,das lebende ,lichtbild ,entwicklung ,wesen und ,bedeutung des ,kinematographen ,von ,f4 ,paul ,liesegang ,mit #ec ,abbildungen1 ,modellen fr ,wunderscheibe1 ,lebensrad und ,malteserkreuz sowie mit ,taschen-,kinematograph ,ed4 ,liesegang1 ,dsseldorf #aiaj ,dieses ,heft stellt mit den ,figuren oben rechts einen ,taschenkinematograph dar4 ,um ihn in ,betrieb zu setzen1 biege man die ,bltter mit dem ,daumen der rechten ,hand zurck und lasse sie durchgleiten1 soda sie rasch nacheinander umschlagen4 ,das ,abblttern geht besser vonstatten1 wenn man die ,seiten 7ohne ,umschlag7 mit der linken ,hand oben1 kurz hinter den ,bildern1 zusammenkneift4 ,illustration3 ,fig4 #cj4 ,fig4 #ca4 ,fig4 #cb4 ,fig4 #cc4 ,malteserkreuz-,modell zum ,ausschneiden4 ,anweisung ,seite #bh4 ,illustration3 ,fig4 #b4 ,wunderscheibe zum ,ausschneiden4 ,anweisung ,seite #f4 ,illustration3 ,fig4 #e4 ,lebensrad zum ,ausschneiden4 ,anweisung ,seite #h4 ,illustration3 ,rckseite ,fig4 #b4 ,das lebende ,lichtbild ,entwicklung1 ,wesen und ,bedeutung des ,kinematographen ,von ,f4 ,paul ,liesegang ,illustration3 ,dekoration ,,ed4 ,,liesegang',s ,,verlag ,m4 ,,eger1 ,,leipzig #aiaj ,inhaltsbersicht4 7,die beigefgten ,zahlen bezeichnen die ,seiten47 ,vorwort #c ,die ,entwicklung des ,kinematographen #e ,einleitung 7#e74 -- ,die ,wunderscheibe und die ,geschichte ihrer ,erfindung 7#f74 -- ,das ,lebensrad 7,stroboskop1 ,phenakistiskop7 7#g74 -- ,die ,wundertrommel 7#i74 -- ,taschenkinematograph und ,mutoskop 7#i74 -- ,verbindung von ,lebensrad und ,lichtbilderapparat 7#aj74 -- ,die ,anfnge der ,bewegungsphotographie 7#aa74 -- ,herstellung der ersten ,reihenaufnahmen durch ,muybridge 7#ab74 -- ,frderung der ,reihenphotographie durch ,anschtz 7#ac74 -- ,marey1 der ,begrnder der modernen ,kinematographie 7#ad74 -- ,ausbau der modernen ,kinematographie 7#af74 -- ,wesen und ,wirkungsweise des ,kinematographen #ag ,wirkungsweise des ,aufnahme-,apparates 7#ag74 -- ,das ,filmband und seine ,fertigstellung 7#ah74 -- ,wirkungsweise des kinematographischen ,wiedergabe-,apparates 7#ai74 -- ,das ,flimmern und die ,mittel zur ,behebung 7#bc74 -- ,konstruktion des ,transport-,mechanismus 7#bf74 -- ,die ,malteserkreuz-,einrichtung 7#bg74 -- ,andere ,bewegungsmechanismen 7#bi74 -- ,kinematographen mit gleichmig laufendem ,filmband 7#cj74 -- ,ausstattung des ,kinematograph-,mechanismus 7#ca74 -- ,der ,aufnahme-,apparat 7#cb74 -- ,das kinematographische ,aufnahme-,verfahren #cc ,wie man mit der ,aufnahme-,kamera arbeitet 7#cc74 -- ,aufnahme-,ateliers 7#cd74 -- ,lebensgeschichte des ,kinematographenfilm 7#cd74 -- ,wie die ,trickfilms hergestellt werden 7#ci74 -- ,die ,bedeutung des ,kinematographen #dc ,der ,kinematograph als ,forscher und ,lehrer 7#dc74 -- ,macht der kinematographischen ,darstellung 7#dc74 -- ,das ,kinematographen-,theater 7#dd74 -- ,das ,tonbild 7#dd74 -- ,fehlerhafte ,erscheinungen 7#df74 -- ,das lebende ,lichtbild in ,schule und ,vortragssaal 7#dg74 -- ,was es an lehrhaften ,films gibt 7#dh74 -- ,kinematographische ,aufnahmen fr ,kunstschulen 7#di74 -- ,der ,kinematographenfilm als geschichtliche ,urkunde 7#di74 -- ,das lebende ,lichtbild im ,dienste der ,reklame 7#ej74 -- ,der ,kinematograph in der ,wissenschaft 7#ej74 -- ,wirtschaftliche ,bedeutung des ,kinematographen 7#ed74 -- ,vorwort4 ,gelegentlich verschiedener kleinerer und grerer ,vortrge1 die ich ber die ,kinematographie hielt -- auf der #hj4 ,naturforscher-,versammlung in ,cln1 in den ,naturwissenschaftlichen ,vereinen zu ,dsseldorf und ,krefeld1 im ,gewerbe-,verein zu ,essen1 auf dem #da4 ,verbandstag der ,rheinisch-,westflischen ,bildungsvereine zu ,wesel1 im ,knstlerverein ,malkasten und in der ,aula der ,luisenschule zu ,dsseldorf -- machte ich die ,beobachtung1 da in weiten ,kreisen ein reges ,interesse fr dieses ,gebiet herrscht4 ,und wer auch nur einmal die lebenden ,lichtbilder gesehen hat und etwas ,sinn fr die ,natur der ,dinge besitzt1 wird fragen3 wie kommt die wunderbare ,wirkung zustande1 wer ist der ,erfinder8 ,der ,gedanke1 es mchten ihrer viele sein1 die eine kurze ,beantwortung dieser ,frage wnschen1 veranlate mich1 den ,inhalt meiner ,vortrge1 teilweise ergnzt1 in vorliegender ,schrift niederzulegen4 ,ich war mir dabei bewut1 da hier die ,aufgabe1 den ,gegenstand verstndlich zu machen1 ungleich schwieriger war3 beim ,vortrage konnte ich alles demonstrieren -- ich konnte ,wunderscheibe1 ,lebensrad1 ,projektionsmodell des ,malteserkreuzes und ,kinematograph selbst vorfhren1 whrend ich hier auf den toten ,buchstaben und die flache ,buchillustration angewiesen bin4 ,meinem ,wunsche1 wenigstens einiges ,anschauungsmaterial beizugeben1 kam nun der glckliche ,umstand zu ,hilfe1 da sich verschiedenes aus den ,abbildungen selbst leicht herstellen lt3 der ,leser braucht nur die ,figuren der ,tafel auszuschneiden und mit ,schnur zu versehen bezw4 anzuheften1 dann hat er ,wunderscheibe1 ,lebensrad und ,malteserkreuz-,modell4 ,einen ,taschenkinematograph stellt das ,heft1 so wie es ist1 selbst dar4 ,auerdem ist ein kleines ,stckchen ,film beigefgt4 ,bei dem kleinen ,umfange der ,schrift konnte nur ein gedrngter berblick ber das ,gesamtgebiet der ,kinematographie gegeben werden4 ,nheres ber die ,konstruktions-,anordnungen und ber die technische ,seite berhaupt findet man in meinem ,handbuch der praktischen ,kinematographie1 whrend ich die ,geschichte der ,kinematographie in einer besonderen ,arbeit eingehend behandele4 ,um ein gutes ,illustrationsmaterial zu bieten1 lie ich die ,klischees mit einigen ,ausnahmen als ,holzschnitte neu anfertigen1 und zwar zum ,teil nach den ,originalabbildungen oder nach besonders entworfenen ,zeichnungen4 ,verschiedenen ,verlegern und ,autoren habe ich fr die bereitwillig erteilte ,reproduktions-,genehmigung zu danken3 ,herr ,hofrat ,professor ,dr4 ,eder in ,wien und der ,verlag von ,wilh4 ,knapp in ,halle a4 ,s4 gestatteten die ,wiedergabe zweier ,portrts aus ,eder's ,geschichte der ,photographie1 die ,firma ,lon ,gaumont in ,paris und die dortige ,zeitschrift ,l',illustration die ,reproduktion mehrerer ,filmbilder1 die ,urban-,trading ,co4 in ,london die ,einfgung eines ,bildes aus ihrem ,betriebe1 ,professor ,demeny berlie mir eine ,aufnahme1 womit ich seine ,photographie der ,sprache illustrieren konnte4 ,dsseldorf1 ,dezember #aiji4 ,der ,verfasser4 ,sidenote3 ,illustration ,dies ,bild stellt in ,verbindung mit den folgenden einen ,taschenkinematograph dar4 ,die ,entwicklung des ,kinematographen4 ,einleitung4 ,die wunderbare ,wirkung der kinematographischen ,lichtbilder beruht auf einer ,tuschung unseres ,auges4 ,was uns da auf der weien ,wand gezeigt wird1 ist in ,wirklichkeit eine groe ,reihe einzelner ,bilder1 die den ,gegenstand oder die ,szene in immer neuen ,momenten einer ,bewegung wiedergeben und die mit sehr groer ,geschwindigkeit aufeinander folgen4 ,wenn sich nun in unserem ,auge die vielen ,einzelbilder zu einem einzigen lebenden ,bilde zusammensetzen1 so wird das bewirkt durch die ,dauer des ,lichteindruckes4 ,unser ,auge lt nmlich einen ,eindruck1 den es empfangen hat1 nicht sofort wieder fahren1 hlt ihn vielmehr eine gewisse ,zeit fest1 allerdings nur den ,bruchteil einer ,sekunde4 ,infolgedessen werden sehr rasch aufeinander folgende ,eindrcke ineinander verschwimmen4 ,diese ,eigenschaft des ,auges knnen wir im tglichen ,leben beobachten4 ,ihnen wird das folgende ,experiment bekannt sein2 sonst ist es leicht anzustellen4 ,wenn man im ,dunkeln ein glimmendes ,streichholz 7also eines von der schlechten ,sorte67 hinreichend rasch umherschwingt1 so sieht man nicht -- wie man annehmen sollte -- einen sich weiter bewegenden leuchtenden ,punkt1 sondern einen feurigen ,kreis4 ,illustration3 ,fig4 #a4 ,versuch zur ,bestimmung der ,dauer des ,lichteindruckes4 ,genauere ,untersuchungen hierber wurden zuerst angestellt von ,ritter d',arcy im ,jahre #agfe4 ,er schwang ein ,stck glhender ,kohle im ,kreise herum mit zunehmender ,geschwindigkeit4 ,nun kommt ein ,moment1 wo der leuchtende ,kreis grade geschlossen ist4 ,dann wissen wir3 der ,lichteindruck an einer ,stelle1 z4 ,b4 ,a in ,figur #a1 wirkt genau so lange ,zeit nach1 als die ,kohle fr eine ,umdrehung braucht4 ,arcy fand auf diese ,weise1 da die ,dauer des ,lichteindrucks im ,auge ungefhr #a_/h ,sekunde betrgt4 ,die ,wunderscheibe und die ,geschichte ihrer ,erfindung4 ,das erste ,bildinstrument1 das auf dieser ,eigenschaft des ,auges beruhte und das sich rhmen kann1 der ,urahn des ,kinematographen zu sein1 war die im ,jahre #ahbe erfundene ,wunderscheibe1 auch ,thaumatrop genannt4 ,es ist eine ,pappscheibe1 die beiderseits eine ,zeichnung hat1 vorn z4 ,b4 einen ,vogel und hinten einen ,kfig1 und die man mittels zweier daran geknpfter ,fden in ,umdrehung versetzt4 ,bei rascher ,umdrehung sieht man dann den ,vogel im ,kfig sitzen4 ,wenn ,sie die ,figur #b der vorgehefteten ,tafel ausschneiden1 dann haben ,sie eine richtige ,wunderscheibe4 ,sie mssen nur rechts und links1 wo die ,punkte sind1 ein ,loch stechen1 zwei ,fden1 je etwa #aj bis #ae cm lang1 schneiden und durch jedes ,loch einen solchen ,faden ziehen4 ,die beiden ,enden eines jeden ,fadens werden am besten verknotet4 ,nun nimmt man die ,fden in die ,hnde und lt sie zwischen ,daumen und ,zeigefinger rollen1 wobei dann die ,scheibe in rasche ,umdrehung gert4 ,illustration3 ,fig4 #c4 ,wie man beide ,seiten einer ,mnze gleichzeitig sehen kann4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,wie es zur ,erfindung der ,wunderscheibe gekommen ist1 davon erzhlt der englische ,mathematiker ,babbage ein interessantes ,stck4 ,eines ,tages fragte ihn der berhmte ,gelehrte ,john ,herschel1 mit dem er zu ,tisch sa1 wie man es wohl fertig bringen knne1 beide ,seiten eines ,geldstcks gleichzeitig zu sehen4 ,und drauf zeigte er ihm die ,lsung der scherzhaft gestellten ,aufgabe1 indem er das ,geldstck auf dem ,tisch kreisen lie3 ein ,experiment1 das ,sie leicht nachmachen knnen4 ,der ,versuch lt sich auch in der ,weise anstellen1 wie es ,figur #c veranschaulicht1 indem man nmlich das ,geldstck mittels zweier ,nadeln hebt und durch ,dagegenblasen in ,rotation versetzt4 -- ,babbage nun erzhlte davon seinem ,freunde ,dr4 ,fitton1 und dieser zeigte ihm ein paar ,tage darauf ein kleines ,spielzeug1 das er ausgedacht und womit sich der ,herschelsche ,versuch vorzglich demonstrieren lie3 es war die ,wunderscheibe4 ,das ,lebensrad 7,stroboskop1 ,phenakistiskop74 ,die ,wunderscheibe wurde bald ein flotter ,handelsartikel und fand weite ,verbreitung4 ,so einfach und unscheinbar dies ,spielzeug auch war3 es war doch ein wichtiges ,prinzip darin festgelegt und es gab zweifellos mancherlei ,anregung4 ,nun lag das ,problem in der ,luft1 eine grere ,anzahl von ,bildern in hnlicher ,weise zu kombinieren1 und tatschlich wurde die ,lsung bald darauf1 im ,jahre #ahcb1 fast gleichzeitig an zwei ,stellen gefunden4 ,sowohl ,plateau in ,gent1 wie ,professor ,stampfer in ,wien1 konstruierten unabhngig voneinander das ,lebensrad4 ,der eine nannte sein ,instrument ,phenakistiskop1 der andere ,stroboskop4 ,illustration3 ,fig4 #d4 ,das ,lebensrad4 ,das ,lebensrad besteht aus einer runden ,pappscheibe1 die nach dem ,rande zu in gleichmigen ,abstnden ffnungen besitzt2 darunter sind ,bilder eines und desselben ,gegenstandes gezeichnet1 die ihn in verschiedenen1 aufeinander folgenden ,momenten einer ,bewegung darstellen4 ,die ,scheibe ist1 wie ,fig4 #d zeigt1 um eine horizontale ,achse drehbar und wird derart vor einen ,spiegel gehalten1 da man durch die ffnungen hindurch im ,spiegel die ,bilder sieht4 ,bei rascher ,umdrehung verschmelzen die ,bilder ineinander und man gewinnt den ,eindruck einer sich bewegenden ,figur4 ,wenn ,sie das ,lebensrad nicht aus der ,anschauung kennen1 so schneiden ,sie doch die ,figur #e der ,tafel lngs der ueren ,kreislinie aus2 dann schneiden ,sie noch ringsum auf der ,scheibe mit einem scharfen ,messer die neun schraffierten ,schlitze aus3 das gibt die ,schauffnungen4 7,ist ,ihnen diese ,arbeit zu mhselig1 so wissen ,sie sicher einen ,jungen1 der's gerne tut1 um auch die hbsche ,wirkung zu sehen47 ,die ,scheibe wird in der ,mitte durchbohrt und dann1 am besten mit einem ,heftzwecken1 die ,bildseite nach auen1 auf eine ,holzleiste 7,lineal oder dergl47 aufgesteckt1 derart1 da sie durch ,gegenschlagen mit dem ,finger leicht drehbar ist4 ,nun hlt man die ,scheibe 7mglichst senkrecht1 damit sie gut luft7 vor einen ,spiegel und sorgt dafr1 da die dem ,spiegel zugekehrten ,bilder gut beleuchtet sind4 ,wenn man nun die ,scheibe in ,umdrehung versetzt und zunchst nebenher direkt in den ,spiegel blickt1 so sieht man nichts von den ,figuren2 denn sie erscheinen bei der raschen ,bewegung vllig verschwommen4 ,hlt man aber das ,auge vor die ,scheibe und schaut durch die ,schlitze1 so gewinnt man den ,eindruck einer sich bewegenden ,figur4 ,das ,auge bekommt