,anmerkungen zur ,transkription ,das ,original ist in ,fraktur gesetzt4 ,im ,original gesperrter1 unterstrichener oder kursiver ,text ist so markiert4 ,im ,original in ,antiqua gesetzter ,text ist so ausgezeichnet4 ,im ,original fetter ,text ist so dargestellt4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription befinden sich am ,ende des ,buches4 ,illustration ,festlnder und ,meere ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde1 ,stuttgart ,die ,gesellschaft ,kosmos will die ,kenntnis der ,naturwissenschaften und damit die ,freude an der ,natur und das ,verstndnis ihrer ,erscheinungen in den weitesten ,kreisen unseres ,volkes verbreiten4 -- ,dieses ,ziel glaubt die ,gesellschaft durch ,verbreitung guter naturwissenschaftlicher ,literatur zu erreichen mittels des ,kosmos1 ,handweiser fr ,naturfreunde ,jhrlich #ab ,hefte4 ,preis ,m #b4hj2 ferner durch ,herausgabe neuer1 von ersten ,autoren verfater1 im guten ,sinne gemeinverstndlicher ,werke naturwissenschaftlichen ,inhalts4 ,es erscheinen im ,vereinsjahr #aiac 7nderungen vorbehalten73 ,dr4 ,k4 ,floericke1 ,einheimische ,fische4 ,reich illustriert4 ,geheftet ,m #a4-- ,k #a4bj h 4 ,w4 ,dr4 ,h4 ,dekker1 ,vom sieghaften ,zellenstaat4 ,reich illustriert4 ,geheftet ,m #a4-- ,k #a4bj h 4 ,w4 ,dr4 ,ad4 ,koelsch1 ,der blhende ,see4 ,reich illustriert4 ,geheftet ,m #a4-- ,k #a4bj h 4 ,w4 ,w4 ,boelsche1 ,festlnder und ,meere4 ,reich illustriert4 ,geheftet ,m #a4-- ,k #a4bj h 4 ,w4 ,dr4 ,a4 ,zart1 ,bausteine des ,weltalls4 ,reich illustriert4 ,geheftet ,m #a4-- ,k #a4bj h 4 ,w4 ,diese ,verffentlichungen sind durch alle ,buchhandlungen zu beziehen2 daselbst werden ,beitrittserklrungen 7,jahresbeitrag nur ,m #d4hj7 zum ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde 7auch nachtrglich noch fr die ,jahre #aijd_/ab unter den gleichen gnstigen ,bedingungen71 entgegengenommen4 7,satzung1 ,bestellkarte1 ,verzeichnis der erschienenen ,werke usw4 siehe am ,schlusse dieses ,werkes47 ,geschftsstelle des ,kosmos3 ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart4 ,festlnder und ,meere im ,wechsel der ,zeiten ,von ,wilhelm ,blsche ,mit zahlreichen ,abbildungen nach ,original-,aufnahmen und ,zeichnungen1 #f ,karten und einem farbigen ,umschlagbild1 das #ahie eingestrzte ,helgolnder ,felsentor3 ,letge ,kark darstellend4 ,illustration ,stuttgart ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde ,geschftsstelle3 ,franckh'sche ,verlagshandlung ,copyright #aiac by ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart ,stuttgarter ,setzmaschinen-,druckerei ,holzinger ,co4 ,es ist oft gesagt worden3 der ,mensch sei ein ,wesen1 geboren auf der ,wegscheide zweier ,welten4 ,sein ,heil sollte hier ruhen oder sein ,fluch1 je nachdem4 ,man hat das metaphysisch gesagt2 dem wollen wir hier nun nicht nachforschen4 ,aber gewi ist1 da es in einem ,sinne gesagt werden kann1 ber den kein ,streit der ,parteien mglich ist4 ,als natrliches ,wesen gehrt dieser ,mensch gleichzeitig der ,feste an und der ,feuchte1 dem luftumwehten ,lande und der blauen ,welle1 die den ,fu dieses ,landes unablssig umsplt4 #ei ,prozent des lebendigen ,menschenleibes in erwachsenem ,zustande bestehen aus ,wasser4 ,ein kleiner ,pfahlbau ber der ,feuchte ist jede ,zelle darin2 ein flssiger ,strom pulst unausgesetzt durch unsern ganzen ,krper2 und wenn er auch nur fr einen ,augenblick rastet1 so schlft mit ihm unser ,hchstes ein1 das der ,einzelmensch besitzt3 der ,gedanke4 ,damit dieser ,lebensbronnen in uns sprudele1 mu uns ebenso unaufhrlich von auen ,wasser zugefhrt werden1 wir verschmachten in der ,wste unseres ,planeten1 wir wren dem vlligen ,untergang geweiht auf einem ,monde1 wo es kein ,wasser gibt4 ,und doch gehren wir ebenso urverwachsen auch der ,feste an4 ,wir besitzen zu unserer ,atmung nicht die ,wasserkieme des ,fisches1 sondern jenes gemeinsame ,organ aller oberen ,wirbeltiere1 das hchstens in der ,schwimmblase oder sonst einem luftgefllten ,darmabschnitt der ,fische seine ,vergleichung findet3 die ,lunge1 die auf die freie ,luftatmung eingestellt ist4 ,nur auf sie eingestellt ist2 denn wenn wir mit dieser ,stelle unseres ,leibes in die einheitliche ,wassertiefe versenkt werden1 so erlischt das ,leben nach unabnderlichem ,gesetz ebenso1 wie wenn man uns sonst das ,wasser ganz entzge4 ,und kein ,zweifel auch1 da der ,bau unserer ,gliedmaen wie unserer ,sinnesorgane diesem ,dasein auf der ,feste1 auf dem ,lande1 wo nur die freie ,luft weht1 entspricht4 ,an dieser freien ,luft hngt wieder das ,hchste1 das in unserer ,kultur ,mensch mit ,mensch verknpft hat3 unsere ,sprache4 ,an dieser ,feste1 ob sie nun naturgegrndet aus den ,wassern rage oder von uns erst als ,pfahlbau oder tragende ,schiffsplanken darauf gelegt wurde1 haften seit alters alle unsere stofflichen ,kulturhilfen3 unsere ,werkzeuge und unser ,haus1 hier brennt das ,feuer1 das uns gro gemacht1 hier gehen aus ,stein und ,metall die ,waffe und die ,axt hervor1 die uns zum ,herrn der ,erde erhoben haben4 ,wasser und ,land1 ,erdteile und ,meere3 -- die groe ,zweiheit1 in die wir nach unserm ,schicksal untrennbar hineingeboren sind4 ,wer aber zweien ,herren angehrt1 der hat vielleicht einen doppelten ,schutz1 doch er hat auch eine doppelte ,sorge4 ,immer mu er bedacht sein1 da diese beiden ,gewaltigen ber ihm sich gegenseitig die ,wage halten1 da nicht der eine gegen den andern pltzlich verderbenbringend sein ,machtbereich verndere und ausdehne4 ,und so ist das ,bangen der ,vlker seit uralten ,tagen hinter der ,frage gewesen3 ist der ,bestand des ,festlandes und des ,wassers auf der ,kulturerde ein dauernder1 ein geregelter1 mit dem wir uns einrichten knnen2 ist die ,besitztafel1 die ,karte1 die dieses ,verhltnis wiedergibt1 ein grundlegende ,dokument fr die ,ewigkeit2 oder flieen diese ,dinge selbst1 wandeln sich im ,laufe der ,zeiten oder strzen gar gelegentlich in furchtbaren ,katastrophen1 den ,ort wechselnd1 durcheinander 4448 ,es ist bezeichnend fr die ,geschichte der ,menschheit1 da sie durchweg die ,hauptangst dabei vor einer ,verschiebung zugunsten des ,wassers gehabt hat4 ,in seiner entlegenen ,ahnenschaft ist ja wohl der ,mensch auch einmal ein echtes und rechtes ,wassertier gewesen4 ,aber schon frh war sein natrlicher ,stammbaum dauernd auf dem ,lande weitergewachsen4 ,als er im engeren ,sinne als ,mensch begann1 als die ,kulturgeschichte begann1 da stand er recht eigentlich mit beiden ,beinen auf diesem ,lande4 ,von ,anfang an hat es ihn ziemlich gndig behandelt1 dieses ,land4 ,der ,kulturmensch ist nicht als durstendes ,kind der ,wste aufgewachsen4 ,das erste halbwegs deutliche ,stck ,kulturgeschichte1 das wir kennen1 geht noch durch den letzten ,teil der sogenannten ,diluvialzeit und ihre ,nachwehen4 ,das war eine ,zeit auffllig feuchtkhlen ,klimas4 ,verbarrikadierte es eine ,weile die gemigten ,nordgebiete mit ,eis1 so wirkte es umgekehrt weiter sdlich als eine groe ,regenperiode1 die auch heute trockene ,lnder dort sehr fruchtbar gehalten haben mu1 was fr die ltere ,kulturgeschichte wahrscheinlich von der allergrten ,wichtigkeit gewesen ist4 ,nachher erlebte der ,mensch dann nrdlich eine ,epoche allgemeiner ,klimamilderung mit einem berschwang noch an bequemen ,flssen und ,seen im ,binnenlande4 ,selbst die ,grassteppe hat ihm gerade sein grtes ,geschenk gegeben1 nmlich den ,ackerbau4 ,und wo er sich wirklich in die ,wste gewagt hat1 da ist es erst spter und mehr freiwillig geschehen4 ,in seinen guten ,stunden ist ihm seine ,erde also trotz rauher ,gebirge und ,urwlder doch immer als ein werdender ,garten erschienen4 ,im ,ideal trumte er sie als ,paradies1 und er hat dieses ,paradies doch nicht immer als ein verlorenes gedacht1 sondern in starken ,augenblicken auch als eines1 das mit kluger ,arbeit mehr und mehr zu erringen sei4 ,unheimlich aber war ihm das ,wasser1 wo es nicht als befruchtender ,strom1 sondern als graue wogende1 unabsehbar endlose ,meeresflche erschien4 ,lange blieben ihm die groen ,ozeane absolute ,verkehrsgrenzen1 so unberschreitbar wie fr uns heute der leere ,weltraum zwischen zwei ,planeten4 ,ganz1 ganz langsam vollzog sich erst der ,versuch einer mhsamen ,anpassung1 einer zaghaften ,bewltigung auch hier mit dem ,werkzeug1 dem ,schiff4 ,die homerischen ,gedichte stehen schon im ,zeichen einer notdrftigen ,schiffahrt auf einem kleinen ,binnenmeer1 aber ebenso sind sie noch im ,zeichen der ,meeresangst2 ,poseidon ist der greuliche ,verderber im ,gegensatz zum guten ,zeus1 der auf ,bergen und ,bergwolken sitzt4 ,und ganz abscheulich war der ,gedanke1 es mchte dieses ,meer eines ,tages aufbumen1 in den schnen ,erdengarten roh eindringen und das ,land verschlingen4 ,in seiner hchsten ,steigerung lebt dieses ,grauen in der ,erzhlung von der dmonischen ,riesenflut1 der ,sintflut1 fort4 ,in alten ,tagen soll das ,wasser einmal so hoch gestiegen sein1 da es die ganze bewohnbare ,erde berschwemmte2 so hoch zuletzt1 da sogar die ,gipfel der ,berge berflutet wurden2 wenn ,bewohner des ,landes damals dieser ,flut entkommen sind1 so konnten sie es nur mit ,hilfe eines ,schiffs1 das so lange auf den ,wogen trieb1 bis die ,wasser sich wieder zurckzogen4 ,in ungefhr dieser ,form fand und findet sich die ,sage bei den verschiedensten ,vlkern4 ,uns ist sie am gelufigsten in dem biblischen ,bericht1 der sie mit dramatischer ,anschaulichkeit schildert4 ,im alten ,babylon lt sie sich in auffllig hnlicher ,form bis ins dritte ,jahrtausend vor ,christus zurck verfolgen4 ,in einer auch von hier beeinfluten ,gestalt dauerte sie noch bei den antiken ,griechen fort4 ,sie klingt an in den indischen ,veden und der nordischen ,edda und tritt selbstndig stark auf im alten ,persien4 ,fast gar nicht bekannt bei den ,negervlkern ,afrikas1 beschftigt sie um so lebhafter heute noch die ,phantasie fast aller ,sdseeinsulaner4 ,in ,amerika lebt sie in ungezhlten ,varianten von den ,eskimos im hchsten ,norden an durch alle ,indianerstmme durch bis tief nach ,sdamerika herab1 und die verklungenen ,kulturstaaten von ,mexiko und ,peru hatten sie so genau in ihrer ,geschichts- und ,religionsbibel wie die ,babylonier oder ,hebrer4 ,vielgestaltig ist ihre ,einkleidung je nach dem ,glaubenskreise und sonstigen ,weltmythus so verschiedenartiger ,vlker4 ,im altpersischen ,bericht trifft die ungeheure ,flut noch auf keine ,menschen1 sondern rafft nur dmonische ,ungetme1 die das bse ,prinzip geschaffen hat1 dahin4 ,in der ,edda berhrt sie nur die vormenschliche ,zeit der ,riesen1 von denen sich ein ,paar in einem ,boot rettet4 ,bald ist sie nur ein chaotischer ,naturspuk1 bald wieder wird sie aufgenommen in die sittlichen ,erzhlungen1 mit denen eine moralische ,wahrheit im anschaulichen ,gleichnis beigebracht werden soll2 die schreckliche kommt1 weil die ,menschen bse waren1 und nur der ,gute berlebt2 in diesem ethischen ,kleide geht die ,sintflut 7als ,sndflut1 wie man das deutsche ,wort spter darauf anspielend umgendert hat7 in der ,bibel2 aber die ,idee eines ,strafgericht kehrt beispielsweise auch bei den ,fidschiinsulanern in einer offenbar dort ganz ursprnglichen ,form wieder4 ,in dem lteren babylonischen ,bericht steht hinter dem schauerlichen ,todesurteil eine ,vielheit von ,gttern2 in dem jngeren biblischen hat nur der eine ,gott die ganze ,tragdie des ,untergangs und der ,errettung in seiner allmchtigen ,hand4 ,an vielen ,stellen tritt der ,bericht uns entgegen im ,gewande eines mehr oder minder anmutigen kleinen ,volksmrchens1 oft mit humoristischen ,zgen2 daneben aber stehen die dichterischen ,ausgestaltungen schon im ,kunstepos wie in der babylonischen ,erzhlung oder in der mexikanischen ,legende4 ,gern kehren gewisse kleine ,zge auch an den entferntesten ,ecken wieder3 so da das rettende ,schiff 7die ,arche der ,bibel7 an einem hohen ,berggipfel landet1 oder da1 wie die ,taube der ,bibel1 ,tiere ausgesandt werden1 um das ,fallen der ,gewsser zu erkunden4 ,in manchen ,fllen ist ja hier ohne ,absicht in die ,dinge hineingemogelt worden3 ,missionare haben z4 ,b4 heutigen ,naturvlkern aus dem biblischen ,text erzhlt1 das ist weitergegeben1 mit echter ,volksberlieferung vermischt und bei anderer ,gelegenheit einem andern ,missionar oder ,forscher1 der einheimischen ,sintflutsagen nachfragte1 ganz gemtlich als alt und echt aufgetischt worden4 ,aber nicht alle bereinstimmungen lassen sich so erklren4 ,lt man den ethisch-religisen ,lehrinhalt und die ersichtlichen dichterisch-mythischen ,ausschmckungen beiseite1 so hat das ,interesse lange und bis heute immer wieder bei der ,frage verweilt1 ob nicht im ,kern der ,sintflutsage die ,erinnerung an ein wirkliches naturgeschichtliches1 ein geologisches ,ereignis stecken knne3 die ,erinnerung an eine erdumspannende ,wasserkatastrophe1 die im ,morgenrot der ,vlker tatschlich noch einmal unsern ganzen ,planeten betroffen htte4 ,unsere ,wissenschaft auf ihrem heutigen ,stande mu die ,mglichkeit in dieser ,form mit ruhiger ,gewiheit verneinen4 ,in der ,sintflutsage kommt schon ,schiffahrt vor4 ,das deutet auf eine gewisse ,hhe der ,kultur4 ,die allgemeine ,wasserbedeckung aller ,erdteile mte also mindestens seit ,beginn der menschlichen ,kulturgeschichte stattgefunden haben4 ,die geologische ,beschaffenheit der ,erdoberflche lehrt uns aber genau die ,dinge kennen1 die innerhalb dieser ,zeit auf dem ,lande gewirkt und verndert haben4 ,eine ,unmenge geologischer ,ereignisse hat sich da noch vollzogen4 ,die groen ,gletscher der ,eiszeit sind heruntergetaut1 ,schwemmgrund und ,staubmassen haben sich gehuft1 ,gestein ist zu ,schutt verwittert1 ,strme haben ihr ,bett verndert oder eingeschrnkt1 ,tropfstein ist in ,hhlen gewachsen und hat uraltes ,kulturmaterial berdeckt1 ,vulkane haben ausgeworfen1 ,seen haben ihren ,wasserspiegel niedriger gelegt1 ,korallentiere haben an ihren ,riffen gebaut und so viel anderes mehr4 ,doch keine leiseste ,spur verrt eine allgemeine berflutung aller ,lnder durch den ,ozean4 ,aus dem ,bestand und der ,verbreitung der ,tiere und ,pflanzen whrend dieser ,zeitspanne aber knnen wir den durchaus sicheren ,beweis fhren1 da eine solche berschwemmung nicht stattgefunden haben kann4 ,auch wenn berhaupt bei solcher allgemeinen ,flut sich wunderbarerweise irgendwo ,landtiere und ,landpflanzen erhalten htten1 so wrde die geographische ,verbreitung der ,arten seither doch eine grundlegend andere sein mssen1 als sie tatschlich ist4 ,es war eine ,frage1 die schon in den ,tagen des strengsten biblischen ,sintflutglaubens bei den ,kirchenvtern und wieder dann nach der ,entdeckung von ,amerika fter errtert worden ist3 wie sich nach ,landung der ,arche in ,asien die geretteten ,landtiere1 die doch nicht ,ozeane durchschwimmen konnten1 wieder bis auf die einsamen ,inseln im ,weltmeer htten verbreiten knnen2 die einen meinten1 ,noah habe sie besonders bergesetzt1 eine etwas umstndliche ,sache2 die andern nahmen fr diesen ,fall ein ,neuentstehen durch eine ,art ,urzeugung ohne ,archenanschlu an1 wobei man aber fragen konnte1 warum berhaupt ,noah ,tiere mitnahm1 wenn das mglich war4 ,es ist aber gar nicht ntig1 da man einem ehrwrdigen ,dokument der ,menschheit in dieser ,form einzeln zusetzt2 denn die naturgeschichtlichen ,tatsachen lassen nach dieser ganzen ,seite berhaupt nicht die allermindeste ,ungewiheit mehr darber1 da eine derartige ,sintflut als ,gesamtkatastrophe nicht stattgefunden hat4 ,wenn also in der ,vlkersage eine echte geologische ,erinnerung stecken soll1 so knnte sie nur auf ein rumlich beschrnktes ,ereignis gehen1 irgendeine bse ,hochflut1 die ein gewisses ,kstenland oder ,inselgebiet einzeln einmal betroffen htte4 ,man hat daran gedacht1 da alle ,rassen1 alle ,vlker der ,menschheit doch wohl in sehr alten ,tagen von einem einzigen bestimmten ,fleck ,erde ausgegangen wren1 und da sie noch vor ihrer ,zerstreuung an diesem ,fleck eine solche lokale ,wassersnot erlebt htten1 die ihnen allen spt noch nach ihrer ,zerstreuung sagenhaft in der ,erinnerung fortgezittert htte4 ,das wre geologisch wenigstens mglich4 ,wir wissen von dem groen ,geheimnis der ,rassenzerspaltung und ,urheimat der ,menschheit so wenig1 da es nichts verschlge1 hier noch ein paar ,geheimnisse mehr ins ,vordunkel zu legen4 ,inzwischen ist aber merkwrdig1 da dann nicht alle ,vlker die ,sage besitzen und besaen4 ,die ,neger1 denen sie so auffllig fehlt1 mten zur ,zeit ihrer ,begrndung schon nicht mehr im ,ursitz dabei gewesen sein4 ,selbst so schwindelt einem aber noch bei der ,vorstellung1 wie alt die ,sage sein mte1 wenn sie berhaupt bis hinter ,rassentrennungen reichen soll4 ,und man kann jedenfalls niemand verdenken1 wenn er einfacher durchzudringen versucht4 ,die ,sage knnte zwar an eine rtliche berschwemmung anknpfen1 aber solche berschwemmung knnte fter in alten ,kulturtagen an weit verschiedenen ,stellen erfolgt sein und sehr verschiedene ,vlker knnten durch hnliche ,ereignisse der ,art zu einer hnlichen berlieferung unabhngig voneinander gekommen sein4 ,die hnlichen ,einzelzge wrden sich dann aus der ,gesetzmigkeit erklren1 die schlielich auch im ,fabulieren und ,ausschmcken herrscht1 sowie aus gewissen sachlichen ,notwendigkeiten1 die der gleiche ,naturanla berall zeitigen mute4 ,bei jeder grimmen ,flut mssen ,schiffe1 wenn sie da waren1 eine ,rolle gespielt haben2 ,klippen1 wo ein solches ,schiff zuerst landete1 mssen immer wieder im ,bericht vorgekommen sein2 einen ,vogel auf gefhrlicher ,meerfahrt mitzunehmen und auf ,kundschaft fliegen zu lassen1 ob er die ,landrichtung finde und den unschlssigen ,schiffern weise1 ist ein uralter ,brauch1 der auch sonst in antiken ,sagen und alten ,reiseberichten seine ,rolle spielt2 noch von ,kolumbus wird berichtet1 da er sich aus einem zufllig vorbeifliegenden ,zug ,papageien vergewisserte1 ob in der ,wasserwste vor ihm ,land liege oder nicht4 ,und ebenso mute der ,schreck ber das schauerliche ,abenteuer sich in der ,rckschau immer wieder zu dem moralischen ,schlu auswachsen1 da hier ein ,strafgericht waltete fr die ,verlorenen1 ein ,gnadengeschenk fr die ,geretteten4 ,solche ,dinge wrden also nicht den ,zusammenhang all der ,flutsagen beweisen1 sondern nur besttigen1 da vor hnlichen ,ursachen die verschiedensten ,menschen immer das gleiche tun1 glauben und hinzudichten seit ,urtagen4 ,man ist allgemein heute in der ,vlkerkunde mehr geneigt1 bereinstimmungen in ,sitten und ,gedanken so zu erklren1 anstatt gleich zu khnen ,verwandtschaftshypothesen seine ,zuflucht zu nehmen4 ,verschiedene der einzelnen ,flutberichte enthalten auch die deutlichsten ,anzeichen einer ,katastrophe1 wie sie lokal nur dort mglich war1 wo heute noch das betreffende ,volk sitzt4 ,was man in chinesischen ,chroniken als ,sintflutbericht bezeichnet hat1 ist nichts anderes als die unverkennbare ,beschreibung von besonders verheerenden ,ausbrchen des ,stromes ,hoangho durch ,risse seiner natrlichen ,uferleisten aus sogenanntem ,lstaub2 solche ,ausbrche kommen dort heute noch vor4 ,und wenn bei den ,kordilleren-,indianern ,sdamerikas in ihrer ,sintflut ,erdbeben und ,vulkanausbrche mitspielen1 so fhlt man ebenso den ,heimatboden4 ,selbst fr die berhmteste ,gestalt der ,sage1 die babylonisch-biblische1 hat aber schon vor ,jahren der groe ,wiener ,geolog ,eduard ,sue den ansprechenden ,beweis versucht1 sie auf ein durchaus rtliches ,ereignis in der mesopotamischen ,niederung am ,euphrat und ,tigris zu beziehen4 ,der ltere babylonische ,bericht scheint in der ,tat noch eine ganze ,reihe erkennbarer naturgeschichtlicher ,lokalfarben zu geben4 ,die ,erde habe gezittert1 die ,wasser 7,brunnen7 der ,tiefe seien ausgebrochen1 ,sturm und ,finsternis seien ber das ,land gekommen1 und der ,wogenschwall sei vom ,meer heraufgestrmt4 ,das alles wrde fr ein furchtbares ,erdbeben im ,gebiet des persischen ,meerbusens sprechen1 bei dem das ,grundwasser aus ,bodenspalten brach und mit dessen hchster ,steigerung sich1 wie so oft1 ein gewaltiger ,zyklon oder ,wirbelsturm im ,meer verband1 der die ,wassermassen tief ins ,land hineintrieb4 ,wenn sich bei den ersten ,vorsten des ,bebens ,menschen auf ,schiffe gerettet hatten1 so muten diese ,schiffe dabei weit nordwrts ber die ganze ,niederung bis an die begrenzenden ,berge verschleppt werden1 wo sie ganz wie die ,arche des ,berichts stranden konnten4 ,wir brauchen nicht ins ,sagenland zu gehen1 um die zerstrenden ,wirkungen solcher vom ,meere kommenden ,zyklone und ,erdbebenfluten kennen zu lernen4 ,schlielich wre sogar mglich1 da die ,menschheitskultur auf einer sehr frhen ,stufe durch eine ,zeitlage durchgegangen wre1 die solchen lokalen berschwemmungen allgemein besonders gnstig war4 ,wenn die ,geologie auch nichts von einer ,wasserbedeckung der ,erde wei1 so lassen sich doch wohl ,spuren merken einerseits1 wie erwhnt1 von einer groen ,regenzeit 7,pluvialperiode71 die ber die quatornheren ,gebiete der ,erde parallel zu der nordischen diluvialen ,eiszeit hingegangen ist1 andrerseits von einem mchtigen ,anschwellen der ,flsse und ,binnenseen1 das im ,gefolge des wiedereintretenden ,schmelzens dieser groen ,eismassen sich vollzogen haben mu4 ,werden diese ganzen ,vorgnge sich auch ber ,jahrtausende verteilt haben1 so mag im einzelnen doch in ihnen ein hufigerer ,anla zu bsen rtlichen ,katastrophen gelegen haben1 und da der frhere ,kulturmensch diese ,dinge noch miterlebt hat1 ist gewi4 ,wenn man die ,sage also durchaus fr sehr alt halten will1 mag man wenigstens diese geologische ,urerinnerung noch hineinbringen4 ,auch sie kann aber schon an den verschiedensten ,stellen und von getrenntesten ,vlkern unabhngig erworben sein4 ,doch wie das alles nun sei3 auch in ihrer strengsten1 starrsten und abenteuerlichsten ,form1 wie die ,sintflutlegende geglaubt worden ist1 hat sie fr einen bestimmten ,fortschritt des menschlichen ,wissens und wahren ,naturerkennens einen ganz unschtzbaren ,gewinn gehabt4 ,whrend sie nmlich die ,phantasie der ,menschen unterhielt mit dem ,schauergemlde einer schwarzen ,riesenflut1 die einst die ganze ,menschenerde berschwemmt habe1 schuf und schrfte sie ganz in der ,stille den ,kulturmenschen den ,blick fr eine ganz andere1 sozusagen geruschlose ,art1 wie in langen langen ,zeitrumen wirklich ,wasser und ,land1 ,feste und ,meer im weitergehenden ,mae auf dieser ,erde sich verwandelt1 miteinander abgewechselt und einander abgelst haben muten4 ,in den ,tagen des frhlichsten ,glaubens an die echte ,sint- und ,sndflut1 wie sie im ,buche stand1 geschah es im wachsenden ,kulturlande ,europa immer fter1 da sinnende ,kpfe bei dem verweilten1 was in der ,praxis lngst ,kinder und ,wilde gewut hatten und was selbst den uralten steinzeitlichen ,diluvialmenschen1 deren ,schmuck und ,werkzeug wir heute noch ausgraben1 schon durchaus gelufig gewesen sein mu3 nmlich der ,tatsache1 da selbst tief drinnen im ,binnenlande 7in ,gegenden1 wohin bei heutiger ,sachlage der ,dinge schlechterdings niemals auch der grte ,zyklon vom ,meere her ,ozeanwasser verschwemmen knnte7 aus dem harten ,fels1 der unsern altvertrauten ,heimatswald trgt oder neben unserm ,acker ansteht oder bei unserm ,steinbruchbetrieb tief heraufkommt1 die ,schalen und ,reste meerbewohnender ,muscheln und anderer ,seetiere versteint1 aber doch noch im ,umri unzweideutig erkennbar gelegentlich zutage treten4 ,stellenweise sehen solche ,schlchen trotz ihrer ,versteinerung noch so nett aus1 da z4 ,b4 jene ,diluvialmenschen in ihren ,hhlen sie schon mit besonderer ,liebe als ,schmuck zusammengesucht und bewahrt hatten4 ,der ,sintflutglubige mute darin zunchst ja den greifbarsten ,beweis seiner ,sintflut selber sehen1 die eben auch bis hierher gelangt sei und ihre ,austern oder ,seeigel verfrachtet htte2 gelegentlich mgen ,flutsagen sogar bei ihrer ,entstehung unmittelbar schon durch solche ,funde angeregt und beeinflut worden sein4 ,und wenn der ,glubige gar hoch im ,alpengebirge solche ansehnliche ,muschel aus dem harten ,stein brach1 so erschien ihm schier leibhaftig zunchst das biblische ,bild von den ,wassern1 die angeblich viele ,ellen hoch bis ber die hchsten ,berggipfel hinaus gestiegen waren4 ,im #ah4 ,jahrhundert gibt es einen spahaften ,streit1 in dem der ,freigeist ,voltaire die ,sndflut anzweifelte1 weil er allgemein die ,autoritt der ,bibel nicht mehr gelten lassen wollte1 die ,anhnger aber eben auf diese ,muscheln in den ,alpen verwiesen2 da bestritt ,voltaire auch die natrliche ,herkunft dieser ,muscheln selber und meinte1 sie seien wohl einst von den ,hten vorbeiziehender ,pilger1 die sich gewohnheitsmig mit ,mittelmeermuscheln schmckten1 verloren worden4 ,der tapfere ,kmpe hatte in diesem ,falle sachlich unrecht1 die ,muscheln stammten wirklich aus dem ,stein4 ,aber auch die ,sintflutler hatten deshalb nicht recht4 ,denn diese ,muscheln entstammten nicht einer mythischen ,allgemeinflut aus ,menschentagen1 sondern sie deuteten mit dem ,gestein1 das sie umschlo und das selber nichts anderes war als versteinter uralter ,meerschlamm1 auf ,zeiten1 lnger als alle bisherige ,menschenahnung und lter als alle ,menschenberlieferung4 ,und sie deuteten dort auf ein uralt fortwaltendes ,geheimnis1 wunderbarer eigentlich noch als der pltzliche ,ruck und ,schreck einer dahinbrausenden und sich wieder verlierenden einzelnen ,sintflut4 ,an dieser ,stelle1 die jetzt tief im ,binnenlande oder durch noch seltsamere ,verwandlung gar hoch auf dem wolkenragenden ,gebirge lag1 hatte einst wirklich der ,ozean geblaut1 lebendigen ,seeigeln und ,pilgermuscheln ihre natrliche ,wohnsttte darbietend4 ,zur gleichen ,zeit aber war an ,stellen1 wo heute dieses ,meer blaut1 damals hochragendes ,land gewesen1 auf dem ,palmen wachsen und lungenatmende ,landtiere leben konnten4 ,in unfabaren ,zeiten1 gegen die auch die allerlngsten ,zusammenschlsse menschlicher ,geschlechterfolgen wie flchtige ,sekunden zusammenschmolzen1 hatten diese ,dinge ganz1 ganz allmhlich sich dann wieder verschoben4 ,fortgewandert1 ausgetrocknet1 bis auf letzte versteinende ,schlammkrusten und abgestorbene ,muschellager vllig verschwunden war hier das ,meer1 um jetzt nicht sintfluthaft ruberisch einbrechend1 sondern ganz1 ganz langsam erobernd drben die ,scholle zu besetzen1 zu berfluten1 endlich hoch zu bedecken und dort mit ,muscheln und ,seeigeln zu bevlkern1 wo voreinst der ,schmetterling ber ,blten geschwebt hatte4 ,einmal hatten sich die ,dinge so verschoben1 aber nicht blo einmal4 ,in der unermelichen ,lnge der ,zeiten war dieser ,wechsel von ,land und ,wasser1 ,lndern und ,meeren fter erfolgt4 ,wie eine groe ,wandeldekoration hatte es sich langsam ber unsern ,planeten dahin geschoben1 rastlos in nicht endender ,whlarbeit die groe ,erdkarte immer wieder um- und umarbeitend4 ,bis das ,bild stand1 das der ,mensch fand1 -- das heute uns umgibt1 -- das wir unsern kleinen ,knaben beibringen als die wahre ,karte in der ,geographie4 ,aber schon ist an kleinen ,anzeichen merkbar1 da auch hier keine ,rast der ,dinge sein kann4 ,das ,wandelbild gleitet still unter uns weiter4 ,mit einer unhemmbaren ,elementarkraft1 die zuletzt wenn nur die ,zeit gegeben ist1 tatschlich groartiger und strker ist1 als der wildeste im ,augenblick verheerende ,zyklon1 -- strker selbst als die mythische ,regenwolke1 die vierzig ,tage und vierzig ,nchte regnete2 denn diese ,wolke htte nur zerstren knnen1 diese ,urkraft aber baut4 ,sie tieft ,land zu ,meer und trmt neue ,erdteile aus den ,wassern1 sie wirft das ,gebirge in den ,ozean1 aber sie baut im gleichen ,zeitenraum ein neues bis hoch ber die ,grenze des ,himmelsschnees2 sie hat das ,leben nicht vernichtet oder blo in armen ,spuren mit einer ,arche auf dem ,bestand erhalten2 rastlos hat sie auch ihm immer neue ,bedingungen erffnet1 immer neue ,mglichkeiten1 an denen es sich in eigener ,folgerichtigkeit ohne berstrzung selbst wandeln und steigern konnte4 ,nicht vom zerstrenden ,flu der ,sintflut kndet die ,muschel im ,stein2 sondern vom ,flieen der ,karte in ,urwelt1 ,gegenwart und ,ferne4 ,illustration3 ,abb4 #a4 ,wagerecht aufeinander geschichtete ,gesteinsmassen in einem ,steinbruch bei ,gingen a4 ,f4 in ,wrttemberg1 die in der ,juraperiode so abgelagert wurden4 ,nach dem ,besinnen ber diese seltsamen ,muschelfunde war es die grte nchste ,erkenntnis1 die zur ,grundlage hier einer wirklichen ,wissenschaft fhrte3 da man sich allmhlich berzeugen mute1 man stnde vor ,geschehnissen1 die zum ,teil jedenfalls noch vor allem ,menschendasein auf der ,erde lgen4 ,mit dieser ,erkenntnis ist recht eigentlich die ,geologie im heutigen ,sinne begrndet worden4 ,in einen ,abgrund der ,erdgeschichte lernte man sehen1 der erst unter1 erst vor aller sogenannten menschlichen ,geschichte ghnte4 ,anfangs erschien es noch als eine ,mglichkeit1 wenigstens dort hinunter einen ,abglanz der alten ,mythe fallen zu lassen3 man trumte von pltzlichen wsten ,katastrophen1 die den groen ,wandel der ,land- und ,wassergestaltung mindestens damals noch beherrscht haben sollten1 wobei allerdings nicht mehr von ,strafgerichten die ,rede sein konnte1 denn der ,mensch war ja noch gar nicht dabei4 ,auch das erwies sich aber nach kurzer ,herrschaft als ein geologische ,mrchen4 ,auch vor der ,zeit des ,kulturmenschen hatten keine jhen ,sintfluten1 keine die ganze ,erde von einem ,tag zum andern grob verwstenden ,schrecken gelegen4 ,in langsamem ,werden war auch dort immer eine der alten ,erdperioden in die andere bergegangen1 und langsam1 im ,schritt dieser allgemeinen ,entwicklung1 hatte sich auch jene ,vernderung der ,karte vollzogen4 ,als man aber das sicher erfat hatte1 da war die ,bahn frei zu einer bedeutsamsten dritten ,erkenntnis1 die erst ins ,herz der ganzen ,sache traf4 ,dieser geheimnisvolle geschichtliche ,wechsel der ,land- und ,meerverteilung1 der so durch die ,jahrmillionen ging1 war jedenfalls in gewissem ,sinne nicht bewirkt worden durch besondere1 erst neu zu entdeckende ,vorweltskrfte