---------------------------------------- -------------------------- ,anmerkungen zur ,transkription ,gesperrter ,text ist als gesperrt dargestellt1 ,fettschrift als fett1 und ,antiqua-,schrift als ,antiqua4 ,eine ,liste der nderungen befindet sich am ,ende des ,buchs4 ---------------------------------------- -------------------------- ,die ,anfnge der ,naturbeherrschung #a4 ,frhformen der ,mechanik ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde ,stuttgart ,die ,gesellschaft ,kosmos bezweckt1 die ,kenntnis der ,naturwissenschaften und damit die ,freude an der ,natur und das ,verstndnis ihrer ,erscheinungen in den weitesten ,kreisen unseres ,volkes zu verbreiten4 -- ,dieses ,ziel sucht die ,gesellschaft durch ,verbreitung guter naturwissenschaftlicher ,literatur zu erreichen im ,kosmos1 ,handweiser fr ,naturfreunde ,jhrlich #ab ,hefte mit #d ,buchbeilagen4 ,preis vierteljhrl4 #g4ej ,m4 ,diese ,buchbeilagen sind1 von ersten ,verfassern geschrieben1 im guten ,sinne gemeinverstndliche ,werke naturwissenschaftlichen ,inhalts4 ,vorlufig sind fr das ,vereinsjahr #aiba festgelegt 7,reihenfolge und nderungen auch im ,text vorbehalten73 ,prof4 ,dr4 ,k4 ,weule1 ,die ,anfnge der ,naturbeherrschung4 #a4 ,frhformen der ,mechanik4 ,hanns ,gnther1 ,radiotechnik4 ,dr4 ,kurt ,floericke1 ,wrmer4 ,wilh4 ,blsche1 ,im ,bernsteinwald4 ,jedes ,bndchen reich illustriert4 ,geb4 ,m #e4bj ,gebd4 ,m #g4hj ,diese ,verffentlichungen sind durch alle ,buchhandlungen zu beziehen2 daselbst werden ,beitrittserklrungen zum ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde1 entgegengenommen4 ,auch die frher erschienenen ,jahrgnge sind noch erhltlich4 7,satzung1 ,bestellkarte1 ,verzeichnis der erschienenen ,werke sowie ,preise usw4 siehe am ,schlu47 ,geschftsstelle des ,kosmos3 ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart4 ,die ,anfnge der ,naturbeherrschung #a4 ,frhformen der ,mechanik ,von ,dr4 ,karl ,weule ,direktor des ,museums fr ,vlkerkunde und ,professor an der ,universitt zu ,leipzig ,mit zahlreichen ,abbildungen nach ,originalzeichnungen von ,max ,wilhelm ,illustration ,stuttgart ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde ,geschftsstelle3 ,franckh'sche ,verlagshandlung #aiba ,alle ,rechte1 besonders das bersetzungsrecht1 vorbehalten ,gesetzliche ,formel fr die ,vereinigten ,staaten von ,nordamerika3 ,copyright #aiba by ,franckh'sche ,verlagshandlung ,stuttgart4 ,,stuttgarter ,,setzmaschinen-,,druckerei ,,holzinger ,co41 ,,stuttgart ,inhaltsverzeichnis4 ,seite #a4 ,einleitung4 ,kultur ist ,naturbeherrschung4 ,die weie ,rasse steht darin zu oberst1 doch beruht auch ihre ,herrschaft mehr auf bloer ,erfahrung als auf wahrer ,erkenntnis der ,naturgesetze4 ,wie steht es damit bei den ,naturvlkern8 #g-h #b4 ,die ,freihaltung der ,hand4 ,arbeitsmglichkeit des ,menschen nur bei dauernd freier ,hand4 ,vom ,sammelbeutel der ,urzeit bis zum ,damenhandtschchen und zum ,rucksack von heute4 ,die ,kindertragarten #h-ae #c4 ,der ,aufmarsch4 ,die ,einteilung der ,physik und die ,einpassung ethnographischer ,erscheinungen in ihren ,rahmen #ae-af #d4 ,holz und ,stein4 ,holzzeit und ,steinzeit4 ,das ,parallelogramm der ,krfte4 ,wesen des direkten und des indirekten ,schlages4 ,der schrge ,schlag und der ,schlagbuckel4 ,das ,abdrcken4 ,einfache und zusammengesetzte ,maschinen4 ,der ,grabstock als ,keil und ,hebel4 ,die ,schneid-1 ,hieb- und ,stichwerkzeuge #af-bb #e4 ,das ,leitungsvermgen4 ,inneres und ueres ,leitungsvermgen4 ,gute und schlechte ,leiter4 ,die ,prinzipien der ,tracht und der ,wohnung4 ,das ,feuer und das ,leitungsvermgen der ,kochgertschaften4 ,holzzange und vegetabiler ,kochtopf #bb-bh #f4 ,der ,luftdruck4 ,wesen des ,siedens4 ,der ,schildkrtenfang mit dem ,fisch4 ,verwandlung der ,arbeit in ,wrme4 ,das pneumatische ,feuerzeug4 ,der ,schrpfkopf im dunklen ,weltteil #bh-cj #g4 ,hebel1 ,rolle und ,rad an der ,welle4 a7 ,der ,hebel4 ,zweiarmige und einarmige ,hebel4 ,bohrmaschinen in ,vorzeit und ,gegenwart4 ,das ,wurfholz und die ,schleuder4 ,zentrifugal- und ,zentripetalkraft4 ,die lpresse der ,pangwe4 ,das ,tipit-,problem #ca-ch b7 ,die ,rolle4 ,feste und bewegliche ,rollen4 ,der ,flaschenzug bei den ,eskimo #ch-da c7 ,das ,rad an der ,welle4 ,das ,differentialwellrad bei den ,chinesen4 ,die ,baumwollentkernmaschine in ,sdasien #da-db #h4 ,schiefe ,ebene1 ,keil und ,schraube4 ,die schiefe ,ebene als ,rampe und als ,keil4 ,die ,rampe im alten ,orient und im neolithischen ,europa4 ,die ,megalithen der ,alten ,welt und ,ozeaniens4 ,ernst ,machs ,ansicht vom ethischen und kulturhistorischen ,verdienst der ,sklaverei4 ,bedeutung der organisierten ,arbeit4 ,auch die ,riesenbauten von ,alt-,peru und ,ozeanien nur durch ,organisation mglich4 ,das ,brewarrina-,labyrinth in ,alt-,australien4 ,seilbahnen und ,gleitbrcken in den ,kordilleren und in ,hochasien4 ,der ,pflug als ,paradigma der bewegten schiefen ,ebene4 -- ,der ,drall4 ,angewandte ,festigkeitslehre in ,afrika4 ,abgesetzt geschmiedete ,speer- und ,pfeilspitzen4 ,bulbul oder der ,drall beim ,kinderspielzeug von ,neumecklenburg4 ,der ,wurfriemen der ,griechen1 ,rmer und ,neukaledonier4 -- ,die aufgewickelte schiefe ,ebene oder die ,schraube4 ,der ,drillbohrer bei uns und im ,stillen ,ozean4 ,das ,schwungrad4 ,parallellaufende ,schraubenrder in ,sdostasien4 ,die ,eskimoschraube4 ,der ,bumerang ein ,stck ,schraubenmutter #db-ed #i4 ,das ,beharrungsvermgen4 ,der ,besitz der ,rotation als ein ,kriterium des ,fortschritts4 ,das ,wesen der ,trgheit4 ,kreisel und ,diabolo4 ,spindel und ,spinnwirtel4 ,bola und ,lasso #ed-fj #aj4 ,das ,parallelogramm der ,krfte4 ,streichruder und ,paddel4 ,die schnellen ,dualaboote4 ,das ,segeln4 ,alter1 ,verbreitung und ,wesen des ,kreuzens gegen den ,wind4 ,warum die ,mikronesier nicht ber ,stag gehen knnen4 ,der ,fischdrachen und das ,wesen des ,luftdrachens #fj-fe #aa4 ,licht und ,schall4 ,das ,fischspeeren und der ,brechungsquotient4 ,das ,negertelephon4 ,die ,trommelsprache und die ,tonhhen4 ,das drahtlose ,telephon ,sdamerikas #ff-fh #ab4 ,schlubetrachtungen4 ,die ,naturvlker keine absoluten ,naturbeherrscher1 aber doch ,herren ihres ,lebensraumes4 ,die knstliche ,beleuchtung4 ,der ,docht und die ,kapillaritt4 ,wie die ,ozeanier sich vor dem ,verdursten schtzen4 ,filtrieranlagen4 ,der ,wassertransport und die ,interferenz4 ,das ,sagoschlmmen und das spezifische ,gewicht4 ,die ,tpferscheibe4 ,hat der ,neger die ,eisentechnik erfunden8 ,hochfen und ,geblse4 ,die ,elastizitt und ihre ,anwendung #fi-gf ,illustration #a4 ,einleitung4 ,den ,begriff ,kultur definieren wir fr gewhnlich als die ,gesamtsumme aller geistigen ,errungenschaften einer ,zeit4 ,demgegenber kann man auch sagen3 ,kultur ist ,naturbeherrschung4 ,nur wer der ,natur und ihren ,gegebenheiten als ,herr gegenbersteht1 besitzt ,kultur1 die um so hher sein wird1 je unumschrnkter sich jene ,beherrschung darstellt4 ,tritt man von diesem ,gesichtspunkt an eine ,betrachtung der ,menschheit heran1 so stellen wir1 wenigstens nach unserer ,meinung1 den ,gipfelpunkt aller ,vlker und ,zeiten berhaupt dar4 ,die weie ,rasse spielt frmlich mit den ,elementen im chemischen ,sinn2 sie hat sich eine groe ,anzahl von ,gesetzen der ,physik untertan gemacht2 sie verndert nach ,belieben die ,erdoberflche durch ,abtragung und ,aufschttung1 fhrt unter dem ,wasser und in der ,luft -- kurz1 sie macht mit dem ,erdball1 was sie will4 ,soweit die technische ,seite der ,kultur in ,frage kommt1 wird man diesen ,leistungen seine rckhaltlose ,bewunderung nicht versagen knnen4 ,anders steht es hingegen um die moralische ,seite4 ,vom gegenwrtigen ,augenblick und der ,zeit des ,weltkrieges ganz abgesehen1 wo durch ,lge und sittlichen ,zusammenbruch rger gesndigt worden ist als vielleicht jemals in der ,menschheitsgeschichte1 hat unsere ,rasse nicht allzuviel ,anla1 auf ihr ,verhalten in sich selbst und gegen die anderen stolz zu sein4 ,wollen wir also den ,eindruck des berragenden fr uns bewahren1 so bleibt nichts brig1 als vor allem eben jene technische ,seite zu betonen4 ,aber auch auf diesem ,gebiete sind wir in hherem ,grade das ,opfer unserer ,einbildung und ,selbstberschtzung als uns gemeinhin zum ,bewutsein kommt4 ,niemand wird den hohen ,rang und die staunenswerten ,leistungen unserer ,chemie und ,physik1 soweit sie von der strengen ,wissenschaft getragen werden1 anzweifeln oder sie herabzusetzen wagen4 ,aber wenn wir im gleichen ,atem auch von einer ,chemie und ,physik des tglichen ,lebens1 sozusagen unseres ,haushaltes sprechen1 so sieht die ,sache sogleich wesentlich anders aus1 soweit es sich um das ,verstndnis des einzelnen handelt4 ,jeder ,grostadtbewohner fhrt wohl tglich mit der ,straenbahn1 aber wie wenigen sind die bei ihr zur ,anwendung gelangenden physikalischen ,gesetze gelufig6 ,genau das gleiche gilt1 ob wir mit oder ohne ,draht telegraphieren1 durch das ,opernglas schauen1 durch das ,telephon sprechen oder hren usw4 ,so ist es ganz allgemein bis zu den alltglichsten ,dingen herab4 ,wer berlegt sich1 wenn er die ,tr ffnet oder schliet1 da dabei bestimmte ,hebelgesetze in ,frage kommen2 wer1 wenn er eine ,wanduhr aufzieht1 da fr ihren gleichmigen ,gang die ,gesetze des freien ,falles wie auch des ,falles auf kreisfrmiger ,bahn in ,wirksamkeit treten8 ,das ,ansetzen des ,wassers zum ,kochen wird tagtglich millionenfach wiederholt1 aber welche von den ,beherrscherinnen des ,kchendepartements ist sich klar ber das ,wesen des ,siedepunktes1 ber den atmosphrischen ,druck und seine berwindung8 ,welche ber die physikalischen und chemischen ,wirkungen1 die durch den ,koch-1 ,rst- oder ,dnstproze im uern und ,innern der ,speisen hervorgerufen werden8 ,wir drfen auch von uns ruhig sagen3 ,das alles ist selbstverstndlich dem ,fachmann vollkommen gelufig2 ber die eine oder andere ,erscheinung denkt auch wohl der ,laie einmal nach -- dem ,volke selbst indessen sind bei seinem ,tun die ,gesetze der ,chemie und der ,physik ebenso fremd wie gleichgltig1 zumal es ja auch ohne diese ,kenntnis auskommt4 ,die gleichen geringen ,anforderungen mu man nun aber auch an die ,naturvlker stellen4 ,zwar verfgen sie1 im ,gegensatz zu uns1 ber keinerlei ,wissenschaft im strengen ,sinn1 sondern wie unsere breite ,masse nur ber ,empirie1 ber ,erfahrung1 aber in dieser haben sie es in vieler ,beziehung weiter gebracht als man von vornherein erwarten darf4 ,ein ,gang durch die anscheinend so einfache ,welt dieser ,vlker wird uns in berraschender ,weise darber belehren4 #b4 ,die ,freihaltung der ,hand4 ,wer den ,menschen in seiner ,entwicklung verfolgt1 mu den ,blick ber ihn hinaus rckwrts zur ,tierwelt wenden1 ganz gleich1 ob es sich um die ,entfaltung seiner krperlichen oder seiner geistigen ,eigenschaften handelt4 ,mit dem schwierigen1 aber ber alle ,maen fesselnden ,problem seiner krperlichen ,entwicklung aus niedrigeren ,formen haben wir uns im einschlgigen ,kapitel der ,kultur der ,kulturlosen befat2#a hier mssen und knnen wir uns damit begngen1 uns unsern ,vorfahren als aufrecht stehenden1 frei auf seinen ,beinen schreitenden ,homo sapiens vorzustellen1 der die ,anwartschaft auf eine unbegrenzte ,gehirnentwicklung besa1 der ber die ,fhigkeit der artikulierten ,sprache verfgte1 und dessen jederzeit frei bewegliche ,hnde ihn zu allen jenen zahllosen ,ttigkeiten befhigten1 die ihn im ,laufe der ,zeit so himmelhoch ber seine weniger glcklichen tierischen ,gefhrten von einst erhoben haben4 ,aber stimmt dieses rosige ,bild auch wirklich in allen ,einzelheiten8 ,mit einer an ,gewiheit grenzenden ,wahrscheinlichkeit knnen wir annehmen1 da die ,lebensfhrung des jungen ,menschengeschlechts sich in ganz hnlicher ,weise abgespielt hat1 wie sie bei den zurckgebliebensten ,vlkern der ,erde noch heute erfolgt1 d4 h4 da man das ,leben unsteter ,sammler und ,jger gefhrt hat4 ,ihnen war noch alles fremd1 was wir ,produktion nennen3 jeder ,eingriff in die ,natur zum ,zweck der ,vermehrung und der ,veredlung von ,pflanze und ,tier4 ,man hob auf1 was man an geniebarem pflanzlichem ,material1 ,kerftieren und anderen leicht erreichbaren ,lebewesen fand1 und verfolgte an groem ,getier1 was einem erleg- und geniebar dnkte4 ,bei dieser1 uerlich betrachtet1 noch rein tierischen ,lebensweise ist alsbald jener ,fortschritt eingetreten1 der unter der ,bezeichnung der sexuellen oder geschlechtlichen ,arbeitsteilung in der neueren vlkerkundlichen und wirtschaftsgeschichtlichen ,literatur einen so groen ,raum einnimmt4 ,whrend der ,mann auf ,grund seiner ganzen krperlichen und geistigen ,veranlagung dem ,wilde folgte und den menschlichen ,gegner bekmpfte1 begngte sich die ,frau mehr mit dem ,zusammentragen harmloserer ,beute1 deren ,zubereitung ihr mit dem ,augenblick mehr ,sorge1 aber auch mehr ,befriedigung brachte1 wo das ,feuer in den ,dienst der ,menschheit trat4 ,mit ,fug und ,recht kann man ihr von diesem ,moment an den ,ehrentitel einer ,hausfrau erteilen4 ,doch wie vollzog sich diese ,urform der ,wirtschaft im einzelnen8 ,solange der ,mann ohne ,beute einherzog1 war er mit seiner ,urkeule oder dem ,urspie1 oder welcher ,waffe er sich sonst bediente1 in jedem ,augenblick abwehr- und angriffsbereit gegen ,mensch und ,tier4 ,anders hingegen1 wenn die mehr oder minder umfangreiche ,last des erlegten ,wildes ihn behinderte2 ein unvorhergesehener berfall oder ein jher ,angriff von ,mensch oder ,tier fand ihn dann mglicherweise wehrlos1 einfach weil er im entscheidenden ,augenblick nicht freier ,herr ber ,hand und ,arm war4 ,die ,sorge fr beide ist also vom ersten ,augenblick des ,menschentums ab an ihn herangetreten4 ,das gilt fr beide ,geschlechter auch noch aus einem friedlicheren ,grunde4 ,so sehr der ,primitive auch das ,kind des ,augenblicks ist1 das unverzglich verspeist1 was es vom ,boden aufliest -- ganz ohne ,vorratsammeln geht es schlielich bei keinem von ihnen ab4 ,und da auf jenen ,stufen auch der ,mann neben der ,jagd stets die ,sammelttigkeit betreibt1 so ist das nchstliegende ,erfordernis die ,beschaffung eines ,behlters1 in den alles getan wird1 was nicht sofort zum ,mund und in den immer hungrigen ,magen wandert4 ,dieser ,behlter -- ein ,ledersack in ,gebieten mit grerem ,wild1 ein geflochtenes ,netz oder ein ,beutel berall dort1 wo jene ,vorbedingung nicht erfllt wird -- ist in der ,tat das ,wahrzeichen beider ,geschlechter auf allen niedrigen ,kulturstufen4 ,ihn tragen ,buschmann und ,buschmnnin auf allen ihren ,zgen2 er ziert den ,australier und sein ,weib1 den ,kubu von ,sumatra1 den ,wedda von ,ceylon1 den alten ,kalifornier1 den ,mela- und ,mikronesier1 kurz er ist1 wie sein ,gegenstck1 der bald zu behandelnde ,grabstock1 die ,grundlage aller menschlichen ,kultur1 sozusagen das ,symbol ihrer ,sonderstellung im ,reich alles ,organischen berhaupt4 ,und dieses ,symbol ist er geblieben durch alle ,zeiten und alle ,kulturstufen hindurch bis auf den heutigen ,tag4 ber den ,urbeutel oder ,ursack hinaus hat die ,menschheit im ,lauf unabsehbar langer ,zeitrume und ber die ganze ,erde hinweg eine ebenso unbersehbare ,zahl weiterer ,trag- und ,transportgerte erdacht1 einfache und komplizierte1 praktische und weniger praktische -- jenes ,urgert indessen hat sie beibehalten1 wo immer es sei1 hat es beibehalten mssen1 schon weil es letzten ,endes keine andere ,mglichkeit gibt1 die ,hand fr den ,gebrauch dauernd frei zu halten4 ,in diesem ,sinne kann man das ,handtschchen unserer ,damen und die ,aktenmappe unserer ,herren nur mit gemischten ,gefhlen betrachten2 ganz im ,gegensatz zum ,tornister des ,soldaten und dem ,rucksack des ,touristen1 sowie der ,umhngetasche1 erfllen sie ihren ,endzweck nur in recht fragwrdigem ,grade4 ,zumal das ,handtschchen bedeutet1 rein ethnographisch besehen1 einen ,rckschritt4 ,zunchst ist es fr eine wirksame ,entlastung der ,trgerin viel zu klein1 zwingt diese vielmehr1 selbst winzige ,pakete einzeln zu tragen4 ,geradezu verhngnisvoll wird es indes im modernen ,verkehrsleben1 wenigstens dort1 wo1 wie in ,deutschland und sterreich1 die ,straenbahnen rechts fahren4 ,die weibliche ,gewohnheit1 alles links zu tragen1 verleitet beim ,abstieg selbst die ,kennerin des ,trgheitsgesetzes zum ,griff mit der ,rechten an die nchstbefindliche hintere ,griffstange4 ,der ,wagen braucht nur noch oder schon wieder ein wenig in ,bewegung zu sein1 um fr die rmste zu einer ,sturzkatastrophe zu fhren4 ,ob die links fahrenden ,vlker ihre den weiblichen ,gewohnheiten besser angepate linksseitige ,fahrweise aus bewuter oder unbewuter ,galanterie eingefhrt haben1 bleibe dahingestellt4 ,wir nennen die ,gegenwart stolz das ,zeitalter des ,kindes4 ,das ist richtig1 insofern die ,allgemeinheit ein ,interesse hat und es bettigt1 dem ,staat einen brauchbaren ,nachwuchs zuzufhren4 ,im gegengesetzten ,sinn1 nach dem das nchstbeteiligte ,einzelwesen1 nmlich die ,mutter1 die grere ,verantwortung hat1 ist der ,ausdruck hingegen falsch2 nach ihm reicht die ,kinderfrage im ,gegenteil ebenfalls bis in die frhesten ,jugendtage der ,menschheit zurck4 ,welch unbegrenzte ,hilfsmittel und welche ,erleichterungen stehen der ,mutter von heute zu ,gebote6 ,weise ,frauen und ,kliniken1 ,ammen und ,wrterinnen1 die mit allen ,vorsichtsmaregeln gewonnene und behandelte ,milch unserer ,haustiere1 ,kindermehle aller ,art1 die hygienischsten ,wohnungseinrichtungen und hundert andere ,ausflsse der ,sorge um das junge ,menschenkind mehr4 ,vor allem aber das eine1 das wir ebenso gedankenlos hingenommen haben wie so viele andere grundlegende ,erfindungen auch4 ,das ist der ,kinderwagen4 ,heute ist er in den ,lndern der ,hchstkultur tatschlich ,gemeingut aller ,schichten und gewhrleistet somit der gesamten ,weiblichkeit der weien ,rasse den freien ,gebrauch ihrer ,hnde4 ,und wie rasch das gegangen ist6 ,jeder ,landgeborene von uns lteren ist bestimmt noch ein ,schutzbefohlener des groen ,umschlagmantels gewesen1 in dem der ,kleine zwar warm und mollig sa1 der aber die ,trgerin fast jeder ,arbeitsfhigkeit beraubte4 ,die ,urmutter und alle ihre ,nachfolgerinnen unter den ,naturvlkern haben das ,problem der ,arbeitsfhigkeit ungleich besser gelst1 auch diesmal zweifellos1 weil sie es einwandfrei lsen muten4 ,die ,rolle der ,frau im ,wirtschaftsleben der ,menschheit hat es von ,anfang an mit sich gebracht1 da sie1 wenn auch nicht berall schwerer1 so doch anhaltender hat arbeiten mssen als der ,herr und ,gebieter4 ,ihr hat der innere ,betrieb obgelegen bis in die ,gegenwart4 ,da ist es nun erstaunlich zu sehen1 wie sie sich zwischen ,pol und quator mit dem ,neugeborenen abgefunden hat4 ,wrterinnen gibt es im besten ,fall erst1 wenn die lteste ,tochter das kleine ,brderchen oder ,schwesterchen zu tragen vermag2 vorher heit es ,selbst ist der ,mann vom ,tage der ,geburt bis zu dem ,augenblick1 wo das ,kleine sich selbst behelfen kann4 ,wie ihn aber unterbringen1 wo die ,arbeit nur so treibt1 wo aber die mtterliche ,brust die einzige ,nahrungsquelle darstellt8 ,das ganze ,buch oder doch zum mindesten einen groen ,teil von ihm knnte man mit der ,darstellung der ,mittel fllen1 welche die ,mtter aller ,zonen ersonnen und entdeckt haben1 um diese ,frage1 die fr sie gewissermaen die ,frage aller ,fragen ist1 zu lsen4 ,illustration3 ,abb4 #a4 ,karayfrau1 ,brasilien1 mit ,tragen des ,kindes auf dem ,arm4 7,nach ,krause47 ,illustration3 ,abb4 #b4 ,frau aus dem ,volke4 gypten1 ,palstina4 ,schultertragart4 ,illustration3 ,abb4 #c4 ,frau von der ,collingwoodbai1 ,britisch-,neuguinea1 mit ,nackentragart4 ,die einfachsten ,tragweisen sehen noch von auerkrperlichen ,gerten ab1 indem das ,kind mit ,hilfe eines oder beider ,arme an der ,brust1 auf der ,hfte 7,abb4 #a7 oder auf der ,schulter 7,abb4 #b7 getragen wird4 ,eine ,befreiung der ,hand findet hierbei nur teilweise statt1 weshalb die ,bevorzugung einer bestimmten ,krperseite noch nicht festzustellen ist2 die ,mutter trgt das ,kind ebenso oft links wie rechts4 ,als ,regel kann gelten1 da diese ,methode gegenwrtig nur noch vorbergehend angewendet wird4 ,hier und da reitet das ,kind auch auf dem ,nacken der ,mutter1 mit den ,beinchen nach vorn ber deren ,brust hinab 7,abb4 #c71 oder es reitet ,huckepack auf dem ,rcken4 ,hierbei werden beide mtterliche ,arme zum ,tragen beansprucht1 whrend sie dort zwar frei bleiben1 aber zu lebhafter ,arbeit gleichwohl kaum verwandt werden drfen1 da der kleine ,reiter sonst leicht zu ,boden strzen knnte4 ,besser als diese noch fast tierisch anmutende ,manahme sind die weitverbreiteten ,bnder und ,gurte1 mit denen der ,sugling auf der ,hfte festgehalten wird 7,abb4 #d74 ,dadurch wird dann wenigstens der entgegengesetzte ,arm fr die ,arbeit frei4 ,wie ungemein bedeutsam schon dieser geringe ,fortschritt empfunden wird1 geht daraus hervor1 da der ,gurt stets ber die rechte ,schulter nach der linken ,hfte verluft1 so da dadurch die rechte ,hand frei bleibt4 ,unter den vielen ,dutzenden einschlgiger ,bilder im ,leipziger ,vlkermuseum befindet sich nur eine ,ausnahme4 ,in diesem ,fall aber werden wir es mit einer ,linkshnderin zu tun haben4 ,illustration3 ,abb4 #d4 ,kobeufrau1 ,amazonien1 mit ,kind im ,traggurt4 7,nach ,koch-,grnberg47 ,illustration3 ,abb4 #e4 ,makondefrau1 ,deutsch-,ostafrika1 mit ,kind im ,rckentragtuch4 7,nach ,weule47 ,illustration3 ,abb4 #f4 ,eskimofrau von ,labrador mit ,kind in der ,kapuze4 ,die endgltige ,lsung des ,problems bringen erst die hchst mannigfaltigen ,tragvorrichtungen1 bei denen das ,kind am ,krper der ,mutter hngt1 ohne berhaupt einen ,arm in ,mitleidenschaft zu ziehen4 ,fr groe ,teile ,afrikas ist die ,unterbringung des ,suglings in dem bekannten ,rckentuche bezeichnend1 worin der ganze ,krper warm und geschtzt in der ,hhe des mtterlichen ,kreuzes kauert1 whrend die ,beinchen rechts und links heraushngen 7,abb4 #e74 ,das ,kind nimmt in dieser ,lage an jeder ,bewegung der ,mutter teil1 ohne diese im geringsten zu behindern und auch ohne selbst den geringsten ,schaden an ,krper und ,geist zu erleiden4 ,andere ,rckentragvorrichtungen finden sich in den mannigfachsten ,konstruktionen ber die ganze ,erde hin verbreitet bis zu der groen ,pelzkapuze der ,eskimofrauen 7,abb4 #f7 und der kunstvollen ,tragwiege vieler ,amerikaner und ,nordasiaten4 ,der ,rcken hat sich bei den tastenden ,versuchen der geplagten ,mtter nach einer ,befreiung der ,hnde schon aus dem ,grund als der geeignetste ,ort erwiesen1 weil die ,last hier dem eigentlichen ,arbeitsbereich rumlich am weitesten entrckt ist4 ,auerdem gewhrt die ,unterbringung der ,last auf ihm die beste ,mglichkeit1 den eigenen ,krper im ,gleichgewicht zu erhalten4 ,schon dieser kurze ,ausblick auf nur eine einzige ,seite des ,vlkerlebens ist geeignet1 ein berraschendes ,licht auf das ,ausma der geistigen ,arbeit zu werfen1 die ntig gewesen ist1 unseren ,vorfahren den freien ,gebrauch der ,hand zu gewhrleisten4 ,die wahrhaft