dann nmlich durch die ,schlitze rasch nacheinander immer auf einen ,moment ,bild um ,bild zu sehen4 ,infolge der ,trgheit der ,netzhaut verschmelzen nun die ,bilder ineinander1 und das ,resultat ist ein ,bild mit ,bewegung4 ,illustration3 ,fig4 #f4 ,andere ,form des ,lebensrades4 ,in der ,folge wurden mancherlei ,abnderungen von dem ,instrument gemacht4 ,figur #f zeigt zunchst eine ,ausfhrung1 die ,stampfer schon angab4 ,dabei werden zwei zusammen rotierende ,scheiben benutzt1 eine fr die ,oeffnungen und die andere fr die ,bilder4 ,ein ,spiegel ist hier nicht erforderlich2 denn man sieht direkt durch die ,schlitze gegen die ,bilder4 ,die ,wundertrommel4 ,illustration3 ,fig4 #g4 ,die ,wundertrommel4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,die grte ,verbreitung fand die ,form1 welche als ,wundertrommel bekannt ist4 ,es ist ein ,hohlzylinder mit einem ,kranz von ,schlitzen2 darein wird ein ,papierstreifen gebracht1 worauf sich die ,bilder befinden 7,fig4 #g74 ,die ,trommel wird in rasche ,umdrehung versetzt1 und wenn man nun durch die ,schlitze sieht1 empfngt man den ,eindruck eines lebenden ,bildes4 ,dreimal -- das ist eigenartig -- mute die ,wundertrommel erfunden werden1 bis sie ,ende der sechziger ,jahre von ,amerika aus zur ,einfhrung gelangte4 #ahcc wurde sie von ,horner unter der ,bezeichnung ,daedaleum genau beschrieben1 #ahfj von ,desvigne und schlielich #ahfg nochmals von ,lincoln patentiert4 ,taschenkinematograph und ,mutoskop4 ,illustration3 ,fig4 #h4 ,das ,mutoskop4 ,ein hnliches ,schicksal erlebte eine andere ,anordnung1 der sogenannte ,taschenkinematograph1 der ,ende der neunziger ,jahre als ,neuheit in den ,handel kam1 nachdem er bereits zweimal zuvor1 #ahfh und #ahhf1 erfunden worden war4 ,dieses ,heft stellt mit den ,bildern in den ,ecken oben rechts -- so wie es ist -- einen ,taschen-,kinematograph dar4 ,um ihn in ,betrieb zu setzen1 biege man die ,bltter mit dem ,daumen der rechten ,hand zurck und lasse sie durchgleiten1 so da sie rasch nacheinander umschlagen4 ,auf demselben ,prinzip beruht das in ,figur #h wiedergegebene ,mutoskop1 ein ,apparat1 den man vielfach in ,bahnhfen findet4 ,man mu bei diesem ,instrument nach ,einwurf eines ,groschens eine ,kurbel drehen1 worauf dann die ,bilder abblttern2 sie werden durch eine ,vergrerungslinse betrachtet4 ,verbindung von ,lebensrad und ,lichtbilderapparat4 ,illustration3 ,fig4 #i4 ,erster ,apparat zur ,projektion stroboskopischer ,bilder4 ,illustration3 ,fig4 #aj4 ,uchatius' zweiter1 verbesserter ,apparat zur stroboskopischen ,projektion4 ,der erste1 der das ,lebensrad mit dem ,projektionsapparat in ,verbindung brachte1 um lebende ,bilder auf die ,wand zu werfen und einem greren ,publikum als ,lichtbilder zu zeigen1 war der sterreichische ,offizier ,franz von ,uchatius4 ,es ist derselbe ,uchatius1 der den nach ihm benannten ,bronzestahl erfand4 ,bei seinem ersten ,apparat1 der in ,figur #i schematisch dargestellt ist und der aus dem ,jahre #ahde stammt1 wurde ein aus zwei zusammen rotierenden ,scheiben bestehendes ,lebensrad angewandt1 wovon die eine der ,scheiben b mit ,schlitzen versehen war1 whrend die andere a die transparenten ,bildchen trug4 ,ein zweiter leistungsfhigerer ,apparat1 den ,uchatius anfangs der fnfziger ,jahre konstruierte und der #ahec in ,wien vorgefhrt wurde1 besa eine feststehende ,bildscheibe und davor einen ,kranz von ,objektiven3 fr jedes ,bild a war ein ,objektiv b vorgesehen 7siehe ,fig4 #aj74 ,lampe und ,beleuchtungslinse c konnten mittels einer ,kurbel hinter der ,bildscheibe im ,kreise umherbewegt werden1 derart1 da die transparenten ,bildchen der ,reihe nach beleuchtet und auf die ,wand projiziert wurden4 ,bei raschem ,drehen erschienen die ,lichtbilder in so schneller ,folge1 da die ,zuschauer den ,eindruck eines einzigen lebenden ,lichtbildes gewannen4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,das ,projektions-,stroboskop1 das eine langsam rotierende ,bildscheibe und eine rasch laufende ,blendscheibe mit einem ,schlitz besitzt -- wie es heute noch zu ,demonstrationen gebraucht wird -- wurde #ahga von dem ,englnder ,ross angegeben1 nachdem kurz zuvor die ,amerikaner ,brown und ,heyl sinnreiche ,instrumente dieser ,art mit ruckweise bewegter ,bildscheibe ausgefhrt hatten4 ,in den achtziger ,jahren beschftigte sich der ,franzose ,reynaud eifrig mit dem ,problem1 die ,bilder des ,lebensrades in vergrertem ,mastabe auf der ,projektionswand erscheinen zu lassen2 bei seiner eigenartigen1 mit einer ,spiegeltrommel ausgersteten ,einrichtung1 die er ,praxinoskop-,theater nannte1 saen die transparenten ,bilder auf einer ,trommel1 spter auf einem langen ,bande4 ,die ,anfnge der ,bewegungsphotographie4 ,illustration3 ,fig4 #aa4 ,aufnahmen gestellter ,bewegungsmomente fr das ,lebensrad4 ,die ,bilder1 die man mit dem ,lebensrade vorfhrte1 waren zuerst naturgem gezeichnet4 ,erst in den fnfziger ,jahren kam man dazu1 die ,photographie zur ,herstellung der ,bilder heranzuziehen4 ,die ,aufgabe war fr den damaligen ,photographen ja auch nicht so leicht3 hie es doch1 von der sich bewegenden ,figur sehr rasch nacheinander eine ,anzahl ,momentaufnahmen zu machen4 ,und dazu reichten die ,hilfsmittel jener ,zeit keineswegs aus4 ,auch die ,schnellfeuer-,kameras1 die im folgenden ,jahrzehnt von verschiedenen ,seiten ausgedacht und zum ,teil ausgefhrt wurden -- ,coleman ,sellers1 ,dumont1 ,ducos du ,hauron und ,mollard machten sich besonders verdient darum -- waren noch nichts nutze3 die photographischen ,verfahren hatten eine zu geringe ,empfindlichkeit1 als da man so schnell damit htte arbeiten knnen4 ,man mute sich einstweilen in primitiver ,weise behelfen4 ,wie man verfuhr1 veranschaulicht ,figur #aa2 es ist die ,wiedergabe einer mir vorliegenden ,bilderreihe1 die aus jener ,zeit stammt4 ,davon ist jedes einzelne ,bild durch eine ,zeitbelichtung gewonnen4 ,die ,kaffee trinkende ,dame mute also neunmal eine sorgfltig vorbereitete ,stellung einnehmen und jedesmal fr die ,belichtung stille halten4 ,dies ,verfahren war gewiss recht umstndlich und konnte unmglich eine natrliche ,wirkung abgeben4 ,herstellung der ersten ,reihenaufnahmen durch ,muybridge4 ,illustration3 ,fig4 #ab4 ,eadweard ,muybridge4,a ,erst dem amerikanischen ,photographen ,muybridge 7,fig4 #ab7 gelang es ,ende der siebziger ,jahre unter ,aufbietung gewaltiger ,hilfsmittel1 richtige ,reihenaufnahmen laufender ,tiere zu machen4 ,er benutzte eine ,batterie von #bd photographischen ,apparaten1 die in einer ,reihe nebeneinander standen2 parallel dazu lief die ,rennbahn fr das ,tier4 ,quer ber die ,bahn waren1 wie ,figur #ac andeutet1 #bd dnne ,fden gespannt1 die das ,tier nacheinander zerreien mute2 zu jeder ,kamera einer1 und zwar war die ,anordnung derart getroffen1 da stets beim ,reien eines ,fadens der ,momentverschlu der betreffenden ,kamera losging4 ,auf diese ,weise wurden rasch nacheinander #bd ,aufnahmen von dem laufenden ,tier gemacht4 ,eine ,reihe der von ,muybridge hergestellten ,bilder ist auf dem ,lebensrade 7,fig4 #e7 wiedergegeben2 dieselben ,bilder sind zu dem ,taschenkinematograph dieses ,heftes benutzt4 ,muybridge soll zu seinen ,arbeiten insgesamt ber eine halbe ,million photographischer ,platten verarbeitet haben4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,illustration3 ,fig4 #ac4 ,einrichtung von ,muybridge zur ,reihenphotographie4 ,frderung der ,reihenphotographie durch ,anschtz4 ,illustration3 ,fig4 #ad4 ,ottomar ,anschtz4 ,illustration3 ,fig4 #ae4 ,teil einer ,reihenaufnahme von ,anschtz4 ,die ,aufnahmen erregten seinerzeit groes und berechtigtes ,aufsehen2 doch wurden die ,resultate bald berboten durch ,anschtz1 den ,altmeister der ,momentphotographie 7,fig4 #ad74 ,anschtz begann #ahhe nach hnlicher ,methode seine ,arbeiten und nahm sich ihrer mit groer ,energie an4 ,whrend ,muybridge bei seinen meisten ,aufnahmen nicht viel mehr als ,schattenrisse erhielt1 zeigten die ,bilder seines deutschen ,nachfolgers alle ,abstufungen und ,einzelheiten4 ,ja1 die ,aufnahmen1 von denen ,figur #ae eine ,probe zeigt1 waren so scharf1 da sie zur ,benutzung in dem von ,anschtz erfundenen ,schnellseher vergrert werden konnten4 ,illustration3 ,fig4 #af4 ,anschtz' elektr4 ,schnellseher4 ,anschtz konstruierte zur ,demonstration seiner ,bilder noch ein sinnreiches ,instrument1 den elektrischen ,schnellseher 7,fig4 #af74 ,die einzelnen ,bilder1 auf ,glasplatten oder ,zelluloid kopiert1 sitzen darin auf dem ,umfange einer schnell rotierenden ,scheibe von groem ,durchmesser4 ,jedesmal wenn sich ein ,bild genau gegenber dem ,fensterchen befindet1 durch das die ,beschauer blicken1 wird es momentan durch eine ,geisler'sche ,rhre beleuchtet4 ,marey1 der ,begrnder der modernen ,kinematographie4 ,illustration3 ,fig4 #ag4 ,etienne ,jules ,marey4,b ,inzwischen fand die ,chronophotographie -- so nannte man das ,verfahren zur ,herstellung von ,reihenbildern -- in ,frankreich bedeutende ,frderung durch ,professor ,marey 7,fig4 #ag74 ,dieser interessierte sich zunchst fr den ,vogelflug1 und da die ,anordnung von ,muybridge hierzu nicht geeignet erschien1 ging er selbst an die ,konstruktion zweckmiger ,apparate4 ,zu seinem ersten ,modell1 der photographischen ,flinte aus dem ,jahre #ahhb1 hatte er die ,anregung erhalten durch ,jansen's photographischen ,revolver1 womit dieser berhmte ,astronom #ahgd den ,vorbergang der ,venus in einer ,reihe aufeinanderfolgender ,momente festgelegt hatte4 ,illustration3 ,fig4 #ah4 ,marey's photogr4 ,flinte4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,die photographische ,flinte und die ,art ihrer ,handhabung ist in ,figur #ah dargestellt4 ,vorne im ,lauf sitzt das ,objektiv1 hinten im ,bodenstck die lichtempfindliche ,platte4 ,wenn man auf den ,hahn drckt1 so bringt ein ,uhrwerk die ,platte in ,umdrehung1 doch geht die ,bewegung sprungweise vor sich1 derart1 da ein ,stck der ,platte nach dem anderen an die ,belichtungsstelle kommt und dort einen ,moment anhlt4 ,die ,belichtung wird durch eine gleichzeitig in ,gang versetzte ,verschluscheibe geregelt4 ,mit diesem ,apparat konnten #ab ,aufnahmen in der ,sekunde gemacht werden4 ,die ,bilder waren aber nur ein ,zentimeter gro und ohne ,detail4 ,figur #ai zeigt eine ,aufnahmeplatte2 sie gibt den ,flug einer ,mve in #ab ,momenten wieder4 ,illustration3 ,fig4 #ai4 ,aufnahme mit der photogr4 ,flinte3 fliegende ,mve in #ab ,momenten 7etwa auf die ,hlfte verkleinert74 ,ermutigt1 aber nicht befriedigt durch die ,erfolge1 arbeitete ,marey mit wissenschaftlicher ,grndlichkeit weitere neue ,methoden aus1 die ihm fr seine ,untersuchungen ber die ,bewegungserscheinungen bei ,tieren und ,menschen wertvolle ,resultate lieferten4 #ahhh ging er zur ,verwendung von ,negativpapierbndern ber1 die ruckweise durch die ,kamera gefhrt und auf die in rascher ,folge eine groe ,zahl von ,aufnahmen gemacht wurde4 ,damit schuf ,marey als erster eine ,einrichtung1 die unserem heutigen kinematographischen ,aufnahme-,apparat entspricht4 ,sein damaliges ,modell ist in ,figur #bj dargestellt1 whrend ,figur #ba ein ,stck einer damit gemachten ,aufnahme zeigt4 ,illustration3 ,fig4 #bj4 ,marey's ,negativband-,kamera fr ,reihenaufnahmen4 ,illustration3 ,fig4 #ba4 ,teil einer ,reihenaufnahme auf ,negativpapier1 hergestellt mit ,marey's ,kamera4 ,der ,fortschritt war ein enormer6 ,whrend ,muybridge und ,anschtz1 um eine ,reihe von #bd ,aufnahmen zu gewinnen1 #bd photographische ,apparate brauchten1 machte ,marey dasselbe mit einer einzigen ,kamera4 ,ja1 die ,zahl der ,bilder war hier nur begrenzt durch die ,lnge des ,negativbandes4 ,ausbau der modernen ,kinematographie4 ,von grter ,bedeutung fr die ,entwicklung der ,kinematographie wurde die ,einfhrung des ,zelluloid-,filmbandes1 die grade in jene ,zeit fiel2 zwar war das ,material noch weit davon entfernt1 so gut zu sein wie heute4 ,nunmehr schossen bald an allen ,ecken und ,enden die ,konstruktionen heraus4 ,aber den ,gebrdern ,lumire blieb es vorbehalten1 die lebenden ,lichtbilder populr zu machen4 ,das war ,mitte der neunziger ,jahre4 ,an der ,ausarbeitung des modernen ,kinematographen sind viele ,mnner beteiligt2 besonders verdient machten sich darum ,skladanowsky und ,messter in ,deutschland2 ,demeny 7,marey's ,mitarbeiter1 vgl4 auch ,fig4 #ec7 und die ,gebrder ,lumire in ,frankreich2 ,friese ,greene 7der schon #ahhi ins ,feld trat71 ,birt ,acres und ,robert ,paul in ,england2 ,edison1 ,jenkins1 ,casler und ,urban in ,amerika4 ,dem einen haben wir dies ,teil zu verdanken1 dem anderen jenes4 ,wir wollen darber hinweggehen1 sonst geraten wir zu sehr in ,einzelheiten4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,die ,bezeichnung ,kinematograph1 die aus griechischen ,worten hergeleitet ist3 ,kinema die ,bewegung 7,kinemata die ,bewegungen7 und grapho ich schreibe1 zeichne auf1 wurde durch die ,gebrder ,lumire eingefhrt1 nachdem sie