,note3 ,images of the original pages are available through ,internet ,archive4 ,see https3_/_/archive4org_/details_/dieorgan ischeche#ahdblieb ,some characters might not display properly in this ,,utf-#h text file 7e4g41 empty squares74 ,if so1 the reader should consult the html version 7https3_/_/www4gutenberg4org_/cache_/epu b_/#eedfb_/pg#eedfb-;images4html7 or 7https3_/_/www4gutenberg4org_/files_/#ee dfb_/eedfb-;h4zip7 or the original page images noted above4 ,anmerkungen zur ,transkription ,text und ,text reprsentieren fett gedruckten bzw4 gesperrten ,text4 ,das ,originalwerk wurde in ,fraktur gedruckt1 auer den hier als ,text markierten ,texten4 ,weitere ,anmerkungen befinden sich am ,ende dieses ,textes4 ,die organische ,chemie in ihrer ,anwendung auf ,physiologie und ,pathologie4 ,druck und ,papier von ,fr4 ,vieweg und ,sohn in ,braunschweig ,die organische ,chemie in ihrer ,anwendung auf ,physiologie und ,pathologie4 ,von ,justus ,liebig1 ,dr4 der ,medizin und ,philosophie1 ,professor der ,chemie an der ,ludwigs-,universitt zu ,gieen1 ,ritter des ,groherzogl4 ,hessischen ,ludwigsordens und des ,kaiserl4 ,russischen ,st4 ,annenordens #cter ,klasse1 auswrtiges ,mitglied der ,knigl4 ,akademie der ,wissenschaften zu ,stockholm1 der ,royal ,society zu ,london1 ,ehrenmitglied der ,british association for the advancement of ,science1 ,ehrenmitglied der ,kniglichen ,akademie zu ,dublin1 correspondirendes ,mitglied der ,kniglichen ,akademieen der ,wissenschaften zu ,berlin1 ,mnchen und ,st4 ,petersburg1 des ,kniglichen ,institutes zu ,amsterdam1 der ,kniglichen ,societt der ,wissenschaften zu ,gttingen1 der naturforschenden ,gesellschaft zu ,heidelberg c4 c4 c4 ,braunschweig1 ,verlag von ,friedrich ,vieweg und ,sohn4 #ahdb4 ,vorwort4 ,durch die ,uebertragung der ,methoden1 welche die ,physiker seit ,jahrhunderten in der ,ermittelung der ,ursachen der ,naturerscheinungen befolgen1 auf die ,chemie1 durch ,beachtung von ,ma und ,gewicht1 ist von ,lavoisier der ,grundstein einer neuen ,wissenschaft gelegt worden1 welche durch die ,pflege ausgezeichneter ,mnner in auerordentlich kurzer ,zeit einen hohen ,grad von ,vollendung erhalten hat4 ,es war die ,aufsuchung und das ,festhalten aller ,bedingungen1 die sich zu einer ,beobachtung vereinigen mssen1 es war die ,erkenntni der richtigeren ,grundstze zu ,forschungen1 welche die ,chemiker vor ,irrthmern schtzten und sie auf einem ebenso einfachen als sicheren ,wege zu ,entdeckungen fhrten1 welche in die frher dunkelsten und unbegreiflichsten ,naturerscheinungen ,licht und ,klarheit brachten4 ,die ntzlichsten ,anwendungen auf ,knste und ,industrie und alle der ,chemie verwandten ,zweige des ,wissens1 ergaben sich aus den von ihnen erforschten ,gesetzen und dieser ,einflu zeigte sich nicht erst1 nachdem die ,chemie den erreichbaren ,grad von ,vollendung erhalten hatte1 sondern er machte sich mit jeder einzelnen neuen ,erfahrung geltend4 ,alle in den anderen ,fchern bereits vorhandenen ,erfahrungen und ,beobachtungen wirkten in ganz gleicher ,weise frdernd1 auf die ,ausbildung und ,entwicklung der ,chemie zurck1 so da sie eben so viel von der ,metallurgie und ,industrie empfing1 als sie gegeben hatte2 indem sie zusammen an ,reichthum zunahmen1 bildeten sie sich mit und neben einander aus4 ,nach der allmligen ,vervollkommnung der ,mineralchemie wandten sich die ,arbeiten der ,chemiker einer andern ,richtung zu2 aus der ,untersuchung der ,bestandtheile der ,pflanzen und ,thiere sind neue und vernderte ,ansichten hervorgegangen2 das vorliegende ,werk ist ein ,versuch zu ihrer ,anwendung in der ,physiologie und ,pathologie4 ,in frheren ,zeiten hat man1 in vielen ,fllen mit groem ,erfolg1 die aus der ,bekanntschaft mit den chemischen ,erfahrungen erworbenen ,ansichten auf die ,zwecke der ,heilwissenschaft anzuwenden versucht2 ja1 die groen ,aerzte1 welche zu ,ende des siebenzehnten ,jahrhunderts lebten1 waren die ausschlielichen ,kenner und ,begrnder der ,chemie2 das phlogistische ,system der ,chemie1 mit allen seinen ,unvollkommenheiten1 erschien als die ,morgenrthe eines neuen ,tages1 es war der ,sieg der ,philosophie ber die roheste ,experimentirkunst4 ,die neuere ,chemie hat mit allen ihren ,entdeckungen der ,physiologie und ,pathologie nur unbedeutende ,dienste geleistet1 und ,niemand kann sich ber die ,ursache dieser ,theilnahmlosigkeit tuschen1 wer in ,erwgung zieht1 da alle in dem ,gebiete der anorganischen ,chemie erworbenen ,erfahrungen1 die ,kenntni des ,verhaltens der einfachen ,krper und ihrer in ,laboratorien darstellbaren ,verbindungen mit dem lebendigen ,thierkrper und dem ,verhalten seiner ,bestandtheile in keine ,art von ,beziehung gebracht werden konnten4 ,die ,physiologie nahm keinen ,theil an den ,fortschritten der ,chemie1 weil sie lange ,zeit hindurch1 zu ihrer eigenen ,frderung1 nichts von dieser ,wissenschaft zu empfangen hatte4 ,dieser ,zustand hat sich seit fnfundzwanzig ,jahren gendert2 allein auch in der ,physiologie sind in dieser ,zeit neue ,wege und ,mittel zu ,forschungen in ihrem eigenen ,gebiete gewonnen worden1 und erst mit der ,erschpfung dieser ,quellen von ,entdeckungen lie sich einer neuen ,richtung in den ,arbeiten der ,physiologen entgegensehen4 ,auch diese ,zeit liegt uns nahe1 und ein ,weiterschreiten auf dem eingeschlagenen ,wege wrde jetzt das ,gebiet der ,physiologie1 aus dem sich sehr bald fhlbar machenden ,mangel an frischen ,anhaltspunkten zu ,forschungen1 nur breiter1 aber weder tiefer noch grndlicher machen4 ,niemand wird den ,muth haben zu behaupten1 da die ,ermittelung der ,formen und der ,bewegungserscheinungen nicht nothwendig oder ntzlich wre1 sie mu im ,gegentheil als durchaus unentbehrlich zur ,erkenntni der ,lebensprocesse angesehen werden2 allein sie umfat nur eine einzige ,klasse von ,bedingungen zur ,erkenntni1 und diese reichen fr sich allein nicht dazu hin4 ,die ,erforschung der ,zwecke und ,functionen der einzelnen ,organe und ihres gegenseitigen ,verbandes im ,thierkrper1 war in frherer ,zeit der ,hauptgegenstand der physiologischen ,untersuchungen2 er ist in der neuern ,zeit in den ,hintergrund getreten4 ,die grte ,masse aller neueren ,entdeckungen hat die vergleichende ,anatomie weit mehr als die ,physiologie bereichert4 ,fr die ,erkennung der ungleichen ,formen und ,zustnde im gesunden und kranken ,organismus geben diese ,arbeiten ohne ,zweifel die werthvollsten ,resultate1 allein fr eine tiefere ,einsicht in das ,wesen der vitalen ,acte bieten sie keine ,aufschlsse dar4 ,durch die genaueste1 anatomische ,kenntni der ,gebilde kann man zuletzt nicht erfahren1 zu welchem ,zwecke sie dienen1 und mit der mikroskopischen ,untersuchung der feinsten ,verzweigungen der ,gefnetze wird man nicht mehr von ihren ,verrichtungen wissen1 als man ber den ,gesichtssinn durch das ,zhlen der ,flchen auf dem ,auge einer ,stubenfliege erfahren hat4 ,die schnste und erhabenste ,aufgabe des menschlichen ,geistes1 die ,erforschung der ,gesetze des ,lebens1 kann nicht gels't1 sie kann nicht gedacht werden1 ohne eine genaue ,kenntni der chemischen ,krfte1 der ,krfte nmlich1 die nicht in ,entfernungen wirken1 die in einer hnlichen ,weise zur ,aeuerung gelangen1 wie die letzten ,ursachen1 von welchen die ,lebenserscheinungen bedingt werden1 die sich berall thtig zeigen1 wo sich differente ,materien berhren4 ,die ,pathologie versucht noch heutzutage1 wiewohl ganz nach dem ,muster der phlogistischen ,chemiker 7der qualitativen ,methode71 ,anwendung von chemischen ,erfahrungen zur ,beseitigung von ,krankheitszustnden zu machen1 allein den ,ursachen und dem ,wesen der ,krankheit ist man mit allen diesen zahllosen ,versuchen um keinen ,schritt nher gekommen4 ,ohne bestimmte ,fragen zu stellen1 hat man ,blut1 ,harn und alle ,bestandtheile des gesunden und kranken ,organismus mit ,alkalien und ,suren und allen ,arten von chemischen ,reagentien in ,berhrung gebracht und aus der ,kenntni der vorgegangenen ,aenderungen ,rckschlsse auf ihr ,verhalten im ,krper gemacht4 ,auf diesem ,wege konnte der ,zufall vielleicht zu ntzlichen ,heilmitteln fhren1 allein eine rationelle ,pathologie kann auf ,reactionen nicht begrndet1 der lebendige ,thierkrper kann nicht fr ein chemisches ,laboratorium angesehen werden4 ,bei krankhaften ,zustnden1 in dessen ,folge das ,blut eine dickflssige ,beschaffenheit erhlt1 kann diese nicht durch eine chemische ,wirkung auf die in den ,blutkanlen circulirende ,flssigkeit dauernd gehoben werden2 die ,abscheidung von ,sedimenten im ,harn lt sich vielleicht durch ,alkalien verhindern1 ohne da damit nur entfernt die ,krankheitsursache beseitigt sein kann2 und wenn man im ,typhus unlsliche ,ammoniaksalze in den ,faeces und eine hnliche ,aenderung der ,beschaffenheit der ,blutkrperchen beobachtet1 so wie sie durch ,ammoniakflssigkeit knstlich im ,blute hervorgebracht werden kann1 so darf deshalb das im ,krper vorhandene ,ammoniak nicht als die ,ursache1 sondern stets nur als der ,effect einer ,ursache angesehen werden4 ,so hat die ,medizin1 nach dem ,vorbilde der aristotelischen ,philosophie1 sich ,vorstellungen geschaffen ber ,ernhrung und ,blutbildung1 man hat die ,speisen classificirt in nahrhafte und nichtnahrhafte2 aber auf ,beobachtungen gesttzt1 denen die wesentlichsten ,erfordernisse zu richtigen ,schlssen mangelten1 konnten diese ,theorien nicht als ,ausdrcke der ,wahrheit gelten4 ,in welcher ,klarheit erscheinen uns jetzt die ,beziehungen der ,speisen zu den ,zwecken1 zu welchen sie im ,thierkrper dienen1 seitdem die organische ,chemie ihre quantitative ,untersuchungsmethode auf ihre ,ermittelung in ,anwendung brachte6 ,wenn eine magere #d ,pfund wiegende ,gans in #cf ,tagen1 whrend welchen sie mit #bd ,pfund ,welschkorn 7,mays7 gemstet worden ist1 #e ,pfund ber ihr ursprngliches ,gewicht zunimmt und man #c_/ ,pfund reines ,fett aus ihr gewinnt1 so kann dieses ,fett nicht fertig gebildet in der ,nahrung gewesen sein1 da diese noch nicht den tausendsten ,theil an ,fett oder fetthnlichen ,materien enthlt4 ,und wenn eine gewisse ,anzahl ,bienen1 deren ,gewicht man genau kennt1 mit reinem1 wachsfreiem ,honig gefttert1 fr je #bj ,theile verbrauchten ,honigs einen ,theil ,wachs liefern1 ohne da sich sonst in ihrem ,gesundheitszustande oder in ihrem ,gewichte etwas ndert1 so kann man ber die ,erzeugung von ,fett in dem ,thierkrper aus ,zucker nicht im ,zweifel sein4 ,ganz hnlich wie bei der ,entscheidung der ,frage ber die ,fettbildung1 verhlt es sich mit der ,erforschung des ,ursprungs und der ,vernderung der ,secrete und anderer ,erscheinungen im ,thierkrper4 ,von dem ,augenblick1 wo man anfngt die ,antworten auf ,fragen1 mit ,ernst und ,gewissenhaftigkeit zu suchen1 wo man sich die ,mhe nimmt1 durch ,ma und ,gewicht die ,beobachtungen festzuhalten und in ,gleichungen auszudrcken1 ergeben sich die ,antworten von selbst4 ,durch eine noch so groe ,anzahl von ,beobachtungen1 welche nur die eine ,seite der ,frage erlutern1 wird man niemals im ,stande sein1 das ,wesen einer ,naturerscheinung in seiner ganzen ,bedeutung zu erforschen2 sie mssen nothwendig1 wenn sie ,nutzen schaffen sollen1 nach einem ganz bestimmten ,zweck und ,ziel gerichtet sein1 sie mssen einen organischen ,zusammenhang besitzen4 ,mit ,recht schreiben die ,physiker und ,chemiker ihren ,forschungsmethoden den grten ,theil des ,erfolgs in ihren ,arbeiten zu4 ,jede chemische oder physikalische ,arbeit1 welche einigermaen den ,stempel der ,vollendung an sich trgt1 lt sich im ,resultate in wenigen ,worten wiedergeben4 ,allein diese wenigen ,worte sind unvergngliche ,wahrheiten1 zu deren ,auffindung zahllose ,versuche und ,fragen erforderlich waren2 die ,arbeiten selbst1 die mhsamen ,versuche und verwickelten ,apparate fallen der ,vergessenheit anheim1 sobald die ,wahrheit ermittelt ist2 es sind die ,leitern1 die ,schachte und ,werkzeuge1 welche nicht entbehrt werden konnten1 um zu dem reichen ,erzgang zu gelangen2 es sind die ,stollen und ,luftzge1 welche die ,gruben von ,wasser und bsen ,wettern frei hielten4 ,eine jede1 auch die kleinste chemische oder physikalische ,arbeit1 wenn sie auf ,beachtung ,ansprche macht1 mu heutzutage diesen ,character an sich tragen2 aus einer gewissen ,anzahl von ,beobachtungen mu ein ,schlu1 gleichgltig ob er viel oder wenig umfat1 gezogen werden knnen4 ,es kann nur in der ,methode1 nur in ihrer ,untersuchungsweise liegen1 da seit einem halben ,jahrhundert in ,beziehung auf eine tiefere ,einsicht in die ,functionen der wichtigsten ,organe1 der ,milz1 der ,leber und zahlreichen ,drsen1 von den ,physiologen so wenig neue feststehende ,wahrheiten gewonnen worden sind1 und sicher wird die unvollkommene ,bekanntschaft mit den ,forschungsmethoden der ,chemie das ,haupthinderni bleiben1 was den ,fortschritten der ,physiologie entgegensteht1 der ,hauptvorwurf1 den sie nicht zu beseitigen vermag4 ,die ,chemie stand der ,physik vor ,lavoisier1 ,scheele und ,priestley nicht nher1 als heutzutage der ,physiologie2 sie ist jetzt mit der ,physik so innig verschmolzen1 da es schwer halten drfte1 zwischen beiden eine scharfe ,grenzlinie zu ziehen2 ganz dasselbe ,band vereinigt die ,chemie mit der ,physiologie1 und in einem halben ,jahrhundert wird man ihre ,trennung fr ebenso unmglich halten4 ,unsere ,fragen und ,versuche durchschneiden in unzhligen krummen ,linien die grade ,linie1 die zur ,wahrheit fhrt1 es sind die ,kreuzungspunkte1 die uns die wahre ,richtung erkennen lassen2 es liegt in der ,unvollkommenheit des menschlichen ,geistes1 da die krummen ,linien gemacht werden mssen4 ,die ,chemiker und ,physiker behalten stets ihr ,ziel im ,auge1 dem einen gelingt es1 streckenweise den geraden ,weg zu verfolgen1 allein alle sind auf die ,umwege vorbereitet2 des ,erfolgs ihrer ,anstrengungen bei ,beharrlichkeit und ,ausdauer gewi1 wchst die ,begierde und ihr ,muth mit den ,schwierigkeiten4 ,einzelne ,beobachtungen ohne ,zusammenhang sind auf einer ,ebene zerstreute ,punkte1 die uns nicht gestatten1 einen bestimmten ,weg zu whlen4 ,in der ,chemie hatte man ,jahrhunderte lang nichts als diese ,punkte1 deren ,zwischenrume auszufllen ,mittel genug in ,anwendung kamen2 allein bleibende ,entdeckungen1 wahre ,fortschritte wurden erst dann gemacht1 als man ihre ,verknpfung nicht mehr der ,phantasie berlie4 ,ich habe den ,zweck gehabt1 die ,kreuzungspunkte der ,physiologie und ,chemie in diesem ,buche hervorzuheben und die ,stellen anzudeuten1 wo beide ,wissenschaften gegenseitig in einander greifen4 ,es enthlt eine ,sammlung von ,aufgaben1 so wie sie gegenwrtig von der ,chemie gestellt werden1 und eine ,anzahl von ,schlssen1 die nach ihren ,regeln aus den vorhandenen ,erfahrungen sich ergeben4 ,diese ,fragen und ,aufgaben werden ihre ,lsung erhalten1 und kein ,zweifel kann darber sein1 da wir alsdann eine neue ,physiologie und eine rationelle ,pathologie haben werden4 ,gewi ist unser ,senkblei nicht lang genug1 um die ,tiefe des ,meeres zu messen1 allein es verliert deshalb seinen ,werth fr uns nicht2 wenn es uns vorlufig nur hilft1 um die ,klippen und ,sandbnke zu vermeiden1 so ist dieser ,nutzen gro genug4 ,in der ,hand des ,physiologen mu die organische ,chemie zu einem geistigen ,hilfsmittel werden1 mit dem er im ,stande sein wird1 die ,ursachen von ,erscheinungen zu erforschen1 die das leibliche ,auge nicht mehr erkennt2 und wenn von den ,resultaten1 die ich in diesem ,buche entwickelt oder angedeutet habe1 nur ein ,einziges eine ntzliche ,anwendung zult1 so halte ich den ,zweck1 fr den es geschrieben ist1 fr vollkommen erreicht4 ,der ,weg1 der dazu gefhrt hat1 wird andere ,wege bahnen1 und dies betrachte ich als den hchsten ,gewinn4 ,gieen1 im ,april #ahdb4 ,dr4 ,justus ,liebig4 ,erster ,theil4 ,der chemische ,proce der ,respiration und ,ernhrung4 ,i4 ,in dem ,thierei1 in dem ,samen einer ,pflanze erkennen wir eine merkwrdige ,thtigkeit1 eine ,ursache der ,zunahme an ,masse1 des ,ersatzes an verbrauchtem ,stoff1 eine ,kraft in dem ,zustande der ,ruhe4 ,durch uere ,bedingungen1 durch die ,begattung1 durch ,gegenwart von ,feuchtigkeit und ,luft wird der ,zustand des statischen ,gleichgewichtes dieser ,thtigkeit aufgehoben2 die in ,bewegung bergehende ,kraft uert sich in einer ,reihe von ,formbildungen1 welche1 wenn auch zuweilen durch grade ,linien eingeschlossen1 doch weit entfernt von geometrischen ,gestalten sind1 so wie wir sie beim krystallisirenden ,minerale beobachten4 ,diese ,kraft heit ,lebenskraft4 ,die ,zunahme an ,masse in einer ,pflanze wird durch den ,akt einer ,zersetzung bedingt1 die in gewissen ,pflanzentheilen durch die ,einwirkung des ,lichts und der ,wrme vor sich geht4 ,dieser ,zersetzung unterliegen in dem ,lebensproce der ,pflanze ausschlielich nur anorganische ,materien1 und wenn man mit ausgezeichneten ,mineralogen die ,luft und gewisse andere ,gase als ,mineralien gelten lt1 so kann man sagen1 da die vegetative ,lebensthtigkeit die ,verwandlung des ,minerals in einen mit ,leben begabten ,organismus bewirkt1 das ,mineral wird ,theil eines ,trgers der ,lebenskraft4 ,die ,zunahme an ,masse in einer lebenden ,pflanze setzt voraus1 da gewisse ,bestandtheile der ,nahrung zu ,bestandtheilen des ,pflanzenkrpers werden1 und eine ,vergleichung der chemischen ,zusammensetzung von beiden1 zeigt mit unzweifelhafter ,gewiheit1 welche von den ,bestandtheilen der ,nahrung ausgetreten1 welche assimilirt worden sind4 ,die ,beobachtungen der ,pflanzenphysiologen und die ,untersuchungen der ,chemiker1 sie haben gegenseitig dazu gedient1 um den ,beweis zu fhren1 da das ,wachsthum und die ,entwickelung der ,pflanze abhngig sind von einer ,ausscheidung von ,sauerstoff1 der sich von den ,bestandtheilen ihrer ,nahrungsmittel trennt4 ,im geraden ,gegensatz zu dem ,pflanzenleben uert sich das ,thierleben in einer nie aufhrenden ,einsaugung und ,verbindung des ,sauerstoffs der ,luft mit gewissen ,bestandtheilen des ,thierkrpers4 ,whrend kein ,theil eines organischen ,wesens zur ,nahrung einer ,pflanze dienen kann1 wenn er nicht vorher1 in ,folge von ,fulni und ,verwesungsprocessen1 die ,form eines anorganischen ,krpers angenommen hat1 bedarf der thierische ,organismus zu seiner ,erhaltung und ,entwickelung hher organisirter ,atome4 ,die ,nahrungsmittel aller ,thiere sind unter allen ,umstnden ,theile von ,organismen4 ,durch ihre ,fhigkeit1 den ,ort zu wechseln1 und im ,allgemeinen durch die ,sinne unterscheidet sich das ,thier von der ,pflanze4 ,alle diese ,thtigkeiten gehen von gewissen ,werkzeugen aus1 die in der ,pflanze fehlen4 ,die vergleichende ,anatomie zeigt1 da die ,bewegungs- und ,gefhlsuerungen von gewissen ,apparaten abhngig sind1 die mit einander in keinem andern ,zusammenhange stehen1 als da sie sich in einem gemeinschaftlichen ,centrum vereinigen4 ,die ,substanz des ,rckenmarks1 der ,nerven1 der ,gehirnmaterie sind in ihrer ,zusammensetzung und ihrem chemischen ,verhalten wesentlich von der ,substanz der ,zellen1 ,membranen1 ,muskeln und der ,haut verschieden4 ,alles1 was im ,thierorganismus ,bewegung genannt werden kann1 geht von den ,nervenapparaten aus4 ,die ,bewegungserscheinungen in den ,pflanzen1 die ,saftcirculation1 die man in manchen ,charen beobachtet hat1 das ,schlieen der ,blthen und ,bltter hngt von physikalischen und mechanischen ,ursachen ab4 ,eine ,pflanze enthlt keine ,nerven4 ,wrme und ,licht sind die entfernteren ,ursachen der ,bewegungen in ,pflanzen1 in den ,thieren erkennen wir in den ,nervenapparaten eine ,quelle von ,kraft1 die sich in jedem ,zeitmomente ihres ,lebens wieder zu erneuern vermag4 ,aehnlich wie die ,assimilation der ,nahrungsmittel in den ,pflanzen1 ihr ganzer ,bildungsproce1 abhngig ist von gewissen ueren ,ursachen1 welche die ,bewegungen vermitteln1 ist die ,entwickelung des ,thierorganismus bis zu einem gewissen ,grade unabhngig von diesen ueren ,ursachen1 eben weil er in sich selbst durch ein besonderes ,system von ,apparaten die zu dem ,lebensproce unentbehrliche ,kraft der ,bewegung erzeugt4 ,der ,bildungsproce1 die ,assimilation1 der ,uebergang des in ,bewegung befindlichen ,stoffs in den ,zustand der ,ruhe geht bei ,pflanzen und ,thieren in einerlei ,weise vor sich1 es ist die nmliche ,ursache1 die in beiden die ,zunahme an ,masse bedingt1 es ist