schenkelgsse1 einmal in der ,woche ein ,wickel unter den ,armen4 ,tglich zweimal im ,wasser gehen bis ber die ,waden #a-c ,minuten4 ,jeden ,tag ein ,rckengu und ,grasgehen4 #b7 ,nach diesen sechs ,tagen ,obergu mit ,kniegu im ,wechsel mit ,halbbad1 letzteres eine ,minute lang4 ,ein ,bursche von #bh ,jahren erzhlt3 ,ich habe bereits zwei ,jahre keinen einzigen ,tag1 an welchem ich schmerzlos bin2 der ,anfang war auf dem ,rcken1 wo ich ein heftiges ,brennen und ,stechen empfunden habe1 bald in schrecklicher ,weise1 dann ertrglicher1 nach und nach zog sich der ,schmerz mehr in den rechten ,schenkel bis hinunter2 ich kann oft ganze ,nchte nicht zwei ,stunden ordentlich schlafen2 bald peinigt mich die ,hitze1 bald kommt ein ,kltegefhl1 da es mich schttelt4 ,ich gebrauchte anfangs mehrere rzte ganz erfolglos2 es wurden auch ,einspritzungen vorgenommen1 worauf die ,schmerzen eine kurze ,zeit gemildert wurden1 aber gewhnlich bald darauf viel rger auftraten4 ,weil mir die rzte nicht helfen konnten1 habe ich ,pfuscher gebraucht2 ich bekam ,einreibungen1 geistige ,einwaschungen2 aber alles1 was ich getan1 half mir nichts4 ,jetzt mchte ich den ,versuch mit ,wasser machen48 ,die ,anwendungen waren folgende3 #a4 jeden ,morgen um #h ,uhr ein ,obergu mit #b-d ,gieern voll kaltem ,wasser1 #b4 um #aj ,uhr ein ,schenkelgu1 #c4 nachmittags #b ,uhr ein ,schenkelgu und #d4 abends im ,wasser gehen4 ,so am ersten ,tage4 ,am zweiten ,tage3 des ,morgens ,wassergehen1 um #aj ,uhr ,schenkelgu1 nachmittags #b ,uhr ,rckengu1 abends #e ,uhr ,sitzbad4 ,am #c4 ,tage3 ,am ,morgen ,halbbad1 um #aj ,uhr ,obergu1 nachmittags #b ,uhr ,schenkelgu1 um #e ,uhr ,wassergehen4 ,am #d4 ,tage3 ,am ,morgen ,schenkelgu1 um #aj ,uhr ,halbbad1 nachmittags ,rckengu und abends ,wassergehen4 ,so wurde #ab ,tage lang fortgemacht1 und der ,kranke war gesund4 ,um aber den ,krper zu strken1 der durch die ,schmerzen viel ,kraft verloren hatte1 mute der ,geheilte noch lngere ,zeit in der ,woche ein- bis zweimal ein ,halbbad nehmen und ein- bis zweimal im ,wasser gehen4 ,gelenkrheumatismus1 chronischer4 ,herr ,graf ,n4 leidet seit #ce ,jahren an ,rheumatismus4 ,im ,jahre #ahed gebrauchte er die ,bder in ,aachen1 damals mit gnstigem ,erfolge4 ,im ,feldzuge #ahgj_/ga bekam er durch das viele ,lagern auf freiem ,felde wieder rheumatische ,schmerzen am ganzen ,krper in hohem ,grade2 auch diesmal erwies sich eine ,badekur in ,aachen recht gnstig4 ,bald jedoch traten ,rckflle ein4 ,patient suchte berhmte rzte auf1 aber ohne ,erfolg2 er machte eine ,badekur durch in ,aibling1 spter wieder in ,aachen2 diesmal wurde er indes durch die dortigen heien1 langdauernden ,bder auerordentlich geschwcht und ganz elend4 -- ,zuletzt1 nachdem alles ,angewandte fruchtlos gewesen war1 entschlo er sich zur ,wasserkur4 ,am #bj4 ,juni #ahhg kam der ,kranke nach unmittelbar vorausgegangenem zweimonatlichen ,krankenlager hier an mit ,rheumatismus am ganzen ,krper1 in den ,fu- und ,kniegelenken1 ,hand- und ,schultergelenken4 ,der rechte ,arm war von den ,fingern bis ber den ,ellenbogen dick aufgeschwollen1 die ,gelenke ganz unbeweglich2 die ,knie1 ebenfalls geschwollen1 konnten nicht gebraucht werden4 ,den krftig gebauten1 stattlichen ,herrn hatte das lange schmerzhafte ,leiden ziemlich stark angegriffen4 ,die ,behandlung bestand in folgendem3 #a4 ,zweimal in der ,woche ,wicklung von unter den ,armen an bis zu den ,fen ganz hinunter1 #a ,stunden lang1 das ,tuch in #cj ,r4 warmes ,wasser getaucht1 in welchem ,haferstroh1 ,heublumen und ,fichtennadeln gesotten wurden2 #b4 jeden ,morgen und ,abend den angeschwollenen ,arm in solchem ,absud eine bis zwei ,stunden lang einwickeln2 #c4 in der ,woche #b ,krutervollbder mit dreimaligem ,wechsel2 #d4 dreimal wchentlich einen ,schal umlegen1 eine ,stunde lang4 ,nach #ad ,tagen war bereits wesentliche ,besserung bemerklich4 ,fernerhin gebrauchte ,patient zu ,hause3 #a4 ,einwicklung des ,armes wie bisher2 #b4 wchentlich ein ,krutervollbad mit ,wechsel2 #c4 dreimal in der ,woche ein kaltes ,halbbad1 eine halbe bis eine ,minute lang2 #d4 drei- bis fnfmal in der ,woche ein ,sitzbad von zwei ,minuten ,dauer4 ,durch ,gebrauch dieser ,anwendungen erfolgte eine gnzliche ,abschwellung des kranken ,armes und der ,knie und ,wiederherstellung der ,beweglichkeit4 ,zur weiteren ,ausheilung wurden im ,september #ahhg angewendet3 #a4 ein warmes ,handbad1 ,einwicklung der ,hand in angeschwellte ,heublumen und gleich darauf kalte ,abwaschung der ,hand2 #b4 in der ,woche drei- bis viermal ein ,halbbad2 #c4 viermal wchentlich ein ,obergu4 ,der ,erfolg dieser ,kur gestaltete sich sehr gnstig4 ,die ,gelenke wurden ganz frei von ,schwellung und ,schmerz und vollkommen beweglich2 das ,gesamtbefinden und der ,lebensmut des ,herrn ,grafen waren seitdem ausgezeichnet4 ,derselbe befindet sich so wohl1 da er stundenlang ohne ,ermdung zu marschieren vermag1 und nachdem er -- ein passionierter ,weidmann -- ,jahre lang krankheitshalber auf die ,jagd hatte verzichten mssen1 konnte er im nmlichen ,herbst wieder neun ,tage lang eine ,jagd mitmachen zum ,erstaunen der anderen hohen ,herren4 ,um gesund zu bleiben1 ist tglich eine der ,abhrtungsanwendungen vorzunehmen3 ein ,halbbad oder ,vollbad oder ,wassergehen4 ,gemtsleiden4 ,seit mehreren ,jahren leide ich an ,gemtsverstimmungen1 ,kopfweh1 krampfhaften ,gesichtsschmerzen1 viel ,rheumatismus1 viel ,schwitzen am ganzen ,krper4 ,mehrere rzte wollten mir ,hilfe bringen1 aber umsonst48 ,in vierzehn ,tagen waren diese traurigen ,zustnde beseitigt2 um den ,krper fr die ,zukunft zu strken und abzuhrten1 gengte in der ,woche ein ,halbbad und eine ,ganzwaschung4 ,die ,anwendungen der ersten vierzehn ,tage waren3 #a7 ,in der ,woche zweimal ein ,hemd anziehen1 in ,salzwasser getaucht1 um die krankhaften ,stoffe auszuleiten4 #b7 ,zweimal in der ,woche ein ,halbbad1 um den ,unterleib zu strken4 #c7 ,zweimal wchentlich eine ,ganzwaschung1 um den ,krper zur ,ttigkeit zu bringen4 ,ich komme1 um mich bei ,ihnen wegen einer gemtskranken ,person zu befragen4 ,ein ,weib1 #ch ,jahre alt1 mag nichts mehr tun und kann auch nichts mehr tun4 ,sie lebt so traurig dahin1 bekmmert sich nicht mehr um ihren ,mann und ihr ganzes ,hauswesen4 ,sie flieht1 wo mglich1 alle ,leute und geht gar nicht mehr aus dem ,hause4 ,sie ist schon ziemlich abgemagert und was man ihr bisher eingegeben hatte1 war ohne ,wirkung48 ,anwendungen3 #a7 ,jeden ,abend1 wenn die ,kranke im ,bett warm ist1 den ganzen ,krper mit ,wasser und etwas ,essig ganz waschen4 #b7 ,tglich zweimal ein warmes ,fubad mit ,asche und ,salz1 vierzehn ,minuten lang4 #c7 ,tglich zweimal jedesmal zwanzig ,wermuttropfen in ,wasser einnehmen4 ,nach drei ,wochen war der ,zustand ziemlich gut4 ,weitere ,anwendungen3 #a7 ,in der ,woche zwei kurze ,wickel4 #b7 ,zweimal wchentlich eine ,ganzwaschung4 ,vierzehn ,tage spter blo in der ,woche einmal ganz waschen und drei- bis fnfmal wchentlich im ,wasser gehen4 ,geschwre4#cg ,wie ,entzndungen im ,innern des ,krpers entstehen knnen1 so auch auerhalb am ,krper4 ,sie sind insbesondere die fast unzertrennlichen ,begleiter der verschiedenen ,geschwre4 ,wenn's brennt1 laufen die ,nachbarn zusammen4 ,wenn ein ,fleck oder auch nur ein ,fleckchen am ,krper brennt1 so bleiben die benachbarten ,stellen nicht gleichgltig4 ,rasch meldet es ein ,blutkgelchen dem andern1 und die vorwitzigen1 die kommen1 verbrennen sich dabei selbst die ,finger und noch mehr4 ,entzndet sich an einem ,gliedchen1 z4 ,b4 an der ,zehe1 ein ,geschwrlein1 auch nur so gro wie ein ,linsenkorn1 so tut nicht blo die ganze ,zehe weh1 sondern oft schon ein ,teil des ,fues2 manchmal sticht der ,schmerz bis hinein in den ,leib4 ,es kommt mir vor1 wie wenn einer nachts nur ein ,zndhlzchen anzndet4 ,so ein kleines ,ding wirft seinen ,lichtschein weit hinaus in den ,hof4 ,anna hat schreckliches ,weh am ,daumen4 ,man sieht nicht viel4 ,der ,finger ist nur ein klein wenig angelaufen und etwas roter als die anderen ,mitgenossen4 ,nicht allein am ,daumen1 auch unter der ,achsel schmerzt es heftig4 ,gib acht1 in kurzer ,zeit wird dein ganzer ,krper nicht mehr wohl sein6 ,da mu etwas dahinter stecken18 meint der ,vater4 ,ja freilich mu etwas dahinter und drinnen stecken4 ,das ,mdchen bindet natrlich seinen ,finger gut#ch ein und wartet drei bis sechs ,tage zu1 was das wohl abgeben mge4 ,der ,finger wird dick1 auch die ,hand schwillt an4 ,es entsteht ein groes ,geschwr2 im ,finger1 im ,arm und im ,leib zuckt's4 ,und es geht recht lange1 bis aller ,eiter heraus und der ,finger an der kranken ,hand geheilt ist4 ,wie htte das ,mdchen den ,finger in die ,kur nehmen sollen8 ,sobald es merkt1 da der ,finger1 ohne irgend verletzt worden zu sein1 schmerzt1 so soll es tun1 wie die ,mutter tut1 wenn sie auf dem ,herde ein kleines ,feuerchen nicht gro haben will1 es ausblasend oder mit etwas ,wasserspritzen auslschend4 ,vielleicht mag's so gut werden4 ,wenn nicht allein der ,finger1 sondern auch schon die ,hand wehe tut1 so ist das ,feuer grer1 es hat mit dem ,finger die ,hand ergriffen4 ,darf nun das ,mdchen die ,hand unter das ,brunnenrohr halten1 um den ,brand zu khlen und zu lschen8 ,durchaus nicht6 ,das bel besteht nicht allein im ,brande1 in der ,hitze1 die zu entfernen ist1 sondern vielmehr in giftigen ,sften1 die aufzulsen und auszuleiten sind4 ,dem ,mdchen werden in einem kalten ,armwickel ,finger und ,hand umwunden1 und dieser ,wickel werde so oft erneuert1 d4 h4 neu eingetaucht1 als er hei zu werden beginnt4 ,der ,finger mu zwar nach dem ,volksmunde ein bser ,finger8 werden1 d4 h4 er mu und wird aufbrechen2 aber alles1 was der ,wickel auszieht1 braucht nicht zu vereitern1 und es ist doch ein groer ,unterschied1 ob das ,geschwr die ,gre einer ,haselnu oder einer ,wallnu oder noch grere ,ausdehnung erreicht4 ,sollte das ,gefhl der ,unbehaglichkeit1 des ,unwohlseins sich auf den ganzen ,krper ausdehnen1 so verordnen wir diesem eine ,zeitlang tglich den spanischen ,mantel4 ,das ,allgemeinbefinden wird in ,blde wieder ein gutes sein4 ,eine ,art von ,geschwr kennen die ,landleute insbesondere unter dem ,namen ,wurm am ,finger84 ,die ,behandlung vielmehr ,mihandlung eines derart kranken ,fingers gibt uns neue ,beweise1 wie verblendet und tricht die ,menschen sind4 ,es ist1 als ob sie fr ,zeiten der ,verstand verlassen htte1 so gedankenlos benehmen sie sich4 ,mit so einem ,wurm am oder im ,finger 7es wre interessant1 zu wissen1 wie sich manche diesen ,wurm vorstellen7 wird aller mgliche ,unsinn getrieben4 ,jedes ,weib wei eine neue ,salbe1 und wenn das ,salben ausgeht1 dann geht die ,sympathie1 wie sie's nennen1 an4 ,vorher noch suchen recht aberglubische ,menschen einen lebendigen ,maulwurf zu bekommen4 ,denn wenn sie diesen lebendig in der ,hand oder nur zwischen dem ,daumen und den anderen ,fingern absterben lassen1 dann ist's mit dem ,wurm aus6 ,und wenn dann genug gesalbt und geschmiert1 geschwtzt und gelogen und sympathisiert und der ,finger nach mehreren ,wochen1 nach unsglichen ,schmerzen reif geworden ist und aufbricht und der ,eiter dicht und fest herausdringt1 dann heit's3 ,seht1 der ,wurm ist gettet1 der ,wurm geht ab48 ,weiter kann man es in der ,torheit und ,selbstverblendung nicht treiben4 ,was ist denn so ein ,wurm am ,finger8 ,nichts anderes als ein greres ,geschwr1 das nach obiger ,methode zu behandeln ist4 ,meistens bekommen solche ,leute diesen ,wurm1 die recht viele ungesunde ,stoffe im ,krper haben4 ,deshalb mu1 wie auf ,finger und ,haut1 so auch auf den ganzen ,krper eingewirkt werden4 ,auf erstere geschieht die ,einwirkung durch die ,hand- und ,armwickel4 ,den ,finger umwinde man zwei- bis drei- bis vierfach am besten mit ,absud von ,zinnkraut1 um das ,angefressenwerden des ,beinchens zu verhindern1 ,hand und ,arme zweifach 7statt einfachen ,wassers ist gut ,absud von ,heublumen oder ,kraut71 und man erneuere das ,eintauchen des ,wickels1 sobald die ,hitze oder die ,schmerzen sich mehren4 ,auf den ganzen ,krper wirke man durch ein bis zwei kurze ,wickel oder den spanischen ,mantel1 tglich je einen von einer ,stunde ,dauer4 ,nach der ersten ,woche geschehen die ,wickelungen nur jeden zweiten oder dritten ,tag4 ,mit ,ober- und ,untergssen sei man vorsichtig und wende sie erst spter1 wenn gengend aufgelst und abgeleitet ist1 zur ,krftigung an4 ,sobald der ,finger reif8 ist1 d4 i4 sich blulich frbt1 und an einer ,seite weich wird1 dann soll man mit dem ffnen und ,ausdrcken nicht zgern und sich nicht frchten1 wenn mit dem ,eiter ,blut kommt4 ,dieses ,blut mte ja doch noch vereitern1 und so ist's gut1 wenn ihm dieser ,proze erspart und dem ,finger die ,sache erleichtert wird4 ,das ,bangen vor dem zu frhen ffnen eines ,geschwres ist bei ,wasseranwendungen ziemlich berflssig 7groe ,reinlichkeit71 bei ,salbereien wohl begrndet4 ,die ,heilung des ,wurmes kann noch in folgender ,weise geschehen4 ,bei mir war dieses oft das krzere ,verfahren4 ,man bade ,finger und ,vorderarm tglich zwei- bis dreimal in einem warmen 7ja nicht heien7 ,heublumenbad von einer halben ,stunde ,dauer4 ,die ,finger-1 ,arm- und ,krperwickel bleiben dieselben wie oben4 ,andreas1 einem ,grtner1 war der ,daumen der rechten ,hand entsetzlich zugerichtet4 ,furchtbar angeschwollen zeigte der ganze ,finger keine ,haut mehr2 er war rein wie eine abgestandene1 mit ,eiter berzogene ,fleischmasse4 ,das ,bein blinkte an mehreren ,stellen durch4 ,der ,arzt hatte schon erklrt1 es msse die ,hand1 um das ,leben zu retten1 abgenommen werden4 ,ich schaute mir die ,hand an und dachte3 ,gott1 knnte ich dem armen ,mann die ,hand retten68 ,dann legte ich mir den ,fall also zurecht3 ,das sichtbare ,bein 7das war die ,hauptsache7 sieht recht frisch aus1 es ist also noch nicht angegriffen4 ,der schrecklich angeschwollene1 ekelhafte ,daumen ist wie eine ,jauchengrube1 in welche der ,krper seine nichtsnutzigen ,sfte ausschttet4 ,diese scharfen ,stoffe mehren die ,geschwulst1 zerfressen das ,fleisch und vergiften alles1 was sie angreifen4 ,somit mu ich einwirken auf den halbabgefaulten ,daumen1 noch krftiger aber auf den ,krper1 da er aufhre1 sein eigenes ,glied zu morden4 ,der berlegung folgte das ,handeln4 ,der ,daumen und die ganze ,hand bekam ,wickel von ,heublumen- und ,zinnkrautabsud 7beide ,kruter wurden zusammen abgebrht71 im ,tage vier- bis fnfmal erneuert4 ,der kranke ,leib erhielt tglich einen kurzen ,wickel und wchentlich dreimal den spanischen ,mantel4 ,an den wunden ,finger lie ich jeden ,tag recht verdnntes ,alaunwasser gieen1 welches den ,unrat wegwusch4 ,noch nicht vier ,wochen waren vergangen1 und alles1 ,finger und ,hand1 war wieder gewonnen4 ,um das in der ,tat nicht angefressene ,bein bildete sich eine neue ,fleischmasse zu einem neuen ,daumen1 der1 den ,nagel ausgenommen1 wie frher in den gesndesten ,tagen aussah4 ,der ,mann konnte als ,grtner seinem ,beruf wie zuvor nachkommen4 ,er lebte nachher noch viele ,jahre4 ,gesichtsrose4 ,mein ,mann bekommt die ,gesichtsrose2 das ganze ,gesicht ist angeschwollen1 sieht feuerrot aus2 er hat ein heftiges ,fieber2 es verbreitet sich die ,rte ber das ganze ,gesicht2 es zeigen sich an allen ,stellen viele kleine ,blschen1 und der ,jammer ist nicht anzuhren18 -- so klagte mir eine ,gattin4 ,schleunigst soll ein ,schal umgelegt werden1 in warmes ,wasser getaucht18 -- verordnete ich2 drei ,viertelstunden lang soll es dauern2 dann soll das ,tuch hinweggenommen1 in frisches ,wasser getaucht und wieder bergelegt werden2 so dreimal wiederholt -- macht ungefhr drei ,stunden aus4 ,drei bis vier ,stunden spter soll ein vierfaches ,tuch in frisches ,wasser getaucht1 ordentlich ausgewunden1 auf den ,unterleib gelegt werden1 drei ,stunden lang2 aber nach jeder ,stunde soll das ,tuch weggenommen1 in frisches ,wasser getaucht und wieder aufgelegt werden4 ,drei ,stunden spter1 nachdem die ,wickel entfernt sind1 lt man den ,kranken auf ein mehrfach zusammengelegtes ,tuch1 in kaltes ,wasser getaucht1 ganz gut ausgewunden1 eine ,stunde lang liegen4 ,diese drei ,anwendungen knnen so der ,reihe nach vorgenommen werden1 bis die ganze ,hitze gebrochen und der ,krankheitsstoff ausgeleitet ist4 ,auf der leidenden ,stelle im ,gesichte wird nichts angewendet als von ,zeit zu ,zeit1 wenn die ,spannung der ,haut gar zu empfindlich ist1 ,abwaschungen mit lauwarmem ,wasser4 ,ist der ,durst recht gro1 so bleibt ,wasser oder ,zuckerwasser das beste ,getrnk1 aber immer nur in recht kleinen ,portionen48 ,gesichtsrose auf eine andere ,art zu heilen3 ,dem ,kranken soll tglich zweimal ein ,schal umgelegt werden1 drei ,stunden lang jedesmal1 nach jeder ,stunde wieder frisch eintauchen2 in der brigen ,tageszeit1 nach je drei ,viertelstunden1 ,rcken1 ,brust und ,unterleib1 am besten den ganzen ,krper mit ,wasser und etwas ,essig daran waschen2 darf aber nicht lnger als eine ,minute lang dauern4 ,wenn das ,fieber bedeutend abnimmt1 so reicht es aus1 nach zwei bis drei ,stunden zu waschen1 spter nur mehr alle ,tage2 soll anfangs das ,wasser1 mit ,essig vermischt1 warm genommen werden1 so gebraucht man spter frisches ,wasser4 ,den ,schaden im ,gesicht darf man immer nur mit lauwarmem ,wasser von ,zeit zu ,zeit waschen4 ,auf diese zwei ,arten sind schon mehrere geheilt worden1 ohne da irgend ein ,nachteil zurckblieb4 ,josepha1 #bb ,jahre alt1 gesund und krftig1 bekommt nach schnell eingetretener ,mdigkeit ein heftiges ,fieber4 ,nach auen ist sie voll ,hitze1 im ,innern voll ,frost und ,klte2 sie leidet groen ,durst und ist ganz ohne ,appetit4 ,so oft die ,hitze gro war1 wurde sie anfangs mit warmem1 dann mit kaltem ,wasser am ganzen ,krper gewaschen1 und zwar drei ,tage hindurch4 ,dann lie der ,frost nach1 der ganze ,kopf war angeschwollen1 und die ,gesichtsrose trat ungewhnlich stark hervor2 im ,gesichte zeigten sich groe ,blasen1 und der ,mund besonders war stark geschwollen4 ,vier ,tage hindurch1 an jedem ,tage sechs- bis zehnmal1 wurden die ,waschungen vorgenommen2 auch legte man noch zweimal im ,tage den ,schal um1 zweimal warm1 dann kalt4 ,nach drei ,tagen stellte sich groer ,schwei ein1 der zwei ,tage dauerte1 und dann war ,josepha geheilt2 zweimal wurde im ,tage whrend der ,schwitzzeit die ,waschung vorgenommen4 ,der ,schwei kam von selbst1 und das ,abwaschen befrderte denselben um vieles4 ,die ganze ,kurzeit dauerte acht ,tage2 eingenommen hat sie gar nichts4 ,am ,kopfe wurde nichts angewendet2 nur an den letzten drei ,tagen wurde das ,gesicht tglich zweimal mit lauem ,wasser gewaschen4 ,gicht4 ,wer zur ,herbstzeit ins ,allgu kommt1 sieht da und dort die ,leute ihren ,dnger ausbreiten4 ,in neuerer und neuester ,zeit haben sie auch eine neue ,methode angenommen1 die jedem wahren ,landwirt die ,galle kitzelt1 das ,blut aufrhrt und in ,wallung bringt4 ,sie verteilen dem hungrigen ,boden die ,nahrung nicht mehr gleichmig wie frher1 sondern mit einem nie gesehenen ,schlendrian werfen sie aufs ,geratewohl der einen ,scholle zwei bis drei ,portionen hin1 die andere lassen sie fr ein neues1 ganzes ,jahr fasten4 ,die ganze ,arbeit gleicht dem leidigen ,spiele von ,maulwrfen4 ,das mu ja im ,frhjahr faule ,morste abgeben1 auf denen die ,wucherstellen die belangebrachte ,verschwendung zeigen1 daneben armselige und verkmmerte ,habenichtse1 die infolge der stiefmtterlichen und ungerechten ,behandlung auch nichts in die ,scheunen tragen4 ,dieses ,bild pat mir vortrefflich fr die ,gichtkrankheit4 ,was dem ,acker und der ,wiese der ,dnger1 das ist dem ,menschen die ,nahrung4 ,ob da in all den verschiedenen ,stnden und ,lebenslagen ,ungleichheit herrscht8 ,dem einen wird's tglich und stndlich im berflusse zugeworfen2 ein anderer hat jahraus jahrein ,quadragesimalzeit4 ,was fr eine ,mahlzeit88 fragte einmal einer4 ,nicht #dj-1 sondern #cfetgiges ,fasten6 ,wenn nun jemand tglich und stndlich seinem ,felde 7seinem ,krper7 zu viel1 so viel zufhrt1 da die ,natur es nicht bewltigen1 die ,organe es nicht verarbeiten und verwerten knnen1 was mu die ,folge sein8 ,die ,knochen z4 ,b4 brauchen zu ihrem ,bau ,schwefel und ,kalk4 ,nun aber wird in krftigen und starken ,speisen vielleicht soviel ,baumaterial eingefhrt1 da es zu zwei1 zu drei ,krper-,neubauten ausreichte4 ,was wird1 was mu geschehen8 ,da bilden sich ,morste 7dickes ,blut71 dort ,smpfe 7schlechte ,sfte71 um die ,knochen herum ,sand- und ,schutt- und ,kalk- und ,steinhaufen4 ,die ,knchel schwellen an1 entznden sich1 und es ist eine langdauernde1 entsetzliche ,qual1 bis diese verknorpelten und verkncherten ,gichtknoten durch den ,schmerz selbst gleichsam verbrannt und anders entfernt sind4 ,und so arg das ,leiden1 so gering oft das ,mitleiden mit so wohlbehbigen ,podagranern4 ,es ist nicht ganz christlich1 aber manchmal sehr erklrlich4 ,die ,leute sagen3 ,er hat das ,genieen gehabt2 er habe nun auch die ,schmerzen1 die ,folgen des bermigen ,genusses48 ,indessen knnen auch arme ,leute von der ,gicht heimgesucht werden1 ja selbst die rmsten4 ,einmal stellte sich mir ein armer und beraus fleiiger ,dienstbote vor2 er bekam die ,gicht im hchsten ,grade4 ,ursache war bei ihm1 da er aus lauter ,diensteifer die ,pflege des ,krpers vernachlssigt hatte4 ,ein windbrchiger ,blasbalg arbeitet den ,blas1 die ,luft1 nicht in die ,orgelpfeifen1 sondern zu den ,lchern hinaus4 ,geschwchte1 halbkranke ,organe schaffen1 arbeiten oftmals statt am ,fleisch an der ,geschwulst1 statt am ,bein am berbein4 ,weitere ,ursachen knnen sein3 allzu groe ,anstrengung1 ,vernssung1 ,erkltung u4 a4 ,gicht im hohen ,grade qult viele1 ,gicht im geringeren ,grade unzhlige ,menschen4 ,sie qult die einen an den ,zehen1 die andern im ,kopf1 viele am uern1 viele im ,innern des ,krpers4 ,einfache1 noch nicht allzusehr geschwchte ,leutchen1 die gerne folgen und nicht den ,flohstich spren1 heile ich recht gerne und meistens sehr leicht4 ,bei den ,podagranern der ersteren und vornehmeren ,gattung gebe ich mich nie ,tuschungen hin4 ,sie sind mir ein ,kreuz und mit ,wasser meistens nicht zu heilen2 denn sie folgen nicht1 weil sie bereits unter dem ,doppeljoche der ,verweichlichung und der ,wasserscheu seufzen2 heilbar wren sonst auch sie wie die anderen ,gichtkranken4 ,ein ,herr von ,stand litt seit vier ,wochen an heftigen ,fuschmerzen4 ,seine ,bekannten nannten ihn scherzhaft ein weiteres ,mitglied der ,bruderschaft der ,podagraner4 ,schwitzen kurierte ihn dieses ,mal4 ,doch nach einem ,jahre kehrte das ,leiden wieder und fesselte ihn zwlf ,wochen ans ,bett4 ,es brannte tchtig1 und er schwitzte tchtig2 aber dieses ,wasser allein heilte das zweite ,mal nicht4 ,er lie mich befragen und erklrte1 er werde alles tun1 was immer verlangt werde1 wenn nur diese frchterliche ,krankheit nicht noch einmal wiederkehre4 ,in wenigen ,wochen war die ,hauptkur vorber4 ,wie wenn ,wasser auf ungelschten ,kalk kommt und dieser aufschwellt und zerbrckelt1 so vergingen die ,gichtbeulen unter den verschiedenen ,anwendungen4 ,spter wiederholte der ,patient von ,zeit zu ,zeit die eine oder die andere ,wasserbung1 und soviel ich wei1 hat das bel seit den letzten ,jahren ihn nicht weiter belstigt4 ,die ,anwendungen selbst lerne der geneigte ,leser beim folgenden ,falle kennen4 ,ein ,priester sandte zu mir mit der ,nachricht1 seine ,fe brennen ihn wie lebendiges ,feuer1 er msse fast verzweifeln1 was er doch tun knne8 ,ich riet1 er solle in heiem ,wasser angeschwellte und hernach ausgeprete ,heublumen auf ein ,linnen bringen1 die schmerzenden ,fe mitten drein legen und den warmen ,heublumenwickel gut zubinden4 ,nach zwei ,stunden solle er die aufgelegten ,heublumen von neuem in den ,heublumenabsud eintauchen1 auspressen und nochmals umbinden4 ,ob die ,heublumen das zweite ,mal lau oder ziemlich kalt oder ganz kalt umgebunden werden1 bleibt sich ganz gleich4 ,der kranke ,priester tat so die folgenden ,tage4 ,nach dem ersten halben ,tage schon waren die ,hauptschmerzen entfernt1 nach zwei bis drei ,tagen war der ,kranke ganz frei von ,schmerzen4 ,fehlen einem ,kranken die ,heublumen1 so siede man ,haberstroh und tauche die zu umwindenden ,fuwickel in den ,absud4 ,auch dieses ist bei unserem bel von vorzglicher ,wirkung4 ,man beachte1 wie ich bei diesem ,leiden mit ,vorzug erwrmend einwirke1 vielmehr auflse4 ,vor einer ,tuschung mu ich hier warnen4 ,sobald den ,kranken die ,fe nicht mehr schmerzen1 so meint er natrlich1 er sei schon vllig kuriert4 ,man beginge einen groen ,fehler1 wenn man jetzt nachgiebig wre4 ,den ,fuwickeln mssen wenigstens einige ,anwendungen auf den ganzen ,krper folgen1 um wo mglich allen krankhaften ,stoff daraus zu entfernen4 ,am besten dienen whrend der drei ersten ,wochen wchentlich zwei bis dreimal der spanische ,mantel 7je #a-b ,stunden71 im folgenden ,monat einige ,warmbder mit ,absud von ,heublumen oder ,haberstroh und dreimaligem ,wechsel4 ,ein ,taglhner hatte sich ein schweres ,gichtleiden zugezogen4 ,er ging wchentlich dreimal in den ,sack1 den man in heien ,haberstrohabsud eingetaucht hatte2 dann wurden ihm in der ,woche zwei ,fichtenreis-,bder bereitet von #cc bis #ce ,r4 mit dreimaligem ,wechsel4 ,jede zweite ,nacht wusch er sich vom ,bett aus kalt4 ,nach drei ,wochen war er ziemlich geheilt1 bentzte jedoch noch fr einige ,zeit in der einen ,woche zweimal den ,sack1 in der anderen das beschriebene warme ,bad4 ,bald trat er neugekrftigt seinen ,dienst an1 den er bis heute gut versieht4 ,ein ,brunnenmacher zeigte mir die ,gichtknoten an seinen ,fingern und an seinen ,zehen1 die ihn bisweilen1 wie er sagte1 unausstehlich brannten1 -- ,gicht durch ,vernssung4 ,jeden zweiten ,tag ein eben beschriebenes warmes ,bad1 jeden dritten oder vierten ,tag die ,anwendung mit dem ,sack haben den ,mann in kurzer ,zeit gnzlich von seinem bel befreit4 ,die ,hnde hat er sich ber die ,nacht in angeschwellte ,heublumen eingebunden4 ,ein armer ,hausvater bekam heftiges ,gliederreien4 ,ob es von der ,gicht oder von einem anderen bel herrhrte1 wute er nicht2 er fhlte nur entsetzliche ,schmerzen1 die ihn berufsunfhig machten4 ,es war gerade die ,heuernte4 ,ich riet ihm1 er solle auf seinen ,heustock gehen1 der eben in ,grung sei1 dort eine ,art ,grube in das heie ,heu machen und sich in das heie ,heugrab legen1 mit heiem ,heu auch sich zudecken1 so da nur mehr der ,kopf herausschaue4 ,er tat's und schwitzte in einer ,viertelstunde schon dergestalt1 da der ganze ,krper wie im ,wasser schwamm4 ,sechsmal innerhalb zehn ,tagen stieg der ,bauer in so ein ,heubad1 und es hat ihn grndlich kuriert4 ,nicht einem jeden wrde ich solches raten4 ,aber nur derjenige1 der es selbst probiert1 kennt die groe und auflsende ,kraft solchen ,heudampfes4 ,recht alte1 tief eingewurzelte bel knnen oft durch solchen unschdlichen ,dampf ausgeleitet werden4 ,nach meiner ,praxis wrde derjenige diesen ,heudampf am wirksamsten brauchen1 der unmittelbar vom ,dampfbade weg ganz rasch ein kaltes ,halbbad nhme mit ,waschung des ,oberkrpers4 ,letzteres krftigt zugleich ungemein4 ,das ist nicht so dumm und berspannt1 wie manchem dnken mchte4 ,das bewiesen neben vielen anderen einmal besonders zwei hohe ,praktikanten4 ,zwei ,herren aus hohem ,stande haben sich durch ungefhr fnfzehn solcher ,heudampfbder dermaen erholt1 da es ihnen unbegreiflich vorkam1 wie durch so einfache ,mittel1 in so einfacher ,weise eine ,um-1 gleichsam ,neuschaffung im ,organismus zustande gebracht werden knne4 ,ich stehe nicht an1 zu behaupten1 da schwchere ,rheumatismen1 ,krmpfe1 gewhnlich berreste und berbleibsel nach schweren ,krankheiten1 leicht durch zwei bis vier solche ,heudampfbder vollstndig zu entfernen wren4 ,du siehst1 mein lieber ,landmann1 was fr ,schtze du im ,hause hast6 ,probier's einmal6 ,im ,sommer1 im ,heuet1 wenn du recht mde bist1 wirf ein paar ,handvoll ,heu oder ,heublumen in heies ,wasser und la es lau werden6 ,so ein ,fubad von fnfzehn ,minuten wird dir die ,mdigkeit aus allen ,gliedern ziehen4 ,und wenn du einmal so ein ,reien oder ,brennen versprst1 sei vernnftig6 ,du gnnst das ,heilkraut jeden ,tag deinen ,vierflern4 ,la dessen ,heilkraft auch mal deinen eigenen ,krper kosten6 ,ein ,wirt erzhlt3 ,ich habe oft so reiende ,schmerzen im ,kopfe1 besonders wenn das ,wetter anders wird1 da ich unfhig bin1 meinem ,berufe nachzukommen4 ,es kommen die ,schmerzen in den ,rcken1 besonders auch in die ,oberschenkel2 wenn sie aber in die ,fe kommen1 kann ich nicht mehr gehen4 ,trinke ich ein ,glas ,bier1 so kommt der ,schmerz ganz schnell in den ,kopf4 ,weil ich es schon ,monate hindurch so stark habe1 ist mir jede ordentliche ,arbeit unmglich1 und das ,leben wurde mir schon oft recht entleidet48 ,die ,anwendungen waren folgende3 #a7 ,in der ,woche zwei warme ,haberstrohbder1 #cj ,r41 von einer halben ,stunde2 darauf krftig abwaschen oder ein kurzes kaltes ,bad4 #b7 ,jeden ,tag einen ,obergu mit ,kniegu4 #c7 ,in der ,woche dreimal ganz waschen1 so rasch als mglich1 im ,schwei oder im ,bette nachts4 #d7 ,tglich am ,morgen und am ,abend eine ,tasse ,tee von fnf bis sechs frischen ,holderblttern1 fein zerschnitten1 fnf ,minuten lang gekocht4 ,in vier ,wochen war dieser ,wirt vollstndig gesund1 so da seine ,bekannten sein ,aussehen als geradezu verjngt erklrten4 ,damit weiterhin diese ,krankheit sich nicht wieder einniste1 kann er alle ,monate ein solches ,bad nehmen und jede ,woche ein- bis zweimal sich ganz waschen im ,schwei oder in der ,nacht vom ,bett aus4 ,ein ,gewerbsmann kommt und erzhlt3 ,bei mir sind beide ,fe stark angeschwollen1 ganz steif1 und ich bin nie ohne ,schmerzen1 kann oft nicht eine ,stunde in der ,nacht schlafen2 besonders in den ,gliedern ist der ,schmerz am heftigsten2 meine ,arme sind auch ganz steif und tun mir recht wehe2 ,appetit htte ich2 aber wenn ich esse1 treibt es mich auf1 so da ich kaum mehr zu atmen vermag2 ich kann fast gar nicht mehr gehen und bin so voll ,schwindel1 besonders beim ,aufstehen1 da ich kaum mehr wei1 wo ich bin4 rzte habe ich viele gehabt1 habe recht viel eingenommen1 aber soweit ich urteilen kann1 hat sich meine ,lage bei allem1 was ich versucht habe1 nur verschlimmert2 ich habe mir schon oft den ,tod gewnscht48 ,der ,betreffende war ziemlich stark und sah mehr einem wohlgenhrten ,brumeister gleich als einem ,gewerbsmann1 obwohl er nur einfache ,kost hatte und nicht besonders viel ,bier trank4 ,er war ungefhr fnfzig ,jahre alt4 ,nach ,aussage der rzte sollte ,herzverfettung die erste ,ursache zu diesem ,elende sein4 ,in fnf ,wochen war dieser ,kranke von seinen vielen beln befreit1 und er freute sich1 seine ,gesundheit wieder vollstndig erlangt zu haben4 ,was hat ihm geholfen8 #a7 ,die ,fe wurden zuerst jeden ,tag1 dann jeden zweiten und spter jeden dritten ,tag mit ,heublumen eingebunden1 nmlich die ,heublumen kamen auf die bloe ,haut1 ein ,tuch wurde darber gewunden1 und zwar warm1 zwei bis drei ,stunden lang4 #b7 ,jeden zweiten und spter jeden vierten ,tag mute er ein ,hemd anziehen1 in ,heublumen-,absud getaucht4 ,als die ,geschwulst an den ,fen groenteils verschwunden war1 bekam der ,kranke jeden ,tag einen ,obergu und ,kniegu und auch ,halbbder4 ,dies wurde fnf ,wochen fortgesetzt4 ,grie- und ,steinleiden4 ,gar oft kommt es vor1 da ,grie und ,stein sich bilden in der ,blase und in den ,nieren4 ,wer je einen solchen ,leidenden gesehen oder solche ,leiden selbst erduldet hat1 kennt diese frchterlichen ,schmerzen4 ,die ,heilung mit ,wasser ist sicher und schmerzlos1 somit die leichteste und beste4 ,obenan stehen hier die ,haberstrohbder4 ,es wird ,haberstroh 7wer dieses nicht zur ,hand hat1 nehme ,zinnkraut oder saures ,pferdeheu7 gesotten1 gegen eine halbe ,stunde lang1 und der ,absud zu einem warmen ,bad bereitet mit ungefhr #cj ,r4 ,in dem ,bade bleibt der ,kranke eine ,stunde und wscht sich1 damit das warme ,bad ihn nicht zu welk mache1 unmittelbar nach dem ,aussteigen aus der ,wanne mit frischem ,wasser krftig ab4 ,solche ,bder knnen in der ,woche drei genommen werden4 ,nebenbei dienen vortrefflich in der ,woche zwei bis drei kurze ,wickel oder statt derselben nasse ,auflagen ber die schmerzlichen ,teile 7ein ,linnentuch vier- bis sechsfach zusammengelegt1 darber die gewhnliche1 luftabschlieende ,umhllung74 ,beide ,anwendungen sind selbstverstndlich stets nur im ,bette vorzunehmen4 ,sie lsen die ,griesteine in ,blase und ,nieren auf und leiten dieselben aus4 ,doch soll gerade bei diesen ,leiden der ,tee nicht vergessen werden4 ,obenan steht der ,hafertee4#ci ,hafer wird eine halbe ,stunde lang gesotten1 und von dem ,absud werden tglich zwei ,tassen getrunken4 ,strker noch als ,hafertee wirkt ,tee von ,haberstroh1 der auf dieselbe ,weise bereitet wird4 ,zinnkrauttee ist kaum von einem anderen bertroffen4 ,noch nenne ich die ,hagebutten1 die gesotten gleichfalls einen recht heilsam wirkenden ,tee abgeben2 nur mu er lngere ,zeit hindurch genommen werden4 ,die ,erfahrung lehrte mich1 da er besonders vor weiterer ,ausbildung solcher ,steine schtze4 ,die oben genannten ,anwendungen sollen zwei bis drei ,wochen zur ,hlfte vorgenommen werden4 ,das ,leiden wird sich unter dem ,segen des ,arztes aller rzte sicher verlieren4 ,ein ,herr1 der nach meiner ,weisung verfuhr1 erzhlte mir1 es seien bei ihm innerhalb einiger ,wochen viele hundert ,steinchen abgetrieben worden4 ,ein anderer ,herr litt dermaen an ,grie und ,steinen1 da die ,salzschrfe von innen selbst in die ,fe drang1 an denen sich eine ,unzahl kleiner ,geschwre bildete4 ,mitunter qulte den ganzen ,krper ein hchst unangenehmes ,kitzeln und ,beien und ,brennen4 ,dreiig ,bder innerhalb eines ,jahres1 der spanische ,mantel1 wchentlich ein paarmal angezogen1 ,tee von obigen ,sorten entfernten das ,leiden und seine peinlichen ,folgen vollstndig4 ,zum ,schlusse noch ein ,wort an die jngere ,generation1 die so gerne das ,alte verwirft1 weil es eben alt ist und auf ,vorurteilen oder ,ungewiheit oder ,bigotterie beruht1 wie sie meint1 und die stets und mit ,hast nach ,neuem strebt und greift4 ,fr alle ,leiden1 die zahlreicher und schmerzhafter auftreten1 -- und dazu gehrt das eben besprochene2 denn die ,zahl der ,leidenden ist ,legion1 und die ,schmerzen sind oft zum ,rasendwerden1 -- hat der ,schpfer liebevoll und weise vorgesorgt4 ,auf der ganze ,erde lt er die verschiedensten ,pflanzen und ,pflnzchen wachsen1 welche die ,schmerzen lindern1 das bel bessern und heilen4 ,die ,menschen zwar haben -- und das hat der ,fortschritt gebracht 7ob das ,fortschritt ist867 -- diese ,heilpflanzen vielfach1 ja meistens aus den sogenannten ,pharmakopen1 d4 i4 den ,bchern1 welche smtliche ,heilmittel enthalten1 als unwissenschaftlich8 und als veraltet8 ausgestrichen2 der allweise ,schpfer aber fhrt alle1 jedes mit ,namen1 jhrlich im groen ,buche der ,natur wieder auf4 ,keines noch hat er gestrichen1 keinen ,strauch und kein ,blatt am ,strauch2 des ,menschen wegen sind sie da1 zu seiner ,freude1 zu seiner ,wohlfahrt4 ,wer hat recht8 ,merkwrdig6 ,jedes ,tier1 besonders jedes wilde ,tier1 entspricht1 wenn auch naturnotwendig1 den weisen ,absichten seines ,herrn und ,schpfers4 ,vom ,instinkt1 vom inneren ,naturdrang getrieben wei es bei jedem ,schmerz1 bei jeder ,wunde das heilende ,kraut aufzufinden4 ,unsere ,altvordern und mancher1 der bald in die ,grube steigt1 dessen ,ansichten mit ihm selbst lngst aus der ,mode gekommen1 taten ebenso4 ,ich lobe den ,fortschritt in vielen ,wissenschaften und freue mich desselben4 ,aber nicht alles ist auch in ,wahrheit ,fortschritt1 was diese modern klingende ,aufschrift trgt4 ,mein ,bchlein ist in erster ,linie fr ,arme und fr ,kranke auf dem ,lande geschrieben1 und ihnen sage ich3 ,danket eurem ,schpfer auch fr diese guten1 ja oft besten ,gaben und beneidet die anderen1 die ,reichen1 nicht68 ,bleibt ruhig bei euren unschuldigen ,pflanzenmitteln6 ,ob dieselben innerlich oder uerlich angewendet werden1 ihr habt 7selbst wenn sie in einem ,falle nicht richtig gewhlt werden7 die ,versicherung1 da sie euch nichts schaden knnen4 ,lasset den ,reichen ihre ,mineral- und ,giftstoffe1 mgen sie was immer fr ,namen fhren und in der weiten ,welt wo immer zu finden sein68 ,das wrde mich schmerzen1 wenn auch ihr ,gottes ,gabe1 die ,heilpflnzchen1 die der ,herr vor eurem ,hause1 auf dem ,acker1 auf der ,wiese wachsen lt1 mit ,fen treten wrdet4 ,da knnte und mchte auch ich1 der ich es sonst so gut mit euch meine1 euch nicht mehr helfen68 ,hmorrhoiden4 ,die ,hmorrhoiden 7,goldadern nennen sie die gewhnlichen ,leute7 knnen teils mit zum ,erbteil der ,eltern gehren1 teils in ,folge der ,lebensweise entstehen4 ,stubensitzer1 ,aktenmenschen1 ,studierte1 ,feinschmecker usw4 werden viel von dieser ,blindschleiche geplagt4 ,der ,landmann1 der jahraus jahrein ,kartoffeln und einfache ,mehlkost it und das ,fleisch nur an den ,sonn- und hheren ,festtagen sieht1 bei dem an ,stelle des ,bieres und starker ,weine die ,milch und der ,apostelwein 7,wasser7 tritt1 der tglich drauen und daheim schwere ,arbeit tut1 kennt diese ,blutsauger oft kaum dem ,namen nach4 ,diese ,hmorrhoiden sind ein lstiges1 ein beraus lstiges1 wenn auch im ,beginne und oft ,jahre1 ja das ganze ,leben hindurch ungefhrliches bel4 ,schon das ,jucken und ,brennen ist recht unangenehm1 manchmal sehr peinlich1 peinlicher noch die drckende ,einwirkung auf das ,gemt2 sie machen mimutig1 launenhaft1 gereizt4 ,es gibt ,flle1 in denen sie das ,leben schrecklich verbittern und die ,gereiztheit bis zum ,wahnsinn steigern4 ,daraus wird schon klar1 da ,gleichgltigkeit und ,miachtung dieses ,leidens schlecht am ,platze ist4 ,man soll sorgen1 da sich das bel nicht zu stark vermehrt1 da es mit der ,zeit nicht einen bsartigen ,charakter annimmt4 ,doch was sind denn eigentlich ,hmorrhoiden1 wie entstehen sie8 ,sicherlich hat jeder ,leser schon einen ,truthahn gesehen1 auch die hutigen ,scke1 die ihm vorn am ,halse hngen1 bisweilen wie leere ,taschen ohne jeden ,inhalt4 ,wenn aber so ein ,welscher zornig wird1 dann fllen sich diese ,scke mit ,blut1 und die ,taschen werden wie rote ,kugeln4 ,solche ,kugeln1 blut- oder schleimgefllte ,taschen sind die ,hmorrhoiden1 mgen sie im oder am ,krper auftreten1 wo sie wollen1 blinde oder sehende 7flieende1 blutende7 ,hmorrhoiden sein4 ,die ,adern sind elastische1 dehnbare ,rhren4 ,je mehr das ,blut ungeregelt an eine ,stelle dringt1 desto mehr dehnen sich die ,adern aus1 am meisten da1 wo das ,blut sich sammelt1 staut1 gleichsam kleine ,blutteiche bildet4 ,es entstehen kleine ,knoten wie ,warzen an der ,hand oder im ,gesicht1 und diese ,knoten sind mit ,blut gefllt4 ,treten dieselben innerhalb des ,krpers im ,mastdarm usw4 auf1 so heien sie die blinden ,hmorrhoiden2 dagegen nennt man sie die sehenden1 wenn die ,knoten auerhalb am ,after erscheinen4#dj ,von ,zeit zu ,zeit brechen solche ,knoten auf1 und ihr ,inhalt ist brauner ,schleim1 hufig jedoch reines ,blut4 ,beim ,aufbrechen der ,knoten wird dem ,leidenden leichter und wohler2 gefllt und in groer ,zahl bereiten sie ihm viel ,leid und manche ,schwierigkeiten4 ,nicht blo am ,after und im ,mastdarm bilden sich diese ,aderauswchse4 ,bei groer ,entartung kommen sie selbst im ,innern des ,krpers an den ,blutgefen vor4 ,wie die ,plnderer sich den regulren ,truppen anschlieen1 so verfolgen diese ,blutsauger die ,adern1 besonders die ,hauptadern4 ,je zahlreicher die ,knoten auftreten1 und je fter sie aufbrechen1 um so schadhafter mssen die von ihnen besetzten ,teile werden4 ,daher kommt es nicht selten vor1 da an den betreffenden ,stellen bsartige1 unheilbare ,geschwre entstehen1 wie ,mastdarm-,krebs1 -,fisteln1 -,geschwre usw4 beraus peinliche ,mehrung des ,leidens knnen die sogenannten ,madenwrmer bringen1 kleine ,wrmchen im ,innern des ,mastdarmes4 ,wie die ,zacken in die ,haut1 so bohren sich diese in den ,mastdarm ein4 ,bei groer ,anzahl zerfressen sie den ,mastdarm1 und die ,folgen davon sind leicht bsartige ,geschwre4 ,die ,behandlung der ,hmorrhoiden mit ,wasser ist leicht und erzielt in den meisten ,fllen sicheren ,erfolg4#da ,die ,zahl derer1 denen so ,hilfe ward1 kann ich als sehr gro bezeichnen und beifgen1 da alle ,flle glcklich verliefen4 ,greifen wir zuerst die ,madenwrmer an1 diese ,afterblutegelchen1 wenn solche vorhanden sind6 ,sie verraten sich meist durch ein ,zwicken1 ,beien1 ,nagen1 ,krabbeln in der ,aftergegend 7obgleich ein solches auch jedesmal die ,neufllung der ,knoten begleitet74 ,man nehme ein1 zwei oder drei kalte ,klistiere schnell nacheinander und lasse dieselben gleich wieder abgehen4 ,kommt das kalte ,wasser in den ,mastdarm1 so hngen sich die ,madenwrmer vom ,after gleichsam aus1 wie der ,blutegel von der ,blutstelle1 wenn ich selbe mit ,salz bestreue4 ,geht das ,klistier gleich wieder ab1 so schwemmt es die losgelsten ,peiniger mit hinaus4 ,wiederholt man dieses zwei- bis dreimal1 so gehen 7das ganze ,verfahren kann wchentlich zwei- bis dreimal stattfinden7 recht viele1 zuweilen alle ab4 ,haben wir es mit ,hmorrhoidalknoten allein zu tun1 so merke man sich folgendes3 von ,stellen1 wo zu viel ,blut hinstrmt1 mu dasselbe abgeleitet werden2 ,gefe1 die zu sehr ausgedehnt wurden und eben deshalb zu weit auseinandergehen1 sind zu verengen1 ,unreinigkeiten und verlegene ,ware auszuscheiden4 ,fr alle diese ,zustnde dient folgende ,anwendung gut3 ,man bereite sich im ,bette einen ,unteraufschlger1 d4 i4 in unserem ,falle ein recht dickes1 vielfach zusammengelegtes1 ins klteste ,wasser getauchtes ,linnen1 so lang1 da es den ganzen ,rcken bedeckt und am untern ,ende bis ber den ,after hinausreicht1 so breit1 da es den ,rcken deckt4 ,darauf lege man sich drei ,viertelstunden lang und wiederhole die ,anwendung wchentlich drei- bis viermal4 ,sollte