als erster ,bouly in einem franzsischen ,patente vom ,jahre #ahib angewandt hatte4 ,von den zahlreichen anderen ,namen hat sich hauptschlich ,bioskop 7ebenfalls aus dem ,griechischen3 ,bios das ,leben1 und skopeo ich sehe7 erhalten4 ,funoten3 ,a ,nach einer ,abbildung aus ,eder's ,geschichte der ,photographie1 ,verlag von ,wilh4 ,knapp1 ,halle a4 ,s4 ,b ,nach einer in ,eder's ,geschichte der ,photographie 7,verlag von ,wilhelm ,knapp1 ,halle a4 ,s47 abgebildeten ,plaquette4 ,wesen und ,wirkungsweise des ,kinematographen4 ,wirkungsweise des ,aufnahmeapparates4 ,illustration3 ,fig4 #bb4 ,schema einer ,filmkamera4 ,wie der kinematographische ,aufnahmeapparat arbeitet1 das knnen wir uns am besten klar machen1 indem wir einen einfachen ,kodak in die ,hand nehmen4 ,die ,anordnung ist in ,figur #bb schematisch dargestellt4 ,auf der ,rolle ,m sitzt ein lichtempfindliches ,filmband2 es ist zur ,rolle ,n gefhrt1 worauf es sich1 wenn man die ,rolle dreht1 aufwickelt4 ,o ist das ,objektiv und ,s die ,verschluscheibe4 ,um eine ,aufnahme zu machen1 gibt man der ,verschluscheibe eine ,umdrehung4 ,es bewegt sich dann die ffnung ,t am ,objektiv vorbei1 lt ,licht zu und verursacht damit eine ,belichtung4 ,nun soll ein zweites ,bild gemacht werden4 ,dazu mu zunchst der ,film durch ,drehen der ,rolle ,n um ein ,stck1 so gro wie das ,bildchen a1 weitergezogen werden4 ,wenn das geschehen ist1 wird der ,verschluscheibe wieder eine ,umdrehung gegeben4 ,ein drittes1 viertes1 fnftes ,bild usw4 erfordert immer wieder dieselben ,handgriffe3 stets wird zuerst der ,film weitergezogen und dann die ,verschluscheibe gedreht4 ,denken wir uns nun in die ,kamera einen ,mechanismus eingebaut1 der diese ,handgriffe selbstttig ausfhrt1 so haben wir den kinematographischen ,aufnahmeapparat1 wie er in ,figur #bc dargestellt ist4 ,man braucht nur eine ,kurbel zu drehen1 dann schiet der ,apparat wie ein ,schnellfeuergeschtz los und macht auf das ,filmband in rascher ,folge eine groe ,anzahl von ,aufnahmen4 ,den ,mechanismus wollen wir uns nachher ansehen4 ,illustration3 ,fig4 #bc4 ,kinematographische ,aufnahme-,kamera4 ,das ,filmband und seine ,fertigstellung4 ,der belichtete ,film wird in der ,dunkelkammer auf einen ,rahmen oder eine ,trommel gespannt und wie der ,kodakfilm entwickelt1 fixiert1 ausgewaschen und getrocknet4 ,man bekommt dann ein ,band mit vielen kleinen ,negativbildern4 ,von diesem ,negativ1 von dem ,figur #bd ein kleines ,stck in ,originalgre zeigt1 gewinnt man durch ,kopieren den ,positivfilm1 wie er in ,figur #be wiedergegeben ist4 ,ein ,stck ,positivfilm ist ferner hier angeklebt4 ,die ,filmbnder sind an beiden ,rndern in regelmiger ,folge mit ,lchern versehen1 und zwar derart1 da auf jedes ,bild beiderseits #d ,lcher kommen4 ,diese ,perforation1 die von ,edison eingefhrt wurde1 mu man anwenden1 damit der ,mechanismus den ,film genau transportieren kann4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,das ,filmband ist #c-a_/b cm breit1 jedes ,bildchen darauf #b-a_/b cm breit und ungefhr #b cm hoch4 ,ein ,bild sieht fast genau so aus wie das nchste1 erst wenn man mehrere ,bilder berfliegt1 merkt man einen ,unterschied in der ,abbildung4 ,und das ist kein ,wunder1 kommen doch normaler ,weise auf die ,sekunde #ae bis #bj ,aufnahmen4 ,eine so rasche ,folge der ,bilder ist nmlich erforderlich1 wenn eine ununterbrochene1 schne ,wiedergabe erzielt werden soll4 ,in der ,minute haben wir mithin rund #ajjj ,bilder und das macht1 da jedes ,bildchen etwa #b ,zentimeter hoch ist1 ein ,band von ungefhr #bj ,meter ,lnge4 ,fr eine ,szene1 die #e ,minuten dauert1 braucht man also #ajj ,meter ,film4 ,das mag auf den ersten ,blick viel erscheinen1 aber selbst ,aufnahmen von vielen hundert ,metern ,lnge sind heute nichts ,besonderes mehr4 ,illustration3 ,fig4 #bd4 ,stck eines ,film-,negativs in ,originalgrsse4 ,illustration3 ,fig4 #be4 ,film-,positiv nach dem ,negativ ,fig4 #bd4 ,wirkungsweise des kinematographischen ,wiedergabeapparates4 ,nun wollen wir verfolgen1 wie mit ,hilfe des ,positivfilm die ,szene1 welche bei der ,aufnahme sich vor der ,kamera abspielte1 als lebendes ,lichtbild zur ,darstellung gebracht wird4 ,die ,anordnung ist im allgemeinen dieselbe wie bei jedem ,projektionsapparat4 ,links haben wir in ,figur #bf die ,laterne mit der ,lichtquelle ,l1 am besten einer ,bogenlampe2 in der ,vorderwand zwei ,beleuchtungslinsen ,k1 welche die ,lichtstrahlen sammeln und in einem ,kegel nach vorne in das ,objektiv ,o leiten4 ,das ,objektiv dirigiert die ,strahlen derart weiter1 da von dem transparenten ,bildchen ,b auf der ,projektionswand ein scharfes ,lichtbild erzeugt wird4 ,illustration3 ,fig4 #bf4 ,schema des ,lichtbilder-,apparates4 ,illustration3 ,fig4 #bg4 ,das ,filmband im ,lichtbilder-,apparat4 ,die ,vergrerung ist dabei eine betrchtliche4 ,wenn das ,bildchen1 wie beim ,kinematographenfilm1 eine ,breite von #b-a_/b cm besitzt und der ,projektionsschirm beispielsweise #b-a_/b m breit ist1 so haben wir der ,linie nach eine #ajj fache1 der ,flche nach eine #ajjjj fache ,vergrerung2 bei #e m breitem ,schirm ist die ,flchenvergrerung gar eine #djjjj fache4 ,da wird es erklrlich1 da man eine sehr krftige ,lichtquelle braucht4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,an ,stelle des einzelnen ,bildchens ,b bringen wir nun1 wie es ,figur #bg veranschaulicht1 den ,film derart in den ,strahlenkegel1 da zunchst das erste ,bildchen a projiziert wird1 und jetzt mssen wir1 um auf dem ,projektionsschirm die richtige ,wiedergabe zu erhalten1 das ,band in der gleichen ,weise weiter bewegen1 wie vorher in unserem ,kodak1 den wir uns mechanisch betrieben dachten3 der ,film bleibt jedesmal einen ,augenblick an der ,belichtungsstelle ruhig stehen1 dann springt er um ein ,bild weiter1 steht wieder ruhig1 springt weiter und so fort4 ,die ,verschluscheibe brauchen wir auch hier2 sie soll nmlich das ,objektiv immer in dem ,moment verschlieen1 wo der ,film sich weiterbewegt1 damit wir das ,rutschen der ,bilder nicht wahrnehmen4 ,wir mssen also in unseren ,lichtbilderapparat einen ,mechanismus einbauen1 der das ,filmband ruckweise weiterbewegt und der bei jedem ,bildwechsel das ,objektiv verschliet4 ,nehmen wir an1 ein solcher ,kinematographmechanismus wre beschafft1 und nehmen wir ferner an1 der ,mechanismus1 gleichgltig wie er sonst konstruiert ist und aussieht1 arbeite in gleichmigem ,tempo3 jeder ,bildstillstand dauere die gleiche ,zeit wie der ,bildwechsel4 ,schematisch liee sich dann die ,arbeitsweise des ,mechanismus folgendermaen darstellen1 wobei die ausgezogenen ,linien jedesmal den ,stillstand und die punktierten ,linien den ,wechsel andeuten3 ,illustration3 ,,bild #a ,,bild #b ,,bild #c ,wenn wir nun zusammen bei dem ,apparat sen1 wrde ich1 um ,ihnen die ,wirkung zu zeigen1 den ,mechanismus zunchst einmal ganz langsam drehen4 ,im ,apparat wrden ,sie dann folgenden ,vorgang wahrnehmen3 ,der ,film steht augenblicklich still1 trotzdem ich gleichmig drehe2 nun wandert er um ein ,stckchen weiter2 jetzt steht er wieder ruhig1 und so geht's immer ruck1 ruck1 ruck vorwrts4 ,dabei bringt jede ,bewegung des ,filmbandes ein neues ,bild an die ,belichtungsstelle1 das dann eine gewisse ,zeit stehen bleibt4 ,blicken wir nun1 whrend ich langsam weiter drehe1 auf den ,projektionsschirm1 so sehen wir dort in gleichmigem ,wechsel3 ,bild -- dunkel -- nchstes ,bild -- dunkel -- nchstes ,bild -- dunkel usw4 ,wir beobachten1 wie jedes ,lichtbild einen ,augenblick stehen bleibt2 von der ,weiterbewegung des ,filmbandes knnen wir hier aber nichts merken1 denn whrend dieser ,zeit blendet immer die ,verschluscheibe die ,lichtstrahlen ab3 daher das dunkel4 ,alsdann wrde ich1 damit ,sie auch das ,weiterrutschen des ,filmbandes sehen1 die ,verschluscheibe abnehmen und wiederum ganz langsam drehen4 ,nun gibt's auf der ,projektionswand3 ,bild -- ,rutschen des ,bildes -- nchstes ,bild -- ,rutschen -- nchstes ,bild -- ,rutschen -- usw4 ,so1 jetzt setzen wir die ,verschluscheibe wieder auf und drehen erst langsam1 dann allmhlich immer rascher4 ,da beobachten wir zuerst noch3 ,bild -- dunkel -- ,bild -- dunkel4 -- ,bald aber1 bei rascherem ,drehen1 kann unser ,auge die einzelnen ,bilder und die dunkeln ,zwischenpausen nicht mehr unterscheiden4 ,ohne da wir merken1 wie es geschieht1 gehen die ,bilder ineinander ber2 das ,lichtbild gewinnt ,leben1 die ,figuren bewegen sich4 ,ein kleines ,experiment mag ,ihnen eine bessere ,vorstellung geben von dem1 was ich ,ihnen eben gerne praktisch gezeigt htte4 ,halten ,sie einmal das linke ,auge zu und bewegen ,sie die rechte ,hand dicht vor dem anderen ,auge hin und her -- zuerst ganz langsam4 ,da bekommen ,sie1 genau wie ich es vom ,kinematograph erzhlte1 ,bild -- dunkel -- ,bild -- dunkel -- usw4 ,fahren ,sie nun aber mit der ,hand rasch hin und her und blicken dabei durchs ,fenster auf die belebte ,strae1 so nehmen ,sie alles wahr wie sonst3 ,sie merken nicht1 da das ,auge die ,eindrcke nur stoweise empfngt1 ,sie sehen keine ,unterbrechungen in den ,bewegungen der ,menschen und ,wagen1 wie ,sie doch tatschlich durch das ,abblenden mit der ,hand hervorgerufen werden4 ,genau so ist es beim ,kinematograph4 ,ja1 es ist dieselbe alte ,geschichte1 wie bei der ,wunderscheibe und beim ,lebensrad3 unser ,auge hlt eben jedes einzelne ,bild eine kurze ,zeit fest1 und wenn die ,bilder hinreichend rasch aufeinander folgen1 wenn die ,lcken zwischen ,bild und ,bild hinreichend kurz sind1 so fllt das ,nachbild jedesmal die ,lcke aus4 ,die ,dauer des ,lichteindruckes1 so nennt man ja diese ,eigenschaft des ,auges1 schlgt dann gewissermaen eine ,brcke von ,bild zu ,bild ber die dunkeln ,zwischenpausen hinweg4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,das ,flimmern und die ,mittel zur ,behebung4 ,aber unser ,auge1 wenn es sich auch tuschen lt und statt der sprungweise sich folgenden ,einzelbilder ein einziges ,bild mit ununterbrochener ,bewegung sieht3 es merkt doch1 da da etwas nicht in ,ordnung ist1 da dabei etwas anders ist1 als beim ,sehen in der ,natur2 es nimmt den ewigen ,wechsel zwischen ,hell und ,dunkel wahr und sagt uns3 das ,bild flimmert4 ,dieses ,flimmern wird offenbar verursacht durch den steten ,wechsel3 ,hell -- ,dunkel4 ,wenn auch die ,dauer des ,lichteindrucks ber die dunklen ,pausen hinweghilft und gewissermaen eine ,brcke darber schlgt1 so nimmt doch die ,nachwirkung whrend der ,pause an ,kraft erheblich ab3 die ,brcke geht von der groen ,helligkeit des ,bildes bergab4 ,nun kommt pltzlich ein neues ,bild mit groer ,helligkeit3 da geht es wieder steil bergauf4 ,die ,verbindung zwischen ,bild und ,bild ist da2 aber es gibt ein ewiges auf und ab -- und dieses ,auf- und ,abwogen uert sich durch das ,flimmern4 ,schon beim ,lebensrade werden ,sie das ,flimmern bemerkt haben2 aber ist es ,ihnen nicht auch bei dem ,experiment mit der ,hand aufgefallen8 ,vielleicht werden ,sie dabei schon eine ,beobachtung ber die ,strke des ,flimmerns gemacht haben4 ,wenn nicht1 dann stellen ,sie das ,experiment noch einmal an3 linkes ,auge zu und rechte ,hand vor dem andern ,auge hin und her1 zuerst ganz langsam1 dann immer rascher2 dabei auf dieses ,blatt blicken6 ,wird nicht das ,flimmern um so schwcher1 je rascher ,sie die ,hand bewegen8 -- ,nun1 man sollte sagen1 dies ,mittel mte auch beim ,kinematographen helfen -- knnten ,sie es jetzt probieren1 das ,experiment wrde die ,vermutung besttigen3 bei rascherem ,drehen nimmt das strende ,flimmern ab4 ,das wre also ein einfaches ,aushilfsmittel1 diese ble ,erscheinung abzuschwchen4 ,aber man wird bald erkennen1 da dies ,verfahren einen bsen ,nachteil hat3 die ,bewegungen im lebenden ,lichtbilde werden unnatrlich rasch1 wirken berstrzt1 und auerdem ist die ,vorfhrung viel schneller zu ,ende4 ,wenn man da abhelfen wollte1 so mten auch die kinematographischen ,aufnahmen entsprechend schneller gemacht werden1 statt #ae bis #bj ,bilder mten wir beispielsweise #cj bis #dj in der ,sekunde aufnehmen4 ,das geht wohl1 doch dann wird das ,filmband doppelt so lang und die ,aufnahmen doppelt so teuer2 auerdem werden bei der groen ,geschwindigkeit ,mechanismus und ,film viel rascher verschleien4 ,weshalb wird nun aber das ,flimmern schwcher1 wenn wir den ,kinematograph rascher drehen8 ,offenbar weil dann die dunkle ,pause zwischen ,bild und ,bild krzer wird4 ,wenn uns die normale ,geschwindigkeit 7z4 ,b4 #ae ,bilder in der ,sekunde7 folgendes ,schema,c gab3 ,illustration3 ,a so bekommen wir bei der berstrzten ,geschwindigkeit 7#cj ,bilder in der ,sekunde7 schematisch folgende ,anordnung3 ,illustration3 ,b ,die 7punktiert dargestellte7 ,pause zwischen den ,bildern ist hier nur halb so gro wie vorher2 sie ist leichter zu berbrcken1 das ,auf- und ,abwogen und damit das ,flimmern wird schwcher4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,nun ist die ,frage3 lt sich dies ,resultat nicht auch