der ,natur1 sondern es arbeiteten durchweg in ihm ,naturvorgnge1 die wir noch heute ganz genau auf der ,erde beim ,werk beobachten knnen1 wenn auch dieses ,werk in dem kurzen ,mastab1 den wir erst anlegen1 nur ganz gemchlich dabei vorschreitet1 -- vielfach so gemchlich1 da der ungebte ,blick sich leicht darber tuschen kann1 als rcke es berhaupt nicht vor4 ,illustration3 ,wehrli ,a4-,g41 phot4 ,abb4 #b4 ,das ,matterhorn4 ,wenn in wilder ,sturmnacht das ,meer brllt und die ,wogen ,sto um ,sto gegen die ,deiche rennen wie ,sturmwidder gegen eine ,festung1 dann ergreift auch uns ja heute1 so fern uns die alten ,vlkersagen allmhlich liegen mgen1 etwas ,revolutionsangst vor der ,natur4 ,aber die ,nacht vergeht1 und die ,meeresflche ruht feierlich still in ihrem ,blau unter der ,sonne3 wie stark erscheint der ,gegensatz des ,naturfriedens in diesem ,bilde6 ,und wir wandern an solchem frischen ,morgen landeinwrts1 ber uns gehen ein paar schne weie ,wolken1 geisterhaft schwebend und zerflieend in ihrem ,himmelsazur1 mit1 neben uns rinnt ein ,bchlein leise singend durch den ,wiesenplan1 uns vertraut in dieser lieben ,heimlichkeit seit ,kindertagen4 ,tauperlen glnzen noch in der ,frhsonne von den grnen ,halmen4 ,fern lsen sich zarte ,nebelschleier1 das violette ,gebirge wird hell mit ein paar ,schneegipfeln4 ,die ,ahnen unseres ,volkes sind schon ber diese ,psse gezogen1 wie heute lag damals bereits der ,schnee1 wie heute drngten die ,wolken herauf gleich ,herden weier ,schfchen und zerstiebten wieder zu wesenlosem ,schein1 whrend die uralten ,granitriesen in unerschtterlicher ,herrlichkeit ragten1 ein ,bild der ,ewigkeit4 ,friedlich wie ein murmelndes ,bchlein scheint ber solche ,landschaft auch der gewohnte ,kreislauf der ,natur hinzuziehen4 ,man denkt an das ,bibelwort1 das diesem ,kreislauf so schn als die ewige ,friedensverheiung hinter den ,sintflutschrecken setzt3 ,so lange die ,erde steht1 soll nicht aufhren ,samen und ,ernte1 ,frost und ,hitze1 ,sommer und ,winter1 ,tag und ,nacht4 ,merkwrdig aber1 wie der ,standpunkt wechseln mu4 ,der ,naturforscher1 der sich wenig um die ,sintflut sorgt und selbst der wildesten ,sturmflut der ,kste doch nur eine untergeordnete ,rolle in jenem groen ,wandel des ,geologischen beimit1 wei1 da eine der nachhaltigsten ,revolutionen unserer ,erdoberflche sich fort und fort gerade in diesen scheinbar idyllischen ,naturbildern vollzieht4 ,nur der langsame ,gang1 mit unsern ,menschenmaen des ,alltagslebens gemessen1 verschleiert das dmonisch ,ungeheure des ,ereignisse hier4 ,knnten wir unsern ,zeitblick ndern1 ,jahrhunderttausende in einem ,augenblick sehen3 wir wrden ein ,schauspiel erleben1 das sich mit jeder ,sintflut messen knnte1 ja sie berbte4 ,von diesem sonnenhellen blauen ,meeresspiegel stiege es unsichtbar herauf wie ein geheimnisvoller ,zauber gegen dieses ganze ,land1 zu diesen ,bergen4 ,und von ihm berhrt1 zerbrchen die ,berge1 lsten sich auf1 rasselten in unermelichen ,trmmern und ,scherben flutend ins ,flachland herab4 ,das ,land selber aber hhlte sich allenthalben1 snke ein1 zerbrckelte1 whrend es gleichzeitig wie eine teigartige ,masse in das ,wasser hinausqulle4 ,in ,wahrheit ist der ,zauber1 der da waltet1 aber auch nichts anderes als ,wasser selbst4 ,es ist das ,wasser des ,ozeans1 das allerdings nicht in einer schwarzen ,schauernacht ber die ,lande aufbumt1 das aber unablssig1 ,tag um ,tag1 ,jahr um ,jahr1 ,jahrtausend um ,jahrtausend unsichtbar in ,gestalt wassergetrnkter ,luft auf diese ,feste heraufkriecht und hier in dem allbekannten ,kreislauf vom hchsten ,fels bis zum tiefsten ,tal alles durchfeuchtet1 durchrieselt1 durchstrmt1 um endlich wieder heimzukehren in seinen groen ,urscho4 ,diese geheime ,sintflut braucht nicht pltzlich zu kommen1 sie ist bestndig ber uns1 um uns4 ,um unsere ,ahnen flo sie schon1 und sie hat hher1 als die ,bibel wei1 bereits ber allen ,bergen der ,erde gestanden1 lange ehe der ,mensch mit seiner ,kultur begann4 ,ihr ,kommen kndigt sich nicht mit ,finsternis an1 sondern recht eigentlich gerade ein ,kind der ,sonne ber dem blauen ,meer ist sie ihrem innersten ,ursprung nach4 ,wenn die ,sonne die ,flchen des ,ozeans erwrmt1 so befreit sich still ein ,teil des ,wassers dort von seinem gewhnlichen ,zustande und steigt als feiner ,dunst1 feiner ,wasserschwaden in die ,lfte empor4 ,dort bald verdichtet1 fllt ein groer ,teil dieser wandernden ,wasserstubchen allerdings wieder in den ,mutterscho zurck4 ,aber ein anderer ,teil breitet sich in diesem freien ,spiel weit aus allen ,meeresgrenzen hinaus auch ber die ,lande aus1 er verschwebt bis zu den fernsten ,bergen1 und wenn er dort jetzt auch zur ,verdichtung kommt1 so erscheint er inmitten der ,feste als ,feuchte1 die scheinbar vom ,himmel fllt4 ,sie sinkt herab als ,tau und als ,regen1 als ,hagel1 ,reif und ,schnee4 ,viel von ihr verdunstet sogleich neu in die ,luft hinein4 ,aber nicht alles kann so bewltigt werden4 ,regentrpfchen vereinigen sich zu feinsten ,wasserderchen2 die verschmelzen zu ,bchlein1 der ,bach wird zum ,flu4 ,vieles senkt sich zunchst in die ,tiefe des ,bodens1 durchfeuchtet die innere ,feste1 bricht aber wieder als ,quell vor4 ,immer aber auch auf der oberen ,flche folgt die rieselnde ,welle dem ,zwang nach der ,tiefe1 als ,trpfchen wie als ,strom zuletzt rinnt sie abwrts1 vom ,gebirge zum ,flachland1 bis sie endlich die eigene ,heimat1 das ,meer1 wieder erreicht hat1 mit dessen ,verdunsten und ,verdampfen im ,sonnenku das rastlose ,spiel neu beginnt4 ,nun aber diese ,kreisbahn1 die vom ,standpunkt des ,wassers doch immer nur wie eine einfache ,wanderschaft erscheinen knnte1 die die ,dinge im ,flu hlt1 aber zuletzt nichts ndert1 ist von der schier unfabar einschneidendsten ,bedeutung fr das ,land selbst4 ,wie jeder ,pilger mit dem ,tritt seines ,fues ,teilchen von dem ,boden abschrft1 den er berschritten hat2 wie man sagt1 da jeder ,heimkehrende etwas ,staub der ,fremde an den ,sohlen mitbringt3 so grbt auch jedes wandernde ,wassertrpfchen seine ,spur ein und so schleppt auch jedes ,trpfchen sein ,stubchen mit fort4 ,der fallende ,tropfen hhlt zuletzt den ,stein4 ,der ,kreislauf der ,tropfen aber vom ,ozean bis zur ,regenwolke1 vom ,bach bis zum ,strom und vom ,strom wieder ins ,meer1 ber ,jahrhunderttausende immerzu fallend1 grabend und fortkarrend1 wscht zuletzt ein ganzes ,gebirge zu ,tal und trgt die ,trmmer als ,sand ins ,meer4 ,im alltglichen ,naturbilde wei das jeder3 da jeder ,regen ,risse in den weichen ,boden kerbt und ,erdreich mitschwemmt2 da der ,bach und der ,flu sich ihr ,bett durchweg selber gegraben haben2 da sie ,gestein und ,schlamm abwrts verfrachten1 ,steine zu ,sand zermahlen und den ,sand endlich in unabsehbaren ,flchen in ihrem untersten ,lauf hufen1 bis die ,meereswelle ihn zuletzt verschlingt4 ,wer sich den ,blick aber einmal hier gebt hat und ins ,gebirge kommt1 der mu gewahren1 da auch unsere hchsten ,gebirge von heute eigentlich verfallende1 zerbrechende ,ruinen sind4 ,von diesen ,ewigkeitszeugen herab ziehen sich allenthalben die wsten ,schutthalden4 ,die himmelragenden ,zinken sind nahe besehen nur noch verwitterte ,restzacken wie an hohlen ,zhnen4 ,die ,schneekoppe unseres ,riesengebirges1 die vor dem ,wanderer fern im ,tal auftaucht wie ein blauer ,dom der ,unvergnglichkeit1 entpuppt sich beim ,aufstieg als ein einiger ,scherbenberg1 zertrmmert wie ein ,lager ,tpfe1 in das eine bermchtige ,faust geschlagen4 ,das ungeheure ,matterhorn in der ,schweiz1 das aussieht1 als habe mit ihm die ,schpfung angefangen1 erweist sich nahe auf seine ,schichtung geprft als ein letzter noch stehengebliebener ,pfeiler eines ehemaligen kolossalen ,gewlbesattels1 den das abschtzende ,auge sich noch ganz gut in der blauen ,luft hinzu ergnzen kann2 in ,wahrheit liegt er bis auf die eine ,zahnecke zermalmt1 zermahlen als ,schutt im ,tal1 als ,sand im ,meer 444 ,keine ,hunnen und ,vandalen haben so zerstren1 keine ,kanonen solche ,burgen der ,natur zerschieen knnen2 aber einer hat es vollbracht3 der ,wassertropfen4 ,und nicht nur das ,gebirge verfllt ihm so4 ,wer in der schsischen ,schweiz je durch die schmalen ,klammen gewandert ist1 in deren ,spalt man den ,himmel nur noch wie ein dnnes ,streifchen erblickt2 wer in ,adelsberg die schwarzen ,wasser sich in unergrndlicher ,grottentiefe hat verlieren sehen3 der ahnt1 was auch in der ,feste unter unsern ,fen sich abspielt1 wie auch dort der ,schutt dabei ist1 uns zuletzt den ,boden fortzuziehen2 er ahnt1 da eine ,macht der ,zerstrung auch den ,sockel der ,lnder annagt1 zerschneidet und durchfrit4 ,und auch das ist der ,wassertropfen1 der an allen ,wnden der ,klamm als ,feuchte ausschlgt und in der finstern ,grotte von jeder ,tropfsteinspitze heruntertickt4 ,er schrft und karrt nicht blo4 ,er sprengt auch1 indem er in den ,spalten gefrierend sich ausdehnt4 ,und mit ,kohlensure beladen1 schmilzt er den ,kalkstein fort wie ,salz1 zersetzt er chemisch selbst den ,granit4 ,man mu eben in jener ,adelsberger ,karstgegend sehen1 was die ,kohlensureschmelzung des ,kalks neben der einfachen ,schwemmung1 ,unterwhlung und ,spaltung dort nach unten im bodenbildenden ,kalkgestein vollbracht hat4 ,in ,trichtern senkt sich allenthalben die ,bodenflche ein1 in ,trichtern bis fast zu ,kilometerbreite1 schaurige ,schlote strzen senkrecht von ihnen ab1 in der ,tiefe ist die ganze ,feste durchlchert wie ein ,schwamm und unendliche ,labyrinthe spinnen sich darin hin1 in denen die whlenden ,wasser unablssig schmelzend1 nagend1 fressend und fortschleppend weiter rauschen4 ,diese ,brunnen der ,tiefe brauchen nicht heraufzusprudeln1 um die ,menschen als ,sintflut zu verschlingen3 unmerklich lsen sie in rastloser ,arbeit den ,boden selber unter ihnen fort1 bis ab und zu bald dieses1 bald jenes ,haus spurlos von der ghnenden ,leere des ,abgrundes eingesaugt verschwindet4 ,oder man mu hoch oben im ,granitgebirge der ,leidensgeschichte dieses trotzigsten ,titanen folgen4 ,wie die stolzen reinen ,zge seiner edeln ,stirn verwitternd zu den humoristischen ,fratzen abschmelzen1 die der ,volksmund nicht mde wird1 mit ,tier- und ,teufels- und ,gespensternamen zu begaben4 ,wie er zu losen ,kugeln zerfllt1 die in ungeheuren ,felsenmeeren zu ,tal branden gleich ,riesenkieseln der leibhaftigen ,sintflut und in ,wahrheit doch auch nur das ,gerll dieser viel zheren ,dauersintflut des fressenden ,wassertropfens sind4 ,bis endlich ,ton und ,sand die letzte ,spur des alten ,wolkenwanderers andeuten1 wie es in der ,dichtung von dem toten ,csar heit1 da er1 ,staub und ,lehm geworden1 eine alte ,wand verklebt4 ,illustration3 ,abb4 #c4 ,verwitterung des ,granits am sogenannten ,mittagsstein auf dem ,kamm des ,riesengebirges4 7,dr4 ,e4 ,mertens ,cie41 phot47 ,wenn man sich dazu nun noch vergegenwrtigt1 da die ,tropfen sich an der ,erdoberflche vielfltig selber zu ,riesen auch an wirklicher ,gre vereinigen1 ,strme und ,seen von unabsehbaren ,uferweiten bilden2 da sie als ,niagara so ber den ,fels strzen und mit ganzer ,kraft dieses ,niagara sich rckwrts in jenen ,fels einschneiden2 da der ,frost nicht blo mit ,wasserhilfe den ,stein sprengt1 sondern auch vom ,gebirgsschnee den ,gletscher herabschiebt1 der fr sein ,teil wieder wie ein enormer ,pflug das hrteste ,gestein bearbeitet1 ,berge bricht und anderswo huft und mehr als hausgroe ,blcke auf seinen ,eisschultern zu ,tal trgt1 als sei es ein ,kinderspiel2 da immerhin auch die ,brandungen und ,fluten des ,ozeans selbst1 von ,sturm oder ,mondgezeiten bewegt1 von den ,ksten aufwrts in die ,hand arbeiten1 indem auch sie den steilen ,uferfels hhlen1 ,blcke wlzen1 ,uferland fortreien2 da eine ,masse anderer ,zerstrungsfaktoren des ,festlandes1 steinzersprengende ,temperaturgegenstze der ,wste1 ,wind1 der den ,staub aufwhlt und weithin verwirbelt oder selber das ,gestein hhlt1 anschneidet und ausblst1 ,pflanzenwuchs1 der seine ,wurzeln als zhe ,keile in jede ,steinspalte drngelt1 von sich aus wirkend dem ,wasser helfen2 und wenn man bedenkt1 da dieser ,kreislauf des ,wassers heute keine ,sekunde rastet und nie gerastet hat1 seit groe ,wasserflchen auf der ,erde sind1 von ,urwelten zu ,urwelten bis auf diesen ,tag beim ,werk ist1 und da auch nur der jngste dieser ,urweltsabschnitte schon ,jahrhunderttausende umfat1 whrend dahinter vielleicht hundert und mehr ,millionen von ,jahren liegen3 so mu klar werden1 da es sich hier wirklich nicht mehr wie bei jenen ,sintfluterklrungen blo um rtlich ndernde ,vorgnge handeln kann1 sondern da es um alle ,kontinente1 alles ,festland der ,erde berhaupt zuletzt gehen mu -- um die ,gestalt der ,erdkarte im ganzen -- um ,dinge1 die heute wie seit je an dieser ,karte rtteln4 ,die ,arbeit1 wie sie hier skizziert ist1 hat aber in der ,tat zweifellose ,sintfluttendenz4 ,sie arbeitet gegen das ,land4 ,wohl kann ja das ,wasser die ,bestandteile der ,feste nicht wirklich einschlucken im ,sinne einer ,vernichtung4 ,es kann ein ,gebirge zu ,sand reiben und den ,sand bis in den ,ozean tragen1 aber endlich mu er doch wieder sich irgendwie ablagern4 ,den ,kalk1 den es in sich aufgelst1 mu es gelegentlich wieder irgendwie absetzen2 was es davon bis ins ,meer schleppt1 das ziehen dort ,tiere heraus1 die sich ,schalen davon bauen1 die als solche wieder eine groe ,widerstandsfhigkeit gegen erneute ,zersetzung haben und nach dem ,tode ihrer ,bewohner gehuft ebenfalls wieder kalkiges ,gestein bilden helfen4 ,eine tchtige ,menge ,wasser geht auch bei dem ,kreislauf immer verloren4 ,es ist nicht so1 da blo das ,wasser ,stein fre1 es gibt auch ,steine genug1 die ,wasser fressen4 ,eben bei jenem khnsten ,verwitterungsangriff1 dem selbst der ,granit erliegt1 schluckt immer der brigbleibende ,ton ein ganzes ,teil ,wasser fr sich ein1 das zunchst nicht wieder in den ,kreislauf kommt4 ,auch feuchtet sich zuletzt alles ,gestein in die ,tiefe abwrts allmhlich durch1 und wenn die ,erdkugel im ganzen eine trockene und mig khle ,masse bis zum ,mittelpunkte wre1 so lge hier auf die ,dauer eine nicht unbedenkliche ,wasserfalle fr den ganzen ,kreislauf der ,oberflche4 ,aber fr diesen letzteren ,punkt ist der wahre ,sachverhalt1 da wir eben aus diesen groen ,erdentiefen unterhalb des gewhnlichen ,quellenkreislaufs bestndig auch ,wasser erhalten4 ,wir wissen ja heute noch nicht genau1 wie es im eigentlichen ,kern unserer ,erde aussieht4 ,gewi aber ist1 da in einer bestimmten ,tiefe nicht einfach die ,gesteine in ,kellerfeuchte weitergehen1 sondern da dort eine starke ,hitze herrscht4 ,gerade von hier aber beobachten wir nun ein eigentmliches ,emportreiben von ,wasser4 ,man knnte denken1 da es das uerste versickernde ,oberflchenwasser selbst wre1 das bestndig an der ,zone der ,erdhitze zur ,umkehr1 zum ,wiederaufdrngen gentigt wrde2 jedenfalls bliebe dann der ,kreislauf nach dieser ,seite gedeckt4 ,die grere ,wahrscheinlichkeit ist aber sogar1 da wir aus dieser ,tiefenzone fortgesetzt ,wasser nach oben hinzubekommen1 wirklich neues ,wasser1 das bisher noch niemals im ,kreislauf der oberen ,gewsser mitgelaufen ist4 ,man denkt sich1 da unsere ,erde aus ihren ltesten ,bildungstagen da unten noch eingeheimste ,wasserbestandteile bis heute bewahre1 die langsam erst entbunden werden4 ,juveniles1 noch jungfrisches ,wasser hat man dieses geheimnisvolle ,tiefenerzeugnis unseres ,planeten also benannt4 ,solches juvenile ,wasser dampft und regnet bestndig aus den ungeheuren ,gasgemischen und ,lavaeruptionen unserer ttigen ,vulkane1 die1 einerlei wie tief sie nun ihrem eigentlichen ,herde nach in der ,erde wurzeln mgen1 jedenfalls ,material unseres ,planeten heraufwerfen1 das eine ,schicht tiefer gesessen hat1 als aller gewhnliche ,regenwasserkreislauf4 ,da aber ,vulkane seit den ltesten ,tagen der ,erdgeschichte1 die wir kennen1 immerzu gespien haben1 mu die ,masse des ,wassers1 das so ins obere ,spiel hinzugebracht worden ist1 geologisch auch stets eine hchst betrchtliche gewesen sein4 ,auch von einzelnen warmen ,quellen nimmt man wohl mit ,recht an1 da sie unmittelbar juveniles ,wasser fhren1 so interessanterweise von dem heilkrftigen ,karlsbader ,sprudel4 ,natrlich lt sich die ,ziffer nicht genau herausrechnen1 wieviel an solchem ,zuschuwasser unser ,planet im ganzen bestndig liefert4 ,aber die ,mglichkeit kann nicht abgelehnt werden1 da sie sich mit der 7im ,genaueren natrlich auch unbekannten7 ,ziffer des bestndigen ,wasserverlustes durch jenes ,wasseraufsaugen und ,wasserbinden der ,gesteine deckt4 ,dann wre aber das ,wasser in gleicher ,kraft und ,arbeitsbereitschaft1 so weit wir geologisch zurckblicken knnen1 und es mte bei ebensolcher ,kraft verharren auch in alle ,zukunft hinein1 solange ,vulkanismus und juvenile ,quellen dort dauern2 von einer ,abnahme dieser beiden ,erderscheinungen kann einstweilen aber wahrlich keine ,rede sein4 ,illustration3 ,abb4 #d4 ,durch ,verwitterung entstandenes ,felsenmeer am ,felsberg im ,odenwald4 7,dr4 ,bruno ,baumgrtel phot47 ,was aber das bestndige ,wiederablagern der zerstrten ,gesteine durch das ,wasser betrifft1 so ist dieser ,verlauf doch immerhin einseitig4 ,das ,wasser schafft zwar die ,mineralstoffe der oberen ,erdrinde nicht aus der ,welt1 aber es nivelliert1 es arbeitet von sich aus unablssig einseitig dahin1 die ,ungleichheiten der ,landfeste mglichst fortzugltten4 ber das ,schicksal einer ,erde1 lediglich in seine ,hand gegeben1 knnte bei der ntigen ,zeit also kein ,zweifel sein4 ,alle ,gebirge wrden endlich heruntergetragen4 ,jede gegenwrtige ,unebenheit des ,bodens aller ,lnder wrde beseitigt4 ,gleichzeitig aber wrden die ,kontinentsockel selbst von den ,rndern und in die ,tiefe hinab zernagt und erniedrigt1 whrend die ,meere umgekehrt durch das hier entzogene ,material immer mehr ausgefllt1 durch wachsende ,schlammschichten immer seichter gemacht wrden1 was wieder eine umfassendere berflutung der berall hollndisch platten ,festlnder zur ,folge haben mte4 ,als ungefhres ,schlubild knnte die ,phantasie sich denken1 da zuletzt die allseitig ausgewalzten und angeebneten ,schutt- und ,sandreste des alten ,erdreliefs einen vllig einheitlichen ,plan um die ,erde bildeten1 auf dessen ,hhe ein seichtes ,meer ebenso einheitlich die ganze ,kugel umwogte4 ,so sehr seicht brauchte dieses sieghafte ,schlumeer noch gar nicht einmal zu sein3 die heutige ,wassermasse aller ,ozeane1 ber die gesamte ,erde gleichmig verteilt1 ergbe immer noch einen ,wasserstand von rund #bjjj m ,tiefe4 ,also eine recht tchtige ,sintflut als ,schlu6 ,der ,faden der ,geschichte des ,land- und ,wasserwechsels im ,wandel der ,zeiten wre also1 rein so besehen1 ein ungemein einfacher3 alles ,land1 wie es heute unsere ,erdkarte noch zeigt1 vergeht allmhlich zugunsten eines allseitig erhhten einheitlichen ,meeresgrundes2 die ,sterne der ,zukunft spiegeln sich in einem absolut sieghaften ,meer4 ,fragt sich blo1 warum bei der sicher erweislichen ungeheuren ,lnge der geologischen ,zeitrume dieses ,ziel nicht lngst erreicht ist4 ,in all diesen ,zeiten hat das ,wasser doch rastlos so gearbeitet und es hat ,sandschichten gehuft1 die selber wie ,gebirge so dick sind und denen man also zutraute1 da sie ,gebirge geschluckt haben knnten2 trotzdem ragen noch immer himmelhohe ,gebirge ber uns4 ,die ,jahrmillionen scheinen aber selbst fr die ,zerstrung von ,kontinenten zu langen4 ,und doch stehen noch fnf zum ,teil gengend ansehnliche ,erdteile auf unserer ,karte1 whrend gleichzeitig der ,meeresgrund keineswegs ,anstalten macht1 berall gleichmig zu versanden2 noch gibt es ,meerestiefen1 in denen der hchste ,himalajagipfel versenkt werden knnte1 ohne aus dem ,wasserspiegel zu ragen4 ,illustration3 ,abb4 #e4 ,reste eines versunkenen ,waldes an der deutschen ,ostseekste4 7,nach einer ,zeichnung von ,heinz ,niederbhl47 ,in diesem ,widerspruch weisen jetzt jene alten ,meermuscheln tief im ,lande sogleich den weiteren richtigen ,weg4 ,sie fallen doch versteint aus versteintem ,meeresschlamm von ehemals4 ,dieser ,schlamm ist offenbar vorzeiten durch ,arbeit des ,wasserkreislaufs vom ,lande1 vom ,gebirge heruntergewaschen und im ,meeresgrunde abgelagert worden2 die ,muscheln bezeugen1 da er wirklich schon einmal im ,meere war4 ,aber heute liegt er ebenso ersichtlich nicht mehr in diesem seinem ,meeresgrunde4 ,hoch auf dem ,festland liegt er vielmehr wieder1 weit im ,binnenlande1 ja den ,wolken nahe neu in himmelragendem ,gebirge4 ,unglaublich hoch kann er so liegen3 im ,himalaja finden sich gewisse ,schichten mit ,meertieren noch bis #ejjj m hoch4 ,hier ist also etwas ,besonderes noch nachtrglich geschehen1 das niemals vom ,wasser selbst ausgehen konnte4 ,durch eine unabhngige ,macht ist der ,meeresboden wieder ganz aus dem ,wasser gehoben1 zu neuem ,festland gemacht worden4 ,und auf diesem ,festlande ist er1 wenn er heute gar hoch im ,gebirge liegt1 nochmals hher und hher bis in die ,wolken hinaufgestaut worden durch eine ,gebirgsbildung dieses ,festlandes1 die ebenfalls seither noch neu stattgefunden haben mu4 ,im einzelnen knnen wir heute oft noch angeben1 wann diese ,bildung erst sich vollzogen haben kann4 ,in jenen jetzt so fabelhaft hoch verstiegenen ,schichten am ,himalaja finden sich die ,reste gewisser meerbewohnender ,urtiere1 der ,nummuliten1 die in dieser ,gestalt fr die ,meere im ,anfang der sogenannten ,tertirzeit 7also schon des dritten geologischen ,hauptweltalters1 von unten gerechnet7 charakteristisch waren4 ,um diese ,zeit mu ein solches ,nummulitenmeer also auch dort in ,indien noch geblaut haben4 ,in der ,zwischenzeit seit damals kann dann aber erst das ,gebirge sich gebildet haben1 das an seinem ,fleck eben diesen ,meeresboden bis zu #ejjj m ,hhe hinaufgeschoben hat1 whrend es selber zugleich in seinem alleruersten ,gipfel es dabei bis zum ,mount ,everest gebracht hat1 also der hchsten ,bergerhebung berhaupt der ganzen ,erde4 ,kein ,zweifel1 da wir auch hier vor einer ,arbeit unseres ,planeten stehen1 die sich noch heute fortwirkend studieren lt1 genau wie die ,zerstrungsarbeit des ,wassers4 ,wenn wir vom ,meer sprachen und seinen unruhigen ,wassergeistern1 die in ,tropfengestalt die ,feste zu meistern suchten1 so erschien diese ,feste1 erschien die ganze harte ,erdrinde in ihrer mineralischen ,starre als der ,gegensatz des ewig ,ruhigen2 passiv lie sie sich nur von jener ,wasserunruhe zerstren2 ohne diese ,unruhe stand der ,granit wirklich von ,ewigkeit zu ,ewigkeit4 ,aber auch das ist niemals genau richtig4 ,um noch einmal an das alte ,sintflutbild zu erinnern3 in bestimmtem ,sinne wandeln wir auch auf dieser festesten ,erde bestndig eigentlich ber einer geheimen ,flut1 die langsam steigt und ebbt1 schaukelt und ,wellen wirft1 -- das alles aber1 wunderbar genug1 jetzt in ,gestalt tiefinnerlichster ,verschiebungen des ,gesteins selber1 die mit echter ,wasserbewegung gar nichts zu tun haben4 ,seit alters war schon den ,menschen1 die noch naiv an die ,sintflut glaubten1 eine hchst unheimliche ,erscheinung auch nach dieser ,seite gelufig3 nmlich das ,erdbeben1 bei dem die ,feste selber wenigstens vorbergehend schwankte wie eine wellenbewegte ,see4 ,die neuere ,geologie kennt aber noch andere ,anzeichen genug4 ,ganz gemchlich1 ohne jede wste ,strung1 heben sich gewisse ,lnder1 z4 ,b4 ,norwegen und ,schweden1 in geschichtlicher ,zeit immer mehr aus dem ,ozean4 ,an den alten eingehauenen ,wassermarken liest man noch ab1 da die schwedische ,kste sich in hundert ,jahren stellenweise je um etwa anderthalb ,meter gehoben hat4 ,aus den natrlichen ,strandlinien mit ihren vom ehemaligen ,wogenschlag eingekerbten ,wassermarken kann man aber noch ersehen1 da diese ,bewegung schon seit vielen ,jahrtausenden 7seit ,ende der ,eiszeit7 periodisch andauern mu4 ,umgekehrt sinken die deutsche ,ostsee-1 die hollndische ,nordseekste4 ,man hat bemerkt1 da an der ,kste der ,bretagne sich ,reste unterseeischer ,wlder finden1 alte ,rmerstraen sich im ,meeresgrunde verlieren1 prhistorische ,steindenkmler 7,dolmen7 nur bei ,ebbe noch aus dem ,wasser herauftauchen4 ,der ,meeresboden selber1 von dem man meinen sollte1 er knne bei der bestndigen ,einfuhr von ,bergeslasten ,flusand doch nur seichter werden1 senkt sich in ganzen ,riesengebieten ersichtlich1 wie z4 ,b4 im ,stillen ,ozean die eifrige ,gegenarbeit der ,korallentiere beweist1 die ihre ,bauten immer nur in einer gewissen nicht zu groen ,tiefe herstellen knnen1 deshalb immer hher bauen muten und so allmhlich ,korallenriffe erzeugt haben1 die heute wie steile ,trme ber dem abgesunkenen ,grunde ragen4 ,mitten im ,lande bei uns in ,deutschland hat man mehrfach bei genauen ,messungen ,hhennderungen bis zu #ag cm schon im ,laufe von #bj ,jahren feststellen knnen4 ,im ,bergwerksbetrieb glaubt man fter im explosionsartigen ,vorbrechen und ,sichfalten geffneter ,schichten1 im ,aufbumen und ,sichstrecken befreiter ,steinplatten unmittelbar ,zeuge des geheimen ,drngelns der ,tiefengesteine zu sein4 ,gewi ist es eine schwindelerregende ,vorstellung1 da solche sich hebende ,kste einen neuen ,erdteil1 solcher ,zentimeterzuwachs langsam aufschwellender ,bodenfalten zuletzt einen ,himalaja ergeben sollten4 ,aber die ,denkschwierigkeit dabei ist keine grere1 als da die ,arbeit eines rinnenden1 mit ,kohlensure geschwngerten und im ,frost sich dehnenden ,regentropfens endlich ein ,gebirge von der ,hhe dieses ,himalaja abtragen und als ,sand ins ,meer schwemmen sollte4 ,zu beidem ist nichts ntig1 als geologische ,zeitmae4 ,von jeder einzelnen der greren geologischen ,epochen aber wissen wir1 da sie schon mehrere ,millionen von ,jahren umfate4 ,der ,verlauf einer einzigen knnte also wohl gengen4 ,wie wir ja auch hren1 da gerade der ,himalaja sich erst seit ,anfang der uns verhltnismig noch nahen ,tertirzeit ganz aufgegipfelt haben mu1 whrend er gleichzeitig seither schon wieder infolge der ,wasserverwitterung im vollen ,verfall zur ,ruine ist4 ,schwieriger mag die ,vorstellung sein1 wie es rein technisch berhaupt mglich sei1 da feste ,gesteine sich nachtrglich so schieben1 so knicken1 biegen und falten lassen4 ,es gibt da sehr verschiedene ,erklrungen1 von denen bisher keine ganz gengt4 ber das ,da aber kann schlechterdings keine ,frage sein4 ,ein paar ,spaziergnge auf bekanntesten ,alpenstraen gengen fr jedermann1 sich da selber ein ,bild zu machen1 z4 ,b4 an der ,axenstrae oder am ,walensee4 ,unsere ,alpen sind grtenteils erst in der gleichen verhltnismig jungen ,erdperiode emporgedrngelt worden1 wie der ,himalaja4 ,dabei sind aber die verschiedensten alten ,meeresbden mit ihren zu ,stein erstarrten uralten ,schlammschichten1 die einstmals hbsch wagerecht gelegen hatten1 in ein geradezu bengstigendes ,gewirre und ,geschlinge von ,falten gepret worden1 die sich jetzt im ,anschnitt der halb zerstrten ,felsschroffen wie hin und her gebogene ,riesenschlangen oder gigantische ,wrste vor ,augen stellen4 ,den schlichtesten ,beschauer1 der nie von den ,geheimnissen der ,geologie gehrt hat1 kann man dort staunend ausrufen hren1 das sehe ja aus1 als wenn der ,stein ,wellen geschlagen htte4 ,es sieht aber nicht blo so aus1 sondern es ist so4 ,illustration3 ,abb4 #f4 ,gesteinsfalten an der ,axenstrae 7,schweiz74 ,das geschulte ,auge des wirklichen ,geologen stt aber in jeder ,gegend bei ,schritt und ,tritt auf die steinernen ,wogenspuren4 ,so stark die ,wasserarbeit sich berall aufdrngt3 die ,arbeit dieser ,steinflut ist im sichtbaren ,erdbilde doch vielfach noch durchschlagender4 ,wo immer jenes ,zerstrungswerk des whlenden ,wassers das ,gestein in seinem ,gefge aufgeschlossen oder wo immer es seine ursprnglichen ,auenformen noch nicht zu verwischen vermocht hat1 da stt man auf sie4 ,es brauchen nicht immer unmittelbare ,falten zu sein4 ,wo die drngelnden ,gesteinsmassen sich gestaut haben1 gewahrt man die ,spalten1 zu denen sie kmpfend zerbrochen sind1 man erkennt1 wie die dicken ,schichten an solchen ,brchen sich geradkantig auf- und abgeschoben haben1 wie ganze ,schollen zu ,grben und ,kesseln hinabgesunken1 andere in ,restbrocken als hohe einsame ,kltze darber stehengeblieben sind4 ,der ,laie mu sich belehren lassen1 da aus der ,heimat oder von der ,karte allbekannte ,landschaften solchen wilderen ,wogenprall darstellen3 das mittlere ,rheintal und das ,rote ,meer solche ,grabenversenkungen zwischen zwei ,spalten1 unsere ,vogesen oder unser ,schwarzwald solche stehengebliebenen ,restkltze4 ,der ,geolog verfolgt die ,spur aber weiter auch an den ganzen ,kontinenten1 die wieder im noch greren teils solche ,kltze und ,blcke1 teils aneinander gescharte ,faltensockel ber den gewaltigen ,senkungsfeldern der tiefen ,ozeane bilden4 ,und an tausend ,anzeichen erkennt er1 weit ber den einzelnen ,muschelfund im ,binnenlande noch hinaus1 da dieses ,wogen der ,steinrinde unseres ,planeten seit ,urtagen dauert4 ,alle geologischen ,epochen hindurch dauert es1 von der endlos entlegenen ,devonzeit1 deren ,seelilien und ,meerkrebse heute im ,kalkstein der ,eifel liegen1 bis zur ,steinkohlenperiode1 durch deren heute tief verborgene ,kohlenschichten noch die ,sprnge und ,zickzackfalten einer damaligen europischen ,gebirgsbildung laufen1 von der sogenannten ,triasepoche1 deren ,korallen- und ,kalkalgenriffe heute unsere ,dolomitalpen bilden und in der man trockenen ,fues ber den ,indischen ,ozean gehen konnte1 bis zur ,kreidezeit1 deren ozeanischer ,schlamm heute aus den weien ,felsen von ,rgen glnzt1 und zum ,tertir1 wo die ,seekhe bei ,mainz durchs ,rheintal schwammen wie heute im ,roten ,meer1 whrend ,scharen flchtiger ,steppenpferde ber die ,reste der ,atlantis von ,grnland nach ,europa herber und hinber kreuzten4 ,immer hat das flutende ,auf und ,ab des ,gesteins dem einfrmigen ,nivellieren der ,wasserarbeit ,schach geboten4 ,ging dieses ,nivellieren unablssig neben ihm her1 nagte seine ,erdteile1 seine ,gebirgsfalten immer wieder an und suchte seine ,meereshhlungen erneut mit ,sand zu