,anmerkungen zur ,transkription3 ,font-,wechsel sind mit ,unterstrich markiert1 gesperrt gedruckter ,text mit ,gleichheitszeichen1 kursiv gedruckter ,text mit ,pluszeichen1 fett gedruckter ,text in ,,grossbuchstaben4 ,hochgestellte ,zeichen wurden mit ,zirkumflex und tiefgestellte ,zeichen mit geschweiften ,klammern markiert4 ,seiten- und ,zeilennummern der vorliegenden ,ausgabe sind1 mit einem ,punkt getrennt1 in senkrechte ,striche eingeschlossen1 wie in #afg4bj4 ,seitennummern der #a4 ,auflage sind in ,doppelkreuze eingeschlossen4 ,inkonsistenzen in der ,rechtschreibung sind nicht korrigiert1 lediglich ein paar offensichtliche ,schreibfehler1 die nicht in dem ,nachwort des ,herausgebers aufgefhrt sind2 diese nderungen sind am ,ende des ,dokuments zusammengefasst4 ,kant's gesammelte ,schriften ,herausgegeben von der ,kniglich ,preuischen ,akademie der ,wissenschaften ,band ,v ,erste ,abtheilung3 ,werke ,fnfter ,band ,berlin ,druck und ,verlag von ,georg ,reimer #aiac ,kant's ,werke ,band ,v ,kritik der praktischen ,vernunft4 ,kritik der ,urtheilskraft4 ,berlin ,druck und ,verlag von ,georg ,reimer #aiac #agij4 ,,kritik ,,der ,,urtheilskraft #afe ,vorrede #afg ,einleitung #aga ,i4 ,von der ,eintheilung der ,philosophie #aga ,,ii4 ,vom ,gebiete der ,philosophie berhaupt #agd ,,iii4 ,von der ,kritik der ,urtheilskraft1 als einem ,verbindungsmittel der zwei ,theile der ,philosophie zu einem ,ganzen #agf ,,iv4 ,von der ,urtheilskraft1 als einem a priori gesetzgebenden ,vermgen #agi ,v4 ,das ,princip der formalen ,zweckmigkeit der ,natur ist ein transscendentales ,princip der ,urtheilskraft #aha ,,vi4 ,von der ,verbindung des ,gefhls der ,lust mit dem ,begriffe der ,zweckmigkeit der ,natur #ahf ,,vii4 ,von der sthetischen ,vorstellung der ,zweckmigkeit der ,natur #ahh ,,viii4 ,von der logischen ,vorstellung der ,zweckmigkeit der ,natur #aib ,,ix4 ,von der ,verknpfung der ,gesetzgebungen des ,verstandes und der ,vernunft durch die ,urtheilskraft #aie ,eintheilung des ganzen ,werks #aii ,,erster ,,theil4 ,,kritik ,,der ,,sthetischen ,,urtheilskraft #bja ,,erster ,,abschnitt4 ,,analytik ,,der ,,sthetischen ,,urtheilskraft #bjc ,erstes ,buch4 ,analytik des ,schnen #a4 ,moment des ,geschmacksurtheils der ,qualitt nach #bjc #a4 ,das ,geschmacksurtheil ist sthetisch #bjc #b4 ,das ,wohlgefallen1 welches das ,geschmacksurtheil bestimmt1 ist ohne alles ,interesse #bjd #c4 ,das ,wohlgefallen am ,angenehmen ist mit ,interesse verbunden #bje #d4 ,das ,wohlgefallen am ,guten ist mit ,interesse verbunden #bjg #e4 ,vergleichung der drei specifisch verschiedenen ,arten des ,wohlgefallens #bji #b4 ,moment des ,geschmacksurtheils1 nmlich seiner ,quantitt nach #baa #f4 ,das ,schne ist das1 was ohne ,begriff als ,object eines allgemeinen ,wohlgefallens vorgestellt wird #baa #g4 ,vergleichung des ,schnen mit dem ,angenehmen und ,guten durch obiges ,merkmal #bab #h4 ,die ,allgemeinheit des ,wohlgefallens wird in einem ,geschmacksurtheile nur als subjectiv vorgestellt #bac #i4 ,untersuchung der ,frage3 ob im ,geschmacksurtheile das ,gefhl der ,lust vor der ,beurtheilung des ,gegenstandes1 oder diese vor jener vorhergehe #baf #c4 ,moment der ,geschmacksurtheile nach der ,relation der ,zwecke1 welche in ihnen in ,betrachtung gezogen wird #bai #aj4 ,von der ,zweckmigkeit berhaupt #bai #aa4 ,das ,geschmacksurtheil hat nichts als die ,form der ,zweckmigkeit eines ,gegenstandes 7oder der ,vorstellungsart desselben7 zum ,grunde #bba #ab4 ,das ,geschmacksurtheil beruht auf ,grnden a priori #bba #ac4 ,das reine ,geschmacksurtheil ist von ,reiz und ,rhrung unabhngig #bbc #ad4 ,erluterung durch ,beispiele #bbc #ae4 ,das ,geschmacksurtheil ist von dem ,begriffe der ,vollkommenheit gnzlich unabhngig #bbf #af4 ,das ,geschmacksurtheil1 wodurch ein ,gegenstand unter der ,bedingung eines bestimmten ,begriffs fr schn erklrt wird1 ist nicht rein #bbi #ag4 ,vom ,ideale der ,schnheit #bca #d4 ,moment des ,geschmacksurtheils nach der ,modalitt des ,wohlgefallens an dem ,gegenstande #bcf #ah4 ,was die ,modalitt eines ,geschmacksurtheils sei #bcf #ai4 ,die subjective ,nothwendigkeit1 die wir dem ,geschmacksurtheile beilegen1 ist bedingt #bcg #bj4 ,die ,bedingung der ,nothwendigkeit1 die ein ,geschmacksurtheil vorgiebt1 ist die ,idee eines ,gemeinsinnes #bcg #ba4 ,ob man mit ,grunde einen ,gemeinsinn voraussetzen knne #bch #bb4 ,die ,nothwendigkeit der allgemeinen ,beistimmung1 die in einem ,geschmacksurtheil gedacht wird1 ist eine subjective ,nothwendigkeit1 die unter der ,voraussetzung eines ,gemeinsinnes als objectiv vorgestellt wird #bci ,allgemeine ,anmerkung zum ersten ,abschnitte der ,analytik #bdj ,zweites ,buch4 ,analytik des ,erhabenen #bc4 bergang von dem ,beurtheilungsvermgen des ,schnen zu dem des ,erhabenen #bdd #bd4 ,von der ,eintheilung einer ,untersuchung des ,gefhls des ,erhabenen #bdg ,a4 ,vom ,mathematisch-,erhabenen #bdh #be4 ,namenerklrung des ,erhabenen #bdh #bf4 ,von der ,grenschtzung der ,naturdinge1 die zur ,idee des ,erhabenen erforderlich ist #bea #bg4 ,von der ,qualitt des ,wohlgefallens in der ,beurtheilung des ,erhabenen #beg ,b4 ,vom ,dynamisch-,erhabenen der ,natur #bfj #bh4 ,von der ,natur als einer ,macht #bfj #bi4 ,von der ,modalitt des ,urtheils ber das ,erhabene der ,natur #bfd ,allgemeine ,anmerkung zur ,exposition der sthetischen reflectirenden ,urtheile #bff ,deduction der reinen sthetischen ,urtheile #bgi #cj4 ,die ,deduction der sthetischen ,urtheile ber die ,gegenstnde der ,natur darf nicht auf das1 was wir in dieser erhaben nennen1 sondern nur auf das ,schne gerichtet werden #bgi #ca4 ,von der ,methode der ,deduction der ,geschmacksurtheile #bhj #cb4 ,erste ,eigenthmlichkeit des ,geschmacksurtheils #bha #cc4 ,zweite ,eigenthmlichkeit des ,geschmacksurtheils #bhd #cd4 ,es ist kein objectives ,princip des ,geschmacks mglich #bhe #ce4 ,das ,princip des ,geschmacks ist das subjective ,princip der ,urtheilskraft berhaupt #bhf #cf4 ,von der ,aufgabe einer ,deduction der ,geschmacksurtheile #bhg #cg4 ,was wird eigentlich in einem ,geschmacksurtheile von einem ,gegenstande a priori behauptet8 #bhi #ch4 ,deduction der ,geschmacksurtheile #bhi #ci4 ,von der ,mittheilbarkeit einer ,empfindung #bia #dj4 ,vom ,geschmacke als einer ,art von sensus communis #bic #da4 ,vom empirischen ,interesse am ,schnen #bif #db4 ,vom intellectuellen ,interesse am ,schnen #bih #dc4 ,von der ,kunst berhaupt #cjc #dd4 ,von der schnen ,kunst #cjd #de4 ,schne ,kunst ist eine ,kunst1 sofern sie zugleich ,natur zu sein scheint #cjf #df4 ,schne ,kunst ist ,kunst des ,genies #cjg #dg4 ,erluterung und ,besttigung obiger ,erklrung vom ,genie #cjh #dh4 ,vom ,verhltnisse des ,genies zum ,geschmack #caa #di4 ,von den ,vermgen des ,gemths1 welche das ,genie ausmachen #cac #ej4 ,von der ,verbindung des ,geschmacks mit ,genie in ,producten der schnen ,kunst #cai #ea4 ,von der ,eintheilung der schnen ,knste #cbj #eb4 ,von der ,verbindung der schnen ,knste in einem und demselben ,producte #cbe #ec4 ,vergleichung des sthetischen ,werths der schnen ,knste untereinander #cbf #ed4 ,anmerkung #ccj ,,zweiter ,,abschnitt4 ,,dialektik ,,der ,,sthetischen ,,urtheilskraft #ccg #ee4 #ccg #ef4 ,vorstellung der ,antinomie des ,geschmacks #cch #eg4 ,auflsung der ,antinomie des ,geschmacks #cci #eh4 ,vom ,idealismus der ,zweckmigkeit der ,natur sowohl als ,kunst1 als dem alleinigen ,princip der sthetischen ,urtheilskraft #cdf #ei4 ,von der ,schnheit als ,symbol der ,sittlichkeit #cea #fj4 ,anhang4 ,von der ,methodenlehre des ,geschmacks #ced ,,zweiter ,,theil4 ,,kritik ,,der ,,teleologischen ,,urtheilskraft #ceg #fa4 ,von der objectiven ,zweckmigkeit der ,natur #cei ,,erste ,,abtheilung4 ,,analytik ,,der ,,teleologischen ,,urtheilskraft #cfb #fb4 ,von der objectiven ,zweckmigkeit1 die blo formal ist1 zum ,unterschiede von der materialen #cfb #fc4 ,von der relativen ,zweckmigkeit der ,natur zum ,unterschiede von der innern #cff #fd4 ,von dem eigenthmlichen ,charakter der ,dinge als ,naturzwecke #cfi #fe4 ,dinge als ,naturzwecke sind organisirte ,wesen #cgb #ff4 ,vom ,princip der ,beurtheilung der innern ,zweckmigkeit in organisirten ,wesen #cgf #fg4 ,vom ,princip der teleologischen ,beurtheilung der ,natur berhaupt als ,system der ,zwecke #cgg #fh4 ,von dem ,princip der ,teleologie als innerem ,princip der ,naturwissenschaft #cha ,,zweite ,,abtheilung4 ,,dialektik ,,der ,,teleologischen ,,urtheilskraft #che #fi4 ,was eine ,antinomie der ,urtheilskraft sei #che #gj4 ,vorstellung dieser ,antinomie #chf #ga4 ,vorbereitung zur ,auflsung obiger ,antinomie #chh #gb4 ,von den mancherlei ,systemen ber die ,zweckmigkeit der ,natur #chi #gc4 ,keines der obigen ,systeme leistet das1 was es vorgiebt #cib #gd4 ,die ,ursache der ,unmglichkeit1 den ,begriff einer ,technik der ,natur dogmatisch zu behandeln1 ist die ,unerklrlichkeit eines ,naturzwecks #cie #ge4 ,der ,begriff einer objectiven ,zweckmigkeit der ,natur ist ein kritisches ,princip der ,vernunft fr die reflectirende ,urtheilskraft #cig #gf4 ,anmerkung #dja #gg4 ,von der ,eigenthmlichkeit des menschlichen ,verstandes1 wodurch uns der ,begriff eines ,naturzwecks mglich wird #dje #gh4 ,von der ,vereinigung des ,princips des allgemeinen ,mechanismus der ,materie mit dem teleologischen in der ,technik der ,natur #daj ,,anhang4 ,,methodenlehre ,,der ,,teleologischen ,,urtheilskraft #daf #gi4 ,ob die ,teleologie als zur ,naturlehre gehrend abgehandelt werden msse #daf #hj4 ,von der nothwendigen ,unterordnung des ,princips des ,mechanismus unter dem teleologischen in ,erklrung eines ,dinges als ,naturzwecks #dag #ha4 ,von der ,beigesellung des ,mechanismus zum teleologischen ,princip in der ,erklrung eines ,naturzwecks als ,naturproducts #dba #hb4 ,von dem teleologischen ,system in den uern ,verhltnissen organisirter ,wesen #dbe #hc4 ,von dem letzten ,zwecke der ,natur als eines teleologischen ,systems #dbi #hd4 ,von dem ,endzwecke des ,daseins einer ,welt1 d4 i4 der ,schpfung selbst #dcd #he4 ,von der ,physikotheologie #dcf #hf4 ,von der ,ethikotheologie #ddb #hg4 ,von dem moralischen ,beweise des ,daseins ,gottes #ddg #hh4 ,beschrnkung der ,gltigkeit des moralischen ,beweises #dec #hi4 ,von dem ,nutzen des moralischen ,arguments #dei #ij4 ,von der ,art des ,frwahrhaltens in einem teleologischen ,beweise des ,daseins ,gottes #dfa #ia4 ,von der ,art des ,frwahrhaltens durch einen praktischen ,glauben #dfg ,allgemeine ,anmerkung zur ,teleologie #dge ,anmerkungen #eaj ,kritik der ,urtheilskraft von ,immanuel ,kant4 ,vorrede ,,iii zur ersten ,auflage1 #agij4 ,man kann das ,vermgen der ,erkenntni aus ,principien a priori die reine ,vernunft und die ,untersuchung der ,mglichkeit und ,grnzen derselben berhaupt die ,kritik der reinen ,vernunft nennen3 ob man gleich #afg4e unter diesem ,vermgen nur die ,vernunft in ihrem theoretischen ,gebrauche versteht1 wie es auch in dem ersten ,werke unter jener ,benennung geschehen ist1 ohne noch ihr ,vermgen als praktische ,vernunft nach ihren besonderen ,principien in ,untersuchung ziehen zu wollen4 ,jene geht alsdann blo auf unser ,vermgen1 ,dinge a priori zu erkennen1 und beschftigt #afg4aj sich also nur mit dem ,erkenntnivermgen mit ,ausschlieung des ,gefhls der ,lust und ,unlust und des ,begehrungsvermgens2 und unter den ,erkenntnivermgen mit dem ,verstande nach seinen ,principien a priori mit ,ausschlieung der ,urtheilskraft und der ,vernunft 7als ,,iv zum theoretischen ,erkenntni gleichfalls gehriger ,vermgen71 weil es sich #afg4ae in dem ,fortgange findet1 da kein anderes ,erkenntnivermgen als der ,verstand constitutive ,erkenntniprincipien a priori an die ,hand geben kann4 ,die ,kritik also1 welche sie insgesammt nach dem ,antheile1 den jedes der anderen an dem baaren ,besitz der ,erkenntni aus eigener ,wurzel zu haben vorgeben mchte1 sichtet1 lt nichts brig1 als was der ,verstand #afg4bj a priori als ,gesetz fr die ,natur1 als den ,inbegriff von ,erscheinungen 7deren ,form eben sowohl a priori gegeben ist71 vorschreibt2 verweiset aber alle andere reine ,begriffe unter die ,ideen1 die fr unser theoretisches ,erkenntnivermgen berschwenglich1 dabei aber doch nicht etwa unntz oder entbehrlich sind1 sondern als regulative ,principien dienen3 theils die besorglichen #afg4be ,anmaungen des ,verstandes1 als ob er 7indem er a priori die ,bedingungen der ,mglichkeit aller ,dinge1 die er erkennen kann1 anzugeben vermag7 dadurch auch die ,mglichkeit aller ,dinge berhaupt in diesen ,grnzen beschlossen habe1 zurck zu halten1 theils um ihn selbst in der ,betrachtung der ,natur nach einem ,princip der ,vollstndigkeit1 wiewohl ,v er sie nie erreichen kann1 zu leiten und dadurch die ,endabsicht alles ,erkenntnisses zu befrdern4 #afh4e ,es war also eigentlich der ,verstand1 der sein eigenes ,gebiet und zwar im ,erkenntnivermgen hat1 sofern er constitutive ,erkenntniprincipien a priori enthlt1 welcher durch die im ,allgemeinen so benannte ,kritik der reinen ,vernunft gegen alle brige ,competenten in sicheren alleinigen ,besitz gesetzt werden sollte4 ,eben so ist der ,vernunft1 welche #afh4aj nirgend als lediglich in ,ansehung des ,begehrungsvermgens constitutive ,principien a priori enthlt1 in der ,kritik der praktischen ,vernunft ihr ,besitz angewiesen worden4 ,ob nun die ,urtheilskraft1 die in der ,ordnung unserer ,erkenntnivermgen zwischen dem ,verstande und der ,vernunft ein ,mittelglied #afh4ae ausmacht1 auch fr sich ,principien a priori habe2 ob diese constitutiv oder blo regulativ sind 7und also kein eigenes ,gebiet beweisen71 und ob sie dem ,gefhle der ,lust und ,unlust1 als dem ,mittelgliede zwischen dem ,erkenntnivermgen und ,begehrungsvermgen1 7eben so wie der ,verstand dem ersteren1 die ,vernunft aber dem letzteren a priori ,gesetze vorschreiben7 #afh4bj ,,vi a priori die ,regel gebe3 das ist es1 womit sich gegenwrtige ,kritik der ,urtheilskraft beschftigt4 ,eine ,kritik der reinen ,vernunft1 d4 i4 unseres ,vermgens nach ,principien a priori zu urtheilen1 wrde unvollstndig sein1 wenn die der ,urtheilskraft1 welche fr sich als ,erkenntnivermgen darauf auch ,anspruch #afh4be macht1 nicht als ein besonderer ,theil derselben abgehandelt wrde2 obgleich ihre ,principien in einem ,system der reinen ,philosophie keinen besonderen ,theil zwischen der theoretischen und praktischen ausmachen drfen1 sondern im ,nothfalle jedem von beiden gelegentlich angeschlossen werden knnen4 ,denn wenn ein solches ,system unter dem allgemeinen ,namen #afh4cj der ,metaphysik einmal zu ,stande kommen soll 7welches ganz vollstndig zu bewerkstelligen1 mglich und fr den ,gebrauch der ,vernunft in aller ,beziehung hchst wichtig ist73 so mu die ,kritik den ,boden zu diesem ,gebude vorher so tief1 als die erste ,grundlage des ,vermgens von der ,erfahrung unabhngiger ,principien liegt1 erforscht haben1 damit #afh4ce es nicht an irgend einem ,theile sinke1 welches den ,einsturz des ,ganzen unvermeidlich nach sich ziehen wrde4 ,man kann aber aus der ,natur der ,urtheilskraft 7deren richtiger ,gebrauch ,,vii so nothwendig und allgemein erforderlich ist1 da daher unter dem ,namen des gesunden ,verstandes kein anderes1 als eben dieses ,vermgen gemeint wird7 leicht abnehmen1 da es mit groen ,schwierigkeiten begleitet sein msse1 ein eigentmliches ,princip derselben auszufinden 7denn #afi4e irgend eins mu sie a priori in sich enthalten1 weil sie sonst nicht1 als ein besonderes ,erkenntnivermgen1 selbst der gemeinsten ,kritik ausgesetzt sein wrde71 welches gleichwohl nicht aus ,begriffen a priori abgeleitet sein mu2 denn die gehren dem ,verstande an1 und die ,urtheilskraft geht nur auf die ,anwendung derselben4 ,sie soll also selbst einen ,begriff angeben1 #afi4aj durch den eigentlich kein ,ding erkannt wird1 sondern der nur ihr selbst zur ,regel dient1 aber nicht zu einer objectiven1 der sie ihr ,urtheil anpassen kann1 weil dazu wiederum eine andere ,urtheilskraft erforderlich sein wrde1 um unterscheiden zu knnen1 ob es der ,fall der ,regel sei oder nicht4 ,diese ,verlegenheit wegen eines ,princips 7es sei nun ein subjectives #afi4ae oder objectives7 findet sich hauptschlich in denjenigen ,beurtheilungen1 die man sthetisch nennt1 die das ,schne und ,erhabne der ,natur oder der ,,viii ,kunst betreffen4 ,und gleichwohl ist die kritische ,untersuchung eines ,princips der ,urtheilskraft in denselben das wichtigste ,stck einer ,kritik dieses ,vermgens4 ,denn ob sie gleich fr sich allein zum ,erkenntni der ,dinge #afi4bj gar nichts beitragen1 so gehren sie doch dem ,erkenntnivermgen allein an und beweisen eine unmittelbare ,beziehung dieses ,vermgens auf das ,gefhl der ,lust oder ,unlust nach irgend einem ,princip a priori1 ohne es mit dem1 was ,bestimmungsgrund des ,begehrungsvermgens sein kann1 zu vermengen1 weil dieses seine ,principien a priori in ,begriffen der ,vernunft #afi4be hat4 -- ,was aber die logische ,beurtheilung der ,natur anbelangt1 da1 wo die ,erfahrung eine ,gesetzmigkeit an ,dingen aufstellt1 welche zu verstehen oder zu erklren der allgemeine ,verstandesbegriff vom ,sinnlichen nicht mehr zulangt1 und die ,urtheilskraft aus sich selbst ein ,princip der ,beziehung des ,naturdinges auf das unerkennbare bersinnliche #afi4cj nehmen kann1 es auch nur in ,absicht auf sich selbst zum ,erkenntni der ,natur brauchen mu1 da kann und mu ein solches ,princip a priori zwar zum ,erkenntni der ,weltwesen angewandt werden und erffnet zugleich ,,ix ,aussichten1 die fr die praktische ,vernunft vorteilhaft sind3 aber es hat keine unmittelbare ,beziehung auf das ,gefhl der ,lust und ,unlust1 die #afi4ce gerade das ,rthselhafte in dem ,princip der ,urtheilskraft ist1 welches eine besondere ,abtheilung in der ,kritik fr dieses ,vermgen nothwendig macht1 da die logische ,beurtheilung nach ,begriffen 7aus welchen niemals eine unmittelbare ,folgerung auf das ,gefhl der ,lust und ,unlust gezogen werden kann7 allenfalls dem theoretischen ,theile der ,philosophie sammt einer kritischen ,einschrnkung derselben htte angehngt werden knnen4 ,da die ,untersuchung des ,geschmacksvermgens1 als sthetischer ,urtheilskraft1 #agj4e hier nicht zur ,bildung und ,cultur des ,geschmacks 7denn diese wird auch ohne alle solche ,nachforschungen1 wie bisher1 so fernerhin1 ihren ,gang nehmen71 sondern blo in transscendentaler ,absicht angestellt wird3 so wird sie1 wie ich mir schmeichle1 in ,ansehung der ,mangelhaftigkeit jenes ,zwecks auch mit ,nachsicht beurtheilt werden4 ,was aber die letztere ,absicht #agj4aj betrifft1 so mu sie sich auf die strengste ,prfung gefat machen4 ,aber auch da kann die groe ,schwierigkeit1 ein ,problem1 welches die ,natur so verwickelt hat1 aufzulsen1 einiger nicht ganz zu vermeidenden ,dunkelheit ,x in der ,auflsung desselben1 wie ich hoffe1 zur ,entschuldigung dienen1 wenn nur1 da das ,princip richtig angegeben worden1 klar genug dargethan #agj4ae ist2 gesetzt1 die ,art das ,phnomen der ,urtheilskraft davon abzuleiten habe nicht alle ,deutlichkeit1 die man anderwrts1 nmlich von einem ,erkenntni nach ,begriffen1 mit ,recht fordern kann1 die ich auch im zweiten ,theile dieses ,werks erreicht zu haben glaube4 ,hiemit endige ich also mein ganzes kritisches ,geschft4 ,ich werde #agj4bj ungesumt zum doctrinalen schreiten1 um wo mglich meinem zunehmenden ,alter die dazu noch einigermaen gnstige ,zeit noch abzugewinnen4 ,es versteht sich von selbst1 da fr die ,urtheilskraft darin kein besonderer ,theil sei1 weil in ,ansehung derselben die ,kritik statt der ,theorie dient2 sondern da nach der ,eintheilung der ,philosophie in die theoretische und #agj4be praktische und der reinen in eben solche ,theile die ,metaphysik der ,natur und die der ,sitten jenes ,geschft ausmachen werden4 ,einleitung4 ,,xi ,i4 ,von der ,eintheilung der ,philosophie4 ,wenn man die ,philosophie1 sofern sie ,principien der ,vernunfterkenntni der ,dinge 7nicht blo wie die ,logik ,principien der ,form des #aga4e ,denkens berhaupt ohne ,unterschied der ,objecte7 durch ,begriffe enthlt1 wie gewhnlich in die theoretische und praktische eintheilt3 so verfhrt man ganz recht4 ,aber alsdann mssen auch die ,begriffe1 welche den ,principien dieser ,vernunfterkenntni ihr ,object anweisen1 specifisch verschieden sein1 weil sie sonst zu keiner ,eintheilung berechtigen wrden1 welche #aga4aj jederzeit eine ,entgegensetzung der ,principien der zu den verschiedenen ,theilen einer ,wissenschaft gehrigen ,vernunfterkenntni voraussetzt4 ,es sind aber nur zweierlei ,begriffe1 welche eben so viel verschiedene ,principien der ,mglichkeit ihrer ,gegenstnde zulassen3 nmlich die ,naturbegriffe und der ,freiheitsbegriff4 ,da nun die ersteren ein #aga4ae theoretisches ,erkenntni nach ,principien a priori mglich machen1 der ,,xii zweite aber in ,ansehung derselben nur ein negatives ,princip 7der bloen ,entgegensetzung7 schon in seinem ,begriffe bei sich fhrt1 dagegen fr die ,willensbestimmung erweiternde ,grundstze1 welche darum praktisch heien1 errichtet3 so wird die ,philosophie in zwei den ,principien nach #aga4bj ganz verschiedene ,theile1 in die theoretische als ,naturphilosophie und die praktische als ,moralphilosophie 7denn so wird die praktische ,gesetzgebung der ,vernunft nach dem ,freiheitsbegriffe genannt71 mit ,recht eingetheilt4 ,es hat aber bisher ein groer ,mibrauch mit diesen ,ausdrcken zur ,eintheilung der verschiedenen ,principien und mit ihnen auch #aga4be der ,philosophie geherrscht3 indem man das ,praktische nach ,naturbegriffen mit dem ,praktischen nach dem ,freiheitsbegriffe fr einerlei nahm und so unter denselben ,benennungen einer theoretischen und praktischen ,philosophie eine ,eintheilung machte1 durch welche 7da beide ,theile einerlei ,principien haben konnten7 in der ,that nichts eingetheilt war4 ,der ,wille1 als ,begehrungsvermgen1 ist nmlich eine von den mancherlei ,naturursachen in der ,welt1 nmlich diejenige1 welche nach ,begriffen #agb4e wirkt2 und ,alles1 was als durch einen ,willen mglich 7oder nothwendig7 vorgestellt wird1 heit praktisch-mglich 7oder nothwendig73 zum ,unterschiede von der physischen ,mglichkeit oder ,nothwendigkeit einer ,wirkung1 wozu die ,ursache nicht durch ,begriffe 7sondern wie bei der leblosen ,,xiii ,materie durch ,mechanism und bei ,thieren durch ,instinct7 zur #agb4aj ,causalitt bestimmt wird4 -- ,hier wird nun in ,ansehung des ,praktischen unbestimmt gelassen3 ob der ,begriff1 der der ,causalitt des ,willens die ,regel giebt1 ein ,naturbegriff1 oder ein ,freiheitsbegriff sei4 ,der letztere ,unterschied aber ist wesentlich4 ,denn ist der die ,causalitt bestimmende ,begriff ein ,naturbegriff1 so sind die ,principien technisch-praktisch2 #agb4ae ist er aber ein ,freiheitsbegriff1 so sind diese moralisch-praktisch3 und weil es in der ,eintheilung einer ,vernunftwissenschaft gnzlich auf diejenige ,verschiedenheit der ,gegenstnde ankommt1 deren ,erkenntni verschiedener ,principien bedarf1 so werden die ersteren zur theoretischen ,philosophie 7als ,naturlehre7 gehren1 die andern aber ganz #agb4bj allein den zweiten ,theil1 nmlich 7als ,sittenlehre7 die praktische ,philosophie1 ausmachen4 ,alle technisch-praktische ,regeln 7d4 i4 die der ,kunst und ,geschicklichkeit berhaupt1 oder auch der ,klugheit1 als einer ,geschicklichkeit auf ,menschen und ihren ,willen ,einflu zu haben71 so fern ihre ,principien #agb4be auf ,begriffen beruhen1 mssen nur als ,corollarien zur theoretischen ,philosophie gezhlt werden4 ,denn sie betreffen nur die ,mglichkeit der ,dinge nach ,naturbegriffen1 wozu nicht allein die ,mittel1 die in der ,natur dazu anzutreffen sind1 sondern selbst der ,wille 7als ,begehrungs-1 mithin als ,naturvermgen7 gehrt1 sofern er durch ,triebfedern der ,natur jenen ,regeln #agb4cj ,,xiv gem bestimmt werden kann4 ,doch heien dergleichen praktische ,regeln nicht ,gesetze 7etwa so wie physische71 sondern nur ,vorschriften3 und zwar darum1 weil der ,wille nicht blo unter dem ,naturbegriffe1 sondern auch unter dem ,freiheitsbegriffe steht1 in ,beziehung auf welchen die ,principien desselben ,gesetze heien und mit ihren ,folgerungen den zweiten #agb4ce ,theil der ,philosophie1 nmlich den praktischen1 allein ausmachen4 ,so wenig also die ,auflsung der ,probleme der reinen ,geometrie zu einem besonderen ,theile derselben gehrt1 oder die ,feldmekunst den ,namen einer praktischen ,geometrie zum ,unterschiede von der reinen als ein zweiter ,theil der ,geometrie berhaupt verdient3 so und noch weniger darf die mechanische oder chemische ,kunst der ,experimente oder der ,beobachtungen fr einen praktischen ,theil der ,naturlehre1 endlich die ,haus-1 #agc4e ,land-1 ,staatswirthschaft1 die ,kunst des ,umganges1 die ,vorschrift der ,ditetik1 selbst nicht die allgemeine ,glckseligkeitslehre1 sogar nicht einmal die ,bezhmung der ,neigungen und ,bndigung der ,affecten zum ,behuf der letzteren zur praktischen ,philosophie gezhlt werden1 oder die letzteren wohl gar den zweiten ,theil der ,philosophie berhaupt ausmachen2 #agc4aj weil sie insgesammt nur ,regeln der ,geschicklichkeit1 die mithin nur technisch-praktisch sind1 enthalten1 um eine ,wirkung hervorzubringen1 die nach ,naturbegriffen der ,ursachen und ,wirkungen mglich ist1 welche1 da sie zur theoretischen ,philosophie gehren1 jenen ,vorschriften als bloen ,,xv ,corollarien aus derselben 7der ,naturwissenschaft7 unterworfen sind und #agc4ae also keine ,stelle in einer besonderen ,philosophie1 die praktische genannt1 verlangen knnen4 ,dagegen machen die moralisch-praktischen ,vorschriften1 die sich gnzlich auf dem ,freiheitsbegriffe mit vlliger ,ausschlieung der ,bestimmungsgrnde des ,willens aus der ,natur grnden1 eine ganz besondere ,art von ,vorschriften aus3 welche auch gleich den ,regeln1 welchen #agc4bj die ,natur gehorcht1 schlechthin ,gesetze heien1 aber nicht wie diese auf sinnlichen ,bedingungen1 sondern auf einem bersinnlichen ,princip beruhen und neben dem theoretischen ,theile der ,philosophie fr sich ganz allein einen anderen ,theil unter dem ,namen der praktischen ,philosophie fordern4 #agc4be ,man sieht hieraus1 da ein ,inbegriff praktischer ,vorschriften1 welche die ,philosophie giebt1 nicht einen besonderen1 dem theoretischen zur ,seite gesetzten ,theil derselben darum ausmache1 weil sie praktisch sind2 denn das knnten sie sein1 wenn ihre ,principien gleich gnzlich aus der theoretischen ,erkenntni der ,natur hergenommen wren 7als technisch-praktische #agc4cj ,regeln72 sondern1 weil und wenn ihr ,princip gar nicht vom ,naturbegriffe1 der jederzeit sinnlich bedingt ist1 entlehnt ist1 mithin auf dem bersinnlichen1 welches der ,freiheitsbegriff allein durch formale ,gesetze kennbar macht1 beruht1 und sie also moralisch-praktisch1 d4 i4 nicht blo ,,xvi ,vorschriften und ,regeln in dieser oder jener ,absicht1 sondern ohne vorhergehende #agc4ce ,bezugnehmung auf ,zwecke und ,absichten ,gesetze sind4 ,,ii4 ,vom ,gebiete der ,philosophie berhaupt4 ,so weit ,begriffe a priori ihre ,anwendung haben1 so weit reicht der ,gebrauch unseres ,erkenntnivermgens nach ,principien und mit ihm die ,philosophie4 #agd4e ,der ,inbegriff aller ,gegenstnde aber1 worauf jene ,begriffe bezogen werden1 um wo mglich ein ,erkenntni derselben zu ,stande zu bringen1 kann nach der verschiedenen ,zulnglichkeit oder ,unzulnglichkeit unserer ,vermgen zu dieser ,absicht eingetheilt werden4 ,begriffe1 sofern sie auf ,gegenstnde bezogen werden1 unangesehen #agd4aj ob ein ,erkenntni derselben mglich sei oder nicht1 haben ihr ,feld1 welches blo nach dem ,verhltnisse1 das ihr ,object zu unserem ,erkenntnivermgen berhaupt hat1 bestimmt wird4 -- ,der ,theil dieses ,feldes1 worin fr uns ,erkenntni mglich ist1 ist ein ,boden 7territorium7 fr diese ,begriffe und das dazu erforderliche ,erkenntnivermgen4 ,der ,theil #agd4ae des ,bodens1 worauf diese gesetzgebend sind1 ist das ,gebiet 7ditio7 dieser ,begriffe und der ihnen zustehenden ,erkenntnivermgen4 ,erfahrungsbegriffe haben also zwar ihren ,boden in der ,natur1 als dem ,inbegriffe ,,xvii aller ,gegenstnde der ,sinne1 aber kein ,gebiet 7sondern nur ihren ,aufenthalt1 domicilium73 weil sie zwar gesetzlich erzeugt werden1 aber nicht gesetzgebend #agd4bj sind1 sondern die auf sie gegrndeten ,regeln empirisch1 mithin zufllig sind4 ,unser gesammtes ,erkenntnivermgen hat zwei ,gebiete1 das der ,naturbegriffe und das des ,freiheitsbegriffs2 denn durch beide ist es a priori gesetzgebend4 ,die ,philosophie theilt sich nun auch diesem gem in #agd4be die theoretische und die praktische4 ,aber der ,boden1 auf welchem ihr ,gebiet errichtet und ihre ,gesetzgebung ausgebt wird1 ist immer doch nur der ,inbegriff der ,gegenstnde aller mglichen ,erfahrung1 sofern sie fr nichts mehr als bloe ,erscheinungen genommen werden2 denn ohnedas wrde keine ,gesetzgebung des ,verstandes in ,ansehung derselben gedacht #agd4cj werden knnen4 ,die ,gesetzgebung durch ,naturbegriffe geschieht durch den ,verstand und ist theoretisch4 ,die ,gesetzgebung durch den ,freiheitsbegriff geschieht von der ,vernunft und ist blo praktisch4 ,nur allein im ,praktischen kann die ,vernunft gesetzgebend sein2 in ,ansehung des theoretischen ,erkenntnisses #agd4ce 7der ,natur7 kann sie nur 7als gesetzkundig vermittelst des ,verstandes7 aus gegebenen ,gesetzen durch ,schlsse ,folgerungen ziehen1 die doch immer nur bei der ,natur stehen bleiben4 ,umgekehrt aber1 wo ,regeln praktisch sind1 ist die ,vernunft nicht darum sofort gesetzgebend1 weil sie ,,xviii auch technisch-praktisch sein knnen4 ,verstand und ,vernunft haben also zwei verschiedene ,gesetzgebungen #age4e auf einem und demselben ,boden der ,erfahrung1 ohne da eine der anderen ,eintrag thun darf4 ,denn so wenig der ,naturbegriff auf die ,gesetzgebung durch den ,freiheitsbegriff ,einflu hat1 eben so wenig strt dieser die ,gesetzgebung der ,natur4 -- ,die ,mglichkeit1 das ,zusammenbestehen beider ,gesetzgebungen und der dazu gehrigen ,vermgen in demselben #age4aj ,subject sich wenigstens ohne ,widerspruch zu denken1 bewies die ,kritik der reinen ,vernunft1 indem sie die ,einwrfe dawider durch ,aufdeckung des dialektischen ,scheins in denselben vernichtete4 ,aber da diese zwei verschiedenen ,gebiete1 die sich zwar nicht in ihrer ,gesetzgebung1 aber doch in ihren ,wirkungen in der ,sinnenwelt unaufhrlich #age4ae einschrnken1 nicht ,eines ausmachen1 kommt daher3 da der ,naturbegriff zwar seine ,gegenstnde in der ,anschauung1 aber nicht als ,dinge an sich selbst1 sondern als bloe ,erscheinungen1 der ,freiheitsbegriff dagegen in seinem ,objecte zwar ein ,ding an sich selbst1 aber nicht in der ,anschauung vorstellig machen1 mithin keiner von beiden ein theoretisches #age4bj ,erkenntni von seinem ,objecte 7und selbst dem denkenden ,subjecte7 als ,dinge an sich verschaffen kann1 welches das bersinnliche sein wrde1 wovon man die ,idee zwar der ,mglichkeit aller jener ,gegenstnde der ,erfahrung ,,xix unterlegen mu1 sie selbst aber niemals zu einem ,erkenntnisse erheben und erweitern kann4 #age4be ,es giebt also ein unbegrnztes1 aber auch unzugngliches ,feld fr unser gesammtes ,erkenntnivermgen1 nmlich das ,feld des bersinnlichen1 worin wir keinen ,boden fr uns finden1 also auf demselben weder fr die ,verstandes- noch ,vernunftbegriffe ein ,gebiet zum theoretischen ,erkenntni haben knnen2 ein ,feld1 welches wir zwar zum ,behuf des #age4cj theoretischen sowohl als praktischen ,gebrauchs der ,vernunft mit ,ideen besetzen mssen1 denen wir aber in ,beziehung auf die ,gesetze aus dem ,freiheitsbegriffe keine andere als praktische ,realitt verschaffen knnen1 wodurch demnach unser theoretisches ,erkenntni nicht im ,mindesten zu dem bersinnlichen erweitert wird4 #age4ce ,ob nun zwar eine unbersehbare ,kluft zwischen dem ,gebiete des ,naturbegriffs1 als dem ,sinnlichen1 und dem ,gebiete des ,freiheitsbegriffs1 als dem bersinnlichen1 befestigt ist1 so da von dem ersteren zum anderen 7also vermittelst des theoretischen ,gebrauchs der ,vernunft7 kein bergang mglich ist1 gleich als ob es so viel verschiedene ,welten wren1 deren erste auf die zweite keinen ,einflu haben kann3 so soll doch diese auf jene einen ,einflu haben1 nmlich der ,freiheitsbegriff soll den #agf4e durch seine ,gesetze aufgegebenen ,zweck in der ,sinnenwelt wirklich machen2 und die ,natur mu folglich auch so gedacht werden knnen1 da die ,gesetzmigkeit ,,xx ihrer ,form wenigstens zur ,mglichkeit der in ihr zu bewirkenden ,zwecke nach ,freiheitsgesetzen zusammenstimme4 -- ,also mu es doch einen ,grund der ,einheit des bersinnlichen1 welches der ,natur zum #agf4aj ,grunde liegt1 mit dem1 was der ,freiheitsbegriff praktisch enthlt1 geben1 wovon der ,begriff1 wenn er gleich weder theoretisch noch praktisch zu einem ,erkenntnisse desselben gelangt1 mithin kein eigenthmliches ,gebiet hat1 dennoch den bergang von der ,denkungsart nach den ,principien der einen zu der nach ,principien der anderen mglich macht4 #agf4ae ,,iii4 ,von der ,kritik der ,urtheilskraft1 als einem ,verbindungsmittel der zwei ,theile der ,philosophie zu einem ,ganzen4 ,die ,kritik der ,erkenntnivermgen in ,ansehung dessen1 was sie a priori leisten knnen1 hat eigentlich kein ,gebiet in ,ansehung der ,objecte3 #agf4bj weil sie keine ,doctrin ist1 sondern nur1 ob und wie nach der ,bewandtni1 die es mit unseren ,vermgen hat1 eine ,doctrin durch sie mglich sei1 zu untersuchen hat4 ,ihr ,feld erstreckt sich auf alle ,anmaungen derselben1 um sie in die ,grnzen ihrer ,rechtmigkeit zu setzen4 ,was aber nicht in die ,eintheilung der ,philosophie kommen kann1 das kann doch als ein #agf4be ,,xxi ,haupttheil in die ,kritik des reinen ,erkenntnivermgens berhaupt kommen1 wenn es nmlich ,principien enthlt1 die fr sich weder zum theoretischen noch praktischen ,gebrauche tauglich sind4 ,die ,naturbegriffe1 welche den ,grund zu allem theoretischen ,erkenntni a priori enthalten1 beruhten auf der ,gesetzgebung des ,verstandes4 -- #agf4cj ,der ,freiheitsbegriff1 der den ,grund zu allen sinnlich-unbedingten praktischen ,vorschriften a priori enthielt1 beruhte auf der ,gesetzgebung der ,vernunft4 ,beide ,vermgen also haben auer dem1 da sie der logischen ,form nach auf ,principien1 welchen ,ursprungs sie auch sein mgen1 angewandt werden knnen1 berdem noch jedes seine eigene ,gesetzgebung #agf4ce dem ,inhalte nach1 ber die es keine andere 7a priori7 giebt1 und die daher die ,eintheilung der ,philosophie in die theoretische und praktische rechtfertigt4 ,allein in der ,familie der oberen ,erkenntnivermgen giebt es doch noch ein ,mittelglied zwischen dem ,verstande und der ,vernunft4 ,dieses #agg4e ist die ,urtheilskraft1 von welcher man ,ursache hat nach der ,analogie zu vermuthen1 da sie eben sowohl1 wenn gleich nicht eine eigene ,gesetzgebung1 doch ein ihr eigenes ,princip nach ,gesetzen zu suchen1 allenfalls ein blo subjectives1 a priori in sich enthalten drfte3 welches1 wenn ihm gleich kein ,feld der ,gegenstnde als sein ,gebiet zustnde1 doch irgend #agg4aj einen ,boden haben kann und eine gewisse ,beschaffenheit desselben1 wofr ,,xxii gerade nur dieses ,princip geltend sein mchte4 ,hierzu kommt aber noch 7nach der ,analogie zu urtheilen7 ein neuer ,grund1 die ,urtheilskraft mit einer anderen ,ordnung unserer ,vorstellungskrfte in ,verknpfung zu bringen1 welche von noch grerer ,wichtigkeit #agg4ae zu sein scheint1 als die der ,verwandtschaft mit der ,familie der ,erkenntnivermgen4 ,denn alle ,seelenvermgen oder ,fhigkeiten knnen auf die drei zurck gefhrt werden1 welche sich nicht ferner aus einem gemeinschaftlichen ,grunde ableiten lassen3 das ,erkenntnivermgen1 das ,gefhl der ,lust und ,unlust und das ,begehrungsvermgen#a4 #agg4bj ,fr das ,erkenntnivermgen ist allein der ,verstand gesetzgebend1 wenn ,,xxiii jenes 7wie es auch geschehen mu1 wenn es fr sich1 ohne ,vermischung ,,xxiv mit dem ,begehrungsvermgen1 betrachtet wird7 als ,vermgen eines theoretischen ,erkenntnisses auf die ,natur bezogen wird1 in ,ansehung deren allein 7als ,erscheinung7 es uns mglich ist1 durch ,naturbegriffe #agh4e a priori1 welche eigentlich reine ,verstandesbegriffe sind1 ,gesetze zu geben4 -- ,fr das ,begehrungsvermgen1 als ein oberes ,vermgen nach dem ,freiheitsbegriffe1 ist allein die ,vernunft 7in der allein dieser ,begriff ,statt hat7 a priori gesetzgebend4 -- ,nun ist zwischen dem ,erkenntni- und dem ,begehrungsvermgen das ,gefhl der ,lust1 so wie #agh4aj zwischen dem ,verstande und der ,vernunft die ,urtheilskraft enthalten4 ,es ist also wenigstens vorlufig zu vermuthen1 da die ,urtheilskraft eben so wohl fr sich ein ,princip a priori enthalte und1 da mit dem ,begehrungsvermgen nothwendig ,lust oder ,unlust verbunden ist 7es sei1 da sie wie beim unteren vor dem ,princip desselben vorhergehe1 oder wie beim #agh4ae ,,xxv oberen nur aus der ,bestimmung desselben durch das moralische ,gesetz folge71 eben so wohl einen bergang vom reinen ,erkenntnivermgen1 d4 i4 vom ,gebiete der ,naturbegriffe1 zum ,gebiete des ,freiheitsbegriffs bewirken werde1 als sie im logischen ,gebrauche den bergang vom ,verstande zur ,vernunft mglich macht4 #agi4e #a ,es ist von ,nutzen3 zu ,begriffen1 welche man als empirische ,principien braucht1 wenn man ,ursache hat zu vermuthen1 da sie mit dem reinen ,erkenntnivermgen a priori in ,verwandtschaft stehen1 dieser ,beziehung wegen eine transscendentale ,definition zu versuchen3 nmlich durch reine ,kategorieen1 sofern diese allein schon den ,unterschied des vorliegenden ,begriffs von anderen hinreichend angeben4 #agg4be ,man folgt hierin dem ,beispiel des ,mathematikers1 der die empirischen ,data seiner ,aufgabe unbestimmt lt und nur ihr ,verhltni in der reinen ,synthesis derselben unter die ,begriffe der reinen ,arithmetik bringt und sich dadurch die ,auflsung derselben verallgemeinert4 -- ,man hat mir aus einem hnlichen ,verfahren 7,krit4 der prakt4 ,v41 ,s4 #af #i der ,vorrede7 einen ,vorwurf gemacht und die ,definition #agg4cj des ,begehrungsvermgens1 als ,vermgens durch seine ,vorstellungen ,ursache von der ,wirklichkeit der ,gegenstnde dieser ,vorstellungen zu sein1 getadelt3 weil bloe ,wnsche doch auch ,begehrungen wren1 von denen sich doch jeder bescheidet1 da er durch dieselben allein ihr ,object nicht hervorbringen knne4 -- ,dieses aber beweiset nichts weiter1 als da es auch ,begehrungen im #agg4ce ,menschen gebe1 wodurch derselbe mit sich selbst im ,widerspruche steht3 indem er durch seine ,vorstellung allein zur ,hervorbringung des ,objects hinwirkt1 von der er doch keinen ,erfolg erwarten kann1 weil er sich bewut ist1 da seine mechanischen ,krfte 7wenn ich die nicht psychologischen so nennen soll71 die durch jene ,vorstellung bestimmt werden mten1 um das ,object 7mithin mittelbar7 zu bewirken1 entweder nicht zulnglich sind1 oder gar auf etwas ,unmgliches gehen1 z4 ,b4 das ,geschehene ungeschehen zu machen 7,o mihi praeteritos1 etc47 oder im ungeduldigen ,harren die ,zwischenzeit bis zum herbeigewnschten ,augenblick vernichten zu knnen4 -- ,ob wir uns gleich in solchen phantastischen ,begehrungen der ,unzulnglichkeit unserer #agh4bj ,vorstellungen 7oder gar ihrer ,untauglichkeit71 ,ursache ihrer ,gegenstnde zu sein1 bewut sind3 so ist doch die ,beziehung derselben als ,ursache1 mithin die ,vorstellung ihrer ,causalitt in jedem ,wunsche enthalten und vornehmlich alsdann sichtbar1 wenn dieser ein ,affect1 nmlich ,sehnsucht1 ist4 ,denn diese beweisen dadurch1 da sie das ,herz ausdehnen und welk machen und so die ,krfte erschpfen1 da die #agh4be ,krfte durch ,vorstellungen wiederholentlich angespannt werden1 aber das ,gemth bei der ,rcksicht auf die ,unmglichkeit unaufhrlich wiederum in ,ermattung zurck sinken lassen4 ,selbst die ,gebete um ,abwendung groer und1 so viel man einsieht1 unvermeidlicher bel und manche aberglubische ,mittel zu ,erreichung natrlicherweise unmglicher ,zwecke beweisen die ,causalbeziehung der ,vorstellungen auf ihre #agh4cj ,objecte1 die sogar durch das ,bewutsein ihrer ,unzulnglichkeit zum ,effect von der ,bestrebung dazu nicht abgehalten werden kann4 -- ,warum aber in unsere ,natur der ,hang zu mit ,bewutsein leeren ,begehrungen gelegt worden1 das ist eine anthropologisch-teleologische ,frage4 ,es scheint3 da1 sollten wir nicht eher1 als bis wir uns von der ,zulnglichkeit unseres ,vermgens zu ,hervorbringung eines ,objects #agh4ce versichert htten1 zur ,kraftanwendung bestimmt werden1 diese groentheils unbenutzt bleiben wrde4 ,denn gemeiniglich lernen wir unsere ,krfte nur dadurch allererst kennen1 da wir sie versuchen4 ,diese ,tuschung in leeren ,wnschen ist also nur die ,folge von einer wohlthtigen ,anordnung in unserer ,natur4 ,wenn also gleich die ,philosophie nur in zwei ,haupttheile1 die theoretische und praktische1 eingetheilt werden kann2 wenn gleich alles1 was wir von den eignen ,principien der ,urtheilskraft zu sagen haben mchten1 in ihr zum theoretischen ,theile1 d4 i4 dem ,vernunfterkenntni nach ,naturbegriffen1 gezhlt werden mte3 so besteht doch die ,kritik der reinen ,vernunft1 #agi4aj die alles dieses vor der ,unternehmung jenes ,systems zum ,behuf der ,mglichkeit desselben ausmachen mu1 aus drei ,theilen3 der ,kritik des reinen ,verstandes1 der reinen ,urtheilskraft und der reinen ,vernunft1 welche ,vermgen darum rein genannt werden1 weil sie a priori gesetzgebend sind4 #agi4ae ,,iv4 ,von der ,urtheilskraft1 als einem a priori gesetzgebenden ,vermgen4 ,urtheilskraft berhaupt ist das ,vermgen1 das ,besondere als enthalten unter dem ,allgemeinen zu denken4 ,ist das ,allgemeine 7die ,regel1 #agi4bj ,,xxvi das ,princip1 das ,gesetz7 gegeben1 so ist die ,urtheilskraft1 welche das ,besondere darunter subsumirt1 7auch wenn sie als transscendentale ,urtheilskraft a priori die ,bedingungen angiebt1 welchen gem allein unter jenem ,allgemeinen subsumirt werden kann7 bestimmend4 ,ist aber nur das ,besondere gegeben1 wozu sie das ,allgemeine finden soll1 so ist die ,urtheilskraft #agi4be blo reflectirend4 ,die bestimmende ,urtheilskraft unter allgemeinen transscendentalen ,gesetzen1 die der ,verstand giebt1 ist nur subsumirend2 das ,gesetz ist ihr a priori vorgezeichnet1 und sie hat also nicht nthig1 fr sich selbst auf ein ,gesetz zu denken1 um das ,besondere in der ,natur dem ,allgemeinen unterordnen #agi4cj zu knnen4 -- ,allein es sind so mannigfaltige ,formen der ,natur1 gleichsam so viele ,modificationen der allgemeinen transscendentalen ,naturbegriffe1 die durch jene ,gesetze1 welche der reine ,verstand a priori giebt1 weil dieselben nur auf die ,mglichkeit einer ,natur 7als ,gegenstandes der ,sinne7 berhaupt gehen1 unbestimmt gelassen werden1 da dafr doch #agi4ce auch ,gesetze sein mssen1 die zwar als empirische nach unserer ,verstandeseinsicht zufllig sein mgen1 die aber doch1 wenn sie ,gesetze heien sollen 7wie es auch der ,begriff einer ,natur erfordert71 aus einem1 wenn gleich uns unbekannten1 ,princip der ,einheit des ,mannigfaltigen als nothwendig angesehen werden mssen4 -- ,die reflectirende ,urtheilskraft1 #ahj4e die von dem ,besondern in der ,natur zum ,allgemeinen aufzusteigen die ,,xxvii ,obliegenheit hat1 bedarf also eines ,princips1 welches sie nicht von der ,erfahrung entlehnen kann1 weil es eben die ,einheit aller empirischen ,principien unter gleichfalls empirischen1 aber hheren ,principien und also die ,mglichkeit der systematischen ,unterordnung derselben unter einander #ahj4aj begrnden soll4 ,ein solches transscendentales ,princip kann also die reflectirende ,urtheilskraft sich nur selbst als ,gesetz geben1 nicht anderwrts hernehmen 7weil sie sonst bestimmende ,urtheilskraft sein wrde71 noch der ,natur vorschreiben3 weil die ,reflexion ber die ,gesetze der ,natur sich nach der ,natur und diese sich nicht nach den ,bedingungen richtet1 #ahj4ae nach welchen wir einen in ,ansehung dieser ganz zuflligen ,begriff von ihr zu erwerben trachten4 ,nun kann dieses ,princip kein anderes sein als3 da1 da allgemeine ,naturgesetze ihren ,grund in unserem ,verstande haben1 der sie der ,natur 7obzwar nur nach dem allgemeinen ,begriffe von ihr als ,natur7 vorschreibt1 #ahj4bj die besondern empirischen ,gesetze in ,ansehung dessen1 was in ihnen durch jene unbestimmt gelassen ist1 nach einer solchen ,einheit betrachtet werden mssen1 als ob gleichfalls ein ,verstand 7wenn gleich nicht der unsrige7 sie zum ,behuf unserer ,erkenntnivermgen1 um ein ,system der ,erfahrung nach besonderen ,naturgesetzen mglich zu machen1 gegeben #ahj4be htte4 ,nicht als wenn auf diese ,art wirklich ein solcher ,verstand angenommen werden mte 7denn es ist nur die reflectirende ,urtheilskraft1 der diese ,idee zum ,princip dient1 zum ,reflectiren1 nicht zum ,bestimmen72 ,,xxviii sondern dieses ,vermgen giebt sich dadurch nur selbst und nicht der ,natur ein ,gesetz4 #ahj4cj ,weil nun der ,begriff von einem ,object1 sofern er zugleich den ,grund der ,wirklichkeit dieses ,objects enthlt1 der ,zweck und die bereinstimmung eines ,dinges mit derjenigen ,beschaffenheit der ,dinge1 die nur nach ,zwecken mglich ist1 die ,zweckmigkeit der ,form desselben heit3 so ist das ,princip der ,urtheilskraft in ,ansehung der ,form der ,dinge der #ahj4ce ,natur unter empirischen ,gesetzen berhaupt die ,zweckmigkeit der ,natur in ihrer ,mannigfaltigkeit4 ,d4 i4 die ,natur wird durch diesen ,begriff so vorgestellt1 als ob ein ,verstand den ,grund der ,einheit des ,mannigfaltigen ihrer empirischen ,gesetze enthalte4 ,die ,zweckmigkeit der ,natur ist also ein besonderer ,begriff a priori1 der lediglich in der reflectirenden ,urtheilskraft seinen ,ursprung hat4 ,denn den ,naturproducten kann man so etwas als ,beziehung der #aha4e ,natur an ihnen auf ,zwecke nicht beilegen1 sondern diesen ,begriff nur brauchen1 um ber sie in ,ansehung der ,verknpfung der ,erscheinungen in ihr1 die nach empirischen ,gesetzen gegeben ist1 zu reflectiren4 ,auch ist dieser ,begriff von der praktischen ,zweckmigkeit 7der menschlichen ,kunst oder auch der ,sitten7 ganz unterschieden1 ob er zwar nach einer ,analogie #aha4aj mit derselben gedacht wird4 ,v4 ,,xxix ,das ,princip der formalen ,zweckmigkeit der ,natur ist ein transscendentales ,princip der ,urtheilskraft4 ,ein transscendentales ,princip ist dasjenige1 durch welches die allgemeine #aha4ae ,bedingung a priori vorgestellt wird1 unter der allein ,dinge ,objecte unserer ,erkenntni berhaupt werden knnen4 ,dagegen heit ein ,princip metaphysisch1 wenn es die ,bedingung a priori vorstellt1 unter der allein ,objecte1 deren ,begriff empirisch gegeben sein mu1 a priori weiter bestimmt werden knnen4 ,so ist das ,princip der ,erkenntni #aha4bj der ,krper als ,substanzen und als vernderlicher ,substanzen transscendental1 wenn dadurch gesagt wird1 da ihre ,vernderung eine ,ursache haben msse2 es ist aber metaphysisch1 wenn dadurch gesagt wird1 ihre ,vernderung msse eine uere ,ursache haben3 weil im ersteren ,falle der ,krper nur durch ontologische ,prdicate 7reine ,verstandesbegriffe71 #aha4be z4 ,b4 als ,substanz1 gedacht werden darf1 um den ,satz a priori zu erkennen2 im zweiten aber der empirische ,begriff eines ,krpers 7als eines beweglichen ,dinges im ,raum7 diesem ,satze zum ,grunde gelegt werden mu1 alsdann aber1 da dem ,krper das letztere ,prdicat 7der ,bewegung nur durch uere ,ursache7 zukomme1 vllig a priori eingesehen #aha4cj werden kann4 -- ,so ist1 wie ich sogleich zeigen werde1 das ,princip der ,zweckmigkeit der ,natur 7in der ,mannigfaltigkeit ihrer empirischen ,,xxx ,gesetze7 ein transscendentales ,princip4 ,denn der ,begriff von den ,objecten1 sofern sie als unter diesem ,princip stehend gedacht werden1 ist nur der reine ,begriff von ,gegenstnden des mglichen ,erfahrungserkenntnisses #aha4ce berhaupt und enthlt nichts ,empirisches4 ,dagegen wre das ,princip der praktischen ,zweckmigkeit1 die in der ,idee der ,bestimmung eines freien ,willens gedacht werden mu1 ein metaphysisches ,princip3 weil der ,begriff eines ,begehrungsvermgens als eines ,willens doch empirisch gegeben werden mu 7nicht zu den transscendentalen ,prdicaten #ahb4e gehrt74 ,beide ,principien aber sind dennoch nicht empirisch1 sondern ,principien a priori3 weil es zur ,verbindung des ,prdicats mit dem empirischen ,begriffe des ,subjects ihrer ,urtheile keiner weiteren ,erfahrung bedarf1 sondern jene vllig a priori eingesehen werden kann4 ,da der ,begriff einer ,zweckmigkeit der ,natur zu den transscendentalen #ahb4aj ,principien gehre1 kann man aus den ,maximen der ,urtheilskraft1 die der ,nachforschung der ,natur a priori zum ,grunde gelegt werden1 und die dennoch auf nichts als die ,mglichkeit der ,erfahrung1 mithin der ,erkenntni der ,natur1 aber nicht blo als ,natur berhaupt1 sondern als durch eine ,mannigfaltigkeit besonderer ,gesetze bestimmten #ahb4ae ,natur1 gehen1 hinreichend ersehen4 -- ,sie kommen1 als ,sentenzen der metaphysischen ,weisheit1 bei ,gelegenheit mancher ,regeln1 deren ,nothwendigkeit ,,xxxi man nicht aus ,begriffen darthun kann1 im ,laufe dieser ,wissenschaft oft genug1 aber nur zerstreut vor4 ,die ,natur nimmt den krzesten ,weg 7lex parsimoniae72 sie thut gleichwohl keinen ,sprung1 #ahb4bj weder in der ,folge ihrer ,vernderungen1 noch der ,zusammenstellung specifisch verschiedener ,formen 7lex continui in natura72 ihre groe ,mannigfaltigkeit in empirischen ,gesetzen ist gleichwohl ,einheit unter wenigen ,principien 7principia praeter necessitatem non sunt multiplicanda72 u4 d4 g4 m4 #ahb4be ,wenn man aber von diesen ,grundstzen den ,ursprung anzugeben denkt und es auf dem psychologischen ,wege versucht1 so ist dies dem ,sinne derselben gnzlich zuwider4 ,denn sie sagen nicht1 was geschieht1 d4 i4 nach welcher ,regel unsere ,erkenntnikrfte ihr ,spiel wirklich treiben1 und wie geurtheilt wird1 sondern wie geurtheilt werden soll2 und da kommt #ahb4cj diese logische objective ,nothwendigkeit nicht heraus1 wenn die ,principien blo empirisch sind4 ,also ist die ,zweckmigkeit der ,natur fr unsere ,erkenntnivermgen und ihren ,gebrauch1 welche offenbar aus ihnen hervorleuchtet1 ein transscendentales ,princip der ,urtheile und bedarf also auch einer transscendentalen ,deduction1 vermittelst deren der ,grund #ahb4ce so zu urtheilen in den ,erkenntniquellen a priori aufgesucht werden mu4 ,wir finden nmlich in den ,grnden der ,mglichkeit einer ,erfahrung zuerst freilich etwas ,nothwendiges1 nmlich die allgemeinen ,,xxxii ,gesetze1 ohne welche ,natur berhaupt 7als ,gegenstand der ,sinne7 nicht gedacht werden kann2 und diese beruhen auf den ,kategorieen1 angewandt auf die formalen ,bedingungen aller uns mglichen ,anschauung1 sofern sie gleichfalls a priori gegeben ist4 ,unter diesen ,gesetzen nun ist die #ahc4e ,urtheilskraft bestimmend2 denn sie hat nichts zu thun1 als unter gegebnen ,gesetzen zu subsumiren4 ,z4 ,b4 der ,verstand sagt3 ,alle ,vernderung hat ihre ,ursache 7allgemeines ,naturgesetz72 die transscendentale ,urtheilskraft hat nun nichts weiter zu thun1 als die ,bedingung der ,subsumtion unter dem vorgelegten ,verstandesbegriff a priori anzugeben3 #ahc4aj und das ist die ,succession der ,bestimmungen eines und desselben ,dinges4 ,fr die ,natur nun berhaupt 7als ,gegenstand mglicher ,erfahrung7 wird jenes ,gesetz als schlechterdings nothwendig erkannt4 -- ,nun sind aber die ,gegenstnde der empirischen ,erkenntni auer jener formalen ,zeitbedingung noch auf mancherlei ,art bestimmt1 oder1 so viel #ahc4ae man a priori urtheilen kann1 bestimmbar1 so da specifisch-verschiedene ,naturen auer dem1 was sie als zur ,natur berhaupt gehrig gemein haben1 noch auf unendlich mannigfaltige ,weise ,ursachen sein knnen2 und eine jede dieser ,arten mu 7nach dem ,begriffe einer ,ursache berhaupt7 ihre ,regel haben1 die ,gesetz ist1 mithin ,nothwendigkeit bei sich #ahc4bj fhrt3 ob wir gleich nach der ,beschaffenheit und den ,schranken unserer ,erkenntnivermgen diese ,nothwendigkeit gar nicht einsehen4 ,also ,,xxxiii mssen wir in der ,natur in ,ansehung ihrer blo empirischen ,gesetze eine ,mglichkeit unendlich mannigfaltiger empirischer ,gesetze denken1 die fr unsere ,einsicht dennoch zufllig sind 7a priori nicht erkannt werden #ahc4be knnen72 und in deren ,ansehung beurtheilen wir die ,natureinheit nach empirischen ,gesetzen und die ,mglichkeit der ,einheit der ,erfahrung 7als ,systems nach empirischen ,gesetzen7 als zufllig4 ,weil aber doch eine solche ,einheit nothwendig vorausgesetzt und angenommen werden mu1 da sonst kein durchgngiger ,zusammenhang empirischer ,erkenntnisse zu #ahc4cj einem ,ganzen der ,erfahrung ,statt finden wrde1 indem die allgemeinen ,naturgesetze zwar einen solchen ,zusammenhang unter den ,dingen ihrer ,gattung nach1 als ,naturdingen berhaupt1 aber nicht specifisch1 als solchen besonderen ,naturwesen1 an die ,hand geben3 so mu die ,urtheilskraft fr ihren eigenen ,gebrauch es als ,princip a priori annehmen1 da #ahc4ce das fr die menschliche ,einsicht ,zufllige in den besonderen 7empirischen7 ,naturgesetzen dennoch eine fr uns zwar nicht zu ergrndende1 aber doch denkbare gesetzliche ,einheit in der ,verbindung ihres ,mannigfaltigen zu einer an sich mglichen ,erfahrung enthalte4 ,folglich1 weil die gesetzliche ,einheit in einer ,verbindung1 die wir zwar einer nothwendigen ,absicht 7einem ,bedrfni des ,verstandes7 gem1 aber zugleich doch als an sich zufllig erkennen1 als ,zweckmigkeit der ,objecte 7hier der ,natur7 vorgestellt #ahd4e ,,xxxiv wird3 so mu die ,urtheilskraft1 die in ,ansehung der ,dinge unter mglichen 7noch zu entdeckenden7 empirischen ,gesetzen blo reflectirend ist1 die ,natur in ,ansehung der letzteren nach einem ,princip der ,zweckmigkeit fr unser ,erkenntnivermgen denken1 welches dann in obigen ,maximen der ,urtheilskraft ausgedrckt wird4 ,dieser transscendentale #ahd4aj ,begriff einer ,zweckmigkeit der ,natur ist nun weder ein ,naturbegriff1 noch ein ,freiheitsbegriff1 weil er gar nichts dem ,objecte 7der ,natur7 beilegt1 sondern nur die einzige ,art1 wie wir in der ,reflexion ber die ,gegenstnde der ,natur in ,absicht auf eine durchgngig zusammenhngende ,erfahrung verfahren mssen1 vorstellt1 folglich ein subjectives #ahd4ae ,princip 7,maxime7 der ,urtheilskraft2 daher wir auch1 gleich als ob es ein glcklicher unsre ,absicht begnstigender ,zufall wre1 erfreuet 7eigentlich eines ,bedrfnisses entledigt7 werden1 wenn wir eine solche systematische ,einheit unter blo empirischen ,gesetzen antreffen3 ob wir gleich nothwendig annehmen muten1 es sei eine solche ,einheit1 ohne da #ahd4bj wir sie doch einzusehen und zu beweisen vermochten4 ,um sich von der ,richtigkeit dieser ,deduction des vorliegenden ,begriffs und der ,nothwendigkeit ihn als transscendentales ,erkenntniprincip anzunehmen zu berzeugen1 bedenke man nur die ,gre der ,aufgabe3 aus gegebenen ,wahrnehmungen einer allenfalls unendliche #ahd4be ,mannigfaltigkeit empirischer ,gesetze enthaltenden ,natur eine zusammenhngende ,,xxxv ,erfahrung zu machen1 welche ,aufgabe a priori in unserm ,verstande liegt4 ,der ,verstand ist zwar a priori im ,besitze allgemeiner ,gesetze der ,natur1 ohne welche sie gar kein ,gegenstand einer ,erfahrung sein knnte3 aber er bedarf doch auch berdem noch einer gewissen ,ordnung #ahd4cj der ,natur in den besonderen ,regeln derselben1 die ihm nur empirisch bekannt werden knnen1 und die in ,ansehung seiner zufllig sind4 ,diese ,regeln1 ohne welche kein ,fortgang von der allgemeinen ,analogie einer mglichen ,erfahrung berhaupt zur besonderen ,statt finden wrde1 mu er sich als ,gesetze 7d4 i4 als nothwendig7 denken3 weil sie sonst keine #ahd4ce ,naturordnung ausmachen wrden1 ob er gleich ihre ,nothwendigkeit nicht erkennt1 oder jemals einsehen knnte4 ,ob er also gleich in ,ansehung derselben 7,objecte7 a priori nichts bestimmen kann1 so mu er doch1 um diesen empirischen sogenannten ,gesetzen nachzugehen1 ein ,princip a priori1 da nmlich nach ihnen eine erkennbare ,ordnung der ,natur mglich sei1 aller ,reflexion ber dieselbe zum ,grunde legen1 dergleichen ,princip nachfolgende ,stze ausdrcken3 da es in ihr eine fr uns faliche #ahe4e ,unterordnung von ,gattungen und ,arten gebe2 da jene sich einander wiederum nach einem gemeinschaftlichen ,princip nhern1 damit ein bergang von einer zu der anderen und dadurch zu einer hheren ,gattung mglich sei2 da1 da fr die specifische ,verschiedenheit der ,naturwirkungen eben so viel verschiedene ,arten der ,causalitt annehmen zu #ahe4aj ,,xxxvi mssen unserem ,verstande anfnglich unvermeidlich scheint1 sie dennoch unter einer geringen ,zahl von ,principien stehen mgen1 mit deren ,aufsuchung wir uns zu beschftigen haben1 u4 s4 w4 ,diese ,zusammenstimmung der ,natur zu unserem ,erkenntnivermgen wird von der ,urtheilskraft zum ,behuf ihrer ,reflexion ber dieselbe nach ihren empirischen ,gesetzen #ahe4ae a priori vorausgesetzt1 indem sie der ,verstand zugleich objectiv als zufllig anerkennt1 und blo die ,urtheilskraft sie der ,natur als transscendentale ,zweckmigkeit 7in ,beziehung auf das ,erkenntnivermgen des ,subjects7 beilegt3 weil wir1 ohne diese vorauszusetzen1 keine ,ordnung der ,natur nach empirischen ,gesetzen1 mithin keinen ,leitfaden fr #ahe4bj eine mit diesen nach aller ihrer ,mannigfaltigkeit anzustellende ,erfahrung und ,nachforschung derselben haben wrden4 ,denn es lt sich wohl denken3 da ungeachtet aller der ,gleichfrmigkeit der ,naturdinge nach den allgemeinen ,gesetzen1 ohne welche die ,form eines ,erfahrungserkenntnisses berhaupt gar nicht ,statt finden #ahe4be wrde1 die specifische ,verschiedenheit der empirischen ,gesetze der ,natur sammt ihren ,wirkungen dennoch so gro sein knnte1 da es fr unseren ,verstand unmglich wre1 in ihr eine faliche ,ordnung zu entdecken1 ihre ,producte in ,gattungen und ,arten einzutheilen1 um die ,principien der ,erklrung und des ,verstndnisses des einen auch zur ,erklrung und #ahe4cj ,begreifung des andern zu gebrauchen und aus einem fr uns so verworrenen ,,xxxvii 7eigentlich nur unendlich mannigfaltigen1 unserer ,fassungskraft nicht angemessenen7 ,stoffe eine zusammenhngende ,erfahrung zu machen4 ,die ,urtheilskraft hat also auch ein ,princip a priori fr die ,mglichkeit #ahe4ce der ,natur1 aber nur in subjectiver ,rcksicht in sich1 wodurch sie1 nicht der ,natur 7als ,autonomie71 sondern ihr selbst 7als ,heautonomie7 fr die ,reflexion ber jene1 ein ,gesetz vorschreibt1 welches man das ,gesetz der ,specification der ,natur in ,ansehung ihrer empirischen ,gesetze nennen knnte1 das sie a priori an ihr nicht erkennt1 sondern zum ,behuf einer fr unseren ,verstand erkennbaren ,ordnung derselben in der ,eintheilung1 die sie von ihren allgemeinen ,gesetzen macht1 annimmt1 #ahf4e wenn sie diesen eine ,mannigfaltigkeit der besondern unterordnen will4 ,wenn man also sagt3 die ,natur specificirt ihre allgemeinen ,gesetze nach dem ,princip der ,zweckmigkeit fr unser ,erkenntnivermgen1 d4 i4 zur ,angemessenheit mit dem menschlichen ,verstande in seinem nothwendigen ,geschfte1 zum ,besonderen1 welches ihm die ,wahrnehmung #ahf4aj darbietet1 das ,allgemeine und zum ,verschiedenen 7fr jede ,species zwar ,allgemeinen7 wiederum ,verknpfung in der ,einheit des ,princips zu finden3 so schreibt man dadurch weder der ,natur ein ,gesetz vor1 noch lernt man eines von ihr durch ,beobachtung 7obzwar jenes ,princip durch diese besttigt werden kann74 ,denn es ist nicht ein ,princip der bestimmenden1 #ahf4ae ,,xxxviii sondern blo der reflectirenden ,urtheilskraft2 man will nur1 da man1 die ,natur mag ihren allgemeinen ,gesetzen nach eingerichtet sein1 wie sie wolle1 durchaus nach jenem ,princip und den sich darauf grndenden ,maximen ihren empirischen ,gesetzen nachspren msse1 weil wir1 nur so weit als jenes ,statt findet1 mit dem ,gebrauche unseres ,verstandes #ahf4bj in der ,erfahrung fortkommen und ,erkenntni erwerben knnen4 ,,vi4 ,von der ,verbindung des ,gefhls der ,lust mit dem ,begriffe der ,zweckmigkeit der ,natur4 ,die gedachte bereinstimmung der ,natur in der ,mannigfaltigkeit #ahf4be ihrer besonderen ,gesetze zu unserem ,bedrfnisse1 ,allgemeinheit der ,principien fr sie aufzufinden1 mu nach aller unserer ,einsicht als zufllig beurtheilt werden1 gleichwohl aber doch fr unser ,verstandesbedrfni als unentbehrlich1 mithin als ,zweckmigkeit1 wodurch die ,natur mit unserer1 aber nur auf ,erkenntni gerichteten ,absicht bereinstimmt4 -- #ahf4cj ,die allgemeinen ,gesetze des ,verstandes1 welche zugleich ,gesetze der ,natur sind1 sind derselben eben so nothwendig 7obgleich aus ,spontaneitt entsprungen71 als die ,bewegungsgesetze der ,materie2 und ihre ,erzeugung setzt keine ,absicht mit unseren ,erkenntnivermgen voraus1 weil wir nur durch dieselben von dem1 was ,erkenntni der ,dinge 7der ,natur7 sei1 zuerst #ahf4ce ,,xxxix einen ,begriff erhalten1 und sie der ,natur als ,object unserer ,erkenntni berhaupt nothwendig zukommen4 ,allein1 da die ,ordnung der ,natur nach ihren besonderen ,gesetzen bei aller unsere ,fassungskraft bersteigenden wenigstens mglichen ,mannigfaltigkeit und ,ungleichartigkeit doch dieser wirklich angemessen sei1 ist1 so viel wir einsehen knnen1 #ahg4e zufllig2 und die ,auffindung derselben ist ein ,geschft des ,verstandes1 welches mit ,absicht zu einem nothwendigen ,zwecke desselben1 nmlich ,einheit der ,principien in sie hineinzubringen1 gefhrt wird3 welchen ,zweck dann die ,urtheilskraft der ,natur beilegen mu1 weil der ,verstand ihr hierber kein ,gesetz vorschreiben kann4 #ahg4aj ,die ,erreichung jeder ,absicht ist mit dem ,gefhle der ,lust verbunden2 und ist die ,bedingung der erstern eine ,vorstellung a priori1 wie hier ein ,princip fr die reflectirende ,urtheilskraft berhaupt1 so ist das ,gefhl der ,lust auch durch einen ,grund a priori und fr jedermann gltig bestimmt3 und zwar blo durch die ,beziehung des ,objects auf #ahg4ae das ,erkenntnivermgen1 ohne da der ,begriff der ,zweckmigkeit hier im ,mindesten auf das ,begehrungsvermgen ,rcksicht nimmt und sich also von aller praktischen ,zweckmigkeit der ,natur gnzlich unterscheidet4 ,in der ,that1 da wir von dem ,zusammentreffen der ,wahrnehmungen mit den ,gesetzen nach allgemeinen ,naturbegriffen 7den ,kategorieen7 #ahg4bj nicht die mindeste ,wirkung auf das ,gefhl der ,lust in uns antreffen1 ,,xl auch nicht antreffen knnen1 weil der ,verstand damit unabsichtlich nach seiner ,natur nothwendig verfhrt3 so ist andrerseits die entdeckte ,vereinbarkeit zweier oder mehrerer empirischen heterogenen ,naturgesetze unter einem sie beide befassenden ,princip der ,grund einer sehr merklichen ,lust1 #ahg4be oft sogar einer ,bewunderung1 selbst einer solchen1 die nicht aufhrt1 ob man schon mit dem ,gegenstande derselben genug bekannt ist4 ,zwar spren wir an der ,falichkeit der ,natur und ihrer ,einheit der ,abtheilung in ,gattungen und ,arten1 wodurch allein empirische ,begriffe mglich sind1 durch welche wir sie nach ihren besonderen ,gesetzen erkennen1 #ahg4cj keine merkliche ,lust mehr3 aber sie ist gewi zu ihrer ,zeit gewesen1 und nur weil die gemeinste ,erfahrung ohne sie nicht mglich sein wrde1 ist sie allmhlig mit dem bloen ,erkenntnisse vermischt und nicht mehr besonders bemerkt worden4 -- ,es gehrt also etwas1 das in der ,beurtheilung der ,natur auf die ,zweckmigkeit derselben fr unsern ,verstand #ahg4ce aufmerksam macht1 ein ,studium ungleichartige ,gesetze derselben wo mglich unter hhere1 obwohl immer noch empirische1 zu bringen1 dazu1 um1 wenn es gelingt1 an dieser ,einstimmung derselben fr unser ,erkenntnivermgen1 die wir als blo zufllig ansehen1 ,lust zu empfinden4 ,dagegen wrde uns eine ,vorstellung der ,natur durchaus mifallen1 durch welche man uns voraus sagte1 da bei der mindesten ,nachforschung ,,xli ber die gemeinste ,erfahrung hinaus wir auf eine ,heterogeneitt ihrer #ahh4e ,gesetze stoen wrden1 welche die ,vereinigung ihrer besonderen ,gesetze unter allgemeinen empirischen fr unseren ,verstand unmglich machte3 weil dies dem ,princip der subjectiv-zweckmigen ,specification der ,natur in ihren ,gattungen und unserer reflectirenden ,urtheilskraft in der ,absicht der letzteren widerstreitet4 #ahh4aj ,diese ,voraussetzung der ,urtheilskraft ist gleichwohl darber so unbestimmt1 wie weit jene idealische ,zweckmigkeit der ,natur fr unser ,erkenntnivermgen ausgedehnt werden solle1 da1 wenn man uns sagt1 eine tiefere oder ausgebreitetere ,kenntni der ,natur durch ,beobachtung msse zuletzt auf eine ,mannigfaltigkeit von ,gesetzen stoen1 die kein #ahh4ae menschlicher ,verstand auf ein ,princip zurckfhren kann1 wir es auch zufrieden sind1 ob wir es gleich lieber hren1 wenn andere uns ,hoffnung geben3 da1 je mehr wir die ,natur im ,inneren kennen wrden1 oder mit ueren uns fr jetzt unbekannten ,gliedern vergleichen knnten1 wir sie in ihren ,principien um desto einfacher und bei der scheinbaren ,heterogeneitt #ahh4bj ihrer empirischen ,gesetze einhelliger finden wrden1 je weiter unsere ,erfahrung fortschritte4 ,denn es ist ein ,gehei unserer ,urtheilskraft1 nach dem ,princip der ,angemessenheit der ,natur zu unserem ,erkenntnivermgen zu verfahren1 so weit es reicht1 ohne 7weil es keine bestimmende ,urtheilskraft ist1 die uns diese ,regel giebt7 auszumachen1 #ahh4be ,,xlii ob es irgendwo seine ,grnzen habe1 oder nicht3 weil wir zwar in ,ansehung des rationalen ,gebrauchs unserer ,erkenntnivermgen ,grnzen bestimmen knnen1 im empirischen ,felde aber keine ,grnzbestimmung mglich ist4 ,,vii4 #ahh4cj ,von der sthetischen ,vorstellung der ,zweckmigkeit der ,natur4 ,was an der ,vorstellung eines ,objects blo subjectiv ist1 d4 i4 ihre ,beziehung auf das ,subject1 nicht auf den ,gegenstand ausmacht1 ist die sthetische ,beschaffenheit derselben2 was aber an ihr zur ,bestimmung #ahh4ce des ,gegenstandes 7zum ,erkenntnisse7 dient oder gebraucht werden kann1 ist ihre logische ,gltigkeit4 ,in dem ,erkenntnisse eines ,gegenstandes der ,sinne kommen beide ,beziehungen zusammen vor4 ,in der ,sinnenvorstellung der ,dinge auer mir ist die ,qualitt des ,raums1 worin wir sie anschauen1 das blo ,subjective meiner ,vorstellung derselben 7wodurch1 #ahi4e was sie als ,objecte an sich sein mgen1 unausgemacht bleibt71 um welcher ,beziehung willen der ,gegenstand auch dadurch blo als ,erscheinung gedacht wird2 der ,raum ist aber seiner blo subjectiven ,qualitt ungeachtet gleichwohl doch ein ,erkenntnistck der ,dinge als ,erscheinungen4 ,empfindung 7hier die uere7 drckt eben sowohl das blo #ahi4aj ,subjective unserer ,vorstellungen der ,dinge auer uns aus1 aber eigentlich ,,xliii das ,materielle 7,reale7 derselben 7wodurch etwas ,existirendes gegeben wird71 so wie der ,raum die bloe ,form a priori der ,mglichkeit ihrer ,anschauung2 und gleichwohl wird jene auch zum ,erkenntni der ,objecte auer uns gebraucht4 #ahi4ae ,dasjenige ,subjective aber an einer ,vorstellung1 was gar kein ,erkenntnistck werden kann1 ist die mit ihr verbundene ,lust oder ,unlust2 denn durch sie erkenne ich nichts an dem ,gegenstande der ,vorstellung1 obgleich sie wohl die ,wirkung irgend einer ,erkenntni sein kann4 ,nun ist die ,zweckmigkeit eines ,dinges1 sofern sie in der ,wahrnehmung #ahi4bj vorgestellt wird1 auch keine ,beschaffenheit des ,objects selbst 7denn eine solche kann nicht wahrgenommen werden71 ob sie gleich aus einem ,erkenntnisse der ,dinge gefolgert werden kann4 ,die ,zweckmigkeit also1 die vor dem ,erkenntnisse eines ,objects vorhergeht1 ja sogar1 ohne die ,vorstellung desselben zu einem ,erkenntni brauchen zu wollen1 gleichwohl mit ihr #ahi4be unmittelbar verbunden wird1 ist das ,subjective derselben1 was gar kein ,erkenntnistck werden kann4 ,also wird der ,gegenstand alsdann nur darum zweckmig genannt1 weil seine ,vorstellung unmittelbar mit dem ,gefhle der ,lust verbunden ist2 und diese ,vorstellung selbst ist eine sthetische ,vorstellung der ,zweckmigkeit4 -- ,es fragt sich nur1 ob es #ahi4cj ,,xliv berhaupt eine solche ,vorstellung der ,zweckmigkeit gebe4 ,wenn mit der bloen ,auffassung 7apprehensio7 der ,form eines ,gegenstandes der ,anschauung ohne ,beziehung derselben auf einen ,begriff zu einem bestimmten ,erkenntni ,lust verbunden ist3 so wird die ,vorstellung dadurch nicht auf das ,object1 sondern lediglich auf das #ahi4ce ,subject bezogen2 und die ,lust kann nichts anders als die ,angemessenheit desselben zu den ,erkenntnivermgen1 die in der reflectirenden ,urtheilskraft im ,spiel sind1 und sofern sie darin sind1 also blo eine subjective formale ,zweckmigkeit des ,objects ausdrcken4 ,denn jene ,auffassung der ,formen in die ,einbildungskraft kann niemals geschehen1 ohne da die reflectirende ,urtheilskraft1 auch unabsichtlich1 sie wenigstens mit ihrem ,vermgen1 ,anschauungen auf ,begriffe zu beziehen1 vergliche4 ,wenn nun #aij4e in dieser ,vergleichung die ,einbildungskraft 7als ,vermgen der ,anschauungen a priori7 zum ,verstande 7als ,vermgen der ,begriffe7 durch eine gegebene ,vorstellung unabsichtlich in ,einstimmung versetzt und dadurch ein ,gefhl der ,lust erweckt wird1 so mu der ,gegenstand alsdann als zweckmig fr die reflectirende ,urtheilskraft angesehen werden4 ,ein #aij4aj solches ,urtheil ist ein sthetisches ,urtheil ber die ,zweckmigkeit des ,objects1 welches sich auf keinem vorhandenen ,begriffe vom ,gegenstande grndet und keinen von ihm verschafft4 ,wessen ,gegenstandes ,form 7nicht das ,materielle seiner ,vorstellung1 als ,empfindung7 in der bloen ,,xlv ,reflexion ber dieselbe 7ohne ,absicht auf einen von ihm zu erwerbenden #aij4ae ,begriff7 als der ,grund einer ,lust an der ,vorstellung eines solchen ,objects beurtheilt wird3 mit dessen ,vorstellung wird diese ,lust auch als nothwendig verbunden geurtheilt1 folglich als nicht blo fr das ,subject1 welches diese ,form auffat1 sondern fr jeden ,urtheilenden berhaupt4 ,der ,gegenstand heit alsdann schn2 und das ,vermgen1 durch eine #aij4bj solche ,lust 7folglich auch allgemeingltig7 zu urtheilen1 der ,geschmack4 ,denn da der ,grund der ,lust blo in der ,form des ,gegenstandes fr die ,reflexion berhaupt1 mithin in keiner ,empfindung des ,gegenstandes und auch ohne ,beziehung auf einen ,begriff1 der irgend eine ,absicht enthielte1 gesetzt wird3 so ist es allein die ,gesetzmigkeit im empirischen #aij4be ,gebrauche der ,urtheilskraft berhaupt 7,einheit der ,einbildungskraft mit dem ,verstande7 in dem ,subjecte1 mit der die ,vorstellung des ,objects in der ,reflexion1 deren ,bedingungen a priori allgemein gelten1 zusammen stimmt2 und da diese ,zusammenstimmung des ,gegenstandes mit den ,vermgen des ,subjects zufllig ist1 so bewirkt sie die ,vorstellung #aij4cj einer ,zweckmigkeit desselben in ,ansehung der ,erkenntnivermgen des ,subjects4 ,hier ist nun eine ,lust1 die wie alle ,lust oder ,unlust1 welche nicht durch den ,freiheitsbegriff 7d4 i4 durch die vorhergehende ,bestimmung des oberen ,begehrungsvermgens durch reine ,vernunft7 gewirkt wird1 niemals #aij4ce ,,xlvi aus ,begriffen als mit der ,vorstellung eines ,gegenstandes nothwendig verbunden eingesehen werden kann1 sondern jederzeit nur durch reflectirte ,wahrnehmung als mit dieser verknpft erkannt werden mu1 folglich wie alle empirische ,urtheile keine objective ,nothwendigkeit ankndigen und auf ,gltigkeit a priori ,anspruch machen kann4 ,aber das ,geschmacksurtheil macht auch nur ,anspruch1 wie jedes andere empirische ,urtheil1 fr jedermann zu gelten1 welches ungeachtet der inneren ,zuflligkeit #aia4e desselben immer mglich ist4 ,das ,befremdende und ,abweichende liegt nur darin3 da es nicht ein empirischer ,begriff1 sondern ein ,gefhl der ,lust 7folglich gar kein ,begriff7 ist1 welches doch durch das ,geschmacksurtheil1 gleich als ob es ein mit dem ,erkenntnisse des ,objects verbundenes ,prdicat wre1 jedermann zugemuthet und mit der ,vorstellung #aia4aj desselben verknpft werden soll4 ,ein einzelnes ,erfahrungsurtheil1 z4 ,b4 von dem1 der in einem ,bergkrystall einen beweglichen ,tropfen ,wasser wahrnimmt1 verlangt mit ,recht1 da ein jeder andere es eben so finden msse1 weil er dieses ,urtheil nach den allgemeinen ,bedingungen der bestimmenden ,urtheilskraft #aia4ae unter den ,gesetzen einer mglichen ,erfahrung berhaupt gefllt hat4 ,eben so macht derjenige1 welcher in der bloen ,reflexion ber die ,form eines ,gegenstandes ohne ,rcksicht auf einen ,begriff ,lust empfindet1 obzwar dieses ,urtheil empirisch und ein einzelnes ,urtheil ist1 mit ,recht ,,xlvii ,anspruch auf ,jedermanns ,beistimmung3 weil der ,grund zu dieser ,lust #aia4bj in der allgemeinen1 obzwar subjectiven ,bedingung der reflectirenden ,urtheile1 nmlich der zweckmigen bereinstimmung eines ,gegenstandes 7er sei ,product der ,natur oder der ,kunst7 mit dem ,verhltni der ,erkenntnivermgen unter sich1 die zu jedem empirischen ,erkenntni erfordert werden 7der ,einbildungskraft und des ,verstandes71 angetroffen #aia4be wird4 ,die ,lust ist also im ,geschmacksurtheile zwar von einer empirischen ,vorstellung abhngig und kann a priori mit keinem ,begriffe verbunden werden 7man kann a priori nicht bestimmen1 welcher ,gegenstand dem ,geschmacke gem sein werde1 oder nicht1 man mu ihn versuchen72 aber sie ist doch der ,bestimmungsgrund dieses ,urtheils nur dadurch1 da man #aia4cj sich bewut ist1 sie beruhe blo auf der ,reflexion und den allgemeinen1 obwohl nur subjectiven1 ,bedingungen der bereinstimmung derselben zum ,erkenntni der ,objecte berhaupt1 fr welche die ,form des ,objects zweckmig ist4 ,das ist die ,ursache1 warum die ,urtheile des ,geschmacks ihrer ,mglichkeit #aia4ce nach1 weil diese ein ,princip a priori voraussetzt1 auch einer ,kritik unterworfen sind1 obgleich dieses ,princip weder ein ,erkenntniprincip fr den ,verstand1 noch ein praktisches fr den ,willen und also a priori gar nicht bestimmend ist4 ,die ,empfnglichkeit einer ,lust aus der ,reflexion ber die ,formen ,,xlviii der ,sachen 7der ,natur sowohl als der ,kunst7 bezeichnet aber nicht allein eine ,zweckmigkeit der ,objecte in ,verhltni auf die reflectirende ,urtheilskraft1 #aib4e gem dem ,naturbegriffe1 am ,subject1 sondern auch umgekehrt des ,subjects in ,ansehung der ,gegenstnde1 ihrer ,form1 ja selbst ihrer ,unform nach1 zufolge dem ,freiheitsbegriffe2 und dadurch geschieht es3 da das sthetische ,urtheil nicht blo als ,geschmacksurtheil auf das ,schne1 sondern auch1 als aus einem ,geistesgefhl entsprungenes1 auf #aib4aj das ,erhabene bezogen wird1 und so jene ,kritik der sthetischen ,urtheilskraft in zwei diesen geme ,haupttheile zerfallen mu4 ,,viii4 ,von der logischen ,vorstellung der ,zweckmigkeit der ,natur4 #aib4ae ,an einem in der ,erfahrung gegebenen ,gegenstande kann ,zweckmigkeit vorgestellt werden3 entweder aus einem blo subjectiven ,grunde1 als bereinstimmung seiner ,form1 in der ,auffassung 7apprehensio7 desselben vor allem ,begriffe1 mit den ,erkenntnivermgen1 um die ,anschauung mit ,begriffen zu einem ,erkenntni berhaupt zu vereinigen2 oder #aib4bj aus einem objectiven1 als bereinstimmung seiner ,form mit der ,mglichkeit des ,dinges selbst1 nach einem ,begriffe von ihm1 der vorhergeht ,,xlix und den ,grund dieser ,form enthlt4 ,wir haben gesehen3 da die ,vorstellung der ,zweckmigkeit der ersteren ,art auf der unmittelbaren ,lust an der ,form des ,gegenstandes in der bloen ,reflexion ber sie beruhe2 #aib4be die also von der ,zweckmigkeit der zweiten ,art1 da sie die ,form des ,objects nicht auf die ,erkenntnivermgen des ,subjects in der ,auffassung derselben1 sondern auf ein bestimmtes ,erkenntni des ,gegenstandes unter einem gegebenen ,begriffe bezieht1 hat nichts mit einem ,gefhle der ,lust an den ,dingen1 sondern mit dem ,verstande in ,beurtheilung #aib4cj derselben zu thun4 ,wenn der ,begriff von einem ,gegenstande gegeben ist1 so besteht das ,geschft der ,urtheilskraft im ,gebrauche desselben zum ,erkenntni in der ,darstellung 7exhibitio71 d4 i4 darin1 dem ,begriffe eine correspondirende ,anschauung zur ,seite zu stellen3 es sei1 da dieses durch unsere eigene ,einbildungskraft geschehe1 wie in der ,kunst1 #aib4ce wenn wir einen vorhergefaten ,begriff von einem ,gegenstande1 der fr uns ,zweck ist1 realisiren1 oder durch die ,natur in der ,technik derselben 7wie bei organisirten ,krpern71 wenn wir ihr unseren ,begriff vom ,zweck zur ,beurtheilung ihres ,products unterlegen2 in welchem ,falle nicht blo ,zweckmigkeit der ,natur in der ,form des ,dinges1 sondern dieses #aic4e ihr ,product als ,naturzweck vorgestellt wird4 -- ,obzwar unser ,begriff von einer subjectiven ,zweckmigkeit der ,natur in ihren ,formen nach empirischen ,gesetzen gar kein ,begriff vom ,object ist1 sondern nur ein ,l ,princip der ,urtheilskraft sich in dieser ihrer bergroen ,mannigfaltigkeit ,begriffe zu verschaffen 7in ihr orientiren zu knnen73 so legen wir #aic4aj ihr doch hiedurch gleichsam eine ,rcksicht auf unser ,erkenntnivermgen nach der ,analogie eines ,zwecks bei2 und so knnen wir die ,naturschnheit als ,darstellung des ,begriffs der formalen 7blo subjectiven7 und die ,naturzwecke als ,darstellung des ,begriffs einer realen 7objectiven7 ,zweckmigkeit ansehen1 deren eine wir durch ,geschmack #aic4ae 7sthetisch1 vermittelst des ,gefhls der ,lust71 die andere durch ,verstand und ,vernunft 7logisch1 nach ,begriffen7 beurtheilen4 ,hierauf grndet sich die ,eintheilung der ,kritik der ,urtheilskraft in die der sthetischen und teleologischen3 indem unter der ersteren das ,vermgen1 die formale ,zweckmigkeit 7sonst auch subjective genannt7 #aic4bj durch das ,gefhl der ,lust oder ,unlust1 unter der zweiten das ,vermgen1 die reale ,zweckmigkeit 7objective7 der ,natur durch ,verstand und ,vernunft zu beurtheilen1 verstanden wird4 ,in einer ,kritik der ,urtheilskraft ist der ,theil1 welcher die sthetische ,urtheilskraft enthlt1 ihr wesentlich angehrig1 weil diese allein ein ,princip #aic4be enthlt1 welches die ,urtheilskraft vllig a priori ihrer ,reflexion ber die ,natur zum ,grunde legt1 nmlich das einer formalen ,zweckmigkeit der ,natur nach ihren besonderen 7empirischen7 ,gesetzen fr unser ,erkenntnivermgen1 ohne welche sich der ,verstand in sie nicht finden knnte3 anstatt ,,li da gar kein ,grund a priori angegeben werden kann1 ja nicht einmal #aic4cj die ,mglichkeit davon aus dem ,begriffe einer ,natur1 als ,gegenstande der ,erfahrung im ,allgemeinen sowohl als im ,besonderen1 erhellt1 da es objective ,zwecke der ,natur1 d4 i4 ,dinge1 die nur als ,naturzwecke mglich sind1 geben msse2 sondern nur die ,urtheilskraft1 ohne ein ,princip dazu a priori in sich zu enthalten1 in vorkommenden ,fllen 7gewisser #aic4ce ,producte71 um zum ,behuf der ,vernunft von dem ,begriffe der ,zwecke ,gebrauch zu machen1 die ,regel enthlt1 nachdem jenes transscendentale ,princip schon den ,begriff eines ,zwecks 7wenigstens der ,form nach7 auf die ,natur anzuwenden den ,verstand vorbereitet hat4 ,der transscendentale ,grundsatz aber1 sich eine ,zweckmigkeit der ,natur in subjectiver ,beziehung auf unser ,erkenntnivermgen an der ,form eines ,dinges als ein ,princip der ,beurtheilung derselben vorzustellen1 #aid4e lt es gnzlich unbestimmt1 wo und in welchen ,fllen ich die ,beurtheilung1 als die eines ,products nach einem ,princip der ,zweckmigkeit und nicht vielmehr blo nach allgemeinen ,naturgesetzen1 anzustellen habe1 und berlt es der sthetischen ,urtheilskraft1 im ,geschmacke die ,angemessenheit desselben 7seiner ,form7 zu unseren ,erkenntnivermgen #aid4aj 7sofern diese nicht durch bereinstimmung mit ,begriffen1 sondern durch das ,gefhl entscheidet7 auszumachen4 ,dagegen giebt die teleologisch-gebrauchte ,urtheilskraft die ,bedingungen bestimmt an1 unter ,,lii denen etwas 7z4 ,b4 ein organisirter ,krper7 nach der ,idee eines ,zwecks der ,natur zu beurtheilen sei2 kann aber keinen ,grundsatz aus dem ,begriffe #aid4ae der ,natur als ,gegenstandes der ,erfahrung fr die ,befugni anfhren1 ihr eine ,beziehung auf ,zwecke a priori beizulegen und auch nur unbestimmt dergleichen von der wirklichen ,erfahrung an solchen ,producten anzunehmen3 wovon der ,grund ist1 da viele besondere ,erfahrungen angestellt und unter der ,einheit ihres ,princips betrachtet werden #aid4bj mssen1 um eine objective ,zweckmigkeit an einem gewissen ,gegenstande nur empirisch erkennen zu knnen4 -- ,die sthetische ,urtheilskraft ist also ein besonderes ,vermgen1 ,dinge nach einer ,regel1 aber nicht nach ,begriffen zu beurtheilen4 ,die teleologische ist kein besonderes ,vermgen1 sondern nur die reflectirende ,urtheilskraft berhaupt1 sofern sie wie berall #aid4be im theoretischen ,erkenntnisse nach ,begriffen1 aber in ,ansehung gewisser ,gegenstnde der ,natur nach besonderen ,principien1 nmlich einer blo reflectirenden1 nicht ,objecte bestimmenden ,urtheilskraft1 verfhrt1 also ihrer ,anwendung nach zum theoretischen ,theile der ,philosophie gehrt und der besonderen ,principien wegen1 die nicht1 wie es in einer #aid4cj ,doctrin sein mu1 bestimmend sind1 auch einen besonderen ,theil der ,kritik ausmachen mu2 anstatt da die sthetische ,urtheilskraft zum ,erkenntni ihrer ,gegenstnde nichts beitrgt und also nur zur ,kritik des urtheilenden ,subjects und der ,erkenntnivermgen desselben1 sofern sie ,,liii der ,principien a priori fhig sind1 von welchem ,gebrauche 7dem theoretischen #aid4ce oder praktischen7 diese brigens auch sein mgen1 gezhlt werden mu1 welche die ,propdeutik aller ,philosophie ist4 ,,ix4 ,von der ,verknpfung der ,gesetzgebungen des ,verstandes und der ,vernunft durch die ,urtheilskraft4 ,der ,verstand ist a priori gesetzgebend fr die ,natur1 als ,object der ,sinne1 zu einem theoretischen ,erkenntni derselben in einer mglichen #aie4e ,erfahrung4 ,die ,vernunft ist a priori gesetzgebend fr die ,freiheit und ihre eigene ,causalitt1 als das bersinnliche in dem ,subjecte1 zu einem unbedingt-praktischen ,erkenntni4 ,das ,gebiet des ,naturbegriffs unter der einen und das des ,freiheitsbegriffs unter der anderen ,gesetzgebung sind gegen allen wechselseitigen ,einflu1 den sie fr sich 7ein jedes nach #aie4aj seinen ,grundgesetzen7 auf einander haben knnten1 durch die groe ,kluft1 welche das bersinnliche von den ,erscheinungen trennt1 gnzlich abgesondert4 ,der ,freiheitsbegriff bestimmt nichts in ,ansehung der theoretischen ,erkenntni der ,natur2 der ,naturbegriff eben sowohl nichts in ,ansehung der praktischen ,gesetze der ,freiheit3 und es ist in sofern nicht mglich1 #aie4ae ,,liv eine ,brcke von einem ,gebiete zu dem andern hinberzuschlagen4 -- ,allein wenn die ,bestimmungsgrnde der ,causalitt nach dem ,freiheitsbegriffe 7und der praktischen ,regel1 die er enthlt7 gleich nicht in der ,natur belegen sind1 und das ,sinnliche das bersinnliche im ,subjecte nicht bestimmen kann3 so ist dieses doch umgekehrt 7zwar nicht in ,ansehung des #aie4bj ,erkenntnisses der ,natur1 aber doch der ,folgen aus dem ersteren auf die letztere7 mglich und schon in dem ,begriffe einer ,causalitt durch ,freiheit enthalten1 deren ,wirkung diesen ihren formalen ,gesetzen gem in der ,welt geschehen soll1 obzwar das ,wort ,ursache1 von dem bersinnlichen gebraucht1 nur den ,grund bedeutet1 die ,causalitt der ,naturdinge #aie4be zu einer ,wirkung gem ihren eigenen ,naturgesetzen1 zugleich aber doch auch mit dem formalen ,princip der ,vernunftgesetze einhellig zu bestimmen1 wovon die ,mglichkeit zwar nicht eingesehen1 aber der ,einwurf von einem vorgeblichen ,widerspruch1 der sich darin fnde1 hinreichend widerlegt werden kann#b4 -- ,die ,wirkung nach dem ,freiheitsbegriffe ist der #aie4cj ,,lv ,endzweck1 der 7oder dessen ,erscheinung in der ,sinnenwelt7 existiren soll1 wozu die ,bedingung der ,mglichkeit desselben in der ,natur 7des ,subjects als ,sinnenwesens1 nmlich als ,mensch7 vorausgesetzt wird4 ,das1 was diese a priori und ohne ,rcksicht auf das ,praktische voraussetzt1 die ,urtheilskraft1 giebt den vermittelnden ,begriff zwischen den ,naturbegriffen #aif4e und dem ,freiheitsbegriffe1 der den bergang von der reinen theoretischen zur reinen praktischen1 von der ,gesetzmigkeit nach der ersten zum ,endzwecke nach dem letzten mglich macht1 in dem ,begriffe einer ,zweckmigkeit der ,natur an die ,hand2 denn dadurch wird die ,mglichkeit des ,endzwecks1 der allein in der ,natur und mit ,einstimmung ihrer ,gesetze #aif4aj wirklich werden kann1 erkannt4 #b ,einer von den verschiedenen vermeinten ,widersprchen in dieser gnzlichen ,unterscheidung der ,naturcausalitt von der durch ,freiheit ist der1 da man ihr den ,vorwurf macht3 da1 wenn ich von ,hindernissen1 die die ,natur der ,causalitt nach ,freiheitsgesetzen 7den moralischen7 legt1 oder ihre ,befrderung durch dieselbe rede1 ich doch der ersteren auf die letztere einen ,einflu einrume4 ,aber wenn #aie4ce man das ,gesagte nur verstehen will1 so ist die ,mideutung sehr leicht zu verhten4 ,der ,widerstand1 oder die ,befrderung ist nicht zwischen der ,natur und der ,freiheit1 #aif4cj sondern der ersteren als ,erscheinung und den ,wirkungen der letztern als ,erscheinungen in der ,sinnenwelt2 und selbst die ,causalitt der ,freiheit 7der reinen und praktischen ,vernunft7 ist die ,causalitt einer jener untergeordneten ,naturursache 7des ,subjects1 als ,mensch1 folglich als ,erscheinung betrachtet71 von deren ,bestimmung das ,intelligible1 welches unter der ,freiheit gedacht wird1 auf eine brigens #aif4ce 7eben so wie eben dasselbe1 was das bersinnliche ,substrat der ,natur ausmacht7 unerklrliche ,art den ,grund enthlt4 ,der ,verstand giebt durch die ,mglichkeit seiner ,gesetze a priori fr die ,natur einen ,beweis davon1 da diese von uns nur als ,erscheinung ,,lvi erkannt werde1 mithin zugleich ,anzeige auf ein bersinnliches ,substrat derselben1 aber lt dieses gnzlich unbestimmt4 ,die ,urtheilskraft verschafft #aif4ae durch ihr ,princip a priori der ,beurtheilung der ,natur nach mglichen besonderen ,gesetzen derselben ihrem bersinnlichen ,substrat 7in uns sowohl als auer uns7 ,bestimmbarkeit durch das intellectuelle ,vermgen4 ,die ,vernunft aber giebt eben demselben durch ihr praktisches ,gesetz a priori die ,bestimmung2 und so macht die ,urtheilskraft #aif4bj den bergang vom ,gebiete des ,naturbegriffs zu dem des ,freiheitsbegriffs mglich4 ,in ,ansehung der ,seelenvermgen berhaupt1 sofern sie als obere1 d4 i4 als solche1 die eine ,autonomie enthalten1 betrachtet werden1 ist fr das ,erkenntnivermgen 7das theoretische der ,natur7 der ,verstand #aif4be dasjenige1 welches die constitutiven ,principien a priori enthlt2 fr das ,gefhl der ,lust und ,unlust ist es die ,urtheilskraft unabhngig von ,begriffen und ,empfindungen1 die sich auf ,bestimmung des ,begehrungsvermgens beziehen und dadurch unmittelbar praktisch sein knnten2 fr das ,begehrungsvermgen die ,vernunft1 welche ohne ,vermittelung irgend einer ,lust1 woher sie auch komme1 praktisch ist und demselben als oberes ,vermgen den ,endzweck bestimmt1 der zugleich das reine intellectuelle ,wohlgefallen am ,objecte mit sich fhrt4 -- ,der ,begriff der #aig4e ,urtheilskraft von einer ,zweckmigkeit der ,natur ist noch zu den ,naturbegriffen ,,lvii gehrig1 aber nur als regulatives ,princip des ,erkenntnivermgens1 obzwar das sthetische ,urtheil ber gewisse ,gegenstnde 7der ,natur oder der ,kunst71 welches ihn veranlat1 in ,ansehung des ,gefhls der ,lust oder ,unlust ein constitutives ,princip ist4 ,die ,spontaneitt im #aig4aj ,spiele der ,erkenntnivermgen1 deren ,zusammenstimmung den ,grund dieser ,lust enthlt1 macht den gedachten ,begriff zur ,vermittelung der ,verknpfung der ,gebiete des ,naturbegriffs mit dem ,freiheitsbegriffe in ihren ,folgen tauglich1 indem diese zugleich die ,empfnglichkeit des ,gemths fr das moralische ,gefhl befrdert4 -- ,folgende ,tafel kann die #aig4ae bersicht aller oberen ,vermgen ihrer systematischen ,einheit nach erleichtern#c4 #c ,man hat es bedenklich gefunden1 da meine ,eintheilungen in der reinen ,philosophie fast immer dreitheilig ausfallen4 ,das liegt aber in der ,natur der ,sache4 ,soll eine ,eintheilung a priori geschehen1 so wird sie entweder analytisch #aig4bj sein nach dem ,satze des ,widerspruchs2 und da ist sie jederzeit zweitheilig 7quodlibet ens est aut ,a aut non ,a74 ,oder sie ist synthetisch2 und wenn sie in diesem ,falle aus ,begriffen a priori 7nicht wie in der ,mathematik aus der a priori dem ,begriffe correspondirenden ,anschauung7 soll gefhrt werden1 so mu nach demjenigen1 was zu der synthetischen ,einheit berhaupt erforderlich ist1 nmlich #a7 ,bedingung1 #aig4be #b7 ein ,bedingtes1 #c7 der ,begriff1 der aus der ,vereinigung des ,bedingten mit seiner ,bedingung entspringt1 die ,eintheilung nothwendig ,trichotomie sein4 ,gesammte ,vermgen ,erkenntnivermgen ,principien ,anwendung des ,gemths a priori auf ,,lviii ,erkenntnivermgen ,verstand ,gesetzmigkeit ,natur ,gefhl der ,lust ,urtheilskraft ,zweckmigkeit ,kunst und ,unlust ,begehrungsvermgen ,vernunft ,endzweck ,freiheit4 ,eintheilung ,,lix des ganzen ,werks4 ,erster ,theil4 ,kritik der sthetischen ,urtheilskraft4 ,erster ,abschnitt4 ,analytik der sthetischen ,urtheilskraft4 ,erstes ,buch4 ,analytik des ,schnen4 ,zweites ,buch4 ,analytik des ,erhabenen4 ,zweiter ,abschnitt4 ,dialektik der sthetischen ,urtheilskraft4 ,zweiter ,theil4 ,p3 ,,lx ,kritik der teleologischen ,urtheilskraft4 ,erste ,abtheilung4 ,analytik der teleologischen ,urtheilskraft4 ,zweite ,abtheilung4 ,dialektik der teleologischen ,urtheilskraft4 ,anhang4 ,methodenlehre der teleologischen ,urtheilskraft4 ,der ,kritik der ,urtheilskraft ,erster ,theil4 ,kritik der sthetischen ,urtheilskraft4 ,erster ,abschnitt4 ,analytik der sthetischen ,urtheilskraft4 ,erstes ,buch4 ,analytik des ,schnen4 ,erstes ,moment des ,geschmacksurtheils#d der ,qualitt nach4 #d ,die ,definition des ,geschmacks1 welche hier zum ,grunde gelegt wird1 ist3 da er das ,vermgen der ,beurtheilung des ,schnen sei4 ,was aber dazu erfordert wird1 um einen ,gegenstand schn zu nennen1 das mu die ,analyse der ,urtheile des #bjc4bj ,geschmacks entdecken4 ,die ,momente1 worauf diese ,urtheilskraft in ihrer ,reflexion ,acht hat1 habe ich nach ,anleitung der logischen ,functionen zu urtheilen aufgesucht 7denn im ,geschmacksurtheile ist immer noch eine ,beziehung auf den ,verstand enthalten74 ,die der ,qualitt habe ich zuerst in ,betrachtung gezogen1 weil das sthetische ,urtheil ber das ,schne auf diese zuerst ,rcksicht nimmt4 #bjc4be #a4 ,das ,geschmacksurtheil ist sthetisch4 ,um zu unterscheiden1 ob etwas schn sei oder nicht1 beziehen wir die ,vorstellung nicht durch den ,verstand auf das ,object zum ,erkenntnisse1 #bjc4aj sondern durch die ,einbildungskraft 7vielleicht mit dem ,verstande verbunden7 #d auf das ,subject und das ,gefhl der ,lust oder ,unlust desselben4 ,das ,geschmacksurtheil ist also kein ,erkenntniurtheil1 mithin nicht logisch1 sondern sthetisch1 worunter man dasjenige versteht1 dessen ,bestimmungsgrund nicht anders als subjectiv sein kann4 ,alle ,beziehung der ,vorstellungen1 #bjc4ae selbst die der ,empfindungen aber kann objectiv sein 7und da bedeutet sie das ,reale einer empirischen ,vorstellung72 nur nicht die auf das ,gefhl der ,lust und ,unlust1 wodurch gar nichts im ,objecte bezeichnet wird1 sondern in der das ,subject1 wie es durch die ,vorstellung afficirt wird1 sich selbst fhlt4 ,ein regelmiges1 zweckmiges ,gebude mit seinem ,erkenntnivermgen 7es sei in deutlicher oder verworrener ,vorstellungsart7 zu befassen1 #bjd4e ist ganz etwas anders1 als sich dieser ,vorstellung mit der ,empfindung des ,wohlgefallens bewut zu sein4 ,hier wird die ,vorstellung gnzlich auf das ,subject und zwar auf das ,lebensgefhl desselben unter dem ,namen des ,gefhls der ,lust oder ,unlust bezogen3 welches ein ganz besonderes ,unterscheidungs- und ,beurtheilungsvermgen grndet1 das zum ,erkenntni #bjd4aj nichts beitrgt1 sondern nur die gegebene ,vorstellung im ,subjecte #e gegen das ganze ,vermgen der ,vorstellungen hlt1 dessen sich das ,gemth im ,gefhl seines ,zustandes bewut wird4 ,gegebene ,vorstellungen in einem ,urtheile knnen empirisch 7mithin sthetisch7 sein2 das ,urtheil aber1 das durch sie gefllt wird1 ist logisch1 wenn jene nur im ,urtheile auf das #bjd4ae ,object bezogen werden4 ,umgekehrt aber1 wenn die gegebenen ,vorstellungen gar rational wren1 wrden aber in einem ,urtheile lediglich auf das ,subject 7sein ,gefhl7 bezogen1 so sind sie sofern jederzeit sthetisch4 #b4 ,das ,wohlgefallen1 welches das ,geschmacksurtheil bestimmt1 #bjd4bj ist ohne alles ,interesse4 ,interesse wird das ,wohlgefallen genannt1 was wir mit der ,vorstellung der ,existenz eines ,gegenstandes verbinden4 ,ein solches hat daher immer zugleich ,beziehung auf das ,begehrungsvermgen1 entweder als ,bestimmungsgrund desselben1 oder doch als mit dem ,bestimmungsgrunde desselben #bjd4be nothwendig zusammenhngend4 ,nun will man aber1 wenn die ,frage ist1 ob etwas schn sei1 nicht wissen1 ob uns oder irgend jemand an der ,existenz der ,sache irgend etwas gelegen sei1 oder auch nur gelegen sein knne2 sondern1 wie wir sie in der bloen ,betrachtung 7,anschauung oder ,reflexion7 beurtheilen4 ,wenn mich jemand fragt1 ob ich den ,palast1 den ich vor mir #bjd4cj #f sehe1 schn finde1 so mag ich zwar sagen3 ich liebe dergleichen ,dinge nicht1 die blos fr das ,angaffen gemacht sind1 oder1 wie jener ,irokesische ,sachem1 ihm gefalle in ,paris nichts besser als die ,garkchen2 ich kann noch berdem auf die ,eitelkeit der ,groen auf gut ,rousseauisch schmlen1 welche den ,schwei des ,volks auf so entbehrliche ,dinge verwenden2 ich kann #bjd4ce mich endlich gar leicht berzeugen1 da1 wenn ich mich auf einem unbewohnten ,eilande ohne ,hoffnung jemals wieder zu ,menschen zu kommen befnde1 und ich durch meinen bloen ,wunsch ein solches ,prachtgebude hinzaubern knnte1 ich mir auch nicht einmal diese ,mhe darum geben wrde1 wenn ich schon eine ,htte htte1 die mir bequem genug wre4 ,man #bje4e kann mir alles dieses einrumen und gutheien2 nur davon ist jetzt nicht die ,rede4 ,man will nur wissen1 ob die bloe ,vorstellung des ,gegenstandes in mir mit ,wohlgefallen begleitet sei1 so gleichgltig ich auch immer in ,ansehung der ,existenz des ,gegenstandes dieser ,vorstellung sein mag4 ,man sieht leicht1 da es auf das1 was ich aus dieser ,vorstellung in mir #bje4aj selbst mache1 nicht auf das1 worin ich von der ,existenz des ,gegenstandes abhnge1 ankomme1 um zu sagen1 er sei schn1 und zu beweisen1 ich habe ,geschmack4 ,ein jeder mu eingestehen1 da dasjenige ,urtheil ber ,schnheit1 worin sich das mindeste ,interesse mengt1 sehr parteilich und kein reines ,geschmacksurtheil sei4 ,man mu nicht im mindesten fr die ,existenz #bje4ae der ,sache eingenommen1 sondern in diesem ,betracht ganz gleichgltig #g sein1 um in ,sachen des ,geschmacks den ,richter zu spielen4 ,wir knnen aber diesen ,satz1 der von vorzglicher ,erheblichkeit ist1 nicht besser erlutern1 als wenn wir dem reinen1 uninteressirten#e ,wohlgefallen im ,geschmacksurtheile dasjenige1 was mit ,interesse verbunden #bje4bj ist1 entgegensetzen3 vornehmlich wenn wir zugleich gewi sein knnen1 da es nicht mehr ,arten des ,interesse gebe1 als die eben jetzt namhaft gemacht werden sollen4 #e ,ein ,urtheil ber einen ,gegenstand des ,wohlgefallens kann ganz uninteressirt1 aber doch sehr interessant sein1 d4 i4 es grndet sich auf keinem ,interesse1 aber es bringt ein ,interesse hervor2 dergleichen sind alle reine moralische ,urtheile4 ,aber die ,geschmacksurtheile begrnden an sich auch gar kein ,interesse4 ,nur in der ,gesellschaft wird es interessant1 ,geschmack zu haben1 wovon der ,grund in der #bje4ce ,folge angezeigt werden wird4 #c4 ,das ,wohlgefallen ,,am ,,angenehmen ist mit ,interesse verbunden4 #bje4be ,,angenehm ist das1 was den ,sinnen in der ,empfindung gefllt4 ,hier zeigt sich nun sofort die ,gelegenheit1 eine ganz gewhnliche ,verwechselung der doppelten ,bedeutung1 die das ,wort ,empfindung haben kann1 zu rgen und darauf aufmerksam zu machen4 ,alles ,wohlgefallen 7sagt oder denkt man7 ist selbst ,empfindung 7einer ,lust74 ,mithin #bje4cj ist alles1 was gefllt1 eben hierin1 da es gefllt1 angenehm 7und nach den #h verschiedenen ,graden oder auch ,verhltnissen zu andern angenehmen ,empfindungen anmuthig1 lieblich1 ergtzend1 erfreulich u4 s4 w474 ,wird aber das eingerumt1 so sind ,eindrcke der ,sinne1 welche die ,neigung1 oder ,grundstze der ,vernunft1 welche den ,willen1 oder bloe reflectirte #bjf4e ,formen der ,anschauung1 welche die ,urtheilskraft bestimmen1 was die ,wirkung auf das ,gefhl der ,lust betrifft1 gnzlich einerlei4 ,denn diese wre die ,annehmlichkeit in der ,empfindung seines ,zustandes1 und da doch endlich alle ,bearbeitung unserer ,vermgen aufs ,praktische ausgehen und sich darin als in ihrem ,ziele vereinigen mu1 so knnte man ihnen keine #bjf4aj andere ,schtzung der ,dinge und ihres ,werths zumuthen1 als die in dem ,vergngen besteht1 welches sie versprechen4 ,auf die ,art1 wie sie dazu gelangen1 kommt es am ,ende gar nicht an2 und da die ,wahl der ,mittel hierin allein einen ,unterschied machen kann1 so knnten ,menschen einander wohl der ,thorheit und des ,unverstandes1 niemals aber der ,niedertrchtigkeit #bjf4ae und ,bosheit beschuldigen3 weil sie doch alle1 ein jeder nach seiner ,art die ,sachen zu sehen1 nach einem ,ziele laufen1 welches fr jedermann das ,vergngen ist4 ,wenn eine ,bestimmung des ,gefhls der ,lust oder ,unlust ,empfindung genannt wird1 so bedeutet dieser ,ausdruck etwas ganz anderes1 als #bjf4bj wenn ich die ,vorstellung einer ,sache 7durch ,sinne1 als eine zum ,erkenntnivermgen gehrige ,receptivitt7 ,empfindung nenne4 ,denn im letzern #i ,falle wird die ,vorstellung auf das ,object1 im erstern aber lediglich auf das ,subject bezogen und dient zu gar keinem ,erkenntnisse1 auch nicht zu demjenigen1 wodurch sich das ,subject selbst erkennt4 #bjf4be ,wir verstehen aber in der obigen ,erklrung unter dem ,worte ,empfindung eine objective ,vorstellung der ,sinne2 und um nicht immer ,gefahr zu laufen1 migedeutet zu werden1 wollen wir das1 was jederzeit blos subjectiv bleiben mu und schlechterdings keine ,vorstellung eines ,gegenstandes ausmachen kann1 mit dem sonst blichen ,namen des ,gefhls #bjf4cj benennen4 ,die grne ,farbe der ,wiesen gehrt zur objectiven ,empfindung1 als ,wahrnehmung eines ,gegenstandes des ,sinnes2 die ,annehmlichkeit derselben aber zur subjectiven ,empfindung1 wodurch kein ,gegenstand vorgestellt wird3 d4 i4 zum ,gefhl1 wodurch der ,gegenstand als ,object des ,wohlgefallens 7welches kein ,erkenntni desselben ist7 betrachtet #bjf4ce wird4 ,da nun mein ,urtheil ber einen ,gegenstand1 wodurch ich ihn fr angenehm erklre1 ein ,interesse an demselben ausdrcke1 ist daraus schon klar1 da es durch ,empfindung eine ,begierde nach dergleichen ,gegenstande rege macht1 mithin das ,wohlgefallen nicht das bloe ,urtheil ber ihn1 sondern die ,beziehung seiner ,existenz auf meinen ,zustand1 sofern er durch ein solches ,object afficirt wird1 voraussetzt4 ,daher man von dem ,angenehmen #bjg4e nicht blos sagt3 es gefllt1 sondern3 es vergngt4 ,es ist nicht #aj ein bloer ,beifall1 den ich ihm widme1 sondern ,neigung wird dadurch erzeugt2 und zu dem1 was auf die lebhafteste ,art angenehm ist1 gehrt so gar kein ,urtheil ber die ,beschaffenheit des ,objects1 da diejenigen1 welche immer nur auf das ,genieen ausgehen 7denn das ist das ,wort1 womit #bjg4aj man das ,innige des ,vergngens bezeichnet71 sich gerne alles ,urtheilens berheben4 #d4 ,das ,wohlgefallen ,,am ,,guten ist mit ,interesse verbunden4 ,gut ist das1 was vermittelst der ,vernunft durch den bloen ,begriff #bjg4ae gefllt4 ,wir nennen einiges wozu gut 7das ,ntzliche71 was nur als ,mittel gefllt2 ein anderes aber an sich gut1 was fr sich selbst gefllt4 ,in beiden ist immer der ,begriff eines ,zwecks1 mithin das ,verhltni der ,vernunft zum 7wenigstens mglichen7 ,wollen1 folglich ein ,wohlgefallen am ,dasein eines ,objects oder einer ,handlung1 d4 i4 irgend ein ,interesse1 #bjg4bj enthalten4 ,um etwas gut zu finden1 mu ich jederzeit wissen1 was der ,gegenstand fr ein ,ding sein solle1 d4 i4 einen ,begriff von demselben haben4 ,um ,schnheit woran zu finden1 habe ich das nicht nthig4 ,blumen1 freie ,zeichnungen1 ohne ,absicht in einander geschlungene ,zge1 unter dem #bjg4be #aa ,namen des ,laubwerks1 bedeuten nichts1 hngen von keinem bestimmten ,begriffe ab und gefallen doch4 ,das ,wohlgefallen am ,schnen mu von der ,reflexion ber einen ,gegenstand1 die zu irgend einem ,begriffe 7unbestimmt welchem7 fhrt1 abhngen und unterscheidet sich dadurch auch vom ,angenehmen1 welches ganz auf der ,empfindung beruht4 #bjg4cj ,zwar scheint das ,angenehme mit dem ,guten in vielen ,fllen einerlei zu sein4 ,so wird man gemeiniglich sagen3 alles 7vornehmlich dauerhafte7 ,vergngen ist an sich selbst gut2 welches ungefhr so viel heit1 als3 dauerhaft-angenehm oder gut sein1 ist einerlei4 ,allein man kann bald bemerken1 da dieses blos eine fehlerhafte ,wortvertauschung sei1 da die #bjg4ce ,begriffe1 welche diesen ,ausdrcken eigenthmlich anhngen1 keinesweges gegen einander ausgetauscht werden knnen4 ,das ,angenehme1 das als ein solches den ,gegenstand lediglich in ,beziehung auf den ,sinn vorstellt1 mu allererst durch den ,begriff eines ,zwecks unter ,principien der ,vernunft gebracht werden1 um es als ,gegenstand des ,willens gut zu nennen4 ,da dieses aber alsdann eine ganz andere ,beziehung auf das ,wohlgefallen #bjh4e sei1 wenn ich das1 was vergngt1 zugleich gut nenne1 ist daraus zu ersehen1 da beim ,guten immer die ,frage ist1 ob es blos mittelbar-gut oder unmittelbar-gut 7ob ntzlich oder an sich gut7 sei2 da hingegen beim ,angenehmen hierber gar nicht die ,frage sein kann1 indem das ,wort jederzeit etwas bedeutet1 was unmittelbar gefllt4 7,eben so ist es auch mit dem1 #bjh4aj #ab was ich schn nenne1 bewandt47 ,selbst in den gemeinsten ,reden unterscheidet man das ,angenehme vom ,guten4 ,von einem durch ,gewrze und andre ,zustze den ,geschmack erhebenden ,gerichte sagt man ohne ,bedenken1 es sei angenehm1 und gesteht zugleich1 da es nicht gut sei3 weil es zwar unmittelbar den ,sinnen #bjh4ae behagt1 mittelbar aber1 d4 i4 durch die ,vernunft1 die auf die ,folgen hinaus sieht1 betrachtet1 mifllt4 ,selbst in der ,beurtheilung der ,gesundheit kann man noch diesen ,unterschied bemerken4 ,sie ist jedem1 der sie besitzt1 unmittelbar angenehm 7wenigstens negativ1 d4 i4 als ,entfernung aller krperlichen ,schmerzen74 ,aber um zu sagen1 da sie gut sei1 mu man sie #bjh4bj noch durch die ,vernunft auf ,zwecke richten1 nmlich da sie ein ,zustand ist1 der uns zu allen unsern ,geschften aufgelegt macht4 ,in ,absicht der ,glckseligkeit glaubt endlich doch jedermann1 die grte ,summe 7der ,menge sowohl als ,dauer nach7 der ,annehmlichkeiten des ,lebens ein wahres1 ja sogar das hchste ,gut nennen zu knnen4 ,allein auch dawider strubt sich #bjh4be die ,vernunft4 ,annehmlichkeit ist ,genu4 ,ist es aber auf diesen allein angelegt1 so wre es thricht1 scrupuls in ,ansehung der ,mittel zu sein1 die ihn uns verschaffen1 ob er leidend1 von der ,freigebigkeit der ,natur1 oder durch ,selbstthtigkeit und unser eignes ,wirken erlangt wre4 ,da aber eines ,menschen ,existenz an sich einen ,werth habe1 welcher blos lebt 7und #bjh4cj #ac in dieser ,absicht noch so sehr geschftig ist71 um zu genieen1 sogar wenn er dabei ,andern1 die alle eben so wohl nur aufs ,genieen ausgehen1 als ,mittel dazu aufs beste befrderlich wre und zwar darum1 weil er durch ,sympathie alles ,vergngen mit gensse3 das wird sich die ,vernunft nie berreden lassen4 ,nur durch das1 was er thut ohne ,rcksicht auf ,genu1 #bjh4ce in voller ,freiheit und unabhngig von dem1 was ihm die ,natur auch leidend verschaffen knnte1 giebt er seinem ,dasein als der ,existenz einer ,person einen absoluten ,werth2 und die ,glckseligkeit ist mit der ganzen ,flle ihrer ,annehmlichkeit bei weitem nicht ein unbedingtes ,gut#f4 #f ,eine ,verbindlichkeit zum ,genieen ist eine offenbare ,ungereimtheit4 ,eben das mu also auch eine vorgegebene ,verbindlichkeit zu allen ,handlungen sein1 die zu ihrem ,ziele blos das ,genieen haben3 dieses mag nun so geistig ausgedacht 7oder verbrmt7 sein1 wie es wolle1 und wenn es auch ein mystischer1 sogenannter himmlischer ,genu wre4 #bji4ce ,aber ungeachtet aller dieser ,verschiedenheit zwischen dem ,angenehmen und ,guten kommen beide doch darin berein3 da sie jederzeit mit einem ,interesse an ihrem ,gegenstande verbunden sind1 nicht allein das ,angenehme1 #bji4e #c1 und das mittelbar ,gute 7das ,ntzliche71 welches als ,mittel zu irgend einer ,annehmlichkeit gefllt1 sondern auch das schlechterdings und in aller ,absicht ,gute1 nmlich das moralische1 welches das hchste ,interesse bei sich fhrt4 ,denn das ,gute ist das ,object des ,willens 7d4 i4 #ad eines durch ,vernunft bestimmten ,begehrungsvermgens74 ,etwas aber #bji4aj wollen und an dem ,dasein desselben ein ,wohlgefallen haben1 d4 i4 daran ein ,interesse nehmen1 ist identisch4 #e4 ,vergleichung der drei specifisch verschiedenen ,arten des ,wohlgefallens4 #bji4ae ,das ,angenehme und ,gute haben beide eine ,beziehung auf das ,begehrungsvermgen und fhren sofern1 jenes ein pathologisch-bedingtes 7durch ,anreize1 stimulos71 dieses ein reines praktisches ,wohlgefallen bei sich1 welches nicht blo durch die ,vorstellung des ,gegenstandes1 sondern zugleich durch die vorgestellte ,verknpfung des ,subjects mit der ,existenz #bji4bj desselben bestimmt wird4 ,nicht blo der ,gegenstand1 sondern auch die ,existenz desselben gefllt4 ,dagegen ist das ,geschmacksurtheil blo contemplativ1 d4 i4 ein ,urtheil1 welches1 indifferent in ,ansehung des ,daseins eines ,gegenstandes1 nur seine ,beschaffenheit mit dem ,gefhl der ,lust und ,unlust zusammenhlt4 ,aber diese ,contemplation selbst ist auch #bji4be nicht auf ,begriffe gerichtet2 denn das ,geschmacksurtheil ist kein ,erkenntniurtheil 7weder ein theoretisches noch praktisches7 und daher auch nicht auf ,begriffe gegrndet1 oder auch auf solche abgezweckt4 ,das ,angenehme1 das ,schne1 das ,gute bezeichnen also drei verschiedene ,verhltnisse der ,vorstellungen zum ,gefhl der ,lust und ,unlust1 in #bji4cj #ae ,beziehung auf welches wir ,gegenstnde oder ,vorstellungsarten von einander unterscheiden4 ,auch sind die jedem angemessenen ,ausdrcke1 womit man die ,complacenz in denselben bezeichnet1 nicht einerlei4 ,angenehm heit ,jemandem das1 was ihn ,,vergn,,gt2 schn1 was ihm blos ,,gef,,llt2 gut1 was ,,gesch,,tzt1 gebilligt1 d4 i4 worin von ihm ein objectiver #baj4e ,werth gesetzt wird4 ,annehmlichkeit gilt auch fr vernunftlose ,thiere2 ,schnheit nur fr ,menschen1 d4 i4 thierische1 aber doch vernnftige ,wesen1 aber auch nicht blos als solche 7z4 ,b4 ,geister71 sondern zugleich als thierische2 das ,gute aber fr jedes vernnftige ,wesen berhaupt2 ein ,satz1 der nur in der ,folge seine vollstndige ,rechtfertigung und ,erklrung bekommen #baj4aj kann4 ,man kann sagen3 da unter allen diesen drei ,arten des ,wohlgefallens das des ,geschmacks am ,schnen einzig und allein ein uninteressirtes und freies ,wohlgefallen sei2 denn kein ,interesse1 weder das der ,sinne1 noch das der ,vernunft1 zwingt den ,beifall ab4 ,daher knnte man von dem ,wohlgefallen sagen3 es beziehe sich in den drei genannten #baj4ae ,fllen auf ,neigung1 oder ,gunst1 oder ,achtung4 ,denn ,,gunst ist das einzige freie ,wohlgefallen4 ,ein ,gegenstand der ,neigung und einer1 welcher durch ein ,vernunftgesetz uns zum ,begehren auferlegt wird1 lassen uns keine ,freiheit1 uns selbst irgend woraus einen ,gegenstand der ,lust zu machen4 ,alles ,interesse setzt ,bedrfni voraus1 oder bringt eines #baj4bj #af hervor2 und als ,bestimmungsgrund des ,beifalls lt es das ,urtheil ber den ,gegenstand nicht mehr frei sein4 ,was das ,interesse der ,neigung beim ,angenehmen betrifft1 so sagt jedermann3 ,hunger ist der beste ,koch1 und ,leuten von gesundem ,appetit schmeckt alles1 was nur ebar ist2 mithin beweiset ein solches ,wohlgefallen #baj4be keine ,wahl nach ,geschmack4 ,nur wenn das ,bedrfni befriedigt ist1 kann man unterscheiden1 wer unter ,vielen ,geschmack habe1 oder nicht4 ,eben so giebt es ,sitten 7,conduite7 ohne ,tugend1 ,hflichkeit ohne ,wohlwollen1 ,anstndigkeit ohne ,ehrbarkeit u4 s4 w4 ,denn wo das sittliche ,gesetz spricht1 da giebt es objectiv weiter keine freie ,wahl in ,ansehung dessen1 was zu #baj4cj thun sei2 und ,geschmack in seiner ,auffhrung 7oder in ,beurtheilung anderer ihrer7 zeigen1 ist etwas ganz anderes1 als seine moralische ,denkungsart uern3 denn diese enthlt ein ,gebot und bringt ein ,bedrfni hervor1 da hingegen der sittliche ,geschmack mit den ,gegenstnden des ,wohlgefallens nur spielt1 ohne sich an einen zu hngen4 #baj4ce ,aus dem ersten ,momente gefolgerte ,erklrung des ,schnen4 ,geschmack ist das ,beurtheilungsvermgen eines ,gegenstandes oder einer ,vorstellungsart durch ein ,wohlgefallen oder ,mifallen ohne alles ,interesse4 ,der ,gegenstand eines solchen ,wohlgefallens heit schn4 ,zweites ,moment #baa4e #ag des ,geschmacksurtheils1 nmlich seiner ,quantitt nach4 #f4 ,das ,schne ist das1 was ohne ,begriffe als ,object eines ,,allgemeinen ,wohlgefallens vorgestellt wird4 ,diese ,erklrung des ,schnen kann aus der vorigen ,erklrung desselben1 #baa4aj als eines ,gegenstandes des ,wohlgefallens ohne alles ,interesse1 gefolgert werden4 ,denn das1 wovon jemand sich bewut ist1 da das ,wohlgefallen an demselben bei ihm selbst ohne alles ,interesse sei1 das kann derselbe nicht anders als so beurtheilen1 da es einen ,grund des ,wohlgefallens fr jedermann enthalten msse4 ,denn da es sich nicht auf irgend #baa4ae eine ,neigung des ,subjects 7noch auf irgend ein anderes berlegtes ,interesse7 grndet1 sondern da der ,urtheilende sich in ,ansehung des ,wohlgefallens1 welches er dem ,gegenstande widmet1 vllig frei fhlt3 so kann er keine ,privatbedingungen als ,grnde des ,wohlgefallens auffinden1 an die sich sein ,subject allein hinge1 und mu es daher als in demjenigen begrndet #baa4bj ansehen1 was er auch bei jedem andern voraussetzen kann2 folglich mu er glauben ,grund zu haben1 jedermann ein hnliches ,wohlgefallen zuzumuthen4 ,er wird daher vom ,schnen so sprechen1 als ob ,schnheit #ah eine ,beschaffenheit des ,gegenstandes und das ,urtheil logisch 7durch ,begriffe vom ,objecte eine ,erkenntni desselben ausmachend7 wre2 ob es #baa4be gleich nur sthetisch ist und blo eine ,beziehung der ,vorstellung des ,gegenstandes auf das ,subject enthlt3 darum weil es doch mit dem logischen die hnlichkeit hat1 da man die ,gltigkeit desselben fr jedermann daran voraussetzen kann4 ,aber aus ,begriffen kann diese ,allgemeinheit auch nicht entspringen4 ,denn von ,begriffen giebt es keinen bergang zum #baa4cj ,gefhle der ,lust oder ,unlust 7ausgenommen in reinen praktischen ,gesetzen1 die aber ein ,interesse bei sich fhren1 dergleichen mit dem reinen ,geschmacksurtheile nicht verbunden ist74 ,folglich mu dem ,geschmacksurtheile mit dem ,bewutsein der ,absonderung in demselben von allem ,interesse ein ,anspruch auf ,gltigkeit fr jedermann ohne auf ,objecte gestellte ,allgemeinheit anhngen1 d4 i4 es mu damit ein ,anspruch auf subjective ,allgemeinheit verbunden sein4 #bab4e #g4 ,vergleichung des ,schnen mit dem ,angenehmen und ,guten durch obiges ,merkmal4 ,in ,ansehung des ,angenehmen bescheidet sich ein jeder3 da sein ,urtheil1 welches er auf ein ,privatgefhl grndet1 und wodurch er von #bab4aj einem ,gegenstande sagt1 da er ihm gefalle1 sich auch blo auf seine ,person einschrnke4 ,daher ist er es gern zufrieden1 da1 wenn er sagt3 der ,canariensect #ai ist angenehm1 ihm ein anderer den ,ausdruck verbessere und ihn erinnere1 er solle sagen3 er ist mir angenehm2 und so nicht allein im ,geschmack der ,zunge1 des ,gaumens und des ,schlundes1 sondern auch in dem1 #bab4ae was fr ,augen und ,ohren jedem angenehm sein mag4 ,dem einen ist die violette ,farbe sanft und lieblich1 dem andern todt und erstorben4 ,einer liebt den ,ton der ,blasinstrumente1 der andre den von den ,saiteninstrumenten4 ,darber in der ,absicht zu streiten1 um das ,urtheil anderer1 welches von dem unsrigen verschieden ist1 gleich als ob es diesem logisch #bab4bj entgegen gesetzt wre1 fr unrichtig zu schelten1 wre ,thorheit2 in ,ansehung des ,angenehmen gilt also der ,grundsatz3 ein jeder hat seinen eigenen ,geschmack 7der ,sinne74 ,mit dem ,schnen ist es ganz anders bewandt4 ,es wre 7gerade umgekehrt7 lcherlich1 wenn jemand1 der sich auf seinen ,geschmack etwas einbildete1 #bab4be sich damit zu rechtfertigen gedchte3 dieser ,gegenstand 7das ,gebude1 was wir sehen1 das ,kleid1 was jener trgt1 das ,concert1 was wir hren1 das ,gedicht1 welches zur ,beurtheilung aufgestellt ist7 ist fr mich schn4 ,denn er mu es nicht schn nennen1 wenn es blo ihm gefllt4 ,reiz und ,annehmlichkeit mag fr ihn vieles haben1 darum bekmmert sich #bab4cj niemand2 wenn er aber etwas fr schn ausgiebt1 so muthet er andern eben dasselbe ,wohlgefallen zu3 er urtheilt nicht blo fr sich1 sondern fr #bj jedermann und spricht alsdann von der ,schnheit1 als wre sie eine ,eigenschaft der ,dinge4 ,er sagt daher3 die ,sache ist schn1 und rechnet nicht etwa darum auf ,anderer ,einstimmung in sein ,urtheil des ,wohlgefallens1 #bab4ce weil er sie mehrmals mit dem seinigen einstimmig befunden hat1 sondern fordert es von ihnen4 ,er tadelt sie1 wenn sie anders urtheilen1 und spricht ihnen den ,geschmack ab1 von dem er doch verlangt1 da sie ihn haben sollen2 und sofern kann man nicht sagen3 ein jeder hat seinen besondern ,geschmack4 ,dieses wrde so viel heien1 als3 es giebt gar keinen ,geschmack1 #bac4e d4 i4 kein sthetisches ,urtheil1 welches auf jedermanns ,beistimmung rechtmigen ,anspruch machen knnte4 ,gleichwohl findet man auch in ,ansehung des ,angenehmen1 da in der ,beurtheilung desselben sich ,einhelligkeit unter ,menschen antreffen lasse1 in ,absicht auf welche man doch einigen den ,geschmack abspricht1 andern #bac4aj ihn zugesteht und zwar nicht in der ,bedeutung als ,organsinn1 sondern als ,beurtheilungsvermgen in ,ansehung des ,angenehmen berhaupt4 ,so sagt man von jemanden1 der seine ,gste mit ,annehmlichkeiten 7des ,genusses durch alle ,sinne7 so zu unterhalten wei1 da es ihnen insgesammt gefllt3 er habe ,geschmack4 ,aber hier wird die ,allgemeinheit nur #bac4ae comparativ genommen2 und da giebt es nur generale 7wie die empirischen alle sind71 nicht universale ,regeln1 welche letzteren das ,geschmacksurtheil ber das ,schne sich unternimmt oder darauf ,anspruch macht4 ,es #ba ist ein ,urtheil in ,beziehung auf die ,geselligkeit1 sofern sie auf empirischen ,regeln beruht4 ,in ,ansehung des ,guten machen die ,urtheile zwar auch #bac4bj mit ,recht auf ,gltigkeit fr jedermann ,anspruch2 allein das ,gute wird nur durch einen ,begriff als ,object eines allgemeinen ,wohlgefallens vorgestellt1 welches weder beim ,angenehmen noch beim ,schnen der ,fall ist4 #h4 #bac4be ,die ,allgemeinheit des ,wohlgefallens wird in einem ,geschmacksurtheile nur als subjectiv vorgestellt4 ,diese besondere ,bestimmung der ,allgemeinheit eines sthetischen ,urtheils1 die sich in einem ,geschmacksurtheile antreffen lt1 ist eine ,merkwrdigkeit1 zwar nicht fr den ,logiker1 aber wohl fr den ,transscendental-,philosophen1 #bac4cj welche seine nicht geringe ,bemhung auffordert1 um den ,ursprung derselben zu entdecken1 dafr aber auch eine ,eigenschaft unseres ,erkenntnivermgens aufdeckt1 welche ohne diese ,zergliederung unbekannt geblieben wre4 ,zuerst mu man sich davon vllig berzeugen3 da man durch das #bac4ce ,geschmacksurtheil 7ber das ,schne7 das ,wohlgefallen an einem ,gegenstande jedermann ansinne1 ohne sich doch auf einem ,begriffe zu grnden 7denn da wre es das ,gute72 und da dieser ,anspruch auf ,allgemeingltigkeit #bb so wesentlich zu einem ,urtheil gehre1 wodurch wir etwas fr schn erklren1 da1 ohne dieselbe dabei zu denken1 es niemand in die ,gedanken #bad4e kommen wrde1 diesen ,ausdruck zu gebrauchen1 sondern alles1 was ohne ,begriff gefllt1 zum ,angenehmen gezhlt werden wrde1 in ,ansehung dessen man jeglichem seinen ,kopf fr sich haben lt1 und keiner dem andern ,einstimmung zu seinem ,geschmacksurtheile zumuthet1 welches doch im ,geschmacksurtheile ber ,schnheit jederzeit geschieht4 ,ich kann den ersten #bad4aj den ,sinnen-,geschmack1 den zweiten den ,reflexions-,geschmack nennen3 sofern der erstere blo ,privaturtheile1 der zweite aber vorgebliche gemeingltige 7publike71 beiderseits aber sthetische 7nicht praktische7 ,urtheile ber einen ,gegenstand blo in ,ansehung des ,verhltnisses seiner ,vorstellung zum ,gefhl der ,lust und ,unlust fllt4 ,nun ist es doch befremdlich1 da1 #bad4ae da von dem ,sinnengeschmack nicht allein die ,erfahrung zeigt1 da sein ,urtheil 7der ,lust oder ,unlust an irgend etwas7 nicht allgemein gelte1 sondern jedermann auch von selbst so bescheiden ist1 diese ,einstimmung andern nicht eben anzusinnen 7ob sich gleich wirklich fter eine sehr ausgebreitete ,einhelligkeit auch in diesen ,urtheilen vorfindet71 der ,reflexions-,geschmack1 #bad4bj der doch auch oft genug mit seinem ,anspruche auf die allgemeine ,gltigkeit seines ,urtheils 7ber das ,schne7 fr jedermann abgewiesen wird1 wie die ,erfahrung lehrt1 gleichwohl es mglich finden knne 7welches er #bc auch wirklich thut7 sich ,urtheile vorzustellen1 die diese ,einstimmung allgemein fordern knnten1 und sie in der ,that fr jedes seiner ,geschmacksurtheile #bad4be jedermann zumuthet1 ohne da die ,urtheilenden wegen der ,mglichkeit eines solchen ,anspruchs in ,streite sind1 sondern sich nur in besondern ,fllen wegen der richtigen ,anwendung dieses ,vermgens nicht einigen knnen4 ,hier ist nun allererst zu merken1 da eine ,allgemeinheit1 die nicht auf #bad4cj ,begriffen vom ,objecte 7wenn gleich nur empirischen7 beruht1 gar nicht logisch1 sondern sthetisch sei1 d4 i4 keine objective ,quantitt des ,urtheils1 sondern nur eine subjective enthalte1 fr welche ich auch den ,ausdruck ,gemeingltigkeit1 welcher die ,gltigkeit nicht von der ,beziehung einer ,vorstellung auf das ,erkenntnivermgen1 sondern auf das ,gefhl der #bad4ce ,lust und ,unlust fr jedes ,subject bezeichnet1 gebrauche4 7,man kann sich aber auch desselben ,ausdrucks fr die logische ,quantitt des ,urtheils bedienen1 wenn man nur dazusetzt objective ,allgemeingltigkeit zum ,unterschiede von der blo subjectiven1 welche allemal sthetisch ist47 ,nun ist ein objectiv allgemeingltiges ,urtheil auch jederzeit subjectiv1 d4 i4 wenn das ,urtheil fr alles1 was unter einem gegebenen ,begriffe enthalten ist1 gilt1 so gilt es auch fr jedermann1 der sich einen #bae4e ,gegenstand durch diesen ,begriff vorstellt4 ,aber von einer subjectiven ,allgemeingltigkeit1 d4 i4 der sthetischen1 die auf keinem ,begriffe #bd beruht1 lt sich nicht auf die logische schlieen3 weil jene ,art ,urtheile gar nicht auf das ,object geht4 ,eben darum aber mu auch die sthetische ,allgemeinheit1 die einem ,urtheile beigelegt wird1 von besonderer ,art sein1 #bae4aj weil sie das ,prdicat der ,schnheit nicht mit dem ,begriffe des ,objects1 in seiner ganzen logischen ,sphre betrachtet1 verknpft und doch eben dasselbe ber die ganze ,sphre der ,urtheilenden ausdehnt4 ,in ,ansehung der logischen ,quantitt sind alle ,geschmacksurtheile einzelne ,urtheile4 ,denn weil ich den ,gegenstand unmittelbar an mein #bae4ae ,gefhl der ,lust und ,unlust halten mu und doch nicht durch ,begriffe1 so knnen jene nicht die ,quantitt objectiv-gemeingltiger ,urtheile haben2 obgleich1 wenn die einzelne ,vorstellung des ,objects des ,geschmacksurtheils nach den ,bedingungen1 die das letztere bestimmen1 durch ,vergleichung in einen ,begriff verwandelt wird1 ein logisch allgemeines ,urtheil daraus #bae4bj werden kann3 z4 ,b4 die ,rose1 die ich anblicke1 erklre ich durch ein ,geschmacksurtheil fr schn4 ,dagegen ist das ,urtheil1 welches durch ,vergleichung vieler einzelnen entspringt3 die ,rosen berhaupt sind schn1 nunmehr nicht blo als sthetisches1 sondern als ein auf einem sthetischen gegrndetes logisches ,urtheil ausgesagt4 ,nun ist das ,urtheil3 die ,rose #bae4be ist 7im ,geruche7 angenehm1 zwar auch ein sthetisches und einzelnes1 aber kein ,geschmacks-1 sondern ein ,sinnenurtheil4 ,es unterscheidet sich nmlich vom ersteren darin3 da das ,geschmacksurtheil eine sthetische #be ,quantitt der ,allgemeinheit1 d4 i4 der ,gltigkeit fr jedermann1 bei sich fhrt1 welche im ,urtheile ber das ,angenehme nicht angetroffen werden #bae4cj kann4 ,nur allein die ,urtheile ber das ,gute1 ob sie gleich auch das ,wohlgefallen an einem ,gegenstande bestimmen1 haben logische1 nicht blo sthetische ,allgemeinheit2 denn sie gelten vom ,object1 als ,erkenntnisse desselben1 und darum fr jedermann4 ,wenn man ,objecte blo nach ,begriffen beurtheilt1 so geht alle ,vorstellung #bae4ce der ,schnheit verloren4 ,also kann es auch keine ,regel geben1 nach der jemand genthigt werden sollte1 etwas fr schn anzuerkennen4 ,ob ein ,kleid1 ein ,haus1 eine ,blume schn sei3 dazu lt man sich sein ,urtheil durch keine ,grnde oder ,grundstze aufschwatzen4 ,man will das ,object seinen eignen ,augen unterwerfen1 gleich als ob sein ,wohlgefallen von der ,empfindung abhinge2 und dennoch1 wenn man den ,gegenstand alsdann schn nennt1 glaubt man eine allgemeine ,stimme fr sich zu haben und #baf4e macht ,anspruch auf den ,beitritt von jedermann1 da hingegen jede ,privatempfindung nur fr den ,betrachtenden allein und sein ,wohlgefallen entscheiden wrde4 ,hier ist nun zu sehen1 da in dem ,urtheile des ,geschmacks nichts postulirt wird1 als eine solche allgemeine ,stimme in ,ansehung des ,wohlgefallens #baf4aj ohne ,vermittlung der ,begriffe2 mithin die ,mglichkeit eines #bf sthetischen ,urtheils1 welches zugleich als fr jedermann gltig betrachtet werden knne4 ,das ,geschmacksurtheil selber postulirt nicht jedermanns ,einstimmung 7denn das kann nur ein logisch allgemeines1 weil es ,grnde anfhren kann1 thun72 es sinnt nur jedermann diese ,einstimmung an1 #baf4ae als einen ,fall der ,regel1 in ,ansehung dessen es die ,besttigung nicht von ,begriffen1 sondern von anderer ,beitritt erwartet4 ,die allgemeine ,stimme ist also nur eine ,idee 7worauf sie beruhe1 wird hier noch nicht untersucht74 ,da der1 welcher ein ,geschmacksurtheil zu fllen glaubt1 in der ,that dieser ,idee gem urtheile1 kann ungewi sein2 aber da er es doch darauf #baf4bj beziehe1 mithin da es ein ,geschmacksurtheil sein solle1 kndigt er durch den ,ausdruck der ,schnheit an4 ,fr sich selbst aber kann er durch das bloe ,bewutsein der ,absonderung alles dessen1 was zum ,angenehmen und ,guten gehrt1 von dem ,wohlgefallen1 was ihm noch brig bleibt1 davon gewi werden2 und das ist alles1 wozu er sich die ,beistimmung von jedermann #baf4be verspricht3 ein ,anspruch1 wozu unter diesen ,bedingungen er auch berechtigt sein wrde1 wenn er nur wider sie nicht fter fehlte und darum ein irriges ,geschmacksurtheil fllte4 #i4 #bg ,untersuchung der ,frage3 ob im ,geschmacksurtheile das ,gefhl #baf4cj der ,lust vor der ,beurtheilung des ,gegenstandes1 oder diese vor jener vorhergehe4 ,die ,auflsung dieser ,aufgabe ist der ,schlssel zur ,kritik des ,geschmacks und daher aller ,aufmerksamkeit wrdig4 ,ginge die ,lust an dem gegebenen ,gegenstande vorher1 und nur die #baf4ce allgemeine ,mittheilbarkeit derselben sollte im ,geschmacksurtheile der ,vorstellung des ,gegenstandes zuerkannt werden1 so wrde ein solches ,verfahren mit sich selbst im ,widerspruche stehen4 ,denn dergleichen ,lust wrde keine andere1 als die bloe ,annehmlichkeit in der ,sinnenempfindung sein und daher ihrer ,natur nach nur ,privatgltigkeit haben knnen1 weil sie #bag4e von der ,vorstellung1 wodurch der ,gegenstand gegeben wird1 unmittelbar abhinge4 ,also ist es die allgemeine ,mittheilungsfhigkeit des ,gemthszustandes in der gegebenen ,vorstellung1 welche als subjective ,bedingung des ,geschmacksurtheils demselben zum ,grunde liegen und die ,lust an dem #bag4aj ,gegenstande zur ,folge haben mu4 ,es kann aber nichts allgemein mitgetheilt werden als ,erkenntni und ,vorstellung1 sofern sie zum ,erkenntni gehrt4 ,denn sofern ist die letztere nur allein objectiv und hat nur dadurch einen allgemeinen ,beziehungspunkt1 womit die ,vorstellungskraft ,aller zusammenzustimmen #bh genthigt wird4 ,soll nun der ,bestimmungsgrund des #bag4ae ,urtheils ber diese allgemeine ,mittheilbarkeit der ,vorstellung blo subjectiv1 nmlich ohne einen ,begriff vom ,gegenstande1 gedacht werden1 so kann er kein anderer als der ,gemthszustand sein1 der im ,verhltnisse der ,vorstellungskrfte zu einander angetroffen wird1 sofern sie eine gegebene ,vorstellung auf ,erkenntni berhaupt beziehen4 #bag4bj ,die ,erkenntnikrfte1 die durch diese ,vorstellung ins ,spiel gesetzt werden1 sind hiebei in einem freien ,spiele1 weil kein bestimmter ,begriff sie auf eine besondere ,erkenntniregel einschrnkt4 ,also mu der ,gemthszustand in dieser ,vorstellung der eines ,gefhls des freien ,spiels der ,vorstellungskrfte an einer gegebenen ,vorstellung zu einem ,erkenntnisse berhaupt #bag4be sein4 ,nun gehren zu einer ,vorstellung1 wodurch ein ,gegenstand gegeben wird1 damit berhaupt daraus ,erkenntni werde1 ,einbildungskraft fr die ,zusammensetzung des ,mannigfaltigen der ,anschauung und ,verstand fr die ,einheit des ,begriffs1 der die ,vorstellungen vereinigt4 ,dieser ,zustand eines freien ,spiels der ,erkenntnivermgen bei einer #bag4cj ,vorstellung1 wodurch ein ,gegenstand gegeben wird1 mu sich allgemein mittheilen lassen3 weil ,erkenntni als ,bestimmung des ,objects1 womit gegebene ,vorstellungen 7in welchem ,subjecte es auch sei7 zusammen stimmen #bi sollen1 die einzige ,vorstellungsart ist1 die fr jedermann gilt4 ,die subjective allgemeine ,mittheilbarkeit der ,vorstellungsart in #bag4ce einem ,geschmacksurtheile1 da sie1 ohne einen bestimmten ,begriff vorauszusetzen1 ,statt finden soll1 kann nichts anders als der ,gemthszustand in dem freien ,spiele der ,einbildungskraft und des ,verstandes 7sofern sie unter einander1 wie es zu einem ,erkenntnisse berhaupt erforderlich ist1 zusammen stimmen7 sein1 indem wir uns bewut sind1 da dieses zum ,erkenntni berhaupt schickliche subjective ,verhltni eben so wohl fr jedermann gelten und folglich allgemein mittheilbar sein msse1 als es eine jede #bah4e bestimmte ,erkenntni ist1 die doch immer auf jenem ,verhltni als subjectiver ,bedingung beruht4 ,diese blo subjective 7sthetische7 ,beurtheilung des ,gegenstandes1 oder der ,vorstellung1 wodurch er gegeben wird1 geht nun vor der ,lust an demselben vorher und ist der ,grund dieser ,lust an der ,harmonie der ,erkenntnivermgen2 #bah4aj auf jener ,allgemeinheit aber der subjectiven ,bedingungen der ,beurtheilung der ,gegenstnde grndet sich allein diese allgemeine subjective ,gltigkeit des ,wohlgefallens1 welches wir mit der ,vorstellung des ,gegenstandes1 den wir schn nennen1 verbinden4 ,da1 seinen ,gemthszustand1 selbst auch nur in ,ansehung der ,erkenntnivermgen1 #bah4ae mittheilen zu knnen1 eine ,lust bei sich fhre1 knnte man aus dem natrlichen ,hange des ,menschen zur ,geselligkeit 7empirisch #cj und psychologisch7 leichtlich darthun4 ,das ist aber zu unserer ,absicht nicht genug4 ,die ,lust1 die wir fhlen1 muthen wir jedem andern im ,geschmacksurtheile als nothwendig zu1 gleich als ob es fr eine ,beschaffenheit des #bah4bj ,gegenstandes1 die an ihm nach ,begriffen bestimmt ist1 anzusehen wre1 wenn wir etwas schn nennen2 da doch ,schnheit ohne ,beziehung auf das ,gefhl des ,subjects fr sich nichts ist4 ,die ,errterung dieser ,frage aber mssen wir uns bis zur ,beantwortung derjenigen3 ob und wie sthetische ,urtheile a priori mglich sind1 vorbehalten4 #bah4be ,jetzt beschftigen wir uns noch mit der mindern ,frage3 auf welche ,art wir uns einer wechselseitigen subjectiven bereinstimmung der ,erkenntnikrfte unter einander im ,geschmacksurtheile bewut werden1 ob sthetisch durch den bloen innern ,sinn und ,empfindung1 oder intellectuell durch das ,bewutsein unserer absichtlichen ,thtigkeit1 womit wir jene #bah4cj ins ,spiel setzen4 ,wre die gegebene ,vorstellung1 welche das ,geschmacksurtheil veranlat1 ein ,begriff1 welcher ,verstand und ,einbildungskraft in der ,beurtheilung des ,gegenstandes zu einem ,erkenntnisse des ,objects vereinigte1 so wre das ,bewutsein dieses ,verhltnisses intellectuell 7wie im objectiven #bah4ce ,schematism der ,urtheilskraft1 wovon die ,kritik handelt74 ,aber das ,urtheil wre auch alsdann nicht in ,beziehung auf ,lust und ,unlust gefllt1 mithin kein ,geschmacksurtheil4 ,nun bestimmt aber das ,geschmacksurtheil #ca unabhngig von ,begriffen das ,object in ,ansehung des ,wohlgefallens und des ,prdicats der ,schnheit4 ,also kann jene subjective ,einheit des ,verhltnisses sich nur durch ,empfindung kenntlich machen4 ,die ,belebung beider ,vermgen 7der ,einbildungskraft und des ,verstandes7 zu unbestimmter1 #bai4e aber doch vermittelst des ,anlasses der gegebenen ,vorstellung einhelliger ,thtigkeit1 derjenigen nmlich1 die zu einem ,erkenntni berhaupt gehrt1 ist die ,empfindung1 deren allgemeine ,mittheilbarkeit das ,geschmacksurtheil postulirt4 ,ein objectives ,verhltni kann zwar nur gedacht1 aber1 so fern es seinen ,bedingungen nach subjectiv ist1 doch in der #bai4aj ,wirkung auf das ,gemth empfunden werden2 und bei einem ,verhltnisse1 welches keinen ,begriff zum ,grunde legt 7wie das der ,vorstellungskrfte zu einem ,erkenntnivermgen berhaupt71 ist auch kein anderes ,bewutsein desselben1 als durch ,empfindung der ,wirkung1 die im erleichterten ,spiele beider durch wechselseitige ,zusammenstimmung belebten ,gemthskrfte #bai4ae 7der ,einbildungskraft und des ,verstandes7 besteht1 mglich4 ,eine ,vorstellung1 die als einzeln und ohne ,vergleichung mit andern dennoch eine ,zusammenstimmung zu den ,bedingungen der ,allgemeinheit hat1 welche das ,geschft des ,verstandes berhaupt ausmacht1 bringt die ,erkenntnivermgen in die proportionirte ,stimmung1 die wir zu allem ,erkenntnisse #bai4bj fordern und daher auch fr jedermann1 der durch ,verstand und #cb ,sinne in ,verbindung zu urtheilen bestimmt ist 7fr jeden ,menschen71 gltig halten4 ,aus dem zweiten ,moment gefolgerte ,erklrung des ,schnen4 ,schn ist das1 was ohne ,begriff allgemein gefllt4 #bai4be ,drittes ,moment der ,geschmacksurtheile nach der ,relation der ,zwecke1 welche in ihnen in ,betrachtung gezogen wird4 #aj4 ,von der ,zweckmigkeit berhaupt4 #bai4cj ,wenn man1 was ein ,zweck sei1 nach seinen transscendentalen ,bestimmungen 7ohne etwas ,empirisches1 dergleichen das ,gefhl der ,lust ist1 vorauszusetzen7 erklren will3 so ist ,zweck der ,gegenstand eines ,begriffs1 sofern dieser als die ,ursache von jenem 7der reale ,grund seiner ,mglichkeit7 angesehen wird2 und die ,causalitt eines ,begriffs in ,ansehung seines ,objects ist die ,zweckmigkeit 7forma finalis74 ,wo also nicht etwa blo die ,erkenntni von einem ,gegenstande1 sondern der ,gegenstand selbst #bbj4e 7die ,form oder ,existenz desselben7 als ,wirkung nur als durch einen ,begriff von der letztern mglich gedacht wird1 da denkt man sich einen ,zweck4 ,die ,vorstellung der ,wirkung ist hier der ,bestimmungsgrund ihrer ,ursache #cc und geht vor der letztern vorher4 ,das ,bewutsein der ,causalitt einer ,vorstellung in ,absicht auf den ,zustand des ,subjects1 es in demselben #bbj4aj zu erhalten1 kann hier im ,allgemeinen das bezeichnen1 was man ,lust nennt2 wogegen ,unlust diejenige ,vorstellung ist1 die den ,zustand der ,vorstellungen zu ihrem eigenen ,gegentheile zu bestimmen 7sie abzuhalten oder wegzuschaffen7 den ,grund enthlt4 ,das ,begehrungsvermgen1 sofern es nur durch ,begriffe1 d4 i4 der #bbj4ae ,vorstellung eines ,zwecks gem zu handeln1 bestimmbar ist1 wrde der ,wille sein4 ,zweckmig aber heit ein ,object1 oder ,gemthszustand1 oder eine ,handlung auch1 wenn gleich ihre ,mglichkeit die ,vorstellung eines ,zwecks nicht nothwendig voraussetzt1 blo darum1 weil ihre ,mglichkeit von uns nur erklrt und begriffen werden kann1 sofern wir eine ,causalitt #bbj4bj nach ,zwecken1 d4 i4 einen ,willen1 der sie nach der ,vorstellung einer gewissen ,regel so angeordnet htte1 zum ,grunde derselben annehmen4 ,die ,zweckmigkeit kann also ohne ,zweck sein1 sofern wir die ,ursachen dieser ,form nicht in einem ,willen setzen1 aber doch die ,erklrung ihrer ,mglichkeit nur1 indem wir sie von einem ,willen ableiten1 uns begreiflich machen #bbj4be knnen4 ,nun haben wir das1 was wir beobachten1 nicht immer nthig durch ,vernunft 7seiner ,mglichkeit nach7 einzusehen4 ,also knnen wir eine ,zweckmigkeit der ,form nach1 auch ohne da wir ihr einen ,zweck #cd 7als die ,materie des nexus finalis7 zum ,grunde legen1 wenigstens beobachten und an ,gegenstnden1 wiewohl nicht anders als durch ,reflexion #bbj4cj bemerken4 #aa4 ,das ,geschmacksurtheil hat nichts als die ,,form ,,der ,,zweckm,,ssigkeit eines ,gegenstandes 7oder der ,vorstellungsart desselben7 zum ,grunde4 ,aller ,zweck1 wenn er als ,grund des ,wohlgefallens angesehen wird1 #bba4e fhrt immer ein ,interesse1 als ,bestimmungsgrund des ,urtheils ber den ,gegenstand der ,lust1 bei sich4 ,also kann dem ,geschmacksurtheil kein subjectiver ,zweck zum ,grunde liegen4 ,aber auch keine ,vorstellung eines objectiven ,zwecks1 d4 i4 der ,mglichkeit des ,gegenstandes selbst nach ,principien der ,zweckverbindung1 mithin kein ,begriff des ,guten kann das ,geschmacksurtheil #bba4aj bestimmen3 weil es ein sthetisches und kein ,erkenntniurtheil ist1 welches also keinen ,begriff von der ,beschaffenheit und innern oder uern ,mglichkeit des ,gegenstandes durch diese oder jene ,ursache1 sondern blo das ,verhltni der ,vorstellungskrfte zu einander1 sofern sie durch eine ,vorstellung bestimmt werden1 betrifft4 #bba4ae ,nun ist dieses ,verhltni in der ,bestimmung eines ,gegenstandes1 #ce als eines schnen1 mit dem ,gefhle einer ,lust verbunden1 die durch das ,geschmacksurtheil zugleich als fr jedermann gltig erklrt wird2 folglich kann eben so wenig eine die ,vorstellung begleitende ,annehmlichkeit als die ,vorstellung von der ,vollkommenheit des ,gegenstandes und der ,begriff #bba4bj des ,guten den ,bestimmungsgrund enthalten4 ,also kann nichts anders als die subjective ,zweckmigkeit in der ,vorstellung eines ,gegenstandes ohne allen 7weder objectiven noch subjectiven7 ,zweck1 folglich die bloe ,form der ,zweckmigkeit in der ,vorstellung1 wodurch uns ein ,gegenstand gegeben wird1 sofern wir uns ihrer bewut sind1 das ,wohlgefallen1 #bba4be welches wir ohne ,begriff als allgemein mittheilbar beurtheilen1 mithin den ,bestimmungsgrund des ,geschmacksurtheils ausmachen4 #ab4 ,das ,geschmacksurtheil beruht auf ,grnden a priori4 ,die ,verknpfung des ,gefhls einer ,lust oder ,unlust als einer ,wirkung #bba4cj mit irgend einer ,vorstellung 7,empfindung oder ,begriff7 als ihrer ,ursache a priori auszumachen1 ist schlechterdings unmglich2 denn das wre ein ,causalverhltni1 welches 7unter ,gegenstnden der ,erfahrung7 nur jederzeit a posteriori und vermittelst der ,erfahrung selbst erkannt werden #cf kann4 ,zwar haben wir in der ,kritik der praktischen ,vernunft wirklich das ,gefhl der ,achtung 7als eine besondere und eigenthmliche ,modification dieses ,gefhls1 welches weder mit der ,lust noch ,unlust1 die wir von empirischen ,gegenstnden bekommen1 recht bereintreffen will7 von allgemeinen #bbb4e sittlichen ,begriffen a priori abgeleitet4 ,aber wir konnten dort auch die ,grnzen der ,erfahrung berschreiten und eine ,causalitt1 die auf einer bersinnlichen ,beschaffenheit des ,subjects beruhte1 nmlich die der ,freiheit1 herbei rufen4 ,allein selbst da leiteten wir eigentlich nicht dieses ,gefhl von der ,idee des ,sittlichen als ,ursache her1 sondern blo die ,willensbestimmung #bbb4aj wurde davon abgeleitet4 ,der ,gemthszustand aber eines irgend wodurch bestimmten ,willens ist an sich schon ein ,gefhl der ,lust und mit ihm identisch1 folgt also nicht als ,wirkung daraus3 welches letztere nur angenommen werden mte1 wenn der ,begriff des ,sittlichen als eines ,guts vor der ,willensbestimmung durch das ,gesetz vorherginge2 da alsdann #bbb4ae die ,lust1 die mit dem ,begriffe verbunden wre1 aus diesem als einer bloen ,erkenntni vergeblich wrde abgeleitet werden4 ,nun ist es auf hnliche ,weise mit der ,lust im sthetischen ,urtheile bewandt3 nur da sie hier blo contemplativ1 und ohne ein ,interesse am ,object zu bewirken1 im moralischen ,urtheil hingegen praktisch ist4 ,das #bbb4bj ,bewutsein der blo formalen ,zweckmigkeit im ,spiele der ,erkenntnikrfte #cg des ,subjects bei einer ,vorstellung1 wodurch ein ,gegenstand gegeben wird1 ist die ,lust selbst1 weil es einen ,bestimmungsgrund der ,thtigkeit des ,subjects in ,ansehung der ,belebung der ,erkenntnikrfte desselben1 also eine innere ,causalitt 7welche zweckmig ist7 in ,ansehung der ,erkenntni #bbb4be berhaupt1 aber ohne auf eine bestimmte ,erkenntni eingeschrnkt zu sein1 mithin eine bloe ,form der subjectiven ,zweckmigkeit einer ,vorstellung1 in einem sthetischen ,urtheile enthlt4 ,diese ,lust ist auch auf keinerlei ,weise praktisch1 weder wie die aus dem pathologischen ,grunde der ,annehmlichkeit1 noch die aus dem intellectuellen des vorgestellten #bbb4cj ,guten4 ,sie hat aber doch ,causalitt in sich1 nmlich den ,zustand der ,vorstellung selbst und die ,beschftigung der ,erkenntnikrfte ohne weitere ,absicht zu erhalten4 ,wir weilen bei der ,betrachtung des ,schnen1 weil diese ,betrachtung sich selbst strkt und reproducirt3 welches derjenigen ,verweilung analogisch 7aber doch mit ihr nicht einerlei7 ist1 da ein ,reiz #bbb4ce in der ,vorstellung des ,gegenstandes die ,aufmerksamkeit wiederholentlich erweckt1 wobei das ,gemth passiv ist4 #ac4 ,das reine ,geschmacksurtheil ist von ,reiz und ,rhrung unabhngig4 ,alles ,interesse verdirbt das ,geschmacksurtheil und nimmt ihm seine ,unpartheilichkeit1 vornehmlich wenn es nicht so wie das ,interesse der ,vernunft #bbc4e #ch die ,zweckmigkeit vor dem ,gefhle der ,lust voranschickt1 sondern sie auf dieses grndet2 welches letztere allemal im sthetischen ,urtheile ber etwas1 sofern es vergngt oder schmerzt1 geschieht4 ,daher ,urtheile1 die so afficirt sind1 auf allgemeingltiges ,wohlgefallen entweder gar keinen1 oder so viel weniger ,anspruch machen knnen1 als sich von der gedachten ,art #bbc4aj ,empfindungen unter den ,bestimmungsgrnden des ,geschmacks befinden4 ,der ,geschmack ist jederzeit noch barbarisch1 wo er die ,beimischung der ,reize und ,rhrungen zum ,wohlgefallen bedarf1 ja wohl gar diese zum ,mastabe seines ,beifalls macht4 ,indessen werden ,reize doch fter nicht allein zur ,schnheit 7die doch #bbc4ae eigentlich blo die ,form betreffen sollte7 als ,beitrag zum sthetischen allgemeinen ,wohlgefallen gezhlt1 sondern sie werden wohl gar an sich selbst fr ,schnheiten1 mithin die ,materie des ,wohlgefallens fr die ,form ausgegeben3 ein ,miverstand1 der sich so wie mancher andere1 welcher doch noch immer etwas ,wahres zum ,grunde hat1 durch sorgfltige ,bestimmung #bbc4bj dieser ,begriffe heben lt4 ,ein ,geschmacksurtheil1 auf welches ,reiz und ,rhrung keinen ,einflu haben 7ob sie sich gleich mit dem ,wohlgefallen am ,schnen verbinden lassen71 welches also blo die ,zweckmigkeit der ,form zum ,bestimmungsgrunde hat1 ist ein reines ,geschmacksurtheil4 #bbc4be #ad4 #ci ,erluterung durch ,beispiele4 sthetische ,urtheile knnen eben sowohl als theoretische 7logische7 in empirische und reine eingetheilt werden4 ,die erstern sind die1 welche ,annehmlichkeit oder ,unannehmlichkeit1 die zweiten die1 welche ,schnheit von #bbc4cj einem ,gegenstande1 oder von der ,vorstellungsart desselben aussagen2 jene sind ,sinnenurtheile 7materiale sthetische ,urtheile71 diese 7als formale7 allein eigentliche ,geschmacksurtheile4 ,ein ,geschmacksurtheil ist also nur sofern rein1 als kein blo empirisches ,wohlgefallen dem ,bestimmungsgrunde desselben beigemischt wird4 ,dieses aber geschieht allemal1 wenn ,reiz oder ,rhrung einen ,antheil an dem ,urtheile haben1 wodurch etwas fr schn erklrt werden soll4 ,nun thun sich wieder manche ,einwrfe hervor1 die zuletzt den ,reiz #bbd4e nicht blo zum nothwendigen ,ingrediens der ,schnheit1 sondern wohl gar als fr sich allein hinreichend1 um schn genannt zu werden1 vorspiegeln4 ,eine bloe ,farbe1 z4 ,b4 die grne eines ,rasenplatzes1 ein bloer ,ton 7zum ,unterschiede vom ,schalle und ,gerusch71 wie etwa der einer ,violine1 wird von den ,meisten an sich fr schn erklrt2 obzwar beide #bbd4aj blo die ,materie der ,vorstellungen1 nmlich lediglich ,empfindung1 zum ,grunde zu haben scheinen und darum nur angenehm genannt zu werden #dj verdienten4 ,allein man wird doch zugleich bemerken1 da die ,empfindungen der ,farbe sowohl als des ,tons sich nur sofern fr schn zu gelten berechtigt halten1 als beide rein sind2 welches eine ,bestimmung ist1 die #bbd4ae schon die ,form betrifft1 und auch das einzige1 was sich von diesen ,vorstellungen mit ,gewiheit allgemein mittheilen lt3 weil die ,qualitt der ,empfindungen selbst nicht in allen ,subjecten als einstimmig und die ,annehmlichkeit einer ,farbe1 vorzglich vor der andern1 oder des ,tons eines musikalischen ,instruments vor dem eines andern sich schwerlich bei #bbd4bj jedermann als auf gleiche ,art beurtheilt annehmen lt4 ,nimmt man mit ,eulern an1 da die ,farben gleichzeitig auf einander folgende ,schlge 7pulsus7 des thers1 so wie ,tne der im ,schalle erschtterten ,luft sind1 und1 was das ,vornehmste ist1 das ,gemth nicht blo durch den ,sinn die ,wirkung davon auf die ,belebung des ,organs1 #bbd4be sondern auch durch die ,reflexion das regelmige ,spiel der ,eindrcke 7mithin die ,form in der ,verbindung verschiedener ,vorstellungen7 wahrnehme 7woran ich doch gar nicht zweifle73 so wrde ,farbe und ,ton nicht bloe ,empfindungen1 sondern schon formale ,bestimmung der ,einheit eines ,mannigfaltigen derselben sein und alsdann auch fr sich zu ,schnheiten #bbd4cj gezhlt werden knnen4 ,das ,reine aber einer einfachen ,empfindungsart bedeutet1 da die ,gleichfrmigkeit derselben durch keine fremdartige ,empfindung gestrt #da und unterbrochen wird1 und gehrt blo zur ,form3 weil man dabei von der ,qualitt jener ,empfindungsart 7ob und welche ,farbe1 oder ob und #bbd4ce welchen ,ton sie vorstelle7 abstrahiren kann4 ,daher werden alle einfache ,farben1 sofern sie rein sind1 fr schn gehalten2 die gemischten haben diesen ,vorzug nicht3 eben darum weil1 da sie nicht einfach sind1 man keinen ,mastab der ,beurtheilung hat1 ob man sie rein oder unrein nennen solle4 ,was aber die dem ,gegenstande seiner ,form wegen beigelegte ,schnheit1 sofern sie1 wie man meint1 durch ,reiz wohl gar knne erhht werden1 anlangt1 so ist dies ein gemeiner und dem chten1 unbestochenen1 grndlichen #bbe4e ,geschmacke sehr nachtheiliger ,irrthum2 ob sich zwar allerdings neben der ,schnheit auch noch ,reize hinzufgen lassen1 um das ,gemth durch die ,vorstellung des ,gegenstandes auer dem trockenen ,wohlgefallen noch zu interessiren und so dem ,geschmacke und dessen ,cultur zur ,anpreisung zu dienen1 vornehmlich wenn er noch roh und ungebt ist4 ,aber #bbe4aj sie thun wirklich dem ,geschmacksurtheile ,abbruch1 wenn sie die ,aufmerksamkeit als ,beurtheilungsgrnde der ,schnheit auf sich ziehen4 ,denn es ist so weit gefehlt1 da sie dazu beitrgen1 da sie vielmehr als ,fremdlinge1 nur sofern sie jene schne ,form nicht stren1 wenn der ,geschmack noch schwach und ungebt ist1 mit ,nachsicht mssen aufgenommen werden4 #bbe4ae ,in der ,malerei1 ,bildhauerkunst1 ja allen bildenden ,knsten1 in der #db ,baukunst1 ,gartenkunst1 sofern sie schne ,knste sind1 ist die ,zeichnung das ,wesentliche1 in welcher nicht1 was in der ,empfindung vergngt1 sondern blo was durch seine ,form gefllt1 den ,grund aller ,anlage fr den ,geschmack ausmacht4 ,die ,farben1 welche den ,abri illuminiren1 gehren #bbe4bj zum ,reiz2 den ,gegenstand an sich knnen sie zwar fr die ,empfindung belebt1 aber nicht anschauungswrdig und schn machen3 vielmehr werden sie durch das1 was die schne ,form erfordert1 mehrentheils gar sehr eingeschrnkt und selbst da1 wo der ,reiz zugelassen wird1 durch die erstere allein veredelt4 #bbe4be ,alle ,form der ,gegenstnde der ,sinne 7der uern sowohl als mittelbar auch des innern7 ist entweder ,gestalt1 oder ,spiel2 im letztern ,falle entweder ,spiel der ,gestalten 7im ,raume die ,mimik und der ,tanz72 oder bloes ,spiel der ,empfindungen 7in der ,zeit74 ,der ,reiz der ,farben1 oder angenehmer ,tne des ,instruments kann hinzukommen1 aber die #bbe4cj ,zeichnung in der ersten und die ,composition in dem letzten machen den eigentlichen ,gegenstand des reinen ,geschmacksurtheils aus2 und da die ,reinigkeit der ,farben sowohl als der ,tne1 oder auch die ,mannigfaltigkeit derselben und ihre ,abstechung zur ,schnheit beizutragen scheint1 will nicht so viel sagen1 da sie darum1 weil sie fr sich angenehm sind1 gleichsam #bbe4ce einen gleichartigen ,zusatz zu dem ,wohlgefallen an der ,form abgeben1 #dc sondern weil sie diese letztere nur genauer1 bestimmter und vollstndiger anschaulich machen und berdem durch ihren ,reiz die ,vorstellung beleben1 indem sie die ,aufmerksamkeit auf den ,gegenstand selbst erwecken und erhalten4 ,selbst was man ,zierathen 7,parerga7 nennt1 d4 i4 dasjenige1 was nicht in die ganze ,vorstellung des ,gegenstandes als ,bestandstck innerlich1 #bbf4e sondern nur uerlich als ,zuthat gehrt und das ,wohlgefallen des ,geschmacks vergrert1 thut dieses doch auch nur durch seine ,form3 wie ,einfassungen der ,gemlde1 oder ,gewnder an ,statuen1 oder ,sulengnge um ,prachtgebude4 ,besteht aber der ,zierath nicht selbst in der schnen ,form1 ist er wie der goldene ,rahmen blo1 um durch seinen ,reiz #bbf4aj das ,gemlde dem ,beifall zu empfehlen1 angebracht3 so heit er alsdann ,schmuck und thut der chten ,schnheit ,abbruch4 ,rhrung1 eine ,empfindung1 wo ,annehmlichkeit nur vermittelst augenblicklicher ,hemmung und darauf erfolgender strkerer ,ergieung der ,lebenskraft gewirkt wird1 gehrt gar nicht zur ,schnheit4 ,erhabenheit #bbf4ae 7mit welcher das ,gefhl der ,rhrung verbunden ist7 aber erfordert einen andern ,mastab der ,beurtheilung1 als der ,geschmack sich zum ,grunde legt2 und so hat ein reines ,geschmacksurtheil weder ,reiz noch ,rhrung1 mit einem ,worte keine ,empfindung1 als ,materie des sthetischen ,urtheils1 zum ,bestimmungsgrunde4 #bbf4bj #ae4 #dd ,das ,geschmacksurtheil ist von dem ,begriffe der ,vollkommenheit gnzlich unabhngig4 ,die objective ,zweckmigkeit kann nur vermittelst der ,beziehung des ,mannigfaltigen auf einen bestimmten ,zweck1 also nur durch einen #bbf4be ,begriff1 erkannt werden4 ,hieraus allein schon erhellt3 da das ,schne1 dessen ,beurtheilung eine blo formale ,zweckmigkeit1 d4 i4 eine ,zweckmigkeit ohne ,zweck1 zum ,grunde hat1 von der ,vorstellung des ,guten ganz unabhngig sei1 weil das letztere eine objective ,zweckmigkeit1 d4 i4 die ,beziehung des ,gegenstandes auf einen bestimmten ,zweck1 voraussetzt4 #bbf4cj ,die objective ,zweckmigkeit ist entweder die uere1 d4 i4 die ,ntzlichkeit1 oder die innere1 d4 i4 die ,vollkommenheit des ,gegenstandes4 ,da das ,wohlgefallen an einem ,gegenstande1 weshalb wir ihn schn nennen1 nicht auf der ,vorstellung seiner ,ntzlichkeit beruhen knne1 ist aus beiden vorigen ,hauptstcken hinreichend zu ersehen3 weil es alsdann nicht #bbf4ce ein unmittelbares ,wohlgefallen an dem ,gegenstande sein wrde1 welches letztere die wesentliche ,bedingung des ,urtheils ber ,schnheit ist4 ,aber eine objective innere ,zweckmigkeit1 d4 i4 ,vollkommenheit1 kommt dem ,prdicate der ,schnheit schon nher und ist daher auch von namhaften ,philosophen1 doch mit dem ,beisatze1 wenn sie verworren gedacht #bbg4e #de wird1 fr einerlei mit der ,schnheit gehalten worden4 ,es ist von der grten ,wichtigkeit1 in einer ,kritik des ,geschmacks zu entscheiden1 ob sich auch die ,schnheit wirklich in den ,begriff der ,vollkommenheit auflsen lasse4 ,die objective ,zweckmigkeit zu beurtheilen1 bedrfen wir jederzeit #bbg4aj den ,begriff eines ,zwecks und 7wenn jene ,zweckmigkeit nicht eine uere ,ntzlichkeit1 sondern eine innere sein soll7 den ,begriff eines innern ,zwecks1 der den ,grund der innern ,mglichkeit des ,gegenstandes enthalte4 ,so wie nun ,zweck berhaupt dasjenige ist1 dessen ,begriff als der ,grund der ,mglichkeit des ,gegenstandes selbst angesehen werden kann3 so wird1 #bbg4ae um sich eine objective ,zweckmigkeit an einem ,dinge vorzustellen1 der ,begriff von diesem1 was es fr ein ,ding sein solle1 voran gehen2 und die ,zusammenstimmung des ,mannigfaltigen in demselben zu diesem ,begriffe 7welcher die ,regel der ,verbindung desselben an ihm giebt7 ist die qualitative ,vollkommenheit eines ,dinges4 ,hiervon ist die #bbg4bj quantitative1 als die ,vollstndigkeit eines jeden ,dinges in seiner ,art1 gnzlich unterschieden und ein bloer ,grenbegriff 7der ,allheit71 bei welchem1 was das ,ding sein solle1 schon zum voraus als bestimmt gedacht und nur1 ob alles dazu ,erforderliche an ihm sei1 gefragt wird4 ,das ,formale in der ,vorstellung eines ,dinges1 d4 i4 die ,zusammenstimmung #bbg4be des ,mannigfaltigen zu ,einem 7unbestimmt was es sein solle71 giebt #df fr sich ganz und gar keine objective ,zweckmigkeit zu erkennen3 weil1 da von diesem ,einen als ,zweck 7was das ,ding sein solle7 abstrahirt wird1 nichts als die subjective ,zweckmigkeit der ,vorstellungen im ,gemthe des ,anschauenden brig bleibt1 welche wohl eine gewisse ,zweckmigkeit #bbg4cj des ,vorstellungszustandes im ,subject und in diesem eine ,behaglichkeit desselben eine gegebene ,form in die ,einbildungskraft aufzufassen1 aber keine ,vollkommenheit irgend eines ,objects1 das hier durch keinen ,begriff eines ,zwecks gedacht wird1 angiebt4 ,wie z4 ,b41 wenn ich im ,walde einen ,rasenplatz antreffe1 um welchen die ,bume im ,cirkel #bbg4ce stehen1 und ich mir dabei nicht einen ,zweck1 nmlich da er etwa zum lndlichen ,tanze dienen solle1 vorstelle1 nicht der mindeste ,begriff von ,vollkommenheit durch die bloe ,form gegeben wird4 ,eine formale objective ,zweckmigkeit aber ohne ,zweck1 d4 i4 die bloe ,form einer ,vollkommenheit 7ohne alle ,materie und ,begriff von dem1 wozu zusammengestimmt wird1 wenn es auch blo die ,idee einer ,gesetzmigkeit berhaupt wre71 sich vorzustellen1 ist ein wahrer ,widerspruch4 #bbh4e ,nun ist das ,geschmacksurtheil ein sthetisches ,urtheil1 d4 i4 ein solches1 was auf subjectiven ,grnden beruht1 und dessen ,bestimmungsgrund kein ,begriff1 mithin auch nicht der eines bestimmten ,zwecks sein kann4 ,also wird durch die ,schnheit1 als eine formale subjective ,zweckmigkeit1 keinesweges eine ,vollkommenheit des ,gegenstandes als vorgeblich #bbh4aj #dg formale1 gleichwohl aber doch objective ,zweckmigkeit gedacht2 und der ,unterschied zwischen den ,begriffen des ,schnen und ,guten1 als ob beide nur der logischen ,form nach unterschieden1 der erste blo ein verworrener1 der zweite ein deutlicher ,begriff der ,vollkommenheit1 sonst aber dem ,inhalte und ,ursprunge nach einerlei wren1 ist nichtig3 weil alsdann zwischen #bbh4ae ihnen kein specifischer ,unterschied1 sondern ein ,geschmacksurtheil eben so wohl ein ,erkenntniurtheil wre1 als das ,urtheil1 wodurch etwas fr gut erklrt wird2 so wie etwa der gemeine ,mann1 wenn er sagt1 da der ,betrug unrecht sei1 sein ,urtheil auf verworrene1 der ,philosoph auf deutliche1 im ,grunde aber beide auf einerlei ,vernunft-,principien grnden4 #bbh4bj ,ich habe aber schon angefhrt1 da ein sthetisches ,urtheil einzig in seiner ,art sei und schlechterdings kein ,erkenntni 7auch nicht ein verworrenes7 vom ,object gebe3 welches letztere nur durch ein logisches ,urtheil geschieht2 da jenes hingegen die ,vorstellung1 wodurch ein ,object gegeben wird1 lediglich auf das ,subject bezieht und keine ,beschaffenheit des ,gegenstandes1 #bbh4be sondern nur die zweckmige ,form in der ,bestimmung der ,vorstellungskrfte1 die sich mit jenem beschftigen1 zu bemerken giebt4 ,das ,urtheil heit auch eben darum sthetisch1 weil der ,bestimmungsgrund desselben kein ,begriff1 sondern das ,gefhl 7des innern ,sinnes7 jener ,einhelligkeit im ,spiele der ,gemthskrfte ist1 sofern sie nur empfunden #bbh4cj werden kann4 ,dagegen wenn man verworrene ,begriffe und das objective #dh ,urtheil1 das sie zum ,grunde hat1 wollte sthetisch nennen1 man einen ,verstand haben wrde1 der sinnlich urtheilt1 oder einen ,sinn1 der durch ,begriffe seine ,objecte vorstellte1 welches beides sich widerspricht4 ,das ,vermgen der ,begriffe1 sie mgen verworren oder deutlich sein1 ist der #bbh4ce ,verstand2 und obgleich zum ,geschmacksurtheil1 als sthetischem ,urtheile1 auch 7wie zu allen ,urtheilen7 ,verstand gehrt1 so gehrt er zu demselben doch nicht als ,vermgen der ,erkenntni eines ,gegenstandes1 sondern als ,vermgen der ,bestimmung des ,urtheils und seiner ,vorstellung 7ohne ,begriff7 nach dem ,verhltni derselben auf das ,subject und dessen inneres ,gefhl1 und zwar sofern dieses ,urtheil nach einer allgemeinen ,regel mglich ist4 #bbi4e #af4 ,das ,geschmacksurtheil1 wodurch ein ,gegenstand unter der ,bedingung eines bestimmten ,begriffs fr schn erklrt wird1 ist nicht rein4 ,es giebt zweierlei ,arten von ,schnheit3 freie ,schnheit 7pulchritudo #bbi4aj vaga71 oder die blo anhngende ,schnheit 7pulchritudo adhaerens74 ,die erstere setzt keinen ,begriff von dem voraus1 was der ,gegenstand sein soll2 die zweite setzt einen solchen und die ,vollkommenheit des ,gegenstandes nach demselben voraus4 ,die ,arten der erstern heien 7fr sich bestehende7 ,schnheiten dieses oder jenes ,dinges2 die andere wird1 als einem ,begriffe #bbi4ae #di anhngend 7bedingte ,schnheit71 ,objecten1 die unter dem ,begriffe eines besondern ,zwecks stehen1 beigelegt4 ,blumen sind freie ,naturschnheiten4 ,was eine ,blume fr ein ,ding sein soll1 wei auer dem ,botaniker schwerlich sonst jemand2 und selbst dieser1 der daran das ,befruchtungsorgan der ,pflanze erkennt1 nimmt1 wenn #bbi4bj er darber durch ,geschmack urtheilt1 auf diesen ,naturzweck keine ,rcksicht4 ,es wird also keine ,vollkommenheit von irgend einer ,art1 keine innere ,zweckmigkeit1 auf welche sich die ,zusammensetzung des ,mannigfaltigen beziehe1 diesem ,urtheile zum ,grunde gelegt4 ,viele ,vgel 7der ,papagei1 der ,colibrit1 der ,paradiesvogel71 eine ,menge ,schalthiere des ,meeres sind #bbi4be fr sich ,schnheiten1 die gar keinem nach ,begriffen in ,ansehung seines ,zwecks bestimmten ,gegenstande zukommen1 sondern frei und fr sich gefallen4 ,so bedeuten die ,zeichnungen la grecque1 das ,laubwerk zu ,einfassungen oder auf ,papiertapeten u4 s4 w4 fr sich nichts3 sie stellen nichts vor1 kein ,object unter einem bestimmten ,begriffe1 und sind freie ,schnheiten4 #bbi4cj ,man kann auch das1 was man in der ,musik ,phantasieen 7ohne ,thema7 nennt1 ja die ganze ,musik ohne ,text zu derselben ,art zhlen4 ,in der ,beurtheilung einer freien ,schnheit 7der bloen ,form nach7 ist das ,geschmacksurtheil rein4 ,es ist kein ,begriff von irgend einem ,zwecke1 wozu das ,mannigfaltige dem gegebenen ,objecte dienen und was #bbi4ce dieses also vorstellen solle1 vorausgesetzt1 wodurch die ,freiheit der ,einbildungskraft1 #ej die in ,beobachtung der ,gestalt gleichsam spielt1 nur eingeschrnkt werden wrde4 ,allein die ,schnheit eines ,menschen 7und unter dieser ,art die eines ,mannes oder ,weibes oder ,kindes71 die ,schnheit eines ,pferdes1 eines #bcj4e ,gebudes 7als ,kirche1 ,palast1 ,arsenal oder ,gartenhaus7 setzt einen ,begriff vom ,zwecke voraus1 welcher bestimmt1 was das ,ding sein soll1 mithin einen ,begriff seiner ,vollkommenheit1 und ist also blo adhrirende ,schnheit4 ,so wie nun die ,verbindung des ,angenehmen 7der ,empfindung7 mit der ,schnheit1 die eigentlich nur die ,form betrifft1 die ,reinigkeit #bcj4aj des ,geschmacksurtheils verhinderte3 so thut die ,verbindung des ,guten 7wozu nmlich das ,mannigfaltige dem ,dinge selbst nach seinem ,zwecke gut ist7 mit der ,schnheit der ,reinigkeit desselben ,abbruch4 ,man wrde vieles unmittelbar in der ,anschauung ,gefallende an einem ,gebude anbringen knnen1 wenn es nur nicht eine ,kirche sein sollte2 #bcj4ae eine ,gestalt mit allerlei ,schnrkeln und leichten1 doch regelmigen ,zgen1 wie die ,neuseelnder mit ihrem ,tettowiren thun1 verschnern knnen1 wenn es nur nicht ein ,mensch wre2 und dieser knnte viel feinere ,zge und einen geflligeren1 sanftern ,umri der ,gesichtsbildung haben1 wenn er nur nicht einen ,mann1 oder gar einen kriegerischen vorstellen sollte4 #bcj4bj ,nun ist das ,wohlgefallen an dem ,mannigfaltigen in einem ,dinge #ea in ,beziehung auf den innern ,zweck1 der seine ,mglichkeit bestimmt1 ein auf einem ,begriffe gegrndetes ,wohlgefallen2 das an der ,schnheit aber ist ein solches1 welches keinen ,begriff voraussetzt1 sondern mit der ,vorstellung1 wodurch der ,gegenstand gegeben 7nicht wodurch er gedacht7 wird1 #bcj4be unmittelbar verbunden ist4 ,wenn nun das ,geschmacksurtheil in ,ansehung des letzteren vom ,zwecke in dem ersteren1 als ,vernunfturtheile abhngig gemacht und dadurch eingeschrnkt wird1 so ist jenes nicht mehr ein freies und reines ,geschmacksurtheil4 ,zwar gewinnt der ,geschmack durch diese ,verbindung des sthetischen #bcj4cj ,wohlgefallens mit dem intellectuellen darin1 da er fixirt wird und zwar nicht allgemein ist1 ihm aber doch in ,ansehung gewisser zweckmig bestimmten ,objecte ,regeln vorgeschrieben werden knnen4 ,diese sind aber alsdann auch keine ,regeln des ,geschmacks1 sondern blo der ,vereinbarung des ,geschmacks mit der ,vernunft1 d4 i4 des ,schnen mit dem ,guten1 durch #bcj4ce welche jenes zum ,instrument der ,absicht in ,ansehung des letztern brauchbar wird1 um diejenige ,gemthsstimmung1 die sich selbst erhlt und von subjectiver allgemeiner ,gltigkeit ist1 derjenigen ,denkungsart unterzulegen1 die nur durch mhsamen ,vorsatz erhalten werden kann1 aber objectiv allgemein gltig ist4 ,eigentlich aber gewinnt weder die ,vollkommenheit durch die ,schnheit1 noch die ,schnheit durch die ,vollkommenheit2 #eb sondern weil es nicht vermieden werden kann1 wenn wir die ,vorstellung1 #bca4e wodurch uns ein ,gegenstand gegeben wird1 mit dem ,objecte 7in ,ansehung dessen1 was es sein soll7 durch einen ,begriff vergleichen1 sie zugleich mit der ,empfindung im ,subjecte zusammen zu halten1 so gewinnt das gesammte ,vermgen der ,vorstellungskraft1 wenn beide ,gemthszustnde zusammen stimmen4 #bca4aj ,ein ,geschmacksurtheil wrde in ,ansehung eines ,gegenstandes von bestimmtem innern ,zwecke nur alsdann rein sein1 wenn der ,urtheilende entweder von diesem ,zwecke keinen ,begriff htte1 oder in seinem ,urtheile davon abstrahirte4 ,aber alsdann wrde dieser1 ob er gleich ein richtiges ,geschmacksurtheil fllte1 indem er den ,gegenstand als freie ,schnheit beurtheilte1 #bca4ae dennoch von dem andern1 welcher die ,schnheit an ihm nur als anhngende ,beschaffenheit betrachtet 7auf den ,zweck des ,gegenstandes sieht71 getadelt und eines falschen ,geschmacks beschuldigt werden1 obgleich beide in ihrer ,art richtig urtheilen3 der eine nach dem1 was er vor den ,sinnen1 der andere nach dem1 was er in ,gedanken hat4 ,durch diese ,unterscheidung #bca4bj kann man manchen ,zwist der ,geschmacksrichter ber ,schnheit beilegen1 indem man ihnen zeigt1 da der eine sich an die freie1 der andere an die anhngende ,schnheit halte1 der erstere ein reines1 der zweite ein angewandtes ,geschmacksurtheil flle4 #ag4 #bca4be #ec ,vom ,ideale der ,schnheit4 ,es kann keine objective ,geschmacksregel1 welche durch ,begriffe bestimmte1 was schn sei1 geben4 ,denn alles ,urtheil aus dieser ,quelle ist sthetisch2 d4 i4 das ,gefhl des ,subjects und kein ,begriff eines ,objects ist sein ,bestimmungsgrund4 ,ein ,princip des ,geschmacks1 welches das allgemeine #bca4cj ,kriterium des ,schnen durch bestimmte ,begriffe angbe1 zu suchen1 ist eine fruchtlose ,bemhung1 weil1 was gesucht wird1 unmglich und an sich selbst widersprechend ist4 ,die allgemeine ,mittheilbarkeit der ,empfindung 7des ,wohlgefallens oder ,mifallens7 und zwar eine solche1 die ohne ,begriff ,statt findet1 die ,einhelligkeit1 so viel mglich1 aller ,zeiten und #bca4ce ,vlker in ,ansehung dieses ,gefhls in der ,vorstellung gewisser ,gegenstnde3 ist das empirische1 wiewohl schwache und kaum zur ,vermuthung zureichende ,kriterium der ,abstammung eines so durch ,beispiele bewhrten ,geschmacks von dem tief verborgenen1 allen ,menschen gemeinschaftlichen ,grunde der ,einhelligkeit in ,beurtheilung der ,formen1 unter denen ihnen #bcb4e ,gegenstnde gegeben werden4 ,daher sieht man einige ,producte des ,geschmacks als exemplarisch an3 nicht als ob ,geschmack knne erworben werden1 indem er anderen nachahmt4 ,denn der ,geschmack mu ein selbst eigenes ,vermgen sein2 wer aber ein ,muster nachahmt1 zeigt1 sofern als er es trifft1 zwar ,geschicklichkeit1 #bcb4aj #ed aber nur ,geschmack1 sofern er dieses ,muster selbst beurtheilen kann4#g ,hieraus folgt aber1 da das hchste ,muster1 das ,urbild des ,geschmacks1 eine bloe ,idee sei1 die jeder in sich selbst hervorbringen mu1 und wonach er alles1 was ,object des ,geschmacks1 was ,beispiel der ,beurtheilung durch ,geschmack sei1 und selbst den ,geschmack von jedermann beurtheilen #bcb4ae mu4 ,idee bedeutet eigentlich einen ,vernunftbegriff und ,ideal die ,vorstellung eines einzelnen als einer ,idee adquaten ,wesens4 ,daher kann jenes ,urbild des ,geschmacks1 welches freilich auf der unbestimmten ,idee der ,vernunft von einem ,maximum beruht1 aber doch nicht durch ,begriffe1 sondern nur in einzelner ,darstellung kann vorgestellt werden1 besser #bcb4bj das ,ideal des ,schnen genannt werden1 dergleichen wir1 wenn wir gleich nicht im ,besitze desselben sind1 doch in uns hervorzubringen streben4 ,es wird aber blo ein ,ideal der ,einbildungskraft sein1 eben darum weil es nicht auf ,begriffen1 sondern auf der ,darstellung beruht2 das ,vermgen #ee der ,darstellung aber ist die ,einbildungskraft4 -- ,wie gelangen wir nun #bcb4be zu einem solchen ,ideale der ,schnheit8 ,a priori oder empirisch8 ,imgleichen3 welche ,gattung des ,schnen ist eines ,ideals fhig8 #g ,muster des ,geschmacks in ,ansehung der redenden ,knste mssen in einer todten und gelehrten ,sprache abgefat sein3 das erste1 um nicht die ,vernderung erdulden zu mssen1 welche die lebenden unvermeidlicher ,weise trifft1 da edle ,ausdrcke platt1 gewhnliche veraltet und neugeschaffene in einen nur kurz daurenden ,umlauf #bcb4ce gebracht werden2 das zweite1 damit sie eine ,grammatik habe1 welche keinem muthwilligen ,wechsel der ,mode unterworfen sei1 sondern ihre unvernderliche ,regel hat4 ,zuerst ist wohl zu bemerken1 da die ,schnheit1 zu welcher ein ,ideal gesucht werden soll1 keine vage1 sondern durch einen ,begriff von objectiver ,zweckmigkeit fixirte ,schnheit sein1 folglich keinem ,objecte eines ganz #bcb4cj reinen1 sondern dem eines zum ,theil intellectuirten ,geschmacksurtheils angehren msse4 ,d4 i4 in welcher ,art von ,grnden der ,beurtheilung ein ,ideal ,statt finden soll1 da mu irgend eine ,idee der ,vernunft nach bestimmten ,begriffen zum ,grunde liegen1 die a priori den ,zweck bestimmt1 worauf die innere ,mglichkeit des ,gegenstandes beruht4 ,ein ,ideal schner ,blumen1 eines schnen ,ameublements1 einer schnen ,aussicht lt sich nicht #bcc4e denken4 ,aber auch von einer bestimmten ,zwecken anhngenden ,schnheit1 z4 ,b4 einem schnen ,wohnhause1 einem schnen ,baume1 schnen ,garten u4 s4 w41 lt sich kein ,ideal vorstellen2 vermuthlich weil die ,zwecke durch ihren ,begriff nicht genug bestimmt und fixirt sind1 folglich die ,zweckmigkeit beinahe so frei ist1 als bei der vagen ,schnheit4 ,nur das1 was #bcc4aj den ,zweck seiner ,existenz in sich selbst hat1 der ,mensch1 der sich durch ,vernunft seine ,zwecke selbst bestimmen1 oder1 wo er sie von der uern ,wahrnehmung hernehmen mu1 doch mit wesentlichen und allgemeinen ,zwecken zusammenhalten und die ,zusammenstimmung mit jenen alsdann #ef auch sthetisch beurtheilen kann3 dieser ,mensch ist also eines ,ideals der #bcc4ae ,schnheit1 so wie die ,menschheit in seiner ,person1 als ,intelligenz1 des ,ideals der ,vollkommenheit unter allen ,gegenstnden in der ,welt allein fhig4 ,hiezu gehren aber zwei ,stcke3 erstlich die sthetische ,normalidee1 welche eine einzelne ,anschauung 7der ,einbildungskraft7 ist1 die das #bcc4bj ,richtma seiner ,beurtheilung1 als eines zu einer besonderen ,thierspecies gehrigen ,dinges1 vorstellt2 zweitens die ,vernunftidee1 welche die ,zwecke der ,menschheit1 sofern sie nicht sinnlich vorgestellt werden knnen1 zum ,princip der ,beurtheilung seiner ,gestalt macht1 durch welche als ihre ,wirkung in der ,erscheinung sich jene offenbaren4 ,die ,normalidee mu #bcc4be ihre ,elemente zur ,gestalt eines ,thiers von besonderer ,gattung aus der ,erfahrung nehmen2 aber die grte ,zweckmigkeit in der ,construction der ,gestalt1 die zum allgemeinen ,richtma der sthetischen ,beurtheilung jedes ,einzelnen dieser ,species tauglich wre1 das ,bild1 was gleichsam absichtlich der ,technik der ,natur zum ,grunde gelegen hat1 dem nur die #bcc4cj ,gattung im ,ganzen1 aber kein ,einzelnes abgesondert adquat ist1 liegt doch blo in der ,idee des ,beurtheilenden1 welche aber mit ihren ,proportionen als sthetische ,idee in einem ,musterbilde vllig in concreto dargestellt werden kann4 ,um1 wie dieses zugehe1 einigermaen begreiflich zu #eg machen 7denn wer kann der ,natur ihr ,geheimni gnzlich ablocken871 #bcc4ce wollen wir eine psychologische ,erklrung versuchen4 ,es ist anzumerken3 da auf eine uns gnzlich unbegreifliche ,art die ,einbildungskraft nicht allein die ,zeichen fr ,begriffe gelegentlich1 selbst von langer ,zeit her1 zurckzurufen2 sondern auch das ,bild und die ,gestalt des ,gegenstandes aus einer unaussprechlichen ,zahl von ,gegenstnden verschiedener ,arten oder auch einer und derselben ,art zu reproduciren2 ja auch1 wenn das ,gemth es auf ,vergleichungen anlegt1 allem ,vermuthen #bcd4e nach wirklich1 wenn gleich nicht hinreichend zum ,bewutsein1 ein ,bild gleichsam auf das andere fallen zu lassen und durch die ,congruenz der mehrern von derselben ,art ein ,mittleres herauszubekommen wisse1 welches allen zum gemeinschaftlichen ,mae dient4 ,jemand hat tausend erwachsene ,mannspersonen gesehen4 ,will er nun ber die vergleichungsweise zu #bcd4aj schtzende ,normalgre urtheilen1 so lt 7meiner ,meinung nach7 die ,einbildungskraft eine groe ,zahl der ,bilder 7vielleicht alle jene tausend7 auf einander fallen2 und wenn es mir erlaubt ist1 hiebei die ,analogie der optischen ,darstellung anzuwenden1 in dem ,raum1 wo die meisten sich vereinigen1 und innerhalb dem ,umrisse1 wo der ,platz mit der am strksten #bcd4ae aufgetragenen ,farbe illuminirt ist1 da wird die mittlere ,gre kenntlich1 die sowohl der ,hhe als ,breite nach von den uersten ,grnzen der grten und kleinsten ,staturen gleich weit entfernt ist2 und dies ist die #eh ,statur fr einen schnen ,mann4 7,man knnte ebendasselbe mechanisch heraus bekommen1 wenn man alle tausend me1 ihre ,hhen unter sich #bcd4bj und ,breiten 7und ,dicken7 fr sich zusammen addirte und die ,summe durch tausend dividirte4 ,allein die ,einbildungskraft thut eben dieses durch einen dynamischen ,effect1 der aus der vielfltigen ,auffassung solcher ,gestalten auf das ,organ des innern ,sinnes entspringt47 ,wenn nun auf hnliche ,art fr diesen mittlern ,mann der mittlere ,kopf1 fr diesen die #bcd4be mittlere ,nase u4 s4 w4 gesucht wird1 so liegt diese ,gestalt der ,normalidee des schnen ,mannes in dem ,lande1 wo diese ,vergleichung angestellt wird1 zum ,grunde2 daher ein ,neger nothwendig unter diesen empirischen ,bedingungen eine andere ,normalidee der ,schnheit der ,gestalt haben mu1 als ein ,weier1 der ,chinese eine andere1 als der ,europer4 ,mit dem #bcd4cj ,muster eines schnen ,pferdes oder ,hundes 7von gewisser ,race7 wrde es eben so gehen4 -- ,diese ,normalidee ist nicht aus von der ,erfahrung hergenommenen ,proportionen1 als bestimmten ,regeln1 abgeleitet2 sondern nach ihr werden allererst ,regeln der ,beurtheilung mglich4 ,sie ist das zwischen allen einzelnen1 auf mancherlei ,weise verschiedenen ,anschauungen #bcd4ce der ,individuen schwebende ,bild fr die ganze ,gattung1 welches die ,natur zum ,urbilde ihren ,erzeugungen in derselben ,species unterlegte1 aber in keinem ,einzelnen vllig erreicht zu haben scheint4 ,sie ist keinesweges #ei das ganze ,urbild der ,schnheit in dieser ,gattung1 sondern nur die ,form1 welche die unnachlaliche ,bedingung aller ,schnheit ausmacht1 mithin blo die ,richtigkeit in ,darstellung der ,gattung4 ,sie ist1 wie man ,polyklets berhmten ,doryphorus nannte1 die ,regel 7eben dazu #bce4e konnte auch ,myrons ,kuh in ihrer ,gattung gebraucht werden74 ,sie kann eben darum auch nichts ,specifisch-,charakteristisches enthalten2 denn sonst wre sie nicht ,normalidee fr die ,gattung4 ,ihre ,darstellung gefllt auch nicht durch ,schnheit1 sondern blo weil sie keiner ,bedingung1 unter welcher allein ein ,ding dieser ,gattung schn sein kann1 widerspricht4 ,die #bce4aj ,darstellung ist blo schulgerecht4#h #h ,man wird finden1 da ein vollkommen regelmiges ,gesicht1 welches der ,maler ihm zum ,modell zu sitzen bitten mchte1 gemeiniglich nichts sagt3 weil es nichts ,charakteristisches enthlt1 also mehr die ,idee der ,gattung1 als das ,specifische einer ,person ausdrckt4 ,das ,charakteristische von dieser ,art1 was bertrieben ist1 d4 i4 welches der ,normalidee 7der ,zweckmigkeit der ,gattung7 selbst ,abbruch thut1 #bce4cj heit ,caricatur4 ,auch zeigt die ,erfahrung1 da jene ganz regelmigen ,gesichter im ,innern gemeiniglich auch nur einen mittelmigen ,menschen verrathen2 vermuthlich 7wenn angenommen werden darf1 da die ,natur im ueren die ,proportionen des ,inneren ausdrcke7 deswegen3 weil1 wenn keine von den ,gemthsanlagen ber diejenige ,proportion hervorstechend ist1 die erfordert wird1 blo einen fehlerfreien ,menschen #bce4ce auszumachen1 nichts von dem1 was man ,genie nennt1 erwartet werden darf1 in welchem die ,natur von ihren gewhnlichen ,verhltnissen der ,gemthskrfte zum ,vortheil einer einzigen abzugehen scheint4 ,von der ,normalidee des ,schnen ist doch noch das ,ideal desselben unterschieden1 welches man lediglich an der menschlichen ,gestalt aus schon angefhrten ,grnden erwarten darf4 ,an dieser nun besteht das ,ideal in dem ,ausdrucke des ,sittlichen1 ohne welches der ,gegenstand #bce4ae #fj nicht allgemein und dazu positiv 7nicht blo negativ in einer schulgerechten ,darstellung7 gefallen wrde4 ,der sichtbare ,ausdruck sittlicher ,ideen1 die den ,menschen innerlich beherrschen1 kann zwar nur aus der ,erfahrung genommen werden2 aber ihre ,verbindung mit allem dem1 was unsere ,vernunft mit dem ,sittlich-,guten in der ,idee der hchsten ,zweckmigkeit #bce4bj verknpft1 die ,seelengte1 oder ,reinigkeit1 oder ,strke oder ,ruhe u4 s4 w4 in krperlicher uerung 7als ,wirkung des ,innern7 gleichsam sichtbar zu machen3 dazu gehren reine ,ideen der ,vernunft und groe ,macht der ,einbildungskraft in demjenigen vereinigt1 welcher sie nur beurtheilen1 vielmehr noch wer sie darstellen will4 ,die ,richtigkeit eines solchen ,ideals #bce4be der ,schnheit beweiset sich darin3 da es keinem ,sinnenreiz sich in das ,wohlgefallen an seinem ,objecte zu mischen erlaubt und dennoch ein groes ,interesse daran nehmen lt2 welches dann beweiset1 da die ,beurtheilung nach einem solchen ,mastabe niemals rein sthetisch sein knne1 und die ,beurtheilung nach einem ,ideale der ,schnheit kein bloes ,urtheil des #bcf4e #fa ,geschmacks sei4 ,aus diesem dritten ,momente geschlossene ,erklrung des ,schnen4 ,schnheit ist ,form der ,zweckmigkeit eines ,gegenstandes1 sofern sie ohne ,vorstellung eines ,zwecks an ihm wahrgenommen #bcf4aj wird4#i #i ,man knnte wider diese ,erklrung als ,instanz anfhren3 da es ,dinge giebt1 an denen man eine zweckmige ,form sieht1 ohne an ihnen einen ,zweck zu erkennen2 z4 ,b4 die fter aus alten ,grabhgeln gezogenen1 mit einem ,loche als zu einem ,hefte #bcf4be versehenen steinernen ,gerthe1 die1 ob sie zwar in ihrer ,gestalt eine ,zweckmigkeit deutlich verrathen1 fr die man den ,zweck nicht kennt1 darum gleichwohl nicht fr schn erklrt werden4 ,allein1 da man sie fr ein ,kunstwerk ansieht1 ist schon genug1 um gestehen zu mssen1 da man ihre ,figur auf irgend eine ,absicht und einen bestimmten ,zweck bezieht4 ,daher auch gar kein unmittelbares ,wohlgefallen an ihrer ,anschauung4 #bcf4cj ,eine ,blume hingegen1 z4 ,b4 eine ,tulpe1 wird fr schn gehalten1 weil eine gewisse ,zweckmigkeit1 die so1 wie wir sie beurtheilen1 auf gar keinen ,zweck bezogen wird1 in ihrer ,wahrnehmung angetroffen wird4 ,viertes ,moment #fb des ,geschmacksurtheils nach der ,modalitt des ,wohlgefallens an dem ,gegenstande4 #ah4 #bcf4ae ,was die ,modalitt eines ,geschmacksurtheils sei4 ,von einer jeden ,vorstellung kann ich sagen3 wenigstens es sei mglich1 da sie 7als ,erkenntni7 mit einer ,lust verbunden sei4 ,von dem1 was ich angenehm nenne1 sage ich1 da es in mir wirklich ,lust bewirke4 ,vom ,schnen aber denkt man sich1 da es eine nothwendige ,beziehung #bcf4bj auf das ,wohlgefallen habe4 ,diese ,nothwendigkeit nun ist von besonderer ,art3 nicht eine theoretische objective ,nothwendigkeit1 wo a priori erkannt werden kann1 da jedermann dieses ,wohlgefallen an dem von mir schn genannten ,gegenstande fhlen werde2 auch nicht eine praktische1 wo durch ,begriffe eines reinen ,vernunftwillens1 welcher freihandelnden ,wesen zur ,regel dient1 dieses ,wohlgefallen die nothwendige ,folge eines objectiven ,gesetzes ist und nichts anders bedeutet1 als da man schlechterdings #bcg4e 7ohne weitere ,absicht7 auf gewisse ,art handeln solle4 ,sondern sie kann als ,nothwendigkeit1 die in einem sthetischen ,urtheile gedacht wird1 nur exemplarisch genannt werden1 d4 i4 eine ,nothwendigkeit der ,beistimmung aller zu einem ,urtheil1 was als ,beispiel einer allgemeinen #fc ,regel1 die man nicht angeben kann1 angesehen wird4 ,da ein sthetisches #bcg4aj ,urtheil kein objectives und ,erkenntniurtheil ist1 so kann diese ,nothwendigkeit nicht aus bestimmten ,begriffen abgeleitet werden und ist also nicht apodiktisch4 ,viel weniger kann sie aus der ,allgemeinheit der ,erfahrung 7von einer durchgngigen ,einhelligkeit der ,urtheile ber die ,schnheit eines gewissen ,gegenstandes7 geschlossen werden4 ,denn nicht allein da #bcg4ae die ,erfahrung hiezu schwerlich hinreichend viele ,belge schaffen wrde1 so lt sich auf empirische ,urtheile kein ,begriff der ,nothwendigkeit dieser ,urtheile grnden4 #ai4 ,die subjective ,nothwendigkeit1 die wir dem ,geschmacksurtheile #bcg4bj beilegen1 ist bedingt4 ,das ,geschmacksurtheil sinnt jedermann ,beistimmung an2 und wer etwas fr schn erklrt1 will1 da jedermann dem vorliegenden ,gegenstande ,beifall geben und ihn gleichfalls fr schn erklren solle4 ,das ,sollen im sthetischen ,urtheile wird also selbst nach allen ,datis1 die zur #bcg4be ,beurtheilung erfordert werden1 doch nur bedingt ausgesprochen4 ,man wirbt um jedes andern ,beistimmung1 weil man dazu einen ,grund hat1 der allen gemein ist2 auf welche ,beistimmung man auch rechnen knnte1 wenn man nur immer sicher wre1 da der ,fall unter jenem ,grunde als #fd ,regel des ,beifalls richtig subsumirt wre4 #bcg4cj #bj4 ,die ,bedingung der ,nothwendigkeit1 die ein ,geschmacksurtheil vorgiebt1 ist die ,idee eines ,gemeinsinnes4 ,wenn ,geschmacksurtheile 7gleich den ,erkenntniurtheilen7 ein bestimmtes objectives ,princip htten1 so wrde der1 welcher sie nach dem #bcg4ce letztern fllt1 auf unbedingte ,nothwendigkeit seines ,urtheils ,anspruch machen4 ,wren sie ohne alles ,princip1 wie die des bloen ,sinnengeschmacks1 so wrde man sich gar keine ,nothwendigkeit derselben in die ,gedanken kommen lassen4 ,also mssen sie ein subjectives ,princip haben1 welches nur durch ,gefhl und nicht durch ,begriffe1 doch aber allgemeingltig #bch4e bestimme1 was gefalle oder mifalle4 ,ein solches ,princip aber knnte nur als ein ,gemeinsinn angesehen werden1 welcher vom gemeinen ,verstande1 den man bisweilen auch ,gemeinsinn 7sensus communis7 nennt1 wesentlich unterschieden ist3 indem letzterer nicht nach ,gefhl1 sondern jederzeit nach ,begriffen1 wiewohl gemeiniglich nur als nach dunkel #bch4aj vorgestellten ,principien1 urtheilt4 ,also nur unter der ,voraussetzung1 da es einen ,gemeinsinn gebe 7wodurch wir aber keinen uern ,sinn1 sondern die ,wirkung aus dem freien ,spiel unserer ,erkenntnikrfte verstehen71 nur unter ,voraussetzung1 #fe sage ich1 eines solchen ,gemeinsinns kann das ,geschmacksurtheil gefllt #bch4ae werden4 #ba4 ,ob man mit ,grunde einen ,gemeinsinn voraussetzen knne4 ,erkenntnisse und ,urtheile mssen sich sammt der berzeugung1 die sie begleitet1 allgemein mittheilen lassen2 denn sonst kme ihnen keine bereinstimmung #bch4bj mit dem ,object zu3 sie wren insgesammt ein blo subjectives ,spiel der ,vorstellungskrfte1 gerade so wie es der ,skepticism verlangt4 ,sollen sich aber ,erkenntnisse mittheilen lassen1 so mu sich auch der ,gemthszustand1 d4 i4 die ,stimmung der ,erkenntnikrfte zu einer ,erkenntni berhaupt1 und zwar diejenige ,proportion1 welche sich fr #bch4be eine ,vorstellung 7wodurch uns ein ,gegenstand gegeben wird7 gebhrt1 um daraus ,erkenntni zu machen1 allgemein mittheilen lassen3 weil ohne diese als subjective ,bedingung des ,erkennens das ,erkenntni als ,wirkung nicht entspringen knnte4 ,dieses geschieht auch wirklich jederzeit1 wenn ein gegebener ,gegenstand vermittelst der ,sinne die ,einbildungskraft zur #bch4cj ,zusammensetzung des ,mannigfaltigen1 diese aber den ,verstand zur ,einheit desselben in ,begriffen in ,thtigkeit bringt4 ,aber diese ,stimmung der ,erkenntnikrfte hat nach ,verschiedenheit der ,objecte1 die gegeben werden1 eine verschiedene ,proportion4 ,gleichwohl aber mu es eine geben1 #ff in welcher dieses innere ,verhltni zur ,belebung 7einer durch die andere7 #bch4ce die zutrglichste fr beide ,gemthskrfte in ,absicht auf ,erkenntni 7gegebener ,gegenstnde7 berhaupt ist2 und diese ,stimmung kann nicht anders als durch das ,gefhl 7nicht nach ,begriffen7 bestimmt werden4 ,da sich nun diese ,stimmung selbst mu allgemein mittheilen lassen1 mithin auch das ,gefhl derselben 7bei einer gegebenen ,vorstellung72 die allgemeine ,mittheilbarkeit eines ,gefhls aber einen ,gemeinsinn voraussetzt3 #bci4e so wird dieser mit ,grunde angenommen werden knnen1 und zwar ohne sich desfalls auf psychologische ,beobachtungen zu fuen1 sondern als die nothwendige ,bedingung der allgemeinen ,mittheilbarkeit unserer ,erkenntni1 welche in jeder ,logik und jedem ,princip der ,erkenntnisse1 das nicht skeptisch ist1 vorausgesetzt werden mu4 #bci4aj #bb4 ,die ,nothwendigkeit der allgemeinen ,beistimmung1 die in einem ,geschmacksurtheil gedacht wird1 ist eine subjective ,nothwendigkeit1 die unter der ,voraussetzung eines ,gemeinsinns als objectiv vorgestellt wird4 #bci4ae ,in allen ,urtheilen1 wodurch wir etwas fr schn erklren1 verstatten wir keinem anderer ,meinung zu sein2 ohne gleichwohl unser ,urtheil auf #fg ,begriffe1 sondern nur auf unser ,gefhl zu grnden3 welches wir also nicht als ,privatgefhl1 sondern als ein gemeinschaftliches zum ,grunde legen4 ,nun kann dieser ,gemeinsinn zu diesem ,behuf nicht auf der ,erfahrung #bci4bj gegrndet werden2 denn er will zu ,urtheilen berechtigen1 die ein ,sollen enthalten3 er sagt nicht1 da jedermann mit unserm ,urtheile bereinstimmen werde1 sondern damit zusammenstimmen solle4 ,also ist der ,gemeinsinn1 von dessen ,urtheil ich mein ,geschmacksurtheil hier als ein ,beispiel angebe und weswegen ich ihm exemplarische ,gltigkeit beilege1 #bci4be eine bloe idealische ,norm1 unter deren ,voraussetzung man ein ,urtheil1 welches mit ihr zusammenstimmte1 und das in demselben ausgedrckte ,wohlgefallen an einem ,object fr jedermann mit ,recht zur ,regel machen knnte3 weil das ,princip1 zwar nur subjectiv1 dennoch aber1 fr subjectiv-allgemein 7eine jedermann nothwendige ,idee7 angenommen1 was #bci4cj die ,einhelligkeit verschiedener ,urtheilenden betrifft1 gleich einem objectiven allgemeine ,beistimmung fordern knnte2 wenn man nur sicher wre1 darunter richtig subsumirt zu haben4 ,diese unbestimmte ,norm eines ,gemeinsinns wird von uns wirklich vorausgesetzt3 das beweiset unsere ,anmaung ,geschmacksurtheile zu fllen4 #bci4ce ,ob es in der ,that einen solchen ,gemeinsinn als constitutives ,princip der ,mglichkeit der ,erfahrung gebe1 oder ein noch hheres ,princip der ,vernunft es uns nur zum regulativen ,princip mache1 allererst einen ,gemeinsinn #fh zu hhern ,zwecken in uns hervorzubringen2 ob also ,geschmack ein ursprngliches und natrliches1 oder nur die ,idee von einem noch zu erwerbenden #bdj4e und knstlichen ,vermgen sei1 so da ein ,geschmacksurtheil mit seiner ,zumuthung einer allgemeinen ,beistimmung in der ,that nur eine ,vernunftforderung sei1 eine solche ,einhelligkeit der ,sinnesart hervorzubringen1 und das ,sollen1 d4 i4 die objective ,nothwendigkeit des ,zusammenflieens des ,gefhls von jedermann mit jedes seinem besondern1 #bdj4aj nur die ,mglichkeit hierin eintrchtig zu werden bedeute1 und das ,geschmacksurtheil nur von ,anwendung dieses ,princips ein ,beispiel aufstelle3 das wollen und knnen wir hier noch nicht untersuchen1 sondern haben fr jetzt nur das ,geschmacksvermgen in seine ,elemente aufzulsen und sie zuletzt in der ,idee eines ,gemeinsinns zu vereinigen4 #bdj4ae ,aus dem vierten ,moment gefolgerte ,erklrung vom ,schnen4 ,schn ist1 was ohne ,begriff als ,gegenstand eines nothwendigen ,wohlgefallens erkannt wird4 99 99 99 99 99 ,allgemeine ,anmerkung zum ersten ,abschnitte der ,analytik4 #bdj4bj ,wenn man das ,resultat aus den obigen ,zergliederungen zieht1 so findet sich1 da alles auf den ,begriff des ,geschmacks herauslaufe3 da er ein ,beurtheilungsvermgen eines ,gegenstandes in ,beziehung auf die #fi freie ,gesetzmigkeit der ,einbildungskraft sei4 ,wenn nun im ,geschmacksurtheile die ,einbildungskraft in ihrer ,freiheit betrachtet werden #bdj4be mu1 so wird sie erstlich nicht reproductiv1 wie sie den ,associationsgesetzen unterworfen ist1 sondern als productiv und selbstthtig 7als ,urheberin willkrlicher ,formen mglicher ,anschauungen7 angenommen2 und ob sie zwar bei der ,auffassung eines gegebenen ,gegenstandes der ,sinne an eine bestimmte ,form dieses ,objects gebunden ist und sofern kein freies ,spiel #bdj4cj 7wie im ,dichten7 hat1 so lt sich doch noch wohl begreifen3 da der ,gegenstand ihr gerade eine solche ,form an die ,hand geben knne1 die eine ,zusammensetzung des ,mannigfaltigen enthlt1 wie sie die ,einbildungskraft1 wenn sie sich selbst frei berlassen wre1 in ,einstimmung mit der ,verstandesgesetzmigkeit berhaupt entwerfen wrde4 ,allein da die ,einbildungskraft frei und doch von selbst gesetzmig sei1 d4 i4 da sie eine ,autonomie bei sich fhre1 ist ein ,widerspruch4 ,der ,verstand #bda4e allein giebt das ,gesetz4 ,wenn aber die ,einbildungskraft nach einem bestimmten ,gesetze zu verfahren genthigt wird1 so wird ihr ,product der ,form nach durch ,begriffe bestimmt1 wie es sein soll2 aber alsdann ist das ,wohlgefallen1 wie oben gezeigt1 nicht das am ,schnen1 sondern am ,guten 7der ,vollkommenheit1 allenfalls blo der formalen71 und das ,urtheil ist #bda4aj kein ,urtheil durch ,geschmack4 ,es wird also eine ,gesetzmigkeit ohne ,gesetz und eine subjective bereinstimmung der ,einbildungskraft zum ,verstande ohne eine objective1 da die ,vorstellung auf einen bestimmten ,begriff von einem ,gegenstande bezogen wird1 mit der freien ,gesetzmigkeit des ,verstandes 7welche auch ,zweckmigkeit ohne ,zweck genannt worden7 #bda4ae und mit der ,eigenthmlichkeit eines ,geschmacksurtheils allein zusammen bestehen knnen4 ,nun werden geometrisch-regelmige ,gestalten1 eine ,cirkelfigur1 ein #gj ,quadrat1 ein ,wrfel u4 s4 w41 von ,kritikern des ,geschmacks gemeiniglich als die einfachsten und unzweifelhaftesten ,beispiele der ,schnheit angefhrt2 #bda4bj und dennoch werden sie eben darum regelmig genannt1 weil man sie nicht anders vorstellen kann als so1 da sie fr bloe ,darstellungen eines bestimmten ,begriffs1 der jener ,gestalt die ,regel vorschreibt 7nach der sie allein mglich ist71 angesehen werden4 ,eines von beiden mu also irrig sein3 entweder jenes ,urtheil der ,kritiker1 gedachten ,gestalten ,schnheit #bda4be beizulegen2 oder das unsrige1 welches ,zweckmigkeit ohne ,begriff zur ,schnheit nthig findet4 ,niemand wird leichtlich einen ,menschen von ,geschmack dazu nthig finden1 um an einer ,cirkelgestalt mehr ,wohlgefallen1 als an einem kritzlichen ,umrisse1 an einem gleichseitigen und gleicheckigen ,viereck mehr1 als #bda4cj an einem schiefen1 ungleichseitigen1 gleichsam verkrppelten zu finden2 denn dazu gehrt nur gemeiner ,verstand und gar kein ,geschmack4 ,wo eine ,absicht1 z4 ,b4 die ,gre eines ,platzes zu beurtheilen1 oder das ,verhltni der ,theile zu einander und zum ,ganzen in einer ,eintheilung falich zu machen1 wahrgenommen wird3 da sind regelmige ,gestalten und zwar #bda4ce die von der einfachsten ,art nthig2 und das ,wohlgefallen ruht nicht unmittelbar auf dem ,anblicke der ,gestalt1 sondern der ,brauchbarkeit derselben zu allerlei mglicher ,absicht4 ,ein ,zimmer1 dessen ,wnde schiefe ,winkel machen1 ein ,gartenplatz von solcher ,art1 selbst alle ,verletzung der ,symmetrie sowohl in der ,gestalt der ,thiere 7z4 ,b4 einugig zu sein71 als der ,gebude oder der ,blumenstcke mifllt1 weil es zweckwidrig ist1 nicht allein praktisch in ,ansehung eines bestimmten ,gebrauchs dieser ,dinge1 #bdb4e sondern auch fr die ,beurtheilung in allerlei mglicher ,absicht2 welches der ,fall im ,geschmacksurtheile nicht ist1 welches1 wenn es rein ist1 ,wohlgefallen #ga oder ,mifallen ohne ,rcksicht auf den ,gebrauch oder einen ,zweck mit der bloen ,betrachtung des ,gegenstandes unmittelbar verbindet4 ,die ,regelmigkeit1 die zum ,begriffe von einem ,gegenstande fhrt1 #bdb4aj ist zwar die unentbehrliche ,bedingung 7conditio sine qua non71 den ,gegenstand in eine einzige ,vorstellung zu fassen und das ,mannigfaltige in der ,form desselben zu bestimmen4 ,diese ,bestimmung ist ein ,zweck in ,ansehung der ,erkenntni2 und in ,beziehung auf diese ist sie auch jederzeit mit ,wohlgefallen 7welches die ,bewirkung einer jeden auch blo problematischen #bdb4ae ,absicht begleitet7 verbunden4 ,es ist aber alsdann blo die ,billigung der ,auflsung1 die einer ,aufgabe ,gnge thut1 und nicht eine freie und unbestimmt-zweckmige ,unterhaltung der ,gemthskrfte mit dem1 was wir schn nennen1 und wobei der ,verstand der ,einbildungskraft und nicht diese jenem zu ,diensten ist4 #bdb4bj ,an einem ,dinge1 das nur durch eine ,absicht mglich ist1 einem ,gebude1 selbst einem ,thier mu die ,regelmigkeit1 die in der ,symmetrie besteht1 die ,einheit der ,anschauung ausdrcken1 welche den ,begriff des ,zwecks begleitet1 und gehrt mit zum ,erkenntnisse4 ,aber wo nur ein freies ,spiel der ,vorstellungskrfte 7doch unter der ,bedingung1 da der #bdb4be ,verstand dabei keinen ,ansto leide7 unterhalten werden soll1 in ,lustgrten1 ,stubenverzierung1 allerlei geschmackvollem ,gerthe u4 d4 gl41 wird die ,regelmigkeit1 die sich als ,zwang ankndigt1 so viel mglich vermieden2 daher der englische ,geschmack in ,grten1 der ,barockgeschmack an ,mbeln die ,freiheit der ,einbildungskraft wohl eher bis zur ,annherung zum ,grotesken #bdb4cj treibt und in dieser ,absonderung von allem ,zwange der ,regel eben den ,fall setzt1 wo der ,geschmack in ,entwrfen der ,einbildungskraft seine #gb grte ,vollkommenheit zeigen kann4 ,alles ,steif-,regelmige 7was der mathematischen ,regelmigkeit nahe kommt7 hat das ,geschmackwidrige an sich3 da es keine lange ,unterhaltung #bdb4ce mit der ,betrachtung desselben gewhrt1 sondern1 sofern es nicht ausdrcklich das ,erkenntni1 oder einen bestimmten praktischen ,zweck zur ,absicht hat1 lange ,weile macht4 ,dagegen ist das1 womit ,einbildungskraft ungesucht und zweckmig spielen kann1 uns jederzeit neu1 und man wird seines ,anblicks nicht berdrssig4 ,marsden in seiner ,beschreibung von ,sumatra macht die ,anmerkung1 da die freien ,schnheiten der ,natur #bdc4e den ,zuschauer daselbst berall umgeben und daher wenig ,anziehendes mehr fr ihn haben3 dagegen ein ,pfeffergarten1 wo die ,stangen1 an denen sich dieses ,gewchs rankt1 in ,parallellinien ,alleen zwischen sich bilden1 wenn er ihn mitten in einem ,walde antraf1 fr ihn viel ,reiz hatte2 und schliet daraus1 da wilde1 dem ,anscheine nach regellose ,schnheit nur #bdc4aj dem zur ,abwechselung gefalle1 der sich an der regelmigen satt gesehen hat4 ,allein er durfte nur den ,versuch machen1 sich einen ,tag bei seinem ,pfeffergarten aufzuhalten1 um inne zu werden1 da1 wenn der ,verstand durch die ,regelmigkeit sich in die ,stimmung zur ,ordnung1 die er allerwrts bedarf1 versetzt hat1 ihn der ,gegenstand nicht lnger unterhalte1 #bdc4ae vielmehr der ,einbildungskraft einen lstigen ,zwang anthue3 wogegen die dort an ,mannigfaltigkeiten bis zur ppigkeit verschwenderische ,natur1 die keinem ,zwange knstlicher ,regeln unterworfen ist1 seinem ,geschmacke fr bestndig ,nahrung geben knne4 -- ,selbst der ,gesang der ,vgel1 den wir unter keine musikalische ,regel bringen knnen1 scheint mehr ,freiheit #bdc4bj und darum mehr fr den ,geschmack zu enthalten1 als selbst ein menschlicher ,gesang1 der nach allen ,regeln der ,tonkunst gefhrt wird3 weil man #gc des letztern1 wenn er oft und lange ,zeit wiederholt wird1 weit eher berdrssig wird4 ,allein hier vertauschen wir vermuthlich unsere ,theilnehmung an der ,lustigkeit eines kleinen beliebten ,thierchens mit der ,schnheit #bdc4be seines ,gesanges1 der1 wenn er vom ,menschen 7wie dies mit dem ,schlagen der ,nachtigall bisweilen geschieht7 ganz genau nachgeahmt wird1 unserm ,ohre ganz geschmacklos zu sein dnkt4 ,noch sind schne ,gegenstnde von schnen ,aussichten auf ,gegenstnde 7die fter der ,entfernung wegen nicht mehr deutlich erkannt werden #bdc4cj knnen7 zu unterscheiden4 ,in den letztern scheint der ,geschmack nicht sowohl an dem1 was die ,einbildungskraft in diesem ,felde auffat1 als vielmehr an dem1 was sie hiebei zu dichten ,anla bekommt1 d4 i4 an den eigentlichen ,phantasieen1 womit sich das ,gemth unterhlt1 indessen da es durch die ,mannigfaltigkeit1 auf die das ,auge stt1 continuirlich erweckt #bdc4ce wird1 zu haften2 so wie etwa bei dem ,anblick der vernderlichen ,gestalten eines ,kaminfeuers oder eines rieselnden ,baches1 welche beide keine ,schnheiten sind1 aber doch fr die ,einbildungskraft einen ,reiz bei sich fhren1 weil sie ihr freies ,spiel unterhalten4 ,zweites ,buch #gd ,analytik des ,erhabenen4 #bc4 #bdd4e bergang von dem ,beurtheilungsvermgen des ,schnen zu dem des ,erhabenen4 ,das ,schne kommt darin mit dem ,erhabenen berein1 da beides fr sich selbst gefllt4 ,ferner darin1 da beides kein ,sinnes- noch ein logisch-bestimmendes1 sondern ein ,reflexionsurtheil voraussetzt3 folglich #bdd4aj das ,wohlgefallen nicht an einer ,empfindung wie die des ,angenehmen1 noch an einem bestimmten ,begriffe wie das ,wohlgefallen am ,guten hngt1 gleichwohl aber doch auf ,begriffe1 obzwar unbestimmt welche1 bezogen wird2 mithin das ,wohlgefallen an der bloen ,darstellung oder dem ,vermgen derselben geknpft ist1 wodurch das ,vermgen der ,darstellung #bdd4ae oder die ,einbildungskraft bei einer gegebenen ,anschauung mit dem ,vermgen der ,begriffe des ,verstandes oder der ,vernunft1 als ,befrderung der letztern1 in ,einstimmung betrachtet wird4 ,daher sind auch beiderlei ,urtheile einzelne und doch sich fr allgemeingltig in ,ansehung jedes ,subjects ankndigende ,urtheile1 ob sie zwar blo auf das ,gefhl der ,lust #bdd4bj und auf kein ,erkenntni des ,gegenstandes ,anspruch machen4 ,allein es sind auch namhafte ,unterschiede zwischen beiden in die #ge ,augen fallend4 ,das ,schne der ,natur betrifft die ,form des ,gegenstandes1 die in der ,begrnzung besteht2 das ,erhabene ist dagegen auch an einem formlosen ,gegenstande zu finden1 sofern ,unbegrnztheit an #bdd4be ihm oder durch dessen ,veranlassung vorgestellt und doch ,totalitt derselben hinzugedacht wird3 so da das ,schne fr die ,darstellung eines unbestimmten ,verstandesbegriffs1 das ,erhabene aber eines dergleichen ,vernunftbegriffs genommen zu werden scheint4 ,also ist das ,wohlgefallen dort mit der ,vorstellung der ,qualitt1 hier aber der ,quantitt verbunden4 #bdd4cj ,auch ist das letztere der ,art nach von dem ersteren ,wohlgefallen gar sehr unterschieden3 indem dieses 7das ,schne7 directe ein ,gefhl der ,befrderung des ,lebens bei sich fhrt und daher mit ,reizen und einer spielenden ,einbildungskraft vereinbar ist2 jenes aber 7das ,gefhl des ,erhabenen7 eine ,lust ist1 welche nur indirecte entspringt1 nmlich so da sie durch das ,gefhl einer augenblicklichen ,hemmung der ,lebenskrfte und darauf sogleich folgenden desto strkern ,ergieung derselben erzeugt wird1 mithin als ,rhrung kein ,spiel1 sondern ,ernst in der ,beschftigung #bde4e der ,einbildungskraft zu sein scheint4 ,daher es auch mit ,reizen unvereinbar ist1 und1 indem das ,gemth von dem ,gegenstande nicht blo angezogen1 sondern wechselsweise auch immer wieder abgestoen wird1 das ,wohlgefallen am ,erhabenen nicht sowohl positive ,lust als vielmehr ,bewunderung #gf oder ,achtung enthlt1 d4 i4 negative ,lust genannt zu werden #bde4aj verdient4 ,der wichtigste und innere ,unterschied aber des ,erhabenen vom ,schnen ist wohl dieser3 da1 wenn wir wie billig hier zuvrderst nur das ,erhabene an ,naturobjecten in ,betrachtung ziehen 7das der ,kunst wird nmlich immer auf die ,bedingungen der bereinstimmung mit der #bde4ae ,natur eingeschrnkt71 die ,naturschnheit 7die selbststndige7 eine ,zweckmigkeit in ihrer ,form1 wodurch der ,gegenstand fr unsere ,urtheilskraft gleichsam vorherbestimmt zu sein scheint1 bei sich fhrt und so an sich einen ,gegenstand des ,wohlgefallens ausmacht2 hingegen das1 was in uns1 ohne zu vernnfteln1 blo in der ,auffassung das ,gefhl des ,erhabenen #bde4bj erregt1 der ,form nach zwar zweckwidrig fr unsere ,urtheilskraft1 unangemessen unserm ,darstellungsvermgen und gleichsam gewaltthtig fr die ,einbildungskraft erscheinen mag1 aber dennoch nur um desto erhabener zu sein geurtheilt wird4 ,man sieht aber hieraus sofort1 da wir uns berhaupt unrichtig ausdrcken1 #bde4be wenn wir irgend einen ,gegenstand der ,natur erhaben nennen1 ob wir zwar ganz richtig sehr viele derselben schn nennen knnen2 denn wie kann das mit einem ,ausdrucke des ,beifalls bezeichnet werden1 was an sich als zweckwidrig aufgefat wird8 ,wir knnen nicht mehr sagen1 als da der ,gegenstand zur ,darstellung einer ,erhabenheit tauglich sei1 die #bde4cj im ,gemthe angetroffen werden kann2 denn das eigentliche ,erhabene #gg kann in keiner sinnlichen ,form enthalten sein1 sondern trifft nur ,ideen der ,vernunft3 welche1 obgleich keine ihnen angemessene ,darstellung mglich ist1 eben durch diese ,unangemessenheit1 welche sich sinnlich darstellen lt1 rege gemacht und ins ,gemth gerufen werden4 ,so kann der weite1 #bde4ce durch ,strme emprte ,ocean nicht erhaben genannt werden4 ,sein ,anblick ist grlich2 und man mu das ,gemth schon mit mancherlei ,ideen angefllt haben1 wenn es durch eine solche ,anschauung zu einem ,gefhl gestimmt werden soll1 welches selbst erhaben ist1 indem das ,gemth die ,sinnlichkeit zu verlassen und sich mit ,ideen1 die hhere ,zweckmigkeit enthalten1 zu beschftigen angereizt wird4 ,die selbststndige ,naturschnheit entdeckt uns eine ,technik der ,natur1 #bdf4e welche sie als ein ,system nach ,gesetzen1 deren ,princip wir in unserm ganzen ,verstandesvermgen nicht antreffen1 vorstellig macht1 nmlich dem einer ,zweckmigkeit respectiv auf den ,gebrauch der ,urtheilskraft in ,ansehung der ,erscheinungen1 so da diese nicht blo als zur ,natur in ihrem zwecklosen ,mechanism1 sondern auch als zur ,analogie mit der ,kunst gehrig #bdf4aj beurtheilt werden mssen4 ,sie erweitert also wirklich zwar nicht unsere ,erkenntni der ,naturobjecte1 aber doch unsern ,begriff von der ,natur1 nmlich als bloem ,mechanism1 zu dem ,begriff von eben derselben als ,kunst3 welches zu tiefen ,untersuchungen ber die ,mglichkeit einer solchen ,form einladet4 ,aber in dem1 was wir an ihr erhaben zu nennen #bdf4ae #gh pflegen1 ist so gar nichts1 was auf besondere objective ,principien und diesen geme ,formen der ,natur fhrte1 da diese vielmehr in ihrem ,chaos oder in ihrer wildesten1 regellosesten ,unordnung und ,verwstung1 wenn sich nur ,gre und ,macht blicken lt1 die ,ideen des ,erhabenen am meisten erregt4 ,daraus sehen wir1 da der ,begriff des ,erhabenen der #bdf4bj ,natur bei weitem nicht so wichtig und an ,folgerungen reichhaltig sei1 als der des ,schnen in derselben2 und da er berhaupt nichts ,zweckmiges in der ,natur selbst1 sondern nur in dem mglichen ,gebrauche ihrer ,anschauungen1 um eine von der ,natur ganz unabhngige ,zweckmigkeit in uns selbst fhlbar zu machen1 anzeige4 ,zum ,schnen der ,natur mssen #bdf4be wir einen ,grund auer uns suchen1 zum ,erhabenen aber blo in uns und der ,denkungsart1 die in die ,vorstellung der ersteren ,erhabenheit hineinbringt2 eine sehr nthige vorlufige ,bemerkung1 welche die ,ideen des ,erhabenen von der einer ,zweckmigkeit der ,natur ganz abtrennt und aus der ,theorie desselben einen bloen ,anhang zur sthetischen ,beurtheilung #bdf4cj der ,zweckmigkeit der ,natur macht1 weil dadurch keine besondere ,form in dieser vorgestellt1 sondern nur ein zweckmiger ,gebrauch1 den die ,einbildungskraft von ihrer ,vorstellung macht1 entwickelt wird4 #bd4 #gi ,von der ,eintheilung einer ,untersuchung des ,gefhls des ,erhabenen4 ,was die ,eintheilung der ,momente der sthetischen ,beurtheilung der ,gegenstnde in ,beziehung auf das ,gefhl des ,erhabenen betrifft1 so wird #bdg4e die ,analytik nach demselben ,princip fortlaufen knnen1 wie in der ,zergliederung der ,geschmacksurtheile geschehen ist4 ,denn als ,urtheil der sthetischen reflectirenden ,urtheilskraft mu das ,wohlgefallen am ,erhabenen eben sowohl als am ,schnen der ,quantitt nach allgemeingltig1 der ,qualitt nach ohne ,interesse1 der ,relation nach subjective #bdg4aj ,zweckmigkeit und der ,modalitt nach die letztere als nothwendig vorstellig machen4 ,hierin wird also die ,methode von der im vorigen ,abschnitte nicht abweichen3 man mte denn das fr etwas rechnen1 da wir dort1 wo das sthetische ,urtheil die ,form des ,objects betraf1 von der ,untersuchung der ,qualitt anfingen2 hier aber bei der ,formlosigkeit1 welche #bdg4ae dem1 was wir erhaben nennen1 zukommen kann1 von der ,quantitt1 als dem ersten ,moment des sthetischen ,urtheils ber das ,erhabene1 anfangen werden3 wozu aber der ,grund aus dem vorhergehenden zu ersehen ist4 ,aber eine ,eintheilung hat die ,analysis des ,erhabenen nthig1 welche #bdg4bj die des ,schnen nicht bedarf1 nmlich die in das ,mathematisch- und in das ,dynamisch-,erhabene4 ,denn da das ,gefhl des ,erhabenen eine mit der ,beurtheilung des #hj ,gegenstandes verbundene ,bewegung des ,gemths als seinen ,charakter bei sich fhrt1 anstatt da der ,geschmack am ,schnen das ,gemth in #bdg4be ruhiger ,contemplation voraussetzt und erhlt2 diese ,bewegung aber als subjectiv zweckmig beurtheilt werden soll 7weil das ,erhabene gefllt73 so wird sie durch die ,einbildungskraft entweder auf das ,erkenntni- oder auf das ,begehrungsvermgen bezogen1 in beiderlei ,beziehung aber die ,zweckmigkeit der gegebenen ,vorstellung nur in ,ansehung dieser #bdg4cj ,vermgen 7ohne ,zweck oder ,interesse7 beurtheilt werden3 da dann die erste als eine mathematische1 die zweite als dynamische ,stimmung der ,einbildungskraft dem ,objecte beigelegt und daher dieses auf gedachte zwiefache ,art als erhaben vorgestellt wird4 ,a4 ,vom ,mathematisch-,erhabenen4 #be4 ,namenerklrung des ,erhabenen4 ,erhaben nennen wir das1 was schlechthin gro ist4 ,gro sein #bdh4e aber und eine ,gre sein1 sind ganz verschiedene ,begriffe 7magnitudo und quantitas74 ,imgleichen schlechtweg 7simpliciter7 sagen1 da etwas gro sei1 ist auch ganz was anderes als sagen1 da es schlechthin gro #ha 7absolute1 non comparative magnum7 sei4 ,das letztere ist das1 was ber alle ,vergleichung gro ist4 -- ,was will nun aber der ,ausdruck1 da #bdh4aj etwas gro1 oder klein1 oder mittelmig sei1 sagen8 ,ein reiner ,verstandesbegriff ist es nicht1 was dadurch bezeichnet wird2 noch weniger eine ,sinnenanschauung2 und eben so wenig ein ,vernunftbegriff1 weil es gar kein ,princip der ,erkenntni bei sich fhrt4 ,es mu also ein ,begriff der ,urtheilskraft sein1 oder von einem solchen abstammen und eine subjective #bdh4ae ,zweckmigkeit der ,vorstellung in ,beziehung auf die ,urtheilskraft zum ,grunde legen4 ,da etwas eine ,gre 7quantum7 sei1 lt sich aus dem ,dinge selbst ohne alle ,vergleichung mit andern erkennen3 wenn nmlich ,vielheit des ,gleichartigen zusammen ,eines ausmacht4 ,wie gro es aber sei1 erfordert jederzeit etwas anderes1 welches auch ,gre ist1 zu #bdh4bj seinem ,mae4 ,weil es aber in der ,beurtheilung der ,gre nicht blo auf die ,vielheit 7,zahl71 sondern auch auf die ,gre der ,einheit 7des ,maes7 ankommt1 und die ,gre dieser letztern immer wiederum etwas ,anderes als ,ma bedarf1 womit sie verglichen werden knne3 so sehen wir1 da alle ,grenbestimmung der ,erscheinungen schlechterdings keinen #bdh4be absoluten ,begriff von einer ,gre1 sondern allemal nur einen ,vergleichungsbegriff liefern knne4 ,wenn ich nun schlechtweg sage1 da etwas gro sei1 so scheint es1 da ich gar keine ,vergleichung im ,sinne habe1 wenigstens mit keinem #hb objectiven ,mae1 weil dadurch gar nicht bestimmt wird1 wie gro der ,gegenstand #bdh4cj sei4 ,ob aber gleich der ,mastab der ,vergleichung blo subjectiv ist1 so macht das ,urtheil nichts desto weniger auf allgemeine ,beistimmung ,anspruch2 die ,urtheile3 der ,mann ist schn1 und3 er ist gro1 schrnken sich nicht blo auf das urtheilende ,subject ein1 sondern verlangen gleich theoretischen ,urtheilen jedermanns ,beistimmung4 #bdh4ce ,weil aber in einem ,urtheile1 wodurch etwas schlechtweg als gro bezeichnet wird1 nicht blo gesagt werden will1 da der ,gegenstand eine ,gre habe1 sondern diese ihm zugleich vorzugsweise vor vielen andern gleicher ,art beigelegt wird1 ohne doch diesen ,vorzug bestimmt anzugeben3 so wird demselben allerdings ein ,mastab zum ,grunde gelegt1 den man #bdi4e fr jedermann als eben denselben annehmen zu knnen voraussetzt1 der aber zu keiner logischen 7mathematisch-bestimmten71 sondern nur sthetischen ,beurtheilung der ,gre brauchbar ist1 weil er ein blo subjectiv dem ber ,gre reflectirenden ,urtheile zum ,grunde liegender ,mastab ist4 ,er mag brigens empirisch sein1 wie etwa die mittlere ,gre der #bdi4aj uns bekannten ,menschen1 ,thiere von gewisser ,art1 ,bume1 ,huser1 ,berge u4 d4 gl42 oder ein a priori gegebener ,mastab1 der durch die ,mngel des beurtheilenden ,subjects auf subjective ,bedingungen der ,darstellung in concreto eingeschrnkt ist3 als im ,praktischen die ,gre einer gewissen ,tugend1 oder der ffentlichen ,freiheit und ,gerechtigkeit in einem ,lande2 #bdi4ae #hc oder im ,theoretischen die ,gre der ,richtigkeit oder ,unrichtigkeit einer gemachten ,observation oder ,messung u4 d4 gl4 ,hier ist nun merkwrdig3 da1 wenn wir gleich am ,objecte gar kein ,interesse haben1 d4 i4 die ,existenz desselben uns gleichgltig ist1 doch die bloe ,gre desselben1 selbst wenn es als formlos betrachtet wird1 ein #bdi4bj ,wohlgefallen bei sich fhren knne1 das allgemein mittheilbar ist1 mithin ,bewutsein einer subjectiven ,zweckmigkeit im ,gebrauche unsrer ,erkenntnivermgen enthlt2 aber nicht etwa ein ,wohlgefallen am ,objecte1 wie beim ,schnen 7weil es formlos sein kann71 wo die reflectirende ,urtheilskraft sich in ,beziehung auf das ,erkenntni berhaupt zweckmig gestimmt #bdi4be findet1 sondern an der ,erweiterung der ,einbildungskraft an sich selbst4 ,wenn wir 7unter der obgenannten ,einschrnkung7 von einem ,gegenstande schlechtweg sagen1 er sei gro3 so ist dies kein mathematisch-bestimmendes1 sondern ein bloes ,reflexionsurtheil ber die ,vorstellung #bdi4cj desselben1 die fr einen gewissen ,gebrauch unserer ,erkenntnikrfte in der ,grenschtzung subjectiv zweckmig ist2 und wir verbinden alsdann mit der ,vorstellung jederzeit eine ,art von ,achtung1 so wie mit dem1 was wir schlechtweg klein nennen1 eine ,verachtung4 brigens geht die ,beurtheilung der ,dinge als gro oder klein auf alles1 selbst auf alle ,beschaffenheiten #bdi4ce derselben2 daher wir selbst die ,schnheit gro oder klein nennen3 wovon der ,grund darin zu suchen ist1 da1 was wir nach ,vorschrift der ,urtheilskraft #hd in der ,anschauung nur immer darstellen 7mithin sthetisch vorstellen7 mgen1 insgesammt ,erscheinung1 mithin auch ein ,quantum ist4 ,wenn wir aber etwas nicht allein gro1 sondern schlechthin1 absolut1 in aller ,absicht 7ber alle ,vergleichung7 gro1 d4 i4 erhaben1 nennen1 #bej4e so sieht man bald ein3 da wir fr dasselbe keinen ihm angemessenen ,mastab auer ihm1 sondern blo in ihm zu suchen verstatten4 ,es ist eine ,gre1 die blo sich selber gleich ist4 ,da das ,erhabene also nicht in den ,dingen der ,natur1 sondern allein in unsern ,ideen zu suchen sei1 folgt hieraus2 in welchen es aber liege1 mu fr die ,deduction aufbehalten #bej4aj werden4 ,die obige ,erklrung kann auch so ausgedrckt werden3 ,erhaben ist das1 mit welchem in ,vergleichung alles andere klein ist4 ,hier sieht man leicht3 da nichts in der ,natur gegeben werden knne1 so gro als es auch von uns beurtheilt werde1 was nicht1 in einem andern ,verhltnisse #bej4ae betrachtet1 bis zum ,unendlich-,kleinen abgewrdigt werden knnte2 und umgekehrt nichts so klein1 was sich nicht in ,vergleichung mit noch kleinern ,mastben fr unsere ,einbildungskraft bis zu einer ,weltgre erweitern liee4 ,die ,teleskope haben uns die erstere1 die ,mikroskope die letztere ,bemerkung zu machen reichlichen ,stoff an die ,hand gegeben4 #bej4bj ,nichts also1 was ,gegenstand der ,sinnen sein kann1 ist1 auf diesen #he ,fu betrachtet1 erhaben zu nennen4 ,aber eben darum1 da in unserer ,einbildungskraft ein ,bestreben zum ,fortschritte ins ,unendliche1 in unserer ,vernunft aber ein ,anspruch auf absolute ,totalitt als auf eine reelle ,idee liegt3 ist selbst jene ,unangemessenheit unseres ,vermgens der #bej4be ,grenschtzung der ,dinge der ,sinnenwelt fr diese ,idee die ,erweckung des ,gefhls eines bersinnlichen ,vermgens in uns2 und der ,gebrauch1 den die ,urtheilskraft von gewissen ,gegenstnden zum ,behuf des letzteren 7,gefhls7 natrlicher ,weise macht1 nicht aber der ,gegenstand der ,sinne ist schlechthin gro1 gegen ihn aber jeder andere ,gebrauch klein4 ,mithin #bej4cj ist die ,geistesstimmung durch eine gewisse die reflectirende ,urtheilskraft beschftigende ,vorstellung1 nicht aber das ,object erhaben zu nennen4 ,wir knnen also zu den vorigen ,formeln der ,erklrung des ,erhabenen noch diese hinzuthun3 ,erhaben ist1 was auch nur denken zu knnen ein ,vermgen des ,gemths beweiset1 das jeden ,mastab #bej4ce der ,sinne bertrifft4 #bf4 ,von der ,grenschtzung der ,naturdinge1 die zur ,idee des ,erhabenen erforderlich ist4 ,die ,grenschtzung durch ,zahlbegriffe 7oder deren ,zeichen in der ,algebra7 ist mathematisch1 die aber in der bloen ,anschauung 7nach dem #bea4e ,augenmae7 ist sthetisch4 ,nun knnen wir zwar bestimmte ,begriffe davon1 #hf wie gro etwas sei1 nur durch ,zahlen 7allenfalls ,annherungen durch ins ,unendliche fortgehende ,zahlreihen7 bekommen1 deren ,einheit das ,ma ist2 und sofern ist alle logische ,grenschtzung mathematisch4 ,allein da die ,gre des ,maes doch als bekannt angenommen werden #bea4aj mu1 so wrden1 wenn diese nun wiederum nur durch ,zahlen1 deren ,einheit ein anderes ,ma sein mte1 mithin mathematisch geschtzt werden sollte1 wir niemals ein erstes oder ,grundma1 mithin auch keinen bestimmten ,begriff von einer gegebenen ,gre haben knnen4 ,also mu die ,schtzung der ,gre des ,grundmaes blo darin bestehen1 da man #bea4ae sie in einer ,anschauung unmittelbar fassen und durch ,einbildungskraft zur ,darstellung der ,zahlbegriffe brauchen kann3 d4 i4 alle ,grenschtzung der ,gegenstnde der ,natur ist zuletzt sthetisch 7d4 i4 subjectiv und nicht objectiv bestimmt74 ,nun giebt es zwar fr die mathematische ,grenschtzung kein ,grtes #bea4bj 7denn die ,macht der ,zahlen geht ins ,unendliche72 aber fr die sthetische ,grenschtzung giebt es allerdings ein ,grtes2 und von diesem sage ich3 da1 wenn es als absolutes ,ma1 ber das kein greres subjectiv 7dem beurtheilenden ,subject7 mglich sei1 beurtheilt wird1 es die ,idee des ,erhabenen bei sich fhre und diejenige ,rhrung1 welche keine #bea4be mathematische ,schtzung der ,gren durch ,zahlen 7es sei denn1 so weit #hg jenes sthetische ,grundma dabei in der ,einbildungskraft lebendig erhalten wird7 bewirken kann1 hervorbringe3 weil die letztere immer nur die relative ,gre durch ,vergleichung mit andern gleicher ,art1 die erstere aber die ,gre schlechthin1 so weit das ,gemth sie in einer ,anschauung #bea4cj fassen kann1 darstellt4 ,anschaulich ein ,quantum in die ,einbildungskraft aufzunehmen1 um es zum ,mae oder als ,einheit zur ,grenschtzung durch ,zahlen brauchen zu knnen1 dazu gehren zwei ,handlungen dieses ,vermgens3 ,auffassung 7apprehensio7 und ,zusammenfassung 7comprehensio aesthetica74 #bea4ce ,mit der ,auffassung hat es keine ,noth3 denn damit kann es ins ,unendliche gehen2 aber die ,zusammenfassung wird immer schwerer1 je weiter die ,auffassung fortrckt1 und gelangt bald zu ihrem ,maximum1 nmlich dem sthetisch-grten ,grundmae der ,grenschtzung4 ,denn wenn die ,auffassung so weit gelangt ist1 da die zuerst aufgefaten ,theilvorstellungen der ,sinnenanschauung in der ,einbildungskraft schon zu erlschen #beb4e anheben1 inde da diese zu ,auffassung mehrerer fortrckt3 so verliert sie auf einer ,seite eben so viel1 als sie auf der andern gewinnt1 und in der ,zusammenfassung ist ein ,grtes1 ber welches sie nicht hinauskommen kann4 ,daraus lt sich erklren1 was ,savary in seinen ,nachrichten von #beb4aj gypten anmerkt3 da man den ,pyramiden nicht sehr nahe kommen1 eben so wenig als zu weit davon entfernt sein msse1 um die ganze ,rhrung #hh von ihrer ,gre zu bekommen4 ,denn ist das letztere1 so sind die ,theile1 die aufgefat werden1 7die ,steine derselben bereinander7 nur dunkel vorgestellt1 und ihre ,vorstellung thut keine ,wirkung auf das sthetische #beb4ae ,urtheil des ,subjects4 ,ist aber das erstere1 so bedarf das ,auge einige ,zeit1 um die ,auffassung von der ,grundflche bis zur ,spitze zu vollenden2 in dieser aber erlschen immer zum ,theil die ersteren1 ehe die ,einbildungskraft die letzteren aufgenommen hat1 und die ,zusammenfassung ist nie vollstndig4 -- ,eben dasselbe kann auch hinreichen1 die ,bestrzung oder #beb4bj ,art von ,verlegenheit1 die1 wie man erzhlt1 den ,zuschauer in der ,st4 ,peterskirche in ,rom beim ersten ,eintritt anwandelt1 zu erklren4 ,denn es ist hier ein ,gefhl der ,unangemessenheit seiner ,einbildungskraft fr die ,idee eines ,ganzen1 um sie darzustellen1 worin die ,einbildungskraft ihr ,maximum erreicht und bei der ,bestrebung es zu erweitern in sich selbst #beb4be zurck sinkt1 dadurch aber in ein rhrendes ,wohlgefallen versetzt wird4 ,ich will jetzt noch nichts von dem ,grunde dieses ,wohlgefallens anfhren1 welches mit einer ,vorstellung1 wovon man es am wenigsten erwarten sollte1 die nmlich uns die ,unangemessenheit1 folglich auch subjective ,unzweckmigkeit der ,vorstellung fr die ,urtheilskraft in der ,grenschtzung #beb4cj merken lt1 verbunden ist2 sondern bemerke nur1 da1 wenn das sthetische ,urtheil rein 7mit keinem teleologischen als ,vernunfturtheile #hi vermischt7 und daran ein der ,kritik der sthetischen ,urtheilskraft vllig anpassendes ,beispiel gegeben werden soll1 man nicht das ,erhabene an ,kunstproducten 7z4 ,b4 ,gebuden1 ,sulen u4 s4 w471 wo ein #beb4ce menschlicher ,zweck die ,form sowohl als die ,gre bestimmt1 noch an ,naturdingen1 deren ,begriff schon einen bestimmten ,zweck bei sich fhrt 7z4 ,b4 ,thieren von bekannter ,naturbestimmung71 sondern an der rohen ,natur 7und an dieser sogar nur1 sofern sie fr sich keinen ,reiz1 oder ,rhrung aus wirklicher ,gefahr bei sich fhrt71 blo sofern sie ,gre enthlt1 aufzeigen msse4 ,denn in dieser ,art der ,vorstellung enthlt die ,natur nichts1 was ungeheuer 7noch was prchtig oder grlich7 wre2 die #bec4e ,gre1 die aufgefat wird1 mag so weit angewachsen sein1 als man will1 wenn sie nur durch ,einbildungskraft in ein ,ganzes zusammengefat werden kann4 ,ungeheuer ist ein ,gegenstand1 wenn er durch seine ,gre den ,zweck1 der den ,begriff desselben ausmacht1 vernichtet4 ,kolossalisch aber wird die bloe ,darstellung eines ,begriffs genannt1 der fr alle #bec4aj ,darstellung beinahe zu gro ist 7an das relativ ,ungeheure grnzt73 weil der ,zweck der ,darstellung eines ,begriffs dadurch1 da die ,anschauung des ,gegenstandes fr unser ,auffassungsvermgen beinahe zu gro ist1 erschwert wird4 -- ,ein reines ,urtheil ber das ,erhabene aber mu gar keinen ,zweck des ,objects zum ,bestimmungsgrunde haben1 wenn es sthetisch #bec4ae #ij und nicht mit irgend einem ,verstandes- oder ,vernunfturtheile vermengt sein soll4 99 99 99 99 99 ,weil alles1 was der blo reflectirenden ,urtheilskraft ohne ,interesse gefallen soll1 in seiner ,vorstellung subjective und als solche allgemein-gltige ,zweckmigkeit bei sich fhren mu1 gleichwohl aber hier keine ,zweckmigkeit #bec4bj der ,form des ,gegenstandes 7wie beim ,schnen7 der ,beurtheilung zum ,grunde liegt1 so fragt sich3 welches ist diese subjective ,zweckmigkeit8 und wodurch wird sie als ,norm vorgeschrieben1 um in der bloen ,grenschtzung und zwar der1 welche gar bis zur ,unangemessenheit unseres ,vermgens der ,einbildungskraft in ,darstellung des #bec4be ,begriffs von einer ,gre getrieben worden1 einen ,grund zum allgemeingltigen ,wohlgefallen abzugeben8 ,die ,einbildungskraft schreitet in der ,zusammensetzung1 die zur ,grenvorstellung erforderlich ist1 von selbst1 ohne da ihr etwas hinderlich wre1 ins ,unendliche fort2 der ,verstand aber leitet sie durch ,zahlbegriffe1 #bec4cj wozu jene das ,schema hergeben mu3 und in diesem ,verfahren1 als zur logischen ,grenschtzung gehrig1 ist zwar etwas objectiv ,zweckmiges nach dem ,begriffe von einem ,zwecke 7dergleichen jede ,ausmessung ist71 aber nichts fr die sthetische ,urtheilskraft ,zweckmiges und ,gefallendes4 ,es ist auch in dieser absichtlichen ,zweckmigkeit nichts1 was #bec4ce #ia die ,gre des ,maes1 mithin der ,zusammenfassung des ,vielen in eine ,anschauung bis zur ,grnze des ,vermgens der ,einbildungskraft und so weit1 wie diese in ,darstellungen nur immer reichen mag1 zu treiben nthigte4 ,denn in der ,verstandesschtzung der ,gren 7der ,arithmetik7 kommt man eben so weit1 ob man die ,zusammenfassung der ,einheiten #bed4e bis zur ,zahl #aj 7in der ,dekadik71 oder nur bis #d 7in der ,tetraktik7 treibt2 die weitere ,grenerzeugung aber im ,zusammensetzen1 oder1 wenn das ,quantum in der ,anschauung gegeben ist1 im ,auffassen blo progressiv 7nicht comprehensiv7 nach einem angenommenen ,progressionsprincip verrichtet4 ,der ,verstand wird in dieser mathematischen ,grenschtzung #aj eben so gut bedient und befriedigt1 ob die ,einbildungskraft zur ,einheit eine ,gre1 die man in einem ,blick fassen kann1 z4 ,b4 einen ,fu oder ,ruthe1 oder ob sie eine deutsche ,meile1 oder gar einen ,erddurchmesser1 deren ,auffassung zwar1 aber nicht die ,zusammenfassung in eine ,anschauung der ,einbildungskraft 7nicht durch die comprehensio aesthetica1 #bed4ae obzwar gar wohl durch comprehensio logica in einen ,zahlbegriff7 mglich ist1 whle4 ,in beiden ,fllen geht die logische ,grenschtzung ungehindert ins ,unendliche4 ,nun aber hrt das ,gemth in sich auf die ,stimme der ,vernunft1 welche zu allen gegebenen ,gren1 selbst denen1 die zwar niemals ganz #bed4bj aufgefat werden knnen1 gleichwohl aber 7in der sinnlichen ,vorstellung7 #ib als ganz gegeben beurtheilt werden1 ,totalitt fordert1 mithin ,zusammenfassung in eine ,anschauung und fr alle jene ,glieder einer fortschreitend-wachsenden ,zahlreihe ,darstellung verlangt und selbst das ,unendliche 7,raum und verflossene ,zeit7 von dieser ,forderung nicht ausnimmt1 vielmehr #bed4be es unvermeidlich macht1 sich dasselbe 7in dem ,urtheile der gemeinen ,vernunft7 als ganz 7seiner ,totalitt nach7 gegeben zu denken4 ,das ,unendliche aber ist schlechthin 7nicht blo comparativ7 gro4 ,mit diesem verglichen1 ist alles andere 7von derselben ,art ,gren7 klein4 ,aber1 was das ,vornehmste ist1 es als ein ,ganzes auch nur denken zu #bed4cj knnen1 zeigt ein ,vermgen des ,gemths an1 welches allen ,mastab der ,sinne bertrifft4 ,denn dazu wrde eine ,zusammenfassung erfordert werden1 welche einen ,mastab als ,einheit lieferte1 der zum ,unendlichen ein bestimmtes1 in ,zahlen angebliches ,verhltni htte3 welches unmglich ist4 ,das gegebene ,unendliche aber dennoch ohne ,widerspruch auch #bed4ce nur denken zu knnen1 dazu wird ein ,vermgen1 das selbst bersinnlich ist1 im menschlichen ,gemthe erfordert4 ,denn nur durch dieses und dessen ,idee eines ,noumenons1 welches selbst keine ,anschauung verstattet1 aber doch der ,weltanschauung1 als bloer ,erscheinung1 zum ,substrat untergelegt wird1 wird das ,unendliche der ,sinnenwelt in der reinen intellectuellen ,grenschtzung unter einem ,begriffe ganz zusammengefat1 #ic obzwar es in der mathematischen durch ,zahlenbegriffe nie ganz gedacht #bee4e werden kann4 ,selbst ein ,vermgen1 sich das ,unendliche der bersinnlichen ,anschauung als 7in seinem intelligibelen ,substrat7 gegeben denken zu knnen1 bertrifft allen ,mastab der ,sinnlichkeit und ist ber alle ,vergleichung selbst mit dem ,vermgen der mathematischen ,schtzung gro2 freilich wohl nicht in theoretischer ,absicht zum ,behuf des ,erkenntnivermgens1 #bee4aj aber doch als ,erweiterung des ,gemths1 welches die ,schranken der ,sinnlichkeit in anderer 7der praktischen7 ,absicht zu berschreiten sich vermgend fhlt4 ,erhaben ist also die ,natur in derjenigen ihrer ,erscheinungen1 deren ,anschauung die ,idee ihrer ,unendlichkeit bei sich fhrt4 ,dieses letztere #bee4ae kann nun nicht anders geschehen1 als durch die ,unangemessenheit selbst der grten ,bestrebung unserer ,einbildungskraft in der ,grenschtzung eines ,gegenstandes4 ,nun ist aber fr die mathematische ,grenschtzung die ,einbildungskraft jedem ,gegenstande gewachsen1 um fr dieselbe ein hinlngliches ,ma zu geben1 weil die ,zahlbegriffe des ,verstandes durch #bee4bj ,progression jedes ,ma einer jeden gegebenen ,gre angemessen machen knnen4 ,also mu es die sthetische ,grenschtzung sein1 in welcher die ,bestrebung zur ,zusammenfassung1 die das ,vermgen der ,einbildungskraft berschreitet1 die progressive ,auffassung in ein ,ganzes der ,anschauung zu begreifen1 gefhlt und dabei zugleich die ,unangemessenheit dieses #bee4be #id im ,fortschreiten unbegrnzten ,vermgens wahrgenommen wird1 ein mit dem mindesten ,aufwande des ,verstandes zur ,grenschtzung taugliches ,grundma zu fassen und zur ,grenschtzung zu gebrauchen4 ,nun ist das eigentliche unvernderliche ,grundma der ,natur das absolute ,ganze derselben1 welches bei ihr als ,erscheinung zusammengefate ,unendlichkeit #bee4cj ist4 ,da aber dieses ,grundma ein sich selbst widersprechender ,begriff ist 7wegen der ,unmglichkeit der absoluten ,totalitt eines ,progressus ohne ,ende73 so mu diejenige ,gre eines ,naturobjects1 an welcher die ,einbildungskraft ihr ganzes ,vermgen der ,zusammenfassung fruchtlos verwendet1 den ,begriff der ,natur auf ein bersinnliches ,substrat 7welches #bee4ce ihr und zugleich unserm ,vermgen zu denken zum ,grunde liegt7 fhren1 welches ber allen ,mastab der ,sinne gro ist und daher nicht sowohl den ,gegenstand1 als vielmehr die ,gemthsstimmung in ,schtzung desselben als erhaben beurtheilen lt4 ,also1 gleichwie die sthetische ,urtheilskraft in ,beurtheilung des ,schnen die ,einbildungskraft in ihrem freien ,spiele auf den ,verstand bezieht1 um mit dessen ,begriffen berhaupt 7ohne ,bestimmung derselben7 zusammenzustimmen3 #bef4e so bezieht sie dasselbe ,vermgen in ,beurtheilung eines ,dinges als erhabenen auf die ,vernunft1 um zu deren ,ideen 7unbestimmt welchen7 subjectiv bereinzustimmen1 d4 i4 eine ,gemthsstimmung hervorzubringen1 welche derjenigen gem und mit ihr vertrglich ist1 die #ie der ,einflu bestimmter ,ideen 7praktischer7 auf das ,gefhl bewirken #bef4aj wrde4 ,man sieht hieraus auch1 da die wahre ,erhabenheit nur im ,gemthe des ,urtheilenden1 nicht in dem ,naturobjecte1 dessen ,beurtheilung diese ,stimmung desselben veranlat1 msse gesucht werden4 ,wer wollte auch ungestalte ,gebirgsmassen1 in wilder ,unordnung ber einander gethrmt1 #bef4ae mit ihren ,eispyramiden1 oder die dstere tobende ,see u4 s4 w4 erhaben nennen8 ,aber das ,gemth fhlt sich in seiner eigenen ,beurtheilung gehoben1 wenn es1 indem es sich in der ,betrachtung derselben ohne ,rcksicht auf ihre ,form der ,einbildungskraft und einer1 obschon ganz ohne bestimmten ,zweck damit in ,verbindung gesetzten1 jene blo #bef4bj erweiternden ,vernunft berlt1 die ganze ,macht der ,einbildungskraft dennoch ihren ,ideen unangemessen findet4 ,beispiele vom ,mathematisch-,erhabenen der ,natur in der bloen ,anschauung liefern uns alle die ,flle1 wo uns nicht sowohl ein grerer ,zahlbegriff1 als vielmehr groe ,einheit als ,ma 7zu ,verkrzung der #bef4be ,zahlreihen7 fr die ,einbildungskraft gegeben wird4 ,ein ,baum1 den wir nach ,mannshhe schtzen1 giebt allenfalls einen ,mastab fr einen ,berg2 und wenn dieser etwa eine ,meile hoch wre1 kann er zur ,einheit fr die ,zahl1 welche den ,erddurchmesser ausdrckt1 dienen1 um den letzteren anschaulich zu machen1 der ,erddurchmesser fr das uns bekannte ,planetensystem1 #bef4cj #if dieses fr das der ,milchstrae2 und die unermeliche ,menge solcher ,milchstraensysteme unter dem ,namen der ,nebelsterne1 welche vermuthlich wiederum ein dergleichen ,system unter sich ausmachen1 lassen uns hier keine ,grnzen erwarten4 ,nun liegt das ,erhabene bei der sthetischen ,beurtheilung eines so unermelichen ,ganzen nicht sowohl in der #bef4ce ,gre der ,zahl1 als darin1 da wir im ,fortschritte immer auf desto grere ,einheiten gelangen2 wozu die systematische ,abtheilung des ,weltgebudes beitrgt1 die uns alles ,groe in der ,natur immer wiederum als klein1 eigentlich aber unsere ,einbildungskraft in ihrer ganzen ,grnzlosigkeit und mit ihr die ,natur als gegen die ,ideen der ,vernunft1 wenn sie eine ihnen angemessene ,darstellung verschaffen soll1 verschwindend vorstellt4 #beg4e #bg4 ,von der ,qualitt des ,wohlgefallens in der ,beurtheilung des ,erhabenen4 ,das ,gefhl der ,unangemessenheit unseres ,vermgens zur ,erreichung einer ,idee1 die fr uns ,gesetz ist1 ist ,,achtung4 ,nun ist die #beg4aj ,idee der ,zusammenfassung einer jeden ,erscheinung1 die uns gegeben werden mag1 in die ,anschauung eines ,ganzen eine solche1 welche uns durch ein ,gesetz der ,vernunft auferlegt ist1 die kein anderes bestimmtes1 fr jedermann gltiges und unvernderliches ,ma erkennt1 als das ,absolut-,ganze4 #ig ,unsere ,einbildungskraft aber beweiset selbst in ihrer grten ,anstrengung #beg4ae in ,ansehung der von ihr verlangten ,zusammenfassung eines gegebenen ,gegenstandes in ein ,ganzes der ,anschauung 7mithin zur ,darstellung der ,idee der ,vernunft7 ihre ,schranken und ,unangemessenheit1 doch aber zugleich ihre ,bestimmung zur ,bewirkung der ,angemessenheit mit derselben als einem ,gesetze4 ,also ist das ,gefhl des ,erhabenen in #beg4bj der ,natur ,achtung fr unsere eigene ,bestimmung1 die wir einem ,objecte der ,natur durch eine gewisse ,subreption 7,verwechselung einer ,achtung fr das ,object statt der fr die ,idee der ,menschheit in unserm ,subjecte7 beweisen1 welches uns die berlegenheit der ,vernunftbestimmung unserer ,erkenntnivermgen ber das grte ,vermgen der ,sinnlichkeit gleichsam #beg4be anschaulich macht4 ,das ,gefhl des ,erhabenen ist also ein ,gefhl der ,unlust aus der ,unangemessenheit der ,einbildungskraft in der sthetischen ,grenschtzung zu der ,schtzung durch die ,vernunft und eine dabei zugleich erweckte ,lust aus der bereinstimmung eben dieses ,urtheils der ,unangemessenheit des #beg4cj grten sinnlichen ,vermgens mit ,vernunftideen1 sofern die ,bestrebung zu denselben doch fr uns ,gesetz ist4 ,es ist nmlich fr uns ,gesetz 7der ,vernunft7 und gehrt zu unserer ,bestimmung1 alles1 was die ,natur als ,gegenstand der ,sinne fr uns ,groes enthlt1 in ,vergleichung mit ,ideen der ,vernunft fr klein zu schtzen2 und was das ,gefhl dieser bersinnlichen #beg4ce #ih ,bestimmung in uns rege macht1 stimmt zu jenem ,gesetze zusammen4 ,nun ist die grte ,bestrebung der ,einbildungskraft in ,darstellung der ,einheit fr die ,grenschtzung eine ,beziehung auf etwas ,absolut-,groes1 folglich auch eine ,beziehung auf das ,gesetz der ,vernunft1 dieses allein zum obersten ,mae der ,gren anzunehmen4 ,also ist die innere ,wahrnehmung der ,unangemessenheit alles sinnlichen ,mastabes zur ,grenschtzung #beh4e der ,vernunft eine bereinstimmung mit ,gesetzen derselben und eine ,unlust1 welche das ,gefhl unserer bersinnlichen ,bestimmung in uns rege macht1 nach welcher es zweckmig ist1 mithin ,lust ist1 jeden ,mastab der ,sinnlichkeit den ,ideen der ,vernunft unangemessen zu finden4 ,das ,gemth fhlt sich in der ,vorstellung des ,erhabenen in der #beh4aj ,natur bewegt3 da es in dem sthetischen ,urtheile ber das ,schne derselben in ruhiger ,contemplation ist4 ,diese ,bewegung kann 7vornehmlich in ihrem ,anfange7 mit einer ,erschtterung verglichen werden1 d4 i4 mit einem schnellwechselnden ,abstoen und ,anziehen eben desselben ,objects4 ,das berschwengliche fr die ,einbildungskraft 7bis zu welchem sie #beh4ae in der ,auffassung der ,anschauung getrieben wird7 ist gleichsam ein ,abgrund1 worin sie sich selbst zu verlieren frchtet2 aber doch auch fr die ,idee der ,vernunft vom bersinnlichen nicht berschwenglich1 sondern gesetzmig1 eine solche ,bestrebung der ,einbildungskraft hervorzubringen3 #ii mithin in eben dem ,mae wiederum anziehend1 als es fr die bloe #beh4bj ,sinnlichkeit abstoend war4 ,das ,urtheil selber bleibt aber hiebei immer nur sthetisch1 weil es1 ohne einen bestimmten ,begriff vom ,objecte zum ,grunde zu haben1 blo