das ,tuch vor den verflossenen drei ,viertelstunden warm sein1 so werde es entfernt und besser nochmals eingetaucht4 ,als fernere ,anwendung tut es sehr gute ,dienste1 wenn solche ,leidende in der ,woche drei- bis viermal ein ,sitzbad nehmen1 kalt und kurz4 ,man kann dasselbe an einem halben ,tage oder auch nachts vom ,bette aus zwei- bis dreimal wiederholen1 nie lnger als ein bis zwei ,minuten4 ,auch diese ,anwendung wirkt wie die obige zugleich auf die vorhandenen ,hmorrhoiden und deren ,entstehungsursachen im ,unterleibe4 ,wer bei vorhandenen ,hmorrhoiden in jedem ,vierteljahr innerhalb ein bis zwei ,wochen eine der beschriebenen ,kuren durchmacht1 darf sicher sein1 da das bel ohne alle erheblichen ,folgen bleibt und1 wenn es nicht ganz verschwinden sollte1 gewi nie lstig wird4 ,wem solches zu anstrengend erscheint und zu schwer1 dem wei ich in ,gottes ,namen keinen ,rat4 ,bezglich der ,nahrung mache ich nur auf einen ,punkt aufmerksam1 der nach meinem ,dafrhalten nicht genug gewrdigt wird4 ,viele der ,hmorrhoidarier haben angefangen1 statt des modernen ,hausbrotes ,kleienbrot zu essen1 und sie behaupten1 seit dieser ,zeit verspren sie von dem ,leiden durchaus keine erhebliche ,belstigung mehr1 wenn dasselbe auch nicht vollstndig gehoben sei4 ,dieses ,kleienbrot mchte ich sehr empfehlen1 es sollte eine ,zukunft haben4 ,nicht blo bei einzelnen1 allgemeine ,verbreitung sollte es finden 7auch aus anderen ,grnden7 als gesundes1 krftiges ,nahrungsmittel4 ,aber wohl gemerkt1 nur das echte ,kleienbrot1 nicht das verflschte oder nachgeffte6 ,die strafbare ,verflschungssucht hat sich leider auch schon dieses ,artikels bemchtigt4 ,in einer ,grostadt des ,auslandes fand ich einst ,kleienbrot 7dasselbe ist bekanntlich sehr schwer7 so leicht wie anderes ,brot4 ,ich durchschnitt den ,wecken4 ,inwendig war es ,brot wie anderes ,brot2 nur ber die ,rinde her hatte der kluge ,bcker die ,kleie gestreut1 wie man sonst ,kmmel oder ,anis streut4 ,ich fgte meiner ,apotheke zum ,schlusse das ,rezept fr ,kleienbrotbereitung bei2 s4 oben ,s4 #aei4 ,halsbrune4 ,ein ,vater kommt und klagt1 seine ,tochter1 vier ,jahre alt1 habe die ,halsbrune4 ,das ,kind hat es18 sagt er1 gerade wie die drei anderen ,kinder1 welche alle gestorben sind4 ,sie starben sehr schnell2 auch dieses ,kind wird schnell sterben4 ,schon kann es fast nicht mehr atmen und nicht mehr husten4 ,kopf und ,leib sind ganz aufgetrieben4 ,was soll ich tun8 ,vier ,stunden brauche ich1 um den ,arzt zu holen1 und bis dahin ist mein ,kind tot48 ,die ,antwort lautete3 ,hausvater1 gehe gleich heim1 mache etwas ,wasser1 das mit ,essig gemischt ist1 hei1 tauche ein ,handtuch ein1 winde dieses aus und wickle damit den ganzen ,hals des ,kindes gut ein6 ,darber bringe noch ein trockenes ,tuch und lasse den also bergelegten ,wickel drei ,viertelstunden lang liegen6 ,dann tauche das ,tuch von neuem in ,wasser und ,essig6 ,so fahre sechs ,stunden lang fort1 aber alle drei ,viertelstunden den ,umschlag von neuem na machend6 ,nach ,verlauf der sechs ,stunden mache den ,hals frei1 ihn leicht bedeckend6 ,sodann appliziere dem ,kinde mit demselben ,handtuch1 das du zu diesem ,behufe wieder in ,wasser und ,essig eintauchst1 einen kurzen ,wickel6 ,darber lege eine trockene ,hlle und decke das kranke ,kind gut zu1 sorgfltig1 aber nie zu stark6 ,so soll die ,kleine eine ,stunde lang ruhen bleiben4 ,nach einer ,stunde entferne die ,hlle und lasse das ,kind1 nicht mehr als gewhnlich bedeckt1 im ,bette liegen6 ,sollte nach sechs bis acht ,stunden noch schweres ,atmen und ,husten vorhanden sein1 so kannst du den ,umschlag um den ,hals nochmals1 wie oben gesagt1 erneuern und denselben ein bis zwei ,stunden lang umlegen4 ,wenn er nach ,verlauf einer ,stunde recht hei ist und dem ,kinde recht bange werden sollte1 so tauche das ,tuch von neuem ein6 ,du wirst die ,wirkung erfahren48 ,der ,vater tat1 wie ihm befohlen1 und nach #cj ,stunden war das verloren geglaubte ,kind wieder gesund1 frisch und munter4 ,heilung wre auch dann erfolgt1 wenn man das ,tuch in recht kaltes ,wasser 7mit halb ,essig7 eingetaucht und das ,eintauchen alle drei ,viertelstunden erneuert htte4 ,bei ,nichtabnahme der ,hitze htten noch die ,fe bis ber die ,waden mit eingewickelt werden knnen4 ,halsleiden4 ,andreas fngt zu erzhlen an1 wie folgt3 ,ich kann fast nicht mehr reden1 manchmal will's gar nicht mehr gehen4 ,ich hatte so einen arg bsen ,finger4 ,damals habe ich's das erstemal bekommen1 da ich nicht mehr reden konnte2 jetzt wird mein ,finger wieder bs4 ,sonst habe ich den besten ,appetit1 und es fehlt mir gar nichts4 ,der ,arzt hat gesagt1 das ,halszpfchen sei zu lang und msse abgeschnitten werden4 ,das will ich aber nicht tun lassen48 ,das ,aussehen des ,mannes zeigt einen etwas gefllten1 aufgedunsenen ,kopf2 die linke ,seite desselben1 vom ,ohre abwrts1 zeigt eine kleine ,anschwellung4 ,man sieht recht gut1 da das ,normalgesicht etwas gestrt ist1 und ,kopf und ,hals sind mehr noch als im ueren im ,inneren angelaufen1 aufgedunsen1 daher im allgemeinen ,verengung in diesen ,organen1 daher die ,halsbeschwerden4 ,unstreitig ist der kranke ,finger das erstemal nicht gehrig geheilt1 der ,giftstoff nicht ganz entfernt worden4 ,wer den ,krankheitsstoff jetzt vllig ausleitet1 den ,krper subert1 der hat auch dem ,halse geholfen4 ,zu dem ,zwecke wirke man ableitend zuerst auf den ganzen ,krper ein1 sodann im besonderen auf die ,kopfteile4 ,ersteres geschieht durch die ,anwendung des ,sackes und die ,umlegung des ,schals4 ,der ,sack steht dem ,bauersmann am ehesten zu ,gebote4 ,er schlpfe in denselben1 nachdem er ihn zuvor in ,haberstrohabsud eingetaucht hat4 ,dieses tue er drei ,tage nacheinander1 je #a ,stunden4 ,vom vierten ,tage an beziehe er die nicht mehr ungewohnte ,wohnung jeden dritten ,tag4 ,den ,schal trage er tglich eine ,stunde lang4 ,nach vierzehn ,tagen kann er ,ganzwaschungen vornehmen zweimal in der ,woche1 und einmal in der ,woche soll er den spanischen ,mantel tragen4 ,wenn das ,halszpfchen noch ,beschwerden macht1 kann er ein paar ,kopfdmpfe vornehmen1 natrlich an verschiedenen ,tagen4 ,dem bel wurde grndlich gesteuert4 ,ein ,priester erzhlt3 ,im ,laufe des ,sommers #ahhg versprte ich zeitweilig ein leichtes ,schmerzgefhl im ,hals1 das vorbergehend und mit leichtem ,hustenreiz verbunden war4 ,bei lngerem ,reden in der ,katechese1 auf der ,kanzel und im ,beichtstuhl wurde die ,stimme nach und nach kraft- und klanglos und drohte zu versagen4 ,das bel steigerte sich in den ,monaten ,september und ,oktober2 es entstand ein heftiger ,rachenkatarrh1 und der ,arzt fand auch die obere rechte ,lungenspitze affiziert4 ,ein drei monatlicher ,aufenthalt in ,meran1 ,pinseln und ,gurgeln und ,bergsteigen1 nichts vermochte das ,leiden zu entfernen4 ,um ,neujahr herum war ein ,arzt sogar in ,versuchung1 eine kleine ,operation vorzunehmen1 doch unterblieb sie4 ,endlich entschlo ich mich am #be4 ,januar1 da mein ,urlaub dem ,ende zuneigte1 in sehr gedrckter ,stimmung ,meran zu verlassen und ,wrishofen aufzusuchen4 ,die ,wasseranwendungen1 tglich zweimaliger ,obergu und ,wassergehen1 brachten mir alsbald ,erleichterung im ,hals2 der ,schmerz nahm ab1 die ,stimme wurde krftiger und bekam wieder ,klang1 und an ,lichtme vermochte ich schon in ,d4 eine kurze ,homilie und ein ,amt zu halten4 ,aber die ,stimme war noch heiser1 und ich hatte nachher auch eine ganz leichte ,schmerzempfindung im ,hals1 die aber bald wieder aufhrte4 ,von acht ,tagen zu acht ,tagen versprte ich ,besserung4 ,nach drei ,wochen war meine ,stimme so krftig und rein wie frher2 ich konnte wieder in die ,seelsorge eintreten und meinen ,pflichten voll und ganz nachkommen48 ,harnbeschwerden4 ,eiligst wurde ich einst zu einem #gj;jhrigen ,zimmermann gerufen1 um ihn mglichst schnell fr die ,ewigkeit vorzubereiten4 ,er habe1 hie es1 entsetzliche ,schmerzen1 er knne nicht mehr ,wasser machen4 ,bald stand ich im ,hause des ,kranken4 ,allein als ,seelsorger konnte ich nichts machen2 denn der ,mann lief in seinem ,zimmer umher und schrie vor ,schmerzen2 keinen ,augenblick konnte er ruhig bleiben4 ,mit ihm jammerte und weinte seine ,frau1 die ratlos dasa4 ,ich gab ihr an1 eiligst strudelndes ,wasser zu machen und zugleich einen ,leibstuhl herzurichten4 ,in den ,topf solle sie eine ,handvoll ,zinnkraut bringen4 ,ich bemerke1 da der ,arzt zwei ,stunden weit entfernt wohnte1 und gewi htte derselbe den ,mann nicht mehr unter den ,lebenden getroffen4 ,das ,wasser sprudelte1 die ,frau go es in den ,topf ber das ,zinnkraut4 ,der ,kranke ging auf den ,stuhl und lie den heien ,zinnkrautdampf die schmerzenden ,stellen beruchern4 ,so solle er1 befahl ich1 #bj-cj ,minuten sitzen bleiben und darauf ins ,bett gehen4 ,in einer ,stunde1 fgte ich bei1 werde ich wieder kommen und ihn zum ,sterben vorbereiten4 ,nach einer ,stunde kam ich1 fand den ,mann aber ganz ruhig im ,bette in groem ,schweie4 ,freudigst erzhlte er mir1 es seien schon zwei ,liter ,wasser abgegangen1 und er fhle nicht mehr die geringsten ,schmerzen4 ,die ,vorbereitung zum ,sterben konnte unterbleiben4 ,tags darauf nahm der ,mann nochmals so einen ,dampf zwanzig ,minuten lang2 am dritten ,tag hielt er ,rasttag1 und am vierten ging er wieder an sein gewohntes ,handwerk4 ,der ,mann hatte sich erkltet und so das bel sich zugezogen4 ,unglaublich ist es1 was so ein einfaches ,krutlein1 schnell und richtig angewendet1 in den bittersten ,leidensstunden an ,hilfe bringt4 ,ein ,bauer bekam ein hnliches ,leiden4 ,beim grten ,drang und unter namenlosen ,schmerzen wurde ihm vom ,arzte mit dem ,katheter ,wasser abgezogen4 ,der ,katheter brach1 und zu dem alten ,leiden kam ein neues1 fast noch furchtbareres4 ,es war ein ,martyrium1 bis endlich das abgebrochene ,stck aus dem ,leibe war herausgebracht worden4 ,eine schreckliche ,entzndung bildete sich1 so da an einen ,katheter nicht mehr zu denken war4 ,der ,arzt suchte durch ein ,instrument in die ,blase einzudringen4 ,doch der zweimalige ,stich milang1 und der ,arzt ordnete an1 der ,kranke solle schleunigst auf den ,tod vorbereitet werden1 ,rettung sei keine mehr mglich4 ,der betreffende ,priester kam bald4 ,zufllig hatte dieser von dem ,mittel gehrt1 mit dem ich den ersten ,fall geheilt4 ,rasch wurde es auch hier angewendet1 und die ,wirkung blieb nicht aus4 ,die ,blase entleerte sich1 alle ,entzndung hob sich1 und der ,kranke wurde vollstndig gesund4 ,tglich nahm er zwei solcher ,dmpfe4 ,noch kann empfohlen werden1 neben der uerlichen ,anwendung aus ,zinnkraut einen ,tee zu machen und diesen ,tee 7tglich eine ,tasse auf zwei bis drei ,portionen verteilt7 zu trinken4 ,ein armer ,taglhner hatte mehrere ,wochen hindurch groe ,beschwerden der angegebenen ,art4 ,das bel steigerte sich von ,tag zu ,tag4 ,er wendete ,zinnkraut-,dmpfe an2 doch sie wollten dieses ,mal so gute ,wirkung nicht hervorbringen4 ,die ,dmpfe allein waren zu schwach1 ihre ,wirkung mute durch eine weitere ,anwendung verstrkt werden4 ,so wurde ,zinnkraut ausgesotten1 ein vierfach zusammengelegtes ,linnen in den heien ,absud getaucht1 dieses etwas ausgewunden und so auf die leidende ,stelle gelegt4 ,tglich ein ,zinnkrautdampf und tglich eine solche ,auflage whrend zwei ,stunden1 das gengte4 ,in wenigen ,tagen war das bel geheilt4 ,erkltung1 wie beim ersten ,fall1 war auch hier die ,ursache des ,leidens1 wenn auch nicht die einzige ,ursache2 ,nebenumstnde traten hinzu4 ,der freigewordene ,urin lie erkennen1 da viel ,krankes8 im ,innern gelst wurde4 ,bei einem hnlichen ,falle habe ich statt des ,zinnkrautes warmes ,wasser1 mit ,essig gemischt1 angewendet4 ,die also genetzten und bergelegten ,tcher taten dieselbe gute ,wirkung4 ,eine ,hausmutter lag schon neunzehn ,wochen zu ,bette und gebrauchte immer rztliche ,hilfe4 ,die rzte erklrten das bel als ,blasenkrebs4 ,die ,schmerzen waren oft so gro1 da die ,nachbarn die arme ,frau schreien hrten4 ,an ein ,aufkommen wurde lngst nicht mehr gedacht4 ,ich riet dem armen ,weibe1 es solle ,zinnkraut sieden1 ein ,tuch in den ,absud tauchen1 in das etwas ausgewundene ,tuch das ausgekochte ,zinnkraut selbst legen1 einbinden und so vorne auf die schmerzhafte ,stelle legen oder binden4 ,nach der ersten ,anwendung fhlte die ,kranke ,linderung4 ,sie tat so fnf ,tage lang1 drei- bis viermal tglich1 jedesmal gut gemessene zwei ,stunden4 ,dreimal tglich nahm die ,frau auch innerlich ,zinnkrauttee4 ,am fnften ,tage ging ein ,salzstein ab unter unsglichen ,schmerzen4 ,an dem ausgeschiedenen ,steine konnte man recht deutlich sehen1 da sich ,teile davon abgelst hatten4 ,das bel war grndlich kuriert1 der fatale ,krebs mitsamt den ,scheren richtig gefangen4 ,ein #fd ,jahre zhlender ,mann1 sonst krftig und gesund1 konnte nicht mehr das ,wasser lassen4 ,er lie den ,arzt rufen4 ,dieser gebrauchte den ,katheter und erklrte1 da es fr dieses bel keine ,medizin mehr gebe4 ,in der ,tat mute er alle #bd ,stunden zu der unliebsamen ,operation geholt werden4 ,nach vier ,tagen stellte sich im ganzen ,krper des ,mannes groe ,fieberhitze ein1 und1 was ganz fatal war1 er sollte nichts trinken4 ,zwei bel qulten so den armen ,krper4 ,der ,arzt hatte wenig1 fast keine ,hoffnung mehr4 ,ich wurde befragt und gab den ,rat1 der ,kranke solle mit dem ,rcken auf ein mehrfach zusammengelegtes1 in warmes ,wasser getauchtes ,linnen sich legen1 drei ,viertelstunden lang1 dasselbe ,tuch sodann neu eingetaucht dem ,unterleibe applizieren 7,unter- und ,oberaufschlger7 in der ,dauer einer ,stunde4 ,schon nach der ersten ,anwendung gingen #a ,liter ,wasser ab4 ,dieselbe wurde im ,anfange tglich zweimal1 nach einiger ,zeit nur einmal erneuert4 ,nach innen nahm der ,patient tglich in drei ,portionen oder ,abstzen eine ,tasse ,tee von ,zinnkraut1 ,wacholderbeeren oder ,attichwurzeln 7fnf ,minuten in ,wasser gesotten74 ,rosmarin1 in ,wein angesetzt1 selbst ,wacholderbeeren allein1 in ,wasser gesotten und als ,tee getrunken1 htten gleichfalls gute ,dienste getan4 ,das erste bel mit seinen ,schmerzen lie nach1 auch die ,hitze verschwand gnzlich4 ,der ,mann fhlt sich seit dieser ,kur gesnder als frher4 ,ein ,bauer1 ungefhr #db ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich bin seit vier ,jahren leidend1 und mein ,leiden steigert sich von ,monat zu ,monat2 ich habe ,beschwerden beim ,wassermachen4 ber eine halbe ,stunde auszuhalten ist mir unmglich1 und wenn es lnger andauert1 so steigert sich das ,leiden derart1 da ich heftige ,krmpfe bekomme1 und erst wenn diese ,krmpfe ausgetobt1 geht nur wenig ,wasser ab4 ,ich habe schon viele rzte gehabt1 geholfen hat gar nichts2 habe #hj ,flaschen ,mineralwasser getrunken auf ,empfehlung eines ,mnchener ,arztes2 ein klein wenig half es1 aber das bel ist nicht im geringsten gehoben4 ,ich mu jede halbe ,stunde die ,nacht hindurch aufstehen1 und dann geht ein wenig ,wasser ab1 und geschieht dies nicht1 so mache ich das ,leiden immer noch bitterer4 ,ich bin sonst ganz gesund1 habe1 wie jedermann sagt1 ein gutes ,aussehen1 trinke selten ,bier2 es wird darauf nur noch schlimmer1 und ich war nie besonders daran gewhnt4 ,was ist zu tun88 ,anwendung3 #a7 ,in der ,woche zwei warme ,bder von gesottenem ,haberstroh1 #cj-cb2 zehn ,minuten ins warme1 dann eine halbe ,minute ins kalte1 dann wieder zehn ,minuten ins warme ,bad1 so dreimal4 #b7 ,die brigen ,tage1 an jedem ,tag ein kurzer ,wickel von unter den ,armen bis an die ,knie1 ebenfalls in ,haberstrohwasser getaucht1 wenn's geht1 eine ,stunde lang2 so #ab-ad ,tage fortmachen4 #c7 ,tglich drei kleine ,tassen ,tee trinken von ,zinnkraut und ,wacholderbeeren1 zehn ,minuten lang gesotten4 ,ein ,knecht bekam groe ,beschwerden im ,urinieren4 ,es ging nur wenig und langsam ,harn ab und unter heftigen ,schmerzen4 ,der ,arzt erklrte1 nicht anders helfen zu knnen als durch ,entleerung mit ,katheter einige ,zeit hindurch jeden zweiten ,tag4 ,das bel nahm indes immer mehr zu1 die ,schmerzen steigerten sich4 ,der ,knecht nahm nun tglich zweimal je #be-cj ,tropfen von ,wacholder- und ,hagebutten-,geist in einem ,weinglas voll ,wasser4 ,schon in einem halben ,tage merkte er ,besserung1 nach zehn ,tagen war das bel ziemlich gehoben4 ,zur ,abwechslung nahm er noch weiter den einen ,tag ,wermuttropfen statt der obigen und wurde so in kurzer ,zeit befreit4 ,recht empfehlenswert ist fr solche ,zustnde1 fr ,blasenleiden1 berhaupt fr ,grie1 einen ,absud zu trinken von ,blttern des schwarzen ,johannisbeerstrauches4 -- ,solcher ,tee hat selbst in ganz schwierigen ,fllen schon vorzgliche ,dienste getan4 ,heiserkeit4 ,ein ,mdchen mit elf ,jahren hatte die ,stimme seit mehreren ,monaten so verloren1 da sie nur mit grter ,mhe auf krchzende ,weise sich verstndlich machen konnte4 ,die ,farbe war ganz wei1 die ,augen blulich1 und dabei bemerkte man hochgradige ,abmagerung und ,entkrftigung4 ,die ,naturwrme war wie verschwunden1 auch kein ,appetit war mehr da auer zu etwas ,bier und ,wein4 ,innerhalb zwei ,monaten war das ,mdchen gnzlich geheilt und gekrftigt1 und zwar durch folgende ,anwendungen3 #a7 ,tglich zwei- bis viermal barfu im ,gras gehen4 #b7 ,in der ,woche drei- bis viermal einen ,schal umlegen4 #c7 ,in jeder ,woche viermal ein ,sitzbad4 #d7 ,bei warmer ,temperatur whrend der letzten drei ,wochen im ,sonnenwasser baden1 dreimal wchentlich4 ,die ,kost bestand in einfacher ,hausmannskost1 besonders in ,milch1 halbtageweise einen ,elffel voll jede ,stunde4 ,nach eingetroffener ,nachricht ist das ,mdchen jetzt ganz wohl und gesund4 ,ein geistlicher ,herr litt an ,heiserkeit1 und zwar stets vom ,oktober bis ,mai4 ,er versuchte alles1 zog mehrere rzte zu ,rate1 aber umsonst4 ,das ,leiden blieb das alte vierzehn ,jahre hindurch4 ,endlich suchte er bei mir ,hilfe1 und in auffallend kurzer ,zeit bekam er sie4 ,der ,herr mute tglich bis an die ,knie ins ,wasser stehen und zugleich beide ,hnde in dasselbe halten4 ,auerdem mute er ,ganzwaschungen vornehmen1 meistens beim ,aufstehen oder whrend der ,nacht beim ,aufwachen4 ,schon nach zwlf ,tagen war das jahrelange ,leiden gnzlich verschwunden1 und seit #af ,jahren hat es sich nie wieder eingestellt4 ,ein ,beweis1 wie grndlich das ,wasser heilt4 ,herzleiden4 ,unzhlig viele in unseren aufgeregten ,zeiten lebende ,menschen werden als nerven-1 magen- und herzleidend bezeichnet4 ,das ,herz1 der ,magen und die ,nerven1 das sind die ,sndenbcke1 die fr gar vieles herhalten mssen4 ,wenn einer #bj1 #cj ,jahre gesund war1 wenn er bis dahin1 ich mchte sagen1 gar nie fhlte1 wo sein ,herz liegt1 und er fngt zu krnkeln an1 da soll's auf einmal ein ,herzleiden sein1 vielleicht gar noch ein organischer1 unheilbarer ,herzfehler4 ,wohlfeile ,ausreden6 ,meine ganze1 bisherige ,erfahrung -- es sind mir unzhlige solche ,flle vorgekommen -- strafte die meisten dieser ,herzfehler1 ob sie nun an den ,adern1 an den ,klappen oder anderswo liegen sollten1 ,lgen4 ,unter hundert ,fllen1 in denen die ,betreffenden selbst sich entweder fr herzleidend hielten oder dafr gehalten wurden1 fanden sich ganz auffallend wenige mit wirklichen1 ausgebildeten ,herzleiden behaftete ,patienten vor4 ,das ,herz gehrte mit zu den gesndesten ,organen2 aber das ist wahr1 es geschahen ,einflsse1 ,einwirkungen auf das ,herz1 die es fr den ,augenblick leidend machten4 ,die gesndeste ,katze wird schreien1 wenn man sie in den ,schwanz kneift4 ,die beste ,uhr wird nicht mehr gehen1 wenn ich die ,uhrgewichte aushnge4 ,torheit wre es1 zu sagen1 die ,uhr sei schlecht4 ,die wundervollste ,flte hat ausgeblasen1 wenn ich die ,klappen zubinde oder verrosten lasse4 ,das gesndeste ,herz kann in seiner ,ttigkeit gehemmt1 gestrt werden1 wenn irgend ein ,feind1 der im ,krper sitzt1 ihm sozusagen den ,hals zuschnrt4 ,man suche diesen ,feind1 man hebe gewisse belstnde1 und keine ,spur eines ,herzleidens wird mehr vorhanden sein4 ,mich bringt es immer auf1 wenn es nur heit3 ,herzleiden1 ,herzleiden6 ,man ngstigt ohne ,grund die ,leute und fgt ,aufregung zu der leider schon in bergengendem ,mae vorhandenen ,aufregung4 ,ein ,mann1 in den besten ,jahren stehend1 klagte mir1 er habe nach ,aussage der rzte ein ,herzleiden2 das ,herz dehne sich zu sehr aus4 ,ich erkundigte mich genau1 ob er je krank gewesen sei4 ,er verneinte dieses1 fgte aber nach einigem ,besinnen bei1 das msse er sagen1 er habe an einem ,fu 7,bein7 unter der ,kniebeuge einen ,ausschlag4 ,das war mir genug4 ,die krftige ,mannesnatur selbst hatte sich in der wunden ,stelle sozusagen den ,kanal gegraben1 durch welchen sie die ungesunden ,sfte aus dem ,krper ausschied4 ,meine ,aufgabe bestand einzig darin1 der sich selbst heilenden ,natur ,kanal-,reinigungsdienste zu tun1 d4 h4 mitzuhelfen1 da ja aller kranke ,stoff recht rasch und grndlich hinausgeworfen werde4 ,auf das ,herz geschah nicht die geringste ,einwirkung4 ,der ,kranke bemerkte noch3 so oft der ,ausschlag strker auftrete1 sei's ihm um die ,herzgegend herum ganz wohl2 wenn der ,ausschlag aber ganz oder grtenteils verschwinde1 dann stelle sich jedesmal ein frchterliches ,herzklopfen ein4 ,das war alles ,wasser auf meine ,mhle4 ,der ,mann erhielt in der ,woche zwei kurze ,wickel1 einen ,unterwickel1 einen spanischen ,mantel und einen ,fudampf4 ,wurde durch den spanischen ,mantel auf den ganzen ,krper auflsend und ableitend eingewirkt1 so durch den kurzen ,wickel hauptschlich auf den ,unterleib4 ,der ,unterwickel vollendete die ,arbeit des kurzen ,wickels1 und der ,fudampf zog den etwa noch vorhandenen ,krankheitsstoff mit nachhaltiger ,wirkung nach unten4 ,in ungefhr drei ,wochen schied der ,krper beraus viel1 ich hoffe1 alles ,ungesunde aus4 ,das ,herzleiden war spurlos verschwunden4 ,wenn demnach in frherer ,zeit und auch nach ,heilung des kranken ,krpers kein ,herzleiden da war1 kann und darf ich da nicht mit ,fug und ,recht behaupten1 da berhaupt niemals und zu keiner ,zeit ein solches vorhanden gewesen ist8 ,nachts #aj ,uhr wurde ich zu einer ,hausmutter gerufen1 die nicht mehr reden konnte des schweren1 harten ,atems wegen4 ,der ,herzschlag war so stark1 da man seine ,bewegung auf der ,bettdecke ganz gut bemerkte und sein ,hmmern selbst in einiger ,entfernung deutlich hrte4 ,im ,gaumen der ,kranken schmeckte es ganz s2 sie selbst frchtete am ,blutsturze zu sterben1 woran auch ihre ,mutter in demselben ,jahre bereits gestorben war4 ,der behandelnde ,arzt erklrte1 es seien mehrere ,leiden vorhanden1 in erster ,linie aber ein ,herzleiden4 ,die ,hnde und die ,fe waren ganz kalt1 und fortwhrend qulte ein ,drang zum ,husten4 ,hnde kalt1 ,fe kalt1 ungewhnlich starker ,herzschlag6 ,was besagt dieses8 ,es mu wohl alles ,blut von der ,ferne 7den ,extremitten7 seiner ursprnglichen ,heimat1 dem ,herzen1 zugelaufen sein4 ,und es sucht wieder einen ,ausweg4 ,daher das ,klopfen und ,hmmern1 als wollte es gleichsam die ,riegel 7die ,klappen7 und die ,herztore sprengen4 ,du hast ja schon gesehen1 was fr einen ,spektakel es gibt1 was fr ein ,brausen und ,tosen1 wenn bei starkem ,regen das ,wasser an einen ,ort zusammenstrmt und keinen ,ausweg mehr findet4 ,mit ,gewalt will es sich ,bahn brechen4 ,der frchterliche ,herzschlag der ,frau wurde in fnf ,minuten dadurch bedeutend vermindert1 da ein doppelt zusammengelegtes nasses ,handtuch auf den ,unterleib gelegt wurde1 wohin das ,blut1 welches sich1 gut behandelt1 wie ein ,kind an der ,hand fhren lt1 bald eine ,ableitung fand4 ,nach zehn ,minuten war der ,herzschlag ruhig2 dem ,herzen1 worin der ,hauptfehler steckte1 fehlte schon nichts mehr4 ,die ,kranke nahm als weitere ,anwendungen am ersten ,tage im ,bette zwei ,ganzwaschungen vor2 am zweiten ,tage bekam sie den spanischen ,mantel1 am dritten einen ,kopfdampf1 am vierten einen ,fudampf4 ,in dieser ,reihenfolge setzte sie die bungen eine ,zeitlang fort4 ,der ,unterleib1 der am lngsten nicht ,vernunft annehmen wollte1 war der ,hauptbeltter und bei dem heftigen berfalle in der ,nacht jedenfalls der ,rdelsfhrer und ,anstifter gewesen4 ,das ,wasser indessen khlte zuletzt auch ihm das ,mtchen1 und alles war wieder gut1 sehr gut auch das ,herz1 dem1 so viel ich wei1 auch spter nie mehr etwas gefehlt hat4 ,ein ,herr von ,stand war lngere ,jahre schon leidend und konnte nur mit groer ,mhe seinem ,berufe nachkommen4 ,eine ungewhnliche ngstlichkeit vermehrte seine ,peinen4 ,das kleinste ,vorkommnis brachte ihm ,herzklopfen1 ,erregtheit1 ,furcht4 ,seine ,umgebung mute sehr vorsichtig sein im ,berichterstatten3 ,freude und ,leid bewirkten stets ,strungen im ,herzschlag4 ,zur ,sommers- wie ,winterszeit mute geheizt werden1 und es erheischte ein fortwhrendes ,aufpassen1 da die ,zimmer ja stets ihren bestimmten ,wrmegrad hatten4 ,die berhmtesten rzte wurden zu ,rate gezogen2 sie kamen bei den ,beratungen darber berein1 der ,patient habe1 abgesehen von angegriffener ,lunge1 ,leber und ,hmorrhoiden1 einen organischen ,herzfehler1 der wohl mit einem ,herzschlage enden werde4 ,der ,herr starb wirklich4 ,des merkwrdigen ,leidens wegen wurde der ,leichnam seziert4 ,und was stellte sich heraus8 ,da ,lunge1 ,leber und ,herz mit zu den gesndesten ,organen gehrten1 da sich nur um das ,herz eine ,masse von ,speck angesetzt1 desgleichen auf der ,brust eine ,schichte ,speck gebildet hatte4 ,der ,herr starb also eigentlich an ,blutmangel4 ,das ,blut ging aus1 da es durch ,muskel- und ,speckbildung gnzlich absorbiert1 aufgezehrt wurde4 ,ein ,arzt selbst1 der dabei war1 hat mir dieses erzhlt1 und hat hinzugefgt3 ,bei diesem ,falle ist die ,wissenschaft wieder einmal grndlich betrogen worden48 ,ein ,mdchen klagt3 ,so oft ich schnell gehe oder ber etwas erschrecke oder etwas frchte1 desgleichen so oft ein ,unglck erzhlt wird1 fhle ich stets einen argen ,druck in der ,herzgegend1 und das ,herz klopft so heftig1 da ich ,furcht bekomme1 ich msse pltzlich sterben4 ,dabei werden ,hnde und ,fe kalt1 und in das ,herz kommt eine groe ,hitze4 ,ich habe eben1 wie mir auch von zwei rzten gesagt worden ist1 ein ,herzleiden48 ,ein ,herzleiden natrlich1 was knnte es denn anders sein8 ,wie klar1 wie sonnenklar liegt hier die ,sache6 ,wenn ein ,kind unter der ,haustre sitzt1 und es kommt ein groer ,hund1 da schreit es1 springt auf und flieht erschreckt in das ,haus hinein und ruft3 ,mutter1 ,mutter68 ,und wenn das arme ,herz durch besondere ,ereignisse erschreckt wird1 dann schreit und springt es gleichsam auf in heftigem ,pochen1 und das ,blut flieht von den ,haustren1 den ,ausgngen des ,krpers1 den ,extremitten1 ins ,haus1 ins ,herz hinein1 und dieses klopft dann noch mehr und schreit1 da man es streckenweit hrt4 ,was ist da ,auffallendes1 wo ist da ein ,herzleiden8 ,das ,mdchen soll zu allererst alle unntzen und schdlichen ,einmummungen und ,einhllungen usw4 ablegen1 dann mit leichteren ,abhrtungsmitteln beginnen4 ,das zarte ,wesen wird dann nicht mehr vor jedem ,bellen eines ,hundes1 vor jedem ,pfiff der ,lokomotive scheu werden4 ,tglich dreimal je eine ,minute ins kalte ,wasser stehen bis ber die ,waden1 ebenso oft die ganzen ,arme ins kalte ,wasser halten -- das sind vortreffliche ,strkungsmittel4 ,sollte es zu kalt dnken1 so kann das naive ,ding ja etwas auf das kalte ,wasser blasen1 es wrmend anhauchen4 ,probatum est6 ,diese bungen whren eine ,woche4 ,dann kann sich die ,kranke dreimal in der ,woche nachts vom ,bette aus schnell mit kaltem ,wasser ganz abwaschen und einmal wchentlich bis unter die ,arme ins frische ,wasser gehen1 nur eine halbe ,minute lang1 dabei den ,oberkrper krftig abwaschen4 ,diese bungen fllen die zweite ,woche4 ,in der dritten und vierten ,woche endlich soll die ,kranke tglich zwei ,ober- und ,untergsse sich geben lassen und darauf durch ,bewegung oder ,arbeit sich zu erwrmen trachten4 ,in sechs ,wochen war das ,mdchen gesund1 und alle ,herzbelskrupel waren weggewaschen4 ,ein ,frulein kommt und bittet um ,hilfe4 ,es erzhlt also3 ,ich habe den ,kurs als ,musiklehrerin mit der ersten ,note bestanden1 und sechs ,jahre lang habe ich ,musik gelehrt in einem ,ordensinstitute4 ,jetzt habe ich so viel ,kopfleiden1 da ich kaum mehr ein ,instrument hren kann1 weder ,orgel noch ,klavier noch ,violine4 ,selbst die ,glcklein am ,altare geben mir heftige ,stiche im ,kopfe4 ,die rzte nennen meinen ,zustand ein ,nerven- und ,herzleiden4 ,gesund wre ich ins ,kloster aufgenommen worden2 so aber bin ich berufs-1 selbst brotlos und leide unsgliche krperliche und geistige ,schmerzen48 ,der ,erzhlerin entgegnete ich3 ,ihnen kann ich nicht helfen4 ,sie mssen sich anderswo ,hilfe suchen48 ,auf die ,frage1 warum ich denn gerade ihr eine so harte ,antwort gebe1 sagte ich rundweg3 ,sie werden als ,stadtfrulein mit hheren ,studien1 mit solchen ,sprach- und ,musikkenntnissen doch nicht tun1 was ich haben will2 im brigen ist ,ihr wenn auch tief beklagenswerter ,zustand heilbar48 ,rasch entschlossen erklrte sie3 ,um gesund zu werden1 werde ich tun1 was immer ,sie verlangen48 ,und sie hat ,wort gehalten4 ,ich schickte sie zehn ,tage lang mit den weiblichen ,dienstboten -- es war ,mrz -- auf die ,wiesen hinaus1 dort solle sie barfu gehen4 ,tglich bekam sie zu allmhlicher berleitung ins ,kalte ein warmes ,fubad und einen ,obergu4 ,statt des warmen ,fubades kniete sie nach sechs ,tagen tglich ins ,wasser1 so da das ,wasser bis an die ,magengegend reichte4 ,feldarbeit machte sie der ,bewegung wegen mit1 so weit bung und ,kraft es erlaubten4 ,nach zehn ,tagen kehrte das ,frulein zu einem ,wohltter zurck1 welcher ihm die ,studien ermglicht und auch die ,wasserkur angeraten hatte4 ,sie setzte all die bungen1 aber auch mit ,lust und ,freude die liebgewonnenen ,haus- und ,feldarbeiten fort4 ,statt des ,geigenbogens und der ,klavier- und ,orgelhefte nahm sie fleiig ,spaten1 ,rechen und ,gabel in die ,hand4 ,je mehr der ,krper aufhrte1 schwach und siech zu sein1 um so mehr1 in demselben ,grade schwanden auch das ,nerven- und ,herzleiden und alle sie begleitenden ,beschwerden4 ,nach vier ,monaten haben auch die letzteren aufgehrt1 und die ,frische und die ,gesundheit der ,kindheit waren wiedergekehrt4 ,ein ,studierender der ,theologie kam und fragte mich1 was er anfangen solle2 es gehe bei ihm nicht mehr so recht aufeinander1 und die rzte sagten1 er habe neben anderem ein ,herzleiden4 ,so gerne wre er ,priester geworden1 aber bei solchem ,kopfweh1 bei solchem ,herzklopfen und der damit verbundenen ,beengung und ,bangigkeit hre einfach alles auf4 ,alles1 was er sehe und hre1 komme ihm nur als ,schein vor4 ,ich riet dem ,patienten1 er solle seinen ,krper vernnftig abhrten4 ,das tue ihm nichts1 denn er sei gut gebaut4 ,spter solle er das ,fach whlen1 welches ihm gefalle4 ,nach wenigen ,wochen setzte er seine ,studien fort und wurde nach zwei ,jahren ,priester1 und wenige seiner ,kursgenossen werden ihn an ,gesundheit und ,kraft bertreffen4 ,jeden ,morgen ging der junge ,herr ber eine halbe ,stunde barfu im ,morgentau1 tglich stieg er ins ,wasser bis an die ,magengegend mit ,waschung des ,oberkrpers4 ,leichte ,arbeiten ersetzten ihm die ,bewegung1 wenn ihm der ,regen seinen ,lieblingswunsch1 die ,wlder aufzusuchen1 benahm4 ,zur ,strkung gebrauchte er spter reichliche ,obergsse1 tglich einen1 oft zwei1 im ,wechsel mit ,halbbdern4 ,kopf- und ,herzleiden verschwanden mit der ,zunahme der allgemeinen ,krperkraft4 ,hexenschu4 ,agatha kommt und erzhlt3 ,mein ,mann hat heute nacht1 ich wei nicht wie1 schreckliche ,schmerzen auf dem ,rcken zwischen den ,schulterblttern bekommen4 ,der ,schmerz reicht bis an die rechte ,schulter4 ,er schreit oft vor ,schmerzen1 wenn er sich bewegen will4 ,es ist ihm gar nicht mglich1 aufzusitzen4 ,diesen ,hexenschu hat er schon fters bekommen1 aber noch nie so stark4 ,was soll er wohl tun88 ,antwort3 ,wenn der ganze ,rcken alle ,stunden mit warmem ,wasser und ,essig gewaschen und ordentlich zugedeckt wird1 so wird der ,schmerz bald verschwinden4 ,es knnten auch warme berschlge gemacht und nach jeder ,stunde gewechselt werden4 ,in drei bis vier ,stunden ist gewhnlich das bel der ,hauptsache nach gehoben4 ,man kann noch zweimal mit warmem ,wasser und ,essig den ,rcken waschen4 ,der ,hexenschu ist hufiger auf dem sogenannten ,kreuze und verursacht groe ,schmerzen4 ,auch hier hilft wieder am ehesten3 auf ein warmes ,tuch sich zu legen1 das in heies1 mit ,essig vermischtes ,wasser getaucht ist4 ,es reicht auch hier gewhnlich aus1 die ,unterlage zwei- bis dreimal1 nach je einer ,stunde frisch einzutauchen4 ,hftnerven-,entzndung 7,ischias74 ,ein ,beamter litt ber ein ,vierteljahr an heftigen ,schmerzen im linken ,schenkel bis hinunter zu den ,kncheln4 ,er hatte alles ,mgliche angewendet2 zuletzt wurde ihm empfohlen3 ,warmhalten und ,ruhe1 -- das seien die einzigen ,mittel zur ,heilung4 ,so suchte der ,herr seine leidenden ,stellen mglichst zu erwrmen durch warme ,tcher1 warme ,platten1 und zuletzt nahm er noch ganz warme ,bder1 so warm er sie ertragen konnte4 ,die ,schmerzen jedoch steigerten sich1 die ,krfte nahmen zusehends ab1 das ,krpergewicht verringerte sich um mehr als einen halben ,zentner1 und er konnte selten eine ,stunde schlafen4 ,endlich fate er ,mut1 das ,mittel zu gebrauchen1 das er am meisten gefrchtet hatte3 das kalte ,wasser4 ,tglich bekam er zwei oder drei ,anwendungen3 #a7 einen ,rckengu am ,vormittag1 #b7 nachmittags ,obergu2 am zweiten ,tag3 am ,morgen ,obergu1 nachmittags ,rckengu2 jeden zweiten oder dritten ,tag ein ,halbbad2 mitunter auch ,barfugehen1 also ,abhrtung4 ,gleich nach dem ersten ,gu konnte der ,patient nachts vier ,stunden schlafen2 so gewann er ,schlaf1 besseres ,aussehen1 mehr ,appetit4 ,in vier ,wochen hatte seine ,krankheit kaum noch ,bedeutung1 und in sechs ,wochen war er vollstndig geheilt4 ,ein ,professor aus ,ungarn leidet seit sieben ,jahren an ,hftnervenschmerzen und besuchte deshalb verschiedene ,bder3 ,ofen1 ,teplitz1 ,heviz u4 a41 jedoch ohne ,erfolg1 gebrauchte auch ,dampfbder4 ,seit zwei ,jahren leidet er an ,schlaflosigkeit4 ,appetit ist gut1 ,stuhl stets angehalten1 ,blhungsbeschwerden1 ,kopf eingenommen1 am meisten in der ,frhe4 ,besonders klagt der ,patient ber auerordentliche ,empfindlichkeit gegen ,temperaturvernderung und anhaltendes ,kltegefhl am ganzen ,krper1 obwohl er seit drei ,jahren immerwhrend ,jgersche ,wollkleidung trug4 ,ferner bestanden talgartige ,ausscheidungen auf der ,haut und unangenehme ,feuchtigkeit der ,hnde4 ,er bekam hier folgende ,anwendungen3 ,jede ,nacht ,ganzwaschung2 vormittags ,obergu2 nachmittags ,rckengu2 alle zwei ,tage ein ,halbbad2 ,kniegsse2 auch ,sitzbder gegen die ,verstopfung4 ,der ,erfolg war ein vortrefflicher innerhalb #bd ,tagen4 ,nach dem vierten ,tage schon trat ruhiger1 die ganze ,nacht anhaltender ,schlaf ein und blieb seitdem gut4 ,das langwierige ,ischiasleiden ist ganz gewichen4 ,die ,haut ist auch wieder normal4 ,der ,herr ist berglcklich4 ber seine jetzige ,bekleidung rhmt er3 ,ich trage so leichte ,kleidung1 auch an khlen1 regnerischen ,tagen1 als jemand im ,hochsommer haben kann3 leinenes ,hemd1 leichte ,socken1 und fhle mich dabei so warm und bin gar nicht mehr empfindlich gegen ,witterungseinflsse2 es kommt mir alles wie ein ,wunder vor48 ,hypochondrie4 ,mit den ,hypochondern wie mit den ,skrupulanten habe ich stets inniges ,mitleid4 ,es ist eben ein ,hypochonder1 ein ,skrupulant68 ,tausendmal kann man dieses hren4 ,eine wohlfeile und fade ,rede6 ,und dann lacht man noch dazu und tut dem ,armen in liebloser ,weise oft recht wehe4 ,gerade diese ,kranken verdienen unser grtes ,mitleid und unsere regste ,teilnahme4 ,ich frage mich immer3 ,war dieser ,hypochonder 7dasselbe tue ich bei ,skrupulanten7 einmal ein normaler ,mann8 ,gab es eine ,zeit1 wo er vernnftig dachte und wacker arbeitete88 ,wenn ich nun bejahende ,antwort erhalte1 dann wre es doch von meiner ,seite unvernnftig1 zu glauben1 diesem ,menschen fehle nichts1 er treibe solche ,torheiten1 solches ,selbst- und anderer ,martyrium aus reinem ,vergngen4 ,ich mu mir vielmehr sagen3 ,mit diesem guten ,mann mu im ,innern1 im ,krper oder im ,geist eine ,vernderung vorgegangen sein1 d4 h4 er mu recht krank sein1 daher solche ,erscheinungen4 ,und ich fahre also fort3 ,suche man das1 was sich gendert hat1 zu heilen1 den frheren gesunden ,verstand wieder herzustellen2 das ,hypochonderwesen hrt dann von selbst auf4 ,gerade die tchtigsten ,leute1 die sich durch ,studium viel abmhen1 verfallen oft in diese ,art ,gemtskrankheit4 ,es wird ihnen wie eingeblasen4 ,im bestgebauten ,hause kann pltzlich was ausbrechen4 ,nach meiner ,ansicht ist bei der ,hypochondrie1 wie bei jeder ,geistes- und ,gemtskrankheit1 die ,wurzel des bels stets im ,krper1 im kranken ,krper zu suchen4 ,nur bei solcher ,auffassung wird man sicher und mit ,erfolg heilen4 ,man suche bei solchen ,kranken das ,schlaffe zu wecken1 das ,geschwchte zu strken1 das ,unttige wieder in bessere ,bewegung zu bringen2 mit einem ,worte3 man bringe den ,blutlauf in das richtige ,geleise1 und der ,hypochonder wird geheilt sein4 ,ich kannte einen ,mann von herrlichen ,geistesgaben4 ,viele1 viele ,jahre lebte er ganz glcklich in seinem ,berufe und tat mit ,leichtigkeit und ,begeisterung ,arbeit fr ,zwei4 ,auf einmal ward er ,hypochonder und kam so weit1 da er um seine ,berufsarbeiten sich nicht im mindesten kmmerte1 alles scheute und frchtete1 jede ,gesellschaft floh4 ,statt der ,hilfe1 der ,teilnahme1 der er mehr als jeder andere bedurfte1 hrte er tglich und stndlich das verachtende ,urteil3 ,sie sind eben ,hypochonder1 ,ihnen kann man nicht helfen68 ,sollte das nicht einen ,mann niederdrcken mssen8 ,merkwrdig6 ,der ,herr hatte 7ich erfuhr es von ihm selbst7 schon zwei ,wasserheilanstalten besucht1 sie verschlimmerten den ,zustand4 ,die ,anwendungen waren zu drastisch1 zu stark1 zu gewaltsam2 sie halfen bei diesem halbzerstrten ,bau mit1 noch mehr einzureien1 nicht aufzubauen4 ,gerade in diesem ,falle hatte ich ,gelegenheit1 wieder aufs deutlichste zu sehen1 wie das ,wasser1 aufs gelindeste angewendet1 die besten und solidesten ,erfolge sichert4 ,da so ein bel nicht in wenigen ,tagen gehoben werden kann1 ist klar4 ,wer die gewhnlichen ,regeln fr ,gesundheits- und ,krperpflege 7vernnftige ,nahrung1 ,kleidung1 ,lftung1 ,erholung1 ,reinlichkeit7 befolgt1 wird diese fatale ,laus nie in den ,pelz bekommen4 ,bei etwaigen ,meldungen1 gleich im ,beginne1 kann ihr leicht der ,abschied gegeben werden4 ,die geeignetsten ,wasseranwendungen bestehen in ,ganz- und ,teilwaschungen1 in ,bdern 7,halbbdern71 besonders dem ,sitzbade1 in kurzen ,wickeln1 zuletzt in kalten ,ganzbdern4 ,noch zwei ,punkte1 die mich drcken1 mgen hier mit einem ,worte stehen4 ,es ist ein ,unglck unserer ,zeit1 da man so viel auf geistige ,getrnke hlt1 da selbst junge ,leute sich an starke ,weine so leicht gewhnen4 ,alle diese scharfen ,sachen gieen l ins ,feuer2 ,blut und ,sfte unserer jetzigen geschwchten ,generation knnen derlei ,zeug nicht brauchen4 ,bleibe man doch nchtern und einfach1 und manches ,leiden1 das eigentlich erst in der ,neuzeit8 und mit dem ,fortschritt8 auf die ,krankheitsbhne trat1 wird allmhlich wieder hinter den ,kulissen verschwinden4 ,als einen weiteren belstand mchte ich es sodann bezeichnen1 da so viele ,menschen sich fast ausschlielich von ,fleisch nhren wollen1 da die trefflichen ,milch- und ,mehlspeisen1 welche die besten ,sfte1 das beste ,blut ohne alle ,schrfen liefern1 so sehr verachtet und gemieden werden4 ,das kann keine gute ,folgen haben1 ist auch ,unnatur4 ,den ,raubtieren allein hat der ,schpfer ,magen und ,gebi nur frs ,fleisch zugerichtet4 ,dem ,menschen1 wegen dessen alles erschaffen ist1 hat er sein ,nahrungsgebiet nicht so enge begrenzt4 ,toren sind -- zu ihrem eigenen ,verderben --1 die solches tun4 ,vom ,impfen und den schlimmen ,folgen desselben4 ,ein ,bauer aus ,altbayern erzhlt3 ,ich habe ein ,kind zu ,hause1 das am ganzen ,krper geschwollen ist4 ,die ,fe sind ganz dick1 der ,leib ist doppelt so dick1 als er sein sollte1 der ,kopf wie der ,oberkrper1 alles ist angeschwollen4 ,das ,kind ist schon seit drei ,vierteljahren nicht mehr gesund1 das ,elend steigert sich von ,woche zu ,woche4 ,es bekommt bald da1 bald dort kleine ,geschwre1 die schnell aufbrechen1 jedoch alsbald wieder zuheilen1 und ihnen folgen wieder an anderer ,stelle solche ,geschwre4 ,ich war in ,mnchen bei drei rzten1 habe noch andere rzte gefragt und gesucht1 wo ich glaubte1 ,hilfe zu finden1 aber immer vergebens48 ,dem ,bauern riet ich3 ,sieden ,sie ,heublumen1 eine halbe ,stunde lang1 tauchen in diesen ,absud ein leinenes ,hemd ein1 winden es aus1 legen es dem ,kinde an und wickeln dies in eine wollene ,decke1 lassen es #a ,stunden im ,wickel und machen es so tglich zweimal4 ,an jedem dritten ,tage lassen ,sie das ,kind solch ein ,heublumenbad nehmen1 wobei mglichst viele ,heublumen im ,wasser bleiben4 ,das ,wasser sei so warm1 da das ,kind gerne hineingeht und gerne #be-cj ,minuten darin verbleibt48 ,nach vierzehn ,tagen war das ,kind schon ziemlich normal1 heiter1 bekam ,appetit1 und die weiteren ,anwendungen waren folgende3 ,jeden dritten ,tag war das ,kind wieder einzuwickeln1 eine ,stunde lang1 am vierten ,tag in ein warmes ,bad zu bringen1 aber vom warmen ,wasser aus recht tchtig abzuwaschen4 ,so wurde zehn bis vierzehn ,tage fortgemacht1 dann war das ,kind ganz gesund4 ,ein ,herr erzhlt3 ,ich war in meinem ,leben stets gesund4 ,vor zehn ,jahren1 als die ,blattern in meiner ,umgebung herrschten1 lie ich mich1 wie viele andere1 impfen4 ,ich bekam keine ,blattern2 aber es blieb die ,impfstelle am rechten ,arm immer etwas gertet4 ,dazu kam ein kleiner ,ausschlag um den ,impfschnitt4 ,ich merkte acht ,jahre hindurch blo1 da