verschtten1 so machte dieser ,wellenschlag des ,steinmeeres es zu einem ,danaidenwerk1 das nie fertig wurde1 ewig neu beginnen mute4 ,glttete der ,wassertropfen rastlos am ,relief der ,erdkugel1 so baute der drngende ,stein ebenso ruhelos neues ,relief4 ,gegenber der wesentlich landfeindlichen ,richtung der ,wasserarbeit war die ,steinarbeit geologisch stets eine landfreundliche4 ,whrend der ,wasserkreislauf auch da1 wo er scheinbar baute3 bei seinem ,hufen von ,sandschichten am ,meeresgrunde1 eigentlich nur an der noch grndlicheren berflutung der ,lnder arbeitete 7denn das emporgedrngte ,wasser der so versandenden ,meere mute stets bestrebt sein1 sich landeinwrts flchenhaft auszudehnen71 schuf die ,steinbewegung selbst da mehr ,land1 wo sie den ,meeresboden zeitweise senkte2 denn in den ,abgrnden1 die sie tiefte1 liefen die ,wasser umgekehrt zusammen1 wodurch anderswo das ,flachland der ,ksten trocken gelegt werden mute4 ,andrerseits wurde auch der ,wasserflut mit ihrer rinnenden ,sanduhr ein wirkliches ,bauen von ihr selbst nachtrglich noch aufgezwungen1 wenn sie die ungeheuren ,lasten ,meersand1 die jene zwecklos hufte1 durch ihr ,schaukeln gleichsam ber ,nacht tatschlich wieder zu ,land machte4 ber ,nacht freilich nur im ,sinne1 wie es in der ,bibel von den ,nachtwachen des ,weltschpfers heit4 ,denn in ,wahrheit ging das ,spiel auch hier durchweg langsam genug4 ,dafr ging es durch ,jahrmillionen4 ,auf jeden ,fall aber mute die titanische ,doppelarbeit dieser beiden ,erdgewalten im ,laufe dieser ,zeiten ein wahrhaft kaleidoskopisches ,wechselspiel von ,meer und ,festland auf unserm ,planeten schaffen1 von dem das heutige ,bild nur gerade einen zuflligen ,einzelfall gibt4 ,zufllig6 ,dieses ,wort sagt nicht viel und macht dem ,naturdeuter durchweg wenig ,freude1 wenn es auftaucht4 ,wir mchten das ,gesetz dieses ,wechsels kennen lernen4 ,das ,gesetz der ,wasserarbeit ist ja klar4 ,waren ,festlnder1 ,gebirge1 ,meere irgendwo gegeben1 so drngte das ,wasser das ,land allmhlich ins ,meer1 und so oft im ,verlauf der geologischen ,perioden dieser ,zustand neu eintrat1 so oft trat hier auch mit untrglicher ,folgerichtigkeit die gleiche ,arbeit in ,kraft4 ,aber was wir nun noch wissen mchten1 ist das ,gesetz1 nach dem auch die ,steinflut immer wieder neue ,hebungen1 ,faltungen1 ,senkungen1 ,lnder1 ,gebirge1 ,meere schuf1 indem sie den andern ,verlauf gleichsam immer wieder herabschraubte4 ,war es ein periodisches ,schaffen1 das immer in bestimmten ,zeitrumen wieder strker einsetzte8 ,wohnte ihm ein gewisser ,zwang des ,umschlags in der ,richtung inne1 da etwa1 was eine ,weile ,meeresgrund gewesen war1 notwendig dann wieder ,land werden mute1 und umgekehrt8 ,folgte der ,schub seiner ,falten bestimmten ,linien auf der ,erdkugel8 ,und so weiter4 ,ja das mchten wir wissen1 weil es ein vorzglicher ,faden wre fr die ,reihenfolge der geologischen ,karten in den einander ablsenden ,perioden der ,erdgeschichte4 ,leider werden wir hier aber einstweilen von unserm sicheren ,wissen noch berall im ,stich gelassen4 ,diese ,unkenntnis hngt stark zusammen mit einer andern4 ,whrend uns nmlich die ,ursache jenes bestndigen ,wasserflutens um die ,erde von der ,sonnenwrme an1 die zuerst die ,wasserteilchen aus dem ,ozean lockt1 bis zu den letzten zermahlenen ,sandteilchen1 mit denen das wolkenragende ,gebirge endlich in diesem ,ozean anlangt1 so gut wie ganz durchsichtig ist1 haben wir lange nicht die gleiche ,einsicht in die ,ursachen jener faltenden ,steinflut der ,erdrinde4 ,eine ganze ,weile hat man sich dabei auf einer unmittelbar falschen ,fhrte bewegt4 ,man suchte die ,ursache in den von unten hebenden vulkanischen ,erscheinungen4 ,aus der ,erdentiefe drngen bekanntlich immerzu glhend flssige ,massen aufwrts4 ,bald entflieen sie unsern ,vulkanen noch als ,lava1 bald erstarren sie bereits in der ,tiefe4 ,zu der ,erdrinde verhalten sie sich wie die juvenilen ,quellen zum ,kreislauf der ,gewsser4 ,sie bringen neue ,stoffe hinzu1 entsprechend hier statt ,wasserdampf und ,heiwasser geschmolzenes ,gestein4 ,zweifellos nehmen sie in ihrer ,art so auch ,anteil an der ,arbeit dieser ,rinde4 ,sie mehren die ,masse dieser ,rinde1 schaffen erkaltend mchtige ,einlagen und ,auflagen1 gelegentlich schtten sie auch einmal selber eine ,insel im ,meer1 einen ,berg ber der ,feste auf4 ,man glaubt auch zu beobachten1 da sie gern da hochquellen1 wo eine jener ,rindenspalten zeitweise den ,druck von oben vermindert4 ,und auch gegen ,teile der ,rinde drngeln sie gelegentlich in ihrer ,weise4 ,aber davon kann keine ,rede sein1 da sie wirklich die geheimen ,kobolde wren1 die das ganze ,steinmeer tanzen lieen1 hinter allen ,erdbeben1 ,faltungen1 ,senkungen1 ja hinter der ,entstehung jener ,spalten selber stnden4 ,vollkommen mute das aufgegeben werden von der neueren ,geologie4 ,die heute gangbarste ,meinung sucht die ,ursache der ,steinflut vielmehr in der fortdauernden ,zusammenziehung der ,erdkugel4 ,gleich allen andern ,weltkrpern verdichtet sich die ,erde fortgesetzt im ,innern4 ,dabei verkleinert sich ihr ,kern4 ,die ,rinde mu nachsinken4 ,vielfach bricht sie dabei rtlich ein1 whrend andere ,teile einzeln stehenbleiben4 ,vielfach auch wirft sie ,falten wie ein schrumpfend sich runzelnder ,apfel4 ,ich verhehle nicht1 da auch diese ,ansicht noch viele ,schwierigkeiten hat4 ,sie teilt vorlufig die ,gefahr aller ,erklrungen1 die vom ,geologischen ins ,astronomische greifen4 ,immerhin ist sie zurzeit die beliebteste4 ,aber auch wenn sie ganz genau richtig wre1 so wrde uns das noch gar nichts sagen ber das ,gesetz1 das nun im ,engeren dieses ,nachgeben und ,sichrunzeln der ,erdkruste geologisch beherrscht hat4 ,wir wissen nicht1 in was fr ,abstzen1 ,zeitfolgen1 in was fr einem ,rhythmus sozusagen diese ,rindenschrumpfung sich vollziehen soll4 ,auch das ist das ,miliche gerade astronomischer ,deutungen1 da sie fr geologische ,dinge durchweg zu allgemein1 zu umfassend sind1 um im einzelnen etwas zu besagen4 ,der ,astronom hat das ,glck uerst sicherer ,berechnungen1 eben weil er die ,dinge meist so im groen sieht2 ihm sind ganze ,weltkrper vielfltig nur leuchtende ,punkte4 ,der ,geolog haftet trotz seiner langen ,zeitrume1 die den ,laien schon erschrecken1 mit seinen ,wnschen an sehr viel kleineren ,erscheinungsreihen4 ,und so bleibt es trotz so mancher ,versuche1 die in alter und neuer ,zeit gemacht worden sind1 einstweilen aussichtslos1 den ,wechsel von ,wasser und ,land in der ,urwelt gleichsam aus einer allgemein errechneten ,formel ableiten zu wollen4 ,wir sind auf die schwerere ,aufgabe angewiesen1 nach dem mehr oder minder zerstckelten ,material1 das uns die geologische ,vergangenheit hinterlassen hat1 die alten ,karten einzeln wieder ,stck fr ,stck zusammenzusetzen4 ,in vielen ,fllen erscheint das ja einfach4 ,wenn heute in ,schwaben unverkennbarer alter schwarzer ,faulschlamm einer ,meeresbucht mit den hbsch eingesargten ,mumien der an das ,leben lediglich im ,ozean angepaten ,ichthyosaurier aus der lteren ,jurazeit liegt1 so ist fr diese ,ecke die ,karte von damals natrlich fertig3 wir setzen blaue ,meerfarbe auf das betreffende heutige ,land4 ,und so kann man noch vieles deutlich verfolgen4 ,uralte ,gebirge1 die der ,zahn der ,zeit1 das heit die unerbittliche ,arbeit des ,wassertropfens oben lngst wieder heruntergebaut hat1 deuten sich noch in den ,faltenresten der ,tiefe an4 ,die ,sandbarren ihres ,meeresdeltas1 zu ,sandsteinblcken erstarrt1 lehren urweltliche ,riesenflsse kennen4 ,salzlager verraten die verdampften ,salzpfannen von ,binnenmeeren4 ,im roten ,stein ringsum erkennt der ,geolog noch den alten ,wstenboden4 ,aber lange nicht alles ist so reinlich geblieben4 ,in nur zu vielen ,fllen hat die ,regenarbeit die alten ,meeresbden1 nachdem sie ,land geworden waren1 seither vllig wieder fortgefressen1 und sie hat damit fr unsere geologischen ,kartenbilder genau die ,rolle gespielt wie die ,muse oder ,termiten in wirklichen geographischen ,archiven1 wo nachher bald dieses1 bald jenes ,blatt im ,atlas fehlte4 ,anderes haben die ,faltungen und ,senkungen selbst unkenntlich gemacht4 ,schlielich sind wir ,menschen heute auch noch nicht einmal ganz im ,besitz unserer gegenwrtigen ,erdkarte1 geschweige denn1 da wir berall wten1 was fr ,restbltter darunter liegen2 die geologische ,erforschung der groen ,meeresbecken hat eben erst knapp an der ,oberflche begonnen4 ,so bleibt in jeder geologischen ,karte1 zumal wenn sie ganze ,erdteile wiederherstellen will1 viel ,fragliches1 vieles1 das bessere ,einsicht bald wieder ebenso fortradieren mu1 wie die ,arbeit des ,regentropfens ,teile des ,originals wegradiert hat4 ,aber andrerseits gibt das ,wenige1 das heute schon ungefhr der ,kritik standhlt1 eine solche ,flle bereits des ,lehrreichen und berraschenden1 da sich jeder ,rundgang reichlich lohnt4#a ,die groen ,erregungen1 die in den ,tagen der ,kolumbus1 ,tasman und ,cook unsern ,vorvtern noch zu teil wurden3 da ganz neue ,erdteile noch in der ,phantasie oder ,wirklichkeit auftauchten1 sind fr unsern spten ,abend der eigentlich heroischen ,geographie heute zu ,ende4 ,in dieser geologischen ,ferne sind dagegen wirklich noch unbekannte ,erdteile zu finden oder bereits gefunden2 was seit ,amerigo ,vespuccis ,zeiten nicht mehr mglich gewesen ist1 sollte dort wieder schlichten geologischen ,fachleuten beschieden sein3 einen neuen ,namen zu ersinnen fr einen bisher vllig unbekannten und unbenannten ,erdteil4 ,das ,mrchen1 das noch romantischer als das von der ,sintflut durch die ,vlker geht3 von ganzen ,lndern1 die irgendwann einmal im ,ozean wieder verschollen wren1 von einer ,atlantis1 ber deren ,grab wir heute mit dem ,schiff segelten1 viele ,tage lang1 hat greifbare wissenschaftliche ,gestalt dort gewonnen1 -- anders1 aber noch wunderbarer1 als die ,phantasie zu trumen wagte4 #a ,ausgezeichnete ,geologen haben sich in neuerer ,zeit bemht1 solche geologischen ,karten zu entwerfen4 ,von ,deutschen mu hier insbesondere ,frech erwhnt werden in seiner unschtzbaren ,lethaea palaeozoica4 ,vielfach im ,anschlu an ,entwrfe von ,frech1 ,neumayr1 ,koken und ,lapparent1 doch mit eigenen nderungen hat ,karten aller geologischen ,hauptabschnitte krzlich ,theodor ,arldt in seinem umfangreichen ,werke ,die ,entwicklung der ,kontinente und ihrer ,lebewelt 7,leipzig1 bei ,w4 ,engelmann7 gegeben4 ,das ,studium dieses ausgezeichneten ,buchs kann jedem1 der sich tiefer in das ,fachmaterial einarbeiten will1 nur aufs wrmste empfohlen werden4 ,unsere ,skizzen schlieen sich zumeist an hier gegebene ,linien an1 wobei ich ,herrn ,dr4 ,arldt in ,radeberg meinen besonderen ,dank fr die freundliche ,erlaubnis der ,benutzung auszusprechen habe4 ,da auch bei diesen ,umrissen viele ,einzelheiten noch ,hypothese sind1 sei ausdrcklich hier hervorgehoben1 ohne da es den allgemeinen ,anschauungs- und ,einfhrungswert zu schmlern braucht4 99 99 99 99 99 ,wenn wir einen denkenden ,blick auf unsere heutigen ,erdteile und ,meere werfen1 berzeugt jetzt im allgemeinen1 da auch dieses ,umribild unseres ,schulatlas nicht die ,ewigkeit bedeutet1 sondern geworden ist1 wie alles andere auf dieser ,erde1 wie ,tier und ,pflanze1 wie wir selbst1 und da ihm eine ganze ,kette andersartiger ,erden im geographischen ,sinne voraufgegangen ist1 so knnen uns gewisse ,zge kaum entgehen1 die hier wie ein ,fingerzeig aussehen1 auch ehe man noch beginnt1 alten ,meeresbden1 alten ,gebirgen1 alten ,festlndern wirklich im ,gestein nachzuspren4 ,durch den ,zufall der ,entdeckungsgeschichte haben wir uns daran gewhnt1 bei den ,erdteilen von einer ,alten und ,neuen ,welt zu reden1 also zwei groen getrennten ,landmassen auf der ,ost- und der ,westhalbkugel2 und beim ,meer denken wir am meisten an das atlantische1 das diese beiden ,gegenstcke fr uns ,kulturmenschen so lange und so weit voneinander gehalten hat4 ,ein ,betrachter vom ,weltraum aus wrde aber anders urteilen1 und wir knnen uns leicht seinen ,standpunkt verschaffen1 wenn wir einen in der richtigen ,achsenschiefe eingestellten ,globus drehen4 ,es gibt da eine ,lage1 bei der fast die ganze ,frontwlbung einheitlich erfllt ist vom ,wasserblau des ,stillen oder ,pazifischen ,ozeans4 ,eine wirkliche ,wasserseite hat hier der ,erdball4 ,schaut man dann ber den ,nordpol hinaus1 so erscheinen die ,landmassen drben fr ihr ,teil ebenfalls als eine ,einheit2 sie ergeben eine ,landseite der ,kugel2 der ,atlantische ,ozean gewinnt dort nur das ,wesen eines sehr groen ,kanals1 der zweimal1 nrdlich ber ,schottland1 ,island1 ,grnland1 sdlich bei ,afrika-,brasilien1 eine starke ,neigung zeigt1 sich zu schlieen4 ,den strksten ,block dieser ,landseite bilden im ,norden ,asien 7mit ,europa7 und ,nordamerika 7mit ,grnland74 ,mit geringer ,phantasie lieen sie sich ber den ,pol hinweg als wirklicher nordischer ,riesenerdteil zusammenschlieen4 ,die heutige trennende berflutung1 die unter den ,eisfeldern des ,pols durchgeht1 erschiene dann nur als ein nebenschliches1 mehrfach durch ,inseln oder ,meeresbodenwlbung stark verstopftes1 vielleicht vergngliches ,kanalstck1 das sich hier als ,verlngerung des atlantischen ,kanals durch die einheitliche nordische ,landmasse ziemlich mhsam bis zum ,stillen ,ozean durchgebohrt hat4 ,es scheinen noch mehrere ,anlufe zu solchen ,kanlen dort zu bestehen1 die aber noch weniger erreicht haben2 so zwischen ,grnland und ,nordamerika einer in der ,verlngerung der ,davis-,strae2 bei uns in ,europa der stumpf auslaufende ,vorsto ,nordsee1 ,ostsee1 ,bottnischer und ,finnischer ,meerbusen2 aus der heutigen ,landbeschaffenheit liee sich leicht aber auch noch einer dazu denken1 der ,asien und ,europa am ,ural hin1 etwa zwischen dem ,kaspischen ,meer und der ,obmndung1 teilte und vielleicht sdwestlich ,anschlu an das ,mittelmeer erhielte4 ,jedenfalls liegt die heute auf der ,karte noch unruhigste1 wie frisch erst zerstckelt aussehende1 berall klippenhafte ,stelle dieser ,einbrche zwischen den ,nordteilen ,europas und ,grnland4 ,die bekannte1 beraus unruhige ,gestaltung des ,kartenbildes von ,europa wird hier von der einen ,seite mitbedingt4 ,sie ist ja bemerkt worden1 so lange die ,kultur sich jetzt auf dieser 7eigentlich ist sie es heute doch nur7 ,halbinsel ,asiens immer enger vereinigt hat4 ,nicht mde sind denkende ,geschichtsforscher und ,geographen geworden1 aus ihr die weittragendsten ,folgerungen fr die ,entwicklung dieser ,kultur zu ziehen4 ,in der ,tat gibt es kein zweites so groes ,landgebiet der ,erde1 das geographisch einen so durchgearbeiteten ,charakterkopf htte1 wie ,europa1 und da gerade er fr die weitere ,charakterbildung auch des ,kulturantlitzes der ,menschheit von der grten ,bedeutung sein mute1 ist klar4 ,aber wieder diesen geographischen ,charakter wird man sich nur erklren knnen durch eine ungemein reiche geographisch-geologische ,vergangenheit4 ,seit den ltesten ,zeiten bis in die jngsten ,tage meint man hier eine ,sttte nicht abreiender ,erlebnisse1 ,wandlungen1 ,kmpfe des ,erdbildes zu sehen1 deren ,geschichte die eigenartigsten berraschungen zu versprechen scheint4 ,das gilt aber wie von ,europas ,nordseite1 so eher verstrkt noch auch von seiner ,sdseite am ,mittelmeer4 ,hier aber gibt sich ,gelegenheit1 auf etwas ,neues in der gesamten ,kontinentbildung der ,landseite unseres ,planeten von heute aufmerksam zu werden4 ,nimmt man ,nordamerika1 ,grnland1 ,asien und ,europa als eine geschlossene nordische ,landmasse an1 so stellen sich dieser ,masse unverkennbar die brigen ,erdteile alle als sdlich gelagert gegenber3 ,sdamerika1 ,afrika1 ,australien und die einsame hohe ,klippe des ,sdpolarlandes4 ,statt der hergebrachten ,einteilung in einen ,ostteil und ,westteil des ,festlandes der ,erde erhalten wir einen ausgesprochenen ,nordteil und einen ausgesprochenen ,sdteil4 ,dieser ,sdteil lt sich aber heute nicht entfernt so zu einem ,einheitsblock vereinigen1 wie die ,nordmasse4 ,eigentlich sind es vier heute gut in sich geschlossene ,einzelblcke1 die sich wie riesige ,inseln sdwrts unter den ,nordblock lagern4 ,nhert sich immerhin noch einigermaen die uerste ,ecke des westlichen ,nordafrika der stlichsten von ,brasilien1 grt ,feuerland merkbar zu der sdpolaren ,klippe hinber1 so trennen doch ganz unabsehbare ,meeresweiten heute etwa das ,kap ,horn vom ,kapland1 das ,kapland von der australischen ,westkste1 ,afrika von der ,antarktis4 ,man hat das ,gefhl1 da hier statt unruhiger1 noch spt mglicherweise fortdauernder ,einzelversuche von ,kanalsprengungen wie in der ,nordmasse zu irgendeiner lteren ,zeit eine wirkliche endgltige ,zerstcklung mit ,sinken ungeheurer ,zwischengebiete stattgefunden haben mte1 falls man auch fr diese ,sdhlfte der ,gesamt-,landseite eine ursprngliche geschlossene ,blockeinheit annehmen will1 die dem ,nordkontinent einen ebenso groen ,sdkontinent im ganzen gegenber gesetzt htte4 ,und das unverkennbar grte ,loch wrde man dabei im ,indischen ,ozean annehmen mssen4 ,nordamerika liegt immerhin heute noch ,sdamerika1 ,europa ,afrika1 ,ostasien ,australien gegenber2 von ,vorderindien geht es dagegen in die offene blaue ,wasserwste hinein1 bis tief unter die abschneidende ,wlbung der ,kugel4 ,obwohl der mathematische ,sdpol selbst gegenwrtig auf einer einsamen ,ecke ,landes liegt1 mu man im ganzen doch sagen1 da auf unserer heutigen ,karte das ,wasser eine gewisse ,neigung zeigt1 zu der eigentlichen1 durch irgendein ,gesetz ihm preisgegebenen ,wasserseite unseres ,planeten 7wie sie der ,stille ,ozean darstellt7 auch noch den ,sdteil der ,landseite von den hheren ,breiten an quatorwrts aufdringlich strker zu berschwemmen4 ,wobei aber doch auch wahr bleibt1 da vier groe ,blcke darin liegen1 die wirklich in mehrerem ,betracht ganz wie vier stehengebliebene ,pfeiler einer ,gesamtmasse aussehen1 die auch hier im ,sden einmal der ,sintflut trotzte1 heute aber aus irgendeinem ,grund in diese ,trmmer zerfallen ist4 ,noch wieder ein ,interessantes betrifft aber dann die ,angliederung dieser ,sdstcke an die groe ,nordmasse4 ,der ,ausdruck ,insel fr die ,sdkontinente im ,verhltnis zum ,nordklotz ist ja nur bedingt richtig4 ,nordamerika hat eine ganz dnne ,verbindung mit ,sdamerika1 und ,afrika hing wenigstens noch in geschichtlicher ,zeit bei ,suez mit ,asien zusammen4 ,aber diese winzigen ,landbrcken von heute knnen nicht darber tuschen1 da auf weite ,strecken hin ein ,mittelmeer bestrebt ist1 in ungefhr paralleler ,richtung zum quator den ,nordkontinent von den ,sdkontinenten durch ein mehr oder minder deutliches weststliches ,wasserband zu scheiden4 ,unmittelbar gelufig ist uns das gewohnheitsmig als ,mittelmeer bezeichnete ,stck dieses ,trennungsmeeres1 das ,europa von ,afrika sondert4 ,es ist hier schmal1 kanalhaft1 streckenweise fast verstopft heute2 sein europisches ,ufer ist ber alle ,maen reich gegliedert1 und wir alle wissen hier wieder1 wie diese ,gliederung in ,spanien1 ,italien1 ,griechenland eine ,macht ersten ,ranges fr die ,kulturgeschichte geworden ist4 ,mehr naturgeschichtlich werden wir aber auch hier den ,schauplatz langer und noch nahe zu uns heranreichender ,bewegungen und ,umwlzungen vermuten4 ,ein ganz hnliches ,mittelmeer mit groen ,inseln und reicher ,ufergliederung finden wir dann zwischen ,nordamerika und ,sdamerika4 ,die erwartete knstliche ,durchstechung der ,landenge von ,panama wrde ihm eine freie ,einlaufstelle zum ,stillen ,ozean geben1 wie sie unser altweltliches ,mittelmeer bei ,gibraltar zum atlantischen hat4 ,zwischen dieses mittelamerikanische und unser europisch-afrikanisches ,mittelmeer schiebt sich das ,mittelstck dieses ,atlantischen ,ozeans4 ,dchten wir uns wirklich die ,nordmasse einmal ganz vereint1 also etwa von ,nordeuropa ber ,island nach ,grnland und ,nordamerika eine geschlossene ,kste bildend2 und dchten wir uns auch einmal in den ,sdgebieten wirklich noch ,afrika und ,sdamerika mit ihren zustrebenden ,ecken verwachsen3 so wre der so allein brigbleibende ,mittelteil des ,atlantischen ,ozeans auch nur ein echtes ,stck ,mittelmeer zwischen ,nord und ,sd1 in dem das vom ,stillen ,ozean kommende amerikanische ,mittelmeer mit breitem weiterschreitendem ,wasserring sich einfach bis zu dem europisch-afrikanischen ,mittelmeer fortsetzte4 ,die ,wasserbahn zwischen ,nord und ,sd ginge tatschlich von ,panama bis etwa nach ,palstina einheitlich durch4 ,von dort knnte man sie weiter abbiegen lassen durch den groen ,einsturzgraben des ,roten ,meeres bis an die asiatische ,seite des ,indischen ,ozeans1 wo heute allerdings1 wie gesagt1 das groe ,loch ist und die ,fortsetzung des ,sdlandes berhaupt fehlt1 wenn man nicht die unendlich entfernte ,sdpolklippe noch fr den entlegensten ,rest nehmen will4 ,jedenfalls kme man aber auch hier mit ,wasser weiter1 schnitte noch einmal zwischen ,ostasien und ,australien eine ,art mit ,landvorsprngen und ,inseln fast verstopften malaiischen ,mittelmeers1 um endlich wie auf der amerikanischen ,seite im ,stillen ,ozean1 also auf der groen ,wasserseite berhaupt1 zu mnden4 ,von ,wasserseite zu ,wasserseite durchbrechend1 schnitte das groe ,mittelmeer als ,gesamtbegriff die ganze ,landseite des ,planeten quer auf ,nord und ,sd auseinander4 ,immerhin mu auf dem letzten1 dem asiatischen ,stck die starke ,richtungsbiegung beim ,roten ,meer auffallen4 ,der klaren ,richtungsfolge entsprechend1 mchte man mit dem ,wasserring dort viel lieber unmittelbar durch ,asien hindurchgehen1 quer durch ,zentralasien bis1 sagen wir einmal1 ,sdchina oder ,hinterindien4 ,ein hier durchbrechendes zentralasiatisches ,mittelmeer als stliches ,ringstck des ,ganzen htte jedenfalls noch eine interessante ,folge4 ,es schlge ein ,stck von ,sdasien1 vor allem das riesige ,dreieck ,vorderindien1 zu den ,sdlndern hinber1 machte es zu einem heute vereinzelten ,pfeiler dort gleich ,afrika und ,sdamerika1 einem letzten ,pfeiler1 der doch noch wenigstens an der ,grenze des groen rtselhaften ,lochs im ,indischen ,ozean ragte4 ,keiner kann die ,karte von heute ansehen1 ohne zu fhlen1 da ,vorderindien trotz seiner kleineren ,mae eine geradezu auffllige uere hnlichkeit mit ,sdafrika und ,sdamerika besitzt2 wenn etwa in der ,gegend des ,himalaja statt eines schneebedeckten ,hochgebirges heute noch ein ,meeresarm blaute1 so wrde keiner zweifeln1 da hier in ,indien ein kleiner fnfter ,sdblock1 eine ,art von ,sd-,asien im viel schrferen1 ,sd-,amerika drben entsprechenden ,sinne erhalten sei4 ,die ,erwhnung des ,himalaja gibt aber selber einen neuen ,fingerzeig4 ,dieser ,himalaja im ,bunde mit den andern riesigen ,gebirgsfalten ,zentralasiens verstopft heute einer so gedachten stlichen ,verlngerung des groen trennenden ,mittelmeers den unmittelbaren ,weg1 eben weil er vorhanden ist4 ,das mu uns auch sonst auf die strende ,rolle gewisser groer ,gebirgszge unserer heutigen ,weltkarte bei diesem ,mittelmeer aufmerksam machen4 ,in dem vorhandenen ,mittelmeer zwischen ,europa und ,afrika kann uns nicht entgehen1 da eine ,hauptschuld an den zahlreichen ,hemmungen1 ,verstopfungen und ,verengungen1 die dieses ,stck ,wasserring zwar nicht ganz unterkriegen1 aber doch allenthalben sozusagen quetschen1 auch einige der bekanntesten ,faltengebirge von heute tragen3 die ,apenninen schneiden es nahezu mitten durch1 die ,pyrenen1 ,alpen1 ,karpathen hemmen seine ,breitenentfaltung nach ,europa hinein1 und so weiter4 ,in ,mittelamerika bauen die ,kordilleren1 von ,nordamerika kommend und nach ,sdamerika weiterlaufend1 mit an der ,mauer1 die dem freien ,anschlu des groen ,mittelmeers zum ,stillen ,ozean an dieser ,stelle den ,weg verlegt4 ,alle die hier genannten ,gebirge gehren aber ein und derselben ,faltungszeit der ,erdrinde an1 und zwar 7es wurde beim ,himalaja oben schon erwhnt7 einer verhltnismig noch jungen4 ,sie sind erst entstanden im ,verlaufe hauptschlich des mittleren ,abschnitts der ,tertirperiode1 also zu einer ,zeit1 da der ,mensch schon entweder im ,entstehen begriffen oder sogar bereits vorhanden war4 ,wir haben keine berlieferung davon1 aber vielleicht knnten sich ,menschenaugen alle diese ,gebirge noch fortdenken4 ,damals dann mu auch jedes jener ,hemmnisse fortgefallen sein1 und wir wrden uns denken drfen1 da der ,ring unseres trennenden ,riesenmittelmeers zwischen dem ,nord- und ,sdlande tatschlich noch ganz anders glatt durchgegangen wre4 ,es wrde mir nicht einfallen1 den ,leser so lange auf unserm doch allbekannten ,kartenbilde von heute spazieren zu fhren1 wenn nicht der vielleicht verblffende ,sachverhalt einfach der wre1 da mit dieser ,betrachtung schon ein ganzer ,hauptteil der wesentlichsten ,vernderungen gestreift ist1 die uns der ,geolog fr seine ,weltalter gegenwrtig an dieser ,karte aufzuzhlen wei4 ,die eigentmliche ,lage des ,stillen ,ozeans gegenber den andern ,meeren und dem ,gesamtblock der ,landgebiete2 die allmhliche ,entstehung des ,atlantischen ,ozeans2 der ungeheure ,nordblock2 seine ,durchkreuzung durch polar gerichtete ,meereskanle2 die ,zertrmmerung der atlantischen ,landverbindung zwischen ,nordeuropa und ,grnland2 ,europa als ein ,brennpunkt immer erneuter geologischer ,unruhe2 die ,mglichkeit eines ,sdblocks und seiner ,zersplitterung2 das ,geheimnis des ,indischen ,ozeans2 ,entstehung und wechselnde ,schicksale des groen ,mittelmeers2 die wahre ,rolle ,indiens2 die ,wandlungen des ,kartenbildes durch neu aufsteigende ,gebirgsfalten3 jeder einzelne dieser ,punkte bildet ein entscheidendes ,kapitel in unserer heutigen ,kenntnis vom ,wechsel von ,wasser und ,land in der geologischen ,vergangenheit1 so weit es sich um halbwegs beweisbare ,vermutungen handelt4 ,so gern der ,geschichtsschreiber der ,erdkarte mchte3 er kann niemals mit dem wirklichen ,anfang beginnen4 ,wenn eine ,anschauung1 die wieder mehr astronomisch als geologisch ist1 die ,erde in ihren uersten ,urtagen auch an der ,oberflche glhend flssig sein lt1 so hat das mit einer ,karte noch nichts zu tun4 ,die lteste ,erstarrungskruste dieses ,glutballs -- darber sind sich heute die meisten ,geologen und ,mineralogen so ziemlich einig -- kennen wir ebenfalls heute nicht mehr2 wir haben keinen ,fleck1 der in diesem ,sinne nachweisbar noch jetzt echtes ,urland wre4 ,eine gangbare ,vermutung1 die natrlich von jenem ,bilde der glhenden ,urerde abhngig ist1 lt auf dieser zunchst noch warmen ,rinde das ,wasser1 das bis dahin als ,dampf in der ,atmosphre schwebte1 sich zum ersten ,mal berall niederschlagen in ,gestalt eines ltesten allumflutenden ,erdmeeres4 ,auch ber dieses ,bild lt sich mit ,tatsachen noch nichts aussagen4 ,es mu dahingestellt bleiben1 ob wenigstens dieses wahre ,urmeer wirklich zunchst noch sintfluthaft die ganze ,kugel umwogt haben knnte oder ob es auch damals sich sogleich schon ,unebenheiten1 ,schollen1 ,falten1 vulkanischen ,aufgssen der neuen ,rinde anbequemen1 steile ,rindenteile frei lassen und sich in ,senkungen sammeln mute2 das letztere ist natrlich das wahrscheinlichere4 ,was man aber gelegentlich sonst schon von diesem ,urmeer oder diesen ,urmeeren zu wissen glaubte1 hat sich durchweg als viel zu frhe ,vermutung herausgestellt4 ,ihre noch heien1 chemisch weit wirksameren ,wasser sollten die sogenannten kristallinischen ,schiefer als eine ,art ersten ,heischlammes abgesetzt haben4 ,es handelt sich hier um mchtige ,gesteinsschichten der heutigen ,erdrinde1 die einerseits wie ,wasserabstze1 ,meeresschlamm der ,vorwelt1 aussehen1 andrerseits aber im ,gegensatz zu sonstigen geologischen ,meeresniederschlgen auch irgendeinen ,wrmeeinflu1 der sie innerlich anders gestaltete1 verraten4 ,frhere ,ansicht nahm sie smtlich fr uralt1 lter als alle sonstigen ,schichten jener ,art4 ,da sollte sie dann das heie ,erstmeer unter ganz absonderlichen ,verhltnissen1 die nie mehr so wiedergekehrt wren1 gebildet haben4 ,die neuere ,geologie glaubt zunchst nicht mehr an das wirkliche ,uralter aller dieser kristallinischen ,schiefer2 auch viel jngere ,bodenabstze des ,meeres knnen in solche nachtrglich verwandelt worden sein1 wenn sie durch ,senkungen und ,faltungen der ,erdrinde nachmals noch wieder in das ,bereich strker erwrmter ,erdentiefen gerieten4 ,je tiefer andrerseits aber eine ,schicht ihrem ,alter nach wirklich lag1 desto sicherer mute sie dieser nachtrglichen ,umformung im ,erdenschoe verfallen4 ,was also an ,schiefern wirklich bis ins ,uralter reicht1 das mu vermutlich heute samt und sonders kristallinisch verndert sein4 ,zu ihrer ,zeit und in ihrem ,urmeer selbst aber knnen auch solche ,urschiefer genau so entstanden und ursprnglich beschaffen gewesen sein1 wie alle spteren nicht kristallinischen4 ,dann verraten sie uns aber auch nichts ber ein heies ,urmeer1 mgen sie so alt sein wie sie wollen4 ,wie immer es sich aber mit dieser1 man darf wohl noch sagen1 mythischen ,periode der ,geologie verhalte3 unfabar lange ,zeitrume mssen nach ihr bereits verflossen gewesen sein bis zu dem ,punkte1 wo unsere wirkliche geologische berlieferung beginnt4 ,bekanntlich bezeichnet man die uns bekannten und aus allerlei ,grnden mehr oder minder gut voneinander unterscheidbaren groen ,abschnitte der ,erdentwicklung mit hergebracht festen ,namen1 die bald an einfache ,zahlzeichen 7z4 ,b4 ,tertirperiode fr das dritte ,hauptweltalter71 bald an eine ihrer bekanntesten ,hinterlassenschaften anknpfen1 z4 ,b4 die ,steinkohlenperiode oder die ,kreideperiode1 bald endlich einen ,ort nennen1 wo solche ,erbteile von damals in ,gestalt von ,gesteinsschichten sich besonders auffllig gemacht haben1 z4 ,b4 die ,devonperiode nach der englischen ,landschaft ,devonshire 7abgekrzt ,devon74 ,die grte ,errungenschaft der neueren ,geologie ist aber dabei1 da man die zeitliche ,reihenfolge dieser ,einzelabschnitte von oben nach unten kennt1 also wei1 da etwa die ,steinkohlenperiode weit lter liegt1 als die ,kreideperiode1 und die ,devonperiode noch wieder lter als diese ,periode der ,steinkohlenbildung4 ,lngere ,zeit hindurch war nun berhaupt die lteste dieser ,epochen1 aus der man nicht blo mehr oder minder kristallinisch vernderte und unklar gemachte ,gesteinsschichten1 sondern wohl deutbare ,ablagerungen mit noch eingebetteten ,tierresten hatte1 die sogenannte kambrische ,periode1 die ebenfalls nach einem sdenglischen ,berggebiet 7,kambria ist ein alter ,name fr ,wales7 ihre ,bezeichnung bekommen hatte4 ,und erst eine neuere ,errungenschaft ist es wieder1 da man doch auch dahinter noch ein ,stck weiter vorgedrungen ist1 -- bis in eine ,erdperiode hinein1 die man nach dem ,heimatgebiet der heute untergehenden nordamerikanischen ,algonkin-,indianer 7wo von ihr gebildetes ,gestein unter anderm gefunden wird7 die algonkische oder kurz das ,algonkium nennt2 diese zweite ,bezeichnung entspricht dem ,brauch der auch sonst abkrzend von dem ,kambrium oder der ,kreide oder dem ,tertir geologisch reden lt4 ,mit diesem ,algonkium geht fr uns recht eigentlich der ,vorhang der ,erdgeschichte im engeren auf4 ,nicht allzu viel ist es1 was wir von ihrem ersten ,akt dabei noch zu sehen bekommen1 aber bezeichnend genug ist es schon4 ,mit aller ,sicherheit erkennen wir1 da wir auch hier nicht bei einem wirklichen ,anfang der ,dinge selbst1 sondern blo bei einem ,anfang unseres ,wissens stehen4 ,denn nicht erst im rohen ,werden1 sondern aufgeschlagen1 lngst offenbar aufgeschlagen bereits ist die ganze ,bhne1 auf der fortan die ,erdentwicklung weiter spielen sollte4 ,man vermag dieser algonkischen ,periode auf ,grund ihrer bisher bekannten einwandfreien ,hinterlassenschaften nicht mehr so auf der ,erde nachzugehen1 da man eine ,karte ihrer ,lnder und ,meere entwerfen knnte4 ,aber das ,wenige1 das wir von ihr noch haben1 beweist1 da smtliche ,voraussetzungen zu einer solchen ,karte im heutigen ,sinne schon in ihr klar gegeben waren4 ,nicht so1 da ihre ,lnder1 ,meere und ,gebirge genau am gleichen ,fleck htten liegen mssen1 wo diese geographischen ,einzelheiten heute liegen2 aber so1 da ,land1 ,meer1 ,gebirge schon berhaupt vorhanden waren4 ,aus ganz einfachen ,stichproben lt sich das mit sieghafter berzeugungskraft nachweisen4 ,da ghnt in ,nordamerika1 in der ,landschaft ,arizona1 das ,naturwunder des sogenannten groen ,caon des ,koloradoflusses4 ,alle ,vergngungsreisenden dort besuchen und bestaunen es heute schon4 ,an einer weiten ,hochebene hat sich eine ,reihe von ,jahrhunderttausenden lang wieder einmal die ,macht des rinnenden ,wassers erprobt4 ,das ,stromnetz hat unablssig whlend und nagend die ,gesteinsschichten zerstckelt1 eine nach der andern wie ,butterbrotscheiben abwrts wieder erschlieend1 wie sie sich in der geologischen ,reihenfolge der ,perioden einst bereinander gestapelt hatten4 ,zuletzt hat es sich dann noch wie mit dem ,messer in den ,grund eingeschnitten1 schauerliche ,spalten von fabelhafter ,tiefe bildend1 die eher an die ,rillen des ,mondes erinnern1 als an irdische ,tler4 ,caons1 ,rhren1 nennt sie der ,spanier4 ,jener grte ist #fj ,meilen lang und bis #bjjj ,meter tief4 ,nackt starren die ,schichten aus seiner ,wand1 in wunderbar grellen ,farben gleiend1 hinunter und hinunter steigend1 als solle es mit dem ,wort der ,bibel wirklich bis in der ,erde ,nieren gehen4 ,schier unglaublich wirkt es schon1 was an solchem einzelnen ,fleck sich im endlosen ,verlauf der ,urwelt berhaupt alles ablagern konnte4 ,die ,hochebene im ganzen beginnt fern oben mit ,gesteinen aus der ,tertirzeit4 ,dann aber geht es rckwrts buchstblich durch alle ,weltalter4 ,die eigentliche enge ,caonspalte mu sich noch durch eine ,bergesbreite ,kalk und ,sandstein der alten ,steinkohlenperiode sgen4 ,bis sie noch immer tiefer und tiefer strzend in ihrem grauenhaften ,schlunde endlich auch den uralten ,boden des ,kambriums schneidet4 ,selbst dort aber ist diesmal kein ,ende4 ,aufspalten mu sich die noch entlegenere ,urerde des ,algonkiums4 ,auf einen einzelnen hellen ,augenblick sehen wir in ihre ,landschaft4 ,aber wieviel sieht der ,geolog da sogleich4 ,illustration3 ,abb4 #g4 ,versteinerter ,sand mit ,erhhungen und ,furchen 7sogenannten ,rippelmarken71 die durch ,wellenschlag oder unmittelbar durch den ,wind in urweltlichen ,tagen erzeugt wurden4 7,aus dem ,buntsandstein der ,permperiode47 ,zu ,stein verbackener ,sand mit sogenannten ,rippelmarken1 rippenfrmigen ,erhhungen und ,furchen1 wie sie durch ,wellenschlag und ,wind an flacher ,kste noch heute entstehen1 deutet auf ,uferdnen4 ,also ,grenze1 wo ,wasser und ,land sich schon damals begegneten4 ,kalk hat sich abgesetzt1 wohl aus seichten ,seen2 also auch so etwas war schon da4 ,zu andern ,malen hat das wirkliche ,meer den ,fleck berflutet1 ,krebse und beschalte ,wurmtiere heranfhrend4 ,gelegentlich im ,laufe der ,zeiten ist ein mchtiger ,lavastrom des ,weges geflossen4 ,also auch schon ,vulkanismus4 ,und wie sollte er nicht8 ,die ganze ,schichtenlage1 nachdem sie eine geraume ,weile sich so gebildet hatte1 ist eines ,tages damals schon ergriffen worden auch vom ,schaukeln der ,steinflut4 ,spalten sind hindurchgebrochen1 von denen wir wissen1 da sie dem ,aufquellen glhender ,massen heute noch so gnstig sind4 ,an diesen ,spalten haben die ganzen ,schichten sich zerstckelt1 verschoben1 schief gelagert1 steile ,blockmassen als ,berge und tiefe ,senken als ,tler bildend4 ,auch dieses zeitweise ,landschaftsrelief aber ist durch den ,kreislauf der ,gewsser abermals abgenagt1 geglttet1 in ebenen ,plan verwandelt worden1 ehe noch die folgende kambrische ,periode begann4 ,denn diese konnte ihre eigenen ,schichten wieder ganz wagerecht auf solchem ,plan lagern4 ,noch mehr aber verrt uns das ,wunder des ,caon4 ,ehe das alles sich bildete im ,algonkium1 diese ,ufersande1 ,kalke1 ,lavadecken1 hatte an dieser gleichen wandlungsreichen ,stelle bereits ein gewaltiges ,gebirge gestanden4 ,kristallinische ,schiefer1 durchsetzt mit empordrngendem ,granit1 waren durch ,faltung der damaligen ,erdrinde 7damals schon67 hoch emporgestaut worden1 wie so viel ,jahrmillionen spter unsere noch stehenden ,alpen oder ,kordilleren4 ,noch zeigt die tragende ,masse unter jenen andern ,schichten innerlich ganz deutlich die ,wellenlinien dieser ,faltung4 ,aber wiederum3 noch ehe jene algonkischen ,schichten1 die heute darauf lagern1 sich absetzen konnten1 hatte auch an diesem ,gebirge die zerstrende ,verwitterung durch den schrfenden1 sprengenden und schmelzenden ,wassertropfen gearbeitet4 ,und heruntergearbeitet endlich 7in was fr ,zeitrumen sicherlich67 hatte sie noch vorher das ganze1 ganze ,gebirgsrelief schon so vollkommen1 da auch dieses ,gebirge zuletzt wieder einen oben vollstndig glatten ,plan gebildet hatte1 der nur noch in der ,tiefe die letzten abgeschnittenen ,faltungszacken wahrte4 ber die flache ,platte dieses ,blocks aber war dann die ,uferwelle dahergekommen1 die jene ,rippelmarken in den ,sand schrieb1 -- in den ,sand1 in dem wohl hier und da noch letzte ,krnchen von diesem abgewaschenen ,gebirgsrelief selber lagen4 ,kein ,zweifel3 alles1 was bis heute eine ,karte auf der ,erdkugel gebaut hat1 ist schon damals beim ,werk gewesen4 ,und auch das bestand bereits1 was in aller ,folge so abhngig gewesen ist von dieser ,erdkarte mit seinen tausend ,anpassungen und ,entwicklungen1 zugleich aber dieser ,karte erst noch wieder den eigentlichen ,inhalt fr uns gegeben hat3 das organische ,leben4 ,illustration3 ,abb4 #h4 ,durchschnitt durch eine ,wand des groen ,caon des ,koloradoflusses in ,arizona4 gn uralte gefaltete ,gebirgsmasse aus ,gnei1 durchsetzt mit vulkanischen ,durchbrchen1 oben durch ,verwitterung wieder bis auf die ,wurzel platt abradiert4 al aufgelagerte ,schichten von ,schiefern und ,sandsteinen der algonkischen ,periode1 durch erneute ,bewegungen des ,bodens samt der ,unterlage zerbrochen und verschoben4 cam abermals platt aufgelagerte ,schichten1 die in der kambrischen ,periode sich bildeten und bis heute horizontal liegen geblieben sind4 dev ebenso aufgelagerte devonische ,ablagerungen1 nur schwach noch vorhanden4 carb ,kalk- und ,sandsteine1 die in der ,steinkohlenperiode in auerordentlicher ,masse noch darauf getrmt wurden4 7,nach ,frech47 ,fast einfrmig will die ,erdgeschichte erscheinen1 wenn man sie gleich so modern einsetzen sieht4 ,es war aber in ,wahrheit noch fr berraschungen genug gesorgt1 und auch das geographische ,bild liefert deren noch sehr sinnfllige4 ,auf die algonkische folgte die kambrische ,periode4 ,war es dort mglich1 an einer ,stichprobe festzustellen1 da schon alle ntigen ,voraussetzungen zu einer ,karte gegeben waren1 so besitzen wir fr sie jetzt eine ,anzahl erster ,stichproben des ,kartenbildes selbst4 ,an den verschiedenen ,punkten der ,erde erscheinen ,ablagerungen noch der kambrischen ,meere4 ,eine nicht allzu reiche1 aber doch kennzeichnende ,tierwelt zeigt sich in versteinerten ,resten darin und erleichtert die ,bestimmung der ,zugehrigkeit4 ,wo diese ,schichten abreien1 wo sie fehlen1 da vermutet man ,kste1 vermutet man ,land von damals1 vorausgesetzt natrlich1 da nicht sptere ,zerstrung die ,meereszeugnisse dort irrefhrend wieder beseitigt hat2 eine ,voraussetzung1 die allerdings1 wie gesagt1 leider nicht immer gilt4 ,auf jeden ,fall verraten aber die mchtigen ,schuttmassen selber1 die die kambrischen ,meere schon hufen konnten1 mit ,sicherheit das ,dasein groer ,festlandmassen berhaupt4 ,gelegentlich kann man auch aus der zwar allgemein zeitgenssisch verwandten1 aber doch in ,einzelzgen schon rtlich etwas verschiedenen1 gleichsam in abgesonderten ,provinzen entwickelten ,meerestierwelt deutlich erkennen1 da solche ,landgebiete sich wie heute trennend zwischen zwei ,meere schoben4 ,so wie man aber nun ,einzelheiten der ,karte daraus zu erfassen sucht1 treten rechte ,seltsamkeiten hervor4 ,viel ,land scheint da zu sein1 auffllig weite zusammenhngende ,festlandstrecken1 zwischen denen auch noch das ,meer1 wo es eingreift1 sich zumeist ganz unzweideutig als seicht darstellt4 ,auf keinen ,fall scheint weniger ,land vorhanden als heute4 ,und das ist gleich schon interessant fr ein ,anfangsbild1 ja es ist wertvoll1 wie ich hinzufgen mchte1 auch fr ein ,schlubild4 ,wie endlos weit wir jedenfalls schon von einem vermutungsweisen allumflutenden ,meer der ,anfangstage entfernt sind 7falls ein solches ,meer je vorhanden war71 zeigt es4 ,aber es beweist auch etwas fr gewisse ,ideen ber die ,zukunft der ,erde1 die man fter heute hren kann4 ,die ,erde werde allmhlich1 wie der ,mond1 austrocknen1 sagt man uns1 und damit werde natrlich alles ,leben1 auch das menschliche1 zuletzt jmmerlich zugrunde gehen4 ,wenn das richtig wre1 so mte sich das ,festland im ,verlauf der geologischen ,epochen seit der uns bekannten ltesten jedenfalls schon merkbar vergrert1 das ,wasser dagegen im ,kartenbilde abgenommen haben4 ,wir wrden also auf der ,karte des ,kambriums grere und tiefere ,ozeane mit nur erst ein wenig inselhaftem ,land darin erwarten mssen4 ,das ,gegenteil ist der ,fall1 und wir werden sogar gleich ein paar ,karten frher ,erdzeiten sehen1 auf denen ganz entschieden mehr ,land lag1 als heute besteht4 ,es scheint somit1 da das ,wasserschlucken und ,wasserspeien der ,erdkugel sich wirklich im ,sinne des frher schon ,gesagten auch geologisch stets mindestens die ,wage gehalten hat1 und so brauchen wir in dem ,punkt jedenfalls nicht pessimistisch in die ,zukunft zu sehen4 ,illustration3 ,abb4 #i4 ,festlnder und ,meere in der unteren kambrischen ,periode 7grtenteils nach ,frech und ,arldt74 ,was aber nun die ,verteilung der kambrischen ,festlnder und ,meere anbetrifft1 so scheint es1 da auch damals schon die ,erde eine ausgesprochene ,landseite und eine ausgesprochene ,wasserseite besa4 ,und zwar bildete die ,wasserseite wie heute der ,stille oder ,pazifische ,ozean1 der noch ein gut ,teil grer war1 als gegenwrtig1 whrend die ganzen ,erdteile uerst dicht geschart auf dem brigen ,raum der ,kugel beisammen lagen4 ,es sei gleich gesagt1 da dieses ,grundverhltnis sich auch in allen zwischen heute und damals liegenden wechselvollen ,erdperioden niemals ernstlich verschoben zu haben scheint4 ,obwohl uns die geologische ,geschichte dieses ,stillen ,ozeans in vielem ja heute noch eine unbekannte ,welt sein mu1 eben weil sein ,grundgestein auch heute tief unter den ,wassern liegt1 so sprechen doch die urweltlichen ,meeresablagerungen1 die sich in den verschiedenen ,erdperioden immer wieder rings um seine ungefhren ,ufer angesetzt haben1 recht eindringlich fr eine solche ,bestndigkeit4 ,das wirkt nun wieder verblffend1 obwohl es an sich auch noch blo ,heutiges urweltlich wiederholt4 ,verblffend ist es nmlich fr jene ,vermutung1 da alle ,regungen und ,bewegungen der groen ,steinflut in unserer ,erdrinde1 die seit alters ,meeresbecken1 ,erdteile und ,gebirge neu geschaffen haben1 blo ein ,ergebnis des ,nachsinkens1 ,einbrechens und ,sichrunzelns dieser ,erdrinde ber einem sich bestndig verkleinernden ,erdkern seien4 ,aus dieser ,meinung heraus ist jedenfalls sehr schwer verstndlich1 ja unbegreiflich1 warum die ,erdkugel alle ,jahrmillionen der bekannten ,erdperioden hindurch gleichsam auf ihrer einen ,backe eine riesengroe mehr oder minder tiefe ,grube oder ,mulde dauernd bewahrt haben soll1 whrend alles ,stehenbleiben oder grere faltenhafte ,emporquellen von ,erdteilen durchaus auf die andere ,backe beschrnkt blieb4 ,fast mchte man hier eher an einen kosmischen oder sonst ganz allgemeinen ,einflu denken1 dem die ,erde noch in jener mythischen ,epoche ihrer ,uranfnge unterlegen wre und der ihr ,bild unabnderlich fortan bestimmt htte1 -- wenn man nur wieder wte1 was man sich darunter genauer vorzustellen htte4 ,jedenfalls mu die merkwrdige ,sache uns aber die ,augen dafr offen halten1 ob jene einseitige ,schrumpfungstheorie so ganz auf dem richtigen ,wege ist4 ,uns graut heute schon vor der ,wasserwste1 die dieser ,stille ,ozean etwa zwischen ,kalifornien und ,china bildet4 ,wer damals dort htte segeln drfen -- sagen wir in der ,phantasie ein ,wesen von fremdem ,stern1 das schon in kambrischen ,tagen1 fnfzig und mehr ,millionen ,jahre vor dem ersten ,menschenauge1 den ,erdball entdeckt und besucht htte -- der wre aber noch auf eine ganz andere ,flche gestoen4 ,heute neigen sich doch weiter nrdlich wenigstens ,asien und ,amerika in der ,beringstrae eng zu einander4 ,der kambrische ,pazifik trieb dagegen seine ungeheuren ,wellen auch hier noch unvergleichlich viel weiter1 er rollte sie ber den engeren ,fleck des heutigen ,china1 ber ganz ,ostsibirien1 wo jetzt die ,lena zum ,eismeer strmt1 bis hoch hinauf in sieghafter ,riesenentfaltung gegen die asiatische ,nordspitze1 das ,kap ,tscheljuskin4 ,am ,schlamm1 den er dort berall abgesetzt und den diese ,lnder1 nachdem sie lngst wirklich ,land geworden1 heute noch an ungestrten ,stellen als dicke versteinte ,decken tragen1 erkennt man deutlich noch seine ,spur4 ,und entsprechend berschwemmte er weite ,gebiete des heutigen westlichen ,amerika4 ,von ,alaska bis ,san ,franzisko wlzten sich auch hier seine grauen ,wellen sintfluthaft4 ,er stand ber der ganzen ,breite des unteren1 zugespitzten ,teils von ,sdamerika1 von ,chile und ,paraguay bis zum ,kap ,horn4 ,man fhlt sogleich1 da hier die ,gebirgsmauer der amerikanischen ,kordillere noch fehlen mute1 die heute als ,felsengebirge und ,anden westlich das ,land verteidigt2 und in der ,tat ist auch diese ,kordillere erst viel1 viel jngeres geologische ,werk1 wie die ,anordnung und ,faltung ihres ,gesteins erweist4 ,wohl htte ein ,besucher von damals1 der sich wie ein verlorener ,schmetterling ber diese endlosen ,wasser hinausgejagt fand1 doch auf eine ,weile den ,eindruck erhalten knnen1 er schaue noch ber eine ,urerde1 deren ,kugelflche ganz anders unter ,wasser stand als spter4 ,und der ,eindruck htte sich verstrkt1 wenn er inmitten dieser westamerikanischen berflutung nun folgerichtig damals auch keinem ,isthmus von ,panama begegnet wre1 sondern auch dort quer ber den ,ort des heutigen ,mittelamerika hinweg in freier ,fahrt ostwrts in das ,gebiet des ,atlantischen ,ozeans htte einlenken knnen4 ,dann erst1 bei dem ,versuch1 dieses ,becken zu erforschen1 das zunchst auch nur wie eine offene stliche ,fortsetzung der bisher durchquerten pazifischen ,wasserflche aussah1 wre er auf die wahre ,sachlage auch der kambrischen ,festlandverteilung gekommen4 ,er mute auf die riesigen inneren ,ksten der ,landseite stoen und das jetzt in einer ,form1 die einerseits ganz entschieden abwich vom heutigen geographischen ,sachverhalt1 andrerseits aber die wirklich nicht zu verachtende ,masse auch des damaligen ,landes dartat4 ,sdstlich von der breit offenen mittelamerikanischen ,einfahrt1 einem natrlichen ,panamakanal von damals fast zwanzig ,breitengraden ffnung1 htte unser kambrischer ,seefahrer endlich erstes ,land gesichtet in der ,gegend etwa der heutigen atlantischen ,kste von ,kolumbien4 ,es war der damals allein ber ,wasser stehende ,nordblock von ,sdamerika1 in der ,hauptmasse das heutige ,brasilien umfassend4 ,es ist amsant1 sich hier daran zu erinnern1 da auch unsere spte europische ,entdeckungsgeschichte in der ,zeit kurz nach ,kolumbus einmal eine ,neigung gehabt hat1 statt des heutigen groen ,kontinents von ,sdamerika dort blo eine brasilische ,insel zu suchen4 ,der ,portugiese ,cabral hatte damals im ,atlantischen ,ozean sdwrts nach dem ,kap der guten ,hoffnung fahren wollen und entdeckte dabei zufllig1 durch eine ,strmung aus dem ,kurs gebracht1 die fr sein ,wissen ganz vereinzelte brasilische ,kste4 ,eine ,weile spukte daraufhin eine solche brasilische ,insel in den ,kpfen1 bis man durch weiteren ,verfolg der ,uferlinien den wirklichen ,umfang des neuen ,kontinents fr unsere ,tage erfate4 ,aber es gibt nicht leicht eine menschliche ,phantasie1 die nicht irgendwo einmal auch im ,reichtum der ,natur verkrpert gewesen wre1 und so ist im ,kambrium und noch lange spter auch ein urweltliches ,sdamerika wirklich dagewesen1 das wesentlich nur aus ,brasilien bestand4 ,eigenartigerweise aber wieder war der ,begriff ,insel dabei aus einem ganz andern ,grunde auch nicht richtig4 ,whrend dieses ,stck ,sdamerika nmlich im ,gegensatz zu unsern ,karten damals bei ,panama wirklich als ,insel frei in den ,ozean ragte1 htte unser kambrischer ,seefahrer gerade an der ,seite1 wo ,cabral es als vermeintliche ,insel entdeckte1 die befremdlichste ,feststellung machen mssen4 ,eben da1 wo ,cabral durch den ,sdteil des ,atlantischen ,ozeans nach ,sdafrika durchfahren wollte1 wre ihm zu seiner ,zeit der ,weg vllig versperrt gewesen4 ,in der ,verlngerung rund etwa von ,venezuela ostwrts steuernd1 wre er immer weiter und weiter an einer ,kste entlang gefahren4 ,schon nach kurzer ,zeit konnte das nicht mehr die sdamerikanische sein4 ,sdamerika hatte vielmehr damals ostwrts gegen ,afrika zu keine abschlieende ,ecke4 ,fortlaufende ,festland sperrte die ganze ,einfahrt zum sdlichen ,atlantischen ,ozean auf der vollen ,breite von ,venezuela bis ,nordafrika4 ,afrika und ,brasilien bildeten eine einheitliche afrikanisch-brasilische ,masse mit riesigem ,verbindungsstck1 an dem westlich das wirkliche ,brasilien nur wie eine ,halbinsel hing4 ,nie htte ein ,portugiese den ,seeweg nach ,ostindien in dieser ,richtung finden knnen6 ,vollzogen war in dieser uralt entlegenen ,zeit1 was wir oben als ,mglichkeit einer phantasievoll ausgestalteten modernen ,meereskarte flchtig uns einmal vorgestellt hatten3 der ,atlantische ,ozean in seinem ,sdteil war einfach verrammelt mit ,festland1 bestand als ,ozean dort hinunter berhaupt nicht mehr4 ,wenn unser kambrischer ,segler nach dem vergeblichen ,versuch1 dieser einfrmigen ,sdmauer zu entrinnen1 sich aber nun quer ber das ,mittelstck des geheimnisvollen ,meeres1 in das er bei ,panama doch so offen eingefahren war1 nordwrts gewendet htte1 so htte er eine neue eigentmliche ,landerfahrung machen mssen4 ,nach berquerung des mittleren ,teils des heutigen ,atlantischen ,ozeans wre er nrdlich abermals auf eine ungeheure1 ebenso endlos und einfrmig sperrende ,kste gestoen4 ,sie kam zunchst etwa aus der ,gegend von ,mexiko im ,bogen herauf4 ,offenbar also gehrte sie hier einem ebenfalls damals schon ber ,wasser stehenden ,teil jetzt von ,nordamerika an4 ,genau folgte sie allerdings zwischen ,florida und ,neufundland nicht dem gegenwrtigen ,kstenrand1 sondern schnitt ein gut ,teil noch in das heutige ,land selber ein4 ,man merkt1 da auch hier noch eine groe ,gebirgskette fehlte1 die ,alleghanys1 die fr diese atlantische ,kste ,nordamerika jetzt eine hnliche ,rolle als schtzende ,mauer spielen wie drben die ,parallelfalten der ,felsengebirge fr die pazifische4 ,dann aber1 jenseits von ,neufundland1 verlie auch diese nordatlantische ,sperrkste einfach jede ,landgrenze von heute4 ,sie schritt vor der ,sdspitze von ,grnland und ,island her abermals stlich quer ber den ganzen ,atlantischen ,ozean auf ,schottland und ,skandinavien zu6 ,ein zweites1 ganz unfabar riesiges ,festland mute hier liegen1 an dem diesmal der vorhandene ,teil von ,nordamerika als ,halbinsel hing1 wie ,sdamerika drben an dem andern4 ,dieses nordatlantische ,festland ist die zweite recht eigentlich bedeutsame ,tatsache in der ,lnderverteilung der ,urwelt4 ,damals im alten ,kambrium schon vorhanden1 hat es eine gar nicht zu berbietende geographische ,rolle durch alle die folgenden ,erdepochen bis noch in die spte ,tertirzeit hinein gespielt4 ,wechselnd in den ueren ,grenzen1 da1 dort einmal durchbrochen1 streckenweise berflutet1 von den andern ,festlndern bald mehr getrennt1 bald mehr brderlich umfat1 hat es immer doch wie ein im ganzen unbeugsamer ,recke dieser ,urwelt sich wieder erhoben1 bis es erst ganz nahe zu unsern ,tagen endlich fallen sollte4 ,als wesentlicher ,rest steht heute von ihm nur noch ,grnland4 ,dieses ,grnland ist auf unsern ,karten ja immer ein sonderbarer1 man mchte sagen1 nicht mit klarem ,rest aufgehender ,landfleck4 ,soll man es zu ,nordamerika rechnen8 ,ist es eine ,art eigenen ,erdteils noch heute8 ,das versteht man eben erst geologisch jetzt4 ,heute ist ,grnland in der ,tat nur eine einzelne ,ruinenzacke im ,meer4 ,damals dehnte es sich offen verflieend durch das ,herz eines ,erdteils2 eine ,landschaft war es in seinen heutigen ,nordteilen1 wie heute etwa ,tibet im ,herzen ,asiens oder der ,sudan in ,afrika4 ,wer sich in jenen kambrischen ,urtagen hoch darber htte erheben knnen zu umfassender ,schau1 der sah das ,land darber hinausfluten stlich bis ber ,spitzbergen und noch weiter1 westlich ohne trennende ,meeresarme und ,buchten ber das ganze polare ,inselland von ,nordamerika4 ,wie weit die ,grenzen im ,norden gingen1 wei man nicht4 ,wahrscheinlich aber doch wohl ber den ,pol selbst noch hinber4 ,wenn man sich denken drfte1 ,erdteile lieen sich schwimmend fortbewegen wie ,eisschollen1 so knnte man fast versucht sein zu sagen1 ,nordamerika sei in ,gestalt dieser riesenhaften ,masse damals polwrts heraufgerutscht gewesen4 ,aber die ganze ,gre der ,dinge tritt erst hervor1 wenn man sieht1 da ja ,nordamerika auerdem damals noch vorhanden war oder es doch sein konnte4 ,in den kambrischen ,tagen1 deren ,bild wir bisher verfolgt haben 7wesentlich das mutmaliche ,bild des ersten1 ltesten ,abschnitts noch wieder innerhalb der gesamten kambrischen ,erdperiode71 ragte von ihm wenigstens das ,mittelstck als gewaltiges ,dreieck aus dem ,ozean1 ber den ,fleck der heutigen ,baffinsbai1 wie gesagt1 als ,halbinsel anschmelzend an den rtselhaften nordatlantischen ,riesenblock2 in folgenden geologischen ,epochen ist es aber auch gelegentlich fast ganz schon ber den ,wassern gewesen1 und doch ragte ebenso dieser ,block4 ,da wird man dann gentigt sein1 fr das ,nordland einen besonderen ,namen zu suchen4 ,am besten wird man ihn anknpfen an seine eigentlich revolutionrste ,eigenschaft1 die es gegenber dem heutigen ,kartenbilde stets besa3 seine ausgesprochene ,richtung1 nicht wie ,nordamerika den ,atlantischen ,ozean sdnordwrts offen an sich vorbeistrmen zu lassen gegen das ,eismeer hin1 sondern diesem ,atlantischen ,ozean von ,norden eine lange ,mauer hemmend quer durch den ,weg zu ziehen2 wie immer seine ,grenzen im ,verlauf der folgenden ,erdperioden im einzelnen geschwankt haben mgen1 bald sich noch mehr vorschoben in den ,ozean hinaus1 bald etwas zurckwichen1 bald irgendwo vorbergehend einrissen3 immer1 so lange es bestand1 hat es diesen zhen ,eigenwillen nicht aufgegeben4 ,fr ein ,land aber1 das den ,atlantischen ,ozean durchsetzen1 einengen1 teilweise ausfllen wollte1 haben wir ein altes ,sagenwort3 ,atlantis4 ,die griechische ,sage nennt auf ,grund gyptischer berlieferung eigentlich so ein ,land1 das noch in hheren ,kulturtagen parallel zu ,altgypten jenseits der ,sulen des ,herkules1 also modern gesprochen der ,strae von ,gibraltar1 mitten im ,atlantischen ,ozean gelegen haben soll4 ,sehr hohe ,kultur sollte dort geblht haben1 in einer ,nacht der ,schrecken aber htte der ,ozean selber es wieder verschlungen4 ,es ist auch hier1 wie bei der ,sintfluterzhlung1 schwer1 mit der ,sage geologisch zu rechten4 ,man hat an mancherlei ,mglichkeiten gedacht3 alte ,ahnungen von ,amerika2 alte afrikanische ,kultur1 deren ,ort spter sagenhaft geworden wre4 ,will man sich auf den ,ort gerade westlich von ,spanien versteifen1 so ist wohl mit ziemlicher ,gewiheit zu sagen1 da in diesem eigentlichen ,mittelstck des ,atlantischen ,ozeans in allen bekannten ,erdperioden niemals ein greres ,land gewesen ist1 also vollends nicht noch in ,kulturtagen4 ,hchstens kleine ,landvorsprnge und vereinzelte ,inseln knnten hier in ,betracht kommen4 ,dagegen sind wir eben fr das ,kambrium ja an einem ,lande vorbeigefahren1 das sdatlantisch ,afrika mit ,brasilien verband1 einem atlantischen ,lande wirklich und wahrhaftig fast so gro wie dreiviertel ,afrika selber4 ,und nun haben wir entsprechend auch ein solches nordatlantisches ,sperrland4 ,fr die ,sage kommen allerdings auch diese ,wunderlnder der ,vorzeit wahrscheinlich nicht in ,betracht4 ,das afrikanisch-brasilische hat zwar auch nach der kambrischen ,zeit noch viele ,jahrmillionen bestanden1 aber zuletzt ist es doch endgltig fortgebrckelt1 fortgeschwemmt worden bereits in ,tagen1 aus denen von ,kulturberlieferung noch keine ,rede sein kann1 denn der ,mensch war noch gar nicht da2 seine tierischen ,vorfahren knnen ihm doch nicht gut von dieser ,atlantis erzhlt haben4 ,die letzte ,brcke des nordatlantischen ,festlandes aber drfte im ,ausgang der ,tertirzeit zerbrochen sein3 hier knnten also hchstens noch ,menschen mit ,steinkultur der ,neandertaler durchgezogen sein1 aber auch keine ,ableger gyptischer ,weisheit mehr geblht haben4 ,inzwischen ist aber das hbsche ,wort zu vergeben4 ,will man es auf die beiden atlantischen ,sperrlnder der ,geologie bertragen1 so htten wir unten eine ,sdatlantis1 oben eine ,nordatlantis4 ,da aber 7wie gleich zu erzhlen ist7 fr die ,sdatlantis in der ,hochblte ihres ,bestehens noch ein anderer ,name bergreifend bedeutsam wird1 empfiehlt es sich1 gewhnlich den ,nordblock1 der gebieterisch einen ,namen fr sich fordert1 als ,atlantis schlechtweg zu bezeichnen4 ,gegen die ,kste dieser ,atlantis also fuhr unser kambrischer ,entdecker 7im ,grunde sitzt ja im ,mrchenschiffchen nur verkappt der ,geolog von heute7 auch nordwrts steuernd an4 ,kein ,zweifel3 der ganze ,atlantische ,ozean von damals war nichts anderes als ein verhltnismig enges ,zwischenmeer1 das1 wie man es auch hin und her berkreuzen mochte1 im ,norden wie im ,sden gegen eine fortlaufende ,landmauer brandete4 ,die nchste interessante ,frage mute sein1 ob und wie es wenigstens rein stlich weiter ging4 ,dauernde ,lngsfahrt an der brasilianisch-afrikanischen ,verbindung fhrte allmhlich auf den echten afrikanischen ,nordrand1 ohne da eine ,sperre nach dieser ,seite sichtbar wurde4 ,in einer ,breite fast wie frher bei ,panama ging das ,meer hier in das heutige westliche ,mittelmeer frei ein4 ,spanien mit allen seinen heutigen hohen ,gebirgszgen bis ber die ,pyrenen hinweg fehlte1 und erst ganz weit ber die buchtartige blaue ,see dmmerte etwas wie eine ,kste von ,europa4 ,auch auf der afrikanischen ,seite berschritt die offene ,einfahrt ein ,stck ,rand1 just auch hier die ,ecke1 die heute das stolze ,atlasgebirge trgt4 ,im brigen aber blieb ,afrika rechts zur ,seite ganz wie heute4 ,dieser ungeheure ,erdteil ragte1 wenn auch eingegliedert in den afrikanisch-brasilischen ,gesamtblock1 schon in diesen ,urtagen in fast vollkommener ,kraft aus den ,wassern4 ,wenn irgendein ,stck ,land1 so macht ,afrika den ,eindruck einer wirklichen zhen ,ur- und ,grundscholle auf ,erden1 hnlich urgegeben und dauerhaft unter den ,festen wie der ,stille ,ozean unter den ,meeren4 ,zum grern ,teil ist es auch in allem ,wechsel der folgenden ,erdperioden nie berflutet worden4 ,weiter stlich im ,mittelmeer wurde dann die ,durchfahrt wohl schwieriger4 ,die jetzt rasch heranbiegende europische ,kste drngte hier nher zu ,afrika4 ,immerhin mag sich doch wenigstens zeitweise auch im ,kambrium hier noch eine schmale ,wasserstrae geboten haben4 ,und sie mute zur merkwrdigsten ,sachlage dann gerade dort berleiten1 wo heute ,asien unser ,ostmittelmeer so nachhaltig ganz abschliet4 ,was wir uns vorhin einmal flchtig als ,phantasiebild beschworen1 geschah auch hier wirklich4 ,asien selbst fehlte nicht4 ,aber es brach bei ,palstina auseinander und gab abermals von sich aus freie ,durchfahrt4 ,ein gewaltiger ,meeresarm1 streckenweise zum wirklichen kleinen ,meer erweitert1 trieb seine ,wasser ber ,persien1 ,afghanistan1 das ,himalajagebiet4 ,seine ,nordkste schnitt etwa ber das heutige ,kaspische ,meer und vor ,turkestan und ,tibet hin4 ,wer sich wieder zu freier ,hhenschau hier erheben konnte1 der sah bis in fernste ,weiten den ,landblock des zentralen und westlichen ,asien sich dahinter dehnen1 der so gro wie heute stand1 -- abermals eine ,art ,urscholle der ,erde1 die uns ehrwrdig aus dieser ltesten bekannten ,karte schon entgegenragt4 ,gern erinnern wir uns1 wie dieses ,asien im ,glauben der ,kulturvlker immer als eine ,wiege der ,dinge gegolten hat1 der man so viel alten ,glanz der ,kultur verdankte1 da man ihr willig auch noch viel mehr3 die ,erzeugung des ,menschengeschlechts1 ja den ,rang einer bevorzugten ersten ,schpfung auf ,erden zuschrieb4 ,freilich hat auch der ,teil ,asiens1 der geologisch so frh schon stand1 im ,wechsel der ,folge noch vielerlei durchmachen mssen1 ehe er den ruhigen ,boden fr eine menschliche ,kultur abgeben konnte4 ,von den gewaltigen ,gebirgszgen1 die ihn heute auszeichnen und zu deren ,schnee die ,trger dieser ,kultur1 so weit sie zurckdenken konnten1 als dem ewigen ,sitz der ,gtter aufgeschaut hatten1 stand im ,kambrium noch kein einziger4 ,genau ber den ,fleck des zentralen ,himalaja ging jene fremdartige ,wasserstrae4 ,wenn unser ,seefahrer aber ihr entgegengesetztes1 ihr sdliches ,ufer jetzt suchte1 so geriet er damals schon in den nicht rastenden ,wechsel der ,dinge4 ,zu gewisser kambrischer ,zeit1 nher dem ,anfang dieser ,epoche1 htte er hier die ,mndung eines seichten ,seitenarms entdeckt1 der in der ,richtung des heutigen ,indischen ,ozeans abbog1 scheinbar diesen ,ozean selber schon markierend4 ,etwas spter wiederkehrend htte er aber auch darber hinweg das ,land geschlossen gefunden4 ,jetzt fuhr er also auch an diesem ,sdrande immer an fester ,kste entlang4 ,seltsam genug aber wieder diese ,kste4 ,sie ging vom afrikanischen ,nordrand ununterbrochen stlich weiter4 ,zunchst steckten in ihr offensichtlich die ,teile1 die durch die groe asiatische ,wasserstrae selbst von dem alten ,hauptblock ,asiens unten abgeschnitten worden waren3 also ,arabien1 ,vorderindien und ,hinterindien4 ,aber diese abgeschnittenen heutigen ,halbinseln steckten gleichzeitig in einem ganz besonderen sdlich sich fort erstreckenden groen ,landgebiet1 hnlich wie ,grnland in dem ,atlantisblock4 ,dieses ,land1 der ,gre nach abermals ein wahrhaftiger ganzer ,erdteil1 fllte einfach den ,indischen ,ozean nahezu ganz aus4 ,es hing auf der einen ,seite in voller ,breite mit ,afrika zusammen1 auf der andern umschlo es noch die ,sundainseln und berhrte ,australien1 so weit dieses damals ber ,wasser stand4 ,wie drben ein ,zwischenerdteil ,afrika mit ,brasilien verband1 so verknpfte hier einer ,afrika1 ,indien1 ,australien4 ,als auch er sich dauernd begrndet hatte1 was1 wie gesagt1 wohl noch im ,verlauf der kambrischen ,periode geschah1 vielleicht aber ebenfalls schon viel lteres ,urweltswerk war 7denn jener ,seitenarm1 der ihn anfangs noch ein ,stck weit durchbrach1 kann blo ein kleines ,zwischenspiel gewesen sein1 wie es die meisten jener ,urerdteile einmal frher oder spter noch erlebt haben73 da htte ein ,wanderer trockenen ,fues von den heutigen ,quellen des ,amazonenstroms in ,sdamerika bis nach ,neuguinea gehen knnen6 ,man hat auch fr diesen ,erdteil im ,indischen ,ozean einen ,namen gesucht4 ,viele ,millionen ,jahre der ,erdgeschichte hat auch er 7blo mit geringen ,grenzverschiebungen7 weiter bestanden4 ,so kam es1 da die ,geologen auf ihn zuerst besonders deutlich aufmerksam wurden durch ,schuttablagerungen1 die sich noch in viel spteren ,tagen 7in der ,permperiode und ,triasperiode7 an seiner nrdlichsten ,ecke1 im heutigen ,vorderindien1 auf ihm gebildet hatten4 ,sie setzen heute dort ,gebirgsgestein im ,lande des einheimischen ,volksstammes der sogenannten ,gonds zusammen1 in ,gondwana4 ,danach hat man sich dann gewhnt1 in der ,geologie den ganzen verschollenen ,erdteil einfach auch als ,gondwanaland 7,gondwana allein heit eigentlich schon das ,gond-,land7 zu bezeichnen4 ,in gewisser ,hinsicht hat der ,name zweifellos so etwas ,zuflliges1 immerhin aber drckt er wenigstens die eine wichtige geologisch-geographische ,tatsache aus1 da eben ,indien1 so lange wie der urweltliche ,erdteil bestand1 zu ihm und nicht zu ,asien gehrte1 nicht eine ,halbinsel war1 die von ,asien sdwrts vorsprang1 sondern umgekehrt seine1 des ,erdteils im ,indischen ,ozean1 uerste ,nordecke4 ,jedenfalls ist das ,wort heute nicht mehr abzuweisen4 ,und da1 wie schon im ,kambrium selbst1 so auch spter noch whrend der meisten ,tage1 die das geologische ,gondwanaland erlebte1 tatschlich fester ,anschlu von ihm auch mit ,afrika1 ber ,afrika fort aber durch die ,sdatlantis selbst mit ,sdamerika bestand1 so ist vielfach auch in der ,folge der ganze ungeheure ,landkomplex dieser drei ,lnder1 also das gesamte ,sdland der ,landseite mit ,einschlu auch des sdatlantischen ,teils1 im erweiterten ,sinne als ,gondwanaland bezeichnet worden -- was zur ,vereinfachung auch wieder unverkennbar manches fr sich hat und im einheitlichen ,namen verkrpert1 was fr eine ganz unglaublich umfangreiche ,einheitsschpfung sich damals aus so viel ,lndern -- ,sdamerika1 ,afrika1 ,arabien1 den beiden ,indien1 ,australien -- zeitweise zusammengeschmiedet hatte4 ,wieder jedenfalls wie bei ,panama zwischen ,nord- und ,sdamerika1 wie im ,atlantischen ,ozean zwischen der nordischen ,atlantis und dem sdatlantischen ,zwischenstck1 wie in unserm ,mittelmeer zwischen ,europa und ,afrika1 befand sich unser kambrischer ,seefahrer in der groen asiatischen ,wasserstrae1 die sein ,schiff quer ber den ,himalaja fahren lie1 wie in einem ,kanal eingeschlossen zwischen zwei ,festlandksten1 dort der zentralasiatischen1 hier der vom engeren ,gondwanaland4 ,und immer noch gab es kein ,heil zum ,weiterkommen fr ihn als ostwrts4 ,es scheint nun1 da auch schon im ,kambrium die seltsame ,strae jenseits der ,ostecke des heutigen ,himalaja wirklich noch eine letzte ,durchfahrt gewhrte3 hinter ihr aber dehnte sich dann pltzlich wieder in unabsehbarer offener ,weite der gleiche ,ozean1 von dem die ganze ,fahrt ihren ,ausgangspunkt genommen3 der ,stille4 ,es ist gesagt1 da dieses riesenhafte ,meer in dieser ,urwelt noch bis weit ber ,china heraufkam4 ,dort konnte also schon die ,ausfahrt sich vollziehen4 ,vollendet war damit die ,durchquerung der gesamten ,landseite des ,planeten von ,wasserseite zu ,wasserseite auf ,grund des fortlaufenden ,zusammenhangs jenes kanalartigen ,zwischenmeers zwischen den ,nordmassen und den ,sdmassen dieser ,landseite1 das bei ,panama einging1 um zuletzt bei ,china wieder herauszumnden4 ,zu diesem merkwrdigen ,urmeer waren ntig3 das amerikanische ,mittelmeer mit offener ,panamadurchfahrt1 das ,mittelstck des ,atlantischen ,ozeans1 unser hergebrachtes echtes ,mittelmeer1 auerdem ein fr uns jetzt unmglicher asiatischer ,durchstich quer ber die heutigen dicksten ,gebirgsriegel zwischen dem ,kaspischen ,meer und ,sdchina4 ,auch dieses groe ,mittelmeer im weitesten ,sinne bildet offenbar so eine grundlegende ,tatsache ersten ,ranges auf der ,karte der gesamten ,urwelt1 nicht blo des kambrischen1 sondern auch aller folgenden ,zeitalter4 ,seine ,spur lt sich heute noch verfolgen4 ,seine kleinen ,abenteuer3 ob es sich gelegentlich hier oder da auf eine ,weile verschlo und wieder ffnete1 ob es ,ablenkungen oder ,erweiterungen und ,seitenanschlsse erhielt1 durchspinnen die geologische ,geographie1 so weit wir sie kennen1 wie nicht endende kleine ,unterhaltungen4 ,da der lngst vergebene ,name ,mittelmeer aber stets etwas ,irrefhrendes hat1 war es geboten1 auch ihm eine neue ,bezeichnung zu geben4 ,sue hat es also die ,tethys genannt4 ,mythologisch ist das die ,gattin des ,okeanos und ,urmutter aller ,dinge1 nicht zu verwechseln mit ,thetis1 der ,mutter des ,achilles1 die blo eine ,nymphe war4 ,das ,wort ist sonst schon einmal naturgeschichtlich fr den dritten ,saturnmond verliehen worden4 ,nach glcklich vollbrachter ,durchschiffung der ,tethys blieb fr unsern urweltlichen ,geographen nur noch ein letztes ,problem zu lsen4 ,wie verhielt sich der damalige asiatische ,erdteil zu der von ,norden ber ,island und ,spitzbergen herabkommenden ,atlantis8 ,asien war damals1 wie gesagt1 kleiner als heute4 ,es fehlte ihm nicht nur das ,stck1 das die ,tethys abschnitt und zu ,gondwanaland hinber warf4 ,china und ,ostsibirien standen unter dem ,wasser des ,stillen ,ozeans4 ,immerhin ragte der ,restblock4 ,und an ihm hing jedenfalls auch schon ein ,teil ,europa1 er kam ja verengend oder gar zeitweise sperrend bereits bis ans stliche ,mittelmeer4 ,wurde nun dieser ,block erreicht von der ,atlantis8 ,verschmolz sie1 ber ,spitzbergen vorrckend1 mit der westsibirischen1 ber ,island kommend mit der skandinavischen ,kste8 ,dann war auch der ,nordteil der ,landseite von damals in seiner ganzen ,riesenbreite geschlossen1 wie der ,sdteil4 ,land1 ununterbrochenes ,land ging von ,nordamerika ber die ,atlantis nach ,asien und ,europa1 wie drben in ,gondwanaland von ,sdamerika ber ,afrika bis ,australien4 ,in wunderbar einfachen ,zgen bot sich in dem ,falle die ,urkarte dar3 ein nrdlicher ,grtel und ein sdlicher getrennt blo durch die ,tethys4 ,aus ferner ,planetenschau1 etwa wie wir den ,mars sehen1 wrde die ,landseite der ,erdkugel sich dargestellt haben als ein groer gelbrtlicher ,fleck1 den ein schwrzlicher oder blulicher ,kanal ein ,stck nrdlich vom quator in zwei ,hlften zerschnitt4 ,bei einer nrdlichen ,umseglung ,asiens wrde unser ,seefahrer indessen festgestellt haben1 da schon in der kambrischen ,epoche eine gewisse ,neigung jedenfalls der erdbildenden ,krfte bestand1 diese einfache ,gliederung auf der ,nordseite doch nicht dauernd so schn aufkommen zu lassen4 ,eine ,neigung oder ,richtung wrde er schon bemerkt haben1 die bestrebt war1 den kolossalen ,nordblock irgendwie mit einer oder gar mehreren ,spalten in ungefhr sdnrdlicher ,richtung zu durchsetzen1 ,seitenkanlen1 die zu der ,richtung der ,tethys mehr oder minder senkrecht standen4 ,es ist gesagt1 da auf dem heutigen ,kartenbilde solche ,durchbruchsspalten nach ,norden mehrfach deutlich werden4 ,die heute entscheidendste ist der nrdliche ,atlantische ,ozean selbst mit seiner ,verlngerung zum ,eismeer4 ,von ihm konnte damals ja nun keine ,rede sein1 da die ,atlantis den ,fleck fllte4 ,gleichwohl mu aber auch im ,kambrium schon eine viel kleinere ,kanalspalte solcher ,art zwischen ,asien und dieser ,atlantis durchgegangen sein1 deren ,bruchstelle genau ber ,nordeuropa lag4 ,untergetaucht waren in ihr zeitweise ganz ,grobritannien und ,skandinavien4 ber das ,nordkap fort brach sie dann wahrscheinlich auch schon zwischen der weiteren ,atlantiskste und ,westsibirien an ,nowaja ,semlja hin bis wieder zum ,stillen ,ozean durch1 der ja von der andern ,seite ,ostsibirien bis gegen das ,kap ,tscheljuskin unter ,wasser hielt4 ,beim ,mittelmeereingang abbiegend htte unser ,seefahrer also hchstwahrscheinlich auch durch diesen schmalen englisch-skandinavischen ,kanal von der ,tethys aus sein ,ziel1 den ,pazifik1 wieder erreichen knnen4 ,die ,lage einer solchen ,durchbruchsspalte schon im ,kambrium 7der einzigen fr damals im ,nordgebiet der ,erdkarte sicher bekannten7 ausgespart ber ,europa ist nun wieder eine neue hochinteressante ,grundtatsache urweltlicher ,geographie4 ,sie deutet schon so frh auf ein ,spannungs- und ,zerstckelungsfeld der ,erdrinde1 dessen ,unrast auf dieses ,europa fiel4 ,wie der ,kanal im ,kambrium lag1 knnte man versucht sein1 sich ihn rein veranschaulichend als eine ,art rtlicher ,notwendigkeit zu denken1 auch wenn man weit gehende ,vermutungen ber das ,wie der ,kartenbildung ablehnt4 ,europa scheint1 so weit es ber ,wasser stand1 damals hnlich wie heute eine westlich am weitesten vorspringende ,halbinsel ,asiens gewesen zu sein4 ,so bildete es eine ,art ,wellenbrecher gegen die sich stauende ,tethys4 ,auf der einen ,seite mute diese zwischen ihm und dem alt gegebenen ,block ,afrika sich im ,mittelmeer in enger ,spalte durchdrngen4 ,kein ,wunder wenn ihre ,wasser aber auch auf der andern um den ,vorsprung strudelnd sich zum ,teil auch hier durchgebohrt htten4 ,doch wie das ursprnglich nun gewesen sei3 in der weiteren ,folge der geologischen ,perioden ist es jedenfalls nicht blo bei dieser einen ,spalte geblieben4 ,whrend sie sich zeitweise wieder schlo oder verlegte1 ffneten sich parallele andere unabhngig an andern ,stellen der kritischen ,gegend4 ,immer aber blieb ,europa diesem ,spaltenspiel ausgeliefert bis heute4 ,bald schlug die ,spaltenbildung aus ihm selber ganze groe ,stcke heraus 7wie eben im ,kambrium71 bald drngelte sie es vollstndig von ,asien ab und zur ,atlantis hinber1 bald endlich wieder schmiedete sie es erst recht an ,asien und schied es fernweit von dieser ,atlantis4 ,nimmt man nun dazu1 da gleichzeitig die ,tethys selber an seiner ,sdseite immerfort ri und nagte1 mit der ,neigung1 es auch von dieser ,seite her immer neu zu berschwemmen und in eine ,inselschar aufzulsen1 so mu man die geologische ,unruhe begreifen1 die ber dieser uralten ,kreuzungsstelle zweier aufeinander senkrechter ,spaltungsrichtungen in allen geologischen ,perioden notwendig hat walten mssen4 ,mit ,absicht habe ich gerade das ,erdbild der kambrischen ,epoche so ausfhrlich hier vorgemalt1 obwohl es1 wie ich ausdrcklich betonen mchte1 in manchen ,umrissen noch besonders schwankt oder erst aus dem folgenden ergnzt werden mu4 ,aber wer einmal die groen ,zge der urweltlichen ,wasser- und ,landverteilung sich hier berhaupt eingeprgt hat1 der hat damit schon den ,schlssel und ,kern fr alles ,weitere1 und da diese ,grundzge auch damals schon wenigstens im wesentlichsten vorhanden waren und aufgezeigt werden konnten1 darber ist doch kaum ein ,zweifel4 ,man hat wohl gesagt1 diese kambrische ,zeit mache in vielem den ,eindruck1 als sei sie nicht der ,anfang1 sondern bereits der ,abend und ,abschlu eines unfabar weiten voraufgehenden ,weltalters gewesen1 und wir haben ja auch gesehen1 wie sie gelegentlich bereits mit ihrem ,sand und ,gerll auf den abradierten ,sockeln lterer ,gebirgsschiebungen fute1 unter denen noch wieder ltere lagen4 ,aber das ,kartenbild kann dann auch dort zurck schon kein ganz abweichendes gewesen sein4 ,merkbar macht sich dagegen auch in ihr schon etwas1 das in den folgenden ,erdperioden mit der bedeutsamsten ,folgerichtigkeit wiederkehrt1 nmlich ein gewisser periodischer ,wechsel von ,zeiten zunehmender ,trockenlegung1 ,verlandung innerhalb des allgemeinen ,grundschemas der ,karte mit ,zeiten umgekehrt wachsender berflutung1 sieghafterer ,vorwrtsbewegung 7,transgression im geologischen ,fremdwort7 des ,wassers innerhalb ein und der gleichen ,periode4 ,das kommt und geht1 ndert zeitweise scheinbar schon frh sehr stark das ,kartenbild1 lt aber lange doch wieder abflauend die hnlichen ,grundzge durchschimmern2 whrend dann allerdings auf eine ,reihe solcher ganzen ,perioden hin auch dieses sich herausschlende ,grundbild einen gewissen eigenen und dauernden ,wechsel zeigt4 ,speziell in der kambrischen ,periode kann man schon ein solches periodisches ,auf und ,ab besonders gut an ,nordamerika verfolgen1 von dem eine ,weile das ganze ,mittelstck als groe ,halbinsel an der ,atlantis hngt1 whrend spter noch in der ,epoche selbst das ,meer zeitweise mit seichter berschwemmung gerade ber dieses ,mittelstck fortgegangen ist2 dieser zeitweise ,wechsel hat aber doch ,nordamerika deshalb nicht ganz wegwischen knnen4 ,eine ,tatsache1 die doch recht merkwrdig ist1 mchte ich zu diesem ltesten bekannten ,kartenbilde aber auch noch wenigstens erwhnen4 ,so viele und groe und zusammenhngende ,festlnder damals schon da waren3 es scheint1 da sie noch so gut wie gar nicht bewohnt worden sind4 ,whrend das ,leben im ,meer schon recht deutlich und mit ,anzeichen lngeren ,bestehens entwickelt war1 fehlen vollstndig die ,reste von ,landtieren und ,landpflanzen4 ,die unabsehbaren ,sandfelder und ,schutthalden1 die in den ,landablagerungen dieser fernen ,urwelt stecken1 sprechen durchaus fr vegetationslose ,wsten1 die sich einfrmig ber die riesigen ,erdteile hinzogen4 ,erst in den nchsten ,epochen scheint das ,leben auch das ,festland ganz allmhlich vom ,meeresrande aufwrts besiedelt zu haben4 ,warum hat es aber nicht frher diese ,landanpassung versucht8 ,es ist um so aufflliger1 wenn wir schon vor dem ,kambrium sicher ,millionen von ,jahre lang ebenfalls ,festlnder annehmen mssen4 ,an besonderen ,schwierigkeiten der ,eroberung kann es kaum damals gelegen haben4 ,man hat einzelne ,eisspuren bereits aus dem ,kambrium1 die eine unmige ,hitze schon fr damals unmglich machen4 ,andererseits hat damals und auf lange hinaus noch nicht die heutige dauernde ,vereisung der ,pole geherrscht1 so da selbst die ,atlantis ganz bewohnbar gewesen sein wird4 ,ist das ,leben doch vielleicht erst ein weit jngeres ,erzeugnis gewesen als die ,erdkarte mit ihren ,landbildungen1 das erst landreif wurde1 als die ,lnder selbst schon viele ,jahrmillionen alt waren8 ,es sind vielerlei ,fragen die hier aufgeworfen werden knnten4 ,auf die kambrische ,periode folgte in der von unserer ,geologie abgegrenzten ,reihenfolge die silurische1 benannt nach ,gesteinsschichten im alten englischen ,stammland der keltischen ,silurer1 mit denen die ,rmer ihrer ,zeit in ,wales zu kmpfen hatten2 solche ,namen sind an sich so gleichgltig wie ,gondwanaland1 aber sie dauern1 weil man sich an sie gewhnt hat4 ,das ,silur 7wie man das ,wort wieder abkrzend gebrauchen kann7 war eine ,epoche staunenswertester ,entfaltung der ,meerestierwelt4 ,jetzt erst schien dieses ,meerleben auf seiner ganzen ,hhe zu sein4 ,alle ,tierstmme blhten bis zu ihren ,kronen1 soweit diese noch dem ,wasser angehren1 auf4 ,die ,wirbeltiere bildeten den ,fisch und damit die ,grundlage aller obersten ,lebensentwicklung berhaupt1 durch die in spten ,tagen der ,mensch mglich werden sollte4 ,korallen und andere kalkbildenden ,rifftiere ersetzten die ,hhe der ,einzelorganisation durch ,masse der sozialen ,genossenschaften1 sie meldeten sich als ,landbildner1 als merkbare ,helfer bei der ,karte1 ohne doch selber das ,land zu betreten4 ,die bauenden ,krfte der ,erdrinde aber untersttzten dieses ,paradies der ,wasserbewohner fr ihr ,teil aufs strkste4 ,im ,anfang der silurischen ,periode trat allerdings zeitweise eine gewisse ,verlandung ein4 ,es ist bezeichnend1 da fast durchweg in diesen von uns abgegrenzten lteren ,erdperioden der untere ,teil mehr ,land auf der ,karte hat1 whrend nachher im zweiten ,abschnitt eine grere berflutung durch das ,meer erfolgt4 ,auf dieser ersten ,stufe bildeten sich mehrfach ,landbrcken in der ,tethys1 die bei einzelnen ,forschern geradezu den ,eindruck erweckt haben1 diese ,tethys sei berhaupt vorher noch gar nicht ordentlich dagewesen und habe sich jetzt erst allmhlich herausgekmpft2 solche ,brckenbildung hat aber auch spter noch fter bei ihr ein ,intermezzo gebildet1 nachdem sie zweifellos lngst im ganzen da gewesen war4 ,so baute sich in ,amerika vorbergehend eine ,art ,panamabrcke von ,florida nach ,venezuela herber1 die wahrscheinlich dadurch entstand1 da sich infolge einer ,gebirgserhebung im ,gebiet der heutigen ,alleghanys gerade das ,oststck von ,nordamerika jetzt ber ,wasser gestellt und bis hier herber ausgestreckt hatte1 nachdem es im ,kambrium lange berflutet gewesen war4 ,und eine andere1 noch interessantere ,brcke schlo sich hnlich in ,europa4 ,das stliche ,mittelmeer1 falls es im ,kambrium berhaupt offen gewesen war1 verstopfte sich jedenfalls in der ,balkangegend jetzt eine ,weile vollstndig1 ,europa wuchs wenigstens schmal hier an ,afrika4 ,zugleich aber sperrte sich durch ,auftauchen des ,landes der enge ,zugang von der atlantischen ,tethys zu jenem skandinavischen ,kanal1 -- ,europa wuchs mit der andern ,seite des schwachen1 landzungenartigen ,teils1 der damals berhaupt nur von ihm bestand1 ber die heutige ,nordseite hinber jetzt tatschlich auch mit der ,atlantis zusammen4 ,darber kam die skandinavische ,einbruchspalte aber selber in die ,enge1 und sie scheint sich in ihrer ,not teilweise sdwrts ber ,ruland verlegt zu haben1 wo sie schlielich hinter dem europischen ,vorsprung auf die nicht mehr abgesperrte asiatische ,fortsetzung der ,tethys traf4 ,damit war ganz ,europa also eine ,weile zur freischwebenden ,brcke zwischen ,afrika und der ,atlantis gemacht1 hinter der das russische ,wasser einen ,abschlu jetzt gegen ,asien bildete4 ,an sich war das auch vergnglich4 ,schon im oberen ,silur brach die ,tethys wieder frei durch und die ,ecke zur ,atlantis fiel noch einmal4 ,aber eine ,richtung war doch seither fr lngere ,zeit gegeben1 die jetzt den ,spaltdurchbruch nach ,norden zunchst einmal immer strker hinter ,europa zwischen ,asien und ,europa zu legen suchte und ,europa selbst damit immer deutlicher zu der ,atlantis hinberdrngte4 ,in den nchstfolgenden ,weltaltern bleibt das ein zher ,zug in der ,karte1 so fremd es uns auch heute scheinen will1 da ,europa mehr dem ,westen1 einem ,lande1 das ber ,island und ,grnland nach ,nordamerika ging1 als ,halbinsel angehren soll1 als dem asiatischen ,osten4 ,unwillkrlich denkt man wieder an ,vlkerbewegungen und ,anschlsse unserer ,kulturzeit4 ,wie einerseits ,sdeuropa da immer wieder alles ,heil erwartete und zu erhalten schien von ,asien4 ,wie aber andrerseits die alten ,skandinavier1 die ,normannen1 lange einen ,anschlu umgekehrt vom ,norden zum ,mittelmeer herab suchten1 -- mit dem ,versuch auch damals eines ,rckhaltes an ,island1 ,grnland1 ,amerika1 wobei sie freilich die vernderte geographische ,lage hier nur noch mit dem ,schiff bemeistern konnten4 ,so wiederholte der ,mensch gelegentlich noch ein ,fr- und ,gegenspiel1 das die ,erdkarte seit ,jahrmillionen gespielt hatte1 indem sie bald ,europa von ,nordwesten orientierte1 zur ,atlantis1 die bis ,amerika ging1 als ,halbinsel oder ,inselarchipel angliederte mit der ,front nach ,asien und zum ,mittelmeer1 bald es wieder ganz von diesem ,asien selbst aus packte mit freier ,wasserfront zur fern verschwebenden ,atlantis4 ,jedenfalls gewann das ,meer in der zweiten ,hlfte des ,silur aber in grtem ,siegeszuge berhaupt wieder die ,oberhand4 ,es wusch die ,panamabrcke abermals fort und stellte die ,tethys in grter ,pracht auch hier wieder her1 zugleich der ,entfaltung der ,meertierwelt den entschiedensten ,raum gewhrend4 ,bis dann mit ,eintritt der nchstfolgenden ,devon-,periode allerdings erneut eine ,verlandung eintrat1 und zwar jetzt eine so ungeheuerliche1 da es am heutigen ,kartenbilde gemessen wirklich aussah1 als wenn das ,meer damals wenigstens auf der ,landseite der ,erde berhaupt htte austrocknen wollen4 ,illustration3 ,abb4 #aj4 ,festlnder und ,meere in der unteren ,devonperiode 7grtenteils nach ,frech und ,arldt74 ,whrend der ,sdkontinent1 das riesige ,gondwanaland1 bis auf kleine ,grenzschiebungen 7einmal etwas weniger ,brasilien1 dafr wie im ,austausch drben mehr ,australien7 nach wie vor ohne jeden ,bruchkanal zusammenhielt1 reckte sich die ,nordmasse zu fast unglaublichen ,maen noch immer weiter aus4 ,fast berall wuchsen ihre ,einzelstcke zu unabsehbaren ,flchen aneinander1 so da die ,namen der ,erdteile belanglos zu werden beginnen4 ,die ,tethys drohte zu ersticken4 ber ,wasser stand fast im ganzen heutigen ,umfange ,nordamerika2 blo ber den ,zipfel bei ,alaska und seine heutigen arktischen ,inseln griffen noch die ,wellen des ,stillen ,ozeans1 und durch die ,mississippi-,gegend schnitt eine grere ,meeresbucht ein4 ,nur um so gewaltiger aber ragte daneben die ,atlantis1 recht zum ,zeugnis1 da sie damals ein eigener ,erdteil blieb1 auch wenn ,nordamerika fr sein ,teil noch so vollstndig da war4 ,indem sie aber mit ihm verschmolz1 bahnte sich der grte ,kontinent an1 den die ,nordseite je einzeln getragen hat4 ,sdlich drngte diese ,atlantis ihre ,kste immer weiter und weiter auch in das ,mittelstck der atlantischen ,tethys hinunter1 bis sie endlich von sich aus ein neues geschlossenes ,panama bildete3 sich in breitem ,landarm mit ,brasilien und dem ,sdkontinent vereinte1 die ,tethys mehr als je abfangend4 stlich fate sie in voller ,breite anrckend wieder ,europa1 und zwar war durch die allgemeine ,verlandung diesmal auch hier wesentlich mehr zu fassen4 ,der letzte ,rest der alten englisch-skandinavischen ,nordspalte war aufgetrocknet1 auch in seiner spteren russischen ,abzweigung4 ,irland1 ,schottland1 ganz ,skandinavien und ,ruland mit ihren ,zwischenteilen der heutigen ,nordsee und ,ostsee lagen als grtenteils frisch aufgetauchter nackter ,plan in mchtiger ,breite dort ber ,wasser2 whrend allerdings das mittlere und sdliche ,europa auch jetzt mehr oder minder in der ,macht der ,tethysfluten geblieben waren1 denen man wohl zutrauen mchte1 da sie sich bei der unheimlichen ,beschrnkung1 die sie auf der westatlantischen ,seite erfahren muten1 wenigstens hier durch breiten bergriff etwas schadlos gehalten hatten4 ,indem aber das1 was von ,europa da war 7immerhin in ,gestalt besonders von ,skandinavien-,ruland doch der ,hauptblock71 ohne jeden ,zwischenspalt sogleich mit der ,atlantis zusammenschmolz1 machte sich fr diese bedeutsamste ,ecke der ,erdkarte eine neue ,sachlage entscheidend geltend4 ,was im ,silur sich zuerst angebahnt1 vollzog sich endgltig3 ,europa1 westlich mit der ,atlantis vermhlt1 ri stlich vollkommen von ,asien ab6 ,im ,silur hatte die ,ablenkung des gelegentlich schon teilweise verstopften skandinavischen ,nordkanals ber ,ruland zur ,tethys diese ,trennung zunchst eingeleitet4 ,jetzt war ,ruland wieder frei1 also htte eigentlich gerade jetzt ,asien doch wieder anschlieen mssen4 ,hier aber mischte sich eine neue nordwrts schneidende ,kanalspaltung ein4 ,sie brach hinter ,ruland auf der ganzen ,lnge ,asiens von der ,tethys bis zum arktischen ,meer durch1 ,europa in einem radikalen ,schnitt vom ,kaspischen ,meer bis etwa nach ,nowaja ,semlja von ,asien absgend4 ,ich habe frher schon darauf hingewiesen1 da noch heute bei ,betrachtung unserer ,karte sich die ,mglichkeit gerade einer solchen ,spalte auffallend deutlich in der ,gegend des heutigen ,laufes des ,ob stlich vom ,ural andeutet4 ,eine verhltnismig geringe ,senkung des ,landes wrde hier jetzt noch einen trennenden ,meeresarm schaffen knnen1 der auch unser heutiges ,europa annhernd zur ,insel machte4 ,damals mute die radikale ,mglichkeit des ,absgens in dieser ,linie aber noch viel grer sein4 ,das ,uralgebirge selber stand noch nicht1 und1 vom ,gebiet des ,kaspischen ,meeres kommend1 ostwrts quer durch das ganze mittlere ,asien flutete in voller ,breite die ,tethys1 mit der sich der obische ,kanal oder das obische ,meer1 wie man auch zeitweise gut sagen konnte1 nur zu verbinden brauchte1 um einen vollstndigen ,wasserhalbring zwischen ,europa und ,asien zu legen4 ,auch dieser neue und entscheidendste ,nordspalt im ,schicksal ,europas hat in den folgenden ,erdperioden mancherlei engere ,schwankungen durchgemacht1 er ist gelegentlich auch wieder etwas verschoben1 zeitweise verstopft1 bald mehr nach ,ruland hinber1 bald wieder mehr nach ,sibirien hinein gedrngt worden1 er hat sich schon frh geneigt gezeigt1 zu einem wahren sibirischen ,meer auseinanderzugehen3 immer geblieben oder irgendwie wiedergekehrt aber ist er noch bis in die ltere ,tertirzeit hinein4 ,da er seither fehlt1 hat fr unsere ,kulturgeschichte schwerwiegende ,folgen gehabt4 ,wenn er fortbestand1 wren uns die ,einbrche der ,mongolen in ,europa erspart geblieben und schwerlich htte ,ruland in der ,weise wie jetzt seine politische ,macht ber ganz ,sibirien ausdehnen knnen4 ,es macht den ,beschlu in der richtigen ,landentfaltung von damals1 da trotz des ,umstandes1 da dieses westsibirische ,kanalmeer fr sein ,teil doch ein altes ,stck aus ,zentralasien wieder herausschnitt1 auch die asiatische ,landmasse damals eine ganz betrchtliche blieb4 ,der ,stille ,ozean hatte allmhlich ganz ,ostsibirien und den grten ,teil von ,china freigeben mssen2 die ,tethys scheint zeitweise in dieser ,devon-,periode sogar blo in einem schmalen ,ausgang1 etwa im ,amurgebiet1 durchgebrochen zu sein4 ,einzig in der ganzen ,nordseite des ,festlandgebietes damals der ,atlantis nicht angegliedert1 bildete dieser asiatische ,block eine ,insel fr sich1 etwa so gro oder grer als das heutige ,sdamerika4 ,fremdartig genug kam das im ,kartenbilde3 ,nordamerika und ,europa ,halbinseln der ,atlantis1 ,asien dagegen eine einsam fern gelagerte ,insel am ,stillen ,ozean6 ,das allgemeine ,naturbild aller dieser ausgedehnten ,devonlnder mu dabei immer noch ein recht gespenstisches gewesen sein4 ,schon im ,silur hatten besonders im ,gebiet des ,atlantis lebhafte ,gebirgsfaltungen begonnen4 ,deren ,verwitterungsschutt huften dann groe abwrts rinnende ,strme inmitten der unendlichen ,verlandung vielfach in weiten abflulosen ,landsenken und vergnglichen ,riesenseen an4 ,die unermelichen ,lasten durch ,eisenoxyd rtlich gefrbten ,quarzsandes dieser ,binnenwsten erscheinen uns noch in dem kennzeichnenden rtlichen ,sandstein 7sog4 old red7 vieler dieser devonischen ,landgebiete4 ,in der ,gegend solcher versickernden ,flunetze und verdampfenden ,seen machen sich uns aber doch jetzt die ersten ,spuren merkbar1 da auch das ,land in dieser ,zeit vom ,leben erobert wurde4 ,groteske skorpionhnliche ,riesenkrebse behaupteten sich in den trocknenden ,smpfen1 echte ,skorpione hatten sich schon als erste ganz aufs ,land gewagt1 im zeitweisen ,wassermangel wurde der ,fisch zum luftatmenden ,molchfisch1 und erste farnhnliche ,pflanzen bildeten hier und da schmale grne ,sume um die ,fluadern als ,pioniere in der ,wste4 ,immerhin blieb auch das alles zunchst noch vereinzelt und ohne grern ,aufschwung4 ,zu einer wirklich imposanten ,entfaltung des ,landpflanzenwuchses auf ,erden scheint es erst gekommen zu sein durch einen allgemeinen klimatischen ,wechsel1 der in der ,folge eintrat4 ,nachdem nmlich offenbar lngere ,zeit ein allgemeines ,erdklima geherrscht hatte1 das ziemlich trocken war und auf den ,festlndern auch rein mineralisch die ,wstenbildungen begnstigt hatte1 stellte sich eine ,epoche umgekehrt