dies das eigentliche vegetative ,leben1 es uert sich ohne ,bewutsein4 ,in der ,pflanze giebt sich die vegetative ,lebensthtigkeit unter ,mitwirkung von ueren ,krften1 in ,thieren durch ,thtigkeiten kund1 die sich in ihrem ,organismus erzeugen4 ,die ,verdauung1 der ,blutumlauf1 die ,absonderung der ,sfte1 sie stehen jedenfalls unter der ,herrschaft des ,nervensystems1 allein es ist ein und dieselbe ,kraft1 welche dem ,keim1 dem ,blatt1 der ,wurzelfaser die nmlichen wunderbaren ,eigenschaften giebt1 welche die secernirende ,haut1 die ,drse besitzen1 welche jedes ,organ im ,thier befhigt1 seinen eigenen ,funktionen vorzustehen2 nur die ,ursachen der ,bewegungen sind in beiden verschieden4 ,whrend wir in den niedrigsten ,thierklassen die ,apparate der ,bewegung1 wie im befruchteten ,keim des ,thierei's1 in dem sie sich zu allererst entwickeln1 nie vermissen1 finden wir in hheren ,thierklassen besondere ,apparate des ,gefhls und ,empfindens1 des ,bewutseins und des hheren geistigen ,lebens4 ,der ,patholog zeigt uns1 da das eigentlich vegetative ,leben keineswegs an das ,vorhandensein dieser ,apparate geknpft ist1 da der ,nutritionsproce in den ,theilen des ,krpers1 wo diejenigen ,nerven gelhmt sind1 welche das ,gefhl oder die willkrlichen ,bewegungen vermitteln1 in der nmlichen ,form vor sich geht1 wie in anderen1 in denen sie sich in normalem ,zustande befinden1 so wie auf der andern ,seite die krftigste ,energie des ,willens auf die ,zusammenziehung des ,herzens1 auf die ,bewegung der ,eingeweide und die ,secretionsprocesse keinen ,einflu auszuben vermag4 ,die ,erscheinungen des hheren geistigen ,lebens1 sie knnen auf dem gegenwrtigen ,standpunkt der ,wissenschaft nicht auf ihre nchsten1 viel weniger auf ihre letzten ,ursachen zurckgefhrt werden1 wir wissen weiter nichts davon1 als da sie vorhanden sind2 wir schreiben sie einer immateriellen ,thtigkeit zu1 und zwar insofern ihre ,aeuerungen an die ,materie sich gebunden finden1 einer ,kraft1 welche durchaus verschieden ist und nichts gemein hat mit der ,lebenskraft4 ,diese eigenthmliche ,kraft bt1 wie nicht geleugnet werden kann1 einen gewissen ,einflu auf die vegetative ,lebensthtigkeit aus1 hnlich wie dies von anderen immateriellen ,potenzen1 von ,licht1 ,elektricitt1 ,wrme und ,magnetismus geschieht1 allein dieser ,einflu ist nicht bedingender ,art1 sondern er uert sich nur als eine ,beschleunigung1 ,strung oder ,verlangsamung der vegetativen ,lebensprocesse2 auf eine ganz hnliche ,weise bt die vegetative ,lebensthtigkeit rckwrts gewisse ,wirkungen auf das bewute geistige ,leben aus4 ,es sind zwei ,krfte1 die sich neben einander in ,aktion befinden1 allein ,bewutsein und ,geist1 sie fehlen im ,thiere und der lebendigen ,pflanze1 ohne da wir in diesen etwas ,anderes vermissen1 als den ,mangel einer besondern ,ursache der ,steigerung oder ,strung2 abgesehen davon1 gehen alle vitalchemischen ,processe im ,menschen und ,thiere auf einerlei ,weise vor sich4 ,das unaufhrlich sich erneuernde ,streben1 die ,beziehungen der ,psyche zu dem animalischen ,leben ermitteln zu wollen1 hat von jeher die ,fortschritte der ,physiologie aufgehalten1 es war ein bestndiges ,heraustreten aus dem ,gebiete der ,naturforschung in das ,reich der phantastischen ,gebilde2 denn die begeisterten ,physiologen1 sie waren weit davon entfernt1 die ,gesetze des rein thierischen ,lebens zu kennen4 ,keiner von ihnen hatte eine klare ,vorstellung ber den ,entwickelungs- und ,ernhrungsproce1 keiner von der wahren ,ursache des ,todes4 ,sie erklrten die verborgensten psychischen ,erscheinungen und waren nicht im ,stande zu sagen1 was ,fieber ist und in welcher ,weise das ,chinin bei seiner ,heilung wirkt6 ,um die ,gesetze der ,bewegungen im ,thierkrper zu ermitteln1 war nur die eine ,bedingung1 die ,kenntni der ,apparate erforscht1 welche die ,bewegungen vermitteln1 aber die ,substanz der ,organe1 die ,vernderungen1 welche die ,nahrungsmittel im lebenden ,krper erfahren1 ihr ,uebergang zu ,bestandtheilen der ,organe und rckwrts wieder in leblose ,verbindungen1 der ,antheil1 den die ,atmosphre an den ,lebensprocessen nimmt1 alle diese ,grundlagen zu weiteren ,schlssen waren noch nicht gegeben4 ,was hat die ,psyche1 was hat ,bewutsein und ,geist mit der ,entwickelung des menschlichen ,ftus1 mit der des ,ftus im ,hhnerei zu schaffen8 gewi nicht mehr als sie ,antheil nimmt an der ,entwickelung des ,samens einer ,pflanze6 ,suchen wir vor der ,hand die nicht psychischen ,erscheinungen auf ihre letzten ,ursachen zurckzufhren1 und hten wir uns vor ,schlssen1 ehe wir eine ,grundlage haben4 ,wir kennen genau den ,mechanismus des ,auges1 allein weder die ,anatomie1 noch ,chemie wird uns jemals ,aufschlu geben1 wie der ,lichtstrahl zum ,bewutsein gelangt4 ,die ,naturforschung hat eine bestimmte ,grenze1 die sie nicht berschreiten darf1 sie mu sich stets daran erinnern1 da mit allen ,entdeckungen nicht in ,erfahrung gebracht werden kann1 was ,licht1 ,elektricitt und ,magnetismus fr ,dinge sind1 eben weil der menschliche ,geist nur ,vorstellungen hat fr ,dinge1 welche ,materialitt besitzen4 ,wir knnen aber die ,gesetze ihres ,zustands der ,ruhe und der ,bewegung erforschen1 eben weil sie sich in ,erscheinungen uern4 ,so knnen zweifellos die ,gesetze des ,lebens und ,alles1 was sie strt1 befrdert oder ndert1 erforscht werden1 ohne da man jemals wissen wird1 was das ,leben ist2 so fhrte die ,erforschung der ,gesetze des ,falles und der ,bewegung der ,himmelskrper auf eine vorher nie gedachte ,vorstellung ber ihre ,ursache4 ,diese ,vorstellung konnte in ihrer ,klarheit nicht entstehen ohne die ,kenntni der ,erscheinungen1 aus denen sie sich entwickelte3 an und fr sich ist ja die ,schwerkraft1 wie das ,licht fr einen ,blindgebornen1 ein bloes ,wort4 ,die neue ,wissenschaft der ,physiologie hat die ,methode des ,aristoteles verlassen1 sie erfindet keinen horror vacui1 keine ,quinta essentia mehr1 um den glubigen ,zuhrern ,aufschlsse und ,erklrungen von ,erscheinungen zu geben1 deren eigentlicher ,verband mit anderen1 deren letzte ,ursache nicht ermittelt ist1 zum ,heil der ,wissenschaft1 mu man hinzusetzen1 und zum ,segen fr die ,menschheit4 ,wenn wir festhalten1 da alle ,erscheinungen in dem ,organismus der ,pflanzen und des ,thieres einer ganz eigenthmlichen ,ursache zugeschrieben werden mssen1 welche in ihren ,aeuerungen durchaus verschieden ist von allen anderen ,ursachen1 die ,zustandsnderungen oder ,bewegungen bedingen1 wenn wir die ,lebenskraft also gelten lassen fr eine fr sich bestehende ,kraft1 so haben wir in den ,erscheinungen des organischen ,lebens1 wie in allen anderen ,erscheinungen1 welche ,krften zugeschrieben werden mssen1 eine ,statik 7,zustand des ,gleichgewichtes1 bedingt durch einen ,widerstand7 und eine ,dynamik der ,lebenskraft4 ,alle ,theile des ,thierkrpers bilden sich aus einer eigenthmlichen1 in seinem ,organismus circulirenden ,flssigkeit1 in ,folge einer1 jeder ,zelle1 jedem ,organe oder ,theile eines ,organs inwohnenden ,thtigkeit4 ,die ,physiologie lehrt1 da alle ,bestandtheile des ,krpers ursprnglich ,blut waren1 oder da sie wenigstens den entstehenden ,organen durch diese ,flssigkeit zugefhrt worden sind4 ,die gewhnlichsten ,erfahrungen geben ferner zu erkennen1 da in jedem ,momente des ,lebens in dem ,thierorganismus ein fortdauernder1 mehr oder minder beschleunigter ,stoffwechsel vor sich geht1 da ein ,theil der ,gebilde sich zu formlosen ,stoffen umsetzt1 da sie ihren ,zustand des ,lebens verlieren und wieder erneuert werden mssen4 ,die ,physiologie hat entscheidende ,grnde genug fr die ,meinung1 da jede ,bewegung1 jede ,kraftuerung die ,folge einer ,umsetzung der ,gebilde oder der ,substanz derselben ist1 da jede ,vorstellung1 jeder ,affekt ,vernderungen in der chemischen ,beschaffenheit der abgesonderten ,sfte zur ,folge hat1 da jeder ,gedanke1 jede ,empfindung von einer ,aenderung in der ,zusammensetzung der ,gehirnsubstanz begleitet ist4 ,zur ,unterhaltung der ,lebenserscheinungen im ,thiere gehren gewisse ,stoffe1 ,theile von ,organismen1 die man ,nahrungsmittel nennt2 in ,folge einer ,reihe von ,vernderungen dienen sie entweder zur ,vermehrung seiner ,masse 7zur ,ernhrung71 oder zum ,ersatze an verbrauchtem ,stoff 7,reproduktion71 oder sie dienen zur ,hervorbringung von ,kraft4 ,,ii4 ,wenn wir die ,aufnahme von ,nahrungsmitteln als die eine ,bedingung des ,lebens bezeichnen1 so ist die zweite eine fortdauernde ,einsaugung von ,sauerstoff aus der atmosphrischen ,luft4 ,von dem ,standpunkte des ,naturforschers aus zeigt sich das ,thierleben in einer ,reihe von ,erscheinungen1 deren ,zusammenhang und ,wiederkehr vermittelt wird durch eine in dem ,organismus vorgehende ,vernderung1 welche die ,nahrungsmittel und der eingesaugte atmosphrische ,sauerstoff unter der ,mitwirkung der ,lebenskraft erleiden4 ,alle vitalen ,thtigkeiten entspringen aus der ,wechselwirkung des ,sauerstoffs der ,luft und der ,bestandtheile der ,nahrungsmittel4 ,in der ,ernhrung und ,reproduktion erkennen wir den ,uebergang des ,stoffs aus dem ,zustande der ,bewegung in den ,zustand der ,ruhe 7des statischen ,gleichgewichts72 durch den ,einflu des ,nervensystems gelangt dieser ,stoff in den ,zustand der ,bewegung4 ,die letzten ,ursachen dieser ,zustnde der ,lebenskraft sind die chemischen ,krfte4 ,die ,ursache des ,zustandes der ,ruhe ist ein ,widerstand1 welcher bedingt wird durch eine ,kraft der ,anziehung 7,verbindung71 welche zwischen den kleinsten ,theilchen der ,materie wirkt und nur bei unmittelbarer ,berhrung1 oder in unmebar kleinen ,entfernungen sich thtig zeigt4 ,diese besondere ,art der ,anziehung1 man kann ihr natrlich die verschiedensten ,namen geben1 der ,chemiker nennt sie aber ,affinitt4 ,die ,bedingung des ,zustandes der ,bewegung liegt in einer ,reihe von ,vernderungen1 welche die ,nahrungsmittel in dem ,organismus erleiden1 in ,folge also von ,zersetzungsprocessen1 welche die ,nahrungsmittel an und fr sich1 oder die daraus entsprungenen ,gebilde1 oder ,bestandtheile der ,organe erleiden4 ,der ,hauptcharacter des vegetativen ,lebens ist ein steter ,uebergang des in ,bewegung gesetzten ,stoffs in den ,zustand des statischen ,gleichgewichtes4 ,so lange die ,pflanze lebt1 ist kein ,stillstand in der ,zunahme bemerklich1 kein ,theil eines ,organs der ,pflanze nimmt an ,masse ab4 ,wenn eine ,zersetzung erfolgt1 so ist sie eine ,folge der ,assimilation4 ,eine ,pflanze erzeugt in sich selbst keine ,kraft der ,bewegung1 kein ,theil ihrer ,gebilde verliert1 durch eine in ihrem ,organismus vorhandene ,ursache1 den ,zustand des ,lebens und geht in formlose ,verbindungen ber1 in ihr findet kein ,verbrauch statt4 ,der ,verbrauch im ,thier ist eine ,aenderung des ,zustandes und der ,zusammensetzung gewisser ,bestandtheile des ,thierkrpers1 er geht mithin vor sich in ,folge chemischer ,actionen4 ,der ,einflu der ,gifte1 der ,arzneimittel auf den lebenden thierischen ,krper zeigt auf eine evidente ,weise1 da der ,act der chemischen ,zersetzung und ,verbindung im ,thierkrper1 die sich uns in der ,form von ,lebenserscheinungen zu erkennen geben1 da sie durch hnlich wirkende chemische ,krfte gesteigert1 durch entgegengesetzt wirkende verlangsamt und aufgehoben werden knnen1 da wir auf jeden ,theil eines ,organs durch ,stoffe1 die eine bestimmte chemische ,action besitzen1 eine ,wirkung auszuben vermgen4 ,aehnlich also wie in der geschlossenen galvanischen ,sule durch gewisse ,vernderungen1 welche ein anorganischer ,krper1 ein ,metall1 bei seiner ,berhrung mit einer ,sure1 erleidet1 ein gewisses ,etwas fr unsere ,sinne wahrnehmbar wird1 was wir mit einem ,strome electrischer ,materie bezeichnen1 entstehen in ,folge von ,umsetzungen und ,vernderungen von ,materien1 die frher ,theile von ,organismen waren1 gewisse ,bewegungs- und ,thtigkeitsuerungen1 die wir ,leben nennen4 ,der electrische ,strom giebt sich uns zu erkennen durch gewisse ,erscheinungen der ,anziehung und ,abstoung1 welche andere1 an und fr sich bewegungslose1 ,materien durch ihn empfangen1 durch ,erscheinungen der ,bildung und ,zersetzung chemischer ,verbindungen1 die sich berall uern1 wo der ,widerstand die ,bewegung nicht aufhebt4 ,von diesem ,standpunkte allein und von keinem andern aus darf die ,chemie die ,lebenserscheinungen studiren4 ,wunder finden wir berall2 die ,bildung eines ,krystalls1 eines ,octaeders ist nicht minder unbegreiflich1 wie die ,entstehung eines ,blatts oder einer ,muskelfaser1 und die ,entstehung des ,zinnobers aus ,quecksilber und ,schwefel ist ein ebenso groes ,rthsel1 wie die ,bildung eines ,auges aus der ,substanz des ,blutes4 ,aufnahme von ,nahrungsmitteln und ,sauerstoff sind die ersten ,bedingungen des thierischen ,lebens4 ,in jedem ,zeittheilchen seines ,lebens nimmt der ,mensch durch die ,organe der ,respiration ,sauerstoff auf2 nie ist1 so lange das ,thier lebt1 ein ,stillstand bemerklich4 ,die ,beobachtungen der ,physiologen zeigen1 da der ,krper eines erwachsenen ,menschen1 nach #bd ,stunden1 bei hinlnglicher ,nahrung1 am ,gewicht weder zu- noch abgenommen hat1 dennoch ist die ,menge von ,sauerstoff1 die in dieser ,zeit in seinen ,organismus aufgenommen wurde1 hchst betrchtlich4 ,nach ,lavoisier's ,versuchen werden von einem erwachsenen ,manne in einem ,jahre #gdf ,pfd41 nach ,menzies #hcg ,pfd4 ,sauerstoffgas aus der ,atmosphre in seinen ,krper aufgenommen1 und dennoch finden wir sein ,gewicht zu ,anfang und ,ende des ,jahres entweder ganz unverndert1 oder die ,ab- und ,zunahme bewegt sich um wenige ,pfunde,e#a4 ,wo ist1 kann man fragen1 dieses enorme ,gewicht an ,sauerstoff hingekommen1 was ein ,individuum im ,verlaufe eines ,jahres in sich aufnimmt8 ,diese ,frage ist mit befriedigender ,sicherheit gels't2 kein ,theil des aufgenommenen ,sauerstoffs bleibt im ,krper1 sondern er tritt in der ,form einer ,kohlenstoff- oder einer ,wasserstoffverbindung wieder aus4 ,der ,kohlenstoff und ,wasserstoff von gewissen ,bestandtheilen des ,thierkrpers haben sich mit dem durch die ,haut und ,lunge aufgenommenen ,sauerstoff verbunden1 sie sind als ,kohlensure und ,wasserdampf wieder ausgetreten4 ,mit jedem ,athemzuge1 in jedem ,lebensmomente trennen sich von dem ,thierorganismus gewisse ,mengen seiner ,bestandtheile1 nachdem sie mit dem ,sauerstoff der atmosphrischen ,luft eine ,verbindung in dem ,krper selbst eingegangen sind4 ,wenn wir1 um einen ,anhaltspunkt zu einer ,rechnung zu haben1 mit ,lavoisier und ,seguin annehmen1 da der erwachsene ,mensch tglich #fe ,loth ,sauerstoff 7#dfjcg ,cubikzoll #aeffa ,gran fr4 ,gew47 in sich aufnimmt1 und wir seine ,blutmasse zu #bd ,pfund1 bei einem ,wassergehalt von #hj p,ct4 annehmen1 so ergiebt sich aus der bekannten ,zusammensetzung des ,blutes1 da zu einer vlligen ,verwandlung des ,kohlenstoffs und ,wasserstoffs im ,blut1 in ,kohlensure und ,wasser #fdajc ,gran ,sauerstoff nthig sind1 die in #d ,tagen und #e ,stunden in den ,krper eines erwachsenen ,menschen aufgenommen werden,e#b4 ,gleichgltig ob der ,sauerstoff an die ,bestandtheile des ,bluts tritt oder an andere kohlen- und wasserstoffreiche ,materien im ,krper1 es kann dem ,schlusse nichts entgegengesetzt werden1 da dem menschlichen ,krper1 welcher #fe ,loth ,sauerstoff tglich einathmet1 in #d ,tagen und #e ,stunden so viel an ,kohlenstoff und ,wasserstoff in seinen ,nahrungsmitteln wieder zugefhrt werden mu1 als nthig wre1 #bd ,pfund ,blut mit diesen ,bestandtheilen zu versehen1 vorausgesetzt1 da das ,gewicht des ,krpers sich nicht ndere1 da er seine normale ,beschaffenheit behaupten soll4 ,diese ,zufuhr geschieht durch die ,speisen4 ,aus der genauen ,bestimmung der ,kohlenstoffmenge1 welche durch die ,speisen in den ,krper aufgenommen werden1 so wie durch die ,ausmittelung derjenigen ,quantitt1 welche durch die ,faeces und den ,urin unverbrannt1 oder wenn man will1 in einer andern ,form1 als in der ,form einer ,sauerstoffverbindung1 wieder austritt1 ergiebt sich1 da ein erwachsener ,mann1 im ,zustande miger ,bewegung1 tglich #bg1h ,loth ,kohlenstoff verzehrt,e#c4 ,diese #bg_/ ,loth ,kohlenstoff entweichen aus ,haut und ,lunge in der ,form von kohlensaurem ,gas4 ,zur ,verwandlung in kohlensaures ,gas bedrfen diese #bg1h ,loth ,kohlenstoff #gd ,loth ,sauerstoff4 ,nach den analytischen ,bestimmungen von ,boussingault 7,annales de chim4 et de phys4 ,,lxx4 #a4 ,s4 #acf7 verzehrt ein ,pferd in #bd ,stunden #aeh_/ ,loth ,kohlenstoff1 eine milchgebende ,kuh #ada_/ ,loth,e#d4 ,die hier angefhrten ,kohlenstoffmengen sind als ,kohlensure aus ihrem ,krper getreten1 das ,pferd hat in #bd ,stunden fr die ,ueberfhrung des ,kohlenstoffs in ,kohlensure #ac_/ ,pfd4 und die ,kuh #aa_/ ,pfd4 ,sauerstoff verbraucht4 ,da kein ,theil des aufgenommenen ,sauerstoffs in einer andern ,form als in der einer ,kohlenstoff- oder ,wasserstoffverbindung wieder aus dem ,krper tritt1 da ferner bei normalem ,gesundheitszustande der ausgetretene ,kohlenstoff und ,wasserstoff wieder ersetzt wird durch ,kohlenstoff und ,wasserstoff1 den wir in den ,speisen zufhren1 so ist klar1 da die ,menge von ,nahrung1 welche der thierische ,organismus zu seiner ,erhaltung bedarf1 in geradem ,verhltni steht zu der ,menge des aufgenommenen ,sauerstoffs4 ,zwei ,thiere1 die in gleichen ,zeiten ungleiche ,mengen von ,sauerstoff durch ,haut und ,lunge in sich aufnehmen1 verzehren in einem hnlichen ,verhltni ein ungleiches ,gewicht von der nmlichen ,speise4 ,in gleichen ,zeiten ist der ,sauerstoffverbrauch ausdrckbar durch die ,anzahl der ,athemzge2 es ist klar1 da bei einem und demselben ,thiere die ,menge der zu genieenden ,nahrung wechselt1 je nach der ,strke und ,anzahl der ,athemzge4 ,ein ,kind1 dessen ,respirationswerkzeuge sich in grerer ,thtigkeit befinden1 mu hufiger und verhltnimig mehr ,nahrung zu sich nehmen1 als ein ,erwachsener1 es kann den ,hunger weniger leicht ertragen4 ,ein ,vogel stirbt bei ,mangel an ,nahrung den dritten ,tag2 eine ,schlange1 die in einer ,stunde1 unter einer ,glasglocke athmend1 kaum so viel ,sauerstoff verzehrt1 da die davon erzeugte ,kohlensure wahrnehmbar ist1 lebt drei ,monate und lnger ohne ,nahrung4 ,im ,zustand der ,ruhe betrgt die ,anzahl der ,athemzge weniger als im ,zustand der ,bewegung und ,arbeit4 ,die ,menge der in beiden ,zustnden nothwendigen ,nahrung mu in dem nmlichen ,verhltni stehen4 ,ein ,ueberflu von ,nahrung und ,mangel an eingeathmetem ,sauerstoff 7an ,bewegung71 so wie starke ,bewegung 7die zu einem greren ,maa von ,nahrung zwingt7 und schwache ,verdauungsorgane sind unvertrglich mit einander4 ,die ,menge des ,sauerstoffs1 welche ein ,thier durch die ,lunge aufnimmt1 ist aber nicht allein abhngig von der ,anzahl der ,athemzge1 sondern auch von der ,temperatur und der ,dichtigkeit der eingeathmeten ,luft4 ,die ,brusthhle eines ,thieres hat eine unvernderliche ,gre1 mit jedem ,athemzuge tritt eine gewisse ,menge ,luft ein1 die in ,beziehung auf ihr ,volumen als gleichbleibend angesehen werden kann4 ,aber ihr ,gewicht und damit das ,gewicht des darin enthaltenen ,sauerstoffs bleibt sich nicht gleich4 ,in der ,wrme dehnt sich die ,luft aus1 in der ,klte zieht sie sich zusammen4 ,in einem gleichen ,volum kalter und warmer ,luft haben wir ein ungleiches ,gewicht ,sauerstoff4 ,im ,sommer enthlt die atmosphrische ,luft ,wassergas1 im ,winter ist sie trocken2 der ,raum1 den das ,wassergas in der warmen ,luft einnimmt1 wird im ,winter durch ,luft eingenommen1 d4 h4 sie enthlt bei gleichem ,volum im ,winter mehr ,sauerstoff4 ,im ,sommer und ,winter1 am ,pole und ,aequator athmen wir ein gleiches ,luftvolumen ein4 ,die kalte ,luft erwrmt sich beim ,einathmen in der ,luftrhre und den ,lungenzellen1 und nimmt die ,temperatur des ,krpers an4 ,um ein gewisses ,sauerstoffvolumen in die ,lunge zu bringen1 ist im ,winter ein geringerer ,kraftaufwand nthig1 als im ,sommer2 fr denselben ,kraftverbrauch athmet man im ,winter mehr ,sauerstoff ein4 ,es ist einleuchtend1 da wir bei einer gleichen ,anzahl von ,athemzgen an dem ,ufer des ,meeres eine grere ,menge von ,sauerstoff verzehren1 als auf ,bergen2 da die ,menge der austretenden ,kohlensure1 so wie das eingesaugte ,sauerstoffgas mit dem ,barometerstande sich ndert4 ,das aufgenommene ,sauerstoffgas tritt im ,sommer und ,winter in hnlicher ,weise verndert wieder aus1 wir athmen in niederer ,temperatur und hherem ,luftdrucke mehr ,kohlenstoff aus wie in hherer1 und wir mssen in dem nmlichen ,verhltni mehr oder weniger ,kohlenstoff in den ,speisen genieen1 in ,schweden mehr wie in ,sicilien1 in unsern ,gegenden im ,winter ein ganzes ,achtel mehr wie im ,sommer4 ,selbst wenn wir dem ,gewicht nach gleiche ,quantitten ,speise in kalten und warmen ,gegenden genieen1 so hat eine unendliche ,weisheit die ,einrichtung getroffen1 da diese ,speisen hchst ungleich in ihrem ,kohlenstoffgehalte sind4 ,die ,frchte1 welche der ,sdlnder geniet1 enthalten im frischen ,zustande nicht ber #ab p,ct4 ,kohlenstoff1 whrend der ,speck und ,thran des ,polarlnders #ff bis #hj p,ct4 ,kohlenstoff enthalten4 ,es ist keine schwere ,aufgabe1 sich in warmen ,gegenden der ,migkeit zu befleiigen1 oder lange ,zeit den ,hunger unter dem ,aequator zu ertragen1 allein ,klte und ,hunger reiben in kurzer ,zeit den ,krper auf4 ,die ,wechselwirkung der ,bestandtheile der ,speisen und des durch die ,blutcirculation im ,krper verbreiteten ,sauerstoffs ist die ,quelle der thierischen ,wrme4 ,,iii4 ,alle lebenden ,wesen1 deren ,existenz auf einer ,einsaugung von ,sauerstoff beruht1 besitzen eine von der ,umgebung unabhngige ,wrmequelle4 ,diese ,wahrheit bezieht sich auf alle ,thiere1 sie erstreckt sich auf den keimenden ,samen1 auf die ,blthe der ,pflanze und auf die reifende ,frucht4 ,nur in den ,theilen des ,thieres1 zu welchen arterielles ,blut1 und durch dieses der in dem ,athmungsproce aufgenommene ,sauerstoff gelangen kann1 wird ,wrme erzeugt4 ,haare1 ,wolle1 ,federn besitzen keine eigenthmliche ,temperatur4 ,diese hhere ,temperatur des ,thierkrpers oder1 wenn man will1 ,wrmeausscheidung ist berall und unter allen ,umstnden die ,folge der ,verbindung einer brennbaren ,substanz mit ,sauerstoff4 ,in welcher ,form sich auch der ,kohlenstoff mit ,sauerstoff verbinden mag1 der ,akt der ,verbindung kann nicht vor sich gehen1 ohne von ,entwicklung von ,wrme begleitet zu seyn1 gleichgltig1 ob sie langsam oder rasch erfolgt1 ob sie in hherer oder niederer ,temperatur vor sich geht1 stets bleibt die freigewordene ,wrmemenge eine unvernderliche ,gre4 ,der ,kohlenstoff der ,speisen1 der sich im ,thierkrper in ,kohlensure verwandelt1 mu ebenso viel ,wrme entwickeln1 als wenn er in der ,luft oder im ,sauerstoff direct verbrannt worden wre2 der einzige ,unterschied ist der1 da die erzeugte ,wrmemenge sich auf ungleiche ,zeiten vertheilt2 in reinem ,sauerstoffgas geht die ,verbrennung schneller vor sich1 die ,temperatur ist hher1 in der ,luft langsamer1 die ,temperatur ist niedriger1 sie hlt aber lnger an4 ,es ist klar1 da mit der ,menge des in gleichen ,zeiten durch den ,athmungsproce zugefhrten ,sauerstoffs die ,anzahl der freigewordenen ,wrmegrade zu- oder abnehmen mu4 ,thiere1 welche rasch und schnell athmen und demzufolge viel ,sauerstoff verzehren1 besitzen eine hhere ,temperatur als andere1 die in derselben ,zeit1 bei gleichem ,volum des zu erwrmenden ,krpers1 weniger in sich aufnehmen2 ein ,kind mehr 7#ci7 als ein erwachsener ,mensch 7#cg1e71 ein ,vogel mehr 7#dj-da7 wie ein vierfiges ,thier 7#cg-ch71 wie ein ,fisch oder ,amphibium1 dessen ,eigentemperatur sich #a_/ bis #b ber das umgebende ,medium erhebt,e#e4 ,alle ,thiere sind warmbltig1 allein nur bei denen1 welche durch ,lungen athmen1 ist die ,eigenwrme ganz unabhngig von der ,temperatur der ,umgebung4 ,die zuverlssigsten ,beobachtungen beweisen1 da in allen ,klimaten1 in der gemigten ,zone sowohl wie am ,aequator oder an den ,polen1 die ,temperatur des ,menschen1 so wie die aller sogenannten warmbltigen ,thiere1 niemals wechselt2 allein wie verschieden sind die ,zustnde1 in denen sie leben4 ,der ,thierkrper ist ein erwrmter ,krper1 der sich zu seiner ,umgebung verhlt wie alle warmen ,krper2 er empfngt ,wrme1 wenn die uere ,temperatur hher1 er giebt ,wrme ab1 wenn sie niedriger ist1 als seine eigene ,temperatur4 ,wir wissen1 da die ,schnelligkeit der ,abkhlung eines warmen ,krpers wchst mit der ,differenz seiner eignen ,temperatur und der des ,mediums1 worin er sich befindet1 d4 h4 je klter die ,umgebung ist1 in desto krzerer ,zeit khlt sich der warme ,krper ab4 ,wie ungleich ist aber der ,wrmeverlust1 den ein ,mensch in ,palermo erleidet1 wo die uere ,temperatur nahe gleich ist der ,temperatur des ,krpers1 und der eines ,menschen1 der am ,pole lebt1 wo die ,temperatur #dj-ej ,grade niedriger ist4 ,trotzt diesem so hchst ungleichen ,wrmeverlust1 zeigt die ,erfahrung1 da das ,blut des ,polarlnders keine niedrigere ,temperatur besitzt1 als das des ,sdlnders1 der in einer so verschiedenen ,umgebung lebt4 ,diese ,thatsache ihrer wahren ,bedeutung nach anerkannt1 beweis't1 da die nach ,auen hin abgegebene ,wrme in dem ,thierkrper mit groer ,schnelligkeit ersetzt wird2 im ,winter erfolgt diese ,erneuerung schneller wie im ,sommer1 am ,pole rascher wie am ,aequator4 ,in verschiedenen ,klimaten wechselt nun die ,menge des durch die ,respiration in den ,krper tretenden ,sauerstoffs nach der ,temperatur der uern ,luft2 mit dem ,wrmeverlust durch ,abkhlung steigt die ,menge des eingeathmeten ,sauerstoffs2 die zur ,verbindung mit diesem ,sauerstoff nthige ,menge ,kohlenstoff oder ,wasserstoff1 sie mu in einem hnlichen ,verhltni zunehmen4 ,es ist klar1 da der ,wrmeersatz bewirkt wird durch die ,wechselwirkung der ,bestandtheile der ,speisen1 die sich mit dem eingeathmeten ,sauerstoff verbinden4 ,um einen trivialen aber deswegen nicht minder richtigen ,vergleich anzuwenden1 verhlt sich in dieser ,beziehung der ,thierkrper1 wie ein ,ofen1 den wir mit ,brennmaterial versehen4 ,gleichgltig1 welche ,formen die ,speisen nach und nach im ,krper annehmen1 welche ,vernderungen sie auch erleiden mgen1 die letzte ,vernderung1 die sie erfahren1 ist eine ,verwandlung ihres ,kohlenstoffs in ,kohlensure1 ihres ,wasserstoffs in ,wasser2 der ,stickstoff und der unverbrannte ,kohlenstoff1 sie werden in dem ,urin und den festen ,excrementen abgeschieden4 ,um eine constante ,temperatur im ,ofen zu haben1 mssen wir1 je nach der uern ,temperatur wechselnd1 eine ungleiche ,menge von ,brennmaterial einschieben4 ,in ,beziehung auf den ,thierkrper sind die ,speisen das ,brennmaterial2 bei gehrigem ,sauerstoffzutritt erhalten wir die durch ihre ,oxydation freiwerdende ,wrme4 ,im ,winter1 bei ,bewegung in kalter ,luft1 wo die ,menge des eingeathmeten ,sauerstoffs zunimmt1 wchst in dem nmlichen ,verhltni das ,bedrfni nach kohlen- und wasserstoffreichen ,nahrungsmitteln1 und in ,befriedigung dieses ,bedrfnisses erhalten wir den wirksamsten ,schutz gegen die grimmigste ,klte4 ,ein ,hungernder friert4 ,jedermann wei1 da die ,raubthiere der nrdlichen ,klimate an ,gefrigkeit weit den in sdlichen ,gegenden voranstehen4 ,in der kalten und temperirten ,zone treibt uns die ,luft1 die ohne ,aufhren den ,krper zu verzehren strebt1 zur ,arbeit und ,anstrengung1 um uns die ,mittel zum ,widerstande gegen diese ,einwirkung zu schaffen1 whrend in heien ,klimaten die ,anforderungen zur ,herbeischaffung an ,speise bei weitem nicht so dringend sind4 ,unsere ,kleider sind nur ,aequivalente fr die ,speisen2 je wrmer wir uns kleiden1 desto mehr vermindert sich das ,bedrfni zu essen1 eben weil der ,wrmeverlust1 die ,abkhlung und damit der nthige ,ersatz durch ,speisen kleiner wird4 ,gingen wir nackt wie der ,indianer1 oder wren wir beim ,jagen und ,fischen denselben ,kltegraden ausgesetzt wie der ,samojede1 so wrden wir #aj ,pfund ,fisch oder ,fleisch und noch obendrein ein ,dutzend ,talglichter bewltigen knnen1 wie uns warmbekleidete ,reisende mit ,verwunderung erzhlt haben2 wir wrden dieselbe ,menge ,branntwein oder ,thran ohne ,nachtheil genieen knnen1 eben weil ihr ,kohlenstoff- und ,wasserstoffgehalt dazu dient1 um ein ,gleichgewicht mit der ueren ,temperatur hervorzubringen4 ,die ,menge der zu genieenden ,speisen richtet sich nach den vorhergehenden ,auseinandersetzungen1 nach der ,anzahl der ,athemzge1 nach der ,temperatur der ,luft1 die wir einathmen und nach dem ,wrmequantum1 was wir nach auen hin abgeben4 ,keine isolirte1 entgegenstehende ,thatsache kann die ,wahrheit dieses ,naturgesetzes ndern4 ,ohne der ,gesundheit einen vorbergehenden oder bleibenden ,nachtheil zuzufgen1 kann der ,neapolitaner nicht mehr ,kohlenstoff und ,wasserstoff in den ,speisen zu sich nehmen1 als er ausathmet1 und kein ,nordlnder kann mehr ,kohlenstoff und ,wasserstoff ausathmen1 als er in den ,speisen zu sich genommen hat1 wenn nicht im ,zustand der ,krankheit1 oder wenn er hungert1 ,zustnde1 die wir nher beleuchten werden4 ,der ,englnder sieht mit ,bedauern seinen ,appetit1 der ihm einen hufig wiederkehrenden ,genu darbietet1 in ,jamaica schwinden1 und es gelingt ihm in der ,that1 durch ,cayennepfeffer und die krftigsten ,reizmittel die nmliche ,menge von ,speisen zu sich zu nehmen wie in seiner ,heimath2 allein der in den ,krper bergegangene ,kohlenstoff dieser ,speisen1 er wird nicht verbraucht1 die ,temperatur der ,luft ist zu hoch und eine erschlaffende ,hitze erlaubt nicht die ,anzahl der ,athemzge 7durch ,bewegung und ,anstrengung7 zu steigern1 den ,verbrauch also mit dem1 was er zu sich genommen1 in ,verhltni zu setzen4 ,im ,gegensatz hierzu sendet ,england seine ,patienten1 deren kranken ,verdauungsorganen die ,fhigkeit abgeht oder vermindert ist1 die ,speisen in den ,zustand zu versetzen1 in welchem sie sich zur ,verbindung mit dem ,sauerstoff eignen1 welche also weniger ,widerstand produziren1 als das ,klima1 die ,temperatur ihrer ,heimath verlangt1 nach sdlichen ,gegenden1 wo die ,menge des eingeathmeten ,sauerstoffs in einem so groen ,verhltni sich vermindert1 und das ,resultat1 eine ,verbesserung des ,gesundheitzustandes1 ist sichtbar4 ,die kranken ,verdauungsorgane haben ,kraft genug1 um die geringere ,menge von ,speise in ,verhltni zu setzen mit dem verbrauchten ,sauerstoff2 in dem klteren ,klima wurden die ,respirationsorgane selbst zu diesem ,widerstande dienen mssen4 ,im ,sommer sind bei uns die ,leberkrankheiten 7,kohlenstoffkrankheiten71 im ,winter die ,lungenkrankheiten 7,sauerstoffkrankheiten7 vorherrschend4 ,die ,abkhlung des ,krpers1 durch welche ,ursache es auch sei1 bedingt eine greres ,maa von ,speise4 ,der bloe ,aufenthalt in freier ,luft1 gleichgltig ob im ,reisewagen oder auf dem ,verdecke von ,schiffen1 erhht durch ,strahlung und gesteigerte ,verdunstung den ,wrmeverlust1 selbst ohne vermehrte ,bewegung2 er zwingt uns mehr wie gewhnlich zu essen4 ,dasselbe mu fr ,personen gelten1 welche gewohnt sind groe ,quantitten kaltes ,wasser zu trinken1 welches auf #cg erwrmt wieder abgeht1 es vermehrt den ,appetit1 und schwchliche ,constitutionen mssen durch anhaltende ,bewegung den zum ,ersatz der an das kalte ,wasser abgegebenen ,wrme nthigen ,sauerstoff dem ,krper hinzufhren4 ,starkes und anhaltendes ,sprechen und ,singen1 das ,schreien der ,kinder1 feuchte ,luft1 alles dieses bt einen bestimmten nachweisbaren ,einflu auf die zu genieenden ,speisen aus4 ,,iv4 ,in dem ,vorhergehenden ist angenommen worden1 da vorzglich der ,kohlenstoff und ,wasserstoff zur ,verbindung mit dem ,sauerstoff und zur ,hervorbringung der animalischen ,wrme dient2 die einfachsten ,beobachtungen zeigen in der ,that1 da der ,wasserstoff der ,speisen eine nicht minder wichtige ,rolle wie der ,kohlenstoff spielt4 ,der ganze ,respirationsproce erscheint in vlliger ,klarheit1 wenn wir den ,zustand eines ,menschen oder ,thieres1 bei ,enthaltung aller ,speise1 ins ,auge fassen4 ,die ,athembewegungen bleiben ungendert1 es wird nach wie vor ,sauerstoff aus der ,atmosphre aufgenommen und ,kohlensure und ,wasserdampf ausgeathmet4 ,wir wissen mit unzweifelhafter ,bestimmtheit1 woher der ,kohlenstoff und ,wasserstoff stammt1 denn mit der ,dauer des ,hungers sehen wir den ,kohlenstoff und ,wasserstoff des ,krpers sich vermindern4 ,die erste ,wirkung des ,hungers ist ein ,verschwinden des ,fettes2 dieses ,fett ist weder in den sparsamen ,faeces1 noch im ,urin nachweisbar1 sein ,kohlenstoff und ,wasserstoff sind durch ,haut und ,lunge in der ,form von ,sauerstoffverbindungen ausgetreten2 es ist klar1 diese ,bestandtheile haben zur ,respiration gedient4 ,jeden ,tag treten #fe ,loth ,sauerstoff ein und nehmen beim ,austreten einen ,theil von dem ,krper des ,hungernden mit4 7,currie sah einen ,kranken1 der nicht schlingen konnte1 whrend eines ,monates ber #ajj ,pfd4 an seinem ,gewichte verlieren1 und ein fettes ,schwein1 was durch einen ,bergsturz verschttet wurde1 lebte #afj ,tage ohne ,nahrung1 und hatte ber #abj ,pfd4 am ,gewichte verloren47 7,martell in den ,transactions of the ,linnan ,soc4 ,vol4 ,,xi4 p4 #daa47 ,das ,verhalten der ,winterschlfer1 so wie die periodenweise ,ansammlung von ,fett bei andern ,thieren1 von ,fett1 was in andern ,perioden ihres ,lebens wieder verschwindet1 ohne eine ,spur zu hinterlassen1 alle diese wohlbekannten ,thatsachen beweisen1 da der ,sauerstoff in dem ,respirationsproce keine ,auswahl unter den ,stoffen trifft1 die sich zu einer ,verbindung mit ihm eignen4 ,der ,sauerstoff verbindet sich mit allem1 was ihm dargeboten wird1 und nur ,mangel an ,wasserstoff ist der ,grund1 warum sich berhaupt ,kohlensure bildet1 eben weil bei der ,temperatur des ,krpers die ,verwandtschaft des ,wasserstoffs zum ,sauerstoff bei weitem die des ,kohlenstoffs bertrifft4 ,wir wissen in der ,that1 da die grasfressenden ,thiere ein dem eingeathmeten ,sauerstoff gleiches ,volum ,kohlensure wieder ausathmen1 whrend bei den ,fleischfressern1 der einzigen ,thierklasse1 welche ,fett in ihrer ,nahrung geniet1 mehr ,sauerstoff aufgenommen wird1 als dem ausgeathmeten ,kohlensurevolum entspricht2 bestimmte ,versuche haben dargethan1 da in manchen ,fllen nur die ,hlfte von dem ,volumen des ,sauerstoffs an ,kohlensuregas ausgeathmet wird4 ,diese ,beobachtungen sind keiner ,widerlegung fhig1 sie sind berzeugender1 als alle die knstlich und willkrlich hervorgerufenen ,erscheinungen1 die man ,versuche nennt1 ,versuche1 welche1 vllig entbehrlich1 alles ,gegengewichtes ermangeln1 wenn die ,gelegenheit zur ,beobachtung in der ,natur sich darbietet und diese ,gelegenheit verstndig benutzt wird4 ,bei ,hungernden verschwindet aber nicht allein das ,fett1 sondern nach und nach alle der ,lslichkeit fhigen1 festen ,stoffe4 ,in dem vllig abgezehrten ,krper der ,verhungerten sind die ,muskeln dnn und mrbe1 der ,contractibilitt beraubt1 alle ,theile des ,krpers1 welche fhig waren1 in den ,zustand der ,bewegung berzugehen1 sie haben dazu gedient1 um den ,rest der ,gebilde vor der alles zerstrenden ,wirkung der ,atmosphre zu schtzen2 zuletzt nehmen die ,bestandtheile des ,gehirns ,antheil an diesem ,oxydationsproce1 es erfolgt ,wahnsinn1 ,irrereden und der ,tod1 das heit1 aller ,widerstand hrt vllig auf1 es tritt der chemische ,proce der ,verwesung ein1 alle ,theile des ,krpers verbinden sich mit dem ,sauerstoff der ,luft4 ,die ,zeit1 in welcher ein ,verhungernder stirbt1 richtet sich nach dem ,zustand der ,fettleibigkeit1 nach dem ,zustand der ,bewegung 7,anstrengung und ,arbeit71 nach der ,temperatur der ,luft1 und ist zuletzt abhngig von der ,gegenwart oder ,abwesenheit des ,wassers4 ,durch die ,haut und ,lunge verdunstet eine gewisse ,menge ,wasser1 durch deren ,austreten1 als die ,bedingung aller ,vermittelung von ,bewegungen1 der ,tod beschleunigt wird4 ,es giebt ,flle1 wo bei ungeschmlertem ,wassergenu der ,tod erst nach #bj1 in einem ,fall erst nach #fj ,tagen erfolgte4 ,in allen chronischen ,krankheiten erfolgt der ,tod durch die nmliche ,ursache1 durch die ,einwirkung der ,atmosphre4 ,wenn die ,stoffe fehlen1 welche in dem ,organismus zur ,unterhaltung des ,respirationsprocesses bestimmt sind1 wenn die ,organe des ,kranken ihre ,funktion versagen1 wenn sie die ,fhigkeit verlieren1 zu ihrem eignen ,schutz die genossenen ,speisen in den ,zustand zu versetzen1 in dem sich ihre ,bestandtheile mit dem ,sauerstoff der ,luft zu verbinden vermgen1 so wird ihre eigne ,substanz1 das ,fett1 das ,gehirn1 die ,substanz der ,muskeln und ,nerven dazu verwendet,f#a4 #a ,in ,beziehung auf den wahren ,vorgang verweise ich auf die ,betrachtung des ,stoffwechsels in dem ,krper der ,carnivoren 7s4 im ,folgenden74 ,die eigentliche ,ursache des ,todes ist in diesen ,fllen der ,respirationsproce1 die ,einwirkung der ,atmosphre4 ,mangel an ,nahrung1 an ,fhigkeit1 sie zu ,bestandtheilen des ,organismus zu machen1 ist ,mangel an ,widerstand1 es ist die negative ,ursache des ,aufhrens der ,lebensthtigkeit4 ,die ,flamme geht aus1 weil das ,oel verzehrt ist2 es ist der ,sauerstoff der ,luft1 der es verzehrt hat4 ,in manchen ,krankheitszustnden erzeugen sich ,stoffe1 die zur ,assimilation nicht verwendbar sind1 durch bloe ,enthaltung von ,speisen werden sie aus dem ,krper entfernt1 sie verschwinden1 ohne eine ,spur zu hinterlassen1 indem ihre ,bestandtheile mit dem ,sauerstoff der ,luft in ,verbindung treten4 ,von dem ,augenblicke an1 wo die ,funktion der ,haut oder ,lunge eine ,strung erleidet1 erscheinen kohlenstoffreichere ,stoffe im ,urin1 der seine gewhnliche ,farbe in braun umndert4 ,von der ganzen ,oberflche des menschlichen ,krpers wird ,sauerstoff aus der ,luft aufgenommen1 der sich mit allen ,materien verbindet1 die seiner ,action keinen ,widerstand entgegensetzen2 an allen ,stellen des ,krpers1 wo der ,zutritt des ,sauerstoffs gehemmt ist1 unter den ,achselhhlen und an den ,fen z4 ,b41 bemerken wir eine ,ausscheidung von ,stoffen1 die sich durch ihren ,zustand oder durch den ,geruch den ,sinnen zu erkennen geben4 ,die ,respiration ist das fallende ,gewicht1 die gespannte ,feder1 welche das ,uhrwerk in ,bewegung erhlt1 die ,athemzge sind die ,pendelschlge1 die es reguliren4 ,wir kennen bei unseren gewhnlichen ,uhren mit mathematischer ,schrfe die ,aenderungen1 welche durch die ,lnge des ,pendels oder durch uere ,temperaturen ausgebt werden1 auf ihren regelmigen ,gang2 allein nur von ,wenigen ist in seiner ,klarheit der ,einflu erkannt1 den ,luft und ,temperatur auf den ,gesundheitszustand des menschlichen ,krpers ausben1 und doch ist die ,ausmittelung der ,bedingungen1 um ihn im normalen ,zustand zu erhalten1 nicht schwieriger1 wie bei einer gewhnlichen ,uhr4 ,v4 ,der ,mangel an einer richtigen ,ansicht von ,kraft und ,wirkung und dem ,zusammenhang der ,naturerscheinungen hat die ,chemiker dahin gefhrt1 einen ,theil der im ,thierorganismus sich erzeugenden ,wrme den ,wirkungen des ,nervensystems zuzuschreiben4 ,wenn man damit einen ,stoffwechsel als ,bedingung der ,nervenwirkungen ausschliet1 so will dies nichts anders sagen1 als das ,vorhandensein einer ,bewegung1 die ,aeuerung einer ,thtigkeit hervorgehen zu machen aus ,nichts4 ,allein aus ,nichts kann keine ,kraft1 keine ,thtigkeit entstehen4 ,niemand wird ernstlich den ,antheil lugnen1 welchen die ,nervenapparate an dem ,respirationsproce nehmen1 keine ,art von ,zustandsnderung kann im ,thierkrper vor sich gehen1 ohne die ,nerven1 denn sie sind die ,bedinger aller ,bewegungen4 ,durch sie1 durch ihre ,mitwirkung produciren die ,eingeweide die ,stoffe1 welche als ,mittel zum ,widerstande gegen die ,einwirkung des ,sauerstoffs zur ,hervorbringung der animalischen ,wrme dienen1 und mit dem ,aufhren ihrer ,funktionen mu der ganze ,akt der ,sauerstoffaufnahme eine andere ,form annehmen4 ,beim ,durchschneiden des ,gehirns von ,hunden beim ,pons varolii1 bei ,contusionen gegen ,scheitel und ,hinterhaupt fhrt das ,thier eine ,zeitlang zu athmen fort1 oft rascher und lebhafter1 wie im gesunden ,zustande1 die ,schnelligkeit des ,blutumlaufs nimmt in der ersten ,zeit eher zu als ab1 allein das ,thier erkaltet1 wie wenn ein pltzlicher ,tod eingetreten wre1 der dann auch unabwendbar erfolgt2 ganz hnliche ,erfahrungen hat man bei ,durchschneidung des ,rckenmarks1 des ,nervus vagus gemacht4 ,die ,athembewegungen dauern eine ,zeitlang fort1 allein der ,sauerstoff findet die ,stoffe auf seinem ,wege nicht vor1 mit denen er sich im normalen ,zustande verbunden haben wrde1 weil sie ihm von den gelhmten ,unterleibsorganen nicht geliefert werden knnen4 ,die sonderbare ,ansicht ber die ,erzeugung der thierischen ,wrme durch die ,nerven1 sie ist1 wie man leicht bemerkt1 aus der ,vorstellung hervorgegangen1 da das eingesaugte ,sauerstoffgas in dem ,blute selbst zu ,kohlensure werde1 in welchem ,fall1 in obigen ,versuchen1 freilich die ,temperatur des ,krpers nicht abnehmen drfte1 allein es kann1 wie spter entwickelt werden soll1 keinen greren ,irrthum geben4 ,aehnlich wie bei ,durchschneidung der pneumogastrischen ,nerven die ,bewegung des ,magens und die ,secretion des ,magensaftes aufgehoben und damit dem ,verdauungsproce eine unmittelbare ,grnze gesetzt wird1 ndert die ,lhmung der ,bewegungsorgane des ,unterleibs den ,respirationsproce2 beide stehen in dem engsten ,zusammenhang mit einander2 eine jede ,strung des ,nervensystems1 der ,verdauungsnerven bt rckwrts einen wahrnehmbaren ,einflu auf den ,respirationsproce aus4 ,man hat zuletzt die ,beobachtung gemacht1 da durch die ,contraction der ,muskeln ,wrme erzeugt wird1 hnlich wie in einem ,stcke ,kautschuck1 was man1 rasch aus einander gezogen1 sich wieder contrahiren lt4 ,man ist so weit gegangen1 einen ,theil der thierischen ,wrme den mechanischen ,bewegungen im ,krper zuzuschreiben1 als ob die ,bewegungen selbst entstehen knnten1 ohne einen gewissen ,aufwand von ,kraft1 welche durch diese ,bewegungen verzehrt wird4 ,durch was aber1 kann man hier fragen1 wird diese ,kraft erzeugt8 ,durch verbrennenden ,kohlenstoff1 durch ,auflsung eines ,metalls in einer ,sure1 durch die ,vereinigung der beiden ,elektricitten1 durch ,einsaugung von ,licht entsteht ,wrme4 ,gleichermaen entsteht ,wrme1 wenn wir zwei ,stcke eines festen ,krpers mit einer gewissen ,geschwindigkeit auf einander reiben4 ,durch eine ,menge in ihren ,aeuerungen hchst verschiedener ,ursachen knnen wir einerlei ,effekt hervorbringen4 ,wir haben in der ,verbrennung und in der ,elektricittserzeugung einen ,stoffwechsel1 oder1 wie in dem ,licht und der ,reibungswrme1 die ,verwandlung einer vorhandenen ,bewegung in eine neue1 die auf eine andere ,weise auf unsere ,sinne wirkt4 ,wir haben ein ,substrat1 etwas ,gegebenes1 was die ,form eines andern ,substrates annimmt1 in allen ,fllen eine ,kraft und eine ,wirkung4 ,wir knnen durch ,feuer unter einer ,dampfmaschine alle mglichen ,arten von ,bewegungen1 und durch ein gegebenes ,maa von ,bewegung ,feuer hervorbringen4 ,ein ,stck ,zucker1 das wir auf einem ,reibeisen reiben1 erleidet an den ,berhrungsflchen des ,eisens die nmliche ,vernderung1 wie durch eine hohe ,temperatur1 und zwei ,stcke ,eis schmelzen an den ,punkten1 wo sie sich reibend berhren4 ,man mu sich nur erinnern1 da die ausgezeichnetsten ,physiker die ,erscheinungen der ,wrme nur als ,bewegungserscheinungen gelten lassen1 eben weil der ,begriff der ,erzeugung einer ,materie1 wenn auch einer gewichtslosen1 schlechterdings nicht vereinbar ist mit ihrer ,entstehung durch mechanische ,ursachen1 wie durch ,reibung und ,bewegung4 ,alles zugegeben1 was von elektrischen und magnetischen ,strungen in dem ,thierkrper ,antheil nehmen mag an den ,funktionen seiner ,organe1 die letzte ,ursache aller dieser ,thtigkeiten ist ein ,stoffwechsel1 ausdrckbar durch einen in einer gewissen ,zeit stattfindenden ,uebergang der ,bestandtheile der ,speisen in ,sauerstoffverbindungen2 diejenigen unter ihnen1 welche diesen allmhligen ,verbrennungsproce nicht erfahren1 sie werden unverbrannt oder unverbrennlich in der ,form von ,excrementen ausgestoen4 ,es ist nun schlechterdings unmglich1 da eine gegebene ,menge ,kohlenstoff oder ,wasserstoff1 welche verschiedene ,formen sie auch im ,laufe der ,verbrennung annehmen mgen1 mehr ,wrme hervorzubringen fhig ist1 als wie sie liefert1 wenn sie im ,sauerstoffgas oder in der ,luft direkt verbrannt wird4 ,wenn wir ,feuer unter eine ,dampfmaschine machen und die erhaltene ,kraft benutzen1 um durch ,reibung ,wrme hervorzubringen1 so kann diese in keiner ,weise jemals grer sein1 als die ,wrme1 die wir nthig gehabt haben1 um den ,dampfkessel zu heizen1 und wenn wir in einer galvanischen ,sule den ,strom zur ,hervorbringung von ,wrme benutzen1 so ist diese unter allen ,umstnden nicht grer1 als wir sie haben knnen durch die ,verbrennung des ,zinks1 was sich in der ,sure anfls't4 ,die ,contraction der ,muskeln erzeugt ,wrme1 die hierzu nthige ,kraft uert sich durch die ,organe der ,bewegung1 die sie durch einen ,stoffwechsel empfangen4 ,die letzte ,ursache der erzeugten ,wrme kann natrlich nur dieser ,stoffwechsel sein4 ,durch die ,auflsung eines ,metalls in einer ,sure entsteht ein elektrischer ,strom2 durch einen ,draht geleitet1 wird dieser zu einem ,magneten1 durch den wir verschiedene ,effekte hervorzubringen vermgen4 ,die ,ursache aller erzeugten ,erscheinungen ist der ,magnetismus1 die ,ursache der magnetischen ,wirkungen suchen wir in dem elektrischen ,strom1 und die letzte ,ursache des elektrischen ,stromes1 wir finden sie in einem ,stoffwechsel1 in einer chemischen ,action4 ,es giebt verschiedene ,ursachen der ,krafterzeugung2 eine gespannte ,feder1 ein ,luftstrom1 eine fallende ,wassermasse1 ,feuer1 was unter einem ,dampfkessel brennt1 ein ,metall1 was sich in einer ,sure ls't1 durch alle diese verschiedenen ,ursachen der ,bewegung lt sich einerlei ,effekt hervorbringen4 ,in dem thierischen ,krper erkennen wir aber als die letzte ,ursache aller ,krafterzeugung nur eine1 und diese ist die ,wechselwirkung1 welche die ,bestandtheile der ,speisen und der ,sauerstoff der ,luft auf einander ausben4 ,die einzige bekannte und letzte ,ursache der ,lebensthtigkeit im ,thier sowohl1 wie in der ,pflanze ist ein chemischer ,proce2 schlieen wir ihn aus1 so stellen sich die ,lebensuerungen nicht ein1 oder sie hren auf1 wahrnehmbar zu sein2 hindern wir die chemische ,action1 so nehmen die ,lebenserscheinungen andere ,formen an4 ,nach den ,versuchen von ,despretz entwickelt #a ,loth ,kohlenstoff bei seiner ,verbrennung so viel ,wrme1 da damit #aje ,loth ,wasser von #j auf #ge erwrmt werden knnen1 im ,ganzen also #ajemal #ge #ghge ,wrme4 ,die #bg1h ,loth ,kohlenstoff1 welche sich in dem ,krper eines ,soldaten in ,kohlensure verwandeln1 entwickeln mithin #bg1hmal #ghge ,wrme #bahhbe ,wrme4 ,mit dieser ,wrmemenge kann man #a ,loth ,wasser auf diese ,temperatur erheben oder #fh_/ ,pfd4 ,wasser zum ,sieden oder #ahe ,pfd4 auf #cg erhitzen1 oder #ab ,pfd4 ,wasser bei #cg in ,dampf verwandeln4 ,wenn wir nun annehmen1 da die ,ausdnstung durch ,haut und ,lunge in #bd ,stunden #dh ,unzen 7#c ,pfd47 betrage1 so bleiben1 die hierzu nthige ,wrmemenge abgezogen1 #afbjic ,grad ,wrme1 welche durch ,strahlung1 durch ,erwrmung der ausgeathmeten ,luft1 durch ,faeces und ,urin aus dem ,krper treten4 ,es ist in dieser ,rechnung die durch den verbrennenden ,wasserstoff1 durch seinen ,uebergang in ,wasser1 erzeugte ,wrmemenge nicht in ,anschlag gebracht4 ,wenn man sich nun erinnert1 da die specifische ,wrme der ,knochen1 des ,fettes1 der ,substanz der ,organe weit geringer ist1 als die des ,wassers1 da sie also1 um auf #cg erwrmt zu werden1 weit weniger ,wrme bedrfen1 als ein gleiches ,gewicht ,wasser1 so kann es keinem ,zweifel unterliegen1 da1 alle diese ,verhltnisse mit in ,rechnung gezogen1 die durch den ,verbrennungsproce erzeugte ,wrme vollkommen hinreicht1 um die constante ,temperatur des ,krpers und die ,verdunstung zu erklren4 ,,vi4 ,alle ,versuche der ,physiker ber die ,sauerstoffmenge1 die ein ,thier in einer gegebenen ,zeit verzehrt1 so wie die ,schlsse1 die man daraus auf die ,entstehung der animalischen ,wrme gezogen hat1 sind vllig bedeutungslos1 denn diese ,sauerstoffmengen wechseln1 nach der ,temperatur und der ,dichtigkeit der ,luft1 nach dem ,zustand der ,bewegung1 ,arbeit und ,anstrengung1 sie ndern sich nach der ,menge und ,qualitt der genossenen ,nahrung1 mit der mehr oder weniger warmen ,kleidung1 nach der ,zeit1 in welcher die ,speise verzehrt wurde4 ,die ,gefangenen in dem ,zuchthaus 7,arbeitshaus7 zu ,marienschlo verzehren nicht ber #ba ,loth ,kohlenstoff1 die in dem ,arresthaus zu ,gieen1 denen alle ,bewegung mangelt1 nicht ber #ag ,loth,e#f und in einer mir bekannten ,haushaltung verzehrten #i ,personen 7#d ,kinder1 #e ,erwachsene7 durchschnittlich nicht ber #ai ,loth ,kohlenstoff,f#b4 ,annherungsweise kann angenommen werden1 da die aufgenommenen ,sauerstoffmengen sich wie diese ,zahlen verhalten1 allein durch ,fleisch1 ,wein und ,fettgenu ndern sich diese ,verhltnisse in ,folge des ausgetretenen ,wasserstoffs dieser ,nahrungsmittel1 der in seiner ,verwandlung in ,wasser bei gleichem ,gewichte eine weit grere ,wrmemenge hervorbringt4 #b ,in dieser ,haushaltung wurden im ,monat verbraucht #aea ,pfd4 ,schwarzbrod1 #gj ,pfd4 ,weibrod1 #acb ,pfd4 ,fleisch1 #ai ,pfd4 ,zucker1 #ae1i ,pfd4 ,butter1 #eg ,maa ,milch1 der ,kohlenstoff der ,gemse und ,kartoffeln1 des ,wildbrets1 ,geflgels und ,weins fr die ,excremente angeschlagen4 ,die ,versuche ber die ,bestimmung der ,wrmemenge1 die sich fr einen gegebenen ,sauerstoffverbrauch aus einem ,thier entwickelt1 sind nicht minder bedeutungslos4 ,man hat ,thiere in geschlossenen1 mit kaltem ,wasser umgebenen ,rumen athmen lassen1 die ,wrmezunahme der ,umgebung durch den ,thermometer gemessen und die ,menge des verschwundenen ,sauerstoffgases1 so wie die erzeugte ,kohlensure durch die ,analyse der ein- und ausgetretenen ,luft bestimmt4 ,in diesen ,versuchen hat man gefunden1 da das ,thier mehr ,wrme verlor1 als dem verzehrten ,sauerstoff entsprach1 und zwar _/ mehr1 und wenn man dem ,thiere die ,luftrhre zugebunden haben wrde1 so wre das merkwrdige ,verhltni eingetreten1 da das umgebende ,wasser durch das erkaltende ,thier ,wrme empfangen htte1 ohne allen ,verbrauch von ,sauerstoff4 ,die ,temperatur des ,thiers war #ch1 die des umgebenden ,wassers in den ,versuchen von ,despretz #h1e4 ,diese ,versuche beweisen also1 da bei einer groen ,differenz der ,temperatur des ,krpers und der der ,umgebung1 beim ,mangel aller ,bewegung1 mehr ,wrme entweicht1 als dem eingeathmeten ,sauerstoff entspricht2 in gleichen ,zeiten bei freier ungehinderter ,bewegung wrde eine weit grere ,menge ,sauerstoff aufgenommen worden sein1 ohne bemerkbare ,erhhung des ,wrmeverlustes4 ,dieser ,zustand tritt bei ,menschen und ,thieren zu gewissen ,jahreszeiten ein1 und wir sagen in diesem ,fall1 da wir frieren4 ,es ist klar1 da1 wenn wir einen ,menschen mit einem metallischen ,kleide umgeben1 der ,wrmeverlust1 wenn wir ihm ,hnde und ,fe binden1 bei gleichem ,sauerstoffverbrauch weit grer sein wird1 als wenn wir ihn in ,pelz und ,wolle stecken1 ja wir finden sogar1 da er in dem letztern ,fall anfngt zu schwitzen1 da warmes ,wasser quellenweise aus den feinen ,schweilchern seiner ,haut tritt4 ,wenn man hinzunimmt1 da ganz bestimmte ,beobachtungen vorliegen1 wo ,thiere1 die gebunden in einer unnatrlichen ,stellung1 z4 ,b4 auf dem ,rcken liegend1 athmeten1 da die ,temperatur ihres ,krpers durch den ,thermometer mebar abnimmt1 so kann man wohl schwerlich ber die ,schlsse1 die man aus diesen ,versuchen gezogen hat1 im ,zweifel sein4 ,diese ,schlsse haben fr die ,meinung1 da eine andere unbekannte ,quelle der ,wrme in dem thierischen ,krper existire1 nicht den allergeringsten ,werth4 ,,vii4 ,wenn wir die ,erzeugung von ,kraft1 die ,bewegungserscheinungen mit ,nervenleben1 und den ,widerstand1 den ,zustand des statischen ,gleichgewichtes mit vegetativem ,leben bezeichnen1 so ist klar1 da im jugendlichen ,alter bei allen ,thierklassen das letztere1 nmlich das vegetative ,leben1 das ,nervenleben berwiegt4 ,der ,uebergang des in ,bewegung befindlichen ,stoffs in den ,zustand der ,ruhe zeigt sich in einer ,zunahme an ,masse1 in einem ,ersatz an verbrauchtem ,stoffe2 die ,bewegung selbst1 die ,krafterzeugung stellt sich dar als ein ,verbrauch an ,stoff4 ,in dem jugendlichen ,thiere ist der ,verbrauch kleiner1 als die ,zunahme1 und diesen ,zustand eines intensiveren vegetativen ,lebens behlt das weibliche ,thier bis zu einem gewissen ,lebensalter unverndert bei1 es erreicht nicht1 wie beim mnnlichen ,thiere1 mit der ,ausbildung aller ,organe eine ,grnze4 ,das weibliche ,thier ist zu gewissen ,perioden des ,jahrs der ,fortpflanzung fhig1 durch uere ,bedingungen1 ,temperatur1 ,nahrung c4 wird das vegetative ,leben in seinem ,organismus gesteigert1 er producirt mehr als er verwendet2 diese ,fhigkeit zeigt sich in der ,fortpflanzung4 ,unabhngig von ueren ,bedingungen der ,steigerung des vegetativen ,lebens ist das ,weib des ,menschen1 mit der ,ausbildung aller seiner ,organe1 zu jeder ,zeit der ,fortpflanzung fhig1 die ,empfngni ist an keine ,periode gebunden1 und eine wunderbare ,weisheit hat in seinen ,krper die ,fhigkeit gelegt1 bis zu einem bestimmten ,lebensalter alle ,bestandtheile seiner ,organe in grerer ,menge zu erzeugen1 als sie zur ,reproduktion der umgesetzten ,gebilde erforderlich sind4 ,dieses ,erzeugni enthlt nachweisbar alle ,elemente eines ihm gleichen ,wesens1 es vermehrt sich in jedem ,lebensmomente und wird1 bis es ,verwendung findet1 periodenweise aus dem ,krper abgeschieden4 ,mit der ,befruchtung des ,ei's hrt diese ,abscheidung auf1 jeder ,tropfen des mehrerzeugten ,blutes formt sich zu einem der ,mutter hnlichen ,organismus4 ,durch ,bewegung und ,anstrengung wird die ,menge des abgeschiedenen ,blutes geringer1 und bei krankhafter ,unterdrckung der ,menstruation zeigt sich das vegetative ,leben in einer gesteigerten ,fettbildung4 ,wird das ,gleichgewicht des vegetativen und ,nervenlebens bei dem ,manne gestrt1 wird die ,intensitt des letztern1 wie bei den ,castraten1 verringert1 so zeigt sich das ,uebergewicht des erstern in einer gleichen ,form1 in einer ,steigerung der ,fettbildung4 ,,viii4 ,wenn wir festhalten1 da die ,zunahme an ,masse in dem thierischen ,krper1 da die ,ausbildung seiner ,organe und ihrer ,reproduktion aus dem ,blute1 d4 h4 aus den ,bestandtheilen des ,blutes1 geschieht1 so knnen nur diejenigen ,materien ,nahrungsmittel genannt werden1 welche fhig sind zu ,blut zu werden4 ,die ,untersuchung der ,stoffe1 die sich hierzu eignen1 beschrnkt sich hiernach auf die ,ausmittelung der ,zusammensetzung der ,nahrungsmittel und ihrer ,vergleichung mit der ,zusammensetzung der ,bestandtheile des ,blutes4 ,zwei ,materien sind als ,hauptbestandtheile des ,blutes vorzglich in ,betracht zu ziehen4 ,die eine davon scheidet sich augenblicklich aus dem ,blute ab1 sobald es aus der ,circulation genommen wird4 ,jedermann wei1 da das ,blut in diesem ,fall gerinnt1 es trennt sich in eine gelbliche ,flssigkeit1 in ,blutserum1 und eine gallertartige ,masse1 die sich in weichen1 zhen elastischen ,fden an einen ,stab oder eine ,ruthe anhngt1 mit denen man das frische ,blut whrend seines ,gerinnens peitscht oder schlgt4 ,dieser ,krper ist das ,fibrin1 ,blutfaserstoff1 er ist identisch in seinen ,eigenschaften mit der von allen anderen ,materien befreiten ,muskelfaser4 ,der zweite ,hauptbestandtheil des ,blutes ist im ,blutserum enthalten1 er ertheilt dieser ,flssigkeit alle ,eigenschaften des weien ,theils des ,hhnerei's1 indem er identisch mit diesem ,bestandtheil aller ,eier ist4 ,er gerinnt in der ,hitze zu einer weien elastischen ,masse2 dieser gerinnende ,bestandtheil hat den ,namen ,albumin erhalten4 ,fibrin und ,albumin1 die ,hauptbestandtheile des ,blutes1 enthalten im ,ganzen #g chemische ,elemente1 unter welche namentlich ,stickstoff1 ,phosphor und ,schwefel1 so wie die ,substanz der ,knochen gehrt4 ,in dem ,serum befinden sich ,kochsalz und ,salze in ,auflsung1 welche ,kali1 ,natron als ,basen enthalten1 sie sind mit ,kohlensure1 ,phosphorsure und ,schwefelsure verbunden4 ,die ,blutkrperchen enthalten ,fibrin und ,albumin1 sowie einen rothen ,farbstoff1 in welchem ,eisen einen nie fehlenden ,bestandtheil ausmacht4 ,auer diesen enthlt das ,blut noch einige fette ,krper in geringer ,menge1 die sich von den gewhnlichen ,fetten durch verschiedene ,eigenschaften unterscheiden4 ,die chemische ,analyse hat zu dem merkwrdigen ,resultate gefhrt1 da ,fibrin und ,albumin einerlei organische ,elemente und zwar in dem nmlichen ,gewichtsverhltni enthalten1 in der ,art also1 da1 wenn man zwei ,analysen1 die eine von ,fibrin1 die andere von ,albumin neben einander stellt1 wir keinen greren ,unterschied in der procentischen ,zusammensetzung wahrnehmen1 wie in zwei ,analysen von ,fibrin1 oder in zwei ,analysen von ,albumin4 ,in beiden ,blutbestandtheilen sind offenbar1 dies zeigt ihr verschiedener ,zustand1 die ,elemente auf verschiedene ,weise geordnet1 allein ihrer ,zusammensetzung nach sind sie identisch4 ,dieser ,schlu ist neuerdings aufs ,schnste dadurch besttigt worden1 da es einem ausgezeichneten ,physiologen 7,p4 ,denis7 gelang1 ,fibrin in den ,zustand von ,albumin knstlich berzufhren1 ihm also die ,lslichkeit und ,gerinnbarkeit zu geben1 die das ,eiwei charakterisirt4 ,neben der gleichen ,zusammensetzung haben sie noch die chemische ,eigenschaft mit einander gemein1 da sie sich beide in starker ,salzsure zu einer intensiv indigblauen ,flssigkeit lsen1 welche gegen alle ,materien1 die man damit zusammenbringt1 ein ganz gleiches ,verhalten zeigt4 ,albumin und ,fibrin knnen beide in dem ,ernhrungsprocesse zu ,muskelfaser werden1 und ,muskelfaser kann rckwrts wieder in ,blut bergehen4 ,dieser ,uebergang ist von den ,physiologen lngst auer allen ,zweifel gestellt1 und die ,chemie hat also nur nachgewiesen1 da die ,metamorphose rckwrts und vorwrts erfolgen kann1 kraft einer einwirkenden ,thtigkeit1 ohne ,zuhlfenahme eines dritten ,krpers oder seiner ,bestandtheile1 ohne da also ein fremdes ,element aufgenommen zu werden oder ein in ,verbindung vorhandenes auszutreten braucht4 ,wenn wir nun die ,zusammensetzung aller ,gebilde mit der des ,fibrins und ,albumins im ,blute vergleichen1 so ergeben sich folgende ,beziehungen4 ,alle ,theile des ,thierkrpers1 die eine bestimmte ,form besitzen1 welche ,bestandtheile von ,organen sind1 enthalten ,stickstoff4 ,kein ,theil oder ,bestandtheil eines ,organs1 welches ,bewegung und ,leben besitzt1 ist frei von ,stickstoff1 alle enthalten ,kohlenstoff und die ,elemente des ,wassers1 wiewohl diese letzteren nie in dem ,verhltni1 wie im ,wasser4 ,die ,hauptbestandtheile des ,blutes enthalten nahe an #ag p,ct4 ,stickstoff1 kein ,theil eines ,organs enthlt weniger1 wie siebzehn ,procent ,stickstoff,e#g4 ,die entscheidendsten ,versuche und ,beobachtungen haben bewiesen1 da der thierische ,organismus durchaus unfhig ist1 ein chemisches ,element1 ,kohlenstoff oder ,stickstoff1 aus anderen ,materien1 in denen diese ,krper fehlen1 hervorzubringen1 und es ist hiernach einleuchtend1 da alle ,nahrungsmittel1 die zur ,blutbildung oder zur ,bildung von ,zellen1 ,membranen1 ,haut1 ,haaren1 ,muskelfaser dienen sollen1 eine gewisse ,portion ,stickstoff enthalten mssen1 eben weil dieser einen ,bestandtheil der genannten ,organe ausmacht1 diese aus anderen ,elementen1 die man ihnen darbietet1 keinen ,stickstoff erzeugen knnen und weil kein ,stickstoff aus der ,atmosphre in dem ,lebensproce verwendet wird4 ,der thierische ,krper enthlt in der ,nerven- und ,gehirnsubstanz eine groe ,menge ,albumin und auer diesem zwei eigenthmliche fette ,suren1 die sich von allen anderen ,fetten durch einen ,gehalt von ,phosphor7-sure87 unterscheiden 7,frmy74 ,eins dieser ,fette enthlt ,stickstoff4 ,wasser und ,fett machen zuletzt die stickstofffreien ,bestandtheile des ,thierkrpers aus1 beide sind formlos und nehmen nur in sofern ,antheil an dem ,lebensproce1 als durch sie die ,lebensfunktionen vermittelt werden4 ,die nicht-organischen ,bestandtheile des ,thierkrpers sind ,eisen1 ,kalk1 ,bittererde1 ,kochsalz1 sowie die ,alkalien4 ,,ix4 ,die ,ernhrung der ,fleischfresser nimmt unter allen ,thierklassen die einfachste ,form an2 sie leben vom ,blut und ,fleisch der gras- und krnerfressenden ,thiere1 allein dieses ,blut und ,fleisch ist identisch in allen seinen ,eigenschaften mit ihrem eigenen ,blut und ,fleisch1 weder chemisch1 noch physiologisch ist ein ,unterschied wahrnehmbar4 ,die ,nahrung der fleischfressenden ,thiere ist aus ,blut entstanden1 sie wird in ihrem ,magen flssig und berfhrbar in andere ,krpertheile1 sie wird in ihrem ,leibe wieder zu ,blut1 und aus diesem ,blut erzeugen sich alle ,theile ihres ,krpers wieder1 die eine ,vernderung oder ,umsetzung erlitten haben4 ,bis auf ,klauen1 ,haare1 ,federn und ,knochenerde ist kein ,bestandtheil der ,nahrung der ,carnivoren unassimilirbar4 ,in chemischem ,sinne kann man also sagen1 da das fleischfressende ,thier zur ,erhaltung seiner ,lebensprocesse sich selbst verzehrt4 ,dasjenige1 was zu seiner ,ernhrung dient1 ist identisch mit den ,bestandtheilen seiner ,organe1 welche erneuert werden sollen4 ,ganz anders stellt sich dem ,anschein nach der ,ernhrungsproce der pflanzenfressenden ,thiere dar2 ihre ,verdauungsorgane sind minder einfach und ihre ,nahrung besteht aus ,vegetabilien1 die ihrer ,hauptmasse nach nur sehr wenig ,stickstoff enthalten4 ,aus welchen ,stoffen1 kann man fragen1 entsteht bei ihnen das ,blut1 aus dem sich ihre ,organe entwickeln8 ,diese ,frage lt sich mit gengender ,sicherheit beantworten4 ,die chemischen ,untersuchungen haben dargethan1 da alle ,theile von ,pflanzen1 welche ,thieren zur ,nahrung dienen1 gewisse ,bestandtheile enthalten1 welche reich sind an ,stickstoff1 und die gewhnlichsten ,erfahrungen beweisen1 da die ,thiere zu ihrer ,erhaltung und ,ernhrung der ,quantitt nach um so weniger von diesen ,pflanzentheilen bedrfen1 je reicher sie an diesen stickstoffhaltigen ,stoffen sind2 sie knnen nicht mit ,materien ernhrt werden1 worin sie fehlen4 ,in vorzglicher ,menge sind diese ,erzeugnisse der ,pflanzen in den ,samen der ,getreidearten1 der ,erbsen1 ,linsen1 ,bohnen1 in ,wurzeln und in den ,sften der sogenannten ,gemspflanzen enthalten1 sie fehlen brigens in keiner einzigen ,pflanze1 in keinem ihrer ,theile4 ,diese stickstoffhaltigen ,nahrungsstoffe lassen sich im ,ganzen auf drei ,materien zurckfhren1 die ihrer uern ,beschaffenheit nach leicht von einander zu unterscheiden sind4 ,zwei davon sind im ,wasser lslich1 der dritte wird davon nicht aufgenommen4 ,wenn man frisch ausgeprete ,pflanzensfte sich selbst berlt1 so tritt nach wenigen ,minuten eine ,scheidung ein1 es sondert sich ein gelatinser ,niederschlag ab1 gewhnlich von grner ,farbe1 welcher1 mit ,flssigkeiten behandelt1 die den ,farbestoff lsen1 eine grauweie ,materie hinterlt4 ,diese ,substanz ist unter dem ,namen grnes ,satzmehl der ,pflanzensfte den ,pharmaceuten wohl bekannt4 ,die ist der eine von den stickstoffhaltigen ,nahrungsmitteln der ,thiere1 er hat den ,namen ,pflanzenfibrin erhalten4 ,der ,saft der ,grser ist vorzglich reich an diesem ,bestandtheil1 er ist in reichlichster ,menge in dem ,weizensamen1 so wie berhaupt in den ,samen der ,cerealien enthalten1 und kann aus dem ,weizenmehl durch eine mechanische ,operation ziemlich rein erhalten werden4 ,in diesem ,zustande heit er ,kleber1 allein die klebenden ,eigenschaften gehren ihm nicht an1 sondern einer geringen ,menge eines beigemischten fremden ,krpers1 der in den ,samen der brigen ,getreidearten fehlt4 ,wie sich aus der ,art seiner ,darstellung ergiebt1 ist das ,pflanzenfibrin im ,wasser nicht lslich1 obwohl man nicht zweifeln kann1 da es in der lebenden ,pflanze im ,safte gels't vorhanden war1 aus dem es sich1 hnlich wie das ,fibrin aus ,blut1 erst spter abschied4 ,der zweite stickstoffhaltige ,nahrungsstoff ist in dem ,safte der ,pflanzen gels't1 er scheidet sich daraus bei gewhnlicher ,temperatur nicht ab1 wohl aber1 wenn der ,pflanzensaft zum ,sieden erhitzt wird4 ,bringt man den ausgepreten klaren ,saft1 am besten von ,gemspflanzen1 von ,blumenkohl1 ,spargel1 ,kohlrben1 weien ,rben u4 s4 w4 zum ,sieden1 so entsteht darin ein ,coagulum1 welches in seiner uern ,beschaffenheit und seinen ,eigenschaften schlechterdings nicht zu unterscheiden ist von dem ,krper1 der sich als ,gerinnsel abscheidet1 wenn man mit ,wasser verdnntes ,blutserum oder ,eiwei der ,siedhitze aussetzt4 ,dies ist das ,pflanzenalbumin2 in vorzglicher ,menge findet sich dieser ,krper in gewissen ,samen1 in ,nssen1 ,mandeln und anderen1 in denen das ,amylon der ,getreidesamen sich vertreten findet durch ,oel oder ,fett4 ,der dritte stickstoffhaltige ,nahrungsstoff1 den die ,pflanzen produciren1 das ,pflanzencasein1 findet sich hauptschlich in den ,samenlappen der ,erbsen1 ,linsen und ,bohnen1 er ist wie das ,pflanzenalbumin im ,wasser lslich1 unterscheidet sich aber von ihm dadurch1 da seine ,auflsung durch ,hitze nicht coagulirt wird2 beim ,abdampfen und ,erhitzen zieht sie an der ,oberflche eine ,haut1 und1 mit ,suren versetzt1 entsteht darin ein ,gerinnsel wie in der ,thiermilch4 ,diese drei ,stoffe1 ,pflanzen-,fibrin1 -,albumin und -,casein1 sind die eigentlichen stickstoffhaltigen ,nahrungsstoffe der pflanzenfressenden ,thiere1 alle anderen in ,pflanzen vorkommenden stickstoffhaltigen ,materien werden entweder1 wie die ,stoffe in den ,giftpflanzen und ,medizinalpflanzen1 von den ,thieren nicht genossen1 oder sie sind ihrer ,nahrung in so auerordentlich kleinen ,mengen beigemischt1 da sie zur ,vermehrung der ,masse ihres ,krpers nicht beizutragen vermgen4 ,die chemische ,untersuchung der drei genannten ,substanzen hat zu dem interessanten ,resultate gefhrt1 da sie einerlei organische ,elemente in dem nmlichen ,gewichts-,verhltnisse enthalten1 und was noch weit merkwrdiger ist1 es hat sich ergeben1 da sie identisch sind in ihrer ,zusammensetzung mit den ,hauptbestandtheilen des ,blutes1 mit ,fibrin und ,albumin4 ,sie lsen sich alle drei in concentrirter ,salzsure mit der nmlichen indigblauen ,farbe auf1 und auch in ihren physikalischen ,eigenschaften sind ,thierfibrin und ,thieralbumin von ,pflanzenfibrin und ,pflanzenalbumin in keiner ,weise verschieden4 ,es verdient ganz besonders hervorgehoben zu werden1 da hier unter einer gleichen ,zusammensetzung nicht blo eine hnliche gemeint ist1 sondern es ist auch in ,beziehung auf ihren ,gehalt an ,phosphor1 ,schwefel1 ,knochenerde und ,alkalien kein ,unterschied wahrnehmbar,e#h4 ,in welcher bewundernswrdigen ,einfachheit erscheint nach diesen ,entdeckungen der ,bildungsproce im ,thiere1 die ,entstehung seiner ,organe1 der ,haupttrger der ,lebensthtigkeit4 ,die ,pflanzenstoffe1 welche in den ,thieren zur ,blutbildung verwendet werden1 enthalten die ,hauptbestandtheile des ,blutes1 ,fibrin und ,albumin1 fertig gebildet allen ihren ,elementen nach1 alle ,pflanzen enthalten noch berdies eine gewisse ,menge ,eisen1 was wir im ,blutfarbestoff wiederfinden4 ,pflanzenfibrin und ,thierfibrin1 ,pflanzenalbumin und ,thieralbumin sind kaum der ,form nach verschieden2 wenn diese ,stoffe in der ,nahrung der ,thiere fehlen1 so hrt die ,ernhrung der ,thiere auf1 und wenn sie darin gegeben werden1 so empfngt das pflanzenfressende ,thier die nmlichen ,materien1 auf welche die fleischfressenden zu ihrer ,erhaltung beschrnkt sind4 ,die ,pflanzen erzeugen in ihrem ,organismus das ,blut aller ,thiere1 denn in dem ,blut und ,fleisch der pflanzenfressenden verzehren die fleischfressenden im eigentlichen ,sinne nur die ,pflanzenstoffe1 von denen die ersteren sich ernhrt haben2 ,pflanzenfibrin und -,albumin nehmen in dem ,magen des pflanzenfressenden ,thiers genau die nmliche ,form an1 wie ,thierfibrin und ,thieralbumin in dem ,magen der ,carnivoren4 ,aus dem ,vorhergehenden ergiebt sich1 da die ,entwickelung der ,organe eines ,thiers1 ihre ,vergrerung und ,zunahme an ,masse an die ,aufnahme gewisser ,stoffe geknpft ist1 die identisch sind mit den ,hauptbestandtheilen ihres ,blutes4 ,in diesem ,sinne kann man sagen1 da der ,thierorganismus sein ,blut nur der ,form nach schafft1 da ihm die ,fhigkeit mangelt1 es aus anderen ,stoffen zu erzeugen1 die nicht identisch sind mit seinen ,hauptbestandtheilen4 ,damit kann freilich nicht behauptet werden1 da ihm die ,fhigkeit1 andere ,verbindungen zu erzeugen1 abgehe1 wir wissen im ,gegentheil1 da sein ,organismus eine groe ,reihe von seinen ,blutbestandtheilen in ihrer ,zusammensetzung abweichender ,verbindungen hervorbringt1 aber den ,anfangspunkt der ,reihe1 seine ,blutbestandtheile1 diese kann er sich nicht bilden4 ,der ,thierorganismus ist eine hhere ,pflanze1 deren ,entwickelung mit denjenigen ,materien beginnt1 mit deren ,erzeugung das ,leben der gewhnlichen ,pflanze aufhrt2 sobald diese ,samen getragen hat1 stirbt sie ab1 oder es hrt damit eine ,periode ihres ,lebens auf4 ,in der unendlichen ,reihe von ,verbindungen1 welche mit den ,nahrungsstoffen der ,pflanzen1 mit ,kohlensure und ,ammoniak und ,wasser anfngt1 bis zu den zusammengesetztesten ,bestandtheilen des ,gehirns im ,thierkrper finden wir keine ,lcke1 keine ,unterbrechung4 ,der erste ,nahrungsstoff des ,thieres ist das letzte ,produkt der schaffenden ,thtigkeit der ,pflanze4 ,die ,substanz der ,zellen und ,membranen1 der ,nerven und des ,gehirns erzeugt die ,pflanze nicht4 ,das ,wunderbare in der schaffenden ,thtigkeit der ,pflanze verliert sich1 wenn man erwgt1 da die ,erzeugung der ,blutbestandtheile nicht auffallender erscheinen kann1 als wenn wir ,ochsentalg und ,hammelstalg 7in den ,kakaobohnen71 oder ,menschenschmalz 7im ,olivenl71 oder die ,hauptbestandtheile der ,kuhbutter 7,palmbutter7 auf ,bumen wachsend finden1 da wir das ,pferdefett und den ,fischthran in den lreichen ,samen entstehen sehen4 ,x4 ,so wenig man nun auch1 wie sich aus dem ,vorhergehenden ergiebt1 ber die ,art und ,weise in ,ungewiheit sein kann1 wie die ,zunahme in der ,masse der ,organe eines ,thieres vor sich geht1 so bleibt immer noch eine beraus wichtige ,frage zu lsen1 die ,rolle nmlich auszumitteln1 welche die stickstofffreien ,substanzen1 ,zucker1 ,amylon1 ,gummi1 ,pectin u4 s4 w4 in dem thierischen ,krper spielen4 ,die grte aller ,thierklassen kann ohne diese ,materien nicht leben1 ihre ,nahrung mu eine gewisse ,menge davon enthalten1 und wir sehen ihrem ,leben ein rasches ,ziel gesetzt1 wenn sie in ihr fehlen4 ,diese wichtige ,frage erstreckt sich gleichfalls auf die ,bestandtheile der ,nahrung des fleischfressenden ,thieres in der frhsten ,periode seines ,lebens1 denn auch diese ,nahrung enthlt gewisse ,bestandtheile1 welche sein ,krper zu seiner ,erhaltung im erwachsenen ,zustande nicht bedarf4 ,in dem jugendlichen ,krper der ,fleischfresser geschieht offenbar die ,ernhrung in einer hnlichen ,weise1 wie in dem ,krper der pflanzenfressenden ,thiere2 seine ,entwickelung ist an die ,aufnahme einer ,flssigkeit gebunden1 welche der ,leib der ,mutter in der ,form der ,milch absondert4 ,die ,milch enthlt nur einen stickstoffhaltigen ,bestandtheil1 den sogenannten ,ksestoff1 ,casein2 auer diesem sind ihre ,hauptbestandtheile ,butter 7,fett7 und ,milchzucker4 ,aus dem stickstoffhaltigen ,bestandtheil der ,milch mu das ,blut des jungen ,thieres1 seine ,muskelfaser1 ,zellen und ,nervensubstanz und seine ,knochen1 erzeugt worden sein1 denn ,butter und ,milchzucker enthalten keinen ,stickstoff4 ,die ,untersuchung des ,caseins hat nun zu dem ,resultate gefhrt1 was nach dem ,vorhergehenden kaum mehr berraschen kann1 da auch dieser ,stoff identisch ist in seiner ,zusammensetzung mit den ,hauptbestandtheilen des ,blutes1 mit ,fibrin und ,albumin1 ja was noch mehr ist1 die ,vergleichung seiner ,eigenschaften mit denen des ,pflanzencaseins hat gezeigt1 da er mit diesem auch identisch ist in allen seinen ,eigenschaften1 in der ,art also1 da gewisse ,pflanzen wie die ,erbsen1 ,bohnen1 ,linsen1 den nmlichen ,krper zu erzeugen vermgen1 welcher aus dem ,blute der ,mutter entsteht und zur ,blutbildung in dem ,krper des jungen ,thieres verwendet wird,e#i4 ,in dem ,casein1 das sich durch seine auerordentliche ,lslichkeit und ,nichtgerinnbarkeit in der ,wrme von dem ,fibrin und ,albumin unterscheidet1 empfngt demnach das junge ,thier1 seinem ,hauptbestandtheil nach1 das ,blut seiner ,mutter2 zu seinem ,uebergang in ,blut gehrt kein dritter ,stoff1 und keiner der ,bestandtheile des ,blutes seiner ,mutter trennt sich davon bei ihrem ,uebergang in ,casein4 ,in chemischer ,verbindung enthlt das ,casein der ,milch eine weit grere ,quantitt von ,knochenerde1 als wie das ,blut1 und zwar in hchst lslichem ,zustande1 berfhrbar also in alle ,krpertheile4 ,auch in der frhsten ,periode ihres ,lebens ist die ,entwickelung und ,ausbildung der ,trger der ,lebensthtigkeit im jungen ,thiere an die ,aufnahme einer ,materie gebunden1 welche in ,beziehung auf seine organischen ,bestandtheile identisch ist in ihrer ,zusammensetzung mit den ,hauptbestandtheilen seines ,blutes4 ,wozu dient nun aber das ,fett der ,butter1 der ,milchzucker8 ,was ist der ,grund1 warum sie zu dem ,leben der jungen ,thiere unentbehrlich sind8 ,butter und ,milchzucker enthalten keine fixen ,basen1 keinen ,kalk1 kein ,natron1 kein ,kali2 der ,milchzucker besitzt eine den gewhnlichen ,zuckerarten1 dem ,amylon1 dem ,gummi hnliche ,zusammensetzung1 sie bestehen aus ,kohlenstoff und den ,elementen des ,wassers1 und zwar genau in dem nmlichen ,verhltnisse1 wie im ,wasser4 ,durch diese stickstofffreien ,stoffe ist also ihren stickstoffhaltigen eine gewisse ,menge von ,kohlenstoff1 oder1 wie in der ,butter1 von ,kohlenstoff und ,wasserstoff zugesetzt1 ein ,ueberschu von ,elementen also1 der zur ,blutbildung schlechterdings nicht verwendet werden kann1 eben weil ihre stickstoffhaltigen ,nahrungsmittel genau die ,kohlenstoffmengen schon enthalten1 welche zur ,bildung von ,fibrin und ,albumin nthig sind4 ,man kann1 wie aus den folgenden ,betrachtungen sich ergeben wird1 kaum einen ,zweifel hegen1 da dieser ,ueberschu an ,kohlenstoff allein1 oder an ,kohlen- und ,wasserstoff zur ,hervorbringung der animalischen ,wrme1 da er zum ,widerstand gegen die uere ,einwirkung des ,sauerstoffs verwendet wird4 ,,xi4 ,betrachten wir zufrderst1 um zu einer klareren ,einsicht in das ,wesen des ,ernhrungsprocesses in den beiden ,thierklassen zu gelangen1 die ,vernderungen1 welche die ,nahrung des fleischfressenden ,thieres in seinem ,organismus erfhrt4 ,wir geben einer erwachsenen ,schlange eine ,ziege1 ein ,kaninchen oder einen ,vogel zu verzehren und finden1 da die ,haare1 ,klauen1 ,federn1 ,knochen dieser ,thiere scheinbar unverndert ausgeworfen werden1 denn sie haben ihre ,form und natrliche ,beschaffenheit behalten1 sie sind zerbrechlich1 weil sie von allen nur den der ,auflsung fhigen ,bestandtheil 7,leimsubstanz7 verloren haben4 ,eigentliche ,faeces gehen von der ,schlange so wenig1 wie von den fleischfressenden ,vgeln ab4 ,das ,fleisch1 das ,fett1 das ,blut1 die ,gehirn- und ,nervensubstanz des verzehrten ,thieres1 alles brige ist1 wenn die ,schlange ihr ursprngliches ,gewicht wieder erhalten hat1 verschwunden4 ,als das einzige ,excrement finden wir eine ,materie1 welche durch die ,harnwege ausgeleert wird2 im trocknen ,zustande ist sie blendend wei wie ,kreide1 sie ist sehr reich an ,stickstoff1 und enthlt nur kohlensauren und phosphorsauren ,kalk beigemischt4 ,dieses ,excrement ist harnsaures ,ammoniak1 eine chemische ,verbindung1 in welcher sich der ,stickstoff zum ,kohlenstoff in dem nmlichen ,verhltni befindet1 wie im sauren kohlensauren ,ammoniak1 sie enthlt auf #a ,aeq4 ,stickstoff #b ,aeq4 ,kohlenstoff4 ,die ,muskelfaser1 das ,blut1 die ,membranen und ,hute enthielten aber auf die nmliche ,quantitt ,stickstoff viermal so viel ,kohlenstoff1 nmlich #h ,aequivalente1 und wenn man hierzu den ,kohlenstoff des genossenen ,fettes1 der ,nerven- und ,gehirnsubstanz hinzurechnet1 so ist klar1 da die ,schlange auf #a ,aeq4 ,stickstoff weit mehr als #h ,aeq4 ,kohlenstoff verzehrt hat4 ,wenn wir nun annehmen1 da das harnsaure ,ammoniak allen ,stickstoff des verzehrten ,thieres enthlt1 so sind offenbar im geringsten ,falle #f ,aeq4 ,kohlenstoff1 die mit diesem ,stickstoff verbunden waren1 in einer andern ,form ausgetreten1 wie die brigen zwei ,atome1 die wir im harnsauren ,ammoniak wiederfinden4 ,wir wissen nun mit zweifelloser ,gewiheit1 da dieser ,kohlenstoff aus ,haut und ,lunge ausgetreten ist1 und zwar konnte dies nur geschehen in der ,form einer ,sauerstoffverbindung4 ,die ,excremente eines ,bussards1 der mit ,rindfleisch gefttert worden1 aus der ,kloake genommen1 bestanden der ,untersuchung nach 7,l4 ,gmelin u4 ,tiedemann7 aus harnsaurem ,ammoniak4 ,ebenso sind die ,faeces bei ,lwen und ,tiegern sparsam und trocken1 sie enthalten der ,hauptsache nach ,knochenerde und nur ,spuren von kohlenstoffhaltigen ,materien1 aber ihr ,harn enthlt kein harnsaures ,ammoniak1 sondern ,harnstoff1 eine ,verbindung1 welche ,stickstoff und ,kohlenstoff im ,verhltni wie im neutralen kohlensauren ,ammoniak enthlt4 ,angenommen1 da ihre ,nahrung 7,fleisch c47 ,stickstoff und ,kohlenstoff in dem ,verhltni wie #a 3 #h enthielt1 so finden wir in dem ,harn beide nur in dem ,verhltni wie #a 3 #a wieder1 ein kleineres ,verhltni von ,kohlenstoff also1 wie bei den ,schlangen1 in denen der ,respirationsakt bei weitem weniger thtig ist4 ,aller ,kohlenstoff und ,wasserstoff1 den die ,nahrung dieser ,thiere mehr enthielt1 als wir in ihren ,excrementen wieder finden1 sie sind1 als ,kohlensure und ,wasser1 durch den ,respirationsproce verschwunden4 ,htten wir das verzehrte ,thier in einem ,ofen verbrannt1 so wrde die vorgegangene ,vernderung nur der ,form der ,stickstoffverbindungen nach eine andere gewesen sein4 ,den ,stickstoff wrden wir als kohlensaures ,ammoniak1 den brigen ,kohlenstoff als ,kohlensure1 den brigen ,wasserstoff als ,wasser wiederbekommen haben4 ,es wrden die unverbrennlichen ,theile als ,asche1 die unverbrannten als ,ru brig geblieben sein4 ,die festen ,excremente sind aber nichts anders als die im ,thierkrper unverbrennlichen1 oder unvollkommen verbrannten ,theile der ,nahrung4 ,in dem ,vorhergehenden ist angenommen worden1 da die ,bestandtheile der von dem ,thiere genossenen ,nahrungsmittel in seinem ,organismus1 in ,folge des durch ,lunge und ,haut aufgenommenen ,sauerstoffs1 ihr ,kohlenstoff in ,kohlensure1 ihr ,wasserstoff und ihr ,stickstoff in eine chemische ,verbindung1 welche die ,elemente des kohlensauren ,ammoniaks enthlt1 bergehen4 ,diese ,voraussetzung ist nur der ueren ,erscheinung nach wahr1 in der ,that erlangt nach einer gewissen ,zeit der ,thierkrper sein ursprngliches ,gewicht wieder1 sein ,gehalt an ,kohlenstoff und den andern ,elementen hat in seinem ,krper nicht zugenommen1 es ist genau so viel ,kohlenstoff1 ,stickstoff1 ,wasserstoff c4 wieder ausgetreten1 als ihm davon in der ,speise zugefhrt wurde4 ,aber nichts kann gewisser sein1 als da der ausgetretene ,kohlenstoff1 ,stickstoff und ,wasserstoff nicht von der ,speise herrhrt1 wenn sie auch1 der ,quantitt nach1 den dadurch zugefhrten gleich waren4 ,es wre aller ,vernunft entgegen1 wenn man annehmen wollte1 die ,stillung des ,hungers1 das ,bedrfni nach ,speise habe keinen andern ,zweck1 als die ,erzeugung von ,harnstoff1 ,harnsure1 ,kohlensure und den andern ,excrementen1 von ,materien1 die der ,krper ausstt1 in seiner ,haushaltung also zu nichts verwendet4 ,die ,speisen dienen in dem erwachsenen ,thiere zum ,ersatz an verbrauchtem ,stoff1 gewisse ,theile der ,organe haben ihren ,zustand des ,lebens verloren1 sie sind aus der ,substanz der ,organe ausgetreten1 sie haben sich zu neuen und zwar formlosen ,verbindungen umgesetzt4 ,die ,speise des ,fleischfressers wurde zur ,blutbildung verwendet und aus dem neuerzeugten ,blute haben sich die umgesetzten ,organe wieder neu gebildet4 ,der ,kohlenstoff und ,stickstoff der ,nahrung sind zu ,bestandtheilen des ,organismus geworden4 ,eben so viel ,kohlenstoff und ,stickstoff als die ,organe abgegeben haben1 genau so viel ist ihnen durch das ,blut und in letzter ,form durch die ,speise wieder ersetzt worden4 ,wo sind denn aber1 kann man fragen1 die neuen ,verbindungen hingekommen1 welche durch die ,umsetzung der ,bestandtheile der ,organe1 der ,muskelfaser1 der ,substanz der ,membranen und ,zellen1 der ,nerven- und ,gehirnsubstanz1 entstanden sind8 ,diese neuen ,verbindungen1 sie konnten keinen ,moment1 insofern sie lslich waren1 an dem ,platze beharren1 wo sie entstanden sind1 denn eine sehr wohlbekannte ,thtigkeit1 die ,blutcirculation nmlich1 widersetzt sich diesem ,beharren4 ,durch die ,erweiterung des ,herzens1 in dem sich zwei ,systeme von ,kanlen vereinigen1 welche sich in ein unendlich feines ,netzwerk von ,rhrchen durch alle ,theile des ,thierkrpers hin verzweigen1 entsteht abwechselnd ein luftleerer ,raum1 in dessen unmittelbarer ,folge1 durch den uern atmosphrischen ,druck1 alle ,flssigkeiten1 die in dieses ,rhrensystem gelangen knnen1 nach der einen ,seite des ,herzens