das subjective ,spiel der ,gemthskrfte 7,einbildungskraft und ,vernunft7 selbst durch ihren ,contrast als harmonisch vorstellt4 ,denn so wie ,einbildungskraft und ,verstand in der ,beurtheilung #beh4be des ,schnen durch ihre ,einhelligkeit1 so bringen ,einbildungskraft und ,vernunft hier durch ihren ,widerstreit subjective ,zweckmigkeit der ,gemthskrfte hervor3 nmlich ein ,gefhl1 da wir reine1 selbststndige ,vernunft haben1 oder ein ,vermgen der ,grenschtzung1 dessen ,vorzglichkeit durch nichts anschaulich gemacht werden kann1 als durch die ,unzulnglichkeit #beh4cj desjenigen ,vermgens1 welches in ,darstellung der ,gren 7sinnlicher ,gegenstnde7 selbst unbegrnzt ist4 ,messung eines ,raums 7als ,auffassung7 ist zugleich ,beschreibung desselben1 mithin objective ,bewegung in der ,einbildung und ein ,progressus2 die ,zusammenfassung der ,vielheit in die ,einheit1 nicht des ,gedankens1 #beh4ce sondern der ,anschauung1 mithin des ,successiv-,aufgefaten in einen ,augenblick1 ist dagegen ein ,regressus1 der die ,zeitbedingung im ,progressus der ,einbildungskraft wieder aufhebt und das ,zugleichsein anschaulich macht4 ,sie ist also 7da die ,zeitfolge eine ,bedingung des innern ,sinnes und einer ,anschauung ist7 eine subjective ,bewegung der #ajj ,einbildungskraft1 wodurch sie dem innern ,sinne ,gewalt anthut1 die desto merklicher sein mu1 je grer das ,quantum ist1 welches die ,einbildungskraft #bei4e in eine ,anschauung zusammenfat4 ,die ,bestrebung also1 ein ,ma fr ,gren in eine einzelne ,anschauung aufzunehmen1 welches aufzufassen merkliche ,zeit erfordert1 ist eine ,vorstellungsart1 welche1 subjectiv betrachtet1 zweckwidrig1 objectiv aber zur ,grenschtzung erforderlich1 mithin zweckmig ist3 wobei aber doch eben dieselbe ,gewalt1 die dem ,subjecte #bei4aj durch die ,einbildungskraft widerfhrt1 fr die ganze ,bestimmung des ,gemths als zweckmig beurtheilt wird4 ,die ,qualitt des ,gefhls des ,erhabenen ist3 da sie ein ,gefhl der ,unlust ber das sthetische ,beurtheilungsvermgen an einem ,gegenstande ist1 die darin doch zugleich als zweckmig vorgestellt wird2 welches #bei4ae dadurch mglich ist1 da das eigne ,unvermgen das ,bewutsein eines unbeschrnkten ,vermgens desselben ,subjects entdeckt1 und das ,gemth das letztere nur durch das erstere sthetisch beurtheilen kann4 ,in der logischen ,grenschtzung ward die ,unmglichkeit1 durch den ,progressus der ,messung der ,dinge der ,sinnenwelt in ,zeit und ,raum #bei4bj jemals zur absoluten ,totalitt zu gelangen1 fr objectiv1 d4 i4 eine ,unmglichkeit1 das ,unendliche als gegeben zu denken1 und nicht als blo #aja subjectiv1 d4 i4 als ,unvermgen es zu fassen1 erkannt3 weil da auf den ,grad der ,zusammenfassung in eine ,anschauung als ,ma gar nicht gesehen wird1 sondern alles auf einen ,zahlbegriff ankommt4 ,allein in einer #bei4be sthetischen ,grenschtzung mu der ,zahlbegriff wegfallen oder verndert werden1 und die ,comprehension der ,einbildungskraft zur ,einheit des ,maes 7mithin mit ,vermeidung der ,begriffe von einem ,gesetze der successiven ,erzeugung der ,grenbegriffe7 ist allein fr sie zweckmig4 -- ,wenn nun eine ,gre beinahe das uerste unseres ,vermgens der #bei4cj ,zusammenfassung in eine ,anschauung erreicht1 und die ,einbildungskraft doch durch ,zahlgren 7fr die wir uns unseres ,vermgens als unbegrnzt bewut sind7 zur sthetischen ,zusammenfassung in eine grere ,einheit aufgefordert wird1 so fhlen wir uns im ,gemth als sthetisch in ,grnzen eingeschlossen2 aber die ,unlust wird doch in ,hinsicht auf die #bei4ce nothwendige ,erweiterung der ,einbildungskraft zur ,angemessenheit mit dem1 was in unserm ,vermgen der ,vernunft unbegrnzt ist1 nmlich der ,idee des absoluten ,ganzen1 mithin die ,unzweckmigkeit des ,vermgens der ,einbildungskraft doch fr ,vernunftideen und deren ,erweckung als zweckmig vorgestellt4 ,eben dadurch wird aber das sthetische ,urtheil selbst subjectiv-zweckmig fr die ,vernunft1 als ,quell der ,ideen1 d4 i4 einer solchen intellectuellen ,zusammenfassung1 fr die alle sthetische klein #bfj4e ist2 und der ,gegenstand wird als erhaben mit einer ,lust aufgenommen1 #ajb die nur vermittelst einer ,unlust mglich ist4 ,b4 ,vom ,dynamisch-,erhabenen der ,natur4 #bh4 #bfj4aj ,von der ,natur als einer ,macht4 ,macht ist ein ,vermgen1 welches groen ,hindernissen berlegen ist4 ,eben dieselbe heit eine ,gewalt1 wenn sie auch dem ,widerstande dessen1 was selbst ,macht besitzt1 berlegen ist4 ,die ,natur1 im sthetischen ,urtheile als ,macht1 die ber uns keine ,gewalt hat1 betrachtet1 ist dynamisch-erhaben4 #bfj4ae ,wenn von uns die ,natur dynamisch als erhaben beurtheilt werden soll1 so mu sie als ,furcht erregend vorgestellt werden 7obgleich nicht umgekehrt jeder ,furcht erregende ,gegenstand in unserm sthetischen ,urtheile erhaben gefunden wird74 ,denn in der sthetischen ,beurtheilung 7ohne #bfj4bj ,begriff7 kann die berlegenheit ber ,hindernisse nur nach der ,gre des ,widerstandes beurtheilt werden4 ,nun ist aber das1 dem wir zu widerstehen bestrebt sind1 ein bel und1 wenn wir unser ,vermgen demselben nicht gewachsen finden1 ein ,gegenstand der ,furcht4 ,also kann fr die sthetische ,urtheilskraft die ,natur nur sofern als ,macht1 mithin dynamisch-erhaben #bfj4be gelten1 sofern sie als ,gegenstand der ,furcht betrachtet wird4 #ajc ,man kann aber einen ,gegenstand als furchtbar betrachten1 ohne sich vor ihm zu frchten1 wenn wir ihn nmlich so beurtheilen1 da wir uns blo den ,fall denken1 da wir ihm etwa ,widerstand thun wollten1 und da alsdann aller ,widerstand bei weitem vergeblich sein wrde4 ,so #bfj4cj frchtet der ,tugendhafte ,gott1 ohne sich vor ihm zu frchten1 weil er ihm und seinen ,geboten widerstehen zu wollen sich als keinen von ihm besorglichen ,fall denkt4 ,aber auf jeden solchen ,fall1 den er als an sich nicht unmglich denkt1 erkennt er ihn als furchtbar4 ,wer sich frchtet1 kann ber das ,erhabene der ,natur gar nicht urtheilen1 so wenig als der1 welcher durch ,neigung und ,appetit eingenommen ist1 ber das ,schne4 ,jener flieht den ,anblick eines ,gegenstandes1 #bfa4e der ihm ,scheu einjagt2 und es ist unmglich1 an einem ,schrecken1 der ernstlich gemeint wre1 ,wohlgefallen zu finden4 ,daher ist die ,annehmlichkeit aus dem ,aufhren einer ,beschwerde das ,frohsein4 ,dieses aber1 wegen der ,befreiung von einer ,gefahr1 ist ein ,frohsein mit dem ,vorsatze1 sich derselben nie mehr auszusetzen2 ja man mag an jene ,empfindung #bfa4aj nicht einmal gerne zurckdenken1 weit gefehlt1 da man die ,gelegenheit dazu selbst aufsuchen sollte4 ,khne1 berhangende1 gleichsam drohende ,felsen1 am ,himmel sich #ajd aufthrmende ,donnerwolken1 mit ,blitzen und ,krachen einherziehend1 ,vulcane in ihrer ganzen zerstrenden ,gewalt1 ,orkane mit ihrer zurckgelassenen #bfa4ae ,verwstung1 der grnzenlose ,ocean1 in ,emprung gesetzt1 ein hoher ,wasserfall eines mchtigen ,flusses u4 d4 gl4 machen unser ,vermgen zu widerstehen in ,vergleichung mit ihrer ,macht zur unbedeutenden ,kleinigkeit4 ,aber ihr ,anblick wird nur um desto anziehender1 je furchtbarer er ist1 wenn wir uns nur in ,sicherheit befinden2 und wir nennen #bfa4bj diese ,gegenstnde gern erhaben1 weil sie die ,seelenstrke ber ihr gewhnliches ,mittelma erhhen und ein ,vermgen zu widerstehen von ganz anderer ,art in uns entdecken lassen1 welches uns ,muth macht1 uns mit der scheinbaren ,allgewalt der ,natur messen zu knnen4 ,denn so wie wir zwar an der ,unermelichkeit der ,natur und der #bfa4be ,unzulnglichkeit unseres ,vermgens einen der sthetischen ,grenschtzung ihres ,gebiets proportionirten ,mastab zu nehmen unsere eigene ,einschrnkung1 gleichwohl aber doch auch an unserm ,vernunftvermgen zugleich einen andern1 nicht-sinnlichen ,mastab1 welcher jene ,unendlichkeit selbst als ,einheit unter sich hat1 gegen den alles in der ,natur klein ist1 #bfa4cj mithin in unserm ,gemthe eine berlegenheit ber die ,natur selbst in ihrer ,unermelichkeit fanden3 so giebt auch die ,unwiderstehlichkeit ihrer ,macht uns1 als ,naturwesen betrachtet1 zwar unsere physische ,ohnmacht zu #aje erkennen1 aber entdeckt zugleich ein ,vermgen1 uns als von ihr unabhngig zu beurtheilen1 und eine berlegenheit ber die ,natur1 worauf sich #bfa4ce eine ,selbsterhaltung von ganz andrer ,art grndet1 als diejenige ist1 die von der ,natur auer uns angefochten und in ,gefahr gebracht werden kann1 wobei die ,menschheit in unserer ,person unerniedrigt bleibt1 obgleich der ,mensch jener ,gewalt unterliegen mte4 ,auf solche ,weise wird die ,natur in unserm sthetischen ,urtheile nicht1 sofern sie furchterregend ist1 als erhaben beurtheilt1 sondern weil sie unsere ,kraft 7die nicht ,natur ist7 in uns aufruft1 um das1 wofr wir besorgt sind1 7,gter1 ,gesundheit und #bfb4e ,leben7 als klein und daher ihre ,macht 7der wir in ,ansehung dieser ,stcke allerdings unterworfen sind7 fr uns und unsere ,persnlichkeit demungeachtet doch fr keine solche ,gewalt anzusehen1 unter die wir uns zu beugen htten1 wenn es auf unsre hchste ,grundstze und deren ,behauptung oder ,verlassung ankme4 ,also heit die ,natur hier erhaben1 blo weil sie #bfb4aj die ,einbildungskraft zu ,darstellung derjenigen ,flle erhebt1 in welchen das ,gemth die eigene ,erhabenheit seiner ,bestimmung selbst ber die ,natur sich fhlbar machen kann4 ,diese ,selbstschtzung verliert dadurch nichts1 da wir uns sicher sehen mssen1 um dieses begeisternde ,wohlgefallen zu empfinden2 mithin1 weil #bfb4ae es mit der ,gefahr nicht ,ernst ist1 es auch 7wie es scheinen mchte7 mit der ,erhabenheit unseres ,geistesvermgens eben so wenig ,ernst sein mchte4 #ajf ,denn das ,wohlgefallen betrifft hier nur die sich in solchem ,falle entdeckende ,bestimmung unseres ,vermgens1 so wie die ,anlage zu demselben in unserer ,natur ist2 indessen da die ,entwickelung und bung #bfb4bj desselben uns berlassen und obliegend bleibt4 ,und hierin ist ,wahrheit1 so sehr sich auch der ,mensch1 wenn er seine ,reflexion bis dahin erstreckt1 seiner gegenwrtigen wirklichen ,ohnmacht bewut sein mag4 ,dieses ,princip scheint zwar zu weit hergeholt und vernnftelt1 mithin fr ein sthetisches ,urtheil berschwenglich zu sein3 allein die ,beobachtung #bfb4be des ,menschen beweiset das ,gegentheil1 und da es den gemeinsten ,beurtheilungen zum ,grunde liegen kann1 ob man sich gleich desselben nicht immer bewut ist4 ,denn was ist das1 was selbst dem ,wilden ein ,gegenstand der grten ,bewunderung ist8 ,ein ,mensch1 der nicht erschrickt1 der sich nicht frchtet1 also der ,gefahr nicht weicht1 zugleich aber #bfb4cj mit vlliger berlegung rstig zu ,werke geht4 ,auch im allergesittetsten ,zustande bleibt diese vorzgliche ,hochachtung fr den ,krieger2 nur da man noch dazu verlangt1 da er zugleich alle ,tugenden des ,friedens1 ,sanftmuth1 ,mitleid und selbst geziemende ,sorgfalt fr seine eigne ,person1 beweise3 eben darum weil daran die ,unbezwinglichkeit seines ,gemths #bfb4ce durch ,gefahr erkannt wird4 ,daher mag man noch so viel in der ,vergleichung des ,staatsmanns mit dem ,feldherrn ber die ,vorzglichkeit der #ajg ,achtung1 die einer vor dem andern verdient1 streiten2 das sthetische ,urtheil entscheidet fr den letztern4 ,selbst der ,krieg1 wenn er mit ,ordnung und ,heiligachtung der brgerlichen ,rechte gefhrt wird1 hat etwas ,erhabenes an sich und macht zugleich die ,denkungsart des ,volks1 welches ihn auf diese ,art fhrt1 nur um desto erhabener1 je mehreren ,gefahren #bfc4e es ausgesetzt war und sich muthig darunter hat behaupten knnen3 da hingegen ein langer ,frieden den bloen ,handelsgeist1 mit ihm aber den niedrigen ,eigennutz1 ,feigheit und ,weichlichkeit herrschend zu machen und die ,denkungsart des ,volks zu erniedrigen pflegt4 ,wider diese ,auflsung des ,begriffs des ,erhabenen1 sofern dieses der #bfc4aj ,macht beigelegt wird1 scheint zu streiten3 da wir ,gott im ,ungewitter1 im ,sturm1 im ,erdbeben u4 d4 gl4 als im ,zorn1 zugleich aber auch in seiner ,erhabenheit sich darstellend vorstellig zu machen pflegen1 wobei doch die ,einbildung einer berlegenheit unseres ,gemths ber die ,wirkungen und1 wie es scheint1 gar ber die ,absichten einer solchen ,macht ,thorheit #bfc4ae und ,frevel zugleich sein wrde4 ,hier scheint kein ,gefhl der ,erhabenheit unserer eigenen ,natur1 sondern vielmehr ,unterwerfung1 ,niedergeschlagenheit und ,gefhl der gnzlichen ,ohnmacht die ,gemthsstimmung zu sein1 die sich fr die ,erscheinung eines solchen ,gegenstandes schickt und auch gewhnlichermaen mit der ,idee desselben bei dergleichen ,naturbegebenheit #bfc4bj verbunden zu sein pflegt4 ,in der ,religion berhaupt scheint ,niederwerfen1 #ajh ,anbetung mit niederhngendem ,haupte1 mit zerknirschten1 angstvollen ,geberden und ,stimmen das einzig schickliche ,benehmen in ,gegenwart der ,gottheit zu sein1 welches daher auch die meisten ,vlker angenommen haben und noch beobachten4 ,allein diese ,gemthsstimmung ist auch bei #bfc4be weitem nicht mit der ,idee der ,erhabenheit einer ,religion und ihres ,gegenstandes an sich und nothwendig verbunden4 ,der ,mensch1 der sich wirklich frchtet1 weil er dazu in sich ,ursache findet1 indem er sich bewut ist1 mit seiner verwerflichen ,gesinnung wider eine ,macht zu verstoen1 deren ,wille unwiderstehlich und zugleich gerecht ist1 befindet sich gar nicht #bfc4cj in der ,gemthsfassung1 um die gttliche ,gre zu bewundern1 wozu eine ,stimmung zur ruhigen ,contemplation und ganz freies ,urtheil erforderlich ist4 ,nur alsdann1 wenn er sich seiner aufrichtigen gottgeflligen ,gesinnung bewut ist1 dienen jene ,wirkungen der ,macht1 in ihm die ,idee der ,erhabenheit dieses ,wesens zu erwecken1 sofern er eine dessen ,willen #bfc4ce geme ,erhabenheit der ,gesinnung bei sich selbst erkennt und dadurch ber die ,furcht vor solchen ,wirkungen der ,natur1 die er nicht als ,ausbrche seines ,zorns ansieht1 erhoben wird4 ,selbst die ,demuth als unnachsichtliche ,beurtheilung seiner ,mngel1 die sonst beim ,bewutsein guter ,gesinnungen leicht mit der ,gebrechlichkeit der menschlichen ,natur bemntelt werden knnten1 ist eine erhabene ,gemthsstimmung1 sich willkrlich #aji dem ,schmerze der ,selbstverweise zu unterwerfen1 um die ,ursache dazu #bfd4e nach und nach zu vertilgen4 ,auf solche ,weise allein unterscheidet sich innerlich ,religion von ,superstition1 welche letztere nicht ,ehrfurcht fr das ,erhabene1 sondern ,furcht und ,angst vor dem bermchtigen ,wesen1 dessen ,willen der erschreckte ,mensch sich unterworfen sieht1 ohne ihn doch hochzuschtzen1 im ,gemthe grndet3 woraus denn freilich nichts als ,gunstbewerbung #bfd4aj und ,einschmeichelung statt einer ,religion des guten ,lebenswandels entspringen kann4 ,also ist die ,erhabenheit in keinem ,dinge der ,natur1 sondern nur in unserm ,gemthe enthalten1 sofern wir der ,natur in uns und dadurch auch der ,natur 7sofern sie auf uns einfliet7 auer uns berlegen zu sein uns #bfd4ae bewut werden knnen4 ,alles1 was dieses ,gefhl in uns erregt1 wozu die ,macht der ,natur gehrt1 welche unsere ,krfte auffordert1 heit alsdann 7obzwar uneigentlich7 erhaben2 und nur unter der ,voraussetzung dieser ,idee in uns und in ,beziehung auf sie sind wir fhig1 zur ,idee der ,erhabenheit desjenigen ,wesens zu gelangen1 welches nicht blo durch seine #bfd4bj ,macht1 die es in der ,natur beweiset1 innige ,achtung in uns wirkt1 sondern noch mehr durch das ,vermgen1 welches in uns gelegt ist1 jene ohne ,furcht zu beurtheilen und unsere ,bestimmung als ber dieselbe erhaben zu denken4 #bi4 #bfd4be #aaj ,von der ,modalitt des ,urtheils ber das ,erhabene der ,natur4 ,es giebt unzhlige ,dinge der schnen ,natur1 worber wir ,einstimmigkeit des ,urtheils mit dem unsrigen jedermann geradezu ansinnen und auch1 ohne sonderlich zu fehlen1 erwarten knnen2 aber mit unserm ,urtheile #bfd4cj ber das ,erhabene in der ,natur knnen wir uns nicht so leicht ,eingang bei andern versprechen4 ,denn es scheint eine bei weitem grere ,cultur nicht blo der sthetischen ,urtheilskraft1 sondern auch der ,erkenntnivermgen1 die ihr zum ,grunde liegen1 erforderlich zu sein1 um ber diese ,vorzglichkeit der ,naturgegenstnde ein ,urtheil fllen zu knnen4 #bfd4ce ,die ,stimmung des ,gemths zum ,gefhl des ,erhabenen erfordert eine ,empfnglichkeit desselben fr ,ideen2 denn eben in der ,unangemessenheit der ,natur zu den letztern1 mithin nur unter der ,voraussetzung derselben und der ,anspannung der ,einbildungskraft1 die ,natur als ein ,schema fr die letztern zu behandeln1 besteht das ,abschreckende fr die #bfe4e ,sinnlichkeit1 welches doch zugleich anziehend ist3 weil es eine ,gewalt ist1 welche die ,vernunft auf jene ausbt1 nur um sie ihrem eigentlichen ,gebiete 7dem praktischen7 angemessen zu erweitern und sie auf das ,unendliche hinaussehen zu lassen1 welches fr jene ein ,abgrund ist4 ,in der ,that wird ohne ,entwickelung sittlicher ,ideen das1 was wir1 durch ,cultur #bfe4aj #aaa vorbereitet1 erhaben nennen1 dem rohen ,menschen blo abschreckend vorkommen4 ,er wird an den ,beweisthmern der ,gewalt der ,natur in ihrer ,zerstrung und dem groen ,mastabe ihrer ,macht1 wogegen die seinige in ,nichts verschwindet1 lauter ,mhseligkeit1 ,gefahr und ,noth sehen1 die den ,menschen umgeben wrden1 der dahin gebannt wre4 ,so nannte der #bfe4ae gute1 brigens verstndige savoyische ,bauer 7wie ,hr4 v4 ,saussure erzhlt7 alle ,liebhaber der ,eisgebirge ohne ,bedenken ,narren4 ,wer wei auch1 ob er so ganz ,unrecht gehabt htte1 wenn jener ,beobachter die ,gefahren1 denen er sich hier aussetzte1 blo1 wie die meisten ,reisende pflegen1 aus ,liebhaberei1 oder um dereinst pathetische ,beschreibungen davon geben zu #bfe4bj knnen1 bernommen htte8 ,so aber war seine ,absicht ,belehrung der ,menschen2 und die seelenerhebende ,empfindung hatte und gab der vortreffliche ,mann den ,lesern seiner ,reisen in ihrem ,kauf oben ein4 ,darum aber1 weil das ,urtheil ber das ,erhabene der ,natur ,cultur bedarf 7mehr als das ber das ,schne71 ist es doch dadurch nicht eben von #bfe4be der ,cultur zuerst erzeugt und etwa blo conventionsmig in der ,gesellschaft eingefhrt2 sondern es hat seine ,grundlage in der menschlichen ,natur und zwar demjenigen1 was man mit dem gesunden ,verstande zugleich jedermann ansinnen und von ihm fordern kann1 nmlich in der ,anlage #aab zum ,gefhl fr 7praktische7 ,ideen1 d4 i4 zu dem moralischen4 #bfe4cj ,hierauf grndet sich nun die ,nothwendigkeit der ,beistimmung des ,urtheils anderer vom ,erhabenen zu dem unsrigen1 welche wir in diesem zugleich mit einschlieen4 ,denn so wie wir dem1 der in der ,beurtheilung eines ,gegenstandes der ,natur1 welchen wir schn finden1 gleichgltig ist1 ,mangel des ,geschmacks vorwerfen3 so sagen wir von dem1 der bei dem1 #bfe4ce was wir erhaben zu sein urtheilen1 unbewegt bleibt1 er habe kein ,gefhl4 ,beides aber fordern wir von jedem ,menschen und setzen es auch1 wenn er einige ,cultur hat1 an ihm voraus3 nur mit dem ,unterschiede1 da wir das erstere1 weil die ,urtheilskraft darin die ,einbildung blo auf den ,verstand als ,vermgen der ,begriffe bezieht1 geradezu von jedermann1 das zweite aber1 weil sie darin die ,einbildungskraft auf ,vernunft als ,vermgen der ,ideen bezieht1 nur unter einer subjectiven ,voraussetzung 7die #bff4e wir aber jedermann ansinnen zu drfen uns berechtigt glauben7 fordern1 nmlich der des moralischen ,gefhls im ,menschen1 und hiemit auch diesem sthetischen ,urtheile ,nothwendigkeit beilegen4 ,in dieser ,modalitt der sthetischen ,urtheile1 nmlich der angematen ,nothwendigkeit derselben1 liegt ein ,hauptmoment fr die ,kritik der #bff4aj ,urtheilskraft4 ,denn die macht eben an ihnen ein ,princip a priori kenntlich und erhebt sie aus der empirischen ,psychologie1 in welcher sie sonst unter #aac den ,gefhlen des ,vergngens und ,schmerzens 7nur mit dem nichtssagenden ,beiwort eines feinern ,gefhls7 begraben bleiben wrden1 um sie und vermittelst ihrer die ,urtheilskraft in die ,classe derer zu stellen1 #bff4ae welche ,principien a priori zum ,grunde haben1 als solche aber sie in die ,transscendentalphilosophie hinberzuziehen4 ,allgemeine ,anmerkung zur ,exposition der sthetischen reflectirenden ,urtheile4 ,in ,beziehung auf das ,gefhl der ,lust ist ein ,gegenstand entweder #bff4bj zum ,angenehmen1 oder ,schnen1 oder ,erhabenen1 oder ,guten 7schlechthin7 zu zhlen 7iucundum1 pulchrum1 sublime1 honestum74 ,das ,angenehme ist als ,triebfeder der ,begierden durchgngig von einerlei ,art1 woher es auch kommen und wie specifisch-verschieden auch die ,vorstellung 7des ,sinnes und der ,empfindung1 objectiv betrachtet7 sein #bff4be mag4 ,daher kommt es bei der ,beurtheilung des ,einflusses desselben auf das ,gemth nur auf die ,menge der ,reize 7zugleich und nach einander7 und gleichsam nur auf die ,masse der angenehmen ,empfindung an2 und diese lt sich also durch nichts als die ,quantitt verstndlich machen4 ,es cultivirt auch nicht1 sondern gehrt zum bloen ,genusse4 -- ,das #bff4cj ,schne erfordert dagegen die ,vorstellung einer gewissen ,qualitt des ,objects1 die sich auch verstndlich machen und auf ,begriffe bringen lt 7wiewohl es im sthetischen ,urtheile darauf nicht gebracht wird72 und cultivirt1 indem es zugleich auf ,zweckmigkeit im ,gefhle der ,lust ,acht zu haben lehrt4 -- ,das ,erhabene besteht blo in der ,relation1 worin #bff4ce #aad das ,sinnliche in der ,vorstellung der ,natur fr einen mglichen bersinnlichen ,gebrauch desselben als tauglich beurtheilt wird4 -- ,das ,schlechthin-,gute1 subjectiv nach dem ,gefhle1 welches es einflt1 beurtheilt1 7das ,object des moralischen ,gefhls7 als die ,bestimmbarkeit der ,krfte des ,subjects durch die ,vorstellung eines schlechthin-nthigenden #bfg4e ,gesetzes1 unterscheidet sich vornehmlich durch die ,modalitt einer auf ,begriffen a priori beruhenden ,nothwendigkeit1 die nicht blo ,anspruch1 sondern auch ,gebot des ,beifalls fr jedermann in sich enthlt1 und gehrt an sich zwar nicht fr die sthetische1 sondern die reine intellectuelle ,urtheilskraft2 wird auch nicht in einem blo reflectirenden1 sondern bestimmenden #bfg4aj ,urtheile1 nicht der ,natur1 sondern der ,freiheit beigelegt4 ,aber die ,bestimmbarkeit des ,subjects durch diese ,idee und zwar eines ,subjects1 welches in sich an der ,sinnlichkeit ,hindernisse1 zugleich aber berlegenheit ber dieselbe durch die berwindung derselben als ,modification seines ,zustandes empfinden kann1 d4 i4 das moralische #bfg4ae ,gefhl1 ist doch mit der sthetischen ,urtheilskraft und deren formalen ,bedingungen sofern verwandt1 da es dazu dienen kann1 die ,gesetzmigkeit der ,handlung aus ,pflicht zugleich als sthetisch1 d4 i4 als erhaben1 oder auch als schn vorstellig zu machen1 ohne an seiner ,reinigkeit einzuben3 welches nicht ,statt findet1 wenn man es mit dem ,gefhl des #bfg4bj ,angenehmen in natrliche ,verbindung setzen wollte4 ,wenn man das ,resultat aus der bisherigen ,exposition beiderlei ,arten sthetischer ,urtheile zieht1 so wrden sich daraus folgende kurze ,erklrungen ergeben3 ,schn ist das1 was in der bloen ,beurtheilung 7also nicht vermittelst #bfg4be der ,empfindung des ,sinnes nach einem ,begriffe des ,verstandes7 gefllt4 #aae ,hieraus folgt von selbst1 da es ohne alles ,interesse gefallen msse4 ,erhaben ist das1 was durch seinen ,widerstand gegen das ,interesse der ,sinne unmittelbar gefllt4 ,beide als ,erklrungen sthetischer allgemeingltiger ,beurtheilung #bfg4cj beziehen sich auf subjective ,grnde1 nmlich einerseits der ,sinnlichkeit1 so wie sie zu ,gunsten des contemplativen ,verstandes1 andererseits wie sie wider dieselbe1 dagegen fr die ,zwecke der praktischen ,vernunft und doch beide in demselben ,subjecte vereinigt1 in ,beziehung auf das moralische ,gefhl zweckmig sind4 ,das ,schne bereitet uns vor1 etwas1 selbst die #bfg4ce ,natur ohne ,interesse zu lieben2 das ,erhabene1 es selbst wider unser 7sinnliches7 ,interesse hochzuschtzen4 ,man kann das ,erhabene so beschreiben3 es ist ein ,gegenstand 7der ,natur71 dessen ,vorstellung das ,gemth bestimmt1 sich die ,unerreichbarkeit der ,natur als ,darstellung von ,ideen zu denken4 ,buchstblich genommen und logisch betrachtet1 knnen ,ideen nicht dargestellt werden4 ,aber wenn wir unser empirisches ,vorstellungsvermgen #bfh4e 7mathematisch1 oder dynamisch7 fr die ,anschauung der ,natur erweitern3 so tritt unausbleiblich die ,vernunft hinzu1 als ,vermgen der ,independenz der absoluten ,totalitt1 und bringt die1 obzwar vergebliche1 ,bestrebung des ,gemths hervor1 die ,vorstellung der ,sinne dieser angemessen zu machen4 ,diese ,bestrebung und das ,gefhl der ,unerreichbarkeit #bfh4aj der ,idee durch die ,einbildungskraft ist selbst eine ,darstellung der subjectiven ,zweckmigkeit unseres ,gemths im ,gebrauche der ,einbildungskraft fr dessen bersinnliche ,bestimmung und nthigt uns1 subjectiv die ,natur selbst in ihrer ,totalitt1 als ,darstellung von etwas bersinnlichem1 #aaf zu denken1 ohne diese ,darstellung objectiv zu ,stande bringen zu knnen4 #bfh4ae ,denn das werden wir bald inne1 da der ,natur im ,raume und der ,zeit das ,unbedingte1 mithin auch die absolute ,gre ganz abgehe1 die doch von der gemeinsten ,vernunft verlangt wird4 ,eben dadurch werden wir auch erinnert1 da wir es nur mit einer ,natur als ,erscheinung zu thun haben1 und diese selbst noch als bloe ,darstellung einer ,natur an #bfh4bj sich 7welche die ,vernunft in der ,idee hat7 msse angesehen werden4 ,diese ,idee des bersinnlichen aber1 die wir zwar nicht weiter bestimmen1 mithin die ,natur als ,darstellung derselben nicht erkennen1 sondern nur denken knnen1 wird in uns durch einen ,gegenstand erweckt1 dessen sthetische ,beurtheilung die ,einbildungskraft bis zu ihrer ,grnze1 es sei der ,erweiterung #bfh4be 7mathematisch71 oder ihrer ,macht ber das ,gemth 7dynamisch71 anspannt1 indem sie sich auf dem ,gefhle einer ,bestimmung desselben grndet1 welche das ,gebiet der ersteren gnzlich berschreitet 7dem moralischen ,gefhl71 in ,ansehung dessen die ,vorstellung des ,gegenstandes als subjectiv-zweckmig beurtheilt wird4 #bfh4cj ,in der ,that lt sich ein ,gefhl fr das ,erhabene der ,natur nicht wohl denken1 ohne eine ,stimmung des ,gemths1 die der zum moralischen hnlich ist1 damit zu verbinden2 und obgleich die unmittelbare ,lust am ,schnen der ,natur gleichfalls eine gewisse ,liberalitt der ,denkungsart1 d4 i4 ,unabhngigkeit des ,wohlgefallens vom bloen ,sinnengenusse1 #bfh4ce voraussetzt und cultivirt1 so wird dadurch noch mehr die ,freiheit im ,spiele1 als unter einem gesetzlichen ,geschfte vorgestellt3 welches die chte ,beschaffenheit der ,sittlichkeit des ,menschen ist1 wo die ,vernunft der ,sinnlichkeit ,gewalt anthun mu1 nur da im sthetischen ,urtheile ber #aag das ,erhabene diese ,gewalt durch die ,einbildungskraft selbst1 als durch ein ,werkzeug der ,vernunft1 ausgebt vorgestellt wird4 ,das ,wohlgefallen am ,erhabenen der ,natur ist daher auch nur negativ #bfi4e 7statt dessen das am ,schnen positiv ist71 nmlich ein ,gefhl der ,beraubung der ,freiheit der ,einbildungskraft durch sie selbst1 indem sie nach einem andern ,gesetze1 als dem des empirischen ,gebrauchs zweckmig bestimmt wird4 ,dadurch bekommt sie eine ,erweiterung und ,macht1 welche grer ist als die1 welche sie aufopfert1 deren ,grund aber ihr selbst #bfi4aj verborgen ist1 statt dessen sie die ,aufopferung oder die ,beraubung und zugleich die ,ursache fhlt1 der sie unterworfen wird4 ,die ,verwunderung1 die an ,schreck grnzt1 das ,grausen und der heilige ,schauer1 welcher den ,zuschauer bei dem ,anblicke himmelansteigender ,gebirgsmassen1 tiefer ,schlnde und darin tobender ,gewsser1 tiefbeschatteter1 zum schwermthigen #bfi4ae ,nachdenken einladender ,einden u4 s4 w4 ergreift1 ist bei der ,sicherheit1 worin er sich wei1 nicht wirkliche ,furcht1 sondern nur ein ,versuch1 uns mit der ,einbildungskraft darauf einzulassen1 um die ,macht ebendesselben ,vermgens zu fhlen1 die dadurch erregte ,bewegung des ,gemths mit dem ,ruhestande desselben zu verbinden und so der ,natur #bfi4bj in uns selbst1 mithin auch der auer uns1 sofern sie auf das ,gefhl unseres ,wohlbefindens ,einflu haben kann1 berlegen zu sein4 ,denn die ,einbildungskraft nach dem ,associationsgesetze macht unseren ,zustand der ,zufriedenheit physisch abhngig2 aber eben dieselbe nach ,principien des ,schematisms der ,urtheilskraft 7folglich sofern der ,freiheit untergeordnet7 #bfi4be ist ,werkzeug der ,vernunft und ihrer ,ideen1 als solches aber eine ,macht1 unsere ,unabhngigkeit gegen die ,natureinflsse zu behaupten1 das1 was nach der ersteren gro ist1 als klein abzuwrdigen und so das #aah ,schlechthin-,groe nur in seiner 7des ,subjects7 eigenen ,bestimmung zu setzen4 ,diese ,reflexion der sthetischen ,urtheilskraft1 sich zur ,angemessenheit #bfi4cj mit der ,vernunft 7doch ohne einen bestimmten ,begriff derselben7 zu erheben1 stellt den ,gegenstand selbst durch die objective ,unangemessenheit der ,einbildungskraft in ihrer grten ,erweiterung fr die ,vernunft 7als ,vermgen der ,ideen7 doch als subjectiv-zweckmig vor4 ,man mu hier berhaupt darauf ,acht haben1 was oben schon erinnert #bfi4ce worden ist1 da in der transscendentalen sthetik der ,urtheilskraft lediglich von reinen sthetischen ,urtheilen die ,rede sein msse1 folglich die ,beispiele nicht von solchen schnen oder erhabenen ,gegenstnden der ,natur hergenommen werden drfen1 die den ,begriff von einem ,zwecke voraussetzen2 denn alsdann wrde es entweder teleologische1 oder sich auf bloen ,empfindungen eines ,gegenstandes 7,vergngen oder ,schmerz7 #bgj4e grndende1 mithin im ersteren ,falle nicht sthetische1 im zweiten nicht bloe formale ,zweckmigkeit sein4 ,wenn man also den ,anblick des bestirnten ,himmels erhaben nennt1 so mu man der ,beurtheilung desselben nicht ,begriffe von ,welten1 von vernnftigen ,wesen bewohnt1 und nun die hellen ,punkte1 womit wir den ,raum ber uns erfllt sehen1 als #bgj4aj ihre ,sonnen in sehr zweckmig fr sie gestellten ,kreisen bewegt1 zum ,grunde legen1 sondern blo1 wie man ihn sieht1 als ein weites ,gewlbe1 was alles befat2 und blo unter dieser ,vorstellung mssen wir die ,erhabenheit setzen1 die ein reines sthetisches ,urtheil diesem ,gegenstande beilegt4 ,eben so den ,anblick des ,oceans nicht so1 wie wir1 mit allerlei #bgj4ae ,kenntnissen 7die aber nicht in der unmittelbaren ,anschauung enthalten sind7 bereichert1 ihn denken2 etwa als ein weites ,reich von ,wassergeschpfen1 als den groen ,wasserschatz fr die ,ausdnstungen1 welche die #aai ,luft mit ,wolken zum ,behuf der ,lnder beschwngern1 oder auch als ein ,element1 das zwar ,welttheile von einander trennt1 gleichwohl aber die #bgj4bj grte ,gemeinschaft unter ihnen mglich macht3 denn das giebt lauter teleologische ,urtheile2 sondern man mu den ,ocean blo1 wie die ,dichter es thun1 nach dem1 was der ,augenschein zeigt1 etwa1 wenn er in ,ruhe betrachtet wird1 als einen klaren ,wasserspiegel1 der blo vom ,himmel begrnzt ist1 aber1 ist er unruhig1 wie einen alles zu verschlingen drohenden #bgj4be ,abgrund1 dennoch erhaben finden knnen4 ,eben das ist von dem ,erhabenen und ,schnen in der ,menschengestalt zu sagen1 wo wir nicht auf ,begriffe der ,zwecke1 wozu alle seine ,gliedmaen da sind1 als ,bestimmungsgrnde des ,urtheils zurcksehen und die ,zusammenstimmung mit ihnen auf unser 7alsdann nicht mehr reines7 sthetisches ,urtheil nicht #bgj4cj einflieen lassen mssen1 obgleich1 da sie jenen nicht widerstreiten1 freilich eine nothwendige ,bedingung auch des sthetischen ,wohlgefallens ist4 ,die sthetische ,zweckmigkeit ist die ,gesetzmigkeit der ,urtheilskraft in ihrer ,freiheit4 ,das ,wohlgefallen an dem ,gegenstande hngt von der ,beziehung ab1 in welcher wir die ,einbildungskraft setzen wollen3 nur da #bgj4ce sie fr sich selbst das ,gemth in freier ,beschftigung unterhalte4 ,wenn dagegen etwas anderes1 es sei ,sinnenempfindung oder ,verstandesbegriff1 das ,urtheil bestimmt3 so ist es zwar gesetzmig1 aber nicht das ,urtheil einer freien ,urtheilskraft4 ,wenn man also von intellectueller ,schnheit oder ,erhabenheit spricht1 so sind erstlich diese ,ausdrcke nicht ganz richtig1 weil es sthetische ,vorstellungsarten sind1 die1 wenn wir bloe reine ,intelligenzen wren 7oder #bga4e uns auch in ,gedanken in diese ,qualitt versetzen71 in uns gar nicht anzutreffen sein wrden2 zweitens1 obgleich beide als ,gegenstnde eines #abj intellectuellen 7moralischen7 ,wohlgefallens zwar sofern mit dem sthetischen vereinbar sind1 als sie auf keinem ,interesse beruhen3 so sind sie doch darin wiederum mit diesem schwer zu vereinigen1 weil sie ein ,interesse #bga4aj bewirken sollen1 welches1 wenn die ,darstellung zum ,wohlgefallen in der sthetischen ,beurtheilung zusammenstimmen soll1 in dieser niemals anders als durch ein ,sinneninteresse1 welches man damit in der ,darstellung verbindet1 geschehen wrde1 wodurch aber der intellectuellen ,zweckmigkeit ,abbruch geschieht1 und sie verunreinigt wird4 #bga4ae ,der ,gegenstand eines reinen und unbedingten intellectuellen ,wohlgefallens ist das moralische ,gesetz in seiner ,macht1 die es in uns ber alle und jede vor ihm vorhergehende ,triebfedern des ,gemths ausbt2 und da diese ,macht sich eigentlich nur durch ,aufopferungen sthetisch-kenntlich macht 7welches eine ,beraubung1 obgleich zum ,behuf der innern #bga4bj ,freiheit1 ist1 dagegen eine unergrndliche ,tiefe dieses bersinnlichen ,vermgens mit ihren ins ,unabsehliche sich erstreckenden ,folgen in uns aufdeckt73 so ist das ,wohlgefallen von der sthetischen ,seite 7in ,beziehung auf ,sinnlichkeit7 negativ1 d4 i4 wider dieses ,interesse1 von der intellectuellen aber betrachtet1 positiv und mit einem ,interesse verbunden4 ,hieraus #bga4be folgt3 da das intellectuelle1 an sich selbst zweckmige 7das ,moralisch-7,gute1 sthetisch beurtheilt1 nicht sowohl schn1 als vielmehr erhaben vorgestellt werden msse1 so da es mehr das ,gefhl der ,achtung 7welches den ,reiz verschmht71 als der ,liebe und vertraulichen ,zuneigung erwecke2 weil die menschliche ,natur nicht so von selbst1 sondern nur durch ,gewalt1 #bga4cj welche die ,vernunft der ,sinnlichkeit anthut1 zu jenem ,guten zusammenstimmt4 ,umgekehrt wird auch das1 was wir in der ,natur auer uns1 oder auch in uns 7z4 ,b4 gewisse ,affecten7 erhaben nennen1 nur als eine #aba ,macht des ,gemths1 sich ber gewisse ,hindernisse der ,sinnlichkeit durch moralische ,grundstze zu schwingen1 vorgestellt und dadurch interessant #bga4ce werden4 ,ich will bei dem letztern etwas verweilen4 ,die ,idee des ,guten mit ,affect heit der ,enthusiasm4 ,dieser ,gemthszustand scheint erhaben zu sein1 dermaen da man gemeiniglich vorgiebt3 ohne ihn knne nichts ,groes ausgerichtet werden4 ,nun ist aber jeder ,affect#aj blind1 entweder in der ,wahl seines ,zwecks1 oder wenn dieser auch durch ,vernunft gegeben worden1 in der ,ausfhrung desselben2 denn er ist diejenige ,bewegung des #bgb4e ,gemths1 welche es unvermgend macht1 freie berlegung der ,grundstze anzustellen1 um sich darnach zu bestimmen4 ,also kann er auf keinerlei ,weise ein ,wohlgefallen der ,vernunft verdienen4 sthetisch gleichwohl ist der ,enthusiasm erhaben1 weil er eine ,anspannung der ,krfte durch ,ideen ist1 welche dem ,gemthe einen ,schwung geben1 der weit mchtiger und #bgb4aj dauerhafter wirkt1 als der ,antrieb durch ,sinnenvorstellungen4 ,aber 7welches befremdlich scheint7 selbst ,affectlosigkeit 7,apatheia1 ,phlegma in significatu bono7 eines seinen unwandelbaren ,grundstzen nachdrcklich #abb nachgehenden ,gemths ist und zwar auf weit vorzglichere ,art erhaben1 weil sie zugleich das ,wohlgefallen der reinen ,vernunft auf ihrer ,seite #bgb4ae hat4 ,eine dergleichen ,gemthsart heit allein edel3 welcher ,ausdruck nachher auch auf ,sachen1 z4 ,b4 ,gebude1 ein ,kleid1 ,schreibart1 krperlichen ,anstand u4 d4 gl41 angewandt wird1 wenn diese nicht sowohl ,verwunderung 7,affect in der ,vorstellung der ,neuigkeit1 welche die ,erwartung bersteigt71 als ,bewunderung 7eine ,verwunderung1 die beim #bgb4bj ,verlust der ,neuigkeit nicht aufhrt7 erregt1 welches geschieht1 wenn ,ideen in ihrer ,darstellung unabsichtlich und ohne ,kunst zum sthetischen ,wohlgefallen zusammenstimmen4 #aj ,affecten sind von ,leidenschaften specifisch unterschieden4 ,jene beziehen #bgb4cj sich blo auf das ,gefhl2 diese gehren dem ,begehrungsvermgen an und sind ,neigungen1 welche alle ,bestimmbarkeit der ,willkr durch ,grundstze erschweren oder unmglich machen4 ,jene sind strmisch und unvorstzlich1 diese anhaltend und berlegt3 so ist der ,unwille als ,zorn ein ,affect2 aber als ,ha 7,rachgier7 eine ,leidenschaft4 ,die letztere kann niemals und in keinem ,verhltni erhaben #bgb4ce genannt werden3 weil im ,affect die ,freiheit des ,gemths zwar gehemmt1 in der ,leidenschaft aber aufgehoben wird4 ,ein jeder ,affect von der ,,wackern ,,art 7der nmlich das ,bewutsein unserer ,krfte jeden ,widerstand zu berwinden 7animi strenui7 rege #bgb4be macht7 ist sthetisch erhaben1 z4 ,b4 der ,zorn1 sogar die ,verzweiflung 7nmlich die entrstete1 nicht aber die verzagte74 ,der ,affect von der ,,schmelzenden ,art aber 7welcher die ,bestrebung zu widerstehen selbst zum ,gegenstande der ,unlust 7animum languidum7 macht7 hat nichts ,edeles an sich1 kann aber zum ,schnen der ,sinnesart gezhlt werden4 ,daher sind die ,rhrungen1 welche bis zum ,affect stark werden knnen1 auch sehr verschieden4 ,man hat muthige1 man hat zrtliche ,rhrungen4 ,die letztern1 wenn sie bis zum ,affect steigen1 taugen gar nichts2 der ,hang dazu heit die ,empfindelei4 ,ein theilnehmender ,schmerz1 der sich nicht #bgc4e will trsten lassen1 oder auf den wir uns1 wenn er erdichtete bel betrifft1 bis zur ,tuschung durch die ,phantasie1 als ob es wirkliche wren1 vorstzlich einlassen1 beweiset und macht eine weiche1 aber zugleich schwache ,seele1 die eine schne ,seite zeigt und zwar phantastisch1 aber nicht einmal enthusiastisch genannt werden kann4 ,romane1 weinerliche ,schauspiele1 #bgc4aj #abc schale ,sittenvorschriften1 die mit 7obzwar flschlich7 sogenannten edlen ,gesinnungen tndeln1 in der ,that aber das ,herz welk und fr die strenge ,vorschrift der ,pflicht unempfindlich1 aller ,achtung fr die ,wrde der ,menschheit in unserer ,person und das ,recht der ,menschen 7welches ganz etwas anderes als ihre ,glckseligkeit ist7 und berhaupt aller festen #bgc4ae ,grundstze unfhig machen2 selbst ein ,religionsvortrag1 welcher kriechende1 niedrige ,gunstbewerbung und ,einschmeichelung empfiehlt1 die alles ,vertrauen auf eigenes ,vermgen zum ,widerstande gegen das ,bse in uns aufgiebt1 statt der rstigen ,entschlossenheit1 die ,krfte1 die uns bei aller unserer ,gebrechlichkeit doch noch brig bleiben1 zu berwindung der ,neigungen #bgc4bj zu versuchen2 die falsche ,demuth1 welche in der ,selbstverachtung1 in der winselnden erheuchelten ,reue und einer blo leidenden ,gemthsfassung die ,art setzt1 wie man allein dem hchsten ,wesen gefllig werden knne3 vertragen sich nicht einmal mit dem1 was zur ,schnheit1 weit weniger aber noch mit dem1 was zur ,erhabenheit der ,gemthsart gezhlt #bgc4be werden knnte4 ,aber auch strmische ,gemthsbewegungen1 sie mgen nun unter dem ,namen der ,erbauung mit ,ideen der ,religion1 oder als blo zur ,cultur gehrig mit ,ideen1 die ein gesellschaftliches ,interesse enthalten1 verbunden werden1 knnen1 so sehr sie auch die ,einbildungskraft spannen1 keinesweges #bgc4cj auf die ,ehre einer erhabenen ,darstellung ,anspruch machen1 wenn sie nicht eine ,gemthsstimmung zurcklassen1 die1 wenn gleich nur indirect1 auf das ,bewutsein seiner ,strke und ,entschlossenheit zu dem1 was reine intellectuelle ,zweckmigkeit bei sich fhrt 7dem bersinnlichen71 ,einflu hat4 ,denn sonst gehren alle diese ,rhrungen nur zur ,motion1 welche #bgc4ce man der ,gesundheit wegen gerne hat4 ,die angenehme ,mattigkeit1 welche #abd auf eine solche ,rttelung durch das ,spiel der ,affecten folgt1 ist ein ,genu des ,wohlbefindens aus dem hergestellten ,gleichgewichte der mancherlei ,lebenskrfte in uns3 welcher am ,ende auf dasselbe hinausluft1 als derjenige1 den die ,wollstlinge des ,orients so behaglich finden1 wenn sie ihren ,krper gleichsam durchkneten und alle ihre ,muskeln und ,gelenke sanft drcken und biegen lassen2 nur da dort das bewegende ,princip grtentheils #bgd4e in uns1 hier hingegen gnzlich auer uns ist4 ,da glaubt sich nun mancher durch eine ,predigt erbaut1 in dem doch nichts aufgebauet 7kein ,system guter ,maximen7 ist2 oder durch ein ,trauerspiel gebessert1 der blo ber glcklich vertriebne ,langeweile froh ist4 ,also mu das ,erhabene jederzeit ,beziehung auf die ,denkungsart haben1 d4 i4 auf ,maximen1 #bgd4aj dem ,intellectuellen und den ,vernunftideen ber die ,sinnlichkeit ,obermacht zu verschaffen4 ,man darf nicht besorgen1 da das ,gefhl des ,erhabenen durch eine dergleichen abgezogene ,darstellungsart1 die in ,ansehung des ,sinnlichen gnzlich negativ wird1 verlieren werde2 denn die ,einbildungskraft1 ob sie #bgd4ae zwar ber das ,sinnliche hinaus nichts findet1 woran sie sich halten kann1 fhlt sich doch auch eben durch diese ,wegschaffung der ,schranken derselben unbegrnzt3 und jene ,absonderung ist also eine ,darstellung des ,unendlichen1 welche zwar eben darum niemals anders als blo negative ,darstellung sein kann1 die aber doch die ,seele erweitert4 ,vielleicht giebt es #bgd4bj keine erhabenere ,stelle im ,gesetzbuche der ,juden1 als das ,gebot3 ,du sollst dir kein ,bildni machen1 noch irgend ein ,gleichni1 weder dessen1 was im ,himmel1 noch auf der ,erden1 noch unter der ,erden ist u4 s4 w4 ,dieses ,gebot allein kann den ,enthusiasm erklren1 den das jdische ,volk in seiner gesitteten ,epoche fr seine ,religion fhlte1 wenn es sich mit andern #bgd4be ,vlkern verglich1 oder denjenigen ,stolz1 den der ,mohammedanism #abe einflt4 ,eben dasselbe gilt auch von der ,vorstellung des moralischen ,gesetzes und der ,anlage zur ,moralitt in uns4 ,es ist eine ganz irrige ,besorgni1 da1 wenn man sie alles dessen beraubt1 was sie den ,sinnen empfehlen kann1 sie alsdann keine andere als kalte1 leblose ,billigung und #bgd4cj keine bewegende ,kraft oder ,rhrung bei sich fhren wrde4 ,es ist gerade umgekehrt2 denn da1 wo nun die ,sinne nichts mehr vor sich sehen1 und die unverkennliche und unauslschliche ,idee der ,sittlichkeit dennoch brig bleibt1 wrde es eher nthig sein1 den ,schwung einer unbegrnzten ,einbildungskraft zu migen1 um ihn nicht bis zum ,enthusiasm steigen #bgd4ce zu lassen1 als aus ,furcht vor ,kraftlosigkeit dieser ,ideen fr sie in ,bildern und kindischem ,apparat ,hlfe zu suchen4 ,daher haben auch die ,regierungen gerne erlaubt1 die ,religion mit dem letztern ,zubehr reichlich versorgen zu lassen1 und so dem ,unterthan die ,mhe1 zugleich aber auch das ,vermgen zu benehmen gesucht1 seine ,seelenkrfte ber die ,schranken auszudehnen1 die man ihm willkrlich setzen und wodurch man ihn1 als blo passiv1 leichter behandeln kann4 #bge4e ,diese reine1 seelenerhebende1 blo negative ,darstellung der ,sittlichkeit bringt dagegen keine ,gefahr der ,schwrmerei1 welche ein ,wahn ist1 ber alle ,grnze der ,sinnlichkeit hinaus etwas ,,sehen1 d4 i4 nach ,grundstzen trumen 7mit ,vernunft rasen71 zu wollen2 eben darum weil die ,darstellung bei jener blo negativ ist4 ,denn die ,unerforschlichkeit #bge4aj der ,idee der ,freiheit schneidet aller positiven ,darstellung gnzlich den ,weg ab3 das moralische ,gesetz aber ist an sich selbst in uns hinreichend und ursprnglich bestimmend1 so da es nicht einmal erlaubt1 uns nach einem ,bestimmungsgrunde auer demselben umzusehen4 ,wenn #abf der ,enthusiasm mit dem ,wahnsinn1 so ist die ,schwrmerei mit dem #bge4ae ,wahnwitz zu vergleichen1 wovon der letztere sich unter allen am wenigsten mit dem ,erhabenen vertrgt1 weil er grblerisch lcherlich ist4 ,im ,enthusiasm als ,affect ist die ,einbildungskraft zgellos2 in der ,schwrmerei als eingewurzelter brtender ,leidenschaft regellos4 ,der erstere ist vorbergehender ,zufall1 der den gesundesten ,verstand bisweilen wohl betrifft2 #bge4bj der zweite eine ,krankheit1 die ihn zerrttet4 ,einfalt 7kunstlose ,zweckmigkeit7 ist gleichsam der ,stil der ,natur im ,erhabenen und so auch der ,sittlichkeit1 welche eine zweite 7bersinnliche7 ,natur ist1 wovon wir nur die ,gesetze kennen1 ohne das bersinnliche ,vermgen in uns selbst1 was den ,grund dieser ,gesetzgebung enthlt1 #bge4be durch ,anschauen erreichen zu knnen4 ,noch ist anzumerken1 da1 obgleich das ,wohlgefallen am ,schnen eben sowohl1 als das am ,erhabenen nicht allein durch allgemeine ,mittheilbarkeit unter den andern sthetischen ,beurtheilungen kenntlich unterschieden ist1 sondern auch durch diese ,eigenschaft in ,beziehung auf ,gesellschaft #bge4cj 7in der es sich mittheilen lt7 ein ,interesse bekommt1 gleichwohl doch auch die ,absonderung von aller ,gesellschaft als etwas ,erhabenes angesehen werde1 wenn sie auf ,ideen beruht1 welche ber alles sinnliche ,interesse hinweg sehen4 ,sich selbst genug sein1 mithin ,gesellschaft nicht bedrfen1 ohne doch ungesellig zu sein1 d4 i4 sie zu fliehen1 ist etwas #bge4ce dem ,erhabenen sich ,nherndes1 so wie jede berhebung von ,bedrfnissen4 ,dagegen ist ,menschen zu fliehen1 aus ,misanthropie1 weil man sie anfeindet1 oder aus ,anthropophobie 7,menschenscheu71 weil man sie als seine ,feinde frchtet1 theils hlich1 theils verchtlich4 ,gleichwohl giebt es eine 7sehr uneigentlich sogenannte7 ,misanthrophie1 wozu die ,anlage sich #abg mit dem ,alter in vieler wohldenkenden ,menschen ,gemth einzufinden pflegt1 welche zwar1 was das ,wohlwollen betrifft1 philanthropisch genug #bgf4e ist1 aber vom ,wohlgefallen an ,menschen durch eine lange traurige ,erfahrung weit abgebracht ist3 wovon der ,hang zur ,eingezogenheit1 der phantastische ,wunsch auf einem entlegenen ,landsitze1 oder auch 7bei jungen ,personen7 die ertrumte ,glckseligkeit auf einem der brigen ,welt unbekannten ,eilande mit einer kleinen ,familie seine ,lebenszeit zubringen #bgf4aj zu knnen1 welche die ,romanschreiber oder ,dichter der ,robinsonaden so gut zu nutzen wissen1 ,zeugni giebt4 ,falschheit1 ,undankbarkeit1 ,ungerechtigkeit1 das ,kindische in den von uns selbst fr wichtig und gro gehaltenen ,zwecken1 in deren ,verfolgung sich ,menschen selbst unter einander alle erdenkliche bel anthun1 stehen mit der ,idee dessen1 was sie sein knnten1 #bgf4ae wenn sie wollten1 so im ,widerspruch und sind dem lebhaften ,wunsche1 sie besser zu sehen1 so sehr entgegen3 da1 um sie nicht zu hassen1 da man sie nicht lieben kann1 die ,verzichtthuung auf alle gesellschaftliche ,freuden nur ein kleines ,opfer zu sein scheint4 ,diese ,traurigkeit1 nicht ber die bel1 welche das ,schicksal ber andere ,menschen verhngt 7wovon die #bgf4bj ,sympathie ,ursache ist71 sondern die sie sich selbst anthun 7welche auf der ,antipathie in ,grundstzen beruht71 ist1 weil sie auf ,ideen beruht1 erhaben1 indessen da die erstere ebenfalls nur fr schn gelten kann4 -- ,der eben so geistreiche als grndliche ,saussure sagt in der ,beschreibung seiner ,alpenreisen von ,bonhomme1 einem der savoyischen ,gebirge3 ,es herrscht #bgf4be daselbst eine gewisse abgeschmackte ,traurigkeit4 ,er kannte daher doch auch eine interessante ,traurigkeit1 welche der ,anblick einer ,einde einflt1 in die sich ,menschen wohl versetzen mchten1 um von der ,welt nichts #abh weiter zu hren1 noch zu erfahren1 die denn doch nicht so ganz unwirthbar sein mu1 da sie nur einen hchst mhseligen ,aufenthalt fr ,menschen #bgf4cj darbte4 -- ,ich mache diese ,anmerkung nur in der ,absicht1 um zu erinnern1 da auch ,betrbni 7nicht niedergeschlagene ,traurigkeit7 zu den rstigen ,affecten gezhlt werden knne1 wenn sie in moralischen ,ideen ihren ,grund hat2 wenn sie aber auf ,sympathie gegrndet und als solche auch liebenswrdig ist1 sie blo zu den schmelzenden ,affecten gehre3 #bgf4ce um dadurch auf die ,gemthsstimmung1 die nur im ersteren ,falle erhaben ist1 aufmerksam zu machen4 99 99 99 99 99 ,man kann mit der jetzt durchgefhrten transscendentalen ,exposition der sthetischen ,urtheile nun auch die physiologische1 wie sie ein ,burke und viele scharfsinnige ,mnner unter uns bearbeitet haben1 vergleichen1 um zu sehen1 wohin eine blo empirische ,exposition des ,erhabenen und ,schnen fhre4 ,burke#aa1 der in dieser ,art der ,behandlung als der vornehmste #bgg4e ,verfasser genannt zu werden verdient1 bringt auf diesem ,wege 7,s4 #bbc seines ,werks7 heraus3 da das ,gefhl des ,erhabenen sich auf dem ,triebe zur ,selbsterhaltung und auf ,furcht1 d4 i4 einem ,schmerze1 grnde1 der1 weil er nicht bis zur wirklichen ,zerrttung der krperlichen ,theile geht1 ,bewegungen hervorbringt1 die1 da sie die feineren oder grberen #bgg4aj ,gefe von gefhrlichen und beschwerlichen ,verstopfungen reinigen1 im ,stande sind1 angenehme ,empfindungen zu erregen1 zwar nicht ,lust1 sondern eine ,art von wohlgeflligem ,schauer1 eine gewisse ,ruhe1 die mit #abi ,schrecken vermischt ist4 ,das ,schne1 welches er auf ,liebe grndet 7wovon er doch die ,begierde abgesondert wissen will71 fhrt er 7,s4 #bea-eb7 #bgg4ae auf die ,nachlassung1 ,losspannung und ,erschlaffung der ,fibern des ,krpers1 mithin eine ,erweichung1 ,auflsung1 ,ermattung1 ein ,hinsinken1 ,hinsterben1 ,wegschmelzen vor ,vergngen hinaus4 ,und nun besttigt er diese ,erklrungsart nicht allein durch ,flle1 in denen die ,einbildungskraft in ,verbindung mit dem ,verstande1 sondern sogar mit ,sinnesempfindung #bgg4bj in uns das ,gefhl des ,schnen sowohl als des ,erhabenen erregen knne4 -- ,als psychologische ,bemerkungen sind diese ,zergliederungen der ,phnomene unseres ,gemths beraus schn und geben reichen ,stoff zu den beliebtesten ,nachforschungen der empirischen ,anthropologie4 ,es ist auch nicht zu lugnen1 da alle ,vorstellungen in uns1 sie mgen objectiv #bgg4be blo sinnlich1 oder ganz intellectuell sein1 doch subjectiv mit ,vergngen oder ,schmerz1 so unmerklich beides auch sein mag1 verbunden werden knnen 7weil sie insgesammt das ,gefhl des ,lebens afficiren1 und keine derselben1 sofern als sie ,modification des ,subjects ist1 indifferent sein kann72 sogar da1 wie ,epikur behauptete1 immer ,vergngen und #bgg4cj ,schmerz zuletzt doch krperlich sei1 es mag nun von der ,einbildung1 oder gar von ,verstandesvorstellungen anfangen3 weil das ,leben ohne das ,gefhl des krperlichen ,organs blo ,bewutsein seiner ,existenz1 aber kein ,gefhl des ,wohl- oder belbefindens1 d4 i4 der ,befrderung oder ,hemmung der ,lebenskrfte1 sei2 weil das ,gemth fr sich allein ganz ,leben 7das ,lebensprincip selbst7 ist1 und ,hindernisse oder ,befrderungen auer demselben und doch im ,menschen selbst1 mithin in der ,verbindung #bgh4e mit seinem ,krper gesucht werden mssen4 #aa ,nach der deutschen bersetzung seiner ,schrift3 ,philosophische ,untersuchungen ber den ,ursprung unserer ,begriffe vom ,schnen und ,erhabenen4 ,riga1 bei ,hartknoch #aggc4 #bgg4ce ,setzt man aber das ,wohlgefallen am ,gegenstande ganz und gar #acj darin1 da dieser durch ,reiz oder durch ,rhrung vergngt3 so mu man auch keinem andern zumuthen1 zu dem sthetischen ,urtheile1 was wir fllen1 beizustimmen2 denn darber befragt ein jeder mit ,recht nur seinen #bgh4aj ,privatsinn4 ,alsdann aber hrt auch alle ,censur des ,geschmacks gnzlich auf2 man mte denn das ,beispiel1 welches andere durch die zufllige bereinstimmung ihrer ,urtheile geben1 zum ,gebot des ,beifalls fr uns machen1 wider welches ,princip wir uns doch vermuthlich struben und auf das natrliche ,recht berufen wrden1 das ,urtheil1 welches auf dem unmittelbaren #bgh4ae ,gefhle des eigenen ,wohlbefindens beruht1 seinem eigenen ,sinne und nicht anderer ihrem zu unterwerfen4 ,wenn also das ,geschmacksurtheil nicht fr egoistisch1 sondern seiner innern ,natur nach1 d4 i4 um sein selbst1 nicht um der ,beispiele willen1 die andere von ihrem ,geschmack geben1 nothwendig als pluralistisch gelten #bgh4bj mu1 wenn man es als ein solches wrdigt1 welches zugleich verlangen darf1 da jedermann ihm beipflichten soll3 so mu ihm irgend ein 7es sei objectives oder subjectives7 ,princip a priori zum ,grunde liegen1 zu welchem man durch ,aufsphung empirischer ,gesetze der ,gemthsvernderungen niemals gelangen kann3 weil diese nur zu erkennen geben1 wie geurtheilt #bgh4be wird1 nicht aber gebieten1 wie geurtheilt werden soll1 und zwar gar so1 da das ,gebot unbedingt ist2 dergleichen die ,geschmacksurtheile voraussetzen1 indem sie das ,wohlgefallen mit einer ,vorstellung unmittelbar verknpft wissen wollen4 ,also mag die empirische ,exposition der sthetischen ,urtheile immer den ,anfang machen1 um den ,stoff zu einer hhern #bgh4cj ,untersuchung herbeizuschaffen2 eine transscendentale ,errterung dieses ,vermgens ist doch mglich und zur ,kritik des ,geschmacks wesentlich gehrig4 #aca ,denn ohne da derselbe ,principien a priori habe1 knnte er unmglich die ,urtheile anderer richten und ber sie auch nur mit einigem ,scheine des ,rechts ,billigungs- oder ,verwerfungsaussprche fllen4 #bgh4ce ,das brige zur ,analytik der sthetischen ,urtheilskraft ,gehrige enthlt zuvrderst die ,deduction der reinen sthetischen ,urtheile4 #cj4 ,die ,deduction der sthetischen ,urtheile ber die ,gegenstnde der ,natur darf nicht auf das1 was wir in dieser erhaben nennen1 sondern nur auf das ,schne gerichtet #bgi4e werden4 ,der ,anspruch eines sthetischen ,urtheils auf allgemeine ,gltigkeit fr jedes ,subject bedarf als ein ,urtheil1 welches sich auf irgend ein ,princip a priori fuen mu1 einer ,deduction 7d4 i4 ,legitimation seiner ,anmaung71 welche ber die ,exposition desselben noch hinzukommen mu1 wenn es #bgi4aj nmlich ein ,wohlgefallen oder ,mifallen an der ,form des ,objects betrifft4 ,dergleichen sind die ,geschmacksurtheile ber das ,schne der ,natur4 ,denn die ,zweckmigkeit hat alsdann doch im ,objecte und seiner ,gestalt ihren ,grund1 wenn sie gleich nicht die ,beziehung desselben auf andere ,gegenstnde nach ,begriffen 7zum ,erkenntniurtheile7 anzeigt2 #bgi4ae sondern blo die ,auffassung dieser ,form1 sofern sie dem ,vermgen sowohl #acb der ,begriffe1 als dem der ,darstellung derselben 7welches mit dem der ,auffassung eines und dasselbe ist7 im ,gemth sich gem zeigt1 berhaupt betrifft4 ,man kann daher auch in ,ansehung des ,schnen der ,natur mancherlei ,fragen aufwerfen1 welche die ,ursache dieser ,zweckmigkeit #bgi4bj ihrer ,formen betreffen3 z4 ,b4 wie man erklren wolle1 warum die ,natur so verschwenderisch allerwrts ,schnheit verbreitet habe1 selbst im ,grunde des ,oceans1 wo nur selten das menschliche ,auge 7fr welches jene doch allein zweckmig ist7 hingelangt1 u4 d4 gl4 m4 ,allein das ,erhabene der ,natur -- wenn wir darber ein reines #bgi4be sthetisches ,urtheil fllen1 welches nicht mit ,begriffen von ,vollkommenheit als objectiver ,zweckmigkeit vermengt ist2 in welchem ,falle es ein teleologisches ,urtheil sein wrde -- kann ganz als formlos oder ungestalt1 dennoch aber als ,gegenstand eines reinen ,wohlgefallens betrachtet werden und subjective ,zweckmigkeit der gegebenen ,vorstellung zeigen2 und da #bgi4cj fragt es sich nun3 ob zu dem sthetischen ,urtheile dieser ,art auch auer der ,exposition dessen1 was in ihm gedacht wird1 noch eine ,deduction seines ,anspruchs auf irgend ein 7subjectives7 ,princip a priori verlangt werden knne4 ,hierauf dient zur ,antwort3 da das ,erhabene der ,natur nur uneigentlich so genannt werde und eigentlich blo der ,denkungsart1 oder vielmehr der ,grundlage zu derselben in der menschlichen ,natur beigelegt werden msse4 ,dieser sich bewut zu werden1 giebt die ,auffassung eines #acc sonst formlosen und unzweckmigen ,gegenstandes blo die ,veranlassung1 #bhj4e welcher auf solche ,weise subjectiv-zweckmig gebraucht1 aber nicht als ein solcher fr sich und seiner ,form wegen beurtheilt wird 7gleichsam species finalis accepta1 non data74 ,daher war unsere ,exposition der ,urtheile ber das ,erhabene der ,natur zugleich ihre ,deduction4 ,denn wenn wir die ,reflexion der ,urtheilskraft in denselben zerlegten1 so fanden #bhj4aj wir in ihnen ein zweckmiges ,verhltni der ,erkenntnivermgen1 welches dem ,vermgen der ,zwecke 7dem ,willen7 a priori zum ,grunde gelegt werden mu und daher selbst a priori zweckmig ist3 welches denn sofort die ,deduction1 d4 i4 die ,rechtfertigung des ,anspruchs eines dergleichen ,urtheils auf allgemein-nothwendige ,gltigkeit1 enthlt4 #bhj4ae ,wir werden also nur die ,deduction der ,geschmacksurtheile1 d4 i4 der ,urtheile ber die ,schnheit der ,naturdinge1 zu suchen haben und so der ,aufgabe fr die gesammte sthetische ,urtheilskraft im ,ganzen ein ,genge thun4 #ca4 #bhj4bj ,von der ,methode der ,deduction der ,geschmacksurtheile4 ,die ,obliegenheit einer ,deduction1 d4 i4 der ,gewhrleistung der ,rechtmigkeit1 einer ,art ,urtheile tritt nur ein1 wenn das ,urtheil ,anspruch auf #acd ,nothwendigkeit macht2 welches der ,fall auch alsdann ist1 wenn es subjective ,allgemeinheit1 d4 i4 jedermanns ,beistimmung1 fordert3 inde es #bhj4be doch kein ,erkenntniurtheil1 sondern nur der ,lust oder ,unlust an einem gegebenen ,gegenstande1 d4 i4 ,anmaung einer durchgngig fr jedermann geltenden subjectiven ,zweckmigkeit1 ist1 die sich auf keine ,begriffe von der ,sache grnden soll1 weil es ,geschmacksurtheil ist4 ,da wir im letztern ,falle kein ,erkenntniurtheil1 weder ein theoretisches1 #bhj4cj welches den ,begriff einer ,natur berhaupt durch den ,verstand1 noch ein 7reines7 praktisches1 welches die ,idee der ,freiheit als a priori durch die ,vernunft gegeben zum ,grunde legt1 vor uns haben2 und also weder ein ,urtheil1 welches vorstellt1 was eine ,sache ist1 noch da ich1 um sie hervorzubringen1 etwas verrichten soll1 nach seiner ,gltigkeit a priori #bhj4ce zu rechtfertigen haben3 so wird blo die allgemeine ,gltigkeit eines einzelnen ,urtheils1 welches die subjective ,zweckmigkeit einer empirischen ,vorstellung der ,form eines ,gegenstandes ausdrckt1 fr die ,urtheilskraft berhaupt darzuthun sein1 um zu erklren1 wie es mglich sei1 da etwas blo in der ,beurtheilung 7ohne ,sinnenempfindung oder ,begriff7 gefallen knne1 und1 so wie die ,beurtheilung eines ,gegenstandes zum #bha4e ,behuf einer ,erkenntni berhaupt allgemeine ,regeln hat1 auch das #ace ,wohlgefallen eines ,jeden fr jeden andern als ,regel drfe angekndigt werden4 ,wenn nun diese ,allgemeingltigkeit sich nicht auf ,stimmensammlung und ,herumfragen bei andern wegen ihrer ,art zu empfinden grnden1 #bha4aj sondern gleichsam auf einer ,autonomie des ber das ,gefhl der ,lust 7an der gegebenen ,vorstellung7 urtheilenden ,subjects1 d4 i4 auf seinem eigenen ,geschmacke1 beruhen1 gleichwohl aber doch auch nicht von ,begriffen abgeleitet werden soll3 so hat ein solches ,urtheil -- wie das ,geschmacksurtheil in der ,that ist -- eine zwiefache und zwar logische #bha4ae ,eigenthmlichkeit3 nmlich erstlich die ,allgemeingltigkeit a priori und doch nicht eine logische ,allgemeinheit nach ,begriffen1 sondern die ,allgemeinheit eines einzelnen ,urtheils2 zweitens eine ,nothwendigkeit 7die jederzeit auf ,grnden a priori beruhen mu71 die aber doch von keinen ,beweisgrnden a priori abhngt1 durch deren ,vorstellung der ,beifall1 #bha4bj den das ,geschmacksurtheil jedermann ansinnt1 erzwungen werden knnte4 ,die ,auflsung dieser logischen ,eigenthmlichkeiten1 worin sich ein ,geschmacksurtheil von allen ,erkenntniurtheilen unterscheidet1 wenn wir hier anfnglich von allem ,inhalte desselben1 nmlich dem ,gefhle der ,lust1 abstrahiren und blo die sthetische ,form mit der ,form der objectiven #bha4be ,urtheile1 wie sie die ,logik vorschreibt1 vergleichen1 wird allein zur ,deduction dieses sonderbaren ,vermgens hinreichend sein4 ,wir wollen also diese charakteristischen ,eigenschaften des ,geschmacks zuvor1 durch ,beispiele #acf erlutert1 vorstellig machen4 #cb4 #bha4cj ,erste ,eigenthmlichkeit des ,geschmacksurtheils4 ,das ,geschmacksurtheil bestimmt seinen ,gegenstand in ,ansehung des ,wohlgefallens 7als ,schnheit7 mit einem ,anspruche auf jedermanns ,beistimmung1 als ob es objectiv wre4 ,sagen3 diese ,blume ist schn1 heit eben so viel1 als ihren eigenen #bha4ce ,anspruch auf jedermanns ,wohlgefallen ihr nur nachsagen4 ,durch die ,annehmlichkeit ihres ,geruchs hat sie gar keine ,ansprche4 ,den einen ergtzt dieser ,geruch1 dem andern benimmt er den ,kopf4 ,was sollte man nun anders daraus vermuthen1 als da die ,schnheit fr eine ,eigenschaft der ,blume selbst gehalten werden msse1 die sich nicht nach der ,verschiedenheit #bhb4e der ,kpfe und so vieler ,sinne richtet1 sondern wornach sich diese richten mssen1 wenn sie darber urtheilen wollen8 ,und doch verhlt es sich nicht so4 ,denn darin besteht eben das ,geschmacksurtheil1 da es eine ,sache nur nach derjenigen ,beschaffenheit schn nennt1 in welcher sie sich nach unserer ,art sie aufzunehmen richtet4 #bhb4aj berdies wird von jedem ,urtheil1 welches den ,geschmack des ,subjects beweisen soll1 verlangt3 da das ,subject fr sich1 ohne nthig zu #acg haben1 durch ,erfahrung unter den ,urtheilen anderer herumzutappen und sich von ihrem ,wohlgefallen oder ,mifallen an demselben ,gegenstande vorher zu belehren1 urtheilen1 mithin sein ,urtheil nicht als ,nachahmung1 #bhb4ae weil ein ,ding etwa wirklich allgemein gefllt1 sondern a priori aussprechen solle4 ,man sollte aber denken1 da ein ,urtheil a priori einen ,begriff vom ,object enthalten msse1 zu dessen ,erkenntni es das ,princip enthlt2 das ,geschmacksurtheil aber grndet sich gar nicht auf ,begriffe und ist berall nicht ,erkenntni1 sondern nur ein sthetisches ,urtheil4 #bhb4bj ,daher lt sich ein junger ,dichter von der berredung1 da sein ,gedicht schn sei1 nicht durch das ,urtheil des ,publicums1 noch seiner ,freunde abbringen2 und wenn er ihnen ,gehr giebt1 so geschieht es nicht darum1 weil er es nun anders beurtheilt1 sondern weil er1 wenn gleich 7wenigstens in ,absicht seiner7 das ganze ,publicum einen falschen ,geschmack #bhb4be htte1 sich doch 7selbst wider sein ,urtheil7 dem gemeinen ,wahne zu bequemen1 in seiner ,begierde nach ,beifall ,ursache findet4 ,nur spterhin1 wenn seine ,urtheilskraft durch ,ausbung mehr geschrft worden1 geht er freiwillig von seinem vorigen ,urtheile ab2 so wie er es auch mit seinen ,urtheilen hlt1 die ganz auf der ,vernunft beruhen4 ,der ,geschmack macht #bhb4cj blo auf ,autonomie ,anspruch4 ,fremde ,urtheile sich zum ,bestimmungsgrunde des seinigen zu machen1 wre ,heteronomie4 ,da man die ,werke der ,alten mit ,recht zu ,mustern anpreiset und #ach die ,verfasser derselben classisch nennt gleich einem gewissen ,adel unter den ,schriftstellern1 der dem ,volke durch seinen ,vorgang ,gesetze giebt3 scheint #bhb4ce ,quellen des ,geschmacks a posteriori anzuzeigen und die ,autonomie desselben in jedem ,subjecte zu widerlegen4 ,allein man knnte eben so gut sagen1 da die alten ,mathematiker1 die bis jetzt fr nicht wohl zu entbehrende ,muster der hchsten ,grndlichkeit und ,eleganz der synthetischen ,methode gehalten werden1 auch eine nachahmende ,vernunft auf unserer ,seite bewiesen und ein ,unvermgen derselben1 aus sich selbst strenge ,beweise mit der grten ,intuition durch ,construction der ,begriffe hervorzubringen4 #bhc4e ,es giebt gar keinen ,gebrauch unserer ,krfte1 so frei er auch sein mag1 und selbst der ,vernunft 7die alle ihre ,urtheile aus der gemeinschaftlichen ,quelle a priori schpfen mu71 welcher1 wenn jedes ,subject immer gnzlich von der rohen ,anlage seines ,naturells anfangen sollte1 nicht in fehlerhafte ,versuche gerathen wrde1 wenn nicht andere mit den #bhc4aj ihrigen ihm vorgegangen wren1 nicht um die ,nachfolgenden zu bloen ,nachahmern zu machen1 sondern durch ihr ,verfahren andere auf die ,spur zu bringen1 um die ,principien in sich selbst zu suchen und so ihren eigenen1 oft besseren ,gang zu nehmen4 ,selbst in der ,religion1 wo gewi ein jeder die ,regel seines ,verhaltens aus sich selbst hernehmen mu1 weil er dafr #bhc4ae auch selbst verantwortlich bleibt und die ,schuld seiner ,vergehungen nicht #aci auf andre als ,lehrer oder ,vorgnger schieben kann1 wird doch nie durch allgemeine ,vorschriften1 die man entweder von ,priestern oder ,philosophen bekommen1 oder auch aus sich selbst genommen haben mag1 so viel ausgerichtet werden1 als durch ein ,beispiel der ,tugend oder ,heiligkeit1 welches1 #bhc4bj in der ,geschichte aufgestellt1 die ,autonomie der ,tugend aus der eigenen und ursprnglichen ,idee der ,sittlichkeit 7a priori7 nicht entbehrlich macht1 oder diese in einen ,mechanism der ,nachahmung verwandelt4 ,nachfolge1 die sich auf einen ,vorgang bezieht1 nicht ,nachahmung ist der rechte ,ausdruck fr allen ,einflu1 welchen ,producte eines exemplarischen ,urhebers #bhc4be auf ,andere haben knnen2 welches nur so viel bedeutet als3 aus denselben ,quellen schpfen1 woraus jener selbst schpfte1 und seinem ,vorgnger nur die ,art1 sich dabei zu benehmen1 ablernen4 ,aber unter allen ,vermgen und ,talenten ist der ,geschmack gerade dasjenige1 welches1 weil sein ,urtheil nicht durch ,begriffe und ,vorschriften bestimmbar ist1 am meisten #bhc4cj der ,beispiele dessen1 was sich im ,fortgange der ,cultur am lngsten in ,beifall erhalten hat1 bedrftig ist1 um nicht bald wieder ungeschlacht zu werden und in die ,rohigkeit der ersten ,versuche zurckzufallen4 #cc4 #adj ,zweite ,eigenthmlichkeit des ,geschmacksurtheils4 ,das ,geschmacksurtheil ist gar nicht durch ,beweisgrnde bestimmbar1 gleich als ob es blo subjectiv wre4 ,wenn jemand ein ,gebude1 eine ,aussicht1 ein ,gedicht nicht schn #bhd4e findet1 so lt er sich erstlich den ,beifall nicht durch hundert ,stimmen1 die es alle hoch preisen1 innerlich aufdringen4 ,er mag sich zwar stellen1 als ob es ihm auch gefalle1 um nicht fr geschmacklos angesehen zu werden2 er kann sogar zu zweifeln anfangen1 ob er seinen ,geschmack durch ,kenntni einer genugsamen ,menge von ,gegenstnden einer gewissen ,art #bhd4aj auch genug gebildet habe 7wie einer1 der in der ,entfernung etwas fr einen ,wald zu erkennen glaubt1 was alle andere fr eine ,stadt ansehen1 an dem ,urtheile seines eigenen ,gesichts zweifelt74 ,das sieht er aber doch klar ein3 da der ,beifall anderer gar keinen fr die ,beurtheilung der ,schnheit gltigen ,beweis abgebe2 da andere allenfalls fr ihn sehen #bhd4ae und beobachten mgen1 und was viele auf einerlei ,art gesehen haben1 als ein hinreichender ,beweisgrund fr ihn1 der es anders gesehen zu haben glaubt1 zum theoretischen1 mithin logischen1 niemals aber das1 was andern gefallen hat1 zum ,grunde eines sthetischen ,urtheils dienen knne4 ,das uns ungnstige ,urtheil anderer kann uns zwar mit ,recht in ,ansehung #bhd4bj #ada des unsrigen bedenklich machen1 niemals aber von der ,unrichtigkeit desselben berzeugen4 ,also giebt es keinen empirischen ,beweisgrund1 das ,geschmacksurtheil jemanden abzunthigen4 ,zweitens kann noch weniger ein ,beweis a priori nach bestimmten ,regeln das ,urtheil ber ,schnheit bestimmen4 ,wenn mir jemand sein #bhd4be ,gedicht vorliest1 oder mich in ein ,schauspiel fhrt1 welches am ,ende meinem ,geschmacke nicht behagen will1 so mag er den ,batteux oder ,lessing1 oder noch ltere und berhmtere ,kritiker des ,geschmacks und alle von ihnen aufgestellte ,regeln zum ,beweise anfhren1 da sein ,gedicht schn sei2 auch mgen gewisse ,stellen1 die mir eben mifallen1 mit #bhd4cj ,regeln der ,schnheit 7so wie sie dort gegeben und allgemein anerkannt sind7 gar wohl zusammenstimmen3 ich stopfe mir die ,ohren zu1 mag keine ,grnde und kein ,vernnfteln hren und werde eher annehmen1 da jene ,regeln der ,kritiker falsch seien1 oder wenigstens hier nicht der ,fall ihrer ,anwendung sei1 als da ich mein ,urtheil durch ,beweisgrnde a priori #bhd4ce sollte bestimmen lassen1 da es ein ,urtheil des ,geschmacks und nicht des ,verstandes oder der ,vernunft sein soll4 ,es scheint1 da dieses eine der ,hauptursachen sei1 weswegen man dieses sthetische ,beurtheilungsvermgen gerade mit dem ,namen des ,geschmacks belegt hat4 ,denn es mag mir jemand alle ,ingredienzien #bhe4e #adb eines ,gerichts herzhlen und von jedem bemerken1 da jedes derselben mir sonst angenehm sei1 auch obenein die ,gesundheit dieses ,essens mit ,recht rhmen2 so bin ich gegen alle diese ,grnde taub1 versuche das ,gericht an meiner ,zunge und meinem ,gaumen3 und darnach 7nicht nach allgemeinen ,principien7 flle ich mein ,urtheil4 #bhe4aj ,in der ,that wird das ,geschmacksurtheil durchaus immer als ein einzelnes ,urtheil vom ,object gefllt4 ,der ,verstand kann durch die ,vergleichung des ,objects im ,punkte des ,wohlgeflligen mit dem ,urtheile anderer ein allgemeines ,urtheil machen3 z4 ,b4 alle ,tulpen sind schn2 aber das ist alsdann kein ,geschmacks-1 sondern ein logisches ,urtheil1 welches #bhe4ae die ,beziehung eines ,objects auf den ,geschmack zum ,prdicate der ,dinge von einer gewissen ,art berhaupt macht2 dasjenige aber1 wodurch ich eine einzelne gegebene ,tulpe schn1 d4 i4 mein ,wohlgefallen an derselben allgemeingltig1 finde1 ist allein das ,geschmacksurtheil4 ,dessen ,eigenthmlichkeit besteht aber darin3 da1 ob es gleich blo subjective #bhe4bj ,gltigkeit hat1 es dennoch alle ,subjecte so in ,anspruch nimmt1 als es nur immer geschehen knnte1 wenn es ein objectives ,urtheil wre1 das auf ,erkenntnigrnden beruht und durch einen ,beweis knnte erzwungen werden4 #cd4 #bhe4be #adc ,es ist kein objectives ,princip des ,geschmacks mglich4 ,unter einem ,princip des ,geschmacks wrde man einen ,grundsatz verstehen1 unter dessen ,bedingung man den ,begriff eines ,gegenstandes subsumiren und alsdann durch einen ,schlu herausbringen knnte1 da er schn sei4 ,das ist aber schlechterdings unmglich4 ,denn ich mu unmittelbar #bhe4cj an der ,vorstellung desselben die ,lust empfinden1 und sie kann mir durch keine ,beweisgrnde angeschwatzt werden4 ,obgleich also ,kritiker1 wie ,hume sagt1 scheinbarer vernnfteln knnen als ,kche1 so haben sie doch mit diesen einerlei ,schicksal4 ,den ,bestimmungsgrund ihres ,urtheils knnen sie nicht von der ,kraft der ,beweisgrnde1 sondern nur von der #bhe4ce ,reflexion des ,subjects ber seinen eigenen ,zustand 7der ,lust oder ,unlust7 mit ,abweisung aller ,vorschriften und ,regeln erwarten4 ,worber aber ,kritiker dennoch vernnfteln knnen und sollen1 so da es zur ,berichtigung und ,erweiterung unserer ,geschmacksurtheile gereiche3 das ist nicht1 den ,bestimmungsgrund dieser ,art sthetischer ,urtheile in #bhf4e einer allgemeinen brauchbaren ,formel darzulegen1 welches unmglich ist2 sondern ber die ,erkenntnivermgen und deren ,geschfte in diesen ,urtheilen ,nachforschung zu thun und die wechselseitige subjective ,zweckmigkeit1 #add von welcher oben gezeigt ist1 da ihre ,form in einer gegebenen ,vorstellung die ,schnheit des ,gegenstandes derselben sei1 in ,beispielen aus #bhf4aj einander zu setzen4 ,also ist die ,kritik des ,geschmacks selbst nur subjectiv in ,ansehung der ,vorstellung1 wodurch uns ein ,object gegeben wird3 nmlich sie ist die ,kunst oder ,wissenschaft1 das wechselseitige ,verhltni des ,verstandes und der ,einbildungskraft zu einander in der gegebenen ,vorstellung 7ohne ,beziehung auf vorhergehende ,empfindung oder ,begriff71 #bhf4ae mithin die ,einhelligkeit oder ,mihelligkeit derselben unter ,regeln zu bringen und sie in ,ansehung ihrer ,bedingungen zu bestimmen4 ,sie ist ,kunst1 wenn sie dieses nur an ,beispielen zeigt2 sie ist ,wissenschaft1 wenn sie die ,mglichkeit einer solchen ,beurtheilung von der ,natur dieser ,vermgen1 als ,erkenntnivermgen berhaupt1 ableitet4 ,mit der letzteren #bhf4bj als transscendentalen ,kritik haben wir es hier berall allein zu thun4 ,sie soll das subjective ,princip des ,geschmacks1 als ein ,princip a priori der ,urtheilskraft1 entwickeln und rechtfertigen4 ,die ,kritik als ,kunst sucht blo die physiologischen 7hier psychologischen71 mithin empirischen ,regeln1 nach denen der ,geschmack wirklich verfhrt1 7ohne ber ihre ,mglichkeit #bhf4be nachzudenken7 auf die ,beurtheilung seiner ,gegenstnde anzuwenden und kritisirt die ,producte der schnen ,kunst2 so wie jene das ,vermgen selbst1 sie zu beurtheilen4 #ce4 #ade ,das ,princip des ,geschmacks ist das subjective ,princip der #bhf4cj ,urtheilskraft berhaupt4 ,das ,geschmacksurtheil unterscheidet sich darin von dem logischen3 da das letztere eine ,vorstellung unter ,begriffe vom ,object1 das erstere aber gar nicht unter einen ,begriff subsumirt1 weil sonst der nothwendige allgemeine ,beifall durch ,beweise wrde erzwungen werden knnen4 ,gleichwohl #bhf4ce aber ist es darin dem letztern hnlich1 da es eine ,allgemeinheit und ,nothwendigkeit1 aber nicht nach ,begriffen vom ,object1 folglich eine blo subjective vorgiebt4 ,weil nun die ,begriffe in einem ,urtheile den ,inhalt desselben 7das zum ,erkenntni des ,objects ,gehrige7 ausmachen1 das ,geschmacksurtheil aber nicht durch ,begriffe bestimmbar ist1 so grndet es sich nur auf der subjectiven formalen ,bedingung eines ,urtheils berhaupt4 #bhg4e ,die subjective ,bedingung aller ,urtheile ist das ,vermgen zu urtheilen selbst1 oder die ,urtheilskraft4 ,diese1 in ,ansehung einer ,vorstellung1 wodurch ein ,gegenstand gegeben wird1 gebraucht1 erfordert zweier ,vorstellungskrfte ,zusammenstimmung3 nmlich der ,einbildungskraft 7fr die ,anschauung und die ,zusammensetzung des ,mannigfaltigen derselben7 und #bhg4aj des ,verstandes 7fr den ,begriff der ,vorstellung der ,einheit dieser ,zusammensetzung74 ,weil nun dem ,urtheile hier kein ,begriff vom ,objecte zum ,grunde liegt1 so kann es nur in der ,subsumtion der ,einbildungskraft #adf selbst 7bei einer ,vorstellung1 wodurch ein ,gegenstand gegeben wird7 unter die ,bedingung1 da der ,verstand berhaupt von der ,anschauung #bhg4ae zu ,begriffen gelangt1 bestehen4 ,d4 i4 weil eben darin1 da die ,einbildungskraft ohne ,begriff schematisirt1 die ,freiheit derselben besteht3 so mu das ,geschmacksurtheil auf einer bloen ,empfindung der sich wechselseitig belebenden ,einbildungskraft in ihrer ,freiheit und des ,verstandes mit seiner ,gesetzmigkeit1 also auf einem ,gefhle beruhen1 das den ,gegenstand #bhg4bj nach der ,zweckmigkeit der ,vorstellung 7wodurch ein ,gegenstand gegeben wird7 auf die ,befrderung der ,erkenntnivermgen in ihrem freien ,spiele beurtheilen lt2 und der ,geschmack als subjective ,urtheilskraft enthlt ein ,princip der ,subsumtion1 aber nicht der ,anschauungen unter ,begriffe1 sondern des ,vermgens der ,anschauungen oder #bhg4be ,darstellungen 7d4 i4 der ,einbildungskraft7 unter das ,vermgen der ,begriffe 7d4 i4 den ,verstand71 sofern das erstere in seiner ,freiheit zum letzteren in seiner ,gesetzmigkeit zusammenstimmt4 ,um diesen ,rechtsgrund nun durch eine ,deduction der ,geschmacksurtheile ausfindig zu machen1 knnen nur die formalen ,eigenthmlichkeiten #bhg4cj dieser ,art ,urtheile1 mithin sofern an ihnen blo die logische ,form betrachtet wird1 uns zum ,leitfaden dienen4 #cf4 #adg ,von der ,aufgabe einer ,deduction der ,geschmacksurtheile4 ,mit der ,wahrnehmung eines ,gegenstandes kann unmittelbar der #bhg4ce ,begriff von einem ,objecte berhaupt1 von welchem jene die empirischen ,prdicate enthlt1 zu einem ,erkenntniurtheile verbunden und dadurch ein ,erfahrungsurtheil erzeugt werden4 ,diesem liegen nun ,begriffe a priori von der synthetischen ,einheit des ,mannigfaltigen der ,anschauung1 um es als ,bestimmung eines ,objects zu denken1 zum ,grunde2 und diese ,begriffe 7die ,kategorieen7 erfordern eine ,deduction1 die auch in der ,kritik #bhh4e der r4 ,v4 gegeben worden1 wodurch denn auch die ,auflsung der ,aufgabe zu ,stande kommen konnte3 ,wie sind synthetische ,erkenntniurtheile a priori mglich8 ,diese ,aufgabe betraf also die ,principien a priori des reinen ,verstandes und seiner theoretischen ,urtheile4 ,mit einer ,wahrnehmung kann aber auch unmittelbar ein ,gefhl #bhh4aj der ,lust 7oder ,unlust7 und ein ,wohlgefallen verbunden werden1 welches die ,vorstellung des ,objects begleitet und derselben statt ,prdicats dient1 und so ein sthetisches ,urtheil1 welches kein ,erkenntniurtheil ist1 entspringen4 ,einem solchen1 wenn es nicht bloes ,empfindungs-1 sondern ein formales ,reflexions-,urtheil ist1 welches dieses ,wohlgefallen jedermann #bhh4ae als nothwendig ansinnt1 mu etwas als ,princip a priori zum ,grunde #adh liegen1 welches allenfalls ein blo subjectives sein mag 7wenn ein objectives zu solcher ,art ,urtheile unmglich sein sollte71 aber auch als ein solches einer ,deduction bedarf1 damit begriffen werde1 wie ein sthetisches ,urtheil auf ,nothwendigkeit ,anspruch machen knne4 ,hierauf grndet sich nun die #bhh4bj ,aufgabe1 mit der wir uns jetzt beschftigen3 ,wie sind ,geschmacksurtheile mglich8 ,welche ,aufgabe also die ,principien a priori der reinen ,urtheilskraft in sthetischen ,urtheilen betrifft1 d4 i4 in solchen1 wo sie nicht 7wie in den theoretischen7 unter objectiven ,verstandesbegriffen blo zu subsumiren hat und unter einem ,gesetze steht1 sondern wo sie sich selbst subjectiv #bhh4be ,gegenstand sowohl als ,gesetz ist4 ,diese ,aufgabe kann auch so vorgestellt werden3 ,wie ist ein ,urtheil mglich1 das blo aus dem eigenen ,gefhl der ,lust an einem ,gegenstande unabhngig von dessen ,begriffe diese ,lust1 als der ,vorstellung desselben ,objects in jedem andern ,subjecte anhngig1 a priori1 d4 i4 #bhh4cj ohne fremde ,beistimmung abwarten zu drfen1 beurtheilte8 ,da ,geschmacksurtheile synthetische sind1 ist leicht einzusehen1 weil sie ber den ,begriff und selbst die ,anschauung des ,objects hinausgehen und etwas1 das gar nicht einmal ,erkenntni ist1 nmlich ,gefhl der ,lust 7oder ,unlust71 zu jener als ,prdicat hinzuthun4 ,da sie aber1 obgleich #bhh4ce das ,prdicat 7der mit der ,vorstellung verbundenen eigenen ,lust7 empirisch #adi ist1 gleichwohl1 was die geforderte ,beistimmung von jedermann betrifft1 ,urtheile a priori sind1 oder dafr gehalten werden wollen1 ist gleichfalls schon in den ,ausdrcken ihres ,anspruchs enthalten2 und so gehrt diese ,aufgabe der ,kritik der ,urtheilskraft unter das allgemeine ,problem der ,transscendentalphilosophie3 ,wie sind synthetische ,urtheile a priori mglich8 #bhi4e #cg4 ,was wird eigentlich in einem ,geschmacksurtheile von einem ,gegenstande a priori behauptet8 ,da die ,vorstellung von einem ,gegenstande unmittelbar mit einer ,lust verbunden sei1 kann nur innerlich wahrgenommen werden und wrde1 #bhi4aj wenn man nichts weiter als dieses anzeigen wollte1 ein blo empirisches ,urtheil geben4 ,denn a priori kann ich mit keiner ,vorstellung ein bestimmtes ,gefhl 7der ,lust oder ,unlust7 verbinden1 auer wo ein den ,willen bestimmendes ,princip a priori in der ,vernunft zum ,grunde liegt2 da denn die ,lust 7im moralischen ,gefhl7 die ,folge davon ist1 eben darum #bhi4ae aber mit der ,lust im ,geschmacke gar nicht verglichen werden kann1 weil sie einen bestimmten ,begriff von einem ,gesetze erfordert3 da hingegen jene unmittelbar mit der bloen ,beurtheilung vor allem ,begriffe verbunden sein soll4 ,daher sind auch alle ,geschmacksurtheile einzelne ,urtheile1 #aej weil sie ihr ,prdicat des ,wohlgefallens nicht mit einem ,begriffe1 #bhi4bj sondern mit einer gegebenen einzelnen empirischen ,vorstellung verbinden4 ,also ist es nicht die ,lust1 sondern die ,allgemeingltigkeit dieser ,lust1 die mit der bloen ,beurtheilung eines ,gegenstandes im ,gemthe als verbunden wahrgenommen wird1 welche a priori als allgemeine ,regel fr die ,urtheilskraft1 fr jedermann gltig1 in einem ,geschmacksurtheile #bhi4be vorgestellt wird4 ,es ist ein empirisches ,urtheil3 da ich einen ,gegenstand mit ,lust wahrnehme und beurtheile4 ,es ist aber ein ,urtheil a priori3 da ich ihn schn finde1 d4 i4 jenes ,wohlgefallen jedermann als nothwendig ansinnen darf4 #ch4 #bhi4cj ,deduction der ,geschmacksurtheile4 ,wenn eingerumt wird1 da in einem reinen ,geschmacksurtheile das ,wohlgefallen an dem ,gegenstande mit der bloen ,beurtheilung seiner ,form verbunden sei3 so ist es nichts anders1 als die subjective ,zweckmigkeit derselben fr die ,urtheilskraft1 welche wir mit der ,vorstellung des ,gegenstandes im ,gemthe verbunden empfinden4 ,da nun die ,urtheilskraft in ,ansehung der formalen ,regeln der ,beurtheilung1 ohne alle ,materie 7weder ,sinnenempfindung noch ,begriff71 nur auf die subjectiven #aea ,bedingungen des ,gebrauchs der ,urtheilskraft berhaupt 7die weder auf #bij4e die besondere ,sinnesart1 noch einen besondern ,verstandesbegriff eingeschrnkt ist7 gerichtet sein kann2 folglich auf dasjenige ,subjective1 welches man in allen ,menschen 7als zum mglichen ,erkenntnisse berhaupt erforderlich7 voraussetzen kann3 so mu die bereinstimmung einer ,vorstellung mit diesen ,bedingungen der ,urtheilskraft als fr jedermann #bij4aj gltig a priori angenommen werden knnen4 ,d4 i4 die ,lust oder subjective ,zweckmigkeit der ,vorstellung fr das ,verhltni der ,erkenntnivermgen in der ,beurtheilung eines sinnlichen ,gegenstandes berhaupt wird jedermann mit ,recht angesonnen werden knnen#ab4 #ab ,um berechtigt zu sein1 auf allgemeine ,beistimmung zu einem blo auf subjectiven #bij4be ,grnden beruhenden ,urtheile der sthetischen ,urtheilskraft ,anspruch zu machen1 ist genug1 da man einrume3 #a7 ,bei allen ,menschen seien die subjectiven ,bedingungen dieses ,vermgens1 was das ,verhltni der darin in ,thtigkeit gesetzten ,erkenntnikrfte zu einem ,erkenntni berhaupt betrifft1 einerlei2 welches wahr sein mu1 weil sich sonst ,menschen ihre ,vorstellungen und selbst das ,erkenntni nicht mittheilen #bij4cj knnten4 #b7 ,das ,urtheil habe blo auf dieses ,verhltni 7mithin die formale ,bedingung der ,urtheilskraft7 ,rcksicht genommen und sei rein1 d4 i4 weder mit ,begriffen vom ,object noch ,empfindungen als ,bestimmungsgrnden1 vermengt4 ,wenn in ,ansehung dieses letztern auch gefehlt worden1 so betrifft das nur die unrichtige ,anwendung der ,befugni1 die ein ,gesetz uns giebt1 auf einen besondern ,fall1 wodurch die ,befugni berhaupt nicht aufgehoben wird4 #bij4ce ,anmerkung4 #bij4ae #aeb ,diese ,deduction ist darum so leicht1 weil sie keine objective ,realitt eines ,begriffs zu rechtfertigen nthig hat2 denn ,schnheit ist kein ,begriff vom ,object1 und das ,geschmacksurtheil ist kein ,erkenntniurtheil4 ,es behauptet nur3 da wir berechtigt sind1 dieselben subjectiven ,bedingungen der ,urtheilskraft allgemein bei jedem ,menschen vorauszusetzen1 die wir #bij4bj in uns antreffen2 und nur noch1 da wir unter diese ,bedingungen das gegebene ,object richtig subsumirt haben4 ,obgleich nun dies letztere unvermeidliche1 der logischen ,urtheilskraft nicht anhngende ,schwierigkeiten hat 7weil man in dieser unter ,begriffe1 in der sthetischen aber unter ein blo empfindbares ,verhltni der an der vorgestellten ,form des ,objects wechselseitig unter einander stimmenden ,einbildungskraft und des ,verstandes subsumirt1 wo die ,subsumtion leicht trgen kann73 so wird dadurch doch der ,rechtmigkeit des ,anspruchs der ,urtheilskraft1 auf allgemeine ,beistimmung zu rechnen1 nichts benommen1 welcher nur darauf #bia4e hinausluft1 die ,richtigkeit des ,princips aus subjectiven ,grnden fr jedermann gltig zu urtheilen4 ,denn was die ,schwierigkeit und den ,zweifel wegen der ,richtigkeit der ,subsumtion unter jenes ,princip betrifft1 so macht sie die ,rechtmigkeit des ,anspruchs auf diese ,gltigkeit eines sthetischen ,urtheils berhaupt1 mithin das ,princip selber so wenig #bia4aj zweifelhaft1 als die eben sowohl 7obgleich nicht so oft und leicht7 fehlerhafte ,subsumtion der logischen ,urtheilskraft unter ihr ,princip das letztere1 welches objectiv ist1 zweifelhaft machen kann4 ,wrde aber die ,frage sein3 ,wie ist es mglich1 die ,natur als einen ,inbegriff von ,gegenstnden des ,geschmacks a priori anzunehmen8 so hat diese ,aufgabe ,beziehung auf die #bia4ae ,teleologie1 weil es als ein ,zweck der ,natur angesehen werden mte1 der #aec ihrem ,begriffe wesentlich anhinge1 fr unsere ,urtheilskraft zweckmige ,formen aufzustellen4 ,aber die ,richtigkeit dieser ,annahme ist noch sehr zu bezweifeln1 inde die ,wirklichkeit der ,naturschnheiten der ,erfahrung offen liegt4 #bia4bj #ci4 ,von der ,mittheilbarkeit einer ,empfindung4 ,wenn ,empfindung als das ,reale der ,wahrnehmung auf ,erkenntni bezogen wird1 so heit sie ,sinnesempfindung2 und das ,specifische ihrer ,qualitt lt sich nur als durchgngig auf gleiche ,art mittheilbar #bia4be vorstellen1 wenn man annimmt1 da jedermann einen gleichen ,sinn mit dem unsrigen habe3 dieses lt sich aber von einer ,sinnesempfindung schlechterdings nicht voraussetzen4 ,so kann dem1 welchem der ,sinn des ,geruchs fehlt1 diese ,art der ,empfindung nicht mitgetheilt werden2 und selbst wenn er ihm nicht mangelt1 kann man doch nicht sicher sein1 ob er #bia4cj gerade die nmliche ,empfindung von einer ,blume habe1 die wir davon haben4 ,noch mehr unterschieden mssen wir uns aber die ,menschen in ,ansehung der ,annehmlichkeit oder ,unannehmlichkeit bei der ,empfindung eben desselben ,gegenstandes der ,sinne vorstellen2 und es ist schlechterdings nicht zu verlangen1 da die ,lust an dergleichen ,gegenstnden #bia4ce von jedermann zugestanden werde4 ,man kann die ,lust von dieser ,art1 weil sie durch den ,sinn in das ,gemth kommt und wir dabei also passiv sind1 die ,lust des ,genusses nennen4 ,das ,wohlgefallen an einer ,handlung um ihrer moralischen ,beschaffenheit #aed willen ist dagegen keine ,lust des ,genusses1 sondern der ,selbstthtigkeit und deren ,gemheit mit der ,idee seiner ,bestimmung4 ,dieses #bib4e ,gefhl1 welches das sittliche heit1 erfordert aber ,begriffe und stellt keine freie1 sondern gesetzliche ,zweckmigkeit dar1 lt sich also auch nicht anders als vermittelst der ,vernunft und1 soll die ,lust bei jedermann gleichartig sein1 durch sehr bestimmte praktische ,vernunftbegriffe allgemein mittheilen4 ,die ,lust am ,erhabenen der ,natur1 als ,lust der vernnftelnden #bib4aj ,contemplation1 macht zwar auch auf allgemeine ,theilnehmung ,anspruch1 setzt aber doch schon ein anderes ,gefhl1 nmlich das seiner bersinnlichen ,bestimmung1 voraus3 welches1 so dunkel es auch sein mag1 eine moralische ,grundlage hat4 ,da aber andere ,menschen darauf ,rcksicht nehmen und in der ,betrachtung der rauhen ,gre der ,natur ein ,wohlgefallen finden #bib4ae werden 7welches wahrhaftig dem ,anblicke derselben1 der eher abschreckend ist1 nicht zugeschrieben werden kann71 bin ich nicht schlechthin vorauszusetzen berechtigt4 ,dem ungeachtet kann ich doch in ,betracht dessen1 da auf jene moralischen ,anlagen bei jeder schicklichen ,veranlassung ,rcksicht genommen werden sollte1 auch jenes ,wohlgefallen jedermann ansinnen1 #bib4bj aber nur vermittelst des moralischen ,gesetzes1 welches seinerseits wiederum auf ,begriffen der ,vernunft gegrndet ist4 ,dagegen ist die ,lust am ,schnen weder eine ,lust des ,genusses1 noch #aee einer gesetzlichen ,thtigkeit1 auch nicht der vernnftelnden ,contemplation nach ,ideen1 sondern der bloen ,reflexion4 ,ohne irgend einen ,zweck oder #bib4be ,grundsatz zur ,richtschnur zu haben1 begleitet diese ,lust die gemeine ,auffassung eines ,gegenstandes durch die ,einbildungskraft1 als ,vermgen der ,anschauung1 in ,beziehung auf den ,verstand1 als ,vermgen der ,begriffe1 vermittelst eines ,verfahrens der ,urtheilskraft1 welches sie auch zum ,behuf der gemeinsten ,erfahrung ausben mu3 nur da sie es hier1 um einen #bib4cj empirischen objectiven ,begriff1 dort aber 7in der sthetischen ,beurtheilung7 blo1 um die ,angemessenheit der ,vorstellung zur harmonischen 7subjectiv-zweckmigen7 ,beschftigung beider ,erkenntnivermgen in ihrer ,freiheit wahrzunehmen1 d4 i4 den ,vorstellungszustand mit ,lust zu empfinden1 zu thun genthigt ist4 ,diese ,lust mu nothwendig bei jedermann auf den #bib4ce nmlichen ,bedingungen beruhen1 weil sie subjective ,bedingungen der ,mglichkeit einer ,erkenntni berhaupt sind1 und die ,proportion dieser ,erkenntnivermgen1 welche zum ,geschmack erfordert wird1 auch zum gemeinen und gesunden ,verstande erforderlich ist1 den man bei jedermann voraussetzen darf4 ,eben darum darf auch der mit ,geschmack ,urtheilende 7wenn er nur in diesem ,bewutsein nicht irrt und nicht die ,materie fr die ,form1 ,reiz fr ,schnheit nimmt7 die subjective ,zweckmigkeit1 d4 i4 #bic4e #aef sein ,wohlgefallen am ,objecte1 jedem andern ansinnen und sein ,gefhl als allgemein mittheilbar und zwar ohne ,vermittlung der ,begriffe annehmen4 #dj4 ,vom ,geschmacke als einer ,art von sensus communis4 #bic4aj ,man giebt oft der ,urtheilskraft1 wenn nicht sowohl ihre ,reflexion als vielmehr blo das ,resultat derselben bemerklich ist1 den ,namen eines ,sinnes und redet von einem ,wahrheitssinne1 von einem ,sinne fr ,anstndigkeit1 ,gerechtigkeit u4 s4 w42 ob man zwar wei1 wenigstens billig wissen sollte1 da es nicht ein ,sinn ist1 in welchem diese ,begriffe ihren #bic4ae ,sitz haben knnen1 noch weniger1 da dieser zu einem ,ausspruche allgemeiner ,regeln die mindeste ,fhigkeit habe3 sondern da uns von ,wahrheit1 ,schicklichkeit1 ,schnheit oder ,gerechtigkeit nie eine ,vorstellung dieser ,art in ,gedanken kommen knnte1 wenn wir uns nicht ber die ,sinne zu hhern ,erkenntnivermgen erheben knnten4 ,der gemeine ,menschenverstand1 #bic4bj den man als blo gesunden 7noch nicht cultivirten7 ,verstand fr das ,geringste ansieht1 dessen man nur immer sich von dem1 welcher auf den ,namen eines ,menschen ,anspruch macht1 gewrtigen kann1 hat daher auch die krnkende ,ehre1 mit dem ,namen des ,gemeinsinnes 7sensus communis7 belegt zu werden2 und zwar so1 da man unter dem ,worte #bic4be gemein 7nicht blo in unserer ,sprache1 die hierin wirklich eine ,zweideutigkeit #aeg enthlt1 sondern auch in mancher andern7 so viel als das vulgare1 was man allenthalben antrifft1 versteht1 welches zu besitzen schlechterdings kein ,verdienst oder ,vorzug ist4 ,unter dem sensus communis aber mu man die ,idee eines gemeinschaftlichen #bic4cj ,sinnes1 d4 i4 eines ,beurtheilungsvermgens verstehen1 welches in seiner ,reflexion auf die ,vorstellungsart jedes andern in ,gedanken 7a priori7 ,rcksicht nimmt1 um gleichsam an die gesammte ,menschenvernunft sein ,urtheil zu halten und dadurch der ,illusion zu entgehen1 die aus subjectiven ,privatbedingungen1 welche leicht fr objectiv gehalten #bic4ce werden knnten1 auf das ,urtheil nachtheiligen ,einflu haben wrde4 ,dieses geschieht nun dadurch1 da man sein ,urtheil an anderer nicht sowohl wirkliche als vielmehr blo mgliche ,urtheile hlt und sich in die ,stelle jedes andern versetzt1 indem man blo von den ,beschrnkungen1 die unserer eigenen ,beurtheilung zuflliger ,weise anhngen1 abstrahirt3 welches wiederum dadurch bewirkt wird1 da man das1 was in dem ,vorstellungszustande #bid4e ,materie1 d4 i4 ,empfindung ist1 so viel mglich weglt und lediglich auf die formalen ,eigenthmlichkeiten seiner ,vorstellung oder seines ,vorstellungszustandes ,acht hat4 ,nun scheint diese ,operation der ,reflexion vielleicht allzu knstlich zu sein1 um sie dem ,vermgen1 welches wir den gemeinen ,sinn nennen1 beizulegen2 allein sie sieht auch nur so #bid4aj #aeh aus1 wenn man sie in abstracten ,formeln ausdrckt2 an sich ist nichts natrlicher1 als von ,reiz und ,rhrung zu abstrahiren1 wenn man ein ,urtheil sucht1 welches zur allgemeinen ,regel dienen soll4 ,folgende ,maximen des gemeinen ,menschenverstandes gehren zwar nicht hieher1 als ,theile der ,geschmackskritik1 knnen aber doch zur ,erluterung #bid4ae ihrer ,grundstze dienen4 ,es sind folgende3 #a4 ,selbstdenken2 #b4 ,an der ,stelle jedes andern denken2 #c4 ,jederzeit mit sich selbst einstimmig denken4 ,die erste ist die ,maxime der vorurtheilfreien1 die zweite der erweiterten1 die dritte der consequenten ,denkungsart4 ,die erste ist die ,maxime einer niemals passiven ,vernunft4 ,der ,hang #bid4bj zur letztern1 mithin zur ,heteronomie der ,vernunft heit das ,vorurtheil2 und das grte unter allen ist1 sich die ,natur ,regeln1 welche der ,verstand ihr durch sein eigenes wesentliches ,gesetz zum ,grunde legt1 als nicht unterworfen vorzustellen3 d4 i4 der ,aberglaube4 ,befreiung vom ,aberglauben heit ,aufklrung#ac3 weil1 obschon diese ,benennung auch der ,befreiung #bid4be von ,vorurtheilen berhaupt zukommt1 jener doch vorzugsweise 7in sensu #aei eminenti7 ein ,vorurtheil genannt zu werden verdient1 indem die ,blindheit1 worin der ,aberglaube versetzt1 ja sie wohl gar als ,obliegenheit fordert1 das ,bedrfni von andern geleitet zu werden1 mithin den ,zustand einer passiven ,vernunft vorzglich kenntlich macht4 ,was die zweite ,maxime der ,denkungsart betrifft1 so sind wir sonst wohl gewohnt1 denjenigen eingeschrnkt 7bornirt1 das ,gegentheil von erweitert7 zu nennen1 dessen ,talente zu keinem groen ,gebrauche 7vornehmlich dem intensiven7 zulangen4 #bie4e ,allein hier ist nicht die ,rede vom ,vermgen des ,erkenntnisses1 sondern von der ,denkungsart1 einen zweckmigen ,gebrauch davon zu machen3 welche1 so klein auch der ,umfang und der ,grad sei1 wohin die ,naturgabe des ,menschen reicht1 dennoch einen ,mann von erweiterter ,denkungsart anzeigt1 wenn er sich ber die subjectiven ,privatbedingungen des ,urtheils1 #bie4aj wozwischen so viele andere wie eingeklammert sind1 wegsetzt und aus einem allgemeinen ,standpunkte 7den er dadurch nur bestimmen kann1 da er sich in den ,standpunkt anderer versetzt7 ber sein eigenes ,urtheil reflectirt4 ,die dritte ,maxime1 nmlich die der consequenten #afj ,denkungsart1 ist am schwersten zu erreichen und kann auch nur durch die #bie4ae ,verbindung beider ersten und nach einer zur ,fertigkeit gewordenen fteren ,befolgung derselben erreicht werden4 ,man kann sagen3 die erste dieser ,maximen ist die ,maxime des ,verstandes1 die zweite der ,urtheilskraft1 die dritte der ,vernunft4 -- #ac ,man sieht bald1 da ,aufklrung zwar in ,thesi leicht1 in ,hypothesi aber eine schwere und langsam auszufhrende ,sache sei3 weil mit seiner ,vernunft nicht #bid4cj passiv1 sondern jederzeit sich selbst gesetzgebend zu sein zwar etwas ganz ,leichtes fr den ,menschen ist1 der nur seinem wesentlichen ,zwecke angemessen sein will und das1 was ber seinen ,verstand ist1 nicht zu wissen verlangt2 aber da die ,bestrebung zum letzteren kaum zu verhten ist1 und es an andern1 welche diese ,wibegierde befriedigen zu knnen mit vieler ,zuversicht versprechen1 nie fehlen wird3 so mu das blo ,negative #bid4ce 7welches die eigentliche ,aufklrung ausmacht7 in der ,denkungsart 7zumal der ffentlichen7 zu erhalten oder herzustellen sehr schwer sein4 ,ich nehme den durch diese ,episode verlassenen ,faden wieder auf und #bie4bj sage3 da der ,geschmack mit mehrerem ,rechte sensus communis genannt werden knne1 als der gesunde ,verstand2 und da die sthetische ,urtheilskraft eher als die intellectuelle den ,namen eines gemeinschaftlichen ,sinnes#ad fhren knne1 wenn man ja das ,wort ,sinn von einer ,wirkung der bloen ,reflexion auf das ,gemth brauchen will3 denn da versteht #bie4be man unter ,sinn das ,gefhl der ,lust4 ,man knnte sogar den ,geschmack durch das ,beurtheilungsvermgen desjenigen1 was unser ,gefhl an einer gegebenen ,vorstellung ohne ,vermittelung eines ,begriffs allgemein mittheilbar macht1 definiren4 #ad ,man knnte den ,geschmack durch sensus communis aestheticus1 den gemeinen #bie4ce ,menschenverstand durch sensus communis logicus bezeichnen4 ,die ,geschicklichkeit der ,menschen sich ihre ,gedanken mitzutheilen erfordert #bie4cj auch ein ,verhltni der ,einbildungskraft und des ,verstandes1 um den ,begriffen ,anschauungen und diesen wiederum ,begriffe zuzugesellen1 #afa die in ein ,erkenntni zusammenflieen2 aber alsdann ist die ,zusammenstimmung beider ,gemthskrfte gesetzlich unter dem ,zwange bestimmter ,begriffe4 ,nur da1 wo ,einbildungskraft in ihrer ,freiheit den ,verstand erweckt1 und dieser ohne ,begriffe die ,einbildungskraft in ein regelmiges ,spiel versetzt3 da theilt sich die ,vorstellung1 nicht als ,gedanke1 sondern als inneres ,gefhl eines zweckmigen ,zustandes des ,gemths1 mit4 ,der ,geschmack ist also das ,vermgen1 die ,mittheilbarkeit der ,gefhle1 #bif4e welche mit gegebener ,vorstellung 7ohne ,vermittelung eines ,begriffs7 verbunden sind1 a priori zu beurtheilen4 ,wenn man annehmen drfte1 da die bloe allgemeine ,mittheilbarkeit seines ,gefhls an sich schon ein ,interesse fr uns bei sich fhren msse 7welches man aber aus der ,beschaffenheit einer blo reflectirenden #bif4aj ,urtheilskraft zu schlieen nicht berechtigt ist73 so wrde man sich erklren knnen1 woher das ,gefhl im ,geschmacksurtheile gleichsam als ,pflicht jedermann zugemuthet werde4 #da4 ,vom empirischen ,interesse am ,schnen4 #bif4ae ,da das ,geschmacksurtheil1 wodurch etwas fr schn erklrt wird1 kein ,interesse zum ,bestimmungsgrunde haben msse1 ist oben hinreichend dargethan worden4 ,aber daraus folgt nicht1 da1 nachdem es als #afb reines sthetisches ,urtheil gegeben worden1 kein ,interesse damit verbunden werden knne4 ,diese ,verbindung wird aber immer nur indirect sein #bif4bj knnen1 d4 i4 der ,geschmack mu allererst mit etwas anderem verbunden vorgestellt werden1 um mit dem ,wohlgefallen der bloen ,reflexion ber einen ,gegenstand noch eine ,lust an der ,existenz desselben 7als worin alles ,interesse besteht7 verknpfen zu knnen4 ,denn es gilt hier im sthetischen ,urtheile1 was im ,erkenntniurtheile 7von ,dingen berhaupt7 #bif4be gesagt wird3 a posse ad esse non valet consequentia4 ,dieses ,andere kann nun etwas ,empirisches sein1 nmlich eine ,neigung1 die der menschlichen ,natur eigen ist2 oder etwas ,intellectuelles als ,eigenschaft des ,willens1 a priori durch ,vernunft bestimmt werden zu knnen3 welche beide ein ,wohlgefallen am ,dasein eines ,objects enthalten und so den #bif4cj ,grund zu einem ,interesse an demjenigen legen knnen1 was schon fr sich und ohne ,rcksicht auf irgend ein ,interesse gefallen hat4 ,empirisch interessirt das ,schne nur in der ,gesellschaft2 und wenn man den ,trieb zur ,gesellschaft als dem ,menschen natrlich1 die ,tauglichkeit aber und den ,hang dazu1 d4 i4 die ,geselligkeit1 zur ,erforderni #bif4ce des ,menschen als fr die ,gesellschaft bestimmten ,geschpfs1 also als zur ,humanitt gehrige ,eigenschaft1 einrumt3 so kann es nicht fehlen1 da man nicht auch den ,geschmack als ein ,beurtheilungsvermgen #afc alles dessen1 wodurch man sogar sein ,gefhl jedem andern mittheilen kann1 mithin als ,befrderungsmittel dessen1 was eines jeden natrliche #big4e ,neigung verlangt1 ansehen sollte4 ,fr sich allein wrde ein verlassener ,mensch auf einer wsten ,insel weder seine ,htte1 noch sich selbst ausputzen1 oder ,blumen aufsuchen1 noch weniger sie pflanzen1 um sich damit auszuschmcken2 sondern nur in ,gesellschaft kommt es ihm ein1 nicht blo ,mensch1 sondern auch nach seiner #big4aj ,art ein feiner ,mensch zu sein 7der ,anfang der ,civilisirung73 denn als einen solchen beurtheilt man denjenigen1 welcher seine ,lust andern mitzutheilen geneigt und geschickt ist1 und den ein ,object nicht befriedigt1 wenn er das ,wohlgefallen an demselben nicht in ,gemeinschaft mit andern fhlen kann4 ,auch erwartet und fordert ein jeder die ,rcksicht auf allgemeine #big4ae ,mittheilung von jedermann1 gleichsam als aus einem ursprnglichen ,vertrage1 der durch die ,menschheit selbst dictirt ist2 und so werden freilich anfangs nur ,reize1 z4 ,b4 ,farben1 um sich zu bemalen 7,rocou bei den ,caraiben und ,zinnober bei den ,irokesen71 oder ,blumen1 ,muschelschalen1 schnfarbige ,vogelfedern1 mit der ,zeit aber auch schne ,formen #big4bj 7als an ,canots1 ,kleidern u4 s4 w471 die gar kein ,vergngen1 d4 i4 ,wohlgefallen des ,genusses1 bei sich fhren1 in der ,gesellschaft wichtig und mit groem ,interesse verbunden3 bis endlich die auf den hchsten ,punkt gekommene #afd ,civilisirung daraus beinahe das ,hauptwerk der verfeinerten ,neigung macht1 und ,empfindungen nur so viel werth gehalten werden1 #big4be als sie sich allgemein mittheilen lassen2 wo denn1 wenn gleich die ,lust1 die jeder an einem solchen ,gegenstande hat1 nur unbetrchtlich und fr sich ohne merkliches ,interesse ist1 doch die ,idee von ihrer allgemeinen ,mittheilbarkeit ihren ,werth beinahe unendlich vergrert4 ,dieses indirect dem ,schnen durch ,neigung zur ,gesellschaft angehngte1 #big4cj mithin empirische ,interesse ist aber fr uns hier von keiner ,wichtigkeit1 die wir nur darauf zu sehen haben1 was auf das ,geschmacksurtheil a priori1 wenn gleich nur indirect1 ,beziehung haben mag4 ,denn wenn auch in dieser ,form sich ein damit verbundenes ,interesse entdecken sollte1 so wrde ,geschmack einen bergang unseres ,beurtheilungsvermgens #big4ce von dem ,sinnengenu zum ,sittengefhl entdecken2 und nicht allein1 da man dadurch den ,geschmack zweckmig zu beschftigen besser geleitet werden wrde1 es wrde auch ein ,mittelglied der ,kette der menschlichen ,vermgen a priori1 von denen alle ,gesetzgebung abhngen mu1 als ein solches dargestellt werden4 ,so viel kann man von dem empirischen ,interesse an ,gegenstnden des ,geschmacks und am ,geschmack selbst wohl sagen1 da es1 da dieser der ,neigung frhnt1 obgleich sie noch so verfeinert sein #bih4e mag1 sich doch auch mit allen ,neigungen und ,leidenschaften1 die in der ,gesellschaft ihre grte ,mannigfaltigkeit und hchste ,stufe erreichen1 gern #afe zusammenschmelzen lt1 und das ,interesse am ,schnen1 wenn es darauf gegrndet ist1 einen nur sehr zweideutigen bergang vom ,angenehmen zum ,guten abgeben knne4 ,ob aber dieser nicht etwa doch durch den ,geschmack1 #bih4aj wenn er in seiner ,reinigkeit genommen wird1 befrdert werden knne1 haben wir zu untersuchen ,ursache4 #db4 ,vom intellectuellen ,interesse am ,schnen4 ,es geschah in gutmthiger ,absicht1 da diejenigen1 welche alle ,beschftigungen #bih4ae der ,menschen1 wozu diese die innere ,naturanlage antreibt1 gerne auf den letzten ,zweck der ,menschheit1 nmlich das ,moralisch-,gute1 richten wollten1 es fr ein ,zeichen eines guten moralischen ,charakters hielten1 am ,schnen berhaupt ein ,interesse zu nehmen4 ,ihnen ist aber nicht ohne ,grund von andern widersprochen worden1 die sich auf die ,erfahrung #bih4bj berufen1 da ,virtuosen des ,geschmacks1 nicht allein fter1 sondern wohl gar gewhnlich eitel1 eigensinnig und verderblichen ,leidenschaften ergeben1 vielleicht noch weniger wie andere auf den ,vorzug der ,anhnglichkeit an sittliche ,grundstze ,anspruch machen knnten2 und so scheint es1 da das ,gefhl fr das ,schne nicht allein 7wie es auch wirklich #bih4be ist7 vom moralischen ,gefhl specifisch unterschieden1 sondern auch das ,interesse1 welches man damit verbinden kann1 mit dem moralischen #aff schwer1 keinesweges aber durch innere ,affinitt vereinbar sei4 ,ich rume nun zwar gerne ein1 da das ,interesse am ,schnen der ,kunst 7wozu ich auch den knstlichen ,gebrauch der ,naturschnheiten zum #bih4cj ,putze1 mithin zur ,eitelkeit rechne7 gar keinen ,beweis einer dem ,moralisch-,guten anhnglichen1 oder auch nur dazu geneigten ,denkungsart abgebe4 ,dagegen aber behaupte ich1 da ein unmittelbares ,interesse an der ,schnheit der ,natur zu nehmen 7nicht blo ,geschmack haben1 um sie zu beurtheilen7 jederzeit ein ,kennzeichen einer guten ,seele sei2 und da1 #bih4ce wenn dieses ,interesse habituell ist1 es wenigstens eine dem moralischen ,gefhl gnstige ,gemthsstimmung anzeige1 wenn es sich mit der ,beschauung der ,natur gerne verbindet4 ,man mu sich aber wohl erinnern1 da ich hier eigentlich die schnen ,formen der ,natur meine1 die ,reize dagegen1 welche sie so reichlich auch mit jenen zu verbinden pflegt1 #bii4e noch zur ,seite setze1 weil das ,interesse daran zwar auch unmittelbar1 aber doch empirisch ist4 ,der1 welcher einsam 7und ohne ,absicht1 seine ,bemerkungen andern mittheilen zu wollen7 die schne ,gestalt einer wilden ,blume1 eines ,vogels1 eines ,insects u4 s4 w4 betrachtet1 um sie zu bewundern1 zu lieben und sie #bii4aj nicht gerne in der ,natur berhaupt vermissen zu wollen1 ob ihm gleich dadurch einiger ,schaden geschhe1 viel weniger ein ,nutzen daraus fr ihn hervorleuchtete1 nimmt ein unmittelbares und zwar intellectuelles ,interesse #afg an der ,schnheit der ,natur4 ,d4 i4 nicht allein ihr ,product der ,form nach1 sondern auch das ,dasein desselben gefllt ihm1 ohne da ein #bii4ae ,sinnenreiz daran ,antheil htte1 oder er auch irgend einen ,zweck damit verbnde4 ,es ist aber hiebei merkwrdig1 da1 wenn man diesen ,liebhaber des ,schnen insgeheim hintergangen und knstliche ,blumen 7die man den natrlichen ganz hnlich verfertigen kann7 in die ,erde gesteckt1 oder #bii4bj knstlich geschnitzte ,vgel auf ,zweige von ,bumen gesetzt htte1 und er darauf den ,betrug entdeckte1 das unmittelbare ,interesse1 was er vorher daran nahm1 alsbald verschwinden1 vielleicht aber ein anderes1 nmlich das ,interesse der ,eitelkeit1 sein ,zimmer fr fremde ,augen damit auszuschmcken1 an dessen ,stelle sich einfinden wrde4 ,da die ,natur jene #bii4be ,schnheit hervorgebracht hat3 dieser ,gedanke mu die ,anschauung und ,reflexion begleiten2 und auf diesem grndet sich allein das unmittelbare ,interesse1 was man daran nimmt4 ,sonst bleibt entweder ein bloes ,geschmacksurtheil ohne alles ,interesse1 oder nur ein mit einem mittelbaren1 nmlich auf die ,gesellschaft bezogenen1 verbundenes brig3 welches letztere #bii4cj keine sichere ,anzeige auf moralisch-gute ,denkungsart abgiebt4 ,dieser ,vorzug der ,naturschnheit vor der ,kunstschnheit1 wenn jene gleich durch diese der ,form nach sogar bertroffen wrde1 dennoch allein #afh ein unmittelbares ,interesse zu erwecken1 stimmt mit der geluterten und grndlichen ,denkungsart aller ,menschen berein1 die ihr sittliches ,gefhl #bii4ce cultivirt haben4 ,wenn ein ,mann1 der ,geschmack genug hat1 um ber ,producte der schnen ,kunst mit der grten ,richtigkeit und ,feinheit zu urtheilen1 das ,zimmer gern verlt1 in welchem jene die ,eitelkeit und allenfalls gesellschaftliche ,freuden unterhaltenden ,schnheiten anzutreffen sind1 und sich zum ,schnen der ,natur wendet1 um hier gleichsam ,wollust fr seinen ,geist in einem ,gedankengange zu finden1 den er sich nie vllig entwickeln kann3 so werden wir diese seine ,wahl selber mit ,hochachtung #cjj4e betrachten und in ihm eine schne ,seele voraussetzen1 auf die kein ,kunstkenner und ,liebhaber um des ,interesse willen1 das er an seinen ,gegenstnden nimmt1 ,anspruch machen kann4 -- ,was ist nun der ,unterschied der so verschiedenen ,schtzung zweierlei ,objecte1 die im ,urtheile des bloen ,geschmacks einander kaum den ,vorzug streitig machen wrden8 #cjj4aj ,wir haben ein ,vermgen der blo sthetischen ,urtheilskraft1 ohne ,begriffe ber ,formen zu urtheilen und an der bloen ,beurtheilung derselben ein ,wohlgefallen zu finden1 welches wir zugleich jedermann zur ,regel machen1 ohne da dieses ,urtheil sich auf einem ,interesse grndet1 noch ein solches hervorbringt4 -- ,andererseits haben wir auch ein ,vermgen #cjj4ae einer intellectuellen ,urtheilskraft1 fr bloe ,formen praktischer ,maximen 7sofern sie sich zur allgemeinen ,gesetzgebung von selbst qualificiren7 #afi ein ,wohlgefallen a priori zu bestimmen1 welches wir jedermann zum ,gesetze machen1 ohne da unser ,urtheil sich auf irgend einem ,interesse grndet1 aber doch ein solches hervorbringt4 ,die ,lust oder ,unlust #cjj4bj im ersteren ,urtheile heit die des ,geschmacks1 die zweite des moralischen ,gefhls4 ,da es aber die ,vernunft auch interessirt1 da die ,ideen 7fr die sie im moralischen ,gefhle ein unmittelbares ,interesse bewirkt7 auch objective ,realitt haben1 d4 i4 da die ,natur wenigstens eine ,spur zeige1 oder #cjj4be einen ,wink gebe1 sie enthalte in sich irgend einen ,grund1 eine gesetzmige bereinstimmung ihrer ,producte zu unserm von allem ,interesse unabhngigen ,wohlgefallen 7welches wir a priori fr jedermann als ,gesetz erkennen1 ohne dieses auf ,beweisen grnden zu knnen7 anzunehmen3 so mu die ,vernunft an jeder uerung der ,natur von einer dieser hnlichen #cjj4cj bereinstimmung ein ,interesse nehmen2 folglich kann das ,gemth ber die ,schnheit der ,natur nicht nachdenken1 ohne sich dabei zugleich interessirt zu finden4 ,dieses ,interesse aber ist der ,verwandtschaft nach moralisch2 und der1 welcher es am ,schnen der ,natur nimmt1 kann es nur sofern an demselben nehmen1 als er vorher schon sein ,interesse am #cjj4ce ,sittlich-,guten wohlgegrndet hat4 ,wen also die ,schnheit der ,natur unmittelbar interessirt1 bei dem hat man ,ursache1 wenigstens eine ,anlage #agj zu guter moralischen ,gesinnung zu vermuthen4 ,man wird sagen3 diese ,deutung sthetischer ,urtheile auf ,verwandtschaft mit dem moralischen ,gefhl sehe gar zu studirt aus1 um sie fr die wahre ,auslegung der ,chiffreschrift zu halten1 wodurch die ,natur in ihren #cja4e schnen ,formen figrlich zu uns spricht4 ,allein erstlich ist dieses unmittelbare ,interesse am ,schnen der ,natur wirklich nicht gemein1 sondern nur denen eigen1 deren ,denkungsart entweder zum ,guten schon ausgebildet1 oder dieser ,ausbildung vorzglich empfnglich ist2 und dann fhrt die ,analogie zwischen dem reinen ,geschmacksurtheile1 welches1 ohne von #cja4aj irgend einem ,interesse abzuhngen1 ein ,wohlgefallen fhlen lt und es zugleich a priori als der ,menschheit berhaupt anstndig vorstellt1 und dem moralischen ,urtheile1 welches eben dasselbe aus ,begriffen thut1 auch ohne deutliches1 subtiles und vorstzliches ,nachdenken auf ein gleichmiges unmittelbares ,interesse an dem ,gegenstande des ersteren1 so wie an #cja4ae dem des letzteren3 nur da jenes ein freies1 dieses ein auf objective ,gesetze gegrndetes ,interesse ist4 ,dazu kommt noch die ,bewunderung der ,natur1 die sich an ihren schnen ,producten als ,kunst1 nicht blo durch ,zufall1 sondern gleichsam absichtlich1 nach gesetzmiger ,anordnung und als ,zweckmigkeit ohne ,zweck1 zeigt3 welchen letzteren1 da wir ihn uerlich #cja4bj nirgend antreffen1 wir natrlicher ,weise in uns selbst und zwar in demjenigen1 #aga was den letzten ,zweck unseres ,daseins ausmacht1 nmlich der moralischen ,bestimmung1 suchen 7von welcher ,nachfrage nach dem ,grunde der ,mglichkeit einer solchen ,naturzweckmigkeit aber allererst in der ,teleologie die ,rede sein wird74 #cja4be ,da das ,wohlgefallen an der schnen ,kunst im reinen ,geschmacksurtheile nicht eben so mit einem unmittelbaren ,interesse verbunden ist1 als das an der schnen ,natur1 ist auch leicht zu erklren4 ,denn jene ist entweder eine solche ,nachahmung von dieser1 die bis zur ,tuschung geht3 und alsdann thut sie die ,wirkung als 7dafr gehaltene7 ,naturschnheit2 #cja4cj oder sie ist eine absichtlich auf unser ,wohlgefallen sichtbarlich gerichtete ,kunst3 alsdann aber wrde das ,wohlgefallen an diesem ,producte zwar unmittelbar durch ,geschmack ,statt finden1 aber kein anderes als mittelbares ,interesse an der zum ,grunde liegenden ,ursache erwecken1 nmlich einer ,kunst1 welche nur durch ihren ,zweck1 niemals an sich selbst interessiren #cja4ce kann4 ,man wird vielleicht sagen1 da dieses auch der ,fall sei1 wenn ein ,object der ,natur durch seine ,schnheit nur in sofern interessirt1 als ihr eine moralische ,idee beigesellt wird2 aber nicht dieses1 sondern die ,beschaffenheit derselben an sich selbst1 da sie sich zu einer solchen ,beigesellung qualificirt1 die ihr also innerlich zukommt1 interessirt unmittelbar4 ,die ,reize in der schnen ,natur1 welche so hufig mit der schnen #cjb4e ,form gleichsam zusammenschmelzend angetroffen werden1 sind entweder #agb zu den ,modificationen des ,lichts 7in der ,farbengebung7 oder des ,schalles 7in ,tnen7 gehrig4 ,denn diese sind die einzigen ,empfindungen1 welche nicht blo ,sinnengefhl1 sondern auch ,reflexion ber die ,form dieser ,modificationen der ,sinne verstatten und so gleichsam eine ,sprache1 die #cjb4aj die ,natur zu uns fhrt1 und die einen hhern ,sinn zu haben scheint1 in sich enthalten4 ,so scheint die weie ,farbe der ,lilie das ,gemth zu ,ideen der ,unschuld und nach der ,ordnung der sieben ,farben von der rothen an bis zur violetten #a7 zur ,idee der ,erhabenheit1 #b7 der ,khnheit1 #c7 der ,freimthigkeit1 #d7 der ,freundlichkeit1 #e7 der ,bescheidenheit1 #f7 der ,standhaftigkeit #cjb4ae und #g7 der ,zrtlichkeit zu stimmen4 ,der ,gesang der ,vgel verkndigt ,frhlichkeit und ,zufriedenheit mit seiner ,existenz4 ,wenigstens so deuten wir die ,natur aus1 es mag dergleichen ihre ,absicht sein oder nicht4 ,aber dieses ,interesse1 welches wir hier an ,schnheit nehmen1 bedarf durchaus1 da es ,schnheit der ,natur sei2 und es verschwindet #cjb4bj ganz1 sobald man bemerkt1 man sei getuscht1 und es sei nur ,kunst3 so gar1 da auch der ,geschmack alsdann nichts ,schnes1 oder das ,gesicht etwas ,reizendes mehr daran finden kann4 ,was wird von ,dichtern hher gepriesen1 als der bezaubernd schne ,schlag der ,nachtigall in einsamen ,gebschen an einem stillen ,sommerabende bei dem sanften ,lichte des #cjb4be ,mondes8 ,indessen hat man ,beispiele1 da1 wo kein solcher ,snger angetroffen #agc wird1 irgend ein lustiger ,wirth seine zum ,genu der ,landluft bei ihm eingekehrten ,gste dadurch zu ihrer grten ,zufriedenheit hintergangen hatte1 da er einen muthwilligen ,burschen1 welcher diesen ,schlag 7mit ,schilf oder ,rohr im ,munde7 ganz der ,natur hnlich nachzumachen #cjb4cj wute1 in einem ,gebsche verbarg4 ,sobald man aber inne wird1 da es ,betrug sei1 so wird niemand es lange aushalten1 