wesentlich feuchteren ,klimas ein4 ,blo aus dem ,wechsel der geographischen ,verhltnisse selbst wird dieses klimatische ,schwanken sich schwerlich ableiten lassen1 es mssen da wohl noch besondere ,umstnde unseres ,planeten mitgewirkt haben1 die nicht unmittelbar an ,wasser und ,land hingen4 ,der ,hhepunkt dieser ,dinge fhrt uns aber bereits in die nchstfolgende ,erdperiode hinber1 in das sogenannte ,karbon4 ,der ,name geht auf carbo1 die ,steinkohle2 ,steinkohlen sind aber versteinte ,pflanzenreste1 und so ist es eben das ,ereignis jenes durch die ,luftfeuchte begnstigten groen ,pflanzenaufschwungs selber1 das dieser ganzen ,epoche bei uns den ,namen gegeben hat4 ,whrend ihrer langen ,dauer unterlag aber natrlich auch die ,karte wieder fr sich ,wandlungen4 ,die geschilderte extreme ,verlandung des ,devon hatte sich in dieser ,weise schon im ,verlauf dieser ,epoche nicht dauernd halten lassen4 ,noch im ,devon selbst eroberte der ,stille ,ozean groe ,teile von ,nordamerika zurck und griff jener obische ,kanal1 sich machtvoll verbreiternd1 nach ,ruland wie nach ,ostsibirien hinein1 zwischen ,europa und die asiatische ,insel zeitweise einen ,meeresarm setzend1 der ungefhr so breit wie der heutige ,atlantische ,ozean zwischen ,amerika und ,europa war4 ,ein ,kolumbus htte damals ber einen ,monat lang ostwrts fahren mssen1 um von ,europa aus endlich ,asien zu entdecken4 ,mit ,eintritt des ,karbon 7immer wieder prompt auf der ,wende zu einer neuen ,periode7 trat aber dann erneut strkere ,verlandung ein1 die sowohl in groen ,teilen von ,nordamerika wie in ganz ,asien nicht nur den ,verlust deckte1 sondern die ,festlandumrisse des lteren ,devon sogar hier und da noch verstrkt wieder herausbrachte4 ,nur die auch inzwischen berschwemmte ,panamabrcke von der ,atlantis nach ,brasilien stellte sich nicht wieder her1 die ,tethys strmte wieder frei vom und zum ,stillen ,ozean durch4 ,dieses ,auf und ,ab hat zunchst nicht viel ,interessantes4 ,man erhlt den ,eindruck1 da in dieser ,gegend der ,erdgeschichte das ,kartenbild sich im groen und ganzen eine lange ,zeit hindurch gleichsam sehr zh immer wieder verteidigte4 ,wenn man nur die ,hauptlinien verfolgen will1 kann man einzelne ,bltter ganz berschlagen4 ,immerhin bieten sich wenigstens in der zweiten ,hlfte der ,steinkohlenperiode ein paar lehrreiche ,einzelheiten dar4 ,illustration3 ,abb4 #aa4 ,festlnder und ,meere in der oberen ,steinkohlenperiode 7nach ,frech und ,arldt74 ,nach den frheren ,erfahrungen sollte man fr diese ,zeit abermals eine ,transgression1 also ein mehr oder minder starkes ,vorrcken des ,meeres1 erwarten1 und bis zu gewissem ,grade erfolgte das auch wirklich4 ,so spaltete sich gelegentlich damals ein ganz riesiger ,kanal fast genau auf der ,grenze ein1 wo ,nordamerika seit dem ,kambrium an der ,atlantis hing4 ,zweifellos handelte es sich wieder einmal um eine der mehrbesagten nrdlichen ,spalten senkrecht zur ,tethys1 die aber unmittelbar diesmal nichts mit dem europisch-asiatischen ,risystem zu tun hatte4 ,das ,merkwrdige an ihr ist nur1 da sie auch schon genau in der ,linie eines heute am gleichen ,fleck noch vorhandenen ,kanaleinschnitts lag3 als karbonisches ,davis-,becken bezeichnet1 zog sie sich nmlich nahezu grenzgetreu auf der heutigen ,davisstrae und ,baffinsbai dahin1 die jetzt ,nordamerika von ,grnland scheiden4 ,das ,gebilde war zunchst nicht dauerhaft1 in den nchstfolgenden ,erdperioden schlossen sich allmhlich ,nordamerika und die ,atlantis doch wieder ebenso glatt aneinander wie frher4 ,aber spt in der ,tertirzeit ist es wiedergekommen und bis heute geblieben4 ,schwer verschliet man sich vor solcher ,wiederholung der ,meinung1 es msse auch in diesen ,lngsspalten doch irgendeine geheime ,gesetzmigkeit der ,erdbildung gesteckt haben1 die gleiche ,pltze bevorzugte1 also nicht blo auf der ,willkr regellos zuflligen ,sinkens oder ,steigens der ,feste oder der ,wasser an beliebigen ,schaukelstellen beruhen konnte4 ,im brigen aber erwies sich die berflutung in diesem oberen ,karbon ersichtlich beeinflut und teilweise gehemmt durch eine ,erscheinung1 die1 stets in allen ,epochen bisher schon vorhanden1 doch hier ebenso berwltigend groartig sich aufdrngt wie jenes von dem feuchten ,klima begnstigte neue ,pflanzenleben1 das der ,epoche ihren ,namen verschafft hat4 ,nmlich einer ganz besonders stark eingreifenden ,gebirgsbildung4 ,sie steigerte sich um die ,mitte des ,karbon und reichte zum ,teil noch fort bis in die nchstfolgende ,periode4 ,an den verschiedensten ,stellen der ,erde stauten sich ungeheure ,falten empor4 ,die berhmteste lag bei uns in ,europa4 ,es gab damals noch keine ,schweizer ,alpen1 keine italienischen ,apenninen1 keine spanischen ,pyrenen und sollte sie noch lange nicht geben4 ,dafr wuchs jetzt eine ungeheure alpenhafte ,kette quer ber dem ,fleck des heutigen ,deutschland empor1 in der ,linie und den ,seitenlinien1 wo gegenwrtig die ,sudeten1 das ,erzgebirge1 das ,fichtelgebirge1 der ,thringer ,wald1 der ,harz1 der ,spessart1 ,taunus1 ,odenwald1 das rheinische ,schiefergebirge und der ,schwarzwald liegen und in ihren ,kernmassen noch seine ,ruinen enthalten4 ,man hat diese karbonischen ,alpen1 die sich in dieser ,folge im grten ,bogen etwa von ,wien bis nach ,mittelfrankreich zogen1 als das variskische ,gebirge 7nach dem altgermanischen ,stamm der ,varisker im ,fichtelgebirge7 bezeichnet4 ,ein anschlieender1 wahrscheinlich noch viel riesigerer ,faltenzug ging dann von dieser franzsischen ,ecke ber das nordwestliche und mittlere ,frankreich nach ,england und ,irland4 ,man hat ihn 7nach einem alten ,keltenstamm in der ,bretagne7 das armorikanische ,gebirge genannt4 ,seine ,falten zogen sich damals aber anscheinend noch unendlich viel weiter in den heutigen ,atlantischen ,ozean hinaus und liefen dort wohl ber die ganze ,atlantis bis nach ,nordamerika durch1 wo sie das schon frher angelegte ,gebirge der ,alleghanys vollendeten4 ,noch andere ,falten stauten sich im ,gebiet der karnischen ,alpen2 an der russisch-asiatischen ,scheide1 mitten im ,gebiet der trennenden obischen ,kanalspalte trmte sich allmhlich der ,ural empor1 und so weiter regte und beugte sich die ,erdrinde fernerhin noch an den verschiedensten ,stellen4 ,in den ,zwischenmulden1 an den flachen ,hngen und neu entstandenen ,randufern dieser teils werdenden1 teils schon in der ,zeit selbst wieder rasch verwitternden ,gebirge war berall in ,europa wie in ,amerika und ,china die ,hauptsttte grade der ,steinkohlenwlder1 zu deren ,gedeihen neben der groen ,feuchte des ,klimas auch der ,nhrgehalt des frisch erschlossenen ,bodens beigetragen haben mag4 ,schon das ,vorhandensein dieser grnen ,waldkrnze am ,sockel der jungen ,gebirge deutet aber zugleich darauf hin1 da mit diesem ,faltentreiben durchweg auch neue ,ufer und neue ,verlandungen sich bilden muten4 ,und so taucht im oberen ,karbon auch unser ,mitteleuropa zum erstenmal recht ansehnlich aus den ,wassern1 whrend die mittelmeerische ,tethys1 von hier abgelenkt1 sich wieder desto breiter ber den ,nordrand von ,afrika schlgt4 ,je mehr aber dieses ,europa damals abtrocknend sich gleichsam schon in seinen heutigen ,umri hineinzustrecken suchte1 desto greller mute auf der ,karte dabei seine genau umgekehrte ,orientierung gegen heute hervortreten -- als vorspringende ,halbinsel an der ,atlantis mit fester ,rckendeckung auf der ,seite1 wo heute der ,atlantische ,ozean liegt -- mit der offenen ,front dagegen nach ,sdosten in die ,tethys und das von ,asien trennende ,meer hinaus4 ,zeitweise scheint diese ,front genau stlich in eine lange ,landspitze ausgelaufen zu sein1 deren letztes ,kap ungefhr in der ,gegend des heutigen ,kaspischen ,meers gegen den weiten blauen ,spiegel des asiatischen ,ozeans geschaut haben mag1 wie heute die letzten ,klippen ,irlands oder ,schottlands westlich gegen die unabsehbaren ,wasser des atlantischen4 ,illustration3 ,abb4 #ab4 ,durchschnitt durch die ,faltungen der ,schichten im ,steinkohlengebiet bei ,aachen4 cv1 cs ,schichten des ,kambrium du1 dk1 do ,devon k1 c #a-e ,karbon 7,steinkohlenperiode7 t ,tertir4 7,nach ,holzapfel47 ,auf die ,steinkohlenzeit folgte die sogenannte ,perm-,periode4 ,den ,namen hat sie nach starken ,hinterlassenschaften in der russischen ,provinz ,perm am ,ural4 ,so deutete er gleich selber diesmal in die ,gegend des trennenden ,meeres zwischen ,europa und ,asien4 ,in ,wahrheit ist aber gerade bezeichnend1 da in ihrem ,verlauf dieses ,meer zunchst einmal wieder sich zu verstopfen begann4 ,im zweiten ,teil der ,steinkohlenzeit hatte die ,gebirgsbildung der ,wasserbedeckung entgegengearbeitet4 ,jetzt trat mit der neuen ,periode wieder ein ,zustand berhaupt wachsender ,verlandung ein1 whrend die ,gebirgsbildung fr ihr ,teil anfangs auch noch weiterwirkte4 ,selbst diese ,doppelwirkung erklrt aber noch nicht ganz die ,sachlage1 wie sie diesmal sich anbahnte4 ,um diese ,zeit mu eine dauernde ,tendenz zur ,verlandung eingetreten sein1 die jetzt ber zwei ganze ,erdperioden 7die ,permperiode und die folgende ,triasperiode7 fort1 also jedenfalls mehrere ,millionen von ,jahren lang1 ersichtlich anhielt4 ,in der ,folge gab es dann abermals zwei groe ,perioden1 in denen ebenso deutlich eine im ganzen berwiegende ,neigung zu weitgehender berflutung der ,lnder1 also mehr obsiegende ,wasserherrschaft hervortritt3 ,jura und ,kreide4 ,was wir bisher innerhalb jeder ,periode je einmal abwechseln sahen1 verteilt sich also jetzt als riesiger ,zyklus ber vier ganze ,perioden3 die zwei ersten mehr mit ,land1 die beiden zweiten mehr mit ,wasser4 ,das alles natrlich auch so nur innerhalb der ,landseite der ,erde2 die ,wasserseite des ,stillen ,ozeans liegt nach wie vor fr unsere ,kenntnis so gut wie unberhrt4 ,gewisse ,schwankungen schliet auch die allgemeine ,tendenz nicht aus3 in den beiden ,landepochen steigt hier und da einmal lokal das ,wasser1 und die beiden ,wasserepochen haben starke ,maxima und ,minima4 ,aber darber fort bleibt stets der allgemeine ,charakter ersichtlich3 hie ,land1 hie ,wasser dauernd bevorzugt4 ,dabei hat im ganzen die groe ,land-,doppelperiode noch einen konservativen ,zug4 ,sie baut gleichsam noch einmal im ganz ,groen nur das aus1 was jedes der frheren ,land-,zwischenspiele mehr oder minder glcklich erreichte4 ,die ,wasser-,doppelperiode dagegen wird diesmal wirklich revolutionr3 aus ihr geht1 auch als ihre ,wasser wieder abflieen1 eine entscheidend andersartige ,karte hervor4 ,dies spricht dafr1 da es sich bei dem groen ,vierer-,zyklus nicht blo um eine ,tuschung in der ,art handelt1 da etwa jede der alten ,einzelperioden wie das ,silur oder das ,devon einzeln so lang gewesen wre1 wie jetzt vier ganze ,epochen1 uns aber aus ,grnden vielleicht strkerer ,verschwommenheit nicht als vier ,sonderepochen erschiene4 ,es scheint vielmehr1 da sich hier wirklich ,ereignisse spiegeln4 ,man hat daran gedacht1 da die gewi riesenhaften ,gebirgsbildungen der ,steinkohlenzeit eine besondere ,ursache fr so lange ,verlandungsdauer abgegeben htten1 indem sich im ,verhltnis zur ,gebirgsauffaltung anderswo der ,meeresgrund vertieft htte1 so da die ,wasser sich in diesen groen ,tiefen mehr ansammeln und das ,land berall stark freigeben muten4 ,die sptere lange ,wasserperiode im ,jura und ,kreide forderte dann umgekehrt eine zeitweise ,wiederaufwlbung der ,ozeanbden1 bei der die inzwischen durch ,mangel an ,gebirgsbildung und ,verwitterung flacher gemachten ,erdteile neuerlich stark berstrmt wurden4 ,und es wrde dazu stimmen1 da auch im weiteren ,verlauf der ,dinge1 in der auf die groe ,wasserzeit folgenden ,tertirperiode1 wieder ,gebirgsfaltungen in grter ,pracht auftraten1 whrend zugleich sich abermals ,verlandung einleitete3 da wre dann abermals ,tiefsee als ,gegenspiel entstanden1 wie wir sie ja heute noch reichlich besitzen4 ,die ,theorie hat gewi etwas ,sinnreiches1 nur erklrt sie nicht1 warum sich auer diesem ,land- und ,wasserwechsel noch in den jetzt folgenden vier ,epochen das ,kartenbild so entscheidend gendert hat1 und warum gewaltige alte ,festlnder in der ,atlantis und in ,gondwanaland nach ,abflieen der ,jura- und ,kreidewasser berhaupt nicht mehr da waren und niemals wiederkehrten1 auch bei neuer ,verlandung nicht4 ,und so bleibt auch in ihr einstweilen das ,unzulngliche aller noch so geistvollen anderen ,erklrungen fr die ,leitzge der ,geographie der ,urwelt4 ,aber da periodische1 zyklische ,bewegungen der ,dinge auch in dieser urweltlichen ,land- und ,wasserverteilung immer wieder irgendwie hervortreten1 einerlei was diesen ,rhythmus nun bestimme3 darber kann rein tatschlich wohl kein ,zweifel sein4 ,jede ,erklrung wird ihn bercksichtigen mssen4 ,die ,urgeographie lief weder einseitig vom ,land zur ,sintflut1 noch von einer ,ursintflut zu unhemmbarer ,vertrocknung2 sondern sie ging durch bestndige ,abwechslungsperioden4 ,und es ist ja dieses ,periodische1 das auch sonst immer so deutlich die ,urweltsdinge beherrscht4 ,so wenig wir beispielsweise vom ,zusammenhang des urweltlichen ,klimas unmittelbar mit diesem ,kartenwechsel wissen3 ,periodizitt zeigt sich in ihrer ,weise genau so auch bei diesem ,klima4 ,die ,urwelt geht nicht von ,urhitze sich migend zur ,eiszeit2 sondern sie zeigt lange ,zeitrume groer ,wrme mit ,trockenheit1 die ,wsten begnstigt2 dann wieder gerade umgekehrt feuchtes ,klima2 feuchtwarmes1 aber auch feuchtkhles1 das sich wiederholt zu ,eiszeiten steigern kann2 auch das aber wieder endend1 sich erwrmend1 trocknend1 -- in einem ,auf und ,ab1 das wie geschaffen scheint1 alle hbsch geradeaus gebauten ,theorien zu rgern4 ,schlielich ist dieser ,reichtum aber doch noch willkommener1 als alle graue ,theorie4 ,unser ,planet ist geschichtlich und aller ,wahrscheinlichkeit auch noch zuknftig eben ganz anders beweglich1 als wir je geahnt hatten1 ganz anders stets weiter arbeitend und jung auch inmitten seines ,jahrmillionenalters4 ,nichts verrt1 da wir heute oder absehbar am ,ende jener ,periodizitten angelangt wren4 ,was wir von der ,permkarte der ,nordfestlnder wissen1 sind fast durchweg ,verlandungstatsachen4 ,wo das obere ,karbon blo ,inseln und ,halbinseln geschaffen und in seinen ,mulden mit den ppigen ,steinkohlenwldern doch gelegentlich immer noch kleine ,einbrche des ,meeres gehabt hatte1 schlo sich berall jetzt die ,feste im groen aneinander4 ,die ,nordfestlnder im ganzen arbeiteten auf eine ersichtliche ,vereinigung los4 ,mehrfach scheint die ,tethys durch ,brcken bedroht gewesen zu sein1 die sie allerdings immer noch wieder nach einer ,weile zerbrach4 ,das merkwrdige ,davismeer bestand zwar einstweilen noch fort1 hat sogar mglicherweise vorbergehend ,anschlu bis zur ,tethys gehabt4 ,dafr schlossen sich aber andere ,risse auf lange jetzt4 ,seit alters war ein offener ,wasserweg stets zwischen ,nordamerika und ,asien in der ,richtung der heutigen ,beringstrae gewesen4 ,es lag hier nicht eigentlich ein ,spaltendurchbruch1 sondern von ,anfang an war ber den ,fleck weg freies ,gebiet noch des ungeheuren urgegebenen ,stillen ,ozeans gewesen4 ,jede grere ,verlandung in ,ostsibirien und der ,alaskaecke ,nordamerikas mute aber die ,norderdteile auch hier einander annhern4 ,und so bahnt sich schon im oberen ,karbon ein ,verschlu an1 der jetzt nach den letzten ,schwankungen des ,perm auf lange zum ,dauerzustand wird3 man kann trocken von ,nordamerika nach ,asien gehen4 ,die wichtigste ,sache aber betrifft wieder das uralisch-russische ,meer zwischen ,europa und ,asien4 ,wie schon gesagt3 es schickt sich ebenfalls an1 vorerst wieder zu verlanden4 ,zunchst trocknet es im ,sden gnzlich aus1 da1 wo es vorher um das letzte ,kap ,europas mit der ,tethys zusammengeflossen war4 ,wohl mglich1 da gerade mit dieser zunehmenden ,austrocknung durch ,bodenhebung1 die vielleicht hnlich auch von ,norden allmhlich vorrckte und die ,mitte des ,spaltenmeeres einengte1 ein kleines geologisches ,ereignis zusammengehangen hat1 das fr die zweite ,hlfte des ,perm bei uns in ,deutschland1 wenn man auf seine ,ablagerungen stie1 stets den ,eindruck einer gewissen doch wieder sich durchsetzenden ,meeres-,transgression gemacht hat4 ,irgendwie brach nmlich von dem beengten russischen ,meer eine ,art ,flutwelle seitlich aus1 die bis nach ,europa vordrang und eine ,weile zwischen ,skandinavien und den groen sdlichen ,gebirgszgen groe ,teile von ,deutschland und ,england noch einmal seicht unter ,wasser setzte4 ,deutlich kann man am heute noch erhaltenen ,gestein erkennen1 wie es seit dem ,karbon auch diesen ,gegenden gleich dem ganzen ,nordgebiet der ,landseite der ,erde berhaupt ergangen war4 ,das feuchte ,klima der ,karbonzeit hatte mit ,heraufgang des ,perm abermals trockenem ,wstenklima ,platz gemacht4 ,wieder bildeten sich ungeheure ,schuttsttten1 die uns heute noch in roten ,sandsteinen deutlich werden2 es sind die jedem ,bergmann so vertrauten ,schichten des sogenannten ,rotliegenden4 ,in diesen neuen nordischen ,weltwsten gingen die schnen ,steinkohlenwlder ein4 ,wo noch ,pflanzenwuchs mglich war1 siedelten sich dafr mehr hitzeharte ,nadelhlzer an4 ber diese ,sttte schwemmte nun bei uns eine ,weile ,meer4 ,das ,zechstein-,meer1 wie man es nach seiner bezeichnenden ,schlammablagerung1 dem heutigen ,zechstein1 nennt4 ,langen ,bestand hatte es aber nicht4 ,zur ,mittelmeer-,tethys konnte es nicht durchbrechen wegen der mitteleuropischen ,gebirge4 ,von ,ruland ohne ,nachschub gelassen1 verdampfte es allmhlich zu ,salzpfannen und verschwand endlich spurlos wieder1 die rote ,wste kam auch zu uns zurck4 ,im ganzen offensichtlich doch nur ein rein rtliches ,ereignis4 ,illustration3 ,abb4 #ac4 ,blatt einer ,pflanze aus ,gondwanaland1 des ,farnkrauts ,glossopteris indica4 ,man wrde aber berhaupt von der ,permperiode geographisch-geologisch weniger reden1 wenn nicht gerade sie dadurch berhmt geworden wre1 da man jetzt einmal etwas mehr vom ,sdkontinent1 vom wunderbaren ,gondwanaland1 erfhrt4 ,es ist erzhlt1 da ,gondwanaland wahrscheinlich seit dem ,kambrium bestand1 ,sdamerika1 ,afrika1 ,indien1 ,australien einend4 ,die berflutungszeiten hatten sich auch an seinen ,grenzen gelegentlich geltend gemacht1 aber von keinem ,lngsspalt ist etwas bekannt1 der es in all der ,zeit ganz durchbrochen htte4 ,und so kam es auch bis ins ,perm4 ,trotz dem meist trennenden ,vorhandensein der ,tethys ist nun aus jenen lteren ,tagen nichts von besonderen ,unterschieden seiner ,oberflchenverhltnisse gegenber den ,nordlndern bekannt geworden4 ,es hatte offenbar auch seine lteren ,wstenzeiten1 und im ,karbon wanderten auch in ihm die echten ,steinkohlenpflanzen bis in die entlegenen ,gegenden von ,argentinien im heutigen ,sdamerika1 ,queensland und ,viktoria in ,australien1 das ,sambesigebiet in ,sdafrika ein4 ,im ,beginn des ,perm aber mu auf diesem ,gondwanaland etwas vorgefallen sein1 das uns noch immer in vieler ,hinsicht rtselhaft ist4 ,in ,vorderindien1 im ,kapland1 in ,australien1 berall wo heute noch ,restblcke seiner ,mittel- und ,ostseite stehen1 finden wir im ,gestein aus dieser ,zeit die ganz unzweideutigen ,spuren gewaltiger ,eiswirkungen4 ,der ,gesteinsgrund ist geschliffen und geschrammt1 bezeichnend gekritzte und geschliffene lose ,trmmer liegen genau in der ,weise zerstreut und eingebettet1 wie wir das von den sogenannten ,grundmornen unserer heutigen und der diluvialen ,gletscher so genau kennen4 ,man findet1 wie gesagt1 wenigstens vermutliche kleine ,gletscherspuren schon in noch lteren ,erdperioden als diesem ,perm4 ,obwohl seltsamerweise die ,polargebiete frher nicht vereist waren1 liegt es doch nahe genug1 da die schon so frh vorhandenen groen ,gebirge gelegentlich ,gletscher entsandten4 ,da die riesigen deutsch-franzsisch-englischen ,alpen der ,steinkohlenzeit nicht auch ihren ,firnschnee und ihre ,gletscher gezeigt htten3 wer will das ohne weiteres abweisen8 ,so hat man sich gedacht1 da auch ,gondwanaland sich damals zu grten ,teilen mit ungeheuren ,hochgebirgsfalten bedeckt htte1 die entsprechend ihre ,riesengletscher selbst in tropischen ,breiten zu ,tal schoben1 und ,anzeichen solcher ,gebirgsbildung sind in der ,tat vorhanden4 ,aber die indischen ,eisspuren weisen in den ,einzelheiten nicht blo auf einfache ,alpengletscher4 ,die ,eisstrme mssen an der ,kste bis ins ,meer1 in die ,tethys hinein geflossen sein1 und die ,schlammkste mu zeitweise winterlich hart gefroren sein4 ,das aber im tropischen ,vorderindien6 ,da mu man doch zu den ,gebirgen auch noch einen wirklichen ,herabgang der ,gesamttemperatur annehmen4 ,man braucht ja nicht gleich an ,binneneis zu denken1 das damals etwa vom ,sdpol kommend ganz ,gondwanaland bis ber den quator fort bedeckt htte1 wie in der spteren diluvialen ,eiszeit das skandinavische ,eis unser ,norddeutschland4 ,dafr spricht nichts1 und die ,richtung der ,eismassen ging den ,spuren nach ziemlich sicher nicht berall vom ,sden1 also der ,polrichtung aus4 ber das ,verhltnis von ,gondwanaland zu diesem ,sdpol und seinem heutigen ,landrest wissen wir ja vor der ,hand berhaupt leider gar nichts4 ,vieles deutet auf schon frhes ,vorhandensein eines antarktischen ,meeres2 inwiefern aber doch wenigstens einzelne ,festlandanschlsse auch hier bestanden haben knnten1 bleibt einstweilen offen4 ,hoffentlich bringt die jetzt glatt flieende ,erforschung der heutigen groen und gebirgigen ,sdpolarklippe uns da einmal ,aufschlu -- ein geologisches ,problem1 das noch mehr wiegt als die ,bezwingung des ,pols selbst4 ,aber auch ohne die ungeheuerliche ,vorstellung eines solchen quatorialen ,binneneises wird man eine permische ,eiszeit fr das ,gondwanaland zugeben mssen1 die den ,gletschern damals weit1 weit tieferen ,abstieg und der ,kste selbst in tropischen ,breiten weit1 weit rauhere ,winter als heute beschert hat4 ,die ,ursache bleibt einstweilen vllig im ,dunkeln1 und nur die ,tatsache einer solchen schon viel frheren ,eiszeit der ,urwelt1 die wesentlich ber die ,sdhalbkugel ging1 mu von nicht abzusehendem ,wert fr uns sein4 ,als diese ,klteperiode auch dort dann wieder vorber war1 sehen wir die ,ksten von ,gondwanaland im ,rest des ,perm bedeckt mit einer neuen und eigenartigen ,farnflora1 die von der frheren des ,karbon und aller nordischen berhaupt wesentlich abweicht4 ,sprlich ist sie nur auf gelegentlichen ,tethysbrcken von sich aus noch nachtrglich hier und da auch drben ins nordische ,randgebiet eingedrungen4 ,an ihrem ,fleck aber kann man sich schwer der ,meinung entziehen1 da sie dort ein ,ergebnis eben jener klimatischen ,katastrophe1 eine rtliche ,anpassung war4 ,das ,farnkraut ,glossopteris ist ihr typischer ,vertreter1 zugleich also jetzt eine recht eigentliche ,gondwanapflanze4 ,ganz hnliche ,verhltnisse aber gewahren wir in der ,tierwelt4 ,in den feuchten ,karbonwldern war allgemein der ,molchfisch zum wirklichen ,molch geworden4 ,im ,perm gestaltete sich jetzt der ,molch mehr und mehr zum ,reptil4 ,das nacheiszeitliche ,gondwanaland aber scheint das wahre ,paradies der ,urreptile gewesen zu sein1 wie denn heute noch das letzte berlebende1 die seltsame ,brckeneidechse1 nur auf einer seiner ,restklippen1 auf ,neuseeland1 fortdauert4 ,unheimliche ,gesellen dieser ,art haben uns besonders die ,gesteine der alten ,gondwanaecke1 die das heutige ,kapland darstellt1 aus dieser und der folgenden ,erdepoche im ,skelett bewahrt4 ,da lebte der ,pareiasaurus1 der halb wie ein ,krokodil1 halb wie ein krummbeiniger ,teckelhund aussah4 ,der ,vergleich mit dem ,sugetier ist dabei kein weit hervorgeholter4 ,aus diesen ,urreptilen von ,gondwanaland scheinen sich allen ,ernstes damals auch die ,sugetiere dort entwickelt zu haben4 ,auch fr diese so wichtige ,tiergruppe1 die es bis zum ,menschen bringen sollte1 ist es schwerlich ein ,zufall1 da ihr urtmlichster ,vertreter1 das noch reptilienhaft eierlegende ,schnabeltier1 sich bis heute nur auf ,gondwanaresten1 in ,australien und ,neuguinea1 lebend erhalten hat4 ,ein ganzes ,buch liee sich schreiben von den ,wundern des ,gondwanalandes von damals1 von den ,rtseln und ,zeichen1 die es gab4 ,illustration3 ,abb4 #ad4 ,festlnder und ,meere in der oberen ,triasperiode 7nach ,lapparent und ,arldt74 ,doch wir verfolgen die rein geographische ,linie weiter4 ,da ist denn kaum ein ,zweifel1 da die nunmehr folgende ,triasperiode einen ,hhepunkt der ,verlandung enthlt4 ,nie ist das alte ,erdbild in einfacheren ,umrissen geregelt gewesen4 ,geologischer ,brauch lt mit dieser ,epoche das zweite ,hauptweltalter beginnen1 die ,sekundrzeit4 ,geographisch aber erscheint gerade hier die ursprngliche ,lnderverteilung1 wie sie vom ,kambrium heraufkommt1 noch einmal in ihrem reinsten ,glanz1 wenn schon im ,abendrot4 ,sdhlfte und ,nordhlfte der ,landseite unseres ,planeten liegen sich zeitweise noch einmal als ganz geschlossene ,massen gegenber4 ,zwischen ,nordamerika und der ,atlantis ist der ,daviskanal verschwunden1 beide ,erdteile bilden wieder einen durchaus geschlossenen ,block4 ,dabei ist ,nordamerika grer als heute4 ,und ebenso ungeheuer ragt ,asien4 ,zwischen ,europa und ,asien aber ist das uralische ,meer jetzt ganz ausgetrocknet4 ,so verschmilzt ,europa endlich doch wieder stlich mit ,asien4 ,aber da es zugleich westlich noch mit der ,atlantis ebenso lckenlos zusammengeschmiedet bleibt1 so vollzieht sich jetzt zuletzt noch die grte ,tatsache3 ,nordamerika1 die ,atlantis1 ,europa und ,asien verwachsen zu einer einzigen unfabar riesigen ,kontinentalmasse1 die jetzt wrdig dem drben ebenso geschlossenen ,gondwanaland ,gegenpart hlt4 ,die ,tethys trennt blo noch zwei ,erdteile4 ,als auch diese ,tethys selbst noch mehrfach berbrckt wird 7es scheint bei ,panama1 ,spanien und in ,indien geschehen zu sein71 erreicht die ,verlandung ihren unbestrittenen ,gipfel4 ,wenn wir uns die ,beringstrae auch jetzt noch geschlossen denken1 so bildete der ,nordkontinent sogar einen ,polarring von ,land um die ganze ,nordhalbkugel4 ,ebenso einfach in den ,umrissen wie abweichend von heute mu die ,erde mit diesem nrdlichen ganzen und sdlichen halben ,landring von weitem ausgesehen haben1 wobei der ausgesprochene ,wstencharakter1 der auch diese ,trias beherrschte1 den ,landmassen auch jetzt wieder eine grell gelbrote ,frbung ganz im ,sinne der heutigen ,oberflche des ,mars verliehen haben mu4 ,illustration3 ,abb4 #ae4 ,der ,pareiasaurus1 ein ,tier aus ,gondwanaland4 7,aus dem vollstndig erhaltenen ,skelett wiederhergestellt nach ,hutchinson und ,smit47 ,im ,verlauf der langen ,epoche stellt sich dann wenigstens die ,tethys wieder ganz her1 auch sie in der ,reinheit ihrer ,linie zwischen zwei jederseits lckenlos fortlaufenden ,ufern vom ,stillen ,ozean bis wieder zum ,stillen ,ozean gleichsam noch einmal das ,ideal ihrer uralten ,versuche und ,erfolge seit ,jahrmillionen verkrpernd4 ,indem sie sich breiter noch durchzusetzen sucht1 vereinigt sich eine ,weile aller ,wechsel zwischen ,wasser und ,land auf ,erden nur bei dem ,kampf zwischen ihrer geraden ,mittelstrae und der einheitlichen ,nord- und ,sdkste4 ,hier1 dort greift sie bald etwas mehr1 bald etwas weniger ber die beiderseitigen ,kanten vor4 ,und in die ,abenteuer dieses ,spiels wird eine ,weile gerade wieder ,europa verwickelt4 ,illustration3 ,abb4 #af4 ,dolomitenlandschaft3 ,drei ,zinnen bei ,ampezzo4 7,phot4 ,voigtlnder1 ,braunschweig47 ,europa war1 wir erinnern uns1 ursprnglich ,halbinsel an ,asien2 dann wurde es umgekehrt ,halbinsel an der ,atlantis2 jetzt hat es ,anschlu sowohl an ,asien wie an die ,atlantis2 so hat es jetzt nur noch eine ,front3 nach ,sden1 zum ,mittelmeer der ,tethys4 ,kantenangriffe der ,tethys sind folgerichtig das einzige1 das ihm jetzt gefhrlich werden kann4 ,ein wundervolles ,naturdenkmal ist damals entstanden1 das wir heute noch in der ,form1 die ihm das sptere ,schicksal aufgezwungen1 nicht genug bewundern knnen3 die ,tiroler ,dolomiten4 ,riffe meerbewohnender ,korallentiere und besonders ,kalkalgen der ,triasperiode stecken eigentlich in ihnen1 ,riffe aus der ,tethys von damals4 ,so weit und so lange1 da sie sich bilden konnten durch unsagbar gigantische ,kleinarbeit des ,lebens1 mu diese ,tethys also damals im ,gebiet unserer heutigen ,ostalpen gestanden haben4 ,und von ihr diesmal sollte nun auch ein neues kleines ,sintflutabenteuer ausgehen1 das abermals vorbergehend ,deutschland betraf4 ,im ,perm kam jene kurze rtliche ,zechstein-,sintflut von ,nordosten1 vom russischen ,meer4 ,das gab es jetzt nicht mehr4 ,dafr glckte es aber im zweiten ,drittel der ,trias der ,tethys1 von ,sden her den verwitternden mitteleuropischen ,gebirgsgrtel in der ,gegend der schlesischen ,sudeten zu durchbrechen und ein kleines ,binnenmeer zu uns hereinzufluten4 ,an sich auch ein vergngliches ,werk wie jene ,zechsteinberschwemmung4 ,das ,gestein1 das sich dabei abgelagert hat1 hat aber der ganzen ,trias mit zu ihrem ,namen verholfen4 ,trias heit nmlich ,dreiheit4 ,und in der ,tat unterscheiden wir bei uns noch gut drei ,stufen ihres ,daseins im alten ,gestein auf ,grund besonders dieses ,abenteuers4 ,zuerst1 im ersten ,drittel1 hatte auch diese groe ,verlandungsperiode uns in ,deutschland immer wieder blo ,wste gebracht4 ,grell gefrbter ,wstenschutt1 zu dem die ,gebirge verwitterten und der sich im tieferen ,plan allenthalben hufte1 ergab damals unseren sogenannten bunten ,sandstein1 das ,prachtmaterial unserer herrlichsten sddeutschen ,dom- und ,schlobauten4 ,dann kam jene vorbergehende ,sintflut und hinterlie den ,muschelkalk4 ,auf den aber legte sich spter wieder mehr ,land- und ,swasserschutt in ,gestalt des sogenannten ,keuper4 ,die drei ,schichten dann ergeben die ,dreiheit4 ,die ,sache hat aber in dieser ,folge eben nur fr uns eine rtliche1 sozusagen vaterlndische ,geltung4 ,immerhin gibt dieses ,trias-,sintfltchen zu denken4 ,es bedeutete doch etwas wie den ,vorboten einer nahenden greren ,wende der ,dinge allgemein4 ,gegen ,ende der ,trias1 eben in ihrer