,anmerkungen zur ,transkription ,in diesem ,text finden sich drei ,arten von ,funoten4 ,kants ursprngliche ,funoten werden unmarkiert wiedergegeben4 ,funoten1 die ,kant selbst der ,ausgabe ,b von #agid hinzufgte1 werden am ,anfang des ,funotentextes mit gekennzeichnet4 ,auerdem hat der ,herausgeber 7,kehrbach7 sie in eingeschlossen und mit eigenen ,funoten als ,zustze der ,ausgabe ,b von #agid gekennzeichnet4 ,zustzliche ,funoten des ,herausgebers 7,kehrbach7 sind im ,text mit und durch ,einrckung des ,funotentextes markiert4 ,weitere ,angaben zur ,transkription finden sich am ,ende des ,buches4 ,die ,religion innerhalb der ,grenzen der bloen ,vernunft von ,immanuel ,kant ,text der ,ausgabe #agic1 7,a7 mit ,beifgung der ,abweichungen der ,ausgabe #agid1 7,b7 ,herausgegeben von ,karl ,kehrbach ,verlag von ,philipp ,reclam jun4 ,leipzig ,druck von ,philipp ,reclam jun4 ,leipzig ,vorrede des ,herausgebers4 ,,iii ,im ,jahre #agib hatte ,kant in der von ,j4 ,e4 ,biester herausgegebenen ,berlinischen ,monatsschrift 7,s4 #cbc-che7 unter dem ,titel3 ,ueber das radikale ,bse in der menschlichen ,natur einen ,aufsatz#a verffentlicht1 welcher der erste von einer vier ,stcke umfassenden ,serie von ,aufstzen sein sollte4 ,in diesen vier ,stcken gedachte ,kant eine ausfhrliche ,darstellung seiner ,religionslehre oder wie er an anderer ,stelle#b sagt3 eine ,auflsung der ,aufgabe3 ,was darf ich hoffen8 zu geben4 ,aber nur diesem ersten ,aufsatze wurde von der damaligen ,censurbehrde in ,berlin1 welcher auf ,kants ausdrcklichen ,wunsch jeder der ,aufstze vor dem ,drucke unterbreitet werden sollte1 das ,imprimatur ertheilt4 ,dem zweiten ,stcke3 ,von dem ,kampf des guten ,princips mit dem bsen1 um die ,herrschaft ber den ,menschen dagegen wurde von derselben ,censurbehrde die ,druckfreiheit verweigert4 ,da ,kant keineswegs gewillt war1 wegen dieses ,einspruches auf die ,verffentlichung der ,abhandlungen zu verzichten1 so beschlo er1 das ganze ,material in ,buchform erscheinen zu lassen2 freilich nicht ohne es vor dem ,drucke der ,censur einer theologischen ,facultt zu unterbreiten1 die nach seiner mehrfach ausgesprochenen ,meinung die einzige ,corporation war1 welcher das ,recht zustand1 ber das ,imprimatur ,,iv streng wissenschaftlicher ,aufstze aus dem ,gebiete der ,religion zu entscheiden4 ,die theologische ,facultt der ,universitt ,knigsberg1 an welche sich ,kant gewandt hatte1 gewhrte unbedenklich die ,erlaubni zum ,drucke4 ,die erwhnten ,abhandlungen erschienen sodann im ,frhjahr #agic in ,buchform unter dem ,titel3 ,die ,religion innerhalb der ,grenzen der bloen ,vernunft4 ,knigsberg1 bey ,friedr4 ,nicolovius4#c ,eine ,darstellung der nheren ,umstnde seines ,conflictes mit der ,berliner ,censurbehrde giebt ,kant in einem ,aufsatze1 den er fr ,borowsky niederschrieb4 ,auch in dem schon erwhnten ,briefe an ,studlin errtert er dieselbe ,angelegenheit4 ,da diese beiden ,darstellungen zugleich einen ,commentar zum ,verstndnisse der ,vorrede der ersten ,auflage 7,s4 #h-ab dieser ,ausgabe7 bilden1 so schienen sie wichtig genug1 um hier von ,neuem gedruckt zu werden4 ,borowsky hat den ,aufsatz unter dem ,titel3 ,kants ,censurleiden in seinem ,buche3 ,darstellung des ,lebens und ,charakters ,i4 ,kants 7,s4 #bcc u4 ff47 publicirt4 ,er lautet3 ,der ,aufsatz vom radicalen ,bsen ward im ,jahre #agib mit dem ausdrcklichen ,begehren an den ,herausgeber der ,berlinischen ,monatsschrift eingeschickt1 da1 obgleich diese ,monatsschrift damals in ,jena gedruckt wurde1 dennoch dieses ,inserat der gewhnlichen ,censur in ,berlin unterworfen werden sollte4 ,der ,verfasser will durchaus auch nicht den ,schein einmal haben1 als ob er einen literarischen ,schleichhandel gerne einschlge und nur bei geflissentlicher ,ausweichung der strengen ,v ,berlinischen ,censur sogenannte khne ,meinungen uere4 ,jene ,abhandlung vom radicalen ,bsen ward also dem ,herrn c4 ,hillmer vorgelegt und von ihm mit der ,erklrung an den ,herausgeber der ,monatsschrift zurckgegeben3 da sie gedruckt werden knnte1 da doch nur tiefdenkende ,gelehrte die ,kant'schen ,schriften lesen4 ,so ward sie denn im ,aprilstcke #agib abgedruckt4 ,nun wurde die zweite ,abhandlung3 ,von dem ,kampfe des guten ,princips mit dem bsen u4 f41 nach ,berlin gesandt1 und es sollte mit dieser eben derselbe ,weg in ,ansehung der ,censur eingeschlagen werden4 ,der ,herausgeber fgte sich dem ,willen des ,autors1 gab ihm aber in einem ,schreiben1 ,berlin den #ah4 ,juni #agib1 von dem unvermutheten widrigen ,erfolge folgende ,nachricht3 ,ich habe es nie recht begreifen knnen1 warum ,sie1 mein verehrtester ,freund6 durchaus auf die hiesige ,censur drangen4 ,aber ich gehorchte ,ihnen und schickte das ,manuscript ,herrn ,hillmer4 ,dieser antwortete mir denn zu meinem nicht geringen ,erstaunen3 -- -- da es ganz in die biblische ,theologie einschlage1 habe er es1 seiner ,instruction gem1 mit seinem ,collegen1 ,herrn ,hermes1 gemeinschaftlich durchgelesen1 und da dieser das ,imprimatur verweigere1 so trte er diesem bei4 -- ,ich schrieb nun an ,herrn ,hermes und erhielt zur ,antwort3 das ,religionsedict sei seine ,richtschnur2 -- weiter knne er sich nicht darber erklren4 -- ,es mu wohl einen ,jeden empren1 da ein ,hillmer und ,hermes sich anmaen wollen1 der ,welt vorzuschreiben1 ob sie einen ,kant lesen solle oder nicht4 ,es ist dies so eben erst passirt4 ,ich wei nun durchaus nicht1 was weiter zu thun ist4 ,aber ich glaube es mir und den ,wissenschaften in unserem ,staate schuldig zu sein1 etwas dagegen zu thun4 ,leben ,sie recht wohl1 wenn ein solcher ,verfall unserer ,literatur anders ,ihnen keine unangenehme ,stunde macht4 ,biester4 ,berlin1 #ah4 ,juni #agib4 -- ,natrlich verdro diese ,nachricht den ,autor1 indessen wollte er doch die zu dem ersterwhnten ,aufsatze vom radicalen ,bsen noch gehrigen drei ,abhandlungen dem ,publikum nicht vorenthalten4 ,sein erster ,plan war1 diese nach ,gttingen an ,dr4 ,studlin zu schicken und durch ihn sie der ,,vi ,gttingen'schen theologischen ,facultt vorlegen zu lassen4 ,nachher wollte er den ,weg bei der theologischen ,facultt in ,halle einschlagen4 ,allein der ,vorgang mit der ,kritik aller ,offenbarung1 die ,fichte verfertigte und sein ,verleger in ,halle drucken lassen wollte1 welcher aber der dortige damalige ,decan ,dr4 ,schulze das ,imprimatur verweigerte1 veranlate ihn1 auch diesen muthmalich vergeblichen ,schritt nicht zu thun1 obwohl er zu den ,herren ,niemeyer und ,knapp und ihren erleuchteten ,religionskenntnissen ,zutrauen genug hatte4 ,ungern versetzte er die ,theologen einer preuischen ,universitt mit der geistlichen ,oberexaminationscommission in ,spannung1 aber da die ,knigsberg'sche theologische ,facultt selbst nichts hiervon befrchtete1 so lie der ,autor von dem ,decan derselben die vier ,aufstze censiren und erhielt die ,druckfreiheit des ,werkes1 das nun unter der ,aufschrift3 ,religion innerhalb der ,grenzen der bloen ,vernunft bei ,nicolovius erschienen ist4 ,aus dieser ,erzhlung wird das1 was in der ,vorrede ,s4 ,,xiii4#d u4 f4 vorkommt1 ,jedermann verstndlich werden1 dem ohne diesen ,schlssel durchaus undeutlich bleiben mu1 was da1 besonders ,s4 ,,xv4#e von brgerrichtenden ,theologen und von dem ,unterschiede der ,censur eines ,geistlichen 7,herrn ,hermes7 und eines ,faculttstheologen ausfhrlich gesagt wird4 ,an ,professor ,karl ,friedrich ,studlin in ,gttingen schreibt ,kant in ,betreff derselben ,angelegenheit3 444 -- ,mit beikommender ,schrift3 ,religion innerhalb den ,grenzen c4 habe ich die dritte ,abtheilung meines ,plans zu vollfhren gesucht1 in welcher ,arbeit mich ,gewissenhaftigkeit und wahre ,hochachtung fr die christliche ,religion1 dabei aber auch der ,grundsatz einer geziemenden ,freimthigkeit geleitet hat1 nichts zu verheimlichen1 sondern1 wie ich die mgliche ,vereinigung der letzteren mit der reinsten praktischen ,vernunft einzusehen glaube1 offen darzulegen4 -- ,der biblische ,theolog kann doch der ,vernunft nichts ,anderes entgegensetzen1 als wiederum ,vernunft1 oder ,gewalt1 und will er sich den ,vorwurf der letzteren nicht ,,vii zu ,schulden kommen lassen1 7welches in der jetzigen ,krisis der allgemeinen ,einschrnkung der ,freiheit im ffentlichen ,gebrauch sehr zu frchten ist17 so mu er jene ,vernunftgrnde1 wenn er sie sich fr nachtheilig hlt1 durch andere ,vernunftgrnde unkrftig machen und nicht durch ,bannstrahlen1 die er aus dem ,gewlke der ,hofluft auf sie fallen lt2 und das ist meine ,meinung in der ,vorrede ,s4 ,,xix4#f gewesen1 da ich zur vollendeten ,instruction eines biblischen ,theologen in ,vorschlag bringe1 seine ,krfte mit dem1 was ,philosophie ihm entgegen zu setzen scheinen mchte1 an einem ,system aller ihrer ,behauptung1 7dergleichen etwa gegenwrtiges ,buch ist17 und zwar gleichfalls durch ,vernunftgrnde zu messen1 um gegen alle knftigen ,einwrfe gewaffnet zu sein4 -- ,die auf gewisse ,art geharnischte ,vorrede wird ,sie vielleicht befremden2 die ,veranlassung dazu ist diese3 ,das ganze ,werk sollte in vier ,stcken in der ,berlinischen ,monatsschrift1 doch mit der ,censur der dortigen ,commission herauskommen4 ,dem ersten ,stck gelang dieses 7unter dem ,titel3 ,vom radicalen ,bsen in der menschlichen ,natur72 indem es der philosophische ,censor1 ,herr ,g4 ,r4 ,hillmer1 als zu seinem ,departement gehrend annahm4 ,das zweite ,stck aber war nicht so glcklich1 weil ,herr ,hillmer1 dem es schien in die biblische ,theologie einzugreifen1 7welches ihm das erste1 ich wei nicht aus welchem ,grunde1 nicht zu thun geschienen hatte17 es fr gut fand1 darber mit dem biblischen ,censor1 ,herrn ,o4 ,c4 ,r4 ,hermes1 zu conferiren1 der es alsdann natrlicherweise 7denn welche ,gewalt sucht nicht ein bloer ,geistlicher an sich zu reien87 als unter seine ,gerichtsbarkeit gehrig in ,beschlag nahm und sein legi verweigerte4#g -- ,die ,vorrede sucht nun zu zeigen1 da1 wenn eine ,censurcommission ber die ,rechtsame dessen1 dem die ,censur einer ,schrift anheim fallen sollte1 in ,ungewiheit ist1 der ,autor es nicht auf sie drfe ankommen lassen1 wie sie sich untereinander einigen ,,viii mchten1 sondern das ,urtheil einer einheimischen ,universitt aufrufen knne2 weil da allein eine jede ,facultt verbunden ist1 auf ihre ,rechtsame zu halten und eine der anderen ,ansprche zurckhalten1 ein akademischer ,senat aber in diesem ,rechtsstreit gltig entscheiden kann4 -- ,um nun alle ,gerechtigkeit zu erfllen1 habe ich diese ,schrift vorher der theologischen ,facultt zu ihrer ,beurtheilung vorgelegt1 ob sie auf dieselbe1 als in biblische ,theologie eingreifend1 ,anspruch mache oder vielmehr ihre ,censur1 als der philosophischen zustndig1 von sich abweise1 und diese ,abweisung1 dagegen ,hinweisung zu der letzteren auch erhalten4 ,diesen ,vorgang ,ihnen1 wrdigster ,mann1 mitzutheilen1 werde ich durch ,rcksicht auf den mglichen ,fall1 da darber sich etwa ein ffentlicher ,zwist ereignen drfte1 bewogen1 um auch in ,ihrem ,urtheil wegen der ,gesetzmigkeit meines ,verhaltens1 wie ich hoffe1 gerechtfertigt zu sein4 ,kant hatte aber auch dadurch1 da er seine ,abhandlungen1 nach vorhergehender ,censur durch die ,knigsberger theologische ,facultt1 in ,buchform erscheinen lie1 weiteren ,conflicten1 die er so gern vermied1 nicht ausweichen knnen4 ,denn in dem ,jahre #agid1 in welchem die #b4 ,auflage der ,religion innerhalb der ,grenzen c4 erschienen war1 erhielt er eine von dem ,minister ,wllmer unterzeichnete ,knigl4 ,cabinetsordre1 in der ihm in ,hinblick auf seine ,religionslehre vorgeworfen wurde1 da er seine ,philosophie zu ,entstellung und ,herabwrdigung mancher ,haupt- und ,grundlehren der heiligen ,schrift und des ,christenthums mibraucht und in der er zur gewissenhaftesten ,verantwortung aufgefordert wurde4 ,zugleich erhielt er den ,befehl1 sich knftighin nichts dergleichen zu ,schulden kommen zu lassen4 ,diese ,knigl4 ,cabinetsordre verffentlichte ,kant in ,gemeinschaft mit seinem ,verantwortungsschreiben in seiner ,schrift3 ,streit der ,facultten4 7#agih47 ,da diese ,schrift ,kants demnchst in der ,universal-,bibliothek zur ,verffentlichung gelangt1 so wird hier von dem ,abdruck der ,cabinetsordre und der ,antwort auf dieselbe ,abstand genommen4 ,bibliographie der ,drucke4 ,,ix #a4 ,die ,religion innerhalb der ,grenzen der bloen ,vernunft4 ,vorgestellt von ,immanuel ,kant4 ,knigsberg1 bey ,friedrich ,nicolovius1 #agic4 ,,xx ,,ii4 #bif ,s4 #h1 7,a74 #b4 ,die ,religion innerhalb der ,grenzen der bloen ,vernunft 444 ,zweyte vermehrte ,auflage4 ,knigsberg1 bey ,friedrich ,nicolovius1 #agid4 ,,xxvi ,,iv4 #cad ,s4 #h1 7,b74 #c4 ,die ,religion innerhalb der ,grenzen der blossen ,vernunft 444 als ,no4 #a in ,bd4 ,x von3 ,immanuel ,kants ,smmtliche ,werke4 ,herausgegeben von ,karl ,rosenkranz und ,friedr4 ,wilh4 ,schubert1 ,leipzig1 ,leopold ,voss1 #ahch4 ,,xi1 #a-bdg ,s4 #h1 7,r74 #d4 ,die ,religion innerhalb der ,grenzen der bloen ,vernunft 444 als ,no4 ,v in ,bd4 ,,vi von3 ,immanuel ,kants ,werke1 sorgfltig revidirte ,gesammtausgabe in zehn ,bnden ed4 ,g4 ,hartenstein1 ,leipzig1 #ahci1 ,modes und ,baumann4 ,,xvi1 #aei-chi ,s4 #h1 7,ha74 #e4 ,die ,religion innerhalb der ,grenzen der blossen ,vernunft 444 als ,no4 ,,iv in ,bd4 ,,vi von3 ,immanuel ,kants ,smmtliche ,werke4 ,in chronologischer ,reihenfolge herausgegeben von ,g4 ,hartenstein1 ,leipzig1 ,leopold ,voss1 #ahff4 #h1 ,s4 ,,xii u4 #ie-cja 7,hb74 #f4 ,die ,religion innerhalb der ,grenzen der blossen ,vernunft 444 ,herausgegeben und erlutert von ,j4 ,h4 von ,kirchmann4 ,bd4 ,,xvii von3 ,philosophische ,bibliothek oder ,sammlung der ,hauptwerke der ,philosophie alter und neuer ,zeit etc4 ,leipzig #ahfi 7#a4 ,auflage7 und #ahge 7#b4 ,auflage71 ,erich ,koschny4 ,,vi1 #bdb ,s4 #h1 7,k74 ,es sind auerdem nach ,hartensteins ,aussage noch zwei ,nachdrucke der #a4 ,ausgabe erschienen 7,leipzig und ,frankfurt #agic1 ,,xxiv1 #bdh und ,,xxiv1 #bif ,s4 #h74 ,j4 ,h4 von ,kirchmann erwhnt eine #c4 rechtmige ,auflage4 ,diese ,angabe beruht wahrscheinlich auf einem ,irrthume1 denn in den auf ,bibliotheken gebruchlichen bibliographischen ,hilfsmitteln ist sie ,x nicht verzeichnet4 ,vielleicht ist eine ,verwechselung eingetreten mit der ,theorie der reinen moralischen ,religion c4 7,g4 ,l4 ,reiner71 ,riga #agif4 ,ad4 #a und #b4 ,das ,verhltni der #b4 ,auflage 7,b7 zur #a4 7,a7 ist von ,kant in den ersten ,zeilen seiner ,vorrede zu ,b 7,s4 #ac vorliegender ,ausgabe7 kurz gekennzeichnet4 ,deutlicher tritt dasselbe in der folgenden ,zusammenstellung der ,varianten beider ,texte hervor4 ,s4 ,s4 ,,xi-,,xvii4 ,ad #c4 ,die ,ausgabe von ,rosenkranz und ,schubert 7,r7 legt den ,text von ,a zu ,grunde und giebt die ,zustze von ,b1 fortlaufend numerirt1 unter dem ,texte4 ,die brigen ,varianten1 welche nicht ,zusatzanmerkungen betreffen1 sind nicht erwhnt1 eben so sind ,emendationen des ,druckes nicht angegeben4 ,ad #d u4 #e4 ,die ,ausgaben von ,g4 ,hartenstein 7,ha u4 ,hb7 legen den ,text von ,b zu ,grunde und geben die ,varianten von ,a unter dem ,texte4 ,es sind dabei auch die unbedeutenderen ,varianten bercksichtigt4 ,ein vollstndiges ,verzeichni derselben1 welches allein eine genaue ,uebersicht ber das ,verhltni der ,drucke geben knnte1 fehlt4 ,die ,vorrede enthlt ein ,emendationsverzeichni4 ,ad #f4 ,die ,ausgabe von ,j4 ,h4 von ,kirchmann legt den ,text von ,b zu ,grunde und giebt die ,varianten von ,a unter dem ,texte4 ,dieselben stimmen genau mit den bezglichen ,anmerkungen der #b4 ,hartenstein'schen ,ausgabe 7,hb74 ,ein ,varianten- und ,emendationsverzeichni fehlt4 ,varianten der ,ausgaben ,a u4 ,b4 ,das folgende ,verzeichni1 welches auch die sachlich unbedeutenden ,varianten erwhnt1 gewhrt einen allseitigen ,einblick in die ,verschiedenheiten von ,a und ,b4 ,bei der ,methode1 welche die frheren ,kanteditoren befolgten1 war dies nicht der ,fall2 eben so war auch in meinen brigen ,ausgaben ,kant'scher ,werke durch nicht hinlngliche ,trennung der ,varianten und ,emendationen das ,verhltni der ,originaltexte zu einander dem ,leser nicht klar dargelegt worden4 ,s4 #c1 ,z4 #a v4 o4#h ,a3 ,vorrede4 ,,xi ,b3 ,vorrede zur ersten ,auflage4 ,s4 #d1 ,z4 #ae-af v4 o4 ,a3 da sie zu einem dergleichen in nothwendiger ,beziehung stehe ,b3 da sie auf einen solchen ,zweck eine nothwendige ,beziehung habe ,s4 #d1 ,z4 #d v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 den moralischen ,gesetze ,b3 dem moralischen ,gesetze ,s4 #g1 ,z4 #f u4 #g v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 unumgngliche ,bedingung1 und zugleich zureichende ,b3 unumgngliche und zugleich zureichende ,bedingung ,s4 #ab1 ,note #a7 ,a3 ,die auf den ersten ,bogen 444 entschuldigen4 ,b3 -- -- -- ,s4 #ba1 ,z4 #ai v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 ,mittleres4 ,b3 ,mittleres4 ,eine moralisch-gleichgltige ,handlung 4444 nthig ist4 ,s4 #ba u4 #bb4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,herr ,professor ,schiller 4444 aufgenommen zu haben4 ,s4 #bc1 ,z4 #h v4 o4 ,a3 ,willkhr ,einflu ,b3 ,willkhr desselben ,einflu ,s4 #bd1 ,z4 #bb v4 o4 ,a3 jeden einzelnen ,b3 den einzelnen ,s4 #be1 ,z4 #ab u4 #ac v4 o4 ,a3 und ,erhaltung ,b3 und zur ,erhaltung ,s4 #bf1 ,z4 #ab v4 o4 ,a3 ,hierauf nmlich1 nmlich ,b3 ,hierauf1 nmlich ,s4 #bh1 ,z4 #a v4 o4 ,a3 ,begierde ,b3 ,begierde1 concupiscentia ,s4 #bh1 ,z4 #d v4 o4 ,a3 als ein solcher ,b3 als solcher ,s4 #bh4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanm43 7 ,hang ist eigentlich 4444 ausschliet4 ,s4 #cj1 ,z4 #f4 v4 u4 ,a3 gehrig ,b3 gehrt ,s4 #cb1 ,z4 #f v4 u4 ,a3 verdorbener ,hang ,,xii ,b3 verderbter ,hang ,s4 #cc4 ,a3 -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,wie der immerwhrende 444 zu ,gute thun4 ,s4 #cd4 ,a3 -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,wenn man dieser ihre ,geschichte 444 deren wegnimmt4 ,s4 #cd1 ,z4 #aa v4 o4 ,a3 einem ,stande ,b3 eines ,standes ,s4 #cf1 ,z4 #aa v4 o4 ,a3 wovon der ,begriff ,b3 worin der ,begriff ,s4 #cf1 ,s4 #aj v4 u4 ,a3 zu ,bestimmung ,b3 zur ,bestimmung ,s4 #dj1 ,z4 #a v4 u4 d4 ,anm4 ,a3 und der ersteren ,b3 und ist der ersteren ,s4 #de1 ,z4 #ac v4 o4 ,a3 erhabnerer ,b3 erhabener ,s4 #df4 ,differiren ,a und ,b in ,bezug auf die ,ueberschrift vgl4 ,s4 #df1 ,note #a7 ,s4 #dg1 ,z4 #e v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 und beide ,b3 auch beide ,s4 #dg1 ,z4 #ab v4 u4 d4 ,anm4 ,a3 ,wohlwollens ,b3 ,wohlgefallens ,s4 #eb1 ,z4 #bd v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 einsehen wird4 ,b3 einsehen wird4 ,den ,begriff der ,freiheit 444 ,schwierigkeit wegfllt4 ,s4 #ee-ef4 ,a3 -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,diese allgemeine ,anmerkung 444 ,maxime aufnehmen4 ,s4 #eh1 ,z4 #aj v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 der letztern ,voraussetzung ,b3 der letzten ,voraussetzung ,s4 #eh1 ,z4 #h v4 o4 ,a3 untereinander selbst aufreiben und zur ,b3 untereinander nicht selbst aufreiben1 sondern zur ,s4 #ei1 ,z4 #a v4 u4 ,a3 bleibt1 obgleich ,b3 bleibt1 und obgleich ,s4 #fa1 ,z4 #a v4 u4 ,a3 annehme ,b3 annehme und sich zu ihr herablasse ,s4 #fb1 ,z4 #f v4 o4 ,a3 sie gleichwohl ,,xiii ,b3 diese gleichwohl ,s4 #fd1 ,z4 #a v4 o4 ,a3 geschehen ,b3 geschehen sein mten ,s4 #ff1 ,z4 #ad v4 u4 d4 ,anm4 ,a3 liebend ,wesen ,b3 liebendes ,wesen ,s4 #fi1 ,z4 #d v4 u4 ,a3 ein ganz vollstndig ,b3 nie ganz vollstndig ,s4 #fi1 ,z4 #ac v4 o4 ,a3 ,gtigkeit ,b3 ,glckseligkeit ,s4 #ga1 ,z4 #aa v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 der sptern ,reue ,b3 der spten ,reue ,s4 #ga1 ,z4 #h u4 #g v4 u4 d4 ,anm4 ,a3 statuirt1 so ,b3 statuirt1 7sondern entweder ewig1 oder gar nicht1 gestraft7 so ,s4 #ge1 ,z4 #ad v4 o4 ,a3 moralischen ,verhltnisse ,b3 berschwenglichen ,verhltnisse ,s4 #gf1 ,z4 #g v4 u4 d4 ,anm4 ,a3 ,bei dem ,hindus ,b3 ,bei den ,hindus ,s4 #gg1 ,z4 #d v4 o4 ,a3 aller ,neigungen ,b3 allen ,neigungen ,s4 #gg1 ,z4 #d u4 #e v4 o4 ,a3 mithin 7auch allen 444 verleiten7 ,b3 7mithin 444 verleiten7 ,s4 #gi4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,sondern nur 444 heit ,gnade4 ,s4 #gi1 ,z4 #h4 v4 o4 ,a3 der vermeinten gebesserten ,gesinnung ,b3 der gebesserten ,gesinnung ,s4 #hj1 ,z4 #ah v4 u4 ,a3 abgelegt hat ,b3 abgelegt habe ,s4 #hj1 ,z4 #af v4 u4 ,a3 ,gesinnung hat ,b3 ,gesinnung habe ,s4 #ha-hb4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,die ,absicht derer 444 gehalten werden kann4 ,s4 #hd-he4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,eine vom angebornen 444 zum ,muster vorzustellen8 ,s4 #he-hf4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zus43 7 ,nicht da er 444 bergegangen ist4 ,s4 #hf1 ,z4 #aj v4 o4 ,a3 ihrer ganzen moralischen ,vollkommenheit ,,xiv ,b3 ihrer moralischen ,vollkommenheit ,s4 #hg1 ,z4 #c4 v4 o4 ,a3 seinen ersten ,wohnsitz ,b3 ihren ersten ,wohnsitz ,s4 #hh4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,wobei man 444 sei4 ,s4 #hh1 ,z4 #ac v4 u4 ,a3 ,erleuchtungen zu ergnzen ,b3 ,erleuchtungen ergnzen ,s4 #ij1 ,z4 #c v4 u4 ,a3 vor ,alters ,b3 vor ,alters zwar ,s4 #ij1 ,z4 #a v4 u4 d4 ,textes4 ,a3 ,die ,alten waren ,b3 ,die alten ,wunder waren ,s4 #ij1 ,z4 #f v4 u4 d4 ,anm4 ,a3 aus1 die vor ,b3 aus1 da sie doch1 die ,s4 #ib1 ,z4 #i v4 o4 ,a3 da ,alles1 was ,b3 da1 was ,s4 #ic4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,heit soviel als 444 anzufechten4 ,s4 #ic1 ,z4 #b v4 u4 d4 ,textes u4 ,s4 #id1 ,z4 #a v4 o4 ,a3 ,da aber die ,gabe recht fest an ,wunder theoretisch zu glauben1 sie auch wohl gar selbst bewirken1 und man so den ,himmel bestrmen knne ,b3 ,aber da man durch die ,gabe recht fest an ,wunder theoretisch zu glauben1 sie auch wohl gar selbst bewirken1 und so den ,himmel bestrmen knne ,s4 #id1 ,z4 #ai-ba v4 o4 d4 #b4 ,anm4 ,a3 durch die ,ankndigung eines wahren ,wunders aber dasselbe niedergeschlagen wird4 ,b3 da es hingegen durch die ,ankndigung eines wahren ,wunders niedergeschlagen wird4 ,s4 #ig1 ,z4 #e-f v4 o4 ,a3 und damit verbundene feindselige ,neigungen ,b3 und die damit verbundenen feindseligen ,neigungen ,s4 #ig1 ,z4 #ad v4 o4 ,a3 werden knnen ,b3 werden knnten ,s4 #ig1 ,z4 #af v4 o4 ,a3 ,vereinigung eine bestehende ,b3 ,vereinigung als eine bestehende ,s4 #ih1 ,z4 #bc v4 o4 ,a3 seine ganz wohlbegrndete ,,xv ,b3 ihre ganz wohlbegrndete ,s4 #ih1 ,z4 #bf v4 o4 ,a3 da sie jemals zu ,b3 da sie zu ,s4 #ajj1 ,z4 #h v4 o4 ,a3 weil ,tugendpflichten ,b3 weil die ,tugendpflichten ,s4 #ajj1 ,z4 #ba v4 o4 ,a3 wie es auch mit ,b3 wie es mit ,s4 #ajj1 ,z4 #f u4 #e v4 u4 d4 ,textes ,a3 ,befehdung des guten ,princips1 das in jedem ,menschen liegt1 durch das bse ,b3 ,befehdung durch das ,bse ,s4 #aja1 ,z4 #e v4 o4 ,a3 der ,zustand ,b3 ferner der ,zustand ,s4 #aja1 ,z4 #ac v4 o4 ,a3 sich befleiiget ,b3 sich befleiigen soll ,s4 #aja1 ,z4 #g v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 7ihres ,erwerbs oder ,erhaltung nach7 ,b3 7des ,erwerbs oder der ,erhaltung derselben7 ,s4 #aja1 ,z4 #i v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 gegen andere ,ruhe sei ,b3 gegen andere ,recht sei ,s4 #aja1 ,z4 #aa v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 mit dem ,jedermann ,b3 in dem ,jedermann ,s4 #ajc1 ,z4 #a v4 o4 ,a3 ,denn einem solchen ,b3 ,denn in einem solchen ,s4 #ajc1 ,z4 #f v4 o4 ,a3 welche ein ,b3 welches ein ,s4 #ajc1 ,z4 #a v4 u4 d4 ,textes ,a3 zukommen zu lassen ,b3 zukommen lassen ,s4 #ajd1 ,z4 #ah v4 o4 ,a3 politisch brgerlicher ,gesetze ,b3 politisch brgerlichen ,gesetzen ,s4 #aje1 ,z4 #b v4 o4 ,a3 sinnlichen ,menschennatur ,b3 sittlichen ,menschennatur ,s4 #ajh1 ,z4 #h-i v4 o4 ,a3 mchten1 dadurch ,b3 mchten1 doch wenigstens durch passiven ,gehorsam1 dadurch ,s4 #ajh1 ,z4 #af v4 u4 ,a3 unter seinen ,befehlen ,b3 gegen seine ,befehle ,s4 #aaj1 ,z4 #ae v4 o4 ,a3 historischen ,,xvi ,b3 historischen ,glaubens ,s4 #aaa1 ,z4 #c-d v4 o4 ,a3 wohl gar ein usurpirtes ,ansehen ,b3 oder wohl gar ,usurpation hhern ,ansehens ,s4 #aaa1 ,z4 #ab v4 o4 ,a3 gewhnlichen vorbereitenden ,fortschritte ,b3 gehrig vorbereiteten ,fortschritte ,s4 #aab4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,moralischer 444 zu gehen4 ,s4 #aab1 ,z4 #e v4 u4 ,a3 den alle ,zweifel ,b3 den alle ,einwrfe ,s4 #aac1 ,z4 #aa v4 o4 ,a3 werden knnen ,b3 werden kann ,s4 #aac1 ,z4 #c v4 u4 d4 ,anm4 ,a3 von dem man also ,b3 von dem wir also ,s4 #aae1 ,z4 #a v4 o4 ,a3 aussprechen ,b3 aussprachen ,s4 #aaf-ag4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zus43 7 ,um dieses an einem 444 anzutragen4 ,s4 #aag1 ,z4 #g-h v4 o4 ,a3 machten es mit ihrer fabelhaften ,gtterlehre so ,b3 machten es nachgerade mit ihrer fabelhaften ,gtterlehre eben so ,s4 #aai1 ,z4 #c v4 o4 ,a3 weil ihm ,b3 weil dem ,volke ,s4 #aai1 ,z4 #e v4 o4 ,a3 und er ,b3 und es ,s4 #aai1 ,z4 #ad v4 o4 ,a3 ,zeiten1 und alten1 jetzt ,b3 ,zeiten1 und jetzt ,s4 #aai1 ,z4 #bj v4 o4 ,a3 wenn die ,b3 wenn diese ,s4 #aai1 ,z4 #bc-bd v4 o4 ,a3 hinreichend ist1 ,b3 hinreichend sein wrde1 ,s4 #aai1 ,z4 #h v4 u4 ,a3 daran zu hindern ,b3 daran nicht zu hindern ,s4 #abj1 ,z4 #ba v4 o4 ,a3 an ihn ,b3 an den ,gesetzgeber ,s4 #abb1 ,z4 #af-ag v4 o4 ,a3 und nur der ,b3 aber nur der ,s4 #abb1 ,z4 #bc v4 o4 ,a3 ein solcher sei ,,xvii ,b3 ein solches sei ,s4 #abc1 ,z4 #ba v4 o4 ,a3 fhrenden ,lebenswandel ,b3 fhrenden guten ,lebenswandel ,s4 #abc1 ,z4 #a v4 u4 ,a3 des seligmachenden ,b3 der seligmachenden ,s4 #abd1 ,z4 #bb v4 o4 ,a3 eines ,guten ,b3 eines ,gutes ,s4 #abe1 ,z4 #ai-bj v4 o4 ,a3 sein wrde4 ,also ,b3 sein wrde1 worauf will er seine ,hoffnung1 ein ,gott wohlgeflliger ,mensch zu werden1 grnden8 ,also ,s4 #abe1 ,z4 #f v4 u4 ,a3 um dessen ,b3 und dessen ,s4 #abg4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,der die 444 grnden mu4 ,s4 #abh1 ,z4 #aa v4 o4 ,a3 ,verdienst jetzt sowohl ,b3 ,verdienst sowohl ,s4 #abh1 ,z4 #ad u4 #ac v4 u4 ,a3 in jedes ,menschen ,b3 in jedes auch des ungelehrten ,menschen ,s4 #abh1 ,z4 #e v4 u4 ,a3 der ,obrigkeiten ,b3 an ,obrigkeiten ,s4 #abh1 ,z4 #b v4 u4 ,a3 diese ber ,b3 diese dagegen ber ,s4 #abi1 ,z4 #g v4 u4 d4 ,anm4 ,a3 anthropomorphistisch ,b3 anthropopathisch ,s4 #acj1 ,z4 #aj v4 o4 ,a3 losgemacht ,b3 losgemacht werde ,s4 #acj1 ,z4 #e v4 u4 ,a3 einer ,revolution ,b3 einer uern ,revolution ,s4 #aca1 ,z4 #g v4 u4 d4 ,textes ,a3 darin ,b3 in der ,s4 #acb1 ,z4 #h v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 der ,freiheit ,b3 der moralischen ,freiheit ,s4 #acb1 ,z4 #aj v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 ,zwangsglaubens ,b3 ,zwangsmittels ,s4#acb1 ,z4 #ba v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 ,vernunftreligion gem hinzuwirken ,b3 ,vernunftreligion hinzuwirken ,s4 #acb1 ,z4 #cb v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 ,sekten ,,xviii ,b3 ,sekten4 ,das zu frhe 444 ,religionen verhindert4 ,s4 #acc1 ,z4 #ag v4 o4 ,a3 der letztern ,b3 des letztern ,s4 #acc1 ,z4 #ah v4 o4 ,a3 mit ihr ,b3 mit ihm ,s4 #ace1 ,z4 #b v4 o4 ,a3 ,instructionen ,b3 ,instruction ,s4 #ace1 ,z4 #d v4 o4 ,a3 ,ausspruch ,b3 ,anspruch ,s4 #acg1 ,z4 #ac v4 u4 ,a3 einem ,religionsglauben ,b3 seinem ,religionsglauben ,s4 #ach1 ,z4 #aa v4 u4 d4 ,anm4 ,a3 dem ,tode dadurch ausgesetzt ,b3 dem ,tode ausgesetzt ,s4 #adb1 ,z4 #c v4 u4 ,a3 das ,buch ,b3 dies ,buch ,s4 #add1 ,z4 #ag u4 #af v4 u4 d4 ,anm4 ,a3 so1 da sie sich ,b3 da sie sich ,s4 #add1 ,z4 #aa v4 u4 d4 ,anm4 ,a3 ist eben1 da ,b3 ist eben dasjenige ,s4 #add1 ,z4 #f v4 u4 d4 ,anm4 ,a3 und das ,bewutsein ,b3 und ,bewutsein ,s4 #add1 ,z4 #d v4 u4 d4 ,anm4 ,a3 jener uere ,b3 dieser uere ,s4 #adf1 ,z4 #aa-ad v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 sollen4 ,b3 sollen4 ,nicht da er aufhre 444 gemeint ist4 ,s4 #adg1 ,z4 #aa v4 o4 ,a3 der ,chiliasmus ,b3 des ,chiliasmus ,s4 #adg-dh4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,hier wird nun ein ,reich 444 ihn zu statuiren4 ,s4 #adi1 ,z4 #e v4 o4 ,a3 und fr ,b3 und innerlich fr ,s4 #adi1 ,z4 #ab v4 u4 ,a3 finden ,b3 finde ,s4 #aej1 ,z4 #aj v4 u4 d4 ,anm4 ,a3 ,geheimhaltung ,b3 ,geheimnihaltung ,s4 #aej1 ,z4 #a v4 u4 d4 ,anm4 ,a3 ntzlich ist ,,xix ,b3 ntzlich sein mchte ,s4 #aea1 ,z4 #aj v4 o4 ,a3 an sich selbst sei ,b3 an sich selbst seine ,natur sei ,s4 #aeb1 ,z4 #f v4 o4 ,a3 in einem einigen ,wesen ,b3 in einem und demselben ,wesen ,s4 #aeb1 ,z4 #h v4 o4 ,a3 sein mute ,b3 sein mte ,s4 #aeb1 ,z4 #c v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 vorgestellt wird ,b3 vorgestellt ,s4 #aeb4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zus43 7 ,man kann nicht 444 habe sein wollen4 ,s4 #aec1 ,z4 #f v4 u4 ,a3 fr die die ,b3 fr welche die ,s4 #aef1 ,z4 #b v4 o4 ,a3 die nicht ,b3 die diesen ,beistand nicht ,s4 #aef4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,man trgt gemeiniglich 444 unfhig ist4 ,s4#aeg1 ,z4 #c-d v4 o4 ,a3 offenbart hat1 aus welchen ,ursachen dieses aber auf ,erden geschehe ,b3 offenbart hat1 die ,ursachen aber1 aus welchen eine freie ,handlung auf ,erden geschehe ,s4 #aeg1 ,z4 #ac v4 o4 ,a3 ,da er ,b3 ,da der ,mensch ,s4 #aeg4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,daher wir1 was ,freiheit 444 verstehen zu wollen ,s4 #aeh1 ,z4 #ab v4 o4 ,a3 ist die ,liebe ,b3 ist aber die ,liebe ,s4 #aeh1 ,z4 #ac-ad v4 o4 ,a3 ,glaubensgesetz ,b3 ,glaubensprincip ,s4 #aei1 ,z4 #b-ag v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 ,lossprechung ,b3 ,lossprechung4 -- ,das ,richten bedeutet 444 den ,rechtsausspruch thut4 ,s4 #afb1 ,z4 #f u4 #e v4 u4 ,a3 ,organisation sind1 diejenigen unter ihnen aber1 welche ,b3 ,organisation sind1 da denn diejenigen unter ihnen1 welche ,s4 #afb1 ,z4 #c v4 u4 ,a3 ,diener 7officiales7 der ,kirche ,,xx ,b3 ,diener der ,kirche ,s4 #afd1 ,z4 #a v4 o4 ,a3 die dieses ,b3 die in der ,that dieses ,s4 #afg1 ,z4 #g v4 u4 ,a3 ,wir knnen also ,b3 ,wir knnen aber ,s4 #agj1 ,z4 #d v4 o4 ,a3 dienen sollten ,b3 dienen sollen ,s4 #agj1 ,z4 #i v4 o4 ,a3 nicht streiten ,b3 nicht streitig machen ,s4 #aga1 ,z4 #ac v4 o4 ,a3 erlaubte sie ,b3 erlaubte es ,s4 #aga1 ,z4 #h v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 7des ,heiligsten7 ,b3 7des ,heiligen7 ,s4 #aga1 ,z4 #ah v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 sagt3 was ,b3 sagt3 da1 was ,s4 #aga1 ,z4 #d v4 u4 d4 ,anm4 ,a3 sagt3 was ber ,b3 sagt3 da1 was ber ,s4 #agg1 ,z4 #ac v4 o4 ,a3 mte in ihr ,b3 mute in ihr ,s4 #agh-gi4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,mendelssohn 444 ausgefllt wird4 ,s4 #aha-hb4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,es klingt zwar 444 ,idololatrie4 ,s4 #ahd1 ,z4 #a v4 o4 ,a3 ,werth ,b3 ,werth an sich ,s4 #ahd1 ,z4 #ai v4 u4 ,a3 so wrde doch ,b3 so wird doch ,s4 #ahf1 ,z4 #ai v4 o4 ,a3 die letztere in ,zahlung ,b3 die letztere ,zahlung ,s4 #ahf1 ,z4 #g v4 u4 ,a3 kommen lt ,b3 kommen lassen ,s4 #ahi1 ,z4 #ab v4 o4 ,a3 diesem zugleich ,b3 diesen zugleich ,s4 #ahi-ij4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,diese blo das ,ansehn 444 ,sache selbst halten4 ,s4 #aij1 ,z4 #af v4 o4 ,a3 ,mogulitzen ,,xxi ,b3 ,wogulitzen ,s4 #aia1 ,z4 #af v4 u4 ,a3 ihn berhaupt zu bezeugen ,b3 ihn zu bezeugen ,s4 #aia1 ,z4 #a v4 u4 ,a3 wissen knnen1 welcher ,b3 wissen1 welcher ,s4 #aib1 ,z4 #ac v4 o4 ,a3 ,wahn einer ,b3 ,wahn des ,besitzes einer ,s4 #aih1 ,z4 #ac v4 o4 ,a3 ,liebe aber ,b3 ,liebe ,gottes aber ,s4 #bjj1 ,z4 #ab v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 ,der heidnische ,glaube ,b3 ,der hinduische ,glaube ,s4 #bjj1 ,z4 #bd v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 ,kleinmthigkeit ,b3 ,selbstverachtung ,s4 #bjj1 ,z4 #bf v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 7ein ,pietismus7 ,b3 7im ,pietismus7 ,s4 #bjj-bja4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,diese merkwrdige ,erscheinung 444 ,gefhle hinzuthut4 ,s4 #bje1 ,z4 #ae-af v4 o4 ,a3 was nicht nthig1 mir nur etwa eine ,beschwerde ,b3 was zwar nicht nthig war1 mir aber nur etwa eine ,beschwerde ,s4 #bje1 ,z4 #d v4 u4 ,a3 mich durch ,b3 mich nicht etwa durch ,s4 #bjf4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zus43 7 ,der nmliche ,mann 444 wo er sich aufhlt4 ,s4 #bjf-g4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,o ,aufrichtigkeit6 444 nicht mehr wundern4 ,s4 #bjh1 ,z4 #aa v4 u4 ,a3 7noch ber die stetige7 ,b3 7noch auer der stetigen7 ,s4 #bjh1 ,z4 #c v4 u4 ,a3 aber auch ,b3 oder auch ,s4 #bji1 ,z4 #ad v4 o4 ,a3 machen und ,b3 machen knnen ,s4 #bji1 ,z4 #aa v4 u4 ,a3 ,dienst der ,herzen1 und kann ,b3 ,dienst der ,herzen1 7im ,geist und in der ,wahrheit7 und kann ,s4 #baj1 ,z4 #b v4 o4 ,a3 aber ,,xxii ,b3 doch ,s4 #baa1 ,z4 #a v4 u4 ,a3 nach ,erfahrungsgesetzen ,b3 nach objectiven ,erfahrungsgesetzen ,s4 #bab4 ,a3 -- -- -- ,b3 ,zusatzanmerkung3 7 ,s4 ,allgemeine 444 ,stck4 ,s4 #bae1 ,z4 #e v4 u4 d4 ,anm4 ,a3 zum gemeinschaftlichen ,b3 im gemeinschaftlichen ,s4 #baf1 ,z4 #a v4 o4 ,a3 unaussprechlich ist4 ,b3 der ,hand ,gottes unaussprechlich ist4 ,s4 #bah1 ,z4 #ai v4 o4 ,a3 und da sie ,b3 und den ,satz1 da sie ,s4 #bai1 ,z4 #af v4 o4 ,a3 der ,gebrechlichkeit der ,weisheit ,b3 der gebrechlichen ,weisheit ,s4 #bbj1 ,z4 #c-d v4 o4 ,a3 ,krfte zur ,beobachtung der ,b3 ,krfte der ,eine ,vergleichung vom ,texte des ersten ,stckes in der ,berlinischen ,monatsschrift und in ,a1 welche vorgenommen wurde1 nachdem der ,druck vorliegender ,ausgabe hinsichtlich des ,kant'schen ,textes bereits vollendet war1 hat folgende ,varianten ergeben3 ,s4 #ai1 ,z4 #e v4 u4 d4 ,text4 ,a3 ,natursachen ,berl4 ,m43 ,naturursachen ,s4 #bf1 ,z4 #ab v4 o4 ,a3 ,hierauf nmlich1 nmlich ,berl4 ,m43 ,hierauf nmlich ,s4 #bg1 ,z4 #bb v4 o4 ,a3 ,sie sind ursprnglich ,berl4 ,m43 ,sie sind auch ursprnglich ,s4 #cb1 ,z4 #f v4 u4 ,a3 verdorbener ,hang ,berl4 ,m43 verderblicher ,hang ,s4 #cd1 ,z4 #aj v4 o4 ,a3 ,naturstandes ,berl4 ,m43 ,naturzustandes ,s4 #dg1 ,z4 #af v4 o4 d4 ,anm4 ,a3 ,eine vernnftige ,berl4 ,m43 ,die vernnftige ,s4 #dh1 ,z4 #af v4 o4 ,a3 seiner ,pflicht2 wodurch ,berl4 ,m43 seiner ,pflicht1 mithin blo aus ,pflicht2 wodurch ,s4 #ej1 ,z4 #ai-bb v4 o4 ,a3 ,dies ist fr denjenigen 444 soviel ,berl4 ,m43 ,welches fr denjenigen 444 soviel ist ,s4 #ej1 ,z4 #bc-cj v4 o4 ,a3 und in sofern 444 verkehrter ,,xxiii ,denkungsart1 anzusehn ,berl4 ,m43 welche ,vernderung sofern als ,revolution betrachtet werden1 fr die ,beurtheilung der ,menschen aber1 die sich und die ,strke ihrer ,maximen nur nach der ,oberhand1 die sie ber ,sinnlichkeit in der ,zeit gewinnen1 schtzen knnen1 nur als ein immer fortdauerndes ,streben zum ,bessern1 mithin als allmhlige ,reform des ,hanges zum ,bsen1 als verkehrter ,denkungsart1 angesehen werden kann4 ,anordnung des ,textes4 ,der ,text der #a4 ,auflage1 #agic 7,a71 ist zu ,grunde gelegt worden4 ,die ,abweichungen der #b4 ,auflage1 #agid 7,b71 gegenber ,a bestehen in3 ,zustzen1 ,umarbeitungen1 ,weglassungen4 ,diese ,verschiedenheiten sind auf folgende ,weise typographisch behandelt worden3 #a7 ,die ,zustze von ,b sind in den ,grundtext eingeschoben worden und zwar in 4 ,eine besondere ,note bezeichnet berdies den eingeschobenen und eingeklammerten ,text als ,zusatz von ,b4 #b7 ,die ,umarbeitungen von ,b folgen1 da sie von geringer ,ausdehnung sind1 als ,noten unter dem ,texte4#i #c7 ,die ,stellen von ,a1 welche der ,text von ,b wegfallen lt1 7im vorliegenden ,falle nur einzelne ,worte7 sind durch ,noten bezeichnet4#i ,orthographie4 ,die ,orthographie der ,originaldrucke der ,religion innerhalb der ,grenzen der bloen ,vernunft zeigt viele ,inconsequenzen4 ,in der ,schluanmerkung ,,xxiv zur #a4 ,auflage gesteht ,kant 7,s4 #ab71 da die ersten ,bogen wegen der ,verschiedenheit der ,hnde1 die an dem ,manuscript gearbeitet htten und wegen des ,mangels der zur ,correctur nthigen ,zeit1 eine von der seinigen abweichende ,orthographie aufweisen4 ,aber auch die ,behandlung der ,orthographie in dem brigen ,theile des ,textes von ,a zeugt von einer sehr mangelhaften ,correctur4 ,die ,orthographie von einem und demselben ,worte variirt oft innerhalb einer ,seite4 ,um diese auch in ,b hufig vorkommenden ,inconsequenzen1 deren diplomatischer ,nachdruck sicher fr die vorliegende ,ausgabe nicht verlangt wird1 zu vermeiden1 sind folgende orthographischen ,bestimmungen festgesetzt worden4 ,es ist gesetzt worden3 a -- statt -- aa in3 ,wage1 ,mae4 ff -- statt -- f in3 trifft1 hoffen4 i -- statt -- in3 wirken1 bespritzt4 i -- statt -- y in3 bei1 beide1 ,dreieinigkeit 7,a und ,b3 ,dreyeinigkeit71 feierlich1 frei1 meinen 7opinari71 sein1 ,feldgeschrei1 in den ,ableitungssilben3 ei u4 lei4 ck -- statt -- k in3 drcken1 ,fleck1 glcklich1 ,stck1 ,rcksicht1 unschicklich4 ck -- statt -- kk in3 aufdekken1 entwikkeln 7,a74 ,b hat in diesen ,fllen ck4 k -- statt -- c in den ,worten griechischer ,abkunft3 kritisch statt critisch1 praktisch statt practisch1 ,kategorie statt ,categorie c4 c -- statt -- k in den ,worten lateinischer ,abkunft3 ,object statt ,objekt1 ,subject statt ,subjekt c4 n -- statt -- nn in3 darin1 hierin1 worin1 ,inbegriff1 ,inhalt4 r -- statt -- rr in3 irdisch4 -- statt -- ss in3 auer1 bloen1 ben1 fleiig1 groer1 heien1 lieen1 mig4 -- statt -- s in3 blo1 ,gewiheit und in der ,ableitungssilbe3 mi4 ss -- statt -- in3 angemessen4 tz -- statt -- z in3 ,gesetz1 letztern 7,b hat in diesen ,fllen immer ,,xxv tz74 t -- statt -- z in3 ,speculation 7,a und ,b3 ,handlungsspeculazion71 ,disjunction 7,a3 ,disjunkzion74 ,die ,schreibweise3 ,illuminatism1 ,atheism1 ,materialism c4 ist in ,illuminatismus1 ,atheismus1 ,materialismus verwandelt worden4 ,die mit griechischen ,buchstaben gedruckten ,worte wurden accentuirt4 ,die ,schreibweise3 ,thavmaturgie1 ,brabevta 444 ist in ,thaumaturgie1 ,brabeuta verwandelt worden4 ,das h ist ausgelassen worden in3 aufgespahrt1 both1 gebohren1 ,gebehrdung1 ,gemhlde1 ,merkmahl4 ,es ist ferner gesetzt worden3 fordern statt fodern1 ,genge statt ,gnge1 ,hundsrippen statt ,hundsribben1 ,laie statt ,laye1 nmlich statt nehmlich1 aber vornehmlich statt vornmlich1 ,vedas statt ,bedas4 ,anmerk4 ,diese orthographischen ,feststellungen beziehen sich nicht nur auf die vorstehenden ,worte1 sondern auch auf deren etwaige ,composita und ,derivata4 ,interpunction4 ,in vorliegender ,ausgabe ist die ,interpunction von ,a bis auf einige unwesentliche ,aenderungen1 welche nur ,berichtigungen ganz offenbarer ,druckfehler sind1 beibehalten worden4 ,das von mir in meiner ,ausgabe der ,kant'schen ,kritik der ,urtheilskraft eingeschlagene ,verfahren3 die ,interpunctionsvarianten der ,originalausgaben anzumerken1 habe ich fr die vorliegende ,ausgabe nicht adoptirt1 da ich mich nachtrglich berzeugt habe1 da die ,mhe eines solchen ,verfahrens nicht dem ,nutzen entspricht1 den man davon erwarten knnte und berdies die ,uebersichtlichkeit des ,textes durch die verschiedenartigen dazwischen stehenden ,variantenbezeichnungen beeintrchtigt wird4 ,textvernderungen4 #a7 ,textvernderungen mit der ,bezeichnung ,b sind als ,correcturen der ,ausgabe ,b in den ,grundtext aufgenommen worden4 #b7 ,textvernderungen ohne ,bezeichnung sind ,correcturen des ,,xxvi ,herausgebers4 #c7 ,oefters ist der ,text von ,a gegenber dem von ,b magebend geblieben4 ,die betreffenden ,stellen sind mit ,zuhilfenahme des ,variantenverzeichnisses 7,s4 ,,xi-,,xxii7 leicht zu finden4 ,s4 #c1 ,z4 #a v4 o4 d4 ,anm4 formale ,bestimmungsgrund statt fremde ,bestimmungsgrund ,s4 #ai1 ,z4 #e v4 u4 d4 ,text4 ,naturursachen statt ,natursachen ,s4 #ba1 ,z4 #e v4 u4 d4 ,anm4 ber ,anmuth und ,wrde in statt ber ,anmuth in und ,wrde ,s4 #bc1 ,z4 #h v4 o4 ,willkhr desselben ,einflu 7,b7 statt ,willkhr ,einflu ,s4 #be1 ,z4 #ac v4 o4 zur ,erhaltung 7,b7 statt ,erhaltung ,s4 #be1 ,z4 #g u4 #f v4 u4 d4 ,anm4 welches sich selbst1 und zwar als hchste statt welches sich als selbst und zwar hchste ,s4 #bf1 ,z4 #ab v4 o4 ,hierauf nmlich 7,b7 statt ,hierauf nmlich1 nmlich ,s4 #bh1 ,z4 #d v4 o4 als solcher 7,b7 statt als ein solcher ,s4 #cd1 ,z4 #aa v4 o4 eines ,standes 7,b7 statt einem ,stande ,s4 #cf1 ,z4 #aj v4 u4 zur ,bestimmung 7,b7 statt zu ,bestimmung ,s4 #dj1 ,z4 #a v4 u4 d4 ,anm4 und ist der ersteren 7,b7 statt und der ersteren ,s4 #eh1 ,z4 #h v4 o4 untereinander nicht selbst aufreiben1 sondern zur 7,b7 statt untereinander selbst aufreiben und zur ,s4 #ei1 ,z4 #a v4 u4 und obgleich 7,b7 statt obgleich ,s4 #ff1 ,z4 #ad v4 u4 d4 ,anm4 ein liebendes ,wesen 7,b7 statt ein liebend ,wesen ,s4 #fi1 ,z4 #d v4 u4 d4 ,anm4 nie ganz 7,b7 statt ein ganz ,s4 #ge1 ,z4 #ad v4 o4 berschwenglichen ,verhltnisse 7,b7 statt moralischen ,verhltnisse ,s4 #gg1 ,z4 #d v4 o4 allen ,neigungen 7,b7 statt aller ,neigungen ,s4 #gg1 ,z4 #d u4 #e v4 o4 7mithin 444 verleiten7 7,b7 statt mithin 7auch allen verleiten7 ,s4 #hj1 ,z4 #ad v4 o4 an der ,stelle statt an die ,stelle ,s4 #hj1 ,z4 #bb v4 o4 abgelegt habe 7,b7 statt abgelegt hat ,s4 #hj1 ,z4#bd v4 o4 ,gesinnung habe 7,b7 statt ,gesinnung hat ,s4 #ha1 ,z4 #a v4 o4 kann er nun statt kann nun ,s4 #hg1 ,z4 #c v4 o4 seinen ersten ,wohnsitz 7,b7 statt ihren ersten ,,xxvii ,wohnsitz ,s4 #hh1 ,z4 #ac v4 u4 ergnzen 7,b7 statt zu ergnzen ,s4 #ij1 ,z4 #a v4 u4 alten ,wunder 7,b7 statt ,alten ,s4 #ib1 ,z4 #i v4 o4 da ,alles1 was 7,b7 statt da1 was ,s4 #ig1 ,z4 #h v4 u4 d4 ,text4 hinwirken statt hinwirken knnen ,s4 #ih1 ,z4 #bc v4 o4 ihre ganz 7,b7 statt seine ganz ,s4 #ajj1 ,z4 #h v4 o4 weil die ,tugendpflichten 7,b7 statt weil ,tugendpflichten ,s4 #ajj1 ,z4 #ba v4 o4 7wie es mit 4447 7,b7 statt 7wie es auch mit 4447 ,s4 #aja1 ,z4 #e v4 o4 ferner der ,zustand 7,b7 statt der ,zustand ,s4 #aja1 ,z4 #ac v4 o4 befleiigen soll 7,b7 statt befleiigt ,s4 #aja1 ,z4 #i v4 o4 d4 ,anm4 andere ,recht sei 7,b7 statt andere ,ruhe sei ,s4 #aja1 ,z4 #aa v4 o4 d4 ,anm4 in dem ,jedermann 7,b7 statt mit dem ,jedermann ,s4 #ajc1 ,z4 #a v4 o4 ,denn in einem 7,b7 statt ,denn einem ,s4 #ajc1 ,z4 #f v4 o4 welches ein 7,b7 statt welche ein ,s4 #ajd1 ,z4 #ah v4 o4 politisch-brgerlichen ,gesetzen 7,b7 statt politisch brgerlicher ,gesetze ,s4 #ajh1 ,z4 #af v4 u4 gegen seine ,befehle 7,b7 statt unter seinen ,befehlen ,s4 #aaj1 ,z4 #ae v4 o4 historischen ,glaubens 7,b7 statt historischen ,s4 #aac1 ,z4 #aa v4 o4 werden kann 7,b7 statt werden knnen ,s4 #aac1 ,z4 #c v4 u4 d4 ,anm4 von dem wir 7,b7 statt von dem man ,s4 #aae1 ,z4 #a v4 o4 aussprachen 7,b7 statt aussprechen ,s4 #aai1 ,z4 #aa v4 u4 hinreichend sein wrde 7,b7 statt hinreichend ist ,s4 #aai1 ,z4 #h v4 u4 daran nicht zu hindern 7,b7 statt daran zu hindern ,s4 #abb1 ,z4 #af v4 o4 aber nur 7,b7 statt und nur ,s4 #abb1 ,z4 #bc v4 o4 ein solches sei 7,b7 statt ein solcher sei ,s4 #abh1 ,z4 #aa v4 o4 ,verdienst sowohl 7,b7 statt ,verdienst jetzt sowohl ,s4 #abh1 ,z4 #e v4 u4 an ,obrigkeiten 7,b7 statt der ,obrigkeiten ,s4 #abh1 ,z4 #b v4 u4 diese dagegen ber 7,b7 statt diese ber ,s4 #acj1 ,z4 #aj v4 o4 losgemacht werde 7,b7 statt losgemacht ,,xxviii ,s4 #acc1 ,z4 #ag v4 o4 des letztern 7,b7 statt der letztern ,s4 #acc1 ,z4 #ah v4 o4 mit ihm 7,b7 statt mit ihr ,s4 #ace1 ,z4 #d v4 o4 keinen ,anspruch 7,b7 statt keinen ,ausspruch ,s4 #add1 ,z4 #aa v4 u4 d4 ,anm4 ist eben dasjenige 7,b7 statt ist eben1 da ,s4 #add1 ,z4 #d v4 u4 d4 ,anm4 dieser uere 7,b7 statt jener uere ,s4 #afd1 ,z4 #f v4 o4 d4 ,anm4 ,bekenntni statt ,bekenntnisses ,s4 #aga1 ,z4 #ac v4 o4 erlaubte es 7,b7 statt erlaubte sie ,s4 #aga1 ,z4 #d v4 u4 d4 ,anm4 sagt3 da1 was ber 7,b7 statt sagt3 was ber ,s4 #ahf1 ,z4 #g v4 u4 kommen lassen 7,b7 statt kommen lt ,s4 #ahh1 ,z4 #g v4 o4 die ersteren statt die letzteren ,s4 #aij1 ,z4 #b v4 o4 d4 ,anm4 ihre ,formen statt ihre fernern ,s4 #aib1 ,z4 #d v4 o4 sie als ,mittel statt sie ,mittel ,s4 #aib1 ,z4 #b v4 u4 ,absicht durch ,observanzen statt ,absicht ,observanzen ,s4 #aih1 ,z4 #ac v4 o4 ,liebe ,gottes aber 7,b7 statt ,liebe aber ,s4 #bjj1 ,z4 #ab v4 o4 d4 ,anm4 ,der hinduische ,glaube 7,b7 statt ,der heidnische ,glaube ,s4 #bjj1 ,z4 #bf v4 o4 d4 ,anm4 im ,pietismus 7,a7 statt ein ,pietismus ,s4 #bje1 ,z4 #ae-af v4 o4 was zwar nicht nthig war1 mir aber nur etwa 7,b7 statt was nicht nthig1 mir nur etwa ,s4 #bjh1 ,z4 #c v4 u4 oder auch 7,b7 statt aber auch ,s4 #baf1 ,z4 #bj v4 o4 uerer ,gottesdienst statt uere ,gottesdienst ,es ist ferner verbessert worden3 seien fr seyn4 ,s4 #ij1 ,z4 #a v4 u4 d4 ,anm4 7nthig seien7 ,s4 #ia1 ,z4 #i v4 o4 7,vernunftgebrauch seien7 sind fr seyn ,s4 #afd1 ,z4 #h v4 u4 d4 ,anm4 7geneigt sind7 ,der ,dativ von ,jemand ist nach der starken ,declination gebildet worden4 ,statt der ,pluralbildung auf e ist die auf en angewandt worden in ,,xxix ,verbindungen wie3 jene empirischen ,beweise statt jene empirische ,beweise2 die gewhnlichen vorbereitenden ,fortschritte statt die gewhnliche vorbereitende ,fortschritte u4 s4 w4 ,paginirung4 ,auf jeder ,seite dieser ,ausgabe ist unten am ,fue die entsprechende ,paginirung der brigen ,ausgaben der ,religion innerhalb der ,grenzen der bloen ,vernunft angebracht worden4 ,a bedeutet die #a4 ,auflage1 #agic4 ,b die #b4 ,auflage1 #agid4 ,r die ,ausgabe von ,rosenkranz und ,schubert1 #ahch4 ,ha die ,ausgabe von ,g4 ,hartenstein1 #ahci4 ,hb die ,ausgabe von ,g4 ,hartenstein1 #ahfg4 ,k die ,ausgabe von ,j4 ,h4 von ,kirchmann1 #ahfi u4 #ahge4 ,genauere bibliographische ,angaben ber die verschiedenen ,ausgaben s4 ,s4 ,,ix u4 ,x4 ,halle a4 ,s41 im ,september #ahgi4 ,karl ,kehrbach4 ,inhalt4#aj ,,xxxi ,seite ,vorrede des ,herausgebers ,,iii ,vorrede zur ersten ,ausgabe #c ,vorrede zur zweiten ,ausgabe #ac ,erstes ,stck4 ,von der ,einwohnung des bsen ,princips neben dem guten2 oder ber das radicale ,bse in der menschlichen ,natur #ag ,i4 ,von der ursprnglichen ,anlage zum ,guten in der menschlichen ,natur #bd ,,ii4 ,von dem ,hange zum ,bsen in der menschlichen ,natur #bg ,,iii4 ,der ,mensch ist von ,natur bse #cb ,,iv4 ,vom ,ursprunge des ,bsen in der menschlichen ,natur #dj ,allgemeine ,anmerkung4 ,von der ,wiederherstellung der ursprnglichen ,anlage zum ,guten in ihrer ,kraft #df ,zweites ,stck4 ,von dem ,kampf des guten ,princips mit dem bsen um die ,herrschaft ber den ,menschen #eg ,erster ,abschnitt4 ,von dem ,rechtsanspruche des guten ,princips auf die ,herrschaft ber den ,menschen #fa a7 ,personificirte ,idee des guten ,princips #fa b7 ,objective ,realitt dieser ,idee #fc c7 ,schwierigkeiten gegen die ,realitt dieser ,idee und ,auflsung derselben #fh ,zweiter ,abschnitt4 ,von dem ,rechtsanspruche des bsen ,princips auf die ,herrschaft ber den ,menschen und dem ,kampf beider ,principien mit einander #hb ,allgemeine ,anmerkung #hi ,drittes ,stck4 ,von dem ,sieg des guten ,princips ber das bse1 und die ,grndung eines ,reichs ,gottes auf ,erden #if ,erste ,abtheilung4 ,philosophische ,vorstellung des ,sieges des guten ,princips unter ,grndung eines ,reichs ,gottes auf ,erden #ih ,i4 ,von dem ethischen ,naturzustande #ih ,,ii4 ,der ,mensch soll aus dem ethischen ,naturzustande herausgehen1 um ein ,glied eines ethischen gemeinen ,wesens zu werden #ajj ,,iii4 ,der ,begriff eines ethischen gemeinen ,wesens ist ,,xxxii der ,begriff von einem ,volke ,gottes unter ethischen ,gesetzen #ajb ,,iv4 ,die ,idee eines ,volkes ,gottes ist 7unter menschlicher ,veranstaltung7 nicht anders1 als in der ,form einer ,kirche auszufhren #ajd ,v4 ,die ,constitution einer jeden ,kirche geht allemal von irgend einem historischen 7,offenbarungs-7 ,glauben aus1 den man den ,kirchenglauben nennen kann1 und dieser wird am besten auf eine heilige ,schrift gegrndet #ajg ,,vi4 ,der ,kirchenglaube hat zu seinem hchsten ,ausleger den reinen ,religionsglauben #aae ,,vii4 ,der allmhlige ,uebergang des ,kirchenglaubens zur ,alleinherrschaft des reinen ,religionsglaubens ist die ,annherung des ,reichs ,gottes #abb ,zweite ,abtheilung4 ,historische ,vorstellung der allmhligen ,grndung der ,herrschaft des guten ,princips auf ,erden #acc ,viertes ,stck4 ,vom ,dienst und ,afterdienst unter der ,herrschaft des guten ,princips oder von ,religion und ,pfaffenthum4 #afa ,erster ,theil4 ,vom ,dienst ,gottes in einer ,religion berhaupt #afd ,erster ,abschnitt4 ,die christliche ,religion als natrliche ,religion #afh ,zweiter ,abschnitt4 ,die christliche ,religion als gelehrte ,religion #age ,zweiter ,theil4 ,vom ,afterdienst ,gottes in einer statutarischen ,religion #ahj #a4 ,vom allgemeinen subjectiven ,grunde des ,religionswahnes #aha #b4 ,das dem ,religionswahne entgegengesetzte moralische ,princip der ,religion #ahd #c4 ,vom ,pfaffenthum als einem ,regiment im ,afterdienst des guten ,princips #ahi #d4 ,vom ,leitfaden des ,gewissens in ,glaubenssachen #bja ,allgemeine ,anmerkung #bjg ,die ,religion innerhalb der ,grenzen der bloen ,vernunft4 ,vorgestellt von ,immanuel ,kant4 ,knigsberg1 bei ,friedrich ,nicolovius4 #agic4 ,vorrede4#aa #c 7,a1 ,b ,,iii-,v74 7,r #c-d74 ,die ,moral1 so fern sie auf dem ,begriffe des ,menschen1 als eines freien1 7,ha #afa-fb2 eben darum aber auch sich selbst durch seine ,vernunft an unbedingte b #ig-ih74 ,gesetze bindenden ,wesens1 gegrndet ist1 bedarf weder der ,idee eines 7,k #a-b74 andern ,wesens ber ihm1 um seine ,pflicht zu erkennen1 noch einer andern ,triebfeder als des ,gesetzes selbst1 um sie zu beobachten4 ,wenigstens ist es seine eigene ,schuld1 wenn sich ein solches ,bedrfni an ihm vorfindet1 dem aber alsdann auch durch nichts ,anders abgeholfen werden kann2 weil1 was nicht aus ihm selbst und seiner ,freiheit entspringt1 keinen ,ersatz fr den ,mangel seiner ,moralitt abgiebt4 -- ,sie bedarf also zum ,behuf ihrer selbst 7sowol objectiv1 was das ,wollen1 als subjectiv1 was das ,knnen betrifft7 keinesweges der ,religion1 sondern1 vermge der reinen praktischen ,vernunft1 ist sie sich selbst genug4 -- ,denn da ihre ,gesetze durch die bloe ,form der allgemeinen ,gesetzmigkeit der darnach zu nehmenden ,maximen1 als oberster 7selbst unbedingter7 ,bedingung aller ,zwecke1 verbinden2 so bedarf sie berhaupt gar keines materialen ,bestimmungsgrundes der freien ,willkhr1#ab das ist keines ,zwecks1 weder um was ,pflicht sei1 zu erkennen1 noch dazu1 da #d sie ausgebt werde1 anzutreiben3 sondern sie kann gar wohl und soll1 7,a1 ,b ,v-,,vi74 wenn es auf ,pflicht ankmmt1 von allen ,zwecken abstrahiren4 ,so bedarf es 7,r #d-e74 zum ,beispiel1 um zu wissen3 ob ich vor ,gericht in meinem ,zeugnisse 7,ha #afb-fc2 wahrhaft1 oder bei ,abforderung eines mir anvertrauten fremden ,guts treu b #ih74 sein soll 7oder auch kann71 gar nicht der ,nachfrage nach einem ,zweck1 7,k #b-c74 den ich mir1 bei meiner ,erklrung1 zu bewirken etwa vorsetzen mchte1 denn das ist gleichviel1 was fr einer es sei2 vielmehr ist der1 welcher1 indem ihm sein ,gestndni rechtmig abgefordert wird1 noch nthig findet1 sich nach irgend einem ,zwecke umzusehen1 hierin schon ein ,nichtswrdiger4 ,obzwar aber die ,moral zu ihrem eigenen ,behuf keiner ,zweckvorstellung bedarf1 die vor der ,willensbestimmung vorhergehen mte1 so kann es doch wol sein1 da sie zu einem dergleichen in nothwendiger ,beziehung stehe1#ac nmlich1 nicht als auf den ,grund1 sondern als auf die nothwendigen ,folgen der ,maximen1 die jenen gem genommen werden4 -- ,denn ohne alle ,zweckbeziehung kann gar keine ,willensbestimmung im ,menschen stattfinden1 weil sie nicht ohne alle ,wirkung sein kann1 deren ,vorstellung1 wenn gleich nicht als ,bestimmungsgrund der ,willkhr und als ein in der ,absicht vorhergehender ,zweck1 doch1 als ,folge von ihrer ,bestimmung durchs ,gesetz zu einem ,zwecke mu aufgenommen werden knnen1 7finis in consequentiam veniens71 ohne welchen eine ,willkhr1 die sich keinen1 weder objectiv noch subjectiv bestimmten ,gegenstand1 7den sie #e hat1 oder haben sollte71 zur vorhabenden ,handlung hinzudenkt1 zwar wie 7,a1 ,b ,,vi-,,viii74 sie1 aber nicht wohin sie zu wirken habe1 angewiesen1 sich selbst nicht 7,r #e-f74 ,genge thun kann4 ,so bedarf es zwar fr die ,moral zum ,rechthandeln 7,ha #afc2 keines ,zwecks1 sondern das ,gesetz1 welches die formale ,bedingung des b #ih-ii74 ,gebrauchs der ,freiheit berhaupt enthlt1 ist ihr genug4 ,aber aus der 7,k #c-d74 ,moral geht doch ein ,zweck hervor2 denn es kann der ,vernunft doch unmglich gleichgltig sein1 wie die ,beantwortung der ,frage ausfallen mge3 was dann aus diesem unserm ,rechthandeln herauskomme1 und worauf wir1 gesetzt auch1 wir htten dieses nicht vllig in unserer ,gewalt1 doch als auf einen ,zweck unser ,thun und ,lassen richten knnten1 um damit wenigstens zusammen zu stimmen4 ,so ist es zwar nur eine ,idee von einem ,objecte1 welches die formale ,bedingung aller ,zwecke1 wie wir sie haben sollen1 7die ,pflicht7 und zugleich alles damit zusammenstimmende ,bedingte aller derjenigen ,zwecke1 die wir haben1 7die jener ihrer ,beobachtung angemessenen ,glckseligkeit7 zusammen vereinigt in sich enthlt1 das ist1 die ,idee eines hchsten ,guts in der ,welt1 zu dessen ,mglichkeit wir ein hheres1 moralisches1 heiligstes und allvermgendes ,wesen annehmen mten1 das allein beide ,elemente desselben vereinigen kann2 aber diese ,idee ist 7praktisch betrachtet7 doch nicht leer2 weil sie unserm natrlichen ,bedrfnisse zu allem unsern ,thun und ,lassen im ,ganzen genommen irgend einen ,endzweck1 der von der ,vernunft gerechtfertigt werden kann1 zu denken1 abhilft1 welches sonst ein ,hinderni der moralischen ,entschlieung sein wrde4 ,aber1 was hier das ,vornehmste ist1 diese ,idee geht aus der ,moral hervor1 und ist nicht die ,grundlage derselben2 ein ,zweck1 welchen sich zu machen1 schon sittliche ,grundstze voraussetzt4 ,es kann also der ,moral nicht gleichgltig sein1 ob sie sich den ,begriff von einem ,endzweck aller ,dinge 7wozu zusammen zu stimmen1 zwar die ,zahl ihrer ,pflichten nicht vermehrt1 aber doch ihnen einen besondern ,beziehungspunkt der ,vereinigung aller ,zwecke verschafft71 mache1 oder nicht2 weil dadurch allein der ,verbindung der ,zweckmigkeit aus ,freiheit mit der ,zweckmigkeit der ,natur1 deren wir gar nicht entbehren knnen1 objectiv praktische ,realitt verschafft #f werden kann4 ,setzt einen ,menschen1 der das moralische ,gesetz verehrt und 7,a1 ,b ,,viii-,x74 sich den ,gedanken beifallen lt1 7welches er schwerlich vermeiden 7,r #f-g74 kann71 welche ,welt er wol durch die praktische ,vernunft geleitet 7,ha #afd2 erschaffen wrde1 wenn es in seinem ,vermgen wre1 und zwar so1 da er b #ii-ajj74 sich selbst als ,glied in dieselbe hineinsetzte1 so wrde er sie nicht 7,k #d-e74 allein gerade so whlen1 als es jene moralische ,idee vom hchsten ,gut mit sich bringt1 wenn ihm blo die ,wahl berlassen wre1 sondern er wrde auch wollen1 da eine ,welt berhaupt existire1 weil das moralische ,gesetz will1 da das hchste durch uns mgliche ,gut bewirkt werde1 ob er sich gleich nach dieser ,idee selbst in ,gefahr sieht1 fr seine ,person an ,glckseligkeit sehr einzuben1 weil es mglich ist1 da er vielleicht der ,forderung der letztern1 welche die ,vernunft zur ,bedingung macht1 nicht adquat sein drfte2 mithin wrde er dieses ganz parteilos1 gleich als von einem ,fremden gefllet1 doch zugleich fr das ,seine anzuerkennen1 sich durch die ,vernunft genthigt fhlen1 wodurch der ,mensch das in ihm moralisch gewirkte ,bedrfni beweist1 zu seinen ,pflichten sich noch einen ,endzweck1 als den ,erfolg derselben1 zu denken4 ,moral also fhrt unumgnglich zur ,religion1 wodurch sie sich zur ,idee eines machthabenden moralischen ,gesetzgebers auer dem ,menschen erweitert1#ad in dessen ,willen dasjenige ,endzweck 7der ,weltschpfung7 #g ist1 was zugleich der ,endzweck des ,menschen sein kann und soll4 7,a1 ,b ,x-,,xii74 7,r #g-h74 ,wenn die ,moral an der ,heiligkeit ihres ,gesetzes einen ,gegenstand der #h grten ,achtung erkennt1 so stellt sie auf der ,stufe der ,religion an der 7,a1 ,b ,,xii-,,xiv74 hchsten1 jene ,gesetze vollziehenden ,ursache einen ,gegenstand der 7,r #h-i74 ,anbetung vor1 und erscheint in ihrer ,majestt4 ,aber ,alles1 auch das 7,ha #afe-ff2 ,erhabenste1 verkleinert sich unter den ,hnden der ,menschen1 wenn sie die b #aja-b74 ,idee desselben zu ihrem ,gebrauch verwenden4 ,was nur sofern wahrhaftig 7,k #f-g74 verehrt werden kann1 als die ,achtung dafr frei ist1 wird genthigt1 sich nach solchen ,formen zu bequemen1 denen man nur durch ,zwangsgesetze ,ansehen verschaffen kann1 und was sich von selbst der ffentlichen ,kritik jedes ,menschen blostellt1 das mu sich einer ,kritik1 die ,gewalt hat1 d4 i4 einer ,censur unterwerfen4 ,indessen1 da das ,gebot3 gehorche der ,obrigkeit6 doch auch moralisch ist1 und die ,beobachtung desselben1 wie die von allen ,pflichten1 zur ,religion gezogen werden kann1 so geziemt einer ,abhandlung1 welche dem bestimmten ,begriffe der letztern gewidmet ist1 selbst ein ,beispiel dieses ,gehorsams abzugeben1 der aber nicht durch die ,achtsamkeit blo auf das ,gesetz einer einzigen ,anordnung im ,staat1 und blind in ,ansehung jeder andern1 sondern nur durch vereinigte ,achtung fr alle vereinigt #i bewiesen werden kann4 ,nun kann der ,bcher richtende ,theolog entweder als 7,a1 ,b ,,xiv-,,xvi74 ein solcher angestellt sein1 der blo fr das ,heil der ,seelen1 oder auch 7,r #i-aj74 als ein solcher1 der zugleich fr das ,heil der ,wissenschaften ,sorge zu 7,ha #aff-fg2 tragen hat2 der erste ,richter blo als ,geistlicher1 der zweite zugleich b #ajb-d74 als ,gelehrter4 ,dem letztern als ,gliede einer ffentlichen ,anstalt1 der 7,k #g-i74 7unter dem ,namen einer ,universitt7 alle ,wissenschaften zur ,cultur und zur ,verwahrung gegen ,beeintrchtigungen anvertraut sind1 liegt es ob1 die ,anmaungen des erstern auf die ,bedingung einzuschrnken1 da seine ,censur keine ,zerstrung im ,felde der ,wissenschaften anrichte1 und wenn beide biblische ,theologen sind1 so wird dem letztern als ,universittsgliede von derjenigen ,facultt1 welcher diese ,theologie abzuhandeln aufgetragen worden1 die ,obercensur zukommen2 weil1 was die erste ,angelegenheit 7das ,heil der ,seelen7 betrifft1 beide einerlei ,auftrag haben2 was aber die zweite 7das ,heil der ,wissenschaften7 anlangt1 der ,theolog als ,universittsgelehrter noch eine besondere ,function zu verwalten hat4 ,geht man von dieser ,regel ab1 so mu es endlich dahin kommen1 wo es schon sonst 7zum ,beispiel zur ,zeit des ,galileo7 gewesen ist1 nmlich da der biblische ,theolog1 um den ,stolz der ,wissenschaften zu demthigen und sich selbst die ,bemhung mit denselben zu ersparen1 wohl gar in die ,astronomie1 oder andere ,wissenschaften1 z4 ,b4 die alte ,erdgeschichte1 ,einbrche wagen1 und wie diejenigen ,vlker1 die in sich1 selbst entweder nicht ,vermgen1 oder auch nicht ,ernst genug finden1 sich gegen besorgliche ,angriffe zu vertheidigen1 ,alles um sich her in ,wstenei verwandeln1 alle ,versuche des menschlichen ,verstandes in ,beschlag nehmen drfte4#ae ,es steht aber der biblischen ,theologie im ,felde der ,wissenschaften eine philosophische ,theologie gegenber1 die das anvertraute ,gut einer andern ,facultt ist4 ,diese1 wenn sie nur innerhalb der ,grenzen der bloen ,vernunft bleibt1 und zur ,besttigung und ,erluterung ihrer ,stze die ,geschichte1 ,sprachen1 ,bcher aller ,vlker1 selbst die ,bibel benutzt1 #aj aber nur fr sich1 ohne diese ,stze in die biblische ,theologie 7,a1 ,b ,,xvi-,,xviii74 hineinzutragen1 und dieser ihre ffentlichen ,lehren1 dafr der 7,r #aj-aa74 ,geistliche privilegirt ist1 abndern zu wollen1 mu volle ,freiheit 7,ha #afg-fh2 haben1 sich1 so weit1 als ihre ,wissenschaft reicht1 auszubreiten2 und b #ajd-e74 obgleich1 wenn ausgemacht ist1 da der erste wirklich seine ,grenze 7,k #i-aa74 berschritten1 und in die biblische ,theologie ,eingriffe gethan habe1 dem ,theologen 7blo als ,geistlichen betrachtet7 das ,recht der ,censur nicht bestritten werden kann1 so kann doch1 sobald jenes noch bezweifelt wird1 und also die ,frage eintritt3 ob jenes durch eine ,schrift1 oder einen andern ffentlichen ,vortrag des ,philosophen geschehen sei1 nur dem biblischen ,theologen1 als ,gliede seiner ,facultt1 die ,obercensur zustehen1 weil dieser auch das zweite ,interesse des gemeinen ,wesens1 nmlich den ,flor der ,wissenschaften zu besorgen angewiesen1 und eben so gltig als der erstere angestellt worden ist4 ,und zwar steht in solchem ,falle dieser ,facultt1 nicht der philosophischen1 die erste ,censur zu2 weil jene allein fr gewisse ,lehren privilegirt ist1 diese aber mit den ihrigen ein offnes freies ,verkehr treibt1 daher nur jene darber ,beschwerde fhren kann1 da ihrem ausschlielichen ,rechte ,abbruch geschehe4 ,ein ,zweifel wegen des ,eingriffs aber ist1 ungeachtet der ,annherung beider smmtlicher ,lehren zu einander1 und der ,besorgni des ,ueberschreitens der ,grenzen von ,seiten der philosophischen ,theologie1 leicht zu verhten1 wenn man nur erwgt1 da dieser ,unfug nicht dadurch geschieht1 da der ,philosoph von der biblischen ,theologie etwas entlehnt1 um es zu seiner ,absicht zu brauchen2 7denn die letztere wird selbst nicht in ,abrede sein wollen1 da sie nicht ,vieles1 was ihr mit den ,lehren der bloen ,vernunft gemein ist1 berdem auch ,manches zur ,geschichtskunde oder ,sprachgelehrsamkeit und fr deren ,censur ,gehriges enthalte72 gesetzt auch1 er brauche das1 was er aus ihr borgt1 in einer der bloen ,vernunft angemessenen1 der letztern aber vielleicht nicht geflligen ,bedeutung2 sondern nur sofern er in diese etwas hineintrgt1 und sie dadurch auf andere ,zwecke richten will1 als es dieser ihre ,einrichtung verstattet4 -- ,so kann man z4 ,b4 nicht sagen1 da der ,lehrer des ,naturrechts1 der manche classische #aa ,ausdrcke und ,formeln fr seine philosophische ,rechtslehre aus dem ,codex 7,a1 ,b ,,xviii-,,xx74 der rmischen entlehnt1 in diese einen ,eingriff thue1 wenn er sich 7,r #aa-ab74 derselben1 wie oft geschieht1 auch nicht genau in demselben ,sinn 7,ha #afh-fi2 bedient1 in welchem sie nach den ,auslegern des letztern1 zu nehmen sein b #aje-f74 mchten1 wofern er nur nicht will1 die eigentlichen ,juristen oder gar 7,k #aa-ab74 ,gerichtshfe sollten sie auch so brauchen4 ,denn1 wre das nicht zu seiner ,befugni gehrig1 so knnte man auch umgekehrt den biblischen ,theologen1 oder den statutarischen ,juristen beschuldigen1 sie thten unzhlige ,eingriffe in das ,eigenthum der ,philosophie1 weil beide1 da sie der ,vernunft1 und wo es ,wissenschaft gilt1 der ,philosophie nicht entbehren knnen1 aus ihr sehr oft1 ob zwar nur zu ihrem beiderseitigen ,behuf1 borgen mssen4 ,sollte es aber bei dem erstern darauf angesehen sein1 mit der ,vernunft in ,religionsdingen1 wo mglich1 gar nichts zu schaffen zu haben1 so kann man leicht voraussehen1 auf wessen ,seite der ,verlust sein wrde2 denn eine ,religion1 die der ,vernunft unbedenklich den ,krieg ankndigt1 wird es auf die ,dauer gegen sie nicht aushalten4 -- ,ich getraue mir sogar in ,vorschlag zu bringen3 ob es nicht wohlgethan sein wrde1 nach ,vollendung der academischen ,unterweisung in der biblischen ,theologie1 jederzeit noch eine besondere ,vorlesung ber die reine philosophische ,religionslehre1 7die sich ,alles1 auch die ,bibel1 zu ,nutze macht71 nach einem ,leitfaden1 wie etwa dieses ,buch1 7oder auch ein anderes1 wenn man ein besseres von derselben ,art haben kann71 als zur vollstndigen ,ausrstung des ,candidaten erforderlich1 zum ,beschlusse hinzuzufgen4 -- ,denn die ,wissenschaften gewinnen lediglich durch die ,absonderung1 sofern jede vorerst fr sich ein ,ganzes ausmacht1 und nur dann allererst mit ihnen der ,versuch angestellt wird1 sie in ,vereinigung zu betrachten4 ,da mag nun der biblische ,theolog mit dem ,philosophen einig sein1 oder ihn widerlegen zu mssen glauben2 wenn er ihn nur hrt4 ,denn so kann er allein wider alle ,schwierigkeiten1 die ihm dieser machen drfte1 zum ,voraus bewaffnet sein4 ,aber diese zu verheimlichen1 auch wol als ungttlich zu verrufen1 ist ein armseliger ,behelf1 der nicht ,stich #ab hlt2 beide aber zu vermischen1 und von ,seiten des biblischen ,theologen 7,a1 ,b ,,xx74 nur gelegentlich flchtige ,blicke darauf zu werfen1 ist ein ,mangel der 7,r #ab-ac74 ,grndlichkeit1 bei dem am ,ende ,niemand recht wei1 wie er mit der 7,ha #afi-gj2 ,religionslehre im ,ganzen dran sei4 b #ajf74 7,k #ab74 ,von den folgenden vier ,abhandlungen1 in denen ich nun die ,beziehung der ,religion auf die menschliche1 theils mit guten theils bsen ,anlagen behaftete1 ,natur bemerklich zu machen1 das ,verhltni des guten und bsen ,princips1 gleich als zweier fr sich bestehender1 auf den ,menschen einflieender1 wirkenden ,ursachen vorstelle1 ist die erste schon in der ,berlinischen ,monatsschrift ,april #agib eingerckt gewesen1 konnte aber1 wegen des genauen ,zusammenhangs der ,materien1 von dieser ,schrift1 welche in den drei jetzt hinzukommenden die vllige ,ausfhrung derselben enthlt1 nicht wegbleiben4 --#af ,vorrede zur zweiten ,ausgabe4 #ac 7,a -74 7,b ,,xxi-,,xxii74 ,in dieser ist1 auer den ,druckfehlern1 und einigen wenigen verbesserten 7,r #ac-ad74 ,ausdrcken1 nichts gendert4 ,die neu hinzugekommenen ,zustze sind mit 7,ha #aga-gb2 einem ,kreuz 77 bezeichnet unter den ,text gesetzt4#ag b #ajg74 7,k #ac-ad74 ,von dem ,titel dieses ,werks 7denn in ,ansehung der unter demselben verborgenen ,absicht1 sind auch ,bedenken geuert worden7 merke ich noch an3 ,da ,offenbarung doch auch reine ,vernunftreligion in sich wenigstens begreifen kann1 aber nicht umgekehrt diese das ,historische der ersteren1 so werde ich jene als eine weitere ,sphre des ,glaubens1 welche die letztere1 als eine engere1 in sich beschliet1 7nicht als zwei auer einander befindliche1 sondern als concentrische ,kreise7 betrachten knnen1 innerhalb deren letzterem der ,philosoph sich als reiner ,vernunftlehrer 7aus bloen ,principien a priori7 halten1 hiebei also von aller ,erfahrung abstrahiren mu4 ,aus diesem ,standpunkte kann ich nun auch den zweiten ,versuch machen1 nmlich von irgend einer dafr gehaltenen ,offenbarung auszugehen1 und1 indem ich von der reinen ,vernunftreligion 7sofern sie ein fr sich bestehendes ,system ausmacht7 abstrahire1 die ,offenbarung1 als historisches ,system1 an moralische ,begriffe blo fragmentarisch halten und sehen1 ob dieses nicht zu #ad demselben reinen ,vernunftsystem der ,religion zurckfhre1 welches zwar 7,a -74 nicht in theoretischer ,absicht 7wozu auch die technisch-praktische1 der 7,b ,,xxii-,,xxiv74 ,unterweisungsmethode1 als einer ,kunstlehre1 gezhlt werden mu71 aber 7,r #ad-ae74 doch in moralisch-praktischer ,absicht selbststndig und fr eigentliche 7,ha #agb-gc2 ,religion1 die1 als ,vernunftbegriff1 a priori1 7der nach ,weglassung b #ajg-h74 alles ,empirischen brig bleibt7 nur in dieser ,beziehung stattfindet1 7,k #ad-ae74 hinreichend sei4 ,wenn dies zutrifft1 so wird man sagen knnen1 da zwischen ,vernunft und ,schrift nicht blo ,vertrglichkeit1 sondern auch ,einigkeit anzutreffen sei1 so da1 wer der einen 7unter ,leitung der moralischen ,begriffe7 folgt1 nicht ermangeln wird1 auch mit der anderen zusammenzutreffen4 ,trfe es sich nicht so1 so wrde man entweder zwei ,religionen in einer ,person haben1 welches ungereimt ist1 oder eine ,religion und einen ,cultus1 in welchem ,fall1 da letzterer nicht 7so wie ,religion7 ,zweck an sich selbst ist1 sondern nur als ,mittel einen ,werth hat1 beide oft mten zusammengeschttelt werden1 um sich auf kurze ,zeit zu verbinden1 alsbald aber wie ,oel und ,wasser sich wieder von einander scheiden1 und das ,reinmoralische 7die ,vernunftreligion7 obenauf mten schwimmen lassen4 ,da diese ,vereinigung oder der ,versuch derselben ein dem philosophischen ,religionsforscher mit vollem ,recht gebhrendes ,geschft und nicht ,eingriff in die ausschlielichen ,rechte des biblischen ,theologen sei1 habe ich in der ersten ,vorrede angemerkt4 ,seitdem habe ich diese ,behauptung in der ,moral des seligen ,michaelis 7,erster ,theil1 ,s4 #e-aa71 eines in beiden ,fchern wohl bewanderten ,mannes1 angefhrt1 und durch sein ganzes ,werk ausgebt gefunden1 ohne da die hhere ,facultt darin etwas ihren ,rechten ,prjudicirliches angetroffen htte4 ,auf die ,urtheile wrdiger1 genannter und ungenannter ,mnner1 ber diese ,schrift1 habe ich in dieser zweiten ,auflage1 da sie 7wie alles auswrtige ,literarische7 in unseren ,gegenden sehr spt einlaufen1 nicht ,bedacht nehmen knnen1 wie ich wohl gewnscht htte1 vornehmlich in ,ansehung der ,annotationes quaedam theologicae etc41 des berhmten ,herrn ,d4 ,storr in ,tbingen1 der sie mit seinem gewohnten ,scharfsinn1 zugleich auch mit einem den grten ,dank verdienenden ,fleie und #ae ,billigkeit in ,prfung genommen hat1 welche zu erwiedern ich zwar 7,a -74 ,vorhabens bin1 es aber zu versprechen1 der ,beschwerden wegen1 die das 7,b ,,xxiv-,,xxvi74 ,alter1 vornehmlich der ,bearbeitung abstracter ,ideen1 entgegensetzt1 mir 7,r #ae-af74 nicht getraue4 -- ,eine ,beurtheilung1 nmlich die in den ,greifswalder ,n4 7,ha #agc2 ,krit4 ,nachrichten #bi4 ,stck1 kann ich eben so kurz abfertigen1 als es b #ajh-i74 der ,recensent mit der ,schrift selbst gethan hat4 ,denn1 sie ist seinem 7,k #ae74 ,urtheile nach nichts ,anders1 als ,beantwortung der mir von mir selbst vorgelegten ,frage3 ,wie ist das kirchliche ,system der ,dogmatik in seinen ,begriffen und ,lehrstzen nach reiner 7theoretischer und praktischer7 ,vernunft mglich8 -- ,dieser ,versuch gehe also berall diejenigen nicht an1 die sein 7,k--s7 ,system so wenig kennen und verstehen1 als sie dieses zu kennen verlangen und fr sie also als nicht existirend anzusehen sei4 -- ,hierauf antworte ich3 ,es bedarf1 um diese ,schrift ihrem wesentlichen ,inhalte nach zu verstehen1 nur der gemeinen ,moral1 ohne sich auf die ,kritik der p4 ,vernunft1 noch weniger aber der theoretischen einzulassen1 und1 wenn z4 ,b4 die ,tugend1 als ,fertigkeit in pflichtmigen ,handlungen 7ihrer ,legalitt nach7 virtus phaenomenon1 dieselbe aber1 als standhafte ,gesinnung solcher ,handlungen aus ,pflicht 7ihrer ,moralitt wegen7 virtus noumenon genannt wird1 so sind diese ,ausdrcke nur der ,schule wegen gebraucht1 die ,sache selbst aber in der populrsten ,kinderunterweisung1 oder ,predigt1 wenngleich mit anderen ,worten1 enthalten und leicht verstndlich4 ,wenn man das ,letztere nur von den zur ,religionslehre gezhlten ,geheimnissen von der gttlichen ,natur rhmen knnte1 die1 als ob sie ganz populr wren1 in die ,katechismen gebracht werden1 spterhin aber allererst in moralische ,begriffe verwandelt werden mssen1 wenn sie fr ,jedermann verstndlich werden sollen6 ,knigsberg1 den #bf4 ,januar #agid4 ,inhalt4 #af ,seite ,erstes ,stck4 ,von der ,einwohnung des bsen ,princips neben dem guten2 d4 i4 #ag vom radikalen ,bsen in der menschlichen ,natur ,zweites ,stck4 ,von dem ,kampf des guten ,princips mit dem bsen1 um die #eg ,herrschaft ber den ,menschen ,drittes ,stck4 ,von dem ,sieg des guten ,princips ber das bse und der ,stiftung #if eines ,reichs ,gottes auf ,erden ,viertes ,stck4 ,vom ,dienst und ,afterdienst unter der ,herrschaft des guten #afa ,princips1 oder von ,religion und ,pfaffenthum ,der philosophischen ,religionslehre #ag erstes ,stck4 7,a #c-d74 ,von der 7,b #c-d74 ,einwohnung des bsen ,princips neben dem guten3 7,r #ai-bj74 oder 7,ha #agg-gh2 ber das radicale ,bse in der menschlichen ,natur4 b #aac74 7,k #ai-bj74 ,da die ,welt im ,argen liege3 ist eine ,klage1 die so alt ist1 als die ,geschichte1 selbst als die noch ltere ,dichtkunst1 ja gleich alt mit der ltesten unter allen ,dichtungen1 der ,priesterreligion4 ,alle lassen gleichwohl die ,welt vom ,guten anfangen3 vom goldenen ,zeitalter1 vom ,leben im ,paradiese1 oder von einem noch glcklichern1 in ,gemeinschaft mit himmlischen ,wesen4 ,aber dieses ,glck