diesem vorher fr so reizend gehaltenen ,gesange zuzuhren2 und so ist es mit jedem anderen ,singvogel beschaffen4 ,es mu ,natur sein1 oder von uns dafr gehalten werden1 damit wir an dem ,schnen als einem solchen ein unmittelbares #cjb4ce ,interesse nehmen knnen2 noch mehr aber1 wenn wir gar andern zumuthen drfen1 da sie es daran nehmen sollen3 welches in der ,that geschieht1 indem wir die ,denkungsart derer fr grob und unedel halten1 die kein ,gefhl fr die schne ,natur haben 7denn so nennen wir die ,empfnglichkeit eines ,interesse an ihrer ,betrachtung7 und sich bei der ,mahlzeit oder der ,bouteille am ,genusse bloer ,sinnesempfindungen halten4 #dc4 #cjc4e ,von der ,kunst berhaupt4 #a7 ,kunst wird von der ,natur1 wie ,thun 7facere7 vom ,handeln oder ,wirken berhaupt 7agere7 und das ,product1 oder die ,folge der erstern1 als ,werk 7opus7 von der letztern als ,wirkung 7effectus7 #agd unterschieden4 #cjc4aj ,von ,rechtswegen sollte man nur die ,hervorbringung durch ,freiheit1 d4 i4 durch eine ,willkr1 die ihren ,handlungen ,vernunft zum ,grunde legt1 ,kunst nennen4 ,denn ob man gleich das ,product der ,bienen 7die regelmig gebaueten ,wachsscheiben7 ein ,kunstwerk zu nennen beliebt1 so geschieht dieses doch nur wegen der ,analogie mit der letzteren2 sobald man #cjc4ae sich nmlich besinnt1 da sie ihre ,arbeit auf keine eigene ,vernunftberlegung grnden1 so sagt man alsbald1 es ist ein ,product ihrer ,natur 7des ,instincts71 und als ,kunst wird es nur ihrem ,schpfer zugeschrieben4 ,wenn man bei ,durchsuchung eines ,moorbruches1 wie es bisweilen geschehen ist1 ein ,stck behauenes ,holz antrifft1 so sagt man nicht1 es ist #cjc4bj ein ,product der ,natur1 sondern der ,kunst2 die hervorbringende ,ursache desselben hat sich einen ,zweck gedacht1 dem dieses seine ,form zu danken hat4 ,sonst sieht man wohl auch an allem eine ,kunst1 was so beschaffen ist1 da eine ,vorstellung desselben in seiner ,ursache vor seiner ,wirklichkeit vorhergegangen sein mu 7wie selbst bei ,bienen71 ohne da doch die ,wirkung #cjc4be von ihr eben gedacht sein drfe2 wenn man aber etwas schlechthin ein ,kunstwerk nennt1 um es von einer ,naturwirkung zu unterscheiden1 so versteht man allemal darunter ein ,werk der ,menschen4 #b7 ,kunst als ,geschicklichkeit des ,menschen wird auch von der #age ,wissenschaft unterschieden 7,knnen vom ,wissen71 als praktisches #cjc4cj vom theoretischen ,vermgen1 als ,technik von der ,theorie 7wie die ,feldmekunst von der ,geometrie74 ,und da wird auch das1 was man kann1 sobald man nur wei1 was gethan werden soll1 und also nur die begehrte ,wirkung genugsam kennt1 nicht eben ,kunst genannt4 ,nur das1 was man1 wenn man es auch auf das vollstndigste kennt1 dennoch darum zu machen #cjc4ce noch nicht sofort die ,geschicklichkeit hat1 gehrt in so weit zur ,kunst4 ,camper beschreibt sehr genau1 wie der beste ,schuh beschaffen sein mte1 aber er konnte gewi keinen machen#ae4 #ae ,in meinen ,gegenden sagt der gemeine ,mann1 wenn man ihm etwa eine solche ,aufgabe vorlegt1 wie ,columbus mit seinem ,ei3 das ist keine ,kunst1 es ist nur eine ,wissenschaft4 ,d4 i4 wenn man es wei1 so kann man es2 und eben dieses sagt er von allen vorgeblichen ,knsten des ,taschenspielers4 ,die des ,seiltnzers dagegen wird er gar nicht in ,abrede sein1 ,kunst zu nennen4 #cjd4ce #c7 ,wird auch ,kunst vom ,handwerke unterschieden2 die erste heit freie1 die andere kann auch ,lohnkunst heien4 ,man sieht die erste so #cjd4e an1 als ob sie nur als ,spiel1 d4 i4 ,beschftigung1 die fr sich selbst angenehm ist1 zweckmig ausfallen 7gelingen7 knne2 die zweite so1 da sie als ,arbeit1 d4 i4 ,beschftigung1 die fr sich selbst unangenehm 7beschwerlich7 und nur durch ihre ,wirkung 7z4 ,b4 den ,lohn7 anlockend ist1 mithin zwangsmig #agf auferlegt werden kann4 ,ob in der ,rangliste der ,znfte ,uhrmacher #cjd4aj fr ,knstler1 dagegen ,schmiede fr ,handwerker gelten sollen3 das bedarf eines andern ,gesichtspunkts der ,beurtheilung1 als derjenige ist1 den wir hier nehmen2 nmlich die ,proportion der ,talente1 die dem einen oder anderen dieser ,geschfte zum ,grunde liegen mssen4 ,ob auch unter den sogenannten sieben freien ,knsten nicht einige1 die den ,wissenschaften beizuzhlen1 #cjd4ae manche auch1 die mit ,handwerken zu vergleichen sind1 aufgefhrt worden sein mchten3 davon will ich hier nicht reden4 ,da aber in allen freien ,knsten dennoch etwas ,zwangsmiges1 oder1 wie man es nennt1 ein ,mechanismus erforderlich sei1 ohne welchen der ,geist1 der in der ,kunst frei sein mu und allein das ,werk belebt1 gar keinen ,krper haben #cjd4bj und gnzlich verdunsten wrde3 ist nicht unrathsam zu erinnern 7z4 ,b4 in der ,dichtkunst die ,sprachrichtigkeit und der ,sprachreichthum1 imgleichen die ,prosodie und das ,sylbenma71 da manche neuere ,erzieher eine freie ,kunst am besten zu befrdern glauben1 wenn sie allen ,zwang von ihr wegnehmen und sie aus ,arbeit in bloes ,spiel verwandeln4 #cjd4be #dd4 ,von der schnen ,kunst4 ,es giebt weder eine ,wissenschaft des ,schnen1 sondern nur ,kritik1 noch schne ,wissenschaft1 sondern nur schne ,kunst4 ,denn was die erstere #agg betrifft1 so wrde in ihr wissenschaftlich1 d4 i4 durch ,beweisgrnde1 ausgemacht #cjd4cj werden sollen1 ob etwas fr schn zu halten sei oder nicht2 das ,urtheil ber ,schnheit wrde also1 wenn es zur ,wissenschaft gehrte1 kein ,geschmacksurtheil sein4 ,was das zweite anlangt1 so ist eine ,wissenschaft1 die als solche schn sein soll1 ein ,unding4 ,denn wenn man in ihr als ,wissenschaft nach ,grnden und ,beweisen fragte1 so wrde man durch geschmackvolle #cje4e ,aussprche 7,bonmots7 abgefertigt4 -- ,was den gewhnlichen ,ausdruck schne ,wissenschaften veranlat hat1 ist ohne ,zweifel nichts anders1 als da man ganz richtig bemerkt hat1 es werde zur schnen ,kunst in ihrer ganzen ,vollkommenheit viel ,wissenschaft1 als z4 ,b4 ,kenntni alter ,sprachen1 ,belesenheit der ,autoren1 die fr ,classiker gelten1 ,geschichte1 #cje4aj ,kenntni der ,alterthmer u4 s4 w41 erfordert1 und deshalb diese historischen ,wissenschaften1 weil sie zur schnen ,kunst die nothwendige ,vorbereitung und ,grundlage ausmachen1 zum ,theil auch weil darunter selbst die ,kenntni der ,producte der schnen ,kunst 7,beredsamkeit und ,dichtkunst7 begriffen worden1 durch eine ,wortverwechselung selbst schne ,wissenschaften #cje4ae genannt hat4 ,wenn die ,kunst1 dem ,erkenntnisse eines mglichen ,gegenstandes angemessen1 blo ihn wirklich zu machen die dazu erforderlichen ,handlungen verrichtet1 so ist sie mechanische2 hat sie aber das ,gefhl der ,lust zur unmittelbaren ,absicht1 so heit sie sthetische ,kunst4 ,diese ist entweder #cje4bj #agh angenehme oder schne ,kunst4 ,das erste ist sie1 wenn der ,zweck derselben ist1 da die ,lust die ,vorstellungen als bloe ,empfindungen1 das zweite1 da sie dieselben als ,erkenntniarten begleite4 ,angenehme ,knste sind die1 welche blo zum ,genusse abgezweckt werden2 dergleichen alle die ,reize sind1 welche die ,gesellschaft an einer #cje4be ,tafel vergngen knnen3 als unterhaltend zu erzhlen1 die ,gesellschaft in freimthige und lebhafte ,gesprchigkeit zu versetzen1 durch ,scherz und ,lachen sie zu einem gewissen ,tone der ,lustigkeit zu stimmen1 wo1 wie man sagt1 manches ins ,gelag hinein geschwatzt werden kann1 und niemand ber das1 was er spricht1 verantwortlich sein will1 weil es nur auf die augenblickliche #cje4cj ,unterhaltung1 nicht auf einen bleibenden ,stoff zum ,nachdenken oder ,nachsagen angelegt ist4 7,hiezu gehrt denn auch die ,art1 wie der ,tisch zum ,genusse ausgerstet ist1 oder wohl gar bei groen ,gelagen die ,tafelmusik3 ein wunderliches ,ding1 welches nur als ein angenehmes ,gerusch die ,stimmung der ,gemther zur ,frhlichkeit unterhalten soll und1 #cje4ce ohne da jemand auf die ,composition derselben die mindeste ,aufmerksamkeit verwendet1 die freie ,gesprchigkeit eines ,nachbars mit dem andern begnstigt47 ,dazu gehren ferner alle ,spiele1 die weiter kein ,interesse bei sich fhren1 als die ,zeit unvermerkt verlaufen zu machen4 ,schne ,kunst dagegen ist eine ,vorstellungsart1 die fr sich selbst #agi zweckmig ist und1 obgleich ohne ,zweck1 dennoch die ,cultur der ,gemthskrfte zur geselligen ,mittheilung befrdert4 #cjf4e ,die allgemeine ,mittheilbarkeit einer ,lust fhrt es schon in ihrem ,begriffe mit sich1 da diese nicht eine ,lust des ,genusses aus bloer ,empfindung1 sondern der ,reflexion sein msse2 und so ist sthetische ,kunst als schne ,kunst eine solche1 die die reflectirende ,urtheilskraft und nicht die ,sinnenempfindung zum ,richtmae hat4 #cjf4aj #de4 ,schne ,kunst ist eine ,kunst1 sofern sie zugleich ,natur zu sein scheint4 ,an einem ,producte der schnen ,kunst mu man sich bewut werden1 da es ,kunst sei und nicht ,natur2 aber doch mu die ,zweckmigkeit in #cjf4ae der ,form desselben von allem ,zwange willkrlicher ,regeln so frei scheinen1 als ob es ein ,product der bloen ,natur sei4 ,auf diesem ,gefhle der ,freiheit im ,spiele unserer ,erkenntnivermgen1 welches doch zugleich zweckmig sein mu1 beruht diejenige ,lust1 welche allein allgemein mittheilbar ist1 ohne sich doch auf ,begriffe zu grnden4 ,die ,natur war schn1 wenn #cjf4bj sie zugleich als ,kunst aussah2 und die ,kunst kann nur schn genannt werden1 wenn wir uns bewut sind1 sie sei ,kunst1 und sie uns doch als ,natur aussieht4 ,denn wir knnen allgemein sagen1 es mag die ,natur- oder die ,kunstschnheit #ahj betreffen3 schn ist das1 was in der bloen ,beurtheilung #cjf4be 7nicht in der ,sinnenempfindung1 noch durch einen ,begriff7 gefllt4 ,nun hat ,kunst jederzeit eine bestimmte ,absicht etwas hervorzubringen4 ,wenn dieses aber bloe ,empfindung 7etwas blo ,subjectives7 wre1 die mit ,lust begleitet sein sollte1 so wrde dies ,product in der ,beurtheilung nur vermittelst des ,sinnengefhls gefallen4 ,wre die ,absicht auf die #cjf4cj ,hervorbringung eines bestimmten ,objects gerichtet1 so wrde1 wenn sie durch die ,kunst erreicht wird1 das ,object nur durch ,begriffe gefallen4 ,in beiden ,fllen aber wrde die ,kunst nicht in der bloen ,beurtheilung1 d4 i4 nicht als schne1 sondern mechanische ,kunst1 gefallen4 ,also mu die ,zweckmigkeit im ,producte der schnen ,kunst1 ob sie #cjf4ce zwar absichtlich ist1 doch nicht absichtlich scheinen2 d4 i4 schne ,kunst mu als ,natur anzusehen sein1 ob man sich ihrer zwar als ,kunst bewut ist4 ,als ,natur aber erscheint ein ,product der ,kunst dadurch1 da zwar alle ,pnktlichkeit in der bereinkunft mit ,regeln1 nach denen allein das ,product das werden kann1 was es sein soll1 angetroffen wird2 aber ohne #cjg4e ,peinlichkeit1 ohne da die ,schulform durchblickt1 d4 i4 ohne eine ,spur zu zeigen1 da die ,regel dem ,knstler vor ,augen geschwebt und seinen ,gemthskrften ,fesseln angelegt habe4 #df4 #aha ,schne ,kunst ist ,kunst des ,genies4 #cjg4aj ,genie ist das ,talent 7,naturgabe71 welches der ,kunst die ,regel giebt4 ,da das ,talent als angebornes productives ,vermgen des ,knstlers selbst zur ,natur gehrt1 so knnte man sich auch so ausdrcken3 ,genie ist die angeborne ,gemthsanlage 7ingenium71 durch welche die ,natur der ,kunst die ,regel giebt4 #cjg4ae ,was es auch mit dieser ,definition fr eine ,bewandtni habe1 und ob sie blo willkrlich1 oder dem ,begriffe1 welchen man mit dem ,worte ,genie zu verbinden gewohnt ist1 angemessen sei1 oder nicht 7welches in dem folgenden errtert werden soll73 so kann man doch schon zum ,voraus beweisen1 da nach der hier angenommenen ,bedeutung des ,worts schne #cjg4bj ,knste nothwendig als ,knste des ,genies betrachtet werden mssen4 ,denn eine jede ,kunst setzt ,regeln voraus1 durch deren ,grundlegung allererst ein ,product1 wenn es knstlich heien soll1 als mglich vorgestellt wird4 ,der ,begriff der schnen ,kunst aber verstattet nicht1 da das ,urtheil ber die ,schnheit ihres ,products von irgend einer ,regel abgeleitet #cjg4be werde1 die einen ,begriff zum ,bestimmungsgrunde habe1 mithin einen ,begriff von der ,art1 wie es mglich sei1 zum ,grunde lege4 ,also kann die schne ,kunst sich selbst nicht die ,regel ausdenken1 nach der sie ihr ,product #ahb zu ,stande bringen soll4 ,da nun gleichwohl ohne vorhergehende ,regel ein ,product niemals ,kunst heien kann1 so mu die ,natur im ,subjecte #cjg4cj 7und durch die ,stimmung der ,vermgen desselben7 der ,kunst die ,regel geben1 d4 i4 die schne ,kunst ist nur als ,product des ,genies mglich4 ,man sieht hieraus1 da ,genie #a7 ein ,talent sei1 dasjenige1 wozu sich keine bestimmte ,regel geben lt1 hervorzubringen3 nicht ,geschicklichkeitsanlage zu dem1 was nach irgend einer ,regel gelernt werden kann2 #cjg4ce folglich da ,originalitt seine erste ,eigenschaft sein msse4 #b7 ,da1 da es auch originalen ,unsinn geben kann1 seine ,producte zugleich ,muster1 d4 i4 exemplarisch1 sein mssen2 mithin1 selbst nicht durch ,nachahmung entsprungen1 anderen doch dazu1 d4 i4 zum ,richtmae oder ,regel der ,beurtheilung1 dienen mssen4 #c7 ,da es1 wie es sein ,product zu ,stande #cjh4e bringe1 selbst nicht beschreiben1 oder wissenschaftlich anzeigen knne1 sondern da es als ,natur die ,regel gebe2 und daher der ,urheber eines ,products1 welches er seinem ,genie verdankt1 selbst nicht wei1 wie sich in ihm die ,ideen dazu herbei finden1 auch es nicht in seiner ,gewalt hat1 dergleichen nach ,belieben oder planmig auszudenken und anderen in solchen ,vorschriften #cjh4aj mitzutheilen1 die sie in ,stand setzen1 gleichmige ,producte hervorzubringen4 7,daher denn auch vermuthlich das ,wort ,genie von genius1 dem eigenthmlichen1 einem ,menschen bei der ,geburt mitgegebenen1 #ahc schtzenden und leitenden ,geist1 von dessen ,eingebung jene originale ,ideen herrhrten1 abgeleitet ist47 #d7 ,da die ,natur durch das ,genie nicht der #cjh4ae ,wissenschaft1 sondern der ,kunst die ,regel vorschreibe und auch dieses nur1 in sofern diese letztere schne ,kunst sein soll4 #dg4 ,erluterung und ,besttigung obiger ,erklrung vom ,genie4 ,darin ist jedermann einig1 da ,genie dem ,nachahmungsgeiste #cjh4bj gnzlich entgegen zu setzen sei4 ,da nun ,lernen nichts als ,nachahmen ist1 so kann die grte ,fhigkeit1 ,gelehrigkeit 7,capacitt7 als ,gelehrigkeit1 doch nicht fr ,genie gelten4 ,wenn man aber auch selbst denkt oder dichtet und nicht blo1 was andere gedacht haben1 auffat1 ja sogar fr ,kunst und ,wissenschaft manches erfindet3 so ist doch dieses auch noch nicht der #cjh4be rechte ,grund1 um einen solchen 7oftmals groen7 ,kopf 7im ,gegensatze mit dem1 welcher1 weil er niemals etwas mehr als blo lernen und nachahmen kann1 ein ,pinsel heit7 ein ,genie zu nennen3 weil eben das auch htte knnen gelernt werden1 also doch auf dem natrlichen ,wege des ,forschens und ,nachdenkens nach ,regeln liegt und von dem1 was durch #cjh4cj ,flei vermittelst der ,nachahmung erworben werden kann1 nicht specifisch unterschieden ist4 ,so kann man alles1 was ,newton in seinem unsterblichen ,werke der ,principien der ,naturphilosophie1 so ein groer ,kopf auch #ahd erforderlich war1 dergleichen zu erfinden1 vorgetragen hat1 gar wohl lernen2 aber man kann nicht geistreich dichten lernen1 so ausfhrlich auch #cjh4ce alle ,vorschriften fr die ,dichtkunst und so vortrefflich auch die ,muster derselben sein mgen4 ,die ,ursache ist1 da ,newton alle seine ,schritte1 die er von den ersten ,elementen der ,geometrie an bis zu seinen groen und tiefen ,erfindungen zu thun hatte1 nicht allein sich selbst1 sondern jedem andern ganz anschaulich und zur ,nachfolge bestimmt vormachen #cji4e knnte2 kein ,homer aber oder ,wieland anzeigen kann1 wie sich seine phantasiereichen und doch zugleich gedankenvollen ,ideen in seinem ,kopfe hervor und zusammen finden1 darum weil er es selbst nicht wei und es also auch keinen andern lehren kann4 ,im ,wissenschaftlichen also ist der grte ,erfinder vom mhseligsten ,nachahmer und ,lehrlinge nur dem #cji4aj ,grade nach1 dagegen von dem1 welchen die ,natur fr die schne ,kunst begabt hat1 specifisch unterschieden4 ,inde liegt hierin keine ,herabsetzung jener groen ,mnner1 denen das menschliche ,geschlecht so viel zu verdanken hat1 gegen die ,gnstlinge der ,natur in ,ansehung ihres ,talents fr die schne ,kunst4 ,eben darin1 da jener ,talent zur immer fortschreitenden #cji4ae greren ,vollkommenheit der ,erkenntnisse und alles ,nutzens1 der davon abhngig ist1 imgleichen zur ,belehrung anderer in eben denselben ,kenntnissen gemacht ist1 besteht ein groer ,vorzug derselben vor denen1 welche die ,ehre verdienen1 ,genies zu heien3 weil fr diese die ,kunst irgendwo #ahe still steht1 indem ihr eine ,grnze gesetzt ist1 ber die sie nicht weiter #cji4bj gehen kann1 die vermuthlich auch schon seit lange her erreicht ist und nicht mehr erweitert werden kann2 und berdem eine solche ,geschicklichkeit sich auch nicht mittheilen lt1 sondern jedem unmittelbar von der ,hand der ,natur ertheilt sein will1 mit ihm also stirbt1 bis die ,natur einmal einen andern wiederum eben so begabt1 der nichts weiter als eines ,beispiels #cji4be bedarf1 um das ,talent1 dessen er sich bewut ist1 auf hnliche ,art wirken zu lassen4 ,da die ,naturgabe der ,kunst 7als schnen ,kunst7 die ,regel geben mu1 welcherlei ,art ist denn diese ,regel8 ,sie kann in keiner ,formel abgefat zur ,vorschrift dienen2 denn sonst wrde das ,urtheil ber das #cji4cj ,schne nach ,begriffen bestimmbar sein3 sondern die ,regel mu von der ,that1 d4 i4 vom ,product1 abstrahirt werden1 an welchem andere ihr eigenes ,talent prfen mgen1 um sich jenes zum ,muster nicht der ,nachmachung1 sondern der ,nachahmung dienen zu lassen4 ,wie dieses mglich sei1 ist schwer zu erklren4 ,die ,ideen des ,knstlers erregen hnliche ,ideen seines #cji4ce ,lehrlings1 wenn ihn die ,natur mit einer hnlichen ,proportion der ,gemthskrfte versehen hat4 ,die ,muster der schnen ,kunst sind daher die einzigen ,leitungsmittel1 diese auf die ,nachkommenschaft zu bringen3 welches durch bloe ,beschreibungen nicht geschehen knnte 7vornehmlich nicht im ,fache der redenden ,knste72 und auch in diesen knnen nur die #ahf in alten1 todten und jetzt nur als gelehrte aufbehaltenen ,sprachen classisch werden4 #caj4e ,obzwar mechanische und schne ,kunst1 die erste als bloe ,kunst des ,fleies und der ,erlernung1 die zweite als die des ,genies1 sehr von einander unterschieden sind3 so giebt es doch keine schne ,kunst1 in welcher nicht etwas ,mechanisches1 welches nach ,regeln gefat und befolgt werden kann1 und also etwas ,schulgerechtes die wesentliche ,bedingung der #caj4aj ,kunst ausmachte4 ,denn etwas mu dabei als ,zweck gedacht werden1 sonst kann man ihr ,product gar keiner ,kunst zuschreiben2 es wre ein bloes ,product des ,zufalls4 ,um aber einen ,zweck ins ,werk zu richten1 dazu werden bestimmte ,regeln erfordert1 von denen man sich nicht frei sprechen darf4 ,da nun die ,originalitt des ,talents ein 7aber nicht das #caj4ae einzige7 wesentliches ,stck vom ,charakter des ,genies ausmacht3 so glauben seichte ,kpfe1 da sie nicht besser zeigen knnen1 sie wren aufblhende ,genies1 als wenn sie sich vom ,schulzwange aller ,regeln lossagen1 und glauben1 man paradire besser auf einem kollerichten ,pferde1 als auf einem ,schulpferde4 ,das ,genie kann nur reichen ,stoff zu ,producten der schnen #caj4bj ,kunst hergeben2 die ,verarbeitung desselben und die ,form erfordert ein durch die ,schule gebildetes ,talent1 um einen ,gebrauch davon zu machen1 der vor der ,urtheilskraft bestehen kann4 ,wenn aber jemand sogar in ,sachen der sorgfltigsten ,vernunftuntersuchung wie ein ,genie spricht #ahg und entscheidet1 so ist es vollends lcherlich2 man wei nicht recht1 ob man #caj4be mehr ber den ,gaukler1 der um sich so viel ,dunst verbreitet1 wobei man nichts deutlich beurtheilen1 aber desto mehr sich einbilden kann1 oder mehr ber das ,publicum lachen soll1 welches sich treuherzig einbildet1 da sein ,unvermgen1 das ,meisterstck der ,einsicht deutlich erkennen und fassen zu knnen1 daher komme1 weil ihm neue ,wahrheiten in ganzen ,massen #caj4cj zugeworfen werden1 wogegen ihm das ,detail 7durch abgemessene ,erklrungen und schulgerechte ,prfung der ,grundstze7 nur ,stmperwerk zu sein scheint4 #dh4 ,vom ,verhltnisse des ,genies zum ,geschmack4 ,zur ,beurtheilung schner ,gegenstnde als solcher wird ,geschmack1 zur schnen ,kunst selbst aber1 d4 i4 der ,hervorbringung solcher ,gegenstnde1 wird ,genie erfordert4 #caa4e ,wenn man das ,genie als ,talent zur schnen ,kunst betrachtet 7welches die eigenthmliche ,bedeutung des ,worts mit sich bringt7 und es in dieser ,absicht in die ,vermgen zergliedern will1 die ein solches ,talent auszumachen zusammen kommen mssen3 so ist nthig1 zuvor den ,unterschied zwischen der ,naturschnheit1 deren ,beurtheilung nur ,geschmack1 #caa4aj und der ,kunstschnheit1 deren ,mglichkeit 7worauf in der ,beurtheilung #ahh eines dergleichen ,gegenstandes auch ,rcksicht genommen werden mu7 ,genie erfordert1 genau zu bestimmen4 ,eine ,naturschnheit ist ein schnes ,ding2 die ,kunstschnheit ist eine schne ,vorstellung von einem ,dinge4 #caa4ae ,um eine ,naturschnheit als eine solche zu beurtheilen1 brauche ich nicht vorher einen ,begriff davon zu haben1 was der ,gegenstand fr ein ,ding sein solle2 d4 i4 ich habe nicht nthig1 die materiale ,zweckmigkeit 7den ,zweck7 zu kennen1 sondern die bloe ,form ohne ,kenntni des ,zwecks gefllt in der ,beurtheilung fr sich selbst4 ,wenn aber der ,gegenstand #caa4bj fr ein ,product der ,kunst gegeben ist und als solches fr schn erklrt werden soll3 so mu1 weil ,kunst immer einen ,zweck in der ,ursache 7und deren ,causalitt7 voraussetzt1 zuerst ein ,begriff von dem zum ,grunde gelegt werden1 was das ,ding sein soll2 und da die ,zusammenstimmung des ,mannigfaltigen in einem ,dinge zu einer innern ,bestimmung desselben #caa4be als ,zweck die ,vollkommenheit des ,dinges ist1 so wird in der ,beurtheilung der ,kunstschnheit zugleich die ,vollkommenheit des ,dinges in ,anschlag gebracht werden mssen1 wornach in der ,beurtheilung einer ,naturschnheit 7als einer solchen7 gar nicht die ,frage ist4 -- ,zwar wird in der ,beurtheilung vornehmlich der belebten ,gegenstnde der ,natur1 z4 ,b4 #caa4cj des ,menschen oder eines ,pferdes1 auch die objective ,zweckmigkeit gemeiniglich mit in ,betracht gezogen1 um ber die ,schnheit derselben zu #ahi urtheilen2 alsdann ist aber auch das ,urtheil nicht mehr rein-sthetisch1 d4 i4 bloes ,geschmacksurtheil4 ,die ,natur wird nicht mehr beurtheilt1 wie sie als ,kunst erscheint1 sondern sofern sie wirklich 7obzwar bermenschliche7 #caa4ce ,kunst ist2 und das teleologische ,urtheil dient dem sthetischen zur ,grundlage und ,bedingung1 worauf dieses ,rcksicht nehmen mu4 ,in einem solchen ,falle denkt man auch1 wenn z4 ,b4 gesagt wird3 das ist ein schnes ,weib1 in der ,that nichts anders als3 die ,natur stellt in ihrer ,gestalt die ,zwecke im weiblichen ,baue schn vor2 denn man mu noch ber die bloe ,form auf einen ,begriff hinaussehen1 damit der ,gegenstand #cab4e auf solche ,art durch ein logisch-bedingtes sthetisches ,urtheil gedacht werde4 ,die schne ,kunst zeigt darin eben ihre ,vorzglichkeit1 da sie ,dinge1 die in der ,natur hlich oder mifllig sein wrden1 schn beschreibt4 ,die ,furien1 ,krankheiten1 ,verwstungen des ,krieges u4 d4 gl4 knnen als #cab4aj ,schdlichkeiten sehr schn beschrieben1 ja sogar im ,gemlde vorgestellt werden2 nur eine ,art ,hlichkeit kann nicht der ,natur gem vorgestellt werden1 ohne alles sthetische ,wohlgefallen1 mithin die ,kunstschnheit zu ,grunde zu richten3 nmlich diejenige1 welche ,ekel erweckt4 ,denn weil in dieser sonderbaren1 auf lauter ,einbildung beruhenden ,empfindung der #cab4ae ,gegenstand gleichsam1 als ob er sich zum ,genusse aufdrnge1 wider den #aij wir doch mit ,gewalt streben1 vorgestellt wird3 so wird die knstliche ,vorstellung des ,gegenstandes von der ,natur dieses ,gegenstandes selbst in unserer ,empfindung nicht mehr unterschieden1 und jene kann alsdann unmglich fr schn gehalten werden4 ,auch hat die ,bildhauerkunst1 weil #cab4bj an ihren ,producten die ,kunst mit der ,natur beinahe verwechselt wird1 die unmittelbare ,vorstellung hlicher ,gegenstnde von ihren ,bildungen ausgeschlossen und dafr z4 ,b4 den ,tod 7in einem schnen ,genius71 den ,kriegsmuth 7am ,mars7 durch eine ,allegorie oder ,attribute1 die sich gefllig ausnehmen1 mithin nur indirect vermittelst einer ,auslegung #cab4be der ,vernunft und nicht fr blo sthetische ,urtheilskraft vorzustellen erlaubt4 ,so viel von der schnen ,vorstellung eines ,gegenstandes1 die eigentlich nur die ,form der ,darstellung eines ,begriffs ist1 durch welche dieser allgemein mitgetheilt wird4 -- ,diese ,form aber dem ,producte der schnen #cab4cj ,kunst zu geben1 dazu wird blo ,geschmack erfordert1 an welchem der ,knstler1 nachdem er ihn durch mancherlei ,beispiele der ,kunst oder der ,natur gebt und berichtigt hat1 sein ,werk hlt und nach manchen oft mhsamen ,versuchen denselben zu befriedigen diejenige ,form findet1 die ihm ,genge thut3 daher diese nicht gleichsam eine ,sache der ,eingebung1 #cab4ce oder eines freien ,schwunges der ,gemthskrfte1 sondern einer langsamen und gar peinlichen ,nachbesserung ist1 um sie dem ,gedanken angemessen #aia und doch der ,freiheit im ,spiele derselben nicht nachtheilig werden zu lassen4 ,geschmack ist aber blo ein ,beurtheilungs-1 nicht ein productives ,vermgen2 und was ihm gem ist1 ist darum eben nicht ein ,werk der schnen ,kunst3 es kann ein zur ntzlichen und mechanischen ,kunst1 oder #cac4e gar zur ,wissenschaft gehriges ,product nach bestimmten ,regeln sein1 die gelernt werden knnen und genau befolgt werden mssen4 ,die gefllige ,form aber1 die man ihm giebt1 ist nur das ,vehikel der ,mittheilung und eine ,manier gleichsam des ,vortrages1 in ,ansehung dessen man noch in gewissem ,mae frei bleibt1 wenn er doch brigens an einen bestimmten #cac4aj ,zweck gebunden ist4 ,so verlangt man1 da das ,tischgerth1 oder auch eine moralische ,abhandlung1 sogar eine ,predigt diese ,form der schnen ,kunst1 ohne doch gesucht zu scheinen1 an sich haben msse2 man wird sie aber darum nicht ,werke der schnen ,kunst nennen4 ,zu der letzteren aber wird ein ,gedicht1 eine ,musik1 eine ,bildergallerie u4 d4 gl4 gezhlt2 und da #cac4ae kann man an einem seinsollenden ,werke der schnen ,kunst oftmals ,genie ohne ,geschmack1 an einem andern ,geschmack ohne ,genie wahrnehmen4 #di4 #aib ,von den ,vermgen des ,gemths1 welche das ,genie ausmachen4 #cac4bj ,man sagt von gewissen ,producten1 von welchen man erwartet1 da sie sich1 zum ,theil wenigstens1 als schne ,kunst zeigen sollten3 sie sind ohne ,geist2 ob man gleich an ihnen1 was den ,geschmack betrifft1 nichts zu tadeln findet4 ,ein ,gedicht kann recht nett und elegant sein1 aber es ist ohne ,geist4 ,eine ,geschichte ist genau und ordentlich1 aber ohne ,geist4 ,eine #cac4be feierliche ,rede ist grndlich und zugleich zierlich1 aber ohne ,geist4 ,manche ,conversation ist nicht ohne ,unterhaltung1 aber doch ohne ,geist2 selbst von einem ,frauenzimmer sagt man wohl3 sie ist hbsch1 gesprchig und artig1 aber ohne ,geist4 ,was ist denn das1 was man hier unter ,geist versteht8 ,geist in sthetischer ,bedeutung heit das belebende ,princip im ,gemthe4 #cac4cj ,dasjenige aber1 wodurch dieses ,princip die ,seele belebt1 der ,stoff1 den es dazu anwendet1 ist das1 was die ,gemthskrfte zweckmig in ,schwung versetzt1 d4 i4 in ein solches ,spiel1 welches sich von selbst erhlt und selbst die ,krfte dazu strkt4 ,nun behaupte ich1 dieses ,princip sei nichts anders1 als das ,vermgen #cac4ce der ,darstellung sthetischer ,ideen2 unter einer sthetischen ,idee aber verstehe ich diejenige ,vorstellung der ,einbildungskraft1 die viel zu denken veranlat1 ohne da ihr doch irgend ein bestimmter ,gedanke1 #aic d4 i4 ,begriff1 adquat sein kann1 die folglich keine ,sprache vllig erreicht und verstndlich machen kann4 -- ,man sieht leicht1 da sie das #cad4e ,gegenstck 7,pendant7 von einer ,vernunftidee sei1 welche umgekehrt ein ,begriff ist1 dem keine ,anschauung 7,vorstellung der ,einbildungskraft7 adquat sein kann4 ,die ,einbildungskraft 7als productives ,erkenntnivermgen7 ist nmlich sehr mchtig in ,schaffung gleichsam einer andern ,natur aus dem #cad4aj ,stoffe1 den ihr die wirkliche giebt4 ,wir unterhalten uns mit ihr1 wo uns die ,erfahrung zu alltglich vorkommt2 bilden diese auch wohl um3 zwar noch immer nach analogischen ,gesetzen1 aber doch auch nach ,principien1 die hher hinauf in der ,vernunft liegen 7und die uns eben sowohl natrlich sind als die1 nach welchen der ,verstand die empirische ,natur auffat72 #cad4ae wobei wir unsere ,freiheit vom ,gesetze der ,association 7welches dem empirischen ,gebrauche jenes ,vermgens anhngt7 fhlen1 nach welchem uns von der ,natur zwar ,stoff geliehen1 dieser aber von uns zu etwas ganz anderem1 nmlich dem1 was die ,natur bertrifft1 verarbeitet werden kann4 ,man kann dergleichen ,vorstellungen der ,einbildungskraft ,ideen #cad4bj nennen3 eines ,theils darum1 weil sie zu etwas ber die ,erfahrungsgrnze hinaus ,liegendem wenigstens streben und so einer ,darstellung der ,vernunftbegriffe 7der intellectuellen ,ideen7 nahe zu kommen suchen1 welches #aid ihnen den ,anschein einer objectiven ,realitt giebt2 andrerseits und zwar hauptschlich1 weil ihnen als innern ,anschauungen kein ,begriff vllig #cad4be adquat sein kann4 ,der ,dichter wagt es1 ,vernunftideen von unsichtbaren ,wesen1 das ,reich der ,seligen1 das ,hllenreich1 die ,ewigkeit1 die ,schpfung u4 d4 gl41 zu versinnlichen2 oder auch das1 was zwar ,beispiele in der ,erfahrung findet1 z4 ,b4 den ,tod1 den ,neid und alle ,laster1 imgleichen die ,liebe1 den ,ruhm u4 d4 gl41 ber die ,schranken der ,erfahrung hinaus #cad4cj vermittelst einer ,einbildungskraft1 die dem ,vernunft-,vorspiele in ,erreichung eines ,grten nacheifert1 in einer ,vollstndigkeit sinnlich zu machen1 fr die sich in der ,natur kein ,beispiel findet2 und es ist eigentlich die ,dichtkunst1 in welcher sich das ,vermgen sthetischer ,ideen in seinem ganzen ,mae zeigen kann4 ,dieses ,vermgen aber1 fr sich allein #cad4ce betrachtet1 ist eigentlich nur ein ,talent 7der ,einbildungskraft74 ,wenn nun einem ,begriffe eine ,vorstellung der ,einbildungskraft untergelegt wird1 die zu seiner ,darstellung gehrt1 aber fr sich allein so viel zu denken veranlat1 als sich niemals in einem bestimmten ,begriff zusammenfassen lt1 mithin den ,begriff selbst auf unbegrnzte ,art sthetisch erweitert3 so ist die ,einbildungskraft hiebei schpferisch und bringt das ,vermgen intellectueller ,ideen 7die ,vernunft7 in ,bewegung1 #cae4e mehr nmlich bei ,veranlassung einer ,vorstellung zu denken 7was zwar zu dem ,begriffe des ,gegenstandes gehrt71 als in ihr aufgefat und deutlich #aie gemacht werden kann4 ,man nennt diejenigen ,formen1 welche nicht die ,darstellung eines gegebenen ,begriffs selber ausmachen1 sondern nur als ,nebenvorstellungen #cae4aj der ,einbildungskraft die damit verknpften ,folgen und die ,verwandtschaft desselben mit andern ausdrcken1 ,attribute 7sthetische7 eines ,gegenstandes1 dessen ,begriff als ,vernunftidee nicht adquat dargestellt werden kann4 ,so ist der ,adler ,jupiters mit dem ,blitze in den ,klauen ein ,attribut des mchtigen ,himmelsknigs und der ,pfau der prchtigen #cae4ae ,himmelsknigin4 ,sie stellen nicht wie die logischen ,attribute das1 was in unsern ,begriffen von der ,erhabenheit und ,majestt der ,schpfung liegt1 sondern etwas anderes vor1 was der ,einbildungskraft ,anla giebt1 sich ber eine ,menge von verwandten ,vorstellungen zu verbreiten1 die mehr denken lassen1 als man in einem durch ,worte bestimmten ,begriff #cae4bj ausdrcken kann2 und geben eine sthetische ,idee1 die jener ,vernunftidee statt logischer ,darstellung dient1 eigentlich aber um das ,gemth zu beleben1 indem sie ihm die ,aussicht in ein unabsehliches ,feld verwandter ,vorstellungen erffnet4 ,die schne ,kunst aber thut dieses nicht allein in der ,malerei oder ,bildhauerkunst 7wo der ,namen der ,attribute gewhnlich #cae4be gebraucht wird72 sondern die ,dichtkunst und ,beredsamkeit nehmen den ,geist1 der ihre ,werke belebt1 auch lediglich von den sthetischen ,attributen der ,gegenstnde her1 welche den logischen zu ,seite gehen und der ,einbildungskraft #aif einen ,schwung geben1 mehr dabei1 obzwar auf unentwickelte ,art1 zu denken1 als sich in einem ,begriffe1 mithin in einem bestimmten #cae4cj ,sprachausdrucke zusammenfassen lt4 -- ,ich mu mich der ,krze wegen nur auf wenige ,beispiele einschrnken4 ,wenn der groe ,knig sich in einem seiner ,gedichte so ausdrckt3 ,lat uns aus dem ,leben ohne ,murren weichen und ohne etwas zu bedauern1 indem wir die ,welt noch alsdann mit ,wohlthaten berhuft zurcklassen4 #cae4ce ,so verbreitet die ,sonne1 nachdem sie ihren ,tageslauf vollendet hat1 noch ein mildes ,licht am ,himmel2 und die letzten ,strahlen1 die sie in die ,lfte schickt1 sind ihre letzten ,seufzer fr das ,wohl der ,welt3 so belebt er seine ,vernunftidee von weltbrgerlicher ,gesinnung noch am ,ende des ,lebens durch ein ,attribut1 welches die ,einbildungskraft 7in der ,erinnerung an alle ,annehmlichkeiten eines vollbrachten schnen ,sommertages1 die uns ein heiterer ,abend ins ,gemth ruft7 #caf4e jener ,vorstellung beigesellt1 und welches eine ,menge von ,empfindungen und ,nebenvorstellungen rege macht1 fr die sich kein ,ausdruck findet4 ,andererseits kann sogar ein intellectueller ,begriff umgekehrt zum ,attribut einer ,vorstellung der ,sinne dienen und so diese letztere durch die ,idee des bersinnlichen beleben2 aber nur indem das sthetische1 was dem ,bewutsein #caf4aj des letztern subjectiv anhnglich ist1 hiezu gebraucht wird4 ,so #aig sagt z4 ,b4 ein gewisser ,dichter in der ,beschreibung eines schnen ,morgens3 ,die ,sonne quoll hervor1 wie ,ruh aus ,tugend quillt4 ,das ,bewutsein der ,tugend1 wenn man sich auch nur in ,gedanken in die ,stelle eines ,tugendhaften versetzt1 verbreitet im ,gemthe eine ,menge erhabener #caf4ae und beruhigender ,gefhle und eine grnzenlose ,aussicht in eine frohe ,zukunft1 die kein ,ausdruck1 welcher einem bestimmten ,begriffe angemessen ist1 vllig erreicht4#af #af ,vielleicht ist nie etwas ,erhabneres gesagt1 oder ein ,gedanke erhabener ausgedrckt worden1 als in jener ,aufschrift ber dem ,tempel der ,isis 7der ,mutter ,natur73 ,ich bin alles1 was da ist1 was da war1 und was da sein wird1 und meinen ,schleier hat kein ,sterblicher aufgedeckt4 ,segner benutzte diese ,idee durch eine sinnreiche seiner ,naturlehre vorgesetzte ,vignette1 um seinen ,lehrling1 den er in #caf4ce diesen ,tempel zu fhren bereit war1 vorher mit dem heiligen ,schauer zu erfllen1 der das ,gemth zu feierlicher ,aufmerksamkeit stimmen soll4 ,mit einem ,worte1 die sthetische ,idee ist eine einem gegebenen ,begriffe beigesellte ,vorstellung der ,einbildungskraft1 welche mit einer solchen #caf4bj ,mannigfaltigkeit der ,theilvorstellungen in dem freien ,gebrauche derselben verbunden ist1 da fr sie kein ,ausdruck1 der einen bestimmten ,begriff bezeichnet1 gefunden werden kann1 die also zu einem ,begriffe viel ,unnennbares hinzu denken lt1 dessen ,gefhl die ,erkenntnivermgen belebt und mit der ,sprache1 als bloem ,buchstaben1 ,geist verbindet4 #caf4be ,die ,gemthskrfte also1 deren ,vereinigung 7in gewissem ,verhltnisse7 #aih das ,genie ausmacht1 sind ,einbildungskraft und ,verstand4 ,nur1 da im ,gebrauch der ,einbildungskraft zum ,erkenntnisse die ,einbildungskraft unter dem ,zwange des ,verstandes und der ,beschrnkung unterworfen ist1 dem ,begriffe desselben angemessen zu sein2 in sthetischer ,absicht #caf4cj aber die ,einbildungskraft frei ist1 um noch ber jene ,einstimmung zum ,begriffe1 doch ungesucht reichhaltigen unentwickelten ,stoff fr den ,verstand1 worauf dieser in seinem ,begriffe nicht ,rcksicht nahm1 zu liefern1 welchen dieser aber nicht sowohl objectiv zum ,erkenntnisse1 als subjectiv zur ,belebung der ,erkenntnikrfte1 indirect also doch auch zu ,erkenntnissen #cag4e anwendet3 so besteht das ,genie eigentlich in dem glcklichen ,verhltnisse1 welches keine ,wissenschaft lehren und kein ,flei erlernen kann1 zu einem gegebenen ,begriffe ,ideen aufzufinden und andrerseits zu diesen den ,ausdruck zu treffen1 durch den die dadurch bewirkte subjective ,gemthsstimmung1 als ,begleitung eines ,begriffs1 anderen mitgetheilt #cag4aj werden kann4 ,das letztere ,talent ist eigentlich dasjenige1 was man ,geist nennt2 denn das ,unnennbare in dem ,gemthszustande bei einer gewissen ,vorstellung auszudrcken und allgemein mittheilbar zu machen1 der ,ausdruck mag nun in ,sprache1 oder ,malerei1 oder ,plastik bestehen3 das erfordert ein ,vermgen1 das schnell vorbergehende ,spiel der ,einbildungskraft #cag4ae aufzufassen und in einen ,begriff 7der eben darum original ist und #aii zugleich eine neue ,regel erffnet1 die aus keinen vorhergehenden ,principien oder ,beispielen hat gefolgert werden knnen7 zu vereinigen1 der sich ohne ,zwang der ,regeln mittheilen lt4 99 99 99 99 99 ,wenn wir nach diesen ,zergliederungen auf die oben gegebene ,erklrung #cag4bj dessen1 was man ,genie nennt1 zurcksehen1 so finden wir3 erstlich1 da es ein ,talent zur ,kunst sei1 nicht zur ,wissenschaft1 in welcher deutlich gekannte ,regeln vorangehen und das ,verfahren in derselben bestimmen mssen2 zweitens1 da es als ,kunsttalent einen bestimmten ,begriff von dem ,producte als ,zweck1 mithin ,verstand1 aber auch eine #cag4be 7wenn gleich unbestimmte7 ,vorstellung von dem ,stoff1 d4 i4 der ,anschauung1 zur ,darstellung dieses ,begriffs1 mithin ein ,verhltni der ,einbildungskraft zum ,verstande voraussetze2 da es sich drittens nicht sowohl in der ,ausfhrung des vorgesetzten ,zwecks in ,darstellung eines bestimmten ,begriffs1 als vielmehr im ,vortrage1 oder dem ,ausdrucke sthetischer #cag4cj ,ideen1 welche zu jener ,absicht reichen ,stoff enthalten1 zeige1 mithin die ,einbildungskraft in ihrer ,freiheit von aller ,anleitung der ,regeln dennoch als zweckmig zur ,darstellung des gegebenen ,begriffs vorstellig mache2 da endlich viertens die ungesuchte1 unabsichtliche subjective ,zweckmigkeit in der freien bereinstimmung der ,einbildungskraft zur ,gesetzlichkeit #bjj des ,verstandes eine solche ,proportion und ,stimmung dieser ,vermgen voraussetze1 als keine ,befolgung von ,regeln1 es sei der ,wissenschaft oder mechanischen ,nachahmung1 bewirken1 sondern blo die ,natur des ,subjects hervorbringen kann4 #cah4e ,nach diesen ,voraussetzungen ist ,genie3 die musterhafte ,originalitt der ,naturgabe eines ,subjects im freien ,gebrauche seiner ,erkenntnivermgen4 ,auf solche ,weise ist das ,product eines ,genies 7nach demjenigen1 was in demselben dem ,genie1 nicht der mglichen ,erlernung oder der ,schule zuzuschreiben ist7 ein ,beispiel nicht der ,nachahmung 7denn da #cah4aj wrde das1 was daran ,genie ist und den ,geist des ,werks ausmacht1 verloren gehen71 sondern der ,nachfolge fr ein anderes ,genie1 welches dadurch zum ,gefhl seiner eigenen ,originalitt aufgeweckt wird1 ,zwangsfreiheit von ,regeln so in der ,kunst auszuben1 da diese dadurch selbst eine neue ,regel bekommt1 wodurch das ,talent sich als musterhaft zeigt4 #cah4ae ,weil aber das ,genie ein ,gnstling der ,natur ist1 dergleichen man nur als seltene ,erscheinung anzusehen hat3 so bringt sein ,beispiel fr andere gute ,kpfe eine ,schule hervor1 d4 i4 eine methodische ,unterweisung nach ,regeln1 soweit man sie aus jenen ,geistesproducten und ihrer ,eigenthmlichkeit hat ziehen knnen2 und fr diese ist die schne ,kunst sofern ,nachahmung1 #cah4bj der die ,natur durch ein ,genie die ,regel gab4 ,aber diese ,nachahmung wird ,nachffung1 wenn der ,schler alles #bja nachmacht bis auf das1 was das ,genie als ,migestalt nur hat zulassen mssen1 weil es sich1 ohne die ,idee zu schwchen1 nicht wohl wegschaffen lie4 ,dieser ,muth ist an einem ,genie allein ,verdienst2 und eine gewisse #cah4be ,khnheit im ,ausdrucke und berhaupt manche ,abweichung von der gemeinen ,regel steht demselben wohl an1 ist aber keinesweges nachahmungswrdig1 sondern bleibt immer an sich ein ,fehler1 den man wegzuschaffen suchen mu1 fr welchen aber das ,genie gleichsam privilegirt ist1 da das ,unnachahmliche seines ,geistesschwunges durch ngstliche ,behutsamkeit #cah4cj leiden wrde4 ,das ,manieriren ist eine andere ,art von ,nachffung1 nmlich der bloen ,eigenthmlichkeit 7,originalitt7 berhaupt1 um sich ja von ,nachahmern so weit als mglich zu entfernen1 ohne doch das ,talent zu besitzen1 dabei zugleich musterhaft zu sein4 -- ,zwar giebt es zweierlei ,art 7modus7 berhaupt der ,zusammenstellung seiner ,gedanken #cah4ce des ,vortrages1 deren die eine ,manier 7modus aestheticus71 die andere ,methode 7modus logicus7 heit1 die sich darin von einander unterscheiden3 da die erstere kein anderes ,richtma hat1 als das ,gefhl der ,einheit in der ,darstellung1 die andere aber hierin bestimmte ,principien befolgt2 fr die schne ,kunst gilt also nur die erstere4 ,allein manierirt heit ein ,kunstproduct nur alsdann1 wenn der ,vortrag seiner ,idee in demselben auf die ,sonderbarkeit angelegt und nicht der ,idee angemessen #cai4e #bjb gemacht wird4 ,das ,prangende 7,precise71 das ,geschrobene und ,affectirte1 um sich nur vom ,gemeinen 7aber ohne ,geist7 zu unterscheiden1 sind dem ,benehmen desjenigen hnlich1 von dem man sagt1 da er sich sprechen hre1 oder welcher steht und geht1 als ob er auf einer ,bhne wre1 um angegafft zu werden1 welches jederzeit einen ,stmper verrth4 #cai4aj #ej4 ,von der ,verbindung des ,geschmacks mit ,genie in ,producten der schnen ,kunst4 ,wenn die ,frage ist1 woran in ,sachen der schnen ,kunst mehr gelegen sei1 ob daran1 da sich an ihnen ,genie1 oder ob da sich ,geschmack #cai4ae zeige1 so ist das eben so viel1 als wenn gefragt wrde1 ob es darin mehr auf ,einbildung1 als auf ,urtheilskraft ankomme4 ,da nun eine ,kunst in ,ansehung des ersteren eher eine geistreiche1 in ,ansehung des zweiten aber allein eine schne ,kunst genannt zu werden verdient3 so ist das letztere wenigstens als unumgngliche ,bedingung 7conditio sine qua non7 #cai4bj das ,vornehmste1 worauf man in ,beurtheilung der ,kunst als schne ,kunst zu sehen hat4 ,reich und original an ,ideen zu sein1 bedarf es nicht so nothwendig zum ,behuf der ,schnheit1 aber wohl der ,angemessenheit jener ,einbildungskraft in ihrer ,freiheit zu der ,gesetzmigkeit des ,verstandes4 ,denn aller ,reichthum der ersteren bringt in ihrer gesetzlosen ,freiheit #cai4be #bjc nichts als ,unsinn hervor2 die ,urtheilskraft ist hingegen das ,vermgen1 sie dem ,verstande anzupassen4 ,der ,geschmack ist so wie die ,urtheilskraft berhaupt die ,disciplin 7oder ,zucht7 des ,genies1 beschneidet diesem sehr die ,flgel und macht es gesittet oder geschliffen2 zugleich aber giebt er diesem eine ,leitung1 worber #cai4cj und bis wie weit es sich verbreiten soll1 um zweckmig zu bleiben2 und indem er ,klarheit und ,ordnung in die ,gedankenflle hineinbringt1 macht er die ,ideen haltbar1 eines daurenden1 zugleich auch allgemeinen ,beifalls1 der ,nachfolge anderer und einer immer fortschreitenden ,cultur fhig4 ,wenn also im ,widerstreite beiderlei ,eigenschaften an einem ,producte #cai4ce etwas aufgeopfert werden soll1 so mte es eher auf der ,seite des ,genies geschehen3 und die ,urtheilskraft1 welche in ,sachen der schnen ,kunst aus eigenen ,principien den ,ausspruch thut1 wird eher der ,freiheit und dem ,reichthum der ,einbildungskraft1 als dem ,verstande ,abbruch zu thun erlauben4 #cbj4e ,zur schnen ,kunst wrden also ,einbildungskraft1 ,verstand1 ,geist und ,geschmack erforderlich sein#ag4 #ag ,die drei ersteren ,vermgen bekommen durch das vierte allererst ihre ,vereinigung4 ,hume giebt in seiner ,geschichte den ,englndern zu verstehen1 da1 obzwar sie in ihren ,werken keinem ,volke in der ,welt in ,ansehung der ,beweisthmer #cbj4cj der drei ersteren ,eigenschaften1 abgesondert betrachtet1 etwas nachgben1 sie doch in der1 welche sie vereinigt1 ihren ,nachbaren1 den ,franzosen1 nachstehen mten4 #ea4 #bjd ,von der ,eintheilung der schnen ,knste4 ,man kann berhaupt ,schnheit 7sie mag ,natur- oder ,kunstschnheit #cbj4aj sein7 den ,ausdruck sthetischer ,ideen nennen3 nur da in der schnen ,kunst diese ,idee durch einen ,begriff vom ,object veranlat werden mu1 in der schnen ,natur aber die bloe ,reflexion ber eine gegebene ,anschauung ohne ,begriff von dem1 was der ,gegenstand sein soll1 zur ,erweckung und ,mittheilung der ,idee1 von welcher jenes ,object als der #cbj4ae ,ausdruck betrachtet wird1 hinreichend ist4 ,wenn wir also die schnen ,knste eintheilen wollen1 so knnen wir1 wenigstens zum ,versuche1 kein bequemeres ,princip dazu whlen1 als die ,analogie der ,kunst mit der ,art des ,ausdrucks1 dessen sich ,menschen im ,sprechen bedienen1 um sich so vollkommen1 als mglich ist1 einander1 d4 i4 #cbj4bj nicht blo ihren ,begriffen1 sondern auch ,empfindungen nach1 mitzutheilen#ah4 -- ,dieser besteht in dem ,worte1 der ,geberdung und dem ,tone 7,articulation1 ,gesticulation und ,modulation74 ,nur die ,verbindung dieser #bje drei ,arten des ,ausdrucks macht die vollstndige ,mittheilung des ,sprechenden aus4 ,denn ,gedanke1 ,anschauung und ,empfindung werden dadurch #cbj4be zugleich und vereinigt auf den andern bergetragen4 #ah ,der ,leser wird diesen ,entwurf zu einer mglichen ,eintheilung der schnen ,knste nicht als beabsichtigte ,theorie beurtheilen4 ,es ist nur einer von den mancherlei ,versuchen1 die man noch anstellen kann und soll4 #cbj4ce ,es giebt also nur dreierlei ,arten schner ,knste3 die redende1 die bildende und die ,kunst des ,spiels der ,empfindungen 7als uerer ,sinneneindrcke74 ,man knnte diese ,eintheilung auch dichotomisch einrichten1 so da die schne ,kunst in die des ,ausdrucks der ,gedanken1 oder der ,anschauungen und diese wiederum blo nach ihrer ,form1 oder ihrer ,materie 7der ,empfindung7 eingetheilt wrde4 ,allein sie wrde alsdann #cba4e zu abstract und nicht so angemessen den gemeinen ,begriffen aussehen4 #a7 ,die ,,redenden ,knste sind ,beredsamkeit und ,dichtkunst4 ,beredsamkeit ist die ,kunst1 ein ,geschft des ,verstandes als ein freies ,spiel der ,einbildungskraft zu betreiben2 ,dichtkunst1 ein freies ,spiel der ,einbildungskraft als ein ,geschft des ,verstandes auszufhren4 #cba4aj ,der ,redner also kndigt ein ,geschft an und fhrt es so aus1 als ob es blo ein ,spiel mit ,ideen sei1 um die ,zuhrer zu unterhalten4 ,der ,dichter kndigt blo ein unterhaltendes ,spiel mit ,ideen an1 und es kommt doch so viel fr den ,verstand heraus1 als ob er blo dessen ,geschft zu treiben die ,absicht gehabt htte4 ,die ,verbindung und ,harmonie beider #cba4ae #bjf ,erkenntnivermgen1 der ,sinnlichkeit und des ,verstandes1 die einander zwar nicht entbehren knnen1 aber doch auch ohne ,zwang und wechselseitigen ,abbruch sich nicht wohl vereinigen lassen1 mu unabsichtlich zu sein und sich von selbst so zu fgen scheinen2 sonst ist es nicht schne ,kunst4 ,daher alles ,gesuchte und ,peinliche darin vermieden werden mu2 #cba4bj denn schne ,kunst mu in doppelter ,bedeutung freie ,kunst sein3 sowohl da sie nicht als ,lohngeschft eine ,arbeit sei1 deren ,gre sich nach einem bestimmten ,mastabe beurtheilen1 erzwingen oder bezahlen lt2 als auch1 da das ,gemth sich zwar beschftigt1 aber dabei doch1 ohne auf einen andern ,zweck hinauszusehen1 7unabhngig vom ,lohne7 befriedigt und erweckt #cba4be fhlt4 ,der ,redner giebt also zwar etwas1 was er nicht verspricht1 nmlich ein unterhaltendes ,spiel der ,einbildungskraft2 aber er bricht auch dem etwas ab1 was er verspricht1 und was doch sein angekndigtes ,geschft ist1 nmlich den ,verstand zweckmig zu beschftigen4 ,der ,dichter dagegen #cba4cj verspricht wenig und kndigt ein bloes ,spiel mit ,ideen an1 leistet aber etwas1 was eines ,geschftes wrdig ist1 nmlich dem ,verstande spielend ,nahrung zu verschaffen und seinen ,begriffen durch ,einbildungskraft ,leben zu geben3 mithin jener im ,grunde weniger1 dieser mehr1 als er verspricht4 #cba4ce #b7 ,die ,,bildenden ,knste oder die des ,ausdrucks fr ,ideen in #bjg der ,sinnenanschauung 7nicht durch ,vorstellungen der bloen ,einbildungskraft1 die durch ,worte aufgeregt werden7 sind entweder die der ,sinnenwahrheit oder des ,sinnenscheins4 ,die erste heit die ,plastik1 die zweite die ,malerei4 ,beide machen ,gestalten im ,raume zum ,ausdrucke fr ,ideen3 jene macht ,gestalten fr zwei ,sinne kennbar1 dem ,gesichte und ,gefhl 7obzwar dem letzteren nicht in ,absicht auf ,schnheit71 #cbb4e diese nur fr den erstern4 ,die sthetische ,idee 7,archetypon1 ,urbild7 liegt zu beiden in der ,einbildungskraft zum ,grunde3 die ,gestalt aber1 welche den ,ausdruck derselben ausmacht 7,ektypon1 ,nachbild71 wird entweder in ihrer krperlichen ,ausdehnung 7wie der ,gegenstand selbst existirt7 oder nach der ,art1 wie diese sich im ,auge malt 7nach ihrer ,apparenz #cbb4aj in einer ,flche71 gegeben2 oder1 was auch das erstere ist1 entweder die ,beziehung auf einen wirklichen ,zweck1 oder nur der ,anschein desselben der ,reflexion zur ,bedingung gemacht4 ,zur ,plastik1 als der ersten ,art schner bildender ,knste1 gehrt die ,bildhauerkunst und ,baukunst4 ,die erste ist diejenige1 welche ,begriffe #cbb4ae von ,dingen1 so wie sie in der ,natur existiren knnten1 krperlich darstellt 7doch als schne ,kunst mit ,rcksicht auf sthetische ,zweckmigkeit72 die zweite ist die ,kunst1 ,begriffe von ,dingen1 die nur durch ,kunst mglich sind1 und deren ,form nicht die ,natur1 sondern #bjh einen willkrlichen ,zweck zum ,bestimmungsgrunde hat1 zu dieser ,absicht1 #cbb4bj doch auch zugleich sthetisch zweckmig darzustellen4 ,bei der letzteren ist ein gewisser ,gebrauch des knstlichen ,gegenstandes die ,hauptsache1 worauf als ,bedingung die sthetischen ,ideen eingeschrnkt werden4 ,bei der ersteren ist der bloe ,ausdruck sthetischer ,ideen die ,hauptabsicht4 ,so sind ,bildsulen von ,menschen1 ,gttern1 ,thieren u4 d4 gl4 von der erstern #cbb4be ,art2 aber ,tempel1 oder ,prachtgebude zum ,behuf ffentlicher ,versammlungen1 oder auch ,wohnungen1 ,ehrenbogen1 ,sulen1 ,cenotaphien u4 d4 gl41 zum ,ehrengedchtni errichtet1 zur ,baukunst gehrig4 ,ja alle ,hausgerthe 7die ,arbeit des ,tischlers u4 d4 gl4 ,dinge zum ,gebrauche7 knnen dazu gezhlt werden3 weil die ,angemessenheit des ,products zu einem gewissen #cbb4cj ,gebrauche das ,wesentliche eines ,bauwerks ausmacht2 dagegen ein bloes ,bildwerk1 das lediglich zum ,anschauen gemacht ist und fr sich selbst gefallen soll1 als krperliche ,darstellung bloe ,nachahmung der ,natur ist1 doch mit ,rcksicht auf sthetische ,ideen3 wobei denn die ,sinnenwahrheit nicht so weit gehen darf1 da es aufhre als ,kunst und #cbb4ce ,product der ,willkr zu erscheinen4 ,die ,malerkunst1 als die zweite ,art bildender ,knste1 welche den ,sinnenschein knstlich mit ,ideen verbunden darstellt1 wrde ich in die der schnen ,schilderung der ,natur und in die der schnen ,zusammenstellung ihrer ,producte eintheilen4 ,die erste wre die eigentliche #bji ,malerei1 die zweite die ,lustgrtnerei4 ,denn die erste giebt nur den ,schein der krperlichen ,ausdehnung2 die zweite zwar diese nach #cbc4e der ,wahrheit1 aber nur den ,schein von ,benutzung und ,gebrauch zu anderen ,zwecken1 als blo fr das ,spiel der ,einbildung in ,beschauung ihrer ,formen#ai4 ,die letztere ist nichts anders1 als die ,schmckung des ,bodens mit derselben ,mannigfaltigkeit 7,grsern1 ,blumen1 ,struchen und ,bumen1 selbst ,gewssern1 ,hgeln und ,thlern71 womit ihn die ,natur #cbc4aj dem ,anschauen darstellt1 nur anders und angemessen gewissen ,ideen zusammengestellt4 ,die schne ,zusammenstellung aber krperlicher ,dinge ist #baj auch nur fr das ,auge gegeben1 wie die ,malerei2 der ,sinn des ,gefhls kann keine anschauliche ,vorstellung von einer solchen ,form verschaffen4 ,zu der ,malerei im weiten ,sinne wrde ich noch die ,verzierung der ,zimmer #cbc4ae durch ,tapeten1 ,aufstze und alles schne ,amblement1 welches blo zur ,ansicht dient1 zhlen2 imgleichen die ,kunst der ,kleidung nach ,geschmack 7,ringe1 ,dosen u4 s4 w474 ,denn ein ,parterre von allerlei ,blumen1 ein ,zimmer mit allerlei ,zierathen 7selbst den ,putz der ,damen darunter begriffen7 machen an einem ,prachtfeste eine ,art von ,gemlde aus1 welches1 #cbc4bj so wie die eigentlich sogenannten 7die nicht etwa ,geschichte1 oder ,naturkenntni zu lehren die ,absicht haben7 blo zum ,ansehen da ist1 um die ,einbildungskraft im freien ,spiele mit ,ideen zu unterhalten und ohne bestimmten ,zweck die sthetische ,urtheilskraft zu beschftigen4 ,das ,machwerk an allem diesem ,schmucke mag immer mechanisch sehr unterschieden #cbc4be sein und ganz verschiedene ,knstler erfordern2 das ,geschmacksurtheil ist doch ber das1 was in dieser ,kunst schn ist1 sofern auf einerlei ,art bestimmt3 nmlich nur die ,formen 7ohne ,rcksicht auf einen ,zweck7 so1 wie sie sich dem ,auge darbieten1 einzeln oder in ihrer ,zusammensetzung nach der ,wirkung1 die sie auf die ,einbildungskraft thun1 zu #cbd4e beurtheilen4 -- ,wie aber bildende ,kunst zur ,geberdung in einer ,sprache 7der ,analogie nach7 gezhlt werden knne1 wird dadurch gerechtfertigt1 #baa da der ,geist des ,knstlers durch diese ,gestalten von dem1 was und wie er gedacht hat1 einen krperlichen ,ausdruck giebt und die ,sache selbst gleichsam mimisch sprechen macht3 ein sehr gewhnliches ,spiel unserer #cbd4aj ,phantasie1 welche leblosen ,dingen ihrer ,form gem einen ,geist unterlegt1 der aus ihnen spricht4 #ai ,da die ,lustgrtnerei als eine ,art von ,malerkunst betrachtet werden knne1 ob sie zwar ihre ,formen krperlich darstellt1 scheint befremdlich2 da sie aber ihre ,formen wirklich aus der ,natur nimmt 7die ,bume1 ,gestruche1 ,grser und ,blumen aus ,wald und ,feld1 wenigstens uranfnglich7 und sofern nicht etwa wie die ,plastik ,kunst ist1 auch keinen ,begriff von dem ,gegenstande und seinem ,zwecke #cbc4cj 7wie etwa die ,baukunst7 zur ,bedingung ihrer ,zusammenstellung hat1 sondern blo das freie ,spiel der ,einbildungskraft in der ,beschauung3 so kommt sie mit der blo sthetischen ,malerei1 die kein bestimmtes ,thema hat 7,luft1 ,land und ,wasser durch ,licht und ,schatten unterhaltend zusammen stellt71 sofern berein4 -- berhaupt wird der ,leser dieses nur als einen ,versuch von der ,verbindung der schnen #cbc4ce ,knste unter einem ,princip1 welches diesmal das des ,ausdrucks sthetischer ,ideen 7nach der ,analogie einer ,sprache7 sein soll1 beurtheilen und nicht als fr entschieden gehaltene ,ableitung derselben ansehen4 #c7 ,die ,kunst des ,,sch,,nen ,,spiels ,,der ,,empfindungen 7die von auen erzeugt werden und das sich gleichwohl doch mu allgemein mittheilen lassen7 kann nichts anders als die ,proportion der verschiedenen #cbd4ae ,grade der ,stimmung 7,spannung7 des ,sinns1 dem die ,empfindung angehrt1 d4 i4 den ,ton desselben1 betreffen2 und in dieser weitluftigen ,bedeutung des ,worts kann sie in das knstliche ,spiel der ,empfindungen des ,gehrs und der des ,gesichts1 mithin in ,musik und ,farbenkunst eingetheilt werden4 -- ,es ist merkwrdig3 da diese zwei ,sinne auer #cbd4bj der ,empfnglichkeit fr ,eindrcke1 so viel davon erforderlich ist1 um von uern ,gegenstnden vermittelst ihrer ,begriffe zu bekommen1 noch einer besondern damit verbundenen ,empfindung fhig sind1 von welcher man nicht recht ausmachen kann1 ob sie den ,sinn1 oder die ,reflexion zum ,grunde habe2 und da diese ,affectibilitt doch bisweilen mangeln kann1 #cbd4be obgleich der ,sinn brigens1 was seinen ,gebrauch zum ,erkenntni der ,objecte betrifft1 gar nicht mangelhaft1 sondern wohl gar vorzglich fein #bab ist4 ,das heit1 man kann nicht mit ,gewiheit sagen3 ob eine ,farbe oder ein ,ton 7,klang7 blo angenehme ,empfindungen1 oder an sich schon ein schnes ,spiel von ,empfindungen sei und als ein solches ein ,wohlgefallen #cbd4cj an der ,form in der sthetischen ,beurtheilung bei sich fhre4 ,wenn man die ,schnelligkeit der ,licht- oder1 in der zweiten ,art1 der ,luftbebungen1 die alles unser ,vermgen1 die ,proportion der ,zeiteintheilung durch dieselben unmittelbar bei der ,wahrnehmung zu beurtheilen1 wahrscheinlicherweise bei weitem bertrifft1 bedenkt3 so sollte man glauben1 nur die ,wirkung #cbd4ce dieser ,zitterungen auf die elastischen ,theile unsers ,krpers werde empfunden1 die ,zeiteintheilung durch dieselben aber nicht bemerkt und in ,beurtheilung gezogen1 mithin mit ,farben und ,tnen nur ,annehmlichkeit1 nicht ,schnheit ihrer ,composition verbunden4 ,bedenkt man aber dagegen erstlich das ,mathematische1 welches sich ber die ,proportion dieser ,schwingungen in der ,musik und ihre ,beurtheilung sagen lt1 und beurtheilt die ,farbenabstechung1 wie billig1 nach der ,analogie mit der #cbe4e letztern2 zieht man zweitens die1 obzwar seltenen ,beispiele von ,menschen1 die mit dem besten ,gesichte von der ,welt nicht haben ,farben und mit dem schrfsten ,gehre nicht ,tne unterscheiden knnen1 zu ,rath1 imgleichen fr die1 welche dieses knnen1 die ,wahrnehmung einer vernderten ,qualitt 7nicht blo des ,grades der ,empfindung7 bei den verschiedenen ,anspannungen #cbe4aj auf der ,farben- oder ,tonleiter1 imgleichen da die ,zahl derselben #bac fr begreifliche ,unterschiede bestimmt ist3 so mchte man sich genthigt sehen1 die ,empfindungen von beiden nicht als bloen ,sinneneindruck1 sondern als die ,wirkung einer ,beurtheilung der ,form im ,spiele vieler ,empfindungen anzusehen4 ,der ,unterschied1 den die eine oder die #cbe4ae andere ,meinung in der ,beurtheilung des ,grundes der ,musik giebt1 wrde aber nur die ,definition dahin verndern1 da man sie entweder1 wie wir gethan haben1 fr das schne ,spiel der ,empfindungen 7durch das ,gehr71 oder angenehmer ,empfindungen erklrte4 ,nur nach der erstern ,erklrungsart wird ,musik gnzlich als schne1 nach der zweiten aber als #cbe4bj angenehme ,kunst 7wenigstens zum ,theil7 vorgestellt werden4 #eb4 ,von der ,verbindung der schnen ,knste in einem und demselben ,producte4 ,die ,beredsamkeit kann mit einer malerischen ,darstellung ihrer ,subjecte #cbe4be sowohl als ,gegenstnde in einem ,schauspiele1 die ,poesie mit ,musik im ,gesange1 dieser aber zugleich mit malerischer 7theatralischer7 ,darstellung in einer ,oper1 das ,spiel der ,empfindungen in einer ,musik mit dem ,spiele der ,gestalten im ,tanz u4 s4 w4 verbunden werden4 ,auch kann die ,darstellung des ,erhabenen1 sofern sie zur schnen ,kunst gehrt1 #cbe4cj in einem gereimten ,trauerspiele1 einem ,lehrgedichte1 einem ,oratorium #bad sich mit der ,schnheit vereinigen2 und in diesen ,verbindungen ist die schne ,kunst noch knstlicher3 ob aber auch schner 7da sich so mannigfaltige verschiedene ,arten des ,wohlgefallens einander durchkreuzen71 kann in einigen dieser ,flle bezweifelt werden4 ,doch in aller schnen #cbe4ce ,kunst besteht das ,wesentliche in der ,form1 welche fr die ,beobachtung und ,beurtheilung zweckmig ist1 wo die ,lust zugleich ,cultur ist und den ,geist zu ,ideen stimmt1 mithin ihn mehrerer solcher ,lust und ,unterhaltung empfnglich macht2 nicht in der ,materie der ,empfindung 7dem ,reize oder der ,rhrung71 wo es blo auf ,genu angelegt ist1 welcher #cbf4e nichts in der ,idee zurcklt1 den ,geist stumpf1 den ,gegenstand nach und nach anekelnd und das ,gemth durch das ,bewutsein seiner im ,urtheile der ,vernunft zweckwidrigen ,stimmung mit sich selbst unzufrieden und launisch macht4 ,wenn die schnen ,knste nicht nahe oder fern mit moralischen ,ideen #cbf4aj in ,verbindung gebracht werden1 die allein ein selbststndiges ,wohlgefallen bei sich fhren1 so ist das letzere ihr endliches ,schicksal4 ,sie dienen alsdann nur zur ,zerstreuung1 deren man immer desto mehr bedrftig wird1 als man sich ihrer bedient1 um die ,unzufriedenheit des ,gemths mit sich selbst dadurch zu vertreiben1 da man sich immer noch unntzlicher und #cbf4ae mit sich selbst unzufriedener macht4 berhaupt sind die ,schnheiten der ,natur zu der ersteren ,absicht am zutrglichsten1 wenn man frh dazu #bae gewhnt wird1 sie zu beobachten1 zu beurtheilen und zu bewundern4 #ec4 ,vergleichung des sthetischen ,werths der schnen ,knste #cbf4bj untereinander4 ,unter allen behauptet die ,dichtkunst 7die fast gnzlich dem ,genie ihren ,ursprung verdankt und am wenigsten durch ,vorschrift1 oder durch ,beispiele geleitet sein will7 den obersten ,rang4 ,sie erweitert das ,gemth dadurch1 da sie die ,einbildungskraft in ,freiheit setzt und innerhalb #cbf4be den ,schranken eines gegebenen ,begriffs unter der unbegrnzten ,mannigfaltigkeit mglicher damit zusammenstimmender ,formen diejenige darbietet1 welche die ,darstellung desselben mit einer ,gedankenflle verknpft1 der kein ,sprachausdruck vllig adquat ist1 und sich also sthetisch zu ,ideen erhebt4 ,sie strkt das ,gemth1 indem sie es sein #cbf4cj freies1 selbstthtiges und von der ,naturbestimmung unabhngiges ,vermgen fhlen lt1 die ,natur als ,erscheinung nach ,ansichten zu betrachten und zu beurtheilen1 die sie nicht von selbst weder fr den ,sinn noch den ,verstand in der ,erfahrung darbietet1 und sie also zum ,behuf und gleichsam zum ,schema des bersinnlichen zu gebrauchen4 ,sie spielt mit #cbf4ce dem ,schein1 den sie nach ,belieben bewirkt1 ohne doch dadurch zu betrgen2 denn sie erklrt ihre ,beschftigung selbst fr bloes ,spiel1 welches gleichwohl #baf vom ,verstande und zu dessen ,geschfte zweckmig gebraucht werden kann4 -- ,die ,beredsamkeit1 sofern darunter die ,kunst zu berreden1 d4 i4 durch den schnen ,schein zu hintergehen 7als ars oratoria71 und nicht #cbg4e bloe ,wohlredenheit 7,eloquenz und ,stil7 verstanden wird1 ist eine ,dialektik1 die von der ,dichtkunst nur so viel entlehnt1 als nthig ist1 die ,gemther vor der ,beurtheilung fr den ,redner zu dessen ,vortheil zu gewinnen und dieser die ,freiheit zu benehmen2 kann also weder fr die ,gerichtsschranken1 noch fr die ,kanzeln angerathen werden4 ,denn wenn #cbg4aj es um brgerliche ,gesetze1 um das ,recht einzelner ,personen1 oder um dauerhafte ,belehrung und ,bestimmung der ,gemther zur richtigen ,kenntni und gewissenhaften ,beobachtung ihrer ,pflicht zu thun ist3 so ist es unter der ,wrde eines so wichtigen ,geschftes1 auch nur eine ,spur von ppigkeit des ,witzes und der ,einbildungskraft1 noch mehr aber von #cbg4ae der ,kunst zu berreden und zu irgend jemandes ,vortheil einzunehmen blicken zu lassen4 ,denn wenn sie gleich bisweilen zu an sich rechtmigen und lobenswrdigen ,absichten angewandt werden kann1 so wird sie doch dadurch verwerflich1 da auf diese ,art die ,maximen und ,gesinnungen subjectiv verderbt werden1 wenn gleich die ,that objectiv gesetzmig ist3 #cbg4bj indem es nicht genug ist1 das1 was ,recht ist1 zu thun1 sondern es auch aus dem ,grunde allein1 weil es ,recht ist1 auszuben4 ,auch hat der bloe deutliche ,begriff dieser ,arten von menschlicher ,angelegenheit1 mit einer ,p3#bag lebhaften ,darstellung in ,beispielen verbunden und ohne ,versto wider die ,regeln des ,wohllauts der ,sprache1 oder der ,wohlanstndigkeit des #cbg4be ,ausdrucks fr ,ideen der ,vernunft 7die zusammen die ,wohlredenheit ausmachen71 schon an sich hinreichenden ,einflu auf menschliche ,gemther1 als da es nthig wre noch die ,maschinen der berredung hiebei anzulegen2 welche1 da sie eben sowohl auch zur ,beschnigung oder ,verdeckung des ,lasters und ,irrthums gebraucht werden knnen1 den geheimen ,verdacht wegen #cbg4cj einer knstlichen berlistung nicht ganz vertilgen knnen4 ,in der ,dichtkunst geht alles ehrlich und aufrichtig zu4 ,sie erklrt sich1 ein bloes unterhaltendes ,spiel mit der ,einbildungskraft und zwar der ,form nach einstimmig mit ,verstandesgesetzen treiben zu wollen2 und verlangt nicht den ,verstand durch sinnliche ,darstellung zu berschleichen und zu verstricken4#bj #cbg4ce #bj ,ich mu gestehen3 da ein schnes ,gedicht mir immer ein reines ,vergngen gemacht hat1 anstatt da die ,lesung der besten ,rede eines rmischen ,volks- oder jetzigen ,parlaments- oder ,kanzelredners jederzeit mit dem unangenehmen ,gefhl der ,mibilligung einer hinterlistigen ,kunst vermengt war1 welche die ,menschen als #cbh4be ,maschinen in wichtigen ,dingen zu einem ,urtheile zu bewegen versteht1 das im ruhigen ,nachdenken alles ,gewicht bei ihnen verlieren mu4 ,beredtheit und ,wohlredenheit 7zusammen ,rhetorik7 gehren zur schnen ,kunst2 aber ,rednerkunst 7ars oratoria7 ist1 als ,kunst sich der ,schwchen der ,menschen zu seinen ,absichten zu bedienen 7diese mgen immer so gut gemeint1 oder auch wirklich gut sein1 als sie #cbh4cj wollen71 gar keiner ,achtung wrdig4 ,auch erhob sie sich nur sowohl in ,athen als in ,rom zur hchsten ,stufe zu einer ,zeit1 da der ,staat seinem ,verderben zueilte und wahre patriotische ,denkungsart erloschen war4 ,wer bei klarer ,einsicht in ,sachen die ,sprache nach deren ,reichthum und ,reinigkeit in seiner ,gewalt hat und bei einer fruchtbaren1 zur ,darstellung seiner ,ideen tchtigen ,einbildungskraft #cbh4ce lebhaften ,herzensantheil am wahren ,guten nimmt1 ist der vir bonus dicendi peritus1 der ,redner ohne ,kunst1 aber voll ,nachdruck1 wie ihn ,cicero haben will1 ohne doch diesem ,ideal selbst immer treu geblieben zu sein4 ,nach der ,dichtkunst wrde ich1 wenn es um ,reiz und ,bewegung #bah des ,gemths zu thun ist1 diejenige1 welche ihr unter den redenden am nchsten kommt und sich damit auch sehr natrlich vereinigen lt1 nmlich die ,tonkunst1 setzen4 ,denn ob sie zwar durch lauter ,empfindungen ohne ,begriffe spricht1 mithin nicht wie die ,poesie etwas zum ,nachdenken #cbh4e brig bleiben lt1 so bewegt sie doch das ,gemth mannigfaltiger und1 obgleich blo vorbergehend1 doch inniglicher2 ist aber freilich mehr ,genu als ,cultur 7das ,gedankenspiel1 was nebenbei dadurch erregt wird1 ist blo die ,wirkung einer gleichsam mechanischen ,association72 und hat1 durch ,vernunft beurtheilt1 weniger ,werth1 als jede andere der schnen #cbh4aj ,knste4 ,daher verlangt sie wie jeder ,genu ftern ,wechsel und hlt die mehrmalige ,wiederholung nicht aus1 ohne berdru zu erzeugen4 ,der ,reiz derselben1 der sich so allgemein mittheilen lt1 scheint darauf #bai zu beruhen3 da jeder ,ausdruck der ,sprache im ,zusammenhange einen ,ton hat1 der dem ,sinne desselben angemessen ist2 da dieser ,ton mehr #cbh4ae oder weniger einen ,affect des ,sprechenden bezeichnet und gegenseitig auch im ,hrenden hervorbringt1 der denn in diesem umgekehrt auch die ,idee erregt1 die in der ,sprache mit solchem ,tone ausgedrckt wird2 und da1 so wie die ,modulation gleichsam eine allgemeine jedem ,menschen verstndliche ,sprache der ,empfindungen ist1 die ,tonkunst diese fr sich #cbh4bj allein in ihrem ganzen ,nachdrucke1 nmlich als ,sprache der ,affecten1 ausbt und so nach dem ,gesetze der ,association die damit natrlicher ,weise verbundenen sthetischen ,ideen allgemein mittheilt2 da aber1 weil jene sthetischen ,ideen keine ,begriffe und bestimmte ,gedanken sind1 die ,form der ,zusammensetzung dieser ,empfindungen 7,harmonie und ,melodie7 nur statt der ,form einer ,sprache dazu dient1 vermittelst einer proportionirten ,stimmung derselben 7welche1 weil sie bei ,tnen auf dem ,verhltni der ,zahl der ,luftbebungen in derselben ,zeit1 sofern die ,tne zugleich oder #cbi4e auch nach einander verbunden werden1 beruht1 mathematisch unter gewisse ,regeln gebracht werden kann7 die sthetische ,idee eines zusammenhngenden ,ganzen einer unnennbaren ,gedankenflle einem gewissen ,thema gem1 welches den in dem ,stcke herrschenden ,affect ausmacht1 auszudrcken4 ,an dieser mathematischen ,form1 obgleich nicht durch bestimmte #cbi4aj #bbj ,begriffe vorgestellt1 hngt allein das ,wohlgefallen1 welches die bloe ,reflexion ber eine solche ,menge einander begleitender oder folgender ,empfindungen mit diesem ,spiele derselben als fr jedermann gltige ,bedingung seiner ,schnheit verknpft2 und sie ist es allein1 nach welcher der ,geschmack sich ein ,recht ber das ,urtheil von jedermann zum voraus #cbi4ae auszusprechen anmaen darf4 ,aber an dem ,reize und der ,gemthsbewegung1 welche die ,musik hervorbringt1 hat die ,mathematik sicherlich nicht den mindesten ,antheil2 sondern sie ist nur die unumgngliche ,bedingung 7conditio sine qua non7 derjenigen ,proportion der ,eindrcke in ihrer ,verbindung sowohl als #cbi4bj ihrem ,wechsel1 wodurch es mglich wird sie zusammen zu fassen und zu verhindern1 da diese einander nicht zerstren1 sondern zu einer continuirlichen ,bewegung und ,belebung des ,gemths durch damit consonirende ,affecten und hiemit zu einem behaglichen ,selbstgenusse zusammenstimmen4 ,wenn man dagegen den ,werth der schnen ,knste nach der ,cultur #cbi4be schtzt1 die sie dem ,gemth verschaffen1 und die ,erweiterung der ,vermgen1 welche in der ,urtheilskraft zum ,erkenntnisse zusammen kommen mssen1 zum ,mastabe nimmt3 so hat ,musik unter den schnen ,knsten sofern den untersten 7so wie unter denen1 die zugleich nach ihrer ,annehmlichkeit geschtzt werden1 vielleicht den obersten7 ,platz1 weil sie blo mit #cbi4cj ,empfindungen spielt4 ,die bildenden ,knste gehen ihr also in diesem #bba ,betracht weit vor2 denn indem sie die ,einbildungskraft in ein freies und doch zugleich dem ,verstande angemessenes ,spiel versetzen1 so treiben sie zugleich ein ,geschft1 indem sie ein ,product zu ,stande bringen1 welches den ,verstandesbegriffen zu einem dauerhaften und fr sie selbst sich empfehlenden #cbi4ce ,vehikel dient1 die ,vereinigung derselben mit der ,sinnlichkeit und so gleichsam die ,urbanitt der obern ,erkenntnikrfte zu befrdern4 ,beiderlei ,art ,knste nehmen einen ganz verschiedenen ,gang3 die erstere von ,empfindungen zu unbestimmten ,ideen2 die zweite ,art aber von bestimmten ,ideen zu ,empfindungen4 ,die letztern sind von bleibendem1 die erstern nur von transitorischem ,eindrucke4 ,die ,einbildungskraft kann jene zurckrufen und sich damit angenehm unterhalten2 diese aber #ccj4e erlschen entweder gnzlich1 oder wenn sie unwillkrlich von der ,einbildungskraft wiederholt werden1 sind sie uns eher lstig als angenehm4 ,auerdem hngt der ,musik ein gewisser ,mangel der ,urbanitt an1 da sie vornehmlich nach ,beschaffenheit ihrer ,instrumente ihren ,einflu weiter1 als man ihn verlangt1 7auf die ,nachbarschaft7 ausbreitet und so #ccj4aj sich gleichsam aufdringt1 mithin der ,freiheit andrer auer der musikalischen ,gesellschaft ,abbruch thut2 welches die ,knste1 die zu den ,augen reden1 nicht thun1 indem man seine ,augen nur wegwenden darf1 wenn man ihren ,eindruck nicht einlassen will4 ,es ist hiemit fast so1 wie mit #bbb der ,ergtzung durch einen sich weit ausbreitenden ,geruch bewandt4 ,der1 #ccj4ae welcher sein parfmirtes ,schnupftuch aus der ,tasche zieht1 tractirt alle um und neben sich wider ihren ,willen und nthigt sie1 wenn sie athmen wollen1 zugleich zu genieen2 daher es auch aus der ,mode gekommen ist4#ba -- ,unter den bildenden ,knsten wrde ich der ,malerei den ,vorzug geben3 theils weil sie als ,zeichnungskunst allen brigen bildenden zum #ccj4bj ,grunde liegt2 theils weil sie weit mehr in die ,region der ,ideen eindringen und auch das ,feld der ,anschauung diesen gem mehr erweitern kann1 als es den brigen verstattet ist4 #ba ,diejenigen1 welche zu den huslichen ,andachtsbungen auch das ,singen geistlicher ,lieder empfohlen haben1 bedachten nicht1 da sie dem ,publicum durch eine solche lrmende 7eben dadurch gemeiniglich pharisische7 ,andacht eine groe ,beschwerde auflegen1 indem sie die ,nachbarschaft entweder mit zu singen oder ihr ,gedankengeschft niederzulegen nthigen4 #ccj4ce #ed4 ,anmerkung4 #ccj4be ,zwischen dem1 was blo in der ,beurtheilung gefllt1 und dem1 was vergngt 7in der ,empfindung gefllt71 ist1 wie wir oft gezeigt haben1 ein wesentlicher ,unterschied4 ,das letztere ist etwas1 welches man nicht so1 wie das erstere jedermann ansinnen kann4 ,vergngen 7die ,ursache desselben mag immerhin auch in ,ideen liegen7 scheint jederzeit in #ccj4cj einem ,gefhl der ,befrderung des gesammten ,lebens des ,menschen1 mithin auch des krperlichen ,wohlbefindens1 d4 i4 der ,gesundheit1 zu bestehen2 #bbc so da ,epikur1 der alles ,vergngen im ,grunde fr krperliche ,empfindung ausgab1 sofern vielleicht nicht ,unrecht haben mag und sich nur selbst miverstand1 wenn er das intellectuelle und selbst praktische ,wohlgefallen #cca4e zu den ,vergngen zhlte4 ,wenn man den letztern ,unterschied vor ,augen hat1 so kann man sich erklren1 wie ein ,vergngen dem1 der es empfindet1 selbst mifallen knne 7wie die ,freude eines drftigen1 aber wohldenkenden ,menschen ber die ,erbschaft von seinem ihn liebenden1 aber kargen ,vater71 oder wie ein tiefer ,schmerz dem1 der ihn leidet1 doch gefallen #cca4aj knne 7die ,traurigkeit einer ,wittwe ber ihres verdienstvollen ,mannes ,tod71 oder wie ein ,vergngen obenein noch gefallen knne 7wie das an ,wissenschaften1 die wir treiben71 oder ein ,schmerz 7z4 ,b4 ,ha1 ,neid und ,rachgierde7 uns noch dazu mifallen knne4 ,das ,wohlgefallen oder ,mifallen beruht hier auf der ,vernunft und ist mit der ,billigung oder #cca4ae ,mibilligung einerlei2 ,vergngen und ,schmerz aber knnen nur auf dem ,gefhl oder der ,aussicht auf ein 7aus welchem ,grunde es auch sei7 mgliches ,wohl- oder belbefinden beruhen4 ,alles wechselnde freie ,spiel der ,empfindungen 7die keine ,absicht zum ,grunde haben7 vergngt1 weil es das ,gefhl der ,gesundheit befrdert3 #cca4bj wir mgen nun in der ,vernunftbeurtheilung an seinem ,gegenstande und selbst an diesem ,vergngen ein ,wohlgefallen haben oder nicht2 und dieses ,vergngen kann bis zum ,affect steigen1 obgleich wir an dem ,gegenstande selbst kein ,interesse1 wenigstens kein solches nehmen1 was dem ,grad des letztern proportionirt wre4 ,wir knnen sie ins ,glcksspiel1 ,tonspiel #cca4be und ,gedankenspiel eintheilen4 ,das erste fordert ein ,interesse1 es sei der ,eitelkeit oder des ,eigennutzes1 welches aber bei weitem nicht so gro ist1 als das ,interesse an der ,art1 wie wir es uns zu verschaffen suchen2 #bbd das zweite blo den ,wechsel der ,empfindungen1 deren jede ihre ,beziehung auf ,affect1 aber ohne den ,grad eines ,affects hat und sthetische #cca4cj ,ideen rege macht2 das dritte entspringt blo aus dem ,wechsel der ,vorstellungen in der ,urtheilskraft1 wodurch zwar kein ,gedanke1 der irgend ein ,interesse bei sich fhrte1 erzeugt1 das ,gemth aber doch belebt wird4 ,wie vergngend die ,spiele sein mssen1 ohne da man nthig htte interessirte ,absicht dabei zum ,grunde zu legen1 zeigen alle unsere ,abendgesellschaften2 #cca4ce denn ohne ,spiel kann sich beinahe keine unterhalten4 ,aber die ,affecten der ,hoffnung1 der ,furcht1 der ,freude1 des ,zorns1 des ,hohns spielen dabei1 indem sie jeden ,augenblick ihre ,rolle wechseln1 und sind so lebhaft1 da dadurch als eine innere ,motion das ganze ,lebensgeschft im ,krper befrdert zu sein scheint1 wie eine dadurch erzeugte ,munterkeit des ,gemths es beweist1 obgleich weder etwas gewonnen noch gelernt worden4 ,aber da das ,glcksspiel kein schnes ,spiel ist1 so wollen wir es hier bei #ccb4e ,seite setzen4 ,hingegen ,musik und ,stoff zum ,lachen sind zweierlei ,arten des ,spiels mit sthetischen ,ideen1 oder auch ,verstandesvorstellungen1 wodurch am ,ende nichts gedacht wird1 und die blo durch ihren ,wechsel und dennoch lebhaft vergngen knnen2 wodurch sie ziemlich klar zu erkennen geben1 da die ,belebung in beiden blo krperlich sei1 ob sie gleich von #ccb4aj ,ideen des ,gemths erregt wird1 und da das ,gefhl der ,gesundheit durch eine jenem ,spiele correspondirende ,bewegung der ,eingeweide das ganze1 fr so fein und geistvoll gepriesene ,vergngen einer aufgeweckten ,gesellschaft ausmacht4 ,nicht die ,beurtheilung der ,harmonie in ,tnen oder ,witzeinfllen1 die mit ihrer ,schnheit nur zum nothwendigen ,vehikel #ccb4ae dient1 sondern das befrderte ,lebensgeschft im ,krper1 der ,affect1 der die #bbe ,eingeweide und das ,zwerchfell bewegt1 mit einem ,worte das ,gefhl der ,gesundheit 7welche sich ohne solche ,veranlassung sonst nicht fhlen lt71 machen das ,vergngen aus1 welches man daran findet1 da man dem ,krper auch durch die ,seele beikommen und diese zum ,arzt von jenem #ccb4bj brauchen kann4 ,in der ,musik geht dieses ,spiel von der ,empfindung des ,krpers zu sthetischen ,ideen 7der ,objecte fr ,affecten71 von diesen alsdann wieder zurck1 aber mit vereinigter ,kraft auf den ,krper4 ,im ,scherze 7der eben sowohl wie jene eher zur angenehmen1 als schnen ,kunst gezhlt zu werden #ccb4be verdient7 hebt das ,spiel von ,gedanken an1 die insgesammt1 sofern sie sich sinnlich ausdrcken wollen1 auch den ,krper beschftigen2 und indem der ,verstand in dieser ,darstellung1 worin er das ,erwartete nicht findet1 pltzlich nachlt1 so fhlt man die ,wirkung dieser ,nachlassung im ,krper durch die ,schwingung der ,organen1 welche die ,herstellung ihres ,gleichgewichts #ccb4cj befrdert und auf die ,gesundheit einen wohlthtigen ,einflu hat4 ,es mu in allem1 was ein lebhaftes1 erschtterndes ,lachen erregen soll1 etwas ,widersinniges sein 7woran also der ,verstand an sich kein ,wohlgefallen finden kann74 ,das ,lachen ist ein ,affect aus der pltzlichen ,verwandlung einer gespannten ,erwartung in nichts4 #ccb4ce ,eben diese ,verwandlung1 die fr den ,verstand gewi nicht erfreulich ist1 erfreuet doch indirekt auf einen ,augenblick sehr lebhaft4 ,also mu die ,ursache in dem ,einflusse der ,vorstellung auf den ,krper und dessen ,wechselwirkung auf das ,gemth bestehen2 und zwar nicht1 sofern die ,vorstellung objectiv ein ,gegenstand des ,vergngens ist 7denn wie kann eine getuschte ,erwartung vergngen871 sondern lediglich dadurch1 da sie als #bbf bloes ,spiel der ,vorstellungen ein ,gleichgewicht der ,lebenskrfte im #ccc4e ,krper hervorbringt4 ,wenn jemand erzhlt3 da ein ,indianer1 der an der ,tafel eines ,englnders in ,surate eine ,bouteille mit ,ale ffnen und alles dies ,bier1 in ,schaum verwandelt1 herausdringen sah1 mit vielen ,ausrufungen seine groe ,verwunderung anzeigte und auf die ,frage des ,englnders3 ,was #ccc4aj ist denn hier sich so sehr zu verwundern8 antwortete3 ,ich wundere mich auch nicht darber1 da es herausgeht1 sondern wie ihrs habt herein kriegen knnen1 so lachen wir1 und es macht uns eine herzliche ,lust3 nicht weil wir uns etwa klger finden als diesen ,unwissenden1 oder sonst ber etwas1 was uns der ,verstand hierin ,wohlgeflliges bemerken liee2 sondern unsre #ccc4ae ,erwartung war gespannt und verschwindet pltzlich in ,nichts4 ,oder wenn der ,erbe eines reichen ,verwandten diesem sein ,leichenbegngni recht feierlich veranstalten will1 aber klagt1 da es ihm hiemit nicht recht gelingen wolle2 denn 7sagt er73 je mehr ich meinen ,trauerleuten ,geld gebe1 betrbt auszusehen1 desto lustiger sehen sie aus1 so lachen wir laut1 und der ,grund #ccc4bj liegt darin1 da eine ,erwartung sich pltzlich in ,nichts verwandelt4 ,man mu wohl bemerken3 da sie sich nicht in das positive ,gegentheil eines erwarteten ,gegenstandes -- denn das ist immer ,etwas und kann oft betrben1 -- sondern in ,nichts verwandeln msse4 ,denn wenn jemand uns mit der ,erzhlung einer ,geschichte groe ,erwartung erregt1 und wir beim #ccc4be ,schlusse die ,unwahrheit derselben sofort einsehen1 so macht es uns ,mifallen2 wie z4 ,b4 die von ,leuten1 welche vor groem ,gram in einer ,nacht graue ,haare bekommen haben sollen4 ,dagegen wenn auf eine dergleichen ,erzhlung zur ,erwiderung ein anderer ,schalk sehr umstndlich den ,gram eines ,kaufmanns erzhlt1 der1 aus ,indien mit allem seinem ,vermgen #ccc4cj #bbg in ,waaren nach ,europa zurckkehrend1 in einem schweren ,sturm alles ber ,bord zu werfen genthigt wurde und sich dermaen grmte1 da ihm darber in derselben ,nacht die ,perrke grau ward3 so lachen wir1 und es macht uns ,vergngen1 weil wir unsern eignen ,migriff nach einem fr uns brigens gleichgltigen ,gegenstande1 oder vielmehr unsere #ccc4ce verfolgte ,idee wie einen ,ball noch eine ,zeit lang hin- und herschlagen1 indem wir blo gemeint sind ihn zu greifen und fest zu halten4 ,es ist hier nicht die ,abfertigung eines ,lgners oder ,dummkopfs1 welche das ,vergngen erweckt3 denn auch fr sich wrde die letztere mit angenommenem ,ernst erzhlte ,geschichte eine ,gesellschaft in ein helles ,lachen versetzen2 und jenes wre gewhnlichermaen auch der ,aufmerksamkeit nicht werth4 #ccd4e4 ,merkwrdig ist3 da in allen solchen ,fllen der ,spa immer etwas in sich enthalten mu1 welches auf einen ,augenblick tuschen kann2 daher wenn der ,schein in ,nichts verschwindet1 das ,gemth wieder zurcksieht1 um es mit ihm noch einmal zu versuchen1 und so durch schnell hinter einander folgende ,anspannung und ,abspannung hin- und zurckgeschnellt #ccd4aj und in ,schwankung gesetzt wird3 die1 weil der ,absprung von dem1 was gleichsam die ,saite anzog1 pltzlich 7nicht durch ein allmhliges ,nachlassen7 geschah1 eine ,gemthsbewegung und mit ihr harmonirende inwendige krperliche ,bewegung verursachen mu1 die unwillkrlich fortdauert und ,ermdung1 dabei aber auch ,aufheiterung 7die ,wirkungen einer zur ,gesundheit #ccd4ae gereichenden ,motion7 hervorbringt4 ,denn wenn man annimmt1 da mit allen unsern ,gedanken zugleich irgend eine ,bewegung in den ,organen des ,krpers harmonisch verbunden sei3 so wird man so ziemlich begreifen1 wie jener pltzlichen ,versetzung des ,gemths bald in einen1 bald in den andern ,standpunkt1 um seinen ,gegenstand #ccd4bj #bbh zu betrachten1 eine wechselseitige ,anspannung und ,loslassung der elastischen ,theile unserer ,eingeweide1 die sich dem ,zwerchfell mittheilt1 correspondiren knne 7gleich derjenigen1 welche kitzliche ,leute fhlen73 wobei die ,lunge die ,luft mit schnell einander folgenden ,abstzen ausstt und so eine der ,gesundheit zutrgliche ,bewegung bewirkt1 welche allein #ccd4be und nicht das1 was im ,gemthe vorgeht1 die eigentliche ,ursache des ,vergngens an einem ,gedanken ist1 der im ,grunde nichts vorstellt4 -- ,voltaire sagte1 der ,himmel habe uns zum ,gegengewicht gegen die vielen ,mhseligkeiten des ,lebens zwei ,dinge gegeben3 die ,hoffnung und den ,schlaf4 ,er htte noch das ,lachen dazu rechnen knnen2 wenn die ,mittel #ccd4cj es bei ,vernnftigen zu erregen nur so leicht bei der ,hand wren1 und der ,witz oder die ,originalitt der ,laune1 die dazu erforderlich sind1 nicht ebenso selten wren1 als hufig das ,talent ist1 kopfbrechend wie mystische ,grbler1 halsbrechend wie ,genies1 oder herzbrechend wie empfindsame ,romanschreiber 7auch wohl dergleichen ,moralisten7 zu dichten4 #ccd4ce ,man kann also1 wie mich dnkt1 dem ,epikur wohl einrumen3 da alles ,vergngen1 wenn es gleich durch ,begriffe veranlat wird1 welche sthetische ,ideen erwecken1 animalische1 d4 i4 krperliche1 ,empfindung sei2 ohne dadurch dem geistigen ,gefhl der ,achtung fr moralische ,ideen1 welches kein ,vergngen ist1 sondern eine ,selbstschtzung 7der ,menschheit in uns71 die uns ber das ,bedrfni desselben erhebt1 ja selbst nicht einmal dem minder edlen des ,geschmacks im mindesten ,abbruch zu thun4 #cce4e ,etwas aus beiden ,zusammengesetztes findet sich in der ,naivitt1 die der ,ausbruch der der ,menschheit ursprnglich natrlichen ,aufrichtigkeit wider die zur andern ,natur gewordene ,verstellungskunst ist4 ,man #bbi lacht ber die ,einfalt1 die es noch nicht versteht sich zu verstellen2 und erfreut sich doch auch ber die ,einfalt der ,natur1 die jener ,kunst hier einen #cce4aj ,querstrich spielt4 ,man erwartete die alltgliche ,sitte der geknstelten und auf den schnen ,schein vorsichtig angelegten uerung2 und siehe6 es ist die unverdorbne1 schuldlose ,natur1 die man anzutreffen gar nicht gewrtig und die der1 welcher sie blicken lie1 zu entblen auch nicht gemeint war4 ,da der schne1 aber falsche ,schein1 der gewhnlich in unserm ,urtheile #cce4ae sehr viel bedeutet1 hier pltzlich in ,nichts verwandelt1 da gleichsam der ,schalk in uns selbst blogestellt wird1 bringt die ,bewegung des ,gemths nach zwei entgegengesetzten ,richtungen nach einander hervor1 die zugleich den ,krper heilsam schttelt4 ,da aber etwas1 was unendlich besser als alle angenommene ,sitte ist1 die ,lauterkeit der ,denkungsart 7wenigstens #cce4bj die ,anlage dazu71 doch nicht ganz in der menschlichen ,natur erloschen ist1 mischt ,ernst und ,hochschtzung in dieses ,spiel der ,urtheilskraft4 ,weil es aber nur eine auf kurze ,zeit sich hervorthuende ,erscheinung ist1 und die ,decke der ,verstellungskunst bald wieder vorgezogen wird3 so mengt sich zugleich ein ,bedauren darunter1 welches eine ,rhrung der ,zrtlichkeit #cce4be ist1 die sich als ,spiel mit einem solchen gutherzigen ,lachen sehr wohl verbinden lt und auch wirklich damit gewhnlich verbindet1 zugleich auch demjenigen1 der den ,stoff dazu hergiebt1 die ,verlegenheit darber1 da er noch nicht nach ,menschenweise gewitzigt ist1 zu vergten pflegt4 -- ,eine ,kunst1 naiv zu sein1 ist daher ein ,widerspruch2 allein die ,naivitt in #cce4cj einer erdichteten ,person vorzustellen1 ist wohl mglich und schne1 obzwar auch seltene ,kunst4 ,mit der ,naivitt mu offenherzige ,einfalt1 welche die ,natur nur darum nicht verknstelt1 weil sie sich darauf nicht versteht1 #bcj was ,kunst des ,umganges sei1 nicht verwechselt werden4 ,zu dem1 was aufmunternd1 mit dem ,vergngen aus dem ,lachen #cce4ce nahe verwandt und zur ,originalitt des ,geistes1 aber eben nicht zum ,talent der schnen ,kunst gehrig ist1 kann auch die launichte ,manier gezhlt werden4 ,laune im guten ,verstande bedeutet nmlich das ,talent1 sich willkrlich in eine gewisse ,gemthsdisposition versetzen zu knnen1 in der alle ,dinge ganz anders als gewhnlich 7sogar umgekehrt7 und doch gewissen ,vernunftprincipien in einer solchen ,gemthsstimmung gem beurtheilt werden4 ,wer solchen ,vernderungen unwillkrlich unterworfen #ccf4e ist1 ist launisch2 wer sie aber willkrlich und zweckmig 7zum ,behuf einer lebhaften ,darstellung vermittelst eines ,lachen erregenden ,contrastes7 anzunehmen vermag1 der und sein ,vortrag heit launicht4 ,diese ,manier gehrt inde mehr zur angenehmen als schnen ,kunst1 weil der ,gegenstand der letztern immer einige ,wrde an sich zeigen mu und daher einen #ccf4aj gewissen ,ernst in der ,darstellung1 so wie der ,geschmack in der ,beurtheilung erfordert4 ,der ,kritik der sthetischen ,urtheilskraft #bca ,zweiter ,abschnitt4 ,die ,dialektik der sthetischen ,urtheilskraft4 #ee4 ,eine ,urtheilskraft1 die dialektisch sein soll1 mu zuvrderst vernnftelnd #ccg4e sein2 d4 i4 die ,urtheile derselben mssen auf ,allgemeinheit und zwar a priori ,anspruch machen#bb3 denn in solcher ,urtheile ,entgegensetzung besteht die ,dialektik4 ,daher ist die ,unvereinbarkeit sthetischer ,sinnesurtheile 7ber das ,angenehme und ,unangenehme7 nicht dialektisch4 ,auch der ,widerstreit der ,geschmacksurtheile1 sofern sich ein jeder blo auf seinen #ccg4aj eignen ,geschmack beruft1 macht keine ,dialektik des ,geschmacks aus3 weil #bcb niemand sein ,urtheil zur allgemeinen ,regel zu machen gedenkt4 ,es bleibt also kein ,begriff von einer ,dialektik brig1 welche den ,geschmack angehen knnte1 als der einer ,dialektik der ,kritik des ,geschmacks 7nicht des ,geschmacks selbst7 in ,ansehung ihrer ,principien3 da nmlich ber den #ccg4ae ,grund der ,mglichkeit der ,geschmacksurtheile berhaupt einander widerstreitende ,begriffe natrlicher und unvermeidlicher ,weise auftreten4 ,transscendentale ,kritik des ,geschmacks wird also nur sofern einen ,theil enthalten1 der den ,namen einer ,dialektik der sthetischen ,urtheilskraft fhren kann1 wenn sich eine ,antinomie der ,principien dieses ,vermgens findet1 #ccg4bj welche die ,gesetzmigkeit desselben1 mithin auch seine innere ,mglichkeit zweifelhaft macht4 #bb ,ein vernnftelndes ,urtheil 7iudicium ratiocinans7 kann ein jedes heien1 das sich als allgemein ankndigt2 denn sofern kann es zum ,obersatze in einem ,vernunftschlusse dienen4 ,ein ,vernunfturtheil 7iudicium ratiocinatum7 kann dagegen nur ein #ccg4be solches genannt werden1 welches als der ,schlusatz von einem ,vernunftschlusse1 folglich als a priori gegrndet gedacht wird4 #ef4 ,vorstellung der ,antinomie des ,geschmacks4 ,der erste ,gemeinort des ,geschmacks ist in dem ,satze1 womit sich jeder ,geschmacklose gegen ,tadel zu verwahren denkt1 enthalten3 ein jeder hat seinen eignen ,geschmack4 ,das heit so viel als3 der ,bestimmungsgrund #cch4e dieses ,urtheils ist blo subjectiv 7,vergngen oder ,schmerz72 und das ,urtheil hat kein ,recht auf die nothwendige ,beistimmung anderer4 ,der zweite ,gemeinort desselben1 der auch von denen sogar gebraucht wird1 die dem ,geschmacksurtheile das ,recht einrumen1 fr jedermann #bcc gltig auszusprechen1 ist3 ber den ,geschmack lt sich nicht disputiren4 #cch4aj ,das heit so viel als3 der ,bestimmungsgrund eines ,geschmacksurtheils mag zwar auch objectiv sein1 aber er lt sich nicht auf bestimmte ,begriffe bringen2 mithin kann ber das ,urtheil selbst durch ,beweise nichts entschieden werden1 obgleich darber gar wohl und mit ,recht gestritten werden kann4 ,denn ,streiten und ,disputiren sind zwar #cch4ae darin einerlei1 da sie durch wechselseitigen ,widerstand der ,urtheile ,einhelligkeit derselben hervorzubringen suchen1 darin aber verschieden1 da das letztere dieses nach bestimmten ,begriffen als ,beweisgrnden zu bewirken hofft1 mithin objective ,begriffe als ,grnde des ,urtheils annimmt4 ,wo dieses aber als unthunlich betrachtet wird1 da wird das ,disputiren #cch4bj eben sowohl als unthunlich beurtheilt4 ,man sieht leicht1 da zwischen diesen zwei ,gemeinrtern ein ,satz fehlt1 der zwar nicht sprichwrtlich im ,umlaufe1 aber doch in jedermanns ,sinne enthalten ist1 nmlich3 ber den ,geschmack lt sich streiten 7obgleich nicht disputiren74 ,dieser ,satz aber enthlt das ,gegentheil des #cch4be obersten ,satzes4 ,denn worber es erlaubt sein soll zu streiten1 da mu ,hoffnung sein unter einander berein zu kommen2 mithin mu man auf ,grnde des ,urtheils1 die nicht blo ,privatgltigkeit haben und also nicht blo subjectiv sind1 rechnen knnen2 welchem gleichwohl jener ,grundsatz3 ein jeder hat seinen eignen ,geschmack1 gerade entgegen ist4 #cch4cj ,es zeigt sich also in ,ansehung des ,princips des ,geschmacks folgende #bcd ,antinomie3 #a7 ,thesis4 ,das ,geschmacksurtheil grndet sich nicht auf ,begriffen2 denn sonst liee sich darber disputiren 7durch ,beweise entscheiden74 #b7 ,antithesis4 ,das ,geschmacksurtheil grndet sich auf ,begriffen2 #cch4ce denn sonst liee sich ungeachtet der ,verschiedenheit desselben darber auch nicht einmal streiten 7auf die nothwendige ,einstimmung anderer mit diesem ,urtheile ,anspruch machen74 #eg4 ,auflsung der ,antinomie des ,geschmacks4 ,es ist keine ,mglichkeit1 den ,widerstreit jener jedem ,geschmacksurtheile #cci4e untergelegten ,principien 7welche nichts anders sind1 als die oben in der ,analytik vorgestellten zwei ,eigenthmlichkeiten des ,geschmacksurtheils7 zu heben1 als da man zeigt3 der ,begriff1 worauf man das ,object in dieser ,art ,urtheile bezieht1 werde in beiden ,maximen der sthetischen ,urtheilskraft nicht in einerlei ,sinn genommen2 dieser zwiefache ,sinn oder #cci4aj ,gesichtspunkt der ,beurtheilung sei unserer transscendentalen ,urtheilskraft nothwendig2 aber auch der ,schein in der ,vermengung des einen mit dem andern1 als natrliche ,illusion1 unvermeidlich4 ,auf irgend einen ,begriff mu sich das ,geschmacksurtheil beziehen2 denn sonst knnte es schlechterdings nicht auf nothwendige ,gltigkeit fr #cci4ae #bce jedermann ,anspruch machen4 ,aber aus einem ,begriffe darf es darum eben nicht erweislich sein1 weil ein ,begriff entweder bestimmbar1 oder auch an sich unbestimmt und zugleich unbestimmbar sein kann4 ,von der erstern ,art ist der ,verstandesbegriff1 der durch ,prdicate der sinnlichen ,anschauung1 die ihm correspondiren kann1 bestimmbar ist2 von der zweiten #cci4bj aber der transscendentale ,vernunftbegriff von dem bersinnlichen1 was aller jener ,anschauung zum ,grunde liegt1 der also weiter nicht theoretisch bestimmt werden kann4 ,nun geht das ,geschmacksurtheil auf ,gegenstnde der ,sinne1 aber nicht um einen ,begriff derselben fr den ,verstand zu bestimmen2 denn #cci4be es ist kein ,erkenntniurtheil4 ,es ist daher1 als auf das ,gefhl der ,lust bezogene anschauliche einzelne ,vorstellung1 nur ein ,privaturtheil3 und sofern wrde es seiner ,gltigkeit nach auf das urtheilende ,individuum allein beschrnkt sein3 der ,gegenstand ist fr mich ein ,gegenstand des ,wohlgefallens1 fr andre mag es sich anders verhalten2 -- ein jeder hat #cci4cj seinen ,geschmack4 ,gleichwohl ist ohne ,zweifel im ,geschmacksurtheile eine erweiterte ,beziehung der ,vorstellung des ,objects 7zugleich auch des ,subjects7 enthalten1 worauf wir eine ,ausdehnung dieser ,art ,urtheile als nothwendig fr jedermann grnden3 welcher daher nothwendig irgend ein ,begriff zum #cci4ce ,grunde liegen mu2 aber ein ,begriff1 der sich gar nicht durch ,anschauung #bcf bestimmen1 durch den sich nichts erkennen1 mithin auch kein ,beweis fr das ,geschmacksurtheil fhren lt4 ,ein dergleichen ,begriff aber ist der bloe reine ,vernunftbegriff von dem bersinnlichen1 was dem ,gegenstande 7und auch dem urtheilenden ,subjecte7 als ,sinnenobjecte1 mithin #cdj4e als ,erscheinung zum ,grunde liegt4 ,denn nhme man eine solche ,rcksicht nicht an1 so wre der ,anspruch des ,geschmacksurtheils auf allgemeine ,gltigkeit nicht zu retten2 wre der ,begriff1 worauf es sich grndet1 ein nur blo verworrener ,verstandesbegriff etwa von ,vollkommenheit1 dem man correspondirend die sinnliche ,anschauung des ,schnen beigeben #cdj4aj knnte3 so wrde es wenigstens an sich mglich sein1 das ,geschmacksurtheil auf ,beweise zu grnden1 welches der ,thesis widerspricht4 ,nun fllt aber aller ,widerspruch weg1 wenn ich sage3 das ,geschmacksurtheil grndet sich auf einem ,begriffe 7eines ,grundes berhaupt von der subjectiven ,zweckmigkeit der ,natur fr die ,urtheilskraft71 aus dem #cdj4ae aber nichts in ,ansehung des ,objects erkannt und bewiesen werden kann1 weil er an sich unbestimmbar und zum ,erkenntni untauglich ist2 es bekommt aber durch eben denselben doch zugleich ,gltigkeit fr jedermann 7bei jedem zwar als einzelnes1 die ,anschauung unmittelbar begleitendes ,urtheil73 weil der ,bestimmungsgrund desselben vielleicht im ,begriffe von #cdj4bj demjenigen liegt1 was als das bersinnliche ,substrat der ,menschheit angesehen #bcg werden kann4 ,es kommt bei der ,auflsung einer ,antinomie nur auf die ,mglichkeit an1 da zwei einander dem ,scheine nach widerstreitende ,stze einander in der ,that nicht widersprechen1 sondern neben einander bestehen #cdj4be knnen1 wenn gleich die ,erklrung der ,mglichkeit ihres ,begriffs unser ,erkenntnivermgen bersteigt4 ,da dieser ,schein auch natrlich und der menschlichen ,vernunft unvermeidlich sei1 imgleichen warum er es sei und bleibe1 ob er gleich nach der ,auflsung des ,scheinwiderspruchs nicht betrgt1 kann hieraus auch begreiflich gemacht werden4 #cdj4cj ,wir nehmen nmlich den ,begriff1 worauf die ,allgemeingltigkeit eines ,urtheils sich grnden mu1 in beiden widerstreitenden ,urtheilen in einerlei ,bedeutung und sagen doch von ihm zwei entgegengesetzte ,prdicate aus4 ,in der ,thesis sollte es daher heien3 ,das ,geschmacksurtheil grndet sich nicht auf bestimmten ,begriffen2 in der ,antithesis aber3 #cdj4ce ,das ,geschmacksurtheil grndet sich doch auf einem1 obzwar unbestimmten1 ,begriffe 7nmlich vom bersinnlichen ,substrat der ,erscheinungen72 und alsdann wre zwischen ihnen kein ,widerstreit4 ,mehr1 als diesen ,widerstreit in den ,ansprchen und ,gegenansprchen des ,geschmacks zu heben1 knnen wir nicht leisten4 ,ein bestimmtes objectives ,princip des ,geschmacks1 wornach die ,urtheile desselben geleitet1 #cda4e #bch geprft und bewiesen werden knnten1 zu geben1 ist schlechterdings unmglich2 denn es wre alsdann kein ,geschmacksurtheil4 ,das subjective ,princip1 nmlich die unbestimmte ,idee des bersinnlichen in uns1 kann nur als der einzige ,schlssel der ,entrthselung dieses uns selbst seinen ,quellen nach verborgenen ,vermgens angezeigt1 aber durch nichts weiter begreiflich #cda4aj gemacht werden4 ,der hier aufgestellten und ausgeglichenen ,antinomie liegt der richtige ,begriff des ,geschmacks1 nmlich als einer blo reflectirenden sthetischen ,urtheilskraft1 zum ,grunde2 und da wurden beide dem ,scheine nach widerstreitende ,grundstze mit einander vereinigt1 indem beide wahr #cda4ae sein knnen1 welches auch genug ist4 ,wrde dagegen zum ,bestimmungsgrunde des ,geschmacks 7wegen der ,einzelnheit der ,vorstellung1 die dem ,geschmacksurtheil zum ,grunde liegt71 wie von ,einigen geschieht1 die ,annehmlichkeit1 oder1 wie ,andere 7wegen der ,allgemeingltigkeit desselben7 wollen1 das ,princip der ,vollkommenheit angenommen und die ,definition #cda4bj des ,geschmacks darnach eingerichtet3 so entspringt daraus eine ,antinomie1 die schlechterdings nicht auszugleichen ist1 als so1 da man zeigt1 da beide einander 7aber nicht blo contradictorisch7 entgegenstehende ,stze falsch sind3 welches dann beweiset1 da der ,begriff1 worauf ein jeder gegrndet ist1 sich selbst widerspreche4 ,man sieht also1 da #cda4be #bci die ,hebung der ,antinomie der sthetischen ,urtheilskraft einen hnlichen ,gang nehme mit dem1 welchen die ,kritik in ,auflsung der ,antinomieen der reinen theoretischen ,vernunft befolgte2 und da eben so hier und auch in der ,kritik der praktischen ,vernunft die ,antinomieen wider ,willen nthigen1 ber das ,sinnliche hinaus zu sehen und im bersinnlichen den #cda4cj ,vereinigungspunkt aller unserer ,vermgen a priori zu suchen3 weil kein anderer ,ausweg brig bleibt1 die ,vernunft mit sich selbst einstimmig zu machen4 ,anmerkung ,i4 ,da wir in der ,transscendental-,philosophie so oft ,veranlassung finden1 #cda4ce ,ideen von ,verstandesbegriffen zu unterscheiden1 so kann es von ,nutzen sein1 ihrem ,unterschiede angemessene ,kunstausdrcke einzufhren4 ,ich glaube1 man werde nichts dawider haben1 wenn ich einige in ,vorschlag bringe4 -- ,ideen in der allgemeinsten ,bedeutung sind nach einem gewissen 7subjectiven oder objectiven7 ,princip auf einen ,gegenstand bezogene ,vorstellungen1 sofern sie doch nie eine ,erkenntni desselben werden #cdb4e knnen4 ,sie sind entweder nach einem blo subjectiven ,princip der bereinstimmung der ,erkenntnivermgen unter einander 7der ,einbildungskraft und des ,verstandes7 auf eine ,anschauung bezogen3 und heien alsdann sthetische2 oder nach einem objectiven ,princip auf einen ,begriff bezogen1 knnen aber doch nie eine ,erkenntni des ,gegenstandes abgeben3 #cdb4aj und heien ,vernunftideen2 in welchem ,falle der ,begriff ein transscendenter ,begriff ist1 welcher vom ,verstandesbegriffe1 dem jederzeit eine #bdj adquat correspondirende ,erfahrung untergelegt werden kann1 und der darum immanent heit1 unterschieden ist4 ,eine sthetische ,idee kann keine ,erkenntni werden1 weil sie eine #cdb4ae ,anschauung 7der ,einbildungskraft7 ist1 der niemals ein ,begriff adquat gefunden werden kann4 ,eine ,vernunftidee kann nie ,erkenntni werden1 weil sie einen ,begriff 7vom bersinnlichen7 enthlt1 dem niemals eine ,anschauung angemessen gegeben werden kann4 ,nun glaube ich1 man knne die sthetische ,idee eine inexponible #cdb4bj ,vorstellung der ,einbildungskraft1 die ,vernunftidee aber einen indemonstrabeln ,begriff der ,vernunft nennen4 ,von beiden wird vorausgesetzt1 da sie nicht etwa gar grundlos1 sondern 7nach der obigen ,erklrung einer ,idee berhaupt7 gewissen ,principien der ,erkenntnivermgen1 wozu sie gehren 7jene den subjectiven1 diese objectiven ,principien71 gem erzeugt #cdb4be seien4 ,verstandesbegriffe mssen als solche jederzeit demonstrabel sein 7wenn unter demonstriren wie in der ,anatomie blo das ,darstellen verstanden wird72 d4 i4 der ihnen correspondirende ,gegenstand mu jederzeit in der ,anschauung 7reinen oder empirischen7 gegeben werden knnen3 #cdb4cj denn dadurch allein knnen sie ,erkenntnisse werden4 ,der ,begriff der ,gre kann in der ,raumesanschauung a priori1 z4 ,b4 einer geraden ,linie u4 s4 w41 gegeben werden2 der ,begriff der ,ursache an der ,undurchdringlichkeit1 dem ,stoe der ,krper u4 s4 w4 ,mithin knnen beide durch eine empirische ,anschauung belegt1 d4 i4 der ,gedanke davon an einem ,beispiele #cdb4ce gewiesen 7demonstrirt1 aufgezeigt7 werden2 und dieses mu geschehen knnen3 widrigenfalls man nicht gewi ist1 ob der ,gedanke nicht leer1 d4 i4 ohne alles ,object sei4 ,man bedient sich in der ,logik der ,ausdrcke des ,demonstrabeln oder #bda ,indemonstrabeln gemeiniglich nur in ,ansehung der ,stze3 da die ersteren besser durch die ,benennung der nur mittelbar1 die zweiten der unmittelbar-gewissen #cdc4e ,stze knnten bezeichnet werden2 denn die reine ,philosophie hat auch ,stze von beiden ,arten1 wenn darunter beweisfhige und beweisunfhige wahre ,stze verstanden werden4 ,allein aus ,grnden a priori kann sie als ,philosophie zwar beweisen1 aber nicht demonstriren2 wenn man nicht ganz und gar von der ,wortbedeutung abgehen will1 nach #cdc4aj welcher demonstriren 7ostendere1 exhibere7 so viel heit1 als 7es sei im ,beweisen oder auch blo im ,definiren7 seinen ,begriff zugleich in der ,anschauung darstellen3 welche1 wenn sie ,anschauung a priori ist1 das ,construiren desselben heit1 wenn sie aber auch empirisch ist1 gleichwohl die ,vorzeigung des ,objects bleibt1 durch welche dem ,begriffe die objective #cdc4ae ,realitt gesichert wird4 ,so sagt man von einem ,anatomiker3 er demonstrire das menschliche ,auge1 wenn er den ,begriff1 den er vorher discursiv vorgetragen hat1 vermittelst der ,zergliederung dieses ,organs anschaulich macht4 ,diesem zufolge ist der ,vernunftbegriff vom bersinnlichen ,substrat #cdc4bj aller ,erscheinungen berhaupt1 oder auch von dem1 was unserer ,willkr in ,beziehung auf moralische ,gesetze zum ,grunde gelegt werden mu1 nmlich von der transscendentalen ,freiheit1 schon der ,species nach ein indemonstrabler ,begriff und ,vernunftidee1 ,tugend aber ist dies dem ,grade nach3 weil dem ersteren an sich gar nichts der ,qualitt nach in der #cdc4be ,erfahrung ,correspondirendes gegeben werden kann1 in der zweiten aber kein ,erfahrungsproduct jener ,causalitt den ,grad erreicht1 den die ,vernunftidee zur ,regel vorschreibt4 ,so wie an einer ,vernunftidee die ,einbildungskraft mit ihren #bdb ,anschauungen den gegebenen ,begriff nicht erreicht3 so erreicht bei einer #cdc4cj sthetischen ,idee der ,verstand durch seine ,begriffe nie die ganze innere ,anschauung der ,einbildungskraft1 welche sie mit einer gegebenen ,vorstellung verbindet4 ,da nun eine ,vorstellung der ,einbildungskraft auf ,begriffe bringen so viel heit1 als sie exponiren3 so kann die sthetische ,idee eine inexponible ,vorstellung derselben 7in ihrem freien ,spiele7 #cdc4ce genannt werden4 ,ich werde von dieser ,art ,ideen in der ,folge noch einiges auszufhren ,gelegenheit haben2 jetzt bemerke ich nur3 da beide ,arten von ,ideen1 die ,vernunftideen sowohl als die sthetischen1 ihre ,principien haben mssen2 und zwar beide in der ,vernunft1 jene in den objectiven1 diese in den subjectiven ,principien ihres ,gebrauchs4 ,man kann diesem zufolge ,,genie auch durch das ,vermgen sthetischer ,ideen erklren3 wodurch zugleich der ,grund angezeigt wird1 warum #cdd4e in ,producten des ,genies die ,natur 7des ,subjects71 nicht ein berlegter ,zweck der ,kunst 7der ,hervorbringung des ,schnen7 die ,regel giebt4 ,denn da das ,schne nicht nach ,begriffen beurtheilt werden mu1 sondern nach der zweckmigen ,stimmung der ,einbildungskraft zur bereinstimmung mit dem ,vermgen der ,begriffe berhaupt3 so kann nicht ,regel und #cdd4aj ,vorschrift1 sondern nur das1 was blo ,natur im ,subjecte ist1 aber nicht unter ,regeln oder ,begriffe gefat werden kann1 d4 i4 das bersinnliche ,substrat aller seiner ,vermgen 7welches kein ,verstandesbegriff erreicht71 folglich das1 auf welches in ,beziehung alle unsere ,erkenntnivermgen zusammenstimmend zu machen1 der letzte durch das ,intelligible unserer #cdd4ae ,natur gegebene ,zweck ist1 jener sthetischen1 aber unbedingten ,zweckmigkeit in der schnen ,kunst1 die jedermann gefallen zu mssen rechtmigen #bdc ,anspruch machen soll1 zum subjectiven ,richtmae dienen4 ,so ist es auch allein mglich1 da dieser1 der man kein objectives ,princip vorschreiben kann1 ein subjectives und doch allgemeingltiges ,princip #cdd4bj a priori zum ,grunde liege4 ,anmerkung ,,ii4 ,folgende wichtige ,bemerkung bietet sich hier von selbst dar3 da es nmlich dreierlei ,arten der ,antinomie der reinen ,vernunft gebe1 die aber alle darin bereinkommen1 da sie dieselbe zwingen1 von der sonst #cdd4be sehr natrlichen ,voraussetzung1 die ,gegenstnde der ,sinne fr die ,dinge an sich selbst zu halten1 abzugehen1 sie vielmehr blo fr ,erscheinungen gelten zu lassen und ihnen ein intelligibles ,substrat 7etwas bersinnliches1 wovon der ,begriff nur ,idee ist und keine eigentliche ,erkenntni zult7 unterzulegen4 ,ohne eine solche ,antinomie wrde die ,vernunft #cdd4cj sich niemals zu ,annehmung eines solchen das ,feld ihrer ,speculation so sehr verengenden ,princips und zu ,aufopferungen1 wobei so viele sonst sehr schimmernde ,hoffnungen gnzlich verschwinden mssen1 entschlieen knnen2 denn selbst jetzt1 da sich ihr zur ,vergtung dieser ,einbue ein um desto grerer ,gebrauch in praktischer ,rcksicht erffnet1 scheint sie sich #cdd4ce nicht ohne ,schmerz von jenen ,hoffnungen trennen und von der alten ,anhnglichkeit losmachen knnen4 ,da es drei ,arten der ,antinomie giebt1 hat seinen ,grund darin1 da es drei ,erkenntnivermgen3 ,verstand1 ,urtheilskraft und ,vernunft1 giebt1 deren jedes 7als oberes ,erkenntnivermgen7 seine ,principien a priori #cde4e haben mu2 da denn die ,vernunft1 sofern sie ber diese ,principien selbst und ihren ,gebrauch urtheilt1 in ,ansehung ihrer aller zu dem gegebenen #bdd ,bedingten unnachlalich das ,unbedingte fordert1 welches sich doch nie finden lt1 wenn man das ,sinnliche als zu den ,dingen an sich selbst gehrig betrachtet und ihm nicht vielmehr1 als bloer ,erscheinung1 etwas #cde4aj bersinnliches 7das intelligible ,substrat der ,natur auer uns und in uns7 als ,sache an sich selbst unterlegt4 ,da giebt es dann #a7 eine ,antinomie der ,vernunft in ,ansehung des theoretischen ,gebrauchs des ,verstandes bis zum ,unbedingten hinauf fr das ,erkenntnivermgen2 #b7 eine ,antinomie der ,vernunft in ,ansehung des sthetischen ,gebrauchs der ,urtheilskraft #cde4ae fr das ,gefhl der ,lust und ,unlust2 #c7 eine ,antinomie in ,ansehung des praktischen ,gebrauchs der an sich selbst gesetzgebenden ,vernunft fr das ,begehrungsvermgen3 sofern alle diese ,vermgen ihre obere ,principien a priori haben und gem einer unumgnglichen ,forderung der ,vernunft nach diesen ,principien auch unbedingt mssen #cde4bj urtheilen und ihr ,object bestimmen knnen4 ,in ,ansehung zweier ,antinomieen1 der des theoretischen und der des praktischen ,gebrauchs1 jener obern ,erkenntnivermgen haben wir die ,unvermeidlichkeit derselben1 wenn dergleichen ,urtheile nicht auf ein bersinnliches ,substrat der gegebenen ,objecte als ,erscheinungen zurcksehen1 #cde4be dagegen aber auch die ,auflslichkeit derselben1 sobald das letztere geschieht1 schon anderwrts gezeigt4 ,was nun die ,antinomie im ,gebrauch der ,urtheilskraft gem der ,forderung der ,vernunft und deren hier gegebene ,auflsung betrifft3 so giebt es kein anderes ,mittel1 derselben auszuweichen1 als entweder zu lugnen1 da dem sthetischen ,geschmacksurtheile #cde4cj irgend ein ,princip a priori zum ,grunde liege1 so da aller ,anspruch auf ,nothwendigkeit allgemeiner ,beistimmung grundloser1 leerer ,wahn sei1 und ein ,geschmacksurtheil nur sofern fr richtig gehalten zu #bde werden verdiene1 weil es sich trifft1 da viele in ,ansehung desselben bereinkommen1 und auch dieses eigentlich nicht um deswillen1 weil man #cde4ce hinter dieser ,einstimmung ein ,princip a priori vermuthet1 sondern 7wie im ,gaumengeschmack7 weil die ,subjecte zuflliger ,weise gleichfrmig organisirt seien2 oder man mte annehmen1 da das ,geschmacksurtheil eigentlich ein verstecktes ,vernunfturtheil ber die an einem ,dinge und die ,beziehung des ,mannigfaltigen in ihm zu einem ,zwecke entdeckte ,vollkommenheit sei1 mithin nur um der ,verworrenheit willen1 die dieser unserer ,reflexion anhngt1 sthetisch genannt werde1 ob es gleich im #cdf4e ,grunde teleologisch sei3 in welchem ,falle man die ,auflsung der ,antinomie durch transscendentale ,ideen fr unnthig und nichtig erklren und so mit den ,objecten der ,sinne nicht als bloen ,erscheinungen1 sondern auch als ,dingen an sich selbst jene ,geschmacksgesetze vereinigen knnte4 ,wie wenig aber die eine sowohl als die andere ,ausflucht verschlage1 ist #cdf4aj an mehrern ,orten in der ,exposition der ,geschmacksurtheile gezeigt worden4 ,rumt man aber unserer ,deduction wenigstens so viel ein1 da sie auf dem rechten ,wege geschehe1 wenn gleich noch nicht in allen ,stcken hell genug gemacht sei1 so zeigen sich drei ,ideen3 erstlich des bersinnlichen #cdf4ae berhaupt ohne weitere ,bestimmung als ,substrats der ,natur2 zweitens eben desselben1 als ,princips der subjectiven ,zweckmigkeit der ,natur fr unser ,erkenntnivermgen2 drittens eben desselben1 als ,princips der ,zwecke der ,freiheit und ,princips der bereinstimmung derselben mit jener im ,sittlichen4 #cdf4bj #eh4 #bdf ,vom ,idealismus der ,zweckmigkeit der ,natur sowohl als ,kunst1 als dem alleinigen ,princip der sthetischen ,urtheilskraft4 ,man kann zuvrderst das ,princip des ,geschmacks entweder darin #cdf4be setzen1 da dieser jederzeit nach empirischen ,bestimmungsgrnden und also nach solchen1 die nur a posteriori durch ,sinne gegeben werden1 oder man kann einrumen1 da er aus einem ,grunde a priori urtheile4 ,das erstere wre der ,empirism der ,kritik des ,geschmacks1 das zweite der ,rationalism derselben4 ,nach dem ersten wre das ,object unseres ,wohlgefallens #cdf4cj nicht vom ,angenehmen1 nach dem zweiten1 wenn das ,urtheil auf bestimmten ,begriffen beruhte1 nicht vom ,guten unterschieden2 und so wrde alle ,schnheit aus der ,welt weggelugnet und nur ein besonderer ,namen1 vielleicht fr eine gewisse ,mischung von beiden vorgenannten ,arten des ,wohlgefallens1 an dessen ,statt brig bleiben4 ,allein #cdf4ce wir haben gezeigt1 da es auch ,grnde des ,wohlgefallens a priori gebe1 die also mit dem ,princip des ,rationalisms zusammen bestehen knnen1 ungeachtet sie nicht in bestimmte ,begriffe gefat werden knnen4 ,der ,rationalism des ,princips des ,geschmacks ist dagegen entweder der des ,realisms der ,zweckmigkeit1 oder des ,idealisms derselben4 #cdg4e ,weil nun ein ,geschmacksurtheil kein ,erkenntniurtheil und ,schnheit #bdg keine ,beschaffenheit des ,objects1 fr sich betrachtet1 ist3 so kann der ,rationalism des ,princips des ,geschmacks niemals darin gesetzt werden1 da die ,zweckmigkeit in diesem ,urtheile als objectiv gedacht werde1 d4 i4 da das ,urtheil theoretisch1 mithin auch logisch 7wenn gleich nur in einer #cdg4aj verworrenen ,beurtheilung7 auf die ,vollkommenheit des ,objects1 sondern nur sthetisch1 auf die bereinstimmung seiner ,vorstellung in der ,einbildungskraft mit den wesentlichen ,principien der ,urtheilskraft berhaupt1 im ,subjecte gehe4 ,folglich kann selbst nach dem ,princip des ,rationalisms das ,geschmacksurtheil und der ,unterschied des ,realisms und #cdg4ae ,idealisms desselben nur darin gesetzt werden1 da entweder jene subjective ,zweckmigkeit im erstern ,falle als wirklicher 7absichtlicher7 ,zweck der ,natur 7oder der ,kunst7 mit unserer ,urtheilskraft bereinzustimmen oder im zweiten ,falle nur als eine ohne ,zweck von selbst und zuflliger ,weise sich hervorthuende zweckmige bereinstimmung zu dem ,bedrfni der #cdg4bj ,urtheilskraft in ,ansehung der ,natur und ihrer nach besondern ,gesetzen erzeugten ,formen angenommen werde4 ,dem ,realism der sthetischen ,zweckmigkeit der ,natur1 da man nmlich annehmen mchte1 da der ,hervorbringung des ,schnen eine ,idee desselben in der hervorbringenden ,ursache1 nmlich ein ,zweck zu #cdg4be ,gunsten unserer ,einbildungskraft1 zum ,grunde gelegen habe1 reden die #bdh schnen ,bildungen im ,reiche der organisirten ,natur gar sehr das ,wort4 ,die ,blumen1 ,blthen1 ja die ,gestalten ganzer ,gewchse1 die fr ihren eigenen ,gebrauch unnthige1 aber fr unsern ,geschmack gleichsam ausgewhlte ,zierlichkeit der thierischen ,bildungen von allerlei ,gattungen2 vornehmlich #cdg4cj die unsern ,augen so wohlgefllige und reizende ,mannigfaltigkeit und harmonische ,zusammensetzung der ,farben 7am ,fasan1 an ,schalthieren1 ,insecten1 bis zu den gemeinsten ,blumen71 die1 indem sie blo die ,oberflche und auch an dieser nicht einmal die ,figur der ,geschpfe1 welche doch noch zu den innern ,zwecken derselben erforderlich sein knnte1 betreffen1 #cdg4ce gnzlich auf uere ,beschauung abgezweckt zu sein scheinen3 geben der ,erklrungsart durch ,annehmung wirklicher ,zwecke der ,natur fr unsere sthetische ,urtheilskraft ein groes ,gewicht4 ,dagegen widersetzt sich dieser ,annahme nicht allein die ,vernunft durch ihre ,maximen1 allerwrts die unnthige ,vervielfltigung der ,principien nach aller ,mglichkeit zu verhten2 sondern die ,natur zeigt in ihren #cdh4e freien ,bildungen berall so viel mechanischen ,hang zu ,erzeugung von ,formen1 die fr den sthetischen ,gebrauch unserer ,urtheilskraft