auf andere ,weise erreichen8 ,die ,zahl der ,bilder1 die in der ,sekunde gezeigt wird1 soll die gleiche bleiben wie in ,a1 nmlich #ae2 dagegen soll die ,pause so kurz oder besser wohl noch krzer werden wie in ,b4 ,das heit in anderen ,worten3 der ,kinematograph-,mechanismus soll den ,film innerhalb einer ,sekunde #ae mal still stehen lassen und zwischendurch #ae mal weiterziehen 7wechseln71 dabei aber den ,bildwechsel1 der verdunkelt wird1 mglichst rasch ausfhren4 ,die ,lsung ist sehr naheliegend2 sie wird schon zum ,ausdruck gebracht durch die ,aufgabestellung selbst1 und zwar lautet sie schematisch3 ,illustration3 ,c ,mit anderen ,worten3 der ,kinematograph-,mechanismus mu so arbeiten1 da er den ,film ganz rasch von ,bild zu ,bild weiterzieht2 dafr mu er jedes einzelne ,bild entsprechend lnger stehen lassen4 ,denn wenn #ae ,bilder in der ,sekunde gezeigt werden sollen1 so kommt immer nach #a_/ae ,sekunde ein neues ,bild2 also mssen ein ,bildstillstand und ein ,bildwechsel zusammen #a_/ae ,sekunde einnehmen4 ,je krzer mithin der ,bildwechsel ist1 desto lnger wird der ,bildstillstand4 ,bei der ,anordnung1 die das ,schema ,c wiedergibt1 nimmt der 7punktiert dargestellte7 ,bildwechsel #a_/c der ,zeit ein1 die auf jeden ,bildstillstand kommt4 ,man sagt3 wir haben ein ,tempo #a3 #c1 whrend vorher bei ,a das ,tempo #a3 #a war4 ,wer ,spa hat am ,bruchrechnen1 kann leicht feststellen1 wieviel ,teilchen einer ,sekunde in beiden ,fllen ,bildwechsel und ,bildstillstand dauern4 ,aber weshalb sollen wir nicht weiter gehen und den ,bildwechsel noch krzer machen als im ,schema ,c8 ,je krzer der ,bildwechsel1 desto krzer ist die ,pause zwischen ,bild und ,bild -- desto geringer mu unserer berlegung nach das ,flimmern werden4 ,weshalb sollen wir z4 ,b4 nicht ein ,tempo #a3 #h nehmen1 wie es das folgende ,schema ,d andeutet1 wobei die ,lcken den ,bildwechsel und die ausgezogenen ,linien die ,zeit veranschaulichen1 whrend welcher das einzelne ,bild stillsteht4 ,illustration3 ,d ,wenn wir das ,tempo hinreichend stark nehmen -- sollte man sagen -- mte das ,flimmern schlielich so gut wie ganz verschwinden4 ,aber einstweilen haben wir die ,rechnung ohne den ,wirt gemacht3 wir arbeiten ganz in ,gedanken und vergessen die ,hauptsache1 ob sich auch ein ,kinematograph-,mechanismus1 der in so starkem ,tempo arbeitet1 praktisch ausfhren lt4 ,da mssen wir schon den ,konstrukteur fragen1 und der antwortet3 ,gewi1 wir bauen schon seit ,jahren unsere ,apparate nach diesem ,prinzip und suchen den ,wechselvorgang mglichst kurz zu machen4 ,indessen knnen wir dabei nicht beliebig weit gehen4 ,es gibt praktisch bald eine ,grenze2 denn je strker das ,tempo1 desto strker wird die ,beanspruchung des ,mechanismus und des ,filmbandes1 und desto schlimmer deren ,verschlei4 ,bedenken ,sie doch1 da bei einem ,tempo #a3 #aj der ,film bei jedem ,bildwechsel innerhalb #a_/aej ,sekunde weitergezogen werden mu1 und das ist ein gehriger ,ruck6 ,bedenken ,sie ferner1 da bei einer ,vorfhrung1 die eine ,stunde dauert1 der ,apparat #fjjjj mal einen solchen ,ruck auf den ,film auszuben hat4 ,immerhin knnen wir mit dem1 was heute praktisch erreicht ist1 recht zufrieden sein3 bei einem guten ,kinematograph ist das ,flimmern doch verhltnismig gering4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,konstruktion des ,transport-,mechanismus4 ,nachdem wir nun die wesentlichen ,anforderungen1 die an den ,kinematographen gestellt werden1 kennen gelernt haben1 wollen wir den ,transport-,mechanismus selbst einmal nher betrachten4 ,zunchst mag uns ,figur #bh die allgemeine ,anordnung vor ,augen fhren4 ,der ,film sitzt oben auf einer ,spule ,r und luft von dort zur ,belichtungsstelle ,t1 wo die ,bildchen eines nach dem andern eingerahmt und von den ,lichtstrahlen krftig beleuchtet werden4 ,darunter kommt der ,bewegungsmechanismus1 der dem ,film die ruckweise ,weiterbewegung gibt2 er ist in der ,abbildung durch die ,zahntrommel ,w angedeutet4 ,unten wickelt sich das ,filmband auf die ,spule ,s wieder auf4 ,vor dem ,objektiv ,o dreht sich die ,blendscheibe ,b1 die1 wie wir wissen1 dazu dient1 das ,weiterrutschen des ,filmbandes zu verdecken4 ,der ,vollstndigkeit halber ist die ,projektionslaterne nebst ,beleuchtungslinsen ,c und ,lichtquelle ,l mit eingezeichnet2 der ,strahlengang ist durch die punktierten ,linien angedeutet4 ,illustration3 ,fig4 #bh4 ,schematische ,anordnung des kinematograph4 ,projektions-,apparates4 ,die ,malteserkreuz-,einrichtung4 ,illustration3 ,fig4 #bi4 ,ruckweise ,weiterbewegung d4 ,filmbandes durch das ,malteserkreuz4 ,nun der ,bewegungsmechanismus6 ,eine der am meisten benutzten ,anordnungen zur ruckweisen ,weiterbewegung des ,filmbandes ist das sog4 ,malteserkreuz1 von dem ,figur #bi eine perspektivische ,ansicht gibt4 ,der ,film luft um die ,zahntrommel ,w1 die mit ihren ,zhnen in die ,lcher des ,bandes eingreift und die es zwingt1 alle ,bewegungen der ,trommel mitzumachen4 ,auf der ,achse der ,zahntrommel sitzt eine ,sternscheibe ,s und dieser wird durch eine rotierende ,stiftscheibe ,,ab periodisch #a_/d ,umdrehung erteilt4 ,dabei schlgt die ,zahntrommel gleichfalls um ein ,viertel herum und zieht den ,film immer genau um ein ,bild weiter4 ,wie diese ,anordnung arbeitet1 knnen ,sie sich besser klar machen1 indem ,sie sich aus den ,figuren #cj bis #cc auf der vorgehefteten ,tafel ein kleines ,modell herrichten4 ,dazu werden die ,figuren mit einem scharfen ,messer ausgeschnitten1 und zwar recht sorgsam 7namentlich das ,kreuz74 ,die kleine ,scheibe 7,figur #ca7 klebt man auf das ,kreuz2 ferner klebt man die beiden ,scheiben1 ,figuren #cb und #cc1 aufeinander1 wobei zu beachten ist1 da der ,ausschnitt von ,figur #cc auf die punktierte ,stelle von ,figur #cb kommt4 ,durch die ,mitte eines jeden fertig verklebten ,teiles wird ein ,loch gebohrt4 ,nun legt man zunchst das ,kreuz auf ein ,brettchen oder einen starken ,karton derart1 da die aufgeklebte kleine ,scheibe nach unten kommt1 und steckt durch das ,loch eine ,nadel hindurch4 ,dicht dagegen legt man1 wie es ,figur #cd andeutet1 das andere ,teil1 die ausgeschnittene ,scheibe nach oben1 und steckt dieses ebenfalls fest4 ,der ,ansatz daran wird hochgebogen4 ,wenn man nun die ,scheibe dreht1 so greift sie mit dem ,ansatz in das ,kreuz ein 7vgl4 ,fig4 #ce7 und gibt diesem eine ,vierteldrehung4 ,illustration3 ,fig4 #cd4 ,fig4 #ce4 ,wirkungsweise des aus der ,tafel 7,fig4 #cj bis #cc7 herzustellenden ,malteserkreuz-,modells4 ,illustration3 ,fig4 #cf4 ,malteserkreuz fr starkes ,tempo4 ,wie man beim ,malteserkreuz ein strkeres ,tempo erzielen kann1 um dadurch das ,flimmern geringer zu machen1 deutet ,figur #cf an4 ,man braucht nur die ,eingriffscheibe recht gro zu nehmen4 ,so lange die ,sternscheibe mit dem schraffierten ,teil der ,scheibe ,a in ,berhrung ist1 steht sie still2 die ,wechslung wickelt sich in der kurzen ,zeit ab1 wo der ,eingriff bei dem nicht schraffierten ,teile in ,ttigkeit tritt4 ,allerdings kann man praktisch nicht beliebig weit gehen1 da sonst die ,beanspruchung von ,mechanismus und ,film zu gro wird4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,andere ,bewegungsmechanismen4 ,illustration3 ,fig4 #cg4 ,greifer4 ,fig4 #ch4 ,schlger4 ,fig4 #ci4 ,klemmzug4 ,typische ,anordnungen zur ruckweisen ,weiterbewegung des ,filmbandes4 ,es sind nun noch verschiedene andere ,vorrichtungen zur ruckweisen ,weiterbewegung des ,filmbandes in ,gebrauch2 man kann sie kurz als ,greifer1 ,schlger und ,klemmzug oder ,nockenapparat bezeichnen4 ,der ,greifer besteht aus einer auf- und niedergehenden ,gabel1 wie sie in ,figur #cg schematisch angedeutet ist4 ,sie greift in ihrer obersten ,stellung in die ,lcher des ,filmbandes ein und zieht dieses mit herunter2 unten angekommen1 lt die ,gabel den ,film los und geht dann leer hoch1 um oben wieder einzugreifen und so das ,spiel in gleichmigem ,gange zu wiederholen4 ,beim ,schlger1 dessen ,anordnung in ,figur #ch skizziert ist1 schlgt ein auf der rotierenden ,scheibe ,s sitzender ,exzenterstift in regelmigen ,zwischenrumen auf den ,film und zieht ihn dabei immer um ein ,bild aus der ,belichtungsstelle ,b weiter4 ,der ,nockenapparat besteht im wesentlichen aus #b ,trommeln ,ww 7,fig4 #ci71 die so dicht beieinander stehen1 da der ,film eben frei dazwischen hngen kann4 ,die groe ,trommel1 welche rotiert1 hat an ihrem ,umfange einen ,nocken ,e1 und jedesmal wenn dieser gegen die zweite ,trommel kommt1 wird der ,film eingeklemmt und mitgezogen4 ,die ,zahntrommel ,r oberhalb der ,belichtungsstelle ,b schiebt nur genau soviel ,film vorwrts1 als unten weiter gezogen werden darf4 ,kinematographen mit gleichmssig laufendem ,filmband4 ,illustration3 ,fig4 #dj4 ,schematische ,anordnung4 ,fig4 #da4 ,apparat von ,jenkins4 ,kinematograph mit gleichmssig bewegtem ,filmband und einer ,reihe rotierender ,objektive4 ,das sind die ,hauptkonstruktionstypen1 wie wir sie heute im ,handel praktisch angewandt finden4 ,es gibt nun noch eine groe ,anzahl anderer ,anordnungen2 interessant ist namentlich eine ,gruppe von ,apparaten1 wobei der ,film nicht ruckweise bewegt wird1 sondern mit gleichmiger ,geschwindigkeit luft4 ,ich will davon ein ,beispiel geben4 ,sie sehen in ,figur #dj links den ,film1 der ber zwei ,rollen luft4 ,davor befindet sich eine ,reihe von ,objektiven1 die wie ein ,kranz auf der ,drehscheibe sitzen und einen ,rundlauf machen1 um eines nach dem anderen in ,ttigkeit zu treten4 ,jedes ,objektiv luft eine kleine ,strecke in gleicher ,geschwindigkeit mit dem ,film zusammen und fhrt whrend dieser ,zeit die ,belichtung aus4 ,infolge der gleichmigen ,mitbewegung hlt das ,objektiv das ,bild sozusagen auf dem ,film fest1 und daher bekommen wir eine vollkommene ,schrfe4 ,bei dieser ,anordnung sind ruckweise ,bewegungen vermieden4 ,sowohl der ,film als auch smtliche ,teile des ,mechanismus bewegen sich mit gleichmiger ,geschwindigkeit4 ,daher bietet sich hier die ,mglichkeit1 den ,apparat auerordentlich schnell laufen zu lassen und eine sehr groe ,anzahl von ,aufnahmen in der ,sekunde zu machen1 wie es fr bestimmte ,zwecke erforderlich ist4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,der ,amerikaner ,jenkins1 dem wir die ,ausarbeitung dieses ,systems verdanken1 das brigens ,ducos du ,hauron #ahfd schon angab1 machte mit der in ,figur #da dargestellten ,kamera1 die #ae ,objektive besitzt1 ber #bej gut exponierte ,aufnahmen in der ,sekunde4 ,der ,englnder ,maskelyne lste die ,aufgabe in der ,weise1 da er in das ,objektiv des ,apparates ein rotierendes optisches ,organ einbaute1 das jedes ,bildchen immer eine kleine ,strecke mit dem bewegten ,filmband mitfhrt4 ,auch hier ist die ,zahl der ,bilder1 die man in der ,sekunde aufnehmen kann1 nur begrenzt durch die ,lichtempfindlichkeit des ,negativfilm4 ,aber ebenso wie bei ,jenkins ist die ,ausfhrung sehr kostspielig3 ein ,apparat dieser ,art1 den die britische ,artillerie-,prfungskommission zur ,photographie fliegender ,geschosse benutzt1 stellte sich auf ,mk4 #ajjjj4 ,eine noch hhere ,leistungsfhigkeit erzielte ,cranz2 ihm gelang es1 eine ,einrichtung zu konstruieren1 womit in der ,sekunde auf den mit #ij ,meter ,geschwindigkeit laufenden ,film #ejjj ,bilder gemacht wurden4 ,dieser ,apparat dient erfolgreich dazu1 fliegende ,geschosse und ihre ,wirkung kinematographisch aufzunehmen4 ,ausstattung des ,kinematograph-,mechanismus4 ,fr die gewhnlichen ,zwecke der ,kinematographie werden1 abgesehen von unwesentlichen ,abnderungen1 nur die zuerst besprochenen ,konstruktionen benutzt1 die den ,film ruckweise weiterbewegen4 ,wenn man nun einen vollstndigen ,kinematograph-,mechanismus ansieht1 so findet man noch allerlei ,rderwerk und verschiedenerlei ,vorrichtungen daran2 namentlich die fr ,kinematographentheater bestimmten ,apparate werden sozusagen mit allen ,schikanen ausgerstet4 ,da ist z4 ,b4 fr den ,schutz des ,films gegen die heien ,lichtstrahlen gesorgt4 ,das ,zelluloid1 woraus das ,filmband besteht1 ist ein leicht entflammbares ,material1 und es tritt daher bei ,stillstand des ,mechanismus1 wo die ,strahlen ,zeit haben1 auf den ,film zu wirken1 die ,gefahr auf1 da es entzndet wird4 ,dies wird nun verhindert durch eine ,sperrklappe1 die beim ,betriebe durch einen ,regulator geffnet wird und sich selbstttig schliet1 sobald der ,apparat aufhrt zu laufen4 ,in ,figur #db ist ein derartiges ,modell wiedergegeben4 ,figur #dc zeigt einen einfacheren ,kinematograph-,mechanismus in ,verbindung mit einer ,projektionslaterne1 wie er in ,vereinen und ,schulen gebraucht wird4 ,der ,antrieb wird bei den ,theaterapparaten in der ,regel durch einen kleinen ,elektromotor bewirkt1 whrend man das ,werk sonst mit der ,hand dreht4 ,illustration3 ,fig4 #db4 ,mechanismus eines ,theater-,kinematographen4 ,illustration3 ,fig4 #dc4 ,einfacherer ,kinematograph in ,verbindung mit der ,projektionslaterne4 ,der ,aufnahmeapparat4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,wir wollen uns nun auch den ,aufnahmeapparat einmal nher ansehen4 ,der lichtempfindliche ,film sitzt1 wie ,figur #dd zeigt1 in der oben angebrachten ,kassette1 luft dann um die obere ,zahntrommel und wird von dieser der ,belichtungsstelle zugefhrt4 ,vorne im ,apparat1 hier nicht sichtbar1 befindet sich der ,mechanismus1 in diesem ,falle ein ,greifer1 der den ,film ruckweise vorwrts bewegt4 ,der unten stoweise austretende ,film luft dann ber die zweite ,zahntrommel und wird dadurch der unteren ,kassette in gleichmiger ,bewegung zugefhrt4 ,zu einem vollkommenen ,apparat gehrt nun u4 ,u4 noch eine ,einstellvorrichtung1 ein ,zhler1 der angibt1 wieviel ,film belichtet ist1 und ein ,geschwindigkeits-,anzeiger1 woran der ,photograph kontrollieren kann1 ob er die ,kurbel mit der richtigen ,schnelligkeit dreht4 ,illustration3 ,fig4 #dd4 ,kinematographischer ,aufnahme-,apparat mit eingespanntem ,film 7geffnet74 ,funoten3 ,c ,dieses ,schema deutet ebenso wie die folgenden einen ,vorgang an1 der sich in #a_/e ,sekunde abspielt4 ,das kinematographische ,aufnahme-,verfahren4 ,wie man mit der ,aufnahmekamera arbeitet4 ,figur #de zeigt uns den ,photographen bei der ,arbeit4 ,das ,photographieren an sich ist einfach1 wenn man einmal mit einer ,kamera umzugehen wei4 ,der ,apparat sitzt auf einem recht krftigen ,stativ1 man richtet ihn auf den ,gegenstand und dreht die ,kurbel4 ,wenn sich aber der ,gegenstand1 wie hier der ,dampfer1 fortbewegt1 so mu man mit der ,kamera nachfolgen1 und dazu gehrt ,geschick und bung4 berhaupt werden kinematographische ,aufnahmen dadurch komplizierter1 da whrend des ,belichtens leicht etwas ,unvorhergesehenes eintreten kann4 ,aufnahmeateliers4 ,einstudierte ,szenen bieten1 wenn sie sich programmig abwickeln1 bei der ,aufnahme selbst am wenigsten ,schwierigkeiten1 dagegen schaffen sie vorher viel ,mhe und ,arbeit4 ,die bedeutenderen ,filmfabriken haben dazu riesige ,ateliers und beschftigen ein gut eingeschultes ,personal von ,schauspielern1 die einem tchtigen ,regisseur unterstellt sind4 ,viele tausend ,meter ,films werden da tagtglich geschaffen und in alle ,welt hinausgeschickt4 ,illustration3 ,fig4 #de4 ,herstellung einer kinematographischen ,aufnahme4 ,lebensgeschichte des ,kinematographenfilm4 ,wenn man nun die ,lebensgeschichte des ,kinematographenfilm1 wie er nachher durch den ,projektions-,apparat luft1 verfolgen will1 so mu man zunchst in eine der groen ,zelluloidfabriken gehen4 ,da wird das ,zelluloid in breiten ,bndern und in ,lngen bis zu #ej ,metern gegossen3 es ist eine schwierige ,fabrikation1 deren ,ausarbeitung sehr groe ,erfahrung und jahrelange ,versuche erforderte4 ,nur einige wenige ,werke vermgen den ,rohfilm in der richtigen ,beschaffenheit3 fest und geschmeidig1 glasklar und fehlerlos1 herzustellen4 ,noch schwieriger gestaltet sich die ,bereitung eines tauglichen1 unverbrennbaren oder doch schwer brennbaren ,filmmaterials1 wie es im ,zellit vorliegt1 das gegenber dem leicht entzndlichen ,zelluloid groe ,vorzge bietet4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,in einem anderen ,werke oder in einer anderen ,abteilung des ersteren wird beim ,lichte roter ,lampen auf das breite ,zelluloidband die lichtempfindliche ,emulsion aufgetragen1 eine ,emulsion derart1 wie man sie fr photographische ,platten anwendet4 ,dann luft das ,band durch eine ,schneidemaschine1 die es mit ,tellermessern in schmale ,streifen zerteilt1 wie der kinematographische ,apparat sie braucht4 ,diese ,streifen wandern nun1 zu ,rollen gewickelt1 in die ,filmfabrik4 ,deren erste ,arbeit besteht darin1 die ,streifen mit der ,perforation zu versehen4 ,das geschieht1 ebenfalls in rot beleuchteten ,rumen1 durch ,perforiermaschinen1 die stndlich viele tausend ,lcher einstanzen4 ,in greren ,werken sind deren mehrere ,dutzend in rastloser ,ttigkeit4 ,von diesen ,maschinen wird grte ,przisionsarbeit verlangt3 die ,abstnde der ,lcher mssen genau innegehalten werden2 denn die geringste ,abweichung wrde nachher bei der ,projektion ein ,tanzen des ,lichtbildes verursachen4 ,nun sind die ,films gebrauchsfertig und werden dem ,photographen bergeben1 der sie den ,kassetten seiner ,kamera einverleibt4 ,inzwischen herrscht im ,aufnahme-,atelier des ,werkes eine fieberhafte ,ttigkeit3 viele ,kpfe und ,hnde bereiten die ,szene vor4 ,nachdem die ,idee zu dem ,stck1 sei es ,drama1 ,tragdie oder ,komdie1 glcklich heraus ist1 nachdem die literarische ,abteilung ,band um ,band der ,bibliothek gewlzt und die ,einzelheiten bearbeitet hat1 heit es1 das zur ,auffhrung erforderliche ,material herbeischaffen4 ,ein ,heer von ,tischlern1 ,malern1 ,tapezierern und ,dekorateuren stellt fertig1 was sich in der ,requisitenkammer nicht vorfindet4 ,die ,szenerien werden mglichst naturgetreu u4 realistisch zusammengesetzt4 ,der ,regisseur whlt die ,schauspieler und verteilt die ,rollen2 der kundige ,garderobenverwalter gibt die ,kostme aus4 ,nun wird geprobt und instruiert1 bis alles klappt4 ,hier wird noch ein ,versatzstck zurecht gerckt1 dort legt in einem der ,ankleiderume der ,friseur die letzte ,hand an -- endlich kann die ,vorfhrung stattfinden4 ,kurz1 es geht zu wie in einem ,theater4 ,und auch die ,ausstattung der ,ateliers ist die wie einer ,bhne1 aber raffiniert und vollkommen1 wie bei der modernsten ,bhne4 ,ob nun die ,szene auf dem ,lande oder ,wasser sich abspielt1 auf dem ,mond oder im ,mittelpunkt der ,erde2 ob es eine mnnermordende ,schlacht gilt1 eine ,jagd1 ein ,schauspiel1 ,lustspiel oder ein phantastisches ,mrchen3 fr alles ist gesorgt4 ,aber anders als im ,theater flutet hier durch ein mchtiges ,glasdach das ,tageslicht hinein1 ergnzt oder1 wenn ntig1 gar ersetzt durch eine ,reihe elektrischer ,lampen von ungeheurer ,kraft1 deren violettdurchsetzte ,strahlen wie ,sonnenbrand in die ,haut stechen4 ,diese ,lichtflle verlangt der kinematographische ,aufnahmeapparat1 der als einziger ,zuschauer und dabei als unerbittlich strenger ,kritiker der ,auffhrung beiwohnt3 jeder ,fehler1 jede falsche ,bewegung wird unweigerlich von ihm festgehalten4 ,zu gleicher ,zeit arbeitet eine andere ,gruppe von ,schauspielern drauen in freier ,natur1 manchmal weit1 weit fort1 an der ,sttte selbst1 wo das dargestellte geschichtliche ,drama sich vor soundsoviel ,jahren oder ,jahrhunderten abspielte4 ,keine ,kosten werden gescheut1 die historische ,treue zu wahren4 ,in noch grerer ,ferne1 vielleicht schlimmen ,entbehrungen und bsen ,abenteuern ausgesetzt1 ist der ,reisephotograph ttig1 dem es obliegt1 wertvolle ,aufnahmen von ,land und ,volk mit nach ,hause zu bringen4 ,galt es fremde ,erdteile und unbekannte ,gegenden aufzusuchen1 so mute1 wie zu wissenschaftlichen ,forschungsreisen1 eine regelrechte ,expedition ausgerstet werden1 die schon viele ,tausende kostet1 ehe es losgeht4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,die ,aufnahmen sind gemacht1 die ,films belichtet4 ,nun gilt es1 die ,bnder zu entwickeln und die ,bilder zum ,vorschein zu bringen4 ,diese ,arbeit mu mit groer1 groer ,sorgfalt geschehen4 ,denn ein einziger ,fehler1 eine einzige ,unachtsamkeit knnte die ganze ,vorarbeit mit ihren oft unsglichen ,kosten zunichte machen4 ,drum herrscht peinlichste ,sauberkeit2 alle ,einzelheiten des ,betriebes sind geregelt und werden streng berwacht4 ,anders sieht es da aus1 als in der blichen photographischen ,dunkelkammer2 heit es doch1 die ,riesenschlangen von ,films zu bndigen und stndig unter ,kontrolle zu halten4 ,whrend einige ,fabriken sie auf ,rahmen spannen1 bedienen sich andere ,werke groer ,wickel-,trommeln4 ,die ,bder sind in ,porzellanbecken untergebracht -- ,becken so gro wie ,badewannen4 ,zuerst hngt die ,trommel ber dem ,entwicklerbecken4 ,sie taucht unten ein und wird durch einen ,elektromotor gedreht1 so da alle ,teile gleichmig benetzt werden4 ,sobald die ,entwicklung beendet ist1 wandert die ,trommel zum nchsten ,becken1 wo der ,film eine krftige ,wassersplung erfhrt4 ,das dritte ,becken enthlt ,fixierbad1 dann kommt wieder ,wassersplung1 zum ,schlu ein ,wasserbad mit ,glyzerinzusatz1 der dem ,film ,geschmeidigkeit verleiht4 ,inzwischen wandern andere filmbewickelte ,trommeln den gleichen ,weg von ,becken zu ,becken hinterher4 ,illustration3 ,fig4 #df4 ,trockenraum einer ,filmfabrik4,d ,nun kommen wir wieder ins ,helle1 in einen groen ,raum1 wo die ,films auf riesigen ,trommeln getrocknet werden4 7,fig4 #df74 ,die durchstrmende ,luft ist filtriert1 damit nur ja kein ,stubchen darauf kommt4 ,auf das ,trocknen folgt eine sorgsame ,prfung und ,reinigung4 ,was wir jetzt haben1 ist der fertige ,negativfilm1 wie ihn ,figur #bd zeigte4 ,diesen ,negativfilm begleiten wir weiter zur ,kopierabteilung4 ,da schafft man als ,arbeitsmaterial fr die ,maschinen viele ,rollen lichtempfindlicher ,films hin1 die soeben perforiert worden sind2 sie tragen die ,bezeichnung ,positivfilm und haben eine weniger empfindliche ,emulsion als die zur ,aufnahme bestimmten ,films4 ,alle ,maschinen -- man hrt's am klappern -- scheinen in emsiger ,ttigkeit4 ,doch an einer ,stelle knnen wir1 so gut es bei dem roten ,lichte geht1 gerade zusehen1 wie ein ,arbeiter frisch ladet1 wie er ,negativ- und ,positivfilm einspannt1 wie der ,motor anzieht1 und wie nun die beiden ,films1 ,schicht auf ,schicht1 ,schritt um ,schritt am ,fensterchen vorbei gezogen werden1 wo eine ,glhlampe die ,belichtung besorgt4 ,wie im gesamten ,betrieb1 geht auch hier die ,arbeit glatt und flott vonstatten4 ,und auf ein rasches ,arbeiten mu man gerichtet sein2 kommt es doch manchmal vor1 -- bei aktuellen ,aufnahmen ist dieser ,fall nicht selten -- da der ,film noch an demselben ,tage fertig herausgebracht werden soll1 um abends im ,theater zur ,vorfhrung zu gelangen4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,die belichteten ,positivrollen kommen in den uns bekannten ,entwicklungsraum1 und dort winden sich nun wieder die ,filmschlangen durch die sauren ,bder und ,wasserbrausen1 bis sie ein prchtiges1 klares ,bildergewand zeigen1 das in die nchste ,stube zum ,trocknen gehngt wird4 ,es folgt dann noch ein groes ,reinemachen1 wobei ,maschinen helfen1 und eine genaue ,besichtigung4 ,manche der ,aufnahmen erfahren noch eine weitere ,bearbeitung3 mit ,hilfe chemischer ,tonbder werden die dunkeln ,partien gefrbt4 -- ,sie haben solch einfarbige ,darstellungen1 z4 ,b4 blaue ,seestcke mit schneeweiem ,gischt1 wohl schon gesehen4 ,oder die ,bnder werden durch einfache ,farblsungen gezogen1 wobei die ganze ,schicht einen gleichmigen ,ton annimmt4 ,andere ,films sollen hinwieder naturfarbig herausgebracht werden4 ,da heit es1 knstlich ,farbe auftragen4 ,whrend dies sonst mit der ,hand geschieht1 ersetzen die groen ,fabriken das ,heer hunderter ,koloristinnen durch sinnreiche ,maschinen4 ,bei diesem maschinellen ,verfahren mu man mehrere der ,films1 welche die betreffenden ,aufnahmen darstellen1 opfern4 ,aus diesen werden nmlich ,schablonen hergestellt1 fr jede ,farbe eine4 ,der ,arbeiter schneidet dazu mit groem ,geschick zunchst aus einem ,film1 ,bild um ,bild1 alle die ,stcke aus1 die rot werden sollen4 ,dieser ,schablonenfilm luft nun mit dem zu kolorierenden ,film1 wobei sich die ,bildteile beider genau decken1 durch die ,maschine und diese trgt mechanisch durch die ausgeschnittenen ,stcke rote ,farbe auf4 ,dann erhalten ein zweiter1 dritter und wer wei wie viele ,films mit ,hilfe derselben ,schablone den gleichen ,aufdruck in rot4 ,inzwischen ist der zweite ,schablonen-,film fertig geworden1 bei dem alle blauen ,stcke ausgeschnitten sind4 ,nun wird die ganze ,reihe mit diesem gedruckt1 worauf in gleicher ,weise die brigen ,farben daran kommen4 ,diese ,methode lohnt sich natrlich nur fr einen ,betrieb1 der eine groe ,anzahl ,films in kolorierter ,ausfhrung absetzen kann4 ,die fertigen ,films1 kolorierte1 getnte und schwarze1 laufen im ,versandraum zusammen4 ,unterdessen hat die kaufmnnische ,abteilung die ,reklametrommel gerhrt1 ,filialen in allen ,weltteilen haben die ersten ,kopien bekommen und den ,interessenten vorgefhrt unter der ,ankndigung1 da der ,film am soundsovielten verausgabt wird4 ,die ,bestellungen sind notiert und nun wird geschafft1 damit alles zum ,termin da ist4 ,und gehrig mu geschafft werden1 wenn der ,film sich als ,schlager oder ,kassenmagnet erwiesen hat4 ,wie die ,trickfilms hergestellt werden4 ,was in diesen ,filmfabriken alles aufgefhrt und photographiert wird1 ist staunenswert4 ,phantasie und ,unternehmungsgeist berbieten sich1 immer ,neues und ,originelles zu schaffen1 seien es nun dramatische ,darstellungen oder ,tragdien1 ,mrchen oder ,geschichten zum ,totlachen4 ,sie haben vielleicht mancherlei ,derartiges in ,kinematographen-,theatern gesehen4 ,aber vielleicht haben ,sie auch einmal ,vorfhrungen gesehen1 die mit ihren zauberhaften ,vorgngen verblffend wirkten und wobei ,sie sich fragten3 