berragende ,stellung des ,menschen im ,rahmen der ,natur versteht man tatschlich erst1 nachdem man ihr von dieser ,seite her nher getreten ist4 ,und vor allem der ,frau wird man erst gerecht1 wenn man den ,ideenreichtum bewundert1 den sie in der gleichzeitigen ,sorge fr das ,kind und fr die ,ausfhrungsmglichkeit der ihr zustehenden ,arbeit entfaltet hat4 ,unter den neueren ,ethnographen zeiht vor allem der geistvolle ,heinrich ,schurtz gerade sie der ,nchternheit und ,ideenarmut1 die beide berall dort zutage trten1 wo der frauliche ,geist zu schpferischen ,taten ,gelegenheit gehabt habe4 ,so in der ,tpferei1 deren ,erfindung auf die ,frau zurckgeht2 so auch in der ,weberei1 an deren ,erfindung und vorlufiger ,entwicklung ihr ebenfalls ein rhmlicher ,anteil gehrt4 ,bis zu einem gewissen ,grad ist der ,vorwurf berechtigt2 in ,afrika z4 ,b4 nimmt die ,keramik blhende ,formen an1 sobald sie1 wie in ,nordwestkamerun und in ,uganda1 ,mnnerarbeit wird4 ,den ,stab ber die ,frau zu brechen1 ist gleichwohl nicht ohne weiteres erlaubt1 wie schon ihre ,leistungen auf dem ,gebiet der ,tragweisen dartun4 ,die ,wahrheit wird vermutlich in der ,richtung zu suchen sein1 da man sagt3 ihre ,phantasie ist in dem ewigen ,kleinkram der tglichen ,wirtschaftssorgen verkmmert1 der keinen groen ,wurf zult4 ,es wird fr kommende ,generationen interessant sein1 festzustellen1 ob die neuerliche ,befreiung wenigstens der weien ,frau von dieser unbersehbar langen ,bedrckung den ,vorwurf jenes ungalanten ,ethnographen entkrftet4 ,wie dem aber auch sei3 beide ,geschlechter haben den groen ,wurf getan und der ,natur wertvollstes ,geschenk fr den ,menschen1 die ,hand1 frei gemacht fr die ,arbeit4 ,die ist ihnen alsbald in tausenderlei ,arten und ,mannigfaltigkeit erwachsen1 ganz unserer vorgefaten1 aber falschen ,ansicht zum ,trotz1 wonach gerade der ,wilde jeder ,arbeit berhoben sei4 ,manche neue ,aufgabe wird dabei zunchst noch rein instinktiv erfat und gelst worden sein2 andere wieder werden sehr bald ein gewisses ,nachdenken1 ja ein frmliches ,studium erfordert haben1 bis durch die gehufte ,erfahrung ganzer ,geschlechterreihen jene relative ,hchstleistung erreicht worden ist1 die der betreffenden ,kulturstufe harmonisch angepat erscheint4 ,von einem wirklichen ,erkennen der ,naturgesetze1 einem wissenschaftlichen ,einblick in das ,wesen der ,erscheinungen ist1 wie gesagt1 dabei nirgends die ,rede2 stets handelt es sich vielmehr um dieselbe ,empirie1 die bloe ,erfahrung1 die auch das ,leben unserer breiten ,masse beherrscht4 ,die ,befreiung der ,hand vom ,naturzwang ist also die erste groe ,tat des ,menschen auf dem ,wege zum ,fortschritt1 ja sie ist die ,vorbedingung des ,fortschrittes selbst4 ,dieser bahnt sich nunmehr in ebenderselben ,mannigfaltigkeit an1 wie dem ,menschen die ,arbeit entgegentritt4 ,uns freilich erscheint das ,leben des ,wilden als ein unausgesetzter ,kampf um den ,lebensunterhalt allein1 als die nackte ,behebung der ,sorge3 wie friste ich mein ,dasein und wie rette ich mich vor ,hunger und ,durst8 ,das trifft in ,wirklichkeit zwar in hherem ,grade zu als bei den ,trgern hherer ,zivilisation1 doch kann man es andererseits direkt als ,gesetz ansprechen1 da jeder ,mensch die gleiche ,leistung mit dem geringsten ,kraftaufwand zu erreichen strebt1 d4 h4 da er die ,bequemlichkeit sucht1 wo und wie immer es sei4 ,die dadurch gewonnene ,mue aber hat auch das einfachste ,volk zu hheren ,dingen zu verwenden gewut1 sei es in der ,richtung auf eine behaglichere ,lebensfhrung hin oder aber auf dem ,gebiete des ,sports und des ,spiels oder gar dem der ,kunst4 ,die fast allgemeine ,verbreitung der tausenderlei ,genumittel ist ein ,beleg fr das eine1 materielle ,streben nach oben1 die ebenso weite ,verbreitung von ,tanz und ,musik1 ,spielzeug und ,spiel und die bemerkenswerten ,leistungen gerade niedrigster ,vlker in der bildenden ,kunst ein solcher fr das andere1 ideelle ,streben in derselben ,richtung4 ,leiblicher und geistiger ,komfort -- das ist der ,wahlspruch des ,menschengeschlechts1 wann und wo immer es uns entgegentritt4 #c4 ,der ,aufmarsch4 ,bei allen auerkrperlichen ,bettigungen des ,menschen gelangen ,gesetze der ,physik und der ,chemie oder beider zugleich zur ,anwendung4 ,der ,physik gehren dabei alle die ,vorgnge an1 die nicht die stoffliche ,zusammensetzung der gebrauchten ,krper beeinflussen1 whrend es die ,chemie gerade mit den ,vernderungen der stofflichen ,natur der ,dinge zu tun hat4 ,der systematische ,ausbau der ,physik seit ,aristoteles und die ungeheure ,vervielfltigung der ,lebensbettigungen auf den hheren ,kulturstufen haben es mit sich gebracht1 da wir das ,gebiet dieser ,wissenschaft1 deren ,rolle im ,haushalt der ,naturvlker uns hier zunchst beschftigen soll1 in eine ganze ,anzahl von ,unterabteilungen haben zerlegen mssen1 je nachdem es sich um bewegte oder ruhende ,krper handelt und ob diese fest1 flssig oder gasfrmig sind4 ,wir fassen den ganzen ,komplex dieser ,erscheinungen unter dem ,namen ,mechanik zusammen1 die wir dann je nach den ,aggregatzustnden der ruhenden oder bewegten ,krper als ,statik und ,dynamik fr die festen1 als ,hydrostatik oder ,hydrodynamik fr die flssigen und als ,arostatik und ,arodynamik fr die gasfrmigen bezeichnen4 ,zu ihnen treten des fernern die ,wrmelehre1 die ,akustik und die ,optik1 von ,elektrizitt und ,magnetismus hier zu schweigen1 da sie fr die niederen ,kulturen nicht in ,betracht kommen4 ,fast mchte es gewagt erscheinen1 die einfachen ,lebensuerungen der ,naturvlker in die prunkvollen ,hallen dieses wissenschaftlichen ,riesengebudes zu bertragen4 ,aber einmal hat gerade die ,vlkerkunde die ,pflicht1 den ,anfngen oder doch den ,frhformen aller ,wissenschaften bei ihren ,schutzbefohlenen nachzugehen1 sodann aber besitzen auch wir mehr als ein ,buch1 welches die ,physik des tglichen ,lebens in unseren ,volkskreisen behandelt4 ,dieses aber unterscheidet sich nicht dem ,wesen1 sondern hchstens dem ,grade nach von dem der ,naturvlker4 ,hinsichtlich des ,verstndnisses physikalischer ,vorgnge schlielich besteht nicht einmal mehr jener ,gradunterschied4 ,weder ,wilder noch ,weier gibt sich berflssigem ,nachdenken hin4 ,bei alledem bestehen nicht unwesentliche ,unterschiede in der ,darstellungsmglichkeit des tatschlich vorhandenen4 ,unsere ,lebensverhltnisse sind jedermann vollkommen gelufig1 so da die ,darstellung die physikalischen ,prinzipien zur ,grundlage nehmen kann1 ohne die ethnographischen ,verhltnisse1 unter denen sie zur ,anwendung gelangen1 zu schildern4 ,das geht bei unseren ,fremdvlkern nicht1 ohne ,gefahr zu laufen1 einen blutleeren ,organismus zu schaffen4 ,hier wird es vielmehr angezeigt sein1 beides in der ,weise miteinander zu verknpfen1 da man die einzelne technische ,erfindung mglichst mitten in die lebendige ,natur hineinsetzt1 sie frmlich aus der ,notwendigkeit der ,anpassung an den ,lebensraum der einzelnen ,vlker herauswachsen lt4 ,nur so darf man ein einigermaen wirkungsvolles ,bild erhoffen4 ,es wird1 zumal bei der ,enge des zur ,verfgung stehenden ,raums1 kaum mehr als skizzenhaft sein1 doch bedeutet es ja auch nur einen ,anfang1 einen ,versuch in der ,technohistorik der ,naturvlker4 #d4 ,holz und ,stein4 ,wir setzen gewohnheitsmig an den ,anfang aller ,kulturentwicklung die ,steinzeit2 und wenn wir neuerdings vor deren lteren ,zeitraum1 vor das ,palolithikum1 noch das ,eolithikum mit seinen ganz urtmlichen ,gerten setzen1 so verstehen wir unter diesen ,gerten doch auch wieder nur solche aus ,stein4 ,dieses ,bild ist nur sehr bedingt richtig4 ,man kann sich sehr wohl vorstellen1 da der ,urmensch in ,gegenden gelebt htte1 die wie die ,steppe oder so mancher tropische ,urwald mit seinem tiefen ,humus ohne jeden ,stein war4 ,dann wre die ,erfindung steinerner ,waffen und ,gerte ganz von selbst unterblieben1 der ,mensch htte sich vielmehr mit ,holz1 ,knochen1 ,muscheln1 ,horn u4 dergl4 ,dingen zu behelfen gelernt1 bis die ,entdeckung der ,metalltechnik ihn schlielich in eine gnstigere ,lage versetzt htte4 ,alle diese ,stoffe hat er nun aber auch dort herangezogen1 wo ihm die ,benutzung des ,steins offenstand1 ja von ihnen hat das ,holz in demselben ,ma vorgewaltet1 wie es bis in die ,neuzeit bei den ,naturvlkern der ,sdsee und ,amerikas der ,fall gewesen ist1 und wie man es selbst im ,kulturbesitz entlegener ,gegenden ,europas berraschenderweise noch heute feststellen kann4 ,wenn die vorgeschichtlichen ,funde ein anderes ,bild ergeben1 so liegt das einfach daran1 da wohl ,stein1 ,muscheln und unter gnstigen ,umstnden ,knochen sich erhalten haben1 nicht aber das vergnglichere ,holz4 ,an diesem und dem ,stein hat also der ,mensch sein ,erfindungstalent zu ben zuerst ,gelegenheit gehabt4 ,beim ,stein knnen wir es mhelos noch an den vorgeschichtlichen ,erzeugnissen selbst nachprfen1 hier und da auch bei einigen zurckgebliebenen ,vlkern der ,gegenwart1 whrend wir beim ,holz auf diese allein angewiesen sind4 ,illustration3 ,abb4 #g4 ,der indirekte ,schlag4 ,bei der ,steinbearbeitung ist das ,nchstliegende der ,schlag4 ,auch jeder von uns wird den ,versuch einer ,klingenherstellung nicht anders beginnen4 ,fr unsere ,altvordern handelte es sich dabei entweder um das ,nachschrfen stumpf gewordener ,schneiden1 oder um das ,behauen eines passenden ,knollens zur ,herstellung eines selbstndigen ,werkzeuges1 oder um das ,absplittern einer besonderen ,klinge von einem greren ,kernstein oder ,nuklus und deren etwa noch weiteres ,zurechtstutzen4 ,die einfachste und nchstliegende ,methode war der ,schlag mit einem passenden anderen ,stein auf die zu bearbeitende ,stelle selbst4 ,das ist der direkte ,schlag1 den jeder ,laie anwenden wird4 ,feiner ist die ,methode1 die zu treffende ,stelle des in ,arbeit befindlichen ,steines auf eine besondere ,unterlage zu setzen und nunmehr auf einen bestimmten ,punkt oben auf dem ,stein zu schlagen2 dann springt ein ,splitter in jeder gewnschten ,gre ab4 ,die ,unterlage kann der runde ,rcken eines anderen ,knollens sein oder auch die ,oberkante eines prismatischen ,steins1 wie ihn ,abb4 #g zeigt4 ,das ,weimarer ,stdtische ,museum1 dessen herrliche urgeschichtliche ,abteilung gerade nach der technologischen ,seite hin mustergltig durchgefhrt ist1 fhrt jedem ernst zu nehmenden ,besucher auf ,wunsch beide ,methoden vor1 wobei die ,vorteile des indirekten ,schlages ohne weiteres in die ,augen springen4 ,bis auf ,bruchteile eines ,millimeters kann bei einiger bung das ,arbeitsstck eingestellt werden4 ,ermglicht wird diese ,sicherheit durch das ,walten eines physikalischen ,prinzips1 welches bei allen ,arbeiten mit ,schlag1 ,druck oder ,zug zur ,geltung gelangt4 ,das ist der bekannte ,satz vom ,parallelogramm der ,krfte1 welches unsere ,vorfahren1 ohne sein ,wesen zu erkennen1 seit ,zeiten benutzt haben1 die aller ,schtzung spotten4 ,da er uns auch sonst noch oft entgegentreten wird1 sei er durch die ,abbildung #h erlutert4 ,illustration3 ,abb4 #h4 ,das ,parallelogramm der ,krfte4 ,nach diesem ,satz der ,mechanik knnen zwei ,krfte1 die unter irgendeinem ,winkel an einem ,punkt angreifen1 durch eine ,mittelkraft1 die ,resultante1 ersetzt werden1 die ihrer ,gre und ,richtung nach gleich ist der ,diagonale des ,parallelogramms das aus den ,seitenkrften und dem von ihnen eingeschlossenen ,winkel konstruiert wird4 ,,ac und ,,ab seien die ,seitenkrfte oder ,komponenten1 die auf ,a wirken2 dann ist ,,ad die ,resultante4 ,ein ,boot z4 ,b41 das durch den ,wind oder die ,dampfkraft allein quer ber den ,flu von ,a nach ,c1 durch die ,strmung allein in der gleichen ,zeit stromabwrts von ,a nach ,b getrieben wrde1 wird durch beide zugleich auf dem ,weg ,,ad zu dem weiter stromabwrts gelegenen ,punkte ,d des jenseits gelegenen ,ufers gelangen4 ,beim ,schlag ist die ,sachlage umgekehrt2 hier ist die ,resultante ,,ad mit der ,strke und ,richtung des ,schlages gegeben1 so da es nunmehr gilt1 sie in #b ,komponenten zu zerlegen1 die zusammen dieselbe ,wirkung hervorrufen wie jene allein4 ,das ist aus dem ,grund ein schwieriges ,beginnen1 weil die ,komponenten jede beliebige ,richtung annehmen knnen4 ,eine bestimmte ,lsung ist erst mglich1 wenn die ,komponenten bestimmte ,voraussetzungen nach ,richtung und ,gre erfllen4 ,in der ,praxis des ,schlagens sind diese ,unbekannten in der ,hrte und der ,struktur des ,steines1 der ,lnge und ,strke des beabsichtigten ,absplisses begrndet1 mit denen also jeder ,schlagknstler rechnen mu4 ,das ,weimarer ,museum ist auch hier wieder mit praktischen ,versuchen vorbildlich vorangegangen1 indem es die ,sprung- und ,splittererscheinungen des ,feuersteins an durchsichtigem ,glase studierte4 ,man benutzte dazu polierte ,briefbeschwerer von ,wrfel- und ,sulenform4 ,schlug man mit einem ,treibhammer der ,klempner1 der eine kugelhnlich vorgewlbte ,schlagflche besitzt1 senkrecht auf eine ebene ,flche1 so entstand eine ,figur1 wie ,abb4 #i sie zeigt3 unter dem ,treffpunkt entstand in dem ,glas ein vollkommener ,kegel von der ,form einer ,lampenglocke1 der sich je nach der ,heftigkeit des ,schlages bis zur ,basis des ganzen ,krpers fortsetzte1 so da man den ueren ,glaskrper wie eine ,haube abheben konnte4 ,das kommt daher1 da die ,energie im ,augenblick des ,auftreffens auf den harten ,krper nicht mehr ausschlielich nach unten wirken kann1 sondern auch nach den ,seiten ausstrahlen mu4#b ,die ,resultante ist in ihre ,komponenten zerlegt worden4 ,illustration3 ,abb4 #i4 ,schlagwirkung in einem ,glaskrper4 ,in der ,praxis der ,naturvlker von einst wie von heute spielt dieser senkrechte ,schlag keine ,rolle1 wohl aber der schrge4 ,weitaus die meisten ,feuersteinklingen des ,palolithikums zeigen1 soweit sie von einem ,nuklus abgesplittert worden sind1 an ihrem dickeren ,ende eine auffllige ,hervorwlbung mit zentralem1 stets an der ,kante liegendem ,treffpunkt4 ,das ist der ,schlagbuckel oder ,schlaghgel1 auch ,bulbus oder ,schlagzwiebel genannt1 mit seinen konzentrischen ,wellenringen und ,lngssprngen1 wie ,abb4 #aj sie zeigt4 ,er entsteht dadurch1 da der ,hieb schrg auf die ,flche des ,kernsteins erfolgt4 ,dann kann sich nur ein ,teil des ,kegelmantels ausbilden1 indem auf dem von der ,schlagflche aus in spitzem ,winkel abspringenden ,abspli nur ein ,schlagbuckel entsteht4 ,ganz groe ,meister der jngeren ,hlfte der lteren ,steinzeit haben auf diese ,weise ,feuersteinklingen fast von der ,lnge eines kleinen ,schwertes abgeschlagen2 aus ,obsidian1 dem vulkanischen ,glas1 bringen die ,bewohner der ,admiralittsinseln im ,norden des ,bismarck-,archipels ganz gleiche ,kunstwerke noch heute mhelos zuwege4 ,illustration3 ,abb4 #aj4 ,entstehung der ,schlagzwiebel durch schrgen ,schlag4 ,da eine solche ,meisterschaft nur auf ,grund einer endlos vererbten und gesteigerten bung hat erreicht werden knnen1 unterliegt keinem ,zweifel4 ,welche ,erfahrung gehrt allein dazu1 die ,eigenschaften des ,materials zu erkennen1 seine ,spaltrichtung1 seine ,hrte1 und wieviel ,berechnung mu dann noch vorausgehen1 um den ,schlag mit ,sicherheit und der ,aussicht auf ein gutes ,gelingen zu fhren6 ,die ,alten sind unbewut groe ,physiker gewesen4 ,auf demselben ,satz vom ,parallelogramm der ,krfte beruht auch jene andere ,methode der ,steinbearbeitung1 wie sie bei den ,feuerlndern und ,eskimo noch neuerdings beobachtet worden ist1 und wie sie auch whrend des ganzen jngeren ,palolithikums ,verwendung gefunden hat4 ,das ist das ,abdrcken von ,splittern bei der feineren ,bearbeitung der ,steinklingen4 ,wie es bei den genannten amerikanischen ,vlkerschaften ausgefhrt wird1 habe ich bereits in den ,kulturelementen der ,menschheit1 ,s4 #be1 unter ,beifgung einer ,abbildung beschrieben1 die hier in ,fig4 #aa wiederholt sein mag4 ,es handelt sich dort um die ,verwendung einer gebogenen ,druckstange mit einem weicheren ,einsatzstck1 das man in bestimmtem ,winkel auf die ,kante des zu bearbeitenden ,steins setzt1 um nun durch einen starken ,druck eine ,lamelle zum ,abspringen zu bringen4 ,der ,leser begreift leicht1 da auch hier ,richtung und ,strke des ,drucks die ,resultante darstellen2 die eine der ,komponenten verluft dann tangential an der ,schlagzwiebel1 whrend die andere schrg durch den ,abspli geht4 ,ob die ,palolithiker den gleichen oder einen hnlichen ,apparat verwendet haben1 lt sich nicht mehr feststellen2 das gleiche ,prinzip haben sie indessen benutzt1 auch wenn sie ihre ,splitter nur mit einem einfachen ,knochen oder einem ,holzstab abgepret haben sollten4 ,illustration3 ,abb4 #aa4 ,abdrcken von ,steinlamellen bei den ,alaska-,eskimo4 ,wir nennen unsere ,gegenwart mit ,stolz nicht nur das ,zeitalter des ,kindes1 sondern vielleicht mit noch mehr ,berechtigung dasjenige der ,maschine4 ,in der ,tat sind wir von solchen umgeben1 wohin wir auch blicken3 in der ,industrie1 in der ,landwirtschaft und auch im anscheinend so elementaren ,betrieb unseres ,haushaltes4 ,die ,begriffsbestimmung ,maschine ist viel umstritten4 ,im physikalischen ,sinn versteht man unter ihr eine ,vorrichtung1 die es ermglicht1 die ,richtung1 den ,angriffspunkt oder die ,gre einer ,kraft in der gewnschten ,weise abzundern1 wobei das1 was an ,gre der ,kraft gewonnen wird1 an ,hubhhe oder ,schnelligkeit der ,leistung verloren geht1 oder umgekehrt4 ,man unterscheidet einfache und zusammengesetzte ,maschinen4 ,als einfache ,maschinen oder mechanische ,potenzen bezeichnet man ,hebel1 ,rolle und ,rad an der ,welle1 schiefe ,ebene1 ,keil und ,schraube1 weil sie keine ,zerlegung in noch einfachere ,maschinen zulassen4 ,die zusammengesetzten stellen ,kombinationen der einfachen dar4 ,mit ,ausnahme der ,rolle reicht die ,verwendung einfacher ,maschinen im ,wirtschaftsleben der ,menschheit ebenfalls bis in deren ,frhzeit zurck1 wie wir im ,lauf unserer ,betrachtungen mehrfach sehen werden4 ,schon das hlzerne ,urgert verknpft ihrer zwei miteinander4 ,das ist der in der neueren ,vlkerkunde viel besprochene ,grabstock1 dessen wirtschaftsgeschichtliche ,bedeutung ich bereits in der ,urgesellschaft und ihrer ,lebensfrsorge zu wrdigen versucht habe4 ,physikalisch vereinigen sich in ihm die beiden ,maschinen des ,keils und des ,hebels4 ,das ,wesen des ,keils ist jedermann bekannt2 er ist ein dreiseitiges ,prisma1 das mit einer ,kante zwischen zwei ,krper dringt1 um diese vermge einer auf seinem ,rcken zur ,wirkung gelangenden ,kraft voneinander zu entfernen4 ,man kann ihn als ein ,system von zwei schiefen ,ebenen auffassen1 die mit ihren ,grundflchen aneinander gelagert sind4 ,die ,wirkung1 allerdings auch der ,weg1 ist um so grer1 je betrchtlicher die ,seitenlnge des ,keils im ,verhltnis zu seinem ,rcken1 d4 h4 je spitzer oder schrfer er ist4 ,unter einem ,hebel verstehen wir jeden um einen festen ,punkt oder eine feste ,achse drehbaren ,krper1 an dem ,krfte wirken4 ,schaukelbrett und ,brecheisen sind gemeinverstndliche ,hinweise auf sein ,wesen4 ,beider ,wirkungsweise vereinigt sich also im ,grabstock und damit wohl dem urtmlichsten und ltesten ,werkzeuge der ,menschheit berhaupt4 ,in dem ,augenblick1 wo unser ltester ,vorfahr denselben ,stock1 den er mutwillig vom nchsten ,baum abgerissen hatte1 mit der durch diese ,abtrennungsart bedingten abgeschrgten ,endflche in den ,erdboden stie1 um irgendeinen geniebaren ,gegenstand herauszuholen1 war der ,keil erfunden1 und wenn er darauf den ,stock mit dem ,schwung eines jugendkrftigen ,geschlechts zur ,seite bog1 um die ,knollenfrucht1 oder worum es sich sonst handelte1 dem ,scho der ,erde zu entheben1 so hatte sich ihm auch die ,entdeckung des ,hebels hinzugesellt1 denn mit der ,drehung um einen festen ,punkt1 in diesem ,fall die bergangsstelle in den ,erdboden1 wird der ,stock eben zu dieser einfachen ,maschine4 ,nach der einmal gewonnenen ,erkenntnis ihres ,wesens und ihrer ,wirkung hat der ,mensch dann gerade mit ihr frmlich gewuchert1 denn wir finden den ,hebel fortan fast bei allen auerkrperlichen ,bettigungen verwendet4 ,uralte und dabei universale ,formen des ,keils sind alle unsere ,schneid-1 ,hieb- und ,stichgerte und -waffen1 ohne da uns die physikalische ,seite dieser ,dinge fr gewhnlich so recht zum ,bewutsein kommt4 ,trotz ihrer ,einfachheit sind sie dabei streng auf den ,menschen beschrnkt1 indem kein ,tier sich zur ,hhe auerkrperlichen ,schneidens1 ,hauens und ,stechens emporzuschwingen verstanden hat4 ,im ,sinn der ,kappschen ,theorie von der ,selbstbeobachtung und der ,organprojektion gibt dieser ,umstand sehr zu denken4 ,diese berhmte ,lehre sagt1 da zum ,erkennen der ,zweckmigkeit eines einmal erprobten ,werkzeugs die ,fhigkeit des ,vergleichs mit den eigenen krperlichen ,organen gehrt 7,kulturelemente ,s4 #aj ff474 ,erst wenn ich endgltig festgestellt habe1 da ein ,steinsplitter1 mit dem ich ein ,fell zerschneide1 vorteilhafter wirkt als meine eigenen ,zhne oder meine ,fingerngel1 werde ich dem ,werkzeuge den ,vorzug geben1 es beibehalten und gegebenenfalls vervollkommnen4 ,wenn nun nicht einmal die intelligentesten ,tiere1 trotzdem sie mit ,stcken schlagen und mit ,steinen werfen1 fhig gewesen sind1 den ,schritt zu den auf dem so einfachen ,prinzip des ,keils beruhenden ,werkzeugen zu tun1 so spricht das doppelt stark zugunsten der ,kappschen ,theorie4 ,lediglich der ,mensch verfgt eben ber jene ,fhigkeit der ,selbstbeobachtung1 und nur er hat es in der ,folge verstanden1 die mangelhafte ,wirkung seiner eigenen ,schneid-1 ,hieb- und ,stichorgane1 also des ,gebisses und der ausgestreckten ,finger und ihrer ,ngel1 durch ,messer und ,zange1 ,stemm- und ,hobeleisen1 ,beil und ,sge1 ,lanze1 ,schwert und ,dolch u4 dergl4 zu ersetzen4 ,das aber sind alles ,dinge1 die wiederum nur mit der ,hand gefhrt werden knnen1 so da sich unser ,wunderorgan also auch hier wieder als die unerlliche ,vorbedingung zum ,aufstieg des ,menschen darstellt4 ,nach diesem vorlufigen ,einblick in die ,gesetze der ,physik1 unter denen die beiden urtmlichsten ,stoffe in den ,dienst der jungen ,menschheit gestellt worden sind1 knnen wir die ,flugbahn in das ,reich der ,mechanik nunmehr etwas ungebundener und khner whlen1 indem wir fortan auch solche ,erscheinungen heranziehen1 die ein tieferes1 wenn auch immer noch unbewutes ,eindringen in die ,geheimnisse der ,natur zur ,schau tragen4 ,manche von ihnen blicken auf ein ehrwrdiges ,alter herab1 whrend andere wieder viel jngeren ,datums1 menschheitsgeschichtlich neue ,erfindungen oder ,entdeckungen sind4 ,sinnbilder des systematischen ,hineinwachsens unseres ,geschlechts in die ,herrscherrolle ber alles ,organische und ,unorganische bleiben sie dabei ohne ,ausnahme4 #e4 ,das ,leitungsvermgen4 ,die ,wrme hat die ,eigenschaft1 sich auszubreiten1 indem sie von ,stellen hherer ,temperatur zu solchen von niedrigerer bergeht4 ,das geschieht sowohl innerhalb ungleich erwrmter ,krper selbst1 wie auch zwischen zwei nebeneinandergelagerten