,anmerkungen zur ,transkription ,das ,original ist in ,fraktur gesetzt4 ,im ,original gesperrter oder unterstrichener ,text ist so ausgezeichnet4 ,im ,original in ,antiqua gesetzter ,text ist so markiert4 ,im ,original fetter ,text ist so gekennzeichnet4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription finden sich am ,ende des ,buches4 ,illustration3 ,cover ,die ,sammlung ,aus ,natur und ,geisteswelt nunmehr schon ber #fjj ,bndchen umfassend1 sucht seit ihrem ,entstehen dem ,gedanken zu dienen1 der heute in das ,wort3 ,freie ,bahn dem ,tchtigen6 geprgt ist4 ,sie will die ,errungenschaften von ,wissenschaft1 ,kunst und ,technik einem jeden zugnglich machen1 ihn dabei zugleich unmittelbar im ,beruf frdern1 den ,gesichtskreis erweiternd1 die ,einsicht in die ,bedingungen der ,berufsarbeit vertiefend4 ,sie bietet wirkliche ,einfhrungen in die ,hauptwissensgebiete fr den ,unterricht oder ,selbstunterricht1 wie sie den heutigen methodischen ,anforderungen entsprechen4 ,so erfllt sie ein ,bedrfnis1 dem ,skizzen1 die den ,charakter von ,auszgen aus groen ,lehrbchern tragen1 nie entsprechen knnen2 denn sie setzen vielmehr eine ,vertrautheit mit dem ,stoffe schon voraus4 ,sie bietet aber auch dem ,fachmann eine rasche zuverlssige bersicht ber die sich heute von ,tag zu ,tag weitenden ,gebiete des geistigen ,lebens in weitestem ,umfang und vermag so vor allem auch dem immer strker werdenden ,bedrfnis des ,forschers zu dienen1 sich auf den ,nachbargebieten auf dem laufenden zu erhalten4 ,in den ,dienst dieser ,aufgabe haben sich darum auch in dankenswerter ,weise von ,anfang an die besten ,namen gestellt1 gern die ,gelegenheit benutzend1 sich an weiteste ,kreise zu wenden1 der ,gefahr der ,spezialisierung unserer ,kultur entgegenzuarbeiten an ihrem ,teil bestrebt4 ,damit sie stets auf die ,hhe der ,forschung gebracht werden knnen1 sind die ,bndchen nicht1 wie die anderer ,sammlungen1 stereotypiert1 sondern werden -- was freilich die ,aufwendungen sehr wesentlich erhht -- bei jeder ,auflage durchaus neu bearbeitet und vllig neu gesetzt4 ,so konnte der ,sammlung auch der ,erfolg nicht fehlen4 ,mehr als die ,hlfte der ,bndchen liegen bereits in #b4 bis #f4 ,auflage vor1 insgesamt hat sie bis jetzt eine ,verbreitung von weit ber #c ,millionen ,exemplaren gefunden4 ,alles in allem sind die schmucken1 gehaltvollen ,bnde1 denen ,professor ,tiemann ein neues knstlerisches ,gewand gegeben1 durchaus geeignet1 die ,freude am ,buche zu wecken und daran zu gewhnen1 einen kleinen ,betrag1 den man fr ,erfllung krperlicher ,bedrfnisse nicht anzusehen pflegt1 auch fr die ,befriedigung geistiger anzuwenden4 ,durch den billigen ,preis ermglichen sie es tatschlich jedem1 auch dem wenig ,begterten1 sich eine ,bibliothek zu schaffen1 die das fr ihn ,wertvollste ,aus ,natur und ,geisteswelt vereinigt4 ,jedes der meist reich illustrierten ,bndchen ist in sich abgeschlossen und einzeln kuflich ,jedes ,bndchen geheftet ,m4 #a4bj1 gebunden ,m4 #a4ej ,werke1 die mehrere ,bndchen umfassen1 auch in einem ,band gebunden ,leipzig1 im ,januar #aiag ,b4 ,g4 ,teubner ,jedes ,bndchen geheftet ,m4 #a4bj1 gebunden ,m4 #a4ej ,zum ,staat und ,recht sind bisher erschienen3 ,zur ,brgerkunde 99,der deutsche ,staat4 ,von ,geh4 ,justizrat ,prof4 ,dr4 ,fr4 v4 ,liszt4 7,bd4 #fjj47 ,grundzge der ,verfassung des ,deutschen ,reiches4 ,von ,geheimrat ,professor ,dr4 ,e4 ,loening4 #d4 ,auflage4 7,bd4 #cd47 ,deutsches ,verfassungsrecht in geschichtlicher ,entwicklung4 ,von ,professor ,dr4 ,ed4 ,hubrich4 #b4 ,auflage4 7,bd4 #hj47 ,das ,wahlrecht4 ,von ,reg4-,rat ,dr4 ,o4 ,poensgen4 7,bd4 #bdi47 ,verfassung und ,verwaltung der deutschen ,stdte4 ,von ,dr4 ,m4 ,schmid4 7,bd4 #dff47 ,politik und ihre ,hauptprobleme 99,politik4 ,von ,dr4 ,a4 ,grabowsky4 7,bd4 #ecg47 ,umrisse der ,weltpolitik4 ,von ,prof4 ,dr4 ,j4 ,hashagen4 #c ,bde4 ,i4 #ahga bis #aijg4 ,,ii4 #aijh bis #aiad4 99,,iii4 ,die politischen ,ereignisse whrend des ,krieges4 7,bde4 #eec_/ee47 ,politische ,hauptstrmungen in ,europa im #ai4 ,jahrh4 ,von weil4 ,prof4 ,dr4 ,k4 ,th4 v4 ,heigel4 #c4 ,aufl4 7,bd4 #abi47 ,staat und ,kirche in ihrem gegenseitigen ,verhltnis seit der ,reformation4 ,von ,pfarrer ,dr4 phil4 ,a4 ,pfannkuche 7,bd4 #dhe47 ,innere ,kolonisation4 ,von ,a4 ,brenning 7,bd4 #bfa47 ,die ,ostmark4 ,eine ,einfhrung in die ,probleme ihrer ,wirtschaftsgeschichte4 ,von ,professor ,dr4 ,w4 ,mitscherlich4 7,bd4 #cea47 ,das ,deutschtum im ,ausland4 ,von ,professor ,dr4 ,r4 ,hoeniger4 7,bd4 #djb47 ,heer und ,marine ,vom ,kriegswesen im #ai4 ,jahrhundert4 ,von ,major ,o4 v4 ,sothen4 ,mit #i bersichtskarten4 7,bd4 #ei47 ,der ,krieg im ,zeitalter des ,verkehrs und der ,technik4 ,von ,major ,a4 ,meyer4 ,mit #c ,abbildungen4 7,bd4 #bga47 ,der ,seekrieg4 ,seine geschichtliche ,entwickelung vom ,zeitalter der ,entdeckungen bis zur ,gegenwart4 ,von ,k4 ,freiherrn v4 ,maltzahn1 ,vize-,admiral a4 ,d4 7,bd4 #ii47 ,soziale ,theorien und ,sozialpolitik ,soziale ,bewegungen und ,theorien bis zur modernen ,arbeiterbewegung4 ,von ,g4 ,maier4 #d4 ,auflage4 7,bd4 #b47 ,geschichte der sozialistischen ,ideen im #ai4 ,jahrhundert4 ,von ,privatdozent ,dr4 ,fr4 ,muckle4 #b ,bnde4 #b4 ,aufl4 7,bd4 #bfi1 #bgj47 ,band ,i3 ,der rationale ,sozialismus4 ,band ,,ii3 ,proudhon und der entwicklungsgeschichtliche ,sozialismus4 99,marx4 ,von ,prof4 ,dr4 ,r4 ,wilbrandt 7,bd4 #egb47 99,gesundheitspolitik und ,gesundheitsgesetzgebung4 ,von ,obermedizinalrat ,prof4 ,dr4 ,m4 v4 ,gruber4 7,bd4 #ecd47 99,kriegsbeschdigtenfrsorge4 ,von ,medizinalrat ,dr4 ,rebentisch1 ,direktor des ,stdt4 ,arbeitsamts ,dr4 ,schlotter1 ,gewerbeschuldirektor ,back und ,prof4 ,dr4 ,s4 ,kraus4 7,bd4 #ebc47 ,soziale ,theorien und ,sozialpolitik ,arbeiterschutz und ,arbeiterversicherung4 ,von ,professor ,o4 v4 ,zwiedineck-,sdenhorst4 #b4 ,auflage4 7,bd4 #gh47 ,die ,reichsversicherung4 ,die ,kranken-1 ,invaliden-1 ,hinterbliebenen-1 ,unfall- und ,angestelltenversicherung nach der ,reichsversicherungsordnung und dem ,versicherungsgesetz fr ,angestellte4 ,von ,landesversicherungsassessor ,h4 ,seelmann4 7,bd4 #chj47 ,grundzge des ,versicherungswesens4 ,von ,professor ,dr4 ,a4 ,manes4 #b4 ,auflage4 7,bd4 #aje47 ,die moderne ,mittelstandsbewegung4 ,von ,dr4 ,l4 ,mffelmann4 7,bd4 #dag47 ,die wirtschaftlichen ,organisationen4 ,von ,privatdozent ,dr4 ,e4 ,lederer4 7,bd4 #dbh47 ,die ,konsumgenossenschaft4 ,von ,professor ,dr4 ,f4 ,staudinger4 7,bd4 #bbb47 ,frauenfrage ,die moderne ,frauenbewegung4 ,ein geschichtlicher berblick4 ,von ,dr4 ,k4 ,schirmacher4 #b4 ,auflage4 7,bd4 #fg47 ,die ,frauenarbeit4 ,ein ,problem des ,kapitalismus4 ,von ,professor ,r4 ,wilbrandt 7,bd4 #ajf47 ,einfhrung in die ,rechtskunde ,moderne ,rechtsprobleme4 ,von ,geh4 ,justizrat ,professor ,dr4 ,j4 ,kohler4 #c4 ,auflage4 7,bd4 #abh47 ,die ,jurisprudenz im huslichen ,leben4 ,fr ,familie und ,haushalt dargestellt4 ,von ,rechtsanwalt ,p4 ,bienengrber4 7,bd4 #bai1 #bbj47 ,strafrecht ,strafe und ,verbrechen4 ,geschichte u4 ,organisation des ,gefngniswesens4 ,von ,kgl4 ,strafanstaltsdirektor ,dr4 med4 ,p4 ,pollitz4 7,bd4 #cbc47 ,die ,psychologie des ,verbrechers 7,kriminalpsychologie74 ,von ,kgl4 ,strafanstaltsdirektor ,dr4 med4 ,p4 ,pollitz4 #b4 ,aufl4 ,mit #e ,diagrammen4 7,bd4 #bdh47 ,verbrechen und ,aberglaube4 ,skizzen aus der volkskundlichen ,kriminalistik4 ,von ,amtsrichter ,dr4 ,a4 ,hellwig4 7,bd4 #bab47 ,moderne ,kriminalistik4 ,v4 ,amtsr4 ,dr4 ,a4 ,hellwig4 7,bd4 #dgf47 ,brgerliches ,recht ,das deutsche ,zivilprozerecht4 ,von ,justizrat ,dr4 ,m4 ,strau4 7,bd4 #cae47 ,testamentserrichtung und ,erbrecht4 ,von ,professor ,dr4 ,f4 ,leonhard4 7,bd4 #dbi47 ,der gewerbliche ,rechtsschutz in ,deutschland4 ,von ,patentanwalt ,b4 ,tolksdorf4 7,bd4 #ach47 ,das ,recht an ,schrift- und ,kunstwerken4 ,von ,rechtsanwalt ,dr4 ,r4 ,mothes4 7,bd4 #dce47 ,das ,recht des ,kaufmanns4 ,von ,justizrat ,dr4 ,m4 ,strau4 7,bd4 #dji47 ,das ,recht der kaufmnnischen ,angestellten4 ,von ,justizrat ,dr4 ,m4 ,strau4 7,bd4 #cfa47 ,die ,miete nach dem ,,bgb4 ,ein ,handbchlein fr ,juristen1 ,mieter und ,vermieter4 ,von ,justizrat ,dr4 ,m4 ,strau4 7,bd4 #aid47 ,die mit 99 bezeichneten und weitere ,bnde befinden sich in ,vorbereitung bezw4 unter der ,presse4 ,aus ,natur und ,geisteswelt ,sammlung wissenschaftlich-gemeinverstndlicher ,darstellungen #dcj4 ,bndchen ,der ,weg zur ,zeichenkunst ,ein ,bchlein fr theoretische und praktische ,selbstbildung von ,dr4 ,ernst ,weber ,mnchen ,mit #hb ,abbildungen und einer ,farbtafel ,illustration3 ,signet ,druck und ,verlag von ,b4 ,g4 ,teubner in ,leipzig und ,berlin #aiac ,copyright #aiac by ,b4 ,g4 ,teubner in ,leipzig ,alle ,rechte1 einschlielich des bersetzungsrechts1 vorbehalten ,vorwort4 ,dies ,bchlein ist kein ,methodenwerk1 das dem ,zeichenunterricht in irgendeiner ,schule ,richtlinien und ,beispiele geben mchte4 ,es ist fr den ,selbstunterricht des einzelnen gedacht4 ,gerade hierfr besteht nach meiner ,erfahrung ein ,bedrfnis4 ,schon fters bin ich darum ersucht worden1 einmal zu sagen und zu zeigen1 wie ich mir die ,fertigkeit erworben habe1 mit wenig ,strichen zeichnerisch auszudrcken1 was sich mndlich und schriftlich gar nicht in solcher ,krze und ,eigenart zum ,ausdruck bringen lt4 ,diesem ,wunsche suche ich in diesem ,bchlein zu entsprechen4 ,weg zur ,zeichenkunst nennt es sich1 weil es in einem schrittweisen ,nach-und-nach jenem ,zeichnenknnen -- in diesem schlichten ,sinne bitte ich das ,wort ,zeichenkunst zu verstehen -- zufhrt4 ,und der ,weg zur ,zeichenkunst soll es heien drfen1 weil nicht nur mein ,pfad bezeichnet wird1 sondern weil auf ,grund psychologischer und geschichtlicher ,erwgungen die heute geltenden ,grundstze des ,zeichnenlernens berhaupt mit dargestellt wurden4 ,das ,bchlein ist in erster ,linie fr jene ,lehrer gedacht1 die whrend ihrer ,bildungszeit und spter in ,amt und ,wrden keine ,gelegenheit fanden1 sich zeichnerisch zu schulen1 und die doch den neuzeitlichen ,anforderungen gern entsprechen mchten4 ,dann aber auch fr alle jene -- wes ,standes und ,alters sie auch sein mgen --1 die keine andere ,hilfe erreichen knnen1 sich knstlerisch zu vervollkommnen1 als einen literarischen ,wegweiser4 ,ihnen mchte mein ,bchlein mit ,rat und ,tat zur ,seite stehen4 ,mnchen1 im ,august #aiac4 ,ernst ,weber4 ,inhaltsverzeichnis4 ,i4 ,theorie4 ,seite #a4 ,abschnitt3 ,der ,bildungswert des ,zeichnens #a #b4 ,abschnitt3 ,der ,zeichenunterricht einst und jetzt #f ,a4 ,der alte ,kurs #f ,b4 ,der neue ,kurs #ab #c4 ,abschnitt3 ,die zeichnerischen ,darstellungsweisen #ae #d4 ,abschnitt3 ,der rechte ,weg #ba #e4 ,abschnitt3 ,der rechte ,stoff #bg ,,ii4 ,praxis4 #f4 ,abschnitt3 ,die ,vorstufe #bi #g4 ,abschnitt3 ,die anschauungsgeme ,darstellung #cf ,a4 ,flchenhafte ,darstellung #cf ,schmckendes ,zeichnen #dc ,b4 ,krperhafte ,darstellung #dh #a4 ,linienperspektive #dh ,die wissenschaftliche ,darstellung #ed #b4 ,licht und ,schatten #eg ,c4 ,farbige ,darstellung #ff #h4 ,abschnitt3 ,das knstlerische ,vorbild #gd ,bcherschau #gi ,i4 ,theorie4 ,erster ,abschnitt4 ,der ,bildungswert des ,zeichnens4 ,wer heutzutage den ,blick auf die ,flle von zeichenmethodischer ,literatur richtet1 die alljhrlich auf den ,markt geworfen wird1 der fragt sich unwillkrlich1 ob es denn berhaupt der ,mhe wert ist1 sich so ausgiebig mit einem ,fache zu befassen1 das jahrhundertelang gar nicht zu den regulren ,unterrichtsfchern zhlte4 ,ob zeichnerische ,bettigung wirklich den ,nutzen bringen kann1 den man sich davon erwartet8 ,ob es nicht ,zeit- und ,kraftverschwendung ist1 eine ,ttigkeit1 ohne die man frher recht wohl auskommen konnte1 so stark zu betonen und zu kultivieren8 ,und unwillkrlich fragt man nach den eigentlichen ,grnden1 die unsere ,zeit zu ihrer ,stellungnahme gefhrt haben4 ,es war zunchst ein mehr auerhalb der eigentlichen ,bildungsziele gelegener ,zweck3 ,der heimischen ,industrie1 dem ,kunstgewerbe1 sollte aufgeholfen werden4 ,deutschland wollte im ,wettbewerb mit den brigen ,nationen erfolgreich bestehen knnen4 ,indem man jedoch daran ging1 gleich den ,englndern und ,amerikanern1 den ,zeichenunterricht in den ,dienst des wirtschaftlichen und nationalen ,zwecks zu stellen1 mute man einsehen1 da ein rechter ,erfolg nur dann erzielt werden konnte1 wenn die ,reform von ,grund aus vorgenommen wurde4 ,wenn nicht nur gewerbliche1 nicht nur wirtschaftliche ,ziele und ,zwecke angestrebt1 sondern wenn die eigentlichen knstlerischen und pdagogischen ,aufgaben in den ,vordergrund gerckt wrden4 ,von jeher hatte sich auf dem ,gebiete der ,erziehung und des ,unterrichts der ,grundsatz bewhrt3 ,auerpdagogische ,nebenziele finden ihre ,verwirklichung da am besten1 wo die ,hauptkraft den innerpdagogischen1 den ,bildungs- und ,erziehungsfragen zugewandt wird4 ,das gilt auch vom ,zeichenunterricht4 ,verfolgt man mit ihm in erster ,linie gewerblich-technische ,ziele1 so gert das ,fach in ,gefahr isoliert zu werden und zu verden4 ,wer unterrichtlich etwas leisten mchte1 mu vor allem zweierlei beachten3 die ,natur des ,menschen1 der gebildet und erzogen werden soll1 und die ,natur des ,unterrichtsfaches1 in dessen ,sphre er sich ,wissen und ,knnen aneignen mchte4 ,fragen wir in unserem ,falle zunchst1 was die ,natur des ,menschen fordert1 so werden wir finden1 da zwar nicht jeder1 der zeichnen lernt1 ein ,kunstschreiner1 ein ,dekorationsmaler oder ein ,gewerbler im allgemeinen ,sinn werden mchte1 wohl aber ein ganzer1 voller ,mensch4 ,krper und ,geist sollen gebildet werden1 und es fragt sich zunchst1 ob der ,zeichenunterricht diese ,aufgabe zu leisten vermag4 ,kann der ,zeichenunterricht krperlich bilden8 ,zeichnerische ,ttigkeit setzt ohne ,zweifel eine ,menge von ,muskeln in ,bewegung1 wenn auch nicht in dem ,mae wie ,turnen1 wie ,klavier- oder ,violinspiel1 wie ,schreinern und ,schlossern1 ,rudern und ,schlittschuhlaufen4 ,zeichnen ist in besonderem ,mae ,hand- und ,fingergymnastik4 ,hher jedoch ist sein ,wert fr die krperliche ,erziehung als ,bildungsmittel der ,sinne einzuschtzen4 ,zeichnen ist eines der vornehmsten ,mittel zur ,bildung des ,gesichtssinnes4 ,auge und ,hand1 beide erfahren durch zeichnerische ,ttigkeit eine eigenartige ,schulung4 ,und zwar kme wieder ein ,doppeltes in ,frage3 ,die ,welt des ,sichtbaren als ,ein- und als ,ausdruck4 ,dem knstlerisch geschulten ,auge schenkt die ,welt eine ,menge von ,erlebnissen1 die dem ungeschulten ,blick unerlebbar bleiben4 ,linien und ,farben1 das ,reich des ,lichtes und der ,schatten1 die eigenartigen malerischen ,schnheiten einer ,landschaft1 einer ,strae3 auch dem ,laien fallen die ,bilder auf die ,netzhaut seines ,auges2 aber was ihm ein ,neben- und ,durcheinander von ,farben bleibt1 die weder ,gedanken noch ,gefhle knstlerischer ,art auszulsen vermgen1 das wird fr den ,betrachter mit geschulten ,augen ein ,quell fortwhrender ,freuden und ,entdeckungen4 ,wer mit ,knstleraugen in die ,welt schaut1 dem offenbart sie sich in einem neuen1 eigenartigen ,lichte4 ,das naive ,sehen wird ein ,sehen mit ,bewutsein1 ein knstlerisches ,fhlen und ,schauen4 ,die ,phantasie entfaltet ihre ,schwingen1 und die ,seele fhlt sich erfrischt und gestrkt wie in einem ,jungbrunn neuen ,lebens4 ,knstlerische ,schulung bedeutet ,daseinsbereicherung1 ,lebensergnzung4 ,darin aber liegt der eigentliche ,bildungswert1 den ein rechter ,zeichenunterricht vermittelt3 in der geistigen ,wirkung1 in der seelischen ,frderung1 die nirgends ausbleiben kann1 wo jenes sensualistische ,unterziel1 die ,schulung von ,auge und ,hand1 in rechter ,weise angestrebt wird4 ,der innere ,mensch1 das ,ich1 die ,persnlichkeit erfhrt eine ,steigerung1 eine eigentmliche ,lebenserhhung4 ,der ,verstand wird geschrft2 denn es gehrt eine nicht geringe ,menge intellektueller ,schulung dazu1 die einzelnen ,gesetze richtig zu erfassen4 ,der ,geschmack erfhrt seine ,bildung und ,verfeinerung4 ,die ,freude am ,wahren und ,echten1 der ,ha gegen alles ,falsche und ,geknstelte werden rege4 ,und mit ihnen das rechte ,wollen und ,streben4 ,es ist eine ,willensleistung ersten ,ranges gewesen1 als ein ,meister wie ,drer1 dem die ,seele voll war von gewaltigen ,ideen1 bei ,herstellung seiner ,kupferstiche ,tausende von ,strichen und ,strichlein1 ,punkten und ,pnktchen mhsam einritzte und eingrub1 und es wirkt luternd und aneifernd1 diese ,arbeit im kleinen zu beobachten1 wie es erhebend und luternd wirken kann1 den ,gedanken- und ,gefhlsreichtum unserer groen ,kunst in sich aufzunehmen4 ,ist das ,auge vornehmlich ,werkzeug fr den sichtbaren ,eindruck1 so spielt hinwiederum die ,hand als ,organ des sichtbaren ,ausdrucks in der ,bildungsarbeit eine hervorragende ,rolle4 ,es ist heute1 nachdem die ,arbeitsschulbewegung sich dieser ,aufgabe in einer ,weise angenommen hat1 die zuweilen bers ,ziel hinausscho1 nicht mehr in dem ,mae wie frher ntig1 auf den ,wert manueller ,bildung hinzuweisen4 ,es war ein ,unrecht1 jahrzehntelang einem einseitigen ,intellektualismus1 einem ausgesprochenen ,gedchtnisdrill zu huldigen und die ,arbeit am ,konkreten1 vor allem die zeichnerische und plastische ,darstellungs- und ,gestaltungslust des ,kindes zu vergessen4 ,die ,gegenwart denkt anders darber4 ,sie wrdigt auch hier die starke geistige ,frderung1 die manuelle1 besonders zeichnerische ,ausdrucksttigkeit zu bieten vermag4 ,sie wei1 es ist nicht blo ,fingerbung oder ,handgeschicklichkeit1 wenn ein einfaches ,baumblatt charakteristisch gezeichnet werden soll4 ,sie wei1 es gehrt auch denkende berlegung zur ersten ,anlage1 es gehrt ein ,sinn fr die ,schnheit der ,form1 es gehrt knstlerisches ,empfinden fr die ,akkuratesse der ,berippung1 es gehrt ein starkes ,ma von ,energie fr ,bewltigung der ganzen ,aufgabe4 ,verstand1 ,gefhl und ,wille -- auch im zeichnerischen ,ausdruck finden sie ihre ,schulung4 ,die gewissenhafte ,durchfhrung der zeichnerischen ,darstellung verspricht einen fleiigen ,arbeiter4 ,wie im ,stil des ,aufsatzes1 so offenbart sich auch im ,stil der ,zeichnung der ,entschlossene und der ,verzagte1 der ,ordentliche und der ,schlumper1 der peinlich ,saubere und der ,schmierer4 ,beides -- ,kultur des ,auges und der ,hand1 zeichnerischer ,eindruck und zeichnerischer ,ausdruck -- dienen jedoch nicht nur dem eigenen ,ich2 sie werden gleichzeitig ,mittel zur ,eroberung der ,umwelt3 der ,natur wie der ,kultur4 ,der ,natur im weitesten ,sinn3 ,wer ein knstlerisch geschultes ,auge1 eine zeichnerisch geschickte ,hand sein eigen nennt1 der wird die ,auenwelt nicht nur mit anderen ,augen betrachten als der knstlerisch ungeschulte ,laie1 er wird sie auch genauer beobachten4 ,er wird ,dinge sehen1 die dem andern einfach unsichtbar bleiben4 ,er wird sich einen ,schatz von ,form- und ,farbenvorstellungen im ,gedchtnis aufspeichern1 von denen der ,laie nichts wei4 ,diese genaue ,beobachtung wird ihn nicht nur zeichnerisch1 nicht nur knstlerisch frdern1 sondern auch wissenschaftlich4 ,es ist eine lebendigere ,art von ,naturkunde1 als sie die ,wissenschaft durch systematische bersichten1 durch ,begriffe und ,zahlen allein vermitteln knnte4 ,diese ,art der ,naturbeobachtung ist in der ,regel stark gefhlsbetont4 ,sie ist das rechte ,mittel1 ,liebe zur ,natur in dem ,beobachter zu wecken4 ,der ,knstler malt -- wie ,schwind es einmal ausdrckt -- all seine ,liebe mit in das ,bumchen hinein1 das er im ,bilde darstellt4 ,die ganze ,umwelt gewinnt fr die knstlerische ,betrachtung einen eigenen ,schimmer1 eine ,art poetischer ,verklrung4 ,dadurch weckt sie das ,interesse fr die ,erscheinung in einem weit strkeren ,grade1 als es die abstrakt wissenschaftliche ,betrachtungsweise ohne bildhafte ,anschaulichkeit zu leisten vermchte4 ,aber auch in kultureller1 in wirtschaftlich-sozialer ,hinsicht hat in einer ,zeit der ,technik1 wie es die unsere ist1 zeichnerische ,schulung von ,auge und ,hand hervorragende ,bedeutung4 ,es sei nur darauf verwiesen1 da ein rechter ,zeichenunterricht manches knstlerische ,talent1 das ohne ,anleitung leicht verkmmern wrde1 erst entdecken hilft4 ,die ,schule hat freilich nicht die ,aufgabe1 knftige ,knstler zu erziehen4 ,wichtig aber erscheint die ,tatsache1 da mancher ,schler1 der in wissenschaftlicher ,hinsicht nichts ,nennenswertes zu leisten vermag1 zuweilen als ,zeichner hervorragendes ,talent verrt und durch diese ,erkenntnis vor verfehlter ,berufswahl bewahrt bleibt4 ,die ,knstler selbst aber drfen sich von einem knstlerisch gerichteten ,zeichenunterricht ein urteilsfhigeres ,publikum erwarten4 ,ein geschultes ,auge begngt sich nicht mit schlechter ,fabrikware4 ,es hat nur ,freude am ,gediegenen1 ,ursprnglichen4 ,der knstlerisch ,gebildete wird bei seinen ,mbeln die ,schnheit nicht in verlogenem ,prunk1 sondern in ihrer ,zweckmigkeit und ,brauchbarkeit suchen4 ,die ,nachfrage nach dem ,guten wird sich mehren2 die ,kauflust der ,masse wird wachsen4 ,bei ,bildern wird man nach wirklichen ,meistern greifen2 den ,wert der ,originale wird man wrdigen lernen4 ,der ,kunstmarkt1 der mit dieser ,nachfrage1 mit dieser ,kauflust rechnen mu1 wird seinen ,einflu auch auf das knstlerische ,schaffen selbst ausben4 ,echte1 bodenstndige ,kunst wird hufiger zu finden sein4 ,das gleiche gilt fr ,industrie und ,gewerbe4 ,die knftige ,generation soll jedoch nicht nur in ihrer ,eigenschaft als ,reproduzentin von einer knstlerischen ,bildung ,frderung erhoffen drfen2 auch die ,schaffenden und ,arbeitenden1 die ,handwerker und die ,gewerbetreibenden1 die ,beamten und die ,studenten -- kurzum1 alle ,berufe1 deren ,angehrige eine ,schulung des ,auges und der ,hand ntig haben1 werden durch einen richtigen ,zeichenunterricht neue ,mglichkeiten gewinnen1 ihre ,berufsarbeit wirksam zu untersttzen1 und neue ,ideen fr ,ausgestaltung dieser und jener ,leistung gewinnen4 ,es gibt kaum einen ,beruf1 der nicht einmal in die ,lage kme1 mit zeichnerischen ,darstellungsmitteln ausdrcken zu mssen1 was sich mit ,worten eben nicht ganz verdeutlichen lt4 ,ganz abgesehen vom ,handwerker1 vom ,schneider z4 ,b41 der zur ,kreide greift1 bevor er den ,anzug zuschneidet2 vom ,zimmermann und ,maurer1 die des gezeichneten ,planes bedrfen -- auch der einfache ,bauer1 der an seinem ,wagen oder an seinem ,schweinestall etwas ndern lassen will oder der seinem ,knechte verdeutlichen mchte1 wo im ,walde er die ,klafter ,holz zu suchen hat1 tut sich leichter1 wenn er mit ein paar ,strichen das ,ntige erklren kann4 ,es ist in der ,tat viel ,wahrheit in der uerung1 die der blinde ,maler ,grard de ,lairesse gegen ,ende des #ag4 ,jahrhunderts seinen ,schlern in die ,feder diktierte3 ,es ist das ,zeichnen zu allen ,professionen1 die durch das ,urtheil oder ,vernunfft und mit dem ,gesichte verrichtet werden1 dienlich3 ja1 ich drfte fast sagen1 da keine ,kunst und ,wissenschaft in der ,welt seye1 oder die ,zeichnung sei ihr so ntig1 als die ,hand zum essen4 ,das kommt besonders in der ,grostadt dem ,lehrer einer ,abschluklasse zum ,bewutsein1 sobald es sich darum handelt1 fr die austretenden ,schler die rechten ,lehrstellen ausfindig zu machen4 ,neben guter ,schulung im ,lesen1 ,schreiben und ,rechnen ist es in erster ,linie zeichnerische ,fhigkeit und ,fertigkeit1 was viele ,handwerksmeister von ihren knftigen ,lehrlingen verlangen4 ,der ,streit um den ,wert des ,zeichnens ist heutzutage zum ,abschlu gekommen und zwar im bejahenden ,sinn4 ,wenn da und dort in reaktionren ,kreisen auer der bewhrten ,trias ,lesen1 ,schreiben und ,rechnen alles ,darberhinausgehende als unntige ,spielerei erklrt und aus dem ,unterrichtsplane gestrichen werden soll1 so braucht man sich nicht weiter dadurch beirren zu lassen4 ,mit derartigen ,rckschrittlern rechnet unsere ,zeit nicht mehr4 ,sie hilft dem ,gesunden und ,lebensfhigen zum ,durchbruch1 wie sie seinerzeit auch der bewhrten ,trias ,geltung verschaffte in einer ,umgebung1 der es unerhrt schien1 da ein ,bauernbub auer ,lesen auch ,schreiben oder gar ,rechnen lernen sollte4 ,der ,kultur- und ,bildungswert des ,zeichnens gilt uns heute als unleugbar erwiesen1 und es fragt sich nur1 auf welchem ,wege der ,lernende am sichersten und besten zum rechten ,ziele gelangt4 ,bevor ich mich zur ,beantwortung dieser ,frage wende1 soll uns ein kurzer ,rckblick auf die geschichtliche ,entwicklung des ,zeichenunterrichts vor ,um- und ,irrwegen bewahren4 ,zweiter ,abschnitt4 ,der ,zeichenunterricht einst und jetzt4 ,a4 ,der alte ,kurs4 ,wer es heutzutage unternimmt1 eine ,arbeit ber den ,zeichenunterricht zu verffentlichen1 gert leicht in ,gefahr1 ,oftgehrtes zu wiederholen4 ,man knnte getrost die ,hlfte der vielen ,lehrgnge und ,vorlagewerke1 die alljhrlich neu erscheinen1 ausschalten1 ohne dem literarischen ,bestand in seinem inneren ,reichtum nennenswerten ,abbruch zugefgt zu haben4 ,dieser ,gefahr aber steht ein nicht zu unterschtzender ,vorteil gegenber4 ,der ,vorteil nmlich1 da vieles von dem1 was der ,reformdrang der neunziger ,jahre als magebend erklrte1 heute -- nachdem eine fast zwei ,jahrzehnte lange ,arbeit hinter uns liegt -- als bers ,ziel hinausschieend befunden wurde1 whrend andererseits manches1 was der ,umsturz ber ,bord gefegt glaubte1 sich bei der berprfung als brauchbar1 ja als notwendig erwies und wieder ,aufnahme fand im ,rahmen der ,gesamtarbeit4 ,psychologische ,forschungen1 die sich eingehend mit der ,entwicklung des einzelnen wie des ganzen ,volkes befaten1 haben die ,grundfragen geklrt1 den ,fundamenten ,festigkeit verliehen und falsche oder berspannte ,forderungen ausgemerzt4 ,die ,zeit des nervsen ,suchens und ,hastens ist vorber4 ,die im ,anfang alles berstrzende und berflutende ,bewegung ist ruhiger geworden4 ,wer es heute unternimmt1 ber ,zeichnen und ,zeichenunterricht zu schreiben1 der kommt nicht mehr in ,gefahr1 mit fortgerissen zu werden und in irgendeinem ,strudel zu enden oder abseits im verebbenden ,altwasser zu versanden oder zu versumpfen4 ,wer heute unserer ,frage nhertritt1 der vermag sich eher einen berblick ber das ,ganze der treibenden und drngenden ,krfte zu verschaffen2 der kennt die hemmenden und schtzenden ,dmme und ,deiche1 die gefhrlichen ,wirbel1 die ,klippen und ,untiefen2 der wird alle ,einzelheiten im ,hinblick auf das groe ,oberziel zu erledigen suchen -- die beste ,brgschaft fr den ,dauerwert eines literarischen ,erzeugnisses auf dem ,gebiete der ,pdagogik4 ,soll jedoch jene eingangs erwhnte ,gefahr1 nur ,oftgesagtes und ,oftgehrtes zu wiederholen1 vermieden werden1 so mu vor allem eines geklrt sein3 die geschichtliche ,entwicklung des ,zeichenunterrichts4 ,man mu die mannigfachen ,formen kennen1 die dieser ,zweig der ,didaktik im ,laufe der ,jahrzehnte oder ,jahrhunderte angenommen hat4 ,ich habe mich der eingehenden ,errterung dieser ,frage bereits an anderer ,stelle unterzogen#a und begnge mich hier mit einer kurzen ,charakterisierung der grundlegenden ,ideen und ,geschehnisse4 ,wie die meisten ,fcher des ,volksschulunterrichts hat auch das ,zeichnen erst spt seine offizielle ,anerkennung gefunden4 ,zuerst als gelegentliches ,ausdrucksmittel1 dann als getrennt zu betreibendes ,fach1 und erst in unseren ,tagen macht man ,ernst mit der ,forderung1 ,zeichnen nicht nur als technische ,unterrichtsdisziplin gelten zu lassen1 sondern als eine ,art ,sprache in den ,dienst des ,gesamtunterrichts zu stellen4 ,diese ,entwicklung hat eine lange ,geschichte hinter sich1 und es ist interessant zu beobachten1 wie bereits vor #aej1 ja vor #bjj und vor #bej ,jahren die ersten ,pfadfinder1 die zumeist ber eine geringe zeichnerische ,fertigkeit verfgten1 doch im wesentlichen schon ,forderungen erhoben1 die erst in unserer ,zeit ,verwirklichung finden konnten4 ,was #afeh ,amon ,comenius mit seinem ,orbis pictus versuchte1 was er in seinem ,informatorium und in seiner ,didactica magna verlangte2 was #afic ,john ,locke in den ,gedanken ber ,erziehung2 was #gj ,jahre spter ,jean ,jacques ,rousseau im ,emil geschrieben2 was ,francke und ,basedow in ihren ,anstalten zu ,halle und zu ,dessau praktisch durchzufhren suchten3 das enthielt1 wenn auch nur keimartig1 doch schon ein ,groteil der ,probleme und ,lsungen1 mit denen spter nach langer ,erstarrung die modernen ,reformer sich neu auseinandersetzen muten4 ,schon jene ersten ,fhrtensucher haben das eigentliche ,ziel des ,zeichenunterrichts in seiner ,doppelaufgabe erblickt3 in der ,bildung der ,sinne und ihrer ,werkzeuge1 in der damit bezweckten geistigen ,schulung4 ,so sahen besonders ,comenius und ,rousseau in der zeichnerischen ,bettigung ein vorzgliches ,mittel1 den ,gesichtssinn zu schrfen1 die ,hand geschickt und gewandt zu machen4 ,locke wies auf die ,untersttzung hin1 die das ,zeichnen dem ,formengedchtnis erweisen konnte4 ,comenius forderte ,entwicklung des anschaulichen ,denkens4 ,rousseau sah im ,zeichenunterricht ein ,hilfsmittel der ,erziehung zur ,selbstttigkeit4 ,auch die praktische ,verwendbarkeit zeichnerischer ,fhigkeiten und ,fertigkeiten1 der ,nutzen dieser ,kunst1 wurde bereits von ,locke hervorgehoben4 hnliches gilt von den methodischen ,manahmen1 die jene ,pioniere auf dem ,gebiete des ,schulzeichnens anwandten1 um zu ihren ,zielen zu gelangen4 ,auch die ,elemente moderner ,didaktik fanden bereits ihre ,vertreter3 ,rousseau forderte mit der ,leidenschaft des extremen ,reformers das ,zeichnen nach der ,natur4 ,comenius1 ,francke und ,basedow lieen auch das ,vorbild gelten4 ,comenius insbesondere wies auf den ,wert der ,bildbetrachtung hin4 ,der ,gang vom ,leichten zum ,schweren1 vom ,einfachen zum ,zusammengesetzten fand ,bercksichtigung in den ,vorschlgen eines ,francke und eines ,basedow4 ,die modernsten unter den ,reformern -- ein ,scharrelmann z4 ,b4 -- fanden ihren ,vorgnger bereits in ,rousseau1 der die absonderliche ,forderung erhob1 der ,lehrer drfte -- wenigstens in den ,augen der ,schler -- nicht besser zeichnen knnen als der ,lernende selbst3 ,und wre ich ein ,apelles1 so wrde ich mich ihm gegenber doch als elender ,farbenkleckser zeigen6 ,ja1 sogar allerneueste ,gepflogenheiten -- die ,ausstellung der ,schlerarbeiten -- hat bereits vor #agfb franzsischer ,esprit zur ,tat werden lassen -- wenn auch nur im pdagogischen ,roman4 ,was jene ersten ,pfadfinder1 was u4 a4 auch die ,philanthropisten ,bahrdt1 ,salzmann1 ,trapp und ,blasche brachten1 das war wohl eine ,flle von ,anregungen und wertvollen ,elementen2 als eine wirkliche ,methodik des ,zeichenunterrichts aber knnen jene ,gedanken und ,versuche nicht angesprochen werden4 ,als erster ,zeichenmethodiker fr den ,schulunterricht drfte der ,schweizer ,joh4 ,heinr4 ,pestalozzi 7#agdf--ahbg7 gelten4 ,sonderbar3 ein ,mann1 der selbst nicht zeichnen1 der -- nach seinem eignen ,bekenntnis -- nicht einmal richtig schreiben konnte1 sollte doch aus gesundem pdagogischem ,instinkt heraus das ,rechte finden3 ,jenen ,weg1 den die ,grten unter den ,groen der ,kunst1 den ein ,leonardo da ,vinci1 den gleichzeitig ein ,albrecht ,drer1 den unter den ,modernen ein ,hans ,thoma von knstlerischem ,standpunkte aus als den rechten ,weg bezeichneten4 ,denselben ,pfad1 auf den auch der denkende ,philosoph -- es sei nur an ,herbert ,spencer erinnert -- als auf den einzig gangbaren hinwies4 ,es ist fr den ,laien schwer1 aus den ,schriften ,pestalozzis mit ihrem eigenartig krausen ,stil1 aus seiner ungewohnten ,terminologie herauszulesen1 was der groe ,reformator eigentlich meinte4 ,es wrde irrefhren1 wollte man seine eigenen praktischen ,versuche oder gar die seiner ,jnger mit den ,ideen im ,,abc der ,anschauung1 im ,bericht an die ,eltern1 und besonders in dem methodisch bedeutsamen ,werk ,wie ,gertrud ihre ,kinder lehrt identifizieren4 ,pestalozzi war zwar ein pdagogisches ,genie1 aber ein praktisch unbeholfener ,mensch4 ,was seinem ,kopfe entsprang1 das sollte fruchtbar werden fr die ,methodik des folgenden ,jahrhunderts4 ,was er selbst praktisch verwirklichte1 war zum groen ,teil ,stmperei -- auch in methodischer ,hinsicht4 ,das gilt besonders von den ,theorien und ,versuchen auf dem ,gebiete des ,zeichenunterrichts4 ,es hat fr uns keine ,bedeutung mehr1 was und wie er zeichnen lie4 ,seine diesbezglichen ,manahmen zhlen wir heute zu den ,verirrungen1 ebenso die ,methoden seiner ,jnger4 ,was aber in seinen ,gedankengngen mhsam ,ausdruck finden konnte1 das hat ,ewigkeitswert und kann auch heute noch richtunggebend wirken4 ,ich will versuchen1 mit eigenen ,worten kurz darzustellen1 welchem der ,pestalozzischen ,grundgedanken ich diese hohe ,bedeutung zusprechen mchte4 ,der groe ,schweizer schlo etwa folgendermaen3 ,was an sichtbaren ,eindrcken auf den ,menschen wirkt1 das ist zunchst ein verwirrendes ,vielerlei4 ,soll ,klarheit in dieses ungegliederte1 undefinierbare ,chaos gebracht werden1 so mu geordnet1 isoliert1 vereinfacht werden4 ,die ,ur- oder ,grundformen mssen aus dem ,formenwirrwarr der ,auenwelt gelst1 fr sich betrachtet1 fr sich erfat und bis zur ,gelufigkeit gebt werden4 ,die ,gesamtheit dieser ,urformen nannte ,pestalozzi das ,,abc der ,anschauung4 ,dieses zeichnerische ,alphabet sollte das ,fundament einer ,kunstsprache werden3 ,wie beim ,schreiben aus ,buchstaben ,wrter1 aus ,wrtern ,stze gebildet werden1 so sollten durch ,zusammenfgen aus ,linien und ,bogen ,winkel und in einem lckenlosen ,unterrichtsgang die ,urform aller ,ausmessungsformen1 das gleichseitige ,viereck1 ferner der ,kreis1 das ,oval1 das ,dreieck u4 a4 konstruiert werden4 ,all diese ,formen sollten die ,kinder kennen und benennen lernen und endlich durch bung dahin gebracht werden1 sie selbstndig nachzuzeichnen4 ,gleichzeitig sollten sie angehalten werden1 die gelernten ,urformen an wirklichen ,gegenstnden nachzuweisen3 ,sobald das ,kind die ,horizontallinie1 mit welcher das ,,abc der ,anschauung anfngt1 richtig und fertig zeichnet1 so sucht man ihm aus dem groen ,chaos der ,anschauungen ,figuren aus1 deren ,umri nichts anderes ist1 als die ,anwendung der ihm gelufigen ,horizontallinie oder wenigstens nur eine unmerkliche ,abweichung derselben fordert4 ,auf diese ,weise entwickelte sich nach ,pestalozzi die ,anschauungskunst1 das ,vermgen1 jeden ,gegenstand der ,natur nach seinen rumlichen ,verhltnissen richtig zu benennen1 und die ,zeichnungskunst1 die ,fhigkeit1 jeden ,gegenstand der ,natur nach seinen rumlichen ,verhltnissen richtig darzustellen4 ,pestalozzi wollte also ein ,doppeltes3 ,zunchst gliedert er die ,mannigfaltigkeit der ,eindrcke1 greift einen ,einzeleindruck -- ,linien1 geometrische ,figur -- heraus und bt sie bis zur ,gelufigkeit -- nach ihren sachlichen1 sprachlichen und zeichnerischen ,verhltnissen4 ,dann sucht er nach ,verwendung der gewonnenen ,formen innerhalb der ,mannigfaltigkeit der ,auenwelt3 nach ,mglichkeiten fr die wirkliche ,existenz der ,grundform4 ,indem er so im ,laufe des ,unterrichts nach und nach alle ,urformen und ihre ,zusammensetzungen vermittelt1 hofft er das sichtbare ,all begrifflich und zeichnerisch zu erobern4 ,die bestimmten ,ausmessungsformen der ,gegenstnde werden auf diese ,art zu einer ,gelufigkeit und zu einer ,art ,takt erhoben1 da sogar in den verwickeltsten ,gegenstnden ohne ,hilfe der eigentlichen ,ausmessungen alle ,teile in ihren gegenseitigen ,verhltnissen zueinander richtig vorgestellt und richtig bezeichnet werden knnen4 ,pestalozzi wollte die ,natur1 die ,wirklichkeit begrifflich und zeichnerisch erobern4 ,auch ,rousseau wollte es4 ,nur schlugen beide verschiedene ,wege ein4 ,rousseau wollte nur ,natur zulassen3 ,mit meinem ,willen soll er keinen anderen ,lehrer als die ,natur1 keine anderen ,vorbilder als die ,gegenstnde selbst haben4 ,pestalozzi bediente sich eines ,zwischengliedes1 eben jenes zeichnerischen ,alphabets1 das er ein ,,abc der ,anschauung nannte4 ,rousseau stellte die ,wirklichkeit an den ,anfang seiner methodischen ,manahmen1 ,pestalozzi hingegen das ,elementare3 die ,urform1 die ,abstraktion -- ,gedankendinge wie ,linien1 ,bogen1 ,winkel und geometrische ,figuren4 ,rousseaus ,emil1 der selbst nur eine ,romanfigur ist1 hat in ,wirklichkeit nie zeichnen gelernt4 ,pestalozzis ,schler hingegen lernten zeichnen4 ,jene ,urformen trieben sie bis zur ,gelufigkeit1 so da selbst ,herbart noch in spteren ,jahren mit einer ,art ,neid an die zeichnerische ,fertigkeit der kleinen ,knaben und ,mdchen zurckdachte1 die er bei seinem ,besuche in der ,schweiz unter ,pestalozzis ,leitung beobachten konnte4 ,pestalozzis ,methode versprach praktischen ,erfolg4 ,sie mutete zwar weniger genialisch an als die des ,franzosen4 ,sie sah mehr nach deutscher ,grndlichkeit1 nach ,systematik1 ja nach einer ,art ,pedanterie aus4 ,das war jedoch mit ein ,grund1 warum diese ,richtung zunchst ,schule machen konnte4 ,zwei ,gedanken waren es1 die von ,pestalozzis ,jngern begierig aufgegriffen wurden4 ,der eine hie3 ,elementarformen6 ,der andere3 ,natur6 ,im ,grunde genommen wollte der groe ,schweizer mit seinen ,elementarformen ,natureroberung und durch die ,eroberung der ,auenwelt ,bildung der ,innenwelt1 der menschlichen ,krfte4 ,aber wie so oft -- besonders in der ,pdagogik -- ein ,ganzes nur in seinen ,einzelheiten erfat1 in seinen ,grundideen jedoch ins ,gegenteil verkehrt wird1 so erging es auch ,pestalozzi bei den ,pestalozzianern4 ,nicht das ,oberziel hatte man im ,auge1 sondern jenes ,mittel1 das ,,abc1 die ,elementarform4 ,den groen ,schweizer hatte zunchst eigentlich keiner ganz verstanden4 ,sie hatten alle aus jenem ,gedankengang nur ein ,element herausgegriffen2 denn was sie ,natur nannten1 war eigentlich auch nur ,elementarform -- krperhafte ,elementarform -- nicht ,natur im ,sinne ,pestalozzis oder gar im ,sinne ,rousseaus4 ,kein ,wunder1 wenn der ,zeichenunterricht der folgenden ,jahrzehnte der ,erstarrung anheimfiel4 ,es kam die ,zeit der ,kopiermethoden1 die ,zeit der ,zeichenhefte mit eingedruckten ,vorlagen4 ,man zeichnete in ,liniennetze1 nach ,richtpunkten -- die ,stigmographen gewannen ,geltung4 ,in ,preuen war durch die ,allgemeinen ,bestimmungen vom #ae4 ,okt4 #ahgb der ,zeichenunterricht obligatorisch geworden4 ,der ,hamburger ,dr4 ,stuhlmann hatte einen eigenen ,lehrplan und eine neue ,methode geschaffen1 die berall den abstrahierenden ,mathematiker1 den nchternen ,gewerbetechniker durchblicken lie1 die knstlerischen ,interessen jedoch vernachlssigte4 ,zu rechtem ,leben konnte es der ,zeichenunterricht unter solcher ,fhrung nicht bringen4 ,es war das ,charakteristische dieser ,zeit1 da die eigentlichen ,techniker1 die ,fachmethodiker dem ,zeichenunterricht mit ,geschick und ,konsequenz alles ,reizvolle und ,lebenweckende nahmen und ihn abseits stellten von allen brigen ,unterrichtsfchern1 bis er zum langweiligsten1 desten und trostlosesten geworden war4 ,die rechte ,erneuerung konnte nur durch die ,kunst selbst kommen4 ,die ,fachmenschen hatten abgewirtschaftet4 ,als einen ,vorgnger der kommenden ,bewegung darf man den ,leipziger ,zeicheninspektor ,fedor ,flinger gelten lassen1 wenn er auch noch in vieler ,hinsicht zu den ,vertretern der alten ,schule zhlt4 ,doch merkte man ihm1 der sich auch als humorvoller ,illustrator einen ,namen gemacht hatte1 wohl an1 da er von der ,kunst1 nicht von der ,wissenschaft oder vom ,gewerbe kam4 ,er ist -- dem ,geiste nach -- mehr ,pestalozzianer gewesen als all die genannten ,elementar- und ,naturformenzeichner der vorausgehenden ,epoche zusammengenommen4 ,gleich dem ,schweizer ,bahnbrecher strebte er nach bewutem ,sehen und dachte sich darunter das ,vermgen1 aus der verwirrenden ,mannigfaltigkeit der ,auenwelt die ,urformen abzulesen4 ,was jedoch als geometrische ,form vermittelt wurde1 das sollte nicht ,abstraktion bleiben1 sondern -- ganz wie bei ,pestalozzi -- in der ,wirklichkeit wieder erkannt und wieder verwendet werden4 ,gleich ,pestalozzi sah ,flinger im ,zeichnen ein ,mittel zur geistigen ,bildung4 ,den ,intellekt1 den ,schnheitssinn1 ja den ganzen ,charakter des werdenden ,menschen glaubte ,flinger durch einen richtig betriebenen ,zeichenunterricht entwickeln zu knnen4 ,gesunden pdagogischen ,instinkt offenbarte im ,gegensatz zur ,stuhlmannschen ,methode besonders die ,bevorzugung der farbigen ,darstellung4 ,so sehen wir denn in seinen ,schriften wie in denen seines ,landsmannes1 des schsischen ,seminarzeicheninspektors ,prof4 ,f4 ,o4 ,thieme1 eine ,reihe neuer1 vorwrtstreibender ,gedanken ,ausdruck gewinnen4 ,die eigentliche ,umwandlung aber sollte nicht einem allmhlichen ,nach und ,nach berlassen bleiben1 sondern erfolgte mit pltzlichem ,ruck ,ende der achtziger oder anfangs der neunziger ,jahre des vorigen ,jahrhunderts4 ,b4 ,der neue ,kurs4 ,die neuzeitliche ,reform des ,zeichenunterrichts nahm ihren ,anfang in ,england und ,amerika4 ,john ,ruskin1 ,william ,morris1 ,walter ,crane hatten dort seit ,mitte des vorigen ,jahrhunderts durch ,wort und ,tat auf eine ,erneuerung der nationalen ,kunst und des nationalen ,kunstgewerbes hingewirkt4 ,man sah in der ,umgestaltung des ,zeichenunterrichts ein ,mittel1 durch das die ,nation und ihre ,kultur einer hheren ,entwicklung zugefhrt werden konnte4 ,in ,london hatte ,e4 ,cooke seinen ,syllabus of ,instruction in ,drawing herausgegeben und einer ,anzahl von ,grundstzen und ,gepflogenheiten1 die bisher als unumstliche ,wahrheiten gegolten hatten1 den ,krieg erklrt3 ,das historische ,ornament sollte ausgeschaltet werden4 ,nicht ,abstraktion1 sondern ,leben msse geboten werden4 ,nicht darauf komme es an1 irgendeine berkommene ,form zu kopieren1 sondern darauf1 die im ,kinde schlummernden ,krfte zu wecken und zu gestalten1 nicht an den ,stilgesetzen einer toten ,vergangenheit1 sondern an den lebendigen ,formen der heimatlichen ,natur4 ,jenseits des ,atlantischen ,ozeans1 in ,nordamerika1 waren hnliche ,gedanken wirksam geworden4 ,dort war ein ,baustein1 den die deutsche ,pdagogik hatte abseits liegen lassen1 zum ,grund- und ,eckpfeiler der neuen ,bewegung geworden3 ,friedrich ,froebel1 der ,schpfer der ,kindergrten4 ,froebel hatte mit allem ,nachdruck auf den ,wert des ,gestaltens an und durch ,stoff hingewiesen4 ,selbsterziehung und ,selbstbelehrung hatte er fr das ,kind gefordert4 ,die ,amerikaner suchten diese ,forderungen in die ,tat umzusetzen und zwar vor allem auf dem ,gebiete der zeichnerischen ,darstellung und des plastischen ,gestaltens4 ,was ,liberty ,tadd in ,philadelphia1 was ,prang in ,boston verlangten und durchfhrten1 das war im wesentlichen vom ,geiste ,froebels beeinflut3 ,schpferische ,krfte sollten geweckt und gefrdert werden4 ,nicht nach toten ,stilformen1 sondern nach der ,natur lie man zeichnen4 ,zur zeichnerischen ,darstellung kamen als ,ergnzung ,modellieren und ,holzschnitzen4 ,als ,modelle dienten ,gegenstnde der wirklichen ,umgebung1 ,pflanzen1 ,tiere1 ,menschen1 ,landschaften4 ,oberstes ,ziel des ,unterrichts war geistige ,bildung3 ,liebe zur ,natur1 sittliche ,tchtigkeit4 ,es ist fr den aufmerksamen ,beobachter dieser ,bewegung interessant1 wie trotz der scharfen ,gegenstze zur vorausgehenden ,richtung1 trotz mancher ,sonderbarkeiten -- es sei nur an ,tadds beidarmige bungen erinnert -- doch eine eigenartige ,verwandtschaft mit den ,ideen ,pestalozzis in ,erscheinung tritt4 ,bevor das eigentliche ,zeichnen nach der ,natur beginnt1 wird eine ,reihe von ,farben-1 ,form- und ,figurentypen vermittelt1 also gewissermaen auch ein ,,abc der ,anschauung1 wie ,pestalozzi es forderte4 ,die ,kinder sollen -- wie beim ,erlernen der ,schriftformen -- auch beim ,erlernen der zeichnerischen ,grundformen so lange gebt werden1 bis sich die ,wiedergabe automatisch vollzieht4 ,in ,deutschland wre der ,einflu der ,englnder und ,amerikaner wahrscheinlich nicht in dem ,mae geltend geworden1 als es tatschlich der ,fall war1 wenn nicht andere ,erscheinungen mitgeholfen htten1 die seitherige ,zeichenmethode in ,verruf zu bringen4 ,vor allem die ,niederlagen der deutschen ,produktion auf den verschiedenen ,weltausstellungen3 #ahea und #ahfb in ,london1 #ahee und #ahfg zu ,paris1 #ahgc zu ,wien und #ahic in ,chicago4 ,die ,deutschen hatten dabei erfahren mssen1 da ihre ,grossomaxime ,billig und schlecht6 den ,weltmarkt nicht auf die ,dauer erobern konnte1 und man sah in der ,reform des ,zeichenunterrichts nach englischem und amerikanischem ,muster eines der ,mittel1 der kunstgewerblichen ,misere zu steuern4 ,es ist hier nicht der ,raum gegeben1 im einzelnen zu errtern1 was die deutschen ,reformer1 was ,nietzsche und ,langbehn fr die ,umgestaltung der ,kulturwertung im allgemeinen1 was ,dr4 ,gg4 ,hirth1 was die ,professoren ,wilh4 ,rein1 ,adelbert ,matthi1 ,konrad ,lange1 was ,c4 ,gtze1 ,fritz ,kuhlmann und ,h4 ,grothmann fr den ,zeichenunterricht im besondern getan und erreicht haben4 ,nicht der ,platz1 die ,verdienste eines ,alfred ,lichtwark1 eines ,ferdinand ,avenarius1 eines ,schultze-,naumburg1 ,albert ,dresdner1 ,ernst ,linde1 ,herm4 ,muthesius oder die der ,hamburger ,lehrervereinigung um die ,kunsterziehung zu wrdigen4 ,nicht die ,stelle1 eine ausfhrliche ,betrachtung und ,kritik der ,kunsterziehungstage und der internationalen ,zeichenkongresse zu geben4 ,nur die grundstrzenden neuen ,ideen1 wie sie in der groen ,bewegung ,ausdruck fanden und wie sie sich in dem vom ,preuischen ,ministerium am #ab4 ,juni #aijb herausgegebenen ,amtl4 ,lehrplan zum ,siege durchrangen1 sollen kurz dargelegt werden4 ,der frhere ,zeichenunterricht war fr den ,schler eine ,geduldsprobe4 ,phantasie und ,gemtsleben gingen leer aus4 ,korrektheit1 peinliche ,sauberkeit und ,gltte der ,ausfhrung verlangte man in erster ,linie4 ,dadurch wurde der ganze ,zeichenunterricht fr viele zur widerlichen ,last4 ,demgegenber sieht die ,gegenwart im ,zeichenunterricht ein allgemein sthetisches ,bildungsmittel1 wodurch knstlerische ,genufhigkeit und ,kunstsinn geweckt und entfaltet werden4 ,nicht manuelle ,fertigkeit gilt als ,hauptsache1 sondern ,richtigkeit in der ,erfassung eines ,eindruckes1 ,entschlossenheit und ,frische in seiner ,wiedergabe4 ,das ,beobachtungsvermgen1 das ,form- und ,farbengedchtnis sollen entwickelt werden4 ,zwar will man auch zur technischen ,geschicklichkeit erziehen2 doch darf das technische ,knnen nicht als ausschlaggebendes ,kriterium des ,unterrichtserfolges gelten4 ,nicht um die ,nachahmung berlieferter ,stilformen kann es sich handeln2 nicht ein immer wiederkehrendes ,einerlei darf geboten werden2 darum fordert die ,reform ,rckkehr zur ,natur1 ,freiheit von aller ,schablone1 ,befreiung der schaffenden ,krfte1 bung am ,gegenstndlichen1 am ,wirklichen1 an heimischem ,gert1 an heimischer ,kunst und ,natur4 ,so stellt sich uns die moderne ,umgestaltung im wesentlichen als eine ,reform nach knstlerischen und psychologischen1 nicht nach gewerblichen ,gesichtspunkten dar4 ,nicht um die ,herstellung tadelloser ,ausstellungsprodukte kann es sich handeln1 sondern darum1 die im ,menschen schlummernden ,anlagen1 sein ,ich1 seine ,persnlichkeit zur ,entfaltung zu bringen4 ,zugleich gilt ,zeichnen als eine ,art ,sprache1 als natrlichstes ,ausdrucksmittel fr die ,welt des ,sichtbaren1 wo die ,lautsprache nicht ausreicht4 ,darum fordert die ,gegenwart ,befreiung des ,zeichenunterrichts aus der fachmnnischen ,umklammerung -- ,zeichnen als ,prinzip4 ,eine besondere ,rolle spielt im modernen ,zeichenunterricht das ,zeichnen nach dem ,gedchtnis1 nach der ,phantasie4 ,der alte ,kurs kannte es nicht4 ,da war die zeichnerische ,darstellung streng geregelt durch die ,vorlage oder durch das ,modell4 ,eine mglichst getreue ,kopie galt als beste ,leistung4 ,jede ,abweichung vom ,vorbild wurde als ,fehler gebrandmarkt4 ,durch diesen bestndigen ,zwang zum bloen ,kopieren1 durch die ,unmglichkeit1 eigene ,erinnerungsbilder zeichnerisch zum ,ausdruck zu bringen1 blieben die gestaltenden ,krfte ohne bung4 ,ein ,unterricht1 der auf freie ,selbstttigkeit hinzielt1 darf nicht nur sklavische ,nachahmung verlangen1 sondern mu entbinden1 was an ,darstellungskraft und -lust im werdenden ,menschen lebt und webt4 ,er mu das ,zeichnen aus der ,vorstellung heraus als gleichberechtigt neben dem ,zeichnen nach der ,wirklichkeit1 nach der ,natur1 nach dem ,gegenstndlichen gelten lassen4 ,auch der neuzeitliche ,zeichenunterricht kennt ,vorbilder4 ,aber es sind nicht mehr die ,vorlagen der alten ,schule mit ihren geometrischen ,vielecken und ,rosetten1 ihren ,mandern und ,palmetten und sonstigen ornamentalen ,stilformen1 sondern ,bilder wirklicher ,meister4 ,welche ,bedeutung die knstlerische ,bildbetrachtung fr die ,entwicklung des ,kunstverstndnisses und ,kunstgenusses haben kann1 das hat vor allem ,lichtwark in seinen bungen in der ,betrachtung von ,kunstwerken zur ,darstellung gebracht4 ,einen ,reichtum an knstlerischem ,wandschmuck haben einige ,verlagsfirmen -- es sei nur an ,teubner und an ,voigtlnder erinnert -- geschaffen4 ,das moderne ,schulhaus hat einen neuen ,stil gewonnen4 ,kinderbilderbcher1 ,lesebcher1 ja die gewhnlichen ,gebrauchsgegenstnde haben in der ,ausstattung eine knstlerische ,luterung erfahren1 so da nun auch bei uns in ,deutschland in der ,tat eine neue ,ausdruckskultur ,geltung zu gewinnen scheint1 in der besonders der sichtbare ,ausdruck und innerhalb seines ,bereichs die zeichnerische ,darstellung eine hhere ,bedeutung erhalten soll4 ,bevor wir nun nach diesem geschichtlichen ,rckblick uns fragen1 was an dem ,alten und was an dem ,neuen gesund und stark1 berechtigt und verfehlt genannt werden mu1 werden wir gut daran tun1 erst einmal die ,natur des ,zeichnens selbst einer nheren ,betrachtung zu unterziehen1 nachdem der erste ,abschnitt sich mehr mit der ,bedeutung der zeichnerischen ,ttigkeit fr die zu entwickelnde ,natur des ,menschen befate4 ,denn nur aus beiden ,erwgungen -- aus den knstlerischen wie aus den psychologischen -- lt sich der rechte ,weg erschlieen4 ,dritter ,abschnitt4 ,die zeichnerischen ,darstellungsweisen4 ,man kann sich einig sein ber den mannigfachen ,wert einer ,wissenschaft oder einer ,kunst4 ,man kann ihre ,pflege in den ,schulen fr eine dringende ,notwendigkeit erklren1 und man kann doch rat- und tatlos dastehen1 sobald es sich um die praktische ,durchfhrung handelt4 ,aus dem einfachen ,grunde1 weil es an ,krften fehlt1 die jene ,wissenschaft oder ,kunst in rechter ,weise vermitteln4 ,mit der obligatorischen ,einfhrung des ,zeichenunterrichts in den allgemein bildenden ,schulen1 mit der detaillierten ,aufstellung eines ,lehrplans und bestimmter methodischer ,grundstze ist noch wenig erreicht4 ,die ,hauptsache ist und bleibt -- wie berall im ,unterricht so auch hier -- der ,lehrer selbst4 ,nun hat die deutsche ,lehrerschaft wohl den besten ,willen1 zu leisten und durchzufhren1 was sie selbst als besser und fortschrittlicher einsehen gelernt hat2 aber ihre eigene ,ausbildung verlief vielfach in ,bahnen1 die unserer ,zeit als ,irrwege gelten4 ,die ,mehrzahl der heute an ffentlichen ,schulen ttigen ,lehrer wurde whrend ihrer ,studienjahre zeichnerisch verbildet4 ,durch die ,stuhlmannsche ,methode oder durch jahrelanges ,kopieren ,weishauptscher oder ,herdtlescher ,vorlagewerke wurden ,kraft und ,lust zu freier ,gestaltung1 ja die ,freude am ganzen ,fache so grndlich ausgetrieben1 da man sich spter scheute1 die alte ,plage zu erneuern4 ,man lie -- ohne es zu ahnen -- eines der wirksamsten didaktischen ,hilfsmittel ungentzt zur ,seite liegen und half sich auf andre ,weise durch4 ,man verlor zuletzt den ,glauben an die eigene ,fhigkeit -- trotz des ,seminareinsers4 ,man stand bewundernd und bedauernd vor dem ,schler1 der aus eignem ,antrieb heraus zu zeichnen begann1 und wute weder ihm noch sich selbst zu helfen4 ,man kaufte sich diesen oder jenen modernen ,lehrgang2 zu einem rechten ,verarbeiten aber wollte es nicht kommen4 ,irgendeinen ,kursus zu besuchen1 war nicht jedermann mglich4 ,und selbst wer so glcklich war1 fand in der ,regel in diesen fachmnnisch geleiteten ,kursen nicht das1 was gerade er fr seine ,schularbeit suchte und brauchte4 ,der ,betrieb gestaltete sich fast ausschlielich nach der ,natur des ,faches und nahm zu wenig oder gar keine ,rcksicht auf die ,natur des ,kindes4 ,beides aber mu in ,einklang gebracht werden4 ,ist dies mglich8 ,zeichnen ist ein knstlerisches ,fach1 ein ,zweig der bildenden ,kunst4 ,zeichnen entnimmt seine ,gesetze dem ,reiche der ,kunst4 ,wer sich klar darber werden will1 welcher ,art diese ,normen sind1 der mu die ,wissenschaft der ,kunst1 die sthetik1 zu ,rate ziehen4 ,wie berall in didaktischen ,fragen1 so offenbart sich auch hier der pdagogische ,grundwissenschaftscharakter dieser philosophischen ,disziplin4 ,der bildende ,knstler will die ,welt des ,sichtbaren mit sichtbaren ,ausdrucksmitteln wiedergeben4 ,die ,welt des ,sichtbaren besteht -- real genommen -- eigentlich nur aus ,krpern4 ,linien1 ,flchen1 ,farben und ,lichter sind ,abstraktionen1 die in ,wirklichkeit gar nicht fr sich vorkommen knnen1 sondern nur an ,krpern4 ,der dnnste ,seidenfaden ist ein ,krper1 keine ,linie4 ,der feinste ,papierbogen hat ,lnge1 ,breite1 ,dicke1 ist also ein dreidimensionales ,gebilde4 ,der kleinste ,punkt1 den wir mit dem ,stift oder mit der ,kreide zu geben suchen1 ist krperhafter ,natur4 ,die der ,natur selbst am meisten analoge ,wiedergabe der sichtbaren ,welt ist darum die plastische ,gestaltung1 die krperhafte ,nachbildung1 wie sie der ,bildhauer versucht4 ,wenn der ,plastiker einen ,menschen -- eine ,bismarckstatue z4 ,b4 -- modelliert1 so tut er dasselbe1 was nach der biblischen ,darstellung der ,schpfer bei ,herstellung des ersten ,menschen getan haben soll3 er formt und knetet aus bildsamer ,masse einen menschlichen ,krper und haucht ihm -- biblisch gesprochen -- mittels seiner ,kunst eine menschliche ,seele ein4 ,dem ,maler und dem ,zeichner aber erwchst eine andere ,aufgabe4 ,sie gestalten zwar auch ,krperliches1 weil die ,auenwelt1 die sie nachbilden1 nur ,krperliches bietet2 aber sie haben bei ihrer ,gestaltungsarbeit nicht drei1 sondern nur zwei ,dimensionen zur ,verfgung4 ,vor dem ,zeichner liegt nur eine ,flche -- eine ,tafel1 ein ,papier oder eine ,leinwand -- und auf diesem zweidimensionalen ,gebilde soll er die dreidimensionale ,auenwelt wiedergeben4 ,das ,papier1 die ,leinwand haben wohl auch eine ,dicke -- eben weil es ,dinge der ,auenwelt1 also ,krper1 sind -- aber diese dritte ,dimension kommt fr den ,knstler nicht in ,betracht4 ,er kann nur mit der ihm zugewandten ,flche rechnen4 ,er wei3 da drauen ist ein ,ding1 das ,lnge1 ,breite und ,dicke hat1 und hier ist eine ,flche1 die mir nur ,lnge und ,breite zur ,verfgung stellt4 ,und doch soll er ,wirklichkeit nachbilden4 ,jenes krperliche ,gebilde soll flchenhaft wiedergegeben werden4 ,diese ,aufgabe stellt ihn vor ein ,problem4 ,auf doppelte ,weise kann sich die ,lsung vollziehen4 ,ein ,beispiel mge es erlutern3 ,nehmen wir an1 eine ,zndholzschachtel soll dargestellt werden4 ,wir wissen3 die ,schachtel hat sechs ,flchen1 von denen je zwei einander gleich sind4 ,es mten also nur drei ,flchen gezeichnet werden1 aber in welcher ,weise8 ,schauen wir von oben auf die ,schachtel1 so sehen wir die grte 7,abb4 #a a71 bei einer ,vierteldrehung die mittlere 7,abb4 #a b7 oder die kleinste 7,abb4 #a c7 ,flche4 ,wir knnen die drei ,flchen mit genauer ,angabe ihrer ,gre zeichnerisch darstellen 7,abb4 #a a1 b1 c7 -- ein rechtes ,bild der ,schachtel aber wrden wir auf diese ,art nicht erhalten4 ,es fehlt der ,zusammenhang4 ,wir knnten versuchen1 diesen ,zusammenhang dadurch zu erzielen1 da wir alle ,flchen in ihrer ,verbindung darstellen3 die ,schachtelhlse mit ihren vier 7,abb4 #b7 und die innere ,schachtel mit ihren fnf 7,abb4 #c7 ,flchen4 ,wir knnten1 indem wir die neun ,flchen mit der ,schere ausschnitten und entsprechend zusammenklebten1 sogar das ,modell einer ,zndholzschachtel aus ,papier darstellen4 ,aber das wre im ,grunde genommen doch nur eine plastische1 keine zeichnerische ,gestaltung4 ,illustration3 ,abb4 #a ,illustration3 ,abb4 #b ,illustration3 ,abb4 #c ,illustration3 ,abb4 #d ,die rechte zeichnerische ,darstellung kme erst zustande1 wenn jene drei doppelt vorhandenen ,flchen in ihrem ,zusammenhang als ,grundri1 ,aufri1 ,seitenansicht durch eine bestimmte ,lagerung entsprechend gekennzeichnet wrden4 ,etwa folgendermaen3 7,abb4 #d74 ,auf diese ,weise bekmen wir eine wissenschaftliche ,skizze4 ,sie zeigt uns1 wie der ,krper in ,wirklichkeit ist4 ,aber nur ein fr zeichnerische ,projektion geschultes ,auge wird diese ,darstellung richtig deuten knnen4 ,denn die ,zndholzschachtel sieht in ,wahrheit gar nicht so aus4 ,wir haben in ,abb4 #d immer nur ,rechtecke vor uns1 nur ,flchenbilder1 nicht ,krperbilder4 ,es wird zwar wiedergegeben1 wie die ,schachtel nach ihren verschiedenen ,ausdehnungen ist1 aber nicht1 wie sie dem menschlichen ,auge erscheint4 ,soll dieser ,augeneindruck wiedergegeben werden1 so mu ein anderer ,weg eingeschlagen werden4 ,zu den dargestellten ,flchen mu die ,dicke des ,krpers treten -- seine ,tiefe mu vorgetuscht werden4 ,die ,auenwelt mu so dargestellt werden1 wie sie sich auf der ,netzhaut des ,auges projiziert4 ,das ist das ,eigenartige in der ,welt des ,sichtbaren3 wohl gibt es drauen in der ,auenwelt nur ,krper2 aber in unsrer ,innenwelt1 auf der ,netzhaut des menschlichen ,auges1 finden sich nur ,flchen1 nur zweidimensionale ,bilder einer dreidimensionalen ,wirklichkeit4 ,auch das ,papier1 auch die ,leinwand sind ,flchen1 analog der ,augennetzhaut4 ,es handelt sich also darum1 das krperhaft wirkende ,bild auf der ,netzhautflche so auf der ,papierflche wiederzugeben1 da es auch hier krperhaften ,eindruck im ,betrachter erwecken kann4 ,illustration3 ,abb4 #e ,illustration3 ,abb4 #f ,stellen wir jene ,zndholzschachtel derart1 da sie uns eine ihrer senkrechten ,kanten zukehrt1 so sehen wir die ,hlfte ihrer sechs ,flchen3 von je zwei gleichgroen und gleichgestaltigen ,flchen eine4 ,eine ,wiedergabe dieser drei ,flchen mte also das rechte ,wirklichkeitsbild ergeben1 sofern wir so darstellen1 wie die ,flchen unserm ,auge erscheinen4 ,bei nherem ,zusehen wird sich nmlich zeigen1 da besonders zwei ,flchen von der ,rechteckfigur stark abweichen4 ,wir knnten versuchen1 diese ,umwandlung durch ,rauten oder ,rhomboide auszudrcken1 wie es die sogen4 ,parallelperspektive tut 7,abb4 #e a u4 b74 ,allein auch diese ,darstellung wrde der ,erscheinung nicht gerecht werden4 ,in ,wahrheit erscheint keine ,flche mehr als ,rechteck1 keine als ,raute und keine als ,rhomboid4 ,es sind vielmehr ,vierecke1 bei denen keine ,seite mehr der andern gleich ist1 bei denen kein ,winkel mehr mit dem gegenberliegenden bereinstimmt 7,abb4 #f74 ,die ,gesetze der ,perspektive werden in ihre ,rechte eintreten und ,bercksichtigung fordern4 ,wir werden ferner finden1 da die eine ,flche heller1 die andre dunkler erscheint1 da ,farben und ,schlagschatten zu sehen sind und was der ,belichtungserscheinungen sonst noch sein mgen4 ,das auf diese ,art entstandene ,bild ist grundstzlich verschieden von jener wissenschaftlichen ,skizze1 die der denkende ,verstand konstruierte4 ,handelte es sich dort um eine ,wiedergabe des wirklich ,existierenden1 so finden wir hier eine ,wiedergabe der sichtbaren ,erscheinung4 ,im ,gegensatz zu jener wissenschaftlichen ,darstellung haben wir es hier mit einer knstlerischen zu tun4 ,diese beiden ,darstellungsweisen mu der ,zeichner scharf auseinanderhalten4 ,beide haben ihre ,berechtigung2 aber beide verfolgen durchaus verschiedene ,zwecke4 ,beide knnen einander untersttzen4 ber beide ,darstellungsweisen mu sich klar sein1 wer die ,welt des sichtbaren mit zeichnerischen ,mitteln wiedergeben mchte4 ,in beiden mu darum unterrichtet werden1 wo ,zeichnen gelehrt werden soll4 ,noch ein zweiter ,unterschied mu dem ,zeichner klar geworden sein3 der zwischen dem ,zeichnen nach der ,vorstellung und dem ,zeichnen nach der ,wirklichkeit4 ,die alte ,schule kannte -- wie wir sahen -- eigentlich keines von beiden2 denn sie betrieb den ,zeichenunterricht fast ausschlielich nach ,vorlagen und nach ,modellen1 die eigens fr den ,zeichenunterricht prpariert wurden3 nach geometrischen ,vollkrpern1 nach ,stabmodellen und nach ,gipsabgssen4 ,die ,reformer verwarfen diese ,hilfsmittel und forderten ein ,zeichnen nach der ,natur und ein ,zeichnen nach dem ,gedchtnis oder nach der ,phantasie4 ,bei nherem ,zuschauen erweist sich allerdings der ,unterschied zwischen dem ,zeichnen nach der ,vorstellung und dem ,zeichnen nach der ,wirklichkeit nur als gradueller1 nicht als wesentlicher2 denn jedes ,zeichnen nach der ,vorstellung ist zugleich ein ,zeichnen nach der ,wirklichkeit1 ist doch nach einem alten ,spruch nichts im ,verstande1 was nicht vorher in den ,sinnen war4 ,alles -- auch was wir aus dem ,gedchtnis1 aus der ,erinnerung1 aus der ,phantasie heraus zeichnen -- mu vorher -- wenigstens in den ,elementen -- wirklich gesehen worden sein4 ,umgekehrt ist jedes ,zeichnen nach der ,wirklichkeit auch zugleich ein ,zeichnen nach der ,vorstellung2 denn kein ,zeichner1 auch wenn er noch so sehr darnach strebt1 nur wiederzugeben1 was ihm die ,wirklichkeit zeigt1 gibt reine1 volle ,wirklichkeit1 sondern nur ,ausschnitte1 irgendein ,etwas1 worauf sein ,interesse eingestellt war4 ,und jeder gibt diesen ,ausschnitt nur so1 wie er in seiner ,seele sich ein ,bild1 eine ,vorstellung davon geschaffen hat4 ,wenn zehn ,maler dieselbe ,landschaft zeichnen1 so werden nicht zehn gleiche1 sondern zehn verschiedene ,bilder entstehen1 und ein geschultes ,auge wird -- sofern es sich um bekannte ,knstler handelt -- auf den ersten ,blick die ,schpfer der einzelnen ,bilder erkennen knnen2 denn jeder whlte anders aus1 jeder vereinfachte und charakterisierte auf seine eigene ,art4 ,die ,persnlichkeit wandelt das ,wirklichkeitsbild um4 ,keiner gibt die ,wirklichkeit objektiv wieder1 sondern nur1 was von ihr in seiner ,vorstellung lebte4 ,wenn der ,zeichner auch bei jedem ,strich1 den er zu ,papier bringt1 vorher die ,wirklichkeit anschaut1 im ,moment der ,niederschrift ist doch der ,blick auf den ,strich gerichtet1 der darum unmittelbar durch die ,vorstellung und nur mittelbar durch die ,wirklichkeit dirigiert wird4 ,das gleiche ist jedoch auch beim ,zeichnen nach der ,vorstellung der ,fall4 ,der ganze ,unterschied ist also nur darin zu suchen1 da die zeitliche ,differenz zwischen dem ,betrachten der ,wirklichkeit und der graphischen ,darstellung beim ,zeichnen nach der ,vorstellung eine groe1 beim ,zeichnen nach der ,wirklichkeit eine kleine ist4 ,beide ,arten haben ihre ,berechtigung2 in beiden ,weisen werden wir uns ben mssen1 wenn wir zeichnerische ,schulung anstreben4 ,es fragt sich nun nach diesen mehr theoretisch gehaltenen ,erwgungen1 welchen ,weg wir in der ,praxis am besten einschlagen1 um den verschiedenen ,forderungen entsprechen und um mglichst rasch und mglichst sicher dem erstrebten ,ziele nahe kommen zu knnen4 ,vierter ,abschnitt4 ,der rechte ,weg4 ,wir haben vier ,arten der zeichnerischen ,darstellung unterschieden3 die wissenschaftliche und die knstlerische ,zeichnung1 das ,zeichnen nach der ,vorstellung und nach der ,wirklichkeit4 ,jede dieser vier ,arten soll gepflegt werden4 ,es fragt sich jedoch3 womit beginnen8 ,welche ,darstellungsweise ist die leichtere8 ,welche kann zur ,grundlage fr die anderen werden8 ,in welche ,verbindungen knnen die beiden ,gruppen treten8 ,und was dergleichen ,fragen sonst noch sein mgen4 ,bei nherem ,betrachten ergibt sich1 da fr die ,unterscheidung beider ,gruppen verschiedene ,gesichtspunkte magebend waren4 ,gliedert man die ,darstellungsweisen in wissenschaftliche und knstlerische1 so gewinnt man den ,einteilungsgrund aus der ,natur des ,faches1 aus dem ,wesen der zeichnerischen ,darstellung4 ,eine ,unterscheidung des ,zeichnens nach der ,vorstellung und nach der ,wirklichkeit dagegen gewinnt man im ,hinblick auf die ,natur des zeichnenden ,menschen4 ,das eine ,mal bestimmten technische1 das andere ,mal psychologische ,gesichtspunkte die ,einteilung4 ,wir werden darum1 wenn wir klar darber werden wollen1 welche der einzelnen ,darstellungsweisen grundlegend werden knnen1 bei zwei ,stellen anfragen mssen3 beim ,fach1 bei der ,kunst selbst1 d4 i4 bei den ,knstlern1 den eigentlichen ,technikern1 und bei der ,psychologie1 d4 i4 bei den gelehrten ,forschern1 bei den ,theoretikern3 den ,kinderpsychologen und den ,historikern1 und bei den ,praktikern3 den ,pdagogen4 ,fragen wir zunchst bei der ,kunst an4 ,sie soll entscheiden1 welche ,art des ,zeichnens -- die wissenschaftliche oder die knstlerische -- ,grundlage werden kann4 ,das beste wird sein3 wir wenden uns gleich an die rechte ,schmiede1 nicht an irgendeinen ,fachzeichenlehrer1 sondern an wirkliche ,knstler und zwar an die grten1 sofern sie uns hinterlassen haben1 was ,ratschlag werden kann4 ,zum ,glck haben sich gerade die namhaftesten unter ihnen bewut ber ihr ,schaffen geuert4 ,wie auf dem ,gebiete der ,dichtkunst ,goethe und ,schiller1 ,friedrich ,hebbel und ,otto ,ludwig1 wie auf dem ,felde der ,tonkunst ,richard ,wagner1 so haben sich auch groe bildende ,knstler -- z4 ,b4 ,leonardo da ,vinci und ,albrecht ,drer unter den ,alten1 ,hans ,thoma unter den ,modernen -- ,zeit ihres ,lebens ernstlich bemht1 klar zu werden ber die ,naturgesetze ihrer ,ttigkeit und zum ,teil schriftlich niedergelegt1 was ihnen diese ,selbstbetrachtung offenbarte4 ,ich habe bereits darauf hingewiesen1 da fast alle diese groen ,meister der ,kunst zu hnlichen ,forderungen kamen wie ,pestalozzi1 der pdagogische ,reformator1 der zwar selbst nicht zeichnen konnte1 dessen pdagogisches ,genie ihn aber doch das ,rechte ahnen lie4 ,fast alle diese groen ,knstler verlangten fr den zeichnerischen1 fr den knstlerischen ,betrieb eine wissenschaftliche1 ja eine mathematisch charakterisierte ,grundlage4 ,leonardo da ,vinci1 den ein moderner ,zeichenmethodiker -- ,h4 ,grothmann1 der ,redakteur der bekannten ,zeitschrift ,schaffen und ,schauen -- als das ,ideal des ,zeichenlehrers bezeichnet1 schreibt in seinem berhmten ,trattato della pittura3 ,wissenschaft ist nur auf mathematischer ,grundlage mglich1 und indem die ,malerei mit mathematischen ,mitteln gttliche ,werke bis zum ,verwechseln nachbildet1 ist sie ,wissenschaft4 ,ferner3 ,diejenigen1 welche sich in ,praxis ohne ,wissenschaft verlieben1 sind wie die ,schiffer1 die ohne ,steuerruder oder ,kompa zu ,schiffe gehen2 sie sind nie sicher1 wohin sie gehen4 ,die ,praxis soll stets auf guter ,theorie aufgebaut sein1 und von dieser ist die ,perspektive ,leitseil und ,eingangstr1 ohne sie geschieht nichts recht in den ,fllen der ,malerei4 ,leonardo fordert also als ,grundlage des zeichnerischen ,betriebs vor allem zwei wissenschaftliche ,disziplinen3 ,mathematik und ,perspektive4 ,hren wir1 was andere groe ,meister auf unsere ,frage antworten4 ,albrecht ,drer hat in seinen ,bchern von der ,unterweysung der meung 7#aebe7 und von menschlicher ,proportion 7#aebh7 eine ,art ,lehrgang hinterlassen1 der die ,grundlagen aller ,form- und ,raumanschauung1 das mathematische ,fundament aller ,zeichenkunst1 vermitteln will4 ,mit einfachen geometrischen ,elementen wird begonnen1 zu regelmigen ,figuren und ,krpern wird fortgeschritten4 ,auch das hchstwertige ,gebilde der ,natur1 der ,mensch1 wird in seiner ,erscheinung mathematisch zu begreifen gesucht4 ,das ,buch1 schreibt ,hans ,thoma1 der berhmte ,karlsruher ,maler1 ber ,drers ,underweysung1 ist auch ein ,dokument1 aus welchem zu ersehen ist1 auf welch sicherem ,grund eine so hohe geklrte ,kunst wie die ,drers1 ja die aller groen ,meister1 beruht4 ,es zeigt1 wie notwendig zum knstlerischen ,schaffen das auf dem ,wissen beruhende ,vorstellen vom ,raume als ,grundlage aller bildenden ,knste ist4 ,thoma hat ferner in seinen gesammelten ,erinnerungsblttern ,im ,herbste des ,lebens ein ,bildungsprogramm fr ,kunstschler verffentlicht1 worin er den eben erwhnten ,gedanken weiter ausfhrt4 ,thoma verlangt eine knstlerische ,raumanschauung als ,grundlage fr alles knstlerische ,schaffen3 ,den ,schlern wrden die ,elemente der ,geometrie1 und zwar mglichst auf ,anschauung sich grndend1 gelehrt werden3 die ,gesetze der ,optik1 der ,perspektive werden sich anschlieen4 ,ferner3 ,zur bung mten die mannigfachsten geometrischen und perspektivischen ,konstruktionen entworfen werden4 ,diese ,raumlehre mte sozusagen das ,,abc des ,knstlers bilden4 ,es ist ganz im ,sinne ,pestalozzis gedacht1 wenn der ,direktor der ,karlsruher ,akademie weiter betont3 ,in der ,kunst ist nur dasjenige ,wissen erzieherisch1 welches sich auch immer zugleich praktisch bettigen lt1 und nur so viel von diesem ,wissen ist fruchtbringend1 als sich in ,anschaulichkeit1 in die ,tat umsetzen lt -- so soll die ,raumlehre1 ,perspektive1 ,anatomie1 ,farbenlehre nie blo theoretisch erfat1 neben dem ,knnen herlaufen1 sondern mu sich gleich von ,anfang an in augenscheinliche1 sinnenkrftige ,kunst umsetzen oder umzusetzen sich bemhen4 hnlich wie diese groen ,knstler dachten und forderten u4 a4 der ,florentiner ,baumeister ,filarete1 der im #ae4 ,jahrhundert einen ,traktat ber die ,baukunst verffentlichte1 ferner ,leon ,battista ,alberti 7#adjb--adgb71 der erste ,zeichenmethodiker1 der ,ltticher ,maler ,grard de ,lairesse 7#afdj--agaa71 der die ,geometrie das ,,abc der ,zeichenkunst nannte und der ,philosoph ,herbert ,spencer4#b ,alles was diese ,klassiker des ,zeichenunterrichts an ,forderungen erhoben1 ist wie eine ,umschreibung des ,spruches1 mit dem im alten ,hellas ,plato seine ,philosophieschler empfangen haben soll3 ,kein ,unkundiger der ,geometrie trete unter mein ,dach6 ,wenn ber eine ,frage1 so herrscht ber diese unter den ,meistern der ,kunst ,einigkeit3 ,kunst hat neben dem ,unaussprechlichen1 auer jenem ,geheimnisvollen1 das nicht lehrbar ist1 das aus der ,tiefe des menschlichen ,innenlebens hervorquillt1 das nur dem ,genie1 der ,intuition erfabar ist1 eine ,menge von ,bestandteilen1 die begrifflich1 also wissenschaftlich bestimmbar und darum lehrbar sind4 ,wir erfahren gleichzeitig schon aus den wenigen1 eben zitierten ,aussprchen1 welcher ,art diese ,bestandteile sind4 ,wir knnen dazu zhlen die ,grundgesetze der ,geometrie 7,mathematik71 der ,perspektive1 der ,farbenlehre 7,optik7 und der anatomischen ,verhltnisse4 ,mit ihnen1 mit der ,vermittlung einer knstlerischen ,raumanschauung1 wie ,thoma es nennt1 mte darum gleichsam wie mit einem ,,abc des ,knstlers oder -- um einen ,ausdruck ,pestalozzis zu gebrauchen -- wie mit einem ,,abc der ,anschauung im ,zeichenunterricht begonnen werden4 ,fragen wir nun1 was die ,psychologie uns raten kann1 ob die ,theoretiker und die ,praktiker1 die ,forscher und die ,pdagogen1 jenen ,knstlerforderungen zustimmen und was sie selbst aus der ,natur des zeichnenden ,menschen an ,forderungen ableiten4 ,wir sind heute bei ,beantwortung dieser ,frage ungleich gnstiger daran als die ,zeichenmethodiker vor #aj oder gar vor #bj ,jahren2 denn eine groe ,zahl von ,gelehrten hat bereits auf diesem ,gebiete gearbeitet und ihre im wesentlichen bereinstimmenden ,forschungsresultate beweisen die ,richtigkeit der ,ergebnisse1 wenn auch noch1 wie es ,prof4 ,meumann in seinem ,programm zur psychologischen ,untersuchung des ,zeichnens ausfhrt1#c eine ,menge von ,einzelfragen der ,beantwortung harrt4 ,die ,englnder ,james ,sully1 ,e4 ,cooke1 ,lukens1 die ,amerikaner ,stanley ,hall1 ,william ,james1 ,earl ,barnes1 ,maitland1 der ,franzose ,bernard ,prez1 der ,italiener ,corrado ,ricci1 die ,deutschen ,wilh4 ,preyer1 ,siegfr4 ,lewinstein1 ,gg4 ,kerschensteiner1 ,verworn1 ,karrenberg1 ,r4 ,brckner u4 a4 haben in eingehenden experimentellen ,untersuchungen die ,entwicklung der zeichnerischen ,begabung des ,kindes untersucht4 ,andere -- es sei nur an den ,leipziger ,historiker ,karl ,lamprecht und an den ,philosophen ,wilh4 ,wundt erinnert -- haben ihre ,forschungen ausgedehnt auf die ,vlkerpsychologie1 haben die historischen ,zeichnungen frherer ,jahrhunderte und die prhistorischen vergangener ,jahrtausende untersucht oder -- wie ,th4 ,koch1 ,karl ,weule1 ,max ,schmidt1 ,moszelk1 ,hoffmann1 ,emil ,stephan -- die ,zeichnungen der ,naturvlker -- die zeichnerischen ,darstellungen der ,neger und der ,indianer1 der ,eskimos1 der ,buschmnner und der ,sdseeinsulaner -- zur ,grundlage von psychologischen ,forschungen genommen4 ,es ist an und fr sich gleichgltig1 wie viele ,stufen der zeichnerischen ,entwicklung die einzelnen ,forscher unterschieden haben1 ob #c 7,sully71 #d 7,cooke1 ,kerschensteiner7 oder #f 7,barnes7 -- im allgemeinen hat sich gezeigt1 da der einzelne ,mensch der ,gegenwart ebenso wie die ,vlker der ,vergangenheit und die ,naturvlker unserer ,tage mit einem ,gekritzel beginnen und dann -- wenn wir ,wilh4 ,wundts ,terminologie gebrauchen wollen -- vom idiographischen zum physiographischen ,typus fortschreiten4 ,mit andern ,worten3 der einzelne wie die ,gesamtheit eines ,volkes zeichnet1 nachdem sich die ,freude an der bloen ,bewegung1 an dem ,gekritzel ausgelebt hat1 zuerst nach selbstgebildeten ,vorstellungen1 nach ,ideen1 und erst spter die ,dinge so1 wie sie die ,natur uns zeigt4 ,das ,zeichnen nach der ,vorstellung geht also stets dem ,zeichnen nach der ,wirklichkeit voraus und bildet darum die natrlichste ,unterstufe in der zeichnerischen ,entwicklung des ,einzelmenschen wie des ,volkes4 ,und weiterhin zeigt sich1 da ,kinder und ,naturvlker zuerst darstellen1 was sie vom ,gegenstande wissen1 da sie im ,anfang nur andeuten1 nur schematisch beschreiben und erst spter anschauungsgem darstellen4#d ,der ,mensch zeichnet wohl darum zuerst nach der ,vorstellung1 weil die ,wirklichkeit mit ihrer verwirrenden ,mannigfaltigkeit ihm eine solche ,menge von zeichnerischen ,problemen vor die ,augen fhrt1 da er sie unmglich bewltigen kann4 ,dabei wrde der fortwhrende ,vergleich mit dem ,gegenstande zeigen1 da die ,wiedergabe nicht stimmt1 da irgend etwas falsch ist1 ohne da es dem ,zeichner klar wrde1 wie der ,fehler eigentlich zu beseitigen wre4 ,anders beim ,zeichnen nach der ,vorstellung3 ,das visuelle ,vermgen greift aus dem ,chaos der ,umgebung irgend etwas heraus und stellt es gesondert als ,erinnerungsbild vor die ,seele4 ,dieses ,erinnerungsbild ist vereinfachter1 schematisierter1 schablonenmiger als die ,wirklichkeit4 ,darum ist es ganz natrlich1 wenn der ungebte ,zeichner in seiner ,verlegenheit1 die ,wirklichkeit naturgetreu wiederzugeben1 nach diesem ,produkt seines visuellen ,gedchtnisses greift und seine zeichnerische ,wiedergabe versucht4 ,die ,darstellung erscheint ihm leichter1 weil das ,modell einfacher ist4 ,erst wenn die ,fhigkeiten des ,sehens und des ,vorstellens sich mehr entwickelt haben1 erst dann fllt dem ,zeichner die starke ,distanz zwischen der ,wirklichkeit und seiner ,darstellung auf4 ,dann erst empfindet er die ,notwendigkeit einer naturgetreueren1 einer anschauungsgemeren ,darstellung4 ,dann ist aber auch die ,zeit gekommen1 jenes ,zeichnen nach der ,vorstellung allmhlich in ein ,zeichnen nach der ,wirklichkeit berzufhren4 ,vergleicht man die ,forderungen der groen ,knstler mit den ,resultaten der gelehrten ,forschung1 so erscheint es dem flchtigen ,blick1 als bestnde eine eigenartige bereinstimmung zwischen beiden3 ,dort die ,forderung einer wissenschaftlichen ,grundlage1 das ,verlangen nach einem ,bewutwerden geometrischer1 perspektivischer1 optischer und anatomischer ,gesetzmigkeiten -- hier die ,erscheinung1 da das ,zeichnen von einer ,niederschrift des ,gewuten zu einer ,darstellung des ,erscheinungsgemen weiterschreitet4 ,dem tiefer dringenden ,blick aber zeigt sich1 da sich beide scheinbar analoge ,entwicklungsstadien doch nicht ohne weiteres in bereinstimmung bringen lassen4 ,die zeichnerische ,ttigkeit ist eben doch eine zusammengesetztere1 als da sie sich durch einen oder durch zwei ,einteilungsgrnde restlos gliedern liee4 ,die alte ,schule machte den ,versuch1 den ,zeichenunterricht mit wissenschaftlichem ,zeichnen nach der ,vorstellung -- oder besser3 nach der ,vorlage6 -- zu beginnen4 ,sie lie ,punkte1 ,linien1 ,striche zeichnen und schritt weiter zu geometrischen ,figuren und zu stereometrischen ,krpern1 zum ,kopieren von ,vorlagen und konstruierten ,modellen4 ,sie vermochte jedoch auf diesem ,wege nichts ,nennenswertes zu erreichen4 ,was sie an ,ergebnissen zeitigte1 zeigte in der ,regel nur eine ,seite der zeichnerischen ,bildung3 die ,erziehung zu korrekter ,strichfhrung1 zur ,peinlichkeit und ,sauberkeit4 ,es wurde mehr eine ,art logischer ,schulung1 dazu eine ,bewegungsgeschicklichkeit gewisser ,muskeln1 ,sehnen und ,gelenke erzielt1 aber keine zeichnerische ,ausbildung im knstlerischen ,sinne4 ,die apperzeptiven ,vorgnge -- insbesondere jene1 die sich auf ,gefhl und ,wille beziehen -- blieben unbeachtet4 ,die knstlerische ,auffassung und innere ,verarbeitung des zu zeichnenden ,objektes und der ,zeichnung selbst wurden ausgeschaltet1 da ja die ,vorlage beides vorweg nahm und nur zum ,kopieren anleitete4 ,unbeachtet blieben ferner die visuellen ,erinnerungsbilder1 da das ,zeichnen nach der ,vorlage ihrer nicht bedurfte4 ,wer den rechten ,weg finden will1 der darf sein ,augenmerk nicht nur auf irgendein ,teilgebiet der zeichnerischen ,ttigkeit richten1 sondern auf die ,gesamtheit der genannten ,momente4 ,vor allem ist die ,darstellungslust mit zu bercksichtigen1 die jedoch nicht nur von den ,darstellungsweisen allein1 sondern auch vom ,inhalte1 vom ,stoff der zeichnerischen ,darstellung1 bedingt ist4 ,zu der ,frage nach dem rechten ,weg tritt darum als ,ergnzungsfrage die nach dem rechten ,stoff4 ,fnfter ,abschnitt4 ,der rechte ,stoff4 ,wollte man -- wie es die alte ,schule getan -- mit einem streng wissenschaftlichen ,betrieb den ,zeichenunterricht beginnen1 wollte man an den ,anfang die ,darstellung geometrischer ,elemente oder die exakte ,wiedergabe geometrischer ,flchen und stereometrischer ,krper stellen oder wollte man gleich mit den ,gesetzen der ,perspektive1 der ,farbenlehre und der ,anatomie beginnen1 so wrde die ,darstellungslust gar bald erlahmen4 ,denn weder das ,kind noch der ,naturmensch verfolgen mit ihrer zeichnerischen ,ttigkeit wissenschaftlich gerichtete ,interessen4 ,die ,linie an sich1 die geometrische ,figur1 der stereometrische ,krper sind ihnen gleichgltig4 ,wohl arbeiten sie mit ,linien und ,punkten2 aber diese ,art der ,darstellung ist im wesentlichen bedingt durch die ,art des ,werkzeugs und des ,materials1 das ihnen zur ,verfgung steht3 ,in der ,steinzeit gab man den ,umri mit einem spitzen ,feuerstein und fllte die ,flche mit rotem ,ocker1 mit ,kreide oder mit einer andern durch ,fett oder durch ,wasser breiig verrhrten ,farbe1 indem man mit dem ,finger die ,flche innerhalb der ,umgrenzungslinie eindeckte4 ,wohl findet man unter den ,darstellungen meist geometrische ,figuren3 ,dreiecke1 ,rauten1 ,kreise1 ,bandstreifen usw4 ,aber die ,absicht war nicht1 geometrische ,gebilde darzustellen1 sondern lebendige ,wesen4 ,die ,dreiecke auf ,indianerzeichnungen bedeuteten ,fledermuse1 die ,rauten ,bienen usw4 ,da die ,darstellung so wenig naturgetreu ausfiel1 lag eben in der tiefen ,entwicklungsstufe des ,zeichners begrndet4 ,wir sehen eine ,wiederholung dieses ,vorgangs bei der zeichnerischen ,entwicklung des ,kindes4 ,das ,kind vermag erst von einem gewissen ,lebensalter an1 etwa dem #aj4 ,jahre an1 schreibt ,johannes ,kretzschmar in einem ,artikel ber die freie ,kinderzeichnung in der wissenschaftlichen ,forschung#e1 zum physiographischen ,typus berzugehen1 weil es in eben diesem ,alter auf einen bestimmten ,grad der seelischen ,entwicklung gelangt1 zum ,stadium der ,normierungsfhigkeit4 ,es zeichnet vorher ideographisch1 weil es noch auf dem psychischen ,standpunkt des ,assoziationsmechanismus steht2 es richtet seine ,aufmerksamkeit nur auf den ,inhalt1 nicht auf die ,form der zeichnerischen ,darstellung1 weil seine ,phantasie die ,beobachtungsfhigkeit beeintrchtigt und keine ,rcksicht nimmt auf den ,unterschied zwischen ,schein und ,wirklichkeit4 ,kinder wollen zunchst zeichnen1 was ihnen der ,darstellung wert erscheint3 das ,lebendige1 das ,bewegte1 das ,auffallende -- nicht geometrische ,elementarformen1 nicht inhaltlose ,abstraktionen4 ,nach den ,resultaten der gelehrten ,forschung bringen #ge der freien ,kinderzeichnungen die menschliche ,gestalt4 ,dann folgen ,tiere1 ,huser1 ,bume1 sowie ,gegenstnde1 die in irgendein ,gefhlsverhltnis zum ,kinde treten3 ,waffen1 ,weihnachtsgeschenke1 ,luftschiffe1 ,eisenbahnen u4 4 ,fr perspektivische ,gesetzmigkeit fehlt im ,anfang noch alles ,verstndnis4 ,wir wissen3 die perspektivische ,darstellung in der ,kunst ist das ,produkt einer jahrtausendelangen ,entwicklung4 gypter und ,griechen gaben die ,tiefe noch durch die ,hhe4 ,sie zeichneten entfernte ,gegenstnde ber die nher gerckten4 ,wir wissen3 auch die ,entwicklung des farbigen ,sehens brauchte ,jahrtausende1 ehe es die heutige ,hhe erreichte4 ,noch ,drer und seine ,zeitgenossen gaben die ,farben in einer konventionellen ,art1 die in der ,gegenwart berholt ist4 ,die ,forderung unserer groen ,knstler -- eine wissenschaftliche ,grundlage durch ,vermittlung geometrischer1 perspektivischer1 optischer und anatomischer ,erfahrungen und ,einsichten zu geben -- bleibt wohl zu ,recht bestehen2 sie erfhrt jedoch durch die ,ergebnisse der psychologischen ,forschung eine ,verrckung ihres ,grundlagencharakters3 ,sie wird nicht mehr an den ,anfang aller zeichnerischen ,bettigung zu stellen sein1 sondern erst da einsetzen1 wo es sich um die ,erlernung einer anschauungsgemen ,darstellung handelt1 wo das ,zeichnen nach der ,natur1 nach der ,wirklichkeit1 auftritt4 ,erst dann1 wenn das ,kind -- wie ,kretzschmar es ausdrckt -- fhig ist1 zum physiographischen ,typ berzugehen4 ,dem ,zeichnen nach der ,wirklichkeit aber wird eine ,vorstufe den ,erfolg sichern mssen3 eine ,vorstufe1 auf der jene ,darstellungslust sich ausleben kann1 indem sie alles in ihren ,bereich einschliet1 was berhaupt zu zeichnerischer ,darstellung reizt4 ,nicht um streng wissenschaftliches ,zeichnen1 auch nicht um anschauungsgeme ,darstellungen wird es sich auf dieser ,vorstufe handeln1 sondern um ein ,zeichnen nach psychologischen ,grundstzen4 ,aber in diesen schematischen ,zeichnungen wird doch enthalten sein1 was ,pestalozzi ein ,,abc der ,anschauung nennt4 ,,ii4 ,praxis4 ,sechster ,abschnitt4 ,die ,vorstufe4 ,es ist nicht meine ,absicht1 in folgendem eine ,methode des ,zeichenunterrichts ausfhrlich darzustellen oder ,zeichnen in irgendeiner ,schulgattung als ,unterrichtsfach und als ,unterrichtsprinzip eingehend zu schildern und zu veranschaulichen4 ,das ,ziel1 das ich in diesem ,bchlein verfolge1 ist ein andres4 ,es soll hier an einigen ,beispielen gezeigt werden1 wie jeder1 der keinen lebendigen ,lehrmeister zur ,seite hat1 doch durch ,selbstttigkeit und durch selbstndige ,versuche sich nach und nach auf autodidaktischem ,wege erwerben kann1 was ein gebildeter ,mensch heutzutage an zeichnerischem ,wissen und ,knnen braucht4 ,besonders den ,lehrern von heute wird es erwnscht sein1 wenn ihnen ,gelegenheit geboten wird1 die ,zeichenfertigkeit1 die sie sich whrend ihrer ,bildungsjahre holten und die den neuen ,anforderungen nicht mehr gengt1 zu vervollkommnen4 ,was in folgendem geraten und geboten wird1 ist wahrscheinlich wesentlich andrer ,art als der ,zeichenunterricht der alten ,schule4 ,ich selbst ging zwar durch diese alte ,schule hindurch2 aber was ich mir an zeichnerischer ,bildung dort holte1 hatte fr mich wenig ,lebenswert4 ,was mir vonnten war1 mute ich mir auf eigne ,faust zusammensuchen4 ,dabei entstand fr mich selbst ein eigner ,lehrgang1 der mit jenem der alten ,schule nicht zusammenstimmte1 der jedoch -- wenn ich ihn an den im vorausgehenden aufgestellten theoretischen ,forderungen messe -- in der ,hauptsache den neuzeitlichen ,grundstzen entspricht4 ,meine ,ausfhrungen werden wohl hnlichkeit mit denen haben1 die ich in meiner ,methodik des ,zeichenunterrichts#f darlegte2 denn die verschiedenen ,entwicklungsstufen der zeichnerischen ,begabung sind im ,grunde dieselben1 einerlei1 ob es sich um ,kinder oder um ,erwachsene handelt4 ,wie es ,vlker gibt1 die auf einer bestimmten ,stufe stehen bleiben und es nie zur erscheinungsgemen oder gar zur raumgemen ,darstellung bringen1 so gibt es auch unter den erwachsenen ,einzelmenschen in ,deutschland eine ,unmenge1 die in ihrer zeichnerischen ,entwicklung noch auf der ,stufe des ,schemas1 wie wir sie bei normalen #f--h;jhrigen ,kindern finden1 stehen und zeitlebens auf dieser ,stufe verharren1 trotzdem sie in ihrer ,jugend jahrelang den ,zeichenunterricht der alten ,schule genossen haben4 ,ich werde also auch in meinen ,darlegungen bei jener untersten ,stufe beginnen mssen4 ,da ich mich jedoch an geistig reife ,menschen wende1 werden ,ausgestaltung und ,tempo meines ,lehrgangs doch andres ,geprge tragen mssen als die ,lehrgnge eines streng geregelten ,schulunterrichts4 ,illustration3 ,abb4 #g ,ich denke mir also einen ,schler1 der geistig so reif ist1 da er mittels eines ,buches sein eigner ,lehrer werden kann4 ,oder einen ,lehrer1 der wissenschaftlich auf der ,hhe steht1 im ,zeichnen aber noch auf der ,entwicklungsstufe eines ,naturmenschen verbleiben mute1 da ihm seinerzeit nicht die rechte ,anleitung zuteil wurde4 ,einen ,lehrer also1 der durch ,zuhilfenahme dieses ,bchleins sein eigner ,schler werden soll4 ,womit sollen derartige ,kunstbeflissene auf der ,vorstufe1 um die es sich zunchst handelt1 die zeichnerische ,darstellungslust befriedigen8 ,die ,beziehung zum originalen ,vorbild ist gerade das1 was dem ,indianer die ,freude an der ,zeichenkunst gibt4 ,es macht ihm ,spa1 da er mit wenigen ,strichen einen ,fisch zeichnen kann4 ,so schreibt ,karl von den ,steinen in seinem ,buche ,unter den ,naturvlkern1 wo er von der ,ornamentik der ,bakairi berichtet4 ,ich bin der ,anschauung1 da mit dieser ,freude an der verhltnismig leichten ,art der charakteristischen ,darstellung eines bekannten ,objekts der ,zeichenunterricht beginnen mte4 ,es wird sich darum zunchst um jene ,ausdrucksmittel und ,darstellungsweisen handeln1 die es auch dem zeichnerisch ,ungeschulten ermglichen1 mit wenig ,strichen etwas ,konkretes -- am besten etwas ,lebendiges oder doch ,gefhlsbetontes1 nicht eine geometrische ,abstraktion -- wiederzugeben4 ,vor kurzem sa ich einmal mit einem ehemaligen ,studienfreunde zusammen1 der seit ,abgang von der ,lehrerbildungsanstalt nichts mehr gezeichnet hatte4 ,von all den vielen damaligen ,errungenschaften des ,zeichenunterrichts war ihm nichts geblieben4 ,nur was uns einmal der ,lehrer fr ,rechenmethodik an der ,tafel veranschaulicht hatte1 die charakteristische ,darstellung eines ,apfels mit einem einzigen ,linienzug1 das konnte er noch1 das allein hatte er in seinem ,lehrerdasein praktisch verwenden knnen 7,abb4 #g74 ,dieser ,apfel hatte ihm dieselbe ,freude bereitet1 wie sie der ,indianer bei der schematischen ,darstellung seines ,fisches empfand1 und er hatte die ,leistung durch zwei ,jahrzehnte hindurch herbergerettet in seine ,mannesjahre als einziges zeichnerisches ,kunststcklein1 dessen ,vorfhrung nicht zu miglcken pflegte4 ,illustration3 ,abb4 #h ,das ,erlebnis erinnerte mich zugleich lebhaft an das einzige zeichnerische ,kunststcklein1 das meine ,gromutter sich ins ,greisenalter mitgenommen hatte und das sie seinerzeit uns ,kindern immer wieder vorfhrte1 so oft wir baten1 sie mchte uns etwas malen4 ,der ,stoff war wohl etwas schwieriger zu bewltigen -- es handelte sich um die ,darstellung eines ,storches -- im ,prinzip aber war die ,sache dieselbe wie die eben erwhnte3 mit wenigen ,strichen wurde eine charakteristische ,lebensform wiedergegeben4 ,die ,gromutter pflegte dabei folgendes zu erzhlen3 ,es war einmal ein ,mann4 ,der hatte einen hbschen ,teich4 ,darin schwammen groe und kleine ,fische herum 7,abb4 #h a74 ,der ,mann aber hatte sich in der ,nhe ein ,huslein bauen lassen und schaute jeden ,tag zum ,fenster hinaus auf seinen ,teich hinab1 wo die vielen ,fische herumschwammen 7,abb4 #h b74 ,spter lie er sich sogar einen schnen breiten ,weg bauen 7,abb4 #h c74 ,darauf ging er jeden ,tag hinunter ans ,wasser und freute sich seines ,besitzes4 ,am ,abend aber ging er zufrieden wieder nach ,hause4 ,sechs ,spitzbuben aber 7,abb4 #h d7 lauerten auf der andern ,seite des ,teiches1 und in der ,nacht schlichen sie auf schmalen ,pfaden heran 7,abb4 #h e7 und fingen dem ,mann die ,fische weg4 ,als dieser es merkte1 wurde er zornig und schrie in seiner ,wut3 ,da mcht man ja gleich ein ,storch werden6 ,kaum hatte er den ,wunsch ausgesprochen1 da war er auch schon erfllt 7,abb4 #h f73 er war ein richtiger ,storch geworden -- und die ,gromutter hielt uns zu allgemeinem ,ergtzen das fertige ,storchenschema1 das whrend der ,erzhlung entstanden war1 vor die ,augen4 ,illustration3 ,abb4 #i hnlicher ,art pflegen in der ,regel die zeichnerischen ,leistungen zu sein1 die der erwachsene ,mensch sich handbereit zu erhalten vermag und mit denen er unter ,umstnden sein zeichnerisches ,laientum oder seine absolute ,unfhigkeit zu widerlegen strebt4 ,illustration3 ,abb4 #aj ,soll ihm nun die eigne ,fortbildung ,spa bereiten1 so wird es darauf ankommen1 ihm noch mehr derartige ,formen zu zeigen1 die er sich rasch aneignen kann und deren ,beherrschung die eigene ,erfindungsgabe anzuregen vermgen4 ,vor allem ,lebewesen1 deren charakteristische ,erscheinungsformen sich leicht darstellen lassen4 ,ohne ,rcksicht auf die ,gesetze der ,perspektive4 ,die ,zeichnungen der ,kinder wie der ,naturvlker zeigen zunchst flchenhafte ,formen2 denn es wre verfrht1 auf einer niedern ,entwicklungsstufe die ,darstellungsweisen einer hhern ,staffel mitzuteilen4 ,wir werden darum gleich den ,knstlern der ,stein- und ,bronzezeit1 gleich den gyptern1 gleich den ,mnchen des ,mittelalters auf dieser ,vorstufe die ,tiefe unbercksichtigt lassen und nur flchenhaft gestalten4 ,verkrzungen1 schwierige ,probleme der berschneidung1 alle ,beleuchtungserscheinungen werden auf dieser ,stufe ausgeschaltet bleiben4 ,wir werden uns nur bemhen1 mit den einfachsten ,mitteln ein charakteristisches ,abbild irgendeines ,objektes aus der ,vorstellung wiederzugeben4 ,illustration3 ,abb4 #aa ,dabei werden freilich alle die verschiedenen geometrischen ,elemente1 alles1 was ,pestalozzi sein ,,abc der ,anschauung nennt -- die horizontalen1 perpendikularen und schrgen ,linien1 der rechte1 der spitze und der stumpfe ,winkel1 das gleichseitige ,viereck1 das ,rechteck1 die gebogene ,linie1 der ,kreis1 das ,oval1 der ,halbkreis1 der ,viertelskreis1 das halbe ,oval usw4 -- mit zur ,darstellung kommen1 aber -- und hierin liegt der grundlegende ,unterschied -- nicht als geometrische ,abstraktion1 sondern als charakteristische ,darstellungsweise einer konkreten ,lebensform4 ,illustration3 ,abb4 #ab ,nicht darum handelt es sich -- wie manche ,methodiker es taten und wie ich es an anderer ,stelle verwerfend kritisierte#g -- aus geometrischen ,grundformen schwierige ,naturformen unnatrlich zu konstruieren1 sondern darum1 ,lebensformen auf einfachste ,weise aus dem visuellen ,gedchtnis heraus zeichnerisch zu charakterisieren4 ,illustration3 ,abb4 #ac ,illustration3 ,abb4 #ad ,illustration3 ,abb4 #ae ,ein paar ,beispiele mgen kennzeichnen1 wie ich mir die ,sache denke3 ,abb4 #i gibt ,lebewesen -- ,katzen1 ,hasen1 ,vgel -- die mit einfachen ,kreisen1 ,ovalen usw4 charakterisiert werden knnen4 ,abb4 #aj zeigt einige ,baumformen in primitivster ,bleistifttechnik4 ,oder man suche nach ,objekten1 deren natrliche ,erscheinung an zeichnerische ,elementarformen erinnert1 und versuche z4 ,b4 aus dem ,halbkreis -- ,abb4 #aa -- oder aus der ,spirale -- ,abb4 #ab -- charakteristische ,lebensformen zu gestalten4 ,derartige ,beispiele lassen sich leicht verdutzendfachen und geben der ,selbstttigkeit immer neue ,anregung -- ,abb4 #ac4 ,eine besonders zu empfehlende bung ist die ,darstellung des bewegten ,menschen in einfacher schematischer ,art -- ,abb4 #ad u4 #ae4 ,illustration3 ,abb4 #af ,illustration3 ,abb4 #ag ,illustration3 ,abb4 #ah ,fr die bung senkrechter und wagrechter ,linien eignen sich ,bume1 ,gartenzune u4 a4 ,abb4 #af4 ,ist man endlich so weit1 da man ,tier- und ,menschenformen in schematischer ,darstellung wiederzugeben vermag1 so versuche man kleinere ,szenen -- ,abb4 #ag u4 #ah -- wie ja schon das vorschulpflichtige ,kind seine ,freude an derartigen phantasiemig geschauten ,bildchen hat und immer wieder neue ,lust aus ihrem ,gelingen schpft4 ,darauf aber kommt es auf dieser ,stufe vor allem an2 denn nur fleiige bung vermag die ,krfte zu wecken und die ,geschicklichkeiten zu entwickeln1 die ntig sind1 das im folgenden ,geforderte zu erreichen4 ,es handelt sich bei derartigen ,versuchen nicht darum1 irgendeine ,erscheinung vollkommen erscheinungsgetreu wiederzugeben2 es kommt vielmehr darauf an1 das ,bild oder das ,schema1 das unsere ,erinnerung von irgendeinem ,ding der ,auenwelt in der ,seele festgehalten hat1 in charakteristischer1 technisch einfachster ,art darzustellen4 ,der zeichnerische ,stoff ist auf dieser ,stufe noch unbegrenzt4 ,alles ist darstellbar3 die ganze ,welt der ,erscheinungen1 der leblosen wie der belebten4 ,man sollte sich seine ,darstellungsfreude nicht durch anfngliches ,milingen verderben lassen4 ,es ist auch gar nicht ntig1 alle ,formen dieser ,vorstufe aus sich zu schpfen4 ,findet man irgendwo -- in einer illustrierten ,zeitschrift oder auf einem ,plakat -- eine stark vereinfachte1 charakteristische ,darstellung1 so betrachte man sie aufmerksam1 prge ihre ,formen dem ,gedchtnisse ein und versuche sie aus der ,erinnerung wiederzugeben4 ,zwei ,ziele sind es1 die es auf dieser ,stufe zu erreichen gilt3 erstens die ,auffassung einzelner ,objekte und bestimmter ,szenen als ,ganzes2 denn derartige schematische ,grundlagen werden auch auf hherer ,stufe beim ,entwurf ,grundlage fr die erscheinungsgetreue ,darstellung werden knnen4 ,der andere ,grund aber bezieht sich auf die ,gewinnung einer gewissen technischen ,fertigkeit4 ,nur durch bestndige bung wird die ,hand nach und nach gefgiger werden1 dem ,willen des ,zeichners zu gehorchen4 ,die verschiedenen ,elementarformen aber1 auf deren ,vermittlung man frher soviel ,zeit verwandte1 werden hier unbewut1 wie im ,spiele1 miterlernt und zur ,darstellung gebracht -- ein ,nebengewinn1 der keineswegs zu unterschtzen ist4 ,siebenter ,abschnitt4 ,die anschauungsgeme ,darstellung4 ,a4 ,flchenhafte ,darstellung4 ,in ,wirklichkeit existieren nur ,krper4 ,flchen1 gelst von ,krpern1 sind ,gedankendinge4 ,und doch soll jede zeichnerische ,darstellung auf einer ,flche erfolgen1 also flchenhaften ,charakter tragen4 ,am leichtesten sind fr den perspektivisch ,ungeschulten im ,anfang darum solche ,gegenstnde darzustellen1 die eine geringe ,dicke oder ,tiefe haben1 so da durch flchenhafte ,wiedergabe ihre ,erscheinung hinreichend charakterisiert wird4 ,illustration3 ,abb4 #ai ,es wird sich also1 sobald auf jener ,vorstufe die elementarsten zeichnerischen ,kenntnisse und ,geschicklichkeiten erworben wurden1 darum handeln1 unter den wirklich vorfhrbaren ,gegenstnden jene auszuwhlen1 die eine geringe ,dicke besitzen1 also flchenhaften ,charakter tragen und sich darum am besten flchenhaft wiedergeben lassen4 ,beim ,zeichnen nach der ,wirklichkeit wre als #a4 ,stufe die flchenhafte ,wiedergabe flchenhafter ,dinge zu nennen4 ,es existiert eine ganze ,reihe von derartigen ,objekten1 und jeder moderne ,zeichenlehrplan wei sie zu nennen3 ,blattformen1 ,schilde1 ,brillenglser1 ,spiegel1 ,bilderrahmen1 ,schiefertafel1 ,heft1 ,briefumschlag1 ,tre1 ,fenster1 ,papierdrachen1 ,schere2 unter den ,tieren ,schmetterlinge1 ,fische u4 a4 ,illustration3 ,abb4 #bj ,soll jedoch mit der zeichnerischen ,wiedergabe derartiger ,modelle wirklich etwas erzielt werden1 was ber jene ,vorstufe hinausweist und zeichnerisch frdert1 so mu die ,darstellung nach neuen ,gesichtspunkten erfolgen3 ,das inhaltliche ,interesse1 das jene ,gedchtniszeichnungen der ,vorstufe so stark beeinflute1 mu mehr und mehr abgelst werden durch ein formales ,interesse1 das die ,wahl der ,modelle und die ,art ihrer ,darstellung im wesentlichen bestimmt4 ,mit andern ,worten3 die ,auswahl der zu zeichnenden ,gegenstnde wird von zeichnerischen ,gesichtspunkten aus erfolgen mssen4 ,illustration3 ,abb4 #ba ,illustration3 ,abb4 #bb ,es wird sich darum handeln1 solche ,modelle zu whlen1 deren ,darstellung nur dann in korrekter ,weise gelingt1 wenn eine dabei ,anwendung findende ,elementarform zeichnerisch beherrscht wird3 wenn ,ellipse1 ,eiform1 ,kreis1 ,viereck1 ,dreieck1 ,raute1 ,trapez1 ,vielecke und ihre mannigfachen ,kompositionen zeichnerisch richtig zur ,darstellung gelangen4 ,ein paar ,beispiele mgen illustrieren1 wie ich mir die ,sache denke3 ,abb4 #ai zeigt z4 ,b4 eine ,reihe von ,zeichnungen1 die fast alle aus der ,oval- oder aus der ,eiform entstanden sind4 ,nur erfhrt diese ,elementarform je nach der ,eigenart des betreffenden ,gegenstandes eine gewisse ,umwandlung4 ,illustration3 ,abb4 #bc ,das veranschaulicht z4 ,b4 auch ,abb4 #bj3 ,rechteck1 ,dreieck1 ,spitzbogen usw4 finden in derartigen ,darstellungen eine technisch korrektere bung und ,anwendung1 als es bei den ,darstellungen auf der ,vorstufe mglich und beabsichtigt war4 ,hier wrde sich ein ,milingen in formaler ,hinsicht ohne ,zweifel empfindlicher bemerkbar machen als auf jener ,vorstufe1 die ihr ,hauptaugenmerk noch der inhaltlichen ,seite zuwenden durfte4 ,wrde z4 ,b4 der dreieckige ,papierhelm in ,abb4 #bj statt des rechten ,winkels einen spitzen oder einen stumpfen ,winkel erhalten1 so wre die ,zeichnung nicht nur vom geometrischen1 sondern auch vom technisch-konstruktiven ,gesichtspunkt aus falsch2 denn beim ,falten des ,papierhelms in der angegebenen ,weise mu der betreffende ,winkel naturnotwendig seine #ij ,grad erhalten1 wenn die ,sache handwerkstechnisch klappen soll4 hnlich verhlt es sich bei den ,fensterlden in ,abb4 #ba4 ,wrden die ,lden zu schmal gezeichnet1 so knnten sie beim ,schlieen die ,fensterscheiben nicht vollstndig decken4 ,wrden sie jedoch zu breit dargestellt1 so knnten sie berhaupt nicht recht geschlossen werden4 ,illustration3 ,abb4 #bd ,empfehlen wird es sich1 derartige ,darstellungen in grerem ,format mit ausgiebigem ,material -- mit ,kohle oder mit ,farbstift -- auszufhren1 um nach und nach einen gewissen ,schwung der ,linienfhrung zu erreichen1 wie er eben nur durch fortgesetzte bung an groformatigen ,zeichnungen erworben werden kann4 ,als #b4 ,stufe knnte man die flchenhafte ,wiedergabe krperhafter ,dinge gelten lassen4 ,illustration3 ,abb4 #be ,illustration3 ,abb4 #bf ,auf der ,suche nach geeignetem ,material1 nach zusammengesetzten flchenhaften ,modellen1 wird man bald auf ,gegenstnde stoen1 die gemischten ,charakter tragen4 ,ein ,hoftor z4 ,b4 zeigt in seinen hlzernen ,bestandteilen flchenhaften1 in seinen steinernen krperhaften ,charakter4 ,die perspektivische ,wiedergabe ist auf dieser ,stufe noch nicht mglich4 ,man gebe darum das ,ganze flchenhaft 7,abb4 #bb74 ,man whle auch auf dieser ,stufe zunchst wieder ,gegenstnde1 die ,formen zeigen1 durch deren ,wiedergabe jene ,elementarformen neuerdings gebt werden 7,abb4 #bc74 ,solche ,modelle finden sich unter den ,kulturerzeugnissen1 auch unter den modernsten 7,abb4 #bd7 hufiger als unter den naturgewachsenen2 denn die ,natur kmmert sich nicht um geometrische ,gesetze4 ,das ,zeichnen nach der ,wirklichkeit aber wird die lebendige ,natur nicht ausschalten knnen1 sondern wird sie zeichnerisch zu bewltigen suchen4 ,schon auf der #a4 ,stufe werden flache ,naturformen3 ,bltter1 ,schmetterlinge1 ,kfer1 ,fische1 d4 s4 ,lebewesen1 die sich berdies durch eine gewisse ,symmetrie auszeichnen1 dargestellt werden4 ,aber auch hier werden -- wenigstens bei ,anlage der ,zeichnung -- jene ,elementarformen eine ,rolle spielen1 indem sie die ,gesamterscheinung charakterisieren und den ,blick von verwirrenden ,details ab- und dem ,wesentlichen zuwenden4 ,ein ,efeublatt wrde nicht in naturalistischer ,form 7,abb4 #be71 sondern in einer gewissen ,stilisierung wiedergegeben werden1 die ihr eigenartiges ,geprge jenem ,streben nach ,regelmigkeit1 ,geflligkeit und ,linienschwung verdankt 7,abb4 #bf74 ,illustration3 ,abb4 #bg ,in hnlicher ,weise knnte jedes ,naturblatt zum zeichnerischen ,problem werden1 ein gewaltiger ,vorzug dieser modernen ,modelle vor jenen frheren ,vorlageblttern1 die fertige ,problemlsungen brachten und dem ,zeichner die eigentlich knstlerische ,leistung vorwegnahmen4 ,illustration3 ,abb4 #bh ,dasselbe gilt von der ,wiedergabe jener ,tierformen1 die in ihrer symmetrischen ,form hnlichkeit mit ,blattdarstellungen haben 7,abb4 #bg und #bh74 ,hheren ,reiz gewinnen derartige ,formen1 sofern man versucht1 auch ihre farbige ,erscheinung mit zur ,darstellung zu bringen4 ,illustration3 ,abb4 #bi ,eine ,art bergang zur rumlichen ,darstellung knnte in der #c4 ,stufe erblickt werden3 in der ,beachtung der berschneidungslinien4 ,gleichzeitig mte die ,darstellung auf dieser ,stufe sich mehr und mehr einer naturalistischeren ,wiedergabe befleiigen und dadurch den ,zeichner zwingen1 das ,zeichnen nach der ,vorstellung1 das auf der ersten und zweiten ,stufe noch stark vorherrschte1 in ein ,zeichnen nach der ,wirklichkeit berzufhren4 ,starke ,verkrzungen werden jedoch weniger ,bercksichtigung finden knnen4 ,statt der symmetrisch gestalteten ,modelle der ersten und zweiten ,stufe wrden ,naturobjekte unsymmetrischer ,art -- ,zweige1 ,bume1 ,tiere und ,menschen in ,seitstellung -- in ,betracht kommen4 ,die ,darstellung selbst drfte in der ,hauptsache ,silhouettencharakter tragen4 ,illustration3 ,abb4 #cj ,man stelle bei derartigen bungen das ,modell so auf oder man suche sich bei nicht verrckbaren ,modellen einen derartigen ,standpunkt1 da ein ,hintergrund vorhanden ist1 der fr scharfe ,abgrenzung sorgt4 ,man beobachte den ,baumzweig1 der aus dem ,gewirr der ste und ,zweige hinausstrebt in den lichtblauen ,himmel1 so da ,bltter und ,frchte auch wirklich in ihrem ,silhouettencharakter in ,erscheinung treten 7,abb4 #bi74 ,man wage sich im ,anfang nicht an groe ,baumgruppen oder gar an einen ganzen ,wald4 ,man whle vielmehr den einzelnen ,baum1 am besten einen freistehenden 7,abb4 #cj71 der noch ziemlich jung ist und kein reiches ,astgewirr aufweist4 ,das ,laubwerk gebe man zusammenfassend1 ohne jedes ,detail1 jedes einzelne ,blttchen1 zu beachten 7vgl4 ,abb4 #cj links und rechts74 ,auch hier handelt es sich um das ,ganze1 um den ,gesamteindruck1 nicht um unwesentliche ,einzelheiten4 ,bei greren ,bumen greife man nur einen ,teil heraus 7vgl4 ,abb4 #cj ,mitte71 wenn die ,darstellung des ganzen ,objektes zu schwer erscheinen sollte4 ,aber auch beim ,skizzieren solcher ,teile1 mu der ,ausschnitt als zeichnerische ,einheit erfat und dargestellt werden mit entsprechender ,verteilung auf der zur ,verfgung stehenden ,flche4 ,illustration3 ,abb4 #ca ,schwieriger gestaltet sich die flchenhafte ,wiedergabe der bewegten ,erscheinung4 ,man beobachte1 den ,stift in der ,hand1 eine ,rabenschar1 wie sie sich z4 ,b4 im ,frhjahr oder im ,herbst zwischen den ,furchen der ,sturzcker breit macht4 ,der fliegende ,vogel ndert sein ,erscheinungsbild mit jedem ,augenblick4 ,wer es festhalten will1 mu sich an blitzschnelles ,beobachten gewhnen4 ,mit wenigen ,strichen wre dann der in der ,vorstellung haftende ,eindruck im ,umri wiederzugeben4 ,das ,eindecken der dunklen ,flche kann man zu ,hause mit dem ,pinsel vornehmen 7,abb4 #ca74 ,die ,darstellung wird in solchen ,fllen einem ,gemisch von ,zeichnen nach der ,natur und ,zeichnen nach der ,vorstellung entspringen4 ,illustration3 ,abb4 #cb ,bei der ,wiedergabe vierfiger ,tiere wird man gut daran tun1 schwierige ,verkrzungen anfangs zu vermeiden4 ,die charakteristische ,wiedergabe gewinnt man am leichtesten aus der ,seitenansicht 7,abb4 #cb74 ,ein treffliches ,hilfsmittel bietet auf dieser ,stufe das ,studium guter ,silhouetten4 ,illustration3 ,abb4 #cc ,auch das ,ausschneiden aus ,papier mit der ,schere ist wie kaum eine zweite ,ttigkeit geeignet1 das ,erfassen ganzer ,figuren und das ,gedchtnis fr charakteristische ,formen zu frdern4 ,das ,zeichnen und ,gestalten nach der ,vorstellung drfte eben auch auf dieser ,stufe nicht versumt werden4 ,nur sollte man stets darnach streben1 alles mittlerweile durch ,beobachten der ,natur und durch ,darstellen der ,wirklichkeit ,gewonnene und ,erlernte mit einzubeziehen und mit zu verwerten 7vgl4 ,abb4 #cc71 so da nach und nach auch das sogen4 ,gedchtniszeichnen sich vom bloen ,schema zu lsen und mehr und mehr den ,eindruck des ,erscheinungsgetreuen zu erwecken vermag4 ,schmckendes ,zeichnen4 ,ist der ,zeichner so weit gekommen1 da er einige ,treffsicherheit in der flchenhaften ,wiedergabe flchenhafter und krperhafter ,gegenstnde erzielt hat1 dann wre es an der ,zeit1 das erlangte ,knnen in den ,dienst dekorativer ,aufgaben zu stellen4 ber ,art und ,wesen des zeichnerischen ,schmuckes habe ich an anderer ,stelle#h bereits ausfhrlich geschrieben1 so da ich mich hier kurz fassen kann4 ,ich vertrete die ,anschauung1 da ,schmuck kein ,sonderdasein fhren kann1 sondern eines zu schmckenden ,gegenstandes bedarf4 ,oder noch richtiger ausgedrckt3 da der ,gegenstand nach dem ,schmuck rufen mu1 nicht umgekehrt1 und da darum die ,art des ,schmuckes durch die ,art des ,gegenstandes bedingt wird4 ,diese ,grundbedingung zugegeben1 wird man doch als ,vorstufe bungen dekorativer ,art anstellen knnen1 die mit gewonnenen ,formen und mit zu fllenden ,flchen rechnen1 ohne zunchst ein bestimmtes ,objekt1 das geschmckt werden soll1 ins ,auge zu fassen4 ,denn zeichnerischer ,schmuck ist immer ,flchenfllung und trgt1 da es sich um ,flchen handelt1 am besten flchenhaften ,charakter4 ,wo das zeichnerische ,ornament ,tiefe vortuscht1 da gewinnt es ,bildcharakter und zerreit den ,eindruck der ,ebene1 des ,flchenhaften4 ,zum dekorativen ,fllen einer ,flche eignen sich darum in erster ,linie wieder ,flchen4 ,um flchenfllend zu wirken1 mssen die ,figuren1 sofern sie der lebenden ,natur entnommen sind1 eine gewisse ,stilisierung erfahren1 da sonst das ,ornament nicht den ,eindruck der ,geschlossenheit hervorruft4 ,diese ,stilisierung1 diese ,anbequemung der ,fllung an die ,form der zu fllenden ,flche ist ein ,problem1 das ohne ,zweifel starken ,bildungswert besitzt1 fr ,kinder jedoch in der ,regel zu schwer ist4 ,zur ,fllung der ,flche knnen eigentlich alle bisher behandelten ,formen ,verwendung finden1 von der geometrischen ,elementarform bis herauf zur ,tier- und ,menschenfigur4 ,die einfachste ,art der ,dekoration wird durch ,wiederholung1 durch ,neben- oder bereinanderreihung 7,abb4 #cd71 durch symmetrische ,ordnung von einem bestimmten ,mittelpunkt aus erzielt werden4 ,erst auf hherer ,stufe wird man eine freiere und mannigfaltigere ,art des ,schmuckes whlen4 ,illustration3 ,abb4 #cd ,bei jeder praktischen ,verwendung der ,schmuckform aber wird die ,natur des ,objekts1 das geschmckt werden soll1 ,form und u4 a4 auch ,inhalt des ,ornaments bestimmen mssen4 ,es hat darum einen weitaus hheren ,bildungswert1 sich die ,aufgabe zu stellen1 ein bestimmtes ,objekt -- einen ,abreikalender1 eine ,einladungskarte1 ein ,trschild1 einen ,gratulationsbrief1 irgendeinen ,gebrauchsgegenstand -- nach eigenen ,ideen zu schmcken1 als ein vom geschmckten ,gegenstand gelstes historisches ,ornament zu kopieren1 wie es die alte ,schule tat4 ,illustration3 ,abb4 #ce ,wenn ,walter ,crane die ,farbe als das vollendetste und schnste ,ausdrucksmittel in ,kunst erklrt1 so gilt diese ,anschauung ganz besonders auch vom dekorativen ,zeichnen4 ,nichts wirkt dekorativer als die ,farbe4 ,da der farbigen ,darstellung jedoch ein eigener ,abschnitt gewidmet werden soll1 so mchte ich hier nicht nher auf die ,probleme der farbigen ,darstellung eingehen1 sondern vorerst einige ,vorfragen1 nmlich die der ,raumverteilung und der ,raumfllung kurz errtern4 ,soll eine ,flche mit zeichnerischem ,schmuck versehen werden1 so wird man sich zunchst fragen mssen1 was fr ein ,schmuck gerade auf diese ,flche pat4 ,eine ,zimmerwand wird man mit anderen ,zeichnungen schmcken als ein ,vorsatzpapier und dieses anders als eine ,gratulationskarte4 ,doch abgesehen von derartigen ,erwgungen1 die wahrscheinlich den ,inhalt des zeichnerischen ,schmuckes bestimmen1 wird die ,flche ihrer individuellen ,form und ,stellung wegen ganz bestimmte ,forderungen an ihren ,schmuck stellen4 ,es wird darauf ankommen1 ob die ,flche eben oder gewlbt ist1 ob sie senkrecht zu stehen oder wagrecht zu liegen kommt1 ob sie quadratisch oder bandfrmig1 kreisrund oder oval ist4 ,denn der ,schmuck wird sich der ,bewegung1 die der ,mensch naturnotwendig in jede ,flche hineinsieht1 anbequemen mssen4 ,eine rechteckige ,flche z4 ,b41 die hher ist als breit1 ein sogenanntes stehendes ,rechteck1 macht auf den ,beschauer den ,eindruck des ,aufwrtsstrebenden1 des ,emporwachsens2 eine rechteckige ,flche hingegen1 die breiter als hoch ist1 ein sogenanntes liegendes ,rechteck1 erweckt das ,gefhl des ,ruhenden1 des ,behbigen1 und gewinnt erst wieder ,bewegungscharakter1 sobald sie sich zum ,band1 zur wagrecht laufenden ,bordre verlngert4 ,illustration3 ,abb4 #cf ,der zeichnerische ,schmuck wird dieser jeder charakteristischen ,flche gewissermaen von ,natur aus innewohnenden ,bewegung gerecht werden mssen4 ,quadrat- und ,kreisfllungen werden sich am besten um einen ,mittelpunkt gruppieren 7,abb4 #ce links und rechts74 ,senkrecht steigende ,bordren werden auch in ihrem ,schmuck den ,eindruck des ,steigenden1 des ,emporstrebenden erwecken mssen4 ,wagrecht laufende ,bordren dagegen werden den ,charakter des ,seitwrtslaufenden oder des ,ruhenden 7,abb4 #cf7 oder des ,hngenden 7,abb4 #ce7 zu erwecken haben1 wenn der ,schmuck der geschmckten ,flche entsprechen soll4 ,unter ,umstnden knnen auch mehrere ,gesichtspunkte zugleich nach ,geltung streben4 ,bei einer ,tapete z4 ,b4 wird die obere ,kante die ,wandflche abschlieen und gleichzeitig den ,blick ringsum zu lenken haben1 whrend die ,flche selbst1 je weiter sie abwrts fhrt1 nach ,ruhe zu streben hat1 damit die ,silhouetten der im ,zimmer stehenden ,mbel und der darin wohnenden ,menschen sich wohltuend von der ruhig gehaltenen ,flche abheben knnen4 ,illustration3 ,abb4 #cg ,illustration3 ,abb4 #ch ,der ,anfnger tut1 sobald er ber den ,bewegungscharakter der ,flche ,klarheit gewonnen hat1 gut daran1 die zu schmckende ,flche zu zerteilen 7,abb4 #cg74 ,entweder durch senkrechte 7,abb4 #cg a7 oder durch wagrechte 7,abb4 #cg b7 ,striche1 durch ,schrg- 7,abb4 #cg d1 e7 oder durch ,bogenlinien 7,abb4 #cg f1 g71 durch ,kombination der ,elemente 7,abb4 #cg c1 e1 f71 durch strahlenfrmige ,gliederung der ,flche 7,abb4 #cg h7 usw4 ,auf diese ,weise erhlt man eine reiche ,zahl von ,elementarfiguren1 von ,quadraten 7,abb4 #cg c1 d71 ,rauten1 ,dreiecken 7,abb4 #cg e7 u4 a4 ,gebilden4 ,diese geometrischen ,einzelfiguren gilt es nun zu fllen4 ,entweder alle gleichmig oder im rhythmischen ,wechsel 7,abb4 #cg f74 ,die ,fllung selbst kann ebenfalls geometrischen ,charakter erhalten2 sie kann jedoch auch ,formen verwenden1 die sie dem ,pflanzen- 7,abb4 #cd1 #ce und ,farbtafel71 dem ,tier- 7,abb4 #cf7 oder dem ,menschenreich entnimmt4 ,in diesem ,falle wird der ,zeichner vor die ,aufgabe gestellt1 die ,naturform in jene geometrische ,teilfigur1 in ein ,quadrat1 in ein ,rechteck1 in eine ,raute usw4 einzufgen4 ,das verlangt in der ,regel eine ,wandlung1 eine ,stilisierung der nach der ,natur entworfenen ,zeichnung4 ,die ,naturform wird bei dieser ,eingliederung in das entworfene ,liniennetz selbst etwas vom geometrischen ,charakter annehmen1 indem sie ihre ,begrenzungslinien den geometrischen parallel laufen lt 7,abb4 #ch links7 oder indem sie eine diagonale ,anordnung versucht 7,abb4 #ch ,mitte74 ,in beiden ,fllen knnen die ,objekte1 die zur ,fllung verwandt werden1 verdoppelt 7,abb4 #ch rechts71 verdrei- und vervierfacht werden2 nur wird es sich ntig erweisen1 in solchen ,fllen nach einem gewissen ,gegengewicht zu streben1 damit nicht innerhalb des zu fllenden ,raumes eine unangenehme ,leere sich bemerkbar macht4 ,illustration3 ,abb4 #ci ,ist auf diese ,weise durch das ,netz der ,hilfslinien eine ,sicherheit gewonnen1 die sich gern an schwierigeren ,aufgaben versuchen mchte1 dann kann man daran denken1 die ,flche freier1 d4 h4 ohne geometrische ,zerteilung1 zu fllen 7,abb4 #ci74 ,handelt es sich endlich um eine praktische ,verwendung der skizzierten ,ornamente1 so wird es ntig werden1 auch das ,material zu erwgen1 woraus der ,schmuck hergestellt werden soll1 desgleichen das ,werkzeug in ,betracht zu ziehen1 das bei der ,materialverarbeitung verwendet wird4 ,soll die ,leistung material- und werkgerecht ausfallen1 so kommt zu all den bereits genannten berlegungen noch ein sogenanntes ,denken im ,material1 eine geistige ,ttigkeit1 die sich erst nach vielfacher bung mit dem betreffenden ,werkzeug und an dem in ,frage stehenden ,material erwerben lt4 ,hier wre die ,stelle1 wo zeichnerisches ,darstellen und plastisches ,gestalten eine durch die ,natur der ,sache geforderte ,verbindung gewinnen knnten4 ,illustration3 ,abb4 #dj ,zum schmckenden ,zeichnen knnen auch jene bungen gezhlt werden1 die ihre ,aufgabe darin erblicken1 die ,schriftformen des groen und kleinen ,alphabets in knstlerischer ,art wiederzugeben4 ,die ,schriftformen sind dem ,erwachsenen in der ,regel gelufig4 ,auch die schwierigeren ,formen der geschriebenen ,buchstaben und ,ziffern4 ,darum kann die ,fertigkeit im ,schreiben die ,erwerbung zeichnerischer ,geschicklichkeit frdern helfen4 ,abb4 #ab z4 ,b4 zeigt einige ,buchstaben und ,ziffern1 die bei ,erlernung der ,spiralen und ,schneckenlinien mit ,verwendung finden knnen4 ,noch geeigneter jedoch fr dekorative ,zwecke sind die ,formen der ,antiqua4 ,sie lassen sich ohne besonderen ,zwang aus einer ,reihe von geometrischen ,elementarformen entwickeln 7,abb4 #dj71 und indem man sich an ihrer ,konstruktion versucht1 stellt man gleichzeitig ,quadrate1 ,rechtecke1 ,dreiecke1 ,kreise1 ,ovale1 ,halbkreise1 ,spiralen usw4 dar 7,abb4 #dj oben74 ,eine ,aneinanderreihung gewisser ,buchstabenformen des groen lateinischen ,s z4 ,b4 7,abb4 #dj unten7 ergibt bei geringfrmiger ,abnderung direkt ornamentale ,formgebilde1 ein ,beweis fr den dekorativen ,charakter dieser ,schriftform4 ,mit vollem ,recht wenden darum die ,methodiker der ,gegenwart ihr ,augenmerk einer ,reorganisation der ,beschriftung von knstlerischen ,gesichtspunkten aus zu4 ,b4 ,krperhafte ,darstellung4 #a4 ,linienperspektive4 ,wenn man bedenkt1 wie wenig ,grundgesetze bei ,beherrschung einer elementaren perspektivischen ,darstellung gekannt und angewendet werden mssen1 und weiterhin1 da jeder ,mensch mit gesunden ,sinnen die perspektivischen ,erscheinungen in jedem ,augenblick seines wachen ,daseins fortwhrend zu sehen bekommt1 so mu man sich eigentlich wundern1 da die ,menschheit erst eine ,entwicklung von ,jahrtausenden brauchte1 um diese ,gesetze zu entdecken und sie bewut zu verwenden1 ja1 da die ,naturvlker der ,gegenwart und die meisten ,erwachsenen bis zur ,stunde nicht imstande sind1 irgend etwas aus der ,flle ihre tglichen ,erscheinungen perspektivisch richtig darzustellen4 ,wer klar werden will ber jene ,grundgesetze1 der tut am besten daran1 gleich vor die ,wirklichkeit zu treten4 ,doch kommt viel darauf an1 die rechten ,objekte zu whlen4 ,an kleinen ,gegenstnden1 an ,zndholzschachteln1 an ,zigarrenksten1 an ,bllen und ,kugeln1 wie sie gewhnlich fr den ersten ,unterricht im perspektivischen ,zeichnen bentzt werden1 sieht man die perspektivischen ,eigenheiten erst dann1 wenn das ,auge bereits gelernt hat1 bewut perspektivisch aufzufassen4 ,erst mssen die perspektivischen ,gesetze einmal an wirklichen ,erscheinungen gesehen worden sein1 ehe man sie darstellen lt4 ,dazu aber eignen sich am besten ,gegenstnde greren ,formats3 ,bume1 ,huser1 besonders aber ,baumreihen1 ,huserreihen -- ,alleen1 ,straenzge4 ,illustration3 ,abb4 #da ,man gehe zunchst einmal hinaus vor die ,stadt auf ein ,stck ,land1 das einen weiten ,ausblick gestattet4 ,am besten wird sich eine freie ,ebene dazu eignen4 ,in der ,ferne scheinen sich ,himmel und ,erde zu berhren4 ,es ist der ,horizont4 ,man halte den ,arm in ,augenhhe wagrecht vor sich hin1 und man wird finden1 da der ,horizont eine wagrechte ,linie in ,augenhhe bildet4 ,vergleicht man die auf der ,ebene stehenden ,bume1 ,huser und ,menschen miteinander1 so wird man ohne weiteres entdecken1 da der ,gegenstand um so undeutlicher und umso kleiner erscheint1 je weiter er sich von uns entfernt1 umso deutlicher und grer aber1 je nher er unserm ,auge rckt4 ,schreitet man einer fernen ,baumreihe zu1 die unsern ,weg im rechten ,winkel schneidet1 so erscheinen die ,bume -- falls sie es in ,wirklichkeit sind -- aus der ,ferne alle gleich gro zu sein4 ,trifft unser ,blick die ,baumreihe jedoch im spitzen ,winkel1 so tritt das bereits gefundene ,gesetz in ,kraft3 die entfernten ,bume erscheinen kleiner4 ,wollte man diese ,erscheinung darstellen1 so wrde sich ergeben1 da alle wagrechten ,linien ber der ,augenhhe abwrts1 alle wagrechten ,linien unter der ,augenhhe aufwrts zu laufen und sich in einem ,punkt zu vereinigen scheinen1 der in ,augenhhe liegt4 ,dieser ,punkt ist der ,fluchtpunkt4 ,senkrechte ,linien dagegen -- die ,stmme der ,bume z4 ,b4 -- erscheinen wohl verkrzt1 je weiter sich der ,gegenstand entfernt1 bleiben jedoch immer senkrecht 7,abb4 #da u4 #db74 ,illustration3 ,abb4 #db ,mit diesen wenigen ,gesetzen wre eigentlich die elementare ,perspektive1 soweit sie fr die freihndige ,wiedergabe der ,wirklichkeit in ,frage kme1 erschpft4 ,schwierigkeiten ergeben sich fr den ,anfnger eigentlich nur noch dann1 wenn ein ,gegenstand ber ,eck steht1 d4 i4 wenn er dem ,anschauer eine ,kante und infolgedessen zwei ,seitenflchen zuwendet4 ,dann wird man finden1 da auch zwei ,fluchtpunkte anzunehmen sind und da der ,fluchtpunkt jener ,vorderkante um so nher liegt1 je verkrzter1 umso ferner aber1 je breiter die ,seitenflche dem ,blick erscheint 7,abb4 #dc74 ,erst wenn es gelungen ist1 diese ,gesetzmigkeit der ,wirklichkeitserscheinungen zu sehen und zu verstehen1 wird man daran gehen1 sie zeichnerisch darzustellen4 ,als #a4 ,stufe wird die perspektivische ,darstellung flchenhafter ,dinge zu nennen sein3 ,geffnete ,fensterflgel1 ,tren1 ,briefumschlge1 ,hefte1 ,schachbrett1 ,bilderrahmen1 ,reischiene1 ,winkel1 ,mnzen1 ,schtzenscheiben 7,abb4 #dd74 ,gute ,dienste vermgen bei derartigen ,anfangsbungen das genaue ,visieren und ,messen zu leisten4 ,das natrlichste ,hilfsmittel hierzu ist der gewhnliche ,bleistift4 ,manche ,methodiker befrworten eigene ,visierrhmchen und ,mastbchen4 ,andere verwerfen jedes ,hilfsmittel4 ,ich bin der ,anschauung1 da man im ,anfang sich recht wohl solcher ,sttzen bedienen kann1 da man jedoch darnach streben soll1 sich mglichst bald von ihnen frei zu machen4 ,besondere ,schwierigkeiten bereitet