die entzndete ,stelle sich erweitere1 und jetzt1 nach zehn ,jahren1 habe ich die nassen ,flechten so lstig1 da ich ganze ,nchte keine ,ruhe finde4 ,diese ,flechten sind bald strker am einen ,arm1 bald am andern1 und so ist auch der ,wechsel an den ,fen4 ,angewendet habe ich viel1 die giftigsten ,salben auf der ,hautflche2 eingenommen habe ich auch viel1 alles ohne ,erfolg48 ,anwendungen3 ,sicher sind hier das ,blut und die ,sfte verdorben1 und die ,flechtenstellen dienen blo zum ,ausflu der verdorbenen ,sfte4 ,somit ist notwendig1 da auf den ganzen ,krper eingewirkt werde1 alles ,krankhafte in ,blut und ,sften aufzulsen und auszuleiten4 #a4 ,in der ,woche dreimal in der ,nacht den ganzen ,krper vom ,bette aus waschen und1 ohne abzutrocknen1 gleich wieder ins ,bett gehen4 #b4 ,die ,flechtenstellen mit einem ,absud von ,foenum graecum tglich zwei- bis dreimal gut auswaschen4 ,statt gesottenem ,foenum graecum wird gut wirken ,alo1 in heiem ,wasser aufgelst1 zu einem ,liter ,wasser ein ,kaffeelffel ,alo4 #c4 ,zweimal in der ,woche den spanischen ,mantel4 ,so vierzehn ,tage lang bis drei ,wochen fortgemacht4 ,weitere ,anwendungen3 in einer ,woche oder innerhalb vierzehn ,tagen ein warmes ,bad mit kaltem gewechselt4 7,siehe im ersten ,teil47 ,gut wre whrend dieser ,kur etwas ,wermuttee1 tglich zweimal je drei bis vier ,lffel voll4 ,katarrh4 ,die zahlreichsten ,katarrhe entstehen dadurch1 da man vom ,aufenthalte in der ,klte und im ,freien1 vielleicht gar schwitzend1 schnell in einen ziemlich geheizten und warmen ,raum kommt4 ,auch kalte ,zugluft1 der man einige ,zeit ausgesetzt war1 kann schnell einen ,katarrh reifen4 ,gewhnlich fhlt man fast sofort eine ,verengung auf der ,brust1 im ,halse1 in der ,nase4 ,es ist1 als stecke einem ein kleiner ,kndel im ,halse4 bersieht man diesen im ,anfange des ,katarrhs1 so setzt er sich fest und breitet sich aus4 ,empfnglicher ist1 wer zu warme ,kleider trgt1 wessen ,krper und einzelne ,organe infolge dessen sehr verweichlicht sind4 ,gar nicht schwer wre es 7ich sage es khn71 von jedem ,katarrh frei zu bleiben1 wenn man seinen ,krper nicht barbarisch81 sondern nur vernnftig abhrtete1 wie dieses schon an so manchen ,stellen betont wurde4 ,wie mu man es anfangen1 um verschont zu bleiben8 ,ein ,beispiel soll uns darber unterrichten4 ,ich bin eine ,stunde weit stets in ziemlich starkem ,tempo gegangen4 ,es ist drauen hbsch frisch81 wie der ,bauer die ,hnde reibend sagt2 es hat gegen #ab ,grad ,klte4 ,ich komme ohne ,vermittlung in ein ,zimmer von #ad ,grad ,wrme4 ,dieser pltzliche ,temperaturwechsel von #bf ,grad kann ja nicht ungercht sich vollziehen1 er mu ,gefahr bringen4 ,am besten htte ich getan1 ich wre die letzten #e-bj ,minuten obiger ,stunde um ein ,weniges langsamer gegangen und dann noch einige ,minuten in dem khlen ,hausflur geblieben1 stets in einiger ,bewegung4 ,so htte die durch das rasche ,gehen erhhte ,wrme etwas abnehmen und der ,schwei sich verlieren knnen4 ,der ,wechsel der ,luft wre so vermittelt und1 wenn ich auch im ,innern des ,zimmers noch einige ,zeit auf- und abgegangen wre1 vllig gefahrlos gewesen4 ,sprst du die ,folgen deiner ,unvorsichtigkeit1 den kleinen ,kndel im ,halse1 wohlan1 gehe nochmals ins ,freie und mache dir eine leichte ,bewegung in der frischen ,luft6 ,diese wird in einer halben ,stunde alles berflssige im ,halse auflsen und entfernen4 ,die ,heiserkeit ist nichts anderes als die ,ausdehnung des ,katarrhs in den ,sprechorganen4 ,das silberne ,glcklein gibt1 wenn unterbunden1 keinen ,klang1 die herrlichste ,stimme bei durch ,geschwulst belasteten ,sprechorganen keinen ,ton4 ,man hebe den ,katarrh1 und seine ,gefhrtin1 die ,heiserkeit1 wird ihm ohne ,sumen folgen6#db ,folgende ,bemerkung noch drfte manchem einen ,dienst erweisen4 ,es gibt ,leute1 die ,anlage haben1 viel zu hsteln4 ,jede ,kleinigkeit1 z4 ,b4 ein ,kitzel der frischen ,luft1 ruft dieses ,bellen hervor2 es tut nicht wohl und tut nicht weh4 ,solche ,menschen husten ,jahre lang ohne den geringsten ,schmerz4 ,gewhnlich ist ein derartiger ,zustand von den ,eltern geerbt und dann schwer zu entfernen4 ,er hat indessen gar keine ,bedeutung1 rhre nun das ,hsteln aus dem ,halse1 rhre es von tiefer gelegenen ,organen her4 ,solche ,leute mag das ,sprichwort trsten3 ,wer lang hustet1 lebt lang4 ,andere ,erbteile dagegen sind nicht so unschuldig1 oft recht ernst und bedenklich und aller ,beachtung wert4 ,dahin gehren z4 ,b4 die in irgend einer ,familie oder ,verwandtschaft herrschende ,abzehrung1 ,schwindsucht usw4 ,da gilt der ,grundsatz3 ,principiis obsta6 ,gleich den ersten ,anfngen entschieden und wirksam entgegentreten mit aller ,umsicht und ,vorsicht6 ,sonst kostet es ,opfer frher oder spter1 leider oft recht frh4 ,ein kleiner vernachlssigter ,katarrh kann1 wo es sich in einer ,familie um ,schwindsucht handelt1 der ,borkenkfer werden1 der die strkste ,tanne1 den krftigsten ,krper ruiniert und strzt1 ins ,grab bringt4 ,vorsicht also6 ,durch kluges ,verfahren knnen selbst ererbte ,leiden ohne weitere schwere ,folgen recht in die ,lnge gezogen werden4 ,knieschwulst4 ,ein ,mdchen1 #cj ,jahre alt1 bekam eine starke ,geschwulst von oberhalb der ,kncheln bis ber das ,knie hinauf4 ,die ,geschwulst war zeitweilig sehr schmerzlich1 ganz fest und hei4 ,die ,kranke gebrauchte ein halbes ,jahr rztliche ,mittel1 unter anderem einen ,gypsverband zwlf ,wochen lang und einen zweiten acht ,wochen lang4 ,der ,zustand verschlimmerte sich so1 da der ,fu den ,boden gar nicht mehr berhren durfte2 besonders schmerzte das ,kniegelenk4 ,weil alles nichts geholfen1 wurden versuchsweise angeschwellte ,heublumen aufgebunden1 und zwar von oberhalb der ,knchel bis zur ,mitte der ,oberschenkel4 ,die ,schmerzen lieen bald nach1 und die ,schwellung nahm ab2 als die ,geschwulst zur ,hlfte verschwunden war1 wurden auch ,gieungen auf den leidenden ,fu vorgenommen 7jeden zweiten ,tag74 ,nach ungefhr acht ,wochen war der ganze ,fu zum ,gehen brauchbar1 und nach einiger ,zeit konnte das ,mdchen wieder an seine sehr strenge ,arbeit gehen4 ,knochengeschwre4 ,oft treten rings um die ,knochen harte ,geschwlste auf1 besonders gerne unten am ,kinnbacken1 an den ,kncheln1 am ,knie1 auch an anderen ,knochenstellen4 ,man knnte fast meinen1 der ,knochen sei selbst gewachsen4 ,da die ,sache nicht ohne ,bedeutung sei1 zeigt der meistens fiebernde ,krper an und die ,langwierigkeit der ,heilung 7oft #ad ,tage bis drei ,wochen74 ,in der ,tat erheischen solche ,geschwlste stets groe ,vorsicht in der ,behandlung und schnelles ,eingreifen4 ,bei ,vernachlssigung tritt gerne ,knochenfra ein1 und dann ist die ,hilfe nicht mehr leicht1 oftmals unmglich4 ,die krftigsten und schnellsten ,heilmittel bestehen in einem zwei-1 drei- bis vierfachen ,wechsel mit ,umschlgen an der geschwollenen ,stelle4 ,am erprobtesten gelten mir ,umschlge mit ,absud von ,heublumen1 von ,haberstroh1 ferner ,umschlge mit abgekochtem foenum graecum und mit ,topfenks4 ,bei einer ,fuknchelgeschwulst wird ein ,unter- oder ein kurzer ,wickel gute ,dienste tun und die ,heilung beschleunigen1 bei einer ,kinngeschwulst ein ,schal oder ,halswickel1 auch der kurze ,wickel1 bei einer ,kniegeschwulst ein ,wickel des ganzen ,fues4 ,es gengt tglich eine der genannten ,anwendungen4 ,kolik4 ,kolik mit ,abweichen oder mit ,erbrechen tritt oft pltzlich auf4 ,man kennt keinen ,grund und keine ,veranlassung4 ,es kann eine ,erkltung1 eine ,erhitzung vorangegangen sein1 oder irgend eine ,speise1 ein ,trank hat der ,natur den ,spuk gespielt4 ,man bringe einen derartigen ,kranken ungesumt ins ,bett1 lege ihm ein warmes ,tuch 7vielleicht auch eine ,bettflasche7#dc auf den ,leib und decke ihn gut zu 7ja nicht zu peinigend71 so da keine ,luft zudringen kann4 ,als ,linderungsmittel reiche man ihm einen ,schoppen ,milch1 in der ,fenchel oder ,kmmel gesotten wurde4 ,das einfache ,hausmittel wird gengen4 ,was die ,speise und das ,getrnk betrifft1 solange der ,zustand dauert1 so whle man recht einfache1 wenig gesalzene1 wenig gewrzte1 leicht verdauliche ,speisen4 ,wem als ,getrnk ,wasser oder ,milch ausreicht1 den lobe ich mir4 ,wasser mit etwas ,wein kann ich auch nur empfehlen4 ,kopfflechten4 ,eine ,bauerstochter erzhlte3 ,ich habe schon ungefhr zwei ,jahre stets ,kopfausschlag1 auch im ganzen ,gesichte1 bald strker1 bald schwcher2 unter den ,haaren bilden sich viele grere und kleinere ,geschwre1 aus denen hitzige ,flssigkeit kommt4 ,ich habe hufig ein starkes ,beien am ,krper1 im ,innern merke ich bestndige ,hitze2 ich habe schon viel eingenommen1 besonders ,abfhrmittel1 geheilt wurde ich nicht4 ,die ,wasserkur hat mich in sechs ,wochen ganz hergestellt4 ,ich mute folgende ,anwendungen #c ,wochen hindurch gebrauchen3 #a7 ,in der ,woche dreimal in der ,nacht vom ,bett aus ganz waschen und gleich wieder ins ,bett2 #b7 in jeder ,woche zweimal ein nasses ,hemd anziehen1 in ,salzwasser getaucht2 #c7 in der ,woche einen ,kopfdampf nehmen4 ,zur vollstndigen ,ausheilung und ,krftigung weitere drei ,wochen3 einmal in der ,woche ein nasses ,hemd anziehen und ein- oder zweimal in der ,woche ganz waschen4 ,zum ,einnehmen tglich zweimal jedesmal #bj ,tropfen ,ginster-,extrakt in einem ,glas ,wasser48 ,kopfleiden 7eigener ,art74 ,ein ,herr von hohem ,stande hatte ein ,kopfleiden ganz eigener ,art4 ,es begann regelmig morgens #g ,uhr1 dauerte bis abends zum ,sonnenuntergang und war derart schmerzlich1 da der ,herr nicht einmal leichte ,sachen lesen1 viel weniger die ,schreibereien seines ,berufes besorgen konnte4 ,zur ,nachtzeit fhlte er keine ,spur von diesem ,schmerz2 dieser war wie weggeblasen1 vorausgesetzt1 da er nicht geistig sich angestrengt hatte4 ,die ,schmerzstelle befand sich an der ,stirne links und hatte den ,umfang ungefhr eines silbernen ,fnfmarkstckes4 ,die ,schmerzen griffen nicht den ,kopf allein1 sondern auch den ganzen ,krper dergestalt an1 da der ,herr zusehends abnahm2 mit dem frischen ,aussehen wich auch die ,kraft4 ,die berhmtesten rzte wurden um ,rat gefragt1 auch eine ,wasserheilanstalt war schon besucht worden1 aber ohne sichtlichen ,erfolg4 ,da sandten die rzte den ,patienten zum letzten ,versuch nach ,meran1 und von da kehrte derselbe1 wie es schien1 glcklich geheilt in die heimatliche ,grostadt zurck4 ,seine ,angehrigen begrten ihn mit ,jubel und freuten sich innig seiner ,genesung4 ,doch am andern ,morgen ,punkt #g ,uhr kehrte der alte unheimliche ,gast wieder und fate ,posto an der frheren ,leidensstelle4 ,ein ,ach und ,weh war im ganzen ,hause1 und guter ,rat war teuer4 ,bekannte erinnerten den ,herrn noch einmal ans ,wasser1 und zuletzt entschlo man sich zu einem ,versuche4 ,der hohe ,herr sah recht krank aus und war ziemlich abgemagert4 ,nachdem er sein ,leiden geschildert1 bemerkte er noch1 er sei selten ohne ,katarrh und besitze auffallend wenig ,naturwrme4 ,man wolle all dieses einem viele ,jahre frher erlittenen ,unfalle zuschreiben4 ,sei dem1 wie ihm wolle1 so schlo er ab1 ich kenne jetzt seinen ,zustand und solle ihn heilen4 ,das ble ,aussehen1 die schwache ,naturwrme1 die daraus folgende ,empfindsamkeit gegen den ,wechsel der ,atmosphre1 das ,abmagern1 alle diese ,symptome traten als ebenso viele vollgltige ,zeugen auf1 welche nicht den schmerzenden ,fleck am ,kopfe1 sondern die ganze kranke ,natur1 den ganzen entkrfteten ,krper anklagten4 ,darnach richtete ich mein ,verfahren ein4 ,auf den ,gesamtorganismus wurde eingewirkt und das lokale ,kopfleiden nicht einer ,anwendung gewrdigt4 ,die einfachen ,abhrtungsmittel mit einigen ,waschungen1 wie sie im ersten ,teil aufgezhlt werden1 bewirkten die ,heilung1 d4 i4 die gleichmige ,transpiration der ,haut1 die richtige ,zirkulation des ,blutes1 gute ,verdauung und damit die ,hebung der ,naturwrme1 besseres ,aussehen1 vllige ,gesundung4 ,immer die alte ,geschichte1 und doch kann man sie nie genug von neuem erzhlen6 ,wie richtig mein ,urteil bezglich des ,kopfleidens war1 bewies der ,erfolg4 ,in zirka sechs ,wochen erfreute sich der ganze ,krper des besten ,wohlseins4 ,auch das gefrchtete ,stirnleiden brachte die #g ,uhr-,stunde nie wieder4 ,dessen ,heilung hat das ,wasser 7wie gesagt1 ohne jede ,anwendung auf diese ,stelle7 bei ,heilung des ,gesamtkrpers umsonst obendrein gegeben4 ,kopfleiden4 ,seit #f-g ,jahren18 so berichtet ein ,herr1 leide ich mehrere ,wochen an einem ,kopfweh1 das mir die ,erfllung meines ,berufes recht hart und oft unmglich macht4 ,es verschwand mir oft aller ,mut und alle ,lebensfreude4 ,ich habe einen ,druck in dem ,kopf und das ,gefhl1 als ob etwas in einer ,flssigkeit umherschwmme4 ,jeder feste ,futritt bewirkt neue ,schmerzen im ,kopf4 ,wenn ich durch ,gehen oder ,arbeiten warm werde1 ist's mir ungefhr1 wie es einem recht ,betrunkenen sein mag4 ,achtmal hatte ich schon ,nierensteinkolik4 ,zwlf rzte1 die ich wegen meiner ,rckenschmerzen zu verschiedenen ,zeiten konsultierte1 haben das bel nicht erkannt4 ,nur ein einziger hat mir etwas ,hilfe bringen knnen4 ,nierenschmerzen bekomme ich1 wenn ich etwas ,saures esse1 oder wenn sich zu viel ,gase anhufen2 wenn ich lnger gehe und warm werde1 wenn ich lnger sitze oder stehe1 spre ich das bel gleich4 ,bald fhle ich eine ,feuerhitze im ganzen ,krper1 und bald darauf bin ich durch und durch voll ,frost4 ,der ,sommer ist mir immer hrter als der ,winter4 ,frher habe ich viel an ,schlafsucht gelitten4 ,gesund war ich1 sehr krftig1 stark und gut gebaut4 ,ich glaube1 da man kaum noch elender sein kann1 als ich zwanzig ,jahre hindurch gewesen bin4 ,ich war auch schon einmal in ,knigstein in der ,heilanstalt1 bekam wohl ,erleichterung1 aber nicht ,heilung48 ,die ,anwendungen waren3 #a7 ,tglich zweimal ,obergu1 #b7 ,tglich im ,wasser gehen und ,kniegu4 ,in der ,woche drei- bis fnfmal ,rckengu1 fter ,sitzbad1 besonders fleiig die ,abhrtungsmittel3 im ,gras und auf ,steinen gehen1 ,tee trinken von ,wacholderbeeren1 ,hagebutten1 ,zinnkraut1 aber nur zeitweilig1 tglich zwei ,tassen4 ,innerhalb vier ,wochen war er gesund1 und jetzt nach einem halben ,jahre kann man sagen1 er besitze die volle ,gesundheit und auch die vollste ,kraft1 geistig und krperlich4 ,ein ,mann erzhlt3 ,ich bin #ce ,jahre alt1 habe bestndig ,kopfweh und manchmal eine solche ,schwche1 da ich es fast gar nicht aushalten kann4 ,auf der ,brust habe ich meistens ,schmerzen1 gerade so auf dem ,rcken4 ,am schmerzlichsten ist mir das ,genick1 wo ein bestndiges krampfhaftes ,zusammenziehen ist4 ,ganz auffallend ist1 da mir die ,haare massenhaft vom ,kopfe fallen2 wenn es noch ein halbes ,jahr so fortgeht1 dann habe ich kein ,haar mehr auf dem ,kopfe4 ,fe und ,hnde sind meistens ganz kalt4 ,appetit habe ich gar keinen48 ,anwendungen3 #a7 ,dreimal in der ,woche ein nasses ,hemd anziehen1 in ,salzwasser getaucht4 #b7 ,dreimal in der ,woche whrend der ,nacht den ganzen ,krper waschen4 #c7 ,tglich eine ,messerspitze voll weies ,pulver einnehmen4 ,nach zwei ,monaten zeigte sich dieser ,mann und erklrte1 da er jetzt vollstndig gesund sei2 er verspre nur da noch ,nachwehen1 wo er die rgsten ,leiden gehabt habe4 ,sein ,krpergewicht hatte um #aj ,pfund zugenommen4 ,zwei ,herren1 ,musiker von ,beruf1 erzhlen folgendes3 ,wir haben beide ein ,leiden3 ,kopfweh bestndig1 manchmal fast unausstehlich1 ,schlaf ganz wenig und unruhig4 ,kongestionen und ,schwindel belstigen uns fast zum ,verzweifeln4 ,fe und ,hnde sind ganz kalt4 ,wir sind fast unfhig zu unserm ,berufe48 ,beide waren ber fnfzig ,jahre alt4 ,zwlf ,tage hindurch gebrauchten diese beiden ,leidensgefhrten folgendes3 ,durch #f ,tage tglich zweimal ,obergu und zweimal ,kniegu2 die folgenden #f ,tage abwechselnd den einen ,tag ein ,halbbad1 den andern ,tag einen ,rckengu2 auerdem einmal wchentlich je einen ,kopfdampf4 ,nach diesen #ab ,tagen waren beide hergestellt und bernahmen wieder ihren ,beruf4 ,um die ,gesundheit zu bewahren und an ,krften zu gewinnen1 war weiter nichts mehr notwendig als tglich eine ,anwendung zur ,abhrtung und zweimal wchentlich ein ,halbbad4 ,zufolge neuerdings gegebenen ,nachrichten hielt die ,besserung vollkommen an4 ,ein ,herr aus ,ungarn kommt mit folgenden ,angaben3 ,mehr als ein ,jahr bin ich in meinem ,berufe unfhig wegen heftiger ,kopfschmerzen und starken ,schwindels4 ,am ganzen ,krper habe ich intensives ,beien und ,brennen1 das mir oft den ,schlaf raubt4 ,infolge des ,leidens bin ich teilweise schmermtig und recht ngstlich48 ,nach wenigen ,wochen trat vollkommene ,genesung ein unter ,gebrauch folgender ,wasserkur3 #a7 ,obergu1 gleich darauf ,wassergehen2 #b7 ,halbbad tglich2 in der zweiten und dritten ,woche dreimal ein ,halbbad1 tglich ,obergu und ,kniegu2 #c7 spterhin ,vollbder und ,obergu mit ,wassergehen4 ,kopfleiden1 nervses4 ,zwei ,studenten muten die ,anstalt verlassen1 ehe das ,schuljahr zu ,ende war4 ,sie hatten beide so viel ,kopfleiden und ,blutandrang in den ,kopf1 da sie nicht mehr studieren1 selbst nur mehr einige ,minuten lesen konnten4 ,beide haben durch alle angewendeten ,mittel keine ,hilfe gefunden4 ,ich gab diesen armen ,studierenden den einfachen ,rat1 sie sollen die meiste ,zeit des ,tages mit ,barfugehen1 besonders im ,tau zubringen2 sie sollen wo mglich im ,wald oder in irgend einem ,bchlein jede ,stunde einige ,minuten hineinstehen1 dazu noch tglich zwei1 bei warmer ,witterung sich drei ,obergsse geben lassen4 ,die beiden ,jungen befolgten diesen ,rat1 taten noch mehr1 als verlangt wurde4 ,das sichtliche ,besserwerden machte ihnen ,mut1 und sie gingen am ,schlu der ,vakanz gesund und freudig wieder in ihre ,lehranstalt4 ,wenn doch in den ,anstalten1 wo so viel geturnt wird1 auch hnliche ,turnbungen vorgenommen wrden1 bei denen die ,natur nicht erhitzt und aufgeregt1 sondern beruhiget wird6 ,es ist unglaublich1 welche ,wirkung das ,barfugehen auf nasser ,wiese oder im ,tau ausbt4 ,ein ,mann von #de ,jahren kommt klagend zu mir und beginnt3 ,die rzte erklren mein ,leiden fr nervses ,kopfleiden4 ,ohne ,kopfbinde bin ich gar nie2 ich habe manchmal einen unausstehlichen ,druck am ,hinterkopfe1 bald rechts1 bald links4 ,kommt das ,leiden auf den ,rcken1 dann bekomme ich starkes ,herzklopfen1 oft mehrere ,stunden lang4 ,der ,appetit vergeht oft ganz2 ich habe einen solchen ,schwindel1 da ich nicht mehr allein gehen kann2 deshalb mute meine ,frau mitreisen4 ber alle diese ,leiden aber geht mein ,gemtsleiden4 ,ich habe eine solche trostlose ,schwermut1 da ich mir schon oft den ,tod gewnscht habe48 ,der ,herr war ziemlich beleibt1 die ,gesichtsfarbe gelblich und abgestanden1 der ,leib stark gefllt4 ,in #ac ,tagen war der ganze ,zustand wieder in ,ordnung4 ,das ,krpergewicht hatte viel abgenommen2 ,kopfweh und ,schwindel waren verschwunden2 statt dessen aber waren heitere ,stimmung1 guter ,schlaf und ,appetit zurckgekehrt4 ,die ,anwendungen waren folgende3 #a4 den einen ,tag ein ,obergu und ,kniegu vormittags1 ,rckengu und ,wassergehen nachmittags2 #b4 den andern ,tag vormittags ,rckengu1 spter ,wassertreten1 nachmittags wieder ,rckengu und spter ,kniegu2 #c4 am dritten ,tage vormittags ein ,obergu und ,kniegu1 nachmittags ,ganzgu1 spter ,halbbad4 ,der ,patient1 weil krftig und stark1 erhielt tglich vier ,anwendungen4 ,krmpfe4 ,ich wurde zu einer ,kranken gerufen2 diese zitterte am ganzen ,krper1 und es warf sie im ,bette bald in die ,hhe1 bald rechts1 bald links2 die ,kranke selber konnte nicht reden2 ihre ,mutter erzhlte3 ,meine ,tochter hat stets schreckliche ,kopfschmerzen1 ein arges ,drcken auf der ,brust und in der ,magengegend2 ,hnde und ,fe sind stets eiskalt und na von einem schmierigen ,schwei2 meine ,tochter ist drei ,vierteljahre verheiratet2 zehn ,wochen lang war sie ganz gesund2 dann haben diese ,zustnde im kleinen begonnen und sich bis auf diese ,hhe gesteigert2 essen kann sie nichts oder hchstens einige ,lffel voll leere ,fleischsuppe oder ,kaffee4 ,alles1 was sie von rzten eingenommen1 und auch ,einspritzungen1 und was man zu einem gezwungenen ,schlaf angewendet1 hat den ,zustand nur noch mehr verschlimmert48 ,dieser ,kranken gab ich folgenden ,rat3 ,tglich zweimal die ,fe ins kalte ,wasser bis ber die ,waden und nebenzu die ,fe abwaschen mit ,schwamm oder ,handtuch2 gleich darauf die ,hnde ins kalte ,wasser bis an die ,achseln eine ,minute lang1 und nebenzu auch die ,hnde waschen2 ,hnde und ,fe sollen dann unter die warme ,bettdecke kommen2 jeden ,morgen und jeden ,nachmittag soll die ,kranke ungefhr zwlf ,kamillen-,tropfen 7siehe ,apotheke7 in #f-h ,lffel voll warmen ,wassers einnehmen4 ,als ,nahrung soll sie von ,zeit zu ,zeit #c-d ,lffel voll ,milch essen oder ,malzkaffee trinken2 besonders empfiehlt es sich1 mit ,milch und ,malzkaffee zu wechseln4 ,nach #ab ,tagen war die ,person so weit voran1 da sich der ,appetit zur gewhnlichen ,hausmannskost einstellte2 die ,krmpfe waren verschwunden1 und der drckende ,schmerz auf ,brust und ,magengegend hatte aufgehrt2 das ,kopfweh war weg1 ,hnde und ,fe warm4 ,die weiteren ,anwendungen waren3 jeden zweiten ,tag die ,fe ins kalte ,wasser wie oben2 zweimal in der ,woche ein warmes ,fubad mit ,asche und ,salz1 #ad ,minuten lang1 und einmal in der ,woche vom ,bett aus ganz waschen und gleich wieder ins ,bett4 ,statt ,kamillentropfen hat sie ,wermut- und ,salbeitropfen genommen1 jedesmal #aj-ab ,tropfen im warmen ,wasser2 die ,kranke war so weit hergestellt1 da sie wieder in die ,kirche gehen und ihre ,hausarbeit verrichten konnte1 und braucht sich1 um vollstndig gesund und krftig zu werden1 nur zweimal in der ,woche kalt zu waschen2 ,halbbder wrden noch krftigere ,dienste tun4 ,krtze4 ,das verabscheute bel der ,krtze kann am und noch mehr im ,krper viel ,unheil anrichten4 ,am meisten zu beklagen ist1 da man1 um 7es sei das triviale ,wort gestattet7 diese ,laus aus dem ,pelz zu treiben1 vielfach seine ,zuflucht zu ,mitteln nimmt1 welche1 statt zu heilen1 grenzenlos schaden und den mihandelten ,krper ins grte ,elend bringen knnen4 ,wer kennt alle die fettigen ,salben mit ,schwefel-1 ,branntwein- und1 wer wei1 mit welch anderen ,beimischungen8 ,eines tun diese ekelhaften ,schmierarzneien3 ,sie verschlieen grndlich die ,poren der ,haut1 verbarrikadieren der zum ,wohlbefinden des ,krpers absolut notwendigen ,transpiration durch fettige ,krusten grndlich ihre ,luft- und ,wasserkanle1 treiben ,schwei und ,ausdnstung in den ,krper zurck1 vergiften so ,blut und ,sfte und bereiten schwere ,krankheiten vor1 manchem die ,todeskrankheit4 ,das ist nicht bertrieben1 aber sehr betrbend1 wenn man wei1 wie leicht und schnell und ungefhrlich die ,krtze zu heilen ist4 ,bei mir suchte einmal ein #bh;jhriger1 gutgewachsener ,mensch ,hilfe1 dessen ,aussehen mich sofort an ein durch und durch wurmstichiges ,brett erinnerte4 ,nirgends fand er ,rat2 man wute eigentlich nicht1 was ihm fehle4 ,ich fragte ihn3 ,haben ,sie in der ,jugend vielleicht einmal die ,krtze gehabt88 ,er bejahte meine vorwitzige ,frage1 indes mit dem ,aber3 ,sie ist in drei ,tagen geheilt worden48 -- ,so will ich nicht heilen4 ,gott bewahre6 ,gerade bei derlei ekelhaften ,krankheiten1 die deutlicher als alles andere auf ,giftiges schlieen lassen1 mu bei der ,heilung obenanstehend der ,grundsatz gelten3 ,was drinnen ist im ,krper und nicht hinein gehrt1 das mu hinausgetrieben werden4 ,das ,gegenteil praktizieren wollen hiee etwa ebensoviel als ,ungeziefer in die ,kleider und ,haare1 ,erdkrebse in die ,mistbeete1 ,muse in den ,acker einpflanzen4 ,nach dem ,grundsatze richten sich die ,anwendungen1 die das ,ungesunde1 ,giftige hervorlocken1 ausziehen1 entfernen1 nebenbei den ganzen ,organismus zu krftiger ,mithilfe strken mssen4 ,erst nahm unser ,kranker drei ,tage nacheinander je ein warmes ,bad 7#cc ,r47 mit ,absud aus ,fichtenreisern#dd mit dreimaligem ,wechsel4 ,eine ,seife tat ihm vortreffliche ,dienste1 die ,poren allseitig zu ffnen und den ,schmutz zu entfernen4 ,man mu einmal die ,dinge mit ihrem ,namen nennen1 -- ich kann nicht dafr1 -- wenn es auch manche ,nerven etwas unangenehm affiziert4 ,nach den ,bdern folgten als strkende ,anwendungen noch in der ersten ,woche nchtliche ,ganzwaschungen vom ,bette aus und ein viertes warmes ,bad mit kalter ,abwaschung2 in der zweiten ,woche ein warmes ,bad mit kalter ,waschung und ein kaltes ,halbbad mit ,waschung des ,oberkrpers2 in der dritten ,woche ein kaltes ,ganzbad2 in der ,folge je innerhalb eines oder zweier ,monate ein paar warme ,bder4 ,sollte die ,heilung sich in die ,lnge ziehen1 so kann mit den zwei letztgenannten ,anwendungen fortgefahren werden4 ,selbst ein warmes ,bad wchentlich knnte nur gute ,wirkungen haben4 ,in #f ,wochen war unser recht armseliger ,patient geheilt und konnte sich endlich einen ,beruf whlen4 ,bis heute dauert seine krftige ,gesundheit an2 von dem frheren lstigen bel hat er nie mehr das geringste versprt4 ,also behandelt man die nach innen gedrungene ,krtze4 ,wird jemand uerlich von der ,krtze befallen1 so nehme auch er ein warmes ,bad von #cc-cd ,r4 und reibe sich mit scharfer ,seife1 am wirksamsten mit grner ,seife81 die er in jeder ,apotheke bestellen kann1 krftig ein4 ,nach stndigem ,bade wasche er sich mit reinem ,wasser 7kalt oder warm7 und mit anderer1 gewhnlicher ,hautseife ab4 ,trefflich wrde es wirken1 wenn der ,kranke sofort in ein zweites derartiges ,bad1 jedoch mit erneuertem warmen ,wasser steigen knnte 7am ,schlusse ebenfalls kalte oder warme ,abwaschung74 ,da die ,krtze in sehr vielen ,fllen durch ,kleidungsstcke1 ,bettwsche usw4 ansteckt und vererbt wird1 so ist es eine ,hauptsache1 nach den ,bdern sowohl die ,leibwsche und ,kleidung als auch die ,bettwsche grndlich zu wechseln4 ,alle ,anwendungen wrden sonst nichts ntzen4 ,in #c-d ,tagen kann auf diese ,art die ,krtze geheilt werden4 ,krebs4 ,eine gar hufige ,krankheit unserer ,zeit sind die verschiedenartigsten ,krebse4 ,es ist wohl kaum ein ,teil des ,krpers1 der nicht vom ,krebs oder krebsartigen ,schden zerstrt werden knnte4 ,hat dieses bel einmal weiter um sich gegriffen1 so wage ich mit ,wasser nichts mehr anzufangen2 ,blut und ,sfte sind schon zu verdorben4 ,die ,krebskrankheit ist erblich1 zumal wenn bei einem ,individuum ,blut und ,sfte bereits zu einer derartigen ,zersetzung hinneigen4 ,mir sind ,eheleute bekannt1 die eine an ,zungenkrebs leidende ,base besuchten4 ,ohne ,ahnung von einem so schrecklichen bel entsetzten sich beide1 als sie die schauderhaften ,verwstungen wahrnahmen4 ,bei der ,frau schwoll die halbe ,zunge innerhalb drei ,tagen krankhaft an2 dem ,manne wurde die ,unterlippe entzndet und wund4 ,wir haben die ,krankheit geerbt18 -- so klagend kamen sie zu mir4 ,ich suchte die bis zum ,tode ,erschrockenen zu ermutigen und ihnen nach ,knnen ihr steifes ,behaupten auszureden4 ,zugleich riet ich ihnen1 sie sollten den einen ,tag mit ,alaunwasser den ganzen ,mund1 besonders die angegriffenen ,stellen ungefhr viermal gut auswaschen1 den zweiten ,tag mit ,alowasser die ,waschung wiederholen1 zudem jeden zweiten ,tag einen ,kopfdampf nehmen und im ,wechsel mit dem ,kopfdampfe einen ,wickel um den ,hals anlegen4 ,die zwei ,personen wurden von dem bel ganz befreit4 ,ich selbst htte nie geglaubt1 da bloer ,schrecken die ,wirkung habe1 eine so entsetzliche ,krankheit zu vererben4 ,spter erfuhr ich1 da sich ein ,arzt wirklich dahin ausgesprochen habe1 die ,leute htten das bel geerbt4 ,von beginnenden ,krebsbeln1 auch von fortgeschrittenen kleineren ,krebsschden sind mir mehrere ,flle vorgekommen4 ,sie konnten leicht geheilt werden4 ,alle ,anwendungen zielten lediglich hin auf ,reinigung des ,blutes und der ,sfte4 ,leibschaden4 ,ein ,herr1 ungefhr #dj ,jahre alt1 klagte ber ,schwindel1 ,kongestionen und heftige ,kopfschmerzen2 er htte einen guten ,appetit1 aber wenn er nach ,appetit esse1 msse er es ben4 ,wie sein ,aussehen blhend rot1 so ganz widernatrlich stark war sein ,leib1 obwohl ,arme und ,fe unverhltnimig dnn waren4 ,er trug ein ,bruchband auf ,anraten der rzte1 weil zwei ,leibschden im ,entstehen waren4 ,das ,hauptbel bestand in ,auftreibung des ,unterleibes durch ,gase4 ,als durch die ,anwendungen des ,wassers die ,gase beseitigt und die ,organe gekrftigt waren1 verschwanden die hervorragenden ,erscheinungen von ,leibschden2 es wichen die ,kongestionen samt dem ,kopfschmerz1 und so war der ,kranke nach #d ,wochen vollstndig hergestellt4 ,die ,behandlung bestand in folgendem3 #a4 ,tag3 ,obergu mit ,kniegu vormittags1 dann ,obergu mit ,wassergehen nachmittags4 #b4 ,tag3 ,obergu mit ,wassergehen bis an die ,knie vormittags1 nachmittags ,obergu mit ,wassergehen4 #c4 ,tag3 ,obergu mit ,wasserknien2 nachmittags3 ,rckengu4 #d4 ,tag3 ,obergu und ,wasserknien2 nachmittags3 ,rckengu4 #e4 ,tag3 ,halbbad1 spter ,obergu2 nachmittags3 ,obergu und zwei ,stunden spter ,sitzbad4 #f4 ,tag3 ,obergu und zwei ,stunden spter ,halbbad2 nachmittags3 ,bad bis unter die ,arme4 #g4 ,tag3 ,wassergehen bis ber die ,knchel und zwei ,stunden spter ,rckengu4 ,in dieser ,weise wurde fortgefahren1 bis in vier ,wochen die vollstndige ,gesundheit wieder erlangt war2 besonders merkwrdig ist1 da sowohl sein aufgedunsenes ,gesicht1 sein ungewhnlich ausgedehnter ,leib1 als auch die ,leibschden gnzlich verschwunden waren4 ,lungen-,entzndung siehe oben ,seite #baj4 ,lungenleiden4 ,eine ,hausfrau erzhlt folgendes3 ,die rzte sagen1 ich habe ,lungen- und ,rachenkatarrh1 meine ,lunge sei stark angegriffen1 und zwei rzte erklrten1 es sei mir nicht zu helfen4 ,ich mchte nur noch den ,versuch machen mit ,wasser2 wenn auch dies nicht hilft1 so fge ich mich in ,gottes ,willen48 ,durch #bj ,tage hat das ,weib tglich zwei ,obergsse erhalten und gleich darnach ,kniegu und zweimal in der ,woche einen kurzen ,wickel2 ferner tglich zwei ,tassen ,tee1 in kleinen ,portionen1 von gesottenem ,fenchelsamen1 ,brennesseln und ,spitzwegerich4 ,nach dieser ,zeit war der ,husten verschwunden1 alle ,verschleimung gehoben1 das ,aussehen frisch1 und die ,krfte waren wiedergekehrt4 ,magengeschwre4 ,vieles ,erbrechen1 ,brennen im ,magen usw4 sind noch keine entscheidenden ,zeichen fr ,magengeschwre4 ,da indes solche manchmal vorkommen1 ist leider nur zu wahr4 ,solche ,leidende sollen ja nichts tzendes einnehmen1 wenig salzen1 wenig pfeffern1 wenig wrzen4 ,recht einfache ,kost und noch einfachere ,getrnke1 besonders ,milchkur1 haben sich schon als die allerbesten ,heilmittel erwiesen fr die beginnenden kleinen ,geschwrchen4 ,im brigen gibt uns das ,heilverfahren bei kleinen uerlichen ,geschwren einen ,fingerzeig fr die ,heilung von ,geschwren im ,innern4 ,am ,finger kann ich ein ,geschwr recht leicht heilen1 wenn ich einen kleinen ,lappen fleiig ins ,wasser tauche und na umwinde2 er reinigt und heilt4 ,warum sollten innere ,geschwre nicht auch heilen1 wenn man lngere ,zeit jede halbe ,stunde einen ,lffel ,wasser einnimmt1 oder wenn man aus erprobten ,heilkrutern einen ,tee sich machen lt und1 statt die gewohnte ,tasse auf einmal zu trinken1 jede halbe ,stunde oder jede ,stunde ebenfalls sich mit einem ,lffel voll begngt8 ,mache man einmal den ,versuch mit ,wermuttee oder mit ,salbeitee oder mit ,tee von beiden ,krutern zugleich 7halb und halb76 ,oder man nehme eine kleine ,messerspitze ,alopulver1 lse es in einem ,viertelliter ,wasser auf und geniee die ,arznei wiederum arzneiweise1 d4 h4 alle ,stunden einen ,elffel voll2 wohlgemerkt1 letztere ,medizin nur immer einen halben ,tag lang und mit ,ausstnden von je #b-c ,tagen4 ,ein treffliches ,hausmittel1 das selbst dem rmsten nicht abgeht1 ist das ,krautwasser 7in jeder ganz oder teilweise gefllten ,krautstande gengend zu bekommen74 ,das ,sauerkrautwasser heilt die ltesten ,schden4 ,man vermische zu dem ,zwecke einen ,elffel ,krautwasser mit #f-h ,lffeln gewhnlichen ,trinkwassers und nehme jede ,stunde einen ,elffel voll4 ,in der ,regel hat nach meiner ,erfahrung diese ,trinkkur gewirkt1 und sollte einmal die vorteilhafte ,wirkung ausbleiben1 ,schaden bringt das ,hausmittelchen nie4 ,immer ist solche ,medizin ratsamer und sicherer als diese und jene ,giftprparate4 ,tee von ,spitzwegerich wre auch nicht zu verschmhen4 ,als uere ,anwendungen empfehle ich solchen ,kranken jeden zweiten ,tag eine #b-d;fltige ,linnenauflage auf den ,unterleib1 je #a-b ,stunden zu tragen4 ,vorteilhafer als ein ,eintauchen in einfaches ,wasser hat sich ein ,benetzen mit ,absud von ,heublumen1 ,zinnkraut1 ,fichtenreisern bewhrt4 ,sitzen einmal groe1 bsartige ,geschwre im ,magen1 gleich gefrigen ,raub- und ,nagetieren1 so ist an eine ,heilung nicht mehr zu denken4 ,das ,zerstrungswerk schreitet weiter und endet stets mit dem ,zusammensturze des ,ganzen1 mit dem ,tode4 ,magen- und ,darmkatarrh4 ,eine ,frau1 #dj ,jahre alt1 klagte ber folgende ,leiden3 ,auf der linken ,seite unterhalb der ,rippen habe ich immer ,schmerzen1 bald schwcher1 bald strker2 ich kann oft die ,schmerzen nicht mehr aushalten4 ,gerade so leide ich an ,wasserbeschwerden2 manchmal geht bereits nichts ab1 und geht es auch oft besser1 so habe ich doch immer ,schmerzen4 ,recht oft wird der ,schmerz so stark1 da ich mir den ,tod schon gewnscht habe4 ,dann bin ich auch so aufgetrieben1 da ich mir nicht zu helfen wei2 mein ,hals wird oft so dick und aufgedunsen1 da ich kaum zu reden vermag4 ,ich habe schon viel gebraucht von rzten und ,nichtrzten2 manchmal bekam ich etwas ,linderung1 aber bald war wieder die alte ,geschichte da48 ,in vier ,wochen wurde diese ,frau von ihren ,leiden befreit durch folgende ,anwendungen3 #a4 jede ,woche viermal angeschwellte ,heublumen warm auf den ,unterleib und ,magen in einem ,tuche aufbinden1 #a ,stunden lang2 #b4 dreimal in der ,woche in der ,nacht vom ,bette aus sich ganz waschen1 mit ,wasser und etwas ,salz daran1 eine ,minute lang1 und gleich wieder1 ohne abzutrocknen1 ins ,bett2 #c4 jeden ,tag eine ,tasse ,tee von #bj zerstoenen ,wacholderbeeren und etwas ,zinnkraut1 #aj ,minuten lang gesotten1 whrend des ,tages in #c ,portionen trinken2 so #ab ,tage lang4 ,nach diesen #ab ,tagen folgende ,anwendungen3 #a4 einmal in der ,woche die ,heublumen aufbinden2 #b4 dreimal in der ,woche in der ,nacht sich ganz waschen und #c4 zweimal in der ,woche ein ,halbbad1 eine halbe ,minute lang2 #d4 den ,tee forttrinken4 ,so drei ,wochen lang4 ,um den ,krper in ,gesundheit zu erhalten1 reicht aus1 in der ,woche drei ,halbbder zu nehmen4 ,magenkrampf4 ,herr ,n4 hat sich fters erkltet und dadurch ,leibschmerzen bekommen2 er mute infolge ,anhufung von ,gasen sich oftmals erbrechen4 ,war viel ,luft abgegangen1 und hatte er sich stark erbrechen knnen1 fhlte er sich wieder wohl und hatte besten ,appetit4 ,das bel steigerte sich aber mit der ,lnge der ,zeit und begann ziemlich schnell nach jeder ,mahlzeit derart heftig1 da er vor ,schmerz zuweilen aufschreien mute4 ,dabei waren ,hnde und ,fe eiskalt und der ganze ,krper in leichtem ,frost4 ,der ,magen ist in solchen ,fllen gewhnlich ganz schuldlos1 und der heftige ,druck der ,luft auf denselben verursacht ,brechreiz und ,erbrechen4 ,letzteres selbst lindert das bel nur auf kurze ,zeit4 ,vllig beseitigt wird es nur dann1 wenn im ganzen ,krper gleiche ,wrme und gleiche ,transpiration wie auch ,zirkulation des ,blutes hergestellt ist4 ,dies wurde dadurch erreicht1 da der ,kranke am ersten ,tag dreimal mit ganz warmem ,wasser und ,essig im ,bett gewaschen und1 ohne abgetrocknet zu werden1 gut zugedeckt wurde4 ,am zweiten ,tage geschah dies nur zweimal und von da ab tglich nur einmal4 ,dies ,verfahren gengt1 so oft man durch ,erkltung sich ,fieber1 verbunden mit ,aufstoen der ,luft und ,erbrechen1 zugezogen hat4 ,magenleiden4 ,armer ,magen1 was sollst du nicht alles verschuldet haben6 ,neben dem ,herzen und den ,nerven bist du wohl der ,hauptsndenbock6 ,frage hundert ,menschen1 ob sie nicht magenleidend seien6 ,ganz wenige antworten mit einem entschiedenen ,nein4 ,und doch ist in den allermeisten ,fllen der ,magen so unschuldig wie ein neugeborenes ,kind und so gesund wie ein spielender1 heiterer ,knabe4 ,beispiele mgen meine ,behauptung erhrten4 ,amalie hat ein ganzes ,jahr hindurch das meiste1 was sie genossen1 erbrechen mssen4 ,nichts konnte sie bei sich behalten als tglich #c-d ,lffel lauwarmer ,milch4 ,sie befragte mehrere berhmte rzte4 ,der ,apotheker erklrte zuletzt1 er habe in seiner ganzen ,apotheke kein ,mittel mehr1 welches nicht schon versucht und angewendet worden sei4 ,man brachte die ,kranke1 ohne anzufragen1 auf einem ,wagen vor meine ,wohnung4 ,fortschicken konnte ich die armen ,leute doch nicht4 ,die ,arme war sehr abgemagert1 die ,zge eingefallen1 die ,stimme gebrochen1 -- ein ,jammerbild4 ,husten indessen 7das war mir das wichtigste7 war nicht vorhanden1 nur ein fatales ,magenleiden2 ich sollte ihr doch1 meinten die ,leute1 etwas geben fr den ,magen4 ,sofort erklrte ich1 sie sollen ruhig sein und nicht so ber den ,magen herfallen und schimpfen1 da fehle es ganz anderswo2 zu den gesndesten ,teilen an und in dieser ,person gehre der ,magen4 ,die einen rgerten sich1 die anderen lachten2 die ,kranke selbst stutzte zweifelnd1 ob ich auch recht bei ,sinnen sei4 ,soweit hergefahren1 mochte sie denken1 unter solchen ,schmerzen1 und jetzt diese mitleidslose und harte ,aussage eines ,geistlichen6 ,mir war das alles eins4 ,was brachte mich zu solchem ,urteile8 ,die ,person hustete nicht1 aber es stie ihr die ,luft 7die ,gase7 beim ,munde heraus4 ,der ,magen und der ,unterleib waren mit ,gasen bis aufs uerste1 bis zum berma gefllt4 ,in solcher ,umgebung kann es niemand mehr aushalten1 selbst nicht der sonst so geduldige ,magen2 er mu seine geregelte ,ttigkeit ganz oder zum grten ,teile einstellen4 ,das bel vergrerte sich dadurch1 da die ,haut ganz trocken und jede ,transpiration gehemmt war4 ,die ,aufeinanderfolge der ,anwendungen war diese3 ,lauwarme ,unterwickel1 ,waschung des ,oberkrpers1 kurzer ,wickel1 ,ganzwaschung1 ,kniegu 7eine halbe ,minute71 abermaliger ,unterwickel1 ,obergu1 ins ,wasser knien 7eine halbe ,minute7 bis an die ,magengegend1 ,ganzwaschung1 ,ober- und ,unteraufschlger4 ,jeden halben ,tag sollte die ,kranke eine dieser ,anwendungen der ,reihe nach gebrauchen1 dazu tglich ein paarmal auf nassen ,steinen gehen4 ,durch laue ,unterwickel suchte ich die ,haut erst wieder wrmer1 feuchter und weicher zu machen1 dann durch ,ganzwaschungen und all die anderen bungen insbesondere auf den ,unterleib einzuwirken4 ,es gelang2 die ,luft1 die ,gase suchten die richtigen ,auswege1 und die ,transpiration1 die normale ,ttigkeit der ,haut kam in ,gang4 ,mit dem ,schwinden der ,gase rckte in den luft- und gasleeren ,raum der ,appetit ein2 ,blut und ,sfte mehrten sich1 und in der kurzen ,zeit von #e ,wochen war die ,kranke gesund4 ,rosa leidet seit langen ,jahren am ,magen1 seit einigen ,monaten an besonders heftigen ,magenkrmpfen4 ,sehr oft mu sie das ,bett hten1 und wenn das ,aufsein auch leidlich ist1 kann sie nur mit groer ,not und ,anstrengung ihrem ,berufe teilweise vorstehen4 ,mehrere rzte haben erklrt1 es fehle ihr weiter nichts1 sie besitze nur einen recht schlechten ,magen4 ,die arme ,geplagte brauchte viel in tropfbar-flssiger und fester ,form1 in ,pulver- und ,pillen- und anderer ,gestalt1 zum ,teile scharfe ,sachen4 ,das ,aussehen lt auf arge ,leiden schlieen3 die ,gesichtszge sind eingefallen1 die ,farbe ist bla1 der ,krper nur mehr ,haut und ,knochen4 ,ihr ,unterleib -- so ergnzte sie das ,krankheitsbild -- sei stark aufgetrieben1 und sogar das anliegende ,kleid verursache ihr ,schmerzen4 ,oft habe sie sich erbrochen1 und ,fe und ,hnde seien stets ganz kalt4 ,mein ,gutachten lautete wie im vorhergehenden ,falle4 ,rosa hatte sich den ,unterleib grndlich dadurch verdorben1 da sie oft pltzlich von der ,hitze in die ,klte1 vom heien ,herde weg in den ,eiskeller kam und nicht wute1 wie sie sich gegen die schon bald fhlbaren schdlichen ,einflsse schtzen knne4 ,dazu hatte sie niemanden1 dem sie sich anvertrauen wollte1 und sie trug die vermeintlichen kleinen bel1 solange sie diese ertragen konnte1 bis endlich der ,druck vom ,unterleib aus so heftig wurde1 da dem ,magen1 eingeengt und eingezwngt1 wie er war1 alles1 was er an ,speisen aufnahm1 frmlich wieder ausgepret wurde4 ,zu den allgemeinen ,anwendungen1 die ,ttigkeit in den ganzen ,krper zu bringen hatten1 muten besondere fr den ,unterleib 7nicht den ,magen7 hinzukommen1 das ,angesammelte1 besonders auch die ,gase1 zu lsen und auszuleiten4 ,als ,anwendungen folgten 7jeden ,tag eine derselben73 der spanische ,mantel 7allgemeine ,anwendung72 berlagen mit angeschwellten ,heublumen auf den ,unterleib1 jeden ,tag #b ,stunden lang2 der kurze ,wickel 7auflsend und ableitend72 ,ober- und ,unteraufschlger2 wiederum der spanische ,mantel4 ,als ,nebenanwendungen dienten das ,gehen auf nassen ,steinen oder im nassen ,grase1 mitunter der ,kniegu4 ,nach #d ,wochen reichten aus ein ,wechsel zwischen dem spanischen ,mantel und dem kurzen ,wickel1 jeden zweiten ,tag eine dieser ,anwendungen4 ,daneben mute die ,kranke1 wie oben bemerkt1 hufig barfu gehen4 ,rosa wurde ganz gesund und ist es heute noch4 ,so gesund bin ich18 uerte sie sich bei einer jngsten zuflligen ,begegnung1 wie noch nie in meinem ,leben48 ,friedrich erbrach anfangs viel ,magensure1 spter alles ,gegessene und ,getrunkene4 ,alle ,mittel halfen nichts1 und der ,arzt definierte das bel als ,magenverhrtung mit ,magenschlu4 ,das ,aussehen des ,patienten war gar nicht schlecht1 die ,zge wohl etwas alt und die ,gesichtsfarbe gelb4 ,luft stoe es ihm viel aus dem ,magen1 meinte er2 der ,unterleib sei vor ,blhungen oft wie eine ,trommel1 und dann zeige sich auch regelmig heftiges ,weh im ,kopfe4 ,wiederum haben wir ,unttigkeit