deutschen ,keuperzeit1 zeigen sich im einheitlichen ,nordkontinent die ersten ,spuren neuer ,lngsrisse4 ,wenn auch nicht genau in der ,beringstrae1 so doch etwas weiter westlich nach ,sibirien hinein parallel zu ihr hatte der ,stille ,ozean sich gelegentlich wieder einen ,durchgang zum ,eismeer erkmpft4 ,das war belangloser2 hchst merkwrdig aber ist ein anderer ,spalt1 der sich jetzt 7falls die ,deutungen genau stimmen7 pltzlich in einer bisher gnzlich unerhrten geographischen ,linie auftat4 ,nmlich da1 wo die ,atlantis seit so langer ,zeit jetzt glatt zu ,nordeuropa ging3 zwischen ,skandinavien und ,grnland4 ,eine ,shetland-,strae1 so genannt nach der ,lage ber den ,shetland-,inseln4 ,seit dem ,kambrium war in dieser ,nhe nichts geschehen4 ,das ,bedeutsame aber ist1 da ein ,zerbrechen der ,festlandmasse gerade an dieser ,stelle nichts ,geringeres besagte1 als ,beginn des heutigen ,zustandes1 der die ,wasserspalte zwischen ,grnland und ,england-,norwegen1 die jetzt ,europa von ,nordamerika trennt1 im nrdlichen ,atlantischen ,ozean hier durchfhrt4 ,an sich nur einmal wieder ein ,spalt wie alle andern1 bedeutete dieser doch das ,morgenrot einer neuen ,zeit4 ,und die kam fr die ,karte in der ,tat jetzt1 nachdem der ,bann einmal gebrochen1 ,schlag auf ,schlag4 ,auf die ,triaszeit1 die alles ,alte noch einmal vereinigt herausgebracht hatte1 folgte in der ,juraperiode der unzweideutige ,anfang einer ,neuordnung der ,erdkarte1 in deren ,vollbesitz wir ,menschen selber heute noch leben4 ,so lehrreich und wechselreich auch jetzt noch der bergang sich gestalten mag3 die eigentlich heroische ,zeit der urweltlichen ,karte1 da alles ganz anders war1 ist mit dieser ,wende vorber4 ,die ,juraperiode1 benannt nach dem heutigen ,juragebirge1 dessen wichtigstes ,gestein uns in ,deutschland und der ,schweiz noch durch alte ,meeresbden ihrer ,tage fhrt1 ist nchst der ,steinkohlenperiode das auch im weiteren ,kreise bekannteste aller geologischen ,zeitalter4 ,die berhmtesten ,urweltstiere vor dem ,auftreten des ,menschen1 der ,ichthyosaurus und der ,plesiosaurus1 gehren hauptschlich ihr an4 ,die mchtigen versteinten ,schlammblcke1 aus denen kundige ,hand das noch wohl erkennbare ,gerippe eines solchen seinerzeit dort eingesargten ,ichthyosaurus wieder herausgearbeitet hat1 zumeist aus ,schwaben1 also eben dem echtesten ,gebiet des ,jura1 stammend1 erwecken wie nichts anderes so im ,laien1 der ein geologisches ,museum besucht1 die ,schauer der ,urwelt4 ,diese ,saurier aber waren beide prchtige ,schwimmer im ,ozean1 der ,plesiosaurus noch mehr in ,kstennhe1 der ,ichthyosaurus am liebsten im offenen ,meer1 und als solche ,schwimmer sind sie damals auch bis ins ,herz unserer ,heimat gekommen1 -- mit ihrem ,meer4 ,im ,zeichen des allenthalben in der ,erdkarte erfolgreich und immer erfolgreicher andrngenden ,meeres steht im wesentlichsten ,zuge die ganze lange ,juraperiode4 ,auch die ,karte gerade des ,jura hat in der ,geologie eine gewisse ,berhmtheit erlangt1 da ihr einer der frhesten wirklich guten ,wiederherstellungsversuche solcher geologischen ,karten berhaupt galt1 -- durch den unvergelichen ,melchior ,neumayr4 ,vielen hat die ,neumayrsche ,jurakarte einen ersten ,begriff gegeben1 was fr ,wunderdinge solche ,urweltskarten uns sagen knnten4 ,tatschlich versteht man auch sie aber nur dann recht1 wenn man sie im ,anschlu an die ,land- und ,meerumrisse der frheren ,erdperioden betrachtet4 ,wenn man sich die ,verlandung der ,perm- und ,triasperiode noch einmal vergegenwrtigt und sich sagt1 da jetzt mit dem ,jura im geraden ,umschlag eine ganze ,periode des mehr oder minder steten ,meeresvorrckens kam1 so mu an gewissen ,punkten die zu erwartende ,kartennderung sich nach den frheren ,erfahrungen in fast selbstverstndlicher ,richtung ergeben4 ,illustration3 ,abb4 #ag4 ,festlnder und ,meere in der oberen ,juraperiode 7nach ,neumayr1 ,lapparent und ,arldt74 ,die ,jura-,ichthyosaurier erscheinen in ihrem ,meer schwimmend in ,schwaben4 ,ihr ,meer kommt mit ihnen etwa von ,sdfrankreich herauf4 ,das kann also nur ein neuer ,angriff der ,tethys gewesen sein4 ,in der ,trias lag ,europas ganze ,front gegen sie4 ,sie nagte damals schon daran1 griff hinein4 ,einmal schon warf sie das 7allerdings wieder vergngliche7 ,muschelkalkmeer bis nach ,deutschland4 ,jetzt soll berall das ,wasser sieghafter einstrmen3 also naheliegend genug1 da auch die ,tethys verstrkt ihren ,versuch erneuert und mit ,glck im groen vollendet4 ,und in der ,tat sehen wir im ,verlauf des ,jura ganz ,sd- und ,mitteleuropa bis nach ,england und ,norddeutschland allenthalben in der geschlossen heranflutenden ,tethys untergehen1 unvergleichlich grndlicher und dauerhafter als vorher4 ,nur eine ,anzahl ,gebirgsreste oder sonst schwer bezwingliche kleine ,blcke bleiben als ,inseln stehen4 ,dieser ganze ,teil ,europas bekommt auf lange jetzt geographisch den ,charakter unserer heutigen polynesischen ,inselgruppen in der ,sdsee4 ,und vieles auch im brigen ,landschafts- und ,lebensbilde mu an diese jetzt so entlegene ,erdgegend damals bei uns erinnert haben4 ,im blauen sddeutschen ,meer wuchsen berall bunte ,korallenriffe1 und am ,rand der ,atolle wiegten tropische ,palmfarne 7,cykadeen7 ihre groen ,wedel im ,seewinde4 ber den feinen ,kalkschlamm der ,lagunen hinter dem ,riff hpfte oder flatterte allerdings im ,gegensatz zu allem heutigen der seltsame ,urvogel ,archopteryx1 das ,gemisch aus ,saurier und noch werdendem ,vogel4 ,die ,tethys staut sich in ihrem ,triumphzuge erst vor der groen skandinavisch-russischen ,masse2 bis dahin ist ,europa sozusagen verschluckt vom ,mittelmeer4 ,aber indem das so weit geschehen ist1 ergibt sich eine neue folgerichtige ,mglichkeit4 ,die so gewaltig nach ,norden ausbegehrende ,tethys vollzieht im ,nordosten erneut einen uralten ,schachzug4 ,sie erffnet sich wieder die russische ,wasserspalte1 vom ,kaspischen ,meer zum ,eismeer in der ,richtung am ,ural hin4 ,da sie ganz ,mitteleuropa schon besitzt1 kann sie gleich auch von hier noch durchfluten1 auch von ,norddeutschland schon ihre ,wasser anschlieend nach ,ruland treiben4 ,was von ,europa auch jetzt als ,festland noch brig ist 7wesentlich ,skandinavien71 ist damit abermals in ,wiederholung des alten ,schicksalszuges von ,asien getrennt4 ,nach der berlieferten ,verkettung wre der ,europarest wieder einmal nur noch ,halbinsel der ,atlantis4 ,mehr noch verwssert1 aber sonst doch unverkennbar hnlich1 scheinen an dieser ,kartenecke die ,zustnde der ,steinkohlenzeit wiederzukehren4 ,da aber wird noch etwas bedeutsam1 das die ,triaskarte schon andeutete4 ,jener neue ,spalt zwischen ,skandinavien und ,island1 die ,shetland-,strae1 die sich in die ,verlandung der ,trias doch schon gelegentlich eingemischt hatte1 spaltet erneut den ,europarest auch westlich von der ,atlantis ab4 ,die ,tethys greift durchstrmend auch hier um ,skandinavien herum4 ,und so erfhrt der letzte ragende ,landblock ,europas ein neues1 ein bisher noch nie erflltes ,schicksal3 von ,asien und von der ,atlantis durch breite ,meeresarme gesondert1 wird er selber zur ,insel4 ,eine skandinavische ,rieseninsel1 von der es sdwrts unmittelbar ins ,mittelmeer und in den sdseehaften ,archipel der kleinen ,korallen- und ,palmfarn-,eilande geht1 -- so schwebt ,jura-,europa frei in den ,wassern1 los von ,asien1 los von der ,atlantis1 von der nordwrts bis zum ,eismeer ausgeschweiften ,tethys ganz umflossen wie die ,erde der homerischen ,griechen vom sagenhaften ,okeanos4 ,obwohl die meisten ,zge dieses ,schlubildes sich noch irgendwie an frhere anschlieen1 fhlt man doch1 was fr eine auerordentliche ,zerstckelung des ,nordgebiets der ,landseite sie bedeuten1 eine rgere1 als je eine ,wassertransgression frher erzielt hatte4 ,und dazu treten noch andere starke nordische ,landeinbuen4 ,das ,eismeer schneidet nrdlich von der ,shetlandstrae noch ein ,stck von der ,atlantis selbst ab1 bis auf den ,rand von ,grnland1 also nahe ans alte ,herz4 ,von ,nordamerika versinkt erneut die ,alaskaecke wie in den ltesten ,epochen4 ,die ,beringstrae stellt sich also in ungeheurer ,breite her4 ,und auch ,asien verliert im ,norden durch kolossale sibirische berflutungsbuchten 7,neumayr auf seiner ,karte lie es ber ganz ,sibirien untergehen7 ein ,riesengebiet4 ,eigentlich intakt von der gesamten nordischen ,herrlichkeit bleibt nur der ,hauptblock von ,nordamerika und der damit verschmolzene ,restteil der ,atlantis4 ,immerhin noch ein gewaltiger ,erdteil1 der fr die ,fortentwicklung der ,landtierwelt in dieser ,jurazeit jedenfalls nrdlich die ,hauptsttze gewesen ist4 ,whrend durch die neuen ,buchten und ,meeresarme von der ,tethys bis zum ,eismeer und zum ,pazifik und rund um den ,europarest lustig die delphinhaften ,scharen der ,ichthyosaurier schwammen1 erwuchsen auf diesem einzigen groen ,dauerlande des ,nordens jene mrchenhaften ,landdrachen des ,dinosauriergeschlechts1 deren wirkliche ,grenmae keine noch so berschwengliche frhere ,urweltsphantasie sich hatte ertrumen knnen4 ,dieser ganze ,umsturz im ,nordgebiet der ,erdkarte bedeutete aber immer noch nicht das1 was auf dem ,sdgebiet gleichzeitig geschah4 ,man konnte1 wie gesagt1 das alles dort im ,norden noch fr eine einfache grte ,transgression halten4 ,im ,sden aber vollzog sich etwas schlechterdings ,neues3 der ,sdkontinent1 das ungeheure ,gondwanaland begann zusammenzustrzen4 ,wir haben unsere ,betrachtung begonnen mit einem kurzen ,hinweis1 da ,gondwanaland im ,kambrium in der ,gegend des heutigen ,indischen ,ozeans zeitweise nicht ganz geschlossen schien4 ,mglich1 da das nur eine belanglose seichte berflutung war2 mglich1 da es auf eine noch ltere1 uns unbekannte ,urgeographie aus vorkambrischer ,zeit wies1 die noch kein geschlossene ,gondwanaland hatte4 ,sicher ist jedenfalls soviel1 da jetzt seit sechs groen ,erdperioden1 eine endlose ,kette von ,jahrmillionen lang1 ,gondwanaland geradezu als der am meisten ruhende ,landpunkt der ,erdkarte bestanden hatte1 unzerstckelt1 ohne ,spalten1 ohne versunkene ,zwischenteile4 ,vom oberen ,kambrium bis zur ,trias bildet es gewissermaen die ,signatur der gegen alles heutige abstechenden ,alt-,karte4 ,jetzt aber strzte sein erster ,grundpfeiler endgltig ein4 ,gondwanaland im engeren und fr unsere ,kenntnis sichersten ,sinne1 also das ,stck ,verbindungsland im heutigen ,indischen ,ozean1 war es1 das den ,anfang machen sollte4 ,schon zu ,beginn des ,jura mu es begonnen haben1 gleichsam zweiseitig zugleich1 auf den beiden ,eckflgeln1 zu versinken1 whrend das ,mittelstck zunchst noch als lange schiefe ,landzunge stehen blieb4 ,diese ,landzunge wurzelte vermutlich auch jetzt noch am ,kap der guten ,hoffnung in ,afrika und reichte ber ,madagaskar bis ,ceylon und ,vorderindien4 ,rechts und links von ihr aber hatte der ,ozean das brige ,zwischengebiet endgltig verschlungen4 ,rechts trennte er als breite blaue ,flche von ,australien1 links von der ,ostkste ,afrikas1 bei der auch das nicht mit versunkene ,arabien einstweilen verblieben war4 ,eigentlich waren die beiden neuen ,meeresstcke im heutigen ,sinne schon werdender ,indischer ,ozean2 immerhin hat man das afrikanische fr diese und die nchste ,erdperiode einstweilen noch mit dem besonderen ,namen als thiopisches ,meer auf die ,karte gesetzt4 ,das ,reststck des alten ,landes selbst1 die lange ,landbrcke1 die beide ,wasser noch trennte1 hat man dagegen1 so lange sie sich noch hielt1 als ,indomadagassische ,halbinsel bezeichnet4 ,gestanden hat sie tatschlich noch in der ganzen nchstfolgenden ,kreidezeit1 und1 wenn man will1 kann man ihre letzten ,spuren heute noch in den kleinen ,inselschwrmen zwischen ,madagaskar und ,indien verfolgen4 ,aus historischer ,piett knnte man aber fast versucht sein1 ihr in den sptesten ,tagen1 wo sie noch tragfhig war1 auch noch einen andern ,namen zu geben1 den die meisten wohl gelegentlich einmal gehrt haben werden1 -- nmlich ,lemurien4 ,lemuren sind zoologisch die ,halbaffen4 ,diese interessanten ,tiere1 von denen eine lebende ,form1 der sogenannte ,koboldmaki1 auch dem ,stammbaum des ,menschen zweifellos nahesteht 7neuerlich hat man in gypten sogar einen alttertiren ,kiefer entdeckt1 der unmittelbar ,koboldmaki und ,menschenaffe zu verknpfen scheint71 finden sich heute besonders zahlreich auf ,madagaskar und dann wieder im sdindischen ,gebiet4 ,so meinten die ausgezeichneten ,kenner ,sclater und ,haeckel vor ,jahren1 in der ,tertirzeit msse einmal eine ,landverbindung quer ber den ,indischen ,ozean gegangen sein1 die gerade diese ,verbreitung erklrte4 ,sie bezeichneten sie als ,lemurien1 und lange ist viel davon die ,rede gewesen2 die ,urheimat des ,menschen selbst ist gelegentlich gern nach ,lemurien verlegt worden4 ,inzwischen ist aber durch ,versteinerungen unzweifelhaft geworden1 da eben solche ,halbaffen damals auch in ,europa1 ja in ,nordamerika gelebt haben4 ,da wre also jene ,brcke nicht ntig1 die ,halbaffen ,madagaskars knnen zu ihrer ,zeit von ,afrika und die indischen unabhngig von ,asien eingewandert sein4 ,es ist aber wieder amsant1 wie auch hier etwas1 was zuerst als ,phantasiegebilde und sozusagen falsch eingestellt auftauchte1 sich nachher in etwas vernderter ,form doch wahr gemacht hat4 ,in der ,jura- und ,kreideperiode bestand wirklich diese lemurische ,brcke1 blo da sie damals nichts mit den ,lemuren zu tun hatte4 ,wir wollen aber den jetzt irrefhrenden ,namen lieber nicht bei ihr verewigen4 ,die ,zerstrung des indisch-afrikanisch-australischen ,kontinentstcks bis auf diese ,brckenruine mute aber frher oder spter weitere ,folgen haben4 ,die ,tethys konnte um die indische ,spitze der indomadagassischen ,halbinsel herum einen ,ausflu zu dem neuen ,indischen ,ozean1 der diese ,halbinsel fortan von den ,sundainseln und ,australien trennte1 gewinnen4 ,wahrscheinlich ist auch das im ,jura selbst schon erfolgt4 ,dann aber entstand die neue ,mglichkeit1 da sie ganz hierherber abstrmte4 ,ihr letztes asiatisches ,stck1 das bisher ber ,hinterindien oder ,sdchina zum ,pazifik ging1 konnte austrocknen4 ,und es ist mglich1 da auch das schon im ,jura geschah4 ,nach ,neumayrs ,karte htte sich damals schon einmal ganz ,hinterindien lckenlos mit dem asiatischen ,kontinent vereint1 wobei dieser neue ,landriegel sich sdlich zeitweise sogar noch ber die ,sundainseln bis ,australien fortgesetzt haben soll4 ,wieder ein grober ,ri im alten ,bilde3 die ,tethys nicht mehr ihre ,bahn vom ,stillen ,ozean zum ,stillen ,ozean vollendend1 sondern ins ,herz von ,asien blo noch bis ber den ,himalaja eindringend1 dann aber sdwrts abbiegend in den ,indischen ,ozean4 ,dauerhaft blieb einstweilen nur die ,landverbindung noch zwischen ,afrika und ,sdamerika1 ein letztes ,stck alter ,sdkarte rettend4 ,aber auch ihre ,tage waren gezhlt4 ,gondwanaland und mit ihm die alte ,karte waren nicht mehr zu retten1 -- das zeigt die nchstfolgende ,erdperiode4 ,an die ,periode des ,jura schliet sich zeitlich die der ,kreide2 benannt nach der in ihr gebildeten weien ,schreibkreide4 ,wie die ,jurazeit aber nicht blo ,schichten gerade im ,juragebirge hinterlassen hat1 so hat auch sie keineswegs blo ,kreide hervorgebracht1 sondern auch vielerlei anderes ,gestein4 beraus wechselreich ist gerade ihr geologische ,bild1 bis zum ,fratzenhaften gestaltenreich das ,bild des ,lebens in ihr4 ,in eine ganze ,reihe ,einzelabteilungen hat der ,geolog sie fr sich auflsen mssen1 um ihrer langen1 vielfach verwickelten ,bahn einigermaen ,herr zu werden4 ,und fr alle diese ,einzelkapitel lassen sich nach den reichen ,hinterlassenschaften auch wieder ,erdkarten entwerfen1 auf denen1 wenn man sie zuerst mustert1 alles noch mehrfach wieder drunter und drber zu gehen scheint4 ,genaue ,betrachtung zeigt aber sofort1 da fr die ,hauptlinie des ,kartenbildes1 wie wir sie verfolgen1 in ,wahrheit nur wieder einige wenige ,punkte dabei von wesentlicher ,bedeutung waren4 ,die ,kreideperiode gehrt eng zum ,jura4 ,sie enthlt den zweiten ,hhepunkt jener groen doppelperiodischen ,meerestransgression1 von der wir gesprochen haben4 ,er ist als solcher noch ausschweifender als der erste im ,jura4 ,wenn irgendwo das ,sintflutbild noch einmal im groen angewendet werden soll1 so wre es hier am ,platze1 obwohl von einer wirklichen berflutung aller ,lnder natrlich auch jetzt keine ,rede sein konnte4 ,die uerste ,kurve liegt ungefhr im ,beginn der zweiten ,hlfte der ,periode1 da1 wo der spezialisierende ,geolog die ,unterabteilung des sogenannten ,cenoman 7nach dem lateinischen ,namen ,cenomanum fr die heutige ,stadt ,le ,mans in ,frankreich7 ansetzt4 ,auf dem ,kartenbilde erfolgt in dieser ,gegend in der ,tat ein so erdenweites ,untertauchen an allen ,ecken und ,enden1 da man meinen knnte1 die am weitesten von heute abweichende ,karte zu sehen1 die es je in der ,urwelt gegeben hat4 ,inzwischen darf man aber nicht vergessen1 da es sich dabei doch zunchst nur wieder um eine jener periodischen ,transgressionen handelt1 bei denen das ,meer berhaupt aus irgendeinem ,grunde wie auer ,rand und ,band scheint1 die riesigste von allen1 aber doch auch eine1 die nach einer ,weile vorbergeht4 ,auch aus der cenomanischen ,sintflut heben sich zuletzt1 im ,auslauf der ,kreide1 wieder einigermaen verstndliche1 aus dem ,frheren begreifliche ,erdteile heraus4 ,und nur was auch jetzt daran sich dauernd verndert erweist1 was auch jetzt nicht wiederkommt im einzelnen an ihnen1 -- das ist fr die ,hauptlinie das ,entscheidende1 das wirklich auch unter all dem ,trubel der ,periode geographisch von ihr ,geleistete4 ,das aber lt sich diesmal wirklich ziemlich kurz zusammenfassen1 denn auch hier ist die ,kreide nur eine ,art vertiefenden zweiten ,abschnitts der ,juraarbeit gewesen4 ,zwischen ,jura und ,kreide liegt zunchst eine kleine ,pause im groen ,wassertriumph4 ,in ,deutschland1 ,belgien1 ,england werden die ,tethysableger des ,jura aus ,meer zu ,waldsmpfen1 in denen sich damals die bekannten knguruhhaft auf den ,hinterbeinen hpfenden groen ,iguanodon-,saurier herumgetrieben haben4 ,die ,shetlandstrae schliet sich nochmals1 ,europa hngt sich vorbergehend noch einmal westlich ganz an die ,atlantis4 ,sonst bleibt aber alles wesentlich wie im ,jura4 ,dann aber1 unter der allmhlich heranrauschenden ,riesenflut1 geht das tollste ,spiel los4 ,die ,tethys wahrt nicht nur fast alle ,errungenschaften1 die sie im ,jura erlangt hatte1 sondern sie greift neuerdings an urltesten ,landbesitz4 ,sie stellt nicht nur die ,shetlandstrae neu her1 sondern berschwemmt in ihrer ,gegend westlich die ganze ,atlantis bis auf den ,umri von ,grnland und sogar noch ein ,stck in die ,davisstrae hinein2 der ganze nrdliche ,atlantische ,ozean von heute wogt also schon bedeutsam eine ,weile frei herber und hinber4 ,ebenso bedeckt sie sdlich jetzt auch das gondwanische ,zwischenland von ,afrika und ,sdamerika ganz oder doch fast ganz4 ,mehr aber noch3 sie zerschneidet in der ,gegend des ,amazonenstroms ,sdamerika selbst und dringt mit einer hnlichen ,schnittspalte von ,sd zu ,nord durch den ganzen ,westen von ,nordamerika4 ,und whrend sie ber ,europa abermals in voller ,pracht fortrauschend erst wieder an den ,felsufern ,skandinaviens brandet1 schneidet sie zugleich groe ,teile von ,nordafrika und ,arabien ab4 ,wenn sie auch jetzt in ihrem uersten ,ostkurs zum ,indischen ,ozean abbiegt1 so ist sie doch sicher auch dort ber viel mehr ,land weggegangen1 ber ,teile von ,hinterindien und den ,sundainseln4 ,australien wurde damals auch von ,asien wohl endgltig getrennt1 nachdem es im ,jura von ,afrika losgekommen war4 ,als einsamer ,gondwanarest sollte es fortan im ,meer ragen1 seltsame ,tiere der lteren ,urwelt wie in einem unnahbaren ,zauberpark bis auf unsere ,tage durchrettend4 ,manche ,forscher glauben freilich1 da ,australien gerade damals noch ,sonderschicksale von geheimnisvoller ,art durchgemacht habe4 ,die ,kreideberflutung soll eine ,art ,gegenangriff durch geheimnisvolle ,landbildungen im ,sdseegebiet erfahren haben1 also doch einmal in dem uralt treuen ,reinwassergebiet der ,erde4 ,wohl gar wre ein ,landstreifen zeitweise von ,australien bis zu einem dunkeln1 schon im ,jura vermuteten sehr vulkanischen ,lande jenseits der pazifischen ,kste von ,sdamerika gegangen4 ,doch ist das alles noch sehr1 sehr unklar und vielleicht nur ein ,traum4 ,fr einen khnen ,seefahrer htte es in diesen cenomanischen ,wasserwsten jedenfalls nicht an unheimlichen ,abenteuern gefehlt4 ,die ,begegnung mit der groen ,seeschlange wre in gewissen ,meeresgebieten ein alltgliches ,ereignis gewesen1 denn es wimmelte von schlangenhaft langgestreckten ,riesenreptilien 7,mosasauriern71 die allen verwegensten ,phantasieanforderungen an dieses heutige ozeanische ,fabeltier ,genge taten4 ,von oben aber schatteten ber die unabsehbaren ,wasserflchen ungeheuerliche ,flugmaschinen1 in denen ebenfalls drachenhafte ,reptile 7,pteranodon7 mit einer ,klafterweite bis zu sechs ,meter den nicht endenden ,ozean frei bersegelten4 ,illustration3 ,abb4 #ah4 ,festlnder und ,meere in der lteren ,tertirperiode 7nach ,koken und ,arldt74 ,doch die ,kreide neigt sich zu ,ende1 und die ,hochflut ebbt4 ,jetzt nicht blo zu einer kurzen ,pause des ,krftesammelns wie zwischen ,jura und ,kreide1 sondern als ,beginn eines wirklichen neuen ,zeitalters offensichtlich wieder grerer ,verlandung1 als das sich die ganze ,restzeit zwischen ,schlu der ,kreide und heute fortan vor ,augen stellen soll4 ,gerade jetzt aber wird entscheidend1 was denn nun wirklich inmitten der riesigen zweiten ,sintflut an ,festland im dauernden ,kartensinne erlegen war4 ,eine ganze ,masse ,wassereroberung1 so sieht man sofort1 wird sich wieder einmal nicht halten lassen4 ,so der ,quereinbruch durch ganz ,sdamerika1 der ,lngseinbruch durch das westliche ,nordamerika1 das ,untertauchen ,hinterindiens und der ,sundainseln4 ,diese ,stellen sind1 damals zunchst versumpfend1 bis heute in aller ,folge doch wieder ,land geblieben4 ,wirklich zerstrt aber erweist sich nach ,ablauf der cenomanischen ,sintflutwasser jetzt das sdatlantische ,stck von ,gondwanaland1 also die frhere ,landfeste zwischen ,afrika und ,amerika4 ,und aufs uerste angegriffen erscheint ebenso die ,atlantis zwischen ,grnland und ,europa4 ,auch hier ist wohl nurmehr eine ,brcke aus den ,fluten wieder aufgetaucht1 die immerhin auch die echte amerikanische ,westkste sdlich von ,grnland zunchst noch fr eine ,weile erreicht haben mag4 ,die ,reste dieser ,brcke sollten noch lngere ,zeit bestehen2 aber aufhalten konnten auch sie zuletzt den endgltigen ,zusammenbruch auch hier nicht mehr4 ,das ,ergebnis ist kurz3 inmitten der verwischenden ,sintflut der ,kreide war ,gondwanaland sdlich endgltig in ,verfall gebracht1 und nrdlich hing die uralte groe ,atlantis buchstblich nur noch an einem ,faden4 ,die nchste und letzte ,stufe der groen geographischen ,fortentwicklung zeigt dann die ,karte des lteren ,abschnitts der folgenden ,tertirperiode4 ,sie gibt auf der einen ,seite noch so deutlich die ,sachlage vom ,ende der ,kreidezeit nach ,abflauen der cenomanischen ,sintflut wieder1 da es erbrigt1 fr dort eine besondere ,karte zu zeigen4 ,andrerseits aber weist sie auch schon so klar den ,rest des ,umschwungs zu heute1 da sie recht eigentlich als ,abschlubild der ganzen geologischen ,geographie in ihren ,grundzgen1 wie wir sie ohne ,eingehen in ,detailfragen hier verfolgt haben1 gelten kann4 ,die ,tertirzeit 7im ,namen als das dritte ,haupt-,weltalter bezeichnet1 obwohl es sich1 wenigstens zeitlich1 nur um eine ,einzelperiode wie ,kreide oder ,jura handelt7 erinnert in gewissen ,zgen wieder an die alte ,steinkohlenzeit4 ,auch in ihr grnt ein auffllig groartiger ,pflanzenwuchs auf ,erden1 auch in ihr findet eine auerordentlich starke ,gebirgsbildung1 die erste ganz groe wieder seit dem ,karbon selbst1 statt1 und auch auf sie folgt eine ,eiszeit1 sehr viel umfassender und wirksamer noch als die alte in ,gondwanaland4 ,nher besehen1 ist aber doch vieles auch so grundanders4 ,die ,wlder bilden durchweg nicht mehr baumgroe ,farnkruter1 sondern hhere ,pflanzen4 ,die zahllosen groen ,wirbeltiere1 die darin hausen1 leiten nicht1 wie damals1 die ,saurierzeit erst ein4 ,ausgelebt ist vielmehr diese so kennzeichnende ,urweltschpfung4 ,mit ,ausgang der ,kreideperiode sind durch eine rtselhafte ,ursache fast alle diese seltsamen ,sauriergestalten in ,wasser wie ,land dahingeschwunden gleich einem hlichen ,spuk4 ,dafr beherrschen die alten ,kinder ,gondwanalands1 die ,sugetiere1 jetzt den ,plan4 ,das hchste ,geheimnis1 das grte ,ereignis dieser ,sugetierentwicklung liegt im ,tertir3 die ,menschwerdung4 berall ,anfang unserer ,zeit6 ,auch die ,gebirge1 die jetzt entstehen1 sind nicht mehr dmmerhafte ,urweltsberge1 sondern es sind die allbekannten groen ,ketten unserer ,karte4 ,kein ,wunder1 wenn auch in ,erdteilen und ,meeren diese ,karte jetzt in deutlich moderne ,geographie einlenkt4 ,im allgemeinen war die ,tertirzeit nach den ,sintflutperioden ,jura und ,kreide wieder viel mehr eine ,verlandungszeit4 ,gegen ihre ,mitte schwellen noch zwei mige ,transgressionen an1 die aber nicht viel besagen und 7wie die des ,karbon7 schon mit erstickt werden durch die groartigen ,gebirgsbildungen1 die diese ,mitte beherrschen4 ,manches1 das wie ,transgression aussieht1 ist in ,wahrheit nur der rasch und rascher arbeitende wirkliche ,zusammenbruch letzter ,reste der dem ,untergang geweihten ,urweltlnder4 ,so strzt schon auf der ,wende von der ,kreide endgltig die indomadagassische ,halbinsel ein und damit das letzte unmittelbare ,zeugnis fr ,gondwanaland auch im ,indischen ,ozean4 ,dieser ,ozean ist im ganzen ,umfang fortan da1 blo noch durchsetzt mit ein paar ,inseln1 ebenso deutlich und modern wie der ,sdteil des ,atlantischen zwischen ,afrika und ,sdamerika4 ,gondwanaland ist nicht mehr vorhanden4 ,dafr bestehen drei ,erdteile im ,sden1 ,sdamerika1 ,afrika1 ,australien1 -- wie heute4 ,freilich das indische und arabische ,gondwanastck ist im lteren ,tertir noch nicht gleich an ,asien angeschlossen worden4 ,arabien hielt noch eine ,weile als ,halbinsel zu ,afrika1 und ,vorderindien lag als ,insel im ,meer4 ,denn die ,tethys flutete zunchst vom europischen ,mittelmeer noch immer nach ,zentralasien durch1 wo sie allerdings jetzt breit und unzweideutig in den offenen ,indischen ,ozean abflo4 ,dieses ltere ,tertir hat eben im ,erbe der letzten ,kreide noch eine gewisse ,anzahl auch urweltlicher ,zge in seiner ,karte4 ,so ist die ,tethys noch immer sieghaft obenauf4 ,bei ,panama fliet sie durch2 in der ,kreide war gerade hier herum eine ,weile wieder eine ,brcke gewesen4 ,in den strkeren ,transgressionen geht sie noch breit durch ,mitteleuropa und berschwemmt ,nordafrika4 ,und so kommt sie auch noch eine ,weile bis ,indien4 ,nach ,norden aber wahrt sie auch jetzt noch etwa vom ,aralsee an aufwrts zum ,eismeer das uralte ,vorweltsrecht ihres ,durchbruchs3 sie bildet das ,obische ,meer2 zum letzten ,mal steht auch dieses merkwrdig zhe ,spaltenmeer noch auf der ,karte1 zum letzten ,mal trennt es den ,festlandteil ,europas von ,asien4 ,echt urweltlich ist auf der andern ,seite dieses ,europa auch noch die islndische ,brcke1 die es mit ,grnland-,nordamerika verknpft4 ,immerhin auch nur eine ,urweltruine1 das letzte ,stckchen der stolzen ,atlantis4 ,von ,norden brandet schon verdchtig ein ,ostgrnland-,meer heran4 ,ein ,bruch -- und der ,atlantische ,ozean ist auch hier fertig4 ,gewaltig ragt ,nordamerika4 ,es hngt sogar ohne ,beringstrae noch mit ,asien zusammen4 ,all seine ,polarinseln sind ,festland1 ,grnland ist ihm angegliedert4 ,und dort oben herrscht noch tief ins ,tertir hinein ein weit wrmeres ,klima als heute4 ,auch ,europa scheint sich nrdlich bis ,spitzbergen und ,franz-,josephland ausgedehnt zu haben4 ,diese riesigen1 durch ,brcken noch verknpften ,landgebiete im ,norden sind damals von entscheidender ,bedeutung fr das beispiellose ,aufblhen der ,sugetiere gewesen4 ,besonders ,nordamerika hat da eine wahre ,schpferrolle gespielt4 ,die ,landbrcken erlaubten aber auch ein bestndiges ,hin- und ,herfluten von und zu den andern ,nordlndern1 wobei jedes neu gewonnene oder gewechselte ,gebiet die ,artenflle steigerte4 ,recht eigentlich das ,paradies der ,sugetiere lag in diesen lteren ,tertirtagen1 und in ihm mu damals auch die letzte ,vorstufe zum ,menschen gelebt haben4 ,jenseits der ,mitte des ,tertir aber ist es dann1 als verschwebten nun wirklich auch die letzten ,nebel der ,urwelt ber der ,karte -- sie wird ganz modern4 ,die neue groe ,gebirgsbildung ist da1 und ihre entscheidende ,tat ist die endgltige ,vernichtung der ,tethys4 ,die riesenhaften ,kettengebirge ,zentralasiens1 allen voran der ,himalaja1 als neue ,erdfalten zur ,schneeregion emporgereckt versperren ihr den asiatischen ,ausgang auch zum ,indischen ,ozean4 ,die ,schlammschichten1 die sie in dieser ,gegend selbst noch im ersten ,drittel des ,tertir abgesetzt1 werden im buchstblichen ,sinne bis in das ,haus des ,schnees 7was das ,wort ,himalaja bedeutet7 hinaufgedrckt4 ,vorderindien gliedert sich endgltig an den neuen ,landriegel an4 ,ein letzter ,durchbruchsversuch der ,tethys gegen den ,persischen ,meerbusen milingt infolge immer neuer ,riegelbildungen4 ber ,arabien fort wachsen ,asien und ,afrika sogar zeitweise breit zusammen4 ,und erst gegen ,ende des ,tertir entsteht durch einen groen ,zusammenbruch wenigstens hier noch einmal eine ,spalte1 das ,rote ,meer4 ,diese spte ,spaltenbildung nordsdwrts ist an sich sehr bemerkenswert als ein ,zerstckelungsversuch im letzten ,gefolge der ,gondwanalandzerstrung1 der jetzt sogar auf den alten soliden ,block von ,afrika bergreift4 ,aber den wichtigen ,ostausflu der ,tethys kann auch das nicht mehr retten4 ,neue ,gebirgsriegel schieben sich ihr in ,gestalt der ,balkangebirge1 ,apenninen1 ,pyrenen1 des ,atlas -- vor allem aber der ,hauptmasse der ,alpen auch im europischen ,mittelmeer von allen ,seiten entgegen4 ,eine lngere ,zeit verstopft sich das ganze ,ostmittelmeer mit ,land4 ,auch als das wieder etwas abflaute1 blieb doch hier bedenklicher ,boden1 dessen ,unruhe wir bis heute noch an ,erdbeben und vulkanischen ,folgeerscheinungen besonders im unteritalischen und griechischen ,gebiet zu spren bekommen4 ,vom alten stlichen ,ausfluten der ,tethys konnte aber fortan schon in dieser ,gegend keine ,rede mehr sein4 ,wiederum zugleich aber schob sich der neue ,riegelverschlu auch zwischen diese ,ecke der ,tethys und die alte obisch-uralische ,verbindung vom ,kaspischen ,meer zum ,eismeer4 ,das ,obische ,meer trocknete aus1 zum letzten ,mal4 ,europa und ,asien verwuchsen in der ,urallinie1 zum letzten ,mal4 ,vom ,menschenstandpunkt fr immer4 ,wir haben es als ,geographen wenigstens so und nicht anders gefunden1 als wir kamen4 ,zwischen diese ,hauptzge schoben sich allerdings1 wie verstndlich1 berall noch wechselnde ,stufen des ,werdens4 ,so1 als die ,alpen zuerst erschienen1 stiegen sie als ,zentralmasse noch inselhaft aus der ,tethys selbst2 nicht blo im heutigen ,mittelmeer1 sondern auch nrdlich griffen die ,wasser zunchst noch darum herum4 ,lange noch ging ein breiter ,meeresarm1 immer wieder sich neu fllend1 vom ,rhonetal ber die ,nordschweiz bis nach ,ungarn und dem ,balkan2 zeitweise hatte er sogar im ,rheintal noch ,abflu unmittelbar nach ,norden4 ,durch die zunehmende ,verlandung des ,ostmittelmeers gehemmt1 bildeten seine zustrmenden ,wasser eine ,weile ein groes ,binnenmeer in der ,gegend von ,ungarn ber das heutige ,schwarze ,meer bis zum ,aralsee4 ,da das ,obische ,meer schon fehlte1 konnte es fr sein ,teil aber dort auch nicht mehr zum ,eismeer durchbrechen4 ,als der ,zuflu ber die ,schweiz doch langsam austrocknete1 zerfiel dieses ,binnenmeer selber zu ,bruchstcken2 teils sammelte es seinen ,rest fortan im ,kessel des heutigen ,schwarzen ,meers 7das sich allmhlich doch auch noch einen schmalen ,ausgang zum wieder etwas freieren ,ostmittelmeer erwarb71 teils kmmerte es in den abflulosen ,senken des heutigen ,kaspischen ,meeres und ,aralsees weiter4 ,das alles aber waren doch nur hoffnungslose ,schluzuckungen der ,tethys4 ,im letzten ,drittel des ,tertir verlor sie den ,panamadurchflu1 -- wieder im heutigen ,sinne endgltig4 ,auch hier war lange noch ,kampf4 ,die entstehenden ,kordilleren gaben dem ,hauptteil von ,mittelamerika ein unbesiegliches ,rckgrat4 ,aber eine gewisse ,kurve ihrer ,faltung lie zunchst gerade bei ,panama noch ein kleines ,stckchen ,wasserstrae offen4 ,endlich aber verlandete doch auch das1 damals noch eine sehr bedeutsame ,sache fr das zeitweise ,hinberwandern der wunderbaren sdamerikanischen ,riesenfaultiere nach ,nordamerika und umgekehrt der ,mastodonelefanten und ,wildpferde1 die drben noch dauerten1 nach ,sdamerika4 ,wohl im letzten ,ausgang des ,tertir zerbrach dann wirklich auch die islndische ,brcke4 ,schon vorher hatte sich das ostgrnlndische ,meer zwischen ,skandinavien und ,england vorgeschoben1 die werdende ,nordsee markierend1 und die ,davis-,baffinstrae hatte sich zwischen ,nordamerika und ,grnland geschoben4 ,untergang also der ,atlantis6 ,indem aber so der ,nordteil auch des heutigen ,atlantischen ,ozeans fertig aufri1 wurde der alte ,name der ,tethys selber wertlos2 dieser ,ozean trat hier an seine ,stelle1 wie bei ,europa das echte ,mittelmeer4 ,europa aber1 das knftige ,wunderland der ,kultur1 vollendete im gleichen ,augenblick den ,kreislauf seiner geologischen ,abenteuer3 wie einst im ,kambrium schlo es sich wieder als ,halbinsel an ,asien1 -- mit der freien ,wasserfront nach ,westen ber die grauen ,wellen1 in denen das ,mrchen der ,atlantis endgltig versunken lag4 ,noch stand diesem ,europa1 wie drben ,nordamerika1 das tief einschneidende ,ereignis der groen diluvialen ,eiszeit bevor4 ,den wesentlichen ,umri der ,erdkarte im groen hat es aber nicht mehr verndern knnen4 ,wieder1 wie einst im ,beginn der ,permperiode in ,gondwanaland1 trat ums ,ende des ,tertir eine ,epoche auergewhnlich feuchtkhlen ,klimas ein1 -- wie es scheint1 auf der ganzen ,erde4 ,in den gebirgigen und den zum ,pol nheren ,gebieten uerte sich dieser ,klimasturz allgemein in mchtiger ,schnee-1 ,gletscher- und ,binneneisentwickelung2 nher zum quator1 kam er mehr als ,regenperiode4 ,wir haben schon davon gesprochen1 -- beim ,mrchen von der ,sintflut4 ,denn in diese geologischen ,tage ragt ja jetzt schon der ,mensch selbst hinein1 nicht als dunkle ,urstufe1 sondern eben als ,mensch1 der erlebte1 kmpfte und sann4 ,wenn man bedenkt1 da auch die nordischen ,eisfelder endlich doch wieder tauten und ihre so befreiten ,wasser noch zu denen der sdlichen ,regenperiode schlugen1 so mchte man in diesem ,diluvium 7der ,name knpft unmittelbar an die ,sintflutsage an7 zuletzt fast noch einmal eine ,transgression erwarten4 ,und gewi ist auch1 da mehrere heutige ,inselgebiete1 so das des polaren ,nordamerika und das der ,sundainseln1 sich damals erst im ,sinne unserer ,gegenwartskarte wieder ganz von ihren ,festlndern gelst haben4 ,bei uns in ,europa ist mit mehrfachem ,hin und ,her wohl erst das ,ostseegebiet damals herausgearbeitet worden4 berall1 wo es sich verfolgen lt1 begann die geschichtliche oder doch schon halbgeschichtliche ,zeit mit hherem ,stand der ,binnenseen1 mit verhltnismig kolossaleren ,flssen1 die sich seither wieder eingeschrnkt haben und noch einschrnken4 ,aber an die groe ,linie der ,erdteile1 wie sie seit dem letzten ,tertir standen1 tastete das alles eben doch nicht mehr4 ,schlielich werden die ,zeitrume ja auch hier zu kurz3 diese ,dinge sind uns tatschlich noch so nah1 da wir nichts ,greres an ,wechsel mehr erwarten knnen1 auch wenn wir uns gewi sind1 da die geologischen ,zerstrungen und ,entwicklungen auch ber uns fortwalten1 -- da auch unsere ,gebirge1 indem unser staunender ,blick sie noch erfat1 zerbrechen mssen1 unsere ,erdteile1 indem unsere kleinen ,schler sie von der ,karte lernen1 kein ,gebild der ,ewigkeit sein knnen1 und unsere ,meere1 indem unser ,handel sie erschliet und befhrt1 abermals wechseln werden wie der ,nebelschleier eines neuen ,tags4 ,es scheint vielleicht kein ganz erfreulicher ,gedanke1 da mit der sich ndernden ,erdkarte1 mit dem ,erdteil1 der sich wieder auflst1 und dem ,ozean1 der kommt und geht1 zuletzt auch die ,heimatsscholle1 mit der unser tiefstes ,empfinden so verwachsen ist1 dem ,strom der ,vergnglichkeit verfallen bleibt4 ,vom ,fels1 an dem unsere ,vaterlandsgefhle hngen1 zum ,meer rinnt diese nicht endende ,sanduhr der ,zeiten und zieht im ,mastab der ,jahrhunderttausende den heiligen ,boden unter unseren ,fen weg4 ,aber der ,mastab dieser geologischen ,dinge ist in ,wahrheit nicht der des erhhten ,stcks ,natur1 das in uns arbeitet4 ,die paar ,jahrtausende1 auf die wir in der ,geschichte eines starken und seiner ,heimaterde treuen ,volkes zurckblicken1 umspannen in dem vernderten ,tempo unseres ,geisteslebens eine ganze ,welt an ,reichtum und innerstem ,gehalt1 und noch einmal so ein paar tausend ,jahre1 auf die ,zukunft gewhrt1 verheien eine wahre ,unendlichkeit1 unfabar schner ,entwicklung und ,erfllung voll4 ,vor diesem intensiven ,tagesleben bleiben die ,aeonen der ,geologie mit all ihrem ,wechsel ein fernes ,riesenmrchen1 von dem wir uns gern erzhlen lassen1 das aber unsere ,kreise in ,wirklichkeit nicht stren kann4 ,wenn eine uralte ,bergruine oder ein morsches ,felsentor auch in unserer historischen ,zeit gelegentlich vor unsern ,augen einstrzt1 wenn wir in der ,nacht das ,rauschen der ,welle hren1 die unablssig an unserm ,festland nagt1 wenn wir die ,waffe unseres ,vorfahren schon tief begraben finden unter ,sand und ,moor oder dem langsam wachsenden ,tropfstein einer feuchten ,hhle1 -- dann mag uns auf einen ,augenblick der ,schauer anrhren auch von diesem ungeheuren ,gang des ,geologischen1 der zuletzt auch uns wie alles um uns besitzt und umfat4 ,doch den ,mut unserer ,arbeit schpfen wir aus einer zugleich bescheideneren und doch innerlich reicheren ,anteilnahme an den ,dingen4 ,register ,adelsberg #bj f4 ,afrika #ch1 #ef1 #eh1 #ii ,alaska #ea1 #ff1 #gg1 #hi ,algonkium #dd1 #de ,alleghanys #ec1 #gc ,alpen #ac1 #da1 #gc1 #hc1 #ii ,antarktis #ch1 #dj1 #gi ,archopteryx #hh ,arldt1 ,theodor #ce1 #di1 #fg1 #gb1 #hb1 #hg1 #ie ,asien #eg1 #fe1 #fi1 #hb1 #ii thiopisches ,meer #ij ,atlantis #ca1 #cf1 #ee1 #fb1 #if1 #ajj ,atolle #hh ,australien #ch1 #eh1 #id1 #ig ,axenstrae #cj ,baffinsbai #ed1 #gb1 #ajj ,beringstrae #ea1 #gg1 #hc1 #hi ,buntsandstein #de1 #hd ,cabral #eb ,caon #dd ff4 ,cenoman #ib ff4 ,cykadeen #hh ,davis-,becken #gb1 #gg1 #hb ,davis-,strae #cg ,devonperiode #ca1 #dc1 #ff ff4 ,diluviale ,eiszeit #e1 #ajj ,diluvialmenschen #ac1 #ee ,diluvialzeit #f1 #ajj f4 ,dolmen #bi ,dolomiten #ca1 #hc ,frech #ce1 #df1 #di1 #fg1 #gj ,felsenmeere #ba1 #be ,gebirge1 ,armorikanisches #gc --1 ,variskisches #gc ,glossopteris #hj ,gondwanaland #eh f41 #ff1 #gh ff41 #hi ff41 #if f4 ,grnland #cf1 #ci1 #da1 #ec f41 #eh1 #ic ,himalaja #bg1 #bi1 #cj1 #dj f41 #eg1 #ih ,hoangho #aa ,ichthyosaurus #cd1 #hf ,iguanodon #ic ,indomadagassische ,halbinsel #ij1 #ig ,islndische ,brcke #ee1 #if1 #ih1 #ajj ,juraperiode #ae1 #cd1 #he ff4 ,kap ,horn #ch1 #ea -- ,tscheljuskin #ea1 #fa ,kambrium #dd1 #dg ff41 #eh1 #fb1 #fd ,karbon #gj ff4 ,karlsbader ,sprudel #bd ,karstgegend #ba ,kartenbilder1 ,geologische #ce1 #di1 #fg1 #gb1 #hb1 #hg1 #ie ,kartenbild von ,europa #cg1 #da1 #fa1 #fe f41 #gd1 #hb ff41 #hf ff41 #ih1 #ajj ,koboldmaki #ia ,koken #ie ,koloradoflu #di ,kordilleren #aa1 #da1 #dg1 #ea1 #ajj ,kreideperiode #ib ff4 ,kristallinische ,schiefer #db f4 ,lapparent #hb1 #hg ,lemurien #ij f4 ,matterhorn #ag1 #bj ,mittagsstein #bb ,mittelmeer #cg1 #ci1 #dj1 #ei1 #fe1 #hh ,mosasaurier #id1 #ii ,mount ,everest #bh ,muschelkalk #he f4 ,neumayr1 ,melchior #hf1 #hg ,nordatlantis #ef ff4 ,nordkontinent #cg1 #ec ,nowaja ,semlja #fa1 #fh ,nummulitenmeer #bh ,obischer ,kanal #fh1 #gj1 #gc ,obisches ,meer #fh1 #ih1 #ii ,old red #fi ,ostgrnland-,meer #ih1 #ajj ,ozean1 ,atlantischer #cf1 #ea1 #gd --1 ,indischer #ch1 #db1 #eg1 #ij1 #ib1 #ig ,ozean1 ,pazifischer oder ,stiller #cf ff41 #di ff41 #ei1 #ff1 #fi1 #gj1 #id ,panama #ci1 #ea1 #ei1 #fd1 #ig1 #ajj ,pareiasaurus #hj1 #hb ,perm-,periode #de1 #eh1 #gd ff41 #gh ,permische ,eiszeit #hj f4 ,plesiosaurus #hf ,pteranodon #id ,regenperiode1 diluviale #f1 #ab1 #ajj ,rippelmarken #de1 #dg ,rotes ,meer #ca1 #dj1 #ii ,rotliegendes #gh ,schsische ,schweiz #bj ,schnabeltier #hb ,schneekoppe #bj ,schwarzes ,meer #ii f4 ,sekundrzeit #hb ,shetland-,strae #he1 #hh1 #ic ,silur #fd ff4 ,sintflut #g ff41 #cf1 #ci1 #ib f41 #aja ,spitzbergen #fj1 #ajj ,steinkohlenperiode #ca1 #dc1 #gj ff4 ,sdatlantis #ef ff4 ,sdkontinent #ch ,sue1 ,eduard #aa1 #fj ,tertirperiode #bh1 #ca1 #da1 #dc1 #eh1 #ie ff4 ,tethys #fj ff41 #hc1 #hh1 #ia1 #ic1 #ig1 #ih ff4 ,transgressionen #fc1 #gb1 #ge f41 #gg1 #ib1 #ig1 #aja ,triasperiode #ca1 #eh1 #hb ff4 ,vorderindien #dj1 #eh1 #ij1 #ig ,wald1 versunkener #bg1 #bi ,wasser1 juveniles #bd ,wassermarken #bh ,zechstein-,meer #gh ,die ,pflanze im ,dienste des ,menschen ist ohne ,frage ein fr jeden ,menschen interessantes ,thema1 hngt doch unsere gesamte ,kultur von der ,verwertung der pflanzlichen ,produkte ab4 ,in hochinteressanten ,plaudereien erzhlen bedeutende ,fachmnner in unserem grossen ,werke von allen ,verwertungsmglichkeiten4 #bf ,lieferungen zu je #a ,mark ,spter in #b ,bnden zu je #ae ,mark ,die ,pflanzen u4 der ,mensch ,illustration ,garten ,obstbau ,feldwirtschaft ,wald ,verwertung der pflanzlichen ,produkte ,herausgegeben von ,prof4 ,h4 ,brggemann ,s4 ,ferenczi ,prof4 ,dr4 ,s4 ,frnkel ,prof4 ,dr4 ,c4 ,fruwirth ,dr4 ,vict4 ,grafe ,prof4 ,dr4 ,h4 ,hausrath ,willy ,lange ,h4 ,schulz ,heinz ,welten ,kosmos ,gesellschaft der ,naturfreunde ,franckh'sche ,verlagshandlung ,stuttgart ,m #a ,k #abj h ,glnzend illustriert ,hunderte von ,textbildern1 viele schwarze u4 farbige ,tafeln4 ,naturwissenschaftliche ,bildung ist die ,forderung des ,tages6 ,zum ,beitritt in den ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde1 laden wir alle ,naturfreunde jeden ,standes1 sowie alle ,schulen1 ,volksbchereien1 ,vereine usw4 ein4 -- ,auer dem geringen ,jahresbeitrag von nur ,m #d4hj 7,beim ,bezug durch den ,buchhandel #bj ,pf4 ,bestellgeld1 durch die ,post ,porto besonders47 ,k #e4hj h 4 ,w4 ,frs #f4dj erwachsen dem ,mitglied keinerlei ,verpflichtungen1 dagegen werden ihm folgende groe ,vorteile geboten3 ,die ,mitglieder erhalten laut #e als ,gegenleistung fr ihren ,jahresbeitrag im ,jahre #aiac kostenlos3 ,i4 ,die ,monatschrift ,kosmos1 ,handweiser fr ,naturfreunde4 ,reich illustr4 ,mit mehreren ,beiblttern 7siehe s4 ,s4 #c des ,prospektes74 ,preis fr ,nichtmitglieder ,m #b4hj4 ,,ii4 ,die ordentlichen ,verffentlichungen4 ,nichtmitglieder zahlen den ,einzelpreis von ,m #a4-- pro ,band4 ,dr4 ,h4 ,dekker1 ,vom sieghaften ,zellenstaat4 ,dr4 ,ad4 ,koelsch1 ,der blhende ,see4 ,w4 ,boelsche1 ,festlnder und ,meere4 ,dr4 ,k4 ,floericke1 ,einheimische ,fische4 ,dr4 ,a4 ,zart1 ,atome1 ,molekle und andere naturwissenschaftliche ,hypothesen4 nderungen vorbehalten4 7,nheres wird im ,kosmos-,handweiser bekanntgegeben47 ,,iii4 ,vergnstigungen beim ,bezuge von hervorragenden naturwissenschaftlichen ,werken 7siehe ,seite #f des ,prospektes74 ,jede ,buchhandlung nimmt ,beitrittserklrungen entgegen und besorgt die ,zusendung4 ,gegebenenfalls wende man sich an die ,geschftsstelle des ,kosmos in ,stuttgart4 ,jedermann kann jederzeit ,mitglied werden4 ,bereits ,erschienenes wird nachgeliefert4 ,satzung #a4 ,die ,gesellschaft ,kosmos 7eine freie ,vereinigung der ,naturfreunde auf geschftlicher ,grundlage7 will in erster ,linie die ,kenntnis der ,naturwissenschaften und damit die ,freude an der ,natur und das ,verstndnis ihrer ,erscheinungen in den weitesten ,kreisen unseres ,volkes verbreiten4 #b4 ,dieses ,ziel sucht die ,gesellschaft zu erreichen3 durch die ,herausgabe eines den ,mitgliedern kostenlos zur ,verfgung gestellten naturwissenschaftlichen ,handweisers 7 #e72 durch ,herausgabe neuer1 von hervorragenden ,autoren verfater1 im guten ,sinne gemeinverstndlicher ,werke naturwissenschaftlichen ,inhalts1 die sie ihren ,mitgliedern unentgeltlich oder zu einem besonders billigen ,preise zugnglich macht1 usw4 #c4 ,die ,grnder der ,gesellschaft bilden den geschftsfhrenden ,ausschu1 den ,vorstand usw4 #d4 ,mitglied kann jeder werden1 der sich zu einem ,jahresbeitrag von von ,m #d4hj ,k #e4hj h 4 ,w4 ,frs4 #f4dj 7exkl4 ,porto7 verpflichtet4 ,andere ,verpflichtungen und ,rechte1 als in dieser ,satzung angegeben sind1 erwachsen den ,mitgliedern nicht4 ,der ,eintritt kann jederzeit erfolgen2 bereits ,erschienenes wird nachgeliefert4 ,der ,austritt ist gegebenenfalls bis #a4 ,oktober des ,jahres anzuzeigen1 womit alle weiteren ,ansprche an die ,gesellschaft erlschen4 #e4 siehe vorige ,seite4 #f4 ,die ,geschftsstelle befindet sich bei der ,franckh'schen ,verlagshandlung1 ,stuttgart1 ,pfizerstrae #e4 ,alle ,zuschriften1 ,sendungen und ,zahlungen 7vgl4 #e7 sind1 soweit sie nicht durch eine ,buchhandlung ,erledigung finden konnten1 dahin zu richten4 ,kosmos ,handweiser fr ,naturfreunde ,erscheint jhrlich zwlfmal -- #b bis #c ,bogen stark -- und enthlt3 ,originalaufstze von allgemeinem ,interesse aus smtlichen ,gebieten der ,naturwissenschaften4 ,reich illustriert4 ,regelmig orientierende ,berichte ber ,fortschritte und neue ,forschungen auf allen ,gebieten der ,naturwissenschaft4 ,auskunftsstelle -- ,interessante kleine ,mitteilungen4 ,mitteilungen ber ,naturbeobachtungen1 ,vorschlge und ,anfragen aus dem ,leserkreise4 ,bibliographische ,notizen ber bemerkenswerte neue ,erscheinungen der deutschen naturwissenschaftlichen ,literatur4 ,der ,handweiser mit seinen illustr4 ,beiblttern3 ,wandern und ,reisen _/ ,aus ,wald und ,heide _/ ,photographie und ,naturwissenschaft _/ ,technik und ,naturwissenschaft _/ ,haus1 ,garten und ,feld _/ ,die ,natur in der ,kunst _/ ,natur und ,heimatschutz kostet fr ,nichtmitglieder ohne ,buchbeilage jhrlich ,m4 #b4hj ,probehefte durch jede ,buchhandlung oder direkt4 ,vom sieghaften ,zellenstaat von ,dr4 ,hermann ,dekker ,mit zahlreichen ,abbildungen ,fr ,nichtmitglieder3 ,in farbigem ,umschlag geheftet ,m #a4--4 ,in ,leinen gebunden ,m #a4hj ,pflanze1 ,tier1 ,mensch1 alles ,lebendige ist aufgebaut aus winzig kleinen1 aber doch mit dem ,mikroskop gut erkennbaren lebendigen ,bausteinen1 den sogenannten ,zellen4 ,jede ,zelle lebt fr sich1 nhrt sich und atmet und entfaltet ihre ,ttigkeit4 ,aber das ,lebewesen selbst ist nicht einfach die ,gesamtsumme der ,zellen1 das ,leben nicht einfach die ,summe der ,zellenttigkeiten4 ,ein geheimnisvolles ,rtsel ist es1 wie alle diese ,zellen sich zum ,ganzen1 zum ,zellenstaat zusammenschlieen1 zu ,ordnung und ,harmonie4 ,ein ,rtsel1 wie sich die ,zellen dem ,ganzen und hheren ,zwecken unterordnen1 wie sie zum ,wohle des ganzen ,zellenstaates zusammenwirken1 ,hand in ,hand arbeiten1 harmonisch sich mit ihren ,leistungen ineinanderpassen und je nach den ,bedrfnissen des ,augenblickes arbeiten und ruhen1 ihre ,aufgaben und ,leistungen ndern4 ,nur dann1 wenn unsere ,organe vor schweren ,leistungen versagen1 wenn das ,zusammenspiel der ,zellen gestrt ist1 wenn unser ,krper nicht so kann1 wie er will1 und wie wir mssen1 werden wir daran erinnert1 wie sehr wir von den ,lebensleistungen abhngig sind1 die sich im ,innern abspielen4 ,tagtglich aber erhlt unsere ,zellenttigkeit in tausend schwierigen ,lagen unseren ,leib gesund und lebendig1 tagtglich finden sich die ,zellen schlagfertig mit den ,schwierigkeiten des ,lebens ab und berwinden in uns sinnreich erscheinender ,weise ,tod und ,gefahren4 ,sieghaft hilft uns unser ,zellenstaat ber die ,strme des ,lebens hinweg4 ,festlnder und ,meere im ,wechsel der ,zeiten von ,wilhelm ,boelsche ,mit vielen hochinteress4 ,bildern ,fr ,nichtmitglieder3 ,in farbigem ,umschlag geheftet ,m #a4--4 ,in ,leinwand gebunden ,m #a4hj ,illustration3 ,helgolnder ,kste4 ,zu den ltesten ,fragen des erwachenden ,menschengeistes gehrt die nach der ,verteilung von ,wasser und ,land in der ,vergangenheit4 -- ,warum liegen heute ,muscheln hoch auf dem trockenen ,lande8 ,warum rauscht die ,welle des ,ozeans umgekehrt ber ,strecken1 wo die berlieferung noch von menschlichen ,wohnsttten wei8 ,ist es denkbar1 da die ,wasser einst ber die ,berge gingen1 oder der ,abgrund der heutigen ,see trockenen ,fues zu durchwandern war8 ,von dem ,grbeln ber diese ,dinge zeugen die ,sintflutsagen der ,vlker4 ,es ist so3 ,im ,verlauf der vielen ,millionen von ,jahren1 die diese ,erdgeschichte umfat1 haben auf unserem ,planeten ,festland und ,wasserbedeckung unablssig gewechselt4 ,und von diesem groen ,lied des ,werdens und ,vergehens1 an das unsere eigene ,menschheitsentwicklung so eng angeschlossen gewesen ist1 erzhlt dieser ,band4 ,in farbigen ,bildern malt er die uralten ,festlnder und ,ksten des ,nordens1 das wunderbare verschollene ,gondwanaland im ,sden1 die spter zerstrten ,brcken zwischen heutigen ,kontinenten2 er berichtet von den ,sintflut- und ,atlantislegenden und ihrem ,wahrheitskern1 von den ,korallenriffen der ,vorzeit1 die heute ,gebirge sind1 von den ,quellen der ,tiefe und von den ,zukunftsschicksalen des ,wassers und damit des ,lebens auf der ,erde4 -- ,im engen ,rahmen entfaltet sich vor dem ,leser ein ,stck praktischer ,geologie1 whrend zugleich das heutige geographische ,kartenbild der ,erde eine neue und berraschende ,deutung findet4 ,der blhende ,see ,von ,dr4 ,adolf ,koelsch ,mit zahlreichen ,abbildungen ,fr ,nichtmitglieder3 ,in farbigem ,umschlag geh4 ,m #a4--4 ,in ,leinen gebunden ,m #a4hj ,illustration3 ,wassernu4 ,in den ,tiefen des ,wassers ist nach allem1 was wir wissen und ahnen knnen1 das ,leben entstanden4 ,von hier aus eroberte es sich in silurischen oder gar schon kambrischen ,zeiten das feste ,land1 und hier sind auch die ersten ,bltenpflanzen entstanden4 ,aber es scheint1 da jede ,lebenseinheit1 die vom ,festland herangebracht wurde1 immer einmal wieder die ,rckwanderung antreten mu zu der ,sttte1 wo das erste ,lebensflmmchen aufglomm4 ,der ,blhende ,see erzhlt von den diesbezgl4 ,beobachtungen bei den ,bltenpflanzen4 ,luftatmende1 hochgeborene ,pflanzen verwandeln sich wieder zurck in ,kiemen atmende ,lurche2 wir erleben den ,abstieg und hren von den tausendfltigen ,neuanpassungen1 die er ntig macht4 ,auer der ,lebensgeschichte einzelner ,gestalten empfangen wir aber auch eine lebendige ,schilderung der sozialen ,gliederung des gesamten ,schwimm- und ,tauchpflanzenstaates1 lernen seine nchsten ,angrenzer an den ,strandstreifen der ,seen kennen1 erfahren von ,wesen mit seltsamen ,doppelleben zu ,wasser und ,land und1 wie der ,see sich immer wieder neuen ,zugang holt an der ,kste4 ,einheimische ,fische ,von ,dr4 ,kurt ,floericke ,mit zahlreichen ,abbildungen ,fr ,nichtmitglieder3 ,in farbigem ,umschlag geh4 ,m4 #a4--4 ,in ,leinen geb4 ,m #a4hj ,illustration3 ,sterlet4 ,nachdem der bekannte ,autor in seinen frheren ,bndchen die vier ersten ,stmme des ,wirbeltierreiches behandelt hat1 geht er jetzt dazu ber1 auch den letzten1 die ,fische1 in seiner packenden gemeinverstndlichen ,art vorzufhren4 ,besonders geht der ,verfasser auch auf die ,organisation und das ,sinnesvermgen der ,fische ein1 ohne jedoch den praktischen ,teil1 wie ,fischzucht und ,fischfang1 zu vernachlssigen4 ,auf den beigegebenen ,abbildungen gelangt der interessanteste ,teil der einheimischen ,fischarten zur ,darstellung4 ,atome1 ,molekle und andere naturwissenschaftliche ,hypothesen von ,dr4 ,a4 ,zart ,mit vielen ,bildern4 ,fr ,nichtmitglieder3 ,in farbigen ,umschlag geheftet ,m #a4--1 in ,leinwand geb4 ,m #a4hj4 ,ausgehend von einfachen chemisch-physik4 ,versuchen fhrt der ,verfasser in die ,grundfragen naturwissenschaftlicher ,anschauung ein und bespricht auf ,grund dieser praktischen ,ergebnisse deren ,anwendung auf allgemein naturwissenschaftliche ,probleme4 ,die ,mitglieder des ,kosmos haben bekanntlich nach ,paragraph #e;,,iii das ,recht1 auerordentliche ,verffentlichungen und die den ,mitgliedern angebotenen ,bcher zu einem ,ausnahmepreis zu beziehen4 ,es befinden sich u4 a4 darunter folgende ,werke3 ----------------- ,preis fr ,nicht- mitglieder ----------- ,mitglieder- preis ---------------- ,m ,m ,altpeter1 ,,abc der ,chemie #b4dj #a4-- ,bergmiller1 ,erfahr4 a4 d4 ,gebiete d4 hoh4 ,jagd4 ,geb4 #d4ej #c4ej ,blsche ,w41 ,der ,sieg des ,lebens4 ,fein gebunden #a4hj #a4ej ,diezels ,erfahrungen a4 d4 ,gebiete der ,niederjagd4 ,geb4 #d4ej #b4ij ,ewald1 ,mutter ,natur erzhlt4 ,geb4 #d4hj #c4fj ,ewald1 ,der ,zweifler4 ,geb4 #d4hj #c4fj ,fabre1 ,j4 ,h41 ,sternhimmel4 ,geb4 #d4hj #c4fj ,fabre1 ,j4 ,h41 ,bilder aus der ,insektenwelt4 ,geb4 #d4ej #c4dj ,fabre1 ,j4 ,h41 ,blick ins ,kferleben4 ,brosch4 #a4----4ej ,floericke1 ,dr4 ,kurt1 ,deutsches ,vogelbuch4 ,geb4 #aj4-- #h4dj ,floericke1 ,taschenbuch zum ,vogelbestimmen4 ,geb4 #c4hj #b4ij ,grbner1 ,taschenbuch zum ,pflanzenbestimmen4 ,geb4 #c4hj #b4ij ,hepner1 ,cl41 #ajj neue ,tiergeschichten4 ,geb4 #c4fj #b4hj ,jaeger1 ,prof4 ,dr4 ,gust41 ,das ,leben im ,wasser4 ,kart4 #d4ej #a4gj ,kuhlmann1 ,wunderwelt des ,wassertropfens4 ,brosch4 #a4----4ej ,leben der ,pflanze4 ,bd4 ,i1 ,,ii1 ,,iii1 ,,iv1 ,v1 geb4 je #ae4--ac4ej ,lindemann1 ,die ,erde4 ,bd4 ,i4 ,gebunden #i4-- #h4-- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh41 ,die gyptische ,finsternis4 ,geb4 #c4-- #a4ij ,sauer1 ,prof4 ,dr4 ,a41 ,mineralkunde4 ,gebunden #ac4fjab4bj ,schrader1 ,liebesleben der ,tiere4 ,broschiert #a4dj #a4aj ,schroeder-,rothe1 ,handbuch f4 ,naturfreunde4 ,bd4 ,i geb4 #d4bj #c4fj ,schroeder-,rothe1 ,handbuch f4 ,naturfreunde4 ,bd4 ,,ii geb4 #c4hj #c4cj ,stevens1 ,frank1 ,ausflge ins ,ameisenreich4 ,geb4 #b4ej #a4he ,stevens1 ,frank1 ,die ,reise ins ,bienenland4 ,geb4 #c4-- #a4he ,thompson1 ,e4 ,s41 ,bingo u4 a4 ,tiergeschichten4 ,geb4 #d4hj #c4fj ,thompson1 ,e4 ,s41 ,prrietiere und ihre ,schicksale4 ,fein geb4 #d4hj #c4fj ,thompson1 ,e4 ,s41 ,tierhelden4 ,fein gebunden #d4hj #c4fj ,wurm1 ,waldgeheimnisse4 ,gebunden #d4hj #c4fj ,die ordentlichen ,verffentlichungen der frheren ,jahre stehen den ,mitgliedern1 solange ,vorrat vorhanden1 zu ,ausnahmepreisen zur ,verfgung3 3#aijd3 7,handweiser vergriffen7 zusammen fr ,m #d4-- 7,preis fr ,nichtmitglieder ,m #e4--71 geb4 fr ,m #f4bj 7fr ,nichtmitglieder ,m #h4dj73 ,blsche1 ,w41 ,abstammung des ,menschen4 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh4 7,urania-,meyer71 ,weltuntergang4 ,zell1 ,dr4 ,th41 ,ist das ,tier unvernnftig8 7,doppelband47 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh41 ,weltschpfung4 3#aije3 7,handweiser vergriffen7 zusammen fr ,m #d4-- 7,preis fr ,nichtmitglieder ,m #e4--71 geb4 fr ,m #f4ge 7fr ,nichtmitglieder ,m #i4--73 ,welten1 ,die ,sinne der ,pflanzen4 ,zell1 ,dr4 ,th41 ,tierfabeln4 ,teichmann1 ,dr4 ,e41 ,leben und ,tod4 ,meyer 7,urania71 ,sonne und ,sterne4 3#aijf3 ungebunden zusammen ,m #d4hj 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #g4ee99 7fr ,nichtmitglieder ,m #aa4hj73 ,welten1 ,wie die ,pflanzen lieben4 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh41 ,rtsel d4 ,erdpole4 ,zell1 ,dr4 ,th41 ,streifzge durch d4 ,tierwelt4 ,blsche1 ,wilh41 ,im ,steinkohlenwald4 ,ament1 ,dr4 ,w41 ,die ,seele des ,kindes4 3#aijg3 ungebunden zusammen ,m #d4hj 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #g4ee99 7fr ,nichtmitglieder ,m #aa4hj73 ,kuhlmann1 ,aus der ,wunderwelt des ,wassertropfens4 ,zell1 ,dr4 ,th41 ,strauenpolitik4 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,kometen u4 ,meteore4 ,teichmann1 ,dr4 ,e41 ,fortpflanzung und ,zeugung4 ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,die ,vgel des deutschen ,waldes4 3#aijh3 ungebunden zusammen ,m #d4hj 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #g4ee99 7fr ,nichtmitglieder ,m #aa4hj73 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,erdbeben und ,vulkane4 ,teichmann1 ,dr4 ,e41 ,die ,vererbung4 ,saj1 ,krieg u4 ,frieden im ,ameisenstaat4 ,dekker1 ,naturgeschichte des ,kindes4 ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,sugetiere des deutschen ,waldes4 3#aiji3 ungebunden zusammen ,m #d4hj 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #g4ee99 7fr ,nichtmitglieder ,m #aa4hj73 ,unruh1 ,leben mit ,tieren4 ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,wilh41 ,der ,mond4 ,saj1 ,prof4 ,k41 ,die ,honigbiene4 ,floericke1 ,kriechtiere u4 ,lurche ,deutschl4 ,blsche1 ,wilh41 ,der ,mensch in der ,tertirzeit und im ,diluvium4 3#aiaj3 ungebunden zusammen ,m #d4hj 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #g4ee99 7fr ,nichtmitglieder ,m #aa4hj73 ,koelsch1 ,pflanzen zwisch4 ,dorf u4 ,trift4 ,dekker1 ,fhlen und ,hren4 ,meyer1 ,welt der ,planeten4 ,floericke1 ,sugetiere fremder ,lnder4 ,weule1 ,kultur der ,kulturlosen4 3#aiaa3 ungebunden zusammen ,m #d4hj 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #g4ee99 7fr ,nichtmitglieder ,m #aa4hj73 ,koelsch1 ,durch ,heide und ,moor4 ,dekker1 ,sehen1 ,riechen und ,schmecken4 ,blsche1 ,der ,mensch der ,pfahlbauzeit4 ,floericke1 ,vgel fremder ,lnder4 ,weule1 ,kulturelemente der ,menschheit4 3#aiab3 ungebunden zusammen ,m #d4hj 7fr ,nichtmitglieder ,m #g4hj7 und gebunden fr ,m #g4ee99 7fr ,nichtmitglieder ,m #aa4hj73 ,gibson-,gnther1 ,was ist ,elektrizitt8 ,dannemann1 ,wie uns4 ,weltbild entstand4 ,floericke1 ,kriechtiere u4 ,lurche fremder ,lnder4 ,weule1 ,die ,urgesellschaft und ihre ,lebensfrsorge4 ,koelsch1 ,wrger im ,pflanzenreich4 ,smtlichen ,jahrgngen auer #aijd u4 #aije werden die #ab ,hefte des betr4 ,handweiser-,jahrganges beigefgt4 ,die smtlichen noch vorhandenen ,jahrgnge der ,kosmos-,verffentlichungen 7s4 obige ,zusammenstellung7 liefern wir an ,mitglieder3 geheftet fr ,m #ce4ej 7,preis fr ,nichtmitgl4 #fd4hj71 gebunden 7auch ,handweiser7 fr #eh4ej 7,preis fr ,nichtmitgl4 ,m #ajd4hj7 auch gegen kleine monatliche ,ratenzahlungen 99 ,wird auch der ,handweiser gebunden gewnscht1 so erhht sich der ,preis um #he ,pf4 ,j4 ,h4 ,fabre ,der ,sternhimmel ,autorisierte ,bearbeitung von ,dr4 ,k4 ,graff1 ,observator der ,hamburger ,sternwarte4 bersetzung des ,originals durch ,paul ,ulmer4 ,mark #d4hj #cgg ,seiten1 #ab ,tafeln ,hunderte von ,bildern ,wohl zum erstenmal wird in diesem ,bande jung und alt eine volkstmliche ,himmelskunde geboten1 die nicht von einem ,fachmann stammt4 ,das ,unternehmen knnte fast als gewagt erscheinen1 wenn es sich nicht um den ,altmeister ,fabre handelte1 ber dessen prchtige naturwissenschaftliche ,beobachtungs- und ,schilderungskunst nur ein bewunderndes ,urteil besteht4 ,die vorliegenden ,vorlesungen verleugnen nirgends die klare und bei aller ,schnheit der ,form nie ber das erreichbare ,ziel hinausgehende ,denk- und ,schreibweise des #ij;jhrigen ,verfassers der ,erinnerungen aus dem ,insektenleben4 ,schon nach dem ,durchblttern der ersten ,seiten wird man den gegenber hnlichen ,werken stark abweichenden ,ton der ,fabreschen ,darstellungsweise kennen und sicher auch schtzen lernen4 ,da dabei der ,inhalt nicht zu kurz kommt1 da mit glcklicher ,hand die kosmischen ,gesetze gegenber dem rein beschreibenden ,teil der ,himmelskunde gengend in den ,vordergrund gerckt werden1 ist ein weiterer ,vorzug des vorliegenden ,buches4 ,trotzdem es nur eine erste ,einfhrung in die ,himmelskunde bildet1 so drfte es doch in mancher ,beziehung mehr positive ,kenntnisse vermitteln1 als manches andere merklich umfangreichere ,werk unserer so reichhaltigen populren ,literatur4 ,kosmos1 ,gesellschaft d4 ,naturfreunde1 ,stuttgart4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription ,offensichtliche ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,korrekturen3 ,s3 #ic3 aus auer wie auer ,rand und ,band scheint