dem ,anfnger das richtige ,halten des ,stiftes oder des ,stbchens4 ,es soll immer so gehalten werden1 da es -- von oben gesehen -- parallel zu der ,linie steht1 die man sich durch beide ,augen gezogen denkt 7,abb4 #de74 ,illustration3 ,abb4 #dc ,auf der #b4 ,stufe wird man dann daran denken knnen1 krperhafte ,dinge perspektivisch darzustellen4 ,ist die bung auf der ersten ,stufe ausgiebig erfolgt1 so wird die zweite ,stufe keine besonderen ,schwierigkeiten mehr bereiten2 denn bei nherem ,zuschauen stellt sich dann die perspektivische ,darstellung krperhafter ,dinge nur als eine ,zusammenstellung mehrerer perspektivisch dargestellter ,flchen dar4 ,eine ,zigarrenkiste -- ber ,eck gestellt -- wrde fr die perspektivische ,wiedergabe die ,lsung der ,aufgabe verlangen3 drei viereckige ,flchen -- zwei senkrecht und eine wagrecht stehende -- in ihrem gegenseitigen ,zusammenhang wiederzugeben 7,abb4 #f74 ,es ist an und fr sich gleichgltig1 ob man die perspektivische ,wiedergabe krperhafter ,dinge mit runden oder mit eckigen ,formen beginnt4 ,am leichtesten lassen sich ,rundformen an das bisher erworbene ,knnen anschlieen4 ,irgendein zylindrischer oder ein kegelfrmiger ,krper lassen sich ohne weiteres aus der bereits gelufigen flchenhaften ,darstellung gewinnen 7,abb4 #df74 ,illustration3 ,abb4 #dd ,an ,modellen fr einfache linienperspektivische ,darstellung ist jedes ,wohn- und ,studierzimmer reich4 ,man lege ein ,buch vor sich hin auf den ,tisch oder man schichte einen ,sto ,bcher bereinander und versuche die perspektivische ,wiedergabe 7,abb4 #dg74 ,man stelle kleine ,gruppen zusammen3 ,zigarrenkiste1 ,zndholzschachtel1 ,aschenbecher2 ,tisch1 ,stuhl1 ,krug2 ,marktkorb1 ,flasche2 ,reisekorb1 ,hutschachtel u4 a41 ,schrnke1 ,truhen1 fen usw41 ,zimmerecken u4 a4 geben ,gelegenheit in ,hlle und ,flle1 das ,erkannte an wirklichen ,gegenstnden neu zu entdecken und wiederzugeben4 ,oder man werfe einen ,blick durchs ,fenster -- der ,rahmen des ,fensters ist ein treffliches ,mittel zur ,erkenntnis der ,neigungswinkel -- und man wird eine ,menge neuer geeigneter ,modelle vorfinden3 den ,giebel oder die gestaffelte ,feuermauer vom ,nachbarhaus 7,abb4 #di71 ,erkertrmchen1 ,dachfenster1 ,kamin1 ,telegraphenstangen und -drhte 7,abb4 #dh7 und was dergleichen ,objekte sonst noch sein mgen4 ,illustration3 ,abb4 #de ,das ,zeichnen nach der ,vorstellung endet nicht mit jenen bungen1 wie sie die ,vorstufe verlangte1 sondern findet seine ,fortsetzung auf allen ,stufen der zeichnerischen ,entwicklung4 ,nur wird aus jenen schematischen ,darstellungen nach und nach ein anschauungsgemeres ,zeichnen werden1 je nach dem erreichten ,grade von ,verstndnis und ,knnen4 ,besonders geeignet1 ,sicherheit in der ,auffassung und ,darstellung zu erzielen1 sind frei aus der ,vorstellung heraus gefertigte perspektivische ,aufgaben4 ,man stelle sich z4 ,b4 das ,problem1 eine eckige oder eine runde ,sule1 eine ,pyramide oder einen ,kegel1 zusammengesetzte geometrische ,krper in verschiedener ,stellung ber und unter ,augenhhe1 stehend und liegend1 von vorn und von der ,seite1 von oben und unten betrachtet1 mit wenig ,strichen perspektivisch wiederzugeben 7,abb4 #ej74 ,illustration3 ,abb4 #df ,oder man versuche eine ,anwendung der perspektivischen ,erkenntnisse und ,fertigkeiten in der ,darstellung wirklicher ,objekte4 ,der perspektivischen ,wiedergabe des ,zylinders z4 ,b4 in der ,plakatsule1 im ,blumenkbel1 im ,makrug1 in den ,lampions1 gleichzeitig im ,zylinderhut1 im ,stehkragen1 in den ,rockrmeln1 im ,hosen- und im ,mantelsaume -- ,abb4 #ea -- ,aufgaben1 gewissermaen analog denen der ,vorstufe -- ,abb4 #ag1 #ah -- jedoch mit ,verwendung des mittlerweile erlernten ,wissens und ,knnens4 ,durch derartige freihndige ,konstruktionen wird das ,erlernte immer mehr verfgbar und die ,sicherheit der ,wirklichkeit gegenber erfhrt eine ,steigerung1 wie sie das ,darstellen nach der ,wirklichkeit allein nie verleihen kann4 ,illustration3 ,abb4 #dg ,illustration3 ,abb4 #dh ,illustration3 ,abb4 #di ,durch ein derartiges ,zurckgreifen auf die ,ttigkeiten der ,vorstufe oder durch ein bestndiges ,einbeziehen des ,gedchtniszeichnens in die hheren ,stufen der zeichnerischen ,ausbildung gewinnt das ,ganze einen inneren ,zusammenhang1 wie er bei unseren ,zeichenlehrplnen in der ,regel leider nicht zu finden ist4 ,nur auf diese ,art aber ist eine gewisse ,stetigkeit in den ,entwicklungsgang zu bringen2 denn das bereits ,gewonnene erfhrt durch die immer wiederkehrende bung eine ,festigkeit1 die zur sichersten ,gewhr fr einen lckenlosen ,fortschritt wird4 ,es wre grundfalsch zu glauben1 das ,zeichnen nach der ,vorstellung knne auf der ,vorstufe erledigt werden4 ,das ,gedchtniszeichnen sollte vielmehr durch das ,zeichnen nach der ,wirklichkeit seine ,vervollkommnung erfahren4 ,es darf nichts auf der ,stufe des ,schemas stehen bleiben1 sondern mu die ,entwicklung1 die das anschauungsgeme ,zeichnen nach dem ,gegenstande durchluft1 gewissermaen parallel mit durchlaufen4 ,es ist eine vorzgliche bung1 wenn man1 nachdem man versucht hat1 ein ,objekt nach der ,natur darzustellen1 daran geht1 das gleiche ,objekt nach der ,vorstellung oder aus dem ,gedchtnis zu zeichnen4 ,nur so werden die ,gesetze der ,darstellung nicht nur bewut1 sondern auch gelufig4 ,illustration3 ,abb4 #ej ,durch dieses ,aufsuchen der krperhaften ,elementarform -- des ,wrfels1 der ,kugel1 des ,zylinders1 der ,pyramide und des ,kegels -- in der ,naturform finden jene bungen der vorausgehenden ,stufe1 die auf hnliche ,weise die flchenhaften ,elementarformen -- ,quadrat1 ,rechteck1 ,dreieck1 ,raute1 ,ovale1 ,kreis -- in den ,wirklichkeitsformen aufsuchten und darstellten 7,abb4 #ai1 #bj1 #ba1 #bb1 #bc u4 #bd71 gewissermaen ein ,analogon4 ,dadurch wird ein ,mechanismus verhtet1 der den ,zeichenunterricht jahrzehntelang zur langweiligen ,plage machte4 ,wie der ,indianer an seiner ,fischzeichnung ,freude empfindet1 so wird auch hier die zeichnerische ,ttigkeit ein ,quell der ,darstellungslust2 denn es sind nicht abstrakte geometrische ,krperformen1 die es nachzubilden gilt2 es sind ,wirklichkeitsausschnitte3 der ,wrfel wird zum ,haus1 das dreikantige ,prisma zum ,dach1 die ,sule zum ,turm1 ,kegel oder ,pyramide zu seiner ,spitze4 ,die wirkliche ,erscheinungswelt erfhrt auf diese ,art eine ,behandlung1 wie es ,pestalozzi mit seinem ,,abc der ,anschauung erstrebte1 aber doch nicht zu erreichen vermochte1 da ihm selbst an technischem ,knnen fehlte1 was er seinen ,zglingen gern vermittelt htte4 ,die wissenschaftliche ,darstellung4 ,hier wre auch die ,stelle1 wo das wissenschaftliche ,zeichnen einsetzen knnte4 ,ein ,zweifaches knnte unterschieden werden3 das freie ,zeichnen und das gebundene ,zeichnen mit ,lineal1 ,winkel und ,zirkel 7,abb4 #b1 #c1 #d u4 #e74 ,illustration3 ,abb4 #ea ,das ,linearzeichnen hat im ,laufe der ,jahrzehnte und ,jahrhunderte eine grndliche methodische ,durcharbeitung erfahren4 ,schon ,drer widmete seiner ,methode ausfhrliche ,unterweisung4 ,diese ,gattung der zeichnerischen ,darstellung konnte durch die ,reform keine nennenswerte ,frderung erfahren4 ,eher knnte man von einem ,zurckdrngen und teilweisen ,verkennen sprechen4 ,was die neue ,schule auf dem ,gebiete des wissenschaftlichen ,zeichnens an ,vorwrtsdrngendem brachte1 das war eine strkere ,betonung der wissenschaftlichen ,freihandskizze4 ,illustration3 ,abb4 #eb ,illustration3 ,abb4 #ec ,es wurde bereits darauf hingewiesen1 welcher ,art diese wissenschaftliche ,zeichnung sein kann3 da sie sich auf die ,darstellung des ,grundrisses1 des ,aufrisses und der ,seitenansicht sowie auf die ,wiedergabe charakteristischer ,krperschnitte zu beschrnken pflegt4 ,jeder gebildete ,mensch sollte derartige ,darstellungen zu lesen vermgen4 ,karten als ,grundrisse1 ,profile als ,aufrisse treten ja schon jedem ,volksschler der ,mittelklasse im heimatkundlichen ,unterricht entgegen4 ,aber auch im tglichen ,leben1 beim ,bau eines ,hauses1 beim ,einrichten einer ,wohnung1 beim ,herstellen eines ,mbels und in hundert hnlichen ,fllen kann sich die ,notwendigkeit ergeben1 wissenschaftliche ,zeichnungen verstehen und unter ,umstnden entwerfen zu mssen4 ,der einfachste ,weg zum ,erlernen dieser ,darstellungsweise wird sich -- wie beim anschauungsgemen ,wiedergeben eines ,objekts -- an der ,hand der ,wirklichkeit finden lassen3 ,man beginne1 wie beim ,freihandzeichnen auch1 mit der ,darstellung flacher ,objekte4 ,fenster1 ,tren1 ,bilderrahmen1 ,wnde eignen sich als ,aufrisse4 ,haus- und ,gartenanlagen1 ,stadtbezirke u4 4 als ,grundrisse4 ,bei der ,wiedergabe krperhafter ,objekte whle man vorerst solche1 die von geometrischen ,grundformen -- ,prismen1 ,walzen1 ,pyramiden1 ,kegeln1 ,kugeln1 ,halbkugeln -- wenig abweichen3 ,sthle1 ,schemel1 ,tische1 ,ksten usw4 ,eine besonders reizvolle ,aufgabe ist die freie ,konstruktion der eignen ,zimmereinrichtung und ihre zeichnerische ,darstellung fr den ,schreiner4 ,man mache den ,versuch1 einen ,kchenschrank z4 ,b4 mit genauer ,angabe der ,mae im ,grund- und ,aufri1 sowie in der ,seitenansicht darzustellen1 und man wird finden1 welch reiches ,ma von berlegung ein derartiges ,mbelstck verlangt4 ,doch lohnt sich die ,mhe reichlich durch den persnlichen ,stil1 den auf diese ,weise die ,einrichtung des eigenen ,heimes gewinnt 7,abb4 #eb u4 #ec74 ,oder man versuche1 die eigene ,wohnung auszumessen und im ,grundri darzustellen4 ,praktischen ,wert kann diese bung bei einem ,umzug gewinnen4 ,man wei dann sofort1 ob der zur ,verfgung stehende ,platz ausreicht1 in welcher ,hinsicht sich ,ergnzungen notwendig erweisen und erspart von vornherein das miliche ,verrcken der ,mbel in der neuen ,wohnung 7,abb4 #ed74 ,illustration3 ,abb4 #ed ,fr wissenschaftliche ,freihandskizzen sowie fr die ersten bungen im ,mastabzeichnen eignet sich besonders gut quadriertes ,papier4 ,da es heutzutage an ,beispielsammlungen fr wissenschaftliches ,zeichnen -- besonders fr ,linear- und ,mastabzeichnen -- nicht mangelt1 so glaube ich von einer greren ,zahl von ,darstellungen absehen zu knnen4 ,nur auf ein ,gebiet mchte ich an dieser ,stelle noch verweisen1 da es zu einem unerschpflichen ,born knstlerischen ,genusses werden kann und dem knstlerischen1 besonders dem zeichnerischen ,verstndnis in der eben angedeuteten ,art immer neue ,aufschlsse zu geben vermag4 ,ich meine das ,studium der ,baustile4 ,es ist keineswegs ntig1 dickleibige1 wissenschaftlich gehaltene ,bnde durchzustudieren4 ,wir besitzen heutzutage eine ,anzahl kurzgefater handlicher ,ausgaben ber das ,wesentliche vergangener und gegenwrtiger ,richtungen4 ,was gypter1 ,griechen und ,rmer1 was die altchristliche1 romanische und gotische ,kunst1 was ,renaissance1 ,barock und ,rokoko1 was der ,neuklassizismus und die ,moderne an eigenartigen ,schpfungen hervorbrachten1 das findet hier an der ,hand zahlreicher ,illustrationen eine ,erluterung1 die auch dem ,laien verstndlich ist4 ,und was ich fr besonders wertvoll erachte3 fast jede deutsche ,stadt bietet eine ,flle von architektonisch ,wertvollem4 ,man sollte kaum glauben1 wieviele ,menschen -- auch unter den sogenannten ,gebildeten -- heute noch blind und verstndnislos an den kstlichsten ,schtzen ihrer tglichen ,umgebung vorbergehen4 ,htten sie eine ,ahnung davon1 wieviel an ,glck sie deshalb entbehren mssen1 sie wrden nicht eher ruhen und rasten1 bis ihnen die ,sinne fr diese eigenartige ,welt steinerner ,schnheit erschlossen wren4 #b4 ,licht und ,schatten4 ,die zeichnerische ,darstellungsmglichkeit des ,krperhaften ist mit der genauen ,wiedergabe der ,umgrenzungs- und berschneidungslinien nicht erschpft4 ,der ,wirklichkeitscharakter der ,zeichnung wird gewaltig gesteigert1 sobald ,licht und ,schatten mit zur ,darstellung gelangen4 ,selbst da1 wo die ,linienperspektive noch gar nicht in ,frage kommt -- bei der flchenhaften ,darstellung krperhafter ,gegenstnde -- kann durch ,unterscheidung von hellen und dunklen ,stellen der ,eindruck des ,krperhaften hervorgerufen werden4 ,illustration3 ,abb4 #ee ,darum drfte es sich vielleicht empfehlen mit dieser elementaren ,art von ,lichtstudien die ,beleuchtungsdarstellungen zu beginnen 7,abb4 #ee74 ,fr die ersten ,schattenstudien eignen sich am besten helle eckige ,krper1 deren ,kanten eine scharfe ,grenze zwischen ,licht und ,schatten bilden 7,abb4 #ef74 ,illustration3 ,abb4 #ef ,schwieriger gestaltet sich die ,schattengebung bei runden ,krpern1 da hier ein allmhlicher bergang zwischen den lichten und dunklen ,stellen zu finden ist4 ,fr den ,anfnger empfiehlt es sich1 diese feinen ,unterschiede zunchst unbercksichtigt zu lassen und ,licht und ,schatten vorerst als geschlossene ,flchen wiederzugeben4 ,dabei fllt allerdings den meisten schwer1 die ,grenze zwischen ,licht und ,schatten zu finden4 ,ein gutes ,hilfsmittel ist1 die ,augenlider so weit zu schlieen1 bis ,licht und ,schatten an dem betrachteten ,objekt wirklich als stark beleuchtete und stark verdunkelte ,massen auseinanderfallen 7,abb4 #eg a u4 b74 ,illustration3 ,abb4 #eg ,illustration3 ,abb4 #eh ,auer dem ,schatten1 den der ,krper selbst zeigt1 ist auch jener ,schatten zu beachten1 den der ,krper auf seine ,standflche oder auf eine in der ,nhe befindliche ,wand wirft4 ,dieser sogenannte ,schlagschatten ist u4 a4 abhngig von der ,helligkeit der ,beleuchtung1 von dem ,winkel der einfallenden ,lichtstrahlen1 von der ,gestalt des ,objekts1 kann also ganz verschiedene ,helligkeitsstufen und ,formen erhalten und darf darum nicht nach irgendeinem ,schema beigefgt werden1 sondern erfordert genaues ,studium der ,wirklichkeit 7,abb4 #eh u4 #ei74 ,ist man endlich so weit1 da man die einfachen ,gegenstnde hinsichtlich ihrer ,linienperspektive und hinsichtlich ihrer ,belichtung und ,farbe zeichnerisch wiederzugeben vermag1 so wird man1 bevor man zum ,studium der lebenden ,natur und zu ,freilichtstudien bergeht1 sich an sogenannten ,stilleben versuchen4 ,man wird ,gegenstnde1 die in ,wirklichkeit ebenfalls beisammen zu stehen pflegen -- ,zigarren- und ,zndholzschachteln1 ,zigaretten und ,aschenschale1 ,tpfe und ,teller1 ,hobel und ,hammer1 ,krge1 ,flaschen und ,glser usw4 -- nach zeichnerischen ,gesichtspunkten gruppieren und darzustellen versuchen4 ,illustration3 ,abb4 #ei ,auch beim ,zeichnen sogenannter ,stilleben wird es sich empfehlen1 den ,blick vorerst fr das ,ganze zu schulen1 fr den ,gesamteindruck1 der ,gruppe1 ehe man an die ,ausarbeitung der ,details denkt2 denn wo die ,raumverteilung als miglckt bezeichnet werden mu1 da kann auch die sorgsamste ,wiedergabe der ,einzelheiten das ,bild nicht mehr zu einem gelungenen werden lassen4 ,hat man sich an einfachen und zusammengesetzten ,gebrauchsgegenstnden des ,hauses hinreichend gebt1 dann ist es an der ,zeit1 das erworbene ,wissen und ,knnen an ,objekten der lebenden ,natur zu versuchen4 ,zunchst an ,pflanzen3 ,man gehe hinaus vor die ,stadt und pflcke sich vom ,wegrain ein paar hren oder einige ,blten1 die nicht so schnell verwelken1 sondern mehrere ,stunden hindurch ihre ,gestalt behalten1 und versuche ihre ,wiedergabe 7,abb4 #fj74 ,illustration3 ,abb4 #fj ,man wird dabei finden1 wie ungleich reicher und detaillierter diese naturgewachsene ,wirklichkeit ist als die von ,menschenhand hergestellten ,erzeugnisse4 ,auch hier beim ,skizzieren einer ,pflanze wird es sich in erster ,linie darum handeln1 die ,gesamterscheinung zu charakterisieren3 ihre ,hhe und ,breite anzugeben1 die ,hauptlinien -- bei einem ,blatte die ,mittelrippen1 bei einer ,blte die ,grundform1 bei einem ,baume die strksten ste und den ,umri des gesamten ,laubwerks -- zu charakterisieren und erst spter ,einzelheiten zu bercksichtigen 7,abb4 #fa74 ,denn alles knstlerische ,sehen ist ein vereinfachtes ,sehen4 ,empfehlen wird sich1 nicht nur die einzelnen ,teile der ,pflanze1 sondern auch die ,zwischenrume mit in ,vergleich zu ziehen4 ,fr den ,anfnger ist es ratsam1 fleiig mit dem ,stifte zu visieren1 zu untersuchen1 welche ,punkte senkrecht bereinander1 welche in gleicher ,hhe liegen usw4 ,illustration3 ,abb4 #fa ,illustration3 ,abb4 #fb ,noch schwieriger gestaltet sich die ,aufgabe1 ein lebendes ,tier zeichnerisch wiederzugeben2 denn in jedem ,augenblick ndert es seine ,stellung4 ,die natrlichsten ,vorstufen wren darum die ,tierdarstellungen nach kunstgewerblich erzeugten ,tierformen -- ,kinderspielzeug1 ,porzellanfiguren u4 a4 -- und nach ausgestopften ,tieren 7,abb4 #fb a u4 b u4 ,abb4 #fc74 ,erst wenn man durch hinreichende bung an diesen stillen1 tadellos modellstehenden ,lebewesen sich eine gewisse ,treffsicherheit erworben hat1 mag man sich an der zappeligen ,wirklichkeit versuchen4 ,empfehlenswert ist bei ,anlage derartiger ,zeichnungen das ,blockieren der ,gesamtfigur2 denn erst soll das ,ganze der ,erscheinung aufgefat werden1 ehe man an die ,darstellung aller ,einzelheiten herantritt4 ,illustration3 ,abb4 #fc ,beim ,zeichnen des lebenden ,tieres ist die ,mannigfaltigkeit noch ungleich reicher1 das ,charakteristische ausgeprgter4 ,fr die ,zeichner1 welche dies ,bchlein im ,auge hat1 wird es nicht darauf ankommen1 in der ,tierdarstellung irgendeinem ,spezialistentum zu huldigen4 ,darum werden sich ins ,detail gehende anatomische ,studien der ,muskelpartien u4 a4 nicht ntig erweisen4 ,bei ,vgeln sind ,haut und ,muskeln mit ,federn bedeckt1 bei den ,sugetieren mit ,haaren4 ,eine gewisse ,kenntnis des ,knochengerstes wird gengen1 das ,wesentliche der ,gesamterscheinung einigermaen treffsicher wiederzugeben4 ,man wird beim ,skizzieren lebender ,tiere brigens gut daran tun1 im ,anfang solche ,modelle zu whlen1 die still sitzen oder sich nur langsam bewegen 7,abb4 #fd74 ,leichter fallen dem ,anfnger ,vgel als vierfige ,tiere4 ,darum beginne man mit der ,skizzierung von ,hhnern1 ,gnsen1 ,enten1 bevor man sich an ,pferde1 ,hunde1 ,katzen1 ,rehe u4 a4 ,sugetiere wagt 7,abb4 #fe1 #ff und #fg74 ,dabei wird es darauf ankommen1 dem ,tiere zuerst eine gnstige ,stellung -- ,seitenansicht 7man vgl4 ,hahn und ,henne auf ,abb4 #fe und ,tauben und ,gans auf ,abb4 #fg7 oder ,vorderansicht 7man vgl4 ,abb4 #fe links7 -- abzugewinnen1 bevor man versucht auch schwierigere ,haltungen 7man vgl4 die ,gnse vor der ,futterschssel in ,abb4 #fg1 sowie den ,papagei und die ,enten7 wiederzugeben4 ,illustration3 ,abb4 #fd ,illustration3 ,abb4 #fe ,illustration3 ,abb4 #ff ,illustration3 ,abb4 #fg ,die menschliche ,figur ist bekanntlich das erste ,modell1 das sich das kleine ,kind beim ,beginn seiner zeichnerischen ,laufbahn erwhlt4 ,das gleiche tun der ,naturmensch und der ,knstler1 der das ,hchste und ,letzte erstrebt4 ,die menschliche ,figur steht am ,anfang und am ,ende der knstlerischen ,darstellung4 ,sie ist also das ,leichteste und das ,schwerste zugleich4 ,das ,leichteste1 insofern es sich um die schematische1 das ,schwerste1 sobald es sich um die anschauungsgeme ,wiedergabe der menschlichen ,figur handelt4 ,man hat darum die menschliche ,figur als ,ganzes zuweilen ganz aus dem ,schulzeichnen verbannt und sich mit der ,darstellung einzelner ,glieder -- der ,hnde1 der ,fe1 der ,ohren usw4 -- begngt4 ,ich halte diesen ,weg fr falsch4 ,wer die menschliche ,figur zeichnerisch einigermaen beherrschen will1 der mu sie als ,ganzes auffassen und wiedergeben4 ,freilich kann es sich nur um ,skizzen handeln4 ,bei diesen ,skizzen aber sollte die ,darstellung von ,einzelheiten1 von ,details zunchst gar keine ,rolle spielen4 ,als geeignete ,modelle empfehlen sich fr den ,anfang wieder ,kunstprodukte -- die drolligen ,steiffpuppen z4 ,b4 7,abb4 #fh7 -- bevor man einen lebenden ,menschen in ruhiger ,haltung -- am besten zunchst von vorn 7,abb4 #fi7 oder in ,seitenansicht 7,abb4 #gj a7 wiedergibt4 ,man kann sich dabei eines ,proportionsschemas bedienen1 wie es bereits ,leonardo da ,vinci und ,albrecht ,drer konstruierten4 ,fr gewhnlich aber gengt die ,skizzierung einiger ,richtungslinien und einfache ,blockierung 7,abb4 #gj c74 ,fr bestimmte ,teile -- z4 ,b4 fr den ,kopf -- kann die ,kopie einer ,photographie 7,abb4 #ga7 oder das ,arbeiten nach einem ,gipsabgu 7,abb4 #gb7 dem ,anfnger recht wohl zustatten kommen4 ,ich mchte darum derartige ,modelle nicht grundstzlich ausgeschaltet wissen4 ,sie stellen gewissermaen ,zwischenstationen auf dem ,wege nach der zeichnerischen ,wiedergabe lebendiger ,natur dar4 ,illustration3 ,abb4 #fh ,illustration3 ,abb4 #fi ,illustration3 ,abb4 #gj ,illustration3 ,abb4 #ga ,illustration3 ,abb4 #gb ,illustration3 ,abb4 #gc ,illustration3 ,abb4 #gd ,das ,landschaftzeichnen wre die natrliche ,fortsetzung jener bungen1 die zur ,erlernung der ,linienperspektive1 sowie beim ,studium der ,beleuchtungserscheinungen dienten4 ,vom einzelnen perspektivisch gesehenen und dargestellten ,krper zur ,wiedergabe einfacher ,stilleben1 von der ,darstellung von ,innenrumen -- ,zimmerecken1 ,gngen -- bis zur ,wiedergabe landschaftlicher ,ausschnitte -- nur um solche1 nicht um ,landschaftsbilder1 kann es sich auf der ,stufe1 die hier in ,frage steht1 handeln -- lt sich unschwer ein ,gang vom ,einfachen zum ,zusammengesetzten1 vom ,leichten zum ,schwereren nach schon gekennzeichneten ,grundstzen einhalten4 ,illustration3 ,abb4 #ge ,beim ,darstellen der ,landschaft whle man im ,anfang ferne ,objekte1 bei denen die ,details verschwinden4 ,gnstiger als der ,mittag sind ,morgen und ,abend1 besonders wenn die ,sonne hinter den zu zeichnenden ,gegenstnden steht1 so da sich diese silhouettenhaft vom lichten ,himmel abheben 7,abb4 #gc u4 #gd74 ,auch hier ist der ,beginn mit flchenhafter ,darstellung der natrliche ,ausgangspunkt4 ,bei krperhafter ,darstellung aber whle man zunchst mglichst einfache ,objekte 7,abb4 #ge71 bei denen die ,perspektive noch keine besonderen ,anforderungen stellt 7,abb4 #gf74 ,zu empfehlen ist dabei das ,zusammenfassen der ,details im ,baumschlag z4 ,b4 zu einheitlichen ,massen1 sowie das ,herausgreifen geschlossener ,gruppen -- ,bume oder ,huser 7,abb4 #gg u4 #gh74 ,erst wenn man an derartigen ,ausschnitten den ,blick fr das landschaftlich ,malerische gebt und eine gewisse ,technik entwickelt hat1 gehe man an die ,wiedergabe reicherer ,motive4 ,da dabei das ,studium guter ,landschaftsgemlde1 sowie das ,kopieren von ,meisterskizzen von ,wert sein kann1 soll im ,schluabschnitt noch nher ausgefhrt werden4 ,illustration3 ,abb4 #gf ,illustration3 ,abb4 #gg ,illustration3 ,abb4 #gh ,c4 ,farbige ,darstellung4 ,die neue ,richtung betont mit besonderem ,nachdruck die ,verwendung der ,farbe in der zeichnerischen ,darstellung4 ,dadurch erhlt der moderne ,zeichenbetrieb grere ,wrme2 denn wo die ,farbe fehlt1 da wirkt alles klter1 freudenrmer4 ,man wird darum auf dieses ,darstellungsmittel1 das die ,darstellungslust in besonderem ,mae zu frdern vermag1 nicht verzichten4 ,schon bei den bungen der ,vorstufe wird man farbig gestalten4 ,statt des schwarzen ,graphitstiftes wird man mit ,farbstiften1 mit ,kohle und farbigen ,kreiden arbeiten4 ,illustration3 ,farbtafel ,noch strkere ,geltung gewinnt die ,farbe bei der flchenhaften ,darstellung1 insbesondere beim schmckenden ,zeichnen4 ,das ,ornament z4 ,b4 gewinnt erst durch die ,farbe ,leben und ,kraft4 ,hier wird es sich jedoch in der ,hauptsache um flssige ,farben handeln1 die mit dem ,pinsel aufzutragen sind4 ,bevor man jedoch daran geht1 mit ,farbe und ,pinsel zu arbeiten1 wird es sich ntig erweisen1 einige bungen im ,farbmischen und im ,farbtreffen zu veranstalten4 ,zu dem ,zwecke drckt man aus den ,tuben zunchst die drei ,grundfarben oder primren ,farben blau -- rot -- gelb auf die ,palette und versucht nun durch ,mischung die sogenannten ,zwischenfarben oder sekundren ,farben zu erhalten4 ,dabei wird sich etwa folgende ,skala ergeben3 blau violett rot orange gelb grn blau ,mischt man blau1 rot und gelb1 so erhlt man grau oder