im unteren ,revier1 ,schlaffheit der ,gedrme4 ,daher der ungeregelte ,stuhlgang1 die ,hufung der ,gase und daher der ,druck auf ,magen und ,kopf4 ,der ,kranke mute #aj ,tage hindurch tglich ein ,tuch1 getaucht in ,wasser und ,essig1 #b ,stunden lang auf den ,unterleib binden1 tglich ein warmes ,fubad nehmen mit ,asche und ,salz und den ,rcken sich in jeder ,nacht zweimal kalt abwaschen lassen4 ,nach #f ,tagen schon verbesserte sich der ganze ,zustand4 ,nach #aj ,tagen wandte der ,patient wchentlich zweimal den kurzen ,wickel1 einmal den spanischen ,mantel an und nahm jeden zweiten ,tag ein ,fubad mit ,asche und ,salz4 ,die dritte ,verordnung bestimmte fr die letzten #b ,wochen wchentlich je #c ,ober- und ,untergsse und #b ,halbbder 7bis an die ,magengegend74 ,in #f ,wochen war der ,kranke vollstndig hergestellt4 ,unzhlige solcher ,flle knnte ich noch anfhren2 das ,gesagte mag indes gengen4 ,das mu und will auch ich gerne konstatieren und zugeben3 ,wenn solche belstnde nicht beseitigt1 wenn der fortwhrende ,druck und die stete ,pressung mit der ,hand in ,hand gehenden ,entzndung des ,magens nicht gehoben werden1 dann freilich mssen nach und nach die berchtigten und gefhrlichen ,magengeschwre entstehen1 die meistens in die entsetzliche ,krebskrankheit 7,magenkrebs7 ausarten4 ,selbst da noch knnen ,tuschungen und ,irrungen vorkommen4 ,ein ,beispiel will ich nur andeuten4 ,ein ,familienmitglied habe1 so meldete man mir einstens1 nach dem ,ausspruche verschiedener ,fachleute den ausgebildeten ,magenkrebs1 und man lasse bei mir nur anfragen1 welche ,vorsichtsmaregeln in diesem ,hause zu treffen seien1 da die schreckliche ,krankheit nicht ansteckend wirke4 ,ich gab ,regeln an1 darunter auch fr den ,kranken selbst solche1 welche ihn in #d ,wochen vollkommen heilten und dem ,krebs zum ,rckzuge bliesen4 ,die ,mittel bestanden in einfachen ,teen von ,schafgarbe1 ,wermut und ,salbei und in kurzen ,wickeln im ,wechsel mit ,fubdern4 ,kongestionen nach dem ,essen1 sowie ,aufstoen der ,speisen1 besonders #b ,stunden nach dem ,essen und weiterhin den ganzen ,nachmittag1 wiederholten sich ungefhr alle #d-e ,minuten2 auerdem trger ,stuhlgang1 vllige ,schlaffheit der ,gedrme1 starker ,fuschwei 7starker1 ekelhafter ,geruch74 ,dieser ,zustand dauerte #e bis #f ,jahre4 ,verschiedene ,mittel wurden angewendet1 aber ohne ,erfolg4 ,das ,aussehen ist recht krankhaft1 wie ,porzellanfarbe2 die ,rnder um die ,augen sind ganz grau und blau1 recht wenig ,blut1 wenig ,naturwrme1 schlechte ,verdauung1 deshalb ,blut und ,natur nur krankhaft genhrt4 ,die ,anwendungen mssen folgende sein3 #a7 die faulen ,stoffe auflsen1 #b7 die ,naturwrme vermehren1 #c7 durch ,krftigung der ,organe eine bessere ,verdauung bewirken1 da ,blut und ,sfte besser werden und die ganze ,maschine in guten ,gang bringen4 ,denn dieser ,organismus ist doch einer ,maschine gleich1 die fleiig geschmiert wurde1 aber kein gutes ,material hatte1 und deshalb mu die ,maschine berall gereinigt werden4 ,anwendungen3 #a7 ,warmes ,fubad zur ,ausleitung der faulen ,stoffe in den ,fen1 ungefhr drei- bis viermal1 bis der ,fuschwei aufhrt4 #b7 ,ganzwaschungen1 die eine allgemeine ,transpiration bewirken und zugleich die ,naturwrme erhhen4 #c7 ,ober- und ,untergu4 ,mit diesen ,anwendungen soll man ungefhr #h-aj ,tage fortfahren1 an jedem ,tag zwei ,anwendungen4 ,als zweite ,kur kommt die ,ganzwaschung1 ,ober- und ,unteraufschlger1 ins ,wasser knien1 ,rckengu1 wieder #aj ,tage lang4 ,als dritte ,kur folgen ,halbbder und ,ganzwaschungen4 ,in #c-d ,wochen kann so ein ,organismus wieder hergestellt werden4 ,zur ,erhaltung und weiteren ,befestigung aber ist notwendig1 in der ,woche noch ein paar ,anwendungen beizubehalten1 wozu eine ,ganzwaschung oder auch ein ,ober- und ,untergu ausreicht4 ,ein ,weib1 #fd ,jahre alt1 hat heftiges ,brennen im ,magen1 ,aufstoen und ,erbrechen2 oft kommt dazu kaltes ,fieber und manchmal auch starker ,schwei4 ,wochen hindurch nimmt das bel immer zu trotz aller angewandten ,mittel4 ,die beste ,wirkung wird hervorbringen3 ,tglich zweimal jedesmal #bj ,wermuttropfen in einer kleinen ,tasse ganz warmen ,wassers2 dazu tglich einmal ein warmer ,unteraufschlger eine ,stunde lang2 ferner jeden zweiten ,tag ein doppeltes ,tuch1 in warmes ,wasser getaucht1 auf den ,unterleib gebunden1 eine ,stunde lang4 ,jeden zweiten ,tag ein warmes ,fubad mit ,asche und ,salz1 #ad ,minuten lang4 ,eine ,person1 #dj ,jahre alt1 klagte ber hufige ,magenschmerzen1 ,schmerzen im ,unterleib1 ,appetitlosigkeit1 saures ,aufstoen und ,entkrftung4 ,besonders waren ,hnde und ,fe meistens kalt4 -- ,die ,anwendungen waren folgende3 #a7 ,jeden ,morgen und jeden ,abend ,brust und ,unterleib mit halb ,wasser und halb ,essig krftig einreiben4 #b7 ,tglich #f-h ,wacholderbeeren essen4 #c7 ,in der ,woche dreimal vom ,bett aus ganz waschen und1 ohne abzutrocknen1 wieder ins ,bett gehen4 ,in #ad ,tagen war die ,kranke geheilt1 und um gesund zu bleiben1 wird selbe gut tun1 wenn sie lngere ,zeit hindurch wchentlich einmal sich ganz wscht4 ,lngere ,zeit hindurch habe ich ein hartes ,magenleiden4 ,es treibt mich gewaltig auf1 und unter groen ,schmerzen mu ich oft alles erbrechen4 ,meine ,fe tun mir meistens weh und zeigen dabei krampfhafte ,zuckungen4 ,meine ,lippen sind bestndig wei2 ich magere am ganzen ,krper ab4 ,ich habe mehrere rzte gehabt2 die haben mir aber nichts als zum ,laxieren gegeben1 und dieses hat mich wohl recht angegriffen und geschwcht48 ,anwendungen3 #a7 ,in der ,woche dreimal angeschwellte ,heublumen auf den ,unterleib binden1 eine ,stunde lang4 #b7 ,jede zweite ,nacht vom ,bett heraus ganz waschen und1 ohne abzutrocknen1 wieder ins ,bett gehen4 #c7 ,jeden ,morgen #be ,wermuttropfen in ,wasser einnehmen1 jeden ,nachmittag #be ,tropfen von ,hagebutten4 ,eine ,hausfrau klagt3 ,ich bin gar nie frei von ,schmerzen im ,unterleib2 derselbe ist oft aufgetrieben1 und wenn es recht arg ist1 habe ich einen ,druck auf den ,magen1 da mir viele ,sure aufstt1 oft auch die ,kost erbrochen wird4 ,mein ,kopf ist recht eingenommen1 und nicht selten habe ich groen ,schwindel4 ,es gibt ,zeiten1 wo ich alle halbe ,stunde ,harn lassen mu1 dann wieder ,tage1 wo hchstens einmal ,wasser abgeht4 ,drei rzte erklrten1 ich habe ,magenkatarrh48 ,diese ,kranke wurde geheilt innerhalb #d ,wochen auf folgende ,weise3 ,die erste ,woche bekam sie blo tglich #b ,obergsse und #b ,kniegsse und tglich eine ,tasse ,tee von ,wacholderbeeren und ,zinnkraut2 in der zweiten ,woche tglich einen ,obergu und ,kniegu1 zweimal einen ,wickel von unter den ,armen an2 in der dritten ,woche einmal den spanischen ,mantel1 dreimal ein ,sitzbad und einmal ein ,halbbad2 in der vierten ,woche ,halbbder1 dreimal den spanischen ,mantel1 einmal ,wassergehen tglich4 ,magen-,sure4 ,kreszentia erzhlt3 ,ich bin #de ,jahre alt1 habe fast tglich starkes ,magenleiden2 es hrt von ,zeit zu ,zeit auf1 aber immer nur auf kurze ,zeit2 recht oft stt es mir ,sure und ,bitterkeit oben heraus1 und ich wei mich oft gar nicht zu erwrmen2 je mehr ,sure und ,bitterkeit1 um so grer die ,klte48 ,das ,aussehen dieser ,person war recht leidend1 sie selber recht mager2 die ,gesichtszge waren eingefallen2 die ,klte scheint die ,wrme gnzlich verdrngt zu haben4 ,hier ist sicher durch schlechte ,verdauung eine groe ,blutarmut eingetreten4 ,ich verordnete ihr3 ,schtten ,sie siedendes ,wasser an ,heublumen1 bringen ,sie diese so warm wie mglich in ein ,tuch oder noch besser in ein ,scklein und legen ,sie dieses ganz warm1 wie ,sie es gut ertragen knnen1 auf die ,magengegend und den ,unterleib6 ,bringen ,sie ber das ,ganze ein ,tuch ber den ,krper1 da das ,scklein auf den ,leib aufgebunden ist1 und lassen ,sie es dann eineinhalb ,stunden lang liegen2 so #c ,tage lang6 ,nehmen ,sie drei ,tage nacheinander jeden ,abend ein warmes ,fubad mit ,asche und ,salz1 #ad ,minuten lang1 dann jeden #c4 oder #d4 ,tag1 und waschen ,sie sich in der ,woche drei- bis viermal in der ,nacht vom ,bett aus ganz und gehen ,sie dann gleich wieder ins ,bett6 ,nehmen ,sie dann tglich zweimal #d-f ,lffel voll ,wermuttee1 und machen ,sie so #ad ,tage fort2 dann wird ausreichen in der ,woche einmal ein ,fubad und einmal eine ,waschung in der ,nacht oder auch ein ,halbbad48 ,migrne4 ,die ,migrne1 das halbseitige ,kopfweh1 ist vorherrschend eine ,frauenkrankheit1 die aber auch geistesstarke ,mnner recht oft befallen kann1 besonders solche1 die viel und anstrengend geistig beschftigt sind4 ,man kann manchmal den ,trost eines ,arztes hren3 ,seien ,sie ruhig1 einen ,dummkopf befllt keine ,migrne68 ,leicht kann dieses ,leiden von gestrtem ,blutlaufe herkommen1 noch hufiger aber von strenden ,einflssen aus dem ,magen und ,unterleib4 7,gnzlicher ,mangel an ,appetit und ,widerwille gegen alle ,kost47 ,wenn der ,unterleib im ganzen etwas geschwcht ist1 wenn sich hufig ,gase sammeln und die ,stuhlentleerungen nicht regelmig sind1 so ben gar zu leicht und oft diese ,beschwerden eine ,rckwirkung auf den ,kopf und verursachen an einzelnen ,stellen diese ,schmerzen4 ,oder es kann das ,blut bei einem unregelmigen ,lauf auf eine ,stelle besonders hindrngen4 ,oft meldet sich das unheimliche ,leiden1 indem sich's wie ,nebelflor auf die ,augen legt4 ,bei manchem spukt es in den ,augenecken1 bei anderen wird das ,augenlicht selbst ganz gestrt1 und es ist ihnen1 als ob verschiedene ,figuren vor den ,augen tanzten4 ,migrne kommt gerne nach ,krankheiten1 wenn die ,natur sich noch nicht vollstndig erholt hat und die ,ttigkeit der ,organe keine ganz normale ist4 ,migrne kann auch ein ,erbteil sein4 ,leute1 die oft an ,migrne leiden1 erzhlen dann1 wie schon die ,mutter oder der ,vater daran gelitten4 ,besagtes ,kopfleiden ist unschwer zu heilen4 ,rhrt die ,migrne von ,gasen her1 -- und diese sind nach meiner ,ansicht die ,hauptursache1 -- so kann es ausreichen1 wenn man #b-c ,tage nacheinander tglich zwei- bis viermal den ,unterleib mit recht kaltem ,wasser krftig wscht4 ,nicht nur die ,gase werden durch diese einfache ,anwendung oft vollstndig ausgeleitet1 sondern diese wirkt sogar auf den ,stuhlgang und bringt nicht selten allein alles in ,ordnung4 ,krftiger noch ist die ,wirkung1 wenn ins ,wasser1 das man zur ,waschung bentzt1 etwas ,essig oder ,salz gemischt wird4 ,sollte diese ,anwendung nicht ausreichen1 dann knnen innerhalb einer ,woche #b-c ,halbbder genommen werden4 ,diese sollten gengen4 ,nebenzu mag der ,patient ,tee verwenden1 der die ,gase aufzehrt oder lst4 ,kmmel oder ,fenchel1 als ,tee bereitet und getrunken1 wirkt vortrefflich4 ,auch kleine ,hausmittel sind nicht zu verachten4 ,jeden ,morgen und ,nachmittag #e ,tropfen ,spickl auf ,zucker tut denselben ,dienst4 #f-h ,wacholderbeeren1 im ,tage nacheinander zu verschiedenen ,zeiten gekaut1 haben schon manchem geholfen4 ,brausepulver halten viele fr ein ,radikalmittel gegen dieses ,leiden4 ,dieselben leiten vielfach ,gase aus1 das gebe ich zu2 aber man bertreibe nicht4 ,radikalmittel sind sie nicht4 ,derlei ,leute erinnern mich mit ihren ,anpreisungen immer an jenes amsante ,geschichtchen1 worin einer mit einer ,rakete einen ,hasen totschiet4 ,als das ,nonplusultra fr ,migrne gilt heutzutage der ,migrnestift1 ein feines und fein gearbeitetes ,holz1 in dem die ,wundereichel steckt1 die stark nach ,kampfer riecht4 ,kein ,gebildeter und keine feine ,dame gehen mehr aus ohne dieses kleine ,vademekum4 ,die ,wurzel des bels 7der ,migrne7 sitzt1 wie wir gesehen1 zumeist und hauptschlich im ,unterleib4 ,mit dem ,stifte braucht man aber nur eine gewisse ,anzahl ,striche auf die ,stirne 7glaube ich7 zu machen1 und gut ist's4 ,helfe1 was helfen mag6 ,ich will mir darber kein weiteres ,urteil erlauben2 aber ich mte lcheln1 wenn ein ,patient1 dem ,klistier verordnet ist1 statt dieses zu nehmen1 sich in das ,ohr spritzen liee4 ,nasenbluten siehe oben ,seite #ahi4 ,nervenerschpfung4 ,ein ,pfarrer gab an1 er habe zeitweilig fast unausstehliches ,kopfweh1 und wenn dieses sich bessere1 solche ,halsbeschwerden1 da er vor ,mdigkeit und ,schmerzen kaum reden knne4 ,auch im ,rcken bestehe oft schmerzhaftes ,zusammenziehen und ,mattigkeit4 ,nach dem mitgebrachten ,zeugnisse seines ,arztes leide er an ausgebildeter ,nervenerschpfung1 und es sei nahe daran1 da ,gehirn und ,rckenmark angegriffen wrden84 -- ,auerdem waren hochgradige ,reizbarkeit und ,angstgefhle vorhanden4 ,anwendungen3 ,tglich ein schwacher ,obergu in der ,frhe und nachmittags2 tglich einmal im nassen ,grase und auf nassen ,steinen #d ,minuten lang gehen2 so #e ,tage lang4 ,darnach tglich ein strkerer ,obergu1 ein ,kniegu und zweimal im ,wasser gehen2 so #e ,tage lang4 ,dazwischen ,sitzbder4 ,die weiteren ,anwendungen waren3 ,tglich ein ,rckengu1 ein ,halbbad1 ein ,obergu und ,wassergehen4 ,diese ,anwendungen beseitigten alle ,leiden1 und gesund und heiter ging der ,geheilte wieder an sein ,berufsleben4 ,nervenleiden4 ,ein ,geistlicher berichtet also3 ,infolge gewaltiger ,aufregung1 ,angst und ,schrecken bekam ich ,ende ,juli #ahhd ein ,leiden1 welches sich anfangs durch hufiges1 sehr bengstigendes ,herzklopfen und bestndige ,atmungsbeschwerden mit allgemeiner ,schwche uerte4 ,das ,herzklopfen hrte nach einigen ,monaten wieder auf4 ,aber nun erschienen andere bel3 mitunter sehr heftige bengstigende ,anflle von ,asthma1 hufiges ,drcken mit ,schmerzen und ,spannen bis in den ,unterleib hinab4 ,hauptschlich sprte ich den ,druck in der ganzen ,rippengegend1 zuweilen auch im ,rckenmark4 ,oftmals fhlte ich sehr groe ,mattigkeit und ,abgeschlagenheit in allen ,gliedern mit ,schmerzen in den ,gelenken4 ,nebenher qulten ,verstopfungen mit ,blhungen stets den ,unterleib4 ,die ,stimme war ganz geschwcht1 so da mir oft schon das einfache ,sprechen ,schmerzen1 ,beklemmungen und ,asthma verursachte2 ein anhaltender1 starker ,gebrauch der ,stimme war ganz unmglich geworden4 ,whrend der ganzen ,zeit habe ich auch ,beschwerden im ,kopfe1 nmlich ,schwindel1 starke ,eingenommenheit1 zu ,zeiten heftige ,kopfschmerzen1 so da ich manchmal kaum zu denken imstande und zu jeder geistigen ,anstrengung unfhig bin4 ,jede ,kleinigkeit regt mich ungemein auf und steigert nicht selten die ,beschwerden in ,brust und ,kopf aufs uerste4 ,dazu hat eine unsgliche ,melancholie meinen ,geist eingenommen1 manchmal ist's fast zum ,verzweifeln4 ,die rzte erklrten mein ,leiden fr ein ,nervenleiden4 ,zwei derselben1 ein ,allopath und ein ,homopath1 beide berhmte ,mnner1 verschrieben mir ,mittel 7,duschebder1 ,dit1 ,bromkali1 ,zincum oxydat41 ,natr4 phosph4 u4 a471 die aber smtlich ganz erfolglos blieben1 ja das bel zuweilen noch rger machten4 ,am ehesten schien noch zu wirken1 was ein dritter ,arzt anriet3 kalte ,vollbder und fleiige ,bewegung in der ,luft4 ,das dauerte so ein halbes ,jahr1 bis ich endlich ganz zum ,wasser meine ,zuflucht nahm48 ,soweit der ,kranke4 ,schauen wir ihn selbst nher an6 ,sein ,aussehen ist ungewhnlich gertet1 die ,augenrnder sind etwas gelb1 ,ohren und ,lippen hochrot1 mit blau untermischt4 ,die ,haare sind dem jungen ,herrn1 der kaum mehr als #cj ,jahre zhlt1 bis auf einen kleinen ,rest gnzlich ausgefallen4 ,worauf lassen diese ,anzeichen schlieen8 ,gewi auf allzu heftigen ,drang des ,blutes gegen ,kopf und ,brust4 ,der ,schmerz auf der ,stirne zeigt die ,heftigkeit des ,blutandranges zum ,kopfe an1 und das zu viele ,blut im ,kopfe bewirkt eine ,ausdehnung der ,adern4 ,kann da geheilt werden und wie8 ,die zwei hauptschlichsten ,leidensstellen1 ,kopf und ,brust1 sind vor allem ins ,auge zu fassen4 ,beide werden gleichsam erdrckt unter der berflle des ,blutes4 ,dieses mu allererst gegen die ,extremitten abgeleitet werden4 ,dann kann ich an die ,auflsung alles ,abnormalen 7,anstauungen1 ,erweiterungen der ,adern1 ,ausbuchtungen nach innen usw47 an ,kopf und ,brust gehen und zuletzt allgemein auf den ganzen ,krper einwirken4 ,als ,anwendungen werden sich der ,reihe nach am besten eignen3 ,fudampf1 ,kopfdampf1 kurzer ,wickel1 spanischer ,mantel1 auf nassen ,steinen gehen1 ,ober- und ,untergsse1 spanischer ,mantel1 ,barfugehen1 zur ,winterszeit am besten im frischgefallenen ,schnee4 ,innerhalb #c ,wochen hatte sich der ,zustand bedeutend gebessert4 ,bis zur vollen ,erholung indessen drften bei so fortgeschrittenem und tiefgewurzeltem ,leiden noch ,monate vergehen4 ,aus der mehr oder minder guten ,wirkung jeder einzelnen ,anwendung lernt der ,patient selbst am sichersten urteilen1 welche derselben von den besten ,folgen begleitet ist und deshalb fters wiederholt werden soll4 ,nur lasse man sich ja nie und nimmer verleiten1 den ,willen stets nur auf diese besondere ,anwendung hinzurichten4 ,mit den besonderen ,anwendungen sind jederzeit1 um den ,einklang und den gesunden1 reellen ,fortschritt in der ,heilung nicht zu stren1 die gemeinsamen1 d4 i4 die auf den ganzen ,organismus wirkenden1 pnktlich zu verbinden4 ,ein ,priester aus ,bhmen berichtet3 ,vor #h ,monaten trat bei mir infolge von beranstrengung heftiges ,herzklopfen ein sowie auch ,schlaflosigkeit1 spterhin starkes ,aufstoen1 ,auftreibung des ,unterleibes1 auch ,atmungsbeschwerden4 ,es bestanden zuweilen perverse ,empfindungen1 ,schmerzen in ,hnden und ,fen1 ,unruhe1 spter auch ,zittern in denselben1 dabei hochgradige ,abspannung und ,mdigkeit4 ,appetit fehlte zuletzt auch1 ebenso ,stuhl48 ,bei seiner ,ankunft schien ,patient sehr erschpft und zeigte eine blagelbe ,gesichtsfarbe4 ,nach siebenwchentlicher ,kur war er wieder frisch1 gesund und munter4 ,auch der ,schlaf hatte sich langsam wieder eingestellt4 ,die ,wasseranwendungen bestanden in folgendem3 ,in den ersten drei ,wochen3 #a7 nachts vom ,bett aus ein ,halbbad2 #b7 vormittags ,obergu und ,wassergehen2 #c7 nachmittags ,rckengu und ,halbbad2 #d7 tglich fleiig ,grasgehen4 ,spterhin3 ,obergu mit ,kniegu1 auch ,halbbder1 zweimal ,fudampf4 ,zum ,einnehmen tglich #h-aj ,wacholderbeeren1 auch ,tee von ,wermut und ,salbei4 ,nervenberreizung4 ,zwei ,studierende kamen in die ,osterferien und erzhlten3 ,wir haben ,kopfleiden1 ,blutandrang nach dem ,kopf1 schlechten ,schlaf und groe ,mdigkeit1 mangelhaften ,appetit1 und wir sind somit unfhig1 weiter fortzumachen4 ,knnten wir nicht die ,vakanz bentzen zur ,wiederherstellung unserer ,gesundheit durch die ,wasserkur88 ,ich gab den ,rat1 sie sollten1 weil es ,frhling1 der ,boden feucht und es noch ziemlich kalt war1 diese ,vakanztage wo mglich im ,freien1 im ,walde1 auf den ,wiesen barfugehend zubringen und rasche ,bewegungen machen1 wenn sie sich kalt fhlten2 auch von ,zeit zu ,zeit in einen mit ,wasser gefllten ,graben #b-c ,minuten stehen und darin hin- und hergehen4 ,ebenso muten sie tglich zwei- bis dreimal ihre ,arme ganz ins ,wasser halten4 ,diese ,anwendungen behagten den jungen ,leuten sehr2 es kam ihnen ,mut und ,freude2 sie gingen wieder neugestrkt an ihre ,studien1 konnten ihre ,aufgabe gut lsen und freuten sich auf die ,herbstferien1 um ihren ,krper aufs neue abzuhrten und zu krftigen4 ,bemerkt jedoch sei hier1 da beim ,gehen auf nakalter ,wiese und beim ,stehen im ,wasser jedesmal nach ,bekleidung der ,fe so viel ,bewegung gemacht werden mu1 da die ,naturwrme bald wieder eintritt2 diese wird bei jungen ,leuten unschwer durch rasches ,gehen bewirkt4 ,ein hnliches ,beispiel traf bei einem ,alumnus zu1 welcher mit folgenden ,klagen hieher kam3 ,ich habe einen solchen ,druck im ,kopf1 da ich oft kaum mehr wei1 wo ich weile1 und was ich tue2 ferner habe ich oft erheblichen ,schwindel1 bin unfhig zu geistiger ,ttigkeit2 ich mute die ,anstalt #c ,monate vor ,erreichung meines ,zieles verlassen48 ,es war warme ,augustzeit1 und dieser ,kandidat brachte whrend #aj ,tagen die meiste ,zeit in ,grten und ,wldern zu1 barfugehend vom ,morgen frh bis ,abend spt4 ,zudem bekam er tglich #b-d ,obergsse4 ,innerhalb #ab ,tagen waren seine ,krankheitserscheinungen gehoben2 er fhlte sich heiter und gekrftigt und brauchte blo noch zur weiteren ,krftigung seine ,herbstferien ebenso durchzumachen4 ,nervenzerrttung4 ,ein ,herr von ,stand hatte durch ungewhnlich viele ,berufspflichten ,geist und ,krper so zugerichtet1 da nicht zu beurteilen war1 ob ,geist oder ,krper mehr zerrttet sei4 ,man hatte ,grund1 zu frchten1 die ,geisteszerrttung knnte mit den traurigsten ,folgen ein erbarmungswrdiges ,ende nehmen4 ,monate hindurch hatte er weder ,schlaf noch ,ruhe1 die peinlichsten ,leiden und ,schmerzen am ganzen ,krper2 alle rztlichen ,mittel waren wirkungslos4 ,das ,wasser sollte hier noch ,rettung bringen1 und wirklich war der ,unglckliche nach dreizehn ,wochen in der ,lage1 in seinem ,berufe frisch und gesund wieder aufs neue zu beginnen4 ,ein solcher ,zustand kann nur durch die einfachsten ,anwendungen behandelt werden4 ,erster ,tag3 ,den oberen ,krper vormittags mit ,wasser und ,essig ganz waschen4 ,auf diese ,waschung folgt ein ,kniegu 7eine ,minute lang74 ,die zweite ,anwendung am ,nachmittage wie die erste4 ,zweiter ,tag3 ,eine ,gieung auf den ,oberkrper mit einem halben ,gieer voll ,wasser2 gleich darauf auf nassen ,steinen ,bewegung machen und nebenzu einen ,gieer voll ,wasser auf die ,knie1 nachmittags dasselbe4 ,dritter ,tag3 ,obergu 7#a ,gieer voll7 und ,kniegu1 nachmittags3 ,obergu 7#a ,gieer voll71 daraufhin ins ,wasser stehen 7#c ,minuten lang74 ,diese ,anwendung war so schmerzlich1 da dem ,patienten ,trnen in die ,augen kamen4 ,so wird ungefhr eine ,woche hindurch fortgefahren4 ,die zweite ,woche waren ,obergsse jeden ,tag mit verstrktem ,kniegu im ,wechsel mit ,wasserstehen1 soweit es die empfindlichen ,fe zulieen1 verordnet2 diese ,obergsse steigerten sich whrend der ,woche von #a-c ,gieer4 ,auch das ins ,wasserstehen wurde verstrkt bis an die ,knie1 aber immer nur #b1 hchstens #c ,minuten4 ,in der dritten ,woche wurden ,obergsse mit ,kniegu und ,wasserstehen weiter gesteigert und jeden zweiten ,tag ein ,sitzbad genommen1 gewhnlich nachmittags4 ,in der vierten ,woche3 ,obergu mit ,wasserstehen1 je vormittags1 nachmittags ein ,halbbad4 ,in der fnften ,woche am ,morgen ein ,rckengu mit ,wasserstehen oder mit ,kniegu1 nachmittags ,obergu4 ,so wurde fortgefahren1 jeden halben ,tag eine ,anwendung3 a7 ,obergu mit ,kniegu1 b7 ein ,halbbad1 c7 ,rckengu bis zur vollstndigen ,heilung4 ,innerlich wurde gegeben3 a7 weies ,pulver1 tglich eine ,messerspitze voll1 im ,wechsel mit b7 ,wacholderbeeren1 tglich #f-h ,beeren1 und c7 ,tee von ,wermut und ,salbei4 ,nervses ,leiden4 ,ein ,kandidat im ,alter von #cd ,jahren berichtet3 ,vor #aa ,jahren fing durch bertriebene ,beschaulichkeit1 krperliche ,strenge und jahrelange furchtbare ,skrupeln der ,kopf an1 an ,kongestionen1 heftigem ,schmerz und ,schwerflligkeit zu leiden4 ,da ich fortfuhr1 fr einen1 ja oft fr zwei ,gesunde geistig und krperlich zu arbeiten1 wurden die ,nerven total irritiert und schlielich der ,kopf vor zwei ,jahren ganz unfhig zu geistiger ,anstrengung1 selbst nur einen ,rosenkranz z4 ,b4 auf einen ,zug zu beten4 ,in ,wrishofen blieb es acht ,tage beim alten trotz ,schenkel-1 ,ober- und ,rckengu und ,barfulaufen2 dann bekam ich ,malefiz-l und mute dabei die ,wasseranwendungen noch #c ,tage fortmachen1 aber das bel wurde nur schlimmer2 dann durfte ich fr #c-d ,tage keine ,wasseranwendungen vornehmen2 das ,malefiz-l wirkte2 der ,kopf wurde pltzlich frei1 klar und stark1 und dabei blieb es bis heute48 ,diesem ,berichte mu ich hinzufgen1 da der betreffende ,herr schon geraume ,zeit1 ehe er zu mir kam1 nach meinem ,buche selbst sich zu helfen gesucht hatte und durch eine glckliche oder vielmehr vernnftige ,auswahl des fr ihn ,passenden sowie auch durch sehr pnktliche und genaue ,befolgung des ,vorgeschriebenen der bei mir gemachten ,kur schon bedeutend vorgearbeitet hatte4 ,als er ankam1 war er in einem noch elenden und trostlosen ,zustande und um so beklagenswerter1 als wegen seines uern1 scheinbar guten ,aussehens nur ein grndlicher ,kenner von seinem ,leiden wissen konnte4 ,gott sei es gedankt1 da er jetzt wieder mit freudigem ,mute seinen hheren ,studien obliegen kann4 ,nierenleiden4 ,ein ,bauer erzhlt3 ,so stark und korpulent ich aussehe1 geradeso elend bin ich4 ,ich kann nicht mehr arbeiten1 bin bestndig aufgedunsen2 die ,atemnot wird oft so gro1 da ich glaube1 ich msse ersticken4 ,ich wlze mich in der ,nacht im ,bett umher1 ohne schlafen zu knnen4 ,mein ,urin ist meistens recht dick und mit ,blut vermischt4 ,ich habe oft ein sehr heftiges ,brennen in der ,blase2 rzte habe ich mehrere gehabt4 ,einer sagte1 ich sei leberleidend und habe ,gallensteine4 ,ein anderer hat behauptet1 es fehle mir in den ,nieren1 und es werde ,nierenvereiterung eintreten4 ,ein dritter glaubte1 mein ,magen verdaue nicht1 und deshalb sei ich immer verschleimt1 weil im ,munde immer sehr viel zher ,schleim vorhanden ist48 ,dem fast ,trostlosen wurden ,anwendungen geraten3 #a7 ,in der ,woche zwei warme ,bder von gesottenem ,haberstroh mit dreimaligem ,wechsel1 #cj-cb ,grad4 7#aj ,minuten im warmen1 #a ,minute im kalten ,wasser47 #b7 ,in der ,woche zwei kurze ,wickel1 ebenfalls von ,haberstrohwasser1 eineinhalb ,stunden lang4 #c7 ,tglich #b ,tassen ,tee von ,zinnkraut und ,wacholderbeeren trinken1 #aj ,minuten lang gesotten4 ,in #f ,wochen war der ,mann vollstndig gesund4 ,sein ,krper ist normal1 der groe ,bauch ist verschwunden1 das braungelbe ,aussehen ist entfernt1 und wie die ,farbe frisch und gesund ist1 so ist auch seine ,kraft wiedergekehrt4 ,ein armer ,arbeiter schreibt3 ,ich erkrankte an einem ,nierenleiden ungefhr im ,november #ahhg1 arbeitete aber dabei bis ,mitte ,januar #ahhh4 ,meine ,kraft war indessen so herabgesunken1 da ich nunmehr #aa ,wochen das ,bett hten mute4 ,der ,arzt1 welcher mich behandelte1 erklrte mir1 das ,leiden komme nur von ,erkltungen und zurckgeschlagenem ,schweie her und sei eine langwierige ,sache4 ,im ,urin war stets ein groer1 rtlich-brauner ,satz4 ,man lie nun den ,urin in der ,apotheke chemisch untersuchen1 und es stellte sich heraus1 da dieser ,satz in ,blut bestehe4 ,durch diesen immerwhrenden ,blutverlust kam ich so herunter1 da der ,arzt eine ,wassersucht befrchtete4 ,er untersuchte deshalb ,tag fr ,tag die ,fe und das ,herz2 es zeigte sich aber nirgends etwas von ,wassersucht4 ,als ich mich nach einiger ,zeit besser fhlte1 ging ich wieder an die ,arbeit1 mute aber1 als das ,leiden nach #bj ,wochen wieder eintrat1 die ,arbeit abermals einstellen4 ,da ich nun schon so viel mediziniert und allerlei eingenommen hatte ohne anhaltenden ,erfolg1 so entschlo ich mich auf ,anraten einiger ,bekannten1 nach ,wrishofen zu gehen4 ,ich wandte nun die ,kaltwasserkur an1 die mir vortrefflich behagte48 ,durch folgende ,anwendungen wurde dem ,manne geholfen3 #a4 den einen ,tag ,obergu und ,kniegu vormittags1 ,halbbad eine halbe ,minute lang nachmittags2 #b4 den andern ,tag des nachts ,ganzwaschung vom ,bett aus in der ,frhe1 dann ,wassergehen1 nachmittags ,obergu und ,kniegu2 #c4 ,obergu1 spter ,schenkelgu vormittags1 ,rckengu und ,wassertreten nachmittags2 so abwechselnd drei ,wochen lang2 ferner #d4 tglich eine ,tasse ,tee von #aj zerstoenen ,wacholderbeeren und etwas ,zinnkraut1 morgens und abends in je zwei ,portionen trinken4 ,ohrenkrankheit4 ,wer mchte die vielen ,ursachen aufzhlen1 durch die ein ,krper krank werden kann1 und wie ,krankheiten auf einzelne ,organe so einwirken knnen1 da sie krank bleiben1 wenn auch die ursprngliche ,krankheit entfernt ist8 ,und je edler ein ,organ ist1 um so nachteiliger wirkt auch eine ,krankheit1 und um so hrter ist sie zu heilen4 ,einer der edelsten ,teile am menschlichen ,krper ist das ,ohr1 und sehr hufig kann das ,gehr verloren gehen durch eine ,krankheit oder auch durch eine unglckliche ,lebensweise4 ,so kommt eine ,mutter und erzhlt3 ,meine ,tochter hat das ,scharlachfieber gehabt1 von dem sie wohl ganz geheilt wurde4 ,seit dieser ,zeit ist sie nie mehr ganz wohl4 ,bald klagt sie ber dieses1 bald ber ein anderes ,leiden2 aber das hrteste ist1 da sie das ,gehr fast ganz verloren hat4 ,alles1 was angewendet worden ist1 hat nichts geholfen48 ,dieses ,mdchen ist mithin nicht ausgeheilt1 und mte es an anderen ,teilen hren1 so wrde man auch dort noch ,reste der ,krankheit bemerken4 ,wird das ,mdchen von allen nachteiligen ,folgen des ,scharlachfiebers geheilt1 dann wird auch das ,gehr wieder eintreten4 ,es mu somit1 wie aufs ,gehr1 so auch auf den ganzen ,krper eingewirkt werden4 ,folgende ,anwendungen werden die beste ,wirkung hervorbringen3 #a7 ,ein nasses ,hemd anziehen1 eineinhalb ,stunden lang4 #b7 ,einen ,schal umlegen1 eineinhalb ,stunden lang1 und denselben nach drei ,viertelstunden nochmal frisch eintauchen4 ,whrend dieser eineinhalb ,stunden um jeden ,fu vom ,knchel an bis ber die ,waden ein ,handtuch umwinden1 in warmes ,wasser getaucht1 also ,fuwickel1 eineinhalb ,stunden lang4 #c7 ,vom ,bett aus ganz waschen und1 ohne abzutrocknen1 gleich wieder ins ,bett1 besonders den ,hinterkopf und die ,ohren gut waschen4 #d7 ber die ,ohren und deren ,umgebung einen ,lappen binden1 in warmes ,wasser getaucht1 zwei ,stunden lang2 nach jeder halben ,stunde wieder frisch eintauchen4 #e7 ,einen ,kopfwickel nehmen 7siehe ,wickel74 ,diese fnf ,anwendungen sollen durch lngere ,zeit vorgenommen werden1 jeden ,tag wenigstens eine ,anwendung4 ,recht gut wird noch wirken in der ,woche ein warmes ,haberstrohbad1 #be ,minuten lang1 #bh-cj ,r41 gleich darauf mit kaltem ,wasser schnell abwaschen1 da die ,natur durchs warme ,wasser nicht zu empfindlich wird4 ,diese ,anwendungen werden die ,natur in den besten ,zustand bringen2 dann kann noch lnger fortgefahren werden mit warmen ,umschlgen ber die ,ohren4 ,ohrensausen4 ,eine ,person hat sehr oft heftiges ,ohrensausen1 schwache ,nerven1 oft ,zittern an den ,hnden und ,fen1 blasse ,gesichtsfarbe1 eingefallene ,augen4 ,diese ,person hat mehrere rzte gehabt4 ,der eine sagte1 das ,ohrensausen rhre von den ,nerven her1 der andere1 es komme von einem zurckgegangenen ,schnupfen her1 ein dritter1 das ,trommelfell sei etwas eingegangen usw4 ,anwendungen3 #a7 ,tglich im ,wasser gehen1 #b-d ,minuten1 darauf ,bewegung im warmen ,zimmer oder1 wenn nicht zu kalt1 im ,freien4 #b7 ,jede zweite ,nacht vom ,bett aus ganz waschen mit ,wasser und ,essig4 #c7 ,zweimal in der ,woche einen ,schal umlegen1 eine ,stunde lang4 ,so #ad ,tage bis #c ,wochen fortmachen4 ,wenn noch weiter etwas notwendig ist1 jeden zweiten ,tag im ,wasser gehen und in der ,woche einmal waschen4 ,rheumatische ,zustnde4 ,wer mchte es versuchen1 all die verschiedenen rheumatischen ,zustnde aufzuzhlen1 ber die man klagen hrt6 ,den einen qult der ,schmerz im ,kopfe1 den anderen in den ,zehen1 diesen im ,arme1 jenen in den ,beinen1 sie auf dem ,rcken1 ihn auf der ,brust usw4 ,der ,rheumatismus ist wahrlich der ewige ,jude unter den ,krankheiten4 ,der arbeitsame ,bauer1 der ,holzhacker1 alle diejenigen1 die recht angestrengt arbeiten1 wissen weniger1 an manchen ,orten nichts von dieser ,krankheit1 nach meinem ,dafrhalten deshalb1 weil diese ,leute oft in der einen ,stunde ,rheumatismus bekommen1 in der andern ihn bereits wieder vertrieben haben4 ,es zeigen sich vielleicht die ,anfnge am ,morgen1 nachmittags dagegen arbeiten sie dieselben wieder hinaus4 ,letztere ,beobachtung gibt uns klare ,winke1 wie ,rheumatismus geheilt werden kann und soll4 ,ein ,tierarzt jammerte mir einst vor1 er sei unfhig1 seinem ,berufe weiter vorzustehen2 ein abscheulicher ,rheumatismus habe sich wie eine ,katze in sein rechtes ,schulterblatt eingekrallt4 ,schwitzend sei er unklugerweise in die ,klte gekommen1 und er wisse recht gut1 er werde1 wie jedesmal1 die lstige ,katze #f ,wochen lang zu tragen haben4 ,wenn ,sie wollen1 ,herr ,tierarzt18 entgegnete ich ihm1 so sind ,sie in #bd ,stunden frei2 ich werde meinen ,hund auf ,ihre ,katze hetzen48 ,er lachte1 und es gab eine kleine ,wette4 ,mit ,manneswort und ,handschlag versprach er indessen1 genau zu tun1 wie der gestrenge ,herr befehle4 ,er ging heim und lie sich von seiner ,frau den ,rcken zuerst krftig trocken reiben1 dann einen kalten ,obergu applizieren4 ,nach ungefhr #h ,stunden nahm er einen ,kopfdampf mit darauffolgendem ,gu4 ,die #bd4 ,stunde hatte noch lange nicht geschlagen1 die ,katze war lngst ber alle ,berge1 und die ,wette war gewonnen4 -- ,von trockenem ,reiben wurde diesmal gesprochen1 was doch sonst nie vorkommt6 ,ja1 und der ,grund ist folgender3 ,entsteht der ,rheumatismus infolge raschen ,wechsels von der ,klte in die ,wrme und umgekehrt1 so sind die ,schmerzen1 die zuweilen nur auf der ,oberflche der ,haut1 zuweilen aber auch tief im ,innern1 ja1 wie man meinen knnte1 im ,marke der ,knochen wurzeln1 meist zurckzufhren auf ,strungen in der ,zirkulation des ,blutes1 sei es nun ein langsameres oder rascheres ,tempo des ,blutlaufes1 seien es ,blutstauungen oder kleine ,entzndungen etc4 an der betreffenden ,stelle4 ,die dadurch entstandenen ,reibungen1 ,pressungen usw4 verursachen den ,schmerz und mssen durch ,auflsung1 ,ausleitung und ,strkung der leidenden ,teile entfernt werden4 ,wenn der ,taktstock allein die ,snger nicht mehr im richtigen ,tempo halten will1 dann fuchtelt der ,gesangmeister noch mit der freien ,hand1 mit dem ,kopfe den ,ungelehrigen zu4 ,wenn die ,gans oder ,ente sich in die junge ,hhnerfamilie mischt und das ,gehscht weg1 du4448 der ,futterbringerin nichts helfen will1 dann wirft sie einen ,stein nach der dummen ,gans oder ,ente4 ,wenn der ,rheumatismus tief sitzt1 schon lnger whrt1 besonders schmerzt und weit ausgedehnt ist1 so rufe ich zum ,wasser noch die ,reibung zu ,hilfe4 ,sie entwickelt rascher ,wrme und bewirkt eine schnellere ,verteilung des ,blutes usw4 ,wre die kranke ,stelle etwas khl1 und wrde ohne weiteres1 ohne vorherige ,erwrmung ein ,gu darauf kommen1 so wiche der ,rheumatismus wohl etwas weiter im1 aber nicht aus dem ,krper4 ,ein ,bauer bekam so heftige rheumatische ,zustnde in beiden ,fen1 da er nicht mehr gehen konnte2 am meisten schmerzten ihn die ,schenkel4 ,der ,mann wute nicht1 wie er zu dem bel gekommen war4 ,der ,bauer wickelte sich tglich zweimal von unter den ,armen an ganz in ein ,tuch ein 7,unterwickel71 das in heien ,heublumenabsud eingetaucht war1 und legte sich jedesmal zwei ,stunden ins ,bett mit guter ,zudecke4 ,zehn solcher ,anwendungen wickelten den ,rheumatismus vollkommen aus und ab4 ,ein anderer ,bauer konnte vor lauter ,schmerzen in den ,hften gar nicht eingewickelt werden4 ,er wurde in ein ,haberstrohbad mit #cc-ce ,r4 und mit dreimaligem ,wechsel gesetzt1 tglich zweimal1 je #be ,minuten lang4 ,in #c ,tagen war er geheilt4 ,flle von ,kopfrheumatismus knnte ich eine ,unzahl nennen4 ,sie wurden am leichtesten dadurch entfernt1 da man mglichst wenig am ,kopfe selbst1 dagegen warme ,bder und ,dmpfe an den ,fen anwandte4 ,kommt man dem ,kopfe mit ,klte1 so wird's rger2 kommt man mit ,wrme1 so strmt noch mehr ,blut zu4 ,die ,reihenfolge der besten ,anwendungen wre etwa folgende3 das warme ,fubad 7mit ,asche und ,salz71 die berlegung eines ,schals1 der ,fudampf1 der ,kopfdampf mit kaltem ,abgu und wieder der ,schal4 ,diese ,anwendungen1 tglich eine derselben1 heilen den strksten ,kopfrheumatismus1 der gewhnlich durch ,zugluft1 ,verkhlung und sehr oft durch zu raschen ,wechsel von ,hitze und ,klte entsteht4 ,kein ,rheumatismus darf vernachlssigt werden1 ein jeder knnte der ,anfang zu vielen und schweren ,krankheiten sein3 zu ,krankheiten der ,lungen1 der ,augen1 ,ohren etc41 zu ,entzndungen1 ,blutvergiftung1 zu ,geschwren usw4 ,ein ,student1 der ziemlich viel getrunken hatte und in diesem ,zustande in die kalte ,luft gekommen war1 bekam pltzlich ,rheumatismus auf der ,brust4 ,er meinte1 seiner ,jugend und seiner ,tapferkeit knne so etwas nicht schaden2 die leidige ,geschichte8 werde sich von selbst wieder verlieren4 ,aber es wurde fr die ,eltern und deren ,angehrige eine leidvolle ,geschichte4 ,es entstand trockener ,husten1 der schnell einen bsartigen ,charakter annahm4 ,nach zwei ,monaten war das blhende und hoffnungsvolle ,leben ausgelscht4 ,htte der junge ,mann nur tglich vier- bis fnfmal ,brust und ,unterleib mit kaltem ,wasser krftig abgewaschen1 in #a-b ,tagen wre die ,brust frei und der ,arme auer aller ,gefahr gewesen4 ,anna ,maria1 die viel und streng arbeiten mute1 erhielt rings um das ,knie herum eine ,geschwulst4 ,sie beachtete dieselbe mehrere ,wochen gar nicht und machte spter1 als sie heftig schmerzte1 in ihrem ,unverstande dichte kalte ,umschlge4 ,das ,knie wurde nicht besser1 sondern schlimmer1 und sie befragte einen ,arzt4 ,dieser gab eine ,salbe zum ,einreiben1 die indessen ohne ,wirkung blieb4 ,zu allem ,unglck bog sich der ,fu unter dem ,knie am ,schienbein abwrts4 ,um die ,steifheit zu verhindern1 verordnete der ,arzt1 whrend #ad ,tagen jeden ,tag den ,fu mit ,schweinefett krftig einzureiben1 spter mit ,karbolsure zu waschen4 ,das ,knie wurde immer schlimmer4 ,zuletzt wandte er einen ,gipsverband an und verhie der ,kranken1 nach dessen ,wegnahme knne sie sicherlich gehen4 ,nach neun ,wochen wurde der ,gipsverband weggenommen2 aber die arme ,magd konnte auf dem ,fue weder stehen noch gehen4 ,dieser elende ,zustand whrte fort bis vor wenigen ,wochen4 ,derlei ,verhrtungen an und um die ,knochen knnen nur aufgelst werden durch lngere ,zeit fortgesetzte berschlge mit geschwellten ,heublumen1 die stets ganz warm aufgelegt werden4 ,ist die ,auflsung geschehen1 so wird das ,blut auch wieder nach diesen ,teilen dringen1 dieselben nhren1 und die ,kraft wird wiederkehren4 ,nach achttgiger ,anwendung besagten ,umschlages konnte die ,kranke bereits auf dem ,fue stehen4 ,in #h bis #aj ,wochen konnte sie auch wieder gehen4 ,ein ,herr von ,stand kommt und erzhlt3 ,ich bin vom ,kopf bis zum ,fu voll von ,rheumatismen und ,krmpfen1 habe bestndig ,katarrh1 bald schwcher1 bald strker1 ich mag im ,zimmer oder im ,freien sein2 ich wei mir nicht zu helfen4 ,ich bin meistens fast ohne ,schlaf1 ohne ,appetit1 und wenn ich nicht besser werde1 mu ich in ,krze mein ganzes ,berufsleben einstellen4 ,ich trage schon lange ein ,jgerhemd und ein ,jger-,unterbeinkleid4 ber dieses ,jgerhemd trage ich ein zweites ,hemd von ,wollbarchent1 dem strksten ,stoff1 den ich bekommen konnte4 ,so trage ich auch noch eine zweite ,jger-,unterhose vom strksten ,wollstoff1 dann ein ,gilet von ,tuch mit dickwollenem ,unterfutter1 auch eine ,buckskinhose1 endlich einen ,rock und einen berwurf4 ,mein ganzer ,krper ist vorherrschend kalt und wie mit ,teer von belriechendem ,schwei bedeckt4 ,es kann kaum noch ein unglcklicheres ,geschpf geben1 als ich bin48 ,nun zur ,wasserkur6 ,zuerst wurde ein ,obergu genommen und die schmierige ,haut abgewaschen1 ebenso ein ,kniegu mit ,waschungen4 ,so wurde drei ,tage tglich zweimal diese ,anwendung vorgenommen4 ,am dritten ,tage wurde das ,jgerhemd und die ,jgerhose entfernt und gleich darauf ein ,halbbad und eine ,stunde spter ein ,obergu genommen4 ,am fnften ,tage wurde die ,doppelunterhose ausgetauscht mit einer leinenen4 ,am siebenten ,tag wurde das ,hemd mit einem leinenen ausgewechselt1 und so wurde auch das mit rmeln versehene ,gilet entfernt2 dann wurden tglich zweimal ,obergu und ,untergu im ,wechsel mit ,halbbdern genommen4 ,nach #ad ,tagen war der ganze ,organismus von jedem ,rheumatismus und ,krampf frei2 die ,haut transpirierte wie bei einem ,gesunden1 ,schlaf und ,appetit stellten sich vortrefflich ein1 und der gute ,herr freute sich1 wieder neu hergestellt1 am ,schlu der ,ferien seine ,berufsttigkeit wieder aufnehmen zu knnen4 ber das ,ganze uerte er sich mit folgenden ,worten3 ,htte ich mein kleines bel1 meinem eigenen ,urteil folgend1 so verschlimmert1 knnte ich mir nur gram sein4 ,doch ich tat nichts ohne ,anleitung der berhmtesten rzte48 ,mein ganzer ,oberkrper18 berichtet jemand1 ist voll ,rheumatismus2 an der rechten ,seite im ,oberkrper bin ich gar nie ohne groe ,schmerzen1 und lt der ,schmerz etwas nach1 dann kommt er auf eine oder auf beide ,schultern4 ,ich werde dann so steif1 da ich die ,schultern nicht mehr zu rhren vermag2 kommt aber der ganze ,schmerz auf den ,magen1 dann ist es1 wie wenn sich alles umdrehe2 ich kann dann auch gar nichts essen4 ,am allerrgsten aber ist der ,schmerz am ,hinterteil des ,kopfes1 besonders auf der linken ,seite4 ,die ,fe werden mir gar nicht mehr warm4 ,so ist mein ,leben recht elend1 und ich kann meinem ,berufe gar nicht nachkommen4 ,fr das1 was ich verbraucht habe an rztlichen ,mitteln und sonstigen ,medikamenten1 habe ich eine groe ,summe aufgewendet2 geholfen hat mir gar nichts4 ,seit mehr als einem ,jahr trage ich auf ,befehl eines ,arztes ,wollhemden1 bin aber dadurch noch viel empfindlicher geworden48 ,die ,anwendungen waren3 #a7 ,in der ,woche dreimal ein grobes ,hemd anziehen1 #a ,stunden lang1 in ,wasser getaucht1 in welchem ,heublumen gesotten wurden4 #b7 ,zweimal in der ,woche ein ,wickel von unter den ,armen an bis ganz hinunter1 das ,tuch ebenfalls in warmes ,heublumenwasser getaucht4 #c7 ,in der ,woche zweimal in der ,nacht vom ,bett aus ganz waschen mit kaltem ,wasser und1 ohne abzutrocknen1 gleich wieder ins ,bett4 ,so #ad ,tage lang1 dann als weitere ,anwendungen3 #a7 ,tglich ein ,obergu und ,kniegu4 #b7 ,tglich ,wassergehen1 #b-d ,minuten lang1 dann ,bewegung4 #c7 ,zweimal in der ,woche ganz waschen4 ,nach #d ,wochen war der ,patient von seinem ,leiden frei und nimmt jetzt noch in der ,woche zwei ,halbbder4 ,ein ,vorstand einer ffentlichen ,lehranstalt erzhlt3 ,ich leide fast ,unsgliches an meinen ,armen1 ,schultern und ,fen2 bald bin ich wie in ,rheumatismus gewickelt1 bald sind wieder einzelne ,stellen um