gleichsam gemacht zu sein scheinen1 ohne den geringsten ,grund zur ,vermuthung an die ,hand zu geben1 da es dazu noch etwas mehr als ihres ,mechanisms1 blo als ,natur1 bedrfe1 wornach sie auch ohne alle ihnen zum ,grunde #cdh4aj liegende ,idee fr unsere ,beurtheilung zweckmig sein knnen4 ,ich verstehe #bdi aber unter einer freien ,bildung der ,natur diejenige1 wodurch aus einem ,flssigen in ,ruhe durch ,verflchtigung oder ,absonderung eines ,theils desselben 7bisweilen blo der ,wrmmaterie7 das brige bei dem ,festwerden eine bestimmte ,gestalt oder ,gewebe 7,figur oder ,textur7 #cdh4ae annimmt1 die nach der specifischen ,verschiedenheit der ,materien verschieden1 in eben derselben aber genau dieselbe ist4 ,hiezu aber wird1 was man unter einer wahren ,flssigkeit jederzeit versteht1 nmlich da die ,materie in ihr vllig aufgelset1 d4 i4 nicht als ein bloes ,gemenge fester und darin blo schwebender ,theile anzusehen sei1 vorausgesetzt4 #cdh4bj ,die ,bildung geschieht alsdann durch ,anschieen1 d4 i4 durch ein pltzliches ,festwerden1 nicht durch einen allmhligen bergang aus dem flssigen in den festen ,zustand1 sondern gleichsam durch einen ,sprung1 welcher bergang auch das ,krystallisiren genannt wird4 ,das gemeinste ,beispiel von dieser ,art ,bildung ist das gefrierende ,wasser1 in welchem #cdh4be sich zuerst gerade ,eisstrhlchen erzeugen1 die in ,winkeln von #fj ,grad sich zusammenfgen1 inde sich andere an jedem ,punkt derselben eben so ansetzen1 bis alles zu ,eis geworden ist3 so da whrend dieser ,zeit das ,wasser zwischen den ,eisstrhlchen nicht allmhlig zher wird1 sondern so vollkommen flssig ist1 als es bei weit grerer ,wrme sein wrde1 und doch #cdh4cj die vllige ,eisklte hat4 ,die sich absondernde ,materie1 die im ,augenblicke #bej des ,festwerdens pltzlich entwischt1 ist ein ansehnliches ,quantum von ,wrmestoff1 dessen ,abgang1 da es blo zum ,flssigsein erfordert ward1 dieses nunmehrige ,eis nicht im mindesten klter1 als das kurz vorher in ihm flssige ,wasser zurcklt4 #cdh4ce ,viele ,salze1 imgleichen ,steine1 die eine krystallinische ,figur haben1 werden eben so von einer im ,wasser1 wer wei durch was fr ,vermittelung aufgelsten ,erdart erzeugt4 ,eben so bilden sich die drusichten ,configurationen vieler ,minern1 des wrflichten ,bleiglanzes1 des ,rothgldenerzes u4 d4 gl41 allem ,vermuthen nach auch im ,wasser und durch ,anschieen der ,theile3 indem sie durch irgend eine ,ursache genthigt werden1 dieses ,vehikel zu verlassen und sich unter einander in bestimmte uere ,gestalten #cdi4e zu vereinigen4 ,aber auch innerlich zeigen alle ,materien1 welche blo durch ,hitze flssig waren und durch ,erkalten ,festigkeit angenommen haben1 im ,bruche eine bestimmte ,textur und lassen daraus urtheilen1 da1 wenn nicht ihr eigenes ,gewicht oder die ,luftberhrung es gehindert htte1 sie auch uerlich #cdi4aj ihre specifisch eigenthmliche ,gestalt wrden gewiesen haben3 dergleichen man an einigen ,metallen1 die nach der ,schmelzung uerlich erhrtet1 inwendig aber noch flssig waren1 durch ,abzapfen des innern1 noch flssigen ,theils und nunmehriges ruhiges ,anschieen des brigen inwendig zurckgebliebenen beobachtet hat4 ,viele von jenen mineralischen #cdi4ae #bea ,krystallisationen1 als die ,spatdrusen1 der ,glaskopf1 die ,eisenblthe1 geben oft beraus schne ,gestalten1 wie sie die ,kunst nur immer ausdenken mchte2 und die ,glorie in der ,hhle von ,antiparos ist blo das ,product eines sich durch ,gipslager durchsickernden ,wassers4 ,das ,flssige ist allem ,ansehen nach berhaupt lter als das ,feste1 #cdi4bj und sowohl die ,pflanzen als thierische ,krper werden aus flssiger ,nahrungsmaterie gebildet1 sofern sie sich in ,ruhe formt3 freilich zwar in der letztern zuvrderst nach einer gewissen ursprnglichen auf ,zwecke gerichteten ,anlage 7die1 wie im zweiten ,theile gewiesen werden wird1 nicht sthetisch1 sondern teleologisch nach dem ,princip des ,realisms beurtheilt #cdi4be werden mu72 aber nebenbei doch auch vielleicht als dem allgemeinen ,gesetze der ,verwandtschaft der ,materien gem anschieend und sich in ,freiheit bildend4 ,so wie nun die in einer ,atmosphre1 welche ein ,gemisch verschiedener ,luftarten ist1 aufgelsten wrigen ,flssigkeiten1 wenn sich die letzeren durch ,abgang der ,wrme von jener scheiden1 ,schneefiguren #cdi4cj erzeugen1 die nach ,verschiedenheit der dermaligen ,luftmischung von oft sehr knstlich scheinender und beraus schner ,figur sind3 so lt sich1 ohne dem teleologischen ,princip der ,beurtheilung der ,organisation etwas zu entziehen1 wohl denken3 da1 was die ,schnheit der ,blumen1 der ,vogelfedern1 der ,muscheln ihrer ,gestalt sowohl als ,farbe nach betrifft1 diese #cdi4ce #beb der ,natur und ihrem ,vermgen1 sich in ihrer ,freiheit ohne besondere darauf gerichtete ,zwecke nach chemischen ,gesetzen durch ,absetzung der zur ,organisation erforderlichen ,materie auch sthetisch-zweckmig zu bilden1 zugeschrieben werden knne4 ,was aber das ,princip der ,idealitt der ,zweckmigkeit im ,schnen der ,natur1 als dasjenige1 welches wir im sthetischen ,urtheile selbst jederzeit zum ,grunde legen1 und welches uns keinen ,realism eines #cej4e ,zwecks derselben fr unsere ,vorstellungskraft zum ,erklrungsgrunde zu brauchen erlaubt1 geradezu beweiset3 ist1 da wir in der ,beurtheilung der ,schnheit berhaupt das ,richtma derselben a priori in uns selbst suchen1 und die sthetische ,urtheilskraft in ,ansehung des ,urtheils1 ob etwas schn sei oder nicht1 selbst gesetzgebend ist1 welches bei ,annehmung des ,realisms #cej4aj der ,zweckmigkeit der ,natur nicht ,statt finden kann1 weil wir da von der ,natur lernen mten1 was wir schn zu finden htten1 und das ,geschmacksurtheil empirischen ,principien unterworfen sein wrde4 ,denn in einer solchen ,beurtheilung kommt es nicht darauf an1 was die ,natur ist1 oder auch fr uns als ,zweck ist1 sondern wie wir sie aufnehmen4 ,es #cej4ae wrde immer eine objective ,zweckmigkeit der ,natur sein1 wenn sie fr unser ,wohlgefallen ihre ,formen gebildet htte2 und nicht eine subjective ,zweckmigkeit1 welche auf dem ,spiele der ,einbildungskraft in ihrer ,freiheit #bec beruhte1 wo es ,gunst ist1 womit wir die ,natur aufnehmen1 nicht ,gunst1 die sie uns erzeigt4 ,die ,eigenschaft der ,natur1 da sie fr uns #cej4bj ,gelegenheit enthlt1 die innere ,zweckmigkeit in dem ,verhltnisse unserer ,gemthskrfte in ,beurtheilung gewisser ,producte derselben wahrzunehmen1 und zwar als eine solche1 die aus einem bersinnlichen ,grunde fr nothwendig und allgemeingltig erklrt werden soll1 kann nicht ,naturzweck sein1 oder vielmehr von uns als ein solcher beurtheilt werden3 weil sonst #cej4be das ,urtheil1 das dadurch bestimmt wrde1 ,heteronomie1 aber nicht1 wie es einem ,geschmacksurtheile geziemt1 frei sein und ,autonomie zum ,grunde haben wrde4 ,in der schnen ,kunst ist das ,princip des ,idealisms der ,zweckmigkeit noch deutlicher zu erkennen4 ,denn da hier nicht ein sthetischer #cej4cj ,realism derselben durch ,empfindungen 7wobei sie statt schner blo angenehme ,kunst sein wrde7 angenommen werden knne3 das hat sie mit der schnen ,natur gemein4 ,allein da das ,wohlgefallen durch sthetische ,ideen nicht von der ,erreichung bestimmter ,zwecke 7als mechanisch absichtliche ,kunst7 abhngen msse1 folglich selbst im ,rationalism des #cej4ce ,princips ,idealitt der ,zwecke1 nicht ,realitt derselben zum ,grunde liege3 leuchtet auch schon dadurch ein1 da schne ,kunst als solche nicht als ein ,product des ,verstandes und der ,wissenschaft1 sondern des ,genies betrachtet werden mu und also durch sthetische ,ideen1 welche von ,vernunftideen bestimmter ,zwecke wesentlich unterschieden sind1 ihre ,regel bekomme4 #bed ,so wie die ,idealitt der ,gegenstnde der ,sinne als ,erscheinungen #cea4e die einzige ,art ist1 die ,mglichkeit zu erklren1 da ihre ,formen a priori bestimmt werden knnen3 so ist auch der ,idealism der ,zweckmigkeit in ,beurtheilung des ,schnen der ,natur und der ,kunst die einzige ,voraussetzung1 unter der allein die ,kritik die ,mglichkeit eines ,geschmacksurtheils1 welches a priori ,gltigkeit fr jedermann fordert 7ohne doch die #cea4aj ,zweckmigkeit1 die am ,objecte vorgestellt wird1 auf ,begriffe zu grnden71 erklren kann4 #ei4 ,von der ,schnheit als ,symbol der ,sittlichkeit4 ,die ,realitt unserer ,begriffe darzuthun1 werden immer ,anschauungen #cea4ae erfordert4 ,sind es empirische ,begriffe1 so heien die letzteren ,beispiele4 ,sind jene reine ,verstandesbegriffe1 so werden die letzteren ,schemate genannt4 ,verlangt man gar1 da die objective ,realitt der ,vernunftbegriffe1 d4 i4 der ,ideen1 und zwar zum ,behuf des theoretischen ,erkenntnisses derselben dargethan werde1 so begehrt man etwas ,unmgliches1 #cea4bj weil ihnen schlechterdings keine ,anschauung angemessen gegeben werden kann4 ,alle ,hypotypose 7,darstellung1 subiectio sub adspectum7 als ,versinnlichung #bee ist zwiefach3 entweder schematisch1 da einem ,begriffe1 den der ,verstand fat1 die correspondirende ,anschauung a priori gegeben wird2 #cea4be oder symbolisch1 da einem ,begriffe1 den nur die ,vernunft denken und dem keine sinnliche ,anschauung angemessen sein kann1 eine solche untergelegt wird1 mit welcher das ,verfahren der ,urtheilskraft demjenigen1 was sie im ,schematisiren beobachtet1 blo analogisch ist1 d4 i4 mit ihm blo der ,regel dieses ,verfahrens1 nicht der ,anschauung selbst1 mithin blo der #cea4cj ,form der ,reflexion1 nicht dem ,inhalte nach bereinkommt4 ,es ist ein von den neuern ,logikern zwar angenommener1 aber sinnverkehrender1 unrechter ,gebrauch des ,worts symbolisch1 wenn man es der intuitiven ,vorstellungsart entgegensetzt2 denn die symbolische ist nur eine ,art der intuitiven4 ,die letztere 7die intuitive7 kann nmlich in die #cea4ce schematische und in die symbolische ,vorstellungsart eingetheilt werden4 ,beide sind ,hypotyposen1 d4 i4 ,darstellungen 7exhibitiones73 nicht bloe ,charakterismen1 d4 i4 ,bezeichnungen der ,begriffe durch begleitende sinnliche ,zeichen1 die gar nichts zu der ,anschauung des ,objects ,gehriges enthalten1 sondern nur jenen nach dem ,gesetze der ,association der ,einbildungskraft1 mithin in subjectiver ,absicht zum ,mittel der ,reproduction #ceb4e dienen2 dergleichen sind entweder ,worte1 oder sichtbare 7algebraische1 #bef selbst mimische7 ,zeichen1 als bloe ,ausdrcke fr ,begriffe#bc4 #bc ,das ,intuitive der ,erkenntni mu dem ,discursiven 7nicht dem ,symbolischen7 entgegen gesetzt werden4 ,das erstere ist nun entweder schematisch durch #ceb4ce ,demonstration2 oder symbolisch als ,vorstellung nach einer bloen ,analogie4 ,alle ,anschauungen1 die man ,begriffen a priori unterlegt1 sind also entweder ,schemate oder ,symbole1 wovon die erstern directe1 die zweiten indirecte ,darstellungen des ,begriffs enthalten4 ,die erstern thun dieses #ceb4aj demonstrativ1 die zweiten vermittelst einer ,analogie 7zu welcher man sich auch empirischer ,anschauungen bedient71 in welcher die ,urtheilskraft ein doppeltes ,geschft verrichtet1 erstlich den ,begriff auf den ,gegenstand einer sinnlichen ,anschauung und dann zweitens die bloe ,regel der ,reflexion ber jene ,anschauung auf einen ganz andern ,gegenstand1 von #ceb4ae dem der erstere nur das ,symbol ist1 anzuwenden4 ,so wird ein monarchischer ,staat durch einen beseelten ,krper1 wenn er nach inneren ,volksgesetzen1 durch eine bloe ,maschine aber 7wie etwa eine ,handmhle71 wenn er durch einen einzelnen absoluten ,willen beherrscht wird1 in beiden ,fllen aber nur symbolisch vorgestellt4 ,denn zwischen einem despotischen #ceb4bj ,staate und einer ,handmhle ist zwar keine hnlichkeit1 wohl aber zwischen den ,regeln1 ber beide und ihre ,causalitt zu reflectiren4 ,dies ,geschft ist bis jetzt noch wenig auseinander gesetzt worden1 so sehr es #beg auch eine tiefere ,untersuchung verdient2 allein hier ist nicht der ,ort1 sich dabei aufzuhalten4 ,unsere ,sprache ist voll von dergleichen indirecten #ceb4be ,darstellungen nach einer ,analogie1 wodurch der ,ausdruck nicht das eigentliche ,schema fr den ,begriff1 sondern blo ein ,symbol fr die ,reflexion enthlt4 ,so sind die ,wrter ,grund 7,sttze1 ,basis71 ,abhngen 7von oben ,gehalten werden71 woraus ,flieen 7statt ,folgen71 ,substanz 7wie ,locke sich ausdrckt3 der ,trger der ,accidenzen7 und unzhlige andere #ceb4cj nicht schematische1 sondern symbolische ,hypotyposen und ,ausdrcke fr ,begriffe nicht vermittelst einer directen ,anschauung1 sondern nur nach einer ,analogie mit derselben1 d4 i4 der bertragung der ,reflexion ber einen ,gegenstand der ,anschauung auf einen ganz andern ,begriff1 dem vielleicht nie eine ,anschauung direct correspondiren kann4 ,wenn man eine bloe ,vorstellungsart schon ,erkenntni nennen darf 7welches1 wenn sie ein ,princip nicht der theoretischen ,bestimmung des ,gegenstandes ist1 was er an sich sei1 sondern der praktischen1 was die ,idee von ihm fr uns #cec4e und den zweckmigen ,gebrauch derselben werden soll1 wohl erlaubt ist73 so ist alle unsere ,erkenntni von ,gott blo symbolisch2 und der1 welcher sie mit den ,eigenschaften ,verstand1 ,wille u4 s4 w41 die allein an ,weltwesen ihre objective ,realitt beweisen1 fr schematisch nimmt1 gerth in den ,anthropomorphism1 so wie1 wenn er alles ,intuitive weglt1 in den #cec4aj #beh ,deism1 wodurch berall nichts1 auch nicht in praktischer ,absicht1 erkannt wird4 ,nun sage ich3 das ,schne ist das ,symbol des ,sittlich-,guten2 und auch nur in dieser ,rcksicht 7einer ,beziehung1 die jedermann natrlich ist1 und die auch jedermann andern als ,pflicht zumuthet7 gefllt es mit einem #cec4ae ,anspruche auf jedes andern ,beistimmung1 wobei sich das ,gemth zugleich einer gewissen ,veredlung und ,erhebung ber die bloe ,empfnglichkeit einer ,lust durch ,sinneneindrcke bewut ist und anderer ,werth auch nach einer hnlichen ,maxime ihrer ,urtheilskraft schtzt4 ,das ist das ,intelligibele1 worauf1 wie der vorige ,paragraph ,anzeige that1 der ,geschmack #cec4bj hinaussieht1 wozu nmlich selbst unsere oberen ,erkenntnivermgen zusammenstimmen1 und ohne welches zwischen ihrer ,natur1 verglichen mit den ,ansprchen1 die der ,geschmack macht1 lauter ,widersprche erwachsen wrden4 ,in diesem ,vermgen sieht sich die ,urtheilskraft nicht1 wie sonst in empirischer ,beurtheilung einer ,heteronomie der ,erfahrungsgesetze unterworfen3 #cec4be sie giebt in ,ansehung der ,gegenstnde eines so reinen ,wohlgefallens ihr selbst das ,gesetz1 so wie die ,vernunft es in ,ansehung des ,begehrungsvermgens thut2 und sieht sich sowohl wegen dieser innern ,mglichkeit im ,subjecte1 als wegen der uern ,mglichkeit einer damit bereinstimmenden ,natur auf etwas im ,subjecte selbst und auer ihm1 #cec4cj #bei was nicht ,natur1 auch nicht ,freiheit1 doch aber mit dem ,grunde der letzteren1 nmlich dem bersinnlichen1 verknpft ist1 bezogen1 in welchem das theoretische ,vermgen mit dem praktischen auf gemeinschaftliche und unbekannte ,art zur ,einheit verbunden wird4 ,wir wollen einige ,stcke dieser ,analogie anfhren1 indem wir zugleich die ,verschiedenheit derselben #cec4ce nicht unbemerkt lassen4 #a7 ,das ,schne gefllt unmittelbar 7aber nur in der reflectirenden ,anschauung1 nicht wie ,sittlichkeit im ,begriffe74 #b7 ,es gefllt ohne alles ,interesse 7das ,sittlich-,gute zwar nothwendig mit einem ,interesse1 aber nicht einem solchen1 was vor dem ,urtheile ber das ,wohlgefallen vorhergeht1 verbunden1 sondern was dadurch allererst bewirkt wird74 #c7 ,die ,freiheit der ,einbildungskraft 7also der ,sinnlichkeit unseres #ced4e ,vermgens7 wird in der ,beurtheilung des ,schnen mit der ,gesetzmigkeit des ,verstandes als einstimmig vorgestellt 7im moralischen ,urtheile wird die ,freiheit des ,willens als ,zusammenstimmung des letzteren mit sich selbst nach allgemeinen ,vernunftgesetzen gedacht74 #d7 ,das subjective ,princip der ,beurtheilung des ,schnen wird als allgemein1 d4 i4 fr #ced4aj jedermann gltig1 aber durch keinen allgemeinen ,begriff kenntlich vorgestellt 7das objective ,princip der ,moralitt wird auch fr allgemein1 d4 i4 fr alle ,subjecte1 zugleich auch fr alle ,handlungen desselben ,subjects1 und dabei durch einen allgemeinen ,begriff kenntlich erklrt74 ,daher ist #bfj das moralische ,urtheil nicht allein bestimmter constitutiver ,principien #ced4ae fhig1 sondern ist nur durch ,grndung der ,maximen auf dieselben und ihre ,allgemeinheit mglich4 ,die ,rcksicht auf diese ,analogie ist auch dem gemeinen ,verstande gewhnlich2 und wir benennen schne ,gegenstnde der ,natur oder der ,kunst oft mit ,namen1 die eine sittliche ,beurtheilung zum ,grunde zu legen #ced4bj scheinen4 ,wir nennen ,gebude oder ,bume majesttisch und prchtig1 oder ,gefilde lachend und frhlich2 selbst ,farben werden unschuldig1 bescheiden1 zrtlich genannt1 weil sie ,empfindungen erregen1 die etwas mit dem ,bewutsein eines durch moralische ,urtheile bewirkten ,gemthszustandes ,analogisches enthalten4 ,der ,geschmack macht gleichsam den bergang #ced4be vom ,sinnenreiz zum habituellen moralischen ,interesse ohne einen zu gewaltsamen ,sprung mglich1 indem er die ,einbildungskraft auch in ihrer ,freiheit als zweckmig fr den ,verstand bestimmbar vorstellt und sogar an ,gegenstnden der ,sinne auch ohne ,sinnenreiz ein freies ,wohlgefallen finden lehrt4 #ced4cj #fj4 #bfa ,anhang4 ,von der ,methodenlehre des ,geschmacks4 ,die ,eintheilung einer ,kritik in ,elementarlehre und ,methodenlehre1 welche vor der ,wissenschaft vorhergeht1 lt sich auf die ,geschmackskritik #ced4ce nicht anwenden3 weil es keine ,wissenschaft des ,schnen giebt noch geben kann1 und das ,urtheil des ,geschmacks nicht durch ,principien bestimmbar ist4 ,denn was das ,wissenschaftliche in jeder ,kunst anlangt1 welches auf ,wahrheit in der ,darstellung ihres ,objects geht1 so ist dieses zwar die unumgngliche ,bedingung 7conditio sine qua non7 der schnen ,kunst1 #cee4e aber diese nicht selber4 ,es giebt also fr die schne ,kunst nur eine ,manier 7modus71 nicht ,lehrart 7methodus74 ,der ,meister mu es vormachen1 was und wie es der ,schler zu ,stande bringen soll2 und die allgemeinen ,regeln1 worunter er zuletzt sein ,verfahren bringt1 knnen eher dienen1 die ,hauptmomente desselben gelegentlich in ,erinnerung zu #cee4aj bringen1 als sie ihm vorzuschreiben4 ,hiebei mu dennoch auf ein gewisses ,ideal ,rcksicht genommen werden1 welches die ,kunst vor ,augen haben mu1 ob sie es gleich in ihrer ,ausbung nie vllig erreicht4 ,nur durch die ,aufweckung der ,einbildungskraft des ,schlers zur ,angemessenheit mit einem gegebenen ,begriffe1 durch die angemerkte ,unzulnglichkeit des #cee4ae #bfb ,ausdrucks fr die ,idee1 welche der ,begriff selbst nicht erreicht1 weil sie sthetisch ist1 und durch scharfe ,kritik kann verhtet werden1 da die ,beispiele1 die ihm vorgelegt werden1 von ihm nicht sofort fr ,urbilder und etwa keiner noch hhern ,norm und eigener ,beurtheilung unterworfene ,muster der ,nachahmung gehalten und so das ,genie1 mit ihm aber auch #cee4bj die ,freiheit der ,einbildungskraft selbst in ihrer ,gesetzmigkeit erstickt werde1 ohne welche keine schne ,kunst1 selbst nicht einmal ein richtiger sie beurtheilender eigener ,geschmack mglich ist4 ,die ,propdeutik zu aller schnen ,kunst1 sofern es auf den hchsten ,grad ihrer ,vollkommenheit angelegt ist1 scheint nicht in ,vorschriften1 sondern #cee4be in der ,cultur der ,gemthskrfte durch diejenigen ,vorkenntnisse zu liegen1 welche man humaniora nennt3 vermuthlich weil ,humanitt einerseits das allgemeine ,theilnehmungsgefhl1 andererseits das ,vermgen sich innigst und allgemein mittheilen zu knnen bedeutet2 welche ,eigenschaften1 zusammen verbunden1 die der ,menschheit angemessene #cee4cj ,geselligkeit ausmachen1 wodurch sie sich von der thierischen ,eingeschrnktheit unterscheidet4 ,das ,zeitalter sowohl als die ,vlker1 in welchen der rege ,trieb zur gesetzlichen ,geselligkeit1 wodurch ein ,volk ein dauerndes gemeines ,wesen ausmacht1 mit den groen ,schwierigkeiten rang1 welche die schwere ,aufgabe1 ,freiheit 7und also auch ,gleichheit7 mit #cee4ce #bfc einem ,zwange 7mehr der ,achtung und ,unterwerfung aus ,pflicht als ,furcht7 zu vereinigen1 umgeben2 ein solches ,zeitalter und ein solches ,volk mute die ,kunst der wechselseitigen ,mittheilung der ,ideen des ausgebildetesten ,theils mit dem roheren1 die ,abstimmung der ,erweiterung und ,verfeinerung der ersteren zur natrlichen ,einfalt und ,originalitt des letzteren und auf diese ,art dasjenige ,mittel zwischen der hheren ,cultur und der gengsamen ,natur zuerst erfinden1 welches den richtigen1 nach keinen allgemeinen #cef4e ,regeln anzugebenden ,mastab auch fr den ,geschmack1 als allgemeinen ,menschensinn1 ausmacht4 ,schwerlich wird ein spteres ,zeitalter jene ,muster entbehrlich machen3 weil es der ,natur immer weniger nahe sein wird und sich zuletzt1 ohne bleibende ,beispiele von ihr zu haben1 kaum einen ,begriff von der glcklichen #cef4aj ,vereinigung des gesetzlichen ,zwanges der hchsten ,cultur mit der ,kraft und ,richtigkeit der ihren eigenen ,werth fhlenden freien ,natur in einem und demselben ,volke zu machen im ,stande sein mchte4 ,da aber der ,geschmack im ,grunde ein ,beurtheilungsvermgen der ,versinnlichung sittlicher ,ideen 7vermittelst einer gewissen ,analogie der #cef4ae ,reflexion ber beide7 ist1 wovon auch und von der darauf zu grndenden greren ,empfnglichkeit fr das ,gefhl aus den letzteren 7welches das moralische heit7 diejenige ,lust sich ableitet1 welche der ,geschmack als fr die ,menschheit berhaupt1 nicht blo fr eines ,jeden ,privatgefhl gltig #bfd erklrt3 so leuchtet ein1 da die wahre ,propdeutik zur ,grndung des #cef4bj ,geschmacks die ,entwickelung sittlicher ,ideen und die ,cultur des moralischen ,gefhls sei2 da1 nur wenn mit diesem die ,sinnlichkeit in ,einstimmung gebracht wird1 der chte ,geschmack eine bestimmte1 unvernderliche ,form annehmen kann4 ,der #bfe ,kritik der ,urtheilskraft ,zweiter ,theil4 ,kritik der teleologischen ,urtheilskraft4 #fa4 #bfg ,von der objectiven ,zweckmigkeit der ,natur4 ,man hat nach transscendentalen ,principien guten ,grund1 eine subjective ,zweckmigkeit der ,natur in ihren besondern ,gesetzen zu der ,falichkeit fr die menschliche ,urtheilskraft und der ,mglichkeit der ,verknpfung #cei4e der besondern ,erfahrungen in ein ,system derselben anzunehmen2 wo dann unter den vielen ,producten derselben auch solche als mglich erwartet werden knnen1 die1 als ob sie ganz eigentlich fr unsere ,urtheilskraft angelegt wren1 solche specifische ihr angemessene ,formen enthalten1 welche durch ihre ,mannigfaltigkeit und ,einheit die ,gemthskrfte 7die im ,gebrauche #cei4aj dieses ,vermgens im ,spiele sind7 gleichsam zu strken und zu unterhalten dienen1 und denen man daher den ,namen schner ,formen beilegt4 ,da aber ,dinge der ,natur einander als ,mittel zu ,zwecken dienen1 und ihre ,mglichkeit selbst nur durch diese ,art von ,causalitt hinreichend #cei4ae verstndlich sei1 dazu haben wir gar keinen ,grund in der allgemeinen ,idee der ,natur1 als ,inbegriffs der ,gegenstnde der ,sinne4 ,denn im obigen #bfh ,falle konnte die ,vorstellung der ,dinge1 weil sie etwas in uns ist1 als zu der innerlich zweckmigen ,stimmung unserer ,erkenntnivermgen geschickt und tauglich1 ganz wohl auch a priori gedacht werden2 wie aber #cei4bj ,zwecke1 die nicht die unsrigen sind1 und die auch der ,natur 7welche wir nicht als intelligentes ,wesen annehmen7 nicht zukommen1 doch eine besondere ,art der ,causalitt1 wenigstens eine ganz eigne ,gesetzmigkeit derselben ausmachen knnen oder sollen1 lt sich a priori gar nicht mit einigem ,grunde prsumiren4 ,was aber noch mehr ist1 so kann uns selbst #cei4be die ,erfahrung die ,wirklichkeit derselben nicht beweisen2 es mte denn eine ,vernnftelei vorhergegangen sein1 die nur den ,begriff des ,zwecks in die ,natur der ,dinge hineinspielt1 aber ihn nicht von den ,objecten und ihrer ,erfahrungserkenntni hernimmt1 denselben also mehr braucht1 die ,natur nach der ,analogie mit einem subjectiven ,grunde der ,verknpfung der ,vorstellungen in uns begreiflich zu machen1 als sie aus objectiven ,grnden zu erkennen4 #cfj4e berdem ist die objective ,zweckmigkeit1 als ,princip der ,mglichkeit der ,dinge der ,natur1 so weit davon entfernt1 mit dem ,begriffe derselben nothwendig zusammenzuhngen3 da sie vielmehr gerade das ist1 worauf man sich vorzglich beruft1 um die ,zuflligkeit derselben 7der ,natur7 und ihrer ,form daraus zu beweisen4 ,denn wenn man z4 ,b4 den #cfj4aj ,bau eines ,vogels1 die ,hhlung in seinen ,knochen1 die ,lage seiner ,flgel #bfi zur ,bewegung und des ,schwanzes zum ,steuern u4 s4 w4 anfhrt3 so sagt man1 da dieses alles nach dem bloen nexus effectivus in der ,natur1 ohne noch eine besondere ,art der ,causalitt1 nmlich die der ,zwecke 7nexus finalis71 zu ,hlfe zu nehmen1 im hchsten ,grade zufllig sei2 d4 i4 da sich #cfj4ae die ,natur1 als bloer ,mechanism betrachtet1 auf tausendfache ,art habe anders bilden knnen1 ohne gerade auf die ,einheit nach einem solchen ,princip zu stoen1 und man also auer dem ,begriffe der ,natur1 nicht in demselben den mindesten ,grund dazu a priori allein anzutreffen hoffen drfe4 #cfj4bj ,gleichwohl wird die teleologische ,beurtheilung1 wenigstens problematisch1 mit ,recht zur ,naturforschung gezogen2 aber nur um sie nach der ,analogie mit der ,causalitt nach ,zwecken unter ,principien der ,beobachtung und ,nachforschung zu bringen1 ohne sich anzumaen sie darnach zu erklren4 ,sie gehrt also zur reflectirenden1 nicht der bestimmenden #cfj4be ,urtheilskraft4 ,der ,begriff von ,verbindungen und ,formen der ,natur nach ,zwecken ist doch wenigstens ein ,princip mehr1 die ,erscheinungen derselben unter ,regeln zu bringen1 wo die ,gesetze der ,causalitt nach dem bloen ,mechanism derselben nicht zulangen4 ,denn wir fhren einen teleologischen ,grund an1 wo wir einem ,begriffe vom ,objecte1 als ob er #cfj4cj in der ,natur 7nicht in uns7 befindlich wre1 ,causalitt in ,ansehung eines ,objects zueignen1 oder vielmehr nach der ,analogie einer solchen ,causalitt #bgj 7dergleichen wir in uns antreffen7 uns die ,mglichkeit des ,gegenstandes vorstellen1 mithin die ,natur als durch eignes ,vermgen technisch denken2 wogegen1 wenn wir ihr nicht eine solche ,wirkungsart beilegen1 ihre ,causalitt #cfj4ce als blinder ,mechanism vorgestellt werden mte4 ,wrden wir dagegen der ,natur absichtlich-wirkende ,ursachen unterlegen1 mithin der ,teleologie nicht blo ein regulatives ,princip fr die bloe ,beurtheilung der ,erscheinungen1 denen die ,natur nach ihren besondern ,gesetzen als unterworfen gedacht werden knne1 sondern dadurch auch ein constitutives ,princip der ,ableitung ihrer ,producte von ihren ,ursachen zum ,grunde legen3 so wrde der ,begriff eines ,naturzwecks nicht mehr fr die #cfa4e reflectirende1 sondern die bestimmende ,urtheilskraft gehren2 alsdann aber in der ,that gar nicht der ,urtheilskraft eigenthmlich angehren 7wie der ,begriff der ,schnheit als formaler subjectiver ,zweckmigkeit71 sondern als ,vernunftbegriff eine neue ,causalitt in der ,naturwissenschaft einfhren1 die wir doch nur von uns selbst entlehnen und andern ,wesen beilegen1 #cfa4aj ohne sie gleichwohl mit uns als gleichartig annehmen zu wollen4 ,erste ,abtheilung4 #bga ,analytik der teleologischen ,urtheilskraft4 #fb4 ,von der objectiven ,zweckmigkeit1 die blo formal ist1 zum ,unterschiede von der materialen4 #cfb4e ,alle geometrische ,figuren1 die nach einem ,princip gezeichnet werden1 zeigen eine mannigfaltige1 oft bewunderte objective ,zweckmigkeit1 nmlich der ,tauglichkeit zur ,auflsung vieler ,probleme nach einem einzigen ,princip und auch wohl eines jeden derselben auf unendlich verschiedene ,art1 an sich4 ,die ,zweckmigkeit ist hier offenbar objectiv und intellectuell1 #cfb4aj nicht aber blo subjectiv und sthetisch4 ,denn sie drckt die ,angemessenheit der ,figur zur ,erzeugung vieler abgezweckten ,gestalten aus und wird durch ,vernunft erkannt4 ,allein die ,zweckmigkeit macht doch den ,begriff von dem ,gegenstande selbst nicht mglich1 d4 i4 er wird nicht blo in ,rcksicht auf diesen ,gebrauch als mglich angesehen4 #cfb4ae ,in einer so einfachen ,figur1 als der ,cirkel ist1 liegt der ,grund zu #bgb einer ,auflsung einer ,menge von ,problemen1 deren jedes fr sich mancherlei ,zurstung erfordern wrde1 und die als eine von den unendlich vielen vortrefflichen ,eigenschaften dieser ,figur sich gleichsam von selbst ergiebt4 ,ist es z4 ,b4 darum zu thun1 aus der gegebenen ,grundlinie und #cfb4bj dem ihr gegenberstehenden ,winkel einen ,triangel zu construiren1 so ist die ,aufgabe unbestimmt1 d4 i4 sie lt sich auf unendlich mannigfaltige ,art auflsen4 ,allein der ,cirkel befat sie doch alle insgesammt1 als der geometrische ,ort fr alle ,dreiecke1 die dieser ,bedingung gem sind4 ,oder zwei ,linien sollen sich einander so schneiden1 da das ,rechteck aus #cfb4be den zwei ,theilen der einen dem ,rechteck aus den zwei ,theilen der andern gleich sei3 so hat die ,auflsung der ,aufgabe dem ,ansehen nach viele ,schwierigkeit4 ,aber alle ,linien1 die sich innerhalb dem ,cirkel1 dessen ,umkreis jede derselben begrnzt1 schneiden1 theilen sich von selbst in dieser ,proportion4 ,die andern krummen ,linien geben wiederum andere zweckmige ,auflsungen an die ,hand1 an die in der ,regel1 die ihre ,construction ausmacht1 gar nicht gedacht war4 ,alle ,kegelschnitte fr sich und in ,vergleichung mit einander sind fruchtbar an ,principien zur ,auflsung einer #cfc4e ,menge mglicher ,probleme1 so einfach auch ihre ,erklrung ist1 welche ihren ,begriff bestimmt4 -- ,es ist eine wahre ,freude1 den ,eifer der alten ,geometer anzusehen1 mit dem sie diesen ,eigenschaften der ,linien dieser #bgc ,art nachforschten1 ohne sich durch die ,frage eingeschrnkter ,kpfe irre machen zu lassen1 wozu denn diese ,kenntni ntzen sollte2 z4 ,b4 die der ,parabel1 #cfc4aj ohne das ,gesetz der ,schwere auf der ,erde zu kennen1 welches ihnen die ,anwendung derselben auf die ,wurfslinie schwerer ,krper 7deren ,richtung der ,schwere in ihrer ,bewegung als parallel angesehen werden kann7 wrde an die ,hand gegeben haben2 oder der ,ellipse1 ohne zu ahnen1 da auch eine ,schwere an ,himmelskrpern zu finden sei1 und ohne ihr #cfc4ae ,gesetz in verschiedenen ,entfernungen vom ,anziehungspunkte zu kennen1 welches macht1 da sie diese ,linie in freier ,bewegung beschreiben4 ,whrend dessen1 da sie hierin1 ihnen selbst unbewut1 fr die ,nachkommenschaft arbeiteten1 ergtzten sie sich an einer ,zweckmigkeit in dem ,wesen der ,dinge1 die sie doch vllig a priori in ihrer ,nothwendigkeit darstellen #cfc4bj konnten4 ,plato1 selbst ,meister in dieser ,wissenschaft1 gerieth ber eine solche ursprngliche ,beschaffenheit der ,dinge1 welche zu entdecken wir aller ,erfahrung entbehren knnen1 und ber das ,vermgen des ,gemths1 die ,harmonie der ,wesen aus ihrem bersinnlichen ,princip schpfen zu knnen 7wozu noch die ,eigenschaften der ,zahlen kommen1 mit denen das ,gemth #cfc4be in der ,musik spielt71 in die ,begeisterung1 welche ihn ber die ,erfahrungsbegriffe zu ,ideen erhob1 die ihm nur durch eine intellectuelle ,gemeinschaft mit dem ,ursprunge aller ,wesen erklrlich zu sein schienen4 ,kein ,wunder1 da er den der ,mekunst ,unkundigen aus seiner ,schule verwies1 indem #bgd er das1 was ,anaxagoras aus ,erfahrungsgegenstnden und ihrer ,zweckverbindung #cfc4cj schlo1 aus der reinen1 dem menschlichen ,geiste innerlich beiwohnenden ,anschauung abzuleiten dachte4 ,denn in der ,nothwendigkeit dessen1 was zweckmig ist und so beschaffen ist1 als ob es fr unsern ,gebrauch absichtlich so eingerichtet wre1 gleichwohl aber dem ,wesen der ,dinge ursprnglich zuzukommen scheint1 ohne auf unsern ,gebrauch ,rcksicht #cfc4ce zu nehmen1 liegt eben der ,grund der groen ,bewunderung der ,natur1 nicht sowohl auer uns1 als in unserer eigenen ,vernunft2 wobei es wohl verzeihlich ist1 da diese ,bewunderung durch ,miverstand nach und nach bis zur ,schwrmerei steigen mochte4 ,diese intellectuelle ,zweckmigkeit aber1 ob sie gleich objectiv ist 7nicht wie die sthetische subjectiv71 lt sich gleichwohl ihrer ,mglichkeit nach als blo formale 7nicht reale71 d4 i4 als ,zweckmigkeit1 ohne da #cfd4e doch ein ,zweck ihr zum ,grunde zu legen1 mithin ,teleologie dazu nthig wre1 gar wohl1 aber nur im ,allgemeinen begreifen4 ,die ,cirkelfigur ist eine ,anschauung1 die durch den ,verstand nach einem ,princip bestimmt worden3 die ,einheit dieses ,princips1 welches ich willkrlich annehme und als ,begriff zum ,grunde lege1 angewandt auf eine ,form der ,anschauung #cfd4aj 7den ,raum71 die gleichfalls blo als ,vorstellung und zwar a priori in mir angetroffen wird1 macht die ,einheit vieler sich aus der ,construction jenes ,begriffs ergebender ,regeln1 die in mancherlei mglicher #bge ,absicht zweckmig sind1 begreiflich1 ohne dieser ,zweckmigkeit einen ,zweck1 oder irgend einen andern ,grund derselben unterlegen zu #cfd4ae drfen4 ,es ist hiemit nicht so bewandt1 als wenn ich in einem in gewisse ,grnzen eingeschlossenen ,inbegriffe von ,dingen auer mir1 z4 ,b4 einem ,garten1 ,ordnung und ,regelmigkeit der ,bume1 ,blumenbeete1 ,gnge u4 s4 w4 antrfe1 welche ich a priori aus meiner nach einer beliebigen ,regel gemachten ,umgrnzung eines ,raums zu folgern nicht #cfd4bj hoffen kann3 weil es existirende ,dinge sind1 die empirisch gegeben sein mssen1 um erkannt werden zu knnen1 und nicht eine bloe nach einem ,princip a priori bestimmte ,vorstellung in mir4 ,daher die letztere 7empirische7 ,zweckmigkeit1 als real1 von dem ,begriffe eines ,zwecks abhngig ist4 #cfd4be ,aber auch der ,grund der ,bewunderung einer1 obzwar in dem ,wesen der ,dinge 7sofern ihre ,begriffe construirt werden knnen7 wahrgenommenen ,zweckmigkeit lt sich sehr wohl und zwar als rechtmig einsehen4 ,die mannigfaltigen ,regeln1 deren ,einheit 7aus einem ,princip7 diese ,bewunderung erregt1 sind insgesammt synthetisch und folgen nicht #cfd4cj aus einem ,begriffe des ,objects1 z4 ,b4 des ,cirkels1 sondern bedrfen es1 da dieses ,object in der ,anschauung gegeben sei4 ,dadurch aber bekommt diese ,einheit das ,ansehen1 als ob sie empirisch einen von unserer ,vorstellungskraft unterschiedenen uern ,grund der ,regeln habe1 und #bgf also die bereinstimmung des ,objects zu dem ,bedrfni der ,regeln1 #cfd4ce welches dem ,verstande eigen ist1 an sich zufllig1 mithin nur durch einen ausdrcklich darauf gerichteten ,zweck mglich sei4 ,nun sollte uns zwar eben diese ,harmonie1 weil sie aller dieser ,zweckmigkeit ungeachtet dennoch nicht empirisch1 sondern a priori erkannt wird1 von selbst darauf bringen1 da der ,raum1 durch dessen ,bestimmung 7vermittelst der ,einbildungskraft gem einem ,begriffe7 das ,object allein mglich war1 nicht eine ,beschaffenheit der ,dinge auer mir1 sondern eine bloe ,vorstellungsart #cfe4e in mir sei1 und ich also in die ,figur1 die ich einem ,begriffe angemessen zeichne1 d4 i4 in meine eigene ,vorstellungsart von dem1 was mir uerlich1 es sei an sich1 was es wolle1 gegeben wird1 die ,zweckmigkeit hineinbringe1 nicht von diesem ber dieselbe empirisch belehrt werde1 folglich zu jener keinen besondern ,zweck auer mir am ,objecte #cfe4aj bedrfe4 ,weil aber diese berlegung schon einen kritischen ,gebrauch der ,vernunft erfordert1 mithin in der ,beurtheilung des ,gegenstandes nach seinen ,eigenschaften nicht sofort mit enthalten sein kann3 so giebt mir die letztere unmittelbar nichts als ,vereinigung heterogener ,regeln 7sogar nach dem1 was sie ,ungleichartiges an sich haben7 in einem ,princip an #cfe4ae die ,hand1 welches1 ohne einen auer meinem ,begriffe und berhaupt meiner ,vorstellung a priori liegenden besondern ,grund dazu zu fordern1 #bgg dennoch von mir a priori als wahrhaft erkannt wird4 ,nun ist die ,verwunderung ein ,ansto des ,gemths an der ,unvereinbarkeit einer ,vorstellung und der durch sie gegebenen ,regel mit den schon in ihm zum #cfe4bj ,grunde liegenden ,principien1 welcher also einen ,zweifel1 ob man auch recht gesehen oder geurtheilt habe1 hervorbringt2 ,bewunderung aber eine immer wiederkommende ,verwunderung ungeachtet der ,verschwindung dieses ,zweifels4 ,folglich ist die letzte eine ganz natrliche ,wirkung jener beobachteten ,zweckmigkeit in dem ,wesen der ,dinge 7als ,erscheinungen71 #cfe4be die auch sofern nicht getadelt werden kann1 indem die ,vereinbarung jener ,form der sinnlichen ,anschauung 7welche der ,raum heit7 mit dem ,vermgen der ,begriffe 7dem ,verstande7 nicht allein deswegen1 da sie gerade diese und keine andere ist1 uns unerklrlich1 sondern berdem noch fr das ,gemth erweiternd ist1 noch etwas ber jene sinnliche ,vorstellungen #cfe4cj ,hinausliegendes gleichsam zu ahnen1 worin1 obzwar uns unbekannt1 der letzte ,grund jener ,einstimmung angetroffen werden mag4 ,diesen zu kennen1 haben wir zwar auch nicht nthig1 wenn es blo um formale ,zweckmigkeit unserer ,vorstellungen a priori zu thun ist2 aber auch nur da hinaussehen zu mssen1 flt fr den ,gegenstand1 der uns #cfe4ce dazu nthigt1 zugleich ,bewunderung ein4 ,man ist gewohnt1 die erwhnten ,eigenschaften sowohl der geometrischen ,gestalten1 als auch wohl der ,zahlen wegen einer gewissen aus der #bgh ,einfachheit ihrer ,construction nicht erwarteten ,zweckmigkeit derselben a priori zu allerlei ,erkenntnigebrauch ,schnheit zu nennen2 und spricht z4 ,b4 von dieser oder jener schnen ,eigenschaft des ,cirkels1 welche auf diese oder jene ,art entdeckt wre4 ,allein es ist keine sthetische ,beurtheilung1 #cff4e durch die wir sie zweckmig finden2 keine ,beurtheilung ohne ,begriff1 die eine bloe subjective ,zweckmigkeit im freien ,spiele unserer ,erkenntnivermgen bemerklich machte3 sondern eine intellectuelle nach ,begriffen1 welche eine objective ,zweckmigkeit1 d4 i4 ,tauglichkeit zu allerlei 7ins ,unendliche mannigfaltigen7 ,zwecken1 deutlich zu erkennen #cff4aj giebt4 ,man mte sie eher eine relative ,vollkommenheit1 als eine ,schnheit der mathematischen ,figur nennen4 ,die ,benennung einer intellectuellen ,schnheit kann auch berhaupt nicht fglich erlaubt werden3 weil sonst das ,wort ,schnheit alle bestimmte ,bedeutung1 oder das intellectuelle ,wohlgefallen allen ,vorzug vor dem sinnlichen verlieren #cff4ae mte4 ,eher wrde man eine ,demonstration solcher ,eigenschaften1 weil durch diese der ,verstand als ,vermgen der ,begriffe und die ,einbildungskraft als ,vermgen der ,darstellung derselben a priori sich gestrkt fhlen 7welches mit der ,prcision1 die die ,vernunft hineinbringt1 zusammen die ,eleganz derselben genannt wird71 schn nennen knnen3 indem #cff4bj hier doch wenigstens das ,wohlgefallen1 obgleich der ,grund desselben in ,begriffen liegt1 subjectiv ist1 da die ,vollkommenheit ein objectives #bgi ,wohlgefallen bei sich fhrt4 #fc4 ,von der relativen ,zweckmigkeit der ,natur zum ,unterschiede #cff4be von der innern4 ,die ,erfahrung leitet unsere ,urtheilskraft auf den ,begriff einer objectiven und materialen ,zweckmigkeit1 d4 i4 auf den ,begriff eines ,zwecks der ,natur nur alsdann1 wenn ein ,verhltni der ,ursache zur ,wirkung zu beurtheilen ist#bd1 welches wir als gesetzlich einzusehen uns nur dadurch #cff4cj vermgend finden1 da wir die ,idee der ,wirkung der ,causalitt ihrer ,ursache1 als die dieser selbst zum ,grunde liegende ,bedingung der ,mglichkeit der ersteren1 unterlegen4 ,dieses kann aber auf zwiefache ,weise geschehen3 entweder indem wir die ,wirkung unmittelbar als ,kunstproduct1 oder nur als ,material fr die ,kunst anderer mglicher ,naturwesen1 #cfg4e also entweder als ,zweck1 oder als ,mittel zum zweckmigen ,gebrauche anderer ,ursachen1 ansehen4 ,die letztere ,zweckmigkeit heit die ,nutzbarkeit 7fr ,menschen71 oder auch ,zutrglichkeit 7fr jedes andere #bhj ,geschpf7 und ist blo relativ1 inde die erstere eine innere ,zweckmigkeit des ,naturwesens ist4 #cfg4aj #bd ,weil in der reinen ,mathematik nicht von der ,existenz1 sondern nur der ,mglichkeit der ,dinge1 nmlich einer ihrem ,begriffe correspondirenden ,anschauung1 mithin gar nicht von ,ursache und ,wirkung die ,rede sein kann3 so mu folglich alle daselbst angemerkte ,zweckmigkeit blo als formal1 niemals als ,naturzweck betrachtet werden4 #cff4ce ,die ,flsse fhren z4 ,b4 allerlei zum ,wachsthum der ,pflanzen dienliche ,erde mit sich fort1 die sie bisweilen mitten im ,lande1 oft auch an ihren ,mndungen absetzen4 ,die ,fluth fhrt diesen ,schlich an manchen ,ksten ber das ,land1 oder setzt ihn an dessen ,ufer ab2 und wenn vornehmlich ,menschen dazu helfen1 damit die ,ebbe ihn nicht wieder wegfhre1 so #cfg4ae nimmt das fruchtbare ,land zu1 und das ,gewchsreich gewinnt da ,platz1 wo vorher ,fische und ,schalthiere ihren ,aufenthalt gehabt hatten4 ,die meisten ,landeserweiterungen auf diese ,art hat wohl die ,natur selbst verrichtet und fhrt damit auch noch1 obzwar langsam1 fort4 -- ,nun fragt sich1 ob dies als ein ,zweck der ,natur zu beurtheilen sei1 weil es eine ,nutzbarkeit #cfg4bj fr ,menschen enthlt2 denn die fr das ,gewchsreich selber kann man nicht in ,anschlag bringen1 weil dagegen eben so viel den ,meergeschpfen entzogen wird1 als dem ,lande ,vortheil zuwchst4 ,oder1 um ein ,beispiel von der ,zutrglichkeit gewisser ,naturdinge als ,mittel fr andere ,geschpfe 7wenn man sie als ,zwecke voraussetzt7 #cfg4be zu geben3 so ist kein ,boden den ,fichten gedeihlicher1 als ein ,sandboden4 ,nun hat das alte ,meer1 ehe es sich vom ,lande zurckzog1 so viele ,sandstriche in unsern nordlichen ,gegenden zurckgelassen1 da auf diesem fr alle ,cultur sonst so unbrauchbaren ,boden weitluftige ,fichtenwlder haben #bha aufschlagen knnen1 wegen deren unvernnftiger ,ausrottung wir hufig #cfg4cj unsere ,vorfahren anklagen2 und da kann man fragen1 ob diese uralte ,absetzung der ,sandschichten ein ,zweck der ,natur war zum ,behuf der darauf mglichen ,fichtenwlder4 ,so viel ist klar3 da1 wenn man diese als ,zweck der ,natur annimmt1 man jenen ,sand auch1 aber nur als relativen ,zweck einrumen msse1 wozu wiederum der alte ,meeresstrand und #cfg4ce dessen ,zurckziehen das ,mittel war2 denn in der ,reihe der einander subordinirten ,glieder einer ,zweckverbindung mu ein jedes ,mittelglied als ,zweck 7obgleich eben nicht als ,endzweck7 betrachtet werden1 wozu seine nchste ,ursache das ,mittel ist4 ,eben so1 wenn einmal ,rindvieh1 ,schafe1 ,pferde u4 s4 w4 in der ,welt sein sollten1 so mute ,gras auf ,erden1 aber es muten auch ,salzkruter in ,sandwsten wachsen1 wenn ,kameele gedeihen sollten1 oder auch diese und andere grasfressende ,thierarten in ,menge #cfh4e anzutreffen sein1 wenn es ,wlfe1 ,tiger und ,lwen geben sollte4 ,mithin ist die objective ,zweckmigkeit1 die sich auf ,zutrglichkeit grndet1 nicht eine objective ,zweckmigkeit der ,dinge an sich selbst1 als ob der ,sand fr sich als ,wirkung aus seiner ,ursache1 dem ,meere1 nicht knnte begriffen werden1 ohne dem letztern einen ,zweck unterzulegen und ohne die ,wirkung1 #cfh4aj nmlich den ,sand1 als ,kunstwerk zu betrachten4 ,sie ist eine blo relative1 dem ,dinge selbst1 dem sie beigelegt wird1 blo zufllige ,zweckmigkeit2 #bhb und obgleich unter den angefhrten ,beispielen die ,grasarten fr sich als organisirte ,producte der ,natur1 mithin als kunstreich zu beurtheilen sind1 so werden sie doch in ,beziehung auf ,thiere1 die sich davon #cfh4ae nhren1 als bloe rohe ,materie angesehen4 ,wenn aber vollends der ,mensch durch ,freiheit seiner ,causalitt die ,naturdinge seinen oft thrichten ,absichten 7die bunten ,vogelfedern zum ,putzwerk seiner ,bekleidung1 farbige ,erden oder ,pflanzensfte zur ,schminke71 manchmal auch aus vernnftiger ,absicht das ,pferd zum #cfh4bj ,reiten1 den ,stier und in ,minorca sogar den ,esel und das ,schwein zum ,pflgen zutrglich findet3 so kann man hier auch nicht einmal einen relativen ,naturzweck 7auf diesen ,gebrauch7 annehmen4 ,denn seine ,vernunft wei den ,dingen eine bereinstimmung mit seinen willkrlichen ,einfllen1 wozu er selbst nicht einmal von der ,natur prdestinirt #cfh4be war1 zu geben4 ,nur wenn man annimmt1 ,menschen haben auf ,erden leben sollen1 so mssen doch wenigstens die ,mittel1 ohne die sie als ,thiere und selbst als vernnftige ,thiere 7in wie niedrigem ,grade es auch sei7 nicht bestehen konnten1 auch nicht fehlen2 alsdann aber wrden diejenigen ,naturdinge1 die zu diesem ,behuf unentbehrlich sind1 auch als ,naturzwecke #cfh4cj angesehen werden mssen4 ,man sieht hieraus leicht ein1 da die uere ,zweckmigkeit 7,zutrglichkeit eines ,dinges fr andere7 nur unter der ,bedingung1 da die #bhc ,existenz desjenigen1 dem es zunchst oder auf entfernte ,weise zutrglich ist1 fr sich selbst ,zweck der ,natur sei1 fr einen uern ,naturzweck angesehen #cfh4ce werden knne4 ,da jenes aber durch bloe ,naturbetrachtung nimmermehr auszumachen ist3 so folgt1 da die relative ,zweckmigkeit1 ob sie gleich hypothetisch auf ,naturzwecke ,anzeige giebt1 dennoch zu keinem absoluten teleologischen ,urtheile berechtige4 ,der ,schnee sichert die ,saaten in kalten ,lndern wider den ,frost2 er erleichtert die ,gemeinschaft der ,menschen 7durch ,schlitten72 der ,lapplnder findet dort ,thiere1 die diese ,gemeinschaft bewirken 7,rennthiere71 #cfi4e die an einem drren ,moose1 welches sie sich selbst unter dem ,schnee hervorscharren mssen1 hinreichende ,nahrung finden und gleichwohl sich leicht zhmen und der ,freiheit1 in der sie sich gar wohl erhalten knnten1 willig berauben lassen4 ,fr andere ,vlker in derselben ,eiszone enthlt das ,meer reichen ,vorrath an ,thieren1 die auer der ,nahrung und #cfi4aj ,kleidung1 die sie liefern1 und dem ,holze1 welches ihnen das ,meer zu ,wohnungen gleichsam hinflt1 ihnen noch ,brennmaterien zur ,erwrmung ihrer ,htten liefern4 ,hier ist nun eine bewundernswrdige ,zusammenkunft von so viel ,beziehungen der ,natur auf einen ,zweck2 und dieser ist der ,grnlnder1 der ,lappe1 der ,samojede1 der ,jakute u4 s4 w4 #cfi4ae ,aber man sieht nicht1 warum berhaupt ,menschen dort leben mssen4 ,also sagen3 da darum ,dnste aus der ,luft in der ,form des ,schnees #bhd herunterfallen1 das ,meer seine ,strme habe1 welche das in wrmern ,lndern gewachsene ,holz dahin schwemmen1 und groe mit l angefllte ,seethiere da sind1 weil der ,ursache1 die alle die ,naturproducte herbeischafft1 #cfi4bj die ,idee eines ,vortheils fr gewisse armselige ,geschpfe zum ,grunde liege3 wre ein sehr gewagtes und willkrliches ,urtheil4 ,denn wenn alle diese ,naturntzlichkeit auch nicht wre1 so wrden wir nichts an der ,zulnglichkeit der ,naturursachen zu dieser ,beschaffenheit vermissen2 vielmehr eine solche ,anlage auch nur zu verlangen und der ,natur #cfi4be einen solchen ,zweck zuzumuthen 7da ohnedas nur die grte ,unvertrglichkeit der ,menschen unter einander sie bis in so unwirthbare ,gegenden hat versprengen knnen71 wrde uns selbst vermessen und unberlegt zu sein dnken4 #fd4 #cfi4cj ,von dem eigenthmlichen ,charakter der ,dinge als ,naturzwecke4 ,um einzusehen1 da ein ,ding nur als ,zweck mglich sei1 d4 h4 die ,causalitt seines ,ursprungs nicht im ,mechanism der ,natur1 sondern in einer ,ursache1 deren ,vermgen zu wirken durch ,begriffe bestimmt wird1 #cfi4ce suchen zu mssen1 dazu wird erfordert3 da seine ,form nicht nach bloen ,naturgesetzen mglich sei1 d4 i4 solchen1 welche von uns durch den ,verstand allein1 auf ,gegenstnde der ,sinne angewandt1 erkannt werden knnen2 sondern da selbst ihr empirisches ,erkenntni ihrer ,ursache und ,wirkung #bhe nach ,begriffe der ,vernunft voraussetze4 ,diese ,zuflligkeit seiner #cgj4e ,form bei allen empirischen ,naturgesetzen in ,beziehung auf die ,vernunft1 da die ,vernunft1 welcher an einer jeden ,form eines ,naturproducts auch die ,nothwendigkeit derselben erkennen mu1 wenn sie auch nur die mit seiner ,erzeugung verknpften ,bedingungen einsehen will1 gleichwohl an jener gegebenen ,form diese ,nothwendigkeit nicht annehmen kann1 ist selbst #cgj4aj ein ,grund1 die ,causalitt desselben so anzunehmen1 als ob sie eben darum nur durch ,vernunft mglich sei2 diese aber ist alsdann das ,vermgen1 nach ,zwecken zu handeln 7ein ,wille72 und das ,object1 welches nur als aus diesem mglich vorgestellt wird1 wrde nur als ,zweck fr mglich vorgestellt werden4 #cgj4ae ,wenn jemand in einem ihm unbewohnt scheinenden ,lande eine geometrische ,figur1 allenfalls ein regulres ,sechseck1 im ,sande gezeichnet wahrnhme3 so wrde seine ,reflexion1 indem sie an einem ,begriffe derselben arbeitet1 der ,einheit des ,princips der ,erzeugung desselben1 wenn gleich dunkel1 vermittelst der ,vernunft inne werden und so dieser gem #cgj4bj den ,sand1 das benachbarte ,meer1 die ,winde1 oder auch ,thiere mit ihren ,futritten1 die er kennt1 oder jede andere vernunftlose ,ursache nicht als einen ,grund der ,mglichkeit einer solchen ,gestalt beurtheilen3 weil ihm die ,zuflligkeit1 mit einem solchen ,begriffe1 der nur in der ,vernunft #bhf mglich ist1 zusammen zu treffen1 so unendlich gro scheinen wrde1 da #cgj4be es eben so gut wre1 als ob es dazu gar kein ,naturgesetz gebe1 da folglich auch keine ,ursache in der blo mechanisch wirkenden ,natur1 sondern nur der ,begriff von einem solchen ,object als ,begriff1 den nur ,vernunft geben und mit demselben den ,gegenstand vergleichen kann1 auch die ,causalitt zu einer solchen ,wirkung enthalten1 folglich diese durchaus als ,zweck1 #cgj4cj aber nicht ,naturzweck1 d4 i4 als ,product der ,kunst1 angesehen werden knne 7vestigium hominis video74 ,um aber etwas1 das man als ,naturproduct erkennt1 gleichwohl doch auch als ,zweck1 mithin als ,naturzweck zu beurtheilen3 dazu1 wenn nicht etwa hierin gar ein ,widerspruch liegt1 wird schon mehr erfordert4 ,ich #cgj4ce wrde vorlufig sagen3 ein ,ding existirt als ,naturzweck1 wenn es von sich selbst 7obgleich in zwiefachem ,sinne7 ,ursache und ,wirkung ist2 denn hierin liegt eine ,causalitt1 dergleichen mit dem bloen ,begriffe einer ,natur1 ohne ihr einen ,zweck unterzulegen1 nicht verbunden1 aber auch alsdann zwar ohne ,widerspruch gedacht1 aber nicht begriffen werden kann4 ,wir wollen die ,bestimmung dieser ,idee von einem ,naturzwecke zuvrderst durch ein ,beispiel erlutern1 ehe wir sie vllig auseinander #cga4e setzen4 ,ein ,baum zeugt erstlich einen andern ,baum nach einem bekannten ,naturgesetze4 ,der ,baum aber1 den er erzeugt1 ist von derselben ,gattung2 #bhg und so erzeugt er sich selbst der ,gattung nach1 in der er einerseits als ,wirkung1 andrerseits als ,ursache1 von sich selbst unaufhrlich hervorgebracht #cga4aj und eben so sich selbst oft hervorbringend1 sich als ,gattung bestndig erhlt4 ,zweitens erzeugt ein ,baum sich auch selbst als ,individuum4 ,diese ,art von ,wirkung nennen wir zwar nur das ,wachsthum2 aber dieses ist in solchem ,sinne zu nehmen1 da es von jeder andern ,grenzunahme #cga4ae nach mechanischen ,gesetzen gnzlich unterschieden und einer ,zeugung1 wiewohl unter einem andern ,namen1 gleich zu achten ist4 ,die ,materie1 die er zu sich hinzusetzt1 verarbeitet dieses ,gewchs vorher zu specifisch-eigenthmlicher ,qualitt1 welche der ,naturmechanism auer ihm nicht liefern kann1 und bildet sich selbst weiter aus vermittelst eines #cga4bj ,stoffes1 der seiner ,mischung nach sein eignes ,product ist4 ,denn ob er zwar1 was die ,bestandtheile betrifft1 die er von der ,natur auer ihm erhlt1 nur als ,educt angesehen werden mu3 so ist doch in der ,scheidung und neuen ,zusammensetzung dieses rohen ,stoffs eine solche ,originalitt des ,scheidungs- und ,bildungsvermgens dieser ,art ,naturwesen anzutreffen1 #cga4be da alle ,kunst davon unendlich weit entfernt bleibt1 wenn sie es versucht1 aus den ,elementen1 die sie durch ,zergliederung derselben erhlt1 oder auch dem ,stoff1 den die ,natur zur ,nahrung derselben liefert1 jene ,producte des ,gewchsreichs wieder herzustellen4 ,drittens erzeugt ein ,theil dieses ,geschpfs auch sich selbst so3 da #cga4cj #bhh die ,erhaltung des einen von der ,erhaltung der andern wechselsweise abhngt4 ,das ,auge an einem ,baumblatt1 dem ,zweige eines andern eingeimpft1 bringt an einem fremdartigen ,stocke ein ,gewchs von seiner eignen ,art hervor und eben so das ,pfropfreis auf einem andern ,stamme4 ,daher kann man auch an demselben ,baume jeden ,zweig oder ,blatt als #cga4ce blo auf diesem gepfropft oder oculirt1 mithin als einen fr sich selbst bestehenden ,baum1 der sich nur an einen andern anhngt und parasitisch nhrt1 ansehen4 ,zugleich sind die ,bltter zwar ,producte des ,baums1 erhalten aber diesen doch auch gegenseitig2 denn die wiederholte ,entbltterung wrde ihn tdten1 und sein ,wachsthum hngt von ihrer ,wirkung auf den ,stamm ab4 ,der ,selbsthlfe der ,natur in diesen ,geschpfen bei ihrer ,verletzung1 wo der ,mangel eines ,theils1 der zur ,erhaltung #cgb4e der benachbarten gehrte1 von den brigen ergnzt wird2 der ,migeburten oder ,migestalten im ,wachsthum1 da gewisse ,theile wegen vorkommender ,mngel oder ,hindernisse sich auf ganz neue ,art formen1 um das1 was da ist1 zu erhalten und ein anomalisches ,geschpf hervorzubringen3 will ich hier nur im ,vorbeigehen erwhnen1 ungeachtet sie #cgb4aj unter die wundersamsten ,eigenschaften organisirter ,geschpfe gehren4 #fe4 #bhi ,dinge als ,naturzwecke sind organisirte ,wesen4 ,nach dem im vorigen angefhrten ,charakter mu ein ,ding1 welches als ,naturproduct doch zugleich nur als ,naturzweck mglich erkannt werden #cgb4ae soll1 sich zu sich selbst wechselseitig als ,ursache und ,wirkung verhalten1 welches ein etwas uneigentlicher und unbestimmter ,ausdruck ist1 der einer ,ableitung von einem bestimmten ,begriffe bedarf4 ,die ,causalverbindung1 sofern sie blo durch den ,verstand gedacht wird1 ist eine ,verknpfung1 die eine ,reihe 7von ,ursachen und ,wirkungen7 #cgb4bj ausmacht1 welche immer abwrts geht2 und die ,dinge selbst1 welche als ,wirkungen andere als ,ursache voraussetzen1 knnen von diesen nicht gegenseitig zugleich ,ursache sein4 ,diese ,causalverbindung nennt man die der wirkenden ,ursachen 7nexus effectivus74 ,dagegen aber kann doch auch eine ,causalverbindung nach einem ,vernunftbegriffe 7von ,zwecken7 gedacht #cgb4be werden1 welche1 wenn man sie als ,reihe betrachtete1 sowohl abwrts als aufwrts ,abhngigkeit bei sich fhren wrde1 in der das ,ding1 welches einmal als ,wirkung bezeichnet ist1 dennoch aufwrts den ,namen einer ,ursache desjenigen ,dinges verdient1 wovon es die ,wirkung ist4 ,im ,praktischen 7nmlich der ,kunst7 findet man leicht dergleichen ,verknpfung1 #cgb4cj wie z4 ,b4 das ,haus zwar die ,ursache der ,gelder ist1 die fr ,miethe eingenommen #bij werden1 aber doch auch umgekehrt die ,vorstellung von diesem mglichen ,einkommen die ,ursache der ,erbauung des ,hauses war4 ,eine solche ,causalverknpfung wird die der ,endursachen 7nexus finalis7 genannt4 ,man knnte die erstere vielleicht schicklicher die ,verknpfung der #cgb4ce realen1 die zweite der idealen ,ursachen nennen1 weil bei dieser ,benennung zugleich begriffen wird1 da es nicht mehr als diese zwei ,arten der ,causalitt geben knne4 ,zu einem ,dinge als ,naturzwecke wird nun erstlich erfordert1 da die ,theile 7ihrem ,dasein und der ,form nach7 nur durch ihre ,beziehung #cgc4e auf das ,ganze mglich sind4 ,denn das ,ding selbst ist ein ,zweck1 folglich unter einem ,begriffe oder einer ,idee befat1 die alles1 was in ihm enthalten sein soll1 a priori bestimmen mu4 ,sofern aber ein ,ding nur auf diese ,art als mglich gedacht wird1 ist es blo ein ,kunstwerk1 d4 i4 das ,product einer von der ,materie 7den ,theilen7 desselben unterschiedenen vernnftigen #cgc4aj ,ursache1 deren ,causalitt 7in ,herbeischaffung und ,verbindung der ,theile7 durch ihre ,idee von einem dadurch mglichen ,ganzen 7mithin nicht durch die ,natur auer ihm7 bestimmt wird4 ,soll aber ein ,ding als ,naturproduct in sich selbst und seiner innern ,mglichkeit doch eine ,beziehung auf ,zwecke enthalten1 d4 i4 nur als ,naturzweck #cgc4ae und ohne die ,causalitt der ,begriffe von vernnftigen ,wesen auer ihm mglich sein3 so wird zweitens dazu erfordert3 da die ,theile desselben #bia sich dadurch zur ,einheit eines ,ganzen verbinden1 da sie von einander wechselseitig ,ursache und ,wirkung ihrer ,form sind4 ,denn auf solche ,weise ist es allein mglich1 da umgekehrt 7wechselseitig7 die ,idee #cgc4bj des ,ganzen wiederum die ,form und ,verbindung aller ,theile bestimme3 nicht als ,ursache -- denn da wre es ein ,kunstproduct --1 sondern als ,erkenntnigrund der systematischen ,einheit der ,form und ,verbindung alles ,mannigfaltigen1 was in der gegebenen ,materie enthalten ist1 fr den1 der es beurtheilt4 #cgc4be ,zu einem ,krper also1 der an sich und seiner innern ,mglichkeit nach als ,naturzweck beurtheilt werden soll1 wird erfordert1 da die ,theile desselben einander insgesammt ihrer ,form sowohl als ,verbindung nach wechselseitig und so ein ,ganzes aus eigener ,causalitt hervorbringen1 dessen ,begriff wiederum umgekehrt 7in einem ,wesen1 welches die einem #cgc4cj solchen ,product angemessene ,causalitt nach ,begriffen bese7 ,ursache von demselben nach einem ,princip sein1 folglich die ,verknpfung der wirkenden ,ursachen zugleich als ,wirkung durch ,endursachen beurtheilt werden knnte4 ,in einem solchen ,producte der ,natur wird ein jeder ,theil so1 wie #cgc4ce er nur durch alle brige da ist1 auch als um der andern und des ,ganzen willen existirend1 d4 i4 als ,werkzeug 7,organ7 gedacht3 welches aber nicht genug ist 7denn er knnte auch ,werkzeug der ,kunst sein und #bib so nur als ,zweck berhaupt mglich vorgestellt werden72 sondern als ein die andern ,theile 7folglich jeder den andern wechselseitig7 hervorbringendes ,organ1 dergleichen kein ,werkzeug der ,kunst1 sondern nur der allen ,stoff zu ,werkzeugen 7selbst denen der ,kunst7 liefernden ,natur sein #cgd4e kann3 und nur dann und darum wird ein solches ,product1 als organisirtes und sich selbst organisirendes ,wesen1 ein ,naturzweck genannt werden knnen4 ,in einer ,uhr ist ein ,theil das ,werkzeug der ,bewegung der andern1 aber nicht ein ,rad die wirkende ,ursache der ,hervorbringung des andern2 #cgd4aj ein ,theil ist zwar um des andern willen1 aber nicht durch denselben da4 ,daher ist auch die hervorbringende ,ursache derselben und ihrer ,form nicht in der ,natur 7dieser ,materie71 sondern auer ihr in einem ,wesen1 welches nach ,ideen eines durch seine ,causalitt mglichen ,ganzen wirken kann1 enthalten4 ,daher bringt auch nicht ein ,rad in der ,uhr das andere1 #cgd4ae noch weniger eine ,uhr andere ,uhren hervor1 so da sie andere ,materie dazu benutzte 7sie organisirte72 daher ersetzt sie auch nicht von selbst die ihr entwandten ,theile1 oder vergtet ihren ,mangel in der ersten ,bildung durch den ,beitritt der brigen1 oder bessert sich etwa selbst aus1 wenn sie in ,unordnung gerathen ist3 welches alles wir dagegen von der organisirten #cgd4bj ,natur erwarten knnen4 -- ,ein organisirtes ,wesen ist also nicht blo ,maschine3 denn die hat lediglich bewegende ,kraft2 sondern es besitzt #bic in sich bildende ,kraft und zwar eine solche1 die es den ,materien mittheilt1 welche sie nicht haben 7sie organisirt73 also eine sich fortpflanzende bildende ,kraft1 welche durch das ,bewegungsvermgen allein 7den #cgd4be ,mechanism7 nicht erklrt werden kann4 ,man sagt von der ,natur und ihrem ,vermgen in organisirten ,producten bei weitem zu wenig1 wenn man dieses ein ,analogon der ,kunst nennt2 denn da denkt man sich den ,knstler 7ein vernnftiges ,wesen7 auer ihr4 ,sie organisirt sich vielmehr selbst und in jeder ,species #cgd4cj ihrer organisirten ,producte1 zwar nach einerlei ,exemplar im ,ganzen1 aber doch auch mit schicklichen ,abweichungen1 die die ,selbsterhaltung nach den ,umstnden erfordert4 ,nher tritt man vielleicht dieser unerforschlichen ,eigenschaft1 wenn man sie ein ,analogon des ,lebens nennt3 aber da mu man entweder die ,materie als bloe ,materie mit einer ,eigenschaft #cgd4ce 7,hylozoism7 begaben1 die ihrem ,wesen widerstreitet2 oder ihr ein fremdartiges mit ihr in ,gemeinschaft stehendes ,princip 7eine ,seele7 beigesellen3 wozu man aber1 wenn ein solches ,product ein ,naturproduct sein soll1 organisirte ,materie als ,werkzeug jener ,seele entweder schon voraussetzt und jene also nicht im mindesten begreiflicher macht1 oder die ,seele zur ,knstlerin dieses ,bauwerks machen und so das ,product der ,natur 7der krperlichen7 entziehen mu4 ,genau zu reden1 hat also die #cge4e #bid ,organisation der ,natur nichts ,analogisches mit irgend einer ,causalitt1 die wir kennen#be4 ,schnheit der ,natur1 weil sie den ,gegenstnden nur in ,beziehung auf die ,reflexion ber die uere ,anschauung derselben1 mithin nur der ,form der ,oberflche wegen beigelegt wird1 kann mit ,recht ein ,analogon der ,kunst genannt werden4 ,aber innere ,naturvollkommenheit1 #cge4aj wie sie diejenigen ,dinge besitzen1 welche nur als ,naturzwecke mglich sind und darum organisirte ,wesen heien1 ist nach keiner ,analogie irgend eines uns bekannten physischen1 d4 i4 ,naturvermgens1 ja1 da wir selbst zur ,natur im weitesten ,verstande gehren1 selbst nicht einmal durch eine genau angemessene ,analogie mit menschlicher #cge4ae ,kunst denkbar und erklrlich4 #be ,man kann umgekehrt einer gewissen ,verbindung1 die aber auch mehr in der ,idee als in der ,wirklichkeit angetroffen wird1 durch eine ,analogie mit den genannten #cge4cj unmittelbaren ,naturzwecken ,licht geben4 ,so hat man sich bei einer neuerlich unternommenen gnzlichen ,umbildung eines groen ,volks zu einem ,staat des ,worts ,organisation hufig fr ,einrichtung der ,magistraturen usw4 und selbst des ganzen ,staatskrpers sehr schicklich bedient4 ,denn jedes ,glied soll freilich in einem solchen ,ganzen nicht blo ,mittel1 sondern zugleich auch ,zweck und1 indem es zu #cge4ce der ,mglichkeit des ,ganzen mitwirkt1 durch die ,idee des ,ganzen wiederum seiner ,stelle und ,function nach bestimmt sein4 ,der ,begriff eines ,dinges1 als an sich ,naturzwecks1 ist also kein constitutiver ,begriff des ,verstandes oder der ,vernunft1 kann aber doch ein regulativer ,begriff fr die reflectirende ,urtheilskraft sein1 nach einer #bie entfernten ,analogie mit unserer ,causalitt nach ,zwecken berhaupt die #cge4bj ,nachforschung ber ,gegenstnde dieser ,art zu leiten und ber ihren obersten ,grund nachzudenken2 das letztere zwar nicht zum ,behuf der ,kenntni der ,natur1 oder jenes ,urgrundes derselben1 sondern vielmehr eben desselben praktischen ,vernunftvermgens in uns1 mit welchem wir die ,ursache jener ,zweckmigkeit in ,analogie betrachteten4 #cge4be ,organisirte ,wesen sind also die einzigen in der ,natur1 welche1 wenn man sie auch fr sich und ohne ein ,verhltni auf andere ,dinge betrachtet1 doch nur als ,zwecke derselben mglich gedacht werden mssen1 und die also zuerst dem ,begriffe eines ,zwecks1 der nicht ein praktischer1 sondern ,zweck der ,natur ist1 objective ,realitt und dadurch fr die ,naturwissenschaft den ,grund zu einer ,teleologie1 d4 i4 einer ,beurtheilungsart ihrer ,objecte nach einem besondern ,princip1 verschaffen1 dergleichen man in sie einzufhren 7weil man die ,mglichkeit einer solchen ,art #cgf4e ,causalitt gar nicht a priori einsehen kann7 sonst schlechterdings nicht berechtigt sein wrde4 #ff4 ,vom ,princip der ,beurtheilung der innern ,zweckmigkeit in organisirten ,wesen4 #cgf4aj ,dieses ,princip1 zugleich die ,definition derselben1 heit3 ,ein organisirtes ,product der ,natur ist das1 in welchem alles #bif ,zweck und wechselseitig auch ,mittel ist4 ,nichts in ihm ist umsonst1 zwecklos1 oder einem blinden ,naturmechanism zuzuschreiben4 ,dieses ,princip ist zwar seiner ,veranlassung nach von ,erfahrung #cgf4ae abzuleiten1 nmlich derjenigen1 welche methodisch angestellt wird und ,beobachtung heit2 der ,allgemeinheit und ,nothwendigkeit wegen aber1 die es von einer solchen ,zweckmigkeit aussagt1 kann es nicht blo auf ,erfahrungsgrnden beruhen1 sondern mu irgend ein ,princip a priori1 wenn es gleich blo regulativ wre1 und jene ,zwecke allein in der ,idee des ,beurtheilenden #cgf4bj und nirgend in einer wirkenden ,ursache lgen1 zum ,grunde haben4 ,man kann daher obgenanntes ,princip eine ,maxime der ,beurtheilung der innern ,zweckmigkeit organisirter ,wesen nennen4 ,da die ,zergliederer der ,gewchse und ,thiere1 um ihre ,structur zu erforschen und die ,grnde einsehen zu knnen1 warum und zu welchem #cgf4be ,ende solche ,theile1 warum eine solche ,lage und ,verbindung der ,theile und gerade diese innere ,form ihnen gegeben worden1 jene ,maxime3 da nichts in einem solchen ,geschpf umsonst sei1 als unumgnglich nothwendig annehmen und sie eben so1 als den ,grundsatz der allgemeinen ,naturlehre3 da nichts von ungefhr geschehe1 geltend machen1 ist #cgf4cj bekannt4 ,in der ,that knnen sie sich auch von diesem teleologischen ,grundsatze eben so wenig lossagen1 als von dem allgemeinen physischen1 weil1 so wie bei ,verlassung des letzteren gar keine ,erfahrung berhaupt1 #big so bei der des ersteren ,grundsatzes kein ,leitfaden fr die ,beobachtung einer ,art von ,naturdingen1 die wir einmal teleologisch unter dem ,begriffe #cgf4ce der ,naturzwecke gedacht haben1 brig bleiben wrde4 ,denn dieser ,begriff fhrt die ,vernunft in eine ganz andere ,ordnung der ,dinge1 als die eines bloen ,mechanisms der ,natur1 der uns hier nicht mehr genug thun will4 ,eine ,idee soll der ,mglichkeit des ,naturproducts zum ,grunde liegen4 ,weil diese aber eine absolute ,einheit der ,vorstellung ist1 statt da die ,materie eine ,vielheit der ,dinge ist1 die fr sich #cgg4e keine bestimmte ,einheit der ,zusammensetzung an die ,hand geben kann3 so mu1 wenn jene ,einheit der ,idee sogar als ,bestimmungsgrund a priori eines ,naturgesetzes der ,causalitt einer solchen ,form des ,zusammengesetzten dienen soll1 der ,zweck der ,natur auf ,alles1 was in ihrem ,producte liegt1 erstreckt werden4 ,denn wenn wir einmal dergleichen ,wirkung #cgg4aj im ,ganzen auf einen bersinnlichen ,bestimmungsgrund ber den blinden ,mechanism der ,natur hinaus beziehen1 mssen wir sie auch ganz nach diesem ,princip beurtheilen2 und es ist kein ,grund da1 die ,form eines solchen ,dinges noch zum ,theil vom letzteren als abhngig anzunehmen1 da alsdann bei der ,vermischung ungleichartiger ,principien gar #cgg4ae keine sichere ,regel der ,beurtheilung brig bleiben wrde4 ,es mag immer sein1 da z4 ,b4 in einem thierischen ,krper manche #bih ,theile als ,concretionen nach blo mechanischen ,gesetzen begriffen werden knnten 7als ,hute1 ,knochen1 ,haare74 ,doch mu die ,ursache1 welche die dazu schickliche ,materie herbeischafft1 diese so modificirt1 formt und an #cgg4bj ihren gehrigen ,stellen absetzt1 immer teleologisch beurtheilt werden1 so da alles in ihm als organisirt betrachtet werden mu1 und alles auch in gewisser ,beziehung auf das ,ding selbst wiederum ,organ ist4 #fg4 ,vom ,princip der teleologischen ,beurtheilung der ,natur #cgg4be berhaupt als ,system der ,zwecke4 ,wir haben oben von der ueren ,zweckmigkeit der ,naturdinge gesagt3 da sie keine hinreichende ,berechtigung gebe1 sie zugleich als ,zwecke der ,natur zu ,erklrungsgrnden ihres ,daseins und die zufllig-zweckmigen ,wirkungen derselben in der ,idee zu ,grnden ihres ,daseins #cgg4cj nach dem ,princip der ,endursachen zu brauchen4 ,so kann man die ,flsse1 weil sie die ,gemeinschaft im ,innern der ,lnder unter ,vlkern befrdern1 die ,gebirge1 weil sie zu diesen die ,quellen und zur ,erhaltung derselben den ,schneevorrath fr regenlose ,zeiten enthalten1 imgleichen den ,abhang der ,lnder1 der diese ,gewsser abfhrt und das ,land #cgg4ce trocken werden lt1 darum nicht sofort fr ,naturzwecke halten3 weil1 obzwar #bii diese ,gestalt der ,oberflche der ,erde zur ,entstehung und ,erhaltung des ,gewchs- und ,thierreichs sehr nthig war1 sie doch nichts an sich hat1 zu dessen ,mglichkeit man sich genthigt she eine ,causalitt nach ,zwecken anzunehmen4 ,eben das gilt von ,gewchsen1 die der ,mensch zu seiner #cgh4e ,nothdurft oder ,ergtzlichkeit nutzt3 von ,thieren1 dem ,kameele1 dem ,rinde1 dem ,pferde1 ,hunde u4 s4 w41 die er theils zu seiner ,nahrung1 theils seinem ,dienste so vielfltig gebrauchen und groentheils gar nicht entbehren kann4 ,von ,dingen1 deren keines fr sich als ,zweck anzusehen man ,ursache hat1 kann das uere ,verhltni nur hypothetisch fr zweckmig beurtheilt #cgh4aj werden4 ,ein ,ding seiner innern ,form halber als ,naturzweck beurtheilen1 ist ganz etwas anderes1 als die ,existenz dieses ,dinges fr ,zweck der ,natur halten4 ,zu der letztern ,behauptung bedrfen wir nicht blo den ,begriff von einem mglichen ,zweck1 sondern die ,erkenntni des ,endzwecks 7scopus7 #cgh4ae der ,natur1 welches eine ,beziehung derselben auf etwas bersinnliches bedarf1 die alle unsere teleologische ,naturerkenntni weit bersteigt2 denn der ,zweck der ,existenz der ,natur selbst mu ber die ,natur hinaus gesucht werden4 ,die innere ,form eines bloen ,grashalms kann seinen blo nach der ,regel der ,zwecke mglichen ,ursprung fr unser menschliches #cgh4bj ,beurtheilungsvermgen hinreichend beweisen4 ,geht man aber davon ab und sieht nur auf den ,gebrauch1 den andere ,naturwesen davon machen1 #cjj verlt also die ,betrachtung der innern ,organisation und sieht nur auf uere zweckmige ,beziehungen1 wie das ,gras dem ,vieh1 wie dieses dem ,menschen als ,mittel zu seiner ,existenz nthig sei2 und man sieht #cgh4be nicht1 warum es denn nthig sei1 da ,menschen existiren 7welches1 wenn man etwa die ,neuhollnder oder ,feuerlnder in ,gedanken hat1 so leicht nicht zu beantworten sein mchte73 so gelangt man zu keinem kategorischen ,zwecke1 sondern alle diese zweckmige ,beziehung beruht auf einer immer weiter hinauszusetzenden ,bedingung1 die als unbedingt 7das ,dasein eines #cgh4cj ,dinges als ,endzweck7 ganz auerhalb der physisch-teleologischen ,weltbetrachtung liegt4 ,alsdann aber ist ein solches ,ding auch nicht ,naturzweck2 denn es ist 7oder seine ganze ,gattung7 nicht als ,naturproduct anzusehen4 ,es ist also nur die ,materie1 sofern sie organisirt ist1 welche den ,begriff #cgh4ce von ihr als einem ,naturzwecke nothwendig bei sich fhrt1 weil diese ihre specifische ,form zugleich ,product der ,natur ist4 ,aber dieser ,begriff fhrt nun nothwendig auf die ,idee der gesammten ,natur als eines ,systems nach der ,regel der ,zwecke1 welcher ,idee nun aller ,mechanism der ,natur nach ,principien der ,vernunft 7wenigstens um daran die ,naturerscheinung zu versuchen7 untergeordnet werden mu4 ,das ,princip der ,vernunft ist ihr als nur subjectiv1 d4 i4 als ,maxime1 zustndig3 ,alles #cgi4e in der ,welt ist irgend wozu gut2 nichts ist in ihr umsonst2 und man ist #cja durch das ,beispiel1 das die ,natur an ihren organischen ,producten giebt1 berechtigt1 ja berufen1 von ihr und ihren ,gesetzen nichts1 als was im ,ganzen zweckmig ist1 zu erwarten4 ,es versteht sich1 da dieses nicht ein ,princip fr die bestimmende1 #cgi4aj sondern nur fr die reflectirende ,urtheilskraft sei1 da es regulativ und nicht constitutiv sei1 und wir dadurch nur einen ,leitfaden bekommen1 die ,naturdinge in ,beziehung auf einen ,bestimmungsgrund1 der schon gegeben ist1 nach einer neuen gesetzlichen ,ordnung zu betrachten und die ,naturkunde nach einem andern ,princip1 nmlich dem der ,endursachen1 #cgi4ae doch unbeschadet dem des ,mechanisms ihrer ,causalitt zu erweitern4 brigens wird dadurch keinesweges ausgemacht1 ob irgend etwas1 das wir nach diesem ,princip beurtheilen1 absichtlich ,zweck der ,natur sei3 ob die ,grser fr das ,rind oder ,schaf und ob dieses und die brigen ,naturdinge fr den ,menschen da sind4 ,es ist gut1 selbst die uns unangenehmen #cgi4bj und in besondern ,beziehungen zweckwidrigen ,dinge auch von dieser ,seite zu betrachten4 ,so knnte man z4 ,b4 sagen3 das ,ungeziefer1 welches die ,menschen in ihren ,kleidern1 ,haaren oder ,bettstellen plagt1 sei nach einer weisen ,naturanstalt ein ,antrieb zur ,reinlichkeit1 die fr sich schon ein wichtiges ,mittel der ,erhaltung der ,gesundheit ist4 ,oder die ,mosquitomcken #cgi4be und andere stechende ,insecten1 welche die ,wsten von ,amerika #cjb den ,wilden so beschwerlich machen1 seien so viel ,stacheln der ,thtigkeit fr diese angehende ,menschen1 um die ,morste abzuleiten und die dichten den ,luftzug abhaltenden ,wlder licht zu machen und dadurch1 imgleichen durch den ,anbau des ,bodens ihren ,aufenthalt zugleich gesnder zu #cgi4cj machen4 ,selbst was dem ,menschen in seiner innern ,organisation widernatrlich zu sein scheint1 wenn es auf diese ,weise behandelt wird1 giebt eine unterhaltende1 bisweilen auch belehrende ,aussicht in eine teleologische ,ordnung der ,dinge1 auf die uns ohne ein solches ,princip die blo physische ,betrachtung allein nicht fhren wrde4 ,so wie einige den #cgi4ce ,bandwurm dem ,menschen oder ,thiere1 dem er beiwohnt1 gleichsam zum ,ersatz eines gewissen ,mangels seiner ,lebensorganen beigegeben zu sein urtheilen3 so wrde ich fragen1 ob nicht die ,trume 7ohne die niemals der ,schlaf ist1 ob man sich gleich nur selten derselben erinnert7 eine zweckmige ,anordnung der ,natur sein mgen1 indem sie nmlich bei dem ,abspannen aller krperlichen bewegenden ,krfte dazu dienen1 vermittelst der ,einbildungskraft und der groen ,geschftigkeit derselben 7die in #chj4e diesem ,zustande mehrentheils bis zum ,affecte steigt7 die ,lebensorganen innigst zu bewegen2 so wie sie auch bei berflltem ,magen1 wo diese ,bewegung um desto nthiger ist1 im ,nachtschlafe gemeiniglich mit desto mehr ,lebhaftigkeit spielt2 da folglich ohne diese innerlich bewegende ,kraft und ermdende ,unruhe1 worber wir die ,trume anklagen 7die #chj4aj #cjc doch in der ,that vielleicht ,heilmittel sind71 der ,schlaf selbst im gesunden ,zustande wohl gar ein vlliges ,erlschen des ,lebens sein wrde4 ,auch ,schnheit der ,natur1 d4 i4 ihre ,zusammenstimmung mit dem freien ,spiele unserer ,erkenntnivermgen in der ,auffassung und ,beurtheilung ihrer ,erscheinung1 kann auf die ,art als objective ,zweckmigkeit #chj4ae der ,natur in ihrem ,ganzen1 als ,system1 worin der ,mensch ein ,glied ist1 betrachtet werden3 wenn einmal die teleologische ,beurtheilung derselben durch die ,naturzwecke1 welche uns die organisirten ,wesen an die ,hand geben1 zu der ,idee eines groen ,systems der ,zwecke der ,natur uns berechtigt hat4 ,wir knnen es als eine ,gunst#bf1 die die ,natur fr #chj4bj uns gehabt hat1 betrachten1 da sie ber das ,ntzliche noch ,schnheit und ,reize so reichlich austheilte1 und sie deshalb lieben1 so wie ihrer ,unermelichkeit wegen mit ,achtung betrachten und uns selbst in dieser ,betrachtung #cjd veredelt fhlen3 gerade als ob die ,natur ganz eigentlich in dieser ,absicht ihre herrliche ,bhne aufgeschlagen und ausgeschmckt habe4 #chj4be #bf ,in dem sthetischen ,theile wurde gesagt3 wir shen die schne ,natur #chj4cj mit ,gunst an1 indem wir an ihrer ,form ein ganz freies 7uninteressirtes7 ,wohlgefallen haben4 ,denn in diesem bloen ,geschmacksurtheile wird gar nicht darauf ,rcksicht genommen1 zu welchem ,zwecke diese ,naturschnheiten existiren3 ob um uns eine ,lust zu erwecken1 oder ohne alle ,beziehung auf uns als ,zwecke4 ,in einem teleologischen ,urtheile aber geben wir auch auf diese ,beziehung ,acht2 und da knnen #chj4ce wir es als ,gunst der ,natur ansehen1 da sie uns durch ,aufstellung so vieler schnen ,gestalten zur ,kultur hat befrderlich sein wollen4 ,wir wollen in diesem nichts anders sagen1 als da1 wenn wir einmal an der ,natur ein ,vermgen entdeckt haben1 ,producte hervorzubringen1 die nur nach dem ,begriffe der ,endursachen von uns gedacht werden knnen1 wir weiter gehen und auch die1 welche 7oder ihr1 obgleich zweckmiges1 ,verhltni7 es eben nicht nothwendig machen1 ber den ,mechanism der blind wirkenden ,ursachen hinaus ein ander ,princip fr ihre ,mglichkeit aufzusuchen1 dennoch als zu einem ,system der ,zwecke gehrig beurtheilen drfen3 weil uns die erstere ,idee schon1 was ihren ,grund betrifft1 ber die ,sinnenwelt hinausfhrt2 da denn die ,einheit des bersinnlichen #cha4e ,princips nicht blo fr gewisse ,species der ,naturwesen1 sondern fr das ,naturganze als ,system auf dieselbe ,art als gltig betrachtet werden mu4 #fh4 ,von dem ,princip der ,teleologie als innerem ,princip der ,naturwissenschaft4 #cha4aj ,die ,principien einer ,wissenschaft sind derselben entweder innerlich und werden einheimisch genannt 7principia domestica72 oder sie sind auf ,begriffe1 die nur auer ihr ,platz finden knnen1 gegrndet und sind auswrtige ,principien 7peregrina74 ,wissenschaften1 welche die letzteren enthalten1 #cje legen ihren ,lehren ,lehnstze 7,lemmata7 zum ,grunde2 d4 i4 sie #cha4ae borgen irgend einen ,begriff und mit ihm einen ,grund der ,anordnung von einer anderen ,wissenschaft4 ,eine jede ,wissenschaft ist fr sich ein ,system2 und es ist nicht genug1 in ihr nach ,principien zu bauen und also technisch zu verfahren1 sondern man mu mit ihr1 als einem fr sich bestehenden ,gebude1 auch architektonisch #cha4bj zu ,werke gehen und sie nicht wie einen ,anbau und als einen ,theil eines andern ,gebudes1 sondern als ein ,ganzes fr sich behandeln1 ob man gleich nachher einen bergang aus diesem in jenes oder wechselseitig errichten kann4 ,wenn man also fr die ,naturwissenschaft und in ihren ,context den #cha4be ,begriff von ,gott hereinbringt1 um sich die ,zweckmigkeit in der ,natur erklrlich zu machen1 und hernach diese ,zweckmigkeit wiederum braucht1 um zu beweisen1 da ein ,gott sei3 so ist in keiner von beiden ,wissenschaften innerer ,bestand2 und ein tuschendes ,diallele bringt jede in ,unsicherheit1 dadurch da sie ihre ,grnzen in einander laufen lassen4 #cha4cj ,der ,ausdruck eines ,zwecks der ,natur beugt dieser ,verwirrung schon genugsam vor1 um ,naturwissenschaft und die ,veranlassung1 die sie zur teleologischen ,beurtheilung ihrer ,gegenstnde giebt1 nicht mit der ,gottesbetrachtung und also einer theologischen ,ableitung zu vermengen2 und man mu es nicht als unbedeutend ansehen1 ob man jenen ,ausdruck #cha4ce #cjf mit dem eines gttlichen ,zwecks in der ,anordnung der ,natur verwechsele1 oder wohl gar den letztern fr schicklicher und einer frommen ,seele angemessener ausgebe1 weil es doch am ,ende dahin kommen msse1 jene zweckmige ,formen in der ,natur von einem weisen ,welturheber abzuleiten2 sondern sich sorgfltig und bescheiden auf den ,ausdruck1 der #chb4e gerade nur so viel sagt1 als wir wissen1 nmlich eines ,zwecks der ,natur1 einschrnken4 ,denn ehe wir noch nach der ,ursache der ,natur selbst fragen1 finden wir in der ,natur und dem ,laufe ihrer ,erzeugung dergleichen ,producte1 die nach bekannten ,erfahrungsgesetzen in ihr erzeugt werden1 nach welchen die ,naturwissenschaft ihre ,gegenstnde beurtheilen1 mithin auch #chb4aj deren ,causalitt nach der ,regel der ,zwecke in ihr selbst suchen mu4 ,daher mu sie ihre ,grnze nicht berspringen1 um das1 dessen ,begriffe gar keine ,erfahrung angemessen sein kann1 und woran man sich allererst nach ,vollendung der ,naturwissenschaft zu wagen befugt ist1 in sie selbst als einheimisches ,princip hinein zu ziehen4 #chb4ae ,naturbeschaffenheiten1 die sich a priori demonstriren und also ihrer ,mglichkeit nach aus allgemeinen ,principien ohne allen ,beitritt der ,erfahrung einsehen lassen1 knnen1 ob sie gleich eine technische ,zweckmigkeit bei sich fhren1 dennoch1 weil sie schlechterdings nothwendig sind1 gar nicht zur ,teleologie der ,natur1 als einer in die ,physik gehrigen #chb4bj ,methode die ,fragen derselben aufzulsen1 gezhlt werden4 ,arithmetische1 #cjg geometrische ,analogieen1 imgleichen allgemeine mechanische ,gesetze1 so sehr uns auch die ,vereinigung verschiedener dem ,anschein nach von einander ganz unabhngiger ,regeln in einem ,princip an ihnen befremdend und bewundernswrdig vorkommen mag1 enthalten deswegen keinen ,anspruch #chb4be darauf1 teleologische ,erklrungsgrnde in der ,physik zu sein2 und wenn sie gleich in der allgemeinen ,theorie der ,zweckmigkeit der ,dinge der ,natur berhaupt mit in ,betrachtung gezogen zu werden verdienen1 so wrde diese doch anderwrts hin1 nmlich in die ,metaphysik1 gehren und kein inneres ,princip der ,naturwissenschaft ausmachen3 wie es wohl #chb4cj mit den empirischen ,gesetzen der ,naturzwecke an organisirten ,wesen nicht allein erlaubt1 sondern auch unvermeidlich ist1 die teleologische ,beurtheilungsart zum ,princip der ,naturlehre in ,ansehung einer eigenen ,classe ihrer ,gegenstnde zu gebrauchen4 ,damit nun ,physik sich genau in ihren ,grnzen halte1 so abstrahirt #chb4ce sie von der ,frage1 ob die ,naturzwecke es absichtlich oder unabsichtlich sind1 gnzlich2 denn das wrde ,einmengung in ein fremdes ,geschft 7nmlich das der ,metaphysik7 sein4 ,genug1 es sind nach ,naturgesetzen1 die wir uns nur unter der ,idee der ,zwecke als ,princip denken knnen1 einzig und allein erklrbare und blo auf diese ,weise ihrer innern ,form nach1 #cjh sogar auch nur innerlich erkennbare ,gegenstnde4 ,um sich also auch nicht der mindesten ,anmaung1 als wollte man etwas1 was gar nicht in #chc4e die ,physik gehrt1 nmlich eine bernatrliche ,ursache1 unter unsere ,erkenntnigrnde mischen1 verdchtig zu machen3 spricht man in der ,teleologie zwar von der ,natur1 als ob die ,zweckmigkeit in ihr absichtlich sei1 aber doch zugleich so1 da man der ,natur1 d4 i4 der ,materie1 diese ,absicht beilegt2 wodurch man 7weil hierber kein ,miverstand ,statt #chc4aj finden kann1 indem von selbst schon keiner einem leblosen ,stoffe ,absicht in eigentlicher ,bedeutung des ,worts beilegen wird7 anzeigen will1 da dieses ,wort hier nur ein ,princip der reflectirenden1 nicht der bestimmenden ,urtheilskraft bedeute und also keinen besondern ,grund der ,causalitt einfhren solle1 sondern auch nur zum ,gebrauche der ,vernunft eine andere #chc4ae ,art der ,nachforschung1 als die nach mechanischen ,gesetzen ist1 hinzufge1 um die ,unzulnglichkeit der letzteren selbst zur empirischen ,aufsuchung aller besondern ,gesetze der ,natur zu ergnzen4 ,daher spricht man in der ,teleologie1 so fern sie zur ,physik gezogen wird1 ganz recht von der ,weisheit1 der ,sparsamkeit1 der ,vorsorge1 der ,wohlthtigkeit der ,natur1 ohne #chc4bj dadurch aus ihr ein verstndiges ,wesen zu machen 7weil das ungereimt wre72 aber auch ohne sich zu erkhnen1 ein anderes1 verstndiges ,wesen ber sie als ,werkmeister setzen zu wollen1 weil dieses vermessen#bg sein #cji wrde3 sondern es soll dadurch nur eine ,art der ,causalitt der ,natur nach einer ,analogie mit der unsrigen im technischen ,gebrauche der ,vernunft #chc4be bezeichnet werden1 um die ,regel1 wornach gewissen ,producten der ,natur nachgeforscht werden mu1 vor ,augen zu haben4 #bg ,das deutsche ,wort vermessen ist ein gutes1 bedeutungsvolles ,wort4 ,ein ,urtheil1 bei welchem man das ,lngenma seiner ,krfte 7des ,verstandes7 zu berschlagen vergit1 kann bisweilen sehr demthig klingen und macht doch groe ,ansprche und ist doch sehr vermessen4 ,von der ,art sind die meisten1 wodurch man die gttliche ,weisheit zu erheben vorgiebt1 indem man ihr in den ,werken der #chc4ce ,schpfung und der ,erhaltung ,absichten unterlegt1 die eigentlich der eigenen ,weisheit des ,vernnftlers ,ehre machen sollen4 ,warum aber macht doch die ,teleologie gewhnlich keinen eigenen ,theil der theoretischen ,naturwissenschaft aus1 sondern wird zur ,theologie als ,propdeutik oder bergang gezogen8 ,dieses geschieht1 um das #chc4cj ,studium der ,natur nach ihrem ,mechanism an demjenigen fest zu halten1 was wir unserer ,beobachtung oder den ,experimenten so unterwerfen knnen1 da wir es gleich der ,natur wenigstens der hnlichkeit der ,gesetze nach selbst hervorbringen knnten2 denn nur soviel sieht man vollstndig ein1 als man nach ,begriffen selbst machen und zu ,stande bringen kann4 #chd4e ,organisation aber als innerer ,zweck der ,natur bersteigt unendlich alles ,vermgen einer hnlichen ,darstellung durch ,kunst3 und was uere fr #caj zweckmig gehaltene ,natureinrichtungen betrifft 7z4 ,b4 ,winde1 ,regen u4 d4 gl471 so betrachtet die ,physik wohl den ,mechanism derselben2 aber ihre ,beziehung auf ,zwecke1 so fern diese eine zur ,ursache nothwendig gehrige #chd4aj ,bedingung sein soll1 kann sie gar nicht darstellen1 weil diese ,nothwendigkeit der ,verknpfung gnzlich die ,verbindung unserer ,begriffe und nicht die ,beschaffenheit der ,dinge angeht4 ,zweite ,abtheilung4 #caa ,dialektik der teleologischen ,urtheilskraft4 #fi4 ,was eine ,antinomie der ,urtheilskraft sei4 ,die bestimmende ,urtheilskraft hat fr sich keine ,principien1 welche #che4e ,begriffe von ,objecten grnden4 ,sie ist keine ,autonomie2 denn sie subsumirt nur unter gegebenen ,gesetzen1 oder ,begriffen1 als ,principien4 ,eben darum ist sie auch keiner ,gefahr ihrer eigenen ,antinomie und keinem ,widerstreit ihrer ,principien ausgesetzt4 ,so war die transscendentale ,urtheilskraft1 welche die ,bedingungen unter ,kategorieen zu subsumiren enthielt1 #che4aj fr sich nicht nomothetisch2 sondern nannte nur die ,bedingungen der sinnlichen ,anschauung1 unter welchen einem gegebenen ,begriffe1 als ,gesetze des ,verstandes1 ,realitt 7,anwendung7 gegeben werden kann3 worber sie niemals mit sich selbst in ,uneinigkeit 7wenigstens den ,principien nach7 gerathen konnte4 #che4ae ,allein die reflectirende ,urtheilskraft soll unter einem ,gesetze subsumiren1 #cab welches noch nicht gegeben und also in der ,that nur ein ,princip der ,reflexion ber ,gegenstnde ist1 fr die es uns objectiv gnzlich an einem ,gesetze mangelt1 oder an einem ,begriffe vom ,object1 der zum ,princip fr vorkommende ,flle hinreichend wre4 ,da nun kein ,gebrauch #che4bj der ,erkenntnivermgen ohne ,principien verstattet werden darf1 so wird die reflectirende ,urtheilskraft in solchen ,fllen ihr selbst zum ,princip dienen mssen3 welches1 weil es nicht objectiv ist und keinen fr die ,absicht hinreichenden ,erkenntnigrund des ,objects unterlegen kann1 als blo subjectives ,princip zum zweckmigen ,gebrauche der ,erkenntnivermgen1 #che4be nmlich ber eine ,art ,gegenstnde zu reflectiren1 dienen soll4 ,also hat in ,beziehung auf solche ,flle die reflectirende ,urtheilskraft ihre ,maximen und zwar nothwendige zum ,behuf der ,erkenntni der ,naturgesetze in der ,erfahrung1 um vermittelst derselben zu ,begriffen zu gelangen1 sollten diese auch ,vernunftbegriffe sein2 wenn sie solcher durchaus bedarf1 um die ,natur nach ihren empirischen ,gesetzen blo kennen zu lernen4 -- ,zwischen diesen nothwendigen ,maximen der reflectirenden ,urtheilskraft kann nun ein ,widerstreit1 mithin eine ,antinomie ,statt #chf4e finden1 worauf sich eine ,dialektik grndet1 die1 wenn jede von zwei einander widerstreitenden ,maximen in der ,natur der ,erkenntnivermgen ihren ,grund hat1 eine natrliche ,dialektik genannt werden kann und ein #cac unvermeidlicher ,schein1 den man in der ,kritik entblen und auflsen mu1 damit er nicht betrge4 #chf4aj #gj4 ,vorstellung dieser ,antinomie4 ,so fern die ,vernunft es mit der ,natur als ,inbegriff der ,gegenstnde uerer ,sinne zu thun hat1 kann sie sich auf ,gesetze grnden1 die der ,verstand theils selbst a priori der ,natur vorschreibt1 theils durch die #chf4ae in der ,erfahrung vorkommenden empirischen ,bestimmungen ins ,unabsehliche erweitern kann4 ,zur ,anwendung der erstern ,art von ,gesetzen1 nmlich der allgemeinen der materiellen ,natur berhaupt1 braucht die ,urtheilskraft kein besonderes ,princip der ,reflexion2 denn da ist sie bestimmend1 weil ihr ein objectives ,princip durch den ,verstand gegeben #chf4bj ist4 ,aber was die besondern ,gesetze betrifft1 die uns nur durch ,erfahrung kund werden knnen1 so kann unter ihnen eine so groe ,mannigfaltigkeit und ,ungleichartigkeit sein1 da die ,urtheilskraft sich selbst zum ,princip dienen mu1 um auch nur in den ,erscheinungen der ,natur nach einem ,gesetze zu forschen und es auszusphen1 indem sie ein solches zum ,leitfaden #chf4be bedarf1 wenn sie ein zusammenhngendes ,erfahrungserkenntni nach einer durchgngigen ,gesetzmigkeit der ,natur1 die ,einheit derselben nach empirischen ,gesetzen1 auch nur hoffen soll4 ,bei dieser zuflligen ,einheit der besonderen ,gesetze kann es sich nun zutragen3 da #cad die ,urtheilskraft in ihrer ,reflexion von zwei ,maximen ausgeht1 deren #chf4cj eine ihr der bloe ,verstand a priori an die ,hand giebt2 die andere aber durch besondere ,erfahrungen veranlat wird1 welche die ,vernunft ins ,spiel bringen1 um nach einem besondern ,princip die ,beurtheilung der krperlichen ,natur und ihrer ,gesetze anzustellen4 ,da trifft es sich dann1 da diese zweierlei ,maximen nicht wohl neben einander bestehen zu #chf4ce knnen den ,anschein haben1 mithin sich eine ,dialektik hervorthut1 welche die ,urtheilskraft in dem ,princip ihrer ,reflexion irre macht4 ,die erste ,maxime derselben ist der ,satz3 ,alle ,erzeugung materieller ,dinge und ihrer ,formen mu als nach blo mechanischen ,gesetzen mglich beurtheilt werden4 #chg4e ,die zweite ,maxime ist der ,gegensatz3 ,einige ,producte der materiellen ,natur knnen nicht als nach blo mechanischen ,gesetzen mglich beurtheilt werden 7ihre ,beurtheilung erfordert ein ganz anderes ,gesetz der ,causalitt1 nmlich das der ,endursachen74 ,wenn man diese regulativen ,grundstze fr die ,nachforschung nun #chg4aj in constitutive der ,mglichkeit der ,objecte selbst verwandelte1 so wrden sie so lauten3 ,satz3 ,alle ,erzeugung materieller ,dinge ist nach blo mechanischen ,gesetzen mglich4 ,gegensatz3 ,einige ,erzeugung derselben ist nach blo mechanischen #chg4ae #cae ,gesetzen nicht mglich4 ,in dieser letzteren ,qualitt1 als objective ,principien fr die bestimmende ,urtheilskraft1 wrden sie einander widersprechen1 mithin einer von beiden ,stzen nothwendig falsch sein2 aber das wre alsdann zwar eine ,antinomie1 doch nicht der ,urtheilskraft1 sondern ein ,widerstreit in #chg4bj der ,gesetzgebung der ,vernunft4 ,die ,vernunft kann aber weder den einen noch den andern dieser ,grundstze beweisen3 weil wir von ,mglichkeit der ,dinge nach blo empirischen ,gesetzen der ,natur kein bestimmendes ,princip a priori haben knnen4 ,was dagegen die zuerst vorgetragene ,maxime einer reflectirenden #chg4be ,urtheilskraft betrifft1 so enthlt sie in der ,that gar keinen ,widerspruch4 ,denn wenn ich sage3 ich mu alle ,ereignisse in der materiellen ,natur1 mithin auch alle ,formen als ,producte derselben ihrer ,mglichkeit nach nach blo mechanischen ,gesetzen beurtheilen1 so sage ich damit nicht3 sie sind darnach allein 7ausschlieungsweise von jeder andern ,art #chg4cj ,causalitt7 mglich2 sondern das will nur anzeigen3 ich soll jederzeit ber dieselben nach dem ,princip des bloen ,mechanisms der ,natur reflectiren und mithin diesem1 soweit ich kann1 nachforschen1 weil1 ohne ihn zum ,grunde der ,nachforschung zu legen1 es gar keine eigentliche ,naturerkenntni geben kann4 ,dieses hindert nun die zweite ,maxime bei #chg4ce gelegentlicher ,veranlassung nicht1 nmlich bei einigen ,naturformen 7und #caf auf deren ,veranlassung sogar der ganzen ,natur71 nach einem ,princip zu spren und ber sie zu reflectiren1 welches von der ,erklrung nach dem ,mechanism der ,natur ganz verschieden ist1 nmlich dem ,princip der ,endursachen4 ,denn die ,reflexion nach der ersten ,maxime wird dadurch nicht aufgehoben1 vielmehr wird es geboten1 sie1 so weit man kann1 zu verfolgen2 auch wird dadurch nicht gesagt1 da nach dem ,mechanism der #chh4e ,natur jene ,formen nicht mglich wren4 ,nur wird behauptet1 da die menschliche ,vernunft in ,befolgung derselben und auf diese ,art niemals von dem1 was das ,specifische eines ,naturzwecks ausmacht1 den mindesten ,grund1 wohl aber andere ,erkenntnisse von ,naturgesetzen wird auffinden knnen2 wobei es als unausgemacht dahin gestellt wird1 ob #chh4aj nicht in dem uns unbekannten inneren ,grunde der ,natur selbst die physisch-mechanische und die ,zweckverbindung an denselben ,dingen in einem ,princip zusammen hngen mgen3 nur da unsere ,vernunft sie in einem solchen nicht zu vereinigen im ,stande ist1 und die ,urtheilskraft also als 7aus einem subjectiven ,grunde7 reflectirende1 nicht als 7einem #chh4ae objectiven ,princip der ,mglichkeit der ,dinge an sich zufolge7 bestimmende ,urtheilskraft genthigt ist1 fr gewisse ,formen in der ,natur ein anderes ,princip1 als das des ,naturmechanisms zum ,grunde ihrer ,mglichkeit zu denken4 #ga4 #chh4bj #cag ,vorbereitung zur ,auflsung obiger ,antinomie4 ,wir knnen die ,unmglichkeit der ,erzeugung der organisirten ,naturproducte durch den bloen ,mechanism der ,natur keineswegs beweisen1 weil wir die unendliche ,mannigfaltigkeit der besondern ,naturgesetze1 die fr uns zufllig sind1 da sie nur empirisch erkannt werden1 ihrem ersten #chh4be innern ,grunde nach nicht einsehen und so das innere1 durchgngig zureichende ,princip der ,mglichkeit einer ,natur 7welches im bersinnlichen liegt7 schlechterdings nicht erreichen knnen4 ,ob also das productive ,vermgen der ,natur auch fr dasjenige1 was wir als nach der ,idee von ,zwecken geformt oder verbunden beurtheilen1 nicht eben so gut als fr das1 #chh4cj wozu wir blo ein ,maschinenwesen der ,natur zu bedrfen glauben1 zulange2 und ob in der ,that fr ,dinge als eigentliche ,naturzwecke 7wie wir sie nothwendig beurtheilen mssen7 eine ganz andere ,art von ursprnglicher ,causalitt1 die gar nicht in der materiellen ,natur oder ihrem intelligibelen ,substrat enthalten sein kann1 nmlich ein architektonischer ,verstand1 zum #chh4ce ,grunde liege3 darber kann unsere in ,ansehung des ,begriffs der ,causalitt1 wenn er a priori specificirt werden soll1 sehr enge eingeschrnkte ,vernunft schlechterdings keine ,auskunft geben4 -- ,aber da respectiv auf unser ,erkenntnivermgen der bloe ,mechanism der ,natur fr die ,erzeugung #cah organisirter ,wesen auch keinen ,erklrungsgrund abgeben knne1 #chi4e ist eben so ungezweifelt gewi4 ,fr die reflectirende ,urtheilskraft ist also das ein ganz richtiger ,grundsatz3 da fr die so offenbare ,verknpfung der ,dinge nach ,endursachen eine vom ,mechanism unterschiedene ,causalitt1 nmlich einer nach ,zwecken handelnden 7verstndigen7 ,weltursache1 gedacht werden msse2 so bereilt und unerweislich er auch #chi4aj fr die bestimmende sein wrde4 ,in dem ersteren ,falle ist er bloe ,maxime der ,urtheilskraft1 wobei der ,begriff jener ,causalitt eine bloe ,idee ist1 der man keinesweges ,realitt zuzugestehen unternimmt1 sondern sie nur zum ,leitfaden der ,reflexion braucht1 die dabei fr alle mechanische ,erklrungsgrnde immer offen bleibt und sich nicht aus der ,sinnenwelt #chi4ae verliert2 im zweiten ,falle wrde der ,grundsatz ein objectives ,princip sein1 das die ,vernunft vorschriebe und dem die ,urtheilskraft sich bestimmend unterwerfen mte1 wobei sie aber ber die ,sinnenwelt hinaus sich ins berschwengliche verliert und vielleicht irre gefhrt wird4 ,aller ,anschein einer ,antinomie zwischen den ,maximen der eigentlich #chi4bj physischen 7mechanischen7 und der teleologischen 7technischen7 ,erklrungsart beruht also darauf3 da man einen ,grundsatz der reflectirenden ,urtheilskraft mit dem der bestimmenden und die ,autonomie der ersteren 7die blo subjectiv fr unsern ,vernunftgebrauch in ,ansehung der besonderen #cai ,erfahrungsgesetze gilt7 mit der ,heteronomie der anderen1 welche #chi4be sich nach den von dem ,verstande gegebenen 7allgemeinen oder besondern7 ,gesetzen richten mu1 verwechselt4 #gb4 ,von den mancherlei ,systemen ber die ,zweckmigkeit der ,natur4 #chi4cj ,die ,richtigkeit des ,grundsatzes1 da ber gewisse ,dinge der ,natur 7organisirte ,wesen7 und ihre ,mglichkeit nach dem ,begriffe von ,endursachen geurtheilt werden msse1 selbst auch nur wenn man1 um ihre ,beschaffenheit durch ,beobachtung kennen zu lernen1 einen ,leitfaden verlangt1 ohne sich bis zur ,untersuchung ber ihren ersten ,ursprung zu #chi4ce versteigen1 hat noch niemand bezweifelt4 ,die ,frage kann also nur sein3 ob dieser ,grundsatz blo subjectiv gltig1 d4 i4 blo ,maxime unserer ,urtheilskraft1 oder ein objectives ,princip der ,natur sei1 nach welchem ihr auer ihrem ,mechanism 7nach bloen ,bewegungsgesetzen7 noch eine andere ,art von ,causalitt zukomme1 nmlich die der ,endursachen1 #cij4e unter denen jene 7die bewegenden ,krfte7 nur als ,mittelursachen stnden4 ,nun knnte man diese ,frage oder ,aufgabe fr die ,speculation gnzlich unausgemacht und unaufgelset lassen3 weil1 wenn wir uns mit der letzteren innerhalb den ,grnzen der bloen ,naturerkenntni begngen1 wir an jenen ,maximen genug haben1 um die ,natur1 so weit als menschliche #cij4aj #cbj ,krfte reichen1 zu studiren und ihren verborgensten ,geheimnissen nachzuspren4 ,es ist also wohl eine gewisse ,ahnung unserer ,vernunft1 oder ein von der ,natur uns gleichsam gegebener ,wink1 da wir vermittelst jenes ,begriffs von ,endursachen wohl gar ber die ,natur hinauslangen und sie selbst an den hchsten ,punkt in der ,reihe der ,ursachen #cij4ae knpfen knnten1 wenn wir die ,nachforschung der ,natur 7ob wir gleich darin noch nicht weit gekommen sind7 verlieen1 oder wenigstens einige ,zeit aussetzten und vorher1 worauf jener ,fremdling in der ,naturwissenschaft1 nmlich der ,begriff der ,naturzwecke1 fhre1 zu erkunden versuchten4 #cij4bj ,hier mte nun freilich jene unbestrittene ,maxime in die ein weites ,feld zu ,streitigkeiten erffnende ,aufgabe bergehen3 ob die ,zweckverknpfnug in der ,natur eine besondere ,art der ,causalitt fr dieselbe beweise2 oder ob sie1 an sich und nach objectiven ,principien betrachtet1 nicht vielmehr mit dem ,mechanism der ,natur einerlei sei1 oder auf einem #cij4be und demselben ,grunde beruhe3 nur da wir1 da dieser fr unsere ,nachforschung in manchen ,naturproducten oft zu tief versteckt ist1 es mit einem subjectiven ,princip1 nmlich dem der ,kunst1 d4 i4 der ,causalitt nach ,ideen1 versuchen1 um sie der ,natur der ,analogie nach unterzulegen2 welche ,nothlfe uns auch in vielen ,fllen gelingt1 in einigen zwar zu #cij4cj milingen scheint1 auf alle ,flle aber nicht berechtigt1 eine besondere1 von #cba der ,causalitt nach blo mechanischen ,gesetzen der ,natur selbst unterschiedene ,wirkungsart in die ,naturwissenschaft einzufhren4 ,wir wollen1 indem wir das ,verfahren 7die ,causalitt7 der ,natur wegen des ,zweckhnlichen1 welches wir in ihren ,producten finden1 ,technik nennen1 diese #cij4ce in die absichtliche 7technica intentionalis7 und in die unabsichtliche 7technica naturalis7 eintheilen4 ,die erste soll bedeuten3 da das productive ,vermgen der ,natur nach ,endursachen fr eine besondere ,art von ,causalitt gehalten werden msse2 die zweite3 da sie mit dem ,mechanism der ,natur im ,grunde ganz einerlei sei1 und das zufllige ,zusammentreffen mit unseren ,kunstbegriffen und ihren ,regeln1 als blo subjective ,bedingung sie zu beurtheilen1 flschlich fr eine besondere ,art der ,naturerzeugung #cia4e ausgedeutet werde4 ,wenn wir jetzt von den ,systemen der ,naturerklrung in ,ansehung der ,endursachen reden1 so mu man wohl bemerken3 da sie insgesammt dogmatisch1 d4 i4 ber objective ,principien der ,mglichkeit der ,dinge1 es sei durch absichtlich oder lauter unabsichtlich wirkende ,ursachen1 unter einander #cia4aj streitig sind1 nicht aber etwa ber die subjective ,maxime1 ber die ,ursache solcher zweckmigen ,producte blo zu urtheilen3 in welchem letztern ,falle disparate ,principien noch wohl vereinigt werden knnten1 anstatt da im ersteren contradictorisch-entgegengesetzte einander #cbb aufheben und neben sich nicht bestehen knnen4 #cia4ae ,die ,systeme in ,ansehung der ,technik der ,natur1 d4 i4 ihrer productiven ,kraft nach der ,regel der ,zwecke1 sind zwiefach3 des ,idealismus1 oder des ,realismus der ,naturzwecke4 ,der erstere ist die ,behauptung3 da alle ,zweckmigkeit der ,natur unabsichtlich2 der zweite3 da einige derselben 7in organisirten ,wesen7 absichtlich sei2 woraus denn auch die #cia4bj als ,hypothese gegrndete ,folge gezogen werden knnte1 da die ,technik der ,natur1 auch was alle andere ,producte derselben in ,beziehung auf das ,naturganze betrifft1 absichtlich1 d4 i4 ,zweck1 sei4 #a7 ,der ,idealism der ,zweckmigkeit 7ich verstehe hier immer die objective7 ist nun entweder der der ,casualitt1 oder der ,fatalitt #cia4be der ,naturbestimmung in der zweckmigen ,form ihrer ,producte4 ,das erstere ,princip betrifft die ,beziehung der ,materie auf den physischen ,grund ihrer ,form1 nmlich die ,bewegungsgesetze2 das zweite auf ihren und der ganzen ,natur hyperphysischen ,grund4 ,das ,system der ,casualitt1 welches dem ,epikur oder ,demokritus beigelegt wird1 ist1 #cia4cj nach dem ,buchstaben genommen1 so offenbar ungereimt1 da es uns nicht aufhalten darf2 dagegen ist das ,system der ,fatalitt 7wovon man den ,spinoza zum ,urheber macht1 ob es gleich allem ,ansehen nach viel lter ist71 welches sich auf etwas bersinnliches beruft1 wohin also unsere ,einsicht #cbc nicht reicht1 so leicht nicht zu widerlegen3 darum weil sein ,begriff #cia4ce von dem ,urwesen gar nicht zu verstehen ist4 ,so viel ist aber klar3 da die ,zweckverbindung in der ,welt in demselben als unabsichtlich angenommen werden mu 7weil sie von einem ,urwesen1 aber nicht von seinem ,verstande1 mithin keiner ,absicht desselben1 sondern aus der ,nothwendigkeit seiner ,natur und der davon abstammenden ,welteinheit abgeleitet wird71 mithin der ,fatalismus der ,zweckmigkeit zugleich ein ,idealism derselben ist4 #cib4e #b7 ,der ,realism der ,zweckmigkeit der ,natur ist auch entweder physisch oder hyperphysisch4 ,der erste grndet die ,zwecke in der ,natur auf dem ,analogon eines nach ,absicht handelnden ,vermgens1 dem ,leben der ,materie 7in ihr1 oder auch durch ein belebendes inneres ,princip1 eine ,weltseele7 und heit der ,hylozoism4 ,der zweite leitet sie von dem #cib4aj ,urgrunde des ,weltalls1 als einem mit ,absicht hervorbringenden 7ursprnglich lebenden7 verstndigen ,wesen ab und ist der ,theism4#bh #bh ,man sieht hieraus3 da in den meisten speculativen ,dingen der reinen ,vernunft1 #cib4be was die dogmatischen ,behauptungen betrifft1 die philosophischen ,schulen gemeiniglich alle ,auflsungen1 die ber eine gewisse ,frage mglich sind1 versucht haben4 ,so hat man ber die ,zweckmigkeit der ,natur bald entweder die leblose ,materie1 oder einen leblosen ,gott1 bald eine lebende ,materie1 oder auch einen lebendigen ,gott zu diesem ,behufe versucht4 ,fr uns bleibt nichts #cib4cj brig1 als1 wenn es ,noth thun sollte1 von allen diesen objectiven ,behauptungen abzugehen und unser ,urtheil blo in ,beziehung auf unsere ,erkenntnivermgen kritisch zu erwgen1 um ihrem ,princip eine1 wo nicht dogmatische1 doch zum sichern ,vernunftgebrauch hinreichende ,gltigkeit einer ,maxime zu verschaffen4 #cib4ce #gc4 #cbd ,keines der obigen ,systeme leistet das1 was es vorgiebt4 ,was wollen alle jene ,systeme8 ,sie wollen unsere teleologischen #cib4ae ,urtheile ber die ,natur erklren und gehen damit so zu ,werke1 da ein ,theil die ,wahrheit derselben lugnet1 mithin sie fr einen ,idealism der ,natur 7als ,kunst vorgestellt7 erklrt2 der andere ,theil sie als wahr anerkennt und die ,mglichkeit einer ,natur nach der ,idee der ,endursachen darzuthun verspricht4 #cib4bj #a7 ,die fr den ,idealism der ,endursachen in der ,natur streitenden ,systeme lassen nun einerseits zwar an dem ,princip derselben eine ,causalitt nach ,bewegungsgesetzen zu 7durch welche die ,naturdinge zweckmig existiren72 aber sie lugnen an ihr die ,intentionalitt1 d4 i4 da sie absichtlich zu dieser ihrer zweckmigen ,hervorbringung bestimmt1 oder mit anderen ,worten ein ,zweck die ,ursache sei4 ,dieses ist die ,erklrungsart ,epikurs1 nach welcher der ,unterschied einer ,technik der ,natur von der bloen ,mechanik gnzlich abgelugnet wird1 und nicht allein fr die bereinstimmung der erzeugten ,producte mit unsern ,begriffen vom #cic4e #cbe ,zwecke1 mithin fr die ,technik1 sondern selbst fr die ,bestimmung der ,ursachen dieser ,erzeugung nach ,bewegungsgesetzen1 mithin ihre ,mechanik der blinde ,zufall zum ,erklrungsgrunde angenommen1 also nichts1 auch nicht einmal der ,schein in unserm teleologischen ,urtheile erklrt1 mithin der vorgebliche ,idealism in demselben keineswegs dargethan wird4 #cic4aj ,andererseits will ,spinoza uns aller ,nachfrage nach dem ,grunde der ,mglichkeit der ,zwecke der ,natur dadurch berheben und dieser ,idee alle ,realitt nehmen1 da er sie berhaupt nicht fr ,producte1 sondern fr einem ,urwesen inhrirende ,accidenzen gelten lt und diesem ,wesen1 als ,substrat jener ,naturdinge1 in ,ansehung derselben nicht ,causalitt1 #cic4ae sondern blo ,subsistenz beilegt und 7wegen der unbedingten ,nothwendigkeit desselben sammt allen ,naturdingen1 als ihm inhrirenden ,accidenzen7 den ,naturformen zwar die ,einheit des ,grundes1 die zu aller ,zweckmigkeit erforderlich ist1 sichert1 aber zugleich die ,zuflligkeit derselben1 ohne die keine ,zweckeinheit gedacht werden kann1 entreit und #cic4bj mit ihr alles ,absichtliche1 so wie dem ,urgrunde der ,naturdinge allen ,verstand wegnimmt4 ,der ,spinozism leistet aber das nicht1 was er will4 ,er will einen ,erklrungsgrund der ,zweckverknpfung 7die er nicht lugnet7 der ,dinge der ,natur angeben und nennt blo die ,einheit des ,subjects1 dem sie alle #cic4be inhriren4 ,aber wenn man ihm auch diese ,art zu existiren fr die ,weltwesen #cbf einrumt1 so ist doch jene ontologische ,einheit darum noch nicht sofort ,zweckeinheit und macht diese keinesweges begreiflich4 ,die letztere ist nmlich eine ganz besondere ,art derselben1 die aus der ,verknpfung der ,dinge 7,weltwesen7 in einem ,subjecte 7dem ,urwesen7 gar nicht folgt1 #cic4cj sondern durchaus die ,beziehung auf eine ,ursache1 die ,verstand hat1 bei sich fhrt und selbst1 wenn man alle diese ,dinge in einem einfachen ,subjecte vereinigte1 doch niemals eine ,zweckbeziehung darstellt3 wofern man unter ihnen nicht erstlich innere ,wirkungen der ,substanz als einer ,ursache1 zweitens eben derselben als ,ursache durch ihren ,verstand #cic4ce denkt4 ,ohne diese formalen ,bedingungen ist alle ,einheit bloe ,naturnothwendigkeit und1 wird sie gleichwohl ,dingen beigelegt1 die wir als auer einander vorstellen1 blinde ,nothwendigkeit4 ,will man aber das1 was die ,schule die transscendentale ,vollkommenheit der ,dinge 7in ,beziehung auf ihr eigenes ,wesen7 nennt1 nach welcher alle ,dinge alles an sich haben1 was erfordert wird1 um so ein ,ding und kein anderes zu sein1 ,zweckmigkeit der ,natur nennen3 so ist das ein kindisches ,spielwerk #cid4e mit ,worten statt ,begriffen4 ,denn wenn alle ,dinge als ,zwecke gedacht werden mssen1 also ein ,ding sein und ,zweck sein einerlei ist1 so giebt es im ,grunde nichts1 was besonders als ,zweck vorgestellt zu werden verdiente4 ,man sieht hieraus wohl3 da ,spinoza dadurch1 da er unsere ,begriffe #cid4aj #cbg von dem ,zweckmigen in der ,natur auf das ,bewutsein unserer selbst in einem allbefassenden 7doch zugleich einfachen7 ,wesen zurckfhrte und jene ,form blo in der ,einheit des letzern suchte1 nicht den ,realism1 sondern blo den ,idealism der ,zweckmigkeit derselben zu behaupten die ,absicht haben mute1 diese aber selbst doch nicht bewerkstelligen konnte1 #cid4ae weil die bloe ,vorstellung der ,einheit des ,substrats auch nicht einmal die ,idee von einer auch nur unabsichtlichen ,zweckmigkeit bewirken kann4 #b7 ,die1 welche den ,realism der ,naturzwecke nicht blo behaupten1 sondern ihn auch zu erklren vermeinen1 glauben eine besondere ,art der ,causalitt1 nmlich absichtlich wirkender ,ursachen1 wenigstens ihrer ,mglichkeit #cid4bj nach einsehen zu knnen2 sonst knnten sie es nicht unternehmen jene erklren zu wollen4 ,denn zur ,befugni selbst der gewagtesten ,hypothese mu wenigstens die ,mglichkeit dessen1 was man als ,grund annimmt1 gewi sein1 und man mu dem ,begriffe desselben seine objective ,realitt sichern knnen4 #cid4be ,aber die ,mglichkeit einer lebenden ,materie 7deren ,begriff einen ,widerspruch enthlt1 weil ,leblosigkeit1 inertia1 den wesentlichen ,charakter derselben ausmacht7 lt sich nicht einmal denken2 die einer belebten ,materie und der gesammten ,natur1 als eines ,thiers1 kann nur sofern 7zum ,behuf einer ,hypothese der ,zweckmigkeit im ,groen der ,natur7 drftiger #cid4cj #cbh ,weise gebraucht werden1 als sie uns an der ,organisation derselben im ,kleinen in der ,erfahrung offenbart wird1 keinesweges aber a priori ihrer ,mglichkeit nach eingesehen werden4 ,es mu also ein ,cirkel im ,erklren begangen werden1 wenn man die ,zweckmigkeit der ,natur an organisirten ,wesen aus dem ,leben der ,materie ableiten will und dieses #cid4ce ,leben wiederum nicht anders als in organisirten ,wesen kennt1 also ohne dergleichen ,erfahrung sich keinen ,begriff von der ,mglichkeit derselben machen kann4 ,der ,hylozoism leistet also das nicht1 was er verspricht4 ,der ,theism kann endlich die ,mglichkeit der ,naturzwecke als einen ,schlssel zur ,teleologie eben so wenig dogmatisch begrnden2 ob er zwar vor allen ,erklrungsgrnden derselben darin den ,vorzug hat1 da er durch #cie4e einen ,verstand1 den er dem ,urwesen beilegt1 die ,zweckmigkeit der ,natur dem ,idealism am besten entreit und eine absichtliche ,causalitt fr die ,erzeugung derselben einfhrt4 ,denn da mte allererst1 fr die bestimmende ,urtheilskraft hinreichend1 die ,unmglichkeit der ,zweckeinheit in der ,materie durch den #cie4aj bloen ,mechanism derselben bewiesen werden1 um berechtigt zu sein den ,grund derselben ber die ,natur hinaus auf bestimmte ,weise zu setzen4 ,wir knnen aber nichts weiter herausbringen1 als da nach der ,beschaffenheit und den ,schranken unserer ,erkenntnivermgen 7indem wir den ersten1 inneren ,grund selbst dieses ,mechanisms nicht einsehen7 wir #cie4ae #cbi auf keinerlei ,weise in der ,materie ein ,princip bestimmter ,zweckbeziehungen suchen mssen1 sondern fr uns keine andere ,beurtheilungsart der ,erzeugung ihrer ,producte als ,naturzwecke brig bleibe1 als die durch einen obersten ,verstand als ,weltursache4 ,das ist aber nur ein ,grund fr die reflectirende1 nicht fr die bestimmende ,urtheilskraft und kann #cie4bj schlechterdings zu keiner objectiven ,behauptung berechtigen4 #gd4 ,die ,ursache der ,unmglichkeit1 den ,begriff einer ,technik der ,natur dogmatisch zu behandeln1 ist die ,unerklrlichkeit eines ,naturzwecks4 #cie4be ,wir verfahren mit einem ,begriffe 7wenn er gleich empirisch bedingt sein sollte7 dogmatisch1 wenn wir ihn als unter einem anderen ,begriffe des ,objects1 der ein ,princip der ,vernunft ausmacht1 enthalten betrachten und ihn diesem gem bestimmen4 ,wir verfahren aber mit ihm blo kritisch1 wenn wir ihn nur in ,beziehung auf unser ,erkenntnivermgen1 #cie4cj mithin auf die subjectiven ,bedingungen ihn zu denken betrachten1 ohne es zu unternehmen ber sein ,object etwas zu entscheiden4 ,das dogmatische ,verfahren mit einem ,begriffe ist also dasjenige1 welches fr die bestimmende1 das kritische das1 welches blo fr die reflectirende ,urtheilskraft gesetzmig ist4 #cie4ce ,nun ist der ,begriff von einem ,dinge als ,naturzwecke ein ,begriff1 #ccj der die ,natur unter eine ,causalitt1 die nur durch ,vernunft denkbar ist1 subsumirt1 um nach diesem ,princip ber das1 was vom ,objecte in der ,erfahrung gegeben ist1 zu urtheilen4 ,um ihn aber dogmatisch fr die bestimmende ,urtheilskraft zu gebrauchen1 mten wir der objectiven ,realitt #cif4e dieses ,begriffs zuvor versichert sein1 weil wir sonst kein ,naturding unter ihm subsumiren knnten4 ,der ,begriff eines ,dinges als ,naturzwecks ist aber zwar ein empirisch bedingter1 d4 i4 nur unter gewissen in der ,erfahrung gegebenen ,bedingungen mglicher1 aber doch von derselben nicht zu abstrahirender1 sondern nur nach einem ,vernunftprincip #cif4aj in der ,beurtheilung des ,gegenstandes mglicher ,begriff4 ,er kann also als ein solches ,princip seiner objectiven ,realitt nach 7d4 i4 da ihm gem ein ,object mglich sei7 gar nicht eingesehen und dogmatisch begrndet werden2 und wir wissen nicht1 ob er blo ein vernnftelnder und objectiv leerer 7conceptus ratiocinans71 oder ein ,vernunftbegriff1 ein ,erkenntni #cif4ae grndender1 von der ,vernunft besttigter 7conceptus ratiocinatus71 sei4 ,also kann er nicht dogmatisch fr die bestimmende ,urtheilskraft behandelt werden3 d4 i4 es kann nicht allein nicht ausgemacht werden1 ob ,dinge der ,natur1 als ,naturzwecke betrachtet1 fr ihre ,erzeugung eine ,causalitt von ganz besonderer ,art 7die nach ,absichten7 erfordern1 oder nicht2 sondern #cif4bj es kann auch nicht einmal darnach gefragt werden1 weil der ,begriff eines #cca ,naturzwecks seiner objectiven ,realitt nach durch die ,vernunft gar nicht erweislich ist 7d4 i4 er ist nicht fr die bestimmende ,urtheilskraft constitutiv1 sondern fr die reflectirende blo regulativ74 ,da er es aber nicht sei1 ist daraus klar1 weil er als ,begriff von #cif4be einem ,naturproduct ,naturnothwendigkeit und doch zugleich eine ,zuflligkeit der ,form des ,objects 7in ,beziehung auf bloe ,gesetze der ,natur7 an eben demselben ,dinge als ,zweck in sich fat2 folglich1 wenn hierin kein ,widerspruch sein soll1 einen ,grund fr die ,mglichkeit des ,dinges in der ,natur und doch auch einen ,grund der ,mglichkeit dieser ,natur #cif4cj selbst und ihrer ,beziehung auf etwas1 das nicht empirisch erkennbare ,natur 7bersinnlich71 mithin fr uns gar nicht