braun 7vgl4 ,farbtafel674 ,dasselbe ist der ,fall bei einer ,mischung von violett und gelb1 von orange und blau1 von grn und rot2 denn jede dieser ,mischungen enthlt die drei ,grundfarben4 ,man nennt jene ,farbe1 die einem bestimmten ,farbton noch fehlt1 um alle ,grundfarben zu enthalten1 die ,komplementr- oder ,ergnzungsfarbe des betreffenden ,farbtones4 ,die ,komplementrfarbe zu grn wre also rot1 zu orange blau usw4 ,bei dekorativen ,farbbungen oder bei ,verwendung von farbigem ,papier kann das ,wissen um diese ,komplementrfarben gute ,dienste leisten und vor hlichen und unmglichen ,farbzusammenstellungen bewahren4 ,auf grnem ,tonpapier wirkt z4 ,b4 rot -- die ,komplementrfarbe -- gut1 whrend gelb und blau einen schlechten ,zusammenklang mit grn ergeben4 ,setzt man die ,grundfarben in ihrer ,reinheit unvermittelt nebeneinander1 so wirkt die ,zusammenstellung oft hart und unschn oder schreiend und dissonierend 7vgl4 ,farbtafel674 ,um dies zu vermeiden und um einen gewissen ,zusammenklang1 eine ,harmonie der ,farben zu erzielen1 sucht man die ,farben zusammenzustimmen4 ,man gibt ihnen einen einheitlichen ,gesamt- oder ,grundton4 ,oder man bricht die ,farben1 indem man sie entsprechend mischt4 ,man arbeitet dann mit sogenannten ,halbtnen 7vgl4 ,farbtafel671 wie ja die ,natur dem menschlichen ,auge in der ,regel gebrochene ,farbtne zeigt und nur im hellen ,sonnenlicht unter ganz bestimmten ,umstnden den vollen ,glanz einer ungebrochenen ,farbe schauen lt4 ,wei und schwarz sind eigentlich keine rechten ,farben4 ,sie dienen vielmehr dazu1 die ,farben aufzuhellen oder nachzudunkeln4 ,nur mit rot und orange gemischt lt sich schwarz zur ,herstellung eines helleren oder dunkleren ,braun verwenden 7vgl4 ,farbtafel674 ,bei derartigen ,farbtreffbungen ist mit allgemein gehaltenen theoretischen ,anleitungen jedoch wenig gedient4 ,hauptsache bleiben die praktischen ,versuche1 da es nicht nur auf die ,farbqualitten1 sondern in besonderem ,grade auch auf die ,farbquantitten ankommt und jedes mehr oder weniger die ,nuance der ,mischung ndert4 ,besonders schwierig gestaltet sich die farbige ,darstellung nach der ,wirklichkeit1 wie sie bei der krperhaften ,wiedergabe krperhafter ,objekte mit farbigen ,lichtern und ,schatten gefordert wird4 ,der ,anfnger pflegt alle ,glanzlichter wei1 alle ,schlagschatten schwarz zu geben4 ,in ,wahrheit kommen jedoch reines ,wei und reines ,schwarz in der ,natur fast nie vor und sollten bei farbigen ,darstellungen nach der ,wirklichkeit nur selten ,verwendung finden4 ,in der ,regel pflegt es bei den ersten ,darstellungsversuchen hnlich zu gehen1 wie bei den ersten zeichnerischen ,versuchen berhaupt3 es wird dargestellt1 was man wei1 nicht was man sieht4 ,man wei3 der ,schnee ist wei2 also whlt man wei zu seiner ,wiedergabe4 ,man wei3 die ,schatten sind dunkel2 also gibt man sie schwarz oder grau wieder4 ,man wei3 die ,zitrone ist gelb2 also malt man sie auf der ,lichtseite hell-1 auf der ,schattenseite dunkelgelb4 ,dem ,auge aber1 das ,farben sehen gelernt hat1 wird diese ,wiedergabe unwirklich erscheinen2 denn der ,schnee ist nur auf bestimmt geneigten ,flchen fast wei2 die darauffallenden ,schatten sind blau oder violett1 rtlich oder brunlich1 je nach den ,reflexen1 die vom ,firmament und von den farbigen ,gegenstnden selbst ausgehen4 ,man wird darum die ,farbe des ,gegenstandes und die ,farbe seiner ,erscheinung streng auseinanderhalten mssen4 ,jedes ,objekt erleidet in seiner farbigen ,erscheinung eine starke ,beeinflussung durch die ,umgebung1 in der es sich eben befindet1 durch ,tages- und ,jahreszeit4 ,es gibt kaum einen greren ,zauberer als das ,licht1 und es zhlt zu den reizvollsten ,aufgaben1 die mannigfachen ,vernderungen zu studieren und wiederzugeben1 die ein ,krper in seinen ,eigenfarben erleidet1 sobald das ,licht wechselt1 das ihn umspielt4 ,durch die ,farbe kann brigens auch eine ,raumwirkung erzielt werden1 hnlich jener1 die durch die ,linienperspektive zustande kommt4 ,mit zunehmender ,entfernung ndert sich die ,farbe des ,gegenstandes4 ,wie wir bei weit entfernten ,objekten die ,details der ,linien und ,formen nicht mehr unterscheiden knnen1 so vermischen sich fr das menschliche ,auge auch alle ,nuancen der ,farbe4 ,sie verschmelzen und verschwimmen zu einheitlichen ,farbflchen4 ,die dazwischenliegende ,luftschicht wirkt mit und zieht einen blulichen ,schleier davor4 ,man spricht dann von den ,erscheinungen der ,luftperspektive1 die natrlich mit jedem ,wechsel der ,witterung sich ndern und der ,landschaft ihre eigenartigen ,stimmungen verleihen4 ,wer einen ,krper nach seinen ,lichtern1 ,schatten und ,farben krperhaft wiedergeben will1 mu sich klar geworden sein ber den ,unterschied zwischen zeichnerischer und malerischer ,darstellung4 ,es wre irrtmlich zu glauben1 die zeichnerische ,wiedergabe wolle ,linien1 die malerische dagegen ,flchen darstellen4 ,wir sahen3 beide wollen ,krper abbilden1 weil die ,wirklichkeit nur ,krper bietet2 aber beide knnen nur ,flchen darstellen1 weil sie ihre ,bilder auf einer ,ebene -- auf dem ,papier oder auf der ,leinwand -- entstehen lassen4 ,der ,zeichner charakterisiert jedoch seine ,flchen in der ,hauptsache dadurch1 da er ihre ,grenzlinien1 wozu hier auch die berschneidungen gerechnet werden knnen1 wiedergibt4 ,der ,maler jedoch lt die ,grenzlinien unbercksichtigt2 er gibt hellere und dunklere farbige ,flcheninhalte1 die durch ihre ,helligkeitsunterschiede sich von selbst begrenzen4 ,dieser ,unterschied bedingt eine verschiedene ,technik fr die zeichnerische wie fr die malerische ,darstellungsweise4 ,man hat eine ,zeitlang geglaubt1 ,malen sei fr den ,anfnger leichter als ,zeichnen1 da der ,zeichner die ,gesamterscheinung in ihren wesentlichen ,merkmalen erfat haben mu1 bevor er den ersten ,strich zu ihrer ,blockierung ansetzt1 whrend der ,maler gewissermaen von innen nach auen gestaltet und aus einem farbigen ,fleck durch allmhliches ,erweitern die entsprechende ,form gewinnen kann4 ,es mag sein1 da auf diese ,art durch ,pinselspiele allerlei ,figuren entstehen knnen4 ,schon auf der ,vorstufe1 beim ,zeichnen nach der ,vorstellung 7,abb4 #gi74 ,sobald es sich jedoch um die ,wiedergabe der ,wirklichkeit handelt1 wird es sich ntig erweisen1 da auch der ,maler zeichnen kann4 ,wenn er auch die ,grenzlinien nicht wiedergibt1 so mu er doch genau wissen1 wo die ,grenzen seiner ,flchen sitzen4 ,auch fr die malerische ,darstellung ist eine gute ,zeichnung ,grundlage4 ,die ,zeichnung kann auch farbig gegeben werden4 ,man kann die von schwarzen ,konturen eingeschlossenen ,flchen farbig eindecken oder die fertige ,bleistift-1 ,tusch- oder ,kohlezeichnung mit einer dnnen ,aquarellfarbe bermalen1 ohne da die ,begrenzungslinien1 ,licht- und ,schattenstellen verwischt oder zugedeckt werden1 sondern noch durch die dnne ,farbschicht sichtbar sind4 ,wir knnen die ,konturen selbst farbig geben4 ,wir erhalten auf diese ,weise die farbig eingedeckte oder die farbige ,zeichnung4 ,illustration3 ,abb4 #gi ,bei der malerischen ,behandlung jedoch wird man von jeder ,begrenzungslinie absehen4 ,um jedoch nicht in grobe ,fehler oder in ,sudeleien zu verfallen1 empfiehlt es sich fr den ,anfnger1 den ,pinsel anzufeuchten und mit ,wasserstrichen die ,form zeichnerisch zu skizzieren1 bevor man sie malerisch darstellt4 ,auch bei der malerischen ,darstellung knnen die ,farben dnnflssig -- besonders beim ,untermalen -- und dickflssig -- als sogenannte ,deckfarben -- ,verwendung finden4 ,die ,farben knnen neben- und bereinander gesetzt werden4 ,es kann ,na in ,na gemalt werden1 und es kann zur folgenden ,farbe gegriffen werden1 wenn die daneben oder darunter gesetzte vllig getrocknet ist4 ,jede dieser verschiedenen ,techniken hat ihre ,berechtigung4 ,aber auch hier kann nur ausgiebige bung lehren1 was fr den ,einzelfall am empfehlenswertesten oder am berechtigtsten ist4 ,auf der ,farbtafel knnte man z4 ,b4 den ,krug und das ,portemonnaie als malerische ,darstellung1 das ,rebhuhn als farbige ,zeichnung1 den ,zweig mit den ,beeren als ein ,zwischending von malerischer und zeichnerischer ,wiedergabe gelten lassen4 ,bei der ,darstellung des ,kruges und des ,portemonnaies sind keine ,konturen1 sondern nur ,flchen wiedergegeben1 und zwar ist in beiden ,fllen der farbige ,grund des ,papiertons mit verwendet1 um eine bestimmte getnte ,flche zu kennzeichnen4 ,bei der ,krugdarstellung sind die ,mitteltne in demselben ,blaugrau gehalten wie der ,hintergrund3 ,bei der ,portemonnaiedarstellung dient der lichtbraune ,papierton zur ,kennzeichnung der hellsten ,flchen des ,gegenstandes4 ,das ,rebhuhn ist gezeichnet und farbig eingedeckt4 ,man sieht genau die dunkle ,kontur1 die ,grenzlinien zwischen kontrastierenden ,krperteilen4 ,die ,zeichnung knnte auch ohne ,farbe bestehen4 ,krug und ,portemonnaie hingegen mten1 sobald man die ,farben wegnehmen wrde1 aufhren1 sichtbar zu sein4 ,das wre wohl auch bei dem ,zweig mit den ,beeren der ,fall2 doch arbeitet diese ,darstellung -- mit ,ausnahme der lichteren ,stellen auf den ,beeren ohne ,hereinbeziehung des farbigen ,grundtones und setzt ihre ,flchen scharf begrenzt -- wenn auch ohne eigentliche ,kontur -- auf den licht gehaltenen ,grund4 ,am leichtesten ist im ,anfang das ,arbeiten mit dickflssigen ,deckfarben4 ,schwieriger gestaltet sich das ,darstellen mit dnnflssigen ,wasserfarben1 da ein frhzeitiges ,eintrocknen bei nochmaligem berfahren dunklere ,flecken oder unschne ,rnder gibt4 ber die ,behandlung der l- und der ,temperafarben soll hier nichts ,nheres ausgefhrt werden1 da diese ,techniken doch nur auf hherer ,stufe1 als sie fr unsere ,zwecke in ,betracht kommt1 ,geltung gewinnen knnen4 ,nur eine technische ,frage soll im ,anschlu an die vorstehenden ,betrachtungen noch kurz errtert werden3 die ,technik der ,licht- und ,schattengebung4 ,ich habe an anderer ,stelle#i eine ,spezialfrage dieser ,technik ausfhrlich an der ,hand von ,hunderten von ,zeichnungen besprochen4 ,was ich dort von der ,wandtafeltechnik im besonderen zu sagen hatte1 gilt grundstzlich fr jede ,licht- und ,schattendarstellung3 ,es kommt in erster ,linie auf das ,material an1 mit dem gearbeitet wird3 auf den ,papierton1 der die ,zeichnung aufnehmen soll1 und auf das ,werkzeug1 mit dem gezeichnet oder gemalt wird4 ,ist die ,grundierung hell1 so wird man sie mit heranziehen oder aussparen fr die ,lichtstellen der ,zeichnung 7vgl4 die ,darstellung des ,portemonnaies72 ist die ,grundierung dunkel1 so wird sie bei ,darstellung der ,schattentne ,verwendung finden4 ,in beiden ,fllen werden die nicht durch den ,papierton gekennzeichneten ,flchen aufgetragen werden mssen3 das eine ,mal als dunkle ,schatten1 das andere ,mal als helle ,lichter4 ,es kann jedoch der ,papierton auch als ,hintergrund aufgefat werden und beides -- ,lichter und ,schatten -- sowie alle ,zwischentne mssen gegeben werden4 ,in all diesen ,fllen handelt es sich um ,kennzeichnung von ,flchen4 ,je nach dem ,werkzeug wird die ,flche eine verschiedene ,art der ,fllung erfordern4 ,mit dem ,pinsel lt sich die ,flche durch breite1 geschlossene ,striche gleichmig decken 7,abb4 #hj b74 ,mit einem spitzen ,werkzeug -- mit der ,feder1 dem ,bleistift1 dem ,farbstift1 der ,kreide und der ,kohle -- jedoch wird man mit nebeneinanderliegenden oder mit sich kreuzenden ,schraffen arbeiten mssen1 um den ,eindruck der ,flche zu erzeugen 7,abb4 #hj c71 es sei denn1 man bediene sich eines ,wischers und verreibe die ,zwischenrume1 so da eine der ,pinseltechnik hnliche ,darstellungsweise -- das ,schummeln oder ,rteln -- entsteht 7,abb4 #hj a74 ,jede dieser ,schraffierungsarten hat ihre ,berechtigung4 ,fr den ,anfnger empfiehlt es sich jedoch1 vorerst mit geschlossenen ,flchen -- ,pinseltechnik -- und mit gleichmig nebeneinander gesetzten ,schattenstrichen zu arbeiten1 bevor man sich an komplizierten ,techniken versucht4 ,illustration3 ,abb4 #hj ,ist der ,grund hell und wird die ,zeichnung als dunkle ,flche aufgetragen oder ist der ,grund dunkel und die ,zeichnung erscheint als lichte ,flche1 so macht sich eine ,kontur oder eine besondere ,kennzeichnung des ,umrisses eigentlich unntig4 ,man vergleiche auf der ,farbtafel links oben die ,darstellung der ,bltter und der ,beeren6 ,sie sind dunkelgrn und dunkelblau auf lichten ,grund gesetzt und sind darum in ihren ,begrenzungslinien durch den ,kontrast der ,flchen hinreichend gekennzeichnet4 ,sie haben keine weitere ,kontur ntig4 hnlich verhlt es sich mit der ,darstellung des ,portemonnaies auf der gleichen ,tafel rechts unten4 ,nur tritt hier das umgekehrte ,verhltnis ein3 das lichtbraune ,leder hebt sich scharf ab von dem grnschraffierten ,hintergrund und mu in seiner ,begrenzung nicht weiter gekennzeichnet werden4 ,scheinen jedoch die ,farbflchen des dargestellten ,objektes sich mit den ,farben des ,grundes zu vermischen1 so da die ,rnder verschwinden1 so wird man der ,zeichnung eine ,kontur geben4 ,dies gilt auch fr dekorative bungen4 ,hier kann die ,kontur direkt zum dekorativen ,element werden4 ,orange auf grnblau1 scharlachrot auf graublau1 ultramarin oder trkisblau auf grnlichem ,wei heben sich ohne weiteres voneinander ab4 ,aber selbst in solchen ,fllen knnen dunkle und lichte ,konturen zur ,belebung beitragen4 ,trifft z4 ,b4 wie bei der ,bordre auf der ,farbtafel 7unten rechts7 ein dunkleres ,braun oder ein blasses ,grn auf einen lichtbraunen ,grund1 so kann durch ,hinzufgung einer schwarzen ,kontur der ,eindruck des ,weichen und ,verschwimmenden vermieden und die ,darstellung geschlossener und krftiger gestaltet werden4 ,illustration3 ,abb4 #ha ,es wre falsch1 zu behaupten1 diese oder jene ,art sei die berechtigtere4 ,beide haben ,existenzberechtigung1 weil beide durchaus verschiedenartig wirken und darum fr verschieden geartete ,zwecke verwendet werden knnen4 ,auch die dekorative ,zeichnung ist ,ausdruck einer seelischen ,stimmung und wird je nach der ,eigenart des ,lebens1 dem sie entsprang1 mit verschiedenen ,ausdrucksmitteln gestaltet4 ,eine dunkle ,kontur macht die ,zeichnung auf lichtem ,grund schwerer und massiger 7,abb4 #ha a7 als eine lichte ,kontur auf dunkelm ,grund 7,abb4 #ha b74 ,in beiden ,fllen aber gewinnt die ,darstellung eine gewisse ,stilisierung1 da die ,natur berhaupt keine ,konturen1 sondern nur ,flchen aufweist4 ,lt man hingegen die ,kontur berhaupt wegfallen1 so erweckt die ,darstellung1 auch wenn sie im brigen keine wesentlichen nderungen erfhrt1 einen naturalistischeren und zugleich malerischen ,eindruck 7,abb4 #ha c1 d74 ,es wird darum wohl immer ,sache des ,geschmacks bleiben1 zu bestimmen1 welche ,art der ,technik und welche ,darstellungsweise in einzelnen ,fllen ,anwendung finden sollen4 ,mit verstandesmigen ,regeln allein ist hier nichts gedient4 ,achter ,abschnitt4 ,das knstlerische ,vorbild4 ,vor #bj und #cj ,jahren erlernte man das ,zeichnen in der ,hauptsache durch ,kopieren von ,vorlageblttern4 ,das ,zeichnen nach der ,natur war damals ein ,zeichnen nach ,gipsmodellen1 nach ,abgssen ornamentaler ,stilformen oder nach ,bruchstcken antiker ,plastik4 ,die neue ,richtung hat mit dieser ,gepflogenheit gebrochen4 ,sie fordert ,zeichnen nach der ,natur und verbannt grundstzlich ,vorlagen und ,gipsmodelle4 ,der neue ,grundsatz mag als ,gegenforderung dem alten ,betrieb gegenber verstndlich sein4 ,bei rigoroser ,durchfhrung aber fhrt er zu neuer ,einseitigkeit4 ,nicht darauf kann es ankommen1 alle ,vorlagen und ,modelle zu verbannen1 sondern darauf1 die rechten ,vorlagen und die rechten ,modelle auszuwhlen und sie neben dem ,zeichnen nach der ,wirklichkeit in rechter ,weise zu bentzen4 ,denn bei ,lichte besehen sind auch diese ,vorlagen ein ,stck ,wirklichkeit1 ein ,stck ,natur1 einmal insofern auch sie konkrete ,dinge und keine ,abstrakta sind1 dann aber auch darum1 weil jede knstlerische ,darstellung ein ,stck ,menschennatur widerspiegelt1 das aneifernd und vorbildlich wirken kann4 ,in doppeltem ,sinn knnen ,zeichnungen und ,bildwerke fr den ,lernenden in ,frage kommen3 als ,mittel zu knstlerischer ,geschmacksbildung und als ,vorbilder fr die technische ,lsung zeichnerischer oder malerischer ,probleme4 ,wer zeichnen lernen will1 mu ,zeichnungen studieren4 ,mu sehen1 wie andere es machten1 um diese oder jene ,wirkung hervorzurufen1 um gewisse ,schatten- und ,lichtstellen treffend zu charakterisieren und was der technischen ,probleme sonst noch sein mgen4 ,dies kann geschehen1 indem man den ,knstler beim ,arbeiten selbst beobachtet1 indem man aufmerkt1 wie er die ,kohle1 den ,stift1 die ,feder1 den ,pinsel handhabt1 oder indem man die knstlerische ,leistung studiert und aus den fertigen oder noch besser aus den halbfertigen ,bildern und ,entwrfen den ,entwicklungsgang und die ,entstehungsweise der ,leistung herausliest4 ,es gibt fr den ,lernenden darum kaum etwas ,bildenderes als das ,studium knstlerischer ,handzeichnungen1 wie groe ,meister -- von ,leonardo da ,vinci1 ,raffael1 ,drer an bis zu den ,modernen -- sie in ihren ,skizzenbchern hinterlassen haben4 ,die ,vorlage mu knstlerischen ,charakter tragen4 ,statt der alten ,vorlagen eines ,weishaupt und eines ,herdtle sollten knstlerische ,skizzen#aj gesammelt und fr den ,zeichenunterricht herausgegeben werden4 ,wem die ,gelegenheit fehlt1 derartige ,skizzen zu studieren1 der greife nach gut illustrierten ,zeitschriften1 nach den ,fliegenden ,blttern1 nach den ,meggendorfer ,blttern1 der ,jugend1 dem ,kunstwart und betrachte sie vom zeichnerischen ,standpunkt aus4 ,er wird eine ,flle von bildendem ,material finden4 ,die ,eigenart der einzelnen ,knstler wird ihm immer mehr zum ,bewutsein kommen4 ,bald wird er fhlen3 hinter all den ,linien und ,farben lebt und webt ein ,mensch mit bestimmtem ,charakter1 mit eigenartigem ,denken1 ,empfinden und ,schauen4 ,ein derartig geschulter ,betrachter wird in ,zukunft ein ,bild1 eine ,zeichnung nicht mehr ausschlielich inhaltlich und gefhlsmig werten1 sondern seine ,aufmerksamkeit auch der ,knstlerpersnlichkeit und den formalen technischen ,bedingungen zuwenden1 die das ,bild werden lieen4 ,das naive ,interesse an der bildlichen ,darstellung wird zum knstlerischen und gleichzeitig zum kunsthistorischen werden4 ,man wird nicht nur das ,entstehen des ,einzelbildes der ,beachtung wert halten1 man wird gleichzeitig auch das ,werden einer gewissen knstlerischen ,richtung1 eines gewissen ,stils begreifen wollen1 man wird sich dazu gedrngt fhlen1 ,kunstgeschichte zu studieren4 ,ich denke hier nicht an das ,studium abstrakter sthetischer ,theorien1 an das ,lesen kunstgeschichtlicher ,leitfden2 ich denke hier vor allem an das ,studium der ,kunstwerke selbst und an die ,biographien wirklicher ,knstler1 wie sie z4 ,b4 die ,knstlermonographien v4 ,h4 ,knackfu oder die ,knstlermappen von ,f4 ,avenarius bieten4 ,dem zeichnerisch ,geschulten1 dem technisch ,ttigen wird sich dabei der ,wert des ,originals offenbaren4 ,er wird wertlose ,reproduktionen1 mechanisch hergestellte farbige ,drucke1 die eine verfehlte ,mischung wiedergeben1 verwerfen4 ,er wird nach dem ,echten greifen4 ,unsere ,knstler erwarten mit ,recht von einem knstlerisch erzogenen ,publikum eine neue ,blte ihrer ,kunst2 denn das ,angebot pflegt sich auch auf dem ,kunstmarkt nach der ,nachfrage zu richten4 ,wertloser ,kitsch kann nur gedeihen1 wo eine kritiklose ,masse sich mit ,schund begngt4 ,die ,meisterzeichnung kann auch als ,vorlage dienen2 sie kann und soll kopiert werden4 ,es gibt ,anhnger der modernen ,richtung1 die dies bestreiten4 ,reformer1 die grundstzlich gegen jede ,vorlage1 gegen jedes ,kopieren ,front machen4 ,das ist eine ,einschrnkung der ,bildungsmglichkeiten1 eine ,versperrung der besten ,bildungsgelegenheit fr den ,lernenden4 ,kein ,knstler ist durch das ,studium der ,natur allein zu dem geworden1 was er letzten ,endes erreichte4 ,natur und ,kunst waren seine ,fhrerinnen4 ,wollte man den ,knstler zwingen1 nur ,wirklichkeit1 nur ,natur zu studieren1 man wrde ihn gleichzeitig dazu verdammen1 alle ,irrtmer zu wiederholen1 welche die ,kunst im ,laufe der ,jahrhunderte berwinden mute4 ,jeder ,knstler war einmal ,nachahmer1 ,jnger eines ,meisters4 ,da er spter selbst ,meister wurde1 tut dieser ,jngerschaft keinen ,eintrag4 ,was von den ,groen gilt1 es gilt sicher auch von den ,kleinen3 von uns ,alltagsmenschen1 die zeichnen lernen wollen4 ,allerdings wird viel davon abhngen1 welcher ,art diese ,vorbilder sind4 ,eine ,aufgabe1 die gewissermaen als berleitung zum ,zeichnen nach der ,wirklichkeit gelten kann1 ist das ,zeichnen nach ,photographien4 ,es ist eine oft gehrte ,warnung1 da das ,betrachten von ,photographien1 wie man sie heutzutage in gewissen ,wochenschriften findet1 knstlerisch verbildend wirkt4 ,das verwirrende ,allerlei1 die geschmacklose ,zusammenstellung u4 a4 machen diese ,reproduktionen der ,wirklichkeit in der ,tat knstlerisch wertlos4 ,es ist jedoch durch mannigfache ,beispiele bewiesen worden1 da die ,photographie selbst einer knstlerischen ,kultur wohl fhig ist4 ,und viel zu wenig scheint mir beachtet zu werden1 da gute ,photographien geeignete ,vorlagen abgeben knnen fr die zeichnerische ,darstellung4 ,unsere ,knstler wissen das lngst4 ,die ,photographie ist ,wiedergabe der ,wirklichkeit4 ,mechanische ,wiedergabe1 nicht ,darstellung durch ,menschenhand4 ,wohl whlt der ,photograph einen bestimmten ,ausschnitt1 bestimmte ,stellungen1 bestimmte ,belichtungserscheinungen2 aber innerhalb der gegebenen ,verhltnisse kann er ,wesentliches nicht ndern4 ,er mu1 wenn er nicht mit unnatrlicher ,retouche arbeiten will1 hinnehmen und darstellen1 was ihm die ,wirklichkeit bietet4 ,man kann sagen3 der photographische ,apparat gibt ,wirklichkeit1 ,natur ohne menschliches ,hinzu- oder ,hinwegtun4 ,die ,photographie stellt objektiver dar als der ,mensch4 ,sie bedient sich einer auer- oder bermenschlichen ,technik4 ,sie ist darum das ,gegenteil der ,vorlage4 ,gerade aus diesem ,grunde aber hat sie eine besondere ,berechtigung im modernen ,zeichenbetrieb4 ,sie vermittelt nicht ,problemlsungen1 sie stellt vielmehr jedem1 der sie kopieren mchte1 zeichnerische oder malerische ,probleme4 ,eben weil sie der ,eigenttigkeit so viel zu tun brig lt4 ,auch die ,kopie einer ,photographie sollte nur ein ,zwischenglied in der zeichnerischen ,ausbildung darstellen4 ,handelt es sich um ,objekte1 deren zeichnerische ,wiedergabe zunchst unberwindliche ,schwierigkeiten bietet1 so kann eine entsprechende ,photographie recht wohl als ,zwischenstation ,verwendung finden 7,abb4 #hb74 ,bei ,darstellung eines lebenden ,tieres1 eines ,hundes z4 ,b41 fllt es dem ,anfnger1 wie bereits bemerkt wurde1 schwer1 ber den flchtigen ,umri hinaus zu kommen1 da das ,modell in der ,regel nicht zum ,stillhalten zu bringen ist4 ,hier knnte die ,kopie einer ,photographie 7,abb4 #hb c7 recht wohl als ,vorbung eingeschaltet werden4 ,illustration3 ,abb4 #hb ,die ,umsetzung dieser mechanischen ,darstellung durch den ,apparat in eine ,zeichnung erfordert sicher ein weitaus greres ,ma von berlegung1 von technischer ,erfindungsgabe als die ,darstellung nach irgendeiner ,zeichnung2 denn gerade die ,umsetzung einer ,photographie in zeichnerische ,technik stellt ,probleme4 ,sie wird verschieden ausfallen je nach ,material und ,werkzeug4 ,der ,pinsel 7,abb4 #hb a7 arbeitet anders als ,bleistift 7,abb4 #hb d7 und ,feder 7,abb4 #hb e74 ,eventuelle ,verwendung zu dekorativen ,zwecken erfordert die ,stilisierung 7,abb4 #hb b7 der ,naturform4 ,die ,wiedergabe wird verschieden ausfallen1 je nachdem nur ,flchen1 nur ,umrisse oder auch ,licht und ,schatten wiedergegeben1 ob ohne oder mit ,farben dargestellt werden soll und was der ,probleme sonst noch sein mgen4 ,ebenso einseitig wie die ,forderung1 alle ,vorlagen auszuschalten1 ist die1 alle ,modelle zu verwerfen1 die