so empfindlicher1 wenn der ,schmerz von anderen gewichen ist4 ,atemnot besteht fast fortwhrend1 oft so stark1 da ich frchte zu ersticken2 zudem leide ich auch an ,kongestionen und habe so selten eine frohe ,stunde4 ,ich wurde magnetisiert1 elektrisiert und gebrauchte vieles andere -- ohne ,erfolg4 -- ,die ,wasserkur hat mir in #aj ,tagen allen ,schmerz genommen1 und von meinem ,leiden fhle ich nur noch unbedeutende ,spuren4 ,ich habe die berzeugung1 eine ,fortsetzung von leichteren ,anwendungen wird mir auch den letzten ,rest nehmen48 ,so der ,kranke4 ,die ,anwendungen waren3 ,tglich ein ,obergu und zwei ,schenkelgsse1 am zweiten ,tag der spanische ,mantel2 vom vierten ,tag an ein ,halbbad tglich statt ,obergu und einmal wchentlich ,kopfdampf4 ,ein ,mann1 #df ,jahre alt1 erzhlt3 ,irgendwo habe ich immer ,schmerzen1 entweder auf der rechten ,seite oder oben auf der ,schulter2 es bleibt der ,schmerz nie lange an einer ,stelle2 kommt aber das ,leiden in den ,kopf1 dann bin ich voll ,schwindel2 aus dem rechten ,auge luft viel ,wasser heraus2 fhrt mir aber der ,schmerz in den ,fu hinunter1 dann wird dieser ganz steif2 kommt er mir auf die ,brust1 dann wei ich kaum mehr zu atmen4 ,so leide ich schon ,jahre hindurch und habe1 wenn auch nur auf kurze ,zeit ,erleichterung1 doch nie ,hilfe gefunden48 ,dieser ,kranke wurde in fnf ,wochen geheilt durch folgende ,anwendungen3 #a4 ,in der ,woche dreimal einen kurzen ,wickel1 #a ,stunden lang2 #b4 viermal in der ,woche ganz waschen vom ,bett aus2 #c4 zweimal den ,obergu2 so #ad ,tage lang4 ,dann3 #a4 einmal den kurzen ,wickel1 #b4 zweimal die ,ganzwaschung1 #c4 jeden ,tag ,obergu und ,kniegu4 ,so geheilt nahm der ,patient als zeitweilige ,fortsetzung der ,kur1 sowie zur ,erhaltung seiner ,gesundheit jede ,woche ein ,halbbad und zweimal ,obergu und ,kniegu4 ,rotlauf 7,gesichtsrose7 ist ein giftiger ,krankheitsstoff1 der sich zwischen ,haut und ,fleisch sammelt und lagert und an irgend einer ,stelle einen ,ausgang sucht4 ,er kann entstehen an einem ,fue1 an einem ,arme1 am ,kopfe oder an jeder anderen ,stelle des ,krpers4 ,wo er sich zeigt1 tritt groe ,spannung ein1 als ob die ,haut zu eng sei1 als ob sie auseinanderspringen mchte4 ,manchmal tritt er lange nicht auf die ,oberflche1 und der davon ,befallene leidet oft groe ,schmerzen4 ,beim ,ausbruche zeigen sich zuerst einzelne ,blschen mit brunlicher ,flssigkeit1 nach und nach eine ,unzahl derselben1 kleinere und grere1 die so giftig sind1 da sie ganze ,teile der ,haut auffressen4 ,der ,rotlauf kann gefhrlich werden und leicht den ,tod bringen1 wenn er nicht imstande ist1 nach auen sich zu entfalten1 wenn er im ,inneren eine ,blutvergiftung bewirkt1 die sich rasch verbreitet1 da nach der entzndeten ,stelle viel ,blut hinstrmt4 ,gar oft kommt noch der ,fall vor1 da der ,rotlauf1 wenn er sich nach auen entwickelt1 von der ursprnglichen ,stelle weicht und im ,inneren an eine ,stelle tritt4 ,derlei ,flle haben meistens einen tdlichen ,ausgang4 ,ich kannte einen ,knecht2 der bekam den ,rotlauf am ,arme4 ,er wollte dem bel kein ,gewicht beilegen2 das sei eine ,weiberkrankheit81 meinte er4 ,der ,rotlauf verschwand1 fate aber nach kurzer ,zeit ,posto im ,gehirn1 und in ,blde war der ,kranke unterlegen4 ,desgleichen ist mir ein ,priester bekannt2 diesem setzte sich der ,rotlauf an einen ,fu4 ,wie er den leidenden ,fu gepflegt hat1 wei ich nicht4 ,der ,rotlauf verschwand1 und der ,patient glaubte sich von dem ,unhold befreit4 ,doch bald zeigte sich der unliebe ,gast von neuem1 jetzt am ,oberarm4 ,wiederum verschwand er1 aber nur1 um sich zuletzt im ,kopfe festzusetzen4 ,nach #d ,tagen war der ,priester eine ,leiche4 ,jeder1 der diese ,krankheit aufmerksam beobachtet hat1 wird von einer ,reihe von ,todesfllen erzhlen knnen1 die eintreten durch ,vernachlssigung des ,rotlaufs4 ,bei der ,heilung ist vor allem darauf zu achten und mu dem vorgebeugt werden1 da der ,rotlauf nicht auf ,wanderung gehe4 ,an der ,stelle1 wo er zutage tritt1 mu er so bald wie mglich geschwcht und der ,giftstoff ausgeleitet werden4 ,auch die ,zustrmung des ,blutes soll man nach ,mglichkeit verhindern1 d4 h4 mindern4 ,wer ,rotlauf am ,fue hat1 soll am besten einen kurzen ,wickel nehmen4 ,dieser schneidet der ,rotlaufstelle die ,zufuhr ab4 ,nach dem kurzen ,wickel kann er den ,fu oberhalb der ,rotlaufstelle gegen den ,krper zu umwinden 7,fuwickel74 ,man kann aber auch den ,rotlauf direkt angreifen4 ,dieses geschieht1 indem man ein recht weiches1 ausgentztes linnenes ,tuch in warmes ,wasser taucht1 damit die brandige ,stelle berlegt und mit einem trockenen ,tuche oder mit ,wolle jenes nasse einhllt4 ,dieses verteilt und leitet aus4 ,bekommt jemand den ,rotlauf am ,arm1 so kann er wieder zuerst durch einen kurzen ,wickel die ,strmung des ,blutes von oben her ableiten4 ,dann soll er einen ,schal umlegen und diesen fters erneuern je nach der ,strke der ,hitze4 ,auch gegen das direkte ,einwirken auf die kranke ,stelle lt sich 7wie oben beim ,furotlauf7 nichts einwenden4 ,sollte der ,rotlauf am ,kopfe entstehen1 so wird ein ,oberaufschlger krftig nach unten ableiten und ein ,halswickel rasch den ,rotlaufstoff vermindern4 ,sind diese ,anwendungen ein paarmal vorausgegangen1 so kann man direkt auf die ,rotlaufstelle selbst einwirken1 anfangs mit warmem und1 wenn ein groer ,teil des ,krankheitsstoffes abgeleitet ist 7was das ,nachlassen der ,rte und der ,geschwulst angibt71 auch mit kaltem ,wasser4 ,die ,anwendungen geschehen stets in ,form von ,linnen-,auflagen oder ,wickeln1 im letzteren ,falle in ,form des ,kopfwickels4 ,ein ,geistlicher aus ,m4 berichtet3 ,vielleicht infolge einer ,erkltung trat ein heftiger ,rotlauf 7,gesichtsrose7 bei mir ein4 ,die ,hitze des ,krpers war gro1 der ,schwei heftig1 das ,gesicht bedeutend geschwollen4 ,es wurde mir in diesem ,zustande tglich vier- bis fnfmal die ,brust1 der ,unterleib1 der ,rcken und die ,arme1 zuweilen auch die ,beine1 aber nicht das ,gesicht mit kaltem ,wasser abgewaschen und zwar in vollem ,schwei4 ,spter waren die ,waschungen weniger4 ,dies hatte den besten ,erfolg zur ,heilung der ,krankheit und war zugleich sehr wohltuend4 ,nach #d ,tagen war das ,fieber vorber1 und am neunten ,tage konnte ich das ,zimmer wieder verlassen4 ,da noch eine kurze ,zeit hindurch nachts ,schwei sich einstellte1 stand ich auf1 wusch denselben mit kaltem ,wasser am ganzen ,krper ab1 zog ein frisches ,hemd an und legte mich wieder zu ,bett4 ,ich habe bereits frher dieselbe ,krankheit gehabt4 ,bei dem damaligen ,heilverfahren dauerte es vier ,wochen1 bis ich wieder hergestellt war1 jetzt durch ,anwendung des ,wassers nur neun ,tage48 ,rckgrat4 ,ein hochgestellter ,offizier hatte sich beim ,fahren einen ,wirbel des ,rckgrates eingedrckt und1 wie die rzte behaupteten1 das ,rckenmark so verletzt1 da er meistens die grlichsten ,schmerzen zu dulden hatte und sein ,zustand nur zeitweise ertrglich war4 ,das ,leiden wirkte noch mehr auf das ,gemt1 als es ,schmerzen verursachte4 ,kein ,arzt konnte ihm ,hilfe bringen1 obwohl er die ersten und berhmtesten rzte der ,grostadt aufsuchte4 ,auf die ,erklrung des berhmtesten ,arztes der ,gegend1 da da keine ,heilung mehr eintreten knne1 und da mit der ,zeit die ,schwindsucht sich einstellen werde1 suchte der ,herr seine ,hilfe beim ,wasser4 -- ,in #f ,wochen war er hergestellt und erfreut sich heute noch guter ,gesundheit1 obgleich die ,heilung bereits vor mehr als #be ,jahren stattgefunden hat4 ,auch das ,gemtsleiden verschwand mit dem krperlichen ,leiden vollstndig4 ,welche ,anwendungen in unserem ,falle vorgeschrieben waren1 wei ich genau nicht mehr zu sagen4 ,aber wenn du1 lieber ,leser1 an genanntem bel leiden solltest1 so wrde ich dir folgendes raten3 ,la dir dreimal in der ,woche den spanischen ,mantel umlegen2 nimm dreimal in der ,woche ein ,halbbad mit ,waschung des ,oberkrpers und zweimal einen ,ober- und ,untergu6 ,dieses setze mehrere ,wochen pnktlich fort6 ,der ganze ,organismus mu sich krftigen und erstarken1 und die von der verletzten und kranken ,stelle ausgegangenen ,gebrechen werden eines nach dem andern schwinden4 ,auch der eingetriebene ,wirbel wird ,ruhe geben und verknchern1 wie wenn nach einem ,beinbruch der wunde ,teil vernarbt4 ,abermals wiederhole ich3 ,wenn ein ,teil am ,krper schwer leidend ist1 so krnkelt der ganze ,krper4 ,der ganze ,organismus nimmt gleichsam teil an dem ,schmerze des ,gliedes oder ,gliedchens4 ,wirf einen ,stein ins ,wasser1 und die ganze ,oberflche des ,baches oder ,teiches wird bewegt und zeigt ,wellenkreise4 ,der ,stein ist der eingedrckte ,wirbel4 ,die ,schmerzenskreise durchziehen den ganzen ,krper4 ,dieses sind treffliche ,winke fr das ,heilverfahren4 ,sonach mu man beim ,heilen immer auf den ganzen ,krper einwirken1 damit er stark werde1 und damit die gesunden ,teile des ,krpers die kranken und geschwchten untersttzen1 gleichsam hegen und pflegen2 die ,organe stehen ja untereinander in innigstem ,zusammenhange4 ,sie sind die nchsten ,glieder einer ,familie1 die sich nur wohl befinden in eintrchtigem1 friedlichem ,zusammenwirken4 ,ruhr4 ,die ,ruhr ist eine ,schwester der ,cholera4 ,beide sehen einander beraus hnlich4 ,diese ,krankheit beginnt in der ,regel mit grlichen ,krmpfen im ,unterleib und mit starkem ,abweichen4 ,neben anderem geht viel ,blut ab4 ,am schnellsten heilt man die ,ruhr1 indem man ein doppelt gefaltetes ,tuch in recht warmes ,wasser mit ,essig eintaucht und auf den ,unterleib bindet4 ,ganz auffallend wirkt nach innen ein ,glschen ,heidelbeergeist1 den man sich selbst leicht machen kann1 und der in keiner noch so kleinen ,hausapotheke fehlen sollte4 ,zweimal im ,tage kann man zwei ,elffel dieses ,geistes in heies ,wasser gieen2 der ,labetrunk wird vortrefflich munden4 ,sollte der ,zustand am zweiten ,tage nicht wesentlich besser sein1 so erneuert man die ,auflage auf den ,unterleib und nimmt nochmals eine ,portion ,heidelbeergeist4 ,joseph krmmte sich im ,bett wie ein ,wurm4 ,manchmal drehten ihn die ,krmpfe herum wie eine ,kugel4 ,er schrie vor ,schmerz4 ,im ,stuhl war mehr als ein halbes ,liter ,blut4 ,zwei ,lffel des oben erwhnten ,heidelbeergeistes1 am ,morgen und am ,nachmittag genommen1 haben in kurzem alles wieder gut gemacht4 ,anna1 eine ,frau von ber #ej ,jahren1 jammerte in entsetzlichen ,krmpfen4 ,abweichen mit viel ,blut lie sie befrchten1 es sei die ausgebildete ,cholera4 ,das ,essigtuch am ,leibe1 der ,heidelbeergeist nach innen haben die ,kranke in einem ,tage wieder hergestellt4 ,sollten keine ,heidelbeeren zu finden sein1 so tut ,milch1 mit ,fenchel abgekocht1 gleichfalls recht gute ,dienste4 ,suferwahnsinn4 ,ein ,mann1 #cf ,jahre alt1 hatte viel ,bier getrunken1 wenig gegessen und sich so ziemlich vom ,bier genhrt4 ,hatte er ,bier im ,leib1 so fhlte er sich krftig2 war aber der ,bierdampf verraucht1 so jammerte er ber ,entkrftung4 ,bei dem armen ,manne war bereits der ,suferwahnsinn so stark entwickelt1 da selbst junge ,leute merkten1 er sei nicht mehr recht4 ,dabei klagte er besonders viel ber rheumatische ,schmerzen1 ,krmpfe und zeitweilige ,kopfschmerzen4 ,ist die ,trunksucht auch uerst schwer heilbar1 so hatte dieser ,patient doch guten ,willen und wollte auch mit allen ,opfern von seinem ,elende frei werden4 ,innerhalb drei ,wochen haben nachfolgende ,anwendungen den ,mann vollstndig hergestellt4 ,jeden ,tag bekam er zwei bis drei ,anwendungen1 und zwar der ,reihe nach1 wie sie hier folgen3 #a4 ,tag3 a7 ,obergu und ,kniegu1 b7 ,wasserstehen1 ,wassergehen und die ,arme ins ,wasser1 c7 ,rckengu4 #b4 ,tag1 a7 ,halbbad1 b7 ,obergu mit ,kniegu4 #c4 ,tag3 a7 ,sitzbad1 b7 ,obergu4 #d4 ,tag3 a7 ,halbbad1 b7 ,vollbad4 ,so wurde fortgefahren bis zur ,heilung2 alle krankhaften ,zustnde hrten auf1 das ,aussehen hat sich vollstndig gebessert1 guter ,appetit sich eingestellt1 und die ,lust zum leidenschaftlichen ,trinken hatte ganz nachgelassen4 ,besonders mu betont werden1 da whrend der ,kur an den verschiedensten ,stellen des ,krpers ,ausschlge mit ,ausscheidung der giftigen ,stoffe auftraten4 ,scharlachfieber4 ,der ,scharlach tritt meistens ein- oder auch zweimal im ,jahre auf und verlangt nicht selten zahlreiche ,opfer4 ,gewhnlich trifft er die ,kinder1 verschont aber auch die ,erwachsenen nicht4 ,die ,zeichen vor dem ,eintreten sind ,kopfweh1 ,drcken auf ,magen und ,brust1 ,mdigkeit1 ,wechsel von ,hitze und ,frost4 ,so viele ,kinder diese ,krankheit wegrafft1 so leicht ist mit ,wasser zu helfen4 ,kinder sind meist schon in zwei ,tagen vor ,gefahr gesichert2 bei ,erwachsenen geht es etwas langsamer4 ,scharlach kann auf zweierlei ,weise recht leicht geheilt werden4 ,sind bei einem ,kinde1 gleichviel ob es noch auf den ,armen getragen wird oder schon in die ,schule geht1 alle ,zeichen dieser ,krankheit vorhanden1 so tauche man ein ,hemd in heies ,wasser1 in das man etwas ,salz geworfen1 winde es aus1 so da es nicht mehr trufelt1 und ziehe es dem ,kinde1 das im ,bette liegt1 an4 ,dann wickle man es gut in eine ,decke ein1 so da jeder ,luftzutritt verhindert ist1 und lasse es so eingehllt eine ,stunde liegen4 ,dann ziehe man das ,hemd aus1 und der ganze ,krper des ,kindes wird berst sein mit dem ,scharlachausschlage4 ,sollte die ,hitze bergro werden1 so wasche man das ,kind ganz1 aber schnell ab und lege es wieder ins ,bett4 ,in schwierigen ,fllen1 in denen die ,hitze sich steigert und es dem ,kranken bange wird1 kann in einem ,tage das ,hemd zwei- bis dreimal1 seltener auch viermal angelegt werden mssen4 ,es kommt lediglich auf die ,hitze und ,strke des ,fiebers an4 ,nimmt die ,hitze und das ,fieber ab1 so kann der ,zwischenraum zwischen den ,neueintauchungen des ,hemdes verlngert werden4 ,man merke sich nur1 da bei diesen spteren ,anwendungen stets kaltes ,wasser 7mit ,essig7 gebraucht wird4 ,zudem sei man recht sorgsam bei der ,umhllung und dem ,zudecken1 -- gut1 aber nie bermig4 ,nach ,entfernung des nassen ,hemdes bekleide man das kranke ,kind mit einem sauberen ,hemdchen4 ,bei solcher ,behandlung wird in vier1 hchstens in sechs ,tagen der ,scharlach vllig geheilt sein4 ,eine ,bemerkung sei hier beigefgt4 ,selten ist ,appetit vorhanden4 ,drnge man dem ,kinde ja keine ,nahrung auf6 7,wie der ,ausschlag nach auen dringt1 so ist er auch im ,innern47 ,der ,durst ist gewhnlich stark4 ,das ,wasser bleibt das beste ,linderungsmittel4 ,etwas ,zucker1 auch ein wenig ,wein 7roter oder weier7 kann gut beigemischt werden4 ,landkinder trinken am liebsten ,milch4 ,als ,grundsatz gilt3 wenig trinken1 aber fter4 ,ich glaube nicht1 da ein ,kind1 das so behandelt wird1 stirbt4 ,ludwig1 ein ,knabe von #aj ,jahren1 kann vor ,hitze kaum mehr reden4 ,das ,gesicht ist gertet1 und er klagt1 alles tue ihm weh4 ,ludwig wird1 weil die ,hitze stark und die ,bangigkeit gro ist1 jede ,stunde gewaschen1 und dieses zwei ,tage lang4 ,am dritten ,tage fngt der ,knabe schon an zu essen4 ,das ,waschen geschieht nur noch zweimal whrend des ,tages4 ,am fnften ,tage fhlt sich ,ludwig wohl2 am sechsten geht er im ,zimmer umher1 und bald spielt er wieder im ,freien mit anderen ,kindern4 ,maria1 #bj ,jahre alt1 kann nicht mehr gehen1 hat heftigen ,kopfschmerz1 fhlt sich wie zerschlagen in allen ,gliedern2 dazu hustet sie immer ganz trocken1 und es drckt sie schrecklich auf der ,brust4 ,sie wei vor ,bangen nicht1 was tun1 kann keinen ,augenblick aus dem ,bette sein4 ,ekel qult sie vor jedem ,essen1 aber sie kann nicht genug trinken4 ,maria wird in einem hohen ,grade das ,scharlachfieber bekommen4 ,was tun8 ,alle ,stunden soll ihr der ,rcken krftig mit kaltem ,wasser1 in das etwas ,salz gemischt wurde1 gewaschen werden1 ebenso die ,brust und der ,unterleib4 ,ist sie auf diese ,weise gewaschen1 was aber so schnell als mglich geschehen soll1 dann decke man sie ordentlich zu1 aber ja nicht zu stark4 ,zwei ,tage hindurch wurde die ,kranke derart gewaschen4 ,gegessen hat sie gar nicht1 um so fleiiger getrunken4 ,der ,hals brennt fort und fort schrecklich4 ,fleckenweise steht der ,scharlach ab 7verschwindet1 ,hute und ,krusten bildend74 ,der ,durst lt etwas nach4 ,noch #b-d ,tage lang soll die ,kranke tglich zwei- und1 wenn die ,hitze noch nicht nachgelassen hat1 dreimal gewaschen werden4 ,nach weiteren #c ,tagen war ,maria vom ,scharlach befreit4 ,johann1 ein ,knabe von #ac ,jahren1 hat seit einigen ,tagen kein ,leben und keine ,liebe mehr zur ,arbeit1 die sonstige ,frhlichkeit ist geschwunden4 ,da fngt auf einmal der ganze ,leib an zu schwellen2 ,kopf und ,fe werden dick1 den ,unterleib blht es in ganz unheimlicher ,weise auf4 ,das ,kind bekommt die ,wassersucht4 ,woher das8 ,johann ist vor kaum sechs ,wochen vom ,scharlach aufgestanden1 und dieser war nicht zur rechten ,entwicklung gekommen4 ,der ,kranke hat sechsmal innerhalb #h ,tagen ein ,hemd1 das in warmes ,salzwasser eingetaucht wurde1 angezogen und sich jedesmal gut in eine wollene ,decke einwickeln lassen4 ,nach #aj ,tagen war er wieder munter1 frisch und gesund4 ,bei dieser ,gelegenheit sei gesagt3 ,wenn der ,scharlach nicht ganz ausheilt und kranker ,stoff im ,krper zurckbleibt1 so tritt gern die ,wassersucht ein4 ,auf die angegebene ,weise ist sie aber auch jedesmal zu heilen4 ,kreszentia1 eine ,frau von #fe ,jahren1 liegt bereits zwei ,tage zu ,bett4 ,sie klagt ber gewaltiges ,stechen auf dem ,rcken1 ber ,brennen und ,stechen auf der ,brust4 ,weil sie so schrecklich gefroren habe1 sagt sie1 habe sie sich ins ,bett gelegt und fhle sich jetzt ganz hei4 ,essen kann sie nichts4 ,durst leidet sie viel4 ,waschet18 so lautete mein ,rezept an den ,fragesteller1 der ,kranken einen ,tag lang alle ,stunden den ,rcken mit kaltem ,wasser2 ,brust und ,unterleib kann sie selbst jede ,stunde waschen4 ,am zweiten ,tag braucht sie dieses nur noch viermal zu tun1 am dritten ,tag werden zwei ,waschungen gengen48 ,die ,kranke befolgte meine ,weisung4 ,am vierten ,tage war die ,frau bedeutend besser und1 nachdem sie innerhalb dreier weiterer ,tage noch ein paarmal die ,prozedur wiederholt hatte1 gesund wie frher4 ,getrunken hat sie ,wasser und geronnene ,milch1 gegessen sehr wenig4 ,ein ,mdchen1 ungefhr #bd ,jahre alt1 bisher recht gesund1 frisch und ziemlich stark1 bekommt einen ,ausschlag1 den ,scharlach4 ,der ,ausschlag steigerte sich innerhalb #h ,tagen in einer ,weise1 wie nur wenige ,flle werden aufgewiesen werden knnen4 ,die ,kranke verlangte als ,heilmittel sofort das ,wasser1 auf das sie alles ,vertrauen setzte1 hauptschlich weil ihre ,schwester durch ,wasser von einer bedenklichen ,krankheit geheilt worden war4 ,der ,hilfesuchenden wurde geraten1 ,rcken1 ,brust1 ,unterleib1 sodann ,arme und ,beine 7,fe7 allstndlich entweder selbst sich zu waschen oder waschen zu lassen4 ,der ,zwischenraum von einer ,stunde war ihr zu gro4 ,die ,hitze steigerte sich dermaen1 da mehr als fnf ,tage lang nie ber eine halbe ,stunde das ,waschen ausgesetzt werden durfte4 ,gegessen hat das ,mdchen fast gar nichts1 getrunken nur wenig in kleinen ,portionen4 ,erst nach #aj ,tagen1 bei dem gewissenhaftesten ,gebrauche des ,wassers brach die ,hitze2 der ,ausschlag lie fleckenweise ganz nach1 bis er am #adten ,tage gnzlich entfernt und das ,mdchen vollstndig gesund war4 ,ich frage3 ,wie wre es dem armen ,wesen ergangen1 wenn bei solcher ,glhhitze1 bei einer derartigen frmlichen ,feuersbrunst im ,krper nichts angewendet worden wre als lffelweise kleine ,gaben nach innen zur ,khlung8 ,jeder gebe sich die ,antwort selbst und erwge noch1 da bei solchem ,fieber der innere ,organismus ganz und gar unttig ist6 ,von dieser ,heilung eines der hchsten ,grade von ,scharlach kann man schlieen auf geringere ,grade desselben4 ,das ,wasser1 richtig angewendet1 hilft sicher und leicht4 ,schlaflosigkeit4 ,ein ,pfarrer litt seit #i ,wochen an ,schlaflosigkeit4 ,seine ,krfte nahmen tglich ab1 und der ,geist wurde zur ,denkarbeit mehr und mehr unfhig4 ,gedrcktheit1 ,mdigkeit1 ,mutlosigkeit traten an ,stelle des frheren ,fleies und der gewohnten ,berufsfreudigkeit4 ,groe ,anstrengung und widrige ,verdrielichkeiten hatten den guten ,herrn in heftige ,aufregung1 das ,gemt in groe ,bitterkeit versetzt4 ,so etwas rcht sich immer4 ,der ,arme befand sich bestndig wie in einem hitzigen ,fieber4 ,das gehetzte ,blut wollte wie ein verfolgtes ,reh in wilder ,flucht davonrennen4 ,man brachte dasselbe zur vollen ,ruhe durch den ,kopfdampf1 den spanischen ,mantel1 den ,obergu mit dem ,kniegu1 den ,fudampf1 den kurzen ,wickel1 den ,ober- und ,unteraufschlger1 welche bungen man #ab ,tage hindurch in tglich zwei1 fters drei ,anwendungen wirken lie4 ,schon am dritten ,tage schlief der ,herr drei ,stunden4 ,heute noch lebt er unter uns als einer der ,gesndesten4 ,die ,schlaflosigkeit1 diese aufsssige ,verfolgerin vieler1 kann in mancherlei ,ursachen ihren ,grund haben3 in ,strungen des ,blutumlaufes1 in unterdrckter oder mangelhafter ,transpiration1 in ,gasen1 welche ,magen und ,unterleib qulen1 usw4 ,sie belstigt mit ,vorzug solche ,menschen1 welche oft den lieben langen ,tag mit angestrengter ,kopfarbeit zubringen und hierin des ,guten zu viel tun4 ,die zuerst angefhrten ,ursachen sind an anderer ,stelle zur ,genge behandelt worden4 ,ob wohl auch fr die letzteren1 die ,kopfarbeiter1 ein ,krutchen wchst oder ein ,wsserchen fliet1 das als ,schlaftrunk dienen kann8 ,ich kenne einen vornehmen ,herrn1 dessen ,krper wenig1 dessen ,geist sehr viel ,arbeit tut4 ,am liebsten htte er gar keinen ,magen und keinen ,leib und keine ,fe4 ,solchen ,herren ist oft der ,kopf nicht gut1 nicht leicht zurechtzusetzen4 ,in unserem ,falle ging es4 ,der ,mann gnnte dem armen ,genossen der ,seele1 dem verkmmerten ,leibe1 wenigstens einige ,brosamen4 ,er machte es sich zur ,gewohnheit1 wchentlich ein- bis zweimal den spanischen ,mantel anzuziehen4 ,die ,schlaflosigkeit lie bald nach1 auch all die kleinen bel1 gleichsam die ,strenfriede1 die sie verursacht hatten4 ,ein anderer ,herr lie jeden ,abend in sein ,schlafzimmer ein ,gef mit frischem ,wasser bringen4 ,dieses stellte er auf einen ,stuhl neben das ,bett4 ,kam in einer halben ,stunde oder in einer ,stunde der ersehnte ,freund noch nicht1 dann wusch er sich den ganzen ,krper und stieg1 ohne je sich abzutrocknen1 wieder ins ,bett4 ,er nickte ein4 ,die nchste ,stunde fand ihn vielleicht wieder wach4 ,sofort griff er neuerdings zum ,wasser und dieses ein drittes ,mal1 wenn er zu frhe aufwachte4 ,ich habe den ,herrn spter ber ,schlaflosigkeit nie mehr klagen hren4 ,kinder knnen oft nur mit groer ,mhe in ,schlaf gebracht werden und erwachen bald wieder4 ,man hat ihnen zu viel ,nahrung gegeben2 der kleine ,krper seufzt unter der ,last1 und die ,blhungen lassen mit dem ,leibe auch das ,kpflein nicht zur ,ruhe kommen4 ,man nehme ein kleines ,handtuch und lege es na in ,form eines kurzen ,wickels um4 ,das ,kleine wird bald schlummern4 ,landleute hrt man oft sagen3 ein warmes ,fubad schliet die ,augen1 wenn ,anstrengung und ,mdigkeit nicht einschlafen lassen4 ,bei geistiger ,ermdung wird jenes kaum ausreichen4 ,wer von letzterer betroffen ist1 ebenso allen jenen1 welche wegen ,hmorrhoiden1 eingebannten ,gasen und anderen ,unterleibsbeschwerden nicht zum ,schlafe kommen1 rate ich kalte ,sitzbder1 #a-b in einer ,nacht1 von je #a-b ,minuten ,dauer4 ,eine letzte ,ursache der ,schlaflosigkeit kann sein die ungleiche ,erwrmung des ,krpers1 rhre dieselbe von was immer her4 ,im ,kopf und auf der ,brust hat man zu viel ,blut1 deshalb ,hitze1 in den ,extremitten zu wenig1 deshalb ,blutarmut und kalte ,hnde und ,fe4 ,wie diesem belstande abzuhelfen sei1 wurde schon an verschiedenen ,stellen gesagt4 ,niemandem rate ich1 zu knstlichen1 betubenden ,schlafmitteln zu greifen4 ,sie gelten mir1 um es mit einem ,worte zu sagen1 als unnatrlich1 und was unnatrlich ist1 kann der ,natur niemals frderlich sein4 ,schlaganflle4 ,paulus hat der ,schlag gerhrt4 ,die rechte ,seite ist zur ,hlfte gelhmt1 der ,mund schrecklich verzogen1 das rechte ,auge eingefallen1 der ,augendeckel gelhmt1 mit der gebrochenen ,sprache auch aller ,mut gebrochen4 ,der rasch gerufene ,arzt erklrte1 es lasse sich vorlufig nichts machen1 man msse abwarten1 ob nicht ein zweiter ,schlag folge2 indessen knne der ,kranke tglich etwas ,bitterwasser trinken4 ,mit dieser ,antwort gab sich der ,patient nicht zufrieden2 sofort machte er ,versuche mit dem ,wasser1 und in #ab ,tagen war er wieder hergestellt4 ,dieses geschah vor #ac ,jahren1 und der rstige1 wenn auch ltere ,herr hielt noch manches ,jahr seine ,vorlesungen4 ,wie kam die ,heilung zustande8 ,wird das in ,eintracht zusammenwirkende ,rderwerk einer ,uhr durch was immer1 durch ,fall1 ,schlag oder ,sto verschoben und in seiner ,ordnung gestrt1 so tritt ein ,stillstand ein4 ,alle ,rdchen bis zum kleinsten mgen unverletzt sein2 aber es ist vielleicht etwas dazwischen gekommen1 oder sie spannen und drcken sich gegenseitig1 und so kann es nun einmal nicht weitergehen4 ,man mu sie neu zurechtrichten oder den ,strenfried herausnehmen1 dann werden alle ,teile in gewohnter ,untertnigkeit dem ,ganzen dienen4 ,geradeso kann es gehen mit dem lebendigen ,uhrwerk des menschlichen ,krpers4 ,ein innerer ,strenfried1 vielleicht eine jener ,anstauungen1 wie sie im ,alter1 in welchem die ,rder1 d4 i4 die ,organe1 ohnedies fast von selbst aus den ,fugen gehen wollen1 so leicht vorkommen1 hat den ,mund1 das ,auge1 die ,zunge usw41 diese feinen ,rdchen1 zwar nicht verletzt1 aber aus ihrem ordentlichen und angewiesenen ,platze weggetrieben4 ,entferne den ,friedensstrer1 und alles wird wieder in ,ordnung und ,frieden kommen4 ,ich will mithelfen4 ,ein ,kopfdampf mit folgendem ,gu wird in den oberen ,partien des ,krpers auflsend wirken1 ein ,fudampf in den unteren ,partien4 ,der ,kranke nehme alsdann ein warmes ,bad im ,wechsel mit kaltem ,bade oder kalter ,abwaschung4 ,auch diese ,anwendung wird lsend wirken und den ,blutandrang zum ,gehirn vermindern4 ,sind so die ,anstauungen gehoben und der ,blutlauf geordnet1 dann le man die ganze ,maschine durch eine krftige1 nahrhafte ,kost -- ja nie zu viel auf einmal --1 vermeide aber sorgfltig alles ,reizende1 wie starke ,weine1 ,spirituosen1 ,gewrze usw4 ,auch alle geistigen ,reizmittel 7,anstrengungen1 ,aufregungen7 sollen weislich vermieden werden4 ,ein ,pfarrer wurde vom ,schlage getroffen4 ,eine ,hand1 ein ,fu1 die eine ,seite waren total gelhmt1 die ,sprache und alle ,besinnung geschwunden4 ,mehrere ,tage hindurch wurden rztliche ,mittel angewendet ohne ,erfolg4 ,der ,arzt erklrte zuletzt1 die eine ,seite sei lahm und bleibe lahm1 die andere ,seite werde durch einen zweiten ,schlag auch gelhmt werden und damit das ,leben zu ,ende sein4 ,ein ,versuch mit ,wasser1 dachte ich1 kann also auf keinen ,fall etwas schaden4 ,gedacht1 getan6 ,der kalte ,fu und der kalte ,arm wurden krftig mit kaltem ,wasser gewaschen2 zwei warme ,fubder mit krftigen ,waschungen der ,fe und vier ,waschungen des ,oberkrpers waren die ,anwendungen des zweiten ,tages4 ,am dritten ,tage schon konnte man bemerken1 da in beiden gelhmten ,gliedern noch ,gefhl und ,leben sei4 ,das gab ,mut4 ,dem unbehilflichen ,krper legten wir am vierten ,tage mit ,mhe einen ,unterwickel um auf eine ,stunde und stellten die halbtoten ,fe zweimal in ein warmes ,fubad mit ,asche und ,salz4 ,so ging es #ad ,tage fort4 ,nach #ad ,tagen untersttzte uns der ,kranke durch die wieder brauchbare gesunde ,hand und den gesunden ,fu1 und mit ,freude zeigte er1 wie er auch die gelhmte ,hand schon etwas in die ,hhe zu heben imstande war4 ,es folgten nun ,ganzwaschungen im ,wechsel mit ,kopf- und ,fudampf1 wchentlich je einer der ,dmpfe1 und tglich eine ,waschung des ,ober- und ,unterkrpers4 ,so drei ,wochen4 ,neue ,kraft erfllte den niedergeschmetterten ,lebensbaum1 der ,appetit wuchs4 ,warmbder im ,wechsel mit kalten1 in der ,woche eins1 wchentlich ein ,kopfdampf1 ein ,fudampf und drei ,halbbder mit ,waschung des ,oberkrpers 7eine ,minute lang7 fllten die folgenden drei ,wochen aus4 ,den ,schlu des ,heilverfahrens bildeten ,ober- und ,untergsse im ,wechsel mit dem spanischen ,mantel4 ,freilich war's eine langwierige1 schwere und recht anstrengende ,arbeit2 aber der ,herr erholte sich insoweit1 da er tglich die heilige ,messe lesen1 die ,kranken besuchen1 mter halten1 alle ,schreibereien besorgen konnte4 ,das ,einzige1 was ihm nie wieder gegeben wurde1 war das ,predigen4 ,die ,zunge hatte zu stark gelitten und konnte manche ,worte nur mehr recht schwer aussprechen4 ,ein ,mann1 #de ,jahre alt1 wurde pltzlich vom ,schlage getroffen4 ,die rechte ,hand und der rechte ,fu waren ganz lahm und ohne alles ,gefhl2 der ,appetit fehlte gnzlich4 ,dem ,kranken wurden tglich der ,oberkrper und die ,fe mit halb ,wasser und halb ,essig ganz warm gewaschen4 ,dreimal tglich nahm der ,kranke #cj ,tropfen von ,wermut1 ,salbei und ,bitterklee4 ,nach #ad ,tagen hatten ,hand und ,fu wieder die gehrige ,wrme und das rechte ,gefhl2 auch war der ,mann wieder imstande1 im ,zimmer zu gehen4 ,der ,appetit nahm zu1 die gelhmte ,seite bekam wieder nach und nach ,krfte1 und nach einigen ,tagen war der ,krper wieder in ,ordnung4 ,bemerkt sei hier1 da dieser ,kranke viel ,schnaps getrunken hatte und daher sein bel gekommen war4 ,zur vollstndigen ,heilung und ,krftigung gehren noch #h-aj ,bder von gesottenem ,haberstroh oder auch von gesottenen ,fichtenreisern4 ,die ,wrme betrage #cj ,r4 #aj-ae ,minuten lang2 darauf folge eine krftige kalte ,abwaschung oder kaltes ,halbbad mit ,waschung des ,oberkrpers4 ,eine allgemeine ,bemerkung knnte vielleicht manchem einmal dienen4 ,wird jemand vom ,schlage gerhrt1 ist teilweise ,lhmung eingetreten1 so nehme man ungesumt und zuerst krftige kalte ,waschungen vor auf ,rcken1 ,brust und ,unterleib1 tglich zwei-1 drei- bis viermal4 ,in das ,wasser kann etwas ,salz oder ,essig gemischt werden4 -- ,ebenso wasche man die ,fe und ,arme1 damit das ,blut allseitig und gleichmig sich verteile1 die ,krperwrme eine allgemeine werde4 ,smtliche ,waschungen 7ich kann dieses nicht streng genug einschrfen7 geschehen so schnell wie mglich2 keine dauere ber eine ,minute4 ,ist die ,lhmung nur eine kleine1 und vermag der ,kranke zu sitzen1 so ist ein ,kopfdampf von #bj ,minuten mit nachfolgender krftiger ,abwaschung des ,oberkrpers die erste1 trefflichste ,anwendung4 ,nach ungefhr #d-f ,stunden geschehe die zweite3 ,fudampf1 gleichfalls von #bj ,minuten mit folgender ,abwaschung oder ,untergu4 ,diesen knnen sodann die oben angegebenen ,waschungen folgen4 ,man hte sich besonders anfangs vor ganzen ,wickeln2 die ,naturwrme ist zu schwach und kann nicht ersetzt werden4 ,mir ist ein ,fall bekannt1 in welchem ein ,arzt den ,kranken durch ,einwickelungen retten und heilen wollte4 ,der erste ,wickel tat gut4 ,beim zweiten ,wickel blieb der ,kranke kalt1 und der ganze ,krper wurde blau4 ,nur durch ,wrmezufuhr konnte er wiederum zurechtgebracht werden4 ,ein ,mann wird vom ,schlage getroffen4 ,eine ,seite ist ganz gelhmt1 ebenso die ,zunge4 ,derselbe ist im bewutlosen ,zustande4 ,so blieb er #aj ,tage -- behandelt von einem ,arzt2 der erklrte1 es lasse sich nichts mehr machen1 ein zweiter ,schlaganfall werde nicht mehr lange ausbleiben4 -- ,auf dringendes ,bitten machte ich den ,versuch und lie allererst einen ,kopfdampf anwenden4 ,der ,kranke lag im ,bett2 auf einem ,schemel wurde ein mit strudelndem ,wasser 7ein paar ,hnde voll ,heublumen daran7 halb geflltes ,gef aufgestellt1 der ,oberkrper an den ,rand des ,bettes gebracht und mit einer ,decke zugedeckt1 so da der ,dampf unter der ,decke auf den ,oberkrper und ,kopf drang4 ,der ,kranke kam in #aj ,minuten in ,schwei und schwitzte so ungefhr #ae-bj ,minuten am ganzen oberen ,krper1 da das ,wasser tropfenweise hinunterlief4 ,gleich darauf wurde der ,oberkrper und ,kopf mit frischem ,wasser und ,essig daran krftig gewaschen und der ,patient zum ,ruhen ins ,bett hineingebracht4 ,am selben ,tage wurde die ,waschung ohne ,dampf nochmals vorgenommen4 ,am zweiten ,tage wurde ein ,fudampf angewendet 7#be ,minuten lang7 im bewutlosen ,zustande4 ,der ganze ,krper kam in den grten ,schwei und wurde daraufhin wieder gewaschen4 ,am dritten ,tag folgte ,kopfdampf1 am vierten ,fudampf2 am fnften ,tage kam wieder ,bewutsein und ,leben in die ,seite1 der gelhmte ,arm und ,fu konnte wieder bewegt werden4 ,an den nchsten drei ,tagen wurde er tglich zweimal mit ,wasser und ,essig gewaschen am ganzen ,krper4 ,jetzt kehrte auch die ,sprache teilweise zurck2 bis zur vollkommenen ,wiedererlangung derselben gingen drei ,wochen vorbei4 ,von da an wurden dreierlei ,anwendungen vorgenommen3 a7 ,ganzwaschungen1 b7 ,ober- und c7 ,unteraufschlger abwechselnd vormittags und nachmittags4 ,in wenigen ,tagen hatte sich der ,kranke so erholt1 da jeden ,morgen ein ,kniegu und nachmittags ein ,obergu vorgenommen werden konnte4 ,neben diesen ,anwendungen wurde gewechselt mit einer ,ganzwaschung4 ,als der ,kranke zum ,gehen gekommen1 wurden ,halbbder und ,obergu mit ,kniegu -- im ,wechsel jeden halben ,tag -- genommen4 ,die ,heilung war so glcklich1 da der ,herr jetzt volle #ag ,jahre seit dem erlittenen ,schlaganfalle noch rstig seinen ,beruf versieht4 ,anmerkung4 ,bei jedem ,schlaganfalle soll sobald als mglich ein mit der ,wasserkur schon gut vertrauter ,mann 7am besten ,arzt7 gerufen werden4 ,nur ein ,erfahrener kann fr den ,fall das ,rechte treffen4 ,bis zum ,eintreffen solcher ,hilfe kann und soll ohne ,ausnahme1 ohne ,bedenken die ,waschung des ,rckens1 der ,brust1 des ,unterleibes1 der ,fe und der ,hnde der ,reihe nach kalt und kurz vorgenommen werden4 ,diese ,teilwaschungen sollen in #b-c ,stunden wiederholt werden48 ,schleimfieber4 ,drfte ich den ,katarrh mit einem kleinen ,kinde vergleichen1 so wre das ,schleimfieber das ausgewachsene ,kind4 ,schleimfieber entsteht regelmig aus ,katarrhen1 und aus beiden kann alles werden1 wie an anderer ,stelle gesagt ist4 ,die ,heilung1 also auch die ,anwendungen sind bei beiden beln dieselben4 ,wer ,katarrh schnell und leicht kurieren will1 der lege sich ins ,bett1 wasche sich selbst alle ,stunden ,brust und ,unterleib1 den ,rcken lasse er sich von einem andern krftig abwaschen4 ,drei bis vier solcher ,waschungen in einer ,nacht heilen einen erst begonnenen ,katarrh4 ,macht der ,katarrh ,fortschritte1 d4 h4 entznden sich ,teile im ,halse1 im ,kopfe1 in der ,brust1 so haben wir das ausgebildete ,schleimfieber1 welches demnach nichts anderes ist als ein den ganzen ,krper qulender ,katarrh4 ,dabei bleiben jene ,stellen1 an denen der ,katarrh begonnen1 sei es die ,rachenhhle1 sei es die ,brust1 bis zu eingetretener vlliger ,heilung stets die empfindlichsten4 ,schwei4 ,ja1 das ist ein ,kreuz1 dieser ,fuschwei1 der sich nun schon so lange an meine ,sohlen heftet und mich berallhin auf der ,ferse verfolgt68 ,so klagen manche1 ja sehr viele4 ,was ist doch das88 fragen sie1 hufig ganz kalte ,fe1 dann wieder ein ,brennen und ,stechen1 und -- dieser ,geruch68 ,wahr ist's2 aber noch greres ,kreuz1 die traurigsten ,folgen bringt nicht selten1 sogar meistens vertriebener ,fuschwei4 ,mir ist ein ,herr bekannt1 dem geraten wurde1 er solle tglich ein paarmal die ,fe mit kaltem ,wasser waschen2 der ,schwei werde schon nachlassen4 ,freilich der ,fuschwei lie nach1 er hrte zuletzt ganz auf4 ,die ,folgen8 ,die letzten ,dinge wurden rger als die ersten2 eine lstige und gefhrliche ,krankheit rchte den vertriebenen ,fuschwei4 ,jeden ,vernnftigen frage ich3 ,ist's denn auch anders mglich8 ,wer den ,fuchs aus seinem ,erdverstecke treiben will1 darf die ,hhle1 das ,fuchsloch doch nicht zustopfen4 ,einen solchen ,jger wrden die ,spatzen auspfeifen1 und die ,hasen wrden ihm zum ,spott ,mnnchen machen4 ,der ,fuschwei besteht in nichts anderem als in faulen ,sften1 welche auch die ,gefe1 die sie anfllen und verpesten1 halbfaul machen4 ,dieses die ,ursache des schrecklichen ,geruches1 der ,menschen1 selbst ,tiere aus dem ,hause treibt1 den ,fuschwitzern zur groen ,plage gereicht und sie zu gemiedenen ,menschen macht4 ,was ist da zu tun8 ,ein ,kleid1 das in ,teer gefallen ist und weithin blen ,geruch verbreitet1 wird niemand zu reinigen suchen1 indem er von ,zeit zu ,zeit es mit einem ,schwamme abwischt4 ,die ,wscherin wird eine gute ,lauge machen1 das schmutzige ,stck einbeizen und so den harzigen ,teer ausziehen4 ,ein guter ,wscher des ,fuschweies wird sein1 wer alle faulen und faulenden ,sfte1 so tief dieselben dringen mgen1 auflst und aus- und abwscht resp4 ausleitet4 ,nebenbei mu er die ,haut und die ,gefe1 soweit sie durch ,fulnis gelitten haben1 heilen und krftigen4 ,am besten und sichersten werden beide ,fe ganz eingewickelt in ,tcher1 die in ,heublumenabsud oder in ,absud von ,fichtenreisern getaucht sind4 ,diese ,umschlge saugen die faulen ,stoffe auf1 und die beiden ,kruter haben zugleich krftigende und heilende ,wirkung4 ,man nehme #e-f solcher ,wickel innerhalb zehn ,tagen2 hernach vierzehn ,tage lang tglich ein warmes ,fubad 7das bis an die ,waden hinausreicht7 von je zehn ,minuten mit dreimaligem ,wechsel und jedesmaliger kalter ,abwaschung 7hchstens eine ,minute dauernd74 ,schlielich wird ausreichen in der ,woche ein obenbeschriebener ,fuwickel oder ein solches ,fubad4 ,nach gestillten ,fuschweien ist's vortrefflich1 zuweilen eine ,viertelstunde im nassen ,grase barfu zu gehen4 ,wer das nicht kann1 gehe vor dem ,schlafengehen einige ,minuten in seinem ,zimmer barfu auf und ab4 ,man sollte nicht glauben1 wie vorteilhaft1 wie erfrischend1 krftigend und abhrtend die frische ,luft auf so entblte1 dem ,wollstrumpfzwange entrissene und einige ,minuten der goldenen ,freiheit sich freuende ,fe wirkt4 ,probatum est6 d4 i4 bung macht den ,meister6 ,krperschwei1 ungesunder4 ,nicht blo ,fuschweie gibt es1 es gibt auch ungesunde ,krperschweie4 ,ein ,herr von ,stand schwitzte jede ,nacht so1 da am ,morgen die ganze ,matratze durchnt war und das ,kopfkissen und das ,oberbett trieften1 ein nchtliches schweres ,kreuz1 das ihn immer mit ,angst vor dem ,schlafengehen erfllte4 ,zu dieser ,last gesellte sich noch eine zweite1 nicht geringe ,unannehmlichkeit4 ,bei der grten ,sorgfalt und der sorgfltigsten ,einhllung und ,vermummung nmlich konnte der ,herr im ,winter des ewigen ,katarrhs nie los werden4 ,dazu das stete ,schwitzen2 man roch die ,kleider selbst schon von weitem4 ,ein lstiges bel in der ,tat6 ,und nun das ,mittel aus der ,apotheke8 ,an schnelle ,heilung darf bei diesem ,leiden nie gedacht werden1 nur an allmhlige ,krftigung1 ,strkung des durch so vieles ,schwitzen entkrfteten ,krpers und an fortgesetzte ,ausleitung der krankhaften ,sfte4 ,ungeduldig darf so ein ,patient nicht werden4 ,der unsrige hat bewiesen1 was bei ,ausdauer und ,pnktlichkeit die ,anwendung von ,wasser vermag4 ,als ,lohn seiner ,treue erhielt er die volle ,gesundheit wieder4 ,doch das gengt mir nicht1 sagt ein barscher ,leser4 ,wenn ich so ein ,leiden bekomme1 was mte ich tun8 ,ziehe dreimal in der ,woche1 so gebe ich ihm zur ,antwort1 den spanischen ,mantel an4 ,hindert dich whrend des ,tages dein ,beruf1 so lege ihn beim ,schlafengehen als ,nachthemd um auf #a-b ,stunden4 ,wasche dich zwei- bis dreimal wchentlich1 oder wenn du1 wie unser ,patient1 schlaflose ,nchte hast1 zwei- bis dreimal in der ,nacht vom ,bette aus6 ,solltest du gerade im ,schwei sein1 so wasche dich doppelt krftig1 aber schnell1 gehe gleich wieder1 ohne dich abzutrocknen1 zu ,bett und decke dich gut zu2 habe indessen1 wenn mglich1 das ,bett nicht in einem ganz kalten ,zimmer6 ,merke dir gut3 mit dem spanischen ,mantel mut du die ,anwendungen beginnen4 ,und wenn du seine wohlttigen ,wirkungen erfahren hast1 wirst du -- es ist dein eigenster ,vorteil -- schon aus ,dankbarkeit es nicht verabsumen1 ihn wchentlich wenigstens einmal auf #a-b ,stunden zu tragen4 ,auch eine einmalige ,ganzwaschung in der ,woche als weitere ,zugabe sollte dir den ,wasserappetit nicht verderben4 ,eine groe ,zahl von ,leuten knnte ich nennen1 die nach ,ablegung des ,vorurteils1 man knne sich durch solche ,anwendungen nur schaden18 aus wasserscheuen ,individuen ebenso groe ,wasserfreunde geworden sind4 ,wie stemmt sich das ,schohndchen1 und wie winselt und keucht es1 wenn ich's ins ,wasser werfen will6 ,wie viel solcher ,helden habe ich gesehen6 ,doch die frher nur hundelten8 7eine verpnte ,art des ,schwimmens71 sind allmhlich prchtige und gewandte ,schwimmer geworden4 ,viel- und ,leichtschwitzen4 ,es gibt ,naturen1 die sehr leicht und viel in ,schwei kommen1 die bei jeder1 selbst der geringsten ,anstrengung wie im ,schwei gebadet und deshalb1 abgesehen von der ,mattigkeit und ,mdigkeit1 den ,katarrhen1 ,erkltungen1 ,entzndungen usw4 recht ausgesetzt sind4 ,ein ,beamter1 der mich eines schnen ,tages aufsuchte1 klagte mir1 er sei eben nicht gesund1 er leide viel an schwerem ,atem1 und die rzte halten ihn fr leber- und nierenleidend4 ,das grte ,unglck aber bestehe darin1 da er keine ,medizin ertragen knne2 jeden ,lffel voll msse er stets wieder herausbrechen4 ,das grte ,glck1 wollen ,sie sagen18 unterbrach ich den ,herrn1 dessen ,leiden sich durch einen scharfen1 peinlichen ,schweigeruch schon verraten hatte4 ,und ich begann als ,wahrsager zum ,staunen des ,beamten3 ,sie schwitzen viel beim ,gehen1 auch morgens beim ,aufstehen48 ,ja1 so ist's6 ,woher wissen ,sie das88 ,statt der ,antwort gab ich den ,rat1 er mge sich eine ,badewanne mit kaltem ,wasser anfllen lassen4 ,wenn er1 in ,schwei gebadet1 heimkomme1 dann solle er sich rasch ausziehen1 bis an die ,magengegend sich in diese ,wanne setzen und den ,oberkrper schnell und krftig abwaschen2 