verschiedenartigen ,substanzen4 ,halten wir eine ,metallstange ins ,feuer1 so wird auch das andere ,ende warm1 und halten wir an die heie ,metallstange irgendeinen anderen ,krper1 so erwrmt sich auch dieser4 ,jene ,leitungsfhigkeit nennt man die innere1 diese die uere4 ,diesem ,wrmeausgleich gegenber verhalten sich die verschiedenen ,substanzen nun hchst ungleich2 whrend die ,metalle im allgemeinen gute ,leiter sind1 gehren alle brigen ,substanzen zu den schlechteren4 ,setzen wir1 wie es blich ist1 das ,leitungsvermgen des ,silbers gleich #ajj1 so zeigt die ,tabelle fr eine ,anzahl von ,krpern folgende ,vergleichszahlen3#c ,substanz ,leitungsvermgen ---------------------------------------- -- ,silber #ajj ,kupfer #gd ,eisen #ab ,wismut #b ,eis #j1e ,glas #j1b ,wasser #j1ad ,holz lngs der ,fasern #j1ae ,holz quer zu den ,fasern #j1jg ,baumwolle #j1je ,papier #j1jc ,schafwolle #j1jb ,seide #j1jb ,luft #j1jje ,diese ,verschiedenheiten haben die ,menschheit zu den mannigfaltigsten ,manahmen und ,verhaltungsregeln veranlat4 ,zunchst in ,kleidung und ,wohnung1 dann auch in der ,kche2 schlielich und vor allem in der ,technik4 ,die ,vlkerkunde unterscheidet in der heutigen ,tracht nach ,georg ,gerland die tropische1 die subtropische und die boreale oder nordische ,form4 ,jene ist am schwchsten2 sie fehlt oftmals ganz oder doch bei bestimmten ,bevlkerungsteilen und bedeckt nie grere ,krperflchen1 sondern beschrnkt sich im groen und ganzen auf die ,hftpartie4 ,nur wo groflchige ,stoffe leicht erhltlich sind1 nimmt die tropische ,kleidung ebenfalls grere ,dimensionen an1 wie bei den ,haussa in ,westafrika1 den ,baganda im ,nordwesten des ,viktoria ,nyansa und neuerdings den ,massai und ,wahehe in anderen ,teilen ,ostafrikas4 ,die subtropische ,kleidung besteht aus einem hemdartigen ,unterkleid und dem ,mantel1 wie die altrmische ,tunika und die ,toga dartun4 ,groe ,teile des ,krpers bleiben dabei frei2 der ,mantel ist zudem leicht ablegbar -- kurz1 es handelt sich offensichtlich um eine bergangsform4 ,das boreale ,kleid endlich bedeckt den ganzen ,krper und besteht aus vielen neben- und bereinandergetragenen ,stcken1 von der ,kopfbedeckung bis zu ,strumpf und ,schuh herunter4 ,sie ist im ,begriff1 sich die ganze ,welt zu erobern4 ,die menschliche ,kleidung ist nach alledem sichtlich eine ,anpassungserscheinung an das ,klima4 ,sie ist als ,folgewirkung unserer ,ausnahmestellung rein auerkrperlich1 im strengen ,gegensatz zum ,tier1 welches sich einer rauheren ,auenwelt durch einen natrlichen ,pelz anpat4 ,pelzwerk ist in der ,tat der gegebene ,kleidungsstoff fr den hohen ,norden1 denn es vereinigt in sich alle ,eigenschaften1 die an ein zweckentsprechendes ,gewand gestellt werden mssen3 ein eigenes1 schlechtes ,leitungsvermgen und zugleich die ,fhigkeit1 in seinen lockeren ,haar- oder ,federmassen -- es gibt bei den ,hyperborern auch ,vogelbalgpelze -- viele ,luft einzuschlieen und zurckzuhalten4 ,nach dem treffenden ,vergleich von ,a4 ,byhan in dessen hbschem ,buch ,die ,polarvlker 7,leipzig #aiji7 luft die dortige ,kleidung auf das gleiche ,prinzip wie unser ,doppelfenster hinaus2 wie dieses zwischen den an sich schon schlecht leitenden ,glasscheiben noch eine ganz schlecht leitende stehende ,luftschicht beherbergt1 verringert auch die arktische ,kleidung den ,zutritt uerer ,klte und den ,verlust an ,eigenwrme auf ein ,minimum4 ,auf beides kommt es bei aller warmen ,kleidung an2 daher die zwiebelartige ,vielschaligkeit auch unserer ,wintertracht im ,gegensatz zur sommerlichen4 ,fat man1 wie manche ,kulturhistoriker es tun1 den menschlichen ,wohnbau als eine ,erweiterung unserer ,kleidung auf1 sozusagen als das gemeinsame weitere ,gewand einer ganzen ,menschengruppe1 so darf es uns nicht wundern1 die auf das ,kleid verwendeten physikalischen ,leitstze auch beim ,hause wieder zu finden1 diesmal allerdings mit der ,magabe1 da man in den heien ,lndern die ,wrme nicht in das ,haus hinein-1 sie in den kalten aber nicht herauslassen will4 ,daher das sehr weit nach auen berstehende oder tief nach unten ragende ,stroh- oder ,palmendach so vieler tropischer ,huser und ,htten2 daher die ,fensterlosigkeit ebendort2 daher schlielich die verschiedenartigen ,abschlumethoden arktischer ,vlker gegen die eisige ,auenluft4 ,von diesen am bekanntesten ist der lange1 in den ,schnee oder auch den ,boden gegrabene ,gang bei den ,eskimo1 der entweder gekrmmt oder unterhalb des ,niveaus der ,httensohle angelegt ist4 ,in ,verbindung mit der luftdichten ,bauart der ,winterhtten verhtet besonders der tief angelegte ,gang den ,abflu der ,wrme nach auen und den ,zustrom uerer ,klte nach innen1 indem die in dem unterhalb der ,httensohle gelegenen ,teile der ,gangrhre lagernde schwere ,luft ganz wie ein ,stpsel wirkt4 ,bei den ,wandertschuktschen und ,korjaken des nordstlichsten ,asiens beruht die ,isolation weniger auf dem ,gewicht als auf dem ,einschlu der ,luft4 ,diese leitet nur dann schlecht1 wenn sie an der ,bewegung verhindert ist1 so da sie nicht wechselt und solange sie nicht durch ,verdampfung von ,wasser ,wrme entzieht4 ,daher fr die ,eingebornenkinder dort am ,kltepol die ,mglichkeit1 bei mehr als #fj unter ,null nackend im ,schnee zu spielen1 solange die ,luft sich nicht regt4 ,um auch im ,zelt dagegen geschtzt zu sein1 legt man in ihm eine ,isolierkammer aus ,renntierfellen an1 die mit der ,haarseite nach innen gekehrt sind4 ,sie nimmt etwa den dritten ,teil des ,innenraumes ein1 wird tagsber mit ,lampen geheizt und dient des ,nachts als ,schlafraum4 ,die um sie herumlagernde starke ,luftschicht sichert ihr durchaus gengende ,temperaturverhltnisse zu4 ,das geringe ,leitungsvermgen von ,schnee und ,eis ist gleichfalls in mehrfacher ,weise ausgenutzt worden4 ,zunchst in der des ,iglu1 der bekannten ,schneehtte der ,zentraleskimo 7vergl4 ,kulturelemente1 ,seite #hc ff471 die physikalisch nach jeder ,richtung hin gut begrndet ist2 denn zu dem schlechten ,leitvermgen der ,schnee- oder richtiger ,firnwand selbst gesellen sich der soeben geschilderte ,abschlu durch die ,gangrhre und das ebenso geringe ,leitvermgen des ,fensters aus ,seehundsdarm oder ,eis4 ,sodann in einer primitiveren ,form1 indem sich der ,sibirier1 sofern er in den polaren ,einden von einem ,schneesturm berfallen wird1 ein ,loch in den ,schnee scharrt1 gerade gro genug1 um darin kauern zu knnen1 und es mit ,zweigen u4 dergl4 berdeckt4 ,etwas hnliches unternimmt nach ,heilborn#d auch der nordamerikanische ,elch1 indem er sich richtige umwallte ,schneeburgen schafft1 nur da er nicht fr deren ,bedachung zu sorgen wei4 ,in ein neues ,verhltnis zum ,leitungsvermgen der ,substanzen tritt der ,mensch mit der ,hereinziehung des ,feuers in seinen ,bereich1 insonderheit seine ,kche und die ,technik4 ,solange er es nur zum ,rsten und ,braten benutzte1 konnte es seinen ,hnden nicht gefhrlich werden1 denn der ,stock1 auf den er das ,fleisch steckte1 der ,rost1 auf den er es legte1 waren beide schlechte ,leiter1 die er ruhig angreifen konnte1 ohne sich zu verbrennen4 ,viel spter kommt dann das ,kochen auf1 die ,aufschlieung der ,speisen in siedendem ,wasser4 ,an ,mglichkeiten1 den ,siedepunkt zu erzielen1 gab es zwei1 die auch beide benutzt worden sind4 ,die eine ist das ,kochen von oben her mit ,hilfe glhender ,steine1 die man in das ,wasser hineinwirft 7,abb4 #ab a71 bis es siedet1 um es durch weiteren ,nachwurf auf dieser ,temperatur bis zur ,erreichung des jeweiligen ,endzwecks zu erhalten4 ,dabei mute das ,auswechseln der ,steine ,nachdenken verursachen1 bis ein ,schlaukopf die ,kelle erfand1 oder auch die ,zange1 indem er einen ,zweig einfach in der ,mitte zerknickte1 um nunmehr die ,steine einzeln zwischen die ,zweigenden zu klemmen 7,abb4 #ab b74 ,schlechte ,wrmeleiter und darum praktische ,kchengerte waren ,kelle wie ,zange aus bekannten ,grnden4 ,illustration3 ,abb4 #ab a und #ab b4 ,steinkochen bei kalifornischen ,indianern4 7,nach ,holmes47 ,die andere ,methode ist das gegenwrtig ber die ganze ,erde mit ,ausschlu der ,sdsee gebte ,kochen von unten her4 ,wir benutzen dabei ,metallgefe1 deren ,dnnwandigkeit und gutes ,leitungsvermgen eine rasche ,erhitzung von ,topf und ,inhalt verbrgen4 ,weitaus ungnstiger ist und war die ,lage fr alle ,kchinnen1 die sich lediglich der ,tongefe bedienen konnten1 wie es vom ,beginn der jngeren ,steinzeit an jahrtausendelang in ,europa blich war1 und wie es bei vielen ,urbewohnern von ,asien1 ,afrika und ,amerika noch heute der ,fall ist4 ,ton leitet ungleich schlechter als ,metall1 und zumal die dickwandigen ,gefe der lteren ,perioden mssen der ,wrmebertragung nachhaltigen ,widerstand entgegengebracht haben4 ,das gilt nun im ,hchstma schlielich von den noch urwchsigeren ,gefen1 mit denen die ,frau vor der ,erfindung der ,tpferei ihr ,heil versuchte4 ,das konnten in ,afrika ,straueneischalen sein1 dort und anderswo ,flaschenkrbisse1 abgedichtete ,schildkrtenschalen1 ,bambusrhren oder ,bast- und ,rindengefe oder hnliches1 meist aber doch wohl eigens ausgehhlte ,holzschalen1 jedenfalls lauter ,substanzen von ganz geringem ,leitungsvermgen1 so da ihre ,verwendung in unserer ,zeit der ,kohlenteuerung und ,kohlenknappheit kaum empfehlenswert sein drfte4 ,aber kann man denn in ,holzgefen berhaupt kochen8 ,die mssen doch elendiglich verbrennen1 bevor der ,inhalt auch nur eine halbwegs hhere ,temperatur erreicht haben wird4 ,nun1 man kann sogar in einem ,papiergef kochen1 in ihm sogar eine ,bleikugel schmelzen1 vorausgesetzt1 da man dafr sorgt1 da die ,flamme keine freiliegende ,stelle beleckt4 ,das ,papier gibt die ,wrme rasch an den ,inhalt ab4 ,da die ,wassertemperatur dabei nicht ber #ajj hinaussteigt und auch ,blei schon bei #ccj schmilzt1 beide ,temperaturen dem ,papier jedoch nicht schaden1 so bleibt es unverletzt4 ,bei den brigen organischen ,kochgeschirren liegen die ,verhltnisse ganz hnlich3 zwar knnen sie auen verkohlen1 doch schlgt die ,flamme nicht durch1 weil das benachbarte ,wasser mit seiner relativ niedrigen ,temperatur dies verhindert4 ,noch aus der jngsten ,vergangenheit ist der ,gebrauch von ,bastkrben und ,bambuszylindern zu ,kochzwecken aus ,indonesien verbrgt 7,abb4 #ac72 es wre nicht ohne ,interesse zu wissen1 ob die dortigen ,hausfrauen fr die doch immerhin vorhandene ,seltsamkeit des ,vorganges irgendwelches ,verstndnis haben oder ob sie ihn hinnehmen wie jedes andere alltgliche ,geschehnis im ,leben auch4 ,illustration3 ,abb4 #ac4 ,pflanzliches ,kochgef1 ,nikobaren4 ,mit dem ,aufkommen der ,metalle lernt der ,mensch schlielich auch die hheren ,leitungsvermgen kennen4 ,er wird sicher schweres ,lehrgeld in ,gestalt verbrannter ,finger bezahlt haben1 bevor er begriff1 da man ungestraft kein heies ,metall berhrt4 ,ganz ,afrika hatte denn auch ,schmiedezangen uralten ,stils in der ,form jener geknickten ,holzstbe1 bis die ,berhrung mit dem ,europer auch hier die eiserne ,zange mit den aufgesteckten hlzernen ,handgriffen und damit ein ,isoliermaterial von nur #j1ae oder gar #j1jg ,leitungsfhigkeit eingefhrt hat4 ,die ,verwendung anderer ,isoliermittel1 wie ,filz1 ,stroh1 ,sgespne1 ,kieselgur1 ,kork1 ,kautschuk und dergleichen1 gehrt erst spteren ,stufen der ,metalltechnik an4 ,ohne diese ,hilfsmittel wre sie gar nicht zu denken4 #f4 ,der ,luftdruck4 ,die meisten ,flssigkeiten verdampfen an ihrer ,oberflche bei jeder ,temperatur4 ,das ,wasser z4 ,b4 verdampft schon bei #j ,grad langsam1 bei ,zimmertemperatur schneller1 bei hheren ,temperaturen noch schneller4 ,dabei aber verdampft es immer nur an der ,oberflche1 bis durch weiteres ,erhitzen schlielich eine ,temperatur erreicht wird1 wo sich auch im ,innern ,dampf bildet4 ,diese ,temperatur nennt man den ,siedepunkt einer ,flssigkeit2 sie besagt1 da die ,spannkraft der in ihr enthaltenen ,dmpfe dem auf der ,flssigkeit lastenden ,druck das ,gleichgewicht hlt4 ,das ,wesen des ,siedepunktes ist fr die ,mehrzahl selbst der sogenannten ,gebildeten ein ,buch mit sieben ,siegeln2 wir drfen also mit um so weniger ,recht gegen die ,naturvlker den ,vorwurf erheben1 die ,tatsache der ,luftschwere nicht erkannt zu haben4 ,kochen knnen viele von ihnen trotzdem vielleicht ebensogut wie manche weie ,brgersfrau4 ,auch von der exakten ,feststellung des ,luftgewichts1 wie es unsere ,barometer uns tglich vorfhren1 ist keinem jener ,vlker jemals ,kunde geworden1 und trotz alledem haben etliche von ihnen von der ,tatsache selbst in ganz angemessener ,weise ,gebrauch gemacht4 ,illustration3 ,abb4 #ad4 ,der ,schiffshalter4 7,nach ,brehms ,tierleben47 ,in allen ,meeren tropischer und gemigter ,breiten1 auch im ,mittelmeer1 lebt die ,fischgattung ,echenes1 im ,volksmund ,schildfisch oder ,schiffshalter genannt4 ,jenen ,namen fhrt er von einer ovalen ,scheibe her1 die1 wie die ,abbildung #ad zeigt1 an ,kopf und ,nacken sitzt und aus zahlreichen kleinen1 aufrichtbaren ,platten besteht1 die von einem erhhten ,rand umgeben und von einer ,lngsleiste geteilt werden4 ,drckt der ,fisch den ,rand mit dem die ,scheibe umgebenden ,ringmuskel an einen anderen ,gegenstand an und richtet darauf die ,platten hoch1 etwa so1 wie wir die ,bltter einer ,jalousie hochrichten1 so entsteht zwischen diesen ,platten ein luftverdnnter ,raum1 und die ,scheibe heftet sich fest an4 ,das ist eine ,folge des atmosphrischen ,druckes1 zu dem im ,wasser noch der ,druck der ber der ,haftungstiefe lagernden ,wassersule hinzutritt4 ,auf diese ,weise saugt sich der ,echenes an greren ,fischen1 namentlich an ,haien1 fest und lt sich fortschleppen1 vermutlich1 um sich seine ,nahrung so bequem wie mglich zu verschaffen4 ,gern heftet er sich aber auch an ,schiffe1 und da das ,volk in seinem naiven ,glauben ,tieren stets bermchtiges zutraut1 so ist er schon frh in den ,geruch gekommen1 ,schiffe sogar anhalten zu knnen4 ,daher die ,bezeichnung ,schiffshalter4 ,die ,unterart ,echenes ,remora1 der diese ,macht im ,gebiet der alten ,mittelmeerkultur zugeschrieben wurde1 ist nur #bj-be cm lang2 von ihr ist also eine wirkliche ,kraftleistung nicht zu erwarten4 ,dahingegen haben sich die ,bewohner von ,westindien1 der ,insel ,sansibar und der ,torresstrae die ungleich gewichtigere ,masse des bei ihnen heimischen ,echenes ,naucrates 7des ,schiffsmchtigen7 zunutze gemacht1 indem sie mit ihm zwar keine ,schiffe1 nicht einmal kleine ,boote1 wohl aber ,schildkrten aufhalten und fangen4 ,das geschieht in der ,weise1 da sie sich mehrere ,exemplare des #a ,meter langen ,fisches einfangen und bis zum ,fangtage gefangen halten4 ,den armen ,geschpfen durchbohrt man dabei den ,schwanz1 zieht einen ,strick hindurch und schlingt diesen sicherheitshalber noch um den ,schwanz herum4 ,am ,fangtage selbst fhrt man aufs ,meer hinaus1 die ,meute an der ,leine4 ,ahnungslos treiben in sem ,schlummer ,schildkrten auf den ,wellen4 ,da jagt es in der ,tiefe von allen ,seiten unhrbar heran1 saugt sich jh1 aber unlsbar ringsum fest2 der ,fischer zieht langsam die ,leinen an -- das ,wild ist gefangen4 ,das andere ,vorkommnis gehrt nicht im wissenschaftlichen ,sinn unter die ,rubrik ,luftdruck1 wohl aber im volkstmlichen1 weshalb es an dieser ,stelle gleichwohl ,aufnahme finden soll4 ,die ,verwandlung von ,arbeit in ,wrme ist uns allen bekannt und gelufig4 ,so oft wir ein ,zndholz reiben oder mit ,stahl und ,stein ,feuer schlagen1 erzeugen wir ,wrme aus ,arbeit2 erst die durch ,reibung oder ,schlag entstandene ,wrme entzndet den ,phosphor oder den ,schwamm4 ,darauf beruhen auch alle ,feuererzeugungsmethoden der ,wilden1 das ,quirlen mit dem ,bohrstab wie das ,reiben in der ,lngsrinne und das ,sgen in der ,querrille4 7,vergl4 die ,kultur der ,kulturlosen1 ,seite #fj-id47 ,selbst die ,erzeugung von ,feuer in der pneumatischen ,rhre beruht auf demselben ,gesetz3 durch die rasche ,kompression der ,luft in der unten geschlossenen ,rhre wird die ,luft so hei1 da sie den in der unteren ,stempelhhlung untergebrachten ,schwamm entzndet4 ,ob die ,bewohner ,hinterindiens und der groen ,sunda-,inseln1 wo dieses pneumatische ,feuerzeug im ,gebrauch ist1 allerdings unabhngig von uns auf die ,idee gekommen sind1 bleibe einstweilen dahingestellt4 ,mglicherweise ist ein genialer ,kopf bei der ,herstellung eines ,blasrohres1 der fr jene ,gebiete charakteristischen ,fernwaffe1 besonders energisch gewesen2 in dem ,bemhen1 das ,internodium einer markhaltigen ,pflanze zu durchstoen1 um einen glatten ,lauf zu gewinnen1 mag er seinen ,stempel mit starker ,wucht nach unten gedrckt haben1 um mit ,erstaunen festzustellen1 da sich das fein zerteilte ,mark dabei entzndet habe4 ,dann gehrte nur noch das ,erfassen des ,vorgangs hinzu1 um die ,erfindung bewut weiter zu erhalten und auszubauen4 ,illustration3 ,abb4 #ae4 ,afrikanischer ,schrpfkopf4 ,auf exakten wissenschaftlichen ,prinzipien beruht hingegen wieder eine medizinische ,verwendung des ,luftdrucks4 ,das ist die ,anwendung des ,schrpfkopfes1 der keineswegs auf die ,heilkunst der ,kulturvlker beschrnkt ist1 sondern sich ganz allgemein auch in ,afrika1 vereinzelt auch im ,malaiischen ,archipel und ,nordamerika findet4 ,bei uns hat er die ,form einer kleinen ,metall- oder ,glasglocke1 die man ber einer ,weingeistflamme schwach erhitzt und mglichst schnell auf die zu schrpfende ,hautstelle setzt4 ,durch die ,volumenverminderung der ,luft entsteht ein luftverdnnter ,raum1 in den die ,haut und dabei auch die ,blutgefe dieser ,partie hineingepret werden4 ,das geschieht durch den atmosphrischen ,druck1 der alle ,teile unseres ,krpers fllt1 widrigenfalls wir unter der ungeheuren ,last von etwa #cjj ,zentnern1 die auf unserer rund #a ,quadratmeter groen ,krperoberflche lagert1 elendiglich zusammenbrechen wrden4 ,hatte man vor dem ,ansetzen des ,schrpfkopfes ,einschnitte gemacht1 so tritt das ,blut jetzt aus diesen heraus2 war das nicht geschehen1 so wird das ,blut aus der ,nachbarschaft des ,schrpfkopfes nur unter diesen hingezogen1 also von den darunter liegenden ,teilen weggeleitet4 ,abb4 #ae zeigt uns die ,schrpfung eines ,ostafrikaners4 ,der afrikanische ,schrpfkopf besteht in der ,regel aus der ,spitze eines ,kuhhornes1 in die man von oben her ein ,loch gebohrt hat4 ,zur ,herbeifhrung des ,vakuums setzt der ,medizinmann das breite ,ende auf die zu schrpfende ,hautstelle und saugt mit dem ,munde1 so stark er kann4 ,glaubt er das ,horn luftleer genug1 so praktiziert er geschickt mit der ,zunge ein ,stck ,wachs1 das er im ,munde hlt1 auf die obere ffnung und setzt den ,mund ab4 ,das ,horn wirkt nun in genau derselben ,weise1 nur vermutlich noch strker1 als unser zivilisiertes ,gegenstck4 #g4 ,hebel1 ,rolle und ,rad an der ,welle4 a7 ,der ,hebel4 ,den ,hebel im eigentlichen ,sinn haben wir bereits beim ,auftakt zu unseren ,betrachtungen1 beim ,grabstock1 kurz berhrt2 in ,wirklichkeit hat die primitive ,menschheit sich seiner und seiner ,abarten in viel umfangreicherer und zum ,teil auch hchst sinnreicher ,weise bedient4 ,abb4 #af zeigt uns das den ,kosmoslesern aus den ,kulturelementen bekannte ,bild eines ,neuguinea-,mannes bei der ,herstellung eines ,muschelarmringes4 ,er hat sich ein ,stck aus dem riesenhaften ,gehuse von ,tridacna gigas handlich zurecht geschlagen1 es mit ,rotangstreifen umflochten und in einer ,vertiefung seiner hlzernen ,arbeitsunterlage festgeklemmt4 ,bohrer kann1 wie in den ,kulturelementen beschrieben wurde1 jeder hohle oder massive ,holzstab sein1 nur da man ,quarzsand als ,angriffsmittel hinzuziehen mu4 ,fr gewhnlich verwendet man den leicht zugnglichen ,bambus4 ,illustration3 ,abb4 #af4 ,neuguinea-,mann beim ,muschelbohren4 7,nach v4 ,luschan74 ,technohistorisch interessant ist das ,verfahren1 auer durch die erwiesene ,erkennung des ,hrteunterschiedes zwischen ,muschelschale und ,quarz1 durch die wenn auch noch so urwchsige ,verwendung des ,hebels1 wie sie in ,gestalt des angebundenen lnglichen ,steins erfolgt4 ,durch seine ,masse wirkt er gleichzeitig als ,beschwerer1 also im ,sinn eines selbstttigen ,vorschubs1 und zugleich endlich auch als ,schwungrad4 ,das ,verfahren enthlt also bereits alle wesentlichen ,keime unserer modernen ,bohrmaschinen4 ,der ,mann knnte auf den ,stein verzichten und den ,bambus mit den bloen ,hnden zu drehen versuchen2 das wre dann ein ,rckfall auf die ,ausgangsmethode fr alle menschliche ,bohrttigkeit berhaupt4 ,sie ist bis auf die elementare ,erzeugung des ,feuers durch den mit den bloen ,hnden gequirlten ,bohrstab vielerorts durch ,verfahren vervollkommnet worden1 die schon wirklich zusammengesetzte ,maschinen bedeuten4 ,dem ,pumpenbohrer werden wir bei den ,kapiteln ,schraube bzw4 schiefe ,ebene und ,trgheitsgesetz wiederbegegnen1 whrend man ,drehstrick und ,drehbogen physikalisch als ,hebel auffassen kann1 deren ,drehpunkt in der ,lngsachse des ,bohrstabes liegt4 ,prhistoriker haben auf ,grund von ,teilfundstcken1 die man als authentisch glaubt ansehen zu knnen1 ,bohrmaschinen und ,steinsgen konstruiert1 von denen die in ,abb4 #ag und #ah wiedergegebenen ,forrerschen aus dem ,neolithikum nach vielfach geteilter ,ansicht am besten beglaubigt sind4 ber ihre technische ,seite handelt ein ,aufsatz im ,kosmos-,handweiser #aiag1 ,seite #ad-af2 im brigen sprechen die ,zeichnungen fr sich selbst4 ,physikalisch stellt der sogenannte ,vorschub1 d4 h4 der horizontale ,balken1 an dem ,bohrstab wie ,sgentrger befestigt sind und dessen ,aufgabe es ist1 ,bohrholz wie ,sgenstein in die ,unterlage hineinzutreiben1 je seinen sog4 einarmigen ,hebel dar4 ,dessen ,wesen wird dem ,leser am besten durch den ,hinweis auf unseren ,schubkarren klar4 ,beide ,arme wirken auf der nmlichen ,seite des ,drehungspunktes1 beim ,karten also der ,radachse4 ,die ,last zieht am krzeren ,arm1 nmlich der ,ladeflche1 nach unten1 whrend sich die an den ,griffen des lngeren ,hebelarms aufwrts ziehende ,muskelkraft des ,krrners dagegen stemmt4 ,bei den beiden neolithischen ,maschinen ist es umgekehrt3 der lngere ,arm drckt in beiden ,fllen nach unten1 die ,hrte des ,steins hingegen wirkt in entgegengesetzter ,richtung4 ,bei der ,sge stellt das pendelartige ,gebilde einen weiteren einarmigen ,hebel dar4 ,die ,hand zieht oder schiebt am krzeren ,arm2 den ,widerstand findet sie in der ,rinne der zu zerteilenden ,unterlage4 ,illustration3 ,abb4 #ag4 ,neolithische ,bohrmaschine4 7,nach ,forrer47 ,illustration3 ,abb4 #ah4 ,neolithische ,steinsge4 7,nach ,forrer47 ,auf gesicherteren ,bahnen bewegen wir uns dem ,gebrauch derartiger ,maschinen gegenber1 soweit wir ihnen bei ,naturvlkern von heute begegnen4 ,einfache ,verlngerungen des menschlichen ,hebelarmes und dabei doch ungemein wirksam sind das ,wurfholz und die ,schleuder4 ,jene sind ,vorrichtungen aus ,holz1 ,bambus oder ,knochen von #dj-abj cm ,lnge und brett- oder stabfrmiger ,gestalt1 die zum verstrkten ,fortschleudern von ,wurfspeeren oder ,pfeilen dienen4 ,das geschieht1 indem entweder ein am