wie wird das gemacht8 -- ,da gibt es z4 ,b4 ein ,stck1 worin ein ,mann an den ,wnden heraufkriecht und an der ,decke hinluft4 ,die ,lsung ist ganz einfach4 ,bei der ,aufnahme werden auf den ,boden des ,ateliers abwechselnd ,dekorationen gelegt1 welche die ,seitenwnde und die ,decke eines ,zimmers darstellen2 der ,mann kriecht oder luft darber und wird von oben her photographiert4 ,ein beliebter ,trick ist die ,verwandlung von ,personen2 sie lt sich bei kinematographischen ,aufnahmen leicht ausfhren4 ,in der ,szene1 woraus in ,figur #dg ein paar ,bilder wiedergegeben sind1 verwandelt sich z4 ,b4 die alte ,bettlerin in eine ,fee4 ,dazu wurde einfach zwischen dem zweiten und dritten ,bild die ,aufnahme unterbrochen2 die ,bettlerin wirft ein anderes ,gewand ber oder wird durch eine andere ,person ersetzt1 der ,photograph ffnet wieder das ,objektiv und dreht weiter4 ,illustration3 ,fig4 #dg4 ,verwandlungsszene4,e ,noch ein ,beispiel6 ,der ,kinematograph fhrt folgende ,szene vor1 die in den ,figuren #dh bis #ea angedeutet ist4 ,ein ,betrunkener liegt auf der ,strae4 ,ein ,automobil saust heran und fhrt ihm beide ,beine ab 7,fig4 #dh74 ,der ,mann schreit nach und schwenkt die ,beine in der ,luft 7,fig4 #di74 ,das ,auto hlt1 der ,insasse luft heran1 er flickt ihm die ,beine wieder an 7,fig4 #ej7 und beide ziehen zufrieden von dannen 7,fig4 #ea74 -- ,nun die ,lsung6 ,auch hier wird die ,aufnahme unterbrochen1 und zwar zuerst in dem ,moment1 wo das ,automobil herangekommen ist4 ,das ,auto hlt an4 ,der ,betrunkene wird ersetzt durch einen ,krppel1 dem beide ,beine fehlen1 und ein ,paar knstlicher ,beine wird davor gelegt4 ,die ,auswechslung der ,personen ist in ,figur #eb wiedergegeben4 ,dann tritt der kinematographische ,apparat wieder in ,ttigkeit2 das ,auto1 dessen ,weg genau vorgezeichnet ist1 fhrt nochmals heran und saust darber hinweg4 ,nachher wird die ,aufnahme abermals unterbrochen und der ,krppel wieder durch den ,betrunkenen ersetzt4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,illustration3 ,fig4 #dh4 ,szenen aus einem ,trickfilm4 ,fig4 #di4 ,illustration3 ,fig4 #ej4 ,szenen aus einem ,trickfilm4 ,fig4 #ea4 ,illustration3 ,fig4 #eb4 ,erklrung des ,trick3 ,die ,auswechslung der ,personen4 ,von diesem einfachen ,hilfsmittel der ,aufnahme-,unterbrechung wird hufig ,gebrauch gemacht4 ,der ,film1 geduldig wie er ist1 reiht ,bild an ,bild auf1 wie und wann es dem ,photographen gefllt4 ,und das ,publikum bekommt nachher die ,bilder in sausender ,folge vorgefhrt2 es merkt nicht1 da der ,kinematograph lgt1 da da zwischen einzelnen ,bildern ganze ,stcke fehlen -- kein ,wunder1 da ihm die ,vorgnge zauberhaft erscheinen4 ,da gibt es die unglaublichsten ,sachen zu sehen4 ,leblose ,gegenstnde fhren einen ,tanz auf2 ,streichhlzer spazieren aus der ,dose1 die sich selbst ffnet1 und bauen sich zu ,figuren auf2 ,werkzeuge leisten ,arbeit1 eine ,sge zerschneidet ein ,brett ohne ,zutun4 -- ,wie leicht ist das alles zu machen1 wenn man einmal den ,kunstgriff kennt1 wie einfach ist die ,erklrung1 wenn man einmal wei1 da die ,hilfsvorgnge1 die dem ,zuschauer verborgen bleiben sollen1 nicht mit photographiert werden6 ,drollige ,wirkungen erzielt man durch ,rckwrtsdrehen des ,filmbandes4 ,alle ,bewegungsvorgnge kehren sich um4 ,pferde rennen rckwrts1 ,steine rollen bergauf4 ,der ,schwimmer saust mit den ,beinen voran aus dem ,wasser und landet auf dem ,sprungbrett1 dann fliegen ihm die ,kleider an den ,leib4 ,der ,raucher saugt den ,rauch aus der ,luft auf und seine ,zigarre brennt immer lnger -- denken ,sie es selbst weiter aus6 ,die ,hilfsmittel des ,photographen sind damit nicht erschpft4 ,er schafft die wunderbarsten ,effekte1 indem er ,aufnahmen kombiniert und bereinanderdruckt4 ,dem ,trumer erscheinen winzig kleine ,feen1 die aus ,blumen entsteigen und einen ,reigen auffhren2 oder es taucht eine ,miniatur-,tnzerin in einem gefllten ,wasserglas auf1 um sich dazu zu bewegen und dann wieder allmhlich wie im ,nebel zu verschwinden4 ,kurz1 kein ,mrchen ist so seltsam1 keine ,phantasie so erfindungsreich1 als da nicht der ,kinematograph ihr beikme und die ,gedanken in seine ,lichtbilder-,wirklichkeit umzusetzen vermchte4 ,funoten3 ,d ,mit ,genehmigung der ,charles ,urban ,trading ,co41 ,london4 ,e ,die ,figuren #dg bis #eb sind hergestellt nach ,aufnahmen der ,firma ,lon ,gaumont1 ,paris1 und zwar mit ,genehmigung der ,pariser ,zeitschrift ,l',illustration1 in der sie erschienen4 ,die ,bedeutung des ,kinematographen4 ,der ,kinematograph als ,forscher und ,lehrer4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,so bewundernswert nun auch die technischen ,leistungen bei solchen ,aufnahmen sein mgen3 in diesen ,kunststcken darf man nicht den ,hauptwert des ,kinematographen suchen4 ,seine eigentliche ,bedeutung liegt auf anderem ,gebiete3 ,in der ,hand des ,naturfreundes ist der ,kinematograph ein groer ,forscher geworden4 ,er schaut durchs ,vergrerungsglas und verfolgt das ,treiben der kleinen ,lebewesen2 er belauscht die ,vgel in ihren ,nestern2 er beobachtet die ,pflanzen und ,blumen1 wie sie wachsen1 verblhen und vergehen2 dann wieder sucht er fremde ,lnder und ,vlker auf und studiert ihre ,sitten und ihren ,sinn1 oder er geht mit dem ,techniker in groe industrielle ,werke4 ,er sieht alles1 schreibt alles auf seinem ,film auf1 nichts entgeht ihm4 ,und so oft man will1 erzhlt er alles getreu bis in die kleinsten ,einzelheiten wieder4 ,dem ,gelehrten vermag der ,kinematograph unschtzbare ,dienste zu leisten1 indem er festhlt1 was des ,menschen ,auge nicht mehr verfolgen1 nicht mehr unterscheiden kann4 ,und uns steht durch den ,kinematographen die ganze ,welt mit ihrem ,getriebe offen4 ,was die ,natur im ,groen und im ,kleinen nur darbietet1 was der ,mensch nur erschafft1 alles bringt dieser ,wunderapparat vor unser ,auge4 ,in spielender ,unterhaltung zeigt und lehrt er innerhalb einer ,stunde mehr1 als mancher nach langem1 schwierigem ,studium beobachtet oder auf kostspieliger1 weiter ,reise gesehen hat4 ,macht der kinematographischen ,darstellung4 ,wie lebendig und berzeugend ist seine ,sprache6 ,wer noch nie am ,meere gewesen ist1 erhlt wohl von einer ,photographie oder einem ,gemlde einen ,eindruck der unendlichen ,wasserflche2 aber erst der ,kinematograph zeigt ihm1 wie die mchtigen ,wogen dahingehen1 wie sie brandend auf den ,sand rollen oder hoch aufschumend gegen die ,felskste schlagen1 zeigt ihm1 wie ein ,ozeandampfer hinausfhrt oder ein ,kriegsschiff manvriert4 ,diese lebendige ,sprache verleiht auch dem kinematographischen ,drama eine so mchtige ,wirkung4 ,statt des ,phantasiebildes1 das wir beim ,lesen gewinnen1 drngt sich hier gewissermaen leibhaftige ,wirklichkeit auf4 ,ja1 da dem taubstummen ,stcke die ,worte fehlen1 wird die ,handlung zusammengedrngt3 was uns der ,roman im ,laufe von ,stunden erzhlt1 wickelt sich hier in ,minuten ab -- daher atemlose ,spannung von ,anfang bis zu ,ende4 ,kraftvollen ,schriftstellern ist das kinematographische ,drama ein vorzgliches ,ausdrucksmittel4 ,das ,kinematographen-,theater4 ,praktische ,anwendung hat der ,kinematograph in umfangreichem ,mae in den ,kinematographen-,theatern gefunden1 besitzt doch bei uns jede ,stadt von soundsoviel tausend ,einwohnern mindestens ein solches ,theater 7wenn nicht1 wie heit der verwaiste ,ort8 ,interessenten bezahlen den ,nachweis74 ,in den ,programms herrschen die dramatischen ,darstellungen vor4 ,man sucht vielfach volle ,huser zu gewinnen1 indem man dem ,sensationsgelste der ,menge entgegenkommt und im bermae aufregende1 nervenreizende ,stcke bringt4 ,diese ,tendenz zahlreicher ,unternehmungen3 ,sensationell um jeden ,preis hat dem ,kinematograph einen bsen ,ruf eingebracht und ,gegenbewegungen ins ,leben gerufen4 ,gewi ist auch viel ,erfreuliches zu verzeichnen1 vielerlei schne ,aufnahmen werden gezeigt1 die hohen ,bildungswert besitzen4 ,diesen mchte ein grerer ,platz eingerumt werden4 ,solange indessen das ,volk gerade an den garstigen ,stcken seinen ,gefallen bekundet1 solange ,filmfabriken und ,theater sehen1 da sie damit ihre besten ,einnahmen machen1 ist eine gehrige ,besserung schwerlich zu erwarten4 ,das ,tonbild4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,im ,kinematographen-,theater findet man auch das ,tonbild1 die ,verbindung von ,kinematograph und ,sprechmaschine4 ,der eine ,apparat stellt die bildliche ,szene dar1 whrend der andere die ,figuren sprechen1 singen und musizieren lt4 ,die ,aufnahmen dazu mit kinematographischer ,kamera und ,grammophon werden getrennt vorgenommen1 und zwar erfolgt die eine an ,hand der anderen4 ,damit sich nun bei der ,wiedergabe ,bild und ,ton genau decken1 damit also nicht die ,bewegungen den ,worten vorauseilen oder dahinter zurckbleiben1 mssen beide ,apparate ,hand in ,hand -- man sagt synchron -- laufen4 ,diese ,forderung zu erfllen1 werden ,sie denken1 ist eine einfache ,aufgabe -- gewi3 man braucht nur die ,rderwerke von ,kinematograph und ,sprechmaschine durch eine geeignete bersetzung zwanglufig miteinander zu verbinden2 dann mu der eine genau mit dem anderen gehen1 er kann nicht vorstreben oder zurckbleiben4 ,indessen bietet die praktische ,ausfhrung insofern eine ,schwierigkeit1 als man das ,grammophon1 um die richtige ,wirkung zu erzielen1 beim ,projektionsschirm1 also weit vom ,kinematograph entfernt1 aufstellt4 ,aber auch eine andere ,forderung ist schwer mit dieser ,lsung in ,einklang zu bringen3 die ,sprechmaschine mu nmlich mit einer bestimmten ,geschwindigkeit laufen1 damit der ,ton die richtige ,hhe erhlt1 und sie ist darin sehr empfindlich -- jede ,abweichung bringt einen ,miton4 ,nun ist der ,kinematograph ein unruhiger ,bruder2 er luft nicht so gleichmig3 da kommt z4 ,b4 einmal eine ,klebstelle im ,filmband1 die momentan eine geringe ,verzgerung der ,geschwindigkeit herbeifhrt -- in diesem ,augenblick schreit die ,sprechmaschine1 der ,ton geht herunter1 um sofort wieder in die ,hhe zu schnellen4 ,um diesen belstand zu vermeiden1 lt man das ,grammophon1 so wie es soll1 ruhig fr sich laufen und reguliert nun nach seinem ,gang mittels einer ,anzeigevorrichtung die ,geschwindigkeit des ,kinematographen4 ,derartige ,vorrichtungen -- man nennt sie ,synchronismen -- gibt es verschiedene4 ,hier sind es optische ,signale1 wonach der ,operateur den ,gleichlauf kontrolliert1 dort auf elektrischem ,wege bertragene ,zeichen2 bei anderen hinwieder geschieht die ,regelung automatisch3 der ,motor des ,kinematographen wird selbstttig in seiner ,geschwindigkeit korrigiert1 wenn die bereinstimmung aussetzt4 ,fehlerhafte ,erscheinungen4 ,da wir grade im ,kinematographen-,theater sind1 hre ich ,sie die ,frage stellen3 woher kommt es1 da man zuweilen auf dem lebenden ,lichtbilde vorwrts fahrende ,wagen mit schleifenden oder gar rckwrts laufenden ,rdern sieht8 ,nun1 suchen wir einmal die ,erklrung6 ,bei der ,aufnahme der ,szene machte die kinematographische ,kamera etwa #ae ,belichtungen in der ,sekunde1 also wurde auch das ,rad #ae mal in der ,sekunde photographiert4 ,nun hat sich das ,rad zwischen den einzelnen ,aufnahmen stets um ein ,stck gedreht1 und wenn es der ,zufall will1 so ist in dieser ,zeit immer eine ,speiche genau an die ,stelle der nchsten getreten4 ,da eine ,speiche aussieht wie die andere1 bietet dann das ,rad auf allen ,bildern das gleiche ,aussehen2 unser ,auge nimmt also keine ,bewegung in den ,speichen wahr und wir meinen1 das ,rad stnde still4 ,nehmen wir nun an1 das ,rad laufe etwas langsamer wie vorher4 ,dann bleibt die ,speiche1 welche bisher -- in der ,zeit von ,aufnahme zu ,aufnahme -- immer genau an ,stelle der ,nachbarspeiche getreten war1 etwas gegen diese zurck4 ,unser ,auge verwechselt nun diese ,speichen1 die in den aufeinanderfolgenden ,bildern so nahe beieinander sind1 und wir nehmen eine langsame ,rckwrtsdrehung wahr4 ,es brauchte nur eine einzige der ,speichen eine abweichende ,form zu besitzen1 so fiele die ,ursache zu dieser optischen ,tuschung fort und wir wrden sehen1 wie diese ,speichen sich richtig drehen und wie das ,rad vorwrts rollt4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,ferner fragen ,sie3 manchmal sieht man in den kinematographischen ,darstellungen berhastete ,bewegungen6 -- ,diese ,erscheinung tritt ein1 wenn der ,vorfhrer den ,apparat zu rasch laufen lt4 ,es ist leicht verstndlich3 je rascher man den ,film durchlaufen lt1 desto schneller spielt sich die ,szene ab4 ,die ,bewegungen knnen nur dann natrlich wirken1 wenn die ,wiedergabe mit der gleichen ,geschwindigkeit1 also mit der gleichen ,bilderzahl in der ,sekunde1 erfolgt wie die ,aufnahme4 ,endlich3 woher kommt es1 da man zuweilen im lebenden ,lichtbilde ein unangenehmes ,flickern wahrnimmt8 -- ,in solchem ,falle wird zur ,vorfhrung ein alter oder schlecht behandelter ,film benutzt1 der1 wie man sagt1 verregnet ist4 ,mit jedem neuen ,bilde1 also #ae mal