lassen sie bald wie einen ,traum verschwinden2 und nun den ,verfall ins ,bse 7das ,moralische1 mit welchem das ,physische immer zu gleichen ,paaren gieng7 zum ,aergern mit accelerirtem ,falle eilen3#ah so da wir jetzt 7dieses ,jetzt aber ist so alt1 als die ,geschichte7 in der letzten ,zeit leben1 der jngste ,tag und der ,welt ,untergang vor der ,thr ist1 und in einigen ,gegenden von ,hindostan der ,weltrichter und ,zerstrer ,ruttren 7sonst auch ,siba oder ,siwen genannt7 schon als der jetzt machthabende ,gott verehrt wird1 nachdem der ,welterhalter ,wischnu1 seines ,amts1 das er vom ,weltschpfer ,brama bernahm1 mde1 es schon seit ,jahrhunderten niedergelegt hat4 ,neuer1 aber weit weniger ausgebreitet1 ist die entgegengesetzte heroische ,meinung1 die wol allein unter ,philosophen1 und in unsern ,zeiten vornehmlich unter ,pdagogen1 ,platz gefunden hat3 da die ,welt gerade in umgekehrter ,richtung1 nmlich vom ,schlechten zum ,bessern1 #ah unaufhrlich 7obgleich kaum merklich7 fortrcke1 wenigstens die ,anlage 7,a #d-f74 dazu in der menschlichen ,natur anzutreffen sei4 ,diese ,meinung aber haben 7,b #d-f74 sie sicherlich nicht aus der ,erfahrung geschpft1 wenn vom 7,r #bj-ba74 ,moralisch-,guten oder ,bsen 7nicht von der ,civilisirung7 die ,rede ist3 7,ha #agh-gi2 denn da spricht die ,geschichte aller ,zeiten gar zu mchtig gegen sie2 b #aad74 sondern es ist vermuthlich blo eine gutmthige ,voraussetzung der 7,k #bj-ba74 ,moralisten von ,seneca bis zu ,rousseau1 um zum unverdrossenen ,anbau des vielleicht in uns liegenden ,keimes zum ,guten anzutreiben1 wenn man nur auf eine natrliche ,grundlage dazu im ,menschen rechnen knne4 ,hiezu kmmt noch3 da1 da man doch den ,menschen von ,natur 7d4 i4 wie er gewhnlich geboren wird7 als1 dem ,krper nach1 gesund annehmen mu1 keine ,ursache sei1 ihn nicht auch der ,seele nach eben so wohl von ,natur fr gesund und gut anzunehmen4 ,diese sittliche ,anlage zum ,guten in uns auszubilden1 sei uns also die ,natur selbst befrderlich4 ,sanabilibus aegrotamus malis1 nosque in rectum genitos natura1 si sanari velimus1 adjuvat3 sagt ,seneca4 ,weil es aber doch wohl geschehen sein knnte1 da man sich in beider angeblichen ,erfahrung geirret htte2 so ist die ,frage3 ob nicht ein ,mittleres wenigstens mglich sei1 nmlich3 da der ,mensch in seiner ,gattung weder gut noch bse2 oder allenfalls auch eines sowohl als das andere1 zum ,theil gut1 zum ,theil bse sein knne8 -- ,man nennt aber einen ,menschen bse1 nicht darum1 weil er ,handlungen ausbt1 welche bse 7gesetzwidrig7 sind2 sondern weil diese so beschaffen sind1 da sie auf bse ,maximen in ihm schlieen lassen4 ,nun kann man zwar gesetzwidrige ,handlungen durch ,erfahrung bemerken1 auch 7wenigstens an sich selbst17 da sie mit ,bewutsein gesetzwidrig sind2 aber die ,maximen kann man nicht beobachten1 sogar nicht allemal in sich selbst1 mithin das ,urtheil1 da der ,thter ein bser ,mensch sei1 nicht mit ,sicherheit auf ,erfahrung grnden4 ,also mte sich aus einigen1 ja aus einer einzigen mit ,bewutsein bsen ,handlung1 a priori auf eine bse zum ,grunde liegende ,maxime1 und aus dieser auf einen in dem ,subject allgemein liegenden ,grund aller besondern moralisch-bsen ,maximen1 der selbst #ai wiederum ,maxime ist1 schlieen lassen1 um einen ,menschen bse zu nennen4 7,a #f-g74 7,b #f-g74 ,damit man sich aber nicht sofort am ,ausdrucke ,natur stoe1 welcher1 7,r #ba-bb74 wenn er 7wie gewhnlich7 das ,gegentheil des ,grundes der ,handlungen aus 7,ha #agi-hj2 ,freiheit bedeuten sollte1 mit den ,prdicaten moralisch-gut oder b #aad-ae74 bse1 in geradem ,widerspruch stehen wrde2 so ist zu merken3 da hier 7,k #ba-bb74 unter der ,natur des ,menschen nur der subjective ,grund des ,gebrauchs seiner ,freiheit berhaupt 7unter objectiven moralischen ,gesetzen71 der vor aller in die ,sinne fallenden ,that vorhergeht1 verstanden werde2 dieser ,grund mag nun liegen1 worin er wolle4 ,dieser subjective ,grund mu aber immer wiederum selbst ein ,actus der ,freiheit sein 7denn sonst knnte der ,gebrauch1 oder ,mibrauch der ,willkhr des ,menschen in ,ansehung des sittlichen ,gesetzes1 ihm nicht zugerechnet werden1 und das ,gute oder ,bse in ihm nicht moralisch heien74 ,mithin kann in keinem die ,willkhr durch ,neigung bestimmenden ,objecte1 in keinem ,naturtriebe1 sondern nur in einer ,regel1 die die ,willkhr sich selbst fr den ,gebrauch ihrer ,freiheit macht1 d4 i4 in einer ,maxime1 der ,grund des ,bsen liegen4 ,von dieser mu nun nicht weiter gefragt werden knnen1 was der subjective ,grund ihrer ,annehmung1 und nicht vielmehr der entgegengesetzten ,maxime1 im ,menschen sei4 ,denn wenn dieser ,grund zuletzt selbst keine ,maxime mehr1 sondern ein bloer ,naturtrieb wre2 so wrde der ,gebrauch der ,freiheit ganz auf ,bestimmung durch ,naturursachen zurckgefhrt werden knnen3 welches ihr aber widerspricht4 ,wenn wir also sagen3 der ,mensch ist von ,natur gut1 oder1 er ist von ,natur bse3 so bedeutet dieses nur so viel1 als3 er enthlt einen 7uns unerforschlichen7 ersten ,grund#ai der ,annehmung guter1 oder der #bj ,annehmung bser 7gesetzwidriger7 ,maximen2 und zwar allgemein als ,mensch1 7,a #g-i74 mithin so1 da er durch dieselbe zugleich den ,charakter seiner ,gattung 7,b #g-i74 ausdrckt4 7,r #bb-bc74 7,ha #ahj-ha2 ,wir werden also von einem dieser ,charaktere 7der ,unterscheidung des b #aae-af74 ,menschen von andern mglichen vernnftigen ,wesen7 sagen3 er ist ihm 7,k #bb-bc74 angeboren2 und doch dabei uns immer bescheiden1 da nicht die ,natur die ,schuld derselben 7wenn er bse ist71 oder das ,verdienst 7wenn er gut ist7 trage1 sondern da der ,mensch selbst ,urheber desselben sei4 ,weil aber der erste ,grund der ,annehmung unsrer ,maximen1 der selbst immer wiederum in der freien ,willkhr liegen mu1 kein ,factum sein kann1 das in der ,erfahrung gegeben werden knnte2 so heit das ,gute oder ,bse im ,menschen 7als der subjective erste ,grund der ,annehmung dieser oder jener ,maxime1 in ,ansehung des moralischen ,gesetzes7 blo in dem ,sinne angeboren1 als es vor allem in der ,erfahrung gegebenen ,gebrauche der ,freiheit 7in der frhesten ,jugend bis zur ,geburt zurck7 zum ,grunde gelegt wird1 und so als mit der ,geburt zugleich im ,menschen vorhanden1 vorgestellt wird3 nicht da die ,geburt eben die ,ursache davon sei4 ,anmerkung4 ,dem ,streite beider oben aufgestellten ,hypothesen liegt ein disjunctiver ,satz zum ,grunde3 der ,mensch ist 7von ,natur7 entweder sittlich gut1 oder sittlich bse4 ,es fllt aber ,jedermann leicht bei1 zu fragen3 ob es auch mit dieser ,disjunction seine ,richtigkeit habe2 und ob nicht ,jemand behaupten knne1 der ,mensch sei von ,natur keines von beiden2 ein ,andrer aber3 er sei beides zugleich1 nmlich in einigen ,stcken gut1 in andern bse4 ,die ,erfahrung scheint sogar dieses ,mittlere zwischen beiden ,extremen zu besttigen4 ,es liegt aber der ,sittenlehre berhaupt viel daran1 keine moralischen ,mitteldinge1 weder in ,handlungen 7adiaphora7 noch in menschlichen #ba ,charakteren1 so lange es mglich ist1 einzurumen3 weil bei einer 7,a #i-aj74 solchen ,doppelsinnigkeit alle ,maximen ,gefahr laufen1 ihre ,bestimmtheit 7,b #i-aj74 und ,festigkeit einzuben4 ,man nennt gemeiniglich die1 welche dieser 7,r #bc-bd74 strengen ,denkungsart zugethan sind 7mit einem ,namen1 der einen ,tadel in 7,ha #aha-hb2 sich fassen soll1 in der ,that aber ,lob ist73 ,rigoristen2 und so kann b #aaf-ag74 man ihre ,antipoden1 ,latitudinarier nennen4 ,diese sind also entweder 7,k #bc-bd74 ,latitudinarier der ,neutralitt1 und mgen ,indifferentisten2 oder der ,coalition1 und knnen ,synkretisten genannt werden4#bj ,die ,beantwortung der gedachten ,frage nach der rigoristischen ,entscheidungsart#ba grndet sich auf der fr die ,moral wichtigen #bb ,bemerkung3 die ,freiheit der ,willkhr ist von der ganz eigenthmlichen 7,a #aj74 ,beschaffenheit1 da sie durch keine ,triebfeder zu einer ,handlung 7,b #aj-ab74 bestimmt werden kann1 als nur sofern der ,mensch sie in seine ,maxime 7,r #bd-be74 aufgenommen hat 7es sich zur allgemeinen ,regel gemacht hat1 nach der er 7,ha #ahb-hc2 sich verhalten will72 so allein kann eine ,triebfeder1 welche sie auch #bc sei1 mit der absoluten ,spontaneitt der ,willkhr 7der ,freiheit7 zusammen 7,a #aj-ab74 bestehen4 ,allein das moralische ,gesetz ist fr sich selbst im ,urtheile 7,b #ab-ad74 der ,vernunft1 ,triebfeder2 und wer es zu seiner ,maxime macht1 ist 7,r #be-bf74 moralisch gut4 ,wenn nun das ,gesetz ,jemandes ,willkhr1 in ,ansehung 7,ha #ahc-hd2 einer auf dasselbe sich beziehenden ,handlung1 doch nicht bestimmt2 so b #aah-ai74 mu eine ihm entgegengesetzte ,triebfeder auf die ,willkhr desselben 7,k #be-bf74 ,einflu haben2 und1 da dieses vermge der ,voraussetzung nur dadurch geschehen kann1 da der ,mensch diese 7mithin auch die ,abweichung vom moralischen ,gesetze7 in seine ,maxime aufnimmt 7in welchem ,falle er ein bser ,mensch ist72 so ist seine ,gesinnung in ,ansehung des moralischen ,gesetzes niemals indifferent 7niemals keines von beiden1 weder gut1 noch bse74 ,er kann aber auch nicht in einigen ,stcken sittlich gut1 in andern zugleich bse sein4 ,denn ist er in einem gut1 so hat er das moralische ,gesetz in seine ,maxime aufgenommen2 sollte er also in einem andern ,stcke zugleich bse sein1 so wrde1 weil das moralische ,gesetz der ,befolgung der ,pflicht berhaupt nur ein einziges und allgemein ist1 die auf dasselbe bezogene ,maxime allgemein1 zugleich aber nur eine besondere ,maxime sein3 welches sich widerspricht4#bb ,die eine oder die andere ,gesinnung als angeborne ,beschaffenheit von #bd ,natur haben1 bedeutet hier auch nicht1 da sie von dem ,menschen1 der sie 7,a #ab-ac74 hegt1 gar nicht erworben1 d4 i4 er nicht ,urheber sei2 sondern1 da sie 7,b #ad-ae74 nur nicht in der ,zeit erworben sei 7da er eines oder das andere von 7,r #bf-bg74 ,jugend auf sei immerdar74 ,die ,gesinnung1 d4 i4 der erste subjective 7,ha #ahd2 ,grund der ,annehmung der ,maximen1 kann nur eine einzige sein1 und geht b #aai-bj74 allgemein auf den ganzen ,gebrauch der ,freiheit4 ,sie selbst aber mu auch 7,k #bf-bg74 durch freie ,willkhr angenommen worden sein1 denn sonst knnte sie nicht zugerechnet werden4 ,von dieser ,annehmung kann nun nicht wieder der subjective ,grund1 oder die ,ursache1 erkannt werden 7obwol darnach zu fragen unvermeidlich ist2 weil sonst wiederum eine ,maxime angefhrt werden mte1 in welche diese ,gesinnung aufgenommen worden1 die eben so wiederum ihren ,grund haben mu74 ,weil wir also diese ,gesinnung1 oder vielmehr ihren obersten ,grund nicht von irgend einem ersten ,zeit-,actus der ,willkhr ableiten knnen1 so nennen wir sie eine ,beschaffenheit der ,willkhr1 die ihr 7ob sie gleich in der ,that in der ,freiheit gegrndet ist7 von ,natur zukmmt4 ,da wir aber unter dem ,menschen1 von dem wir sagen1 er sei von ,natur gut oder bse1 nicht jeden einzelnen#bc verstehen 7da alsdann einer als von ,natur gut1 der andere als bse angenommen werden knnte71 sondern die ganze ,gattung zu verstehen befugt sind3 kann nur weiterhin bewiesen werden1 wenn es sich in der anthropologischen ,nachforschung zeigt1 da die ,grnde1 die uns berechtigen1 einem ,menschen einen von beiden ,charaktern als angeboren beizulegen1 so beschaffen sind1 da kein ,grund ist1 einen ,menschen davon auszunehmen1 und er also von der ,gattung gelte4 ,i4 ,von der ursprnglichen ,anlage zum ,guten in der menschlichen ,natur4 ,wir knnen sie1 in ,beziehung auf ihren ,zweck1 fglich auf drei ,classen1 als ,elemente der ,bestimmung des ,menschen1 bringen3 #a4 ,die ,anlage fr die ,thierheit des ,menschen1 als eines lebenden2 #be 7,a #ac-ae74 #b4 ,fr die ,menschheit desselben1 als eines lebenden und zugleich 7,b #ae-ag74 vernnftigen2 7,r #bg-bh74 7,ha #ahe-hf2 #c4 ,fr seine ,persnlichkeit1 als eines vernnftigen1 und zugleich der b1 #abj-ba74 ,zurechnung fhigen ,wesens4#bd 7,k #bg-bh74 #a4 ,die ,anlage fr die ,thierheit im ,menschen1 kann man unter den allgemeinen ,titel der physischen und blo mechanischen ,selbstliebe1 d4 i4 einer solchen1 bringen1 wozu nicht ,vernunft erfordert wird4 ,sie ist dreifach3 erstlich1 zur ,erhaltung seiner selbst2 zweitens1 zur ,fortpflanzung seiner ,art1 durch den ,trieb zum ,geschlecht1 und zur ,erhaltung dessen1 was durch ,vermischung mit demselben erzeugt wird2 drittens1 zur ,gemeinschaft mit andern ,menschen1 d4 i4 der ,trieb zur ,gesellschaft4 -- ,auf sie knnen allerlei ,laster gepfropft werden1 7die aber nicht aus jener ,anlage1 als ,wurzel1 von selbst entsprieen74 ,sie knnen ,laster der ,rohigkeit der ,natur heien2 und werden in ihrer hchsten ,abweichung vom ,naturzwecke1 viehische ,laster3 der ,vllerei1 der ,wollust1 und der wilden ,gesetzlosigkeit 7im ,verhltnisse zu andern ,menschen7 genannt4 #b4 ,die ,anlagen fr die ,menschheit knnen auf den allgemeinen ,titel der #bf zwar physischen1 aber doch vergleichenden ,selbstliebe 7wozu ,vernunft 7,a #ae-ag74 erfordert wird7 gebracht werden2 sich nmlich nur in ,vergleichung mit 7,b #ag-ah74 ,andern als glcklich oder unglcklich zu beurtheilen4 ,von ihr rhrt die 7,r #bh-bi74 ,neigung her1 sich in der ,meinung ,anderer einen ,werth zu verschaffen2 7,ha #ahf-hg2 und zwar ursprnglich blo den der ,gleichheit3 keinem ber sich b #aba74 ,ueberlegenheit zu verstatten1 mit einer bestndigen ,besorgni verbunden1 7,k #bh-bi74 da ,andere darnach streben mchten2 woraus nachgerade eine ungerechte ,begierde entspringt1 sie sich ber ,andere zu erwerben4 -- ,hierauf1 nmlich auf ,eifersucht und ,nebenbuhlerei1 knnen die grten ,laster1 geheimer und offenbarer ,feindseligkeiten gegen ,alle1 die wir als fr uns fremde ansehen1 gepfropft werden3 die eigentlich doch nicht aus der ,natur als ihrer ,wurzel1 von selbst entsprieen2 sondern1 bei der besorgten ,bewerbung ,anderer zu einer uns verhaten ,ueberlegenheit ber uns1 ,neigungen sind1 sich der ,sicherheit halber diese ber ,andere als ,vorbauungsmittel selbst zu verschaffen3 da die ,natur doch die ,idee eines solchen ,wetteifers 7der an sich die ,wechselliebe nicht ausschliet7 nur als ,triebfeder zur ,cultur brauchen wollte4 ,die ,laster1 die auf diese ,neigung gepfropft werden1 knnen daher auch ,laster der ,cultur heien2 und werden im hchsten ,grade ihrer ,bsartigkeit 7da sie alsdann blo die ,idee eines ,maximum des ,bsen sind1 welches die ,menschheit bersteigt7 z4 ,b4 im ,neide1 in der ,undankbarkeit1 der ,schadenfreude1 u4 s4 w4 teuflische ,laster genannt4 #c4 ,die ,anlage fr die ,persnlichkeit ist die ,empfnglichkeit der ,achtung fr das moralische ,gesetz1 als einer fr sich hinreichenden ,triebfeder der ,willkhr4 ,die ,empfnglichkeit der bloen ,achtung fr das moralische ,gesetz in uns wre das moralische ,gefhl1 welches fr sich noch nicht einen ,zweck der ,naturanlage ausmacht1 sondern nur sofern es ,triebfeder der ,willkhr ist4 ,da dieses nun lediglich dadurch mglich wird1 da die freie ,willkhr es in seine ,maxime aufnimmt2 so ist ,beschaffenheit einer solchen ,willkhr der gute ,charakter2 welcher1 wie #bg berhaupt jeder ,charakter der freien ,willkhr1 etwas ist1 das nur 7,a #ag-ah74 erworben werden kann1 zu dessen ,mglichkeit aber dennoch eine ,anlage in 7,b #ah-bj74 unserer ,natur vorhanden sein mu1 worauf schlechterdings nichts ,bses 7,r #bi-cj74 gepfropft werden kann4 ,die ,idee des moralischen ,gesetzes allein1 mit der 7,ha #ahg-hh2 davon unzertrennlichen ,achtung1 kann man nicht fglich eine ,anlage fr b #abb74 die ,persnlichkeit nennen2 sie ist die ,persnlichkeit selbst 7die ,idee 7,k #bi-cj74 der ,menschheit ganz intellectuell betrachtet74 ,aber1 da wir diese ,achtung zur ,triebfeder in unsere ,maximen aufnehmen1 der subjective ,grund hierzu scheint ein ,zusatz zur ,persnlichkeit zu sein1 und daher den ,namen einer ,anlage zum ,behuf derselben zu verdienen4 ,wenn wir die genannten drei ,anlagen nach den ,bedingungen ihrer ,mglichkeit betrachten1 so finden wir1 da die erste keine ,vernunft1 die zweite zwar praktische1 aber nur andern ,triebfedern dienstbare1 die dritte aber allein fr sich selbst praktische1 d4 i4 unbedingt gesetzgebende ,vernunft zur ,wurzel habe3 ,alle diese ,anlagen im ,menschen sind nicht allein 7negativ7 gut1 7sie widerstreiten nicht dem moralischen ,gesetze71 sondern sind auch ,anlagen zum ,guten 7sie befrdern die ,befolgung desselben74 ,sie sind ursprnglich2 denn sie gehren zur ,mglichkeit der menschlichen ,natur4 ,der ,mensch kann die zwei ersteren zwar zweckwidrig brauchen1 aber keine derselben vertilgen4 ,unter ,anlagen eines ,wesens verstehen wir sowol die ,bestandstcke1 die dazu erforderlich sind1 als auch die ,formen ihrer ,verbindung1 um ein solches ,wesen zu sein4 ,sie sind ursprnglich1 wenn sie zu der ,mglichkeit eines solchen ,wesens nothwendig gehren2 zufllig aber1 wenn das ,wesen auch ohne dieselben an sich mglich wre4 ,noch ist zu merken1 da hier von keinen andern ,anlagen die ,rede ist1 als denen1 die sich unmittelbar auf das ,begehrungsvermgen und den ,gebrauch der ,willkhr beziehen4 ,,ii4 ,von dem ,hange zum ,bsen in der menschlichen ,natur4 ,unter einem ,hange 7propensio7 verstehe ich den subjectiven ,grund der ,mglichkeit einer ,neigung 7habituellen ,begierde1 concupiscentia7#be #bh sofern sie fr die ,menschheit berhaupt zufllig ist4#bf ,er 7,a #ah-ai74 unterscheidet sich darin von einer ,anlage1 da er zwar angeboren sein 7,b #bj-ba74 kann1 aber doch nicht als solcher vorgestellt werden darf3 sondern 7,r #cj-ca74 auch 7wenn er gut ist7 als erworben1 oder 7wenn er bse ist7 als von 7,ha #ahh-hi2 dem ,menschen selbst sich zugezogen gedacht werden kann4 -- ,es ist aber b #abb-c74 hier nur vom ,hange zum eigentlich1 d4 i4 zum ,moralisch ,bsen die ,rede2 7,k #cj-ca74 welches1 da es nur als ,bestimmung der freien ,willkhr mglich ist1 diese aber als gut oder bse nur durch ihre ,maximen beurtheilt werden kann1 in dem subjectiven ,grunde der ,mglichkeit der ,abweichung der ,maximen vom moralischen ,gesetze bestehen mu1 und1 wenn dieser ,hang als allgemein zum ,menschen 7also1 als zum ,charakter seiner ,gattung7 gehrig angenommen werden darf1 ein natrlicher ,hang des ,menschen zum ,bsen genannt werden wird4 -- ,man kann noch hinzusetzen1 da die aus dem natrlichen ,hange entspringende ,fhigkeit oder ,unfhigkeit der ,willkhr1 das moralische ,gesetz in seine ,maxime aufzunehmen1 oder nicht1 das gute oder bse ,herz genannt werde4 ,man kann sich drei verschiedne ,stufen desselben denken4 ,erstlich1 ist es die ,schwche des menschlichen ,herzens in ,befolgung genommener ,maximen #bi berhaupt1 oder die ,gebrechlichkeit der menschlichen ,natur2 7,a #ai-ba74 zweitens1 der ,hang zur ,vermischung unmoralischer ,triebfedern mit den 7,b #ba-bc74 moralischen 7selbst wenn es in guter ,absicht1 und unter ,maximen des 7,r #ca-cc74 ,guten geschhe71 d4 i4 die ,unlauterkeit2 drittens1 der ,hang zur 7,ha #ahi-ij2 ,annehmung bser ,maximen1 d4 i4 die ,bsartigkeit der menschlichen b #abc-bd74 ,natur1 oder des menschlichen ,herzens4 7,k #ca-cb74 ,erstlich1 die ,gebrechlichkeit 7fragilitas7 der menschlichen ,natur ist selbst in der ,klage eines ,apostels ausgedrckt3 ,wollen habe ich wohl1 aber das ,vollbringen fehlt1 d4 i4 ich nehme das ,gute 7das ,gesetz7 in die ,maxime meiner ,willkhr auf2 aber dieses1 welches objectiv in der ,idee 7in thesi7 eine unberwindliche ,triebfeder ist1 ist subjectiv 7in hypothesi71 wenn die ,maxime befolgt werden soll1 die schwchere 7in ,vergleichung mit der ,neigung74 ,zweitens1 die ,unlauterkeit 7impuritas1 improbitas7 des menschlichen ,herzens besteht darin3 da die ,maxime dem ,objecte nach 7der beabsichtigten ,befolgung des ,gesetzes7 zwar gut und vielleicht auch zur ,ausbung krftig genug1 aber nicht rein moralisch ist1 d4 i4 nicht1 wie es sein sollte1 das ,gesetz allein zur hinreichenden ,triebfeder1 in sich aufgenommen hat3 sondern mehrentheils 7vielleicht jederzeit7 noch andere ,triebfedern auer derselben bedarf1 um dadurch die ,willkhr zu dem1 was ,pflicht fordert1 zu bestimmen4 ,mit andern ,worten1 da pflichtmige ,handlungen nicht rein aus ,pflicht gethan werden4 ,drittens1 die ,bsartigkeit 7vitiositas1 pravitas71 oder1 wenn man lieber will1 die ,verderbtheit 7corruptio7 des menschlichen ,herzens1 ist der ,hang der ,willkhr zu ,maximen1 die ,triebfeder aus dem moralischen ,gesetz anderen 7nicht moralischen7 nachzusetzen4 ,sie kann auch die ,verkehrtheit 7perversitas7 des menschlichen ,herzens heien1 weil sie die sittliche ,ordnung in ,ansehung der ,triebfedern einer freien ,willkhr umkehrt1 und1 ob zwar damit noch immer gesetzlich gute 7legale7 ,handlungen bestehen knnen1 so wird doch die ,denkungsart dadurch in ihrer ,wurzel 7was die moralische ,gesinnung betrifft7 verderbt1 und der ,mensch darum als bse bezeichnet4 ,man wird bemerken3 da der ,hang zum ,bsen hier am ,menschen1 auch dem #cj besten1 7den ,handlungen nach7 aufgestellt wird1 welches auch geschehen 7,a #ba-bb74 mu1 wenn die ,allgemeinheit des ,hanges zum ,bsen unter ,menschen1 oder1 7,b #bc-be74 welches hier dasselbe bedeutet1 da er mit der menschlichen ,natur 7,r #cc-cd74 verwebt sei1 bewiesen werden soll4 7,ha #aij-ia2 b #abd-be74 ,es ist aber zwischen einem ,menschen von guten ,sitten 7bene moratus7 7,k #cb-cc74 und einem sittlich guten ,menschen 7moraliter bonus71 was die ,uebereinstimmung der ,handlungen mit dem ,gesetz betrifft1 kein ,unterschied 7wenigstens darf keiner sein72 nur da sie bei dem einen eben nicht immer1 vielleicht nie1 das ,gesetz1 bei dem andern aber es jederzeit zur alleinigen und obersten ,triebfeder haben4 ,man kann von dem ,ersteren sagen3 er befolge das ,gesetz dem ,buchstaben nach 7d4 i4 was die ,handlung angeht1 die das ,gesetz gebietet72 vom ,zweiten aber3 er beobachte es dem ,geiste nach 7der ,geist des moralischen ,gesetzes besteht darin1 da dieses allein zur ,triebfeder hinreichend sei74 ,was nicht aus diesem ,glauben geschieht1 das ist ,snde 7der ,denkungsart nach74 ,denn1 wenn andre ,triebfedern nthig sind1 die ,willkhr zu gesetzmigen ,handlungen zu bestimmen1 als das ,gesetz selbst 7z4 ,b4 ,ehrbegierde1 ,selbstliebe berhaupt1 ja gar gutherziger ,instinkt1 dergleichen das ,mitleiden ist72 so ist es blo zufllig1 da diese mit dem ,gesetz bereinstimmen3 denn sie knnten eben sowol zur ,uebertretung antreiben4 ,die ,maxime1 nach deren ,gte aller moralische ,werth der ,person geschtzt werden mu1 ist also doch gesetzwidrig1 und der ,mensch ist bei lauter guten ,handlungen dennoch bse4 ,folgende ,erluterung ist noch nthig1 um den ,begriff von diesem ,hange zu bestimmen4 ,aller ,hang ist entweder physisch1 d4 i4 er gehrt zur ,willkhr des ,menschen als ,naturwesens2 oder er ist moralisch1 d4 i4 zur ,willkhr desselben als moralischen ,wesens gehrig4 -- ,im ersteren ,sinne giebt es keinen ,hang zum moralisch ,bsen2 denn dieses mu aus der ,freiheit entspringen2 und ein physischer ,hang 7der auf sinnliche ,antriebe gegrndet ist7 zu irgend einem ,gebrauche der ,freiheit1 es sei zum ,guten oder ,bsen1 ist ein ,widerspruch4 ,also kann ein ,hang zum ,bsen #ca nur dem moralischen ,vermgen der ,willkhr ankleben4 ,nun ist aber nichts 7,a #bb-bd74 sittlich- 7d4 i4 zurechnungsfhig-7 bse1 als was unsere eigene ,that 7,b #be-bf74 ist4 ,dagegen versteht man unter dem ,begriffe eines ,hanges einen 7,r #cd-ce74 subjectiven ,bestimmungsgrund der ,willkhr1 der vor jeder ,that 7,ha #aia-ib2 vorhergeht1 mithin selbst noch nicht ,that ist2 da denn in dem ,begriffe b #abe-bf74 eines bloen ,hanges zum ,bsen ein ,widerspruch sein wrde1 wenn dieser 7,k #cc-cd74 ,ausdruck nicht etwa in zweierlei verschiedener ,bedeutung1 die sich beide doch mit dem ,begriffe der ,freiheit vereinigen lassen1 genommen werden knnte4 ,es kann aber der ,ausdruck von einer ,that berhaupt sowol von demjenigen ,gebrauch der ,freiheit gelten1 wodurch die oberste ,maxime 7dem ,gesetze gem oder zuwider7 in die ,willkhr aufgenommen1 als auch von demjenigen1 da die ,handlungen selbst 7ihrer ,materie nach1 d4 i4 die ,objecte der ,willkhr betreffend7 jener ,maxime gem ausgebt werden4 ,der ,hang zum ,bsen ist nun ,that in der ersten ,bedeutung 7peccatum originarium71 und zugleich der formale ,grund aller gesetzwidrigen ,that im zweiten ,sinne genommen1 welche der ,materie nach demselben widerstreitet1 und ,laster 7peccatum derivativum7 genannt wird2 und die erste ,verschuldung bleibt1 wenn gleich die zweite 7aus ,triebfedern1 die nicht im ,gesetz selber bestehen7 vielfltig vermieden wrde4 ,jene ist intelligibele ,that1 blo durch ,vernunft ohne alle ,zeitbedingung erkennbar2 diese sensibel1 empirisch1 in der ,zeit gegeben 7,factum phaenomenon74 ,die erste heit nun vornehmlich in ,vergleichung mit der zweiten ein bloer ,hang1 und angeboren1 weil er nicht ausgerottet werden kann 7als wozu die oberste ,maxime die des ,guten sein mte1 welche aber in jenem ,hange selbst als bse angenommen wird72 vornehmlich aber1 weil wir davon3 warum in uns das ,bse gerade die oberste ,maxime verderbt habe1 obgleich dieses unsere eigene ,that ist1 eben so wenig weiter eine ,ursache angeben knnen1 als von einer ,grundeigenschaft1 die zu unserer ,natur gehrt4 -- ,man wird in dem jetzt ,gesagten den ,grund antreffen1 warum wir in diesem ,abschnitte gleich zu ,anfange die drei ,quellen des moralisch ,bsen lediglich in demjenigen suchten1 was nach ,freiheitsgesetzen den obersten ,grund der ,nehmung oder ,befolgung unserer #cb ,maximen2 nicht was die ,sinnlichkeit 7als ,receptivitt7 afficirt4 7,a #bd-be74 7,b #bf-bh74 7,r #ce-cf74 ,,iii4 ,der ,mensch ist von ,natur bse4 7,ha #aib-ic2 b #abf-bg74 ,vitiis nemo sine nascitur4 ,horat4 7,k #cd-ce74 ,der ,satz3 der ,mensch ist bse1 kann nach dem ,obigen nichts ,anders sagen wollen1 als3 er ist sich des moralischen ,gesetzes bewut1 und hat doch die 7gelegenheitliche7 ,abweichung von demselben in seine ,maxime aufgenommen4 ,er ist von ,natur bse1 heit so viel1 als3 dieses gilt von ihm in seiner ,gattung betrachtet2 nicht als ob solche ,qualitt aus seinem ,gattungsbegriffe 7dem eines ,menschen berhaupt7 knne gefolgert werden 7denn alsdann wre sie nothwendig71 sondern er kann nach dem1 wie man ihn durch ,erfahrung kennt1 nicht anders beurtheilt werden1 oder man kann es1 als subjectiv nothwendig1 in jedem1 auch dem besten ,menschen1 voraussetzen4 ,da dieser ,hang nun selbst als moralisch bse1 mithin nicht als ,naturanlage1 sondern als etwas1 was dem ,menschen zugerechnet werden kann1 betrachtet werden1 folglich in gesetzwidrigen ,maximen der ,willkhr bestehen mu2 diese aber1 der ,freiheit wegen1 fr sich als zufllig angesehen werden mssen1 welches mit der ,allgemeinheit dieses ,bsen sich wiederum nicht zusammen reimen will1 wenn nicht der subjective oberste ,grund aller ,maximen mit der ,menschheit selbst1 es sei1 wodurch es wolle1 verwebt und darin gleichsam gewurzelt ist3 so werden wir diesen einen natrlichen ,hang zum ,bsen1 und da er doch immer selbst verschuldet sein mu1 ihn selbst ein radikales1 angebornes1 7nichts desto weniger aber uns von uns selbst zugezogenes7 ,bse in der menschlichen ,natur nennen knnen4 ,da nun ein solcher verdorbener#bg ,hang im ,menschen gewurzelt sein msse1 darber knnen wir uns1 bei der ,menge schreiender ,beispiele1 welche uns die ,erfahrung an den ,thaten der ,menschen vor ,augen stellt1 den frmlichen ,beweis ersparen4 ,will man sie aus demjenigen ,zustande haben1 in welchem manche ,philosophen die natrliche ,gutartigkeit der #cc menschlichen ,natur vorzglich anzutreffen hofften1 nmlich aus dem 7,a #be-bf74 sogenannten ,naturstande2 so darf man nur die ,auftritte von ungereizter 7,b #bh-bi74 ,grausamkeit in den ,mordscenen auf ,tofoa1 ,neuseeland1 den 7,r #cf-cg74 ,navigatorsinseln1 und die nie aufhrende in den weiten ,wsten des 7,ha #aic-id2 nordwestlichen ,amerika1 7die ,kapt4 ,hearne anfhrt71 wo sogar kein b #abg-bh74 ,mensch den mindesten ,vortheil davon hat1#bh mit jener ,hypothese 7,k #cf-cg74 vergleichen1 und man hat ,laster der ,rohigkeit1 mehr als nthig ist1 um von dieser ,meinung abzugehen4 ,ist man aber fr die ,meinung gestimmt1 da sich die menschliche ,natur im gesitteten ,zustande 7worin sich ihre ,anlagen vollstndiger entwickeln knnen7 besser erkennen lasse2 so wird man eine lange melancholische ,litanei von ,anklagen der ,menschheit anhren mssen3 von geheimer ,falschheit1 selbst bei der innigsten ,freundschaft1 so da die ,migung des ,vertrauens in wechselseitiger ,erffnung auch der besten ,freunde zur allgemeinen ,maxime der ,klugheit im ,umgange gezhlt wird2 von einem ,hange1 denjenigen zu hassen1 dem man verbindlich ist1 worauf ein ,wohlthter jederzeit gefat sein msse2 von einem herzlichen ,wohlwollen1 welches doch die ,bemerkung zult1 es sei in dem ,unglck unsrer besten ,freunde etwas1 das uns nicht ganz mifllt2 und von vielen andern unter dem ,tugendscheine noch verborgenen1 geschweige derjenigen ,laster1 die ihrer gar nicht hehl haben1 weil uns der schon gut heit1 der ein bser ,mensch von der #cd allgemeinen ,classe ist3 und er wird an den ,lastern der ,cultur und 7,a #bf-bg74 ,civilisirung 7den krnkendsten unter allen7 genug haben1 um sein ,auge 7,b #bi-ca74 lieber vom ,betragen der ,menschen abzuwenden1 damit er sich nicht selbst 7,r #cg-ch74 ein anderes ,laster1 nmlich den ,menschenha1 zuziehe4 ,ist er aber damit 7,ha #aid-ie2 noch nicht zufrieden1 so darf er nur den aus beiden auf wunderliche b #abh74 ,weise zusammengesetzten1 nmlich den uern ,vlkerzustand in ,betrachtung 7,k #cg-ch74 ziehen1 da civilisirte ,vlkerschaften gegen einander im ,verhltnisse des rohen ,naturstandes 7eines ,standes der bestndigen ,kriegsverfassung7 stehen1 und sich auch fest in den ,kopf gesetzt haben1 nie daraus zu gehen2 und er wird dem ffentlichen ,vorgeben gerade widersprechende und doch nie abzulegende ,grundstze der groen ,gesellschaften1 ,staaten genannt1#bi gewahr werden1 die noch kein ,philosoph mit der ,moral hat in ,einstimmung bringen1 und doch auch 7welches arg ist7 keine bessern1 die sich mit der menschlichen ,natur vereinigen lieen1 vorschlagen knnen3 so da der philosophische ,chiliasmus1 der auf den ,zustand eines ewigen1 auf einen ,vlkerbund als ,weltrepublik gegrndeten1 ,friedens #ce hofft1 eben so1 wie der theologische1 der auf des ganzen 7,a #bg-bi74 ,menschengeschlechts vollendete moralische ,besserung harret1 als 7,b #ca-cb74 ,schwrmerei allgemein verlacht wird4 7,r #ch-ci74 7,ha #aie-if2 ,der ,grund dieses ,bsen kann nun #a7 nicht1 wie man ihn gemeiniglich b #abh-bi74 anzugeben pflegt1 in der ,sinnlichkeit des ,menschen1 und den daraus 7,k #ch-ci74 entspringenden natrlichen ,neigungen gesetzt werden4 ,denn nicht allein1 da diese keine gerade ,beziehung aufs ,bse haben 7vielmehr zu dem1 was die moralische ,gesinnung in ihrer ,kraft beweisen kann1 zur ,tugend die ,gelegenheit geben72 so drfen wir ihr ,dasein nicht verantworten1 7wir knnen es auch nicht2 weil sie als anerschaffen uns nicht zu ,urhebern haben71 wohl aber den ,hang zum ,bsen1 der1 indem er die ,moralitt des ,subjects betrifft1 mithin in ihm1 als einem frei handelnden ,wesen angetroffen wird1 als selbst verschuldet ihm mu zugerechnet werden knnen3 ungeachtet der tiefen ,einwurzelung desselben in die ,willkhr1 wegen welcher man sagen mu1 er sei in dem ,menschen von ,natur anzutreffen4 -- ,der ,grund dieses ,bsen kann auch #b7 nicht in einer ,verderbni der moralisch-gesetzgebenden ,vernunft gesetzt werden3 gleich als ob diese das ,ansehen des ,gesetzes selbst in sich vertilgen1 und die ,verbindlichkeit aus demselben ablugnen knne2 denn das ist schlechterdings unmglich4 ,sich als ein frei handelndes ,wesen1 und doch von dem1 einem solchen angemessenen1 ,gesetze 7dem moralischen7 entbunden denken1 wre so viel1 als eine ohne alle ,gesetze wirkende ,ursache denken1 7denn die ,bestimmung nach ,naturgesetzen fllt der ,freiheit halber weg73 welches sich widerspricht4 -- ,um also einen ,grund des moralisch ,bsen im ,menschen anzugeben1 enthlt die ,sinnlichkeit zu wenig2 denn sie macht den ,menschen1 indem sie die ,triebfedern1 die aus der ,freiheit entspringen knnen1 wegnimmt1 zu einem blo thierischen2 eine vom moralischen ,gesetze aber freisprechende1 gleichsam boshafte ,vernunft1 7ein schlechthin bser ,wille71 enthlt dagegen zu viel1 weil dadurch der ,widerstreit gegen das ,gesetz selbst zur ,triebfeder 7denn ohne alle ,triebfeder kann die ,willkhr nicht bestimmt werden7 erhoben1 und so das ,subject zu einem teuflischen ,wesen gemacht werden wrde4 -- #cf ,keines von ,beiden aber ist auf den ,menschen anwendbar4 7,a #bi-cj74 7,b #cb-cd74 ,wenn nun aber gleich das ,dasein dieses ,hanges zum ,bsen in der 7,r #ci-dj74 menschlichen ,natur1 durch ,erfahrungsbeweise des in der ,zeit wirklichen 7,ha #aie-ig2 ,widerstreits der menschlichen ,willkhr gegen das ,gesetz1 dargethan b #abi-cj74 werden kann1 so lehren uns diese doch nicht die eigentliche 7,k #ci-dj74 ,beschaffenheit desselben1 und den ,grund dieses ,widerstreits2 sondern diese1 weil sie eine ,beziehung der freien ,willkhr 7also einer solchen1 deren ,begriff nicht empirisch ist7 auf das moralische ,gesetz als ,triebfeder 7wovon#cj der ,begriff gleichfalls rein intellectuell ist17 betrifft1 mu aus dem ,begriffe des ,bsen1 sofern es nach ,gesetzen der ,freiheit 7der ,verbindlichkeit und ,zurechnungsfhigkeit7 mglich ist1 a priori erkannt werden4 ,folgendes ist die ,entwickelung des ,begriffs4 ,der ,mensch 7selbst der rgste7 thut1 in welchen ,maximen es auch sei1 auf das moralische ,gesetz nicht gleichsam rebellischerweise 7mit ,aufkndigung des ,gehorsams7 ,verzicht4 ,dieses dringt sich ihm vielmehr1 kraft seiner moralischen ,anlage1 unwiderstehlich auf2 und1 wenn keine andere ,triebfeder dagegen wirkte1 so wrde er es auch als hinreichenden ,bestimmungsgrund der ,willkhr in seine oberste ,maxime aufnehmen1 d4 i4 er wrde moralisch gut sein4 ,er hngt aber doch auch1 vermge seiner gleichfalls schuldlosen ,naturanlage1 an den ,triebfedern der ,sinnlichkeit1 und nimmt sie 7nach dem subjectiven ,princip der ,selbstliebe7 auch in seine ,maxime auf4 ,wenn er diese aber1 als fr sich allein hinreichend zur ,bestimmung der ,willkhr1 in seine ,maxime aufnhme1 ohne sich ans moralische ,gesetz 7welches er doch in sich hat17 zu kehren2 so wrde er moralisch bse sein4 ,da er nun natrlicherweise beide in dieselbe aufnimmt2 da er auch jede fr sich1 wenn sie allein wre1 zur ,willensbestimmung hinreichend finden wrde3 so wrde er1 wenn der ,unterschied der ,maximen blo auf den ,unterschied der ,triebfedern 7der ,materie der ,maximen7 nmlich1 ob das ,gesetz1 oder der ,sinnenantrieb eine solche abgeben1 ankme1 moralisch gut und bse zugleich sein2 #cg welches sich 7nach der ,einleitung7 widerspricht4 ,also mu der 7,a #cj-cb74 ,unterschied1 ob der ,mensch gut oder bse sei1 nicht in dem ,unterschiede 7,b #cd-ce74 der ,triebfedern1 die er in seine ,maximen aufnimmt1 7nicht in dieser 7,r #dj-da74 ihrer ,materie71 sondern in der ,unterordnung 7der ,form derselben7 7,ha #aig-ih2 liegen3 welche von beiden er zur ,bedingung der andern macht4 ,folglich b #acj-ca74 ist der ,mensch1 7auch der beste7 nur dadurch bse1 da er die sittliche 7,k #dj-da74 ,ordnung der ,triebfedern1 in der ,aufnehmung derselben in seine ,maximen1 umkehrt3 das moralische ,gesetz zwar neben dem der ,selbstliebe in dieselbe aufnimmt2 da er aber inne wird1 da eines neben dem andern nicht bestehen kann1 sondern eines dem andern1 als seiner obersten ,bedingung untergeordnet werden msse1 er die ,triebfeder der ,selbstliebe und ihrer ,neigungen zur ,bedingung der ,befolgung des moralischen ,gesetzes macht1 da das letztere vielmehr als die oberste ,bedingung der ,befriedigung der ersteren in die allgemeine ,maxime der ,willkhr als alleinige ,triebfeder aufgenommen werden sollte4 ,bei dieser ,umkehrung der ,triebfedern durch seine ,maxime1 wider die sittliche ,ordnung1 knnen die ,handlungen dennoch wohl so gesetzmig ausfallen1 als ob sie aus chten ,grundstzen entsprungen wren3 wenn die ,vernunft die ,einheit der ,maximen berhaupt1 welche dem moralischen ,gesetze eigen ist1 blo dazu braucht1 um in die ,triebfedern der ,neigung1 unter dem ,namen ,glckseligkeit1 ,einheit der ,maximen1 die ihnen sonst nicht zukommen kann1 hinein zu bringen 7z4 ,b4 da die ,wahrhaftigkeit1 wenn man sie zum ,grundsatze annhme1 uns der ,aengstlichkeit berhebt1 unseren ,lgen die ,uebereinstimmung zu erhalten1 und uns nicht in den ,schlangenwindungen derselben selbst zu verwickeln72 da dann der empirische ,charakter gut1 der intelligibile aber immer noch bse ist4 ,wenn nun ein ,hang dazu in der menschlichen ,natur liegt1 so ist im ,menschen ein natrlicher ,hang zum ,bsen2 und dieser ,hang selber1 weil er am ,ende doch in einer freien ,willkhr gesucht werden mu1 mithin zugerechnet werden kann1 ist moralisch bse4 ,dieses ,bse ist radical1 weil es den ,grund aller ,maximen verdirbt2 zugleich auch1 als natrlicher ,hang1 durch menschliche ,krfte nicht zu vertilgen1 weil dieses nur #ch durch gute ,maximen geschehen knnte1 welches1 wenn der oberste 7,a #cb-cc74 subjective ,grund aller ,maximen als verderbt vorausgesetzt wird1 nicht 7,b #ce-cg74 stattfinden kann2 gleichwohl aber mu er zu berwiegen mglich sein1 7,r #da-db74 weil er in dem ,menschen als frei handelndem ,wesen angetroffen wird4 7,ha #aih-aii2 b #aca-cb74 ,die ,bsartigkeit der menschlichen ,natur ist also nicht sowol ,bosheit1 7,k #da-db74 wenn man dieses ,wort in strenger ,bedeutung nimmt1 nmlich als eine ,gesinnung 7subjectives ,princip der ,maximen71 das ,bse als ,bses zur ,triebfeder in seine ,maxime aufzunehmen 7denn die ist teuflisch72 sondern vielmehr ,verkehrtheit des ,herzens1 welches nun1 der ,folge wegen1 auch ein bses ,herz heit1 zu nennen4 ,dieses kann mit einem1 im ,allgemeinen1 guten ,willen zusammen bestehen2 und entspringt aus der ,gebrechlichkeit der menschlichen ,natur1 zu ,befolgung seiner genommenen ,grundstze nicht stark genug zu sein1 mit der ,unlauterkeit verbunden1 die ,triebfedern 7selbst gut beabsichtigter ,handlungen7 nicht nach moralischer ,richtschnur von einander abzusondern1 und daher zuletzt1 wenn es hoch kmmt1 nur auf die ,gemheit derselben mit dem ,gesetz1 und nicht auf die ,ableitung von demselben1 d4 i4 auf dieses1 als die alleinige ,triebfeder1 zu sehen4 ,wenn hieraus nun gleich nicht eben immer eine gesetzwidrige ,handlung und ein ,hang dazu1 d4 i4 das ,laster1 entspringt2 so ist die ,denkungsart1 sich die ,abwesenheit desselben schon fr ,angemessenheit der ,gesinnung zum ,gesetze der ,pflicht 7fr ,tugend7 auszulegen 7da hiebei auf die ,triebfeder in der ,maxime gar nicht1 sondern nur auf die ,befolgung des ,gesetzes dem ,buchstaben nach1 gesehen wird71 selbst schon eine radicale ,verkehrtheit im menschlichen ,herzen zu nennen4 ,diese angeborne ,schuld 7reatus71 welche so genannt wird1 weil sie sich so frh1 als sich nur immer der ,gebrauch der ,freiheit im ,menschen uert1 wahrnehmen lt1 und nichts desto weniger doch aus der ,freiheit entsprungen sein mu1 und daher zugerechnet werden kann2 kann in ihren zwei ersteren ,stufen 7der ,gebrechlichkeit1 und der ,unlauterkeit7 als unvorstzlich 7culpa71 in der dritten aber als vorstzliche ,schuld 7dolus71 beurtheilt werden2 und hat zu ihrem ,charakter eine gewisse #ci ,tcke des menschlichen ,herzens 7dolus malus71 sich wegen seiner 7,a #cc-ce74 eigenen guten oder bsen ,gesinnungen selbst zu betrgen1 und1 wenn nur 7,b #cg-ch74 die ,handlungen das ,bse nicht zur ,folge haben1 was sie nach ihren 7,r #db-dc74 ,maximen wohl haben knnten1 sich seiner ,gesinnung wegen nicht zu 7,ha #aii-bjj2 beunruhigen1 sondern vielmehr vor dem ,gesetze gerechtfertigt zu halten4 b #acb-cc74 ,daher rhrt die ,gewissensruhe so vieler 7ihrer ,meinung nach 7,k #db-dc74 gewissenhaften7 ,menschen1 wenn sie mitten unter ,handlungen1 bei denen das ,gesetz nicht zu ,rathe gezogen ward1 wenigstens nicht das ,meiste galt1 nur den bsen ,folgen glcklich entwischten1 und wol gar die ,einbildung von ,verdienst1 keiner solcher ,vergehungen sich schuldig zu fhlen1 mit denen sie ,andere behaftet sehen3 ohne doch nachzuforschen1 ob es nicht blo etwa ,verdienst des ,glcks sei1 und ob nach der ,denkungsart1 die sie in ihrem ,innern wohl aufdecken knnten1 wenn sie nur wollten1 nicht gleiche ,laster von ihnen verbt worden wren1 wenn nicht ,unvermgen1 ,temperament1 ,erziehung1 ,umstnde der ,zeit und des ,orts1 die in ,versuchung fhren1 7lauter ,dinge1 die uns nicht zugerechnet werden knnen17 davon entfernt gehalten htten4 ,diese ,unredlichkeit1 sich selbst blauen ,dunst vorzumachen1 welche die ,grndung chter moralischer ,gesinnung in uns abhlt1 erweitert sich denn auch uerlich zur ,falschheit und ,tuschung ,anderer2 welche1 wenn sie nicht ,bosheit genannt werden soll1 doch wenigstens ,nichtswrdigkeit zu heien verdient2 und liegt in dem radicalen ,bsen der menschlichen ,natur1 welches 7indem es die moralische ,urtheilskraft in ,ansehung dessen1 wofr man einen ,menschen halten solle1 verstimmt1 und die ,zurechnung innerlich und uerlich ganz ungewi macht7 den faulen ,fleck unserer ,gattung ausmacht1 der1 so lange wir ihn nicht herausbringen1 den ,keim des ,guten hindert1 sich1 wie er sonst wohl thun wrde1 zu entwickeln4 ,ein ,mitglied des englischen ,parlaments stie in der ,hitze die ,behauptung aus3 ,ein jeder ,mensch hat seinen ,preis1 fr den er sich weggiebt4 ,wenn dieses wahr ist1 7welches dann ein ,jeder bei sich ausmachen mag72 wenn es berall keine ,tugend giebt1 fr die nicht ein ,grad der ,versuchung gefunden werden kann1 der vermgend ist1 sie zu strzen2 wenn1 ob der #dj bse oder der gute ,geist uns fr seine ,partei gewinne1 es nur darauf 7,a #ce-cg74 ankmmt1 wer das ,meiste bietet1 und die prompteste ,zahlung leistet3 so 7,b #ch-dj74 mchte wohl vom ,menschen allgemein wahr sein1 was der ,apostel sagt3 ,es 7,r #dc-dd74 ist hier kein ,unterschied1 sie sind allzumal ,snder -- es ist ,keiner1 7,ha #bjj-bja2 der ,gutes thue 7nach dem ,geiste des ,gesetzes71 auch nicht ,einer4#ca b #acc-cd74 7,k #dc-dd74 ,,iv4 ,vom ,ursprunge des ,bsen in der menschlichen ,natur4 ,ursprung 7der erste7 ist die ,abstammung einer ,wirkung von ihrer ersten1 d4 i4 derjenigen ,ursache1 welche nicht wiederum ,wirkung einer andern ,ursache von derselben ,art ist4 ,er kann entweder als ,vernunft- oder als ,zeitursprung in ,betrachtung gezogen werden4 ,in der ersten ,bedeutung wird blo das ,dasein der ,wirkung betrachtet2 in der zweiten1 das ,geschehen derselben1 mithin sie als ,begebenheit auf ihre ,ursache in der ,zeit bezogen4 ,wenn die ,wirkung auf eine ,ursache1 die mit ihr doch nach ,freiheitsgesetzen verbunden ist1 bezogen wird1 wie das mit dem moralisch ,bsen der ,fall ist2 so wird die ,bestimmung der ,willkhr zu ihrer ,hervorbringung nicht als mit ihrem ,bestimmungsgrunde in der ,zeit1 sondern blo in der ,vernunftvorstellung1 verbunden gedacht1 und kann nicht als von irgend einem vorhergehenden ,zustande abgeleitet werden2 #da welches dagegen allemal geschehen mu1 wenn die bse ,handlung als 7,a #cg-ch74 ,begebenheit in der ,welt auf ihre ,naturursache bezogen wird4 ,von den 7,b #dj-db74 freien ,handlungen1 als solchen1 den ,zeitursprung 7gleich als von 7,r #de-df74 ,naturwirkungen7 zu suchen1 ist also ein ,widerspruch2 mithin auch von der 7,ha #bja-b2 moralischen ,beschaffenheit des ,menschen1 sofern sie als zufllig b #acd-ce74 betrachtet wird1 weil diese den ,grund des ,gebrauchs der ,freiheit 7,k #dd-de74 bedeutet1 welcher 7so wie der ,bestimmungsgrund der freien ,willkhr berhaupt7 lediglich in ,vernunftvorstellungen gesucht werden mu4 ,wie nun aber auch der ,ursprung des moralischen ,bsen im ,menschen immer beschaffen sein mag1 so ist doch unter allen ,vorstellungsarten1 von der ,verbreitung und ,fortsetzung desselben durch alle ,glieder unserer ,gattung und in allen ,zeugungen1 die unschicklichste3 es sich1 als durch ,anerbung von den ersten ,eltern auf uns gekommen1 vorzustellen2 denn man kann vom moralisch ,bsen eben das sagen1 was der ,dichter vom ,guten sagt3 -- ,genus1 et proavos1 et quae non fecimus ipsi1 ,vix ea nostra puto4#cb -- ,noch ist zu merken3 da1 wenn wir dem ,ursprunge des ,bsen #db nachforschen1 wir anfnglich noch nicht den ,hang dazu 7als peccatum in 7,a #ch-dj74 potentia7 in ,anschlag bringen1 sondern nur das wirkliche ,bse gegebener 7,b #da-dc74 ,handlungen1 nach seiner innern ,mglichkeit1 und dem1 was zur ,ausbung 7,r #df-dg74 derselben in der ,willkhr zusammenkommen mu1 in ,betrachtung ziehen4 7,ha #bjb-c2 b #ace74 ,eine jede bse ,handlung mu1 wenn man den ,vernunftursprung derselben 7,k #de-df74 sucht1 so betrachtet werden1 als ob der ,mensch unmittelbar aus dem ,stande der ,unschuld in sie gerathen wre4 ,denn3 wie auch sein voriges ,verhalten gewesen sein mag1 und welcherlei auch die auf ihn einflieenden ,naturursachen sein mgen1 ingleichen ob sie in oder auer ihm anzutreffen seien2 so ist seine ,handlung doch frei1 und durch keine dieser ,ursachen bestimmt1 kann also und mu immer als ein ursprnglicher ,gebrauch seiner ,willkhr beurtheilt werden4 ,er sollte sie unterlassen haben1 in welchen ,zeitumstnden und ,verbindungen er auch immer gewesen sein mag2 denn durch keine ,ursache in der ,welt kann er aufhren1 ein frei handelndes ,wesen zu sein4 ,man sagt zwar mit ,recht3 dem ,menschen werden auch die aus seinen ehemaligen freien1 aber gesetzwidrigen ,handlungen entspringenden ,folgen zugerechnet2 dadurch aber will man nur sagen3 man habe nicht nthig1 sich auf diese ,ausflucht einzulassen1 und auszumachen1 ob die letztern frei sein mgen1 oder nicht1 weil schon in der gestndlich freien ,handlung1 die ihre ,ursache war1 hinreichender ,grund der ,zurechnung vorhanden ist4 ,wenn aber ,jemand bis zu einer unmittelbar bevorstehenden freien ,handlung auch noch so bse gewesen wre 7bis zur ,gewohnheit als anderer ,natur73 so ist es nicht allein seine ,pflicht gewesen1 besser zu sein2 sondern es ist jetzt noch seine ,pflicht1 sich zu bessern3 er mu es also auch knnen1 und ist1 wenn er es nicht thut1 der ,zurechnung in dem ,augenblicke der ,handlung eben so fhig und unterworfen1 als ob er1 mit der natrlichen ,anlage zum ,guten 7die von der ,freiheit unzertrennlich ist7 begabt1 aus dem ,stande der ,unschuld zum ,bsen bergeschritten wre4 -- ,wir knnen also nicht nach dem ,zeitursprunge1 sondern mssen blo nach dem ,vernunftursprunge dieser ,that fragen1 um darnach den ,hang1 d4 i4 den #dc subjectiven allgemeinen ,grund der ,aufnehmung einer ,uebertretung in 7,a #dj-da74 unsere ,maxime1 wenn ein solcher ist1 zu bestimmen1 und wo mglich zu 7,b #dc-de74 erklren4 7,r #dg-dh74 7,ha #bjc-d2 ,hiermit stimmt nun die ,vorstellungsart1 deren sich die ,schrift bedient1 b #ace-cf74 den ,ursprung des ,bsen als einen ,anfang desselben in der 7,k #df-dg74 ,menschengattung zu schildern1 ganz wohl zusammen3 indem sie ihn in einer ,geschichte vorstellig macht1 wo1 was der ,natur der ,sache nach 7ohne auf ,zeitbedingung ,rcksicht zu nehmen7 als das ,erste gedacht werden mu1 als ein solches der ,zeit nach erscheint4 ,nach ihr fngt das ,bse nicht von einem zum ,grunde liegenden ,hange zu demselben an1 7weil sonst der ,anfang desselben nicht aus der ,freiheit entspringen wrde27 sondern von der ,snde1 7worunter die ,uebertretung des moralischen ,gesetzes als gttlichen ,gebots verstanden wird72 der ,zustand des ,menschen aber1 vor allem ,hange zum ,bsen1 heit der ,stand der ,unschuld4 ,das moralische ,gesetz gieng1 wie es auch beim ,menschen1 als einem nicht reinen1 sondern von ,neigungen versuchten1 ,wesen sein mu1 als ,verbot voraus 7,i4 ,mose ,,ii1 #af4 #ag474 ,anstatt nun diesem ,gesetze1 als hinreichender ,triebfeder 7die allein unbedingt gut ist1 wobei auch weiter kein ,bedenken stattfindet71 gerade zu folgen2 sah sich der ,mensch doch noch nach andern ,triebfedern um 7,,iii1 #f471 die nur bedingterweise 7nmlich1 sofern dem ,gesetze dadurch nicht ,eintrag geschieht17 gut sein knnen1 und machte es sich1 wenn man die ,handlung als mit ,bewutsein aus ,freiheit entspringend denkt1 zur ,maxime1 dem ,gesetze der ,pflicht nicht aus ,pflicht1 sondern auch allenfalls aus ,rcksicht auf andere ,absichten zu folgen4 ,mithin fieng er damit an1 die ,strenge des ,gebots1 welches den ,einflu jeder andern ,triebfeder ausschliet1 zu bezweifeln1 hernach den ,gehorsam gegen dasselbe zu einem blo 7unter dem ,princip der ,selbstliebe7 bedingten eines ,mittels herab zu vernnfteln2#cc woraus dann endlich das ,uebergewicht der sinnlichen ,antriebe ber die #dd ,triebfeder aus dem ,gesetz1 in die ,maxime zu handeln1 aufgenommen1 und so 7,a #da-dc74 gesndigt ward 7,,iii1 #f474 ,mutato nomine de te fabula narratur4 ,da wir 7,b #de-df74 es tglich eben so machen1 mithin in ,adam ,alle gesndiget haben und 7,r #dh-di74 noch sndigen1 ist aus dem ,obigen klar2 nur da bei uns schon ein 7,ha #bjd-e2 angeborner ,hang zur ,uebertretung1 in dem ersten ,menschen aber kein b #acf-cg74 solcher1 sondern ,unschuld1 der ,zeit nach vorausgesetzt wird1 mithin die 7,k #dg-di74 ,uebertretung bei diesem ein ,sndenfall heit3 statt da sie bei uns1 als aus der schon angebornen ,bsartigkeit unserer ,natur erfolgend1 vorgestellt wird4 ,dieser ,hang aber bedeutet nichts weiter1 als da1 wenn wir uns auf die ,erklrung des ,bsen1 seinem ,zeitanfange nach1 einlassen wollen1 wir bei jeder vorstzlichen ,uebertretung die ,ursachen in einer vorigen ,zeit unsers ,lebens bis zurck in diejenige1 wo der ,vernunftgebrauch noch nicht entwickelt war1 mithin bis zu einem ,hange 7als natrliche ,grundlage7 zum ,bsen1 welcher darum angeboren heit1 die ,quelle des ,bsen verfolgen mten3 welches bei dem ersten ,menschen1 der schon mit vlligem ,vermgen seines ,vernunftgebrauchs vorgestellt wird1 nicht nthig1 auch nicht thunlich ist2 weil sonst jene ,grundlage 7der bse ,hang7 gar anerschaffen gewesen sein mte2 daher seine ,snde1 unmittelbar als aus der ,unschuld erzeugt1 aufgefhrt wird4 -- ,wir mssen aber von einer moralischen ,beschaffenheit1 die uns soll zugerechnet werden1 keinen ,zeitursprung suchen2 so unvermeidlich dieses auch ist1 wenn wir ihr zuflliges ,dasein erklren wollen1 7daher ihn auch die ,schrift1 dieser unserer ,schwche gem1 so vorstellig gemacht haben mag74 ,der ,vernunftursprung aber dieser ,verstimmung unserer ,willkhr in ,ansehung der ,art1 subordinirte ,triebfedern zu oberst in ihre ,maximen aufzunehmen1 d4 i4 dieses ,hanges zum ,bsen1 bleibt uns unerforschlich1 weil er selbst uns zugerechnet werden mu1 folglich jener oberste ,grund aller ,maximen wiederum die ,annehmung einer bsen ,maxime erfordern wrde4 #de ,das ,bse hat nur aus dem moralisch ,bsen 7nicht den bloen ,schranken 7,a #dc-dd74 unserer ,natur7 entspringen knnen2 und doch ist die ursprngliche ,anlage 7,b #df-dh74 7die auch kein ,anderer als der ,mensch selbst verderben konnte1 wenn 7,r #di-ej74 diese ,corruption ihm soll zugerechnet werden7 eine ,anlage zum ,guten2 fr 7,ha #bje-f2 uns ist also kein begreiflicher ,grund da1 woher das moralische ,bse in b #acg-ch74 uns zuerst gekommen sein knne4 -- ,diese ,unbegreiflichkeit1 zusammt der 7,k #dh-di74 nheren ,bestimmung der ,bsartigkeit unserer ,gattung drckt die ,schrift in jener ,geschichtserzhlung#cd dadurch aus1 da sie das ,bse1 zwar im ,weltanfange1 doch noch nicht im ,menschen1 sondern in einem ,geiste von ursprnglich erhabnerer#ce ,bestimmung voranschickt3 wodurch also der erste ,anfang alles ,bsen berhaupt als fr uns unbegreiflich 7denn woher bei jenem ,geiste das ,bse871 der ,mensch aber nur als durch ,verfhrung ins ,bse gefallen1 also nicht von ,grund aus 7selbst der ersten ,anlage zum ,guten nach7 verderbt1 sondern als noch einer ,besserung fhig1 im ,gegensatze mit einem verfhrenden ,geiste1 d4 i4 einem solchen ,wesen1 dem die ,versuchung des ,fleisches nicht zur ,milderung seiner ,schuld angerechnet werden kann1 vorgestellt1 und so dem ersteren1 der bei einem verderbten ,herzen doch immer noch einen guten ,willen hat1 ,hoffnung einer ,wiederkehr zu dem ,guten1 von dem er abgewichen ist1 brig #df gelassen wird4 7,a #dd-df74 7,b #dh-di74 7,r #ej-ea74 ,v4 ,von der ,wiederherstellung der ursprnglichen ,anlage zum ,guten 7,ha #bjf-g2 in ihre ,kraft4#cf b #ach-ci74 7,k #di-ej74 ,was der ,mensch im moralischen ,sinne ist1 oder werden soll1 gut oder bse1 dazu mu er sich selbst machen1 oder gemacht haben4 ,beides mu eine ,wirkung seiner freien ,willkhr sein2 denn sonst knnte es ihm nicht zugerechnet werden1 folglich er weder moralisch gut noch bse sein4 ,wenn es heit1 er ist gut geschaffen1 so kann das nichts mehr bedeuten1 als er ist zum ,guten erschaffen1 und die ursprngliche ,anlage im ,menschen ist gut2 der ,mensch ist es selber dadurch noch nicht1 sondern1 nachdem er die ,triebfedern1 die diese ,anlage enthlt1 in seine ,maxime aufnimmt1 oder nicht1 7welches seiner freien ,wahl gnzlich berlassen sein mu71 macht er1 da er gut oder bse wird4 ,gesetzt1 zum ,gut- oder ,besserwerden sei noch eine bernatrliche ,mitwirkung nthig1 so mag diese nur in der ,verminderung der ,hindernisse bestehen1 oder auch positiver ,beistand sein1 der ,mensch mu sich doch vorher wrdig machen1 sie zu empfangen1 und diese ,beihilfe annehmen1 7welches nichts ,geringes ist7 d4 i4 die positive ,kraftvermehrung in seine ,maxime aufnehmen1 wodurch es allein mglich wird1 da ihm das ,gute zugerechnet1 und er fr einen guten ,menschen erkannt werde4 ,wie es nun mglich sei1 da ein natrlicherweise bser ,mensch sich selbst zum guten ,menschen mache1 das bersteigt alle unsere ,begriffe2 denn wie kann ein bser ,baum gute ,frchte bringen8 ,da aber doch nach dem vorher abgelegten ,gestndnisse ein ursprnglich 7der ,anlage nach7 guter ,baum arge ,frchte hervorgebracht hat#cg und der ,verfall vom ,guten ins ,bse 7wenn man wohl bedenkt1 da dieses aus der ,freiheit entspringt71 #dg nicht begreiflicher ist1 als das ,wiederaufstehen aus dem ,bsen zum 7,a #df-dh74 ,guten2 so kann die ,mglichkeit des letztern nicht bestritten werden4 7,b #di-ea74 ,denn1 ungeachtet jenes ,abfalls1 erschallt doch das ,gebot3 wir sollen 7,r #ea-eb74 bessere ,menschen werden1 unvermindert in unserer ,seele2 folglich mssen 7,ha #bjg-h2 wir es auch knnen1 sollte auch das1 was wir thun knnen1 fr sich b #aci-dj74 allein unzureichend sein1 und wir uns dadurch nur eines fr uns 7,k #ej-ea74 unerforschlichen hheren ,beistandes empfnglich machen4 -- ,freilich mu hiebei vorausgesetzt werden1 da ein ,keim des ,guten in seiner ganzen ,reinigkeit brig geblieben1 nicht vertilgt oder verderbt werden konnte1 welcher gewi nicht die ,selbstliebe#ch sein kann2 die1 als ,princip #dh aller unserer ,maximen angenommen1 gerade die ,quelle alles ,bsen ist4 7,a #dh-di74 7,b #ea-ec74 ,die ,wiederherstellung der ursprnglichen ,anlage zum ,guten in uns1 ist 7,r #eb-ec74 also nicht ,erwerbung einer verlornen ,triebfeder zum ,guten2 denn diese1 7,ha #bjh-i2 die in der ,achtung frs moralische ,gesetz besteht1 haben wir nie b #adj-da74 verlieren knnen1 und wre das ,letztere mglich1 so wrden wir sie auch 7,k #ea-eb74 nie wieder erwerben4 ,sie ist also nur die ,herstellung der ,reinigkeit desselben1 als obersten ,grundes aller unserer ,maximen1 nach welcher dasselbe nicht blo mit andern ,triebfedern verbunden1 oder wol gar diesen 7den ,neigungen7 als ,bedingungen untergeordnet1 sondern in seiner ganzen ,reinigkeit als fr sich zureichende ,triebfeder der ,bestimmung der ,willkhr in dieselbe aufgenommen werden soll4 ,das ursprnglich ,gute ist die ,heiligkeit der ,maximen in ,befolgung seiner ,pflicht2 wodurch der ,mensch1 der diese ,reinigkeit in seine ,maxime aufnimmt1 ob zwar darum noch nicht selbst heilig 7denn zwischen der ,maxime und der ,that ist noch ein groer ,zwischenraum71 dennoch auf dem ,wege dazu ist1 sich ihr im unendlichen ,fortschritt zu nhern4 ,der zur ,fertigkeit gewordene feste #di ,vorsatz in ,befolgung seiner ,pflicht heit auch ,tugend1 der ,legalitt 7,a #di-ej74 nach als ihrem empirischen ,charakter 7virtus phaenomenon74 ,sie hat 7,b #ec-ed74 also die beharrliche ,maxime gesetzmiger ,handlungen2 die ,triebfeder1 7,r #ec-ed74 deren die ,willkhr hiezu bedarf1 mag man nehmen1 woher man wolle4 ,daher 7,ha #bji-aj2 wird ,tugend in diesem ,sinne nach und nach erworben1 und heit ,einigen b #ada-db74 eine lange ,gewohnheit 7in ,beobachtung des ,gesetzes71 durch die der 7,k #eb-ec74 ,mensch vom ,hange zum ,laster durch allmhliche ,reformen seines ,verhaltens1 und ,befestigung seiner ,maximen in einen entgegengesetzten ,hang bergekommen ist4 ,dazu ist nun nicht eben eine ,herzensnderung nthig2 sondern nur eine ,aenderung der ,sitten4 ,der ,mensch findet sich tugendhaft1 wenn er sich in ,maximen1 seine ,pflicht zu beobachten1 befestigt fhlt3 obgleich nicht aus dem obersten ,grunde aller ,maximen1 nmlich aus ,pflicht2 sondern der ,unmige z4 ,b4 kehrt zur ,migkeit um der ,gesundheit1 der ,lgenhafte zur ,wahrhaftigkeit um der ,ehre1 der ,ungerechte zur brgerlichen ,ehrlichkeit um der ,ruhe oder des ,erwerbs willen1 u4 s4 w4 zurck4 ,alle nach dem gepriesenen ,princip der ,glckseligkeit4 ,um aber nicht blo ein gesetzlich1 sondern ein moralisch guter 7,gott wohlgeflliger7 ,mensch1 d4 i4 tugendhaft nach dem intelligibelen ,charakter 7virtus noumenon71 zu werden1 welcher1#ci wenn er etwas als ,pflicht erkennt1 keiner andern ,triebfeder weiter bedarf1 als dieser ,vorstellung der ,pflicht selbst3 das kann nicht durch allmhliche ,reform1 so lange die ,grundlage der ,maximen unlauter bleibt1 sondern mu durch eine ,revolution in der ,gesinnung im ,menschen 7einen ,uebergang zur ,maxime der ,heiligkeit derselben7 bewirkt werden2 und er kann ein neuer ,mensch1 nur durch eine ,art von ,wiedergeburt gleich als durch eine neue ,schpfung 7,ev4 ,johann4 ,,iii1 #e2 verglichen mit ,i4 ,mose1 #a1 #b7 und ,aenderung des ,herzens werden4 ,wenn der ,mensch aber im ,grunde seiner ,maximen verderbt ist1 wie ist es mglich1 da er durch eigene ,krfte diese ,revolution zu ,stande bringe1 #ej und von selbst ein guter ,mensch werde8 ,und doch gebietet die ,pflicht es 7,a #ea-eb74 zu sein1 sie gebietet uns aber nichts1 als was uns thunlich ist4 ,dieses 7,b #ed-ef74 ist nicht anders zu vereinigen1 als da die ,revolution fr die 7,r #ed-ee74 ,denkungsart1 die allmhliche ,reform aber fr die ,sinnesart 7welche jener 7,ha #baj-aa2 ,hindernisse entgegenstellt71 nothwendig1 und daher auch dem ,menschen b #adb74 mglich sein mu4 ,das ist3 wenn er den obersten ,grund seiner ,maximen1 7,k #ec-ed74 wodurch er ein bser ,mensch war1 durch eine einzige unwandelbare ,entschlieung umkehrt1 7und hiemit einen neuen ,menschen anzieht72 so ist er sofern dem ,princip und der ,denkungsart nach ein frs ,gute empfngliches ,subject2 aber nur in continuirlichem ,wirken und ,werden ein guter ,mensch3 d4 i4 er kann hoffen1 da er bei einer solchen ,reinigkeit des ,princips1 welches er sich zur obersten ,maxime seiner ,willkhr genommen hat1 und der ,festigkeit desselben1 sich auf dem guten 7obwol schmalen7 ,wege eines bestndigen ,fortschreitens vom ,schlechten zum ,bessern befinde4 ,dies ist fr denjenigen1 der den intelligibelen ,grund des ,herzens 7aller ,maximen der ,willkhr7 durchschauet1 fr den also diese ,unendlichkeit des ,fortschritts ,einheit ist1 d4 i4 fr ,gott so viel1 als wirklich ein guter 7ihm geflliger7 ,mensch sein2 und in sofern kann diese ,vernderung als ,revolution betrachtet werden2 fr die ,beurtheilung der ,menschen aber1 die sich und die ,strke ihrer ,maximen nur nach der ,oberhand1 die sie ber ,sinnlichkeit in der ,zeit gewinnen1 schtzen knnen1 ist sie nur als ein immer fortdauerndes ,streben zum ,bessern1 mithin als allmhliche ,reform des ,hanges zum ,bsen1 als verkehrter ,denkungsart1 anzusehen4 ,hieraus folgt1 da die moralische ,bildung des ,menschen nicht von der ,besserung der ,sitten1 sondern von der ,umwandlung der ,denkungsart1 und von ,grndung eines ,charakters anfangen msse2 ob man zwar gewhnlicherweise anders verfhrt1 und wider ,laster einzeln kmpft1 die allgemeine ,wurzel derselben aber unberhrt lt4 ,nun ist selbst der eingeschrnkteste ,mensch des ,eindrucks einer desto greren ,achtung fr eine pflichtmige ,handlung fhig1 je mehr er ihr in ,gedanken andere ,triebfedern1 die durch die ,selbstliebe auf die ,maxime der ,handlung #ea ,einflu haben knnten1 entzieht2 und selbst ,kinder sind fhig1 auch die 7,a #eb-ed74 kleinste ,spur von ,beimischung unchter ,triebfedern aufzufinden3 da denn 7,b #ef-eg74 die ,handlung bei ihnen augenblicklich allen moralischen ,werth verliert4 7,r #ee-ef74 ,diese ,anlage zum ,guten wird dadurch1 da man das ,beispiel selbst von 7,ha #baa-ab2 guten ,menschen 7was die ,gesetzmigkeit derselben betrifft71 anfhrt1 b #adb-dc74 und seine moralischen ,lehrlinge die ,unlauterkeit mancher ,maximen aus den 7,k #ed-ee74 wirklichen ,triebfedern ihrer ,handlungen beurtheilen lt1 unvergleichlich cultivirt1 und geht allmhlig in die ,denkungsart ber3 so da ,pflicht blo fr sich selbst in ihren ,herzen ein merkliches ,gewicht zu bekommen anhebt4 ,allein tugendhafte ,handlungen1 so viel ,aufopferung sie auch gekostet haben mgen1 bewundern zu lehren1 ist noch nicht die rechte ,stimmung1 die das ,gemth des ,lehrlings frs moralisch ,gute erhalten soll4 ,denn so tugendhaft ,jemand auch sei1 so ist doch ,alles1 was er immer ,gutes thun kann1 blo ,pflicht2 seine ,pflicht aber thun1 ist nichts mehr1 als das thun1 was in der gewhnlichen sittlichen ,ordnung ist1 mithin nicht bewundert zu werden verdient4 ,vielmehr ist diese ,bewunderung eine ,abstimmung unsers ,gefhls fr ,pflicht1 gleich als ob es etwas ,auerordentliches und ,verdienstliches wre1 ihr ,gehorsam zu leisten4 ,aber ,eines ist in unsrer ,seele1 welches1 wenn wir es gehrig ins ,auge fassen1 wir nicht aufhren knnen1 mit der hchsten ,verwunderung zu betrachten1 und wo die ,bewunderung rechtmig1 zugleich auch seelenerhebend ist2 und das ist3 die ursprngliche moralische ,anlage in uns berhaupt4 -- ,was ist das1 7kann man sich selbst fragen17 in uns1 wodurch wir von der ,natur durch so viel ,bedrfnisse bestndig abhngige ,wesen1 doch zugleich ber diese in der ,idee einer ursprnglichen ,anlage 7in uns7 so weit erhoben werden1 da wir sie insgesammt fr nichts1 und uns selbst des ,daseins fr unwrdig halten1 wenn wir ihrem ,genusse1 der uns doch das ,leben allein wnschenswerth machen kann1 einem ,gesetze zuwider nachhngen sollten1 durch welches unsere ,vernunft mchtig gebietet1 ohne doch dabei weder etwas zu verheien noch zu drohen8 ,das #eb ,gewicht dieser ,frage mu ein jeder ,mensch von der gemeinsten ,fhigkeit1 7,a #ed-ee74 der vorher von der ,heiligkeit1 die in der ,idee der ,pflicht liegt1 7,b #eg-ei74 belehrt worden1 der sich aber nicht bis zur ,nachforschung des ,begriffs 7,r #ef-eg74 der ,freiheit1 welcher allererst aus diesem ,gesetze hervorgeht1#dj 7,ha #bab-ac2 versteigt1 innigst fhlen2 und selbst die ,unbegreiflichkeit dieser eine b #adc-dd74 gttliche ,abkunft verkndigenden ,anlage mu auf das ,gemth bis zur #ec ,begeisterung wirken1 und es zu den ,aufopferungen strken1 welche ihm die 7,a #ee-ef74 ,achtung fr seine ,pflicht nur auferlegen mag4 ,dieses ,gefhl der 7,b #ei-fj74 ,erhabenheit seiner moralischen ,bestimmung fter rege zu machen1 ist als 7,r #eg-eh74 ,mittel der ,erweckung sittlicher ,gesinnungen vorzglich anzupreisen1 weil 7,ha #bac-ad2 es dem angebornen ,hange zur ,verkehrung der ,triebfedern in den ,maximen b #add-de74 unserer ,willkhr gerade entgegenwirkt1 um in der unbedingten ,achtung 7,k #eg74 frs ,gesetz1 als der hchsten ,bedingung aller zu nehmenden ,maximen1 die ursprngliche sittliche ,ordnung unter den ,triebfedern1 und hiemit die ,anlage zum ,guten im menschlichen ,herzen1 in ihrer ,reinigkeit wieder herzustellen4 ,aber dieser ,wiederherstellung durch eigene ,kraftanwendung steht ja der ,satz von der angebornen ,verderbtheit der ,menschen fr alles ,gute gerade entgegen8 ,allerdings1 was die ,begreiflichkeit d4 i4 unsere ,einsicht von der ,mglichkeit derselben betrifft1 wie alles dessen1 was als ,begebenheit in der ,zeit 7,vernderung7 und sofern nach ,naturgesetzen als nothwendig1 und dessen ,gegentheil doch zugleich unter moralischen ,gesetzen1 als durch ,freiheit mglich vorgestellt werden soll2 aber der ,mglichkeit dieser ,wiederherstellung selbst ist er nicht entgegen4 ,denn1 wenn das moralische ,gesetz gebietet1 wir sollen jetzt bessere ,menschen sein2 so folgt unumgnglich1 wir mssen es auch knnen4 ,der ,satz vom angebornen ,bsen ist in der moralischen ,dogmatik von gar keinem ,gebrauch3 denn die ,vorschriften derselben enthalten eben dieselben ,pflichten1 und bleiben auch in derselben ,kraft1 ob ein angeborner ,hang zur ,uebertretung in uns sei1 oder nicht4 ,in der moralischen ,ascetik aber will dieser ,satz mehr1 aber doch nichts mehr sagen1 als3 wir knnen in der sittlichen ,ausbildung der anerschaffenen moralischen ,anlage zum ,guten1 nicht von einer uns natrlichen ,unschuld den ,anfang machen1 sondern mssen von der ,voraussetzung einer ,bsartigkeit der ,willkhr in ,annehmung ihrer ,maximen der ursprnglichen sittlichen ,anlage zuwider anheben1 und1 weil der ,hang dazu unvertilgbar ist1 mit der unablssigen ,gegenwirkung gegen denselben4 ,da dieses nun blo auf eine ins ,unendliche hinausgehende ,fortschreitung vom ,schlechten zum ,besseren fhrt1 so #ed folgt3 da die ,umwandlung der ,gesinnung des bsen in die eines guten 7,a #ef-eh74 ,menschen in der ,vernderung des obersten innersten ,grundes der ,annehmung 7,b #fj-fb74 aller seiner ,maximen dem sittlichen ,gesetze gem zu setzen sei1 sofern 7,r #eh-ei74 dieser neue ,grund 7das neue ,herz7 nun selbst unvernderlich ist4 ,zur 7,ha #bad-ae2 ,ueberzeugung aber hievon kann nun zwar der ,mensch natrlicherweise nicht b #ade-df74 gelangen1 weder durch unmittelbares ,bewutsein1 noch durch den ,beweis 7,k #eg-eh74 seines bis dahin gefhrten ,lebenswandels2 weil die ,tiefe des ,herzens 7der subjective erste ,grund seiner ,maximen7 ihm selbst unerforschlich ist2 aber auf den ,weg1 der dahin fhrt1 und der ihm von einer im ,grunde gebesserten ,gesinnung angewiesen wird1 mu er hoffen knnen1 durch eigene ,kraftanwendung zu gelangen3 weil er ein guter ,mensch werden soll1 aber nur nach demjenigen1 was ihm als von ihm selbst gethan zugerechnet werden kann1 als moralisch-gut zu beurtheilen ist4 ,wider diese ,zumuthung der ,selbstbesserung bietet nun die zur moralischen ,bearbeitung von ,natur verdrossene ,vernunft unter dem ,vorwande des natrlichen ,unvermgens allerlei unlautere ,religionsideen auf 7wozu gehrt3 ,gott selbst das ,glckseligkeitsprincip zur obersten ,bedingung seiner ,gebote anzudichten74 ,man kann aber alle ,religionen in die der ,gunstbewerbung 7des bloen ,cultus7 und die moralische1 d4 i4 die ,religion des guten ,lebenswandels1 eintheilen4 ,nach der erstern schmeichelt sich entweder der ,mensch3 ,gott knne ihn wohl ewig glcklich machen1 ohne da er eben nthig habe1 ein besserer ,mensch zu werden1 7durch ,erlassung seiner ,verschuldungen72 oder auch1 wenn ihm dieses nicht mglich zu sein scheint3 ,gott knne ihn wohl zum besseren ,menschen machen1 ohne da er selbst etwas mehr dabei zu thun habe1 als darum zu bitten2 welches1 da es vor einem allsehenden ,wesen nichts weiter ist1 als wnschen1 eigentlich nichts gethan sein wrde3 denn wenn es mit dem bloen ,wunsch ausgerichtet wre1 so wrde jeder ,mensch gut sein4 ,nach der moralischen ,religion aber 7dergleichen unter allen ffentlichen1 die es je gegeben hat1 allein die christliche ist17 ist es ein ,grundsatz3 da ein ,jeder1 so viel1 als in seinen ,krften ist1 thun #ee msse1 um ein besserer ,mensch zu werden2 und nur alsdann1 wenn er sein 7,a #eh74 angebornes ,pfund nicht vergraben1 7,luc ,,xix1 #ab-af71 wenn er die 7,b #fb-fd74 ursprngliche ,anlage zum ,guten benutzt hat1 um ein besserer ,mensch zu 7,r #ei-fj74 werden1 er hoffen knne1 was nicht in seinem ,vermgen ist1 werde durch 7,ha #bae-af2 hhere ,mitwirkung ergnzt werden4 ,auch ist es nicht schlechterdings b #adf-dg74 nothwendig1 da der ,mensch wisse1 worin diese bestehe2 vielleicht gar 7,k #eh-fj74 unvermeidlich1 da1 wenn die ,art1 wie sie geschieht1 zu einer gewissen ,zeit offenbart worden1 verschiedene ,menschen zu einer andern ,zeit sich verschiedene ,begriffe1 und zwar mit aller ,aufrichtigkeit1 davon machen wrden4 ,aber alsdann gilt auch der ,grundsatz3 ,es ist nicht wesentlich1 und also nicht ,jedermann nothwendig zu wissen1 was ,gott zu seiner ,seligkeit thue1 oder gethan habe2 aber wohl1 was er selbst zu thun habe1 um dieses ,beistandes wrdig zu werden4#da ,der philosophischen ,religionslehre #eg zweites ,stck4 7,a #fa-fb74 ,von dem 7,b #fg-fh74 ,kampf des guten ,princips mit dem bsen1 7,r #fe-ff74 um die 7,ha #bai2 ,herrschaft ber den ,menschen4 b #aea74 7,k #fc74 ,da1 um ein moralisch guter ,mensch zu werden1 es nicht genug sei1 den ,keim des ,guten1 der in unserer ,gattung liegt1 sich blo ungehindert entwickeln zu lassen1 sondern auch eine in uns befindliche entgegenwirkende ,ursache des ,bsen zu bekmpfen sei1 das haben unter allen alten ,moralisten1 vornehmlich die ,stoiker durch ihr ,losungswort ,tugend1 welches 7sowohl im ,griechischen als ,lateinischen7 ,muth und ,tapferkeit bezeichnet1 und also einen ,feind voraussetzt1 zu erkennen gegeben4 ,in diesem ,betracht ist der ,name ,tugend ein herrlicher ,name1 und es kann ihm nicht schaden1 da er oft prahlerisch gemibraucht1 und1 7so wie neuerlich das ,wort ,aufklrung7 bespttelt worden4 -- ,denn den ,muth auffordern1 ist schon zur ,hlfte so viel1 als ihn einflen2 dagegen die faule sich selbst gnzlich mitrauende und auf uere ,hilfe harrende kleinmthige ,denkungsart 7in ,moral und ,religion7 alle ,krfte des ,menschen abspannt1 und ihn dieser ,hilfe selbst unwrdig macht4 ,aber jene wackern ,mnner verkannten doch ihren ,feind1 der nicht in den natrlichen blo undisciplinirten1 sich aber unverhohlen ,jedermanns ,bewutsein offen darstellenden ,neigungen zu suchen1 sondern ein gleichsam unsichtbarer1 sich hinter ,vernunft verbergender ,feind1 und darum desto gefhrlicher ist4 ,sie boten die ,weisheit gegen die ,thorheit auf1 die sich von ,neigungen blo unvorsichtig tuschen lt1 #eh anstatt sie wider die ,bosheit 7des menschlichen ,herzens7 aufzurufen1 7,a #fb-fd74 die mit seelverderbenden ,grundstzen die ,gesinnung insgeheim 7,b #fh-gj74 untergrbt4#db 7,r #ff-fg74 7,ha #bbj2 ,natrliche ,neigungen sind an sich selbst betrachtet1 gut1 d4 i4 b #aea-eb74 unverwerflich1 und es ist nicht allein vergeblich1 sondern es wre auch 7,k #fd-fe74 schdlich und tadelhaft1 sie ausrotten zu wollen2 man mu sie vielmehr nur bezhmen1 damit sie sich untereinander nicht selbst aufreiben1 sondern zur ,zusammenstimmung in einem ,ganzen1 ,glckseligkeit genannt1 gebracht werden knnen4 ,die ,vernunft aber1 die dieses ausrichtet1 heit #ei ,klugheit4 ,nur das ,moralisch-,gesetzwidrige ist an sich selbst bse1 7,a #fd-fe74 schlechterdings verwerflich1 und mu ausgerottet werden2 die ,vernunft 7,b #gj-ga74 aber1 die das lehret1 noch mehr aber1 wenn sie es auch ins ,werk richtet1 7,r #fg-fh74 verdient allein den ,namen der ,weisheit1 in ,vergleichung1 mit welcher 7,ha #bbj-ba2 das ,laster zwar auch ,thorheit genannt werden kann1 aber nur alsdann1 b #aeb-ec74 wenn die ,vernunft genugsam ,strke in sich fhlt1 um es 7und alle ,anreize 7,k #fd-ff74 dazu7 zu verachten1 und nicht blo als ein zu frchtendes ,wesen zu hassen1 und sich dagegen zu bewaffnen4 ,wenn der ,stoiker