,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der #aiad erschienenen ,buchausgabe so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,dies gilt insbesondere fr eine ,reihe von ,orts- und ,eigennamen in unterschiedlichen sowie in heute unblichen ,schreibweisen1 welche nur dann harmonisiert wurden1 wenn eine ,variante im ,text mehrmals auftritt1 die andere dagegen nicht mehr als einmal4 ,offensichtliche typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,namen werden oft gesperrt gedruckt1 allerdings nicht durchgehend4 ,dies wurde in der vorliegenden ,fassung nicht vereinheitlicht4 ,die von der ,normalschrift abweichenden ,schriftschnitte wurden in der vorliegenden ,fassung mit den nachfolgenden ,sonderzeichen gekennzeichnet3 fett3 ,gleichheitszeichen gesperrt3 ,pluszeichen ,antiqua3 ,tilden ,das ,caret-,symbol 77 kennzeichnet einen hochgestellten ,einzelbuchstaben4 ,die ,christliche ,taufe4 ,illustration3 ,der gttliche ,lehrer4 ,die ,christliche ,taufe im ,lichte der hl4 ,schrift und der ,geschichte von der ,zeit ihrer ,entstehung bis auf die ,gegenwart4 ,von ,j4 ,seefried4 ,illustration ,ein ,herr1 ein ,glaube1 eine ,taufe8 ,eph4 #d1 #e4 ,illustration ,internationale ,traktatgesellschaft in ,hamburg ,basel ,gland ,budapest ,watford ,christiania ,stockholm ,helsingfors ,riga ,s4 ,petersburg ,konstantinopel ,new ,york ,washington ,d4 ,c4 ,college ,view ,nashville ,mountain ,view ,port ,hope ,tacubaya ,so ,bernardo ,buenos ,aires ,santiago ,kapstadt ,lucknow ,shanghai ,tokio ,soeul ,warburton ,cooranbong4 -- #aiad4 -- ,alle ,rechte vorbehalten4 ,vorwort4 ,welche hohe ,bedeutung und groe ,tragweite ,jesus der christlichen ,taufe beilegte1 geht klar aus den ,worten hervor1 die der erhabene ,stifter derselben zu ,johannes sprach1 als er von ihm getauft zu werden wnschte und sich dieser weigerte1 nmlich3 ,also gebhret es uns1 alle ,gerechtigkeit zu erfllen48 ,und da dieselbe zur ,seligkeit fr den einzelnen ,menschen notwendig sei1 sagt unser ,herr und ,heiland selbst3 ,wer da glaubet und getauft wird1 der wird selig werden48 ,mark4 #af1 #af4 ,vorliegende ,abhandlung entstand in den knapp zugemessenen ,stunden1 welche der ,verfasser nicht gerade fr seine ,berufspflichten verwenden mute4 ,sie hat nicht die ,aufgabe1 einer neuen ,auffassung von der christlichen ,taufe ,bahn zu brechen oder des ,verfassers persnliche ,ansicht und ,ideen in die ffentlichkeit zu bringen1 sondern vielmehr zu zeigen1 welche ,neuerungen und nderungen an der ,taufe seit ,ablauf des apostolischen ,zeitalters im ,laufe der ,jahrhunderte vorgenommen wurden1 so da dieselbe1 wie sie in gegenwrtiger ,zeit vollzogen wird1 durchaus keine hnlichkeit mehr mit der von ,christo befohlenen und den ,aposteln ausgebten ,taufe hat1 besonders was die ,form anbetrifft4 ,durch diese unberechtigten ,eingriffe sterblicher ,menschen in die vollkommenen ,verordnungen ,christi ging die wahre ,bedeutung der christlichen ,taufe verloren1 und mit ,frevlerhand wischte man den ,glanz des ,gttlichen davon ab4 ,die ,hauptabsicht des ,verfassers ging vor allem dahin1 die ,wahrheit1 wie sie uns in den ,evangelien und den ,briefen der ,apostel ber diesen wichtigen ,punkt gegeben ist1 zum ,ausdruck zu bringen4 ,und da ja die hl4 ,schrift die einzige ,autoritt in ,sachen der christlichen ,religion ist1 hat er versucht1 seine ,ausfhrungen durch biblische ,zeugnisse zu begrnden4 ,auerdem hielt er es fr sachgem1 hufige ,zitate der bedeutendsten ,kirchenvter1 ,historiker und ,theologen beizufgen1 um der behandelten ,frage einen geschichtlichen ,halt zu geben4 ,whrend des ,studiums der zahlreichen einschlgigen ,werke1 das der ,verfasser zum ,behuf seiner ,arbeit machte1 konnte er wahrnehmen1 wie umfangreich dieses ,thema ist4 ,doch war er gentigt1 in seiner ,ausfhrung nur auf das ,allerwichtigste einzugehen1 um dieselbe in einer gedrngten ,form darzubieten4 ,er bergibt nun dies ,werk dem ,herzog unserer ,seligkeit8 mit der innigen ,bitte1 da sein ,segen es auf seinem ,gang in die ,welt begleiten mge4 ,der ,verfasser4 ,inhaltsverzeichnis4 ,illustration ,seite ,einleitung #aa ,alttestamentliche ,vorbilder der ,taufe #ag ,die ,entstehung und ,einsetzung der christlichen ,taufe #bb ,der ,zweck und die ,bedeutung der ,taufe #bg ,die ,vorbedingungen der ,taufe #ca ,die ,art und ,weise der ,taufe #ef ,ununterbrochene ,spuren der ,taufpraxis durch ,untertauchung #ge ,die dreimalige ,untertauchung #ajd ,die ,begieung und ,besprengung #aaf ,eine ,menge unbiblischer ,gebruche bei der ,taufe #adb ,die gnzliche ,entkleidung bei der ,taufe #aef ,materien1 in und mit welchen getauft wurde #aei ,die stellvertretende ,taufe der ,lebenden fr die ,toten #afc ,ist auer dem ,glauben auch noch die ,taufe zur ,seligkeit notwendig8 #agj ,macht die ,geistestaufe die ,wassertaufe berflssig8 #agc ,die ,kindertaufe #agf ,haben die ,apostel ,suglinge getauft8 #agh ,beschneidung und ,taufe #aib ,das ,dogma vom vorhandenen ,glauben und dem hl4 ,geist in den ,kindern und der ,wiedergeburt durch die ,taufe #aif ,die ,entstehung und ,geschichte der ,kindertaufe #bjh ,die ,konfirmation #bbg ,verzeichnis der ,illustrationen4 ,illustration ,seite ,der gttliche ,lehrer ,titelbild ,vorbild und ,wesen #ai ,gehet hin in alle ,welt6 #bc ,johannes1 der ,buprediger und ,tufer #cc ,die ,pfingstpredigt #cg ,christus und ,nikodemus #da ,paulus und ,silas im ,hause des ,kerkermeisters #de ,johannes tauft ,jesum im ,jordan #fa ,philippus tauft den ,kmmerer #fg ,inneres des ,baptisteriums von ,san ,giovanni im ,lateran #gi ,ruine einer ,taufkapelle zu ,salona #hc ,ein ,taufbecken aus neuerer ,zeit #hg ,der ,ottobrunnen in ,pyritz #ia ,ein ,taufbassin aus dem ,anfang des #ag4 ,jahrh4 in ,rynsburg bei ,leyden #ig ,eine ,taufszene in ,afrika #aja ,der ,teich ,bethesda #aai ,ein rmisches ,privathaus mit einem ,badebassin im ,hof #abg ,israels ,durchgang durchs ,rote ,meer #aca ,die ,krankenbegieung #acg ,die stellvertretende ,taufe der ,lebenden fr die ,toten #afg ,jesus segnet die ,kinder #aha ,einleitung4 ,der ,grnder der wahren christlichen ,religion und ihr ,eckstein ist ,christus4 ,er1 der die ,wahrheit8 selber ist 7,joh4 #ad1 #f71 war der ,schpfer all der dazu ntigen ,einrichtungen4 ,als der von ,gott gesandte ,lehrer 7,joh4 #c1 #b7 war er der unfehlbare ,stifter der gttlichen ,lehr- und ,glaubensstze4 ,er war der ,verordner alles dessen1 was der ,mensch zu glauben und zu befolgen hat1 um ein ,kind ,gottes zu sein und selig zu werden4 ,und damit der ,mensch in dieser ,hinsicht nicht im ,dunkeln und in banger ,ungewiheit gelassen werden sollte1 lie es der allweise ,gott durch ,mnner1 die er durch seinen ,geist erleuchtete1 in das ,buch der ,bcher aufzeichnen1 damit die ,bibel fr all die ,jahrtausende den nachfolgenden ,geschlechtern als ,richtschnur und ,grundlage ihres ,glaubens dienen sollte4 ,eine ,lehre oder ein ,glaube1 der auf einer anderen ,basis aufgebaut wird1 ist irdisch und menschlich und ist mit ,recht zu verwerfen4 ,christus selbst benutzte dieses gttliche ,buch1 als er hier auf ,erden wandelte1 um all die spitzfindigen ,fragen1 die von seiten der ,phariser und ,schriftgelehrten an ihn gestellt wurden1 zu beantworten4 ,daraus zeigte er den suchenden ,seelen den ,weg des ,lebens4 ,mit diesem ,wort1 dem ,schwert des ,geistes1 kmpfte er gegen den grten ,erzfeind aller ,wahrheit -- ,satanas -- und behielt den ,sieg4 ,matth4 #d1 #a-aa4 ,fr all seine ,lehren berief er sich immer wieder auf das ,a4 ,testament4 ,er war sich voll und ganz bewut1 da es sich hier um heilige ,gter handle1 die den ,menschen verloren gegangen waren1 und da es seine ,aufgabe sei1 sie ihnen wiederzubringen und weiter zu entfalten4 ,er kam1 um ihnen eine tiefere ,erkenntnis und ein besseres ,verstndnis von dem zu geben1 was ,gott geredet durch seine ,knechte1 die ,propheten84 ,so hren wir ihn immer wieder mit der tiefsten ,ehrfurcht und mit heiligem ,ernst sagen3 ,also hat ,mose geredet82 so stehet es geschrieben im ,gesetz1 in den ,propheten und in den ,psalmen82 also sagt ,joel82 so weissagt der ,prophet ,jesaja1 ein ,jeremia und ein ,daniel82 also spricht ,david durch den ,geist8 und schlielich3 wer an mich glaubt1 wie die ,schrift sagt1 von des ,leibe werden ,strme des lebendigen ,wassers flieen84 ,bei ,jesus galt keine ,ansicht und ,meinung der ,menschen2 ihm war nur heilig1 wahr und echt1 was ,gott geredet hat84 ,sein tgliches1 inbrnstiges ,gebet zu seinem himmlischen ,vater fr seine ,nachfolger war3 ,heilige sie in deiner ,wahrheit2 dein ,wort ist die ,wahrheit48 ,joh4 #ag1 #ag4 ,nachdem ,christus sein ,werk auf ,erden vollbracht hatte1 bertrug er das ,lehramt1 die ,verkndigung des ,evangeliums1 seinen zwlf ,jngern4#a ,sie waren ja diejenigen1 die den ,herrn seit der ,taufe berall begleiteten und seine eigenen ,worte vernommen hatten4 ,christus war ihr ,lehrer1 der sie unterrichtete und ausbildete1 um seine ,boten zu sein4 ,sie waren die ,trger und die reinsten ,quellen der ,christuslehre4 ,ihr ,predigt- und ,lehrbuch waren die ,bcher des ,a4 ,testaments4 ,es war in jenen ,tagen in der christlichen ,urgemeinde ein ,glaube1 der sich auf ,gottes ,wort grndete und der die ,kraft hatte1 die ,bekenner aufs innigste zu verbinden4 ,ein ,arm der rettenden ,erbarmung umschlang sie4 ,an einem ,busen ruhten sie alle4 ,eine ,strae pilgerten sie2 einer ,heimat eilten sie rastlos zu1 um ewig bei dem ,herrn zu sein4 ,in einem ,buche forschten und suchten sie tglich1 um mit ,gott und seinem ,heilsplan1 mit der ,lehre ,jesu1 besser bekannt zu werden1 um darnach zu tun und selig zu werden4 ,sie versammelten sich oft1 aber nicht1 um ber ,geheimnisse zu brten1 die keiner zu ergrnden vermag1 weil der ,herr sie verborgen hlt1 sondern sie redeten von himmlischen ,dingen1 die fr ihr ,seelenheil einen praktischen ,wert hatten4 ,man betete1 aber keine erlernten ,gebetsformen1 -- hier sprach die ,inbrunst des ,herzens4 ,da wurde keine ,kritik am ,worte ,gottes gebt2 da war kein ,zank ber ,glaubenssachen1 keine ,mutmaung1 keine spitzfindige ,untersuchung4 ,fr sie war die ,bibel ein gttliches ,buch1 ewig und vollkommen1 wie ,gott selber ist1 sie allein war die ,richtschnur und ,grundlage ihres ,glaubens4 ,die ,apostel beteten zu ,gott fr die ,gemeindeglieder1 da er sie in diesem ,glauben erhalten mge2 die ,glubigen beteten wiederum fr die ,apostel1 da er seinen ,knechten ,freudigkeit gebe1 zu reden sein ,wort4 ,apg4 #d1 #bi4 -- ,dies ist der ,geist1 der die erste ,christengemeinde beseelte4 ,die erste ,wendung in der ,einheit der ,glubigen kam1 als die ,menge der ,bekehrten immer mehr wuchs4 ,da nicht nur ,juden sondern auch ,heiden in die ,gemeinschaft der ,glubigen aufgenommen wurden1 entstand zunchst die ,frage1 ob auch die ,heiden sich nach dem mosaischen ,gesetze beschneiden lassen mten1 um als wirkliche ,bekenner ,christi angesehen zu werden4 ,diese ,frage wurde auf dem ,apostelkonzil zu ,jerusalem ums ,jahr #eb dahin entschieden1 da die ,beschneidung bekehrter ,heiden nicht ntig sei1 um zum ,leibe ,christi zu gehren4 ,apg4 #ae4 ,als aber das ,evangelium zu ,vlkern mit ganz verschiedener ,erkenntnis1 andern ,neigungen und ,sitten drang und allenthalben christliche ,gemeinden entstanden1 da muten die ,apostel doppelte ,sorgfalt darauf verwenden1 da die ,reinheit des ,christenglaubens1 die ,gebruche beim ,gottesdienst1 die ,begriffe und ,vorstellungen der ,person ,jesu1 vom ,abendmahl und von der ,taufe keine ,abweichungen erlitten4 ,paulus1 sowie auch die brigen ,apostel haben mit aller ,kraft ihres ethischen ,geistes auch dafr gekmpft4 ,wohl regte sich trotz aller ,wachsamkeit treuer ,hirten schon das ,geheimnis der ,bosheit8 in den ,tagen des ,apostels ,paulus4 #b4 ,thess4 #b1 #g4 ,ein ,hymenus und ,alexander stellten schon damals falsche ,lehrbegriffe mit solchem ,erfolg auf1 da sie wie der ,krebs8 um sich fraen4 #a4 ,tim4 #a1 #c-g4 #ai4 #bj2 #b4 ,tim4 #b1 #af-ah4 ,aber diese ,keime spteren ,abfalls wurden in ihrer ,entfaltung noch durch das krftige ,auftreten erleuchteter ,apostel niedergehalten4 ,die christliche ,urgemeinde stie solche strende ,elemente noch ab1 schlo ihre offenbaren ,anhnger noch aus ihrer ,mitte2 sie konnte die ,bsen8 damals noch nicht tragen4 ,offb4 #b1 #b2 #b4 ,joh4 #i4 #aj4 ,die ,lehre blieb deshalb whrend der apostolischen ,zeit innerhalb der christlichen ,urgemeinde eine biblische1 reine und einheitliche4 ,aber wie anders ist nach diesem bald alles geworden6 ,im ,geiste schaute schon der ,apostel ,paulus die ,zeit1 wo ,spaltungen1 verderbliche ,irrlehren die ,gemeinde ,gottes durchseuchen wrden4 ,deshalb mahnte er bei seinem ,abschied zu ,milet3 ,denn das wei ich1 da nach meinem ,abschied werden unter euch kommen greuliche ,wlfe1 die der ,herde nicht verschonen werden4 ,aus euch selbst werden aufstehen ,mnner1 die da verkehrte ,lehren reden1 die ,jnger an sich zu ziehen48 ,apg4 #bj1 #bi4 #cj4 ,schon am ,ende des #b4 ,jahrh41 in den ,tagen ,tertullians1 fing die sogenannte berlieferung an1 eine ,rolle zu spielen1 ,neuerungen entstanden1 neue ,namen und ,lehrgebruche tauchten auf4 ,demgem berichtet auch ,redenbacher3 ,es taten sich auch im #b4 und #c4 ,jahrh4 mancherlei ,irrtmer auf2 es kamen die ,gnostiker auf1 welche mit dem schlichten ,christenglauben nicht zufrieden waren1 sondern noch eine viel hhere und tiefere ,erkenntnis haben wollten48#b ,die darauf folgende ,erhebung der ,grokirche und ,anerkennung von seiten der ,staatsmacht brachte eine ,flut von ,verderbnis4 ,das ,heidentum hielt seinen siegreichen ,einzug in die ,grokirche1 und ,gtzendienst und ,aberglaube traten an die ,stelle der ,einfalt und ,einheit des ,urchristentums4 -- ,da war frwahr die verabscheuungswrdige ,zeit gekommen1 die ,paulus schon ankndigte3 die ,zeit1 da sie die heilsame ,lehre nicht mehr leiden wollten1 sondern sich nach ihren eigenen ,lsten eine ,lehre schufen1 nach der ihnen die ,ohren juckten und sich von der biblischen ,wahrheit zu menschlichen ,fabeln kehrten4 #b4 ,tim4 #a1 #c4 #d4 ,mit ,schauder liest man die ,geschichte spterer ,jahrhunderte1 die ,taten der herrschenden ,ungerechtigkeit1 der blutigen ,grausamkeit1 wo man das ,schwert des ,christen gegen ,christen fhrte1 der verschwenderischen ,prunksucht1 der ekelhaften ,wollust1 welche von den ,huptern einer gefallenen ,grokirche ohne ,scham und ,scheu vollzogen wurden4 ,kaiser1 ,knige1 ,frsten und viele ehrwrdige weise ,glieder der ,kirche eiferten dagegen1 um diesem ,unwesen und dieser ,gottlosigkeit ,schranken zu setzen1 aber -- vergebens6 ,mancher fromme ,diener des ,herrn1 welcher aus ,gottes ,wort die ,erkenntnis des ,besseren erworben hatte1 wurde fr seine ,khnheit1 mit der er die ,laster der ,priester oder den ,mibrauch der ,kirche strafte1 in den ,kerker geworfen1 des ,christennamens unwrdig erklrt und aus dem ,scho der ,kirche gestoen4 ,man hat solche1 weil sie die biblische ,wahrheit und die ,tugend predigten1 fr ,ketzer erklrt und des ,todes wrdig gefunden4 ,so wurde z4 ,b4 auf der ,synode zu ,toulouse im ,jahre #abii1 ,kanon #ad1 beschlossen3 ,die ,laien drfen die ,bcher des ,a4 und ,n4 ,testamentes nicht besitzen48#c ,man nahm dem ,volke die ,bibel -- die ,grundlage des ,christentums -- und gab ihm dafr erdichtete berlieferung und menschliche ,satzungen4 ,ppste1 ,kardinle1 ,bischfe und ,priester gaben sich alle erdenkliche ,mhe1 um in den ,glubigen einen heilsamen ,schauder vor solch giftigem ,lesen der ,bibel zu erwecken84#d ,hier und dort drangen die ,inquisitoren unversehens in die ,huser ein2 alle irgend ,verdchtigen wurden ergriffen1 in scheuliche ,kerker geworfen1 durch die schauderhaftesten ,torturen zum ,gestndnis der ,ketzerei gezwungen und dann zum ,gerichte des ,feuertodes verurteilt48 ,zahllos loderten die ,scheiterhaufen1 und die ,exekution ging immer mit groer ,feierlichkeit im ,beisein hoher ,herren und ungeheurer ,volksmassen vor sich4 ,der ,widerrufenden wartete lebenslngliche ,haft48#e ,das waren die ,mittel1 die man anwandte1 um all den ,irrlehren1 den ,neuerungen und den unbiblischen ,lehr- und ,glaubensstzen -- zu denen auch die falsche ,lehre betreffs der ,taufe zu rechnen ist -- ihre ,geltung in der ,kirche zu verschaffen4 ,der ,kampf zwischen ,wahrheit und ,irrtum besteht ja1 seit die ,snde in der ,welt ist1 und er wird von ,tag zu ,tag grer4 ,in unserer gegenwrtigen ,zeit gengt es nicht1 nur die ,wahrheit zu lehren1 nein1 man mu auch den ,irrtum zeigen und bekmpfen1 besonders da1 wo er im ,gewande der ,wahrheit einherschleicht4 ,zeigen mu man die ,entstellung der ,wahrheit und den ,ursprung solcher ,entstellung nachweisen4 ,das soll nun die ,aufgabe der nachfolgenden ,darstellung mit ,bezug auf die christliche ,taufe sein4 ,mge uns der ,herr bei der nheren ,betrachtung dieser ,frage mit seiner gttlichen ,weisheit zur ,seite stehen und uns seinen hl4 ,geist verleihen1 der uns in alle ,wahrheit leite84 ,alttestamentliche ,vorbilder der ,taufe4 ,bevor die ,taufe in der ,christenheit als neutestamentliche ,verordnung zur ,anwendung kam1 wurde dieselbe schon im ,a4 ,testament durch mancherlei ,waschungen vorgebildet4 ,so z4 ,b4 mute sich der ,ausstzige in reinem ,wasser baden4 ,der ,gereinigte aber soll81 so lautete des ,herrn ,befehl1 seine ,kleider waschen4444 und sich mit ,wasser baden1 so ist er rein48#f ,auch bei sonstigen ,verunreinigungen1 wie sie uns in #c4 ,mose #ae2 #ag1 #ae4 #af2 #bb1 #f und #d4 ,mose #ai1 #ai beschrieben werden1 war ,waschung und ,baden vorgeschrieben4 ,am besten wird uns aber die ,taufe durch die ,priesterweihe vorgebildet und veranschaulicht4 ,gott gebot ,mose3 ,und sollst ,aaron und seine ,shne vor die ,tr der ,htte des ,stifts fhren und mit ,wasser waschen48#g ,so wie wir als ,priester des ,n4 ,bundes 7#a4 ,petri #b1 #e4 #i7 durch die ,taufe in die ,gemeinde des ,herrn aufgenommen werden 7#a4 ,kor4 #ab1 #ac2 ,gal4 #c1 #bh71 so mute der ,einzuweihende1 ehe er in das ,heiligtum zugelassen werden durfte1 vor der ,tr der ,stiftshtte erscheinen1 wo dann die ,waschung an ihm vollzogen wurde4 ,nach der ,waschung wurden die ,priester mit l gesalbt4 ,auch diese ,handlung war eine vorbildliche1 und sie bezeichnet so recht die ,erteilung des hl4 ,geistes nach der ,taufe im ,n4 ,testament4#h ,und wie im ,n4 ,bunde nur glubige und getaufte ,glieder am ,abendmahl teilnehmen drfen1 so konnte der ,priester des ,a4 ,bundes erst dann sich dem ,tische der ,schaubrote nahen und davon genieen1 wenn er der ,verordnung der ,waschung nachgekommen war4 ,der ,gewaschene oder dem ,herrn ,geweihte sollte von nun ab ein anderer1 ein hherer ,mensch sein4 ,er mute neue ,kleider anlegen 7#b4 ,mose #dj1 #ac2 #c4 ,mose #h1 #g7 zum ,zeichen1 da er auch seiner ,denkart nach ein neuer ,mensch geworden sei4 ,um den neutestamentlichen ,ausdruck zu gebrauchen1 mute er von nun an in einem neuen ,leben wandeln84#i ,er mute sich mit all seinen ,gaben dem ,dienste des ,herrn weihen4 ,das ,weltliche und ,irdische1 der ,reiz und ,tand dieser ,welt durfte in seinem ,herzen keinen ,raum finden1 er sollte vielmehr fr diese ,dinge tot und empfindungslos sein4 ,sein ,dichten und ,trachten mute hher und idealer1 nmlich auf das gerichtet sein1 was droben ist1 da ,christus ist1 nicht nach dem1 das auf ,erden ist84#aj ,diese verschiedenen ,waschungen nennt ,paulus in ,ebr4 #i1 #aj mancherlei ,taufen1 die bis auf die ,zeit einer besseren ,verfassung8 bestanden1#aa d4 h4 bis ,christus kommen und an ,stelle der ,schatten und ,vorbilder das ,wesen1 das ,wahrhaftige1 setzen wrde4 ,durch das ,ritualgesetz konnte nur eine fleischliche1 uerliche und sinnbildliche ,reinigung und ,heiligkeit bewirkt werden4 ,das ,sinnbildliche war notwendig1 um den ,menschen an da ,wahrhaftige zu erinnern1 an sich konnte es das nicht wirklich mitteilen1 denn es war ja nur ein ,schatten1 ein schwacher ,schimmer und ,abglanz der vollkommenen ,offenbarung des ,wesens und der wirklichen ,dinge4#ab ,daher heit es in ,ebr4 #aj1 #i3 ,da sprach er ,jesus3 ,siehe1 ich komme1 zu tun1 ,gott1 deinen ,willen48 ,da hebet er das erste den ,schatten1 die ,vorbilder auf1 da er das andre das ,wesen und das ,wahrhaftige einsetze48 ,illustration3 ,vorbild und ,wesen4 ,die ,arche in der ,flut und ,israels ,durchgang durchs ,rote ,meer als ,vorbilder der ,taufe4 ,petrus kommt in #a4 ,petri #c1 #bj4 #ba auf die ,sintflut zu sprechen und bezeichnet die ,arche in der ,flut als ein ,vorbild der ,taufe4 ,die ,langmut ,gottes wartete hundertundzwanzig ,jahre1 whrend ,noah die ,arche baute1 in welche eingehend wenige1 das ist acht ,seelen durch ,wasser hindurchgerettet wurden84 ,durch die ,arche wurden ,noah und die ,seinen sicher durch das ,wasser hindurchgetragen4 ,sie war somit das ,mittel1 wodurch ,noah gerettet wurde1 welches ,gegenbild auch euch jetzt errettet1 das ist die ,taufe84#ac ,ein weiteres ,vorbild der neutestamentlichen ,taufe wird uns in dem ,durchgang ,israels durchs ,rote ,meer gegeben4 ,paulus schreibt3 ,ich will euch aber1 lieben ,brder1 nicht verhalten1 da unsere ,vter sind alle unter der ,wolke gewesen1 und sind alle durchs ,meer gegangen1 und sind alle auf ,mose getauft mit der ,wolke und mit dem ,meer48#ad ,mose streckte auf ,gottes ,gehei seinen ,stab aus1 und das ,wasser trmte sich zur ,rechten und zur ,linken wie eine ,mauer auf und bildete somit ein tiefes ,grab2 ber ihnen die ,wolke als ,decke4#ae ,auf diese ,weise waren die ,israeliten im ,meer und in der ,wolke gnzlich begraben1 welches ja den vollen ,sinn von ,taufen1 d4 h4 ,untertauchen gibt4 ,die ,entstehung und ,einsetzung der christlichen ,taufe4 ,unter den alltglichen bungen des ,lebens verlieren manche ehrwrdigen ,stiftungen und religisen ,gebruche nicht selten ihre hohe und heilige ,bedeutung4 ,die ,gewohnheit wischt sehr oft den ,glanz des ,gttlichen von ihnen ab und macht das ,heilige gemein4 ,ja1 man ist in unserer ,zeit sogar sehr geneigt1 mit leichtsinnigem ,scherz die gttlichen ,verordnungen zu entweihen und alle feierlichen ,handlungen1 die auf ,christum hinweisen1 entbehrlich zu finden4 ,verleitet durch einen falsch verstandenen ,begriff von ,aufklrung8 oder durch den aberglubischen ,mibrauch der ,masse1 die zuletzt unter ,religiositt nur noch gewissenhafte bungen uerlicher ,gebruche versteht1 zum ,unwillen gereizt1 glaubt sich mancher berechtigt1 auf alle gttlichen ,an- und ,verordnungen mit ,geringschtzung herabblicken zu knnen und dieselben zu einem menschlichen ,machwerk8 zu stempeln4 ,es ist deshalb gut1 da wir aus einst ehrwrdigen1 nun aber gleichgltig gewordenen ,verordnungen der ,kirche ,christi kstliche ,erinnerungen erwecken1 damit wir nicht da ,himmlische gefhllos und kalt zu einer gemeinen oder wohl gar lstigen brgerlichen ,verpflichtung hinabsinken lassen1 sondern uns die religisen ,handlungen mehr als eine tote und leere ,zeremonie sind4 ,illustration3 ,gehet hin in alle ,welt6 ,daher ist es vor allem ntig1 uns darber klar zu werden1 woher die christliche ,taufe stammt1 ob ,gott oder sterbliche ,menschen sie einsetzten4 ,um dies festzustellen1 mssen wir zur ,bibel greifen1 in der uns der allweise ,gott durch ihm geweihte ,mnner diese wichtigen ,verordnungen als ewige ,denkmler aufzeichnen lie4 ,in ihr finden wir den gewissen ,grund wahrer ,lehre1 und nach den in ihr von ,gott niedergelegten ,bestimmungen mssen wir ihm dienen und ihn verehren4#af ,sie allein ist unser ,leitstern1 der uns durch den ,wirrwarr menschlicher berlieferungen hindurchhilft4 ,bevor ,christus seinen ,jngern den ,befehl erteilte1 hinzugehen1 um aller ,welt das ,evangelium zu predigen und die an ihn glubig gewordenen ,seelen zu taufen1 war die ,taufe bereits in ,anwendung gebracht worden4 ,sie war von ,gott ,johannes1 dem ,vorlufer ,christi1 als ein ,teil des groen ,werkes1 zu welchem er vom ,herrn berufen war1 anbefohlen4 ,wenn dieser von ,gott sprach1 so bezeichnete er ihn als den1 der ihn sandte zu predigen ,bue und zu taufen im ,wasser84#ag ,auch ,christus hatte nach ,antritt seines ,lehramtes seine kleine ,jngerschar angeleitet1 diejenigen1 die seinen ,predigten lauschten1 ihre ,snden bekannten und ihn im ,glauben annahmen1 zu taufen4#ah ,aber die bestimmte ,einsetzung der christlichen ,taufe geschah von seiten ,christi1 und zwar nach seiner ,auferstehung von den ,toten4 ,kurz vor seiner ,himmelfahrt versammelte er seine ,jnger1 die ,pfeiler der neutestamentlichen ,gemeinde1 und gab ihnen den feierlichen ,auftrag3 ,gehet hin in alle ,welt und prediget das ,evangelium aller ,kreatur4 ,wer da glaubet und getauft wird1 der wird selig werden2 wer aber nicht glaubet1 der wird verdammt werden48#ai ,noch genauer gibt uns ,matthus das ,wort3 ,gehet hin18 heit es da1 und lehret alle ,vlker1 und taufet sie im ,namen des ,vaters und des ,sohnes und des hl4 ,geistes1 und lehret sie halten alles1 was ich euch befohlen habe4 ,und siehe1 ich bin bei euch alle ,tage bis an der ,welt ,ende48#bj ,von dieser ,zeit an blieb die ,taufe eine der wichtigsten ,handlungen der ,christenheit4 ,ganze ,scharen traten in die ,strme1 um von geweihten ,hnden die ,christenweihe zu erhalten4#ba ,sogar ,knige stiegen von ihren ,thronen1 um die ,taufe1 das uere ,zeichen des ,bundes1 zu empfangen4 ,jesu ,geist beseelte ,vlker und ,frsten1 und der ,glaube an ihn1 an sein herrliches ,evangelium und an seine ,lehren verbreitete sich wie ein ,lauffeuer ber die entferntesten ,lnder des ,erdballs4 ,der ,zweck und die ,bedeutung der ,taufe4 ,nach den ,schreibern des ,n4 ,testaments erfllt die ,taufe einen ganz bestimmten ,zweck1 und klar reden sie bei verschiedenen ,anlssen von der hohen ,bedeutung derselben4 ,doch verwandelte man sie spter durch die ,vorstellung von der ,natur und der ,wirksamkeit der ,taufe in ein aberglubisches ,zaubermittel4 ,so ist nach ,cyrill von ,jerusalem 7gest4 #chf7 die ,taufe das ,lsegeld der ,gefangenen1 der ,abla der ,missetaten1 der ,tod der ,snde1 die ,wiedergeburt der ,seelen1 das glnzende ,kleid1 das heilige1 unverbrchliche ,siegel1 der ,wagen zum ,himmel1 die ,freude des ,paradieses1 die ,erwerbung des ,reiches1 die ,gabe der ,kindschaft84#bb ,basilius der ,groe 7gest4 #cgi7 bedient sich derselben ,bilder und ,ausdrcke4#bc ,und ,gregor von ,nazianz 7gest4 #cij7 nennt die ,taufe eine ,erleuchtung1 eine ,flut1 wodurch die ,snde vertilgt wird1 eine ,teilnahme am ,lichte1 eine ,verscheuchung der ,finsternis1 eine ,vollendung des ,verstandes1 einen ,schlssel zum ,himmel84#bd ,diese geschmckte und bertriebene ,schilderung von den ,vorzgen und ,wirkungen der ,taufe zeigt1 da dieselbe als einzige ,grundbedingung zur ,seligkeit gemacht wurde4 ,sie wurde als ,sakrament8 im hchsten ,grade berschtzt1 welches1 wie wir noch sehen werden1 der ,bibel vllig fremd ist4 ,andere kirchliche ,parteien wiederum legten der ,taufe gar keinen ,wert bei1 hielten dieselbe als eine nur uere ,form1 und es wre ganz gleichgltig1 in welcher ,weise sie vollzogen und ob sie berhaupt befolgt werde oder nicht4 ,sie betrachten diese ,einrichtung als ein lstiges ,joch und behalten sich das ,recht vor1 dieselbe nach ,gutdnken zu ndern4 ,sie brauchen ein ,system1 das ihnen die ,auserwhlung1 ,begnadigung und ,seligkeit leicht und bequem gewhrt2 haben sie diese1 so machen ihnen biblische ,forderungen keine ,sorgen4 ,wir sehen somit1 da der ,taufe in beiden ,lagern ein ,platz angewiesen wurde1 den sie weder von ,jesu noch den ,aposteln erhielt4 ,es ist deshalb von groer ,wichtigkeit1 den ,zweck ihrer ,stiftung sowie ihre ,bedeutung im ,lichte der hl4 ,schrift zu betrachten4 ,durch die ,taufe bezweckt ,gott zunchst1 sich mit seinem ,volk eng zu verbinden4 ,sie bedeutet nicht das ,abtun des ,unflats am ,fleisch81 sondern wir schlieen durch sie den ,bund eines guten ,gewissens mit ,gott84#be ,wir haben in der ,taufe ,christum angezogen8 und sind durch diesen ,akt erbberechtigt4 ,seid ihr aber ,christi1 so seid ihr ja ,abrahams ,same und nach der ,verheiung ,erben48#bf ,wir erklren durch sie ffentlich1 da wir von nun an ,christo nachfolgen1 ihm allein gehorchen und ein ,christo hnliches ,leben fhren wollen4 ,durch die ,taufe werden wir auch in die ,gemeinde aufgenommen4 ,sie bezweckt somit auch die ,vereinigung der ,glubigen und ihr harmonisches ,zusammenwirken4 ,die ,getauften gehren nun dem ,leibe ,christi an1 sie sind ,brder geworden1 alle ,unterschiede des ,lebens haben fr sie aufgehrt4 ,denn wir sind durch einen ,geist alle zu einem ,leibe getauft1 wir seien ,juden oder ,griechen1 ,knechte oder ,freie1 und sind alle zu einem ,geist getrnket48#bg ,die hohe ,bedeutung der ,taufe wird uns durch ,paulus in ,rm4 #f1 #c-e klar veranschaulicht1 indem er schreibt3 ,wisset ihr nicht1 da alle1 die wir in ,jesum ,christ getauft sind1 die sind in seinen ,tod getauft8 ,so sind wir ja mit ihm begraben durch die ,taufe in den ,tod1 auf da1 gleichwie ,christus ist auferweckt von den ,toten durch die ,herrlichkeit des ,vaters1 also sollen auch wir in einem neuen ,leben wandeln4 ,so wir aber samt ihm gepflanzet werden zu gleichem ,tode1 so werden wir auch seiner ,auferstehung gleich sein48 ,und in ,kol4 #b1 #ab lesen wir3 ,indem da ihr mit ihm begraben seid durch die ,taufe2 in welchem ihr auch seid auferstanden durch den ,glauben1 den ,gott wirket1 welcher ihn auferweckt hat von den ,toten48 ,die ,taufe bedeutet nach dieser ,darstellung das ,begrbnis und die ,auferstehung ,christi4 ,in der rechten ,taufhandlung sieht jedermann in dem ,begraben des ,tuflings unter dem ,wasser das ,begrbnis ,christi1 und in dessen ,emporheben aus dem ,wassergrab die ,auferstehung ,christi4 ,wir geben uns in der ,taufe ,christo hin1 wobei die ,wirkung seines ,todes und seiner ,auferstehung auf uns bergeht1 wie dies in dieser ,handlung ja so sinnreich ausgedrckt ist4 ,fr uns bedeutet sie ein ,ablegen des alten ,lebens1 das ,kreuzigen oder ,sterben des alten ,menschen und das ,nehmen des ,lebens des ,heilandes1 in welchem wir auferstehen1 um hinfort in einem neuen ,leben zu wandeln4 ,erfahrungsgem konnte deshalb ,paulus sagen3 ,ich bin mit ,christo gekreuziget4 ,ich lebe aber2 doch nun nicht ich1 sondern ,christus lebet in mir4 ,denn was ich jetzt lebe im ,fleisch1 das lebe ich in dem ,glauben des ,sohns ,gottes1 der mich geliebet hat und sich selbst fr mich dargegeben48#bh ,und ermahnend schreibt der ,apostel an die ,kolosser3 ,seid ihr nun mit ,christo auferstanden1 so suchet1 was droben ist1 da ,christus ist1 sitzend zu der ,rechten ,gottes4 ,trachtet nach dem1 das droben ist1 nicht nach dem1 das auf ,erden ist4 ,denn ihr seid gestorben1 und euer ,leben ist verborgen mit ,christo in ,gott48#bi ,darum1 ist jemand in ,christo1 so ist er eine neue ,kreatur2 das ,alte ist vergangen1 siehe1 es ist alles neu worden48#cj ,leider hat man diese ,handlung durch die sptere ,einfhrung der ,besprengung ihrer ,bedeutung vllig beraubt und auf diese ,weise das gttliche ,andenken an die ,auferstehung ,christi vernichtet4 ,illustration ,die ,vorbedingungen der ,taufe4 ,sahen wir im vorhergehenden1 von wem und zu welcher ,zeit die christliche ,taufe eingesetzt wurde1 so wollen wir in diesem ,abschnitt zeigen1 welches die ,vorbedingungen waren1 die man an solche ,personen stellte1 die da wnschten1 getauft zu werden4 ,zur ,zeit ,christi und der ,apostel4 ,hierbei wird es am besten sein1 wenn wir alle ,stellen des ,n4 ,testaments1 die uns von einer ,taufe berichten1 einer genauen ,untersuchung unterziehen4 ,die erste dieser ,stellen wre in ,matth4 #c1 wo uns eine genaue ,beschreibung von der ,taufe des ,johannes gegeben wird4 ,da lesen wir3 ,zu der ,zeit kam ,johannes der ,tufer und predigte in der ,wste des jdischen ,landes und sprach3 ,tut ,bue1 das ,himmelreich ist nahe herbeikommen6 ,da ging zu ihm hinaus die ,stadt ,jerusalem und das ganze jdische ,land und alle ,lnder an dem ,jordan und lieen sich taufen von ihm im ,jordan und bekannten ihre ,snden48#ca ,johannes war ein ,bote des ,herrn1 der dem ,lamm ,gottes den ,weg bereiten sollte4#cb ,er hatte die ,aufgabe zu predigen und zu taufen4#cc ,es ist aber beachtenswert1 da er von seinen ,taufbewerbern vor ihrer ,taufe etwas ganz ,bestimmtes verlangte1 nmlich ,bue8 7,sinnesnderung74 ,johannes sagte dem ,volk18 so berichtet uns ,paulus1 da sie sollten glauben an den1 der nach ihm komme1 das ist an ,jesum1 da der ,christus sei48#cd ,also ,glaube an ,christum und sein ,evangelium sowie rechtschaffene ,frucht der ,bue8 7,matth4 #c1 #h71 d4 h4 lebendige1 untrgliche ,beweise wirklicher ,sinnesnderung muten der ,taufe stets vorangehen4 ,johannes wies die ,phariser und ,sadduzer von sich und taufte sie nicht1 weil sie ,gottes ,rat verachteten8 und diesen gttlichen ,anforderungen nicht nachkamen4#ce ,johannes taufte also niemand 7ausgenommen ,christum7 als nur reuige und bufertige ,snder4 ,demgem bemerkt ,dr4 ,erskine3 ,die ,taufe ,johannes wurde die ,taufe der ,bue und die ,taufe zur ,bue genannt1 weil er von allen1 die er zur ,taufe lie1 ein ,bekenntnis der ,bue verlangte und sie zu einem ,leben ermahnte1 welches die ,wahrheit ihrer ,bue beurkundete48#cf ,ferner bemerkt ,scott zu dieser ,stelle3 ,erwachsene ,juden1 welche ,bue und ,neigung bekannten1 ,untertanen des ,reiches des ,messias werden zu wollen1 waren1 soweit wir urteilen knnen1 allein die ,personen1 welche ,johannes zur ,taufe zulie48#cg ,und ,origenes1 der alexandrinische ,kirchenlehrer in der ersten ,hlfte des #c4 ,jahrh41 sagt3 ,es ist sehr ntig zu bemerken1 da sowohl ,matthus als ,markus sagen1 das ganze jdische ,land und die von ,jerusalem bekannten ihre ,snden8 und wurden darauf getauft4 ,matthus aber erwhnt noch der ,phariser und ,sadduzer1 die zu seiner ,taufe kamen1 aber nicht ihre ,snden bekannten und deshalb von ,johannes ,schlangen und ,otterngezchte genannt wurden48 ,illustration3 ,johannes1 der ,buprediger und ,tufer4 ,in demselben ,kapitel1 ,matth4 #c1 #ac-ag1 wird uns von der ,taufe ,jesu erzhlt1 wie er aus ,galila an den ,jordan zu ,johannes kam und sich von ihm taufen lie4 ,hier war kein ,unterricht1 keine ,belehrung und ,predigt notwendig und keine ,bue erforderlich4 ,hier hatte es ,johannes mit keinem ,snder zu tun1 es war der ,herr der ,herrlichkeit1 das heilige1 unschuldige und unbefleckte ,gotteslamm selber4 ,als der ,stifter der heiligen ,taufe stieg er selbst in den ,strom und lie sich in seine ,fluten senken1 um allen seinen ,nachfolgern ein ,beispiel des ,gehorsams zu geben4 ,als das ,haupt seines ,leibes und ,vorbild seines ,volkes rief er allen zu3 ,also gebhrt es uns1 alle ,gerechtigkeit zu erfllen8 7,matth4 #c1 #ae72 ja1 es gebhret uns allen ohne ,ausnahme1 in ,gottes ,geboten und ,ordnungen zu wandeln4 ,bei seiner ,taufe1 mit himmlischer ,kraft und dem ,geiste ,gottes erfllt1 trat ,jesus das groe1 vom ,vater ihm aufgetragene ,werk an4 ,er kam1 um das ,verlorene zu suchen und selig zu machen4#ch ,er kam1 um der gottentfremdeten ,menschheit den ,willen des ,vaters zu offenbaren und ihnen zu sagen1 was sie zu tun htten1 um gerettet und ,kinder des ,allerhchsten zu werden4#ci ,er fing an1 das ,evangelium vom ,reich zu predigen und sprach3 ,tut ,bue und glaubt an das ,evangelium48#dj ,wer nicht von neuem geboren8 wird1 der kann das ,reich ,gottes nicht sehen4#da ,welches ,herz sich nun dieser ,botschaft ffnete1 ,bue tat1 seine ,snden bekannte und ,jesum im ,glauben aufnahm1 wurde von den ,jngern des ,heilands getauft4#db ,das beweist1 da auch ,jesus ,glaube8 und ,bue8 vor der ,taufe forderte4 ,die nchste ,stelle wre die in ,matth4 #bh1 #ai4 #bj4 ,sie berichtet uns1 wie ,jesus seine ,apostel vor der ,himmelfahrt auf einem ,berge ,galilas versammelte und ihnen den wichtigen ,befehl gab1 zu predigen und zu taufen4 ,aber der unfehlbare ,gesetzgeber verga bei dieser ,gelegenheit nicht1 seinen ,jngern auch zugleich die ,personen zu bezeichnen1 an denen sie die heilige ,verordnung vollziehen sollten4 ,gehet hin18 rief er in der ,stunde seiner ,verherrlichung den ,aposteln zu1 gehet hin und lehret alle ,vlker1 und taufet sie im ,namen des ,vaters und des ,sohnes und des hl4 ,geistes2 und lehret sie halten alles1 was ich euch befohlen habe48 ,wer da glaubet und getauft wird1 der wird selig werden2 wer aber nicht glaubet1 der wird verdammt werden48#dc ,die ,worte unseres ,meisters sind so einfach und klar1 da sie nicht miverstanden werden knnen4 ,den ,menschen mu also nach ,jesu ,anordnung zuerst das ,evangelium gepredigt werden1 sie mssen zuvor belehrt werden1 unter welchen ,bedingungen sie ,jnger ,jesu werden knnen4#dd ,wenn sie dann aufrichtig glauben1 so sollen sie als ,siegel die ,taufe empfangen4 ,das ,evangelium hren1 hilft nicht18 sagt ,goner1 wenn zum ,hren nicht der ,glaube hinzukommt1 wenn das ,gehrte nicht im ,glauben mit ,zuversicht aufgefat und durch den ,gehorsam des ,glaubens angeeignet wird4 ,wer es aber so auffat und annimmt1 als wre es vom ,himmel gefallen1 -- wer es so tief in sein ,herz fallen lt und festhlt als den grten ,schatz1 fr den er alles hingibt1 -- der soll getauft werden48#de ,lukas1 der ,verfasser der ,apostelgeschichte1 berichtet uns von der ,ausbreitung des ewigen ,evangeliums nach der ,himmelfahrt des ,heilandes und der ,grndung von christlichen ,gemeinden unter ,juden und ,heiden4 ,er erzhlt uns von vielen ,taufhandlungen1 welche die ,apostel und andere ,diener des ,herrn im ,auftrage ihres ,meisters ausfhrten4#df ,er begleitete ,paulus von ,troas aus auf seiner zweiten ,missionsreise1 wo er ,augenzeuge von ,taufen an ,neubekehrten sein durfte4#dg ,der ,gedanke1 der ihn bei der ,abfassung dieses ,geschichtswerkes beseelte1 war1 der ,nachwelt einen gewissen ,grund8 7,bericht7 von dem ,anfang und der ,ausbreitung des ,christentums zu geben4#dh ,illustration3 ,die ,pfingstpredigt4 ,sehr auffallend ist es aber1 mit welcher besonderen ,genauigkeit er die ,anforderung der ,apostel1 welche dieselben an ihre ,taufkandidaten stellten1 schildert4 ,das erste ,beispiel davon finden wir in ,apg4 #b4 ,am ,tage der ,pfingsten1 als die zwlf ,apostel nach des ,herrn ,verheiung 7,apg4 #a1 #h7 die ,kraft des hl4 ,geistes8 empfingen1 trat ,petrus als der erste unter den ,aposteln und der1 welchen ,christus selbst mit der ,grndung seiner ,gemeinde beauftragt hatte 7,matth4 #af1 #ah4 #ai2 ,joh4 #ba1 #ae-ag71 auf und predigte ,jesum von ,nazareth1 den ,mann von ,gott81 der sich durch viel ,taten und ,wunder unter ,israel erwies4 ,er zeigte ihnen1 wie die ,propheten von ihm weissagten1 da er kommen und sterben sollte1 und wie ,gott ihn am dritten ,tage von den ,toten auferweckt habe und er schlielich zur ,rechten ,gottes erhhet sei4 ,petrus schlo dann seine kraftvolle ,rede mit den ,worten3 ,so wisse nun das ganze ,haus ,israel gewi1 da ,gott diesen ,jesum1 den ihr gekreuziget habt1 zu einem ,herrn und ,christ gemacht hat48#di ,von dieser furchtbaren ,schuld und ,snde berfhrt1 da sie als das hochbegnadigte und auserwhlte ,volk1 ihren ihnen von ,gott gesandten ,knig verworfen und gekreuzigt hatten1 entrang sich ihren ,herzen die ,frage3 ,ihr ,mnner1 lieben ,brder1 was sollen wir tun88 ,petrus antwortete ihnen3 ,tut ,bue1 und lasse sich ein jeglicher taufen auf den ,namen ,jesu ,christi zur ,vergebung der ,snden1 so werdet ihr empfangen die ,gabe des hl4 ,geistes48 ,apg4 #b1 #ch4 ,alle nun1 die dieser ,aufforderung des ,apostels nachkamen1 d4 h4 die ,bue taten und das ,wort gerne annahmen1 wurden getauft und der ,gemeinde hinzugetan4#ej ,stadtpfarrer ,bossert bemerkt noch zu dieser ,stelle 7,apg4 #b1 #ch73 ,petrus forderte3 ,tut ,bue und lasset euch taufen auf den ,namen des ,herrn ,jesu ,christi1 in demselben ,sinne1 wie die ,apostel sonst ,bue und ,glauben als die ,heilsbedingungen hinstellten4 ,die ,taufe erscheint hier als der ,akt1 mit welchem der ,glaube in die ,erscheinung tritt1 nicht aber als eine ,zeremonie1 welche den ,glauben berflssig macht oder den ,glauben ersetzen knnte1 wo er fehlt4 ,aus diesen ,bedingungen1 welche die ,apostel stellten1 ergibt sich1 da sie die ,taufe zunchst nur an ,erwachsenen vornahmen1 an die ,kindertaufe noch gar nicht dachten1 und da unter den ,kindern der ,zuhrer1 fr welche die ,verheiung nach ,apg4 #b1 #ci bestimmt ist1 nicht unmndige ,kinder zu verstehen sind1 sondern die knftige ,generation1 welche zur ,teilnahme