in der ,sekunde1 erscheinen immer wieder andere ,flecken und ,kratzen1 die bald hier1 bald dort sitzen und daher auf unser ,auge wie ein ,gewirre tanzender ,mcken wirken4 ,das lebende ,lichtbild in ,schule und ,vortragssaal4 ,ein groes ,anwendungsgebiet steht dem ,kinematographen noch offen3 die ,schule2 sie hat sich des lebenden ,lichtbildes bisher noch wenig angenommen4 ,und doch stellt der kinematographische ,apparat ein ausgezeichnetes ,anschauungsmittel dar1 das dem ,lehrer groe ,hilfe bietet und gleichzeitig eine ,erweiterung des ,lehrplanes ermglicht4 ,praktische ,vorschlge1 die auf die ,einfhrung des ,kinematographen in die ,schule hinzielen1 sind schon ausgearbeitet worden4 ,das ,gleiche gilt vom ,hrsaal der ,hochschulen und ,universitten1 sowie vom ,unterricht in ,kunstschulen1 der auch durch geeignete ,aufnahmen gewinnen wird4 ,in ,vereinen und bei ffentlichen ,vortrgen1 wo die ,benutzung des ,lichtbilderapparates fast zur ,regel geworden ist1 findet man den ,kinematographen schon hufiger4 ,mag der ,vortragsredner auch sprechen ber ,lnder und ,vlker1 ber ,tiere und ,pflanzen1 ber technische ,betriebe oder ber ,luftschiffe und ,flugmaschinen -- wenn er nicht das ,objekt selbst demonstrieren kann3 gibt es fr ihn ein besseres ,anschauungsmittel als das lebende ,lichtbild8 ,einer ausgedehnteren ,verwendung des ,kinematographen in ,schule und ,verein steht heute weniger im ,wege wie ehedem1 wo ein solcher ,apparat sehr kostspielig war4 ,fr einige hundert ,mark kann man jetzt schon eine leistungsfhige praktische ,einrichtung erhalten2 ist bereits ein ,lichtbilderapparat vorhanden1 so kommt man wesentlich billiger weg1 weil dann nur der ,mechanismus zu beschaffen ist4 ,ferner liegt ein umfangreiches ,material an guten1 lehrhaften kinematographischen ,aufnahmen vor1 deren ,zahl stndig vermehrt wird1 und es gibt viele ,anstalten1 die ,films verleihen4 ,was es an lehrhaften ,films gibt4 ,alle ,weltteile1 aller ,herren ,lnder sind in kinematographischen ,darstellungen vertreten4 ,da gibt es ,films von ,rom1 ,pompeji1 ,venedig1 von ,konstantinopel1 ,moskau und ,tiflis2 nicht minder solche1 die uns ,berlin1 ,london1 ,paris zeigen4 ,die berhmten ,sttten ,palstinas und ,egyptens sind ebenso im lebenden ,bilde festgehalten1 wie die interessantesten ,pltze aus ,indien1 ,china und ,japan4 ,der ,rheinfall bei ,schaffhausen1 die ,strudel des ,zambesi und der ,niagara haben dem ,photographen und seiner ,kurbelkamera ,modell gestanden2 selbst der ,sdpol ist kinematographisch erobert1 nachdem ,shackleton in seiner ,nhe erfolgreich ,aufnahmen gemacht hat4 ,ein gleichfalls groes ,kapitel der ,filmaufnahmen betrifft die verschiedenen ,vlker in ihren ,sitten1 ,gebruchen und in ihrer ,gewerbettigkeit1 sowie anschlieend daran die moderne ,technik4 ,arabische ,tpferei1 indische ,seilerei1 ,kriegstnze der ,sdseeinsulaner1 chinesische ,hochzeit1 ,walfischfang1 ,krokodiljagd1 ,strauenzucht1 ,gewinnung und ,verarbeitung des ,tees und der ,baumwolle -- vom ,felde bis zum ,versand des fertigen ,produktes1 ,betrieb in den ,diamantminen ,sdafrikas und den ,goldgruben ,australiens2 dann bei uns3 ,eisengieerei1 ,herstellung von ,eisenbahnschienen und von ,lokomotiven1 ,wagenbau1 ,werkzeugmaschinen in ,ttigkeit1 ,stapellauf eines ,dampfers1 ,herstellung von ,luftballons1 die verschiedenen ,systeme der ,flugmaschinen1 -- das sind lauter ,titel von ,films1 die fr ,lehranstalten und ,vortrge von groem ,wert sind4 ,fr den naturkundlichen ,unterricht gibt es ,aufnahmen1 wie3 die ,ameise1 die ,biene1 von der ,raupe zum ,schmetterling1 das ,leben im ,sumpfwasser1 das ,leben im ,ei1 wilde ,vgel in ihren ,nestern4 ,die medizinische ,fakultt findet ,anschauungsmaterial in kinematographischen ,aufnahmen von ,operationen1 wie solche verschiedentlich hergestellt worden sind4 ,kinematographische ,aufnahmen fr ,kunstschulen4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,fr ,kunstschulen werden ,bewegungsstudien der ,art von ,wert sein1 wie sie ,muybridge und ,anschtz schon vor #bj bis #cj ,jahren schufen 7vergl4 die ,darstellungen auf dem ,lebensrad und in ,fig4 #ae74 ,aufnahmen von schreitenden und laufenden ,menschen und ,tieren1 von bewegten ,gewndern1 von der wogenden und brandenden ,see mgen die ,beobachtung in der ,natur trefflich ergnzen4 ,ja1 whrend die wiederholte ,beobachtung einer ,bewegung in der ,natur dadurch erschwert wird1 da beim zweiten und dritten ,mal die ,bewegung nicht die gleiche ist wie zuerst1 indem ,zuflligkeiten andere ,formen hineinbringen1 zeigt der ,kinematograph1 so oft man will1 immer wieder genau denselben ,vorgang ohne die geringste ,abweichung4 ,ungestrt kann der ,knstler -- ,bildhauer oder ,maler -- sein ,augenmerk auf einen bestimmten ,moment konzentrieren1 der ihn besonders interessiert3 er wei1 da dieser jedesmal gleichmig wiederkehrt4 ,schlielich steht es ihm frei1 die ,einzelbilder zu studieren und zu vergleichen4 ,auch die ,schauspielkunst sollte sich der ,kinematographie bemchtigen1 sollte sie zur ,belehrung1 namentlich angehender ,bhnenknstler1 heranziehen und durch geeignete ,aufnahmen -- bedeutende ,schauspieler in wichtigen ,rollen sowie vorbildliche ,auffhrungen -- ,studienmaterial schaffen4 ,der ,kinematographenfilm als geschichtliche ,urkunde4 ,wiederholt hat man angeregt1 kinematographische ,archive anzulegen1 und ,anfnge dazu sind auch wohl schon gemacht worden4 ,denn manche der ,aufnahmen1 die wir heute als aktuell bezeichnen1 werden als urkundliches ,material von groem ,werte fr unsere ,nachkommen sein3 sie werden geschichtliche ,begebenheiten in der richtigen ,anschauung berliefern4 ,was wrden wir darum geben1 wenn wir berhmte ,mnner der ,vergangenheit1 wichtige historische ,ereignisse im ,lichtbilde aufleben lassen knnten6 ,vielleicht wird gar einmal das ,wort des ,witzblattes wahr1 wonach der ,general vor der ,schlacht ausruft3 ,soldaten1 seid tapfer1 die ,kinematographen der ganzen ,welt blicken auf euch6 ,das lebende ,lichtbild im ,dienste der ,reklame4 ,erfolgreich hat man den ,kinematograph -- wenn auch einstweilen noch in geringem ,mastabe -- in den ,dienst der ,reklame gestellt3 der ,geschftsreisende zeigt den ,interessenten im lebenden ,lichtbild1 wie eine neue ,maschine arbeitet2 ,verkehrsgesellschaften lassen ,ansichten der von ihnen befahrenen ,gegenden vorfhren4 ,so konnte man einen schnen ,film sehen1 der die ,reise eines ,lloyddampfers von ,bremen nach ,new ,york wiedergibt und der einem gar sehr den ,mund wsserig macht1 einmal mitzufahren4 ,die ,southern ,pacific ,railway ,company drben benutzt kinematographische ,bilder1 die dort allenthalben gezeigt werden1 um ihr ,unternehmen bekannt zu machen4 ,in ,australien lt man zahlreiche ,aufnahmen herstellen1 durch deren ,vorfhrung ,ansiedler aus ,europa geworben werden sollen4 -- ,es ist das ein ,gebiet1 das sich noch weit ausbauen lt4 ,der ,kinematograph in der ,wissenschaft4 ,als ,hilfsmittel bei wissenschaftlichen ,forschungen wurde der ,kinematograph bisher nur vereinzelt angewandt4 ,aber was der ,apparat auf diesem ,felde bereits geleistet hat1 ist so beachtenswert1 da die ,gelehrten ihn im ,laufe der ,zeit ohne ,zweifel immer mehr heranziehen werden4 ,so hat der franzsische ,physiologe ,marey1 dessen grundlegender ,arbeiten wir eingangs gedachten1 schon vor mehr denn #bj ,jahren die ,kinematographie zum ,studium der ,bewegungsvorgnge bei ,menschen und ,tieren benutzt4 ,auch ,professor ,fischer grndete seine eingehenden ,untersuchungen des ,ganges und der dabei wirksamen ,krfte auf die ,ergebnisse1 welche die photographische ,registrierung ihm geliefert hatte4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,illustration3 ,fig4 #ec4 ,photographie der ,sprache1 ,reihenaufnahme von ,demeny4 ,demeny1 der verdienstvolle ,mitarbeiter ,marey's1 machte ,aufnahmen der ,mundbewegungen sprechender ,personen und wies darauf hin1 da derartige ,bilderreihen fr die ,physiologie der ,sprache von ,wert seien und da sie ferner brauchbares ,lehrmaterial fr ,snger und ,taubstumme darbten4 ,figur #ec zeigt die ,reihenaufnahme eines ,mannes1 der die ,worte ausspricht3 ,je vous aime4 ,tatschlich konnten ,schler einer ,taubstummenanstalt1 die gelernt hatten1 von den ,lippen zu lesen1 diese ,worte aus der ,aufnahme verstehen1 wenn sie als lebendes ,bild mit dem ,lebensrade oder auf dem ,projektionsschirm gezeigt wurde4 ,die ,abbildung ist auch historisch interessant1 insofern als sie aus dem ,anfangsstadium der ,kinematographie stammt3 sie wurde von ,demeny im ,jahre #ahia mit seiner gegen heute verhltnismig noch primitiven ,apparateinrichtung unter groen ,mhen hergestellt4 ,ein anderes ,anwendungsgebiet der ,kinematographie beschritt ,londe 7ebenfalls zur ,zeit ,marey's71 indem er krankhafte ,bewegungen nervser ,personen in einer ,anzahl von ,bildern festhielt2 es konnte dadurch eine sichere ,unterlage fr genaue ,studien gewonnen werden4 ,mit ,hilfe kinematographischer ,aufnahmen gelang es ferner1 den ,flgelschlag der ,insekten zu erforschen4 ,die ,fliege bewegt ihre ,flgel so rasch1 da man nichts als ein ,flimmern wahrnimmt2 auch der beste ,beobachter ist machtlos dagegen4 ,der ,kinematograph indessen1 mit groer ,geschwindigkeit laufend1 so da er bis zu #aejj ,bilder in der ,sekunde aufnimmt1 hlt alle ,phasen der ,bewegung fest4 ,und wenn dann die gewonnenen ,bilder mit normaler ,geschwindigkeit -- #ae in der ,sekunde -- auf den ,projektionsschirm geworfen werden1 so spielt sich dort der ,vorgang hundertmal langsamer ab3 mit ,ruhe kann man nun das ,auf- und ,abgehen der ,flgel und das ,arbeiten des ,flugmechanismus verfolgen4 ,umgekehrt hat man mit ,hilfe des ,apparates ,bewegungen1 die zu langsam vor sich gehen1 als da man sie zu bersehen vermchte1 knstlich beschleunigt4 ,auf diese ,weise kann man das ,wachstum der ,pflanze mit dem ,auge verfolgen4 ,so wurde z4 ,b4 eine aufblhende ,victoria ,regia mit beraus geringer ,geschwindigkeit -- etwa alle #b ,minuten ein ,bild -- aufgenommen4 ,in der ,projektion der ,aufnahme1 die mit normaler ,geschwindigkeit3 #ae ,bilder in der ,sekunde -- also #ahjj mal rascher1 erfolgt1 sieht man dann den ,vorgang1 der in der ,natur ,stunden in ,anspruch nimmt1 innerhalb weniger ,minuten sich abwickeln4 ,man verfolgt deutlich1 wie die ,knospenhllen sinken1 wie sich ein ,bltenblatt vom anderen hebt1 bis die herrliche ,blume voll entfaltet ist1 und wie sie alsbald wieder vergeht4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,in gleicher ,weise hat der franzsische ,astronom ,flammarion die ,vorgnge am ,sternhimmel1 die sich whrend einer fast #af stndigen ,nacht abspielten1 in #b bis #c ,minuten zur ,darstellung gebracht3 es wurden1 wie bei den ,pflanzen1 mit dem ,kinematograph in gewissen ,zeitabstnden ,aufnahmen gemacht1 insgesamt #bjjj bis #cjjj1 und diese dann mit der normalen ,geschwindigkeit projiziert4 ,da sieht man vom ,sonnenuntergang an alle ,bewegungen der ,gestirne in etwa #djj facher ,beschleunigung2 man verfolgt1 wie die ,milchstrae erscheint1 wie der ,mond aufgeht und vor den brigen ,himmelskrpern vorbei zieht1 wie der ganze ,sternhimmel sich von ,ost nach ,west dreht und wie endlich das ,tagesgestirn aufsteigt4 ,erfolgreich hat man den ,kinematograph in ,verbindung mit dem ,mikroskop1 ja sogar mit dem ,ultramikroskop gebracht1 das uns die feinsten ,partikelchen zeigt4 ,so wurden auf dem ,film die ,bewegungen der ,blutkrperchen und ihr ,kampf mit den ins ,blut eingebrachten ,bazillen in auerordentlich starker ,vergrerung festgehalten4 ,man sieht1 wie die ,krankheitserreger ber die roten ,blutkrperchen herstrzen1 um sie zu verzehren4 ,der ,forscher kann hier mit ,ruhe die ,vorgnge verfolgen2 aus den einzelnen ,bildern solcher ,aufnahmen vermag er die ,zahl gewisser ,blutteilchen1 die sich mit der ,art der ,ernhrung ndert1 festzustellen4 ,wellenbewegungen im ,wasser1 die ein ,schiffskiel oder ein ,propeller erzeugt1 werden mit dem ,kinematograph studiert4 ,da man ,spezialapparate zur kinematographischen ,aufnahme fliegender ,geschosse hergestellt hat1 wurde schon erwhnt4 ,geheimrat ,cranz konnte mit seinem ,apparat1 der #ejjj ,belichtungen in der ,sekunde macht1 die ,vorgnge beim ,abschieen einer ,kugel aus einer ,selbstladepistole untersuchen2 er konnte damit ferner die ,wirkung von ,schssen auf ,knochen1 ,metallplatten1 wassergefllte ,gummiblasen und ,kugeln aus feuchtem ,ton in einer ,reihe von ,bildern festlegen4 ,diese ,bilder1 von denen die ,dresdener photographische ,ausstellung #aiji interessante ,proben zeigte1 brachten wichtige ,ereignisse3 man sieht1 da eine beschossene1 dnne ,messingplatte schon durch den ,druck der mitgerissenen ,luft zerstrt wird1 ehe die ,kugel selbst auftrifft2 da die ,zersplitterung eines durchschossenen ,knochen nach dem ,durchschlagen des ,geschosses weiter vor sich geht4 ,in neuerer ,zeit ist es auch gelungen1 kinematographische ,rntgenaufnahmen zu