also den moralischen ,kampf des ,menschen blo als ,streit mit seinen 7an sich unschuldigen7 ,neigungen1 sofern sie als ,hindernisse der ,befolgung seiner ,pflicht berwunden werden mssen1 dachte3 so konnte er1 weil er kein besonderes positives 7an sich bses7 ,princip annimmt1 die ,ursache der ,uebertretung nur in der ,unterlassung setzen1 jene zu bekmpfen2 da aber diese ,unterlassung selbst pflichtwidrig 7,uebertretung71 nicht bloer ,naturfehler ist1 und1 nun die ,ursache derselben nicht wiederum 7ohne im ,zirkel zu erklren7 in den ,neigungen1 sondern nur in dem1 was die ,willkhr1 als freie ,willkhr bestimmt1 7im inneren ersten ,grunde der ,maximen1 die mit den ,neigungen im ,einverstndnisse sind7 gesucht werden kann1 so lt sich's wohl begreifen1 wie ,philosophen1 denen ein ,erklrungsgrund1 welcher ewig in ,dunkel eingehllt bleibt1#dc und obgleich unumgnglich1 dennoch unwillkommen ist1 den eigentlichen ,gegner des ,guten verkennen konnten1 #fj mit dem sie den ,kampf zu bestehen glaubten4 7,a #fe-fg74 7,b #ga-gc74 ,es darf also nicht befremden1 wenn ein ,apostel diesen unsichtbaren1 7,r #fh-fi74 nur durch seine ,wirkungen auf uns kennbaren1 die ,grundstze verderbenden 7,ha #bba-bb2 ,feind1 als auer uns1 und zwar als bsen ,geist vorstellig macht3 wir b #aec-ed74 haben nicht mit ,fleisch und ,blut 7den natrlichen ,neigungen71 sondern 7,k #ff-fg74 mit ,frsten und ,gewaltigen -- mit bsen ,geistern zu kmpfen4 ,ein ,ausdruck1 der nicht1 um unsere ,erkenntni ber die ,sinnenwelt hinaus zu erweitern1 sondern nur um den ,begriff des fr uns unergrndlichen1 fr den praktischen ,gebrauch anschaulich zu machen1 angelegt zu sein scheint2 denn brigens ist es zum ,behuf des letztern fr uns einerlei1 ob wir den ,verfhrer blo in uns selbst1 oder auch auer uns setzen1 weil die ,schuld uns im letzten ,falle um nichts minder trifft1 als im ersteren1 als die wir von ihm nicht verfhrt werden wrden1 wenn wir mit ihm nicht im geheimen ,einverstndnisse wren4#dd -- ,wir wollen diese ganze ,betrachtung in zwei ,abschnitte eintheilen4 ,erster ,abschnitt4 #fa 7,a #fg-fh74 ,von dem ,rechtsanspruche des guten ,princips auf die ,herrschaft 7,b #gc-gd74 ber den ,menschen4 7,r #fi-gj74 7,ha #bbc-bd2 b #aee-ef74 a7 ,personificirte ,idee des guten ,princips4 7,k #fh-fi74 ,das1 was allein eine ,welt zum ,gegenstande des gttlichen ,rathschlusses1 und zum ,zwecke der ,schpfung machen kann1 ist die ,menschheit1 7das vernnftige ,weltwesen berhaupt7 in ihrer moralischen ganzen ,vollkommenheit1 wovon als oberster ,bedingung1 die ,glckseligkeit die unmittelbare ,folge in dem ,willen des hchsten ,wesens ist4 -- ,dieser allein ,gott wohlgefllige ,mensch ist in ihm von ,ewigkeit her2 die ,idee desselben geht von seinem ,wesen aus2 er ist sofern kein erschaffenes ,ding1 sondern sein eingeborner ,sohn2 das ,wort1 7das ,werde67 durch welches alle andren ,dinge sind1 und ohne das nichts existirt1 was gemacht ist1 7denn um seinet d4 i4 des vernnftigen ,wesens in der ,welt willen1 so wie es seiner moralischen ,bestimmung nach gedacht werden kann1 ist ,alles gemacht74 -- ,er ist der ,abglanz seiner ,herrlichkeit4 -- ,in ihm hat ,gott die ,welt geliebt und nur in ihm und durch ,annehmung seiner ,gesinnungen knnen wir hoffen ,kinder ,gottes zu werden2 u4 s4 w4 ,zu diesem ,ideal der moralischen ,vollkommenheit1 d4 i4 dem ,urbilde der sittlichen ,gesinnung in ihrer ganzen ,lauterkeit uns zu erheben1 ist nun allgemeine ,menschenpflicht1 wozu uns auch diese ,idee selbst1 welche von der ,vernunft uns zur ,nachstrebung vorgelegt wird1 ,kraft geben kann4 ,eben darum aber1 weil wir von ihr nicht die ,urheber sind1 sondern sie in dem ,menschen ,platz genommen hat1 ohne da wir begreifen1 wie die menschliche ,natur fr sie auch nur habe empfnglich sein knnen1 kann man besser sagen3 da jenes ,urbild vom ,himmel zu uns herabgekommen sei1 da es die ,menschheit angenommen habe1 7denn es ist nicht eben sowohl mglich1 sich vorzustellen1 wie der von ,natur bse ,mensch das ,bse von selbst ablege1 und sich zum ,ideal der ,heiligkeit erhebe1 als da das ,letztere die ,menschheit 7die fr sich nicht bse ist7 annehme und sich zu ihr herablasse74#de ,diese ,vereinigung mit uns kann #fb als ein ,stand der ,erniedrigung des ,sohnes ,gottes angesehen werden1 7,a #fh-gj74 wenn wir uns jenen gttlich gesinnten ,menschen1 als ,urbild fr uns1 so 7,b #gd-gf74 vorstellen1 wie er1 ob zwar selbst heilig1 und als solcher zu keiner 7,r #gj-ga74 ,erduldung von ,leiden verhaftet1 sie#df gleichwohl im grten ,mae 7,ha #bbd-be2 bernimmt1 um das ,weltbeste zu befrdern2 dagegen der ,mensch1 der nie b #aef74 von ,schuld frei ist1 wenn er auch dieselbe ,gesinnung angenommen hat1 die 7,k #fi-gj74 ,leiden1 die ihn1 auf welchem ,wege es auch sei1 treffen mgen1 doch als von ihm verschuldet ansehen kann1 mithin sich der ,vereinigung seiner ,gesinnung mit einer solchen ,idee1 ob zwar sie ihm zum ,urbilde dient1 unwrdig halten mu4 ,das ,ideal der ,gott wohlgeflligen ,menschheit 7mithin einer moralischen ,vollkommenheit1 so wie sie an einem von ,bedrfnissen und ,neigungen abhngigen ,weltwesen mglich ist7 knnen wir uns nun nicht anders denken1 als unter der ,idee eines ,menschen1 der nicht allein alle ,menschenpflicht selbst auszuben1 zugleich auch durch ,lehre und ,beispiel das ,gute in grtmglichem ,umfange um sich auszubreiten1 sondern auch1 obgleich durch die grten ,anlockungen versucht1 dennoch alle ,leiden bis zum schmhlichsten ,tode um des ,weltbesten willen1 und selbst fr seine ,feinde1 zu bernehmen1 bereitwillig wre4 -- ,denn der ,mensch kann sich keinen ,begriff von dem ,grade und der ,strke einer ,kraft1 dergleichen die einer moralischen ,gesinnung ist1 machen1 als wenn er sie1 mit ,hindernissen ringend1 und unter den grtmglichen ,anfechtungen1 dennoch berwindend sich vorstellt4 ,im praktischen ,glauben an diesen ,sohn ,gottes 7sofern er vorgestellt wird1 als habe er die menschliche ,natur angenommen17 kann nun der ,mensch hoffen1 ,gott wohlgefllig 7dadurch auch selig7 zu werden2 d4 i4 der1 welcher sich einer solchen moralischen ,gesinnung bewut ist1 da er glauben und auf sich gegrndetes ,vertrauen setzen kann1 er wrde unter hnlichen ,versuchungen und ,leiden 7so wie sie zum ,probierstein jener #fc ,idee gemacht werden17 dem ,urbilde der ,menschheit unwandelbar anhngig1 7,a #gj-ga74 und seinem ,beispiele in treuer ,nachfolge hnlich bleiben1 ein solcher 7,b #gf-gg74 ,mensch1 und auch nur der allein1 ist befugt1 sich fr denjenigen zu 7,r #ga-gb74 halten1 der ein des gttlichen ,wohlgefallens nicht unwrdiger ,gegenstand 7,ha #bbe-bf2 ist4 b #aef-eg74 7,k #gj-ga74 b7 ,objective ,realitt dieser ,idee4 ,diese ,idee hat ihre ,realitt in praktischer ,beziehung vollstndig in sich selbst4 ,denn sie liegt in unsrer moralisch gesetzgebenden ,vernunft4 ,wir sollen ihr gem sein1 und wir mssen es daher auch knnen4 ,mte man die ,mglichkeit1 ein diesem ,urbilde gemer ,mensch zu sein1 vorher beweisen1 wie es bei ,naturbegriffen unumgnglich nothwendig ist1 7damit wir nicht ,gefahr laufen1 durch leere ,begriffe hingehalten zu werden71 so wrden wir eben sowohl auch ,bedenken tragen mssen1 selbst dem moralischen ,gesetze das ,ansehen einzurumen1 unbedingter und doch hinreichender ,bestimmungsgrund unsrer ,willkhr zu sein2 denn wie es mglich sei1 da die bloe ,idee einer ,gesetzmigkeit berhaupt eine mchtigere ,triebfeder fr dieselbe sein knne1 als alle nur erdenkliche1 die von ,vortheilen hergenommen werden1 das kann weder durch ,vernunft eingesehen1 noch durch ,beispiele der ,erfahrung belegt werden1 weil1 was das erste betrifft1 das ,gesetz unbedingt gebietet1 und das zweite anlangend1 wenn es auch nie einen ,menschen gegeben htte1 der diesem ,gesetze unbedingten ,gehorsam geleistet htte1 die objective ,nothwendigkeit1 ein solcher zu sein1 doch unvermindert und fr sich selbst einleuchtet4 ,es bedarf also keines ,beispiels der ,erfahrung1 um die ,idee eines ,gott moralisch wohlgeflligen ,menschen fr uns zum ,vorbilde zu machen2 sie liegt als ein solches schon in unserer ,vernunft4 -- ,wer aber1 um einen ,menschen fr ein solches mit jener ,idee bereinstimmendes ,beispiel zur ,nachfolge anzuerkennen1 noch etwas mehr1 als was er sieht1 d4 i4 mehr als einen gnzlich untadelhaften1 ja so viel1 als man nur verlangen kann1 verdienstvollen ,lebenswandel1 wer etwa auerdem noch ,wunder1 die durch ihn oder fr ihn geschehen1#dg zur #fd ,beglaubigung fordert3 der bekennt zugleich hierdurch seinen moralischen 7,a #ga-gc74 ,unglauben1 nmlich den ,mangel des ,glaubens an die ,tugend2 den kein auf 7,b #gg-gi74 ,beweise durch ,wunder1 gegrndeter ,glaube 7der nur historisch ist71 7,r #gb-gc74 ersetzen kann2 weil nur der ,glaube an die praktische ,gltigkeit jener 7,ha #bbf-bg2 ,idee1 die in unserer ,vernunft liegt1 7welche auch allein allenfalls die b #aeg-eh74 ,wunder als solche1 die vom guten ,princip herkommen mchten1 bewhren1 7,k #ga-gb74 aber nicht von diesen ihre ,bewhrung entlehnen kann7 moralischen ,werth hat4 ,eben darum mu auch eine ,erfahrung mglich sein1 in der das ,beispiel von einem solchen ,menschen gegeben werde1 7so weit als man von einer ueren ,erfahrung berhaupt ,beweisthmer der inneren sittlichen ,gesinnung erwarten und verlangen kann72 denn1 dem ,gesetz nach1 sollte billig ein jeder ,mensch ein ,beispiel zu dieser ,idee an sich abgeben2 wozu das ,urbild immer nur in der ,vernunft bleibt2 weil ihr kein ,beispiel in der uern ,erfahrung adquat ist1 als welche das ,innere der ,gesinnung nicht aufdeckt1 sondern darauf1 ob zwar nicht mit strenger ,gewiheit1 nur schlieen lt2 7ja selbst die innere ,erfahrung des ,menschen an ihm selbst lt ihn die ,tiefen seines ,herzens nicht so durchschauen1 da er von dem ,grunde seiner ,maximen1 zu denen er sich bekennt1 und von ihrer ,lauterkeit und ,festigkeit durch ,selbstbeobachtung ganz sichere ,kenntni erlangen knnte74 ,wre nun ein solcher wahrhaftig gttlich gesinnter ,mensch zu einer gewissen ,zeit gleichsam vom ,himmel auf die ,erde herabgekommen1 der durch ,lehre1 ,lebenswandel und ,leiden das ,beispiel eines ,gott wohlgeflligen ,menschen an sich gegeben htte1 so weit als man von uerer ,erfahrung nur verlangen kann1 7indessen1 da das ,urbild eines solchen immer doch nirgend anders1 als in unserer ,vernunft zu suchen ist71 htte er durch alles dieses ein unabsehlich groes moralisches ,gute in der ,welt durch eine ,revolution im ,menschengeschlechte hervorgebracht2 so wrden wir doch nicht ,ursache haben1 an ihm etwas ,anders1 als einen natrlich #fe gezeugten ,menschen anzunehmen1 7weil dieser sich doch auch verbunden 7,a #gc-gd74 fhlt1 selbst ein solches ,beispiel an sich abzugeben17 ob zwar dadurch 7,b #gi-hj74 eben nicht schlechthin verneinet wrde1 da er nicht auch wohl ein 7,r #gc-gd74 bernatrlich erzeugter ,mensch sein knne4 ,denn in praktischer ,absicht 7,ha #bbg-bh2 kann die ,voraussetzung des ,letztern uns doch nichts vortheilen2 weil das b #aeh-ei74 ,urbild1 welches wir dieser ,erscheinung unterlegen1 doch immer in uns 7,k #gb74 7obwohl natrlichen ,menschen7 selbst gesucht werden mu1 dessen ,dasein in der menschlichen ,seele schon fr sich selbst unbegreiflich genug ist1 da man nicht eben nthig hat1 auer seinem bernatrlichen ,ursprunge ihn noch in einem besondern ,menschen hypostasiert anzunehmen4 ,vielmehr wrde die ,erhebung eines solchen ,heiligen ber alle ,gebrechlichkeit der menschlichen ,natur der praktischen ,anwendung der ,idee desselben auf unsere ,nachfolge1 nach ,allem1 was wir einzusehen vermgen1 eher im ,wege sein4 ,denn1 wenn gleich jenes ,gott wohlgeflligen ,menschen ,natur in so weit1 als menschlich1 gedacht wrde2 da er mit eben denselben ,bedrfnissen1 folglich auch denselben ,leiden1 mit eben denselben ,naturneigungen1 folglich auch eben solchen ,versuchungen zur ,uebertretung1 wie wir behaftet1 aber doch sofern als bermenschlich gedacht wrde1 da nicht etwa errungene1 sondern angeborne unvernderliche ,reinigkeit des ,willens ihm schlechterdings keine ,uebertretung mglich sein liee2 so wrde diese ,distanz vom natrlichen ,menschen dadurch wiederum so unendlich gro werden1 da jener gttliche ,mensch fr diesen nicht mehr zum ,beispiel aufgestellt werden knnte4 ,der ,letztere wrde sagen3 man gebe mir einen ganz heiligen ,willen1 so wird alle ,versuchung zum ,bsen von selbst an mir scheitern2 man gebe mir die innere vollkommenste ,gewiheit1 da1 nach einem kurzen ,erdenleben1 ich 7zufolge jener ,heiligkeit7 der ganzen ewigen ,herrlichkeit des ,himmelreichs sofort theilhaftig werden soll1 so werde ich alle ,leiden1 so schwer sie auch immer sein mgen1 bis zum schmhlichsten ,tode nicht allein willig1 sondern auch mit ,frhlichkeit bernehmen1 da ich den herrlichen und nahen ,ausgang mit ,augen vor mir sehe4 ,zwar wrde der ,gedanke3 da jener gttliche ,mensch im wirklichen ,besitze dieser ,hoheit #ff und ,seligkeit von ,ewigkeit war1 7und sie nicht allererst durch solche 7,a #gd-gf74 ,leiden verdienen durfte73 da er sich derselben fr lauter ,unwrdige1 7,b #hj-hb74 sogar fr seine ,feinde willig entuerte1 um sie vom ewigen ,verderben zu 7,r #gd-ge74 erretten1 unser ,gemth zur ,bewunderung1 ,liebe und ,dankbarkeit gegen ihn 7,ha #bbh-bi2 stimmen mssen2 imgleichen wrde die ,idee eines ,verhaltens nach einer so b #aei-fj74 vollkommenen ,regel der ,sittlichkeit fr uns allerdings auch als 7,k #gc-gd74 ,vorschrift zur ,befolgung geltend1 er selbst aber nicht als ,beispiel der ,nachahmung1 mithin auch nicht als ,beweis der ,thunlichkeit und ,erreichbarkeit eines so reinen und hohen moralischen ,guts fr uns1 uns vorgestellt werden knnen4#dh ,eben derselbe gttlich gesinnte1 aber ganz eigentlich menschliche ,lehrer #fg wrde doch nichts desto weniger von sich1 als ob das ,ideal des ,guten in 7,a #gf-gg74 ihm leibhaftig 7in ,lehre und ,wandel7 dargestellt wrde1 mit ,wahrheit 7,b #hb-hc74 reden knnen4 ,denn er wrde alsdann nur von der ,gesinnung sprechen1 die 7,r #ge-gf74 er sich selbst zur ,regel seiner ,handlungen macht1 die er aber1 da er sie 7,ha #bbi-cj2 als ,beispiel fr ,andre1 nicht fr sich selbst sichtbar machen kann1 nur b #afj-fa74 durch seine ,lehren und ,handlungen uerlich vor ,augen stellt3 ,wer unter 7,k #gd-ge74 euch kann mich einer ,snde zeihen8 ,es ist aber der ,billigkeit gem1 das untadelhafte ,beispiel eines ,lehrers zu dem1 was er lehrt1 wenn dieses ohnedem fr ,jedermann ,pflicht ist1 keiner andern als der lautersten ,gesinnung desselben anzurechnen1 wenn man keine ,beweise des ,gegentheils hat4 ,eine solche ,gesinnung mit allen1 um des ,weltbesten willen bernommenen1 ,leiden1 in dem ,ideale der ,menschheit gedacht1 ist nun fr alle ,menschen zu allen ,zeiten und in allen ,welten1 vor der obersten ,gerechtigkeit vollgltig3 wenn der ,mensch die seinige derselben1 wie er es thun soll1 hnlich macht4 ,sie wird freilich immer eine ,gerechtigkeit bleiben1 die nicht die unsrige ist1 sofern diese in einem jener ,gesinnung vllig und ohne ,fehl gemen ,lebenswandel bestehen #fh mte4 ,es mu aber doch eine ,zueignung der ersteren um der letzten 7,a #gg-gi74 willen1 wenn diese mit der ,gesinnung des ,urbildes vereinigt wird1 7,b #hc-he74 mglich sein1 obwohl sie sich begreiflich zu machen1 noch groen 7,r #gf-gg74 ,schwierigkeiten unterworfen ist1 die wir jetzt vortragen wollen4 7,ha #bcj-ca2 b #afa-fb74 7,k #ge-gf74 c7 ,schwierigkeiten gegen die ,realitt dieser ,idee und ,auflsung derselben4 ,die erste ,schwierigkeit1 welche die ,erreichbarkeit jener ,idee1 der ,gott wohlgeflligen ,menschheit in uns1 in ,beziehung auf die ,heiligkeit des ,gesetzgebers1 bei dem ,mangel unserer eigenen ,gerechtigkeit1 zweifelhaft macht1 ist folgende4 ,das ,gesetz sagt3 ,seid heilig 7in eurem ,lebenswandel7 wie euer ,vater im ,himmel heilig ist2 denn das ist das ,ideal des ,sohnes ,gottes1 welches uns zum ,vorbilde aufgestellt ist4 ,die ,entfernung aber des ,guten1 was wir in uns bewirken sollen1 von dem ,bsen1 wovon wir ausgehen1 ist unendlich1 und sofern1 was die ,that1 d4 i4 die ,angemessenheit des ,lebenswandels zur ,heiligkeit des ,gesetzes betrifft1 in keiner ,zeit erreichbar4 ,gleichwohl soll die sittliche ,beschaffenheit des ,menschen mit ihr bereinstimmen4 ,sie mu also in der ,gesinnung1 in der allgemeinen und lautern ,maxime der ,uebereinstimmung des ,verhaltens mit demselben1 als dem ,keime1 woraus alles ,gute entwickelt werden soll1 gesetzt werden1 die von einem heiligen ,princip ausgeht1 welches der ,mensch in seine oberste ,maxime aufgenommen hat4 ,eine ,sinnesnderung1 die auch mglich sein mu1 weil sie ,pflicht ist4 -- ,nun besteht die ,schwierigkeit darin1 wie die ,gesinnung fr die ,that1 welche jederzeit 7nicht berhaupt1 sondern in jedem ,zeitpunkte7 mangelhaft ist1 gelten knne4 ,die ,auflsung derselben aber beruht darauf3 da die letztere1 als ein continuirlicher ,fortschritt von mangelhaftem ,guten zum ,besseren ins ,unendliche1 nach unserer ,schtzung1 die wir in den ,begriffen des ,verhltnisses der ,ursache und ,wirkungen unvermeidlich auf ,zeitbedingungen eingeschrnkt sind1 immer mangelhaft bleibt2 so1 da wir das ,gute in der ,erscheinung1 d4 i4 der ,that nach1 in uns jederzeit als unzulnglich fr ein heiliges ,gesetz ansehen mssen2 seinen ,fortschritt aber ins ,unendliche zur ,angemessenheit mit #fi dem letzteren1 wegen der ,gesinnung1 daraus er abgeleitet wird1 die 7,a #gi-hj74 bersinnlich ist1 von einem ,herzenskndiger in seiner reinen 7,b #he-hg74 intellectuellen ,anschauung als ein vollendetes ,ganze1 auch der ,that 7dem 7,r #gg-gh74 ,lebenswandel7 nach1 beurtheilt denken knnen1#di und so der ,mensch1 7,ha #bca-cb2 unerachtet seiner bestndigen ,mangelhaftigkeit doch berhaupt ,gott b #afb74 wohlgefllig zu sein erwarten knne1 in welchem ,zeitpunkte auch sein 7,k #gf-gg74 ,dasein abgebrochen werden mge4 ,die zweite ,schwierigkeit1 welche sich hervorthut1 wenn man den zum ,guten strebenden ,menschen in ,ansehung dieses moralischen ,guten selbst in ,beziehung auf die gttliche ,gtigkeit betrachtet1 betrifft die moralische ,glckseligkeit1 worunter nicht die ,versicherung eines immerwhrenden ,besitzes der ,zufriedenheit mit seinem physischen ,zustande 7,befreiung von ,uebeln und ,genu immer wachsender ,vergngen71 als der physischen ,glckseligkeit1 sondern von der ,wirklichkeit und ,beharrlichkeit einer im ,guten immer fortrckenden 7nie daraus fallenden7 ,gesinnung verstanden wird1 denn das bestndige ,trachten nach dem ,reiche ,gottes wenn man nur von der ,unvernderlichkeit einer solchen ,gesinnung fest versichert wre1 wrde eben so viel sein1 als sich schon im ,besitz dieses ,reichs zu wissen1 da denn der so gesinnte ,mensch schon von selbst vertrauen wrde1 da ihm das ,uebrige alles 7was physische ,glckseligkeit betrifft17 zufallen werde4 ,nun knnte man zwar den hierber besorgten ,menschen mit seinem ,wunsche #gj dahin verweisen3 sein 7,gottes7 ,geist giebt ,zeugni unserm ,geist1 u4 s4 7,a #hj-hb74 w4 d4 i4 wer eine so lautere ,gesinnung1 als gefordert wird1 besitzt1 7,b #hg-hh74 wird von selbst schon fhlen1 da er nie so tief fallen knne1 das ,bse 7,r #gh-gi74 wiederum lieb zu gewinnen1 allein es ist mit solchen vermeinten ,gefhlen 7,ha #bcb-cc2 bersinnlichen ,ursprungs nur milich bestellt2 man tuscht sich nirgends b #afb-fc74 leichter1 als in dem1 was die gute ,meinung von sich selbst begnstigt4 7,k #gg-gh74 ,auch scheint es nicht einmal rathsam zu sein1 zu einem solchen ,vertrauen aufgemuntert zu werden1 sondern vielmehr zutrglicher 7fr die ,moralitt7 seine ,seligkeit mit ,furcht und ,zittern zu schaffen 7ein hartes ,wort1 welches miverstanden1 zur finstersten ,schwrmerei antreiben kann72 allein1 ohne alles ,vertrauen zu seiner einmal angenommenen ,gesinnung1 wrde kaum eine ,beharrlichkeit1 in derselben fortzufahren1 mglich sein4 ,dieses findet sich aber1 ohne sich der sen oder angstvollen ,schwrmerei zu berliefern1 aus der ,vergleichung seines bisher gefhrten ,lebenswandels mit seinem gefaten ,vorsatze4 -- ,denn der ,mensch1 welcher von der ,epoche der angenommenen ,grundstze des ,guten an1 ein genugsam langes ,leben hindurch die ,wirkung derselben auf die ,that1 d4 i4 auf seinen zum immer besseren fortschreitenden ,lebenswandel wahrgenommen hat1 und daraus auf eine grndliche ,besserung in seiner ,gesinnung nur vermuthungsweise zu schlieen1 ,anla findet1 kann doch auch vernnftiger ,weise hoffen1 da1 da dergleichen ,fortschritte1 wenn ihr ,princip nur gut ist1 die ,kraft zu den folgenden immer noch vergrern1 er in diesem ,erdenleben diese ,bahn nicht mehr verlassen1 sondern immer noch muthiger darauf fortrcken werde1 ja1 wenn nach diesem ihm noch ein anderes ,leben bevorsteht1 er unter andern ,umstnden allem ,ansehen nach doch1 nach eben demselben ,princip1 fernerhin darauf fortfahren1 und sich dem1 obgleich unerreichbaren ,ziele der ,vollkommenheit immer noch nhern werde1 weil er nach dem1 was er bisher an sich wahrgenommen hat1 seine ,gesinnung fr von ,grunde aus gebessert halten darf4 ,dagegen der1 welcher selbst bei oft versuchtem ,vorsatze zum ,guten dennoch niemals fand1 da er dabei ,stand hielt1 der immer ins ,bse zurckfiel1 oder wohl gar im ,fortgange seines ,lebens an sich wahrnehmen #ga mute1 aus dem ,bsen ins ,aergere1 gleichsam als auf einem ,abhange1 immer 7,a #hb-hc74 tiefer gefallen zu sein1 vernnftigerweise sich keine ,hoffnung machen 7,b #hh-ij74 kann1 da1 wenn er noch lnger hier zu leben htte1 oder ihm auch ein 7,r #gi-hj74 knftiges ,leben bevorstnde1 er es besser machen werde1 weil er bei 7,ha #bcc-cd2 solchen ,anzeigen das ,verderben1 als in seiner ,gesinnung gewurzelt1 b #afc-fd74 ansehen msse4 ,nun ist das ,erstere ein ,blick in eine unabsehliche1 7,k #gh-gi74 aber gewnschte und glckliche ,zukunft1 das ,zweite dagegen in ein eben so unabsehliches ,elend1 -- d4 i4 ,beides fr ,menschen1 nach dem1 was sie urtheilen knnen1 in eine selige oder unselige ,ewigkeit2 ,vorstellungen1 die mchtig genug sind1 um dem einen ,theil zur ,beruhigung und ,befestigung im ,guten1 dem andern zur ,aufweckung des richtenden ,gewissens1 um dem ,bsen1 so viel mglich1 noch ,abbruch zu thun1 mithin zu ,triebfedern zu dienen1 ohne da es nthig ist1 auch objectiv eine ,ewigkeit des ,guten oder ,bsen fr das ,schicksal des ,menschen dogmatisch als ,lehrsatz vorauszusetzen1#ej mit welchen vermeinten #gb ,kenntnissen und ,behauptungen die ,vernunft nur die ,schranken ihrer 7,a #hc-he74 ,einsicht berschreitet4 ,die gute und lautere ,gesinnung 7die man einen #gc guten uns regierenden ,geist nennen kann71 deren man sich bewut ist1 7,a #he-hg74 fhrt also auch das ,zutrauen zu ihrer ,beharrlichkeit und ,festigkeit1 ob 7,b #ia-ic74 zwar nur mittelbar bei sich1 und ist der ,trster1 7,paraklet71 wenn uns 7,r #ha-hb74 unsere ,fehltritte wegen ihrer ,beharrlichkeit besorgt machen4 ,gewiheit 7,ha #bcd-ce2 in ,ansehung derselben ist dem ,menschen weder mglich1 noch so viel wir b #afe-ff74 einsehen1 moralisch zutrglich4 ,denn 7was wohl zu merken ist7 wir knnen #gd dieses ,zutrauen nicht auf ein unmittelbares ,bewutsein der 7,a #hg-hh74 ,unvernderlichkeit unserer ,gesinnungen grnden1 weil wir diese nicht 7,b #ic-id74 durchschauen knnen1 sondern wir mssen allenfalls nur aus den ,folgen 7,r #hb-hd74 derselben im ,lebenswandel auf sie schlieen1 welcher ,schlu aber1 weil 7,ha #bce-cf2 er nur aus ,wahrnehmungen als ,erscheinungen der guten und bsen ,gesinnung b #aff-fg74 gezogen worden1 vornehmlich die ,strke derselben niemals mit 7,k #hb74 ,sicherheit zu erkennen giebt1 am wenigsten1 wenn man seine ,gesinnung gegen das vorausgesehene nahe ,ende des ,lebens gebessert zu haben meint1 da jene empirischen ,beweise der ,aechtheit derselben gar mangeln1 indem kein ,lebenswandel zur ,begrndung des ,urtheilsspruchs unsers moralischen ,werths mehr gegeben ist1 und ,trostlosigkeit 7dafr aber die ,natur des ,menschen bei der ,dunkelheit aller ,aussichten ber die ,grenzen dieses ,lebens hinaus schon von selbst sorgt1 da sie nicht in wilde ,verzweiflung ausschlage71 die unvermeidliche ,folge von der vernnftigen ,beurtheilung seines sittlichen ,zustandes ist4 ,die dritte und dem ,anscheine nach grte ,schwierigkeit1 welche jeden ,menschen1 selbst nachdem er den ,weg des ,guten eingeschlagen hat1 doch in der ,aburtheilung seines ganzen ,lebenswandels vor einer gttlichen ,gerechtigkeit als verwerflich vorstellt1 ist folgende4 -- ,wie es auch mit der ,annehmung einer guten ,gesinnung an ihm zugegangen sein mag und sogar1 wie beharrlich er auch darin in einem ihr gemen ,lebenswandel fortfahre1 so fing er doch vom ,bsen an1 und diese ,verschuldung ist ihm nie auszulschen mglich4 ,da er nach seiner ,herzensnderung keine neuen ,schulden mehr macht1 kann er nicht dafr ansehen1 als ob er dadurch die alten bezahlt habe4 ,auch kann er in einem fernerhin gefhrten guten ,lebenswandel keinen ,ueberschu ber das1 was er jedesmal an sich zu thun schuldig ist1 herausbringen2 denn es ist jederzeit seine ,pflicht1 alles ,gute zu thun1 was in seinem ,vermgen steht4 -- ,diese ursprngliche1 oder berhaupt vor jedem ,guten1 was er immer thun mag1 vorhergehende ,schuld1 die auch dasjenige ist1 was1 und nichts mehr1 wir unter dem radicalen ,bsen verstanden 7,s4 das erste ,stck7 kann aber #ge auch1 so viel wir nach unserem ,vernunftrecht einsehen1 nicht von einem 7,a #hh-ij74 ,andern getilgt werden2 denn sie ist keine transmissible 7,b #id-if74 ,verbindlichkeit1 die etwa1 wie eine ,geldschuld1 7bei der es dem 7,r #hd-he74 ,glubiger einerlei ist1 ob der ,schuldner selbst1 oder ein ,anderer fr 7,ha #bcf-cg2 ihn bezahlt7 auf einen ,andern bertragen werden kann1 sondern die b #afg-fh74 allerpersnlichste1 nmlich eine ,sndenschuld1 die nur der ,strafbare1 7,k #hc74 nicht der ,unschuldige1 er mag auch noch so gromthig sein1 sie fr jenen bernehmen zu wollen1 tragen kann4 -- ,da nun das ,sittlich-,bse 7,uebertretung des moralischen ,gesetzes1 als gttlichen ,gebotes1 ,snde genannt7 nicht sowohl wegen der ,unendlichkeit des hchsten ,gesetzgebers1 dessen ,autoritt dadurch verletzt worden1 7von welchem berschwenglichen ,verhltnisse des ,menschen zum hchsten ,wesen wir nichts verstehen71 sondern als ein ,bses in der ,gesinnung und den ,maximen berhaupt 7wie allgemeine ,grundstze vergleichungsweise gegen einzelne ,uebertretungen71 eine ,unendlichkeit von ,verletzungen des ,gesetzes1 mithin der ,schuld1 bei sich fhrt1 7welches vor einem menschlichen ,gerichtshofe1 der nur das einzelne ,verbrechen1 mithin nur die ,that und darauf bezogene1 nicht aber die allgemeine ,gesinnung in ,betrachtung zieht1 anders ist71 so wrde jeder ,mensch sich einer unendlichen ,strafe und ,verstoung aus dem ,reiche ,gottes zu gewrtigen haben4 ,die ,auflsung dieser ,schwierigkeit beruht auf ,folgendem3 ,der ,richterausspruch eines ,herzenskndigers mu als ein solcher gedacht werden1 der aus der allgemeinen ,gesinnung des ,angeklagten nicht aus den ,erscheinungen derselben1 den vom ,gesetz abweichenden1 oder damit zusammenstimmenden ,handlungen gezogen worden4 ,nun wird hier aber in dem ,menschen eine ber das in ihm vorher mchtige bse ,princip die ,oberhand habende gute ,gesinnung vorausgesetzt1 und es ist nun die ,frage3 ob die moralische ,folge der ersteren die ,strafe1 7mit andern ,worten1 die ,wirkung des ,mifallens ,gottes an dem ,subject7 auch auf seinen ,zustand in der gebesserten ,gesinnung knne gezogen werden1 in der er schon ein ,gegenstand des gttlichen ,wohlgefallens ist4 ,da hier die ,frage nicht ist3 ob auch vor der ,sinnesnderung die ber ihn verhngte ,strafe mit #gf der gttlichen ,gerechtigkeit1 zusammenstimmen wrde1 7als woran ,niemand 7,a #ij-ia74 zweifelt71 so soll sie 7in dieser ,untersuchung7 nicht als vor der 7,b #if-ih74 ,besserung an ihm vollzogen gedacht werden4 ,sie kann aber auch nicht als 7,r #he-hf74 nach derselben1 da der ,mensch schon im neuen ,leben wandelt1 und 7,ha #bcg-ch2 moralisch ein anderer ,mensch ist1 dieser seiner neuen ,qualitt 7eines b #afh74 ,gott wohlgeflligen ,menschen7 angemessen angenommen werden2 gleichwohl 7,k #hd-he74 aber mu der hchsten ,gerechtigkeit1 vor der ein ,strafbarer nie straflos sein kann1 ein ,genge geschehen4 ,da sie also weder vor noch nach der ,sinnesnderung der gttlichen ,weisheit gem1 und doch nothwendig ist3 so wrde sie als in dem ,zustande der ,sinnesnderung selbst ihr angemessen und ausgebt gedacht werden mssen4 ,wir mssen also sehen1 ob in diesem letztern schon durch den ,begriff einer moralischen ,sinnesnderung diejenigen ,uebel als enthalten gedacht werden knnen1 die der neue gutgesinnte ,mensch als vor ihm 7in andrer ,beziehung7 verschuldete1 und als solche ,strafen ansehen kann#ea wodurch der gttlichen ,gerechtigkeit ein ,genge geschieht4 -- ,die ,sinnesnderung ist #gg nmlich ein ,ausgang vom ,bsen1 und ein ,eintritt ins ,gute1 das ,ablegen 7,a #ia-ic74 des alten1 und das ,anziehen des neuen ,menschen1 da das ,subject der ,snde 7,b #ih-ii74 7mithin auch allen ,neigungen1 sofern sie dazu verleiten71 abstirbt1 um 7,r #hf-hg74 der ,gerechtigkeit zu leben4 ,in ihr aber als intellectueller ,bestimmung 7,ha #bch-ci2 sind nicht zwei durch eine ,zwischenzeit getrennte moralische ,actus b #afi74 enthalten1 sondern sie ist nur ein einiger1 weil die ,verlassung des 7,k #he-hf74 ,bsen nur durch die gute ,gesinnung1 welche den ,eingang ins ,gute bewirkt1 mglich ist1 und so umgekehrt4 ,das gute ,princip ist also in der ,verlassung der bsen eben sowohl1 als in der ,annehmung der guten ,gesinnung enthalten1 und der ,schmerz1 der die erste rechtmig begleitet1 entspringt gnzlich aus der zweiten4 ,der ,ausgang aus der verderbten ,gesinnung in die gute ist als 7das ,absterben am alten ,menschen1 ,kreuzigung des ,fleisches7 an sich schon ,aufopferung und ,antretung einer langen ,reihe von ,uebeln des ,lebens1 die der neue ,mensch in der ,gesinnung des ,sohnes ,gottes1 nmlich blo um des ,guten willen bernimmt2 die aber doch eigentlich einem andern1 nmlich dem alten1 7denn dieser ist moralisch ein anderer17 als ,strafe gebhrten4 -- ,ob er also gleich physisch 7seinem empirischen ,charakter als ,sinnenwesen nach1 betrachtet7 eben derselbe strafbare ,mensch ist1 und als ein solcher vor einem moralischen ,gerichtshofe1 mithin auch von ihm selbst gerichtet werden mu1 so ist er doch in seiner neuen ,gesinnung 7als intelligibles ,wesen7 vor einem gttlichen ,richter1 vor welchem diese die ,that vertritt1 moralisch ein anderer1 und diese in ihrer ,reinigkeit1 wie die des ,sohnes ,gottes1 welche er in sich aufgenommen hat1 oder1 7wenn wir diese ,idee personificiren71 dieser selbst trgt fr ihn1 und so auch fr ,alle1 die an ihn 7praktisch7 glauben1 als ,stellvertreter die ,sndenschuld1 thut durch ,leiden und ,tod der hchsten ,gerechtigkeit als ,erlser genug1 und macht als ,sachverwalter1 da sie hoffen knnen1 vor ihrem ,richter als gerechtfertigt zu erscheinen1 nur da 7in dieser ,vorstellungsart7 jenes ,leiden1 was der neue ,mensch1 indem er dem alten abstirbt1 im ,leben fortwhrend bernehmen mu1#eb an dem #gh ,reprsentanten der ,menschheit als ein fr allemal erlittener ,tod 7,a #ic-id74 vorgestellt wird4 -- ,hier ist nun derjenige ,ueberschu ber das 7,b #ii-aja74 ,verdienst der ,werke1 der oben vermit wurde1 und ein ,verdienst1 das uns 7,r #hg-hh74 aus ,gnaden zugerechnet wird4 ,denn damit das1 was bei uns im ,erdenleben 7,ha #bci-dj2 7vielleicht auch in allen knftigen ,zeiten und allen ,welten71 immer nur b #afi-gj74 im bloen ,werden ist 7nmlich ein ,gott wohlgeflliger ,mensch zu sein7 7,k #hf-hg74 uns gleich1 als ob wir schon hier im vollen ,besitz derselben wren1 zugerechnet werde1 dazu haben wir doch wohl keinen ,rechtsanspruch 7nach #gi der empirischen ,selbsterkenntni72#ec so weit wir uns selbst kennen1 7,a #id-if74 7unsre ,gesinnung nicht unmittelbar1 sondern nur nach unsern ,thaten 7,b #aja-b74 ermessen71 so da der ,anklger in uns eher noch auf ein 7,r #hh-hi74 ,verdammungsurtheil antragen wrde4 ,es ist also immer nur ein 7,ha #bdj-da2 ,urtheilsspruch aus ,gnade1 obgleich1 7als auf ,genugthuung gegrndet1 die b #agj-ga74 fr uns nur in der ,idee 7der vermeinten#ed7 gebesserten ,gesinnung7 7,k #hg-hh74 liegt1 7die aber ,gott allein kennt71 der ewigen ,gerechtigkeit vllig gem1 wenn wir um jenes ,guten im ,glauben willen aller ,verantwortung entschlagen werden4 ,es kann nun noch gefragt werden1 ob diese ,deduction der ,idee einer ,rechtfertigung des zwar verschuldeten1 aber doch zu einer ,gott wohlgeflligen ,gesinnung bergegangenen ,menschen irgend einen praktischen ,gebrauch habe1 und welcher es sein knne4 ,es ist nicht abzusehen1 welcher positive ,gebrauch davon fr die ,religion und den ,lebenswandel zu machen sei2 da in jener ,untersuchung die ,bedingung zum ,grunde liegt1 da der1 den sie angeht1 in der erforderlichen guten ,gesinnung schon wirklich sei1 auf deren ,behuf 7,entwickelung und ,befrderung7 aller praktische ,gebrauch moralischer ,begriffe eigentlich abzweckt2 denn was den ,trost betrifft1 so fhrt ihn eine solche ,gesinnung fr den1 der sich ihrer bewut ist1 7als ,trost und ,hoffnung1 nicht als ,gewiheit7 schon bei sich4 ,sie ist also in sofern nur die ,beantwortung einer speculativen ,frage1 die aber darum nicht mit ,stillschweigen bergangen werden kann1 weil sonst der ,vernunft vorgeworfen werden knnte1 sie sei schlechterdings unvermgend1 die ,hoffnung auf die ,lossprechung des ,menschen von seiner ,schuld mit der gttlichen ,gerechtigkeit zu vereinigen2 ein ,vorwurf1 der ihr in mancherlei1 vornehmlich in moralischer ,rcksicht1 nachtheilig sein #hj knnte4 ,allein der negative ,nutzen1 der daraus fr ,religion und ,sitten 7,a #if-ig74 zum ,behuf eines jeden ,menschen gezogen werden kann1 erstreckt sich sehr 7,b #ajb-d74 weit4 ,denn man sieht aus der gedachten ,deduction3 da nur unter der 7,r #hi-ij74 ,voraussetzung der gnzlichen ,herzensnderung sich fr den mit ,schuld 7,ha #bda-db2 belasteten ,menschen vor der himmlischen ,gerechtigkeit ,lossprechung b #aga-gb74 denken lasse1 mithin alle ,expiationen1 sie mgen von der benden oder 7,k #hh-hi74 feierlichen ,art sein1 alle ,anrufungen und ,hochpreisungen1 7selbst die des stellvertretenden ,ideals des ,sohnes ,gottes7 den ,mangel der erstern nicht ersetzen1 oder1 wenn diese da ist1 ihre ,gltigkeit vor jenem ,gerichte nicht im mindesten vermehren knnen2 denn dieses ,ideal mu in unserer ,gesinnung aufgenommen sein1 um an der ,stelle der ,that zu gelten4 ,ein ,anderes enthlt die ,frage3 was sich der ,mensch von seinem gefhrten ,lebenswandel am ,ende desselben zu versprechen1 oder was er zu frchten habe4 ,hier mu er allererst seinen ,charakter wenigstens einigermaen kennen2 also1 wenn er gleich glaubt1 es sei mit seiner ,gesinnung eine ,besserung vorgegangen1 die alte 7verderbte71 von der er ausgegangen ist1 zugleich mit in ,betrachtung ziehen1 und was und wie viel von der ersteren er abgelegt habe1 und welche ,qualitt 7ob lautere oder noch unlautere7 sowohl1 als welchen ,grad die vermeinte neue ,gesinnung habe1 abnehmen knnen1 um die erste zu berwinden1 und den ,rckfall in dieselbe zu verhten2 er wird sie also durchs ganze ,leben nachzusuchen haben4 ,da er also von seiner wirklichen ,gesinnung durch unmittelbares ,bewutsein gar keinen sichern und bestimmten ,begriff bekommen1 sondern ihn nur aus seinem wirklich gefhrten ,lebenswandel abnehmen kann2 so wird er fr das ,urtheil des knftigen ,richters1 7des aufwachenden ,gewissens in ihm selbst1 zugleich mit der herbeigerufenen empirischen ,selbsterkenntni7 sich keinen andern ,zustand zu seiner ,ueberfhrung denken knnen1 als da ihm sein ganzes ,leben dereinst werde vor ,augen gestellt werden1 nicht blo ein ,abschnitt desselben1 vielleicht der letzte1 und fr ihn noch gnstigste2 hiermit aber wrde er von selbst die ,aussicht in ein noch weiter fortgesetztes ,leben 7ohne sich hier ,grenzen zu setzen71 wenn es noch lnger gedauert htte1 verknpfen4 ,hier #ha kann er nun nicht die zuvor erkannte ,gesinnung die ,that vertreten 7,a #ig-ih74 lassen1 sondern umgekehrt1 er soll aus der ihm vorgestellten ,that seine 7,b #ajd-e74 ,gesinnung abnehmen4 ,was meint der ,leser wohl8 wird blo dieser ,gedanke1 7,r #ij-ia74 welcher dem ,menschen1 7der eben nicht der rgste sein darf7 ,vieles in 7,ha #bdb-dc2 die ,erinnerung zurckruft1 was er sonst leichtsinnigerweise lngst aus b #agb-gc74 der ,acht gelassen hat1 wenn man ihm auch nichts weiter sagte1 als1 er 7,k #hi-ij74 habe ,ursache zu glauben1 er werde dereinst vor einem ,richter stehen1 von seinem knftigen ,schicksal nach seinem bisher gefhrten ,lebenswandel urtheilen8 ,wenn man im ,menschen den ,richter1 der in ihm selbst ist1 anfragt2 so beurtheilt er sich strenge1 denn er kann seine ,vernunft nicht bestechen2 stellt man ihm aber einen andern ,richter vor1 so wie man von ihm aus anderweitigen ,belehrungen ,nachricht haben will1 so hat er wider seine ,strenge vieles vom ,vorwande der menschlichen ,gebrechlichkeit ,hergenommenes einzuwenden1 und berhaupt denkt er1 ihm beizukommen3 es sei1 da er durch reuige1 nicht aus wahrer ,gesinnung der ,besserung entspringende ,selbstpeinigungen1 der ,bestrafung von ihm zuvorzukommen1 oder ihn durch ,bitten und ,flehen1 auch durch ,formeln1 und fr glubig ausgegebene ,bekenntnisse zu erweichen denkt2 und wenn ihm hiezu ,hoffnung gemacht wird 7nach dem ,sprchwort3 ,ende gut1 ,alles gut72 so macht er darnach schon frhzeitig seinen ,anschlag1 um nicht ohne ,noth zu viel am vergngten ,leben einzuben1 und beim nahen ,ende desselben doch in der ,geschwindigkeit die ,rechnung zu seinem ,vortheile abzuschlieen4#ee ,zweiter ,abschnitt4 #hb 7,a #ii-ajj74 ,von dem ,rechtsanspruche des bsen ,princips auf die ,herrschaft 7,b #aje-g74 ber den ,menschen1 und dem ,kampf beider ,principien mit einander4 7,r #ia-ib74 7,ha #bdc-dd2 ,die heilige ,schrift 7christlichen ,antheils7 trgt dieses intelligible b #agd74 moralische ,verhltni in der ,form einer ,geschichte vor1 da zwei1 wie 7,k #ia74 ,himmel und ,hlle einander entgegengesetzte ,principien im ,menschen1 als ,personen auer ihm1 vorgestellt1 nicht blo ihre ,macht gegen einander versuchen1 sondern auch 7der eine ,theil als ,anklger1 der andere als ,sachwalter des ,menschen7 ihre ,ansprche gleichsam vor einem hchsten ,richter durchs ,recht geltend machen wollen4 ,der ,mensch war ursprnglich zum ,eigenthmer aller ,gter der ,erde eingesetzt 7,i4 ,mos4 ,i1 #bh71 doch1 da er diese nur als sein ,untereigenthum 7dominium utile7 unter seinem ,schpfer und ,herrn1 als ,obereigenthmer 7dominus directus7 besitzen sollte4 ,zugleich wird ein bses ,wesen1 7wie es so bse geworden1 um seinem ,herrn untreu zu werden1 da es doch uranfnglich gut war1 ist nicht bekannt71 aufgestellt1 welches durch seinen ,abfall alles ,eigenthums1 das es im ,himmel besessen haben mochte1 verlustig geworden1 und sich nun ein anderes auf ,erden erwerben will4 ,da ihm nun als einem ,wesen hherer ,art -- als einem ,geiste -- irdische und krperliche ,gegenstnde keinen ,genu gewhren knnen1 so sucht er eine ,herrschaft ber die ,gemther dadurch zu erwerben1 da er die ,stammeltern aller ,menschen von ihrem ,oberherrn abtrnnig und ihm anhngig macht1 da es ihm dann gelingt1 sich so zum ,obereigenthmer aller ,gter der ,erde1 d4 i4 zum ,frsten dieser ,welt1 aufzuwerfen4 ,nun knnte man hierbei zwar es bedenklich finden3 warum #hc sich ,gott gegen diesen ,verrther nicht seiner ,gewalt bediente1#ef und 7,a #ajj-aja74 das ,reich1 was er zu stiften zur ,absicht hatte1 lieber in seinem ,anfange 7,b #ajg-h74 vernichtete2 aber die ,beherrschung und ,regierung der hchsten ,weisheit 7,r #ib-ic74 ber vernnftige ,wesen verfhrt mit ihnen nach dem ,princip ihrer 7,ha #bde2 ,freiheit1 und was sie ,gutes oder ,bses treffen soll1 das sollen sie sich b #agd-ge74 selbst zuzuschreiben haben4 ,hier war also1 dem guten ,princip zum ,trotz1 7,k #ia-ib74 ein ,reich des ,bsen errichtet1 welchem alle von ,adam 7natrlicherweise7 abstammenden ,menschen unterwrfig wurden1 und zwar mit ihrer eignen ,einwilligung1 weil das ,blendwerk der ,gter dieser ,welt ihre ,blicke von dem ,abgrunde des ,verderbens abzog1 fr das sie aufgespart wurden4 ,zwar verwahrte sich das gute ,princip wegen seines ,rechtsanspruchs an der ,herrschaft ber den ,menschen durch die ,errichtung der ,form einer ,regierung1 die blo auf ffentliche alleinige ,verehrung seines ,namens angeordnet war 7in der jdischen ,theokratie71 da aber die ,gemther der ,unterthanen in derselben fr keine anderen ,triebfedern1 als die ,gter dieser ,welt1 gestimmt blieben1 und sie also auch nicht anders1 als durch ,belohnungen und ,strafen in diesem ,leben regiert sein wollten1 dafr aber auch keiner andern ,gesetze fhig waren1 als solcher1 welche theils lstige ,ceremonien und ,gebruche auferlegten1 theils zwar sittliche1 aber nur solche1 wobei ein uerer ,zwang stattfand1 also nur brgerliche waren1 wobei das ,innere der moralischen ,gesinnung gar nicht in ,betrachtung kam2 so that diese ,anordnung dem ,reiche der ,finsterni keinen wesentlichen ,abbruch1 sondern diente nur dazu1 um das unauslschliche ,recht des ersten ,eigenthmers immer im ,andenken zu erhalten4 -- ,nun erschien in eben demselben ,volke zu einer ,zeit1 da es alle ,uebel einer hierarchischen ,verfassung im vollen ,mae fhlte1 und #hd das sowohl dadurch1 als vielleicht durch die den ,sklavensinn 7,a #aja-b74 erschtternden moralischen ,freiheitslehren der griechischen ,weltweisen1 7,b #ajh-aj74 die auf dasselbe allmhlich ,einflu bekommen hatten1 groentheils zum 7,r #ic-id74 ,besinnen gebracht1 mithin zu einer ,revolution reif war1 auf einmal eine 7,ha #bdf2 ,person1 deren ,weisheit noch reiner1 als die der bisherigen ,philosophen1 b #age-gf74 wie vom ,himmel herabgekommen war1 und die sich auch selbst1 was ihre 7,k #ic-id74 ,lehren und ,beispiel betraf1 zwar als wahren ,menschen1 aber doch als einen ,gesandten solchen ,ursprungs ankndigte1 der in ursprnglicher ,unschuld in dem ,vertrage1 den das brige ,menschengeschlecht durch seinen ,reprsentanten1 den ersten ,stammvater1 mit dem bsen ,princip eingegangen1 nicht mitbegriffen war1#eg und an dem der ,frst dieser ,welt also keinen ,theil hatte4 ,hierdurch war des letztern ,herrschaft in #he ,gefahr gesetzt4 ,denn widerstand dieser ,gott wohlgefllige ,mensch seinen 7,a #ajb-c74 ,versuchungen1 jenem ,contract auch beizutreten1 nahmen andre ,menschen 7,b #aaj-ab74 auch dieselbe ,gesinnung glubig an1 so bte er eben so viel ,unterthanen 7,r #id-ie74 ein1 und sein ,reich lief ,gefahr1 gnzlich zerstrt zu werden4 ,dieser bot 7,ha #bdf-dg2 ihm also an1 ihn zum ,lehnstrger seines ganzen ,reichs zu machen1 wenn er b #agf-gg74 ihm nur als ,eigenthmer desselben huldigen wollte4 ,da dieser ,versuch 7,k #id-ie74 nicht gelang1 so entzog er nicht allein diesem ,fremdlinge auf seinem ,boden ,alles1 was ihm sein ,erdenleben angenehm machen konnte1 7bis zur grten ,armuth71 sondern erregte gegen ihn alle ,verfolgungen1 wodurch bse ,menschen es verbittern knnen1 ,leiden1 die nur der ,wohlgesinnte recht tief fhlt1 ,verleumdung der lautern ,absicht seiner ,lehren1 7um ihm allen ,anhang zu entziehen71 und verfolgte ihn bis zum schmhlichsten ,tode1 ohne gleichwohl durch diese ,bestrmung seiner ,standhaftigkeit und ,freimthigkeit in ,lehre und ,beispiel fr das ,beste von lauter ,unwrdigen im mindesten etwas gegen ihn auszurichten4 ,und nun der ,ausgang dieses ,kampfs6 ,der ,ausschlag desselben kann als ein rechtlicher1 oder auch als ein physischer betrachtet werden4 ,wenn man den letztern ansieht1 7der in die ,sinne fllt71 so ist das gute ,princip der unterliegende ,theil2 er mute in diesem ,streite1 nach vielen erlittenen ,leiden1 sein ,leben hingeben1#eh weil er in einer fremden ,herrschaft 7die ,gewalt #hf hat17 einen ,aufstand erregte4 ,da aber das ,reich1 in welchem ,principien 7,a #ajc-d74 machthabend sind1 7sie mgen nun gut oder bse sein71 nicht ein ,reich 7,b #aab-ac74 der ,natur1 sondern der ,freiheit ist1 d4 i4 ein solches1 in welchem man 7,r #ie-if74 ber die ,sachen nur in sofern disponiren kann1 als man ber die ,gemther 7,ha #bdg-dh2 herrscht1 in welchem also ,niemand ,sklave 7,leibeigener7 ist1 als der1 und b #agg-gh74 so lange er es sein will3 so war eben dieser ,tod 7die hchste ,stufe der 7,k #ie-if74 ,leiden eines ,menschen7 die ,darstellung des guten ,princips1 nmlich der ,menschheit1 in ihrer ganzen#ei moralischen ,vollkommenheit1 als ,beispiel der ,nachfolge fr ,jedermann4 ,die ,vorstellung desselben sollte und kann auch fr seine1 ja fr jede ,zeit vom grten ,einflusse auf menschliche ,gemther sein2 indem es die ,freiheit der ,kinder des ,himmels und die ,knechtschaft eines bloen ,erdensohns in dem allerauffallendsten ,contraste sehen lt4 ,das gute ,princip aber ist nicht blo zu einer gewissen ,zeit1 sondern von dem ,ursprunge des menschlichen ,geschlechts an unsichtbarerweise vom ,himmel in die ,menschheit herabgekommen gewesen1 7wie ein ,jeder1 der auf seine ,heiligkeit und zugleich die ,unbegreiflichkeit der ,verbindung derselben mit der sinnlichen ,natur des #hg ,menschen in der moralischen ,anlage ,acht hat1 gestehen mu17 und hat in 7,a #ajd-e74 ihr rechtlicherweise seinen ersten ,wohnsitz4 ,da es also in einem 7,b #aac-ad74 wirklichen ,menschen als einem ,beispiele fr alle anderen erschien1 so 7,r #if-ig74 kam er in sein ,eigenthum1 und die ,seinen nahmen ihn nicht auf1 denen 7,ha #bdh-di2 aber1 die ihn aufnahmen1 hat er ,macht gegeben1 ,gottes ,kinder zu heien1 b #agh-gi74 die an seinen ,namen glauben2 d4 i4 durch das ,beispiel desselben 7in der 7,k #if-ig74 moralischen ,idee7 erffnet er die ,pforte der ,freiheit fr ,jedermann1 die eben so1 wie er1 allem dem absterben wollen1 was sie zum ,nachtheil der ,sittlichkeit an das ,erdenleben gefesselt hlt1 und sammelt sich unter diesen ein ,volk1 das fleiig wre in guten ,werken1 zum ,eigenthum und unter seine ,herrschaft1 indessen da er die1 so die moralische ,knechtschaft vorziehen1 der ihrigen berlt4 ,also ist der moralische ,ausgang dieses ,streits auf ,seiten des ,helden dieser ,geschichte 7bis zum ,tode desselben7 eigentlich nicht die ,besiegung des bsen ,princips2 denn sein ,reich whret noch1 und es mu allenfalls noch eine neue ,epoche eintreten1 in der es zerstrt werden soll1 -- sondern nur ,brechung seiner ,gewalt1 die1 welche ihm so lange unterthan gewesen sind1 nicht wider ihren ,willen zu halten1 indem ihnen eine andere moralische ,herrschaft 7denn unter irgend einer mu der ,mensch stehen17 als ,freistatt erffnet wird1 in der sie ,schutz fr ihre ,moralitt finden knnen1 wenn sie die alte verlassen wollen4 ,uebrigens wird1 das bse ,princip noch immer der ,frst dieser ,welt genannt1 in welcher die1 so dem guten ,princip anhngen1 sich immer auf physische ,leiden1 ,aufopferungen1 ,krnkungen der ,selbstliebe1 welche hier als ,verfolgungen des bsen ,princips vorgestellt werden1 gefat sein mgen1 weil er nur fr die1 so das ,erdenwohl zu ihrer ,endabsicht gemacht haben1 ,belohnungen in seinem ,reiche hat4 ,man sieht leicht3 da wenn man diese lebhafte1 und wahrscheinlich fr ihre ,zeit auch einzige populre ,vorstellungsart von ihrer mystischen ,hlle entkleidet1 sie 7ihr ,geist und ,vernunftsinn7 fr alle ,welt1 zu aller ,zeit praktisch gltig und verbindlich gewesen1 weil sie jedem #hh ,menschen nahe genug liegt1 um hierber seine ,pflicht zu erkennen4 ,dieser 7,a #aje-g74 ,sinn besteht darin1 da es schlechterdings kein ,heil fr die ,menschen 7,b #aad-af74 gebe1 als in innigster ,aufnehmung chter sittlicher ,grundstze in ihre 7,r #ig-ih74 ,gesinnung3 da dieser ,aufnahme nicht etwa die so oft beschuldigte 7,ha #bdi-ej2 ,sinnlichkeit1 sondern eine gewisse selbst verschuldete ,verkehrtheit1 b #agi-hj74 oder wie man diese ,bsartigkeit noch sonst nennen will1 ,betrug 7,k #ig-ih74 7,fausset7 7,satanslist1 wodurch das ,bse in die ,welt gekommen7 entgegen wirket1 eine ,verderbtheit1 welche in allen ,menschen liegt1 und durch nichts berwltigt werden kann1 als durch die ,idee des ,sittlichguten in seiner ganzen ,reinigkeit1 mit dem ,bewutsein1 da sie wirklich zu unserer ursprnglichen ,anlage gehre1 und man nur beflissen sein msse1 sie von aller unlauteren ,beimischung frei zu erhalten1 und sie tief in unsere ,gesinnung aufzunehmen1 um durch die ,wirkung1 die sie allmhlich aufs ,gemth thut1 berzeugt zu werden1 da die gefrchteten ,mchte des ,bsen dagegen nichts ausrichten 7die ,pforten der ,hlle sie nicht berwltigen7 knnen1 und da1 damit wir nicht etwa den ,mangel dieses ,zutrauens1 aberglubisch1 durch ,expiationen1 die keine ,sinnesnderung voraussetzen1 oder schwrmerisch durch vermeinte 7blo passive7 innere ,erleuchtungen ergnzen1 und so von dem auf ,selbstthtigkeit gegrndeten ,guten immer entfernt gehalten werden1 wir ihm kein anderes ,merkmal1 als das eines wohlgefhrten ,lebenswandels unterlegen sollen4 -- ,uebrigens kann eine ,bemhung1 wie die gegenwrtige1 in der ,schrift denjenigen ,sinn zu suchen1 der mit dem ,heiligsten1 was die ,vernunft lehrt1 in ,harmonie steht1 nicht allein fr erlaubt1 sie mu vielmehr fr ,pflicht gehalten werden1#fj und man kann sich dabei desjenigen erinnern1 was der weise ,lehrer seinen ,jngern von ,jemandem sagte1 der seinen besondern ,weg gieng1 wobei er am ,ende doch auf eben dasselbe ,ziel hinaus kommen mute3 wehret ihm nicht2 denn wer nicht wider uns ist1 der ist fr uns4 ,allgemeine ,anmerkung4 #hi 7,a #ajg-h74 ,wenn eine moralische ,religion 7die nicht in ,satzungen und ,observanzen1 7,b #aaf-ag74 sondern in der ,herzensgesinnung zu ,beobachtung aller ,menschenpflichten1 7,r #ii74 als gttlicher ,gebote zu setzen ist17 gegrndet werden soll1 so mssen 7,ha #bej-ea2 alle ,wunder1 die die ,geschichte mit ihrer ,einfhrung verknpft1 den b #ahj74 ,glauben an ,wunder berhaupt endlich selbst entbehrlich machen2 denn es 7,k #ih-ii74 verrth einen strflichen ,grad moralischen ,unglaubens1 wenn man den ,vorschriften der ,pflicht1 wie sie ursprnglich ins ,herz des ,menschen durch die ,vernunft geschrieben sind1 anders nicht hinreichende ,autoritt zugestehen will1 als wenn sie noch dazu durch ,wunder beglaubigt werden3 wenn ihr nicht ,zeichen und ,wunder sehet1 so glaubt ihr nicht4 ,nun ist es doch der gemeinen ,denkungsart der ,menschen ganz angemessen1 da1 wenn eine ,religion des bloen ,cultus und der ,observanzen ihr ,ende erreicht1 und dafr eine im ,geist und in der ,wahrheit 7der moralischen ,gesinnung gegrndete7 eingefhrt werden soll1 die ,introduction der letztern1 ob sie es zwar nicht bedarf1 in der ,geschichte noch mit ,wundern begleitet und gleichsam ausgeschmckt werde1 um die ,endschaft der ersteren1 die ohne ,wunder gar keine ,autoritt gehabt haben wrde1 anzukndigen3 ja auch wohl so1 da um die ,anhnger der ersteren fr die neue ,revolution zu gewinnen1 sie als jetzt in ,erfllung gegangenes lteres ,vorbild dessen1 was in der letztern der ,endzweck der ,vorsehung war1 ausgelegt wird1 und unter solchen ,umstnden kann es nichts fruchten1 jene ,erzhlungen oder ,andeutungen jetzt zu bestreiten1 wenn die wahre ,religion einmal da ist1 und sich nun und fernerhin durch ,vernunftgrnde selbst erhalten kann1 die zu ihrer ,zeit durch solche ,hilfsmittel introducirt zu werden bedurfte2 man mte denn annehmen wollen1 da das bloe ,glauben und ,nachsagen unbegreiflicher ,dinge 7was ein ,jeder kann1 ohne darum ein besserer ,mensch zu sein1 oder jemals dadurch zu werden7 eine ,art und gar die einzige sei1 ,gott wohl zu gefallen2 als wider welches ,vorgeben mit aller ,macht gestritten werden mu4 ,es mag also sein1 da die ,person des ,lehrers der alleinigen fr alle ,welten gltigen #ij ,religion ein ,geheimni1 da seine ,erscheinung auf ,erden1 so wie seine 7,a #ajh-i74 ,entrckung von derselben1 da sein thatenvolles ,leben und ,leiden lauter 7,b #aag-ah74 ,wunder1 ja gar1 da die ,geschichte1 welche die ,erzhlung aller jener 7,r #ajj74 ,wunder beglaubigen soll1 selbst auch ein ,wunder 7bernatrliche 7,ha #bea-eb2 ,offenbarung7 sei3 so knnen wir sie insgesammt auf ihrem ,werthe beruhen b #ahj-ha74 lassen1 ja auch die ,hlle noch ehren1 welche gedient hat1 eine ,lehre1 7,k #ii-ajj74 deren ,beglaubigung auf einer ,urkunde beruht1 die unauslschlich in jeder ,menschenseele aufbehalten ist1 und keiner ,wunder bedarf1 ffentlich in ,gang zu bringen2 wenn wir nur1 den ,gebrauch dieser historischen ,nachrichten betreffend1 es nicht zum ,religionsstcke machen1 da das ,wissen1 ,glauben1 und ,bekennen derselben fr sich etwas sei1 wodurch wir uns ,gott wohlgefllig machen knnen4 ,was aber ,wunder berhaupt betrifft1 so findet sich1 da vernnftige ,menschen den ,glauben an dieselben1 dem sie gleichwohl1 nicht zu entsagen gemeint sind1 doch niemals wollen praktisch aufkommen lassen2 welches so viel sagen will1 als3 sie glauben zwar1 was die ,theorie betrifft1 da es dergleichen gebe1 in ,geschften aber statuiren sie keine4 ,daher haben weise ,regierungen jederzeit zwar eingerumt1 ja wohl gar unter die ffentlichen ,religionslehren die ,meinung gesetzlich aufgenommen1 da vor ,alters zwar#fa ,wunder geschehen wren1 neue ,wunder aber nicht erlaubt4#fb ,denn die alten ,wunder waren nach und nach schon so #ia bestimmt1 und durch die ,obrigkeit beschrnkt1 da keine ,verwirrung im 7,a #aji-aa74 gemeinen ,wesen dadurch angerichtet werden konnte1 wegen neuer 7,b #aah-bj74 ,wunderthter aber muten sie allerdings der ,wirkungen halber besorgt 7,r #ajj-aja74 sein1 die sie auf den ffentlichen ,ruhestand1 und die eingefhrte 7,ha #beb-ec2 ,ordnung haben knnten4 ,wenn man aber frgt3 was unter dem ,worte ,wunder b #aha-hb74 zu verstehen sei1 so kann man1 7da uns eigentlich nur daran gelegen ist1 7,k #ajj-aja74 zu wissen1 was sie fr uns1 d4 i4 zu unserm praktischen ,vernunftgebrauch seien17 sie dadurch erklren1 da sie ,begebenheiten in der ,welt sind1 von deren ,ursache uns die ,wirkungsgesetze schlechterdings unbekannt sind1 und bleiben mssen4 ,da kann man sich nun entweder theistische oder dmonische ,wunder denken1 die letzteren aber in englische1 7agathodmonische7 oder teuflische 7kakodmonische7 ,wunder eintheilen1 von welchen aber die letzteren eigentlich nur in ,nachfrage kommen1 weil die guten ,engel 7ich wei nicht1 warum17 wenig oder gar nichts von sich zu reden geben4 ,was die theistischen ,wunder betrifft3 so knnen wir uns von den ,wirkungsgesetzen ihrer ,ursache1 7als eines allmchtigen c4 und dabei moralischen ,wesens7 allerdings einen ,begriff machen1 aber nur einen allgemeinen1 sofern wir ihn als ,weltschpfer und ,regierer nach der ,ordnung der ,natur sowohl1 als der moralischen denken1 weil wir von #ib dieser ihren ,gesetzen unmittelbar und fr sich ,kenntni bekommen knnen1 7,a #aaa-ab74 deren sich dann die ,vernunft zu ihrem ,gebrauche bedienen kann4 ,nehmen 7,b #abj-ba74 wir aber an1 da ,gott die ,natur auch bisweilen und in besonderen ,fllen 7,r #ajb74 von dieser ihren ,gesetzen abweichen lasse3 so haben wir nicht den 7,ha #bec-ed2 mindesten ,begriff1 und knnen auch nie hoffen1 einen von dem ,gesetze zu b #ahb-hc74 bekommen1 nach welchem ,gott alsdann bei ,veranstaltung einer solchen 7,k #aja-b74 ,begebenheit verfhrt1 7auer dem allgemeinen moralischen1 da1 was er thut1 ,alles gut sein werde2 wodurch aber in ,ansehung dieses besondern ,vorfalls nichts bestimmt wird74 ,hier wird nun die ,vernunft wie gelhmt1 indem sie dadurch in ihrem ,geschfte nach bekannten ,gesetzen aufgehalten1 durch kein neues aber belehrt wird1 auch nie in der ,welt davon belehrt zu werden hoffen kann4 ,unter diesen sind aber die dmonischen ,wunder die allerunvertrglichsten mit dem ,gebrauche unserer ,vernunft4 ,denn in ,ansehung der theistischen wrde sie doch wenigstens noch ein negatives ,merkmal fr ihren ,gebrauch haben knnen1 nmlich da1 wenn etwas als von ,gott in einer unmittelbaren ,erscheinung desselben geboten vorgestellt wird1 das doch geradezu der ,moralitt widerstreitet1 bei allem ,anschein eines gttlichen ,wunders1 es doch nicht ein solches sein knne1 7z4 ,b4 wenn einem ,vater befohlen wrde1 er solle seinen1 so viel er wei1 ganz unschuldigen ,sohn tdten72 bei einem angenommenen dmonischen ,wunder aber fllt auch dieses ,merkmal weg1 und wollte man dagegen fr solche das entgegengesetzte positive zum ,gebrauch der ,vernunft ergreifen3 nmlich da1 wenn dadurch eine ,einladung zu einer guten ,handlung geschieht1 die wir an sich schon als ,pflicht erkennen1 sie nicht von einem bsen ,geiste geschehen sei1 so wrde man doch auch alsdann falsch greifen knnen2 denn dieser verstellt sich1 wie man sagt1 oft in einen ,engel des ,lichts4 ,in ,geschften kann man also unmglich auf ,wunder rechnen1 oder sie bei seinem ,vernunftgebrauch 7und der ist in allen ,fllen des ,lebens nthig7 irgend in ,anschlag bringen4 ,der ,richter 7so wunderglubig er auch in der ,kirche sein mag71 hrt das ,vorgeben des ,delinquenten von teuflischen ,versuchungen1 die er erlitten haben will1 so an1 als ob gar nichts #ic gesagt wre3 ungeachtet1 wenn er diesen ,fall als mglich betrachtete1 es 7,a #aab-ac74 doch immer einiger ,rcksicht darauf wohl werth wre1 da ein einfltiger 7,b #aba-bb74 gemeiner ,mensch in die ,schlingen eines abgefeimten ,bsewichts gerathen 7,r #ajc74 ist2 allein er kann diesen nicht vorfordern1 beide confrontiren1 mit 7,ha #bed-ee2 einem ,worte1 schlechterdings nichts ,vernnftiges daraus machen4 ,der b #ahc-hd74 vernnftige ,geistliche wird sich also wohl hten1 den ,kopf der seiner 7,k #ajb-c74 ,seelsorge ,anbefohlnen mit ,geschichtchen aus dem hllischen ,proteus anzufllen1 und ihre ,einbildungskraft zu verwildern4 ,was aber die ,wunder von der guten ,art betrifft3 so werden sie von ,leuten in ,geschften blo als ,phrasen gebraucht4 ,so sagt der ,arzt3 dem ,kranken ist1 wenn nicht etwa ein ,wunder geschieht1 nicht zu helfen1 d4 i4 er stirbt gewi4 -- ,zu ,geschften gehrt nun auch das des ,naturforschers1 die ,ursachen der ,begebenheiten in dieser ihren ,naturgesetzen aufzusuchen2 ich sage1 in den ,naturgesetzen dieser ,begebenheiten1 die er also durch ,erfahrung belegen kann1 wenn er gleich auf die ,kenntni dessen1 was nach diesen ,gesetzen wirkt1 an sich selbst1 oder was sie in ,beziehung auf einen andern mglichen ,sinn fr uns sein mchten1 ,verzicht thun mu4 ,eben so ist die moralische ,besserung des ,menschen ein ihm obliegendes ,geschfte1 und nun mgen noch immer himmlische ,einflsse dazu mitwirken1 oder zur ,erklrung der ,mglichkeit derselben fr nthig gehalten werden2 er versteht sich nicht darauf1 weder sie sicher von den natrlichen zu unterscheiden1 noch sie und so gleichsam den ,himmel zu sich herabzuziehen2 da er also mit ihnen unmittelbar nichts anzufangen wei1 so statuirt#fc er in diesem ,falle keine ,wunder1 sondern1 wenn er der ,vorschrift der ,vernunft ,gehr giebt1 so verfhrt er so1 als ob alle ,sinnesnderung und ,besserung lediglich von seiner eignen angewandten ,bearbeitung abhienge4 ,da aber die ,gabe recht fest an ,wunder theoretisch zu glauben1 sie auch wohl gar selbst bewirken1 und man so den ,himmel #id bestrmen knne1#fd geht zu weit aus den ,schranken der ,vernunft 7,a #aac-ae74 heraus1 um sich bei einem solchen sinnlosen ,einfalle lange zu 7,b #abb-bc74 verweilen4#fe 7,r #ajd74 7,ha #bee-ef2 b #ahd-he74 7,k #ajc-d74 ,der philosophischen ,religionslehre #if drittes ,stck4 7,a #aai-bj74 ,von dem 7,b #abg-bh74 ,sieg des guten ,princips ber das bse1 7,r #aji-aj74 und die 7,ha #bfa2 ,grndung eines ,reichs ,gottes auf ,erden4 b #ahi74 7,k #aji74 ,der ,kampf1 den ein jeder moralisch wohlgesinnter ,mensch unter der ,anfhrung des guten ,princips gegen die ,anfechtungen des bsen1 in diesem ,leben bestehen mu1 kann ihm1 wie sehr er sich auch bemht1 doch keinen grern ,vortheil verschaffen1 als die ,befreiung von der ,herrschaft des letztern4 ,da er frei1 da er der ,knechtschaft unter dem ,sndengesetz entschlagen wird1 um der ,gerechtigkeit zu leben1 das ist der hchste ,gewinn1 den er erringen kann4 ,den ,angriffen des letztern bleibt er nichts desto weniger noch immer ausgesetzt2 und seine ,freiheit1 die bestndig angefochten wird1 zu behaupten1 mu er forthin immer zum ,kampfe gerstet bleiben4 ,in diesem gefahrvollen ,zustande ist der ,mensch gleichwohl durch seine eigene ,schuld2 folglich ist er verbunden1 so viel er vermag1 wenigstens ,kraft anzuwenden1 um sich aus demselben herauszuarbeiten4 ,wie aber8 das ist die ,frage4 -- ,wenn er sich nach den ,ursachen und ,umstnden umsieht1 die ihm diese ,gefahr zuziehen und darin erhalten1 so kann er sich leicht berzeugen1 da sie ihm nicht sowohl von seiner eigenen rohen ,natur1 sofern er abgesondert da ist1 sondern von ,menschen kommen1 mit denen er in ,verhltni oder ,verbindung steht4 ,nicht durch die ,anreize der erstern werden die eigentlich so zu benennenden ,leidenschaften in ihm rege1 welche so groe ,verheerungen in seiner ursprnglich guten ,anlage anrichten4 ,seine ,bedrfnisse sind nur klein1 #ig und sein ,gemthszustand in ,besorgung derselben gemigt und ruhig4 ,er 7,a #abj-ba74 ist nur arm1 7oder hlt sich dafr71 sofern er besorgt1 da ihn andere 7,b #abh-bi74 ,menschen dafr halten1 und darber verachten mchten4 ,der ,neid1 die 7,r #aaj74 ,herrschsucht1 die ,habsucht und damit verbundene feindselige 7,ha #bfb2 ,neigungen#ff bestrmen alsbald seine an sich gengsame ,natur1 wenn b #ahi-ij74 er unter ,menschen ist1 und es ist nicht einmal nthig1 da diese schon 7,k #aaj74 als im ,bsen versunken1 und als verleitende ,beispiele vorausgesetzt werden2 es ist genug1 da sie da sind1 da sie ihn umgeben1 und da sie ,menschen sind1 um einander wechselseitig in ihrer moralischen ,anlage zu verderben1 und sich einander bse zu machen4 ,wenn nun keine ,mittel ausgefunden werden knnen1#fg eine ganz eigentlich auf die ,verhtung dieses ,bsen und zu ,befrderung des ,guten im ,menschen abzweckende ,vereinigung als#fh eine bestehende1 und sich immer ausbreitende1 blo auf die ,erhaltung der ,moralitt angelegte ,gesellschaft zu errichten1 welche mit vereinigten ,krften dem ,bsen entgegenwirkte1 so wrde dieses1 so viel der einzelne ,mensch auch gethan haben mchte1 um sich der ,herrschaft desselben zu entziehen1 ihn doch unabllich in der ,gefahr des ,rckfalls unter dieselbe erhalten4 -- ,die ,herrschaft des guten ,princips1 sofern ,menschen dazu hinwirken1 ist also1 so viel wir einsehen knnen1 nicht anders erreichbar1 als durch ,errichtung und ,ausbreitung einer ,gesellschaft nach ,tugendgesetzen und zum ,behuf derselben2 eine ,gesellschaft1 die dem ganzen ,menschengeschlecht in ihrem ,umfange sie zu beschlieen1 durch die ,vernunft zur ,aufgabe und zur ,pflicht gemacht wird4 -- ,denn so allein kann fr das gute ,princip ber das bse ein ,sieg gehofft werden4 ,es ist von der moralisch-gesetzgebenden ,vernunft auer den ,gesetzen1 die sie jedem #ih ,einzelnen vorschreibt1 noch berdem eine ,fahne der ,tugend als 7,a #aba-bc74 ,vereinigungspunkt fr ,alle1 die das ,gute lieben1 ausgesteckt1 um sich 7,b #abi-ca74 darunter zu versammeln1 und so allererst ber das sie rastlos 7,r #aaa-aab74 anfechtende ,bse die ,oberhand zu bekommen4 7,ha #bfb-fd2 b #aij-ib74 ,man kann eine ,verbindung der ,menschen unter bloen ,tugendgesetzen nach 7,k #aaj-ab74 ,vorschrift dieser ,idee1 eine ethische1 und sofern diese ,gesetze ffentlich sind1 eine ethisch-brgerliche 7im ,gegensatz der rechtlich-brgerlichen7 ,gesellschaft1 oder ein ethisches gemeines ,wesen nennen4 ,dieses kann mitten in einem politischen gemeinen ,wesen1 und sogar aus allen ,gliedern desselben bestehen2 7wie es denn auch1 ohne da das letztere zum ,grunde liegt1 von ,menschen gar nicht zu ,stande gebracht werden knnte74 ,aber jenes hat ein besonderes und ihm eigenthmliches ,vereinigungsprincip 7die ,tugend71 und daher auch eine ,form und ,verfassung1 die sich von der des letztern wesentlich unterscheidet4 ,gleichwohl ist eine gewisse ,analogie zwischen beiden1 als zweier gemeinen ,wesen berhaupt betrachtet1 in ,ansehung deren das erstere auch ein ethischer ,staat1 d4 i4 ein ,reich der ,tugend 7des guten ,princips7 genannt werden kann1 wovon die ,idee in der menschlichen ,vernunft ihre ganz wohlgegrndete objective ,realitt hat1 7als ,pflicht sich zu einem solchen ,staate zu einigen71 wenn es gleich subjectiv von dem guten ,willen der ,menschen nie gehofft werden knnte1 da sie jemals#fi zu diesem ,zwecke mit ,eintracht hinzuwirken sich entschlieen wrden4 ,erste ,abtheilung4 ,philosophische ,vorstellung des ,sieges des guten ,princips unter ,grndung eines ,reichs ,gottes auf ,erden4 ,i4 ,von dem ethischen ,naturzustande4 ,ein rechtlich-brgerlicher 7politischer7 ,zustand ist das ,verhltni der ,menschen untereinander1 sofern sie gemeinschaftlich unter #ii ffentlichen ,rechtsgesetzen 7die insgesammt ,zwangsgesetze sind71 7,a #abc-be74 stehen4 ,ein ethisch-brgerlicher ,zustand ist der1 da sie unter 7,b #aca-cc74 dergleichen zwangsfreien1 d4 i4 bloen ,tugendgesetzen vereinigt sind4 7,r #aab-ac74 7,ha #bfd-fe2 ,so wie nun dem ersteren der rechtliche 7darum aber nicht immer b #aib-ic74 rechtmige71 d4 i4 der juridische ,naturzustand entgegengesetzt wird1 7,k #aab-ac74 so wird von dem letzteren der ethische ,naturzustand unterschieden4 ,in beiden giebt ein jeder sich selbst das ,gesetz1 und es ist kein ueres1 dem er sich1 sammt allen andern1 unterworfen erkennte4 ,in beiden ist ein jeder sein eigner ,richter1 und es ist keine ffentliche machthabende ,autoritt da1 die1 nach ,gesetzen1 was in vorkommenden ,fllen eines ,jeden ,pflicht sei1 rechtskrftig bestimme1 und jene in allgemeine ,ausbung bringe4 ,in einem schon bestehenden politischen gemeinen ,wesen befinden sich alle politischen ,brger1 als solche doch im ethischen ,naturzustande1 und sind berechtigt1 auch darin zu bleiben2 denn da jenes seine ,brger zwingen sollte1 in ein ethisches gemeines ,wesen zu treten1 wre ein ,widerspruch 7in adiecto72 weil das letztere schon in seinem ,begriffe die ,zwangsfreiheit bei sich fhrt4 ,wnschen kann es wohl jedes politische gemeine ,wesen1 da in ihm auch eine ,herrschaft ber die ,gemther nach ,tugendgesetzen angetroffen werde2 denn1 wo jener ihre ,zwangsmittel nicht hinlangen1 weil der menschliche ,richter das ,innere anderer ,menschen nicht durchschauen kann1 da wrden die ,tugendgesinnungen das ,verlangte bewirken4 ,weh aber dem ,gesetzgeber1 der eine auf ethische ,zwecke gerichtete ,verfassung durch ,zwang bewirken wollte6 ,denn er wrde dadurch nicht allein gerade das ,gegentheil der ethischen bewirken1 sondern auch seine politischen untergraben und unsicher machen4 -- ,der ,brger des politischen gemeinen ,wesens bleibt also1 was die gesetzgebende ,befugni des letztern betrifft1 vllig frei3 ob er mit andern ,mitbrgern1 berdem auch in eine ethische ,vereinigung treten1 oder lieber im ,naturzustande dieser ,art bleiben wolle4 ,nur sofern ein ethisches gemeines ,wesen doch auf ffentlichen ,gesetzen beruhen1 und eine darauf sich grndende ,verfassung enthalten mu1 werden diejenigen1 die sich freiwillig verbinden1 in diesen ,zustand zu treten1 #ajj sich von der politischen ,macht nicht1 wie sie solche innerlich 7,a #abe-bf74 einrichten1 oder nicht einrichten sollen1 befehlen1 aber wohl 7,b #acc-cd74 ,einschrnkungen gefallen lassen mssen1 nmlich auf die ,bedingung1 da 7,r #aac-ad74 darin nichts sei1 was der ,pflicht ihrer ,glieder als ,staatsbrger 7,ha #bfe-ff2 widerstreite2 wiewohl1 wenn die erstere ,verbindung chter ,art ist1 das b #aic-id74 letztere ohnedem nicht zu besorgen ist4 7,k #aac-ad74 ,uebrigens1 weil die ,tugendpflichten das ganze menschliche ,geschlecht angehen1 so ist der ,begriff eines ethischen gemeinen ,wesens immer auf das ,ideal eines ,ganzen aller ,menschen bezogen1 und darin unterscheidet es sich von dem eines politischen4 ,daher kann eine ,menge in jener ,absicht vereinigter ,menschen noch nicht das ethische gemeine ,wesen selbst1 sondern nur eine besondere ,gesellschaft heien1 die zur ,einhelligkeit mit allen ,menschen 7ja aller endlichen vernnftigen ,wesen7 hinstrebt1 um ein absolutes ethisches ,ganze zu errichten1 wovon jede partiale ,gesellschaft nur eine ,vorstellung oder ein ,schema ist1 weil eine jede selbst wiederum im ,verhltni auf andre dieser ,art als im ethischen ,naturzustande1 sammt allen ,unvollkommenheiten desselben1 befindlich vorgestellt werden kann3 7wie es mit verschiedenen politischen ,staaten1 die in keiner ,verbindung durch ein ffentliches ,vlkerrecht stehen1 eben so bewandt ist74 ,,ii4 ,der ,mensch soll aus dem ethischen ,naturzustande herausgehen1 um ein ,glied eines ethischen gemeinen ,wesens zu werden4 ,so wie der juridische ,naturzustand ein ,zustand des ,krieges von ,jedermann gegen ,jedermann ist1 so ist auch der ethische ,naturzustand ein ,zustand der unaufhrlichen ,befehdung des guten ,princips1 das in jedem ,menschen liegt1#gj durch das bse1 welches in ihm und zugleich in jedem ,andern angetroffen wird1 die sich 7wie oben bemerkt worden71 einander wechselseitig ihre moralische ,anlage verderben1 und selbst bei dem guten ,willen jenes ,einzelnen1 durch den ,mangel eines sie vereinigenden ,princips sie1 gleich als ob sie ,werkzeuge des ,bsen wren1 durch ihre #aja ,mihelligkeit von dem gemeinschaftlichen ,zweck des ,guten entfernen1 und 7,a #abf-bh74 einander in ,gefahr bringen1 seiner ,herrschaft wiederum in die ,hnde zu 7,b #acd-cf74 fallen4 ,so wie nun ferner der ,zustand einer gesetzlosen ueren 7,r #aad-ae74 7brutalen7 ,freiheit und ,unabhngigkeit von ,zwangsgesetzen ein ,zustand 7,ha #bff-fg2 der ,ungerechtigkeit und des ,krieges von ,jedermann gegen ,jedermann b #aid-ie74 ist1 aus welchem der ,mensch herausgehen soll1 um in einen 7,k #aad-ae74 politisch-brgerlichen zu treten3#ga so ist der ethische ,naturzustand eine ffentliche wechselseitige ,befehdung der ,tugendprincipien und ein ,zustand der innern ,sittenlosigkeit1 aus welchem der natrliche ,mensch1 so bald wie mglich1 herauszukommen sich befleiigen soll4 ,hier haben wir nun eine ,pflicht von ihrer eignen ,art nicht der ,menschen gegen ,menschen1 sondern des menschlichen ,geschlechts gegen sich selbst4 ,jede ,gattung vernnftiger ,wesen ist nmlich objectiv in der ,idee der ,vernunft zu einem gemeinschaftlichen ,zwecke1 nmlich der ,befrderung des hchsten1 als eines gemeinschaftlichen ,guts1 bestimmt4 ,weil aber das hchste sittliche ,gut durch die ,bestrebung der einzelnen ,person zu ihrer eigenen moralischen ,vollkommenheit allein nicht bewirkt wird1 sondern eine ,vereinigung derselben in ein ,ganzes zu eben demselben ,zwecke1 zu #ajb einem ,system wohlgesinnter ,menschen erfordert1 in welchem und durch 7,a #abh-bi74 dessen ,einheit es allein zu ,stande kommen kann1 die ,idee aber von einem 7,b #acf-cg74 solchen ,ganzen1 als einer allgemeinen ,republik nach ,tugendgesetzen1 eine 7,r #aae-af74 von allen moralischen ,gesetzen 7die das betreffen1 wovon wir wissen1 da 7,ha #bfg-fh2 es in unserer ,gewalt stehe71 ganz unterschiedene ,idee ist1 nmlich auf b #aie-if74 ein ,ganzes hinzuwirken1 wovon wir nicht wissen knnen1 ob es als ein 7,k #aae-af74 solches auch in unserer ,gewalt stehe3 so ist die ,pflicht der ,art und dem ,princip nach von allen andern unterschieden4 -- ,man wird schon zum ,voraus vermuthen1 da diese ,pflicht der ,voraussetzung einer andern ,idee1 nmlich der eines hhern moralischen ,wesens bedrfen werde1 durch dessen allgemeine ,veranstaltung die fr sich unzulnglichen ,krfte der ,einzelnen zu einer gemeinsamen ,wirkung vereinigt werden4 ,allein wir mssen allererst dem ,leitfaden jenes sittlichen ,bedrfnisses