am messianischen ,heile ebenso berufen werden wird wie die ,fernwohnenden48#ea ,in ,apg4 #h1 #e-ac haben wir einen weiteren ,beweis1 da niemand getauft wurde1 der nicht zuvor der ,bedingung des ,herrn nachkam3 ,wer da glaubet48 ,philippus1 einer der sieben ,almosenpfleger der ,gemeinde zu ,jerusalem1 kam durch die ,verfolgung in eine ,stadt in ,samarien und begann1 ihnen ,christum zu predigen4 ,das ,volk aber hrte einmtiglich und fleiig zu1 was ,philippus sagte1 und sahen die ,zeichen1 die er tat4 ,da sie aber des ,philippus ,predigten glaubten von dem ,reich ,gottes und von dem ,namen ,jesu ,christi1 lieen sich taufen beide1 ,mnner und ,weiber4 ,da ward auch der ,simon glubig und lie sich taufen48 ,illustration3 ,christus und ,nikodemus4 ,ferner ersehen wir aus ,apg4 #h1 #bf-dj1 wie ,philippus auf gttliches ,gehei hin dem ,kmmerer und ,wrdentrger der thiopischen ,knigin ,kandaze das ,evangelium von ,jesu predigte4 ,der ,kmmerer wurde davon ergriffen und berzeugt und erklrte sich willig1 dem ,heiland in der ,taufe zu folgen4 ,allein ,philippus forderte zuvor ein offenes ,bekenntnis von ihm1 indem er ihn fragte3 ,glaubest du von ganzem ,herzen88 ,ich glaube18 antwortete der berzeugte ,eunuch1 da ,jesus ,christus ,gottes ,sohn ist48 ,und er hie den ,wagen halten1 und stiegen hinab in das ,wasser beide1 ,philippus und der ,kmmerer1 und er taufte ihn48 ,das ,gleiche finden wir auch in ,apg4 #i1 #a-ai1 wo uns die ,bekehrung ,pauli geschildert wird4 ,auch er mute zuvor an ,christum glubig werden1 ehe er getauft werden konnte4 ,in ,apg4 #aj lesen wir von ,kornelius1 wie er von ,herzen verlangte1 des ,herrn ,willen zu erfahren1 um ihm vllig dienen zu knnen4 ,durch die ,erscheinung eines ,engels wurde er beauftragt1 nach ,petrus1 dem ,apostel1 zu senden1 der ihm zeigen wrde1 was er zu tun htte4 ,petrus kam18 so sagt die gttliche ,urkunde1 und fand ihrer viel1 die zusammenkommen waren48 ,vers #bg4 ,er predigte ihnen dasselbe wie der ,menge auf dem ,pfingstfest in ,jerusalem4 ,von diesem ,jesu81 sprach er1 zeugen alle ,propheten1 da durch seinen ,namen alle1 die an ihn glauben1 ,vergebung der ,snden empfahen sollen48 ,vers #dc4 ,kornelius und alle1 die der ,botschaft ,petri lauschten1 glaubten an diesen sndenvergebenden ,heiland und nahmen ihn in ihre ,herzen auf4 ,als ,beweis dafr fiel der hl4 ,geist auf sie1 worauf ,petrus den ,befehl gab1 da man sie taufen sollte4#eb ,etwa #ah ,jahre nach der ,himmelfahrt des ,herrn finden wir ,paulus als das auserwhlte ,rstzeug8 auf seiner zweiten ,missionsreise1 begleitet von ,silas1 ,lukas und ,timotheus4 ,durch ein nchtliches ,gesicht in ,troas erhielt ,paulus den ,ruf von ,gott1 nach ,europa hinberzugehen4 ,er ging nach ,philippi und begann hier1 das ,evangelium zu predigen4 ,die ersten ,bekehrten waren hier die ,lydia1 der der ,herr das ,herz ffnete1 sowie ihr ganzes ,haus1 welche daraufhin getauft wurden4#ec ,in demselben ,kapitel wird uns berichtet1 da ,paulus durch die ,heilung einer ,wahrsagerin in den ,kerker geworfen wurde4 ,durch die wunderbare ,errettung wurde der ,kerkermeister aufs tiefste erschttert4 ,er war berzeugt1 da diese ,menschen 7,paulus und ,silas7 ,knechte des ,allerhchsten seien4 ,zitternd fiel er zu ihren ,fen nieder und fragte3 ,liebe ,herrn1 was soll ich tun1 da ich selig werde88 ,sie sprachen3 ,glaube an den ,herrn ,jesum ,christum1 so wirst du und dein ,haus selig6 ,und sagten ihm das ,wort des ,herrn und allen1 die in seinem ,hause waren48 ,nach diesem lesen wir3 ,und er lie sich taufen und alle die ,seinen alsobald und freute sich mit seinem ganzen ,hause1 da er an ,gott glubig worden war48#ed ,von ,philippi setzte ,paulus seine ,missionsreise weiter ber ,thessalonich und ,athen nach ,korinth fort1 wo er ein ,jahr und sechs ,monate verweilte4 ,in dieser bedeutendsten ,handelsstadt ,griechenlands1 die den ,weltverkehr zwischen dem ,orient und dem ,westen vermittelte1 hatte ,paulus die beste ,gelegenheit1 die ,botschaft von dem ,gekreuzigten zu verkndigen4 ,der ,synagogenvorsteher ,krispus1 mit seinem ganzen ,hause und viele von den ,korinthern1 welche hrten1 glaubten und wurden getauft48#ee ,trotz groem ,widerstand erblhte in kurzer ,zeit eine groe und lebendige ,christengemeinde1 eine ,gemeinde reich an ,gaben des hl4 ,geistes4#ef ,illustration3 ,paulus und ,silas im ,hause des ,kerkermeisters4 ,die letzte ,stelle1 welche fr unsere ,untersuchung ein wichtiges ,zeugnis enthlt1 ist die in ,apg4 #ai1 #a-g4 ,hier wird uns erzhlt1 da ,paulus auf seiner dritten ,missionsreise im ,jahre #ed nach ,ephesus kam1 wo er etliche ,jnger8 fand1 welche auer der ,taufe des ,johannes nochmals auf den ,namen des ,herrn getauft wurden4 ,also stellte auch ,paulus an seine ,tuflinge dieselbe ,bedingung wie die andern ,apostel des ,herrn1 nmlich ,glaube und ,sinnesnderung4 ,hierzu bemerkt ,heitmller3 ,es bedarf ja kaum der ,bemerkung1 da ,paulus den ,glauben bei dem ,taufakt als vorhanden voraussetzt4 ,nur wer glaubte1 lie sich taufen48#eg ,und ,mosheim1 aus der apostolischen ,zeit berichtend1 schreibt3 ,es wurden keine anderen getauft als diejenigen1 welche vorher in den ,hauptwahrheiten der ,religion sorgfltig waren unterwiesen worden und untrgliche ,zeugnisse ihrer redlichen und heiligen ,gemtsfassung abgelegt hatten48#eh ,ebenso bezeugt dies der ,geschichtschreiber ,gottfried ,arnold3 ,gleicher ,gestalt ging es bei der ,taufe auch so ziemlich zu1 da man dem uerlichen ,werke nichts zuschrieb1 und glaubte1 es knnten alle ,wasser keine einzige ,snde abwaschen1 daher man die ,neubekehrten zuvor grndlich unterrichtete und sie von dem uerlichen ,werk1 dafr die ,vernunft zu fallen pflegt1 auf eine grndliche ,vernderung des ,lebens und inwendige ,wiedergeburt weise48#ei ,aus diesen vielen bestimmten biblischen ,zeugnissen ersehen wir die unumstliche ,tatsache1 da whrend den ,tagen ,christi und der apostolischen ,zeit die ,taufe nie an unmndigen ,kindern1 die noch jedes ,selbstbewutsein entbehren1 vollzogen wurde1 sondern nur solche ,personen getauft wurden1 die vorher ,christum und sein ,evangelium im ,glauben in ihren ,herzen aufnahmen1 die ,bue taten81 ihre ,snden bekannten8 und die versprachen1 ,gott im ,geist und in der ,wahrheit zu dienen4 ,das ,zeugnis einiger unparteiischer ,bibelforscher4 ,wir lassen hier noch einige unparteiische ,bibelforscher zu ,worte kommen1 die das besttigen1 was wir eben oben ausfhrten4 ,zuerst ,hieronymus 7gest4 #dbj71 einer der gelehrtesten der lateinischen ,kirchenvter4 ,er bemerkt in seinem ,kommentar zu ,matth4 #bh1 #af-bj3 ,erst lehren sie alle ,vlker2 dann tauchen sie die ,belehrten ins ,wasser ein1 denn es ist unstatthaft1 da der ,leib das ,sakrament der ,taufe empfange1 wenn nicht die ,seele vorher den wahren ,glauben empfangen hat4 ,die ,reihenfolge ist wichtig4 ,er befahl den ,aposteln1 da sie zuerst alle ,nationen unterrichten sollten und sie dann mit dem ,sakrament des ,glaubens taufen48 ,ebenso auch der berhmte und ehrwrdige ,johannes ,goner4 ,er sagt3 ,der ,glaube wird von dem ,heilande der ,taufe vorangestellt1 weil seine ,augen zuerst nach dem ,glauben sahen und die1 so getauft werden1 vor allem an ihn glauben mssen2 denn des ,glaubens ,siegel soll die ,taufe sein1 wie ,abraham die ,beschneidung empfing zum ,siegel des ,glaubens1 den er schon vor der ,beschneidung hatte4 ,darum darf sich kein ,maulchrist auf seine ,taufe verlassen ohne ,glauben48#fj ,ferner ,dr4 ,olshausen3 ,das ,bekenntnis ist als ,bedingung der ,taufe zu denken4 ,wo daher das ,bekenntnis fehlte1 da fiel auch die ,taufe aus48#fa ,und ,stadtpfarrer ,bossert bezeugt3 ,es ergibt sich1 da die ,taufe in der ,urgemeinde nur an solchen ,personen vorgenommen wurde1 welche zur berzeugung gefhrt waren1 da ,jesus der ,messias ist1 und welche bereit waren1 alles auf sich zu nehmen1 was fr die ,fhrung des ,lebens sich aus diesem ,glauben ergab48#fb ,und ,ernst ,teichmann fhrt aus3 ,die ,taufe setzt den ,glauben voraus4 ,wre nicht zuerst der ,glaube an ,christum ,jesum in dem ,menschen vorhanden gewesen1 so knnte die ,taufe berhaupt nicht stattgefunden haben4 ,nur weil der ,mensch glubig geworden ist1 wird er getauft und damit in die christliche ,gemeinde aufgenommen48#fc ,zuletzt ,dr4 ,martin ,luther im ,groen ,katechismus3 ,aufs dritte1 weil wir den groen ,nutzen und ,kraft der ,taufe haben1 so la nun weiter sehen1 wer die ,person sei1 die solches empfange1 was die ,taufe gibt und ntzet4 ,das ist abermals aufs feinste und klarste ausgedrckt eben mit den ,worten3 ,wer da glaubet und getauft wird1 der wird selig18 das ist1 der ,glaube macht die ,person allein wrdig1 das heilsame gttliche ,wasser ntzlich zu empfangen4 ,denn weil solches allhier in den ,worten bei und mit dem ,wasser vorgetragen und verheien wird1 kann es nicht anders empfangen werden1 denn da wir solches von ,herzen glauben2 ohne ,glauben ist es nichts ntze1 ob es gleich in ihm selbst ein gttlicher1 berschwenglicher ,schatz ist4 ,darum vermag das alleinige ,wort wer da glaubt8 so viel1 da es ausschlieet und zurcktreibt alle ,werke1 die wir tun knnen1 der ,meinung1 als dadurch ,seligkeit zu erlangen und verdienen4 ,denn es ist beschlossen1 was nicht ,glaube ist1 das tut nichts dazu1 empfngt auch nichts48#fd ,nach ,ablauf des apostolischen ,zeitalters finden wir noch bis in das #d4 ,jahrh4 hinein ,spuren davon1 da ,bue und ,glaube als subjektive ,bedingung der ,taufe gefordert wurden4 ,justin der ,mrtyrer 7gest4 #aff71 der berhmteste unter den griechischen ,apologeten1 berichtet3 ,nur die1 welche wiedergeboren werden wollen und ,bue tun1 empfangen die ,taufe48#fe ,in ,tertullian 7gest4 #bcj7 besitzen wir einen weiteren ,zeugen dafr1 da ein ,unterricht der ,taufe voranging und der ,glaube an den ,gekreuzigten zum ,empfang derselben erforderlich war4 ,er bezeugt dies in klaren ,worten in seinem ,protest gegen die ,idee der ,kindertaufe1 bei welcher ,gelegenheit er auch gleichzeitig den ,grund dafr angibt3 ,sie sollen demnach auch kommen1 wenn sie herangewachsen sind1 wenn sie gelernt haben1 wenn sie darber belehrt sind1 wohin sie gehen sollen2 sie mgen ,christen werden1 sobald sie imstande sind1 ,christum zu kennen4 ,sie mgen lernen1 um ihr ,seelenheil bitten1 damit es den ,anschein gewinne1 da man nur einem ,bittenden gegeben habe48#ff ,ferner schreibt er3 ,sobald der ,glaube an ,umfang gewonnen hatte durch den ,glauben an ,christi ,geburt1 sein ,leiden und seine ,auferstehung1 so kam auch eine ,erweiterung durch das ,sakrament hinzu1 die ,besiegelung durch die ,taufe als uere ,hlle fr den ,glauben444 ,das ,predigen ist das frhere1 das ,taufen das sptere48#fg ,ebenso in seiner ,schrift ,vom ,kranze des ,soldaten81 wo er sagt1 da sie erst dann die ,taufe erhalten1 wenn sie vorher in der ,kirche unter der ,hand des ,bischofs die ,erklrung abgegeben1 da sie dem ,teufel1 seiner ,pracht und seinen ,engeln widersagen84#fh ,tertullian sah also in der ,taufe gar keinen ,wert1 wenn sie an solchen ,personen vollzogen wurde1 denen das ,selbstbewutsein und der persnliche ,glaube fehlte4 ,prof4 ,dr4 ,probst fhrt zu diesem ,punkt aus3 ,jeder ,unglubige1 der um ,aufnahme in die ,kirche bat1 wurde mit ,freuden aufgenommen1 jedoch nicht sogleich zur ,taufe1 sondern vorerst zum ,katechumenate zugelassen4 ,in ihm fand die ,vorbereitung auf den ,empfang der ,taufe1 sowohl nach der intellektuellen als moralischen ,seite statt4 ,wenn die ,katechumenen das1 was gelehrt wurde1 glaubten und darnach zu leben versprachen1 erhielten sie das ,sakrament1 whrend man schlecht vorbereitete ,katechumenen zurckstellte oder ganz abwies48#fi ,walfried ,strabo1 ein bedeutender theologischer ,schriftsteller der ersten ,hlfte des #i4 ,jahrh41 schreibt in seinem ,buch ,de exordiis et incrementis rerum ecclesiasticarum3 ,es ist bemerkt1 da in primitivem ,alter die ,gnade der ,taufe nur denjenigen gegeben wurde1 die in ,krper und ,verstand zu solcher ,reife herangewachsen waren1 da sie die ,wohltat1 die durch die ,taufe erlangt wird1 verstehen und wrdigen48 ,salmasius 7gest4 #afec7 und ,suicerus 7gest4 #afhd7 erklren3 ,die ersten zwei ,jahrhunderte empfing keiner die ,taufe1 der nicht zuerst in dem ,glauben und der ,lehre ,christi unterrichtet worden war48#gj ,auch in der alexandrinischen ,kirche1 welche sich mit allen ihren theologischen und dogmatischen ,begriffen von der nordafrikanischen wesentlich unterschied und wo die ,lehre von der ,notwendigkeit der ,kindertaufe schon ziemlich vorherrschend war1 finden wir noch die apostolische ,einrichtung1 der zufolge vom ,tufling vor dem ,empfang der ,taufe rechtschaffene ,frchte der ,bue verlangt wurden1 sowie ein offenes ,bekenntnis seines ,glaubens4 ,den ,beweis dafr entnehmen wir den ,schriften des ,origenes3 ,ich flehe euch an18 sagt er1 nur mit groer ,behutsamkeit zur ,taufe zu kommen4 ,zeiget vorher ,frchte der rechtschaffenen ,bue4 ,bringet einige ,zeit mit gttlichem ,gesprch zu1 indem ihr euch vor allen ,unreinigungen und allem bel bewahrt1 dann werdet ihr die ,verzeihung der ,snde empfangen48#ga ,la ein jeder sich ins ,gedchtnis zurckrufen1 wie er zuerst zu dem ,wasser der ,taufe kam1 als er die ersten ,symbole des ,glaubens empfing1 und er sich dann dem ,brunnen des ,heils nherte1 welche ,worte er zu jener ,zeit brauchte1 wie er dem ,teufel lossagte1 da er seine ,geprnge nicht mehr brauchen wrde1 noch seine ,worte1 und da er keinem seiner ,dienste oder ,vergngungen nachkommen wrde48#gb ,und in seiner ,schrift gegen ,celsus schreibt ,origenes3 ,wenn aber diejenigen unter den ,ermahnten1 die im ,guten ,fortschritte machen1 zeigen1 da sie durch das ,wort gereinigt worden sind und soviel als mglich ein besseres ,leben gefhrt haben1 dann laden wir sie ein1 sich in unsere ,gemeinschaft aufnehmen zu lassen48#gc ,wenn wir aber zur ,gnade der ,taufe kommen1 widersagen wir allen andern ,gttern und ,herrn und bekennen allein ,gott den ,vater und ,sohn und hl4 ,geist48 ,hierzu bemerkt noch ,prof4 ,dr4 ,probst3 ,das ,symbolum wurde aber vom ,tufling nicht etwa auf gemachte ,aufforderung vollstndig hergesagt1 sondern das ,bekenntnis derselben geschah in der ,form von ,frage und ,antwort48#gd ,die ,briefe ,cyprians aus dem ,ketzertaufstreite legen ebenfalls ein unzweideutiges ,zeugnis dafr ab1 da das ,glaubensbekenntnis vor der ,taufe in ,form von ,frage und ,antwort abgelegt wurde4 ,cyprian schreibt3 ,es macht nun vielleicht jemand den ,einwurf und sagt1 ,novatian halte sich mit der katholischen ,kirche an dasselbe ,gesetz1 er taufe auf die gleiche ,art wie wir1 er anerkenne denselben ,gott ,vater1 denselben ,christus den ,sohn1 denselben hl4 ,geist und drfe deshalb die ,gewalt zu taufen in ,anspruch nehmen1 weil er in der ,fragestellung bei der ,taufe von uns nicht abzuweichen scheint4 ,wer immer nun diesen ,einwand vorbringen zu mssen glaubt1 der mge zuerst wissen1 da wir und die ,schismatiker nicht dasselbe ,glaubensbekenntnis bei der ,taufe noch auch die nmliche ,fragestellung haben4 ,denn wenn sie sagen3 ,glaubst du an den ,sndennachla und an das ewige ,leben durch die heilige ,kirche8 -- so lgen sie mit dieser ,frage1 da sie keine ,kirche haben48#ge ,ebenso schreibt ,cyprian im ,namen zahlreicher auf einem ,konzil versammelter ,bischfe3 ,aber auch die bei der ,taufe gebruchliche ,fragestellung gibt der ,wahrheit ,zeugnis4 ,denn wenn wir sagen3 ,glaubst du an das ewige ,leben und an die ,vergebung der ,snden durch die heilige ,kirche8 so verstehen wir damit1 da nur in der ,kirche ,sndenvergebung erteilt werden knne48#gf ,ein gleiches klares ,zeugnis findet sich auch in den katechetischen ,schriften des ,cyrill von ,jerusalem 7gest4 #chf74 ,nachdem der ,tufling sich von ,satan lossagte1 wandte er sich gegen ,sonnenaufgang und bekannte3 ,ich glaube an den ,vater und an den ,sohn und an den hl4 ,geist und an eine ,taufe der ,bue48#gg ,dies besttigt ,cyrill in seiner zweiten mystagogischen ,katechese1 ,kap4 #d1 indem er sagt3 ,es wurde ein jedes gefragt1 ob es glaube an den ,namen des ,vaters und des ,sohnes und des hl4 ,geistes4 ,und er bekannte das heilbringende ,bekenntnis48 ,es mu hier aber bemerkt werden1 da schon seit dem ,anfang des #c4 ,jahrh4 die ,ablegung des ,glaubensbekenntnisses vielfach nur noch etwas blo ,oberflchliches und uerliches war4 ,man gestaltete den ,weg des ,heils immer breiter und machte es den ,heiden1 die zur christlichen ,kirche bertraten1 leicht und bequem4 ,und da man es fr verdienstlich hielt1 die ,herde ,christi schnell zu vermehren1 so suchten sich die sogenannten ,heidenapostel durch ,massenbekehrungen ,ruhm zu erwerben4 ,grndlichen ,unterricht im ,evangelium und wahre ,herzensbekehrung sah man bald als hinderliche ,dinge an4 ,man lie sich von dem falschen ,grundsatz leiten1 da1 wenn der ,heide nur einmal der christlichen ,kirche angehre1 der ,geist des ,evangeliums und die ,wirksamkeit ihrer ,lehrer ihn stufenweise weiterfhren knne4 ,nach diesem ,grundsatz suchte ,gregorius ,thaumaturgos 7gest4 #bgj71 ,glieder fr die ,kirche ,jesu ,christi zu gewinnen4 ,neander schreibt in seiner ,kirchengeschichte von ihm3 ,da er wahrnahm1 da viele aus dem ,volke durch die ,liebe zu ihren alten mit dem ,heidentume verbundenen ,lustbarkeiten an die vterliche ,religion gefesselt blieben1 so wollte er den ,neubekehrten einen ,ersatz dafr geben4 ,nach der decianischen ,verfolgung 7#bej71 welche viele in dieser ,gegend dem ,mrtyrertode zugefhrt hatte1 stiftete er ein allgemeines ,mrtyrerfest und erlaubte der rohen ,menge1 dies mit hnlichen ,gastmhlern wie bei den heidnischen ,totenfeiern 7,parentalia7 und bei andern heidnischen ,festen zu feiern4 ,er meinte1 so werde ein ,hindernis der ,bekehrung hinwegfallen1 und wenn sie einmal ,mitglieder der christlichen ,kirche wren1 wrden sie nach und nach von selbst1 nachdem ihr ,sinn durch das ,christentum vergeistigt worden1 die sinnlichen ,vergngungen fahren lassen4 ,aber er bedachte nicht1 welche ,vermischung heidnischer und christlicher ,vorstellungen und ,gebruche aus dieser ,anbequemung hervorgehen konnte1 -- was nachher wirklich geschah -- wie schwer das ,christentum im ,leben recht durchdringen konnte1 wenn es von ,anfang an durch diese ,vermischung getrbt wurde48#gh ,wie weit aber damals schon der sittliche ,verfall der ,christenheit vorgeschritten war1 ersehen wir aus folgendem ,zeugnis ,cyprians3 ,alle lieen sich nur die ,vermehrung ihres ,vermgens angelegen sein und waren1 vergessend1 was die ,glubigen frher zu den ,zeiten der ,apostel getan hatten und immer tun sollten1 voll unersttlicher ,habgier nur darauf bedacht1 ihre ,schtze zu vermehren4 ,bei den ,priestern fehlte es an frommer ,gottesfurcht1 bei den ,kirchendienern an wahrem ,glauben1 in den ,werken an ,barmherzigkeit1 in den ,sitten an ,zucht48 ,durch schlauen ,betrug hinterging man die ,herzen der ,einfltigen1 durch listige ,kunstgriffe suchte man die ,brder zu bercken4 ,mit ,unglubigen knpfte man das ,band der ,ehe1 gab ,heiden die ,glieder ,christi preis4 ,man schwur nicht blo leichtsinnig sondern auch falsch1 die ,vorsteher verachtete man in hochmtigem ,dnkel1 verleumdete einander mit giftigem ,munde1 war gegenseitig mit andauerndem ,hasse entzweit4 ,viele ,bischfe1 welche die andern ermahnen und ihnen zum ,beispiele dienen sollten1 lieen sich mit ,vernachlssigung ihres gttlichen ,amtes zur ,verwaltung weltlicher ,geschfte herab1 entfernten sich von ihrem ,stuhle1 lieen das ,volk im ,stich1 schweiften in fremden ,provinzen umher und besuchten die ,jahrmrkte1 um eintrgliche ,geschfte zu machen48#gi berschreiten wir das #d4 ,jahrh41 so werden wir finden1 da die biblischen ,vorbedingungen der ,taufe immer seltener und schlielich gnzlich auer acht gelassen werden4 ,durch die in der ,mitte des #c4 ,jahrh4 aufgekommene ,kindertaufe finden wir die strksten ,verschiebungen der einzelnen ,akte4 ,der bufertige ,glaube1 der1 wie wir sahen1 in den ,tagen der ,apostel und auch noch bis in die ,zeit des ,cyrill von ,jerusalem als subjektive ,bedingung der ,taufe gefordert wurde1 mute wegfallen1 und das ,ablegen des ,glaubensbekenntnisses und ,gelbdes kann heute nicht mehr vor der ,taufe sondern viele ,jahre nachher1 nmlich erst bei der ,konfirmation1 stattfinden4 ,die ,art und ,weise der ,taufe4 ,um uns ber die ,art und ,weise der ,taufe klar zu werden1 d4 h4 wie die ,taufe ausgefhrt werden sollte1 mssen wir zuerst den ,sinn oder die ,bedeutung der ,wrter ,taufe8 oder taufen8 verstehen4 ,diese zwei ,wrter sind die bersetzung der griechischen ,wrter baptismos81 baptizein8 und bapto8 und bedeuten eintauchen1 versenken1 untertauchen oder begraben4 ,alle guten griechischen ,wrterbcher und ,sprachlexika legen dem ,wort diese ,bedeutung bei4 ,bei allen griechischen ,schriftstellern und ,historikern1 wo die ,wrter baptismos81 baptizein8 und bapto8 von ihnen angewandt werden1 bedeuten sie allemal ein ,eintauchen ins ,wasser4 ,plutarch braucht sie vom ,untertauchen ins ,meer1 und das ,stammwort bapto8 heit beim ,aratus und ,sophokles ebenfalls untertauchen4#hj ,auch ,polybius1 der ,verfasser einer ,universalgeschichte1 sowie ,strabo und ,dio ,cassius gebrauchten die ,wrter in diesem ,sinne4 ,wenn nun diese ,mnner diesen ,wrtern die oben genannte ,bedeutung beilegen1 so knnen wir ihnen volles ,vertrauen entgegenbringen1 denn sie muten doch ihre eigene ,sprache besser kennen als ,fremde4 ,auch die grten ,autoren und ,sprachkundigen der neuen ,zeit stimmen mit der hier gegebenen ,erklrung der ,wrter berein4 ,so erklren ,dr4 ,holzmann und ,dr4 ,zpffel das ,wort baptismos8 mit ,eintauchen ins ,wasser84#ha ,eisenlohr1 der von der ,bedeutung dieses ,wortes spricht1 sagt3 ,dieses heit nach dem ,urteil aller der griechischen ,sprache ,kundigen untertauchen48#hb ,und ,liebmann legt dem ,worte ,taufe8 die ,bedeutung von vertiefen1 in die ,tiefe tun81 d4 h4 gleichfalls untertauchen81 bei4#hc ,ebenso ,dr4 ,heyne3 ,taufen1 untertauchen1 das ,sakrament der ,taufe vollziehen2 ursprnglich ,bewirkungswort zu tief mit der ,bedeutung in die ,tiefe1 unter die ,oberflche 7des ,wassers7 bringen48#hd ,dieselbe ,erklrung geben auch ,bauch und ,bury in ,luthers ,kleinem ,katechismus1 ,s4 #acd4 ,sie schreiben3 ,zu der ersten ,zeit wurde die ,taufe durch vlliges ,untertauchen im ,wasser vollzogen1 daher der ,name ,taufe81 d4 i4 ,tauchen848 ,ebenso ,weigand in seinem ,deutschen ,wrterbuch81 sowie ,prof4 ,friedrich ,kluge in seinem ,etymologischen ,wrterbuch der deutschen ,sprache81 #e4 ,aufl41 ,s4 #cgc4 ,und ,luther sagt in seinem ,sermon von der ,taufe8 vom ,jahre #aeai3 ,die ,taufe heit auf griechisch baptismos1 zu ,latein merso1 das ist1 wenn man etwas ganz ins ,wasser taucht1 das ber ihm zusammengeht4 ,und wiewohl an vielen ,orten der ,brauch nimmer ist1 die ,kinder in die ,taufe ganz zu stoen und zu tauchen1 sondern sie allein mit der ,hand aus der ,taufe begiet3 so sollte es doch so sein und wre recht1 da man nach ,laut des ,wrtleins ,taufe das ,kind oder jeglichen1 der getauft wird1 ganz hinein ins ,wasser senkte und taufte und wieder herauszge4 ,denn auch ohne ,zweifel in deutscher ,zunge das ,wrtlein ,taufe8 herkommt von dem ,wort tief81 da man tief ins ,wasser senkt1 was man tauft4 ,das fordert auch die ,bedeutung der ,taufe2 denn sie bedeutet1 da der alte ,mensch und sndliche ,geburt von ,fleisch und ,blut soll ganz ersuft werden durch die ,gnade ,gottes4 ,darum sollte man der ,bedeutung genugtun und ein recht vollkommenes ,zeichen geben48#he ,dr4 ,augusti besttigt dies1 indem er schreibt3 ,was zuvrderst die allgemein angenommene ,benennung anbetrifft1 so bezeichnen die beiden ,formen3 baptismus8 und baptisma81 sie mgen nun synonym sinnverwandt sein oder nicht1 nach ,etymologie und ,sprachgebrauch ein ,untertauchen1 ,eintauchen usw42 und die ,wahl des ,ausdruckes verrt ein ,zeitalter1 wo die spter blich gewordene ,besprengung 7ritus aspersionis7 noch nicht eingefhrt war4444 ,die ,griechen blieben auch stets bei dieser ,bedeutung stehen48#hf ,dies liefert uns den ,beweis1 da1 wo diese ,wrter im ,n4 ,testament vorkommen1 sie ebenfalls dieselbe ,bedeutung haben4 ,doch versuchte man schon oft zu behaupten1 und das besonders in neuerer ,zeit1 da gewisse ,wrter1 wenn sie in der ,bibel vorkommen1 eine andere ,bedeutung htten1 als wenn sie sonstwo gebraucht werden4 ,dies wird insbesondere von den griechischen ,wrtern baptizein81 bapto8 und baptismos8 behauptet4 ,diese ,behauptung ist aber gnzlich unberechtigt4 ,man kommt zu dieser ,behauptung nur dadurch1 weil man den ,sinn dieser ,wrter von falschem ,gebrauch oder ,ausfhrung der ,taufe abhngig macht1 oder besser gesagt1 man will durch die ,handlung1 wie sie heutzutage ausgefhrt wird1 den ,sinn der ,wrter bestimmen und erklren4 ,wenn wir aber nach dem ,sinn eines ,wortes suchen1 sollten wir vor allem dasselbe von allen solchen fremden ,elementen zu befreien suchen4 ,in dem vorliegenden ,falle hatte das ,wort ,taufe8 einen festgelegten ,sinn1 bevor es gebraucht wurde1 um eine christliche ,handlung zu bezeichnen4 ,wenn aber die ,handlung nicht so geschieht1 da sie dem ,sinn des ,wortes entspricht1 dann kann uns das dafr gebrauchte ,wort keinen korrekten ,begriff von derselben bermitteln2 und solch eine ,anwendung wrde nur dazu angetan sein1 um groe ,verwirrung zu stiften4 ,wir knnen durchaus nicht annehmen1 da der erhabene ,stifter dieser ,einrichtung in seiner ,anweisung beabsichtigte1 betreffs der ,art und ,weise der ,ausfhrung der ,taufe seine ,nachfolger im ,unklaren zu lassen4 ,er whlte vielmehr ein ,wort1 das eine bestimmte ,handlung in der ,ausbung der ,taufe und eine festbegrndete und unverkennbare definitive ,bedeutung hatte1 nmlich die des ,untertauchens4 ,aus dem bisher ,gesagten ersehen wir klar1 da ,untertauchen die einzig richtige ,art und ,weise der ,vollziehung der christlichen ,taufe ist4 ,das ,zeugnis des ,neuen ,testaments4 ,das ,n4 ,testament wird uns in unserer ,untersuchung eine gute ,hilfsquelle sein4 ,es ist das zuverlssigste ,geschichtswerk1 das uns von den ,taten ,jesu und der ,apostel berichtet4 ,in ihm werden uns auch die vielen ,taufen mitgeteilt1 die in jenen ,tagen durch die ,apostel an den ,neubekehrten vollzogen wurden1 wobei wir die ursprngliche ,praxis der ,taufe und mit ihr auch die bestimmte ,form und ,anwendung derselben finden4 ,wir unterwerfen deshalb die in ,frage kommenden ,stellen einer genauen ,prfung4 ,die erste ,stelle wre ,matth4 #c1 #e4 #f4 ,hier wird uns erzhlt1 wie ,johannes der ,tufer auf ,gottes ,gehei in die ,wste des jdischen ,landes ging1 um zu predigen und dem kommenden ,messias den ,weg zu bereiten1 ihm zuzurichten ein bereit ,volk84 ,durch seine ,predigt stellte er die ,anforderung an seine ,zuhrer1 da sie sollten ,bue8 tun und glauben an den1 der nach ihm kommen sollte1 das ist an ,jesum1 da der ,christus sei84#hg ,wer nun dieser ,aufforderung nachkam1 wurde von ,johannes getauft4 ,wir wollen aber bei dieser ,gelegenheit eine fr unsere ,untersuchung sehr wichtige ,frage nicht unbeachtet lassen1 und das wre die3 ,welche ,art und ,weise brachte ,johannes bei der ,ausfhrung dieser gttlichen ,verordnung an diesen bufertigen ,sndern in ,anwendung8 ,vollstreckte er diese wichtige ,handlung durch ,untertauchen1 bergieen oder ,besprengen8 ,wir sind bei der ,beantwortung dieser ,frage durchaus nicht an menschliche ,auslegungen1 ,meinungen und ,ideen gebunden4 ,der gttliche ,bericht ist so einfach und klar1 da er nicht miverstanden werden kann4 ,er lautet3 ,da ging zu ihm hinaus die ,stadt ,jerusalem und das ganze jdische ,land und alle ,lnder an dem ,jordan und lieen sich taufen von ihm im ,jordan und bekannten ihre ,snden48#hh ,man beachte1 da es hier ausdrcklich heit und lieen sich taufen von ihm nicht am8 sondern im8 ,jordan4 ,auerdem wird uns noch berichtet1 da ,johannes der ,tufer sich eine ,stelle im ,jordan aussuchte1 da viel ,wasser8 war4 ,siehe ,joh4 #c1 #bc4 ,viel ,wasser8 ist sicherlich nicht zur modernen ,ausbung der ,besprengung 7aspersio7 oder ,begieung 7infusio7 ntig4 ,er whlte vielmehr ,enon zur ,taufe1 weil er daselbst gengend tiefes ,wasser zum ,untertauchen 7immersio7 hatte1 damit er in richtiger ,art seines gttlichen ,meisters ,verordnung ausfhren konnte4 ,dies wird ein jeder vorurteilsfreie und unbefangene ,leser zugeben mssen4 ,der ,kirchenpropst ,a4 ,caspers fhrt hierzu aus3 ,johannes sagt ,ich taufe euch im ,wasser#81 ,matth4 #c1 #aa 7vergl4 ,mark4 #a1 #h71 womit aufs deutlichste ausgesprochen ist1 da die ,taufe nicht im ,hinabsteigen und ,heraufsteigen aus dem ,wasser besteht1 sondern da ,johannes den ,tufling1 der in dem ,wasser steht1 in das ,wasser1 in welchem er steht1 untertaucht1 so da das ,wasser ber des ,tuflings ,kopf zusammenschlgt1 wodurch der ,tufling im ,wasser sich befindet wie ein ,begrabener im ,grabe4#hi ,es zerfiel also die ,taufe in drei ,akte3 in das ,hinabsteigen des ,tuflings in das ,wasser1 in das ,untertauchen desselben von seiten des ,tufers und das ,heraussteigen aus dem ,wasser48#ij ,illustration3 ,johannes tauft ,jesum im ,jordan4 ,und ,calvin bemerkt zu der ,stelle3 ,von diesen ,worten1 ,joh4 #c1 #bc1 knnen wir entnehmen1 da die ,taufe von ,johannes und ,christo durch ,eintauchen des ganzen ,leibes unter ,wasser vollzogen wurde48#ia ,auch ,olshausens ,aussage ist bemerkenswert4 ,er sagt3 ,als ,jesus die ,stadt verlie1 begab er sich gegen den ,jordan hin1 wo er taufte1 aber doch so1 da er im jdischen ,lande blieb4 -- ,in der ,nhe taufte auch ,johannes1 weil tiefes1 zum ,untertauchen bequemes ,wasser da war48#ib ,dr4 ,paulus ,tassani in seiner ,bibelausgabe ,minden1 #agaf1 zu ,joh4 #c1 #bc3 ,wasser1 d4 h4 ,flsse oder ,bche2 weil diejenigen1 so von ,johannes getauft wurden1 mit ihren ganzen ,leibern in das ,wasser gingen48 ,eine weitere ,stelle wre ,matth4 #c1 #af4 ,hier heit es ,da ,jesus getauft war1 stieg er alsbald herauf aus dem ,wasser48 ,noch genauer gibt es uns der ,evangelist ,markus in ,kap4 #a1 #i4 #aj ,und es geschah in jenen ,tagen1 da kam ,jesus von ,nazareth in ,galila und wurde von ,johannes in den ,jordan getauft48#ic ,das in den ,jordan getauft8 und er stieg alsbald aus dem ,wasser8 gibt uns wieder vollstndig den ,sinn des ,hineintauchens4 ,wir knnen hier nicht annehmen1 da ,johannes bei der ,taufe ,jesu1 was die ,form derselben anbetrifft1 etwas ,besonderes getan habe4 ,er hat also unter taufen8 nichts anderes als untertauchen8 verstanden4 ,dementsprechend schreibt auch ,dr4 ,a4 ,caspers3 ,da ,taufen ,untertauchen heit1 das tritt deutlich hervor in ,mark4 #a1 #i1 wo ausdrcklich gesagt wird3 ,jesus wurde von ,johannes in den ,jordan getauft48 ,es bedarf also das ,wort3 in den ,jordan8 keiner ,auflsung in zwei ,stze3 er stieg in den ,jordan hinab und lie sich dann in dem ,jordan taufen48#id ,und ,vossius bezeugt3 ,da ,johannes der ,tufer und die ,apostel diejenigen1 welche sie tauften1 untertauchten1 leidet keinen ,zweifel4 ,denn also lesen wir3 ,und sie lieen sich alle von ihm taufen im ,jordan4 -- ,und da ,jesus getauft war1 stieg er bald herauf aus dem ,wasser48#ie ,ferner ,dr4 ,olshausen in seinem ,kommentar zu ,matth4 #c1 #af3 ,die ,form der ,taufe des ,johannes wird nicht weiter geschildert2 ob der ,tufer ,worte1 und welche ,worte er ber ,jesum sprach1 bleibt unberhrt4 ,was mitgeteilt wird1 fllt alles nach vollzogener ,taufe1 nmlich bei dem ,auftauchen aus dem ,wasser4 ,da die ,ausgieung des ,geistes nicht vor dem ,untertauchen erfolgte1 stimmt ganz mit dem symbolischen ,charakter der ,handlung berein4 ,vergl4 ,rm4 #f1 #a4 ff4 ,die eine ,hlfte der ,handlung 7das ,untertauchen7 reprsentiert das ,negative1 das ,hinwegnehmen des ,alten 7,rm4 #f1 #d72 in der andern ,hlfte 7dem ,auftauchen7 war das ,positive1 das ,hervortreten des ,neuen1 angedeutet2 an diese mute sich daher die ,mitteilung des ,geistes anschlieen48 ,jesus gebrauchte das ,wort ,taufe81 indem er die ,gre seiner ,leiden schildert4 ,ich mu mich taufen lassen81 sagt er1 mit einer ,taufe1 und wie ist mir so bange1 bis sie vollendet werde68#if ,wer kann wohl beim ,lesen dieser ,worte an ein zartes ,besprengen oder ,betrufeln mit ,leiden denken8 ,das wie ist mir so bange1 bis sie die ,leidenstaufe vollendet werde8 zeigt an1 da ,jesus in das berwltigende ,meer der ,leiden versenkt und gleichsam eine ,zeitlang darin begraben werde4 ,dr4 ,o4 v4 ,gerlach bemerkt zu dieser ,stelle 7,matth4 #bj1 #bb7 folgendes3 ,der ,kelch bedeutet ein groes zugemessenes ,ma von ,leiden 7,ps4 #ge1 #i2 ,jer4 #be1 #ae2 #di1 #ab2 ,joh4 #ah1 #aa71 geht vielleicht besonders auf ,jesu schwere ,leiden vor der ,kreuzigung2 die ,taufe ist noch mehr3 vlliges ,untertauchen darin1 sein blutiger ,tod4 ,ps4 #db1 #h2 #fi1 #b2 #abd1 #d4 #e2 ,luk4 #ab1 #ej48ig ,dr4 ,bernhard ,wei bemerkt zu ,mark4 #aj1 #ch4 #ci3 ,im brigen kennen wir das ,gesprch ,jesu mit ihnen schon aus ,matth4 #bj1 #bb ff41 nur da hier das ihnen1 wie ihm selbst bestimmte ,leidensgeschick noch unter einem andern ,bilde als eine ,taufe dargestellt wird1 in welcher die ,wasser der ,trbsal1 in die sie untertauchen mssen1 ber ihrem ,haupte zusammenschlagen48#ih ,ebenso zu ,luk4 #ab1 #ej3 ,aber freilich mu dieser ,widerspruch gegen sie zunchst ihn selbst treffen1 und er dadurch in die ,wasserfluten des ,leidens versenkt werden1 wie man in der ,taufe in ,wasser untergetaucht wird48#ii ,die ,umstnde1 welche die ,taufe des ,kmmerers aus thiopien begleiten1 geben uns wichtiges ,material fr unsere ,untersuchung4 ,philippus' ,predigt von ,jesu als dem ,lamme1 das um unsertwillen zur ,schlachtbank gefhrt wird1 von ,zukunft1 ,gericht1 ,rettung und ,taufe macht einen solchen ,eindruck auf den ,suchenden1 da er bei der sich bietenden ,gelegenheit die ,taufe verlangte 7,apg4 #h1 #cf-ci71 um mit diesem ,snderheiland begraben und verbunden zu werden4 ,siehe1 da ist ,wasser18 sagte der ,kmmerer1 was hindert's1 da ich mich taufen lasse8444 ,und er hie den ,wagen halten1 und stiegen hinab in das ,wasser beide1 ,philippus und der ,kmmerer1 und er taufte ihn4 ,da sie aber heraufstiegen aus dem ,wasser1 rckte der ,geist des ,herrn ,philippus hinweg1 und der ,kmmerer sah ihn nicht mehr48 ,nach diesem klaren ,bericht unterliegt es wohl keinem ,zweifel1 da auch dieser ,kmmerer durch ,untertauchen getauft wurde1 denn wenn die ,handlung nicht auf diese ,art und ,weise ausgefhrt wurde1 wozu wre es ntig gewesen1 da beide in das ,wasser hinabstiegen8 ,philippus war sich ebenfalls1 wie auch ,johannes der ,tufer1 ber den ,sinn und die ,bedeutung des ,wortes ,taufe8 vollstndig klar2 er wute1 da es untertauchen8 oder begraben8 heit1 niemals aber besprengen8 oder begieen84 ,demgem bemerkt ,calvin in seinem ,kommentar zu ,apg4 #h1 #ch3 ,hier sehen wir1 wie die ,taufe bei den ,alten verrichtet wurde1 denn sie tauchten den ganzen ,leib in das ,wasser48 ,ebenso ,starke3 ,und der ,kmmerer hie den ,wagen halten1 und stiegen hinab in das ,wasser1 beide1 ,philippus und der ,kmmerer1 und ,philippus taufte ihn im ,namen des dreieinigen ,gottes durch ,eintauchung48#ajj ,desgleichen auch ,quenstedt3 ,untertauchen ist gleichsam ein ,begrbnis1 ,auftauchen eine ,auferstehung4 ,es stehet geschrieben1 ,apg4 #h1 #ch4 #ci1 da ,philippus mit dem ,kmmerer hinab in das ,wasser stieg und ihn darauf taufte2 und es wird hinzugefgt1 da nachdem die ,handlung vollzogen war1 sie beide wieder herauf aus dem ,wasser stiegen4 ,sowohl die morgen- als abendlndische ,kirche hielten sich sehr lange an den ,gebrauch des ,untertauchens48#aja ,illustration3 ,philippus tauft den ,kmmerer4 ,dr4 ,towerson fragt mit ,recht3 ,wozu wre es ntig gewesen1 da die ,tufer sich immer dahin begeben htten1 wo viel ,wasser war1 oder da ,philippus mit dem ,kmmerer in dasselbe hineinstieg1 wenn nicht die ,taufe durch ,untertauchen vollzogen worden wre8 ,da ja1 wie wir bei uns sehen1 sehr wenig ,wasser zur ,begieung oder ,besprengung hinreicht88#ajb ,paulus1 der einen besonders tiefen ,einblick in ,gottes ,erlsungsplan hatte1 spricht zweimal von der ,taufe als von einem ,begrbnis4 ,diese ,ausdrucksweise gibt uns vollstndig den richtigen ,sinn des ,wortes untertauchen84 ,der ,ausdruck wre aber keinesfalls gut gewhlt1 wenn beabsichtigt wrde1 besprengen8 oder begieen8 darzustellen4 ,so sind wir ja mit ihm begraben durch die ,taufe in den ,tod1 auf da1 gleichwie ,christus ist auferweckt von den ,toten durch die ,herrlichkeit des ,vaters1 also sollen auch wir in einem neuen ,leben wandeln48#ajc ,ebenso auch in ,kol4 #b1 #ab3 ,da ihr mit ihm begraben seid durch die ,taufe2 in welchem ihr auch seid auferstanden durch den ,glauben1 den ,gott wirket1 welcher ihn auferweckt hat von den ,toten48 ,der ,sinn dieser ,stelle ist einfach der1 da1 wie ,christus gestorben ist1 so sollen auch wir unserem bisherigen sndhaften ,leben absterben 7,kol4 #c1 #a-c71 unser ,fleisch samt den ,lsten und ,begierden kreuzigen und durch die ,taufe begraben4#ajd ,und wie ,jesus1 durch die ,allmacht seines ,vaters auferweckt1 nicht mehr das vorige ,leben im ,staube der ,niedrigkeit sondern ein hheres begann1 so soll auch das ,kind ,gottes aus der ,taufe heraufsteigen1 nicht mehr ein ,leben im ,dienste der ,snde fortzusetzen1 sondern um ein neues vollkommenes ,leben im ,dienste seines gekreuzigten ,heilandes1 der ,pflicht und der ,menschheit zu beginnen4#aje ,diese ,darstellung ,pauli von der ,taufe liefert uns den ,beweis1 da auch der groe ,heidenapostel die ,anordnung ,jesu im ,sinne von ,untertauchen verstanden hat und sie in dieser ,art auch an seinen ,tuflingen vollzog1 denn nur das ,untertauchen ist einem ,begrabenwerden hnlich4 ,wir betten ja unsere ,toten nicht auf die ,erde und streuen ein wenig ,erde auf sie1 sondern wir senken sie in ein ,grab1 wo sie begraben1 d4 h4 vollstndig mit ,erde bedeckt werden4 ,paulus selbst mu durch ,untertauchung die ,taufe empfangen haben1 denn er zhlt sich mit zu denen1 die mit ,christo durch die ,taufe begraben sind4 ,alle18 schreibt er1 die wir in ,jesum ,christ getauft sind1 die sind in seinen ,tod getauft4 ,so sind wir ja mit ihm begraben durch die ,taufe in den ,tod48#ajf ,die meisten ,theologen unter denen1 welche die ,besprengung ausben und eifrige ,verteidiger derselben sind1 waren gezwungen zuzugeben1 da ,pauli ,darstellung unzweifelhaft auf die ,form des ,untertauchens ,bezug hat4 ,in diesem ,sinne erklrt ,prof4 ,lietzmann die ,stelle 7,rm4 #f1 #c4 #d73 ,baptizein bedeutet fr griechische ,ohren nicht taufen81 sondern eintauchen8 7s4 zu ,mark4 #a1 #d71 also wir sind in seinen ,tod hineingetaucht worden1 ja mit ihm begraben2 d4 h4 als wir mit unserm ganzen ,leibe 7wie noch lange altkirchliche ,sitte7 im ,wasser verschwanden1 sind wir symbolisch 7durch ,ertrnken7 gettet und 7im ,wasser7 begraben48#ajg ,dr4 ,bernhard ,wei3 ,paulus beruft sich darauf1 da die ,leser wissen1 wie die ,taufe auf ,christum doch vor allem eine ,taufe auf den ,tod ,christi ist2 denn1 wenn wir ihn als unsern ,heilsvermittler bekennen1 so bekennen wir damit doch1 da er zu unserm ,heil gestorben ist4 ,nun ist doch aber das ,untertauchen im ,taufbade keine leere ,form1 sondern es stellt dar1 wie wir durch die ,geistesvermittelung in der ,taufe mit ,christo vereinigt1 in dieser ,gemeinschaft mit ihm gleichsam in seinen ,tod untergetaucht werden1 denselben mit durchmachen mssen4 ,wie das ,begrbnis die ,besttigung davon ist1 da einer gestorben1 so ist das ,untertauchen im ,taufbade die ,versiegelung davon1 da wir in den ,tod ,christi untergetaucht sind1 ein ,sterben wie er erfahren haben4 ,wie aber der ,tod ,christi dazu fhrte1 da er durch die ,herrlichkeit des ,vaters1 der seinen ,sohn nicht im ,tode lassen konnte1 auferweckt ist1 so hat auch unser ,sterben mit ,christo in der ,taufe nur die ,absicht1 da wir fortan wandeln sollen in einer vllig neuen ,lebensbeschaffenheit48#ajh ,es siehet aber der heilige ,apostel darauf1 da in der ersten apostolischen ,kirche bruchlich war1 da diejenigen1 so getauft wurden1 ganz unter ,wasser gesteckt1 und also gleichsam begraben wurden1 nachmals aber wieder aus dem ,wasser gezogen und also wieder gleichsam auferweckt wurden1 anzudeuten1 da sie durch die ,taufe der ,kraft des ,todes und der ,auferstehung ,christi teilhaftig wurden und da sie den ,snden absterben1 hingegen aber im neuen heiligen ,leben wandeln sollten48#aji ,auch die ,schullehrer-,bibel 7,neustadt an der ,orla7 von #ahbf gibt eine treffende ,auslegung dieses ,textes1 die wir hier folgen lassen3 ,die ,taufe1 nach den ,sitten jener ,zeit1 wird hier als ein ,sterben fr das bisherige ,heiden- und ,judenleben und als ,eintritt in ein neues1 vollkommenes ,christenleben betrachtet4 ,dies ,bild war damals1 da man bei der ,taufe nicht wie jetzt nur das ,haupt ein wenig benetzte1 sondern den ganzen ,menschen in einem ,flusse im ,wasser untertauchte 7gleichsam begrub71 ungemein treffend und ausdrucksvoll4 ,der bisherige ,jude oder ,heide ist nun gestorben1 begraben4 ,an seiner ,stelle geht nun ein ,christ hervor1 ein ganz anderer ,mensch4 ,ebenso natrlich und treffend ist nun die zweite ,vergleichung4 ,die ,taufe1 der ,eintritt ins ,christentum1 hat hnlichkeit mit dem ,sterben und ,auferstehen ,jesu3 ,jesus starb -- und stand wieder auf4 ,er ging aus einem unvollkommenen 7nicht moralisch sondern physisch unvollkommenen7 ,zustande und ,leben in einen weit hheren1 vollkommeneren ,zustand ber4 ,so geht der ,getaufte aus einer mangelhaften ,religion1 aus einem moralisch mangelhaften ,leben in ein vollkommenes1 ganz ,gott1 der ,pflicht1 der ,menschheit1 der ,ewigkeit geweihtes ,leben ber48 ,ebenso auch ,starke3 ,der ,apostel siehet auf den damaligen ,gebrauch1 da der ,tufling ins ,wasser ganz untergetaucht1 und nachdem er eine kleine ,weile darunter gelassen1 wieder herausgezogen wurde4 -- ,es hat dann die ,taufe das ,bild und die ,kraft nicht nur des ,todes sondern auch des ,begrbnisses ,christi3 da1 wie der ,herr mit dem ,begrbnis den ,fluch1 welcher auf ihm lag1 abgetan hat1 auch wir seines ,begrbnisses teilhaftig wrden1 wenn wir unter das ,wasser als in ein ,grab gestoen und damit bedecket werden48#aaj ,tholuck bemerkt in seiner ,auslegung des ,briefes ,pauli an die ,rmer83 ,der ,apostel hatte gesagt1 schon gleich der bei der ,annahme des ,christentums stattfindende ,ritus der ,taufe zeuge davon1 da der ,christ geistig den ,tod ,christi in sich nachbilden wolle4 ,es stellt sich nun seinem ,blicke die leicht auffallende ,bemerkung dar1 da das ,taufsymbol selbst als eine ,abbildung des ,todes ,christi angesehen werden knne1 und so stellt er in diesem ,verse den der ,taufe bergebenen ,christen als einen gleichsam mit seinem ,erlser ,begrabenen dar4 ,hatte nun ,paulus die sinnbildliche ,bedeutung der ,taufe und des ,todes ,christi so weit durchgefhrt1 so lag es nahe1 da er auch dem ,wiederaussteigen aus der ,taufe und der ,auferstehung ,christi eine sinnbildliche ,bedeutung beilegte1 wie er hier tut4 ,auch an einer andern ,stelle finden wir dieselbe symbolische ,deutung4 ,kol4 #b1 #ab4 ,zum ,verstndnis der sinnbildlichen ,behandlung der ,taufe ist brigens auf den bekannten ,umstand aufmerksam zu machen1 da die ,tuflinge der ersten ,kirche unter- und wieder aufgetaucht wurden1 welchem ,gebrauche auch die ersten ,christen nach ,anleitung des ,apostels symbolische ,beziehung gaben48 ,und ,dr4 ,adolf ,jlicher schreibt3 ,den ,brauch1 die ,christus-,glubigen durch eine feierliche ,handlung1 die ,taufe1 in die christliche ,gemeinde aufzunehmen1 hat ,paulus von der ,urgemeinde bernommen2 die ,betreffenden wurden in flieendem ,wasser untergetaucht4444 ,der uerlich in ,wasser eingetauchte1 in den ,namen ,christi oder in ,christum selber hineingetaucht erschien1 in ihn versank1 zum ,glied an seinem reinen ,leibe gemacht wurde4444 ,paulus sieht also in der ,taufhandlung1 bei der der ,tufling fr eine ,weile ganz unter dem ,wasser verschwindet1 eine ,nachbildung des ,sterbens1 wie in dem ,wiederemportauchen aus der ,flut eine ,nachbildung der ,auferstehung48#aaa uerst belehrend sind noch die ,ausfhrungen von ,dr4 ,whitby1 einem der hervorragendsten ,gelehrten der anglikanischen ,kirche3 ,da es hier in ,rm4 #f1 #d und ,kol4 #b1 #ab so ausdrcklich erklrt ist1 da wir mit ,christo begraben werden durch die ,taufe1 wenn man uns in das ,wasser versenkt1 da der ,grund1 warum wir seinem ,tode hnlich werden sollen1 indem wir der ,snde sterben1 daher genommen ist1 da ferner dieses ,untertauchen von allen ,christen dreizehn ,jahrhunderte lang treu beobachtet und von unserer ,kirche 7der bischflichen von ,england7 angenommen worden ist1 und da die ,umwandlung dieses ,gebrauches in ,besprengen ohne irgend eine ,erlaubnis des ,urhebers dieser ,verordnung oder ,gestattung eines ,konziliums der ,kirche stattgefunden hat und von der rmischen ,kirche noch hervorgehoben wird1 um die ,verweigerung des ,kelches fr die ,laien zu rechtfertigen1 so wre es sehr wnschenswert1 da der ursprngliche ,gebrauch wieder in allgemeine ,aufnahme kme und die ,besprengung1 wie vormals1 nur bei ,kranken oder in ,todesgefahr gestattet wrde48#aab ,wir sind nun mit unserer ,untersuchung der in ,frage kommenden ,bibelstellen1 welche ein ,zeugnis von der richtigen ,art und ,weise der ,ausfhrung der ,taufe oder der ,bedeutung derselben abwerfen1 zu ,ende gekommen4 ,jeder wahrheitsliebende ,leser mu zu der berzeugung gekommen sein1 da in den ,tagen ,christi und der apostolischen ,zeit1 also bis in die ,mitte der zweiten ,hlfte des #a4 ,jahrh41 von einer ,besprengung oder ,begieung der ,tuflinge auch nicht die leiseste ,spur zu finden ist1 sondern da die ,taufe stets durch vlliges ,untertauchen ins ,wasser vollzogen wurde4 ,illustration ,ununterbrochene ,spuren der ,taufpraxis durch ,untertauchung4 ,die ,schriften des ,n4 ,testaments erbrachten uns den ,beweis1 da im ,laufe des #a4 ,jahrh4 der ,christengemeinde die ,taufe nur durch ,untertauchung vollzogen wurde1 und da dies die einzige richtige ,art und ,weise der ,taufe ist2 so darf es wohl fr uns von grtem ,interesse sein1 zu sehen1 wie lange man bei der von ,christo befohlenen und von den ,aposteln befolgten ,form der ,taufe blieb4 ,im ,altertum4 ,in diesem ,zeitalter1 das von der ,geburt ,christi datiert und fast einstimmig bis zum ,untergang des westrmischen ,reiches im ,jahre #dgf herabgefhrt wird1 lassen sich ohne groe ,mhe ,spuren von der ,taufpraxis durch ,untertauchung finden4 ,tertullian 7gest4 #bcj71 der groe ,apologet von ,karthago 7in ,nordafrika71 der erste bedeutende ,kirchenlehrer des ,abendlandes1 ein ,mann1 der die ganze ,kraft seines feurigen ,geistes auf die ,verfechtung der christlichen ,lehre wandte1 schreibt in seiner ,schrift1 die den ,titel ,de ,baptismo8 7ber die ,taufe7 fhrt1 welche er etwa im ,jahre #bjf n4 ,chr4 verfate3 ,so wird denn auch die ,erlangung des ewigen ,lebens schon des ,umstandes halber um so unglaublicher gehalten1 weil der ,mensch in so groer ,einfachheit1 ohne ,pomp1 ohne irgendwelche ungewhnlichen ,vorkehrungen1 ohne ,aufwand in das ,wasser hinabsteigt1 und unter dem ,aussprechen von ein paar ,worten untergetaucht wird48#aac ,und in ,kap4 #g derselben ,schrift sagt er3 ,in derselben ,weise ist auch der krperliche ,akt der ,taufe selbst1 der darin besteht1 da wir im ,wasser eingetaucht werden48 ,ebenso erwhnt er die ,untertauchung bei der ,taufe in seiner ,schrift ,vom ,kranze des ,soldaten81 ,kap4 #c1 welche er fnf ,jahre spter schrieb1 doch mit dem ,unterschiede1 da er hier die dreimalige ,untertauchung ausdrcklich in ,erwhnung bringt4 ,wir werden im ,laufe unserer ,untersuchung dieser ,sitte 7der dreimaligen ,untertauchung7 noch des fteren begegnen2 wir wollen aber mit der ,entstehung und ,geschichte derselben uns an dieser ,stelle nicht beschftigen1 da wir es weiter unten in einem besonderen ,abschnitte tun werden4 ,der sogenannte ,barnabas-,brief1 der nach dem ,urteil der besten ,autoren erst am ,ende des #b4 ,jahrh4 geschrieben wurde1 enthlt ebenfalls ein ,zeugnis fr die ,untertauchung4 ,es heit in demselben3 ,wir steigen hinab ins ,wasser1 beladen mit ,snden und ,verderben1 und steigen herauf1 fruchtbar geworden1 im ,herzen die ,furcht 7gegen ,gott7 hegend und im ,geiste die ,hoffnung auf ,jesum48#aad ,der ,verfasser vom ,hirt des ,hermas8 spricht des fteren vom ,hinabsteigen in das ,wasser8 und vom ,heraufsteigen8 aus demselben4 ,gegen ,ende des #d4 ,jahrh4 berichtet uns ,cyrill von ,jerusalem 7gest4 #chf71 da nach ,ablegung des ,glaubensbekenntnisses die ,katechumenen im ,wasser untergetaucht wurden4 ,cyrill erwhnt diesen ,taufmodus noch im #d4 ,kapitel seiner zweiten mystagogischen ,katechese3 ,dann wurdet ihr18 sagt er1 zum ,schwemmteich der heiligen ,taufe gefhrt1 wie ,christus vom ,kreuze zu dem nchst gelegenen ,grabe4 ,und jeder wurde gefragt1 ob er an den ,namen des ,vaters1 des ,sohnes und des hl4 ,geistes glaube8 ,und ihr bekanntet das heilsame ,bekenntnis1 und wurdet dreimal in das ,wasser getaucht48 ,auch ,basilius der ,groe1 ,erzbischof von ,csarea in ,kappadozien 7gest4 #cgi71 fhrt in seinem ,buch ,vom hl4 ,geist81 ,kap4 #bg1 hinsichtlich des ,taufritus das ,untertauchen an4#aae ,dies geht auch klar aus seiner ,ermahnung an seine ,tuflinge hervor1 indem er da ausfhrt3 ,betest du den an1 der fr dich gestorben ist1 nun wohlan1 dann la dich auch mit ihm in der ,taufe begraben48#aaf ,desselben ,ausdrucks bedient er sich auch in ,kap4 #a derselben ,schrift4 ,der ,bruder des ,basilius1 ,gregor von ,nyssa 7gest4 #cie71 schreibt an seine ,schwester ,makrina3 ,das ,hinabsteigen aber ins ,wasser und ,hineintauchen des ,menschen enthlt ein anderes ,geheimnis48#aag ,ambrosius 7gest4 #cig7 sagt1 indem er von den vielen ,geheimnissen der ,taufe spricht3 ,das ,wasser ist es1 worin das ,fleisch versenkt wird4 ,aller ,frevel wird dort begraben4444 ,so bist du gleichsam in diesem irdischen ,elemente begraben1 jetzt tot der ,snde1 aber auch wieder erstanden zum ewigen ,leben48#aah ,und ,chrysostomus 7gest4 #djg7 spricht von dem ,tufling als von einem1 der aus dem ,wasser steigt8#aai und als von einem ,begraben unseres ,leibes in dem ,taufwasser84#abj ,das aus dem ,wasser ,steigen besagt aber vor allem ein ,hineinsteigen in dasselbe1 welches1 um die ,taufe in ihrer richtigen ,art1 d4 h4 durch ,untertauchung1 auszufhren1 auch unbedingt ntig ist4 ,die ,schriften1 die man als apostolische ,konstitutionen8 bezeichnet1 deren ,sammlung und ,entstehung von den meisten ,gelehrten ins #d4 ,jahrh4 gesetzt wird1#aba bringen in ,kap4 #ag ebenfalls ,beweise fr das ,untertauchen4 ,dr4 ,augusti bersetzt diese ,stelle in seinen ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie8 ,,vii1 ,s4 #hh4 #hi1 welche wir hier wrtlich wiedergeben3 ,die ,taufe81 heit es da1 wird auf den ,tod ,jesu erteilet4 ,das ,wasser ist statt des ,grabes2 das l statt des hl4 ,geistes2 das ,siegel statt des ,kreuzes4 ,die ,salbung ist die ,besttigung des ,bekenntnisses4 ,die ,erwhnung des ,vaters erinnert an den ,urheber und an den ,aussender4 ,die ,zuziehung des ,geistes erinnert an den ,zeugen2 das ,untertauchen an das ,mitsterben2 das ,auftauchen an die ,auferstehung48 ,ehe wir das ,altertum verlassen1 gedenken wir noch an die ,baptisterien 7,taufkapellen71 die ebenfalls fr die in diesem ,zeitalter noch herrschende ,sitte der ,untertauchung zeugen4 ,whrend man in der apostolischen ,zeit und bis in die zweite ,hlfte des #c4 ,jahrh4 keinen bestimmten ,taufort hatte sondern in jedem beliebigen ,wasser taufte1 kamen am ,ende des #c4 ,jahrh4 besonders aber seit ,konstantins bertritt zum ,christentum eigene ,taufhuser1 ,baptisterien1 in ,gebrauch1 die in der ,nhe der bischflichen ,kirche errichtet waren1 da in lterer ,zeit nur die ,bischfe das ,recht hatten1 die ,taufe zu vollziehen4 ,im ,mittelpunkt dieser ,baptisterien befand sich ein groer ,wasserbehlter1 in welchem der ,tufling untergetaucht wurde4 ,eine nhere ,beschreibung darber finden wir von ,dr4 ,h4 ,holzmann und ,dr4 ,r4 ,zpffel3 ,die ,baptisterien waren rund1 sechs- oder achteckig oder in ,kreuzform gebaut und meist gro und gerumig4 ,das ,innere oder ,heilige derselben1 wo die ,taufe selbst erfolgte1 enthielt ein groes ,bassin4 ,da die ,taufe ursprnglich nur in der ,hauptkirche vollzogen wurde1 hatte nur diese ein ,bassin2 spter wurden diese ,anbauten auch bei andern ,kirchen eingefhrt4 ,noch spter wurde nach gnzlichem ,aufhren des ,untertauchens der ,taufakt in die ,kirche selbst verlegt und am ,taufstein1 der an die ,stelle jenes ,bassins trat1 vorgenommen4 ,dagegen haben die griechische und russische ,kirche mit der ,sitte des ,untertauchens das ,bassin beibehalten4 ,berhmte ,baptisterien sind in ,parma1 ,ravenna1 ,florenz erhalten48#abb ,illustration3 ,inneres des ,baptisteriums von ,san ,giovanni im ,lateran4 ,dazu berichtet ,dr4 ,augusti3 ,die noch vorhandenen ,baptisterien sind alle aus der alten ,zeit1 und die meisten derselben haben ein weit hheres ,alter als die ,kirchen4 ,je grer der ,umfang derselben ist und je mehr ,raum1 ,wlbung und ,tiefe das ,taufbecken oder der ,taufbrunnen hat1 desto hher kann das ,alter angenommen werden4 ,die kleineren ,becken und ,brunnen rhren aus den ,zeitaltern her1 wo die ,kindertaufe und der ,aspersionsritus das ,besprengen eingefhrt war48#abc ,ein berhmtes ,baptisterium ist das von ,san ,giovanni im ,lateran4 ,es war ursprnglich das einzige fr die ganze ,stadt ,rom4 ,anton de ,waal schreibt darber3 ,dieses ,baptisterium geht in seiner ,grndung auf ,konstantin zurck2 die jetzige ,form ist im wesentlichen diejenige1 welche ihm ,sixtus ,,iii4 7#dcb-ddj7 gegeben hat4 ,die im ,achteck um den ,taufbrunnen gestellten ,sulen aus ,porphyr tragen ein ,gesims von weiem ,marmor1 ber welchem acht kleinere ,sulen den ,blick in die ,kuppel emporleiten4 ,das ,taufbassin selber war noch um mehrere ,stufen tiefer1 als es heute der ,fall ist1 da in alter ,zeit die ,taufe durch ,untertauchen gespendet wurde48#abd ,in ,salona1 ,dalmatien1 hat vor nicht so langer ,zeit eine ,ausgrabungs-,expedition eine solche ,taufkapelle blogelegt1 welche noch aus der ,zeit ,diokletians 7#bhd-cje71 des grausamen ,christenverfolgers1 stammt1 der in einem ,edikt vom #bd4 ,februar #cjc die ,niederreiung der ,kirchen befahl4 ,cyrill von ,jerusalem 7gest4 #chf7 vollzieht die ,taufe an seinen ,neubekehrten in einer solchen ,taufkapelle4 ,er erwhnt dies in seiner ersten mystagogischen ,katechese1 ,kap4 #b3 ,zuerst ginget ihr in die ,vorhalle des ,taufhauses2 dort standet ihr gegen ,sonnenuntergang gewendet und horchtet auf2 und es ward euch befohlen1 die ,hnde auszustrecken und dem ,satan1 als wre er gegenwrtig1 zu widersagen48 ,und ihr bekanntet18 lesen wir in seiner zweiten ,unterweisung1 ,kap4 #d1 das heilsame ,bekenntnis und wurdet in das ,wasser getaucht48 ,das ,baptisterium erwhnen noch ,chrysostomus1 ,ambrosius1 ,augustin u4 a4 m4#abe ,einige dieser ,taufkirchen waren so gro und gerumig1 da ,synoden und ,kirchenversammlungen in denselben gehalten werden konnten4 ,man kann sich auch von ihrer ,gre schon daraus eine ,vorstellung machen18 schreibt ,dr4 ,augusti1 wenn man wei1 da an manchen ,orten1 wie z4 ,b4 in ,antiochien1 zuweilen in einer ,vigilien #cjjj ,personen beiderlei ,geschlechts die ,taufe empfingen48#abf ,dr4 ,brenner fhrt aus3 ,das ,wasserbassin oder das eigentliche ,baptisterium ist zuweilen von betrchtlichem ,umfange und ansehnlicher ,tiefe1 in dem ein ,knbchen1 welches jemand bei andringender ,volksmenge in das von ,papst ,damasus 7gest4 #chd7 erbaute ,baptisterium hatte fallen lassen1 erst nach einer ,stunde aufgefunden werden konnte48#abg ,der christliche ,dichter ,dante 7#abfe-acba7 erzhlt in seiner ,hlle8 von einem hnlichen ,vorfall4 ,er rettete nmlich ein ,kind1 welches in das ,baptisterium zu ,st4 ,johannes in ,florenz gefallen war1 vom ,ertrinken4#abh ,illustration3 ,ruine einer ,taufkapelle zu ,salona4 ,falls heutzutage ein ,kind das ,unglck haben sollte1 in einen modernen ,taufbehlter zu fallen1 welche1 wie schon oben angefhrt1 nach gnzlichem ,aufheben des ,untertauchens an die ,stelle jener tiefen und umfangreichen ,baptisterien kamen1 so wrde es sicherlich nicht in ,gefahr sein1 sein ,leben durch ,ertrinken zu verlieren1 und man wrde auch wohl keine ganze ,stunde8 dazu ntig haben1 um das verunglckte8 ,kindlein darin aufzufinden4 ,die ,taufbecken1 die man heute in den ,kirchen vorfindet1 sind eng und flach1 und bei der ,ausfhrung der ,besprengung ist nur eine geringe ,quantitt ,wasser darin vorhanden4 ,dies besttigt auch ,dr4 ,brenner1 indem er schreibt3 ,jetzt sind die ,taufbrunnen so flach und eng1 da man in denselben auch einem neugebornen ,kinde die ,taufe durch ,untertauchen nicht mehr erteilen knnte4 ,nun haben die ,taufbrunnen keine andere ,umgebung als die ,kirchenmauern2 hlzerne oder metallene ,deckel verschlieen sie2 niedere ,gelnder fassen sie ein1 und in ihrer geringen ,hhlung steht ein totes ,wasser4 ,jetzt fordert und erhlt jedermann die ,erlaubnis1 ohne alle ,not1 seine ,stube als ,kirche oder ,oratorium und seine ,schssel als ,baptisterium zu gebrauchen48#abi ,im ,mittelalter4 ,selbst durch das dunkle ,mittelalter1 das ist die ,zeit vom ,untergang des westrmischen ,reiches #dgf bis zum ,beginn der ,reformation im ,jahre #aeag1 lassen sich die ,spuren verfolgen1 wo die ,taufe1 wenn auch nicht mehr ganz in ihrer biblischen ,reinheit1 so doch noch vielfach durch ,untertauchen verrichtet wurde4 ,so wird z4 ,b4 von ,papst ,gregor dem ,groen 7#eij-fjd7 das ,untertauchen ausdrcklich vorgeschrieben4 ,diese ,anordnung ,gregors zitiert ,dr4 ,brenner in seiner ,geschichte der ,taufe81 ,s4 #cb4 ,auch in der spanischen ,kirche vollzog man die ,taufe durch vlliges ,untertauchen2 doch wich man von der in der ,zeit schon herrschenden ,sitte der dreimaligen ,untertauchung1 welche brigens ja auch vollstndig unbiblisch ist1 ab und tauchte seit den ,tagen ,leanders1 ,bischof von ,sevilla 7gest4 #eig71 den ,tufling nur einmal unter1 um dadurch18 wie ,dr4 ,brenner bemerkt1 seinen ,abscheu gegen die ,arianer an den ,tag zu legen1 welche die dreimalige ,untertauchung dazu mibrauchten1 um die drei verschiedenen ,naturen der drei ,personen in der ,gottheit auszudrcken4 ,dies einmalige ,untertauchen wird von ,papst ,gregor dem ,groen gutgeheien48#acj ,die abessinische ,kirche vollzieht die ,taufe bis auf den heutigen ,tag durch ,untertauchen4#aca ,das ,,iv4 ,konzil von ,toledo unter ,papst ,honorius ,i4 im ,jahre #fcc erklrt1 sich auf diese ,entscheidung ,gregors berufend3 ,lat uns an dem einmaligen ,untertauchen bei der ,taufe festhalten1 damit nicht bei uns die1 welche dreimal untertauchen1 die ,behauptung der ,irrlehrer zu billigen scheinen1 solange sie auch dem ,brauche folgen48#acb ,illustration3 ,ein ,taufbecken aus neuerer ,zeit4 ,auf der englischen ,synode zu ,celchyt oder ,calchut unter dem ,vorsitz des ,erzbischofs ,wulfred von ,canterbury am #bg4 ,juli #haf wurde das ,begieen in ,england ausdrcklich verboten1 und man verordnete1 da die ,priester niemandem die ,taufe verweigern1 und den ,tufling untertauchen1 nicht blo ber die ,kpfe der ,kinder ,wasser gieen sollen48#acc ,vierhundert ,jahre spter1 auf der ,synode zu ,london im ,jahre #abjj1 ,kanon #c1 wird das ,untertauchen noch erwhnt4#acd ,auch in ,deutschland wurde im ,mittelalter noch immer die ,untertauchung beim ,vollzug einer ,taufe in ,anwendung gebracht4 ,so erklrte das ,konzil zu ,worms im ,jahre #hfh diesen ,ritus als die richtige ,art der ,taufe4#ace ,der ehrwrdige ,bischof ,otto von ,bamberg 7gest4 #aaci7 hat sich durch seine erfolgreiche ,einfhrung des ,christentums in ,pommern sehr verdient gemacht und sich einen bleibenden ,namen in der ,geschichte erworben4 ,mit ,recht wird er als der ,apostel der ,pommern8 gepriesen1 und er verdient1 hier erwhnt zu werden4 ,auf einen ,brief hin1 den ,otto vom ,herzog ,boleslav von ,polen erhielt1 der ihn auf das dringlichste bat1 zu kommen und den ,pommern das ,christentum zu bringen1 machte sich ,otto am #bd4 ,april #aabd1 von einem zahlreichen ,gefolge begleitet1 auf1 um dem ,rufe ,folge zu leisten4 ,zu seinem ,schutze begleitete ihn von ,polen aus der ,hauptmann ,paulitzky mit einer bewaffneten ,schar4 ,sie nahmen ihren ,weg zunchst nach der ,stadt ,pyritz1 unweit ,stargard1 wo sie auch nach einer beschwerlichen ,reise zu ,pfingsten des ,jahres #aabd eintrafen4 ,gott segnete die ,bemhungen dieses treuen ,zeugen an diesem ,orte besonders und krnte sie mit groem ,erfolge4 ,er durfte nmlich in ganz kurzer ,zeit nicht weniger als #gjjj1 die den christlichen ,glauben annahmen1 taufen4 ,was uns aber an dieser ,stelle besonders interessiert1 ist1 zu wissen1 wie dieser ehrwrdige ,bischof die ,taufe an seinen neubekehrten ,pommern handhabte4 ,dr4 ,neander1 der groe deutsche ,gelehrte1 berichtet darber3 ,sieben ,tage gebrauchte der ,bischof zum ,unterrichte1 dann wurden drei ,tage zur geistigen und leiblichen ,vorbereitung fr die ,taufe angesetzt4 ,sie hielten ein ,fasten und badeten sich1 um gereinigt mit ,anstand der heiligen ,handlung sich unterziehen zu knnen4 ,groe ,fsser mit ,wasser wurden in der ,erde vergraben und mit einem ,vorhange umgeben4 ,hinter demselben wurde die ,taufe nach der damals blichen ,weise1 durch ,untertauchung1 verrichtet4 ,whrend ihres zwanzigtgigen ,aufenthaltes in dieser ,stadt wurden siebentausend getauft und die ,getauften in den ,gegenstnden des ,glaubenssymbols unterrichtet und ber die bedeutendsten ,handlungen des ,kultus belehrt48#acf ,vor seiner ,abreise von ,pyritz hielt er an die ,neugetauften eine ergreifende ,abschiedsrede1 worauf er die ,stadt verlie1 um nach ,kammin zu reisen4 ,nach vierzigtgigem ,aufenthalt hier setzte er seine ,missionsreise fort und kam zunchst auf die ,insel ,wollin4 ,von hier aus besuchte er die ,stdte ,stettin1 ,kolberg1 ,belgard1 ,usedom1 ,demmin1 ,wolgast1 ,gtzkow u4 a4 m4 ,fast an allen ,orten meldeten sich groe ,scharen zur ,taufe1 welche er stets durch ,untertauchung vollzog4#acg ,illustration3 ,der ,ottobrunnen in ,pyritz4 ,etwas auerhalb von ,pyritz liegt der wohlbekannte ,ottobrunnen1 den der ,schreiber dieses gelegentlich selbst in ,augenschein nahm4 ,in dieser ,quelle taufte ,otto von ,bamberg die ersten ,christen in ,pommern4 ,knig ,friedrich ,wilhelm ,,iii4 und seine ,shne lieen im ,jahre #ahbd1 als man das siebenhundertjhrige ,jubilum der ,einfhrung des ,christentums in ,pommern feierte1 an diesem ,platze ein wrdiges ,denkmal errichten4 ,der ,brunnen ist durch eine ,einfassung von ,granit umgeben4 ,ein hohes ,kreuz1 das aus der ,mitte dieser ,einfassung aus poliertem rotem ,marmor emporragt1 verkndet jedem ,besucher die hohe ,bedeutung dieses ,ortes4 ,auf der erhhten ,hinterwand1 welche einen ,halbkreis bildet1 ist in eingemeielter ,schrift zu lesen3 ,bischof ,otto von ,bamberg taufte zuerst die ,pommern aus dieser ,quelle am #ae4 ,juni #aabd4 ,friedrich ,wilhelm ,,iii4 und seine ,shne444444 errichteten dieses ,denkmal zum ,andenken jenes ,tages am #ae4 ,juni #ahbd48 ,vor dem ,kreuz befindet sich ein ,wasserbassin1 welches durch dieselbe ,quelle gespeist wird1 die einst jene groen ,fsser mit ,wasser fllte1 in denen ,bischof ,otto1 wie schon oben erwhnt1 die ,taufe vornahm4 ,das ,bassin ist so gro1 da man gut eine ,taufe durch ,untertauchung darin vornehmen knnte4 ,an der ,hinterwand des ,wasserbassins steht eine lateinische ,inschrift1 die wir in der bersetzung von ,r4 ,pelz#ach hier angeben4 ,sie lautet3 ,zum ,quell des ,lebens eilt1 und wascht die ,seele rein2 ,des sel'gen ,lebens ,tr wird ,jesus ,christus sein48 ,gehen wir in der ,kirchengeschichte etwa #adj ,jahre weiter voran1 so finden wir1 da noch nach der ,mitte des #ac4 ,jahrh4 ,thomas von ,aquin 7gest4 #abgd71 der von katholischer ,seite als eines der grten ,lichter der ,kirche1 ein ,engel im ,fleische und ein ,engel im ,lehramte8#aci bezeichnet wird1 sagt1 da das ,untertauchen allgemeiner ,gebrauch1 daher sicher sei84#adj ,und ,dr4 ,brenner bezeugt3 ,dreizehnhundert ,jahre war das ,taufen allgemein und ordentlich ein ,untertauchen des ,menschen unter das ,wasser1 und nur in auerordentlichen ,fllen ein ,besprengen oder ,begieen mit ,wasser2 letzteres ward auerdem als ,taufweise bezweifelt1 ja sogar verboten48#ada ,das ,konzil zu ,utrecht im ,jahre #abic gestattet das ,aufgieen nur dann1 wenn bei dem ,untertauchen der ,tod zu befrchten ist48#adb ,am ,ende dieses1 des #ac4 ,jahrh41 ist die ,zeit1 wo die allgemeine ,sitte der ,besprengung in der christlichen ,kirche ihre ,aufnahme fand4 ,es ist aber eine unrichtige ,vorstellung1 wenn man glaubt1 da von diesem ,zeitpunkt ab der sonst gebruchliche ,ritus des ,untertauchens gnzlich abgeschafft worden sei4 ,die ,geschichte beweist vielmehr1 da das ,untertauchen nie ganz aufgehoben wurde4 ,in noch am ,ende des #ae4 ,jahrh4 gedruckten liturgischen ,bchern wird das ,untertauchen anbefohlen4 ,dr4 ,brenner fhrt dies in seiner ,geschichte der ,firmung81 ,s4 #beb1 an1 welches noch ein ,nachtrag zu seiner zwei ,jahre vorher erschienenen ,geschichte der ,taufe8 sein soll4 ,er sagt3 ,ein im ,jahre #adhg durch ,nikolaus ,de ,franckorda zu ,venedig gedrucktes ,missale mit der berschrift3 ,incipit ordo missalis secundum consuetudinem romanae curiae8 stellt die ,erteilung der ,taufe noch ganz mit den ,worten ,papst ,gregors des ,groen dar48 ,in neuerer ,zeit4 ,auch in neuerer ,zeit1 d4 h4 von der ,reformation des #af4 ,jahrh4 bis auf die ,gegenwart1 finden wir bezeichnende ,beweise fr die ,ausbung der ,untertauchung4 ,dr4 ,m4 ,luther schreibt3 ,ich wnschte1 da solche1 die getauft werden sollen1 vollstndig in ,wasser getaucht wrden1 gem der ,bedeutung des ,wortes und dem ,grundgedanken der heiligen ,handlung2 nicht weil ich es fr ntig halte1 sondern weil es schn wre1 wenn wir ein ganzes und vollkommenes ,zeichen fr eine so groe ,sache htten2 wie es auch ohne ,zweifel von ,christo eingesetzt wurde48 ,demgem gibt er auch in seinem ,taufbchlein8 von #aebc sowie auch in der neuen ,umarbeitung desselben vom ,jahre #aebd dem ,geistlichen die ,anweisung3 ,da nehme er das ,kind und tauche es in die ,taufe48#adc ,an ,heinrich ,genesius1 ,pfarrer zu ,ichtershausen1 schrieb ,luther #aecj1 wie eine ,jdin soll getauft werden1 folgendes3 ,in ,betreff der ,taufe des jdischen ,mdchens bin ich mit euch derselben ,meinung1 da es ganz mit ,leintchern bedeckt getauft werde1 und zwar in der ,weise1 in welcher man sich in unsern ,bdern der ,leintcher bedienet1 die man ,badetuch8 heit4 ,darum wre dies mein ,rat1 da sie in einer groen1 weiten ,wanne voll ,wasser stehend und mit einem ,leintuch verhllt1 ehrbarlich mit ,wasser bergossen wrde1 oder auch1 wenn sie bis an den ,hals im ,wasser sitzend1 mit demselben ,tuch bekleidet1 mit dem ,haupte durch dreimalige ,eintauchung untergetaucht wrde48#add ,einen weiteren bezeichnenden ,beweis finden wir in der mailndischen ,kirche1 trotzdem sie sich in ,roms ,nachbarschaft befand4 ,dr4 ,brenner fhrt darber aus3 ,es verdient daher als eine hchst merkwrdige ,erscheinung in der liturgischen ,welt erwhnt zu werden1 da noch am ,ende dieser ,periode 7des #af4 ,jahrh47 der hl4 ,karl ,borromeo 7,erzbischof von ,mailand1 gest4 #aehd7 das ,untertauchen fr die mailndische ,kirche auf immer festsetzt48#ade ,in einer ,schrift von dem berhmten ,arzt ,john ,floyer1 betitelt3 ,on cold bathing8 7vom kalten ,bad7 ist auf ,seite #ej zu lesen3 ,die englische ,kirche hat das ,untertauchen bis zum ,anfang des #ag4 ,jahrh4 beibehalten1 von der ,zeit aber in die ,besprengung 7adspersion7 verwandelt1 weil man befrchtete18 -- man achte bitte hier auf den ,grund der ,abnderung der alten ,taufweise -- das kalte ,wasser sei der ,gesundheit schdlich84#adf ,floyer tritt dieser ,annahme entschieden entgegen1 indem er auf ,seite #aa und #ea in seiner erwhnten ,schrift bemerkt3 ,wir mssen es fr eine trichte ,verweichlichung in unserem ,zeitalter halten1 da man das ,untertauchen und kalte ,baden fr einen gefhrlichen ,gebrauch hlt4 ,wir mssen doch zugeben1 da der1 der unsern ,leib bereitet hat1 niemals uns irgend etwas befehlen wird1 was unserer ,gesundheit schdlich wre2 sondern im ,gegenteil am besten wei1 was der ,erhaltung derselben am dienlichsten ist1 und oft in einem ,gebote fr das ,wohl unserer ,seele sorgt48 ,dr4 ,wall setzt sogar fest1 da die englische ,kirche den ,gebrauch des ,besprengens erst nach dem ,verfall des ,papsttums annahm84#adg ,die morgenlndische ,kirche hat die alte ursprngliche ,sitte des ,untertauchens unverndert bis auf den heutigen ,tag beibehalten und erklrt sie fr so wesentlich1 da sie die nach abendlndischer ,weise 7durch ,besprengung7 erteilte ,taufe fr keine gltige anerkennt und daher hufig den ,taufakt wiederholen will4 ,man nennt die ,abendlnder spottweise besprengte ,christen1 und verlangt die ,wiedertaufe derselben1 wenn sie zur orthodoxen ,kirche bertreten wollen48#adh ,illustration3 ,ein ,taufbassin aus dem ,anfang des #ag4 ,jahrh4 in ,rynsburg bei ,leyden4 ,hier mgen noch ,dr4 ,walls wichtige ,ausfhrungen bezglich dieses ,punktes ,platz finden3 ,die griechische ,kirche in allen ihren ,zweigen tauft durch ,untertauchen1 und so tun alle andern ,christen in der ,welt auer den lateinischen4 ,alle christlichen ,vlker1 welche vormals der ,autoritt des ,bischofs von ,rom sich unterworfen haben1 taufen gewhnlich ihre ,kinder durch ,begieen oder ,besprengen444 ,alle andern ,christen aber in der ,welt1 welche nie des ,papstes angemate ,herrschaft anerkannt haben1 tauchen nach der ursprnglichen ,weise unter4 ,und wenn wir die ,erde nach ihren ,hauptteilen betrachten1 so gehren alle ,christen in ,asien1 alle in ,afrika und der dritte ,teil derselben in ,europa zu der letzteren ,gattung1 unter welchem dritten ,teile die ,christenheit in ,griechenland1 ,bosnien1 ,serbien1 ,bulgarien1 in der ,walachei und ,moldau1 in ,ruland usw4 verstanden werden4 ,die ,christen im letztgenannten ,reiche mchten besonders1 mehr als in irgend einem andern1 wenn die ,klte eine ,entschuldigung darbte1 die ,erlassung von diesem ,gebrauche in ,anspruch nehmen4 ,auerdem gibt es in ,amerika allein #gjjj christliche ,gemeinden1 die die ,taufe nach dem ,worte ,gottes durch ,untertauchen vollziehen48#adi ,gleich im ,anfang des #ag4 und den darauffolgenden ,jahrhunderten traten in ,deutschland1 ,holland1 ,england1 ,nordamerika1 ,schweden1 ,norwegen1 ,dnemark1 ,frankreich1 ,ruland1 sterreich-,ungarn1 ,italien und der ,schweiz ,mnner auf1 die durch ,antrieb und ,erleuchtung des ,geistes ,gottes die ,bibel durchforschten und dadurch zu der ,erkenntnis kamen1 da sich im ,worte ,gottes fr die von der ,kirche ausgebte ,sitte des ,besprengens weder ein ,gebot noch ein ,beispiel vorfindet4 ,sie verwarfen deshalb die ,taufe durch ,begieung und ,besprengung als schriftwidrig und erkannten1 da die ,untertauchung die allein schriftgeme ,taufe sei4 ,der ,ruhm1 zu dieser ,zeit diese alte von ,christo befohlene ,form der ,taufe erkannt und zuerst eingefhrt und verbreitet zu haben1 gebhrt unseres ,wissens nach den ,rynsburgern1 einer im ,jahre #afbj in ,holland entstandenen christlichen ,richtung1 die man spottweise auf hollndisch ,dompelaers8 7,eintaucher7 nannte4 ,in ,rynsburg bei ,leyden hatten sie ein groes ,taufbassin1 in dem sie tauften4 ,jahrhunderte hindurch stand es als ,denkmal da und legte ,zeugnis davon ab1 was an dem ,orte einst geschah4 ,erst vor nicht so langer ,zeit wurde dieses wichtige historische ,taufbassin abgebrochen4 ,ebenso gab es unter der reformierenden ,partei der englischen ,kirche1 den ,puritanern1 ernste und nach der reinen ,lehre des ,evangeliums suchende ,christen4 ,viele unter ihnen erkannten die ,taufe der ,erwachsenen und machten sich durch die ,verbreitung derselben1 die trotz viel ,widerstand und ,verfolgung geschah1 verdient4 ,darunter ist besonders ,richard ,blount und ,samuel ,blacklock zu nennen4 ,sie waren es nmlich1 die zuerst in ,london wirkten1 und wie von baptistischer ,seite aus berichtet wird1 bestanden bereits im ,jahre #afdc daselbst sieben ,gemeinden getaufter ,glubigen8#aej2 so nannten sie sich zu der ,zeit4 ,heute ist diese ,gemeinschaft unter dem ,namen ,baptisten8 bekannt1 und man findet sie schon in aller ,herren ,lnder4 ,auch wir1 die wir uns nicht schmen1 ,siebenten-,tags-,adventisten8 zu heien1 ben die ,taufpraxis durch ,untertauchung aus4 ,zu ,hunderten senden wir unsere ,missionare in alle ,lnder aus1 um das ,evangelium vom ,reich1 den vollen ,ratschlu unseres ,gottes1 zu allen ,sprachen1 ,zungen und ,vlkern bis zu den ,enden der ,erde zu tragen4 ,nicht nur in ,deutschland allein1 sondern in ,nord-1 ,sd- und ,mittelamerika1 im fernen ,australien1 auf den ,inseln des ,stillen ,ozeans1 in ,persien1 in ,syrien1 im kalten ,sibirien und ,kleinasien1 ebenso im ,innern von ,china1 in ,korea1 in ,japan und ,indien1 ja selbst im ,herzen von ,afrika stehen unsere ,missionare und verknden die ,heilsbotschaft von dem rettenden ,snderheiland1 ihnen zu sagen1 da auch sie alle ,gerechtigkeit zu erfllen8 haben1 um gerettet zu werden4 ,tausende und ,abertausende werden zu ,gott1 ihrem ,heilande1 bekehrt und lassen sich darauf willig in den ,wasserfluten durch die ,taufe begraben1 als ,zeichen1 da sie von nun an dieser ,welt abgestorben sind und allein fr ,gott in einem neuen1 ihm vllig geweihten und geheiligten ,leben wandeln wollen4 ,illustration3 ,eine ,taufszene in ,afrika4 ,wir sind nun das ,altertum1 ,mittelalter sowie die neuere ,zeit bis auf die ,gegenwart durchgegangen4 ,durch die ,verhandlungen der ,konzilien und ,rituale waren wir imstande1 unumstliche ,beweise zu erbringen1 da dreizehnhundert ,jahre lang die ,taufe fast durchweg auf die ursprngliche ,weise1 d4 h4 durch ,untertauchung verrichtet worden ist2 ja selbst nach dem #ac4 ,jahrh4 lassen sich trotz der allgemeinen ,einfhrung der ,besprengung bis auf den heutigen ,tag ununterbrochene ,spuren nachweisen1 da es ganze ,kirchen und verschiedene ,gemeinschaften gab1 die die ,taufe nach ,christi ,gebot zur ,ausfhrung brachten4 ,illustration ,die dreimalige ,untertauchung4 ,der ,taufritus war im ,zeitalter der ,apostel hchst einfach1 jedoch eine feierliche und bedeutsame ,handlung4 ,der ,tufling wurde zum ,wasser gefhrt und dort auf den ,namen des ,vaters1 des ,sohnes und des hl4 ,geistes getauft1 und zwar durch einmaliges ,untertauchen4 ,man findet dabei kein starres ,system von unzhligen gedankenlosen ,zeremonien4 ,man liest nichts von ,mysterien1 da ist keine ,spur von einer sogenannten unmittelbaren magischen ,wirkung8 bei der ,taufhandlung4 ,bei den ,aposteln ging alles schlicht und natrlich vor sich4 ,da in der ersten ,christengemeinde nur eine einmalige ,untertauchung stattfand1 geht schon daraus hervor1 da die jdische ,proselytentaufe sowie die ,johannestaufe nur diesen ,ritus kennen4 ,paulus kennt durchaus keine dreimalige ,untertauchung4 ,wre ihm jene schon bekannt gewesen1 so htte er nie die ,taufe mit ,christi ,tod und ,auferstehung verglichen2 denn ,christus wurde nur einmal begraben und ist nur einmal auferstanden4 ,auf diese ,tatsache sich sttzend1 schreibt ,paulus3 ,so wir aber samt ihm ,christo gepflanzet werden zu gleichem ,tode1 so werden wir auch seiner ,auferstehung gleich sein48#aea ,da gepflanzt werden8 mit ,christo bezieht sich auf die ,art und ,weise der ,taufe und ist so zu vollziehen1 da sie mit dem ,begrbnis und der ,auferstehung ,jesu identisch ist4 ,dies kann aber nur durch ein einmaliges ,untertauchen geschehen1 vollzieht man sie aber auf eine andere ,weise1 so ist es eine ,handlung1 fr die man im ,n4 ,testament auch nicht die geringste ,andeutung vorfindet4 ,dies zeigt uns auch aufs klarste ,eph4 #d1 #e1 wo der ,apostel behauptet1 da es nur einen ,herrn1 einen ,glauben und eine ,taufe8 7,untertauchung7 gebe4 ,prof4 ,drews kann es ebenfalls nicht einsehen1 wie man dazu kommen kann1 die dreifache ,untertauchung als schon in der ,urkirche bestandenen ,gebrauch zu erklren4 ,aus welchem ,grunde81 schreibt er1 man von dem dreimaligen ,untertauchen1 wenn es allgemein christlich von ,anfang an gewesen wre1 htte abgehen sollen1 ist nicht einzusehen48#aeb ,trotzdem sich die ,bibel in diesem ,punkt so klar ausdrckt1 gibt es doch kirchliche ,gemeinschaften1 die die dreimalige ,untertauchung angenommen haben und die behaupten1 da drei ,untertauchungen ntig seien1 um das ,gebot1 im ,namen des ,vaters1 des ,sohnes und des hl4 ,geistes zu taufen1 im vollen ,sinne zu erfllen1 d4 h4 fr jede ,person der ,gottheit eine ,taufe oder ,untertauchung vorzunehmen4 ,in neuerer ,zeit hat dies besonders der vor einem ,jahrzehnt verstorbene ,john ,alexander ,dowie in ,amerika zu behaupten gesucht und an seinen ,anhngern auf diese ,weise in ,anwendung gebracht4#aec ,er ist1 wie bekannt sein drfte1 der ,begrnder der ,sekte1 die heute in ,deutschland unter dem ,namen ,zionisten8 bekannt ist4 ,auch die sogenannten ,tunker 7ihr ,name wird von tunken1 tauchen abgeleitet71 eine christliche ,gemeinschaft in ,nordamerika1 die aber auf deutschem ,boden entstanden1 und nach ,pastor ,h4 ,mallet eine ,abzweigung des deutsch-niederlndischen oder mennonitischen ,baptismus ist1 welche im ,jahre #agbj nach ,pennsylvanien auswanderten1 ben die ,taufe durch dreimalige ,untertauchung des knienden ,tuflings aus84#aed ,die ,tunker selbst erklren in ihrer ,platform8 von #ahha1 auch daran festhalten zu wollen1 da das ,taufen von bufertigen ,glubigen durch dreimaliges ,untertauchen1 indem beide1 der ,verwaltende und der ,taufkandidat1 in den ,flu gehen1 mit ,handauflegen und ,gebet im ,wasser8 zu vollziehen sei4#aee ,um die ,richtigkeit ihrer ,ansicht zu beweisen1 weisen uns die ,verteidiger der dreimaligen ,untertauchung auf die griechische ,kirche hin1 die das dreimalige ,untertauchen ausbt4 ,die ,griechen mssen im ,recht sein1 sagt man1 da sie doch ihre eigene ,sprache am besten verstehen4 ,wir fragen aber1 wo findet sich im griechischen ,n4 ,testament eine ,erwhnung einer dreifachen ,untertauchung vor8 ,nirgends lesen wir davon4 ,da ist nur ein ,gebot1 sich nach vorausgegangener ,sinnesnderung taufen zu lassen1 und die ,griechen lassen sich in ,befolgung dieses ,gebotes taufen durch ,untertauchen4 ,soweit knnen wir der ,kenntnis ihrer ,sprache vlliges ,vertrauen entgegenbringen4 ,aber das ,griechische sagt auch in ,eph4 #d1 #e3 ,ein ,herr1 ein ,glaube1 eine ,taufe8 7hen baptisma71 d4 h4 eine ,untertauchung4 ,wenn nun die griechische ,kirche von dieser klaren ,vorschrift abgeht und dafr das dreifache ,taufen ausbt1 dann geht sie vom ,text ihrer eigenen ,sprache ab1 und hier brauchen wir ihr durchaus nicht zu folgen4 ,es ist sicherlich ein groer ,unterschied zwischen dem ,gebrauch8 und dem ,mibrauch8 einer ,sprache4 ,wir legen keinen ,wert auf die ,gewohnheit einer ,gemeinschaft oder ,kirche1 und mag sie noch so alt sein1 ausgenommen sie ist in bereinstimmung mit den bestimmten ,vorschriften der hl4 ,schrift4 ,sehr unvernnftig scheint uns die ,schlufolgerung zu sein3 ,da die ,taufe auf die drei ,namen der ,gottheit vollzogen werden msse1 sei eine dreifache ,untertauchung erforderlich4 ,wie unrichtig diese ,ansicht ist1 mag uns ein ,beispiel an dieser ,stelle klar machen4 ,ein ,agent reist fr eine aus drei ,personen bestehende ,firma4 ,wenn nun dieser ,agent auf seiner ,geschftsreise ein ,geschft abschliet1 so tut er es einmal im ,namen aller4 ,auch kann er eine ,schuld von #ajjj ,mark1 die er im ,auftrage der ,firma einzukassieren hat1 nicht dreimal einfordern1 d4 h4 einmal fr jede ,person der ,firma1 sondern ebenfalls nur einmal im ,namen der drei ,personen4 ,wenn ,jesus seine ,vertreter in alle ,welt sendet mit dem ,auftrage zu predigen und die ,bufertigen im ,namen des ,vaters1 des ,sohnes und des hl4 ,geistes zu taufen1 so bedeutet dies dasselbe1 was uns das ,beispiel zeigt1 nmlich die ,taufe einmal im ,namen der drei ,personen zu vollziehen4 ,doch die ,vertreter und ,praktiker der dreimaligen ,untertauchung machen sich gar nichts daraus1 wenn auch ihr ,system im krassesten ,gegensatz zu den klaren ,verordnungen ,jesu und dem ,brauch der ,apostel steht4 ,ihre eigene ,theorie ist nicht in bereinstimmung mit ihrer ,praxis1 denn sie lehren1 da ,taufe8 mit ,untertauchen8 gleichbedeutend sei4 ,wenn nun ,taufen wirklich ,untertauchen meint1 dann ist der ,ausdruck3 eine ,taufe mit drei ,untertauchungen ebenso inkorrekt1 als wenn sie behaupten wrden3 eine ,taufe mit drei ,taufen oder eine ,untertauchung mit drei ,untertauchungen4 ,trotzdem man den ,verteidigern der dreimaligen ,untertauchung von allen ,seiten