nicht der ,natur entnommen sind2 denn es ist schwer1 die rechte ,grenze zwischen ,natur und ,zeichenmodell lteren oder neueren ,stils genau zu bestimmen4 ,wollte man unter ,natur nur das ohne ,zutun des ,menschen ,gewordene1 das ,naturgewachsene -- die ,pflanze1 das ,tier1 den ,menschen -- gelten lassen1 so mte eine ,menge von ,modellen in ,wegfall kommen1 die gerade der moderne ,zeichenunterricht bisher ausgiebig benutzte3 ,gebrauchsgegenstnde1 ,tische1 ,sthle1 ,zimmereinrichtungen1 ,huser usw4 ,lt man aber diese ,natur1 die im ,grunde genommen ,kultur ist1 gelten1 so sehe ich keinen zwingenden ,grund1 warum man gewisse ,zeichenmodelle grundstzlich ausscheiden will4 ,zwischen einem ,tennisschlger und einer griechischen ,palmette ist -- soferne man beide ,kulturerzeugnisse als ,modelle fr den ,zeichenunterricht wertet -- kein wesentlicher ,unterschied4 ,beide sind ,krper mit flchenhaftem ,charakter1 der eine aus ,holz1 der andre aus ,stein2 beide stellen hnliche zeichnerische ,probleme1 soferne sie dargestellt werden sollen4 ,modelle fr den ,zeichenunterricht liefert -- grozgig gedacht -- die ,welt des ,sichtbaren berhaupt4 ,was der zeichnerischen ,bildung aus dieser ,welt des ,sichtbaren dienstbar gemacht werden kann1 ohne gegen die ,forderungen der ,kunst und der ,psychologie zu verstoen1 das sollte nicht doktrinr verworfen1 sondern in den ,dienst der ,sache gestellt werden1 um den ,lernenden so weit zu frdern1 da er nicht nur zeichnerisch darstellen kann1 was er in ,wirklichkeit vor sich sieht1 sondern auch auszudrcken vermag1 was sein ,seelenauge schaut4 ,erst dann wird der zeichnerische ,ausdruck das werden1 was die besten der ,reformer fr ihn erhoffen und erstreben3 eine durch nichts zu ersetzende ,sprache mit eigenartigen ,mitteln und eigenartigen ,wirkungen fr den geistigen ,verkehr der ,einzelmenschen und der ,vlker untereinander4 ,in dieser ,hoffnung mchte ich ,abschied nehmen von den verehrten ,lesern1 die mir auf meinem ,weg zur ,zeichenkunst bis hierher gefolgt sind1 und ihnen ein ,glck auf zum ,weitermarschieren zurufen4 ,was ich geben konnte1 sind allerdings nur gute ,ratschlge gewesen2 doch wenn sie imstande waren1 zu eigenem ,tun anzuregen1 so haben sie ihre ,aufgabe erfllt2 denn in der ,moral wie in der ,kunst ist -- nach einem alten ,sprichwort -- ,reden nichts1 ,tun alles4 ,bcherschau4 ,ich mchte diese ,arbeit nicht schlieen1 ohne noch auf ein paar ,werke zu verweisen1 deren ,studium ich all denen anraten mchte1 die in ihrem ,streben nach zeichnerischer ,vervollkommnung eingehendere ,anleitung wnschen1 als sie in einem kleinen ,bndchen gegeben werden konnte4 ,dabei sehe ich ab von eigentlich methodischen ,arbeiten1 so gro heutzutage ihre ,zahl auch ist und so treffliche ,leistungen darunter sein mgen4 ,die ,werke1 auf die ich hier mit kurzen ,bemerkungen eingehe1 sind keine ,lehrgnge und keine ,vorlagewerke1 sondern ,anleitungen zur knstlerischen ,auffassung der ,kunst und der ,natur1 ,werke1 die dem ,leser und ,betrachter die ,augen ffnen werden fr die ,schnheit des ,geschaffenen ringsum4 ,im ,buchverlag der ,hilfe1 ,berlin-,schneberg1 erschienen in den letzten ,jahren zwei ,bndchen1 die man recht wohl als ,wegweiser zu knstlerischem ,verstndnis1 ,genu und ,geschmack bezeichnen kann3 ,form und ,farbe von ,friedrich ,naumann 7,preis #d ,mk47 und ,von der ,natur zur ,kunst von ,adolf ,saager 7,preis #d ,mk474 ,beide ,arbeiten sind weniger fr ,knstler als vielmehr fr ,kunst- und ,naturfreunde geschrieben und darum vor allem geeignet1 den ,laien allmhlich berzufhren zu einer knstlerischen ,auffassung seiner ,umwelt4 ,ist dies gelungen und sucht er nach einem reichen ,anschauungsmaterial -- die beiden genannten ,bcher sind leider ohne ,illustration --1 dann vermgen zwei andere ,werke reiche ,anregung zu bieten3 ,elementargesetze der bildenden ,kunst von ,hans ,cornelius1 ,verlag ,b4 ,g4 ,teubner-,leipzig 7,preis geh4 #g ,mk41 geb4 #h ,mk471 und ,linie und ,form von ,walter ,crane1 ,verlag ,hermann ,seemann ,nachfolger-,leipzig 7,preis brosch4 #aj ,mk41 geb4 #ab ,mk474 ,in beiden ,werken finden vor allem die formalen ,fragen knstlerischer ,ttigkeit an der ,hand von mehreren hundert ,abbildungen eingehende ,errterung4 ,wer sich den ,blick an der klassischen ,kunst vergangener ,jahrhunderte und ,jahrtausende schulen mchte1 dem sei die ,anleitung zu vergleichender ,kunstbetrachtung empfohlen1 wie sie in dem reich illustrierten ,bande ,sehen und ,erkennen von ,paul ,brandt gegeben ist4 ,verlag ,ferd4 ,hirth ,sohn-,leipzig 7,preis #e ,mk474 ,auch die prchtigen ,denkmler griechischer und rmischer ,skulptur1 herausgegeben von ,a4 ,furtwngler und ,h4 ,l4 ,urlichs1 ,verlag ,f4 ,bruckmann-,mnchen 7,preis #d1hj ,mk471 verfolgen hnliche ,ziele4 ,es sind nicht kunsthistorische ,leitfden1 sondern knstlerische ,anleitungen zum ,verstndnis und zum ,genieen einer ,welt1 die den meisten ,menschen ohne ,fhrung unerschlossen bleiben mte4 ,dann mchte ich noch zwei ,bcher nennen1 die selbst von deutschen ,knstlern geschrieben sind und uns einen ,blick in die ,knstlerseele und in ihre ,entwicklungsart und -mglichkeit schenken3 ,lebenserinnerungen eines deutschen ,malers von ,ludwig ,richter4 ,verlag ,max ,hesse-,leipzig1 und ,im ,herbste des ,lebens von ,hans ,thoma1 ,verlag der ,sddeutschen ,monatshefte-,mnchen4 ,beides ,autobiographien mit einer ,flle knstlerischer ,weisheit und ,natrlichkeit4 99 99 99 99 99 ,im ,anschlu an die gesamte vorliegende ,arbeit -- nicht als ,ergnzung dieser ,bcherschau -- mchte ich noch kurz charakterisierend auf meine eigenen ,arbeiten hinweisen1 insofern sie sich mit zeichnerischer oder knstlerischer ,bildung befassen und geeignet sein drften1 in ,einzelfragen weitgehenderen ,aufschlu zu geben1 als es in diesem ,bndchen mglich war4 #a4 ,eine allseitige ,durchdringung und ,verwertung der zeichnerischen ,ttigkeit vom philosophisch-pdagogischen ,standpunkte aus1 eine wissenschaftlich begrndete ,methodik des ,zeichnens1 findet sich in meinem ,buche3 ,zeichnerische ,gestaltung und ,bildungsarbeit 7,verlag ,friedrich ,kortkamp1 ,langensalza -- #f ,mk474 #b4 ,eine ,einzelfrage1 die ,entwicklung und ,ausgestaltung der ,schlervignette1 behandelt im ,zusammenhang mit den grundlegenden ,fragen des ,zeichenunterrichts mein ,angewandtes ,zeichnen 7,verlag ,b4 ,g4 ,teubner1 ,leipzig -- #b1bj ,mk474 #c4 ,die ,technik des ,tafelzeichnens 7,verlag ,b4 ,g4 ,teubner1 ,leipzig -- #f ,mk4 #c4 ,auflage7 sucht die der ,wandtafel und der ,kreide innewohnenden ,gesetze zu ergrnden und baut darauf eine naturgemere und wirkungsvollere ,art der ,darstellung auf1 als es die frher gebruchlichen ,ausdrucksweisen vermochten4 #d4 ,was das erstgenannte ,werk fr die ,pinseltechnik1 das zweite fr die ,technik der ,feder1 das dritte fr die der ,kreide zu geben bemht war1 das sucht mein demnchst erscheinendes ,lebendiges ,papier 7,verlag ,b4 ,g4 ,teubner -- #b1ej ,mk47 fr die ,ausschneidetechnik der ,schere zu gestalten3 gleich der ,technik des ,tafelzeichnens ein ,mappenwerk1 das sich direkt an den ,spieltrieb und an die ,gestaltungslust des ,kindes wendet und eine wirksame ,vorschule fr zeichnerische ,bildung berhaupt werden knnte4 ,funoten #a ,ernst ,weber3 ,zeichnerische ,gestaltung und ,bildungsarbeit4 ,verlag ,f4 ,kortkamp1 ,langensalza4 #b ,man vergleiche die ausfhrlichen ,zitate in meinem ,buche ,zeichnerische ,gestaltung und ,bildungsarbeit4 ,verlag ,kortkamp1 ,langensalza4 #c ,zeitschr4 fr pd4 ,psychol4 u4 experim4 ,pdagogik4 #ac4 ,jhrg4 ,heft #g_/h4 ,seite #cec ff4 ,verlag ,quelle ,meyer1 ,leipzig #aiab4 #d ,vgl4 ,das ,zeichnen der ,naturvlker v4 ,alfr4 ,vierkandt4 ,zeitsch4 fr angew4 ,psych4 u4 psych4 ,sammelforschg4 ,bd4 #f4 ,heft #d4 ,verlag ,barth1 ,leipzig4 #e ,zeitschrift fr pdagogische ,psychologie und experimentelle ,pdagogik4 #ac4 ,jahrg4 ,heft #g_/h4 ,seite #cij4 #f ,ernst ,weber3 ,zeichnerische ,gestaltung und ,bildungsarbeit1 ,verlag ,kortkamp1 ,langensalza4 #g ,ernst ,weber3 ,die ,technik des ,tafelzeichnens1 ,begleittext4 ,verlag ,b4 ,g4 ,teubner1 ,leipzig4 #h ,ernst ,weber3 ,angewandtes ,zeichnen4 ,verlag ,b4 ,g4 ,teubner1 ,leipzig4 #i ,ernst ,weber3 ,die ,technik des ,tafelzeichnens1 ,verlag ,b4 ,g4 ,teubner1 ,leipzig4 #aj hnlich wie in dem ,kalender ,natur und ,leben oder in der ,zeitschrift ,licht und ,schatten4 ,von ,dr4 ,ernst ,weber erschienen ferner im gleichen ,verlage3 ,die ,technik des ,tafelzeichnens4 #dj teils farbige in ,kreidetechnik gezeichnete ,tafeln nebst einem ,erluterungsheft mit #f ,illustrationen4 #c4 ,auflage4 ,in ,mappe ,m4 #f4-- ,ein ,buch fr die ,lehrerbildungsanstalt1 eine fleiige und tchtige ,arbeit1 eine schne1 fachkundige und alle ,darstellungsarten auf der schwarzen ,schultafel umfassende ,leistung4 ,das ,werk zeigt auf #dj bunten ,tafeln einmal1 wie man auf der schwarzen ,tafel zeichnen soll und gibt hierzu die notwendigen ,anleitungen und einmal1 was man alles auf der schwarzen ,tafel leisten kann1 wenn man sich entsprechend eingebt hat und die notwendige ,geschicklichkeit hierzu besitzt4 ,wir empfehlen das ,buch zur ,einfhrung in allen ,schulen4 7,zeitschrift f4 ,zeichen- u4 ,kunstunterricht47 ,angewandtes ,zeichnen4 ,neue ,ausgleiche und ,ausblicke4 ,mit #ahf ,abbildungen im ,text4 ,steif geh4 ,m4 #b4bj4 444 ,die ,schrift wird ihr gut ,teil beitragen zur ,klrung der heute noch verworren und extrem sich bekmpfenden ,auffassungen und ,richtungen2 denn sie ist die klare1 in sich geschlossene1 begrndete ,stellungnahme eines fr den ,lehrberuf in seltenem ,grade begabten ,lehrers1 und aufgebaut auf eine mehr als durchschnittliche ,herrschaft auch ber das rein ,technische des ,faches4 ,das ,buch ist zugleich ein kleines ,muster dafr1 wie man von einem ,einzelproblem aus ins ,weite denken kann1 von einer ,detailfrage den ,zugang zu den groen ,zeitgedanken der pdagogischen ,bewegung findet4 7,zeitschrift fr pdagog4 ,psychologie und experiment4 ,pdagogik47 ,lebendiges ,papier4 ,erfindungen und ,entdeckungen eines ,knaben4 ,mit #aj ,tafeln und #gh ,zeichnungen4 gr4 #h4 #aiac4 ,geb4 ,m4 #b4ej4 ,das ,bchlein gibt in ,wort und ,bild den ,kindern1 groen wie kleinen1 eine ,anleitung1 sich aus totem ,papier mit der ,schere ihr ,spielzeug selber zu erschaffen4 99 99 99 99 99 ,das darstellende und schmckende ,zeichnen in der ,volksschule auf der ,grundlage der ,arbeitsidee4 ,eine ,lehrplanskizze von ,paul ,wendler4 ,mit #i ,tafeln 7#a farb47 u4 #d ,abb4 ,geh4 ,m4 #b4-- ,der ,verfasser baut sein ,system nicht auf die geometrischen ,eigenschaften der ,linien auf1 sondern macht sich den ,formenreichtum und das ,formenleben auerhalb ihres ,bannkreises zunutze1 um die ,kinder zu einem rechten ,formenverstndnis zu fhren und den ,zeichenunterricht zu einer lebensvollen ,formenkunde zu gestalten4 ,er geht von den zweckmig gestalteten ,natur- und ,kunstformen aus1 schliet seine ,unterweisung an wirklich vorhandene ,dinge an und lehrt den ,zweck der ,objekte begreifen1 lehrt die durch ,material und ,aufgabe bedingten ,eigentmlichkeiten erfassen1 und fhrt so vom ,verstndnis des ,charakteristischen zu dessen ,wiedergabe4 ,der ,betrieb des ,zeichenunterrichts4 ,die ,zeichenmaterialien und ,lehrmittel sowie die ,anlage und ,einrichtung der ,zeichensle4 ,ein ,handbuch fr ,zeichenlehrer1 ,schulbehrden und zum ,selbstunterricht4 ,herausg4 von ,prof4 ,otto ,halinger und ,zeichenlehrer ,emil ,bender4 ,mit #bjf ,fig4 u4 #ba ,tafeln4 ,in ,leinw4 geb4 ,m4 #h4-- ,die ,herausgeber bekennen sich zum neuzeitlichen ,zeichenunterricht1 gehren aber zu den besonnenen ,mnnern1 die sich der ,zeichenreform nicht gleich mit ,kopf und ,kragen verschrieben haben4 ,ich wollte1 ihre ,grundstze wrden berall im ,zeichenunterricht befolgt4 7,mittel- und hhere ,mdchenschule47 ,pflanzenornamente fr den ,zeichenunterricht4 ,bearb4 im ,auftrage des ,groherzogl4 ,badischen ,oberschulrates von ,prof4 ,otto ,halinger und ,reallehrer ,albrecht ,gansloser4 #b ,lieferungen4 gr4 ,fol4 #ab farbige ,tafeln1 enthaltend #ec ,ornamente4 ,je ,m4 #g4-- ,das ,werk charakterisiert sich als eins der besten dieser ,art4 ,fr das ,studium vegetabiler ,formen und ,farben kann man sich nichts ,schneres denken4 ,hheren ,schulen1 gewerblichen und ,fortbildungsanstalten1 besonders aber ,mdchen- und ,frauen-,arbeitsschulen werden diese neuen ,pflanzenornamente bald unentbehrlich erscheinen4 ,wir wnschen dem ,werke die wohlverdiente weiteste ,verbreitung4 7,kreide47 ,verlag von ,b4 ,g4 ,teubner in ,leipzig und ,berlin ,elementargesetze der bildenden ,kunst4 ,grundlagen der praktischen sthetik von ,prof4 ,dr4 ,hans ,cornelius4 #b41 vermehrte ,aufl4 ,mit #bde ,abb4 und #ac ,tafeln4 ,geh4 ,m4 #g4--1 in ,leinw4 geb4 ,m4 #h4-- ,es gibt kein ,buch1 in dem die elementarsten ,gesetze knstlerischer ,raumgestaltung so klar und anschaulich dargelegt wren4 ,wir haben hier zum ersten ,male eine zusammenfassende1 an zahlreichen einfachen ,beispielen erluterte ,darstellung der wesentlichsten ,bedingungen erhalten1 von denen die ,gestaltung in ,architektur1 ,plastik und ,kunstgewerbe abhngt4 ,die ,ausstattung des ,buches selbst ist ein schnes ,beispiel fr eine derartige praktische ,anwendung 444 ,nicht nur die ,klarheit und ,systematik der ,darstellung berhaupt1 sondern auch die ,flle neuer ,bemerkungen und treffender ,beobachtungen ist geradezu berraschend4 7,zeitschrift fr sthetik47 ,die ,natur in der ,kunst4 ,studien eines ,naturforschers zur ,geschichte der ,malerei4 ,von ,prof4 ,dr4 ,felix ,rosen4 ,mit #abj ,abbild4 nach ,zeichnungen von ,e4 ,s und ,photographien des ,verfassers4 ,in ,leinw4 geb4 ,m4 #ab4-- 444 ,rosen hat eine uerst interessante ,darstellung des gesamten italienischen ,trecento und ,quattrocento wie der altniederlndischen ,kunst unter dem ,gesichtspunkte der ,naturschilderung gegeben4 ,wie die ,mchte des zeugenden ,lebens der ,erde begriffen und wiedergegeben sind1 wie die ,erfassung der natrlichen ,formen der ,landschaft1 ,wege1 ,felsen1 ,blumen1 ,bume immer bestimmter wird1 wie das ,gefhl der ,einheit alles ,lebendigen wchst und auch der ,mensch nicht mehr eine ,ausnahme1 sondern ein ,teil dieses bewegten ,naturlebens wird -- das sind ,rosens ,hauptgesichtspunkte4 7,deutsche ,zeitschrift fr das gesamte ,leben der ,gegenwart47 ,die deutsche ,malerei im #ai4 ,jahrh4 ,von ,prof4 ,dr4 ,r4 ,hamann4 #d ,bde4 #b ,bde4 m4 ,text1 #b ,bde4 m4 ,abb4 7,a,nu,g ,bd4 #ddh--dea1 auch in #a ,bd4 geb47 ,geh4 je ,m4 #a4--1 geb4 je ,m4 #a4be4 ,zwei ,textbndchen fhren in die deutsche ,malerei des #ai4 ,jahrhunderts ein1 deren ,bedeutung seit der ,jahrhundertausstellung in ,berlin immer strker ins allgemeine ,bewutsein gerckt ist1 in ihre geschichtliche ,entwicklung1 in ihre ,stoffe und deren malerische ,behandlung4 ,zwei weitere ,bnde enthalten zur ,erluterung und ,veranschaulichung der ,darstellung geeignete ,bilder4 ,deutsche ,baukunst im ,mittelalter4 ,von ,geh4 ,reg4-,rat ,prof4 ,dr4 ,a4 ,matthaei4 #c4 ,aufl4 ,mit #bi ,abb4 7,a,nu,g ,bd4 #h47 ,geh4 ,m4 #a4--1 geb4 ,m4 #a4be4 ,der ,verfasser gibt eine ,darstellung der ,entwicklung der deutschen ,baukunst bis zum ,ausgang des ,mittelalters und klrt ber ihr ,wesen als ,kunst auf1 zeigt1 wie sich im ,verlauf der ,entwicklung die ,raumvorstellung klrt und vertieft1 wie das technische ,knnen wchst und die praktischen ,aufgaben sich erweitern1 wie in dem behandelten ,zeitraum das germanische ,volk aus der ,erbschaft der ,antike etwas ,neues entwickelt1 die romanische ,kunst1 und wie in den ,zeiten der ,kreuzzge neue ,anregungen kommen1 die zur ,gotik fhren4 ,deutsche ,baukunst seit dem ,mittelalter bis zum ,ausgang des #ah4 ,jahrhunderts4 ,von ,geh4 ,reg4-,rat ,prof4 ,dr4 ,a4 ,matthaei4 ,mit #fb ,abbildungen und #c ,tafeln4 7,a,nu,g ,bd4 #cbf47 ,geh4 ,m4 #a4--1 geb4 ,m4 #a4be4 ,schildert die ,baugeschichte ,deutschlands vom ,mittelalter bis zum ,ausgang des #ah4 ,jahrhunderts1 indem fr jede der drei ,hauptperioden zuerst die historische ,grundlage gegeben wird1 aus der die ,eigenart des ,raumsinns und die ,bauaufgaben der ,zeit verstndlich werden1 dann gezeigt wird1 wie die konstruktiven und sthetischen ,probleme nach ,grundri1 ,aufbau1 ,lichtzufhrung1 ,formengebung und ,auenbau gelst werden1 endlich eine ,reihe ausgewhlter ,beispiele aus der ,geschichte der ,baukunst behandelt werden4 ,deutsche ,baukunst im #ai4 ,jahrhundert4 ,von ,prof4 ,dr4 ,a4 ,matthaei4 7,a,nu,g ,bd4 #dec47 ,geh4 ,m4 #a4--1 geb4 ,m4 #a4be4 7,in ,vorb47 ,verlag von ,b4 ,g4 ,teubner in ,leipzig und ,berlin ,kleine ,beschftigungsbcher fr ,kinderstube und ,kindergarten ,herausgegeben von ,lili ,droescher4 #b4 ,auflage4 ,band ,i3 ,das ,kind im ,hause4 ,von ,lili ,droescher4 ,mit #aj ,abbildungen4 ,kart4 ,m4 --4#hj4 ,band ,,ii3 ,was schenkt die ,natur dem ,kinde8 ,anleitung zur ,naturbeobachtung und ,beschftigung von ,minna ,blanckertz-,berlin4 ,mit #bh ,abbildungen und einer farbigen ,tafel4 ,kart4 ,m4 #a4-- ,band ,,iii3 ,kinderspiel und ,spielzeug4 ,von ,clara ,zinn1 geb4 ,schne4 ,mit #da ,abbildungen4 ,kart4 ,m4 #a4-- ,band ,,iv3 ,geschenke von ,kinderhand4 ,von ,emma ,humser4 ,mit #aea ,abbildungen4 ,kart4 ,m4 #a4-- ,band ,v3 ,allerlei ,papierarbeiten4 ,von ,hildegart ,gierke und ,alice ,davidsohn1 geb4 ,kuczynski4 ,mit #bh ,abbildungen1 #aad ,zeichnungen und #a farbigen ,tafel4 ,kart ,m4 #a4bj4 ,eine kstliche ,gabe4 ,die ,bchlein geben vor allem ,mttern und ,erzieherinnen eine ,flle von ,anregung1 die ,kinder zu beschftigen1 sie denken1 sehen1 beobachten zu lehren1 aus den unscheinbarsten ,dingen1 wie sie ,natur und die tgliche ,umgebung bieten1 die herrlichsten ,sachen selbst zu fertigen4 ,alles bekommt einen ,wert1 und die ,kinder werden stndig gefesselt und interessiert und ihnen ,herz und ,augen fr ihre ,umgebung geffnet4 ,diese ,beschftigungsbcher knnen unsern ,mttern und ,erziehern nicht warm genug empfohlen werden4 7,freie deutsche ,schule47 ,handarbeit fr ,knaben und ,mdchen ,jedes ,heft ,m4 #a4-- #a4 ,papparbeit4 ,von ,chr4 ,f4 ,morawe4 #b4 ,nadelarbeit4 ,von ,a4 ,pallat-,hartleben und ,e4 ,rosenmund4 #c4 ,spielzeug aus eigener ,hand4 ,von ,a4 ,jolles4 #d4 ,holzarbeit4 ,von ,j4 ,l4 ,m4 ,lauweriks4 #e4 ,zeichnen fr ,nadelarbeit4 ,von ,m4 ,grupe4 #f4 ,modellieren4 ,von ,m4 ,dehrmann4 #g4 ,modellschiffbau4 ,von ,k4 ,storch4 #h4 ,handnharbeit4 ,von ,m4 ,stacke und ,f4 ,kntzel4 #i4 ,aus einer ,schlerwerkstatt4 ,von ,f4 ,p4 ,hildebrandt4 #aj4 ,was mache ich meinen ,eltern zu ,weihnachten4 ,von ,p4 ,lindner1 ,e4 ,carp1 ,a4 ,pallat-,hartleben4 #aa4 ,metallarbeit4 ,von ,f4 ,zwollo u4 ,w4 ,rsing4 ,weitere ,bndchen in ,vorbereitung4 ,als ,sonderheft erschien3 ,aus der ,praxis der deutschen ,kunsterziehung4 ,m4 #a4ej4 ,es kann fr ,eltern kaum beglckendere ,stunden geben1 als wenn sie an ,hand dieser ,heftchen die ,beschftigung der ,kinder leiten und dabei deren ,fhigkeiten und ,neigungen verfolgen knnen4 ,wo ,kinder sind1 da gehren auch diese ,heftchen hin4 7,zeitschrift des bayrischen ,kunstgewerbevereins47 444 ,hier bietet sich die ,mglichkeit1 die auerordentlich anregenden und wie selbstverstndlich mustergltigen ,darstellungen aus der immer mehr in ihrer -- wenn in richtige ,bahnen geleitet -- erzieherischen ,bedeutung erkannten ,handarbeit zu erwerben1 was der im ,vergleich zu der hervorragenden ,ausstattung -- namentlich auch durch ,abbildungen -- mige ,preis erleichtert4 7,bltt4 z4 ,frd4 d4 ,knabenhandarbeit47 ,aus der ,praxis der ,knaben- und ,mdchenhandarbeit4 ,von ,geh4 ,reg4-,rat ,dr4 ,l4 ,pallat4 ,mit #ch schwarzen und #d bunten ,tafeln4 #h4 #aiac4 7,unter der ,presse47 ,karl ,bauers ,charakterkpfe -- aus ,deutschlands groer ,zeit #af ,federzeichnungen ,friedrich ,wilhelm ,,iii4 ,knigin ,luise ,h4 v4 ,kleist ,fichte ,schleiermacher ,w4 v4 ,humboldt ,stein ,hardenberg ,scharnhorst ,york ,blcher ,gneisenau ,krner ,jahn ,arndt ,napoleon4 ,in ,mappe7m4 #af ,bltt4 #bh3cf cm7 ,m4 #c4-- ,einzelbltter auf ,karton ,m4 --4#fj4 ,in ,erlenrahmen unter ,glas 7zum ,auswechseln7 ,m4 #b4ej1 in ,rahmen 7schwarz polierte ,leiste7 unter ,glas ,m4 #c4ej4 ,ist es ein knstlerischer ,genu1 die feine und mit eigenartiger ,sicherheit gehandhabte ,technik in der ,ausfhrung zu bewundern1 wie solche so ganz aus dem ,stoffe selbst sich herausfertigt1 so ist es ein sittlicher ,genu1 im ,sinne wahrer sthetik1 der ,auffassung des ,knstlers nachzugehen und mit ihm zu vernehmen1 wie diese ,herzen schlugen1 wie hinter diesen ,stirnen ,gedanken ruhten1 die zu ,taten wurden2 wie die ,funken sprhten1 um als ,flammen ins ,vaterland zu schlagen4 7,literar4 ,zentralblatt47 -- zur deutschen ,geschichte #cb ,federzeichnungen #a4 ,arminius4 #b4 ,karl der ,groe4 #c4 ,barbarossa4 #d4 ,kaiser ,maximilian4 #e4 ,gutenberg4 #f4 ,drer4 #g4 ,luther4 #h4 ,gustav ,adolf4 #i4 ,wallenstein4 #aj4 ,der ,groe ,kurfrst4 #aa4 ,friedrich der ,groe4 #ab4 ,seydlitz4 #ac4 ,maria ,theresia4 #ad4 ,lessing4 #ae4 ,schiller4 #af4 ,goethe4 #ag4 ,a4 v4 ,humboldt4 #ah4 ,beethoven4 #ai4 ,pestalozzi4 #bj4 ,napoleon ,i4 #ba4 ,knigin ,luise4 #bb4 ,blcher4 #bc4 ,krner4 #bd4 ,jahn4 #be4 ,uhland4 #bf4 ,richard ,wagner4 #bg4 ,menzel4 #bh4 ,krupp4 #bi4 ,wilhelm ,i4 #cj4 ,bismarck4 #ca4 ,moltke4 #cb4 ,wilhelm ,,ii4 ,mappe mit #cb ,blttern #bh3cf cm ,m4 #d4ej ,mit #ab ,blttern nach ,wahl ,m4 #b4ej ,liebhaberausgabe3 #cb ,bltter auf ,karton in ,leinwandmappe ,m4 #aj4-- ,einzelbltter ,m4 --4#fj ,in ,erlenrahmen unter ,glas 7zum ,auswechseln7 ,m4 #b4ej ,in ,rahmen 7schwarz polierte ,leiste7 unter ,glas ,m4 #c4ej ,k4 ,w4 ,diefenbachs ,schattenzeichnungen ,eines der formenschnsten ,werke1 die der deutschen ,kunst je gelungen sind4 ,seine ,grundstimmung ist eine ,art ,anbetung der ,schnheit in der ,natur1 eine ,feierstimmung1 die sich vom heut in ein ersehntes ,erdenparadies hinbertrumt4 ,in den ,motiven nackter ,krperbewegung liegt eine ,flle von ,grazie1 wie wir sie sonst nur von ,werken romanischen ,ursprungs gewohnt sind4 7,ferdinand ,avenarius im ,kunstwart47 ,per aspera ad astra ,album ,m4 #ab4-- ,wandfriese1 die ,teilbilder #c1 #d1 #e1 #g1 #aj1 #aa1 #ab1 #ai1 #bj1 #ba des ,frieses im ,format #dbhj cm f4 ,fernwirk4 berechn4 als ,sopraporten usw4 pro ,blatt ,m4 #d4-- im ,format #ceah cm als klein4 ,wandbild41 z4 ,bekleid4 v4 ,wandschirmen usw4 pro ,blatt ,m4 #a4-- ,rahmen1 passend fr beide ,gren #dbhj cm u4 #ceah cm schwarz polierte ,leiste mit ,glas ,m4 #h4-- und ,m4 #c4be hellbraune ,furnierleiste mit schwarzer ,einfassung und ,ecken ,m4 #ab4-- und ,m4 #d4-- ohne ,glas ermigt sich d4 ,preis um ,m4 #b4-- fr die groe und ,m4 #a4-- fr die kleine ,ausg4 ,gttliche ,jugend ,illustration3 ,einzelbild aus ,gttlicher ,jugend #a ,bild i4 ,rahmen ,m4 #c4-- ,zunchst erschienen ,teil ,i3 ,mappe mit #bj ,blttern 7,format #be1ecd cm7 ,m4 #e4-- ,einzelbilder daraus je ,m4 --4#ej dieselben unter ,glas in ,leinwandeinfassung je ,m4 #a4-- ,rahmen3 schwarz polierte ,leiste mit ,glas fr ein ,bild ,m4 #b4ej ohne ,glas ,m4 #b4-- fr drei ,bilder nebeneinander ,m4 #f4ej ohne ,glas ,m4 #d4-- fr vier ,bilder nebeneinander ,m4 #h4-- ohne ,glas ,m4 #f4-- ,schwarzer ,ovalrahmen mit ,glas und ,aufhngeschnur fr ein ,bild ,m4 #c4ej ,vollstndiges ,verzeichnis ber knstlerischen ,wandschmuck mit farbiger ,wiedergabe von ca4 #bjj ,blttern gegen ,einsendung von #dj ,pfg41 ,ausland #ej ,pfg41 vom ,verlag ,b4 ,g4 ,teubner in ,leipzig und ,berlin4 ,weitere ,anmerkungen zur ,transkription ,der ,buchkatalog ,aus ,natur und ,geisteswelt ist als eigenes ,projekt im ,project ,gutenberg unter ,nummer #ecfad verfgbar und wurde hier entfernt4 ,offensichtliche ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,die ,darstellung der ,ellipsen wurde vereinheitlicht4 ,die ,farbmischungstabelle auf ,seite #fg wurde zur besseren ,darstellbarkeit gedreht4 ,korrekturen3 ,s4 #h3 #ahdg #ahbg ,joh4 ,heinr4 ,pestalozzi 7#agdf--ahbg7 ,s4 #i3 auf aus ,chaos der ,anschauungen ,figuren aus