berhaupt nachgehen1 und sehen1 worauf uns dieses fhren werde4 ,,iii4 ,der ,begriff eines ethischen gemeinen ,wesens ist der ,begriff von einem ,volke ,gottes unter ethischen ,gesetzen4 ,wenn ein ethisches gemeines ,wesen zu ,stande kommen soll1 so mssen alle ,einzelnen einer ffentlichen ,gesetzgebung unterworfen werden1 und alle ,gesetze1 welche jene verbinden1 mssen als ,gebote eines gemeinschaftlichen ,gesetzgebers angesehen werden knnen4 ,sollte nun das zu grndende gemeine ,wesen ein juridisches sein3 so wrde die sich zu einem ,ganzen vereinigende ,menge selbst der ,gesetzgeber 7der ,constitutionsgesetze7 sein mssen1 weil die ,gesetzgebung von dem ,princip ausgeht3 die ,freiheit eines ,jeden auf die ,bedingungen einzuschrnken1 unter denen sie mit jedes ,andern ,freiheit nach einem allgemeinen ,gesetze zusammenbestehen kann1#gb und wo also der allgemeine ,wille einen gesetzlichen ueren ,zwang errichtet4 ,soll das gemeine ,wesen aber ein ethisches sein1 so kann das ,volk als ein solches nicht selbst fr gesetzgebend angesehen werden4 ,denn in einem solchen gemeinen ,wesen sind #ajc alle ,gesetze ganz eigentlich darauf gestellt1 die ,moralitt der 7,a #abi-ca74 ,handlungen 7welche etwas ,innerliches ist71 mithin nicht unter 7,b #acg-ci74 ffentlichen menschlichen ,gesetzen stehen kann1 zu befrdern1 da im 7,r #aaf-ag74 ,gegentheil die letzteren1 welches ein juridisches gemeines ,wesen 7,ha #bfh-fi2 ausmachen wrde1 nur auf die ,legalitt der ,handlungen1 die in die b #aif-ig74 ,augen fllt1 gestellt sind1 und nicht auf die 7innere7 ,moralitt1 von 7,k #aaf-ag74 der hier allein die ,rede ist4 ,es mu also ein ,anderer1 als das ,volk sein1 der fr ein ethisches gemeines ,wesen als ffentlich gesetzgebend angegeben werden knnte4 ,gleichwohl knnen ethische ,gesetze auch nicht als blo von dem ,willen dieses ,obern ursprnglich ausgehend 7als ,statute1 die etwa1 ohne da sein ,befehl vorher ergangen1 nicht verbindend sein wrden71 gedacht werden1 weil sie alsdann keine ethischen ,gesetze1 und die ihnen geme ,pflicht nicht freie ,tugend1 sondern zwangsfhige ,rechtspflicht sein wrde4 ,also kann nur ein solcher als oberster ,gesetzgeber eines ethischen gemeinen ,wesens gedacht werden1 in ,ansehung dessen alle wahren ,pflichten1 mithin auch die ethischen#gc zugleich als seine ,gebote vorgestellt werden mssen2 welcher daher auch ein ,herzenskndiger sein mu1 um auch das ,innerste der ,gesinnungen eines ,jeden zu durchschauen1 und1 wie es in jedem gemeinen ,wesen sein mu1 ,jedem1 was seine ,thaten werth sind1 zukommen zu lassen4 ,dieses ist aber der ,begriff von ,gott als einem moralischen #ajd ,weltherrscher4 ,also ist ein ethisches gemeines ,wesen nur als ein ,volk 7,a #aca-cc74 unter gttlichen ,geboten d4 i4 als ein ,volk ,gottes1 und zwar nach 7,b #aci-da74 ,tugendgesetzen1 zu denken mglich4 7,r #aag-ai74 7,ha #bfi-gj2 ,man knnte sich wohl auch ein ,volk ,gottes nach statutarischen ,gesetzen b #aig-ih74 denken1 nach solchen nmlich1 bei deren ,befolgung es nicht auf die 7,k #aag-ah74 ,moralitt1 sondern blo auf die ,legalitt der ,handlungen ankmmt1 welches ein juridisches gemeines ,wesen sein wrde1 von welchem zwar ,gott der ,gesetzgeber1 7mithin die ,verfassung desselben ,theokratie7 sein wrde1 ,menschen aber1 als ,priester1 welche seine ,befehle unmittelbar von ihm empfangen1 eine aristokratische ,regierung fhrten4 ,aber eine solche ,verfassung1 deren ,existenz und ,form gnzlich auf historischen ,grnden beruht1 ist nicht diejenige1 welche die ,aufgabe der reinen moralisch-gesetzgebenden ,vernunft ausmacht1 deren ,auflsung wir hier allein zu bewirken haben2 sie wird in der historischen ,abtheilung als ,anstalt nach politisch-brgerlichen ,gesetzen1 deren ,gesetzgeber1 obgleich ,gott doch uerlich ist1 in ,erwgung kommen1 anstatt da wir hier es nur mit einer solchen1 deren ,gesetzgebung blo innerlich ist1 einer ,republik unter ,tugendgesetzen1 d4 i4 mit einem ,volke ,gottes1 das fleiig wre zu guten ,werken1 zu thun haben4 ,einem solchen ,volke ,gottes kann man die ,idee einer ,rotte des bsen ,princips entgegensetzen1 als ,vereinigung derer1 die seines ,theils sind1 zur ,ausbreitung des ,bsen1 welchem daran gelegen ist1 jene ,vereinigung nicht zu ,stande kommen zu lassen2 wiewohl auch hier das die ,tugendgesinnungen anfechtende ,princip gleichfalls in uns selbst liegt1 und nur bildlich als uere ,macht vorgestellt wird4 ,,iv4 ,die ,idee eines ,volks ,gottes ist 7unter menschlicher ,veranstaltung7 nicht anders als in der ,form einer ,kirche auszufhren4 ,die erhabene nie vllig erreichbare ,idee eines ethischen gemeinen ,wesens verkleinert sich sehr unter menschlichen ,hnden1 nmlich zu einer ,anstalt1 die allenfalls nur die ,form desselben rein vorzustellen vermgend1 was aber die ,mittel betrifft1 ein solches ,ganze zu errichten1 #aje unter ,bedingungen der sinnlichen ,menschennatur sehr eingeschrnkt ist4 7,a #acc-cd74 ,wie kann man aber erwarten1 da aus so krummem ,holze etwas vllig 7,b #ada-db74 ,gerades gezimmert werde8 7,r #aai-bj74 7,ha #bgj-ga2 ,ein moralisches ,volk ,gottes zu stiften1 ist also ein ,werk1 dessen b #aih-ii74 ,ausfhrung nicht von ,menschen1 sondern nur von ,gott selbst erwartet 7,k #aah-ai74 werden kann4 ,deswegen ist aber doch dem ,menschen nicht erlaubt1 in ,ansehung dieses ,geschftes unthtig zu sein1 und die ,vorsehung walten zu lassen1 als ob ein ,jeder nur seiner moralischen ,privatangelegenheit nachgehen1 das ,ganze der ,angelegenheit des menschlichen ,geschlechts aber 7seiner moralischen ,bestimmung nach7 einer hhern ,weisheit berlassen drfe4 ,er mu vielmehr so verfahren1 als ob ,alles auf ihn ankomme1 und nur unter dieser ,bedingung darf er hoffen1 da hhere ,weisheit seiner wohlgemeinten ,bemhung die ,vollendung werde angedeihen lassen4 ,der ,wunsch aller ,wohlgesinnten ist also3 da das ,reich ,gottes komme1 da sein ,wille auf ,erden geschehe2 aber was haben sie nun zu veranstalten1 damit dieses mit ihnen geschehe8 ,ein ethisches gemeines ,wesen unter der gttlichen moralischen ,gesetzgebung ist eine ,kirche1 welche1 sofern sie kein ,gegenstand mglicher ,erfahrung ist1 die unsichtbare ,kirche heit 7eine bloe ,idee von der ,vereinigung aller ,rechtschaffenen unter der gttlichen unmittelbaren aber moralischen ,weltregierung1 wie sie jeder von ,menschen zu stiftenden zum ,urbilde dient74 ,die sichtbare ist die wirkliche ,vereinigung der ,menschen zu einem ,ganzen1 das mit jenem ,ideal zusammenstimmt4 ,sofern eine jede ,gesellschaft unter ffentlichen ,gesetzen eine ,unterordnung ihrer ,glieder 7in ,verhltni derer1 die den ,gesetzen derselben gehorchen1 zu denen1 welche auf die ,beobachtung derselben halten71 bei sich fhrt1 ist die zu jenem ,ganzen 7der ,kirche7 vereinigte ,menge die ,gemeinde1 welche unter ihren ,obern1 7,lehrer oder auch ,seelenhirten genannt7 nur die ,geschfte des unsichtbaren ,oberhaupts derselben verwalten1 und in dieser ,beziehung insgesammt ,diener der ,kirche heien1 so wie im politischen ,gemeinwesen das sichtbare ,oberhaupt #ajf sich selbst bisweilen den obersten ,diener des ,staats nennt1 ob er zwar 7,a #acd-cf74 keinen einzigen ,menschen 7gemeiniglich auch nicht einmal das ,volksganze 7,b #adb-dd74 selbst7 ber sich erkennt4 ,die wahre 7sichtbare7 ,kirche ist diejenige1 7,r #abj-ba74 welche das 7moralische7 ,reich ,gottes auf ,erden1 so viel es durch 7,ha #bga-gb2 ,menschen geschehen kann1 darstellt4 ,die ,erfordernisse1 mithin auch die b #aii74 ,kennzeichen der wahren ,kirche1 sind folgende3 7,k #aai-bj74 #a4 ,die ,allgemeinheit folglich numerische ,einheit derselben2 wozu sie die ,anlage in sich enthalten mu2 da nmlich1 ob sie zwar in zufllige ,meinungen getheilt und uneins1 doch in ,ansehung der wesentlichen ,absicht auf solche ,grundstze errichtet ist1 welche sie nothwendig zur allgemeinen ,vereinigung in eine einzige ,kirche fhren mssen1 7also keine ,sektenspaltung74 #b4 ,die ,beschaffenheit 7,qualitt7 derselben2 d4 i4 die ,lauterkeit1 die ,vereinigung unter keinen andern1 als moralischen ,triebfedern4 7,gereinigt vom ,bldsinn des ,aberglaubens und dem ,wahnsinn der ,schwrmerei47 #c4 ,das ,verhltni unter dem ,princip der ,freiheit1 sowohl das innere ,verhltni ihrer ,glieder untereinander1 als auch das ,aeuere der ,kirche1 zur politischen ,macht1 beides als in einem ,freistaat 7also weder ,hierarchie1 noch ,illuminatismus1 eine ,art von ,demokratie1 durch besondere ,eingebungen1 die nach jedes seinem ,kopfe von andrer ihrer verschieden sein knnen74 #d4 ,die ,modalitt derselben1 die ,unvernderlichkeit ihrer ,constitution nach1 doch mit dem ,vorbehalt der nach ,zeit und ,umstnden abzundernden1 blo die ,administration derselben betreffenden zuflligen ,anordnungen1 wozu sie doch auch die sichern ,grundstze schon in sich selbst 7in der ,idee ihres ,zwecks7 a priori enthalten mu4 7,also unter ursprnglichen einmal1 gleich als durch ein ,gesetzbuch1 ffentlich zur ,vorschrift gemachten ,gesetzen1 nicht willkhrlichen ,symbolen1 die1 weil ihnen die ,authenticitt mangelt1 zufllig1 dem ,widerspruche ausgesetzt und vernderlich sind74 ,ein ethisches gemeines ,wesen also1 als ,kirche1 d4 i4 als bloe #ajg ,reprsentantin eines ,staats ,gottes betrachtet1 hat eigentlich keine 7,a #acf-ch74 ihren ,grundstzen nach der politischen hnliche ,verfassung4 ,diese ist in 7,b #add-de74 ihm weder monarchisch 7unter einem ,papst oder ,patriarchen7 noch 7,r #aba-bb74 aristokratisch 7unter ,bischfen und ,prlaten7 noch demokratisch 7als 7,ha #bgb-gc2 sektirischer ,illuminaten74 ,sie wrde noch am besten mit der einer b #aii-bjj74 ,hausgenossenschaft 7,familie71 unter einem gemeinschaftlichen1 ob zwar 7,k #abj-ba74 unsichtbaren1 moralischen ,vater verglichen werden knnen1 sofern sein heiliger ,sohn1 der seinen ,willen wei1 und zugleich mit allen ihren ,gliedern in ,blutsverwandtschaft steht1 die ,stelle desselben darin vertritt1 da er seinen ,willen diesen nher bekannt macht1 welche daher in ihm den ,vater ehren1 und so untereinander in eine freiwillige1 allgemeine und fortdauernde ,herzensvereinigung treten4 ,v4 ,die ,constitution einer jeden ,kirche geht allemal von irgend einem historischen 7,offenbarungs-7 ,glauben aus1 den man den ,kirchenglauben nennen kann1 und dieser wird am besten auf eine heilige ,schrift gegrndet4 ,der reine ,religionsglaube ist zwar der1 welcher allein eine allgemeine ,kirche grnden kann2 weil er ein bloer ,vernunftglaube ist1 der sich ,jedermann zur ,ueberzeugung mittheilen lt2 indessen da ein blo auf ,facta gegrndeter historischer ,glaube seinen ,einflu nicht weiter ausbreiten kann1 als so weit die ,nachrichten1 in ,beziehung auf das ,vermgen ihre ,glaubwrdigkeit zu beurtheilen1 nach ,zeit- und ,ortsumstnden hingelangen knnen4 ,allein es ist eine besondere ,schwche der menschlichen ,natur daran schuld1 da auf jenen reinen ,glauben niemals so viel gerechnet werden kann1 als er wohl verdient1 nmlich eine ,kirche auf ihn allein zu grnden4 ,die ,menschen1 ihres ,unvermgens in ,erkenntni sinnlicher ,dinge sich bewut1 ob sie zwar jenem ,glauben1 7als welcher im ,allgemeinen fr sie berzeugend sein mu71 alle ,ehre widerfahren lassen1 sind doch nicht leicht zu berzeugen3 da die standhafte ,beflissenheit zu einem moralisch-guten ,lebenswandel ,alles sei1 was ,gott von ,menschen fordert1 #ajh um ihm wohlgefllige ,unterthanen in seinem ,reiche zu sein4 ,sie knnen 7,a #ach-ci74 sich ihre ,verpflichtung nicht wohl anders1 als zu irgend einem ,dienst 7,b #ade-dg74 denken1 den sie ,gott zu leisten haben2 wo es nicht sowohl auf den innern 7,r #abb-bc74 moralischen ,werth der ,handlungen1 als vielmehr darauf ankmmt1 da sie 7,ha #bgc-gd2 ,gott geleistet werden1 um1 so moralisch indifferent sie auch an sich b #bjj-bja74 selbst sein mchten1 doch wenigstens durch passiven ,gehorsam#gd 7,k #aba-bb74 dadurch ,gott zu gefallen4 ,da sie1 wenn sie ihre ,pflichten gegen ,menschen 7sich selbst und andere7 erfllen1 eben dadurch auch gttliche ,gebote ausrichten1 mithin in allem ihrem ,thun und ,lassen1 sofern es ,beziehung auf ,sittlichkeit hat1 bestndig im ,dienste ,gottes sind1 und da es auch schlechterdings unmglich sei1 ,gott auf andere ,weise nher zu dienen1 7weil sie doch auf keine anderen1 als blo auf ,weltwesen1 nicht aber auf ,gott wirken und ,einflu haben knnen71 will ihnen nicht in den ,kopf4 ,weil ein jeder groer ,herr der ,welt ein besonderes ,bedrfni hat1 von seinen ,unterthanen geehrt und durch ,unterwrfigkeitsbezeigungen gepriesen zu werden1 ohne welches er nicht so viel ,folgsamkeit gegen seine ,befehle1 als er wohl nthig hat1 um sie beherrschen zu knnen1 von ihnen erwarten kann2 berdem auch der ,mensch1 so vernunftvoll er auch sein mag1 an ,ehrenbezeigungen doch immer ein unmittelbares ,wohlgefallen findet1 so behandelt man die ,pflicht1 sofern sie zugleich gttliches ,gebot ist1 als ,betreibung einer ,angelegenheit ,gottes1 nicht des ,menschen1 und so entspringt der ,begriff einer gottesdienstlichen1 statt des ,begriffs einer reinen moralischen ,religion4 ,da alle ,religion darin besteht3 da wir ,gott fr alle unsere ,pflichten als den allgemein zu verehrenden ,gesetzgeber ansehen1 so kommt es bei der ,bestimmung der ,religion in ,absicht auf unser ihr gemes ,verhalten darauf an1 zu wissen3 wie ,gott verehrt 7und gehorcht7 sein wolle4 -- ,ein gttlicher gesetzgebender ,wille aber gebietet entweder durch an sich blo statutarische1 oder durch rein moralische ,gesetze4 ,in ,ansehung #aji der letztern kann ein jeder aus sich selbst durch seine eigene ,vernunft 7,a #aci-dj74 den ,willen ,gottes1 der seiner ,religion zum ,grunde liegt1 erkennen2 denn 7,b #adg-dh74 eigentlich entspringt der ,begriff von der ,gottheit nur aus dem 7,r #abc-bd74 ,bewutsein dieser ,gesetze und dem ,vernunftbedrfnisse1 eine ,macht 7,ha #bgd-ge2 anzunehmen1 welche diesen den ganzen1 in einer ,welt mglichen1 zum b #bja-b74 sittlichen ,endzweck zusammenstimmenden ,effect verschaffen kann4 ,der 7,k #abb-bc74 ,begriff eines nach bloen reinmoralischen ,gesetzen bestimmten gttlichen ,willens lt uns1 so wie nur einen ,gott1 also auch nur eine ,religion denken1 die rein moralisch ist4 ,wenn wir aber statutarische ,gesetze desselben annehmen1 und in unserer ,befolgung derselben die ,religion setzen1 so ist die ,kenntni derselben nicht durch unsere eigene bloe ,vernunft1 sondern nur durch ,offenbarung mglich1 welche1 sie mag nun jedem ,einzelnen insgeheim oder ffentlich gegeben werden1 um durch ,tradition oder ,schrift unter ,menschen fortgepflanzt zu werden1 ein historischer1 nicht ein reiner ,vernunftglaube sein wrde4 -- ,es mgen nun aber auch statutarische gttliche ,gesetze1 7die sich nicht von selbst als verpflichtend2 sondern nur als geoffenbarter gttlicher ,wille fr solche erkennen lassen71 angenommen werden3 so ist doch die reine moralische ,gesetzgebung1 dadurch der ,wille ,gottes ursprnglich in unser ,herz geschrieben ist1 nicht allein die unumgngliche ,bedingung aller wahren ,religion berhaupt1 sondern sie ist auch das1 was diese eigentlich ausmacht1 und wozu die statutarische1 nur das ,mittel ihrer ,befrderung und ,ausbreitung enthalten kann4 ,wenn also die ,frage3 wie ,gott verehrt sein wolle1 fr jeden ,menschen1 blo als ,mensch betrachtet1 allgemein gltig beantwortet werden soll1 so ist kein ,bedenken hierber1 da die ,gesetzgebung seines ,willens nicht sollte blo moralisch sein2 denn die statutarische 7welche eine ,offenbarung voraussetzt71 kann nur als zufllig und als eine solche1 die nicht an jeden ,menschen gekommen ist1 oder kommen kann1 mithin nicht als den ,menschen berhaupt verbindend betrachtet werden4 ,also3 nicht1 die da sagen3 ,herr1 ,herr6 sondern die den ,willen ,gottes thun2 mithin1 die nicht durch ,hochpreisung desselben 7oder seines ,gesandten1 als eines #aaj ,wesens von gttlicher ,abkunft7 nach geoffenbarten ,begriffen1 die nicht 7,a #adj-db74 jeder ,mensch haben kann1 sondern durch den guten ,lebenswandel1 in 7,b #adi-ej74 ,ansehung dessen ,jeder seinen ,willen wei1 ihm wohlgefllig zu werden 7,r #abd-be74 suchen1 werden diejenigen sein1 die ihm die wahre ,verehrung1 die er 7,ha #bge-gf2 verlangt1 leisten4 b #bjb-c74 7,k #abc-bd74 ,wenn wir uns aber nicht blo als ,menschen1 sondern auch als ,brger in einem gttlichen ,staate auf ,erden zu betragen1 und auf die ,existenz einer solchen ,verbindung1 unter dem ,namen einer ,kirche zu wirken uns verpflichtet halten1 so scheint die ,frage3 wie ,gott in einer ,kirche 7als einer ,gemeinde ,gottes7 verehrt sein wolle1 nicht durch bloe ,vernunft beantwortlich zu sein1 sondern einer statutarischen uns nur durch ,offenbarung kund werdenden ,gesetzgebung1 mithin eines historischen ,glaubens1 welchen man im ,gegensatz mit dem reinen ,religionsglauben1 den ,kirchenglauben nennen kann1 zu bedrfen4 ,denn bei dem erstern kmmt es blo auf das1 was die ,materie der ,verehrung ,gottes ausmacht1 nmlich die in moralischer ,gesinnung geschehende ,beobachtung aller ,pflichten1 als seiner ,gebote1 an2 eine ,kirche aber als ,vereinigung vieler ,menschen unter solchen ,gesinnungen zu einem moralischen gemeinen ,wesen1 bedarf einer ffentlichen ,verpflichtung1 einer gewissen auf ,erfahrungsbedingungen beruhenden kirchlichen ,form1 die an sich zufllig und mannichfaltig ist1 mithin ohne gttliche statutarische ,gesetze nicht als ,pflicht erkannt werden kann4 ,aber diese ,form zu bestimmen darf darum nicht sofort als ein ,geschft des gttlichen ,gesetzgebers angesehen werden1 vielmehr kann man mit ,grunde annehmen1 der gttliche ,wille sei3 da wir die ,vernunftidee eines solchen gemeinen ,wesens selbst ausfhren1 und ob die ,menschen zwar manche ,form einer ,kirche mit unglcklichem ,erfolg versucht haben mchten1 sie dennoch nicht aufhren sollen1 nthigenfalls durch neue ,versuche1 welche die ,fehler der vorigen bestmglichst vermeiden1 diesem ,zwecke nachzustreben2 indem dieses ,geschft1 welches zugleich fr sie ,pflicht ist1 gnzlich ihnen selbst berlassen ist4 ,man hat also nicht ,ursache1 zur ,grndung und ,form irgend einer ,kirche die ,gesetze geradezu fr gttliche1 statutarische zu #aaa halten1 vielmehr ist es ,vermessenheit1 sie dafr auszugeben1 um sich der 7,a #adb-dc74 ,bemhung zu berheben1 noch ferner an der ,form der letztern zu bessern1 7,b #aej-ea74 oder wohl gar ein usurpirtes ,ansehen1#ge um mit ,kirchensatzungen 7,r #abe-bf74 durch das ,vorgeben gttlicher ,autoritt der ,menge ein ,joch aufzulegen2 7,ha #bgf-gg2 wobei es aber doch eben sowohl ,eigendnkel sein wrde1 schlechtweg zu b #bjc-d74 lugnen1 da die ,art1 wie eine ,kirche angeordnet ist1 nicht vielleicht 7,k #abd-be74 auch eine besondere gttliche ,anordnung sein knne1 wenn sie1 so viel wir einsehen1 mit der moralischen ,religion in der grten ,einstimmung ist1 und noch dazu kommt1 da wie sie ohne die gewhnlichen vorbereitenden ,fortschritte#gf des ,publikums in ,religionsbegriffen auf einmal habe erscheinen knnen1 nicht wohl eingesehen werden kann4 ,in der ,zweifelhaftigkeit dieser ,aufgabe nun1 ob ,gott oder die ,menschen selbst eine ,kirche grnden sollen1 beweist sich nun der ,hang der letztern zu einer gottesdienstlichen ,religion 7cultus71 und weil diese auf willkhrlichen ,vorschriften beruht1 zum ,glauben an statutarische gttliche ,gesetze1 unter der ,voraussetzung1 da ber dem besten ,lebenswandel 7den der ,mensch nach ,vorschrift der rein moralischen ,religion immer einschlagen mag71 doch noch eine durch ,vernunft nicht erkennbare1 sondern eine der ,offenbarung bedrftige gttliche ,gesetzgebung hinzukommen msse2 womit es unmittelbar auf ,verehrung des hchsten ,wesens 7nicht vermittelst der ,vernunft und schon vorgeschriebenen ,befolgung seiner ,gebote7 angesehen ist4 ,hierdurch geschieht es nun1 da ,menschen die ,vereinigung zu einer ,kirche und die ,einigung in ,ansehung der ihr zu gebenden ,form1 imgleichen ffentliche ,veranstaltungen zur ,befrderung des ,moralischen in der ,religion niemals fr an sich nothwendig halten werden2 sondern nur um durch ,feierlichkeiten1 ,glaubensbekenntnisse geoffenbarter ,gesetze1 und ,beobachtung der zur ,form der ,kirche 7die doch selbst blo ,mittel ist71 gehrigen ,vorschriften1 wie sie sagen1 ihrem ,gott zu dienen2 obgleich alle diese ,observanzen im ,grunde moralisch indifferente ,handlungen sind1 #aab eben darum aber1 weil sie blo um seinetwillen geschehen sollen1 fr ihm 7,a #adc-dd74 desto geflliger gehalten werden4 ,der ,kirchenglaube geht also in der 7,b #aea-ec74 ,bearbeitung der ,menschen zu einem ethischen gemeinen ,wesen1 7,r #abf-bg74 natrlicherweise#gg vor dem reinen ,religionsglauben vorher1 und ,tempel 7,ha #bgg-gh2 7dem ffentlichen ,gottesdienste geweihete ,gebude71 waren eher1 als b #bjd-e74 ,kirchen 7,versammlungsrter zur ,belehrung und ,belebung in moralischen 7,k #abe-bf74 ,gesinnungen71 ,priester 7geweihete ,verwalter frommer ,gebruche7 eher1 als ,geistliche 7,lehrer der rein moralischen ,religion71 und sind es mehrentheils auch noch im ,range und ,werthe1 den ihnen die groe ,menge zugesteht4 ,wenn es nun also einmal nicht zu ndern steht1 da nicht ein statutarischer ,kirchenglaube dem reinen ,religionsglauben1 als ,vehikel und ,mittel der ffentlichen ,vereinigung der ,menschen zur ,befrderung des ,letztern1 beigegeben werde1 so mu man auch eingestehen1 da die unvernderliche ,aufbehaltung desselben1 die allgemeine einfrmige ,ausbreitung1 und selbst die ,achtung fr die in ihm angenommene ,offenbarung1 schwerlich durch ,tradition1 sondern nur durch ,schrift1 die selbst wiederum als ,offenbarung fr ,zeitgenossen und ,nachkommenschaft ein ,gegenstand der ,hochachtung sein mu1 hinreichend gesorgt werden kann2 denn das frdert das ,bedrfni der ,menschen1 um ihrer gottesdienstlichen ,pflicht gewi zu sein4 ,ein heiliges ,buch erwirbt sich selbst bei denen 7und gerade bei diesen am meisten71 die es nicht lesen1 wenigstens sich daraus keinen zusammenhngenden ,religionsbegriff machen knnen1 die grte ,achtung1 und alles ,vernnfteln verschlgt nichts wider den alle ,zweifel#gh niederschlagenden ,machtspruch3 da steht's geschrieben4 ,daher heien auch die ,stellen desselben1 die einen ,glaubenspunkt darlegen sollen1 schlechthin ,sprche4 ,die bestellten ,ausleger einer solchen ,schrift sind eben durch dieses ihr ,geschft selbst gleichsam geweihete ,personen1 #aac und die ,geschichte beweist1 da kein auf ,schrift gegrndeter ,glaube 7,a #ade-df74 selbst durch die verwstendsten ,staatsrevolutionen hat vertilgt werden 7,b #aec-ed74 knnen2 indessen da der1 so sich auf ,tradition und alte ffentliche 7,r #abg-bh74 ,observanzen grndete1 in der ,zerrttung des ,staats zugleich seinen 7,ha #bgh-gi2 ,untergang fand4 ,glcklich6#gi wenn ein solches den ,menschen zu ,hnden b #bje74 gekommenes ,buch1 neben seinen ,statuten als ,glaubensgesetzen1 zugleich 7,k #abf-bg74 die reinste moralische ,religionslehre mit ,vollstndigkeit enthlt1 die zugleich mit jenen 7als ,vehikel ihrer ,introduction7 in die beste ,harmonie gebracht werden kann1 in welchem ,falle es1 sowohl des dadurch zu erreichenden ,zwecks halber1 als wegen der ,schwierigkeit sich den ,ursprung einer solchen durch sie vorgegangenen ,erleuchtung des ,menschengeschlechts nach natrlichen ,gesetzen begreiflich zu machen1 das ,ansehen1 gleich einer ,offenbarung1 behaupten kann4 99 99 99 99 99 ,nun noch ,einiges1 was diesem ,begriffe eines ,offenbarungsglaubens anhngt4 ,es ist nur eine 7wahre7 ,religion2 aber es kann vielerlei ,arten des ,glaubens geben4 -- ,man kann hinzusetzen1 da in den mancherlei sich1 der ,verschiedenheit ihrer ,glaubensarten wegen1 von einander absondernden ,kirchen dennoch eine und dieselbe wahre ,religion anzutreffen sein kann4 ,es ist daher schicklicher1 7wie es auch wirklich mehr im ,gebrauche ist71 zu sagen3 dieser ,mensch ist von diesem oder jenem 7jdischen1 muhamedanischen1 christlichen1 katholischen1 lutherischen7 ,glauben1 als er ist von dieser oder jener ,religion4 ,der letztere ,ausdruck sollte billig nicht einmal in der ,anrede an das groe ,publikum 7in ,katechismen und ,predigten7 gebraucht werden2 denn er ist diesen zu gelehrt und unverstndlich2 wie denn auch die neueren ,sprachen fr ihn kein #aad gleichbedeutendes ,wort liefern4 ,der gemeine ,mann versteht darunter 7,a #adf-dh74 jederzeit seinen ,kirchenglauben1 der ihm in die ,sinne fllt1 anstatt da 7,b #aed-ef74 ,religion innerlich verborgen ist1 und auf moralische ,gesinnungen 7,r #abh-bi74 ankmmt4 ,man thut den ,meisten zu viel ,ehre an1 von ihnen zu sagen3 sie 7,ha #bgi-hj2 bekennen sich zu dieser oder jener ,religion2 denn sie kennen und b #bje-f74 verlangen keine2 der statutarische ,kirchenglaube ist ,alles1 was sie 7,k #abg-bh74 unter diesem ,worte verstehen4 ,auch sind die sogenannten ,religionsstreitigkeiten1 welche die ,welt so oft erschttert und mit ,blut bespritzt haben1 nie etwas ,anders1 als ,znkereien um den ,kirchenglauben gewesen1 und der ,unterdrckte klagte nicht eigentlich darber1 da man ihn hinderte1 seiner ,religion anzuhngen1 7denn das kann keine uere ,gewalt71 sondern da man ihm seinen ,kirchenglauben ffentlich zu befolgen nicht erlaubte4 ,wenn nun eine ,kirche sich selbst1 wie gewhnlich geschieht1 fr die einige allgemeine ausgiebt1 7ob sie zwar auf einen besondern ,offenbarungsglauben gegrndet ist1 der als historisch1 nimmermehr von ,jedermann gefordert werden kann71 so wird der1 welcher ihren 7besondern7 ,kirchenglauben gar nicht anerkennt1 von ihr ein ,unglubiger genannt1 und von ganzem ,herzen gehat3 der nur zum ,theil 7im ,nichtwesentlichen7 davon abweicht1 ein ,irrglubiger1 und wenigstens als ansteckend vermieden4 ,bekennt er sich endlich zwar zu derselben ,kirche1 weicht aber doch im ,wesentlichen des ,glaubens derselben 7was man nmlich dazu macht71 von ihr ab1 so heit er ein ,ketzer1#hj und wird1 so wie ein ,aufrhrer1 noch fr strafbarer gehalten1 als ein uerer ,feind1 und von der ,kirche durch einen ,bannfluch 7dergleichen die ,rmer ber den #aae aussprachen1 der wider des ,senats ,einwilligung ber den ,rubikon gieng71 7,a #adh-di74 ausgestoen1 und allen ,hllengttern bergeben4 ,die angemate alleinige 7,b #aef-eg74 ,rechtglubigkeit der ,lehrer1 oder ,hupter einer ,kirche in dem ,punkte des 7,r #abi-cj74 ,kirchenglaubens heit ,orthodoxie1 welche man wohl in despotische1 7,ha #bhj-ha2 7brutale7 und liberale ,orthodoxie eintheilen knnte4 -- ,wenn eine b #bjf-g74 ,kirche1 die ihren ,kirchenglauben fr allgemein verbindend ausgiebt1 eine 7,k #abh-bi74 katholische1 diejenige aber1 welche sich gegen diese ,ansprche anderer verwahrt1 7ob sie gleich diese selbst gerne ausben mchte1 wenn sie knnte71 eine protestantische ,kirche genannt werden soll2 so wird ein aufmerksamer ,beobachter manche rhmliche ,beispiele von protestantischen ,katholiken1 und dagegen noch mehrere anstige von erzkatholischen ,protestanten antreffen2 die erste von ,mnnern einer sich erweiternden ,denkungsart1 7ob es gleich die ihrer ,kirche wohl nicht ist71 gegen welche die letzteren mit ihrer sehr eingeschrnkten gar sehr1 doch keinesweges zu ihrem ,vortheil1 abstechen4 ,,vi4 ,der ,kirchenglaube hat zu seinem hchsten ,ausleger den reinen ,religionsglauben4 ,wir haben angemerkt1 da1 ob zwar eine ,kirche das wichtigste ,merkmal ihrer ,wahrheit1 nmlich das eines rechtmigen ,anspruchs auf ,allgemeinheit entbehrt1 wenn sie sich auf einen ,offenbarungsglauben1 der als historischer 7obwohl durch ,schrift weit ausgebreiteter1 und durch spteste ,nachkommenschaft zugesicherter7 ,glaube1 doch keiner allgemeinen berzeugenden ,mittheilung fhig ist1 grndet3 dennoch wegen des natrlichen ,bedrfnisses aller ,menschen1 zu den hchsten ,vernunftbegriffen und ,grnden1 immer etwas ,sinnlich-,haltbares1 irgend eine ,erfahrungsbesttigung u4 dgl4 zu verlangen1 7worauf man bei der ,absicht einen ,glauben allgemein zu introduciren wirklich auch ,rcksicht nehmen mu71 irgend ein historischer ,kirchenglaube1 den man auch gemeiniglich schon vor sich findet1 msse benutzt werden4 ,um aber nun mit einem solchen empirischen ,glauben1 den uns dem ,ansehen nach ein ,ungefhr in die ,hnde gespielt hat1 die ,grundlage eines #aaf moralischen ,glaubens zu vereinigen1 7er sei nun ,zweck oder nur 7,a #aej74 ,hilfsmittel71 dazu wird eine ,auslegung der uns zu ,hnden gekommenen 7,b #aeh-ei74 ,offenbarung erfordert1 d4 i4 durchgngige ,deutung derselben zu einem 7,r #acj-ca74 ,sinn1 der mit den allgemeinen praktischen ,regeln einer reinen 7,ha #bha-hb2 ,vernunftreligion zusammenstimmt4 ,denn das ,theoretische des b #bjg-h74 ,kirchenglaubens kann uns moralisch nicht interessiren1 wenn es nicht zur 7,k #abi-ca74 ,erfllung aller ,menschenpflichten als gttlicher ,gebote1 7was das ,wesentliche aller ,religion ausmacht71 hinwirkt4 ,diese ,auslegung mag uns selbst in ,ansehung des ,texts 7der ,offenbarung7 oft gezwungen scheinen1 oft es auch wirklich sein1 und doch mu sie1 wenn es nur mglich ist1 da dieser sie annimmt1 einer solchen buchstblichen vorgezogen werden1 die entweder schlechterdings nichts fr die ,moralitt in sich enthlt1 oder dieser ihren ,triebfedern wohl gar entgegen wirkt4#ha -- ,man wird auch finden1 da es mit allen alten und neuern zum ,theil in heiligen #aag ,bchern abgefaten ,glaubensarten jederzeit so ist gehalten worden1 und 7,a #aej-ea74 da vernnftige wohldenkende ,volkslehrer sie so lange gedeutet haben1 7,b #aeh-fj74 bis sie dieselbe ihrem wesentlichen ,inhalte nach1 nachgerade mit den 7,r #aca-cb74 allgemeinen moralischen ,glaubensstzen in ,uebereinstimmung brachten4 ,die 7,ha #bhb-hc2 ,moralphilosophen unter den ,griechen und nachher den ,rmern machten b #bjh-i74 es mit ihrer fabelhaften ,gtterlehre so4#hb ,sie wuten den grbsten 7,k #aca-cb74 ,polytheismus doch zuletzt als bloe symbolische ,vorstellung der ,eigenschaften des einigen gttlichen ,wesens auszudeuten1 und den mancherlei lasterhaften ,handlungen1 oder auch wilden aber doch schnen ,trumereien ihrer ,dichter einen mystischen ,sinn unterzulegen1 der einen ,volksglauben 7welchen zu vertilgen es nicht einmal rathsam gewesen wre1 weil daraus vielleicht ein dem ,staat noch gefhrlicherer ,atheismus htte entstehen knnen71 einer allen ,menschen verstndlichen und allein ersprielichen moralischen ,lehre nahe brachte4 ,das sptere ,judenthum und selbst das ,christenthum besteht aus solchen zum ,theil sehr gezwungenen ,deutungen1 aber beides zu ungezweifelt guten und fr alle ,menschen nothwendigen ,zwecken4 ,die ,muhamedaner wissen 7wie ,reland zeigt71 der ,beschreibung ihres aller ,sinnlichkeit geweiheten ,paradieses sehr gut einen geistigen ,sinn unterzulegen1 und eben das thun die ,indier mit der ,auslegung ihres ,vedas1 wenigstens fr den aufgeklrteren ,theil ihres ,volks4 -- ,da sich dies aber thun lt1 ohne eben immer wider den buchstblichen ,sinn des ,volksglaubens sehr zu verstoen1 kommt daher3 weil lange vor diesem letztern die ,anlage zur moralischen ,religion in der menschlichen ,vernunft verborgen lag1 wovon zwar die ersten rohen ,aeuerungen blo auf gottesdienstlichen ,gebrauch ausgiengen1 und zu diesem ,behuf selbst jene angeblichen ,offenbarungen veranlaten1 hierdurch aber auch etwas von dem ,charakter ihres bersinnlichen ,ursprungs selbst in diese ,dichtungen1 ob zwar #aah unvorsetzlich1 gelegt haben4 -- ,auch kann man dergleichen ,auslegungen 7,a #aea-ec74 nicht der ,unredlichkeit beschuldigen1 vorausgesetzt1 da man nicht 7,b #afj-fb74 behaupten will1 der ,sinn1 den wir den ,symbolen des ,volksglaubens oder 7,r #acb-cc74 auch heiligen ,bchern geben1 sei von ihnen auch durchaus so beabsichtigt 7,ha #bhc-hd2 worden1 sondern dieses dahingestellt sein lt1 und nur die b #bji-aj74 ,mglichkeit die ,verfasser derselben so zu verstehen annimmt4 ,denn 7,k #acb-cc74 selbst das ,lesen dieser heiligen ,schriften1 oder die ,erkundigung nach ihrem ,inhalt hat zur ,endabsicht1 bessere ,menschen zu machen2 das ,historische aber1 was dazu nichts beitrgt1 ist etwas an sich ganz ,gleichgltiges1 mit dem man es halten kann1 wie man will4 -- 7,der ,geschichtsglaube ist todt an ihm selber1 d4 i4 fr sich als ,bekenntni betrachtet1 enthlt er nichts1 fhrt auch auf nichts1 was einen moralischen ,werth fr uns htte47 ,wenn also gleich eine ,schrift als gttliche ,offenbarung angenommen worden1 so wird doch das oberste ,kriterium derselben als einer solchen1 sein1 alle ,schrift von ,gott eingegeben1 ist ntzlich zur ,lehre1 zur ,strafe1 zur ,besserung u4 s4 w4 und da das letztere1 nmlich die moralische ,besserung des ,menschen1 den eigentlichen ,zweck aller ,vernunftreligion ausmacht1 so wird diese auch das oberste ,princip aller ,schriftauslegung enthalten4 ,diese ,religion ist der ,geist ,gottes1 der uns in alle ,wahrheit leitet4 ,dieser aber ist derjenige1 der1 indem er uns belehrt1 auch zugleich mit ,grundstzen zu ,handlungen belebt1 und er bezieht ,alles1 was die ,schrift fr den historischen ,glauben noch enthalten mag1 gnzlich auf die ,regeln und ,triebfedern des reinen moralischen ,glaubens1 der allein in jedem ,kirchenglauben dasjenige ausmacht1 was darin eigentliche ,religion ist4 ,alles ,forschen und ,auslegen der ,schrift mu von dem ,princip ausgehen1 diesen ,geist darin zu suchen1 und man kann das ewige ,leben darin nur finden1 sofern sie von diesem ,princip zeuget4 ,diesem ,schriftausleger ist nun noch ein anderer beigesellt1 aber untergeordnet1 nmlich der ,schriftgelehrte4 ,das ,ansehen der ,schrift1 als des wrdigsten1 und jetzt in dem aufgeklrtesten ,welttheile einzigen ,instruments der ,vereinigung aller ,menschen in eine ,kirche1 macht den #aai ,kirchenglauben aus1 der als ,volksglaube nicht vernachlssigt werden 7,a #aec-ed74 kann1 weil ihm#hc keine ,lehre zu einer unvernderlichen ,norm tauglich 7,b #afb-fc74 zu sein scheint1 die auf bloe ,vernunft gegrndet ist1 und er#hd 7,r #acc-cd74 gttliche ,offenbarung1 mithin auch eine historische ,beglaubigung ihres 7,ha #bhd-he2 ,ansehens durch die ,deduction ihres ,ursprungs fordert4 ,weil nun b #baj-aa74 menschliche ,kunst und ,weisheit nicht bis zum ,himmel hinaufsteigen kann1 7,k #acc74 um das ,creditiv der ,sendung des ersten ,lehrers selbst nachzusehen1 sondern sich mit den ,merkmalen1 die auer dem ,inhalt noch von der ,art1 wie ein solcher ,glaube introducirt worden1 hergenommen werden knnen1 d4 i4 mit menschlichen ,nachrichten begngen mu1 die nachgerade in sehr alten ,zeiten1 und alten1#he jetzt todten ,sprachen aufgesucht werden mssen1 um sie nach ihrer historischen ,glaubhaftigkeit zu wrdigen2 so wird ,schriftgelehrsamkeit erfordert werden1 um eine auf heilige ,schrift gegrndete ,kirche1 nicht eine ,religion2 7denn die mu1 um allgemein zu sein1 jederzeit auf bloe ,vernunft gegrndet sein71 im ,ansehen zu erhalten2 wenn die#hf gleich nichts mehr ausmacht1 als da jener ihr ,ursprung nichts in sich enthlt1 was die ,annahme derselben als unmittelbarer gttlichen ,offenbarung unmglich machte2 welches hinreichend sein wrde1 um diejenigen1 welche in dieser ,idee besondere ,strkung ihres moralischen ,glaubens zu finden meinen1 und sie daher gerne annehmen1 daran nicht zu hindern4 -- ,aber nicht blo die ,beurkundung1 sondern auch die ,auslegung der heiligen ,schrift bedarf aus derselben ,ursache ,gelehrsamkeit4 ,denn wie will der ,ungelehrte1 der sie nur in ,uebersetzungen lesen kann1 von dem ,sinne derselben gewi sein8 aber der ,ausleger1 welcher auch die ,grundsprache inne hat1 bedarf doch noch ausgebreitete historische ,kenntni und ,kritik1#hg um aus dem ,zustande1 den ,sitten und den ,meinungen 7dem ,volksglauben7 der damaligen #abj ,zeit die ,mittel zu nehmen1 wodurch dem kirchlichen gemeinen ,wesen das 7,a #aed-ef74 ,verstndni geffnet werden kann4 7,b #afc-fe74 7,r #acd-ce74 ,vernunftreligion und ,schriftgelehrsamkeit sind also die eigentlichen 7,ha #bhe-hf2 berufenen ,ausleger und ,depositre einer heiligen ,urkunde4 ,es fllt in b #baa74 die ,augen3 da diese an ffentlichem ,gebrauche ihrer ,einsichten und 7,k #acd74 ,entdeckungen in diesem ,felde vom weltlichen ,arm schlechterdings nicht knnen gehindert und an gewisse ,glaubensstze gebunden werden2 weil sonst ,laien die ,kleriker nthigen wrden1 in ihre ,meinung einzutreten1 die jene doch nur von dieser ihrer ,belehrung her haben4 ,wenn der ,staat nur dafr sorgt3 da es nicht an ,gelehrten und ihrer ,moralitt nach im guten ,rufe stehenden ,mnnern fehle1 welche das ,ganze des ,kirchenwesens verwalten1 deren ,gewissen er diese ,besorgung anvertraut1 so hat er ,alles gethan1 was seine ,pflicht und ,befugni mit sich bringen4 ,diese selbst aber in die ,schule zu fhren1 und sich mit ihren ,streitigkeiten zu befassen 7die1 wenn sie nur nicht von ,kanzeln gefhrt werden1 das ,kirchenpublikum im vlligen ,frieden lassen71 ist eine ,zumuthung1 die das ,publikum an ihn#hh nicht ohne ,unbescheidenheit thun kann4 ,aber es tritt noch ein dritter ,prtendent zum ,amte eines ,auslegers auf1 welcher weder ,vernunft1 noch ,gelehrsamkeit1 sondern nur ein inneres ,gefhl bedarf1 um den wahren ,sinn der ,schrift und zugleich ihren gttlichen ,ursprung zu erkennen4 ,nun kann man freilich nicht in ,abrede ziehen1 da1 wer ihrer ,lehre folgt1 und das thut1 was sie vorschreibt1 allerdings finden wird1 da sie von ,gott sei1 und da selbst der ,antrieb zu guten ,handlungen und zur ,rechtschaffenheit im ,lebenswandel1 den der ,mensch1 der sie liest1 oder ihren ,vortrag hrt1 fhlen mu1 ihn von der ,gttlichkeit derselben berfhren msse2 weil er nichts anders1 als die ,wirkung von dem den ,menschen mit inniglicher ,achtung erfllenden moralischen ,gesetze ist1 welches darum auch als gttliches ,gebot angesehen zu werden verdient4 ,aber so wenig1 wie aus irgend einem ,gefhl1 ,erkenntni der ,gesetze1 und da diese moralisch #aba sind1 eben so wenig und noch weniger1 kann durch ein ,gefhl das sichere 7,a #aef-eg74 ,merkmal eines unmittelbaren gttlichen ,einflusses gefolgert und 7,b #afe-ff74 ausgemittelt werden2 weil zu derselben ,wirkung mehr1 als eine ,ursache 7,r #ace-cf74 stattfinden kann1 in diesem ,falle aber die bloe ,moralitt des ,gesetzes 7,ha #bhf-hg2 7und der ,lehre71 durch die ,vernunft erkannt1 die ,ursache derselben ist1 b #baa-ab74 und selbst in dem ,falle der bloen ,mglichkeit dieses ,ursprungs1 es 7,k #ace74 ,pflicht ist1 ihm die letztere ,deutung zu geben1 wenn man nicht aller ,schwrmerei ,thr und ,thor ffnen1 und nicht selbst das unzweideutige moralische ,gefhl durch die ,verwandtschaft mit jedem andern phantastischen um seine ,wrde bringen will4 -- ,gefhl1 wenn das ,gesetz1 woraus1 oder auch1 wornach es erfolgt1 vorher bekannt ist1 hat ,jeder nur fr sich1 und kann es ,andern nicht zumuthen1 also auch nicht als einen ,probirstein der ,aechtheit einer ,offenbarung anpreisen1 denn es lehrt schlechterdings nichts1 sondern enthlt nur die ,art1 wie das ,subject in ,ansehung seiner ,lust oder ,unlust afficirt wird1 worauf gar keine ,erkenntni gegrndet werden kann4 -- ,es giebt also keine ,norm des ,kirchenglaubens1 als die ,schrift1 und keinen andern ,ausleger desselben1 als reine ,vernunftreligion und ,schriftgelehrsamkeit1 7welche das ,historische derselben angeht71 von welchen der erstere allein authentisch1 und fr alle ,welt gltig1 der zweite aber nur doctrinal ist1 um den ,kirchenglauben fr ein gewisses ,volk zu einer gewissen ,zeit in ein bestimmtes sich bestndig erhaltendes ,system zu verwandeln4 ,was aber diesen betrifft1 so ist es nicht zu ndern1 da der historische ,glaube nicht endlich ein bloer ,glaube an ,schriftgelehrte1 und ihre ,einsicht werde2 welches freilich der menschlichen ,natur nicht sonderlich zur ,ehre gereicht1 aber doch durch die ffentliche ,denkfreiheit wiederum gut gemacht wird1 dazu diese deshalb um desto mehr berechtigt ist1 weil nur dadurch1 da ,gelehrte ihre ,auslegungen ,jedermanns ,prfung aussetzen1 selbst aber auch zugleich fr bessere ,einsicht immer offen und empfnglich bleiben1 sie auf das ,zutrauen des gemeinen ,wesens zu ihren ,entscheidungen rechnen knnen4 ,,vii4 ,der allmhlige ,uebergang des ,kirchenglaubens zur #abb ,alleinherrschaft des reinen ,religionsglaubens ist die ,annherung 7,a #aeg-ei74 des ,reichs ,gottes4 7,b #afg-fh74 7,r #acg-ch74 ,das ,kennzeichen der wahren ,kirche ist ihre ,allgemeinheit2 hievon aber 7,ha #bhg-hh2 ist wiederum das ,merkmal ihre ,nothwendigkeit und ihre nur auf eine b #bab-ac74 einzige ,art mgliche ,bestimmbarkeit4 ,nun hat der historische ,glaube1 7,k #acf74 7der auf ,offenbarung1 als ,erfahrung gegrndet ist71 nur particulre ,gltigkeit1 fr die nmlich1 an welche die ,geschichte gelangt ist1 worauf er beruht1 und enthlt1 wie alle ,erfahrungserkenntni nicht das ,bewutsein1 da der geglaubte ,gegenstand so und nicht anders sein msse1 sondern nur1 da er so sei1 in sich2 mithin enthlt er zugleich das ,bewutsein seiner ,zuflligkeit4 ,also kann er zwar zum ,kirchenglauben 7deren es mehrere geben kann71 zulangen1 aber nur der reine ,religionsglaube1 der sich gnzlich auf ,vernunft grndet1 kann als nothwendig1 mithin fr den einzigen erkannt werden1 der die wahre ,kirche auszeichnet4 -- ,wenn also gleich 7der unvermeidlichen ,einschrnkung der menschlichen ,vernunft gem7 ein historischer ,glaube als ,leitmittel die reine ,religion afficirt1 doch mit dem ,bewutsein1 da er blo ein solches sei1 und dieser1 als ,kirchenglaube1 ein ,princip bei sich fhrt1 dem reinen ,religionsglauben sich continuirlich zu nhern1 um jenes ,leitmittel endlich entbehren zu knnen1 so kann eine solche ,kirche immer die wahre heien2 da aber ber historische ,glaubenslehren der ,streit nie vermieden werden kann1 nur die streitende ,kirche genannt werden2 doch mit der ,aussicht1 endlich in die unvernderliche und ,alles vereinigende1 triumphirende auszuschlagen6 ,man nennt den ,glauben jedes ,einzelnen1 der die moralische ,empfnglichkeit 7,wrdigkeit7 mit sich fhrt1 ewig glckselig zu sein1 den seligmachenden ,glauben4 ,dieser kann also auch nur ein einziger sein1 und bei aller ,verschiedenheit des ,kirchenglaubens doch in jedem angetroffen werden1 in welchem er1 sich auf sein ,ziel1 den reinen ,religionsglauben1 beziehend1 praktisch ist4 ,der ,glaube einer gottesdienstlichen ,religion ist dagegen ein ,frohn- und #abc ,lohnglaube 7fides mercenaria1 servilis71 und kann nicht fr den 7,a #aei-fj74 seligmachenden angesehen werden1 weil er nicht moralisch ist4 ,denn 7,b #afh-fi74 dieser mu ein freier1 auf lauter ,herzensgesinnungen gegrndeter 7fides 7,r #ach-ci74 ingenua7 ,glaube sein4 ,der erstere whnt durch ,handlungen 7des 7,ha #bhh-hi2 cultus71 welche1 7ob zwar mhsam71 doch fr sich keinen moralischen b #bac-ad74 ,werth haben1 mithin nur durch ,furcht oder ,hoffnung abgenthigte 7,k #acg74 ,handlungen sind1 die auch ein bser ,mensch ausben kann1 ,gott wohlgefllig zu werden1 anstatt1 da der letztere dazu eine moralisch gute ,gesinnung als nothwendig voraussetzt4 ,der seligmachende ,glaube enthlt zwei ,bedingungen seiner ,hoffnung der ,seligkeit3 die eine in ,ansehung dessen1 was er selbst nicht thun kann1 nmlich seine geschehenen ,handlungen rechtlich 7vor einem gttlichen ,richter7 ungeschehen zu machen1 die andere in ,ansehung dessen1 was er selbst thun kann und soll1 nmlich in einem neuen seiner ,pflicht gemen ,leben zu wandeln4 ,der erstere ,glaube ist der an eine ,genugthuung 7,bezahlung fr seine ,schuld1 ,erlsung1 ,vershnung mit ,gott71 der zweite ist der ,glaube in einem ferner zu fhrenden guten#hi ,lebenswandel ,gott wohlgefllig werden zu knnen4 -- ,beide ,bedingungen machen nur einen ,glauben aus1 und gehren nothwendig zusammen4 ,man kann aber die ,nothwendigkeit einer ,verbindung nicht anders einsehen1 als wenn man annimmt1 es lasse sich eine von der andern ableiten1 also1 da entweder der ,glaube an die ,lossprechung von der auf uns liegenden ,schuld den guten ,lebenswandel1 oder da die wahrhafte und thtige ,gesinnung eines jederzeit zu fhrenden guten ,lebenswandels den ,glauben an jene ,lossprechung1 nach dem ,gesetze moralisch wirkender ,ursachen1 hervorbringe4 ,hier zeigt sich nun eine merkwrdige ,antinomie der menschlichen ,vernunft mit ihr selbst1 deren ,auflsung1 oder1 wenn diese nicht mglich sein sollte1 wenigstens ,beilegung es allein ausmachen kann1 ob ein historischer 7,kirchen-7,glaube jederzeit als wesentliches ,stck des seligmachenden1 ber den reinen ,religionsglauben hinzukommen msse1 oder #abd ob er als bloes ,leitmittel endlich1 wie ferne diese ,zukunft auch sei1 7,a #afj-fb74 in den reinen ,religionsglauben bergehen knne4 7,b #afi-ga74 7,r #aci-dj74 #a4 ,vorausgesetzt3 da fr die ,snden des ,menschen eine ,genugthuung 7,ha #bhi-ij2 geschehen sei1 so ist zwar wohl begreiflich1 wie ein jeder ,snder sie b #bad-ae74 gern auf sich beziehen mchte1 und wenn es blo aufs ,glauben ankmmt1 7,k #acg-ch74 7welches so viel1 als ,erklrung bedeutet1 er wolle1 sie sollte auch fr ihn geschehen sein71 deshalb nicht einen ,augenblick ,bedenken tragen wrde4 ,allein es ist gar nicht einzusehen1 wie ein vernnftiger ,mensch1 der sich strafschuldig wei1 im ,ernst glauben knne1 er habe nur nthig1 die ,botschaft von einer fr ihn geleisteten ,genugthuung zu glauben1 und sie 7wie die ,juristen sagen71 utiliter anzunehmen1 um seine ,schuld als getilgt anzusehen1 und zwar dermaen1 7mit der ,wurzel sogar71 da auch frs ,knftige ein guter ,lebenswandel1 um den er sich bisher nicht die mindeste ,mhe gegeben hat1 von diesem ,glauben und der ,acceptation der angebotenen ,wohlthat1 die unausbleibliche ,folge sein werde4 ,diesen ,glauben kann kein berlegender ,mensch1 so sehr auch die ,selbstliebe fters den bloen ,wunsch eines ,guten1#ij wozu man nichts thut1 oder thun kann1 in ,hoffnung verwandelt1 als werde sein ,gegenstand durch die bloe ,sehnsucht gelockt1 von selbst kommen1 in sich zuwege bringen4 ,man kann dieses sich nicht anders mglich denken1 als da der ,mensch sich diesen ,glauben selbst als ihm himmlisch eingegeben1 und so als etwas1 worber er seiner ,vernunft weiter keine ,rechenschaft zu geben nthig hat1 betrachte4 ,wenn er dies nicht kann1 oder noch zu aufrichtig ist1 ein solches ,vertrauen als bloes ,einschmeichelungsmittel in sich zu erknsteln1 so wird er1 bei aller ,achtung1 fr eine solche berschwengliche ,genugthuung bei allem ,wunsche1 da eine solche auch fr ihn offen stehen mge1 doch nicht umhin knnen1 sie nur als bedingt anzusehen1 nmlich da sein1 so viel in seinem ,vermgen ist1 gebesserter ,lebenswandel vorhergehen msse1 um auch nur den mindesten ,grund zur #abe ,hoffnung zu geben1 ein solches hheres ,verdienst knne ihm zu ,gute 7,a #afb-fc74 kommen4 -- ,wenn also das historische ,erkenntni von dem letztern zum 7,b #aga-gb74 ,kirchenglauben1 der erstere aber als ,bedingung zum reinen moralischen 7,r #adj-da74 ,glauben gehrt1 so wird dieser vor jenem vorhergehen mssen4 7,ha #bij-ia2 b #bae-af74 #b4 ,wenn aber der ,mensch von ,natur verderbt ist1 wie kann er glauben aus 7,k #ach-ci74 sich1 er mag sich auch bestreben1 wie er wolle1 einen neuen1 ,gott wohlgeflligen1 ,menschen zu machen2 wenn er sich der ,vergehungen1 deren er sich bisher schuldig gemacht hat1 bewut1 noch unter der ,macht des bsen ,princips steht1 und in sich kein hinreichendes ,vermgen antrifft1 es knftighin besser zu machen8 ,wenn er nicht die ,gerechtigkeit1 die er selbst wider sich erregt hat1 durch fremde ,genugthuung als vershnt1 sich selbst aber durch diesen ,glauben gleichsam als neugeboren ansehen1 und so allererst einen neuen ,lebenswandel antreten kann1 der alsdann die ,folge von dem mit ihm vereinigten guten ,princip sein wrde1 worauf will er seine ,hoffnung1 ein ,gott geflliger ,mensch zu werden1 grnden8 ,also mu der ,glaube an ein ,verdienst1 das nicht das seinige ist1 und wodurch er mit ,gott vershnt wird1 vor aller ,bestrebung zu guten ,werken vorhergehen2 welches dem vorigen ,satze widerstreitet4 ,dieser ,streit kann nicht durch ,einsicht in die ,causalbestimmung der ,freiheit des menschlichen ,wesens1 d4 i4 der ,ursachen1 welche machen1 da ein ,mensch gut oder bse wird1 also nicht theoretisch ausgeglichen werden3 denn diese ,frage bersteigt das ganze ,speculationsvermgen unserer ,vernunft4 ,aber frs ,praktische1 wo nmlich nicht gefragt wird1 was physisch1 sondern was moralisch fr den ,gebrauch unsrer freien ,willkhr das erste sei1 wovon wir nmlich den ,anfang machen sollen1 ob vom ,glauben an das1 was ,gott unsertwegen gethan hat1 oder von dem1 was wir thun sollen1 um dessen1 7es mag auch bestehen1 worin es wolle71 wrdig zu werden1 ist kein ,bedenken1 fr das ,letztere zu entscheiden4 ,denn die ,annehmung des ersten ,requisits zur ,seligmachung1 nmlich des ,glaubens an eine stellvertretende ,genugthuung1 ist allenfalls blo fr den theoretischen ,begriff nothwendig2 wir knnen die ,entsndigung uns #abf nicht anders begreiflich machen4 ,dagegen ist die ,nothwendigkeit des 7,a #afc-fe74 zweiten ,princips praktisch und zwar rein moralisch3 wir knnen sicher 7,b #agb-gd74 nicht anders hoffen1 der ,zueignung selbst eines fremden genugthuenden 7,r #ada-db74 ,verdienstes1 und so der ,seligkeit theilhaftig zu werden1 als wenn wir 7,ha #bia-ib2 uns dazu durch unsre ,bestrebung in ,befolgung jeder ,menschenpflicht b #baf74 qualificiren1 welche letztere die ,wirkung unserer eignen ,bearbeitung1 7,k #aci-dj74 und nicht wiederum ein fremder ,einflu sein mu1 dabei wir passiv sind4 ,denn da das letztere ,gebot unbedingt ist1 so ist es auch nothwendig1 da der ,mensch es seinem ,glauben als ,maxime unterlege1 da er nmlich von der ,besserung des ,lebens anfange1 als der obersten ,bedingung1 unter der allein ein seligmachender ,glaube stattfinden kann4 ,der ,kirchenglaube1 als ein historischer1 fngt mit ,recht von dem erstern an2 da er aber nur das ,vehikel fr den reinen ,religionsglauben enthlt1 7in welchem der eigentliche ,zweck liegt71 so mu das1 was in diesem als einem praktischen die ,bedingung ist1 nmlich die ,maxime des ,thuns1 den ,anfang machen1 und die des ,wissens1 oder theoretischen ,glaubens1 nur die ,befestigung und ,vollendung der erstern bewirken4 ,hiebei kann noch angemerkt werden3 da nach dem ersten ,princip der ,glaube 7nmlich der an eine stellvertretende ,genugthuung7 dem ,menschen zur ,pflicht1 dagegen der ,glaube des guten ,lebenswandels1 als durch hheren ,einflu gewirkt1 ihm zur ,gnade angerechnet werden wrde4 -- ,nach dem zweiten ,princip aber ist es umgekehrt4 ,denn nach diesem ist der gute ,lebenswandel1 als oberste ,bedingung der ,gnade1 unbedingte ,pflicht1 dagegen die hhere ,genugthuung eine bloe ,gnadensache4 -- ,dem erstern wirft man 7oft nicht mit ,unrecht7 den gottesdienstlichen ,aberglauben vor1 der einen strflichen ,lebenswandel doch mit der ,religion zu vereinigen wei2 dem zweiten den naturalistischen ,unglauben1 welcher mit einem sonst vielleicht auch wohl exemplarischen ,lebenswandel ,gleichgltigkeit1 oder wohl gar ,widersetzlichkeit gegen alle ,offenbarung verbindet4 -- ,das wre aber den ,knoten 7durch eine #abg praktische ,maxime7 zerhauen1 anstatt ihn 7theoretisch7 aufzulsen1 7,a #afe-ff74 welches auch allerdings in ,religionsfragen erlaubt ist4 -- ,zur 7,b #agd-ge74 ,befriedigung des letzteren ,ansinnens kann indessen ,folgendes dienen4 -- 7,r #adb-dc74 ,der lebendige ,glaube an das ,urbild der ,gott wohlgeflligen ,menschheit1 7,ha #bib-ic2 7den ,sohn ,gottes71 an sich selbst ist auf eine moralische ,vernunftidee b #bag74 bezogen1 sofern diese uns nicht allein zur ,richtschnur1 sondern auch zur 7,k #adj-da74 ,triebfeder dient1 und also einerlei1 ob ich von ihm als rationalem ,glauben1 oder vom ,princip des guten ,lebenswandels anfange4 ,dagegen ist der ,glaube an eben dasselbe ,urbild in der ,erscheinung 7an den ,gottmenschen271 als empirischer1 7historischer7 ,glaube1 nicht einerlei mit dem ,princip des guten ,lebenswandels1 7welches ganz rational sein mu71 und es wre ganz etwas anders1 von einem solchen#ia anfangen1 und daraus den guten ,lebenswandel ableiten zu wollen4 ,sofern wre also ein ,widerstreit zwischen den obigen zwei ,stzen4 ,allein in der ,erscheinung des ,gottmenschen ist nicht das1 was von ihm in die ,sinne fllt1 oder durch ,erfahrung erkannt werden kann1 sondern das in unsrer ,vernunft liegende ,urbild1 welches wir dem letztern unterlegen1 7weil1 so viel sich an seinem ,beispiel wahrnehmen lt1 er jenem gem befunden wird71 eigentlich das ,object des seligmachenden ,glaubens1 und ein solcher ,glaube ist einerlei mit dem ,princip eines ,gott wohlgeflligen ,lebenswandels4 -- ,also sind hier nicht zwei an sich verschiedene ,principien1 von deren einem oder dem andern anzufangen1 entgegengesetzte ,wege einzuschlagen wren1 sondern nur eine und dieselbe praktische ,idee1 von der wir ausgehen1 einmal1 sofern sie das ,urbild als in ,gott befindlich1 und von ihm ausgehend1 ein andermal1 sofern sie es1 als in uns befindlich1 beidemal aber sofern sie es als ,richtma unsers ,lebenswandels vorstellt2 und die ,antinomie ist also nur scheinbar2 weil sie eben dieselbe praktische ,idee nur in verschiedener ,beziehung genommen1 durch einen ,miverstand fr zwei verschiedene ,principien #abh ansieht4 -- ,wollte man aber den ,geschichtsglauben an die ,wirklichkeit 7,a #aff-fg74 einer solchen einmal in der ,welt vorgekommenen ,erscheinung zur ,bedingung 7,b #agf-gg74 des allein seligmachenden ,glaubens machen1 so wren es allerdings zwei 7,r #adc-dd74 ganz verschiedene ,principien1 7das eine empirisch1 das andre rational7 7,ha #bic-id2 ber die1 ob man von einem oder dem andern ausgehen und anfangen mte1 b #bag-ah74 ein wahrer ,widerstreit der ,maximen eintreten wrde1 den aber auch keine 7,k #ada-db74 ,vernunft je wrde schlichten knnen4 -- ,der ,satz3 ,man mu glauben1 da es einmal einen ,menschen1 der durch seine ,heiligkeit und ,verdienst sowohl fr sich 7in ,ansehung seiner ,pflicht7 als auch fr alle andren 7und deren ,ermangelung in ,ansehung ihrer ,pflicht7 genug gethan1 gegeben habe1 7wovon uns die ,vernunft nichts sagt71 um zu hoffen1 da wir selbst in einem guten ,lebenswandel1 doch nur kraft jenes ,glaubens1 selig werden knnen1 dieser ,satz sagt ganz etwas anders1 als folgender3 man mu mit allen ,krften der heiligen ,gesinnung eines ,gott wohlgeflligen ,lebenswandels nachstreben1 um glauben zu knnen1 da die 7uns schon durch die ,vernunft versicherte7 ,liebe desselben zur ,menschheit1 sofern sie seinem ,willen nach allem ihrem ,vermgen nachstrebt1 in ,rcksicht auf die redliche ,gesinnung1 den ,mangel der ,that1 auf welche ,art es auch sei1 ergnzen werde4 -- ,das ,erste aber steht nicht in jedes 7auch des ungelehrten7#ib ,menschen ,vermgen4 ,die ,geschichte beweist1 da in allen ,religionsformen dieser ,streit zweier ,glaubensprincipien obgewaltet hat2 denn ,expiationen hatten alle ,religionen1 sie mochten sie nun setzen1 worein sie wollten4 ,die moralische ,anlage in jedem ,menschen aber ermangelte ihrerseits auch nicht1 ihre ,forderungen hren zu lassen4 ,zu aller ,zeit klagten aber doch die ,priester mehr1 als die ,moralisten1 jene nmlich laut 7und unter der ,aufforderung an ,obrigkeiten dem ,unwesen zu steuern71 ber ,vernachlssigung des ,gottesdienstes1 welcher das ,volk mit dem ,himmel zu vershnen1 und ,unglck vom ,staat abzuwenden1 eingefhrt war2 diese dagegen ber den ,verfall der ,sitten1 den sie sehr auf die ,rechnung jener ,entsndigungsmittel schrieben1 wodurch die ,priester es #abi ,jedermann leicht machten1 sich wegen der grbsten ,laster mit der 7,a #afh-fi74 ,gottheit auszushnen4 ,in der ,that1 wenn ein unerschpflicher ,fond zu 7,b #agg-gi74 ,abzahlung gemachter oder noch zu machender ,schulden schon vorhanden ist1 7,r #add-de74 da man nur hinlangen darf1 7und bei allen ,ansprchen1 die das ,gewissen 7,ha #bid-ie2 thut1 auch ohne ,zweifel zu allererst hinlangen wird71 um sich b #bah-ai74 schuldenfrei zu machen1 indessen da der ,vorsatz des guten 7,k #adb-dc74 ,lebenswandels1 bis man wegen jener allererst im ,reinen ist1 ausgesetzt werden kann2 so kann man sich nicht leicht andre ,folgen eines solchen ,glaubens denken4 -- ,wrde aber sogar dieser ,glaube selbst so vorgestellt als ob er eine so besondere ,kraft und einen solchen mystischen 7oder magischen7 ,einflu habe1 da1 ob er zwar1 so viel wir wissen1 fr blo historisch gehalten werden sollte1 er doch1 wenn man ihm1 und den damit verbundenen ,gefhlen nachhngt1 den ganzen ,menschen von ,grunde aus zu bessern 7einen neuen ,menschen aus ihm zu machen71 im ,stande sei3 so mte dieser ,glaube selbst als unmittelbar vom ,himmel 7mit und unter dem historischen ,glauben7 ertheilt und eingegeben angesehen werden1 wo denn ,alles selbst mit der moralischen ,beschaffenheit des ,menschen zuletzt auf einen unbedingten ,rathschlu ,gottes hinausluft er erbarmet sich1 welches er will1 und verstocket1 welchen er will#ic welches nach dem #acj ,buchstaben genommen1 der salto mortale der menschlichen ,vernunft ist4 7,a #afi-gj74 7,b #agh-hj74 ,es ist also eine nothwendige ,folge der physischen und zugleich der 7,r #ade-df74 moralischen ,anlage in uns1 welche letztere die ,grundlage und zugleich 7,ha #bie-if2 ,auslegerin aller ,religion ist1 da diese endlich von allen empirischen b #bai-bj74 ,bestimmungsgrnden1 von allen ,statuten1 welche auf ,geschichte beruhen1 7,k #adc-dd74 und die vermittelst eines ,kirchenglaubens provisorisch die ,menschen zur ,befrderung des ,guten vereinigen1 allmhlig losgemacht werde1 und so reine ,vernunftreligion zuletzt ber alle herrsche1 damit ,gott sei ,alles in ,allem4 -- ,die ,hllen1 unter welchen der ,embryo sich zuerst zum ,menschen bildete1 mssen abgelegt werden1 wenn er nun an das ,tageslicht treten soll4 ,das ,leitband der heiligen ,ueberlieferung1 mit seinen ,anhngseln1 den ,statuten und ,observanzen1 welches zu seiner ,zeit gute ,dienste that1 wird nach und nach entbehrlich1 ja endlich zur ,fessel1 wenn er in das ,jnglingsalter eintritt4 ,so lange er 7die ,menschengattung7 ein ,kind war1 war er klug als ein ,kind und wute mit ,satzungen1 die ihm ohne sein ,zuthun auferlegt worden1 auch wohl ,gelehrsamkeit1 ja sogar eine der ,kirche dienstbare ,philosophie zu verbinden2 nun er aber ein ,mann wird1 legt er ab1 was kindisch ist4 ,der erniedrigende ,unterschied zwischen ,laien und ,klerikern hrt auf1 und ,gleichheit entspringt aus der wahren ,freiheit1 jedoch ohne ,anarchie1 weil ein ,jeder zwar dem 7nicht statutarischen7 ,gesetz gehorcht1 das er sich selbst vorschreibt1 das er aber auch zugleich als den ihm durch die ,vernunft geoffenbarten ,willen des ,weltherrschers ansehen mu1 der ,alle unter einer gemeinschaftlichen ,regierung unsichtbarer ,weise in einem ,staate verbindet1 welcher durch die sichtbare ,kirche vorher drftig vorgestellt und vorbereitet war4 -- ,das alles ist nicht von einer uern#id ,revolution zu erwarten1 die strmisch und gewaltsam ihre von ,glcksumstnden sehr abhngige ,wirkung thut1 in welcher1 was bei der ,grndung einer neuen ,verfassung einmal versehen worden1 ,jahrhunderte hindurch mit ,bedauern beibehalten wird1 weil es nicht mehr1 #aca wenigstens nicht anders1 als durch eine neue 7jederzeit gefhrliche7 7,a #aga-gb74 ,revolution abzundern ist4 -- ,in dem ,princip der reinen 7,b #ahj-ha74 ,vernunftreligion1 als einer an alle ,menschen bestndig geschehenden 7,r #adf-dg74 gttlichen 7ob zwar nicht empirischen7 ,offenbarung1 mu der ,grund zu 7,ha #bif-ig2 jenem ,ueberschritt zu jener neuen ,ordnung der ,dinge liegen1 welcher b #bbj-ba74 einmal aus reifer ,ueberlegung gefat1 durch allmhlig fortgehende ,reform 7,k #add-de74 zur ,ausfhrung gebracht wird1 sofern sie ein menschliches ,werk sein soll2 denn was ,revolutionen betrifft1 die diesen ,fortschritt abkrzen knnen1 so bleiben sie der ,vorsehung berlassen1 und lassen sich nicht planmig1 der ,freiheit unbeschadet1 einleiten4 -- ,man kann aber mit ,grunde sagen3 da das ,reich ,gottes zu uns gekommen sei1 wenn auch nur das ,princip des allmhligen ,ueberganges des ,kirchenglaubens zur allgemeinen ,vernunftreligion1 und so zu einem 7gttlichen7 ethischen ,staat auf ,erden1 allgemein1 und irgendwo auch ffentlich ,wurzel gefat hat3 obgleich die wirkliche ,errichtung desselben noch in unendlicher ,weite von uns entfernt liegt4 ,denn1 weil dieses ,princip den ,grund einer continuirlichen ,annherung zu dieser ,vollkommenheit enthlt1 so liegt in ihm als in einem sich entwickelnden1 und in der ,folge wiederum besamendem ,keime das ,ganze 7unsichtbarer ,weise71 welches dereinst die ,welt erleuchten und beherrschen soll4 ,das ,wahre und ,gute aber1 wozu in der ,naturanlage jedes ,menschen der ,grund1 sowohl der ,einsicht als des ,herzensantheils liegt1 ermangelt nicht1 wenn es einmal ffentlich geworden1 vermge der natrlichen ,affinitt1 darin#ie es mit der moralischen ,anlage vernnftiger ,wesen berhaupt steht1 sich durchgngig mitzutheilen4 ,die ,hemmung durch politische brgerliche ,ursachen1 die seiner ,ausbreitung von ,zeit zu ,zeit zustoen mgen1 dienen eher dazu1 die ,vereinigung der ,gemther zum ,guten 7was1 nachdem sie es einmal ins ,auge gefat haben1 ihre ,gedanken nie verlt71 noch desto inniglicher zu machen4#if 99 99 99 99 99 ,das ist also die1 menschlichen ,augen unbemerkte1 aber bestndig #acb fortgehende ,bearbeitung des guten ,princips1 sich im menschlichen 7,a #agb-gc74 ,geschlecht1 als einem gemeinen ,wesen nach ,tugendgesetzen1 eine ,macht und 7,b #aha-hc74 ein ,reich zu errichten1 welches den ,sieg ber das ,bse behauptet1 und #acc unter seiner ,herrschaft der ,welt einen ewigen ,frieden zusichert4 7,a #agc-ge74 7,b #ahc-he74 7,r #adh-di74 ,zweite ,abtheilung4 7,ha #bii-cjj2 b #bbb-bd74 ,historische ,vorstellung der allmhlichen ,grndung der ,herrschaft 7,k #adg-di74 des guten ,princips auf ,erden4 ,von der ,religion auf ,erden 7in der engsten ,bedeutung des ,worts7 kann man keine ,universalhistorie des menschlichen ,geschlechts verlangen2 denn die ist1 als auf dem reinen moralischen ,glauben gegrndet1 kein ffentlicher ,zustand1 sondern ,jeder kann sich der ,fortschritte1 die er in demselben gemacht hat1 nur fr sich selbst bewut sein4 ,der ,kirchenglaube ist es daher allein1 von dem man eine allgemeine historische ,darstellung erwarten kann2 indem man ihn nach seiner verschiedenen und vernderlichen ,form mit dem alleinigen1 unvernderlichen1 reinen ,religionsglauben vergleicht4 ,von da an1 wo der erstere seine ,abhngigkeit von den einschrnkenden ,bedingungen des letztern1 und der ,nothwendigkeit der ,zusammenstimmung mit ihm ffentlich anerkennt1 fngt die allgemeine ,kirche an1 sich zu einem ethischen ,staat ,gottes zu bilden1 und nach einem feststehenden ,princip1 welches fr alle ,menschen und ,zeiten ein und dasselbe ist1 zur ,vollendung desselben fortzuschreiten4 -- ,man kann voraussehen1 da diese ,geschichte nichts1 als die ,erzhlung von dem bestndigen ,kampf zwischen dem gottesdienstlichen und dem moralischen ,religionsglauben sein werde1 deren ersteren1 als ,geschichtsglauben1 der ,mensch bestndig geneigt ist oben anzusetzen1 anstatt da der letztere seinen ,anspruch auf den ,vorzug1 der ihm als allein seelenbessernden ,glauben zukommt1 nie aufgegeben hat1 und ihn endlich gewi behaupten wird4 ,diese ,geschichte kann aber nur ,einheit haben1 wenn sie blo auf denjenigen ,theil des menschlichen ,geschlechts eingeschrnkt wird1 bei welchem jetzt die ,anlage zur ,einheit der allgemeinen ,kirche schon ihrer ,entwickelung nahe gebracht ist1 indem durch sie wenigstens die ,frage1 wegen des ,unterschieds des ,vernunft- und ,geschichtsglaubens schon ffentlich aufgestellt1 und ihre ,entscheidung zur grten moralischen ,angelegenheit gemacht ist2 denn die ,geschichte verschiedener ,vlker1 #acd deren ,glaube in keiner ,verbindung untereinander steht1 gewhrt sonst 7,a #age-gg74 keine ,einheit der ,kirche4 ,zu dieser ,einheit aber kann nicht gerechnet 7,b #ahe-hf74 werden3 da in einem und demselben ,volk ein gewisser neuer ,glaube einmal 7,r #adi-ej74 entsprungen ist1 der sich von dem vorher herrschenden namhaft 7,ha #cjj-cja2 unterschied2 wenn gleich dieser die veranlassenden ,ursachen zu des b #bbd74 neuen ,erzeugung bei sich fhrte4 ,denn es mu ,einheit des ,princips sein1 7,k #adi-ej74 wenn man die ,folge verschiedener ,glaubensarten nach einander zu den ,modificationen einer und derselben ,kirche rechnen soll1 und die ,geschichte der letztern ist es eigentlich1 womit wir uns jetzt beschftigen4 ,wir knnen also in dieser ,absicht nur die ,geschichte derjenigen ,kirche1 die von ihrem ersten ,anfange an den ,keim und die ,principien zur objectiven ,einheit des wahren und allgemeinen ,religionsglaubens bei sich fhrte1 dem sie allmhlig nher gebracht wird1 abhandeln4 -- ,da zeigt sich nun zuerst3 da der jdische ,glaube mit diesem ,kirchenglauben1 dessen ,geschichte wir betrachten wollen1 in ganz und gar keiner wesentlichen ,verbindung1 d4 i4 in keiner ,einheit nach ,begriffen steht1 ob zwar jener unmittelbar vorhergegangen1 und zur ,grndung dieser1 7der christlichen7 ,kirche die physische ,veranlassung gab4 ,der jdische ,glaube ist1 seiner ursprnglichen ,einrichtung nach1 ein ,inbegriff blo statutarischer ,gesetze1 auf welchem eine ,staatsverfassung gegrndet war2 denn welche moralische ,zustze entweder damals schon1 oder auch in der ,folge ihm angehngt worden sind1 die sind schlechterdings nicht zum ,judenthum1 als einem solchen1 gehrig4 ,das letztere ist eigentlich gar keine ,religion1 sondern blo ,vereinigung einer ,menge ,menschen1 die1 da sie zu einem besondern ,stamm gehrten1 sich zu einem gemeinen ,wesen unter blo politischen ,gesetzen1 mithin nicht zu einer ,kirche formten2 vielmehr sollte es ein blo weltlicher ,staat sein1 so da1 wenn dieser etwa durch widrige ,zuflle zerrissen worden1 ihm noch immer der 7wesentlich zu ihm gehrige7 politische ,glaube brig bleibt1 ihn 7bei ,ankunft des ,messias7 wohl einmal wiederherzustellen4 ,da diese ,staatsverfassung ,theokratie zur ,grundlage hat1 7sichtbarlich eine ,aristokratie der ,priester1 oder ,anfhrer1 die #ace sich unmittelbar von ,gott ertheilter ,instructionen rhmten71 mithin der 7,a #agg-gh74 ,name von ,gott1 der doch hier blo als weltlicher ,regent1 der ber und an 7,b #ahf-hh74 das ,gewissen gar keinen ,anspruch thut1 verehrt wird1 macht sie nicht zu 7,r #aej-ea74 einer ,religionsverfassung4 ,der ,beweis1 da sie das letztere nicht hat 7,ha #cja-b2 sein sollen1 ist klar4 ,erstlich sind alle ,gebote von der ,art1 da auch b #bbd-be74 eine politische ,verfassung darauf halten1 und sie als ,zwangsgesetze 7,k #aej-ea74 auferlegen kann1 weil sie blo uere ,handlungen betreffen1 und ob zwar die zehn ,gebote auch1 ohne da sie ffentlich gegeben sein mchten1 schon als ethische vor der ,vernunft gelten1 so sind sie in jener ,gesetzgebung gar nicht mit der ,forderung an die moralische ,gesinnung in ,befolgung derselben 7worin nachher das ,christenthum das ,hauptwerk setzte71 gegeben1 sondern schlechterdings nur auf die uere ,beobachtung gerichtet worden2 welches auch daraus erhellt1 da3 zweitens alle ,folgen aus der ,erfllung oder ,uebertretung dieser ,gebote1 alle ,belohnung oder ,bestrafung nur auf solche eingeschrnkt werden1 welche in dieser ,welt ,jedermann zugetheilt werden knnen1 und selbst diese auch nicht einmal nach ethischen ,begriffen2 indem beide auch die ,nachkommenschaft1 die an jenen ,thaten oder ,unthaten keinen praktischen ,antheil genommen1 treffen sollten1 welches in einer politischen ,verfassung allerdings wohl ein ,klugheitsmittel sein kann1 sich ,folgsamkeit zu verschaffen1 in einer ethischen aber aller ,billigkeit zuwider sein wrde4 ,da nun ohne ,glauben an ein knftiges ,leben gar keine ,religion gedacht werden kann1 so enthlt das ,judenthum als ein solches in seiner ,reinigkeit genommen1 gar keinen ,religionsglauben4 ,dieses wird durch folgende ,bemerkung noch mehr bestrkt4 ,es ist nmlich kaum zu zweifeln3 da nicht die ,juden eben sowohl1 wie andre1 selbst die rohesten ,vlker1 nicht auch einen ,glauben an ein knftiges ,leben1 mithin ihren ,himmel und ihre ,hlle sollten gehabt haben2 denn dieser ,glaube dringt sich1 kraft der allgemeinen moralischen ,anlage in der menschlichen ,natur1 ,jedermann von selbst auf4 ,es ist also gewi absichtlich geschehen1 da der ,gesetzgeber dieses ,volks1 ob er gleich als ,gott selbst vorgestellt wird1 doch nicht die mindeste ,rcksicht auf das knftige ,leben habe nehmen wollen1 welches #acf anzeigt3 da er nur ein politisches1 nicht ein ethisches gemeines ,wesen 7,a #agh-hj74 habe grnden wollen2 in dem erstern aber von ,belohnungen und ,strafen zu 7,b #ahh-hi74 reden1 die hier im ,leben nicht sichtbar werden knnen1 wre unter jener 7,r #aea-eb74 ,voraussetzung ein ganz inconsequentes und unschickliches ,verfahren 7,ha #cjb-c2 gewesen4 ,ob nun gleich auch nicht zu zweifeln ist1 da die ,juden sich b #bbe-bf74 nicht in der ,folge1 ein jeder fr sich selbst1 einen gewissen 7,k #aea-eb74 ,religionsglauben werden gemacht haben1 der den ,artikeln ihres statutarischen beigemengt war1 so hat jener doch nie ein zur ,gesetzgebung des ,judenthums gehriges ,stck ausgemacht4 ,drittens ist es so weit gefehlt1 da das ,judenthum eine zum ,zustande der allgemeinen ,kirche gehrige ,epoche1 oder diese allgemeine ,kirche wohl gar selbst zu seiner ,zeit ausgemacht habe1 da es vielmehr das ganze menschliche ,geschlecht von seiner ,gemeinschaft ausschlo1 als ein besonders vom ,jehovah fr sich auserwhltes ,volk1 welches alle anderen ,vlker anfeindete1 und dafr von jedem angefeindet wurde4 ,hierbei ist es auch nicht so hoch anzuschlagen1 da dieses ,volk sich einen einigen durch kein sichtbares ,bild vorzustellenden ,gott zum allgemeinen ,weltherrscher setzte4 ,denn man findet bei den meisten andern ,vlkern1 da ihre ,glaubenslehre darauf gleichfalls hinausgieng1 und sich nur durch die ,verehrung gewisser jenem untergeordneten mchtigen ,untergtter des ,polytheismus verdchtig machte4 ,denn ein ,gott1 der blo die ,befolgung solcher ,gebote will1 dazu gar keine gebesserte moralische ,gesinnung erfordert wird1 ist doch eigentlich nicht dasjenige moralische ,wesen1 dessen ,begriff wir zu einer ,religion nthig haben4 ,diese wrde noch eher bei einem ,glauben an viele solche mchtige unsichtbare ,wesen stattfinden1 wenn ein ,volk sich diese etwa so dchte1 da sie1 bei der ,verschiedenheit ihrer ,departements1 doch alle darin bereinkmen1 da sie ihres ,wohlgefallens nur den wrdigten1 der mit ganzem ,herzen der ,tugend anhienge1 als wenn der ,glaube nur einem einzigen ,wesen gewidmet ist1 das aber aus einem mechanischen ,cultus das ,hauptwerk machte4#ig ,wir knnen also die allgemeine ,kirchengeschichte1 sofern sie ein ,system #acg ausmachen soll1 nicht anders1 als vom ,ursprunge des ,christenthums 7,a #ahj-ha74 anfangen1 das1 als eine vllige ,verlassung des ,judenthums1 worin es 7,b #ahi-ia74 entsprang1 auf einem ganz neuen ,princip gegrndet1 eine gnzliche 7,r #aeb-ec74 ,revolution in ,glaubenslehren bewirkte4 ,die ,mhe1 welche sich die ,lehrer 7,ha #cjc-d2 des erstern geben1 oder gleich zu ,anfange gegeben haben mgen1 aus b #bbf-bg74 beiden einen zusammenhngenden ,leitfaden zu knpfen1 indem sie den neuen 7,k #aeb-ec74 ,glauben nur fr eine ,fortsetzung des alten1 der alle ,ereignisse desselben in ,vorbildern enthalten habe1 gehalten wissen wollen1 zeigen gar zu deutlich1 da es ihnen hiebei nur um die schicklichsten ,mittel zu thun sei1 oder war1 eine reine moralische ,religion statt eines alten ,cultus1 woran das ,volk gar zu stark gewhnt war1 zu introduciren1 ohne doch wider seine ,vorurtheile gerade zu verstoen4 ,schon die nachfolgende ,abschaffung des krperlichen ,abzeichens1 welches jenes ,volk von andern gnzlich abzusondern diente1 lt urtheilen1 da der neue1 nicht an die ,statuten des alten1 ja an keine ,statuten berhaupt gebundene ,glaube eine fr die ,welt1 nicht fr ein einziges ,volk1 gltige ,religion habe enthalten sollen4 ,aus dem ,judenthum also1 aber aus dem nicht mehr altvterlichen und unvermengten1 blo auf eigene politische ,verfassung1 7die auch schon sehr zerrttet war71 gestellten1 sondern aus dem schon durch allmhlig darin ffentlich gewordene moralische ,lehren mit einem ,religionsglauben vermischten ,judenthum1 in einem ,zustande1 wo diesem sonst unwissenden ,volke schon viel fremde 7griechische7 ,weisheit zugekommen war1 welche vermuthlich auch dazu beitrug1 es durch ,tugendbegriffe aufzuklren1 und bei der drckenden ,last ihres ,satzungsglaubens zu ,revolutionen zuzubereiten1 bei ,gelegenheit der ,verminderung der ,macht der ,priester1 durch ihre ,unterwerfung unter die ,oberherrschaft eines ,volks1 das allen fremden ,volksglauben mit ,gleichgltigkeit ansah1 aus einem solchen ,judenthum erhob sich nun pltzlich1 ob zwar nicht unvorbereitet1 das ,christenthum4 ,der ,lehrer des ,evangeliums kndigte sich als einen vom ,himmel gesandten1 indem er zugleich als einer solchen ,sendung wrdig1 #ach den ,frohnglauben 7an gottesdienstliche ,tage1 ,bekenntnisse und ,gebruche7 7,a #aha-hc74 fr an sich nichtig1 den moralischen dagegen1 der allein die ,menschen 7,b #aia-ic74 heiligt1 wie ihr ,vater im ,himmel heilig ist1 und durch den guten 7,r #aed-ee74 ,lebenswandel seine ,aechtheit beweist1 fr den alleinseligmachenden 7,ha #cjd-e2 erklrte1 nachdem er aber durch ,lehre und ,leiden bis zum unverschuldeten b #bbg-bh74 und zugleich verdienstlichen ,tode#ih an seiner ,person ein dem ,urbilde #aci der allein ,gott wohlgeflligen ,menschheit gemes ,beispiel gegeben 7,a #ahc-hd74 hatte1 als zum ,himmel1 aus dem er gekommen war1 wieder zurckkehrend 7,b #aib-id74 vorgestellt wird1 indem er seinen letzten ,willen 7gleich als in einem 7,r #aee-ef74 ,testamente7 mndlich zurcklie1 und was die ,kraft der ,erinnerung an 7,ha #cje-f2 sein ,verdienst1 ,lehre und ,beispiel betrifft1 doch sagen konnte1 er 7das b #bbh-bi74 ,ideal der ,gott wohlgeflligen ,menschheit7 bleibe nichts desto weniger 7,k #aed-ee74 bei seinen ,lehrjngern bis an der ,welt ,ende4 -- ,dieser ,lehre1 die1 wenn es etwa um einen ,geschichtsglauben wegen der ,abkunft und des vielleicht berirdischen ,ranges seiner ,person zu thun wre1 wohl der ,besttigung durch ,wunder bedurfte1 die aber als blo zum moralischen seelenbessernden ,glauben gehrig1 aller solcher ,beweisthmer ihrer ,wahrheit entbehren kann1 werden in einem heiligen ,buche noch ,wunder und ,geheimnisse beigesellt1 deren ,bekanntmachung selbst wiederum ein ,wunder ist1 und das einen ,geschichtsglauben erfordert1 der nicht anders1 als durch ,gelehrsamkeit1 sowohl beurkundet1 als auch der ,bedeutung und dem ,sinne nach gesichert werden kann4 ,aller ,glaube aber1 der sich als ,geschichtsglaube auf ,bcher grndet1 hat zu seiner ,gewhrleistung ein gelehrtes ,publikum nthig1 in welchem er durch ,schriftsteller als ,zeitgenossen1 die in keinem ,verdacht einer besondern ,verabredung mit den ersten ,verbreitern desselben stehen1 und deren ,zusammenhang mit unserer jetzigen ,schriftstellerei sich ununterbrochen erhalten hat1 gleichsam controllirt werden knne4 ,der reine ,vernunftglaube dagegen bedarf einer solchen ,beurkundung nicht1 sondern beweist sich selbst4 ,nun war zu den ,zeiten jener ,revolution in dem ,volke1 welches die ,juden beherrschte1 und in dieser ihrem ,sitze selbst verbreitet war1 7im rmischen ,volke7 schon ein gelehrtes ,publikum1 von welchem uns auch die ,geschichte der damaligen ,zeit1 was die ,ereignisse in der politischen ,verfassung betrifft1 durch die ununterbrochne ,reihe von ,schriftstellern berliefert worden2 auch war #adj dieses ,volk1 wenn es sich gleich um den ,religionsglauben ihrer nicht 7,a #ahd-hf74 rmischen ,unterthanen wenig bekmmerte1 doch in ,ansehung der unter ihnen 7,b #aid-if74 ffentlich geschehen sein sollenden ,wunder keinesweges unglubig2 allein 7,r #aef-eg74 sie erwhnten als ,zeitgenossen nichts weder von diesen noch von der1 7,ha #cjf-g2 gleichwohl ffentlich vorgegangenen ,revolution1 die sie in dem ihnen b #bbi74 unterworfenen ,volke 7in ,absicht auf die ,religion7 hervorbrachten4 ,nur 7,k #aee-ef74 spt1 nach mehr als einem ,menschenalter1 stellten sie ,nachforschung wegen der ,beschaffenheit dieser ihnen bis dahin unbekannt gebliebenen ,glaubensvernderung 7die nicht ohne ffentliche ,bewegung vorgegangen war71 keine aber wegen der ,geschichte ihres ersten ,anfangs an1 um sie in ihren eigenen ,annalen aufzusuchen4 ,von diesem an1 bis auf die ,zeit1 da das ,christenthum fr sich selbst ein gelehrtes ,publikum ausmachte1 ist daher die ,geschichte desselben dunkel1 und also bleibt uns unbekannt1 welche ,wirkung die ,lehre desselben auf die ,moralitt seiner ,religionsgenossen that1 ob die ersten ,christen wirklich moralisch gebesserte ,menschen1 oder aber ,leute von gewhnlichem ,schlage gewesen4 ,seitdem aber das ,christenthum selbst ein gelehrtes ,publikum wurde1 oder doch in das allgemeine eintrat1 gereicht die ,geschichte desselben1 was die wohlthtige ,wirkung betrifft1 die man von einer moralischen ,religion mit ,recht erwarten kann1 ihm keinesweges zur ,empfehlung4 -- ,wie mystische ,schwrmereien im ,eremiten- und ,mnchsleben und ,hochpreisung der ,heiligkeit des ehelosen ,standes eine groe ,menschenzahl fr die ,welt unntz machten2 wie damit zusammenhngende vorgebliche ,wunder das ,volk unter einem blinden ,aberglauben mit schweren ,fesseln drckte2 wie mit einer sich freien ,menschen aufdringenden ,hierarchie sich die schreckliche ,stimme der ,rechtglubigkeit aus dem ,munde anmaender alleiniger berufener ,schriftausleger erhob1 und die christliche ,welt wegen ,glaubensmeinungen 7in die1 wenn man nicht die reine ,vernunft zum ,ausleger aufruft1 schlechterdings keine allgemeine ,einstimmung zu bringen ist71 in erbitterte ,parteien trennte2 wie im ,orient1 wo der ,staat sich auf eine lcherliche ,art selbst mit ,glaubensstatuten der ,priester und dem ,pfaffenthum befate1 anstatt sie in den engen ,schranken #ada eines bloen ,lehrstandes 7aus dem sie jederzeit in einen regierenden 7,a #ahf-hg74 berzugehen geneigt sind71 zu halten1 wie1 sage ich1 dieser ,staat 7,b #aif-ig74 endlich auswrtigen ,feinden1 die zuletzt seinem herrschenden ,glauben ein 7,r #aeg-eh74 ,ende machten1 unvermeidlicher ,weise zur ,beute werden mute2 wie im 7,ha #cjg-h2 ,occident1 wo der ,glaube seinen eigenen1 von der weltlichen ,macht b #bbi-cj74 unabhngigen ,thron errichtet hat1 von einem angematen ,statthalter 7,k #aef-eg74 ,gottes die brgerliche ,ordnung sammt den ,wissenschaften1 7welche jene erhalten71 zerrttet und kraftlos gemacht wurden2 wie beide christliche ,welttheile1 gleich den ,gewchsen und ,thieren1 die durch eine ,krankheit ihrer ,auflsung nahe1 zerstrende ,insekten herbeilocken1 diese zu vollenden1 von ,barbaren befallen wurden2 wie in dem letztern jenes geistliche ,oberhaupt ,knige1 wie ,kinder1 durch die ,zauberruthe seines angedrohten ,bannes beherrschte1 und zchtigte1 sie zu einen andern ,welttheil entvlkernden auswrtigen ,kriegen 7den ,kreuzzgen7 zur ,befehdung untereinander1 zur ,emprung der ,unterthanen gegen ihre ,obrigkeit1 und zum blutdrstigen ,ha gegen ihre anders denkenden ,mitgenossen eines und desselben allgemeinen so genannten ,christenthums aufreizte2 wie zu diesem ,unfrieden1 der auch jetzt nur noch durch das politische ,interesse von gewaltthtigen ,ausbrchen abgehalten wird1 die ,wurzel in dem ,grundsatze eines despotisch gebietenden ,kirchenglaubens verborgen liegt1 und jenen ,auftritten hnliche noch immer besorgen lt3 -- diese ,geschichte des ,christenthums1 7welche1 sofern es auf einem ,geschichtsglauben errichtet werden sollte1 auch nicht anders ausfallen konnte7 wenn man sie als ein ,gemlde unter einem ,blick fat1 knnte wohl den ,ausruf rechtfertigen3 tantum religio potuit suadere malorum6 wenn nicht aus der ,stiftung desselben immer noch deutlich genug hervorleuchtete1 da seine wahre erste ,absicht keine andre1 als die gewesen sei1 einen reinen ,religionsglauben1 ber welchen es keine streitenden ,meinungen geben kann1 einzufhren1 alles jenes ,gewhl aber1 wodurch das menschliche ,geschlecht zerrttet ward1 und noch entzweiet wird1 blo davon herrhrt1 da durch einen schlimmen ,hang der menschlichen ,natur1 was beim ,anfange zur ,introduction des letztern #adb dienen sollte1 nmlich die an den alten ,geschichtsglauben gewhnte 7,a #ahh-hi74 ,nation durch ihre eigenen ,vorurtheile fr die neue zu gewinnen1 in der 7,b #aig-ih74 ,folge zum ,fundament einer allgemeinen ,weltreligion gemacht worden4 7,r #aeh-ei74 7,ha #cjh2 ,fragt man nun3 welche ,zeit der ganzen bisher bekannten ,kirchengeschichte b #bcj-ca74 die beste sei1 so trage ich kein ,bedenken1 zu sagen3 es ist die 7,k #aeg-eh74 jetzige1 und zwar so1 da man den ,keim des wahren ,religionsglaubens1 so wie er jetzt in der ,christenheit zwar nur von einigen1 aber doch ffentlich gelegt worden1 nur ungehindert sich mehr und mehr darf entwickeln lassen1 um davon eine continuirliche ,annherung zu derjenigen1 alle ,menschen auf immer vereinigenden ,kirche zu erwarten1 die die sichtbare ,vorstellung 7das ,schema7 eines unsichtbaren ,reichs ,gottes auf ,erden ausmacht4 -- ,die in ,dingen1 welche ihrer ,natur nach moralisch und seelenbessernd sein sollen1 sich von der ,last eines der ,willkhr der ,ausleger bestndig ausgesetzten ,glaubens loswindende ,vernunft hat in allen ,lndern unsers ,welttheils unter wahren ,religionsverehrern allgemein1 7wenn gleich nicht allenthalben ffentlich71 erstlich den ,grundsatz der billigen ,bescheidenheit in ,aussprchen ber ,alles1 was ,offenbarung heit1 angenommen3 da1 da ,niemand einer ,schrift1 die ihrem praktischen ,inhalte nach lauter ,gttliches enthlt1 nicht die ,mglichkeit abstreiten kann1 sie knne 7nmlich in ,ansehung dessen1 was darin historisch ist71 auch wohl wirklich als gttliche ,offenbarung angesehen werden1 imgleichen die ,verbindung der ,menschen zu einer ,religion nicht fglich ohne ein heiliges ,buch und auf dasselbe gegrndeten ,kirchenglauben zu ,stande gebracht1 und beharrlich gemacht werden kann2 da auch1 wie der gegenwrtige ,zustand menschlicher ,einsicht beschaffen ist1 wohl schwerlich ,jemand eine neue ,offenbarung durch neue ,wunder eingefhrt1 erwarten wird1 es das ,vernnftigste und ,billigste sei1 das#ii ,buch1 was einmal da ist1 fernerhin zur ,grundlage des ,kirchenunterrichts zu brauchen1 und seinen ,werth nicht durch unntze oder muthwillige ,angriffe zu schwchen1 dabei aber auch keinem ,menschen den ,glauben daran als zur #adc ,seligkeit erforderlich aufzudringen4 ,der zweite ,grundsatz ist3 da1 da 7,a #ahi-ij74 die heilige ,geschichte1 die blo zum ,behuf des ,kirchenglaubens angelegt 7,b #aii-bjj74 ist1 fr sich allein auf die ,annehmung moralischer ,maximen 7,r #aei-fj74 schlechterdings keinen ,einflu haben kann und soll1 sondern diesem nur 7,ha #cji2 zur lebendigen ,darstellung ihres wahren ,objects 7der zur ,heiligkeit b #bca-cb74 hinstrebenden ,tugend7 gegeben ist1 sie jederzeit als auf das moralische 7,k #aeh-ei74 abzweckend gelehrt und erklrt werden1 hierbei aber auch sorgfltig1 und 7weil vornehmlich der gemeine ,mensch einen bestndigen ,hang in sich hat1 zum passiven#ajj ,glauben berzuschreiten71 wiederholentlich eingeschrft werden msse1 da die wahre ,religion nicht im ,wissen oder ,bekennen dessen1 was ,gott zu unserer ,seligwerdung thue oder gethan habe1 sondern in dem1 was wir thun mssen1 um dessen wrdig zu werden1 zu setzen sei1 welches niemals etwas ,anders sein kann1 als was fr sich selbst einen unbezweifelten unbedingten ,werth hat1 mithin uns allein ,gott wohlgefllig machen1 und von dessen ,nothwendigkeit zugleich jeder ,mensch ohne alle ,schriftgelehrsamkeit vllig gewi werden kann4 -- ,diese ,grundstze nun nicht zu hindern1 damit sie ffentlich werden1 ist ,regentenpflicht2 dagegen sehr viel dabei gewagt und auf eigene ,verantwortung unternommen wird1 hiebei in den ,gang der gttlichen ,vorsehung einzugreifen1 und gewissen historischen ,kirchenlehren zu gefallen1 die doch hchstens nur eine durch ,gelehrte auszumachende ,wahrscheinlichkeit fr sich haben1 die ,gewissenhaftigkeit der ,unterthanen durch ,anbietung oder ,versagung gewisser brgerlichen1 sonst #add ,jedem offen stehenden ,vortheile in ,versuchung zu bringen1#aja welches 7,a #aia-ib74 den ,abbruch1 der hierdurch einer in diesem ,falle heiligen ,freiheit 7,b #bjj-bja74 geschieht1 ungerechnet1 dem ,staate schwerlich gute ,brger verschaffen 7,r #afj-fa74 kann4 ,wer von denen1 die sich zur ,verhinderung einer solchen freien 7,ha #cji-aj2 ,entwickelung gttlicher ,anlagen zum ,weltbesten anbieten1 oder sie gar b #bcb-cc74 vorschlagen1 wrde1 wenn er mit ,zuratheziehung des ,gewissens darber 7,k #aei-fj74 nachdenkt1 sich wohl fr alle das ,bse verbrgen wollen1 was aus solchen #ade gewaltthtigen ,eingriffen entspringen kann2 wodurch der von der 7,a #aib-id74 ,weltregierung beabsichtigte ,fortgang im ,guten vielleicht auf lange ,zeit 7,b #bjb-c74 gehemmt1 ja wohl in einen ,rckgang gebracht werden drfte2 wenn er 7,r #afa-fb74 gleich durch keine menschliche ,macht und ,anstalt jemals gnzlich 7,ha #caj-aa2 aufgehoben werden kann4 b #bcb-cd74 7,k #afj-fa74 ,das ,himmelreich wird zuletzt auch1 was die ,leitung der ,vorsehung betrifft1 in dieser ,geschichte nicht allein als in einer zwar zu gewissen ,zeiten verweilten1 aber nie ganz unterbrochenen ,annherung1 sondern auch in seinem ,eintritte vorgestellt4 ,man kann es nun als eine blo zur grern ,belebung der ,hoffnung und des ,muths und ,nachstrebung zu demselben abgezweckte symbolische ,vorstellung auslegen2 wenn dieser ,geschichtserzhlung noch eine ,weissagung 7gleich als in sybillinischen ,bchern7 von der ,vollendung dieser groen ,weltvernderung in dem ,gemlde eines sichtbaren ,reichs ,gottes auf ,erden 7unter der ,regierung seines wieder herabgekommenen ,stellvertreters und ,statthalters7 und der ,glckseligkeit1 die unter ihm nach ,absonderung und ,ausstoung der ,rebellen1 die ihren ,widerstand noch einmal versuchen1 hier auf ,erden genossen werden soll1 sammt der gnzlichen ,vertilgung derselben und ihres ,anfhrers 7in der ,apocalypse7 beigefgt wird1 und so das ,ende der ,welt den ,beschlu der ,geschichte macht4 ,der ,lehrer des ,evangeliums hatte seinen ,jngern das ,reich ,gottes auf ,erden1 nur von der herrlichen1 seelenerhebenden1 moralischen ,seite1 nmlich der ,wrdigkeit1 ,brger eines gttlichen ,staats zu sein1 gezeigt1 und sie dahin angewiesen1 was sie zu thun htten1 nicht allein1 um selbst dazu zu gelangen1 sondern sich mit andern ,gleichgesinnten1 und wo mglich1 mit dem ganzen menschlichen ,geschlecht dahin zu vereinigen4 ,was aber die ,glckseligkeit betrifft1 die den andren ,theil der unvermeidlichen menschlichen ,wnsche ausmacht1 so sagte er ihnen voraus3 da sie auf diese sich in ihrem ,erdenleben keine ,rechnung machen mchten4 ,er bereitete sie vielmehr vor1 auf die grten ,trbsale und ,aufopferungen gefat zu sein2 doch setzte er 7weil eine gnzliche ,verzichtthuung auf das ,physische der ,glckseligkeit dem ,menschen1 so lange er existirt1 nicht zugemuthet #adf werden kann17 hinzu3 seid frhlich und getrost1 es wird euch im ,himmel 7,a #aid-ie74 wohl vergolten werden4 ,der angefhrte ,zusatz zur ,geschichte der ,kirche1 7,b #bjc-e74 der das knftige und letzte ,schicksal derselben betrifft1 stellt diese 7,r #afb-fc74 nun endlich als triumphirend1 d4 i4 nach allen berwundenen 7,ha #caa-ab2 ,hindernissen als mit ,glckseligkeit noch hier auf ,erden bekrnt vor4 -- b #bcd74 ,die ,scheidung der ,guten von den ,bsen1 die whrend der ,fortschritte der 7,k #afa-fb74 ,kirche zu ihrer ,vollkommenheit1 diesem ,zwecke nicht zutrglich gewesen sein wrde1 7indem die ,vermischung beider untereinander gerade dazu nthig war1 theils um den erstern zum ,wetzstein der ,tugend zu dienen1 theils um die andern durch ihr ,beispiel vom ,bsen abzuziehen7 wird nach vollendeter ,errichtung des gttlichen ,staats1 als die letzte ,folge derselben vorgestellt2 wo noch der letzte ,beweis seiner ,festigkeit1 als ,macht betrachtet1 sein ,sieg ber alle ueren ,feinde1 die eben sowohl auch als in einem ,staate 7dem ,hllenstaat7 betrachtet werden1 hinzugefgt wird1 womit dann alles ,erdenleben ein ,ende hat1 der letzte ,feind 7der guten ,menschen7 der ,tod aufgehoben wird1 und an beiden ,theilen1 dem einen zum ,heil1 dem andern zum ,verderben1 ,unsterblichkeit anhebt1 die ,form einer ,kirche selbst aufgelst wird1 der ,statthalter auf ,erden mit denen zu ihm1 als ,himmelsbrger erhobenen ,menschen in eine ,classe tritt1 und so ,gott ,alles in ,allem ist4#ajb ,diese ,vorstellung einer ,geschichtserzhlung der ,nachwelt1 die selbst #adg keine ,geschichte ist1 ist ein schnes ,ideal der durch ,einfhrung der 7,a #aie-if74 wahren allgemeinen ,religion bewirkten moralischen1 im ,glauben 7,b #bje-f74 vorausgesehenen ,weltepoche1 bis zu ihrer ,vollendung1 die wir nicht als 7,r #afc-fd74 empirische ,vollendung absehen1 sondern auf die wir nur im 7,ha #cab-ac2 continuirlichen ,fortschreiten und ,annherung zum hchsten auf ,erden b #bcd-ce74 mglichen ,guten 7worin nichts ,mystisches ist1 sondern ,alles auf 7,k #afb-fc74 moralische ,weise natrlich zugeht71 hinaussehen1 d4 i4 dazu ,anstalt machen knnen4 ,die ,erscheinung des ,antichrists1 der ,chiliasmus1 die ,ankndigung der ,nahheit des ,weltendes knnen vor der ,vernunft ihre gute symbolische ,bedeutung annehmen1 und die letztere als ein1 7so wie das ,lebensende1 ob nahe oder fern7 nicht vorherzusehendes ,ereigni vorgestellt1 drckt sehr gut die ,nothwendigkeit aus1 jederzeit darauf in ,bereitschaft zu stehen1 in der ,that aber 7wenn man diesem ,symbol den intellectuellen ,sinn unterlegt7 uns jederzeit wirklich als berufene ,brger eines gttlichen 7ethischen7 ,staats anzusehen4 ,wenn kommt nun also das ,reich ,gottes8 -- ,das ,reich ,gottes kommt nicht in sichtbarer ,gestalt4 ,man wird auch nicht sagen3 siehe hier1 oder da ist es4 ,denn sehet1 das ,reich ,gottes ist inwendig in euch6 7,luc4 #ag1 #ba bis #bb74ajc ,allgemeine ,anmerkung4 #adh 7,a #aif74 ,in allen ,glaubensarten1 die sich auf ,religion beziehn1 stt das 7,b #bjf-h74 ,nachforschen hinter ihrer innern ,beschaffenheit unvermeidlich auf ein #adi ,geheimni1 d4 i4 auf etwas ,heiliges1 was zwar von jedem ,einzelnen 7,a #aif-ig74 gekannt1 aber doch nicht ffentlich bekannt1 d4 i4 allgemein 7,b #bjh-i74 mitgetheilt werden kann4 -- ,als etwas ,heiliges mu es ein moralischer1 7,r #afe-ff74 mithin ein ,gegenstand der ,vernunft sein1 und innerlich#ajd fr 7,ha #cad-ae2 den praktischen ,gebrauch hinreichend erkannt werden knnen1 aber als b #bcf-cg74 etwas ,geheimes doch nicht fr den theoretischen2 weil es alsdann auch 7,k #afd-fe74 ,jedermann mte mittheilbar sein1 und also auch ffentlich bekannt werden knnen4 ,der ,glaube an ,etwas1 was wir doch zugleich als heiliges ,geheimni betrachten sollen1 kann nun entweder fr einen gttlich eingegebenen1 oder einen reinen ,vernunftglauben gehalten werden4 ,ohne durch die grte ,noth zur ,annahme des ersten gedrungen zu sein1 werden wir es uns zur ,maxime machen1 es mit dem letztern zu halten4 -- ,gefhle sind nicht ,erkenntnisse1 und bezeichnen also auch kein ,geheimni1 und da das letztere auf ,vernunft ,beziehung hat1 und doch nicht allgemein mitgetheilt werden kann3 so wird 7wenn je ein solches ist71 ,jeder es nur in seiner eigenen ,vernunft aufzusuchen haben4 ,es ist unmglich1 a priori und objectiv auszumachen1 ob es dergleichen ,geheimnisse gebe1 oder nicht4 ,wir werden also in dem ,innern1 dem ,subjectiven unserer moralischen ,anlage unmittelbar nachsuchen mssen1 um zu sehen1 ob sich dergleichen in uns finden4#aje ,doch werden wir nicht die uns unerforschlichen ,grnde zu dem ,moralischen1 was sich zwar ffentlich mittheilen lt1 wozu uns aber die ,ursache nicht gegeben ist1 sondern das allein1 was uns frs ,erkenntni gegeben1 aber doch einer ffentlichen ,mittheilung unfhig ist1 zu den heiligen ,geheimnissen zhlen drfen4 ,so ist die ,freiheit1 eine ,eigenschaft1 die dem ,menschen aus der ,bestimmbarkeit seiner ,willkhr durch das unbedingt moralische ,gesetz kund wird1 kein ,geheimni1 weil ihr ,erkenntni ,jedermann mitgetheilt werden kann2 der uns unerforschliche ,grund dieser ,eigenschaft aber ist ein ,geheimni1 weil er uns zur ,erkenntni nicht gegeben ist4 ,aber eben diese ,freiheit ist auch allein dasjenige1 was1 #aej wenn sie auf das letzte ,object der praktischen ,vernunft1 die ,realisirung 7,a #aig-ii74 der ,idee des moralischen ,endzwecks angewandt wird1 uns unvermeidlich auf 7,b #bji-aj74 heilige ,geheimnisse fhrt4 --#ajf 7,r #aff-fg74 7,ha #cae-af2 ,weil der ,mensch die mit der reinen moralischen ,gesinnung unzertrennlich b #bcg-ch74 verbundene ,idee des hchsten ,guts 7nicht allein von ,seiten der dazu 7,k #afe-fg74 gehrigen ,glckseligkeit1 sondern auch der nothwendigen ,vereinigung der ,menschen zu dem ganzen ,zweck71 nicht selbst realisiren kann1 gleichwohl aber darauf hinzuwirken in sich ,pflicht antrifft1 so findet er sich zum ,glauben an die ,mitwirkung oder ,veranstaltung eines moralischen ,weltherrschers hingezogen1 wodurch dieser ,zweck allein mglich ist1 und nun erffnet sich vor ihm der ,abgrund eines ,geheimnisses1 von dem1 was #aea ,gott hiebei thue1 ob ihm berhaupt etwas1 und was ihm 7,gott7 7,a #aii-bjj74 besonders zuzuschreiben sei1 indessen1 da der ,mensch an jeder ,pflicht 7,b #baj-ab74 nichts anders erkennt1 als was er selbst zu thun habe1 um jener ihm 7,r #afg-fh74 unbekannten wenigstens unbegreiflichen ,ergnzung wrdig zu sein4 7,ha #caf-ag2 b #bch-ci74 ,diese ,idee eines moralischen ,weltherrschers ist eine ,aufgabe fr unsere 7,k #afg-fh74 praktische ,vernunft4 ,es liegt uns nicht sowohl daran1 zu wissen1 was ,gott an sich selbst 7seine ,natur7#ajg sei1 sondern was er fr uns als moralisches ,wesen sei2 wiewohl wir zum ,behuf dieser ,beziehung die gttliche ,naturbeschaffenheit so denken und annehmen mssen1 als es zu diesem ,verhltnisse in der ganzen zur ,ausfhrung seines ,willens erforderlichen ,vollkommenheit nthig ist1 7z4 ,b4 als eines unvernderlichen1 allwissenden1 allmchtigen c4 ,wesens7 und ohne diese ,beziehung nichts an ihm erkennen knnen4 ,diesem ,bedrfnisse der praktischen ,vernunft gem ist nun der allgemeine wahre ,religionsglaube der ,glaube an ,gott #a7 als den allmchtigen ,schpfer ,himmels und der ,erden1 d4 i4 moralisch als heiligen ,gesetzgeber1 #b7 an ihn1 den ,erhalter des menschlichen ,geschlechts1 als gtigen ,regierer und moralischen ,versorger desselben1 #c7 an ihn1 den ,verwalter seiner eignen heiligen ,gesetze1 d4 i4 als gerechten ,richter4 ,dieser ,glaube enthlt eigentlich kein ,geheimni2 weil er lediglich das moralische ,verhalten ,gottes zum menschlichen ,geschlechte ausdrckt2 auch bietet er sich aller menschlichen ,vernunft von selbst dar1 und wird daher in der ,religion der meisten gesitteten ,vlker angetroffen4#ajh ,er #aeb liegt in dem ,begriffe eines ,volks1 als eines gemeinen ,wesens1 worin eine 7,a #bjj74 solche dreifache obere ,gewalt 7pouvoir7 jederzeit gedacht werden mu1 7,b #bab-ac74 nur da dieses hier als ethisch vorgestellt wird1 daher diese dreifache 7,r #afh-fi74 ,qualitt des moralischen ,oberhauptes des menschlichen ,geschlechts in 7,ha #cag-ah2 einem einigen ,wesen#aji vereinigt gedacht werden kann1 die in einem b #bci74 juridischbrgerlichen ,staate nothwendig unter drei verschiedenen 7,k #afh-fi74 ,subjecten vertheilt sein mute4#aaaaaj ,weil aber doch dieser ,glaube1 der das moralische ,verhltni der ,menschen #aec zum hchsten ,wesen1 zum ,behuf einer ,religion berhaupt1 von schdlichen 7,a #bja-b74 ,anthropomorphismen gereinigt und der chten ,sittlichkeit eines ,volks 7,b #bac-ad74 ,gottes angemessen hat1 in einer 7der christlichen7 ,glaubenslehre zuerst 7,r #afi-gj74 und in derselben allein der ,welt ffentlich aufgestellt worden2 so kann 7,ha #cah-ai2 man die ,bekanntmachung desselben wohl die ,offenbarung desjenigen nennen1 b #bdj74 was fr ,menschen durch ihre eigene ,schuld bis dahin ,geheimni war4 7,k #afi-gj74 ,in ihr nmlich heit es erstlich3 man soll den hchsten ,gesetzgeber als einen solchen sich nicht als gndig1 mithin nachsichtlich1 7indulgent7 fr die ,schwche der ,menschen1 noch despotisch und blo nach seinem unbeschrnkten ,recht gebietend1 und seine ,gesetze nicht als willkhrliche1 mit unsern ,begriffen der ,sittlichkeit gar nicht verwandte1 sondern als auf ,heiligkeit des ,menschen bezogene ,gesetze vorstellen4 ,zweitens1 man mu seine ,gte nicht in einem unbedingten ,wohlwollen gegen seine ,geschpfe1 sondern darein setzen1 da er auf die moralische ,beschaffenheit derselben1 dadurch sie ihm wohlgefallen knnen1 zuerst sieht1 und ihr ,unvermgen1 dieser ,bedingung von selbst ,genge zu thun nur alsdann ergnzt4 ,drittens seine ,gerechtigkeit kann nicht als gtig und abbittlich 7welches einen ,widerspruch enthlt71 noch weniger als in der ,qualitt der ,heiligkeit des ,gesetzgebers 7vor der kein ,mensch gerecht ist71 ausgebt vorgestellt werden1 sondern nur als ,einschrnkung der ,gtigkeit auf die ,bedingung der ,uebereinstimmung der ,menschen mit dem heiligen ,gesetze1 so weit sie als ,menschenkinder der ,anforderung des letztern gem sein knnten4 -- ,mit einem ,wort3 ,gott will in einer dreifachen specifisch verschiedenen moralischen ,qualitt gedient sein1 fr die#aab die ,benennung der verschiedenen 7nicht physischen1 sondern moralischen7 ,persnlichkeit eines und desselben ,wesens kein unschicklicher ,ausdruck ist1 welches ,glaubenssymbol zugleich die ganze reine moralische ,religion ausdrckt1 die ohne diese ,unterscheidung sonst ,gefahr luft1 nach dem ,hange der ,menschen sich die #aed ,gottheit wie ein menschliches ,oberhaupt zu denken1 7weil er in seinem 7,a #bjb-c74 ,regiment diese dreifache ,qualitt gemeiniglich nicht von einander 7,b #bad-ae74 absondert1 sondern sie oft vermischt oder verwechselt7 in einen 7,r #agj-ga74 anthropomorphistischen ,frohnglauben auszuarten4 7,ha #cai-bj2 b #bdj-da74 ,wenn aber eben dieser ,glaube 7an eine gttliche ,dreieinigkeit7 nicht 7,k #agj-ga74 blo als ,vorstellung einer praktischen ,idee1 sondern als ein solcher1 der das1 was ,gott an sich selbst sei1 vorstellen solle1 betrachtet wrde1 so wrde er ein alle menschlichen ,begriffe bersteigendes1 mithin einer ,offenbarung fr die menschliche ,fassungskraft unfhiges ,geheimni sein1 und als ein solches in diesem ,betracht angekndigt werden knnen4 ,der ,glaube an dasselbe als ,erweiterung der theoretischen ,erkenntni von der gttlichen ,natur wrde nur das ,bekenntni zu einem den ,menschen ganz unverstndlichen1 und wenn sie es zu verstehen meinen1 anthropomorphistischen ,symbol eines ,kirchenglaubens sein1 wodurch fr die sittliche ,besserung nicht das ,mindeste ausgerichtet wrde4 -- ,nur das1 was man zwar in praktischer ,beziehung ganz wohl verstehen und einsehen kann1 in theoretischer ,absicht aber 7zur ,bestimmung der ,natur1 des ,objects an sich7 alle unsre ,begriffe bersteigt1 ist ,geheimni 7in einer ,beziehung7 und kann doch 7in einer andern7 geoffenbart werden4 ,von der letztern ,art ist das obenbenannte1 welches man in drei uns durch unsre eigne ,vernunft geoffenbarte ,geheimnisse eintheilen kann4 #a7 ,das der ,berufung 7der ,menschen als ,brger zu einem ethischen ,staat74 -- ,wir knnen uns die allgemeine unbedingte ,unterwerfung des ,menschen unter die gttliche ,gesetzgebung nicht anders denken1 als sofern wir uns zugleich als seine ,geschpfe ansehen2 eben so1 wie ,gott nur darum als ,urheber aller ,naturgesetze angesehen werden kann1 weil er der ,schpfer der ,naturdinge ist4 ,es ist aber fr unsre ,vernunft schlechterdings unbegreiflich1 wie ,wesen zum freien ,gebrauch ihrer ,krfte erschaffen sein sollen2 weil wir nach dem ,princip der ,causalitt1 einem ,wesen1 das als hervorgebracht angenommen wird1 keinen andern innern ,grund seiner ,handlungen beilegen knnen1 als denjenigen1 welchen die hervorbringende ,ursache in dasselbe gelegt hat1 durch #aee welchen 7mithin eine uere ,ursache7 dann auch jede ,handlung desselben 7,a #bjc-d74 bestimmt1 mithin dieses ,wesen selbst nicht frei sein wrde4 ,also lt 7,b #baf-ag74 sich die gttliche1 heilige1 mithin blo freie ,wesen angehende 7,r #aga-gb74 ,gesetzgebung mit dem ,begriffe einer ,schpfung derselben durch unsre 7,ha #cbj-ba2 ,vernunfteinsicht nicht vereinbaren1 sondern man mu jene schon als b #bda-db74 existirende freie ,wesen betrachten1 welche nicht durch ihre 7,k #aga-gb74 ,naturabhngigkeit1 vermge ihrer ,schpfung1 sondern durch eine blo moralische1 nach ,gesetzen der ,freiheit mgliche ,nthigung1 d4 i4 eine ,berufung zur ,brgerschaft im gttlichen ,staate bestimmt werden4 ,so ist die ,berufung zu diesem ,zwecke moralisch ganz klar1 fr die ,speculation aber ist die ,mglichkeit dieser ,berufenen ein undurchdringliches ,geheimni4 #b7 ,das ,geheimni der ,genugthuung4 ,der ,mensch1 so wie wir ihn kennen1 ist verderbt1 und keinesweges jenem heiligen ,gesetze von selbst angemessen4 ,gleichwohl1 wenn ihn die ,gte ,gottes gleichsam ins ,dasein gerufen1 d4 i4 zu einer besondern ,art zu existiren 7zum ,gliede des ,himmelreichs7 eingeladen hat1 so mu er auch ein ,mittel haben1 den ,mangel seiner hierzu erforderlichen ,tauglichkeit aus der ,flle seiner eignen ,heiligkeit zu ersetzen4 ,dieses ist aber der ,spontaneitt1 7welche bei allem moralischen ,guten oder ,bsen1 das ein ,mensch an sich haben mag1 vorausgesetzt wird7 zuwider1 nach welcher ein solches ,gute nicht von einem ,andern1 sondern von ihm selbst herrhren mu1 wenn es ihm soll zugerechnet werden knnen4 -- ,es kann ihn also1 so viel die ,vernunft einsieht1 kein ,andrer durch das ,ueberma seines ,wohlverhaltens und durch sein ,verdienst vertreten2 oder1 wenn dieses angenommen wird1 so kann es nur in moralischer ,absicht nothwendig sein1 es anzunehmen2 denn frs ,vernnfteln ist es ein unerreichbares ,geheimni4 #c7 ,das ,geheimni der ,erwhlung4 ,wenn auch jene stellvertretende ,genugthuung als mglich eingerumt wird1 so ist doch die moralischglubige ,annehmung derselben eine ,willensbestimmung zum ,guten1 die schon eine gottgefllige ,gesinnung im ,menschen voraussetzt1 die dieser aber nach dem natrlichen ,verderben in sich von selbst nicht hervorbringen kann4 ,da aber eine himmlische ,gnade in ihm wirken #aef solle1 die diesen ,beistand#aac nicht nach ,verdienst der ,werke1 7,a #bjd-e74 sondern durch unbedingten ,rathschlu einem ,menschen bewilligt1 dem 7,b #bag-ah74 andern verweigert1 und der eine ,theil unsers ,geschlechts zur ,seligkeit1 7,r #agb-gc74 der andere zur ewigen ,verwerfung ausersehen werde1 giebt wiederum keinen 7,ha #cba-bb2 ,begriff von einer gttlichen ,gerechtigkeit1 sondern mte allenfalls auf b #bdb-dc74 eine ,weisheit bezogen werden1 deren ,regel fr uns schlechterdings ein 7,k #agb-gc74 ,geheimni ist4 ,ueber diese ,geheimnisse nun1 sofern sie die moralische ,lebensgeschichte jedes ,menschen betreffen3 wie es nmlich zugeht1 da ein sittlich ,gutes oder ,bses berhaupt in der ,welt sei1 und 7ist das letztere in allen und zu jeder ,zeit71 wie aus dem letztern doch das erstere entspringe1 und in irgend einem ,menschen hergestellt werde2 oder warum1 wenn dieses an einigen geschieht1 andre davon ausgeschlossen bleiben1 hat uns ,gott nichts offenbart1 und kann uns auch nichts offenbaren1 weil wir es doch nicht verstehen#aad wrden4 ,es wre1 als wenn wir das1 was geschieht1 #aeg am ,menschen aus seiner ,freiheit erklren und uns begreiflich machen 7,a #bje-f74 wollten1 darber ,gott zwar durchs moralische ,gesetz in uns seinen ,willen 7,b #bah-ai74 offenbart hat1 aus welchen ,ursachen dieses aber auf ,erden 7,r #agc-gd74 geschehe#aae oder auch nicht geschehe1 in demjenigen ,dunkel gelassen 7,ha #cbb-bc2 hat1 in welchem fr menschliche ,nachforschung ,alles bleiben mu1 was als b #bdc-dd74 ,geschichte1 doch auch aus der ,freiheit nach dem ,gesetz der ,ursachen und 7,k #agc-gd74 ,wirkungen begriffen werden soll4#aaf ,ueber die objective ,regel unsers ,verhaltens aber ist uns ,alles1 was wir bedrfen1 7durch ,vernunft und ,schrift7 hinreichend offenbart1 und diese ,offenbarung ist zugleich fr jeden ,menschen verstndlich4 ,da er#aag durchs moralische ,gesetz zum guten ,lebenswandel berufen sei1 da er durch unauslschliche ,achtung fr dasselbe1 die in ihm liegt1 auch zum ,zutrauen gegen diesen guten ,geist und zur ,hoffnung ihm1 wie es auch zugehe1 genug thun zu knnen1 ,verheiung in sich finde1 endlich1 da er die letztere ,erwartung mit dem strengen ,gebot des erstern zusammenhaltend1 sich1 als zur ,rechenschaft vor einen ,richter gefordert1 bestndig prfen msse2 darber belehren1 und dahin treiben zugleich ,vernunft1 ,herz und ,gewissen4 ,es ist unbescheiden1 zu verlangen1 da uns noch mehr erffnet werde1 und wenn dieses geschehen sein sollte1 mte er es nicht zum allgemeinen menschlichen ,bedrfni zhlen4 ,ob zwar aber jenes alle genannte in einer ,formel befassende groe ,geheimni jedem ,menschen durch seine ,vernunft als praktisch nothwendige ,religionsidee begreiflich gemacht werden kann1 so kann man doch sagen1 da es1 um moralische ,grundlage der ,religion1 vornehmlich einer ffentlichen zu werden1 damals allererst offenbart worden1 als es #aeh ffentlich gelehrt1 und zum ,symbol einer ganz neuen ,religionsepoche 7,a #bjf-g74 gemacht wurde4 ,solenne ,formeln enthalten gewhnlich ihre eigene blo 7,b #bai-bj74 fr die1 welche zu einem besondern ,verein 7einer ,zunft oder gemeinen 7,r #agd-ge74 ,wesen7 gehren1 bestimmte1 bisweilen mystische1 nicht von ,jedem 7,ha #cbc-bd2 verstandene ,sprache1 deren man sich auch billig 7aus ,achtung7 nur zum b #bdd74 ,behuf einer feierlichen ,handlung bedienen sollte1 7wie etwa1 wenn ,jemand 7,k #agd-ge74 in eine sich von andern aussondernde ,gesellschaft als ,glied aufgenommen werden soll74 ,dies hchste fr ,menschen nie vllig erreichbare ,ziel der moralischen ,vollkommenheit endlicher ,geschpfe ist aber#aah die ,liebe des ,gesetzes4 ,dieser ,idee gem wrde es in der ,religion ein ,glaubensgesetz#aai sein3 ,gott ist die ,liebe2 in ihm kann man den ,liebenden 7mit der ,liebe des moralischen ,wohlgefallens an ,menschen1 sofern sie seinem heiligen ,gesetze adquat sind71 den ,vater1 ferner1 der in ihm1 sofern er sich in seiner ,alles erhaltenden ,idee der von ihm selbst gezeugten und geliebten1 dem ,urbilde der ,menschheit darstellt1 seinen ,sohn endlich auch1 sofern er dieses ,wohlgefallen auf die ,bedingung der ,uebereinstimmung der ,menschen mit der ,bedingung jener ,liebe des ,wohlgefallens einschrnkt1 und dadurch als auf ,weisheit gegrndete ,liebe beweist1 den heiligen ,geist#abj verehren2 eigentlich aber nicht in #aei so vielfacher ,persnlichkeit anrufen1 7denn das wrde eine 7,a #bjg-h74 ,verschiedenheit der ,wesen andeuten1 er ist aber immer nur ein einiger #afj ,gegenstand7 wohl aber im ,namen des von ihm selbst ber ,alles verehrten 7,a #bjh74 geliebten ,gegenstandes1 mit dem es ,wunsch und zugleich ,pflicht ist1 in 7,b #bbb74 moralischer ,vereinigung zu stehen4 ,uebrigens gehrt das theoretische 7,r #agf-gg74 ,bekenntni des ,glaubens an die gttliche ,natur in dieser dreifachen 7,ha #cbe2 ,qualitt zur bloen classischen ,formel eines ,kirchenglaubens1 um ihn von b #bde-df74 andern aus historischen ,quellen abgeleiteten ,glaubensarten zu 7,k #agf74 unterscheiden1 mit welchem wenige ,menschen einen deutlichen und bestimmten 7keiner ,mideutung ausgesetzten7 ,begriff zu verbinden im ,stande sind1 und dessen ,errterung mehr den ,lehrern in ihrem ,verhltni zu einander 7als philosophischen und gelehrten ,auslegern eines heiligen ,buchs7 zukmmt1 um sich ber dessen ,sinn zu einigen1 in welchem nicht ,alles fr die gemeine ,fassungskraft1 oder auch fr das ,bedrfni dieser ,zeit ist1 der bloe ,buchstabenglaube aber1 die wahre ,religionsgesinnung eher verdirbt als bessert4 ,der philosophischen ,religionslehre #afa viertes ,stck4 7,a #baa-ab74 ,vom ,dienst 7,b #bbe-bf74 und ,afterdienst unter der ,herrschaft des guten ,princips1 7,r #aha-hb74 oder 7,ha #cbi-cj2 ,von ,religion und ,pfaffenthum4 b #bdi74 7,k #agi-hj74 ,es ist schon ein ,anfang der ,herrschaft des guten ,princips1 und ein ,zeichen1 da das ,reich ,gottes zu uns komme2 wenn auch nur die ,grundstze der ,constitution desselben ffentlich zu werden anheben2 denn das ist in der ,verstandeswelt schon da1 wozu die ,grnde1 die es allein bewirken knnen1 allgemein ,wurzel gefat haben1 obschon die vollstndige ,entwickelung seiner ,erscheinung in der ,sinnenwelt noch in unabsehlicher ,ferne hinausgerckt ist4 ,wir haben gesehen1 da zu einem ethischen gemeinen ,wesen sich zu vereinigen1 eine ,pflicht von besonderer ,art 7officium sui generis7 sei1 und da1 wenn gleich ein ,jeder seiner ,privatpflicht gehorcht1 man daraus wohl eine zufllige ,zusammenstimmung aller zu einem gemeinschaftlichen ,guten1 auch ohne da dazu noch besondere ,veranstaltung nthig wre1 folgern knne1 da aber doch jene ,zusammenstimmung aller nicht gehofft werden darf1 wenn nicht aus der ,vereinigung derselben mit einander zu eben demselben ,zwecke und ,errichtung eines gemeinen ,wesens unter moralischen ,gesetzen1 als vereinigter und darum strkerer ,kraft1 den ,anfechtungen des bsen ,princips1 7welchem ,menschen zu ,werkzeugen zu dienen1 sonst von einander selbst versucht werden71 sich zu widersetzen ein besonderes ,geschft gemacht wird4 -- ,wir haben auch gesehen1 da ein solches gemeines ,wesen1 #afb als ein ,reich ,gottes1 nur durch ,religion von ,menschen unternommen1 7,a #bab-ac74 und da endlich1 damit diese ffentlich sei1 7welches zu einem gemeinen 7,b #bbf-bg74 ,wesen erfordert wird71 jenes in der sinnlichen ,form einer ,kirche 7,r #ahb74 vorgestellt werden knne1 deren ,anordnung also den ,menschen als ein 7,hb #ccj-ca2 ,werk1 was ihnen berlassen ist1 und von ihnen gefordert werden kann1 zu b #bdi-ej74 stiften obliegt4 7,k #ahj74 ,eine ,kirche aber1 als ein gemeines ,wesen nach ,religionsgesetzen zu errichten1 scheint mehr ,weisheit 7sowohl der ,einsicht als der guten ,gesinnung nach7 zu erfordern1 als man wohl den ,menschen zutrauen darf2 zumal das moralische ,gute1 welches durch eine solche ,veranstaltung beabsichtigt wird1 zu diesem ,behuf schon an ihnen vorausgesetzt werden zu mssen scheint4 ,in der ,that ist es auch ein widersinnischer ,ausdruck1 da ,menschen ein ,reich ,gottes stiften sollten1 7so wie man von ihnen wohl sagen mag1 da sie ein ,reich eines menschlichen ,monarchen errichten knnen72 ,gott mu selbst der ,urheber seines ,reichs sein4 ,allein da wir nicht wissen1 was ,gott unmittelbar thue1 um die ,idee seines ,reichs1 in welchem ,brger und ,unterthanen zu sein wir die moralische ,bestimmung in uns finden1 in der ,wirklichkeit darzustellen1 aber wohl1 was wir zu thun haben1 um uns zu ,gliedern desselben tauglich zu machen1 so wird diese ,idee1 sie mag nun durch ,vernunft oder durch ,schrift im menschlichen ,geschlecht erweckt und ffentlich geworden sein1 uns doch zur ,anordnung einer ,kirche verbinden1 von welcher im letzteren ,fall ,gott selbst als ,stifter1 der ,urheber der ,constitution1 ,menschen aber doch1 als ,glieder und freie ,brger dieses ,reichs1 in allen ,fllen die ,urheber der ,organisation sind1 diejenigen unter ihnen aber1#aba welche der letztern gem1 die ffentlichen ,geschfte derselben verwalten1 die ,administration derselben als ,diener 7officiales7#abb der ,kirche1 so wie alle brigen eine ihren ,gesetzen unterworfene ,mitgenossenschaft1 die ,gemeinde ausmachen4 ,da eine reine ,vernunftreligion1 als ffentlicher ,religionsglaube nur die #afc bloe ,idee von einer ,kirche 7nmlich einer unsichtbaren7 verstattet1 und 7,a #bac-ad74 die sichtbare1 die auf ,satzungen gegrndet ist1 allein einer 7,b #bbg-bi74 ,organisation durch ,menschen bedrftig und fhig ist2 so wird der ,dienst 7,r #ahc-hd74 unter der ,herrschaft des guten ,princips in der ersten nicht als 7,hb #cca-cb2 ,kirchendienst angesehen werden knnen1 und jene ,religion hat keine b #bej-ea74 gesetzlichen ,diener1 als ,beamte eines ethischen gemeinen ,wesens2 ein 7,k #aha74 jedes ,glied desselben empfngt unmittelbar von dem hchsten ,gesetzgeber seine ,befehle4 ,da wir aber gleichwohl in ,ansehung aller unserer ,pflichten1 7die wir insgesammt zugleich als gttliche ,gebote anzusehen haben71 jederzeit im ,dienste ,gottes stehen1 so wird die reine ,vernunftreligion alle wohldenkenden ,menschen zu ihren ,dienern 7doch ohne ,beamte zu sein7 haben2 nur werden sie sofern nicht ,diener einer ,kirche 7einer sichtbaren nmlich1 von der allein hier die ,rede ist71 heien knnen4 -- ,weil indessen jede auf statutarischen ,gesetzen errichtete ,kirche nur sofern die wahre sein kann1 als sie in sich ein ,princip enthlt1 sich dem reinen ,vernunftglauben 7als demjenigen1 der1 wenn er praktisch ist1 in jedem ,glauben eigentlich die ,religion ausmacht71 bestndig zu nheren und den ,kirchenglauben 7nach dem1 was in ihm historisch ist71 mit der ,zeit entbehren zu knnen1 so werden wir in diesen ,gesetzen und an den ,beamten der darauf gegrndeten ,kirche doch einen ,dienst 7cultus7 der ,kirche sofern setzen knnen1 als diese ihre ,lehren und ,anordnung jederzeit auf jenen letzten ,zweck 7einen ffentlichen ,religionsglauben7 richten4 ,im ,gegentheil werden die ,diener einer ,kirche1 welche darauf gar nicht ,rcksicht nehmen1 vielmehr die ,maxime der continuirlichen ,annherung zu demselben fr verdammlich1 die ,anhnglichkeit aber an dem historischen und statutarischen ,theil des ,kirchenglaubens fr allein seligmachend erklren1 des ,afterdienstes der ,kirche oder 7dessen1 was durch diese vorgestellt wird71 des ethischen gemeinen ,wesens unter der ,herrschaft des guten ,princips1 mit ,recht beschuldigt werden knnen4 -- ,unter einem ,afterdienst 7cultus spurius7 wird die ,ueberredung1 ,jemanden durch solche ,handlungen zu dienen verstanden1 die in der ,that#abc dieses seine ,absicht #afd rckgngig machen4 ,das geschieht aber in einem gemeinen ,wesen dadurch1 7,a #bad-af74 da1 was nur den ,werth eines ,mittels hat1 um dem ,willen eines ,oberen 7,b #bbi-cj74 ,genge zu thun1 fr dasjenige ausgegeben1 und an die ,stelle dessen 7,r #ahd-he74 gesetzt wird1 was uns ihm unmittelbar wohlgefllig macht2 wodurch dann 7,ha #ccb-cc2 die ,absicht des letzteren vereitelt wird4 b #bea-eb74 7,k #ahb-hd74 ,erster ,theil4 ,vom ,dienst ,gottes in einer ,religion berhaupt4 ,religion ist 7subjectiv betrachtet7 das ,erkenntni aller unserer ,pflichten als gttlicher ,gebote4#abd ,diejenige1 in welcher ich vorher #afe wissen mu1 da etwas ein gttliches ,gebot sei1 um es als meine ,pflicht 7,a #baf-ah74 anzuerkennen1 ist die geoffenbarte 7oder einer ,offenbarung benthigte7 7,b #bcj-cb74 ,religion3 dagegen diejenige1 in der ich zuvor wissen mu1 da etwas 7,r #ahe-hf74 ,pflicht sei1 ehe ich es fr ein gttliches ,gebot anerkennen kann1 ist 7,ha #ccc-cd2 die natrliche ,religion4 -- ,der1 welcher blo die natrliche ,religion b #beb-ec74 fr moralisch-nothwendig1 d4 i4 fr ,pflicht erklrt1 kann auch der 7,k #ahd-he74 ,rationalist 7in ,glaubenssachen7 genannt werden4 ,wenn dieser die ,wirklichkeit aller bernatrlichen gttlichen ,offenbarung verneint1 so heit er ,naturalist2 lt er nun diese zwar zu1 behauptet aber1 da sie zu kennen und fr wirklich anzunehmen1 zur ,religion nicht nothwendig erfordert wird1 so wrde er ein reiner ,rationalist genannt werden knnen2 hlt er aber den ,glauben an dieselbe zur allgemeinen ,religion fr nothwendig1 so wrde er der reine ,supernaturalist in ,glaubenssachen heien knnen4 ,der ,rationalist mu sich1 vermge dieses seines ,titels1 von selbst schon innerhalb der ,schranken der menschlichen ,einsicht halten4 ,daher wird er nie als ,naturalist absprechen1 und weder die innere ,mglichkeit der ,offenbarung berhaupt1 noch die ,nothwendigkeit einer ,offenbarung als eines gttlichen ,mittels zur ,introduction der wahren ,religion bestreiten2 denn hierber kann kein ,mensch durch ,vernunft etwas ausmachen4 ,also kann die ,streitfrage nur die wechselseitigen ,ansprche #aff des reinen ,rationalisten und des ,supernaturalisten in ,glaubenssachen1 7,a #bah-bj74 oder dasjenige betreffen1 was der eine oder der andere1 als zur 7,b #bcb-cc74 alleinigen wahren ,religion nothwendig und hinlnglich1 oder nur als 7,r #ahf-hg74 zufllig an ihr annimmt4 7,ha #ccd-ce2 b #bec-ed74 ,wenn man die ,religion nicht nach ihrem ersten ,ursprunge und ihrer 7,k #ahe-hf74 inneren ,mglichkeit 7da sie in natrliche und geoffenbarte eingetheilt wird71 sondern blo nach der ,beschaffenheit derselben1 die sie der uern ,mittheilung fhig macht1 eintheilt1 so kann sie von zweierlei ,art sein3 entweder die natrliche1 von der 7wenn sie einmal da ist71 ,jedermann durch seine ,vernunft berzeugt werden kann1 oder eine gelehrte ,religion1 von der man ,andere nur vermittelst der ,gelehrsamkeit 7in und durch welche sie geleitet werden mssen71 berzeugen kann4 -- ,diese ,unterscheidung ist sehr wichtig1 denn man kann aus dem ,ursprunge einer ,religion allein auf ihre ,tauglichkeit oder ,untauglichkeit1 eine allgemeine ,menschenreligion zu sein1 nichts folgern1 wohl aber aus ihrer ,beschaffenheit allgemein mittheilbar zu sein1 oder nicht2 die erstere ,eigenschaft aber macht den wesentlichen ,charakter derjenigen ,religion aus1 die jeden ,menschen verbinden soll4 ,es kann demnach eine ,religion die natrliche1 gleichwohl aber auch geoffenbart sein1 wenn sie so beschaffen ist1 da die ,menschen durch den bloen ,gebrauch ihrer ,vernunft auf sie von selbst htten kommen knnen1 und sollen1 ob sie zwar nicht so frh1 oder in so weiter ,ausbreitung1 als verlangt wird1 auf dieselbe gekommen sein wrden1 mithin eine ,offenbarung derselben1 zu einer gewissen ,zeit1 und an einem gewissen ,ort1 weise und fr das menschliche ,geschlecht sehr ersprielich sein konnte1 so doch1 da1 wenn die dadurch eingefhrte ,religion einmal da ist1 und ffentlich bekannt gemacht worden1 forthin ,jedermann sich von dieser ihrer ,wahrheit durch sich selbst und seine eigene ,vernunft berzeugen kann4 ,in diesem ,falle ist die ,religion objectiv eine natrliche1 obwohl subjectiv eine geoffenbarte2 weshalb ihr auch der erstere ,namen eigentlich gebhrt4 ,denn es knnte in der ,folge allenfalls gnzlich in ,vergessenheit kommen1 da eine solche bernatrliche #afg ,offenbarung je vorgegangen sei1 ohne da dabei jene ,religion doch das 7,a #bbj-ba74 ,mindeste weder an ihrer ,falichkeit1 noch an ,gewiheit1 noch an ihrer 7,b #bcc-ce74 ,kraft ber die ,gemther verlre4 ,mit der ,religion aber1 die ihrer innern 7,r #ahg-hh74 ,beschaffenheit wegen nur als geoffenbart angesehen werden kann1 ist es 7,ha #cce-cf2 anders bewandt4 ,wenn sie nicht in einer ganz sichern ,tradition oder in b #bed-ee74 heiligen ,bchern als ,urkunden aufbehalten wrde1 so wrde sie aus der 7,k #ahf-hg74 ,welt verschwinden1 und es mte entweder eine von ,zeit zu ,zeit ffentlich wiederholte1 oder in jedem ,menschen innerlich eine continuirlich fortdauernde bernatrliche ,offenbarung vorgehen1 ohne welche die ,ausbreitung und ,fortpflanzung eines solchen ,glaubens nicht mglich sein wrde4 ,aber einem ,theile nach wenigstens mu jede1 selbst die geoffenbarte ,religion1 doch auch gewisse ,principien der natrlichen enthalten4 ,denn ,offenbarung kann zum ,begriff einer ,religion nur durch die ,vernunft hinzugedacht werden2 weil dieser ,begriff selbst als von einer ,verbindlichkeit unter dem ,willen eines moralischen ,gesetzgebers abgeleitet1 ein reiner ,vernunftbegriff ist4 ,also werden wir selbst eine geoffenbarte ,religion einerseits noch als natrliche1 andrerseits aber als gelehrte ,religion betrachten1 prfen1 und was1 oder wie viel ihr von der einen oder der andern ,quelle zustehe1 unterscheiden knnen4 ,es lt sich aber1 wenn wir von einer geoffenbarten 7wenigstens einer dafr angenommenen7 ,religion zu reden die ,absicht haben1 dieses nicht wohl thun1 ohne irgend ein ,beispiel davon aus der ,geschichte herzunehmen1 weil wir uns doch ,flle als ,beispiele erdenken mten1 um verstndlich zu werden1 welcher ,flle ,mglichkeit uns aber selbst bestritten werden knnte4 ,wir knnen also#abe nicht besser thun1 als irgend ein ,buch1 welches dergleichen enthlt1 vornehmlich1 ein solches1 welches mit sittlichen1 folglich mit vernunftverwandten ,lehren innigst verwebt ist1 zum ,zwischenmittel der ,erluterungen unserer ,idee einer geoffenbarten ,religion berhaupt zur ,hand zu nehmen1 welches wir dann1 als eines von den mancherlei ,bchern1 die von ,religion und ,tugend unter #afh dem ,credit einer ,offenbarung handeln1 z4 ,b4 des an sich ntzlichen 7,a #bba-bc74 ,verfahrens1 das1 was uns darin reine mithin allgemeine ,vernunftreligion 7,b #bce-cg74 sein mag1 herauszusuchen1 vor uns nehmen1 ohne dabei in das ,geschft 7,r #ahh-hi74 derer1 denen die ,auslegung desselben ,buchs als ,inbegriffs positiver 7,ha #ccf-cg2 ,offenbarungslehren anvertraut ist1 einzugreifen1 und ihre ,auslegung1 die b #bee-ef74 sich auf ,gelehrsamkeit grndet1 dadurch anfechten zu wollen4 ,es ist der 7,k #ahg-hh74 letzteren vielmehr vorteilhaft1 da sie mit den ,philosophen auf einen und denselben ,zweck1 nmlich das ,moralischgute ausgeht1 diese durch ihre eigenen ,vernunftgrnde eben dahin zu bringen1 wohin sie auf einem andern ,wege selbst zu gelangen denkt4 -- ,dieses ,buch mag nun hier das ,n4 ,t41 als ,quelle der christlichen ,glaubenslehre sein4 ,unserer ,absicht zufolge wollen wir nun in zwei ,abschnitten erstlich die christliche ,religion als natrliche1 und dann zweitens als gelehrte ,religion nach ihrem ,inhalte und nach den darin vorkommenden ,principien vorstellig machen4 ,des ersten ,theils erster ,abschnitt4 ,die christliche ,religion als natrliche ,religion4 ,die natrliche ,religion als ,moral 7in ,beziehung auf die ,freiheit des ,subjects7 verbunden mit dem ,begriffe desjenigen1 was ihrem letzten ,zwecke ,effect verschaffen kann1 7dem ,begriffe von ,gott als moralischen ,welturheber7 und bezogen auf eine ,dauer des ,menschen1 die diesem ganzen ,zwecke angemessen ist1 7auf ,unsterblichkeit71 ist ein reiner praktischer ,vernunftbegriff1 der1 ungeachtet seiner unendlichen ,fruchtbarkeit doch nur so wenig theoretisches ,vernunftvermgen voraussetzt3 da man jeden ,menschen von ihr praktisch hinreichend berzeugen1 und wenigstens die ,wirkung derselben ,jedermann als ,pflicht zumuthen kann4 ,sie hat die groe ,erforderni der wahren ,kirche1 nmlich die ,qualification zur ,allgemeinheit in sich1 sofern man darunter die ,gltigkeit fr ,jedermann 7universalitas vel omnitudo distributiva7 d4 i4 allgemeine ,einhelligkeit versteht4 ,um sie in diesem ,sinne als ,weltreligion auszubreiten und zu erhalten1 bedarf sie freilich zwar einer #afi ,dienerschaft 7ministerium7 der blo unsichtbaren ,kirche1 aber keiner 7,a #bbc-bd74 ,beamten 7officiales71 d4 i4 ,lehrer1 aber nicht ,vorsteher1 weil durch 7,b #bcg-ch74 ,vernunftreligion jedes ,einzelnen noch keine ,kirche als allgemeine 7,r #ahi-ij74 ,vereinigung 7omnitudo collectiva7 existirt1 oder auch durch jene 7,ha #ccg-ch2 ,idee eigentlich beabsichtigt wird4 -- ,da sich aber eine solche b #bef-eg74 ,einhelligkeit nicht von selbst erhalten1 mithin1 ohne eine sichtbare 7,k #ahh-hi74 ,kirche zu werden1 in ihrer ,allgemeinheit nicht fortpflanzen drfte1 sondern nur1 wenn eine collective ,allgemeinheit1 d4 i4 ,vereinigung der ,glubigen in eine 7sichtbare7 ,kirche nach ,principien einer reinen ,vernunftreligion dazu kmmt1 diese aber aus jener ,einhelligkeit nicht von selbst entspringt1 oder auch1 wenn sie errichtet worden wre1 von ihren freien ,anhngern 7wie oben gezeigt worden7 nicht in einen beharrlichen ,zustand1 als eine ,gemeinschaft der ,glubigen gebracht werden wrde1 7indem keiner von diesen ,erleuchteten zu seinen ,religionsgesinnungen der ,mitgenossenschaft anderer an einer solchen ,religion zu bedrfen glaubt73 so wird1 wenn ber die natrlichen durch bloe ,vernunft erkennbaren ,gesetze nicht noch gewisse statutarische1 aber zugleich mit gesetzgebendem ,ansehen 7,autoritt7 begleitete1 ,verordnungen hinzukommen1 dasjenige doch immer noch mangeln1 was eine besondere ,pflicht der ,menschen1 ein ,mittel zum hchsten ,zwecke derselben1 ausmacht1 nmlich die beharrliche ,vereinigung derselben zu einer allgemeinen sichtbaren ,kirche2 welches ,ansehen1 ein ,stifter derselben zu sein1 ein ,factum und nicht blo den reinen ,vernunftbegriff voraussetzt4 ,wenn wir nun einen ,lehrer annehmen1 von dem eine ,geschichte 7oder wenigstens die allgemeine nicht grndlich zu bestreitende ,meinung7 sagt1 da er eine reine aller ,welt faliche 7natrliche7 und eindringende ,religion1 deren ,lehren als uns aufbehalten wir desfalls selbst prfen knnen1 zuerst ffentlich und sogar zum ,trotz eines lstigen zur moralischen ,absicht nicht abzweckenden herrschenden ,kirchenglaubens 7dessen ,frohndienst zum ,beispiel jedes andern in der ,hauptsache blo statutarischen ,glaubens1 dergleichen in der ,welt zu derselben ,zeit allgemein war1 dienen kann71 vorgetragen habe2 wenn wir finden1 da er jene allgemeine ,vernunftreligion zur obersten unnachllichen ,bedingung #agj eines jeden ,religionsglaubens gemacht habe1 und nun gewisse ,statuta 7,a #bbd-bf74 hinzugefgt habe1 welche ,formen und ,observanzen enthalten1 die zu 7,b #bch-dj74 ,mitteln dienen sollten1#abf eine auf jene ,principien zu grndende 7,r #aij-ia74 ,kirche zu ,stande zu bringen1 so kann man1 unerachtet der ,zuflligkeit 7,ha #cch-ci2 und des ,willkhrlichen seiner hierauf abzweckenden ,anordnungen1 der b #beg-eh74 letzteren doch den ,namen der wahren allgemeinen ,kirche1 ihm selbst aber 7,k #ahi-ij74 das ,ansehen nicht streiten1#abg die ,menschen zur ,vereinigung in dieselbe berufen zu haben1 ohne den ,glauben mit neuen belstigenden ,anordnungen eben vermehren1 oder auch aus den von ihm zuerst getroffenen besondere heilige1 und fr sich selbst als ,religionsstcke verpflichtende ,handlungen machen zu wollen4 ,man kann nach dieser ,beschreibung die ,person nicht verfehlen1 die zwar nicht als ,stifter der von allen ,satzungen reinen in aller ,menschen ,herz geschriebenen ,religion 7denn die ist nicht von willkhrlichem ,ursprunge71 aber doch der ersten wahren ,kirche verehrt werden kann4 -- ,zur ,beglaubigung dieser seiner ,wrde1 als gttlicher ,sendung1 wollen wir einige seiner ,lehren1 als zweifelsfreie ,urkunden einer ,religion berhaupt1 anfhren2 es mag mit der ,geschichte stehen wie es wolle1 7denn in der ,idee selbst liegt schon der hinreichende ,grund zur ,annahme7 und die freilich keine anderen als reine ,vernunftlehren werden sein knnen2 denn diese sind es allein1 die sich selbst beweisen1 und auf denen also die ,beglaubigung der anderen vorzglich beruhen mu4 ,zuerst will er1 da nicht die ,beobachtung uerer brgerlicher oder statutarischer ,kirchenpflichten1 sondern nur die reine moralische ,herzensgesinnung den ,menschen ,gott wohlgefllig machen kann1 7,matth4 ,v4 #bj-dh73 da ,snde in ,gedanken vor ,gott der ,that gleich geachtet werde 7,v4 #bh7 und berhaupt ,heiligkeit das ,ziel sei1 wohin er streben soll 7,v4 #dh73 da z4 ,b4 im ,herzen hassen1 so viel sei als tdten1 7,v4 #bb73 da ein dem ,nchsten zugefgtes ,unrecht nur durch ,genugthuung an ihm selbst1 #aga nicht durch gottesdienstliche ,handlungen knne vergtet werden 7,a #bbf-bg74 7,v4 #bd71 und im ,punkte der ,wahrhaftigkeit1 das brgerliche 7,b #bdj-da74 ,erpressungsmittel1#abh der ,eid1 der ,achtung fr die ,wahrheit selbst 7,r #aia-ib74 ,abbruch thue 7,v4 #cd-cg72 -- da der natrliche aber bse ,hang des 7,ha #cci-dj2 menschlichen ,herzens ganz umgekehrt werden solle2 das se ,gefhl der b #beh74 ,rache in ,duldsamkeit1 7,v4 #ci1 #dj7 und der ,ha seiner ,feinde in 7,k #aij-ia74 ,wohlthtigkeit 7,v4 #dd7 bergehen msse4 ,so1 sagt er1 sei er gemeint1 dem jdischen ,gesetze vllig ,genge zu thun 7,v4 #ag71 wobei aber sichtbarlich nicht ,schriftgelehrsamkeit1 sondern reine ,vernunftreligion die ,auslegerin desselben sein mu2 denn nach dem ,buchstaben genommen1 erlaubte es gerade das ,gegentheil von diesem ,allen4 -- ,er lt berdem doch auch unter den ,benennungen der engen ,pforte und des schmalen ,weges1 die ,mideutung des ,gesetzes nicht unbemerkt1 welche sich die ,menschen erlauben1 um ihre wahre moralische ,pflicht vorbeizugehen1 und sich dafr durch ,erfllung der ,kirchenpflicht schadlos zu halten1 7,,vii1 #ac74abi ,von diesen reinen ,gesinnungen fordert er gleichwohl1 da sie sich auch #agb in ,thaten beweisen sollen1 7,v4 #af7 und spricht dagegen denen ihre 7,a #bbg-bi74 hinterlistige ,hoffnung ab1 die den ,mangel derselben durch ,anrufung und 7,b #bda-dc74 ,hochpreisung des hchsten ,gesetzgebers in der ,person seines ,gesandten zu 7,r #aib-ic74 ersetzen1 und sich ,gunst zu erschmeicheln meinen 7,v4 #ba74 ,von diesen 7,ha #cdj-da2 ,werken will er1 da sie um des ,beispiels willen zur ,nachfolge auch b #beh-ei74 ffentlich geschehen sollen 7,v1 #af7 und zwar in frhlicher 7,k #aia-ib74 ,gemthsstimmung1 nicht als knechtisch abgedrungene ,handlungen 7,,vi1 #af71 und da so1 von einem kleinen ,anfange der ,mittheilung und ,ausbreitung solcher ,gesinnungen1 als einem ,samenkorne in guten ,acker1 oder einem ,ferment des ,guten1 sich die ,religion durch innere ,kraft allmhlig zu einem ,reiche ,gottes vermehren wrde 7,,xiii1 #ca1 #cb1 #cc74 -- ,endlich fat er alle ,pflichten #a7 in einer allgemeinen ,regel zusammen1 7welche sowohl das innere1 als das uere moralische ,verhltni der ,menschen in sich begreift71 nmlich3 thue deine ,pflicht aus keiner andern ,triebfeder1 als der unmittelbaren ,werthschtzung derselben1 d4 i4 liebe ,gott 7den ,gesetzgeber aller ,pflichten7 ber ,alles1 #b7 einer besonderen ,regel1 nmlich die das uere ,verhltni zu andern ,menschen als allgemeine ,pflicht betrifft1 liebe einen ,jeden als dich selbst1 d4 i4 befrdere ihr ,wohl aus unmittelbarem1 nicht von eigenntzigen ,triebfedern abgeleitetem ,wohlwollen1 welche ,gebote nicht blo ,tugendgesetze1 sondern ,vorschriften der ,heiligkeit sind1 der wir nachstreben sollen1 in ,ansehung deren aber die bloe ,nachstrebung ,tugend heit4 -- ,denen also1 die dieses moralische ,gute mit der ,hand im ,schooe1 als eine himmlische ,gabe von oben herab1 ganz passiv zu erwarten meinen1 spricht er alle ,hoffnung dazu ab4 ,wer die natrliche ,anlage zum ,guten1 die in der menschlichen ,natur 7als ein ihm anvertrautes ,pfund7 liegt1 unbenutzt lt1 im faulen ,vertrauen1 ein hherer moralischer ,einflu werde wohl die ihm mangelnde sittliche #agc ,beschaffenheit und ,vollkommenheit sonst ergnzen1 dem drohet er an1 da 7,a #bbi-cj74 selbst das ,gute1 was er aus natrlicher ,anlage mchte gethan haben1 um 7,b #bdc-dd74 dieser ,verabsumung willen ihm nicht zu statten kommen solle 7,,xxv1 #bi74 7,r #aic-id74 7,ha #cda-db2 ,was nun die dem ,menschen sehr natrliche ,erwartung eines dem sittlichen b #bei-fj74 ,verhalten des ,menschen angemessenen ,looses in ,ansehung der 7,k #aib-ic74 ,glckseligkeit betrifft1 vornehmlich bei so manchen ,aufopferungen der letzteren1 die des ersteren wegen haben bernommen werden mssen1 so verheit er 7,v1 #aa1 #ab7 dafr ,belohnung einer knftigen ,welt2 aber nach ,verschiedenheit der ,gesinnungen bei diesem ,verhalten1 denen1 die ihre ,pflicht um der ,belohnung 7oder auch ,lossprechung von einer verschuldeten ,strafe7 willen thaten1 auf andere ,art1 als den besseren ,menschen1 die sie blo um ihrer selbst willen ausbten4 ,der1 welchen der ,eigennutz1 der ,gott dieser ,welt1 beherrscht1 wird1 wenn er1 ohne sich von ihm loszusagen1 ihn nur durch ,vernunft verfeinert1 und ber die enge ,grenze des ,gegenwrtigen ausdehnt1 als ein solcher 7,luc4 ,,xvi1 #c-i7 vorgestellt1 der jenen seinen ,herrn durch sich selbst betrgt1 und ihm ,aufopferungen zum ,behuf der ,pflicht abgewinnt4 ,denn1 wenn er es in ,gedanken fat1 da er doch einmal1 vielleicht bald1 die ,welt werde verlassen mssen1 da er von dem1 was er hier besa1 in die andre nichts mitnehmen knne1 so entschliet er sich wohl1 das1 was er1 oder sein ,herr1 der ,eigennutz1 hier an drftigen ,menschen gesetzmig zu fordern hatte1 von seiner ,rechnung abzuschreiben1 und sich gleichsam dafr ,anweisungen zahlbar in einer andern ,welt anzuschaffen2 wodurch er zwar mehr klglich als sittlich1 was die ,triebfeder solcher wohlthtigen ,handlungen betrifft1 aber doch dem sittlichen ,gesetze1 wenigstens dem ,buchstaben nach1 gem verfhrt1 und hoffen darf1 da auch dieses ihm in der ,zukunft nicht unvergolten bleiben drfe4#acj ,wenn man hiermit #agd vergleicht1 was von der ,wohlthtigkeit an ,drftigen1 aus bloen 7,a #bcj-cb74 ,bewegungsgrnden der ,pflicht4 7,matth4 ,,xxv1 #ce-dj7 gesagt wird1 da der 7,b #bdd-df74 ,weltrichter diejenigen1 welche den ,nothleidenden ,hilfe leisteten1 ohne 7,r #aid-ie74 sich auch nur in ,gedanken kommen zu lassen1 da so etwas noch einer 7,ha #cdb-dc2 ,belohnung werth sei1 und sie etwa dadurch gleichsam den ,himmel zur b #bfj-fa74 ,belohnung verbnden1 gerade eben darum1 weil sie es ohne ,rcksicht auf 7,k #aic-id74 ,belohnung thaten1 fr die eigentlichen ,auserwhlten zu seinem ,reich erklrt3 so sieht man wohl1 da der ,lehrer des ,evangeliums1 wenn er von der ,belohnung in der knftigen ,welt spricht1 sie dadurch nicht zur ,triebfeder der ,handlungen1 sondern nur 7als seelenerhebende ,vorstellung der ,vollendung der gttlichen ,gte und ,weisheit in ,fhrung des menschlichen ,geschlechts7 zum ,object der reinsten ,verehrung und des grten moralischen ,wohlgefallens fr eine die ,bestimmung des ,menschen im ,ganzen beurtheilende ,vernunft habe machen wollen4 ,hier ist nun eine vollstndige ,religion1 die allen ,menschen durch ihre eigene ,vernunft falich und berzeugend vorgelegt werden kann1 die ber das an einem ,beispiele1 dessen ,mglichkeit und sogar ,nothwendigkeit fr uns ,urbild der ,nachfolge zu sein 7so viel ,menschen dessen fhig sind71 anschaulich gemacht worden1 ohne da weder die ,wahrheit jener ,lehren1 noch das ,ansehen und die ,wrde des ,lehrers irgend einer andern ,beglaubigung 7dazu ,gelehrsamkeit oder ,wunder1 die nicht ,jedermanns ,sache sind1 erfordert wrde71 bedrfte4 ,wenn darin ,berufungen auf ltere 7mosaische7 ,gesetzgebung und ,vorbildung1 als ob sie ihm zur ,besttigung dienen sollten1 vorkommen1 so sind diese nicht fr die ,wahrheit der gedachten ,lehren selbst1 sondern nur zur ,introduction unter ,leuten1 die #age gnzlich und blind am ,alten hiengen1 gegeben worden1 welches unter 7,a #bcb-cd74 ,menschen1 deren ,kpfe mit statutarischen ,glaubensstzen angefllt1 fr 7,b #bdf-dg74 die ,vernunftreligion beinahe unempfnglich geworden1 allezeit viel 7,r #aie-if74 schwerer sein mu1 als wenn sie an die ,vernunft unbelehrter aber auch 7,ha #cdc-dd2 unverdorbener ,menschen htte gebracht werden sollen4 ,um deswillen darf b #bfa-fb74 es auch ,niemand befremden1 wenn er einen den damaligen ,vorurtheilen sich 7,k #aid-ie74 bequemenden ,vortrag fr die jetzige ,zeit rthselhaft1 und einer sorgfltigen ,auslegung bedrftig findet3 ob er zwar allerwrts eine ,religionslehre durchscheinen lt1 und zugleich fters darauf ausdrcklich hinweiset1 die jedem ,menschen verstndlich und ohne allen ,aufwand von ,gelehrsamkeit berzeugend sein mu4 ,zweiter ,abschnitt4 ,die christliche ,religion als gelehrte ,religion4 ,sofern eine ,religion ,glaubensstze als nothwendig vortrgt1 die nicht durch die ,vernunft als solche erkannt werden knnen1 gleichwohl aber doch allen ,menschen auf alle knftigen ,zeiten unverflscht 7dem wesentlichen ,inhalt nach7 mitgetheilt werden sollen1 so ist sie1 7wenn man nicht ein continuirliches ,wunder der ,offenbarung annehmen will71 als ein der ,obhut der ,gelehrten anvertrautes heiliges ,gut anzusehen4 ,denn ob sie gleich anfangs mit ,wundern und ,thaten begleitet1 auch in dem1 was durch ,vernunft eben nicht besttigt wird1 allenthalben ,eingang finden konnte1 so wird doch selbst die ,nachricht von diesen ,wundern1 zusammt den ,lehren1 die der ,besttigung durch dieselbe bedurften1 in der ,folge der ,zeit eine schriftliche urkundliche und unvernderliche ,belehrung der ,nachkommenschaft nthig haben4 ,die ,annehmung der ,grundstze einer ,religion heit vorzglicherweise der ,glaube 7fides sacra74 ,wir werden also den christlichen ,glauben einerseits als einen reinen ,vernunftglauben1 andrerseits als einen ,offenbarungsglauben 7fides statutaria7 zu betrachten haben4 ,der erstere kann nun als ein von jedem frei angenommener 7fides elicita71 #agf der zweite als ein gebotener ,glaube 7fides imperata7 betrachtet 7,a #bcd-ce74 werden4 ,von dem ,bsen1 was im menschlichen ,herzen liegt1 und von dem 7,b #bdh-di74 ,niemand frei ist1 von der ,unmglichkeit durch seinen ,lebenswandel sich 7,r #aif-ig74 jemals vor ,gott fr gerechtfertigt zu halten1 und gleichwohl der 7,ha #cdd-de2 ,nothwendigkeit einer solchen vor ihm gltigen ,gerechtigkeit2 von der b #bfb-fc74 ,untauglichkeit des ,ersatzmittels fr die ermangelnde ,rechtschaffenheit 7,k #aie-if74 durch kirchliche ,observanzen und fromme ,frohndienste und dagegen der unerlalichen ,verbindlichkeit1 ein neuer ,mensch zu werden1 kann sich ein ,jeder durch seine ,vernunft berzeugen1 und es gehrt zur ,religion1 sich davon zu berzeugen4 ,von da an aber1 da die christliche ,lehre auf ,facta1 nicht auf bloe ,vernunftbegriffe gebaut ist1 heit sie nicht mehr blo die christliche ,religion1 sondern der christliche ,glaube1 der einer ,kirche zum ,grunde gelegt worden4 ,der ,dienst einer ,kirche1 die einem solchen ,glauben geweihet ist1 ist also zweiseitig2 einerseits derjenige1 welcher ihr nach dem historischen ,glauben geleistet werden mu2 andrerseits1 welcher ihr nach dem praktischen und moralischen ,vernunftglauben gebhrt4 ,keiner von beiden kann in der christlichen ,kirche als fr sich allein bestehend von dem andern getrennt werden2 der letztere darum nicht von dem erstern1 weil der christliche ,glaube ein ,religionsglaube1 der erstere nicht von dem letzteren1 weil er ein gelehrter ,glaube ist4 ,der christliche ,glaube als gelehrter ,glaube sttzt sich auf ,geschichte1 und ist1 sofern als ihm ,gelehrsamkeit 7objectiv7 zum ,grunde liegt1 nicht ein an sich freier und von ,einsicht hinlnglicher theoretischer ,beweisgrnde abgeleiteter1 ,glaube 7fides elicita74 ,wre er ein reiner ,vernunftglaube1 so wrde er1 obwohl die moralischen ,gesetze1 worauf er1 als ,glaube an einen gttlichen ,gesetzgeber1 gegrndet ist1 unbedingt gebieten1 doch als freier ,glaube betrachtet werden mssen3 wie er im ersten ,abschnitte auch vorgestellt worden4 ,ja er wrde auch noch1 wenn man das ,glauben nur nicht zur ,pflicht machte1 als ,geschichtsglaube ein theoretisch freier ,glaube sein knnen2 wenn ,jedermann gelehrt wre4 ,wenn er aber fr ,jedermann1 auch den ,ungelehrten #agg gelten soll1 so ist er nicht blo ein gebotener1 sondern auch dem ,gebot 7,a #bce-cg74 blind1 d4 i4 ohne ,untersuchung1 ob es auch wirkliches gttliches ,gebot 7,b #bdi-ea74 sei1 gehorchender ,glaube 7fides servilis74 7,r #aig-ih74 7,ha #cde-df2 ,in der christlichen ,offenbarungslehre kann man aber keinesweges vom b #bfc74 unbedingten ,glauben an geoffenbarte 7der ,vernunft fr sich verborgene7 7,k #aif-ig74 ,stze anfangen1 und die gelehrte ,erkenntni1 etwa blo als ,verwahrung gegen einen den ,nachzug anfallenden ,feind1 darauf folgen lassen2 denn sonst wre der christliche ,glaube nicht blo fides imperata1 sondern sogar servilis4 ,er mu also jederzeit wenigstens als fides historice elicita gelehrt werden1 d4 i4 ,gelehrsamkeit mte in ihr1 als geoffenbarter ,glaubenslehre nicht den ,nachtrapp1 sondern den ,vortrapp ausmachen1 und die kleine ,zahl der ,schriftgelehrten 7,cleriker71 die auch durchaus der profanen ,gelahrtheit nicht entbehren knnten1 wrde den langen ,zug der ,ungelehrten 7,laien71 die fr sich der ,schrift unkundig sind1 7und worunter selbst die weltbrgerlichen ,regenten gehren71 nach sich schleppen4 -- ,soll dieses nun nicht geschehen1 so mu die allgemeine ,menschenvernunft in einer natrlichen ,religion in der christlichen ,glaubenslehre fr das oberste gebietende ,princip anerkannt und geehrt1 die ,offenbarungslehre aber1 worauf eine ,kirche gegrndet wird1 und die der ,gelehrten als ,ausleger und ,aufbewahrer bedarf1 als bloes aber hchst schtzbares ,mittel1 um der ersteren ,falichkeit1 selbst fr die ,unwissenden1 ,ausbreitung und ,beharrlichkeit zu geben1 geliebt und cultivirt werden4 ,das ist der wahre ,dienst der ,kirche1 unter der ,herrschaft des guten ,princips2 der aber1 wo der ,offenbarungsglaube vor der ,religion vorhergehen soll1 der ,afterdienst1 wodurch die moralische ,ordnung ganz umgekehrt1 und das1 was nur ,mittel ist1 unbedingt 7gleich als ,zweck7 geboten wird4 ,der ,glaube an ,stze1 von welchen der ,ungelehrte sich weder durch ,vernunft noch ,schrift1 7sofern diese allererst beurkundet werden mte71 vergewissern kann1 wrde zur absoluten ,pflicht gemacht 7fides imperata71 und so sammt andern damit verbundenen ,observanzen zum ,rang eines auch ohne moralische ,bestimmungsgrnde der ,handlungen als #agh ,frohndienst seligmachenden ,glaubens erhoben werden4 -- ,eine ,kirche auf 7,a #bcg-ch74 das letztere ,principium gegrndet1 hat nicht eigentlich ,diener 7,b #bea-ec74 7ministri71 so wie die von der erstern ,verfassung1 sondern gebietende 7,r #aih-ii74 hohe ,beamte1 7officiales71 welche1 wenn sie gleich 7wie in einer 7,ha #cdf-dg2 protestantischen ,kirche7 nicht im ,glanz der ,hierarchie als mit uerer b #bfc-fd74 ,gewalt bekleidete geistliche ,beamten erscheinen1 und sogar mit ,worten 7,k #aig-ih74 dagegen protestiren1 in der ,that doch sich fr die einigen berufenen ,ausleger einer heiligen ,schrift gehalten wissen wollen1 nachdem sie die reine ,vernunftreligion der ihr gebhrenden ,wrde1 allemal die hchste ,auslegerin derselben zu sein1 beraubt1 und die ,schriftgelehrsamkeit allein zum ,behuf des ,kirchenglaubens zu brauchen geboten haben4 ,sie verwandeln auf diese ,art den ,dienst der ,kirche 7ministerium7 in eine ,beherrschung der ,glieder derselben 7imperium71 ob zwar sie1 um diese ,anmaung zu verstecken1 sich des bescheidenen ,titels des erstern bedienen4 ,aber diese ,beherrschung1 die der ,vernunft leicht gewesen wre1 kommt ihr theuer1 nmlich mit dem ,aufwande groer ,gelehrsamkeit1 zu stehen4 ,denn1 blind in ,ansehung der ,natur1 reit sie sich das ganze ,alterthum ber den ,kopf1 und begrbt sich darunter4 -- ,der ,gang1 den die ,sachen1 auf diesen ,fu gebracht1 nehmen1 ist folgender4 ,zuerst wird das von den ersten ,ausbreitern der ,lehre ,christi klglich beobachtete ,verfahren1 ihr unter ihrem ,volk ,eingang zu verschaffen1 fr ein ,stck der ,religion selbst fr alle ,zeiten und ,vlker geltend genommen1 so da man glauben sollte1 ein jeder ,christ mte ein ,jude sein1 dessen ,messias gekommen ist2 womit aber nicht wohl zusammenhngt1 da er doch eigentlich an kein ,gesetz des ,judenthums 7als statutarisches7 gebunden sei1 dennoch aber das ganze heilige ,buch dieses ,volks als gttliche fr alle ,menschen gegebene ,offenbarung glubig annehmen msse4#aca ,nun setzt es sogleich mit der ,authenticitt dieses #agi ,buchs1 7welche dadurch1 da ,stellen aus demselben1 ja die ganze darin 7,a #bch-ci74 vorkommende heilige ,geschichte in den ,bchern der ,christen zum ,behuf 