das ,ganze drfe hchstens eine ,minute dauern4 ,schnell1 ohne abzutrocknen1 solle er seine ,kleider wieder anziehen und auf seinem ,zimmer zirka eine ,viertelstunde sich ,bewegung machen4 ,was18 rief der ,herr ,beamte aus1 ,ew4 ,hochwrden treiben bittern ,spott mit mir6 ,gott bewahre6 ,da wrde mich ja augenblicklich der ,schlag treffen6 ,wie oft bin ich vor der geringsten ,vernssung und ,verkltung gewarnt worden1 und ,sie heien mich in eine ,badewanne steigen1 in kaltes ,wasser68 ,ich blieb ruhig1 aber ich mute alle ,beredsamkeit aufbieten1 dem ,herrn das ,unschdliche dieses ,verfahrens begreiflich zu machen4 ,unter anderem fragte ich ihn4 ,wenn ,sie so im ,schweie nach ,hause kommen1 schwitzend1 da ,ihnen das salzige ,wasser ber ,gesicht und ,stirne rinnt und die ,finger aneinander kleben1 haben ,sie ,furcht und nehmen ,sie den geringsten ,anstand1 sofort die ,hnde und das ,gesicht zu waschen88 ,nein1 das tue ich jedesmal48 ,haben ,sie je den geringsten ,nachteil versprt88 ,der ,herr besann sich -- er frchtete meine ,folgerung --1 sagte alsdann aber ein krftiges3 ,nein48 ,nun gut18 erwiderte ich1 lassen ,sie diese ,wohltat auch einmal dem ganzen schwitzenden ,krper zukommen2 versprechen ,sie mir1 es auch nur einmal zu tun48 ,nach kurzem ,schweigen gab er das ,versprechen4 ,nach #ad ,tagen begegnete ich ihm wieder4 ,nun1 leben ,sie noch8 ,wie ist's gegangen88 ,wie dankbar bin ich ,ihnen1 ,herr ,pfarrer68 sprach er4 ,alle ,furcht ist mir nun benommen4 ,kann ich's denn nun fter so machen8 ,es tut gar so gut68 ,ja1 es tat gar so gut3 alle ,armseligkeiten und krperlichen belstnde wurden allmhlich beseitigt4 ,der ,herr lebt noch2 er wird zu #hj ,jahren nicht mehr weit haben4 ,wren alle1 denen ich schon freundschaftlich geraten1 so folgsam gewesen 7leider ist oft ,spott und ,hohnlachen der ,lohn71 sie htten sich selbst viele bittere ,stunden und das zu frhe1 schmerzensvolle ,ende ihres ,lebens erspart1 sie lebten vielleicht heute noch4 ,die ,konservierung eines ,gebudes ist nicht schwer1 wenn man jedes ,jahr das ,ganze durchmustert und jeden ,fehler an ,dach- und ,mauerwerk gleich ausbessert4 ,die tglichen ,launen1 verkehrten ,stimmungen und ,unaufgelegtheiten sind ,schden am ,mauerwerk unseres oft recht armseligen ,seins1 und wie viele hundert solcher ,launen und ,unaufgelegtheiten schleppt der beladene ,mensch mit sich jede ,woche1 wie viele tausend jeden ,monat und jedes ,jahr6 ,vielfach1 ja meistens haben all' diese ,dornen und ,brennesseln1 oder wie sie heien1 ihre ,wurzel in kleinen ,indispositionen1 ,strungen des ,krpers4 ,es sind ,dachmoose oder ,mauerfresser an der gebrechlichen ,htte deiner ,seele1 nicht gefhrlich1 aber lstig2 sie rauben vielfach die ,heiterkeit1 die ,frhlichkeit1 die innere ,zufriedenheit4 ,manche knnen dem ,krper und ,geiste mit der ,zeit auch schdlich werden1 sie knnen einem das ,leben verleiden4 ,die einzige ,anwendung1 wie sie der ,beamte machte1 reicht oft aus1 dem ,menschen einen neuen ,humor1 eine andere ,stimmung zu geben4 ,mancher verhhnt vielleicht diese ,bemerkung4 ,das ist mir gleich4 ,der ,hohn benimmt ihr nicht die ,wahrheit4 ,noch eine ,bemerkung schulde ich an dieser ,stelle4 ,wohl kaum etwas wird im ,leben1 selbst von einsichtsvollen ,menschen1 so sehr gefrchtet1 als wenn sie im ,schwei das kalte ,wasser anwenden sollen4 ,diese ,meinung mag von der ,wahrnehmung herrhren1 da solche1 die im ,schwei gebadet pltzlich an die ,klte kommen oder sich der frischen ,luft1 besonders der ,zugluft aussetzen oder sich gar vernetzen1 sich schon oft grndlich verdorben haben4 ,das gebe ich alles gerne zu4 ,es kommt eben hier wie sonst im ,leben nicht allein und nicht in erster ,linie auf das ,was81 sondern auf das ,wie8 an1 wie die ,leute die ,anwendung mit ,wasser vornehmen4 ,meine nach so langer ,erfahrung und bung gewonnenen ,grundstze sind3 a7 ,wer na ist durch ,schwei1 ,regen usw41 darf sich nicht der ,klte oder ,zugluft aussetzen2 das wrde sich rchen4 b7 ,wen friert1 der soll ja nichts mit ,wasser anfangen4 c7 ,wer vom ,regen usw4 durchnt worden1 soll sich so rasch als mglich trocken umkleiden4 d7 ,wer aber schwitzt1 sei es krankhaft oder durch ,gehen oder durch ,arbeit1 darf ganz kurz 7wie bei der ,beschreibung der ,anwendung genau besagt ist71 ein kaltes ,bad nehmen oder eine kalte ,ganzwaschung vornehmen2 er mu aber 7ohne abzutrocknen7 schnell trockene ,kleidung anziehen und sich ,bewegung machen1 bis auch der ,krper trocken ist4 ,dieses sollte doch einmal selbst die heibltigsten ,sanguiniker beruhigen und befriedigen6 ,schwermut4 ,ein ,herr zog sich durch beranstrengung und ,geschftssorgen folgendes ,leiden zu3 ,ohrensausen1 anhaltendes ,eingenommensein des ,kopfes1 ,abnahme des ,denkvermgens sowie auch des ,gedchtnisses1 so da er fr seine ,berufsttigkeit ganz unfhig war4 ,dabei befand er sich in unbeschreiblich trber ,gemtsstimmung1 und hufig traten ,angstzustnde auf4 ,schlaf meistens schlecht4 ,die ,krperkrfte des sonst robusten ,mannes schwanden1 das ,krpergewicht verminderte sich erheblich4 ,der uerst schwermtige ,kranke unterzog sich in ,wrishofen folgender ,behandlung3 ,obergu1 ,rckengu1 ,wassergehen1 in der ,woche zwei ,wickel1 einen spanischen ,mantel und zum innerlichen ,gebrauche ,wermuttropfen1 teils allein1 teils mit ,arnika und auch mit ,tausendguldenkraut gemischt4 ,von diesen ,tropfen rhmt er eine ganz besondere ,wirkung4 ,nach achtwchentlicher ,kur fhlte er sich vollkommen gesund und arbeitsfhig2 seine ,gemtsstimmung war wieder gehoben und heiter und ist es auch geblieben4 ,das ,krpergewicht hatte jetzt #bb ,pfund zugenommen4 ,schwindel4 ,ein ,priester in den besten ,mannesjahren fhlte eine fortschreitende ,abnahme der ,krfte1 besonders in den ,beinen4 ,nur mit der grten ,anstrengung konnte er eine ,viertelstunde weit gehen und hatte das ,gefhl1 seine ,beine brechen zusammen4 ,auer diesem ,leiden hatte er sehr viel ,schwindel1 so da er in einem offenen ,raum gar nicht auf lngere ,zeit stehen konnte1 ohne sich an einem festen ,gegenstande anzuhalten4 ,wollte er sich am ,altare umwenden1 so mute er sich stets festhalten4 ,war der ,schwindel etwas leichter1 so fhlte er gewaltigen ,druck in der ,brust und eine ,bangigkeit1 als treffe ihn ein ,schlaganfall4 ,patient gebrauchte viel ,mineralwasser und ,medikamente2 alles ohne ,erfolg4 ,sein ,aussehen war nach dem allgemeinen ,urteile sehr gut1 ,appetit in ,ordnung1 aber ,schlaf mangelhaft4 ,erfolg3 ,bereits drei ,wochen lang von seinem ,berufe entfernt ging er tglich viel barfu 7im ,gras1 auf nassen ,steinen und im ,wasser bis unter die ,knie71 bekam anfangs tglich zwei ,obergsse und einen ,kniegu1 spter ,halbbder und ,bder im ,schwei4 ,am ,schlusse seiner ,kur machte er den ,versuch1 in einem ,tage #d ,stunden weit zu gehen1 was gut gelang ohne ,ermdung4 ,er fhlte sich nun ganz gesund und war freudig gestimmt fr seine ,berufsttigkeit4 ,schwindel bei einem ,greis4 ,ein ,herr1 #gd ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich habe hufig starken ,schwindel und mitunter einen gewaltigen ,druck auf dem ,kopf2 zeitweilig sind meine ,fe ganz kalt1 und wenn's im ,kopf gut ist1 so habe ich regelmig groe ,beschwerden im ,unterleib4 ,stuhlgang ohne ,hilfsmittel habe ich gar nie4 ,das ,buch ,meine ,wasserkur8 hat mich veranlat zur ,fragestellung1 ob man in meinem hohen ,alter auch noch ,wasser anwenden knne mit ,erfolg2 wenn nicht1 dann bergebe ich mich ruhig meinem ,schicksale in diesem ,alter4 ,wenn es noch anwendbar ist1 gehe ich ins kalte ,wasser wie der ,jngste48 ,in drei ,wochen war der alte ,herr so gut1 da er bereute1 seine ,berufsttigkeit schon einem anderen bergeben zu haben4 ,die ,anwendungen bestanden in folgendem3 ,erster ,tag3 am ,morgen den oberen ,krper mit ,wasser und ,essig waschen1 nachher einen ,kniegu nehmen2 am ,abend ein warmes ,fubad mit ,asche und ,salz1 #ad ,minuten lang4 ,zweiter ,tag3 am ,morgen wieder ,obergu mit einem ,gieer1 gleich darauf auf nassen ,steinen gehen 7#e ,minuten lang72 nachmittags3 ein kaltes ,sitzbad1 eine ,minute lang4 ,dritter ,tag3 am ,morgen im ,wasser gehen1 zwei ,minuten lang2 gleich darauf die ganzen ,arme ins ,wasser halten2 nachmittags3 ein ,obergu1 gegen ,abend ein ,sitzbad4 ,vierter ,tag3 in der ,frhe im ,wasser gehen bis an die ,knie 7drei ,minuten lang72 gleich darauf die ,arme ins ,wasser 7zwei ,minuten lang72 am ,nachmittag3 ein ,rckengu4 ,fnfter ,tag3 am ,morgen einen ,rckengu1 am ,nachmittag ein ,halbbad 7eine ,minute lang74 ,so wurden die letzteren strkeren ,anwendungen fortgesetzt4 ,der ,schwindel verlor sich ganz1 der ,stuhlgang kam in ,ordnung1 die schlechten ,gase waren beseitigt1 die allgemeine ,naturwrme war wieder hergestellt1 und so war die ,maschine wieder in ,ordnung4 ,der ,greis bekam geradezu jugendliche ,frische und den besten ,humor4 ,es mag vielleicht auffallen1 warum man bei diesem hochbetagten ,mann nur eine einzige warme ,anwendung vorgenommen hat und nicht lnger mit warmen ,anwendungen verfahren ist4 ,der ,grund ist einfach dieser1 weil noch ziemlich viel ,kraft und ,naturwrme vorhanden war2 sonst htte er durch ,waschungen vom ,bett aus und wieder ins ,bett entweder mit warmem ,salzwasser oder mit ,essig und ,wasser zu einer greren ,naturwrme gebracht werden mssen4 ,wird die ,naturwrme bei alten ,leuten durch warme ,waschungen erhht1 und man nimmt dann versuchsweise eine kalte ,waschung vor1 so verschmhen sie recht bald das warme ,wasser und ziehen das kalte vor1 weil sie dadurch bessere ,wirkung und vermehrte ,naturwrme verspren4 ,ein #gh;jhriger ,priester hatte solchen ,schwindel1 da er gar nicht mehr in die ,hhe schauen und nicht sicher auf dem ,wege gehen konnte2 er war ziemlich beleibt4 ,das ganze ,aussehen machte den ,eindruck1 da der arme ,greis keine ,naturwrme mehr habe4 ,trotz all dieser ,gebrechen1 die zu der ,annahme verleiten konnten1 es sei doch mit dem ,wasser nichts mehr anzufangen1 verjngte sich sein ,aussehen ganz auffallend4 ,der ,schwindel verschwand1 sowie alle ,furcht beim ,gehen1 kurz1 der ,hochbetagte wurde einer ,lampe gleich1 welche ,aufgu zum ,weiterbrennen bekommt4 ,wenn ein ,hochbetagter es liest1 wird er fragen3 ,was geschah mit ihm8 ,die ,antwort lautet3 ,am ersten ,tage von unter den ,armen ganz einwickeln1 das ,tuch in heies ,wasser eingetaucht1 in welchem ,heublumen gesotten wurden1 #a ,stunden lang2 am nachmittag3 eine ,waschung mit ,wasser und ,essig1 ganz warm4 ,am zweiten ,tag3 in der ,frhe einen ,fudampf1 #bj ,minuten lang2 gleich darauf mit frischem ,wasser ganz kurz abgieen2 am nachmittag3 wieder eine ,ganzwaschung wie am ersten ,tage4 ,am dritten ,tag3 einen ,kopfdampf 7#bj ,minuten lang71 gleich darauf einen ,obergu4 ,am vierten ,tag3 in der ,frhe einen kalten ,obergu1 darauf einen ,kniegu2 nachmittags3 ein nasses ,hemd anziehen1 #a ,stunden lang4 ,am fnften ,tag3 am morgen ein warmes ,fubad mit ,asche und ,salz2 nachmittags3 einen ,obergu und ,kniegu4 ,von dieser ,zeit an nur mehr kalt1 und zwar im ,wechsel3 ,obergu und ,kniegu vormittags2 zwei ,stunden spter3 im ,wasser gehen und die ,arme ins ,wasser halten2 nachmittags3 blo ,obergu4 ,so ungefhr #f ,tage fortfahren1 und es reicht aus1 in der ,woche ein oder zweimal in der ,nacht vom ,bett ganz waschen und wieder ins ,bett4 ,zu ,haus ist nichts mehr notwendig1 als in der ,woche zweimal im ,wasser gehen und die ,arme ins ,wasser halten4 ,in der ,woche ein ,sitzbad nehmen1 dies kann auch warm genommen werden4 -- ,innerlich einen ,tee von ,fenchel1 ,schafgarbe und ,salbei4 ,schwindsucht4 ,wie eine ,schlange im ,grase oder ,gerlle versteckt auf ihre ,beute lauert1 so steckt und herrscht oft schon lange die ,schwindsucht im ,krper1 ehe sie sich zeigt4 ,ihr ,anfang ist eine ,fulnis1 die an irgend einer ,stelle entsteht1 nach und nach durch ,vereiterung um sich greift und ,organe des ,krpers zerstrt4 ,es kann dieses geschehen in der ,brust3 in der ,lunge1 im ,rippenfell2 im ,unterleib3 im ,darm und in den ,nieren2 im ,hals3 in der ,luftrhre1 im ,kehlkopf usw41 an den edelsten und wichtigsten ,organen4 ,an jeder ,stelle1 an der solche ,fulnis sich zeigt1 treten alsbald auch ,strungen ein im ,blutumlauf1 im ,blute und in den ,sften4 ,dem ,menschen1 den es trifft1 ergeht es wie dem ,baume1 dessen ,bltter anfangen1 zur ,unzeit gelb zu werden und abzustehen4 ,seine ,lebensadern haben aufgehrt1 den ,lebenssaft zu geben4 ,der ,baum wird nicht mehr recht genhrt1 daher das ,welken und ,absterben4 ,und da hilft keine ,sonne und keine frische ,luft4 ,dasselbe knnen wir vom ,schwindschtigen sagen4 ,das ,blut1 dieser ,lebenssaft1 nimmt ab1 der ,kranke fllt ab81 wie der ,volksmund sagt1 und erlischt am ,ende wie ein ,licht1 lebensunfhig4 ,hat die ,schwindsucht einmal tief sich eingefressen und bereits ein ,organ des ,krpers zerstrt1 dann ist der ,mensch verloren4 ,hat sie sich aber an dem einen oder anderen ,teil des ,organismus angesetzt1 so kann gerade mit ,wasser eine ,heilung ganz leicht eintreten4 ,das ,traurigste bei solchen ,kranken ist1 da die ersten ,zeichen scheinbar so unbedeutend sind4 ,der ,kranke hat nur ein ,hsteln1 das ihm auch gar nicht besonders wehe tut4 ,nicht einmal ausspucken mu er oder doch hchst wenig4 ,kommt von ,zeit zu ,zeit der ,husten strker1 so trstet sich der ,kranke3 ,es ist nichts weiter als ein gelinder ,katarrh1 hab's schon oft gehabt1 wird bald wieder nachlassen48 ,selbst wenn der ,krper welker wird1 der ,schwindschtige eine ,abnahme der ,krfte sprt1 immer hat er seine ,entschuldigung4 ,der ,katarrh dauert diesesmal etwas lnger2 aber ich kann ja meinem ,beruf doch noch vorstehen48 ,gewhnlich haben derlei ,kranke bei diesem ,stadium der ,krankheit schon mehr gelitten1 als sie selbst glauben3 die ,blutbildung hat abgenommen1 die ,sfte haben sich vermindert1 die kranken ,stellen dehnen sich immer weiter und weiter aus4 ,sucht dann der ,kranke nach ,hilfe1 so ist er sicher schon zu spt daran1 und was er tut und anwendet1 das tut er meistens nur zur ,abkrzung seines ,lebens4 ,ich bemerke all dieses zur ,warnung1 solche ,zustnde1 die unter dem ,namen ,katarrh8 die ganze ,welt erfllen1 nicht zu vernachlssigen4 ,in ,fllen1 in denen die ,schwindsucht vorangeschritten ist1 einen hheren ,grad erreicht hat1 versuche ich 7erklre dieses auch von vornherein jedem ,patienten7 mit ,wasser nichts mehr anzufangen2#de denn die ,natur vermag den ,kampf mit dem frischen ,wasser nicht mehr aufzunehmen4 ,das wre ebenso tricht1 wie wenn ein ,schwchling es versuchen wollte1 einen robusten1 krftigen ,mann zu meistern4 ,die fortgeschrittene ,schwindsucht erkennt man daran1 da der ,kranke ziemlich hufig hustet1 mit dem ,husten sehr viel ,auswurf abgeht2 ferner1 da derselbe schwer atmet1 der ,appetit nachgelassen hat usf4 ,solange der ,auswurf noch oben auf dem ,wasser schwimmt 7man stelle die ,probe an71 braucht man nicht alle ,hoffnung aufzugeben4 ,sinkt er zu ,boden1 dann ist's meistens bei ,matthus am ,letzten1 zu ,ende mit aller ,hoffnung und ,hilfe4 ,der ,kranke soll sich in ,gottes ,willen ergeben und sich ruhig auf das letzte ,stndlein vorbereiten4 ,dagegen behaupte ich -- und ich knnte dafr eine ,reihe von ,beispielen anfhren --1 da beim ,beginne der ,schwindsucht das ,wasser als das erste und sicherste ,heilmittel sich bewhrt4 ,es erfrischt und belebt den welk werdenden ,krper1 wirkend wie l1 das man in das ,rderwerk der ,maschine giet2 es bringt einen lebendigen ,blutumlauf hervor und weckt so in dem schlaff gewordenen unttigen ,organismus neues ,leben4 ,dann rttelt es1 wie ein ,sieb die ,mohnkrnchen1 die faulenden ,sfte auf und scheidet sie aus4 ,man beachte indessen wohl3 es drfen gar nie stark auflsende und stark ausleitende ,anwendungen vorgenommen werden4 ,man mu vorherrschend auf ,strkung des ,organismus abzielen1 auf da die wieder krftig gewordene ,natur selbst die faulen ,stoffe ausscheide4 ,vor allem erheischt die ,vorsicht1 da die ,naturwrme nicht geschwcht1 erschpft1 vollends ausgesogen werde4 ,das hiee der ,krankheit in die ,hnde arbeiten4 ,nur ganz kurz dauernde ,anwendungen sind hier am ,platze2 sie sollen1 wie gesagt1 anregen1 strken1 beleben4 ,ich mchte es nicht wagen1 mehrere totale ,anwendungen1 die auf den ganzen ,krper sich erstrecken1 vorzunehmen1 falls die ,zeichen ein ,fortschreiten der ,schwindsucht andeuten4 ,hat das ,leiden im oberen ,teile des ,krpers seinen ,sitz1 so ist der ,obergu eine vorzgliche ,anwendung1 verbunden mit dem ,kniegu1 letzterer hchstens eine halbe ,minute lang4 ,bei gnstiger ,jahreszeit wird kaum eine ,anwendung und bung bertroffen von dem ,barfugehen im nassen ,grase4 ,das krftigt den ,krper am meisten1 und nie darf man ,furcht hegen1 sich in irgendeiner ,weise zu schaden4 ,auch das ,gehen auf nassen ,steinen ist gut2 es leitet das ,blut nach unten und frdert den rascheren ,blutumlauf und so die ,blutbildung berhaupt4 ,noch sei hier ein ,wort gesprochen ber die ,kost solcher ,kranken1 die mehr als andere und zum ,widerwillen stets den ,refrain hren mssen3 ,nur gut essen und trinken48 ,die einfachste ,kost ist die beste2 nichts ,hitziges1 ,gewrzhaltiges1 keine ,suren2 jene ,kost1 welche das ,kind am leichtesten ertragen kann und bei der es im ,wachstum am besten gedeiht4 ,eine merkwrdige ,erfahrung mchte ich nicht fr mich behalten4 ,das sicherste und oftmals fr das ,vorhandensein der ,schwindsucht den ,ausschlag gebende ,zeichen war mir1 wenn der ,kranke recht gern ,gesalzenes a1 ,salz auf ,brot streute1 ,fleisch in ,salz tauchte1 mit ,vorliebe nach ,saurem1 nach ,gewrz haschte4 ,ein sehr gutes ,nahrungsmittel ist die ,milch1 die vor allem empfohlen werden soll1 aber ja nicht ,milch allein3 sie wrde dem ,kranken bald widerstehen4 ,auch die ,kraftsuppen sind sehr zu empfehlen1 wieder im ,wechsel1 selbst wenn die eine oder andere dem ,kranken besonders zusagt4 ,nicht zuletzt verdienen genannt zu werden recht einfache brgerliche ,mehlspeisen ohne alle komplizierte1 geknstelte ,zubereitung4 ,das natrlichste und am wenigsten ,widerwillen erzeugende ,getrnk bleibt stets das ,wasser1 vielleicht untermischt mit etwas ,wein4 ,auch ,milch1 gestockte ,milch1 dient gut4 ,fr ,bier und ,wein trete ich nicht ein4 ,noch eine ,bemerkung mge hier ,platz finden4 ,in den hheren und hchsten ,stadien dieser ,krankheit treten heftige ,fieber ein mit strkerem ,schweie und darauffolgendem ,frost4 ,es lt sich mit ,erfolg nichts dagegen tun4 ,dem ,kranken indessen geschieht ,erleichterung1 wenn man nach dem ,schweie ihm ,rcken1 ,brust und ,unterleib mit frischem ,wasser krftig abwscht4 ,eine tchtige ,lehrerin wurde lngere ,zeit von einem berhmten ,arzte behandelt ohne ,erfolg4 ,da sie zuletzt in ihrem ,berufe nicht mehr arbeiten konnte1 erhielt sie vorlufig auf drei ,vierteljahre ,pension4 ,nach ,verlauf dieser ,frist war der ,zustand nicht viel besser geworden2 der ,arzt erklrte sie in seinem ,zeugnisse fr unheilbar81 also auch knftig als untauglich fr ihren ,beruf4 ,freunde rieten ihr das ,wasser an1 und sie logierte sich in einem ,nachbarorte meiner ,pfarrgemeinde ein4 ,der ,patientin war es anfangs kaum mglich1 eine halbe ,stunde weit zu gehen1 so entkrftet und geschwcht fhlte sie sich4 ,sie gebrauchte nach ,vorschrift ,wasseranwendungen1 und in #d-e ,wochen war sie vollstndig hergestellt4 ,sie hat dann um ,reaktivierung angehalten1 und es kostete sie nicht geringe ,mhe1 wieder auf ihre ,stelle zu kommen4 ,man wollte an die ,heilung nicht recht glauben4 ,in ,person stellte sie sich dem ,minister vor1 der ber ihre krftige ,gesundheit staunte1 noch mehr aber ber das im ,zeugnis des ,arztes stehende fatale ,wort3 unheilbar48 ,schon ist sie #aa ,jahre wieder auf ihrem ,posten1 erfreut sich der besten ,gesundheit und kann ihrem ,berufe ungestrt nachkommen4 ,welches ,leiden die rzte an dieser ,kranken gefunden1 ob ,abzehrung1 ob ,schwindsucht1 ich hatte es nie erfahren4 ,alle ,anzeichen indessen sprachen dafr1 da sie schwindschtig werde4 ,der ,bruder des ,fruleins war an diesem bel gestorben1 und ganz hnliche ,leiden seien1 erklrte sie1 dessen ,tode vorausgegangen4 ,es war hohe1 aber noch die rechte ,zeit1 der ,krankheit zu steuern1 und das ,wasser hat ihr gesteuert4 ,als ,heilmittel wurden angeordnet3 viel ,aufenthalt in frischer ,luft1 hufiges ,barfugehen im ,morgentau1 ,bder1 von den kleinsten und schwchsten bis zu den letzten und strksten1 alle stets kalt4 ,dazu kam ,krutertee und eine einfache1 krftige ,landkost4 ,ein ,herr von ,stand erzhlt3 ,ich war nie fest und erfreute mich zu keiner ,zeit einer solchen ,gesundheit1 wie sie manchem das ganze ,leben hindurch geschenkt ist4 ,gleichwohl konnte ich meine ,studien glcklich beenden1 auch meinem ,berufe bislang gut vorstehen4 ,seit ein paar ,jahren ist dieses anders geworden4 ,wo ich hinkomme1 werde ich von jedermann bedenklich angeschaut1 und oft schon drang zu meinem ,ohr das leise ,flstern der ,freunde3 ,der lebt auch nicht mehr lang4 ,der ,gedanke an den ,tod ist mir selbst kein fremder ,gast mehr1 ich mte ja blind sein fr all die ,anzeichen4 ,wie die frische ,gesichtsfarbe1 so sind die ,krfte geschwunden4 ,der ,appetit1 dieser beste ,uhrenzeiger1 deutet zur ,genge an1 da im ,krper die ,feder1 die ,lebenskraft ausgegangen1 am ,springen ist4 ,schon peinigt der recht schwere ,atem1 mehr noch ein ,husten1 der selbst andere schreckt1 sichere ,boten in die ewige ,heimat4 ,die rzte erklren1 ich sei schwindschtig4 ,sie haben mich seit einiger ,zeit aufgegeben1 raten mir aber noch1 nach ,meran zu reisen in ein milderes ,klima4 7,armer ,schelm1 dachte und fhlte ich1 nicht einmal zu ,hause1 in der ,fremde sollst du sterben67 ,auf der ,reise nach ,meran hrte ich von den ,wirkungen des ,wassers1 und ich erkundigte mich1 ob dasselbe auch fr meine gebrechliche ,natur etwa noch ,heilkraft htte4 ,sie knnen es versuchen1#8 lautete die ,antwort4 ,der ,anfang war nicht leicht4 ,ich trug sehr warme ,kleidung1 und doch fror mich noch immer4 ,nun hie es auf einmal3 ,das wollene ,hemd1 das ,sie auf dem bloen ,leib tragen1 der wollene ,halsbund1 doppelt geschlungen1 mssen nach und nach wegfallen4 ,es beschlichen mich ganz eigenartige ,gedanken4 ,wie wird's mir gehen mit einer ,kleidung1 die mehr khlend als wrmend ist8 ,dazu machte mich das kalte ,wasser erschauern4 ,und es war schon so nahe4 ,vorsichtig und beraus mavoll begannen die bungen1 ganz anders1 als man es sich denkt und davon sprechen hrt4 ,und merkwrdig6 ,nach zwei ,tagen schon konnte ich ein ,wollkleid ablegen1 ohne nachteilige ,folgen zu verspren2 nach #e ,tagen opferte ich mein zweites4 ,nach #f-g ,tagen war der wollene ,halsbund auch schon gefallen4 ,durch die ,wasseranwendungen bekam ich eine sehr angenehme ,naturwrme1 die sich von ,tag zu ,tag steigerte4 ,mit der zunehmenden ,naturwrme nahm das schwere ,atmen ab1 der ,husten lie nach4 ,wie die ,besserung1 so nahm zu die freudige ,stimmung der ,seele4 ,hrte ich frher sagen3 ,wie lange wird der noch leben8#8 so jetzt3 ,aber der gedeiht6#8 ,sechs ,wochen dauerte die ,behandlung4 ,wider ,erwarten und zum ,staunen aller1 die mich frher gesehen hatten1 trat ich nicht den ,weg zur ewigen ,ruhe1 sondern mit neuem ,leben den alten ,berufsweg wieder an4 ,ich dankte ,gott1 meinem ,schpfer1 fr meine ,heilung und auch dafr1 da er uns im ,wasser ein so krftiges und naheliegendes ,heilmittel gegeben4 ,allen ,menschen mchte ich zurufen3 ,lernet das ,wasser und seine ,wirkungen kennen und schtzen1 ihr werdet vielem ,ungemach auf eurer ,wanderung durchs ,leben entgehen und viel glcklicher und zufriedener euere ,berufsaufgabe lsen4 ,und nach dieser ,aussaat im ,berufe richtet sich ja die ,ernte drben im ,jenseits48 ,du bist begierig1 lieber ,leser1 zu hren1 wie das ,wasser bei mir angewendet wurde8 ,wie ein ,hirtenknabe oft unter den ,regen kommt1 manchen ,tag ,gu auf ,gu aushalten mu und dadurch abgehrtet wird1 so bekam mein ,oberkrper tglich zwei ,gsse 7,obergsse74 ,anfangs spielte der ,wasserstrahl nur eine halbe ,minute1 nach einiger ,zeit eine ,minute lang4 ,tglich mute ich sodann im nassen ,grase gehen oder auf nassen ,steinen4 ,nach allgemeinem ,vorurteile meinte auch ich mir dadurch alle mglichen ,beschwerden zuzuziehen4 ,recht bald indessen fhlte ich das grte ,behagen1 und ich wre am liebsten ,barfler geworden4 ,es nahte der ,sptherbst1 es fiel ,schnee4 ,ich ging eine ,minute lang im frischgefallenen ,schnee4 ,das hrt sich schauerlich an4 ,auch mich durchfuhr ein schauerliches ,rieseln1 da ich langsam ,schuhe und ,strmpfe ablegte4 ,mutig voran68 rief ich mir selbst zu4 ,und einmal gewagt war ganz 7nicht halb7 gewonnen4 ,ich berzeugte mich von der wohlttigsten ,wirkung1 welche ich nie erwartete4 ,ich durfte auf mein ,begehren dieses fter wiederholen und kann jedem ,wasserscheuen hoch und teuer versichern1 da ich in meinem ,leben nie solche ,naturwrme empfunden habe wie nach diesen ,schneepartieen4 ,es brennen die ,fe zwei1 hchstens drei ,minuten von der ,schneeklte2 dann aber entwickelt sich eine ,wrme1 die den ,schnee nicht mehr achten lt4 ,in wenigen ,tagen brachte ich es dahin1 da ich nicht mehr eine1 sondern #aj ,minuten bis eine ,viertelstunde den ,schneelauf fortsetzte4 ,gerade das ,schneegehen brachte eine auerordentliche ,zunahme der ,krfte und ,verminderung des harten ,atems4 ,von ,katarrh zeigte sich keine ,spur4 ,htte man mir so etwas frher erzhlt1 ich htte es fr ,torheit1 ja ,wahnsinn1 fr den ,ruin der ,gesundheit gehalten4 ,whrend #ad ,tagen verfuhr ich also4 ,dann hrte das ,barfugehen auf1 und es blieben nur die ,ober- und ,untergsse in strkerer ,form ein- bis zweimal tglich4 ,nach ungefhr drei ,wochen war der ,organismus in ,ordnung4 ,bis zu vlliger ,erstarkung vergingen wieder drei ,wochen4 ,statt nach ,meran zu gehen und dort zu sterben1 kehrte ich zurck in die liebe ,heimat1 um dort von neuem tchtig in meinem ,berufe zu arbeiten48 ,es kommt ein ,mann und erzhlt3 ,mir fehlt es im ,hals und in der ,brust4 ,anfangs hatte ich einen recht starken ,katarrh2 dann habe ich meine ,stimme fast ganz verloren1 hatte ,wochen hindurch ein heftiges ,brennen im ,hals und in der ,brust1 zudem hufig ,fieber4 ,habe mehrere rzte gehabt1 mute vielerlei und viel inhalieren4 ,kleine ,linderung habe ich bekommen1 aber keine ,hilfe4 ,jetzt bin ich ganz abgemagert und kann schon lange nichts mehr tun2 doch ,gehen pat mir noch am besten4 ,meine ,fe sind immer kalt1 ,appetit besser als frher48 ,anwendungen3 #a7 ,tglich zweimal einen ,kniegu oder im ,wasser gehen4 #b7 ,tglich am ,morgen und ,nachmittag einen ,obergu4 #c7 ,tglich zwei kleine ,tassen ,tee trinken von ,foenum graecum4 #d7 ,jeden zweiten ,tag ein kaltes ,sitzbad1 eine ,minute lang4 ,so drei ,wochen fortmachen4 ,star siehe oben ,s4 #agb unter ,augen-,star84 ,steinleiden4 ,ein ,herr ,k4 in ,d4 schreibt3 ,ich war bereits sechs ,monate sehr krank und wurde behandelt an ,stein- und ,nierenleiden1 auch war ich stark mit ,hmorrhoiden geplagt4 ,drei rzte gebrauchte ich2 allein keiner konnte mir helfen4 ,da ich absolut keinen ,dienst mehr machen konnte1 stellte ich mir einen ,stellvertreter ein auf ein halbes ,jahr4 ,nun erfuhr ich indirekt1 da der ,arzt sich geuert habe1 da mein ,leiden nicht zu kurieren sei4 ,ein anderer ,arzt gab mir den ,rat1 ich solle mich in ,heidelberg operieren lassen an ,stein2 allein ich dachte1 lieber zu ,hause sterben als in einer fremden ,stadt4 ,ich tat also nichts2 mein ,leiden wurde immer rger1 und ich sage ,ew4 ,hochwrden1 da ich statt ,wasser mindestens vier ,schoppen ,blut uriniert habe4 ,ich sah ganz getrost meinem ,ende entgegen und fgte mich in das schwere ,schicksal4 ,zu ,ehren der ,mutter ,gottes lie ich hl4 ,messen lesen und dachte oft1 wenn in der ,nacht arge ,schmerzen mich nicht schlafen lieen3 ,ach1 wann werde ich wohl von meinem ,leiden erlst werden8 ,endlich hat mich der liebe ,gott erhrt1 nachdem ich fr #aac ,mark #cj ,pfg4 ,medizin und ,mineralwasser schon getrunken usw4 ,ich hrte an meinem ,krankenbette von ,ihrem ,buche1 lie mir dasselbe kommen1 begann sofort mit der ,kur -- in acht ,tagen sprte ich keine ,schmerzen mehr1 mein ,urin wurde so klar wie ein ,brunnenwasser 7vorher war er so trb wie ein verdorbenes ,bier71 und heute1 nach #d ,wochen1 bin ich trotz meines ,alters von #fj ,jahren so gesund und munter wie ein #ah;jhriger ,bursche2 ja1 wenn es keine ,schande wre1 so wrde ich auf ,fastnacht tanzen4 ,trotzdem der ,arzt nicht mehr an meine ,genesung glaubte1 bin ich jetzt vollstndig gesund4 ,wre mir ,ihr ,buch nicht in die ,hnde gefallen1 ich wre wohl schon im ,grabe48 ,stimme1 ,verlust derselben4 ,so wichtig ist fr uns ,menschen die ,stimme1 da wir schon etwas ausfhrlicher von ihr reden drfen4 ,es kommt im ,leben hufig vor1 da die ,stimme teilweise oder ganz verloren geht4 ,man wei oft keine ,ursache4 ,manche knnen noch heiser sprechen1 manche aber mssen die ,zuflucht zur ,feder oder zum ,griffel nehmen4 ,so kam vor #ag ,jahren ein ,priester zu mir1 der lange ,zeit ,papier und ,blei mit sich tragen mute1 um zu notieren1 was er anderen mitteilen wollte4 ,er war ganz und gar unfhig1 seinem ,berufe als ,priester nachzukommen4 berall1 wohin man ihm geraten1 hatte er ,hilfe gesucht4 ,er bekam ,gurgelwasser1 er wurde magnetisiert1 elektrisiert1 man setzte ,schrpfkpfe an1 vierzehnmal brannte man mit ,hllenstein den ,hals aus1 so da ein ,arzt erklrte1 er werde die ,sprache nie wieder bekommen2 solches ,unheil1 ,narben usf4 hatte der ,hllenstein angerichtet4 ,als nichts mehr helfen und kein ,arzt ,heilung bringen konnte1 da wurde das kalte ,wasser das ,heilmittel1 dem der ,priester nchst ,gott seine ,hilfe verdankte4 ,dieser ,priester schien ganz gesund zu sein4 ,die ,gesichtsfarbe indessen war nicht frisch1 vielmehr trbe und krankhaft4 ,schmerzen fhlte er im ganzen ,krper keine besonderen2 er meinte1 ihm fehle nichts auer der ,stimme4 ,wie kann ein ,sprachorgan zum ,sprechen unbrauchbar sein1 wenn es weder verletzt ist1 noch irgendwelcher ,schmerz empfunden wird8 ,wenn ich einem ein ,tuch ber den ,mund binde1 so ist kein ,sprachorgan verletzt1 und doch kann der ,betreffende nicht mehr reden4 ,torheit wre es1 suchte ich das bel im ,halse4 ,ich mu das ,tuch wegnehmen1 und die ,rede hat wieder ihren ,flu4 ,die ,sprachorgane knnen ganz gesund sein1 aber verschiedene ,einwirkungen1 gleichsam ber- und ,unterbindungen derselben1 hindern zu sprechen4 ,was sind das fr ,einwirkungen8 ,wenn ein ,bchlein durch ein ,tlchen luft1 und werfen die losen ,hirtenbuben ,steine in sein ,bett und verstopfen den ,lauf mit ,schlamm und ,erde1 so ist das ,wasser gehindert1 seinen geregelten ,lauf fortzusetzen2 es mu nach rechts und links aus dem ,bette weichen1 ,auswege suchen1 ,vertiefungen1 in denen es weiter fliet oder sich aufhlt4 ,gerade so geht es oft im menschlichen ,organismus4 ,knnte man hineinschauen in dieses vieladrige ,stromgebiet1 so wrde man sehen1 da dem ,blutlaufe oft gerade solche ,hindernisse gelegt werden4 ,die ,folgen sind ,blutstauungen1 ,schleimhautschwellungen4 ,wer hat noch nie ein sogenanntes berbein an einer ,hand1 am ,fue gesehen8 ,denke dir nun eine solche ,anschwellung1 oder was immer sie sei1 nach innen gebildet1 wie sie drckt4 ,mu das gedrckte ,organ nicht in seiner ,ttigkeit beeintrchtigt1 gestrt werden8 ,hnge der klangvollsten ,glocke einen ,quersack an1 aller ,ton ist dahin4 ,und da hilft kein ,brennen und kein ,hmmern4 -- ,doch zurck zu unserem stummen ,herrn6 ,der erste ,obergu lie mich die gewaltigsten ,anstauungen1 fast schon ,geschwulstbildungen1 erkennen4 ,das waren die ,missetter1 die mit ebenso vielen ,fesseln die ,sprachorgane1 die ,stimmbnder1 gefangenhielten und an ihrer ,ttigkeit hinderten4 ,wurden jene entfernt1 so waren diese gelst4 ,die ,entfernung der ,anstauungen geschah durch auflsende und ableitende ,wasseranwendungen4 ,als auflsende ,anwendung steht in erster ,linie der ,kopfdampf4 ,dieser erzeugt ,schwei ber den ganzen ,oberkrper hin4 ,ein kalter ,abgu unmittelbar darauf wird das ,aufgelste wegschwemmen und die ,natur krftigen4 ,da der ,patient ziemlich beleibt ist und bei solchen ,personen gewhnlich ,blutandrang nach oben stattfindet1 so leite man das ,blut mehr nach unten durch einen ,fudampf mit folgendem kalten ,abgu4 ,diese zwei ,anwendungen 7die in unserem ,falle zusammengehren7 knnen in jeder ,woche einmal1 wenn die ,korpulenz ziemlich stark ist1 auch zweimal genommen werden4 ,eine zweite ,anwendung1 die in hnlicher ,weise im ganzen ,krper auflsend wirkt1 ist der spanische ,mantel4 ,dazu kommen kalte ,bder 7#a-b in der ,woche1 hchstens eine ,minute lang71 ,halbbder 7bis an die ,magengegend7 mit krftigen ,waschungen des ,oberkrpers2 ein ,ober- und ,untergu statt des ,bades tun hnliche ,dienste4 ,diese ,anwendungen1 pnktlich vollzogen und verbunden mit einer geregelten ,lebensweise -- nicht viel zu sitzen1 ,bewegung im ,freien1 kleine ,handarbeiten -- machten alles gut4 ,die ganze ,maschine kam wieder in den richtigen ,gang1 und das ,rdchen der ,stimme lief ohne ,pinseln und ,brennen und ,elektrisieren von selbst mit in der alten trefflichen ,weise4 ,niemand hatte geglaubt1 da dieser ,priester je seine ,stimme wieder erhalte4 ,in sechs ,wochen war er vollkommen hergestellt1 und heute noch1 nach #ag ,jahren1 hat seine ,stimme einen ,wohlklang und eine ,kraft1 die jeden erfreut1 der sie zu hren bekommt4 ,ein ,priester im ,queistale hatte seine ,stimme dermaen eingebt1 da er zur ,pastoration seiner ,gemeinde fnf ,jahre hindurch einen ,hilfspriester halten mute4 ,innerhalb dieser fnf ,jahre suchte er die berhmtesten rzte auf4 ,er inhalierte viel1 die ,mandeln wurden ihm ausgeschnitten1 alles vergebens4 ,man suchte das ,leiden natrlich nur stets im ,halse1 bis endlich der letzte ,arzt1 der ihm den ,hals untersuchte1 erklrte1 er finde im ,halse absolut kein bel1 wisse aber auch nicht1 warum er nicht reden knne4 ,erst auf diese ,erklrung hin nahm der ,patient die ,zuflucht zu der immer so gescheuten und gefrchteten ,wasserkur4 ,er bekam die ,stimme1 noch bevor ein halbes ,jahr vorber war1 und eine so starke ,stimme1 wie er sie frher nicht strker hatte2 er meinte1 eine halb so starke wrde auch ausgereicht haben4 ,auch bei diesem ,herrn fehlte in den ,sprachorganen nicht das ,geringste4 ,dagegen fand ich den ,hals1 wenn auch nicht in besonderer ,weise1 doch strker als normal1 den ,oberkrper aber unverhltnismig stark im ,vergleiche zu den ziemlich abgemagerten ,hnden und ,fen4 ,frher hatte der ,herr1 wie er erzhlte1 fters die ,kolik1 die regelmig nicht lange dauerte4 ,die ,natur suchte auf diese ,weise sich immer selbst zu helfen2 doch konnte sie die krankhaften ,stoffe nie gnzlich auswerfen4 ,die ,koliken hrten spter auf1 und der ,kranke fhlte blo von ,zeit zu ,zeit ,beengungen auf der ,brust1 die aber nicht besonders lstig waren4 ,es erging da1 wie es in manchem ,haushalte zu gehen pflegt4 ,wenn vom untern ,stock des ,hauses einer in den obern ,stock zu einer andern ,familie einzieht1 dann gibt es ,einschrnkungen2 die beiden ,hausherren finden sich nicht mehr zurecht4 ,da hilft kein ,inhalieren1 auch kein ,ausschneiden der ,mandeln1 nicht einmal das ,abschneiden des ,zpfchens1 -- da hilft allein das ,ausziehen4 ,hat man den gesamten ,organismus in ,ordnung gebracht1 dann wird die ,stimme auch wieder kommen4 ,dieser ,kranke mute in der ,woche einmal oben und unten krftig schwitzen 7,kopf- und ,fudampf7 und gerade so krftig gieen 7,ober- und ,untergu74 ,damit sodann die aufgedunsenen ,krperteile durch die ,klte zusammengezogen wrden1 stieg er jede ,woche viermal ins kalte ,wasser bis unter die ,arme1 so kurz als mglich1 nie mehr als eine ,minute2 dabei wusch er den ,oberkrper krftig ab4 ,dazu kam zuletzt ein spanischer ,mantel4 ,nach vier ,wochen gengte die ,hlfte der ,anwendungen1 d4 i4 in der ,woche ein ,ober- und ,untergu und ein ,halbbad mit ,waschung des ,oberkrpers4 ,spter durfte er nicht pltzlich aussetzen2 er mute lngere ,zeit hindurch die eine oder andere ,anwendung noch vornehmen1 und zwar der ,reihe nach1 wie er sie bei der ,heilung selbst vorgenommen hatte4 ,dazu bedarf es meist keiner besonderen ,anregung4 ,mit dem ,gefhle der ,kraftsteigerung wchst das ,verlangen nach der ,wasseranwendung und das ,vertrauen zu derselben4 ,man staunt nur mehr ber die wasserscheuen1 empfindsamen ,mitmenschen1 die wohl ,gesicht und ,hnde waschen1 aber einen ,hllenlrm anschlagen1 wenn aufs ,wasser die ,rede kommt4 ,habeant sibi6 ,sie mgen es selbst ben4 ,bei unserm ,herrn kam die ,stimme wieder1 wie sie besser nie gewesen4 ,das alte bel kehrte nie wieder4 ,seit der ,heilung sind heute mehr als #af ,jahre verstrichen4 ,ein ,studienrektor in den schnsten ,jahren konnte drei ,vierteljahre seinem ,berufe als ,lehrer nicht mehr vorstehen2 es fehlte ihm die ,stimme4 ,er suchte bei den nchsten rzten ,hilfe2 dann wandte er sich an namhafte ,spezialrzte4 ,nach wochenlangem ,inhalieren1 ,elektrisieren usw4 wurde ihm erklrt1 die ,stimmbnder htten ihre ,elastizitt gnzlich verloren4 ,und weil alle ,einwirkung umsonst gewesen1 so knne man vorlufig nichts tun als abwarten1 wie sich die ,sache weiter gestalte2 er solle wenigstens ein ,jahr frei von aller ,ttigkeit sein und sein ,sprachorgan ruhen lassen4 ,dieses war dem ,herrn zu arg1 und er nahm die ,zuflucht zur ,wasserkur4 ,in sechs ,tagen hatte er seine ,stimme wieder1 in sechs ,wochen war sie so klangvoll und stark wie in den besten frheren ,zeiten4 ,dieses geschah vor #d ,jahren1 und der ,herr darf keine ,sorge haben2 seine ,stimme wird ihm bleiben4 -- ,die ,antwort auf die ,frage3 ,was hat da gefehlt88 will ich nicht schuldig bleiben4 ,das ,aussehen des ,patienten war wohl etwas welk1 aber im ganzen nicht krankhaft4 ,eines htte etwas auffallend sein knnen1 da nmlich der sonst gut gewachsene ,herr den ,kopf etwas vorwrts geneigt hielt4 ,er hatte den besten ,appetit1 besa die volle ,naturkraft2 einzig und allein die ,stimmbnder sollten von der ,mutter ,natur so stiefmtterlich behandelt worden sein1 da sie jetzt so elendiglich verkmmerten und alle ,elastizitt verloren8 ,das ist nicht denkbar4 ,meine ,behauptung1 es fehle den ,sprachorganen gar nichts1 verletzte den ,herrn nicht wenig1 und meine ,praxis1 nach welcher ich kein einziges ,mal in seinen ,hals schaute1 in dem allein doch er sein ,hauptgebrechen vermutete1 brachte ihn fast auer ,fassung und wollte ihm alles ,vertrauen rauben4 ,ich dagegen wollte dem ,herrn beweisen1 da dem ,halse gar nichts fehle1 da deshalb auch kein ,mittel fr den ,hals anzuwenden sei1 wie auch faktisch keines angewendet wurde4 ,wo lag die ,wurzel des bels8 ,auf der oberen ,seite der ,schulterbltter1 quer ber dem oberen ,rcken1 zu beiden ,seiten des siebenten ,halswirbels hatte der ,herr ganz kleine ,erhhungen wie kleine ,plsterlein4 ,wer aber nicht gesucht htte1 htte sie auch nicht gefunden4 ,sie drangen etwas einwrts und drckten so auf die ,sprachorgane4 ,der noch junge ,mann wurde krftig begossen2 er bekam den ,schal1 ,halbbder und den spanischen ,mantel4 ,zuletzt reichten ,halbbder mit ,waschungen des ,oberkrpers aus4 ,die ,scheu vor ,wasser verwandelte sich spter in ein fast zur zweiten ,natur gewordenes ,bedrfnis nach ,wasser4 ,keine ,woche verging mehr ohne einige ,anwendungen1 die frisch und wohl erhielten4 ,wie oft kann ich die ,bekrftigung hren3 ,jetzt wei ich selber1 da die ,anwendungen mir gut tun2 ich werde sie im ,leben nie mehr aufgeben4 ,grfin ,n41 #ae ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich hatte vor zwei ,jahren ,diphtheritis1 wie der ,arzt sagte1 im hchsten ,grade4 ,auf diese ,krankheit bekam ich ,kopfleiden zum ,verzweifeln4 ,nach einigen ,wochen verlor ich nach einem heien ,bade die ,stimme1 so da ich keinen ,laut mehr geben konnte und jede ,mitteilung durch ,aufschreiben machen mute4 ,meine ,eltern suchten mir die ersten rzte4 ,ich mute ,monate hindurch inhalieren1 verschiedene mineralische ,stoffe einnehmen2 ich wurde elektrisiert1 mehrere ,wochen hindurch alle ,tage2 mir wurden ,blutegel an den ,hals gesetzt1 da ich fters in ,ohnmacht fiel4 ,am ,halse herum wurde schrecklich operiert4 ,mit ,grausen denke ich an die ,einzelheiten4 ,was ich alles eingenommen1 will ich nicht schildern4 ,so ging es fort ber zwei ,jahre1 und schlielich erklrten einige rzte1 ich werde an ,schwindsucht sterben4 ,darin kamen alle berein1 die ,stimme knne und werde ich nie und nimmer erhalten4 ,wie ich fhle und was ich leide8 ,ich habe das ganze ,jahr nicht eine ,stunde warme ,fe1 eiskalt sind meine ,hnde1 eiskalt mein ,kopf4 ,ich wei seit ,monaten kein ,mittel1 weder im warmen ,zimmer1 noch mit wrmenden ,kleidern1 mich zu erwrmen4 ,ich mag nicht essen und kann nicht essen4 ,was ich geniee1 peinigt mich2 ich mchte oft verzweifeln4 ,ich bin erst #ae ,jahre alt1 kenne aber kein so unglckliches ,geschpf wie mich48 ,da dieses arme ,kind das kalte ,wasser scheute1 lt sich denken4 ,auch die ,eltern mochten nicht fr das ,wasser eintreten1 wohl um das frostige ,kind nicht auch noch damit zu qulen4 ,nur eine ,seele nahm sich des bemitleidenswerten ,geschpfes an1 und sie suchte ,hilfe beim ,wasser4 ,ich konnte ihr solche in ,aussicht stellen -- wenn auch nicht in nchster ,zeit1 bei mavollem ,gebrauche und pnktlicher ,anwendung1 und zugleich mit ,sicherheit erklren1 da den ,sprachorganen nicht das ,mindeste fehle4 ,hier gelte es vor allem1 den bermig geschwchten ,krper1 der nur mehr eine ,ruine sei1 neu zu beleben und zu krftigen4 ,sobald die ,normalkraft zurckkehrt1 werde die ,sprache nicht lange mehr auf sich warten lassen4 ,das ,mdchen ist im hchsten ,grade blutarm2 dieses beweist die ,klte am ganzen ,krper2 nur auf der ,brust allein fhlte es noch eine gewisse ,wrme4 ,es mu eingewickelt werden1 da ,blutbildung und richtige ,zirkulation eintritt4 ,die ,kranke soll bei einfacher ,kost tglich zwei- bis dreimal die ,hnde bis an die ,ellenbogen1 die ,fe bis ber die ,knchel ins ,wasser halten oder1 noch besser1 im nassen ,grase oder auf nassen ,steinen barfu gehen4 ,so widersinnig es manchem scheinen mag1 es sind dieses vortreffliche ,mittel1 wieder ,wrme in die kalte1 halbabgestorbene ,natur1 besonders in die blutarmen ,extremitten1 die ,hnde und die ,fe zu bringen4 ,geradeso mu am ,krper ,wrme erzeugt und neue ,ttigkeit angebahnt werden4 ,es soll deshalb die ,kranke tglich ein- bis zweimal ,rcken1 ,brust und ,unterleib krftig mit kaltem ,wasser waschen4 ,die ersten ,versuche kosteten berwindung2 mit dem ,erwachen der ,wrme kam neuer ,mut2 es war gleichsam ein ,frhlingswehen1 das dem armseligen ,krper nochmals ein ,wiedererstehen ankndigte4 ,die ,kranke tat einen ,schritt weiter1 sie rckte mit den ,fen tiefer ins ,wasser und hielt die ,arme lngere ,zeit in das nasse ,element4 ,aus einer halben ,minute wurde eine ganze4 ,diese bungen whrten zirka #i-aj ,tage4 ,ihnen folgten gelinde ,knie- und ,obergsse1 je einer jeden zweiten oder vierten ,tag1 der eine vormittags1 der andere nachmittags4 ,mit diesen ,anwendungen wurde zirka #ad ,tage fortgefahren4 ,dann kamen tglich ein ,halbbad 7bis an die ,magengegend7 eine ,minute lang und ein ,obergu4 ,die ,verteilung1 welche ,anwendung vormittags1 welche nachmittags genommen wurde1 blieb sich gleich4 ,bezglich der ,kost muten leichtverdauliche1 fr ,blut- und ,sftebildung gnstige ,nhrstoffe gewhlt werden3 einfache1 unverflschte1 durch scharfe ,gewrze usf4 nicht verdorbene ,hausmannskost4 ,das beste ,getrnk bildet ,milch1 wenig ,bier2 ,hitziges sollte gar nicht genommen werden4 ,kraft und ,stimme kamen bei unserer ,patientin wieder4 ,um die ,gesundheit und die ,krfte zu befestigen1 sollen obige bungen noch lngere ,zeit fortgesetzt werden4 ,sie knnen indessen nach und nach wegfallen1 je nachdem die ,krfte langsamer oder schneller wiederkehren4 ,ein ,mdchen von #af ,jahren verlor ohne jede ,veranlassung seine ,stimme und konnte bei seiner ,heiserkeit nur mit der grten ,anstrengung sich verstndlich machen4 ,es befragte rzte2 diese verordneten ,mittel1 aber selbe wirkten nicht4 ,das ,mdchen sah bei gutem ,appetite blhend aus1 der ,kopf war voll und rund1 der ganze kurze ,hals ziemlich1 fast zu stark gefllt4 ,man merkte1 da das ,atmen etwas schwer ging4 ,die ,fe waren immer kalt4 ,in sechs ,wochen war das ,mdchen vollstndig geheilt4 ,durch welche ,anwendungen8 ,die blhende ,farbe1 der volle und heie ,kopf1 sowie die kalten ,fe zeigten klar an1 da der ,blutandrang allzu stark nach oben zielte4 ,daher die strkere ,ausbildung der oberen ,krperteile1 vielleicht auch ,anstauungen von ,blut4 ,bei der ,heilung mute allererst gesorgt werden1 da eine gleichmige ,naturwrme im ganzen ,krper eintrete1 nicht am ,kopfe ,hitze herrsche und an den ,fen ,klte4 ,das ,mdchen nahm tglich zwei- bis dreimal ein kaltes ,fubad1 hchstens eine ,minute lang1 mit darauffolgender ,bewegung im ,freien4 ,dazu ging es recht fleiig barfu in dem durch ,tau oder ,regen genten ,grase oder auf nassen ,steinen4 ,leiteten diese ,anwendungen das ,blut und damit die ,wrme nach den unteren ,extremitten1 so mute durch neue ,wassermittel alles ,angestaute und ,aufgedunsene am ,kopf1 ,hals und ,oberkrper aufgelst und abgeleitet werden4 ,dazu taugt am besten und whrend der ersten ,woche tglich ein spanischer ,mantel1 der in der zweiten und dritten ,woche nur jeden zweiten oder dritten ,tag1 noch spter jede ,woche nur einmal appliziert wurde4 ,nach ca4 vierzehn ,tagen wurde zur ,strkung und ,krftigung wchentlich ein ,halbbad genommen1 hchstens eine ,minute lang dauernd1 mit ,waschung des ,oberkrpers4 ,statt des ,halbbades und der ,waschung liee sich mit gleichem ,erfolge ein ,ober- und ,untergu anwenden4 ,bildung der ,wrme war somit der erste1 ,auflsung und ,ausleitung aller berflssigen ,stoffe der zweite1 ,krftigung der ,natur der dritte ,teil des ,heilverfahrens4 ,der ,krper nahm zu an ,kraft1 die ,stimme wurde reiner und klangvoller1 als sie frher gewesen1 fr den ,gesang1 worin das ,mdchen sich in besonderer ,weise bte1 geradezu ausgezeichnet4 ,typhus und seine ,folgen4 ,wie bei der ,blatternkrankheit die ,blattern1 die ,geschwre nach auen dringen1 so bilden sich beim ,typhus ,geschwre nach innen4 ,je nach dem ,sitze dieser ,krankheit spricht man von ,kopftyphus und von ,unterleibstyphus4 ,in manchen ,erkrankungsfllen setzen sich zwar ,geschwre an2 sie kommen aber nicht zur ,entwicklung1 wie es ja auch z4 ,b4 ,blutgeschwre gibt1 welche eine zeitweilige ,entzndung zeigen1 dann aber wieder gnzlich verschwinden4 ,diese ,art ,typhus hat einen eigenen ,namen1 auf den bei ,landleuten aber nicht viel ankommt4 ,ich lasse ihn deshalb weg4 ,was die ,heilung betrifft1 so hat man vor allem ein ,dreifaches zu merken3 frs erste1 da man die ,fieberhitze nicht zu weit kommen lasse1 es knnte sonst alle ,kraft und aller ,saft des ,krpers elendiglich verbrannt werden2 frs zweite1 da die ,geschwre1 wenn schon solche vorhanden sind1 ich sage am besten aufgelst werden1 oder da1 wenn sich noch keine ,geschwre gebildet haben1 der ,bildung derselben vorgebeugt werde1 mit anderen ,worten1 da der die ,geschwre fllende ,giftstoff ausgeleitet werde2 frs dritte1 da dieser ,giftstoff mglichst schnell seinen ,abschied aus dem ,krper erhalte4 ,kein ,mittel wird sich zu dem dreifachen ,zwecke tauglicher erweisen und sicherer als das ,wasser3 es khlt1 es lst auf1 es wscht aus4 ,johann ging zur ,beerdigung seines ,bruders1 der am ,typhus gestorben war4 ,unvorsichtigerweise zog er ein ,kleidungsstck des ,verstorbenen an1 und nach wenigen ,tagen erfate auch ihn der ,typhus im hchsten ,grade4 ,gro war die ,hitze1 noch grer die ,bangigkeit4 ,neben die ,bettlade hatte sich ,johann rasch eine ,wasserkufe stellen lassen4 ,sobald die ,hitze und die ,bangigkeit recht fhlbar wurden1 ging der ,kranke ins ,wasser auf hchstens eine ,minute4 ,er setzte sich in die ,kufe1 so da das ,wasser bis in die ,magengegend reichte1 wusch schnell mit einem groben ,handtuche den ,oberkrper1 zog rasch1 ohne abzutrocknen1 ein frisches ,hemd an und legte sich wieder ins warme ,bett4 ,drei ,tage tat er also1 jeden ,tag drei- bis fnf- oder sechsmal4 ,eine ,uhr hatte er zu diesem ,zwecke nicht ntig4 ,die ,fieberhitze war ihm die ,badeuhr3 den ersten ,tag zeigte sie auf sechs1 den zweiten auf drei1 zuletzt auf ein einmaliges ,eintauchen4 ,in fnf ,tagen war alle ,gefahr vorber4 ,doch jetzt ergriff der ,typhus die ,frau des ,genesenden4 ,sie wandte dieselbe ,kufe1 welche der ,mann gebraucht hatte1 als ,badewanne an4 ,in wenigen ,tagen war auch bei ihr das bel geheilt4 ,das ,getrnk beider ,kranken bildete das ,wasser1 auch gestandene 7geronnene ,milch74 ,gegessen wurde gar nichts1 bis geweckter ,appetit eintrat4 ,dann spazierte bei den armen ,leutchen auf3 ,brotsuppe1 ,milchsuppe1 ,brennsuppe1 auch ein ,kartffelchen1 selbst zwei schadeten nicht im geringsten4 ,nach wenigen ,tagen erfolgte die ,rckkehr zur gewhnlichen ,kost4 ,max1 ein halber ,riese1 besuchte den am ,typhus erkrankten ,schwager ,johann2 er glaubte1 so eine ,krankheit knne ihm nichts anhaben4 ,nach acht ,tagen indessen bricht die ,riesenkraft1 und der ,heldenmut macht sich ,luft in ,jammertnen4 ,ich kann nicht mehr gehen1 nicht mehr stehen2 mich drckt's1 und nach allen ,seiten tut's mir weh48 ,er hat den ,typhus gefangen4 ,eine ,badewanne besa ,max nicht1 wohl aber ein greres ,holzgef4 ,da kniete er hinein und wusch sich mit einem rauhen ,handtuche und dem kltesten ,wasser 7in zirka einer ,minute7 den ganzen ,krper1 so oft die ,hitze einen hohen ,grad erreichte4 ,acht ,tage setzte er diese ,kur fort4 ,nach sechs ,tagen verlangte er schon nach der ,suppe2 nach zehn ,tagen stand er auf und hatte in kurzer ,zeit die verlorenen ,krfte wieder erlangt4 ,der ,genesene ward spter andern gleichfalls an ,typhus ,erkrankten ein kundiger ,lehrmeister4 ,zu einer ,zeit1 in welcher innerhalb fnf ,wochen ungefhr #bj ,personen durch die oben beschriebenen ,anwendungen geheilt und gerettet wurden1 erbte auch ein zweijhriges ,kind den ,typhus4 ,niemand hatte geglaubt1 da das zarte ,geschpflein dem ,tode entrinnen wrde4 ,so oft es recht jammerte und weinte1 tauchte es die ,mutter bald in etwas 7durch warmes ,wasser7 gemildertes ,wasser mit folgender ,abwaschung1 oder sie wickelte das ,kleine in ,linnen ein1 welches in lauwarmes ,wasser getaucht war4 ,nach zwlf ,tagen war das kleine ,wesen wieder frisch4 ,solchen ,kranken1 die leicht ein erstes ,erschrecken ganz von dem kalten ,wasser abwendig machen knnte1 gestatte ich sehr gerne gemildertes1 etwas gewrmtes ,wasser zu den ,anwendungen1 lediglich aus dem soeben angegebenen ,grunde4 ,immer bleibt im allgemeinen das frischeste ,wasser das zur ,anwendung beste1 sei es ,brunnen-1 ,bach- oder ,quellwasser4 ,ein ,mdchen wird aus dem ,institute heimgeschickt4 ,es klagt ber heftiges ,kopfweh1 raschen ,wechsel von ,hitze und ,klte und ziemlich starkes ,abweichen4 ,zum ,arbeiten1 ,gehen ist das ,kind unfhig4 ,am ersten ,tage wusch man der ,kranken dreimal ,rcken1 ,brust und ,unterleib und band einmal zwei ,stunden lang ein nasses ,handtuch auf den ,unterleib4 ,den zweiten ,tag nahm sie ,halbbder mit ,waschung des ,oberkrpers1 so oft die ,hitze dieses verlangte4 ,am dritten ,tage gengten bereits zwei1 am vierten ein solches ,halbbad4 ,das ,kind war auer ,gefahr und schnell wieder frisch4 ,mehr denn ein ,dutzend ,flle knnte ich auffhren1 in denen ,kranke1 die nach allopathischen und anderen ,methoden behandelt wurden1 schlielich so armselig1 so blut- und sftearm1 so ausgezehrt wurden1 da sie sich gar nicht mehr recht erholten4 ,die fatalen ,betubungsmittel1 das teure ,chinin usw4 hatten den ,magen insbesondere in den miserabelsten ,zustand gebracht4 ,solchen beraus geschwchten ,typhus-,rekonvaleszenten rate ich gewhnlich1 sie sollen drei- bis viermal im ,tage eine kleine ,tasse ,wermuttee trinken1 bald werden sich reichliche und gute ,magensfte bilden2 dann mgen sie sich tglich drei- bis viermal ,rcken1 ,brust und ,unterleib krftig mit ,wasser und ,essig waschen lassen4 ,freilich gehrt eine groe ,entschlossenheit dazu1 besonders wenn der ,herr ,patient den sogenannten gebildeten ,kreisen angehrt1 das allgemein gefrchtete ,wasser anzuwenden4 ,zarten ,seelen1 welchen diese mit gewisser ,vorliebe sogenannte ,rokur8 leise ,ohnmachtsanflle bereiten knnte1 gebe ich den ,rat1 sie mgen einen ,schwamm nehmen1 ihn in kaltes ,wasser eintauchen und sich damit ,brust und ,unterleib waschen1 wie sie jeden ,morgen sich ,gesicht und ,hnde waschen4 ,tun sie dieses nur einen ,tag lang1 sie werden recht bald die wohltuenden ,wirkungen verspren und mit ,mut und ,vertrauen auch ihren ,rcken und die anderen ,krperteile dem ,wasser anbieten4 ,wem auch solches zu hart1 zu arg und zu mhsam ist1 der tue1 wie er wolle4 ,die ,folgen hat der ,patient selbst allein zu tragen4 ,groe ,angst befllt die ,vorsteher einer ,anstalt1 wenn in einem ,hause oder gar in einem ,institute so eine ansteckende ,krankheit aufkommt4 ,ohne bertreibung behaupte ich3 ,wenn in einem ,schlafsaale #aj ,kinder liegen1 und es bekommt eines den ,typhus1 sicher wird bei dieser ,behandlungsweise mit ,wasser kein zweites ,kind angesteckt werden4 ,die ,ansteckung geschieht ja meistens durch die ungesunde ,ausdnstung des ,krpers4 ,nach unserer ,methode aber saugen die nassen ,tcher diese ein und ersticken so die ,ansteckungsstoffe im ,keime4 ,bei stets erneuter reiner ,luft ist der ,atem nicht besonders zu frchten4 ,da die ,exkremente solcher ,kranken stets so schnell als mglich entfernt und1 wenn immer tunlich1 an separaten ,orten ausgeschttet werden mssen1 versteht sich von selbst4 99 99 99 99 99 ,ein ,franzose von ,stand schreibt wrtlich3 ,whrend mehrerer ,jahre litt ich an ,rheumatismus und hatte einen sehr starken ,nasen- und ,rachenkatarrh1 der mir die eustachische ,rhre angriff und dadurch das ,gehr beschdigte4 ,in den ,jahren #ahgg und #ahgh nahm ich whrend zweier ,monate ,douchen von ,schwefelwasser in ,aix-les-,bains in ,frankreich1 aber ohne den geringsten ,erfolg4 ,im ,jahre #ahgi riet man mir1 den ,lebenswecker von ,baunscheidt zu probieren2 ich folgte diesem ,rat und unterzog mich #e-f ,wochen lang einem wahren ,martyrium2 denn jede ,woche setzte man mir diesen ,lebenswecker auf den ganzen ,rcken1 ins ,genick und hinter die ,ohren4 ,dieses brachte die schne ,wirkung hervor1 da mein nervser ,zustand und mein ,katarrh wenigstens um die ,hlfte zunahm66 ,im ,juli #ahgi ging ich zum besten ,ohrenarzt in ,straburg1 auch dieser fand kein ,mittel1 meinen ,nasen- und ,rachenkatarrh zu beseitigen4 ,da mein ,gehr krank war und der ,katarrh sich immer mehr fhlbar machte in der eustachischen ,rhre1 so suchte ich berall nach einem ,arzt1 der mir helfen sollte4 ,durch eine besondere ,gelegenheit kam ich nach ,aachen1 wo ,dr4 ,schw4 7,kehlkopfarzt7 mir angeraten wurde4 ,dieser versuchte1 binnen #c-d ,wochen mich zu heilen durch tzen mit ,hllenstein4 ,in der dritten ,woche bekam ich den ,typhus1 wie ich meine1 infolge der allzu groen ,nervenreizung1 welche das tzen des ,hllensteins mir verursachte4 ,es war der schlimme ,fleckentyphus1 der mich so heftig angriff1 da ich #da1b ,grad ,fieber bekam4 ,als ,blutungen eintraten1 verzweifelte man an meiner ,rettung4 ,von den vielen ,einspritzungen verschiedener ,giftmittel will ich hier gar nicht reden4 ,nach sechs ,wochen kam ich wieder zum ,leben zurck1 aber eine vollstndige ,genesung trat nicht ein4 ,seit dem ,typhus 7,sptjahr #ahgi7 war ich in einem fortwhrend leidenden ,zustande2 ,magen und ,unterleib waren sehr angegriffen4 ,die leichtesten ,speisen taten mir wehe1 und ,stuhlgang hatte ich nie ohne ,klistier4 ,ich war so reizbar1 da ich mir bei der geringsten ,aufregung nicht zu helfen wute4 ,nie konnte ich vor #ab ,uhr nachts zur ,ruhe kommen4 ,infolge des ,typhus hat auch mein ,katarrh und die ,ohrenkrankheit sehr zugenommen4 ,fast war ich taub geworden4 ,im ,jahre #ahhj ging ich nach ,paris zu dem berhmten ,ohrenarzt ,dr4 ,d4 -- ohne ,erfolg4 ,von ,paris ging ich nach ,lyon zum ,ohrenarzt ,dr4 ,i41 alles ohne den geringsten ,erfolg4 ,alles ,inhalieren1 alles tzen1 das ich wieder whrend #e-f ,wochen anwandte1 half nichts4 ,im ,jahre #ahha brachte ich fnf ,monate im ,spital zu ,straburg zu4 ,der ,arzt wollte vor allem den ,magen und ,unterleib heilen4 ,aber man wute mir schlielich nichts weiter zu verordnen als eine ,milchkur1 mit der ich viele ,jahre lang erbrmlich durchkommen mute48 ,soweit der ,kranke1 der1 als er bei mir ankam1 nur noch einer wandelnden ,leiche glich4 ,mag wohl das ,wasser in solchen verzweifelten und veralteten ,fllen noch ,hilfe1 wenigstens ,linderung bringen8 ,wir antworten mit einem khnen ,ja84 ,die ersten ,anwendungen mssen selbstverstndlich auflsender ,natur sein und besonders auf ,kopf und ,fe wirken4 ,nebenbei mu auf ,auflsung im ,innern eingewirkt werden4 ,auch strkende ,anwendungen knnen dazwischen hineinfallen4 ,die ,anwendungen waren der ,reihe nach ungefhr folgende3 ,kopfdampf1 #bd ,minuten lang1 mit darauf folgendem ,ober- und ,untergu1 ,fudampf1 ,ober- und ,untergu1 kurzer ,wickel1 ,kopfdampf1 ,ober- und ,unteraufschlger1 kurzer ,wickel1 warmes ,bad mit einem ,wechsel ins kalte ,bad1 ,kopfdampf1 ,ober- und ,unteraufschlger4 ,auf jeden ,tag fiel eine oder 7je nach ,befinden des ,patienten7 zwei bungen4 ,so wurde #c-d ,wochen lang fortgefahren4 ,darauf folgten einige ,zeit hindurch wchentlich noch zwei ,ganzwaschungen1 am besten nachts vom ,bette aus1 auerdem jede ,woche ein ,halbbad1 ein bis zwei ,minuten lang4 ,nach innen beschleunigten die ,heilung zwei bis drei verschiedene ,tees1 die abwechselnd genommen wurden4 ,die ,tees bestanden aus ,mischungen von ,schafgarbe1 ,salbei1 ,johanniskraut1 drei bis viermal in der ,woche eine ,tasse2 von ,wacholderbeeren1 ,spitzwegerich 7ebenso genommen74 ,zwei ,bemerkungen erachte ich an dieser ,stelle noch fr angebracht4 ,bei unserem ,falle war besonders auf reichliche ,transpiration zu sehen1 da viele der im ,krankenbilde erwhnten ,strungen1 wie die verzerrten ,gesichtszge und die aufgedunsene1 schwammige ,masse1 klar auf ,anstauungen und ,verhrtungen schlieen lieen1 die zum ,teil nach auen sichtbar zu ,tage traten1 zum ,teil versteckt im ,innern lagerten4 ,bei den ,anwendungen findet sich der ,fudampf nur einmal1 der ,kopfdampf fters4 ,warum das8 ,der ,kopf war aufgedunsen1 die ,fe der ,hnengestalt spndeldrr4 ,auf den ,kopf durfte der ,dampf1 ohne ,schaden frchten zu mssen1 wiederholt wirken -- er fand sein ,arbeitsfeld4 ,an den ,fen war nichts zu tun1 sie waren schon mager genug1 und die verlorene ,wrme an denselben mute durch andere ,mittel wieder hergestellt werden4 ,in derlei ,fllen lt sich mit den ,dmpfen1 die stets ,vorsicht erheischen1 nicht spassen4 ,bis zur ,schwindsucht haben derlei geschwchte ,naturen ohnedies nur einen ,schritt4 ,der ,herr schied mit groem ,danke und in sichtlicher ,besserung4 ,unterleibsentzndung siehe oben ,seite #baj4 ,unterleibsverschleimung4 ,es kommt ein ,herr und erzhlt3 ,ich habe bestndig groe ,schmerzen in der ,nierengegend2 es wird mir oft fast unertrglich4 ,die rzte1 deren ich mehrere hatte1 erklren es als ,nierenleiden und ,anschoppungen im ,unterleibe2 ich fhlte auch stets mehr oder weniger starken ,drang nach oben1 hatte viel ,reiz zum ,erbrechen1 heftiges ,kopfleiden1 viel ,schwindel1 wei mich oft kaum recht zu halten1 viel ,sure im ,magen2 es geht sehr wenig ,urin ab2 ohne ,fuschmerz bin ich gar nie1 und stehen kann ich nur ganz kurze ,zeit4 ,ich habe viel ,schwei und groe ,mdigkeit2 meine ,gesichtsfarbe ist stets abgestanden4 ,ich bin etwa vierzig ,jahre alt48 ,der gute ,herr hatte wirklich allen ,mut verloren1 und weil alle ,medikamente ihm nichts ntzten1 suchte er ,hilfe durchs ,wasser4 ,die ,anwendungen waren folgende3 #a7 ,tglich zwei ,obergsse und zwei ,kniegsse2 spterhin #b7 tglich ein ,rckengu und zwei-1 auch dreimal tglich im ,wasser gehen1 fter ein bis zwei ,stunden lang auch im nassen ,gras4 ,es war warme ,sommerszeit2 deshalb konnten die ,anwendungen verdoppelt werden4 ,es ging auerordentlich viel ,urin ab2 der ,brechreiz lie schon am zweiten ,tage nach2 die ,farbe nderte sich1 und wie neue ,frische1 so trat auch neuer ,mut und neues ,leben ein4 ,in #ad ,tagen war er vollstndig hergestellt4 ,wre die ,sommerszeit nicht gewesen1 htte die ,kur vielleicht #ad ,tage lnger gedauert4 ,veitstanz4 ,ein ,vater erzhlt3 ,ich habe eine ,tochter1 die jetzt #aj ,jahre alt ist1 und die von klein auf nie ganz gesund war4 ,das ,zahnen war fr das ,mdchen so hart1 da man glaubte1 sie msse sterben4 ,zudem wurde ein ,fu dnner als der andere4 ,jetzt hat dieses ,mdchen den ,veitstanz2 es kann nicht essen und nicht schlafen1 und es ist schauerlich anzusehen1 wenn die ,krmpfe kommen4 ,ich habe bei vielen rzten ,hilfe gesucht1 aber der ,zustand wurde immer schlimmer48 ,guter ,mann1 siedet ,grummet eine halbe ,stunde lang mit ,wasser1 nehmt ziemlich viel1 so da das ,wasser recht dick wird1 tut etwas ,salz daran1 taucht ein grobes ,hemd in das ,wasser1 windet es aus und zieht es so dem ,kinde an2 wickelt dann das ,kind in eine ,wolldecke gut ein und lat es eineinhalb ,stunden darin liegen2 wenn es schlft1 bis es aufwacht1 auch wenn die zwei ,stunden vorber sind4 ,macht es acht ,tage hindurch tglich zweimal so1 dann bringt ,nachricht68 ,nach acht ,tagen kam der ,mann und erzhlte3 ,das ,mdchen hat einen frchterlichen ,ausschlag am ganzen ,krper1 besonders auf dem ,rcken und auf der ,brust1 aber es wird ganz heiter1 es tut ihm nichts mehr weh1 die ,krmpfe sind beseitigt1 und das ,mdchen kann gut schlafen1 bekommt schon ,appetit4 ,was soll ich jetzt noch weiter tun88 ,antwort3 ,gebt dem ,kinde alle drei ,tage das ,hemd nochmal an wie bisher2 und noch vierzehn ,tage so fortgemacht1 wird das ,kind gesund sein4 ,gebt ihm auch noch diese ,tropfen1 jeden ,tag ungefhr zwanzig ,tropfen in ,wasser1 wie bisher4 7,die ,tropfen sind aus ,wermut1 wie in der ,apotheke8 oben ,s4 #aab angegeben ist47 ,verbrennungen4 ,ein ,bauernhaus brannte nieder4 ,der ,bauer fiel bei der ,rettungsarbeit ins ,feuer und verbrannte sich ,gesicht und ,hnde derart1 da er jedermann unkenntlich wurde4 ,der ,arzt berlegte die ,brandstellen1 auch den total verwsteten ,haarboden mit mehreren ,pflastern4 ,von den ,fingern und dem halben ,arm hingen ,haut und ,fleisch in ,fetzen herunter4 ,in halber ,verzweiflung und in rasenden ,schmerzen flehte der ,unglckliche um den ,tod1 da er doch erlst wrde4 ,der ,arzt erklrte eine ,heilung fr ein ,ding der ,unmglichkeit4 ,der ,zustand wollte1 da der zustndige ,pfarrer gerade verreist war4 ,fr ihn bte ich whrend dreier ,tage die ,pastoration in der ,gemeinde aus1 und dieses fhrte mich zu dem verunglckten ,manne4 ,ich konnte den ,jammer nicht ertragen1 sann hin und her1 das beraus traurige ,schicksal zu erleichtern und dem jungen ,verunglckten wenigstens insoweit zu helfen1 da er ruhiger sterben knne4 ,ich lie all die kleinen1 steif angepappten ,pflsterchen entfernen1 rhrte rasch mit einer ,feder aus rohem ,eiwei1 ,leinl und saurem ,rahm einen ,brei an und trug1 um den ,zutritt der ueren ,luft abzuschlieen1 diese ,salbe mglichst dicht auf die leidenden ,stellen auf4 ,darber legte ich abgenutzte1 leinene1 deshalb recht weiche1 nasse ,lappen und als ,zudecke obendrauf1 ebenfalls gut aufliegend und anschlieend1 ein trockenes ,tuch4 ,nach je zwei ,stunden wurde das trockene ,tuch sachte weggehoben1 mit einem ,schwamme das nasse ,tuch von neuem schonend1 aber krftig angefeuchtet1 um das ,trocknen und beraus wehtuende ,ankleben zu verhindern4 ,morgens und abends mute stets auch der feuchte ,lappen entfernt und so schnell wie mglich zum alten ,brei neuer aufgetragen werden4 ,kaum glaublich ist es1 in welch kurzer ,zeit der ,verunglckte wieder hergestellt wurde4 ,die erste ,anwendung schon bot mir viel ,trost und lie den ,hoffungsstern von ferne leuchten2 doch behielt ich's fr mich4 ,nach einer ,viertelstunde nmlich legten sich schon in etwas die frchterlichen ,schmerzen1 und die drohenden ,krmpfe1 welche jenes bekannte unheimliche ,zucken am ganzen ,krper als bevorstehend ankndigte1 wurden abgewendet4 ,nach innen lie ich tglich zweimal einen ,lffel khlendes ,bauml geben4 ,salatl htte dieselben ,dienste getan4 ,unter der luftdicht abschlieenden ,decke bildete sich merkwrdig schnell eine frische ,haut4 ,die streng gehandhabte ,reinlichkeit -- nach den ersten ,leidenstagen schon wurde tglich ein paarmal mit lauem ,wasser aller ,eiter sorgfltig entfernt -- half mitarbeiten4 ,in #ad ,tagen war der ,bauer fast hergestellt4 ,der ,arzt selbst erklrte1 er halte die ,heilung fast fr ein ,wunder4 ,nie htte er an die ,mglichkeit geglaubt1 derlei gewaltige ,brandschden zu heilen4 ,einem ,dienstboten wurde von einer ,kamphinflamme die eine ,hlfte des ,oberkrpers1 wie mit dem ,zirkel abgemessen1 so entsetzlich verbrannt1 da ein ,arm1 die halbe ,brust und eine ,seite des ,kopfes nur mehr schwarze1 mit gelben und roten untermischte ,brandflecken zeigten und die ,haut berall weggestreift werden konnte4 ,der ,anblick war schrecklich1 und der ,unglckliche litt verzweiflungsvolle ,schmerzen4 ,genau das ,verfahren wie oben rettete ihn und schenkte ihn in #d ,wochen seinem ,berufe und ,hausherrn wieder4 ,abschlu der ueren ,luft1 ,feuchterhalten der aufgelegten ,tcher1 neues ,auflegen der khlenden ,masse1 groe ,reinlichkeit sind die ,haupterfordernisse und ,hauptbedingnisse zu sicherer und schneller ,heilung von ,brandwunden4 ,als ,hausmittelchen bei kleineren ,brandwunden 7fr ,kche und ,kchinnen ist dieses besonders wichtig7 gelten in erster ,linie ,sauerkraut und ,krautwasser4 ,ersteres wird frisch von der ,krautstande weg auf die verbrannte ,stelle gelegt und berbunden4 ,in letzteres tauche man drei- bis viermal im ,tage den berlegten ,lappen und binde denselben gut zu4 ,sollte reines ,krautwasser zu scharf sein 7zu stark beien1 brennen71 so verdnne man es mit gewhnlichem ,wasser4 ,manche geben ,kartoffeln1 die gerieben aufgebunden werden1 manche dem ,lein- oder anderem l1 das einmal aufgetragen und mit ,wollwatte luftdicht abgeschlossen wird1 den ,vorzug4 ,alle diese ,mittelchen sind gut4 ,eine beim ,kochen beschftigte ,person hatte das ,unglck1 mit siedendem ,wasser und durch das von unten auflodernde ,feuer die ,hand und den ,arm bis zum ,ellenbogen sich zu verbrennen4 rztliche ,hilfe war alsbald zur ,stelle1 aber trotz der sorgfltigsten ,behandlung konnte nach vielen ,wochen die ,wunde nicht geheilt werden4 ,nun griff die ,person zu den von mir angegebenen ,mitteln1 welche schon fast nach einem ,tage die ,schmerzen stillten und die ,heilung einleiteten und allmhlich herbeifhrten4 ,die ,anwendungen waren3 #a7 ,die ganze ,brandwunde wurde mit ,eierklar 7,eiwei7 und l so dick wie mglich aufgetragen und mit einem feuchten ,lappen berbunden2 die ersten ,tage zweimal frisch wiederholt4 #b7 ,alle ,verbrandung1 ,sfte und ,unrat wurden durch angeschwellte ,heublumen ausgeleitet und aufgelaugt4 ,es bildeten sich bei der ,heilung mehrere ,geschwre2 um diese auszuleiten1 wurde gekochtes foenum graecum angewendet4 ,mit diesen ,mitteln im ,wechsel wurde die ,hand1 die man fr verloren hielt1 wieder in den rechten ,zustand gebracht4 ,vergiftung des ,blutes4 ,joseph schlachtete eine ,kuh und schnitt sich mit dem blutigen ,messer eine tiefe ,wunde in den ,daumen4 ,er achtete nicht darauf1 bis sich heftige ,schmerzen einstellten und die ,hand so anschwoll1 da er die ,finger nur mehr mit groer ,mhe bewegen konnte4 ,die ,hitze stieg1 und bald zeigten sich gelbliche und bluliche ,flecken an ,finger und ,hand4 ,ein ,arzt gab ihm ,mittel zum ,waschen und berschlagen4 ,allein die ,schmerzen1 die schon bis zum ,ellenbogen reichten1 wurden immer unausstehlicher1 und der ,arme fhlte recht gut1 da eine krampfartige ,entzndung im ,innern immer weiterfresse wie ,feuer4 ,man rief mich4 ,ich riet ,hand- und ,armdmpfe viermal des ,tages1 je eine halbe ,stunde lang zu nehmen4 ,auer dieser ,zeit wand er die ,hand bis ber die ,ellenbogen in angeschwellte ,heublumen4#df ,alle eineinhalb bis zwei ,stunden1 d4 i4 jedesmal1 so oft der ,schmerz sich in besonders fhlbarer ,weise steigerte1 wurden die ,heublumen erneuert1 d4 i4 neu angeschwellt und neu aufgelegt4 ,dieses ,verfahren brachte nicht allein ,linderung1 sondern gnzliche ,heilung4 ,das ,umsichgreifen des unheilverkndenden ,brandes hrte am ,abende des ersten ,tages auf4 ,die ganze ,entzndung war nach vier ,tagen beseitigt4 ,ein ,herr schnitt sich ein ,hhnerauge aus1 das entzndet war1 und ahnte nicht das ,geringste4 ,in wenigen ,tagen war die ,entzndung derart1 da offenbare ,zeichen und ,schmerzen einer ,blutvergiftung vorhanden waren4 ,viele1 die hnliches mitangesehen1 hielten den ,armen fr verloren4 ,der ,patient nahm tglich zwei ,fubder von abgebrhten ,heublumen 7dieselben sollen im ,fubade mitgegeben werden71 und tglich wurden die ,fe ein paarmal1 je auf zwei ,stunden1 mit ,tchern1 in ,absud von ,zinnkraut getaucht 7jede ,stunde neu einzutauchen71 umwunden4 ,da am ,krper schon ,spuren der ,vergiftung offenbar wurden 7schlechtes ,aussehen1 ,appetitlosigkeit71 kamen zu obigen ,partialanwendungen tglich eine ,waschung des ,oberkrpers und ein ,unterwickel von eineinhalb ,stunden4 ,in wenigen ,tagen war der ,herr auer ,gefahr1 in #aj ,tagen gesund4 ,er trank tglich zwei ,tassen ,wermut- und ,salbeitee 7beide ,kruter gemischt74 ,auch derlei kleine ,fugebrechen erheischen groe ,vorsicht4 ,als ,vorbeugemittel kenne ich keine besseren als fteres ,barfugehen 7wenn es im uersten ,falle auch nur im ,zimmer geschhe1 z4 ,b4 #ae-cj ,minuten vor ,schlafengehen7 und hufigere kalte1 fr schwchere ,leute lauwarme ,fubder4 ,die ,reinlichkeitspflege der ,fe ist ein wichtiges ,kapitel in der ,gesamt-,gesundheitspflege des ,krpers4 ,ein korpulenter ,pfarrer wollte seinen dicken ,hals durch ,jodsalbe1 die ihm der ,arzt verordnet hatte1 wieder in die normale ,verfassung bringen4 ,um schneller zum ,ziele zu kommen und dem ,kropfe sobald als mglich zu entrinnen1 griff er viel zu tief in den ,jodsalbentopf4 ,in kurzer ,zeit magerte der krftige ,herr so ab1 da er kaum mehr die ,hlfte ,krpergewicht hatte4 ,der ,arzt erklrte ihn fr aufgegeben1 weil das ,jod das ,blut vergiftet habe4 ,in solchen ,fllen war der ,wasserpfarrer8 dann immer gut genug2 ich sage dieses ohne alle und jede ,anzglichkeit und ohne jede ,bitterkeit4 ,es soll ein ,scherz sein6 ,der ,kranke bekam warme ,bder mit ,absud von ,fichtenreisern von #bh-cj ,r4 mit folgender kalter1 aber rascher ,abwaschung1 ,ober- und ,unteraufschlger1 den ,ober- und ,untergu1 den ,unterwickel in ,absud von ,fichtenreisern getaucht1 jeden ,tag zwei ,anwendungen in der bezeichneten ,reihenfolge4 ,daneben mute er barfu gehen im betauten ,grase4 ,nach innen wirkte gut tglich eine ,messerspitze ,kreidemehl oder gelschten ,kalkes1 in einem ,schoppen ,wasser gut ausgelst1 auf zwei bis viermal zu trinken2 gleichfalls tglich ein bis zwei ,lffel ,provencer-l1 daneben einfache1 krftige ,hausmannskost4 -- ,das ,wasser hat auch in diesem ,falle seine ,dienste gut getan4 ,verstopfung4 ,gibt es viele ,leute1 die hufig an ,diarrheen leiden1 so gibt es noch eine weit grere ,anzahl von solchen1 die mit hartem ,stuhlgang geplagt sind1 daher zu ,mitteln ihre ,zuflucht nehmen mssen1 welche freilich auf den ,stuhlgang wirken1 deren ,ende aber meist ,verderben ist4 ,khn kann man sagen3 ,je lnger jemand solche ,mittel gebraucht1 umsomehr leidet die ganze ,natur4 ,wer mchte die ,unzahl von ,mitteln nennen1 die zum ,laxieren und zur ,befrderung des ,stuhlganges verwendet werden8 ,ich kannte einen ,bader1 der weit und breit den ,ruf hatte1 die ,leute gut auszureinigen4 ,was tat er8 ,er nahm sehr hufig ,gansdr4441 sott ihn ab1 und mit diesem ,absud bediente er die geehrten ,kunden4 ,noch anderes knnte ich auf ,verlangen berichten4 ,mundus vult decipi6 ,die ,welt will einmal betrogen werden6 ,doch das galt hauptschlich den dummen ,bauern84 ,die vornehme ,welt wird schon anders behandelt4 ,unzhlige ,flschchen mit verschiedenem ,mineralwasser werden da tglich durch den ,krper gejagt1 und in der ,tat1 sie bewirken die reichlichsten ,stuhlgnge4 ,mir brachte einst ein ,kranker ein gewaltiges ,quantum ,quecksilber1 das er eben aus dem ,leibstuhle genommen4 ,es wurde ihm eingegeben1 um ,stuhlgang zu bewirken4 ,wie viele ,morrisonspillen wurden seinerzeit verschluckt1 und wie viele ,menschen haben viel zu frh ihr ,grab gefunden6 ,kaum wird an irgend einer ,krankheit so mannigfaltig und so unglcklich operiert und probiert1 als wenn es sich um harten ,stuhlgang handelt4 ,und meistens ist die ,folge1 da1 je mehr und je lnger man anwendet 7und zuletzt erfolgt kein ,stuhlgang mehr ohne ,abfhrmittel71 die ,not stets um so grer wird4 ,so klagte mir auch einmal ein von der ,medizin gnzlich verlassener ,mann1 da nicht ein ,tag vorbergehen drfe1 wo er nicht ein ,klistier oder sonst drastische ,mittel nehmen msse1 um den notdrftigsten ,stuhlgang zu haben4 ,so weit haben ihn diese leidigen ,hilfsmittel 787 gebracht1 und der ,mann zhlte noch lange nicht #dj ,jahre4 ,es ist ein groer ,fortschritt der ,medizin unserer ,zeit1 da sie all die gewaltsamen ,mittel verpne1 und viele rzte -- man mu es zu ihrem ,ruhme sagen -- haben ,hunderte von sogenannten ,geheimmitteln chemisch zerlegt und allen ,vernnftigen den ,betrug aufgedeckt4 ,dennoch schleicht das ,gespenst der ,geheimmittelei noch in tausend ,familien ein und richtet ,schaden an4#dg ,wem es an ,stuhlgang fehlt1 dem fehlt es meistens im ganzen ,organismus1 nicht blo im ,magen oder in einem anderen besonderen ,krperteil1 und ich lebe der festen berzeugung1 die eine groe ,anzahl von ,fllen mir stets besttigte1 da wieder das ,wasser das allersicherste und das unschdlichste ,heilmittel ist1 das auf ,gottes ,erde gefunden werden kann4 ,es hilft1 indem man es nach innen anwendet und von auen wirken lt4 ,eine der ersten ,fragen1 die der ,arzt an den ,kranken stellt1 lautet3 ,wie ist's mit dem ,stuhlgang bestellt8 ,ist der ,stuhlgang geregelt1 so hat man das erste ,zeichen der ,gesundheit2 ist der ,stuhlgang ungeregelt1 so ist's ein ,zeichen einer beginnenden ,krankheit1 und wird einem ungeregelten ,stuhlgang nicht abgeholfen1 so geht man frher oder spter einer schweren ,krankheit entgegen1 vielleicht dem frhen ,tode4 ,wenn es im ,sommer lange nicht mehr regnet1 wird die ,erde trocken und sprde4 ,wenn im ,krper die notwendige ,feuchtigkeit1 ,flssigkeit nicht ordnungsgem verarbeitet ist und sich irgendwo ,hitzen bilden1 so tritt auch im ,krper gleichsam ,trockenheit ein und deren unausbleibliche ,folgen4 ,vor vielen ,jahren schon nahm man zur ,heilung dieses bels seine ,zuflucht zur ,wasserkur1 zum ,wassertrinken4 ,ich selbst habe ,leute gekannt1 die tglich #c1 ja #d-f ,ma ,wasser tranken4 ,war das gut8 ,es war des ,guten zu viel1 und der grere ,teil der sich brstenden ,wasserhelden8 hat sich mehr geschadet als gentzt4 ,der ,krper hielt diese unvernnftige ,wasserkur nicht lange aus4 ,mein ,grundsatz ist3 ,wer am gelindesten mit ,wasser einwirkt1 kuriert am sichersten und besten4 ,wer an hartem ,stuhlgang leidet1 nehme morgens vom ,frhstck an bis ,mittag jede halbe ,stunde einen ,lffel ,wasser4 ,er wird bessere ,wirkungen erzielen mit diesem kleinen ,quantum1 als wenn er einen halben ,schoppen oder noch mehr auf einmal trinkt4 ,am ,nachmittag kann der ,patient ebenfalls jede halbe ,stunde oder jede ,stunde einen ,lffel voll ,wasser nehmen4 ,das stetige1 wenn auch sparsame ,aufgieen wirkt khlend und mehrt die ,sfte4 ,nebenher kann der ,leidende ,wasser trinken1 wenn's ihn drstet4 ,statt des ,wassers dienen auch eine grere ,anzahl von ,teen1 die aus leicht zu findenden ,pflanzen gewonnen werden4 ,wer kennt nicht die ,dornschlehblte8 ,ihr ,tee wirkt trefflich4 ,tee von ,hollunderblten wirkt khlend1 lsend und benimmt die innere ,hitze2 wenn #c-d ,krnchen ,alo daran gemischt1 ist er ein reinigendes1 khlendes1 auflsendes und ableitendes ,arzneimittel2 #f-h ,hollunderbltter1 grn zur ,frhlings- und ,sommerszeit gepflckt und als ,tee gesotten1 sind ebenfalls khlend4 ,man trinke morgens eine halbe ,tasse und abends eine ,tasse4 ,keine ,hausapotheke sollte diese schuldlosen ,arzneipflnzchen verwerfen1 zumal sie der liebe ,herrgott1 der oberste ,doktor und ,apotheker1 uns allen umsonst wachsen lt4 ,zur ,anwendung des ,wassers nach innen kommen nun die ueren ,anwendungen4 ,der ,patient wasche beim ,aufstehen oder ,schlafengehen krftig den ,unterleib mit einer ,hand voll ,wasser4 ,das ,mittel ist hchst einfach und wirkt doch recht gut1 bei manchen 7schwcheren ,naturen7 gengend4 ,wenn diese ,anwendung zu leicht ist1 dem giee man von ,zeit zu ,zeit frisches1 kaltes ,wasser auf die ,kniee1 ein bis drei ,minuten lang 7,kniegu71 eine vorzgliche ,anwendung1 um ,stuhlgang zu erzeugen4 ,ist dieses nicht ausreichend und groe ,hitze im ,innern vorhanden1 so lege sich der ,patient in der ,woche ein paarmal auf einen ,unteraufschlger1 auch der ,oberaufschlger tut gute ,wirkung4 ,desgleichen wirkt krftig ein kaltes ,sitzbad1 in der ,woche zwei- bis dreimal zu nehmen4 ,ein kaltes ,vollbad1 wenn es ganz kurz genommen wird1 ist auch nicht zu verschmhen4 ,all die genannten ,anwendungen werden den trgen1 schlaffen ,organismus wecken1 beleben1 in neue ,ttigkeit bringen1 strken4 ,die ,rdchen sind neu gelt1 die ganze ,maschine luft wieder gut1 und der ergiebige ,stuhlgang wird sicherlich nicht ausbleiben4 ,nichts geht ber die unschdlichen und sicheren ,wassermittel1 und was ist leichter1 als ,wasser zu trinken1 sich mit ,wasser zu waschen8 ,an dieser ,stelle sei noch ein ,wort ber die ,brechmittel gesagt4 ,widernatrlich schon kommt mir das drastische ,abfhren mit ,mineralien und ,giften vor1 seien es nun ,pulver oder ,pillen oder anderes4 ,noch weit widernatrlicher aber ist alles1 was zum ,erbrechen reizen soll1 oftmals leider wiederum ,gifte4 ,erbrmlich ist's1 einen so mihandelten und gemarterten ,menschen leiden zu sehen4 ,mir will dabei jedesmal das ,blut1 vielmehr die ,galle in den ,kopf schieen4 ,man wird bemerkt haben1 da ich die so bekannten und allgemein benutzten ,abfhrmittel1 wie ,rhabarber1 ,sennesbltter1 ,bittersalz1 ,glaubersalz usw41 oben nicht aufgefhrt habe4 ,und der ,grund8 ,diese an sich unschdlichen ,mittel sind mir dennoch viel zu stark2 es kann ja noch auf gelindere ,art geholfen werden4 ,auf eine ,mcke oder einen ,floh macht niemand ,jagd mit der ,flinte4 ,um so mehr verwerfe ich ganz entschieden die unausstehlichen ,brechmittel1 heien sie nun ,brechwasser oder ,brechweinstein1 fhren sie was immer fr ,titel4 ,will einmal alles oben hinaus -- es gibt ja solche ,flle -- so mache es am ,ende wie jener ,bauer1 der1 als er groen ,brechreiz sprte1 in kurzem ,verfahren den ,finger in den ,hals steckte und so dem ,reize grndlich abhalf4 ,stets wirke man auch beim heftigsten ,brechreiz nur auf geregelten ,stuhlgang4 ,mein strkstes ,mittel zu diesem ,zwecke ist der ,whlhuber4 ,dieser ,tee hat das ,merkwrdige1 da er1 wie er einerseits reichlichen ,stuhlgang bewirkt1 andererseits selbst ,diarrhen stillt 7man probiere es mit einer halben ,tasse74 ,er sucht die kranken1 verlegenen ,stoffe im ,krper auf und leitet sie aus4 ,sind keine mehr vorhanden1 sind alle ausgeschieden1 so hrt seine ,wirksamkeit von selber auf4 ,daher die ,doppelwirkung4 ,charlatanerie -- mag mancher nasermpfend sagen6 ,ob er's sage oder nicht1 das ist mir einerlei4 ,die ,tatsache bleibt fest bestehen4 ,gerade deshalb sind alle scharfen ,laxiermittel so schwchend1 so arg und so schdlich in ihren ,folgen1 weil nicht kranke ,stoffe allein hinausgejagt werden1 sondern alles ohne ,unterschied4 ,die ,treibjagd beginnt und endet mit der ,niederlage auch der edelsten1 zur ,fortpflanzung der ,krfte notwendigen ,sfte4 ,wer hat dieses nicht selbst schon empfunden8 ,daher die groe ,schwche1 die schnelle und riesige ,abnahme der ,krfte nach solchen ,kuren4 ,wie tricht1 wie folgenschwer6 ,sapienti sat6 ,schaden macht klug oder sollte wenigstens klug machen4 ,wassersucht4 ,wenn der ,regen lngere ,zeit anhlt und die ,sonne wenig scheint1 wird auf manchem ,grunde das ,wasser nicht in die ,tiefe sickern1 auch von der ,sonne nicht aufgesogen werden4 ,es entstehen so kleine ,pftzen von stehendem ,wasser1 das spter absteht1 sauer und faul wird und nicht am besten einwirkt auf die ,pflanzen1 die in seiner ,umgebung gedeihen sollen4 ,so ungefhr geht es in einem menschlichen ,krper zu zur ,zeit1 da sich die ,wassersucht ansetzt1 die hauptschlich in solchen ,organismen sich entwickeln kann1 in denen ,blut und ,sfte zu wsserig sind1 die kein normales1 lebenskrftiges ,blut mehr besitzen4 ,vom ,blute zehren alle ,organe und ,bestandteile des ,krpers2 es ist der ,kraft- und ,lebensquell1 aus dem jedes das fr seinen ,zweck ,brauchbare schpft4 ,aus dem ,moraste1 aus ungesunden ,pftzen1 aus krankem ,blute aber kann nichts ,kraft und ,leben ,gebendes geholt werden2 daher das schlaffe ,fleisch1 die welken ,gefe1 daher die ,anstauungen -- lauter ,vorboten der ,wassersucht6 ,schon im uern sieht man es solchen ,menschen an3 junge ,leute erscheinen pltzlich alt 7der oder die1 hrt man sagen1 hat rasch gealtert71 die ,gesichtsfarbe steht ab1 die ,muskeln und ,nerven hngen wie gesprungene ,saiten welk an den ,knochen1 verschiedenerorts1 besonders um die ,augen1 bilden sich bereits ,wasserscke4 ,man braucht sie nur anzutasten1 und die ,wasserkgelchen springen einem unter den ,fingern weg4 ,der ganze ,krper trgt bald eine ,menge solcher ,zwerchscke1 als ob er gleichsam um gutes ,blut bettelte2 er bekommt aber nur ,wasser4 ,die ,wassersucht zhlt verschiedene ,arten4 ,entstehen die ,anstauungen zwischen ,haut und ,fleisch1 so haben wir die ,hautwassersucht4 ,wird der ,unterleib an einem oder mehreren ,orten gleichsam ein ,see1 so nennt man es ,bauchwassersucht4 ,wird die ,krper-,blutpumpe1 das ,herz1 bezw4 der ,herzbeutel wasserschtig1 so heit es die ,herzwassersucht usw4 ,auch nach vielen ,krankheiten entsteht gerne die ,wassersucht1 und es geht dann in der ,regel nicht mehr lange4 ,gar vielen ist sie die ,btin zu ,tod und ,grab geworden1 oder sie war gleichsam die letzte ,sturzwelle1 die das ,lebensschifflein1 nur mehr ein ,wrack1 in den ,grund bohrte4 ,nach ,scharlach erscheint sie besonders hufig1 wenn er nicht gut ausgeheilt wird1 wenn noch ,giftstoff drinnen bleibt und der geschwchte ,krper nicht die ,kraft hat1 ihn hinauszuwerfen4 ,der ganze ,krper fngt dann an zu schwellen4 ,hat die ,wassersucht schon weit um sich gegriffen1 einen hohen ,grad erreicht1 so ist meistens nicht mehr zu helfen wegen des ,blutmangels4 ,im ,beginne 7bei noch nicht fortgeschrittener ,zersetzung7 kann oft recht schnell geholfen werden1 wenn man von innen und von auen zugleich das faule ,wasser auszupumpen sucht4 ,beispiele sollen dies klar machen4 ,einer ,buerin1 ca4 #dh ,jahre alt1 beginnt der ganze ,krper anzuschwellen1 sie kann kaum mehr gehen4 ,die ,entkrftung ist schon gro1 das ,atmen eine groe ,last4 ,ich riet ihr1 sie solle sogleich ,rosmarin in ,wein ansetzen und tglich zwei ,weinglser ,rosmarinwein trinken1 im ganzen ungefhr ein ,viertelliter4 ,der ,wein strkte die ,kranke ungemein1 wie sie sagte1 und trieb sehr viel ,wasser ab4 uerlich gebrauchte sie tglich whrend mehrerer ,tage den kurzen ,wickel1 je eineinhalb ,stunden1 lngere ,zeit hindurch 