hintern ,ende des ,wurfholzes befindlicher ,haken in das etwas ausgehhlte untere ,ende des ,speer- oder ,pfeilschaftes fat 7s4 ,abb4 #ai71 oder indem ein im ,wurfholz selbst befindliches rinnenfrmiges ,widerlager einen am ,speerschaft angebrachten ,haken aufnimmt 7,abb4 #bj74 ,der ,speerschaft selbst liegt in beiden ,fllen dem ,wurfholz dicht an1 wobei er zwischen den freien ,fingerenden der werfenden ,hand eine gewisse ,fhrung erhlt4 ,manche ,vlker werfen den ,speer so mit der ,rechten allein2 andere sttzen sein vorderes ,ende auf die hoch nach vorn ausgestreckte ,linke4 ,die ,wurfbewegung beschreibt dabei keine eigentliche ,kreisform1 sondern erfolgt mehr zugartig1 wobei sich das ,wurfgescho leicht aus der ,befestigung lst1 ohne da die anfngliche ,zielrichtung eine nderung erfhrt4 ,besonders die ,ablsungsvorrichtungen der ,eskimo stellen wahre ,wunderwerke an ,durchdachtheit dar2 einwandfreier wrde auch kein weier ,ballistiker diese ,probleme lsen4 ,illustration3 ,abb4 #ai4 ,australische ,speerschleuder4 ,verbreitet ist das ,wurfholz ber groe ,teile ,australiens1 ,mela- und ,mikronesiens1 ber den ,nordosten ,asiens und den gesamten von ,eskimo und einigen ihrer ,nachbarn bewohnten ,norden ,amerikas1 ber einen kleinen ,bezirk von ,mexiko und das zentrale ,brasilien4 ,im vorkolumbischen ,amerika war es viel weiter in ,gebrauch2 vor allem auch bei den alten ,kulturvlkern ,mexikos und den ,inkaperuanern4 ,in ,europa endlich glaubt man es schon im ausgehenden ,palolithikum1 in der sogenannten ,renntierzeit1 nachweisen zu knnen4 ,illustration3 ,abb4 #bj4 ,speerschleuder in ,neuguinea4 ,die ,wirkung beruht auf den ,gesetzen des ,hebels und der ,fliehkraft4 ,man beabsichtigt1 durch eine grere ,anfangsgeschwindigkeit eine grere ,durchschlagskraft oder eine betrchtlichere ,wurfweite zu erzielen1 und erreicht das dadurch1 da bei der ,anwendung des ,wurfholzes die ,kraft des ,armes lngs eines lngeren ,weges aufgewendet wird1 um auf dem ,gescho eine grere ,geschwindigkeit aufzuhufen4 ,beim ,wurf aus freier ,hand wirkt die ,kraft nur auf eine krzere ,strecke4 ,den brigen knstlichen ,wurfvorrichtungen1 die von gewissen ,vlkern zur ,erzielung grerer ,wirkungen ersonnen worden sind1 den ,wurf- oder ,rollriemen und ,wurfschlingen1 werden wir unter einem anderen ,stichwort begegnen4 ,die ,schleuder und ihr ,gebrauch sind allgemeiner bekannt1 trotzdem sie aus unserem ,volksleben seit langem verschwunden ist4 ,ihre ,bestandteile sind zwei ,schnre1 zwischen denen ein ,stck ,leder oder ein kleines ,geflecht von der ,form einer zusammenklappbaren ,tasche befestigt ist4 ,zum ,wurf legt man einen ,stein in diese ,tasche1 wickelt das ,ende der einen ,schnur um die drei letzten ,finger und fat das ,ende der anderen ,schnur zwischen ,daumen und ,zeigefinger4 ,dann versetzt man den ,stein in rasche ,kreisbewegung und lt im geeigneten ,moment das letzte ,schnurende los1 worauf der ,stein mit erstaunlicher ,geschwindigkeit fortfliegt4 ,die ,wirkung gleicht ganz derjenigen des ,wurfholzes1 beruht also ebenfalls auf den ,prinzipien des ,hebels und der sogenannten ,fliehkraft4 ,eine solche gibt es nun gar nicht1 sondern was man so oder ,schwungkraft nennt1 ist lediglich die ,folge des ,beharrungsvermgens oder der ,trgheit1 kraft dessen jeder ,krper in seinem ,zustande der ,ruhe oder der gleichfrmigen ,bewegung in geradliniger ,bahn verharrt1 solange er nicht durch einwirkende ,krfte gezwungen wird1 diesen ,zustand zu ndern4 ,ein in krummliniger ,bahn bewegter ,krper widerstrebt der ,krmmung seiner ,bahn also mit der aus dem ,beharrungsvermgen entspringenden ,kraft1 eben der ,fliehkraft oder ,zentrifugalkraft4 ,eine auf gekrmmter ,bahn dahinfahrende ,lokomotive hat in jedem ,augenblick das ,bestreben1 entlang der ,berhrungslinie oder ,tangente der ,bahn geradeaus zu gehen1 also sich vom ,mittelpunkt der ,kurve zu entfernen4 ,dieses ,bestreben uert sich durch einen ,druck der ,radkrnze auf die uere ,schiene4 ,dieser ,druck oder diese ,kraft heit die ,zentrifugalkraft4 ,ihr entgegen wirkt von seiten der unnachgiebigen ,schiene eine gleich groe1 nach innen gerichtete ,kraft1 die als ,zentripetalkraft die ,lokomotive zwingt1 auf den ,schienen zu bleiben4 ,bei der rasch im ,kreis herumgeschwungenen ,schleuder erleiden die ,schnre eine ,spannung1 die1 als ,zentripetalkraft nach innen wirkend1 den ,stein ntigt1 von der geradlinigen tangentialen ,bewegung abzuweichen und eine ,kreislinie zu beschreiben4 ,die ,zentrifugalkraft bt zugleich einen ,zug auf die ,hand aus1 die die freien ,enden der ,schnre festhlt4 ,lt diese ,hand die eine der ,schnre frei1 so hrt mit der ,zentripetalkraft auch die ,zentrifugalkraft pltzlich auf1 und der ,stein fliegt1 nunmehr nur noch der ,trgheit gehorchend1 in tangentialer ,richtung mit der ,geschwindigkeit davon1 die er im ,augenblick des ,loslassens besa4 ,mitten in das ,wirtschaftsleben der ,naturvlker zweier ,erdteile fhren uns die nchsten ,verwendungsarten des ,hebels4 ,abbildung #ba a zeigt eine lpresse der ,pangwe im quatorialen ,westafrika4 ,ihre ,einrichtung ist einfach genug und aus der ,zeichnung ohne weiteres ersichtlich4 ,die auszupressende ,masse der mazerierten und vorgewrmten ,palmlfrchte fllt das ,beutelchen am senkrecht aufgehngten ,prebrett4 ,der ,hebel ist wieder einarmig2 sein ,drehpunkt ist das feste ,widerlager am handfreien ,ende1 lngerer ,arm die ,strecke vom ,drehpunkt bis zu den ,hnden des ,arbeiters1 der krzere die ,strecke vom ,drehpunkt bis zum gepreten ,sack4 ,illustration3 ,abb4 #ba a und b4 lpresse der ,pangwe4 a nach ,herzog ,adolf ,friedrich1 b nach ,g4 ,tessmann4 ,die ,methode1 wie unsere ,abb4 #ba a sie zeigt1 bedeutet in der ,technik der ,pangwe einen ,fortschritt4 ,nach einem anderen ,beobachter nmlich erfolgt das ,pressen auch noch in der ,art1 da der ,arbeiter den ,hebel nicht selbst auf den lsack drckt1 sondern das freie ,hebelende an den rechten ,pfosten heranzieht und dort festbindet 7,abb4 #ba b71 so da der nunmehr stark gekrmmte ,prestab lediglich durch seine ,elastizitt wirken kann4 ,unter diesem ersten ,stock befestigt er in der gleichen ,weise einen zweiten1 einen dritten usf41 so da der ,zweck des ,auspressens schlielich auch auf diese kindliche ,weise erreicht wird4 ,entwicklungsgeschichtlich erweckt1 wie gesagt1 dieses ,verfahren den urwchsigeren ,eindruck2 ob es gleichwohl autochthon1 d4 h4 von den ,pangwe selbst erfunden1 oder ob es von irgendwo anders her entlehnt worden ist1 kann einstweilen nicht entschieden werden4 ,zwar sind die ,pangwe1 trotzdem sie lange im ,verdacht eines stark ausgebildeten ,kannibalismus gestanden haben1 ein intelligentes ,volk1 dem man eine derart einfache1 eigentlich auf der ,hand liegende ,maschine schon zutrauen knnte1 doch ist der ,neger nach der technischen ,seite hin im allgemeinen nicht hoch veranlagt4 ,das gilt in etwas erhhtem ,grade von manchen sdamerikanischen ,indianern und in betrchtlich hherem von den ,eskimo1 die man mit ,fug und ,recht die einzigen wirklichen ,handwerker unter den ,naturvlkern nennen kann4 ,hauptnahrungsmittel der meisten ,indianerstmme ,brasiliens ist das ,mehl aus der ,wurzel des ,kassawestrauches ,manihot utilissima4 ,diese ,knolle enthlt neben geringen ,mengen von ,blausure 7#j1jjb vom ,tausend7 den beraus starken ,giftstoff ,manihotoxin1 der vor dem ,genu natrlich entfernt werden mu4 ,das geschieht1 indem man die ,wurzeln zu ,mehl zerreibt1 dieses zu einem wssrigen ,brei anrhrt und den giftigen ,saft dann entweder durch ,kneten auf einem feinen ,sieb oder durch ,pressen in einem ,schlauch entfernt4 ,diese ,schluche heien ,tipit2 sie sind aus zhen ,rohrstreifen geflochten1 #a1ej bis #b ,meter lang1 zylindrisch1 und endigen oben und unten je in einer ,schleife oder se4 ,zum ,gebrauch fllt man den ,schlauch mit dem ,brei und hngt ihn mit der oberen se an einem vorstehenden ,querbalken des ,hauses auf4 ,durch die untere se steckt man eine derbe ,stange1 deren krzeres ,ende man in einem ,loch in der ,hauswand verankert4 ,auf das freie lngere ,ende setzt sich dann entweder die geplagte ,hausfrau allein 7,abb4 #bb71 oder mit ihr auch noch die brige halbe oder ganze ,familie1 so da der ,schlauch in die ,lnge gezogen und der giftige ,saft aus seinem ,inhalt herausgepret wird4 ,ist alle ,flssigkeit in die untergestellte ,schale gelaufen1 so drckt die ,frau den ,schlauch wieder zusammen1 verkrzt und erweitert ihn dadurch1 und schttet die nunmehr trockne ,masse in einen bereitgehaltenen flachen ,korb4 ,illustration3 ,abb4 #bb4 ,maniokpresse in ,amazonien4 7,nach ,koch-,grnberg47 ,physikalisch beruht das einfache1 aber doch recht praktische ,verfahren wiederum auf dem ,prinzip des einarmigen ,hebels und wre insofern kaum erwhnens- und bemerkenswert4 ,das ndert sich jedoch durch die merkwrdige ,rolle1 zu der das ,tipit in der ,literatur gestempelt worden ist4 ,fr so einfach wir ,nichtphysiker das ,wesen des ,hebels halten1 bis wir durch ,unterricht und ,studium eines anderen belehrt werden1 so zwiespltig steht man dem zylindrischen ,schlauch gegenber4 ,natrlich mu der ,manioksaft auslaufen1 sagen die einen1 denn durch das ,ausziehen wird das ,volumen des ,schlauches eo ipso kleiner4 ,unsinn1 entgegnen die anderen1 das ,volumen bleibt sich gleich1 denn was ich an ,durchmesser verliere1 gewinne ich an ,lnge4 ,von den ,nchstbeteiligten1 nmlich den ,amerikareisenden selbst1 hat sich keiner ber diese ,frage ausgelassen2 sie haben lediglich die interessante ,tatsache berichtet4 ,auch die allgemeine ,vlkerkunde oder ,ethnologie als solche ist1 wie ber technische ,fragen berhaupt1 achtlos ber das ,tipitproblem hinweggeschritten4 ,erst der neuerdings begrndete ,wissenszweig der ,technohistorie hat es aufgegriffen und zu lsen versucht4 ,zunchst durch ,horwitz#e in dem ,sinn1 da die bloe ,verengerung des ,schlauchzylinders das ,auspressen des ,saftes bedinge2 spter dann durch ,f4 ,m4 ,feldhaus#e in dem etwas modifizierten ,sinn1 da die ,streckung im ,grunde genommen wie eine ,schraube wirke4 ,der ,schlauch sei nmlich diagonal geflochten1 so da jede ,lngennderung sein ,gefge seitlich verschbe4 ,beim ,strecken zge das eine ,verlngerung und zugleich auch eine ,verengung nach sich1 die dann einen ,druck auf die ,fllmasse bewirke4 ,feldhaus stellt sich den ,vorgang also als eine ,art ,wringbewegung vor4 ,schlielich habe auch ich der ,frage mein ,augenmerk gewidmet4#e ,von den #aa ,tipit des ,leipziger ,vlkermuseums zeigt nur ein einziges eine diagonale ,flechtart1 whrend die ,flechtstreifen bei allen brigen longitudinal verlaufen4 ,nun schraubt oder wringt jenes eine zwar beim ,ausziehen1 doch bt die geringfgige ,bewegung eine kaum merkbare ,wirkung auf das ,schlauchvolumen aus4 ,die ,feldhaussche ,erklrung gengt also nicht4 ,mein ,appell an ,leipziger ,physiker fruchtete zunchst nichts2 spter hat dann unser ,geophysiker ,prof4 ,dr4 ,wenger mathematisch festgestellt1 da eine ,verlngerung stets auch eine ,volumenverminderung bedeutet1 die um so grer wird1 wenn sich mit dem ,ausziehen auch ein engeres ,aneinanderlegen der ,baststreifen verbindet4 ,die ,drehung hingegen hat an sich keine ,volumenverminderung zur ,folge1 es sei denn1 da sich auch bei ihr die ,streifen dichter aneinander oder gar bereinander legen4 ,nach meinen im ,anfang dieses ,jahres vorgenommenen praktischen ,versuchen ist dieses engere ,aneinanderlegen der einzelnen ,baststreifen tatschlich das ausschlaggebende ,moment bei dem ganzen ,vorgang4 ,urwaldindianer sind keine ,mathematiker1 weder hhere noch elementare2 sie haben das kleine1 fr sie und ihre ,erhaltung aber ungeheuer wichtige ,problem von einer anderen ,seite1 nmlich der der ,praxis1 anfassen mssen4 ,dabei hat ihnen ,allmutter ,natur schon von sich aus ganz hbsche ,weghilfen gegeben4 ,die ,zerkleinerung des klobigen ,wurzelknollens gebot schon die ,rcksicht auf den eigenen ,mund2 die ,erfindung des ,reibbrettes mit seinen eingesetzten ,steinreihen lag also nicht weit4 ,brachte man dann das ,mehl in einem geflochtenen ,behlter unter1 dessen ,herstellung im ,lande der ,palmen mit ihren ,fiederwedeln ebenfalls in der ,luft lag1 so ergab schon der natrliche ,zug infolge der ,schwerkraft eine ,verengerung der ,flechtfugen und eine ,verlngerung des ,behlters -- der ,saft flo mit anderen ,worten ganz von selbst heraus4 ,zwischen dieser ,beobachtung und der rationellen ,durchfhrung des ,gesamtverfahrens1 wie es heute gebt wird1 liegt sicher ein auch zeitlich ungeheuer langer ,weg mit mhselig errungenen kleinen ,fortschritten und harten ,fehlschlgen2 man hat zweifellos die verschiedensten ,flechtarten durchprobiert und enge oder weite ,fugen gelassen1 bis schlielich jene ,stufe erreicht worden war1 die wir in diesem ,teil der ,neuen ,welt vor #djj ,jahren vorgefunden haben4 ,die ,presse arbeitet1 wie der ,augenschein lehrt1 vollkommen zweckentsprechend und einwandfrei1 denn wre das nicht der ,fall1 so htte keiner der ,erbauer ,gelegenheit gehabt1 sich seiner ,erfindungsgabe zu freuen -- das ,manihotoxin htte den letzten ,aruaken und den letzten ,karaiben schon vor ,jahrtausenden dahingerafft4 b7 ,die ,rolle4 ,die ,rolle ist uns allen in ihren beiden ,formen gelufig1 als feste sowohl wie als bewegliche4 ,jene finden wir ber den ,ladetren aller lteren ,speicher hoch oben im obersten ,stock1 wo sie dem ,aufziehen leichterer ,lasten dient2 diese als ,flaschenzug berall dort1 wo es sich um den ,hub schwerer ,lasten handelt4 ,der physikalische ,unterschied besteht darin1 da die feste ,rolle lediglich die ,richtung der ,arbeitsleistung ndert1 nicht aber deren ,gre1 whrend bei der beweglichen eine ,kraftvermehrung stattfindet1 der allerdings eine ,verringerung des ,weges gegenbersteht4 ,die ,leichtigkeit1 mit der ein ,mann mit ,hilfe des ,flaschenzugs die schwersten ,lasten1 wenn auch ganz langsam1 emporzieht1 ist ein ,bild1 das uns alltglich entgegentritt4 ,im ,leben der ,naturvlker gibt es zu solchem ,tun kaum ,gelegenheit2 dazu ist es im allgemeinen zu einfach und elementar4 ,wo einzelne ,vlkerschaften oder gar ganze ,zeitalter gleichwohl dazu geschritten sind1 haben sie andere physikalische ,prinzipien befolgt4 ,nur den ,allerweltsknstlern unter den ,naturvlkern von heute1 den ,eskimo1 ist es1 soweit ich im ,augenblick bersehe1 vorbehalten geblieben1 die rhmliche ,ausnahme zu bilden1 und zwar gleich in einem ,mastab1 der ein wahrhaft grenzenloses ,erstaunen hervorrufen mte1 sofern es sich um eine selbstndige ,eskimoerfindung handelte4 ,aber auch bei der ,annahme einer ,entlehnung bleibt ein gerttelt ,ausma geistiger ,auffassungs- und ,durcharbeitungsfhigkeit brig4 ,illustration3 ,abb4 #bc4 ,schema des ,eskimo-,flaschenzugs4 7,nach ,o4 ,t4 ,mason47 ,es handelt sich um den auf unserem ,titelbilde wiedergegebenen ,vorgang4 ,die ursprngliche ,quelle ist mir nicht zugnglich gewesen1 ich entnehme das ,bild vielmehr einer ,arbeit von ,otis ,tufton ,mason1 den man mit ,fug und ,recht als den ,technologen unter den amerikanischen ,vlkerkundlern bezeichnen kann4#f ,illustration3 ,abb4 #bd4 ,die bewegliche ,rolle4 7,nach ,pfaundler47 ,die ,szene spielt im ,nordwesten von ,nordamerika1 an der ,kste der ,halbinsel ,alaska4 ,eskimo haben ein gewaltiges ,walro zur ,strecke gebracht und wollen es nun an ,land zerlegen4 ,den ungefgen1 zwanzig bis dreiig ,zentner schweren ,krper des toten ,riesen ohne andere mechanische ,hilfsmittel als die blichen ,stricke aus ungegerbter ,tierhaut das felsige ,steilufer hinaufzubewegen1 erweist sich als aussichtslos4 ,da steckt der geistige ,fhrer von ihnen zwei ,ruder oder auch irgendein paar krftige ,stcke ,treibholz je in eine ,felsenspalte1 ordnet die ,stricke in einer ganz bestimmten ,weise an 7,abb4 #bc7 und gebietet nun seinen ,gefhrten1 nach zwei entgegengesetzten ,richtungen zu ziehen4 ,das tun sie aus ,leibeskrften und -- o ,wunder6 der vordem unbewegliche ,kolo gleitet zwar langsam1 aber doch sozusagen spielend die ,felsenflche hinauf4 ,was der umsichtige ,eskimo konstruiert hat1 stellt sich bei genauerem ,hinsehen als ein sehr sinnreiches ,system zweier beweglicher ,rollen dar1 die ganz im ,sinn eines vierseiligen ,flaschenzuges wirken1 so da die ziehenden ,mnner auch nur ein ,viertel der ,kraft aufzuwenden haben1 die sie ohne diese ,vorrichtung htten einsetzen mssen4 ,zum ,verstndnis diene die beifolgende ,abbildung #bd4 ,das eine ,seilende c ist befestigt1 das andere a sowie der ,kloben b mit der ,rolle beweglich1 so da beim ,ziehen an a auer einer ,drehung auch eine fortschreitende ,bewegung der ,rolle eintritt4 ,da nun durch ,vermittlung der ,rolle in beiden ,seilenden c und a die gleiche ,spannung herrscht1 so verteilt sich die ,last in zwei gleiche ,teile1 und wenn die beiden ,seilstcke einander parallel laufen1 so entfllt auf jeden dieser ,teile gerade die ,hlfte4 ,der ,arbeiter hat in diesem ,fall also nur die halbe ,kraft aufzuwenden2 dafr wird der ,weg1 um den die ,last gehoben wird1 nur halb so gro sein wie der ,weg1 den der ,arbeiter selbst oder seine ,hand zurckzulegen hat4 ,das ,seilsystem der ,eskimo fllt in etlichen ,konstruktionsteilen aus diesem ,schema heraus4 ,an ,stelle der ,rollen sehen wir nur ,schleifen1 die mit dem ,messer aus der dicken ,haut des ,tieres herausgeschnitten sind4 ,auf ,grund der unter ihnen liegenden ,speckschicht wirken sie allerdings trotzdem vllig ausgleichend auf die beiden durch sie hindurchlaufenden ,seilenden1 so da sie frei beweglichen ,rollen gleichgesetzt werden knnen4 ,die beiden ,ruder versehen je eine doppelte ,funktion2 jedes von ihnen bildet in seinem ,system sowohl den festen ,punkt c1 wie auch die ,gleitbahn fr das freie ,ende a des ,seiles4 ,dabei gilt indessen der ,begriff fester ,punkt auch nur mit dem ,vorbehalt1 da die ,seile oder die ,ruder selbst nicht sehr glatt sind4 ,wre das der ,fall1 so mchte bei einer sehr ungleichen ,zugleistung der beiden ,mnnergruppen schlielich das ganze ,seilsystem ins ,gleiten geraten1 ja das schwcher bediente ,seilende wrde mglicherweise gar durch die ,hautschleifen und hinter den ,rudern hinweg in die ungefesselte ,freiheit rutschen und die strkeren ,mnner unliebsam zu ,falle bringen4 ,bei der ,rauheit ungegerbter ,fellstreifen liegt ein solcher ,fall allerdings wohl auerhalb aller ,wahrscheinlichkeit4 ,mason und wahrscheinlich auch sein ,gewhrsmann ,elliott sagen nichts ber die vermutliche ,herkunft dieser merkwrdigen ethnographischen ,erscheinung hier im entlegensten ,teile der ,neuen ,welt4 ,sie dem ,haupt eines ,eskimo selbstndig entspringen zu lassen1 wre ein khner ,gedanke1 den selbst die sonstige technische ,geschicklichkeit jenes ,volkes nicht sttzt2 man wird also wohl oder bel ,entlehnung annehmen mssen4 ,nun kennen und benutzen zwar schon die ,chinesen der ,han-,zeit1 also der ,jahrhunderte um ,christi ,geburt1 die feste ,rolle zum ,heraufholen ihrer ,wassereimer aus den ,brunnen1 und in der ,mitte des #ai4 ,jahrhunderts hat ,sir ,john ,francis ,davis im ,reich der ,mitte sogar eine ,hebevorrichtung beobachtet1 die ein richtiges ,differentialwellrad darstellt1 also eine weit hhere ,form1 als auch wir sie fr gewhnlich verwenden4#g ,die ,maschine ist in ,abb4 #be wiedergegeben2 ihre ,wirkungsweise leuchtet ohne weiteres ein4 ,wird die ungleich starke ,welle nach hinten zu umgedreht1 so wickelt sich von dem dickeren linken ,teil mehr ,tau ab als rechts aufgewickelt wird2 die ,rolle und ihre ,last senken sich also1 wenn auch nur um die halbe ,differenz der ,auf- und ,abwicklung4 ,bei der entgegengesetzten ,drehung erfolgt die ,hebung der ,last in demselben ,tempo4 ,illustration3 ,abb4 #be4 ,chinesisches ,differentialwellrad4 7,nach ,laufer47 ,also die ,chinesen beherrschen1 wie so viele andere technische1 so auch dieses ,prinzip4 ,trotzdem liegt es nher1 bei der geographischen ,lage ,alaskas eher an europische ,beeinflussung zu denken4 ,in den mehr als #agj ,jahren1 seitdem der ,deutsche ,georg ,wilhelm ,steller jene ,kste betreten hat1 haben die ,eingeborenen ja auch genugsam ,gelegenheit gehabt1 die ,ttigkeit von ,hebekranen an ,bord europischer1 insbesondere russischer ,schiffe zu betrachten4 ,aber selbst dann bleibt die bernahme noch eine erstaunliche ,leistung4 ,man versetze #ajjjj ,weie1 denen theoretische wie praktische ,kenntnisse der ,physik abgehen1 in die gleiche ,lage -- wrde wohl mehr als einer den ,mechanismus einer solchen ,einrichtung begreifen8 ,vermutlich keiner4 ,also ,hut ab vor jenen ,walrojgern6 c7 ,das ,rad an der ,welle4 ,der ,name klingt gelehrter1 als die ,maschine in ,wirklichkeit aussieht4 ,tatschlich kennt sie jeder1 der einmal eine ,wscherolle gedreht oder einen ,eimer ,wasser aus einem ,windebrunnen emporgehoben hat4 ,auch das soeben behandelte chinesische ,hebezeug zeigt das ,wesen des ,wellrades1 wie es ebenfalls genannt wird1 in bester ,weise4 ,das ,wellrad besteht danach aus einem um seine ,achse drehbaren ,zylinder oder einer ,welle1 auf der ein ,rad von grerem ,durchmesser befestigt ist4 ,in der chinesischen ,maschine stellt die strkere ,welle das grere ,rad dar2 sie zeigt zugleich die entgegengesetzte ,wirkung der um beide ,wellen geschlungenen ,seile4 ,bei den ,naturvlkern sucht man das ,wellrad in dieser ,form vergebens2 auer beim ,bohrer1 dem ,kreisel1 der ,spindel1 der bei ihnen noch immer umstrittenen ,schraube und dem spter ebenfalls noch zu behandelnden ,drall sind sie berhaupt nicht zur ,rotation wellenfrmiger ,krper gelangt4 ,eine ,ausnahme bildet lediglich die ,baumwollentkernungsmaschine1 wie sie bei den ,batta auf ,sumatra1 in ,hinter- und ,vorderindien und einzelnen ,teilen ,hochasiens gebruchlich ist4 ,abbildung #bf gibt eine solche ,maschine wieder4 ,illustration3 ,abb4 #bf4 ,sdasiatische ,baumwoll-,entkernungsmaschine4 ,wie wir sehen1 ist von einem greren ,rad oder auch nur einer strkeren ,welle bei ihr keine ,rede1 man mu das ,wellrad vielmehr in einem anderen ,bestandteil suchen4 ,das ist nun die ,kurbel1 mit der die untere ,welle gedreht wird1 worauf sie durch das ,schraubensystem am anderen ,ende auch die obere ,welle in ,umdrehung versetzt4 ,indem man die ,baumwollflocken zwischen beiden ,wellen hindurchtreibt1 quetscht man die ,samenkrner heraus4 ,diese ,kurbel lt sich als zweierlei auffassen3 als ,hebel und als der ideelle ,teil einer ,rolle1 die man sich ja auch ohne ,schwierigkeit als voll denken kann4 ,in diesem ,augenblick htten wir dann das wirkliche ,wellrad vor uns4 ,die ,bewegungsbertragung von einer ,walze auf die andere durch horizontale ,schraubenrder ist deswegen merkwrdig1 weil solche ,schraubenrder1 wie ,horwitz meint1 in der europischen ,technik erst sehr spt1 wahrscheinlich erst seit dem ,beginn des #ai4 ,jahrhunderts1 verwendet worden sind1 whrend sie in ,indien vermutlich auf ein hohes ,alter zurckblicken4 ,in ihnen htten wir damit also endlich einmal eine ,erfindung hheren ,grades1 die nicht von unserer sonst