7,b #bec-ed74 dieses ihres ,zwecks benutzt werden1 lange noch nicht bewiesen ist71 viel 7,r #bjj-bja74 ,schwierigkeit4 ,das ,judenthum war vor ,anfange und selbst dem schon 7,ha #cdg-dh2 ansehnlichen ,fortgange des ,christenthums ins gelehrte ,publikum noch b #bfd-fe74 nicht eingetreten gewesen1 d4 i4 den gelehrten ,zeitgenossen anderer 7,k #aih-ii74 ,vlker noch nicht bekannt1 ihre ,geschichte gleichsam noch nicht controlirt1 und so ihr heiliges ,buch wegen seines ,alterthums zur historischen ,glaubwrdigkeit gebracht worden4 ,indessen1 dieses auch eingerumt1 ist es nicht genug1 es in ,uebersetzungen zu kennen1 und so auf die ,nachkommenschaft zu bertragen1 sondern zur ,sicherheit des darauf gegrndeten ,kirchenglaubens wird auch erfordert1 da es auf alle knftige ,zeit und in allen ,vlkern ,gelehrte gebe1 die der hebrischen ,sprache 7so viel es in einer solchen mglich ist1 von der man nur ein einziges ,buch hat71 kundig sind1 und es soll doch nicht blo eine ,angelegenheit der historischen ,wissenschaft berhaupt1 sondern eine1 woran die ,seligkeit der ,menschen hngt1 sein1 da es ,mnner giebt1 #ahj welche derselben genugsam kundig sind1 um der ,welt die wahre ,religion zu 7,a #bci-dj74 sichern4 7,b #bed-ee74 7,r #bja-b74 ,die christliche ,religion hat zwar sofern ein hnliches ,schicksal1 da1 7,ha #cdh-ej2 obwohl die heiligen ,begebenheiten derselben selbst unter den ,augen eines b #bfe-fg74 gelehrten ,volks ffentlich vorgefallen sind1 dennoch ihre ,geschichte 7,k #aii-bja74 sich mehr als ein ,menschenalter versptet hat1 ehe sie in das gelehrte ,publikum desselben eingetreten ist1 mithin die ,authenticitt derselben der ,besttigung durch ,zeitgenossen entbehren mu4 ,sie hat aber den groen ,vorzug vor dem ,judenthum1 da sie aus dem ,munde des ersten ,lehrers als eine nicht statutarische1 sondern moralische ,religion hervorgegangen1 vorgestellt wird1 und auf solche ,art mit der ,vernunft in die engste ,verbindung tretend1 durch sie von selbst auch ohne historische ,gelehrsamkeit auf alle ,zeiten und ,vlker mit der grten ,sicherheit verbreitet werden konnte4 ,aber die ersten ,stifter der ,gemeinden fanden es doch nthig1 die ,geschichte des ,judenthums damit zu verflechten1 welches nach ihrer damaligen ,lage1 aber vielleicht auch nur fr dieselbe1 klglich behandelt war1 und so in ihrem heiligen ,nachla mit an uns gekommen ist4 ,die ,stifter der ,kirche aber nahmen diese episodischen ,anpreisungsmittel unter die wesentlichen ,artikel des ,glaubens auf1 und vermehrten sie entweder mit ,tradition1 oder ,auslegungen1 die von ,concilien gesetzliche ,kraft enthielten1 oder durch ,gelehrsamkeit beurkundet wurden1 von welcher letztern1 oder ihrem ,antipoden dem inneren ,licht1 welches sich jeder ,laie auch anmaen kann1 noch nicht abzusehen ist1 wie viel ,vernderungen dadurch dem ,glauben noch bevorstehen2 welches nicht zu vermeiden ist1 so lange wir die ,religion nicht in uns1 sondern auer uns suchen4 ,zweiter ,theil4 ,vom ,afterdienst ,gottes in einer statutarischen ,religion4 ,die wahre alleinige ,religion enthlt nichts als ,gesetze1 d4 i4 solche praktische ,principien1 deren unbedingter ,nothwendigkeit wir uns bewut werden knnen1 die wir also1 als durch reine ,vernunft 7nicht empirisch7 offenbart1 anerkennen4 ,nur zum ,behuf einer ,kirche1 deren es verschiedene #aha gleich gute ,formen geben kann1 kann es ,statuten1 d4 i4 fr gttlich 7,a #bdj-db74 gehaltene ,verordnungen geben1 die fr unsere reine moralische 7,b #bee-eg74 ,beurtheilung willkhrlich und zufllig sind4 ,diesen statutarischen 7,r #bjb-c74 ,glauben nun1 der allenfalls auf ein ,volk eingeschrnkt ist1 und nicht 7,ha #cej-ea2 die allgemeine ,weltreligion enthalten kann71 fr wesentlich zum ,dienste b #bfg-fh74 ,gottes berhaupt zu halten1 und ihn zur obersten ,bedingung des 7,k #bja-b74 gttlichen ,wohlgefallens am ,menschen zu machen1 ist ein ,religionswahn1#acb dessen ,befolgung ein ,afterdienst1 d4 i4 eine solche vermeintliche ,verehrung ,gottes ist1 wodurch dem wahren1 von ihm selbst geforderten ,dienste gerade entgegen gehandelt wird4 #a4 ,vom allgemeinen subjectiven ,grunde des ,religionswahnes4 ,der ,anthropomorphismus1 der in der theoretischen ,vorstellung von ,gott und seinem ,wesen1 den ,menschen kaum zu vermeiden1 brigens aber doch 7wenn er nur nicht auf ,pflichtbegriffe einfliet71 auch unschuldig genug ist1 der ist in ,ansehung unseres praktischen ,verhltnisses zu seinem ,willen und fr unsere ,moralitt selbst hchst gefhrlich2 denn da machen wir uns einen ,gott1#acc wie wir ihn am leichtesten zu unserem #ahb ,vortheil gewinnen zu knnen1 und der beschwerlichen ununterbrochenen 7,a #bdb-dc74 ,bemhung1 auf das ,innerste unsrer moralischen ,gesinnung zu wirken1 7,b #beg-eh74 berhoben zu werden glauben4 ,der ,grundsatz den der ,mensch sich fr 7,r #bjc-d74 dieses ,verhltni gewhnlich macht1 ist3 da durch ,alles1 was wir 7,ha #cea-eb2 lediglich darum thun1 um der ,gottheit wohl zu gefallen1 7wenn es nur b #bfh-fi74 nicht eben der ,moralitt geradezu widerstreitet1 ob es gleich dazu auch 7,k #bjb-c74 nicht das ,mindeste beitrgt71 wir ,gott unsere ,dienstwilligkeit als gehorsame und eben darum wohlgefllige ,unterthanen beweisen1 also auch ,gott 7in potentia7 dienen4 -- ,es drfen nicht immer ,aufopferungen sein1 dadurch der ,mensch diesen ,dienst ,gottes zu verrichten glaubt3 auch ,feierlichkeiten1 selbst ffentliche ,spiele1 wie bei ,griechen und ,rmern1 haben oft dazu dienen mssen1 und dienen noch dazu1 um die ,gottheit einem ,volke1 oder auch den einzelnen ,menschen ihrem ,wahne nach gnstig zu machen4 ,doch sind die ersteren 7die ,bungen1 ,casteiungen1 ,wallfahrten u4 dgl47 jederzeit fr krftiger1 auf die ,gunst des ,himmels wirksamer und zur ,entsndigung tauglicher gehalten worden1 weil sie die unbegrenzte 7obgleich nicht moralische7 ,unterwerfung unter seinen ,willen strker zu bezeichnen dienen4 ,je unntzer solche ,selbstpeinigungen sind1 je weniger sie auf die allgemeine moralische ,besserung des ,menschen abgezweckt sind1 desto heiliger scheinen sie zu sein2 weil sie eben darum1 da sie in der ,welt zu gar nichts nutzen1 aber doch ,mhe kosten1 lediglich zur ,bezeugung der ,ergebenheit gegen ,gott abgezweckt zu sein #ahc scheinen4 -- ,obgleich1 sagt man1 ,gott hierbei durch die ,that in keiner 7,a #bdc-dd74 ,absicht gedient worden ist2 so sieht er doch hierin den guten ,willen1 7,b #bei-fj74 das ,herz1 an1 welches zwar zur ,befolgung seiner moralischen ,gebote zu 7,r #bjd-e74 schwach ist1 aber durch seine hierzu bezeugte ,bereitwilligkeit diese 7,ha #ceb-ec2 ,ermangelung wieder gut macht4 ,hier ist nun der ,hang zu einem ,verfahren b #bfi-gj74 sichtbar1 das fr sich keinen moralischen ,werth hat1 als etwa nur als 7,k #bjc-e74 ,mittel1 das sinnliche ,vorstellungsvermgen zur ,begleitung intellectueller ,ideen des ,zwecks zu erhhen1 oder um1 wenn es den letztern etwa zuwider wirken knnte1 es niederzudrcken2#acd diesem ,verfahren legen wir doch in unserer ,meinung den ,werth des ,zwecks selbst1 oder welches eben so viel ist1 wir legen der ,stimmung des ,gemths zur ,empfnglichkeit ,gott ergebener ,gesinnungen 7,andacht genannt7 den ,werth der letztern bei2 welches ,verfahren mithin ein bloer ,religionswahn ist1 der allerlei ,formen annehmen kann1 in deren einer er der moralischen hnlicher sieht1 als in der andern1 der aber in allen nicht eine blo unvorsetzliche ,tuschung1 sondern sogar eine ,maxime ist1 dem ,mittel einen ,werth an sich#ace statt des ,zwecks beizulegen1 da denn #ahd vermge der letzteren dieser ,wahn unter allen diesen ,formen gleich 7,a #bdd-df74 ungereimt und als verborgene ,betrugsneigung verwerflich ist4 7,b #bfj-fb74 7,r #bje-f74 7,ha #cec-ed2 #b4 ,das dem ,religionswahne entgegengesetzte moralische ,princip b #bgj74 der ,religion4 7,k #bjd-e74 ,ich nehme erstlich folgenden ,satz1 als einen keines ,beweises benthigten ,grundsatz an3 ,alles1 was auer dem guten ,lebenswandel1 der ,mensch noch thun zu knnen vermeint1 um ,gott wohlgefllig zu werden1 ist bloer ,religionswahn und ,afterdienst ,gottes4 -- ,ich sage1 was der ,mensch thun zu knnen glaubt2 denn1 ob nicht ber ,alles1 was wir thun knnen1 noch in den ,geheimnissen der hchsten ,weisheit etwas sein mge1 was nur ,gott thun kann1 um uns zu ihm wohlgeflligen ,menschen zu machen1 wird hierdurch nicht verneinet4 ,aber1 wenn die ,kirche ein solches ,geheimni etwa als offenbart verkndigen sollte1 so wrde#acf doch die ,meinung1 da diese ,offenbarung1 wie sie uns die heilige ,geschichte erzhlt1 zu glauben1 und sie1 7es sei innerlich oder uerlich71 zu bekennen1 an sich etwas sei1 dadurch wir uns ,gott wohlgefllig machen1 ein gefhrlicher ,religionswahn sein4 ,denn dieses ,glauben ist als inneres ,bekenntni seines festen ,frwahrhaltens1 so wahrhaftig ein ,thun1 das durch ,furcht abgezwungen wird1 da ein aufrichtiger ,mensch eher jede andere ,bedingung als diese eingehen mchte1 weil er bei allen andern ,frohndiensten allenfalls nur etwas ,ueberflssiges1 hier aber etwas dem ,gewissen in einer ,declaration1 von deren ,wahrheit er nicht berzeugt ist1 ,widerstreitendes thun wrde4 ,das ,bekenntni also1 wovon er sich berredet1 da es fr sich selbst 7als ,annahme eines ihm angebotenen ,guten7 ihn ,gott wohlgefllig machen knne1 ist etwas1 was er noch ber den guten ,lebenswandel in ,befolgung der in der ,welt auszubenden moralischen ,gesetze thun zu knnen vermeint1 indem er sich mit seinem ,dienst geradezu an ,gott wendet4 ,die ,vernunft lt uns erstlich in ,ansehung des ,mangels eigener #ahe ,gerechtigkeit1 7die vor ,gott gilt71 nicht ganz ohne ,trost4 ,sie sagt3 7,a #bdf-dg74 da1 wer in einer wahrhaften der ,pflicht ergebenen ,gesinnung so viel1 7,b #bfb-fc74 als in seinem ,vermgen steht1 thut1 um 7wenigstens in einer bestndigen 7,r #bjf-g74 ,annherung zur vollstndigen ,angemessenheit mit dem ,gesetze7 seiner 7,ha #ced-ee2 ,verbindlichkeit ein ,genge zu leisten1 hoffen drfe1 was nicht in seinem b #bga74 ,vermgen steht1 das werde von der hchsten ,weisheit auf irgend eine 7,k #bje-f74 ,weise1 7welche die ,gesinnung dieser bestndigen ,annherung unwandelbar machen kann71 ergnzt werden1 ohne da sie sich doch anmat1 die ,art zu bestimmen1 und zu wissen1 worin sie bestehe1 welche vielleicht so geheimnivoll sein kann1 da ,gott sie uns hchstens in einer symbolischen ,vorstellung1 worin das ,praktische allein fr uns verstndlich ist1 offenbaren knnte1 indessen1 da wir theoretisch1 was dieses ,verhltni ,gottes zum ,menschen an sich sei1 gar nicht fassen und ,begriffe damit verbinden knnten1 wenn er uns ein solches ,geheimni auch entdecken wollte4 -- ,gesetzt nun1 eine gewisse ,kirche behaupte1 die ,art1 wie ,gott jenen moralischen ,mangel am menschlichen ,geschlecht ergnzt1 bestimmt zu wissen1 und verurtheile zugleich alle ,menschen1 die jenes der ,vernunft natrlicher ,weise unbekannte ,mittel der ,rechtfertigung nicht wissen1 darum also auch nicht zum ,religionsgrundsatze aufnehmen und bekennen1 zur ewigen ,verwerfung3 wer ist alsdann hier wohl der ,unglubige8 der1 welcher vertraut1 ohne zu wissen1 wie das1 was er hofft1 zugehe1 oder der1 welcher diese ,art der ,erlsung des ,menschen vom ,bsen durchaus wissen will1 widrigenfalls er alle ,hoffnung auf dieselbe aufgiebt8 -- ,im ,grunde ist dem ,letzteren am ,wissen dieses ,geheimnisses so viel eben nicht gelegen1 7denn das lehrt ihn schon seine ,vernunft1 da etwas zu wissen1 wozu er doch nichts thun kann1 ihm ganz unntz sei72 sondern er will es nur wissen1 um sich 7wenn es auch nur innerlich geschhe71 aus dem ,glauben1 der ,annahme1 dem ,bekenntnisse und der ,hochpreisung alles dieses ,offenbarten einen ,gottesdienst machen zu knnen1 der ihm die ,gunst des ,himmels vor allem ,aufwande seiner eigenen ,krfte zu einem guten ,lebenswandel1 also ganz umsonst erwerben1 den #ahf letzteren wohl gar bernatrlicher ,weise hervorbringen1 oder1 wo ihm 7,a #bdg-di74 etwa zuwider gehandelt wrde1 wenigstens die ,uebertretung vergten 7,b #bfc-fe74 knne4 7,r #bjg-h74 7,ha #cee-ef2 ,zweitens3 wenn der ,mensch sich von der obigen ,maxime nur im mindesten b #bga-gb74 entfernt3 so hat der ,afterdienst ,gottes 7die ,superstition7 weiter keine 7,k #bjf-g74 ,grenzen2 denn ber jene hinaus ist ,alles 7was nur nicht unmittelbar der ,sittlichkeit widerspricht71 willkhrlich4 ,von dem ,opfer der ,lippen an1 welches ihn am wenigsten kostet1 bis zu dem der ,naturgter1 die sonst zum ,vortheil der ,menschen wohl besser benutzt werden knnten1 ja bis zu der ,aufopferung seiner eigenen ,person1 indem er sich 7im ,eremiten-1 ,fakir- oder ,mnchsstande7 fr die ,welt verloren macht1 bringt er ,alles1 nur nicht seine moralische ,gesinnung ,gott dar2 und wenn er sagt1 er brchte ihm auch sein ,herz1 so versteht er darunter nicht die ,gesinnung eines ihm wohlgeflligen ,lebenswandels1 sondern einen herzlichen ,wunsch1 da jene ,opfer fr die letztere in ,zahlung mchten aufgenommen werden 7natio gratis anhelans1 multa agendo nihil agens1 ,phaedrus74 ,endlich1 wenn man einmal zur ,maxime eines vermeintlich ,gott fr sich selbst wohlgeflligen1 ihn auch nthigenfalls vershnenden1 aber nicht rein moralischen ,dienstes1 bergegangen ist1 so ist in der ,art1 ihm gleichsam mechanisch zu dienen1 kein wesentlicher ,unterschied1 welcher der einen vor der andern einen ,vorzug gebe4 ,sie sind alle1 dem ,werth 7oder vielmehr ,unwerth7 nach1 einerlei1 und es ist bloe ,ziererei1 sich durch feinere ,abweichung vom alleinigen intellectuellen ,princip der chten ,gottesverehrung fr auserlesener zu halten1 als die1 welche sich eine vorgeblich grbere ,herabsetzung zur ,sinnlichkeit zu ,schulden kommen lassen4 ,ob der ,andchtler seinen statutenmigen ,gang zur ,kirche1 oder ob er eine ,wallfahrt nach den ,heiligthmern in ,loretto oder ,palstina anstellt1 ob er seine ,gebetsformeln mit den ,lippen1 oder1 wie der ,tibetaner 7welcher glaubt1 da diese ,wnsche auch schriftlich aufgesetzt1 wenn sie nur durch irgend etwas z4 ,b4 auf ,flaggen geschrieben1 durch den ,wind1 oder1 in einer ,bchse eingeschlossen1 als eine ,schwungmaschine mit der ,hand bewegt werden1 #ahg ihren ,zweck eben so gut erreichen71 es durch ein ,gebetrad an die 7,a #bdi-ea74 himmlische ,behrde bringt1 oder was fr ein ,surrogat des moralischen 7,b #bfe-ff74 ,dienstes ,gottes es auch immer sein mag1 das ist alles einerlei und von 7,r #bjh-i74 gleichem ,werth4 -- ,es kmmt hier nicht sowohl auf den ,unterschied in der 7,ha #cef-eg2 ueren ,form1 sondern alles auf die ,annehmung oder ,verlassung des b #bgb-gc74 alleinigen ,princips an1 ,gott entweder nur durch moralische ,gesinnung1 7,k #bjg-i74 sofern sie sich in ,handlungen1 als ihrer ,erscheinung1 als lebendig darstellt1 oder durch frommes ,spielwerk und ,nichtsthuerei wohlgefllig zu werden4#acg ,giebt es aber nicht etwa auch einen sich ber die ,grenzen des menschlichen ,vermgens erhebenden schwindlichen ,tugendwahn1 der wohl mit dem kriechenden ,religionswahn in die allgemeine ,classe der ,selbsttuschungen gezhlt werden knnte8 ,nein1 die ,tugendgesinnung beschftigt sich mit etwas ,wirklichem1 was fr sich selbst ,gott wohlgefllig ist1 und zum ,weltbesten zusammenstimmt4 ,zwar kann sich dazu ein ,wahn des ,eigendnkels gesellen1 der ,idee seiner heiligen ,pflicht sich fr adquat zu halten2 das ist aber nur zufllig4 ,in ihr aber den hchsten ,werth zu setzen1 ist kein ,wahn1 wie etwa der in kirchlichen ,andachtsbungen1 sondern baarer zum ,weltbesten hinwirkender ,beitrag4 ,es ist berdem ein 7wenigstens kirchlicher7 ,gebrauch1 das1 was vermge des ,tugendprincips von ,menschen gethan werden kann1 ,natur1 was aber nur den ,mangel alles seines moralischen ,vermgens zu ergnzen dient1 und weil dessen ,zulnglichkeit auch fr uns ,pflicht ist1 nur gewnscht oder auch gehofft1 und erbeten werden kann1 ,gnade zu nennen1 beide zusammen #ahh als wirkende ,ursachen einer zum ,gott wohlgeflligen ,lebenswandel 7,a #bea-eb74 zureichenden ,gesinnung anzusehen1 sie aber auch nicht blo von einander 7,b #bff-fh74 zu unterscheiden1 sondern einander wohl gar entgegen zu setzen4 7,r #bji-aj74 7,ha #ceg-eh2 ,die ,ueberredung1 ,wirkungen der ,gnade von denen der ,natur 7der ,tugend7 b #bgc-gd74 unterscheiden1 oder die ersteren wohl gar in sich hervorbringen zu 7,k #bji74 knnen1 ist ,schwrmerei2 denn wir knnen weder einen bersinnlichen ,gegenstand in der ,erfahrung irgend woran kennen1 noch weniger auf ihn ,einflu haben1 um ihn zu uns herabzuziehen1 wenn gleich sich im ,gemth bisweilen aufs ,moralische hinwirkende ,bewegungen ereignen1 die man sich nicht erklren kann1 und von denen unsere ,unwissenheit zu gestehen genthigt ist3 der ,wind weht1 wohin er will1 aber du weit nicht1 woher er kmmt u4 s4 w4 ,himmlische ,einflsse in sich wahrnehmen zu wollen1 ist eine ,art ,wahnsinn1 in welchem wohl gar auch ,methode sein kann1 7weil sich jene vermeinten inneren ,offenbarungen doch immer an moralische1 mithin an ,vernunftideen anschlieen mssen71 der aber immer doch eine der ,religion nachtheilige ,selbsttuschung bleibt4 ,zu glauben1 da es ,gnadenwirkungen geben knne1 und vielleicht zu ,ergnzung der ,unvollkommenheit unserer ,tugendbestrebung auch geben msse1 ist ,alles1 was wir davon sagen knnen2 brigens sind wir unvermgend1 etwas in ,ansehung ihrer ,kennzeichen zu bestimmen1 noch mehr aber zur ,hervorbringung derselben etwas zu thun4 ,der ,wahn durch religise ,handlungen des ,cultus etwas in ,ansehung der ,rechtfertigung vor ,gott auszurichten1 ist der religise ,aberglaube2 so wie der ,wahn dieses durch ,bestrebung zu einem vermeintlichen ,umgange mit ,gott bewirken zu wollen1 die religise ,schwrmerei4 -- ,es ist aberglubischer ,wahn1 durch ,handlungen1 die ein jeder ,mensch thun kann1 ohne da er eben ein guter ,mensch sein darf1 ,gott wohlgefllig werden zu wollen 7z4 ,b4 durch ,bekenntni statutarischer ,glaubensstze1 durch ,beobachtung kirchlicher ,observanz und ,zucht u4 dgl474 ,er wird aber darum aberglubisch genannt1 weil er sich bloe ,naturmittel 7nicht moralische7 whlt1 die zu dem1 was nicht ,natur ist1 7d4 i4 dem sittlich ,guten71 fr #ahi sich schlechterdings nichts wirken knnen4 -- ,ein ,wahn aber heit 7,a #beb-ec74 schwrmerisch1 wo sogar das eingebildete ,mittel1 als bersinnlich1 nicht 7,b #bfh-fi74 in dem ,vermgen des ,menschen ist1 ohne noch auf die ,unerreichbarkeit des 7,r #baa-ab74 dadurch beabsichtigten bersinnlichen ,zwecks zu sehen2 denn dieses 7,ha #ceh-ei2 ,gefhl der unmittelbaren ,gegenwart des hchsten ,wesens und die b #bgd-ge74 ,unterscheidung desselben von jedem andern1 selbst dem moralischen 7,k #baj-aa74 ,gefhl1 wre eine ,empfnglichkeit einer ,anschauung1 fr die in der menschlichen ,natur kein ,sinn ist4 -- ,der aberglubische ,wahn1 weil er ein an sich fr manches ,subject taugliches und diesem zugleich mgliches ,mittel1 wenigstens den ,hindernissen einer ,gott wohlgeflligen ,gesinnung entgegen zu wirken1 enthlt1 ist doch mit der ,vernunft sofern verwandt1 und nur zuflliger ,weise dadurch1 da er das1 was blo ,mittel sein kann1 zum unmittelbar ,gott wohlgeflligen ,gegenstande macht1 verwerflich2 dagegen ist der schwrmerische ,religionswahn der moralische ,tod der ,vernunft1 ohne die doch gar keine ,religion1 als welche1 wie alle ,moralitt berhaupt1 auf ,grundstze gegrndet werden mu1 stattfinden kann4 ,der allem ,religionswahn abhelfende oder vorbeugende ,grundsatz eines ,kirchenglaubens ist also3 da dieser neben den statutarischen ,stzen1 deren er vorjetzt nicht gnzlich entbehren kann1 doch zugleich ein ,princip in sich enthalten msse1 die ,religion des guten ,lebenswandels1 als das eigentliche ,ziel1 um jener dereinst gar entbehren zu knnen1 herbeizufhren4 #c4 ,vom ,pfaffenthum#ach als einem ,regiment im ,afterdienst des guten ,princips4 ,die ,verehrung mchtiger unsichtbarer ,wesen1 welche dem hilflosen ,menschen durch die natrliche auf dem ,bewutsein seines ,unvermgens #aij gegrndete ,furcht abgenthigt wurde1 fieng nicht sogleich mit einer 7,a #bec-ee74 ,religion1 sondern von einem knechtischen ,gottes- 7oder ,gtzen-7 ,dienste 7,b #bfi-gj74 an1 welcher1 wenn er eine gewisse ffentlich-gesetzliche ,form bekommen 7,r #bab-ac74 hatte1 ein ,tempeldienst1 und nur1 nachdem mit diesen ,gesetzen 7,ha #cei-fj2 allmhlig die moralische ,bildung der ,menschen verbunden worden1 ein b #bge-gf74 ,kirchendienst wurde3 denen beiden ein ,geschichtsglaube zum ,grunde 7,k #baa-ab74 liegt1 bis man endlich1 diesen blo fr provisorisch1 und in ihm die symbolische ,darstellung und das ,mittel der ,befrderung eines reinen ,religionsglaubens1 zu sehen angefangen hat4 ,von einem tungusischen ,schaman1 bis zu dem ,kirche und ,staat zugleich regierenden europischen ,prlaten1 oder 7wollen wir statt der ,hupter und ,anfhrer nur auf die ,glaubensanhnger nach ihrer eignen ,vorstellungsart sehen71 zwischen dem ganz sinnlichen ,mogulitzen1#aci der die ,tatze von einem ,brenfell sich des ,morgens auf sein ,haupt legt1 mit dem kurzen ,gebet3 ,schlag mich nicht todt6 bis zum sublimirten ,puritaner und ,independenten in ,konnecticut ist zwar ein mchtiger ,abstand in der ,manier1 aber nicht im ,princip zu glauben2 denn1 was dieses betrifft1 so gehren sie insgesammt zu einer und derselben ,classe1 derer nmlich1 die in dem1 was an sich keinen bessern ,menschen ausmacht1 7im ,glauben gewisser statutarischer ,stze1 oder ,begehen gewisser willkhrlicher ,observanzen7 ihren ,gottesdienst setzen4 ,diejenigen allein1 die ihn lediglich in der ,gesinnung eines guten ,lebenswandels zu finden gemeint sind1 unterscheiden sich von jenen durch den ,ueberschritt zu einem ganz andern und ber das erste weit erhabenen ,princip1 demjenigen nmlich1 wodurch sie sich zu einer 7unsichtbaren7 ,kirche bekennen1 die alle ,wohldenkenden in sich befat1 #aia und1 ihrer wesentlichen ,beschaffenheit nach1 allein die wahre allgemeine 7,a #bee-ef74 sein kann4 7,b #bgj-gb74 7,r #bac-ad74 ,die unsichtbare ,macht1 welche ber das ,schicksal der ,menschen gebietet1 7,ha #cfj-fa2 zu ihrem ,vortheil zu lenken1 ist eine ,absicht1 die sie alle haben2 nur b #bgf74 wie das anzufangen sei1 darber denken sie verschieden4 ,wenn sie jene 7,k #bab74 ,macht fr ein verstndiges ,wesen halten1 und ihr also einen ,willen beilegen1 von dem sie ihr ,loos erwarten1 so kann ihr ,bestreben nur in der ,auswahl der ,art bestehen1 wie sie1 als seinem ,willen unterworfene ,wesen1 durch ihr ,thun und ,lassen ihm gefllig werden knnen4 ,wenn sie es als moralisches ,wesen denken1 so berzeugen sie sich leicht durch ihre eigene ,vernunft1 da die ,bedingung1 sein ,wohlgefallen zu erwerben1 ihr moralisch guter ,lebenswandel1 vornehmlich die reine ,gesinnung1 als das subjective ,princip desselben1 sein msse4 ,aber das hchste ,wesen kann doch auch vielleicht noch berdem auf eine ,art gedient sein wollen1 die uns durch bloe ,vernunft nicht bekannt werden kann1 nmlich durch ,handlungen1 denen fr sich selbst wir zwar nichts ,moralisches ansehen1 die aber doch entweder als von ihm geboten1 oder auch nur1 um unsere ,unterwrfigkeit gegen ihn berhaupt#adj zu bezeugen1 willkhrlich von uns unternommen werden2 in welchen beiden ,verfahrungsarten1 wenn sie ein ,ganzes systematisch geordneter ,beschftigungen ausmachen1 sie also berhaupt einen ,dienst ,gottes setzen4 -- ,wenn nun beide verbunden sein sollen1 so wird entweder jede als unmittelbar1 oder eine von beiden nur als ,mittel zu der andern1 als dem eigentlichen ,dienste ,gottes1 fr die ,art angenommen werden mssen1 ,gott wohl zu gefallen4 ,da der moralische ,dienst ,gottes 7officium liberum7 ihm unmittelbar gefalle1 leuchtet von selbst ein4 ,er kann aber nicht fr die oberste ,bedingung1 alles ,wohlgefallens am ,menschen anerkannt werden1 7welches auch schon im ,begriff der ,moralitt liegt71 wenn der ,lohndienst 7officium mercenarium7 auch als fr sich allein ,gott wohlgefllig betrachtet werden knnte2 denn alsdann wrde ,niemand wissen knnen1#ada welcher ,dienst in einem vorkommenden ,falle vorzglicher wre1 um das ,urtheil #aib ber seine ,pflicht darnach einzurichten1 oder wie sie sich einander 7,a #bef-eh74 ergnzten4 ,also werden ,handlungen1 die an sich keinen moralischen ,werth 7,b #bgb-gd74 haben1 nur sofern sie als ,mittel zur ,befrderung dessen1 was an 7,r #bad-ae74 ,handlungen unmittelbar gut ist1 7zur ,moralitt7 dienen1 d4 i4 um des 7,ha #cfa-fb2 moralischen ,dienstes ,gottes willen1 als ihm wohlgefllig angenommen b #bgg74 werden mssen4 7,k #bac74 ,der ,mensch nun1 welcher ,handlungen1 die fr sich selbst nichts ,gott ,wohlgeflliges 7,moralisches7 enthalten1 doch als ,mittel braucht1 das gttliche unmittelbare ,wohlgefallen an ihm und hiemit die ,erfllung seiner ,wnsche zu erwerben1 steht in dem ,wahn des ,besitzes#adb einer ,kunst durch ganz natrliche ,mittel eine bernatrliche ,wirkung zuwege zu bringen2 dergleichen ,versuche man das ,zaubern zu nennen pflegt1 welches ,wort wir aber1 7da es den ,nebenbegriff einer ,gemeinschaft mit dem bsen ,princip bei sich fhrt1 dagegen jene ,versuche doch auch als brigens in guter moralischer ,absicht aus ,miverstand unternommen gedacht werden knnen71 gegen das sonst bekannte ,wort des ,fetischmachens austauschen wollen4 ,eine bernatrliche ,wirkung aber eines ,menschen wrde diejenige sein1 die nur dadurch in seinen ,gedanken mglich ist1 da er vermeintlich auf ,gott wirkt1 und sich desselben als ,mittels bedient1 um eine ,wirkung in der ,welt hervorzubringen1 dazu seine ,krfte1 ja nicht einmal seine ,einsicht1 ob sie auch ,gott wohlgefllig sein mchte1 fr sich nicht zulangen2 welches schon in seinem ,begriffe eine ,ungereimtheit enthlt4 ,wenn der ,mensch aber1 auerdem1 da er durch das1 was ihn unmittelbar zum ,gegenstande des gttlichen ,wohlgefallens macht1 7durch die thtige ,gesinnung eines guten ,lebenswandels71 sich noch berdem vermittelst gewisser ,frmlichkeiten der ,ergnzung seines ,unvermgens durch einen bernatrlichen ,beistand wrdig zu machen sucht1 und in dieser ,absicht durch ,observanzen1 die zwar keinen unmittelbaren ,werth haben1 aber doch zur ,befrderung jener moralischen ,gesinnung1 als ,mittel dienen1 sich fr #aic die ,erreichung des ,objects seiner guten moralischen ,wnsche blo 7,a #beh-ei74 empfnglich zu machen meint1 so rechnet er zwar1 zur ,ergnzung seines 7,b #bgd-ge74 natrlichen ,unvermgens1 auf etwas ,uebernatrliches1 aber doch nicht 7,r #bae-af74 als auf etwas vom ,menschen 7durch ,einflu auf den gttlichen ,willen7 7,ha #cfb-fc2 ,gewirktes1 sondern ,empfangenes1 was er hoffen1 aber nicht b #bgg-gh74 hervorbringen kann4 -- ,wenn ihm aber ,handlungen1 die an sich1 so viel 7,k #bac-ad74 wir einsehen1 nichts moralisches ,gott ,wohlgeflliges enthalten1 gleichwohl seiner ,meinung nach zu einem ,mittel1 ja zur ,bedingung dienen sollen1 die ,erhaltung seiner ,wnsche unmittelbar von ,gott zu erwarten3 so mu er in dem ,wahne stehen1 da1 ob er gleich fr dieses ,uebernatrliche weder ein physisches ,vermgen1 noch eine moralische ,empfnglichkeit hat1 er es doch durch natrliche1 an sich aber mit der ,moralitt gar nicht verwandte ,handlungen 7welche auszuben es keiner ,gott wohlgeflligen ,gesinnung bedarf1 die der rgste ,mensch also eben sowohl1 als der beste1 ausben kann71 durch ,formeln der ,anrufung1 durch ,bekenntnisse eines ,lohnglaubens1 durch kirchliche ,observanzen u4 dgl4 bewirken1 und so den ,beistand der ,gottheit gleichsam herbeizaubern knne2 denn es ist zwischen blo physischen ,mitteln und einer moralisch wirkenden ,ursache gar keine ,verknpfung nach irgend einem ,gesetze1 welches sich die ,vernunft denken kann1 nach welchem die letztere durch die erstere zu gewissen ,wirkungen als bestimmbar vorgestellt werden knnte4 ,wer also die ,beobachtung statutarischer einer ,offenbarung bedrfenden ,gesetze als zur ,religion nothwendig1 und zwar nicht blo als ,mittel fr die moralische ,gesinnung1 sondern als die objective ,bedingung1 ,gott dadurch unmittelbar wohlgefllig zu werden1 voranschickt1 und diesem ,geschichtsglauben die ,bestrebung zum guten ,lebenswandel nachsetzt1 7anstatt da die erstere als etwas1 was nur bedingterweise ,gott wohlgefllig sein kann1 sich nach dem letzteren1 was ihm allein schlechthin wohlgefllt1 richten mu71 der verwandelt den ,dienst ,gottes in ein bloes ,fetischmachen1 und bt einen ,afterdienst aus1 der alle ,bearbeitung zur wahren ,religion rckgngig macht4 ,so viel liegt1 #aid wenn man zwei gute ,sachen verbinden will1 an der ,ordnung1 in der man sie 7,a #bei-fa74 verbindet6 -- ,in dieser ,unterscheidung aber besteht die wahre 7,b #bge-gg74 ,aufklrung2 der ,dienst ,gottes wird dadurch allererst ein freier1 7,r #baf-ag74 mithin moralischer ,dienst4 ,wenn man aber davon abgeht1 so wird1 statt 7,ha #cfc-fd2 der ,freiheit der ,kinder ,gottes1 dem ,menschen vielmehr das ,joch eines b #bgh-gi74 ,gesetzes 7des statutarischen7 auferlegt1 welches dadurch1 da es als 7,k #bad-af74 unbedingte ,nthigung etwas zu glauben1 was nur historisch erkannt werden1 und darum nicht fr ,jedermann berzeugend sein kann1 ein fr gewissenhafte ,menschen noch weit schwereres ,joch ist1#adc als der ganze ,kram frommer auferlegter ,observanzen immer sein mag1 bei denen es genug ist1 da man sie begeht1 um mit einem eingerichteten kirchlichen gemeinen ,wesen zusammen zu passen1 ohne da ,jemand innerlich oder uerlich das ,bekenntni seines ,glaubens ablegen darf1 da er es fr eine von ,gott gestiftete ,anordnung halte3 denn durch dieses wird eigentlich das ,gewissen belstigt4 99 99 99 99 99 ,das ,pfaffenthum ist also die ,verfassung einer ,kirche1 sofern in ihr ein ,fetischdienst regiert1 welches allemal da anzutreffen ist1 wo nicht ,principien der ,sittlichkeit1 sondern statutarische ,gebote1 ,glaubensregeln und ,observanzen die ,grundlage und das ,wesentliche #aie desselben ausmachen4 ,nun giebt es zwar manche ,kirchenformen1 in denen 7,a #bfa-fb74 das ,fetischmachen so mannichfaltig und so mechanisch ist1 da es beinahe 7,b #bgg-gh74 alle ,moralitt mithin auch ,religion zu verdrngen1 und ihre ,stelle 7,r #bag-ah74 vertreten zu sollen1 scheint1 und so ans ,heidenthum sehr nahe angrenzt2 7,ha #cfd-fe2 allein auf das mehr oder weniger kmmt es hier nicht eben an1 wo der b #bgi-hj74 ,werth oder ,unwerth auf der ,beschaffenheit des zu oberst verbindenden 7,k #baf-ag74 ,princips beruht4 ,wenn dieses die gehorsame ,unterwerfung unter eine ,satzung1 als ,frohndienst1 nicht aber die freie ,huldigung auferlegt1 die dem moralischen ,gesetze zu oberst geleistet werden soll2 so mgen der auferlegten ,observanzen noch so wenig sein2 genug1 wenn sie fr unbedingt nothwendig erklrt werden1 so ist das immer ein ,fetischglauben1 durch den die ,menge regiert1 und durch den ,gehorsam unter eine ,kirche 7nicht der ,religion7 ihrer moralischen ,freiheit beraubt wird4 ,die ,verfassung derselben 7,hierarchie7 mag monarchisch1 oder aristokratisch1 oder demokratisch sein3 das betrifft nur die ,organisation2 die ,constitution derselben ist und bleibt doch unter allen diesen ,formen immer despotisch4 ,wo ,statute des ,glaubens zum ,constitutionalgesetz gezhlt werden1 da herrscht ein ,clerus1 der der ,vernunft1 und selbst zuletzt der ,schriftgelehrsamkeit gar wohl entbehren zu knnen glaubt1 weil er als einzig autorisirter ,bewahrer und ,ausleger des ,willens des unsichtbaren ,gesetzgebers die ,glaubensvorschrift ausschlielich zu verwalten1 die ,autoritt hat1 und also mit dieser ,gewalt versehen1 nicht berzeugen1 sondern nur befehlen darf4 -- ,weil nun1 auer diesem ,clerus alles ,uebrige ,laie ist1 7das ,oberhaupt des politischen gemeinen ,wesens nicht ausgenommen73 so beherrscht die ,kirche zuletzt den ,staat1 nicht eben durch ,gewalt1 sondern durch ,einflu auf die ,gemther1 berdem auch durch ,vorspiegelung des ,nutzens1 den dieser vorgeblich aus einem unbedingten ,gehorsam soll ziehen knnen1 zu dem eine geistige ,disciplin selbst das ,denken des ,volks gewhnt hat2 wobei aber unvermerkt die ,gewhnung an ,heuchelei die ,redlichkeit und ,treue der ,unterthanen untergrbt1 sie zum ,scheindienst auch in brgerlichen ,pflichten abwitzigt1 und wie alle fehlerhaft genommene ,principien1 #aif gerade das ,gegentheil von dem hervorbringt1 was beabsichtigt war4 7,a #bfb-fd74 7,b #bgh-hj74 99 99 99 99 99 7,r #bah-ai74 7,ha #cfe-ff2 ,das ,alles ist aber die unvermeidliche ,folge von der beim ersten ,anblick b #bhj-ha74 unbedenklich scheinenden ,versetzung der ,principien des allein 7,k #bag74 seligmachenden ,religionsglaubens1 indem es darauf ankam1 welchem von beiden man die erste ,stelle als oberste ,bedingung 7der das andre untergeordnet ist71 einrumen sollte4 ,es ist billig1 es ist vernnftig1 anzunehmen1 da nicht blo ,weise nach dem ,fleisch ,gelehrte oder ,vernnftler zu dieser ,aufklrung in ,ansehung ihres wahren ,heils berufen sein werden2 -- denn dieses ,glaubens soll das ganze menschliche ,geschlecht fhig sein -- sondern was thricht ist vor der ,welt2 selbst der ,unwissende oder an ,begriffen ,eingeschrnkteste mu auf eine solche ,belehrung und innere ,ueberzeugung ,anspruch machen knnen4 ,nun scheint zwar ein ,geschichtsglaube1 vornehmlich1 wenn die ,begriffe1 deren er bedarf1 um die ,nachrichten zu fassen1 ganz anthropologisch und der ,sinnlichkeit sehr anpassend sind1 gerade von dieser ,art zu sein4 ,denn was ist leichter1 als eine solche sinnlich gemachte und einfltige ,erzhlung aufzufassen und einander mitzutheilen1 oder von ,geheimnissen die ,worte nachzusprechen1 mit denen es gar nicht nthig ist1 einen ,sinn zu verbinden2 wie leicht findet dergleichen1 vornehmlich bei einem groen verheienen ,interesse1 allgemeinen ,eingang1 und wie tief wurzelt ein ,glaube an die ,wahrheit einer solchen ,erzhlung1 die sich berdem auf eine von langer ,zeit her fr authentisch anerkannte ,urkunde grndet1 und so ist ein solcher ,glaube freilich auch den gemeinsten menschlichen ,fhigkeiten angemessen4 ,allein1 ob zwar die ,kundmachung einer solchen ,begebenheit sowohl1 als auch der ,glaube an darauf gegrndete ,verhaltungsregeln nicht gerade oder vorzglich fr ,gelehrte oder ,weltweise gegeben sein darf3 so sind diese doch auch davon nicht ausgeschlossen1 und da finden sich nun so viel ,bedenklichkeiten1 theils in ,ansehung ihrer ,wahrheit1 theils in ,ansehung des ,sinnes1 darin ihr ,vortrag genommen werden soll1 da einen solchen ,glauben1 der so vielen #aig 7selbst aufrichtig gemeinten7 ,streitigkeiten unterworfen ist1 fr die 7,a #bfd-fe74 oberste ,bedingung eines allgemeinen und allein seligmachenden ,glaubens 7,b #bhj-ha74 anzunehmen1 das ,widersinnischste ist1 was man denken kann4 -- ,nun giebt 7,r #bai-bj74 es aber ein praktisches ,erkenntni1 das1 ob es gleich lediglich auf 7,ha #cff-fg2 ,vernunft beruht1 und keiner ,geschichtslehre bedarf1 doch jedem1 auch dem b #bha74 einfltigsten ,menschen1 so nahe liegt1 als ob es ihm buchstblich ins 7,k #bah74 ,herz geschrieben wre3 ein ,gesetz1 was man nur nennen darf1 um sich ber sein ,ansehen mit jedem sofort einzuverstehen1 und welches in ,jedermanns ,bewutsein unbedingte ,verbindlichkeit bei sich fhrt1 nmlich das der ,moralitt2 und was noch mehr ist1 diese ,erkenntni fhrt1 entweder schon fr sich allein auf den ,glauben an ,gott1 oder bestimmt wenigstens allein seinen ,begriff als den eines moralischen ,gesetzgebers1 mithin leitet es zu einem reinen ,religionsglauben1 der jedem ,menschen nicht allein begreiflich1 sondern auch im hchsten ,grade ehrwrdig ist2 ja er fhrt dahin so natrlich1 da1 wenn man den ,versuch machen will1 man finden wird1 da er jedem ,menschen1 ohne ihm etwas davon gelehrt zu haben1 ganz und gar abgefragt werden kann4 ,es ist also nicht allein klglich gehandelt1 von diesem anzufangen1 und den ,geschichtsglauben1 der damit harmonirt1 auf ihn folgen zu lassen1 sondern es ist auch ,pflicht1 ihn zur obersten ,bedingung zu machen1 unter der wir allein hoffen knnen1 des ,heils theilhaftig zu werden1 was uns ein ,geschichtsglaube immer verheien mag1 und zwar dergestalt1 da wir diesen nur nach der ,auslegung1 welche der reine ,religionsglaube ihm giebt1 fr allgemein verbindlich knnen1 oder drfen1 gelten lassen1 7weil dieser allgemein gltige ,lehre enthlt71 indessen1 da der ,moralischglubige doch auch fr den ,geschichtsglauben offen ist1 sofern er ihn zur ,belebung seiner reinen ,religionsgesinnung zutrglich findet1 welcher ,glaube auf diese ,art allein einen reinen moralischen ,werth hat1 weil er frei und durch keine ,bedrohung 7wobei er nie aufrichtig sein kann71 abgedrungen ist4 ,sofern nun aber auch der ,dienst ,gottes in einer ,kirche auf die reine moralische ,verehrung desselben1 nach den der ,menschheit berhaupt #aih vorgeschriebenen ,gesetzen1 vorzglich gerichtet ist1 so kann man doch 7,a #bfe-fg74 noch fragen3 ob in dieser immer nur ,gottseligkeits- oder auch reine 7,b #bha-hc74 ,tugendlehre1 jede besonders1 den ,inhalt des ,religionsvortrags 7,r #bbj-ba74 ausmachen solle4 ,die erste ,benennung1 nmlich ,gottseligkeitslehre1 7,ha #cfg-fh2 drckt vielleicht die ,bedeutung des ,worts religio 7wie es jetziger b #bhb74 ,zeit verstanden wird71 im objectiven ,sinn am besten aus4 7,k #bah-ai74 ,gottseligkeit enthlt zwei ,bestimmungen der moralischen ,gesinnung im ,verhltnisse auf ,gott2 ,furcht ,gottes ist diese ,gesinnung in ,befolgung seiner ,gebote aus schuldiger 7,unterthans-7 ,pflicht1 d4 i4 aus ,achtung frs ,gesetz2 ,liebe ,gottes aber aus eigener freier ,wahl1 und aus ,wohlgefallen am ,gesetze 7aus ,kindespflicht74 ,beide enthalten also1 noch ber die ,moralitt1 den ,begriff von einem mit ,eigenschaften1 die das durch diese beabsichtigte1 aber ber unser ,vermgen hinausgehende hchste ,gut zu vollenden erforderlich sind1 versehenen bersinnlichen ,wesen1 von dessen ,natur der ,begriff1 wenn wir ber das moralische ,verhltni der ,idee desselben zu uns hinausgehen1 immer in ,gefahr steht1 von uns anthropomorphistisch und dadurch oft unseren sittlichen ,grundstzen gerade zum ,nachtheil gedacht zu werden1 von dem also die ,idee in der speculativen ,vernunft fr sich selbst nicht bestehen kann1 sondern sogar ihren ,ursprung1 noch mehr aber ihre ,kraft gnzlich auf der ,beziehung zu unserer auf sich selbst beruhenden ,pflichtbestimmung grndet4 ,was ist nun natrlicher in der ersten ,jugendunterweisung und selbst in dem ,kanzelvortrage3 die ,tugendlehre vor der ,gottseligkeitslehre1 oder diese vor jener 7wohl gar ohne derselben zu erwhnen7 vorzutragen8 ,beide stehen offenbar in nothwendiger ,verbindung mit einander4 ,dies ist aber nicht anders mglich1 als1 da sie nicht einerlei sind1 eine mte als ,zweck1 die andere blo als ,mittel gedacht und vorgetragen werden4 ,die ,tugendlehre aber besteht durch sich selbst1 7selbst ohne den ,begriff von ,gott71 die ,gottseligkeitslehre enthlt den ,begriff von einem ,gegenstande1 den wir uns in ,beziehung auf unsere ,moralitt1 als ergnzende ,ursache unseres ,unvermgens in ,ansehung des moralischen ,endzwecks vorstellen4 ,die ,gottseligkeitslehre kann also #aii nicht fr sich den ,endzweck der sittlichen ,bestrebung ausmachen1 sondern 7,a #bfg-fh74 nur zum ,mittel dienen1 das1 was an sich einen besseren ,menschen 7,b #bhc-hd74 ausmacht1 die ,tugendgesinnung zu strken2 dadurch1 da sie ihr1 7als 7,r #bba-bb74 einer ,bestrebung zum ,guten1 selbst zur ,heiligkeit7 die ,erwartung des 7,ha #cfh-fi2 ,endzwecks1 dazu jene unvermgend ist1 verheit und sichert4 ,der b #bhb-hc74 ,tugendbegriff ist dagegen aus der ,seele des ,menschen genommen4 ,er hat 7,k #bai-bj74 ihn schon ganz1 ob zwar unentwickelt1 in sich1 und darf nicht1 wie der ,religionsbegriff1 durch ,schlsse herausvernnftelt werden4 ,in seiner ,reinigkeit1 in der ,erweckung des ,bewutseins eines sonst von uns nie gemuthmaten ,vermgens1 ber die grten ,hindernisse in uns ,meister werden zu knnen1 in der ,wrde der ,menschheit1 die der ,mensch an seiner eignen ,person und ihrer ,bestimmung verehren mu1 nach der er strebt1 um sie zu erreichen1 liegt etwas so ,seelenerhebendes1 und zur ,gottheit selbst1 die nur durch ihre ,heiligkeit und als ,gesetzgeber fr die ,tugend anbetungswrdig ist1 ,hinleitendes1 da der ,mensch selbst1 wenn er noch weit davon entfernt ist1 diesem ,begriffe die ,kraft des ,einflusses auf seine ,maximen zu geben1 dennoch nicht ungern damit unterhalten wird1 weil er sich selbst durch diese ,idee schon in gewissem ,grade veredelt fhlt1 indessen da der ,begriff von einem1 diese ,pflicht zum ,gebote fr uns machenden ,weltherrscher1 noch in groer ,ferne von ihm liegt1 und wenn er davon anfinge1 seinen ,muth 7der das ,wesen der ,tugend mit ausmacht71 niederschlagen1 die ,gottseligkeit aber in schmeichelnde1 knechtische ,unterwerfung unter eine despotisch gebietende ,macht zu verwandeln1 in ,gefahr bringen wrde4 ,dieser ,muth auf eigenen ,fen zu stehen wird nun selbst durch die darauf folgende ,vershnungslehre gestrkt1 indem sie1 was nicht zu ndern ist1 als abgethan vorstellt1 und nun den ,pfad zu einem neuen ,lebenswandel fr uns erffnet1 anstatt da1 wenn diese ,lehre den ,anfang macht1 die leere ,bestrebung1 das ,geschehene ungeschehen zu machen 7die ,expiation71 die ,furcht wegen der ,zueignung derselben1 die ,vorstellung unseres gnzlichen ,unvermgens zum ,guten und die ,aengstlichkeit wegen des ,rckfalls ins ,bse dem ,menschen den ,muth benehmen1#add und ihn in einen chzenden moralisch-passiven #bjj ,zustand1 der nichts ,groes und ,gutes unternimmt1 sondern ,alles vom #bja ,wnschen erwartet1 versetzen mu4 -- ,es kommt in dem1 was die moralische 7,a #bfi-ga74 ,gesinnung betrifft1 ,alles auf den obersten ,begriff an1 dem man seine 7,b #bhf-hg74 ,pflichten unterordnet4 ,wenn die ,verehrung ,gottes das ,erste ist1 der man 7,r #bbc-bd74 also die ,tugend unterordnet1 so ist dieser ,gegenstand ein ,idol1 d4 i4 7,ha #cgj-ga2 er wird als ein ,wesen gedacht1 dem wir nicht durch sittliches b #bhd-he74 ,wohlverhalten in der ,welt1 sondern durch ,anbetung und ,einschmeichelung 7,k #bbb-bc74 zu gefallen hoffen drften2 die ,religion aber ist alsdann ,idololatrie4 ,gottseligkeit ist also nicht ein ,surrogat der ,tugend1 um sie zu entbehren1 sondern die ,vollendung derselben1 um mit der ,hoffnung der endlichen ,gelingung aller unserer guten ,zwecke bekrnt werden zu knnen4 #d4 ,vom ,leitfaden des ,gewissens in ,glaubenssachen4 ,es ist hier nicht die ,frage3 wie das ,gewissen geleitet werden solle8 7denn das will keinen ,leiter2 es ist genug eines zu haben71 sondern wie dieses selbst zum ,leitfaden in den bedenklichsten moralischen ,entschlieungen dienen knne4 -- ,das ,gewissen ist ein ,bewutsein1 das fr sich selbst ,pflicht ist4 ,wie ist es aber mglich1 sich ein solches zu denken2 da das ,bewutsein aller unserer ,vorstellungen nur in logischer ,absicht1 mithin blo bedingter ,weise1 wenn wir unsere ,vorstellung klar machen wollen1 nothwendig zu sein scheint1 mithin nicht unbedingt ,pflicht sein kann8 ,es ist ein moralischer ,grundsatz1 der keines ,beweises bedarf3 man soll nichts auf die ,gefahr wagen1 da es unrecht sei 7quod dubitas1 ne feceris6 ,plin47 ,das ,bewutsein also1 da eine ,handlung1 die ich unternehmen will1 recht sei1 ist unbedingte ,pflicht4 ,ob eine ,handlung #bjb berhaupt recht oder unrecht sei1 darber urtheilt der ,verstand1 nicht 7,a #bga-gb74 das ,gewissen4 ,es ist auch nicht schlechthin nothwendig1 von allen 7,b #bhh-hi74 mglichen ,handlungen zu wissen1 ob sie recht oder unrecht sind4 ,aber von 7,r #bbd-be74 der1 die ich unternehmen will1 mu ich nicht allein urtheilen1 und 7,ha #cga-gb2 meinen1 sondern auch gewi sein1 da sie nicht unrecht sei1 und diese b #bhe-hf74 ,forderung ist ein ,postulat des ,gewissens1 welchem der ,probabilismus1 7,k #bbc-bd74 d4 i4 der ,grundsatz entgegengesetzt ist3 da die bloe ,meinung1 eine ,handlung knne wohl recht sein1 schon hinreichend sei1 sie zu unternehmen4 -- ,man knnte das ,gewissen auch so definiren3 es ist die sich selbst richtende moralische ,urtheilskraft2 nur wrde diese ,definition noch einer vorhergehenden ,erklrung der darin enthaltenen ,begriffe gar sehr bedrfen4 ,das ,gewissen richtet nicht die ,handlungen als ,casus1 die unter dem ,gesetz stehen2 denn das thut die ,vernunft1 sofern sie subjectiv-praktisch ist1 7daher die casus conscientiae und die ,casuistik1 als eine ,art von ,dialektik des ,gewissens73 sondern hier richtet die ,vernunft sich selbst1 ob sie auch wirklich jene ,beurtheilung der ,handlungen mit aller ,behutsamkeit 7ob sie recht oder unrecht sind71 bernommen habe1 und stellt den ,menschen1 wider oder fr sich selbst1 zum ,zeugen auf1 da dieses geschehen1 oder nicht geschehen sei4 ,man nehme z4 ,b4 einen ,ketzerrichter an1 der an der ,alleinigkeit seines statutarischen ,glaubens1 bis allenfalls zum ,mrtyrerthume1 fest hngt1 und der einen des ,unglaubens verklagten sogenannten ,ketzer 7sonst guten ,brger7 zu richten hat1 und nun frage ich3 ob1 wenn er ihn zum ,tode verurtheilt1 man sagen knne1 er habe seinem 7ob zwar irrenden7 ,gewissen gem gerichtet1 oder ob man ihm vielmehr schlechthin ,gewissenlosigkeit schuld geben knne1 er mag geirrt oder mit ,bewutsein unrecht gethan haben2 weil man es ihm auf den ,kopf zusagen kann1 da er in einem solchen ,falle nie ganz gewi sein knnte1 er thue hierunter nicht vielleicht unrecht4 ,er war zwar vermuthlich des festen ,glaubens1 da ein bernatrlich-geoffenbarter gttlicher ,wille 7vielleicht nach dem ,spruch3 compellite intrare7 es ihm erlaubt1 wo nicht gar zur ,pflicht macht1 den vermeinten ,unglauben zusammt den #bjc ,unglubigen auszurotten4 ,aber war er denn wirklich von einer solchen 7,a #bgb-gd74 geoffenbarten ,lehre1 und auch diesem ,sinne derselben so sehr berzeugt1 7,b #bhi-ia74 als erfordert wird1 um es darauf zu wagen1 einen ,menschen umzubringen8 7,r #bbe-bf74 da einem ,menschen seines ,religionsglaubens wegen1 das ,leben zu nehmen1 7,ha #cgb-gc2 unrecht sei1 ist gewi3 wenn nicht etwa 7um das ,aeuerste einzurumen71 b #bhf-hg74 ein gttlicher1 auerordentlich ihm bekannt gewordener ,wille es anders 7,k #bbd-be74 verordnet hat4 ,da aber ,gott diesen frchterlichen ,willen jemals geuert habe1 beruht auf ,geschichtsdocumenten1 und ist nie apodiktisch gewi4 ,die ,offenbarung ist ihm doch nur durch ,menschen zugekommen1 und von diesen ausgelegt1 und schiene sie ihm auch von ,gott selbst gekommen zu sein1 7wie der an ,abraham ergangene ,befehl1 seinen eigenen ,sohn wie ein ,schaf zu schlachten71 so ist es wenigstens doch mglich1 da hier ein ,irrthum vorwalte4 ,alsdann aber wrde er es auf die ,gefahr wagen1 etwas zu thun1 was hchst unrecht sein wrde1 und hierin eben handelt er gewissenlos4 -- ,so ist es nun mit allem ,geschichts- und ,erscheinungsglauben bewandt3 da nmlich die ,mglichkeit immer brig bleibt1 es sei darin ein ,irrthum anzutreffen1 folglich ist es gewissenlos1 ihm bei der ,mglichkeit1 da vielleicht dasjenige1 was er fordert1 erlaubt1 oder unrecht sei1 d4 i4 auf die ,gefahr der ,verletzung einer an sich gewissen ,menschenpflicht1 ,folge zu leisten4 ,noch mehr3 eine ,handlung1 die ein solches positives 7dafr gehaltenes7 ,offenbarungsgesetz gebietet1 sei auch an sich erlaubt1 so fragt sich1 ob geistliche ,obere oder ,lehrer es1 nach ihrer vermeinten ,ueberzeugung dem ,volke als ,glaubensartikel 7bei ,verlust ihres ,standes7 zu bekennen auferlegen drfen8 ,da die ,ueberzeugung keine andere als historische ,beweisgrnde fr sich hat1 in dem ,urtheile dieses ,volks aber1 7wenn es sich selbst nur im mindesten prft71 immer die absolute ,mglichkeit eines vielleicht damit1 oder bei ihrer classischen ,auslegung vorgegangenen ,irrthums brig bleibt1 so wrde der ,geistliche das ,volk nthig1 etwas1 wenigstens innerlich1 fr so wahr1 als es einen ,gott glaubt1 d4 i4 gleichsam im ,angesichte ,gottes1 zu bekennen1 was es1 als #bjd ein solches1 doch nicht gewi wei1 z4 ,b4 die ,einsetzung eines gewissen 7,a #bgd-ge74 ,tages zur periodischen ffentlichen ,befrderung der ,gottseligkeit1 als 7,b #bia-ib74 ein von ,gott unmittelbar verordnetes ,religionsstck1 anzuerkennen1 oder 7,r #bbf-bh74 ein ,geheimni1 als von ihm festiglich geglaubt zu bekennen1 was es nicht 7,ha #cgc-gd2 einmal versteht4 ,sein geistlicher ,oberer wrde hiebei selbst wider b #bhg74 ,gewissen verfahren1 etwas1 wovon er selbst nie vllig berzeugt sein 7,k #bbe-bf74 kann1 ,andern zum ,glauben aufzudringen1 und sollte daher billig wohl bedenken1 was er thut1 weil er allen ,mibrauch aus einem solchen ,frohnglauben verantworten mu4 -- ,es kann also vielleicht ,wahrheit im ,geglaubten1 aber doch zugleich ,unwahrhaftigkeit im ,glauben 7oder dessen selbst blo innerem ,bekenntnisse7 sein1 und dieses ist an sich verdammlich4 ,ob zwar1 wie oben angemerkt worden1 ,menschen1 die nur den mindesten ,anfang in der ,freiheit zu denken gemacht haben1#ade da sie vorher unter einem ,sclavenjoche des ,glaubens waren1 7z4 ,b4 die ,protestanten7 sich sofort gleichsam fr veredelt halten1 je weniger sie 7,positives und zur #bje ,priestervorschrift ,gehriges7 zu glauben nthig haben1 so ist es doch 7,a #bge-gg74 bei denen1 die noch keinen ,versuch dieser ,art haben machen knnen1 oder 7,b #bib-id74 wollen1 gerade umgekehrt2 denn dieser ihr ,grundsatz ist3 es ist rathsam1 7,r #bbh-bi74 lieber zu viel1 als zu wenig zu glauben4 ,denn1 was man mehr thut1 als 7,ha #cgd2 man schuldig ist1 schade wenigstens nicht1 knne aber doch vielleicht b #bhh74 wohl gar helfen4 -- ,auf diesen ,wahn1 der die ,unredlichkeit in 7,k #bbf-bg74 ,religionsbekenntnissen zum ,grundsatze macht1 7wozu man sich desto leichter entschliet1 weil die ,religion jeden ,fehler1 folglich auch den der ,unredlichkeit wieder gut macht71 grndet sich die sogenannte ,sicherheitsmaxime in ,glaubenssachen 7argumentum a tuto73 ,ist das wahr1 was ich von ,gott bekenne1 so habe ichs getroffen2 ist es nicht wahr1 brigens auch nichts an sich ,unerlaubtes2 so habe ich blo berflssig geglaubt1 was zwar#adf nicht nthig war1 mir aber nur etwa eine ,beschwerde1 die doch kein ,verbrechen ist1 aufgeladen4 ,die ,gefahr aus der ,unredlichkeit seines ,vorgebens1 die ,verletzung des ,gewissens1 etwas selbst vor ,gott fr gewi auszugeben1 wovon er sich doch bewut ist1 da es nicht von der ,beschaffenheit sei1 es mit unbedingtem ,zutrauen zu betheuern1 dieses alles hlt der ,heuchler fr nichts4 -- ,die chte mit der ,religion allein vereinbarte ,sicherheitsmaxime ist gerade die umgekehrte4 ,was1 als ,mittel1 oder als ,bedingung der ,seligkeit1 mir nicht durch meine eigene ,vernunft1 sondern nur durch ,offenbarung bekannt1 und vermittelst eines ,geschichtsglaubens allein in meine ,bekenntnisse aufgenommen werden kann1 brigens aber den reinen moralischen ,grundstzen nicht widerspricht1 kann ich zwar nicht fr gewi glauben und betheuern1 aber auch eben so wenig als gewi falsch abweisen4 ,gleichwohl1 ohne etwas hierber zu bestimmen1 rechne ich darauf1 da1 was darin ,heilbringendes enthalten sein mag1 mir1 sofern ich mich nicht etwa#adg durch den ,mangel der moralischen ,gesinnung in einem guten ,lebenswandel dessen nicht unwrdig mache1 zu gut kommen werde4 ,in dieser ,maxime ist wahrhafte moralische ,sicherheit1 nmlich vor #bjf dem ,gewissen1 7und mehr kann von einem ,menschen nicht verlangt werden71 7,a #bgg-gh74 dagegen ist die hchste ,gefahr und ,unsicherheit bei dem vermeinten 7,b #bid-ie74 ,klugheitsmittel1 die nachtheiligen ,folgen1 die mir aus dem ,nichtbekennen 7,r #bbi-cj74 entspringen drften1 listiger ,weise zu umgehen1 und dadurch1 da man es 7,ha #cge2 mit beiden ,parteien hlt1 es mit beiden zu verderben4 -- b #bhh-hi74 7,k #bbg-bh74 ,wenn sich der ,verfasser eines ,symbols1 wenn sich der ,lehrer einer ,kirche1 ja jeder ,mensch1 sofern er innerlich sich selbst die ,ueberzeugung von ,stzen als gttlichen ,offenbarungen gestehen soll1 fragte3 getrauest du dich wohl in ,gegenwart des ,herzenskndigers mit ,verzichtthuung auf ,alles1 was dir werth und heilig ist1 dieser ,stze ,wahrheit zu betheuren8 so mte ich von der menschlichen 7des ,guten doch wenigstens nicht ganz unfhigen7 ,natur einen sehr nachtheiligen ,begriff haben1 um nicht vorauszusehen1 da auch der khnste ,glaubenslehrer hiebei zittern mte4#adh ,wenn das aber so ist1 wie reimt es sich mit der ,gewissenhaftigkeit zusammen1 gleichwohl auf eine solche ,glaubenserklrung1 die keine ,einschrnkung zult1 zu dringen1 und die ,vermessenheit solcher ,betheurungen sogar selbst fr ,pflicht und gottesdienstlich auszugeben1 dadurch aber die ,freiheit der ,menschen1 die zu ,allem was moralisch ist1 7dergleichen die ,annahme einer ,religion71 durchaus erfordert wird1 gnzlich zu ,boden zu schlagen1 und nicht einmal dem guten ,willen ,platz einzurumen1 der da sagt3 ,ich glaube1 lieber ,herr1 hilf meinem ,unglauben6#adi ,allgemeine ,anmerkung4 #bjg 7,a #bgh-gi74 ,was ,gutes der ,mensch nach ,freiheitsgesetzen fr sich selbst thun kann1 7,b #bie-ig74 in ,vergleichung mit dem ,vermgen1 welches ihm nur durch bernatrliche 7,r #bcj-ca74 ,beihilfe mglich ist1 kann man ,natur1 zum ,unterschied von der ,gnade1 7,ha #cgf2 nennen4 ,nicht als ob wir durch den ersteren ,ausdruck eine physische1 von b #bhi-ij74 der ,freiheit unterschiedene ,beschaffenheit verstnden1 sondern blo1 7,k #bbh-bi74 weil wir fr dieses ,vermgen wenigstens die ,gesetze 7der ,tugend7 erkennen1 und die ,vernunft also davon1 als einem ,analogon der ,natur1 einen fr sie sichtbaren und falichen ,leitfaden hat2 dagegen1 ob1 wenn und was1 oder wie viel die ,gnade in uns wirken werde1 uns gnzlich verborgen bleibt1 und die ,vernunft hierber1 so wie beim ,uebernatrlichen berhaupt1 7dazu die ,moralitt als ,heiligkeit gehrt71 von aller ,kenntni der ,gesetze1 wornach es geschehen mag1 verlassen ist4 ,der ,begriff eines bernatrlichen ,beitritts zu unserem moralischen1 ob zwar mangelhaften1 ,vermgen und selbst zu unserer nicht vllig gereinigten1 wenigstens schwachen ,gesinnung1 aller unserer ,pflicht ein #bjh ,genge zu thun1 ist transscendent und eine bloe ,idee1 von deren 7,a #bgi-hj74 ,realitt uns keine ,erfahrung versichern kann4 -- ,aber selbst als ,idee in 7,b #big-ih74 blo praktischer ,absicht sie anzunehmen1 ist sie sehr gewagt und mit der 7,r #bca-cb74 ,vernunft schwerlich vereinbar2 weil1 was uns als sittliches gutes 7,ha #cgg2 ,verhalten1 zugerechnet werden soll1 nicht durch fremden ,einflu1 sondern b #bij-ia74 den bestmglichen ,gebrauch unserer eigenen ,krfte geschehen mte4 7,k #bbi-cj74 ,allein die ,unmglichkeit davon 7da beides neben einander stattfinde71 lt sich doch eben auch nicht beweisen1 weil die ,freiheit selbst1 obgleich sie nichts ,uebernatrliches in ihrem ,begriffe enthlt1 gleichwohl ihrer ,mglichkeit nach uns eben so unbegreiflich bleibt1 als das ,uebernatrliche1 welches man zum ,ersatz der selbstthtigen1 aber mangelhaften ,bestimmung derselben annehmen mchte4 ,da wir aber von der ,freiheit doch wenigstens die ,gesetze1 nach welchen sie bestimmt werden soll1 7die moralischen7 kennen1 von einem bernatrlichen ,beistande aber1 ob eine gewisse in uns wahrgenommene moralische ,strke wirklich daher rhre1 oder auch1 in welchen ,fllen und unter welchen ,bedingungen sie zu erwarten sei1 nicht das ,mindeste erkennen knnen1 so werden wir auer der allgemeinen ,voraussetzung1 da1 was die ,natur in uns nicht vermag1 die ,gnade bewirken werde1 wenn wir jene 7d4 i4 unsere eigenen ,krfte7 nur nach ,mglichkeit benutzt haben1 von dieser ,idee weiter gar keinen ,gebrauch machen knnen3 weder wie wir 7noch ber die stetige#aej ,bestrebung zum guten ,lebenswandel7 ihre ,mitwirkung auf uns ziehen1 noch wie wir bestimmen knnten1 in welchen ,fllen wir uns ihrer zu gewrtigen haben4 -- ,diese ,idee ist gnzlich berschwenglich1 und es ist berdem heilsam1 sich von ihr1 als einem ,heiligthum1 in ehrerbietiger ,entfernung zu halten1 damit wir nicht in dem ,wahne selbst ,wunder zu thun oder ,wunder in uns wahrzunehmen1 uns fr allen ,vernunftgebrauch untauglich machen1 oder auch zur ,trgheit einladen lassen1 das1 was wir in uns selbst suchen sollten1 von oben herab in passiver ,mue zu erwarten4 ,nun sind ,mittel alle ,zwischenursachen1 die der ,mensch in seiner #bji ,gewalt hat1 um dadurch eine gewisse ,absicht zu bewirken1 und da giebts1 7,a #bhj-ha74 um des himmlischen ,beistandes wrdig zu werden1 nichts ,anders1 7und kann 7,b #bih-ii74 auch kein ,anderes geben71 als ernstliche ,bestrebung seine sittliche 7,r #bcb-cc74 ,beschaffenheit nach aller ,mglichkeit zu bessern1 und sich dadurch der 7,ha #cgg-gh2 ,vollendung ihrer ,angemessenheit zum gttlichen ,wohlgefallen1 die nicht b #bia-ib74 in seiner ,gewalt ist1 empfnglich zu machen1 weil jener gttliche 7,k #bcj-ca74 ,beistand1 den er erwartet1 selbst eigentlich doch nur seine ,sittlichkeit zur ,absicht hat4 ,da aber der unlautere ,mensch ihn da nicht suchen werde1 sondern lieber in gewissen sinnlichen ,veranstaltungen1 7die er freilich in seiner ,gewalt hat1 die aber auch fr sich keinen bessern ,menschen machen knnen#aea und nun doch bernatrlicher ,weise dieses bewirken sollen71 war wohl schon a priori zu erwarten1 und so findet es sich auch in der ,that4 ,der ,begriff eines sogenannten ,gnadenmittels1 ob er zwar1 7nach dem1 was eben gesagt worden71 in sich selbst widersprechend ist1 dient hier doch zum ,mittel einer ,selbsttuschung1 welche eben so gemein1 als der wahren ,religion nachtheilig ist4 ,der wahre 7moralische7 ,dienst ,gottes1 den ,glubige1 als zu seinem ,reich gehrige ,unterthanen1 nicht minder aber auch 7unter ,freiheitsgesetzen7 als ,brger desselben zu leisten haben1 ist zwar1 so wie dieses selbst1 unsichtbar1 d4 i4 ein ,dienst der ,herzen1 7im ,geist und in der ,wahrheit7#aeb und kann nur in der ,gesinnung1 der ,beobachtung aller wahren ,pflichten1 als gttlicher ,gebote1 nicht in ausschlielich fr ,gott bestimmten ,handlungen bestehen4 ,allein das ,unsichtbare bedarf doch beim ,menschen durch etwas ,sichtbares 7,sinnliches7 reprsentirt1 ja1 was noch mehr ist1 durch dieses zum ,behuf des ,praktischen begleitet1 und ob zwar es intellectuell ist1 gleichsam 7nach einer gewissen ,analogie7 anschaulich gemacht zu werden1 welches1 ob zwar ein nicht wohl entbehrliches1 doch zugleich der ,gefahr der ,mideutung gar sehr unterworfenes ,mittel ist1 uns unsere ,pflicht im ,dienste ,gottes nur #baj vorstellig zu machen1 durch einen uns berschleichenden ,wahn 7,a #bha-hb74 aber1#aec leichtlich fr den ,gottesdienst selbst gehalten1 und auch 7,b #bii-cjj74 gemeiniglich so benannt wird4 7,r #bcc-cd74 7,ha #cgh-gi2 ,dieser angebliche ,dienst ,gottes auf seinen ,geist und seine wahre b #bib74 ,bedeutung1 nmlich eine dem ,reich ,gottes in uns und auer uns sich 7,k #bca-cb74 weihende ,gesinnung1 zurckgefhrt1 kann selbst durch die ,vernunft in vier ,pflichtbeobachtungen eingetheilt werden1 denen aber gewisse ,frmlichkeiten1 die mit jenen nicht in nothwendiger ,verbindung stehen1 correspondirend beigeordnet worden sind2 weil sie jenen zum ,schema zu dienen1 und so unsere ,aufmerksamkeit auf den wahren ,dienst ,gottes zu erwecken und zu unterhalten1 von ,alters her fr gute sinnliche ,mittel befunden sind4 ,sie grnden sich insgesammt auf die ,absicht1 das ,sittlichgute zu befrdern4 #a7 ,es in uns selbst fest zu grnden1 und die ,gesinnung desselben wiederholentlich im ,gemth zu erwecken 7das ,privatgebet74 #b7 ,die uere ,ausbreitung desselben1 durch ffentliche ,zusammenkunft an dazu gesetzlich geweihten ,tagen1 um daselbst religise ,lehren und ,wnsche 7und hiemit dergleichen ,gesinnungen7 laut werden zu lassen1 und sie so durchgngig mitzutheilen1 7das ,kirchengehen74 #c7 ,die ,fortpflanzung desselben auf die ,nachkommenschaft2 durch ,aufnahme der neueintretenden ,glieder in die ,gemeinschaft des ,glaubens1 als ,pflicht1 sie darin auch zu belehren1 7in der christlichen ,religion die ,taufe74 #d7 ,die ,erhaltung dieser ,gemeinschaft durch eine wiederholte ffentliche ,frmlichkeit1 welche die ,vereinigung dieser ,glieder zu einem ethischen ,krper1 und zwar nach dem ,princip der ,gleichheit ihrer ,rechte unter sich und des ,antheils an allen ,frchten des ,moralischguten fortdaurend macht2 7die ,communion47 ,alles ,beginnen in ,religionssachen1 wenn man es nicht blo moralisch nimmt1 und doch fr ein an sich ,gott wohlgefllig machendes1 mithin durch ihn alle unsere ,wnsche befriedigendes ,mittel ergreift1 ist ein ,fetischglaube1 welcher eine ,ueberredung ist3 da1 was weder nach #baa ,natur- noch nach moralischen ,vernunftgesetzen irgend etwas wirken kann1 7,a #bhb-hc74 doch dadurch allein schon das ,gewnschte wirken werde1 wenn man nur 7,b #cjj-cja74 festiglich glaubt1 es werde dergleichen wirken1 und dann mit diesem 7,r #bcd-ce74 ,glauben gewisse ,frmlichkeiten verbindet4 ,selbst wo die ,ueberzeugung3 7,ha #cgi-hj2 da ,alles hier auf das ,sittlichgute1 welches nur aus dem ,thun b #bic74 entspringen kann1 ankomme1 schon durchgedrungen ist1 sucht sich der 7,k #bcb-cc74 sinnliche ,mensch doch noch einen ,schleichweg1 jene beschwerliche ,bedingung zu umgehen1 nmlich1 da1 wann er nur die ,weise 7die ,frmlichkeit7 begeht3 ,gott das wohl fr die ,that selbst annehmen wrde2 welches denn freilich eine berschwengliche ,gnade desselben genannt werden mte1 wenn es nicht vielmehr eine im faulen ,vertrauen ertrumte ,gnade1 oder wohl gar ein erheucheltes ,vertrauen selbst wre4 ,und so hat sich der ,mensch in allen ffentlichen ,glaubensarten gewisse ,gebruche als ,gnadenmittel ausgedacht1 ob sie gleich sich nicht in allen1 so wie in der christlichen1 auf praktische ,vernunftbegriffe und ihnen geme ,gesinnungen beziehen2 7als z4 ,b4 in der muhammedanischen von den fnf groen ,geboten1 das ,waschen1 das ,beten1 das ,fasten1 die ,wallfahrt nach ,mekka2 wovon das ,almosengeben allein ausgenommen zu werden verdienen wrde1 wenn es aus wahrer tugendhafter und zugleich religiser ,gesinnung fr ,menschenpflicht geschhe1 und so auch wohl wirklich fr ein ,gnadenmittel gehalten zu werden verdienen wrde3 da es hingegen1 weil es nach diesem ,glauben mit der ,erpressung dessen1 was man in der ,person der ,armen ,gott zum ,opfer darbietet1 von andern1 zusammen bestehen kann1 nicht ausgenommen zu werden verdient47 ,es kann nmlich dreierlei ,art von ,wahnglauben1 der uns mglichen ,ueberschreitung der ,grenzen unserer ,vernunft in ,ansehung des ,uebernatrlichen 7das nicht nach ,vernunftgesetzen ein ,gegenstand weder des theoretischen noch praktischen ,gebrauchs ist71 geben4 ,erstlich der ,glaube etwas durch ,erfahrung zu erkennen1 was wir doch selbst als nach objectiven#aed ,erfahrungsgesetzen geschehend unmglich annehmen #bab knnen2 7der ,glaube an ,wunder74 ,zweitens der ,wahn das1 wovon wir 7,a #bhc-hd74 selbst durch die ,vernunft uns keinen ,begriff machen knnen1 doch unter 7,b #cja-c74 unsere ,vernunftbegriffe1 als zu unserm moralischen ,besten nthig1 7,r #bce-cf74 aufnehmen zu mssen2 7der ,glaube an ,geheimnisse74 ,drittens der ,wahn 7,ha #chj-ha2 durch den ,gebrauch bloer ,naturmittel eine ,wirkung1 die fr uns b #bic-id74 ,geheimni ist1 nmlich den ,einflu ,gottes auf unsere ,sittlichkeit1 7,k #bcc-cd74 hervorbringen zu knnen 7der ,glaube an ,gnadenmittel74 -- ,von den zwei ersten erknstelten ,glaubensarten haben wir in den allgemeinen ,anmerkungen zu den beiden nchst vorhergehenden ,abschnitten gehandelt4 ,es ist uns also jetzt noch brig von den ,gnadenmitteln zu handeln1 7die von ,gnadenwirkungen1#aee d4 i4 bernatrlichen moralischen ,einflssen1 noch unterschieden sind1 bei denen wir uns blo leidend verhalten1 deren vermeinte ,erfahrung aber ein schwrmerischer ,wahn ist1 der blo zum ,gefhl gehrt74 #a4 ,das ,beten1 als ein innerer frmlicher ,gottesdienst und darum als ,gnadenmittel gedacht1 ist ein aberglubischer ,wahn 7ein ,fetischmachen72 denn es ist ein blo erklrtes ,wnschen1 gegen ein ,wesen1 das keiner ,erklrung der inneren ,gesinnung des ,wnschenden bedarf1 wodurch also nichts gethan1 und also keine von den ,pflichten1 die uns als ,gebote ,gottes obliegen1 ausgebt1 mithin ,gott wirklich nicht gedient wird4 ,ein herzlicher ,wunsch1 ,gott in allem unserm ,thun und ,lassen wohlgefllig zu sein1 d4 i4 die alle unsere ,handlungen begleitende ,gesinnung1 sie als ob sie im ,dienste ,gottes geschehen1 zu betreiben1 ist der ,geist des ,gebets1 der ohne ,unterla in uns stattfinden kann und soll4 ,diesen ,wunsch aber 7es sei auch nur innerlich71 in ,worte und ,formeln einzukleiden1#aef kann hchstens nur den ,werth eines ,mittels zu #bac wiederholter ,belebung jener ,gesinnung in uns selbst bei sich fhren1 7,a #bhe-hf74 unmittelbar aber keine ,beziehung aufs gttliche ,wohlgefallen haben1 eben #bad darum auch nicht fr ,jedermann ,pflicht sein2 weil ein ,mittel nur dem 7,a #bhe-hh74 vorgeschrieben werden kann1 der es zu gewissen ,zwecken bedarf1 aber #bae bei weitem nicht ,jedermann dieses ,mittel 7in und eigentlich mit sich 7,a #bhf-hi74 selbst1 vorgeblich aber desto verstndlicher mit ,gott zu reden7 7,b #cjd-g74 nthig hat1 vielmehr durch fortgesetzte ,luterung und ,erhebung der 7,r #bch-ci74 moralischen ,gesinnung dahin gearbeitet werden mu1 da dieser ,geist des 7,ha #chc-hd2 ,gebets allein in uns belebt werde1 und der ,buchstabe desselben b #bif-ig74 7wenigstens zu unserm eigenen ,behuf7 endlich wegfallen knne4 ,denn 7,k #bcg-ch74 dieser schwcht vielmehr1 wie ,alles1 was indirect auf einen gewissen ,zweck gerichtet ist1 die ,wirkung der moralischen ,idee 7die1 subjectiv betrachtet1 ,andacht heit74 ,so hat die ,betrachtung der tiefen ,weisheit der gttlichen ,schpfung an den kleinsten ,dingen und ihrer ,majestt im ,groen1 so wie sie zwar schon von jeher von ,menschen hat erkannt werden knnen1 in neueren ,zeiten aber zum hchsten ,bewundern erweitert worden ist1 eine solche ,kraft1 das ,gemth nicht allein in diejenige dahin sinkende1 den ,menschen gleichsam in seinen eigenen ,augen vernichtende ,stimmung 7die man ,anbetung nennt71 zu versetzen1 sondern es ist auch1 in ,rcksicht auf seine eigene moralische ,bestimmung1 darin eine so seelenerhebende ,kraft1 da dagegen ,worte1 wenn sie auch die des kniglichen ,beters ,david 7der von allen jenen ,wundern wenig wute71 wren1 wie leerer ,schall verschwinden mssen1 weil das ,gefhl aus einer solchen ,anschauung der ,hand ,gottes#aeg unaussprechlich ist4 -- ,da #baf berdem ,menschen ,alles1 was eigentlich nur auf ihre eigene moralische 7,a #bhi-ia74 ,besserung ,beziehung hat1 bei der ,stimmung ihres ,gemths zur ,religion 7,b #cjg-i74 gern in ,hofdienst verwandeln1 wo die ,demthigungen und ,lobpreisungen 7,r #bci-dj74 gemeiniglich desto weniger moralisch empfunden werden1 je mehr sie 7,ha #chd-he2 wortreich sind3 so ist vielmehr nthig1 selbst bei der frhesten mit b #big-ih74 ,kindern1 die des ,buchstabens noch bedrfen1 angestellten ,gebetsbung1 7,k #bch-ci74 sorgfltig einzuschrfen1 da die ,rede 7selbst innerlich ausgesprochen1 ja sogar die ,versuche1 das ,gemth zur ,fassung der ,idee von ,gott1 die sich einer ,anschauung nhern soll1 zu stimmen71 hier nicht an sich etwas gelten1 sondern es nur um die ,belebung der ,gesinnung zu einem ,gott wohlgeflligen ,lebenswandel zu thun sei1 wozu jene ,rede nur ein ,mittel fr die ,einbildungskraft ist2 weil sonst alle jene devoten ,ehrfurchtsbezeugungen ,gefahr bringen1 nichts als erheuchelte ,gottesverehrung statt eines praktischen ,dienstes desselben1 der nicht in bloen ,gefhlen besteht1 zu bewirken4 #b4 ,das ,kirchengehen1 als feierlicher uerer ,gottesdienst berhaupt in einer ,kirche gedacht1 ist1 in ,betracht1 da es eine sinnliche ,darstellung der ,gemeinschaft der ,glubigen ist1 nicht allein ein fr jeden ,einzelnen zu seiner ,erbauung#aeh anzupreisendes ,mittel1 sondern auch ihnen1 als ,brgern eines hier auf ,erden vorzustellenden #bag gttlichen ,staats1 fr das ,ganze unmittelbar obliegende ,pflicht2 7,a #bia-ib74 vorausgesetzt1 da diese ,kirche nicht ,frmlichkeiten enthalte1 die auf 7,b #cji-aj74 ,idololatrie fhren1 und so das ,gewissen belstigen knnen1 z4 ,b4 gewisse 7,r #bdj-da74 ,anbetungen ,gottes in der ,persnlichkeit seiner unendlichen ,gte unter 7,ha #che-hf2 dem ,namen eines ,menschen1 da die sinnliche ,darstellung desselben dem b #bih74 ,vernunftverbote3 ,du sollst dir kein ,bildni machen1 u4 s4 w4 zuwider 7,k #bci-dj74 ist4 ,aber es an sich als ,gnadenmittel brauchen zu wollen1 gleich als ob dadurch ,gott unmittelbar gedient1 und mit der ,celebrirung dieser ,feierlichkeit 7einer bloen sinnlichen ,vorstellung der ,allgemeinheit der ,religion7 ,gott besondere ,gnaden verbunden habe1 ist ein ,wahn1 der zwar mit der ,denkungsart eines guten ,brgers in einem politischen gemeinen ,wesen und der uern ,anstndigkeit gar wohl zusammen stimmt1 zur ,qualitt desselben aber1 als ,brger im ,reiche ,gottes1 nicht allein nichts beitrgt1 sondern diese vielmehr verflscht1 und den schlechten moralischen ,gehalt seiner ,gesinnung den ,augen ,anderer und selbst seinen eigenen durch einen betrglichen ,anstrich zu verdecken dient4 #c4 ,die einmal geschehende feierliche ,einweihung zur ,kirchengemeinschaft1 d4 i4 die erste ,aufnahme zum ,gliede einer ,kirche 7in der christlichen durch die ,taufe7 ist eine vielbedeutende ,feierlichkeit1 die entweder dem ,einzuweihenden1 wenn er seinen ,glauben selbst zu bekennen im ,stande ist1 oder den ,zeugen1 die seine ,erziehung in demselben zu besorgen sich anheischig machen1 groe ,verbindlichkeit auferlegt1 und auf etwas ,heiliges 7die ,bildung eines ,menschen zum ,brger in einem gttlichen ,staate7 abzweckt1 an sich selbst aber keine heilige oder ,heiligkeit und ,empfnglichkeit fr die gttliche ,gnade in diesem ,subject wirkende ,handlung ,anderer1 mithin kein ,gnadenmittel2 in so bergroem ,ansehen es auch in der ersten griechischen ,kirche war1 alle #bah ,snden auf einmal abwaschen zu knnen1 wodurch dieser ,wahn auch seine 7,a #bib-ic74 ,verwandtschaft mit einem fast mehr als heidnischen ,aberglauben 7,b #caj-aa74 ffentlich an den ,tag legte4 7,r #bda-db74 7,ha #chf-hg2 #d4 ,die mehrmals wiederholte ,feierlichkeit einer ,erneuerung1 b #bii74 ,fortdauer und ,fortpflanzung dieser ,kirchengemeinschaft nach ,gesetzen 7,k #bdj-da74 der ,gleichheit 7die ,communion71 welche allenfalls auch nach dem ,beispiele des ,stifters einer solchen ,kirche 7zugleich auch zu seinem ,gedchtnisse7 durch die ,frmlichkeit eines gemeinschaftlichen ,genusses an derselben ,tafel geschehen kann1 enthlt etwas ,groes1 die enge1 eigenliebige und unvertragsame ,denkungsart der ,menschen1 vornehmlich in ,religionssachen1 zur ,idee einer weltbrgerlichen moralischen ,gemeinschaft ,erweiterndes in sich1 und ist ein gutes ,mittel1 eine ,gemeinde zu der darunter vorgestellten sittlichen ,gesinnung der brderlichen ,liebe zu beleben4 ,da aber ,gott mit der ,celebrirung dieser ,feierlichkeit besondere ,gnaden verbunden habe1 zu rhmen1 und da sie1#aei die doch blo eine kirchliche ,handlung ist1 doch noch dazu ein ,gnadenmittel sei1 unter die ,glaubensartikel aufzunehmen1 ist ein ,wahn der ,religion1 der nicht anders1 als dem ,geiste derselben gerade entgegen wirken kann4 -- ,pfaffenthum also wrde berhaupt die usurpirte ,herrschaft der ,geistlichkeit ber die ,gemther sein1 dadurch1 da sie im ausschlielichen ,besitz der ,gnadenmittel zu sein sich das ,ansehn gbe4 99 99 99 99 99 ,alle dergleichen erknstelten ,selbsttuschungen in ,religionssachen haben einen gemeinschaftlichen ,grund4 ,der ,mensch wendet sich gewhnlicher ,weise unter allen gttlichen moralischen ,eigenschaften1 der ,heiligkeit1 der ,gnade und der ,gerechtigkeit1 unmittelbar an die zweite1 um so die abschreckende ,bedingung1 den ,forderungen der ersteren gem zu sein zu umgehen4 ,es