die ,unrichtigkeit ihrer ,behauptung beweist1 halten sie doch an dem plumpen ,irrtum fest4 ,anstatt der ,wahrheit die ,ehre zu geben1 ziehen sie es vor1 lieber noch weiter im ,nebel umherzutappen1 und da es zur ,begrndung ihrer ,idee an ,schriftzeugnissen fehlt1 versuchen sie mit fieberhafter ,ttigkeit aus dem ,labyrinth menschlicher ,traditionen ,beweismaterial fr ihre ,sache herbeizuschaffen4 ,doch was ihnen ein ,beweis zu sein scheint1 dient nur dazu1 noch ein paar der sprlichen ,flmmchen auszulschen1 die hier und dort brennen4 ,so wird zum ,beispiel ein ,dokument herangezogen1 das man als die ,lehren der zwlf ,apostel8 bezeichnet4 ,daraus will man den unumstlichen8 ,beweis erbringen1 da die dreimalige ,untertauchung schon apostolische ,praxis gewesen wre4 ,natrlich kann dies nur fr solche ein ,beweis sein1 die dieses ,schriftstck wirklich als ein letztes ,vermchtnis der zwlf ,apostel an die ,kirche8 anerkennen4 ,die ,historiker sind sich heute aber vollstndig klar und einig darber1 da diese sogenannten ,lehren der zwlf ,apostel8 auf keinen ,fall von den ,aposteln selbst herstammen1 sondern ein ,produkt der spteren ,jahrhunderte sind4 ,das ,schriftstck ist aber fr uns insofern von nicht geringem ,nutzen1 da wir dadurch die gleichgltige und oberflchliche ,denkungsart jener ,zeit kennen lernen4 ,dieses fragliche ,dokument wurde im ,jahre #ahhc durch einen gewissen ,philoteos ,bryennios1 damals ,rektor einer hheren griechischen ,schule in ,konstantinopel1 in der ,bibliothek des ,klosters zum allerheiligsten ,grabe von ,jerusalem in ,konstantinopel entdeckt4 ,die ganze ,sammlung wurde ins ,deutsche von ,prof4 ,a4 ,harnack bersetzt und in der ,theologischen ,literaturzeitung8 vom #i4 ,februar #ahhd verffentlicht4 ,zwei ,jahre spter nahm er vom #ab4 ,juni ab durch eine ,reihe von ,artikeln eine skeptische ,stellung zu dieser ,sammlung ein4 ,er legte der ganzen ,sache wenig ,wert bei1 weil man weder ber das ,datum der ,entstehung noch ber den ,verfasser derselben etwas ,genaues wissen knne4 ,wie weit die verschiedenen ,festsetzungen der ,abfassungszeit dieser ,schrift zeitlich auseinander gehen1 geht klar aus einer interessanten ,zusammenstellung von ,prof4 ,a4 ,harnack hervor4 ,er schreibt3 ,der erste setzt die neuentdeckte ,schrift vor die paulinischen ,briefe1 ja vor das ,apostelkonzil 7,sabatier71 der zweite in die ,zeit des ,paulus1 der dritte bald nach der ,zerstrung ,jerusalems 7,bestmann71 der vierte in die letzten ,dezennien des #a4 ,jahrh4 7eine sehr beliebte ,datierung71 der fnfte unter ,trajan 7ebenfalls beliebt71 der sechste unter ,bar-,kochba1 der siebente in die ,zeit der ,antonine1 der achte etwa unter ,commodus 7,krawutzky71 der neunte in das dritte ,jahrhundert1 der zehnte in das vierte1 und es gibt auch noch solche1 die das fnfte und noch sptere ,jahrhunderte empfehlen4 ,das wre die ,abfassungszeit4 ,es steht an keinem andern ,punkte besser44444 ,dies wre eine kleine ,musterkarte2 sie knnte beliebig vermehrt werden1 wenn man auf die ,adresse und ,aufschrift des ,buches1 auf die einzelnen in ihm enthaltenen ,stcke usw4 eingehen wollte48#aef ,in dem #g4 ,kapitel der ,lehren der ,apostel8 soll also der ,beweis fr das dreimalige ,untertauchen liegen4 ,prof4 ,drews sagt3 ,wir knnen daraus auf ein dreimaliges ,untertauchen schlieen3 bei jedem ,glied der ,formel findet eine ,untertauchung statt48#aeg ,zu dieser ,hypothese kommt man nur dadurch1 da die ,lehren der ,apostel8 auer der ,untertauchung auch noch bei ,mangel an ,wasser die dreimalige ,begieung zulassen4 ,damit aber der werte ,leser selbst urteilen kann1 wie unberechtigt diese ,schlufolgerung ist1 geben wir den in ,frage kommenden ,abschnitt hier vollstndig wieder1 und zwar in der bersetzung von ,prof4 ,a4 ,harnack3 ,was aber die ,taufe betrifft1 so taufet so3 ,taufet1 nachdem ihr obige ,lehren alle 7d4 h4 die moralischen ,unterweisungen1 ,kap4 #a-f7 vorher mitgeteilt1 auf den ,namen des ,vaters und des ,sohnes und des hl4 ,geistes in flieendem ,wasser4 ,wenn du aber flieendes ,wasser nicht hast1 so taufe in anderem ,wasser2 wenn kein kaltes ,wasser da ist1 in warmem4 ,wenn du aber beides nicht hast1 so begiee das ,haupt dreimal mit ,wasser auf den ,namen des ,vaters und des ,sohnes und des hl4 ,geistes4 ,vor der ,taufe aber soll der ,tufer und der ,tufling fasten und wer es sonst noch vermag4 ,dem ,tufling aber sollst du befehlen1 da er einen oder zwei ,tage vorher faste48#aeh ,wir fragen nun jeden unparteiischen und wahrheitsliebenden ,leser3 ,steht hier auch nur ein ,wort von einer dreimaligen ,untertauchung8 ,jeder ,aufrichtige wird gentigt sein1 die ,frage zu verneinen4 ,hier lesen wir nur1 falls nicht gengend ,wasser vorhanden sei1 solle der ,tufer das ,haupt des ,tuflings dreimal mit ,wasser begieen4 brigens scheint der ,verfasser dieses merkwrdigen ,dokumentes ein1 wie man heute sagen wrde1 sehr liberaler ,mann gewesen zu sein4 ,sein ,rat lautet3 ,taufet in flieendem ,wasser1 wenn ihr knnt2 wenn ihr aber nicht knnt1 dann in anderem4 ,wenn ihr kein kaltes habt1 nehmt warmes1 und wenn ihr berhaupt nicht taufen8 knnt1 dann besprengt ihr eben1 es tut's auch48 ,also solche ,regeln und ,grundstze wagt man als apostolisch8 zu stempeln4 ,wir mchten dann doch gerne wissen1 was nicht apostolisch ist4 ,hier hat man es vielmehr mit den ,kohlenscken der ,vter8 zu tun1 von denen ,luther in seinen ,tischreden81 #behf1 spricht1 und dafr danken wir bestens4 ,auch berlassen wir den ,anhngern der dreifachen ,taufe sehr gerne alle ,ehre1 welche sie sich durch ,gebrauch derartiger ,geschichtsquellen8 aneignen4 ,in nachapostolischer ,zeit wird ,justin der ,mrtyrer 7#ajj-aff71 der lteste christliche ,kirchenvater1 zitiert1 und man will aus seiner ersten ,apologie 7,verteidigungsschrift71 die er etwa ums ,jahr #adg schrieb1 welche an den ,kaiser ,antoninus ,pius gerichtet ist1 in der er eine ausfhrliche ,beschreibung von den gottesdienstlichen ,handlungen der ,christen liefert1 und darin auch die trinitarische ,taufformel erwhnt1 schlieen1 da zu seiner ,zeit auch die dreimalige ,untertauchung im ,gebrauch gewesen wre4 ,die ,stelle1 worin ,justin sich ber diesen ,punkt uert1 lautet3 ,hierauf werden sie 7die ,tuflinge7 von uns hingefhrt1 wo ,wasser ist1 und werden in jener ,art und ,weise wiedergeboren 7getauft71 wie auch wir selbst wiedergeboren 7getauft7 worden sind2 im ,namen ,gottes1 des ,vaters und ,herrn aller ,dinge1 und unseres ,heilandes ,jesu ,christi und des hl4 ,geistes empfangen sie nmlich dann die ,abwaschung 7das ,taufbad7 im ,wasser48#aei ,justin sagt hier gar nichts von einer dreifachen ,taufe oder von einem dreimaligen ,untertauchen2 auch kann diese ,idee nicht der ,sprache des ,schreibers entnommen werden4 ,trotzdem ist man schnell dabei und setzt fest3 ,die ,taufe selbst bestand in der ,regel in vollem dreimaligen ,untertauchen in flieendem ,wasser unter ,aussprechen der trinitarischen ,taufformel48#afj ,wir geben diese unberechtigte ,schlufolgerung dem werten ,leser als ,muster eines ,argumentes1 wie es zugunsten der dreimaligen ,untertauchung gebraucht wird4 ,irenus1 ,bischof zu ,lyon 7#adj-bjb71 der noch den ,unterricht des ,apostelschlers ,polykarp 7gest4 #afg7 geno1 der ihm von seinem ,umgang mit ,johannes und mit den andern1 die den ,herrn gesehen hatten18 erzhlte1 wie ,irenus selbst in seinem ,briefe an seinen ,freund und ,jugendgenossen ,florinus erwhnt1#afa und der1 wie ,dr4 ,schaff schreibt1#afb der ,vorkmpfer kirchlicher ,rechtglubigkeit im ,gegensatz zur gnostischen ,hresie und der ,vermittler zwischen der morgen- und abendlndischen ,kirche8 war1 erwhnt ebenfalls nichts in seinen zahlreichen ,schriften1 das uns den ,anla geben knnte1 zu glauben1 da in seinen ,tagen die dreimalige ,untertauchung in ,anwendung gebracht worden wre4 ,die erste ,spur einer dreimaligen ,untertauchung finden wir bei ,tertullian 7gest4 #bcj71 welcher ausdrcklich in seiner ,schrift gegen ,praxeas1 ,kap4 #bf1 sagt3 ,wir werden nicht einmal1 sondern dreimal bei ,nennung jedes einzelnen ,namens auf die einzelnen ,personen untergetaucht48 ,ebenso besttigt er dies in seiner ,abhandlung ,vom ,kranze des ,soldaten18 ,kap4 #c1 welches wir hier in der bersetzung von ,prof4 ,kunze geben3 ,um mit der ,taufe zu beginnen1 so beteuern wir beim ,eintritt ins ,wasser ebenda1 aber auch schon etwas frher in der ,gemeinde 7,kirche7 unter der ,hand des ,priesters1 da wir dem ,teufel1 seinem ,gefolge und seinen ,engeln entsagen2 alsdann werden wir dreimal untergetaucht1 indem wir ein etwas ,mehreres antworten 7oder erfllen71 als der ,herr im ,evangelium nmlich ,matth4 #bh1 #ai angeordnet hat48#afc ,man beachte1 ,tertullian redet hier von dem ,gebrauch der dreimaligen ,untertauchung als von etwas dem ,evangeliumsbefehl ,hinzugefgtem4 ,klar zeigt er die ,quelle1 aus der dieses ,taufverfahren entsprungen ist4 ,er sagt3 ,wenn dieselbe die dreimalige ,untertauchung auch durch keine ,stelle der ,schrift besttigt wird1 so ist sie doch sicher durch die ,gewohnheit befestigt1 und diese ist ohne ,zweifel aus der ,tradition erflossen48#afd ,ebenso in ,kap4 #d derselben ,schrift3 ,wenn du fr diese und andere ,punkte der ,kirchenzucht eine ausdrckliche ,vorschrift aus der hl4 ,schrift verlangen wolltest1 so wirst du keine auftreiben knnen4 ,man wird dir die ,tradition entgegenhalten als die ,urheberin davon48 ,eine ,schriftbestimmung fr den ,ritus der dreimaligen ,untertauchung gibt es nach ,tertullians eigener ,aussage nicht1 sondern nur die ,macht der ,gewohnheit1 welche aus der ,tradition geflossen war1 ist als die einzige ,urheberin zu bezeichnen4 ,also bleibt er nur eine rein menschliche ,einrichtung4 ,auch ,basilius der ,groe 7gest4 #cgi7 bemerkt in seinem ,buche ,vom hl4 ,geiste81 ,kap4 #bg1 da die verschiedenen ,gebruche in der ,kirche1 unter denen er auch das dreimalige ,untertauchen bei der ,taufe erwhnt1 nicht in der hl4 ,schrift1 sondern in der ,tradition ihren ,grund haben4 ,er erklrt3 ,wir begngen uns nicht mit dem1 was die ,apostel oder das ,evangelium uns mitteilen1 sondern wir haben noch eine ungeschriebene ,lehre4 ,woher ist es genommen18 fragt er darauf1 da wir den ,tufling dreimal untertauchen8 ,aus welchem ,buche haben wir die brigen ,taufgebruche1 wie unter anderem1 da dem ,teufel und seinen ,engeln entsagt wird8 ,rhren sie nicht aus jener verborgenen ,geheimlehre her1 welche unsre ,vter in der ,stille aufbewahrten88#afe ,ebenso erwhnt der ,bruder des ,basilius1 ,gregor von ,nyssa 7gest4 #cie71 die dreimalige ,untertauchung4#aff ,und ,cyrill von ,jerusalem 7gest4 #chf71 der eine ausfhrliche ,beschreibung der in der ,kirche des ,altertums gebruchlichen ,taufzeremonien liefert1 fhrt ebenfalls da dreimalige ,untertauchen an1 in dem er1 nicht wie ,tertullian1#afg eine ,beziehung auf den dreieinigen ,gott sieht1 sondern eine besondere ,beziehung auf den dreitgigen ,aufenthalt ,jesu im ,grabe erblicken will4 ,seine ,ausfhrung lautet3 ,ihr bekanntet das heilbringende ,bekenntnis und tauchtet dreimal ins ,wasser unter und wieder auf1 und deutetet hiermit sinnbildlich da dreitgige ,begrabensein ,christi an48#afh ,dieser ,deutung traten auch noch andere ,kirchenvter bei1 so ,gregor von ,nyssa in seiner ,katechese1 ,kap4 #ce1 sowie ,athanasius u4 a4 m4 ,von ,papst ,gregor dem ,groen 7#eij-fjd7 wird das dreimalige ,untertauchen ausdrcklich vorgeschrieben4 ,seine ,anordnung lautet wrtlich3 ,der ,priester soll unter dreimaligem ,untertauchen1 wobei er ebenso oft die heilige ,dreieinigkeit anruft1 taufen mit folgenden ,worten3 ,ich taufe dich im ,namen des ,vaters1 und tauche ihn einmal unter1 und des ,sohnes1 und tauche ihn zum andern ,male unter1 und des hl4 ,geistes1 und tauche ihn zum dritten ,male unter48#afi ,und aus der ,synode zu ,worms im ,jahre #hfh erklrte man3 ,sowohl die einmalige als auch die dreimalige ,untertauchung bei der ,taufe ist erlaubt1 letztere wegen der ,dreiheit der ,personen1 erstere wegen der ,einheit der ,substanz48#agj ,die morgenlndische ,kirche blieb bei der dreimaligen ,untertauchung bis auf den heutigen ,tag4 ,so heit es im ,rechtglubigen ,bekenntnis8 der griechischen ,kirche3 ,die ,taufe ist eine ,abwaschung und ,wegnehmung der ,erbsnde durch dreimalige ,untertauchung ins ,wasser48#aga ,im ,ausfhrlichen ,katechismus8 der russischen ,kirche1 verfat von ,erzbischof ,philaret wird gelehrt1 da das ,allerwichtigste in der heiligen ,taufhandlung das dreimalige ,untertauchen im ,wasser im ,namen des ,vaters1 des ,sohnes und des hl4 ,geistes8 sei4#agb ,whrend die morgenlndische ,kirche ein dreimaliges ,untertauchen bt1 bringt die abendlndische ,kirche ein dreimaliges ,besprengen oder berschtten eines ,kopfteiles des ,tuflings beim ,vollziehen der ,taufe in ,anwendung4 ,in beiden ,kirchen vollzieht sich die eine ,taufe im dreimaligen ,untertauchen oder im dreimaligen ,besprengen mit ,wasser48#agc ,aus dem ,bisherigen ersehen wir1 da die dreimalige ,untertauchung im ,n4 ,testament nicht zu finden ist1 somit an eine ,ausfhrung derselben durch die ,apostel durchaus nicht zu denken ist4 ,auch die der apostolischen ,zeit am nchsten lebenden ,kirchenvter wissen nichts von einem derartigen ,brauch4 ,erst am ,ende des #b4 und anfangs des #c4 ,jahrh41 und zwar in den ,tagen ,tertullians1 brachte man diese ,neuerung auf und grndete sie1 da es an ,schriftzeugnissen fehlte1 einfach auf die ,tradition4 ,noch spter wurde es durch die strengen ,erlasse der ,synoden jedem ,tufer zur unerllichen ,pflicht gemacht1 die ,taufe nach diesem ,modus zu vollziehen1 bis sie schlielich im ,laufe der ,zeit in ein dreimaliges ,begieen oder ,besprengen verwandelt wurde4 ,wir gelangen zu dem ,schlu1 da die dreimalige ,untertauchung wohl von den verschiedenen ,kirchen in ,anwendung gebracht wurde1 unter keinen ,umstnden darf sie aber auf einen ,befehl ,christi und der ,apostel zurckgefhrt werden4 ,illustration ,die ,begieung und ,besprengung4 ,wie bei der dreimaligen ,untertauchung1 so versucht man auch den ,ritus der ,begieung und ,besprengung als schon von den ,aposteln in ,anwendung gebrachte ,sitte zu erklren4 ,man zitiert sogar ,bibeltexte1 aus denen klar8 hervorgehen soll1 da zur ,zeit der ,apostel auer der ,regel der ,untertauchung auch durch bergieen oder ,besprengen getauft worden wre4 ,um nachzuweisen1 wie haltlos diese ,behauptung ist1 unterziehen wir die in ,frage kommenden ,bibelstellen einer genauen ,untersuchung4 ,die erste ,stelle wre ,apg4 #a1 #e in ,verbindung mit ,apg4 #b1 #ag4 #cc4 ,man glaubt1 in der ,taufe des hl4 ,geistes ein ,argument zugunsten der bergieung8 gefunden zu haben1 denn der hl4 ,geist wurde ausgegossen84#agd ,diese ,schlufolgerung wird aber vollstndig durch die ,tatsache entkrftet1 da1 trotzdem der hl4 ,geist am ,pfingsttage ausgegossen wurde1 erfllte er das ganze ,haus18 worin die ,apostel versammelt waren4#age ,wenn nun ,wasser in einen ,raum ausgegossen werden wrde1 bis der ,raum ganz gefllt8 wre1 so wrden alle ,personen in demselben von ,wasser umgeben oder in demselben untergetaucht18 begraben8 sein4 ,dies war auch der ,fall bei der ,ausgieung des hl4 ,geistes am ,tage der ,pfingsten4 ,zu beachten ist noch1 da das ,wort ausgieen8 7ekcho7 in der vorliegenden ,stelle 7,apg4 #b1 #ag7 nur da gebraucht wird1 wo es vom hl4 ,geist spricht2 wenn aber die ,schrift von den ,personen spricht1 die mit dem hl4 ,geist getauft werden sollen1 so gebraucht sie das ,wort baptizein81#agf welches1 wie schon oben aufs klarste bewiesen wurde1 stets untertauchen81 begraben8 und versenken8 bedeutet4 ,dies wurde auch in ,wahrheit dadurch bewerkstelligt1 da der ,geist ,gottes den ganzen ,raum fllte81 in dem die ,jnger versammelt waren4 ,nehmen wir den ,grundtext zur ,hand1 so sind wir allen ,schwierigkeiten enthoben1 denn wir lesen da in ,apg4 #a1 #e2 ,matth4 #c1 #aa und ,mark4 #a1 #h nicht mit8 sondern im8 hl4 ,geist getauft werden1 d4 h4 in den hl4 ,geist hineingetaucht werden4 ,so erklrt auch ,bischof ,jakobson von der englischen ,hochkirche diese ,stelle3 ,erfllte das ganze ,haus1 d4 h4 wie ein ,bad mit ,wasser gefllt wird1 so da sie untergetaucht werden konnten in dem hl4 ,geist zur ,erfllung von ,apg4 #a1 #e48agg ,somit haben wir in diesem ,text einen starken ,beweis fr die ,praxis der ,untertauchung81 nie aber fr das ,aufgieen84 ,die nchste ,stelle1 die einen ,beweis fr die ,besprengung enthalten soll1 ist ,apg4 #b1 #da4 ,hier berichtet ,lukas von der ,bekehrung und ,taufe der ,dreitausend4 ,man behauptet1 #a4 sei es nicht mglich gewesen1 da so viele an einem ,tage untergetaucht worden seien#agh1 und #b4 konnte es nicht geschehen1 weil ,jerusalem sehr arm an ,wasser und ,privatbdern war4#agi ,mit welcher ,berechtigung man die ,taufe der ,dreitausend an einem ,tage einfach als unmglich erklrt1 ist uns unverstndlich4 ,die ,erfahrung und ,geschichte lehrt vielmehr die ,mglichkeit einer solchen zahlreichen ,taufe an einem ,tage4 ,so schreibt ,dr4 ,brenner in seiner ,geschichte der ,taufe18 ,s4 #bcf1 da ,remigius1 ,erzbischof von ,rheims 7gest4 #ecc71 #cjjj an einem ,tage getauft habe4 ,und ,pfarrer ,kranz 7seit #ahib ,missionar in ,china7 berichtet in seiner ,schrift ,einundzwanzig ,grnde81 ,s4 #cj3 ,zwei ,beispiele aus der neueren ,missionsgeschichte beweisen die ,mglichkeit der ,taufe von mehreren ,tausend ,personen an einem ,tage4 ,am #c4 ,juli #ahgh wurden bei ,vilumpilly zwischen ,ongole und ,hyderabad 7,sdindien7 #bbbb ,personen im ,gundalacumaflusse getauft4 ,nur je zwei ,prediger1 welche jede ,stunde von zwei anderen abgelst wurden1 vollzogen die ,taufe1 und die dazu gebrauchte ,zeit war von #f bis #aj ,uhr vormittags und von #b bis gegen #f ,uhr nachmittags4 -- ,am #bh4 ,dezember #ahij wurden #afga ,personen im ,baptisterium des ,dr4 ,clough in ,ongole getauft1 die dazu ntige ,zeit war #d ,stunden und #be ,minuten48 ,was nun die zweite ,einwendung anbetrifft1 wo behauptet wird1 da ,jerusalem sehr arm an ,wasser sei1 und deshalb die ,taufe der #cjjj nicht durch ,untertauchung1 sondern durch bergieen oder ,besprengen vollzogen worden sei1 so tut es uns leid1 sagen zu mssen1 da diese ,behauptung den geschichtlichen ,tatsachen nicht entspricht4 ,wer das ,vorrecht hatte1 ,jerusalem selbst in ,augenschein zu nehmen1 wird zugeben mssen1 da in ,jerusalem und in seiner nchsten ,umgebung so viele ,teiche sind1 da man ohne jegliche ,schwierigkeit ,tausende durch ,untertauchen taufen knnte4 ,pfarrer ,kranz gibt nach ,dr4 ,hiscox folgende ,teiche an3 #a4 ,teich ,bethesda1 #cfj ,fu 7engl47 lang1 #acj ,fu weit1 #ge ,fu tief4 #b4 ,teich ,siloah1 #ec ,fu lang1 #ah weit1 #ai tief4 #c4 ,der ,obere ,teich81 #caf ,fu lang1 #bah weit1 #ah tief4 #d4 ,der ,teich des ,hiskia81 #bdj ,fu lang1 #add weit4 #e4 ,der ,untere ,teich81 #eib ,fu lang1 #bfj ,fu weit1 #dj ,fu tief 7whrend der ,kreuzzge noch voll ,wasser74 #f4 ,auerdem gab es mehrere kleine ,teiche48#ahj ,dr4 ,winer erwhnt ebenfalls alle diese ,teiche4#aha ,und ,kirchenpropst ,caspers fhrt aus3 ,weder die ,unmglichkeit noch die ,unwahrscheinlichkeit einer ,taufe mit dem ,untertauchen des ganzen ,leibes ist objektiv darzutun1 denn es befanden sich in ,jerusalem viele ,teiche1 welche das ,untertauchen leicht ermglichten48#ahb ,illustration3 ,der ,teich ,bethesda4 ,auch ,apg4 #h1 #cf-ci1 wo die ,taufe des ,kmmerers der ,knigin ,kandaze aus ,mohrenland berichtet wird1 wird angefhrt1 wobei das ,bedenken laut wird1 ob in diesem ,fall gengend ,wasser vorhanden war1 um das ,untertauchen vornehmen zu knnen1 denn ,vers #bf sagt von der ,gegend1 da sie1 wste8 war4 ,das ,wort ,wste8 bezeichnet in der ,bibel fast immer eine unbewohnte ,gegend1 die aber nicht notwendigerweise trocken oder eine nackte ,sand- und ,steinflche ohne ,wasser und ,vegetation zu sein braucht4#ahc ,als ,beweis sei hier auf ,matth4 #ad1 #ac-ai hingewiesen4 ,hier wird erzhlt1 da ,jesus sich in eine ,wste8 zurckzog1 wohin ihm viel ,volks nachfolgte4 ,als nun die ,nacht hereinbrach1 verlangten die ,jnger von ,jesu1 da er die ,menge wegschicken sollte1 damit sie in die ,mrkte gehen und sich ,nahrung verschaffen mchten4 ,aber anstatt der ,jnger ,verlangen zu willfahren1 befahl er1 da sich das ,volk ins ,gras8 setze1 woselbst er sie mit fnf ,broten und zwei ,fischen speiste4 ,man beachte ferner1 da in ,apg4 #h1 #cf es ausdrcklich heit3 ,und als sie zogen der ,strae nach1 kamen sie an ein ,wasser48 ,diese ,tatsache wird auch noch durch die ,erklrung des ,kmmerers besttigt1 indem er sagt3 ,siehe1 da ist ,wasser2 was hindert's1 da ich mich taufen lasse88 ,in ,vers #ch lesen wir1 da beide1 der ,kmmerer sowie ,philippus1 in das ,wasser stiegen1 und er taufte ihn -- katbesan amphteroi eis to hdor -- und gleich der nchste ,satz lautet1 da sie nach ,vollzug der ,taufe aus dem ,wasser stiegen -- ote d anbesan ek tou hdatos4 ,wenn1 wie man hier gerne behaupten will1 die ,taufe durch ,aufgieen oder ,besprengen vollzogen worden sei1 so mchten wir doch gerne fragen1 wozu wre dann ein ,hineinsteigen in das ,wasser ntig gewesen8 ,all die ,umstnde1 welche die ,taufe des ,kmmerers begleiten1 passen auf keine andere ,art der ,ausfhrung derselben als nur auf die des ,untertauchens4 ,der ,bericht ist so klar und unzweideutig1 da er weder miverstanden noch umgedeutet werden kann4 ,und wer noch ein wenig ,achtung vor der hl4 ,schrift besitzt1 wird auch nie versuchen1 solch klare ,zeugnisse durch seine ,ideen und ,meinungen zu verdunkeln4 ,dr4 ,doddridge fat sein ,urteil1 dem auch wir nur beipflichten knnen1 in folgenden ,worten zusammen3 ,es wrde ganz unnatrlich sein1 wenn man annehmen wollte1 da sie blo deshalb in das ,wasser hinabgestiegen wren1 damit ,philippus davon ein wenig in seine ,hand nehmen und es ber den ,kmmerer ausgieen knnte4 ,ein ,mann von solchem ,stande hatte auf der ,reise durch ein wstes ,land ohne ,zweifel mancherlei ,gefe bei seinem ,gerte1 in welchem ,wasser htte nach dem ,wagen gebracht werden knnen2 eine solche ,vorsicht ist in jenen ,lndern durchaus notwendig fr ,reisende und wird niemals von ihnen unterlassen48#ahd ,und ,calvin bemerkt in seinem ,kommentar zu ,apg4 #h1 #ch3 ,hier sehen wir1 wie die ,taufe bei den ,alten verrichtet wurde1 denn sie tauchten den ganzen ,leib in das ,wasser48 ,dasselbe bezeugt auch ,starke zu dieser ,stelle4#ahe ,reisende und ,forscher1 die den ,weg von ,jerusalem nach ,gaza zurcklegten1 berichten1 da gengend ,quellen und ,teiche auf der ,strecke vorhanden seien1 um eine ,taufe durch ,untertauchen vornehmen zu knnen4 ,der ,pilger ,pourdeaux beschreibt nach kaum #cjj ,jahren1 #ccc n4 ,chr41 die ,sachlage wie folgt3 ,von hier 7,bethlehem7 bis ,bethazsora sind #ad ,meilen1 wo sich der ,teich befindet1 in dem ,philippus den ,kmmerer taufte48#ahf ,der ,beschreibung von ,g4 ,w4 ,samson entnehmen wir denselben schlagenden ,beweis4 ,er berichtet3 ,von ,jerusalem ausgehend und oben erwhnte ,route einschlagend1 lat uns die ,mglichkeit fr eine ,taufe durch ,untertauchen der ,strae entlang betrachten und speziell an der ,stelle1 die die berlieferung als den ,platz bezeichnet1 wo der ,kmmerer getauft wurde4 ,zu ,pferde reisend mit der ,beweglichkeit von #c ,meilen die ,stunde1 kommt man nach #b ,stunden und #cj ,min4 zu den drei groen ,teichen ,salomos1 von denen das ,wasser nach ,jerusalem geleitet wurde4 ,in den ,tagen ,jesu waren es klare ,seen1 denn die drei bedecken heute noch etwa #c ,acker ,land1 und wenn voll1 so liefern sie alle notwendigen ,mglichkeiten fr eine ,taufe durch ,untertauchen1 indem sie offen sind und in einem zurckliegenden ,tal liegen4 ,selbst heute noch ist eine solche ,quantitt von ,wasser im untern ,teich vorhanden1 da ein passenderer ,platz fr eine ,untertauchung kaum gefunden werden knnte4 ,von hier ber ,berg und ,tal weiter ziehend1 kommt man durch ein langes ,tal1 das wegen seiner vielen ,brunnen von den ,maultiertreibern ,wady el ,beer81 das ,tal der ,brunnen1 genannt wird4 ,eine ,stunde und #ej ,min4 machen wir an einer ,anhhe ,halt1 um unsere ,pferde zu trnken1 und um bei einem groen berdachten ,reservoir1 aus dem das ,wasser mit einem ,eimer hochgezogen wird1 selbst einen ,trunk zu tun4 ,von diesem ,platze sagt ,dr4 ,robinson3 ,die ,strae1 welche die ,anhhe hinauffhrt1 ist knstlich2 halbwegs oben befindet sich eine ,zisterne mit ,regenwasser und ein freier ,platz fr durchreisende ,mohammedaner zum ,beten4 ,an dieser ,stelle wrde eine ,taufe durch ,untertauchung nicht schwierig sein4 ,wenn man von dort oben in das schne ,tal vor uns hinabsteigt1 dasselbe kreuzt und an der entgegengesetzten ,seite wieder hinaufsteigt1 so erreicht man in #ce ,minuten die ,ruinen einer alten ,stadt1 die unsere ,treiber ,howoffner8 genannt haben1 welches aber ,dr4 ,robinson mit ,aber ,fid8 bezeichnete4 ,das ,regenwasser-,reservoir liegt im offenen ,feld mit ,gras umsumt und ,olivenbumen in der ,nhe4 ,dasselbe ist #ej-fj ,fu im ,geviert und ist jetzt ,ende ,april noch voll ,wasser und zwar #c-e ,fu tief4 ,es scheint sehr alt zu sein1 die ,mauern sind von groen gehauenen ,steinen aufgebaut4 ,einen passenderen ,platz fr eine ,taufe knnte man nicht finden4 ,indem wir durch eine offene1 wohlangebaute ,gegend weiterziehen1 gelangen wir in einer ,stunde und fnf ,minuten an den ,fu eines langen und steilen ,hgels mit den ,ruinen einer ,kirche oder ,festung zur ,linken der ,strae4 ,vor derselben ist eine feine sprudelnde ,swasserquelle und breite ,steintrge1 an denen wir die ,pferde trnkten4 ,diese ,stelle wurde von ,dr4 ,robinson als das von ,jerome und ,eusebius genannte ,bethsur bezeichnet1 wo der ,kmmerer getauft wurde4 ,der ,boden vor der ,quelle und die ,struktur hinter derselben ist so zerrissen und mit ,steinen bedeckt1 da man schwerlich bestimmen kann1 was einst hier war4 ,es ist jetzt noch eine leichte ,senkung mit sandigem kiesigem ,boden dort4 ,es ist kaum anzunehmen1 da in den ,tagen ,herodes1 des ,brunnenbauers1 diese gnstig gelegene ,quelle nicht dazu benutzt worden sein sollte1 um einen groen ,teich zu speisen1 da das ,terrain sehr gnstig dazu war4 ,selbst heute noch fliet genug ,wasser1 um ein solch ,reservoir zu speisen48#ahg ,in ,apg4 #aj1 #dg4 #dh will man ebenfalls ein ,argument fr das ,begieen gefunden haben4 ,prof4 ,stuart gibt die ,worte ,petri in folgender ,lesart3 ,kann jemand verbieten1 da ,wasser hereingebracht werde und diese ,personen getauft werden88 ,dies ist ein sehr kennzeichnendes ,beispiel1 wie man ,worte der hl4 ,schrift umzudeuten sucht1 damit sie in die eigene ,theorie passen4 ,die ,aussage ,petri enthlt auf keinen ,fall diesen ,sinn4 ,damit der werte ,leser selbst urteilen kann1 lassen wir hier den ,text unverndert folgen3 ,mag auch jemand das ,wasser wehren1 da diese getauft werden1 die den hl4 ,geist empfangen haben1 gleichwie auch wir8 ,und befahl1 sie zu taufen in dem ,namen des ,herrn48 ,bei der ,taufe ,pauli sei auch die ,begieung in ,anwendung gebracht worden1 da in ,damaskus kaum hinreichend ,wasser zur ,untertauchung gefunden werden konnte4 ,wie unrichtig und unberechtigt diese ,vermutung ist1 geht aus den ,worten des syrischen ,feldhauptmanns ,naeman hervor1 der auf die ,aufforderung des ,propheten ,elisa1 seinen ausstzigen ,leib zu waschen und sich siebenmal in den ,fluten des ,jordans zu taufen1 antwortete3 ,sind nicht ,amana und ,pharphar1 die ,flsse von ,damaskus1 besser denn alle ,wasser in ,israel8 ,kann ich nicht in ihnen baden1 da ich rein sei88#ahh ,von dem ,amanaflu schreibt ,oberkonsistorialrat ,frohnmeyer3 ,amana1 ein den sdlichen ,antilibanus durchstrmender1 durch ,damaskus flieender und sich in die stlich von ,damaskus gelegenen ,seen ergieender ,flu1 jetzt ,barada4 ,er hat ein sehr khles ,wasser4 ,sein ,gewsser1 das sich westlich von ,damaskus in sieben ,arme teilt1 wird vor allem zur ,bewsserung der herrlichen ,baumgrten von ,damaskus1 wie fr zahlreiche ,wasserleitungen innerhalb der ,stadt benutzt48#ahi ,ferner behauptet man1 da der ,kerkermeister zu ,philippi1 von dem in ,apg4 #af1 #cc berichtet wird1 nur bergossen worden sei1 da im ,gefngnis1 wo die ,taufe vorgenommen wurde1 nicht so viel ,wasser vorhanden gewesen sei1 da dieselbe durch ,untertauchen htte vollzogen werden knnen4 ,wir mssen vor allem von vornherein in ,abrede stellen1 da die ,taufe berhaupt im ,gefngnis vollzogen wurde4 ,beachten wir die ,ereignisse in ihrer genauen ,reihenfolge1 so ergibt sich folgendes3 #a4 ,der ,kerkermeister fhrte ,paulus und ,silas zunchst aus dem ,gefngnis und nahm sie in sein ,haus auf4 ,verse #cj-cc4 #b4 ,sie verkndeten ihm hier das ,wort des ,herrn und allen1 die in seinem ,hause waren4 ,vers #cb4 #c4 ,er wusch ihnen die ,striemen ab1 und er lie sich taufen und alle die ,seinen alsobald4 ,vers #cc4 #d4 ,er fhrte sie in sein ,haus und setzte ihnen ,speise vor4 ,vers #cd4 ,aus dieser ,erzhlung geht klar hervor1 da die ,taufe nicht im ,gefngnis geschah4 ,eine ,tatsache ist es1 da es in den ,husern oder im ,hofe der ,griechen und ,rmer jener ,zeit stets gerumige ,badebassins gab1 in denen man eine ,taufe durch ,untertauchen leicht ausfhren konnte4 ,so schreibt z4 ,b4 ,adam3 ,die alten ,rmer hatten ,bder1 kalte und warme1 in ihren eigenen ,husern48#aij ,ebenso ,dr4 ,winer3 ,man badete nicht nur in ,flssen sondern auch zu ,hause1 indem der ,hof bei ,vornehmen immer auch ein ,bad umschlo48#aia ,selbst in ,festungstrmen waren zuweilen ,bder angebracht4 ,josephus bell4 jud4 #e1 #d4 #c48aib ,und der ,geograph ,dr4 ,arendts schreibt in seinem ,bericht von den ,ausgrabungen der ,stadt ,pompeji3 ,man hat die ,absicht1 diese in ihrer ,art einzige ,stadt durchgngig aufzugraben1 um das husliche ,leben der ,rmer444 zu enthllen2 bis jetzt ist mehr als ein ,viertel derselben aufgegraben4 ,es gibt keine ,ruinen1 welche ein hheres ,interesse einflten1 als die von ,pompeji2 alles findet sich hier so1 wie es am ,tage vor der schrecklichen ,katastrophe bestand1 welche im ,jahre #gi nach ,chr4 diese ,stadt unter eine ,decke vulkanischer ,asche begrub1 die jedoch kaum einige ,fu hoch die ,giebel der verschtteten ,gebude berragt4 ,noch sind im ,straenpflaster die ,wagengeleise zu sehen4 ,schon schreitet man in ihren zu beiden ,seiten mit ,trottoirs eingesumten ,straen einher und ber die mit schnen ,gebuden gezierten ,pltze hinweg2 schon besucht man ihre ,tempel und die ,palste der ,groen2 man tritt in ihre ,theater und untersucht die ,verkaufsgewlbe1 die ,schenken und die ,huser von ,privatpersonen jeder ,klasse4 ,diese letzteren gleichen alle einander2 die grten1 sowie die kleinsten haben im ,innern einen ,hof1 in dessen ,mitte sich ein ,bassin befindet48#aic ,apg4 #af1 #ac zeigt1 da sich in der ,nhe des ,gefngnisses auch ein ,flu befand4 ,wrde der ,apostel die ,taufe durch ,besprengung vollzogen haben1 so htte er auf keinen ,fall dem ,gesetze der ,verordnung gem gehandelt1 denn ,jesus sagt3 taufet8 7tauchet71 nie aber sprenget84 ,illustration3 ,ein rmisches ,privathaus mit einem ,badebassin im ,hof4 berschauen wir nun noch einmal das ganze ,beweismaterial1 welches zugunsten der ,besprengung angefhrt wird1 so gelangen wir zu der berzeugung1 da keines der angefhrten ,beispiele als ,beweis fr die ,form der ,taufe durch ,besprengung oder ,begieung dienen kann1 sondern da es nur schwache ,rohrstbchen sind1 auf die man baut1 um ja nicht seine ,lieblingsdogmen8 und eigenen ,ideen opfern zu mssen4 ,als letzten biblischen ,beweis fr die ,besprengung zieht man #a4 ,kor4 #aj1 #b an -- als letztes schwaches ,rohrstbchen1 an das man sich verzweifelnd als den ,hoffnungsanker zu klammern sucht4 ,hier wird die ,idee verteidigt1 da die ,israeliten durch die ,wolke ber ihnen und durch das ,meer besprengt8 wurden und da dies beweise1 da besprengen gleichbedeutend sei mit taufen4 ,die ,sprache sowie die ,tatsache lassen eine solche ,zusammenstellung gar nicht zu1 denn wir lesen nicht3 besprengt mit der ,wolke und mit dem ,meer1 sondern3 getauft in der ,wolke und in dem ,meere84#aid ,auch war die ,wolke1 mit der die ,israeliten bedeckt waren1 keine ,regenwolke1 noch finden wir irgend einen ,anhaltspunkt dafr1 da die ,kinder ,israel durch die ,wasser des ,meeres besprengt wurden1 denn es heit1 da sie mitten im ,meer auf dem ,trockenen8 gingen4#aie ,die ,tatsache ist einfach die3 ,als ,mose seinen ,stab ausstreckte1 teilte sich das ,wasser und trmte sich auf beiden ,seiten wie eine ,mauer auf und bildete auf diese ,weise ein tiefes ,grab1 ber ihnen die ,wolke1 mit der sie bedeckt wurden4 ,der ,psalmist sagt3 ,er breitete eine ,wolke aus zur ,decke und ein ,feuer1 des ,nachts zu leuchten48#aif ,auf diese ,weise waren die ,israeliten im ,meer und in der ,wolke gnzlich begraben1 welches den vollen ,sinn von ,taufen1 d4 h4 ,untertauchen gibt4 ,wie man nun ein solches ,bild zugunsten der ,besprengung verwendet1 ist unverstndlich und vor allem unberechtigt4 ,gataker gibt folgende der ,tatsache entsprechende ,erklrung zu #a4 ,kor4 #aj1 #b3 ,wie in dem christlichen ,ritus die zu taufenden ,personen von dem ,wasser berflutet und gleichsam darin begraben werden1 -- und wiederum1 wenn sie herauskommen1 wie aus einem ,grabe heraufsteigen1 so konnte es scheinen1 da die ,israeliten1 als sie durch das ,wasser des ,meeres gingen1 welches hher denn ihre ,hupter war1 von demselben berflutet und gleichsam darin begraben waren2 und wiederum1 da sie auftauchten und erstanden als sie das andere ,ufer erstiegen48#aig ,ebenso ,j4 ,g4 ,p4 ,schmid3 ,die ,israeliten wurden bei ihrem wundervollen ,durchgang durchs ,rote ,meer von der sie begleitenden ,wolke und dem auf beiden ,seiten aufgelaufenen ,meer bedeckt wie der ,tufling beim ,untertauchen4 ,so wurden sie durch jene auffallenden ,zeichen auf ,mose getauft oder zur ,folgsamkeit gegen ihn1 als einen gttlichen ,gesandten1 verpflichtet48#aih ,illustration3 ,israels ,durchgang durchs ,rote ,meer4 ,wenn ,besprengung oder ,begieung vorzuziehen wre1 wie man immer behauptet1 warum haben dann ,jesus und die ,apostel1 wenn sie von dieser bedeutsamen ,handlung sprachen1 nicht ein ,wort gebraucht1 welches den ,sinn von ,besprengen oder ,begieen hatte8 ,oder1 wenn ,jesus und die ,jnger der ,art der ,handlung einen so groen ,spielraum geben wollten1 d4 h4 da es ganz gleichgltig wre1 in welcher ,art und ,weise man die ,taufe vollziehe1 so fragen wir wiederum1 warum gebrauchten sie dann nicht die verschiedenen ,wrter1 welche in ,wahrheit ,sprengen81 ,tauchen8 und ,schtten8 bedeuten8 ,die ,schreiber des ,n4 ,testaments erwhnen den ,ritus der ,taufe fnfundsiebenzigmal1 und jedesmal gebrauchen sie das ,wort baptizein81 welches nur die spezielle ,bedeutung von ,untertauchen hat4#aii ,fnfzehnmal wird ,johannes als der ,baptists8 7,tufer7 bezeichnet1 weil er diese ,handlung an den bufertigen ,seelen ausfhrte4#bjj ,trotzdem sie so oft auf die ,taufhandlung hinweisen1 gebrauchen sie nie eine ,bezeichnung fr dieselbe1 die uns den ,sinn von ,besprengen 7rhantizein7 oder bergieen gibt4 ,die ,wahrheit ist also die1 da die ,lehrer der ,urkirche in keiner andern ,weise die ,taufe vollzogen als durch ,untertauchen1 und wer es ihnen doch andichten will1 der wisse1 da die ,apostel solche ,weise nicht hatten und die ,gemeinde ,gottes auch nicht4#bja ,ursprung der ,begieung und ,besprengung4 ,je mehr die ,kirche sich ihres weltgeschichtlichen ,berufs und ihrer weltbeherrschenden ,macht bewut wurde1 desto mehr wich sie von den klaren ,verordnungen der ,schrift ab und nderte dieselben in anbequemender ,weise um1 da viele der ,meinung waren1 da sie dem begonnenen ,siegeslauf der ,kirche hinderlich wren4 ,diese ,meinung hegte man besonders in ,afrika4 ,afrika war schon zu ,tertullians ,zeit1 besonders aber spter1 ein wahres ,treibhaus fr allerlei aberglubische und unbiblische ,neuerungen4 ,wie die dreifache ,untertauchung1 so hat auch die ,besprengung und ,begieung ,nordafrika als ,heimat4 ,das gttliche ,original wurde in frevelnder ,weise beiseite geschoben1 um den eigenen menschlichen ,erfindungen ,platz zu verschaffen4 ,wir haben aus ,tertullians ,schriften bereits nachgewiesen1 da ,tertullian selbst die ,taufe durch ,untertauchung vollzog und da diese ,weise in seinen ,tagen als allgemeine ,regel galt4 ,doch erwhnt ,tertullian bei der ,gelegenheit einer ,disputation ber die ,frage1 ob die ,jnger mit der ,taufe des ,johannes getauft waren oder mit einer anderen1 die ,besprengung und ,begieung4 ,er sagt3 ,andere hingegen machen1 allerdings gezwungen genug1 geltend1 als die ,apostel im ,schifflein von den ,wellen bespritzt und berschttet wurden1 so habe dies bei ihnen die ,stelle der ,taufe vollstndig vertreten1 und ,petrus namentlich sei1 als er ber dem ,meer einherwandelte1 gengsam eingetaucht worden48#bjb ,durch diese uerung will man behaupten1 da die ,besprengung schon zur ,zeit ,tertullians im ,gebrauch war4 ,dies kann aber der ,bemerkung ,tertullians auf keinen ,fall entnommen werden1 sondern nur soviel1 da die ,besprengung8 als gengend erachtet wurde1 um die ,taufe zu ersetzen4 ,tertullian ist aber dieser ,ansicht entgegen1 indem er erklrt3 ,aber ich meine1 etwas anderes ist es1 durch die ,heftigkeit und ,gewalt des ,meeres durchnt oder hinweggerissen zu werden1 und etwas anderes ist eine in ,untertauchung bestehende ,religionshandlung48#bjc ,es verhlt sich mit der ,frage der ,besprengung in den ,tagen ,tertullians ebenso wie mit der ,kindertaufe4 ,man hat beides in ,erwhnung gebracht1 aber nie in der ,praxis ausgebt4 ,fr diese unsere ,behauptung haben wir gengenden geschichtlichen ,beweisgrund1 auf den wir uns sttzen knnen4 ,interessant ist es1 zu sehen1 auf welche ,weise die ,besprengung und ,begieung entstanden sind und ihre ,aufnahme in die ,kirche gefunden haben4 ,das erste1 was wir von einer ,besprengung oder bergieung finden1 ist zur ,zeit1 als ,cyprian in ,karthago das ,episkopat inne hatte4 ,cyprian -- nebenbei gesagt -- hatte fr solche ,neuerungen ein weites ,herz4 ,dies geht klar aus einem ,briefe eines gewissen ,magnus hervor1 der sich an ,cyprian mit der ,frage wandte1 was er von jenen halte1 welche auf dem ,krankenbette die ,taufgnade empfangen haben1 ob sie nmlich1 da sie vom ,heilswasser nicht gewaschen sondern nur bergossen worden sind1 als rechte ,christen angesehen werden knnten84#bjd ,auf diese ,frage antwortete ,cyprian3 ,die ,wasserbesprengung ersetzt das heilsame ,bad2 denn wahrlich1 der hl4 ,geist wird nicht nach ,ma 7des ,taufwassers7 gegeben1 sondern vllig ausgegossen48#bje ,er war der ,meinung1 da1 wo der ,glaube vorhanden wre1 knne die ,taufe ohne weiteres anstatt durch ,untertauchung auch durch ,besprengung vollzogen werden4 ,die ,besprengung ist also nach diesen beiden ,briefen dadurch entstanden1 da man die ,kranken und ,sterbenden nicht nach der biblischen ,regel untertauchte1 sondern auf dem ,bette1 wo sie lagen1 einfach besprengte oder bergo4 ,dies nannte man klinische ,taufe4 ,auf diese ,weise wurde ,novatus getauft1 den der rmische ,bischof ,cornelius 7gest4 #beb7 in seinem ,synodalbrief an den ,bischof ,fabius von ,antiochien in ,erwhnung bringt1 indem er sagt3 ,novatus wurde im ,bette besprengt und erhielt so die ,taufe1 wenn ein solcher ,empfang diesen ,namen verdient48#bjf ,den ,anla1 die ,taufe bis auf das ,krankenlager hinauszuschieben1 gab offenbar die ,lehre1 da die ,taufe die ,wirkung habe1 alle ,snden wegzunehmen und die ,gnade und ,seligkeit erteile2 ferner -- und das war das ,schlimmste1 -- da die nach ,empfang der ,taufe begangenen ,snden nicht vergeben werden knnen4#bjg ,illustration3 ,die ,krankenbegieung4 ,wenn auch einzelne ,kirchenvter1 wie zum ,beispiel ,cyprian1 die klinische ,taufe als vollkommenen ,ersatz fr die ,taufe durch ,untertauchung erklrten1 so hielten sie dagegen andere fr eine unvollstndige ,taufe und wollten den ,kliniker1 wenn er gesund wurde1 mit ,ausnahme dringender ,notflle vom ,klerikate ausgeschlossen wissen84#bjh ,so wird z4 ,b4 auf dem ,konzil zu ,neu-,csarea im ,jahre #cad1 ,kanon #ab1 beschlossen3 ,wer die ,krankentaufe erhielt1 knne nicht zum ,priester befrdert werden2 -- denn nicht aus freiem ,entschlu1 sondern aus ,not 7,furcht vor dem ,tode7 legte er das ,glaubensbekenntnis ab48#bji ,dasselbe beschliet die ,reformsynode zu ,paris im ,jahre #hbb4baj ,papst ,stephan ,,ii4 7#geb-geg7 wurde von den ,mnchen