machen2 darunter hat namentlich eine ,reihenaufnahme des ,magens dem ,mediziner neue wichtige ,aufschlsse ber die ,arbeitsweise dieses ,organs gegeben4 ,mit ,hilfe einer solchen ,aufnahme hat man auch bei einem ,magenkranken den ,ort der ,strung feststellen knnen4 ,die ,kinematographie in natrlichen ,farben1 dies schwierige ,problem1 ist neuerdings ebenfalls1 wenn nicht vollkommen1 so doch in praktisch recht zufriedenstellender ,weise gelst worden4 ,es harrt noch die stereoskopische ,kinematographie der ,lsung2 sie wird uns dereinst1 hoffentlich in nicht zu ferner ,zeit1 das lebende ,lichtbild in greifbarer ,plastik vor ,augen fhren4 ,wirtschaftliche ,bedeutung des ,kinematographen4 ,was die ,kinematographie heute vorstellt1 davon bekommt man einen ,begriff1 wenn man die ,unternehmungen berschaut1 die in ihrem ,dienste stehen4 ,da sind zunchst -- soviel man schtzen kann -- #bjjjj ,kinematographentheater1 deren ,besucherzahl tglich mehrere ,millionen betrgt4 ,um diese ,theater mit ,bildmaterial zu versorgen1 schaffen in die hundert ,fabriken ,tag fr ,tag gegen #ejjjjj ,meter ,film mit einem ,verkaufswert von einer ,million ,mark4 ,dazu kommen noch zahlreiche ,werke1 welche die mechanischen und optischen ,bestandteile der ,apparate herstellen4 ,kapitalien von vielen hundert ,millionen sind in all den verschiedenen ,unternehmungen festgelegt1 viel' ,hunderttausende finden darin ihr ,auskommen4 ,wenn man bedenkt1 da die ,kinematographie vor #ae ,jahren als bescheidenes ,kind an die ffentlichkeit trat1 so haben wir hier eine ,entwicklung vor uns1 wie sie wohl selten eine ,industrie erlebt4 ,,anzeigen ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,der ,kinematograph nebst ,beiblatt ,aus dem ,reiche der ,tne ,fachzeitung fr ,kinematographie1 ,phonographie und ,musik-,automaten4 ,bezugspreis3 vierteljhrlich ,inland ,mk4 #b1aj ,ausland #b1ge ,anzeigenpreis3 ,nonpareille-,zeile #bj ,pfg ,stellen-,anzeigen die ,zeile #aj ,schluss der ,redaktion und ,anzeigen-,annahme3 ,montag ,abend4 ,zuschriften sind an den ,verlag des ,kinematograph1 ,dsseldorf1 ,postfach #ga1 zu richten ,alleinige ,inseraten-,annahme fr ,frankreich1 ,england und ,belgien durch die ,compagnie gnrale de ,publicite1 ,john ,f4 ,jones ,cie4 in ,paris1 #ca bis1 rue du ,faubourg-,montmartre4 in ,dsseldorf ist das lteste und meist verbreitete ,fachblatt4 ,abonnement fr das ,inland ,mk4 #b4aj ,ausland ,mk4 #b4ge pro ,vierteljahr4 ,anzeigen die kleine ,zeile #bj ,pfg4 #a4 ,hauptbuch fr ,kinematographen und ,film-,verleiher4 ,preis ,mk4 #i4-- #b4 ,kassenbuch f4 ,kinematographen und ,film-,verleiher4 ,preis ,mk4 #h4-- ,beide ,bcher reichen ,jahre lang aus und bieten die einzige brauchbare ,grundlage bei ,steuerreklamationen1 ,kauf und ,verkauf eines ,kinotheaters1 ,auseinandersetzungen und dergleichen4 ,vorrtig in der ,druckerei des ,kinematograph ,postfach ,ed4 ,lintz1 ,dsseldorf ,postfach ,nr4 #ga ,nr4 #ga ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,,lpw4 ,umformer fr ,kinematografen ,normale ,sekundre ,leistungen ,leistungen1 #de-fj ,volt ,primre #cj-dj ,ampre ,spannungen #aaj1 #bbj ,volt ,spezial-,offerten oder #ddj ,volt zu ,diensten ,gleichstrom ,illustration ,komplette ,schalttafeln mit allen ,mess- und ,regulier-,apparaten etc4 etc4 ,aggregate fr ,drehstrom und ,einphasen-,wechselstrom auf ,anfrage ,spezial-,fabrik fr galvanische ,anlagen zur ,vernickelung ,vergoldung ,vermessingung ,versilberung ,verkupferung ,verzinnung ,verzinkung ,verbleiung ,langbein-,pfanhauser ,werke1 ,a4-,g4 ,leipzig-,sellerhausen ,filialen3 ,berlin1 ,wien1 ,birmingham1 ,brssel1 ,frankfurt a4 ,m41 ,mailand1 ,nrnberg1 ,solingen1 ,utrecht1 ,zrich4 ,steinheil-,objektive fr ,kinematographie4 ,illustration3 ,triplar #a3c1e halbverkittet4 ,illustration3 ,unofocal #a3d1e unverkittet4 ,man verlange ,katalog4 ,c4 ,a4 ,steinheil ,shne optisch-astronom4 ,mnchen4 ,gegrndet ,werksttte #ahee ,illustration ,bogenlampen und ,scheinwerfer fr ,projektionszwecke ,k,,rting ,,mathiesen ,,aktiengesellschaft ,leutzsch-,leipzig4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,symphonion- ,elektrische ,klaviere #f verschiedene ,modelle in ,nussbaum und ,eiche mit ,mandolinen- und ,xylophonbegleitung4 ,elektr4 ,kunstspiel-,klaviere in hochmodernen ,gehusen mit vorzglicher1 selbstttiger ,modulation vom feinsten ,piano bis zum strksten ,forte4 ,symphonion-,parlopiano ,verbindung von ,klavier mit ,sprechapparat1 sodass also der ,vortrag einer ,platte zu gleicher ,zeit vom ,klavier begleitet wird4 ,hochwichtige interessante ,neuheit1 fr ,kinematographentheater etc4 besonders zu empfehlen4 ,man verlange ausfhrliche ,beschreibungen1 sowie ,kataloge und die sonstigen ,drucksachen von der ,symphonionfabrik ,aktiengesellschaft ,leipzig-,gohlis4 ,,trockenplatten ,,guilleminot ,r4 ,,guilleminot1 ,b,,oe,,spflug ,,et ,cie #bb ,,rue ,,de ,,chateaudun1 #bb ,,paris ,,papiere ,illustration3 ,packg4 ,trockenplatten ,metol-,hauff ,in ,substanz1 ,patronen u4 konzentr4 ,lsungen4 ,metol-,hauff ist der beste ,rapidentwickler6 ,arbeitet mit grosser ,kraft und bringt alle ,details in den ,schatten heraus4 ,besitzt grosse ,haltbarkeit4 ,ist besonders fr ,atelier- und ,momentaufnahmen geeignet4 ,wird in ,kombination mit ,hydrochinon oder ,adurol in seiner ,wirkung von keinem anderen ,entwickler erreicht und ist in dieser ,zusammensetzung besonders auch fr die ,entwicklung von ,bromsilberpapier und ,diapositiven zu empfehlen4 ,adurol-,hauff ,in ,substanz1 ,patronen u4 konzentr4 ,lsungen4 ,adurol-,hauff ist der haltbarste aller ,entwickler6 ,arbeitet mssig rasch1 ist leicht abstimmbar und wird von niederen ,temperaturen fast gar nicht beeinflusst4 ,gibt hchste ,kraft in ,licht und ,schatten und ist sehr ausgiebig4 ,ist hervorragend geeignet fr alle ,platten und ,filmsorten1 ,diapositive und ,bromsilberpapiere4 ,wer ,adurol-,hauff einmal probiert hat1 gibt diesen vorzglichen ,entwickler nicht mehr aus der ,hand4 ,bezug durch die ,photo-,hndler4 ,j4 ,hauff ,co41 ,g4 m4 b4 ,h41 ,feuerbach1 ,wrttemberg4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,illustration3 ,messters ,projection ,g4 m4 b4 ,h41 ,berlin ,,sw #dh1 ,friedrichstrasse #af4 ,spezial-,fabrik fr3 ,kinematographische ,apparate ,messterscher ,konstruktion und fr ,kinematographische ,films4 ,c4 ,conradty1 ,nrnberg ,fabrik elektrischer und galvanischer ,kohlen4 ,spezialitt3 ,kohlenstifte fr ,projektions-,lampen und ,scheinwerfer4 ,marke ,noris-,scheinwerfer1 ,marke ,noris-,excello1 ,marke ,noris-,chromo gelb1 perlweiss1 brillantweiss1 rot fr ,effektbeleuchtung4 ,lumire ,kinemato-,film ,negativ und ,positiv ,,block-,,film ,,roll-,,film ,verfahren ,v4 ,,planchon ,a4 ,,lumi,,re ,,ses ,,fils1 ,,lyon1 ,frankreich ,,general-,,depot3 ,m,,lhausen i4 ,els4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,schippang- ,diapositiv-,platten hervorragend durch ihre vorzgl4 ,plastik u4 ,brillanz tiefe ,schatten1 durchsichtige ,halbschatten1 glasklare ,lichter4 ,auch lichthoffreie ,prparation4 ,trockenplattenfabrik ,j4 ,f4 ,schippang ,co41 ,g4 m4 b4 ,h4 ,,berlin ,s4 ,prinzenstr4 #bd4 ,maschinenfabrik ,wilh4 ,frenzel ,radebeul-,dresden4 #cj jhr4 eig4 praktische ,erfahrung4 ,baut alle ,spezial-,maschinen fr ,bromsilberpapiere1 ,celloidinpapiere1 ,barytpapiere1 ,trockenplatten1 ,films1 ,lichtpauspapiere u4 chem4 prp4 od4 gestrich4 ,papiere4 ,kohlenstbe ,kohlenstbe fr ,effektbeleuchtung fr ,reinbeleuchtung4 gelb1 rot1 edelweiss4 ,spezialkohlen fr ,spezialkohlen fr ,scheinwerfer und indirektes ,licht4 ,projektionsapparate4 ,schleif- u4 ,druck-,kontakte von jeder ,leitfhigkeit4 ,kohlen fr ,elektrolyse4 33 ,mikrophonkohlen4 ,gebrder ,siemens ,co41 ,lichtenberg bei ,berlin4 ,stadtlager3 ,berlin ,,sw41 ,schnebergerstrasse #c4 ,,kino ,,film ,,co4 m4 b4 ,h4 ,dren 7,rhld474 ,spezialfabrik fr ,positiv- u4 ,negativ-,roh-,films fr ,kinematographie4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,mentor-,kinematograph ein leistungsfhiger1 preiswerter ,apparat fr ,lehranstalten1 ,vereine etc4 ,preis des ,mechanismus einschlielich ,kinematographen-,objektiv ,mk4 #aej4-- ,dieser ,mechanismus lt sich an jedem vorhandenen ,lichtbilder-,apparat anbringen4 ,illustration3 ,mentor-,kinematograph ,in ,verbindung mit dem ,projektions-,apparat ,zela kostet der ,mentor-,kinematograph ,mk4 #bjj4-- ,aus einer ,zuschrift3 ,ihre ,sendung ,kinematograph etc4 gelangte vergangene ,woche in meinen ,besitz4 ,alles tadellos und wohlbehalten4 ,die angestellten ,versuche besonders mit ,mentor-,kino ergaben eine staunenswerte ,przision und ,leistungsfhigkeit des ,werks1 die ,kenner bewundern4 gez4 ,heinr4 ,shnge 7,kapkolonie74 ,kataloge ber ,projektions-,apparate1 ,kinematographen und ,lichtbilder werden auf ,verlangen kostenfrei bersandt4 ,gegr4 ,ed4 ,liesegang1 ,dsseldorf ,gegr4 #ahed #ahed ,elektr4 ,bogenlampen- und ,apparate-,fabrik ,g4 m4 b4 ,h4 -- ,n,,rnberg liefert als ,spezialitt3 ,alle ,arten von ,bogenlampen ,projektionslampen ,belichtungsapparate ,scheinwerfer ,transformatoren1 ,widerstnde ,im gleichen ,verlag erschien3 ,preis ,mk4 #h4--1 geb4 ,mk4 #i4--1 ,porto ,mk4 #j4cj4 ,handbuch der praktischen ,kinematographie4 ,die verschiedenen ,konstruktionsformen des ,kinematographen1 die ,darstellung der lebenden ,lichtbilder sowie das kinematographische ,aufnahmeverfahren4 ,mit ca4 #cjj ,seiten ,text und ca4 #abe ,abbildungen von ,f4 ,paul ,liesegang4 ,einige ,beurteilungen3 44444 ,es mu deshalb als eine ,bedrfnisfrage bezeichnet werden1 wenn versucht wird1 das ,gesamtgebiet der ,kinematographie in seinem ganzen ,umfange literarisch zu bearbeiten und den heutigen ,standpunkt festzulegen4 ,dies hat im vorliegenden ,falle einer der ,berufensten bernommen4 ,der ,verfasser widmet sich bekanntlich seit ,jahren fast ausschlielich der ,projektionskunst und dieses bietet die sichere ,gewhr1 sach- und fachkundige ,behandlung des ,stoffes erwarten zu drfen4 ,er versteht es1 nicht eine trockene ,schilderung zu bringen1 sondern in der ihm eigenen ,lehrform eine hchst ansprechende und berzeugende ,darstellung zu geben4 ,nicht nur1 wer die ,kinematographie auszuben gedenkt1 sondern jeder1 der sich fr sie nur interessiert1 sollte dieses ,handbuch gelesen haben4 ,die ,photographische ,kunst4 ,ich habe mir das mir von ,ihnen empfohlene ,buch3 ,handbuch der praktischen ,kinematographie von ,f4 ,paul ,liesegang bestellt und kann ich nicht umhin1 ,ihnen meine vollste ,zufriedenheit auszusprechen4 ,ich habe noch nie ein ,buch hnlichen ,inhalts gefunden1 welches so klar1 deutlich und interessant geschrieben wre2 mit vollster ,befriedigung habe ich das ,buch zu ,ende gelesen4 ,alexander ,ohnheiser4 44444 ,nachdem die ,kinematographie nun eine so weite ,verbreitung gefunden hat1 war die ,verffentlichung eines ,handbuches hierber eine ,notwendigkeit und es ist dem ,verfasser zu danken1 da gerade er sich der mhevollen ,aufgabe unterzog1 ein solches ,handbuch zu schaffen2 seine ,beziehungen zu dieser ,industrie befhigen ihn besonders1 wirklich nur das zu bringen1 was in der ,praxis gebraucht und verlangt wird4 ,das ,liesegang'sche ,handbuch behandelt die smtlichen einschlgigen ,fragen in klarer und jedermann leichtverstndlicher ,weise und drfte daher allen denjenigen vortreffliche ,dienste leisten1 die sich mit der ,kinematographie eingehender beschftigen oder beschftigen wollen4 ,photograph4 ,wochenblatt4 ,sidenote3 ,illustration ,taschenkinematograph ,optische ,anstalt ,g4 ,rodenstock ,mnchen ,isartalstrasse #da ,isartalstrasse #da ,spezial-,firma 33 fr erstklassige 33 ,kinematographen-,optik lichtstarke ,kino-,objektive ,f #b1e ,projektions-,apparate ,projektions-,objektive ,projektions-,anastigmate ,projektions-,mikroskope ,kondensatoren aus extra weissem ,kronglase4 ,projektions-,katalog gratis und franko4 ,kinemacolor 7,urban ,smith ,patent7 ist die grte ,neuigkeit und bietet die grte ,anziehungskraft seit ,einfhrung der lebenden ,lichtbilder4 ,kinemacolor 7,urban ,smith ,patent7 ist das einzige praktische ,verfahren zur photographischen ,wiedergabe smtlicher ,farben der ,natur4 ,kinemacolor ,films kosten nicht mehr als die gewhnlichen auf mechanischem ,wege oder mit der ,hand kolorierten ,bilder4 ,kinemacolor 7,urban ,smith ,patent7 bedeutet eine ,revolution auf dem ,gebiete der ,kinematographie4 ,bedingungen fr die ausschlieliche ,vorfhrung von ,kinemacolor in den verschiedenen ,lndern auf ,verlangen4 ,natural ,color ,kinematograph ,co4 ,ld4 ,alleinbesitzer und ,fabrikanten von ,kinemacolor ,kinemacolor ,house1 #hj_/hb ,wardour ,street ,,london ,w4 ,telegramm-,adresse3 ,kinemacolor1 ,london4 ,notizen des ,bearbeiters3 ,gesperrter ,test markiert durch 444 ,fett gedruckter ,text markiert durch 444 ,kursiv gedruckter ,text markiert durch 444 ,unterschiedliche ,schreibweisen wurden wie im ,original beibehalten4 ,das ,caret-,zeichen beschreibt ein ,hochstellung der in geschweiften ,klammern folgenden ,zeichen4