erkennbar ist1 enthalten mu1 um nach einer andern ,art ,causalitt als der des ,naturmechanisms beurtheilt zu werden1 wenn man seine ,mglichkeit ausmachen will4 ,da also der ,begriff eines ,dinges als ,naturzwecks fr die bestimmende #cif4ce ,urtheilskraft berschwenglich ist1 wenn man das ,object durch die ,vernunft betrachtet 7ob er zwar fr die reflectirende ,urtheilskraft in ,ansehung der ,gegenstnde der ,erfahrung immanent sein mag71 mithin ihm fr bestimmende ,urtheile die objective ,realitt nicht verschafft werden kann3 so ist hieraus begreiflich1 wie alle ,systeme1 die man fr die dogmatische ,behandlung des ,begriffs der ,naturzwecke und der ,natur1 als #ccb eines durch ,endursachen zusammenhngenden ,ganzen1 nur immer entwerfen #cig4e mag1 weder objectiv bejahend1 noch objectiv verneinend irgend etwas entscheiden knnen2 weil1 wenn ,dinge unter einem ,begriffe1 der blo problematisch ist1 subsumirt werden1 die synthetischen ,prdicate desselben 7z4 ,b4 hier3 ob der ,zweck der ,natur1 den wir uns zu der ,erzeugung der ,dinge denken1 absichtlich oder unabsichtlich sei7 eben solche #cig4aj 7problematische7 ,urtheile1 sie mgen nun bejahend oder verneinend sein1 vom ,object abgeben mssen1 indem man nicht wei1 ob man ber ,etwas oder ,nichts urtheilt4 ,der ,begriff einer ,causalitt durch ,zwecke 7der ,kunst7 hat allerdings objective ,realitt1 der einer ,causalitt nach dem ,mechanism der ,natur eben sowohl4 ,aber der ,begriff einer ,causalitt #cig4ae der ,natur nach der ,regel der ,zwecke1 noch mehr aber eines ,wesens1 dergleichen uns gar nicht in der ,erfahrung gegeben werden kann1 nmlich eines solchen als ,urgrundes der ,natur1 kann zwar ohne ,widerspruch gedacht werden1 aber zu dogmatischen ,bestimmungen doch nicht taugen3 weil ihm1 da er nicht aus der ,erfahrung gezogen werden kann1 auch zur #cig4bj ,mglichkeit derselben nicht erforderlich ist1 seine objective ,realitt durch nichts gesichert werden kann4 ,geschhe dieses aber auch1 wie kann ich ,dinge1 die fr ,producte gttlicher ,kunst bestimmt angegeben werden1 noch unter ,producte der ,natur zhlen1 deren ,unfhigkeit1 dergleichen nach ihren #ccc ,gesetzen hervorzubringen1 eben die ,berufung auf eine von ihr unterschiedene #cig4be ,ursache nothwendig machte8 #ge4 ,der ,begriff einer objectiven ,zweckmigkeit der ,natur ist ein kritisches ,princip der ,vernunft fr die reflectirende ,urtheilskraft4 #cig4cj ,es ist doch etwas ganz ,anderes1 ob ich sage3 die ,erzeugung gewisser ,dinge der ,natur1 oder auch der gesammten ,natur ist nur durch eine ,ursache1 die sich nach ,absichten zum ,handeln bestimmt1 mglich2 oder ich kann nach der eigenthmlichen ,beschaffenheit meiner ,erkenntnivermgen ber die ,mglichkeit jener ,dinge und ihre #cig4ce ,erzeugung nicht anders urtheilen1 als wenn ich mir zu dieser eine ,ursache1 die nach ,absichten wirkt1 mithin ein ,wesen denke1 welches nach der ,analogie mit der ,causalitt eines ,verstandes productiv ist4 ,im ersteren ,falle will ich etwas ber das ,object ausmachen und bin verbunden1 die objective ,realitt eines angenommenen ,begriffs darzuthun2 im zweiten #cih4e bestimmt die ,vernunft nur den ,gebrauch meiner ,erkenntnivermgen angemessen ihrer ,eigenthmlichkeit und den wesentlichen ,bedingungen ihres ,umfanges sowohl1 als ihrer ,schranken4 ,also ist das erste ,princip ein objectiver ,grundsatz fr die bestimmende1 das zweite ein subjectiver ,grundsatz blo fr die reflectirende ,urtheilskraft1 mithin eine ,maxime #cih4aj #ccd derselben1 die ihr die ,vernunft auferlegt4 ,wir haben nmlich unentbehrlich nthig1 der ,natur den ,begriff einer ,absicht unterzulegen1 wenn wir ihr auch nur in ihren organisirten ,producten durch fortgesetzte ,beobachtung nachforschen wollen2 und dieser ,begriff ist also schon fr den ,erfahrungsgebrauch unserer ,vernunft eine #cih4ae schlechterdings nothwendige ,maxime4 ,es ist offenbar3 da1 da einmal ein solcher ,leitfaden die ,natur zu studiren aufgenommen und bewhrt gefunden ist1 wir die gedachte ,maxime der ,urtheilskraft auch am ,ganzen der ,natur wenigstens versuchen mssen1 weil sich nach derselben noch manche ,gesetze derselben drften auffinden lassen1 die uns nach der ,beschrnkung #cih4bj unserer ,einsichten in das ,innere des ,mechanisms derselben sonst verborgen bleiben wrden4 ,aber in ,ansehung des letztern ,gebrauchs ist jene ,maxime der ,urtheilskraft zwar ntzlich1 aber nicht unentbehrlich1 weil uns die ,natur im ,ganzen als organisirt 7in der oben angefhrten engsten ,bedeutung des ,worts7 nicht gegeben ist4 ,hingegen in ,ansehung #cih4be der ,producte derselben1 welche nur als absichtlich so und nicht anders geformt mssen beurtheilt werden1 um auch nur eine ,erfahrungserkenntni ihrer innern ,beschaffenheit zu bekommen1 ist jene ,maxime der reflectirenden ,urtheilskraft wesentlich nothwendig3 weil selbst der ,gedanke von ihnen als organisirten ,dingen1 ohne den ,gedanken einer ,erzeugung mit #cih4cj #cce ,absicht damit zu verbinden1 unmglich ist4 ,nun ist der ,begriff eines ,dinges1 dessen ,existenz oder ,form wir uns unter der ,bedingung eines ,zwecks als mglich vorstellen1 mit dem ,begriffe einer ,zuflligkeit desselben 7nach ,naturgesetzen7 unzertrennlich verbunden4 ,daher machen auch die ,naturdinge1 welche wir nur als #cih4ce ,zwecke mglich finden1 den vornehmsten ,beweis fr die ,zuflligkeit des ,weltganzen aus und sind der einzige fr den gemeinen ,verstand eben sowohl als den ,philosophen geltende ,beweisgrund der ,abhngigkeit und des ,ursprungs desselben von einem auer der ,welt existirenden und zwar 7um jener zweckmigen ,form willen7 verstndigen ,wesen3 da also die ,teleologie keine ,vollendung des ,aufschlusses fr ihre ,nachforschungen1 als in einer ,theologie findet4 #cii4e ,was beweiset nun aber am ,ende auch die allervollstndigste ,teleologie8 ,beweiset sie etwa1 da ein solches verstndiges ,wesen da sei8 ,nein2 nichts weiter1 als da wir nach ,beschaffenheit unserer ,erkenntnivermgen1 also in ,verbindung der ,erfahrung mit den obersten ,principien der ,vernunft1 uns schlechterdings keinen ,begriff von der ,mglichkeit einer #cii4aj solchen ,welt machen knnen1 als so1 da wir uns eine absichtlich-wirkende oberste ,ursache derselben denken4 ,objectiv knnen wir also nicht den ,satz darthun3 es ist ein verstndiges ,urwesen2 sondern nur subjectiv fr den ,gebrauch unserer ,urtheilskraft in ihrer ,reflexion ber die ,zwecke #ccf in der ,natur1 die nach keinem anderen ,princip als dem einer absichtlichen #cii4ae ,causalitt einer hchsten ,ursache gedacht werden knnen4 ,wollten wir den obersten ,satz dogmatisch1 aus teleologischen ,grnden1 darthun3 so wrden wir von ,schwierigkeiten befangen werden1 aus denen wir uns nicht herauswickeln knnten4 ,denn da wrde diesen ,schlssen der ,satz zum ,grunde gelegt werden mssen3 die organisirten #cii4bj ,wesen in der ,welt sind nicht anders1 als durch eine absichtlich-wirkende ,ursache mglich4 ,da aber1 weil wir diese ,dinge nur unter der ,idee der ,zwecke in ihrer ,causalverbindung verfolgen und diese nach ihrer ,gesetzmigkeit erkennen knnen1 wir auch berechtigt wren1 eben dieses auch fr jedes denkende und erkennende ,wesen als nothwendige1 mithin dem #cii4be ,objecte und nicht blo unserm ,subjecte anhngende ,bedingung vorauszusetzen3 das mten wir hiebei unvermeidlich behaupten wollen4 ,aber mit einer solchen ,behauptung kommen wir nicht durch4 ,denn da wir die ,zwecke in der ,natur als absichtliche eigentlich nicht beobachten1 sondern nur in der ,reflexion ber ihre ,producte diesen ,begriff als einen #cii4cj ,leitfaden der ,urtheilskraft hinzu denken3 so sind sie uns nicht durch das ,object gegeben4 ,a priori ist es sogar fr uns unmglich1 einen solchen ,begriff seiner objectiven ,realitt nach als annehmungsfhig zu rechtfertigen4 ,es bleibt also schlechterdings ein nur auf subjectiven ,bedingungen1 #ccg nmlich der unseren ,erkenntnivermgen angemessen reflectirenden #cii4ce ,urtheilskraft1 beruhender ,satz1 der1 wenn man ihn als objectiv-dogmatisch geltend ausdrckte1 heien wrde3 ,es ist ein ,gott2 nun aber fr uns ,menschen nur die eingeschrnkte ,formel erlaubt3 ,wir knnen uns die ,zweckmigkeit1 die selbst unserer ,erkenntni der inneren ,mglichkeit vieler ,naturdinge zum ,grunde gelegt werden mu1 gar nicht anders denken und begreiflich machen1 als indem wir sie und berhaupt die ,welt uns als ein ,product einer verstndigen ,ursache 7eines ,gottes7 vorstellen4 #djj4e ,wenn nun dieser auf einer unumgnglich nothwendigen ,maxime unserer ,urtheilskraft gegrndete ,satz allem sowohl speculativen als praktischen ,gebrauche unserer ,vernunft in jeder menschlichen ,absicht vollkommen genugthuend ist3 so mchte ich wohl wissen1 was uns dann darunter #djj4aj abgehe1 da wir ihn nicht auch fr hhere ,wesen gltig1 nmlich aus reinen objectiven ,grnden 7die leider unser ,vermgen bersteigen71 beweisen knnen4 ,es ist nmlich ganz gewi1 da wir die organisirten ,wesen und deren innere ,mglichkeit nach blo mechanischen ,principien der ,natur nicht einmal zureichend kennen lernen1 viel weniger uns erklren #djj4ae knnen2 und zwar so gewi1 da man dreist sagen kann3 es ist fr ,menschen ungereimt1 auch nur einen solchen ,anschlag zu fassen1 oder zu #cch hoffen1 da noch etwa dereinst ein ,newton aufstehen knne1 der auch nur die ,erzeugung eines ,grashalms nach ,naturgesetzen1 die keine ,absicht geordnet hat1 begreiflich machen werde2 sondern man mu diese ,einsicht #djj4bj den ,menschen schlechterdings absprechen4 ,da dann aber auch in der ,natur1 wenn wir bis zum ,princip derselben in der ,specification ihrer allgemeinen uns bekannten ,gesetze durchdringen knnten1 ein hinreichender ,grund der ,mglichkeit organisirten ,wesen1 ohne ihrer ,erzeugung eine ,absicht unterzulegen 7also im bloen ,mechanism derselben71 gar nicht #djj4be verborgen liegen knne1 das wre wiederum von uns zu vermessen geurtheilt2 denn woher wollen wir das wissen8 ,wahrscheinlichkeiten fallen hier gar weg1 wo es auf ,urtheile der reinen ,vernunft ankommt4 -- ,also knnen wir ber den ,satz3 ob ein nach ,absichten handelndes ,wesen als ,weltursache 7mithin als ,urheber7 dem1 was wir mit ,recht ,naturzwecke #djj4cj nennen1 zum ,grunde liege1 objectiv gar nicht1 weder bejahend noch verneinend1 urtheilen2 nur so viel ist sicher1 da1 wenn wir doch wenigstens nach dem1 was uns einzusehen durch unsere eigene ,natur vergnnt ist 7nach den ,bedingungen und ,schranken unserer ,vernunft71 urtheilen sollen1 wir schlechterdings nichts anders als ein verstndiges ,wesen der #djj4ce ,mglichkeit jener ,naturzwecke zum ,grunde legen knnen3 welches der ,maxime unserer reflectirenden ,urtheilskraft1 folglich einem subjectiven1 #cci aber dem menschlichen ,geschlecht unnachlalich anhngenden ,grunde allein gem ist4 #gf4 ,anmerkung4 ,diese ,betrachtung1 welche es gar sehr verdient in der ,transscendentalphilosophie #dja4e umstndlich ausgefhrt zu werden1 mag hier nur episodisch zur ,erluterung 7nicht zum ,beweise des hier ,vorgetragenen7 eintreten4 ,die ,vernunft ist ein ,vermgen der ,principien und geht in ihrer uersten ,forderung auf das ,unbedingte2 da hingegen der ,verstand ihr immer nur unter einer gewissen ,bedingung1 die gegeben werden mu1 zu #dja4aj ,diensten steht4 ,ohne ,begriffe des ,verstandes aber1 welchen objective ,realitt gegeben werden mu1 kann die ,vernunft gar nicht objectiv 7synthetisch7 urtheilen und enthlt als theoretische ,vernunft fr sich schlechterdings keine constitutive1 sondern blo regulative ,principien4 ,man wird bald inne3 da1 wo der ,verstand nicht folgen kann1 die ,vernunft berschwenglich #dja4ae wird und in zwar gegrndeten ,ideen 7als regulativen ,principien71 aber nicht objectiv gltigen ,begriffen sich hervorthut2 der ,verstand aber1 der mit ihr nicht ,schritt halten kann1 aber doch zur ,gltigkeit fr ,objecte nthig sein wrde1 die ,gltigkeit jener ,ideen der ,vernunft nur auf das ,subject1 aber doch allgemein fr alle von dieser ,gattung1 #dja4bj d4 i4 auf die ,bedingung einschrnke1 da nach der ,natur unseres 7menschlichen7 ,erkenntnivermgens oder gar berhaupt nach dem ,begriffe1 den wir uns von dem ,vermgen eines endlichen vernnftigen ,wesens berhaupt machen knnen1 nicht anders als so knne und msse gedacht werden3 ohne doch zu behaupten1 da der ,grund eines solchen ,urtheils #dja4be #cdj im ,objecte liege4 ,wir wollen ,beispiele anfhren1 die zwar zu viel ,wichtigkeit und auch ,schwierigkeit haben1 um sie hier sofort als erwiesene ,stze dem ,leser aufzudringen1 die ihm aber ,stoff zum ,nachdenken geben und dem1 was hier unser eigenthmliches ,geschft ist1 zur ,erluterung dienen knnen4 #dja4cj ,es ist dem menschlichen ,verstande unumgnglich nothwendig1 ,mglichkeit und ,wirklichkeit der ,dinge zu unterscheiden4 ,der ,grund davon liegt im ,subjecte und der ,natur seiner ,erkenntnivermgen4 ,denn wren zu dieser ihrer ,ausbung nicht zwei ganz heterogene ,stcke1 ,verstand fr ,begriffe und sinnliche ,anschauung fr ,objecte1 die ihnen #dja4ce correspondiren1 erforderlich3 so wrde es keine solche ,unterscheidung 7zwischen dem ,mglichen und ,wirklichen7 geben4 ,wre nmlich unser ,verstand anschauend1 so htte er keine ,gegenstnde als das ,wirkliche4 ,begriffe 7die blo auf die ,mglichkeit eines ,gegenstandes gehen7 und sinnliche ,anschauungen 7welche uns etwas geben1 ohne es dadurch doch als ,gegenstand erkennen zu lassen7 wrden beide wegfallen4 ,nun beruht #djb4e aber alle unsere ,unterscheidung des blo ,mglichen vom ,wirklichen darauf1 da das erstere nur die ,position der ,vorstellung eines ,dinges respectiv auf unsern ,begriff und berhaupt das ,vermgen zu denken1 das letztere aber die ,setzung des ,dinges an sich selbst 7auer diesem ,begriffe7 bedeutet4 ,also ist die ,unterscheidung mglicher ,dinge von wirklichen #djb4aj eine solche1 die blo subjectiv fr den menschlichen ,verstand gilt1 da wir nmlich etwas immer noch in ,gedanken haben knnen1 ob es gleich nicht ist1 oder etwas als gegeben uns vorstellen1 ob wir gleich noch keinen ,begriff davon haben4 ,die ,stze also3 da ,dinge mglich sein knnen1 ohne wirklich zu sein1 da also aus der bloen ,mglichkeit auf die ,wirklichkeit #djb4ae gar nicht geschlossen werden knne1 gelten ganz richtig fr die menschliche #cda ,vernunft1 ohne darum zu beweisen1 da dieser ,unterschied in den ,dingen selbst liege4 ,denn da dieses nicht daraus gefolgert werden knne1 mithin jene ,stze zwar allerdings auch von ,objecten gelten1 so fern unser ,erkenntnivermgen als sinnlich-bedingt sich auch mit ,objecten der ,sinne #djb4bj beschftigt1 aber nicht von ,dingen berhaupt3 leuchtet aus der unablalichen ,forderung der ,vernunft ein1 irgend ein ,etwas 7den ,urgrund7 als unbedingt nothwendig existirend anzunehmen1 an welchem ,mglichkeit und ,wirklichkeit gar nicht mehr unterschieden werden sollen1 und fr welche ,idee unser ,verstand schlechterdings keinen ,begriff hat1 d4 i4 keine ,art ausfinden #djb4be kann1 wie er ein solches ,ding und seine ,art zu existiren sich vorstellen solle4 ,denn wenn er es denkt 7er mag es denken1 wie er will71 so ist es blo als mglich vorgestellt4 ,ist er sich dessen als in der ,anschauung gegeben bewut1 so ist es wirklich1 ohne sich hiebei irgend etwas von ,mglichkeit zu denken4 ,daher ist der ,begriff eines absolut-nothwendigen #djb4cj ,wesens zwar eine unentbehrliche ,vernunftidee1 aber ein fr den menschlichen ,verstand unerreichbarer problematischer ,begriff4 ,er gilt aber doch fr den ,gebrauch unserer ,erkenntnivermgen nach der eigenthmlichen ,beschaffenheit derselben1 mithin nicht vom ,objecte und hiemit fr jedes erkennende ,wesen3 weil ich nicht bei jedem das ,denken und die ,anschauung1 #djb4ce als zwei verschiedene ,bedingungen der ,ausbung seiner ,erkenntnivermgen1 mithin der ,mglichkeit und ,wirklichkeit der ,dinge1 voraussetzen kann4 ,fr einen ,verstand1 bei dem dieser ,unterschied nicht eintrte1 wrde es heien3 alle ,objecte1 die ich erkenne1 sind 7existiren72 und die ,mglichkeit einiger1 die doch nicht existirten1 d4 i4 ,zuflligkeit derselben1 wenn sie existiren1 also auch die davon zu unterscheidende ,nothwendigkeit wrde in die ,vorstellung eines solchen ,wesens gar nicht #djc4e #cdb kommen knnen4 ,was unserm ,verstande aber so beschwerlich fllt1 der ,vernunft hier mit seinen ,begriffen es gleich zu thun1 ist blo3 da fr ihn als menschlichen ,verstand dasjenige berschwenglich 7d4 i4 den subjectiven ,bedingungen seines ,erkenntnisses unmglich7 ist1 was doch die ,vernunft als zum ,object gehrig zum ,princip macht4 -- ,hierbei gilt nun immer #djc4aj die ,maxime1 da wir alle ,objecte da1 wo ihr ,erkenntni das ,vermgen des ,verstandes bersteigt1 nach den subjectiven1 unserer 7d4 i4 der menschlichen7 ,natur nothwendig anhngenden ,bedingungen der ,ausbung ihrer ,vermgen denken2 und wenn die auf diese ,art gefllten ,urtheile 7wie es auch in ,ansehung der berschwenglichen ,begriffe nicht anders sein kann7 #djc4ae nicht constitutive ,principien1 die das ,object1 wie es beschaffen ist1 bestimmen1 sein knnen1 so werden es doch regulative1 in der ,ausbung immanente und sichere1 der menschlichen ,absicht angemessene ,principien bleiben4 ,so wie die ,vernunft in theoretischer ,betrachtung der ,natur die ,idee #djc4bj einer unbedingten ,nothwendigkeit ihres ,urgrundes annehmen mu3 so setzt sie auch in praktischer ihre eigene 7in ,ansehung der ,natur7 unbedingte ,causalitt1 d4 i4 ,freiheit1 voraus1 indem sie sich ihres moralischen ,gebots bewut ist4 ,weil nun aber hier die objective ,nothwendigkeit der ,handlung als ,pflicht derjenigen1 die sie als ,begebenheit haben wrde1 wenn ihr #djc4be ,grund in der ,natur und nicht in der ,freiheit 7d4 i4 der ,vernunftcausalitt7 lge1 entgegengesetzt und die moralisch-schlechthin-nothwendige ,handlung physisch als ganz zufllig angesehen wird 7d4 i4 da das1 was nothwendig geschehen sollte1 doch fter nicht geschieht73 so ist klar1 da es nur von der subjectiven ,beschaffenheit unsers praktischen ,vermgens herrhrt1 da #djc4cj die moralischen ,gesetze als ,gebote 7und die ihnen geme ,handlungen #cdc als ,pflichten7 vorgestellt werden mssen1 und die ,vernunft diese ,nothwendigkeit nicht durch ein ,sein 7,geschehen71 sondern ,sein-,sollen ausdrckt3 welches nicht ,statt finden wrde1 wenn die ,vernunft ohne ,sinnlichkeit 7als subjective ,bedingung ihrer ,anwendung auf ,gegenstnde #djc4ce der ,natur7 ihrer ,causalitt nach1 mithin als ,ursache in einer intelligibelen1 mit dem moralischen ,gesetze durchgngig bereinstimmenden ,welt betrachtet wrde1 wo zwischen ,sollen und ,thun1 zwischen einem praktischen ,gesetze von dem1 was durch uns mglich ist1 und dem theoretischen von dem1 was durch uns wirklich ist1 kein ,unterschied sein wrde4 ,ob nun aber gleich eine intelligibele ,welt1 in welcher alles darum wirklich sein wrde1 blo nur weil es 7als etwas ,gutes7 mglich ist1 und selbst die #djd4e ,freiheit als formale ,bedingung derselben fr uns ein berschwenglicher ,begriff ist1 der zu keinem constitutiven ,prinzip1 ein ,object und dessen objective ,realitt zu bestimmen1 tauglich ist3 so dient die letztere doch nach der ,beschaffenheit unserer 7zum ,theil sinnlichen7 ,natur und ,vermgens fr uns und alle vernnftige mit der ,sinnenwelt in ,verbindung stehende #djd4aj ,wesen1 so weit wir sie uns nach der ,beschaffenheit unserer ,vernunft vorstellen knnen1 zu einem allgemeinen regulativen ,princip1 welches die ,beschaffenheit der ,freiheit als ,form der ,causalitt nicht objectiv bestimmt1 sondern und zwar mit nicht minderer ,gltigkeit1 als ob dieses geschhe1 die ,regel der ,handlungen nach jener ,idee fr jedermann zu #djd4ae ,geboten macht4 ,eben so kann man auch1 was unsern vorhabenden ,fall betrifft1 einrumen3 wir wrden zwischen ,naturmechanism und ,technik der ,natur1 d4 i4 ,zweckverknpfung in derselben1 keinen ,unterschied finden1 wre unser ,verstand nicht von der ,art1 da er vom ,allgemeinen zum ,besondern #djd4bj gehen mu1 und die ,urtheilskraft also in ,ansehung des ,besondern keine #cdd ,zweckmigkeit erkennen1 mithin keine bestimmende ,urtheile fllen kann1 ohne ein allgemeines ,gesetz zu haben1 worunter sie jenes subsumiren knne4 ,da nun aber das ,besondere als ein solches in ,ansehung des ,allgemeinen etwas ,zuflliges enthlt1 gleichwohl aber die ,vernunft in der #djd4be ,verbindung besonderer ,gesetze der ,natur doch auch ,einheit1 mithin ,gesetzlichkeit erfordert 7welche ,gesetzlichkeit des ,zuflligen ,zweckmigkeit heit71 und die ,ableitung der besonderen ,gesetze aus den allgemeinen in ,ansehung dessen1 was jene ,zuflliges in sich enthalten1 a priori durch ,bestimmung des ,begriffs vom ,objecte unmglich ist3 so wird der ,begriff #djd4cj der ,zweckmigkeit der ,natur in ihren ,producten ein fr die menschliche ,urtheilskraft in ,ansehung der ,natur nothwendiger1 aber nicht die ,bestimmung der ,objecte selbst angehender ,begriff sein1 also ein subjectives ,princip der ,vernunft fr die ,urtheilskraft1 welches als regulativ 7nicht constitutiv7 fr unsere menschliche ,urtheilskraft eben so nothwendig #djd4ce gilt1 als ob es ein objectives ,princip wre4 #gg4 ,von der ,eigenthmlichkeit des menschlichen ,verstandes1 wodurch uns der ,begriff eines ,naturzwecks mglich wird4 ,wir haben in der ,anmerkung ,eigenthmlichkeiten unseres 7selbst des oberen7 ,erkenntnivermgens1 welche wir leichtlich als objective #dje4e ,prdicate auf die ,sachen selbst berzutragen verleitet werden1 angefhrt2 aber sie betreffen ,ideen1 denen angemessen kein ,gegenstand in der ,erfahrung #cde gegeben werden kann1 und die alsdann nur zu regulativen ,principien in ,verfolgung der letzeren dienen konnten4 ,mit dem ,begriffe eines ,naturzwecks verhlt es sich zwar eben so1 was die ,ursache der #dje4aj ,mglichkeit eines solchen ,prdicats betrifft1 die nur in der ,idee liegen kann2 aber die ihr geme ,folge 7das ,product selbst7 ist doch in der ,natur gegeben1 und der ,begriff einer ,causalitt der letzteren1 als eines nach ,zwecken handelnden ,wesens1 scheint die ,idee eines ,naturzwecks zu einem constitutiven ,princip desselben zu machen3 und darin hat sie etwas #dje4ae von allen andern ,ideen ,unterscheidendes4 ,dieses ,unterscheidende besteht aber darin3 da gedachte ,idee nicht ein ,vernunftprincip fr den ,verstand1 sondern fr die ,urtheilskraft1 mithin lediglich die ,anwendung eines ,verstandes berhaupt auf mgliche ,gegenstnde der ,erfahrung ist2 und zwar da1 wo das ,urtheil nicht bestimmend1 #dje4bj sondern blo reflectirend sein kann1 mithin der ,gegenstand zwar in der ,erfahrung gegeben1 aber darber der ,idee gem gar nicht einmal bestimmt 7geschweige vllig angemessen7 geurtheilt1 sondern nur ber ihn reflectirt werden kann4 ,es betrifft also eine ,eigenthmlichkeit unseres 7menschlichen7 ,verstandes #dje4be in ,ansehung der ,urtheilskraft in der ,reflexion derselben ber ,dinge der ,natur4 ,wenn das aber ist1 so mu hier die ,idee von einem andern mglichen ,verstande1 als dem menschlichen zum ,grunde liegen #cdf 7so wie wir in der ,kritik der r4 ,v4 eine andere mgliche ,anschauung in ,gedanken haben muten1 wenn die unsrige als eine besondere ,art1 nmlich #dje4cj die1 fr welche ,gegenstnde nur als ,erscheinungen gelten1 gehalten werden sollte71 damit man sagen knne3 gewisse ,naturproducte mssen nach der besonderen ,beschaffenheit unseres ,verstandes von uns ihrer ,mglichkeit nach als absichtlich und als ,zwecke erzeugt betrachtet werden1 ohne doch darum zu verlangen1 da es wirklich eine besondere #dje4ce ,ursache1 welche die ,vorstellung eines ,zwecks zu ihrem ,bestimmungsgrunde hat1 gebe1 mithin ohne in ,abrede zu ziehen1 da nicht ein anderer 7hherer7 ,verstand1 als der menschliche auch im ,mechanism der ,natur1 d4 i4 einer ,causalverbindung1 zu der nicht ausschlieungsweise ein ,verstand als ,ursache angenommen wird1 den ,grund der ,mglichkeit solcher ,producte der #djf4e ,natur antreffen knne4 ,es kommt hier also auf das ,verhalten unseres ,verstandes zur ,urtheilskraft an1 da wir nmlich darin eine gewisse ,zuflligkeit der ,beschaffenheit des unsrigen aufsuchen1 um diese ,eigenthmlichkeit unseres ,verstandes zum ,unterschiede von anderen mglichen anzumerken4 #djf4aj ,diese ,zuflligkeit findet sich ganz natrlich in dem ,besondern1 welches die ,urtheilskraft unter das ,allgemeine der ,verstandesbegriffe bringen soll2 denn durch das ,allgemeine unseres 7menschlichen7 ,verstandes ist das ,besondere nicht bestimmt2 und es ist zufllig1 auf wie vielerlei #cdg ,art unterschiedene ,dinge1 die doch in einem gemeinsamen ,merkmale #djf4ae bereinkommen1 unserer ,wahrnehmung vorkommen knnen4 ,unser ,verstand ist ein ,vermgen der ,begriffe1 d4 i4 ein discursiver ,verstand1 fr den es freilich zufllig sein mu1 welcherlei und wie sehr verschieden das ,besondere sein mag1 das ihm in der ,natur gegeben werden und das unter seine ,begriffe gebracht werden kann4 ,weil aber zum ,erkenntni doch auch #djf4bj ,anschauung gehrt1 und ein ,vermgen einer vlligen ,spontaneitt der ,anschauung ein von der ,sinnlichkeit unterschiedenes und davon ganz unabhngiges ,erkenntnivermgen1 mithin ,verstand in der allgemeinsten ,bedeutung sein wrde3 so kann man sich auch einen intuitiven ,verstand 7negativ1 nmlich blo als nicht discursiven7 denken1 welcher #djf4be nicht vom ,allgemeinen zum ,besonderen und so zum ,einzelnen 7durch ,begriffe7 geht1 und fr welchen jene ,zuflligkeit der ,zusammenstimmung der ,natur in ihren ,producten nach besondern ,gesetzen zum ,verstande nicht angetroffen wird1 welche dem unsrigen es so schwer macht1 das ,mannigfaltige derselben zur ,einheit des ,erkenntnisses zu bringen2 ein ,geschft1 #djf4cj das der unsrige nur durch bereinstimmung der ,naturmerkmale zu unserm ,vermgen der ,begriffe1 welche sehr zufllig ist1 zu ,stande bringen kann1 dessen ein anschauender ,verstand aber nicht bedarf4 ,unser ,verstand hat also das ,eigene fr die ,urtheilskraft1 da im #cdh ,erkenntni durch denselben durch das ,allgemeine das ,besondere nicht bestimmt #djf4ce wird1 und dieses also von jenem allein nicht abgeleitet werden kann2 gleichwohl aber dieses ,besondere in der ,mannigfaltigkeit der ,natur zum ,allgemeinen 7durch ,begriffe und ,gesetze7 zusammenstimmen soll1 um darunter subsumirt werden zu knnen1 welche ,zusammenstimmung unter solchen ,umstnden sehr zufllig und fr die ,urtheilskraft ohne bestimmtes ,princip sein mu4 ,um nun gleichwohl die ,mglichkeit einer solchen ,zusammenstimmung #djg4e der ,dinge der ,natur zur ,urtheilskraft 7welche wir als zufllig1 mithin nur durch einen darauf gerichteten ,zweck als mglich vorstellen7 wenigstens denken zu knnen1 mssen wir uns zugleich einen andern ,verstand denken1 in ,beziehung auf welchen und zwar vor allem ihm beigelegten ,zweck wir jene ,zusammenstimmung der ,naturgesetze mit unserer ,urtheilskraft1 #djg4aj die fr unsern ,verstand nur durch das ,verbindungsmittel der ,zwecke denkbar ist1 als nothwendig vorstellen knnen4 ,unser ,verstand nmlich hat die ,eigenschaft1 da er in seinem ,erkenntnisse1 z4 ,b4 der ,ursache eines ,products1 vom ,analytisch-,allgemeinen 7von ,begriffen7 zum ,besondern 7der gegebenen empirischen ,anschauung7 #djg4ae gehen mu2 wobei er also in ,ansehung der ,mannigfaltigkeit des letztern nichts bestimmt1 sondern diese ,bestimmung fr die ,urtheilskraft #cdi von der ,subsumtion der empirischen ,anschauung 7wenn der ,gegenstand ein ,naturproduct ist7 unter dem ,begriff erwarten mu4 ,nun knnen wir uns aber auch einen ,verstand denken1 der1 weil er nicht wie der unsrige #djg4bj discursiv1 sondern intuitiv ist1 vom ,synthetisch-,allgemeinen 7der ,anschauung eines ,ganzen als eines solchen7 zum ,besondern geht1 d4 i4 vom ,ganzen zu den ,theilen2 der also und dessen ,vorstellung des ,ganzen die ,zuflligkeit der ,verbindung der ,theile nicht in sich enthlt1 um eine bestimmte ,form des ,ganzen mglich zu machen1 die unser ,verstand #djg4be bedarf1 welcher von den ,theilen als allgemeingedachten ,grnden zu verschiedenen darunter zu subsumirenden mglichen ,formen als ,folgen fortgehen mu4 ,nach der ,beschaffenheit unseres ,verstandes ist hingegen ein reales ,ganze der ,natur nur als ,wirkung der concurrirenden bewegenden ,krfte der ,theile anzusehen4 ,wollen wir uns also nicht die ,mglichkeit #djg4cj des ,ganzen als von den ,theilen1 wie es unserm discursiven ,verstande gem ist1 sondern nach ,magabe des intuitiven 7urbildlichen7 die ,mglichkeit der ,theile 7ihrer ,beschaffenheit und ,verbindung nach7 als vom ,ganzen abhngend vorstellen3 so kann dieses nach eben derselben ,eigenthmlichkeit unseres ,verstandes nicht so geschehen1 da das ,ganze den #djg4ce ,grund der ,mglichkeit der ,verknpfung der ,theile 7welches in der discursiven ,erkenntniart ,widerspruch sein wrde71 sondern nur da die ,vorstellung eines ,ganzen den ,grund der ,mglichkeit der ,form desselben #cej und der dazu gehrigen ,verknpfung der ,theile enthalte4 ,da das ,ganze nun aber alsdann eine ,wirkung1 ,product1 sein wrde1 dessen ,vorstellung als die ,ursache seiner ,mglichkeit angesehen wird1 das ,product aber einer ,ursache1 deren ,bestimmungsgrund blo die ,vorstellung #djh4e ihrer ,wirkung ist1 ein ,zweck heit3 so folgt daraus1 da es blo eine ,folge aus der besondern ,beschaffenheit unseres ,verstandes sei1 wenn wir ,produkte der ,natur nach einer andern ,art der ,causalitt1 als der der ,naturgesetze der ,materie1 nmlich nur nach der der ,zwecke und ,endursachen1 uns als mglich vorstellen1 und da dieses ,princip nicht die ,mglichkeit #djh4aj solcher ,dinge selbst 7selbst als ,phnomene betrachtet7 nach dieser ,erzeugungsart1 sondern nur die unserem ,verstande mgliche ,beurtheilung derselben angehe4 ,wobei wir zugleich einsehen1 warum wir in der ,naturkunde mit einer ,erklrung der ,producte der ,natur durch ,causalitt nach ,zwecken lange nicht zufrieden sind1 weil wir nmlich in derselben die ,naturerzeugung #djh4ae blo unserm ,vermgen sie zu beurtheilen1 d4 i4 der reflectirenden ,urtheilskraft und nicht den ,dingen selbst zum ,behuf der bestimmenden ,urtheilskraft angemessen zu beurtheilen verlangen4 ,es ist hiebei auch gar nicht nthig zu beweisen1 da ein solcher intellectus archetypus mglich sei1 sondern nur da wir in der ,dagegenhaltung unseres discursiven1 #djh4bj der ,bilder bedrftigen ,verstandes 7intellectus ectypus7 und der #cea ,zuflligkeit einer solchen ,beschaffenheit auf jene ,idee 7eines intellectus archetypus7 gefhrt werden1 diese auch keinen ,widerspruch enthalte4 ,wenn wir nun ein ,ganzes der ,materie seiner ,form nach als ein ,product der ,theile und ihrer ,krfte und ,vermgen sich von selbst zu verbinden #djh4be 7andere ,materien1 die diese einander zufhren1 hinzugedacht7 betrachten3 so stellen wir uns eine mechanische ,erzeugungsart desselben vor4 ,aber es kommt auf solche ,art kein ,begriff von einem ,ganzen als ,zweck heraus1 dessen innere ,mglichkeit durchaus die ,idee von einem ,ganzen voraussetzt1 von der selbst die ,beschaffenheit und ,wirkungsart der ,theile #djh4cj abhngt1 wie wir uns doch einen organisirten ,krper vorstellen mssen4 ,hieraus folgt aber1 wie eben gewiesen worden1 nicht1 da die mechanische ,erzeugung eines solchen ,krpers unmglich sei2 denn das wrde soviel sagen1 als1 es sei eine solche ,einheit in der ,verknpfung des ,mannigfaltigen fr jeden ,verstand unmglich 7d4 i4 widersprechend7 sich vorzustellen1 #djh4ce ohne da die ,idee derselben zugleich die erzeugende ,ursache derselben sei1 d4 i4 ohne absichtliche ,hervorbringung4 ,gleichwohl wrde dieses in der ,that folgen1 wenn wir materielle ,wesen als ,dinge an sich selbst anzusehen berechtigt wren4 ,denn alsdann wrde die ,einheit1 welche den ,grund der ,mglichkeit der ,naturbildungen ausmacht1 lediglich die ,einheit des ,raums sein1 welcher aber kein ,realgrund der ,erzeugungen1 sondern #ceb nur die formale ,bedingung derselben ist2 obwohl er mit dem ,realgrunde1 #dji4e welchen wir suchen1 darin einige hnlichkeit hat1 da in ihm kein ,theil ohne in ,verhltni auf das ,ganze 7dessen ,vorstellung also der ,mglichkeit der ,theile zum ,grunde liegt7 bestimmt werden kann4 ,da es aber doch wenigstens mglich ist1 die materielle ,welt als bloe ,erscheinung zu betrachten und etwas als ,ding an sich selbst 7welches nicht ,erscheinung #dji4aj ist71 als ,substrat1 zu denken1 diesem aber eine correspondirende intellectuelle ,anschauung 7wenn sie gleich nicht die unsrige ist7 unterzulegen3 so wrde ein1 obzwar fr uns unerkennbarer1 bersinnlicher ,realgrund fr die ,natur ,statt finden1 zu der wir selbst mitgehren1 in welcher wir also das1 was in ihr als ,gegenstand der ,sinne nothwendig ist1 #dji4ae nach mechanischen ,gesetzen1 die ,zusammenstimmung und ,einheit aber der besonderen ,gesetze und der ,formen nach denselben1 die wir in ,ansehung jener als zufllig beurtheilen mssen1 in ihr als ,gegenstande der ,vernunft 7ja das ,naturganze als ,system7 zugleich nach teleologischen ,gesetzen betrachten und sie nach zweierlei ,principien beurtheilen wrden1 #dji4bj ohne da die mechanische ,erklrungsart durch die teleologische1 als ob sie einander widersprchen1 ausgeschlossen wird4 ,hieraus lt sich auch das1 was man sonst zwar leicht vermuthen1 aber schwerlich mit ,gewiheit behaupten und beweisen konnte1 einsehen1 #cec da zwar das ,princip einer mechanischen ,ableitung zweckmiger ,naturproducte #dji4be neben dem teleologischen bestehen1 dieses letztere aber keinesweges entbehrlich machen knnte3 d4 i4 man kann an einem ,dinge1 welches wir als ,naturzweck beurtheilen mssen 7einem organisirten ,wesen71 zwar alle bekannte und noch zu entdeckende ,gesetze der mechanischen ,erzeugung versuchen und auch hoffen drfen damit guten ,fortgang zu haben1 niemals #dji4cj aber der ,berufung auf einen davon ganz unterschiedenen ,erzeugungsgrund1 nmlich der ,causalitt durch ,zwecke1 fr die ,mglichkeit eines solchen ,products berhoben sein2 und schlechterdings kann keine menschliche ,vernunft 7auch keine endliche1 die der ,qualitt nach der unsrigen hnlich wre1 sie aber dem ,grade nach noch so sehr berstiege7 die ,erzeugung #dji4ce auch nur eines ,grschens aus blo mechanischen ,ursachen zu verstehen hoffen4 ,denn wenn die teleologische ,verknpfung der ,ursachen und ,wirkungen zur ,mglichkeit eines solchen ,gegenstandes fr die ,urtheilskraft ganz unentbehrlich ist1 selbst um diese nur am ,leitfaden der ,erfahrung zu studieren2 wenn fr uere ,gegenstnde als ,erscheinungen ein sich auf ,zwecke beziehender hinreichender ,grund gar nicht angetroffen werden kann1 sondern dieser1 der auch in der ,natur liegt1 doch nur im #daj4e bersinnlichen ,substrat derselben gesucht werden mu1 von welchem uns aber alle mgliche ,einsicht abgeschnitten ist3 so ist es uns schlechterdings unmglich1 aus der ,natur selbst hergenommene ,erklrungsgrnde fr #ced ,zweckverbindungen zu schpfen1 und es ist nach der ,beschaffenheit des menschlichen ,erkenntnivermgens nothwendig1 den obersten ,grund dazu #daj4aj in einem ursprnglichen ,verstande als ,weltursache zu suchen4 #gh4 ,von der ,vereinigung des ,princips des allgemeinen ,mechanismus der ,materie mit dem teleologischen in der ,technik der ,natur4 #daj4ae ,es liegt der ,vernunft unendlich viel daran1 den ,mechanism der ,natur in ihren ,erzeugungen nicht fallen zu lassen und in der ,erklrung derselben nicht vorbei zu gehen3 weil ohne diesen keine ,einsicht in die ,natur der ,dinge erlangt werden kann4 ,wenn man uns gleich einrumt3 da ein hchster ,architekt die ,formen der ,natur1 so wie sie von je her da sind1 #daj4bj unmittelbar geschaffen1 oder die1 welche sich in ihrem ,laufe continuirlich nach eben demselben ,muster bilden1 prdeterminirt habe3 so ist doch dadurch unsere ,erkenntni der ,natur nicht im mindesten gefrdert3 weil wir jenes ,wesens ,handlungsart und die ,ideen desselben1 welche die ,principien der ,mglichkeit der ,naturwesen enthalten sollen1 gar nicht kennen #daj4be und von demselben als von oben herab 7a priori7 die ,natur nicht erklren knnen4 ,wollen wir aber von den ,formen der ,gegenstnde der ,erfahrung1 also von unten hinauf 7a posteriori71 weil wir in diesen ,zweckmigkeit anzutreffen glauben1 um diese zu erklren1 uns auf eine nach ,zwecken #cee wirkende ,ursache berufen3 so wrden wir ganz tautologisch erklren und #daj4cj die ,vernunft mit ,worten tuschen1 ohne noch zu erwhnen3 da da1 wo wir uns mit dieser ,erklrungsart ins berschwengliche verlieren1 wohin uns die ,naturerkenntni nicht folgen kann1 die ,vernunft dichterisch zu schwrmen verleitet wird1 welches zu verhten eben ihre vorzglichste ,bestimmung ist4 #daj4ce ,von der andern ,seite ist es eine eben sowohl nothwendige ,maxime der ,vernunft1 das ,princip der ,zwecke an den ,producten der ,natur nicht vorbei zu gehen3 weil es1 wenn es gleich die ,entstehungsart derselben uns eben nicht begreiflicher macht1 doch ein heuristisches ,princip ist1 den besondern ,gesetzen der ,natur nachzuforschen2 gesetzt auch1 da man davon #daa4e keinen ,gebrauch machen wollte1 um die ,natur selbst darnach zu erklren1 indem man sie so lange1 ob sie gleich absichtliche ,zweckeinheit augenscheinlich darlegen1 noch immer nur ,naturzwecke nennt1 d4 i4 ohne ber die ,natur hinaus den ,grund der ,mglichkeit derselben zu suchen4 ,weil es aber doch am ,ende zur ,frage wegen der letzteren kommen mu3 so ist es eben #daa4aj so nothwendig fr sie1 eine besondere ,art der ,causalitt1 die sich nicht in der ,natur vorfindet1 zu denken1 als die ,mechanik der ,naturursachen die ihrige hat1 indem zu der ,receptivitt mehrerer und anderer ,formen1 als deren die ,materie nach der letzteren fhig ist1 noch eine ,spontaneitt einer #cef ,ursache 7die also nicht ,materie sein kann7 hinzukommen mu1 ohne welche #daa4ae von jenen ,formen kein ,grund angegeben werden kann4 ,zwar mu die ,vernunft1 ehe sie diesen ,schritt thut1 behutsam verfahren und nicht jede ,technik der ,natur1 d4 i4 ein productives ,vermgen derselben1 welches ,zweckmigkeit der ,gestalt fr unsere bloe ,apprehension an sich zeigt 7wie bei regulren ,krpern71 fr teleologisch zu erklren suchen1 sondern immer #daa4bj so lange fr blo mechanisch-mglich ansehen2 allein darber das teleologische ,princip gar ausschlieen und1 wo die ,zweckmigkeit fr die ,vernunftuntersuchung der ,mglichkeit der ,naturformen durch ihre ,ursachen sich ganz unlugbar als ,beziehung auf eine andere ,art der ,causalitt zeigt1 doch immer den bloen ,mechanism befolgen wollen1 mu die ,vernunft #daa4be eben so phantastisch und unter ,hirngespinsten von ,naturvermgen1 die sich gar nicht denken lassen1 herumschweifend machen1 als eine blo teleologische ,erklrungsart1 die gar keine ,rcksicht auf den ,naturmechanism nimmt1 sie schwrmerisch machte4 ,an einem und eben demselben ,dinge der ,natur lassen sich nicht beide #daa4cj ,principien1 als ,grundstze der ,erklrung 7,deduction7 eines von dem andern1 verknpfen1 d4 i4 als dogmatische und constitutive ,principien der ,natureinsicht fr die bestimmende ,urtheilskraft vereinigen4 ,wenn ich z4 ,b4 von einer ,made annehme1 sie sei als ,product des bloen ,mechanismus der ,materie 7der neuen ,bildung1 die sie fr sich selbst bewerkstelligt1 #daa4ce #ceg wenn ihre ,elemente durch ,fulni in ,freiheit gesetzt werden7 anzusehen3 so kann ich nun nicht von eben derselben ,materie1 als einer ,causalitt nach ,zwecken zu handeln1 eben dasselbe ,product ableiten4 ,umgekehrt1 wenn ich dasselbe ,product als ,naturzweck annehme1 kann ich nicht auf eine mechanische ,erzeugungsart desselben rechnen und solche als constitutives ,princip zur ,beurtheilung desselben seiner ,mglichkeit nach annehmen und so beide ,principien vereinigen4 ,denn eine ,erklrungsart schliet #dab4e die andere aus2 gesetzt auch1 da objectiv beide ,grnde der ,mglichkeit eines solchen ,products auf einem einzigen beruhten1 wir aber auf diesen nicht ,rcksicht nhmen4 ,das ,princip1 welches die ,vereinbarkeit beider in ,beurtheilung der ,natur nach denselben mglich machen soll1 mu in dem1 was auerhalb beiden 7mithin auch auer der mglichen empirischen ,naturvorstellung7 #dab4aj liegt1 von dieser aber doch den ,grund enthlt1 d4 i4 im bersinnlichen1 gesetzt und eine jede beider ,erklrungsarten darauf bezogen werden4 ,da wir nun von diesem nichts als den unbestimmten ,begriff eines ,grundes haben knnen1 der die ,beurtheilung der ,natur nach empirischen ,gesetzen mglich macht1 brigens aber ihn durch kein ,prdicat #dab4ae nher bestimmen knnen3 so folgt1 da die ,vereinigung beider ,principien nicht auf einem ,grunde der ,erklrung 7,explication7 der ,mglichkeit eines ,products nach gegebenen ,gesetzen fr die bestimmende1 #ceh sondern nur auf einem ,grunde der ,errterung 7,exposition7 derselben fr die reflectirende ,urtheilskraft beruhen knne4 -- ,denn ,erklren heit #dab4bj von einem ,princip ableiten1 welches man also deutlich mu erkennen und angeben knnen4 ,nun mssen zwar das ,princip des ,mechanisms der ,natur und das der ,causalitt derselben nach ,zwecken an einem und eben demselben ,naturproducte in einem einzigen oberen ,princip zusammenhngen und daraus gemeinschaftlich abflieen1 weil sie sonst in der ,naturbetrachtung #dab4be nicht neben einander bestehen knnten4 ,wenn aber dieses objectiv-gemeinschaftliche und also auch die ,gemeinschaft der davon abhngenden ,maxime der ,naturforschung berechtigende ,princip von der ,art ist1 da es zwar angezeigt1 nie aber bestimmt erkannt und fr den ,gebrauch in vorkommenden ,fllen deutlich angegeben werden kann3 so lt sich aus #dab4cj einem solchen ,princip keine ,erklrung1 d4 i4 deutliche und bestimmte ,ableitung1 der ,mglichkeit eines nach jenen zwei heterogenen ,principien mglichen ,naturproducts ziehen4 ,nun ist aber das gemeinschaftliche ,princip der mechanischen einerseits und der teleologischen ,ableitung andrerseits das bersinnliche1 welches wir der ,natur als ,phnomen unterlegen #dab4ce mssen4 ,von diesem aber knnen wir uns in theoretischer ,absicht nicht den mindesten bejahend bestimmten ,begriff machen4 ,wie also nach demselben1 als ,princip1 die ,natur 7nach ihren besondern ,gesetzen7 fr uns ein ,system ausmache1 welches sowohl nach dem ,princip der ,erzeugung #cei von physischen als dem der ,endursachen als mglich erkannt werden knne3 lt sich keinesweges erklren2 sondern nur1 wenn es sich zutrgt1 da ,gegenstnde der ,natur vorkommen1 die nach dem ,princip des ,mechanisms #dac4e 7welches jederzeit an einem ,naturwesen ,anspruch hat7 ihrer ,mglichkeit nach1 ohne uns auf teleologische ,grundstze zu sttzen1 von uns nicht knnen gedacht werden1 voraussetzen1 da man nur getrost beiden gem den ,naturgesetzen nachforschen drfe 7nachdem die ,mglichkeit ihres ,products aus einem oder dem andern ,princip unserm ,verstande #dac4aj erkennbar ist71 ohne sich an den scheinbaren ,widerstreit zu stoen1 der sich zwischen den ,principien der ,beurtheilung desselben hervorthut3 weil wenigstens die ,mglichkeit1 da beide auch objectiv in einem ,princip vereinbar sein mchten 7da sie ,erscheinungen betreffen1 die einen bersinnlichen ,grund voraussetzen71 gesichert ist4 #dac4ae ,ob also gleich sowohl der ,mechanism als der teleologische 7absichtliche7 ,technicism der ,natur in ,ansehung ebendesselben ,products und seiner ,mglichkeit unter einem gemeinschaftlichen obern ,princip der ,natur nach besondern ,gesetzen stehen mgen3 so knnen wir doch1 da dieses ,princip transscendent ist1 nach der ,eingeschrnktheit unseres ,verstandes #dac4bj beide ,principien in der ,erklrung eben derselben ,naturerzeugung alsdann nicht vereinigen1 wenn selbst die innere ,mglichkeit dieses ,products nur durch eine ,causalitt nach ,zwecken verstndlich ist 7wie organisirte #cfj ,materien von der ,art sind74 ,es bleibt also bei dem obigen ,grundsatze der ,teleologie3 da nach der ,beschaffenheit des menschlichen #dac4be ,verstandes fr die ,mglichkeit organischer ,wesen in der ,natur keine andere als absichtlich wirkende ,ursache knne angenommen werden1 und der bloe ,mechanism der ,natur zur ,erklrung dieser ihrer ,producte gar nicht hinlnglich sein knne2 ohne doch dadurch in ,ansehung der ,mglichkeit solcher ,dinge selbst durch diesen ,grundsatz entscheiden zu wollen4 #dac4cj ,da nmlich dieser nur eine ,maxime der reflectirenden1 nicht der bestimmenden ,urtheilskraft ist1 daher nur subjectiv fr uns1 nicht objectiv fr die ,mglichkeit dieser ,art ,dinge selbst gilt 7wo beiderlei ,erzeugungsarten wohl in einem und demselben ,grunde zusammenhngen knnten72 da ferner ohne allen zu der teleologisch-gedachten ,erzeugungsart hinzukommenden #dac4ce ,begriff von einem dabei zugleich anzutreffenden ,mechanism der ,natur dergleichen ,erzeugung gar nicht als ,naturproduct beurtheilt werden knnte3 so fhrt obige ,maxime zugleich die ,nothwendigkeit einer ,vereinigung beider ,principien in der ,beurtheilung der ,dinge als ,naturzwecke bei sich1 aber nicht um eine ganz1 oder in gewissen ,stcken an die ,stelle der andern zu setzen4 ,denn an die ,stelle dessen1 was 7von uns wenigstens7 nur als nach ,absicht mglich gedacht wird1 lt sich kein ,mechanism2 #dad4e und an die ,stelle dessen1 was nach diesem als nothwendig erkannt wird1 lt sich keine ,zuflligkeit1 die eines ,zwecks zum ,bestimmungsgrunde #cfa bedrfe1 annehmen3 sondern nur die eine 7der ,mechanism7 der andern 7dem absichtlichen ,technicism7 unterordnen1 welches nach dem transscendentalen ,princip der ,zweckmigkeit der ,natur ganz wohl geschehen #dad4aj darf4 ,denn wo ,zwecke als ,grnde der ,mglichkeit gewisser ,dinge gedacht werden1 da mu man auch ,mittel annehmen1 deren ,wirkungsgesetz fr sich nichts einen ,zweck ,voraussetzendes bedarf1 mithin mechanisch und doch eine untergeordnete ,ursache absichtlicher ,wirkungen sein kann4 ,daher #dad4ae lt sich selbst in organischen ,producten der ,natur1 noch mehr aber1 wenn wir1 durch die unendliche ,menge derselben veranlat1 das ,absichtliche in der ,verbindung der ,naturursachen nach besondern ,gesetzen nun auch 7wenigstens durch erlaubte ,hypothese7 zum allgemeinen ,princip der reflectirenden ,urtheilskraft fr das ,naturganze 7die ,welt7 annehmen1 #dad4bj eine groe und sogar allgemeine ,verbindung der mechanischen ,gesetze mit den teleologischen in den ,erzeugungen der ,natur denken1 ohne die ,principien der ,beurtheilung derselben zu verwechseln und eines an die ,stelle des andern zu setzen3 weil in einer teleologischen ,beurtheilung die ,materie1 selbst wenn die ,form1 welche sie annimmt1 nur als nach ,absicht #dad4be mglich beurtheilt wird1 doch ihrer ,natur nach mechanischen ,gesetzen gem jenem vorgestellten ,zwecke auch zum ,mittel untergeordnet sein kann2 wiewohl1 #cfb da der ,grund dieser ,vereinbarkeit in demjenigen liegt1 was weder das eine noch das andere 7weder ,mechanism1 noch ,zweckverbindung71 sondern das bersinnliche ,substrat der ,natur ist1 von dem wir nichts erkennen1 #dad4cj fr unsere 7die menschliche7 ,vernunft beide ,vorstellungsarten der ,mglichkeit solcher ,objecte nicht zusammenzuschmelzen sind1 sondern wir sie nicht anders als nach der ,verknpfung der ,endursachen auf einem obersten ,verstande gegrndet beurtheilen knnen1 wodurch also der teleologischen ,erklrungsart nichts benommen wird4 #dad4ce ,weil nun aber ganz unbestimmt und fr unsere ,vernunft auch auf immer unbestimmbar ist1 wieviel der ,mechanism der ,natur als ,mittel zu jeder ,endabsicht in derselben thue2 und wegen des oberwhnten intelligibelen ,princips der ,mglichkeit einer ,natur berhaupt gar angenommen werden kann1 da sie durchgngig nach beiderlei allgemein zusammenstimmenden ,gesetzen 7den physischen und den der ,endursachen7 mglich sei1 wiewohl wir die ,art1 wie dieses zugehe1 gar nicht einsehen knnen3 so #dae4e wissen wir auch nicht1 wie weit die fr uns mgliche mechanische ,erklrungsart gehe1 sondern nur so viel gewi3 da1 so weit wir nur immer darin kommen mgen1 sie doch allemal fr ,dinge1 die wir einmal als ,naturzwecke anerkennen1 unzureichend sein und wir also nach der ,beschaffenheit unseres ,verstandes jene ,grnde insgesammt einem teleologischen #dae4aj #cfc ,princip unterordnen mssen4 ,hierauf grndet sich nun die ,befugni und wegen der ,wichtigkeit1 welche das ,naturstudium nach dem ,princip des ,mechanisms fr unsern theoretischen ,vernunftgebrauch hat1 auch der ,beruf3 alle ,producte und ,ereignisse der ,natur1 selbst die zweckmigsten so weit mechanisch zu erklren1 #dae4ae als es immer in unserm ,vermgen 7dessen ,schranken wir innerhalb dieser ,untersuchungsart nicht angeben knnen7 steht1 dabei aber niemals aus den ,augen zu verlieren1 da wir die1 welche wir allein unter dem ,begriffe vom ,zwecke der ,vernunft zur ,untersuchung selbst auch nur aufstellen knnen1 der wesentlichen ,beschaffenheit unserer ,vernunft gem1 #dae4bj jene mechanischen ,ursachen ungeachtet1 doch zuletzt der ,causalitt nach ,zwecken unterordnen mssen4 ,anhang4 #cfd ,methodenlehre der teleologischen ,urtheilskraft4 #gi4 ,ob die ,teleologie als zur ,naturlehre gehrend abgehandelt werden msse4 #daf4e ,eine jede ,wissenschaft mu in der ,encyklopdie aller ,wissenschaften ihre bestimmte ,stelle haben4 ,ist es eine philosophische ,wissenschaft1 so mu ihr ihre ,stelle in dem theoretischen oder praktischen ,theil derselben und1 hat sie ihren ,platz im ersteren1 entweder in der ,naturlehre1 so fern sie das1 was ,gegenstand der ,erfahrung sein kann1 erwgt 7folglich der #daf4aj ,krperlehre1 der ,seelenlehre und allgemeinen ,weltwissenschaft71 oder in der ,gotteslehre 7von dem ,urgrunde der ,welt als ,inbegriff aller ,gegenstnde der ,erfahrung7 angewiesen werden4 ,nun fragt sich3 ,welche ,stelle gebhrt der ,teleologie8 ,gehrt sie zur 7eigentlich sogenannten7 ,naturwissenschaft1 oder zur ,theologie8 ,eins #daf4ae von beiden mu sein2 denn zum bergange aus einer in die andere kann gar keine ,wissenschaft gehren1 weil dieser nur die ,articulation oder ,organisation des ,systems und keinen ,platz in demselben bedeutet4 ,da sie in die ,theologie als ein ,theil derselben nicht gehre1 obgleich #cfe in derselben von ihr der wichtigste ,gebrauch gemacht werden kann1 ist fr #daf4bj sich selbst klar4 ,denn sie hat ,naturerzeugungen und die ,ursache derselben zu ihrem ,gegenstande2 und ob sie gleich auf die letztere1 als einen auer und ber die ,natur belegenen ,grund 7gttlichen ,urheber7 hinausweiset1 so thut sie dieses doch nicht fr die bestimmende1 sondern nur 7um die ,beurtheilung der ,dinge in der ,welt durch eine solche ,idee dem #daf4be menschlichen ,verstande angemessen als regulatives ,princip zu leiten7 blo fr die reflectirende ,urtheilskraft in der ,naturbetrachtung4 ,eben so wenig scheint sie aber auch in die ,naturwissenschaft zu gehren1 welche bestimmender und nicht blo reflectirender ,principien bedarf1 um von ,naturwirkungen objective ,grnde anzugeben4 ,in der ,that ist auch fr die ,theorie der ,natur1 oder die mechanische ,erklrung der ,phnomene derselben durch ihre wirkenden ,ursachen dadurch nichts gewonnen1 #dag4e da man sie nach dem ,verhltnisse der ,zwecke zu einander betrachtet4 ,die ,aufstellung der ,zwecke der ,natur an ihren ,producten1 so fern sie ein ,system nach teleologischen ,begriffen ausmachen1 ist eigentlich nur zur ,naturbeschreibung gehrig1 welche nach einem besondern ,leitfaden abgefat ist3 wo die ,vernunft zwar ein herrliches unterrichtendes #dag4aj und praktisch in mancherlei ,absicht zweckmiges ,geschft verrichtet1 aber ber das ,entstehen und die innere ,mglichkeit dieser ,formen gar keinen #cff ,aufschlu giebt1 worum es doch der theoretischen ,naturwissenschaft eigentlich zu thun ist4 ,die ,teleologie als ,wissenschaft gehrt also zu gar keiner ,doctrin1 #dag4ae sondern nur zur ,kritik und zwar eines besondern ,erkenntnivermgens1 nmlich der ,urtheilskraft4 ,aber so fern sie ,principien a priori enthlt1 kann und mu sie die ,methode1 wie ber die ,natur nach dem ,princip der ,endursachen geurtheilt werden msse1 angeben2 und so hat ihre ,methodenlehre wenigstens negativen ,einflu auf das ,verfahren in der theoretischen #dag4bj ,naturwissenschaft und auch auf das ,verhltni1 welches diese in der ,metaphysik zur ,theologie als ,propdeutik derselben haben kann4 #hj4 ,von der nothwendigen ,unterordnung des ,princips des ,mechanisms unter dem teleologischen in ,erklrung eines #dag4be ,dinges als ,naturzwecks4 ,die ,befugni auf eine blo mechanische ,erklrungsart aller ,naturproducte auszugehen ist an sich ganz unbeschrnkt2 aber das ,vermgen damit allein auszulangen ist nach der ,beschaffenheit unseres ,verstandes1 sofern er es mit ,dingen als ,naturzwecken zu thun hat1 nicht #dag4cj allein sehr beschrnkt1 sondern auch deutlich begrnzt3 nmlich so1 da #cfg nach einem ,princip der ,urtheilskraft durch das erstere ,verfahren allein zur ,erklrung der letzeren gar nichts ausgerichtet werden knne1 mithin die ,beurtheilung solcher ,producte jederzeit von uns zugleich einem teleologischen ,princip untergeordnet werden msse4 #dag4ce ,es ist daher vernnftig1 ja verdienstlich1 dem ,naturmechanism zum ,behuf einer ,erklrung der ,naturproducte soweit nachzugehen1 als es mit ,wahrscheinlichkeit geschehen kann1 ja diesen ,versuch nicht darum aufzugeben1 weil es an sich unmglich sei auf seinem ,wege mit der ,zweckmigkeit der ,natur zusammenzutreffen1 sondern nur darum1 weil es fr #dah4e uns als ,menschen unmglich ist2 indem dazu eine andere als sinnliche ,anschauung und ein bestimmtes ,erkenntni des intelligibelen ,substrats der ,natur1 woraus selbst von dem ,mechanism der ,erscheinungen nach besondern ,gesetzen ,grund angegeben werden knne1 erforderlich sein wrde1 welches alles unser ,vermgen gnzlich bersteigt4 #dah4aj ,damit also der ,naturforscher nicht auf reinen ,verlust arbeite1 so mu er in ,beurtheilung der ,dinge1 deren ,begriff als ,naturzwecke unbezweifelt gegrndet ist 7organisirter ,wesen71 immer irgend eine ursprngliche ,organisation zum ,grunde legen1 welche jenen ,mechanism selbst benutzt1 um andere organisirte ,formen hervorzubringen1 oder die seinige #dah4ae zu neuen ,gestalten 7die doch aber immer aus jenem ,zwecke und ihm gem #cfh erfolgen7 zu entwickeln4 ,es ist rhmlich1 vermittelst einer comparativen ,anatomie die groe ,schpfung organisirter ,naturen durchzugehen1 um zu sehen3 ob sich daran nicht etwas einem ,system hnliches und zwar dem ,erzeugungsprincip #dah4bj nach vorfinde2 ohne da wir nthig haben1 beim bloen ,beurtheilungsprincip 7welches fr die ,einsicht ihrer ,erzeugung keinen ,aufschlu giebt7 stehen zu bleiben und muthlos allen ,anspruch auf ,natureinsicht in diesem ,felde aufzugeben4 ,die bereinkunft so vieler ,thiergattungen in einem gewissen gemeinsamen ,schema1 das nicht allein in ihrem ,knochenbau1 #dah4be sondern auch in der ,anordnung der brigen ,theile zum ,grunde zu liegen scheint1 wo bewundrungswrdige ,einfalt des ,grundrisses durch ,verkrzung einer und ,verlngerung anderer1 durch ,einwickelung dieser und ,auswickelung jener ,theile eine so groe ,mannigfaltigkeit von ,species hat hervorbringen knnen1 lt einen obgleich schwachen ,strahl #dah4cj von ,hoffnung in das ,gemth fallen1 da hier wohl etwas mit dem ,princip des ,mechanismus der ,natur1 ohne welches es berhaupt keine ,naturwissenschaft geben kann1 auszurichten sein mchte4 ,diese ,analogie der ,formen1 sofern sie bei aller ,verschiedenheit einem gemeinschaftlichen ,urbilde gem erzeugt zu sein scheinen1 verstrkt die ,vermuthung einer #dah4ce wirklichen ,verwandtschaft derselben in der ,erzeugung von einer gemeinschaftlichen ,urmutter durch die stufenartige ,annherung einer ,thiergattung #cfi zur andern1 von derjenigen an1 in welcher das ,princip der ,zwecke am meisten bewhrt zu sein scheint1 nmlich dem ,menschen1 bis zum ,polyp1 von diesem sogar bis zu ,moosen und ,flechten und endlich zu der niedrigsten uns merklichen ,stufe der ,natur1 zur rohen ,materie3 aus welcher und ihren ,krften nach mechanischen ,gesetzen 7gleich denen1 wornach #dai4e sie in ,krystallerzeugungen wirkt7 die ganze ,technik der ,natur1 die uns in organisirten ,wesen so unbegreiflich ist1 da wir uns dazu ein anderes ,princip zu denken genthigt glauben1 abzustammen scheint4 ,hier steht es nun dem ,archologen der ,natur frei1 aus den briggebliebenen ,spuren ihrer ltesten ,revolutionen nach allem ihm bekannten #dai4aj oder gemuthmaten ,mechanism derselben jene groe ,familie von ,geschpfen 7denn so mte man sie sich vorstellen1 wenn die genannte durchgngig zusammenhngende ,verwandtschaft einen ,grund haben soll7 entspringen zu lassen4 ,er kann den ,mutterschoo der ,erde1 die eben aus ihrem chaotischen ,zustande herausging 7gleichsam als ein groes ,thier71 #dai4ae anfnglich ,geschpfe von minder-zweckmiger ,form1 diese wiederum andere1 welche angemessener ihrem ,zeugungsplatze und ihrem ,verhltnisse unter einander sich ausbildeten1 gebren lassen2 bis diese ,gebrmutter selbst1 erstarrt1 sich verknchert1 ihre ,geburten auf bestimmte1 fernerhin nicht ausartende ,species eingeschrnkt htte1 und die ,mannigfaltigkeit so #dai4bj #cgj bliebe1 wie sie am ,ende der ,operation jener fruchtbaren ,bildungskraft ausgefallen war4 -- ,allein er mu gleichwohl zu dem ,ende dieser allgemeinen ,mutter eine auf alle diese ,geschpfe zweckmig gestellte ,organisation beilegen1 widrigenfalls die ,zweckform der ,producte des ,thier- und ,pflanzenreichs ihrer ,mglichkeit nach gar nicht zu denken ist4#bi ,alsdann #dai4be aber hat er den ,erklrungsgrund nur weiter aufgeschoben und kann sich nicht anmaen1 die ,erzeugung jener zwei ,reiche von der ,bedingung der #cga ,endursachen unabhngig gemacht zu haben4 #bi ,eine ,hypothese von solcher ,art kann man ein gewagtes ,abenteuer der ,vernunft nennen2 und es mgen wenige selbst von den scharfsinnigsten ,naturforschern sein1 denen es nicht bisweilen durch den ,kopf gegangen wre4 ,denn ungereimt ist es eben nicht1 wie die generatio aequivoca1 worunter man die ,erzeugung eines organisirten ,wesens durch die ,mechanik der rohen unorganisirten ,materie versteht4 ,sie #dai4cj wre immer noch generatio univoca in der allgemeinsten ,bedeutung des ,worts1 sofern nur etwas ,organisches aus einem andern ,organischen1 obzwar unter dieser ,art ,wesen specifisch von ihm ,unterschiedenen1 erzeugt wrde2 z4 ,b4 wenn gewisse ,wasserthiere sich nach und nach zu ,sumpfthieren und aus diesen nach einigen ,zeugungen zu ,landthieren ausbildeten4 ,a priori1 im ,urtheile der bloen ,vernunft1 #dai4ce widerstreitet sich das nicht4 ,allein die ,erfahrung zeigt davon kein ,beispiel1 nach der vielmehr alle ,zeugung1 die wir kennen1 generatio homonyma ist1 nicht blo univoca im ,gegensatz mit der ,zeugung aus unorganisirtem ,stoffe1 sondern auch ein in der ,organisation selbst mit dem ,erzeugenden gleichartiges ,product hervorbringt1 und die generatio heteronyma1 so weit unsere ,erfahrungskenntni der ,natur #dbj4ce reicht1 nirgend angetroffen wird4 ,selbst1 was die ,vernderung betrifft1 welcher gewisse ,individuen der organisirten ,gattungen zuflligerweise unterworfen werden1 wenn man #dbj4e findet1 da ihr so abgenderter ,charakter erblich und in die ,zeugungskraft aufgenommen wird1 so kann sie nicht fglich anders denn als gelegentliche ,entwickelung einer in der ,species ursprnglich vorhandenen zweckmigen ,anlage zur ,selbsterhaltung der ,art beurtheilt werden3 weil das ,zeugen seines gleichen bei der durchgngigen innern ,zweckmigkeit #dbj4aj eines organisirten ,wesens mit der ,bedingung nichts in die ,zeugungskraft aufzunehmen1 was nicht auch in einem solchen ,system von ,zwecken zu einer der unentwickelten ursprnglichen ,anlagen gehrt1 so nahe verbunden ist4 ,denn wenn man von diesem ,princip abgeht1 so kann man mit ,sicherheit nicht wissen1 ob nicht mehrere ,stcke der jetzt #dbj4ae an einer ,species anzutreffenden ,form eben so zuflligen zwecklosen ,ursprungs sein mgen2 und das ,princip der ,teleologie3 in einem organisirten ,wesen nichts von dem1 was sich in der ,fortpflanzung desselben erhlt1 als unzweckmig zu beurtheilen1 mte dadurch in der ,anwendung sehr unzuverlssig werden und lediglich fr den ,urstamm 7den wir aber #dbj4bj nicht mehr kennen7 gltig sein4 ,hume macht wider diejenigen1 welche fr alle solche ,naturzwecke #cgb ein teleologisches ,princip der ,beurtheilung1 d4 i4 einen architektonischen ,verstand1 anzunehmen nthig finden1 die ,einwendung3 da man mit eben dem ,rechte fragen knnte1 wie denn ein solcher ,verstand mglich sei1 #dbj4be d4 i4 wie die mancherlei ,vermgen und ,eigenschaften1 welche die ,mglichkeit eines ,verstandes1 der zugleich ausfhrende ,macht hat1 ausmachen1 sich so zweckmig in einem ,wesen haben zusammen finden knnen4 ,allein dieser ,einwurf ist nichtig4 ,denn die ganze ,schwierigkeit1 welche die ,frage wegen der ersten ,erzeugung eines in sich selbst ,zwecke enthaltenden #dbj4cj und durch sie allein begreiflichen ,dinges umgiebt1 beruht auf der ,nachfrage nach ,einheit des ,grundes der ,verbindung des ,mannigfaltigen auer einander in diesem ,producte2 da denn1 wenn dieser ,grund in dem ,verstande einer hervorbringenden ,ursache als einfacher ,substanz gesetzt wird1 jene ,frage1 sofern sie teleologisch ist1 hinreichend beantwortet wird1 wenn aber die ,ursache blo in der ,materie1 als einem ,aggregat vieler ,substanzen auer einander1 gesucht wird1 die ,einheit des ,princips fr die innerlich zweckmige ,form ihrer ,bildung gnzlich ermangelt2 #dba4e und die ,autokratie der ,materie in ,erzeugungen1 welche von unserm ,verstande nur als ,zwecke begriffen werden knnen1 ist ein ,wort ohne ,bedeutung4 ,daher kommt es1 da diejenigen1 welche fr die objectiv-zweckmigen ,formen der ,materie einen obersten ,grund der ,mglichkeit derselben #dba4aj #cgc suchen1 ohne ihm eben einen ,verstand zuzugestehen1 das ,weltganze doch gern zu einer einigen1 allbefassenden ,substanz 7,pantheism71 oder 7welches nur eine bestimmtere ,erklrung des vorigen ist7 zu einem ,inbegriffe vieler einer einigen einfachen ,substanz inhrirenden ,bestimmungen 7,spinozism7 machen1 blo um jene ,bedingung aller ,zweckmigkeit1 die #dba4ae ,einheit des ,grundes1 heraus zu bekommen2 wobei sie zwar einer ,bedingung der ,aufgabe1 nmlich der ,einheit in der ,zweckbeziehung1 vermittelst des blo ontologischen ,begriffs einer einfachen ,substanz ein ,genge thun1 aber fr die andere ,bedingung1 nmlich das ,verhltni derselben zu ihrer ,folge als ,zweck1 wodurch jener ontologische ,grund #dba4bj fr die ,frage nher bestimmt werden soll1 nichts anfhren1 mithin die ganze ,frage keinesweges beantworten4 ,auch bleibt sie schlechterdings unbeantwortlich 7fr unsere ,vernunft71 wenn wir jenen ,urgrund der ,dinge nicht als einfache ,substanz und dieser ihre ,eigenschaft zu der specifischen ,beschaffenheit der auf sie sich grndenden ,naturformen1 #dba4be nmlich der ,zweckeinheit1 nicht als die einer intelligenten ,substanz1 das ,verhltni aber derselben zu den letzteren 7wegen der ,zuflligkeit1 die wir an allem finden1 was wir uns nur als ,zweck mglich denken7 nicht als das ,verhltni einer ,causalitt uns vorstellen4 #ha4 #dba4cj #cgd ,von der ,beigesellung des ,mechanismus zum teleologischen ,princip in der ,erklrung eines ,naturzwecks als ,naturproducts4 ,gleich wie der ,mechanism der ,natur nach dem vorhergehenden allein nicht zulangen kann1 um sich die ,mglichkeit eines organisirten #dba4ce ,wesens darnach zu denken1 sondern 7wenigstens nach der ,beschaffenheit unsers ,erkenntnivermgens7 einer absichtlich wirkenden ,ursache ursprnglich untergeordnet werden mu3 so langt eben so wenig der bloe teleologische ,grund eines solchen ,wesens hin1 es zugleich als ein ,product der ,natur zu betrachten und zu beurtheilen1 wenn nicht der ,mechanism #dbb4e der letzteren dem ersteren beigesellt wird1 gleichsam als das ,werkzeug einer absichtlich wirkenden ,ursache1 deren ,zwecke die ,natur in ihren mechanischen ,gesetzen gleichwohl untergeordnet ist4 ,die ,mglichkeit einer solchen ,vereinigung zweier ganz verschiedener ,arten von ,causalitt1 der ,natur in ihrer allgemeinen ,gesetzmigkeit mit einer ,idee1 welche jene auf eine #dbb4aj besondere ,form einschrnkt1 wozu sie fr sich gar keinen ,grund enthlt1 begreift unsere ,vernunft nicht2 sie liegt im bersinnlichen ,substrat der ,natur1 wovon wir nichts bejahend bestimmen knnen1 als da es das ,wesen an sich sei1 von welchem wir blo die ,erscheinung kennen4 ,aber das ,princip3 alles1 was wir als zu dieser ,natur 7,phaenomenon7 gehrig #dbb4ae #cge und als ,product derselben annehmen1 auch nach mechanischen ,gesetzen mit ihr verknpft denken zu mssen1 bleibt nichts desto weniger in seiner ,kraft3 weil ohne diese ,art von ,causalitt organisirte ,wesen1 als ,zwecke der ,natur1 doch keine ,naturproducte sein wrden4 ,wenn nun das teleologische ,princip der ,erzeugung dieser ,wesen angenommen #dbb4bj wird 7wie es denn nicht anders sein kann73 so kann man entweder den ,occasionalism1 oder den ,prstabilism der ,ursache ihrer innerlich zweckmigen ,form zum ,grunde legen4 ,nach dem ersteren wrde die oberste ,weltursache ihrer ,idee gem bei ,gelegenheit einer jeden ,begattung der in derselben sich mischenden ,materie unmittelbar die #dbb4be organische ,bildung geben2 nach dem zweiten wrde sie in die anfnglichen ,producte dieser ihrer ,weisheit nur die ,anlage gebracht haben1 vermittelst deren ein organisches ,wesen seines ,gleichen hervorbringt und die ,species sich selbst bestndig erhlt1 imgleichen der ,abgang der ,individuen durch ihre zugleich an ihrer ,zerstrung arbeitende ,natur continuirlich ersetzt #dbb4cj wird4 ,wenn man den ,occasionalism der ,hervorbringung organisirter ,wesen annimmt1 so geht alle ,natur hiebei gnzlich verloren1 mit ihr auch aller ,vernunftgebrauch1 ber die ,mglichkeit einer solchen ,art ,producte zu urtheilen2 daher man voraussetzen kann1 da niemand dieses ,system annehmen wird1 dem es irgend um ,philosophie zu thun ist4 #dbb4ce ,der ,prstabilism kann nun wiederum auf zwiefache ,art verfahren4 #cgf ,er betrachtet nmlich ein jedes von seines ,gleichen gezeugte organische ,wesen entweder als das ,educt1 oder als das ,product des ersteren4 ,das ,system der ,zeugungen als bloer ,educte heit das der individuellen ,prformation1 oder auch die ,evolutionstheorie2 das der ,zeugungen als ,producte wird das ,system der ,epigenesis genannt4 ,dieses letztere kann auch ,system der generischen ,prformation genannt #dbc4e werden3 weil das productive ,vermgen der ,zeugenden doch nach den inneren zweckmigen ,anlagen1 die ihrem ,stamme zu ,theil wurden1 also die specifische ,form virtualiter prformirt war4 ,diesem gem wrde man die entgegenstehende ,theorie der individuellen ,prformation auch besser ,involutionstheorie 7oder die der ,einschachtelung7 nennen #dbc4aj knnen4 ,die ,verfechter der ,evolutionstheorie1 welche jedes ,individuum von der bildenden ,kraft der ,natur ausnehmen1 um es unmittelbar aus der ,hand des ,schpfers kommen zu lassen1 wollten es also doch nicht wagen1 dieses nach der ,hypothese des ,occasionalisms geschehen zu lassen1 #dbc4ae so da die ,begattung eine bloe ,formalitt wre1 unter der eine oberste verstndige ,weltursache beschlossen htte1 jedesmal eine ,frucht mit unmittelbarer ,hand zu bilden und der ,mutter nur die ,auswickelung und ,ernhrung derselben zu berlassen4 ,sie erklrten sich fr die ,prformation2 #cgg gleich als wenn es nicht einerlei wre1 bernatrlicher ,weise im #dbc4bj ,anfange oder im ,fortlaufe der ,welt dergleichen ,formen entstehen zu lassen1 und nicht vielmehr eine groe ,menge bernatrlicher ,anstalten durch gelegentliche ,schpfung erspart wrde1 welche erforderlich wren1 damit der im ,anfange der ,welt gebildete ,embryo die lange ,zeit hindurch bis zu seiner ,entwickelung nicht von den zerstrenden ,krften der ,natur #dbc4be litte und sich unverletzt erhielte1 imgleichen eine unermelich grere ,zahl solcher vorgebildeten ,wesen1 als jemals entwickelt werden sollten1 und mit ihnen eben so viel ,schpfungen dadurch unnthig und zwecklos gemacht wrden4 ,allein sie wollten doch wenigstens etwas hierin der ,natur berlassen1 um nicht gar in vllige ,hyperphysik zu gerathen1 die aller ,naturerklrung #dbc4cj entbehren kann4 ,sie hielten zwar noch fest an ihrer ,hyperphysik1 selbst da sie an ,migeburten 7die man doch unmglich fr ,zwecke der ,natur halten kann7 eine bewunderungswrdige ,zweckmigkeit fanden1 sollte sie auch nur darauf abgezielt sein1 da ein ,anatomiker einmal daran1 als einer zwecklosen ,zweckmigkeit1 ,ansto nehmen und niederschlagende #dbc4ce ,bewunderung fhlen sollte4 ,aber die ,erzeugung der ,bastarte konnten sie schlechterdings nicht in das ,system der ,prformation hineinpassen1 sondern muten dem ,samen der mnnlichen ,geschpfe1 dem sie brigens nichts als die mechanische ,eigenschaft1 zum ersten ,nahrungsmittel des ,embryo zu dienen1 zugestanden hatten1 doch noch obenein eine #cgh zweckmig bildende ,kraft zugestehen3 welche sie doch in ,ansehung des ganzen ,products einer ,erzeugung von zwei ,geschpfen derselben ,gattung #dbd4e keinem von beiden einrumen wollten4 ,wenn man dagegen an dem ,vertheidiger der ,epigenesis den groen ,vorzug1 den er in ,ansehung der ,erfahrungsgrnde zum ,beweise seiner ,theorie vor dem ersteren hat1 gleich nicht kennte3 so wrde die ,vernunft doch schon zum ,voraus fr seine ,erklrungsart mit vorzglicher #dbd4aj ,gunst eingenommen sein1 weil sie die ,natur in ,ansehung der ,dinge1 welche man ursprnglich nur nach der ,causalitt der ,zwecke sich als mglich vorstellen kann1 doch wenigstens1 was die ,fortpflanzung betrifft1 als selbst hervorbringend1 nicht blo als entwickelnd betrachtet und so doch mit dem kleinst-mglichen ,aufwande des bernatrlichen alles ,folgende #dbd4ae vom ersten ,anfange an der ,natur berlt 7ohne aber ber diesen ersten ,anfang1 an dem die ,physik berhaupt scheitert1 sie mag es mit einer ,kette der ,ursachen versuchen1 mit welcher sie wolle1 etwas zu bestimmen74 ,in ,ansehung dieser ,theorie der ,epigenesis hat niemand mehr sowohl zum ,beweise derselben1 als auch zur ,grndung der chten ,principien #dbd4bj ihrer ,anwendung zum ,theil durch die ,beschrnkung eines zu vermessenen ,gebrauchs derselben geleistet1 als ,herr ,hofr4 ,blumenbach4 ,von organisirter ,materie hebt er alle physische ,erklrungsart dieser ,bildungen #cgi an4 ,denn da rohe ,materie sich nach mechanischen ,gesetzen ursprnglich selbst gebildet habe1 da aus der ,natur des ,leblosen ,leben #dbd4be habe entspringen und ,materie in die ,form einer sich selbst erhaltenden ,zweckmigkeit sich von selbst habe fgen knnen1 erklrt er mit ,recht fr vernunftwidrig2 lt aber zugleich dem ,naturmechanism unter diesem uns unerforschlichen ,princip einer ursprnglichen ,organisation einen unbestimmbaren1 zugleich doch auch unverkennbaren ,antheil1 wozu das #dbd4cj ,vermgen der ,materie 7zum ,unterschiede von der ihr allgemein beiwohnenden blo mechanischen ,bildungskraft7 von ihm in einem organisirten ,krper ein 7gleichsam unter der hheren ,leitung und ,anweisung der ersteren stehender7 ,bildungstrieb genannt wird4 #hb4 ,von dem teleologischen ,system in den uern ,verhltnissen organisirter ,wesen4 ,unter der uern ,zweckmigkeit verstehe ich diejenige1 da ein ,ding der ,natur einem andern als ,mittel zum ,zwecke dient4 ,nun knnen ,dinge1 #dbe4e die keine innere ,zweckmigkeit haben1 oder zu ihrer ,mglichkeit voraussetzen1 z4 ,b4 ,erden1 ,luft1 ,wasser u4 s4 w41 gleichwohl uerlich1 d4 i4 im ,verhltni auf andere ,wesen1 sehr zweckmig sein2 aber diese mssen #chj jederzeit organisirte ,wesen1 d4 i4 ,naturzwecke1 sein1 denn sonst knnten jene auch nicht als ,mittel beurtheilt werden4 ,so knnen ,wasser1 ,luft #dbe4aj und ,erden nicht als ,mittel zu ,anhufung von ,gebirgen angesehen werden1 weil diese an sich gar nichts enthalten1 was einen ,grund ihrer ,mglichkeit nach ,zwecken erforderte1 worauf in ,beziehung also ihre ,ursache niemals unter dem ,prdicate eines ,mittels 7das dazu ntzte7 vorgestellt werden kann4 #dbe4ae ,die uere ,zweckmigkeit ist ein ganz anderer ,begriff1 als der ,begriff der inneren1 welche mit der ,mglichkeit eines ,gegenstandes1 unangesehen ob seine ,wirklichkeit selbst ,zweck sei oder nicht1 verbunden ist4 ,man kann von einem organisirten ,wesen noch fragen3 ,wozu ist es da8 aber nicht leicht von ,dingen1 an denen man blo die ,wirkung vom ,mechanism #dbe4bj der ,natur erkennt4 ,denn in jenen stellen wir uns schon eine ,causalitt nach ,zwecken zu ihrer inneren ,mglichkeit1 einen schaffenden ,verstand1 vor und beziehen dieses thtige ,vermgen auf den ,bestimmungsgrund desselben1 die ,absicht4 ,es giebt nur eine einzige uere ,zweckmigkeit1 die mit der innern der ,organisation zusammenhngt #dbe4be und1 ohne da die ,frage sein darf1 zu welchem ,ende dieses so organisirte ,wesen eben habe existiren mssen1 dennoch im ueren ,verhltni eines ,mittels zum ,zwecke dient4 ,dieses ist die ,organisation beiderlei ,geschlechts #cha in ,beziehung auf einander zur ,fortpflanzung ihrer ,art2 denn hier kann man immer noch eben so wie bei einem ,individuum fragen3 #dbe4cj ,warum mute ein solches ,paar existiren8 ,die ,antwort ist3 ,dieses hier macht allererst ein organisirendes ,ganze aus1 obzwar nicht ein organisirtes in einem einzigen ,krper4 ,wenn man nun fragt1 wozu ein ,ding da ist1 so ist die ,antwort entweder3 ,sein ,dasein und seine ,erzeugung hat gar keine ,beziehung auf #dbe4ce eine nach ,absichten wirkende ,ursache1 und alsdann versteht man immer einen ,ursprung derselben aus dem ,mechanism der ,natur2 oder3 ,es ist irgend ein absichtlicher ,grund seines ,daseins 7als eines zuflligen ,naturwesens71 und diesen ,gedanken kann man schwerlich von dem ,begriffe eines organisirten ,dinges trennen3 weil1 da wir einmal seiner innern ,mglichkeit eine ,causalitt der ,endursachen und eine ,idee1 die dieser #dbf4e zum ,grunde liegt1 unterlegen mssen1 wir auch die ,existenz dieses ,productes nicht anders denn als ,zweck denken knnen4 ,denn die vorgestellte ,wirkung1 deren ,vorstellung zugleich der ,bestimmungsgrund der verstndigen wirkenden ,ursache zu ihrer ,hervorbringung ist1 heit ,zweck4 ,in diesem ,falle also kann man entweder sagen3 ,der ,zweck der ,existenz eines #dbf4aj solchen ,naturwesens ist in ihm selbst1 d4 i4 es ist nicht blo ,zweck1 sondern auch ,endzweck2 oder3 ,dieser ist auer ihm in anderen ,naturwesen1 d4 i4 es existirt zweckmig nicht als ,endzweck1 sondern nothwendig zugleich #chb als ,mittel4 ,wenn wir aber die ganze ,natur durchgehen1 so finden wir in ihr als #dbf4ae ,natur kein ,wesen1 welches auf den ,vorzug1 ,endzweck der ,schpfung zu sein1 ,anspruch machen knnte2 und man kann sogar a priori beweisen3 da dasjenige1 was etwa noch fr die ,natur ein letzter ,zweck sein knnte1 nach allen erdenklichen ,bestimmungen und ,eigenschaften1 womit man es ausrsten mchte1 doch als ,naturding niemals ein ,endzweck #dbf4bj sein knne4 ,wenn man das ,gewchsreich ansieht1 so knnte man anfnglich durch die unermeliche ,fruchtbarkeit1 durch welche es sich beinahe ber jeden ,boden verbreitet1 auf den ,gedanken gebracht werden1 es fr ein bloes ,product des ,mechanisms der ,natur1 welchen sie in den ,bildungen #dbf4be des ,mineralreichs zeigt1 zu halten4 ,eine nhere ,kenntni aber der unbeschreiblich weisen ,organisation in demselben lt uns an diesem ,gedanken nicht haften1 sondern veranlat die ,frage3 ,wozu sind diese ,geschpfe da8 ,wenn man sich antwortet3 ,fr das ,thierreich1 welches dadurch genhrt wird1 damit es sich in so mannigfaltigen ,gattungen ber #dbf4cj die ,erde habe verbreiten knnen1 so kommt die ,frage wieder3 ,wozu sind denn diese pflanzen-verzehrenden ,thiere da8 ,die ,antwort wrde etwa sein3 ,fr die ,raubthiere1 die sich nur von dem nhren knnen1 was ,leben #chc hat4 ,endlich ist die ,frage3 ,wozu sind diese sammt den vorigen ,naturreichen gut8 ,fr den ,menschen zu dem mannigfaltigen ,gebrauche1 den #dbf4ce ihn sein ,verstand von allen jenen ,geschpfen machen lehrt2 und er ist der letzte ,zweck der ,schpfung hier auf ,erden1 weil er das einzige ,wesen auf derselben ist1 welches sich einen ,begriff von ,zwecken machen und aus einem ,aggregat von zweckmig gebildeten ,dingen durch seine ,vernunft ein ,system der ,zwecke machen kann4 ,man knnte auch mit dem ,ritter ,linn den dem ,scheine nach umgekehrten ,weg gehen und sagen3 ,die gewchsfressenden ,thiere sind da1 #dbg4e um den ppigen ,wuchs des ,pflanzenreichs1 wodurch viele ,species derselben erstickt werden wrden1 zu migen2 die ,raubthiere1 um der ,gefrigkeit jener ,grnzen zu setzen2 endlich der ,mensch1 damit1 indem er diese verfolgt und vermindert1 ein gewisses ,gleichgewicht unter den hervorbringenden und den zerstrenden ,krften der ,natur gestiftet werde4 #dbg4aj ,und so wrde der ,mensch1 so sehr er auch in gewisser ,beziehung als ,zweck gewrdigt sein mchte1 doch in anderer wiederum nur den ,rang eines ,mittels haben4 ,wenn man sich eine objective ,zweckmigkeit in der ,mannigfaltigkeit der ,gattungen der ,erdgeschpfe und ihrem uern ,verhltnisse zu #dbg4ae einander2 als zweckmig construirter ,wesen1 zum ,princip macht3 so ist es der ,vernunft gem1 sich in diesem ,verhltnisse wiederum eine gewisse #chd ,organisation und ein ,system aller ,naturreiche nach ,endursachen zu denken4 ,allein hier scheint die ,erfahrung der ,vernunftmaxime laut zu widersprechen1 vornehmlich was einen letzten ,zweck der ,natur betrifft1 der doch #dbg4bj zu der ,mglichkeit eines solchen ,systems erforderlich ist1 und den wir nirgend anders als im ,menschen setzen knnen3 da vielmehr in ,ansehung dieses1 als einer der vielen ,thiergattungen1 die ,natur so wenig von den zerstrenden als erzeugenden ,krften die mindeste ,ausnahme gemacht hat1 alles einem ,mechanism derselben ohne einen ,zweck zu unterwerfen4 #dbg4be ,das erste1 was in einer ,anordnung zu einem zweckmigen ,ganzen der ,naturwesen auf der ,erde absichtlich eingerichtet sein mte1 wrde wohl ihr ,wohnplatz1 der ,boden und das ,element sein1 auf und in welchem sie ihr ,fortkommen haben sollten4 ,allein eine genauere ,kenntni der ,beschaffenheit dieser ,grundlage aller organischen ,erzeugung giebt #dbg4cj auf keine anderen als ganz unabsichtlich wirkende1 ja eher noch verwstende1 als ,erzeugung1 ,ordnung und ,zwecke begnstigende ,ursachen ,anzeige4 ,land und ,meer enthalten nicht allein ,denkmler von alten mchtigen ,verwstungen1 die sie und alle ,geschpfe auf und in demselben betroffen haben1 in sich2 sondern ihr ganzes ,bauwerk1 die ,erdlager des einen und #dbg4ce die ,grnzen des andern haben gnzlich das ,ansehen des ,products wilder1 allgewaltiger ,krfte einer im chaotischen ,zustande arbeitenden ,natur4 ,so zweckmig auch jetzt die ,gestalt1 das ,bauwerk und der ,abhang der #che ,lnder fr die ,aufnahme der ,gewsser aus der ,luft1 fr die ,quelladern zwischen ,erdschichten von mannigfaltiger ,art 7fr mancherlei ,producte7 und den ,lauf der ,strme angeordnet zu sein scheinen mgen3 so beweiset doch eine nhere ,untersuchung derselben1 da sie blo als die ,wirkung #dbh4e theils feuriger1 theils wsseriger ,eruptionen1 oder auch ,emprungen des ,oceans zu ,stande gekommen sind2 sowohl was die erste ,erzeugung dieser ,gestalt1 als vornehmlich die nachmalige ,umbildung derselben zugleich mit dem ,untergange ihrer ersten organischen ,erzeugungen betrifft4#cj ,wenn nun der ,wohnplatz1 der ,mutterboden 7des ,landes7 und der ,mutterschoo #dbh4aj 7des ,meeres71 fr alle diese ,geschpfe auf keinen andern als einen gnzlich unabsichtlichen ,mechanism seiner ,erzeugung ,anzeige giebt3 wie und #chf mit welchem ,recht knnen wir fr diese letztern ,producte einen andern ,ursprung verlangen und behaupten8 ,wenn gleich der ,mensch1 wie die genaueste ,prfung der berreste jener ,naturverwstungen 7nach ,camper's #dbh4ae ,urtheile7 zu beweisen scheint1 in diesen ,revolutionen nicht mit begriffen war3 so ist er doch von den brigen ,erdgeschpfen so abhngig1 da1 wenn ein ber die anderen allgemeinwaltender ,mechanism der ,natur eingerumt wird1 er als darunter mit begriffen angesehen werden mu2 wenn ihn gleich sein ,verstand 7groentheils wenigstens7 unter ihren ,verwstungen #dbh4bj hat retten knnen4 #cj ,wenn der einmal angenommene ,name ,naturgeschichte fr ,naturbeschreibung bleiben soll1 so kann man das1 was die erstere buchstblich anzeigt1 nmlich eine ,vorstellung des ehemaligen1 alten ,zustandes der ,erde1 worber man1 #dbh4cj wenn man gleich keine ,gewiheit hoffen darf1 doch mit gutem ,grunde ,vermuthungen wagt1 die ,archologie der ,natur im ,gegensatz mit der ,kunst nennen4 ,zu jener wrden die ,petrefacten1 so wie zu dieser die geschnittenen ,steine u4 s4 w4 gehren4 ,denn da man doch wirklich an einer solchen 7unter dem ,namen einer ,theorie der ,erde7 bestndig1 wenn gleich wie billig langsam arbeitet1 so wre dieser #dbh4ce ,namen eben nicht einer blo eingebildeten ,naturforschung gegeben1 sondern einer solchen1 zu der die ,natur selbst uns einladet und auffordert4 ,dieses ,argument scheint aber mehr zu beweisen1 als die ,absicht enthielt1 wozu es aufgestellt war3 nmlich nicht blo1 da der ,mensch kein letzter ,zweck der ,natur und aus dem nmlichen ,grunde das ,aggregat der organisirten ,naturdinge auf der ,erde nicht ein ,system von ,zwecken sein #dbh4be knne2 sondern da gar die vorher fr ,naturzwecke gehaltenen ,naturproducte keinen andern ,ursprung haben1 als den ,mechanism der ,natur4 ,allein in der obigen ,auflsung der ,antinomie der ,principien der mechanischen und der teleologischen ,erzeugungsart der organischen ,naturwesen haben wir gesehen3 da1 da sie in ,ansehung der nach ihren besondern ,gesetzen 7zu deren systematischem ,zusammenhange uns aber der ,schlssel fehlt7 bildenden ,natur blo ,principien der reflectirenden ,urtheilskraft #dbi4e #chg sind1 die nmlich ihren ,ursprung nicht an sich bestimmen1 sondern nur sagen1 da wir nach der ,beschaffenheit unseres ,verstandes und unsrer ,vernunft ihn in dieser ,art ,wesen nicht anders als nach ,endursachen denken knnen1 die grtmgliche ,bestrebung1 ja ,khnheit in ,versuchen sie mechanisch zu erklren nicht allein erlaubt ist1 sondern wir auch #dbi4aj durch ,vernunft dazu aufgerufen sind1 ungeachtet wir wissen1 da wir damit aus subjectiven ,grnden der besondern ,art und ,beschrnkung unseres ,verstandes 7und nicht etwa1 weil der ,mechanism der ,erzeugung einem ,ursprunge nach ,zwecken an sich widersprche7 niemals auslangen knnen2 und da endlich in dem bersinnlichen ,princip der ,natur 7sowohl auer #dbi4ae uns als in uns7 gar wohl die ,vereinbarkeit beider ,arten sich die ,mglichkeit der ,natur vorzustellen liegen knne1 indem die ,vorstellungsart nach ,endursachen nur eine subjective ,bedingung unseres ,vernunftgebrauchs sei1 wenn sie die ,beurtheilung der ,gegenstnde nicht blo als ,erscheinungen angestellt wissen will1 sondern diese ,erscheinungen selbst sammt ihren #dbi4bj ,principien auf das bersinnliche ,substrat zu beziehen verlangt1 um gewisse ,gesetze der ,einheit derselben mglich zu finden1 die sie sich nicht anders als durch ,zwecke 7wovon die ,vernunft auch solche hat1 die bersinnlich sind7 vorstellig machen kann4 4 #hc #dbi4be #chh ,von dem letzten ,zwecke der ,natur als eines teleologischen ,systems4 ,wir haben im vorigen gezeigt1 da wir den ,menschen nicht blo wie alle organisirte ,wesen als ,naturzweck1 sondern auch hier auf ,erden als den letzten ,zweck der ,natur1 in ,beziehung auf welchen alle brige ,naturdinge #dbi4cj ein ,system von ,zwecken ausmachen1 nach ,grundstzen der ,vernunft zwar nicht fr die bestimmende1 doch fr die reflectirende ,urtheilskraft zu beurtheilen hinreichende ,ursache haben4 ,wenn nun dasjenige im ,menschen selbst angetroffen werden mu1 was als ,zweck durch seine ,verknpfung mit der ,natur befrdert werden soll3 so mu entweder der ,zweck #dbi4ce von der ,art sein1 da er selbst durch die ,natur in ihrer ,wohlthtigkeit befriedigt werden kann2 oder es ist die ,tauglichkeit und ,geschicklichkeit zu allerlei ,zwecken1 wozu die ,natur 7uerlich und innerlich7 von ihm gebraucht werden knne4 ,der erste ,zweck der ,natur wrde die ,glckseligkeit1 der zweite die ,cultur des ,menschen sein4 #dcj4e ,der ,begriff der ,glckseligkeit ist nicht ein solcher1 den der ,mensch etwa von seinen ,instincten abstrahirt und so aus der ,thierheit in ihm selbst hernimmt2 sondern ist eine bloe ,idee eines ,zustandes1 welcher er den letzteren unter blo empirischen ,bedingungen 7welches unmglich ist7 #chi adquat machen will4 ,er entwirft sie sich selbst und zwar auf so verschiedene #dcj4aj ,art durch seinen mit der ,einbildungskraft und den ,sinnen verwickelten ,verstand2 er ndert sogar diesen so oft1 da die ,natur1 wenn sie auch seiner ,willkr gnzlich unterworfen wre1 doch schlechterdings kein bestimmtes allgemeines und festes ,gesetz annehmen knnte1 um mit diesem schwankenden ,begriff und so mit dem ,zweck1 den jeder sich willkrlicher #dcj4ae ,weise vorsetzt1 bereinzustimmen4 ,aber selbst wenn wir entweder diesen auf das wahrhafte ,naturbedrfni1 worin unsere ,gattung durchgngig mit sich bereinstimmt1 herabsetzen1 oder andererseits die ,geschicklichkeit sich eingebildete ,zwecke zu verschaffen noch so hoch steigern wollten3 so wrde doch1 was der ,mensch unter ,glckseligkeit versteht1 und was in der #dcj4bj ,that sein eigener letzter ,naturzweck 7nicht ,zweck der ,freiheit7 ist1 von ihm nie erreicht werden2 denn seine ,natur ist nicht von der ,art1 irgendwo im ,besitze und ,genusse aufzuhren und befriedigt zu werden4 ,andrerseits ist so weit gefehlt1 da die ,natur ihn zu ihrem besondern ,liebling aufgenommen und vor allen ,thieren mit ,wohltun begnstigt habe1 da sie #dcj4be ihn vielmehr in ihren verderblichen ,wirkungen1 in ,pest1 ,hunger1 ,wassergefahr1 ,frost1 ,anfall von andern groen und kleinen ,thieren u4 d4 gl41 eben so wenig verschont1 wie jedes andere ,thier2 noch mehr aber1 da das ,widersinnische der ,naturanlagen in ihm ihn noch in selbstersonnene ,plagen und noch andere von seiner eigenen ,gattung durch den ,druck der #dcj4cj #cij ,herrschaft1 die ,barbarei der ,kriege u4 s4 w4 in solche ,noth versetzt und er selbst1 so viel an ihm ist1 an der ,zerstrung seiner eigenen ,gattung arbeitet1 da selbst bei der wohlthtigsten ,natur auer uns der ,zweck derselben1 wenn er auf die ,glckseligkeit unserer ,species gestellt wre1 in einem ,system derselben auf ,erden nicht erreicht werden wrde1 weil die #dcj4ce ,natur in uns derselben nicht empfnglich ist4 ,er ist also immer nur ,glied in der ,kette der ,naturzwecke3 zwar ,princip in ,ansehung manches ,zwecks1 wozu die ,natur ihn in ihrer ,anlage bestimmt zu haben scheint1 indem er sich selbst dazu macht2 aber doch auch ,mittel zur ,erhaltung der ,zweckmigkeit im ,mechanism der brigen ,glieder4 ,als das einzige ,wesen auf ,erden1 welches ,verstand1 mithin ein ,vermgen hat1 sich selbst willkrlich ,zwecke zu setzen1 ist er zwar betitelter ,herr der ,natur und1 #dca4e wenn man diese als ein teleologisches ,system ansieht1 seiner ,bestimmung nach der letzte ,zweck der ,natur2 aber immer nur bedingt1 nmlich da er es verstehe und den ,willen habe1 dieser und ihm selbst eine solche ,zweckbeziehung zu geben1 die unabhngig von der ,natur sich selbst genug1 mithin ,endzweck sein knne1 der aber in der ,natur gar nicht gesucht #dca4aj werden mu4 ,um aber auszufinden1 worein wir am ,menschen wenigstens jenen letzten ,zweck der ,natur zu setzen haben1 mssen wir dasjenige1 was die #cia ,natur zu leisten vermag1 um ihn zu dem vorzubereiten1 was er selbst thun mu1 um ,endzweck zu sein1 heraussuchen und es von allen den ,zwecken #dca4ae absondern1 deren ,mglichkeit auf ,bedingungen beruht1 die man allein von der ,natur erwarten darf4 ,von der letztern ,art ist die ,glckseligkeit auf ,erden1 worunter der ,inbegriff aller durch die ,natur auer und in dem ,menschen mglichen ,zwecke desselben verstanden wird2 das ist die ,materie aller seiner ,zwecke auf ,erden1 die1 wenn er sie zu seinem ganzen #dca4bj ,zwecke macht1 ihn unfhig macht1 seiner eigenen ,existenz einen ,endzweck zu setzen und dazu zusammen zu stimmen4 ,es bleibt also von allen seinen ,zwecken in der ,natur nur die formale1 subjective ,bedingung1 nmlich der ,tauglichkeit3 sich selbst berhaupt ,zwecke zu setzen und 7unabhngig von der ,natur in seiner ,zweckbestimmung7 die ,natur den ,maximen seiner #dca4be freien ,zwecke berhaupt angemessen als ,mittel zu gebrauchen1 brig1 was die ,natur in ,absicht auf den ,endzweck1 der auer ihr liegt1 ausrichten und welches also als ihr letzter ,zweck angesehen werden kann4 ,die ,hervorbringung der ,tauglichkeit eines vernnftigen ,wesens zu beliebigen ,zwecken berhaupt 7folglich in seiner ,freiheit7 ist die ,cultur4 ,also kann #dca4cj nur die ,cultur der letzte ,zweck sein1 den man der ,natur in ,ansehung der ,menschengattung beizulegen ,ursache hat 7nicht seine eigene ,glckseligkeit auf ,erden1 oder wohl gar blo das vornehmste ,werkzeug zu sein1 ,ordnung #cib und ,einhelligkeit in der vernunftlosen ,natur auer ihm zu stiften74 ,aber nicht jede ,cultur ist zu diesem letzten ,zwecke der ,natur hinlnglich4 #dca4ce ,die der ,geschicklichkeit ist freilich die vornehmste subjective ,bedingung der ,tauglichkeit zur ,befrderung der ,zwecke berhaupt2 aber doch nicht hinreichend den ,willen in der ,bestimmung und ,wahl seiner ,zwecke zu befrdern1 welche doch zum ganzen ,umfange eine ,tauglichkeit zu ,zwecken wesentlich gehrt4 ,die letztere ,bedingung der ,tauglichkeit1 welche man die ,cultur der ,zucht 7,disciplin7 nennen knnte1 ist negativ und besteht in der ,befreiung des ,willens von dem ,despotism der ,begierden1 #dcb4e wodurch wir1 an gewisse ,naturdinge geheftet1 unfhig gemacht werden1 selbst zu whlen1 indem wir uns die ,triebe zu ,fesseln dienen lassen1 die uns die ,natur nur statt ,leitfden beigegeben hat1 um die ,bestimmung der ,thierheit in uns nicht zu vernachlssigen1 oder gar zu verletzen1 inde wir doch frei genug sind1 sie anzuziehen oder nachzulassen1 #dcb4aj zu verlngern oder zu verkrzen1 nachdem es die ,zwecke der ,vernunft erfordern4 ,die ,geschicklichkeit kann in der ,menschengattung nicht wohl entwickelt werden1 als vermittelst der ,ungleichheit unter ,menschen3 da die grte ,zahl die ,nothwendigkeit des ,lebens gleichsam mechanisch1 ohne #dcb4ae dazu besonders ,kunst zu bedrfen1 zur ,gemchlichkeit und ,mue anderer besorgt1 welche die minder nothwendigen ,stcke der ,cultur1 ,wissenschaft #cic und ,kunst1 bearbeiten1 und von diesen in einem ,stande des ,drucks1 saurer ,arbeit und wenig ,genusses gehalten wird1 auf welche ,classe sich denn doch manches von der ,cultur der hhern nach und nach auch verbreitet4 #dcb4bj ,die ,plagen aber wachsen im ,fortschritte derselben 7dessen ,hhe1 wenn der ,hang zum ,entbehrlichen schon dem ,unentbehrlichen ,abbruch zu thun anfngt1 ,luxus heit7 auf beiden ,seiten gleich mchtig1 auf der einen durch fremde ,gewaltthtigkeit1 auf der andern durch innere ,ungengsamkeit2 aber das glnzende ,elend ist doch mit der ,entwickelung der #dcb4be ,naturanlagen in der ,menschengattung verbunden1 und der ,zweck der ,natur selbst1 wenn es gleich nicht unser ,zweck ist1 wird doch hiebei erreicht4 ,die formale ,bedingung1 unter welcher die ,natur diese ihre ,endabsicht allein erreichen kann1 ist diejenige ,verfassung im ,verhltnisse der ,menschen untereinander1 wo dem ,abbruche der einander wechselseitig widerstreitenden #dcb4cj ,freiheit gesetzmige ,gewalt in einem ,ganzen1 welches brgerliche ,gesellschaft heit1 entgegengesetzt wird2 denn nur in ihr kann die grte ,entwickelung der ,naturanlagen geschehen4 ,zu derselben wre aber doch1 wenn gleich ,menschen sie auszufinden klug und sich ihrem ,zwange willig zu unterwerfen weise genug wren1 noch ein weltbrgerliches ,ganze1 #dcb4ce d4 i4 ein ,system aller ,staaten1 die auf einander nachtheilig zu wirken in ,gefahr sind1 erforderlich4 ,in dessen ,ermangelung und bei dem ,hinderni1 welches ,ehrsucht1 ,herrschsucht und ,habsucht vornehmlich bei denen1 #cid die ,gewalt in ,hnden haben1 selbst der ,mglichkeit eines solchen ,entwurfs entgegen setzen1 ist der ,krieg 7theils in welchem sich ,staaten zerspalten und in kleinere auflsen1 theils ein ,staat andere1 kleinere mit sich vereinigt und ein greres ,ganze zu bilden strebt7 unvermeidlich3 der1 #dcc4e so wie er ein unabsichtlicher 7durch zgellose ,leidenschaften angeregter7 ,versuch der ,menschen1 doch tief verborgener1 vielleicht absichtlicher der obersten ,weisheit ist1 ,gesetzmigkeit mit der ,freiheit der ,staaten und dadurch ,einheit eines moralisch begrndeten ,systems derselben1 wo nicht zu stiften1 dennoch vorzubereiten und ungeachtet der schrecklichsten ,drangsale1 #dcc4aj womit er das menschliche ,geschlecht belegt1 und der vielleicht noch grern1 womit die bestndige ,bereitschaft dazu im ,frieden drckt1 dennoch eine ,triebfeder mehr ist 7indessen die ,hoffnung zu dem ,ruhestande einer ,volksglckseligkeit sich immer weiter entfernt7 alle ,talente1 die zur ,cultur dienen1 bis zum hchsten ,grade zu entwickeln4 #dcc4ae ,was die ,disciplin der ,neigungen betrifft1 zu denen die ,naturanlage in ,absicht auf unsere ,bestimmung als einer ,thiergattung ganz zweckmig ist1 die aber die ,entwickelung der ,menschheit sehr erschweren3 so zeigt sich doch auch in ,ansehung dieses zweiten ,erfordernisses zur ,cultur ein zweckmiges ,streben der ,natur zu einer ,ausbildung1 welche uns #dcc4bj hherer ,zwecke1 als die ,natur selbst liefern kann1 empfnglich macht4 ,das bergewicht der bel1 welche die ,verfeinerung des ,geschmacks bis zur #cie ,idealisirung desselben und selbst der ,luxus in ,wissenschaften1 als einer ,nahrung fr die ,eitelkeit1 durch die unzubefriedigende ,menge der dadurch erzeugten ,neigungen ber uns ausschttet1 ist nicht zu bestreiten3 dagegen #dcc4be aber der ,zweck der ,natur auch nicht zu verkennen1 der ,rohigkeit und dem ,ungestm derjenigen ,neigungen1 welche mehr der ,thierheit in uns angehren und der ,ausbildung zu unserer hheren ,bestimmung am meisten entgegen sind 7der ,neigungen des ,genusses71 immer mehr abzugewinnen und der ,entwickelung der ,menschheit ,platz zu machen4 ,schne ,kunst #dcc4cj und ,wissenschaften1 die durch eine ,lust1 die sich allgemein mittheilen lt1 und durch ,geschliffenheit und ,verfeinerung fr die ,gesellschaft1 wenn gleich den ,menschen nicht sittlich besser1 doch gesittet machen1 gewinnen der ,tyrannei des ,sinnenhanges sehr viel ab und bereiten dadurch den ,menschen zu einer ,herrschaft vor1 in welcher die ,vernunft allein ,gewalt #dcc4ce haben soll3 inde die bel1 womit uns theils die ,natur1 theils die unvertragsame ,selbstsucht der ,menschen heimsucht1 zugleich die ,krfte der ,seele aufbieten1 steigern und sthlen1 um jenen nicht zu unterliegen1 und uns so eine ,tauglichkeit zu hheren ,zwecken1 die in uns verborgen liegt1 fhlen lassen4#ca #ca ,was das ,leben fr uns fr einen ,werth habe1 wenn dieser blo nach dem geschtzt wird1 was man geniet 7dem natrlichen ,zweck der ,summe aller ,neigungen1 #dcd4be der ,glckseligkeit71 ist leicht zu entscheiden4 ,er sinkt unter ,null2 denn wer wollte wohl das ,leben unter denselben ,bedingungen1 oder auch nach einem neuen1 selbstentworfenen 7doch dem ,naturlaufe gemen7 ,plane1 der aber auch blo auf ,genu gestellt wre1 aufs neue antreten8 ,welchen ,werth das ,leben dem zufolge habe1 was es1 nach dem ,zwecke1 den die ,natur mit uns hat1 gefhrt1 in sich enthlt und #dcd4cj welches in dem besteht1 was man thut 7nicht blo geniet71 wo wir aber immer doch nur ,mittel zu unbestimmtem ,endzwecke sind1 ist oben gezeigt worden4 ,es bleibt also wohl nichts brig1 als der ,werth1 den wir unserem ,leben selbst geben durch das1 was wir nicht allein thun1 sondern auch so unabhngig von der ,natur zweckmig thun1 da selbst die ,existenz der ,natur nur unter dieser ,bedingung #dcd4ce ,zweck sein kann4 #hd4 #cif ,von dem ,endzwecke des ,daseins einer ,welt1 d4 i4 der #dcd4e ,schpfung selbst4 ,endzweck ist derjenige ,zweck1 der keines andern als ,bedingung seiner ,mglichkeit bedarf4 ,wenn fr die ,zweckmigkeit der ,natur der bloe ,mechanism derselben zum ,erklrungsgrunde angenommen wird1 so kann man nicht #dcd4aj fragen3 wozu die ,dinge in der ,welt da sind2 denn es ist alsdann nach einem solchen idealistischen ,system nur von der physischen ,mglichkeit der ,dinge 7welche uns als ,zwecke zu denken bloe ,vernnftelei ohne ,object sein wrde7 die ,rede3 man mag nun diese ,form der ,dinge auf den ,zufall1 oder blinde ,nothwendigkeit deuten1 in beiden ,fllen wre #dcd4ae #cig jene ,frage leer4 ,nehmen wir aber die ,zweckverbindung in der ,welt fr real und fr sie eine besondere ,art der ,causalitt1 nmlich einer absichtlich wirkenden ,ursache1 an1 so knnen wir bei der ,frage nicht stehen bleiben3 wozu ,dinge der ,welt 7organisirte ,wesen7 diese oder jene ,form haben1 in diese oder jene ,verhltnisse gegen andere von der ,natur gesetzt #dcd4bj sind2 sondern da einmal ein ,verstand gedacht wird1 der als die ,ursache der ,mglichkeit solcher ,formen angesehen werden mu1 wie sie wirklich an ,dingen gefunden werden1 so mu auch in eben demselben nach dem objectiven ,grunde gefragt werden1 der diesen productiven ,verstand zu einer ,wirkung dieser ,art bestimmt haben knne1 welcher dann der ,endzweck ist1 wozu dergleichen ,dinge da sind4 ,ich habe oben gesagt3 da der ,endzweck kein ,zweck sei1 welchen zu bewirken und der ,idee desselben gem hervorzubringen1 die ,natur hinreichend #dce4e wre1 weil er unbedingt ist4 ,denn es ist nichts in der ,natur 7als einem ,sinnenwesen71 wozu der in ihr selbst befindliche ,bestimmungsgrund nicht immer wiederum bedingt wre2 und dieses gilt nicht blo von der ,natur auer uns 7der materiellen71 sondern auch in uns 7der denkenden73 wohl zu verstehen1 da ich in mir nur das betrachte1 was ,natur ist4 ,ein #dce4aj ,ding aber1 was nothwendig seiner objectiven ,beschaffenheit wegen als ,endzweck einer verstndigen ,ursache existiren soll1 mu von der ,art sein1 da es in der ,ordnung der ,zwecke von keiner anderweitigen ,bedingung1 #cih als blo seiner ,idee abhngig ist4 ,nun haben wir nur eine einzige ,art ,wesen in der ,welt1 deren ,causalitt #dce4ae teleologisch1 d4 i4 auf ,zwecke gerichtet1 und doch zugleich so beschaffen ist1 da das ,gesetz1 nach welchem sie sich ,zwecke zu bestimmen haben1 von ihnen selbst als unbedingt und von ,naturbedingungen unabhngig1 an sich aber als nothwendig vorgestellt wird4 ,das ,wesen dieser ,art ist der ,mensch1 aber als ,noumenon betrachtet2 das einzige ,naturwesen1 an welchem #dce4bj wir doch ein bersinnliches ,vermgen 7die ,freiheit7 und sogar das ,gesetz der ,causalitt sammt dem ,objecte derselben1 welches es sich als hchsten ,zweck vorsetzen kann 7das hchste ,gut in der ,welt71 von ,seiten seiner eigenen ,beschaffenheit erkennen knnen4 ,von dem ,menschen nun 7und so jedem vernnftigen ,wesen in der #dce4be ,welt71 als einem moralischen ,wesen1 kann nicht weiter gefragt werden3 wozu 7quem in finem7 er existire4 ,sein ,dasein hat den hchsten ,zweck selbst in sich1 dem1 so viel er vermag1 er die ganze ,natur unterwerfen kann1 wenigstens welchem zuwider er sich keinem ,einflusse der ,natur unterworfen halten darf4 -- ,wenn nun ,dinge der ,welt1 als ihrer ,existenz nach #dce4cj abhngige ,wesen1 einer nach ,zwecken handelnden obersten ,ursache bedrfen1 so ist der ,mensch der ,schpfung ,endzweck2 denn ohne diesen wre die ,kette der einander untergeordneten ,zwecke nicht vollstndig gegrndet2 und nur im ,menschen1 aber auch in diesem nur als ,subjecte der ,moralitt #cii ist die unbedingte ,gesetzgebung in ,ansehung der ,zwecke anzutreffen1 welche #dce4ce ihn also allein fhig macht ein ,endzweck zu sein1 dem die ganze ,natur teleologisch untergeordnet ist#cb4 #cb ,es wre mglich1 da ,glckseligkeit der vernnftigen ,wesen in der ,welt ein ,zweck der ,natur wre1 und alsdann wre sie auch ihr letzter ,zweck4 ,wenigstens #dcf4ae kann man a priori nicht einsehen1 warum die ,natur nicht so eingerichtet sein sollte1 weil durch ihren ,mechanism diese ,wirkung1 wenigstens so viel wir einsehen1 wohl mglich wre4 ,aber ,moralitt und eine ihr untergeordnete ,causalitt nach ,zwecken ist schlechterdings durch ,naturursachen unmglich2 denn das ,princip ihrer ,bestimmung zum ,handeln ist bersinnlich1 ist also das einzige ,mgliche in der ,ordnung der ,zwecke1 #dcf4bj was in ,ansehung der ,natur schlechthin unbedingt ist und ihr ,subject dadurch zum ,endzwecke der ,schpfung1 dem die ganze ,natur untergeordnet ist1 allein qualificirt4 -- ,glckseligkeit dagegen ist1 wie im vorigen nach dem ,zeugni der ,erfahrung gezeigt worden1 nicht einmal ein ,zweck der ,natur in ,ansehung der ,menschen mit einem ,vorzuge vor anderen ,geschpfen3 weit gefehlt1 da sie ein ,endzweck #dcf4be der ,schpfung sein sollte4 ,menschen mgen sie sich immer zu ihrem letzten subjectiven ,zwecke machen4 ,wenn ich aber nach dem ,endzwecke der ,schpfung frage3 ,wozu haben ,menschen existiren mssen8 so ist von einem objectiven obersten ,zwecke die ,rede1 wie ihn die hchste ,vernunft zu ihrer ,schpfung erfordern wrde4 ,antwortet man nun darauf3 ,damit ,wesen existiren1 denen jene oberste ,ursache wohlthun #dcf4cj knne1 so widerspricht man der ,bedingung1 welcher die ,vernunft des ,menschen selbst seinen innigsten ,wunsch der ,glckseligkeit unterwirft 7nmlich die bereinstimmung mit seiner eigenen inneren moralischen ,gesetzgebung74 ,dies beweiset3 da die ,glckseligkeit nur bedingter ,zweck1 der ,mensch also nur als moralisches ,wesen ,endzweck der ,schpfung sein knne2 was aber seinen ,zustand betrifft1 ,glckseligkeit nur #dcf4ce als ,folge nach ,magabe der bereinstimmung mit jenem ,zwecke1 als dem ,zwecke seines ,daseins1 in ,verbindung stehe4 #he4 #djj ,von der ,physikotheologie4 ,die ,,physikotheologie ist der ,versuch der ,vernunft1 aus den #dcf4e ,zwecken der ,natur 7die nur empirisch erkannt werden knnen7 auf die oberste ,ursache der ,natur und ihre ,eigenschaften zu schlieen4 ,eine b,moraltheologie_/b 7,ethikotheologie7 wre der ,versuch1 aus dem moralischen ,zwecke vernnftiger ,wesen in der ,natur 7der a priori erkannt werden kann7 auf jene ,ursache und ihre ,eigenschaften zu schlieen4 #dcf4aj ,die erstere geht natrlicher ,weise vor der zweiten vorher4 ,denn wenn wir von den ,dingen in der ,welt auf eine ,weltursache teleologisch schlieen wollen3 so mssen ,zwecke der ,natur zuerst gegeben sein1 fr die wir nachher einen ,endzweck und fr diesen dann das ,princip der ,causalitt dieser obersten ,ursache zu suchen haben4 ,nach dem teleologischen ,princip knnen und mssen viele ,nachforschungen der ,natur geschehen1 ohne da man nach dem ,grunde der ,mglichkeit1 zweckmig zu wirken1 welche wir an verschiedenen der ,producte #dcg4e #dja der ,natur antreffen1 zu fragen ,ursache hat4 ,will man nun aber auch hievon einen ,begriff haben1 so haben wir dazu schlechterdings keine weitergehende ,einsicht1 als blo die ,maxime der reflectirenden ,urtheilskraft3 da nmlich1 wenn uns auch nur ein einziges organisches ,product der ,natur gegeben wre1 wir nach der ,beschaffenheit unseres ,erkenntnivermgens #dcg4aj dafr keinen andern ,grund denken knnen1 als den einer ,ursache der ,natur selbst 7es sei der ganzen ,natur oder auch nur dieses ,stcks derselben71 die durch ,verstand die ,causalitt zu demselben enthlt2 ein ,beurtheilungsprincip1 wodurch wir in der ,erklrung der ,naturdinge und ihres ,ursprungs zwar um nichts weiter gebracht werden1 das uns aber #dcg4ae doch ber die ,natur hinaus einige ,aussicht erffnet1 um den sonst so unfruchtbaren ,begriff eines ,urwesens vielleicht nher bestimmen zu knnen4 ,nun sage ich3 die ,physikotheologie1 so weit sie auch getrieben werden mag1 kann uns doch nichts von einem ,endzwecke der ,schpfung erffnen2 denn sie reicht nicht einmal bis zur ,frage nach demselben4 ,sie kann #dcg4bj also zwar den ,begriff einer verstndigen ,weltursache als einen subjectiv fr die ,beschaffenheit unseres ,erkenntnivermgens allein tauglichen ,begriff von der ,mglichkeit der ,dinge1 die wir uns nach ,zwecken verstndlich machen knnen1 rechtfertigen1 aber diesen ,begriff weder in theoretischer noch praktischer ,absicht weiter bestimmen2 und ihr ,versuch erreicht seine #dcg4be #djb ,absicht nicht1 eine ,theologie zu grnden1 sondern sie bleibt immer nur eine physische ,teleologie3 weil die ,zweckbeziehung in ihr immer nur als in der ,natur bedingt betrachtet wird und werden mu2 mithin den ,zweck1 wozu die ,natur selbst existirt 7wozu der ,grund auer der ,natur gesucht werden mu7 gar nicht einmal in ,anfrage bringen kann1 auf dessen bestimmte #dcg4cj ,idee gleichwohl der bestimmte ,begriff jener oberen verstndigen ,weltursache1 mithin die ,mglichkeit einer ,theologie ankommt4 ,wozu die ,dinge in der ,welt einander ntzen2 wozu das ,mannigfaltige in einem ,dinge fr dieses ,ding selbst gut ist2 wie man sogar ,grund habe anzunehmen1 da nichts in der ,welt umsonst1 sondern alles irgend #dcg4ce wozu in der ,natur1 unter der ,bedingung da gewisse ,dinge 7als ,zwecke7 existiren sollten1 gut sei1 wobei mithin unsere ,vernunft fr die ,urtheilskraft kein anderes ,princip der ,mglichkeit des ,objects ihrer unvermeidlichen teleologischen ,beurtheilung in ihrem ,vermgen hat1 als das1 den ,mechanism der ,natur der ,architektonik eines verstndigen ,welturhebers unterzuordnen3 das alles leistet die teleologische ,weltbetrachtung sehr herrlich und zur uersten ,bewunderung4 ,weil aber die ,data1 mithin #dch4e die ,principien1 jenen ,begriff einer intelligenten ,weltursache 7als hchsten ,knstlers7 zu bestimmen1 blo empirisch sind3 so lassen sie auf keine ,eigenschaften weiter schlieen1 als uns die ,erfahrung an den ,wirkungen derselben offenbart1 welche1 da sie nie die gesammte ,natur als ,system befassen #djc kann1 oft auf 7dem ,anscheine nach7 jenem ,begriffe und unter einander #dch4aj widerstreitende ,beweisgrnde stoen mu1 niemals aber1 wenn wir gleich vermgend wren auch das ganze ,system1 sofern es bloe ,natur betrifft1 empirisch zu berschauen1 uns ber die ,natur zu dem ,zwecke ihrer ,existenz selber und dadurch zum bestimmten ,begriffe jener obern ,intelligenz erheben kann4 #dch4ae ,wenn man sich die ,aufgabe1 um deren ,auflsung es einer ,physikotheologie zu thun ist1 klein macht1 so scheint ihre ,auflsung leicht4 ,verschwendet man nmlich den ,begriff von einer ,gottheit an jedes von uns gedachte verstndige ,wesen1 deren es eines oder mehrere geben mag1 welches viel und sehr groe1 aber eben nicht alle ,eigenschaften habe1 die zu #dch4bj ,grndung einer mit dem grtmglichen ,zwecke bereinstimmenden ,natur berhaupt erforderlich sind2 oder hlt man es fr nichts1 in einer ,theorie den ,mangel dessen1 was die ,beweisgrnde leisten1 durch willkrliche ,zustze zu ergnzen1 und1 wo man nur ,grund hat viel ,vollkommenheit anzunehmen 7und was ist viel fr uns871 sich da befugt hlt alle #dch4be mgliche vorauszusetzen3 so macht die physische ,teleologie wichtige ,ansprche auf den ,ruhm1 eine ,theologie zu begrnden4 ,wenn aber verlangt wird anzuzeigen1 was uns denn antreibe und berdem berechtige1 jene ,ergnzungen zu machen3 so werden wir in den ,principien des theoretischen ,gebrauchs der ,vernunft1 welcher durchaus verlangt1 zu ,erklrung eines #dch4cj #djd ,objects der ,erfahrung diesem nicht mehr ,eigenschaften beizulegen1 als empirische ,data zu ihrer ,mglichkeit anzutreffen sind1 vergeblich ,grund zu unserer ,rechtfertigung suchen4 ,bei nherer ,prfung wrden wir sehen1 da eigentlich eine ,idee von einem hchsten ,wesen1 die auf ganz verschiedenem ,vernunftgebrauch 7dem praktischen7 beruht1 in uns a priori zum #dch4ce ,grunde liege1 welche uns antreibt1 die mangelhafte ,vorstellung einer physischen ,teleologie von dem ,urgrunde der ,zwecke in der ,natur bis zum ,begriffe einer ,gottheit zu ergnzen2 und wir wrden uns nicht flschlich einbilden1 diese ,idee1 mit ihr aber eine ,theologie durch den theoretischen ,vernunftgebrauch der physischen ,weltkenntni zu ,stande gebracht1 viel weniger1 ihre ,realitt bewiesen zu haben4 ,man kann es den ,alten nicht so hoch zum ,tadel anrechnen1 wenn #dci4e sie sich ihre ,gtter als theils ihrem ,vermgen1 theils den ,absichten und ,willensmeinungen nach sehr mannigfaltig verschieden1 alle aber1 selbst ihr ,oberhaupt nicht ausgenommen1 noch immer auf menschliche ,weise eingeschrnkt dachten4 ,denn wenn sie die ,einrichtung und den ,gang der ,dinge in der ,natur betrachteten1 so fanden sie zwar ,grund genug etwas #dci4aj mehr als ,mechanisches zur ,ursache derselben anzunehmen und ,absichten gewisser oberer ,ursachen1 die sie nicht anders als bermenschlich denken konnten1 hinter dem ,maschinenwerk dieser ,welt zu vermuthen4 ,weil sie #dje aber das ,gute und ,bse1 das ,zweckmige und ,zweckwidrige in ihr wenigstens fr unsere ,einsicht sehr gemischt antrafen und sich nicht erlauben #dci4ae konnten1 insgeheim dennoch zum ,grunde liegende weise und wohlthtige ,zwecke1 von denen sie doch den ,beweis nicht sahen1 zum ,behuf der willkrlichen ,idee eines hchstvollkommenen ,urhebers anzunehmen3 so konnte ihr ,urtheil von der obersten ,weltursache schwerlich anders ausfallen1 so fern sie nmlich nach ,maximen des blo theoretischen ,gebrauchs der ,vernunft #dci4bj ganz consequent verfuhren4 ,andere1 die als ,physiker zugleich ,theologen sein wollten1 dachten ,befriedigung fr die ,vernunft darin zu finden1 da sie fr die absolute ,einheit des ,princips der ,naturdinge1 welche die ,vernunft fordert1 vermittelst der ,idee von einem ,wesen sorgten1 in welchem als alleiniger ,substanz jene insgesammt nur inhrirende ,bestimmungen #dci4be wren3 welche ,substanz zwar nicht durch ,verstand ,ursache der ,welt1 in welcher aber doch als ,subject aller ,verstand der ,weltwesen anzutreffen wre2 ein ,wesen folglich1 das zwar nicht nach ,zwecken etwas hervorbrchte1 in welchem aber doch alle ,dinge wegen der ,einheit des ,subjects1 von dem sie blo ,bestimmungen sind1 auch ohne ,zweck und ,absicht #dci4cj nothwendig sich auf einander zweckmig beziehen muten4 ,so fhrten sie den ,idealism der ,endursachen ein3 indem sie die so schwer herauszubringende ,einheit einer ,menge zweckmig verbundener ,substanzen statt der ,causalabhngigkeit von einer in die der ,inhrenz in einer #djf verwandelten2 welches ,system in der ,folge1 von ,seiten der inhrirenden #dci4ce ,weltwesen betrachtet1 als ,pantheism1 von ,seiten des allein subsistirenden ,subjects als ,urwesens 7spterhin7 als ,spinozism1 nicht sowohl die ,frage vom ersten ,grunde der ,zweckmigkeit der ,natur auflsete1 als sie vielmehr fr nichtig erklrte1 indem der letztere ,begriff1 aller seiner ,realitt beraubt1 zur bloen ,mideutung eines allgemeinen ontologischen ,begriffs von einem ,dinge berhaupt gemacht wurde4 ,nach blo theoretischen ,principien des ,vernunftgebrauchs 7worauf #ddj4e die ,physikotheologie sich allein grndet7 kann also niemals der ,begriff einer ,gottheit1 der fr unsere teleologische ,beurtheilung der ,natur zureichte1 herausgebracht werden4 ,denn wir erklren entweder alle ,teleologie fr bloe ,tuschung der ,urtheilskraft in der ,beurtheilung der ,causalverbindung der ,dinge und flchten uns zu dem alleinigen ,princip #ddj4aj eines bloen ,mechanisms der ,natur1 welche wegen der ,einheit der ,substanz1 von der sie nichts als das ,mannigfaltige der ,bestimmungen derselben sei1 uns eine allgemeine ,beziehung auf ,zwecke zu enthalten blo scheine2 oder wenn wir statt dieses ,idealisms der ,endursachen dem ,grundsatze des ,realisms dieser besondern ,art der ,causalitt anhnglich bleiben #ddj4ae wollen1 so mgen wir viele verstndige ,urwesen1 oder nur ein einiges den ,naturzwecken unterlegen3 sobald wir zu ,begrndung des ,begriffs von demselben nichts als ,erfahrungsprincipien1 von der wirklichen ,zweckverbindung #djg in der ,welt hergenommen1 zur ,hand haben1 so knnen wir einerseits wider die ,mihelligkeit1 die die ,natur in ,ansehung der ,zweckeinheit #ddj4bj in vielen ,beispielen aufstellt1 keinen ,rath finden1 andrerseits den ,begriff einer einigen intelligenten ,ursache1 so wie wir ihn1 durch bloe ,erfahrung berechtigt1 herausbringen1 niemals fr irgend eine1 auf welche ,art es auch sei1 7theoretisch oder praktisch7 brauchbare ,theologie bestimmt genug daraus ziehen4 #ddj4be ,die physische ,teleologie treibt uns zwar an1 eine ,theologie zu suchen1 aber kann keine hervorbringen1 so weit wir auch der ,natur durch ,erfahrung nachspren und der in ihr entdeckten ,zweckverbindung durch ,vernunftideen 7die zu physischen ,aufgaben theoretisch sein mssen7 zu ,hlfe kommen mgen4 ,was hilfts1 wird man mit ,recht klagen1 da wir allen #ddj4cj diesen ,einrichtungen einen groen1 einen fr uns unermelichen ,verstand zum ,grunde legen und ihn diese ,welt nach ,absichten anordnen lassen8 wenn uns die ,natur von der ,endabsicht nichts sagt1 noch jemals sagen kann1 ohne welche wir uns doch keinen gemeinschaftlichen ,beziehungspunkt aller dieser ,naturzwecke1 kein hinreichendes teleologisches ,princip machen #ddj4ce knnen1 theils die ,zwecke insgesammt in einem ,system zu erkennen1 theils uns von dem obersten ,verstande1 als ,ursache einer solchen ,natur1 einen ,begriff zu machen1 der unserer ber sie teleologisch reflectirenden ,urtheilskraft #djh zum ,richtmae dienen knnte4 ,ich htte alsdann zwar einen ,kunstverstand fr zerstreute ,zwecke2 aber keine ,weisheit