alles berragenden ,rasse vorweggenommen worden ist4 ,im brigen hat bei dieser ,maschine auch der ,keil sehr reichlich ,verwendung gefunden3 zunchst bei der ,befestigung der ,kurbel an der unteren ,welle selbst2 sodann bei dem unter dem ,walzenpaar befindlichen ,brett1 welches mit ihrer ,hilfe in die ,hhe getrieben werden kann4 ,die ,wirkung bertrgt sich dann durch zwei im ,innern der ,pfosten laufende ,gleitstcke auf die untere ,walze1 die damit fester gegen die obere gepret wird4 #h4 ,schiefe ,ebene1 ,keil und ,schraube4 ,auch von dieser zweiten ,gruppe der einfachen ,maschinen sind uns bereits vereinzelte ,anwendungsarten begegnet4 ,die schiefe ,ebene tritt in doppelter ,weise als ,maschine auf3 als ,rampe und als ,keil4 ,der ,unterschied besteht darin1 da bei der ,rampe die schiefe ,ebene stehen bleibt1 whrend das ,gleitstck1 indem es gehoben wird1 die ,ebene entlang gleitet2 beim ,keil hingegen wird die schiefe ,ebene selbst verschoben1 so da das ,gleitstck gehoben wird4 ,die ,rampe spielt in unserem unendlich vielgestaltigen ,verkehrsleben eine bedeutsame ,rolle4 ,keine berfhrung einer ,landstrae oder einer ,eisenbahn ber die andere1 kein ,gterbahnhof ohne ihre mehr oder minder gleichmig geneigte ,flche2 ja selbst ,wasserfahrzeuge befrdert man1 wie das bekannte ,beispiel des ,oberlndischen ,kanals in ,westpreuen beweist1 auf diese bequeme ,weise von einer ,hhenlage auf die andere4 ,ohne die ,rampe wren der moderne ,massen- und ,schnelltransport berhaupt nicht zu denken4 ,man kann sie daher als ein ,kind der ,gegenwart bezeichnen4 ,das hindert indessen nicht1 da sie auch schon in alter ,zeit und sogar auch bei den ,vlkern niedrigerer ,kulturstufe ihre ,wrdigung gefunden hat4 ,wer sich den ,transport jener ,steinkolosse vorstellt1 wie sie zu den gigantischen ,bauten der alten gypter1 den ,pyramiden und ,tempelanlagen1 sowie zu den ,denkmlern der ,babylonier und ,assyrer verwendet worden sind1 kommt ohne die theoretische ,zuhilfenahme von ,anrampungen gar nicht aus4 ,tatschlich hat die ,fortbewegung denn auch auf solchen bis zu den ,spitzen der ,pyramiden hinauf stattgefunden1 wobei die ,blcke selbst auf ,schleifen oder ,kufen ruhten1 die man entweder ohne ein anderes ,hilfsmittel als die ,zugkraft ungeheurer ,menschenmassen oder aber auf untergelegten ,rundhlzern weiter schaffte4 ,etwa gleichzeitig mit ihrer ,rolle im ,zweistromland und am ,nil hat die ,rampe eine ,bltezeit auch im ,westen des ,mittelmeeres und in ,westeuropa erlebt4 ,das ist die ,zeit der ,megalithen 7megas gro1 lithos ,stein7 oder1 wie wir volkstmlich sagen1 der ,hnengrber4 ,auch wer diese gewaltigen ,steinplatten sieht1 wie sie die ,dolmen und ,ganggrber ,norddeutschlands1 ,nordhollands1 ,englands1 kurz der ganzen ,umrandung der ,nordsee1 auch ,portugals und des ,nordrandes von ,afrika von ,marokko im ,westen bis zur ,halbinsel ,barka im ,osten berdecken1 oder jene ebenso wuchtigen langgeformten ,blcke1 wie sie unter dem ,namen ,menhir und ,bautasteine als stimmungsvolle ,zeugen eines heroischen ,kultus oder einer ebenso kraftvollen ,piett aus dem ,boden derselben ,erdstellen in eine ganz1 ganz anders geartete ,gegenwart hereinragen1 der wird sich fragen mssen1 wie anders jene alten ,baumeister diese ,massen htten bewegen und aufrichten sollen als eben auch wieder unter ,zuhilfenahme der ,rampe4 ,belege haben wir meines ,wissens nicht1 doch bleibt keine andere ,vorstellung brig4 ,mit ,platten von mehreren ,dezimetern ,dicke und mehreren ,metern ,lnge und ,breite und ,blcken von ,hunderten von ,zentnern an ,gewicht hantiert man vor dem ,zeitalter hydraulischer und elektrischer ,krane und ,hebezeuge nicht ohne weiteres4 ,auerhalb des europisch-mittelmeerischen ,kulturkreises sind ,megalithen ber alle ,erdteile auer dem ,festland ,australien verbreitet2 sie finden sich in reicher ,anzahl in ,vorderindien1 wo gewisse ,vlkerschaften sie bis in die ,neuzeit hinein errichtet haben1 und sind auf zahlreichen ,inseln ,mikro- und ,polynesiens festgestellt worden1 wo im allgemeinen kein ,mund mehr ,kunde ber ,alter1 ,zweck und ,herstellungsart der ,steinbauten zu geben vermag4 ,dort finden sich gewaltige1 viele ,meter lange und breite1 meist aus zyklopisch schweren1 viele ,tonnen wiegenden ,steinblcken errichtete ,terrassen und ,plattformen1 ,pyramiden und straenhnliche ,anlagen1 menhirartige ,steinobelisken und ,nachbildungen der menschlichen ,gestalt u4 a4 mehr4 ,auf der ,karolineninsel ,ponape gibt es eine ganze heilige ,stadt1 die nur vom ,adel und den ,priestern betreten werden darf und eine ,flche von nicht weniger als #a bis #b qkm bedeckt4 ,sie besteht aus #ib ,gehegen aus ,korallensteinplattformen1 die mit ,basaltmauern von #c bis #aj ,meter ,hhe eingefat sind4 ,von ihnen allein wissen wir1 da man die ,steine auf ,flen von weither herbeigeschleppt und mit ,hilfe richtiger ,baugerste1 ,rampen und ,hebel an ,ort und ,stelle gebracht hat4 ,wie dagegen die alten ,bewohner der ,osterinsel die riesigen ,massen ihrer berhmten ,steinidole bewegt und aufgerichtet haben mgen1 entzieht sich wohl fr immer unserer ,kenntnis4 ,da es sich um ,monolithe handelt1 die im ,durchschnitt #g-h ,meter aus dem ,erdboden herausragen1 so kann auch hier keine andere ,mglichkeit als die ,befrderung des langen ,steinblocks eine schiefe ,ebene hinauf in ,frage kommen1 die unmittelbar neben der ,vertiefung lag1 in der man das ,idol aufrichten wollte4 ,theoretisch erscheint dann das ,hinabkippen des freien ,steinendes in die ,baugrube sehr leicht2 in ,wirklichkeit wird es den polynesischen ,baumeistern arge ,kopfschmerzen verursacht haben4 ,in seinem kleinen1 aber gedankenreichen ,buch ,kultur und ,mechanik 7,stuttgart #aiae7 meint der ,physiker ,ernst ,mach1 man drfe die zwangsweise ,verwendung ungeheurer ,mengen von ,sklaven1 wie sie bei den ,riesenbauten ,mesopotamiens und gyptens zum ,transport jener ,steinmassen blich war1 nicht ohne weiteres verdammen1 so drakonisch auch die ,strafen bei der mhseligen ,arbeit mit den rohen ,hilfsmitteln gewesen sein mchten2 ja sie knne neben einem ethischen sogar auch ein kulturhistorisches ,verdienst fr sich in ,anspruch nehmen4 ,vordem habe man kriegsgefangene ,feinde entweder gepfhlt oder geblendet2 jetzt1 nach ihrer ,heranziehung zu nutzbringender ,arbeit1 sei man ohne weiteres dazu bergegangen1 die haarstrubenden ,grausamkeiten zu mildern1 bis sie schlielich verschwinden4 ,auf technischem ,gebiet aber sei das ,zusammenschweien vieler ,krfte zu einem ,zweck die erste grere ,erfindung orientalischer ,machthaber gewesen4 ,mit seinen beiden ,beobachtungen singt der seither verstorbene ,historiker und ,philosoph der ,mechanik das ,loblied sowohl der ,arbeit wie der ,organisation2 ohne beides wren in der ,tat weder die altgyptischen noch die mesopotamischen ,kulturen mglich und denkbar gewesen1 denn hier wie dort zwang die ungleichartige ,wasserfhrung der lebenspendenden ,strme zu ,eingriffen in die ,natur1 die nur mit der organisierten ,arbeit ganzer ,arbeiterheere durchzufhren waren4 ,auf der damit gewonnenen materiellen ,grundlage hat sich die ,zivilisation beider ,gebiete dann ganz von selbst aufbauen knnen4 ,erhebt ein ,gesetz auf ,geltung ,anspruch1 so mu es ,allgemeingltigkeit besitzen2 die ,machsche ,beobachtung mu sich demnach besttigen1 wo immer gleiche oder hnliche ,voraussetzungen gegeben sind2 auch unter den ,naturvlkern4 ,nehmen wir ein paar ,stichproben vor4 ,bauten von unerhrter ,groartigkeit sowohl in den rumlichen ,abmessungen wie dem ,gewicht der verwendeten ,steinkolosse erregten das ,erstaunen der ,spanier bei ihrer ,ankunft im alten ,peru4 ,befestigungsanlagen wie die ,burg ,sacsahuaman in ,cuzko1 ,ollantaytambo und andere an der ,waldgrenze gegen die wilden ,indianerstmme gingen ber alles1 was die ,conquistadoren in dieser ,art gesehen hatten4 ,erklrlich werden sie auch nur durch die politischen und sozialen ,verhltnisse des ,inkareiches1 dessen ,sonnenknig ber die ,arbeitskraft schlechthin jedes ,untertanen und vor allem jedes ,unterworfenen gebieten konnte1 trotzdem ,tahuantinsuyu1 das ,reich der vier ,teile der ,welt1 im ,grunde genommen ein rein sozialistisches ,staatswesen war1 in dem es weder ,privateigentum an ,grund und ,boden1 noch ,geld1 weder ,reichtum noch ,armut1 dafr allerdings auch ein alles durchsetzendes ,beamtentum und keinerlei innere und uere ,freiheit gab4 ,darf man den berraschend schnellen ,aufstieg dieses ,reiches mit einigem ,recht auf die kraftvolle ,zusammenfassung aller militrischen ,machtmittel durch eine ,reihe starker ,herrscher zurckfhren1 so ist sein jher ,zusammenbruch vor einer ,handvoll hergelaufener ,abenteurer mit um so grerem ,recht durch diese berorganisation auf der einen1 den ,mangel an ,persnlichkeit auf der anderen ,seite bedingt4 ,im stillen ,ozean sprechen die ,verhltnisse noch klarer im ,sinne ,machs4 ,mikronesier und ,polynesier sind malaiische ,einwanderer von ,westen her4 ,sie waren ,seefahrer von einer ,khnheit1 da nicht einmal ,weiten von der ,lnge des halben ,erdumfanges -- so viel und mehr betrgt der ,abstand von ,madagaskar1 ihrem uersten ,westpunkt1 bis zur ,osterinsel -- sie zu schrecken vermochten4 ,wenn solche kraftvollen ,menschen zur ,errichtung zyklopischer ,baudenkmale schritten1 die nur durch ein ,zusammenwirken aller zustande kommen konnten1 so kann das niemand wundern2 ebensowenig1 da in den neuen1 engen ,verhltnissen auf den kleinen ,eilanden dieses ,strkebewutsein verbleichen und dahinschwinden mute1 sobald die ,erinnerung an die nautischen ,grotaten schwand4 ,tatschlich fanden ,james ,cook und die brigen ,entdecker des #ah4 ,jahrhunderts die ,bevlkerung im unverkennbaren ,zustande des sittlichen und kulturellen ,rckganges vor4 ,mit einigem ,recht knnen wir das ,machsche ,gesetz selbst beim ,festlandaustralier und damit einer ,menschengruppe verfolgen1 die nach allgemeiner ,anschauung am wenigsten von der ,kultur beleckt sei4 ,heute ist das unglckselige ,volk allerdings eine jammervolle ,ruine1 dem unter den grausamen und harten ,manahmen der englischen ,eindringlinge ber kurz oder lang die letzte ,daseinsmglichkeit genommen sein wird4 ,aber auch schon bei ,beginn der ,kolonisation am ,ende des #ah4 ,jahrhunderts entbehrten sie alles dessen1 was ein wirkliches ,volkstum ausmacht3 des strammen ,rassegefhles und des politischen und sozialen ,zusammenhangs4 ,in kleinen und kleinsten ,trupps durchzogen sie jahraus1 jahrein ihre ,jagd- und ,schweifgebiete4 ,diese selben ,leute nun besitzen ein ,monument1 welches ,zeugnis ablegt1 da es einstmals weit besser um den ,australier gestanden haben mu4 ,das ist das ,steinlabyrinth von ,brewarrina im oberen ,darling1 etwa #ajj ,kilometer oberhalb der ,stadt ,bourke in ,neusdwales4 ,es besteht aus einem etwa #ij ,meter langen ,steinwehr1 das sich auf felsiger ,unterlage quer durch den ,flu erstreckt4 ,von diesem ,quergang aus ist dann ein ungefhr #ajj ,meter weit stromaufwrts reichendes ,labyrinth von ,steinmauern erbaut1 das den ,fang der den ,flu hinauf- und hinabziehenden ,fische erleichtern soll4 ,die ,mauern bilden zu dem ,zweck kreisfrmige ,becken1 die zumeist durch stark gewundene ,gnge miteinander verbunden sind4 ,so fest sind diese ,mauern gebaut1 da die gewaltigen ,fluten1 die zu ,zeiten in einer ,hhe von #g ,metern darber hinwegrauschen1 hchstens die obersten ,lagen der ,steine zu verschieben imstande sind4 ,und was lehrt uns dieses ,brewarrina-,wehr8 ,nun1 doch wohl nichts anderes1 als da es auch im ,leben dieser rmsten von heute einmal eine ,periode gegeben haben mu1 wo die ,bevlkerung dichter und wo sie vor allem organisations- und arbeitsfhig gewesen ist4 ,australische ,horden der ,gegenwart wren solcher nur durch gemeinsames1 zweck- und zielbewutes ,zufassen erreichbarer ,leistungen um so weniger fhig1 als auch bei ,brewarrina der ,baustoff aus groer ,entfernung hat herbeigeschafft werden mssen4 ,ob dieses ,aufflackern einer groen ,energie aus der ,mitte der alten ,australier selbst geboren ist1 oder ob es auf eine fremde1 kraftvollere ,vlkerwelle zurckgeht1 die spter in das australische allgemeine ,elend heruntergezogen worden ist1 lt sich einstweilen nicht entscheiden1 wre aber aus kulturhistorischen ,grnden der ,untersuchung wert4 ,mit dem ,begriff der ,rampe verbinden wir uneingestandenermaen den ,begriff der ,befrderung schwerer ,lasten4 ,weil diese fr das einfache ,leben der ,naturvlker und ,halbkulturvlker von heute berhaupt nicht in ,betracht kommen1 darf man sich nicht wundern1 da auch die ,rampe so stark zurcktritt oder ganz fehlt4 ,lediglich in ,hochgebirgsgegenden mit ihren besonderen ,naturbedingungen hat das ,verkehrsleben zu einer eigenartigen ,verwendungsart der feststehenden schiefen ,ebene gefhrt1 bei jenen ,seilbahnen und ,gleitbrcken nmlich1 die unter dem ,namen ,tarabiten aus den ,kordilleren ,sdamerikas bekannt sind1 und ganz gleichartigen ,seilbahnen aus den ,hochgebirgslndern ,zentralasiens4 ,das ,prinzip ist einfach das der im stabilen ,gleichgewicht aufgehngten ,last1 die an einem geneigt verlaufenden ,seil ber tiefe ,schluchten und reiende ,bergstrme nach der niedrigeren ,seite hinbergleitet4 ,ob die ,last aus ,menschen oder aus in ,gurten schwebenden ,pferden oder sonstigen ,dingen besteht1 ist dabei belanglos4 ,das ,titelbild des ,kosmosbndchens ,urgesellschaft zeigt eine solche ,tarabite in vollem ,betrieb4 ,die bewegte schiefe ,ebene oder ihre ,verdoppelung1 den ,keil1 in ihrer kulturhistorischen ,bedeutung zu schildern1 ginge weit ber unseren ,rahmen hinaus4 ,wie bereits betont wurde1 fllt die gesamte unbersehbare ,schar aller ,hieb-1 ,schneid- und ,stechgerte physikalisch unter den ,begriff ,keil4 ,nur auf eine ,form der einfachen bewegten schiefen ,ebene sei noch hingewiesen1 schon deshalb1 weil sie vielleicht die kulturfrderlichste aller menschlichen ,erfindungen berhaupt darstellt4 ,das ist der ,pflug4 ber seine ,ausgangsform oder ,ausgangsformen gehen die ,ansichten noch weit auseinander1 trotzdem sichtlich alles dafr spricht1 da er mit der quergestellten ,feldhacke zusammen seinen gemeinsamen ,ausgangspunkt in der ,astgabel besitzt4 ,auch in der uranfnglichen ,wirkung stimmen beide berein1 indem bei beiden das ,erdreich nicht gewendet1 sondern nur gehoben und dadurch gelockert wird4 ,insofern stellen beide bewegte schiefe ,ebenen dar4 ,mit dem ,aufkommen der ,metalle nimmt die ,pflugschar1 unter ,beibehaltung der horizontalen ,grundflche1 die bekannte geschweifte ,form an1 die erst das ,wenden der ,scholle und damit bestimmte biologische ,vorgnge in der ,ackerkrume ermglicht4 ,vom mechanischen ,standpunkt aus kann man diese ,bewegung als eine ,art ,drall oder auch als eine ,art ,schraubenbewegung auffassen1 womit wir von neuem zu ein paar in der ,vlkerkunde vielumstrittenen physikalischen ,erscheinungen gelangen4 ,illustration3 ,abb4 #bg4 ,materialversteifung4 a b ,versteifung afrikanischer ,eisenklingen1 c ,versteifung des bekannten ,papiergeschosses unserer ,knaben4 ,was ,drall ist1 wei jeder1 der einmal durch einen gezogenen ,gewehr- oder ,geschtzlauf hindurchgesehen hat4 ,die in dessen ,wandung eingeschnittenen ,rillen sollen dem ,gescho whrend des ,fluges eine ,drehung um seine ,lngsachse verleihen1 so da1 es sich nicht berschlgt1 kein ,querschlger wird1 sondern unter dem geringsten ,luftwiderstand seine einmal begonnene ,bahn mglichst weit verfolgt4 ,die ,beibehaltung der im gezogenen ,lauf gewonnenen ,drehbewegung ist unmittelbar die ,wirkung des uns bereits gelufigen ,beharrungsvermgens1 das erst durch irgendeine andere ,kraft1 den ,aufschlag oder sonst eine ,strung1 unterbrochen oder aufgehoben wird4 ,in der ,vlkerkunde hat man in frheren ,jahrzehnten eine solche ,drallvorrichtung gern bei ,wurfspeeren und ,pfeilen der ,naturvlker gesucht4 ,zunchst in ,form und ,querschnitt gewisser afrikanischer ,eisenspitzen4 ,in diesem ,erdteil findet man deren beide ,hlften innerhalb ihrer ,lngsachse hufig scharf gegeneinander abgesetzt1 so da ein ,querschnitt von der nebenstehenden ,form 7,abb4 #bg b7 entsteht4 ,selbst der ,altmeister der modernen ,ethnologie1 ,adolf ,bastian1 hat in dieser ,form die ,ursache einer ,rotationsbewegung vermutet4 ,das ist nun physikalisch unmglich1 zumal keine der beiden ,flchen im geringsten flgelartig geschweift verluft1 was ,vorbedingung fr die ,rotationsbewegung wre4 ,beide stellen vielmehr vollkommene1 wenn auch etwas zueinander geneigte ,ebenen dar4 ,die ,frage nach dem eigentlichen ,endzweck dieser abgesetzten ,klingenform gehrt in das ,kapitel der ,festigkeitslehre1 fr deren ,behandlung durch den ,neger diese ,erfindung einen sehr hbschen ,beitrag liefert4 ,es handelt sich kurz gesagt um eine ,versteifung der ,klinge1 um deren ,umbiegen beim ,auftreffen auf den menschlichen oder tierischen ,krper zu verhindern4 ,in meiner ,arbeit ber den afrikanischen ,pfeil 7#ahii7 war mir diese ,erklrung entgangen4 ,kurz nach deren ,erscheinen bersandte mir der damalige ,kieler ,geograph ,prof4 ,o4 ,krmmel in einem ,brief ein ,stck ,papier1 das schon beim ersten ,blick durch seine kunstvolle ,faltung oder ,kniffung in der ,mittel- oder ,hhenlinie dasselbe ,prinzip wie die afrikanischen ,klingen offenbarte 7,abb4 #bg c74 ,es war dasselbe ,gescho1 das wir als ,knaben so oft erfolgreich in die ,luft entsendet hatten4 ,das afrikanische ,eisen ist von ,haus aus sehr weich2 ,hrteverfahren sind dem ,neger nicht bekannt2 da ist man durch ,zufall auf diese ,art der ,versteifung gestoen1 die nun ber weite ,strecken ,allgemeingut geworden ist4 ,andere haben den ,drall in der ,befiederungsanlage der ,pfeile gesucht4 ,dort wre er leicht mglich1 indem man die einzelnen ,fahnen der lngshalbierten ,federn derart am ,schaft befestigte1 da die ,flgel schiffsschraubenartig geschweift verlaufen2 dann mu sich das ,gescho frmlich in die ,luft hineinbohren1 wodurch das berschlagen vermieden wrde4 ,nun finden sich unter den ,tausenden von ,pfeilen unserer ,vlkermuseen zwar vereinzelte ,beispiele dieser ,art1 doch wre es immerhin gewagt1 bei ihnen an eine bestimmte ,absicht zu denken1 zumal dann doch in jedem ,fall auch eine pfriemenfrmige ,spitze zu einem solchen ,rotationspfeil gehrte4 ,das ist jedoch keineswegs der ,fall4 ,jede flchenfrmige ,pfeilspitze aber wrde den ,drall der ,fiederung in seiner ,wirkung aufheben4 ,so scheint es denn wirklich1 als ob die ,naturvlker es bis zu dieser ,errungenschaft nicht gebracht haben4 ,mir persnlich ist nur ein einziges1 noch dazu der ,welt der ,kinderspielzeuge angehriges ,beispiel bekannt1 das ich der ,vollstndigkeit wegen mitteilen will1 trotzdem es fr die ,herrschaft des ,menschen ber die ,natur vollkommen bedeutungslos ist4 ,das ,spiel heit ,bulbul und wird im nrdlichen ,neu-,mecklenburg und auf ,neu-,hannover1 beides ,inseln im ,bismarck-,archipel1 gespielt4 ,hauptmann ,friederici berichtet darber 7,mitt4 a4 d4 deutschen ,schutzgebieten1 ,erg4-,heft #e1 ,berlin #aiab1 ,seite #ih-ii7 wie folgt3 ,die ,knaben hocken am ,strande dort1 wo die ber das flache ,riff kommenden ,auslufer der ,brecher den ,sand andauernd benetzen4 ,aus diesem feuchten ,stoff 7in der ,hauptsache ,kalksand7 formen sie durch ,drehen und ,streichen auerordentlich regelmige und recht feste ,figuren etwa von der ,form einer ,runkelrbe 7,abb4 #bh a74 ,mit einem starren ,halm wird dann dieser ,figur das spitze ,ende so abgedreht1 da ein flacher ,kegel nach innen entsteht4 ,die ,abdrehung geschieht ganz in der ,weise unserer ,drechsler1 indem der starre ,halm festgehalten wird1 whrend man die ,sandfigur drehend gegen sein ,ende drckt4 ,dem so entstandenen flachen ,kegel wird schlielich durch dieselbe ,manipulation noch ein kleiner1 nach innen gerichteter ,spitzkegel aufgesetzt 7,abb4 #bh b74 ,hat der ,kanake eins1 zwei oder drei dieser ,kunstwerke fertiggestellt1 so tritt er1 die eine ,figur in der rechten und zwei in der linken ,hand1 stolz in das ,wasser hinein1 wobei er nicht vergit1 sich vergewissernd nach mir umzuschauen1 ob ich auch die bevorstehende ,kunstleistung beobachte4 ,nun wird eine ,figur nach der andern mit einer drehenden1 wirbelnden ,bewegung aus der rechten ,hand hoch in die ,luft gestoen1 das dicke schwere ,ende nach oben1 das spitze1 durch den ,doppelkegel ausgehhlte nach unten4 ,der beabsichtigte ,enderfolg ist nun der1 da die oben dicke und schwere ,figur1 ohne die senkrechte ,richtung ihrer ,lngsachse zu ndern1 hoch in die ,luft steigt und ohne umzuschlagen auch wieder herunterfllt4 ,sie schlgt dann mit dem spitzen ausgehhlten ,ende auf die ,wasserflche auf1 wodurch das mit ,gewalt in die beiden ,kegel hineingeprete ,wasser eine ,art ,sprengwirkung hervorbringt4 ,mit dumpfem ,knall lst sich die ,figur auf1 um als schmutzige ,masse unter dem ,wasser zu verschwinden4 ,das ,spiel verlangt eine nicht geringe ,kunstfertigkeit und bung1 wenn es gelingen soll4 ,einmal mssen diese ,figuren aus ,seesand sehr sorgfltig und symmetrisch hergestellt werden1 und dann erfordert das ,hochstoen eine ganz erstaunliche ,beherrschung von ,arm1 ,hand und ,finger4 ,wird die ,figur nicht genau senkrecht1 mit gengender ,kraft und hinreichender ,umdrehungsgeschwindigkeit aus den ,gelenken emporgeschleudert1 so schlgt sie um oder fllt auf die ,seite4 ,sowie ferner der ,wurf nicht genau in der ,lngsachse der ,figur erfolgt1 bricht das dicke ,ende genau in dem ,augenblick ab1 wo das ,spielzeug die ungeschickte ,hand des ,knaben verlt4 ,friederici knpft an diesen lebensvollen ,bericht noch ,betrachtungen aus seiner ,leutnantszeit1 wo er als ,rekrutenoffizier die jungen ,soldaten in die ,geheimnisse des ,dralls bei unserem ,dienstgewehr einweihen mute4 ,er kommt dabei zu dem ,ergebnis1 da die schwarzen ,knaben von ,neu-,hannover das ,problem spielend in der ,praxis zu lsen wuten1 whrend manchem braven ,bauernsohn und ,rekruten von damals die ,theorie des ,schieens bis zu den letzten ,diensttagen nicht recht klar geworden sei4 ,friederici schliet endlich mit dem kulturgeschichtlich bedeutungsvollen ,hinweis1 da dieses ,bulbul mit seinem durch die ,handbewegung erzeugten ,drall1 sodann unsere gezogenen ,gewehre und ,geschtze und schlielich der ,wurfriemen der ,alten1 die der ,griechen und das ammentum der ,rmer1 zusammen eine ,erfindung darstellen1 die ganz offenkundig mehrfach und unabhngig voneinander gemacht worden sei4 ,den ,bulbul ,melanesiens und den ,riemenspeer des weit entfernten1 #bjjj ,jahre lteren mittelmeerischen ,kreises werde ernsthaft wohl niemand in kulturhistorischen ,konnex miteinander bringen wollen1 und da auch die ,theorie der gezogenen ,kanonen nicht auf den ,riemenspeer des klassischen ,altertums zurckfhre1 gehe schon daraus hervor1 da dieser von uns erst #ahfh in seinem ,wesen erkannt worden sei1 wo man gezogene ,geschtze und ,gewehre lngst eingefhrt habe4 ,illustration3 ,abb4 #bh4 ,bulbulspiel von ,neu-,mecklenburg4 ,friederici htte