ist mhsam1 ein guter ,diener zu sein1 7man hrt da immer nur von ,pflichten sprechen72 er mchte daher lieber ein ,favorit sein1 wo ihm ,vieles nachgesehen1 oder1 wenn ja zu grblich gegen ,pflicht #bai verstoen worden1 ,alles durch ,vermittelung irgend eines im hchsten 7,a #bic-ie74 ,grade ,begnstigten wiederum gut gemacht wird1 indessen1 da er immer der 7,b #caa-ab74 lose ,knecht bleibt1 der er war4 ,um sich aber auch wegen der ,thunlichkeit 7,r #bdb-dc74 dieser seiner ,absicht mit einigem ,scheine zu befriedigen1 trgt er 7,ha #chg-hh2 seinen ,begriff von einem ,menschen 7zusammt seinen ,fehlern71 wie b #bii-cjj74 gewhnlich1 auf die ,gottheit ber1 und so wie auch an den besten ,oberen 7,k #bda-db74 von unserer ,gattung die gesetzgebende ,strenge1 die wohlthtige ,gnade und die pnktliche ,gerechtigkeit nicht 7wie es sein sollte71 jede abgesondert und fr sich zum moralischen ,effect der ,handlungen des ,unterthans hinwirken1 sondern sich in der ,denkungsart des menschlichen ,oberherrn bei ,fassung seiner ,rathschlsse vermischen1 man also nur der einen dieser ,eigenschaften1 der ,gebrechlichkeit der ,weisheit#afj des menschlichen ,willens1 beizukommen suchen darf1 um die beiden anderen zur ,nachgiebigkeit zu bestimmen1 so hofft er dieses auch dadurch bei ,gott auszurichten1 indem er sich blo an seine ,gnade wendet4 7,daher war es auch eine fr die ,religion wichtige ,absonderung der gedachten ,eigenschaften1 oder vielmehr ,verhltnisse ,gottes zum ,menschen1 durch die ,idee einer dreifachen ,persnlichkeit1 welcher analogisch jene gedacht werden soll1 um jede besonders kenntlich zu machen47 ,zu diesem ,ende befleiigt er sich aller erdenklichen ,frmlichkeiten1 wodurch angezeigt werden soll1 wie sehr er die gttlichen ,gebote verehre1 um nicht nthig zu haben1 sie zu beobachten1 und damit seine thatlosen ,wnsche auch zur ,vergtung der ,uebertretung derselben dienen mgen1 ruft er3 ,herr6 ,herr6 um nur nicht nthig zu haben1 den ,willen des himmlischen ,vaters zu thun1 und so macht er sich von den ,feierlichkeiten1 im ,gebrauch gewisser ,mittel zur ,belebung wahrhaft praktischer ,gesinnungen1 den ,begriff1 als von ,gnadenmitteln an sich selbst2 giebt sogar den ,glauben1 da sie es sind1 selbst fr ein wesentliches ,stck der ,religion 7der gemeine ,mann gar fr das ,ganze derselben7 aus1 und berlt es der allgtigen ,vorsorge1 aus ihm einen bessern ,menschen zu machen1 indem er #bbj sich der ,frmmigkeit 7einer passiven ,verehrung des gttlichen 7,a #bie-if74 ,gesetzes7 statt der ,tugend 7der ,anwendung eigener ,krfte zur 7,b #cac-ad74 ,beobachtung#afa der von ihm verehrten ,pflicht7 befleiigt1 welche 7,r #bdc-dd74 letztere doch mit der ersteren verbunden1 allein die ,idee 7,ha #chh-hi2 ausmachen kann1 die man unter dem ,worte ,gottseligkeit 7wahre b #cjj-cja74 ,religionsgesinnung7 versteht4 -- ,wenn der ,wahn dieses vermeinten 7,k #bdb74 ,himmelsgnstlings bis zur schwrmerischen ,einbildung gefhlter besonderer ,gnadenwirkungen in ihm steigt 7bis sogar zur ,anmaung der ,vertraulichkeit eines vermeinten verborgenen ,umgangs mit ,gott71 so ekelt ihm gar endlich die ,tugend an1 und wird ihm ein ,gegenstand der ,verachtung2 daher es denn kein ,wunder ist1 wenn ffentlich geklagt wird3 da ,religion noch immer so wenig zur ,besserung der ,menschen beitrgt1 und das innere ,licht 7unter dem ,scheffel7 dieser begnadigten nicht auch uerlich1 durch gute ,werke1 leuchten will1 und zwar1 7wie man nach diesem ihrem ,vorgeben wohl fordern knnte71 vorzglich vor anderen natrlich-ehrlichen ,menschen1 welche die ,religion nicht zur ,ersetzung1 sondern zur ,befrderung der ,tugendgesinnung1 die in einem guten ,lebenswandel thtig erscheint1 kurz und gut in sich aufnehmen4 ,der ,lehrer des ,evangeliums hat gleichwohl diese ueren ,beweisthmer uerer ,erfahrung selbst zum ,probierstein an die ,hand gegeben1 woran1 als an ihren ,frchten1 man sie und ein ,jeder sich selbst erkennen kann4 ,noch aber hat man nicht gesehen3 da jene ihrer ,meinung nach auerordentlich ,begnstigten 7,auserwhlten7 es dem natrlichen ehrlichen ,manne1 auf den man im ,umgange1 in ,geschften und in ,nthen vertrauen kann1 im mindesten zuvorthten1 da sie vielmehr im ,ganzen genommen1 die ,vergleichung mit diesem kaum aushalten drften2 zum ,beweise1 da es nicht der rechte ,weg sei1 von der ,begnadigung zur ,tugend1 sondern vielmehr von der ,tugend zur ,begnadigung fortzuschreiten4 ,ende4 ,funoten ,funote #a3 ,die ,varianten1 welche dieser ,aufsatz gegenber dem ,wiederabdrucke in der ,religion innerhalb der ,grenzen c4 aufweist1 s4 ,s4 ,,xxii-,,xxiii vorliegender ,ausgabe4 ,funote #b3 ,in dem ,briefe an ,studlin vom #d4 ,mai #agic3 ,mein schon seit geraumer ,zeit gemachter ,plan der mir obliegenden ,bearbeitung des ,feldes der reinen ,philosophie ging auf die ,auflsung der drei ,aufgaben3 #a7 ,was kann ich wissen8 7,metaphysik72 #b7 ,was soll ich thun8 7,moral72 #c7 ,was darf ich hoffen8 7,religion72 welcher zuletzt die vierte folgen sollte3 ,was ist der ,mensch8 ,funote #c3 ,diese ,betitelung war absichtlich so gestellt1 damit man jene ,abhandlung nicht dahin deutete1 als sollte sie die ,religion aus bloer ,vernunft 7ohne ,offenbarung7 bedeuten4 ,denn das wre zu viel ,anmaung gewesen2 weil es doch sein konnte1 da die ,lehren derselben von bernatrlich inspirirten ,mnnern herrhrten2 sondern da ich nur dasjenige1 was im ,text der fr geoffenbart geglaubten ,religion1 der ,bibel1 auch durch bloe ,vernunft erkannt werden kann1 hier in einem ,zusammenhange vorstellig machen wollte4 ,kant in der ,vorrede zum ,streit der ,facultten4 #agih4 ,funote #d3 ,in vorliegender ,ausgabe ,s4 #h4 ,funote #e3 ,in vorliegender ,ausgabe ,s4 #i4 ,funote #f3 ,in vorliegender ,ausgabe ,s4 #aa4 ,funote #g3 ,in dem ,briefe an ,biester1 den ,herausgeber der ,berlinischen ,monatsschrift spricht ,kant von dem ,urtheilsspruch der drei ,glaubensrichter3 inde ist auch in der ,darstellung bei ,borowsky nur von zwei ,censoren 7,hillmer und ,hermes7 die ,rede4 ,funote #h3 ,die ,paginirung bezieht sich auf die vorliegende ,ausgabe4 ,bei dem ,abzhlen der ,zeilen sind der ,columnentitel und die ,zeile mit der ,angabe der ,paginirung1 am ,fue der ,seite1 nicht mit gezhlt4 ,funote #i3 ,es ist aus ,rcksicht auf grere ,uebersichtlichkeit des ,druckes davon ,abstand genommen worden1 diese ,stellen des ,grundtextes durch ,antiquatypen auszuzeichnen1 wie es in meiner ,ausgabe der ,kritik der reinen ,vernunft und der ,kritik der ,urtheilskraft geschehen ist4 ,funote #aj3 ,statt dieses ausfhrlicheren ,inhaltsverzeichnisses haben die ,originalausgaben das auf ,s4 #af abgedruckte krzere4 ,funote #aa3 ,b3 ,vorrede zur ersten ,auflage4 ,funote #ab3 ,diejenigen1 denen der blo formale ,bestimmungsgrund 7der ,gesetzlichkeit7 berhaupt1 im ,begriff der ,pflicht zum ,bestimmungsgrunde nicht gengen will1 gestehen dann doch1 da dieser nicht in der auf eigenes ,wohlbehagen gerichteten ,selbstliebe angetroffen werden knne4 ,da bleiben aber alsdann nur zwei ,bestimmungsgrnde brig1 einer1 der rational ist1 nmlich eigene ,vollkommenheit1 und ein anderer1 der empirisch ist1 fremde ,glckseligkeit4 -- ,wenn sie nun unter der erstern nicht schon die moralische1 die nur eine einzige sein kann1 verstehen1 7nmlich einen dem ,gesetze unbedingt gehorchenden ,willen71 wobei sie aber im ,zirkel erklren wrden1 so mten sie die ,naturvollkommenheit des ,menschen1 sofern sie einer ,erhhung fhig ist1 und deren es viel geben kann1 7als ,geschicklichkeit in ,knsten und ,wissenschaften1 ,geschmack1 ,gewandtheit des ,krpers u4 dgl47 meinen4 ,dies ist aber jederzeit nur bedingter ,weise gut1 das ist1 nur unter der ,bedingung1 da ihr ,gebrauch dem moralischen ,gesetze 7welches allein unbedingt gebietet71 nicht widerstreite2 also kann sie1 zum ,zweck gemacht1 nicht ,princip der ,pflichtbegriffe sein4 ,eben dasselbe gilt auch von dem auf ,glckseligkeit anderer ,menschen gerichteten ,zwecke4 ,denn eine ,handlung mu zuvor an sich selbst nach dem moralischen ,gesetze abgewogen werden1 ehe sie auf die ,glckseligkeit ,anderer gerichtet wird4 ,dieser ihre ,befrderung ist also nur bedingter ,weise ,pflicht1 und kann nicht zum obersten ,princip moralischer ,maximen dienen4 ,funote #ac3 ,b3 da sie auf einen solchen ,zweck eine nothwendige ,beziehung habe4 ,funote #ad3 ,der ,satz3 es ist ein ,gott1 mithin es ist ein hchstes ,gut in der ,welt1 wenn er 7als ,glaubenssatz7 blo aus der ,moral hervorgehen soll1 ist ein synthetischer a priori1 der1 ob er gleich nur in praktischer ,beziehung angenommen wird1 doch ber den ,begriff der ,pflicht1 den die ,moral enthlt1 7und der keine ,materie der ,willkhr1 sondern blo formale ,gesetze derselben voraussetzt71 hinausgeht1 und aus dieser also analytisch nicht entwickelt werden kann4 ,wie ist aber ein solcher ,satz a priori mglich8 ,das ,zusammenstimmen mit der bloen ,idee eines moralischen ,gesetzgebers aller ,menschen ist zwar mit dem moralischen ,begriffe von ,pflicht berhaupt identisch1 und sofern wre der ,satz1 der diese ,zusammenstimmung gebietet1 analytisch4 ,aber die ,annehmung seines ,daseins sagt mehr1 als die bloe ,mglichkeit eines solchen ,gegenstandes4 ,den ,schlssel zur ,auflsung dieser ,aufgabe1 so viel ich davon einzusehen glaube1 kann ich hier nur anzeigen1 ohne sie auszufhren4 ,zweck ist jederzeit der ,gegenstand einer ,zuneigung1 das ist1 einer unmittelbaren ,begierde zum ,besitz einer ,sache1 vermittelst seiner ,handlung2 so wie das ,gesetz 7das praktisch gebietet71 ein ,gegenstand der ,achtung ist4 ,ein objectiver ,zweck 7d4 i4 derjenige1 den wir haben sollen71 ist der1 welcher uns von der bloen ,vernunft als ein solcher aufgegeben wird4 ,der ,zweck1 welcher die unumgngliche ,bedingung1 und zugleich zureichende aller brigen enthlt1 ist der ,endzweck4 ,eigene ,glckseligkeit ist der subjective ,endzweck vernnftiger ,weltwesen1 7den jedes derselben vermge seiner von sinnlichen ,gegenstnden abhngigen ,natur hat1 und von dem es ungereimt wre1 zu sagen3 da man ihn haben solle71 und alle praktischen ,stze1 die diesen ,endzweck zum ,grunde haben1 sind synthetisch aber zugleich empirisch4 ,da aber ,jedermann sich das hchste1 in der ,welt mgliche ,gut1 zum ,endzwecke machen solle1 ist ein synthetischer praktischer ,satz a priori1 und zwar ein objectivpraktischer durch die reine ,vernunft aufgegebener1 weil er ein ,satz ist1 der ber den ,begriff der ,pflichten in der ,welt hinausgeht1 und eine ,folge derselben 7einen ,effect7 hinzuthut1 der in den moralischen ,gesetzen nicht enthalten ist1 und daraus also analytisch nicht entwickelt werden kann4 ,diese nmlich gebieten schlechthin1 es mag auch der ,erfolg derselben sein1 welcher er wolle1 ja sie nthigen sogar davon gnzlich zu abstrahiren1 wenn es auf eine besondre ,handlung ankommt1 und machen dadurch die ,pflicht zum ,gegenstande der grten ,achtung1 ohne uns einen ,zweck 7und ,endzweck7 vorzulegen und aufzugeben1 der etwa die ,empfehlung derselben und die ,triebfeder zur ,erfllung unsrer ,pflicht ausmachen mte4 ,alle ,menschen knnten hieran auch genug haben1 wenn sie 7wie sie sollten71 sich blo an die ,vorschrift der reinen ,vernunft im ,gesetz hielten4 ,was brauchen sie den ,ausgang ihres moralischen ,thuns und ,lassens zu wissen1 den der ,weltlauf herbeifhren wird8 ,fr sie ist's genug1 da sie ihre ,pflicht thun2 es mag nun auch mit dem irdischen ,leben ,alles aus sein1 und wohl gar selbst in diesem1 ,glckseligkeit und ,wrdigkeit vielleicht niemals zusammentreffen4 ,nun ists aber eine von den unvermeidlichen ,einschrnkungen des ,menschen und seines 7vielleicht auch aller andern ,weltwesen7 praktischen ,vernunftvermgens1 sich bei allen ,handlungen nach dem ,erfolg aus denselben umzusehen1 um in diesem etwas aufzufinden1 was zum ,zweck fr ihn dienen und auch die ,reinigkeit der ,absicht beweisen knnte1 welcher in der ,ausbung 7nexu effectivo7 zwar das letzte1 in der ,vorstellung aber und der ,absicht 7nexu finali7 das erste ist4 ,an diesem ,zwecke nun1 wenn er gleich durch die bloe ,vernunft ihm vorgelegt wird1 sucht der ,mensch etwas1 was er lieben kann2 das ,gesetz1 also1 was ihm blo ,achtung einflt1 ob es zwar jenes als ,bedrfni nicht anerkennt1 erweitert sich doch zum ,behuf desselben zu ,aufnehmung des moralischen ,endzwecks der ,vernunft unter seine ,bestimmungsgrnde2 das ist1 der ,satz3 mache das hchste in der ,welt mgliche ,gut zu deinem ,endzweck1 ist ein synthetischer ,satz a priori1 der durch das moralische ,gesetz selber eingefhrt wird1 und wodurch gleichwol die praktische ,vernunft sich ber das ,letztere erweitert1 welches dadurch mglich ist1 da jenes auf die ,natureigenschaft des ,menschen1 sich zu allen ,handlungen noch auer dem ,gesetz noch einen ,zweck denken zu mssen1 bezogen wird1 7welche ,eigenschaft desselben ihn zum ,gegenstande der ,erfahrung macht7 und ist 7gleichwie die theoretischen und dabei synthetischen ,stze a priori7 nur dadurch mglich1 da er das ,princip a priori der ,erkenntni der ,bestimmungsgrnde einer freien ,willkhr in der ,erfahrung berhaupt enthlt1 sofern diese1 welche die ,wirkungen der ,moralitt in ihren ,zwecken darlegt1 dem ,begriff der ,sittlichkeit1 als ,causalitt in der ,welt1 objective1 obgleich nur praktische ,realitt verschafft4 -- ,wenn nun aber die strengste ,beobachtung der moralischen ,gesetze als ,ursache der ,herbeifhrung des hchsten ,guts 7als ,zwecks7 gedacht werden soll3 so mu1 weil das ,menschenvermgen dazu nicht hinreicht1 die ,glckseligkeit in der ,welt einstimmig mit der ,wrdigkeit glcklich zu sein1 zu bewirken1 ein allvermgendes moralisches ,wesen als ,weltherrscher angenommen werden1 unter dessen ,vorsorge dieses geschieht1 d4 i4 die ,moral fhrt unausbleiblich zur ,religion4 ,funote #ae3 ,vgl4 hierzu ,vorwort des ,herausgebers1 ,s4 ,,vi4 ,funote #af3 ,hier folgt in dem ,originaldruck 7,a7 die ,bemerkung3 ,die auf den ersten ,bogen von der meinigen abweichenden ,orthographie wird der ,leser wegen der ,verschiedenheit der ,hnde1 die an der ,abschrift gearbeitet haben1 und der ,krze der ,zeit1 die mir zur ,durchsicht brig blieb1 entschuldigen4 -- ,diese ,bemerkung ist bei dem ,wiederabdruck der ,vorrede in der ,ausgabe ,b weggelassen worden4 ,funote #ag3 ,diese ,angabe berichtigt ,kant in dem ,abschnitt3 ,emendanda 7,b4 ,s4 ,,xxix7 mit den ,worten3 ,die meisten neuen ,zustze sind nicht1 wie in der ,vorrede gesagt ist1 mit einem ,kreuz 771 sondern mit einem ,stern 7997 bezeichnet4 ,er giebt aber diese ,zustze in dem folgenden ,verzeichni nicht vollstndig an4 ,in der vorliegenden ,ausgabe sind smmtliche ,zustze mit einem 7 bezeichnet1 auerdem aber in gestellt und von einer ,bemerkung des ,herausgebers begleitet4 ,funote #ah3 ,aetas parentum1 pejor avis1 tulit ,nos nequiores1 mox daturos ,progeniem vitiosiorem4 ,horat4 ,funote #ai3 ,da der erste subjective ,grund der ,annehmung moralischer ,maximen unerforschlich sei1 ist daraus schon vorlufig zu ersehen3 da1 da diese ,annehmung frei ist1 der ,grund derselben 7warum ich z4 ,b4 eine bse und nicht vielmehr eine gute ,maxime angenommen habe7 in keiner ,triebfeder der ,natur1 sondern immer wiederum in einer ,maxime gesucht werden mu2 und1 da auch diese eben sowol ihren ,grund haben mu1 auer der ,maxime aber kein ,bestimmungsgrund der freien ,willkhr angefhrt werden soll und kann1 man in der ,reihe der subjectiven ,bestimmungsgrnde ins ,unendliche immer weiter zurckgewiesen wird1 ohne auf den ersten ,grund kommen zu knnen4 ,funote #bj3 ,wenn das ,gute a ist1 so ist sein contradictorisch ,entgegengesetztes1 das ,nichtgute4 ,dieses ist nun die ,folge entweder eines bloen ,mangels eines ,grundes des ,guten #j1 oder eines positiven ,grundes des ,widerspiels desselben - a2 im letztern ,falle kann das ,nichtgute auch das positive ,bse heien4 7,in ,ansehung des ,vergngens und ,schmerzens giebt es ein dergleichen ,mittleres1 so da das ,vergngen a1 der ,schmerz -a1 und der ,zustand1 worin keines von beiden angetroffen wird1 die ,gleichgltigkeit #j ist47 ,wre nun das moralische ,gesetz in uns keine ,triebfeder der ,willkhr2 so wrde ,moralischgut 7,zusammenstimmung der ,willkhr mit dem ,gesetze7 a1 ,nichtgut #j1 dieses aber die bloe ,folge vom ,mangel einer moralischen ,triebfeder a#j sein4 ,nun ist es aber in uns ,triebfeder a2 folglich ist der ,mangel der ,uebereinstimmung der ,willkhr mit demselben 7 #j7 nur als ,folge von einer realiter entgegengesetzten ,bestimmung der ,willkhr1 d4 i4 einer ,widerstrebung derselben -a1 d4 i4 nur durch eine bse ,willkhr1 mglich2 und zwischen einer bsen und guten ,gesinnung 7innerem ,princip der ,maximen17 nach welcher auch die ,moralitt der ,handlung beurtheilt werden mu1 giebt es also nichts ,mittleres4 ,eine moralisch-gleichgltige ,handlung 7adiophoron morale7 wrde eine blo aus ,naturgesetzen erfolgende ,handlung sein1 die also aufs sittliche ,gesetz1 als ,gesetz der ,freiheit1 in gar keiner ,beziehung steht2 indem sie kein ,factum ist und in ,ansehung ihrer weder ,gebot1 noch ,verbot1 noch auch ,erlaubni 7gesetzliche ,befugni7 stattfindet1 oder nthig ist4#afb ,funote #ba3 ,herr ,prof4 ,schiller mibilligt in seiner mit ,meisterhand verfaten ,abhandlung 7,thalia #agic1 #c4 ,stck7 ber ,anmuth und ,wrde in der ,moral diese ,vorstellungsart der ,verbindlichkeit1 als ob sie eine karthuserartige ,gemthsstimmung bei sich fhre2 allein ich kann1 da wir in den wichtigsten ,principien einig sind1 auch in diesem keine ,uneinigkeit statuiren2 wenn wir uns nur unter einander verstndlich machen knnen4 -- ,ich gestehe gern3 da ich dem ,pflichtbegriffe1 gerade um seiner ,wrde willen1 keine ,anmuth beigesellen kann4 ,denn er enthlt unbedingte ,nthigung1 womit ,anmuth in geradem ,widerspruch steht4 ,die ,majestt des ,gesetzes 7gleich dem auf ,sinai7 flt ,ehrfurcht ein 7nicht ,scheu1 welche zurckstt1 auch nicht ,reiz1 der zur ,vertraulichkeit einladet71 welche ,achtung des ,untergebenen gegen seinen ,gebieter1 in diesem ,fall aber1 da dieser in uns selbst liegt1 ein ,gefhl des ,erhabenen unsrer eigenen ,bestimmung erweckt1 was uns mehr hinreit1 als alles ,schne4 -- ,aber die ,tugend1 d4 i4 die fest gegrndete ,gesinnung1 seine ,pflicht genau zu erfllen1 ist in ihren ,folgen auch wohlthtig1 mehr wie ,alles1 was ,natur oder ,kunst in der ,welt leisten mag2 und das herrliche ,bild der ,menschheit1 in dieser ihrer ,gestalt aufgestellt1 verstattet gar wohl die ,begleitung der ,grazien1 die aber1 wenn noch von ,pflicht allein die ,rede ist1 sich in ehrerbietiger ,entfernung halten4 ,wird aber auf die anmuthigen ,folgen gesehen1 welche die ,tugend1 wenn sie berall ,eingang fnde1 in der ,welt verbreiten wrde1 so zieht alsdann die moralisch-gerichtete ,vernunft die ,sinnlichkeit 7durch die ,einbildungskraft7 mit ins ,spiel4 ,nur nach bezwungenen ,ungeheuern wird ,hercules ,musaget1 vor welcher ,arbeit jene guten ,schwestern zurckbeben4 ,diese ,begleiterinnen der ,venus ,urania sind ,buhlschwestern im ,gefolge der ,venus ,dione1 sobald sie sich ins ,geschft der ,pflichtbestimmung einmischen und die ,triebfedern dazu hergeben wollen4 -- ,frgt man nun1 welcherlei ist die sthetische ,beschaffenheit1 gleichsam das ,temperament der ,tugend1 muthig1 mithin frhlich1 oder ngstlich-gebeugt und niedergeschlagen8 so ist kaum eine ,antwort nthig4 ,die letztere sklavische ,gemthsstimmung kann nie ohne einen verborgenen ,ha des ,gesetzes stattfinden1 und das frhliche ,herz in ,befolgung seiner ,pflicht 7nicht die ,behaglichkeit in ,anerkennung desselben7 ist ein ,zeichen der ,aechtheit tugendhafter ,gesinnung1 selbst in der ,frmmigkeit1 die nicht in der ,selbstpeinigung des reuigen ,snders 7welche sehr zweideutig ist und gemeiniglich nur innerer ,vorwurf ist1 wider die ,klugheitsregel verstoen zu haben71 sondern im festen ,vorsatz1 es knftig besser zu machen1 besteht1 der durch den guten ,fortgang angefeuert1 eine frhliche ,gemthsstimmung bewirken mu1 ohne welche man nie gewi ist1 das ,gute auch lieb gewonnen1 d4 ist es in seine ,maxime aufgenommen zu haben4#afc ,funote #bb3 ,die alten ,moralphilosophen1 die so ziemlich ,alles erschpften1 was ber die ,tugend gesagt werden kann1 haben obige zwei ,fragen auch nicht unberhrt gelassen4 ,die erste drckten sie so aus3 ,ob die ,tugend erlernt werden msse 7der ,mensch also von ,natur gegen sie und das ,laster indifferent sei78 ,die zweite war3 ,ob es mehr als eine ,tugend gebe 7mithin es nicht etwa stattfinde1 da der ,mensch in einigen ,stcken tugendhaft1 in andern lasterhaft sei78 ,beides wurde von ihnen mit rigoristischer ,bestimmtheit verneint1 und das mit ,recht2 denn sie betrachteten die ,tugend an sich in der ,idee der ,vernunft 7wie der ,mensch sein soll74 ,wenn man dieses moralische ,wesen aber1 den ,menschen in der ,erscheinung1 d4 i4 wie ihn uns die ,erfahrung kennen lt1 sittlich beurtheilen will2 so kann man beide angefhrten ,fragen bejahend beantworten2 denn da wird er nicht auf der ,wage der reinen ,vernunft 7vor einem gttlichen ,gericht71 sondern nach empirischem ,mastabe 7von einem menschlichen ,richter7 beurtheilt4 ,wovon in der ,folge noch gehandelt werden wird4 ,funote #bc3 ,b3 den einzelnen4 ,funote #bd3 ,man kann diese nicht1 als schon in dem ,begriff der vorigen enthalten1 sondern man mu sie nothwendig als eine besondere ,anlage betrachten4 ,denn es folgt daraus1 da ein ,wesen ,vernunft hat1 gar nicht1 da diese ein ,vermgen enthalte1 die ,willkhr unbedingt1 durch die bloe ,vorstellung der ,qualification ihrer ,maximen zur allgemeinen ,gesetzgebung zu bestimmen1 und also fr sich selbst praktisch zu sein3 wenigstens so viel wir einsehen knnen4 ,das allervernnftigste ,weltwesen knnte doch immer gewisser ,triebfedern1 die ihm von ,objecten der ,neigung herkommen1 bedrfen1 um seine ,willkhr zu bestimmen2 hiezu aber die vernnftigste ,ueberlegung1 sowohl was die grte ,summe der ,triebfedern1 als auch die ,mittel1 den dadurch bestimmten ,zweck zu erreichen1 betrifft1 anwenden3 ohne auch nur die ,mglichkeit von so etwas1 als das moralische schlechthin gebietende ,gesetz ist1 welches sich selbst1 und zwar als hchste ,triebfeder1 ankndigt1 zu ahnen4 ,wre dieses ,gesetz nicht in uns gegeben1 wir wrden es als ein solches1 durch keine ,vernunft herausklgeln1 oder der ,willkhr anschwatzen2 und doch ist dieses ,gesetz das einzige1 was uns der ,unabhngigkeit unsrer ,willkhr von der ,bestimmung durch alle andern ,triebfedern 7unsrer ,freiheit7 und hiemit zugleich der ,zurechnungsfhigkeit aller ,handlungen bewut macht4 ,funote #be3 concupiscentia ist ,zusatz von ,b4 ,funote #bf3 ,hang ist eigentlich nur die ,prdisposition zum ,begehren eines ,genusses1 der1 wenn das ,subject die ,erfahrung davon gemacht haben wird1 ,neigung dazu hervorbringt4 ,so haben alle rohen ,menschen einen ,hang zu berauschenden ,dingen2 denn obgleich viele von ihnen den ,rausch gar nicht kennen1 und also auch gar keine ,begierde zu ,dingen haben1 die ihn bewirken1 so darf man sie solche doch nur einmal versuchen lassen1 um eine kaum vertilgbare ,begierde dazu bei ihnen hervorzubringen4 -- ,zwischen dem ,hange und der ,neigung1 welche ,bekanntschaft mit dem ,object des ,begehrens voraussetzt1 ist noch der ,instinkt1 welcher ein gefhltes ,bedrfni ist1 etwas zu thun oder zu genieen1 wovon man noch keinen ,begriff hat 7wie der ,kunsttrieb bei ,thieren1 oder der ,trieb zum ,geschlecht74 ,von der ,neigung an ist endlich noch eine ,stufe des ,begehrungsvermgens die ,leidenschaft 7nicht der ,affect1 denn dieser gehrt zum ,gefhl der ,lust und ,unlust71 welche eine ,neigung ist1 die die ,herrschaft ber sich selbst ausschliet4#afd ,funote #bg3 ,b hat verderbter statt verdorbener4 ,funote #bh3 ,wie der immerwhrende ,krieg zwischen den ,arathapescau- und den ,hundsrippen-,indianern keine andere ,absicht1 als blo das ,todtschlagen hat4 ,kriegstapferkeit ist die hchste ,tugend der ,wilden1 in ihrer ,meinung4 ,auch im gesitteten ,zustande ist sie ein ,gegenstand der ,bewunderung und ein ,grund der vorzglichen ,achtung1 die derjenige ,stand fordert1 bei dem diese das einzige ,verdienst ist2 und dieses nicht ohne ,grund in der ,vernunft4 ,denn da der ,mensch etwas haben und sich zum ,zweck machen knne1 was er noch hher schtzt1 als sein ,leben 7die ,ehre71 wobei er allem ,eigennutz entsagt1 beweist doch eine gewisse ,erhabenheit in seiner ,anlage4 ,aber man sieht doch an der ,behaglichkeit1 womit die ,sieger ihre ,grothaten 7des ,zusammenhauens1 ,niederstoens ohne ,verschonen1 und dergl47 preisen1 da blo ihre ,ueberlegenheit und die ,zerstrung1 welche sie bewirken konnten1 ohne einen andern ,zweck1 das sei1 worauf sie sich eigentlich etwas zu ,gute thun4#afe ,funote #bi3 ,wenn man dieser ihre ,geschichte blo als das ,phnomen der uns groentheils verborgenen inneren ,anlagen der ,menschheit ansieht1 so kann man einen gewissen maschinenmigen ,gang der ,natur1 nach ,zwecken1 die nicht ihre 7der ,vlker7 ,zwecke1 sondern ,zwecke der ,natur sind1 gewahr werden4 ,ein jeder ,staat strebt1 so lange er einen andern neben sich hat1 den er zu bezwingen hoffen darf1 sich durch dieses ,unterwerfung zu vergrern1 und also zur ,universalmonarchie1 einer ,verfassung1 darin alle ,freiheit und mit ihr 7was die ,folge derselben ist7 ,tugend1 ,geschmack und ,wissenschaft erlschen mte4 ,allein dieses ,ungeheuer 7in welchem die ,gesetze allmhlig ihre ,kraft verlieren71 nachdem es alle benachbarten verschlungen hat1 lset sich endlich von selbst auf und theilt sich1 durch ,aufruhr und ,zwiespalt1 in viele kleinere ,staaten1 die1 anstatt zu einem ,staatenverein 7,republik freier verbndeter ,vlker7 zu streben1 wiederum ihrerseits jeder dasselbe ,spiel von ,neuem anfangen1 um den ,krieg 7diese ,geiel des menschlichen ,geschlechts7 ja nicht aufhren zu lassen1 der1 ob er gleich nicht so unheilbar bse ist1 als das ,grab der allgemeinen ,alleinherrschaft 7oder auch ein ,vlkerbund1 um die ,despotie in keinem ,staate abkommen zu lassen71 doch1 wie ein ,alter sagte1 mehr bse ,menschen macht1 als er deren wegnimmt4#aff ,funote #cj3 ,b3 worin4 ,funote #ca3 ,von diesem ,verdammungsurtheile der moralisch richtenden ,vernunft ist der eigentliche ,beweis nicht in diesem1 sondern im vorigen ,abschnitte enthalten2 dieser enthlt nur die ,besttigung desselben durch ,erfahrung1 welche aber nie die ,wurzel des ,bsen1 in der obersten ,maxime der freien ,willkhr in ,beziehung aufs ,gesetz1 aufdecken kann1 die1 als intelligibele ,that vor aller ,erfahrung vorhergeht4 -- ,hieraus1 d4 i4 aus der ,einheit der obersten ,maxime1 bei der ,einheit des ,gesetzes1 worauf sie sich bezieht1 lt sich auch einsehen3 warum der reinen intellektuellen ,beurtheilung des ,menschen der ,grundsatz der ,ausschlieung des ,mittleren zwischen ,gut und ,bse zum ,grunde liegen msse2 indessen da der empirischen ,beurtheilung aus sensibeler ,that 7dem wirklichen ,thun und ,lassen7 der ,grundsatz untergelegt werden kann3 da es ein ,mittleres zwischen diesen ,extremen gebe1 einerseits ein ,negatives der ,indifferenz1 vor aller ,ausbildung1 andererseits ein ,positives der ,mischung1 theils gut1 theils bse zu sein4 ,aber die letztere ist nur die ,beurtheilung der ,moralitt des ,menschen in der ,erscheinung1 und ist der ersteren im ,endurtheile unterworfen4 ,funote #cb3 ,die drei sogenannten obern ,facultten 7auf hohen ,schulen7 wrden1 jede nach ihrer ,art1 sich diese ,vererbung verstndlich machen3 nmlich1 entweder als ,erbkrankheit1 oder ,erbschuld1 oder ,erbsnde4 #a7 ,die medicinische ,facultt wrde sich das erbliche ,bse etwa wie den ,bandwurm vorstellen1 von welchem wirklich einige ,naturkndiger der ,meinung sind1 da1 da er sonst weder in einem ,elemente auer uns1 noch 7von derselben ,art7 in irgend einem andern ,thiere angetroffen wird1 er schon in den ersten ,eltern gewesen sein msse4 #b7 ,die ,juristenfacultt wrde es als die rechtliche ,folge der ,antretung einer uns von diesen hinterlassenen1 aber mit einem schweren ,verbrechen belasteten1 ,erbschaft ansehen1 7denn geboren werden ist nichts ,anders1 als den ,gebrauch der ,gter der ,erde1 so fern sie zu unserer ,fortdauer unentbehrlich sind1 erwerben74 ,wir mssen also ,zahlung leisten 7ben71 und werden am ,ende doch 7durch den ,tod7 aus diesem ,besitze geworfen4 ,wie recht ist von ,rechtswegen4 #c7 ,die theologische ,facultt wrde dieses ,bse als persnliche ,theilnehmung unserer ersten ,eltern an dem ,abfall eines verworfenen ,aufrhrers ansehen3 entweder da wir 7ob zwar jetzt dessen unbewut7 damals selbst mitgewirkt haben2 oder nur jetzt1 unter seiner 7als ,frsten dieser ,welt7 ,herrschaft geboren1 uns die ,gter derselben mehr1 als den ,oberbefehl des himmlischen ,gebieters gefallen lassen1 und nicht ,treue genug besitzen1 uns davon loszureien1 dafr aber knftig auch sein ,loos mit ihm theilen mssen4 ,funote #cc3 ,alle bezeugte ,ehrerbietung gegen das moralische ,gesetz ohne ihm doch1 als fr sich hinreichender ,triebfeder1 in seiner ,maxime das ,uebergewicht ber alle anderen ,bestimmungsgrnde der ,willkhr einzurumen1 ist geheuchelt1 und der ,hang dazu innere ,falschheit1 d4 i4 ein ,hang1 sich in der ,deutung des moralischen ,gesetzes zum ,nachtheil desselben selbst zu belgen 7,,iii1 #e472 weswegen auch die ,bibel 7christlichen ,antheils7 den ,urheber des ,bsen 7der in uns selbst liegt71 den ,lgner von ,anfang nennt1 und so den ,menschen in ,ansehung dessen1 was der ,hauptgrund des ,bsen in ihm zu sein scheint1 charakterisirt4 ,funote #cd3 ,das hier ,gesagte mu nicht dafr angesehen werden1 als ob es ,schriftauslegung sein solle1 welche auerhalb den ,grenzen der ,befugni der bloen ,vernunft liegt4 ,man kann sich ber die ,art erklren1 wie man sich einen historischen ,vortrag moralisch zu ,nutze macht1 ohne darber zu entscheiden1 ob das auch der ,sinn des ,schriftstellers sei1 oder wir ihn nur hineinlegen3 wenn er nur fr sich und ohne allen historischen ,beweis wahr1 dabei aber zugleich der einzige ist1 nach welchem wir aus einer ,schriftstelle fr uns etwas zur ,besserung ziehen knnen1 die sonst nur eine unfruchtbare ,vermehrung unserer historischen ,erkenntni sein wrde4 ,man mu nicht ohne ,noth ber etwas1 und das historische ,ansehen desselben streiten2 was1 ob es so1 oder anders verstanden werde1 nichts dazu beitrgt1 ein besserer ,mensch zu werden1 wenn1 was dazu beitragen kann1 auch ohne historischen ,beweis erkannt wird1 und gar ohne ihn erkannt werden mu4 ,das historische ,erkenntni1 welches keine innere fr ,jedermann gltige ,beziehung hierauf hat1 gehrt unter die ,adiaphora1 mit denen es ,jeder halten mag1 wie er es fr sich erbaulich findet4 ,funote #ce3 ,b3 erhabener4 ,funote #cf3 ,in ,b steht ber dieser ,aufschrift3 ,allgemeine ,anmerkung4 ,die ,zahl ,v ist weggelassen4 ,funote #cg3 ,der der ,anlage nach gute ,baum ist es noch nicht der ,that nach2 denn wre er es1 so knnte er freilich nicht arge ,frchte bringen2 nur wenn der ,mensch die fr das moralische ,gesetz in ihm gelegte ,triebfeder in seine ,maxime aufgenommen hat1 wird er ein guter ,mensch 7der ,baum schlechthin ein guter ,baum7 genannt4 ,funote #ch3 ,worte1 die einen zwiefachen ganz verschiednen ,sinn annehmen knnen1 halten fter die ,ueberzeugung aus den klrsten ,grnden lange ,zeit auf4 ,wie ,liebe berhaupt1 so kann auch ,selbstliebe in die des ,wohlwollens und des ,wohlgefallens 7benevolentiae et complacentiae7 eingetheilt werden1 und beide mssen 7wie sich von selbst versteht7 vernnftig sein4 ,die erste in seine ,maxime aufnehmen1 ist natrlich 7denn wer wird nicht wollen1 da es ihm jederzeit wohl ergehe874 ,sie ist aber sofern vernnftig1 als theils in ,ansehung des ,zwecks nur dasjenige1 was mit dem grten und dauerhaftesten ,wohlergehen zusammen bestehen kann1 theils zu jedem dieser ,bestandstcke der ,glckseligkeit die tauglichsten ,mittel gewhlt werden4 ,die ,vernunft vertritt hier nur die ,stelle einer ,dienerin der natrlichen ,neigung2 die ,maxime aber1 die man deshalb annimmt1 hat gar keine ,beziehung auf ,moralitt4 ,wird sie aber zum unbedingten ,princip der ,willkhr gemacht1 so ist sie die ,quelle eines unabsehlich groen ,widerstreits gegen die ,sittlichkeit4 -- ,eine vernnftige ,liebe des ,wohlgefallens an sich selbst kann nun entweder so verstanden werden1 da wir uns in jenen schon genannten auf ,befriedigung der ,naturneigung abzweckenden ,maximen 7sofern jener ,zweck durch ,befolgung derselben erreicht wird7 wohlgefallen2 und da ist sie mit der ,liebe des ,wohlwollens gegen sich selbst einerlei2 man gefllt sich selbst1 wie ein ,kaufmann1 dem seine ,handlungsspeculationen gut einschlagen1 und der sich wegen der dabei genommenen ,maximen seiner guten ,einsicht erfreut4 ,allein die ,maxime der ,selbstliebe des unbedingten 7nicht von ,gewinn oder ,verlust aus den ,folgen der ,handlung abhngenden7 ,wohlgefallens an sich selbst wrde das innere ,princip einer1 allein unter der ,bedingung der ,unterordnung unserer ,maximen unter das moralische ,gesetz1 uns mglichen ,zufriedenheit sein4 ,kein ,mensch1 dem die ,moralitt nicht gleichgltig ist1 kann an sich einen ,wohlgefallen haben1 ja gar ohne ein bitteres ,mifallen an sich selbst1 sein1 der sich solcher ,maximen bewut ist1 die mit dem moralischen ,gesetze in ihm nicht bereinstimmen4 ,man knnte diese die ,vernunftliebe seiner selbst nennen1 welche alle ,vermischung anderer ,ursachen der ,zufriedenheit aus den ,folgen seiner ,handlungen 7unter dem ,namen einer dadurch sich zu verschaffenden ,glckseligkeit7 mit den ,triebfedern der ,willkhr verhindert4 ,da nun das ,letztere die unbedingte ,achtung frs ,gesetz bezeichnet1 warum will man durch den ,ausdruck einer vernnftigen1 aber nur unter der letzteren ,bedingung moralischen ,selbstliebe sich das deutliche ,verstehen des ,princips unnthigerweise erschweren1 indem man sich im ,zirkel herumdreht 7denn man kann sich auf moralische ,art nur selbst lieben2 sofern man sich seiner ,maxime bewut ist1 die ,achtung frs ,gesetz zur hchsten ,triebfeder seiner ,willkhr zu machen78 ,glckseligkeit ist unserer ,natur nach1 fr uns1 als von ,gegenstnden der ,sinnlichkeit abhngige ,wesen1 das erste und das1 was wir unbedingt begehren4 ,eben dieselbe ist unserer ,natur nach 7wenn man berhaupt das1 was uns angeboren ist1 so nennen will7 als mit ,vernunft und ,freiheit begabter ,wesen1 bei ,weitem nicht das ,erste1 noch auch unbedingt ein ,gegenstand unserer ,maximen2 sondern dieses ist die ,wrdigkeit glcklich zu sein1 d4 i4 die ,uebereinstimmung aller unserer ,maximen mit dem moralischen ,gesetze4 ,da diese nun objectiv die ,bedingung sei1 unter welcher der ,wunsch der ersteren allein mit der gesetzgebenden ,vernunft zusammenstimmen kann1 darin besteht alle sittliche ,vorschrift2 und in der ,gesinnung1 auch nur so bedingt zu wnschen1 die sittliche ,denkungsart4 ,funote #ci3 ,b druckt3 ,da aber ,jemand nicht blo ein gesetzlich1 sondern 44444 7virtus noumenon7 werde1 welcher c4 ,funote #dj3 ,da der ,begriff der ,freiheit der ,willkhr nicht vor dem ,bewutsein des moralischen ,gesetzes in uns vorhergehe1 sondern nur aus der ,bestimmbarkeit unserer ,willkhr durch dieses1 als ein unbedingtes ,gebot1 geschlossen werde2 davon kann man sich bald berzeugen1 wenn man sich fragt1 ob man auch gewi und unmittelbar sich eines ,vermgens bewut sei1 jede noch so groe ,triebfeder zur ,uebertretung 7,phalaris licet imperet ut sis ,falsus1 et admoto dictet periuria tauro7 durch festen ,vorsatz berwltigen zu knnen4 ,jedermann wird gestehen mssen3 er wisse nicht1 ob1 wenn ein solcher ,fall eintrte1 er nicht in seinem ,vorsatz wanken wrde4 ,gleichwohl aber gebietet ihm die ,pflicht unbedingt3 er solle ihm treu bleiben2 und hieraus schliet er mit ,recht3 er msse es auch knnen1 und seine ,willkhr sei also frei4 ,die1 welche diese unerforschliche ,eigenschaft als ganz begreiflich vorspiegeln1 machen durch das ,wort ,determinismus 7dem ,satze der ,bestimmung der ,willkhr durch innere hinreichende ,grnde7 ein ,blendwerk1 gleich als ob die ,schwierigkeit darin bestnde1 diesen mit der ,freiheit zu vereinigen1 woran doch ,niemand denkt2 sondern3 wie der ,prdeterminismus1 nach welchem willkhrliche ,handlungen als ,begebenheiten ihre bestimmenden ,grnde1 in der vorhergehenden ,zeit haben 7die1 mit dem1 was sie in sich hlt1 nicht mehr in unserer ,gewalt ist71 mit der ,freiheit1 nach welcher die ,handlung sowohl als ihr ,gegentheil in dem ,augenblicke des ,geschehens in der ,gewalt des ,subjects sein mu1 zusammen bestehen knne3 ,das ists1 was man einsehen will1 und nie einsehen wird4 ,den ,begriff der ,freiheit mit der ,idee von ,gott1 als einem nothwendigen ,wesen1 zu vereinigen1 hat gar keine ,schwierigkeit2 weil die ,freiheit nicht in der ,zuflligkeit der ,handlung 7da sie gar nicht durch ,grnde determinirt sei71 d4 i4 nicht im ,indeterminismus 7da ,gutes oder ,bses zu thun ,gott gleich mglich sein msse1 wenn man seine ,handlung frei nennen sollte71 sondern in der absoluten ,spontaneitt besteht1 welche allein beim ,prdeterminismus ,gefahr luft1 wo der ,bestimmungsgrund der ,handlung in der vorigen ,zeit ist1 mithin so1 da jetzt die ,handlung nicht mehr in meiner ,gewalt1 sondern in der ,hand der ,natur ist1 mich unwiderstehlich bestimmt2 da dann1 weil in ,gott keine ,zeitfolge zu denken ist1 diese ,schwierigkeit wegfllt4#afg ,funote #da3 ,diese allgemeine ,anmerkung#afh ist die erste von den vieren1 deren eine jedem ,stcke dieser ,schrift angehngt ist1 und welche die ,aufschrift fhren knnten3 #a7 von ,gnadenwirkungen1 #b7 ,wundern1 #c7 ,geheimnissen1 #d7 ,gnadenmitteln4 -- ,diese sind gleichsam ,parerga der ,religion innerhalb der ,grenzen der reinen ,vernunft2 sie gehren nicht innerhalb dieselben1 aber stoen doch an sie an4 ,die ,vernunft im ,bewutsein ihres ,unvermgens1 ihrem moralischen ,bedrfni ein ,genge zu thun1 dehnt sich bis zu berschwenglichen ,ideen aus1 die jenen ,mangel ergnzen knnten1 ohne sie doch als einen erweiterten ,besitz sich zuzueignen4 ,sie bestreitet nicht die ,mglichkeit oder ,wirklichkeit der ,gegenstnde derselben1 aber sie kann sie nur nicht in ihre ,maximen zu denken und zu handeln aufnehmen4 ,sie rechnet sogar darauf1 da1 wenn in dem unerforschlichen ,felde des ,uebernatrlichen noch etwas mehr ist1 als sie sich verstndlich machen kann1 was aber doch zu ,ergnzung des moralischen ,unvermgens nothwendig wre1 dieses ihrem guten ,willen auch unerkannt zu ,statten kommen werde1 mit einem ,glauben1 den man den 7ber die ,mglichkeit desselben7 reflectirenden nennen knnte1 weil der dogmatische1 der sich als ein ,wissen ankndigt1 ihr unaufrichtig oder vermessen vorkommt2 denn die ,schwierigkeiten gegen das1 was fr sich selbst 7praktisch7 feststeht1 wegzurumen1 ist1 wenn sie transscendente ,fragen betreffen1 nur ein ,nebengeschft 7,parergon74 ,was den ,nachtheil aus diesen1 auch moralisch-transscendenten1 ,ideen anlangt1 wenn wir sie in die ,religion einfhren wollten1 so ist die ,wirkung davon1 nach der ,ordnung der vier obbenannten ,classen1 #a7 der vermeinten innern ,erfahrung 7,gnadenwirkungen7 ,schwrmerei1 #b7 der angeblichen ueren ,erfahrung 7,wunder7 ,aberglaube1 #c7 der gewhnten ,verstandeserleuchtung in ,ansehung des ,uebernatrlichen 7,geheimnisse7 ,illuminatismus1 ,adeptenwahn1 #d7 der gewagten ,versuche aufs ,uebernatrliche hin zu wirken 7,gnadenmittel7 ,thaumaturgie1 lauter ,verirrungen einer ber ihre ,schranken hinausgehenden ,vernunft1 und zwar in vermeintlich moralischer 7gottgeflliger7 ,absicht4 -- ,was aber diese allgemeine ,anmerkung zum ersten ,stck gegenwrtiger ,abhandlung besonders betrifft1 so ist die ,herbeirufung der ,gnadenwirkungen von der letzteren ,art und kann nicht in die ,maximen der ,vernunft aufgenommen werden1 wenn diese sich innerhalb ihren ,grenzen hlt2 wie berhaupt nichts ,uebernatrliches1 weil gerade bei diesem aller ,vernunftgebrauch aufhrt4 -- ,denn1 sie theoretisch woran kennbar zu machen 7da sie ,gnaden-1 nicht innere ,naturwirkungen sind71 ist unmglich1 weil unser ,gebrauch des ,begriffs von ,ursache und ,wirkung ber ,gegenstnde der ,erfahrung1 mithin ber die ,natur hinaus nicht erweitert werden kann2 die ,voraussetzung aber einer praktischen ,benutzung dieser ,idee ist ganz sich selbst widersprechend4 ,denn als ,benutzung wrde sie eine ,regel von dem voraussetzen1 was wir 7in gewisser ,absicht7 ,gutes selbst zu thun haben1 um etwas zu erlangen2 eine ,gnadenwirkung aber zu erwarten1 bedeutet gerade das ,gegentheil1 nmlich1 da das ,gute 7das moralische7 nicht unsere1 sondern die ,that eines andern ,wesens sein werde1 wir also sie durch ,nichtsthun allein erwerben knnen1 welches sich widerspricht4 ,wir knnen sie also1 als etwas ,unbegreifliches1 einrumen1 aber sie weder zum theoretischen1 noch praktischen ,gebrauch in unsere ,maxime aufnehmen4#afi ,funote #db3 ,diese ,philosophen nahmen ihr allgemeines moralisches ,princip von der ,wrde der menschlichen ,natur1 der ,freiheit1 7als ,unabhngigkeit von der ,macht der ,neigungen71 her2 ein besseres und edleres konnten sie auch nicht zum ,grunde legen4 ,die moralischen ,gesetze schpften sie nun unmittelbar aus der1 auf solche ,art1 allein gesetzgebenden und durch sie schlechthin gebietenden ,vernunft1 und so war objectiv1 was die ,regel betrifft1 und auch subjectiv1 was die ,triebfeder anlangt1 wenn man dem ,menschen einen unverdorbenen ,willen beilegt1 diese ,gesetze unbedenklich in seine ,maximen aufzunehmen1 ,alles ganz richtig angegeben4 ,aber in der letztern#agj ,voraussetzung lag eben der ,fehler4 ,denn1 so frh wir auch auf unsern sittlichen ,zustand unsere ,aufmerksamkeit richten mgen1 so finden wir3 da mit ihm es nicht mehr res integra ist1 sondern wir davon anfangen mssen1 das ,bse1 was schon ,platz genommen hat1 7es aber1 ohne da wir es in unsere ,maxime aufgenommen htten1 nicht wrde haben thun knnen7 aus seinem ,besitz zu vertreiben3 d4 i4 das erste wahre ,gute1 was der ,mensch thun kann1 sei1 vom ,bsen auszugehen1 welches nicht in den ,neigungen1 sondern in der verkehrten ,maxime1 und also in der ,freiheit selbst zu suchen ist4 ,jene erschweren nur die ,ausfhrung der entgegengesetzten guten ,maxime2 das eigentliche ,bse aber besteht darin3 da man jenen ,neigungen1 wenn sie zur ,uebertretung anreizen1 nicht widerstehen will1 und diese ,gesinnung ist eigentlich der wahre ,feind4 ,die ,neigungen sind nur ,gegner der ,grundstze berhaupt1 7sie mgen gut oder bse sein71 und sofern ist jenes edelmthige ,princip der ,moralitt als ,vorbung 7,disciplin der ,neigungen berhaupt7 zur ,lenksamkeit des ,subjects durch ,grundstze vortheilhaft4 ,aber sofern es specifisch ,grundstze des ,sittlich-,guten sein sollen1 und es gleichwohl als ,maxime nicht sind1 so mu noch ein anderer ,gegner derselben im ,subject vorausgesetzt werden1 mit dem die ,tugend den ,kampf zu bestehen hat1 ohne welchen alle ,tugenden1 zwar nicht1 wie jener ,kirchenvater will1 glnzende ,laster1 aber doch glnzende ,armseligkeiten sein wrden2 weil dadurch zwar fters der ,aufruhr gestillt1 der ,aufrhrer selbst aber nie besiegt1 und ausgerottet wird4 ,funote #dc3 ,es ist eine ganz gewhnliche ,voraussetzung der ,moralphilosophie1 da sich das ,dasein des ,sittlichbsen im ,menschen gar leicht erklren lasse1 und zwar aus der ,macht der ,triebfedern der ,sinnlichkeit einerseits1 und aus der ,ohnmacht der ,triebfeder der ,vernunft 7der ,achtung frs ,gesetz7 andererseits1 d4 i4 aus ,schwche4 ,aber alsdann mte sich das ,sittlichgute 7in der moralischen ,anlage7 an ihm noch leichter erklren lassen2 denn die ,begreiflichkeit des einen ist1 ohne die des andern1 gar nicht denkbar4 ,nun ist aber das ,vermgen der ,vernunft1 durch die bloe ,idee eines ,gesetzes ber alle entgegenstrebenden ,triebfedern ,meister zu werden1 schlechterdings unerklrlich2 also ist es unbegreiflich1 wie die der ,sinnlichkeit ber eine mit solchem ,ansehen gebietende ,vernunft1 ,meister werden knnen4 ,denn1 wenn alle ,welt der ,vorschrift des ,gesetzes gem verfhre1 so wrde man sagen3 da ,alles nach der natrlichen ,ordnung zuginge1 und ,niemand wrde sich einfallen lassen1 auch nur nach der ,ursache zu fragen4 ,funote #dd3 ,es ist eine ,eigenthmlichkeit der christlichen ,moral3 das ,sittlichgute vom ,sittlichbsen nicht wie den ,himmel von der ,erde1 sondern wie den ,himmel von der ,hlle unterschieden vorzustellen2 eine ,vorstellung1 die zwar bildlich1 und als solche emprend1 nichts desto weniger aber1 ihrem ,sinn nach1 philosophisch richtig ist4 -- ,sie dient nmlich dazu1 zu verhten3 da das ,gute und ,bse1 das ,reich des ,lichts und das ,reich der ,finsterni1 nicht als an einander grenzend1 und durch allmhlige ,stufen 7der grern und mindern ,helligkeit7 sich in einander verlierend gedacht1 sondern durch eine unermeliche ,kluft von einander getrennt vorgestellt werde4 ,die gnzliche ,ungleichartigkeit der ,grundstze1 mit denen man unter einem oder dem andern dieser zwei ,reiche ,unterthan sein kann1 und zugleich die ,gefahr1 die mit der ,einbildung von einer nahen ,verwandtschaft der ,eigenschaften1 die zu einem1 oder dem andern qualificiren1 verbunden ist1 berechtigen zu dieser ,vorstellungsart1 die1 bei dem ,schauderhaften1 das sie in sich enthlt1 zugleich sehr erhaben ist4 ,funote #de3 ,zusatz von ,b4 ,funote #df3 ,b3 diese4 ,funote #dg3 ,b3 geschehen sein mten4 ,funote #dh3 ,es ist freilich eine ,beschrnktheit der menschlichen ,vernunft1 die doch einmal von ihr nicht zu trennen ist3 da wir uns keinen moralischen ,werth von ,belange an den ,handlungen einer ,person denken knnen1 ohne zugleich sie1 oder ihre ,aeuerung auf menschliche ,weise vorstellig zu machen2 ob zwar damit eben nicht behauptet werden will1 da es an sich 7,griechisch3 kat' altheian7 auch so bewandt sei2 denn wir bedrfen1 um uns bersinnliche ,beschaffenheiten falich zu machen1 immer einer gewissen ,analogie mit ,naturwesen4 ,so legt ein philosophischer ,dichter dem ,menschen1 sofern er einen ,hang zum ,bsen in sich zu bekmpfen hat1 selbst darum1 wenn er ihn nur zu berwltigen wei1 einen hheren ,rang auf der moralischen ,stufenleiter der ,wesen bei1 als selbst den ,himmelsbewohnern1 die1 vermge der ,heiligkeit ihrer ,natur1 ber alle mgliche ,verleitung weggesetzt sind 7die ,welt mit ihren ,mngeln1 -- ist besser1 als ein ,reich von willenlosen ,engeln4 ,haller74 -- ,zu dieser ,vorstellungsart bequemt sich auch die ,schrift1 um die ,liebe ,gottes zum menschlichen ,geschlecht uns ihrem ,grade nach falich zu machen1 indem sie ihm die hchste ,aufopferung beilegt1 die nur ein liebendes ,wesen thun kann1 um selbst ,unwrdige glcklich zu machen2 7,also hat ,gott die ,welt geliebt1 u4 s4 w473 ob wir uns gleich durch die ,vernunft keinen ,begriff davon machen knnen1 wie ein allgenugsames ,wesen etwas von dem1 was zu seiner ,seligkeit gehrt1 aufopfern1 und sich eines ,besitzes berauben knne4 ,das ist der ,schematismus der ,analogie 7zur ,erluterung71 den wir nicht entbehren knnen4 ,diesen aber in einen ,schematismus der ,objectsbestimmung 7zur ,erweiterung unseres ,erkenntnisses7 zu verwandeln ist ,anthropomorphismus1 der in moralischer ,absicht 7in der ,religion7 von den nachtheiligsten ,folgen ist4 -- ,hier will ich nur noch beilufig anmerken1 da man im ,aufsteigen vom ,sinnlichen zum ,uebersinnlichen zwar wohl schematisiren1 7einen ,begriff durch ,analogie mit etwas ,sinnlichem falich machen71 schlechterdings aber nicht nach der ,analogie von dem1 was dem ,ersteren zukmmt1 da es auch dem ,letztern beigelegt werden msse1 schlieen 7und so seinen ,begriff erweitern7 knne1 und dieses zwar aus dem ganz einfachen ,grunde1 weil ein solcher ,schlu wider alle ,analogie laufen wrde1 der daraus1 weil wir ein ,schema zu einem ,begriffe1 um ihn uns verstndlich zu machen1 7durch ein ,beispiel zu belegen7 nothwendig brauchen1 die ,folge ziehen wollte1 da es auch nothwendig dem ,gegenstande selbst als sein ,prdicat zukommen msse4 ,ich kann nmlich nicht sagen3 so wie ich mir die ,ursache einer ,pflanze 7oder jedes organischen ,geschpfs und berhaupt der zweckvollen ,welt7 nicht anders falich machen kann1 als nach der ,analogie eines ,knstlers in ,beziehung auf sein ,werk 7eine ,uhr71 nmlich dadurch1 da ich ihr ,verstand beilege3 so mu auch die ,ursache selbst 7der ,pflanze1 der ,welt berhaupt7 ,verstand haben2 d4 i4 ihr ,verstand beizulegen1 ist nicht blo eine ,bedingung meiner ,falichkeit1 sondern der ,mglichkeit ,ursache zu sein selbst4 ,zwischen dem ,verhltnisse aber eines ,schema zu seinem ,begriffe und dem ,verhltnisse eben dieses ,schema des ,begriffs zur ,sache selbst ist gar keine ,analogie1 sondern ein gewaltiger ,sprung 7,griechisch3 metabasis eis allo genos7 der gerade in den ,anthropomorphismus hineinfhrt1 wovon ich die ,beweise anderwrts gegeben habe4 ,funote #di3 ,es mu nicht bersehen werden1 da hiermit nicht gesagt werden wolle3 da die ,gesinnung die ,ermangelung des ,pflichtmigen1 folglich das wirkliche ,bse in dieser unendlichen ,reihe zu vergten1 dienen solle2 7vielmehr wird vorausgesetzt1 da die ,gott wohlgefllige moralische ,beschaffenheit des ,menschen in ihr wirklich anzutreffen sei71 sondern3 da die ,gesinnung1 welche die ,stelle der ,totalitt dieser ,reihe der ins ,unendliche fortgesetzten ,annherung1 vertritt1 nur den von dem ,dasein eines ,wesens in der ,zeit berhaupt unzertrennlichen ,mangel1 nie ganz vollstndig das zu sein1 was man zu werden im ,begriffe ist1 ersetze2 denn was die ,vergtung der in diesem ,fortschritte vorkommenden ,uebertretungen betrifft1 so wird diese bei der ,auflsung der dritten ,schwierigkeit in ,betrachtung gezogen werden4 ,funote #ej3 ,es gehrt unter die ,fragen1 aus denen der ,frager1 wenn sie ihm auch beantwortet werden knnten1 doch nichts ,kluges zu machen verstehen wrde1 7und die man deshalb ,kinderfragen nennen knnte71 auch die3 ob die ,hllenstrafen endliche1 oder ewige ,strafen sein werden8 ,wrde das erste gelehrt1 so ist zu besorgen1 da manche1 7so wie alle1 die das ,fegfeuer glauben1 oder jener ,matrose in ,moore's ,reisen7 sagen wrden3 so hoffe ich1 ich werde es aushalten knnen4 ,wrde aber das andre behauptet1 und zum ,glaubenssymbol gezhlt1 so drfte gegen die ,absicht1 die man damit hat1 die ,hoffnung einer vlligen ,straflosigkeit nach dem ruchlosesten ,leben herauskommen4 ,denn1 da in den ,augenblicken der sptern#aga ,reue1 am ,ende desselben1 der um ,rath und ,trost befragte ,geistliche es doch grausam und unmenschlich finden mu1 ihm seine ewige ,verwerfung anzukndigen1 und er zwischen dieser und der vlligen ,lossprechung kein ,mittleres statuirt1 7sondern entweder ewig1 oder gar nicht1 gestraft7#agb so mu er ihm ,hoffnung zum letztern machen2 d4 i4 ihn in der ,geschwindigkeit zu einem ,gott wohlgeflligen ,menschen umzuschaffen versprechen2 da dann1 weil zum ,einschlagen in einen guten ,lebenswandel nicht mehr ,zeit ist1 reuevolle ,bekenntnisse1 ,glaubensformeln1 auch wohl ,angelobungen eines neuen ,lebens bei einem etwa noch lngern ,aufschub des ,endes des gegenwrtigen1 die ,stelle der ,mittel vertreten4 -- ,das ist die unvermeidliche ,folge1 wenn die ,ewigkeit des dem hier gefhrten ,lebenswandel gemen knftigen ,schicksals als ,dogma vorgetragen1 und nicht vielmehr der ,mensch angewiesen wird1 aus seinem bisherigen sittlichen ,zustande sich einen ,begriff vom ,knftigen zu machen1 und darauf als die natrlich vorherzusehenden ,folgen desselben1 selbst zu schlieen2 denn da wird die ,unabsehlichkeit der ,reihe derselben unter der ,herrschaft des ,bsen fr ihn dieselbe moralische ,wirkung haben1 7ihn anzutreiben1 das ,geschehene1 so viel ihm mglich ist1 durch ,reparation oder ,ersatz seinen ,wirkungen nach noch vor dem ,ende des ,lebens ungeschehen zu machen71 als von der angekndigten ,ewigkeit desselben erwartet werden kann3 ohne doch die ,nachtheile des ,dogma der letztern 7wozu ohnedem weder ,vernunfteinsicht1 noch ,schriftauslegung berechtigt17 bei sich zu fhren3 da der bse ,mensch im ,leben schon zum ,voraus auf diesen leicht zu erlangenden ,pardon rechnet1 oder am ,ende desselben es nur mit den ,ansprchen der himmlischen ,gerechtigkeit auf ihn1 zu thun zu haben glaubt1 die er mit bloen ,worten befriedigt1 indessen da die ,rechte der ,menschen hierbei leer ausgehen1 und ,niemand das ,seine wieder bekommt1 7ein so gewhnlicher ,ausgang dieser ,art der ,expiation1 da ein ,beispiel vom ,gegentheil beinahe unerhrt ist74 -- ,besorgt man aber3 da ihn seine ,vernunft durchs ,gewissen zu gelinde beurtheilen werde1 so irrt man sich1 wie ich glaube1 sehr4 ,denn eben darum1 weil sie frei ist1 und selbst ber ihn1 den ,menschen1 sprechen soll1 ist sie unbestechlich1 und wenn man ihm in einem solchen ,zustande nur sagt3 da es wenigstens mglich sei1 er werde bald vor einem ,richter stehen mssen1 so darf man ihn nur seinem eigenen ,nachdenken berlassen1 welches ihn1 aller ,wahrscheinlichkeit nach1 mit der grten ,strenge richten wird4 -- ,ich will diesem noch ein paar ,bemerkungen beifgen4 ,der gewhnliche ,sinnspruch3 ,ende gut1 ,alles gut1 kann auf moralische ,flle zwar angewandt werden1 aber nur1 wenn unter dem guten ,ende dasjenige verstanden wird1 da der ,mensch ein wahrhaftig-guter ,mensch wird4 ,aber woran will er sich als einen solchen erkennen1 da er es nur aus dem darauf folgenden beharrlich guten ,lebenswandel schlieen kann1 fr diesen aber am ,ende des ,lebens keine ,zeit mehr da ist8 ,von der ,glckseligkeit kann dieser ,spruch eher eingerumt werden1 aber auch nur in ,beziehung auf den ,standpunkt1 aus dem er sein ,leben ansieht1 nicht aus dem ,anfange1 sondern dem ,ende desselben1 indem er von da auf jenen zurcksieht4 ,ueberstandene ,leiden lassen keine peinigende ,rckerinnerung brig1 wenn man sich schon geborgen sieht1 sondern vielmehr ein ,frohsein1 welches den ,genu des nun eintretenden ,glcks nur um desto schmackhafter macht2 weil ,vergngen oder ,schmerzen 7als zur ,sinnlichkeit gehrig71 in der ,zeitreihe enthalten1 mit ihr auch verschwinden1 und mit dem nun existirenden ,lebensgenu nicht ein ,ganzes ausmachen1 sondern durch diesen1 als den nachfolgenden1 verdrngt werden4 ,wendet man aber denselben ,satz auf die ,beurtheilung des moralischen ,werths des bis dahin gefhrten ,lebens an1 so kann der ,mensch sehr unrecht haben1 es so zu beurtheilen1 ob er gleich dasselbe mit einem ganz guten ,wandel beschlossen hat4 ,denn das moralisch subjective ,princip der ,gesinnung1 wornach sein ,leben beurtheilt werden mu1 ist 7als etwas ,uebersinnliches7 nicht von der ,art1 da sein ,dasein in ,zeitabschnitte theilbar1 sondern nur als absolute ,einheit gedacht werden kann1 und da wir auf die ,gesinnung nur aus den ,handlungen 7als ,erscheinungen derselben7 schlieen knnen1 so wird das ,leben zum ,behuf dieser ,schtzung nur als ,zeiteinheit1 d4 i4 als ein ,ganzes1 in ,betrachtung kommen2 da dann die ,vorwrfe aus dem ersten ,theil des ,lebens 7vor der ,besserung7 eben so laut mitsprechen1 als der ,beifall im letzteren1 und den triumphirenden ,ton3 ,ende gut1 ,alles gut1 gar sehr dmpfen mchten4 -- ,endlich ist mit jener ,lehre1 von der ,dauer der ,strafen in einer andern ,welt1 auch noch eine andere nahe verwandt1 obgleich nicht einerlei1 nmlich3 da alle ,snden hier vergeben werden mssen2 da die ,rechnung mit dem ,ende des ,lebens vllig abgeschlossen sein msse1 und ,niemand hoffen knne1 das hier ,versumte etwa dort noch einzubringen4 ,sie kann sich aber eben so wenig1 wie die vorige1 als ,dogma ankndigen1 sondern ist nur ein ,grundsatz1 durch welchen sich die praktische ,vernunft im ,gebrauche ihrer ,begriffe des ,uebersinnlichen die ,regel vorschreibt1 indessen sie sich bescheidet3 da sie von der objectiven ,beschaffenheit des ,letzteren nichts wei4 ,sie sagt nmlich nur so viel3 ,wir knnen nur aus unserm gefhrten ,lebenswandel schlieen1 ob wir ,gott wohlgefllige ,menschen sind1 oder nicht1 und1 da derselbe mit diesem ,leben zu ,ende geht1 so schliet sich auch fr uns die ,rechnung1 deren ,facit es allein geben mu1 ob wir uns fr gerechtfertigt halten knnen1 oder nicht4 -- ,ueberhaupt1 wenn wir statt der constitutiven ,principien der ,erkenntni bersinnlicher ,objecte1 deren ,einsicht uns doch unmglich ist1 unser ,urtheil auf die regulativen1 sich an dem mglichen praktischen ,gebrauch derselben begngenden ,principien einschrnkten1 so wrde es in gar vielen ,stcken mit der menschlichen ,weisheit besser stehen1 und nicht vermeintliches ,wissen dessen1 wovon man im ,grunde nichts wei1 grundlose1 ob zwar eine ,zeit lang schimmernde ,vernnftelei zum endlich sich doch einmal daraus hervorfindenden ,nachtheil der ,moralitt ausbrten4 ,funote #ea3 ,die ,hypothese3 alle ,uebel in der ,welt im ,allgemeinen als ,strafen fr begangene ,uebertretungen anzusehen1 kann nicht sowohl1 als zum ,behuf einer ,theodicee1 oder als ,erfindung zum ,behuf der ,priesterreligion 7des ,cultus7 ersonnen1 angenommen werden2 7denn sie ist zu gemein1 um so knstlich ausgedacht zu sein71 sondern liegt vermuthlich der menschlichen ,vernunft sehr nahe1 welche geneigt ist1 den ,lauf der ,natur an die ,gesetze der ,moralitt anzuknpfen1 und die daraus den ,gedanken sehr natrlich hervorbringt3 da wir zuvor bessere ,menschen zu werden suchen sollen1 ehe wir verlangen knnen1 von den ,uebeln des ,lebens befreit zu werden1 oder sie durch berwiegendes ,wohl zu vergten4 -- ,darum wird der erste ,mensch 7in der heiligen ,schrift71 als zur ,arbeit1 wenn er essen wollte1 sein ,weib1 da sie mit ,schmerzen ,kinder gebren sollte1 und beide als zum ,sterben1 um ihrer ,uebertretung willen verdammt vorgestellt1 obgleich nicht abzusehen ist1 wie1 wenn diese auch nicht begangen worden1 thierische mit solchen ,gliedmaen versehene ,geschpfe sich einer andern ,bestimmung htten gewrtigen knnen4 ,bei den ,hindus sind die ,menschen nichts anders1 als in thierische ,krper zur ,strafe fr ehemalige ,verbrechen eingesperrte ,geister 7,dewas genannt71 und selbst ein ,philosoph 7,malebranche7 wollte den vernunftlosen ,thieren lieber gar keine ,seelen und hiermit auch keine ,gefhle beilegen1 als einrumen1 da die ,pferde so viel ,plagen ausstehen mten1 ohne doch vom verbotenen ,heu gefressen zu haben4 ,funote #eb3 ,auch die reinste moralische ,gesinnung bringt am ,menschen als ,weltwesen1 doch nichts mehr1 als ein continuirliches ,werden eines ,gott wohlgeflligen ,subjects der ,that nach 7die in der ,sinnenwelt angetroffen wird71 hervor4 ,der ,qualitt nach1 7da sie als bersinnlich gegrndet1 gedacht werden mu7 soll und kann sie zwar heilig und der seines ,urbildes gem sein2 dem ,grade nach1 -- wie sie sich in ,handlungen offenbart1 -- bleibt sie immer mangelhaft1 und von der ersteren unendlich weit abstehend4 ,demungeachtet vertritt diese ,gesinnung1 weil sie den ,grund des continuirlichen ,fortschritts im ,ergnzen dieser ,mangelhaftigkeit enthlt1 als intellectuelle ,einheit des ,ganzen1 die ,stelle der ,that in ihrer ,vollendung4 ,allein nun fragt's sich3 kann wohl derjenige an dem nichts ,verdammliches ist1 oder sein mu1 sich gerechtfertigt glauben1 und sich gleichwohl die ,leiden1 die ihm auf dem ,wege zu immer grerem ,guten zustoen1 immer noch als strafend zurechnen1 also hierdurch eine ,strafbarkeit1 mithin auch eine ,gott mifllige ,gesinnung bekennen8 ,ja1 aber nur in der ,qualitt des ,menschen1 den er continuirlich auszieht4 ,was ihm in jener ,qualitt 7der des alten ,menschen7 als ,strafe gebhren wrde1 7und das sind alle ,leiden und ,uebel des ,lebens berhaupt7 das nimmt er in der ,qualitt des neuen ,menschen freudig1 blo um des ,guten willen1 ber sich2 folglich werden sie ihm sofern und als einem solchen nicht als ,strafen zugerechnet1 sondern der ,ausdruck will nur so viel sagen3 alle ihm zustoenden ,uebel und ,leiden1 die der alte ,mensch sich als ,strafe htte zurechnen mssen1 und die er sich auch1 sofern er ihm abstirbt1 wirklich als solche zurechnet1 die nimmt er1 in der ,qualitt des neuen1 als so viel ,anlsse der ,prfung und ,uebung seiner ,gesinnung zum ,guten willig auf1 wovon selbst jene ,bestrafung die ,wirkung und zugleich die ,ursache1 mithin auch von derjenigen ,zufriedenheit und moralischen ,glckseligkeit ist1 welche im ,bewutsein seines ,fortschritts im ,guten1 7der mit der ,verlassung des ,bsen ein ,actus ist7 besteht2 dahingegen eben dieselben ,uebel in der alten ,gesinnung nicht allein als ,strafen htten gelten1 sondern auch als solche empfunden werden mssen1 weil sie1 selbst als bloe ,uebel betrachtet1 doch demjenigen gerade entgegengesetzt sind1 was sich der ,mensch in solcher ,gesinnung als physische ,glckseligkeit zu seinem einzigen ,ziele macht4 ,funote #ec3 ,sondern nur ,empfnglichkeit1 welche ,alles ist1 was wir unsererseits uns beilegen knnen2 der ,rathschlu aber eines ,oberen zu ,ertheilung eines ,guten1 wozu der ,untergeordnete nichts weiter als die 7moralische7 ,empfnglichkeit hat1 heit ,gnade4#agc ,funote #ed3 ,in ,b fehlt3 vermeinten4 ,funote #ee3 ,die ,absicht derer1 die am ,ende des ,lebens einen ,geistlichen rufen lassen1 ist gewhnlich1 da sie an ihm einen ,trster haben wollen2 nicht wegen der physischen ,leiden1 welche die letzte ,krankheit1 ja auch nur die natrliche ,furcht vor dem ,tod mit sich fhrt 7denn darber kann der ,tod selber1 der sie beendigt1 ,trster sein71 sondern wegen der moralischen1 nmlich der ,vorwrfe des ,gewissens4 ,hier sollte nun dieses eher aufgeregt und geschrft werden1 um1 was noch ,gutes zu thun1 oder ,bses in seinen brigbleibenden ,folgen zu vernichten 7repariren7 sei1 ja nicht zu verabsumen1 nach der ,warnung3 sei willfhrig deinem ,widersacher 7dem1 der einen ,rechtsanspruch wider dich hat71 so lange du noch mit ihm auf dem ,wege bist 7d4 i4 so lange du noch lebst71 damit er dich nicht dem ,richter 7nach dem ,tode7 berliefere1 u4 s4 w4 ,an dessen ,statt aber gleichsam ,opium frs ,gewissen zu geben1 ist ,verschuldigung an ihm selbst und andern ihn ,ueberlebenden2 ganz wider die ,endabsicht1 wozu ein solcher ,gewissensbeistand am ,ende des ,lebens fr nthig gehalten werden kann4#agd ,funote #ef3 ,der ,p4 ,charlevoix berichtet3 da da er seinem ,irokesischen ,katechismusschler alles ,bse vorerzhlte1 was der bse ,geist in die zu ,anfang gute ,schpfung hineingebracht habe1 und wie er noch bestndig die besten gttlichen ,veranstaltungen zu vereiteln suche1 dieser mit ,unwillen gefragt habe3 aber warum schlgt ,gott den ,teufel nicht todt8 auf welche ,frage er treuherzig gesteht1 da er in der ,eile keine ,antwort habe finden knnen4 ,funote #eg3 ,eine vom angebornen ,hange zum ,bsen freie ,person so als mglich sich zu denken1 da man sie von einer jungfrulichen ,mutter gebren lt1 ist eine ,idee der1 sich zu einem schwer zu erklrenden und doch auch nicht abzulugnenden1 gleichsam moralischen ,instinkt1 bequemenden ,vernunft2 da wir nmlich die natrliche ,zeugung1 weil sie ohne ,sinnenlust beider ,theile nicht geschehen kann1 uns aber doch auch 7fr die ,wrde der ,menschheit7 in gar zu nahe ,verwandtschaft mit der allgemeinen ,thiergattung zu bringen scheint1 als etwas ansehen1 dessen wir uns zu schmen haben2 -- eine ,vorstellung1 die gewi die eigentliche ,ursache von der vermeinten ,heiligkeit des ,mnchsstandes geworden ist2 -- welches uns also etwas ,unmoralisches1 mit der ,vollkommenheit eines ,menschen nicht ,vereinbares1 doch in seine ,natur ,eingepfropftes und also sich auch auf seine ,nachkommen als eine bse ,anlage ,vererbendes zu sein ducht4 -- ,dieser dunklen 7von einer ,seite blo sinnlichen1 von der andern aber doch moralischen1 mithin intellectuellen7 ,vorstellung ist nun die ,idee einer von keiner ,geschlechtsgemeinschaft abhngigen 7jungfrulichen7 ,geburt eines mit keinem moralischen ,fehler behafteten ,kindes wohl angemessen1 aber nicht ohne ,schwierigkeit in der ,theorie 7in ,ansehung deren aber etwas zu bestimmen in praktischer ,absicht gar nicht nthig ist74 ,denn nach der ,hypothese der ,epigenesis wrde doch die ,mutter1 die durch natrliche ,zeugung von ihren ,eltern abstammt1 mit jenem moralischen ,fehler behaftet sein und diesen wenigstens der ,hlfte nach auch bei einer bernatrlichen ,zeugung auf ihr ,kind vererben2 mithin mte1 damit dies nicht die ,folge sei1 das ,system der ,prexistenz der ,keime in den ,eltern1 aber auch nicht das der ,entwickelung im weiblichen 7weil dadurch jene ,folge nicht vermieden wird71 sondern blo im mnnlichen ,theile 7nicht das der ovulorum1 sondern der animalculorum spermaticorum7 angenommen werden2 welcher ,theil nun bei einer bernatrlichen ,schwangerschaft wegfllt1 und so jener ,idee theoretisch angemessen jene ,vorstellungsart vertheidigt werden knnte4 -- ,wozu aber alle diese ,theorie1 dafr oder dawider1 wenn es fr das ,praktische genug ist1 jene ,idee als ,symbol der sich selbst ber die ,versuchung zum ,bsen erhebenden 7diesem siegreich widerstehenden7 ,menschheit uns zum ,muster vorzustellen8#age ,funote #eh3 ,nicht da er 7wie ,d4 ,bahrdt romanhaft dichtete7 den ,tod suchte1 um eine gute ,absicht1 durch ein ,aufsehen erregendes glnzendes ,beispiel1 zu befrdern2 das wre ,selbstmord gewesen4 ,denn man darf zwar auf die ,gefahr des ,verlustes seines ,lebens etwas wagen1 oder auch den ,tod von den ,hnden eines ,andern erdulden1 wenn man ihm nicht ausweichen kann1 ohne einer unnachlalichen ,pflicht untreu zu werden1 aber nicht ber sich und sein ,leben als ,mittel1 zu welchem ,zweck es auch sei1 disponiren und so ,urheber seines ,todes sein4 -- ,aber auch nicht1 da er 7wie der ,wolfenbttelsche ,fragmentist argwohnt7 sein ,leben nicht in moralischer1 sondern blo in politischer1 aber unerlaubter ,absicht1 um etwa die ,priesterregierung zu strzen und sich mit weltlicher ,obergewalt an ihre ,stelle zu setzen1 gewagt habe2 denn dawider streitet seine1 nachdem er die ,hoffnung es zu erhalten schon aufgegeben hatte1 an seine ,jnger beim ,abendmahl ergangene ,ermahnung1 es zu seinem ,gedchtni zu thun2 welches1 wenn es die ,erinnerung einer fehlgeschlagenen weltlichen ,absicht htte sein sollen1 eine krnkende1 ,unwillen gegen den ,urheber erregende1 mithin sich selbst widersprechende ,ermahnung gewesen wre4 ,gleichwohl konnte diese ,erinnerung auch das ,fehlschlagen einer sehr guten rein-moralischen ,absicht des ,meisters betreffen1 nmlich noch bei seinem ,leben1 durch ,strzung des alle moralische ,gesinnung verdrngenden ,ceremonialglaubens und des ,ansehens der ,priester desselben1 eine ffentliche ,revolution 7in der ,religion7 zu bewirken 7wozu die ,anstalten1 seine im ,lande zerstreuten ,jnger am ,ostern zu versammeln1 abgezweckt sein mochten71 von welcher freilich auch noch jetzt bedauert werden kann1 da sie nicht gelungen ist2 die aber doch nicht vereitelt1 sondern nach seinem ,tode in eine1 sich im ,stillen1 aber unter viel ,leiden ausbreitende ,religionsumnderung bergegangen ist4#agf ,funote #ei3 ,in ,b fehlt ganzen4 ,funote #fj3 ,wobei man einrumen kann1 da er nicht der einzige sei4#agg ,funote #fa3 ,in ,b fehlt3 zwar4 ,funote #fb3 ,selbst ,religionslehrer1 die ihre ,glaubensartikel an die ,autoritt der ,regierung anschlieen1 7,orthodoxe7 befolgen hierin mit der letzteren die nmliche ,maxime4 ,daher ,herr ,pfenninger1 da er seinen ,freund1 ,herrn ,lavater1 wegen seiner ,behauptung eines noch immer mglichen ,wunderglaubens1 vertheidigte1 ihnen mit ,recht ,inconsequenz vorwarf1 da sie 7denn die in diesem ,punkt naturalistisch denkenden nahm er ausdrcklich aus17 da sie doch1#agh die vor etwa siebzehn ,jahrhunderten in der christlichen ,gemeinde wirklich gewesenen ,wunderthter behaupteten1 jetzt keine mehr statuiren wollten1 ohne doch aus der ,schrift beweisen zu knnen1 da1 und wenn sie einmal gnzlich aufhren sollten1 7denn die ,vernnftelei1 da sie jetzt nicht mehr nthig seien1 ist ,anmaung grerer ,einsicht1 als ein ,mensch sich wohl zutrauen soll7 und diesen ,beweis sind sie ihm schuldig geblieben4 ,es war also nur ,maxime der ,vernunft1 sie jetzt nicht einzurumen1 und zu erlauben1 nicht objective ,einsicht1 es gebe keine4 ,gilt aber dieselbe ,maxime1 die fr diesmal auf den besorglichen ,unfug im brgerlichen ,wesen zurcksieht1 nicht auch fr die ,befrchtung eines hnlichen ,unfugs in philosophirenden und berhaupt vernnftig nachdenkenden gemeinen ,wesen8 -- ,die1 so zwar groe 7,aufsehen machende7 ,wunder nicht einrumen1 aber kleine unter dem ,namen einer auerordentlichen ,direction freigebig erlauben1 7weil die letzteren1 als bloe ,lenkung1 nur wenig ,kraftanwendung der bernatrlichen ,ursache erfordern17 bedenken nicht1 da es hiebei nicht auf die ,wirkung und deren ,gre1 sondern auf die ,form des ,weltlaufs1 d4 i4 auf die ,art1 wie jene geschehe1 ob natrlich1 oder bernatrlich1 ankomme1 und da fr ,gott kein ,unterschied des ,leichten und ,schweren zu denken sei4 ,was aber das ,geheime der bernatrlichen ,einflsse betrifft3 so ist eine solche absichtliche ,verbergung der ,wichtigkeit einer ,begebenheit dieser ,art noch weniger angemessen4 ,funote #fc3 ,heit so viel als1 er nimmt den ,wunderglauben nicht in seine ,maximen 7weder der theoretischen noch praktischen ,vernunft7 auf1 ohne doch ihre ,mglichkeit oder ,wirklichkeit anzufechten4#agi ,funote #fd3 ,der ,satz lautet in ,b etwas verndert3 ,aber da man durch die ,gabe recht fest an ,wunder theoretisch zu glauben1 sie auch wohl gar selbst bewirken1 und so den ,himmel bestrmen knne1 geht zu weit c 4444 ,funote #fe3 ,es ist eine gewhnliche ,ausflucht derjenigen1 welche den ,leichtglubigen magische ,knste vorgaukeln1 oder sie solche wenigstens im ,allgemeinen wollen glaubend machen1 da sie sich auf das ,gestndni der ,naturforscher von ihrer ,unwissenheit berufen4 ,kennen wir doch nicht1 sagen sie1 die ,ursache der ,schwere1 der magnetischen ,kraft u4 dgl4 -- ,aber die ,gesetze derselben erkennen wir doch mit hinreichender ,ausfhrlichkeit1 unter bestimmten ,einschrnkungen auf die ,bedingungen1 unter denen allein gewisse ,wirkungen geschehen2 und das ist genug1 sowohl fr einen sichern ,vernunftgebrauch dieser ,krfte1 als auch zur ,erklrung ihrer ,erscheinungen1 secundum quid1 abwrts zum ,gebrauch dieser ,gesetze1 um ,erfahrungen darunter zu ordnen1 wenn gleich nicht simpliciter und aufwrts1 um selbst die ,ursachen der nach diesen ,gesetzen wirkenden ,krfte einzusehen4 -- ,dadurch wird auch das innere ,phnomen des menschlichen ,verstandes begreiflich3 warum sogenannte ,naturwunder1 d4 i4 genugsam beglaubigte1 obwohl widersinnische ,erscheinungen1 oder sich hervorthuende unerwartete und von den bis dahin bekannten ,naturgesetzen abweichende ,beschaffenheiten der ,dinge mit ,begierde aufgefat werden1 und das ,gemth ermuntern1 so lange als sie dennoch fr natrlich gehalten werden1 durch die ,ankndigung eines wahren ,wunders aber dasselbe niedergeschlagen wird4#ahj ,denn die ersteren erffnen eine ,aussicht in einen neuen ,erwerb von ,nahrung fr die ,vernunft2 sie machen nmlich ,hoffnung1 neue ,naturgesetze zu entdecken2 das zweite dagegen erregt ,besorgni1 auch das ,zutrauen zu den schon fr bekannt angenommenen zu verlieren4 ,wenn aber die ,vernunft um die ,erfahrungsgesetze gebracht wird1 so ist sie in einer solchen bezauberten ,welt weiter zu gar nichts ,nutze1 selbst nicht fr den moralischen ,gebrauch in derselben1 zur ,befolgung seiner ,pflicht2 denn man wei nicht mehr1 ob nicht selbst mit den sittlichen ,triebfedern1 uns unwissend1 durch ,wunder ,vernderungen vorgehen1 an denen ,niemand unterscheiden kann1 ob er sie sich selbst oder einer andern unerforschlichen ,ursache zuschreiben solle4 -- ,die1 deren ,urtheilskraft hierin so gestimmt ist1 da sie sich ohne ,wunder nicht behelfen zu knnen meinen1 glauben