fr einen ,endzweck1 der doch eigentlich den ,bestimmungsgrund von jenem enthalten mu4 ,in ,ermangelung aber eines ,endzwecks1 den nur die reine ,vernunft #dda4e a priori an die ,hand geben kann 7weil alle ,zwecke in der ,welt empirisch bedingt sind und nichts1 als was hiezu oder dazu als zuflliger ,absicht1 nicht was schlechthin gut ist1 enthalten knnen71 und der mich allein lehren wrde3 welche ,eigenschaften1 welchen ,grad und welches ,verhltni der obersten ,ursache der ,natur ich mir zu denken habe1 um diese als teleologisches #dda4aj ,system zu beurtheilen2 wie und mit welchem ,rechte darf ich da meinen sehr eingeschrnkten ,begriff von jenem ursprnglichen ,verstande1 den ich auf meine geringe ,weltkenntni grnden kann1 von der ,macht dieses ,urwesens seine ,ideen zur ,wirklichkeit zu bringen1 von seinem ,willen es zu thun u4 s4 w41 nach ,belieben erweitern und bis zur ,idee eines allweisen #dda4ae unendlichen ,wesens ergnzen8 ,dies wrde1 wenn es theoretisch geschehen sollte1 in mir selbst ,allwissenheit voraussetzen1 um die ,zwecke der ,natur in ihrem ganzen ,zusammenhange einzusehen und noch obenein alle andere mgliche ,plane denken zu knnen1 mit denen in ,vergleichung der gegenwrtige als der beste mit ,grunde beurtheilt werden mte4 ,denn #dda4bj ohne diese vollendete ,kenntni der ,wirkung kann ich auf keinen bestimmten ,begriff von der obersten ,ursache1 der nur in dem von einer in allem #dji ,betracht unendlichen ,intelligenz1 d4 i4 dem ,begriffe einer ,gottheit1 angetroffen werden kann1 schlieen und eine ,grundlage zur ,theologie zu ,stande bringen4 #dda4be ,wir knnen also bei aller mglichen ,erweiterung der physischen ,teleologie nach dem oben angefhrten ,grundsatze wohl sagen3 da wir nach der ,beschaffenheit und den ,principien unseres ,erkenntnivermgens die ,natur in ihren uns bekannt gewordenen zweckmigen ,anordnungen nicht anders denn als das ,product eines ,verstandes1 dem diese unterworfen ist1 #dda4cj denken knnen4 ,ob aber dieser ,verstand mit dem ,ganzen derselben und dessen ,hervorbringung noch eine ,endabsicht gehabt haben mge 7die alsdann nicht in der ,natur der ,sinnenwelt liegen wrde73 das kann uns die theoretische ,naturforschung nie erffnen2 sondern es bleibt bei aller ,kenntni derselben unausgemacht1 ob jene oberste ,ursache berall nach einem #dda4ce ,endzwecke und nicht vielmehr durch einen von der bloen ,nothwendigkeit seiner ,natur zu ,hervorbringung gewisser ,formen bestimmten ,verstand 7nach der ,analogie mit dem1 was wir bei den ,thieren den ,kunstinstinct nennen7 ,urgrund derselben sei3 ohne da es nthig sei1 ihr darum auch nur ,weisheit1 viel weniger hchste und mit allen andern zur ,vollkommenheit ihres ,products erforderlichen ,eigenschaften verbundene ,weisheit beizulegen4 #ddb4e ,also ist ,physikotheologie eine miverstandene physische ,teleologie1 #daj nur als ,vorbereitung 7,propdeutik7 zur ,theologie brauchbar und nur durch ,hinzukunft eines anderweitigen ,princips1 auf das sie sich sttzen kann1 nicht aber an sich selbst1 wie ihr ,name es anzeigen will1 zu dieser ,absicht zureichend4 #ddb4aj #hf4 ,von der ,ethikotheologie4 ,es ist ein ,urtheil1 dessen sich selbst der gemeinste ,verstand nicht entschlagen kann1 wenn er ber das ,dasein der ,dinge in der ,welt und die ,existenz der ,welt selbst nachdenkt3 da nmlich alle die mannigfaltigen #ddb4ae ,geschpfe1 von wie groer ,kunsteinrichtung und wie mannigfaltigem zweckmig auf einander bezogenen ,zusammenhange sie auch sein mgen1 ja selbst das ,ganze so vieler ,systeme derselben1 die wir unrichtiger ,weise ,welten nennen1 zu nichts da sein wrden1 wenn es in ihnen nicht ,menschen 7vernnftige ,wesen berhaupt7 gbe2 d4 i4 da ohne den ,menschen #ddb4bj die ganze ,schpfung eine bloe ,wste1 umsonst und ohne ,endzweck sein wrde4 ,es ist aber auch nicht das ,erkenntnivermgen desselben 7theoretische ,vernunft71 in ,beziehung auf welches das ,dasein alles brigen in der ,welt allererst seinen ,werth bekommt1 etwa damit irgend ,jemand da sei1 welcher die ,welt betrachten knne4 ,denn wenn diese ,betrachtung #ddb4be der ,welt ihm doch nichts als ,dinge ohne ,endzweck vorstellig machte1 so #daa kann daraus1 da sie erkannt wird1 dem ,dasein derselben kein ,werth erwachsen2 und man mu schon einen ,endzweck derselben voraussetzen1 in ,beziehung auf welchen die ,weltbetrachtung selbst einen ,werth habe4 ,auch ist es nicht das ,gefhl der ,lust und der ,summe derselben1 in ,beziehung #ddb4cj auf welches wir einen ,endzweck der ,schpfung als gegeben denken1 d4 i4 nicht das ,wohlsein1 der ,genu 7er sei krperlich oder geistig71 mit einem ,worte die ,glckseligkeit1 wornach wir jenen absoluten ,werth schtzen4 ,denn3 da1 wenn der ,mensch da ist1 er diese ihm selbst zur ,endabsicht macht1 giebt keinen ,begriff1 wozu er dann berhaupt da sei1 und welchen #ddb4ce ,werth er dann selbst habe1 um ihm seine ,existenz angenehm zu machen4 ,er mu also schon als ,endzweck der ,schpfung vorausgesetzt werden1 um einen ,vernunftgrund zu haben1 warum die ,natur zu seiner ,glckseligkeit zusammen stimmen msse1 wenn sie als ein absolutes ,ganze nach ,principien der ,zwecke betrachtet wird4 -- ,also ist es nur das ,begehrungsvermgen3 aber nicht dasjenige1 was ihn von der ,natur 7durch sinnliche ,antriebe7 #ddc4e abhngig macht1 nicht das1 in ,ansehung dessen der ,werth seines ,daseins auf dem1 was er empfngt und geniet1 beruht3 sondern der ,werth1 welchen er allein sich selbst geben kann1 und welcher in dem besteht1 was er thut1 wie und nach welchen ,principien er nicht als ,naturglied1 sondern in der ,freiheit seines ,begehrungsvermgens handelt2 d4 h4 ein #ddc4aj #dab guter ,wille ist dasjenige1 wodurch sein ,dasein allein einen absoluten ,werth und in ,beziehung auf welches das ,dasein der ,welt einen ,endzweck haben kann4 ,auch stimmt damit das gemeinste ,urtheil der gesunden ,menschenvernunft vollkommen zusammen3 nmlich da der ,mensch nur als moralisches #ddc4ae ,wesen ein ,endzweck der ,schpfung sein knne1 wenn man die ,beurtheilung nur auf diese ,frage leitet und veranlat sie zu versuchen4 ,was hilfts1 wird man sagen1 da dieser ,mensch so viel ,talent hat1 da er damit sogar sehr thtig ist und dadurch einen ntzlichen ,einflu auf das gemeine ,wesen ausbt und also in ,verhltni sowohl auf seine ,glcksumstnde1 #ddc4bj als auch auf ,anderer ,nutzen einen groen ,werth hat1 wenn er keinen guten ,willen besitzt8 ,er ist ein verachtungswrdiges ,object1 wenn man ihn nach seinem ,innern betrachtet2 und wenn die ,schpfung nicht berall ohne ,endzweck sein soll1 so mu er1 der als ,mensch auch dazu gehrt1 doch als bser ,mensch in einer ,welt unter moralischen ,gesetzen diesen #ddc4be gem seines subjectiven ,zwecks 7der ,glckseligkeit7 verlustig gehen1 als der einzigen ,bedingung1 unter der seine ,existenz mit dem ,endzwecke zusammen bestehen kann4 ,wenn wir nun in der ,welt ,zweckanordnungen antreffen und1 wie es die ,vernunft unvermeidlich fordert1 die ,zwecke1 die es nur bedingt sind1 #ddc4cj einem unbedingten obersten1 d4 i4 einem ,endzwecke1 unterordnen3 so sieht man erstlich leicht1 da alsdann nicht von einem ,zwecke der ,natur 7innerhalb #dac derselben71 sofern sie existirt1 sondern dem ,zwecke ihrer ,existenz mit allen ihren ,einrichtungen1 mithin von dem letzten ,zwecke der ,schpfung die ,rede ist und in diesem auch eigentlich von der obersten ,bedingung1 #ddc4ce unter der allein ein ,endzweck 7d4 i4 der ,bestimmungsgrund eines hchsten ,verstandes zu ,hervorbringung der ,weltwesen7 ,statt finden kann4 ,da wir nun den ,menschen nur als moralisches ,wesen fr den ,zweck der ,schpfung anerkennen3 so haben wir erstlich einen ,grund1 wenigstens die ,hauptbedingung1 die ,welt als ein nach ,zwecken zusammenhngendes ,ganze und als ,system von ,endursachen anzusehen2 vornehmlich aber fr die nach ,beschaffenheit unserer ,vernunft uns nothwendige ,beziehung #ddd4e der ,naturzwecke auf eine verstndige ,weltursache ein ,princip1 die ,natur und ,eigenschaften dieser ersten ,ursache als obersten ,grundes im ,reiche der ,zwecke zu denken und so den ,begriff derselben zu bestimmen3 welches die physische ,teleologie nicht vermochte1 die nur unbestimmte und eben darum zum theoretischen sowohl als praktischen ,gebrauche untaugliche #ddd4aj ,begriffe von demselben veranlassen konnte4 ,aus diesem so bestimmten ,princip der ,causalitt des ,urwesens werden wir es nicht blo als ,intelligenz und gesetzgebend fr die ,natur1 sondern auch als gesetzgebendes ,oberhaupt in einem moralischen ,reiche der ,zwecke denken mssen4 ,in ,beziehung auf das hchste unter seiner ,herrschaft #ddd4ae #dad allein mgliche ,gut1 nmlich die ,existenz vernnftiger ,wesen unter moralischen ,gesetzen1 werden wir uns dieses ,urwesen als allwissend denken3 damit selbst das ,innerste der ,gesinnungen 7welches den eigentlichen moralischen ,werth der ,handlungen vernnftiger ,weltwesen ausmacht7 ihm nicht verborgen sei2 als allmchtig3 damit es die ganze ,natur #ddd4bj diesem hchsten ,zwecke angemessen machen knne2 als allgtig und zugleich gerecht3 weil diese beiden ,eigenschaften 7vereinigt die ,weisheit7 die ,bedingungen der ,causalitt einer obersten ,ursache der ,welt als hchsten ,guts unter moralischen ,gesetzen ausmachen2 und so auch alle noch brigen transscendentalen ,eigenschaften1 als ,ewigkeit1 ,allgegenwart #ddd4be u4 s4 w4 7denn ,gte und ,gerechtigkeit sind moralische ,eigenschaften71 die in ,beziehung auf einen solchen ,endzweck vorausgesetzt werden1 an demselben denken mssen4 -- ,auf solche ,weise ergnzt die moralische ,teleologie den ,mangel der physischen und grndet allererst eine ,theologie3 da die letztere1 wenn sie nicht unbemerkt aus der ersteren borgte1 #ddd4cj sondern consequent verfahren sollte1 fr sich allein nichts als eine ,dmonologie1 welche keines bestimmten ,begriffs fhig ist1 begrnden knnte4 ,aber das ,princip der ,beziehung der ,welt wegen der moralischen ,zweckbestimmung gewisser ,wesen in derselben auf eine oberste ,ursache1 #dae als ,gottheit1 thut dieses nicht blo dadurch1 da es den physisch-teleologischen #ddd4ce ,beweisgrund ergnzt und also diesen nothwendig zum ,grunde legt2 sondern es ist dazu auch fr sich hinreichend und treibt die ,aufmerksamkeit auf die ,zwecke der ,natur und die ,nachforschung der hinter ihren ,formen verborgen liegenden unbegreiflich groen ,kunst1 um den ,ideen1 die die reine praktische ,vernunft herbeischafft1 an den ,naturzwecken beilufige ,besttigung zu geben4 ,denn der ,begriff von ,weltwesen unter moralischen ,gesetzen ist ein ,prinzip a priori1 wornach sich der ,mensch nothwendig #dde4e beurtheilen mu4 ,da ferner1 wenn es berall eine absichtlich wirkende und auf einen ,zweck gerichtete ,weltursache giebt1 jenes moralische ,verhltni eben so nothwendig die ,bedingung der ,mglichkeit einer ,schpfung sein msse1 als das nach physischen ,gesetzen 7wenn nmlich jene verstndige ,ursache auch einen ,endzweck hat73 sieht die ,vernunft auch a priori #dde4aj als einen fr sie zur teleologischen ,beurtheilung der ,existenz der ,dinge nothwendigen ,grundsatz an4 ,nun kommt es nur darauf an3 ob wir irgend einen fr die ,vernunft 7es sei die speculative oder praktische7 hinreichenden ,grund haben1 der nach ,zwecken handelnden obersten ,ursache einen ,endzweck beizulegen4 ,denn da alsdann dieser nach der subjectiven #dde4ae ,beschaffenheit unserer ,vernunft1 und selbst wie wir uns auch die ,vernunft anderer ,wesen nur immer denken mgen1 kein anderer als der #daf ,mensch unter moralischen ,gesetzen sein knne3 kann a priori fr uns als gewi gelten2 da hingegen die ,zwecke der ,natur in der physischen ,ordnung a priori gar nicht knnen erkannt1 vornehmlich1 da eine #dde4bj ,natur ohne solche nicht existiren knne1 auf keine ,weise kann eingesehen werden4 ,anmerkung4 ,setzet einen ,menschen in den ,augenblicken der ,stimmung seines ,gemths zur moralischen ,empfindung6 ,wenn er sich1 umgeben von einer #dde4be schnen ,natur1 in einem ruhigen1 heitern ,genusse seines ,daseins befindet1 so fhlt er in sich ein ,bedrfni1 irgend jemand dafr dankbar zu sein4 ,oder er sehe sich ein andermal in derselben ,gemthsverfassung im ,gedrnge von ,pflichten1 denen er nur durch freiwillige ,aufopferung ,genge leisten kann und will2 so fhlt er in sich ein ,bedrfni1 hiemit zugleich #dde4cj etwas ,befohlnes ausgerichtet und einem ,oberherren gehorcht zu haben4 ,oder er habe sich etwa unbedachtsamer ,weise wider seine ,pflicht vergangen1 wodurch er doch eben nicht ,menschen verantwortlich geworden ist2 so werden die strengen ,selbstverweise dennoch eine ,sprache in ihm fhren1 als ob sie die ,stimme eines ,richters wren1 dem er darber #dde4ce ,rechenschaft abzulegen htte4 ,mit einem ,worte3 er bedarf einer moralischen ,intelligenz1 um fr den ,zweck1 wozu er existirt1 ein ,wesen zu haben1 welches diesem gem von ihm und der ,welt die ,ursache sei4 ,triebfedern hinter diesen ,gefhlen herauszuknsteln1 ist vergeblich2 denn sie hngen unmittelbar mit der reinsten moralischen ,gesinnung zusammen1 weil #ddf4e ,dankbarkeit1 ,gehorsam und ,demthigung 7,unterwerfung unter #dag verdiente ,zchtigung7 besondere ,gemthsstimmungen zur ,pflicht sind1 und das zu ,erweiterung seiner moralischen ,gesinnung geneigte ,gemth hier sich nur einen ,gegenstand freiwillig denkt1 der nicht in der ,welt ist1 um wo mglich auch gegen einen solchen seine ,pflicht zu beweisen4 ,es ist also #ddf4aj wenigstens mglich und auch der ,grund dazu in moralischer ,denkungsart gelegen1 ein reines moralisches ,bedrfni der ,existenz eines ,wesens sich vorzustellen1 unter welchem entweder unsere ,sittlichkeit mehr ,strke oder auch 7wenigstens unserer ,vorstellung nach7 mehr ,umfang1 nmlich einen neuen ,gegenstand fr ihre ,ausbung1 gewinnt2 d4 i4 ein moralisch-gesetzgebendes #ddf4ae ,wesen auer der ,welt ohne alle ,rcksicht auf theoretischen ,beweis1 noch weniger auf selbstschtiges ,interesse aus reinem moralischen1 von allem fremden ,einflusse freien 7dabei freilich nur subjectiven7 ,grunde anzunehmen1 auf bloe ,anpreisung einer fr sich allein gesetzgebenden reinen praktischen ,vernunft4 ,und ob gleich eine solche ,stimmung des #ddf4bj ,gemths selten vorkme1 oder auch nicht lange haftete1 sondern flchtig und ohne dauernde ,wirkung1 oder auch ohne einiges ,nachdenken ber den in einem solchen ,schattenbilde vorgestellten ,gegenstand und ohne ,bemhung ihn unter deutliche ,begriffe zu bringen vorberginge3 so ist doch der ,grund dazu1 die moralische ,anlage in uns1 als subjectives ,princip1 #ddf4be sich in der ,weltbetrachtung mit ihrer ,zweckmigkeit durch ,naturursachen nicht zu begngen1 sondern ihr eine oberste nach moralischen ,principien die ,natur beherrschende ,ursache unterzulegen1 unverkennbar4 -- ,wozu noch kommt1 da wir1 nach einem allgemeinen hchsten ,zwecke zu streben1 uns durch das moralische ,gesetz gedrungen1 uns aber doch und die gesammte #ddf4cj ,natur ihn zu erreichen unvermgend fhlen2 da wir1 nur so fern wir darnach streben1 dem ,endzwecke einer verstndigen ,weltursache 7wenn #dah es eine solche gbe7 gem zu sein urtheilen drfen2 und so ist ein reiner moralischer ,grund der praktischen ,vernunft vorhanden1 diese ,ursache 7da es ohne ,widerspruch geschehen kann7 anzunehmen1 wo nicht mehr1 doch #ddf4ce damit wir jene ,bestrebung in ihren ,wirkungen nicht fr ganz eitel anzusehen und dadurch sie ermatten zu lassen ,gefahr laufen4 ,mit diesem allem soll hier nur so viel gesagt werden3 da die ,furcht zwar zuerst ,gtter 7,dmonen71 aber die ,vernunft vermittelst ihrer moralischen ,principien zuerst den ,begriff von ,gott habe hervorbringen knnen 7auch selbst wenn man in der ,teleologie der ,natur1 wie gemeiniglich1 sehr unwissend1 oder auch wegen der ,schwierigkeit1 die einander hierin #ddg4e widersprechenden ,erscheinungen durch ein genugsam bewhrtes ,princip auszugleichen1 sehr zweifelhaft war72 und da die innere moralische ,zweckbestimmung seines ,daseins das ergnzte1 was der ,naturkenntni abging1 indem sie nmlich anwies1 zu dem ,endzwecke vom ,dasein aller ,dinge1 wozu das ,princip nicht anders als ethisch der ,vernunft genugthuend #ddg4aj ist1 die oberste ,ursache mit ,eigenschaften1 womit sie die ganze ,natur jener einzigen ,absicht 7zu der diese blo ,werkzeug ist7 zu unterwerfen vermgend ist1 7d4 i4 als eine ,gottheit7 zu denken4 #hg4 ,von dem moralischen ,beweise des ,daseins ,gottes4 #ddg4ae ,es giebt eine physische ,teleologie1 welche einen fr unsere theoretisch reflectirende ,urtheilskraft hinreichenden ,beweisgrund an die ,hand giebt1 das ,dasein einer verstndigen ,weltursache anzunehmen4 ,wir #dai finden aber in uns selbst und noch mehr in dem ,begriffe eines vernnftigen mit ,freiheit 7seiner ,causalitt7 begabten ,wesens berhaupt auch eine #ddg4bj moralische ,teleologie1 die aber1 weil die ,zweckbeziehung in uns selbst a priori sammt dem ,gesetze derselben bestimmt1 mithin als nothwendig erkannt werden kann1 zu diesem ,behuf keiner verstndigen ,ursache auer uns fr diese innere ,gesetzmigkeit bedarf3 so wenig als wir bei dem1 was wir in den geometrischen ,eigenschaften der ,figuren 7fr allerlei #ddg4be mgliche ,kunstausbung7 ,zweckmiges finden1 auf einen ihnen dieses ertheilenden hchsten ,verstand hinaus sehen drfen4 ,aber diese moralische ,teleologie betrifft doch uns als ,weltwesen und also mit andern ,dingen in der ,welt verbundene ,wesen3 auf welche letzteren entweder als ,zwecke1 oder als ,gegenstnde1 in ,ansehung deren wir selbst ,endzweck sind1 unsere #ddg4cj ,beurtheilung zu richten1 eben dieselben moralischen ,gesetze uns zur ,vorschrift machen4 ,von dieser moralischen ,teleologie nun1 welche die ,beziehung unserer eigenen ,causalitt auf ,zwecke und sogar auf einen ,endzweck1 der von uns in der ,welt beabsichtigt werden mu1 imgleichen die wechselseitige ,beziehung der ,welt auf jenen sittlichen ,zweck und die #ddg4ce uere ,mglichkeit seiner ,ausfhrung 7wozu keine physische ,teleologie uns ,anleitung geben kann7 betrifft1 geht nun die nothwendige ,frage aus3 ob sie unsere vernnftige ,beurtheilung nthige1 ber die ,welt hinaus zu #dbj gehen und zu jener ,beziehung der ,natur auf das ,sittliche in uns ein verstndiges oberstes ,princip zu suchen1 um die ,natur auch in ,beziehung #ddh4e auf die moralische innere ,gesetzgebung und deren mgliche ,ausfhrung uns als zweckmig vorzustellen4 ,folglich giebt es allerdings eine moralische ,teleologie2 und diese hngt mit der ,nomothetik der ,freiheit einerseits und der der ,natur andererseits eben so nothwendig zusammen als brgerliche ,gesetzgebung mit der ,frage1 wo man die executive ,gewalt #ddh4aj suchen soll1 und berhaupt in allem1 worin die ,vernunft ein ,princip der ,wirklichkeit einer gewissen gesetzmigen1 nur nach ,ideen mglichen ,ordnung der ,dinge angeben soll1 ,zusammenhang ist4 -- ,wir wollen den ,fortschritt der ,vernunft von jener moralischen ,teleologie und ihrer ,beziehung auf die physische zur ,theologie allererst vortragen und nachher ber die #ddh4ae ,mglichkeit und ,bndigkeit dieser ,schluart ,betrachtungen anstellen4 ,wenn man das ,dasein gewisser ,dinge 7oder auch nur gewisser ,formen der ,dinge7 als zufllig1 mithin nur durch etwas ,anderes als ,ursache mglich annimmt3 so kann man zu dieser ,causalitt den obersten und also zu dem ,bedingten den unbedingten ,grund entweder in der #ddh4bj physischen1 oder teleologischen ,ordnung suchen 7nach dem nexu effectivo1 oder finali74 ,d4 i4 man kann fragen3 welches ist die oberste hervorbringende ,ursache8 oder was ist der oberste 7schlechthin unbedingte7 ,zweck #dba derselben1 d4 i4 der ,endzweck ihrer ,hervorbringung dieser oder aller ihrer ,producte berhaupt8 wobei dann freilich vorausgesetzt wird1 da diese #ddh4be ,ursache einer ,vorstellung der ,zwecke fhig1 mithin ein verstndiges ,wesen sei1 oder wenigstens von uns als nach den ,gesetzen eines solchen ,wesens handelnd gedacht werden msse4 ,nun ist1 wenn man der letztern ,ordnung nachgeht1 es ein ,grundsatz1 dem selbst die gemeinste ,menschenvernunft unmittelbar ,beifall zu #ddh4cj geben genthigt ist3 da1 wenn berall ein ,endzweck1 den die ,vernunft a priori angeben mu1 ,statt finden soll1 dieser kein anderer1 als der ,mensch 7ein jedes vernnftige ,weltwesen7 unter moralischen ,gesetzen sein knne4#cc ,denn 7so urtheilt ein jeder73 bestnde die ,welt aus #dbb lauter leblosen1 oder zwar zum ,theil aus lebenden1 aber vernunftlosen ,wesen1 so wrde das ,dasein einer solchen ,welt gar keinen ,werth haben1 weil in ihr kein ,wesen existirte1 das von einem ,werthe den mindesten ,begriff hat4 ,wren dagegen auch vernnftige ,wesen1 deren ,vernunft aber den ,werth des ,daseins der ,dinge nur im ,verhltnisse der ,natur #ddi4e zu ihnen 7ihrem ,wohlbefinden7 zu setzen1 nicht aber sich einen solchen ursprnglich #dbc 7in der ,freiheit7 selbst zu verschaffen im ,stande wre3 so wren zwar 7relative7 ,zwecke in der ,welt1 aber kein 7absoluter7 ,endzweck1 weil das ,dasein solcher vernnftigen ,wesen doch immer zwecklos sein wrde4 ,die moralischen ,gesetze aber sind von der eigenthmlichen ,beschaffenheit1 #ddi4aj da sie etwas als ,zweck ohne ,bedingung1 mithin gerade so1 wie der ,begriff eines ,endzwecks es bedarf1 fr die ,vernunft vorschreiben3 und die ,existenz einer solchen ,vernunft1 die in der ,zweckbeziehung ihr selbst das oberste ,gesetz sein kann1 mit andern ,worten die ,existenz vernnftiger ,wesen unter moralischen ,gesetzen1 kann also allein als ,endzweck #ddi4ae vom ,dasein einer ,welt gedacht werden4 ,ist dagegen dieses nicht so bewandt1 so liegt dem ,dasein derselben entweder gar kein ,zweck in der ,ursache1 oder es liegen ihm ,zwecke ohne ,endzweck zum ,grunde4 #cc ,ich sage mit ,flei3 unter moralischen ,gesetzen4 ,nicht der ,mensch nach #ddh4ce moralischen ,gesetzen1 d4 i4 ein solcher1 der sich ihnen gem verhlt1 ist der ,endzweck der ,schpfung4 ,denn mit dem letztern ,ausdrucke wrden wir mehr sagen1 als wir wissen3 nmlich da es in der ,gewalt eines ,welturhebers stehe1 zu machen1 da der ,mensch den moralischen ,gesetzen jederzeit sich angemessen verhalte2 welches einen ,begriff von ,freiheit und der ,natur 7von welcher letztern man allein einen uern ,urheber denken kann7 voraussetzt1 der eine ,einsicht in das bersinnliche ,substrat der #ddi4bj ,natur und dessen ,einerleiheit mit dem1 was die ,causalitt durch ,freiheit in der ,welt mglich macht1 enthalten mte1 die weit ber unsere ,vernunfteinsicht hinausgeht4 ,nur vom ,menschen unter moralischen ,gesetzen knnen wir1 ohne die ,schranken unserer ,einsicht zu berschreiten1 sagen3 sein ,dasein mache der ,welt ,endzweck aus4 ,dieses stimmt auch vollkommen mit dem ,urtheile der moralisch ber den ,weltlauf #ddi4be reflectirenden ,menschenvernunft4 ,wir glauben die ,spuren einer weisen ,zweckbeziehung auch am ,bsen wahrzunehmen1 wenn wir nur sehen1 da der frevelhafte ,bsewicht nicht eher stirbt1 als bis er die wohlverschuldete ,strafe seiner ,unthaten erlitten hat4 ,nach unseren ,begriffen von freier ,causalitt beruht das ,wohl- oder belverhalten auf uns2 die hchste ,weisheit aber der ,weltregierung setzen wir darin1 #ddi4cj da zu dem ersteren die ,veranlassung1 fr beides aber der ,erfolg nach moralischen ,gesetzen verhngt sei4 ,in dem letzteren besteht eigentlich die ,ehre ,gottes1 welche daher von ,theologen nicht unschicklich der letzte ,zweck der ,schpfung genannt wird4 -- ,noch ist anzumerken1 da wir unter dem ,wort ,schpfung1 wenn wir uns dessen bedienen1 nichts anders1 als was hier gesagt worden ist1 nmlich die ,ursache #ddi4ce vom ,dasein einer ,welt1 oder der ,dinge in ihr 7der ,substanzen71 verstehen2 wie das auch der eigentliche ,begriff dieses ,worts mit sich bringt 7actuatio substantiae est creatio73 welches mithin nicht schon die ,voraussetzung einer freiwirkenden1 folglich verstndigen ,ursache 7deren ,dasein wir allererst beweisen wollen7 bei sich fhrt4 ,das moralische ,gesetz als formale ,vernunftbedingung des ,gebrauchs unserer ,freiheit verbindet uns fr sich allein1 ohne von irgend einem #dej4e ,zwecke als materialer ,bedingung abzuhngen2 aber es bestimmt uns doch auch und zwar a priori einen ,endzweck1 welchem nachzustreben es uns verbindlich macht3 und dieser ist das hchste durch ,freiheit mgliche ,gut in der ,welt4 ,die subjective ,bedingung1 unter welcher der ,mensch 7und nach allen #dej4aj unsern ,begriffen auch jedes vernnftige endliche ,wesen7 sich unter dem obigen ,gesetze einen ,endzweck setzen kann1 ist die ,glckseligkeit4 ,folglich1 #dbd das hchste in der ,welt mgliche und1 so viel an uns ist1 als ,endzweck zu befrdernde physische ,gut ist ,glckseligkeit3 unter der objectiven ,bedingung der ,einstimmung des ,menschen mit dem ,gesetze der ,sittlichkeit1 #dej4ae als der ,wrdigkeit glcklich zu sein4 ,diese zwei ,erfordernisse des uns durch das moralische ,gesetz aufgegebenen ,endzwecks knnen wir aber nach allen unsern ,vernunftvermgen als durch bloe ,naturursachen verknpft und der ,idee des gedachten ,endzwecks angemessen unmglich uns vorstellen4 ,also stimmt der ,begriff #dej4bj von der praktischen ,nothwendigkeit eines solchen ,zwecks durch die ,anwendung unserer ,krfte nicht mit dem theoretischen ,begriffe von der physischen ,mglichkeit der ,bewirkung desselben zusammen1 wenn wir mit unserer ,freiheit keine andere ,causalitt 7eines ,mittels71 als die der ,natur verknpfen4 #dej4be ,folglich mssen wir eine moralische ,weltursache 7einen ,welturheber7 annehmen1 um uns gem dem moralischen ,gesetze einen ,endzweck vorzusetzen2 und so weit als das letztere nothwendig ist1 so weit 7d4 i4 in demselben ,grade und aus demselben ,grunde7 ist auch das erstere nothwendig anzunehmen3 nmlich es sei ein ,gott4#cd #dej4cj #cd ,dieses moralische ,argument soll keinen objectiv-gltigen ,beweis vom ,dasein ,gottes an die ,hand geben1 nicht dem ,zweifelglubigen beweisen1 da ein ,gott sei2 sondern da1 wenn er moralisch consequent denken will1 er die ,annehmung dieses ,satzes unter die ,maximen seiner praktischen ,vernunft aufnehmen msse4 -- ,es soll damit auch nicht gesagt werden3 es ist zur ,sittlichkeit nothwendig1 die ,glckseligkeit aller vernnftigen ,weltwesen gem ihrer ,moralitt #dej4ce anzunehmen2 sondern3 es ist durch sie nothwendig4 ,mithin ist es ein subjectiv1 fr moralische ,wesen1 hinreichendes ,argument4 99 99 99 99 99 ,dieser ,beweis1 dem man leicht die ,form der logischen ,prcision anpassen #dbe kann1 will nicht sagen3 es ist eben so nothwendig das ,dasein ,gottes anzunehmen1 als die ,gltigkeit des moralischen ,gesetzes anzuerkennen2 mithin1 wer sich vom erstern nicht berzeugen kann1 knne sich von den ,verbindlichkeiten nach dem letztern los zu sein urtheilen4 ,nein6 nur die ,beabsichtigung des durch die ,befolgung des letztern zu bewirkenden ,endzwecks in der ,welt 7einer mit der ,befolgung moralischer ,gesetze #dea4e harmonisch zusammentreffenden ,glckseligkeit vernnftiger ,wesen1 als des hchsten ,weltbesten7 mte alsdann aufgegeben werden4 ,ein jeder ,vernnftige wrde sich an der ,vorschrift der ,sitten immer noch als strenge gebunden erkennen mssen2 denn die ,gesetze derselben sind formal und gebieten unbedingt1 ohne ,rcksicht auf ,zwecke 7als die ,materie des #dea4aj ,wollens74 ,aber das eine ,erforderni des ,endzwecks1 wie ihn die praktische ,vernunft den ,weltwesen vorschreibt1 ist ein in sie durch ihre ,natur 7als #dbf endlicher ,wesen7 gelegter unwiderstehlicher ,zweck1 den die ,vernunft nur dem moralischen ,gesetze als unverletzlicher ,bedingung unterworfen1 oder auch nach demselben allgemein gemacht wissen will und so die ,befrderung #dea4ae der ,glckseligkeit in ,einstimmung mit der ,sittlichkeit zum ,endzwecke macht4 ,diesen nun1 so viel 7was die ersteren betrifft7 in unserem ,vermgen ist1 zu befrdern1 wird uns durch das moralische ,gesetz geboten2 der ,ausschlag1 den diese ,bemhung hat1 mag sein1 welcher er wolle4 ,die ,erfllung der ,pflicht besteht in der ,form des ernstlichen ,willens1 #dea4bj nicht in den ,mittelursachen des ,gelingens4 ,gesetzt also3 ein ,mensch berredete sich1 theils durch die ,schwche aller so sehr gepriesenen speculativen ,argumente1 theils durch manche in der ,natur und ,sittenwelt ihm vorkommende ,unregelmigkeiten bewogen1 von dem ,satze3 es sei kein ,gott2 so wrde er doch in seinen eigenen ,augen #dea4be ein ,nichtswrdiger sein1 wenn er darum die ,gesetze der ,pflicht fr blo eingebildet1 ungltig1 unverbindlich halten und ungescheut zu bertreten beschlieen wollte4 ,ein solcher wrde auch alsdann noch1 wenn er sich in der ,folge von dem1 was er anfangs bezweifelt hatte1 berzeugen knnte1 mit jener ,denkungsart doch immer ein ,nichtswrdiger bleiben3 ob er #dea4cj gleich seine ,pflicht1 aber aus ,furcht1 oder aus lohnschtiger ,absicht1 ohne pflichtverehrende ,gesinnung1 der ,wirkung nach so pnktlich1 wie es immer #dbg verlangt werden mag1 erfllte4 ,umgekehrt1 wenn er sie als ,glubiger seinem ,bewutsein nach aufrichtig und uneigenntzig befolgt und gleichwohl1 so oft er zum ,versuche den ,fall setzt1 er knnte einmal berzeugt werden1 es sei kein ,gott1 sich sogleich von aller sittlichen ,verbindlichkeit frei #deb4e glaubte3 mte es doch mit der innern moralischen ,gesinnung in ihm nur schlecht bestellt sein4 ,wir knnen also einen rechtschaffenen ,mann 7wie etwa den ,spinoza7 annehmen1 der sich fest berredet hlt3 es sei kein ,gott und 7weil es in ,ansehung des ,objects der ,moralitt auf einerlei ,folge hinausluft7 auch #deb4aj kein knftiges ,leben2 wie wird er seine eigene innere ,zweckbestimmung durch das moralische ,gesetz1 welches er thtig verehrt1 beurtheilen8 ,er verlangt von ,befolgung desselben fr sich keinen ,vortheil1 weder in dieser noch in einer andern ,welt2 uneigenntzig will er vielmehr nur das ,gute stiften1 wozu jenes heilige ,gesetz allen seinen ,krften die ,richtung giebt4 #deb4ae ,aber sein ,bestreben ist begrnzt2 und von der ,natur kann er zwar hin und wieder einen zuflligen ,beitritt1 niemals aber eine gesetzmige und nach bestndigen ,regeln 7so wie innerlich seine ,maximen sind und sein mssen7 eintreffende ,zusammenstimmung zu dem ,zwecke erwarten1 welchen zu bewirken er sich doch verbunden und angetrieben fhlt4 ,betrug1 ,gewaltthtigkeit #deb4bj und ,neid werden immer um ihn im ,schwange gehen1 ob #dbh er gleich selbst redlich1 friedfertig und wohlwollend ist2 und die ,rechtschaffenen1 die er auer sich noch antrifft1 werden unangesehen aller ihrer ,wrdigkeit glcklich zu sein dennoch durch die ,natur1 die darauf nicht achtet1 allen beln des ,mangels1 der ,krankheiten und des unzeitigen ,todes gleich #deb4be den brigen ,thieren der ,erde unterworfen sein und es auch immer bleiben1 bis ein weites ,grab sie insgesammt 7redlich oder unredlich1 das gilt hier gleichviel7 verschlingt und sie1 die da glauben konnten1 ,endzweck der ,schpfung zu sein1 in den ,schlund des zwecklosen ,chaos der ,materie zurck wirft1 aus dem sie gezogen waren4 -- ,den ,zweck also1 den dieser #deb4cj ,wohlgesinnte in ,befolgung der moralischen ,gesetze vor ,augen hatte und haben sollte1 mte er allerdings als unmglich aufgeben2 oder will er auch hierin dem ,rufe seiner sittlichen inneren ,bestimmung anhnglich bleiben und die ,achtung1 welche das sittliche ,gesetz ihm unmittelbar zum ,gehorchen einflt1 nicht durch die ,nichtigkeit des einzigen ihrer hohen ,forderung #deb4ce angemessenen idealischen ,endzwecks schwchen 7welches ohne einen der moralischen ,gesinnung widerfahrenden ,abbruch nicht geschehen kann73 so mu er1 welches er auch gar wohl thun kann1 indem es an sich wenigstens nicht widersprechend ist1 in praktischer ,absicht1 d4 i4 um sich wenigstens von der ,mglichkeit des ihm moralisch vorgeschriebenen ,endzwecks einen ,begriff zu machen1 das ,dasein eines moralischen ,welturhebers1 d4 i4 #dbi ,gottes1 annehmen4 #dec4e #hh4 ,beschrnkung der ,gltigkeit des moralischen ,beweises4 ,die reine ,vernunft als praktisches ,vermgen1 d4 i4 als ,vermgen den freien ,gebrauch unserer ,causalitt durch ,ideen 7reine ,vernunftbegriffe7 zu bestimmen1 enthlt nicht allein im moralischen ,gesetze ein regulatives #dec4aj ,princip unserer ,handlungen1 sondern giebt auch dadurch zugleich ein subjectiv-constitutives in dem ,begriffe eines ,objects an die ,hand1 welches nur ,vernunft denken kann1 und welches durch unsere ,handlungen in der ,welt nach jenem ,gesetze wirklich gemacht werden soll4 ,die ,idee eines ,endzwecks im ,gebrauche der ,freiheit nach moralischen ,gesetzen #dec4ae hat also subjectiv-praktische ,realitt4 ,wir sind a priori durch die ,vernunft bestimmt1 das ,weltbeste1 welches in der ,verbindung des grten ,wohls der vernnftigen ,weltwesen mit der hchsten ,bedingung des ,guten an denselben1 d4 i4 der allgemeinen ,glckseligkeit mit der gesetzmigsten ,sittlichkeit1 besteht1 nach allen ,krften zu befrdern4 ,in diesem #dec4bj ,endzwecke ist die ,mglichkeit des einen ,theils1 nmlich der ,glckseligkeit1 empirisch bedingt1 d4 i4 von der ,beschaffenheit der ,natur 7ob sie zu diesem ,zwecke bereinstimme oder nicht7 abhngig und in theoretischer ,rcksicht #dcj problematisch2 inde der andere ,theil1 nmlich die ,sittlichkeit1 in ,ansehung deren wir von der ,naturmitwirkung frei sind1 seiner ,mglichkeit #dec4be nach a priori fest steht und dogmatisch gewi ist4 ,zur objectiven theoretischen ,realitt also des ,begriffs von dem ,endzwecke vernnftiger ,weltwesen wird erfordert1 da nicht allein wir einen uns a priori vorgesetzten ,endzweck haben1 sondern da auch die ,schpfung1 d4 i4 die ,welt selbst1 ihrer ,existenz nach einen ,endzweck habe3 welches1 wenn es a priori bewiesen #dec4cj werden knnte1 zur subjectiven ,realitt des ,endzwecks die objective hinzuthun wrde4 ,denn hat die ,schpfung berall einen ,endzweck1 so knnen wir ihn nicht anders denken1 als so1 da er mit dem moralischen 7der allein den ,begriff von einem ,zwecke mglich macht7 bereinstimmen msse4 ,nun finden wir aber in der ,welt zwar ,zwecke3 und die physische ,teleologie stellt sie in solchem ,mae dar1 da1 wenn wir der ,vernunft gem urtheilen1 wir zum ,princip der ,nachforschung der ,natur zuletzt anzunehmen ,grund haben1 da in der ,natur gar nichts ohne ,zweck sei2 allein den ,endzweck der ,natur suchen wir in ihr selbst vergeblich4 #ded4e ,dieser kann und mu daher1 so wie die ,idee davon nur in der ,vernunft liegt1 selbst seiner objectiven ,mglichkeit nach nur in vernnftigen ,wesen gesucht werden4 ,die praktische ,vernunft der letzeren aber giebt diesen ,endzweck nicht allein an1 sondern bestimmt auch diesen ,begriff in ,ansehung der ,bedingungen1 unter welchen ein ,endzweck der ,schpfung allein von #ded4aj #dca uns gedacht werden kann4 ,es ist nun die ,frage3 ob die objective ,realitt des ,begriffs von einem ,endzweck der ,schpfung nicht auch fr die theoretischen ,forderungen der reinen ,vernunft hinreichend1 wenn gleich nicht apodiktisch fr die bestimmende1 doch hinreichend fr die ,maximen der theoretisch-reflectirenden #ded4ae ,urtheilskraft knne dargethan werden4 ,dieses ist das mindeste1 was man der speculativen ,philosophie ansinnen kann1 die den sittlichen ,zweck mit den ,naturzwecken vermittelst der ,idee eines einzigen ,zwecks zu verbinden sich anheischig macht2 aber auch dieses ,wenige ist doch weit mehr1 als sie je zu leisten vermag4 #ded4bj ,nach dem ,princip der theoretisch-reflectirenden ,urtheilskraft wrden wir sagen3 ,wenn wir ,grund haben1 zu den zweckmigen ,producten der ,natur eine oberste ,ursache der ,natur anzunehmen1 deren ,causalitt in ,ansehung der ,wirklichkeit der letzteren 7die ,schpfung7 von anderer ,art1 als zum ,mechanism der ,natur erforderlich ist1 nmlich als die eines ,verstandes1 #ded4be gedacht werden mu3 so werden wir auch an diesem ,urwesen nicht blo allenthalben in der ,natur ,zwecke1 sondern auch einen ,endzweck zu denken hinreichenden ,grund haben1 wenn gleich nicht um das ,dasein eines solchen ,wesens darzuthun1 doch wenigstens 7so wie es in der physischen ,teleologie geschah7 uns zu berzeugen1 da wir die ,mglichkeit #ded4cj #dcb einer solchen ,welt nicht blo nach ,zwecken1 sondern auch nur dadurch1 da wir ihrer ,existenz einen ,endzweck unterlegen1 uns begreiflich machen knnen4 ,allein ,endzweck ist blo ein ,begriff unserer praktischen ,vernunft und kann aus keinen ,datis der ,erfahrung zu theoretischer ,beurtheilung #ded4ce der ,natur gefolgert1 noch auf ,erkenntni derselben bezogen werden4 ,es ist kein ,gebrauch von diesem ,begriffe mglich1 als lediglich fr die praktische ,vernunft nach moralischen ,gesetzen2 und der ,endzweck der ,schpfung ist diejenige ,beschaffenheit der ,welt1 die zu dem1 was wir allein nach ,gesetzen bestimmt angeben knnen1 nmlich dem ,endzwecke unserer reinen praktischen ,vernunft1 und zwar so fern sie praktisch sein soll1 bereinstimmt4 -- ,nun haben wir durch das moralische ,gesetz1 welches uns diesen #dee4e letztern auferlegt1 in praktischer ,absicht1 nmlich um unsere ,krfte zur ,bewirkung desselben anzuwenden1 einen ,grund1 die ,mglichkeit1 ,ausfhrbarkeit desselben1 mithin auch 7weil ohne ,beitritt der ,natur zu einer in unserer ,gewalt nicht stehenden ,bedingung derselben die ,bewirkung desselben unmglich sein wrde7 eine ,natur der ,dinge1 die dazu bereinstimmt1 #dee4aj anzunehmen4 ,also haben wir einen moralischen ,grund1 uns an einer ,welt auch einen ,endzweck der ,schpfung zu denken4 ,dieses ist nun noch nicht der ,schlu von der moralischen ,teleologie #dcc auf eine ,theologie1 d4 i4 auf das ,dasein eines moralischen ,welturhebers1 sondern nur auf einen ,endzweck der ,schpfung1 der auf diese ,art bestimmt #dee4ae wird4 ,da nun zu dieser ,schpfung1 d4 i4 der ,existenz der ,dinge gem einem ,endzwecke1 erstlich ein verstndiges1 aber zweitens nicht blo 7wie zu der ,mglichkeit der ,dinge der ,natur1 die wir als ,zwecke zu beurtheilen genthigt waren7 ein verstndiges1 sondern ein zugleich moralisches ,wesen als ,welturheber1 mithin ein ,gott angenommen #dee4bj werden msse3 ist ein zweiter ,schlu1 welcher so beschaffen ist1 da man sieht1 er sei blo fr die ,urtheilskraft nach ,begriffen der praktischen ,vernunft und als ein solcher fr die reflectirende1 nicht die bestimmende ,urtheilskraft gefllt4 ,denn wir knnen uns nicht anmaen einzusehen3 da1 obzwar in uns die moralisch-praktische ,vernunft von der technisch-praktischen #dee4be ihren ,principien nach wesentlich unterschieden ist1 in der obersten ,weltursache1 wenn sie als ,intelligenz angenommen wird1 es auch so sein msse1 und eine besondere und verschiedene ,art der ,causalitt derselben zum ,endzwecke1 als blo zu ,zwecken der ,natur erforderlich sei2 da wir mithin an unserm ,endzweck nicht blo einen moralischen ,grund haben1 #dee4cj einen ,endzweck der ,schpfung 7als ,wirkung71 sondern auch ein moralisches ,wesen als ,urgrund der ,schpfung anzunehmen4 ,wohl aber knnen wir sagen3 da nach der ,beschaffenheit unseres ,vernunftvermgens #dcd wir uns die ,mglichkeit einer solchen auf das moralische ,gesetz und dessen ,object bezogenen ,zweckmigkeit1 als in diesem #dee4ce ,endzwecke ist1 ohne einen ,welturheber und ,regierer1 der zugleich moralischer ,gesetzgeber ist1 gar nicht begreiflich machen knnen4 ,die ,wirklichkeit eines hchsten moralisch-gesetzgebenden ,urhebers ist also blo fr den praktischen ,gebrauch unserer ,vernunft hinreichend dargethan1 ohne in ,ansehung des ,daseins desselben etwas theoretisch zu bestimmen4 ,denn diese bedarf zur ,mglichkeit ihres ,zwecks1 der uns auch ohnedas durch ihre eigene ,gesetzgebung aufgegeben ist1 einer ,idee1 #def4e wodurch das ,hinderni aus dem ,unvermgen ihrer ,befolgung nach dem bloen ,naturbegriffe von der ,welt 7fr die reflectirende ,urtheilskraft hinreichend7 weggerumt wird2 und diese ,idee bekommt dadurch praktische ,realitt1 wenn ihr gleich alle ,mittel1 ihr eine solche in theoretischer ,absicht zur ,erklrung der ,natur und ,bestimmung der obersten ,ursache zu #def4aj verschaffen1 fr das speculative ,erkenntni gnzlich abgehen4 ,fr die theoretisch reflectirende ,urtheilskraft bewies die physische ,teleologie aus den ,zwecken der ,natur hinreichend eine verstndige ,weltursache2 fr die praktische bewirkt dieses die moralische durch den ,begriff eines ,endzwecks1 den sie in praktischer ,absicht der ,schpfung beizulegen genthigt ist4 ,die #def4ae #dce objective ,realitt der ,idee von ,gott1 als moralischen ,welturhebers1 kann nun zwar nicht durch physische ,zwecke allein dargethan werden2 gleichwohl aber1 wenn ihr ,erkenntni mit dem des moralischen verbunden wird1 sind jene vermge der ,maxime der reinen ,vernunft1 ,einheit der ,principien1 so viel sich thun lt1 zu befolgen1 von groer ,bedeutung1 um der #def4bj praktischen ,realitt jener ,idee durch die1 welche sie in theoretischer ,absicht fr die ,urtheilskraft bereits hat1 zu ,hlfe zu kommen4 ,hiebei ist nun zu ,verhtung eines leicht eintretenden ,miverstndnisses hchst nthig anzumerken1 da wir erstlich diese ,eigenschaften des hchsten ,wesens nur nach der ,analogie denken knnen4 ,denn wie wollten #def4be wir seine ,natur1 wovon uns die ,erfahrung nichts hnliches zeigen kann1 erforschen8 ,zweitens1 da wir es durch dieselbe auch nur denken1 nicht darnach erkennen und sie ihm etwa theoretisch beilegen knnen2 denn das wre fr die bestimmende ,urtheilskraft in speculativer ,absicht unserer ,vernunft1 um1 was die oberste ,weltursache an sich sei1 einzusehen4 #def4cj ,hier aber ist es nur darum zu thun1 welchen ,begriff wir uns nach der ,beschaffenheit unserer ,erkenntnivermgen von demselben zu machen und ob wir seine ,existenz anzunehmen haben1 um einem ,zwecke1 den uns reine praktische ,vernunft ohne alle solche ,voraussetzung a priori nach allen ,krften zu bewirken auferlegt1 gleichfalls nur praktische ,realitt zu verschaffen1 #def4ce #dcf d4 i4 nur eine beabsichtete ,wirkung als mglich denken zu knnen4 ,immerhin mag jener ,begriff fr die speculative ,vernunft berschwenglich sein2 auch mgen die ,eigenschaften1 die wir dem dadurch gedachten ,wesen beilegen1 objectiv gebraucht1 einen ,anthropomorphism in sich verbergen3 die ,absicht ihres ,gebrauchs ist auch nicht1 seine fr uns unerreichbare ,natur1 sondern uns selbst und unseren ,willen darnach bestimmen zu wollen4 ,so wie wir eine ,ursache nach dem ,begriffe1 den wir von der ,wirkung #deg4e haben1 7aber nur in ,ansehung ihrer ,relation zu dieser7 benennen1 ohne darum die innere ,beschaffenheit derselben durch die ,eigenschaften1 die uns von dergleichen ,ursachen einzig und allein bekannt und durch ,erfahrung gegeben werden mssen1 innerlich bestimmen zu wollen2 so wie wir z4 ,b4 der ,seele unter andern auch eine vim locomotivam beilegen1 #deg4aj weil wirklich ,bewegungen des ,krpers entspringen1 deren ,ursache in ihren ,vorstellungen liegt1 ohne ihr darum die einzige ,art1 wie wir bewegende ,krfte kennen1 7nmlich durch ,anziehung1 ,druck1 ,sto1 mithin ,bewegung1 welche jederzeit ein ausgedehntes ,wesen voraussetzen7 beilegen zu wollen3 -- eben so werden wir ,etwas1 das den ,grund der ,mglichkeit #deg4ae und der praktischen ,realitt1 d4 i4 der ,ausfhrbarkeit1 eines nothwendigen moralischen ,endzwecks enthlt1 annehmen mssen2 dieses aber nach ,beschaffenheit der von ihm erwarteten ,wirkung uns als ein weises1 nach moralischen #dcg ,gesetzen die ,welt beherrschendes ,wesen denken knnen und der ,beschaffenheit unserer ,erkenntnivermgen gem als von der ,natur unterschiedene #deg4bj ,ursache der ,dinge denken mssen1 um nur das ,verhltni dieses alle unsere ,erkenntnivermgen bersteigenden ,wesens zum ,objecte unserer praktischen ,vernunft auszudrcken3 ohne doch dadurch die einzige uns bekannte ,causalitt dieser ,art1 nmlich einen ,verstand und ,willen1 ihm darum theoretisch beilegen1 ja selbst auch nur die an ihm gedachte #deg4be ,causalitt in ,ansehung dessen1 was fr uns ,endzweck ist1 als in diesem ,wesen selbst von der ,causalitt in ,ansehung der ,natur 7und deren ,zweckbestimmungen berhaupt7 objectiv unterscheiden zu wollen1 sondern diesen ,unterschied nur als subjectiv nothwendig fr die ,beschaffenheit unseres ,erkenntnivermgens und gltig fr die reflectirende1 nicht fr die #deg4cj objectiv bestimmende ,urtheilskraft annehmen knnen4 ,wenn es aber auf das ,praktische ankommt1 so ist ein solches regulatives ,princip 7fr die ,klugheit oder ,weisheit73 dem1 was nach ,beschaffenheit unserer ,erkenntnivermgen von uns auf gewisse ,weise allein als mglich gedacht werden kann1 als ,zwecke gem zu handeln1 zugleich constitutiv1 d4 i4 praktisch #deg4ce bestimmend2 inde eben dasselbe als ,princip die objective ,mglichkeit der ,dinge zu beurtheilen keinesweges theoretisch-bestimmend 7da nmlich auch dem ,objecte die einzige ,art der ,mglichkeit zukomme1 die unserm #dch ,vermgen zu denken zukommt71 sondern ein blo regulatives ,princip fr die reflectirende ,urtheilskraft ist4 ,anmerkung4 ,dieser moralische ,beweis ist nicht etwa ein neu erfundener1 sondern #deh4e allenfalls nur ein neu errterter ,beweisgrund2 denn er hat vor der frhesten ,aufkeimung des menschlichen ,vernunftvermgens schon in demselben gelegen und wird mit der fortgehenden ,cultur desselben nur immer mehr entwickelt4 ,sobald die ,menschen ber ,recht und ,unrecht zu reflectiren anfingen1 in einer ,zeit1 wo sie ber die ,zweckmigkeit der ,natur noch #deh4aj gleichgltig wegsahen1 sie ntzten1 ohne sich dabei etwas ,anderes als den gewohnten ,lauf der ,natur zu denken1 mute sich das ,urtheil unvermeidlich einfinden3 da es im ,ausgange nimmermehr einerlei sein knne1 ob ein ,mensch sich redlich oder falsch1 billig oder gewaltthtig verhalten habe1 wenn er gleich bis an sein ,lebensende1 wenigstens sichtbarlich1 fr seine #deh4ae ,tugenden kein ,glck1 oder fr seine ,verbrechen keine ,strafe angetroffen habe4 ,es ist3 als ob sie in sich eine ,stimme wahrnhmen1 es msse anders zugehen2 mithin mute auch die1 obgleich dunkle1 ,vorstellung von ,etwas1 dem sie nachzustreben sich verbunden fhlten1 verborgen liegen1 womit ein solcher ,ausschlag sich gar nicht zusammenreimen lasse1 oder womit1 #deh4bj wenn sie den ,weltlauf einmal als die einzige ,ordnung der ,dinge ansahen1 sie wiederum jene innere ,zweckbestimmung ihres ,gemths nicht zu vereinigen wuten4 ,nun mochten sie die ,art1 wie eine solche ,unregelmigkeit 7welche dem menschlichen ,gemthe weit emprender sein mu1 als der blinde ,zufall1 den man etwa der ,naturbeurtheilung zum ,princip #deh4be unterlegen wollte7 ausgeglichen werden knne1 sich auf mancherlei noch so #dci grobe ,weise vorstellen2 so konnten sie sich doch niemals ein anderes ,princip der ,mglichkeit der ,vereinigung der ,natur mit ihrem inneren ,sittengesetze erdenken1 als eine nach moralischen ,gesetzen die ,welt beherrschende oberste ,ursache3 weil ein als ,pflicht aufgegebener ,endzweck in ihnen und #deh4cj eine ,natur ohne allen ,endzweck auer ihnen1 in welcher gleichwohl jener ,zweck wirklich werden soll1 im ,widerspruche stehen4 ber die innere ,beschaffenheit jener ,weltursache konnten sie nun manchen ,unsinn ausbrten2 jenes moralische ,verhltni in der ,weltregierung blieb immer dasselbe1 welches fr die unangebauteste ,vernunft1 sofern sie sich als praktisch betrachtet1 #deh4ce allgemein falich ist1 mit welcher hingegen die speculative bei weitem nicht gleichen ,schritt halten kann4 -- ,auch wurde aller ,wahrscheinlichkeit nach durch dieses moralische ,interesse allererst die ,aufmerksamkeit auf die ,schnheit und ,zwecke der ,natur rege gemacht1 die alsdann jene ,idee zu bestrken vortrefflich diente1 sie aber doch nicht begrnden1 noch weniger jenes entbehren konnte1 weil selbst die ,nachforschung #dei4e der ,zwecke der ,natur nur in ,beziehung auf den ,endzweck dasjenige unmittelbare ,interesse bekommt1 welches sich in der ,bewunderung derselben ohne ,rcksicht auf irgend daraus zu ziehenden ,vortheil in so groem ,mae zeigt4 #hi4 #dei4aj ,von dem ,nutzen des moralischen ,arguments4 ,die ,einschrnkung der ,vernunft in ,ansehung aller unserer ,ideen vom bersinnlichen auf die ,bedingungen ihres praktischen ,gebrauchs hat1 was #ddj die ,idee von ,gott betrifft1 den unverkennbaren ,nutzen3 da sie verhtet1 da ,theologie sich nicht in ,,theosophie 7in vernunftverwirrende berschwengliche #dei4ae ,begriffe7 versteige1 oder zur b,dmonologie_/b 7einer anthropomorphistischen ,vorstellungsart des hchsten ,wesens7 herabsinke2 da ,religion nicht in ,theurgie 7ein schwrmerischer ,wahn1 von anderen bersinnlichen ,wesen ,gefhl und auf sie wiederum ,einflu haben zu knnen71 oder in ,idololatrie 7ein aberglubischer ,wahn1 dem hchsten ,wesen #dei4bj sich durch andere ,mittel1 als durch eine moralische ,gesinnung wohlgefllig machen zu knnen7 gerathe#ce4 #ce ,abgtterei in praktischem ,verstande ist noch immer diejenige ,religion1 #dei4cj welche sich das hchste ,wesen mit ,eigenschaften denkt1 nach denen noch etwas anders1 als ,moralitt die fr sich taugliche ,bedingung sein knne1 seinem ,willen in dem1 was der ,mensch zu thun vermag1 gem zu sein4 ,denn so rein und frei von sinnlichen ,bildern man auch in theoretischer ,rcksicht jenen ,begriff gefat haben mag1 so ist er im ,praktischen alsdann dennoch als ein ,idol1 d4 i4 der ,beschaffenheit #dei4ce seines ,willens nach anthropomorphistisch1 vorgestellt4 ,denn wenn man der ,eitelkeit oder ,vermessenheit des ,vernnftelns in ,ansehung dessen1 was ber die ,sinnenwelt hinausliegt1 auch nur das mindeste theoretisch 7und erkenntni-erweiternd7 zu bestimmen einrumt2 #dei4be wenn man mit ,einsichten vom ,dasein und von der ,beschaffenheit der #dda gttlichen ,natur1 von seinem ,verstande und ,willen1 den ,gesetzen beider und den daraus auf die ,welt abflieenden ,eigenschaften gro zu thun verstattet3 so mchte ich wohl wissen1 wo und an welcher ,stelle man die ,anmaungen der ,vernunft begrnzen wolle2 denn wo jene ,einsichten hergenommen sind1 eben daher knnen ja noch mehrere 7wenn man nur1 wie man meint1 sein ,nachdenken anstrengte7 erwartet werden4 ,die ,begrnzung solcher ,ansprche mte doch nach einem gewissen ,princip geschehen1 nicht etwa blo aus dem ,grunde1 weil wir finden1 da alle ,versuche mit #dfj4e denselben bisher fehlgeschlagen sind2 denn das beweiset nichts wider die ,mglichkeit eines besseren ,ausschlags4 ,hier aber ist kein ,princip mglich1 als entweder anzunehmen3 da in ,ansehung des bersinnlichen schlechterdings gar nichts theoretisch 7als lediglich nur negativ7 bestimmt werden knne1 oder da unsere ,vernunft eine noch unbenutzte ,fundgrube #dfj4aj zu wer wei wie groen1 fr uns und unsere ,nachkommen aufbewahrten erweiternden ,kenntnissen in sich enthalte4 -- ,was aber ,religion betrifft1 d4 i4 die ,moral in ,beziehung auf ,gott als ,gesetzgeber3 so mu1 wenn die theoretische ,erkenntni desselben vorhergehen mte1 die ,moral sich nach der ,theologie richten und nicht allein statt einer inneren nothwendigen #dfj4ae ,gesetzgebung der ,vernunft eine uere willkrliche eines obersten ,wesens eingefhrt werden1 sondern auch in dieser alles1 was unsere ,einsicht in #ddb die ,natur desselben ,mangelhaftes hat1 sich auf die sittliche ,vorschrift erstrecken und so die ,religion unmoralisch machen und verkehren4 ,in ,ansehung der ,hoffnung eines knftigen ,lebens1 wenn wir statt #dfj4bj des ,endzwecks1 den wir der ,vorschrift des moralischen ,gesetzes gem selbst zu vollfhren haben1 zum ,leitfaden des ,vernunfturtheils ber unsere ,bestimmung 7welches also nur in praktischer ,beziehung als nothwendig1 oder annehmungswrdig betrachtet wird7 unser theoretisches ,erkenntnivermgen befragen1 giebt die ,seelenlehre in dieser ,absicht1 so wie oben #dfj4be die ,theologie nichts mehr als einen negativen ,begriff von unserm denkenden ,wesen3 da nmlich keine seiner ,handlungen und ,erscheinungen des innern ,sinnes materialistisch erklrt werden knne2 da also von ihrer abgesonderten ,natur und der ,dauer oder ,nichtdauer ihrer ,persnlichkeit nach dem ,tode uns schlechterdings kein erweiterndes1 bestimmendes ,urtheil #dfj4cj aus speculativen ,grnden durch unser gesammtes theoretisches ,erkenntnivermgen mglich sei4 ,da also alles hier der teleologischen ,beurtheilung unseres ,daseins in praktischer nothwendiger ,rcksicht und der ,annehmung unserer ,fortdauer1 als der zu dem uns von der ,vernunft schlechterdings aufgegebenen ,endzweck erforderlichen ,bedingung1 berlassen bleibt1 #dfj4ce so zeigt sich hier zugleich der ,nutzen 7der zwar beim ersten ,anblick ,verlust zu sein scheint73 da1 so wie die ,theologie fr uns nie ,theosophie werden #ddc kann1 die rationale ,psychologie niemals ,pneumatologie als erweiternde ,wissenschaft werden knne1 so wie sie andrerseits auch gesichert ist1 in keinen ,materialism zu verfallen2 sondern da sie vielmehr blo ,anthropologie des innern ,sinnes1 d4 i4 ,kenntni unseres denkenden ,selbst im ,leben1 sei und als theoretisches ,erkenntni auch blo empirisch #dfa4e bleibe2 dagegen die rationale ,psychologie1 was die ,frage ber unsere ewige ,existenz betrifft1 gar keine theoretische ,wissenschaft ist1 sondern auf einem einzigen ,schlusse der moralischen ,teleologie beruht1 wie denn auch ihr ganzer ,gebrauch blo der letztern als unserer praktischen ,bestimmung wegen nothwendig ist4 #dfa4aj #ij4 ,von der ,art des ,frwahrhaltens in einem teleologischen ,beweise des ,daseins ,gottes4 ,zuerst wird zu jedem ,beweise1 er mag 7wie bei dem ,beweise durch ,beobachtung des ,gegenstandes oder ,experiment7 durch unmittelbare empirische #dfa4ae ,darstellung dessen1 was bewiesen werden soll1 oder durch ,vernunft a priori aus ,principien gefhrt werden1 erfordert3 da er nicht berrede1 sondern berzeuge1 oder wenigstens auf berzeugung wirke2 d4 i4 da der ,beweisgrund1 oder der ,schlu nicht blo ein subjectiver #ddd 7sthetischer7 ,bestimmungsgrund des ,beifalls 7bloer ,schein71 sondern #dfa4bj objectiv-gltig und ein logischer ,grund der ,erkenntni sei3 denn sonst wird der ,verstand berckt1 aber nicht berfhrt4 ,von jener ,art eines ,scheinbeweises ist derjenige1 welcher vielleicht in guter ,absicht1 aber doch mit vorsetzlicher ,verhehlung seiner ,schwche in der natrlichen ,theologie gefhrt wird3 wenn man die groe ,menge der ,beweisthmer eines ,ursprungs #dfa4be der ,naturdinge nach dem ,princip der ,zwecke herbeizieht und sich den blo subjectiven ,grund der menschlichen ,vernunft zu ,nutze macht1 nmlich den ihr eigenen ,hang1 wo es nur ohne ,widerspruch geschehen kann1 statt vieler ,principien ein einziges und1 wo in diesem ,princip nur einige oder auch viele ,erfordernisse zur ,bestimmung eines ,begriffs angetroffen #dfa4cj werden1 die brigen hinzuzudenken1 um den ,begriff des ,dinges durch willkrliche ,ergnzung zu vollenden4 ,denn freilich1 wenn wir so viele ,producte in der ,natur antreffen1 die fr uns ,anzeigen einer verstndigen ,ursache sind3 warum sollen wir statt vieler solcher ,ursachen nicht lieber eine einzige und zwar an dieser nicht etwa blo groen ,verstand #dfa4ce ,macht u4 s4 w41 sondern nicht vielmehr ,allweisheit1 ,allmacht1 mit einem ,worte sie als eine solche1 die den fr alle mgliche ,dinge zureichenden ,grund solcher ,eigenschaften enthalte1 denken8 und ber das diesem einigen alles vermgenden ,urwesen nicht blo fr die ,naturgesetze und -,producte #dde ,verstand1 sondern auch als einer moralischen ,weltursache hchste sittliche #dfb4e praktische ,vernunft beilegen2 da durch diese ,vollendung des ,begriffs ein fr ,natureinsicht sowohl als moralische ,weisheit zusammen hinreichendes ,princip angegeben wird1 und kein nur einigermaen gegrndeter ,einwurf wider die ,mglichkeit einer solchen ,idee gemacht werden kann8 ,werden hiebei nun zugleich die moralischen ,triebfedern des ,gemths in ,bewegung #dfb4aj gesetzt und ein lebhaftes ,interesse der letzteren mit rednerischer ,strke 7deren sie auch wohl wrdig sind7 hinzugefgt3 so entspringt daraus eine berredung von der objectiven ,zulnglichkeit des ,beweises und ein 7in den meisten ,fllen seines ,gebrauchs7 auch heilsamer ,schein1 der aller ,prfung der logischen ,schrfe desselben sich ganz berhebt und sogar dawider1 #dfb4ae als ob ihr ein frevelhafter ,zweifel zum ,grunde lge1 ,abscheu und ,widerwillen trgt4 -- ,nun ist hierwider wohl nichts zu sagen1 so fern man auf populre ,brauchbarkeit eigentlich ,rcksicht nimmt4 ,allein da doch die ,zerfllung desselben in die zwei ungleichartigen ,stcke1 die dieses ,argument enthlt1 nmlich in das1 was zur physischen1 und das1 was zur #dfb4bj moralischen ,teleologie gehrt1 nicht abgehalten werden kann und darf1 indem die ,zusammenschmelzung beider es unkenntlich macht1 wo der eigentliche ,nerve des ,beweises liege1 und an welchem ,theile und wie er mte bearbeitet werden1 um fr die ,gltigkeit desselben vor der schrfsten ,prfung #ddf ,stand halten zu knnen 7selbst wenn man an einem ,theile die #dfb4be ,schwche unserer ,vernunfteinsicht einzugestehen genthigt sein sollte73 so ist es fr den ,philosophen ,pflicht 7gesetzt da er auch die ,anforderung der ,aufrichtigkeit an ihn fr nichts rechnete71 den obgleich noch so heilsamen ,schein1 welchen eine solche ,vermengung hervorbringen kann1 aufzudecken und1 was blo zur berredung gehrt1 von dem1 was auf berzeugung #dfb4cj fhrt1 7die beide nicht blo dem ,grade1 sondern selbst der ,art nach unterschiedene ,bestimmungen des ,beifalls sind7 abzusondern1 um die ,gemthsfassung in diesem ,beweise in ihrer ganzen ,lauterkeit offen darzustellen und diesen der strengsten ,prfung freimthig unterwerfen zu knnen4 ,ein ,beweis aber1 der auf berzeugung angelegt ist1 kann wiederum #dfb4ce zwiefacher ,art sein1 entweder ein solcher1 der1 was der ,gegenstand an sich sei1 oder was er fr uns 7,menschen berhaupt7 nach den uns nothwendigen ,vernunftprincipien seiner ,beurtheilung sei 7ein ,beweis ' oder ' 1 das letztere ,wort in allgemeiner ,bedeutung fr ,menschen berhaupt genommen71 ausmachen soll4 ,im ersteren ,falle ist er auf hinreichende ,principien fr die bestimmende1 im zweiten blo fr die reflectirende ,urtheilskraft gegrndet4 ,im letztern ,falle kann er1 auf blo #dfc4e theoretischen ,principien beruhend1 niemals auf berzeugung wirken2 legt #ddg er aber ein praktisches ,vernunftprincip zum ,grunde 7welches mithin allgemein und nothwendig gilt71 so darf er wohl auf eine in reiner praktischer ,absicht hinreichende1 d4 i4 moralische1 berzeugung ,anspruch machen4 ,ein ,beweis aber wirkt auf berzeugung1 ohne noch zu berzeugen1 wenn #dfc4aj er blo auf dem ,wege dahin gefhrt wird1 d4 i4 nur objective ,grnde dazu in sich enthlt1 die1 ob sie gleich noch nicht zur ,gewiheit hinreichend1 dennoch von der ,art sind1 da sie nicht blo als subjective ,grnde des ,urtheils zur berredung dienen4 ,alle theoretische ,beweisgrnde reichen nun entweder zu3 #a7 zum ,beweise #dfc4ae durch logisch-strenge ,vernunftschlsse2 oder1 wo dieses nicht ist1 #b7 zum ,schlusse nach der ,analogie2 oder1 findet auch dieses etwa nicht ,statt1 doch noch #c7 zur wahrscheinlichen ,meinung2 oder endlich1 was das ,mindeste ist1 #d7 zur ,annehmung eines blo mglichen ,erklrungsgrundes1 als ,hypothese4 -- ,nun sage ich3 da alle ,beweisgrnde #dfc4bj berhaupt1 die auf theoretische berzeugung wirken1 kein ,frwahrhalten dieser ,art von dem hchsten bis zum niedrigsten ,grade desselben bewirken knnen1 wenn der ,satz von der ,existenz eines ,urwesens1 als eines ,gottes in der dem ganzen ,inhalte dieses ,begriffs angemessenen ,bedeutung1 nmlich als eines moralischen ,welturhebers1 mithin so1 da durch ihn #dfc4be zugleich der ,endzweck der ,schpfung angegeben wird1 bewiesen werden #ddh soll4 #a7 ,was den logisch-gerechten1 vom ,allgemeinen zum ,besonderen fortgehenden ,beweis betrifft1 so ist in der ,kritik hinreichend dargethan worden3 da1 da dem ,begriffe von einem ,wesen1 welches ber die ,natur #dfc4cj hinaus zu suchen ist1 keine uns mgliche ,anschauung correspondirt1 dessen ,begriff also selbst1 sofern er durch synthetische ,prdicate theoretisch bestimmt werden soll1 fr uns jederzeit problematisch bleibt1 schlechterdings kein ,erkenntni desselben 7wodurch der ,umfang unseres theoretischen ,wissens im mindesten erweitert wrde7 ,statt finde1 und unter die allgemeinen #dfc4ce ,principien der ,natur der ,dinge der besondere ,begriff eines bersinnlichen ,wesens gar nicht subsumirt werden knne1 um von jenen auf dieses zu schlieen2 weil jene ,principien lediglich fr die ,natur als ,gegenstand der ,sinne gelten4 #b7 ,man kann sich zwar von zwei ungleichartigen ,dingen eben in dem ,punkte ihrer ,ungleichartigkeit eines derselben doch nach einer ,analogie#cf mit dem andern denken2 aber aus dem1 worin sie ungleichartig sind1 nicht #dfd4e #ddi von einem nach der ,analogie auf das andere schlieen1 d4 i4 dieses ,merkmal #dej des specifischen ,unterschiedes auf das andere bertragen4 ,so kann ich mir nach der ,analogie mit dem ,gesetze der ,gleichheit der ,wirkung und ,gegenwirkung in der wechselseitigen ,anziehung und ,abstoung der ,krper unter einander auch die ,gemeinschaft der ,glieder eines gemeinen ,wesens nach ,regeln des ,rechts denken2 aber jene specifischen ,bestimmungen 7die materielle ,anziehung oder ,abstoung7 nicht auf diese bertragen und sie den ,brgern beilegen1 um ein ,system1 welches ,staat heit1 auszumachen4 -- ,eben so drfen wir wohl die ,causalitt des ,urwesens in #dfe4e ,ansehung der ,dinge der ,welt1 als ,naturzwecke1 nach der ,analogie eines ,verstandes1 als ,grundes der ,formen gewisser ,producte1 die wir ,kunstwerke nennen1 denken 7denn dieses geschieht nur zum ,behuf des theoretischen oder praktischen ,gebrauchs unseres ,erkenntnivermgens1 den wir von diesem ,begriffe in ,ansehung der ,naturdinge in der ,welt nach einem #dfe4aj gewissen ,princip zu machen haben73 aber wir knnen daraus1 da unter #dea ,weltwesen der ,ursache einer ,wirkung1 die als knstlich beurtheilt wird1 ,verstand beigelegt werden mu1 keinesweges nach einer ,analogie schlieen1 da auch dem ,wesen1 welches von der ,natur gnzlich unterschieden ist1 in ,ansehung der ,natur selbst eben dieselbe ,causalitt1 die wir am ,menschen #dfe4ae wahrnehmen1 zukomme3 weil dieses eben den ,punkt der ,ungleichartigkeit betrifft1 der zwischen einer in ,ansehung ihrer ,wirkungen sinnlich-bedingten ,ursache und dem bersinnlichen ,urwesen selbst im ,begriffe desselben gedacht wird und also auf diesen nicht bergetragen werden kann4 -- ,eben darin1 da ich mir die gttliche ,causalitt nur nach der ,analogie mit #dfe4bj einem ,verstande 7welches ,vermgen wir an keinem anderen ,wesen als dem sinnlich-bedingten ,menschen kennen7 denken soll1 liegt das ,verbot1 ihm diesen nicht in der eigentlichen ,bedeutung beizulegen#cg4 #cf ,analogie 7in qualitativer ,bedeutung7 ist die ,identitt des ,verhltnisses #dfd4aj zwischen ,grnden und ,folgen 7,ursachen und ,wirkungen71 sofern sie ungeachtet der specifischen ,verschiedenheit der ,dinge1 oder derjenigen ,eigenschaften an sich1 welche den ,grund von hnlichen ,folgen enthalten 7d4 i4 auer diesem ,verhltnisse betrachtet71 ,statt findet4 ,so denken wir uns zu den ,kunsthandlungen der ,thiere in ,vergleichung mit denen des ,menschen den ,grund dieser ,wirkungen in den ersteren1 den wir #dfd4ae nicht kennen1 mit dem ,grunde hnlicher ,wirkungen des ,menschen 7der ,vernunft71 den wir kennen1 als ,analogon der ,vernunft2 und wollen damit zugleich anzeigen3 da der ,grund des thierischen ,kunstvermgens unter der ,benennung eines ,instincts von der ,vernunft in der ,that specifisch unterschieden1 doch auf die ,wirkung 7der ,bau der ,biber mit dem der ,menschen verglichen7 ein hnliches ,verhltni habe4 -- ,deswegen #dfd4bj aber kann ich daraus1 weil der ,mensch zu seinem ,bauen ,vernunft braucht1 nicht schlieen1 da der ,biber auch dergleichen haben msse1 und es einen ,schlu nach der ,analogie nennen4 ,aber aus der hnlichen ,wirkungsart der ,thiere 7wovon wir den ,grund nicht unmittelbar wahrnehmen knnen71 mit der des ,menschen 7dessen wir uns unmittelbar bewut sind7 verglichen1 knnen wir ganz richtig nach der #dfd4be ,analogie schlieen1 da die ,thiere auch nach ,vorstellungen handeln 7nicht1 wie ,cartesius will1 ,maschinen sind7 und ungeachtet ihrer specifischen ,verschiedenheit doch der ,gattung nach 7als lebende ,wesen7 mit dem ,menschen einerlei sind4 ,das ,princip der ,befugni1 so zu schlieen1 liegt in der ,einerleiheit eines ,grundes1 die ,thiere in ,ansehung gedachter ,bestimmung mit dem ,menschen1 als ,menschen1 so weit #dfd4cj wir sie uerlich nach ihren ,handlungen mit einander vergleichen1 zu einerlei ,gattung zu zhlen4 ,es ist par ratio4 ,eben so kann ich die ,causalitt der obersten ,weltursache in der ,vergleichung der zweckmigen ,producte derselben in der ,welt mit den ,kunstwerken des ,menschen nach der ,analogie eines ,verstandes denken1 aber nicht auf diese ,eigenschaften in demselben nach der ,analogie schlieen3 weil hier das ,princip #dfd4ce der ,mglichkeit einer solchen ,schluart gerade mangelt1 nmlich die paritas rationis1 das hchste ,wesen mit dem ,menschen 7in ,ansehung ihrer beiderseitigen ,causalitt7 zu einer und derselben ,gattung zu zhlen4 ,die ,causalitt der ,weltwesen1 die immer sinnlich-bedingt 7dergleichen die durch ,verstand7 ist1 kann nicht auf ein ,wesen bertragen werden1 welches mit jenen keinen ,gattungsbegriff1 als den eines ,dinges #dfd4dj berhaupt gemein hat4 #cg ,man vermit dadurch nicht das ,mindeste in der ,vorstellung der ,verhltnisse dieses ,wesens zur ,welt1 sowohl was die theoretischen als praktischen ,folgerungen aus diesem ,begriffe betrifft4 ,was es an sich selbst sei1 erforschen zu wollen1 #dfe4ce ist ein eben so zweckloser als vergeblicher ,vorwitz4 #c7 ,meinen findet in ,urtheilen a priori gar nicht ,statt2 sondern man erkennt durch sie entweder etwas als ganz gewi1 oder gar nichts4 ,wenn #dfe4be aber auch die gegebenen ,beweisgrnde1 von denen wir ausgehen 7wie hier von den ,zwecken in der ,welt71 empirisch sind1 so kann man mit diesen doch #deb ber die ,sinnenwelt hinaus nichts meinen und solchen gewagten ,urtheilen den mindesten ,anspruch auf ,wahrscheinlichkeit zugestehen4 ,denn ,wahrscheinlichkeit ist ein ,theil einer in einer gewissen ,reihe der ,grnde mglichen #dfe4cj ,gewiheit 7die ,grnde derselben werden darin mit dem ,zureichenden als ,theile mit einem ,ganzen verglichen71 zu welchen jener unzureichende ,grund mu ergnzt werden knnen4 ,weil sie aber als ,bestimmungsgrnde der ,gewiheit eines und desselben ,urtheils gleichartig sein mssen1 indem sie sonst nicht zusammen eine ,gre 7dergleichen die ,gewiheit ist7 ausmachen wrden3 so kann nicht ein ,theil derselben innerhalb den ,grnzen mglicher ,erfahrung1 ein anderer auerhalb aller mglichen ,erfahrung #dff4e liegen4 ,mithin1 da blo-empirische ,beweisgrnde auf nichts bersinnliches fhren1 der ,mangel in der ,reihe derselben auch durch nichts ergnzt werden kann3 so findet in dem ,versuche1 durch sie zum bersinnlichen und einer ,erkenntni desselben zu gelangen1 nicht die mindeste ,annherung1 folglich in einem ,urtheile ber das letztere durch von der ,erfahrung #dff4aj hergenommene ,argumente auch keine ,wahrscheinlichkeit ,statt4 #d7 ,was als ,hypothese zu ,erklrung der ,mglichkeit einer gegebenen ,erscheinung dienen soll1 davon mu wenigstens die ,mglichkeit vllig gewi sein4 ,es ist genug1 da ich bei einer ,hypothese auf die ,erkenntni der ,wirklichkeit 7die in einer fr wahrscheinlich ausgegebenen ,meinung #dff4ae #dec noch behauptet wird7 ,verzicht thue3 mehr kann ich nicht ,preis geben2 die ,mglichkeit dessen1 was ich einer ,erklrung zum ,grunde lege1 mu wenigstens keinem ,zweifel ausgesetzt sein1 weil sonst der leeren ,hirngespinste kein ,ende sein wrde4 ,die ,mglichkeit aber eines nach gewissen ,begriffen bestimmten bersinnlichen ,wesens anzunehmen1 da hiezu keine von den #dff4bj erforderlichen ,bedingungen einer ,erkenntni nach dem1 was in ihr auf ,anschauung beruht1 gegeben ist1 und also der bloe ,satz des ,widerspruchs 7der nichts als die ,mglichkeit des ,denkens und nicht des gedachten ,gegenstandes selbst beweisen kann7 als ,kriterium dieser ,mglichkeit brig bleibt1 wrde eine vllig grundlose ,voraussetzung sein4 #dff4be ,das ,resultat hievon ist3 da fr das ,dasein des ,urwesens als einer ,gottheit1 oder der ,seele als eines unsterblichen ,geistes schlechterdings kein ,beweis in theoretischer ,absicht1 um auch nur den mindesten ,grad des ,frwahrhaltens zu wirken1 fr die menschliche ,vernunft mglich sei2 und dieses aus dem ganz begreiflichen ,grunde3 weil zur ,bestimmung der #dff4cj ,ideen des bersinnlichen fr uns gar kein ,stoff da ist1 indem wir diesen letzteren von ,dingen in der ,sinnenwelt hernehmen mten1 ein solcher aber jenem ,objecte schlechterdings nicht angemessen ist1 also ohne alle ,bestimmung derselben nichts mehr1 als der ,begriff von einem nichtsinnlichen ,etwas brig bleibt1 welches den letzten ,grund der ,sinnenwelt enthalte1 #dff4ce #ded der noch kein ,erkenntni 7als ,erweiterung des ,begriffs7 von seiner inneren ,beschaffenheit ausmacht4 #ia4 ,von der ,art des ,frwahrhaltens durch einen praktischen ,glauben4 ,wenn wir blo auf die ,art sehen1 wie etwas fr uns 7nach der subjectiven ,beschaffenheit unserer ,vorstellungskrfte7 ,object der ,erkenntni #dfg4e 7res cognoscibilis7 sein kann3 so werden alsdann die ,begriffe nicht mit den ,objecten1 sondern blo mit unsern ,erkenntnivermgen und dem ,gebrauche1 den diese von der gegebenen ,vorstellung 7in theoretischer oder praktischer ,absicht7 machen knnen1 zusammengehalten2 und die ,frage1 ob etwas ein erkennbares ,wesen sei oder nicht1 ist keine ,frage1 die die #dfg4aj ,mglichkeit der ,dinge selbst1 sondern unserer ,erkenntni derselben angeht4 ,erkennbare ,dinge sind nun von dreifacher ,art3 ,sachen der ,meinung 7opinabile71 ,thatsachen 7scibile7 und ,glaubenssachen 7mere credibile74 #a7 ,gegenstnde der bloen ,vernunftideen1 die fr das theoretische #dfg4ae ,erkenntni gar nicht in irgend einer mglichen ,erfahrung dargestellt werden knnen1 sind sofern auch gar nicht erkennbare ,dinge1 mithin kann man in ,ansehung ihrer nicht einmal meinen2 wie denn a priori zu #dee meinen schon an sich ungereimt und der gerade ,weg zu lauter ,hirngespinsten ist4 ,entweder unser ,satz a priori ist also gewi1 oder er enthlt #dfg4bj gar nichts zum ,frwahrhalten4 ,also sind ,meinungssachen jederzeit ,objecte einer wenigstens an sich mglichen ,erfahrungserkenntni 7,gegenstnde der ,sinnenwelt71 die aber nach dem bloen ,grade dieses ,vermgens1 den wir besitzen1 fr uns unmglich ist4 ,so ist der ther der neuern ,physiker1 eine elastische1 alle andere ,materien durchdringende 7mit #dfg4be ihnen innigst vermischte7 ,flssigkeit1 eine bloe ,meinungssache1 immer doch noch von der ,art1 da1 wenn die uern ,sinne im hchsten ,grade geschrft wren1 er wahrgenommen werden knnte2 der aber nie in irgend einer ,beobachtung1 oder ,experimente dargestellt werden kann4 ,vernnftige ,bewohner anderer ,planeten anzunehmen1 ist eine ,sache der ,meinung2 denn #dfg4cj wenn wir diesen nher kommen knnten1 welches an sich mglich ist1 wrden wir1 ob sie sind1 oder nicht sind1 durch ,erfahrung ausmachen2 aber wir werden ihnen niemals so nahe kommen1 und so bleibt es beim ,meinen4 ,allein ,meinen3 da es reine1 ohne ,krper denkende ,geister im materiellen ,univers gebe 7wenn man nmlich gewisse dafr ausgegebene wirkliche ,erscheinungen1 #dfg4ce wie billig1 von der ,hand weiset71 heit dichten und ist gar keine ,sache der ,meinung1 sondern eine bloe ,idee1 welche brig bleibt1 wenn man von einem denkenden ,wesen alles ,materielle wegnimmt und ihm doch das ,denken brig lt4 ,ob aber alsdann das ,letztere 7welches #def wir nur am ,menschen1 d4 i4 in ,verbindung mit einem ,krper1 kennen7 brig bleibe1 knnen wir nicht ausmachen4 ,ein solches ,ding ist ein vernnfteltes #dfh4e ,wesen 7ens rationis ratiocinantis71 kein ,vernunftwesen 7ens rationis ratiocinatae72 von welchem letzteren es doch mglich ist1 die objective ,realitt seines ,begriffs wenigstens fr den praktischen ,gebrauch der ,vernunft hinreichend darzuthun1 weil dieser1 der seine eigenthmlichen und apodiktisch gewissen ,principien a priori hat1 ihn sogar erheischt #dfh4aj 7postulirt74 #b7 ,gegenstnde fr ,begriffe1 deren objective ,realitt 7es sei durch reine ,vernunft1 oder durch ,erfahrung und im ersteren ,falle aus theoretischen oder praktischen ,datis derselben1 in allen ,fllen aber vermittelst einer ihnen correspondirenden ,anschauung7 bewiesen werden kann1 sind #dfh4ae 7res facti7 ,thatsachen#ch4 ,dergleichen sind die mathematischen ,eigenschaften der ,gren 7in der ,geometrie71 weil sie einer ,darstellung a priori fr den theoretischen ,vernunftgebrauch fhig sind4 ,ferner sind #deg ,dinge1 oder ,beschaffenheiten derselben1 die durch ,erfahrung 7eigene oder fremde ,erfahrung vermittelst der ,zeugnisse7 dargethan werden knnen1 #dfh4bj gleichfalls ,thatsachen4 -- ,was aber sehr merkwrdig ist1 so findet sich sogar eine ,vernunftidee 7die an sich keiner ,darstellung in der ,anschauung1 mithin auch keines theoretischen ,beweises ihrer ,mglichkeit fhig ist7 unter den ,thatsachen2 und das ist die ,idee der ,freiheit1 deren ,realitt als einer besondern ,art von ,causalitt 7von welcher der ,begriff in theoretischem #dfh4be ,betracht berschwenglich sein wrde7 sich durch praktische ,gesetze der reinen ,vernunft und diesen gem in wirklichen ,handlungen1 mithin in der ,erfahrung darthun lt4 -- ,die einzige unter allen ,ideen der reinen ,vernunft1 deren ,gegenstand ,thatsache ist und unter die scibilia mit gerechnet werden mu4 #dfh4cj #ch ,ich erweitere hier1 wie mich dnkt1 mit ,recht1 den ,begriff einer ,thatsache ber die gewhnliche ,bedeutung dieses ,worts4 ,denn es ist nicht nthig1 ja nicht einmal thunlich1 diesen ,ausdruck blo auf die wirkliche ,erfahrung einzuschrnken1 wenn von dem ,verhltnisse der ,dinge zu unseren ,erkenntnivermgen die ,rede ist1 da eine blo mgliche ,erfahrung schon hinreichend ist1 um von ihnen blo als ,gegenstnden #dfh4ce einer bestimmten ,erkenntniart zu reden4 #c7 ,gegenstnde1 die in ,beziehung auf den pflichtmigen ,gebrauch der reinen praktischen ,vernunft 7es sei als ,folgen1 oder als ,grnde7 a priori gedacht werden mssen1 aber fr den theoretischen ,gebrauch derselben berschwenglich sind1 sind bloe ,glaubenssachen4 ,dergleichen ist das hchste durch ,freiheit zu bewirkende ,gut in der ,welt1 dessen ,begriff #dfi4e in keiner fr uns mglichen ,erfahrung1 mithin fr den theoretischen ,vernunftgebrauch hinreichend seiner objectiven ,realitt nach bewiesen werden kann1 dessen ,gebrauch aber zur bestmglichen ,bewirkung jenes ,zwecks doch durch praktische reine ,vernunft geboten ist und mithin als #deh mglich angenommen werden mu4 ,diese gebotene ,wirkung zusammt #dfi4aj den einzigen fr uns denkbaren ,bedingungen ihrer ,mglichkeit1 nmlich dem ,dasein ,gottes und der ,seelen-,unsterblichkeit1 sind ,glaubenssachen 7res fidei7 und zwar die einzigen unter allen ,gegenstnden1 die so genannt werden knnen#ci4 ,denn ob von uns gleich1 was wir nur von der ,erfahrung anderer durch ,zeugni lernen knnen1 geglaubt #dfi4ae werden mu1 so ist es darum doch noch nicht an sich ,glaubenssache2 denn bei jener ,zeugen ,einem war es doch eigene ,erfahrung und ,thatsache1 oder wird als solche vorausgesetzt4 ,zudem mu es mglich sein1 durch diesen ,weg 7des historischen ,glaubens7 zum ,wissen zu gelangen2 und die ,objecte der ,geschichte und ,geographie1 wie alles berhaupt1 was #dfi4bj zu wissen nach der ,beschaffenheit unserer ,erkenntnivermgen wenigstens mglich ist1 gehren nicht zu ,glaubenssachen1 sondern zu ,thatsachen4 ,nur ,gegenstnde der reinen ,vernunft knnen allenfalls ,glaubenssachen #dei sein1 aber nicht als ,gegenstnde der bloen reinen speculativen ,vernunft2 denn da knnen sie gar nicht einmal mit ,sicherheit zu den ,sachen1 d4 i4 #dfi4be ,objecten jenes fr uns mglichen ,erkenntnisses1 gezhlt werden4 ,es sind ,ideen1 d4 i4 ,begriffe1 denen man die objective ,realitt theoretisch nicht sichern kann4 ,dagegen ist der von uns zu bewirkende hchste ,endzweck1 das1 wodurch wir allein wrdig werden knnen selbst ,endzweck einer ,schpfung zu sein1 eine ,idee1 die fr uns in praktischer ,beziehung objective #dfi4cj ,realitt hat1 und ,sache2 aber darum1 weil wir diesem ,begriffe in theoretischer ,absicht dieser ,realitt nicht verschaffen knnen1 bloe ,glaubenssache der reinen ,vernunft1 mit ihm aber zugleich ,gott und ,unsterblichkeit1 als die ,bedingungen1 unter denen allein wir nach der ,beschaffenheit unserer 7der menschlichen7 ,vernunft uns die ,mglichkeit jenes ,effects des gesetzmigen ,gebrauchs unserer ,freiheit denken knnen4 ,das ,frwahrhalten #dgj4e aber in ,glaubenssachen ist ein ,frwahrhalten in reiner praktischer ,absicht1 d4 i4 ein moralischer ,glaube1 der nichts fr das theoretische1 sondern blo fr das praktische1 auf ,befolgung seiner ,pflichten gerichtete1 reine ,vernunfterkenntni beweiset und die ,speculation1 oder die praktischen ,klugheitsregeln nach dem ,princip der ,selbstliebe gar nicht erweitert4 #dgj4aj ,wenn das oberste ,princip aller ,sittengesetze ein ,postulat ist1 so wird zugleich die ,mglichkeit ihres hchsten ,objects1 mithin auch die ,bedingung1 #dfj unter der wir diese ,mglichkeit denken knnen1 dadurch zugleich mit postulirt4 ,dadurch wird nun das ,erkenntni der letzteren weder ,wissen noch ,meinung von dem ,dasein und der ,beschaffenheit dieser ,bedingungen1 #dgj4ae als theoretische ,erkenntniart1 sondern blo ,annahme in praktischer und dazu gebotener ,beziehung fr den moralischen ,gebrauch unserer ,vernunft4 #ci ,glaubenssachen sind aber darum nicht ,glaubensartikel1 wenn man unter den letzteren solche ,glaubenssachen versteht1 zu deren ,bekenntni 7innerem oder uerem7 man verpflichtet werden kann3 dergleichen also die natrliche ,theologie nicht enthlt4 ,denn da sie als ,glaubenssachen sich nicht 7gleich den ,thatsachen7 auf #dfi4ce theoretische ,beweise grnden knnen3 so ist es ein freies ,frwahrhalten und auch nur als ein solches mit der ,moralitt des ,subjects vereinbar4 ,wrden wir auch auf die ,zwecke der ,natur1 die uns die physische ,teleologie in so reichem ,mae vorlegt1 einen bestimmten ,begriff von #dgj4bj einer verstndigen ,weltursache scheinbar grnden knnen1 so wre das ,dasein dieses ,wesens doch nicht ,glaubenssache4 ,denn da dieses nicht zum ,behuf der ,erfllung meiner ,pflicht1 sondern nur zur ,erklrung der ,natur angenommen wird1 so wrde es blo die unserer ,vernunft angemessenste ,meinung und ,hypothese sein4 ,nun fhrt jene ,teleologie keinesweges #dgj4be auf einen bestimmten ,begriff von ,gott1 der hingegen allein in dem von einem moralischen ,welturheber angetroffen wird1 weil dieser allein den ,endzweck angiebt1 zu welchem wir uns nur sofern zhlen knnen1 als wir dem1 was uns das moralische ,gesetz als ,endzweck auferlegt1 mithin uns verpflichtet1 uns gem verhalten4 ,folglich bekommt der ,begriff von #dgj4cj ,gott nur durch die ,beziehung auf das ,object unserer ,pflicht1 als ,bedingung der ,mglichkeit den ,endzweck derselben zu erreichen1 den ,vorzug in unserm ,frwahrhalten als ,glaubenssache zu gelten2 dagegen eben derselbe #dfa ,begriff doch sein ,object nicht als ,thatsache geltend machen kann3 weil1 obzwar die ,nothwendigkeit der ,pflicht fr die praktische ,vernunft #dgj4ce wohl klar ist1 doch die ,erreichung des ,endzwecks derselben1 sofern er nicht ganz in unserer ,gewalt ist1 nur zum ,behuf des praktischen ,gebrauchs der ,vernunft angenommen1 also nicht so wie die ,pflicht selbst praktisch nothwendig ist#dj4 #dj ,der ,endzweck1 den das moralische ,gesetz zu befrdern auferlegt1 ist nicht der ,grund der ,pflicht2 denn dieser liegt im moralischen ,gesetze1 welches als formales #dga4aj praktisches ,princip kategorisch leitet1 unangesehen der ,objecte des ,begehrungsvermgens 7der ,materie des ,wollens71 mithin irgend eines ,zwecks4 ,diese formale ,beschaffenheit meiner ,handlungen 7,unterordnung derselben unter das ,princip der ,allgemeingltigkeit71 worin allein ihr innerer moralischer ,werth besteht1 ist gnzlich in unserer ,gewalt2 und ich kann von der ,mglichkeit1 oder ,unausfhrbarkeit der #dga4ae ,zwecke1 die mir jenem ,gesetze gem zu befrdern obliegen1 gar wohl abstrahiren 7weil in ihnen nur der uere ,werth meiner ,handlungen besteht71 als von etwas1 welches nie vllig in meiner ,gewalt ist1 um nur auf das zu sehen1 was meines ,thuns ist4 ,allein die ,absicht1 den ,endzweck aller vernnftigen ,wesen 7,glckseligkeit1 so weit sie einstimmig mit der ,pflicht mglich ist7 zu befrdern1 ist doch eben durch das ,gesetz #dga4bj der ,pflicht auferlegt4 ,aber die speculative ,vernunft sieht die ,ausfhrbarkeit derselben 7weder von ,seiten unseres eigenen physischen ,vermgens1 noch der ,mitwirkung der ,natur7 gar nicht ein2 vielmehr mu sie aus solchen ,ursachen1 so viel wir vernnftiger ,weise urtheilen knnen1 einen solchen ,erfolg unseres ,wohlverhaltens von der bloen ,natur 7in uns und auer uns71 ohne ,gott und ,unsterblichkeit anzunehmen1 fr eine #dga4be ungegrndete und nichtige1 wenn gleich wohlgemeinte ,erwartung halten und1 wenn sie von diesem ,urtheile vllige ,gewiheit haben knnte1 das moralische ,gesetz selbst als bloe ,tuschung unserer ,vernunft in praktischer ,rcksicht ansehen4 ,da aber die speculative ,vernunft sich vllig berzeugt1 da das letztere nie geschehen kann1 dagegen aber jene ,ideen1 deren ,gegenstand ber die ,natur hinaus liegt1 ohne ,widerspruch #dga4cj gedacht werden knnen3 so wird sie fr ihr eigenes praktisches ,gesetz und die dadurch auferlegte ,aufgabe1 also in moralischer ,rcksicht1 jene ,ideen als real anerkennen mssen1 um nicht mit sich selbst in ,widerspruch zu kommen4 ,glaube 7als habitus1 nicht als actus7 ist die moralische ,denkungsart #dfb der ,vernunft im ,frwahrhalten desjenigen1 was fr das theoretische ,erkenntni unzugnglich ist4 ,er ist also der beharrliche ,grundsatz des #dga4e ,gemths1 das1 was zur ,mglichkeit des hchsten moralischen ,endzwecks als ,bedingung vorauszusetzen nothwendig ist1 wegen der ,verbindlichkeit zu demselben als wahr anzunehmen#da2 obzwar die ,mglichkeit desselben1 aber eben so wohl auch die ,unmglichkeit von uns nicht eingesehen #dfc werden kann4 ,der ,glaube 7schlechthin so genannt7 ist ein ,vertrauen zu der ,erreichung einer ,absicht1 deren ,befrderung ,pflicht1 die ,mglichkeit der ,ausfhrung derselben aber fr uns nicht einzusehen ist 7folglich auch nicht die der einzigen fr uns denkbaren ,bedingungen74 ,der ,glaube also1 #dgb4e der sich auf besondere ,gegenstnde1 die nicht ,gegenstnde des mglichen ,wissens oder ,meinens sind1 bezieht 7in welchem letztern ,falle er1 vornehmlich im historischen1 ,leichtglubigkeit und nicht ,glaube heien mte71 ist ganz moralisch4 ,er ist ein freies ,frwahrhalten nicht dessen1 wozu dogmatische ,beweise fr die theoretisch bestimmende ,urtheilskraft #dgb4aj anzutreffen sind1 noch wozu wir uns verbunden halten1 sondern dessen1 was wir zum ,behuf einer ,absicht nach ,gesetzen der ,freiheit annehmen2 aber doch nicht wie etwa eine ,meinung ohne hinreichenden ,grund1 sondern als in der ,vernunft 7obwohl nur in ,ansehung ihres praktischen ,gebrauchs71 #dfd fr die ,absicht derselben hinreichend1 gegrndet3 denn ohne ihn #dgb4ae hat die moralische ,denkungsart bei dem ,versto gegen die ,aufforderung der theoretischen ,vernunft zum ,beweise 7der ,mglichkeit des ,objects der ,moralitt7 keine feste ,beharrlichkeit1 sondern schwankt zwischen praktischen ,geboten und theoretischen ,zweifeln4 ,unglubisch sein1 heit der ,maxime nachhngen1 ,zeugnissen berhaupt nicht zu glauben2 unglubig #dgb4bj aber ist der1 welcher jenen ,vernunftideen1 weil es ihnen an theoretischer ,begrndung ihrer ,realitt fehlt1 darum alle ,gltigkeit abspricht4 ,er urtheilt also dogmatisch4 ,ein dogmatischer ,unglaube kann aber mit einer in der ,denkungsart herrschenden sittlichen ,maxime nicht zusammen bestehen 7denn einem ,zwecke1 der fr nichts als ,hirngespinst erkannt wird1 #dgb4be nachzugehen1 kann die ,vernunft nicht gebieten72 wohl aber ein ,zweifelglaube1 dem der ,mangel der berzeugung durch ,grnde der speculativen ,vernunft nur ,hinderni ist1 welchem eine kritische ,einsicht in die ,schranken der letztern den ,einflu auf das ,verhalten benehmen und ihm ein berwiegendes praktisches ,frwahrhalten zum ,ersatz hinstellen kann4 #da ,er ist ein ,vertrauen auf die ,verheiung des moralischen ,gesetzes2 aber nicht als eine solche1 die in demselben enthalten ist1 sondern die ich hineinlege und #dga4ce zwar aus moralisch hinreichendem ,grunde4 ,denn ein ,endzweck kann durch kein ,gesetz der ,vernunft geboten sein1 ohne da diese zugleich die ,erreichbarkeit desselben1 wenn gleich ungewi1 verspreche und hiemit auch das ,frwahrhalten der einzigen ,bedingungen berechtige1 unter denen unsere ,vernunft sich diese allein denken kann4 ,das ,wort ,fides drckt dieses auch schon aus2 und es kann nur bedenklich scheinen1 #dga4dj wie dieser ,ausdruck und diese besondere ,idee in die moralische ,philosophie hineinkomme1 da sie allererst mit dem ,christenthum eingefhrt worden1 und die ,annahme #dgb4cj derselben vielleicht nur eine schmeichlerische ,nachahmung seiner ,sprache zu sein scheinen drfte4 ,aber das ist nicht der einzige ,fall1 da diese wundersame ,religion in der grten ,einfalt ihres ,vortrages die ,philosophie mit weit bestimmteren und reineren ,begriffen der ,sittlichkeit bereichert hat1 als diese bis dahin hatte liefern knnen1 die aber1 wenn sie einmal da sind1 von der ,vernunft frei gebilligt und als solche #dgb4ce angenommen werden1 auf die sie wohl von selbst htte kommen und sie einfhren knnen und sollen4 99 99 99 99 99 ,wenn man an die ,stelle gewisser verfehlten ,versuche in der ,philosophie ein anderes ,princip auffhren und ihm ,einflu verschaffen will1 so gereicht es zu groer ,befriedigung1 einzusehen1 wie jene und warum #dgc4e #dfe sie fehl schlagen muten4 ,gott1 ,freiheit und ,seelenunsterblichkeit sind diejenigen ,aufgaben1 zu deren ,auflsung alle ,zurstungen der ,metaphysik1 als ihrem letzten und alleinigen ,zwecke1 abzielen4 ,nun glaubte man1 da die ,lehre von der ,freiheit nur als negative ,bedingung fr die praktische ,philosophie #dgc4aj nthig sei1 die ,lehre von ,gott und der ,seelenbeschaffenheit hingegen1 zur theoretischen gehrig1 fr sich und abgesondert dargethan werden msse1 um beide nachher mit dem1 was das moralische ,gesetz 7das nur unter der ,bedingung der ,freiheit mglich ist7 gebietet1 zu verknpfen und so eine ,religion zu ,stande zu bringen4 ,man kann aber bald einsehen1 #dgc4ae da diese ,versuche fehl schlagen muten4 ,denn aus bloen ontologischen ,begriffen von ,dingen berhaupt1 oder der ,existenz eines nothwendigen ,wesens lt sich schlechterdings kein durch ,prdicate1 die sich in der ,erfahrung geben lassen und also zum ,erkenntnisse dienen knnten1 bestimmter ,begriff von einem ,urwesen machen2 der aber1 welcher auf ,erfahrung #dgc4bj von der physischen ,zweckmigkeit der ,natur gegrndet wurde1 konnte wiederum keinen fr die ,moral1 mithin zur ,erkenntni eines ,gottes hinreichenden ,beweis abgeben4 ,eben so wenig konnte auch die ,seelenkenntni durch ,erfahrung 7die wir nur in diesem ,leben anstellen7 einen ,begriff von der geistigen1 unsterblichen ,natur derselben1 mithin fr die #dgc4be ,moral zureichend verschaffen4 ,theologie und ,pneumatologie1 als #dff ,aufgaben zum ,behuf der ,wissenschaften einer speculativen ,vernunft1 weil deren ,begriff fr alle unsere ,erkenntnivermgen berschwenglich ist1 knnen durch keine empirische ,data und ,prdicate zu ,stande kommen4 -- ,die ,bestimmung beider ,begriffe1 ,gottes sowohl als der ,seele 7in ,ansehung #dgc4cj ihrer ,unsterblichkeit71 kann nur durch ,prdicate geschehen1 die1 ob sie gleich selbst nur aus einem bersinnlichen ,grunde mglich sind1 dennoch in der ,erfahrung ihre ,realitt beweisen mssen3 denn so allein knnen sie von ganz bersinnlichen ,wesen ein ,erkenntni mglich machen4 -- ,dergleichen ist nun der einzige in der menschlichen ,vernunft anzutreffende #dgc4ce ,begriff der ,freiheit des ,menschen unter moralischen ,gesetzen zusammt dem ,endzwecke1 den jene durch diese vorschreibt1 wovon die erstern dem ,urheber der ,natur1 der zweite dem ,menschen diejenigen ,eigenschaften beizulegen tauglich sind1 welche zu der ,mglichkeit beider die nothwendige ,bedingung enthalten3 so da eben aus dieser ,idee auf die ,existenz und #dgd4e die ,beschaffenheit jener sonst gnzlich fr uns verborgenen ,wesen geschlossen werden kann4 ,also liegt der ,grund der auf dem blo theoretischen ,wege verfehlten ,absicht1 ,gott und ,unsterblichkeit zu beweisen1 darin3 da von dem bersinnlichen auf diesem ,wege 7der ,naturbegriffe7 gar kein ,erkenntni mglich #dgd4aj ist4 ,da es dagegen auf dem moralischen 7des ,freiheitsbegriffs7 gelingt1 #dfg hat diesen ,grund3 da hier das bersinnliche1 welches dabei zum ,grunde liegt 7die ,freiheit71 durch ein bestimmtes ,gesetz der ,causalitt1 welches aus ihm entspringt1 nicht allein ,stoff zum ,erkenntni des andern bersinnlichen 7des moralischen ,endzwecks und der ,bedingungen seiner #dgd4ae ,ausfhrbarkeit7 verschafft1 sondern auch als ,thatsache seine ,realitt in ,handlungen darthut1 aber eben darum auch keinen andern1 als nur in praktischer ,absicht 7welche auch die einzige ist1 deren die ,religion bedarf7 gltigen ,beweisgrund abgeben kann4 ,es bleibt hiebei immer sehr merkwrdig3 da unter den drei reinen #dgd4bj ,vernunftideen1 ,gott1 ,freiheit und ,unsterblichkeit1 die der ,freiheit der einzige ,begriff des bersinnlichen ist1 welcher seine objective ,realitt 7vermittelst der ,causalitt1 die in ihm gedacht wird7 an der ,natur durch ihre in derselben mgliche ,wirkung beweiset und eben dadurch die ,verknpfung der beiden andern mit der ,natur1 aller drei aber unter einander #dgd4be zu einer ,religion mglich macht2 und da wir also in uns ein ,princip haben1 welches die ,idee des bersinnlichen in uns1 dadurch aber auch die desselben auer uns zu einer1 obgleich nur in praktischer ,absicht mglichen1 ,erkenntni zu bestimmen vermgend ist1 woran die blo speculative ,philosophie 7die auch von der ,freiheit einen blo negativen ,begriff geben #dgd4cj konnte7 verzweifeln mute3 mithin der ,freiheitsbegriff 7als ,grundbegriff #dfh aller unbedingt-praktischen ,gesetze7 die ,vernunft ber diejenigen ,grnzen erweitern kann1 innerhalb deren jeder ,naturbegriff 7theoretischer7 ohne ,hoffnung eingeschrnkt bleiben mte4 ,allgemeine ,anmerkung zur ,teleologie4 ,wenn die ,frage ist3 welchen ,rang das moralische ,argument1 welches das ,dasein ,gottes nur als ,glaubenssache fr die praktische reine ,vernunft beweiset1 unter den brigen in der ,philosophie behaupte3 so lt sich der ganze ,besitz dieser letzteren leicht berschlagen1 wo es sich dann #dge4e ausweiset1 da hier nicht zu whlen sei1 sondern ihr theoretisches ,vermgen vor einer unparteiischen ,kritik alle seine ,ansprche von selbst aufgeben msse4 ,auf ,thatsache mu sie alles ,frwahrhalten zuvrderst grnden1 wenn es nicht vllig grundlos sein soll2 und es kann also nur der einzige ,unterschied #dge4aj im ,beweisen ,statt finden1 ob auf diese ,thatsache ein ,frwahrhalten der daraus gezogenen ,folgerung als ,wissen fr das theoretische1 oder blo als ,glauben fr das praktische ,erkenntni knne gegrndet werden4 ,alle ,thatsachen gehren entweder zum ,naturbegriff1 der seine ,realitt an den vor allen ,naturbegriffen gegebenen 7oder zu geben mglichen7 #dge4ae ,gegenstnden der ,sinne beweiset2 oder zum ,freiheitsbegriffe1 der seine ,realitt durch die ,causalitt der ,vernunft in ,ansehung gewisser durch sie mglichen ,wirkungen in der ,sinnenwelt1 die sie im moralischen ,gesetze unwiderleglich postulirt1 hinreichend darthut4 ,der ,naturbegriff 7blo zur theoretischen ,erkenntni gehrige7 ist nun entweder metaphysisch #dge4bj und vllig a priori2 oder physisch1 d4 i4 a posteriori und nothwendig #dfi nur durch bestimmte ,erfahrung denkbar4 ,der metaphysische ,naturbegriff 7der keine bestimmte ,erfahrung voraussetzt7 ist also ontologisch4 ,der ontologische ,beweis vom ,dasein ,gottes aus dem ,begriffe eines ,urwesens ist nun entweder der1 welcher aus ontologischen ,prdicaten1 #dge4be wodurch es allein durchgngig bestimmt gedacht werden kann1 auf das absolut-nothwendige ,dasein1 oder aus der absoluten ,nothwendigkeit des ,daseins irgend eines ,dinges1 welches es auch sei1 auf die ,prdicate des ,urwesens schliet3 denn zum ,begriffe eines ,urwesens gehrt1 damit es nicht abgeleitet sei1 die unbedingte ,nothwendigkeit seines ,daseins und #dge4cj 7um diese sich vorzustellen7 die durchgngige ,bestimmung durch den ,begriff desselben4 ,beide ,erfordernisse glaubte man nun im ,begriffe der ontologischen ,idee eines allerrealsten ,wesens zu finden3 und so entsprangen zwei metaphysische ,beweise4 ,der einen blo metaphysischen ,naturbegriff zum ,grunde legende #dge4ce 7eigentlich-ontologisch genannte7 ,beweis schlo aus dem ,begriffe des allerrealsten ,wesens auf seine schlechthin nothwendige ,existenz2 denn 7heit es7 wenn es nicht existirte1 so wrde ihm eine ,realitt1 nmlich die ,existenz1 mangeln4 -- ,der andere 7den man auch den metaphysisch-kosmologischen ,beweis nennt7 schlo aus der ,nothwendigkeit der ,existenz irgend eines ,dinges 7dergleichen1 da mir im ,selbstbewutsein ein ,dasein #dgf4e gegeben ist1 durchaus eingerumt werden mu7 auf die durchgngige ,bestimmung desselben als allerrealsten ,wesens3 weil alles ,existirende durchgngig bestimmt1 das schlechterdings ,nothwendige aber 7nmlich was wir als ein solches1 mithin a priori erkennen sollen7 durch seinen ,begriff durchgngig bestimmt sein msse2 welches sich aber nur im ,begriffe eines #dgf4aj allerrealsten ,dinges antreffen lasse4 ,es ist hier nicht nthig1 die ,sophisterei in beiden ,schlssen aufzudecken1 welches schon anderwrts geschehen #dgj ist2 sondern nur zu bemerken1 da solche ,beweise1 wenn sie sich auch durch allerlei dialektische ,subtilitt verfechten lieen1 doch niemals ber die ,schule hinaus in das gemeine ,wesen hinberkommen und auf den bloen #dgf4ae gesunden ,verstand den mindesten ,einflu haben knnten4 ,der ,beweis1 welcher einen ,naturbegriff1 der nur empirisch sein kann1 dennoch aber ber die ,grnzen der ,natur als ,inbegriffs der ,gegenstnde der ,sinne hinausfhren soll1 zum ,grunde legt1 kann kein anderer1 als der von den ,zwecken der ,natur sein3 deren ,begriff sich zwar nicht a priori1 #dgf4bj sondern nur durch die ,erfahrung geben lt1 aber doch einen solchen ,begriff von dem ,urgrunde der ,natur verheit1 welcher unter allen1 die wir denken knnen1 allein sich zum bersinnlichen schickt1 nmlich den von einem hchsten ,verstande als ,weltursache2 welches er auch in der ,that nach ,principien der reflectirenden ,urtheilskraft1 d4 i4 nach der ,beschaffenheit #dgf4be unseres 7menschlichen7 ,erkenntnivermgens1 vollkommen ausrichtet4 -- ,ob er nun aber aus denselben ,datis diesen ,begriff eines obersten1 d4 i4 unabhngigen1 verstndigen ,wesens auch als eines ,gottes1 d4 i4 ,urhebers einer ,welt unter moralischen ,gesetzen1 mithin hinreichend bestimmt fr die ,idee von einem ,endzwecke des ,daseins der ,welt zu liefern im ,stande #dgf4cj sei1 das ist eine ,frage1 worauf alles ankommt2 wir mgen nun einen theoretisch hinlnglichen ,begriff von dem ,urwesen zum ,behuf der gesammten ,naturkenntni1 oder einen praktischen fr die ,religion verlangen4 ,dieses aus der physischen ,teleologie genommene ,argument ist verehrungswerth4 ,es thut gleiche ,wirkung zur berzeugung auf den gemeinen #dgf4ce ,verstand1 als auf den subtilsten ,denker2 und ein ,reimarus in seinem #dga noch nicht bertroffenen ,werke1 worin er diesen ,beweisgrund mit der ihm eigenen ,grndlichkeit und ,klarheit weitluftig ausfhrt1 hat sich dadurch ein unsterbliches ,verdienst erworben4 -- ,allein wodurch gewinnt dieser ,beweis so gewaltigen ,einflu auf das ,gemth1 vornehmlich in der ,beurtheilung durch kalte ,vernunft 7denn die ,rhrung und ,erhebung desselben durch die ,wunder der ,natur knnte man zur berredung rechnen71 #dgg4e auf eine ruhige1 sich gnzlich dahin gebende ,beistimmung8 ,es sind nicht die physischen ,zwecke1 die alle auf einen unergrndlichen ,verstand in der ,weltursache hindeuten2 denn diese sind dazu unzureichend1 weil sie das ,bedrfni der fragenden ,vernunft nicht befriedigen4 ,denn wozu sind 7fragt diese7 alle jene knstliche ,naturdinge2 wozu der ,mensch selbst1 bei #dgg4aj dem wir als dem letzten fr uns denkbaren ,zwecke der ,natur stehen bleiben mssen2 wozu ist diese gesammte ,natur da1 und was ist der ,endzweck so groer und mannigfaltiger ,kunst8 ,zum ,genieen1 oder zum ,anschauen1 ,betrachten und ,bewundern 7welches1 wenn es dabei bleibt1 auch nichts weiter als ,genu von besonderer ,art ist71 als dem letzten ,endzweck1 #dgg4ae warum die ,welt und der ,mensch selbst da ist1 geschaffen zu sein1 kann die ,vernunft nicht befriedigen3 denn diese setzt einen persnlichen ,werth1 den der ,mensch sich allein geben kann1 als ,bedingung1 unter welcher allein er und sein ,dasein ,endzweck sein kann1 voraus4 ,in ,ermangelung desselben 7der allein eines bestimmten ,begriffs fhig ist7 thun die ,zwecke der ,natur #dgg4bj seiner ,nachfrage nicht ,genge1 vornehmlich weil sie keinen bestimmten ,begriff von dem hchsten ,wesen als einem allgenugsamen 7und eben darum einigen1 eigentlich so zu nennenden hchsten7 ,wesen und den ,gesetzen1 nach denen sein ,verstand ,ursache der ,welt ist1 an die ,hand geben knnen4 #dgg4be ,da also der physisch-teleologische ,beweis1 gleich als ob er zugleich #dgb ein theologischer wre1 berzeugt1 rhrt nicht von der ,bentzung der ,ideen von ,zwecken der ,natur als so viel empirischen ,beweisgrnden eines hchsten ,verstandes her2 sondern es mischt sich unvermerkt der jedem ,menschen beiwohnende und ihn so innigst bewegende moralische ,beweisgrund #dgg4cj in den ,schlu mit ein1 nach welchem man dem ,wesen1 welches sich so unbegreiflich knstlich in den ,zwecken der ,natur offenbart1 auch einen ,endzweck1 mithin ,weisheit 7obzwar ohne dazu durch die ,wahrnehmung der ersteren berechtigt zu sein7 beilegt und also jenes ,argument in ,ansehung des ,mangelhaften1 welches ihm noch anhngt1 willkrlich ergnzt4 ,in der #dgg4ce ,that bringt also nur der moralische ,beweisgrund die berzeugung und auch diese nur in moralischer ,rcksicht1 wozu jedermann seine ,beistimmung innigst fhlt1 hervor2 der physisch-teleologische aber hat nur das ,verdienst1 das ,gemth in der ,weltbetrachtung auf den ,weg der ,zwecke1 dadurch aber auf einen verstndigen ,welturheber zu leiten3 da denn die moralische ,beziehung auf ,zwecke und die ,idee eines eben solchen ,gesetzgebers und ,welturhebers1 als theologischer ,begriff1 ob er zwar reine #dgh4e ,zugabe ist1 sich dennoch aus jenem ,beweisgrunde von selbst zu entwickeln scheint4 ,hiebei kann man es in dem gewhnlichen ,vortrage fernerhin auch bewenden lassen4 ,denn dem gemeinen und gesunden ,verstande wird es gemeiniglich schwer1 die verschiedenen ,principien1 die er vermischt1 und #dgh4aj aus deren einem er wirklich allein und richtig folgert1 wenn die ,absonderung viel ,nachdenken bedarf1 als ungleichartig von einander zu scheiden4 ,der moralische ,beweisgrund vom ,dasein ,gottes ergnzt aber eigentlich auch nicht etwa blo den physisch-teleologischen zu einem vollstndigen ,beweise2 sondern er ist ein besonderer ,beweis1 der den ,mangel der berzeugung #dgh4ae #dgc aus dem letzteren ersetzt3 indem dieser in der ,that nichts leisten kann1 als die ,vernunft in der ,beurtheilung des ,grundes der ,natur und der zuflligen1 aber bewunderungswrdigen ,ordnung derselben1 welche uns nur durch ,erfahrung bekannt wird1 auf die ,causalitt einer ,ursache1 die nach ,zwecken den ,grund derselben enthlt1 7die wir nach der ,beschaffenheit #dgh4bj unserer ,erkenntnivermgen als verstndige ,ursache denken mssen7 zu lenken und aufmerksam1 so aber des moralischen ,beweises empfnglicher zu machen4 ,denn das1 was zu dem letztern ,begriffe erforderlich ist1 ist von allem1 was ,naturbegriffe enthalten und lehren knnen1 so wesentlich unterschieden1 da es eines besondern1 von den vorigen ganz unabhngigen #dgh4be ,beweisgrundes und ,beweises bedarf1 um den ,begriff vom ,urwesen fr eine ,theologie hinreichend anzugeben und auf seine ,existenz zu schlieen4 -- ,der moralische ,beweis 7der aber freilich nur das ,dasein ,gottes in praktischer1 doch auch unnachlalicher ,rcksicht der ,vernunft beweiset7 wrde daher noch immer in seiner ,kraft bleiben1 wenn wir in #dgh4cj der ,welt gar keinen1 oder nur zweideutigen ,stoff zur physischen ,teleologie antrfen4 ,es lt sich denken1 da sich vernnftige ,wesen von einer solchen ,natur1 welche keine deutliche ,spur von ,organisation1 sondern nur ,wirkungen von einem bloen ,mechanism der rohen ,materie zeigte1 umgeben shen1 um derentwillen und bei der ,vernderlichkeit einiger blo #dgh4ce zufllig zweckmigen ,formen und ,verhltnisse kein ,grund zu sein schiene1 auf einen verstndigen ,urheber zu schlieen2 wo alsdann auch zu einer physischen ,teleologie keine ,veranlassung sein wrde3 und dennoch wrde die ,vernunft1 die durch ,naturbegriffe hier keine ,anleitung bekommt1 im ,freiheitsbegriffe und in den sich darauf grndenden sittlichen ,ideen einen praktisch-hinreichenden ,grund finden1 den ,begriff des ,urwesens diesen #dgd angemessen1 d4 i4 als einer ,gottheit1 und die ,natur 7selbst unser eigenes #dgi4e ,dasein7 als einen jener und ihren ,gesetzen gemen ,endzweck zu postuliren und zwar in ,rcksicht auf das unnachlaliche ,gebot der praktischen ,vernunft4 -- ,da nun aber in der wirklichen ,welt fr die vernnftigen ,wesen in ihr reichlicher ,stoff zur physischen ,teleologie ist 7welches eben nicht nothwendig wre71 dient dem moralischen ,argument zu erwnschter #dgi4aj ,besttigung1 soweit ,natur etwas den ,vernunftideen 7den moralischen7 ,analoges aufzustellen vermag4 ,denn der ,begriff einer obersten ,ursache1 die ,verstand hat 7welches aber fr eine ,theologie lange nicht hinreichend ist71 bekommt dadurch die fr die reflectirende ,urtheilskraft hinreichende ,realitt2 aber er ist nicht erforderlich1 um den moralischen ,beweis darauf #dgi4ae zu grnden3 noch dient dieser1 um jenen1 der fr sich allein gar nicht auf ,moralitt hinweiset1 durch fortgesetzten ,schlu nach einem einzigen ,princip zu einem ,beweise zu ergnzen4 ,zwei so ungleichartige ,principien1 als ,natur und ,freiheit knnen nur zwei verschiedene ,beweisarten abgeben1 da denn der ,versuch1 denselben aus der ersteren zu fhren1 fr das1 was #dgi4bj bewiesen werden soll1 unzulnglich befunden wird4 ,wenn der physisch-teleologische ,beweisgrund zu dem gesuchten ,beweise zureichte1 so wre es fr die speculative ,vernunft sehr befriedigend2 denn er wrde ,hoffnung geben1 eine ,theosophie hervorzubringen 7so wrde man nmlich die theoretische ,erkenntni der gttlichen ,natur und seiner #dgi4be ,existenz1 welche zur ,erklrung der ,weltbeschaffenheit und zugleich der ,bestimmung der sittlichen ,gesetze zureichte1 nennen mssen74 ,eben so wenn ,psychologie zureichte1 um dadurch zur ,erkenntni der ,unsterblichkeit der ,seele zu gelangen1 so wrde sie eine ,pneumatologie1 welche der speculativen #dge ,vernunft eben so willkommen wre1 mglich machen4 ,beide aber1 so #dgi4cj lieb es auch dem ,dnkel der ,wibegierde sein mag1 erfllen nicht den ,wunsch der ,vernunft in ,absicht auf die ,theorie1 die auf ,kenntni der ,natur der ,dinge gegrndet sein mte4 ,ob aber nicht die erstere als ,theologie1 die zweite als ,anthropologie1 beide auf das sittliche1 d4 i4 das ,freiheitsprincip gegrndet1 mithin dem praktischen ,gebrauche der ,vernunft #dgi4ce angemessen1 ihre objective ,endabsicht besser erfllen1 ist eine andere ,frage1 die wir hier nicht nthig haben weiter zu verfolgen4 ,der physisch-teleologische ,beweisgrund reicht aber darum nicht zur ,theologie zu1 weil er keinen fr diese ,absicht hinreichend bestimmten ,begriff von dem ,urwesen giebt1 noch geben kann1 sondern man diesen gnzlich anderwrts hernehmen1 oder seinen ,mangel dadurch als durch einen willkrlichen ,zusatz ersetzen mu4 ,ihr schliet aus der groen #dhj4e ,zweckmigkeit der ,naturformen und ihrer ,verhltnisse auf eine verstndige ,weltursache2 aber auf welchen ,grad dieses ,verstandes8 ,ohne ,zweifel knnt ,ihr ,euch nicht anmaen3 auf den hchst-mglichen ,verstand2 denn dazu wrde erfordert werden1 da ,ihr einshet1 ein grerer ,verstand1 als wovon ,ihr ,beweisthmer in der ,welt wahrnehmet1 sei nicht denkbar3 #dhj4aj welches ,euch selber ,allwissenheit beilegen hiee4 ,eben so schliet ,ihr aus der ,gre der ,welt auf eine sehr groe ,macht des ,urhebers2 aber ,ihr werdet ,euch bescheiden1 da dieses nur comparativ fr ,eure ,fassungskraft ,bedeutung hat1 und1 da ,ihr nicht alles ,mgliche erkennt1 um es mit der ,weltgre1 so weit ,ihr sie kennt1 zu vergleichen1 ,ihr nach einem so kleinen #dhj4ae ,mastabe keine ,allmacht des ,urhebers folgern knnet1 u4 s4 w4 ,nun gelangt ,ihr dadurch zu keinem bestimmten1 fr eine ,theologie tauglichen ,begriffe eines ,urwesens2 denn dieser kann nur in dem der ,allheit der mit #dgf einem ,verstande vereinbarten ,vollkommenheiten gefunden werden1 wozu ,euch blo empirische ,data gar nicht verhelfen knnen3 ohne einen solchen #dhj4bj bestimmten ,begriff aber knnt ,ihr auch nicht auf ein einiges verstndiges ,urwesen schlieen1 sondern 7es sei zu welchem ,behuf7 ein solches nur annehmen4 -- ,nun kann man es zwar ganz wohl einrumen1 da ,ihr 7da die ,vernunft nichts ,gegrndetes dawider zu sagen hat7 willkrlich hinzusetzt3 wo so viel ,vollkommenheit angetroffen wird1 mge #dhj4be man wohl alle ,vollkommenheit in einer einzigen ,weltursache vereinigt annehmen2 weil die ,vernunft mit einem so bestimmten ,princip theoretisch und praktisch besser zurecht kommt4 ,aber ,ihr knnt denn doch diesen ,begriff des ,urwesens nicht als von ,euch bewiesen anpreisen1 da ,ihr ihn nur zum ,behuf eines bessern ,vernunftgebrauchs angenommen habt4 ,alles #dhj4cj ,jammern also oder ohnmchtiges ,zrnen ber den vorgeblichen ,frevel1 die ,bndigkeit ,eurer ,schlukette in ,zweifel zu ziehen1 ist eitle ,grothuerei1 die gern haben mchte1 da man den ,zweifel1 welchen man gegen ,euer ,argument frei heraussagt1 fr ,bezweifelung heiliger ,wahrheit halten mchte1 um nur hinter dieser ,decke die ,seichtigkeit desselben durchschlpfen #dhj4ce zu lassen4 ,die moralische ,teleologie hingegen1 welche nicht minder fest gegrndet ist wie die physische1 vielmehr dadurch1 da sie a priori auf von unserer ,vernunft untrennbaren ,principien beruht1 ,vorzug verdient1 fhrt auf das1 was zur ,mglichkeit einer ,theologie erfordert wird1 nmlich auf einen bestimmten ,begriff der obersten ,ursache als ,weltursache nach moralischen ,gesetzen1 mithin einer solchen1 die unserm moralischen ,endzwecke #dha4e ,genge thut3 wozu nichts weniger als ,allwissenheit1 ,allmacht1 ,allgegenwart u4 s4 w4 als dazu gehrige ,natureigenschaften erforderlich sind1 die #dgg mit dem moralischen ,endzwecke1 der unendlich ist1 als verbunden1 mithin ihm adquat gedacht werden mssen1 und kann so den ,begriff eines einzigen ,welturhebers1 der zu einer ,theologie tauglich ist1 ganz allein #dha4aj verschaffen4 ,auf solche ,weise fhrt eine ,theologie auch unmittelbar zur ,religion1 d4 i4 der ,erkenntni unserer ,pflichten als gttlicher ,gebote3 weil die ,erkenntni unserer ,pflicht und des darin uns durch ,vernunft auferlegten ,endzwecks den ,begriff von ,gott zuerst bestimmt hervorbringen #dha4ae konnte1 der also schon in seinem ,ursprunge von der ,verbindlichkeit gegen dieses ,wesen unzertrennlich ist2 anstatt da1 wenn der ,begriff vom ,urwesen auf dem blo theoretischen ,wege 7nmlich desselben als bloer ,ursache der ,natur7 auch bestimmt gefunden werden knnte1 es nachher noch mit groer ,schwierigkeit1 vielleicht gar ,unmglichkeit es ohne #dha4bj willkrliche ,einschiebung zu leisten verbunden sein wrde1 diesem ,wesen eine ,causalitt nach moralischen ,gesetzen durch grndliche ,beweise beizulegen1 ohne die doch jener angeblich theologische ,begriff keine ,grundlage zur ,religion ausmachen kann4 ,selbst wenn eine ,religion auf diesem theoretischen ,wege gegrndet werden knnte1 wrde sie in ,ansehung der #dha4be ,gesinnung 7worin doch ihr ,wesentliches besteht7 wirklich von derjenigen unterschieden sein1 in welcher der ,begriff von ,gott und die 7praktische7 berzeugung von seinem ,dasein aus ,grundideen der ,sittlichkeit entspringt4 ,denn wenn wir ,allgewalt1 ,allwissenheit u4 s4 w4 eines ,welturhebers als anderwrts her uns gegebene ,begriffe voraussetzen mten1 #dha4cj um nachher unsere ,begriffe von ,pflichten auf unser ,verhltni zu ihm nur anzuwenden1 so mten diese sehr stark den ,anstrich von ,zwang und abgenthigter ,unterwerfung bei sich fhren2 statt dessen1 wenn die ,hochachtung fr das sittliche ,gesetz uns ganz frei laut ,vorschrift unserer eigenen #dgh ,vernunft den ,endzweck unserer ,bestimmung vorstellt1 wir eine damit #dha4ce und zu dessen ,ausfhrung zusammenstimmende ,ursache mit der wahrhaftesten ,ehrfurcht1 die gnzlich von pathologischer ,furcht unterschieden ist1 in unsere moralischen ,aussichten mit aufnehmen und uns derselben willig unterwerfen#db4 #db ,die ,bewunderung der ,schnheit sowohl1 als die ,rhrung durch die so mannigfaltigen ,zwecke der ,natur1 welche ein nachdenkendes ,gemth noch vor einer #dhb4cj klaren ,vorstellung eines vernnftigen ,urhebers der ,welt zu fhlen im ,stande ist1 haben etwas einem religisen ,gefhl hnliches an sich4 ,sie scheinen daher zuerst durch eine der moralischen analoge ,beurtheilungsart derselben auf das moralische ,gefhl 7der ,dankbarkeit und der ,verehrung gegen die uns unbekannte ,ursache7 und also durch ,erregung moralischer ,ideen auf das ,gemth zu wirken1 wenn sie #dhb4ce diejenige ,bewunderung einflen1 die mit weit mehrerem ,interesse verbunden ist1 als bloe theoretische ,betrachtung wirken kann4 ,wenn man fragt1 warum uns denn etwas daran gelegen sei1 berhaupt eine ,theologie zu haben3 so leuchtet klar ein1 da sie nicht zur ,erweiterung oder ,berichtigung unserer ,naturkenntni und berhaupt irgend #dhb4e einer ,theorie1 sondern lediglich zur ,religion1 d4 i4 dem praktischen1 namentlich dem moralischen ,gebrauche der ,vernunft1 in subjectiver ,absicht nthig sei4 ,findet sich nun1 da das einzige ,argument1 welches zu einem bestimmten ,begriffe des ,gegenstandes der ,theologie fhrt1 selbst moralisch ist3 so wird es nicht allein nicht befremden1 sondern man wird auch #dhb4aj in ,ansehung der ,zugnglichkeit des ,frwahrhaltens aus diesem ,beweisgrunde zur ,endabsicht desselben nichts vermissen1 wenn gestanden wird1 da ein solches ,argument das ,dasein ,gottes nur fr unsere moralische ,bestimmung1 d4 i4 in praktischer ,absicht1 hinreichend darthue1 und die ,speculation in demselben ihre ,strke keinesweges beweise1 oder den ,umfang #dhb4ae #dgi ihres ,gebiets dadurch erweitere4 ,auch wird die ,befremdung1 oder der vorgebliche ,widerspruch einer hier behaupteten ,mglichkeit einer ,theologie mit dem1 was die ,kritik der speculativen ,vernunft von den ,kategorieen sagte3 da diese nmlich nur in ,anwendung auf ,gegenstnde der ,sinne1 keinesweges aber auf das bersinnliche angewandt1 ,erkenntni #dhb4bj hervorbringen knnen1 verschwinden1 wenn man sie hier zu einem ,erkenntni ,gottes1 aber nicht in theoretischer 7nach dem1 was seine uns unerforschliche ,natur an sich sei71 sondern lediglich in praktischer ,absicht gebraucht sieht4 -- ,um bei dieser ,gelegenheit der ,mideutung jener sehr nothwendigen1 aber auch zum ,verdru des blinden ,dogmatikers die ,vernunft in #dhb4be ihre ,grnzen zurckweisenden ,lehre der ,kritik ein ,ende zu machen1 fge ich hier nachstehende ,erluterung derselben bei4 ,wenn ich einem ,krper bewegende ,kraft beilege1 mithin ihn durch die ,kategorie der ,causalitt denke3 so erkenne ich ihn dadurch zugleich1 d4 i4 ich bestimme den ,begriff desselben als ,objects berhaupt durch das1 was ihm als ,gegenstande der ,sinne fr sich 7als ,bedingung der ,mglichkeit jener ,relation7 zukommt4 ,denn ist die bewegende ,kraft1 die ich ihm beilege1 eine abstoende3 so kommt ihm 7wenn ich gleich noch #dhc4e nicht einen andern1 gegen den er sie ausbt1 neben ihm setze7 ein ,ort im ,raume1 ferner eine ,ausdehnung1 d4 i4 ,raum in ihm selbst1 berdem ,erfllung desselben durch die abstoenden ,krfte seiner ,theile zu1 endlich auch das ,gesetz dieser ,erfllung 7da der ,grund der ,abstoung der letzteren in derselben ,proportion abnehmen msse1 als die ,ausdehnung des #dhc4aj ,krpers wchst1 und der ,raum1 den er mit denselben ,theilen durch diese ,kraft erfllt1 zunimmt74 -- ,dagegen wenn ich mir ein bersinnliches ,wesen als den ersten ,beweger1 mithin durch die ,kategorie der ,causalitt in ,ansehung derselben ,weltbestimmung 7der ,bewegung der ,materie7 denke3 #dhj so mu ich es nicht in irgend einem ,orte im ,raume1 eben so wenig als #dhc4ae ausgedehnt1 ja ich darf es nicht einmal als in der ,zeit und mit andern zugleich existirend denken4 ,also habe ich gar keine ,bestimmungen1 welche mir die ,bedingung der ,mglichkeit der ,bewegung durch dieses ,wesen als ,grund verstndlich machen knnten4 ,folglich erkenne ich dasselbe durch das ,prdicat der ,ursache 7als ersten ,beweger7 fr sich nicht im mindesten3 #dhc4bj sondern ich habe nur die ,vorstellung von einem ,etwas1 welches