der ,aufzhlung seiner unabhngigen ,drallprovenienzen noch eine vierte hinzufgen knnen1 die der ,neukaledonier nmlich1 die bis zu ihrer ,europisierung den dort blichen langen ,wurfspeer ebenfalls mit ,hilfe einer ,drallvorrichtung schleuderten4 ,das ,prinzip bei diesen allen1 den antiken wie auch dem modernen ozeanischen1 bestand in einem ,riemen oder einer geflochtenen ,schnur1 deren eines ,ende man am ,daumen der rechten ,hand befestigte1 whrend der brige ,teil spiralig um die ,mitte des ,speerschaftes gewickelt wurde 7,abb4 #bi74 ,verlie dann der ,speer im ,wurf die ,hand1 so rollte der ,riemen ab1 wodurch der ,speer selbst in ,rotation um seine ,lngsachse geriet1 was ein berschlagen verhinderte4 ,illustration3 ,abb4 #bi4 ,neukaledonier1 den ,speer mit der ,wurfschlinge werfend4 ,die schiefe ,ebene wirkt um so gnstiger1 je lnger die ,basis im ,verhltnis zur ,hhe ist4 ,das legt den ,wunsch nahe1 stets sehr lange schiefe ,ebenen zu benutzen4 ,dadurch wrde indessen die ,maschine sehr unhandlich4 ,um sie in ein bequemeres ,format zu bringen1 empfiehlt es sich1 sie auf einen ,zylinder aufzuwickeln4 ,dann entsteht einerseits die ,wendeltreppe1 andererseits die ,schraube4 ,abbildung #cj stellt diesen ,vorgang dar4 ,die ,elemente der ,schraube sind die ,schraubenspindel und die sie umhllende ,schraubenmutter4 ,bei ,anwendung der ,schraube handelt es sich fast immer darum1 durch eine drehende ,bewegung der ,spindel eine in der ,richtung der ,achse fortschreitende langsame ,bewegung der ,mutter1 oder durch eine drehende ,bewegung der ,mutter eine in der ,richtung der ,achse fortschreitende langsame ,bewegung der ,spindel mit stark vergrerter ,kraft hervorzubringen4 ,eine seltenere ,verwendung der ,schraube besteht darin1 da man die ,schraubenmutter fortschreitend bewegt1 um dadurch eine drehende ,bewegung der ,schraubenspindel zu bewirken4 ,das geschieht z4 ,b4 bei unserem ,schraubendrillbohrer1 bei dem durch die ,ab- und ,aufwrtsfhrung der handlich geformten ,mutter auf der ,triebstange diese abwechselnd nach beiden ,richtungen rotiert4 ,die ,schraubengnge mssen hier sehr steil sein1 damit der auf ,reibungsarbeit entfallende ,bruchteil der aufgewendeten ,arbeit nicht zu gro wird4 ,wer sich jemals mit ,laubsgearbeiten befat hat1 kennt das bequeme ,instrument aus eigener ,erfahrung4 ,unter den ,naturvlkern hat dieser ,drillbohrer eine ,form angenommen1 bei der die ,mutter nicht so ohne weiteres zu erkennen ist4 ,das ist die in ,abb4 #ca wiedergegebene ,maschine1 wie sie manche ,bewohner des ,stillen ,ozeans zum ,durchbohren von ,muschelschalen und ,schildkrtplatten verwenden1 und wie sie von den alten ,indianern am ,st4-,lorenz-,strom zum ,feuerquirlen gebraucht worden ist4 ,die ,schraubenmutter ist hier nicht von ,anbeginn vorhanden1 sondern bildet sich erst in der ,form der sich um die ,triebstange wickelnden ,doppelschnur4 ,zur ,inbetriebsetzung des ,bohrers dreht man die ,triebstange mit der ,hand1 so da die ,doppelschnur sich schraubenfrmig um sie herumwickelt2 sodann drckt man die horizontale ,druckstange nach unten1 wodurch die ,triebstange in rasche ,drehung gert4 ,durch die ,trgheit der ,schwungscheibe setzt sich die ,drehung ber den ,nullpunkt1 d4 h4 den ,moment des ,ablaufens der ,schnur1 hinaus fort1 so da sich die ,schnur wohl oder bel von neuem um die ,triebstange wickelt und die ,druckstange wieder nach oben fhren mu4 ,sodann wiederholt sich das ,spiel von neuem4 ,dem ,schwungrad begegnen wir hier in der ,welt der ,naturvlker wohl zum ersten- und einzigenmal1 sofern es nicht auch schon unsere ,neolithiker bei einer allerdings fast hypothetischen ,bohrmaschine 7anderer ,konstruktion als der in ,abbildung #ag wiedergegebenen7 verwendet haben sollten4 ,diesen ,pumpenbohrer vermag sich jeder selbst leicht zu konstruieren4 ,trotzdem nehmen die ,ethnologen an1 da er im stillen ,ozean und im ,malaiischen ,archipel erst neuerdings von ,europa her eingefhrt sei1 whrend er bei den ,algonkin und ,irokesen vermutlich autochthon ist4 ,das ,schwungrad hat die ,aufgabe1 infolge seines ,beharrungsvermgens ,unregelmigkeiten im ,gang einer ,maschine auszugleichen und die ,rotationsbewegungen der ,welle ber den sogenannten toten ,punkt hinwegzufhren4 ,zur ,erfllung dieser ,aufgaben mu es mglichst massiv sein1 was bei dem ,pumpenbohrer mit seiner unverhltnismig schweren ,holzscheibe ja auch der ,fall ist4 ,illustration3 ,abb4 #cj4 ,entstehung der ,schraubenlinie aus dem aufgewickelten ,schnitt der schiefen ,ebene4 ,illustration3 ,abb4 #ca4 ,ozeanischer ,drillbohrer4 ,illustration3 ,abb4 #cb4 ,die ,eskimo-,schraube4 a ,schraube und ,mutter bei einem ,pfeil1 b ,hautpflock4 7,nach ,horwitz und ,m4 ,porsild47 ,die ,erfindung der technisch richtig ausgebildeten ,schraube durch die ,naturvlker ist noch umstritten1 trotzdem diese ,frage neuerdings eine ziemlich umfangreiche ,literatur gezeitigt hat4#h ,von ,indien abgesehen1 wo wir die merkwrdigen ,schraubenrder mit parallelstehenden ,achsen bereits kennengelernt haben und wo die ,schraube vermutlich auf ein hohes ,alter zurckblickt1 kommen als mglicherweise selbstndige ,erfinder lediglich die ,eskimo in ,betracht4 ,in welch sinnreicher ,weise sie die ,schraube verwenden1 geht aus den ,abbildungen #cb a b hervor4 ,bei a sind ,spindel und ,mutter zwar schon beide vorhanden1 doch noch nicht geometrisch vollkommen ausgebildet4 ,den ,pflock aus ,holz 7b7 oder ,walrozahn verwenden die ,eskimo zum ,verstopfen der den ,seehunden durch die ,harpune verursachten ,wunden1 einesteils um das ,ausbluten zu verhindern1 andernteils um das ,bugsieren des toten ,krpers zu erleichtern4 ,die ,schraube wird in die ,wunde eingebohrt2 sie schafft sich also hierbei ihre ,mutter in der ,tierhaut selbst1 ganz in derselben ,weise wie unsere ,holzschrauben das in dem vorgebohrten ,loch auch tun4 ,auf die zahlreichen sonstigen ,verwendungsarten der ,schraube bei diesem technisch so hochstehenden ,volk knnen wir nicht eingehen4 ,man hat ihm1 mglicherweise mit ,recht1 ihre ,erfindung abgesprochen1 die ,bekanntschaft der ,eskimo mit der ,schraube vielmehr auf die lange ,berhrung mit den in ,grnland ansssigen ,europern zurckgefhrt4 ,aber selbst in diesem ,fall bleibt die ,geschicklichkeit und ,vielseitigkeit in der ,verwendung des neuen ,kulturgutes noch hchst bemerkenswert4 ,der eigenartigsten ,schraube begegnen wir jedoch wieder im armseligen ,australien4 ,das ist der berhmte ,bumerang1 den jeder kennt und der ballistisch doch vielleicht mehr ,geheimnisse birgt als irgendeine andere ,geschoart4 ,einen ethnographischen ,abri ber ihn habe ich in den ,kulturlosen 7,s4 #bf_/bh7 gebracht2 physikalisch stellt seine geschweifte ,gestalt das ,segment einer ,schraubenmutterwindung dar1 die sich whrend des ,fluges um eine imaginre ,spindel dreht1 whrend des ,anstiegs aufwrts1 beim ,fall darauf abwrts4 ,die merkwrdigen unberechenbaren ,kurven gerade whrend dieses ,abstiegs scheinen auf ,unregelmigkeiten im ,bau dieser merkwrdigsten aller ,schrauben zurckzugehen4 #i4 ,das ,beharrungsvermgen4 ,ernst ,mach nennt als wichtigstes und anregendstes ,werkzeug dem in der ,kulturgeschichte die grte ,rolle zugefallen sei1 den ,feuerbohrer4 ,er deutet damit zunchst auf die grundlegende ,wichtigkeit hin1 die dem jederzeit knstlich erzeugbaren ,feuer in der menschlichen ,kulturentwicklung zugefallen ist1 sodann aber doch auch auf die nicht minder folgenreiche ,erfindung der ,rotationsbewegung1 zu der kein anderes ,geschpf auch nur den geringsten ,auftakt gefunden hat4 ,in der ,tat ist der ,mensch mit dem ,gewinn der ,wellenbewegung in den ,besitz der entwicklungsfhigsten aller einfachen ,maschinen1 ja zur ,grundlage aller zusammengesetzten ,maschinen berhaupt gelangt4 ,ohne ,rotation wre die ,vollkultur einfach nicht zu denken4 ,wenn wir bei den ,naturvlkern aller ,zeiten diese urtmliche ,wellenbewegung so unverhltnismig wenig weiter gebildet vorfinden1 so gibt uns dieser ,umstand eine ungeheuer wichtige ,handhabe1 ja vielleicht direkt den ,schlssel fr das ,zurckbleiben so vieler ,vlker auf niedrigen ,stufen in die ,hand4 ,sie haben1 wie die bisherigen ,ausfhrungen lehrten und die weiteren noch lehren werden1 die mannigfaltigsten ,vorrichtungen gefunden und erfunden1 um ihre ,lebenshaltung ber die ,hhenlage einfach tierischer ,wirtschaft emporzuheben4 ,dadurch indessen1 da sie die unbegrenzte ,ausbaumglichkeit jener ,drehbewegung nicht erkannt1 ausgenutzt und weiter verfolgt haben1 sind sie aller jener ungezhlten ,vorteile verlustig gegangen1 die die glcklichere weie ,rasse zur ,beherrscherin des ,erdballs und aller seiner ,bewohner gestempelt haben4 ,das ,gesetz der ,beharrung oder der ,trgheit ist1 wie wir wissen1 durchaus nicht auf rotierende ,krper beschrnkt1 betrifft vielmehr jeden ,krper in jeder ,lage4 ,ist er in ,ruhe1 so bleibt er darin1 bis ihm ,geschwindigkeit von auen erteilt wird4 ,ist er in ,bewegung1 so verharrt er in seiner ,geschwindigkeit1 bis ihm diese von auen genommen wird4 ,auch die ,bewegungsrichtung kann er nur ndern infolge einer von auen wirkenden ,kraft4 ,aber fr den ,laien verknpft sich der ,begriff der ,beharrung in erster ,linie unleugbar mit dem anderen der ,bewegung und insonderheit der ,rotation4 ,im ,zeitalter der tausenderlei ,fahrzeuge und vor allem des ,fahrrads ist das kein ,wunder4 ,wodurch erhlt sich denn z4 ,b4 der ,radfahrer im ,gleichgewicht1 und zwar um so leichter1 je schneller er fhrt8 ,doch nur durch das ,trgheitsgesetz2 denn jeder rotierende ,krper hat die ,eigenschaft1 da er einer nderung der ,lage der ,rotationsebene und damit also auch der ,rotationsachse einen ,widerstand entgegensetzt1 der nichts als die ,folge der ,trgheit ist4 ,es bedarf einer ,kraft1 um die ,achse des rotierenden ,krpers aus ihrer ,lage zu bringen1 die um so grer sein mu1 je schneller er sich dreht4 ,fr den ,radfahrer ist es daher schwieriger1 sehr langsam zu fahren und doch das ,gleichgewicht zu erhalten4 ,auch beim ,kreisel ist es die ,rotation1 die ihn in aufrechter ,lage erhlt1 und beim ,diabolo seligen oder unseligen ,angedenkens war es nicht anders4 ,zu dieser ,erkenntnis sind die ,naturvlker also nicht gelangt1 womit sie sich ihre ,aufstiegsmglichkeit bis zu einem sehr hohen ,grade verscherzt haben4 ,das ,schwungrad am ,feuerquirl der alten ,anwohner des ,lorenzstromes und der kanadischen ,seen und der seiner ,herkunft nach zudem noch zweifelhafte ,drillbohrer ,ozeaniens besttigen als einsame ,ausnahmen nur die ,regel4 ,in diesem ,zusammenhang klingt es fast wie ein ,witz der ,kulturgeschichte1 da gerade nur jene soeben erwhnten beiden ,spielzeuge des ,kreisels und des ,diabolos ein paar weitere1 fr den ,fortschritt vllig bedeutungslose ,belege bilden4 ,der ,kreisel ist heute sicher allgemeines ,besitztum der ,jugend aller ,zonen2 woher er ursprnglich stammt und ob er nur ein- oder mehrmals erfunden worden ist1 entzieht sich meiner ,kenntnis4 ,im ,malaiischen ,archipel besitzt er ganz ungefge ,abmessungen1 so da ein ruhiger ,gang gewhrleistet ist4 ,in ,afrika tritt er allein schon im ,rovuma-,gebiet in vier verschiedenen ,formen auf1 die in den ,abbildungen #cc a bis d wiedergegeben sind4 ,die eine1 kegelfrmige 7a7 gleicht ganz der unsrigen2 sie wird auch in ganz derselben ,weise in ,bewegung gesetzt4 ,bei den beiden weiteren 7b und c7 ist keine ,schnur ntig1 bei ihnen gengt das ,schnellen zwischen ,daumen und ,mittelfinger zur ,inbetriebsetzung4 ,das ,schwungrad1 denn um ein solches handelt es sich doch offensichtlich1 besteht aus ,scheiben vom ,flaschenkrbis4 ,die vierte ,art ist mir in zwei ,varianten bekannt3 der in d abgebildeten vom ,rovuma und der in e wiedergegebenen aus ,urundi am nrdlichen ,ostufer des ,tanganyika4 ,bei beiden tritt zum erstenmal ein neues mechanisches ,element auf3 die gleitende ,reibung1 indem sich die ,kreiselwelle beim ,abrollen der ,schnur gegen ein von der linken ,hand gehaltenes ,widerlager legt4 ,wir haben hier in der ,tat den ,anfang unseres ,wellenlagers4 ,das ,widerlager besteht am ,rovuma aus einem durchlochten abgegessenen ,stck ,maiskolben1 in ,urundi aus einem #ae-cj cm langen ,stck ,hirsehalm1 aus dem ein fensterartiger ,rahmen herausgeschnitten ist4 ,beide ,kreisel arbeiten vortrefflich1 manche von ihnen sogar unter ,hervorbringung gar nicht bler ,tne4 ,illustration3 ,abb4 #cc4 ,afrikanischer ,kreisel4 a-d ,rovumagebiet1 e ,urundi4 7,nach ,weule47 ,als das ,diabolospiel #aijg bei uns auf der ,bildflche erschien1 war es fr alle lebenden ,deutschen etwas ,neues1 und es bedurfte erst literarischer ,studien1 um festzustellen1 da eine gleichartige ,seuche schon einmal1 vom ,herbst #ahab bis etwa #ahbe bestanden hat4 ,der modernen ,wiederholung ist bekanntlich eine weit krzere ,lebensdauer beschieden gewesen1 indem der interessante ,doppelkegel schon nach #a bis #b ,jahren wieder verschwand4 ,wir sind schnellebiger geworden4 ,feldhaus fhrt das ,wiederaufleben des ,spiels auf den ,kricketspieler ,frey zurck4 ,frey hat es vermutlich aus der ,literatur ber jene erste ,diabolowelle entlehnt4 ,woher es jedoch die ,pariser ,modedamen und ,modeherren von #ahab genommen haben1 kann ich nicht entscheiden4 ,illustration3 ,abb4 #cd4 ,afrikanisches ,diabolospiel4 ,im ,sommer #aijf habe ich ,gelegenheit gehabt1 das ,diabolospiel auf dem ,makondeplateau im ,sdosten von ,deutsch-,ostafrika kennenzulernen4 ,inmitten der groen ,menge von ,eingeborenen1 die gekommen waren1 mir ihre ,tnze und ,spiele vorzufhren1 vergngte sich ein ,mann damit1 einen in der ,mitte gerillten schweren ,holzzylinder mit ,hilfe einer an zwei ,stcken befestigten ,schnur in die ,hhe zu werfen und auf dieser ,schnur immer von neuem aufzufangen4 ,bei genauerem ,zusehen stellte ich als das wirksame ,prinzip des ganzen ,vorgangs die rasend schnelle ,rotation fest1 in die der ,holzzylinder durch bestimmte ,armbewegungen des ,spielers versetzt wurde4 ,jenes ,original befindet sich heute im ,leipziger ,vlkermuseum4 ,es ist in der obenstehenden ,abbildung #cd abgebildet4 ,gebhrt dem ,makonde-,diabolo unstreitig die ,prioritt vor dem europischen von #aijg1 so ist das noch mehr der ,fall bei zwei anderen ,vorkommnissen1 von denen das eine ebenfalls auf ,afrika1 das andere auf ,vorderindien entfllt4 ,von jenem erzhlt der englische ,reisende ,v4 ,l4 ,cameron1 der von #ahgc bis #ahge ,afrika von ,osten nach ,westen durchquerte1 whrend der indische in einem kompilatorischen ,werk vermerkt ist4 ,cameron sollte damals dem berhmten ,missionar und ,reisenden ,david ,livingstone neue ,hilfsmittel nach dessen ,arbeitsgebiet sdstlich vom ,tanganyika bringen2 ihm begegnete indessen in ,tabora nur die ,leiche des am #a4 ,mai #ahgc verstorbenen groen ,menschenfreundes1 so da ,cameron seinen ,plan nderte und durch den ganzen ,sden des heutigen ,kongostaats bis zur ,westkste zog4 ,in der ,nhe des ,tanganyika unterhielt eines ,tages ein ,sklave eines ,huptlings ,djonmah die ,reisenden durch seine ,geschicklichkeit1 indem er ein ,stck ,holz von der ,form einer ,sanduhr vor und hinter sich in die ,luft warf1 es auffing und wieder warf1 so da es immerfort weiter spann4 ,cameron sagt kein ,wort von den beiden ,stcken und der sie verbindenden ,schnur1 die ihm also gar nicht aufgefallen sein mssen1 ein ,beweis entweder fr sein nur geringes ,interesse oder fr eine wenig scharfe ,beobachtungsgabe1 in jedem ,fall aber doch fr seine ,unbefangenheit4 ,ihm war das ,spiel vollkommen neu4 ,das indische ,diabolo wird nach ,thurston 7,castes and ,tribes of ,southern ,india2 ,madras #aiji1 ,,iii4 ,s4 #ejb-ejd7 von den ,korava seit undenklichen ,zeiten gespielt4 ,die ,korava sind einer jener niedrigen ,stmme1 die seit vorarischer ,zeit unstet im ,lande schweifen4 ,sie sind so geschickt mit dem ,diabolo1 da sie es selbst beim ,seiltanzen bis zur ,hhe von ,kokosnubumen in die ,luft schleudern1 und da manche ,knstler es auffangen1 ohne berhaupt hinzusehen4 ,das ,diabolo besteht bei ihnen1 ganz wie das afrikanische1 aus festem ,holz1 ist aber nur ebenso gro und schwer wie das europische4 ,die bereinstimmung im ,material knnte1 zumal bei den brigen engen ,kulturbeziehungen1 fr einen ,zusammenhang zwischen ,indien und ,afrika sprechen4 ,aber woher haben dann die ,korava diese ihrem sonstigen ,kulturbilde doch sehr wenig angepate ,maschine8 ,ist sie ein berlebsel aus der ,seuchenwelle1 die ,europa erstmals #ahab berflutete und vielleicht auch nach ,sdasien hinbergebrandet ist8 ,oder liegt bei den ,korava etwa gar selbstndige ,erfindung vor8 ,ganz unmglich wre das nicht1 wenngleich sehr unwahrscheinlich4 ,von einwandfreierem ,alter im ,gebrauch der ,menschheit1 nmlich neolithisch1 ist das ,zurckgreifen auf das ,trgheitsgesetz in der ,form des ,wirtels auf der ,spindel2 in ihr haben wir zugleich einen weiteren hchst wichtigen ,ausgangspunkt fr die ganze sptere ,rotationsmechanik4 ,den ,gebrauch der ,spindel kennt unsere ,generation nur noch aus ,bchern2 selbst in ,ostafrika fand ich sie #aijf nur noch bei zwei sehr alten ,leuten4 ,der eingefhrte ,kattun hatte die eigene ,weberei auch dort bereits gemordet4 ,form und ,gebrauch unserer alteuropischen ,spindel zeigt ,abbildung #ce4 ,man wand den ,spinnstoff um einen hlzernen ,stock1 den ,rocken1 den die ,spinnerin neben sich aufstellte oder in den ,grtel steckte4 ,jetzt legte sie die einzelnen ,fasern durch ,zupfen mit der einen ,hand einander parallel1 ordnete sie zu einer ,art ,vorfaden1 whrend sie mit der andern die ,spindel an ihrem oberen ,ende in ,drehung versetzte4 ,an der ,spindel war der ,faden mit einer ,schlinge in einem ,hkchen oder einem schraubenfrmigen ,einschnitt so befestigt1 da die ,drehung der ,spindel auf ihn bertragen wurde4 ,die ,spindel selbst bestand aus einem meist hlzernen1 seltener knchernen oder elfenbeinernen oder metallischen1 pfriemenfrmigen ,stbchen1 dessen strkerem unterem ,teil eine scheibenfrmige ,schwungmasse aus gebranntem ,ton1 ,stein1 ,horn1 ,holz oder ,metall1 der sogenannte ,wirtel1 aufgesetzt war4 ,durch dieses kleine ,schwungrad wurde die ,drehbewegung der ,spindel ausgiebiger und gleichmiger1 was sich ohne weiteres auf den ,faden bertrug1 der sich bei ihrem rotierenden ,absinken zur ,erde bildete4 ,war die ,bewegung abgelaufen1 so wurde der ,faden vom oberen ,spindelende abgelst1 auf diese aufgerollt und von neuem festgehakt4 ,sodann begann der ,vorgang von neuem4 ,illustration3 ,abb4 #ce4 ,spinnrocken und ,spindel4 ,in ,europa reicht diese ,spinntechnik1 wie gesagt1 bis in die jngere ,steinzeit zurck4 ,bei den ,naturvlkern ist sie nur lckenhaft verbreitet1 wobei ,australien1 ,polynesien und die ,arktis ganz ausscheiden1 whrend in ,afrika und ,amerika im allgemeinen nur die niedriger stehenden ,vlkergruppen nicht bis zu ihr fortgeschritten sind4 ,zu einem maschinellen ,betriebe hherer ,art1 wie ihn schon unser ,handrad und noch mehr das anheimelnde ,trittrad unserer ,spinnstuben darstellen1 ist indessen keins von ihnen vorgedrungen1 so vollendet uns im brigen z4 ,b4 der westafrikanische horizontale ,webstuhl entgegentritt4 ,der unterscheidet sich von unserem1 nunmehr allerdings auch berholten ,handwebstuhl lediglich durch dessen ,festigkeit und ,eleganz des ,aufbaues1 keineswegs aber durch die innere ,einrichtung4 ,zum ,schlu sei noch einiger ,gertschaften gedacht1 deren ,wirkung zwar ebenfalls auf dem ,prinzip des ,beharrungsvermgens beruht1 die sich aber im ,gegensatz zu der friedlich anmutenden ,spindel der ,hackbauern vorwaltend bei reisigen ,steppen- und ,reitervlkern finden4 ,das sind die ,bola und der ,lasso4 ,ihre ,gemeinsamkeiten und ihre ,unterschiede sind bekannt4 ,bei beiden wirbelt der ,reiter das ganze ,riemensystem um das ,haupt2 whrend er aber die dreikugelige ,bola im geeigneten ,augenblick ganz fliegen und um sich rotieren lt1 damit sich ihre durch ,stein- oder ,metallkugeln beschwerten ,riemen dem unglcklichen ,opfer um ,hals oder ,beine schlingen1 behlt er beim ,lasso das eine ,ende fest in der ,hand1 so da sich nur die gleitende ,schlinge ber das ,opfer legt4 ,indem er im selben ,augenblick hlt oder in scharfem ,winkel abbiegt1 wirkt die ,masse von ,pferd und ,reiter als uere ,kraft auf die ,schlinge ein1 die sich nunmehr schliet und den ,gegner wehrlos macht4 ,beide ,wurfwaffen stellen wahrhaft fein durchdachte ,anwendungen mechanischer ,prinzipien dar4 #aj4 ,das ,parallelogramm der ,krfte4 ,von allen ,stzen der ,mechanik wird keiner so oft unbewut verwendet wie dieser1 denn in ,wirklichkeit kann man zwei an einem ,punkt unter einem ,winkel angreifende ,krfte stets durch eine einzige ersetzen1 wie auch eine gegebene ,kraft stets in zwei ,seitenkrfte zerlegen1 die zusammen dieselbe ,wirkung hervorbringen wie jene allein4 ,der gesamte ,komplex unserer menschlichen ,bettigung steht im ,zeichen des ,krfteparallelogramms von seinen ,anfngen an bis zur ,gegenwart hinauf4 ,aus dieser ,flle ,beispiele herauszugreifen hlt schwer4 ,wir wollen uns mit einigen wenigen begngen1 die das ,hineinwachsen unseres ,geschlechts in die ,herrenrolle dafr um so beredter predigen4 ,da ist als uralte und nahezu allgemein menschliche ,kunstbung das ,rudern zu nennen4 ,jeder1 auch der wasserfremdeste ,grostadtbewohner1 bildet sich ein1 es zu knnen4 ,die ,unfallstatistik bringt leider den ,gegenbeweis4 ,auch von den ,naturvlkern verstehen es nicht alle1 ein ,zeichen1 da der ,mensch das ,rudern wirklich erst hat lernen mssen4 ,die ,kulturvlker rudern anders als die ,naturvlker2 wir streichen1 diese paddeln1 d4 h4 tauchen1 im ,boot stehend oder hockend und das ,gesicht nach vorn1 ihr kurzes ,ruder aus freien ,hnden etwas nach vorn1 aber parallel der ,kielebene in die ,flut und drcken das ,boot so vorwrts4 ,physikalisch handelt es sich in beiden ,fllen um die ,arbeit von ,hebeln1 und zwar einer ,kombination je des ein- und des zweiarmigen ,prinzips4 ,da das ,boot weiterkommen soll1 liegt der eigentliche ,drehpunkt am unteren ,ruderende im ,wasser4 ,beide ,hebelarme liegen dann innerhalb der ,ruderlnge selbst4 ,den krzeren ,arm stellt der ,widerstand des ,wassers dar1 der berwunden werden mu2 den lngeren das ,ruder bis zu den ,hnden seines ,meisters4 ,die ,zweiarmigkeit wird uns klar1 wenn wir sehen1 mit welcher ,leichtigkeit unsere ,wettruderer in ihren ,booten mit den weitausladenden ,dollen groe ,geschwindigkeit erzielen4 ,das ermglicht ihnen der inseits der ,dolle liegende lngere ,hebelarm1 der dafr allerdings auch eine grere ,streichweite erfordert4 ,daher die auf ,rollen laufenden ,gleitsitze4 ,beim ,paddeln liegt der ,drehpunkt des zweiarmigen ,hebels in der unteren ,hand4 ,in welch einschneidender ,weise ein zu weites ,ausholen die ,arbeitsleistung schdigt1 zeigt uns die dem ,pfaundlerschen ,werk entnommene ,abbildung #cf2 zugleich auch1 in welcher ,weise die ,zerlegung der ,krfte vor sich geht4 ,wenn wir1 sagt ,pfaundler1 wie das auf der rechten ,bootseite gezeichnet ist1 