zu ,cressy betreffs der ,gesetzlichkeit1 ein ,kind in der ,not1 die durch ,krankheit veranlat wre1 zu taufen1 indem man ihm ,wasser mittels eines ,bechers auf den ,kopf giet1 befragt4 ,der ,papst erwiderte3 ,eine solche ,taufe1 in einer solchen ,not und im ,namen der hl4 ,trinitt vollfhrt1 soll als bndig gelten48#baa ,dieser ,taufmodus wird durch mehrere ,grabmler aus dem #c4 und spteren ,jahrhunderten1 auf denen1 wie auch auf ,gemlden1 ,abbildungen mit dieser ,art der ,taufhandlung vorkommen1 besttigt4 ,dr4 ,brenner schreibt z4 ,b43 ,auf einem sehr alten bei ,neapel vorgefundenen ,sarkophage sind zwei gekrnte nackende ,personen verschiedenen ,geschlechts in einem ,kessel stehend abgebildet1 und an ihrer ,seite eine mnnliche ,figur aus einem ,becken ,wasser ber den ,kopf der ersteren schttend1 wodurch nach einigen ,kritikern die ,taufe der bayrischen ,prinzessin ,theodolinde und ihres kniglichen ,gemahls ,authar vorgestellt sein soll4 ,dies wre somit noch am ,ende dieser ,periode 7des #f4 ,jahrh47 ein merkwrdiges ,beispiel von einer ,taufe durch ,aufgieung48#bab ,auf dem englischen ,konzil am #bg4 ,juli #haf zu ,celchyt wurde das ,begieen ausdrcklich verboten4#bac ,und das ,konzil von ,nemours #abhd beschrnkt es auf ,notflle4 ,erst das ,konzil zu ,ravenna vom ,jahre #acaa lt zwischen ,untertauchung und ,begieung die freie ,wahl4 ,seit dem ,ende des #ac4 ,jahrh4 ist die ,besprengung die allgemeine ,regel in der abendlndischen ,kirche geworden4 ,prof4 ,drews schreibt3 ,bis zu ,cyprians ,zeit war die ,untertauchung herrschende ,sitte1 auer in besonderen ,fllen4 ,seit dem #d4 ,jahrh4 wird es in einigen ,kirchen blich1 die ,untertauchung durch eine reichliche ,begieung des ,hauptes zu ersetzen2 dabei steht aber der ,tufling im ,wasser48 ,die ,besprengung des ,kopfes1 wie wir sie ben1 wird erst im #ac4 ,jahrh4 der allgemeine ,brauch1 aber nur im ,westen4 ,die stliche ,kirche hlt noch heute an der vollen ,untertauchung fest48#bad ,bald darauf 7nach dem #ac4 ,jahrh47 finden wir ,synodalbeschlsse1 welche die ,besprengung streng vorschreiben4 ,so wird dieser ,ritus nach ,dr4 ,hflings ,angabe auch ausdrcklich vorgeschrieben in der ,pommerischen ,kirchenordnung vom ,jahre #aefc1 sowie auch in der sterreichischen vom ,jahre #aega1 der ,hohenlohischen von #aegh1 der ,straburger von #afja und #afje1 der ,hanauischen1 ,ulmischen und ,badischen4#bae ,die geschichtliche ,tatsache ist also die1 da der ,ritus der ,besprengung und ,begieung nicht apostolische ,praxis war1 sondern erst in der ersten ,hlfte des #c4 ,jahrh4 in den ,tagen ,cyprians entstanden ist1 und man sie anfnglich nur an schwerkranken und sterbenden ,personen in ,anwendung brachte4 ,spter1 nach ,cyprians ,zeit1 finden sich ,spuren davon1 da man auch gesunde ,personen1 wenn auch sehr selten1 durch reichliches bergieen taufte oder1 wie ,dr4 ,augusti in seiner christlichen ,archologie ,,vii1 ,s4 #bca1 berichtet1 auch dadurch1 da man den ,kopf des ,tuflings ins ,wasser tauchte1 wobei er aber im ,wasser stand1 und da man die ,sache eben noch bequemer haben wollte1 so wandelte man die ,taufhandlung schlielich in ein bloes ,besprengen der ,stirn des ,tuflings um4#baf ,man kann sich aus dem ,lauf der ,dinge ein klares ,bild machen1 wie nach und nach aus dem ,seltenen und ,ausnahmsweisen eine strenge1 allgemein kirchliche ,regel geworden ist1 an der auch nicht ein ,jota verndert werden darf4 ,wie konnte nur die westliche ,kirche von der uralten ,sitte des ,untertauchens1 offenbar und unbestritten apostolischer ,praxis1 abgehen1 und wie ist diese ,abweichung zu verstehen und zu rechtfertigen8 ,illustration ,eine ,menge unbiblischer ,gebruche bei der ,taufe4 ,es lt sich ohne groe ,mhe nachweisen1 da sehr viele aberglubische ,zeremonien angenommen worden sind1 welche der apostolischen ,kirche und bis zum ,ende des #b4 ,jahrh4 vllig fremd waren4 ,im ,n4 ,testament ist die ,taufe als eine ffentliche ,handlung beschrieben4 ,dies blieb sie auch bis gegen ,ende des #b4 ,jahrh41 und es findet sich kein ,beispiel von einer ,geheimhaltung dieser ,zeremonie1 oder da diese ,handlung als eine mysterise galt4 ,seit dem #c4 ,jahrh4 hingegen verschwindet die ffentliche ,taufe1 und man vollzog sie von da ab nur in ,gegenwart solcher1 die bereits getauft waren und dazu oft hinter verschlossenen ,tren4 ,man findet also die ,taufe mit einem ,male als ,mysterium behandelt4 ,aber die ,torheit8 ,gottes ist weiser als die ,menschen sind4 ,die ,taufe1 wie sie von ,jesu eingesetzt ist1 ist eine sichtbare ,offenbarung seiner gttlichen ,weisheit und ,gre1 wie man sie aber im #c4 ,jahrh4 mit all den vielen menschlichen und aberglubischen ,zeremonien kannte1 hatte sie viel hnlichkeit mit den sogenannten heidnischen ,mysterien4 ,man war der ,meinung1 durch diese ,anhngsel den ,glauben zu befestigen1 aber sie trugen nur dazu bei1 den ,aberglauben grozuziehen4 ,durch sie wurde die ursprngliche feierliche ,einfachheit der ,taufe1 wie sie uns noch bei ,justin dem ,mrtyrer 7gest4 #aff7 entgegentritt1 gnzlich verdunkelt4#bag ,einige der wichtigsten dieser ,gebruche seien nachfolgend in ,erwhnung gebracht3 #a4 ,die ,teufelsbeschwrung oder der sogenannte ,exorcismus4 ,weder in dem ,bericht von der ,johannestaufe1 noch in dem ,taufbefehl ,jesu1 noch in einer der vielen ,taufhandlungen1 die uns im ,n4 ,testament berichtet werden -- auch selbst nicht bei der ,taufe der ,heiden --1 findet man eine ,spur von ,teufelsbeschwrung oder auch nur die ,vorstellung von einem besonderen ,einflu ,satans und der ,dmonen4#bah ,auch die ltesten ,kirchenlehrer1 wie ,justin der ,mrtyrer und ,irenus 7gest4 #bjb71 wissen noch nichts davon4 ,dr4 ,neander schreibt darber3 ,wir finden im #b4 ,jahrh4 noch keine ,spur einer solchen ,bannungsformel gegen den bsen ,geist48#bai ,in ,tertullians ,schriften hingegen findet sich schon eine ,art von ,exorcismus vor1 wenn auch noch nicht in so aberglubischer ,entartung1 wie man ihm im #c4 und #d4 ,jahrh4 begegnet4 ,tertullian fhrt aus3 ,wir geben auch eine ,zeitlang vorher in der ,kirche unter der ,hand des ,bischofs die ,erklrung ab1 da wir dem ,teufel1 seiner ,pracht und seinen ,engeln widersagen48#bbj ,nach ,cyrill von ,jerusalem 7gest4 #chf7 wandte sich der ,tufling bei dieser ,absagung nach ,sonnenuntergang mit den ,worten3 ,ich entsage dir1 ,satan1 und allen deinen ,werken und allem deinem ,geprnge und allem deinem ,dienste48#bba ,hierauf wurde dem ,katechumenen befohlen1 den ,teufel auszublasen und auszuspeien4 ,spter1 als das ,christentum zu den germanischen ,vlkern kam1 wurde dem ,tufling die ,frage gestellt1 ob er den ,gttern ,donar1 ,wodan1 ,saxnot und allen bsen ,geistern und ,unholden entsage4 ,die ,antwort lautete3 ,ich widersage 7ek forsage748#bbb ,diese ,teufelsentsagung fhrte zu der gnzlich unbiblischen ,teufelsbeschwrung4 ,sehr richtig bemerkt ,henke hierzu3 ,die ,absagung war ursprnglich weiter nichts als ein ,versprechen1 da er ,gtzen1 ,gtzendienst1 heidnische ,feste und ,schauspiele verabscheuen und meiden wolle4 ,sie leitete aber auch weiter zu anderen ,vorstellungen1 und sie enthielt die ,anlage zum ,exorcismus48#bbc ,der wesentliche ,unterschied zwischen der ,teufelsentsagung und -beschwrung ist der1 da bei ersterer die ,absagung der ,tufling selbst verrichtete1 die ,beschwrung oder der ,exorcismus hingegen von dem ,taufenden vorgenommen wurde4 ,da sich aber solche ,gebruche nicht auf die hl4 ,schrift sondern nur auf die ,tradition grndeten1 dessen war man sich in der alten ,kirche voll und ganz bewut4 ,dies bezeugt ,tertullian ausdrcklich1 indem er sagt3 ,wenn du fr diese und andere ,punkte der ,kirchenzucht eine ausdrckliche ,vorschrift aus der hl4 ,schrift verlangen wolltest1 so wirst du keine auftreiben knnen4 ,man wird dir die ,tradition entgegenhalten als die ,urheberin davon48#bbd ,die erste ,spur des ,exorcismus bei der ,taufe zeigt sich in den ,verhandlungen jenes ,konzils zu ,karthago im ,jahre #bef1 auf dem nicht weniger als #hg ,bischfe anwesend waren4 ,hier wurde verordnet1 da jeder1 der zur ,taufe zugelassen werde1 zuvor 7durch den ,exorcismus7 gereinigt werden mte4#bbe ,auf welche ,art diese ,teufelsbeschwrung vor sich ging1 lt sich klar aus einer ,verordnung des ,konzils zu ,konstantinopel im ,jahre #cha1 ,kanon #g1 ersehen4 ,da heit es3 ,wir behandeln sie 7die ,hretiker7 so1 wie man es mit den ,heiden zu machen pfleget4 ,den ersten ,tag machen wir sie zu ,christen 7d4 h4 wir erklren1 da sie in die christlich-katholische ,kirche aufgenommen werden sollen72 den zweiten ,tag nehmen wir den ,exorcismus mit ihnen vor1 wobei ihnen dreimal in das ,angesicht und in die ,ohren geblasen 7oder gehaucht7 wird4 ,hernach unterrichten wir sie1 lassen sie die gehrige ,zeit ber in der ,kirche erscheinen und die ,schrift hren4 ,sodann werden sie getauft48#bbf ,andere ,schriftsteller erwhnen dabei noch das ,bestreichen mit ,speichel4#bbg ,im #d4 ,jahrh4 erklrten angesehene ,kirchenvter den ,exorcismus zwar fr heilsam1 weil selbst die ,kinder von dem ,einflu der bsen ,geister nicht frei wren1 aber nicht fr notwendig und in der hl4 ,schrift geboten4#bbh ,in der morgenlndischen sowie auch in der rmisch-katholischen ,kirche ist der ,exorcismus in dieser sonderbaren ,form unverndert beibehalten worden4#bbi ,luther lie in der zweiten ,ausgabe seines ,taufbchleins zwar alle in der ersten ,ausgabe noch beibehaltenen ,sitten1 z4 ,b4 da ,anblasen1 ,bestreichen mit ,speichel u4 a4 weg1 behielt dagegen die ,entsagungs- und ,beschwrungsformel bei4 ,er erklrte diesen ,brauch wohl als ntzlich1 doch nicht fr eine dogmatische ,notwendigkeit4#bcj ,ebenso billigte ,melanchthon den ,exorcizmus und mit ihm die brigen lutherischen ,theologen4 ,zwingli wie auch ,calvin mibilligten ihn aufs entschiedenste4 ,von der reformierten ,kirche wird er als eine aberglubische ,zeremonie verworfen4#bca ,baumgarten trifft wohl in diesem ,punkt das ,rechte1 wenn er sagt3 ,es ist eine willkrliche ,handlung1 die in keinem gttlichen ,befehl oder ,notwendigkeit der ,sache gegrndet ist1 ein ,adiaphoron1 ein gottesdienstliches ,mittelding1 oder eine menschliche ,kirchenverordnung48#bcb #b4 ,das ,bestreichen mit ,speichel erfolgte nach dem ,exorcismus1 und nach ,luthers ,angabe wurden die ,ohren und die ,nase damit bedacht4#bcc ,die orientalische sowie auch die protestantische ,kirche hat diese merkwrdige ,sitte nicht angenommen4#bcd #c4 ,die ,bekreuzung4 ,wie man im ,n4 ,testament von einer ,teufelsbeschwrung nichts vorfindet1 ebenso findet sich auch nicht die geringste ,andeutung von dem ,gebrauch der ,bekreuzung vor4 ,es ist dies ebenfalls eine menschliche ,einrichtung nach ,ablauf der apostolischen ,zeit4 ,die ,kreuzbezeichnung des ,tuflings geschah vor der ,taufe gleich in unmittelbarer ,verbindung des ,bestreichens mit ,speichel4#bce ,der ,tufer bediente sich der ,formel3 ,nimm an das ,zeichen des heiligen ,kreuzes1 beides1 an ,stirn und ,brust48#bcf ,dr4 ,augusti fhrt noch aus3 ,bekanntlich schrieben die ,alten dem ,kreuzeszeichen eine auerordentliche ,kraft und ,wirkung zu4 ,man darf sich daher nicht wundern1 wenn der feierlichen ,kreuzbezeichnung bei der ,taufe eine magische ,kraft beigelegt wurde48#bcg ,nach ,dionysius soll die ,salbung und ,kreuzbezeichnung eine dreifache sein4#bch ,in den alten ,taufritualien der lateinischen ,kirche findet man die einmalige ,bezeichnung in ,verbindung mit einem dreimaligen ,anhauchen4 ,die evangelische ,kirche hat zwar die lsalbung abgeschafft1 aber dennoch die ,kreuzbezeichnung beibehalten48#bci #d4 ,die ,salbung4 ,nach der ,kreuzbezeichnung folgte als weitere1 die ,taufe vorbereitende ,handlung die ,salbung 7oleum71 zu unterscheiden von der ,salbung nach der ,taufe4#bdj ,nach ,cyrill von ,jerusalem wurde diese ,salbung im ,taufhause gleich nach der ,entkleidung vollzogen1 und zwar am ganzen ,krper4#bda #e4 ,die ,weihung des ,taufwassers4 ,nach der ,salbung ging der ,priester oder auch der ,bischof daran1 das ,taufwasser zu weihen4 ,das erste ,beispiel davon findet sich bei ,tertullian4 ,tertullian fing unstreitig an18 schreibt ,mnter1 mit der ,lehre von der ,taufe ,aberglauben zu verbinden2 denn er war der erste1 der dem ,wasser eine physische ,kraft zuschreibt48#bdb ,tertullian uert sich darber wie folgt3 ,jedes ,wasser erlangt vermge der alten ,prrogative seines ,ursprungs die geheimnisvolle ,wirkung der ,heiligung durch die ,anrufung ,gottes4 ,denn es kommt sofort der ,geist vom ,himmel darber herab und ist ber den ,wassern1 heiligt sie aus sich selbst1 und so geheiligt saugen sie die ,kraft des ,heiligmachens in sich ein4 ,also wird1 nachdem die ,gewsser durch ,dazwischenkunft des ,engels gewissermaen mit ,heilkrften versehen wurden1 auch der ,geist im ,wasser leiblich abgewaschen und das ,fleisch ebendaselbst geistig gereinigt48#bdc ,nach ,dionysius' ,angabe ging die ,weihung in folgender ,art vor sich3 ,whrend der ,priester die ,salbung vollendet1 geht der ,bischof zur ,mutter der ,gotteskindschaft 7denn so nennt er das ,taufbassin71 heiligt ihr ,wasser durch heilige ,anrufungen und vollendet es1 indem er das heiligste l dreimal in ,kreuzesform eingiet1 er damit zugleich das ,zeichen des ,kreuzes macht48#bdd ,cyprian erklrt1 da das ,wasser erst durch den ,priester gereinigt und geheiligt werden mu1 auf da es die ,macht habe1 die ,snden der ,menschen wegzuwaschen4 ,auch ,basilius erwhnt diesen ,brauch1 doch zeigt er dabei1 da derselbe nicht auf ,verordnung der hl4 ,schrift beruhe1 sondern in der mndlichen berliefernng seinen ,grund habe4#bde #f4 ,die ,verwendung des ,salzes bei der ,taufe4 ,dr4 ,freybe sagt3 ,auf die ,salbung folgte als weitere1 die ,taufe vorbereitende ,handlung das ,reiben mit ,salz48#bdf ,in der protest4 kurbrandenburg4 ,kirchenordnung wie auch in der ,ottheinrichs heit es3 ,hier nehme der ,priester das ,kind und lege ihm ,salz in den ,mund und spreche3 ,nimm hin das ,salz der ,weisheit1 die dich frdere zum ewigen ,leben4 ,amen48#bdg ,nach ,dr4 ,augusti hat man fr den ,gebrauch des ,salzes bis jetzt kein lteres ,zeugnis als die ,stelle in ,augustin4#bdh ,die evangelische ,kirche hat mit ,recht auch diese ,sitte fallen lassen4 ,nachdem all diese gedankenlosen und fast durchweg mit ,aberglauben verbundenen ,gebruche an dem ,tufling zur ,anwendung gekommen waren1 wurde an ihm die ,taufe durch dreimaliges ,untertauchen vollzogen4 #g4 ,die ,salbung mit geweihtem l schlo sich gleich an die ,taufe an4 ,diese ,sitte erwhnt schon ,tertullian3 ,aus dem ,taufbade sodann herausgestiegen1 werden wir gesalbt mit der gebenedeiten ,salbung48#bdi ,die ,salbung geschieht zuerst auf ,brust und ,rcken mit dem ,spruche3 zur ,heilung des ,krpers und der ,seele2 sodann an den ,ohren mit dem ,spruche3 zum ,gehorsam des ,glaubens2 hierauf an den ,fen mit den ,worten3 zur ,befrderung deiner ,schritte2 endlich an den ,hnden mit dem ,zurufe3 deine ,hnde haben mich gemacht und gebildet48#bej ,nach ,cyrill geschah diese ,salbung an ,stirn1 ,ohren1 ,nase und ,brust4#bea ,tertullian sowie auch ,cyrill von ,jerusalem grnden diese ,salbung auf die frhere ,lehre1 wonach man mit l aus dem ,horn zum ,priestertum gesalbt worden war84#beb ,wir mssen aber bei genauerer ,untersuchung feststellen1 da die ,salbung1 wie sie im #c4 und den nachfolgenden ,jahrhunderten gehandhabt wurde1 auch nicht die geringste hnlichkeit mit der ,priestersalbung hat4 ,luther zhlt diesen ,ritus mit ,recht unter jene1 die von ,menschen1 um die ,taufe zu zieren1 hinzugetan sind84#bec #h4 ,der dreimalige ,umgang um das ,taufbecken4 ,in der griechisch-russischen ,kirche schliet sich der ,salbung ein dreimaliger ,umgang um das ,taufbecken an4 ,den ,vorgang dabei schildert ,staerk mit folgenden ,worten3 ,ist die ,salbung mit dem heiligen ,myron vollendet1 so schreitet der ,priester mit dem ,taufpaten und dem ,tufling dreimal rings um das ,taufbecken1 whrend der ,chor singt 7griechischer und slawischer ,ritus73 ,alle1 die ihr auf ,christum getauft seid1 habt ,christum angezogen4 ,alleluja4 ,der ,umgang beginnt von der rechten ,seite1 d4 h4 von ,westen nach ,sden1 indem der ,priester und ,pate ,kerzen in der ,hand tragen1 um die ,erleuchtung auf ,christus1 das wahre ,licht1 zurckzufhren48#bed #i4 ,der ,friedensku4 ,jedem ,neuaufgenommenen oder ,getauften wurde der sogenannte ,friedensku erteilt als ,zeichen1 da er von nun an als ,christ oder als ,bruder im ,herrn anerkannt sei4 ,gegen diese ,sitte wre auch durchaus nichts einzuwenden1 denn wir glauben1 da dieselbe im ,n4 ,testament begrndet ist und apostolische ,praxis war1#bee doch nie knnen wir es glauben1 da dieser ,bruderku8 in der ,urgemeinde so verabreicht wurde1 wie es nach ,einfhrung der ,kindertaufe in den ,tagen ,cyprians geschah1 nmlich -- auf den ,fu des ,tuflings4#bef #aj4 ,die ,anlegung einen weien ,kleides4 ,seit dem #d4 ,jahrh4 wurde es ,sitte1 den ,tuflingen unmittelbar nach der ,taufe ein weies ,kleid anzulegen1 welches sie acht ,tage hindurch tragen muten1 und wurden in demselben an dem auf ,ostern folgenden ,sonntage1 welcher eben daher den ,namen3 ,dominice in albeis 7der weie ,sonntag7 erhielt1 der ,gemeinde vorgestellt84#beg ,womit will man diesen ,gebrauch rechtfertigen8 ,durch das ,n4 ,testament kann es nicht geschehen1 denn dasselbe berichtet uns nichts von einem achttgigen ,tragen der weien ,kleider nach der ,taufe4 #aa4 ,die ,taufkerzen4 ,ein weiterer unbiblischer ,gebrauch war1 da man dem ,tufling1 auch den kleinen ,kindern1 sogenannte ,taufkerzen in die ,hand gab als ,sinnbild der ihnen zuteil gewordenen ,erleuchtung4 ,nach ,dr4 ,angustis ,angabe ist diese ,sitte erst im #d4 ,jahrh4 entstanden4#beh #ab4 ,der ,gebrauch von ,milch und ,honig bei der ,taufe4 ,tertullian schreibt1 da die ,tuflinge1 nachdem sie aus dem ,wasser heraufgestiegen sind1 eine ,mischung von ,milch und ,honig genieen und sich von jenem ,tage an eine ganze ,woche hindurch des tglichen ,badens enthalten4#bei ,ob nun dieser ,brauch biblisch ist1 soll ,tertullian selbst beantworten4 ,er sagt3 ,wenn du fr diese und andere ,gebruche eine ausdrckliche ,vorschrift der hl4 ,schrift verlangen wolltest1 so wirst du keine auftreiben knnen4 ,man wird dir die ,tradition entgegenhalten als die ,urheberin davon48#bfj #ac4 ,die ,tonsur4 ,im #d4 und #e4 ,jahrh4 finden sich viele ,zeugnisse von ,mibilligung und ,verwerfung der ,tonsur vor4 ,erst am ,ende des #e4 und ,anfang des #f4 ,jahrh4 fing die ,tonsur an1 bei dem geistlichen ,stande eine allgemeine ,sitte zu werden4#bfa ,spter vollzog man die ,tonsur auch an ,laien und ,kindern1 und zwar in ,verbindung mit der ,taufe4 ,in der griechisch-russischen ,kirche sind beide ,tonsuren blich1 die tonsura clericalis und die ,tauftonsur84#bfb ,die ,vollziehung der letzteren ging nach ,staerks ,angabe wie folgt vor sich3 ,nach vorausgegangenem ,gebet beschneidet der ,liturg das ,haupthaar des ,tuflings in ,kreuzesform1 indem er spricht3 ,geschoren wird der ,knecht ,gottes ,n4 ,n4 im ,namen des ,vaters und des ,sohnes und des hl4 ,geistes4 ,amen48#bfc ,so gewi es ist1 da weder im ,n4 ,testament noch in den ersten ,jahrhunderten eine ,spur von einer ,tonsur aufzufinden ist1 so gewi ist es auch1 da dieser ,brauch direkt dem ,heidentum entnommen ist4 ,rabaud1 ,prsident des ,konsistoriums zu ,montauban1 schreibt darber3 ,die ,tonsur ist ein heidnischer ,brauch1 ,sklaven1 bisweilen auch ,besiegten schor man den ,kopf2 es war das ein ,zeichen der ,erniedrigung1 aber auch ein ,symbol der ,entsagung und der ,aufopferung4 ,so schnitten sich vor dem ,angesichte gewisser ,gttinnen die jungen ,mdchen1 welche sich ihrem ,dienste weihten1 ihren ,haarschmuck ab2 in gypten trugen die ,isispriester rasierten ,kopf4 ,nach der ,entstehung des ,mnchtums schlossen sich manche ,ordensleute den ,bruchen alter ,zeit an und lieen sich zum sichtbaren ,zeichen ihres ,geistes der ,demut und ihrer ,gelbde der ,entsagung das ,haar abschneiden1 von dem sie nur einen ,kranz rings um den ,kopf stehen lieen4444 ,daraus ist die ,tonsur hervorgegangen48#bfd ,noch bestimmter uert sich ,staerk darber3 ,schon bei den alten ,griechen war es ,sitte1 den ,kindern die ,haarlocken abzuschneiden und sodann zu gewissen ,zeiten dieselben den ,dmonen zu opfern4 ,durch das ,christentum wurde dieser heidnische ,brauch zu einem ,kulte des wahren ,gottes umgewandelt48#bfe #ad4 ,die ,abwaschung des ,tuflings am achten ,tage4 ,nach ,beendigung aller oben angefhrten ,zeremonien und noch vieler anderer mehr wurde am achten ,tage der ,tufling wieder in die ,kirche gebracht1 um abgewaschen zu werden4 ,diese ,sitte grndet in der griechisch-russischen ,kirche darin1 da bei der ,myronsalbung das ,chrisam nicht gnzlich abgewischt worden ist4 ,das ,kind mu daher whrend dieser ,zeit sein ,taufrcklein tragen und darf nicht gebadet werden48#bff ,wir bergehen die brigen ,gebruche1 welche weder von bestndiger ,dauer waren1 noch von den verschiedenen ,kirchen einstimmig angenommen wurden4#bfg ,von den angefhrten glauben wir aber den ,beweis erbracht zu haben1 da sie alle durchweg eine menschliche ,erfindung und ,einrichtung sind und nie ihren ,ursprung in der ,bibel haben4 ,dies zeigte uns schon die oben zitierte ,stelle aus ,tertullian1 der unverhohlen zugibt1 da der ,exorcismus und einige andere ,taufgebruche sich allein auf die ,tradition grnden4 ,dasselbe gibt auch in noch klareren ,worten ,basilius der ,groe 7gest4 #cgi7 zu1 was wir seinem ,buch ,vom hl4 ,geist81 ,kapitel #bg1 entnehmen3 ,wir begngen uns nicht mit dem1 was die ,apostel oder das ,evangelium mitteilen1 sondern wir haben noch eine ungeschriebene ,lehre2 wir segnen z4 ,b4 das ,wasser der ,taufe und das ,chrisma der ,salbung1 ja den ,tufling selbst3 wo steht das geschrieben8 ,geschieht es also nicht nach einer verschwiegenen und geheimgehaltenen ,lehre8 ,welches geschriebene ,wort 7der ,bibel7 lehrt die ,salbung mit dem ,chrisma8 ,woher ist es genommen1 da wir den ,tufling dreimal untertauchen8 ,aus welchem ,buche haben wir die brigen ,taufgebruche1 wie unter anderem1 da dem ,teufel und seinen ,engeln entsagt wird8 ,rhren sie nicht aus jener verborgenen ,geheimlehre her1 welche unsere ,vter in der ,stille aufbewahrten88 ,zu ,luthers ,zeit waren diese ,taufgebruche noch alle vorhanden und manche davon von ,luther beibehalten und in ,anwendung gebracht worden1 doch seine ,anschauung darber ist die1 da sie alle in den ,bereich der ,menschensatzungen zu rechnen sind4 ,wir fhren noch seine eigenen ,worte zum ,schlusse an4 ,er sagt3 ,so gedenke nun1 da in dem ,taufen diese uerlichen ,stcke das ,geringste sind1 als da ist3 unter ,augen blasen1 ,kreuz anstreichen1 ,salz in den ,mund geben1 ,speichel und ,kot in die ,ohren und ,nase tun1 mit l auf der ,brust und ,schultern salben und mit ,chrisam den ,scheitel bestreichen1 ,westerhemde anziehen und brennende ,kerzen in die ,hnde geben1 und was das mehr ist1 das von ,menschen1 die ,taufe zu zieren1 hinzugetan ist2 denn auch wohl ohne solches die ,taufe geschehen mag und nicht die rechten ,griffe sind1 die der ,teufel scheut oder flieht48#bfh ,die gnzliche ,entkleidung bei der ,taufe4 ,es scheint1 als ob im ,altertum die vielen ,neuerungen gar kein ,ende nehmen wollten4 ,ein falscher ,gebrauch bahnte dem anderen den ,weg1 bis man ,gebruche in ,anwendung brachte1 die das ,schamgefhl des fein denkenden ,menschen aufs tiefste verletzten und die1 um es gelinde zu sagen1 alles andere1 nur nicht schicklich waren4 ,gar bald lie man die ,mahnung des ,apostels auer acht3 ,alles aber geschehe anstndig und in ,ordnung48#bfi ,so wurden zum ,beispiel die ,tuflinge1 ,mnner wie auch ,frauen1 gnzlich entkleidet und wurden ganz nackend getauft4 ,diesen allzu menschlichen ,gebrauch finden wir zuerst von ,cyrill von ,jerusalem 7gest4 #chf7 erwhnt4 ,er sagt3 ,sobald ihr das ,innere der ,taufhalle betratet1 zoget ihr sogleich eure ,kleider ab1 und dies war das ,bild des alten mit seinen ,werken ausgezogenen ,menschen4 ,ausgezogen1 waret ihr nackt und ahmtet auch hierin dem am ,kreuze entblten ,christus nach1 der durch diese ,ble die ,herrschaften und ,gewalten ausgezogen und ber sie am ,holze mit hohem ,mute triumphiert hat44444 ,ihr waret nackt vor den ,augen aller und schmtet euch nicht1 denn ihr waret wahrhaftig ein ,bild des ersten ,menschen1 ,adam1 der im ,paradiese nackt war und sich nicht schmte48#bgj ,ambrosius 7gest4 #cig7 sagt3 ,die ,menschen kamen so nackend zum ,taufbassin wie sie in die ,welt kamen48#bga ,die vllige ,entkleidung bei der ,taufe finden wir auch von ,dionysius erwhnt4#bgb ,und ,chrysostomus sagt1 indem er von der ,taufe spricht3 ,die ,menschen waren so nackend wie ,adam im ,paradies4 ,allein dort wurde der ,mensch nach der ,snde nackt1 weil er gesndigt hatte2 hier dagegen wird er nackt1 um von ,snden befreit zu werden4 ,damals zog der ,mensch die ,herrlichkeit aus1 mit der er bekleidet war2 jetzt zieht er den alten ,menschen aus1 und ehe er ins ,taufbad steigt1 zieht er ihn so leicht aus wie die ,kleider48#bgc ,chrysostomus schreibt noch1 da der ,einfall der ,soldaten in die ,kirche zu seiner ,gefangennehmung gerade zu der ,zeit geschah1 als die ,frauen zur ,taufe sich entkleidet hatten1 die so in ,schrecken versetzt wurden1 da sie nackend die ,flucht ergriffen4#bgd ,schon ,athanasius 7gest4 #cgc7 spricht von skandalsen ,auftritten1 welche in dem ,taufhause vorfielen4 ,so beschuldigt er unter anderem die ,arianer1 da durch eine berredung ,juden und ,heiden whrend einer ,taufe in die ,taufhalle eingebrochen seien und dabei die ,katechumenen1 wie sie dort standen1 nackt1 in einer ,weise mihandelt htten1 die zu scheulich und schndlich wre1 um sie niederzuschreiben4#bge ,kaiser ,konstantin legte18 schreibt ,dr4 ,brenner1 da er sich zur ,taufe anschickte1 nach der ,erzhlung des ,simeon ,metaphrastes1 auch seinen letzten ,leibrock ab und lie die ,schande seines ,fleisches sehen48#bgf ,jobia1 die ,tochter des ,perserknigs ,sapor1 wird von dem ,diakon ,cyriakus in ihrem ,schlafgemache nackt in eine silberne ,wanne gestellt1 um getauft zu werden1 wie ,surius aus sehr alten ,martyrologien erzhlt48#bgg ,derartige ,gebruche1 wodurch das menschliche ,schamgefhl auf solche schndliche und frivole ,weise untergraben wurde1 kann man mit irgend einem ,namen bezeichnen1 aber nur nicht christlich8 heien4 ,unzuchtsszenen1 die sich bei derartigen ,gelegenheiten abspielten1 machten es notwendig1 synodale ,erlasse ergehen zu lassen1 die dahin lauteten1 da die ,frauen zur ,zeit1 wenn die ,mnner getauft wrden1 das ,baptisterium nicht betreten durften4 ,ein solches ,verbot erlie z4 ,b4 eine persische ,synode von #dhe4 ,der ,metropolit ,barsumas von ,nisibis1 der diese ,synode leitete1 tadelt den ,katholikus1 weil er gestattet1 da ,frauen das ,baptisterium betreten und bei der ,taufe zuschauen durften1 woraus ,unzuchtsvergehen und unerlaubte ,heiraten entstanden seien84#bgh ,wahrlich1 hier finden wir ,mysterien dazu geschaffen1 den ,heiden1 der zu einer solchen christlichen 787 ,kirche bertrat1 fr alles1 was er zurcklie1 zu entschdigen4 ,wie bald verlor doch das ,gold seinen ,glanz und wurde seine ihm vom ,goldschmied gegebene ,form verunstaltet4 ,materien1 in und mit welchen getauft wurde4 ,schon im ,a4 ,testament1 wo die christliche ,taufe durch mancherlei ,waschungen und die ,priesterweihe vorgebildet ist1 wird von ,gott ausdrcklich geboten1 da dazu nur ,wasser verwendet werden soll4#bgi ,aus den vielen ,taufberichten des ,n4 ,testaments ist klar ersichtlich1 da die ,taufe zur ,zeit ,christi und der ,apostel nur im ,wasser vollzogen wurde4 ,so sagt ,johannes zu seiner ,zuhrerschar3 ,ich taufe euch mit ,wasser48 ,und von der ,taufe ,jesu schreibt der ,evangelist3 ,da ,jesus getauft war1 stieg er alsbald herauf aus dem ,wasser48#bhj ,johannes der ,tufer taufte zu ,enon1 weil er daselbst viel ,wasser8 hatte4#bha ,ebenso berichtet ,lukas1 da die ,taufe des ,kmmerers1 die des ,kornelius1 seiner ,verwandten und ,freunde1 nachdem sie glaubten1 im ,wasser vollzogen worden sei4#bhb ,aus diesen und anderen ,stellen ist zu ersehen1 da in der ,urkirche das ,wasser das einzige ,element der ,taufe war1 und man findet es auch von den ltesten ,schriftstellern als solches bezeichnet1 so zum ,beispiel von ,justin dem ,mrtyrer 7,apol4 ,i1 ,kap4 #fa71 ,tertullian 7,de ,baptismo71 ,cyprian 7,ep4 #gj1 #a71 ,cyrill von ,jerusalem 7,dritte mystagogische ,katechese1 ,kap4 #e71 von ,basilius dem ,groen1 ,gregor von ,nyssa 7,groe ,katechese1 ,kap4 #ce71 ,gregor von ,nazianz1 ,chrysostomus1 ,augustin u4 a4#bhc ,da die ,kirche aber immer mehr von den klaren ,vorschriften der hl4 ,schrift abging und dafr menschliche ,satzungen annahm1 zeigte sich's bald1 da man nicht nur die ,wassertaufe als die einzig gltige erklrte1 sondern auch solche als rechtmige ,taufen annahm1 bei denen eine andere ,materie verwendet wurde als ,wasser4 ,auf der ,versammlung zu ,quiercy 7wahrscheinlich #ged7 soll ,papst ,stephan ,,iii4 7,,ii47 den ,mnchen eines benachbarten ,klosters auf #ai ,fragepunkte ,antwort gegeben haben4 ,die ,antwort auf die #aa4 ,frage ist besonders ihres ,inhaltes nach wichtig1 da sie fr uns einen ,beleg dafr enthlt1 da auch mit ,wein getauft wurde4 ,es heit da nach ,hefeles ,angabe3 ,wenn jemand ein todkrankes ,kind1 weil durchaus kein ,wasser zu haben1 mit ,wein tauft1 so soll er nicht gestraft werden1 und sie sollen nicht nochmals getauft werden48#bhd ,papst ,benedikt ,,xii4 7#accd bis #acdb7 erwhnt in einem ,brief an ,knig ,leo ,,iv4 die vielen ,irrtmer der ,armenier1 bei welcher ,gelegenheit er ihnen auch die ,taufe mit ,milch und ,wein zum ,vorwurf macht4#bhe ,sogar ,speichel wurde zur ,taufe oder besser gesagt zum ,anfeuchten der ,stirn verwendet1 denn man erklrte3 ,eine ,taufe mit ,speichel ist ungltig48#bhf ,eine ,menge ,fragen ber die ,materie der ,taufe findet man1 nach ,dr4 ,augusti1 in der scholastischen ,periode aufgeworfen1 die oft zu heftigen ,streitigkeiten ,anla gaben4 ,die ,materie der ,taufe1 sagen die ,scholastiker1 ist das ,wasser4 ,dies bewies man mit zwlf ,grnden 4444 ,einige behaupteten wieder1 da man auch mit ,erde taufen drfe1 weil es scheine1 da der ,mensch darin knne getauft werden1 worin ,christus begraben worden48#bhg ,auch wurde die ,frage aufgeworfen1 ob man nicht mit ,luft taufen knne1 denn alle ,grnde fr das ,wasser1 die eindrckende ,kraft ausgenommen1 passen ebensogut und noch besser auf die ,luft4 ,sie ist noch reiner und heller1 zum ,leben notwendiger und noch gemeiner als das ,wasser48#bhh ,dr4 ,augusti schreibt ferner3 ,da man in ,lauge 7lixivio7 taufen drfe1 versicherten viele berhmte ,doktoren1 wie ,astesanus1 ,inguen1 ,pelbartus4 ,ihr ,hauptgrund war1 da ,wasser1 welches durch ,asche durchsickere1 zwar verndert aber nicht verwandelt werde4 ,rubio1 ,paludanus u4 a4 aber leugneten dies und wollten nicht gestatten1 da in ,lauge getauft werde48#bhi ,ferner war man der ,meinung1 da man auch in ,bier1 ,honig- und ,rosenwasser taufen drfe2 ja sogar ,fleisch- und ,fischbrhe oder auch ,butter und ,fett knne dazu verwendet werden4 ,diese ,idee vertraten besonders ,thomas von ,aquino1 ,sylvester und ,astesanus4#bij ,auch wurde die ,frage aufgeworfen1 ob man in ,schnee1 ,eis1 ,hagel1 ,reif und ,tau taufen drfe4 ,diese ,frage bejahten einige1 andere wieder verneinten sie4#bia ,diese merkwrdigen und nicht weniger eigentmlichen ,fragen erstreckten sich ber die scholastische ,periode hinaus1 und man findet sie noch zu ,luthers ,zeit vor4 ,dr4 ,augusti schreibt darber3 ,selbst nach dem scholastischen ,zeitalter haben diese seltsamen ,fragen sich nicht ganz verloren4 ,es wurde ,luther zum ,vorwurf gemacht1 da er in seinen ,tischreden sich dahin erklrte1 da man im ,notfalle auch mit ,wein1 ,milch oder ,bier taufen knne4 ,diese gelegentliche uerung aber verdiente um so weniger urgiert zu werden1 da ,luther in seiner zweiten ,taufpredigt 7,t4 ,,vii1 ed4 ,jen4 p4 #dfi7 sich bestimmt gegen den ,gebrauch des ,weins1 ,biers1 der ,lauge und anderer ,dinge1 und allein das ,wasser als das von ,christus verordnete ,element der ,taufe erklrt48#bib ,den ,reformatoren des #af4 und #ag4 ,jahrh4 haben wir es allein zu verdanken1 da sie das ,althergebrachte umstrzten und mit den unbiblischen ,gewohnheiten und ,sitten der ,kirchenlehrer des ,mittelalters aufrumten4 ,illustration ,die stellvertretende ,taufe der ,lebenden fr die ,toten4 ,schon recht frh findet sich die merkwrdige ,sitte vor1 da sich ,lebende in ,stellvertretung fr ungetauft ,verstorbene taufen lieen4 ,da schon zur ,zeit des ,apostels ,paulus dieser seltsame ,gebrauch vorhanden war1 geht klar aus #a4 ,kor4 #ae1 #bi hervor1 wo er ihn zu seiner ,beweisfhrung fr die ,auferstehung der ,toten benutzt1 indem er schreibt3 ,was machen sonst die1 welche um der ,toten willen sich taufen lassen1 wenn die ,toten berhaupt nicht auferstehen8 ,warum lassen sie sich um derselben willen taufen88#bic ,stehen die ,toten nicht auf1 warum dann noch etwas zugunsten derselben vornehmen6 ,es ist ja mit dem ,tode alles vorber1 alles aus4 ,eine solche ,handlung ist dann unntz4 ,dies wre der richtige ,sinn dieses ,verses4 ,da der ,apostel diesen ,mibrauch nicht tadelt1 bringen einige ,gelehrte die irrige ,meinung zum ,ausdruck1 da sich diese ,sitte in der ,gemeinde zu ,korinth gebildet htte und so nach und nach allgemein als eine christliche ,handlung angesehen worden wre4#bid ,wie man zu einer solchen ,annahme kommen kann1 ist fr uns unbegreiflich4 ,erstens haben wir fr eine solche ,taufe keinen ,befehl und auch keine ,verheiung in der ,schrift4 ,wie ,gott von einem ,menschen1 der seinen ,willen wei1 einen persnlichen ,glauben fordert1 ebenso verlangt er auch eine persnliche ,taufe1 denn es steht geschrieben3 ,tut ,bue und lasse sich ein jeglicher taufen48#bie ,zweitens liegt im ,text selbst der unumstliche ,beweis dafr vor1 da ein ,gebrauch dieser ,art nicht in der ,gemeinde ,gottes1 sondern auerhalb derselben ausgebt wurde4 ,man achte bitte auf die ,frwrter1 die der ,apostel im ,laufe seiner ,argumentation ber die ,auferstehung des ,leibes gebraucht4 ,ist aber ,christus nicht auferstanden1 so ist unsre ,predigt vergeblich1 so ist auch euer ,glaube vergeblich4 ,wir wrden aber auch erfunden falsche ,zeugen ,gottes444 ,hoffen wir allein in diesem ,leben auf ,christum1 so sind wir die elendesten ,menschen444 ,was machen sonst die1 welche um der ,toten willen sich taufen lassen1 wenn die ,toten berhaupt nicht auferstehen8 ,warum lassen sie sich um derselben willen taufen88#bif ,whrend ,paulus hier1 wenn er von der ,gemeinde redet1 die ,frwrter wir81 unser81 euer81 ihr8 gebraucht1 benutzt er im #bi4 ,vers die dritte ,person die81 sie84 ,wenn nun die stellvertretende ,taufe der ,lebenden fr die ,toten in der ,gemeinde gebt worden wre1 wie ja viele behaupten wollen1 so mte der ,wortlaut des #bi4 ,verses unbedingt folgender sein3 ,was machen sonst wir1 die wir uns fr die ,toten taufen lassen8 ,wenn ,tote doch nicht auferstehen1 warum lassen wir uns dann noch taufen fr sie8 ,aber es heit3 ,was machen sonst die1 welche um der ,toten willen sich taufen lassen4444 ,warum lassen sie sich um derselben willen taufen88 ,die ,tatsache ist also die1 da es schon im apostolischen ,zeitalter ,leute gab1 die sich zugunsten der ,verstorbenen taufen lieen1 welche aber die ,auferstehung der ,toten leugneten4 ,dr4 ,bernhard ,wei bemerkt zu dieser ,stelle3 ,zum ,abschlu macht ,paulus einige praktische ,anwendungen von seiner ,errterung4 ,es mu auch bei denen1 welche eine ,auferstehung leugneten1 vorgekommen sein1 da man sich zum ,besten ungetauft verstorbener ,angehriger taufen lie in der ,hoffnung1 da diese ,taufe ihnen zugute kommen1 den ,mangel ihrer ,taufe ersetzen werde4 ,der ,apostel enthlt sich jedes ,urteils ber diesen aberglubischen ,gebrauch1 der doch jedenfalls von wrmster ,frsorge fr das ,heil geliebter ,verstorbener zeugte4 ,ihm kommt es nur darauf an zu zeigen1 wie die ,auferstehungsleugnung die heiligsten christlichen ,gefhle verletze1 da ja1 wenn ,tote berhaupt nicht auferstehen1 man auch nichts mehr zu ihrem ,besten tun kann48#big ,die ,sitte der stellvertretenden ,taufe verpflanzte sich auch in die nachapostolische ,zeit und hat sich bei mehreren hretischen ,sekten und ,parteien1 besonders aber bei den ,marcioniten noch ,jahrhunderte hindurch erhalten4 ,tertullian weist in seiner ,schrift ber die ,auferstehung des ,fleisches81 ,kap4 #dh1 auf sie hin1 und in seinem ,buch gegen ,marcion erklrt er diesen ,gebrauch als eine ,nachahmung der bei den heidnischen ,rmern im ,februar blichen ,totenopfer4#bih ,bischof ,epiphanius 7gest4 #djc7 berichtet in seinem ,brief ,wider die ,ketzereien8 von den ,kerinthianern1 einer ,sekte1 die im letzten ,viertel des apostolischen ,zeitalters durch ,kerinth ihren ,anfang nahm4#bii ,wir sind auch berichtet1 da einige derselben ,kerinthianer ohne ,taufe gestorben seien1 andere aber sich fr sie auf ihren ,namen taufen lassen1 damit sie nicht einst bei der ,auferstehung ber der nicht empfangenen ,taufe gestraft werden und unter die ,gewalt des ,weltschpfers kommen4 ,dahin erklren wenigstens einige die ,taufe ber den ,toten1 wovon der ,apostel in dem angezogenen ,kapitel 7#a4 ,kor4 #ae7 geredet hat48#cjj ,interessant ist der ,vorgang bei dieser ,vikariatstaufe4 ,chrysostomus 7gest4 #djg7 schildert ihn1 indem er von den ,marcioniten berichtet1 mit folgenden ,worten3 ,ist bei ihnen ein ,katechumen gestorben1 so verstecken sie einen ,lebenden unter dem ,bette des ,verblichenen2 dann treten sie vor den ,toten1 reden ihn an und fragen ihn1 ob er getauft werden wolle4 ,da nun dieser nicht antwortet1 so spricht der unter dem ,bette ,versteckte1 da er getauft werden wolle2 und so taufen sie diesen anstatt des ,verblichenen und treiben damit ,komdie48#cja ,illustration3 ,die stellvertretende ,taufe der ,lebenden fr die ,toten4 ,auch in neuerer ,zeit gibt es eine christliche ,gemeinschaft1 die im ,jahre #ahcj in ,amerika ihren ,anfang nahm1 die ,mormonen1 welche die ,taufe fr die ,toten ausben und diese ,handlung irrtmlicherweise durch die fragliche ,stelle #a4 ,kor4 #ae1 #bi rechtfertigen4#cjb ,aber nicht nur1 da man ,lebende an ,stelle der ,verstorbenen taufte1 sondern die ,verirrungen gingen so weit1 da leichtglubige ,priester sogar ,tote selbst tauften und ihnen das ,abendmahl spendeten1 da man1 wie ,leutwein bemerkt1 der ,meinung war1 da die ,taufe ,unsterblichkeit bewirke4#cjc ,da dies schon im #d4 ,jahrh4 an manchen ,orten dem kirchlichen ,aberglauben nicht fern geblieben war1 ergeht aus einer uerung des ,gregor von ,nazianz 7gest4 #cij74cjd ,auch ,philastirus berichtet1 da die ,kataphrygier und ,montanisten die ,toten taufen4#cje ,ebenso besttigt dies das ,verbot der ,synode zu ,hippo im ,jahre #cic1 wo beschlossen wurde1 ,kanon #d3 ,den ,leichnamen ,verstorbener soll die ,eucharistie nicht gegeben und die ,taufe nicht erteilt werden48#cjf ,das ,,iii4 ,konzil zu ,karthago im ,jahre #cig1 ,kanon #e1 erlie ein gleiches ,verbot4 ,illustration ,ist auer dem ,glauben auch noch die ,taufe zur ,seligkeit notwendig8 ,hat einerseits die ,kirche des ,altertums sowie auch die sptere der ,taufe allerlei magische ,wunderkraft zugeschrieben und damit den lcherlichsten ,aberglauben verbunden1 so gab es auch solche1 welche die ,taufe fr gnzlich berflssig hielten und behaupteten1 da der ,glaube zur ,seligkeit vllig hinreiche4 ,diese letzte ,meinung gab auch ,tertullian die ,veranlassung1 seine ,abhandlung ber die ,taufe8 gegen eine ,frau namens ,quintilla aus der hretischen ,partei des ,cajus zu schreiben4 ,tertullian hlt die ,taufe fr eine ,besiegelung8 oder als uere ,hlle fr den ,glauben84 ,aus ,joh4 #c1 #e in ,verbindung mit ,matth4 #bh1 #ai leitete er die ,notwendigkeit der ,taufe zur ,seligkeit ab4#cjg ,in der ,geschichte des ,mittelalters findet man ebenfalls des fteren die ,idee vertreten1 da1 wo ein tiefer und reiner ,gottesglauben vorhanden ist1 die ,taufe berflssig sei4 ,im ,reformationszeitalter traten ,mnner auf1 die dieselbe ,meinung hatten4 ,so verwarf ,schwenckfeld 7gest4 #aefa7 die ,wassertaufe und lehrte1 da die ,menschen nur durch den ,glauben und nicht durch die ,taufe selig wrden84#cjh ,dieser ,behauptung begegnet man auch in unsern ,tagen noch sehr oft4 ,nun fragt sich's1 ob diese ,lehre einen ,schriftgrund hat oder ob sie nur auf ,menschenmeinung beruht4 ,einige ,stellen des ,n4 ,testaments sollen uns ber diese ,frage ,klarheit geben4 ,zuerst sei hier die ,taufe ,jesu angefhrt4 ,er1 das reine und unbefleckte ,gotteslamm1 der sicher mehr ,glauben besa als je ein ,sterblicher1 lie sich taufen und bezeugte ihre ,notwendigkeit1 indem er sagte3 ,also gebhret es uns1 alle ,gerechtigkeit zu erfllen48#cji ,auch im ,taufbefehl selbst liegt ein klarer ,beweis dafr vor1 da auer dem ,glauben die ,taufe erforderlich ist4 ,da lesen wir3 ,gehet hin in alle ,welt und prediget das ,evangelium aller ,kreatur4 ,wer da glaubet und getauft wird1 der wird selig werden48#caj ,die ,taufe ist hier auer dem ,glauben dem ,menschen von ,christo als eine unerlliche ,pflicht zur ,seligkeit gemacht4 ,auch nicht das mindeste liegt in den ,worten ,jesu1 was uns zu einer ,einschrnkung der ,taufe berechtigen oder veranlassen knnte4 ,paulus bekehrte sich und wurde an ,christum glubig1 aber dies gengte nicht -- er mute sich auch noch taufen lassen4 ,dies war es auch1 was ihm der ,herr auf seine ,frage hin3 ,herr1 was willst du1 da ich tun soll88 befahl3 ,stehe auf und gehe in die ,stadt2 da wird man dir sagen1 was du tun sollst18#caa nmlich sich taufen zu lassen1 was ihm einzig noch fehlte4 ,diese ,tatsache besttigt ,paulus auch durch die ,erzhlung seiner ,bekehrungsgeschichte4#cab ,all die vielen ,neubekehrten und an ,jesum glubig gewordenen ,seelen1 von denen wir in der ,apostelgeschichte berichtet finden1 sind stets auch getauft worden4 ,auch nicht ein einziger ,fall wird angefhrt1 woraus zu ersehen wre1 da in der apostolischen ,kirche der ,glaube als gengend erachtet wurde4#cac ,illustration ,macht die ,geistestaufe die ,wassertaufe berflssig8 ,inmitten der stlichen wie auch der westlichen ,kirche gab es freidenkerische ,parteien1 welche zuerst -- und dies mit vollem ,recht -- die unzhligen aberglubischen ,gebruche der ,kirche verachteten1 spter aber unberechtigterweise auch die ,taufe verwarfen mit der ,begrndung1 da nur die ,geistestaufe ntig sei4 ,unter den ,griechen18 schreibt ,ruperti1 waren es im #ab4 ,jahrh4 die ,bogomilen1 die ,messalianer und ,euchyten2 in der lateinischen ,kirche die aus den ,paulicianern entstandenen sogenannten ,manicher1 welche sich vom #aa4 und #ab4 ,jahrh4 an aus dem griechischen ,reiche in ,italien1 ,frankreich1 den ,niederlanden1 ,england und ,deutschland ausbreiteten48 ,sie nannten die gewhnliche ,taufe der ,kirche eine bloe ,wassertaufe1 rhmten dagegen das ,sakrament des ,hndeauflegens1 welches sie die geistige ,taufe nannten1 weil dadurch der ,geist mitgeteilt und die ,snde vergeben werde4 ,sie tauften daher diejenigen1 welche zu ihrer ,partei bertraten1 ohne ,gebrauch des ,wassers1 durch ,berufung des hl4 ,geistes1 ,singen des ,vaterunsers und ,hndeauflegen48#cad ,die ,quker1 welche im ,jahre #afdi in ,england entstanden1 verwerfen ebenfalls die ,wassertaufe und lehren1 da dieselbe anfnglich nur eine ,abbildung der innern und geistigen ,taufe dargestellt habe1 fr die jetzige christliche ,kirche aber nicht mehr bindend wre4 ,die einzige wahre und notwendige ,taufe sei die ,taufe mit dem hl4 ,geist4 ,diese ihre ,lehre steht aber im krassesten ,gegensatz zu den klaren ,vorschriften des ,wortes ,gottes4 ,jesus gebot den ,jngern die ,taufe4#cae ,die erste ,predigt auf ,grund dieses ,befehles ist uns durch ,lukas in ,apg4 #b wiedergegeben4 ,da wird durch ,petrus die ,taufe zur ,bedingung der ,verheiung des hl4 ,geistes gemacht4 ,die ,gabe des ,geistes8 ist die verheiene ,segnung4 ,bue und ,taufe sind die gebotenen ,pflichten1 um die verheiene ,segnung zu empfangen4 ,petrus1 der auf besondere ,anweisung des ,herrn in das ,haus des ,kornelius ging1 predigte unter ,leitung des ,geistes demselben sowie allen1 die sich im ,hause versammelt hatten4 ,die ,wirkung und das ,ergebnis dieser ,predigt war1 da der hl4 ,geist auf alle fiel1 die dem ,worte zuhrten4 ,aus der ,anordnung ,petri1 welche er nach diesem gab1 geht hervor1 da die ,geistestaufe nicht allein gengte1 vielmehr aber das ,empfangen derselben ein ,beweis dafr ist1 da die ,wassertaufe am ,platze sei4 ,er sagt3 ,mag auch jemand das ,wasser wehren1 da diese nicht getauft werden1 die den hl4 ,geist empfangen haben gleichwie auch wir8 ,und befahl1 sie zu taufen in dem ,namen des ,herrn48#caf ,paulus kam auf seiner dritten ,missionsreise nach ,ephesus1 wo er etliche ,jnger fand1 die den hl4 ,geist noch nicht empfangen hatten4 ,der ,apostel unterrichtete sie zunchst grndlich im ,evangelium1 dann wurden sie auf sein ,gebot hin getauft1 und erst nachdem sie getauft waren1 legte der ,knecht ,gottes die ,hnde auf sie und erflehte so den hl4 ,geist ,gottes auf die ,neugetauften herab4#cag ,die ,reihenfolge in bezug auf die ,pflicht und die ,gabe ist hier dieselbe1 welche wir auch von ,petrus in ,apg4 #b1 #ch4 #ci beobachtet finden4 ,wir knnten derartige ,beispiele noch mehr aus der ,schrift als ,beweis1 da die ,geistestaufe niemals die ,wassertaufe berflssig macht1 anfhren1 doch glauben wir1 da die bereits zitierten vollstndig gengen werden4 ,diejenigen1 welche die ,wassertaufe verwerfen1 verwerfen den1 der sie geboten hat und verachten den hl4 ,geist1 der durch ,jesum wirkte4 ,die ,weisheit solcher ,menschen ist in diesem ,falle nicht in bereinstimmung mit dem ,worte ,gottes und kann deshalb nicht von obenher sein4 ,wir glauben so fest wie irgend jemand an die ,notwendigkeit1 den hl4 ,geist zu besitzen4 ,aber ebenso sicher sind wir auch davon berzeugt1 da ihn ,gott nur da geben kann1 wo ,achtung und ,gehorsam vor seinen heiligen ,geboten und ,vorschriften vorhanden ist4 ,ungehorsam ist eine ,zaubereisnde1 betrbt den hl4 ,geist und verwirkt den ,segen4 ,illustration ,die ,kindertaufe4 ,nachdem wir bis hierher den werten ,leser1 der sich unserer ,fhrung anvertraute1 mit der ,untersuchung der ,taufe der ,erwachsenen beschftigten1 und ihn grtenteils mit den verschiedenen damit in enger ,verbindung stehenden biblischen sowie menschlichen ,sitten und ,gebruchen bekannt machten1 wollen wir durch ,nachfolgendes ihn kurz in die ,geschichte der ,kindertaufe einfhren4 ,und da sie ja in der allgemeinen christlichen ,kirche einen so gar wichtigen ,platz einnimmt1 so hoffen wir1 da der behandelten ,frage volles ,interesse entgegengebracht wird4 ,die ,lehre und die ,praxis in bezug auf diese kirchliche ,einrichtung war seit den ,tagen ihrer ,entstehung bis in die ,gegenwart herein stets ein ,gegenstand mannigfacher ,anzweiflung und ,anfeindung4 ,wo man einerseits mit ,nachdruck ihre ,notwendigkeit geltend macht und ihre ,bedeutung fr das christliche ,leben ber alles hoch erhebt1 da ist man andererseits1 als man fr eine so wesentliche und wichtige ,sache auch klare ,aussprche des ,herrn selber und seiner ,vertreter1 der ,apostel1 herbeifhren wollte1 in ,konflikt geraten1 da es eben auf letzterem ,wege unmglich ist1 diese ,praxis zu rechtfertigen und aufrechtzuerhalten4 ,selbst bei ,mnnern aus dem ,bereich ein und derselben ,kirche1 mgen wir nun die katholische oder protestantische nehmen1 ganz gleich1 gehen die ,ansichten in diesem ,punkt weit auseinander4 ,in der reichhaltigen ,literatur ber die ,kindertaufe kann man vielfach ein starkes ,bestreben beobachten1 dieselbe als eine apostolische ,praxis hinzustellen1 und man ist bei diesem ,versuch bemht1 dies mit der hl4 ,schrift und der ,wissenschaft in ,einklang zu bringen4 ,es wird also die ,untersuchung nach der ,richtung hin vorzugsweise zu fhren sein1 ob die ,kindertaufe auch wirklich biblisch und historisch als ein von ,christo gebotener und den ,aposteln ausgebter ,gebrauch begrndet und nachzuweisen ist4 ,illustration ,haben die ,apostel ,suglinge getauft8 ,wir sind bei der ,beantwortung dieser nicht unbedeutenden ,frage durchaus nicht auf ,hypothesen angewiesen1 sondern uns stehen die reinsten und unverflschtesten ,geschichtsquellen zur ,verfgung1 denen wir zu jeder ,zeit unser volles ,vertrauen entgegenbringen knnen1 nmlich die ,schriften der ,apostel4 ,sie allein knnen uns die zuverlssigste ,antwort auf unsere ,frage geben1 denn in ihnen finden wir die genauesten ,berichte von dem1 was die ,trger des ,evangeliums taten und lehrten1 und da sie auch auf die unbedeutendsten ,punkte der christlichen ,lehre aufmerksam machten und sie einer genauen ,errterung unterzogen1#cah so mu auch unbedingt eine so wesentliche ,einrichtung wie die ,kindertaufe1 wenn sie eine apostolische ,praxis war1 ,erwhnung in den apostolischen ,briefen finden4 ,die ,frage wre nun1 finden sich im ,n4 ,testament ,aussprche1 die uns das ,vorhandensein der ,suglingstaufe im apostolischen ,zeitalter besttigen8 ,diese ,frage wird von verschiedenen ,seiten bejahend beantwortet4 ,katholiken wie ,protestanten pflegen aber nicht nur dieselben ,beweisstellen anzufhren sondern auch dieselbe ,methode dabei zu verfolgen4 ,unterziehen wir deshalb die zur ,begrndung dieser ,behauptung herangezogenen ,stellen einer genauen und unparteiischen ,untersuchung4 ,zunchst wre ,mark4 #aj1 #ac-af nher ins ,auge zu fassen4 ,wir lesen hier1 da ,mtter ihre ,kinder zu ,jesu brachten mit dem ,wunsche1 da er die ,hnde auf sie lege1 fr sie beten und sie segnen mge4 ,die ,jnger aber wiesen sie zurck4 ,da es aber ,jesus sah1 ward er unwillig und sprach zu ihnen3 ,lasset die ,kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht2 denn solcher ist das ,reich ,gottes48 ,wie man nun in diesen ,worten ,jesu einen ,beweis fr die ,suglingstaufe finden will1 ist ganz unbegreiflich4 ,denn wo steht hier etwas davon geschrieben1 da ,jesus diese ,kinder taufte8 ,wir lesen nichts davon6 ,nur eins wird gesagt3 ,jesus rief sie zu sich18 und sie kamen zu ihm1 und er nahm sie in seine ,arme1 herzte sie und legte die ,hnde auf sie und segnete sie48#cai ,auch wird in dieser ,erzhlung mit keiner ,silbe der ,paten gedacht oder an andere bei der ,kindertaufe bliche ,zeremonien1 wie z4 ,b4 ,teufelsbeschwrung1 lsalbung1 ,kreuzschlagen1 das ,anblasen und ,bestreichen der ,ohren und ,nase des ,tuflings mit ,speichel u4 a4 m4 ,es ist sicher1 da ,jesus weder diese ,kinder noch ,erwachsene getauft hat1 denn in ,gottes ,wort wird ausdrcklich gesagt3 ,jesus selber taufte nicht1 sondern seine ,jnger48#cbj ,ebenso gewi ist es aber auch1 da die ,jnger diese ,kleinen nicht tauften1 denn sie haben ja dieselben hinweggewiesen84 ,es ist sicher unsere heiligste ,pflicht1 die ,kinder zu ,jesu zu fhren1 aber dies kann nie durch die ,taufe derselben geschehen1 sondern nur1 indem man ihnen von diesem ,freund der ,kleinen1 dem ,heilande1 erzhlt1 sie mit seiner ,lehre und seinem ,willen bekannt macht1 sie erzieht in der ,zucht und ,ermahnung des ,herrn84#cba ,und dann1 wenn sie genugsam unterrichtet worden sind1 wenn sie aus eigener berzeugung und freier ,wahl1 mit aufrichtigem1 verlangendem ,herzen die ,taufe wnschen1 dann erst sollten sie dieselbe empfangen4 ,es ist unbegreiflich1 wie man schon seit der ltesten ,zeit bis in die ,gegenwart gerade diese ,stelle zur ,empfehlung und ,rechtfertigung der ,kindertaufe hat anfhren knnen4 ,es mu doch einem jeden ,einsichtsvollen1 der einen ,augustin nicht ber ,christus stellt und die symbolischen ,bcher einer ,kirche nicht an ,stelle der deutlichen ,aussprche und ,lehren der hl4 ,schrift setzt1 klar sein1 da unser ,text mit der ,taufe nichts zu schaffen hat und somit die ,meinung von dem ,vorhandensein der ,kindertaufe in den ,tagen der ,apostel nicht im geringsten untersttzt4 ,man mag wohl nach eigenem ,belieben ,hitze ,klte1 wei schwarz1 rund viereckig1 gerade krumm oder gar eine ,flasche ,tinte eine ,tasse ,milch heien1 aber um der ,sache ,gerechtigkeit widerfahren zu lassen und um der hl4 ,schrift willen1 soll man doch nicht zu behaupten suchen1 da eine ,segnung eine ,taufe sei4 ,eine richtige und der ,tatsache entsprechende ,bemerkung zu dieser ,stelle macht ,olshausen3 ,von der bei dieser ,erzhlung hufig gesuchten ,beziehung auf die ,kindertaufe ist hier offenbar keine ,spur zu sehen4 ,der ,erlser stellt die ,kinder den ,aposteln als ,symbole der geistigen ,wiedergeburt und des in ihr gegebenen kindlichen ,sinnes dar1 -- von seiten der die ,kinder herbeibringenden ,eltern wurde aber offenbar nichts weiter beabsichtigt als ein geistiger ,segen fr dieselben 7der indes nicht als eins mit der ,taufe zu denken ist71 und diesen schpften die ,kleinen aus der ,handauflegung ,christi1 die durch das ,gebot1 das sie begleitete1 getragen1 nicht ohne wohltuenden1 geistigen ,einflu sein konnte48#cbb ,illustration3 ,jesus segnet die ,kinder4 ,dr4 ,gmelin schreibt in seinem ,antrag und ,vorschlag an die ,landessynode der evangelischen ,kirche ,wrttembergs von #ahid3 ,da alle die ,stellen1 die man bisher in ,nachahmung der mittelalterlichen ,kirche fr jene magische ,wirkung der ,taufe angefhrt hat1 insbesondere ,mark4 #aj1 #ad1 wo das ,wort ,jesu ja auf ungetaufte ,kinder sich bezieht1 nichts beweisen1 oder gar wie ,matth4 #bh und ,mark4 #af mit ihrer ,vorausstellung und ,betonung des ,lehrens und des ,glaubens gerade den gegenteiligen ,sinn haben1 brauchen wir wohl gegenber ,theologen1 wie in der ,schrift gebildeten ,laien nicht lange des ,nheren nachzuweisen48#cbc ,weitere ,stellen1 durch die man den ,beweis erbringen will1 da die ,apostel auch ,kinder tauften1 sind ,apg4 #aj1 #dh2 #af1 #ae4 #cc2 #ah1 #h und #a4 ,kor4 #a1 #af1 wo uns berichtet wird1 da ganze ,huser8 getauft wurden4 ,man behauptet1 da bei einer ,taufe ganzer ,familien auch unbedingt kleine ,kinder dabei waren4 ,untersuchen wir die betreffenden ,stellen aber etwas genauer1 so werden wir bald sehen1 auf welch schwachen ,fen diese ,annahme ruht1 denn es steht in keinem dieser ,texte1 da auch ,kinder oder wohl gar ,suglinge getauft wurden2 vielmehr wird uns darin berichtet1 da nur1 die dem ,worte zuhrten8 getauft wurden4#cbd ,auch der ,haushalt der ,lydia bestand aus erwachsenen ,personen1 denn die mit ihr getauft wurden1 werden ,brder8 genannt1 welche ,paulus noch vor seiner ,abreise durch das ,wort ermahnte und trstete4#cbe ,sie mssen somit in gereiftem ,alter gestanden haben und im ,besitze des rechten ,verstndnisses von dem gewesen sein1 was ,paulus ihnen vorfhrte4 ,dies ist aber bei ,suglingen ausgeschlossen4 ,olshausen meint1 da die mit ,lydia ,getauften ,verwandte und ,diener ihres ,hauses waren4 ,er fhrt dann fort und sagt3 ,es fehlt uns nmlich durchaus an einer sicheren ,beweisstelle fr die ,kindertaufe im apostolischen ,zeitalter1 und aus der ,idee der ,taufe lt sich ihre ,notwendigkeit nicht ableiten4 ,der ,nachweis1 da die ,krfte des ,geistes auch in dem bewutlosen ,kinde1 selbst im ,mutterleibe1 schon ttig sein konnten1 reicht dazu nicht hin1 indem die ,wiedergeburt1 als deren ,vermittlung die ,taufe ihrer vollen ,idee nach dasteht1 mehr ist als ein bloes ,aufnehmen hherer ,krfte1 nmlich eine ,aufnahme derselben im tiefsten ,lebensgrunde und eine dadurch herbeigefhrte ,vernderung der ganzen ,lebenseinrichtung1 welche ohne ,bewutsein und ,bekenntnis der ,hingabe an den heiligen und erhabenen ,inhaber dieser ,krfte nicht denkbar ist48#cbf ,dem ,kerkermeister zu ,philippi wurde durch ,paulus und ,silas das ,wort des ,herrn und allen1 die in seinem ,hause waren18 gesagt1 worauf er und sein ,haus sich taufen lieen und sich mit ihnen freuten1 da er an ,gott glubig geworden war4#cbg ,auch diese ,stelle enthlt nicht den leisesten ,beweis1 da hier an unmndigen ,kindern die ,taufe vollzogen worden wre1 denn denen konnte doch ,paulus sicher keinen ,vortrag halten4 ,von ,krispus1 dem ,obersten der ,schule zu ,korinth1 wird berichtet1 da er an den ,herrn mit seinem ganzen ,hause glaubte und getauft wurde4 ,und von dem ,haushalt des ,stephanus lesen wir1 da sie die ,erstlinge in ,achaja waren und haben sich selbst verordnet zum ,dienst den ,heiligen84#cbh ,dies kann doch unmglich von ,suglingen gesagt werden4 ,es ist somit auch hier von ,erwachsenen die ,rede4 ,wir lassen hier noch einige ,autoren zu ,worte kommen1 die das1 was wir bis dahin ausfhrten1 besttigen4 ,zunchst lassen wir den groen ,neander reden4 ,er sagt3 ,da ,christus die ,kindertaufe nicht eingesetzt hat1 ist gewi4444441 da die ,apostel eine ,kindertaufe eingesetzt haben1 lt sich wenigstens nicht beweisen2 -- aus solchen ,stellen1 wo von der ,taufe ganzer ,familien die ,rede ist1 wie in ,apg4 #af1 #cc2 #a4 ,kor4 #a1 #af kann dies gewi nicht dargetan werden1 denn es fragt sich ja1 ob in diesen ,familien ,kinder von solchem ,alter waren1 da bei ihnen noch gar keine bewute ,annahme des ,christentums stattfinden konnte1 nur hierauf kommt es an48#cbi ,das ,gleiche entnehmen wir auch dem ,theologischen ,universal-,lexikon81 ,art4 ,taufe81 ,s4 #adgh3 ,die ,kindertaufe kennt das ,n4 ,testament noch nicht 7auch nicht #a4 ,kor4 #a1 #af oder an ,stellen wie ,apg4 #af1 #ae sie und ihr ,haus82 #af1 #ca ff471 sie mu vielmehr durch #a4 ,kor4 #g1 #ad als ausgeschlossen gedacht werden48 ,ferner ,prof4 ,dr4 ,f4 ,probst3 ,fr die ,kindertaufe beruft man sich gewhnlich auf jene ,stellen1 denen gem die ,apostel ganze ,familien tauften1 obwohl sie keine gengende ,beweiskraft besitzen4 ,denn es ist fraglich1 ob sich unter den ,familiengliedern kleine ,kinder befanden1 worum es sich gerade handelt48#ccj ,prof4 ,p4 ,lobstein1 der in einer ,abhandlung die ,kindertaufe verteidigt1 ist gentigt1 unverhohlen zuzugeben1 da das ,n4 ,testament von einer ,kindertaufe nichts wisse3 ,alle ,stellen des ,n4 ,testaments18 schreibt er1 die von der ,taufe reden1 beziehen sich auf ,erwachsene und setzen bei den ,neubekehrten freie ,zustimmung1 willige ,unterwerfung unter die ,bedingungen des ,eintritts in die christliche ,gemeinde voraus4 ,die ,urkunden des ,urchristentums zeigen nicht die geringste ,spur von der ,sitte der ,kindertaufe2 die ,beispiele und ,analogien1 auf welche sich die ,anhnger der berlieferung berufen1 sind ohne durchschlagende ,bedeutung4 ,das ,zeugnis der ,geschichte der ersten ,jahrhunderte ist nicht weniger entscheidend48#cca ,dr4 ,steitz schreibt3 ,da im ,n4 ,testamente sich keine ,spur von ,kindertaufe findet1 darf wohl fr die wissenschaftliche ,exegese ,auslegung als festgestellt gelten2 alle ,versuche1 dieselbe aus den ,einsetzungsworten oder aus ,stellen wie #a4 ,kor4 #a1 #af zu deduzieren abzuleiten1 sind darum als willkrliche ,knsteleien aufzugeben48#ccb ,ebenso ,dr4 ,feine3 ,die bung der ,kindertaufe ist in der apostolischen und nachapostolischen ,zeit nicht nachweisbar4 ,wir hren mehrfach von der ,taufe ganzer ,hausgemeinden4 ,apg4 #af1 #ae4 #cb ff42 #ah1 #h2 #a4 ,kor4 #a1 #af4 ,aber die letzte ,stelle zusammengehalten mit #a4 ,kor4 #g1 #ad spricht nicht zugunsten der ,annahme1 da damals auch die ,kindertaufe blich war48#ccc ,und ,dr4 ,schenkel fhrt aus3 ,an die ,taufe von unmndigen ,kindern im apostolischen ,zeitalter kann nicht gedacht werden4 ,man beruft sich zwar auf ,stellen1 wie ,apg4 #af1 #ae4 #cc2 #ah1 #h2 #a4 ,kor4 #a1 #af1 in denen von der ,taufe eines ,hauses81 d4 i4 einer ,familie1 die ,rede ist1 um die ,meinung glaubhaft zu machen1 da unter anderm auch ,kinder mitgetauft worden seien4 ,allein unter dem ,hause8 sind erwachsene ,familiengenossen und ,sklaven zu verstehen2 unmndige ,kinder von christlichen ,eltern galten als durch die ,eltern dem ,herrn geheiligt4 7#a4 ,kor4 #g1 #ad47 ,erst die sptere dogmatische ,befangenheit1 nach welcher die ,geistesmitteilung und mithin die ,teilnahme am christlichen ,heil schlechterdings durch die ,taufe bedingt sein sollte1 lie die ,kindertaufe als eine unerlliche ,pflicht erscheinen1 und da es1 um dieselbe zu begrnden1 an ,schriftzeugnissen fehlte1 so wurde die aus der ,luft gegriffene mndliche berlieferung zu ,hilfe genommen444 ,unter keinen ,umstnden darf sie die ,kindertaufe auf einen ,befehl ,christi und der ,apostel zurckgefhrt werden48#ccd ,schlielich will man auch in #a4 ,kor4 #g1 #ad1 wo ,paulus erklrt1 da die ,kinder glubiger ,eltern nicht unrein1 sondern heilig8 seien1 ein ,argument zugunsten der ,kindertaufe gefunden haben4 ,wenn aus den ,worten des ,apostels das ,recht zur ,kindertaufe folgen soll1 so kann mit demselben ,recht daraus geschlossen werden1 da der unglubige ,mann einer glubigen ,frau oder die unglubige ,frau eines glubigen ,heidenchristen1 von denen ,paulus ja in der ersten ,vershlfte redet1 sofort getauft werden darf4 ,diese ,stelle hat brigens mit der ,kindertaufe gar nichts zu tun1 sie birgt vielmehr unseres ,erachtens einen starken ,beweis dafr1 da die ,apostel noch keine ,suglinge tauften1 denn wre sie schon zu der ,zeit blich gewesen1 so wrde sich der ,apostel1 wie auch ,prof4 ,heinrich meint1 fr die ,heiligkeit der ,christenkinder einfach auf die ,taufe berufen haben4#cce ,prof4 ,schmiedel bemerkt zur ,stelle3 ,der von der ,gottgeweihtheit der ,kinder entnommene ,beweis zeigt1 da die ,kindertaufe noch nicht blich war1 da das unrein8 sonst gar nicht als mglich gesetzt werden konnte48#ccf ,ebenso ,olshausen3 brigens ist klar1 da ,paulus diese ,beweisgrnde nicht gewhlt haben wrde1 wenn damals schon die ,kindertaufe blich gewesen wre48#ccg ,und ,dr4 de ,wette schreibt3 ,sonach htten wir denn in dieser ,stelle #a4 ,kor4 #g1 #ad einen ,beweis1 da zur ,zeit der ,apostel die ,kinder noch nicht getauft wurden48#cch ,stadtpfarrer ,bossert bedient sich derselben ,sprache3 ,die ,kindertaufe war noch nicht apostolische ,praxis1 wie unseres ,erachtens aus #a4 ,kor4 #g1 #ad hervorgeht1 wo der ,apostel die ,heiligkeit oder ,gottgeweihtheit der ,kinder christlicher ,eltern sicherlich nicht von ihrer natrlichen ,zugehrigkeit zu den letzteren abgeleitet haben wrde1 wenn die ,taufe als an ihnen bereits vollzogen vorausgesetzt wre48#cci ,ebenso ,prof4 ,w4 ,beyschlag3 ,von einer ,kindertaufe ist bei ,paulus wie im ganzen ,n4 ,testament keine ,rede2 vielmehr ist die ,art und ,weise1 wie er in #a4 ,kor4 #g1 #ad in betreff der ,christenkinder argumentiert1 -- da1 wenn der nicht christliche ,gatte unrein und nicht vielmehr durch die ,lebensgemeinschaft mit dem christlichen ,gatten geheiligt8 wre1 dann auch die ,christenkinder unrein sein wrden1 -- der schlagendste ,beweis1 da an ein ,heiligen8 der ,christenkinder durch die ,taufe noch gar kein ,gedanke war4 ,also zur ,taufe kam damals nur1 wen sein entstehender persnlicher ,glaube dazu trieb2 und wiederum war dieser ,glaube noch kein entschiedener1 solange er nicht ins ,taufwasser trieb2 das ,sichtaufenlassen war der entscheidende ,schritt aus der ,welt in die ,gemeinde der ,glubigen48#cdj ,auch ,w4 ,heitmller macht das ,zugestndnis1 da das apostolische ,zeitalter keine ,kindertaufe kannte4#cda ,und ,prof4 ,dr4 v4 ,palmer1 der der ,kindertaufe aus pdagogischen ,grnden eine bedeutende ,stelle einrumt1 ist gentigt1 indem er von den geschichtlichen ,anfngen derselben redet1 zuzugeben3 ,die ,kindertaufe kann aber jedenfalls noch nicht in den ,zeitraum fallen1 aus dem die neutestamentlichen ,schriften stammen1 da diese auch nicht die leiseste ,spur jener ,sitte enthalten48#cdb ,dasselbe ,zugestndnis macht auch ,dr4 ,riehm#cdc1 ,dr4 ,bernhard ,wei in seiner ,erluterung zu #a4 ,kor4 #g1 #adcdd1 sowie ,dekan ,ziegler aus ,neuenstadt in einem ,vortrag ber die ,taufe1 den er in ,stuttgart im ,kreise der ,freunde der christlichen ,welt hielt4#cde ,selbst von katholischer ,seite wird offen zugestanden1 da sich kein ,beispiel in der hl4 ,schrift vorfindet1 da ,kinder getauft worden wren84#cdf ,findet man selbst unter den neueren protestantischen ,dogmatikern noch solche1 die die ,kindertaufe als eine apostolische ,praxis anerkennen und sich bemhen1 sie durch ,schrtftbeweise aufrechtzuerhalten1#cdg so ist es doch von hchster ,wichtigkeit1 da fast alle modernen ,exegeten und ,kirchenhistoriker in ihrem ,urteil bereinstimmen1 da die ,kindertaufe im apostolischen ,zeitalter nicht gebt wurde4 ,so schreibt z4 ,b4 ,prof4 ,drews3 ,dafr1 da in der apostolischen ,zeit auch ,kinder getauft worden seien1 fehlt jedes sichere ,zeugnis4 ,wenn man fr die ,kindertaufe einen ,schriftbeweis zu erbringen versucht hat1 so ist das immer vergebliche ,mhe gewesen44441 denn keine der angefhrten ,stellen reichen zum ,beweise aus48#cdh ,ein noch klareres ,zeugnis in dieser ,richtung stammt aus der ,feder des bekannten ,pastors ,j4 ,dammann3 ,ich wei1 da vor mehreren ,jahren in einem unserer ,predigerseminare die ,sakramente behandelt wurden und am ,schlusse des ,semesters von smtlichen ,teilnehmern der ,satz angenommen wurde3 ,die ,kindertaufe ist eine kirchlich gewordene ,einrichtung1 die weder vom dogmatischen noch vom biblischen ,standpunkte aus aufrechtzuhalten ist48#cdi ,und ,dr4 ,lange1 der ehemalige ,professor an der ,universitt zu ,jena1 der alle ,grnde1 die man zur ,verteidigung der ,kindertaufe herbeifhrt1 untersuchte und aus ,grund der hl4 ,schrift und der ,vernunft widerlegte1 schliet seine sachliche ,ausfhrung mit den ,worten3 ,wollen wir solche und hnliche ,grnde da gelten lassen1 wo es wesentlich darauf ankommt1 ein vernnftiges1 tatkrftig in das ,leben der ,menschen eingreifendes ,christentum1 nicht blo im ,buche sondern im ,leben der ,menschen geltend zu machen1 und all den ,sauerteig auszufegen1 der sich noch in ,lehre und ,disziplin unserer evangelischen ,kirche aus dem ,katholizismus erhalten hat1 so wird es nie mglich1 eine wahre evangelische ,kirche herzustellen3 bald soll die ,schrift die hchste und letzte ,norm sein1 bald ,rcksichten1 welche die ,schrift nicht kennt1 und durch welche die wahre ,lehre derselben ihrer ,bedeutsamkeit gnzlich beraubt wird48 ,man hat in neuerer ,zeit schon zugestanden1 da das ,bestehen der ,kindertaufe in der apostolischen ,zeit weder historisch noch exegetisch bewiesen werden knne4 ,es war auch in der ,tat ein mehr als zu desperates ,ausfluchtsmittel1 wenn evangelische ,theologen1 die doch nichts in die hl4 ,schrift hineintragen sollen1 unter machet zu ,jngern alle ,vlker8 7,matth4 #bh1 #ai7 auch die ,kinder der ,heiden mit begriffen wissen wollten48#cej ,wir schlieen mit den beachtenswerten ,worten des berhmten lutherischen ,professors ,w4 ,beyschlag1 dem allerseits das ,zeugnis gegeben werden mu1 da er in seinen ,abhandlungen sachlich1 unparteiisch und wahrheitsliebend ist und der in theologischen ,kreisen als eine ,autoritt gilt4 ,er fhrt aus3 ,was aber die historische ,zurckfhrung kirchlicher ,erbgter auf ,christus und seine ,apostel angeht1 so wird1 wenn damit wissenschaftlich ,ernst gemacht wird1 wenig oder nichts ,auerbiblisches brig bleiben3 z4 ,b4 da ,christus oder seine ,apostel den ,episkopat als vom ,presbyteriat verschiedenes ,kirchenamt eingesetzt oder das sogenannte apostolische ,symbolum verfat oder die ,kindertaufe1 die ,firmung1 den ,sonntag und die ,feiertage verordnet1 lt sich nicht nur nicht erweisen1 sondern es lt sich sogar das ,gegenteil zu aller nach ,lage der ,zeugnisse denkbaren ,evidenz bringen48 ,wie vieles1 was wir halten1 ,sonntag und ,feiertage1 ,apostolikum1 ,kindertaufe und ,konfirmation1 diese wesentlichen ,hauptpunkte unseres kirchlichen ,lebens1 haben wir ja nicht aus dem ,n4 ,testament1 sondern aus der kirchlichen berlieferung48#cea ,illustration ,beschneidung und ,taufe4 ,da alle ,stellen des ,n4 ,testaments1 die zur ,begrndung der ,kindertaufe herangezogen werden1 nicht ausreichen1 um dieselbe aufrechtzuerhalten1 so greift man in der ,not ins ,a4 ,testament zurck und ist der ,meinung1 daselbst etwas ,stichhaltiges fr die ,suglingstaufe gefunden zu haben4 ,man sagt nmlich1 die ,taufe sei im ,n4 ,testament an die ,stelle der ,beschneidung getreten4 ,wie nun im ,a4 ,testament die ,beschneidung das ,bundeszeichen wre1 ebenso sei es die ,taufe im ,n4 ,testament4 ,deshalb1 wie im ,a4 ,bund die ,kinder schon das ,bundeszeichen empfangen htten1 so sollten sie es auch im ,n4 ,bunde empfangen4 ,wir wollen nun auch diesen letzten ,beweisgrund an etlichen allgemeinen ,tatsachen und auf ,grund von ,gottes ,wort prfen4 ,zuerst3 ,ist die ,taufe im ,n4 ,testament an die ,stelle der ,beschneidung getreten8 ,diese ,frage ist an der ,hand einiger ,bibelstellen leicht zu beantworten4 ,so wird in ,rm4 #b1 #bi gesagt3 ,die ,beschneidung des ,herzens ist eine ,beschneidung1 die im ,geist und nicht im ,buchstaben geschieht48 ,was nun diese ,beschneidung des ,herzens8 zu bedeuten hat1 sagt derselbe ,apostel in seinem ,brief an die ,kolosser3 ,in welchem ihr auch beschnitten seid mit der ,beschneidung ohne ,hnde1 durch ,ablegung des sndlichen ,leibes im ,fleisch48#ceb ,diese ,worte ,pauli sind fr jeden ,unbefangenen ein klarer ,beweis dafr1 da an ,stelle der ,beschneidung nicht die ,taufe1 sondern die ,herzensbekehrung trat1 welche der ,apostel hier als eine ,beschneidung des ,herzens erklrt1 die aber das ,ablegen der ,snde als ,erkennungszeichen trgt4 ,wie im ,a4 ,testament das ,zeichen des ,bundes die ,beschneidung war1 so ist die ,beschneidung des ,herzens das ,siegel des ,n4 ,bundes4 ,aber der letzte ,text birgt fr diesen ,punkt noch einen ,beweis4 ,es heit nmlich da1 da diese ,beschneidung des ,herzens ohne ,hnde8 geschieht4 ,die ,taufe wird aber mit den ,hnden vorgenommen wie auch die ,beschneidung des ,a4 ,testaments4 ,ein weiterer ,beweis1 da die ,taufe nicht an die ,stelle der ,beschneidung trat1 ergibt sich aus den ,verhandlungen auf dem ,apostelkonzil zu ,jerusalem1 wo ber die ,frage verhandelt wurde1 ob auch die ,heiden sich nach dem mosaischen ,gesetze beschneiden lassen mten1 um als wirkliche ,bekenner ,christi angesehen zu werden4 ,wre nun die ,taufe wirklich an die ,stelle der ,beschneidung getreten1 so htten dies die ,apostel unbedingt in ihren ,erklrungen erwhnen mssen4 ,doch findet sich auch nicht das geringste davon in den ,urkunden jenes ,konzils vor4#cec ,ferner lesen wir1 da ,paulus ,timotheus beschnitt1 nachdem er schon getauft war4#ced ,andererseits widersetzte er sich entschieden1 ,titus zu beschneiden4#cee ,dr4 ,lange fhrt in bezug auf die ,herbeifhrung der ,kindertaufe aus3 ,andere beriefen sich auf die ,parallele zwischen der jdischen ,beschneidung und der christlichen ,taufe4 ,kol4 #b1 #aa4 ,wenn bekanntlich schon im #b4 ,jahrh4 diese ,vergleichung zur allmhlichen ,empfehlung und ,einfhrung der ,kindertaufe mitwirkte1 so wollen wir das dem christlichen ,altertum gern zugute halten2 wir wissen aber auch1 da auf dieselbe ,weise das ,priestertum1 die ,hierarchie1 in die christliche ,kirche eingefhrt worden ist4 ,in letzter ,hinsicht hat unsere ,kirche die ,unstatthaftigkeit einer solchen ,parallele erkannt2 hinsichtlich der ,taufe will man sie noch auf gut katholische ,weise gelten lassen1 ohne zu bedenken1 da das tertium comparationis so etwas gar nicht gestattet48 ,der ,heide und ,jude sollte geistig beschnitten werden1 die ,vorhaut des ,fleisches1 ,begierden und ,snden ablegen4 ,konnte man aber an eine solche allegorische ,deutung bei der ,kindertaufe denken8 ,hat man spter in der ,kirche1 nachdem die ,lehre von der angeborenen ,sndhaftigkeit1 von dem ,einwohnen des ,teufels und der bsen ,geister in den ,seelen der ,ungetauften ,eingang gefunden1 eine solche ,parallele angewendet1 so erlaubt diese dem heutigen evangelischen ,theologen1 der allein der hl4 ,schrift folgen soll1 keine ,anwendung auf die ,schriftlehre48#cef ,wenn aber die ,verteidiger der ,kindertaufe aus der ,vorschrift der ,beschneidung doch eine ,berechtigung fr die ,suglingstaufe folgern wollen1 so sind sie doch nur berechtigt1 die ,knaben zu taufen1 und dies mte dann auch genau am achten ,tage geschehen4 ,schlielich ist zu beachten1 da die ,beschneidung ein nationaler ,akt war1 und schon die fleischliche ,abstammung berechtigte zur ,annahme dieses ,zeichens1 whrend im ,n4 ,bunde eine neue ,kreatur81 eine ,wiedergeburt von oben her81 erforderlich ist4#ceg ,der ,n4 ,bund pflanzt sich nicht durch leibliche ,geburt von ,christen fort1 auch nicht durch uerliche ,gemeinschaft mit ,christen1 sondern durch den ,glauben an ,christum4#ceh ,der ,mensch mu seine hhere geistige ,bestimmung1 seinen ,ursprung von ,gott erkennen4 ,liebe zur ,wahrheit und ,tugend machen ihn allein der ,liebe ,gottes1 die er durch seinen eingebornen ,sohn offenbarte1 wrdig1 und der ,glaube an diesen gibt einem jeden die ,hoffnung wahrer und ewiger ,seligkeit4#cei ,wie viele ihn aber aufnahmen1 denen gab er ,macht1 ,gottes ,kinder zu werden1 die an seinen ,namen glauben2 welche nicht von dem ,geblt noch von dem ,willen des ,fleisches noch von dem ,willen eines ,mannes1 sondern von ,gott geboren sind48#cfj ,der ,unterschied zwischen dem ,a4 und ,n4 ,bund besteht darin3 ,unter dem ersten hatten wohl die leiblichen ,nachkommen ,abrahams ein ,anrecht auf das ,bundeszeichen1 und zwar nur die ,kinder mnnlichen ,geschlechts2 aber unter dem zweiten ist kein ,unterschied zwischen ,juden und ,griechen1 zwischen ,knecht und ,freiem1 zwischen ,mann und ,weib1 d4 h4 es besteht kein anerkannter ,unterschied in der ,vorsehung des ,evangeliums1 sondern ihr seid allzumal einer in ,christo ,jesu84#cfa ,alle ,klassen1 alle ,nationen mssen1 wenn sie der ,vorrechte und ,segnungen des ,n4 ,bundes teilhaftig werden wollen1 die ,beschneidung des ,herzens annehmen4 ,nur unter dieser ,bedingung knnen sie ,abrahams ,same und ,miterben der gleichen ,verheiungen werden4#cfb ,in ,christo ,jesu gilt weder ,beschneidung noch ,vorhaut etwas1 sondern der ,glaube1 der durch die ,liebe ttig ist48#cfc ,wir kommen also zu dem ,schlu1 da aus der ,beschneidung des ,a4 ,bundes auch nicht im geringsten die ,berechtigung zur ,kindertaufe hergeleitet werden kann4 ,diejenigen1 die die ,taufe an die ,stelle der ,beschneidung setzen1 weisen ihr einen ,platz an1 den die ,bibel ihr nie angewiesen hat4 ,diese ,theorie ist nur eine rein menschliche ,erfindung1 und zwar nur1 um die ,kindertaufe aufrechtzuerhalten4 ,das ,dogma vom vorhandenen ,glauben und dem hl4 ,geist in den ,kindern und der ,wiedergeburt durch die ,taufe4 ,die hl4 ,schrift lehrt1 da alle ,menschen ohne ,unterschied1 ob jung oder alt1 reich oder arm1 allzumal ,snder sind und des ,ruhmes1 den sie an ,gott haben sollen1 ermangeln4#cfd ,derhalben1 wie durch einen ,menschen die ,snde ist kommen in die ,welt und der ,tod durch die ,snde1 und ist also der ,tod zu allen ,menschen durchgedrungen1 dieweil sie alle gesndigt haben48#cfe ,von dieser ,snde1 die uns nur den ,tod bringt1 kann uns allein ,jesus1 das wahre ,gotteslamm1 befreien4#cff ,die ihn nun als den ,erlser von ,snden und ,tod erfassen und an ihn glauben1 wie die ,schrift sagt8#cfg1 wiedergeboren werden zu einer neuen ,kreatur in ,christo ,jesu#cfh und dann dem ,heilande in der ,taufe folgen1 werden von ,christo die ,zusicherung bekommen3 ,solcher ist das ,himmelreich48#cfi ,also ein bewuter freiwilliger ,glaube und eine persnlich erlebte ,wiedergeburt berechtigen allein zum ,empfang der ,taufe4 ,die ,reformatoren machten auch1 im ,gegensatz zur ,lehre der katholischen ,kirche1 vom ,begriff und ,nutzen guter ,werke zur ,sndenvergebung den ,glauben als einzige ,bedingung4 ,dieser ,begriff vom ,glauben wirkte auch zunchst wesentlich ein auf die ,bestimmung des ,begriffes1 des ,zweckes und des richtigen ,gebrauches der ,sakramente4 ,so heit es z4 ,b4 im #ac4 ,artikel der ,augsburgischen ,konfession ausdrcklich3 ,vom ,gebrauch der ,sakramente wird gelehrt1 da die ,sakramente eingesetzt sind nicht allein darum1 da sie ,zeichen seien1 dabei man uerlich die ,christen kennen mge1 sondern da es ,zeichen und ,zeugnis sind gttlichen ,willens gegen uns1 unsern ,glauben dadurch zu erwecken und zu strken1 derhalben sie auch ,glauben fordern1 und dann recht gebraucht werden1 so man's im ,glauben empfhet und den ,glauben dadurch strken48 ,und in der ,apologie der ,augsburgischen ,konfession erklrt ,melanchthon zum #ac4 ,artikel3 ,so sind nur rechte ,sakramente die ,taufe und das ,nachtmahl des ,herrn1 die ,absolution4 ,denn diese haben ,gottes ,befehl1 haben auch ,verheiung der ,gnaden1 welche denn eigentlich gehrt zum ,n4 ,testament und ist das ,n4 ,testament4 ,denn dazu sind die uerlichen ,zeichen eingesetzt1 da dadurch bewegt werden die ,herzen1 nmlich durchs ,wort und uerliche ,zeichen zugleich1 da sie glauben1 wenn wir getauft werden1 wenn wir des ,herrn ,liebe empfahen1 da ,gott uns wahrlich gndig sein will durch ,christum1 wie ,paulus sagt3 ,der ,glaube ist aus dem ,gehre4 ,wie aber das ,wort in die ,ohren gehet1 also ist das uerliche ,zeichen fr die ,augen gestellet1 als inwendig das ,herz zu reizen und zu bewegen zum ,glauben48 ,darum sagen wir auch1 da zum rechten ,brauch der ,sakramente der ,glaube gehre1 der da glaube der gttlichen ,zusage1 und zugesagte ,gnade empfahe1 welche durch ,sakrament und ,wort wird angeboten4 ,und dies ist ein gewisser rechter ,brauch der heiligen ,sakramente1 da sich ein ,herz und ein ,gewissen auf wagen und lassen mag4 ,denn die gttliche ,zusage kann niemand fassen1 denn allein durch den ,glauben48#cgj ,luther lehrt im ,kleinen ,katechismus3 ,wasser tut's freilich nicht1 sondern das ,wort ,gottes1 so mit und bei dem ,wasser ist1 und der ,glaube1 so solchem ,wort ,gottes im ,wasser trauet48 ,aus dem ,angefhrten geht klar hervor1 da ,luther wie auch ,melanchthon den ,glauben als wesentliche ,bedingung zum richtigen ,empfang der ,taufe stellten2 und wo dieser ,glaube nicht vorhanden ist oder wenigstens nicht dazu kommt1 wo das ,wort ,gottes keine ,wirkung auf das ,herz des ,tuflings hat1 da ist die ganze ,taufhandlung nur eine unntze ,zeremonie4 ,um aber die ,notwendigkeit des ,glaubens bei der ,taufe auch aus der ,schrift zu beweisen1 wird des fteren ausdrcklich auf ,mark4 #af1 #af verwiesen4#cga ,luther erlutert selbst diese ,stelle auf folgende ,weise3 ,aufs dritte1 weil wir den groen ,nutzen und ,kraft der ,taufe haben1 so la nun weiter sehen1 wer die ,person sei1 die solches empfange1 was die ,taufe gibt und ntzet4 ,das ist abermals aufs feinste und klarste ausgedrckt eben mit den ,worten3 ,wer da glaubet und getauft wird1 der wird selig18 das ist1 der ,glaube macht die ,person allein wrdig1 das heilsame1 gttliche ,wasser ntzlich zu empfangen4 ,denn weil solches allhier in den ,worten bei und mit dem ,wasser vorgetragen und verheien wird1 kann es nicht anders empfangen werden1 denn da wir solches von ,herzen glauben2 ohne ,glauben ist es nichts ntze1 ob es gleich in ihm selbst ein gttlicher1 berschwenglicher ,schatz ist4 ,darum vermag das alleinige ,wort wer da glaubt8 so viel1 da es ausschlieet und zurcktreibt alle ,werke1 die wir tun knnen1 der ,meinung1 als dadurch ,seligkeit zu erlangen und verdienen4 ,denn es ist beschlossen1 was nicht ,glaube ist1 das tut nichts dazu1 empfnget auch nichts48#cgb ,zu dieser ,ausfhrung ,luthers bemerkt ,dr4 ,lange3 ,aus dieser uerung folgt1 da3 #a4 ,die ,taufe1 wenn sie wirksam sein1 und den ,menschen der gttlichen ,wohltaten wrdig machen soll1 notwendig den ,glauben voraussetze1 da es das ,wasser nicht allein mache4 #b4 ,die ,taufe ohne den ,glauben dessen1 der getauft wird1 nichts ntze1 ja1 da hier der ,glaube an das ,wort ,gottes wegfllt1 und also blo das ,wasser als ueres ,zeichen bleibt1 nicht einmal eine wahre ,taufe sein knne4 #c4 ,eine ,taufe ohne den ,glauben uns durchaus keinen ,anspruch auf die ,erlangung der ,seligkeit gebe48#cgc ,nach diesen ,bemerkungen fhrt ,dr4 ,lange fort und stellt fest3 ,vergleichen wir diese ,bestimmungen ber die ,taufe mit den frher angegebenen ,grundstzen unserer symbolischen ,bcher ber ,nutzen und ,gebrauch der ,sakramente berhaupt1 so steht alles in der vollkommensten bereinstimmung3 der ,glaube dessen1 der das ,sakrament feiert1 ist die wesentliche ,bedingung1 wonach er durch dasselbe der verheienen ,gnade teilhaftig wird2 ohne den ,glauben ist das ,sakrament1 so auch die ,taufe1 unntz zur ,seligkeit1 mithin kein eigentliches ,sakrament1 keine wahre ,taufe48#cgd ,dies wren somit die ,grundlehren und ,bestimmungen der symbolischen ,bcher der protestantischen ,kirche in bezug auf die ,vorbedingungen der ,taufe4 ,sie stehen in genauem und richtigem ,verhltnis zueinander1 und solange sie an ,erwachsene gestellt werden1 ist es unmglich1 ihre biblische ,grundlage oder ,gltigkeit auf irgendeine ,weise in ,zweifel zu ziehen4 ,aber trotz dieser klaren und bestimmten ,lehrgrundstze behielten die ,reformatoren die ,kindertaufe bei und waren bemht1 die ,richtigkeit derselben zu verteidigen4 ,wir werden bald sehen1 in welchen krassen ,widerspruch sie mit ihrer ,lehrtheorie und ,praxis kamen1 da ihnen eben durch die ,beibehaltung der ,suglingstaufe die schwierige ,aufgabe erwuchs1 nachzuweisen1 da auch bei den ,kindern ein selbstbewuter ,glaube vorhanden sei und eine ,wiedergeburt in ihnen vorgehe4 ,wir stellen auch hier ihre wesentlichen ,lehrbestimmungen auf ,grund der symbolischen ,bcher zusammen4 ,die ,augsburgische ,konfession enthlt im #i4 ,artikel folgende ,erklrung3 ,von der ,taufe wird gelehrt1 da sie ntig sei und da dadurch ,gnade angeboten werde1 da man auch die ,kinder taufen soll1 welche durch solche ,taufe ,gott berantwortet und gefllig werden4 ,derhalben werden die ,wiedertufer verworfen1 welche lehren1 da die ,kindertaufe nicht recht sei48 ,melanchthon gibt in seiner ,apologie der ,konfession1 ,artikel #i1 fr die ,gltigkeit der ,kindertaufe zwei ,grnde an4 ,erstens sei es auer ,zweifel1 da in dem ,befehl ,christi1 gehet hin1 taufet alle ,heiden18 auch die ,kinder mitinbegriffen sind4 ,so folget gewi daraus1 da man die jungen ,kinder taufen mag und soll1 denn in und mit der ,taufe wird ihnen die allgemeine ,gnade und der ,schatz des ,evangeliums angeboten48 ,zweitens sei es sicher1 da ,gott die ,kindertaufe billige1 denn er verleiht den getauften ,kindern den hl4 ,geist4 ,melanchthons eigene ,worte lauten3 ,da aber ,gott ,gefallen hat an der ,taufe der jungen ,kinder1 zeigt er damit an1 da er vielen1 so in der ,kindheit getauft seien1 den hl4 ,geist hat gegeben2 denn es sind viele heilige ,leute in der ,kirche gewesen1 die nicht anders getauft seien48#cge ,auf hnliche ,weise versucht auch ,luther im ,groen ,katechismus die ,notwendigkeit der ,kindertaufe zu beweisen4 ,er fhrt aus3 ,da die ,kindertaufe ,christo gefalle1 beweiset sich gengsam aus seinem eigenen ,werk1 nmlich1 da ,gott deren viel heilig macht und den hl4 ,geist gegeben hat1 die also getauft sind1 und heutigen ,tags noch viel sind1 an denen man spret1 da sie den hl4 ,geist haben1 beide der ,lehre und des ,lebens halber4 ,wo aber ,gott die ,kindertaufe nicht annhme1 wrde er derer keinem den hl4 ,geist noch ein ,stck davon geben2 ,summa1 es mte so lange ,zeit her bis auf diesen ,tag kein ,mensch auf ,erden ,christ sein48 ,das heit mit andern ,worten1 wenn die ,kinder von einigen ,tagen oder ,wochen den hl4 ,geist nicht erhielten1 wrde ihn niemand empfangen4 ,ohne die ,suglingstaufe gbe es also gar keine ,kirche4 ,dr4 ,lange sagt zu ,luthers ,ausfhrung mit ,recht3 ,das ,unstatthafte1 rein ,mystische1 dem ,evangelium ganz und gar ,widersprechende solcher ,argumentation1 wie sie nur hervorgehen konnten aus vlliger ,nichtbeachtung der ,erfahrung1 aus jenen schwankenden ,begriffen vom hl4 ,geiste und seinem ,wirken1 aus denen die ,reformatoren sich nicht herausfinden konnten1 aus einer einseitigen ,vorstellung vom ,zweck und ,begriff der christlichen ,kirche1 bergehen wir hier1 um auf einen zweiten ,grund1 durch welchen ,luther die ,kindertaufe rechtfertigen will1 aufmerksam zu machen1 bei dem wir leider erstaunen mssen1 wie ,vorurteil und ,persnlichkeit den sonst hellsehenden ,mann bis zu dem augenflligsten ,selbstwiderspruch verblenden konnten48#cgf ber die ,frage1 ob die ,kinder bei der ,taufe glauben1 uert sich ,luther in seiner ,predigt ber ,matth4 #h1 #a-ac klar und bestimmt3 ,darum sagen wir hier also zu und schlieen1 da die ,kinder in der ,taufe selbst glauben1 eigenen ,glauben haben48#cgg ,doch diese ,behauptung widerspricht in erster ,linie dem gesunden ,menschenverstand und fut zweitens nicht auf biblischem ,grunde1 sondern ist den ,lehren derselben direkt entgegen4 ,wir mchten uns doch bei dieser ,gelegenheit die ,frage erlauben3 ,wie kann ein ,kind von acht ,tagen oder einigen ,wochen1 dem doch jegliches ,selbstbewutsein und jede ,selbsterkenntnis fehlt und bei dem auch von keiner ,willensbeteiligung gesprochen werden kann1 einen ,glauben entfalten8 ,das ist einfach unmglich6 ,die ,schrift sagt klar3 ,so kommt der ,glaube aus der ,predigt1 das ,predigen aber durch das ,wort ,gottes48 ,und mit dem ,apostel fragen wir3 ,wie sollen sie aber glauben1 von dem sie noch nicht gehrt haben884#cgh ,wir haben schon oben aufs klarste nachgewiesen1 da ,luther wie auch ,melanchthon den ,glauben als ,vorbedingung der ,taufe machten2 ohne den ,glauben sei die ,taufe eine unntze ,zeremonie1 ja sie sei nicht einmal eine wahre ,taufe4 ,luther hat sich besonders ,mhe gegeben nachzuweisen -- wenn auch im gnzlichen ,widerspruch mit der ,lehre des ,evangeliums -- da auch die ,kinder ,glauben htten4 ,nun lese man aber folgende merkwrdigen ,stze3 ,wir sagen weiter1 da uns nicht die grte ,macht daran liegt1 ob1 der da getauft wird1 glaube oder nicht glaube1 denn darum wird die ,taufe nicht unrecht2 sondern an ,gottes ,wort und ,gebot liegt es alles4 ,das ist nun wohl ein wenig scharf1 stehet aber gar darauf1 da ich gesagt habe1 da die ,taufe nicht anders ist denn ,wasser und ,gottes ,wort bei- und miteinander1 das ist1 wenn das ,wort bei dem ,wasser ist1 so ist die ,taufe recht1 obschon der ,glaube nicht dazu kommt4 ,denn mein ,glaube macht nicht die ,taufe1 sondern empfhet die ,taufe4 ,nun wird die ,taufe davon nicht unrecht1 ob sie gleich nicht recht empfangen oder gebraucht wird1 als die nicht an unsern ,glauben1 sondern an das ,wort ,gottes gebunden ist48#cgi ,zu der sich selbst widersprechenden und nicht wenig eigentmlichen ,ausfhrung lassen wir auch hier vorsichtshalber ,dr4 ,lange das ,urteil fllen3 ,es ist fast unglaublich1 wie die vielen ,widersprche und ,trugschlsse1 die sich hier aneinander reihen1 dem sonst scharfsinnigen ,manne so ganz entgehen1 wie er es bersehen konnte1 da durch diese ,stze nicht allein die ,grundlehre der von ihm gestifteten ,kirche von dem ,nutzen und dem ,gebrauche der ,sakramente berhaupt im ,gegensatz gegen die ,lehre der ,katholiken wieder untergraben1 sondern selbst die ,grundfeste alles evangelischen ,glaubens erschttert werde3 denn diese ruht ja allein auf der ,lehre1 da nur der ,glaube rechtfertige und selig mache1 und da alles religise ,werk1 das nicht aus dem ,glauben hervorgehe1 nur ein opus operatum sei48 ,nicht blo der ,augsburgischen ,konfession wird von ,luther auf die unbegreiflichste ,weise widersprochen2 er ist mit seiner eigenen frheren ,lehre von der ,taufe in einem noch unbegreiflicheren ,widerspruch4 ,hier sagt er1 es komme nicht wesentlich darauf an1 ob der1 welcher getauft werde1 glaube oder nicht2 die ,taufe sei eine wahre ,taufe1 auch wenn der ,glaube nicht dazu komme2 oben hatte er gelehrt1 der ,glaube allein mache den ,menschen wrdig des heilsamen ,gebrauches des ,taufwassers2 der ,mensch msse aus voller berzeugung glauben 7ex animo credere71 da ihm dieses ,heil durch das ,wort und das ,wasser dargeboten werde2 ohne den ,glauben sei die ,taufe nichts ntze1 und was nicht auf den ,glauben sich grnde1 knne zur ,erlangung des ,heils nichts beitragen4 -- ,wie ist es mglich1 solche ,widersprche zu vereinbaren8 ,entweder ist die ,grundlehre unserer symbolischen ,bcher vom ,nutzen und ,gebrauche der ,sakramente berhaupt1 wie der ,taufe insbesondere1 falsch1 oder die ,kindertaufe ist ein ,gebrauch1 der geradezu die ,grundfeste unserer kirchlichen ,lehre vom ,glauben und dem ,gebrauche der ,sakramente im ,glauben rein aufhebt4 ,ein ,drittes gibt es zwischen zwei absoluten ,gegenstzen nicht48 ,in der ,tat1 wir wrden diejenigen zu beleidigen1 ihrer zu spotten glauben 7und dazu gbe ein so ernster ,gegenstand uns keine ,veranlassung671 welche in der ,lehre unserer symbolischen ,bcher die authentische ,erklrung der ,schriftlehre zu finden whnen1 wenn wir sie auffordern sollten1 diesen absoluten ,widerspruch zu lsen4 ,mge man einer der jetzt in unserer ,kirche bestehenden verschiedenen ,parteien angehren1 welcher man wolle1 mge man ,mystiker1 ,rationalist1 ,supranaturalist sein3 darin mssen doch alle nach dem unumstlichen ,vernunftgesetze bereinstimmen1 da aller ,selbstwiderspruch vernunftwidrig sei1 mithin aufgegeben werden msse4 ,und so hoffen wir zuvrderst durch die ,darstellung der ,lehren unserer symbolischen ,bcher von den ,sakramenten1 der ,taufe und der ,kindertaufe1 insbesondere in ihrem gegenseitigen ,verhltnisse1 dargetan zu haben1 da diese ,lehren einen augenscheinlichen ,selbstwiderspruch enthalten1 mithin in dieser ,hinsicht vernunftwidrig sind und berichtigt werden mssen48#chj ,in bezug auf die ,wiedergeburt wird behauptet1 da sie durch die ,taufe in den ,kindern zustande kme4 ,wir berlassen es jedem selbst1 sich einmal bei den ,kindern zu erkundigen1 wieviel sie von einer ,wiedergeburt8 nach ,empfang ihrer ,taufe vernommen haben1 oder es knnte ja in diesem ,falle mancher ,leser auch seine eigene ,erfahrung zu ,rate ziehen4 ,im ,n4 ,testament findet sich fr eine derartige ,idee kein ,beweisgrund vor4 ,im ,gegenteil1 wir finden ,stellen1 die klar darlegen1 da ,gott selbst durch ,christum der einzige ,urheber unserer ,wiedergeburt ist2 und da dieselbe durch den ,geist und das ,wort ,gottes in uns bewirkt wird und das nur1 wenn unsere persnliche ,willensbeteiligung und unser ,bewutsein vermittelt4#cha ,wir fuen allein auf der ,schrift1 wenn wir hier behaupten1 da eine ,wiedergeburt nur da eintreten kann1 wo der ,glaube vorhanden ist4 ,sie ist nicht etwas1 das man sich durch ,geld oder durch ein magisches ,zaubermittel aneignen kann1 auch kann sie keinem unbewut angehngt werden1 sondern sie mu von jedem1 der ein ,christ8 werden will1 mit klarem ,bewutsein durchlebt werden4 ,nur wer auf diese ,weise wiedergeboren ist1 wird imstande sein1 ein ,zeugnis abzulegen1 von dem1 was ,gott an ihm getan84 ,so kann bei ,suglingen1 denen man das ,evangelium eben noch nicht predigen kann1 weder von dem ,vorhandensein des ,glaubens noch der ,wiedergeburt1 welche allein durch den ,geist und das ,wort ,gottes in uns bewirkt wird1 eine ,rede sein4 ,wir lehnen deshalb das durch und durch unbiblische ,dogma von der ,wiedergeburt in der ,kindertaufe entschieden ab4 ,in neuerer ,zeit sind viele ,dogmatiker in diesem ,punkte anderer1 der bisherigen ,lehre der ,kirche gerade entgegengesetzter ,ansicht geworden4 ,einen schweren aber berechtigten ,vorwurf gegen die ,kirche erhebt in dieser ,frage ,dr4 ,gmelin1 ,pfarrer in ,groaltdorf1 dem1 wie er selbst sagt1 nur seine heilige ,gewissenspflicht dazu die ,berechtigung gab4 ,da seine ,ausfhrung sehr treffend ist1 so geben wir sie nachfolgend wortgetreu an3 ,die dem ,evangelium gem geistlich sittlichen ,mittel werden in unserer ,kirche durch andere1 magische1 und so nicht sittliche ,mittel in den ,hintergrund gedrngt4 ,zum ,beweis drfen wir nur auf die ,rolle hinweisen1 die neben dem ,wort als dem geistlich-sittlichen ,mittel die ,sakramente auch in unserer ,kirche spielen1 und die ,wirkung1 die ihnen auch bei rein uerlicher ,anwendung noch bei uns1 und zwar offiziell wie tatschlich zugeschrieben wird4 ,fr die ,erziehung kommt hier zumal die ,taufe1 und zwar als ,kindertaufe in ,betracht4 ,ist doch nicht blo tatschlich die ,meinung viel verbreitet1 sondern wird auch durch die ,lehre der ,kirche extra genhrt und gesttzt1 als wirke schon der rein uerliche1 willenlose und unbewute ,empfang der ,taufe etwas von geistiger ,wiedergeburt1 mache den ,menschen zu einem wirklichen ,glied der christlichen ,kirche oder1 was doch dasselbe sein mu1 zu einem ,jnger ,jesu ,christi4 ,was heit das aber anders1 als da der ,mensch auch ohne sein ,zutun1 magisch d4 h4 durch ein sittlich nicht vermitteltes ,zaubermittel1 ber das er nicht verfgen1 dem er auch nicht widerstehen kann1 zu einem ,christusjnger und so1 nach der ,lehre der ,kirche1 selig gemacht werden knne8 ,eine ,anschauung1 die ihren folgerichtigen ,ausdruck in der horribeln ,lehre findet1 da die ungetauft sterbenden ,kinder an einen andern ,ort kommen als die getauften1 da sie1 wenn auch nicht gerade zu der ,verdammnis1 doch einer geringeren ,seligkeit teilhaftig werden als jene gleichschuldigen wie gleichunschuldigen getauften4 ,da hier nicht nur jede evangelische ,anschauung1 sondern auch jeder sittliche ,begriff berhaupt aufhrt1 mu jeder sehen44444 ,wir finden im ,evangelium ,jesu ,christi nirgends eine ,spur1 die zu einer solchen ,auffassung von dem ,weg1 ein ,jnger ,christi und so selig zu werden1 ein ,recht gebe48#chb ,auf der siebenten ,landessynode in ,wrttemberg1 welche #aijg in ,stuttgart tagte1 fand dieser berechtigte ,einwand ,dr4 ,gmelins eine teilweise ,bercksichtigung4 ,so wurde z4 ,b4 ,frage und ,antwort #i im ,konfirmationsbchlein ausgeschieden1 da1 wie man selbst zugeben mute1 die exegetische ,begrndung unhaltbar ist84#chc ,einen nheren ,grund ber das ,ausscheiden der betreffenden ,frage und ,antwort gibt ,stadtpfarrer ,a4 ,plieninger aus ,stuttgart in seiner ,besprechung ber das neue ,konfirmationsbchlein3 ,ferner81 schreibt er1 waren ,unrichtigkeiten zu beseitigen1 die wir ,pfarrer jedesmal erst zurechtstellen muten4 ,so ist ,frage und ,antwort #i beseitigt1 weil die dort angefhrte ,bibelstelle 7#a4 ,petri #c1 #ba7 nicht blo einen anderen ,sinn hat als in ,luthers bersetzung 7nmlich eine ,gottesanrufung mit gutem ,gewissen8 oder ,gebet an ,gott um ein gutes ,gewissen871 sondern auch1 so oder so1 auf die ,kindertaufe nicht pat1 denn ein ,kindlein von ein paar ,wochen oder ,monaten kann weder einen ,bund mit ,gott8 schlieen noch ,gott anrufen84#chd ,auch ,pastor ,ernst ,bunke weist in seiner zum ,teil trefflichen ,schrift ,der ,lehrstreit ber die ,kindertaufe8 klar nach1 da die ,kindertaufe1 weil ohne ,glauben der ,kinder1 nicht die ,wiedergeburt wirkt4 ,diesen einstimmigen ,urteilen fgen wir noch ein weiteres von ,pfarrer ,h4 ,lange hinzu3 ,fr den ,unbefangenen kann es keine ,frage sein1 da die ,beschreibung der ,taufe1 wie sie im ,n4 ,testament vorkommt1 im strengen ,sinn auf unmndige ,kinder nicht anwendbar ist4 ,die ,taufe war dort da ,zeichen der wirklich eingetretenen ,bekehrung4 ,mit der ,einfhrung der ,kindertaufe hat dieses biblische ,verhltnis von der ,taufe und ,wiedergeburt eine nicht abzuleugnende ,vernderung erlitten4 ,denn beim unmndigen ,kinde kann selbstverstndlich von ,bue und ,glauben keine ,rede sein4 ,die ,annahme lutherischer ,dogmatiker1 da der hl4 ,geist in der ,taufe im ,herzen des ,kindes auf irgend eine ,weise ttig sei1 ist bare ,phantasterei4 ,nicht weniger phantastisch1 auf einer ,natur und ,geist trbe vermischenden ,theosophie beruhend1 ist die ,ansicht einiger ,dogmatiker1 welche durch den ,taufakt dem ,kinde die ,wiedergeburt im ,keim realiter 7wirklich7 mitgeteilt werden lt -- ,behauptungen1 bei denen sich lediglich nichts denken lt1 die auch in der religisen ,erfahrung nicht den geringsten ,anknpfungspunkt finden4 ,daher kann bei der jetzt in den meisten ,teilen der christlichen ,kirche blichen ,kindertaufe von einem ,vorhandensein der ,wiedergeburt keine ,rede sein48#che ,illustration ,die ,entstehung und ,geschichte der ,kindertaufe4 ,die ,schreiber des ,n4 ,testaments wissen1 wie wir im ,laufe unserer ,untersuchung klar nachgewiesen haben1 nichts von einer ,kindertaufe4 ,wir gehen nun zu den ,kirchenvtern und ,apologeten der nachapostolischen ,zeit1 und wir werden in ihren ,schriften bald finden1 wann die ,kindertaufe ihren ,anfang nahm4 ,die ,vertreter der ,kindertaufe sind natrlich auch hier bemht1 so frh als mglich ,zeugnisse fr die ,aufrechterhaltung ihrer ,theorie zu finden4 ,sie schnitzen aus jeglichem ,holz ,pfeile fr ihre ,sache4 ,so will man z4 ,b4 schon aus einer uerung ,justins des ,mrtyrers 7gest4 #aff7 einen ,beweis fr das ,vorhandensein der ,kindertaufe gefunden haben4#chf ,die ,worte ,justins lauten3 ,es sind gar viele1 sowohl mnnlichen als weiblichen ,geschlechts1 die von ,kindheit auf in der ,lehre ,christi unterwiesen worden1 verblieben mit ihren sechzig1 siebzig ,jahren noch unversehrt1 und rhmend gelobe ich1 unter jedem ,stande solche aufzuweisen48#chg ,wie wenig diese ,worte ,justins mit der ,kindertaufe zu tun haben1 soll uns vorsichtshalber ,dr4 ,steitz sagen3 ,justins ,erwhnung solcher1 welche von ,kindheit auf ,christi ,jnger geworden seien1 bezeugt nur1 da man schon ,kinder im ,christentum unterwies2 sie verbrgt daher schon das ,bestehen des ,katechumenats1 nicht aber der ,kindertaufe48#chh ,aber ,justin selbst gibt uns in seiner ersten ,apologie1 in der er eine ausfhrliche ,beschreibung von den gottesdienstlichen ,handlungen der ,christen liefert1 den unwiderlegbaren ,beweis dafr1 da die ,kindertaufe zu seiner ,zeit noch kein kirchlicher ,brauch war4 ,er schreibt nmlich3 ,alle jene1 die zur berzeugung gekommen sind und glauben1 da das wahr ist1 was von uns gelehrt und gesagt wird1 und die angeloben1 da sie es vermgen1 so zu leben1 werden angeleitet zu beten und unter ,fasten von ,gott die ,vergebung ihrer vorhin begangenen ,snden zu erflehen2 dabei beten und fasten wir mit ihnen4 ,hierauf werden sie von uns hingefhrt1 wo ,wasser ist und werden in jener ,art und ,weise wiedergeboren1 wie auch wir selbst wiedergeboren worden sind48#chi ,nach ,justins eigener ,erklrung wurden also nur solche getauft1 die da glaubten8 und die aus eigener berzeugung8 die ,lehre des ,evangeliums annahmen und versprachen1 ein demselben gemes ,leben zu fhren4 ,bei einem ,kinde aber1 bei dem jede persnliche ,willensbeteiligung fehlt1 kann dies doch nicht der ,fall sein4 ,semisch1 der ,biograph ,justins1 sagt mit ,recht3 ,so oft ,justin der ,taufe gedenkt1 erscheinen ,erwachsene als ,objekte1 an welchen die heilige ,handlung vollzogen wird4 ,eine ,kindertaufe kennt er noch nicht4 ,die ,spuren von derselben1 welche man in seinen ,schriften zu entdecken geglaubt hat1 sind grundlos getrumte1 knstlich erzeugte48#cij ,irenus1 ,bischof zu ,lyon 7gest4 #bjb71 wird von vielen als ,zeuge fr das ,vorhandensein der ,kindertaufe in seinen ,tagen angefhrt4 ,der ,ausspruch des ,irenus1 dem man dies entnehmen will1 lautet3 ,er kam1 alle durch sich selbst zu erlsen1 alle1 welche durch ihn1 in ,beziehung auf ,gott1 wiedergeboren werden3 die ganz unmndigen ,kinder1 die ,kleinen1 die ,knaben1 die ,jnglinge und die ,bejahrteren4 ,deshalb ging er jedes ,alter durch1 und er wurde den ,kindern ein ,kind1 die ,kinder heiligend1 unter den ,kleinen ein ,kleiner1 die in diesem ,alter sich ,befindenden heiligend1 und zugleich wurde er ihnen ein ,beispiel der ,frmmigkeit1 des ,rechttuns und des ,gehorsams1 unter den ,jnglingen ein ,jngling1 indem er ihnen ein ,beispiel wurde und sie dem ,herrn heiligte48#cia ,wie man nun in diesen ,worten ,irenus' etwas zugunsten der ,kindertaufe finden will1 ist nicht zu ersehen4 ,denn es findet sich hier ja auch nicht die leiseste ,hindeutung auf eine ,kindertaufe4 ,irenus sagt doch nicht1 da ,christus gekommen sei1 alle durch die ,taufe zu erlsen1 auch nicht1 da die unmndigen ,kinder durch die ,taufe wiedergeboren werden1 sondern er sagt3 ,christus kam1 um die ,kleinen wie auch die ,groen durch sich selbst zu erlsen1 alle sollen durch ihn zu ,gott wiedergeboren werden4 ,er ging jedes ,lebensalter durch1 um jedem ein ,beispiel der ,frmmigkeit und des ,gehorsams zu sein4 ,er ist der1 der in allen ,lagen unseres ,lebens mit uns ,menschenkindern mitfhlen kann1 denn darinnen er gelitten hat und versucht ist1 kann er helfen denen1 die versucht werden84#cib brigens bringt ,irenus diesen ,gedanken in mehreren anderen ,stellen seiner ,schriften zum ,ausdruck4 ,so sagt er zum ,beispiel3 ,unser ,herr brachte den ,menschen wieder in ,verbindung mit ,gott durch seine ,menschwerdung48 ,ferner schreibt er3 ,indem der ,sohn ,gottes ein ,mensch unter ,menschen wurde1 hat er das ,menschengeschlecht von neuem geschaffen4 ,wie knnen wir an der ,kindschaft teilhaben1 auer wenn wir durch den ,sohn die ,gemeinschaft mit ,gott wiederempfangen -- wenn sein ,wort1 das ,fleisch geworden1 diese ,gemeinschaft uns mitteilt8 ,daher ging er auch durch jedes ,lebensalter1 alle zur ,gemeinschaft ,gottes zurckzufhren48#cic ,mnscher macht zu dem zuerst angefhrten ,ausspruch des ,irenus folgende berechtigte ,bemerkung1 der wir nur beipflichten knnen1 denn sie ist auf ,grund der ,sprache des ,kirchenvaters allein zulssig3 ,aus der ,stelle ist sichtbar1 da ,irenus von solchen ,kindern redet1 die schon ,beispiele der ,frmmigkeit erkennen und benutzen knnen48#cid ,und der schweizerische ,theologe ,hagenbach schreibt3 ,die frheste patristische ,stelle des ,irenus 7adv4 haer4 ,,ii4 #bb7 ist nicht absolut beweisend fr die ,kindertaufe1 sie drckt blo die schne ,idee aus1 da ,jesus auf jeder ,altersstufe fr jede ,altersstufe ,erlser gewesen2 da er es aber fr die ,kinder durch das ,taufwasser geworden1 sagt sie nicht48#cie ,die ,idee1 auch kleine ,kinder zu taufen1 kam erst zur ,zeit ,tertullians 7gest4 #bcj7 auf4 ,er ist auch der erste1 der ausdrcklich die ,kindertaufe erwhnt1 sie aber auch entschieden als eine ,neuerung bekmpft4 ,er fhrt darber aus3 ,mgen die ,kinder kommen1 wenn sie herangewachsen sind2 sie sollen auch kommen1 wenn sie gelernt haben1 wenn sie darber belehrt sind1 wohin sie gehen sollen2 sie mgen ,christen werden1 sobald sie imstande sind1 ,christum zu kennen4 ,aus welchem ,grunde hat das ,alter der ,unschuld es so eilig mit der ,nachlassung der ,snden8 ,will man etwa in zeitlichen ,dingen mit mehr ,vorsicht verfahren und die gttlichen ,gter einem anvertrauen1 dem man irdische noch nicht anvertraut8 ,sie mgen lernen1 um ihr ,seelenheil bitten1 damit es den ,anschein gewinne1 da man nur einem ,bittenden gegeben habe48#cif ,in diesen ,worten ,tertullians mu fr jedermann ein unwiderlegbarer ,beweis dafr liegen1 da die ,kindertaufe zu seiner ,zeit noch nicht als apostolische ,sitte galt1 denn sonst htte er es nie gewagt1 sie so khn und scharf zu bekmpfen4 ,dies mssen selbst ,verteidiger der ,kindertaufe zugeben4 ,so schreibt z4 ,b4 ,neander3 ,in den spteren ,jahren des #b4 ,jahrh4 erscheint ,tertullian als eifriger ,gegner der ,kindertaufe1 ein ,beweis1 da dieselbe damals noch nicht als apostolische ,einsetzung angesehen zu werden pflegte1 denn sonst wrde er schwerlich gewagt haben1 so stark dagegen zu reden48#cig ,dasselbe ,zugestndnis macht auch ,ruperti4#cih ,und ,benema sagt3 ,tertullian rt ab von der ,kindertaufe1 welches er nicht wrde getan haben1 wenn es eine berlieferung und ein herrschender ,gebrauch der ,kirche gewesen wre1 indem er sehr an berlieferung hing2 auch wrde er1 wre es eine solche gewesen1 nicht ermangelt haben1 dies zu erwhnen4 ,daher schliee ich18 fgt er hinzu1 da der ,gebrauch der ,kindertaufe vor den ,zeiten ,tertullians nicht erwiesen werden kann1 und da es ,personen zu seiner ,zeit gab1 die ihre ,kinder getauft zu sehen wnschten1 welcher ,meinung ,tertullian sich widersetzte48#cii ,es ist eine geschichtliche ,tatsache1 da es zur ,zeit ,tertullians solche gab1 welche die ,notwendigkeit der ,kindertaufe in der ,theorie aufrechthielten2 es kam aber nicht dahin1 sie auch wirklich in der ,praxis auszuben4 ,dieser ,meinung ist auch ,neander4#djj ,bald aber1 nachdem die warnende ,stimme ,tertullians in der ,christenheit verhallt war1 blieb die ,idee der ,kindertaufe nicht mehr lange eine theoretische ,frage sondern brgerte sich immer mehr ein1 und man sprach bald von ihr als von einer kirchlichen ,observanz1 die in gttlicher ,institution und apostolischer ,tradition ihren ,grund habe4 ,dies war z4 ,b4 in der ,mitte des #c4 ,jahrh4 in den ,tagen ,cyprians schon in der nordafrikanischen sowie auch in der alexandrinischen ,kirche der ,fall4 ,was nun der eigentliche ,grund zur ,einfhrung der ,kindertaufe war1 entnehmen wir den ,schriften des ,cyprian und ,origenes4 ,ersterer ist der ,ansicht1 da die neugeborenen ,kinder durch die fleischliche ,abkunft von ,adam die ,ansteckung des ,todes mit auf die ,welt gebracht haben4 ,letzterer sieht in der ,geburt berhaupt schon etwas ,befleckendes1 und beide sind der ,meinung1 da diese ,befleckung allein durch die ,taufe hinweggenommen werden knnte4#dja ,ja man sprach in vollem ,ernst davon1 da ,kinder1 die da ungetauft sterben1 knnen nicht ins ,himmelreich kommen84#djb ,man gab sich eben dem aberglubischen ,wahne hin1 da die ,taufe den ,menschen von jeglicher anklebenden ,sndenschuld befreie und von den drohenden ewigen ,strafen errette4 ,neander schreibt dazu noch3 ,indem die ,idee von den magischen ,wirkungen der ,sakramente immer mehr ,einflu erhielt1 entwickelte sich daraus die ,theorie von der unbedingten ,notwendigkeit der ,kindertaufe4 ,um die ,mitte des #c4 ,jahrh4 war dies in der nordafrikanischen ,kirche schon allgemein angenommen48#djc ,und der gelehrte ,geschichtschreiber und ,kritiker ,claudius ,salmasius fhrt aus3 ,es herrschte die ,meinung1 da keiner selig werden knne1 der nicht getauft wre2 daher entstand dann der ,gebrauch der ,kindertaufe48#djd ,es ist unzweifelhaft gewi1 da uns das erste sichere ,zeugnis ber das ,vorhandensein der ,kindertaufe in der christlichen ,kirche ,cyprian gibt1 also in der ersten ,hlfte des #c4 ,jahrh4 ,zu seiner ,zeit handelte es sich nicht mehr darum1 ob ,kinder christlicher ,eltern getauft werden drfen und sollen1 -- damit war man einverstanden -- sondern es war nur noch die ,frage1 ob sie bald nach der ,geburt oder erst acht ,tage nach derselben1 dem ,vorbilde der ,beschneidung gem1 getauft werden sollten4 ,das letztere war die ,meinung des ,bischofs ,fidus1 welcher dem ,konzil zu ,karthago im ,jahre #beb eine ,frage darber vorlegte4 ,cyprian antwortete darauf im ,namen der bei diesem ,konzil versammelten #ff ,bischfe4 ,seine ,antwort zeigt uns18 schreibt ,neander1 wie er voll war von jener oben entwickelten groen christlichen1 der ,kindertaufe zu ,grunde liegenden ,idee1 wie er aber durch jenen ,geist der ,veruerlichung manches ,irrtmliche damit zu vermischen sich verleiten lie48#dje ,cyprian erklrt sich gegen die willkrliche ,grenzbestimmung des ,fidus1 indem er sagt3 ,keiner von uns konnte mit deiner ,meinung bereinstimmen2 wir alle urteilen vielmehr1 da keinem ,menschen1 sobald er geboren worden1 die ,barmherzigkeit und ,gnade ,gottes versagt werden msse2 denn da der ,herr in seinem ,evangelium sagt3 ,des ,menschen ,sohn ist nicht gekommen1 der ,menschen ,seelen zu verderben1 sondern zu erhalten81 7,luk4 #i1 #ef7 so mu1 soviel an uns ist1 womglich keine ,seele verloren gehen48 ,was du gesagt hast1 da die ,berhrung des ,kindes in den ersten ,tagen seiner ,geburt nicht rein sei1 und da jeder von uns sich noch scheue1 ein solches zu kssen1 auch dieses darf1 wie wir meinen1 kein ,hindernis sein fr die ,verleihung der himmlischen ,gnade1 denn es ist geschrieben3 ,alles ist dem ,reinen rein28 und keiner von uns darf einen ,ekel haben vor dem1 was ,gott zu schaffen gewrdigt hat4 ,wenn auch das ,kind eben geboren ist1 so ist es doch nicht so1 da jemand einen ,ekel haben drfte1 es bei der ,erteilung der ,gnade und der ,erteilung des ,friedensgrues 7der ,bruderku1 der als ,zeichen der ,gemeinschaft des ,friedens im ,herrn den ,neugetauften erteilt wurde7 zu kssen48 ,wenn brigens etwas die ,menschen an der ,erlangung der ,gnade hindern knnte1 so knnten vielmehr die ,erwachsenen durch die schweren ,snden gehindert werden4 ,wenn aber auch den schwersten ,sndern1 welche vorher viel gegen ,gott gesndigt haben1 nachdem sie zum ,glauben gelangt sind1 die ,vergebung der ,snden verliehen und von der ,taufe und der ,gnade keiner zurckgehalten wird1 um wieviel mehr darf das ,kind nicht zurckgehalten werden1 welches1 neugeboren1 nicht gesndigt1 sondern durch die fleischliche ,abkunft von ,adam die ,ansteckung des alten ,todes mitgebracht hat1 welches desto leichter zur ,erlangung der ,sndenvergebung kommt1 weil ihm nicht eigene1 sondern fremde ,snden vergeben werden88#djf ,origenes1 der groe ,kirchenlehrer von ,alexandrien1 ein ,zeitgenosse ,cyprians1 spricht mehrmals von der ,kindertaufe als einer kirchlichen und von den ,aposteln her berlieferten ,sitte4 ,es sind drei ,stellen bei ,origenes1 die ausdrcklich vom ,vorhandensein und der ,berechtigung der ,kindertaufe handeln4 ,wir setzen dieselben hierher1 und zwar in der bersetzung von ,pfarrer ,stber4#djg ,die ,aussprche des ,origenes lauten3 ,gem der kirchlichen ,regel wird auch den ,kindlein die ,taufe gespendet48#djh ,niemand ist rein von ,befleckung1 sei auch sein ,leben auf ,erden nur eines einzigen ,tages lang4 ,und weil durch das ,taufsakrament die angeborene ,beflecktheit abgewaschen wird1 darum werden auch die ,kindlein getauft48#dji ,und endlich kommt ,origenes zu der khnen ,behauptung3 ,von den ,aposteln her hat die ,kirche die berlieferung empfangen1 da auch den ,kindlein die ,taufe zu spenden sei48#daj ,wie nun diese willkrliche und unberechtigte ,behauptung dieses ,kirchenvaters aufzunehmen ist1 soll uns ,neander sagen3 ,origenes1 in dessen ,system die ,kindertaufe sehr gut ,platz fand1 erklrt sie fr apostolische berlieferung1 welche ,aussage brigens in diesem ,zeitalter nicht viel bedeuten kann1 da man so sehr geneigt war1 ,einrichtungen1 die man fr besonders wichtig hielt1 von den ,aposteln abzuleiten1 und da schon so manche1 den freien ,blick hemmende ,scheidewand zwischen diesem und dem apostolischen ,zeitalter in der ,mitte stand48#daa ,ebenso ,mnscher3 ,die ,versicherung des ,origenes1 da die ,kindertaufe von der apostolischen ,tradition herrhre1 mchte ich eben nicht fr ein historisch gltiges ,zeugnis ansehen4 ,denn es war damals gar zu gewhnlich1 da jede ,kirche ihre ,einrichtungen auf die ,apostel zurckfhrte1 um sie dadurch zu besttigen und ehrwrdiger zu machen48#dab ,und ,dr4 ,riehm fhrt aus3 ,da die schon von ,origenes auf apostolische ,tradition zurckgefhrte ,kindertaufe wirklich in der apostolischen ,zeit blich war oder wenigstens vorgekommen ist1 lt sich aus dem ,n4 ,testament nicht beweisen48#dac ,da die ,suglingstaufe nicht vor der ,mitte des #c4 ,jahrh4 eingefhrt wurde1 bezeugt auch ,hippolytus1 der um diese ,zeit schreibt3 ,wir haben nie die ,taufe von ,kindern verteidigt1 welche erst in einigen ,gegenden anfing1 angewandt zu werden48#dad ,curcellaeus1 ein berhmter ,theologe und ,professor zu ,genf1 sagt3 ,der ,gebrauch der ,kindertaufe begann nicht vor dem #c4 ,jahrh4 nach ,christo4 ,in den frheren ,jahrhunderten ist keine ,spur davon zu finden1 -- und sie ward ohne den ,befehl ,christi eingefhrt48#dae ,auch ,bunsen1 einer der grten ,gelehrten der ,neuzeit1 bezeugt3 ,die ,kindertaufe im ,sinne der neueren ,zeit1 nmlich die ,taufe neugeborener ,kinder mit stellvertretenden ,gelbden von ,eltern und andern ,taufzeugen1 war unter den ,christengemeinden der ersten ,zeit etwas vllig ,unbekanntes1 nicht nur bis zu ,ende des #b4 sondern in der ,tat bis in die ,mitte des #c4 ,jahrh48#daf ,und die ,kirchengeschichte des christlichen ,vereins im nordischen ,deutschland8 gibt zu1 da ,christus die ,kindertaufe nicht eingesetzt habe81 und macht das ,zugestndnis1 da dieselbe nur eine von ,menschen erfundene ,zeremonie8 sei4#dag ,wir haben nun eine ganze ,kette von historischen ,zeugnissen1 durch die wir unwiderlegbar nachgewiesen haben1 da die ,kindertaufe erst zur ,zeit1 als ,cyprian in ,karthago das ,episkopat innehatte1 eingefhrt wurde4 ,die ,kindertaufe hat somit1 wie fast alle kirchlichen ,neuerungen und ,irrtmer1 ,afrika als ,heimat4 berschreiten wir das #c4 ,jahrh41 so finden wir1 da die ,kindertaufe schon eine ziemlich weit verbreitete ,sitte war1 doch forderten manche ,kirchenvter ein bestimmtes ,alter4 ,so will ,gregorius v4 ,nazianz in den ,fllen1 wo keine dringende ,gefahr vorhanden ist1 ein etwa dreijhriges ,alter der ,kinder abgewartet wissen1 damit sie81 wie er sagt1 etwas bei der ,taufe fhlen und antworten knnen1 wenn sie es auch nicht vollkommen verstehen84#dah ,der ununterbrochene ,streit aber und die ,verhandlungen vieler ,synoden ber diesen ,punkt beweisen1 da es an ,saumseligkeit1 ja sogar an heftigem ,widerspruch gegen diesen ,brauch nicht fehlte4 ,als gegnerische ,parteien wren hier zu erwhnen die ,pelagianer1 die ,bongomilen1 die ,arnoldisten sowie die ,petrobrusianer und die sich ihnen anschlieenden ,henricianer in ,sdfrankreich und ,oberitalien4#dai ,gegen die ersteren schreibt z4 ,b4 die ,generalsynode zu ,karthago im ,jahre #dah1 auf der nicht weniger als #bjj ,bischfe aus allen ,teilen ,afrikas und ,spaniens zugegen waren1 ,kanon #b3 ,wer sagt1 die neugeborenen ,kinder brauche man nicht zu taufen44441 der sei ,anathema48#dbj ,dasselbe wurde ein ,jahr spter am #be4 ,mai1 ebenfalls in ,karthago1 auf einem ,konzil wiederholt4#dba ,die ,bongomilen vom #aj4 bis #ab4 ,jahrh41 die sich unter der allgemeinen ,verwirrung dieses ,jahrhunderts aus ,griechenland nach ,italien1 ,sdfrankreich1 den ,niederlanden1 nach ,deutschland1 sterreich und anderen ,lndern verbreiteten1 behaupteten3 ,die ,kindertaufe sei unntz1 weil die ,kinder keines ,glaubens1 keines ,vorsatzes der ,besserung1 keiner ,aufnahme des hl4 ,geistes fhig seien1 daher sich auch keine ,wirkung davon im ,leben der ,menschen offenbare48#dbb ,die ,arnoldisten drangen auf wahrhafte ,sinnesnderung1 behaupteten1 da die blo uerliche ,taufe an und fr sich dem ,menschen unntz sei1 wenn nicht damit verbunden wre die allein wesentliche ,taufe des hl4 ,geistes1 welche die wahrhaft glubige ,seele vom ,bsen reinige und heilige48#dbc ,von ,peter von ,bruys1 der im #ab4 ,jahrh4 in ,sdfrankreich als ,priester wirkte1 schreibt ,schrckh3 ,er behauptete zuerst1 da ,kinder1 welche den ,gebrauch ihres ,verstandes noch nicht htten1 durch die ,taufe nicht selig werden knnten2 da ihnen auch ein fremder ,glaube nichts helfe1 weil der ,erlser von denen eigenen ,glauben gefordert habe1 welche getauft und selig werden sollten48#dbd ,peter von ,bruys will nicht den ungetauften ,kindern die ,seligkeit absprechen1 sondern er will beweisen1 da dem ,evangelium gem nur ,erwachsene1 die glauben1 getauft werden sollten4 ,neander schreibt von ihm3 ,peter von ,bruys wollte eine christliche ,taufe nur dann anerkennen1 wo das dazu notwendige ,erfordernis des ,glaubens vorhanden war4 ,er betrachtete daher die ,kindertaufe als eine nichtige1 und alle1 welche in die von ihm gestiftete ,gemeinschaft eintreten wollten1 muten sich von neuem durch die ,taufe darin aufnehmen lassen4 ,die ,wassertaufe knne1 so lehrte er1 wo kein ,glaube vorhanden sei1 nur den ,leib1 nicht die ,seele reinigen4 ,wenn seine ,anhnger von ihren ,gegnern ,wiedertufer genannt wurden1 so glaubten sie diesen ,namen mit ,recht zurckweisen zu knnen1 da von einer ,wiederholung der ,taufe nicht die ,rede sein knne1 wo keine wahre ,taufe vorhergegangen sei4 ,wir1 sagten sie1 erwarten die rechte ,zeit fr den ,glauben1 und wenn der ,mensch bereit ist1 seinen ,gott zu erkennen und an ihn zu glauben1 so vollziehen wir an einem solchen nicht1 wie ihr uns beschuldigt1 eine ,wiedertaufe1 sondern wir taufen ihn1 weil er noch nicht mit der ,taufe1 durch die man von ,snden gereinigt wird1 getauft worden ist48#dbe ,es ist noch beachtenswert1 da1 trotzdem in der herrschenden ,kirche die ,kindertaufe allgemein gebilligt und ausgebt wurde1 sich doch ,beispiele dafr vorfinden1 da noch ,jahrhunderte nach ,entstehen der ,kindertaufe fromme ,eltern1 ja sogar ,bischfe ihre ,kinder im reiferen ,alter erst taufen lieen4 ,dr4 ,rietschel schreibt darber3 ,gregor von ,nazianz und ,basilius wurden erst nach ,vollendung ihrer weltlichen ,bildung getauft1 obgleich jener ,sohn eines ,bischofs1 dieser ,sohn frommer ,eltern war4 ,auch ,chrysostomus und ,hieronymus1 die aus christlicher ,familie stammten1 wurden als ,erwachsene getauft4 ,ambrosius und ,nektarius empfingen erst nach ihrer ,wahl zum ,bischof die ,taufe4 ,als ,augustin in seiner ,jugend todkrank wurde1 lie ihn seine ,mutter ,monica nicht taufen1 sondern ihm nur die ,katechumenatsweihe geben48#dbf ,augustin erwhnt dies in seinem ersten ,buch1 ,kap4 #aa4 ,im ,mittelalter findet man kirchliche ,verordnungen vor1 woraus zu ersehen ist1 da ,eltern bei ,unterlassung der ,kindertaufe streng bestraft wurden4 ,eine englische ,synode von #fia 7oder #fib7 ,kanon #b1 schreibt z4 ,b4 vor3 ,ein ,kind mu innerhalb dreiig ,tagen nach seiner ,geburt bei ,strafe von #cj ,solidi getauft werden4 ,stirbt es 7nach #cj ,tagen7 ungetauft1 so wird es geshnt mit dem ganzen ,vermgen der ,eltern48#dbg ,und die ,synode von ,paderborn #ghe beschliet1 ,kanon #ai3 ,jeder mu sein ,kind innerhalb eines ,jahres taufen lassen1 bei ,strafe48#dbh ,namentlich werden auch die ,priester dafr verantwortlich gemacht1 da keine ,kinder ungetauft sterben4#dbi ,hat man im ,altertum nur geborene ,menschen getauft1 so finden sich seit dem #ac4 ,jahrh4 auch ,spuren dafr vor1 da man bei vorhandener ,lebensgefahr die ,kinder im ,mutterleibe taufte4 ,einige ,kirchenlehrer wie ,augustin und auch ,thomas von ,aquino erklrten sich gegen diese ,sitte4 ,luther sprach sich mit ,ernst dagegen aus1 ,kinder eher zu taufen1 als bis sie vollstndig geboren sind4#dcj ,die ,art und ,weise1 wie diese ,taufe vor sich ging1 zu beschreiben1 sind wir an dieser ,stelle1 da diese ,dinge schon in das ,bereich des allzu ,menschlichen gehren1 und derartige ,beschreibungen ihren ,zweck auch viel besser in der ,moraltheologie8 ,roms erfllen1 gentigt1 mit ,stillschweigen zu bergehen4#dca ,aber alle diese ,mittel schienen der ,kirche noch nicht den erwnschten ,erfolg gebracht zu haben4 ,man lie sich deshalb zu ,handlungen verleiten1 welche dem ,wesen des ,christentums schroff zuwider waren4 ,so wurden z4 ,b4 ,kinder mit ,list oder mit ,gewalt den ,eltern weggenommen1 um ihnen die ,taufe zu erteilen4 ,ein ,beispiel darber findet sich bei ,scotus in seinem ,kommentar ber ,lombards viertes ,buch vor4 ,scotus1 der einer der scharfsinnigsten ,denker unter den ,scholastikern war1 schreibt1 da ein ,frst1 der mit einer gewissen ,behutsamkeit die ,kinder der ,juden und ,unglubigen wider den ,willen ihrer ,eltern taufen lasse1 daran sehr wohl tue1 weil ,gott an den ,kindern ein greres ,recht habe als die ,eltern2 ja solche ,eltern selbst drften gar wohl durch ,drohung zur ,taufe gezwungen werden1 weil1 gesetzt1 da sie auch keine wahren ,glubigen wrden1 doch ihre ,nachkommen1 wenn sie eine gute ,erziehung erhielten1 es werden knnten84#dcb ,seit dem #f4 und #g4 ,jahrh4 kommen derartige ,zwangstaufen recht hufig vor und dies nicht nur an unmndigen ,kindern sondern sogar an ,erwachsenen4 ,kaiser ,justinian 7#ebg-efe7 verordnete nach ,binghams ,angabe3 ,solche ,vter1 welche die ,taufe noch nicht empfangen htten1 sollten sich samt ihren ,weibern und ,kindern und allen1 die ihnen zugehrten1 im ,gotteshause einfinden und daselbst ihre ,kleinen sogleich taufen lassen1 die brigen aber sollten die ,taufe empfangen1 sobald sie im ,wort ,gottes nach den heiligen ,bchern wren unterrichtet worden4 ,wenn aber irgend jemand1 um ein ffentliches ,amt oder eine ffentliche ,wrde zu erlangen1 oder um ,besitzungen erwerben zu knnen1 in unaufrichtiger ,absicht die ,taufe an sich vollziehen1 dabei aber ,weib oder ,kinder oder ,dienstboten oder wer immer seinem ,hause oder seiner ,verwandtschaft angehre1 im alten ,irrtum verharren liee1 dessen ,gter sollten in solchem ,falle eingezogen und seine ,person durch den zustndigen ,richter gestraft werden1 auch sollte er von jedem ,amte im ffentlichen ,gemeinwesen ausgeschlossen bleiben48#dcc ,der frnkische ,knig ,chilperich lie viele ,juden wider ihren ,willen und mit ,gewalt taufen1 und vertrat zuweilen selbst die ,taufzeugen- oder ,patenstelle4 ,dasselbe tat der ,knig ,sisebut in ,ansehung der spanischen ,juden48#dcd ,das ,konzil zu ,toledo im ,jahre #fcc erklrt sich gegen diesen ,brauch4#dce ,es fehlte auch nicht an ,eifer zu gewaltsamer ,heidenbekehrung4 ,der ,frankenknig ,dagobert 7#fbh-fch7 zwang nicht blo die ,juden zur ,taufe1 sondern erlie auf ,anraten des hl4 ,amandus den ,befehl1 die heidnischen ,einwohner von ,gent mit ,gewalt zu taufen4 ,dasselbe geschah auf ,befehl ,karls des ,groen in ,ansehung der ,sachsen4 ,auch liefert die ,geschichte der ,einfhrung des ,christentums unter den ,bulgaren1 ,friesen1 ,thringern1 ,skandinaviern u4 a41 sowohl von seiten der ,regenten als der sogenannten ,heidenapostel1 mehr als ein ,beispiel von ,aufntigung der ,taufe durch physische ,gewalt1 durch ,list und berredung4 ,es wurde fr verdienstlich gehalten1 das ,reich und die ,herde ,christi zu vermehren1 wenn auch die ,mittel1 dies zu bewirken1 nicht eben die edelsten und wrdigsten sein sollten48#dcf ,diese ,vorgnge sind der beste ,beweis1 wie gar bald die ,staatskirche den ,grundsatz ,jesu3 ,wer da will1 der komme18 aus dem ,auge verlor4 ,ist es deshalb zu verwundern1 da die ,kirche vllig verweltlichte und den gttlichen ,charakter mehr und mehr verlor8 ,doch gab es ,kirchenlehrer und dies besonders im #ac4 ,jahrh41 welche zu solchen ,zwangsmaregeln weder rieten noch sie billigten4 ,so uert sich z4 ,b4 ,thomas von ,aquin nach ,schrckhs ,angabe in diesem ,punkt dahingehend1 da die ,kinder der ,juden oder anderer ,unglubigen wider den ,willen der ,eltern nicht getauft werden drften4#dcg ,die ,reformation fand die ,kindertaufe als einen festen kirchlichen ,gebrauch vor und trat gegen die ,verteidigung der ,erwachsenentaufe mit ,entschiedenheit fr sie ein4 ,zwingli1 der mit ,grebel1 ,manz und ,dr4 ,balthaser ,hubmaier1 damals ,pfarrer in ,waldshut in der ,nhe von ,zrich1 die ,gegner der ,kindertaufe waren1 hufig zusammenkam1 hat eine ,zeitlang den ,irrtum8 eingesehen und war der ,meinung1 da es besser sei1 die ,taufe bis zu gutem ,alter8 aufzuschieben1 jedoch nahm er bald wieder eine entgegengesetzte ,stellung ein und wurde von da ab ein eifriger und fanatischer ,verteidiger der ,suglingstaufe4#dch ,er schritt sogar1 als die ffentlichen ,besprechungen mit den ,wiedertufern ihr ,wachsen nicht aufhielten1 #aebe mit seiner theokratischen ,rcksichtslosigkeit zur ,gewalt84 ,der ,rat verfgte unter ,androhung von ,landesverweisung die ,taufe aller ,kinder innerhalb acht ,tagen1 lie die ,widergesetzlichen einfangen8 und verordnete #aebf1 da alle ,wiedertufer ohne ,gnade und ,barmherzigkeit ersuft werden84#dci ,die ,aufgabe der ,reformatoren war sicherlich eine groe und edle1 und ohne ,zweifel waren die ,mnner von ,gott berufen1 um der in groer ,dunkelheit sich befindenden ,menschheit das volle ,licht gttlicher ,wahrheit zu bringen4 ,allein sie haben diese ihre hohe ,aufgabe nicht ganz erfllt1 da sie mit den vielen ,irrlehren und ,mibruchen ,roms nicht vllig aufrumten4 ,man htte1 um der ,einsetzung ,christi wieder nher zu treten81 wie ,dr4 ,friedrich ,schleiermacher sagt1 bei der ,reformation die ,kindertaufen fahren lassen knnen84#ddj ,das ,vorurteil und ,mitrauen1 mit dem oft die ,reformatoren gegen all das1 was in irgend einer ,weise mit ihrer ,auffassung und ,lehrbestimmung nicht bereinstimmte1 erfllt waren1 veranlate sie oft1 dies1 ohne es einer genauen ,prfung zu unterziehen1 zu verwerfen4 ,man denke hier z4 ,b4 an die ungerechte ,behandlung von ,grebel1 ,manz1 ,balthaser ,hubmaier und ihrer ,glaubensgenossen4 ,die einfachen ,lehren und ,heilsanstalten des ,evangeliums wurden zu einem ,gewebe dogmatischer ,spitzfindigkeiten ausgesponnen und durch uere ,zwangsanstalten1 wie die ,kindertaufe eine ist1 gefesselt4 ,doch1 was die mutigen1 im ,geiste ,gottes kmpfenden ,verteidiger der biblischen ,wahrheit ,groes geleistet haben1 erkennen wir herzlich gerne an und sind mit innigem ,dank gegen sie selbst und gegen den allweisen ,lenker der ,weltgeschichte erfllt4 ,aber diesen unsern ,dank drfen wir nicht dadurch zum ,ausdruck bringen1 da wir sie zur ,richtschnur unseres ,glaubens machen1 sondern wir mssen auch hier den ,weg gehen1 den uns ,gott in seinem ,bibelbuch vorschreibt4 ,sehr richtig und beherzigend sind folgende ,worte von ,dr4 ,priestly3 ,luther und ,calvin reformierten viele ,mibruche1 besonders in der ,kirchenzucht1 und ebenso verschiedene grobe ,verderbnisse in der ,lehre2 aber sie lieen andere ,dinge von weit grerer ,bedeutung1 gerade wie sie dieselben vorfanden4444 ,es gereicht ihnen zum groen ,verdienst1 so weit gegangen zu sein1 als sie gingen1 und nicht sie1 sondern wir sind zu tadeln1 wenn ihre ,autoritt uns am ,weitergehen hindert4 ,wir sollten sie vielmehr nachahmen in der ,khnheit und dem ,geiste1 womit sie so viele lang geduldete ,irrtmer in ,frage zogen und berichtigten2 und fr uns selbst aus ihren ,arbeiten ,nutzen ziehend1 grere ,fortschritte machen1 als sie imstande waren zu machen4 ,wir haben wenig ,grund1 ihren ,namen1 ,autoritt und ,beispiel anzufhren1 wenn sie viel taten und wir durchaus nichts tun4 ,hierin ahmen wir ihnen nicht nach1 sondern denen1 welche sich ihnen widersetzten und zuwiderhandelten1 indem sie alles so lassen wollten1 wie es war48#dda ,aber ebenso wahr und beherzigend sind auch folgende ,worte ,dr4 ,gmelins3 ,sobald eine ,kirche wirklich eine evangelische8 sein will1 so darf sie die ,zugehrigkeit zu ihr niemals erzwingen und auch nicht durch scheinbare ,freiwilligkeit erschleichen wollen1 sondern mu es immer dem tatschlich freien ,willen1 der eigenen berzeugung eines jeden berlassen1 ob er sich zu ihr bekennen und ihren ,bedingungen unterwerfen will4 ,den ,versuch1 durch staatliche ,schutzmaregeln8 oder durch gewohnheitsmige ,zwangseinrichtungen1 wie die ,kindertaufe eine ist1 als ,symbol des ,eintritts in eine kirchlich-religise ,genossenschaft1 sich eine mglichst groe ,zahl uerlicher ,glieder zu sichern1 knnen wir immer nur als einen im besten ,fall katholisch1 im tiefsten aber heidnisch-weltlichen1 nie aber einen evangelischen81 dem ,evangelium ,jesu und seinem ganzen ,sinn und ,geist entsprechenden1 erkennen48#ddb ,wir schlieen unsere ,untersuchung mit der der ,tatsache entsprechenden ,ausfhrung von ,dr4 ,lange3 ,die ,geschichte beweist1 da die ,kindertaufe in der ltesten ,kirche nur ein ,erzeugnis des schon frhzeitig berhandnehmenden ,aberglaubens von der mystischen1 bernatrlich wirkenden ,kraft des durch den hl4 ,geist bewegten ,taufwassers und von der ,gewalt des ,teufels und der ,dmonen ber die ,seelen der ,ungetauften war1 und da sie erst durch die ,vollendung dieses ,aberglaubens allgemein eingefhrt wurde4 ,es fragt sich auch aus diesem ,grunde1 ob es der evangelischen ,kirche wrdig und angemessen sei1 ein solches ,denkmal des altchristlichen ,aberglaubens lnger zu dulden48#ddc ,illustration ,die ,konfirmation4 ,die ,konfirmation ist eine vernderte ,einrichtung der rmischen ,firmung4 ,in der katholischen ,kirche gilt letztere als ,sakrament1 welche aber ,luther bereits #aebj als solches strich und lie sich nur zu dem ,gestndnis herbei3 ,ich lasse zu1 da man firmle soferne1 da man wisse1 da ,gott nichts davon gesagt hat1 auch nichts darum wisse1 und da es erlogen sei1 was die ,bischfe darinnen vorgeben48#ddd ,gleich ,luther sprechen sich die brigen ,fhrer der evangelischen ,bewegung scharf gegen die rmische ,firmung aus4 ,man sah aber doch bald ein1 da1 solange man die ,kindertaufe beibehielt1 eine derartige ,einrichtung -- wenn auch in einer anderen ,gestalt -- ntig sei1 um die in der ,kindertaufe versumte und unmgliche und doch zur ,wirkung der ,taufe notwendige ,bedingung1 nmlich den eigenen ,glauben des ,tuflings1 durch seine freie ,willenserklrung nachzuholen4#dde ,aus dieser ,erkenntnis und ,notwendigkeit entwickelte sich allmhlich die ,konfirmation1 die aber erst in der zweiten ,hlfte des #ag4 ,jahrh4 durch ,speners ,wirksamkeit vllig in der lutherischen ,kirche durchgedrungen ist4 ,obwohl die ,konfirmation und die ,taufe zeitlich weit auseinander liegen1 so wird jene doch durch die dogmatische ,bedeutung1 die darin besteht1 da sie eine ,erneuerung des ,taufbundes8 ist1 mit dieser sehr eng verknpft4 ,durch die ,konfirmation soll dem ,tufling1 wie schon oben angedeutet1 die ,gelegenheit geboten werden1 seinen ,glauben zu bekunden und ein persnliches ,bekenntnis und ,gelbde abzulegen4 ,der herangewachsene ,getaufte erneuert somit am ,tage der ,konfirmation die frher von seinen ,eltern oder ,paten in seinem ,namen abgelegten ,taufgelbde und macht sich von dem ,zeitpunkt persnlich dafr verantwortlich4 ,mit ,recht wirft da ,dr4 ,lange die ,frage auf3 ,wozu aber ein solches ,surrogat ,ersatzmittel1 da nichts im ,wege steht1 das ,sakrament selbst1 als wahren ,verpflichtungsakt1 zweckmig1 nachdem die ,kinder erwachsen und unterrichtet sind1 zu vollziehen88#ddf ,die ,lehre der alten ,kirche ging hierin noch weiter und behauptete3 ,die ,konfirmation verleiht dem ,menschen ,kraft und ,tapferkeit zum neuen ,leben und geistlichen ,kampfe4#ddg ,wenn es nun an dem ist1 da die ,konfirmation ,kraft zum neuen ,leben und geistlichen ,kampfe8 gibt1 so sei uns hier gestattet1 einige ,fragen1 die unserer ,meinung nach ernst genug sind1 um grndlich geprft und errtert zu werden1 aufzuwerfen3 ,wie stimmt nun dies mit der leider zu traurigen ,tatsache1 da viele von den am ,vormittage in der ,kirche konfirmierten ,gliedern schon am ,abend auf dem ,tanzboden1 im ,wirtshause oder im elterlichen ,hause bei berauschenden ,getrnken zu treffen sind1 wobei sie oft des ,guten zuviel genieen8 ,oder sind ,zigarren und ,tabakspfeife fr den ,konfirmanden passende ,geschenke1 die er zum neuen ,leben und geistlichen ,kampfe8 bentigt1 und kann er dadurch ,jesu ,aufforderung erfllen3 ,lasset euer ,licht leuchten vor den ,leuten1 da sie eure guten ,werke sehen und den ,vater im ,himmel preisen688 ,und sind derartige ,dinge erforderlich1 um die ,frchte eines neuen und in ,gott geheiligten ,lebens nach auen hin zu offenbaren8 ,als ,beweis dafr1 da solche ,prsente bei derartigen ,gelegenheiten wirklich berreicht werden1 sei hier ,pfarrer ,hebich angefhrt1 der nach der ,konfirmation zu seinem ,sohn ,samuel sagte3 ,so1 jetzt bist du ein ,mann8 und schenkte ihm eine -- ,tabakspfeife4#ddh ,es sei aber bemerkt1 da wir damit nicht sagen wollen1 da alle ,eltern ihren ,konfirmanden derartige ,geschenke berreichen4 ,wir wissen und sind glcklich darber1 da wir unter den ,konfirmationsgeschenken auch des fteren die ,bibel finden -- den einzigen ,wegweiser zum ewigen ,leben -- und da es auch unter den ,konfirmanden solche gibt1 bei denen das ,ablegen des ,glaubensbekenntnisses am ,konfirmationstage mehr ist als eine tote und leere ,zeremonie4 ,doch streng genommen ist und bleibt die ,konfirmation ebensogut wie die ,kindertaufe nur eine ,zwangseinrichtung81 mittels der man ,glieder fr die ,kirche gewinnt4 ,dies geben auch ernste und unparteiische ,theologen1 die ber diesen ,punkt nachdachten und ihn an der ,hand des ,evangeliums prften1 frei und unverhohlen zu4 ,so schreibt z4 ,b4 ,dr4 ,gmelin in seiner ,abhandlung ,die kirchl4 ,erziehung zum ,christentum81 ,s4 #af1 nachdem er zunchst davon gesprochen hat1 da bei der ,konfirmation nicht der eigentliche ,wille des ,konfirmanden1 sondern in ,wahrheit nur der ,wille der ,eltern zum ,ausdruck kommt1 die bedeutungsvollen ,worte3 ,damit ist dann aber tatschlich die ,zustimmung bezw4 da ,versprechen dieser jungen ,glieder1 der ,gemeinde ,christi1 wie sie in unserer evangelischen ,kirche ,gestalt gewonnen hat1 anzugehren und treu bleiben zu wollen1 mehr erschlichen als auf evangelisch wrdige1 sittliche ,weise gewonnen worden4 ,einem derartigen ,versprechen aber kann ein sittliches ,recht nicht zukommen1 daher auch seine ,erfllung1 trotz dem feierlichen ,gelbde1 im ,ernst von niemand verlangt wird4 ,in unserer ,kirche kommt das hundert- und tausendfach jedes ,jahr darin zum ,ausdruck1 da die eben konfirmierten ,glieder einige ,wochen nachher1 um von ,jahren zu schweigen1 oft den ,eindruck machen1 als htten sie eher das ,gegenteil1 jede ,art von ,verhhnung und ,verachtung ihrer ,kirche und deren ,ordnungen und ,dienern1 versprochen1 statt treue ,anhnglichkeit und ernstlichen ,wandel nach dem ,bekenntnis1 das sie vor dem ,altare der christlichen ,gemeinde hergesagt haben48 ,dies offene ,zugestndnis zeigt so recht1 wie nichtig1 ja wie verderblich alle menschlichen ,einrichtungen und ,neuerungen in ,sachen des ,glaubens und der ,religion sind4 ,wie segensreich wre es aber andererseits fr den einzelnen ,menschen sowie auch fr das gesamte innere und geistliche ,leben der ,kirche selbst1 wenn man sich die hl4 ,schrift1 in der allein der geoffenbarte ,wille unseres ,gottes klar und rein zum ,ausdruck kommt1 als einzige ,richtschnur setzen wrde und sie nach besten ,krften auszuleben suchte1 um mit dem ,psalmisten sagen zu knnen3 ,ich habe ,lust zu deinen ,zeugnissen1 sie sind meine ,ratsleute4 ,lehre mich1 ,herr1 den ,weg deiner ,gebote1 und bewahren will ich sie bis ans ,ende48 ,mchte doch ein jeder um seiner eigenen ,seligkeit willen mit ganzem ,ernst darnach trachten1 sich gnzlich von ,menschengeboten freizumachen1 um dem ,herrn allein im ,geist und in der ,wahrheit zu dienen1 dann wrde auch unser ,friede sein wie ein ,wasserstrom und unsere ,gerechtigkeit wie ,meereswellen84 ,darum3 ,prfet alles1 und das ,gute behaltet68 ,illustration ,quellenverzeichnis4 ,seite ,adam1 ,alexander1 ,handbuch der rmischen ,altertmer1 ,erlangen #ahah #abf4 ,ambrosius1 ber die ,geheimnisse1 ,kempt4 ,bibl4 #gg4 #adf4 #aea4 #aef4 #aeg4 ,apostolische ,konstitutionen1 ,kempt4 ,bibl4 #ahgd #gh4 #hb4 ,arastus1 #ef4 ,arendts1 ,dr4 ,karl1 ,allgemeine ,erdbeschreibung1 ,wien #ahgc #abf4 ,arnold1 ,g41 ,unparteiische ,kirchen- und ,ketzer-,historie #dg4 ,augsburgische ,konfession #aig4 #bjj4 ,augusti1 ,dr4 ,j4 ,c41 ,denkwrdigkeiten aus der christlichen ,archologie1 ,leipzig #ahag-ahca #eh4 #gh4 #ha4 #hb4 #ie4 #if4 #ade4 #adf4 #adg4 #adh4 #adi4 #aej4 #aea4 #aeb4 #aed4 #aeg4 #aeh4 #afj4 #afa4 #afb4 #aff4 #afi4 #agh4 #bah4 #bba4 #bbb4 #bbc4 ,augustinus1 ,kempt4 ,bibl4 #bbj4 ,augustinus1 ,bekenntnisse1 ,kempt4 ,bibl4 #adi4 ,augustinus1 ber den ,gottesstaat1 ,kempt4 ,bibl4 #hb4 ,barnabas-,brief1 ,apost4 ,vter1 ,kempt4 ,bibl4 #ahfi #gf4 ,basilius d4 ,gr4 von 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,street1 ,sd-,afrika4 ,lucknow1 #ag ,abbott ,road1 ,indien4 ,shanghai1 ,box #ebc1 ,u4 ,s4 ,postal ,agency1 ,china4 ,tokio1 #hdf ,sendagaya-machi1 ,japan4 ,soeul1 ,korea4 ,warburton1 ,victoria1 ,australien4 ,cooranbong1 ,avondale1 ,n4 ,s4 ,w4 ,australien4 ,funoten3 #a ,als ,ersatz fr ,judas ,ischariot wurde ,matthias durchs ,los gewhlt und den elf ,aposteln zugeordnet4 ,siehe ,apg4 #a1 #ba-bf4 #b ,lesebuch der ,weltgeschichte1 ,s4 #bei4 #c ,hefele1 ,konziliengeschichte ,v1 ,s4 #ihb4 #d ,conradi1 ,die ,weissagung ,daniels1 ,s4 #acj4 #aca4 #e ,redenbacher1 ,lesebuch der ,weltgeschichte1 ,s4 #cii4 #f #c4 ,mose #ad1 #h4 #g #b4 ,mose #bi1 #d2 #c4 ,mose #h1 #f4 #h ,matth4 #c1 #af2 ,apg4 #b1 #ch2 #i1 #ag4 #i ,rm4 #f1 #d4 #aj ,kol4 #c1 #a4 #b4 #aa ,nach der bersetzung von ,dr4 ,leander van ,e4 #ab ,ebr4 #aj1 #a4 #ac ,elberfelder bers4 #ad #a4 ,kor4 #aj1 #a4 #b4 #ae ,ps4 #aje1 #ci4 #af ,luk4 #a1 #d2 #b4 ,tim4 #c1 #ae-ag4 #ag ,joh4 #a1 #cc1 bers4 von ,reinhardt2 ,luk4 #c1 #c4 #ah ,matth4 #d1 #ag2 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im ,n4 ,testament in ,zeitschrift fr kirchliche ,wissenschaft1 #ahhh1 ,s4 #cej4 #eb ,apg4 #aj1 #dd-dh4 #ec ,apg4 #af1 #ac-ae4 #ed ,apg4 #af1 #be-cd4 #ee ,apg4 #ah1 #a-h1 ,parallel-,bibel4 #ef #a4 ,kor4 #a1 #e-g4 #eg ,taufe und ,abendmahl bei ,paulus1 ,s4 #cb4 #eh ,kirchengeschichte ,i1 #b4 ,teil1 ,s4 #bgj4 #ei ,unparteiische ,kirchen- und ,ketzer-,historie ,,ii1 #b4 ,teil1 ,kap4 #c1 ,s4 #fa4 #fj ,das ,evangelium ,markus1 ,s4 #bdc4 #fa ,biblischer ,kommentar ,i1 ,s4 #aef4 #fb ,die ,bedeutung der ,taufe im ,n4 ,testament in ,zeitschrift fr kirchliche ,wissenschaft1 #ahhh1 ,s4 #cdi4 #fc ,die ,taufe bei ,paulus in ,zeitschrift fr ,theologie und ,kirche1 #ahif1 ,s4 #cfe4 #fd ,walch ,x1 ,s4 #abg4 #fe ,apologie1 ,kap4 #fa4 7,nach ,dr4 ,probst1 ,sakramente und ,sakramentalien1 ,s4 #aba47 #ff ber die ,taufe1 ,kap4 #ah4 #fg ,ebendaselbst1 ,kap4 #ac und #ad4 #fh ,ebendaselbst1 ,kap4 #c4 #fi ,sakramente und ,sakramentalien1 ,s4 #abj4 #gj ,thesaurus ecclesiasticus ,,ii4 #ga ,homilie ber das ,buch ,josua4 #gb ,homilie ,,xiii zu #d4 ,mose4 #gc ,gegen ,celsus ,,iii1 #ei4 #gd ,sakramente und ,sakramentalien1 ,s4 #ada4 #ge ,cyprian1 #fi4 ,brief1 ,kap4 #g4 #gf ,ebendaselbst1 #gj4 ,brief1 ,kap4 #b4 #gg ,erste mystagogische ,katechese1 ,kap4 #i4 #gh ,kirchengeschichte ,,ii1 ,s4 #dif4 #gi ber die ,gefallenen1 ,kap4 #f4 #hj ,vergl4 ,troschel1 ,die ,wassertaufe der ,christen1 ,s4 #ch4 #ci4 #ha ,lexikon fr ,theologie und ,kirchenwesen4 #hb ,historische ,bemerkungen ber die ,taufe1 ,s4 #ej4 #hc ,christliche ,symbolik4 #hd ,deutsches ,wrterbuch ,,iii1 ,art4 ,taufe81 ,s4 #idb4 #he ,walch ,x1 ,s4 #baab4 #hf ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #e4 #hg ,matth4 #c1 #a4 #b2 ,apg4 #ai1 #d4 #hh ,matth4 #c1 #e4 #f4 #hi ,rm4 #f1 #d4 #ij ,der ,taufbegriff des ,n4 ,testaments1 ,s4 #ba4 #ia ,kommentar4 #ib ,biblischer ,kommentar ,,ii1 ,s4 #id4 #ic ,nach der ,elberfelder bers4 #id ,der ,taufbegriff des ,n4 ,testaments1 ,s4 #ch4 #ie ,booth1 ,paedobaptism ,i1 ,s4 #bjd4 #if ,luk4 #ab1 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,taufe1 ,s4 #cc4 #acc ,hefele1 ,konziliengeschichte ,,iv1 ,s4 #i4 #acd ,ebendaselbst ,v1 ,s4 #gif4 #ace ,ebendaselbst ,,iv1 ,s4 #cgj4 #acf ,kirchengeschichte ,,vii1 ,s4 #aj4 #acg ,vergl4 hierzu ,neander1 ,kirchengeschichte ,,vii1 ,s4 #cd-ch4 #ach ,geschichte des ,kreises ,pyritz1 ,s4 #cb4 #aci ,philibert ,seebck1 ,kleine illustrierte ,heiligen-,legende1 ,s4 #adi4 #adj ,brenner1 ,geschichte der ,taufe1 ,s4 #db4 #ada ,ebendaselbst1 ,s4 #cjf4 #adb ,brenner1 ,geschichte der ,taufe1 ,s4 #da4 #adc ,walch ,x1 ,s4 #badc4 #badg4 #add ,luthers ,brief an ,genesius 7,walch ,x1 ,s4 #badf74 #ade ,geschichte der ,taufe1 ,s4 #df4 #adf ,auch von ,dr4 ,augusti in ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #bbi angefhrt4 #adg ,geschichte der ,kindertaufe ,,ii1 ,s4 #cgf4 #adh ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #bbf4 #bbg4 #adi ,geschichte der ,kindertaufe ,,ii1 ,s4 #cgf4 #aej ,vergl4 ,a4 ,rauschenbusch1 ,die ,entstehung der ,kindertaufe1 ,s4 #abe4 #aea ,rm4 #f1 #e4 #aeb ,hauck1 ,real-,encyklopdie ,,xix1 ,s4 #dbh4 #aec ,bltter der ,heilung vom #ae4 ,nov4 #aije1 ,s4 #baa4 #aed ,pastor ,mallet in ,herzog1 ,real-,encyklopdie ,,xvi1 ,art4 ,tunker84 #aee ,gnther1 ,populre ,symbolik1 ,s4 #bfd4 #aef ,in ,theologische ,literaturzeitung vom #ab4 ,januar #ahhf4 #aeg ,hauck1 ,real-,encyklopdie ,,xix1 ,s4 #dbi4 ,art4 ,taufe84 #aeh ,in ,theologische ,literaturzeitung vom #i4 ,februar #ahhd4 #aei ,erste ,apologie1 ,kap4 #fa4 #afj ,so ,prof4 ,drews in ,hauck1 ,real-,encyklopdie ,,xix1 ,s4 #dbi1 ,art4 ,taufe84 #afa ,vergl4 ,oehninger1 ,geschichte des ,christentums1 ,s4 #bi4 #afb ,geschichte der alten ,kirche1 ,s4 #djg4 #afc ,dr4 ,johannes ,kunze1 ,das apostolische ,glaubensbekenntnis und das ,n4 ,testament1 ,s4 #bd4 #be4 ,vergl4 auch ,caspers1 ,der ,taufbegriff des ,n4 ,testaments1 ,s4 #cbb4 #cbc4 ,bemerkt sei hier noch1 da in den katholischen bersetzungen1 soweit sie uns zu ,hnden kamen1 das ,zugestndnis ,tertullians1 nmlich3 indem wir ein etwas ,mehreres erfllen1 als der ,herr im ,evangelium angeordnet hat18 gnzlich fehlt4 #afd ,vom ,kranze des ,soldaten1 ,kap4 #c4 #afe ,de ,spirito ,sancto3 vergl4 ,staerk1 ,der ,taufritus in der griechisch-russischen ,kirche1 ,s4 #aja4 #aff ,groe ,katechese1 ,kap4 #ce4 #afg ,gegen ,praxeas1 ,kap4 #bf4 #afh ,zweite mystagogische ,katechese1 ,kap4 #d4 #afi ,dr4 ,brenner1 ,geschichte der ,taufe1 ,s4 #cb4 #agj ,hefele1 ,konziliengeschichte ,,iv1 ,s4 #cgj4 #aga ,martin ,gnther1 ,populre ,symbolik1 ,s4 #bfc4 #agb ,geschichte der ,kirche ,rulands1 ,,ii4 ,teil1 ,s4 #cdd4 #agc ,a4 ,caspers1 ,der ,taufbegriff des ,n4 ,testaments1 ,s4 #bd4 #agd ,siehe ,apg4 #b1 #ag4 #cc2 ,tit4 #c1 #e4 #f2 ,joel #c1 #a4 #age ,apg4 #b1 #b4 #agf ,apg4 #a1 #e4 #agg ,north1 ,die ,baptisten und ihre ,taufpraxis1 ,s4 #i4 #agh ,so ,kardinal ,gibbons1 ,der ,glaube unserer ,vter1 ,s4 #agg und ,pfarrer ,stber1 ,ist die ,kindertaufe schrift- und rechtmig8 ,s4 #afg u4 a4 m4 #agi ,dr4 ,schaff1 ,geschichte der alten ,kirche1 ,s4 #aag4 #ahj ,einundzwanzig ,grnde1 ,s4 #cj4 #aha ,bibl4 ,realwrterbuch1 ,art4 ,jerusalem8 und ,teiche84 #ahb ,der ,taufbegriff des ,n4 ,testaments1 ,s4 #be4 #ahc ,vergl4 ,zeller1 ,biblisches ,handwrterbuch1 ,art4 ,wste81 ,s4 #ige4 #ahd ,in ,dr4 ,shaws ,reisen1 ,vorrede ,s4 #d4 #ahe ,bibelwerk ,,ii1 ,s4 #bci4 #ahf ,waggoner1 ,thoughts on ,baptism1 ,s4 #dd4 #ahg ,waggoner1 ,thoughts on ,baptism1 ,s4 #dd-dg4 #ahh #b4 ,kn4 #e1 #a-ad4 #ahi ,zeller1 ,biblisches ,handwrterbuch1 ,art4 ,amana81 ,s4 #ch4 #aij ,handbuch der rmischen ,altertmer ,,ii1 ,s4 #bad2 vergl4 auch ,potter1 ,griechische ,archologie ,,ii1 ,s4 #fed4 #aia ,winer1 ,bibl4 ,realwrterbuch ,i1 ,art4 ,baden81 ,s4 #acj4 #aib ,ebendaselbst ,,ii1 ,s4 #acj 7,funote74 #aic ,allgemeine ,erdbeschreibung ,i1 ,s4 #gjh4 #aid ,elberfelder bers4 #aie #b4 ,mose #ad1 #ad-bb4 #aif ,ps4 #aje1 #ci4 #aig ,booth1 ,paedobaptism ,i1 ,s4 #ahg4 #aih ,erklrungen alter ,wrter1 ,s4 #ajf1 ,art4 ,taufe84 #aii ,siehe ,matth4 #a1 #f4 #aa2 #c1 #ac4 #ad4 #af2 #bj1 #bb4 #bc2 #bh1 #ai2 ,mark4 #a1 #d4 #e4 #h4 #i2 #aj1 #ch4 #ci2 #af1 #af2 ,luk4 #c1 #g4 #ab4 #af4 #ba2 #g1 #bi4 #cj2 #ab1 #ej2 ,joh4 #a1 #be4 #bf4 #bh4 #ca4 #cc2 #c1 #bb4 #bc4 #bf2 #d1 #a4 #b2 #aj1 #dj2 ,apg4 #a1 #e2 #b1 #ch4 #da2 #h1ab4 #ac4 #af4 #cf4 #ch2 #i1 #ai2 #aj1 #dg4 #dh2 #aa1 #af2 #af1 #ae4 #cc2 #ah1 #h2 #ai1 #c4 #e2 #bb1 #af2 ,rm4 #f1 #c4 #d2 #a4 ,kor4 #a1 #ac-ag2 #aj1 #b2 #ab1 #ac2 #ae1 #bi2 ,gal4 #c1 #bg4 #bjj ,matth4 #c1 #a2 #aa1 #aa4 #ab2 #ad1 #b4 #h2 #af1 #ad2 #ag1 #ac2 ,mark4 #f1 #ad4 #bd4 #be2 #h1 #bh2 ,luk4 #g1 #bj4 #bh4 #cc2 #i1 #ai4 #bja #a4 ,kor4 #aa1 #af4 #bjb ber die ,taufe1 ,kap4 #ab4 #bjc ,ebendaselbst1 ,kap4 #ab4 #bjd ,cyprians ,brief an ,magnus1 #gj1 ,kap4 #ab4 #bje ,cyprians ,brief an ,magnus1 #gj1 ,kap4 #ab4 7,nach ,stber in seiner ,broschre ,ist die ,kindertaufe schrift- und rechtmig88 ,s4 #afh4 #afi47 #bjf ,dr4 ,probst1 ,sakramente und ,sakramentalien1 ,s4 #aji4 #bjg ,vergl4 ,f4 ,a4 ,ruperti1 ,geschichte der ,dogmen1 ,s4 #bef1 und ,dr4 ,schaff1 ,geschichte der alten ,kirche1 ,s4 #ccc4 #ccd4 #bjh ,dr4 ,seitz in ,herzog1 ,real-,encyklopdie ,,xv1 ,s4 #dgd1 ,art4 ,taufe84 #bji ,hefele1 ,konziliengeschichte ,i1 ,s4 #bdi4 #baj ,ebendaselbst ,,iv1 ,s4 #ei4 #baa ,the ,archaeology of ,baptism1 ,london #ahgf1 ,s4 #e1 ,nr4 ,,ix4 #bab ,geschichte der ,taufe1 ,s4 #ae1 vergl4 auch ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #bcd4 #bac ,hefele1 ,konziliengeschichte ,,iv1 ,s4 #i4 #bad ,hauck1 ,real-,encyklopdie ,,xix1 ,s4 #dcb4 #dcd1 ,art4 ,taufe84 #bae ,das ,sakrament der ,taufe ,i1 ,s4 #ei4 #baf ,vergl4 ,a4 ,caspers1 ,der ,taufbegriff des ,n4 ,testaments1 ,s4 #bf4 #bag ,vergl4 ,dr4 ,schaff1 ,geschichte der alten ,kirche1 ,s4 #cce4 #ccf4 #bah ,vergl4 ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #bei1 und ,stark1 ,geschichte des ersten ,jahrhunderts ,t4 ,,iii1 ,s4 #bjc4 #bai ,kirchengeschichte ,i1 ,s4 #cif4 #bbj ,vom ,kranze des ,soldaten1 ,kap4 #c4 #d4 ,man vergl4 auch seine ,schrift ber die ,taufe81 ,kap4 #e4 #bba ,erste mystagogische ,katechese ,kap4 #d-h4 ,die ,vorschriften dafr finden sich noch vor bei ,dionysius ,areopagita1 ,von der kirchl4 ,hierarchie ,,ii1 ,kap4 #f1 ,gregor von ,nazianz1 ,hieronymus und ,ambrosius1 ber die ,geheimnisse1 ,kap4 #b4 #bbb ,freybe1 ,die heilige ,taufe1 ,s4 #agj-age4 #bbc ,allg4 ,geschichte der christl4 ,kirche ,i1 ,s4 #ig4 #bbd ,vom ,kranze des ,soldaten1 ,kap4 #c4 #d4 #bbe ,hefele1 ,konziliengeschichte ,i4 ,man vergl4 auch ,neander1 ,kirchengeschichte ,i1 ,s4 #cig2 ,freybe1 ,die heilige ,taufe1 ,s4 #aej1 und ,schaff1 ,geschichte der alten ,kirche1 ,s4 #ccf4 #bbf ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #bge4 #bbg ,vergl4 ,gnther1 ,populre ,symbolik1 ,s4 #bhj 7,funote74 #bbh ,so z4 ,b4 ,basilius der ,groe in seinem ,buch vom hl4 ,geist1 ,kap4 #bg4 #bbi ,vergl4 ,gnther1 ,populre ,symbolik1 ,s4 #bhj 7,funote7 und ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #bhh4 #bcj ,taufbchlein von #aebf 7,walch ,x1 ,s4 #bach4 #badd72 vergl4 auch ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #bib4 #bca ,vergl4 ,gnther1 ,populre ,symbolik1 ,s4 #bhj 7,funote71 und ,dr4 ,a4 ,freybe1 ,die heilige ,taufe1 ,s4 #aeb4 #bcb ,evangelische ,glaubenslehre ,,iii1 ,s4 #cbj4 #cba4 #bcc ,taufbchlein von #aebf 7,walch ,x1 ,s4 #badb71 und ,dr4 ,freybe1 ,die heilige ,taufe1 ,s4 #aeh4 #bcd ,ebendaselbst1 ,s4 #aei4 #bce ,vergl4 ,ambrosius1 ber die ,geheimnisse1 ,kap4 #d4 #bcf ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #bie4 #bcg ,ebendaselbst1 ,s4 #bie4 #bch ,von der kirchl4 ,hierarchie ,,ii1 ,kap4 #g4 #bci ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #bif4 #big4 #bdj ,vergl4 ,dr4 ,freybe1 ,die heilige ,taufe1 ,s4 #afj4 #bda ,cyrill1 ,zweite mystagogische ,katechese1 ,kap4 #c4 ,vergl4 ,dionysius ,areopagita1 ,von der kirchl4 ,hierarchie ,,ii1 ,kap4 #g1 und ,chrysostomus1 ,sechste ,homilie ber ,kolosser #b1 #ae4 #bdb ,handbuch der ltesten christlichen ,dogmengeschichte ,,ii1 #b4 ,abt41 ,s4 #eh4 #bdc ber die ,taufe1 ,kap4 #d1 #e und #i4 #bdd ,von der kirchl4 ,hierarchie ,,ii1 ,kap4 #g4 #bde ,de ,spirito ,sancto1 ,kap4 #bg2 auch in ,staerk1 ,der ,taufritus in der griechisch-russischen ,kirche1 ,s4 #gf1 und in ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,iv1 ,s4 #bji4 #bdf ,die heilige ,taufe1 ,s4 #afa4 #bdg ,hfling1 ,das ,sakrament der ,taufe ,,ii1 ,s4 #eb4 #bdh ,augustinus1 ,bekenntnisse ,i1 ,kap4 #aa2 vergl4 auch ,hergenrther1 ,handbuch der allg4 ,kirchengeschichte1 #d4 ,aufl4 ,i1 ,s4 #dfa4 #dfb4 #bdi ber die ,taufe1 ,kap4 #g4 #bej ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #bii4 #bea ,cyrill1 ,dritte mystagogische ,katechese1 ,kap4 #d4 #beb ber die ,taufe1 ,kap4 #g2 ,cyrill1 ,dritte mystagogische ,katechese1 ,kap4 #f2 vergl4 #b4 ,mose #bi1 #g4 #ba4 #ce2 #c4 ,mose #h1 #b4 #ab4 #bec ,taufbchlein von #aebf 7,walch ,x1 ,s4 #bach74 #bed ,der ,taufritus in der griechisch-russischen ,kirche1 ,s4 #afd4 #bee ,paulus in #a4 ,kor4 #af1 #bj2 #b4 ,kor4 #ac1 #ab2 ,rm4 #af1 #af2 ebenso ,petrus in seinem #a4 ,brief1 ,kap4 #e1 #ad4 #bef ,brenner1 ,geschichte der ,taufe1 ,s4 #if4 #cjg2 vergl4 auch ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #cji4 #beg ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #cac2 vergl4 noch ,ambrosius1 ber die ,geheimnisse1 ,kap4 #g und ,neander1 ,kirchengeschichte ,,iii1 ,s4 #dea4 #beh ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #cae4 #bei ,vom ,kranze des ,soldaten1 ,kap4 #c4 #bfj ,ebendaselbst1 ,kap4 #d4 #bfa ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,ix1 ,s4 #cig4 #cih4 #bfb ,a4 ,staerk1 ,der ,taufritus in der griechisch-russischen ,kirche1 ,s4 #aha4 #bfc ,staerk1 ,der ,taufritus in der griechisch-russischen ,kirche1 ,s4 #ahj4 #bfd ,der heidnische ,ursprung des katholischen ,kultus1 ,s4 #gf4 #bfe ,staerk1 ,der ,taufritus in der griechisch-russischen ,kirche1 ,s4 #aha4 #bff ,staerk1 ,der ,taufritus in der griechisch-russischen ,kirche1 ,s4 #agi2 vergl4 auch ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #cah4 #bfg ,wer eine ausfhrliche ,beschreibung der ,taufgebruche haben will1 den verweisen wir auf das gediegene und allgemein geschtzte ,werk von ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie81 ,bd4 ,,vii1 ,kap4 #aj1 welches wir in diesem ,abschnitt besonders benutzt haben1 sowie ,dr4 ,hfling1 ,sakrament der ,taufe ,i1 ,s4 #eci-edi4 #bfh ,taufbchlein von #aebf4 7,walch ,x1 ,s4 #bach47 #bfi #a4 ,kor4 #ad1 #dj 7,grundtext74 #bgj ,cyrill1 ,zweite mystagogische ,katechese1 ,kap4 #b4 #bga ,nach ,bingham1 ,antiquities of the ,church1 book #aa1 chap4 #aa4 ,vergl4 auch ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #bbd4 #bgb ,von der kirchl4 ,hierarchie ,,ii1 ,kap4 #e4 #bgc ,sechste ,homilie ber ,kolosser #b1 #ae4 #bgd ,erster ,brief an ,papst ,innocentius1 ,kap4 #c4 #bge ,siehe ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #bbe und ,hefele1 ,konziliengeschichte ,i1 ,s4 #dic4 #did4 #bgf ,geschichte der ,taufe1 ,s4 #bb4 #bgg ,geschichte der ,taufe1 ,s4 #bb1 sowie ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #ahg4 #bgh ,hefele1 ,konziliengeschichte ,,ii1 ,s4 #faa4 #bgi #c4 ,mose #ad1 #h2 #ae2 #ag1 #ae4 #af2 #bb1 #f2 #d4 ,mose #ai1 #ai2 #b4 ,mose #bi1 #d2 #c4 ,mose #h1 #f4 #bhj ,matth4 #c1 #aa4 #af4 #bha ,joh4 #c1 #bc4 #bhb ,apg4 #h1 #bf-dj2 #aj1 #dd-dh4 #bhc ,vergl4 ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #bjj-bjb4 #bhd ,hefele1 ,konziliengeschichte ,,iii1 ,s4 #ehj2 vergl4 auch ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #bje4 #bhe ,hefele1 ,konziliengeschichte ,,vi1 ,s4 #fef4 #bhf ,ebendaselbst1 ,s4 #ahb4 #bhg ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #bjf4 #bjg4 #bhh ,ebendaselbst ,,vii1 ,s4 #bjg4 #bhi ,ebendaselbst ,,vii1 ,s4 #bjh4 #bij ,ebendaselbst ,,vii1 ,s4 #bjh-baj4 #bia ,ebendaselbst ,,vii1 ,s4 #baa4 ,wer eine ausfhrliche ,errterung ber die vielen ,ersatzmittel des ,taufwassers haben will1 den verweisen wir auf dasselbe ,werk1 ,band ,,vii1 ,s4 #aig-bad4 #bib ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #baa4 #bic ,nach dem ,grundtext1 bersetzt von ,leander van ,e4 ,dieselbe ,lesart findet man auch in den bersetzungen von ,weizscker1 ,dr4 ,hans ,lietzmann1 ,bernhard ,wei1 ,reinhardt sowie auch in der ,elberfelder und ,zricher ,bibel4 ,nur ,luther bersetzt anstatt fr8 oder zugunsten der ,toten81 ber den ,toten81 was dem ,text einen anderen ,sinn gibt1 und viele dadurch in ihrer ,auslegung veranlate1 den ,text auf ,christum zu beziehen4 ,was machen sonst1 die sich taufen lassen ber den ,toten 7,christus788 ,es wre ja ,torheit1 sich auf ,jesum taufen zu lassen1 wenn er gar nicht mehr wre und lebte4 ,diese ,auslegung vertrgt sich aber nicht mit dem ,grundtext1 denn derselbe redet nicht von dem ,toten in der ,einzahl1 sondern in der ,mehrzahl1 wie es auch die oben angefhrten bersetzungen richtig wiedergeben4 #bid ,so ,prof4 ,dr4 ,schenkel in seinem ,bibel-,lexikon1 ,art4 ,taufe81 ,s4 #dfg1 und ,weizscker1 ,das apostolische ,zeitalter der christl4 ,kirche1 ,s4 #egb2 hnlich auch ,johannes ,wei1 ,die ,schriften des ,n4 ,testaments ,,ii1 ,s4 #aec4 #bie ,apg4 #b1 #ch4 ,man vergl4 auch ,mark4 #af1 #af2 ,apg4 #bb1 #af2 ,joh4 #c1 #e2 ,gal4 #c1 #bf4 #bg4 #bif #a4 ,kor4 #ae1 #ad4 #ae4 #ag4 #ai4 #bi4 #cj4 #big ,das ,neue ,testament ,,ii1 ,s4 #ada4 #bih ,gegen ,marcion ,v1 ,kap4 #aj4 #bii ,eusebius1 ,kirchengeschichte ,,iii1 ,kap4 #bh4 #cjj ,epiphanius ,,xxviii1 ,kap4 #f4 ,vergl4 auch ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #aag1 und ,dr4 ,hans ,lietzmann1 ,handbuch zum ,n4 ,testament ,,iii1 ,s4 #aeb4 #cja ,vierzigste ,homilie ber den #a4 ,korintherbrief4 #cjb ,siehe ihre ,schrift ,biblische ,hinweisungen8 von ,brndli-,schulthe1 ,s4 #aab-aaf und ihrem ,traktat ,erlsung fr die ,toten81 ,s4 #aj ff4 #cjc ,apostolische ,briefe1 erklrt aus den ,relig4 ,meinungen des #a4 ,jahrh41 #aghg1 ,s4 #cab4 #cjd ,rede auf die heilige ,taufe1 ,kap4 #dj2 vergl4 noch ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #aaf4 #cje ber die ,ketzereien1 ,kap4 #b4 #cjf ,hefele1 ,konziliengeschichte ,,ii1 ,s4 #ef4 #cjg ber die ,taufe1 ,kap4 #ac1 #ad und #ae4 #cjh ,ruperti1 ,geschichte der ,dogmen1 ,s4 #bfj2 man vergl4 auch ,blanck1 ,geschichte des protestantischen ,lehrbegriffs ,v1 ,s4 #bjg4 #cji ,matth4 #c1 #ae4 #caj ,mark4 #af1 #ae4 #af4 #caa ,apg4 #i1 #d-f4 #cab ,siehe ,apg4 #ba1 #a-af4 #cac ,als ,beweis lese man ,apg4 #b1 #cg-da2 #h1 #e-ac4 #be4 #dj2 #aj2 #af1 #ac-ae4 #be-cd2 #ah1 #a-h2 #ai1 #a-g4 ,vergl4 noch ,eisenlohr1 ,historische ,bemerkungen ber die ,taufe1 ,s4 #he-hg4 #cad ,geschichte der ,dogmen1 ,s4 #beh4 #bei2 vergl4 noch ,schrckh1 ,kirchengeschichte ,,xxix1 ,s4 #dgb4 #dhh2 ,neander1 ,der hl4 ,bernhard und sein ,zeitalter1 ,s4 #bdj1 und ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #bjd4 #cae ,matth4 #bh1 #ai4 #caf ,apg4 #aj4 #cag ,apg4 #ai1 #a-g4 #cah ,apg4 #bj1 #bj4 #cai ,luk4 #ah1 #af2 ,mark4 #aj1 #af4 #cbj ,joh4 #d1 #b4 #cba ,eph4 #f1 #d4 #cbb ,bibl4 ,kommentar ,i1 ,s4 #gai4 #gbj4 #cbc ,die kirchl4 ,erziehung zum ,christentum in ,antrge und ,vorschlge wrttemb4 ,pfarrer1 ,s4 #ae4 #cbd ,apg4 #aj1 #dd4 #dh4 #cbe ,apg4 #af1 #dj4 #cbf ,bibl4 ,kommentar ,,ii1 ,s4 #gch4 #cbg ,apg4 #af1 #cb-cd4 #cbh #a4 ,kor4 #af1 #ae4 #cbi ,kirchengeschichte1 ,hamburg #ahbf1 ,i1 ,s4 #cfb4 #ccj ,sakramente und ,sakramentalien1 ,s4 #aba4 #cca ,zur ,rechtfertigung der ,kindertaufe in ,zeitschrift fr ,theologie und ,kirche1 #ahif1 ,s4 #bgi4 #ccb ,herzog1 ,real-,encyklopdie ,,xv1 ,s4 #dca1 ,art4 ,taufe84 #ccc ,hauck ,,xix1 ,s4 #djc1 #c4 ,aufl4 ,art4 ,taufe84 #ccd ,bibel-,lexikon ,v1 ,art4 ,taufe81 ,s4 #dfg4 #cce ,meyers ,kommentar1 #ahhh1 ,s4 #aif4 #ccf ,handkommentar zur ,stelle1 ,s4 #ajb4 #ccg ,bibl4 ,kommentar ,,iii1 ,s4 #ega4 #cch ,zur ,geschichte der ,kindertaufe in ,theologische ,studien und ,kritiken1 #ahcj1 ,s4 #fga4 #cci ,die ,bedeutung der ,taufe im ,n4 ,testament in ,zeitschrift fr kirchliche ,wissenschaft1 #ahhh1 ,s4 #cfb4 #cdj ,neutestamentliche ,theologie ,,ii1 ,s4 #bdj4 #bda4 #cda ,taufe und ,abendmahl bei ,paulus1 ,s4 #bb4 #cdb ,schmid1 ,encyklopdie des ,erziehungs- und ,unterrichtswesens ,,ix1 ,s4 #cie1 ,art4 ,taufe84 #cdc ,riehm1 ,handwrterbuch des bibl4 ,altertums ,,ii1 ,s4 #afbj1 ,art4 ,taufe84 #cdd ,n4 ,testament mit ,erklrungen1 ,s4 #ajc4 #cde ,neues ,tagblatt von ,stuttgart vom #ba4 ,jan4 #aijh1 ,s4 #c4 #cdf ,pater ,scheffmacher1 ,kontroverskatechimus1 ,aachen #aija1 ,s4 #aaa2 vergl4 auch ,s4 #ch4 #dh4 #cdg ,so z4 ,b4 ,luthardt1 ,kompendium der ,dogmatik1 ,leipzig #ahgh1 ,s4 #caa4 #cdh ,hauck1 ,real-,encyklopdie ,,xix1 ,s4 #ddf1 ,art4 ,taufe84 #cdi ,in dessen ,zeitschrift ,licht und ,leben8 vom #h4 ,mrz #aijf4 #cej ,die ,kindertaufe1 ,s4 #adi4 #aej4 #cea ,der ,altkatholizismus1 ,s4 #ea4 #eb4 #ceb ,kol4 #b1 #aa4 #cec ,apg4 #ae4 #ced ,apg4 #af1 #c4 #cee ,gal4 #b1 #c-e4 #cef ,kindertaufe1 ,s4 #aej4 #aea4 #ceg ,gal4 #f1 #ae2 ,matth4 #c1 #h4 #i2 ,joh4 #a1 #ac2 #c1 #c4 #e4 #f2 ,gal4 #c1 #g4 #h2 #e1 #f2 ,rm4 #d1 #aa2 #i1 #h2 #b4 ,kor4 #e1 #af4 #ceh ,gal4 #c1 #h4 #i4 #bb4 ,im ,konfirmationsbchlein des ,knigreichs ,wrttemberg1 ,ausgabe von #ahhd1 ,frage und ,antwort #d1 ,seite #e1 wird derselbe ,grundsatz vertreten1 den auch der ,konfirmand in ffentlicher ,gemeine stets bekennen mu4 #cei ,joh4 #c1 #af-bb4 #cfj ,joh4 #a1 #ab4 #ac4 #cfa ,gal4 #c1 #bh2 ,kol4 #c1 #aa2 ,rm4 #aj1 #ab2 #a4 ,kor4 #ab1 #ac4 #cfb ,gal4 #c1 #bi4 #cfc ,gal4 #e1 #f4 #cfd ,rm4 #c1 #i-ab4 #bc2 ,jes4 #fd1 #e #f4 #cfe ,rm4 #e1 #ab4 #cff ,rm4 #f1 #bc2 #a4 ,kor4 #ae1 #bb2 #a4 ,joh4 #a1 #g2 #e1 #aa4 #ab2 ,apg4 #d1 #ab4 #cfg ,joh4 #g1 #ch4 #cfh ,joh4 #c1 #c4 #e2 #b4 ,kor4 #e1 #ag4 #cfi ,mark4 #aj1 #ad2 #af1 #af2 ,eph4 #d1 #e2 ,matth4 #c1 #ac-ae4 #cgj ,mller1 ,evang4 ,konkordienbuch1 ,s4 #aai4 #aba4 #cga ,siehe ,luthers ,kleinen und ,groen ,katechismus4 #cgb ,walch ,x1 ,s4 #abg4 #cgc ,die ,kindertaufe1 ,s4 #af4 #cgd ,ebendaselbst1 ,s4 #ag4 #cge ,evangelisches ,konkordienbuch1 ,s4 #if4 #cgf ,die ,kindertaufe1 ,s4 #bj4 #ba4 #cgg ,vergl4 hier ,walch ,x1 ,s4 #aca4 #cgh ,rm4 #aj1 #ag4 #ad4 #cgi ,groer ,katechismus in ,mller1 ,evangelisches ,konkordienbuch1 ,s4 #bga4 #chj ,die ,kindertaufe1 ,s4 #bb-be4 #cha ,man lese sorgfltig nachfolgende ,texte3 ,joh4 #a1 #ab4 #ac2 #c1 #c4 #e2 #a4 ,joh4 #e1 #a4 #d2 ,tit4 #c1 #d4 #e2 #a4 ,petri #a1 #c-e4 #ah-bc2 ,jak4 #a1 #ah2 vergl4 ,apg4 #b1 #ch-da2 #h1 #e-ab4 #bf-dj2 #i1 #c-bj2 #aj2 #af1 #ac4 #ad4 #be-cc4 #chb ,die kirchliche ,erziehung zum ,christentum in ,antrge und ,vorschlge wrttemb4 ,pfarrer81 ,s4 #ad4 #ae4 #chc ,siehe die ,verhandlungen der ,synode im kirchl4 ,anzeiger von ,wrttemberg8 vom #ba4 ,mrz #aijg4 #chd ,im ,gemeindeblatt der ,johanniskirche1 ,stuttgart #aijh1 ,heft #a4 #che ,versuch einer christlichen ,dogmatik1 ,s4 #bcg4 #chf ,so ,hfling in seinem ,buch ,das ,sakrament der ,taufe81 ,i1 ,s4 #aad4 #chg ,erste ,apologie1 ,kap4 #ae4 #chh ,herzog1 ,real-,encyklopdie ,,xv1 ,s4 #dce1 ,art4 ,taufe82 vergl4 auch ,semisch1 ,justin der ,mrtyrer ,,ii1 ,s4 #dcb4 #chi ,erste ,apologie1 ,kap4 #fa4 #cij ,semisch1 ,justin der ,mrtyrer ,,ii1 ,s4 #dca4 #cia ,wider die ,hresien ,,ii1 ,kap4 #bb2 auch in ,neander1 ,kirchengeschichte ,i1 ,s4 #cih4 #cii4 #cib ,ebr4 #d1 #ae2 #b1 #ag4 #ah4 #cic ,grabes ,ausgabe von ,irenus' ,schriften1 ,kap4 #bj und #da4 #cid ,handbuch der christl4 ,dogmengeschichte ,,ii1 ,s4 #cdd4 #cie ,dogmengeschichte #gb1 ,s4 #afd1 ,anm4 #d4 #cif ber die ,taufe1 ,kap4 #ah4 #cig ,kirchengeschichte ,i1 ,s4 #djj4 #cih ,geschichte der ,dogmen1 ,s4 #bef4 #cii ,booth1 ,paedobaptism ,,ii1 ,s4 #gi4 #hj4 #djj ,kirchengeschichte ,i1 ,s4 #djc4 #dja ,cyprian1 ,epistel #fd1 ,kap4 #e1 an ,fidus und ,origenes ber ,luk4 ,hom4 ,,xiv4 #djb ,hefele1 ,konziliengeschichte ,,ii1 ,s4 #aaf4 #gjj4 #djc ,kirchengeschichte ,i1 ,s4 #dja4 #djd ,booth1 ,paedobaptism ,,ii1 ,s4 #abh4 #dje ,kirchengeschichte ,i1 ,s4 #dja4 #djf ,cyprian1 ,epistel #fd an ,fidus4 #djg ,ist die ,kindertaufe schrift- und rechtmig8 ,s4 #gi4 #hj4 #djh ,homilie ,,viii 7 #c71 zu #c4 ,mose4 #dji ,homilie ,,xiv zu ,lukas4 #daj ,homilie ,v 7 #f7 zum ,rmerbrief2 vergl4 auch ,herzog1 ,real-,encyklopdie ,,xv1 ,s4 #dce1 ,art4 ,taufe84 #daa ,kirchengeschichte ,i1 ,s4 #djb4 #djc4 #dab ,handbuch der christlichen ,dogmengeschichte1 ,t4 ,,iii1 ,s4 #cdh4 #dac ,handwrterbuch des biblischen ,altertums ,,ii1 ,s4 #afbj4 #dad ,the ,new ,directory for ,baptist ,churches1 ,s4 #dgh3 ,bunsen1 ,hippolytus and his age1 ,vol4 ,i4 p4 #ahd and ,vol4 ,,iii4 p4 #ahj4 #dae ,booth1 ,paedobaptism ,,ii1 ,s4 #gf4 #gg4 #daf ,christianity and ,mankind ,,ii1 #aje4 #ajf4 #dag ,bd4 ,i1 ,s4 #bhc4 #bhd4 #dah ,rede auf die hl4 ,taufe1 ,kap4 #bh4 #dai ,vergl4 ,ruperti1 ,geschichte der ,dogmen1 ,s4 #bei und ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #fb4 #fc4 #dbj ,hefele1 ,konziliengeschichte ,,ii1 ,s4 #aaf4 #dba ,kanon #aaj4 #dbb ,neander1 ,der heilige ,bernhard und sein ,zeitalter1 ,s4 #bdj4 #dbc ,ebendaselbst1 ,s4 #afj4 #dbd ,christl4 ,kirchengeschichte ,,xxix1 ,s4 #eaf4 #dbe ,der hl4 ,bernhard und sein ,zeitalter4 #dbf ,lehrbuch der ,liturgik ,,ii1 ,s4 #h in ,sammlung von ,lehrbchern der praktischen ,theologie81 herausgegeben von ,dr4 ,h4 ,hering ,,iii4 ,berlin #aiji2 vergl4 auch ,schaff1 ,kirchengeschichte1 ,s4 #ccg4 #had4 #aaef4 #dbg ,hefele1 ,konziliengeschichte ,,iii1 ,s4 #cdi4 #dbh ,ebendaselbst1 ,s4 #fcg4 #dbi ,vergl4 z4 ,b4 die groe ,synode von ,aachen #hcf ,,ii1 ,kan4 #e1 ,hefele1 ,konziliengeschichte ,,iv1 ,s4 #ij2 ebenso das ,konzil zu ,mainz von #hea oder #heb1 ,kan4 #af1 ,hefele1 ,konziliengeschichte ,,iv1 ,s4 #ahj4 #dcj ,bedenken ,luthers von der ,taufe1 so von ,weibern in der ,not geschehen 7,walch ,x1 ,s4 #bacj74 #dca ,wer ber diesen ,punkt ,genaues wissen will1 den verweisen wir auf ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #aag4 #aah1 und ,herzog1 ,real-,encyklopdie ,,xv1 ,s4 #dgj1 ,art4 ,taufe81 sowie auf einen interessanten ,aufsatz ber ultramontane ,eingriffe in die ,freiheit der ,wissenschaft von dem ,berliner ,universittsprofessor1 ,geheimer ,medizinalrat v4 ,hausemann1 der teilweise in unserer ,zeitschrift ,der ,protestant8 ,nr4 #d1 #aiaa1 ,s4 #ic zum ,abdruck gelangte4 #dcb ,schrckh1 ,kirchengeschichte ,,xxix1 ,s4 #beb4 #dcc ,bingham1 ,antiquities ,,xi1 ,kap4 #d4 #dcd ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #abe4 #dce ,hefele1 ,konziliengeschichte ,,iii1 ,s4 #he4 #dcf ,dr4 ,augusti1 ,denkwrdigkeiten aus der christl4 ,archologie ,,vii1 ,s4 #abe4 #abf4 #dcg ,schrckh1 ,kirchengeschichte ,,xxix1 ,s4 #afj4 #dch ,vergl4 ,drews in ,hauck1 ,real-,encyklopdie ,,xix1 ,s4 #ddf1 ,art4 ,taufe8 sowie ,zwingli ,vom ,touf1 vom ,wiedertouf und vom ,kindertouf8 vom ,jahre #aebe4 #dci ,hauck1 ,real-,encyklopdie ,,xxi1 ,s4 #gid4 #gie1 ,art4 ,zwingli2 ,cramp1 ,geschichte der ,baptisten1 ,s4 #bja4 #ddj ,der christl4 ,glaube1 #b4 ,teil1 ,s4 #cbc4 #dda ,cox1 ,sabbath ,laws1 p4 #bfj4 #ddb ,die kirchliche ,erziehung1 ,s4 #ah4 #ddc ,die ,kindertaufe1 ,s4 #aef4 #ddd ,zitiert von ,caspari in ,hauck1 ,real-,encyklopdie ,x1 ,s4 #fgh1 ,art4 ,konfirmation84 #dde ,vergl4 ,dr4 ,gmelin1 ,die kirchl4 ,erziehung zum ,christentum in ,antrge und ,vorschlge wrttemb4 ,pfarrer81 ,s4 #af4 #ddf ,die ,kindertaufe1 ,s4 #aci4 #ddg ,schaff1 ,kirchengeschichte1 ,s4 #hah4 #ddh ,hebich1 ,ein ,beitrag zur ,geschichte der indischen ,mission81 ,s4 #c4