den ,grund der ,bewegungen in der ,welt enthlt2 und die ,relation desselben zu diesen1 als deren ,ursache1 da sie mir sonst nichts zur ,beschaffenheit des ,dinges1 welches ,ursache ist1 ,gehriges an die ,hand giebt1 lt den ,begriff von dieser ganz leer4 ,der ,grund davon ist3 weil ich mit ,prdicaten1 die nur #dhc4be in der ,sinnenwelt ihr ,object finden1 zwar zu dem ,dasein von ,etwas1 was den ,grund der letzteren enthalten mu1 aber nicht zu der ,bestimmung seines ,begriffs als bersinnlichen ,wesens1 welcher alle jene ,prdicate ausstt1 fortschreiten kann4 ,durch die ,kategorie der ,causalitt also1 wenn ich sie durch den ,begriff eines ersten ,bewegers bestimme1 erkenne ich1 #dhc4cj was ,gott sei1 nicht im mindesten2 vielleicht aber wird es besser gelingen1 wenn ich aus der ,weltordnung ,anla nehme1 seine ,causalitt1 als die eines obersten ,verstandes nicht blo zu denken1 sondern ihn auch durch diese ,bestimmung des genannten ,begriffs zu erkennen3 weil da die lstige ,bedingung des ,raumes und der ,ausdehnung wegfllt4 -- ,allerdings #dhc4ce nthigt uns die groe ,zweckmigkeit in der ,welt1 eine oberste ,ursache zu derselben und deren ,causalitt als durch einen ,verstand zu denken2 aber dadurch sind wir gar nicht befugt1 ihr diesen beizulegen 7wie z4 ,b4 die ,ewigkeit ,gottes als ,dasein zu aller ,zeit zu denken1 weil wir uns sonst gar keinen ,begriff vom bloen ,dasein als einer ,gre1 d4 i4 als ,dauer1 machen knnen2 oder die gttliche ,allgegenwart als ,dasein #dha in allen ,orten zu denken1 um die unmittelbare ,gegenwart fr ,dinge #dhd4e auer einander uns falich zu machen1 ohne gleichwohl eine dieser ,bestimmungen ,gott als etwas an ihm ,erkanntes beilegen zu drfen74 ,wenn ich die ,causalitt des ,menschen in ,ansehung gewisser ,producte1 welche nur durch absichtliche ,zweckmigkeit erklrlich sind1 dadurch bestimme1 da ich sie als einen ,verstand desselben denke3 so brauche ich nicht dabei #dhd4aj stehen zu bleiben1 sondern kann ihm dieses ,prdicat als wohlbekannte ,eigenschaft desselben beilegen und ihn dadurch erkennen4 ,denn ich wei1 da ,anschauungen den ,sinnen des ,menschen gegeben und durch den ,verstand unter einen ,begriff und hiemit unter eine ,regel gebracht werden2 da dieser ,begriff nur das gemeinsame ,merkmal 7mit ,weglassung des #dhd4ae ,besondern7 enthalte und also discursiv sei2 da die ,regeln1 um gegebene ,vorstellungen unter ein ,bewutsein berhaupt zu bringen1 von ihm noch vor jenen ,anschauungen gegeben werden1 u4 s4 w43 ich lege also diese ,eigenschaft dem ,menschen bei als eine solche1 wodurch ich ihn erkenne4 ,will ich nun aber ein bersinnliches ,wesen 7,gott7 als ,intelligenz denken1 #dhd4bj so ist dieses in gewisser ,rcksicht meines ,vernunftgebrauchs nicht allein erlaubt1 sondern auch unvermeidlich2 aber ihm ,verstand beizulegen und es dadurch als durch eine ,eigenschaft desselben erkennen zu knnen1 sich schmeicheln1 ist keineswegs erlaubt3 weil ich alsdann alle jene ,bedingungen1 unter denen ich allein einen ,verstand kenne1 weglassen mu1 mithin #dhd4be das ,prdicat1 das nur zur ,bestimmung des ,menschen dient1 auf ein bersinnliches ,object gar nicht bezogen werden kann1 und also durch eine so bestimmte ,causalitt1 was ,gott sei1 gar nicht erkannt werden kann4 ,und so geht es mit allen ,kategorien1 die gar keine ,bedeutung zum ,erkenntni in theoretischer ,rcksicht haben knnen1 wenn sie nicht auf ,gegenstnde #dhd4cj #dhb mglicher ,erfahrung angewandt werden4 -- ,aber nach der ,analogie mit einem ,verstande kann ich1 ja mu ich mir wohl in gewisser anderer ,rcksicht selbst ein bersinnliches ,wesen denken1 ohne es gleichwohl dadurch theoretisch erkennen zu wollen2 wenn nmlich diese ,bestimmung seiner ,causalitt eine ,wirkung in der ,welt betrifft1 die eine moralisch-nothwendige1 #dhd4ce aber fr ,sinnenwesen unausfhrbare ,absicht enthlt3 da alsdann ein ,erkenntni ,gottes und seines ,daseins 7,theologie7 durch blo nach der ,analogie an ihm gedachte ,eigenschaften und ,bestimmungen seiner ,causalitt mglich ist1 welches in praktischer ,beziehung1 aber auch nur in ,rcksicht auf diese 7als moralische7 alle erforderliche ,realitt hat4 -- ,es ist also wohl eine ,ethikotheologie mglich2 denn die ,moral kann zwar mit ihrer ,regel1 aber nicht mit der ,endabsicht1 welche eben dieselbe auferlegt1 #dhe4e ohne ,theologie bestehen1 ohne die ,vernunft in ,ansehung der letzteren im bloen zu lassen4 ,aber eine theologische ,ethik 7der reinen ,vernunft7 ist unmglich3 weil ,gesetze1 die nicht die ,vernunft ursprnglich selbst giebt1 und deren ,befolgung sie als reines praktisches ,vermgen auch bewirkt1 nicht moralisch sein knnen4 ,eben so wrde eine theologische ,physik #dhe4aj ein ,unding sein1 weil sie keine ,naturgesetze1 sondern ,anordnungen eines hchsten ,willens vortragen wrde2 wogegen eine physische 7eigentlich physisch-teleologische7 ,theologie doch wenigstens als ,propdeutik zur eigentlichen ,theologie dienen kann3 indem sie durch die ,betrachtung der ,naturzwecke1 von denen sie reichen ,stoff darbietet1 zur ,idee eines ,endzweckes1 #dhe4ae den die ,natur nicht aufstellen kann1 ,anla giebt2 mithin das ,bedrfni einer ,theologie1 die den ,begriff von ,gott fr den hchsten praktischen ,gebrauch der ,vernunft zureichend bestimmte1 zwar fhlbar machen1 aber sie nicht hervorbringen und auf ihre ,beweisthmer zulnglich grnden kann4 ,anmerkungen4 ,die ,zahlen an den ,seiten geben die ,originalpaginirung der dem ,text zu ,grunde gelegten ,ausgaben 7#aghh und #agic7 wieder4 ,kritik der ,urtheilskraft4 ,herausgeber3 ,wilhelm ,windelband4 ,einleitung4 ,der ,springpunkt fr die ,entstehungsgeschichte der ,kritik der ,urtheilskraft liegt genau an derselben ,stelle1 von der auch die grossen historischen ,wirkungen des ,buches ausgegangen sind3 es ist die ,behandlung der ,probleme von ,schnheit und ,kunst mit denjenigen des organischen ,lebens unter einem gemeinsamen ,gesichtspunkt4 ,die beiden sachlichen ,gebiete1 welche in den beiden ,theilen des ,werks als ,kritik der sthetischen und der teleologischen ,urtheilskraft neben einander stehen1 haben ,kant je fr sich lange und viel beschftigt und zu mannigfachen ,untersuchungen und usserungen angeregt2 aber die ,convergenz beider ,problemreihen1 vermge deren sie zugleich ihren ,abschluss unter einem gemeinsamen ,princip fanden1 hat sich nicht etwa stetig und allmhlich durch ein ,anspinnen sachlicher ,beziehungen zwischen beiden ,gegenstnden vollzogen1 sondern sie ist verhltnissmssig schnell und dem ,philosophen selbst gewissermassen berraschend durch die ,einordnung beider ,fragen unter ein formales ,grundproblem der kritischen ,philosophie herbeigefhrt worden4 ,die teleologische ,betrachtung der ,natur ist fr ,kant1 wie fr das ganze #ah4 ,jahrhundert1 umsomehr zu einem ,hauptproblem geworden1 als die ganze ,entwickelung seiner ,erkenntnisslehre darauf hinauslief1 die philosophischen ,grundlagen fr die reine ,naturwissenschaft1 d4 h4 fr ,newtons mathematisch-physikalische ,theorie1 zu finden4 ,je schrfer diese um den ,begriff der mechanischen ,causalitt concentrirt war1 umsomehr erwies sich das organische ,leben als ein ,grenzbegriff fr die theoretische ,naturerklrung4 ,so hatte ,kant bereits in der ,allgemeinen ,naturgeschichte und ,theorie des ,himmels erklrt3 da eher die ,bildung aller ,himmelskrper1 die ,ursache ihrer ,bewegungen1 kurz1 der ,ursprung der ganzen gegenwrtigen ,verfassung des ,weltbaues werde knnen eingesehen werden1 ehe die ,erzeugung eines einzigen ,krauts oder einer ,raupe aus mechanischen ,grnden deutlich und vollstndig kund werden wird#dc4 ,nachdem aber in der ,kritik der reinen ,vernunft die ,lehre von den ,kategorien und den ,grundstzen des reinen ,verstandes mit principiellem ,ausschluss des ,zweckbegriffes festgelegt worden war1 hatte der ,philosoph von seiner ,ideenlehre aus in dem ,anhang der transscendentalen ,dialektik1 wo er von der ,endabsicht der natrlichen ,dialektik der menschlichen ,vernunft handelte1 der teleologischen ,betrachtung der ,natur die regulative ,bedeutung zuerkannt1 die ,dinge der ,welt1 sofern ihre erschpfende ,erklrung nach den ,grundstzen der mechanischen ,erklrung sich als unmglich erweist1 so anzusehen1 als ob sie von einer hchsten ,intelligenz ihr ,dasein htten4 ,besondere ,veranlassung aber1 der ,frage der organischen ,teleologie nher zu treten1 bot sich ,kant in der mit seinen geschichtsphilosophischen berlegungen zusammenhngenden ,bestimmung des ,begriffes einer ,menschenrace4 ,die ,stellung1 die er mit dieser im ,novemberheft #aghe der ,berliner ,monatsschrift erschienenen ,abhandlung eingenommen hatte1 vertheidigte er gegen einen ,angriff ,georg ,forsters in der ,schrift ber den ,gebrauch teleologischer ,principien in der ,philosophie1 die im ,januar-,heft #aghh des ,deutschen ,merkur gedruckt wurde4 ,die hier vorgetragenen ,principien sind durchweg dieselben1 wie dereinst in der ,kritik der reinen ,vernunft und wie nachher in der ,kritik der ,urtheilskraft1 wo sie mit dem ganzen ,reichthum mannigfacher ,anwendung ihre nhere ,ausfhrung gefunden haben4 ,aber nichts in dieser ,schrift1 die zur ,zeit des ,abschlusses der ,kritik der praktischen ,vernunft geschrieben worden ist1 lsst auf die ,absicht des ,verfassers1 den ,gegenstand in grsseren ,dimensionen zu behandeln1 und nichts darin lsst auf einen ,zusammenhang schliessen1 in den diese ,fragen mit den sthetischen ,problemen gebracht werden sollten4 #dc ,vorrede1 vgl4 ,i #bcj4 ,mit nicht minder lebhaftem persnlichen ,interesse hat ,kant von frh an die sthetischen ,fragen verfolgt4 ,schon die ,beobachtungen ber das ,gefhl des ,schnen und ,erhabenen zeigen eine ausserordentliche ,flle feinsinniger ,bemerkungen aus einem weiten ,umkreise der ,kenntniss1 und aus seinen ,vorlesungen1 wie aus seinen ,reflexionen geht hervor1 dass er mit den ,erscheinungen der schnen ,literatur und mit den kunstkritischen ,theorien seiner ,zeit in einem ausserordentlich ausgedehnten ,maasse vertraut gewesen ist#dd4 ,aber sein ,interesse daran war zunchst ein lediglich anthropologisches4 ,er betrachtete diese ,gegenstnde nur vom ,standpunkt der ,psychologie aus und hielt ihnen gegenber die ,mglichkeit einer anderen ,doctrin damals fr ausgeschlossen4 ,damit war es durchaus vereinbar1 dass ,kant in dieser seiner empiristischen ,periode auf dem ,katheder die sthetik ganz im ,baumgartenschen ,sinne als ,ergnzung und in ,parallele zur ,logik behandelte4 ,so heisst es in der ,nachricht von der ,einrichtung seiner ,vorlesungen in dem ,winterhalbjahre von #agfe-gff 7,,ii1 #caa7 am ,schlusse der ,ankndigung der ,logik3 ,wobei zugleich die sehr nahe ,verwandtschaft der ,materien ,anla giebt1 bei der ,kritik der ,vernunft einige ,blicke auf die ,kritik des ,geschmacks1 d4 i4 die sthetik1 zu werfen1 davon die ,regeln der einen jederzeit dazu dienen1 die der andern zu erlutern1 und ihre ,abstechung ein ,mittel ist1 beide besser zu begreifen4 ,auch weiterhin schrieb ,kant sachlich den ,fragen des ,geschmacks so viel ,bedeutung zu1 dass1 als er im ,jahre #agga nach der ,inauguraldissertation ein ,werk unter dem ,titel ,die ,grentzen der ,sinnlichkeit und der ,vernunft plante1 er auch sie darin behandeln wollte#de4 ,es kam ihm damals wesentlich darauf an1 welchen groen ,einflus die gewisse und deutliche ,einsicht in den ,unterschied dessen1 was auf subjectivischen principien der menschlichen ,seelenkrfte nicht allein der ,sinnlichkeit1 sondern auch des ,verstandes beruht1 von dem was gerade auf die ,gegenstnde geht in der gantzen ,weltweisheit1 ja so gar auf die wichtigsten ,zwecke der ,menschen berhaupt habe4 ,wenn in diesem ,sinne auch der ,entwurf dessen1 was die ,natur der ,geschmackslehre1 ,metaphysick u4 ,moral ausmacht1 in dem geplanten ,werke enthalten sein sollte1 so hatte das offenbar den ,sinn1 dass die ,geschmackslehre als eine rein empirische und durch apriorische ,principien nicht bestimmte ,lehre dargestellt worden wre4 ,denn diesen ,standpunkt nimmt ,kant noch in der ,kritik der reinen ,vernunft ein1 wo es in der ,einleitung zur transscendentalen sthetik folgendermaassen lautet#df3 ,die ,deutschen sind die einzige1 welche sich jetzt des ,worts sthetik bedienen1 um dadurch das zu bezeichnen1 was andre ,kritik des ,geschmacks heien4 ,es liegt hier eine verfehlte ,hoffnung zum ,grunde1 die der vortreffliche ,analyst ,baumgarten fate1 die kritische ,beurtheilung des ,schnen unter ,vernunftprincipien zu bringen und die ,regeln derselben zur ,wissenschaft zu erheben4 ,allein diese ,bemhung ist vergeblich4 ,denn gedachte ,regeln oder ,kriterien sind ihren ,quellen nach blos empirisch und knnen also niemals zu ,gesetzen a priori dienen1 wornach sich unser ,geschmacksurtheil richten mte2 vielmehr macht das letztere den eigentlichen ,probirstein der ,richtigkeit der ersteren aus4 ,um deswillen ist es rathsam diese ,benennung wiederum eingehen zu lassen und sie derjenigen ,lehre aufzubehalten1 die wahre ,wissenschaft ist1 wodurch man auch der ,sprache und dem ,sinne der ,alten nher treten wrde4 ,ebenso heisst es in einer ,anmerkung zum ,kanon der reinen ,vernunft in der ,transscendentalen ,methodenlehre#dg3 so gehren die ,elemente unserer ,urtheile1 so fern sie sich auf ,lust oder ,unlust beziehen1 mithin der praktischen1 nicht in den ,inbegriff der ,transscendentalphilosophie4 #dd ,das sehr umfangreiche ,material dazu findet sich bisher am ausfhrlichsten gesammelt bei ,otto ,schlapp1 ,kants ,lehre vom ,genie und die ,kritik der ,urtheilskraft4 ,gttingen1 #aija4 #de ,siehe ,kants ,brief an ,marcus ,herz1 vom #g4 ,juni #agga1 ,x #aag4 #df ,kritik der reinen ,vernunft1 #a4 ,aufl41 ,s4 #ba1 ,anmerkung4 ,,iv #cj4 #dg ,,iii #ebj ,anm4 ,in der fortschreitenden ,beschftigung mit diesen ,gegenstnden hat sich aber ,kants ,auffassung allmhlich verndert4 ,schon die ,,ii4 ,auflage der ,kritik der reinen ,vernunft1 deren ,manuscript dem ,jahre #aghf entstammt1 giebt jener ,stelle eine bemerkenswerthe ,vernderung4 ,statt ihren ,quellen heisst es hier#dh ihren vornehmsten ,quellen und statt zu ,gesetzen nur noch zu bestimmten ,gesetzen4 ,es muss also ein1 wenn auch nur usserst geringes ,maass von ,aprioritt in dem sthetischen ,verhalten zu dieser ,zeit von ,kant wenigstens nicht mehr ganz fr unmglich gehalten worden sein4 ,dazu kommt noch1 dass er an der gleichen ,stelle neben dem ,vorschlage1 die ,baumgartensche ,terminologie wieder aufzugeben1 jetzt auch noch die andre ,mglichkeit ins ,auge fasst1 sich in die ,benennung mit der speculativen ,philosophie zu theilen und die sthetik theils im transscendentalen ,sinne1 theils in psychologischer ,bedeutung zu nehmen4 ,aber gerade diese terminologische ,concession1 die sich in der ,folge dazu erweitert hat1 dass ,kant selbst fr die ,verwendung der ,ausdrcke sthetik und sthetisch in dem heutigen ,sinne die entscheidende ,bestimmung ausgebt hat1 zeigt doch an dieser ,stelle1 dass er auch damals noch die sthetik1 welche die ,kritik des ,geschmacks bedeuten sollte1 wesentlich in psychologischer ,bedeutung nehmen und von ihrer ,parallelstellung zu den transscendentalen ,disciplinen nichts wissen wollte4 #dh ,,iii #ej ,anmerkung4 ,offenbar aber ist seine ,beschftigung mit diesen ,problemen immer mehr zu so geschlossenen ,ergebnissen gelangt1 dass er schon whrend der ,zeit1 als er seine ethischen ,grundwerke ausfhrte1 mit der kritischen ,darstellung der ,geschmackslehre beschftigt war4 ,wir sehen aus einem ,briefe von ,bering#di an ihn 7#bh4 ,mai #aghg71 dass der ,leipziger ,messkatalog bereits fr das ,jahr #aghg eine ,grundlegung zur ,critik des ,geschmacks von ,kant angekndigt hatte2 und er selber berichtet in einem ,briefe an ,schtz vom #be4 ,juni desselben ,jahres#ej1 worin er auch mittheilt1 dass er in der knftigen ,woche das ,manuscript der ,kritik der praktischen ,vernunft nach ,halle zum ,druck zu schicken denke1 am ,schluss1 dass er nun alsbald zur ,grundlage der ,kritik des ,geschmacks gehen msse4 ,nach diesen ,ausdrcken scheint die ,annahme 7,benno ,erdmanns7 nicht ausgeschlossen1 dass ,kant eine zeitlang daran gedacht hat1 ebenso wie er der ,kritik der praktischen ,vernunft die ,grundlegung zur ,metaphysik der ,sitten vorangeschickt hatte1 auch der ,kritik des ,geschmacks eine hnliche ,grundlegung vorangehen zu lassen1 die dann wohl ebenso die ,aufgabe gehabt htte1 die berfhrung von der populren ,auffassung des ,schnen zu der philosophischen1 d4 h4 kritischen ,behandlung darzulegen4 ,sie wrde in diesem ,falle den ,entwickelungsgang von ,kants eigener ,betrachtung des ,gegenstandes1 ihre ,umlegung aus dem psychologischen auf den transscendentalen ,standpunkt darzustellen berufen gewesen sein4 ,ob aber ,kant ernstlich daran gegangen ist1 eine solche ,theilung auch auf diesem ,gebiete vorzunehmen1 wird sich nicht mehr entscheiden lassen4 #di ,x #dfe4 #ej ,x #dfg4 ,jedenfalls hat das ,jahr #aghg den ,umschwung in der ,theorie des ,geschmacks fr ,kant mit sich gebracht4 ,sein ,brief an ,reinhold vom #bh4 ,december #aghgea1 worin er diesem fr die ,briefe ber die ,kantische ,philosophie dankt und ihm zugleich das ,manuscript der ,abhandlung ber die teleologischen ,principien fr den ,deutschen ,mercur einsendet1 lsst nicht den geringsten ,zweifel darber1 dass die neue ,erkenntniss1 die ,kant bei seiner ,beschftigung mit der ,kritik des ,geschmacks gewonnen hat1 wesentlich zurckging auf das ,systematische1 das die ,zergliederung der vorher betrachteten ,vermgen mich im menschlichen ,gemte hatte entdecken lassen1 und welches zu bewundern und womglich zu ergrnden1 mir noch ,stoff genug fr den berrest meines ,lebens an die ,hand geben wird4 ,dies ,selbstbekenntniss ,kants ist umso wichtiger1 als es nicht nur im ,allgemeinen die ,bedeutsamkeit des systematischen ,moments in seiner ,art des ,philosophirens erkennen lsst1 sondern es auch deutlich ausspricht1 dass das gewaltigste seiner ,werke auf der ,wirksamkeit dieses systematischen ,momentes in dem ,sinne beruht hat1 dass er dadurch zu einer tiefgehenden1 ihm selbst unerwarteten nderung seiner ,auffassung sich genthigt gesehen hat4 ,er sagt in diesem ,briefe ausdrcklich1 er sei auf diesem systematischen ,wege dazu gelangt1 ,principien a priori auf einem ,gebiete zu finden1 wo er dies vorher fr unmglich gehalten habe1 und er zeichnet hier in kurzen ,strichen den ,grundriss fr die ,eintheilung der kritischen ,philosophie berhaupt1 den er nachher in der ,einleitung zur ,kritik der ,urtheilskraft -- und zwar in deren beiden ,formen gleichmssig -- durchgefhrt hat3 ,der ,vermgen des ,gemths sind drei3 ,erkenntnivermgen1 ,gefhl der ,lust und ,unlust1 und ,begehrungsvermgen4 ,fr das erste habe ich in der ,critik der reinen 7theoretischen71 fr das dritte in der ,critik der practischen ,vernunft ,principien a priori gefunden4 ,die ,aufgabe der ,kritik des ,geschmacks ist also zu dieser ,zeit dahin bestimmt1 ,principien a priori fr das ,gefhl der ,lust und ,unlust zu finden1 und ,kant bezeichnet diesen ,theil der ,philosophie1 indem er ihn neben die theoretische und die praktische ,philosophie stellt1 als ,teleologie4 #ea a4 a4 ,o4 ,s4 #dhg;f4 ,diese ,gleichsetzung der ,kritik des ,geschmacks mit der ,teleologie wrde unmglich gewesen sein1 wenn ,kant nicht schon damals die ,erkenntniss gewonnen htte1 dass die ,aprioritt des sthetischen ,urtheils auf der subjectiven ,zweckmssigkeit im ,zusammenspiel der ,erkenntnissvermgen und damit auf der allgemeinen ,mittheilbarkeit des darauf beruhenden ,gefhls1 in letzter ,instanz somit auf dem ,bewutsein berhaupt oder dem bersinnlichen ,substrat der ,menschheit beruht4 ,in der ,that findet sich in der ,methodenlehre der ,kritik der praktischen ,vernunft1 deren ,manuskript im ,sommer #aghg abgeschlossen wurde1 bereits folgende ,bemerkung3 wie alles1 dessen ,betrachtung subjektiv ein ,bewutsein der ,harmonie unserer ,vorstellungskrfte bewirkt1 und wobei wir unser ganzes ,erkenntnivermgen 7,verstand und ,einbildungskraft7 gestrkt fhlen1 ein ,wohlgefallen hervorbringt1 das sich auch andern mittheilen lt1 wobei gleichwohl die ,existenz des ,objekts uns gleichgltig bleibt1 indem es nur als die ,veranlassung angesehen wird1 der ber die ,thierheit erhabenen ,anlage der ,talente in uns inne zu werden#eb4 ,ja1 diese gedrngte ,vorwegnahme wesentlicher ,punkte der ,analytik des ,schnen steht dort in einem ,zusammenhange1 wo auch von der ,zweckmssigkeit der ,organisation und sogar von der ,beschftigung der ,urtheilskraft1 welche uns unsre eigene ,erkenntnikrfte fhlen lt1 aber freilich nur in einer ,weise die ,rede ist1 worin der sptere systematische ,zusammenhang hchstens im ,keime erkennbar ist4 ,fr das ,verstndniss der ,gedankenentwickelung1 die ,kant zu diesem1 ihn selbst berraschenden ,ergebniss hat kommen lassen1 besitzen wir keine authentischen ,angaben1 und wir sind deshalb auf die ,begrndungen des ,ergebnisses angewiesen1 die in der ,kritik der ,urtheilskraft selbst enthalten sind4 ,danach aber ist es klar1 dass die neue ,erkenntniss fr ,kant aus seinen ,untersuchungen ber die logische ,structur des sthetischen ,urtheils erwachsen ist4 ,deshalb ist es fr ihn und seine sthetische ,philosophie durchaus wesentlich1 dass die ,analytik des ,schnen nach dem ,schema seiner ,kategorienlehre gegliedert ist1 und es ist nicht zu verkennen1 dass das entscheidende ,problem1 das gerade aus dieser ,behandlungsweise herausspringt1 in der ,frage besteht1 wie mit dem singularen ,charakter des sthetischen ,urtheiles seine ,allgemeingiltigkeit vereinbar sei4 ,diese ,fassung des sthetischen ,problems schliesst sich mit einer zwingenden ,analogie an diejenige erkenntnisstheoretische ,unterscheidung1 welche ,kant zur ,erluterung seiner ,kategorienlehre in den ,prolegomena neu eingefhrt hatte3 die ,unterscheidung des ,wahrnehmungsurtheiles und des ,erfahrungsurtheiles4 ,die ,analogie dieses ,verhltnisses zu demjenigen zwischen den ,urtheilen ber das ,angenehme und das ,schne nach der ,kantischen ,auffassung liegt unmittelbar auf der ,hand#ec4 ,dort nun hatte ,kant gefunden1 dass das singulare ,wahrnehmungsurtheil zum ,erfahrungsurtheil mit dem ,anspruche auf ,allgemeingiltigkeit nur dadurch werden knne1 dass als ,princip der ,begrndung eine ,kategorie1 d4 h4 ein ,begriff1 hinzutritt4 ,bei dem ,schnheitsurtheil dagegen war diese ,begrndung durch einen ,begriff ausdrcklich auszuschliessen1 und dadurch wurde es fr den ,philosophen zu einem logischen ,problem4 ,in dem ,augenblick1 wo ,kant in jener subjectiven ,zweckmssigkeit das apriorische ,moment entdeckte1 welches die ,allgemeingiltigkeit des sthetischen ,urtheiles trotz seiner formalen ,singularitt und trotz seiner ,unabhngigkeit von ,begriffen verstehen liess1 musste ihm die sthetik aus dem ,bereiche der ,psychologie in dasjenige der ,transscendentalphilosophie hinberrcken4 ,damit war auch das dritte ,gebiet des ,seelenlebens1 wie es ,kant mit den gleichzeitigen ,eintheilungen von ,sulzer1 ,mendelssohn und ,tetens annahm1 das ,gefhl1 zum ,gegenstande der kritischen ,methode geworden4 #eb ,v #afj4 #ec ,diese ,analogie ist ausgefhrt bei ,fr4 ,blencke1 ,die ,trennung des ,schnen vom ,angenehmen in ,kants ,kritik der aesthetischen ,urteilskraft4 ,leipzig #ahhi4 ,wenn nun auch der ,brief an ,reinhold vom #bh4 ,december #aghg die ,gleichsetzung dieser philosophischen ,kritik des ,gefhlsvermgens mit der ,teleologie ausspricht1 so enthlt er andererseits nicht die geringste ,andeutung darber1 dass etwa dieser neuentdeckte ,theil der ,philosophie noch andere ,probleme enthalten sollte1 und er bietet ganz besonders nicht den geringsten ,anhalt dafr1 dass irgend ein ,zusammenhang dieser transscendentalen sthetik des ,schnen mit solchen ,fragen in ,aussicht genommen wre1 wie sie sonst und auch von ,kant gleichzeitig als teleologische bezeichnet zu werden pflegten4 ,die fr die systematische ,gesamtgestaltung der ,kritik der ,urtheilskraft entscheidende ,bestimmung und die ,beziehung der beiderseitigen ,probleme auf das ,grundprincip der reflectirenden ,urtheilskraft war somit um diese ,zeit noch nicht gefunden oder wenigstens nicht zu deutlicher ,erkenntniss und ,formulirung gelangt4 ,daher gingen auch die ,hoffnungen1 welche ,kant am #bd4 ,december #aghg brieflich an ,marcus ,herz ber den baldigen ,abschluss seines gesammten philosophischen ,hauptwerkes geussert hatte#ed1 nicht in ,erfllung1 und es kamen nicht nur die ,rectoratsgeschfte1 von denen er in dem ,briefe an ,reinhold vom #g4 ,mrz #aghh spricht#ee1 und dann die ,abfassung der ,streitschrift gegen ,eberhard verzgernd dazwischen1 sondern hauptschlich die ,neugestaltung der ,probleme1 die zuerst darin zum ,ausdruck kommt1 dass das ,werk in dem ,briefe an ,reinhold vom #ab4 ,mai #aghi zum ersten ,mal unter dem ,titel meine ,critik der ,urtheilskraft 7von der die ,critik des ,geschmacks ein ,theil ist7 fr die nchste ,michaelismesse in ,aussicht gestellt wird#ef4 ,jetzt also erst war die ,vereinigung der sthetischen und der im engeren ,sinne teleologischen ,probleme unter dem ,princip der ,urtheilskraft gelungen3 und es fragt sich1 wie diese abschliessende ,wendung der ,kantischen ,philosophie gefunden worden ist4 ,die ,urtheilskraft1 von der nun die ,rede ist1 hat bekanntlich als die reflectirende ,urtheilskraft einen ganz anderen ,sinn1 als jene ,urtheilskraft1 von der ,kant in der ,kritik der reinen ,vernunft gehandelt hatte1 die dort in der ,analytik der ,grundstze als die transscendentale ,urtheilskraft eingefhrt und von der eben die ,analytik der ,grundstze die transscendentale ,doctrin gebildet hatte4 ,dieser bestimmenden ,urtheilskraft wird nun die reflectirende als dasjenige ,princip gegenbergestellt1 welches die transscendentalen ,bedingungen fr die apriorischen ,functionen des ,gefhlsvermgens enthalten soll4 #ed ,x #dhf4 #ee ,x #eje4 #ef ,,xi #ci4 ,auch hierbei sind fr ,kant wesentlich systematische ,erwgungen maassgebend gewesen4 ,fr die drei ,gebiete des ,seelenlebens1 die er als ,vorstellungsvermgen1 ,gefhlsvermgen und ,begehrungsvermgen unterschied1 konnten apriorische ,principien1 wenn es solche gab1 wiederum nur in den drei ,arten des sogenannten oberen ,erkenntnissvermgens gesucht werden4 ,diese aber waren ,verstand1 ,urtheilskraft und ,vernunft4 ,die ,principien apriorischer ,erkenntniss hatte er im ,verstand1 d4 h4 in den ,kategorien und den ,grundstzen1 diejenigen des ,begehrungsvermgens oder des reinen ,willens nach den ,untersuchungen der ,kritik der praktischen ,vernunft in der ,vernunft im engeren ,sinne des ,wortes gefunden4 ,so blieb fr ein ,apriori des ,gefhls1 wenn es ein solches geben sollte1 nur die ,urtheilskraft als ,quelle brig4 ,diese ,function aber konnte die ,urtheilskraft nicht in ,gestalt der ,bedeutung bernehmen1 welche sie in der transscendentalen ,deduction der reinen ,verstandesbegriffe als die ,unterordnung der ,daten der ,sinnlichkeit unter die ,kategorien besass4 ,vielmehr musste in diesem ,falle eine ganz andersartige ,function der ,urtheilskraft angenommen werden4 ,im ,allgemeinen sah ,kant das ,wesen der ,urtheilskraft darin1 die ,unterordnung des ,besonderen unter ein ,allgemeines zu vollziehen#eg4 ,wo diese ,unterordnung so erfolgt1 dass die ,specification des ,allgemeinen zum ,besonderen als eine begriffliche ,nothwendigkeit eingesehen werden kann1 da haben wir es mit der bestimmenden ,urtheilskraft als einem transscendentalen oder empirischen ,vermgen zu thun3 die transscendentale ,urtheilskraft hatte ,kant in diesem ,sinne in der transscendentalen ,analytik als die ,subsumption der ,sinnlichkeit unter die ,kategorien vermge des ,schematismus der reinen ,verstandesbegriffe dargelegt4 ,nun hatte ,kant gefunden1 dass die ,nothwendigkeit und ,allgemeingiltigkeit1 welche das sthetische ,urtheil fr sich in ,anspruch nimmt1 auf der subjectiven ,zweckmssigkeit der ,form des ,gegenstandes fr das ,zusammenspiel der ,erkenntnisskrfte1 ,sinnlichkeit und ,verstand1 niemals aber auf ,begriffen beruht4 ,hier zeigte sich also eine ,art der ,urtheilskraft1 worin der vorgestellte ,gegenstand nicht mehr fr die ,erkenntniss auf allgemeine ,begriffe1 sondern vielmehr fr das ,gefhl auf ein ,princip der ,zweckmssigkeit in allgemeingltiger ,weise bezogen wurde4 ,so entdeckte ,kant das ,princip einer ,urtheilskraft ohne allgemeine ,begriffe1 und diese nannte er die reflectirende ,urtheilskraft1 in welcher das ,allgemeine1 worunter das ,besondere subsumirt werden soll1 nicht in ,begriffen gegeben ist1 sondern erst gesucht werden mu#eh4 ,damit war einerseits der ,weg gefunden1 ,gefhle1 wie die der ,lust und ,unlust1 die im ,allgemeinen durchaus empirischen ,characters sind1 auf die reflectirende ,urtheilskraft zu beziehen und ihnen damit den apriorischen ,character zu gewinnen1 andererseits aber auch die ,mglichkeit gegeben1 im ,bereiche der ,erkenntnissthtigkeit berall da1 wo die ,unterordnung des ,besonderen unter das ,allgemeine in der ,form der bestimmenden ,urtheilskraft unmglich war1 die ,betrachtung der reflectirenden ,urtheilskraft fr sie eintreten zu lassen4 ,wenn die synthetische ,einheit des ,mannigfaltigen durch die begriffliche ,function der bestimmenden ,urtheilskraft nicht einzusehen ist1 so kann an ihre ,stelle die reflectirende mit dem ,princip der ,unterordnung des ,mannigfaltigen unter einen einheitlichen ,zweck treten4 ,unter diesem ,gesichtspunkte konnte die ,zweckmssigkeit der organischen ,naturproducte1 deren ,nothwendigkeit aus den begrifflichen ,voraussetzungen des causalen ,mechanismus nicht zu verstehen war1 von der reflectirenden ,urtheilskraft angesehen werden4 ,insbesondere aber eignete sich dieses ,princip zur ,ergnzung von ,kants ,bemhungen um die ,metaphysik der ,natur4 ,denn wenn in dieser die ,ableitung des ,besonderen aus dem ,allgemeinen1 die ,specification des ,allgemeinen zum ,besonderen auf dem begrifflichen ,wege der bestimmenden ,urtheilskraft unmglich war1 wenn deshalb die besonderen ,erscheinungen und ,gesetzmssigkeiten der ,natur im ,sinne einer begrifflich erkennbaren ,nothwendigkeit zufllig blieben1 so konnte die synthetische ,einheit der ,erscheinungen1 die wir als ,natur denken1 nach dem ,princip der reflectirenden ,urtheilskraft als ein zweckmiges ,ganzes betrachtet werden4 #eg ,vgl4 ,kritik der reinen ,vernunft ,,iii #aca3 so ist ,urtheilskraft das ,vermgen unter ,regeln zu subsumiren4 #eh ,vgl4 ,kritik der reinen ,vernunft ,,iii #dbi1 wo der apodiktische und constitutive ,gebrauch der ,vernunft in diesem ,sinne von dem problematischen und regulativen unterschieden wird4 ,den springenden ,punkt fr die ,beziehung des ,gefhlsvermgens auf die im engeren ,sinne sogenannten teleologischen ,probleme mssen wir deshalb wiederum in logisch-erkenntnisstheoretischen ,problemen allgemeinster ,art suchen4 ,denn von der ,auffassung der nachher sogenannten objectiven ,zweckmssigkeit der organischen ,wesen fhrt zu der sogenannten subjectiven ,zweckmssigkeit in dem ,zustande des ,gemthes1 der das sthetische ,urtheil begrndet1 kein directer ,weg4 ,das ,zwischenglied1 das die letzte ,vereinheitlichung in den ,gedanken der kritischen ,philosophie vermittelt hat1 liegt vielmehr bei denjenigen berlegungen1 welche ,kant als das ,problem der ,specification der ,natur bezeichnet hat4 ,es ist die ,frage1 wie weit aus den ,grundstzen des reinen ,verstandes1 die zugleich die allgemeinen ,gesetze sind1 welche nach der transscendentalen ,deduction der reinen ,verstandesbegriffe der ,verstand der ,natur vorschreibt1 sich die besonderen ,naturgesetze deduciren lassen4 ,diese ,frage blieb fr ,kant1 nachdem er in den metaphysischen ,anfangsgrnden der ,naturwissenschaft durch die ,combination der kategorialen ,grundstze mit mathematischen ,principien bereits weiter in die ,besonderheit des ,systems der ,naturgesetze eingedrungen war1 ein systematisches ,hauptinteresse1 und er hat an ihrer ,beantwortung bekanntlich in seinem ,alter mit unermdlich erneuten ,versuchen gearbeitet1 die in dem hinterlassenen ,manuscript ber den bergang aus der ,metapyhsik in die ,physik niedergelegt sind4 ,dass ihn dies in der ,zeit der ,entstehung der ,kritik der ,urtheilskraft beschftigte1 sehen wir aus dem ,briefe an ,marcus ,herz1 wo er am #bf4 ,mai #aghi schreibt3 mir1 der ich in meinem #ffsten ,jahre noch mit einer weitluftigen ,arbeit meinen ,plan zu vollenden 7theils in ,lieferung des letzten ,theils der ,critik1 nmlich dem der ,urtheilskraft1 welcher bald herauskommen soll1 theils in ,ausarbeitung eines ,systems der ,metaphysik1 der ,natur sowohl als der ,sitten1 jenen critischen ,forderungen gem17 beladen bin#ei4 ,er erkennt also die metaphysischen ,anfangsgrnde der ,naturwissenschaft noch nicht als ,metaphysik der ,natur an1 ebenso wenig wie die ,kritik der praktischen ,vernunft als ,metapyhsik der ,sitten4 ,die ,herleitung der besonderen ,naturgesetze aus den transscendentalen ,principien erkannte er aber damals noch mit vollkommen kritischer ,schrfe als eine ,unmglichkeit1 und er fand hier nur den ,ausweg der teleologischen ,betrachtung1 wonach die ,zusammenstimmung aller einzelnen1 der empirischen ,erkenntniss zugnglichen ,gesetzmssigkeiten zu einem einheitlichen ,system der ,erfahrung als die ,zweckmssigkeit der ,natur fr die ,erkenntnissthtigkeit angesehen werden sollte4 ,das ist der ,grundgesichtspunkt der teleologischen reflectirenden ,urtheilskraft1 welcher diese mit der sthetischen reflectirenden ,urtheilskraft in unmittelbare ,analogie treten liess4 ,daher handelt es sich auch in den beiden ,einleitungen in die ,kritik der ,urtheilskraft -- sowohl in derjenigen1 welche ,kant schliesslich an die ,spitze des ,werkes gestellt hat1 als auch in derjenigen1 von der wir nur die ,auszge von ,sigismund ,beck kennen --1 wo von den teleologischen ,problemen die ,rede ist1 nicht in erster ,linie um die ,frage nach der ,zweckmssigkeit der ,lebewesen1 sondern vielmehr principiell zunchst um das ,problem der ,einheit der ,natur als eines ,systems der ,erfahrung4 ,in demselben ,sinne gliedert sich auch fr die ,einleitung der ,kritik der ,urtheilskraft das ,princip der formalen ,zweckmigkeit der ,natur mit den ,abschnitten ,,vii und ,,viii in die sthetische ,vorstellung von der ,zweckmigkeit der ,natur und die logische ,vorstellung von der ,zweckmigkeit der ,natur4 ,offenbar liegt dabei das aus der ,kritik der reinen ,vernunft bekannte ,eintheilungsschema von sthetik und ,logik zu ,grunde und wird1 wie dort auf die ,erkenntniss a priori1 so hier auf die apriorische ,betrachtung der reflectirenden ,urtheilskraft bezogen4 ,aber das ,gemeinsame fr beide ,theile bleibt die ,vernunftnothwendigkeit einer formalen ,zweckmssigkeit der ,natur4 ,dies war der neue ,grenzbegriff1 den ,kant in der ,durchfhrung der kritischen ,metaphysik auf dem ,boden der ,kritik der reinen ,vernunft entdeckte1 und so mussten die sthetische und die teleologische ,problemreihe miteinander auf das ,princip der reflectirenden ,urtheilskraft convergiren4 #ei ,,xi #di4 ,nachdem auf diese ,weise unter einem vllig neuen ,gesichtspunkte der systematische ,rahmen fr das neue ,werk gefunden war1 konnte die ,ausarbeitung verhltnissmssig schnell alle die besonderen ,untersuchungen zusammenfassen1 welche ,kant zum grossen ,theil im ,anschluss an seine ,vorlesungen ber die sthetischen und ber die teleologischen ,probleme im ,einzelnen schon fortwhrend angestellt hatte4 ,das ,wesentliche der principiellen ,entwickelung bildete die ,einsicht in den ,zusammenhang zwischen dem ,gefhlsvermgen und der reflectirenden ,urtheilskraft3 nachdem ,kant gefunden hatte1 dass es die letztere ist1 welche fr das erstere die ,begrndung der ,aprioritt ihrer sthetischen ,functionen im ,schnen wie im ,erhabenen abgiebt1 musste der ,theorie des sthetischen ,urtheils diejenige des im engeren ,sinne teleologischen ,urtheils an die ,seite gestellt werden1 weil auch diese darauf hinauslaufen muss1 seine ,begrndung in der von der reflectirenden ,urtheilskraft bestimmten ,betrachtung der ,natur als eines zweckmssigen ,systems der ,erfahrung darzulegen4 ,die so beraus wirkungsvolle ,zusammenfassung der ,probleme des organischen ,lebens und der ,kunst hat sich also unter dem den letzten ,abschluss der ,kantischen ,weltanschauung bestimmenden ,gedanken von der ,einheit des ,systems der ,erfahrung als eines zweckmssigen ,ganzen vollzogen4 ,in den ursprnglichen ,voraussetzungen der ,kantischen ,erkenntnisslehre mit ihrer scharfen ,sonderung von ,form und ,stoff lag es begrndet1 dass der gegebene ,inhalt der ,erfahrung den synthetischen ,formen des ,erkenntnissvermgens gegenber in letzter ,instanz etwas ,zuflliges bleiben musste und dass seine ,formbarkeit durch ,kategorien1 seine ,subsumirbarkeit unter die ,grundstze eine unbegreifliche1 glckliche ,thatsache bildete1 die einen ,charakter der ,nothwendigkeit nicht mehr fr die begriffliche ,einsicht1 sondern nur noch fr die teleologische ,betrachtung erhalten konnte3 von diesem ,verhltniss aus gesehen1 bildet die ,kritik der ,urtheilskraft eine ebenso unerlssliche ,ergnzung fr die ,kritik der reinen ,vernunft1 wie sie nach einer andern ,richtung durch die ,kritik der praktischen ,vernunft von ,kant gegeben ist4 ,so hat die ,gedankenarbeit des #i4 ,jahrzehnts vollendet1 was in der des #h4 ,jahrzehnts begonnen worden war4 ,nachdem ,kant diese ,gedankenzusammenhnge zu ihrem systematischen ,abschlu gebracht hatte1 ist die ,abfassung der ,kritik der ,urtheilskraft1 wie es scheint1 verhltnissmssig schnell von statten gegangen4 ,wegen des ,verlages hatte ,kant mit dem ,berliner ,buchhndler de la ,garde abgeschlossen4 ,der ,sohn seines alten ,verlegers1 ,johann ,friedrich ,hartknoch in ,riga1 dem ,kant auf seine ,bitte um den ,verlag der ,kritik des schnen ,geschmacks1 7vgl4 dessen ,brief vom #ae4_/bf4 ,august #aghi7fj eine unbestimmte ,zusage ertheilt hatte1 war davon1 wie sein ,brief vom #i4_/bj4 ,october #agij zeigt#fa1 schmerzlich berrascht4 ,die ,wahl ,kants scheint durch ,rcksichten auf die ,leistungsfhigkeit des ,verlags hinsichtlich der ,schnelligkeit der ,herstellung und der ,sicherheit des ,betriebes veranlasst gewesen zu sein3 denn er schreibt an seinen ,schler ,kiesewetter1 den er de la ,garde als ,corrector empfohlen hatte 7,brief an de la ,garde vom #ae4 ,october #aghi und von ,kiesewetter vom #ai4 ,november #aghi7fb bei ,gelegenheit der ,absendung des ersten ,theils des ,manuscriptes am #ba4 ,januar #agij1 es solle1 falls de la ,garde das ,werk nicht bis zur ,ostermesse fertig zu bringen vermchte1 ,kiesewetter ,verhandlungen mit einem andern ,buchhndler1 ,himburg1 einleiten#fc4 ,an de la ,garde schreibt er an demselben ,tage1 mit der ,zusendung des ,manuscripttheils3 ,die erste und vornehmste ,bedingung1 unter der ich ,ew3 ,hochedelgeb4 dieses ,mcrpt4 zu ,ihrem ,verlage bergebe1 ist3 da es zur rechten ,zeit auf der nchsten ,leipz4 ,ostermesse fertig geliefert werde4 ,sollten ,sie dieses zu leisten sich nicht getrauen1 so bitte es an ,hrn4 ,kiesewetter zu melden1 der hierber von mir einen ,auftrag bekommt4 ,allein ich hoffe3 da es doch irgend eine ,presse in ,berlin oder dem benachbarten ,sachsen geben wird1 welche in #ad ,tagen #e ,bogen drucken wird1 dadurch denn der ,druck ganz zeitig vollendet seyn kann4 ,da ich aber nicht zweifle3 da ,sie einen solchen ,buchdruker in ,berlin antreffen werden1 so wiederhole meine ,empfehlung1 den ,hrn4 ,kiesewetter zum ,corrector zu brauchen1 den ,sie dann auch dafr so reichlich als fr dergleichen ,arbeit nur zu geschehen pflegt1 zu bezahlen belieben werden#fd4 ,die ,briefe ,kiesewetters und de la ,gardes vom #bi4 ,januar #agijfe zeigen1 dass ,verleger und ,corrector die ,wnsche ,kants auf das eifrigste zu befolgen begannen4 ,kant liess dann am #i4 ,februar eine zweite ,manuscriptsendung an de la ,garde abgehen1 wonach vom ,text nur noch ein kleiner ,rest ausstand#ff4 ,er zeigte in dem weiteren ,briefwechsel mit dem ,verleger und dem ,corrector#fg eine rhrende ,bescheidenheit in der ,bekundung seiner ,zufriedenheit ber die ,ausstattung und die ,drucklegung des ,buches4 ,der ,corrector hatte dabei1 wie sein ,brief vom #c4 ,mrz #agij beweist1 mancherlei ,verlegenheiten zu berwinden3 es sind nmlich ,stellen im ,manuscript1 die offenbar den ,sinn entstellende ,schreibfehler enthalten1 und wo ich mich genthigt gesehen habe zu ndern4 ,wir erfahren dabei auch1 dass er bei der ,correctur vom #bten bis #ften ,bogen krank war1 und also ein anderer#fh1 der dem ,manuscripte treulich folgte1 die ,correctur bernahm4 ,dabei sei es zu seinem grssten rger gekommen1 dass zwei den ,sinn entstellende ,fehler stehen blieben1 die unter den ,errata aufgefhrt werden sollten#fi4 ,am #i4 ,mrz #agij hat dann ,kant 7vgl4 ,brief an de la ,garde7#gj den ,rest des ,textes im ,manuscript an den ,verleger abgeschickt und ,vorrede und ,einleitung fr das ,ende der ,passionswoche in ,aussicht gestellt4 ,die letztere ,zusicherung wurde sodann am #bb4 ,mrz erfllt 7vgl4 den ,brief an de la ,garde vom #be4 ,mrz #agij7ga4 ,zugleich giebt ,kant die ,adressen fr seine ,dedikations-,exemplare an1 deren ,zusammenstellung nicht uninteressant ist3 ,graf von ,windisch-,grtz in ,bhmen1 ,geheimerath ,jacobi in ,dsseldorf1 ,professor ,reinhold in ,jena1 ,professor ,jacob in ,halle1 ,professor ,blumenbach in ,gttingen1 ferner ,geheimer ,finanzrath ,wloemer in ,berlin1 ,d4 ,biester1 ,kiesewetter1 ,d4 u4 ,prof4 ,hertz#gb4 ,inzwischen hatte ,kant1 wie aus dem ,brief an ,kiesewetter vom #bj4 ,april #agijgc zu ersehen1 einen ,theil der ,probebogen durchgesehen1 aber er schreibt darber3 ,ich fing an sie durchzugehen1 7wegen der ,druckfehler7 aber es war mir nachgerade verdrieslich und schob es also auf1 bis ich mehr derselben bekommen haben wrde1 um es auf einmal abzumachen4 ,er legt dann einen ,aufsatz von den gefundenen ,druckfehlern1 auch einen ,auslassungsfehler1 bey1 welche vielleicht noch dem ,werke angehngt werden knnen1 und spricht dann des ,nheren ber einen ,schreibfehler1 der bei einer berschrift untergelaufen war4 ,jenes freilich sehr wenig sorgfltige ,druckfehlerverzeichniss ist dann der ersten ,auflage des ,werkes beigefgt worden1 die rechtzeitig nach ,kants ,wunsch zur ,ostermesse #agij erschien4 #fj ,,xi #ga4 #fa ,,xi #bag4 #fb ,,xi #ie u4 #ajf4 #fc ,,xi #aba4 #fd ,,xi #abb;f4 #fe ,,xi #abd u4 #abf4 #ff ,,xi #abi;f4 #fg ,vgl4 ,,xi #ada1 #aic1 #chc4 #fh ,dieser andere war vermuthlich ,friedr4 ,gentz1 der wie aus seinem jetzt verffentlichten ,briefwechsel 7,briefe von und an ,f4 v4 ,gentz1 herausgegeben von ,fr4 ,karl ,wittichen1 ,i1 ,mnchen und ,berlin #aiji7 hervorgeht1 bei der ersten ,auflage der ,kritik der ,urtheilskraft die zweite ,correctur gelesen hat und sich in einem ,briefe an ,garve 7#e4 ,dec4 #agij1 vgl4 das4 ,i #ahb7 rhmt1 dabei einige tausend ,druckfehler weggeschafft zu haben4 #fi ,,xi #acf4 #gj ,,xi #adj;f4 #ga ,,xi #adb;f4 #gb ,dazu sind nach dem ,verzeichniss in de la ,gardes ,brief vom #bb4 ,mai #agij 7,,xi #agb7 noch ,salomon ,maimon und ,prof4 ,michelsen gekommen4 #gc ,,xi #aea;f4 ,mit dem ,absatz des ,buches war1 wie ,kiesewetter schon im ,mai #agij an ,kant berichtete#gd1 der ,verleger so zufrieden1 dass er fr das folgende ,jahr schon eine neue ,auflage in ,aussicht nahm4 ,auch de la ,garde besttigt dies in dem ,briefe vom #bb4 ,mai #agijge4 ,indessen kam es nicht so bald zur zweiten ,auflage4 ,kant fragte am #b4 ,september und nochmals am #ai4 ,october #agijgf bei dem ,verleger an1 bis wann er sptestens seine ,verbesserungen fr die neue ,auflage einzusenden habe4 ,die ,antwort darauf 7,briefsammlung #dbg;a7 ist nicht erhalten1 sie muss1 wie wir aus dem ,briefe von de la ,garde vom #e4 ,juli #agia ersehen#gg1 dahin gelautet haben1 dass die neue ,auflage bis zum ,sommer #agia ,zeit habe2 nunmehr schreibt de la ,garde1 dass er nach der ,michaelmesse den ,druck beginnen mchte und schickt ein durchschossenes ,exemplar1 dessen ,empfang ,kant unter dem #ae4 ,august #agia quittirt4 ,die ,bitte der ,verlegers1 die ,verbesserungen bis zu ,ende ,october zu erhalten1 hat ,kant nach seinem ,briefe vom #bh4 ,october #agia nicht erfllen knnen3 da ich nothwendig meine ganze ,zeit ununterbrochen dem ,durchdenken der hier abgehandelten ,sachen widmen mu1 welche ich aber im vergangenen ,sommer bis in den ,october hinein1 durch ungewohnte ,amtsgeschfte und auch manche litterrische unvermeidliche ,zerstreuungen abgehalten1 nicht habe gewinnen knnen#gh4 ,er bat damals um ,aufschub nur bis ,ende ,november1 theilte dann aber -- wie sich de la ,garde dazu stellte1 wissen wir nicht1 da seine ,antwort 7,briefsammlung ,nr4 #dfc;a7 nicht erhalten ist -- erst am #cj4 ,mrz #agib dem ,verleger mit1 dass er das corrigirte ,exemplar bald nach ,ostern zu berschicken bedacht seyn werde#gi4 ,in der ,that ist dies1 wie der ,brief vom #ab4 ,juni besagt1#hj am #aj4 ,juni geschehen4 ,die ,correctur zur ,einleitung freilich kam erst am #b4 ,october #agib1 und ,kant bemerkte dabei3 ,auf den ,titel den ,ausdruck3 zweyte ,verbesserte ,ausgabe zu setzen1 halte ich nicht fr schicklich1 weil es nicht ganz ehrlich ist2 denn die ,verbesserungen sind doch nicht wichtig genug1 um sie zum besonderen ,bewegungsgrunde des ,ankaufs zu machen3 deshalb ich jenen ,ausdruck auch verbitte#ha4 ,was die letztere ,frage angeht1 so war ,kant1 nachdem ihm de la ,garde unter dem #b4 ,november #agib bedauernd mitgetheilt hatte1 dass im ,messkatalog schon zweite verbesserte ,auflage stehe#hb1 auch damit einverstanden1 weil es im ,grunde wenig zu bedeuten habe4 ,er schrieb darber am #ba4 ,december #agib3 ,unwahr ist es wenigstens nicht1 wenn es mir gleich ein wenig prahlend zu seyn schien#hc4 ,auf dem ,titel des ,buchs ist aber dann der ,zusatz verbesserte doch fortgefallen4 ,jedenfalls aber konnte ,kant schon am #d4 ,januar #agic dem ,verleger fr das herrlich gebundene ,exemplar der neuen ,auflage seinen ,dank abstatten#hd4 ,die nderungen1 die ,kant fr die zweite ,auflage selbst gemacht hat1 lassen sich schwer und auf jeden ,fall nur hypothetisch von denjenigen unterscheiden1 zu welchen offenbar1 wie ,kiesewetter bei der ersten ,auflage1 der ,berliner ,corrector auch jetzt freie ,hand hatte4 ,wer aber in diesem ,falle der ,corrector gewesen ist1 lsst sich nicht mit voller ,sicherheit feststellen4 ,dass es wieder ,kiesewetter gewesen sein sollte1 ist nicht anzunehmen1 einerseits weil sich in der fortlaufenden ,correspondenz mit diesem nichts darber findet1 andrerseits weil zwischen ihm und ,kant wegen der ,logik ,kiesewetters eine vorbergehende ,verstimmung eingetreten war 7vgl4 ,brief von ,kiesewetter #c4 ,juli #agia1 von de la ,garde #e4 ,juli #agia1 von ,kant #b4 ,aug4 #agia72 der ,briefwechsel mit ,kiesewetter wird dann erst am #ae4 ,juni #agic von diesem wieder aufgenommen1 nachdem ihm ,kant durch die ,zusendung einer ,schrift -- der ,religion innerhalb der ,grenzen der bloen ,vernunft -- entgegengekommen war4 ,dagegen ist es im hchsten ,maasse wahrscheinlich1 dass der ,corrector der zweiten 7und ebenso der dritten7 ,auflage ,fr4 ,gentz gewesen ist4 ,dessen bisher verffentlichter ,briefwechsel giebt zwar direct nur ber seine ,mitwirkung bei der ,correctur der ersten ,auflage ,aufschluss4 ,aber wie er schon diese wesentlich auch aus ,liebe zu seiner alten ,pflegemutter1 der ,kantischen ,philosophie 7er war ,kant's ,zuhrer gewesen#he7 bernommen hatte#hf1 so las er auch das ,werk zum zweiten ,male aus sachlichem ,interesse und dabei auch zugleich mit ,rcksicht auf die ,druckfehler1 deren noch immer viele brig geblieben seien4 ,er erwhnt dabei die ,erforderlichkeit der neuen ,auflage1 zu der aber -- #e4 ,dec4 #agij -- noch keine ,anstalten gemacht seien4 ,da nun ferner der ,buchhndler de la ,garde sein sehr vertrauter ,freund und ,verwandter war#hg1 da auch seine finanziellen ,verhltnisse dauernd derart waren1 dass ihm eine solche ,nebenarbeit willkommen sein musste1 so spricht alles dafr1 in ihm den bisher vergebens gesuchten ,corrector der zweiten 7und dritten7 ,auflage zu sehen3 und wenn die ,herausgeber immer die ,hand dieses ,correctors gerade in der ,vermeidung sprachlicher ,hrten und der ,abrundung des ,ausdrucks glcklich gefunden haben1 so stimmt es dazu1 dass es die eines ,stilisten ersten ,ranges wie ,friedr4 ,gentz gewesen ist4 #gd ,,xi #afa4 #ge ,,xi #agb4 ,vgl4 ,gentz an ,garve am #e4 ,dec4 #agij 7,briefe von und an ,gentz ,i #ahb74 #gf ,,xi #aic;f4 u4 #baf;f4 #gg ,,xi #beg;f4 #gh ,,xi #bhh4 #gi ,,xi #cag4 #hj ,,xi #cbg4 #ha ,,xi #cei4 #hb ,,xi #cfi4 #hc ,,xi #chc4 #hd ,,xi #chi4 #he ,vgl4 den ,brief seines ,vaters an ,kant 7,x1 #bid7 und dessen ,aeusserung an ,mendelssohn 7,x1 #cbb71 sowie den ,brief von ,fr4 ,gentz an ,kant 7,x1 #cdf74 #hf ,briefe von und an ,gentz ,i1 #aef4 #hg ,ibid4 #aei4 ,noch eine dritte ,auflage des ,werks ist bei ,kants ,lebzeiten im ,jahre #agii bei de la ,garde erschienen4 ,allein ber diese schweigen die brieflichen ,nachrichten vollstndig4 ,aus der ,correspondenz mit de la ,garde und mit ,kiesewetter ist nichts erhalten1 was mit dieser neuen ,auflage in ,zusammenhang stnde4 ,selbst der ,versuch1 darber in dem ungedruckten ,briefwechsel zwischen de la ,garde und dem ,kriegsrath ,scheffner ,auskunft zu finden1 hat nur ergeben1 dass de la ,garde am #d4 ,august #agih 7,briefwechsel ,nr4 #ggc;a7 an ,kant eine ,anweisung fr das ,honorar der dritten ,auflage der ,kritik schickte und dabei meinte1 ,kant solle wohl sich seines ,versprechens erinnern und ihm von seinen ,werken wenigstens eines noch zukommen lassen2 und weiterhin findet sich in dem ,briefe vom #cj4 ,september #agih eine ,bemerkung ber die1 wie es scheint1 nicht eben freundliche ,art1 in der ,kant1 vielleicht unter dem ,druck seines krperlichen ,zustandes1 die ,verbindung mit dem ,verleger abgebrochen hatte3 ,was ,sie mir von ,kant sagen1 erklrt freilich in etwas sein sonderbares ,benehmen gegen mich4 ,gleich nach meiner ,rckkunft aus ,paris berschickte ich ihm das ,honorarium der dritten ,auflage seiner ,kritik und dankte bei der ,gelegenheit fr die freundschaftliche uerungen gegen ,vg4 7,vieweg7 ferner noch ,geschfte mit mir machen zu wollen4 ,als ich nach zwei ,monat keine ,antwort von ihm erhielt1 bat ich ihn1 mir wenigstens der ,ordnung wegen den ,empfang des ,geldes anzuzeigen1 allein hierauf hat er bis jetzt mit keiner ,sylbe geantwortet4 ,er scheint zu glauben1 dass mein ,dank eine ,aufforderung enthlt1 von seinem jetzigen ,verleger abzugehen4 ,dadurch wrde er nun wohl freylich sein ,versprechen erfllen1 allein mich nicht so sehr beglcken1 da ich mehr ,verlagsprojecte habe als meine ,krfte es erlauben in #c ,jahren zu bestreiten4 ,die dritte ,auflage stimmt zwar in der ,seitenzahl und in der ,abtheilung der ,seiten mit der zweiten durchgngig berein1 ist aber doch nicht1 wie man wohl gemeint hat1 ein unvernderter ,abdruck davon1 sondern zeigt wiederum eine ,anzahl sprachlicher ,vernderungen und gelegentlich auch eine sachliche ,abweichung1 -- nderungen1 die sich stilistisch in der ,richtung derjenigen der zweiten ,auflage bewegen4 ,es ist deshalb nicht unwahrscheinlich1 obwohl in keiner ,weise bezeugt1 dass hier derselbe ,corrector1 also vermuthlich ,gentz1 mitgewirkt hat1 wie bei der zweiten ,auflage1 und dass er wiederum dazu freie ,hand hatte4 ,was wir somit von der ,geschichte des ,drucks der drei ,auflagen wissen1 lsst es als ausgeschlossen erscheinen1 mit ,sicherheit eine ,form des ,werkes herzustellen1 die in jeder ,hinsicht auf ,kants eigene ,textprfung zurckginge4 ,schon bei der ersten ,auflage haben ,kiesewetter und gelegentlich der andere ,corrector ihre ,hand im ,spiele gehabt2 bei der zweiten gehen zweifellos die bedeutsamsten ,textnderungen auf ,kants durchschossenes ,exemplar zurck1 aber es sind auch die stilistischen ,ausfeilungen durch ,gentz als den wahrscheinlichen ,corrector hinzugekommen2 bei der dritten endlich haben wir keinen ,grund zu der ,annahme1 dass ,kant bei den nderungen direct mitgewirkt htte1 wohl aber zu der ,voraussetzung1 dass der ,philosoph wiederum seine allgemeine ,einwilligung zu den nderungen gegeben hat1 welche der ,corrector vornahm4 ber das ,verhltniss der drei ,texte zu einander hat ,benno ,erdmann in seiner ,sonderausgabe der ,kritik der ,urtheilskraft 7#ahhj7 eine vergleichende ,untersuchung von so umfassender ,sorgfalt gemacht1 dass darauf hier verwiesen werden muss4 ,fr die vorliegende ,ausgabe ist im allgemeinen auf ,grund der dargelegten ,verhltnisse der ,text der zweiten ,auflage 7,a#b7 zu ,grunde gelegt worden als derjenigen1 bei der ,kant selbst noch in nachweisbarer ,weise1 wenn auch nicht allein mitgewirkt hat4 ,doch erwies es sich als zweckmssig und unter ,umstnden als erforderlich1 gewisse nderungen der dritten ,auflage fr welche ja die ,legitimation von ,seiten ,kants schliesslich auch soweit reicht1 wie fr viele der nderungen der zweiten ,auflage1 an denjenigen ,stellen einzusetzen1 wo sie offenbare ,verbesserungen des ,ausdrucks oder ,erleichterung des ,verstndnisses bedeuteten4 ,,drucke3 #a4 ,critik der ,urtheilskraft von ,immanuel ,kant4 ,berlin und ,libau1 bey ,lagarde und ,friederich1 #agij4 #b4 -- -- ,zweyte ,auflage4 ,berlin1 bey ,f4 ,t4 ,lagarde4 #agic4 #c4 -- -- ,dritte ,auflage4 ,berlin1 bey ,f4 ,t4 ,lagarde4 #agii4 7#b ,drucke47 ,es erschienen ausserdem noch drei ,,nachdrucke3 #a4 -- -- ,frankfurt und ,leipzig #agib4 #b4 -- -- ,neueste ,auflage4 ,frankfurt und ,leipzig #agid4 #c4 -- -- ,neueste1 mit einem ,register vermehrte ,auflage4 #b ,bde4 ,grtz #agig4 ,sachliche ,erluterungen4 #afhi4aj sicheren alleinigen ,besitz ,der berlieferte ,text sicheren1 aber einigen ,besitz ist verstndlich1 wenn man einigen im ,sinne von einzigen nimmt1 macht jedoch mit dem aber eine ,schwierigkeit1 die ,erdmann zu heben suchte1 indem er statt aber3 oder conjicirte4 ,auch dies jedoch ist sachlich nicht ohne ,bedenken1 und deshalb wurde die ,schwierigkeit durch alleinigen zu umgehen gesucht4 #aghah 7,o mihi praeteritos1 etc47 ,vergil ,aen4 ,,viii #efj1 der ,vers lautet vollstndig3 ,o mihi praeteritos referat si ,juppiter annos4 #bjdcb ,irokesische ,sachem4 ,sachem bedeutet eine ,art von ,huptling oder ,friedenshuptling3 vgl4 ,kantstudien ,bd4 ,i1 ,s4 #aee f4 ,die von ,kant mitgetheilte ,anecdote beruht1 wie ,p4 ,menzer gefunden hat1 auf einer ,stelle bei ,charlevoix1 histoire et description gnrale de la ,nouvelle-,france4 ,,iii ,s4 #cbb4 ,paris #agdd4 ,des ,iroquois1 qui en #afff allrent ,paris1 et qui on fit voir toutes les maisons royales et toutes les beauts de cette grande ville1 n'y admirrent rien1 et auraient prfr les villages la capitale du plus florissant royaume de l',europe1 s'ils n'avaient pas vu la rue de la ,huchette1 o les boutiques des rotisseurs1 qu'ils trouvaient toujours garnies de viandes de toutes les sortes1 les charmrent beaucoup4 #bbdbh 7woran ich doch gar nicht zweifle7 ,da die beiden ersten ,auflagen in dieser ,klammer schreiben3 woran ich doch gar sehr zweifle1 so lag hier ein ,punkt totaler sachlicher ,verschiedenheit vor4 ,denn dass in der dritten ,auflage das nicht an die ,stelle des sehr getreten ist1 kann unmglich nur die ,sache eines ,druckfehlers sein4 ,diese nderung der dritten ,auflage1 die vermuthlich auf deren ,corrector zurckgeht und die in den ,text dieser ,ausgabe aufgenommen ist1 entspricht nmlich durchaus der ,stellung1 welche ,kant zu den dort berhrten ,fragen eingenommen hat4 ,an der ,eulerschen ,theorie1 der ,undulationstheorie des ,lichts1 hat ,kant1 wie namentlich schon eine ,stelle in seiner ,promotionsschrift ,de igne zeigt1 in der ,that nicht gezweifelt4 ,er nennt diese ,theorie dort 7,sectio ,,ii1 ,prop4 ,,viii2 ,i1 #cgh73 hypothesin naturae legibus maxime congruam et nuper a clarissimo ,eulero novo praesidio munitam4 ,in den ,metaphysischen ,anfangsgrnden der ,naturwissenschaft behandelt er 7#b4 ,hauptst4 ,lehrs4 #h ,anm4 #a ,note ,,iv1 #ebj7 ,eulers ,hypothese mit entschiedener ,zustimmung und sucht die ihr aus der nur geradlinigen ,fortpflanzung des ,lichts erwachsende ,schwierigkeit auf eine gar wohl vermeidliche mathematische ,vorstellung der ,lichtmaterie zurckzufhren3 vgl4 daselbst #ebj1 #ba;ff4 ,auch die ,wendung in der ,anthropologie #ai 7,,vii1 #aefd7 kann nicht als eine ,concession an die ,emissionstheorie des ,lichtes angesehen werden4 ,jedenfalls hat ,kant in der ,kritik der ,urtheilskraft berall ,licht und ,schall in ,bezug auf die beiden hheren ,sinne nach dieser ,richtung durchaus parallel behandelt4 ,vgl4 z4 ,b4 #db ,s4 #cjbg oder #ea ,s4 #cbdag und #cbdca4 ,aber auch1 was das ,wichtigere und wesentlich ,bedeutsame ist1 die sthetische ,verwendung dieser physicalisch-physiologischen ,theorie1 wonach die reinen ,farben wie die reinen ,tne nicht bloss eine ,wirkung auf den ,sinn1 sondern eine ,reflexion auf das regelmssige ,spiel der ,eindrcke enthalten1 ist von ,kant berall ausdrcklich bejaht worden4 ,zwar fhrt er die eingehendere ,erwgung dieser ,frage im #ea1 #c 7,s4 #cbdbj;f47 mit der ,bemerkung ein1 man knne nicht recht ausmachen1 ob die ,besonderheit der ,ton- und ,farbenempfindung den ,sinn oder die ,reflexion zum ,grunde habe1 -- man knne nicht mit ,gewissheit sagen1 ob eine ,farbe oder ein ,ton blo angenehme ,empfindungen1 oder an sich schon ein schnes ,spiel von ,empfindungen sei und als ein solches ein ,wohlgefallen an der ,form in der sthetischen ,beurtheilung bei sich fhre4 ,aber seine weiteren ,ausfhrungen lauten dann ausdrcklich3 ,so mchte man sich genthigt sehen1 die ,empfindungen von beiden nicht als bloen ,sinneneindruck1 sondern als die ,wirkung einer ,beurtheilung der ,form im ,spiele vieler ,empfindungen anzusehen4 ,daraus folgt ihm dann1 dass die ,musik als schne ,kunst und zwar als ein schnes ,spiel der ,empfindungen durch das ,gehr erklrt werden soll3 und dasselbe gilt nach dem ,eingange des ,abschnitts fr die ,farbenkunst4 ,damit wird ausdrcklich bejaht1 woran ,kant nach der ,lesart der ersten und zweiten ,auflage an dieser ,stelle gar sehr gezweifelt haben soll4 ,ebenso aber heisst es #db ,s4 #cjbh;f4 von ,licht und ,schall3 diese sind die einzigen ,empfindungen1 welche nicht blo ,sinnengefhl1 sondern auch ,reflexion ber die ,form der ,modificationen der ,sinne verstatten4 ,und weiterhin 7#cbid;f47 sagt ,kant bei ,behandlung der ,tonkunst hinsichtlich der proportionirten ,stimmung1 welche1 weil sie bei ,tnen auf dem ,verhltni der ,zahl der ,luftbebungen in derselben ,zeit1 sofern die ,tne zugleich oder auch nacheinander verbunden werden1 beruht1 mathematisch unter gewisse ,regeln gebracht werden kann3 ,an dieser mathematischen ,form1 obgleich nicht durch bestimmte ,begriffe vorgestellt1 hngt allein das ,wohlgefallen1 welches die bloe ,reflexion ber eine solche ,menge einander begleitender oder folgender ,empfindungen mit diesem ,spiele derselben als fr jedermann gltige ,bedingung seiner ,schnheit verknpft2 und sie ist es allein1 nach welcher der ,geschmack sich ein ,recht ber das ,urtheil von jedermann zum ,voraus auszusprechen anmaen darf4 ,selbst wenn es also1 wie vermuthlich1 der ,corrector der dritten ,auflage sein sollte1 auf den die ,ersetzung des gar sehr durch das gar nicht zurckgeht1 und selbst wenn die von ihm mit ,anschluss an den frheren ,text eingesetzte ,form einen etwas zu starken ,ausdruck hergestellt htte1 so entspricht doch die nderung der von ,kant in dem ,werke durchgngig vertretenen ,ansicht derart1 dass ihre ,aufnahme in den ,text nicht nur berechtigt1 sondern auch erforderlich schien4 #caecc;f4 ,die ,verse lauten im ,original3 ,oui1 finissons sans trouble1 et mourons sans regrets1 ,en laissant l',univers combl de nos bienfaits4 ,ainsi l',astre du jour1 au bout de sa carrire1 ,rpand sur l'horizon une douce lumire1 ,et les derniers rayons qu'il darde dans les airs ,sont ses derniers soupirs qu'il donne l',univers4 ,sie finden sich am ,schlusse der ,epitre ,,xviii1 ,au ,marchal ,keith1 ,imitation du troisime livre de ,lucrce3 ,sur les vaines terreurs de la mort et les frayeurs d'une autre vie1 in den ,posies diverses1 ,berlin #agfb1 ,bd4 #b1 ,s4 #ddg2 vgl4 ,oeuvres de ,frdric le ,grand1 #ahdf ff4 tome ,x1 p4 #bjc4 #cafac ,der ,vers steht in den ,academischen ,gedichten von ,withof im #c4 ,gesang der ,sinnlichen ,ergtzungen1 ,leipzig #aghb1 ,i1 ,s4 #gj1 und lautet genau3 ,die ,sonne quoll hervor1 wie ,ruh' aus ,gte quillt4 7,nachgewiesen von ,e4 ,schmidt und ,r4 ,m4 ,meyer47 #cbhcf ,der ,ausspruch stammt nicht von ,cicero1 sondern von ,cato2 vgl4 ,catonis fragmenta ed4 ,h4 ,jordan ,lpz4 #ahfj ,s4 #hj2 vgl4 ,quintilianus ,institut4 orat4 ,,xii cap4 #a1 #a3 ,sit ergo nobis orator1 quem constituimus1 is1 qui a ,m4 ,catone finitur1 vir bonus dicendi peritus4 ,nachgewiesen von ,schndrffer4 #cdcac welche ,richtiger wre welches bezogen auf darstellen4 ,denn das1 was1 wenn sie 7nmlich die ,anschauung7 a priori ist1 das ,construiren heisst1 ist eben das in der ,anschauung darstellen4 #cecbj vorige ,paragraph ,dies ,selbstcitat knnte sich im #eh nur auf den ,nebensatz ,seite #cejbc;f4 die aus einem bersinnlichen ,grunde fr nothwendig und allgemeingltig erklrt werden soll beziehen4 ,viel wahrscheinlicher ist es1 dass ,kant an dieser ,stelle das im ,auge hatte1 was er im #eg von dem bersinnlichen ,substrat der ,menschheit als dem einzigen ,schlssel der ,entrthselung des ,geschmacksurtheils 7vgl4 ,s4 #cdjba und #cdag;ff47 dargelegt und in der ,anmerkung ,i nher ausgefhrt hatte4 ,darnach hiesse es genauer3 der vorvorige ,paragraph4 #dbdbb ,blumenbach ,vgl4 ,erl4 zu ,,vii #hi #e und ,b's4 ,schrift ber den ,bildungstrieb und das ,zeugungsgeschfte4 ,gttingen #agha und mit dem abgekrzten ,titel3 ber den ,bildungstrieb ebenda #aghi4 #dbgd ,linn ,vgl4 ,caroli a ,linn1 ,systema naturae ed4 ,,xii ,holmiae #agff ,i p4 #ag3 ,politia naturae manifestatur ex tribus naturae regnis simul3 quemadmodum enim imperantium causa populi non sunt nati1 sed subditorum ordinis servando imperantes constituti1 ita vegetabilium causa animalia phytiphaga1 phytigorum carnivora1 et ex his maiora ob parva1 homo 7qua animal7 ob maxima et singula1 sese vero praecipue1 saeva mercede conducta tyrannidem exercent1 ut proportio cum nitore reipublicae naturae perennet4 #dbhae4af ,camper ,vgl4 ,,vii #hie und die ,erluterung dazu4 #dfgai4bj ,hirngespinste -- ,hirngespenster beide ,formen finden sich auch sonst in dem berlieferten ,text ,kantischer ,werke1 ,hirngespinste z4 ,b4 in der ,kritik der reinen ,vernunft ,,iii #adeae1 ,hirngespenster in den ,krankheiten des ,kopfes ,,ii #bfcae und #bfdcg4 ,dass ,kant in einem und demselben ,werk beide ,formen angewendet haben sollte1 ist kaum anzunehmen2 die ,verschiedenheit scheint auf ,rechnung der ,setzer bzw4 der ,correctoren zu fallen1 zumal da an dieser ,stelle die auf alle ,flle fehlerhafte ,form von ,a ,hirngespinster auf ,hirngespenster gefhrt haben drfte4 ,der ,gleichmssigkeit halber war deshalb auch hier ,hirngespinste zu setzen1 was an drei andern ,stellen1 #daabf1 #dffah1 #dgbbe sicher berliefert ist4 #dgfcf4cg ,reimarus in seinem noch nicht bertroffenen ,werke ,gemeint ist ,r's4 ,schrift3 ,die vornehmsten ,wahrheiten der natrlichen ,religion in zehn ,abhandlungen auf eine begreifliche ,art erklrt und gerettet ,hamburg #aged u4 4 ,vgl4 ,,ii #afabb4 ,lesarten4 #afgaa dem den8 ,vorlnder #afgah kann4 -- also kann3 so1 da die ,critik ,a#a und dementsprechend ,z4 #bj nichts brig lt ,a#a #afgbe dienen fehlt ,a#a #afhc das erste der fehlt8 ,hartenstein #afhaj alleinigen ,windelband aber einigen ,a oder einzigen ,erdmann welche ,a#b4c die ,a#a #afif sie -- sie ,vorlnder es -- es ,a #afibf logische teleologische8 ,rosenkranz #agae ,logik ,principien ,a#b4c ,logik thut1 die der ,form ,a#a #agce ,naturlehre gehalten1 endlich8 ,erdmann #agcf ,vorschriften8 ,kehrbach #agcae4af unterworfen -- also fehlt ,a#a #agcce4cf vorhergehende vorgehende ,a #agdbg und ihre ,a#b4c und auf welchem ihre ,a#a #agec sie ,a#a4b jene ,a#c #agecb aber fehlt ,a#a #agecg als ,a#b4c also ,a#a #agfd deren ,a#b4c davon die ,a#a #agfe soll fehlt ,a#a #agfaj welches ,a#b4c was ,a#a #agfce berdem berdies8 ,rosenkranz1 fehlt ,erdmann #aggba;ff4 ,die ,anmerkung ist ,zusatz von ,a#b #agia durch das ,a#b4c durchs ,a#a #agib vom ,erdmann von ,a #agicb allgemeinen ,a#a4b allgemein ,a#c #ahjae diese sich nicht ,erdmann diese nicht ,a #ahjcd desselben ,windelband derselben ,a #ahce ist4 -- ist ,a#b4c ist1 und unter diesen ,gesetzen ist ,a#a #ahcbf knnen72 -- ,ansehung ,a#b4c knnten72 und in ,ansehung deren ,a#a #ahccc4cd ,naturdingen -- besonderen ,erdmann ,naturdinge -- solche besondere ,a #ahdag4ah erfreuet -- werden ,a#b4c steht ,a#a erst nach dem ,conditionalsatze wenn -- antreffen #ahdcj berdem -- berdies8 ,rosenkranz #aheg nach ,zus4 ,hartenstein #ahgaa jeder jener8 ,hartenstein #ahgbh4bi ,abtheilung ,a#a4b ,abtheilungen ,a#c #ahgcd das ,a#b4c was ,a#a #ahhd voraus sagte ,a#a4b vorhersagte ,a#c #ahhe eine ,a#b4c eine solche ,a#a #ahif sein mgen ,a#b4c seyn ,a#a #ahibd ja -- ohne ,a#b4c ja ohne sogar ,a#a #aijac ,wessen ,gegenstandes ,a#b4c ,ein ,gegenstand1 dessen ,a#a #aijai berhaupt berhaupt giltig8 ,erdmann #aijcj den dem8 ,rosenkranz #aiaai ein ,a#a fehlt ,a#b4c #aiabe werden ,erdmann wird ,a #aibf am vom8 ,erdmann #aibaj entsprungenes entsprungen8 ,erdmann #aibaa wird ,windelband fehlt ,a werden ,erdmann #aicai und ,a#a4b und der ,a#c #aiccg enthlt ,windelband enthalte ,a #aieaa knnten ,a#a4b knnen ,a#c #aiebf gem ihren ,a#b4c gem dieser ihren ,a#a #aifcb4cc reinen und praktischen ,a#b4c reinen praktischen ,a#a4 #bjdbb was ,a#a4b das ,a#c #bjdcc4cd berdem berdies8 ,rosenkranz #bjdcd auf -- ,rousseauisch ,a#a4b auf gut ,rousseauisch auf die ,eitelkeit der ,groen ,a#c #bjebb eben ,a#b4c so eben ,a#a #bjfe bloe blo8 ,erdmann #bjfac da die ,a#b4c da nur die ,a#a #bjfag welches ,a#b4c das ,a#a #bjfba4bb ,erkenntnivermgen ,a#b4c ,erkenntni ,a#a #bjfcg mein ein8 ,hartenstein #bjgb ,gegenstande ,erdmann ,gegenstnde ,a#a ,gegenstnden ,a#b4c #bjgh4i so gar ,a#b4c sogar ,a#a #bjgaa ,urtheilens ,urtheils8 ,hartenstein #bjgcj welches ,a#b4c das ,a#a #bjhac andre ,zustze ,a#b4c andern ,zustzen ,a#a #bjhbb aufgelegt -- der ,a#b4c auferlegt macht4 ,aber von der ,a#a #bjhcj an sich fehlt ,a#a blo ,a#b4c nur blos ,a#a #bjia absoluten fehlt ,a#a #bjic ungeachtet ,a#b4c unerachtet ,a#a #bjiba4bb ,nicht -- gefllt ,zusatz ,a#b #bjibb ,dagegen ,rosenkranz ,daher ,a #bjibg 7weder -- praktisches7 ,a#b4c 7ein theoretisches7 ,a#a #baje gebilligt fehlt ,a#a #bajh4i aber -- thierische ,zusatz ,a#b #bajac4ad denn -- ab ,a#b4c denn ein ,interesse1 sowohl das der ,sinne1 als das der ,vernunft1 zwingt den ,beifall ab ,a#a #bajag einzige ,a#a4b einzig ,a#c #bajag4ah einer1 welcher ,a#b4c der1 so ,a#a #bajcj objectiv ,a#b4c auch ,a#a #bajce einen ,erdmann eines ,a #baabj hinge ,a#a4b hngte ,a#c #baabe ausmachend ,windelband ausmachen ,a#a st4 ausmachen l4 ausmachen ,druckfehlerverz4 ,a#a ausmache ,a#b4c auszumachen ,rosenkranz2 ,erdmann stellt1 um ausmache beizubehalten1 wre vor die ,klammer #babae in fehlt ,a#a #babba in ,a#b4c und in ,a#a #babbb also fehlt ,a#a #babbc eigenen ,a#b4c besondern ,a#a #babcj ,reiz ,a#b4c ,einen ,reiz ,a#a #babce ,anderer ,a#b4c andere ,a#a #bacd besondern eignen ,erdmann vgl4 zu #babbb #bacaf4ag ,das ,eingeklammerte ,zusatz von ,a#b #bacag letzteren ,a#b4c letztere ,a#a #bacbc das zweite beim fehlt ,a#a #bacca seine ,a#b4c ihre ,a#a #baccd geblieben fehlt8 ,erdmann #badf gebrauchen ,a#b4c brauchen ,a#a #badh jeglichem ,a#a4b jeglichen ,a#c #badcf bezeichnet fehlt ,a#a #baeaa sie ,a#a sich ,a#b4c #baeab logischen fehlt ,a#a #baeag knnen -- ,urtheile ,a#c kann es nicht die ,quantitt eines objectiv-gemeingltigen ,urtheils ,a#a4b #baebd sthetischen ,a#b4c sthetisches ,a#a ein sthetisches ,rosenkranz #baebf ,geruche ,erdmann ,gebrauche ,a #baebg ein fehlt ,a#a #bafb aufschwatzen ,a#c abschwatzen ,a#a beschwatzen ,a#b #bafe glaubt ,a#b4c so glaubt ,a#a #bafg den ,betrachtenden ,a#c ihn ,a#a4b #bafab betrachtet ,a#a4b angesehen ,a#c #bafaf es ,a#c er ,a#a4b #bafbg4bh wenn -- fllte ,a#b ,a#c wider die er aber fters fehlt und -- fllet ,a#a #bagbc besondere bestimmte8 ,hartenstein #bagbe an ,a#a4b in ,a#c #bagcj ,dieser ,a#b4c und dieser ,a#a #baie4f unbestimmter ,a#a4b sc4 begrifflich unbestimmter bestimmter ,a#c #baiaj sofern ,a#b4c wenn ,a#a #baiag einzeln ,a#b4c einzelne ,a#a #baiba fr ,a#b4c als fr ,a#a1 ,erdmann #bbja ,zweck der ,zweck8 ,hartenstein #bbjac4ad ,das ,eingeklammerte ,zusatz von ,a#b #bbjbc ,ursachen ,a#b4c ,ursache ,a#a #bbjbd einem ,a#a4b einen ,a#c #bbac der fehlt ,a#a #bbabj ,vorstellung von ,zusatz von ,a#b #bbacc ein ,causalverhltni ,a#b4c ein besonderes ,causalverhltni ,a#a #bbacc_/bbba nur jederzeit jederzeit nur8 ,vorlnder #bbbd ,unlust der ,unlust8 ,erdmann #bbbad nur ,a#b4c nur alsdenn ,a#a #bbbbj ,urtheil hingegen ,a#b4c aber ,a#a #bbbbc einen ,erdmann ein ,a #bbbce analogisch analog8 ,erdmann #bbcg dieses ,windelband diese ,a #bbcae ,indessen ,a#a4b ,inde ,a#c #bbcag an ,a#b4c fr ,a#a #bbcca von der fehlt ,a#a #bbccb 7als formale7 ,zusatz von ,a#b #bbdac verdienten ,a#a4b verdienen ,a#c #bbdad zu gelten ,a#b4c gehalten zu werden ,a#a #bbdba gleiche ,a#a4b solche ,a#c #bbdbh nicht ,a#c sehr ,a#a4b vgl4 ,erluterungen wrde ,a#a4b wrden ,a#c #bbdcf welchen ,erdmann welcher ,a #bbeai was fehlt ,a#a #bbebb belebt ,a#b4c beliebt ,a#a #bbebd erstere ,a#b4c schne ,form ,a#a #bbebi bloes fehlt ,a#a #bbfa4b die -- sie ,zusatz von ,a#b #bbfb4c erhalten ,a#b4c erheben ,a#a #bbfd ,parerga7 fehlt ,a#a #bbfh ,einfassungen -- oder fehlt ,a#a #bbfaf ,das ,eingeklammerte ,zusatz von ,a#b #bbgbj ,hiervon ist1 welche von der quantitativen etc4 ,a#a #bbgbb4bc bei welchem der ,a#a #bbhc wozu womit8 ,erdmann #bbhd4e wenn es -- wre ,zusatz von ,a#b #bbhi eine -- subjective ,a#b4c formalen subjectiven ,a#a #bbhab ,unterschied ,a#b4c ,unterschied der ,a#a #bbhac4ad der -- der ,vorlnder die -- die ,a #bbhbj grnden ,a#b4c grndet ,a#a #bbhba einzig ,a#c einig ,a#a4b #bbhbf in der ,bestimmung fehlt ,a#a #bbhcj sofern sie ,a#b4c die ,a#a #bbhcb wollte -- nennen ,a#a4b sthetisch nennen wollte ,a#c #bbhcd vorstellte ,a#a4b vorstellt ,a#c welches -- widerspricht ,zusatz von ,a#b #bbia4b als -- ,urtheils ,a#c der ,bestimmung desselben ,a#a4b #bbiad ,arten der ,zusatz von ,a#c #bbiai jemand ,a#a4b niemand ,a#c #bbibj daran ,a darin ,erdmann #bbibe der ,paradiesvogel ,a#b4c die ,paradiesvgel ,a#a #bbica ,phantasieen ,a#a4b ,phantasiren ,a#c #bcja wodurch ,a#b4c da dadurch ,a#a #bcje ,schnheit fehlt ,a#a #bcjg voraus erst nach ,vollkommenheit ,a#c #bcjad ,gefallende ,a#b4c gefallendes ,a#a #bcjag ihrem ,a#b4c ihren ,a#a #bcjbb4bc ein ,wohlgefallen1 das auf einem ,begriffe gegrndet ist ,a#a1 auf einem ,begriffe gegrndetes ,wohlgefallen ,a#b4c1 ein ,zusatz ,vorlnder #bcjbe das erste wodurch ,a#b4c dadurch ,a#a #bcj #ca-c zwar -- knnen ,a#b4c ist zwar nicht allgemein1 doch knnen ihm in -- werden ,a#a #bcjcf jenes ,a#b4c jener ,a#a #bcaf wodurch ,a#b4c dadurch ,a#a #bcaag auf ,a#b4c der auf ,a#a #bcabc halte ,a#b4c wende ,a#a #bcbc nach zureichende noch einmal empirische ,a#a4b #bcbh anderen ,a#b4c andere ,a#a #bcbaj wer aber ,a#b4c der aber1 so ,a#a #bcbad wonach ,a#b4c darnach ,a#a #bcbca dem eines ,zusatz ,windelband #bcbcc ,vernderung ,a#c ,vernderungen ,a#a4b #bcbcd lebenden ,a#a4b lebenden ,sprachen ,a#c #bcbcg hat ,a#a4b behlt ,a#c #bcch die ,a diese8 ,erdmann #bccba eines fehlt ,a#a #bccbd seiner ,erdmann einer ,a #bcccb des ,a#a4c der ,a#b #bcdf4g ,bewutsein1 ein ,a#b4c ,bewutsein1 zu reproduciren1 ein ,bild ,a#a #bcdad in dem ,a#b4c der ,a#a #bcdba das erste und ,a#a4b nebst ,a#c #bcdbf-h liegt -- wo -- ,grunde ,a#b4c ist diese ,gestalt das ,ideal des -- da -- angestellt wird ,a#a #bcdbh4bi unter -- ,bedingungen fehlt ,a#a #bcdbi eine -- ,normalidee ,a#b4c ein anderes ,ideal ,a#a #bcdcg ihren ,a#a4b ihrer ,a#c #bceb ganze fehlt ,a#a #bcebd welcher ,a#b4c der ,a#a #bcebe wer ,a#b4c der ,a#a #bcfa darin ,a#b4c daran ,a#a #bcfad dem ,gegenstande ,a#a4b den ,gegenstnden ,a#c #bcfba nun ,a#b4c aber ,a#a #bcfbb wo ,a#b4c da ,a#a #bcfbf4bg eine -- deutlich ,a#a4b deutlich eine ,zweckmigkeit ,a#c #bcgc wo ,a#b4c da ,a#a welcher ,a#b4c der ,a#a #bcgi als ,windelband wie ,a wie ein ,erdmann #bcgbh ,beistimmung fehlt ,a#a #bchaj4aa nach -- dunkel ,a#b4c nach1 ihnen als nur dunkel ,a#a #bchbf wodurch ,a#b4c dadurch ,a#a #bchcb desselben ,vorlnder derselben ,a #bciaj mu ,a#a fehlt ,a#b4c #bcibi das -- subjectiv ,windelband zwar das ,princip nur subjectiv ,a zwar -- subjectiv ist ,erdmann #bdjad und ,a#a4b um ,a#c #bdjag vom ,a#a4b des ,a#c #bdacb-e ,wo -- wahrgenommen wird ,a#b4c ,wo eine ,absicht -- in einer ,eintheilung ,a#a #bdbaf alsdann ,a#b4c fehlt ,a#a #bdbai wobei ,a#b4c wo ,a#a #bdbbi ,mbeln ,a#b4c ,mobilien ,a#a #bdbca dieser ,a diese ,erdmann #bdcaf4ag wogegen die dort ,a#b4c dagegen da die dorten ,a#a #bdccd indessen da ,a#a4b whrend ,a#c #bddcb 7das ,schne7 fehlt ,a#a #bdea4b 7das ,gefhl des ,erhabenen7 fehlt ,a#a #bdeaj enthlt ,a#b4c fehlt ,a#a #bdeah fhrt ,windelband fhre ,a #bdeai hingegen ,a#c statt dessen ,a#a4b #bdeba zwar ,a#b4c gar ,a#a #bdebc aber ,a#b4c fehlt ,a#a #bdebi aufgefat ,a#b4c abgefat ,a#a #bdfaj zur -- der ,a#b4c fehlt ,a#a #bdfac ,begriff ,a#b4c fehlt ,a#a #bdfaf so gar ,hartenstein sogar ,a #bdfai sich ,a#b4c sie ,a#a #bdgaj ,interesse1 der ,a ,interesse sein1 der ,erdmann #bdhh was ,a#a4b etwas ,a#c als sagen ,a#c als zu sagen ,a#a4b #bdhab ist -- wird ,a#b4c ist er nicht ,a#a #bdhac es ,erdmann er ,a #bdhad ,es ,a#b4c ,er ,a#a #bdhbc die -- letztern ,a#b4c dieser ihre ,gre ,a#a #bdhbd sie ,a#b4c es ,a#a #bdhcb4cc ,beistimmung ,hartenstein ,bestimmung ,a #bdiaj brigens ,a#b4c nun ,a#a #bdiac beurtheilenden fehlt ,a#a #bdibc enthlt ,windelband enthalte ,a #bejae werde ,a#b4c wrde ,a#a #bejai4bj ,teleskope ,mikroskope ,a#b4c ,telescopien ,microscopien ,a#a #bejbd4be auf eine reelle ,a#b4c als einer reellen ,a#a #bejcj-b klein4 ,mithin ist -- erhaben ,a#b4c klein1 mithin ,geistesstimmung -- ist erhaben ,a#a #beaf4g zwar -- nur durch ,a#b4c zwar nur bestimmte -- sei1 durch ,a#a #bebbd ,idee ,windelband ,ideen ,a #bebcc vermischt7 und ,a vermischt7 ist und ,erdmann8 #becaj der ,a#a ,druckfehlerverz4 die ,a #becbb diese ,a die ,erdmann8 #beccb4cc ist -- ,zweck-miges ,a#b4c ist etwas1 was zwar -- zweckmig ist1 ,a#a #becbh ,zusammensetzung ,a ,zusammenfassung ,erdmann8 #bedg ,zusammensetzen ,a ,zusammenfassen ,erdmann #bedbf sich dasselbe ,a#b4c es sich ,a#a #bedce ,das -- ,unendliche ,a#b4c ,das ,unendliche ,a#a #beea ,noumenons ,a#b4c ,noumens ,a#a #beeba gegebenen fehlt ,a#a #beebc die ,zusatz ,windelband #beebe dieses -- ,vermgens ,a#b4c dieses ,vermgens1 welches im ,fortschreiten unbegrenzt ist ,a#a #beece4cf welches ,a#b4c das ,a#a #beff sie ,a#a sich ,a#b4c #befg erhabenen ,vorlnder ,erhabenen ,a #befah wenn -- sich wenn es sich ,a#a wenn1 indem es sich ,a#b4c #befbb ihren ,a#b4c ihrer ,a#a findet ,a#b4c befindet ,a#a #befca die unermeliche ,a#c der unermelichen ,a#a4b #befcc lassen lt ,hartenstein #begd eine ihnen ihnen eine ,erdmann #begad unvernderliches ,a#b4c vernderliches ,a#a #begag in -- ,ganzes ,a#b4c in einem ,ganzen ,a#a ,hartenstein #begbi zu -- durch ,a#b4c fr die durch ,a#a #begca mit ,a#b4c zu ,a#a #behi der ,vernunft ,erdmann des ,verstandes ,a unangemessen ,a#b4c angemessen ,a#c #behbj die fehlt ,a#a #behbg hier fehlt ,a#a #behbi oder fehlt ,a#a #beic einer einer jeden ,erdmann #beid wodurch ,a#b4c dadurch ,a#a #beii aber zur ,erdmann aber1 als zur ,a #beiac sie ,a es ,vorlnder #beiai ward ,a#b4c wurde ,a#a ,druckfehlerverz4 #beibb als gegeben ,windelband als blo gegeben ,a#b4c als ganz gegeben ,a#a ,erdmann #beibc4bd weil -- gar ,a#b4c weil auf -- ,maa1 da gar ,a#a #beicj uerste ,a#a4b uere ,a#c #bfjb ,einbildungskraft -- als ,a#a4b ,einbildungskraft fr -- ,erweckung doch als ,a#c #bfjc wird aber ,a#b4c aber wird ,a#a #bfjbb dem ,a#a4b welchem ,a#c #bfab ihn ,a#a4b ,ihn ,a#c #bfac ,wer ,a#b4c ,der ,a#a #bfae ,jener ,a#b4c ,er ,a#a #bfaf ,scheu ,a#b4c diesen ,scheu ,a#a #bfacc physische fehlt ,a#a #bfba wobei ,a#b4c dabei ,a#a #bfbh solche fehlt ,a#a anzusehen ,erdmann ansehen ,a #bfbba bleibt ,a#b4c ist ,a#a #bfcg ,handelsgeist ,a#c ,handlungsgeist ,a#a4b #bfcae ber fehlt ,a#a #bfccj4ca befindet -- in der ,a#b4c ist in gar keiner ,a#a #bfccb ganz freies ,a#b4c zwangfreies ,a#a #bfccd der ,a#b4c seiner ,a#a #bfcce4cf eine erkennt ,a#b4c einer seinem ,willen gemen ,erhabenheit der ,gesinnung an ihm selbst bewut ist ,a#a #bfdh dem bermchtigen ,a#b4c das bermchtige ,a#a #bfdbc dieselbe ,a#b4c sie ,a#a #bfec den ,a#b4c dem ,a#a #bfec4d unter -- derselben ,a#b4c unter dieser ihrer ,voraussetzung ,a#a #bfee letztern ,a#b4c letztere ,a#a #bfecj zu dem ,a#b4c den ,a#a #bffg im ,menschen fehlt ,a#a #bffg4h auch diesem ,a#b4c dem ,a#a #bffaa die dieselbe ,erdmann #bffad wrden ,a#b4c wrde ,a#a #bffag hinberzuziehen ,a#b4c herberzuziehen ,a#a #bffce worin ,a#b4c darin ,a#a #bfgi die fehlt ,a#a #bfgcc dieselbe -- ,zwecke ,a#b4c die ,zwecke ,a#a #bfhi dieser ,windelband diesen ,a #bfic4d durch ein ,werkzeug ,a#c einem ,werkzeuge ,a#a4b #bfiaj welche ,a#b4c so sie ,a#a #bficj sich ,zus4 ,windelband die ,natur ,erdmann #bfica doch ,a#a4b nur ,a#c #bficd doch ,a#a4b dennoch ,a#c #bgjah als ,a#c fehlt ,a#a4b #bgjba macht3 denn ,a#b4c macht1 vorstellen1 denn ,a#a #bgaf versetzen versetzten ,vorlnder #bgacd gewisse ,a#b4c die ,a#a #bgace moralische ,hartenstein menschliche ,a #bgbf4g macht -- bestimmen ,a#b4c macht sich nach freier berlegung durch ,grundstze zu bestimmen ,a#a #bgdg in dem ,erdmann indem ,a #bgdbe ,epoche ,a#a4b ,periode ,a#c #bgeh ,sinnlichkeit ,a#b4c ,sittlichkeit ,a#a #bgebd wovon ,a#b4c davon ,a#a #bgebe uns selbst1 was ,erdmann uns1 selbst was ,a #bgecj sondern auch ,a#c und ,a#a4b #bgecd genug sein ,a#c genug zu sein ,a#a4b #bgfad selbst unter selbst und unter ,erdmann8 #bgfbd ,saussure ,a#b4c v4 ,saussure ,a#a #bggb physiologische ,a#b4c psychologische ,a#a #bggcj sogar ,a#b4c so gar ,a#a immer ,a#b4c alles ,a#a #bghca-cc herbeizuschaffen -- ,denn ,a#b4c herbeizuschaffen1 so ist doch eine transscendentale ,errterung dieses ,vermgens zur ,kritik des ,geschmacks wesentlich gehrig2 denn ,a#a #bghcc derselbe ,a#b4c dieser ,a#a #bghce ,verwerfungsaussprche ,a#b4c ,verwerfungsurtheile ,a#a #bghcf--bgia ,das brige -- ,urtheile ,a#b4c ,drittes ,buch4 ,deduction der sthetischen ,urtheile ,a#a1 cf4 ,kant's ,briefwechsel ,,ii #acf1 #aeb und ,a#a ,druckfehlerverz4 #bgiaj mu ,a#b4c mute ,a#a #bgiah ,gemth -- zeigt ,a#b4c ,gemth gem ist ,a#a #bgibd hingelangt ,a#b4c hinlangt ,a#a #bhjd4e das erste werden -- ,veranlassung ,a#b4c werde1 welcher sich bewut zu werden1 die ,auffassung -- ,gegenstandes1 die bloe ,veranlassung giebt ,a#a #bhjae enthlt ,a#b4c ist ,a#a #bhjaf4ag der ,urtheile ber derer ber ,a#a #bhjbe inde ,a#b4c indessen da ,a#a #bhjcf haben ,a#b4c ist ,a#a #bhae knne fehlt ,a#a #bhaf hat ,a#a habe ,a#b4c #bhag4h auch -- fr ,a#b4c auch ein ,wohlgefallen fr ,a#a #bhag drfe ,a#a4b drfte ,a#c #bhaaf4ag erstlich -- die ,a#b4c erstlich der -- einer logischen -- sondern der ,a#a #bhabb worin ,a#b4c darin ,a#a #bhbac unter -- anderer ,a#b4c unter anderer ihren ,urtheilen ,a#a #bhbae-g belehren -- aussprechen ,a#b4c belehren1 mithin nicht -- gefllt1 folglich a priori ausgesprochen werden ,a#a #bhbaf4ag aussprechen nach ,a#a absprechen ,a#b4c #bhbbj ,erkenntni ,erkenntni- 7sc4 ,urtheile7 ,erdmann #bhbbb ,publicums1 noch ,a#b4c ,publicums1 nicht durch das ,a#a #bhbca blo fehlt ,a#a #bhce4f hervorzubringen ,a#b4c hervorzubringen1 darthue ,a#a #bhcaa vorgegangen vorangegangen v4 ,kirchmann #bhcai haben mag fehlt ,a#a #bhcbc einen ,a#b4c einem ,a#a #bhcbh ablernen ,a#b4c abzulernen ,a#a #bhdg stellen ,a#b4c anstellen ,a#a #bhdae die -- ,schnheit ,a#b4c die der ,schnheits-,beurtheilung ,a#a abgebe2 da ,a#b4c abgebe und da ,a#a #bhdaf mgen fehlt ,a#a #bhdaf4ag haben -- hinreichender ,a#b4c haben einen hinreichenden ,a#a #bhdah mithin logischen fehlt ,a#a #bhdcj auch ,a#b4c wenigstens ,a#a #bhdcb ich stopfe ,a#b4c so stopfe ich ,a#a #bhdcb4cc keine -- ,vernnfteln ,a#b4c nach keinen ,grnden und ,vernnfteln ,a#a #bhdcd seien ,hartenstein seyn ,a #bheg auch ,a#b4c und ,a#a #bhei meinem fehlt ,a#a #bheag macht ,a#b4c machte ,a#a #bhfe den ,a#b4c um den ,a#a #bhfg sondern ,a#b4c sondern um ,a#a #bhgc desselben 7das ,a#b4c derselben 7zum ,a#a #bhgg4h wodurch ,a#b4c dadurch ,a#a #bhgaj u4 #aa4ab ,zusammensetzung ,zusammenfassung ,erdmann #bhgaa des ,verstandes ,a#b4c den ,verstand ,a#a #bhgad 77 fehlt ,a#a #bhgae ,bedingung1 da ,windelband ,bedingungen da ,a ,bedingungen1 wodurch ,erdmann #bhgbb der ,erkenntnivermgen1 ,erdmann des ,erkenntnivermgens ,a #bhhai damit -- werde ,a#b4c um zu begreifen ,a#a #bhhbe wo -- sich ,a#b4c ihr ,a#a #bijf4g eingeschrnkt ,a#a eingerichtet ,a#b4c #bijg auf ,a#a4c fehlt ,a#b #bijbb4bc haben4 -- unvermeidliche ,a#b4c haben1 welches letztere zwar unvermeidliche ,a#a #biac-e kann -- benommen ,a#b4c kann1 dadurch aber doch -- benommen wird ,a#a #biaad als ,a#b4c auch als ,a#a #biaaf ein fehlt ,a#a #biaaf4ag ,natur -- fr ,a#a4b ,natur1 der ihrem -- anhinge1 angesehen werden mute1 fr ,a#c #biaai ,wirklichkeit ,wirksamkeit ,hartenstein8 #biabj offen ,a#b4c blos ,a#a #biabd ,sinnesempfindung ,windelband cf4 #biabg ,sinnenempfindung ,a umgekehrt ,erdmann #biacc bei der ,a#b4c durch die ,a#a #bibad-ah hat4 -- berechtigt ,a#b4c hat1 worauf aber1 da andere -- ich nicht -- berechtigt bin ,a#a #bibbi vermittelst -- ,verfahrens ,a#b4c durch ein ,verfahren ,a#a #bibcd den ,a#b4c seinen ,a#a #bibce genthigt fehlt ,a#a #bicd das zweite nicht fehlt ,a#a #bicbe zwar fehlt ,a#a #bicbf hierin ,a#b4c in diesem ,a#a #bida anderer ,a#b4c anderer ihre ,a#a #bide dem ,a#b4c unserm ,a#a #bidag u4 #ah denken ,a#b4c zu denken ,a#a #bidbb und -- ist ,a#b4c unter welchen das grte ist ,a#a sich -- ,regeln ,a#c sich die ,naturregeln ,a#b die ,natur sich ,regeln ,a#a sich die ,natur den ,regeln ,erdmann #bidbc sein ,a#a ihr ,a#b4c #bieaa wegsetzt ,windelband wegsetzen ,a wegsetzen kann ,erdmann #bieah die -- ,verstandes ,a#b4c die des ,verstandes ,a#a #biebb da fehlt ,a#a #biecb wiederum fehlt ,a#a #bifc versetzt ,a#b4c setzt ,a#a #bifah4ai da -- verbunden ,a#b4c da ein solches1 nachdem -- worden1 damit nicht verbunden ,a#a #bifbh als als die ,erdmann #bifcd dem ,a#b4c den ,a#a #biha es ,a#b4c so ,a#a #bihaj-ab knne -- ,ursache ,a#b4c knne1 welcher1 ob er nicht -- knne1 wir -- ,ursache haben ,a#a #bihad ,vom ,a#a4b ,von dem ,a#c #bihaf diese ,a#b4c sie ,a#a #bihba fter ,a#b fters ,a#a oft ,a#c #bihcc aber fehlt ,a#a #bihcd haben zu haben ,erdmann #bihce und da fehlt ,a#a #biif zur ,a#a4b zu ,a#c ,vorlnder #biiae ihm fehlt ,a#a #biibb was ,a#a4b welches ,a#c #biibh was ,a#a4b das ,a#c #biibi4cj nur -- verbundenes ,a#b4c nur mit -- verbunden ,a#a #biicc4cd allein -- erwecken ,a#b4c an jener allein -- ,interesse zu nehmen ,a#a #biicf um fehlt ,a#a #cjjcd welcher ,a#b4c so ,a#a #cjaab und ,erdmann mit ,a #cjacd erwecken ,zus4 ,erdmann #cjbag seiner ihrer ,erdmann1 nicht nthig #cjbbi hatte ,a#b4c hat ,a#a #cjbcg sollen ,a#b4c sollten ,a#a #cjcbb desselben ,vorlnder derselben ,a #cjcbd seiner ,ursache vor seiner ,wirklichkeit ,windelband ihrer -- ihrer ,a #cjdf ,beschftigung ,a#b4c als ,beschftigung ,a#a #cjdaf ,handwerken ,a#a4b ,handwerkern ,a#c #cjee4f man -- abgefertigt ,a#b4c man uns -- abfertigen ,a#a #cjeaj der in den ,erdmann #cjeaa deshalb ,a#b4c um daher ,a#a #cjecd wunderliches ,a#b4c wunderlich ,a#a #cjfba als wie ,erdmann #cjfbb als wie ,erdmann #cjgf ohne -- durchblickt fehlt ,a#a #cjgbf4bg mithin -- lege ,a#b4c mithin ohne einen -- ,grunde zu legen ,a#a #cjhd doch noch ,rosenkranz8 #cjhf beschreiben oder fehlt ,a#a #cjhaj solchen fehlt ,a#a #cjhaf4ag und -- schne ,a#b4c und dieses auch nur1 sofern sie schne ,a#a #cjhbg welcher -- etwas ,a#b4c der1 weil er niemals was ,a#a #cjhcd vorgetragen hat fehlt ,a#a #cjiae jener ,a#b4c jener ihr ,a#a #cjiaf der ,erkenntnisse ,a#b4c in ,erkenntnissen ,a#a #cjibi ,formel ,form ,erdmann #cajbf wobei ,a#b4c bei dem ,a#a #caad der ,a#a4b zur ,a#c #caaba fr als ,erdmann #cabaj4aa als ,schdlichkeiten fehlt ,a#a #cabac die ,a#b4c der ,a#a #cabaf aufdrnge ,a#a4b aufdrngte ,a#c #cabca welchem welchen ,erdmann #caca derselben jener ,erdmann #cacaj bleibt ,a#b4c ist ,a#a #cacbi denn das ,a#b4c das denn ,a#a #cadd die ,a#b4c den ,a#a #cadag nach -- uns ,a#a4b so da uns nach demselben ,a#c #cadah4ai dieser -- dem ,a#b4c der von uns aber -- anderem und ,a#a #caef nmlich fehlt ,a#a #caeh gemacht ,a#b4c gedacht ,a#a #caead ,jupiters ,a#b4c des ,jupiters ,a#a #cafi letztere ,a#c letztern ,a#a4b #cafaa anhnglich anhngig v4 ,kirchmann #cafba der ,a#a4b von ,a#c #cafbc die ,a#c der ,a#a4b #cafbd dessen ,a#b4c davon das ,a#a #cafbg ausmacht ,windelband ausmachen ,a #cafbh4bi ,einbildungskraft ,a#a4b erstere ,a#c #cafbi ,verstandes ,a#a4b ,verstandes steht ,a#c #cafcj--caga ,absicht -- ber ,a#a4b ,absicht sie hingegen frei ist1 um noch ber ,a#c #cagb doch ,a#b4c noch ,a#a #cagaa ,das letztere ,a#b4c ,des letztern ,a#a #cagad das ,a#a4b dies ,a#c #cagai der ,regeln fehlt ,a#a #cahaa4ab verloren gehen ,a#b4c wegfallen ,a#a #cahbj diese ,a#b4c die ,a#a #cahbi welchen ,a#b4c dergleichen ,a#a #caii welcher fehlt ,a#a #caiba schne schner ,erdmann #caibb4bc ,reich -- ,angemessenheit ,a#a4b ,zum ,behuf der ,schnheit bedarf es nicht so nothwendig1 reich -- zu sein1 als vielmehr der ,angemessenheit ,a#c #caibf hingegen ,a#c aber ,a#a4b #caica es ,a#b4c er ,a#a #cbjbf bergetragen ,a#b4c bertragen ,a#a #cbad und fehlt ,a#a4b #cbaf nicht -- ,begriffen ,a#a4b den gemeinen ,begriffen nicht so angemessen ,a#c #cbag ,,redenden redenden ,a #cbaab ,zuhrer ,a#a ,zuschauer ,a#b4c #cbaag knnen fehlt ,a#a4b #cbabc als ,erdmann sondern ,a #cbacd4ce mithin -- verspricht4 fehlt ,a#a #cbbd4e dem -- letzteren fr das ,gesicht -- fr das letztere ,erdmann #cbbaa was ,windelband wenn ,a#a das erstere scil4 ,urbild #cbbbe das zweite von ,a#a4b zu ,a#c #cbbbh alle ,erdmann alles ,a #cbbcj gezhlt ,a#a4c gewhlt ,a#b #cbbca dagegen ,a#a4b wogegen ,a#c #cbcf von -- ,gebrauch ,a#b4c einer ,benutzung und ,gebrauchs ,a#a #cbcac4ad der -- kann ,a#c und der ,sinn des ,gefhls kann ,a#a der ,sinn des ,gefhls aber kann ,a#b #cbcbb ist1 um ,a#b4c ist1 und um ,a#a #cbcce von der ,a#c die ,a#a4b #cbccg ,analogie ,a#a ,anlage ,a#b4c #cbda4b erfordern -- ber ,a#b4c erfordern1 so ist doch das ,geschmacksurtheil ber ,a#a #cbdae lassen7 ,frey1 dies ,klammerzeichen in ,a nach werden ,z4 #ad4 #cbdah der -- ,empfindungen ,a#b4c mit dem ,tone der ,empfindung ,a#a #cbdbi ,empfindungen ,empfindung ,erdmann #cbdcj sei ,a#b seyn ,a#a seien ,a#c #cbdca fhre ,a#b fhren ,a#a4c #cbdcc4cd u4 #cbdcg dieselben ,erdmann1 dieselbe ,a #cbef zieht -- zweitens ,a#b4c zweitens1 zieht man ,a#a #cbeh zu ,rath fehlt ,a#a #cbeaa imgleichen ,a#a4b ferner ,a#c #cbeag-ai man -- erklrte ,a#b4c sie -- erklrten ,a#a #cbeah schne schne ,a #cbebh ,oper ,a#b4c ,opera ,a#a #cbff4g nach und nach fehlt ,a#a #cbgh dessen ,a#b4c seinem ,a#a #cbgaa oder ,a#b4c und ,a#a #cbgaf irgend jemandes ,a#b4c seinem ,a#a #cbgag-ai lassen4 -- verwerflich ,a#b4c lassen1 welche1 wenn -- doch dadurch verwerflich wird ,a#a #cbgba4bb das zweite es -- ist ,a#b4c dieses auch aus dem ,grunde1 weil es allein ,recht ist ,a#a #cbgbf4bg die -- ausmachen ,a#a4b welches -- ausmacht ,a#c #cbgbg an ,a#b4c fr ,a#a #cbha um ,a#b4c um den ,a#a #cbhag denn dann ,rosenkranz #cbhba4bb ausbt ,a#c ausbe ,a#a4b #cbhbc mittheilt ,a#c mittheile ,a#a4b #cbhcd deren ,a#b4c ihrem ,a#a #cbib ,zusammensetzung ,zusammenfassung ,erdmann #cbic dient ,a#c diene ,a#a4b #cbice sie ,windelband sich ,a #ccjh-ah ,auerdem -- gekommen ist fehlt wie die ,anmerkung #ccjca-ce ,a#a #ccjbd #ed fehlt ,a #ccjcd auflegen ,a#b auflegten ,a#c #ccjce nthigen ,a#b nthigten ,a#c #ccaag4ah ,aussicht -- mgliches ,a#b4c ,aussicht eines1 aus -- sei1 auf ein mgliches ,a#a #ccabe ins ,a#a4b in ,a#c #ccabh das -- an ,a#b4c das an ,a#a #ccba ihre ,rolle fehlt ,a#a #ccbf ,hingegen ,a#b4c ,aber ,a#a #ccbh4i und dennoch fehlt ,a#a #ccbab jenem ,a#b4c jener ihrem ,a#a #ccbai machen macht ,erdmann #ccbcj ,schwingung ,a#b4c ,schwingungen ,a#a #cccc ist 7denn7 ,a#b4c ist1 wie etwa bei einem1 der von einem groen ,handlungsgewinn ,nachricht bekommt 7denn ,a#a #ccce ,gleichgewicht ,a#b4c ,spiel ,a#a #cccg ein ,a#b4c als ein ,a#a #ccci sah1 mit ,a#b4c sah und mit ,a#a #cccaj anzeigte und auf ,a#b4c anzeigte1 auf ,a#a #cccah will1 aber ,a#b4c will und ,a#a #cccbb positive fehlt ,a#a #cccbc oft ,a#b4c fters ,a #ccccf lang ,a#b4c durch ,a#a #ccdd ,aufmerksamkeit ,a#b4c ,mhe ,a#a #ccdad ,bewegung fehlt ,a#a #ccdbc4bd knne -- die ,luft ,a#b4c knne1 welche 7gleich -- fhlen7 die ,luft ,a#a #ccdbh sagte sagt ,erdmann #ccdcb sind ,a#b4c ist ,a#a #ccdcc ist fehlt ,a#a #ccec welches ,a#b4c welche ,a#a #cceab vorsichtig sorgfltig ,erdmann8 #ccead die fehlt ,a#a welcher ,a#b4c so sie ,a#a #ccebc eine -- ,erscheinung ,a#b4c nur eine kurze ,zeit ,erscheinung ,a#a #ccebg4bh zugleich -- darber ,a#b4c zugleich auch die ,verlegenheit dessen1 der -- hergiebt1 darber ,a#a #ccebi gewitzigt ,a#a4b gewitzt ,a#c #ccgbj findet ,a#b4c vorfindet ,a#a #cchcf ungeachtet ,a#b4c unerachtet ,a#a #cciba was ,a#a4b welches ,a#c #ccibb theoretisch fehlt ,a#a #ccice daher fehlt ,a#a #cdjd was ,a#a4b das ,a#c #cdjf als fehlt ,a#a #cdjaj beigeben ,a#b4c geben ,a#a #cdaaj aber oder ,hartenstein8 #cdabg mit -- welchen ,a#b4c als den ,a#a #cdbb einige ,a#b4c welche ,a#a #cdbaj knnen ,a#b4c und knnen ,a#a #cdbbd wozu ,a#b4c dazu ,a#a #cdbbh4bi 7wenn -- wird7 fehlt ,a#a #cdch werden4 ,allein ,a#b4c werden2 aber ,a#a #cdcaa im ,a#a in ,a#b4c #cdcac welche welches8 ,windelband #cdcad wenn -- ist ,a#b4c ist diese aber auch empirisch ,a#a #cdcbc von der ,a#b4c der ,a#a #cdcbd ist dies fehlt ,a#a #cddad das -- ,beziehung ,a#b das1 worauf in ,beziehung ,a#a das1 in ,beziehung auf welches ,a#c #cdeba bestimmen ,a#b4c sollen bestimmen ,a#a #cdeca so da ,windelband da ,a und zu behaupten1 da ,hartenstein d4 i4 zu behaupten1 da ,erdmann #cdfa seien sind ,rosenkranz #cdgc ungeachtet ,a#b4c unerachtet ,a#a #cdgai im zweiten ,falle fehlt ,a#a #cdgcb4cc der -- ,schalthieren ,a#b4c von ,farben 7am ,fasan1 ,schalthieren ,a#a #cdhaj ihnen ,a#b4c ihr ,a#a #cdhae dem ,a#b4c im ,a#a #cdhcc ,wrmestoff ,a#b4c ,wrmstoff ,a#a #cdiaj eigenes -- ,luftberhrung ,a#b4c eigen ,gewicht oder ,luftberhrung ,a#a #cdiad nunmehriges ruhiges ,erdmann nunmehrigen ruhigen ,a #cdicj scheiden ,hartenstein scheidet ,a #cejai4bj ,gunst -- erzeigt ,a#b4c eine solche1 die -- erzeugt ,a#a #cejbf wrde ,erdmann wurde ,a #ceabf und ,a#b4c aber ,a#a #ceabi ist ,erdmann fehlt ,a #ceba exhibitiones ,a#b4c exhibitio ,a#a #cebbb den ,regeln ,erdmann der ,regel ,a #cece an sich sei ,windelband an sich ,a an sich ist ,erdmann #cece der fehlt ,a#a #cecaf ,beistimmung ,a#b4c ,bestimmung ,a#a #cedc was ,a#a4b welches ,a#c #cedd was ,a#b4c welches ,a#c #cedcj finden ,a#b4c zu finden ,a#a #ceei worunter ,a#b4c darunter ,a#a #ceeca ,geselligkeit ,a#a ,glckseligkeit ,a#b4c #ceecf einem ,a#a4b dem ,a#c #cefc des ,windelband der ,a #cefaf wovon -- der ,a#b4c davon auch und der ,a#a #cefai eines ,jeden ,a#b4c jedes sein ,a#a #cefbb4bc sei -- eine ,a#b4c sei2 mit welchem in ,einstimmung die ,sinnlichkeit gebracht1 der chte ,geschmack allein eine ,a#a #ceif ein ,a#b4c einem ,a#a #ceii solche -- ,formen ,erdmann eine solche -- ,form ,a #cfjbe der ,a#a4b zu der ,a#c #cfjca befindlich ,a#b4c belegen ,a#a #cfjce wogegen ,a#b4c dagegen ,a#a #cfac ein fehlt ,a#a #cfah ,begriff ,a#b4c der ,a#a #cfcad ahnen ,a#b4c ahnden ,a#a #cfccc so ,a#b4c was so ,a#a #cfccd gleichwohl aber ,a#b4c was gleichwohl ,a#a #cfdai4bj meiner -- ,umgrnzung ,a#b4c meiner beliebigen ,umgrnzung ,a#a #cfei empirisch fehlt ,a#a #cfeba welcher ,a#b4c welche ,a#a #cfebe dem ,erdmann den ,a #cfeca ahnen ,a#b4c ahnden ,a#a #cfecb-cf mag4 -- ein ,a#b4c mag1 welchen zu kennen -- nthig haben1 wenn -- thun ist1 wohin aber auch nur -- mssen fr -- einflt4 ,a#a #cffa4b wegen -- ,erkenntnigebrauch ,a#b4c um -- ,erkenntnigebrauch willen ,a#a #cffh machte ,a#a macht ,a#b4c #cffab ,die ,a#a4b ,diese ,a#c #cffba desselben ,a#b4c derselben ,a#a #cffca-ce ,weil -- werden ,a#b4c ,daher1 weil -- kann1 alle daselbst -- werden mu ,a#a #cfgi inde ,a#b4c indessen da ,a#a #cfgaf gewinnt ,a#b4c nimmt ,a#a #cfgbe ,zwecke ,a#a ,mittel ,a#b4c #cfhi seiner einer ,hartenstein #cfhba den ,esel und fehlt ,a#a #cfhbb zutrglich ,a#a zutrglicher ,a#b4c #cfii ,vlker fehlt ,a#a #cfiae der ,jakute ,a#b4c oder ,j4 ,a#a #cfibj alle die alle diese ,erdmann #cfibf ohne das ,a#b4c ohnedem ,a#a #cficc d4 h4 ,a#b4c d4 i4 ,a#a d4 i4 um ,erdmann #cgji gleichwohl ,erdmann gleichwohl aber ,a #cgjag ein -- ,sechseck ,a#b4c vom regulren ,sechsecke ,a#a #cgjcg 7obgleich -- ,sinne7 fehlt ,a#a #cgaae dieses ,a#b4c dieser ,a#a es ,a#b4c er ,a#a #cgaah er ,a es ,erdmann #cgaai ihm ,erdmann ihr ,a #cgabf da -- unendlich ,a#b4c von der alle ,kunst unendlich ,a#a #cgabg erhlt fehlt ,a#a #cgacd das ,a#b4c der ,a#a #cgbc ihrer ,a#b4c dieser ihrer ,a#a #cgbaj ungeachtet ,a#b4c unerachtet ,a#a #cgca ,ursachen ,ursache ,rosenkranz #cgccb ,princip sein ,windelband ,princip ,a ,princip ist ,erdmann #cgdaj ein ,rad fehlt ,a#a des ,a#b4c der ,a#a #cgdae auch nicht ein ,a#a auch so wenig wie ein ,a#b4c #cgdbb es ,a#c sie ,a#b sie fehlt ,a#a #cgdbc es ,a#c sie ,a#a4b #cgeaa wie sie diejenigen ,a#b4c dergleichen ,a#a #cgebc derselben ,a#b4c desselben ,a#a sondern ,a#b4c als ,a#a #cgfcb von fehlt ,a#a #cgfcc ,verlassung ,a#b4c ,veranlassung ,a#a #cgge da ,a#b4c dessen ,a#a #cggaj-ac ,denn1 wenn -- da ,a#b4c weil wenn -- beziehen1 wir sie auch -- beurtheilen mssen und kein -- da ist ,a#a #cggai ,doch mu ,a#b4c so mu doch ,a#a #cggbj formt fehlt ,a#a #cggbe das zweite der ,erdmann ber ,a #cggcb ,vlkern ,a#c ,vlker ,a#a4b #cgig das ,hartenstein da ,a #cgibg seien ,a#b4c sind ,a#a #chji da -- ohne ,a#b4c und da1 ohne ,a#a #chjaj ermdende ,a#b4c die ermdende ,a#a #chjbj hat ,a#b4c haben ,a#a es ,vorlnder sie ,a #chjca ihrer ,a#b4c dieser ihrer ,a#a #chaac ,platz ,a#b4c ihren ,platz ,a#a #chabf hereinbringt ,a#a4b hineinbringt ,a#c #chbf nur fehlt ,a#a #chbae einheimisches einheitliches ,erdmann8 #chdb den ,experimenten ,a#b4c ,experimenten ,a#a #cheh keinem ,erdmann einem ,a #chff4g jede -- widerstreitenden ,a#b4c jede zweier einander widerstreitender ,a#a #chfah der allgemeinen ,a#c den allgemeinen ,a#a4b #chfca eine ,a#b4c die eine ,a#a #chga hervorthut ,a#b4c hervorfindet ,a#a #chgbj doch ,a#b4c aber ,a#a #chgbb von von der ,vorlnder #chgcf bei einigen ,a#b4c einigen ,a#a #chha spren ,a#b4c nachzuspren ,a#a #chhad nicht -- vereinigen ,a#b4c zu vereinigen nicht ,a#a #chiaj auch fehlt ,a#a #cijf die ,erdmann der ,a #cijah4ai ,fremdling -- der ,a#b4c ,fremdling vom ,begriffe in -- nmlich der der ,a#a #ciaaa sind -- etwa ,a#b4c sind und nicht etwa ,a#a #ciacb aufhalten ,a#b4c verweilen ,a#a #cidac des ,erdmann der ,a #cidcc ihrer ,a#b4c seiner ,a#a #cife mten ,kirchmann muten ,a #cifad blo ,a#b4c nicht blo ,a#a #cifba darnach fehlt ,a#a #cige eines -- ,ganzen ,a#b4c ein -- hngendes ,ganzes ,a#a #cigae eben sowohl ,a#b4c eben so wohl ,a#a ebensowohl ,hartenstein ebenso wohl ,erdmann #cihcj den -- ,erzeugung ,a#b4c die einer ,erzeugung ,a#a #ciib des fehlt ,a#a #ciic ,wesen ,a#a ,wesens ,a#b4c #ciic-e da -- findet ,a#b4c und die ,teleologie findet -- ,theologie ,a#a #ciih nach ,a#b4c nach der ,a#a #ciiah von ,a#b4c unter ,a#a #djja ,menschen ,a#b4c als ,menschen ,a#a #djje 7eines ,gottes7 fehlt ,a#a #djjbh gar ,a ganz ,hartenstein #djaaf zwar ,rosenkranz zuvor ,a #djabf liege ,a#a4b liegt ,a#c #djabg und auch ,schwierigkeit fehlt ,a#a #djbc gehen fehlt ,a#a #djbi 7auer -- ,begriffe7 fehlt ,a#a #djbba4bb unablalichen ,a#b4c unnachlalichen ,a#a #djbcf seiner ,windelband ihrer ,a #djci ,erkenntnisses ,erkenntnisses nach ,erdmann #djcad diese ,a#b4c die ,a#a #djcbf der ,a#a4b in der ,a#c #djdad mit nicht ,a#a4b nicht mit ,a#c #djdae ,regel ,regeln ,erdmann #djdag vorhabenden ,a#a4b vorliegenden ,a#c #djeca die ,hartenstein der ,a #djecc4cd ,verstandes -- absichtlich ,verstandes ihrer ,mglichkeit nach von uns als absichtlich ,a#a ,verstandes1 von uns ihrer ,mglichkeit nach absichtlich ,a#b4c #djfi diese ,a#a die ,a#b4c #djfbe 7negativ -- discursiven7 fehlt ,a#a #djfcc dessen fehlt ,a#a #djhf ihrer ,erdmann seiner ,a #djhab die -- mgliche ,hartenstein der -- mglichen ,a #daji es ist fehlt ,a#a #dajah die ,erdmann der ,a #dajcc ,naturerkenntni ,a#c ,naturkenntni ,a#a4b #daah darlegen ,erdmann darlegt ,a #daabb gar ,a ganz ,erdmann #dabd zur der ,hartenstein #dabi dem ,a#a4b das ,a#c #dabaa4ab im bersinnlichen ,a#a4b ins bersinnliche ,a#c #dabbc nach ,zwecken ,zusatz ,erdmann durch ,technik ,schopenhauer-,rosenkranz #dacb ausmache ,a#a ausmacht ,a#b4c #dacbg absichtlich eine absichtlich ,erdmann8 #daccb ist ,zusatz ,erdmann4 #dadbh liegt fehlt ,a#a #daei sein sc4 msse2 seyn ,a seien ,rosenkranz sei ,erdmann #dafa ,anhang fehlt ,a#a #dahcb welches -- keine ,a#b4c das es ohne dem keine ,a#a #daicc wrde ,a#b4c wurde ,a#a #daich univoca univoca ist ,erdmann #dbjd welcher ,a#b4c der ,a#a #dbjg so -- fglich ,a#b4c kann nicht fglich ,a#a denn ,zusatz ,vorlnder #dbjcd ein ,a#b4c nie ,a#a #dbad auer ,hartenstein aus ,a #dbaag ,zweckbeziehung ,a#a4b ,zweckverbindung ,a#c #dbabf die ,zusatz ,erdmann intelligenten ,a#b4c intelligibelen ,a#a #dbabh finden ,zusatz ,windelband #dbacb ,princip fehlt ,a#a #dbbd hin fehlt ,a#a zu ,rosenkranz #dbbf der ,a#a des ,a#b4c #dbce ,epigenesis ,a#b4c ,epigenesis ,a#a ,dieses -- ,system ,a#b4c dieses kann auch das ,system ,a#a #dbcad wollten ,a#b4c wollen ,a#a #dbcbj im ,a#b4c ob im ,a#a #dbcbc wren ,a#b4c sein wrden ,a#a #dbcbi wrden ,a#b4c wurden ,a#a #dbccc4cd fanden ,erdmann finden ,a #dbeaf4ag ,begriff fehlt ,a#a #dbebh dient4 ,dieses ,a#b4c dient und diese ,a#a #dbfg denn ,zusatz ,vorlnder #dbfh deren -- zugleich ,a#b4c die zugleich ,a#a #dbfbe welchen ,a#c welches ,a#a4b #dbfcj mannigfaltigen ,windelband mannigfaltige ,a #dbgf4g derselben desselben ,erdmann #dbgg4h um -- jener ,a#b4c jener ihrer ,gefrigkeit ,a#a #dbgce ,erdlager ,erdlagen ,erdmann #dbha auch ,a#b4c wie auch ,a#a #dbhaa einen ,zusatz ,vorlnder #dbhac diese die ,erdmann #dbiaa ungeachtet ,a#b4c unerachtet ,a#a #dbiac4ad ,verstandes -- knnen ,a#b4c ,verstandes niemals auslangen knnen 7und nicht -- widersprche7 ,a#a #dbiaf sich ,a#b4c und ,a#a #dbibh vorigen vorigen ,paragraphen ,erdmann #dcjbi in -- noch ,a#b4c ihn selbst ,a#a #dcai genug ,a#b4c gnugsam ,a#a #dcba den ,willen ,a#b4c die ,freiheit ,a#a #dcbaj inde ,a#b4c indessen da ,a#a #dcbaa ,vernunft ,natur ,erdmann8 #dcbcj wechselseitig ,a#b4c wechselseitigen ,a#a #dcbcc geschehen4 ,zu derselben ,a#b4c geschehen1 zu welcher ,a#a #dcbcg erforderlich -- ,ermangelung ,a#b4c wre1 in ,ermangelung dessen ,a#a #dccc ist fehlt ,a#a #dcce unvermeidlich3 der ,a#b4c unvermeidlich ist1 der ,a#a #dccg vielleicht fehlt ,a#a #dccaj vorzubereiten -- ungeachtet ,a#b4c vorzubereiten1 unerachtet ,a#a #dccbc und fehlt ,a#a #dccbg4bh angehren ,a#a4b gehren ,a#c #dccbi 7der -- ,genusses ,a#b 7denen des ,genusses7 ,a#a 7den ,neigungen des ,genusses ,a#c #dcccb durch ,a#b4c die ,a#a #dcccf inde ,a#b4c indessen da ,a#a #dcda zu unterliegen ,a#c unterzuliegen ,a#a4b #dcdbg oder ,a#b4c aber ,a#a #dcdbg4bh selbstentworfenen ,windelband selbst entworfenen ,a #dcdbi4cj ,leben -- nach ,a#b4c ,leben habe1 nach dem1 was es nach ,a#a #dcdca welches fehlt ,a#a #dcfa ein fehlt ,a#a #dcfbd4be der ,menschen ,a#b4c des ,menschen ,a#a #dcfcb die ,erdmann der ,a #dcgae das ,a#b4c die ,a#a #dchae kann ,hartenstein knnen ,a #dchaf es fehlt ,a#a #dchai4bj welches viel ,a#b das viel ,a#a welches viele ,a#c #dchcc suchen4 -- sehen ,a#b4c suchen und bei nherer ,prfung sehen ,a#a #dcie4f wenn -- ,gtter ,a#b4c sie entweder ihre ,gtter sich als ,a#a #dciah eines ,a#b4c eines einigen ,a#a #dcibf wren -- ,substanz ,a#b4c wren1 die zwar ,a#a #dcibh wre2 -- zwar ,a#b4c wre1 welches zwar ,a#a #dcica4cb muten4 -- ein ,a#b4c muten1 und so den ,idealism -- einfhreten ,a#a #ddjab der ,a#b4c seiner ,a#a #ddaaf4ag ergnzen8 -- voraussetzen ,a#b4c ergnzen1 welches wenn -- voraussetzen wrde ,a#a #ddacj denn ,zusatz ,vorlnder #ddbf ,physikotheologie ,a#a4b die ,physicotheologie ,a#c #ddbaf wie -- wie ,a#b4c so -- so ,a#a #ddbba eine bloe ,wste fehlt ,a#a #ddbbd etwa -- ,jemand ,a#b4c nicht etwa damit irgend wer ,a#a #ddbbe4bf ,betrachtung -- ,welt ,a#b4c ,weltbetrachtung ,a#a #ddbcf er dann ,a#b4c er1 der ,mensch1 dann ,a#a #ddch welcher fehlt ,a#a #ddcaa ,wille1 ist dasjenige ,a#b4c ,wille1 dasjenige ,a#a #ddccc dem ,a#b4c von dem ,a#a #ddccd von dem ,a#b4c dem ,a#a #ddcce ist ,a#b4c sey ,a#a #ddde nach ,a#b4c nach der ,a#a #dddbj es ,erdmann er ,a #dddbd4be alle -- brigen ,a#b4c alle brige ,a#a #dddbf 7denn -- ,eigenschaften fehlt ,a#a #ddef ,da ,da ,rosenkranz #ddeba4bb kann -- werden ,a#b4c eingesehen werden kann ,a#a #ddfa htte ,erdmann hatte ,a #ddfc diesem gem ,a#b4c darnach ,a#a #ddfg ,gemthsstimmungen ,a#b4c ,gemthsbestimmungen ,a#a #ddfab4ac sich vorzustellen fehlt ,a#a #ddfae gewinnt ,a#b4c gewinne ,a#a #ddfcd ,ursache ,a#a4c ,ursachen ,a#b #ddfcf in ihren ,wirkungen fehlt ,a#a #ddga diesem fehlt ,a#a #ddgaf ,teleologie ,a#b4c ,theologie ,a#a #ddgcj oder -- unsere ,a#b4c oder uns selbst in ,ansehung ihrer als ,endzweck1 unsere ,a#a #ddgcd die ,a#b4c der ,a#a #ddhb betrifft fehlt ,a#a #ddhac ,zusammenhang ist ,a#b4c zusammenhngt ,a#a #ddhai den ,erdmann der ,a #ddhbh gedacht ,a#b4c vorgestellt ,a#a #ddia zwar -- ,theil ,a#b4c zum ,theil zwar ,a#a #ddiah verhalte ,a#c verhlt ,a#a verhalten ,a#b #dejcc--deacg ,die ,anmerkung fehlt ,a#a #deab erstern ,a#c letztern ,a#a4b #deac letztern ,a#c ersteren ,a#a4b #dead letztern ,a#c ersteren ,a#a4b #deag des hchsten ,weltbesten ,erdmann das hchste ,weltbeste ,a #deaaj ohne -- die ,a#b4c unangesehen aller ,zwecke 7als der ,a#a #debb erfllte4 ,umgekehrt ,a#b4c erfllte2 und umgekehrt ,a#a #debh wie -- ,spinoza fehlt ,a#a #debi fest ,a#b4c festiglich ,a#a #debai ,zusammenstimmung ,a#b4c ,zusammenstimmung der ,natur ,a#a #decab4ac ,objects -- und welches ,a#b4c ,objects1 welches -- kann1 an die ,hand1 das durch ,a#a #decai denselben ,a#c demselben ,a#a4b #decbd inde ,a#b4c indessen da ,a#a #dedbf mu ,a#c mute ,a#a4b #deeg4h ,ausfhrbarkeit 7,ausfhrbarkeit7 ,erdmann #deeba msse ,a#c mute ,a#a4b #deebh msse ,a#c mute ,a#a4b #deebi4cj sei -- mithin ,a#b4c sei1 mithin wir ,a#a #defah moralischen moralischen ,endzwecks ,erdmann #defbb bereits ,hartenstein bereit ,a #defbg dieselbe ,erdmann dasselbe ,a #defbi bestimmende ,a#b4c bestimmte ,a#a #defcf beabsichtete beabsichtigte ,erdmann #degf zu dieser ,erdmann dieser ,a #degac ,anziehung fehlt ,a#a #degcf inde ,a#b4c indessen da ,a#a #dehbg ,weise ,a#b4c ,art ,a#a #dehcb innere fehlt ,a#a #deice ,idol ,a#b4c ,ideal ,a#a #dfjag werden ,zusatz ,windelband #dfjah auf ,a#b4c auch auf ,a#a ,vorschrift ,a#a4c ,vorsicht ,a#b #dfjbb ber ,a#a fr ,a#b4c #dfjbg keine ,hartenstein keines ,a #dfjcc praktischer nothwendiger praktisch-nothwendiger ,vorlnder #dfjce erforderlichen ,a#b4c erforderlicher ,a#a #dfaab teleologischen ,rosenkranz moralischen ,a #dfaai nicht -- ein ,a#b4c nicht ein blo ,a#a #dfbe einer fehlt ,a#a #dfbbc mte ,a#b4c mute ,a#a #dfcaa er -- dahin ,a#b4c er auf dem ,wege dazu ,a#a #dfcac4ad ,urtheils ,a#b4c ,urtheilens ,a#a #dfcbc ,satz -- der ,a#b4c ,satz1 die ,existenz ,a#a #dfdaa ungeachtet ,a#b4c unerachtet ,a#a #dfdab-ad sich -- ,statt ,a#b4c sich 7d4 i4 -- betrachtet71 welche den ,grund -- enthalten1 statt ,a#a #dfdag ,analogon ,a#a4c ,anlagen ,a#b #dfdcj mit dem mit ,erdmann #dfdci 7dergleichen -- ,verstand7 ist1 kann ,a#b4c 7dergleichen ist die durch ,verstand7 kann ,a#a #dfebc nicht fehlt ,a#c #dffcc also ,a#c aber ,a#a4b #dfgg unsern ,a#b4c unserm ,a#a #dfgai4bj ,hirngespinsten ,erdmann ,hirngespinstern ,a#b ,hirngespenstern ,a#b4c cf4 #daabf1 #dgbbe #dfgce wirkliche fehlt ,a#a #dfhaf 7--7 ,thatsachen ,a#b4c ,thatsachen 7--7 ,a#a #dfhbb an sich ,a#a4b sich an ,a#b #dfih4i kann -- durch ,a#b4c kann1 aber doch durch ,a#a #dfiaj-ac ,wirkung -- ,glaubenssachen ,a#b4c ,wirkung ist1 zusammt -- ,unsterblichkeit1 ,glaubenssachen ,a#a #dfibj und ,geographie fehlt ,a#a #dfice-cf sich nicht 7gleich -- grnden7 ,windelband ,glaubenssachen frwahrhalten 7gleich -- nicht grnden7 ,a#a sich 7gleich -- nicht grnden7 ,a#b4c #dgji4aj oder die -- ,selbstliebe fehlt ,a#a #dgjac zugleich fehlt ,a#c #dgag4h wegen -- demselben ,a#b4c um der -- demselben willen ,a#a #dgaaf obliegen obliegt ,erdmann #dgaag von ,zusatz ,erdmann #dgabj ,pflicht ,a#a4c ,absicht ,a#b #dgabf das erste und fehlt ,a#a #dgacd-cf aber -- ,grunde fehlt ,a#a #dgba aber ,a#a4b jedoch ,a#c #dgbi dessen fehlt ,a#a #dgbca seiner ,a#c ihrer ,a#a4b #dgcbb konnte ,a#b4c knnte ,a#a #dgcca ihrer ,a#b4c dieser ihrer ,a#a #dgdaa ist4 ,da ,a#b4c ist und da ,a#a #dgdae der ,a#b4c den ,a#a #dgdah deren ,a#b4c die ,a#a #dgdbh desselben ,a#b4c desjenigen ,a#a #dgec praktische ,a#a praktisch ,a#b4c #dgee der -- letzteren ,a#b4c dieser ihr ganzer ,besitz ,a#a #dgei sie ,a#a4c sich ,a#c #dgeca den ,a#b4c den bloen ,a#a #dgfe mir ,a#a wir ,a#b uns ,a#c #dgfaj msse ,a#b4c mu ,a#a #dgfaa lasse ,a#b4c lt ,a#a #dgfbc den ,a#c der ,a#a4b #dgfca nun ,a#b4c uns ,a#a #dggai-ba voraus4 ,in -- ,genge ,a#b4c voraus2 in -- dessen 7--7 die ,zwecke -- ,genge thun ,a#a #dggbd sein ,a#a ein ,a#b4c #dggbg ,bentzung ,hartenstein ,bemhung ,a #dggcj ihn fehlt ,a#a #dggcb in den ,a#b4c im ,a#a #dggce--dghb ergnzt4 ,in -- das ergnzt1 so da in der ,that nur -- fhlt1 hervorbringt1 der -- aber nur das ,verdienst hat1 das ,a#a #dghe theologischer ,a#a4c theoretischer ,a#b #dghad etwa fehlt ,a#a #dghae er fehlt ,a#a #dghbc ,begriffe ,beweise ,erdmann #dghcb sich -- ,wesen ,a#a4b vernnftige ,wesen sich ,a#c #dgif jener ,a#b4c jenen ,a#a #dgiac welches ,a#b4c welcher ,a#a #dgicc mte ,a#b4c mute ,a#a #dhjbj ,euch ,a#a4c auch ,a#b #dhjbi anpreisen ,a#b4c auspreisen ,a#a #dhjca vorgeblichen ,a#b4c vergeblichen ,a#a #dhjcb ,eurer ,a#b4c einer ,schlukette ,a#a #dhjcc4cd welchen -- heraussagt ,a#b den -- ,a#a welcher gegen -- herausgesagt wird ,a#c #dhbe ,naturkenntni ,a#b4c ,naturerkenntni ,a#a #dhbaj allein nicht ,a#b4c allein ,a#a #dhbab desselben ,windelband derselben ,a #dhbbe aber -- in ,a#b4c aber zum ,verdru -- ,vernunft auch in ,a#a #dhbbg nachstehende ,a#b4c beigehende ,a#a #dhbbi ,schnheit ,a#b4c ,schnheiten ,a#a #dhce ihm ,a#b4c ihnen ,a#a #dhcbj ersten ,a#a ersteren ,a#b4c #dhcbb desselben ,erdmann derselben ,a #dhccf ,zweckmigkeit ,a#b4c ,zweckverbindung ,a#a #dhdc uns ,zusatz v4 ,kirchmann #dhdah ich ,a#b4c und ,a#a #dhdbc durch eine ,a#b4c einer ,a#a4 ,wilhelm ,windelband4 ,orthographie1 ,interpunction und ,sprache4 ,trotz ihres bedeutenden ,umfanges enthlt die ,kritik d4 ,urth4 wenig strende ,schreibungen und ,sprachformen1 von denen allerdings manche durch hufiges ,vorkommen das ,bild des ,druckes bestimmen4 ,andrerseits treten orthographische und sprachliche ,besonderheiten auf1 die unserm ,brauch entsprechen1 dagegen in den ,kantdrucken sonst fast gar nicht belegt sind4 ,die ,sprache des ,druckes und der gleichzeitigen ,kant-,manuscripte stehen sich zwar nahe1 decken sich aber nicht4 ,,orthographie4 ,vocale4 ,charakteristisch ist nur das aa in ,maa 7selten anmaen71 das ey in ,freyheit1 ,befreyung1 zwey1 zweyte1 zweyerlei1 gemeynt1 sey1 seyn 7esse71 ,malerey 7doch fllt mehrfach ei auf3 ,freiheit fter1 zwei1 sein esse1 beilegen674 -- ,consonanten4 ,widerspruchsvoll ist wie so oft die ,behandlung der k-,laute4 c steht hufig in ,wrtern griechischer ,abkunft3 ,critik1 ,microscop1 ,telescop1 ,character1 dialectisch1 apodictisch1 collossalisch1 categorisch1 practisch 7doch auch oft praktisch72 vgl4 dazu ,cameel1 ,orcan1 ,punct4 ,hingegen haben aus dem ,lateinischen stammende k3 ,prdikat1 ,produkt1 ,objekt1 ,instinkt1 ,publikum1 traktirt1 reflektirend 7indessen berwiegt hier c3 ,product1 ,object1 reflectirend74 ,auffllig ist ferner f vor ,consonant und im ,auslaut3 ,begrif1 ,begrifs1 ,stof4 7selten ,begriff1 ,stoff71 ,hofnung1 erfnet1 herbeygeschaft1 betrift1 vortreflich4 -- ,dehnungs-h war verhltnissmssig selten zu beseitigen3 ,gebehrde1 ,spuhr1 willkhrlich1 sthrt 7hufiger3 willkrlich1 zerstrend74 -- ,auch die s ,laute boten wenig ,anlass zu ,eingriffen3 ss in ,ausschliessung1 heissen1 ausser 7vorwiegend 3 einschlieen1 bloe1 auer u4 s4 w471 ,caussalitt 7selten ,causalitt74 -- ,sonst findet sich noch v statt u3 ,propdevtik1 ,pnevmatologie4 -- ,anfangsbuchstaben4 ,abweichungen von der ,regel sind selten3 ,doctrinalen 7,geschft71 ,savoyische ,bauer2 ungleichartiges1 etwas blo subjectives4 -- ,zusammensetzung4 -- ,es finden sich3 ob zwar 7auch obzwar71 ob gleich1 oben ein1 so fort4 -- ,eigennamen3 ,epicur1 ,schakespeare4 ,,interpunction4 ,der ,gebrauch von ,komma und ,semikolon strt recht oft4 ,komma schliesst hufig adverbiale ,bestimmungen ein1 steht vor ,satztheilen1 die durch und angefgt sind1 aber auch hinter anderen1 welche durch mithin1 aber1 zugleich1 sondern1 wie eingeleitet werden4 ,es erscheint vielfach berflssig vor und hinter ,appositionen mit als1 in ,verbindungen wie und1 da2 und1 wenn2 denn1 wenn2 denn1 weil2 denn1 da2 daher1 wenn2 dagegen1 wenn2 allein1 wenn4 ,doch fehlt es in allen diesen ,fllen auch oft4 -- ,wiederum vermissen wir es an ,satzgrenzen1 vor obzwar1 aber1 ohne zu1 zwischen unverbundenen gleichartigen ,satztheilen1 vor und hinter ,appositionen1 praedicativen ,attributen #bejae4af2 doch steht es in der ,regel4 -- ,recht beliebt ist im ,drucke ,semikolon1 das vielfach im ,verhltniss der ,subordination durch ,kolon #aijag #aiabj u4 a41 oder1 besonders zwischen nebengeordneten ,satztheilen1 auch durch ,komma #aicba #cjibi #caad ersetzt werden musste4 ,,sprache4 ,laute4 ,vocale4 ,den ,umlaut vermissen wir bei abzuhangen1 berhangende1 zusammenhangenden u4 4 7nicht immer2 im ,ganzen #h ,beispiele74 -- alsdenn steht #i mal1 sonst stets alsdann4 ,die ,formen wechseln4 ,ein ,unterschied nach ,bogen wie in manchen lteren ,drucken ist weder hier noch bei anderen ,schwankungen zu beobachten4 -- ,ableitungs- und ,flexionssilben sind wie immer beim ,verbum am wenigsten fest4 ,wir finden die ,ind4 ,imp4 beruheten1 austheilete 7aber z4 ,b4 zhlte72 die ,conj4 ,imp4 fllete1 beurtheilete1 kennete1 beruhete 7aber z4 ,b4 fehlte1 erfllte1 vorstellte1 fhrte1 bestimmte1 glaubte72 die unflectirten ,part4 ,perf4 gestellet1 beygesellet1 gefhret1 bestimmet1 nachgeahmet1 abgefasset1 berzeuget 7#af ,belege2 ,synkope herrscht1 z4 ,b4 vorgestellt1 erschwert1 bestimmt1 entfernt1 aufgefat1 geschtzt1 erzeugt u4 s4 w47 und #a mal die flectirte ,form berflletem4 -- ,dem entspricht die #c4 ,pers4 ,sing4 ,prs4 erhellet1 gehret1 bestimmet1 siehet1 veranlasset1 hinflet1 schtzet1 besorget u4 a4 7#ag mal2 sonst ,synkope3 gefllt1 spielt1 fhrt1 bestimmt1 scheint1 geht1 lt1 schtzt1 gelangt u4 s4 w474 -- ,von ,substantiven sind zu nennen ,ursach #ahabb4bc 7sonst ,ursache1 z4 ,b4 #ahabd ,tischgerthe #cacaa 7,sing471 je #a mal4 -- ,consonanten4 ,einzelflle sind ,zierrathen #bbfd1 geschicht #djcbi4 -- ,flexion4 ,auch hier stren nur vereinzelte ,formen3 der ,gedanken #cdbce #cdca 7,sing41 #b mal71 der ,blumenbeeten 7#a mal1 seyn seien #bhdcd 7nur #a mal61 sonst ist stets sind1 #d mal auch seyen gesetzt674 -- ,wortbildung4 ,es finden sich mehrmalen 7#a ,beleg7 und mehrfach vornmlich 7vielleicht orthographisch aufzufassen74 -- ,syntax4 nderungen wurden gleichfalls nur vereinzelt nthig aus einem gemeinschaftlichem ,grunde2 zu deren ,bekenntni 7innerem oder ueren72 denenden 7#agcbj72 an allem diesen ,schmucke1 mit allem seinen ,vermgen1 mit diesem allen2 zwischen diesen zweyen ,gemeinrtern1 jenen zweyen ,principien1 jener zweyen ,reiche1 von zweyen ,geschpfen2 ankommen auf m4 ,dativ #bjeaj-b2 vor jetzt #bdjac4ad 7statt fr jetzt74 ,die angefhrten ,flle sind je nur #a mal belegt1 die beiden ersten vielleicht aus ,druckfehlern zu erklren4 ,ewald ,frey4 ,,nderungen ,,im ,,text3 ,seite ,original nderung #baj das sittliche ,gesetzt das sittliche ,gesetz #beb ,nachrichten von ,agypten ,nachrichten von gypten #bhj zu rechfertigen haben3 zu rechtfertigen haben3 #bib beider ,erkennntnivermgen beider ,erkenntnivermgen #bie ist am schwersten zu ereichen ist am schwersten zu erreichen #cjb wenn mir gar andern zumuthen wenn wir gar andern zumuthen #ccc da es im hiemit nicht da es ihm hiemit nicht #cci 7zugleich auch des ,subjets7 7zugleich auch des ,subjects7 #chh wozu wi blo wozu wir blo n4 #bh gegemeiniglich alle gemeiniglich alle #cid keines eges aber a priori keinesweges aber a priori #ddi kann also allein als ,end- kann also allein als ,endzweck #dgf auf den gemeinnen ,verstand auf den gemeinen ,verstand