das ,ruder aus der ,stellung ,,or in die ,stellung ,,or bringen1 wobei ein ,bogen von #abj beschrieben wird1 so stelle zu ,beginn des ,ruderschlages ad die ,kraft dar1 mit der er auf das ,wasser wirkt4 ,diese ,kraft zerfllt in die fr uns nutzlose ,komponente ab und in die ,komponente ac4 ,nur die letztere bringt das ,schiff vorwrts4 ,ebenso ist gegen ,ende des ,ruderschlags nur die ,teilkraft ac fr unsern ,zweck dienlich4 ,nur in dem ,moment1 wo das ,ruder senkrecht auf die ,mittellinie des ,schiffes gerichtet ist1 wirkt die volle1 ungeteilte ,kraft des ,ruderschlages vorwrtstreibend auf das ,schiff4 -- ,beobachten wir dieselben ,konstruktionen auf der linken ,seite1 wo der ,bogen des ,ruders nur #fj betrgt4 ,hier sind die wirksamen ,teilkrfte zu ,beginn und am ,ende des ,ruderschlages wieder ac und ac4 ,whrend nun auf der rechten ,seite ac und ac nur ungefhr die ,hlfte der vollen ,kraft betragen1 sind auf der linken ,seite die wirksamen ,teilkrfte nur wenig kleiner als die volle ,kraft4 ,das zu weite ,ausholen ist also unkonomisch2 zwar bringt der doppelt so weite ,ruderschlag das ,boot weiter vorwrts als der weniger weit ausholende1 aber durchaus nicht doppelt so weit1 whrend unsere ,anstrengung doppelt so gro ist4 ,rationeller ist es also1 kleinere1 aber dafr zahlreichere ,schlge auszufhren1 allerdings auch nur bis zu einem gewissen ,grade1 da ja auch das ,ausheben und ,einsenken des ,ruders ,arbeitskraft erfordert4 ,illustration3 ,abb4 #cf4 ,das mechanische ,prinzip des ,ruderns4 ,das ,paddeln erfolgt nach genau den gleichen ,gesetzen1 nur da die ,ruderebene um annhernd #ij gedreht ist4 ,da es bei der ,krze der ,ruder keine groen ,ausschlge gestattet und der ,ruderer sein ,gesicht dem ,ziel zuwendet1 besitzt es einige ,vorteile vor unserer ,art des ,ruderns4 ,in der gerumigen ,kamerunbucht uerten sie sich jahrzehntelang in der ,weise1 da bei den ,wettrudern der deutschen ,matrosen die buntbemalten groen ,einbume der ,duala-,neger in der ,regel schneller fuhren als unsere langrudrigen schweren ,plankenboote1 was fr jenen an sich schon nicht sehr bescheidenen ,volksstamm stets ein ,grund lrmendsten ,triumphes war4 ,tempi passati6 ber den ,anfngen des ,segelns lagert ein tiefes ,dunkel4 ,an sich erscheint seine ,entdeckung oder ,erfindung leicht1 da der ,wind ja schlielich jeden flchenhaften schwimmenden ,gegenstand vor sich hertreibt4 ,trotzdem ist es unter den ,naturvlkern nur sehr lckenhaft verbreitet1 beim ,neger von ,haus aus gar nicht1 in ,amerika nur bei den ,inkaperuanern und den ,maya1 whrend es die ,inselkaraiben ,westindiens und die ,tup und ,guaran des stlichen ,sdamerika vermutlich erst in nachkolumbischer ,zeit von den ,europern gelernt haben4 ,nur bei der malaiischen ,rasse ist es seit unvordenklichen ,zeiten ,allgemeingut2 wie htte sie sonst ihre ,wanderung um mehr als den halben ,erdball vollfhren knnen6 ,auf diese seetchtige ,rasse ist nun auch das ,lavieren oder ,kreuzen gegen den ,wind beschrnkt4 ,fr ,nordwest-,europa wird diese schwierigste aller nautischen ,knste zum erstenmal fr das ,jahr #aahi erwhnt1#i ist also eine recht junge ,errungenschaft4 ,wie alt sie bei den ,malaien und insonderheit den ,poly- und ,mikronesiern ist1 und ob diese ihre ,durchdringung des ,stillen ,ozeans bis ,hawaii im ,norden und der ,osterinsel im ,osten bereits der durch das ,kreuzen bedingten ,unabhngigkeit von den ,windrichtungen verdanken oder dem bloen ,segeln mit dem ,winde1 lt sich wohl kaum noch entscheiden4 ,heute1 wie gesagt1 beherrschen sie diese ,kunst1 wenngleich sie dabei auch ein ganz klein wenig anders verfahren1 als das bei unseren ,segelmanvern geschieht4 ,der ,gegenstand ist schon aus diesem ,grund einer nheren ,betrachtung wert1 wobei wir uns wiederum an ,pfaundler anschlieen wollen4 ,aufkreuzen ist in allen den ,fllen ntig1 wo der ,wind vom ,ziele her weht4 ,um es trotzdem zu erreichen1 drehen wir das ,boot so1 da seine ,kiellinie ,,kk gegen einen andern ,punkt ,z gerichtet ist1 und stellen die ,segelflche in die ,richtung ,,ss1 also zwischen die ,windrichtung und die ,kiellinie 7,abb4 #cg74 ,nun sucht der ,wind den ,punkt ,a des ,segels in der ,richtung nach ,d zu bewegen4 ,die ,strecke ,,ad stelle uns die ,kraft dar1 mit der das geschieht4 ,diese ,kraft zerlegt sich in zwei ,komponenten ,,ab und ,,ac4 ,die erstere lt die ,luftmassen lngs des ,segels abstreichen1 ohne weitere ,wirkung zu uern2 die letztere ,teilkraft1 die senkrecht auf der ,segelflche steht1 sucht ,segel und ,schiff in der ,richtung ,,ac mit der ,strke ,,ac zu bewegen4 ,aber das ,schiff kann nur in der ,kiellinie fahren1 da der ,widerstand des ,wassers sonst zu gro ist4 ,somit zerfllt die ,kraft ,,ac wiederum in zwei ,teilkrfte ,ab u4 ,ac4 ,ab bt keine ,wirkung wegen des ,widerstandes des ,wassers aus1 ,ac aber treibt das ,schiff in der ,richtung des ,kiels mit einer ,kraft1 die durch die ,strecke ,ac vorgestellt wird4 ,somit segeln wir in der ,richtung nach dem ,ziele ,z4 ,nach einiger ,zeit wenden wir mit dem ,steuer das ,boot rechts herum in der ,richtung nach ,z und stellen das ,segel wieder nach ,,ss1 zwischen die ,windrichtung ,,wd und die ,kielrichtung ,k,k4 ,nun wiederholt sich wie frher die doppelte ,zerlegung1 und wir segeln gegen ,z4 ,an dem ,punkt ,z angekommen1 wenden wir wieder nach links1 so da das ,boot in die gleiche ,stellung kommt wie bei der ,abfahrt4 ,so mssen wir unser ,ziel ,z erreichen4 ,illustration3 ,abb4 #cg4 ,das mechanische ,prinzip des ,kreuzens gegen den ,wind4 ,das ist der ,vorgang rein schematisch betrachtet4 ,in der ,praxis kompliziert er sich bei uns durch die ,blhung des ,segels1 noch mehr aber in der ,sdsee1 wo zunchst der ,ausleger in ,rechnung zu ziehen ist1 wo aber auch1 wie auf den ,marshall-,inseln1 der ,mast nicht mittschiffs1 sondern auenbords auf der ,auslegerbrcke steht4 ,dieser ,ausleger1 ein durch ,querhlzer mit dem ,boot verbundener balkenfrmiger ,schwimmer1 ist der ,grund1 warum die ,mikronesier nicht ber ,stag gehen oder halsen1 d4 h4 durch einfaches ,wenden des ,schiffes aufkreuzen knnen4 ,er mu nmlich stets an der ,windseite bleiben1 um den ,segeldruck auszugleichen4#aj ,deshalb wird an der ,wendestelle das ,boot mit dem ,heck nach vorn gedreht -- sie sind hinten wie vorn gleich scharf gebaut -- und das ,segel von hinten nach vorn getragen4 ,also ein in ,einzelheiten urtmliches1 als ,ganzes aber doch groartiges ,verfahren1 dem kein anderes ,naturvolk etwas ,gleichwertiges an die ,seite zu setzen hat4 ,der ,ausleger kompliziert das ,fahren aber auch noch in einer anderen ,beziehung4 ,er bietet dem ,wasser einen ,widerstand1 der auf die ,fahrtrichtung des ,bootes selbst nicht ohne ,wirkung bleiben kann4 ,sie uert sich in ,reibung1 die das ,schiff nach seiner ,seite hin ablenken und theoretisch im ,kreis herumfhren mu4 ,um dem zu begegnen1 haben auer den ,nikobaresen vor allem die ,marshall-,insulaner die dem ,ausleger zugewandte ,bootseite erheblich gewlbter gestaltet als die andere ,seite1 die beim ,marshallboot eine fast gerade ,flche bildet4 ,auf diese ,weise wird der ungleiche ,wasserwiderstand so gut ausgeglichen1 da die ,fahrt nunmehr in der gewnschten geraden ,linie erfolgt4 ,illustration3 ,abb4 #ch4 ,drachenfischerei auf den ,salomonen4 ,wir knnen von der ,sdsee nicht scheiden1 ohne noch einer halb nautischen1 halb aronautischen ,groleistung ihrer ,bewohner zu gedenken4 ,das ist der ,fischdrachen1 dessen ,verwendung ich bereits im ,kosmos-,handweiser von #aiag1 ,seite #fe1 kurz geschildert habe4 ,er wird heute in drei ,gebieten gebraucht1 vom ,westende von ,neuguinea bis zur ,bandasee und vereinzelt sogar bis zur ,sundastrae1 vom ,ostende ,neuguineas bis zu den ,santa-,cruz-,inseln und den nrdlichen ,neuen ,hebriden1 und schlielich im nrdlichen und westlichen ,bismarck-,archipel4 ,aller ,wahrscheinlichkeit nach ist er nicht einheimisch1 sondern ber ,indonesien von irgendwoher eingewandert4 ,in ,form und ,handhabung hnelt der ,fischdrachen unserem heimischen ,papierdrachen sehr1 nur ist er aus leichten ,pflanzenblttern zusammengestellt und gegen den ,winddruck durch dnne ,stbchen versteift4 ,wie man aus der ,abbildung #ch ersieht1 paddelt der ,fischer krftig gegen den ,wind2 der ,drache steigt1 schleppt aber am ,ende seines ,schweifes einen ,kder in ,form eines ,bndels zusammengewickelter ,spinnwebfden1 in denen sich groe ,fische1 wie ,hornhechte1 beim ,hineinbeien mit den ,zhnen verfangen sollen4 ,der ,kder hpft bei der frischen ,brise lustig ber die ,wellen dahin1 so da er die ,aufmerksamkeit der ,hornhechte sehr wohl erregen wird4 ,bis hierher sind die ,literaturangaben klar und unmiverstndlich4 ,wie aber bringt der ,fischer1 falls er allein auszieht1 den ,drachen zum ,steigen1 und wie zieht er ihn1 nachdem er am ,zucken der ,schnur das ,anbeien des ,fisches festgestellt hat1 ein1 ohne da der ,drache ins ,wasser fllt8 ,selbst die eingehenden ,studien meines ,mitarbeiters ,dr4 ,plischke1 der dem ,fischdrachen zurzeit eine ,monographie widmet1 haben in den meisten dieser ,punkte bisher keine ,klarheit zu schaffen vermocht4 ,illustration3 ,abb4 #ci4 ,das mechanische ,prinzip des ,luftdrachens4 ,physikalisch stellt der ,luftdrache eine solche ,hufung von ,gesetzen dar1 da wir auf eine ausfhrliche ,darlegung verzichten1 uns vielmehr mit einer groben ,analyse begngen mssen4 ,in der ,abbildung #ci stelle sp den horizontal im ,schwerpunkt p der geneigten ,drachenflche bb angreifenden ,winddruck dar4 ,nach dem ,satz vom ,krfteparallelogramm zerlegt sich die ,resultante pa in die ,teilkraft pd1 die wirkungslos an der ,flche entlang gleitet1 und die ,teilkraft pc1 die senkrecht gegen die ,flche aufwrts drckt4 ,dorthin wrde also der ,drache gehoben1 wenn er ohne ,gewicht wre4 ,da das nicht der ,fall ist1 setzt sich der ,druck pc mit der in p senkrecht abwrts wirkenden ,schwerkraft zu der ,gesamtresultante pg zusammen4 ,die bei p befestigte ,schnur ep nimmt die ,richtung dieser ,resultante an und hlt ihr durch ihre ,spannung das ,gleichgewicht1 d4 h4 der ,drache schwebt beim ,festhalten und steigt beim ,nachlassen der ,schnur4 ,die besonderen ,einwirkungen des ,schweifes auf ,schwerpunkt1 ,schnurbefestigung usw4 mssen wir hier als zuweit fhrend beiseite lassen4 #aa4 ,licht und ,schall4 ,zu dem ,fischer mit dem ,drachen gesellt sich der andere mit ,wurfspeer und ,bogen und ,pfeil2 whrend aber jener nur auf die angegebenen ,teile ,ozeaniens und ,indonesiens beschrnkt ist1 kehrt dieser in allen ,erdteilen wieder4 ,zudem mu zum mindesten der ,speerwurf nach dem ,fisch uralt sein1 denn er wird gerade von den allertiefststehenden ,vlkern gern gebt4 ,der ,bogen hingegen ist eine verhltnismig junge ,erfindung1 die bei uns einwandfrei erst von der jngeren ,steinzeit an nachweisbar ist4 ,die naheliegende ,frage ist nun3 ,wie hat sich der ,schtze bei seinem ,beginnen zu verhalten8 ,zielt er auf den ,fisch selbst1 oder ber oder unter ihn8 ,da ein ,stock1 wenn man ihn schrg ins ,wasser hlt1 nach oben geknickt erscheint1 beobachtet jedes ,kind1 es kann sich jedoch die ,erscheinung nicht erklren4 ,spter hrt es dann im ,unterricht von der ,brechung des ,lichts beim bergang von einem ,medium in ein anderes und sieht nunmehr die ,sache schon mit etwas mehr ,verstndnis an4 ,ein geflliger ,erwachsener zeigt ihm schlielich den von dem alten griechischen ,mathematiker ,euklid schon vor #bbjj ,jahren angestellten ,versuch mit der ,silbermnze in der undurchsichtigen ,schssel1 worauf es keinen ,augenblick lnger im ,zweifel sein wird1 da der ,gegenstand selbst sich tiefer befindet als es den ,anschein hat4 ,jener ,versuch besteht bekanntlich darin1 da man die ,mnze in der leeren ,schssel so legt1 da der etwas abseits stehende andere sie eben gerade nicht mehr sieht4 ,fllt man dann die ,schssel vorsichtig mit ,wasser1 so taucht die ,mnze fr den ,beobachter nach und nach ber dem ,schsselrand auf1 bis sie schlielich vollkommen sichtbar ist1 whrend sie in ,wirklichkeit noch unverrckt in ihrer alten ,tiefe liegt4 ,den ,urmenschen hat niemand weder mit ,versuchen beglckt noch ber ,brechungsgesetze unterrichtet1 und doch haben er und seine ,nachfahren gelernt1 mit ,brechungsquotienten zu rechnen4 ,wie ungezhlt viele ,fehlwrfe und ,fehlschsse ihn das gekostet hat und noch heute jeden angehenden ,wasserschtzen kosten mag1 ist gar nicht auszudenken4 ,hier hat die ,empirie1 die ,erfahrung1 das ,maximum an ,arbeit verlangt1 aber auch einen ihrer grten ,triumphe gefeiert4 ,wie sich der ,vorgang im einzelnen abspielt1 lt sich bequem aus der ,abbildung #dj ersehen4 ,die ,brechung der von ,gegenstnden unter dem ,wasser ausgehenden ,lichtstrahlen hat zur ,folge1 da sie uns nher der ,wasseroberflche zu liegen scheinen1 als es in ,wirklichkeit der ,fall ist4 ,so erscheint der ,fisch ,f1 wenn wir ihn von a aus erblicken1 in ,f zu sein4 ,ist aber das ,auge in a1 so scheint er uns in ,f zu stehen4 ,die scheinbare ,erhhung wird also immer grer1 je schiefer wir auf die ,wasserflche schauen2 auch nimmt sie dabei immer rascher zu4 ,will man daher ,fische schieen1 so mu man stets tiefer zielen1 und zwar um so mehr1 je geneigter die ,schurichtung ist4 ,die wilden ,jger wissen das ganz genau1 sind auch sonst ber die ,schwierigkeiten gut unterrichtet1 vor allem ber die ,notwendigkeit1 ein festes ,abkommen zu haben4 ,daher das hufige schrge ,eintauchen des ,pfeils in das ,wasser1 um den ,grad der ,lichtbrechung zu prfen2 daher bei vielen ,indianern ,sdamerikas auch das ,hineinwerfen einer leuchtend roten ,beere in den ,flu1 um in dem ,augenblick1 wo ein von unten zuschnappendes ,fischmaul sie verschlingen will1 den ,pfeil zu entsenden4 ,illustration3 ,abb4 #dj4 ,erklrung des ,fischschieens4 ,die scheinbare ,hhe der ,fische unter ,wasser4 ,illustration3 ,abb4 #da4 ,ostafrikanisches ,telephon4 7,nach ,weule47 ,auf dem ,gebiet der ,akustik besteht die hchste ,leistung der ,naturvlker in der ,besiegung des ,raumes durch den sozusagen artikulierten ,schall1 durch die ,signal- oder ,trommelsprache4 ,vollendeter zwar ist das niedliche ,telephon1 das sich ostafrikanische ,kinder konstruieren4 ,es ist in der ,literatur schon seit den #ahij;er ,jahren bekannt1 doch fehlt es in den meisten ,sammlungen4 ,im ,sden von ,deutsch-,ostafrika habe ich #aijf ein paar ,belegstcke erlangen knnen4 ,abb4 #da zeigt ein solches ,telephon1 bei dem es sich ganz offenbar um eine allerdings sehr geschickte ,entlehnung aus europischen ,spielwarenlden handelt4 ,wie man sieht1 besitzen diese ,telephone die ,form einer kleinen ,trommel aus ,holz oder ,flaschenkrbis1 deren obere ffnung mit der feinen enthaarten ,haut eines bestimmten ,nagetieres berspannt wird4 ,die ,leitung1 eine sehr dnne1 gut gearbeitete ,pflanzenfaserschnur1 wird durch ein enges ,lchlein in der ,mitte der ,membran gezogen und durch einen ,knoten am ,durchgleiten verhindert4 ,die ,apparate arbeiten ausgezeichnet2 man kann sich bei straff angespannter ,schnur auf #ajj ,meter und mehr -- lnger sind die ,leitungen nicht -- sehr gut durch sie verstndigen4 ,welches ,gesetz fr das ,leitungsvermgen einer solchen ,schnur in ,frage kommt1 entzieht sich meiner ,beurteilung2 dazu bin ich nicht ,physiker genug4 ,alle brigen akustischen ,verstndigungsmittel1 soweit sie auf der ,trommel beruhen1 haben den ,vorzug1 ureigenes ,gut der ,naturvlker zu sein4 ,die ,erfindung einer ,signalsprache ist nicht schwer1 denn die ,beobachtung1 da die strkere ,holzwand eines ausgehhlten ,holztroges einen tieferen ,ton gibt als die schwchere1 liegt nahe4 ,die konventionelle ,einfhrung einer ,art ,morsesystems in ,gestalt tieferer und hherer ,tne fr bestimmte ,begriffe unter den ,stammesgenossen bringt die ,erfindung dann ebenso leicht zum ,abschlu4 ,zu einer wirklichen ,trommelsprache gehrt allerdings doch wohl noch mehr4 ,ihre hchste ,entfaltung hat sie in den kstennahen ,gegenden quatorial-,westafrikas gefunden1 wo die ,eingebornen sich mhelos die lngsten ,geschichten ber weite ,entfernungen hin erzhlen4 ,das ist nun ein ,gebiet1 wo manche ,sprachen von sogenannten ,tonhhen oder musikalischen ,akzenten durchsetzt sind1 wo mit anderen ,worten die ,bedeutung der ,silben mit der ,art der ,aussprache wechselt1 ganz wie im ,chinesischen auch4 ,an diesen ,umstand knpft ,prof4 v4 ,luschan an1 indem er meint1 da gerade erst dieser besondere ,sprachcharakter die wesentlichste ,vorbedingung fr jene ,vollentwicklung der ,trommelsprache gewesen sei4 ,ob diese ,vermutung durch weitere phonetische und linguistische ,untersuchungen ber ,bord geworfen oder besttigt werden wird1 mu die ,zukunft lehren2 in jedem ,fall hatte die vollendete ,durchfhrung jener ,errungenschaft ihren ,besitzern ein bedeutendes bergewicht ber ihre ,nachbarn eingetragen1 bis die ,herrschaft der ,europer das alles wieder ausgeglichen hat4 ,die allerfeinste ,heranziehung der ,akustik durch ,naturvlker findet sich jedoch im tropischen ,sdamerika4 ,in ,ethnologenkreisen ist sie unter dem ,namen ,cambarysu bekannt und berhmt4 ,das sind ebenfalls ,schlitztrommeln aus ,holz1 die von den ,eingebornen so untergebracht und aufgestellt werden1 da ihre ,tne ausschlielich an den gewnschten ,punkten1 nmlich gleichartigen ,stationen1 vernommen und gedeutet werden knnen4 ,zu dem ,zweck baut man bei den ,catuquinaru besondere ,huschen und stellt die ,trommel darin in eine mit ,holzstcken gefllte ,grube1 die bei anderen ,stmmen wegfllt4 ,trommeln nun die ,mnner in der ,morgenstille1 so werden die ,zugnge zum ,aufstellungsraum verschlossen gehalten1 damit die ,tonwellen nicht vom ,walde verschluckt werden1 sondern sich konzentrieren1 durch die ,giebel des ,hauses entweichen und sich erst ber den ,wipfeln der ,bume in der freien ,luft ausbreiten4 ,also eine leibhaftige ,telephonie ohne ,draht6 #ab4 ,schlubetrachtung4 ,mit dem ,cambarysu wollen wir den ,rundblick auf die physikalischen ,errungenschaften der ,naturvlker einstweilen beschlieen4 ,dieser kleine ,wunderapparat wendet sich bewut an die nur geringe ,schar der ,eingeweihten4 ,das ist falsche ,bescheidenheit1 denn ein kurzer berschlag alles von uns ,gebrachten beweist doch unzweideutig1 da die ,naturvlker keineswegs jene halb- oder ganztierischen ,lebewesen sind1 fr die sie in ,laienkreisen so oft gehalten werden4 ,alle ,vlker der ,erde sind1 wie wir in den ,kosmosbndchen so oft betont haben1 gleich alt1 und alle haben genugsam ,zeit und ,gelegenheit gehabt1 ,erfahrungen zu sammeln und ,entdeckungen und ,erfindungen der verschiedensten ,art zu machen4 ,wenn die weie ,rasse dabei ungleich erfolgreicher gewesen ist als alle brigen1 so haben ihr dabei zahlreiche ,umstnde geholfen1 auf die hier einzugehen wir um so weniger ,veranlassung haben1 als der ,unterschied keineswegs dem ,wesen1 sondern lediglich dem ,grade nach besteht4 ,ganz ohne ,errungenschaften ist nicht einmal das primitivste ,vlkchen geblieben1 ja die ,mehrzahl kann sich sogar eines oft nicht einmal unbetrchtlichen ,schatzes an technischen ,mitteln rhmen4 ,aber die ,herrschaft ber die ,natur8 ,besitzen sie auch die8 ,in dem ,sinn1 wie wir sie auffassen1 sicherlich nicht2 weder verfgen sie so souvern ber die ,krfte der ,luft und des ,wassers1 noch ber die der ,tierwelt1 des ,dampfes1 der ,elektrizitt und der explosiblen ,gase1 wie wir das von uns rhmen4 ,aber ,herrscher sind sie bei alledem doch1 wenn auch nur ber ihren eigenen1 mehr oder weniger beengten ,lebensraum4 ,und auch das verstehen wir zuweilen falsch4 ,wie bedauern wir den unglckseligen ,buschmann in seiner kargen ,heimat6 ,kaum jemals fhlbarer berflu1 dafr aber um so hufiger der bitterste ,mangel an allem1 was uns zur bloen ,fristung des nackten ,daseins erforderlich dnkt4 ,dabei fhlt sich dieser ,wilde in seinem ,dasein entschieden geborgener als mancher ,grostadtbewohner in dem seinigen4 ,das ,nahrungsbedrfnis8 ,als ,sammler und ,jger kennt er alle ,schliche und ,methoden1 die seiner ,umwelt angepat sind4 ,die in jenen ,regionen doppelt brennende ,wasserfrage8 ,auch sie hat er zu lsen verstanden allezeit1 vom ,vlkchen der ,buschmnner lebte sonst lngst nicht einer mehr4 ,wie im wahrsten ,sinn souvern deren ,herrschaft ber ihre ,heimat ist1 lehrt nichts besser und einwandfreier als die noch immer zu wenig beachtete ,tatsache1 da alle die ,herero1 die nach der ,schlacht am ,waterberg im ,august #aijd nach ,osten in das ,sandfeld zogen1 sich nur dadurch vom sicheren ,untergang haben retten knnen1 da sie smtliche ,lebensgewohnheiten der vordem von ihnen so verachteten ,vorbewohner dieser ,region1 eben der ,buschmnner1 sklavisch angenommen haben4 ,so ist es allerorts2 in allen ,zonen hat der ,mensch sich frmlich erst seine ,lebensbasis geschaffen1 sowenig das scheinbar rein vegetative1 pflanzenhnliche ,dahindmmern so manches ,naturvolkes dafr zu sprechen scheint4 ,um das im einzelnen zu beweisen1 mte man eine umfassende ,vlkerkunde grten ,umfanges schreiben4 ,einige wenige ,belege rein physikalischen ,charakters haben wir in den vorstehenden ,ausfhrungen gebracht1 die gleichsam nur als ,stichproben aus dem gesamten ,kenntnisschatz der ,naturvlker betrachtet sein wollen4 ,den auf vorwaltend chemischer ,grundlage beruhenden ,errungenschaften soll das nchste ,kosmosbndchen gewidmet sein4 ,somit bleibt uns heute nur noch die ,aufgabe einer mehr andeutungsweisen1 unsystematischen bersicht wenigstens der ,hauptsache dessen1 was unsere so oft falsch beurteilten ,freunde an weiteren physikalischen ,leistungen und ,kenntnissen zu verzeichnen haben4 ,wie weit reicht die knstliche ,beleuchtung der menschlichen ,wohnung zurck8 ,nun1 sicher doch ebensoweit1 wie das ,feuer im ,dienst unseres ,geschlechtes steht2 das ,herdfeuer seiner ,urhtte diente am ,abend zugleich auch zu deren ,erhellung4 ,auf dieser ,stufe stehen seltsamerweise die meisten ,naturvlker noch heute2 sie haben kein hheres ,lichtbedrfnis1 sondern sitzen bis zum frhen ,schlafengehen malerisch um ihr ,universalfeuer herum4 ,kienspan1 ,fackel und ,lampe sind unter diesen ,umstnden nur dnn verteilt zu finden1 jener im alteuropischen ,kulturkreis1 die ,fackel aus ,pflanzenharzen und stark lartigen ,frchten bei westafrikanischen und malaio-polynesischen ,vlkerschaften1 die ,lampe endlich bei den ,eskimo und im alten ,sdeuropa4 ,schalenfrmige ,steine1 die man als ,lampen deutet1 hat man neuerdings in sdfranzsischen ,hhlen des ausgehenden ,palolithikums gefunden2 sie wie auch die ,specksteinlampe der ,eskimo brennen nur mit ,hilfe eines ,dochtes1 und bestehe er auch nur aus einem zusammengedrehten ,pflanzenflckchen2 sie beruhen also auf dem ,gesetz der ,kapillaritt1 deren wenn auch unbewute ,heranziehung in die menschliche ,wirtschaft damit bis in berraschend ferne ,zeiten zurckreicht4 ,unter ,kapillaritt verstehen wir die ,erscheinung1 da in engen ,rhren1 die man in eine ,flssigkeit taucht1 diese hher oder tiefer steht als auerhalb4 ,die ,erscheinung erklrt sich