7ungefhr #d ,wochen7 tglich zwei ,halbbder von je einer ,minute ,dauer mit ,waschung des ,oberkrpers4 ,die ,buerin gesundete und konnte ihrem ,berufe wieder ganz und ungehindert vorstehen4 ,ein ,knabe von #ab ,jahren hatte ,scharlach und wurde nach aller ,meinung gesund4 ,nach #f ,wochen bekam er die ,wassersucht4 ,der ganze ,krper schwoll an4 ,ein ,hemd1 in ,salzwasser getaucht1 drei ,tage nacheinander je eineinhalb ,stunden vorschriftsmig getragen1 hat den ,knaben vollstndig geheilt4 ,bei einem ,weibe von #ed ,jahren setzte sich die ,bauchwassersucht an4 ,die ,fe und der ,leib seien1 wie mir berichtet wurde1 entsetzlich geschwollen4 ,die ,kranke soll durch ihre ,tochter tglich zwei ,messerspitzen ,attichwurzelpulver in einem ,schoppen ,wasser drei ,minuten lang sieden lassen und den ,tee in zwei bis drei ,intervallen 7,zwischenrumen7 trinken4 ,dazu bekomme sie acht ,tage lang tglich einen ,unterwickel von je einer ,stunde4 ,die folgenden #aj ,tage werde der ,wickel jeden zweiten1 die weiteren #ad ,tage jeden dritten ,tag gegeben4 -- ,die ,kranke genas vollkommen1 und zwar schon nach drei ,wochen4 ,das ,wasser sei1 erfuhr ich spter1 in groen ,quantitten als ,urin abgegangen4 ,attichwurzel hat sich mir bei der ,bauchwassersucht#dh wie ,rosmarin bei der ,herz- und ,brustwassersucht als das beste innere ,mittel erwiesen4 ,bei der ,herzwassersucht kann als vortreffliche uere ,anwendung tglich ein ,ober- und ,unteraufschlger angewendet werden4 ,nach innen gebe man tglich zwei ,glser ,rosmarinwein zu trinken4 ,georg1 ein junger ,mann von #cf ,jahren1 ist innerhalb acht ,tagen am ganzen ,krper in auffallender ,weise angeschwollen1 ,kopf1 ,hals1 ,hnde1 ,fe zeigen ,geschwlste und unter der ,haut eine ,menge ,wasser4 ,acht ,tage lang zog er zweimal im ,tage den spanischen ,mantel an1 weitere #i ,tage einmal1 die letzten #aj ,tage nach je drei ,tagen4 ,ich bin ein ganzer ,spanier geworden18 scherzte der ,mann4 ,das ,klima1 wenn auch nicht gar besonders spanisch1 hat mir gut getan4 ,ich bin wieder ganz hergestellt48 ,eine ,notiz darf ich hier nicht vergessen1 da gerade bei dieser ,krankheit jeder ,anfnger mit ,wasser leicht sich und andere tuschen knnte4 ,bei der ,wassersucht darf das ,wasser nie warm angewendet werden1 weder in ,form von ,dmpfen1 noch in ,form von warmen ,bdern4 ,das bel gewnne dadurch auerordentlichen ,vorsprung1 da das warme ,wasser schlaff und welk macht und die ,schlaffheit der ,organe1 die ,unttigkeit derselben bei dieser ,krankheit nachgerade das ,hauptbel ist4 ,die kltesten ,anwendungen sind hier die besten2 nur sollen sie nie zu lange und nicht anders als vorgeschrieben gebraucht werden2 bei schwachem ,blute ist auch die ,naturwrme eine schwache4 ,ein ,gastwirt1 #ej ,jahre alt1 erzhlt3 ,mein ganzer ,leib ist schon ziemlich stark geschwollen4 ,der ,arzt behauptet1 ich bekomme die ,wassersucht4 ,ich habe schon viel eingenommen1 es wird aber von ,tag zu ,tag schlimmer4 ,mein linker ,fu1 besonders der ,oberschenkel1 ist sehr stark angeschwollen4 ,der rechte ,fu fngt auch schon an1 dicker zu werden4 ,durst habe ich viel2 beim ,bier wird der ,durst noch rger2 auch das ,wasser hilft nichts4 ,mu ich sterben1 oder gibt's fr mich noch eine ,hilfe88 ,ich erwiderte3 ,gebrauchen ,sie folgendes3 #a7 ,jeden ,tag einen ,obergu und ,kniegu2 #b7 in der ,woche dreimal einen kurzen ,wickel1 das ,tuch vier- bis sechsfach1 eineinhalb ,stunden lang2 #c7 in jeder ,nacht einmal ganz waschen vom ,bett1 nicht abtrocknen1 gleich wieder ins ,bett2 so drei ,wochen lang1 dann ,bericht48 ,dieser lautete sehr gnstig4 ,darauf verordnete ich folgende ,anwendungen3 #a7 ,in jeder ,woche drei ,halbbder1 eine ,minute lang2 #b7 in der ,woche drei ,rckengsse2 #c7 zweimal den spanischen ,mantel1 eineinhalb ,stunden lang2 #d7 tglich eine ,tasse ,tee trinken in drei ,portionen von zerstoenen ,wacholderbeeren und etwas ,zinnkraut1 #aj ,minuten lang gesotten1 whrend des ,tages zu trinken4 ,nach sechs ,wochen war der ,kranke vollstndig gesund4 ,es stellte sich auer ,schlaf der beste ,appetit und die volle ,kraft wieder ein4 ,diese ,erklrung sendete mir der ,geheilte drei ,monate nach der ,kur4 ,wirbelleiden4 ,ein #af;jhriger ,knabe war mit ,verkrmmung der ,wirbelsule behaftet4 ,er wurde von mehreren berhmten rzten als ,rckenmarkleidender ohne ,erfolg behandelt4 ,sie schickten den ,kranken in eine ,heilanstalt1 wo ihm verschiedene ,streckverbnde angelegt wurden4 ,der ,erfolg war1 da er1 whrend er noch mit groer ,mhe eine kurze ,strecke in die ,anstalt gehen konnte1 dieselbe nach #ag ,wochen mit zwei ,krcken verlassen mute mit dem ,urteil der rzte1 es lasse sich nichts ,weiteres mehr machen4 ,ein edler ,menschenfreund gab dem ,vater des kranken ,sohnes ,meine ,wasserkur81 und aus dieser nahmen sie die ,waschungen mit ,wasser und ,essig vor und brachten den ,kranken so weit1 da derselbe mit ,hilfe eines ,stockes ziemlich gut gehen konnte4 ,hierauf brachte man ihn zu mir in der ,erwartung1 da er hier vollends geheilt werde4 ,in #ag ,tagen war die ,hauptkur vorber4 ,der ,kranke ging wie jeder andere in diesem ,alter1 wenn auch nicht mit derselben ,kraft1 so doch mit groer ,sicherheit ohne ,stock und ohne allen ,schmerz4 ,die ,behandlung bestand in folgendem3 ,aus recht grobem leinenen ,stoff wurde ein ,leibchen 7,weste7 gemacht1 dieses1 in ,wasser getaucht1 in welchem ,haberstroh gesotten wurde1 angezogen2 ber das nasse ,leibchen kam ein trockenes und endlich darber eine wollene ,decke4 ber ,nacht wurde es liegen gelassen4 ,so jeden zweiten1 spter jeden dritten ,abend4 ,jeden ,tag bekam der ,kranke zwei ,obergsse und einen ,kniegu oder ,wassergehen und ein ,halbbad4 ,die weiteren ,anwendungen 7nach den #ag ,tagen7 waren3 ,in der ,woche zwei ,halbbder1 zwei ,obergsse und einmal das ,leibchen noch anziehen4 ,wrmer4 ,wie sich im menschlichen ,krper viel ,ungeziefer aufhalten und die menschliche ,natur schwchen oder krank machen kann1 so sind vor allem die ,spulwrmer und noch andere ,gattungen von ,wrmern dazu angetan1 den ,organismus in ,unordnung zu bringen und zu schdigen4 ,schon bei den ,kindern zeigen sie sich auffallend1 und wenn eine ,mutter nicht klug ist und beobachtet1 so knnen sie den ,kindern sehr nachteilig sein4 ,sie entwickeln sich im ,darm2 sicher1 wenn etwas zu schwere ,mehlkost und besonders ,schwarzbrot die ,hauptnahrung bildet4 ,die ,wrmer gehen gewhnlich nach unten1 aber auch nach oben ab4 ,die ,kennzeichen sind3 groer ,appetit1 ,unbehaglichkeit und ,schmerzen um die ,nabelgegend4 ,ein ,hauptzeichen ist auch1 da die ,kinder meistens in der ,nase bohren4 ,die ,kinder sehen auch krankhaft aus1 weil die ,wrmer der ,natur die ,nahrung entziehen4 ,mittel dagegen sind3 #a7 ,man zerschneidet eine ,zwiebel1 setzt sie in einem ,quart ,wasser an und lt sie ber ,nacht stehen4 ,am ,morgen werden die ,zwiebelteilchen gut ausgepret und dieses ,wasser nchtern getrunken4 ,wendet man dieses ,mittel drei bis vier ,tage an1 dann sind die ,wrmer sicher gettet und abgetrieben4 #b7 ,man nimmt einen ,lffel voll ,honig und siedet ihn in einem ,quart ,wasser und trinkt es4 ,mit diesem ,wasser saufen sich die ,wrmer voll an1 und wenn man spter eine ,tasse ,wermuttee trinkt1 was ihnen ,gift ist1 dann werden sie gettet und gehen ab4 #c7 ,am allerstrksten wirkt der ,wurmsamen1 der ,samen einer ,pflanze1 die ,wurmkraut 7,wurmfarn1 ,aspidium ,filix mas ,sw47 heit1 wegen ihrer auerordentlichen ,wirkung4 ,einer ,person kamen eines ,tages drei dicke1 lange ,wrmer aus dem ,mund heraus4 ,sie war schon lngere ,zeit krank und nahm ,medizin ein4 ,zwei ,lffel voll ,wurmsamen zwei ,tage nacheinander eingenommen1 jedesmal darnach zwei ,stunden gefastet1 bewirkten1 da innerhalb drei ,tagen nicht weniger als #gh lange ,wrmer abgingen4 ,der ,wurmsamen ist nicht teuer1 kann in jeder ,apotheke gekauft werden4 ,unter allen ,wrmern ist der nachteiligste der ,bandwurm4 ,diesen abzutreiben hat man in neuerer ,zeit ein ganz sicheres ,mittel1 das jede ,apotheke mit ,anweisung besorgen kann4 ,illustration ,illustration ,alphabetisches ,register4 ,seite ,a4 ,abfhren1 #aih ,abfhrmittel1 #abe1 #cef1 #cei ,abhrtung1 #i -- der ,arme1 #hh -- -- kleinen ,kinder1 #bd1 #bh ,abhrtungsmittel1 #ba1 #hg ,abmagerung1 #aii ,abnahme des ,denkvermgens und ,gedchtnisses1 #cbh -- der ,krperkrfte1 #cbi ,abort1 #aad ,absud von ,fichtenreisern1 #ajj1 #aje1 #agj1 #bja1 #cbd -- -- ,haberstroh1 #ajj1 #aje1 #agi1 #bdj1 #bdi1 #bei -- -- ,heublumen1 #ce1 #ajj1 #aje1 #bdj1 #bdd1 #bde1 #bdi1 #cbd -- -- saurem ,heu1 #ajj ,abtrocknen1 #ah ,abweichen1 #aca1 #acc1 #acd1 #aff1 #aii1 #bjj1 #bfa1 #bgg ,abzehrung1 #agd ,achillea millefolium1 #acf1 #adg ,aderla1 #ce1 #cf1 #aec1 #ahf ,agave 7,agave americana71 #aag ,aix-les-,bains1 #cdh ,alaun1 #aah1 #aga1 #agc ,alaunwasser1 #aag1 #afi1 #aga1 #agc1 #bde1 #bhe ,alo 7,alo vulgaris und ,agave71 #agj1 #agc1 #bgd ,alopulver1 #aah1 #acf1 #aee1 #agc1 #bhg ,alowasser1 #agj1 #agc1 #aii1 #bhe ,alpenkruter1 #acc ,alte ,leute1 #aja1 #ajc1 #afa ,althaea officinalis1 #abe ,althaea rosea1 #adb ,angelika 7,angelica silvestris71 #aai ngstlichkeit1 ,angst1 #ahi1 #cbh ,anis 7,pimpinella anisum71 #abj1 #abi ,anschoppungen im ,unterleibe1 #cea ,anserine 7,potentilla anserina71 #abj ,anstauung des ,blutes1 #cd1 #agg1 #cej -- im ,unterleib1 #df ,apotheke1 #aji ,appetit1 #adg ,appetitlosigkeit1 #adg ,armbad1 #cj1 #fe1 #bjh ,arm-,dampf und ,arm-,wickel1 #hj ,arme-,eintauchung1 #dc ,arme- und ,beine-,abhrtung1 #bi ,armgicht1 #hi ,armgu1 #hh ,arm-,krankheiten1 #hj ,arnika 7,arnica montana71 #aba ,arnikatinktur1 #aba1 #cbi ,arsenik1 #baf ,artemisia absinthium1 #aeb ,asche1 #ci ,asperula odorata1 #abg1 #aea ,asthma1 #aff1 #big ,atem1 bel- und faulriechender1 #adc ,atemnot1 #adi1 #aec1 #afg1 #bjf1 #cjb ,atem1 schwerer1 #ahd1 #ahg1 #aii ,atmen1 #aa1 #afh ,atmungsbeschwerden1 #add1 #afg1 #big ,attich 7,sambucus ebulus71 #aba1 #aee ,attich-,tee1 #aba1 #bfb ,attichwurzel-,pulver1 #cfa ,auflage auf den ,unterleib1 #cd ,auflsen d4 ,krankheitsstoffe1 #ae1 #he1 #aab ,aufschlge 7,kompressen71 #aba ,aufschlge1 warme1 auf den ,unterleib1 #acb ,aufschlger1 #cb ,aufstoen der ,luft1 #bhi -- -- ,speisen1 #bic ,augenbad1 #fg ,augendmpfe1 #hj1 #abi ,augenentzndung1 #ge ,augenkatarrh1 #afh ,augenleiden1 #hj1 #hi1 #aag1 #aah1 #abc1 #aec1 #aga ,augenstar1 #agb ,augen1 triefende1 #ge1 #aah1 #abc ,augentrost 7,euphrasia officinalis71 #hj1 #abb ,augenwasser1 #aah1 #abh1 #ace1 #aec1 #agj1 #agc ,ausleiten der kranken ,stoffe1 #aab ,ausruchern1 #aej ,ausscheiden d4 ,krankheitsstoffe1 #ae1 #id ,ausscheidungsl1 #aaa1 #aab1 #abb ,ausschlge1 #hg1 #ajb1 #abh1 #acc1 #agc1 #bae1 #bfe -- am ,kopf1 #ff1 #gd -- trockene1 #id ,ausschlagkrankheiten1 #ahd ,austreibung versessener ,gase1 #cc1 #dd ,auszehrende1 #adj ,auszehrung1 #age ,avena sativa1 #abi ,b4 ,bder1 #ci ,badestdte1 moderne1 #fc ,baldrian 7,valeriana officin471 #abd ,bandwurm1 #cfd ,barfugehen1 #ba -- auf nassen ,steinen1 #bf -- im nassen ,grase1 #be -- im neugefallenen ,schnee1 #bg -- im ,reif1 #bg -- vor dem ,schlafengehen1 #bc ,bauchfell-,entzndung1 #baj ,bauch-,wassersucht1 #cfj1 #cfa ,bauchweh1 #aii ,bauml1 #acg1 #bje1 #cec ,baumwolle1 #aac ,baunscheidt1 #cdh ,beengung1 #ahd ,beine-,abhrtung1 #bi ,beinfra1 #agh ,bekleidung1 #aj ,bergwohlverleih 7,arnica montana71 #aba ,besessenheit1 #bcb ,betubungsmittel1 #cdg ,bettflasche1 #bgg ,betthten1 langjhriges1 #ee ,bettnssen1 #acf1 #agi ,bewegung nach der ,anwendung1 #ai ,bittergeist1 #abd ,bitterklee 7,menyanthes trifoliata71 #abd ,bittersalz1 #cei ,blhungen1 #dd1 #ajj1 #ajd1 #adg1 #ahb1 #bib1 #big ,blase1 #df1 #aef1 #beb ,blasenbeschwerden1 #fj1 #gi1 #aef ,blasenbrennen1 #cjb ,blasengeschwre1 #gi ,blasenkatarrh1 #acj ,blasenkrebs1 #bfa ,blasenleiden1 #bi1 #aha1 #bfc ,blasenstein1 #acj1 #aea1 #ahb ,blattern1 #ib1 #ajd1 #abi1 #aej1 #ahb ,bleichsucht1 #de1 #hi1 #ada1 #ahf ,blindarmbeschwerden1 #df ,bldsinn1 #bad ,blutableitung1 #cd1 #ie1 #ig ,blutandrang1 #bf1 #cd1 #gh1 #ig1 #add1 #agb1 #ahi1 #cdd ,blutanstauung1 #cd1 #fh1 #hg1 #agg ,blutarme ,personen1 #ah1 #dj1 #ei1 #ga1 #gd1 #gh1 #ha1 #hf1 #hi1 #ajj1 #aja1 #ajc1 #cdc ,blutarmut1 #ca1 #cg1 #afa1 #ahf1 #ahi1 #bie ,blutbildung1 #cg1 #aci ,blutbrechen u4 ,blutsturz1 #adc1 #aeg1 #ahh ,blutegel1 #cf1 #cg ,blutentziehung1 #cg ,blutkrankheit1 #aij ,blutflu1 #de1 #add1 #aeg1 #aij ,blutgeschwr1 #bab ,blut im ,urin1 #cjb1 #cch ,blutlauf1 #dj1 #add ,blutmangel1 #adi ,blutreinigung1 #abh1 #acc ,blutreinigungskruter und -,pillen1 #bjj ,blutreinigungstee1 #acc ,blutschwr1 #bab ,blutstrungen1 #adi ,blutsturz1 #ahh ,blutumlauf-,regelung1 #de1 #he1 #hf ,blut1 unreines1 #abe1 #adh ,blutvergiftung1 #hj1 #abi1 #acb1 #aia1 #bab1 #bbd1 #ced ,blutverlust1 #ahf ,blutwallungen1 #adi ,blutzersetzung1 #da1 #aib ,bockshornklee 7,trigonella foenum graecum71 #abi 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#abe1 #acf1 #adb ,erlebnisse des ,verfassers1 #a ,ernhrung1 #i1 #aj ,erregtheit1 #bff ,erschrecken1 #ahi ,erstickungsanflle1 #bje ,erythraea centaurium1 #adh ,essig1 #cd1 #ic1 #if1 #ajb1 #adc1 #adi ,essig-,auflagen1 #ce ,essigprobe1 #acg ,euphrasia officinalis1 #abb ,eustachische ,rhre1 #cdh ,extrakte1 #aae1 #abg ,extremitten1 #bi ,f4 ,ftschung1 #ii ,fulnis zwischen den ,zehen1 #dj ,federbett als ,zudecke1 #bj ,fenchel 7,foeniculum officinale71 #gc1 #aah1 #abj1 #abh1 #aee1 #aig1 #bgg1 #cad ,fenchell1 #abh ,fenchelpulver1 #hj1 #abh ,fenchelsamentee1 #bhg1 #bif1 #cca ,fettbildung1 anormale1 #agg ,fichte1 #acj ,fichtennadel-,extrakt1 #bhd ,fichtennadeln1 #bdj ,fichtenreiser-,absud1 #ajj1 #aje1 #agj1 #bja1 #bhh1 #cbd1 #cee ,fichtenreiserbad1 #fj1 #bdi1 #bhd1 #cba ,fieber1 #ib1 #abi1 #bae ,fieberhitze1 #cd1 #ed ,finger1 bse1 #fe1 #hj1 #bdc ,flechten1 #bae ,flechtenartiger ,ausschlag1 #ff ,fleckentyphus1 #cdi ,fleisch1 faulendes1 #aai1 #abi ,fleisch-,nahrung1 #bgc ,foeniculum officinale1 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#acg ,lavendel 7,lavandula vera71 #ada ,lavendell1 #adg ,laxieren1 #aec1 #aed1 #cef ,lebenswecker von ,baunscheidt1 #cdh ,leber1 #aja1 #acf1 #adf1 #adi1 #aea1 #aeb1 #agd1 #bce ,leberkrankheiten1 #aag1 #abh1 #adj1 #aej1 #bce ,lebertran1 #ada ,leibbinden1 #dc ,leibchen1 nasses1 #cfc ,leibschaden1 #aic1 #bhf ,leibstuhldampf1 #gh ,leibweh1 #acf1 #bhi ,leichtschwitzen1 #cbf ,leinl1 #cec ,leinsamen 7,linum usitatissimum71 #ada ,leinwandbinden1 #aac ,liegen1 dadurch entstandene ,wunden1 #adc ,lindenblten 7,tilia grandifolia und parvifolia71 #gc1 #ada ,lindenholz1 #aci ,linnenbinde1 #cb1 #if ,linnenhemd1 #ajb1 #ajc ,linum usitatissimum1 #ada ,lcher in den ,fen1 #aic ,luftkurorte1 #fd ,luftrhre1 verschleimt1 #ig1 #abj1 #ada1 #adb ,luftrhrenkatarrh1 #afg ,lftung1 #aa ,lunge1 #abj1 #age1 #ahi ,lungenblutungen1 #ahh ,lungen-,emphysem 7,lungenerweiterung1 ,lungenblhung71 #bjg ,lungenentzndung1 #ig1 #adb1 #bjg1 #baj ,lungenkraut 7,pulmonaria officinalis71 #adb1 #adh ,lungenleiden1 #aja1 #bhf ,lungensuberung1 #acf ,lungenspitzen-,affektion1 #bei ,lungenverschleimung1 #abe1 #acf1 #ada ,m4 ,madenwrmer1 #bee ,magen1 #aag1 #abd1 #abe1 #acd1 #adc1 #add1 #aea1 #aec ,magenbeschwerden1 #cd1 #aec1 #afj1 #bjb ,magenbitter1 #abb ,magenblutungen1 #ahh ,magenbrennen1 #abj1 #bic ,magendrcken1 #abg1 #acf1 #aeb ,magenentzndung1 #bib ,magengeschwre1 #ace1 #ahi1 #bhg1 #bib ,magenkatarrh1 #bhh ,magenkrampf1 #ahg1 #bhi1 #bia ,magenkrebs1 #bib ,magenleiden1 #dd1 #aja1 #bjj1 #bhi ,magenmittel1 #abe1 #abf1 #ade1 #aeb ,magensfte1 #ajf1 #abb1 #abd1 #adh1 #aeb1 #aed ,magensure1 #bie ,magenschlu1 #bib ,magen1 schwacher1 #aej ,magensod1 #adi ,magentrost1 #abb ,magen- und ,darmkatarrh1 #aha ,magen1 verdorbener1 #aeb ,magenverhrtung1 #bib ,magenverschleimung1 #aja1 #adb1 #ade1 #aeb ,magenwinde1 #adh1 #aeb ,malefiz-l1 #abb1 #cja ,malve 7,althaea rosea71 #adb1 #aec1 #bje ,malztreber1 #db ,mandell1 #acg1 #adb1 #add1 #adf ,mantel1 spanischer1 #ajb ,marasmus1 #bba ,mastdarm-,fistel1 #df1 #abf1 #bee ,mastdarm-,geschwr1 #bee ,mastdarm-,krebs1 #bee ,mastdarm-,vorfall1 #abf ,matricaria chamomilla1 #acf ,mehl- und ,milchspeisen1 #bgc ,melancholie1 #aeb1 #bih ,mentha piperita und ,mentha aquatica1 #adc ,menyanthes trifoliata1 #abd ,met1 #afa ,miasmen1 #aej ,migrne1 #bie ,migrnestift1 #bif ,milch1 #adj1 #adc -- gestockte1 #ccd ,milz1 #aeb ,mineralbder1 #fb1 #bcf ,mineralwasser1 #bai1 #cef ,mineralwasserkrge1 #bgg ,minze 7,mentha piperita und ,mentha aquatica71 #gc1 #adc ,minzentee1 #bag1 #bbc ,mistel 7,viscum album71 #add1 #adf ,morrison-,pillen1 #cef ,mdigkeit1 groe1 #ci1 #ih ,mundkrankheiten1 #hj ,mundwasser1 #aah ,muskelbildungen1 anormale1 #agg ,n4 ,ngel1 eingewachsene1 #da1 #gh1 #aah ,nagelgeschwre1 #dj1 #gh ,nagelwurzeln-,ausreien1 #gh ,narben1 eiterige1 #aai ,nasenbluten1 #ahi ,nasenbohren1 #cfd ,nasenkatarrh1 #cdh ,nelkenl1 #add ,nervenerschpfung1 #big ,nervenleiden1 #bfh1 #big ,nervenberreizung1 #bii ,nervenzerrttung1 #cjj ,nervse ,personen1 #ah1 #dj1 #ei1 #hf ,nervses ,leiden1 #cja ,neubildung der ,haut1 #aai1 #adj ,nichtabtrocknen1 #ah ,nieren1 #bi1 #df1 #aja1 #aba1 #acj1 #acd1 #ada1 #adf1 #adh1 #aej1 #aea1 #aeb1 #aee1 #aef1 #agd1 #agf1 #ahb1 #beb ,nierenbeschwerden1 #fj1 #gi1 #ajj1 #bjc1 #bcf ,nierenleiden1 #cjb1 #ccg1 #cea ,nierensteine1 #aea ,o4 ,oberaufschlger1 #cb1 #cd ,obergu1 #he ,obstschalen1 #acg ,ohnmachts-,anflle1 #abg1 #ahg ,ohrendmpfe1 #hj1 #adb ,ohrenfett 7,ohrenschmalz71 #adb ,ohrenflieen1 #gd ,ohrenkrankheit1 #cjc1 #cdi ,ohrenleiden1 #hj1 #hi1 #adb ,ohrensausen1 #gd1 #ge1 #adb1 #bbh1 #cjd1 #cbh le1 #aac1 #aaf1 #aeh1 #cec ,olivenl1 #adf ,p4 ,pechpflaster1 #aie ,pfefferkgelchen1 ,pfefferkrner1 #aih1 #bce ,pfefferminze 7,mentha piperita71 #adc ,pferdeheu1 saures1 #beb ,pilze1 #aej ,pimpinella anisum1 #abj ,plantago lanceolata1 #adg ,podagra1 #da1 #ei1 #ajd1 #adi1 #bdh ,polygonum aviculare1 #aea ,potentilla anserina1 #abj ,primula officinalis1 #adg ,provencerl1 #adf1 #cef ,prunus spinosa1 #abe ,pulmonaria officinalis1 #adh ,pulver1 #aac1 #aeh -- graues1 schwarzes1 #ach -- graues1 #bbf -- weies1 #ach1 #age1 #bah1 #bhj1 #cja ,q4 ,quacksalber1 #agd ,quecksilber1 #baf1 #cef ,quetschungen1 #dj1 #acg ,r4 ,rachenkatarrh1 #bei1 #cdh ,rucherfeuer1 #aej ,raute 7,ruta graveolens71 #abd1 #adc1 #add ,rautenl1 #ade ,raumur1 #ah ,rekonvaleszenten1 #db1 #ga1 #ha1 #abg1 #abi1 #acg1 #ach1 #aci1 #adj ,reiben1 trockenes1 #cjf ,reisten1 #ai1 #ajc ,reiten 7,wundreiten71 #adc ,repsl1 #adf ,rhabarber1 #cei ,rheumatische ,zustnde1 #df1 #ge1 #gi1 #acg1 #adb1 #cjd ,rheumatismus1 #db1 #ei1 #he1 #hi1 #id1 #ajj1 #abe1 #acb1 #acg1 #bej1 #cdh ,rindschmalz1 #afa ,rhre1 eustachische1 #cdh ,rosa canina1 #acj ,rosmarin 7,rosmarinus officinalis71 #ade ,rosmarin-,tee und -,wein1 #ade1 #cfa1 #cfb ,rokmmel1 #abj ,rotlauf1 #acf1 #caj ,rckengu1 #hc ,rckenmark1 #cc1 #hd1 #cab1 #cfc ,rckenschmerzen1 #cc1 #acg ,rckgrat1 #cc1 #hd1 #hf1 #cab ,ruhr1 #acb1 #cac ,rupfen1 #ai ,ruta graveolens1 #add ,s4 ,sackjucken1 #ajj ,sfte1 #fh1 #aba1 #abe1 #add1 #adh ,salatl1 #acg1 #adc1 #add1 #adf1 #bje1 #baa1 #cec ,salbei1 ,garten-1 #gc1 #adf1 #aib1 #bja1 #bag1 #bbc1 #bce1 #bhc1 #bhg1 #bic1 #bii1 #cja1 #cca1 #cej1 #cee ,salvia officinalis1 #adf ,salz1 #ci ,salzkristalle1 #ahb ,salzstein1 #bfb ,salzwasser1 #fc1 #ajb ,sambucus ebulus1 #aba ,sambucus nigra1 #acb ,sandelholzbaum1 #adf ,santala1 #add1 #adf ,sauerkraut1 #adf1 #cec ,sauerkrautwasser1 #bhg ,sauerstoff1 #aa ,suferwahnsinn1 #cad ,schden1 #dj1 #adf1 #adg -- alte1 #aai ,schafgarbe 7,achillea millefolium71 #gc1 #hj1 #aah1 #acf1 #adb1 #adg1 #ahj1 #bja1 #bje1 #bic1 #cca1 #cej ,schal 7,shawl71 #id1 #if ,scharlach1 #ajb1 #aej1 #ahb1 #ahc1 #ahd1 #cfj1 #cfa ,scharlachfieber1 #cjc1 #cac ,schenkelgu1 #hb ,schierling1 #abj ,schlaf1 guter1 #ci ,schlaflosigkeit1 #de1 #cag ,schlafmittel1 knstliche1 #cai ,schlaganfall1 #ch1 #ge1 #ajd1 #cai ,schleckereien1 #aac ,schleimauflsung1 #adi1 #aec ,schleimfieber1 #ge1 #ib1 #ajd1 #cbc ,schlingbeschwerden1 #ie ,schlsselblume 7,primula officinalis71 #adg ,schmerzstillen1 #acg ,schneegehen1 #bh1 #ccg ,schnrleib1 #bae ,schnheitsmilch1 #agd ,schroffheit der ,wasseranwendungen1 #af ,schrpfen1 #cg ,schrotmaschine1 #aei ,schrunden1 #adc ,schuhe1 zu enge1 #dj ,schuppen1 #id ,schttelfrost1 #acc ,schwche1 groe1 #ee ,schwchlinge1 #db1 #ei1 #ha1 #he1 #hg1 #ic1 #ii1 #ajj1 #aja1 #ajc1 #acg1 #adj ,schwefelwasser1 #cdh ,schweinefett1 #ajb ,schwei1 #aie1 #aig1 #cbd -- ,kaltwasseranwendungen whrend desselben1 #cbh ,schweitreibendes ,mittel1 #acc ,schwerhrigkeit1 #bbh ,schwermut1 #bhb1 #cbh ,schwimmer1 #dg ,schwindel1 #add1 #adg1 #bhj1 #bih1 #cjj1 #cbi -- bei einem ,greis1 #cbi ,schwinden der ,glieder1 #aeb ,schwindsucht1 #acf1 #agd1 #age1 #cca ,schwindschtige1 #ca1 #adi1 #ahi ,schwitzen1 #ej1 #ada1 #agj ,schwitzkasten1 #fi ,schwitztee1 #ada ,skrofulse ,zustnde1 #acb1 #ada1 #agj ,seife1 grne1 #baf ,senesbltter1 #aac1 #cei ,shawl1 #id1 #if ,sitzbder1 #dd-df ,sitzen1 durch dasselbe entstandene ,wunden1 #adc ,skrupulanten1 #bga ,skrupulantentum1 #ahi ,socken1 nasse1 #ig1 #ih ,sodbrennen1 #adi ,sonnenwasser1 #bfd ,sonnenwirbel1 #aeb ,spanischer ,mantel1 #ajb ,speicheldrsen1 #ajf ,speisel1 #adf ,spelz1 #afa ,spike 7,lavandula vera71 #ada ,spikl1 #adg1 #bif ,spiritus-,waschungen1 #ic ,spitzwegerich 7,plantago lanceolata71 #gc1 #hj1 #adg1 #bjh1 #bhg1 #bhh1 #cej ,spulwrmer1 #cfc ,star 7der ,augen71 #agb1 #ccg ,starrkrampf1 #abj ,staub im ,haare1 #ff ,stauungen in den ,armen1 #hh ,steingang1 #bf ,steinleiden1 #df1 #fj1 #gi1 #ajj1 #aje1 #abh1 #aej1 #aea1 #ahb1 #beb1 #ccg ,stimme1 ,verlust der1 #bfc1 #ccg1 #cch -- ,versagen der1 #bei1 #big ,stimmungen1 verkehrte1 #cbg ,stockrose 7,althaea rosea71 #adb ,strungen im ,blutlauf1 #dj ,streckverbnde1 #cfc ,strohsackleinwand1 #cb ,stuhlgang1 #de1 #df1 #ajg1 #aef1 #aii ,stuhlverstopfung1 #ahb1 #bjb1 #cef ,sumpfklee 7,menyanthes trifoliata71 #abd ,sholz1 #aab ,sigkeiten1 #aac ,sympathie1 #bdc ,sympathikus1 #hd ,t4 ,tafell1 #adf ,tanne1 #acj ,taubnesseln-,absud1 #hj ,tausendguldenkraut 7,erythraea centaurium71 #adh1 #bja1 #bbc1 #cbi ,temperaturwechsel1 #de1 #dh1 #ge1 #ic ,tee1 #aac1 #aae1 #aeh ,teil-,anwendungen1 #bj ,teilbder1 #fe ,teilwaschungen1 #hg1 #ic ,tilia grandifolia et parvifolia1 #ada ,tinkturen1 #aac1 #aae1 #aeh ,tischl1 #adf ,tobsucht1 #agd ,topfenks1 #baa1 #bgg ,transpiration1 #afh1 #cej ,traubenkur1 #bjc ,traurigkeit1 #bcd ,treber1 ,trebernbad1 ,trebernhocken1 #db ,triefungen1 #ge ,trigonella foenum graecum1 #abi ,trinken bei ,tisch1 #ajf -- des ,wassers1 #aje -- heien ,wassers1 #ajh -- whrend des ,mittagessens1 #aje ,trockene ,fubekleidung1 #be ,tcher1 #ai ,tussilago farfara1 #ace ,typhus1 #dd1 #ga1 #ib1 #ajd1 #abi1 #aej1 #bbe1 #bbh1 #cde ,typhus und seine ,folgen1 #cde ,u4 ,uebelkeiten1 #abg1 #adc1 #adg1 #aec ,unaufgelegtsein1 #cbg ,unbehaglichkeit im ,unterleib1 #aef ,unfhigkeit zum ,studieren1 #bcd ,unteraufschlger1 #cc1 #cd ,untergu1 #hc ,unterleib1 #dd1 #gi1 #ajj1 #aja1 #aba1 #acb1 #aef1 #agf ,unterleibsbeschwerden1 #ada1 #add1 #aee1 #cai ,unterleibseinreibung1 #aja ,unterleibsentzndung1 #ig1 #baj ,unterleibskrmpfe1 #ajj1 #acb ,unterleibskrankheiten1 #dc ,unterleibsleiden1 #gh1 #ih1 #bcf1 #cea ,unterleibsschmerzen1 #adc ,unterleibsschwchen1 #dc1 #de1 #ajb ,unterleibsverschleimung1 #cea ,unterwickel1 #ih ,urin1 #aee ,urinausscheidung1 #acd ,urinbeschwerden1 #aha ,urin1 blutiger1 #cjb1 #cch ,urinieren1 #df1 #aef ,urinverhaltung1 #gi1 #ahb ,urtica dioica1 #abd ,v4 ,vaccinium myrtillus1 #aca ,valeriana officinalis1 #abd ,veilchen 7,viola odorata71 #adi ,veilchenbltter1 #adi ,veitstanz1 #ajb1 #bad1 #cea ,verbascum ,schraderi ,mayer1 #aec ,verbrennungen1 #adg1 #ceb ,verdauung1 #de1 #ajf1 #abb1 #abd1 #aci1 #adj1 #adc1 #aeb ,verdauungsbeschwerden1 #afj ,verdauungsorgane1 geschwchte1 #aci ,verdauungsschwche1 #ahg ,vergiftungen1 #hj ,vergiftung des ,blutes1 #ced ,verhrtungen1 #da1 #cej ,verknorpelung1 #dj1 #da1 #acg ,verkrmmung der ,wirbelsule1 #cfc ,verrenkungen1 #acg ,verschleimung1 #ig1 #abj1 #abe1 #acd1 #acf1 #ada1 #adb1 #adf1 #adh1 #aec1 #aee1 #bjh ,verschleimungen auf der ,brust1 #ig -- im ,halse1 #hj-ig -- in der ,luftrhre1 #ig ,verschleimung des ,magens1 #aja1 #ade1 #adf1 #aeb ,verstopfung1 #big1 #cef ,verwundungen1 #aai1 #aba1 #adg1 #ahf ,viel- und ,leichtschwitzen1 #ga1 #cbf ,viola odorata1 #adi ,viscum album1 #add ,vogelknterich 7,polygonum aviculare71 #aea ,vollbad1 #ec1 #ef ,vollgu1 #hd ,w4 ,wacholderbeere 7,juniperus communis71 #aej1 #aee1 #aff1 #aha1 #ahb1 #aih1 #bja1 #bjb1 #bfb1 #bhj1 #bhh1 #bid1 #bif1 #bii1 #cja1 #cjb1 #cjc1 #cej1 #cfa1 #cfc ,wacholderdampf1 #aej ,wacholdersprossen1 #aea ,waldengelwurz 7,angelica silvestris71 #aai ,waldmeister 7,asperula odorata71 #abg1 #aea ,wrme-,entziehung1 #dh ,wrme1 zu groe1 #aa ,wrmflasche1 #bgg ,waschungen1 #hi1 #ic ,wasser-,anwendungen1 #cb -- am ,abende1 #bj -- bei ,schwei1 #cbh -- im ,winter1 #ca ,wassergehen1 #bi ,wasserminze 7,mentha aquatica71 #adc ,wasser1 ins ,wasser knien1 #db -- -- -- sitzen1 #db -- -- -- stehen1 #db1 #ih ,wasserscheue ,individuen1 #ajc1 #aab ,wassersucht1 #gi1 #aja1 #aag1 #aba1 #abe1 #acc1 #ade1 #aea1 #aef1 #caf1 #cfj ,wassertrinken1 #aje ,wechselbder1 #eg ,wegtritt 7,polygonum aviculare71 #aea ,wegwart 7,cichorium intybus71 #aea ,weichen-,schmerzen1 #aie ,weihrauch-,krner1 #acj1 #ach ,weinraute 7,ruta graveolens71 #add ,weintrauben-,treber1 #db ,weinwaschungen1 #ia1 #ic ,weizen-,kleie1 #acg ,wermut 7,artemisia absinthium71 #aag1 #adf1 #aeb1 #ahg1 #aib1 #bjj1 #bja1 #bjb1 #bjh1 #bag1 #bah1 #bce1 #bdb1 #bfc1 #bgd1 #bhc1 #bhg1 #bic1 #bid1 #bie1 #bii1 #cja1 #cbh1 #cdg1 #ceb1 #cee1 #cfd ,wetterkerze 7,verbascum ,schr4 ,m471 #aec ,wickel1 #he1 #acb -- bis ber die ,knie1 #ih -- groer1 #ajc -- kurzer1 #ajj ,wickelungen1 #ic ,wildunger ,wasser1 #ahj ,winde1 #abj -- qulende1 #ih -- versessene1 #dd1 #aja ,windkolik1 #dc1 #df ,wirbelleiden1 #cfc ,wollkleidung1 #aj1 #cji ,wollkraut 7,verbascum ,schr4 ,m471 #adb1 #aec1 #bje ,wollstoff 7als ,umhllung71 #bj ,whlhuber1 #bjg1 #cei ,whlhuber ,nr4 ,i1 #aec -- -- ,,ii1 #aee ,wunden1 eiternde1 #adj ,wunderbalsam1 #agd ,wurm1 am ,finger1 #bdc ,wrmer1 #cfc ,wurmkraut oder ,wurmfarn 7,aspidium filix mas ,sw471 #cfd ,wurmsamen1 #cfd ,wutverdchtige ,hunde1 #hj ,z4 ,zhne mit ungesundem ,fleisch1 #aah ,zahnweh1 #bh1 #abd ,zehen1 faulende1 #da -- kranke1 #hj1 #agh ,ziegelsteine1 #bgg ,zieger1 #baa ,zinnkraut1 #ce1 #add1 #agh1 #aha1 #ahb1 #ahi1 #aia1 #bjd1 #bdd1 #bde1 #beb1 #bhj1 #bhh1 #cjc1 #cee1 #cfc ,zinnkraut-,dmpfe1 #gi1 #bfj ,zinnkraut-,sitzbad1 #df ,zinnkraut-,tee1 #bfa1 #bfb1 #bhh1 #bid1 #cjb ,zugluft1 #adb ,zungenkrebs1 #bhe ,zuschlge1 #abi1 #acf ,zwerghollunder 7,sambucus ebulus71 #aba ,zwiebel1 #cfd ,zwillich 7,zwilch71 #ai ,illustration ,funoten3 #a ,landleuten1 welche mit ,taschenuhren nicht versehen sind oder mit denselben auf gespanntem ,fue stehen1 rate ich immer1 sie sollen auf #a ,minute #b ,vaterunser rechnen4 #b ,das ,gehen im nassen ,grase ist bei weitem vorzuziehen dem ,gehen auf nasser ,erde4 #c ,manche rzte kenne ich1 welche diese bung durchaus billigen1 wenn sie nur mit der gehrigen ,vorsicht geschieht4 ,andere1 welche zum ,vorwurf der ,schroffheit ,neigung haben1 erinnere ich an die viel schroffere ,verwendung des ,eises4 #d ,bei einem hohen ,herrn bildete sich anstatt der ,ngel an den ,zehen nur mehr eine weiche ,masse4 ,die ,kniegsse reichten hin1 das ,blut also zu treiben1 da es auch den ,ngeln wieder gab1 was ihnen gehrte4 ,sie wurden fest wie frher4 #e ,unter ,heublumen sind alle ,abflle von ,heu und ,grummet1 als3 ,stengel1 ,bltter1 ,blten und ,samen zu verstehen1 ja ,heu und ,grummet als solche selbst schon4 #f ,wer durch ,regen oder sonst etwas durchnt wurde1 soll mit dem ,wasser nichts zu tun haben2 es bekme ihm nicht gut4 ,an dieser ,stelle warne ich auch davor1 nach solchem ,bade irgend nasse ,kleider anzuziehen4 ,diese mssen vollstndig trocken sein4 #g ,man vergleiche im dritten ,teile den ,aufsatz1 der ber den ,schwei8 handelt4 #h ,einige detaillierte ,wirkungen s4 im dritten ,teile bei ,schwei48 #i ,d4 i4 man wirft soviel ,wasser ber die ,schultern hinweg1 da es den ,rcken hinunterluft und ihn absplt4 #aj ,manches amsante 7heitere71 auch manches recht traurige ,stckchen aus so einem ,badeleben liee sich hier anfgen4 ,doch ich denke1 besser ist schweigen als reden1 wenn diese ,geschichtchen auch recht viele gute ,lehren enthielten4 ,mglich1 da ich spter einmal damit dienen kann4 #aa ,wiederholt steht sonst an verschiedenen ,stellen1 da der ,kopf nicht na werden solle4 ,der ,hauptgrund liegt darin1 da ,landleute insbesondere mit dem notwendigen ,abtrocknen es nicht genau nehmen und so sich leicht ein bel zuziehen4 ,im brigen zhlt gerade der besonders bei ,mnnern jeder ,witterung ausgesetzte ,kopf zu den abgehrtetsten ,teilen4 #ab ,kurze ,haare haben fr die ,gesundheit1 z4 ,b4 bei ,anlage zu ,kopfleiden1 auch bezglich der ,kopfhautpflege1 groe ,vorteile4 ,langes ,haar ist ein schner ,schmuck1 eine schne ,beigabe des ,schpfers2 aber sie sollen recht gut gepflegt1 reinlich gehalten und ,haarbrste und ,kamm nicht geschont werden4 ,die ,nachteile kennt jede ,hausmutter4 #ac ,statt der beiden ,holzstbe gengt ein in der ,mitte etwas zum ,auflegen der ,fe bereitetes ,holzstck 7b1 ,fig4 #aj71 dessen ,enden so bearbeitet und in die hren eingefgt werden1 da ein ,drehen des ,holzstckes und ein ,ausgleiten der ,fe unmglich ist4 ,einfacher vielleicht stellt man in das mit heiem ,wasser gefllte ,gef ein kleines1 bis zum ,rande desselben reichendes ,fuschemelchen4 #ad ,wer lange1 fast bis zur ,erde reichende ,kleidung hat1 umhlle damit das dampfende ,holzgef4 ,dieses ist die einfachste und leichteste ,art der ,vornahme des ,fudampfes4 ,nur mu man sich nachher neu bekleiden4 #ae ,an dieser ,stelle mu ich doch ein ,wort sagen ber das ,trinken bei ,tisch1 hauptschlich whrend des ,mittagessens4 ,bei ,landleuten kommt es kaum oder wenigstens nicht in ausgedehntem ,mae vor4 ,die ,sache betrifft mehr die ,stadt- und ,herrenleute4 ,unter das ,essen hineintrinken8 wie man sagt1 ist nicht gut4 ,ich kenne manche rzte1 besonders der lteren ,schule1 welche den ,gesunden dieses abraten und ihren ,kranken solches entschieden verbieten4 ,wer ein ,auge hat und etwas ,erfahrung1 wei1 da alle1 welche whrend des ,essens viel ,wasser1 ,bier oder anderes genieen1 mit einem ,worte1 da alle ,vieltrinker stets ber ,mangel an ,verdauung klagen4 ,es kann gar nichts anderes sein4 ,wieso8 ,whrend man die ,speise im ,munde kaut1 wird sie oder soll sie gemischt1 ganz durchdrungen werden von ,speichel1 der ja zu diesem ,zwecke von eigenen ,organen1 den ,speicheldrsen1 bereitet wird4 ,es wre unklug1 irgend etwas ,festes zu schlucken1 d4 i4 es in den ,magen1 diese lederne ,maschinerie1 zu bringen1 bevor jene erste wichtige ,vorarbeit der ,verkleinerung und ,erweichung gut und recht getan ist4 -- ,im ,magen werden sodann die also vorbereiteten ,speisen mit dem ,magensafte getrnkt4 ,je reiner1 je besser1 je ursprnglicher1 d4 i4 je unvermischter dieser wichtige ,saft1 desto besser die ,verdauung und ihre ,resultate1 d4 h4 desto besser auch die durch die ,verdauung bereiteten und der ,natur zur ,ausarbeitung und ,vervollkommnung der verschiedenen ,bestandteile des ,krpers vorgelegten ,sfte und ,nhrstoffe4 ,wenn jemand nun eine ,speise it und das ,genossene mit fremder ,flssigkeit1 sei es ,wasser1 ,wein oder ,bier1 bergiet1 so wird diese ,speise schon nicht mehr von reinem ,magensafte durchdrungen1 sie wird1 zum ,teile wenigstens1 durchtrnkt von dem zugeschtteten ,wasser1 ,bier und ,wein4 ,wer whrend einer ,mahlzeit das besagte berschtten sechs- bis achtmal vornimmt1 verdnnt einmal den ,magensaft derart1 da er als ,verdauungsessenz nicht mehr dient1 und bewirkt sodann1 da sein ,magen von einem auf sechs- bis achtfache ,art gemischten ,speisebru erfllt1 vielmehr geqult ist4 ,wer will da noch klagen1 da der arme ,magen ,ach und ,weh schreit2 da die ,verdauung eine schlechte ist1 wie so oft die ,klage lautet6 ,wie soll man demnach sein ,trinken einrichten8 ,wer vor dem ,essen ,durst hat1 der trinke6 ,durch den ,durst zeigt sich die ,drftigkeit der ,sfte an2 die ,magensfte sind zudem dick und erleiden eine ,verdnnung4 ,bei ,tisch soll womglich nicht oder sehr wenig getrunken werden1 damit der reinste ,magensaft auch noch den letzten ,bissen trnke und durchdringe4 ,ist eine lngere ,zeit nach dem ,essen vorber1 verlangt der ,speisebrei zu seiner weiteren ,verarbeitung vom ,magensafte wieder ,flssiges1 mit anderen ,worten1 stellt sich nach #a1 #b1 #c ,stunden wieder ,durst ein1 dann kann mig auch wieder getrunken werden4 ,ich habe mit manchem tchtigen ,arzte gerade ber diesen ,punkt eingehend gesprochen4 ,alle teilten vollkommen meine ,ansicht und schrieben die ,unzahl der ,magenleiden zum groen ,teil den diesbezglichen berschreitungen der ,menge zu4 #af ,das ,rezept des ,ausscheidungsles allein1 welches in einzelnen ,fllen zum uerlichen 7niemals innerlichen7 ,gebrauche angewendet wird1 habe ich um ,mibruchen vorzubeugen1 mir vorbehalten4 ,und selbst wenn ich es bekannt geben wrde1 htte davon das ,volk keinen ,nutzen1 weil die ,apotheke ohne jedesmaliges ,vorlegen desselben das l nicht abliefern darf2 und von mir kann und darf es nicht versendet werden1 weil ich weder ,arzt noch ,apotheker bin4 #ag ,es gibt viele ,patienten1 welche meinen1 recht viele ,medizin und ,pillen u4 a4 mssen gesund machen4 ,ich erinnere mich gut an einen sehr tchtigen ,arzt1 der mglichst wenig verschrieb und oft ber die ,unvernunft der ,leute klagte1 welche trotz des rztlichen ,ausspruches stets nach ,medikamenten schreien4 ,wenn mir solche unausstehliche ,toren kamen und nicht ,ruhe gaben18 sagte er einst1 dann gab ich ihnen ,brotpillen mit einer kleinen1 gleichgltigen ,mischung1 welche den -- ,apothekengeruch brachte4 ,sie nahmen die ,pillen1 und wenn ich wieder kam1 so hatten diese besten ,pillen1 die sie im ,leben genommen18 fast regelmig geholfen68 #ah ,hier ein ,wort ber die ,sigkeiten und ,schleckereien4 ,wenn ich von ,mnnern hre1 die derlei ,kindereien treiben1 so rgere ich mich2 wenn ich von ,kindern solches hre1 so bemitleide ich die ,armen und bedauere die ,kurzsichtigkeit oder die mangelhafte ,wachsamkeit der ,eltern4#ai ,absolut und entschieden spreche ich mich gegen all diese ,schleckereien aus1 mgen dieselben was immer fr einen ,namen und ,ruf haben1 aus was immer fr einer ,apotheke kommen und fr ,katarrhe1 ,husten1 ,magenleiden1 alles ,denkbare und ,undenkbare1 ,mgliche und ,unmgliche angepriesen werden4 ,man kann damit grndlich den ,magen und anderes verderben4 #ai ,kranken derlei ,zeug zu reichen1 wre ein unverantwortlicher ,frevel4 #bj ,bei jedem einzelnen ,heilmittel steht auch genau1 in welchen ,formen es gebraucht werden kann1 ob als ,extrakt1 ,pulver1 ,tee1 l usw4 #ba ,smtliche ,kruter1 ,beeren usw41 die zu ,extrakten dienen1 knnen auch in ,wein angesetzt werden1 wie dieses an ,ort und ,stelle stets bemerkt ist4 ,dieser ,wein dient indessen nur zum sofortigen1 wenigstens ziemlich schnellen ,gebrauche1 nicht zum ,aufbewahren4 #bb ,zur ,erleichterung des ,aufsuchens der in diesem ,abschnitte aufgefhrten ,heilpflanzen hat die ,verlagshandlung einen ,pflanzen-,atlas zu ,seb4 ,kneipp's ,wasser-,kur8 in drei verschiedenen ,ausgaben verffentlicht3 man vergleiche hierber die bezglichen ,ankndigungen in den ,prospekten und der sog4 ,gratis-,kneipp-,broschre84 #bc ,patienten1 die schon ,wasserheilanstalten besucht haben1 behaupten1 man erblicke im ,erscheinen eines ,ausschlages ein sicheres ,zeichen vom guten ,gelingen der ganzen ,kur4 #bd ,das darf nicht befremden4 ,bekannt ist ja auch oder drfte es sein1 da z4 ,b4 in den ,schalen 7schwbisch ,schelfen87 der pfel1 ,birnen etc4 mehr ,kraft steckt als in dem ,fleisch der ,frchte selbst4 ,die ,essigprobe 7aus den ,frchten oder den ,schalen7 wird meine ,behauptung sicherlich nicht im ,stiche lassen4 #be ,siehe auch ,kreidemehl8 unten ,seite #adj4 #bf ,siehe auch ,knochenmehl8 oben ,seite #ach4 #bg ,wer bei grerem ,verbrauche von ,kleienbrot sich eine der extra hierzu bestehenden ,schrotmaschinen kaufen kann1 ist am besten daran1 er kann nie betrogen werden4 -- ,ich kannte in ,tirol einen ,professor1 welcher ein schweres ,magenleiden hatte4 ,da er die wenigsten ,speisen vertragen konnte1 kamen seine ,krfte sehr herunter4 ,man riet ihm das ,kleienbrot und eine solche kleinere ,maschine4 ,alsbald lie er diese von ,wien kommen und machte in den ,stunden der ,handarbeit selbst den ,mller und den ,treibesel4 ,er hat sich sein ,mehl selbst gemahlen1 und seine ,frau hat ihm das ,brot gebacken4 ,er wurde so gesund und sein ,magen mit ihm1 da dieser fortan bei keiner ,speise mehr den ,dienst verweigerte4 #bh ,diese ,anwendungen darf sich nicht jeder zu machen erlauben1 der an ,atembeschwerden leidet2 sie knnten manchen zu stark sein4 ,im allgemeinen warne ich vor zu vielen ,anwendungen4 #bi ,dem wildesten ,stier wird die ,kraft gebrochen durch den kleinen ,ring1 den man in seine ,nstern bringt4 ,man kann ihn fhren1 wohin man will4 ,die gelindeste ,anwendung ist der ,ring1 den ich der gefhrlichsten ,krankheit sozusagen in die ,nstern schlage4 #cj ,der ,fenchel1 in ,milch gesotten1 wirkt auerordentlich bei ,kolik und choleraartigen ,anfllen2 er erwrmt1 leitet die ,gase aus und ist zugleich ,nahrungs- und ,krftigungsmittel4 #ca ,wer im ,frhjahre oder ,herbst1 fast zu jeder ,jahreszeit1 die ,zeitungen durchgeht1 sieht1 welche ,rolle die ,frhjahrs- und ,herbst-,blutreinigungs-,pillen1 -,kruter usw4 spielen4 ,nie werde ich zu so etwas raten4 ,wer absolut einnehmen will 7es gibt einmal solche ,leute71 der nehme in der ,woche den einen oder anderen ,tag #e-f ,stunden lang jede halbe ,stunde einen ,elffel voll frischen ,brunnenwassers ein4 ,das untersttzt die ,natur1 das andere kann sie verderben4 #cb ,es liegt mir eben ein ,brief vor1 worin ein ,patient klagt und die ,gifte aufzhlt1 die er in verschiedenen ,krankheiten hat verschlucken mssen4 ,ich will die ,aufzhlung auf ein andermal versparen4 #cc ,meine #ce;jhrige ,erfahrung und ,praxis berechtigt mich zu dieser ,behauptung4 ,jeder1 der die ,prienitzschen ,umschlge die ganze ,nacht ber liegen lt1 wird schon die unliebe ,probe gemacht haben1 da am ,morgen statt ,besserung eine ,verschlimmerung eingetreten ist4 ,es war eben nicht recht zugebunden18 lautet die fade ,entschuldigung1 die man gleich bei der ,hand hat4 ,nein1 der ,grund ist meistens ein ganz anderer und liegt tiefer4 ,das ,nhere lese man beim ,halswickel6 #cd ,geronnene 7gestockte7 ,milch wird auf den warmen ,herd gestellt1 die ,masse scheidet sich in ,festes und ,flssiges4 ,das ,flssige bildet das ,topfenwasser1 das ,feste den ,topfen1 auch ,topfenks 7,zieger7 genannt4 #ce ,mens sana in corpore sano8 sagten die ,alten4 ,ein gesunder ,geist kann nur wohnen in einem gesunden ,krper4 ,man mag hier beherzigen1 welchen groen ,einflu das ,land auf die ,leute1 der ,palast oder die feuchte1 nasse ,htte auf deren ,inwohner ausbt4 ,sollte es bei ,leib und ,seele anders sein1 zumal beide so innig zusammenhngen und zusammen nur ein ,ganzes bilden8 #cf ,die gleiche ,torheit ist es1 wenn man jederzeit von ,korpulenz auf das ,vielessen und ,vieltrinken 7bekanntlich sind solche hart genug ,gepeinigte die gengsamsten ,menschen71 wie von dem guten ,aussehen geistesgestrter ,individuen auf gute ,beschaffenheit ihres ,geistes und nur auf ,gesundheitsskrupel schlieen will4 #cg ,siehe auch ,entzndungen8 oben ,s4 #bjh ff4 und ,knochengeschwre8 unten ,s4 #bgf4 #ch ,das ,zubinden hlt warm und erwrmt noch mehr4 ,der ,blutzuflu zur entzndeten ,stelle wird dadurch gefrdert1 und es dauert lange1 bis alles sozusagen an dem ,brandorte hngengebliebene ,blut vereitert ist4 #ci ,ich gebe vier ,sorten an1 von denen zum mindesten eine jedermann leicht zu ,gebote steht4 #dj ,manche verstehen unter den blinden ,hmorrhoiden die nicht flieenden1 unter den sehenden die flieenden4 #da ,mir ist ein ,fall bekannt1 in dem einem ,unglcklichen die ,hmorrhoiden zollweit aus dem ,after hingen2 er mute1 um ,brand zu verhten1 sie stets in khlendes ,wasser halten4 ,da ist freilich guter ,rat teuer und kommen meine ,anwendungen zu spt4 #db ,was ich betreffs der ,vernachlssigung des ,katarrhs gesagt habe1 lese man in dem einleitenden ,teile ber die ,augen4 #dc ,der ,arme bereitet sich eine ,bettflasche sehr leicht also3 ,er macht einen ,ziegelstein hei und wickelt ihn in eine ,wolldecke oder in ein ,tuch ein4 -- ,jedermann kennt auch die ,mineralwasserkrge von ,steingut 7die sogenannten steinernen ,schlegel872 man flle einen solchen mit heiem ,wasser und verhlle ihn1 und die vortrefflichste ,wrmeflasche ist fertig4 #dd ,auch ,fichtennadelextrakt wre gut4 ,mir und jedem ,landwirt und jedem ,armen ist das naheliegende1 unverknstelte ,fichtenreis selbst ganz ausreichend4 #de ,zahllose ,versuche haben stets zu denselben ,resultaten gefhrt3 man kann lindern1 den ,zustand erleichtern1 aber nicht helfen4 ,hier siegt immer der ,sensenmann4 #df ,heublumen werden mit siedendem ,wasser angeschwellt1 gut ausgedrckt und auf ein ,tuch gebreitet2 darauf legt der ,patient die ,hand1 und diese wird so umbunden1 da sie mitten in die feuchtwarmen ,heublumen zu liegen kommt4 #dg ,mehrere ,kalender1 auch ,zeitungen und ,zeitschriften der letzten ,jahre brachten ,verzeichnisse von und ,warnungen vor ,hunderten solcher ,mittel4 ,viele derselben sind als ,schwindel gebrandmarkt1 die den ,kufern beziehungsweise ,betrogenen vielfach teuer zu stehen kommen an ,geld und an der ,gesundheit4 #dh ,als ,hausmittel gelten ,wacholderbeeren1 gesotten und wie ,tee getrunken4 ,dieser ,tee wirkt gut1 aber stets zu schwach4 ,die ,wirkungen der ,attichwurzel sind viel krftiger und nachhaltiger4