den ,ansto1 den die ,vernunft daran nimmt1 dadurch zu mildern1 da sie annehmen1 sie geschehen nur selten4 ,wollen sie damit sagen1 da dies schon im ,begriff eines ,wunders liegt1 7weil1 wenn eine solche ,begebenheit gewhnlich geschhe1 sie fr kein ,wunder erklrt werden wrde73 so kann man ihnen diese ,sophisterei 7eine objective ,frage1 von dem1 was die ,sache ist1 in eine subjective1 was das ,wort1 durch welches wir sie anzeigen1 bedeute1 umzundern71 allenfalls schenken1 und wieder fragen1 wie selten8 in hundert ,jahren etwa einmal1 oder zwar vor ,alters1 jetzt aber gar nicht mehr8 ,hier ist nichts fr uns aus der ,kenntni des ,objects ,bestimmbares1 7denn das ist unserm eignen ,gestndnisse nach fr uns berschwenglich71 sondern nur aus den nothwendigen ,maximen des ,gebrauchs unserer ,vernunft3 entweder sie als tglich 7ob zwar unter dem ,anscheine natrlicher ,vorflle versteckt71 oder niemals zuzulassen1 und im letztern ,falle sie weder unsern ,vernunfterklrungen noch den ,maregeln unserer ,handlungen zum ,grunde zu legen2 und da das erstere sich mit der ,vernunft gar nicht vertrgt1 so bleibt nichts brig1 als die letztere ,maxime anzunehmen2 denn nur ,maxime der ,beurtheilung1 nicht theoretische ,behauptung bleibt dieser ,grundsatz immer4 ,niemand kann die ,einbildung von seiner ,einsicht so hoch treiben1 entscheidend aussprechen zu wollen3 da z4 ,b4 die hchst bewundernswrdige ,erhaltung der ,species im ,pflanzen- und ,thierreiche1 da jede neue ,zeugung ihr ,original mit aller innern ,vollkommenheit des ,mechanismus1 und 7wie im ,pflanzenreiche71 selbst aller sonst so zrtlichen ,farbenschnheit1 in jedem ,frhjahre unvermindert wiederum darstellt1 ohne da die sonst so zerstrenden ,krfte der unorganischen ,natur in bser ,herbst- und ,winterwitterung jener ihrem ,samen in diesem ,punkte etwas anhaben knnen1 da1 sage ich1 dieses eine bloe ,folge nach ,naturgesetzen sei1 und ob nicht vielmehr jedesmal ein unmittelbarer ,einflu des ,schpfers dazu erfordert werde1 einsehen zu wollen4 -- ,aber es sind ,erfahrungen2 fr uns sind sie also nichts ,anders1 als ,naturwirkungen1 und sollen auch nie anders beurtheilt werden2 denn das will die ,bescheidenheit der ,vernunft in ihren ,ansprchen2 ber diese ,grenzen aber hinaus zu gehen1 ist ,vermessenheit und ,unbescheidenheit in ,ansprchen2 wiewohl man mehrentheils in der ,behauptung der ,wunder eine demthigende sich selbst entuernde ,denkungsart zu beweisen vorgiebt4 ,funote #ff3 ,b3 und die damit verbundenen feindseligen ,neigungen4 ,funote #fg3 ,b3 knnten4 ,funote #fh3 ,zusatz von ,b4 -- ,der ,satz lautet im ,original3 444 und zu ,befrderung des ,guten keine im ,menschen dahin abzweckende ,vereinigung1 eine bestehende1 und sich immer c4 -- ,nach dem ,druckfehlerverzeichni zu ,a will ,kant keine und dahin gestrichen und auerdem hinter ,vereinigung ein ,komma gesetzt haben4 ,in ,b ist der ,satz noch durch das eingeschaltene als verbessert4 ,funote #fi3 ,in ,b fehlt3 jemals4 ,funote #gj3 ,der ,theil des ,satzes3 des guten ,princips1 das in jedem ,menschen liegt fehlt in ,b4 -- ,b druckt3 ,befehdung durch das ,bse4 ,funote #ga3 ,hobbes ,satz3 status hominum naturalis est bellum omnium in omnes1 hat weiter keinen ,fehler1 als da es heien sollte3 est status belli etc4 ,denn wenn man gleich nicht einrumet1 da zwischen ,menschen1 die nicht unter uern und ffentlichen ,gesetzen stehen1 jederzeit wirkliche ,feindseligkeiten herrschen3 so ist doch der ,zustand derselben 7status juridicus17 d4 i4 das ,verhltni1 in und durch welches sie der ,rechte 7ihres ,erwerbs oder ,erhaltung nach7#aha fhig sind1 ein solcher ,zustand1 in welchem ein ,jeder selbst ,richter ber das sein will1 was ihm gegen andere ,recht sei1 aber auch fr dieses keine ,sicherheit von andern hat1 oder ihnen giebt1 als jedes seine eigene ,gewalt2 welches ein ,kriegszustand ist1 in dem ,jedermann wider ,jedermann bestndig gerstet sein mu4 ,der zweite ,satz desselben3 exeundum esse e statu naturali1 ist eine ,folge aus dem erstern3 denn dieser ,zustand ist eine continuirliche ,lsion der ,rechte aller andern durch die ,anmaung in seiner eigenen ,sache ,richter zu sein1 und andern ,menschen keine ,sicherheit wegen des ,ihrigen zu lassen1 als blo seine eigene ,willkhr4 ,funote #gb3 ,dieses ist das ,princip alles uern ,rechts4 ,funote #gc3 ,sobald etwas als ,pflicht erkannt wird1 wenn es gleich durch die bloe ,willkhr eines menschlichen ,gesetzgebers auferlegte ,pflicht wre1 so ist es doch zugleich gttliches ,gebot1 ihr zu gehorchen4 ,die statutarischen brgerlichen ,gesetze kann man zwar nicht gttliche ,gebote nennen1 wenn sie aber rechtmig sind1 so ist die ,beobachtung derselben zugleich gttliches ,gebot4 ,der ,satz man mu ,gott mehr gehorchen1 als den ,menschen bedeutet nur1 da1 wenn die letzten etwas gebieten1 was an sich bse 7dem ,sittengesetz unmittelbar zuwider7 ist1 ihnen nicht gehorcht werden darf und soll4 ,umgekehrt aber1 wenn einem politisch-brgerlichen1 an sich nicht unmoralischen ,gesetze ein dafr gehaltenes ,gttliches statutarisches entgegengesetzt wird1 so ist ,grund da1 das letztere fr untergeschoben anzusehen1 weil es einer klaren ,pflicht widerstreitet1 selbst aber1 da es wirklich auch gttliches ,gebot sei1 durch empirische ,merkmale niemals hinreichend beglaubigt werden kann1 um eine sonst bestehende ,pflicht jenem zufolge bertreten zu drfen4 ,funote #gd3 ,text in ist ,zusatz von ,b4 ,funote #ge3 ,b3 oder wohl gar ,usurpation hhern ,ansehens4 ,funote #gf3 ,b3 gehrig vorbereitenden ,fortschritte4 ,nach dem ,druckfehlerverzeichni von ,a wollte ,kant den obigen ,text4 ,funote #gg3 ,moralischer ,weise sollte es umgekehrt zugehen4#ahb ,funote #gh3 ,b hat statt3 alle ,zweifel 444 alle ,einwrfe4 ,funote #gi3 ,ein ,ausdruck fr alles ,gewnschte1 oder ,wnschenswerthe1 was wir doch weder voraussehen1 noch durch unsre ,bestrebung nach ,erfahrungsgesetzen herbeifhren knnen2 von dem wir also1 wenn wir einen ,grund nennen wollen1 keinen andern1 als eine gtige ,vorsehung anfhren knnen4 ,funote #hj3 ,die ,mongolen nennen ,tibet 7nach ,georgii ,alphab4 ,tibet47 ,tangut-,chadzar1 d4 i4 das ,land der ,huserbewohner1 um diese von sich als in ,wsten unter ,zelten lebenden ,nomaden zu unterscheiden1 woraus der ,name der ,chadzaren1 und aus diesem1 der der ,ketzer entsprungen ist2 weil jene dem tibetanischen ,glauben 7der ,lama's71 der mit dem ,manichismus bereinstimmt1 vielleicht auch wohl von daher seinen ,ursprung nimmt1 anhnglich waren1 und ihn bei ihren ,einbrchen in ,europa verbreiteten2 daher auch eine geraume ,zeit hindurch die ,namen ,haeretici und ,manichaei als gleichbedeutend im ,gebrauch waren4 ,funote #ha3 ,um dieses an einem ,beispiel zu zeigen1 nehme man ,psalm ,,lix1 ,v4 #aa-ai1 wo ein ,gebet um ,rache1 die bis zum ,entsetzen weit geht1 angetroffen wird4 ,michaelis 7,moral1 #b4 ,theil1 ,s4 #bjb7 billigt dieses ,gebet und setzt hinzu3 die ,psalmen sind inspirirt2 wird in diesen um eine ,strafe gebeten1 so kann es nicht unrecht sein1 und wir sollen keine heiligere ,moral haben1 als die ,bibel4 ,ich halte mich hier an den letzteren ,ausdruck und frage1 ob die ,moral nach der ,bibel oder die ,bibel vielmehr nach der ,moral ausgelegt werden msse8 -- ,ohne nun einmal auf die ,stelle des ,n4 ,t43 zu den ,alten wurde gesagt u4 s4 w42 ich aber sage euch3 liebet eure ,feinde1 segnet1 die euch fluchen u4 s4 w4 ,rcksicht zu nehmen1 wie diese1 die auch inspirirt ist1 mit jener zusammen bestehen knne1 werde ich versuchen1 sie entweder meinen fr sich bestehenden sittlichen ,grundstzen anzupassen 7da etwa hier nicht leibliche1 sondern unter dem ,symbol derselben die uns weit verderblicheren unsichtbaren ,feinde1 nmlich bse ,neigungen1 verstanden werden1 die wir wnschen mssen vllig unter den ,fu zu bringen71 oder will dieses nicht angehen1 so werde ich lieber annehmen1 da diese ,stelle gar nicht im moralischen ,sinn1 sondern nach dem ,verhltni1 in welchem sich die ,juden zu ,gott1 als ihrem politischen ,regenten1 betrachteten1 zu verstehen sei1 so wie auch eine andere ,stelle der ,bibel1 da es heit3 ,die ,rache ist mein2 ich will vergelten1 spricht der ,herr6 die man gemeiniglich als moralische ,warnung vor ,selbstrache auslegt1 ob sie gleich wahrscheinlich nur das in jedem ,staat geltende ,gesetz andeutet1 ,genugthuung wegen ,beleidigungen im ,gerichtshofe des ,oberhauptes nachzusuchen2 wo die ,rachsucht des ,klgers gar nicht fr gebilligt angesehen werden darf1 wenn der ,richter ihm verstattet1 auf noch so harte ,strafe1 als er will1 anzutragen4#ahc ,funote #hb3 ,b3 machten es nachgerade mit ihrer fabelhaften ,gtterlehre eben so4 ,funote #hc3 ,b3 dem ,volke statt ihm4 ,funote #hd3 ,b3 es statt er4 ,funote #he3 ,in ,b fehlt3 und alten4 ,funote #hf3 ,b3 diese4 ,funote #hg3 ,der ,satz lautet in ,b3 daher der ,ausleger1 welcher auch die ,grundsprache inne hat1 doch noch ausgebreitete historische ,kenntni und ,kritik besitzen mu1 um c4 ,funote #hh3 ,b3 an den ,gesetzgeber4 ,funote #hi3 ,zusatz von ,b4 ,funote #ij3 ,b3 ,gutes4 ,funote #ia3 ,der die ,existenz einer solchen ,person auf historische ,beweisthmer grnden mu4#ahd ,funote #ib3 ,zusatz von ,b4 ,funote #ic3 ,das kann wohl so ausgelegt werden3 kein ,mensch kann mit ,gewiheit sagen1 woher dieser ein guter1 jener ein bser ,mensch1 7beide comparative7 wird1 da oftmals die ,anlage zu diesem ,unterschiede schon in der ,geburt anzutreffen zu sein scheint1 bisweilen auch ,zuflligkeiten des ,lebens1 fr die ,niemand kann1 hierin einen ,ausschlag geben2 eben so wenig auch1 was aus ihm werden knne4 ,hierber mssen wir also das ,urtheil dem ,allsehenden berlassen1 welches hier so ausgedrckt wird1 als ob1 ehe sie geboren wurden1 sein ,rathschlu ber sie ausgesprochen1 einem jedem seine ,rolle vorgezeichnet habe1 die er einst spielen sollte4 ,das ,vorhersehen ist in der ,ordnung der ,erscheinungen fr den ,welturheber1 wenn er hiebei selbst anthropomorphistisch gedacht wird1 zugleich ein ,vorherbeschlieen4 ,in der bersinnlichen ,ordnung der ,dinge aber nach ,freiheitsgesetzen1 wo die ,zeit wegfllt1 ist es blo ein allsehendes ,wissen1 ohne warum der eine ,mensch so1 der andere nach entgegengesetzten ,grundstzen verfhrt1 erklren1 und doch auch zugleich mit der ,freiheit des ,willens vereinigen zu knnen4 ,funote #id3 ,zusatz von ,b4 ,funote #ie3 ,b3 in der4 ,funote #if3 ,dem ,kirchenglauben kann1 ohne da man ihm weder den ,dienst aufsagt1 noch ihn befehdet1 sein ntzlicher ,einflu als eines ,vehikels erhalten1 und ihm gleichwohl als einem ,wahne von gottesdienstlicher ,pflicht aller ,einflu auf den ,begriff der eigentlichen 7nmlich moralischen7 ,religion abgenommen werden1 und so1 bei ,verschiedenheit statutarischer ,glaubensarten1 ,vertrglichkeit der ,anhnger derselben untereinander durch die ,grundstze der einigen ,vernunftreligion1 wohin die ,lehrer alle jene ,satzungen und ,observanzen auszulegen haben1 gestiftet werden2 bis man mit der ,zeit1 vermge der berhandgenommenen wahren ,aufklrung 7einer ,gesetzlichkeit1 die aus der moralischen#ahe ,freiheit hervorgeht7 mit ,jedermanns ,einstimmung die ,form eines erniedrigenden ,zwangsglaubens gegen eine kirchliche ,form1 die der ,wrde einer moralischen ,religion angemessen ist1 nmlich die eines freien ,glaubens vertauschen kann4 -- ,die kirchliche ,glaubenseinheit mit der ,freiheit in ,glaubenssachen zu vereinigen1 ist ein ,problem1 zu dessen ,auflsung die ,idee der objectiven ,einheit der ,vernunftreligion durch das moralische ,interesse1 welches wir an ihr nehmen1 continuirlich antreibt1 welches aber in einer sichtbaren ,kirche zu ,stande zu bringen1 wenn wir hierber die menschliche ,natur befragen1 wenig ,hoffnung vorhanden ist4 ,es ist eine ,idee der ,vernunft1 deren ,darstellung in einer ihr angemessenen ,anschauung uns unmglich ist1 die aber doch als praktisches regulatives ,princip objective ,realitt hat1 um auf diesen ,zweck der ,einheit der reinen ,vernunftreligion gem#ahf hinzuwirken4 ,es geht hiermit1 wie mit der politischen ,idee eines ,staatsrechts1 sofern es zugleich auf ein allgemeines und machthabendes ,vlkerrecht bezogen werden soll4 ,die ,erfahrung spricht uns hierzu alle ,hoffnung ab4 ,es scheint ein ,hang in das menschliche ,geschlecht 7vielleicht absichtlich7 gelegt zu sein1 da ein jeder einzelne ,staat1 wenn es ihm nach ,wunsch geht1 sich jeden andern zu unterwerfen1 und eine ,universalmonarchie zu errichten1 strebe2 wenn er aber eine gewisse ,gre erreicht hat1 sich doch von selbst in kleinere ,staaten zersplittere4 ,so hegt eine jede ,kirche den stolzen ,anspruch eine allgemeine zu werden2 so wie sie sich aber ausgebreitet hat1 und herrschend wird1 zeigt sich bald ein ,princip der ,auflsung und ,trennung in verschiedenen ,sekten4 ,das zu frhe und dadurch 7da es eher kommt1 als die ,menschen moralisch besser geworden sind7 schdliche ,zusammenschmelzen der ,staaten wird1 -- wenn es uns erlaubt ist1 hierin eine ,absicht der ,vorsehung anzunehmen1 -- vornehmlich durch zwei mchtig wirkende ,ursachen1 nmlich ,verschiedenheiten der ,sprachen und ,verschiedenheit der ,religionen verhindert4#ahg ,funote #ig3 ,b3 macht4 ,funote #ih3 ,mit welchem sich die ffentliche ,geschichte desselben 7die daher auch allgemein zum ,beispiel der ,nachfolge dienen konnte71 endigt4 ,die als ,anhang hinzugefgte geheimere1 blo vor den ,augen seiner ,vertrauten vorgegangene ,geschichte seiner ,auferstehung und ,himmelfahrt 7die1 wenn man sie blo als ,vernunftideen nimmt1 den ,anfang eines andern ,lebens und ,eingang in den ,sitz der ,seligkeit1 d4 i4 in die ,gemeinschaft mit allen ,guten1 bedeuten wrden71 kann ihrer historischen ,wrdigung unbeschadet1 zur ,religion innerhalb der ,grenzen der bloen ,vernunft nicht benutzt werden4 ,nicht etwa deswegen1 weil sie ,geschichtserzhlung ist1 7denn das ist auch die vorhergehende71 sondern weil sie1 buchstblich genommen1 einen ,begriff1 der zwar der sinnlichen ,vorstellungsart der ,menschen sehr angemessen1 der ,vernunft aber in ihrem ,glauben an die ,zukunft sehr lstig ist1 nmlich den der ,materialitt aller ,weltwesen annimmt1 sowohl den ,materialismus der ,persnlichkeit des ,menschen 7den psychologischen71 die nur unter der ,bedingung eben desselben ,krpers stattfinden1 als auch der ,gegenwart in einer ,welt berhaupt 7den cosmologischen71 welche nach diesem ,princip nicht anders1 als rumlich sein knne3 wogegen die ,hypothese des ,spiritualismus vernnftiger ,weltwesen1 wo der ,krper todt in der ,erde bleiben1 und doch dieselbe ,person lebend da sein1 ingleichen der ,mensch dem ,geiste nach 7in seiner nicht sinnlichen ,qualitt7 zum ,sitz der ,seligen1 ohne in irgend einen ,ort im unendlichen ,raume1 der die ,erde umgiebt1 7und den wir auch ,himmel nennen71 versetzt zu werden1 gelangen kann1 der ,vernunft gnstiger ist1 nicht blo wegen der ,unmglichkeit1 sich eine denkende ,materie verstndlich zu machen1 sondern vornehmlich wegen der ,zuflligkeit1 der unsere ,existenz nach dem ,tode dadurch#ahh ausgesetzt wird1 da sie blo auf dem ,zusammenhalten eines gewissen ,klumpens ,materie in gewisser ,form beruhen soll1 anstatt da sie die ,beharrlichkeit einer einfachen ,substanz als auf ihre ,natur gegrndet denken kann4 -- ,unter der letztern ,voraussetzung 7der des ,spiritualismus7 aber kann die ,vernunft weder ein ,interesse dabei finden1 einen ,krper1 der1 so gelutert er auch sein mag1 doch 7wenn die ,persnlichkeit auf der ,identitt desselben beruht71 immer aus demselben ,stoffe1 der die ,basis seiner ,organisation ausmacht1 bestehen mu1 und den er selbst im ,leben nie recht lieb gewonnen hat1 in ,ewigkeit mit zu schleppen1 noch kann sie es sich begreiflich machen1 was diese ,kalkerde1 woraus er besteht1 im ,himmel1 d4 i4 in einer andern ,weltgegend soll1 wo vermuthlich andere ,materien die ,bedingung des ,daseins und der ,erhaltung lebender ,wesen ausmachen mchten4 ,funote #ii3 ,b3 dies4 ,funote #ajj3 ,eine von den ,ursachen dieses ,hanges liegt in dem ,sicherheitsprincip3 da die ,fehler einer ,religion1 in der ich geboren und erzogen bin1 deren ,belehrung nicht von meiner ,wahl abhieng1 und in der ich durch eigenes ,vernnfteln nichts verndert habe1 nicht auf meine1 sondern meiner ,erzieher1 oder ffentlich dazu gesetzter ,lehrer ihre ,rechnung komme3 ein ,grund mit1 warum man der ffentlichen ,religionsvernderung eines ,menschen nicht leicht ,beifall giebt1 wozu dann freilich noch ein anderer 7tiefer liegender7 ,grund kommt1 da bei der ,ungewiheit1 die ein ,jeder in sich fhlt1 welcher ,glaube 7unter den historischen7 der rechte sei1 indessen1 da der moralische allerwrts der nmliche ist1 man es sehr unnthig findet1 hierber ,aufsehen zu erregen4 ,funote #aja3 ,wenn eine ,regierung es nicht fr ,gewissenszwang gehalten wissen will1 da sie nur verbietet1 ffentlich seine ,religionsmeinung zu sagen1 indessen sie ,keinen hinderte1 bei sich im ,geheimen zu denken1 was er gut findet1 so spat man gemeiniglich darber1 und sagt3 da dieses gar keine von ihr vergnnte ,freiheit sei2 weil sie es ohnedem nicht verhindern kann4 ,allein1 was die weltliche oberste ,macht nicht kann1 das kann doch die geistliche3 nmlich selbst das ,denken zu verbieten1 und wirklich auch zu hindern2 sogar1 da sie einen solchen ,zwang1 nmlich das ,verbot anders1 als was sie vorschreibt1 auch nur zu denken1 selbst ihren mchtigen ,obern aufzuerlegen vermag4 -- ,denn wegen des ,hanges der ,menschen zum gottesdienstlichen ,frohnglauben1 dem sie nicht allein vor dem moralischen 7durch ,beobachtung seiner ,pflichten berhaupt ,gott zu dienen71 die grte1 sondern auch die einzige1 allen brigen ,mangel vergtende ,wichtigkeit zu geben1 von selbst geneigt sind1 ist es den ,bewahrern der ,rechtglubigkeit als ,seelenhirten jederzeit leicht1 ihrer ,heerde ein frommes ,schrecken vor der mindesten ,abweichung von gewissen auf ,geschichte beruhenden ,glaubensstze1 und selbst vor aller ,untersuchung dermaen einzujagen1 so1#ahi da sie sich nicht getrauen1 auch nur in ,gedanken einen ,zweifel wider die ihnen aufgedrungenen ,stze in sich aufsteigen zu lassen3 weil dieses so viel sei1 als dem bsen ,geiste ein ,ohr leihen4 ,es ist wahr1 da1 um von diesem ,zwange los zu werden1 man nur wollen darf1 7welches bei jenem landesherrlichen1 in ,ansehung der ffentlichen ,bekenntnisse1 nicht der ,fall ist27 aber dieses ,wollen ist eben dasjenige1 dem innerlich ein ,riegel vorgeschoben wird4 ,doch ist dieser eigentliche ,gewissenszwang zwar schlimm genug1 7weil er zur innern ,heuchelei verleitet71 aber noch nicht so schlimm1 als die ,hemmung der uern ,glaubensfreiheit1 weil jener durch den ,fortschritt der moralischen ,einsicht und das#aij ,bewutsein seiner ,freiheit1 aus welcher die wahre ,achtung fr ,pflicht allein entspringen kann1 allmhlig von selbst schwinden mu1 dieser uere hingegen alle freiwilligen ,fortschritte1 in der ethischen ,gemeinschaft der ,glubigen1 die das ,wesen der wahren ,kirche ausmacht1 verhindert1 und die ,form derselben ganz politischen ,verordnungen unterwirft4 ,funote #ajb3 ,dieser ,ausdruck kann1 7wenn man das ,geheimnivolle1 ber alle ,grenzen mglicher ,erfahrung ,hinausreichende1 blo zur heiligen ,geschichte der ,menschheit ,gehrige1 uns also praktisch nichts ,angehende1 bei ,seite setzt71 so verstanden werden1 da der ,geschichtsglaube1 der1 als ,kirchenglaube1 ein heiliges ,buch zum ,leitbande der ,menschen bedarf1 aber eben dadurch die ,einheit und ,allgemeinheit der ,kirche verhindert1 selbst aufhren1 und in einen reinen1 fr alle ,welt gleich einleuchtenden ,religionsglauben bergehen werde2 wohin wir dann schon jetzt1 durch anhaltende ,entwickelung der reinen ,vernunftreligion aus jener gegenwrtig noch nicht entbehrlichen ,hlle1 fleiig arbeiten sollen4 ,nicht da er aufhre1 7denn vielleicht mag er als ,vehikel immer ntzlich und nthig sein7 sondern aufhren knne2 womit nur die innere ,festigkeit des reinen moralischen ,glaubens gemeint ist4#aia ,funote #ajc3 ,hier wird nun ein ,reich ,gottes1 nicht nach einem besonderen ,bunde 7kein messianisches71 sondern ein moralisches 7durch bloe ,vernunft erkennbares7 vorgestellt4 ,das erstere 7regnum divinum pactitium7 mute seinen ,beweis aus der ,geschichte ziehen1 und da wird es in das messianische ,reich nach dem alten1 oder nach dem neuen ,bunde eingetheilt4 ,nun ist es merkwrdig1 da die ,verehrer des ersteren 7die ,juden7 sich noch als solche1 ob zwar in alle ,welt zerstreut1 erhalten haben1 indessen da anderer ,religionsgenossen ihr ,glaube mit dem ,glauben des ,volks1 worin sie zerstreut worden1 gewhnlich zusammenschmolz4 ,dieses ,phnomen dnkt ,vielen so wundersam zu sein1 da sie es nicht wohl als nach dem ,laufe der ,natur mglich1 sondern als auerordentliche ,veranstaltung zu einer besonderen gttlichen ,absicht beurtheilen4 -- ,aber ein ,volk1 das eine geschriebene ,religion 7heilige ,bcher7 hat1 schmilzt mit einem solchen1 was 7wie das rmische ,reich1 -- damals die ganze gesittete ,welt7 keine dergleichen1 sondern blo ,gebruche hat1 niemals in einen ,glauben zusammen2 es macht vielmehr ber kurz oder lang ,proselyten4 ,daher auch die ,juden vor der ,babylonischen ,gefangenschaft1 nach welcher1 wie es scheint1 ihre heiligen ,bcher allererst ffentliche ,lectre wurden1 nicht mehr ihres ,hanges wegen1 fremden ,gttern nachzulaufen1 beschuldigt werden2 zumal die ,alexandrinische ,cultur1 die auch auf sie ,einflu haben mute1 ihnen gnstig sein konnte1 jenen eine systematische ,form zu verschaffen4 ,so haben die ,parsis1 ,anhnger der ,religion des ,zoroaster1 ihren ,glauben bis jetzt erhalten1 ungeachtet ihrer ,zerstreuung2 weil ihre ,desturs den ,zendavesta hatten4 ,dahingegen die ,hindus1 welche unter dem ,namen ,zigeuner weit und breit zerstreut sind1 weil sie aus den ,hefen des ,volks 7den ,parias7 waren 7denen es sogar verboten ist1 in ihren heiligen ,bchern zu lesen71 der ,vermischung mit fremdem ,glauben nicht entgangen sind4 ,was die ,juden aber fr sich allein dennoch nicht wrden bewirkt haben1 das that die christliche und spterhin die mohammedanische ,religion1 vornehmlich die erstere2 weil sie den jdischen ,glauben und die dazu gehrigen heiligen ,bcher voraussetzen 7wenn gleich die letztere sie fr verflscht ausgiebt74 ,denn die ,juden konnten bei den von ihnen ausgegangenen ,christen ihre alten ,documente immer wieder auffinden1 wenn sie bei ihren ,wanderungen1 wo die ,geschicklichkeit1 sie zu lesen1 und daher die ,lust1 sie zu besitzen1 vielfltig erloschen sein mag1 nur die ,erinnerung brig behielten1 da sie deren ehedem einmal gehabt htten4 ,daher trifft man auer den gedachten ,lndern auch keine ,juden2 wenn man die wenigen auf der ,malabarkste und etwa eine ,gemeinde in ,china ausnimmt 7von welchen die ersteren mit ihren ,glaubensgenossen in ,arabien im bestndigen ,handelsverkehr sein konnten71 obgleich nicht zu zweifeln ist1 da sie sich nicht in jene reichen ,lnder auch sollten ausgebreitet haben1 aber aus ,mangel aller ,verwandtschaft ihres ,glaubens mit den dortigen ,glaubensarten in vllige ,vergessenheit des ihrigen gerathen sind4 ,erbauliche ,betrachtungen aber auf diese ,erhaltung des jdischen ,volks1 sammt ihrer ,religion1 unter ihnen so nachtheiligen ,umstnden zu grnden1 ist sehr milich1 weil ein jeder beider ,theile dabei seine ,rechnung zu finden glaubt4 ,der eine sieht in der ,erhaltung des ,volks1 wozu er gehrt1 und seines1 ungeachtet der ,zerstreuung unter so mancherlei ,vlker1 unvermischt bleibenden alten ,glaubens den ,beweis einer dasselbe fr ein knftiges ,erdenreich aufsparenden besonderen gtigen ,vorsehung2 der andere nichts1 als warnende ,ruinen eines zerstrten1 dem eintretenden ,himmelreich sich widersetzenden ,staats1 die eine besondere ,vorsehung noch immer erhlt1 theils um die alte ,weissagung eines von diesem ,volke ausgehenden ,messias im ,andenken aufzubehalten1 theils um ein ,beispiel der ,strafgerechtigkeit1 weil es sich hartnckiger ,weise einen politischen1 nicht einen moralischen ,begriff von demselben machen wollte1 an ihm zu statuiren4#aib ,funote #ajd3 ,zusatz von ,b4 ,funote #aje3 ,b3 finde4 ,funote #ajf3 ,so ist die ,ursache der allgemeinen ,schwere aller ,materie der ,welt uns unbekannt1 dermaen1 da man noch dazu einsehen kann1 sie knne von uns nie erkannt werden2 weil schon der ,begriff von ihr eine erste und unbedingt ihr selbst beiwohnende ,bewegungskraft voraussetzt4 ,aber sie ist doch kein ,geheimni1 sondern kann ,jedem offenbar gemacht werden1 weil ihr ,gesetz hinreichend erkannt ist4 ,wenn ,newton sie gleichsam wie die gttliche ,allgegenwart in der ,erscheinung 7omnipraesentia phaenomenon7 vorstellt2 so ist das kein ,versuch1 sie zu erklren1 7denn das ,dasein ,gottes im ,raum enthlt einen ,widerspruch71 aber doch eine erhabene ,analogie1 in der es blo auf die ,vereinigung krperlicher ,wesen zu einem ,weltganzen angesehen ist1 indem man ihr eine unkrperliche ,ursache unterlegt2 und so wrde es auch dem ,versuch ergehen1 das selbststndige ,princip der ,vereinigung der vernnftigen ,weltwesen in einem ethischen ,staat einzusehen1 und die letztere daraus zu erklren4 ,nur die ,pflicht1 die uns dazu hinzieht1 erkennen wir2 die ,mglichkeit der beabsichtigten ,wirkung1 wenn wir jener gleich gehorchen1 liegt ber die ,grenzen aller unsrer ,einsicht hinaus4 -- ,es giebt ,geheimnisse1 ,verborgenheiten 7arcana7 der ,natur1 es kann ,geheimnisse1 7,geheimhaltung1#aic secreta7 der ,politik geben1 die nicht ffentlich bekannt werden sollen2 aber beide knnen uns doch1 sofern sie auf empirischen ,ursachen beruhen1 bekannt werden4 ,in ,ansehung dessen1 was zu erkennen allgemeine ,menschenpflicht ist1 7nmlich des moralischen7 kann es kein ,geheimni geben1 aber in ,ansehung dessen1 was nur ,gott thun kann1 wozu etwas selbst zu thun unser ,vermgen1 mithin auch unsre ,pflicht bersteigt1 da kann es nur eigentliches1 nmlich heiliges ,geheimni 7mysterium7 der ,religion geben1 wovon uns nur1 da es ein solches gebe1 zu wissen und es zu verstehen1 nicht eben es einzusehen ntzlich ist4#aid ,funote #ajg3 ,zusatz von ,b4 ,funote #ajh3 ,in der heiligen ,weissagungsgeschichte der letzten ,dinge wird der ,weltrichter 7eigentlich der1 welcher die1 die zum ,reiche des guten ,princips gehren1 als die ,seinigen unter seine ,herrschaft nehmen1 und sie aussondern wird71 nicht als ,gott1 sondern als ,menschensohn vorgestellt und genannt4 ,das scheint anzuzeigen1 da die ,menschheit selbst ihrer ,einschrnkung und ,gebrechlichkeit sich bewut1 in dieser ,auswahl den ,ausspruch thun werde1 welches eine ,gtigkeit ist1 die doch der ,gerechtigkeit nicht ,abbruch thut4 -- ,dagegen kann der ,richter der ,menschen in seiner ,gottheit1 d4 i4 so wie er unserm ,gewissen nach dem heiligen von uns anerkannten ,gesetze und unserer eignen ,zurechnung spricht1 vorgestellt wird1#aie 7der heilige ,geist71 nur als nach der ,strenge des ,gesetzes richtend gedacht werden1 weil wir selbst1 wie viel auf ,rechnung unsrer ,gebrechlichkeit uns zu ,gute kommen knne1 schlechterdings nicht wissen1 sondern blo unsre ,uebertretung mit dem ,bewutsein unsrer ,freiheit und der gnzlich uns zu ,schulden kommenden ,verletzung der ,pflicht vor ,augen haben1 und so keinen ,grund haben1 in dem ,richterausspruche ber uns ,gtigkeit anzunehmen4 ,funote #aji3 ,b3 in einem und demselben ,wesen4 ,funote #aaj3 ,b3 mte4 ,funote #aaa3 ,man kann nicht wohl den ,grund angeben1 warum so viele alte ,vlker in dieser ,idee bereinkamen1 wenn es nicht der ist1 da sie in der allgemeinen ,menschenvernunft liegt1 wenn man sich eine ,volks- und 7nach der ,analogie mit derselben7 eine ,weltregierung denken will4 ,die ,religion des ,zoroaster hatte diese drei gttlichen ,personen3 ,ormuzd1 ,mithra und ,ahriman1 die hinduische3 den ,brahma1 ,wischnu und ,siewen 7nur mit dem ,unterschiede1 da jene die dritte ,person nicht blo als ,urheber des ,uebels1 sofern es ,strafe ist1 sondern selbst des ,moralischbsen1 wofr der ,mensch bestraft wird2 diese aber sie blo als richtend und strafend vorstellt74 ,die egyptische hatte ihre ,phta1 ,kneph und ,neith1 wovon1 so viel die ,dunkelheit der ,nachrichten aus den ltesten ,zeiten dieses ,volks errathen lt1 das erste den von der ,materie unterschiedenen ,geist als ,weltschpfer1 das zweite ,princip die erhaltende und regierende ,gtigkeit1 das dritte die jene einschrnkende ,weisheit1 d4 i4 ,gerechtigkeit vorstellen sollte4 ,die gothische verehrte ihren ,odin 7,allvater71 ihre ,freia 7auch ,freier1 die ,gte7 und ,thor1 den richtenden 7strafenden7 ,gott4 ,selbst die ,juden scheinen in den letzten ,zeiten ihrer hierarchischen ,verfassung diesen ,ideen nachgegangen zu sein4 ,denn in der ,anklage der ,phariser3 da ,christus sich einen ,sohn ,gottes genannt habe1 scheinen sie auf die ,lehre1 da ,gott einen ,sohn habe1 kein besonderes ,gewicht der ,beschuldigung zu legen1 sondern nur darauf1 da er dieser ,sohn ,gottes habe sein wollen4#aif ,funote #aab3 ,b3 welche4 ,funote #aac3 ,zusatz von ,b4 ,funote #aad3 ,man trgt gemeiniglich kein ,bedenken1 den ,lehrlingen der ,religion den ,glauben an ,geheimnisse zuzumuthen1 weil1 da wir sie nicht begreifen1 d4 i4 die ,mglichkeit des ,gegenstandes derselben nicht einsehen knnen1 uns eben so wenig zur ,weigerung ihrer ,annahme berechtigen knne1 als etwa das ,fortpflanzungsvermgen organischer ,materien1 was auch kein ,mensch begreift1 und darum doch nicht anzunehmen geweigert werden kann1 ob es gleich ein ,geheimni fr uns ist und bleiben wird4 ,aber wir verstehen doch sehr wohl1 was dieser ,ausdruck sagen wolle1 und haben einen empirischen ,begriff von dem ,gegenstande1 mit ,bewutsein1 da darin kein ,widerspruch sei4 -- ,von einem jeden zum ,glauben aufgestellten ,geheimnisse kann man nun mit ,recht fordern1 da man verstehe1 was unter demselben gemeint sei2 welches nicht dadurch geschieht1 da man die ,wrter1 wodurch es angedeutet wird1 einzeln versteht1 d4 i4 damit einen ,sinn verbindet1 sondern da sie1 zusammen in einen ,begriff gefat1 noch einen ,sinn zulassen mssen und nicht etwa dabei alles ,denken ausgehe4 -- ,da1 wenn man seinerseits es nur nicht am ernstlichen ,wunsch ermangeln lt1 ,gott diese ,erkenntni uns wohl durch ,eingebung zukommen lassen knne1 lt sich nicht denken2 denn es kann uns gar nicht inhriren2 weil die ,natur unseres ,verstandes dessen unfhig ist4#aig ,funote #aae3 ,b3 offenbart hat1 die ,ursachen aber1 aus welchen eine freie ,handlung auf ,erden geschehe c4 ,funote #aaf3 ,daher wir1 was ,freiheit sei1 in praktischer ,beziehung 7wenn von ,pflicht die ,rede ist7 gar wohl verstehen1 in theoretischer ,absicht aber1 was die ,causalitt derselben 7gleichsam ihre ,natur7 betrifft1 ohne ,widerspruch nicht einmal daran denken knnen1 sie verstehen zu wollen4#aih ,funote #aag3 ,b hat statt3 er 444 der ,mensch4 ,funote #aah3 ,zusatz von ,b4 ,funote #aai3 ,b3 ,glaubensprincip4 ,funote #abj3 ,dieser ,geist1 durch welchen die ,liebe ,gottes als ,seligmachers 7eigentlich unsere dieser geme ,gegenliebe7 mit der ,gottesfurcht1 vor ihm als ,gesetzgeber1 d4 i4 das ,bedingte mit der ,bedingung vereinigt wird1 welcher also als von beiden ausgehend vorgestellt werden kann1 ist auerdem da er in alle ,wahrheit 7,pflichtbeobachtung7 leitet1 zugleich der eigentliche ,richter der ,menschen 7vor ihrem ,gewissen74 ,denn das ,richten kann in zwiefacher ,bedeutung genommen werden3 entweder als das ber ,verdienst und ,mangel des ,verdienstes1 oder ber ,schuld und ,unschuld4 ,gott als die ,liebe betrachtet 7in seinem ,sohn7 richtet die ,menschen sofern1 als ihnen ber ihre ,schuldigkeit noch ein ,verdienst zu statten kommen kann1 und da ist sein ,ausspruch3 wrdig oder nichtwrdig4 ,er sondert diejenigen als die ,seinen aus1 denen ein solches noch zugerechnet werden kann4 ,die brigen gehen leer aus4 ,dagegen ist die ,sentenz des ,richters nach ,gerechtigkeit 7des eigentlich so zu nennenden ,richters1 unter dem ,namen des heiligen ,geistes71 ber die1 denen kein ,verdienst zu statten kommen kann3 schuldig oder unschuldig1 d4 i4 ,verdammung oder ,lossprechung4 -- ,das ,richten bedeutet im ersten ,falle die ,aussonderung der ,verdienten von den ,unverdienten1 die beiderseits um einen ,preis 7der ,seligkeit7 sich bewerben4 ,unter ,verdienst aber wird hier nicht ein ,vorzug der ,moralitt in ,beziehung aufs ,gesetz 7in ,ansehung dessen uns kein ,ueberschu der ,pflichtbeobachtung ber unsere ,schuldigkeit zukommen kann71 sondern in ,vergleichung mit anderen ,menschen1 was ihre moralische ,gesinnung betrifft1 verstanden4 ,die ,wrdigkeit hat immer auch nur negative ,bedeutung 7nichtunwrdig71 nmlich der moralischen ,empfnglichkeit fr eine solche ,gte4 -- ,der also in der ersten ,qualitt 7als ,brabeuta7 richtet1 fllt das ,urtheil der ,wahl zwischen zweien sich um den ,preis 7der ,seligkeit7 bewerbenden ,personen 7oder ,parteien72 der in der zweiten ,qualitt aber 7der eigentliche ,richter7 die ,sentenz ber eine und dieselbe ,person vor einem ,gerichtshofe 7dem ,gewissen71 der zwischen ,anklger und ,sachwalter den ,rechtsausspruch thut4#aii ,wenn nun angenommen wird1 da alle ,menschen zwar unter der ,sndenschuld stehen1 einigen von ihnen aber doch ein ,verdienst zu statten kommen knne3 so findet der ,ausspruch des ,richters aus ,liebe statt1 dessen ,mangel nur ein ,abweisungsurtheil nach sich ziehen1 wovon aber das ,verdammungsurtheil 7indem der ,mensch alsdann dem ,richter aus ,gerechtigkeit anheim fllt71 die unausbleibliche ,folge sein wrde4 -- ,auf solche ,weise knnen1 meiner ,meinung nach1 die scheinbar einander widerstreitenden ,stze3 der ,sohn wird kommen zu richten die ,lebendigen und die ,todten1 und andererseits3 ,gott hat ihn nicht in die ,welt gesandt1 da er die ,welt richte1 sondern da sie durch ihn selig werde 7,ev4 ,joh4 ,,iii1 #ag47 vereinigt werden1 und mit dem in ,uebereinstimmung stehen1 wo gesagt wird3 wer an den ,sohn nicht glaubet1 der ist schon gerichtet 7,v4 #ah47 nmlich durch denjenigen ,geist1 von dem es heit3 er wird die ,welt richten um der ,snde und um der ,gerechtigkeit willen4 -- ,die ngstliche ,sorgfalt solcher ,unterscheidungen im ,felde der bloen ,vernunft1 als fr welche sie hier eigentlich angestellt werden1 knnte man leicht fr unntze und lstige ,subtilitt halten2 sie wrde es auch sein1 wenn sie auf die ,erforschung der gttlichen ,natur angelegt wre4 ,allein da die ,menschen in ihrer ,religionsangelegenheit bestndig geneigt sind1 sich wegen ihrer ,verschuldigungen an die gttliche ,gte zu wenden1 gleichwohl aber seine ,gerechtigkeit nicht umgehen knnen1 ein gtiger ,richter aber in einer und derselben ,person ein ,widerspruch ist1 so sieht man wohl1 da selbst in praktischer ,rcksicht ihre ,begriffe hierber sehr schwankend und mit sich selbst unzusammenstimmend sein mssen1 ihre ,berichtigung und genaue ,bestimmung also von groer praktischer ,wichtigkeit sei4 ,funote #aba3 ,b3 ,organisation sind1 da denn diejenigen unter ihnen1 welche4 ,funote #abb3 ,in ,b fehlt3 7officiales74 ,funote #abc3 ,zusatz von ,b4 ,funote #abd3 ,durch diese ,definition wird mancher fehlerhaften ,deutung des ,begriffs einer ,religion berhaupt vorgebeugt4 ,erstlich3 da in ihr1 was das theoretische ,erkenntni und ,bekenntni betrifft1 kein assertorisches ,wissen1 7selbst des ,daseins ,gottes nicht7 gefordert wird1 weil bei dem ,mangel unserer ,einsicht bersinnlicher ,gegenstnde dieses ,bekenntni schon geheuchelt sein knnte2 sondern nur ein der ,speculation nach ber die oberste ,ursache der ,dinge problematisches ,annehmen1 7,hypothesis71 in ,ansehung des ,gegenstandes aber1 wohin uns unsere moralisch-gebietende ,vernunft zu wirken anweiset1 ein dieser ihrer ,endabsicht ,effect verheiendes praktisches1 mithin freies assertorisches ,glauben vorausgesetzt wird1 welches nur der ,idee von ,gott1 auf die alle moralische ernstliche 7und darum glubige7 ,bearbeitung zum ,guten unvermeidlich gerathen mu1 bedarf1 ohne sich anzumaen1 ihr durch theoretische ,erkenntni die objective ,realitt sichern zu knnen4 ,zu dem1 was jedem ,menschen zur ,pflicht gemacht werden kann1 mu das ,minimum der ,erkenntni 7es ist mglich1 da ein ,gott sei71 subjectiv schon hinreichend sein4 ,zweitens wird durch diese ,definition einer ,religion berhaupt der irrigen ,vorstellung1 als sei sie ein ,inbegriff besonderer auf ,gott unmittelbar bezogenen ,pflichten vorgebeugt1 und dadurch verhtet1 da wir nicht 7wie dazu ,menschen ohnedem sehr geneigt sind7 auer den ethisch-brgerlichen ,menschenpflichten 7von ,menschen gegen ,menschen7 noch ,hofdienste annehmen1 und hernach wohl gar die ,ermangelung in ,ansehung der ersteren durch die letztere gut zu machen suchen4 ,es giebt keine besonderen ,pflichten gegen ,gott in einer allgemeinen ,religion2 denn ,gott kann von uns nichts empfangen2 wir knnen auf und fr ihn nicht wirken4 ,wollte man die schuldige ,ehrfurcht gegen ihn zu einer solchen ,pflicht machen1 so bedenkt man nicht1 da diese nicht eine besondere ,handlung der ,religion1 sondern die religise ,gesinnung bei allen unsern pflichtmigen ,handlungen berhaupt sei4 ,wenn es auch heit3 man soll ,gott mehr gehorchen1 als den ,menschen2 so bedeutet das nichts anders1 als3 wenn statutarische ,gebote1 in ,ansehung deren ,menschen ,gesetzgeber und ,richter sein knnen1 mit ,pflichten1 die die ,vernunft unbedingt vorschreibt1 und ber deren ,befolgung oder ,uebertretung ,gott allein ,richter sein kann1 in ,streit kommen1 so mu jener ihr ,ansehn diesen weichen4 ,wollte man aber unter dem1 worin ,gott mehr als dem ,menschen gehorcht werden mu1 die statutarischen von einer ,kirche dafr ausgegebenen ,gebote ,gottes verstehen3 so wrde jener ,grundsatz leichtlich das mehrmalen gehrte ,feldgeschrei heuchlerischer und herrschschtiger ,pfaffen zum ,aufruhr wider ihre brgerliche ,obrigkeit werden knnen4 ,denn das ,erlaubte1 was die letztere gebietet1 ist gewi ,pflicht3 ob aber etwas zwar an sich ,erlaubtes1 aber nur durch gttliche ,offenbarung fr uns ,erkennbares wirklich von ,gott geboten sei1 ist 7wenigstens grtentheils7 hchst ungewi4 ,funote #abe3 ,b3 aber statt also4 ,funote #abf3 ,b3 sollen4 ,funote #abg3 ,b3 streitig machen4 ,funote #abh3 ,es ist nicht wohl einzusehen1 warum dieses klare ,verbot wider das auf bloen ,aberglauben1 nicht auf ,gewissenhaftigkeit gegrndete ,zwangsmittel zum ,bekenntnisse vor einem brgerlichen ,gerichtshofe1 von ,religionslehrern fr so unbedeutend gehalten wird4 ,denn1 da es ,aberglauben sei1 auf dessen ,wirkung man hier am meisten rechnet1 ist daran zu erkennen2 da von einem ,menschen1 dem man nicht zutrauet1 er werde in einer feierlichen ,aussage1 auf deren ,wahrheit die ,entscheidung des ,rechts der ,menschen1 7des ,heiligsten1 was in der ,welt ist71 beruht1 die ,wahrheit sagen1 doch geglaubt wird1 er werde durch eine ,formel dazu bewogen werden1 die ber jene ,aussage nichts weiter enthlt1 als da er die gttlichen ,strafen 7denen er ohnedem wegen einer solchen ,lge nicht entgehen kann7 ber sich aufruft1 gleich als ob es auf ihn ankomme1 vor diesem hchsten ,gericht ,rechenschaft zu geben oder nicht4 -- ,in der angefhrten ,schriftstelle wird diese ,art der ,betheurung als eine ungereimte ,vermessenheit vorgestellt1 ,dinge gleichsam durch ,zauberworte wirklich zu machen1 die doch nicht in unserer ,gewalt sind4 -- ,aber man sieht wohl1 da der weise ,lehrer1 der da sagt3 da1 was ber das ,ja1 ,ja6 ,nein1 ,nein6 als ,betheurung der ,wahrheit geht1 vom ,uebel sei1 die bse ,folge vor ,augen gehabt habe1 welche die ,eide nach sich ziehen3 da nmlich die ihnen beigelegte grere ,wichtigkeit die gemeine ,lge beinahe erlaubt macht4 ,funote #abi3 ,die enge ,pforte und der schmale ,weg1 der zum ,leben fhrt1 ist der des guten ,lebenswandels2 die weite ,pforte und der breite ,weg1 den ,viele wandeln1 ist die ,kirche4 ,nicht als ob es an ihr und an ihren ,satzungen liege1 da ,menschen verloren werden1 sondern da das ,gehen in dieselbe und ,bekenntni ihrer ,statute oder ,celebrirung ihrer ,gebruche fr die ,art genommen wird1 durch die ,gott eigentlich gedient sein will4 ,funote #acj3 ,wir wissen von der ,zukunft nichts1 und sollen auch nicht nach ,mehrerem forschen1 als was mit den ,triebfedern der ,sittlichkeit und dem ,zwecke derselben in vernunftmiger ,verbindung steht4 ,dahin gehrt auch der ,glaube3 da es keine gute ,handlung gebe1 die nicht auch in der knftigen ,welt fr den1 der sie ausbt1 ihre gute ,folge haben werde2 mithin der ,mensch1 er mag sich am ,ende des ,lebens auch noch so verwerflich finden1 sich dadurch doch nicht msse abhalten lassen1 wenigstens noch eine gute ,handlung1 die in seinem ,vermgen ist1 zu thun1 und da er dabei zu hoffen ,ursache habe1 sie werde nach dem ,mae1 als er hierin eine reine gute ,absicht hegt1 noch immer von mehrerem ,werthe sein1 als jene thatlosen ,entsndigungen1 die1 ohne etwas zur ,verminderung der ,schuld beizutragen1 den ,mangel guter ,handlungen ersetzen sollen4 ,funote #aca3 ,mendelssohn benutzt diese schwache ,seite der gewhnlichen ,vorstellungsart des ,christenthums auf sehr geschickte ,art1 um alles ,ansinnen an einen ,sohn ,israels zum ,religionsbergange vllig abzuweisen4 ,denn1 sagte er1 da der jdische ,glaube1 selbst nach dem ,gestndnisse der ,christen1 das unterste ,gescho ist1 worauf das ,christenthum als das obere ruht3 so sei es eben so viel1 als ob man ,jemandem zumuthen wollte1 das ,erdgescho abzubrechen1 um sich im zweiten ,stockwerk ansssig zu machen4 ,seine wahre ,meinung aber scheint ziemlich klar durch4 ,er will sagen3 schafft ihr erst selbst das ,judenthum aus eurer ,religion heraus 7in der historischen ,glaubenslehre mag es als eine ,antiquitt immer bleiben71 so werden wir euren ,vorschlag in ,ueberlegung nehmen knnen4 7,in der ,that bliebe alsdann wohl keine andere1 als rein-moralische von ,statuten unbemengte ,religion brig47 ,unsere ,last wird durch ,abwerfung des ,jochs uerer ,observanzen im mindesten nicht erleichtert1 wenn uns dafr ein anderes1 nmlich das der ,glaubensbekenntnisse heiliger ,geschichte1 welches den ,gewissenhaften viel hrter drckt1 aufgelegt wird4 -- ,uebrigens werden die heiligen ,bcher dieses ,volks1 wenn gleich nicht zum ,behuf der ,religion1 doch fr die ,gelehrsamkeit1 wohl immer aufbehalten und geachtet bleiben2 weil die ,geschichte keines ,volks mit einigem ,anschein von ,glaubwrdigkeit auf ,epochen der ,vorzeit1 in die alle uns bekannte ,profangeschichte gestellt werden kann1 so weit zurckdatirt ist1 als diese 7sogar bis zum ,anfange der ,welt71 und so die groe ,leere1 welche jene brig lassen mu1 doch wodurch ausgefllt wird4#bjj ,funote #acb3 ,wahn ist die ,tuschung1 die bloe ,vorstellung einer ,sache mit der ,sache selbst fr gleichgeltend zu halten4 ,so ist es bei einem kargen ,reichen der geizende ,wahn1 da er die ,vorstellung1 sich einmal1 wenn er wollte1 seiner ,reichthmer bedienen zu knnen1 fr genugsamen ,ersatz dafr hlt1 da er sich ihrer niemals bedient4 ,der ,ehrenwahn setzt in anderer ,hochpreisung1 welche im ,grunde nur die uere ,vorstellung ihrer 7innerlich vielleicht gar nicht gehegten7 ,achtung ist1 den ,werth1 den er blo der letzteren beilegen sollte2 zu diesem gehrt also auch die ,titel- und ,ordenssucht2 weil diese nur uere ,vorstellungen eines ,vorzugs vor andern sind4 ,selbst der ,wahnsinn hat daher diesen ,namen1 weil er eine bloe ,vorstellung 7der ,einbildungskraft7 fr die ,gegenwart der ,sache selbst zu nehmen1 und eben so zu wrdigen gewohnt ist4 -- ,nun ist das ,bewutsein des ,besitzes eines ,mittels zu irgend einem ,zweck 7ehe man sich jenes bedient hat71 der ,besitz des letzteren blo in der ,vorstellung2 mithin sich mit dem ersteren zu begngen1 gleich als ob es statt des ,besitzes des letzteren gelten knne1 ein praktischer ,wahn2 als von dem hier allein die ,rede ist4 ,funote #acc3 ,es klingt zwar bedenklich1 ist aber keineswegs verwerflich1 zu sagen3 da ein jeder ,mensch sich einen ,gott mache1 ja nach moralischen ,begriffen 7begleitet mit den unendlich groen ,eigenschaften1 die zu dem ,vermgen gehren1 an der ,welt einen jenen angemessenen ,gegenstand darzustellen71 sich einen solchen selbst machen msse1 um an ihm den1 der ihn gemacht hat1 zu verehren4 ,denn auf welcherlei ,art auch ein ,wesen als ,gott von einem anderen bekannt gemacht und beschrieben worden1 ja ihm ein solches auch 7wenn das mglich ist7 selbst erscheinen mchte1 so mu er diese ,vorstellung doch allererst mit seinem ,ideal zusammenhalten1 um zu urtheilen1 ob er befugt sei1 es fr eine ,gottheit zu halten und zu verehren4 ,aus bloer ,offenbarung1 ohne jenen ,begriff vorher in seiner ,reinigkeit1 als ,probirstein1 zum ,grunde zu legen1 kann es also keine ,religion geben und alle ,gottesverehrung wrde ,idololatrie sein4#bja ,funote #acd3 ,fr diejenigen1 welche allenthalben1 wo die ,unterscheidungen des ,sinnlichen vom ,intellectuellen ihnen nicht so gelufig sind1 ,widersprche der ,kritik der reinen ,vernunft mit ihr selbst anzutreffen glauben1 merke ich hier an1 da wenn von sinnlichen ,mitteln das ,intellectuelle 7der reinen moralischen ,gesinnung7 zu befrdern1 oder von dem ,hindernisse1 welches die erstere dem letzteren entgegen stelle1 geredet wird1 dieser ,einflu zweier so ungleichartigen ,principien niemals als direct gedacht werden msse4 ,nmlich als ,sinnenwesen knnen wir nur an den ,erscheinungen des intellectuellen ,princips1 d4 i4 der ,bestimmung unserer physischen ,krfte durch freie ,willkhr1 die sich in ,handlungen hervorthut1 dem ,gesetz entgegen1 oder ihm zu ,gunsten wirken3 so1 da ,ursache und ,wirkung als in der ,that gleichartig vorgestellt werde4 ,was aber das ,uebersinnliche 7das subjective ,princip der ,moralitt in uns1 was in der unbegreiflichen ,eigenschaft der ,freiheit verschlossen liegt71 z4 ,b4 die reine ,religionsgesinnung betrifft1 von dieser sehen wir auer ihrem ,gesetze1 7welches aber auch schon genug ist71 nichts das ,verhltni der ,ursache und ,wirkung im ,menschen ,betreffendes ein1 d4 i4 wir knnen uns die ,mglichkeit der ,handlungen als ,begebenheiten in der ,sinnenwelt aus der moralischen ,beschaffenheit des ,menschen1 als ihnen imputabel1 nicht erklren1 eben darum1 weil es freie ,handlungen sind1 die ,erklrungsgrnde aber aller ,begebenheiten aus der ,sinnenwelt hergenommen werden mssen4 ,funote #ace3 ,zusatz von ,b4 ,funote #acf3 ,b3 wird4 ,funote #acg3 ,es ist eine psychologische ,erscheinung3 da die ,anhnger einer ,confession1 bei der etwas weniger ,statutarisches zu glauben ist1 sich dadurch gleichsam veredelt1 und als aufgeklrter fhlen1 ob sie gleich noch genug davon brig behalten haben1 um eben nicht 7wie sie doch wirklich thun71 von ihrer vermeinten ,hhe der ,reinigkeit auf ihre ,mitbrder im ,kirchenwahne mit ,verachtung herabsehen zu drfen4 ,die ,ursache hievon ist1 da sie sich dadurch1 so wenig es auch sei1 der reinen moralischen ,religion doch etwas genhert finden1 ob sie gleich dem ,wahne immer noch anhnglich bleiben1 sie durch fromme ,observanzen1 wobei nur weniger passive ,vernunft ist1 ergnzen zu wollen4 ,funote #ach3 ,diese blo das ,ansehen eines geistlichen ,vaters 7,griechisch3 papa7 bezeichnende ,benennung erhlt nur durch den ,nebenbegriff eines geistlichen ,despotismus1 der in allen kirchlichen ,formen1 so anspruchlos und populr sie sich ankndigen1 angetroffen werden kann1 die ,bedeutung eines ,tadels4 ,ich will daher keineswegs so verstanden sein1 als ob ich in der ,gegeneinanderstellung der ,sekten eine vergleichungsweise gegen die andere mit ihren ,gebruchen und ,anordnungen geringschtzig machen wolle4 ,alle verdienen gleiche ,achtung1 sofern ihre ,formen ,versuche armer ,sterblichen sind1 sich das ,reich ,gottes auf ,erden zu versinnlichen2 aber auch gleichen ,tadel1 wenn sie die ,form der ,darstellung dieser ,idee 7in einer sichtbaren ,kirche7 fr die ,sache selbst halten4#bjb ,funote #aci3 ,b3 ,wogulitzen4 ,funote #adj3 ,in ,b fehlt3 berhaupt4 ,funote #ada3 ,in ,b fehlt3 knnen4 ,funote #adb3 ,zusatz von ,b4 ,funote #adc3 ,dasjenige ,joch ist sanft1 und die ,last ist leicht1 wo die ,pflicht1 die ,jedermann obliegt1 als von ihm selbst und durch seine eigene ,vernunft ihm auferlegt1 betrachtet werden kann2 das er daher sofern freiwillig auf sich nimmt4 ,von dieser ,art sind aber nur die moralischen ,gesetze1 als gttliche ,gebote1 von denen allein der ,stifter der reinen ,kirche sagen konnte3 meine ,gebote sind nicht schwer4 ,dieser ,ausdruck will nur so viel sagen3 sie sind nicht beschwerlich1 weil ein ,jeder die ,nothwendigkeit ihrer ,befolgung von selbst einsieht1 mithin ihm dadurch nichts aufgedrungen wird1 dahingegen despotisch gebietende1 ob zwar zu unserm ,besten 7doch nicht durch unsere ,vernunft7 uns auferlegte ,anordnungen1 davon wir keinen ,nutzen sehen knnen1 gleichsam ,vexationen 7,plackereien7 sind1 denen man sich nur gezwungen unterwirft4 ,an sich sind aber die ,handlungen1 in der ,reinigkeit ihrer ,quelle betrachtet1 die durch jene moralischen ,gesetze geboten werden1 gerade die1 welche dem ,menschen am schwersten fallen1 und wofr er gerne die beschwerlichsten frommen ,plackereien bernehmen mchte1 wenn es mglich wre1 diese statt jener in ,zahlung zu bringen4 ,funote #add3 ,die verschiedenen ,glaubensarten der ,vlker geben ihnen nach und nach auch wohl einen1 im brgerlichen ,verhltni uerlich auszeichnenden1 ,charakter1 der ihnen nachher1 gleich als ob er ,temperamentseigenschaft im ,ganzen wre1 beigelegt wird4 ,so zog sich der ,judaismus1 seiner ersten ,einrichtung nach1 da ein ,volk sich1 durch alle erdenklichen1 zum ,theil peinlichen ,observanzen1 von allen andern ,vlkern absondern1 und aller ,vermischung mit ihnen vorbeugen sollte1 den ,vorwurf des ,menschenhasses zu4 ,der ,muhammedanismus unterscheidet sich durch ,stolz1 weil er1 statt der ,wunder1 an den ,siegen und der ,unterjochung vieler ,vlker die ,besttigung seines ,glaubens findet1 und seine ,andachtsgebruche alle von der muthigen ,art sind4#bjc ,der hinduische ,glaube giebt seinen ,anhngern den ,charakter der ,kleinmthigkeit aus ,ursachen1 die denen des nchstvorhergehenden gerade entgegengesetzt sind4 -- ,nun liegt es gewi nicht an der innern ,beschaffenheit des christlichen ,glaubens1 sondern an der ,art1 wie er an die ,gemther gebracht wird1 wenn ihm an denen1 die es am herzlichsten mit ihm meinen1 aber vom menschlichen ,verderben anhebend1 und an aller ,tugend verzweifelnd1 ihr ,religionsprincip allein in der ,frmmigkeit 7worunter der ,grundsatz des leidenden ,verhaltens in ,ansehung der durch eine ,kraft von oben zu erwartenden ,gottseligkeit verstanden wird71 setzen1 ein jenem hnlicher ,vorwurf gemacht werden kann2 weil sie nie ein ,zutrauen in sich selbst setzen1 in bestndiger ,aengstlichkeit sich nach einem bernatrlichen ,beistande umsehen1 und selbst in dieser ,kleinmthigkeit#bjd 7die nicht ,demuth ist71 ein ,gunst erwerbendes ,mittel zu besitzen vermeinen1 wovon der uere ,ausdruck 7im ,pietismus7 knechtische ,gemthsart ankndigt4 ,funote #ade3 ,ich gestehe1 da ich mich im ,ausdruck1 dessen sich auch wohl kluge ,mnner bedienen1 nicht wohl finden kann3 ,ein gewisses ,volk1 7was in der ,bearbeitung einer gesetzlichen ,freiheit begriffen ist71 ist zur ,freiheit nicht reif2 die ,leibeigenen eines ,gutseigenthmers sind zur ,freiheit noch nicht reif2 und so auch die ,menschen berhaupt sind zur ,glaubensfreiheit noch nicht reif4 ,nach einer solchen ,voraussetzung aber wird die ,freiheit nie eintreten2 denn man kann zu dieser nicht reifen1 wenn man nicht zuvor in ,freiheit gesetzt worden ist 7man mu frei sein1 um sich seiner ,krfte in der ,freiheit zweckmig bedienen zu knnen74 ,die ersten ,versuche werden freilich roh1 gemeiniglich auch mit einem beschwerlicheren und gefhrlicheren ,zustande verbunden sein1 als da man noch unter den ,befehlen1 aber auch der ,vorsorge ,anderer stand2 allein man reift fr die ,vernunft nie anders1 als durch eigene ,versuche 7welche machen zu drfen1 man frei sein mu74 ,ich habe nichts dawider1 da die1 welche die ,gewalt in ,hnden haben1 durch ,zeitumstnde genthigt1 die ,entschlagung von diesen drei ,fesseln noch weit1 sehr weit aufschieben4 ,aber es zum ,grundsatze machen1 da denen1 die ihnen einmal unterworfen sind1 berhaupt die ,freiheit nicht tauge1 und man berechtigt sei1 sie jederzeit davon zu entfernen1 ist ein ,eingriff in die ,regalien der ,gottheit selbst1 der den ,menschen zur ,freiheit schuf4 ,bequemer ist es freilich im ,staat1 ,hause und ,kirche zu herrschen1 wenn man einen solchen ,grundsatz durchzusetzen vermag4 ,aber auch gerechter8 ,funote #adf3 ,zusatz von ,b4 ,funote #adg3 ,zusatz von ,b4 ,funote #adh3 ,der nmliche ,mann1 der so dreist ist zu sagen3 wer an diese oder jene ,geschichtslehre als eine theure ,wahrheit nicht glaubt1 der ist verdammt1 der mte doch auch sagen knnen3 wenn das1 was ich euch hier erzhle1 nicht wahr ist1 so will ich verdammt sein6 -- ,wenn es ,jemand gbe1 der einen solchen schrecklichen ,ausspruch thun knnte1 so wrde ich rathen1 sich in ,ansehung seiner nach dem persischen ,sprichwort von einem ,hadgi zu richten3 ist ,jemand einmal 7als ,pilgrim7 in ,mekka gewesen1 so ziehe aus dem ,hause1 worin er mit dir wohnt2 ist er zweimal da gewesen1 so ziehe aus derselben ,strae1 wo er sich befindet2 ist er aber dreimal da gewesen1 so verlasse die ,stadt1 oder gar das ,land1 wo er sich aufhlt4#bje ,funote #adi3 ,o ,aufrichtigkeit6 du ,astra1 die du von der ,erde zum ,himmel entflohen bist1 wie zieht man dich 7die ,grundlage des ,gewissens1 mithin aller inneren ,religion7 von da zu uns wieder herab8 ,ich kann es zwar einrumen1 wiewohl es sehr zu bedauern ist1 da ,offenherzigkeit 7die ganze ,wahrheit1 die man wei1 zu sagen7 in der menschlichen ,natur nicht angetroffen wird4 ,aber ,aufrichtigkeit 7da ,alles1 was man sagt1 mit ,wahrhaftigkeit gesagt sei7 mu man von jedem ,menschen fordern knnen1 und wenn auch selbst dazu keine ,anlage in unserer ,natur wre1 deren ,cultur nur vernachlssigt wird1 so wrde die ,menschenrace in ihren eigenen ,augen ein ,gegenstand der tiefsten ,verachtung sein mssen4 -- ,aber jene verlangte ,gemthseigenschaft ist eine solche1 die vielen ,versuchungen ausgesetzt ist und manche ,aufopferung kostet1 daher auch moralische ,strke1 d4 i4 ,tugend 7die erworben werden mu7 fordert1 die aber frher1 als jede andere bewacht und cultivirt werden mu1 weil der entgegengesetzte ,hang1 wenn man ihn hat einwurzeln lassen1 am schwersten auszurotten ist4 -- ,nun vergleiche man damit unsere ,erziehungsart1 vornehmlich im ,punkte der ,religion1 oder besser1 der ,glaubenslehren1 wo die ,treue des ,gedchtnisses in ,beantwortung der sie betreffenden ,fragen1 ohne auf die ,treue des ,bekenntnisses zu sehen 7worber nie eine ,prfung angestellt wird71 schon fr hinreichend angenommen wird1 einen ,glubigen zu machen1 der das1 was er heilig betheuert1 nicht einmal versteht1 und man wird sich ber den ,mangel der ,aufrichtigkeit1 der lauter innere ,heuchler macht1 nicht mehr wundern4#bjf ,funote #aej3 ,b3 noch auer der stetigen4 ,funote #aea3 ,zusatz von ,b4 ,funote #aeb3 ,zusatz von ,b4 ,funote #aec3 ,b3 doch statt aber4 ,funote #aed3 ,zusatz von ,b4 ,funote #aee3 ,s4 ,allgemeine ,anmerkung zum ersten ,stck4#bjg ,funote #aef3 ,in jenem ,wunsch1 als dem ,geiste des ,gebets1 sucht der ,mensch nur auf sich selbst 7zu ,belebung seiner ,gesinnungen vermittelst der ,idee von ,gott71 in diesem aber1 da er sich durch ,worte1 mithin uerlich erklrt1 auf ,gott zu wirken4 ,im ersteren ,sinn kann ein ,gebet mit voller ,aufrichtigkeit stattfinden1 wenn gleich der ,mensch sich nicht anmat1 selbst das ,dasein ,gottes als vllig gewi betheuren zu knnen2 in der zweiten ,form als ,anrede nimmt er diesen hchsten ,gegenstand als persnlich gegenwrtig an1 oder stellt sich wenigstens 7selbst innerlich7 so1 als ob er von seiner ,gegenwart berfhrt sei1 in der ,meinung1 da1 wenn es auch nicht so wre1 es wenigstens nicht schaden1 vielmehr ihm ,gunst verschaffen knne2 mithin kann in dem letzteren 7buchstblichen7 ,gebet die ,aufrichtigkeit nicht so vollkommen angetroffen werden1 wie im ersteren 7dem bloen ,geiste desselben74 -- ,die ,wahrheit der letzteren ,anmerkung wird ein ,jeder besttigt finden1 wenn er sich einen frommen und gutmeinenden1 brigens aber in ,ansehung solcher gereinigten ,religionsbegriffe eingeschrnkten ,menschen denkt1 den ein ,anderer1 ich will nicht sagen1 im lauten ,beten1 sondern auch nur in der dieses anzeigenden ,geberdung berraschte4 ,man wird1 ohne da ich es sage1 von selbst erwarten1 da jener darber in ,verwirrung oder ,verlegenheit1 gleich als ber einen ,zustand1 dessen er sich zu schmen habe1 gerathen werde4 ,warum das aber8 da ein ,mensch mit sich selbst laut redend betroffen wird1 bringt ihn vor der ,hand in den ,verdacht1 da er eine kleine ,anwandlung von ,wahnsinn habe2 und eben so beurtheilt man ihn1 7nicht ganz mit ,unrecht71 wenn man ihn1 da er allein ist1 auf einer ,beschftigung oder ,geberdung betrifft1 die der nur haben kann1 welcher ,jemand auer sich vor ,augen hat1 was doch in dem angenommenen ,beispiele der ,fall nicht ist4 -- ,der ,lehrer des ,evangeliums hat aber den ,geist des ,gebets ganz vortrefflich in einer ,formel ausgedrckt1 welche dieses und hiemit auch sich selbst 7als ,buchstaben7 zugleich entbehrlich macht4 ,in ihr findet man nichts1 als den ,vorsatz zum guten ,lebenswandel1 der1 mit dem ,bewutsein unserer ,gebrechlichkeit verbunden1 einen bestndigen ,wunsch enthlt1 ein wrdiges ,glied im ,reiche ,gottes zu sein2 also keine eigentliche ,bitte um ,etwas1 was uns ,gott nach seiner ,weisheit auch wohl verweigern knnte1 sondern einen ,wunsch1 der1 wenn er ernstlich 7thtig7 ist1 seinen ,gegenstand 7ein ,gott wohlgeflliger ,mensch zu werden71 selbst hervorbringt4 ,selbst der ,wunsch des ,erhaltungsmittels unserer ,existenz 7des ,brods7 fr einen ,tag1 da es ausdrcklich nicht auf die ,fortdauer derselben gerichtet ist1 sondern die ,wirkung eines blo thierischen gefhlten ,bedrfnisses ist1 ist mehr ein ,bekenntni dessen1 was die ,natur in uns will1 als eine besondere berlegte ,bitte dessen1 was der ,mensch will3 dergleichen die um das ,brod auf den andern ,tag sein wrde2 welche hier deutlich genug ausgeschlossen wird4 -- ,ein ,gebet dieser ,art1 das in moralischer1 7nur durch die ,idee von ,gott belebter7 ,gesinnung geschieht1 weil es als der moralische ,geist des ,gebets seinen ,gegenstand 7,gott wohlgefllig zu sein71 selbst hervorbringt1 kann allein im ,glauben geschehen2 welches letztere so viel heit1 als sich der ,erhrlichkeit desselben versichert zu halten2 von dieser ,art aber kann nichts1 als die ,moralitt in uns sein4 ,denn1 wenn die ,bitte auch nur auf das ,brod fr den heutigen ,tag gienge1 so kann ,niemand sich von der ,erhrlichkeit desselben versichert halten1 d4 i4 da es mit der ,weisheit ,gottes nothwendig verbunden sei1 sie ihm zu gewhren2 es kann vielleicht mit derselben besser zusammenstimmen1 ihn an diesem ,mangel heute sterben zu lassen4 ,auch ist es ein ungereimter und zugleich vermessener ,wahn durch die pochende ,zudringlichkeit des ,bittens zu versuchen1 ob ,gott nicht von dem ,plane seiner ,weisheit 7zum gegenwrtigen ,vortheil fr uns7 abgebracht werden knne4 ,also knnen wir kein ,gebet1 was einen nicht moralischen ,gegenstand hat1 mit ,gewiheit fr erhrlich halten1 d4 i4 um so ,etwas nicht im ,glauben beten4 ,ja sogar3 ob der ,gegenstand gleich moralisch1 aber doch nur1 durch bernatrlichen ,einflu mglich wre 7oder wir wenigstens ihn blo daher erwarteten1 weil wir uns nicht selbst darum bemhen wollen1 wie z4 ,b4 die ,sinnesnderung1 das ,anziehen des neuen ,menschen1 die ,wiedergeburt genannt71 so ist es doch so gar sehr ungewi1 ob ,gott es seiner ,weisheit gem finden werde1 unsern 7selbstverschuldeten7 ,mangel bernatrlicher ,weise zu ergnzen1 da man eher ,ursache hat1 das ,gegentheil zu erwarten4 ,der ,mensch kann also selbst hierum nicht im ,glauben beten4 -- ,hieraus lt sich aufklren1 was es mit einem wunderthuenden ,glauben 7der immer zugleich mit einem inneren ,gebet verbunden sein wrde71 fr eine ,bewandtni haben knne4 ,da ,gott dem ,menschen keine ,kraft verleihen kann1 bernatrlich zu wirken 7weil das ein ,widerspruch ist73 da der ,mensch seinerseits1 nach den ,begriffen1 die er sich von guten in der ,welt mglichen ,zwecken macht1 was hierber die gttliche ,weisheit urtheilt1 nicht bestimmen1 und also vermittelst des in und von ihm selbst erzeugten ,wunsches die gttliche ,macht zu seinen ,absichten nicht brauchen kann1 so lt sich eine ,wundergabe1 eine solche nmlich1 da es am ,menschen selbst liegt1 ob er sie hat1 oder nicht hat1 7wenn ihr ,glauben httet1 wie ein ,senfkorn1 u4 s4 w471 nach dem ,buchstaben genommen1 gar nicht denken4 ,ein solcher ,glaube ist also1 wenn er berall etwas bedeuten soll1 eine bloe ,idee von der berwiegenden ,wichtigkeit der moralischen ,beschaffenheit des ,menschen1 wenn er sie in ihrer ganzen ,gott geflligen ,vollkommenheit 7die er doch nie erreicht71 bese1 ber alle andren ,bewegursachen1 die ,gott in seiner hchsten ,weisheit haben mag1 mithin ein ,grund vertrauen zu knnen1 da1 wenn wir das ganz wren1 oder einmal wrden1 was wir sein sollen1 und 7in der bestndigen ,annherung7 sein knnten1 die ,natur unseren ,wnschen1 die aber selbst alsdann nie unweise sein wrden1 gehorchen mte4 ,was aber die ,erbauung betrifft1 die durchs ,kirchengehen beabsichtigt wird1 so ist das ffentliche ,gebet darin zwar auch kein ,gnadenmittel1 aber doch eine ethische ,feierlichkeit1 es sei durch vereinigte ,anstimmung des ,glaubens-,hymnus1 oder auch durch die frmlich durch den ,mund des ,geistlichen im ,namen der ganzen ,gemeinde an ,gott gerichtete1 alle moralische ,angelegenheit der ,menschen in sich fassende ,anrede1 welche1 da sie diese als ffentliche ,angelegenheit vorstellig macht1 wo der ,wunsch eines ,jeden sich mit den ,wnschen ,aller zu einerlei ,zwecke 7der ,herbeifhrung des ,reichs ,gottes7 als vereinigt vorgestellt werden soll1 nicht allein die ,rhrung bis zur sittlichen ,begeisterung erhhen kann1 7anstatt da die ,privatgebete1 da sie ohne diese erhabene ,idee abgelegt werden1 durch ,gewohnheit den ,einflu aufs ,gemth nach und nach ganz verlieren71 sondern auch mehr ,vernunftgrund fr sich hat als die erstere1 den moralischen ,wunsch1 der den ,geist des ,gebets ausmacht1 in frmliche ,anrede zu kleiden1 ohne doch hiebei an ,vergegenwrtigung des hchsten ,wesens1 oder eigene besondere ,kraft dieser rednerischen ,figur1 als eines ,gnadenmittels1 zu denken4 ,denn es ist hier eine besondere ,absicht1 nmlich durch eine uere die ,vereinigung aller ,menschen zum#bjh gemeinschaftlichen ,wunsche des ,reichs ,gottes vorstellende ,feierlichkeit jedes ,einzelnen moralische ,triebfeder desto mehr in ,bewegung zu setzen2 welches nicht schicklicher geschehen kann1 als dadurch1 da man das ,oberhaupt desselben1 gleich als ob es an diesem ,orte besonders gegenwrtig wre1 anredet4 ,funote #aeg3 ,zusatz von ,b4 ,funote #aeh3 ,wenn man eine diesem ,ausdrucke angemessene ,bedeutung sucht1 so ist sie wohl nicht anders anzugeben1 als da darunter die moralische ,folge aus der ,andacht auf das ,subject verstanden werde4 ,diese besteht nun nicht in der ,rhrung 7als welche schon im ,begriffe der ,andacht liegt71 ob zwar die meisten vermeintlich ,andchtigen 7die darum auch ,andchtler heien71 sie gnzlich darin setzen2 mithin mu das ,wort ,erbauung die ,folge aus der ,andacht auf die wirkliche ,besserung des ,menschen bedeuten4 ,diese aber gelingt nicht anders1 als da man systematisch zu ,werke geht1 feste ,grundstze nach wohlverstandenen ,begriffen tief ins ,herz legt1 darauf ,gesinnungen1 der verschiedenen ,wichtigkeit der sie angehenden ,pflichten angemessen1 errichtet1 sie gegen ,anfechtung der ,neigungen verwahrt und sichert1 und so gleichsam einen neuen ,menschen1 als einen ,tempel ,gottes erbaut4 ,man sieht leicht1 da dieser ,bau nur langsam fortrcken knne2 aber es mu wenigstens doch zu sehen sein1 da etwas verrichtet worden4 ,so aber glauben sich ,menschen 7durch ,anhren oder ,lesen und ,singen7 recht sehr erbaut1 indessen1 da schlechterdings nichts gebaut1 ja nicht einmal ,hand ans ,werk gelegt worden2 vermuthlich weil sie hoffen1 da jenes moralische ,gebude1 wie die ,mauern von ,theben1 durch die ,musik der ,seufzer und sehnschtiger ,wnsche von selbst emporsteigen werde4 ,funote #aei3 ,b3 und den ,satz1 da sie4 ,funote #afj3 ,b3 der gebrechlichen ,weisheit4 ,funote #afa3 zur ,beobachtung fehlt in ,b4 99 99 99 99 99 ,funote #afb3 ,der ,text ,eine moralisch 4444 nthig ist ist ,zusatz von ,b4 ,funote #afc3 ,die ganze ,anmerkung ,herr ,prof4 ,schiller 4444 zu haben ist ,zusatz von ,b4 ,funote #afd3 ,die ganze ,anmerkung ,hang ist 4444 sich selbst ausschliet ist ,zusatz von ,b4 ,funote #afe3 ,diese ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #aff3 ,diese ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #afg3 ,der ,abschnitt dieser ,anmerkung4 ,den ,begriff der ,freiheit 44 444 ,schwierigkeit wegfllt ist ,zusatz von ,b4 ,funote #afh3 ,vgl4 ,s4 #df1 ,anmerkung #cf4 ,funote #afi3 ,diese ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #agj3 ,b3 letzten4 ,funote #aga3 ,b3 spten4 ,funote #agb3 ,zusatz von ,b4 ,funote #agc3 ,diese ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,es fehlt brigens im ,text von ,b das ,verweisungszeichen 799 oder 74 ,funote #agd3 ,diese ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #age3 ,die ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #agf3 ,die ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #agg3 ,die ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #agh3 ,zusatz von ,b4 ,funote #agi3 ,die ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #ahj3 ,der ,satz3 durch die ,ankndigung c4 lautet in ,b etwas verndert3 da es hingegen durch die ,ankndigung eines wahren ,wunders niedergeschlagen wird4 ,funote #aha3 ,b3 7des ,erwerbs oder der ,erhaltung derselben74 ,funote #ahb3 ,die ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #ahc3 ,die ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #ahd3 ,diese ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #ahe3 ,zusatz von ,b4 ,funote #ahf3 ,in ,b fehlte gem4 ,funote #ahg3 ,der ,abschnitt ,das zu frhe 444 verhindert ist ,zusatz von ,b4 ,funote #ahh3 ,in ,b fehlt3 dadurch4 ,funote #ahi3 ,in ,b fehlt3 so4 ,funote #aij3 ,in ,b fehlt3 das4 ,funote #aia3 ,der in stehende ,abschnitt der ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #aib3 ,diese ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #aic3 ,b3 ,geheimnihaltung4 ,funote #aid3 ,b3 ntzlich sein mchte4 ,funote #aie3 ,in ,b fehlt3 wird4 ,funote #aif3 ,diese ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #aig3 ,diese ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #aih3 ,diese ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #aii3 ,der ,abschnitt3 ,das ,richten bedeutet 4444 ,rechtsausspruch thut ist ,zusatz von ,b4 ,funote #bjj3 ,diese ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #bja3 ,diese ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #bjb3 ,diese ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #bjc3 ,diese merkwrdige ,erscheinung 7des ,stolzes eines unwissenden1 obgleich verstndigen ,volks auf seinen ,glauben7 kann auch von ,einbildung des ,stifters herrhren1 als habe er den ,begriff der ,einheit ,gottes und dessen bersinnlicher ,natur allein in der ,welt wiederum erneuert1 der freilich eine ,veredelung seines ,volkes durch ,befreiung vom ,bilderdienst und der ,anarchie der ,vielgtterei sein wrde1 wenn jener sich dieses ,verdienst mit ,recht zuschreiben knnte4 -- ,was das ,charakteristische der dritten ,classe von ,religionsgenossen betrifft1 welcher bel verstandene ,demuth zum ,grunde hat1 so soll die ,herabsetzung des ,eigendnkels in der ,schtzung seines moralischen ,werths1 durch die ,vorhaltung der ,heiligkeit des ,gesetzes1 nicht ,verachtung seiner selbst1 sondern vielmehr ,entschlossenheit bewirken1 dieser edlen ,anlage in uns gem uns der ,angemessenheit zu jener immer mehr zu nhern2 statt dessen ,tugend1 die eigentlich im ,muthe dazu besteht1 als ein des ,eigendnkels schon verdchtiger ,name ins ,heidenthum verwiesen und kriechende ,gunstbewerbung dagegen angepriesen wird4 -- ,andchtelei 7bigotterie1 devotio spuria7 ist die ,gewohnheit1 statt ,gott wohlgeflliger ,handlungen 7in ,erfllung aller ,menschenpflichten7 in der unmittelbaren ,beschftigung mit ,gott durch ,ehrfurchtsbezeigungen die ,uebung der ,frmmigkeit zu setzen2 welche ,uebung alsdann zum ,frohndienst 7opus operatum7 gezhlt werden mu1 nur da sie zu dem ,aberglauben noch den schwrmerischen ,wahn vermeinter bersinnlicher 7himmlischer7 ,gefhle hinzuthut4#bji ,funote #bjd3 ,b hat statt3 ,kleinmthigkeit das ,wort3 ,selbstverachtung4 ,funote #bje3 ,diese ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #bjf3 ,diese ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,funote #bjg3 ,diese ,note ist ,zusatz von ,b4 ,funote #bjh3 ,b3 im statt zum4 99 99 99 99 99 ,funote #bji3 ,diese ,anmerkung ist ,zusatz von ,b4 ,anmerkungen zur ,transkription ,in diesem ,text finden sich drei ,arten von ,funoten4 ,kants ursprngliche ,funoten werden unmarkiert wiedergegeben4 ,funoten1 die ,kant selbst der ,ausgabe ,b von #agid hinzufgte1 werden am ,anfang des ,funotentextes mit gekennzeichnet4 ,auerdem hat der ,herausgeber 7,kehrbach7 sie in eingeschlossen und mit eigenen ,funoten als ,zustze der ,ausgabe ,b von #agid gekennzeichnet4 ,zustzliche ,funoten des ,herausgebers 7,kehrbach7 sind im ,text mit und durch ,einrckung des ,funotentextes markiert4 ,die ,funoten wurden durchgehend neu numeriert1 ihrem ,erscheinen im ,text gem sortiert und am ,ende des ,buches gesammelt4 ,die ,originalvorlage hatte am ,ende jeder ,seite ,angaben zu den entsprechenden ,seitennummern in sechs frheren ,ausgaben des ,textes4 ,diese ,angaben finden sich hier am rechten ,rand des ,textes4 ,mehr ,einzelheiten dazu und zur ,markierung der ,unterschiede der ,ausgaben von #agic und #agid finden sich in der ,vorrede des ,herausgebers 7,kehrbach74 ,die ,schreibweise der ,buchvorlage wurde weitgehend beibehalten4 ,einige wenige ,fehler wurden korrigiert wie hier aufgefhrt1 teilweise unter ,verwendung weiterer ,ausgaben 7vorher_/nachher73 ,s4 #ajc3 444 wurde1 nur auf die ,legalitt der ,handlungen1 die in 444 444 wrde1 nur auf die ,legalitt der ,handlungen1 die in 444 ,s4 #ajh3 444 ,gebote ausrichten1 mithin in allem ihren ,thun und ,lassen1 444 444 ,gebote ausrichten1 mithin in allem ihrem ,thun und ,lassen1 444 ,s4 #abh3 444 zur ,menschheit1 sofern sie seinem ,willen nach allem ihren 444 444 zur ,menschheit1 sofern sie seinem ,willen nach allem ihrem 444 ,s4 #ade3 444 er 7weil eine gnzliche ,verzicht auf das ,physische der ,glckseligkeit 444 444 er 7weil eine gnzliche ,verzichtthuung auf das ,physische der ,glckseligkeit 444 ,s4 #afh3 444 an das ,geschft derer1 denen die ,auslegung desselben 444 444 in das ,geschft derer1 denen die ,auslegung desselben 444 ,s4 #bbj3 444 die ,moral enthlt1 7und der keiner ,materie der ,willkhr1 sondern blo 444 444 die ,moral enthlt1 7und der keine ,materie der ,willkhr1 sondern blo 444 ,s4 #bbj3 444 der ,persnlichkeit des ,menschen 7den psychologischen7 die nur unter 444 444 der ,persnlichkeit des ,menschen 7den psychologischen71 die nur unter 444 ,s4 #bbj3 444 lt1 ,gott dieses ,erkenntni uns wohl durch ,eingebung 444 444 lt1 ,gott diese ,erkenntni uns wohl durch ,eingebung 444