aus der molekularen ,anziehung zwischen den ,flssigkeitsteilchen unter sich 7der ,kohsion7 und zwischen den ,teilchen der ,flssigkeit und der festen ,wand 7der ,adhsion74 ,ihre ,wirkungsweise kann jedes ,schulkind tagtglich an seinem ,lschblatt feststellen4 ,badeschwamm1 ,handtuch1 ,pinsel und ,docht beruhen auf demselben ,prinzip4 ,fr den einzelnen ,mitteleuroper gibt es insofern keine ,trinkwasserfrage1 als er blo an die ,wasserleitung oder an den ,brunnen zu gehen braucht4 ,beim ,primitiven liegt die ,sache so einfach nicht2 in ,trockengebieten bedroht ihn stndig die ,frage der ,beschaffung schlechthin2 in ,sumpfregionen oder solchen des ,brackwassers mu er sich fragen3 ,wie mache ich die ,flssigkeit geniebar und bekmmlich8 ,beide ,zwangslagen haben selbst schon die einfachsten ,menschheitsgruppen zu den mannigfachsten ,manahmen und ,einrichtungen veranlat1 so da ein ,ethnologe neuerdings ein ganzes ,buch ber den ,gegenstand schreiben konnte4#aa ,uns galt das ,seewasser so lange fr gnzlich unbenutzbar1 bis wir es destillieren lernten4 ,wenn den ,andamanesen und den ,mikronesiern auf ihren langen ,seefahrten das ,swasser ausgegangen ist1 springen sie morgens und abends je fr lange ,zeit in die salzige ,flut1 wodurch der ,krper durch die ,hautporen ,wasser aufnimmt4 ,das rettet sie immerhin eine ganze ,zeitlang vor dem ,verdursten4 ,von den ,polynesiern wird berichtet1 da sie neben ,wasservorrten stets auch solche von bestimmten ,pflanzen mitnehmen4 ,das ,kauen dieser ,bltter soll die ,wirkung haben1 da man ,seewasser genieen kann1 ohne ,schaden zu erleiden4 ,sickerlcher fr ,brack- und ,sumpfwasser finden sich vielerorts2 im ,gebiet des ,schari sdstlich vom ,tschadsee liegen sie bis zu #b ,kilometer vom ,flu ab1 und im ,lande ,bornu umsumen sie ganz systematisch die modrigen und brackigen ,seen des ,landes4 ,man hat also ,sand und ,kies als treffliche ,filter erkannt4 ,fr die ,filtrierung des ,meerwassers dienen auf vielen ,sdseeinseln ganz gleichartige1 im ,innern des ,landes abgeteufte ,anlagen4 ,selbst das von vielen ,ethnologen als besonders primitiv angesehene ,vlkchen der ,wedda auf ,ceylon greift zu ihnen1 da man das ,wasser von ,tmpeln und selbst dasjenige klarer ,flsse fr giftig hlt4 ,eine recht niedliche ,erfindung wird von den ,australiern berichtet4 ,diesen fehlt die ,tpferei1 so da sie sich mit flachen ,rindenmulden fr den ,wassertransport behelfen mssen4 ,um ein ,ausschwappen und ,ausspritzen des in diesem ,lande doppelt kostbaren ,inhalts zu verhindern1 bedecken sie ihn mit buschigen ,zweigen4 ,bei den ,vlkern des sdlichen ,deutsch-,ostafrika traf ich dasselbe ,verfahren an2 es entspricht vollstndig der ,verwendung jener kleinen ,bretterkreuze1 die bei uns zu ,lande auf die gefllten ,wasser- oder ,milcheimer gelegt werden4 ,physikalisch fllt die ,erscheinung unter den ,begriff der ,interferenz1 d4 h4 der gegenseitigen ,einwirkung zusammentreffender ,wellen4 ,begegnen sich auf einer ,wasserflche zwei gleiche ,wellensysteme1 so wirken sie bei ihrer ,durchkreuzung derart aufeinander ein1 da an allen ,stellen1 wo die ,wellenberge des einen ,systems mit den ,wellenbergen des andern zusammentreffen1 das ,wasser zu doppelter ,hhe erhoben1 an den ,stellen1 wo zwei ,tler zusammenkommen1 zu doppelter ,tiefe herabgedrckt wird1 whrend es dort1 wo je ein ,wellenberg mit einem ,wellental zusammenfllt1 seine ursprngliche ,hhenlage beibehlt4 ,das ,entstehen solcher berhohen ,wellenberge durch ,einlegen von ,fremdkrpern zu verhten1 ist der ,zweck der einfachen1 aber sinnreichen ,einrichtung4 ,mit dem ,begriff des spezifischen ,gewichts ist der ,mensch vertraut geworden1 seitdem er zum erstenmal selbst ins ,wasser gegangen oder sich ihm auf einem schwimmenden ,fremdkrper anvertraut hat4 ,htte er sein absolutes ,gewicht feststellen knnen und es durch sein ,volumen dividiert1 so wrde er haben feststellen mssen1 da er leichter war als das ,wasser1 trotzdem sein erster ,schwimmversuch dem ,anschein nach das ,gegenteil erwies4 ,neben ,schwimmen und ,schiffahrt spielt das spezifische ,gewicht im ,leben der ,naturvlker wohl nur dort eine ,rolle1 wo es auf das ,abscheiden fester ,bestandteile aus ,flssigkeiten ankommt4 ,bei dem ,auspressen des ,maniokmehls mit dem ,tipit unter den ,amazonasindianern nimmt der abflieende ,saft noch eine ,menge feinverteilter fester ,teilchen mit1 die sich in der untergestellten ,schale sammeln4 ,die ,indianerfrau lt das volle ,gef ruhig stehen2 die festen ,teilchen setzen sich ab1 werden abgegossen und ergeben getrocknet ein ,mehl1 das von den ,indianern weit hher geschtzt wird als die ausgeprete ,masse selbst4 ,weit allgemeiner findet sich der gleiche ,proze berall dort1 wo der ,sago den ,grundstock der ,nahrung bildet1 also in ganz ,hinterindien1 im ,malaiischen ,archipel und auf ,neuguinea4 ,die ,sagopalme hat die angenehme ,eigenschaft1 in ihrem ganzen ,innern aus der geschtzten ,speise zu bestehen1 nur da sie einstweilen noch innig mit holzigen ,bestandteilen durchsetzt ist4 ,hat man den bermannsstarken ,baum gefllt1 so gilt es1 dieses durchwachsene ,mark herauszuschlagen und zu zerkleinern1 was mit stumpfen ,hacken oder ,klpfeln verschiedener ,konstruktion geschieht4 ,dann endlich erfolgt der ,abscheidungsproze4 ,wie er am ,kaiserin-,augusta-,flu in ,kaiser-,wilhelms-,land durchgefhrt wird1 zeigt ,abbildung #db4 ,man whlt einen ,trog1 nmlich den unteren konischen ,teil einer der gewaltigen ,blattscheiden des ,sagobaumes selbst1 legt ihn etwas schrg auf ,bcke und baut in das tiefer liegende ,ende ein ,gitter aus feinen ,stben ein1 gegen welches sich ein ,stck getrockneter ,kokosblattscheide als eigentlicher ,filter legt4 ,im ,troge selbst knetet man nun die rohe ,masse mit ,wasser durch1 wobei die ,spne zurckbleiben1 whrend das ,sagomehl mit dem ,wasser durch eine vorgesetzte steile ,rinne in einen auf dem ,boden stehenden ,behlter abfliet4 ,der weitere ,vorgang gleicht dem der ,behandlung des ,maniokmehls4 ,die letzten1 hier noch eben zu streifenden ,errungenschaften ragen gewissermaen schon in die hhere ,technik herein2 sie eignen sich demgem auch vortrefflich zu einem natrlichen ,abschlu4 ,die eine ist die ,tpferscheibe2 andere hngen eng mit den ,anfngen der ,metalltechnik zusammen2 die letzten schlielich fallen unter den ,begriff der ,elastizitt4 ,illustration3 ,abb4 #db4 ,sagoschlmmen am ,sepik1 ,neuguinea4 7,nach ,reche47 ,die ,tpferscheibe ist eine senkrecht stehende ,achse mit einer schweren ,scheibe in ,tritthhe unten und einer kleineren auf dem oberen ,achsenende4 ,der ,tpfer versetzt die ,maschine durch ,treten der unteren1 zugleich als ,schwungrad dienenden ,scheibe in ,rotation1 whrend er mit den ,hnden auf der oberen die ,tonmasse formt2 also eine hchst einfache ,vorrichtung4 ,trotzdem -- vielleicht auch gerade deshalb -- ist man ber ,alter und ,herkunft noch immer nicht unterrichtet4 ,in gypten ist sie uralt1 bei uns erscheint sie erst mit den ,slawen1 also vor noch nicht #a ,jahrtausenden2 bei den ,naturvlkern existiert sie gar nicht oder doch nur in leisen ,anfngen in ,gestalt von ,topfscherben1 die die ,tpferin bei ihrer ,modellierarbeit als immerhin schon drehbare ,unterlage benutzt4 ,die ,rotation hat unserm ,geschlecht1 wie man immer wieder sieht1 berraschend viele ,schwierigkeiten bereitet4 ,die vorkolumbische ,menschheit schied sich in zwei groe ,teile3 den metallverarbeitenden ,westen1 aus ,europa1 ,asien und ,afrika bestehend1 und den metallosen ,osten1 der aus ,australien1 ,ozeanien und ,amerika bestand4 ,wer das erste ,kupfer geschmolzen und verarbeitet1 die erste ,bronze legiert und das erste ,eisen verhttet hat1 ist noch immer eine ,streitfrage1 doch denkt man bei ,kupfer und ,bronze einheitlich wenigstens an den vorderasiatisch-europischen ,kulturkreis4 ,beim ,eisen ist man nicht einmal so weit1 da fr seine ,entdeckung und erste ,verarbeitung auch die ,neger ,afrikas in ,frage kommen knnen2 ja1 ,professor v4 ,luschan hat direkt den ,beweis zu fhren versucht1 da unsere ,eisentechnik aus ,afrika komme1 also beim ,neger lter sei als selbst im alten ,orient4 ,trfe das zu1 so bedeutete es einen ungeheuern ,triumph fr diese ,rasse1 zugleich allerdings auch einen ebenso niederschmetternden ,beweis fr ihre technische ,unfhigkeit1 etwas nicht einmal ohne ,geschick ,errungenes nun auch zielbewut weiter auszubauen4 ,illustration3 ,abb4 #dc4 ,afrikanische und malaiische ,blaseblge beim ,verhttungsproze4 ,die ,anfnge sind in der ,tat vollkommen sachgem und einwandfrei3 richtige ,hochfen vom ,prinzip unseres lteren rheinischen ,ofens mit ,gicht1 ,schachtraum1 ,rast1 ,schmelzraum und ,herd und vollkommen rationeller ,beschickung mit abwechselnden ,lagen von ,holzkohle und ,eisenstein2 dazu ,einladsen fr ,geblse1 die das ,erz zwar nicht bis zum ,schmelzflu bringen1 wohl aber zum ,zusammensintern1 so da es sich mit leichter ,mhe aus der entstandenen ,luppe herausschmieden lt4 ,also alles in allem ein vortrefflicher1 vielversprechender ,auftakt1 nur schade1 da das ,stck nicht weitergefhrt worden ist4 ,genau dasselbe ,bild zeigen die ,geblse4 ,abbildung #dc zeigt die beiden afrikanischen ,typen kombiniert mit dem malaiischen4 ,von jenen besteht der eine aus einem abgezogenen ,tierbalg mit drei zugebundenen ,beinen1 whrend in das vierte die zum ,hochofen oder ,schmiedefeuer fhrende ,dse eingefgt ist4 ,ventil ist der oben belassene ,schlitz1 der beim ,herunterdrcken mit ,hilfe zweier angebundener ,lngsstbchen geschlossen1 beim ,hochziehen geffnet wird4 ,das ist der ,schlauchblasebalg4 ,der andere ,typ besteht aus einer ,art groen ,doppellffels aus ,holz oder ,ton1 dessen beide ,aushhlungen mit ,fell oder groen ,blttern berspannt sind1 in deren ,mitte je ein langer ,stab eingebunden ist4 ,das ist der ,gefblasebalg4 ,die ,handhabung geschieht durch abwechselndes ,heben und ,senken beider ,stbe1 wodurch ein annhernd gleichmiger ,luftstrom entsteht4 ,der malaiische ,blasebalg endlich gleicht im ,aufbau unserer ,saug- und ,druckpumpe1 wie sie jedermann von der ,feuerspritze her kennt3 in den ,bambuszylindern laufen an ,stcken befestigte ,kolben auf und nieder und pressen die ,luft in die seitlich angesetzte ,dse4 ,illustration3 ,abb4 #dd4 ,schwippgalgen1 in ganz ,mittel- und ,sdafrika angewandt4 7,nach ,weule1 ,negerleben in ,ostafrika47 ,allen drei ,systemen gemeinsam ist der ,mangel an eigentlichen ,ventilen1 d4 h4 ,klappen1 durch welche die ,luft beim ,hub von unten her oder seitlich zugefhrt werden knnte2 berall mu sie sich vielmehr einen ,weg durch die ,dse selbst oder1 wie beim malaiischen ,blasebalg1 an der ,undichtigkeit der ,stempel entlang suchen4 ,hier sind wir also an der oberen ,grenze des ,schluvermgens jener ,rassen angelangt2 darber hilft auch der ,umstand nicht hinweg1 da der ,malaie sich die ,elastizitt der eingespannten ,bambusstange zunutze macht1 die ihn wenigstens des ,stempelhubs berhebt und dadurch nicht unerheblich entlastet4 ,mit der ,elastizitt haben sich sowohl der ,arktiker wie der ,sdasiat und der ,neger ungleich besser zu stellen verstanden als mit so knifflichen ,fragen wie der des ,ventils1 was aus der unendlich langen ,holzzeit1 welche die junge ,menschheit hat durchlaufen mssen1 durchaus erklrlich erscheint4 ,das ,hauptverwendungsbereich liegt natrlich da1 wo es auf die ,auslsung pltzlicher ,energie ankommt1 also beim ,bogen und der ,armbrust und den unterschiedlichen ,tierfallen4 ,alle drei sind so spte ,errungenschaften1 da sie nicht ,zeit gefunden haben1 den ,weg um die ganze ,erde zurckzulegen4 ,mehrfach erfunden zu werden1 sind sie aber bereits zu kompliziert1 so einfach sie uns verwhnten ,europern auch erscheinen mgen4 ,abbildung #dd zeigt den indonesisch-afrikanischen ,haupttypus1 ,abbildung #de eine in ,hinterindien heimische ,form dieser ,tierfallen4 ,jeder halbwchsige europische ,knabe wird imstande sein1 die ,konstruktion alsbald nachzuempfinden und zu erlutern2 wieviel ,generationen sich aber dort unten am quator den ,kopf an dieser immerhin nicht ganz kleinen ,hufung physikalischer ,probleme zermartert haben mgen1 bis das ,werk zu der heutigen ,vollendung heranreifte1 das ist nicht auszudenken4 ,illustration3 ,abb4 #de4 ,selbstschu bei den ,senoi1 ,malakka4 ,funoten3 #a ,k4 ,weule1 ,die ,kultur der ,kulturlosen4 ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde ,franckh'sche ,verlagshandlung4 ,stuttgart #aiaj4 ,s4 #ea-fj4 ,auch die beiden anderen einschlgigen ,kosmosbndchen ,kulturelemente der ,menschheit und ,die ,urgesellschaft und ihre ,lebensfrsorge sind in den folgenden ,ausfhrungen oftmals herangezogen worden4 #b ,illustrierter ,fhrer durch die vorgeschichtliche ,abteilung des ,weimarer ,stdtischen ,museums4 ,herausgegeben im ,auftrage der ,stadt ,weimar von ,armin ,mller1 ,kustos4 ,verlag des ,stdtischen ,museums4 #c ,l4 v4 ,pfaundler1 ,die ,physik des tglichen ,lebens4 #c4 ,auflage4 ,stuttgart und ,berlin #aiac4 ,s4 #bgb4 ,auf das ausgezeichnete ,buch hat oftmals zurckgegriffen werden knnen4 #d ,a4 ,heilborn1 ,allgemeine ,vlkerkunde4 ,i4 ,aus ,natur und ,geisteswelt ,nr4 #dhg4 ,s4 #fd4 #e ,h4 ,th4 ,horwitz1 ,beitrge zur auereuropischen und vorgeschichtlichen ,technik4 ,jahrbuch des ,vereins deutscher ,ingenieure4 #aiaf4 ,bd4 #g4 ,s4 #aha2 ,f4 ,m4 ,feldhaus1 ber die ,saftpresse der ,guayana-,indianer4 ,zeitschrift fr angewandte ,chemie4 ,jahrgang #ca4 ,nr4 #ec vom #b4 ,juli #aiah2 ,k4 ,weule1 ,zusammenhnge und ,konvergenz4 ,petermanns geograph4 ,mitteilungen4 #aibj4 ,s4 #gj4 #f ,o4 ,t4 ,mason1 ,the human beast of burden4 ,report of the ,united ,states ,national ,museum #ahhg1 ,s4 #bee4 #g ,berthold ,laufer1 ,chinese pottery of the ,han ,dynasty4 ,leiden #aiji1 ,s4 #gb ff4 #h ,globus1 ,band #gi und #hj2 ,m4 ,p4 ,porsild1 ,the principle of the screw in the technique of the ,eskimo4 ,american ,anthropologist4 ,n4 ,s4 ,vol4 #ag1 ,nr4 #a2 ,b4 ,laufer1 ,the ,eskimo screw as a ,culture-,historical ,problem1 ebenda1 ,nr4 #b2 ,horwitz1 a4 a4 ,o4 #i ,vgl4 ,walther ,vogel1 ,geschichte der deutschen ,seeschiffahrt4 ,i4 ,berlin #aiae4 ,s4 #eae4 #aj ,vgl4 ,dr4 ,p4 ,hambruch1 ,die ,schiffahrt auf den ,karolinen- und ,marshall-,inseln4 ,meereskunde4 ,sammlung volkstmlicher ,vortrge4 #f4 ,jahrgang1 #f4 ,heft4 ,s4 #aj4 #aa ,dr4 ,a4 ,haberlandt1 ,die ,trinkwasserversorgung primitiver ,vlker4 ,petermanns geogr4 ,mitteilungen4 ,erg4-,heft #agd4 ,gotha #aiab4 ,freude am ,leben und sichere ,grundlagen fr eine moderne ,weltanschauung findet jeder in der ,natur4 ,zum ,beitritt in den ,kosmos1 ,gesellschaft der ,naturfreunde1 laden wir alle ,naturfreunde jedes ,standes sowie alle ,schulen1 ,volksbchereien1 ,vereine usw4 ein4 -- ,auer dem geringen ,vierteljahresbeitrag von nur ,m #g4ej 7,dazu durch den ,buchhandel ,bestellgeld1 etwaige ,postgebhr besonders7 erwachsen dem ,mitgliede keinerlei ,verpflichtungen2 dagegen werden ihm folgende groen ,vorteile geboten3 ,die ,mitglieder erhalten laut #e der ,satzung als ,gegenleistung fr ihren ,jahresbeitrag im ,jahre #aiba kostenlos3 ,i4 ,die ,monatsschrift ,kosmos1 ,handweiser fr ,naturfreunde4 ,reich bebildert4 ,,ii4 ,die ordentlichen ,verffentlichungen4 #d ,buchbeilagen4 ,prof4 ,dr4 ,k4 ,weule1 ,die ,anfnge der ,naturbeherrschung ,hanns ,gnther1 ,radiotechnik ,dr4 ,kurt ,floericke1 ,wrmer ,wilh4 ,blsche1 ,im ,bernsteinwald ,,iii4 ,vergnstigungen beim ,bezuge von hervorragenden naturwissenschaftlichen ,werken ,jedermann kann jederzeit ,mitglied werden4 ,bereits ,erschienenes wird nachgeliefert4 ,anmeldungen bei jeder ,buchhandlung oder durch die ,geschftsstelle des ,kosmos1 ,stuttgart1 ,pfizerstrae #e4 ,folgende seit ,bestehen des ,kosmos erschienene ,buchbeilagen erhalten ,mitglieder1 solange vorrtig1 zu ,ausnahmepreisen3 #a4 ,gruppe #aijd-aijg4 ,broschiert ,m #fe4fj1 gebunden ,m #aja4bj4 #aijd ,blsche1 ,w41 ,abstammung des ,menschen4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,weltuntergang4 -- ,zell1 ,ist das ,tier unvernnftig8 7,dopp4-,bd47 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,weltschpfung4 #aije ,blsche1 ,w41 ,stammbaum der ,tiere4 -- ,franc1 ,sinnesleben der ,pflanzen4 -- ,zell1 ,dr4 ,th41 ,tierfabeln4 -- ,teichmann1 ,dr4 ,e41 ,leben und ,tod4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,sonne und ,sterne4 #aijf ,franc1 ,liebesleben der ,pflanzen4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,rtsel der ,erdpole4 -- ,zell1 ,dr4 ,th41 ,streifzge durch die ,tierwelt4 -- ,blsche1 ,w41 ,im ,steinkohlenwald4 -- ,ament1 ,dr4 ,w41 ,die ,seele des ,kindes4 #aijg ,franc1 ,streifzge im ,wassertropfen4 -- ,zell1 ,dr4 ,th41 ,strauenpolitik4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,kometen und ,meteore4 -- ,teichmann1 ,fortpflanzung und ,zeugung4 -- ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,die ,vgel des deutschen ,waldes4 #b4 ,gruppe #aijh-aiaa4 ,broschiert ,m #fe4fj1 gebunden ,m #aja4bj4 #aijh ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,erdbeben und ,vulkane4 -- ,teichmann1 ,dr4 ,e41 ,die ,vererbung4 -- ,saj1 ,krieg und ,frieden im ,ameisenstaat4 -- ,dekker1 ,naturgeschichte des ,kindes4 -- ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,sugetiere des deutschen ,waldes4 #aiji ,franc1 ,bilder aus dem ,leben des ,waldes4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,der ,mond4 -- ,saj1 ,prof4 ,k41 ,die ,honigbiene4 -- ,floericke1 ,kriechtiere und ,lurche ,deutschlands4 -- ,blsche1 ,w41 ,der ,mensch in der ,tertirzeit4 #aiaj ,koelsch1 ,pflanzen zwischen ,dorf und ,trift4 -- ,dekker1 ,fhlen und ,hren4 -- ,meyer1 ,dr4 ,m4 ,w41 ,welt der ,planeten4 -- ,floericke1 ,sugetiere fremder ,lnder4 -- ,weule1 ,kultur der ,kulturlosen4 #aiaa ,koelsch1 ,durch ,heide und ,moor4 -- ,dekker1 ,sehen1 ,riechen und ,schmecken4 -- ,blsche1 ,der ,mensch der ,pfahlbauzeit4 -- ,floericke1 ,vgel fremder ,lnder4 -- ,weule1 ,kulturelemente der ,menschheit4 #c4 ,gruppe #aiab-aiae4 ,broschiert ,m #fe4fj1 gebunden ,m #aja4bj4 #aiab ,gibson-,gnther1 ,was ist ,elektrizitt8 -- ,dannemann1 ,wie unser ,weltbild entstand4 -- ,floericke1 ,fremde ,kriechtiere und ,lurche4 -- ,weule1 ,die ,urgesellschaft und ihre ,lebensfrsorge4 -- ,koelsch1 ,wrger im ,pflanzenreich4 #aiac ,blsche1 ,festlnder und ,meere4 -- ,floericke1 ,einheimische ,fische4 - ,koelsch1 ,der blhende ,see4 -- ,zart1 ,bausteine des ,weltalls4 -- ,dekker1 ,vom sieghaften ,zellenstaat4 #aiad ,blsche1 ,wilh41 ,tierwanderungen in der ,urwelt4 -- ,floericke1 ,dr4 ,kurt1 ,meeresfische4 -- ,lipschtz1 ,dr4 ,a41 ,warum wir sterben4 -- ,kahn1 ,dr4 ,fritz1 ,die ,milchstrae4 -- ,nagel1 ,dr4 ,osk41 ,romantik der ,chemie4 #aiae ,blsche1 ,wilh41 ,der ,mensch der ,zukunft4 -- ,floericke1 ,dr4 ,k41 ,gepanzerte ,ritter4 -- ,weule1 ,prof4 ,dr4 ,k41 ,vom ,kerbstock zum ,alphabet4 -- ,mller1 ,a4 ,l41 ,gedchtnis und seine ,pflege4 -- ,besser1 ,h41 ,raubwild und ,dickhuter4 #d4 ,gruppe #aiaf-aibj4 ,brosch4 ,m #fh4hj1 gebunden ,m #ajf4be4 #aiaf ,blsche1 ,stammbaum der ,insekten4 -- ,dekker1 ,dr41 ,heilen und ,helfen4 -- ,floericke1 ,dr41 ,bulgarien4 -- ,weule1 ,krieg in den ,tiefen der ,menschheit 7,doppelband74 #aiag ,besser1 ,natur- und ,jagdstudien in ,deutsch-,ostafrika4 -- ,floericke1 ,dr41 ,plagegeister4 -- ,hasterlik1 ,dr41 ,speise und ,trank4 -- ,blsche1 ,schutz- und ,trutzbndnisse in der ,natur4 #aiah ,floericke1 ,forscherfahrt in ,feindesland4 -- ,fischer-,defoy1 ,schlafen und ,trumen4 -- ,kurth1 ,zwischen ,keller und ,dach4 -- ,hasterlik1 ,dr41 ,von ,reiz- und ,rauschmitteln4 #aiai ,blsche1 ,eiszeit und ,klimawechsel4 -- ,zell1 ,neue ,tierbeobachtungen4 -- ,floericke1 ,spinnen und ,spinnenleben4 -- ,kahn1 ,die ,zelle4 #aibj ,fischer-,defoy1 ,lebensgefahr in ,haus und ,hof4 -- ,franc1 ,die ,pflanzen als ,erfinder4 -- ,floericke1 ,schnecken und ,muscheln4 -- ,lmmel1 ,wege zur ,relativittstheorie4 ,alle #d ,gruppen auf einmal bezogen3 brosch4 ,m #bbf4ej1 geb4 ,m #ceb4-- ,einzeln bezogen kostet jed4 ,band brosch4 ,m #d4bj1 geb4 ,m #f4fj 7fr ,nichtmitgl4 je ,m #e4bj bezw4 ,m #g4hj74 ,die ,jahrgnge #aijd-aiaf 7je #e ,bnde7 kosten fr ,mitglieder brosch4 je ,m #ah4--1 geb4 je ,m #bh4bj4 ,die ,jahrgnge #aiag-aibj 7je #d ,bnde7 kosten fr ,mitglieder brosch4 je ,m #ad4dj1 geb4 je ,m #bb4dj4 ,vom ,kosmos-,handweiser sind noch geringe ,vorrte von #aiaj1 #aiaa1 #aiac1 #aiad1 #aiae1 #aiag1 #aiah1 #aiai1 #aibj vorhanden4 ,jeder ,band kostet fr ,mitglieder brosch4 ,m #aj4--1 geb4 ,m #ai4ej 7fr ,nichtmitglieder brosch4 ,m #ab4--1 geb4 ,m #bd4--74 ,illustration3 ,feuererzeugung bei den ,gauchos der ,pampas 7,probebild aus ,weule1 ,kultur der ,kulturlosen7 ,schriften ber ,vlkerkunde u4 ,vlkerforschung von ,prof4 ,dr4 ,karl ,weule3 ,die ,kultur der ,kulturlosen ,ein ,blick in die ,anfnge menschlicher ,geistesbettigung ,mit #c ,tafeln und zahlreichen ,abbildungen4 ,kulturelemente der ,menschheit ,anfnge und ,urformen der materiellen ,kultur ,mit #d ,tafeln und zahlreichen ,abbildungen4 ,die ,urgesellschaft und ihre ,lebensfrsorge ,mit zahlreichen ,abbildungen4 ,vom ,kerbstock zum ,alphabet4 ,urformen der ,schrift ,mit zahlr4 ,abbild4 nach ,originalaufnahmen u4 ,originalzeichnungen ,der ,krieg in den ,tiefen der ,menschheit4 ,mit zahlr4 ,abbildungen nach ,originalzeichnungen4 7,doppelband74 ,jeder ,band 7,januar #aiba7 geb4 ,m #e4bj1 gebd4 ,m #g4hj ,franckh'sche ,verlagshandlung1 ,stuttgart ,,stuttgarter ,,setzmaschinen-,,druckerei ,,holzinger ,co41 ,,stuttgart ---------------------------------------- ---------------------- ,anmerkungen zur ,transkription ,inkonsistenzen wurden beibehalten1 wenn beide ,schreibweisen gebruchlich waren1 wie3 anderen -- andern ,baumwoll-,entkernungsmaschine -- ,baumwollentkernmaschine ,druckes -- ,drucks ,eingeborenen -- ,eingebornen ,eskimo-,schraube -- ,eskimoschraube ,flaschenzuges -- ,flaschenzugs ,fortschrittes -- ,fortschritts ,leitungsvermgen -- ,leitvermgen ,neu-,mecklenburg -- ,neumecklenburg ,raumes -- ,raums ,rovuma-,gebiet -- ,rovumagebiet ,tipit-,problem -- ,tipitproblem ungeheuern -- ungeheuren unseren -- unsern ,interpunktion wurde ohne ,erwhnung korrigiert4 ,im ,text wurden folgende nderungen vorgenommen3 ,s4 #e3 ,breewarina in ,brewarrina gendert4 ,s4 #ag3 besondern in besonderen gendert4 ,s4 #ah3 ,satz von ,parallelogramm in ,satz vom ,parallelogramm gendert4 ,s4 #cd3 gradliniger in geradliniger gendert4 ,s4 #db3 untern in unteren gendert4 ,s4 #df;f3 ,breewarina in ,brewarrina gendert4 ,s4 #ea3 ,drallprovinzen in ,drallprovenienzen gendert4 ,s4 #eb3 ,schildkrotplatten in ,schildkrtplatten gendert4 ,s4 #fj3 untern in unteren gendert4 ,s4 #fj3 krzern in krzeren gendert4 ,s4 #fj3 lngern in lngeren gendert4 ,s4 #ff3 allertiefstehenden in allertiefststehenden gendert4 ,s4 #gb;f3 untern in unteren gendert4 ,s4 #gd3 ltern in lteren gendert4 ,s4 #ge3 obern in oberen gendert4 ,s4 #gg3 ,wilh4 ,boelsche in ,wilh4 ,blsche gendert4 ---------------------------------------- ----------------------