hin mit groer ,gewalt getrieben werden4 ,diese ,bewegung wird bei der ,zusammenziehung des ,herzens durch einen von dem ,gewichte der ,atmosphre unabhngigen ,druck aufs krftigste untersttzt4 ,wir haben mit einem ,worte in dem ,herzen eine ,druckpumpe1 durch welche arterielles ,blut in alle ,theile des ,krpers getrieben wird1 und eine ,saugpumpe1 durch welche alle ,flssigkeiten1 von welcher ,beschaffenheit sie auch sein mgen1 sobald sie in das ,rhrensystem der ,saugadern1 die sich mit den ,venen vereinigen1 gelangen knnen1 nach dem ,herzen hin gefhrt werden4 ,diese ,aufsaugung1 in ,folge des im ,herzen entstandenen luftleeren ,raums1 ist ein rein mechanischer ,act1 der sich1 wie bemerkt1 auf flssige ,stoffe jeder ,art1 ,salzauflsungen1 ,gifte c4 erstreckt4 ,es ist nun einleuchtend1 da durch das ,einstrmen des arteriellen ,blutes in die ,capillargefe alle dort vorhandenen ,flssigkeiten1 sagen wir die lslichen ,verbindungen1 die durch die ,umsetzung der ,gebilde entstanden sind1 eine ,bewegung nach dem ,herzen hin empfangen mssen4 ,diese ,materien knnen zur ,neubildung der nmlichen ,organe1 aus denen sie entstanden sind1 nicht verwendet werden2 sie gelangen durch das ,saug- und ,lymphgefsystem in die ,venen1 wo ihre ,anhufung dem ,ernhrungsproce eine sehr rasche ,grenze setzen wrde1 wenn sich dieser ,ansammlung nicht zwei1 ganz besonders zu diesem ,zwecke eingerichtete1 ,filtrirapparate widersetzen wrden4 ,das vense ,blut nimmt1 ehe es zum ,herzen gelangt1 seinen ,weg durch die ,leber1 das arterielle ,blut geht durch die ,nieren1 welche alle fr den ,ernhrungsproce untauglichen ,stoffe davon scheiden4 ,die neuentstandenen ,verbindungen1 welche den ,stickstoff der umgesetzten ,organe enthalten1 sammeln sich in der ,harnblase an und treten1 indem sie einer weiteren ,verwendung durchaus unfhig sind1 aus dem ,krper aus4 ,alle anderen1 welche den ,kohlenstoff der umgesetzten ,gebilde enthalten1 sammeln sich in ,gestalt einer lslichen1 mit ,wasser in allen ,verhltnissen mischbaren ,natronverbindung in der ,gallenblase an1 aus der sie sich im ,duodenum mit dem ,speisebrei wieder mischen4 ,alle ,theile der ,galle1 die ihre ,lslichkeit in dem ,verdauungsproce nicht verlieren1 kehren whrend der ,verdauung frisch genossener ,nahrung im unendlich fein zertheilten ,zustande wieder in den ,krper zurck4 ,das ,natron der ,galle1 so wie alle durch schwache ,sure nicht fllbaren1 kohlenstoffreichen ,bestandtheile 7diese betragen _/ aller brigen71 behalten ihre ,fhigkeit1 durch die ,saugadern des ,dnndarms und ,dickdarms wieder resorbirt zu werden1 unverndert bei4 ,ja diese ,fhigkeit ist direct beweisbar durch gallehaltige ,klystiere1 deren ,gallegehalt mit der ,flssigkeit im ,mastdarm verschwindet4 ,die stickstoffhaltigen ,verbindungen1 welche in ,folge der ,umsetzung der ,gebilde entstanden1 wir wissen genau1 da sie1 durch die ,nieren von dem arteriellem ,blute geschieden1 als einer weiteren ,vernderung durchaus unfhig1 aus dem ,krper treten1 aber die kohlenstoffreichen ,produkte1 sie kehren in den ,krper des fleischfressenden ,thieres zurck4 ,die ,nahrung des fleischfressenden ,thieres ist identisch mit den ,hauptbestandtheilen seines ,krpers2 die ,metamorphosen1 welche seine ,gebilde erfahren1 sie mssen identisch sein mit den ,vernderungen1 welche in ihren ,lebensakten ihre ,nahrungsmittel erleiden4 ,das verzehrte ,fleisch und ,blut giebt seinen ,kohlenstoff zur ,unterhaltung des ,respirationsprocesses her1 seinen ,stickstoff erhalten wir als ,harnstoff oder ,harnsure wieder4 ,ehe aber diese letzte ,vernderung erfolgt1 wird das todte ,fleisch und ,blut zu lebendigem ,fleisch und ,blut1 und es ist im eigentlichen ,sinne der ,kohlenstoff der durch ,umsetzung der lebenden ,gebilde entstandenen ,verbindungen1 welcher zur ,hervorbringung der thierischen ,wrme dient4 ,die ,speise des ,fleischfressers verwandelt sich in ,blut1 das ,blut ist bestimmt zur ,reproduktion der ,organe1 durch die ,blutcirculation wird ein ,strom von ,sauerstoff allen ,theilen des ,krpers zugefhrt4 ,die ,trger dieses ,sauerstoffs1 die ,blutkrperchen1 welche nachweisbar keinen ,antheil an dem ,nutritionsprocesse nehmen1 geben ihn beim ,durchgang durch die ,capillargefe wieder ab4 ,dieser ,sauerstoffstrom begegnet auf diesem ,wege den durch die ,umsetzung der ,gebilde entstandenen ,verbindungen1 er verbindet sich mit ihrem ,kohlenstoff zu ,kohlensure1 mit ihrem ,wasserstoff zu ,wasser1 und alles1 was diesen ,oxydationsproce nicht erlitten hat1 kehrt in der ,form von ,galle wieder in den ,krper zurck1 wo sie nach und nach vllig verschwindet4 ,bei den ,fleischfressern enthlt die ,galle den ,kohlenstoff der umgesetzten ,gebilde1 dieser ,kohlenstoff verschwindet in dem thierischen ,krper1 die ,galle verschwindet in dem ,lebensproce1 ihr ,kohlenstoff tritt als ,kohlensure1 ihr ,wasserstoff als ,wasser durch ,haut und ,lunge aus2 es ist klar1 die ,bestandtheile der ,galle dienen zur ,respiration und zur ,hervorbringung der animalischen ,wrme4 ,alle ,theile der ,nahrung der ,fleischfresser sind fhig in ,blut berzugehen1 ihre ,excremente enthalten nur anorganische ,substanz 7,knochenerde c471 und was wir an organischen ,stoffen diesen beigemischt finden1 sind lediglich ,excretionen1 welche den ,durchgang durch die ,eingeweide vermitteln4 ,bei den fleischfressenden ,thieren enthalten die ,excremente keine ,galle1 kein ,natron2 keine ,spur einer der ,galle hnlichen ,substanz wird von ,wasser daraus aufgenommen1 die ,galle ist aber in allen ,verhltnissen darin lslich und damit mischbar4 ,ueber den ,ursprung der ,bestandtheile des ,harns und der ,galle knnen die ,physiologen nicht im ,zweifel sein2 wenn der ,magen bei ,enthaltung aller ,speise sich darmartig zusammenzieht1 kann sich aus der ,gallenblase1 da sie keine ,bewegung empfngt1 keine ,galle ergieen2 in dem ,krper der ,verhungerten finden wir die ,gallenblase straff und voll4 ,wir beobachten ,galle- und ,harnsekretion bei den ,winterschlfern1 wir wissen1 da der ,harn der ,thiere 7,hunde71 die whrend #ah bis #bj ,tagen keine andere ,nahrung als reinen ,zucker bekamen1 ebensoviel an dem stickstoffreichsten ,produkt des ,thierkrpers1 ebensoviel ,harnstoff enthielt1 als im gesunden ,zustande 7,marchand1 ,erdm4 ,j4 ,,xiv4 p4 #die474 ,unterschiede in der ,menge des secernirten ,harnstoffs erklren sich in diesen und hnlichen ,versuchen durch den ,mangel oder die ,gestattung der natrlichen ,bewegungen4 ,eine jede ,bewegung steigert den ,umsatz der ,gebilde1 nach einem jeden ,spaziergang vermehrt sich beim ,menschen die ,harnsekretion4 ,der ,harn der ,sugethiere1 ,vgel1 der ,amphibien enthlt ,harnsure oder ,harnstoff1 der ,koth der ,weichthiere1 der ,insecten1 der ,canthariden1 des ,seidenwurm-,schmetterlings enthlt harnsaures ,ammoniak2 die ,bestndigkeit des ,vorkommens einer oder zweier ,stickstoff-,verbindungen in den ,ausleerungen der ,thiere1 bei einer so groen ,verschiedenheit in der genossenen ,nahrung1 zeigt mit ,bestimmtheit an1 da sie aus einer und derselben ,quelle entspringen4 ,ebensowenig zweifelhaft kann man ber die ,rolle sein1 welche die ,galle in dem ,lebensproce bernimmt4 ,wenn man sich erinnert1 da essigsaures ,kali1 in der ,form eines ,klystiers oder als ,fubad genommen1 den ,harn im hohen ,grade alkalisch macht 7,rehberger in ,tiedemann's ,zeitschrift fr ,physiologie ,,ii4 #adi471 da die ,umwandlung1 welche hier die ,essigsure erfhrt1 nicht ohne ein ,hinzutreten von ,sauerstoff gedacht werden kann1 so ist klar1 da die lslichen ,bestandtheile der ,galle1 vernderlich im hohen ,grade1 so wie wir sie kennen1 welche durch die ,eingeweide in den ,organismus wieder zurckkehren1 da sie zur ,blutbildung nicht verwendet werden knnen1 der ,einwirkung des ,sauerstoffs in einer ganz hnlichen ,weise unterliegen mssen4 ,die ,galle ist eine ,natronverbindung1 deren ,bestandtheile in dem ,krper des fleischfressenden ,thieres bis auf das ,natron verschwinden4 ,nach der ,ansicht vieler der ausgezeichnetsten ,physiologen ist die ,galle zur ,ausleerung bestimmt1 und nichts kann gewisser sein1 als da eine an ,stickstoff so arme ,materie in dem ,nutritionsproce keine ,rolle bernimmt1 allein die quantitative ,physiologie mu die ,ansicht1 da sie zu keinerlei ,zwecken dient1 da sie unfhig zu weiteren ,vernderungen ist1 mit ,entschiedenheit zurckweisen4 ,kein ,bestandtheil eines ,organs enthlt ,natron1 nur in dem ,blute 7,serum71 in dem ,gehirnfett und in der ,galle haben wir ,natronverbindungen4 ,wenn die ,natronverbindungen des ,bluts in ,muskelfaser1 in ,membranen und ,zellen bergehen1 so mu ihr ,natron in eine neue1 in eine andere ,verbindung treten2 das in ,muskelfaser1 in ,membranen bergehende ,blut giebt sein ,natron an ,verbindungen ab1 welche durch die ,umsetzung der ,gebilde entstanden sind4 ,eine dieser neuen ,natronverbindungen erhalten wir in der ,galle wieder4 ,wre die ,galle zur ,ausleerung bestimmt1 so mten wir sie verndert oder unverndert1 wir mten das ,natron in den festen ,excrementen wiederfinden4 ,aber bis auf gewisse ,mengen von ,kochsalz und schwefelsauren ,salzen1 welche ,bestandtheile aller thierischen ,flssigkeiten sind1 finden wir in den festen ,excrementen nur ,spuren von ,natronverbindungen4 ,das ,natron der ,galle ist aber jedenfalls aus den ,eingeweiden in den ,organismus wieder zurckgekehrt1 und das nmliche mu von den organischen ,stoffen gelten1 die mit diesem ,natron verbunden bleiben4 ,ein ,mensch secernirt nach den ,beobachtungen der ,physiologen #ag-bd ,unzen ,galle1 ein groer ,hund #cf ,unzen1 ein ,ochse #cg ,pfd4 ,galle 7,burdach's ,physiologie #er ,band ,s4 #bfj47 ,die festen ,excremente eines ,menschen wiegen aber durchschnittlich nicht ber #e_/ ,unzen1 die eines ,pferdes #bh_/ ,pfd4 ,boussingault 7#g_/ ,pfd4 trockne ,substanz und #ba ,pfd4 ,wasser74 ,die letzteren geben mit ,alkohol behandelt nur _/ ihres ,gewichts lsliche ,theile ab4 ,dieser sechsundsiebzigste ,theil von dem ,gewicht der festen ,excremente des ,pferdes mte ,galle sein4 ,den ,wassergehalt der ,galle zu #ij p,ct4 angenommen1 secernirt ein ,pferd tglich #eib ,unzen ,galle1 welche #ei1b ,unzen feste ,substanz enthalten1 whrend aus #abj ,unzen trockner ,excremente 7#g_/ ,pfd47 nur #f ,unzen einer ,substanz ausziehbar sind1 die man fr ,galle nehmen knnte4 ,aber das1 was der ,alkohol aus den ,excrementen aufls't1 ist keine ,galle mehr1 von dem ,weingeist befreit bleibt ein weicher1 lartiger ,rckstand1 welcher seine ,lslichkeit im ,wasser gnzlich eingebt hat1 er hinterlt nach dem ,verbrennen keine alkalische ,asche1 kein ,natron,e#aj4 ,whrend dem ,verdauungsproce ist also das ,natron der ,galle und mit ihm alle ,bestandtheile derselben1 die ihre ,lslichkeit nicht verloren haben1 in den ,organismus zurckgekehrt2 wir finden dieses ,natron in dem neugebildeten ,blute wieder1 wir finden es zuletzt in der ,form von phosphorsaurem1 kohlensaurem und hippursaurem ,natron im ,urin4 ,in #ajjj ,theilen fester1 frischer ,menschenexcremente fand ,berzelius nur #i ,theile einer der ,galle hnlichen ,substanz1 fnf ,unzen wrden hiernach nur #ba ,gran fester ,galle enthalten1 entsprechend mit ihrem ,wassergehalte #bjj ,gr4 ,galle im natrlichen ,zustande2 es werden aber beim ,menschen #ifdj bis #aaebj ,gran ,galle tglich secernirt1 also #de- bis #efmal mehr als man in den durch den ,darmkanal ausgeleerten ,stoffen nachzuweisen vermag4 ,welche ,vorstellung man nun auch hegen mag ber die ,richtigkeit der physiologischen ,versuche in ,beziehung auf die ,menge der in verschiedenen ,thierklassen secernirten ,galle1 so viel ist vollkommen gewi1 da auch das ,maximum derselben noch nicht den ,kohlenstoff enthlt1 den ein ,mensch oder ein ,pferd in #bd ,stunden ausathmet4 ,mit allen ihren ,gemeng- oder ,bestandtheilen an ,fett c4 enthalten #ajj ,theile fester ,galle nicht ber #fi p,ct4 ,kohlenstoff2 in #cg ,pfd4 ,galle1 die ein ,pferd secernirt1 sind demnach nur #hj ,loth ,kohlenstoff enthalten4 ,das ,pferd athmet aber tglich nahe doppelt soviel ,kohlenstoff in der ,form von ,kohlensure aus4 ,ein ganz hnliches ,verhltni findet bei dem ,menschen statt4 ,mit dem zur ,neubildung und ,reproduction bestimmten ,stoff wird durch die ,blutcirculation allen ,theilen des ,krpers ,sauerstoff zugefhrt4 ,welche ,verbindung dieser ,sauerstoff in dem ,blut auch eingegangen sein mag1 es mu als gewi angenommen werden1 da diejenigen ,bestandtheile1 welche zur ,reproduktion verwendet werden1 keine wesentliche ,vernderung durch ihn erlitten haben1 in der ,muskelfaser finden wir das ,fibrin mit allen seinen ,eigenschaften1 die es im vensen ,blute besitzt1 wieder vor1 das ,albumin im ,blut nimmt kein ,sauerstoffgas auf2 der im ,blute aufgenommene ,sauerstoff mag dazu gedient haben1 um gewisse unbekannte ,bestandtheile des ,blutes in ,gaszustand zu versetzen1 aber die zur ,ernhrung und ,reproduktion dienenden bekannten ,hauptbestandtheile desselben1 sie knnen von der ,natur nicht dazu bestimmt sein1 um den ,respirationsproce zu unterhalten1 keine ihre ,eigenschaften rechtfertigt eine solche ,vorstellung4 ,ohne die ,frage ber den ,antheil1 den die ,galle an den ,lebensprocessen nimmt1 hier einer erschpfenden ,errterung zu unterwerfen1 geht1 wie bemerkt1 aus der einfachen ,vergleichung der assimilirbaren ,bestandtheile der ,nahrung eines fleischfressenden ,thieres mit den letzten ,producten1 in die sie verwandelt wird1 hervor1 da aller ,kohlenstoff derselben1 der sich nicht im ,harne befindet1 in der ,form von ,kohlensure ausgetreten ist4 ,dieser ,kohlenstoff stammte aber von der ,substanz der umgesetzten ,gebilde und1 dieses festgesetzt1 ls't sich die ,frage ber die ,nothwendigkeit des ,vorhandenseins von kohlenstoffreichen und stickstofflosen ,materien in der ,nahrung der jugendlichen ,carnivoren und der pflanzenfressenden ,thiere auf eine hchst einfache ,weise4 ,,xii4 ,es ist eine unbestreitbare ,thatsache1 da in einem erwachsenen fleischfressenden ,thiere1 was an ,gewicht von ,tag zu ,tag weder merklich zunimmt1 noch abnimmt1 ,nahrung1 ,umsetzung der ,gebilde und ,sauerstoffverbrauch in einem ganz bestimmten ,verhltni zu einander stehen4 ,der ,kohlenstoff der entwichenen ,kohlensure1 der des ,harns1 der ,stickstoff des ,harns und der ,wasserstoff1 welcher als ,ammoniak und ,wasser austritt1 diese ,elemente zusammengenommen mssen dem ,gewicht nach vollkommen gleich sein dem ,kohlenstoff1 ,wasserstoff und ,stickstoff der umgesetzten ,gebilde1 und1 insofern diese durch die ,nahrung genau ersetzt worden sind1 dem ,kohlenstoff1 ,stickstoff und ,wasserstoff der ,nahrung4 ,wre dies nicht der ,fall1 so wrde das ,gewicht des ,thieres sich nicht gleich bleiben knnen4 ,das ,gewicht des sich entwickelnden jungen fleischfressenden ,thieres bleibt sich aber nicht gleich1 es nimmt im ,gegentheile von ,tag zu ,tag um eine bestimmbare ,gre zu4 ,diese ,thatsache setzt voraus1 da der ,assimilationsproce in dem jugendlichen ,thiere strker1 intensiver ist1 als der ,proce der ,umsetzung der vorhandenen ,gebilde4 ,wren beide ,thtigkeiten gleich1 so knnte ihr ,gewicht nicht zunehmen1 wre der ,verbrauch grer1 so mte sich ihr ,gewicht vermindern4 ,der ,blutumlauf ist in dem jungen ,thiere aber nicht schwcher1 er ist im ,gegentheil beschleunigter1 die ,athembewegungen sind rascher1 und bei gleichem ,krper-,volum mu der ,sauerstoffverbrauch eher grer als kleiner sein1 wie bei erwachsenen ,thieren4 ,aber da die ,umsetzung der ,gebilde langsamer vor sich geht1 so wrde es an denjenigen ,materien fehlen1 deren ,kohlenstoff und ,wasserstoff sich zur ,verbindung mit dem ,sauerstoff eignet1 denn es sind ja bei den fleischfressenden ,thieren die neuen ,verbindungen1 die aus der ,umsetzung der ,organe entstanden1 welche die ,natur zum ,widerstande gegen den einwirkenden ,sauerstoff und zur ,hervorbringung der animalischen ,wrme bestimmt hat4 ,was also an diesem ,widerstande fehlt1 setzt eine bewunderungswrdige ,weisheit dem jungen ,thiere in seiner ,nahrung zu4 ,der ,kohlenstoff und ,wasserstoff der ,butter1 der ,kohlenstoff des ,milchzuckers1 aus welchen kein ,bestandtheil zu ,blut1 zu ,fibrin und ,albumin werden kann1 sie sind zur ,unterhaltung des ,respirationsprocesses in einem ,lebensalter bestimmt1 wo ein strkerer ,widerstand sich der ,metamorphose der vorhandenen ,gebilde entgegensetzt1 der ,erzeugung von ,stoffen also1 welche im erwachsenen ,zustande in vllig zur ,respiration ausreichender ,menge produzirt werden4 ,das junge ,thier empfngt seine ,blutbestandtheile in dem ,casein der ,milch1 eine ,umsetzung der vorhandenen ,gebilde geht vor sich1 denn ,gallen- und ,harnsekretion finden statt1 die ,substanz der umgesetzten ,gebilde tritt in der ,form von ,harn und von ,kohlensure und ,wasser aus ihrem ,krper1 allein die ,butter und der ,milchzucker der ,milch sind ebenfalls verschwunden1 sie lassen sich in den ,faeces nicht nachweisen4 ,butter und ,milchzucker sind in der ,form von ,wasser und ,kohlensure ausgetreten und ihre ,verwandlung1 in ,sauerstoffverbindungen beweist aufs klarste1 da weit mehr ,sauerstoff aufgenommen wurde1 als nthig war1 um mit dem ,kohlenstoff und ,wasserstoff der umgesetzten ,gebilde ,kohlensure und ,wasser zu bilden4 ,die in dem ,lebensproce des jungen ,thieres vor sich gehende ,vernderung und ,umsetzung der ,gebilde liefert demgem1 in einer gegebenen ,zeit1 weit weniger ,kohlenstoff und ,wasserstoff in der zur ,respiration geeigneten ,form1 als dem aufgenommenen ,sauerstoff entspricht1 die ,substanz ihrer ,organe wrde einen rascheren ,stoffwechsel erfahren1 sie wrde der ,einwirkung des ,sauerstoffs unterliegen mssen1 wenn der fehlende ,kohlenstoff und ,wasserstoff von einer andern ,quelle nicht geliefert werden wrde4 ,die fortschreitende ,zunahme an ,masse1 die freie und ungehinderte ,entwickelung der ,organe des jungen ,thieres1 sie wird also durch die ,gegenwart fremder ,materien bedingt1 die in dem ,ernhrungsproce keine andere ,rolle spielen1 als da sie die neu sich bildenden ,organe vor der ,einwirkung des ,sauerstoffs schtzen1 ihre ,bestandtheile sind es1 die sich mit dem ,sauerstoff verbinden2 ohne zu unterliegen1 wrden die ,organe selbst diesen ,widerstand nicht bernehmen knnen1 d4 h4 eine ,zunahme an ,masse1 bei gleichem ,sauerstoffverbrauch1 wrde schlechterdings unmglich seyn4 ,ueber den ,zweck1 zu welchem die ,natur der ,nahrung der jungen ,sugthiere stickstofffreie ,materien zugesetzt hat1 die ihr ,organismus zur eigentlichen ,ernhrung1 zu ,blutbildung nicht verwenden kann1 ,materien1 die zur ,unterhaltung ihrer ,lebensfunktionen in erwachsenem ,zustande vllig entbehrlich sind1 kann man nach dem ,vorhergehenden nicht zweifelhaft seyn4 ,bei den fleischfressenden ,vgeln ist der ,mangel aller ,bewegung offenbar ein ,grund eines verminderten ,stoffwechsels4 ,der ,ernhrungsproce der fleischfressenden ,thiere stellt sich mithin in zwei ,formen dar1 von denen wir die eine ,form in den gras- und krnerfressenden ,thieren wiederkehren sehen4 ,,xiii4 ,bei dieser ,thierklasse beobachten wir1 da whrend ihrer ganzen ,lebensdauer ihre ,existenz an die ,aufnahme von ,stoffen geknpft ist1 welche eine dem ,milchzucker gleiche oder hnliche ,zusammensetzung besitzen4 ,allem was sie genieen1 ist jederzeit eine gewisse ,quantitt von ,amylon 7,strke71 oder ,gummi1 oder ,zucker beigemischt4 ,die am meisten verbreitete ,substanz dieser ,klasse ist das ,amylon2 es findet sich in ,wurzeln1 ,samen1 in den ,stengeln1 in dem ,holzkrper1 abgelagert in der ,form von rundlichen oder ovalen ,krnchen1 welche nur in der ,gre1 aber keineswegs in der chemischen ,zusammensetzung,e#aa von einander abweichen4 ,wir finden in einer und derselben ,pflanze1 in den ,erbsen z4 ,b41 ,strkemehl von ungleicher ,gre1 in dem ausgepreten ,saft von ,erbsenstengeln haben die sich absetzenden ,strkekrnchen einen ,durchmesser von _/ bis _/ ,millimeter1 whrend die ,strkekrnchen der ,samenlappen drei- bis viermal grer sind4 ,vor allen andern sind die ,strkekrnchen der ,pfeilwurzel und der ,kartoffel ausgezeichnet durch ihre ,gre1 die des ,reises und des ,weitzens durch ihre ,kleinheit4 ,es ist wohlbekannt1 da durch sehr verschiedene ,einwirkungen das ,strkemehl bergefhrt werden kann in ,zucker2 dies geschieht in dem ,keimungsproce 7in dem ,malzproce71 und namentlich durch die ,einwirkung von ,suren4 ,die ,ueberfhrung des ,strkemehls in ,zucker wird1 wie sich durch die ,analyse darthun lt1 durch eine einfache ,aufnahme der ,bestandtheile des ,wassers bewirkt,e#ab4 ,allen ,kohlenstoff der ,strke1 wir bekommen ihn in dem ,zucker wieder1 es ist keiner ihrer ,bestandtheile ausgetreten1 und auer den ,elementen des ,wassers ist kein fremdes ,element hinzugetreten4 ,in sehr vielen1 namentlich fleischigen ,frchten1 die im unreifen ,zustande sauer und herbe1 im reifen hingegen s sind1 wie in den ,aepfeln und ,birnen1 entsteht der ,zucker aus dem ,amylon1 was diese ,frchte enthalten4 ,wenn man unreife ,aepfel oder ,birnen auf einem ,reibeisen in einen ,brei verwandelt und diesen auf einem feinen ,sieb mit ,wasser auswscht1 so setzt sich aus der trben ablaufenden ,flssigkeit ein hchst feines ,strkmehl ab1 von dem man in den sogenannten reifen ,frchten keine ,spur mehr wahrnimmt4 ,manche von diesen ,obstsorten werden auf dem ,baume s 7,sommer-,birnen1 -,aepfel71 andere hingegen erst einige ,zeit nachher1 wenn sie1 vom ,baume genommen1 aufbewahrt werden4 ,dieses sogenannte ,nachreifen1 wie man dieses ,swerden nennt1 ist ein rein chemischer ,proce1 der mit dem ,pflanzenleben nichts zu thun hat4 ,mit dem ,aufhren der ,vegetation ist die ,frucht zur ,fortpflanzung geeignet1 d4 h4 der ,kern ist vllig reif1 allein die fleischige ,hlle unterliegt von diesem ,zeitpunkte an der ,einwirkung der ,atmosphre1 sie nimmt wie alle verwesenden ,substanzen ,sauerstoff auf1 und es trennt sich von ihrer ,substanz eine gewisse ,menge kohlensaures ,gas4 ,aehnlich nun wie die ,strke in faulendem ,kleister oder durch verwesenden ,kleber in ,zucker bergefhrt wird1 verwandelt sich das ,amylon der genannten verwesenden ,frchte in ,traubenzucker1 sie werden in dem ,verhltni ser1 als sie mehr ,strke enthielten4 ,zwischen ,amylon und ,zucker findet nach dem ,vorerwhnten ein ganz bestimmter ,zusammenhang statt2 durch eine ,menge chemischer ,actionen1 welche auf die ,elemente des ,amylons keine andere ,wirkung uern1 als da sie die ,richtung ihrer gegenseitigen ,anziehung ndern1 sind wir im ,stande1 das ,amylon in ,zucker und zwar in ,traubenzucker berzufhren4 ,der ,milchzucker,e#ac verhlt sich in vielen ,beziehungen hnlich wie das ,amylon1 er ist fr sich der weingeistigen ,ghrung nicht fhig1 er erlangt aber die ,eigenschaft in ,alkohol und ,kohlensure zu zerfallen1 wenn er mit einer ghrenden ,materie 7dem faulenden ,kse in der ,milch7 bei ,gegenwart von ,wasser einer hheren ,temperatur ausgesetzt wird4 ,in diesem ,fall verwandelt er sich zuerst in ,traubenzucker2 die nmliche ,verwandlung erfhrt der ,milchzucker1 wenn er mit ,suren1 mit ,schwefelsure z4 ,b41 bei gewhnlicher ,temperatur in ,berhrung gelassen wird4 ,das ,gummi hat eine dem ,rohrzucker gleiche procentische ,zusammensetzung,e#ad1 es unterscheidet sich von den ,zuckerarten und dem ,amylon1 insofern ihm die ,fhigkeit abgeht1 durch den ,proce der ,fulni in ,weingeist und ,kohlensure zu zerfallen2 ghrenden ,substanzen zugesetzt1 erleidet es keine merkliche ,vernderung1 woraus man mit einiger ,wahrscheinlichkeit schlieen kann1 da seine ,elemente in der ,ordnung1 in welcher sie vereinigt sind1 mit einer strkeren ,kraft zusammengehalten sind1 wie die ,elemente der verschiedenen ,zuckerarten4 ,einen gewissen ,zusammenhang zeigt das ,gummi brigens mit dem ,milchzucker1 beide geben nmlich bei ,behandlung mit ,salpetersure einerlei ,oxydationsproducte1 nmlich ,schleimsure1 die sich unter denselben ,bedingungen aus den ,zuckerarten nicht darstellen lt4 ,wenn wir1 um die ,aehnlichkeit in der ,zusammensetzung dieser verschiedenen ,materien1 welche in dem ,ernhrungsproce der pflanzenfressenden ,thiere eine so wichtige ,rolle bernehmen1 noch mehr hervortreten zu machen1 #a ,aequivalent ,kohlenstoff mit ,c 7 #ge1h ,kohlenstoff7 und #a ,aequivalent ,wasser mit aqua 7 #aab1d7 bezeichnen1 so erhalten wir fr die ,zusammensetzung der genannten ,substanzen folgende ,ausdrcke3 ,amylon #ab ,c #aj aq4 ,rohrzucker #ab ,c #aj aq4 aq4 ,gummi #ab ,c #aj aq4 aq4 ,milchzucker #ab ,c #aj aq4 #b aq4 ,traubenzucker #ab ,c #aj aq4 #d aq4 ,auf die nmliche ,anzahl von ,aequivalenten ,kohlenstoff enthlt also das ,amylon #aj ,aeq4 ,wasser1 der ,rohrzucker und das ,gummi #aa ,aequivalente1 der ,milchzucker #ab und der krystallisirte ,traubenzucker #ad ,aequivalente ,wasser1 oder der ,bestandtheile des ,wassers4 ,,xiv4 ,in diesen verschiedenen ,substanzen1 welche in der ,nahrung der pflanzenfressenden ,thiere niemals fehlen1 ist also den stickstoffhaltigen ,bestandtheilen derselben1 dem ,pflanzen-,albumin1 -,fibrin1 -,casein1 woraus sich ihr ,blut bildet1 im strengsten ,sinne nur eine gewisse ,quantitt ,kohlenstoff im ,ueberschusse zugesetzt1 der in ihrem ,organismus zur ,erzeugung von ,fibrin und ,albumin schlechterdings nicht verwendet werden kann1 weil ihre stickstoffhaltigen ,nahrungsstoffe den zur ,blutbildung erforderlichen ,kohlenstoff schon enthalten und das ,blut in dem ,leibe der fleischfressenden ,thiere erzeugt wird1 ohne ,mitwirkung dieses ,ueberschusses von ,kohlenstoff4 ,auf eine klare und berzeugende ,weise stellt sich der ,antheil heraus1 den diese stickstofffreien ,materien an dem ,nutritionsproce der pflanzenfressenden ,thiere nehmen1 wenn wir die verhltnimig so geringe ,menge ,kohlenstoff in ,betrachtung ziehen1 die sie in ihren stickstoffhaltigen ,nahrungsmitteln genieen2 sie steht durchaus in keinem ,verhltni zu dem durch ,lunge und ,haut aufgenommenen und verbrauchten ,sauerstoff4 ,ein ,pferd kann z4 ,b4 in vollkommen gutem ,zustande erhalten werden1 wenn ihm tglich #ae ,pfd4 ,heu und #d_/ ,pfd4 ,hafer zur ,nahrung gegeben werden4 ,wenn wir uns nun den ganzen ,gehalt dieser ,nahrungsstoffe an ,stickstoff1 so wie ihn die ,elementaranalyse festgesetzt hat 7,heu #a1e p,ct41 ,hafer #b1b p,ct47,e#ae rckwrts in ,blut1 nmlich in ,fibrin und ,albumin1 mit dem ganzen ,wassergehalt des ,blutes 7#hj p,ct47 verwandelt denken1 so empfngt das ,pferd tglich nur #h_/ ,loth ,stickstoff1 welche etwas ber #h ,pfd4 ,blut entsprechen4 ,mit diesem ,stickstoff hat aber das ,thier1 von den andern ,bestandtheilen1 welche damit verbunden waren1 nur #bh_/ ,loth ,kohlenstoff empfangen4 ,nur #ae_/ ,loth von diesen #bh_/ ,loth ,kohlenstoff konnten zur ,respiration verwendet worden sein1 denn mit dem ,stickstoff1 der durch den ,harn ausgeleert wird1 treten in der ,form von ,harnstoff #f ,lothe und in der ,form von ,hippursure #g weitere ,lothe wieder aus4 ,ohne weitere ,rechnung anzustellen1 wird ,jedermann zugeben1 da das ,luftvolum1 was ein ,pferd ein- und ausathmet1 da die ,menge des von ihm verzehrten ,sauerstoffgases und in dessen ,folge die ,menge des ausgetretenen ,kohlenstoffs1 weit grer ist1 wie beim ,respirationsproce des ,menschen4 ,nun verbraucht aber ein erwachsener ,mensch tglich nahe an #bh ,loth ,kohlenstoff1 und die ,bestimmung von ,boussingault1 wonach ein ,pferd tglich #aeh ,loth ausathmet1 kann von der ,wahrheit nicht sehr entfernt sein4 ,in den stickstoffhaltigen ,bestandtheilen seiner ,nahrung erhlt das ,pferd mithin nur etwas mehr1 wie den fnften ,theil des ,kohlenstoffs1 den sein ,organismus zur ,unterhaltung des ,respirationsprocesses bedarf1 und wir sehen1 da die ,weisheit des ,schpfers allen seinen ,nahrungsmitteln ohne ,ausnahme die brigen _/ ,kohlenstoff1 welche in den stickstoffhaltigen ,bestandtheilen fehlen1 in mannigfaltigen ,formen1 als ,amylon1 ,zucker u4 s4 w4 zugesetzt hat1 welche das ,thier1 ohne der ,einwirkung des ,sauerstoffs zu unterliegen1 nicht entbehren kann4 ,es ist offenbar1 da in dem ,organismus des pflanzenfressenden ,thieres1 dessen ,nahrung eine verhltnimig so kleine ,menge seiner ,blutbestandtheile enthlt1 der ,akt der ,umsetzung der vorhandenen ,gebilde1 da demzufolge ihre ,erneuerung1 die ,reproduktion derselben1 bei weitem minder rasch vor sich geht1 wie bei den fleischfressenden ,thieren1 denn wre dies der ,fall1 so wrde eine tausendmal reichere ,vegetation zu ihrer ,ernhrung nicht hinreichen2 ,zucker1 ,gummi1 ,amylon wrden keine ,bedingungen zur ,erhaltung ihres ,lebens sein1 eben weil die kohlenstoffhaltigen ,produkte der ,umsetzung ihrer ,organe fr den ,respirationsproce hinreichen wrden4 ,der fleischessende ,mensch bedarf zu seiner ,erhaltung und ,ernhrung eines ungeheuren ,gebietes1 weiter und ausgedehnter noch1 wie der ,lwe und ,tiger1 weil er1 wenn die ,gelegenheit sich darbietet1 tdtet1 ohne zu genieen4 ,eine ,nation von ,jgern auf einem begrenzten ,flchenraum ist der ,vermehrung durchaus unfhig1 der zum ,athmen unentbehrliche ,kohlenstoff mu von den ,thieren genommen werden1 von denen auf der gegebenen ,flche nur eine beschrnkte ,anzahl leben kann4 ,diese ,thiere sammeln von den ,pflanzen die ,bestandtheile ihrer ,organe und ihres ,blutes1 und liefern sie den von der ,jagd lebenden ,indianern1 die sie unbegleitet von den stickstofffreien ,substanzen genieen1 welche whrend der ,lebensdauer des ,thieres seinen ,respirationsproce unterhielten2 es ist bei dem fleischessenden ,menschen der ,kohlenstoff des ,fleisches1 welcher das ,amylon1 den ,zucker ersetzen mu4 ,in fnfzehn ,pfund ,fleisch ist aber nicht mehr ,kohlenstoff enthalten1 wie in #d ,pfund ,amylon,e#af und whrend der ,indianer mit einem einzigen ,thier und einem ihm gleichen ,gewichte ,amylon eine gewisse ,anzahl von ,tagen hindurch sein ,leben und seine ,gesundheit wrde erhalten knnen1 mu er1 um den fr diese ,zeit1 fr seine ,respiration unentbehrlichen ,kohlenstoff zu erhalten1 #e ,thiere verzehren4 ,man sieht leicht1 in welchem engen ,verbande die ,vermehrung des ,menschengeschlechtes mit dem ,ackerbau steht4 ,der ,anbau der ,culturpflanzen hat zuletzt keinen andern ,zweck1 als die ,hervorbringung eines ,maximums der zur ,assimilation und ,respiration dienenden ,stoffe1 auf dem mglichst kleinsten ,raume4 ,die ,getreide- und ,gemsepflanzen liefern uns in dem ,amylon1 dem ,zucker1 ,gummi1 nicht nur den ,kohlenstoff1 der unsere ,organe vor der ,einwirkung des ,sauerstoffs schtzt1 und in dem ,organismus die zum ,leben unentbehrliche ,wrme erzeugt1 sondern in dem ,pflanzenfibrin1 -,albumin und -,casein noch berdies unser ,blut1 aus dem sich die brigen ,bestandtheile des ,krpers entwickeln4 ,der fleischessende ,mensch athmet wie das fleischfressende ,thier auf ,kosten der ,materien1 die durch die ,umsetzung seiner ,organe entstanden sind1 und hnlich wie der ,lwe1 der ,tiger1 die ,hyne in den ,kasten unserer ,menagerien durch unaufhrliche ,bewegung den ,umsatz ihrer ,gebilde beschleunigen mssen1 um den zur ,respiration nthigen ,stoff zu erzeugen1 mu sich der ,indianer1 des nmlichen ,zweckes wegen1 den grten ,anstrengungen und mhevollsten ,beschwerden unterziehen2 er mu ,kraft verbrauchen1 lediglich um ,stoff zum ,athmen zu schaffen4 ,die ,cultur ist die ,oekonomie der ,kraft2 die ,wissenschaft lehrt uns die einfachsten ,mittel erkennen1 um mit dem geringsten ,aufwand von ,kraft den grten ,effect zu erzielen1 und mit gegebenen ,mitteln ein ,maximum von ,kraft hervorzubringen4 ,eine jede unntze ,kraftuerung1 eine jede ,kraftverschwendung in der ,agricultur1 in der ,industrie und der ,wissenschaft1 so wie im ,staate1 characterisirt die ,rohheit oder den ,mangel an ,cultur4 ,,xv4 ,die ,vergleichung der ,zusammensetzung des ,urins der fleisch- und pflanzenfressenden ,thiere zeigt auf eine evidente ,weise1 da der ,act der ,umsetzung der ,gebilde in beiden in der ,zeit und ,form verschieden ist4 ,der ,harn der fleischfressenden ,thiere ist sauer1 wir haben darin alkalische ,basen mit ,harnsure1 mit ,phosphorsure und ,schwefelsure vereinigt4 ,wir wissen genau1 aus welcher ,quelle diese beiden ,suren stammen4 ,alle ,gebilde1 bis auf ,zellen und ,membranen1 enthalten ,phosphorsure und ,schwefel1 der durch den ,sauerstoff des arteriellen ,blutes in ,schwefelsure verwandelt wird4 ,in den verschiedenen ,flssigkeiten des ,thierkrpers finden wir nur ,spuren von phosphorsauren oder schwefelsauren ,salzen1 aber in dem ,harn finden wir beide in reichlicher ,menge4 ,es ist klar1 sie stammen beide von dem ,phosphor und ,schwefel der ,gebilde1 die sich umgesetzt haben2 sie gelangen als lsliche ,salze in das ,blut und werden bei ihrem ,durchgang durch die ,nieren davon geschieden4 ,der ,harn der grasfressenden ,thiere ist alkalisch2 er enthlt kohlensaures ,alkali in berwiegender ,menge und eine so geringe ,menge von phosphorsaurem ,alkali1 da sie von den meisten ,beobachtern bersehen worden ist4 ,der ,mangel1 oder1 wenn man will1 die ,abwesenheit der phosphorsauren ,alkalien in dem ,harn der grasfressenden ,thiere zeigt offenbar1 da diese lslichen ,salze zu bestimmten ,zwecken verwendet werden2 denn wenn wir annehmen1 ein ,pferd verzehre eine dem ,gehalte des ,stickstoffs 7#h_/ ,loth7 in seinen ,nahrungsmitteln entsprechende ,menge ,pflanzenfibrin oder -,albumin1 und wenn wir den umgesetzten ,theil der ,gebilde gleichsetzen dem neugebildeten1 so ist die ,quantitt der ,phosphorsure1 die wir in dem ,urin 7in #c ,pfund1 dem tglichen ,abgang nach ,boussingault7 finden mten1 nicht so klein1 da sie nicht mit ,leichtigkeit durch die ,analyse nachweisbar wre 7sie betrge nach dieser ,voraussetzung nahe an #j1h p,ct471 allein1 wie bemerkt1 die meisten ,beobachter haben keine ,phosphorsure darin auffinden knnen4 ,die ,phosphorsure1 welche in ,folge der ,umsetzung der ,gebilde in der ,form von lslichem phosphorsauren ,alkali erzeugt wird1 kehrt offenbar bei diesen ,thieren in den ,organismus zurck1 der sie zur ,bildung der ,gehirn- und ,nervensubstanz nicht entbehren kann4 ,bei den pflanzenfressenden ,thieren1 die eine verhltnimig so kleine ,quantitt von ,phosphor oder phosphorsauren ,salzen genieen1 sammelt der ,organismus offenbar alle durch die ,umsetzung der ,gebilde erzeugten lslichen phosphorsauren ,salze1 und verwendet sie zur ,ausbildung der ,knochen und der phosphorhaltigen ,bestandtheile des ,gehirns2 die ,secretionsorgane scheiden sie von dem ,blute nicht ab4 ,die durch ,stoffwechsel in ,freiheit gesetzte ,phosphorsure tritt nicht als phosphorsaures ,natron aus2 wir finden sie in den festen ,excrementen in der ,form von unlslichen phosphorsauren ,erden4 ,,xvi4 ,vergleichen wir die ,fhigkeit der ,zunahme an ,masse1 die ,kraft der ,assimilation in den gras- und fleischfressenden ,thieren1 so fhren die gewhnlichsten ,beobachtungen auf einen groen ,unterschied4 ,eine ,spinne1 welche mit dem grten ,heihunger das ,blut der ersten ,fliege aussaugt1 wird durch die zweite und dritte ,fliege in ihrer ,ruhe nicht gestrt2 eine ,katze frit die erste1 vielleicht die zweite ,maus1 und wenn sie auch die dritte tdtet1 sie wird von ihr nicht verzehrt4 ,ganz hnliche ,beobachtungen hat man an ,lwen und ,tigern gemacht2 sie verzehren ihre ,beute erst dann1 wenn sich in ihnen das ,bedrfni des ,hungers regt4 ,zur bloen ,erhaltung bedrfen die fleischfressenden ,thiere an sich einer geringeren ,menge von ,nahrung schon deshalb1 weil ihre ,haut keine ,schweiporen hat1 weil sie also bei gleichem ,volum weit weniger ,wrme verlieren1 als die ,grasfresser1 welche die verlorne ,wrme durch die ,nahrung ersetzen mssen4 ,wie ganz anders zeigt sich die ,strke und ,intensitt des vegetativen ,lebens bei den pflanzenfressenden ,thieren6 ,ein ,schaf1 eine ,kuh auf der ,weide1 sie fressen mit geringer ,unterbrechung so lange die ,sonne am ,himmel steht4 ,ihr ,organismus besitzt die ,fhigkeit1 alle ,nahrung1 die sie mehr genieen1 als sie zur ,reproduction bedrfen1 in ,bestandtheile ihres ,krpers zu verwandeln4 ,alles ,blut1 was mehr erzeugt wird1 als zum ,ersatz an verbrauchtem ,stoff erforderlich ist1 wird zur ,zelle und ,muskelfaser2 das pflanzenfressende ,thier wird bei gesteigerter ,nahrung fleischig oder feist1 whrend das ,fleisch des fleischfressenden ungeniebar1 zhe und sehnenartig bleibt4 ,denken wir uns nur einen ,hirsch1 ein ,reh oder einen ,hasen1 welche hnliche ,nahrungsmittel genieen1 wie das ,rindvieh oder ,schaf1 so ist es evident1 da bei ,ueberflu an ,nahrung ihre ,zunahme an ,masse 7ihr ,feistwerden7 abhngig ist von der ,menge des genossenen ,pflanzenalbumins1 -,fibrins oder -,caseins4 ,bei einer freien ungehinderten ,bewegung nehmen sie ,sauerstoff genug auf1 um den ,kohlenstoff des genossenen ,gummi's1 des ,amylons1 des ,zuckers und berhaupt aller lslichen stickstofffreien ,nahrungsmittel verschwinden zu machen4 ,ganz anders stellt sich dieses ,verhltni bei unseren ,hausthieren1 wenn wir bei reichlicher ,nahrung die ,abkhlung und ,exhalationsprocesse hindern1 wenn wir sie in unseren ,stllen fttern1 wo die freie ,bewegung unterdrckt ist4 ,das ,thier1 welches den ,stall nicht verlt1 frit und ruht blo1 um zu verdauen1 es nimmt in der ,form von stickstoffhaltigen ,stoffen weit mehr ,nahrung auf1 als es zur ,reproduktion bedarf1 und in gleicher ,zeit mit diesen geniet es weit mehr stickstofffreie ,substanzen1 als zur ,unterhaltung des ,reproductionsprocesses und zum ,ersatz an verlorner ,wrme nthig sind4 ,mangel an ,bewegung und ,abkhlung ist aber gleichbedeutend einem ,mangel an ,zufuhr von ,sauerstoff2 es nimmt1 da diese vermindert sind1 bei weitem weniger ,sauerstoff auf1 als zur ,verwandlung des in der stickstofffreien ,nahrung genossenen ,kohlenstoffs in ,kohlensure erforderlich ist4 ,nur ein kleiner ,theil dieses ,ueberschusses von ,kohlenstoff tritt aus dem ,krper bei ,pferden und dem ,rindvieh in der ,form von ,hippursure aus1 alles brige wird zur ,erzeugung einer ,materie verwendet1 die sich nur in kleinen ,quantitten als ,bestandtheil der ,nerven und des ,gehirns vorfindet4 ,im normalen ,zustand der ,bewegung und ,arbeit enthlt der ,urin des ,rindviehs und ,pferdes ,benzoesure 7mit #ad ,at4 ,kohlenstoff71 sobald es ruhig im ,stalle steht1 hingegen ,hippursure 7mit #ah ,at4 ,kohlenstoff74 ,das ,fleisch der wilden ,thiere ist fettlos1 die ,hausthiere dagegen bedecken sich bei der ,mstung mit ,fett4 ,lassen wir das fette ,thier in freier ,luft sich bewegen oder schwere ,lasten ziehen1 so verschwindet wieder das ,fett4 ,es ist offenbar1 die ,fettbildung im ,thierkrper wird bedingt durch ein ,miverhltni in der ,menge der genossenen ,nahrungsmittel und des durch ,lunge und ,haut aufgenommenen ,sauerstoffs4 ,ein ,schwein wird bei ,mstung mit stickstoffreichen ,nahrungsmitteln feist2 bei ,kartoffel- 7,amylon-7 ,ftterung erhlt es wenig ,fleisch1 aber eine ,decke von ,speck4 ,die ,milch einer ,kuh1 welche bei ,stall-,ftterung eine reichliche ,menge ,butter enthlt1 wird auf freier ,weide an ,ksestoff reicher und an ,fett und ,milchzucker in dem nmlichen ,verhltni rmer4 ,durch ,bier und amylonhaltige ,nahrung wchst der ,buttergehalt der ,frauenmilch2 ,fleischnahrung giebt weniger1 aber an ,ksestoff reichere ,milch4 ,wenn man erwgt1 da in der ganzen ,thierklasse der ,carnivoren1 die auer dem verzehrten ,fett kein stickstofffreies ,nahrungsmittel genieen1 die ,fettbildung im ,krper hchst unbedeutend ist1 da sie auch bei diesen zunimmt 7wie bei ,katzen und ,hunden71 wenn sie gemischte ,nahrung genieen1 da wir bei den andern ,hausthieren die ,fettbildung steigern knnen und zwar nur durch stickstofffreie ,nahrungsmittel1 so kann man kaum einen ,zweifel hegen1 da die letzteren in einer ganz bestimmten ,beziehung stehen mssen zur ,fettbildung4 ,dem natrlichen ,gange der ,naturforschung gem erschlieen wir rckwrts aus den genossenen ,nahrungsmitteln die entstandenen ,gebilde1 aus den stickstoffhaltigen ,pflanzenstoffen die stickstoffhaltigen ,bestandtheile des ,blutes1 und es ist diesem ,gange vllig angemessen1 die ,beziehungen der stickstofffreien ,nahrungsmittel zu den stickstofffreien ,bestandtheilen des ,thierkrpers festzustellen2 ein enger ,zusammenhang zwischen beiden kann nicht verkannt werden4 ,vergleichen wir die ,zusammensetzung des ,milchzuckers1 des ,amylons und der andern ,zuckerarten mit denen des ,hammeltalges1 ,ochsentalges1 ,menschenfettes1 so finden wir1 da sie einerlei ,verhltni ,kohlenstoff und ,wasserstoff enthalten und lediglich in dem ,gehalte an ,sauerstoff von einander abweichen4 ,hammeltalg1 ,menschenfett1 ,schweineschmalz enthalten nach den ,analysen ,chevreul's #gi p,ct4 ,kohlenstoff auf #aa1a p,ct41 #aa1d p,ct41 #aa1g p,ct4 ,wasserstoff,e#ag4 ,das ,amylon enthlt auf #dd1ia ,kohlenstoff #f1aa ,wasserstoff2 der ,zucker und das ,gummi #db1eh ,kohlenstoff #f1cg ,wasserstoff,e#ah4 ,nun ist aber aus dem ,folgenden einleuchtend1 da diese ,zahlen1 welche das relative ,gewichtsverhltni des ,kohlenstoffs und ,wasserstoffs im ,amylon1 im ,zucker und im ,gummi ausdrcken1 zu einander in dem nmlichen ,verhltni stehen1 wie der ,kohlenstoff und ,wasserstoff in den verschiedenen ,fetten4 #dd1ia 3 #f1aa #gi 3 #aj1ii #db1eh 3 #f1cg #gi 3 #aa1h4 ,es ist hieraus klar1 da durch ein einfaches ,austreten von ,sauerstoff1 ,amylon1 ,zucker und ,gummi bergehen knnen in ,fett1 oder1 wenn man will1 in einen ,krper1 welcher genau die ,zusammensetzung des ,fetts besitzt4 ,nehmen wir in der ,that von der ,formel des ,amylon #i ,atome ,sauerstoff hinweg1 so haben wir in #ajj ,theilen3 ,c #gi1d ,h #aj1h ,o #i1h4 ,die nchste empirische ,formel des ,fetts ist ,c,h,o2 sie giebt in #ajj ,theilen3 ,c #gh1i ,h #aa1f ,o #i1e4 ,nach dieser ,formel wrden sich von dem ,amylon die ,elemente von #a ,atom ,kohlensure und #g ,atome ,sauerstoff getrennt haben4 ,mit diesen beiden ,formeln stimmt aber sehr nahe die von allen verseifbaren fetten ,krpern berein4 ,nehmen wir von drei ,atomen ,milchzucker ,c,h,o die ,elemente hinweg von #d ,atomen ,wasser und lassen wir #ca ,atome ,sauerstoff austreten1 so haben wir ,c,h,o1 eine ,formel1 welche ein genauer ,ausdruck ist fr die ,zusammensetzung des ,cholsterins,e#ai4 ,gleichgltig1 welche ,ansicht man auch ber die ,entstehung der fetten ,bestandtheile des ,thierkrpers haben mag1 soviel ist unlugbar gewi1 da die ,wurzeln und ,kruter1 welche die ,kuh verzehrt1 keine ,butter enthalten1 da in dem ,heu und der ,nahrung des ,rindviehs kein ,ochsentalg1 in der ,kartoffelschlempe1 welche die ,schweine bekommen1 kein ,schweineschmalz und in dem ,futter der ,gnse und des ,geflgels kein ,gnsefett oder ,kapaunenfett enthalten ist4 ,die groen ,massen von ,fett in dem ,krper dieser ,thiere erzeugt ihr ,organismus1 und aus dieser ,thatsache1 ihrem wahren ,werthe nach anerkannt1 mu geschlossen werden1 da von den ,bestandtheilen der genossenen ,nahrung eine gewisse ,quantitt ,sauerstoff in irgend einer ,form austritt1 denn ohne eine solche ,ausscheidung von ,sauerstoff kann kein ,fett aus irgend einem ,bestandtheil der ,nahrung gebildet werden4 ,die chemische ,analyse giebt auf die bestimmteste ,weise zu erkennen1 da in den ,nahrungsmitteln1 die ein ,thier verzehrt1 sich eine gewisse ,menge ,kohlenstoff und ,sauerstoff befinden1 die1 in ,aequivalenten ausgedrckt1 folgende ,reihe bilden4 ,im ,pflanzenfibrin1 -,albumin1 -,casein sind enthalten auf #abj ,aeq4 ,kohlenstoff #cf ,aeq4 ,sauerstoff ,im ,amylon #abj #ajj ,im ,rohr- zucker #abj #aaj ,im ,trauben- zucker #abj #adj ,im ,gummi #abj #aaj ,im ,milch- zucker #abj #abj ,nun sind aber in allen fetten ,substanzen im ,mittel auf #abj ,aeq4 ,kohlenstoff nur #aj ,aeq4 ,sauerstoff enthalten4 ,da nun der ,kohlenstoff der fetten ,bestandtheile des ,thierkrpers von den ,nahrungsmitteln stammt1 indem es keine andere ,quelle giebt1 die ihn liefern knnte1 so ist klar1 in der ,voraussetzung1 das ,fett entstehe aus ,albumin1 ,fibrin oder ,casein1 da fr je #abj ,aeq4 ,kohlenstoff1 die sich als ,fett abgelagert haben1 #bf ,aeq4 ,sauerstoff von den ,bestandtheilen dieser ,nahrungsmittel austreten mssen1 es ist ferner klar1 da1 wenn wir annehmen1 das ,fett entstehe aus ,amylon1 #ij ,aeq41 aus ,zucker #ajj und aus ,milchzucker #aaj ,aeq4 ,sauerstoff abgeschieden werden mssen4 ,es giebt also nur einen einzigen ,weg1 auf welchem die ,fettbildung im ,thierkrper mglich ist1 und dieser ist absolut der nmliche1 auf welchem die ,fettbildung in den ,pflanzen vor sich geht1 es ist eine ,scheidung und ,trennung des ,sauerstoffs von den ,bestandtheilen der ,nahrungsmittel4 ,der ,kohlenstoff1 den wir in den ,samen und ,frchten der ,pflanzen in der ,form von ,oel und ,fett abgelagert finden1 er war frher ein ,bestandtheil der ,atmosphre1 er wurde als ,kohlensure von der ,pflanze aufgenommen4 ,sein ,uebergang in ,fett wurde unter ,mitwirkung des ,lichtes durch die vegetative ,lebensthtigkeit bewirkt1 der grte ,theil des ,sauerstoffs dieser ,kohlensure kehrte als ,sauerstoffgas in die ,luft zurck,f#c;,e#bj4 #c ,ueber die ,bildung des ,wachses aus ,honig bei den ,bienen siehe ,anhang4 ,im ,gegensatz zu dieser ,lebensuerung in der ,pflanze wissen wir1 da der ,thierorganismus ,sauerstoff aus der ,luft aufsaugt und da dieser ,sauerstoff in der ,form einer ,kohlenstoff- oder ,wasserstoffverbindung wieder austritt1 wir wissen1 da durch den ,akt der ,bildung von ,kohlensure und ,wasser die constante ,temperatur des ,krpers hervorgebracht wird1 da ein ,oxydationsproce die einzige und ,hauptquelle der animalischen ,wrme ist4 ,mag das ,fett in ,folge einer ,zersetzung des ,fibrins oder ,albumins1 der ,hauptbestandtheile des ,blutes gebildet werden1 mag es aus ,amylon1 aus ,zucker1 aus ,gummi oder ,milchzucker entstehen1 das ,resultat der ,zersetzung mu begleitet seyn1 von einer ,ausscheidung des ,sauerstoffs1 von den ,bestandtheilen dieser ,nahrungsmittel1 aber dieser ,sauerstoff tritt nicht als ,sauerstoffgas aus dem ,thierkrper aus1 eben weil er in dem ,organismus selbst1 ,stoffe vorfindet1 welche die ,fhigkeit haben1 eine ,verbindung mit ihm einzugehen2 er tritt in der nmlichen ,form aus1 wie der durch ,lunge und ,haut aus der ,luft aufgenommene ,sauerstoff4 ,man beobachtet leicht1 in welchem merkwrdigen ,zusammenhange die ,fettbildung mit dem ,respirationsproce steht4 ,,xvii4 ,der abnorme ,zustand1 durch den ,ablagerung von ,fett in dem ,thierkrper bewirkt wird1 beruht1 wie frher erwhnt worden1 auf einem ,miverhltni in der ,menge des genossenen ,kohlenstoffs und dem durch ,haut und ,lunge aufgenommenen ,sauerstoff4 ,im normalen ,zustande wird eben so viel ,kohlenstoff ausgefhrt wie eingefhrt1 der ,krper erhlt kein ,uebergewicht an kohlenstoffreichen und stickstofflosen ,bestandtheilen4 ,steigern wir die ,zufuhr der kohlenstoffreichen ,nahrungsmittel1 so bleibt nur in dem ,fall das normale ,verhltni1 wenn durch ,bewegung und ,anstrengung der ,umsatz befrdert1 wenn in gleichem ,grade die ,zufuhr an ,sauerstoff vermehrt wird4 ,jede ,art von ,fettbildung ist stets die ,folge eines ,mangels an ,sauerstoff1 der zur ,vergasung des im ,ueberschusse zugefhrten ,kohlenstoffs unbedingt erforderlich ist4 ,dieser als ,fett sich ablagernde ,kohlenstoff1 er zeigt sich bei dem ,beduinen1 bei dem ,araber der ,wste nicht1 der mit ,stolz seine muskelstarken1 magern1 fettfreien1 sehnenartigen ,glieder dem ,reisenden zeigt und in ,liedern besingt1 er zeigt sich aber bei der krglichen ,nahrung in den ,kerkern und ,gefngnissen als ,aufgedunsenheit1 er zeigt sich in dem ,weibe des ,orients und in den wohlbekannten ,bedingungen des ,mstens bei unseren ,hausthieren4 ,die ,erzeugung von ,fett beruht auf einem ,mangel an ,sauerstoff1 allein in ihr1 in der ,fettbildung selbst1 ffnet sich dem ,organismus eine ,quelle von ,sauerstoff1 eine neue ,ursache der ,wrmeerzeugung4 ,der in ,folge der ,fettbildung freiwerdende ,sauerstoff1 er tritt aus dem ,krper als eine ,kohlenstoff- oder ,wasserstoffverbindung aus1 mag nun dieser ,kohlenstoff oder ,wasserstoff von der ,substanz selbst1 die auch den ,sauerstoff zufhrte1 oder mag er von einer andern ,verbindung genommen worden sein1 es mu durch diese ,kohlensure- oder ,wasserbildung ebensoviel ,wrme entwickelt werden1 wie wenn wir eine gleiche ,menge ,kohlenstoff oder ,wasserstoff in der ,luft oder im ,sauerstoffgas verbrannt htten4 ,wenn wir uns denken1 da sich von #b ,aeq4 ,amylon #ah ,aeq4 ,sauerstoff trennen1 da sich diese #ah ,aeq4 ,sauerstoff mit #i ,aeq4 ,kohlenstoff aus der ,galle1 z4 ,b4 zu ,kohlensure1 verbunden htten1 so ist niemand zweifelhaft darber1 da in diesem ,fall gerade so viel ,wrme entwickelt werden mu1 wie wenn wir diese #i ,atome ,kohlenstoff direct verbrannt htten4 ,in dieser ,form wre also die ,wrmeentwickelung in ,folge der ,fettbildung nicht bestreitbar2 sie kann also nur fr den ,fall hypothetisch sein1 wo sich von einer und derselben ,substanz ,kohlenstoff und ,sauerstoff in den ,verhltnissen1 wie in der ,kohlensure1 trennen4 ,wenn wir z4 ,b4 voraussetzen1 da sich von #b ,at4 ,amylon1 ,c,h,o die ,elemente von #i ,at4 ,kohlensure abscheiden1 so wrden wir eine ,verbindung brig behalten1 welche auf #ae ,at4 ,kohlenstoff1 #dj ,at4 ,wasserstoff und #b ,at4 ,sauerstoff enthlt3 ,c,h,o ,c,o ,c,h,o4 ,oder wenn wir annehmen1 da ,sauerstoff aus ,amylon in der ,form von ,kohlensure und ,wasser austritt1 so wrden wir bei ,abscheidung der ,bestandtheile von #f ,at4 ,wasser und #f ,at4 ,kohlensure die ,verbindung ,c,h,o brig behalten4 ,diese ,form der ,ausscheidung des ,sauerstoffs festgestellt1 bleibt zu entscheiden brig1 ob die auftretende ,kohlensure und das ,wasser in dem ,amylon als solche enthalten waren oder nicht4 ,war die ,kohlensure und das ,wasser fertig gebildet in dem ,amylon1 so konnte die ,trennung vor sich gehen1 ohne von einer ,wrmeentwickelung begleitet zu sein1 war hingegen der ,kohlenstoff und ,wasserstoff in einer andern ,form in dem ,amylon 7oder der ,verbindung1 aus der sich das ,fett gebildet haben mag7 zugegen1 so ist klar1 da eine ,aenderung in der ,anordnung der ,atome vor sich gegangen ist1 in deren ,folge sich die ,atome des ,kohlenstoffs und ,wasserstoffs mit den ,atomen des ,sauerstoffs zu ,kohlensure und ,wasser vereinigt haben4 ,so weit nun chemische ,forschungen reichen1 kann aus dem bekannten ,verhalten des ,amylons und der ,zuckerarten kein anderer ,schlu gezogen werden1 als da sie keine fertig gebildete ,kohlensure enthalten4 ,wir kennen nun eine groe ,anzahl von ,umsetzungsprocessen hnlicher ,art1 wo sich die ,elemente der ,kohlensure und des ,wassers von gewissen vorhandenen ,verbindungen trennen1 und wir wissen mit ,bestimmtheit1 da alle diese ,zersetzungsweisen begleitet sind von einer ,wrmeentwickelung1 gerade so1 wie wenn sich ,kohlenstoff und ,wasserstoff direct mit ,sauerstoff verbinden4 ,ein solches ,austreten von ,kohlensure haben wir in allen ,ghrungs- und ,fulniprocessen1 sie sind ohne ,ausnahme begleitet von einer ,entwickelung von ,wrme4 ,in der ,ghrung einer zuckerhaltigen ,flssigkeit tritt in ,folge einer ,umsetzung der ,elemente des ,zuckers eine gewisse ,menge seines ,kohlenstoffs und ,sauerstoffs zu ,kohlensure zusammen1 welche sich gasfrmig abscheidet1 und als ,resultat dieser ,zersetzung haben wir eine sauerstoffarme1 flchtige1 brennbare ,flssigkeit1 nmlich ,alkohol4 ,wenn wir zu zwei ,atomen ,zucker die ,elemente treten lassen von #ab ,at4 ,wasser und von der erhaltenen ,summe der ,atome #bd ,atome ,sauerstoff hinwegnehmen1 so haben wir #f ,at4 ,alkohol 7,c,h,o ,h,o7 - ,o ,c,h,o #f ,at4 ,alkohol4 ,diese #bd ,at4 ,sauerstoff reichen hin1 um ein drittes ,atom ,zucker vollkommen zu verbrennen1 seinen ,kohlenstoff in ,kohlensure zu verwandeln1 und wir erhalten durch diese ,verbrennung die #ab ,at4 ,wasser wieder1 die wir hinzutreten lieen1 gerade so1 als ob sie keine ,rolle hierbei gespielt htten4 ,c,h,o ,o #ab ,,co #ab ,h,o4 ,nach der gewhnlichen ,ansicht trennen sich von #c ,at4 ,zucker #ab ,atome ,kohlenstoff in der ,form von ,kohlensure3 wir bekommen #f ,at4 ,alkohol1 in beiden also dieselben ,produkte1 wie wenn der eine ,theil ,zucker an den andern ,theil ,sauerstoff abgegeben htte und dessen ,bestandtheile auf ,kosten dieses ,sauerstoffs verbrannt worden wren4 ,c,h,o ,c,h,o #ab ,,co,f#d4 #d ,in ,beziehung auf das ,verstndni der ,formeln siehe die ,einleitung zum ,anhang4 ,man beobachtet leicht1 da die ,spaltung eines ,krpers in ,kohlensure und eine an ,sauerstoff arme ,verbindung vllig gleichbedeutend ist in ihrem ,resultate einer ,ausscheidung von ,sauerstoff und einer ,verbrennung von einem ,theile der ,substanz auf ,kosten dieses ,sauerstoffs4 ,es ist wohlbekannt1 da sich die ,temperatur einer ghrenden ,flssigkeit erhht1 und wenn wir annehmen1 da ein ,stckfa ,most #fjj ,darmstdter ,maa #abjj ,litres #bdjj ,pfund1 #af p,ct4 ,zucker1 im ,ganzen also #chd ,pfund ,zucker enthalte1 so mu whrend der ,ghrung dieses ,zuckers eine ,wrmemenge frei werden1 welche derjenigen gleich ist1 die sich bei der ,verbrennung von #ea ,pfund ,kohlenstoff entwickelt4 ,dies ist ausdrckbar durch eine ,wrmequantitt1 wodurch jedes ,pfund der ,flssigkeit auf #afe_/ ,grad erhoben werden kann1 vorausgesetzt1 da die ,zersetzung des ,zuckers in einem unmebaren ,zeittheilchen vor sich ginge4 ,dies ist bekanntlich nicht der ,fall1 die ,ghrung dauert #e-f ,tage und die #afe_/ ,wrmegrade empfngt jedes ,pfund ,flssigkeit whrend eines ,zeitraums von #abj ,stunden4 ,in der ,stunde wird also eine ,wrmemenge entwickelt1 durch welche jedes ,pfund ,flssigkeit um #a_/ ,grad an ,temperatur zunimmt1 eine ,erhhung1 welche durch uere ,abkhlung im ,keller1 durch ,verdunstung von ,wasser und ,alkohol betrchtlich herabgestimmt wird4 ,,xviii4 ,die ,fettbildung1 mit bekannten analogen ,erscheinungen der ,trennung von ,sauerstoff verglichen1 ist demnach von einer ,wrmeentwicklung begleitet2 sie ersetzt dem thierischen ,krper eine gewisse ,menge des zu den vitalen ,processen unentbehrlichen1 atmosphrischen ,sauerstoffs1 und zwar in allen denjenigen ,fllen1 wo der durch ,haut und ,lunge eingeathmete ,sauerstoff nicht hinreicht1 um den vorhandenen und dazu geeigneten ,kohlenstoff in ,kohlensure zu verwandeln4 ,dieser ,ueberschu von ,kohlenstoff1 welcher in dem ,krper zu einem ,bestandtheil der ,organe nicht verwendet werden kann1 lagert sich in der ,form von ,talg oder ,oel in ,zellen ab4 ,in jedem ,momente des ,lebens eines ,thieres tritt ,fettbildung ein1 wo ein ,miverhltni zwischen dem durch die ,nahrung zugefhrten ,kohlenstoff und dem eingeathmeten ,sauerstoff statt hat2 es trennt sich ,sauerstoff in ,folge einer ,umsetzung von vorhandenen ,verbindungen1 und dieser ,sauerstoff tritt als ,kohlensure oder ,wasser aus dem ,krper aus4 ,die hierbei entwickelte ,wrme trgt dazu bei1 um die constante ,temperatur des ,krpers zu erhalten4 ,ein jedes ,pfund ,kohlenstoff1 welches seinen ,sauerstoff1 mit dem es ,kohlensure bildet1 von ,materien erhielt1 die in ,fett bergingen1 mu so viel ,wrme entwickeln1 da man damit #bjj ,pfunde ,wasser auf #ci ,grade erheben kann4 ,in der ,fettbildung schafft die ,lebenskraft sich selbst ein ,mittel1 um dem ,mangel an ,sauerstoff und an der zu den vitalen ,processen nthigen ,wrme zu begegnen4 ,die ,erfahrung zeigt1 da das ,anbinden der ,fe bei dem ,geflgel und eine mittlere ,temperatur ein ,maximum von ,fettbildung nach sich zieht4 ,diese ,thiere sind in diesem ,zustande einer ,pflanze vergleichbar1 die im eminenten ,grade die ,fhigkeit besitzt1 alle ,nahrungsstoffe in ,theile ihrer selbst zu verwandeln4 ,die im ,ueberschu zugefhrten ,blutbestandtheile werden zu ,fleisch1 zu ,bestandtheilen der ,gebilde1 ,amylon und die stickstofffreien ,materien verwandeln sich in ,fett4 ,bei dem ,fettwerden auf ,kosten stickstofffreier ,nahrungsstoffe nehmen nur gewisse ,theile des ,organismus an ,volumen zu2 so ist die ,leber einer gemsteten ,gans #d-emal grer1 wie die einer ungemsteten1 ohne da man damit sagen kann1 da die ,substanz der ,leber selbst eine ,zunahme erfahren hat4 ,whrend die ,leber der ungemsteten ,gans fest und elastisch ist1 zeigt die der gemsteten eine weiche schwammige ,beschaffenheit2 der ,unterschied liegt lediglich in einer mehr oder minderen ,erweiterung der ,zellen1 ausgefllt durch ,fett4 ,in einigen ,krankheiten erleiden nachweisbar die amylonreichen ,stoffe diejenigen ,vernderungen nicht1 die sie befhigen1 den ,respirationsproce zu unterhalten oder in ,fett berzugehen4 ,in dem diabetes mellitus wird das ,amylon nicht weiter als in ,zucker verwandelt1 der ohne eine ,verwendung zu finden aus dem ,krper entfernt wird4 ,wir finden ferner in andern ,krankheiten1 bei ,leberentzndungen z4 ,b41 das ,blut reich an ,oel und ,fett1 und mit der ,vorstellung1 da unter gewissen ,bedingungen gewisse ,bestandtheile der ,galle in ,fett metamorphosirt werden1 steht die ,zusammensetzung der ,galle nicht in ,widerspruch4 ,,xix4 ,nach dem ,vorgehenden lassen sich die ,nahrungsmittel der ,menschen eintheilen in zwei ,klassen3 in stickstoffhaltige und in stickstofffreie4 ,die ersteren besitzen die ,fhigkeit1 in ,blut berzugehen1 den andern geht diese ,eigenschaft ab4 ,aus den ,nahrungsmitteln1 welche sich zur ,blutbildung eignen1 entstehen die ,bestandtheile der ,organe1 die andern dienen im normalen ,zustande der ,gesundheit zur ,unterhaltung des ,respirationsprocesses4 ,die stickstoffhaltigen bezeichnen wir als plastische ,nahrungsmittel1 die stickstofffreien nennen wir ,respirationsmittel4 ,plastische ,nahrungsmittel sind3 ,respirationsmittel sind3 ,pflanzenfibrin ,fett ,pflanzenalbumin ,amylon ,pflanzencasein ,gummi ,fleisch und ,blut der ,thiere die ,zuckerarten ,pectin ,bassorin c4 ,wein ,bier ,branntwein4 ,,xx4 ,als eine ganz allgemeine ,thatsache1 welcher bis jetzt keine einzige ,erfahrung entgegensteht1 haben die ,untersuchungen ergeben1 da alle stickstoffhaltigen ,bestandtheile der ,pflanzen eine mit den ,hauptbestandtheilen des ,blutes gleiche ,zusammensetzung besitzen4 ,kein stickstoffhaltiger ,krper1 dessen ,zusammensetzung abweicht von der des ,fibrins1 ,albumins und ,caseins1 ist vermgend1 den ,lebensproce im ,thiere zu unterhalten4 ,der ,thierorganismus besitzt ohnstreitig die ,kraft1 aus den ,bestandtheilen seines ,blutes die ,substanz seiner ,membranen und ,zellen1 der ,nerven und des ,gehirns1 die organischen ,bestandtheile der ,rippen1 ,knorpel und ,knochen zu erzeugen1 allein sein ,blut mu ihm1 bis auf die ,form1 fertig gebildet dargeboten werden1 und wenn dies nicht geschieht1 so ist damit der ,blutbildung und dem ,leben eine ,grenze gesetzt4 ,von diesem ,gesichtspunkte aufgefat1 ist es leicht erklrlich1 woher es kommt1 da die leimgebenden ,gebilde1 die ,gallerte der ,knochen und ,hute1 zur ,ernhrung und zur ,unterhaltung des ,lebensprocesses sich nicht eignen1 denn ihre ,zusammensetzung ist ungleich der des ,fibrins und ,albumins im ,blute4 ,dies will natrlich nichts anders sagen1 als da die ,organe in dem ,thierkrper1 welche die ,blutbildung vermitteln1 die ,kraft nicht besitzen1 um eine ,metamorphose in der ,anordnung der ,elemente der ,gallerte 7leim- und chondringebenden ,gebilde7 zu bewirken4 ,die ,leimgebilde1 die ,gallerte der ,knochen1 ,membranen1 ,zellen und ,hute erleiden in dem ,thierkrper durch den ,einflu des ,sauerstoffs und der ,feuchtigkeit eine fortdauernde ,vernderung1 ein ,theil davon tritt aus und mu aus dem ,blute wieder erneuert werden1 aber diese ,verwandlung und ,wiederherstellung ist offenbar in sehr enge ,grenzen eingeschlossen4 ,whrend in dem ,krper des ,verhungernden und ,kranken das ,fett verschwindet und die ,muskelsubstanz die ,form von ,blut wieder annimmt1 sehen wir die ,sehnen und ,membranen ihren ,zustand behaupten1 alle ,glieder des ,todten behalten ihren ,zusammenhang1 den sie diesen ,gebilden verdanken4 ,auf der andern ,seite sehen wir1 da von einem ,knochen1 den ein ,hund verschluckt hat1 nur die ,knochenerde wieder abgeht1 da die ,gallerte in seinem ,krper vllig verschwunden ist2 die nmliche ,beobachtung machen wir an ,menschen1 die als ,nahrungsmittel verhltnimig mehr ,gallerte 7in ,fleischbrhe7 als andere ,stoffe genieen1 da sie weder in dem ,urin1 noch in den ,faeces austritt2 sie hat also offenbar eine ,vernderung erlitten und in dem ,krper zu gewissen ,zwecken gedient4 ,es ist klar1 da sie in einer andern ,form aus dem ,krper wieder austritt1 als die ist1 in welcher sie genossen worden ist4 ,fr den ,uebergang des ,albumins in ,blut1 zu einem ,bestandtheil eines fibrinhaltigen ,organs1 lt sich in der gleichen ,zusammensetzung beider kein ,widerspruch entnehmen4 ,wir finden im ,gegentheile die ,verwandlung eines lslichen und gels'ten ,stoffes in einen nichtlslichen ,trger der ,lebensthtigkeit begreiflich und in chemischer ,beziehung erklrt1 eben weil sie in ihrer ,zusammensetzung identisch sind4 ,so ist denn die ,meinung einer nheren ,begrndung nicht unwrdig1 da die in ,auflsung genossene ,gallerte in dem ,organismus wieder zur ,zelle und zu ,membranen1 zu einem ,bestandtheil der ,knochen wird2 da sie dazu dienen kann1 um die leimgebenden ,gebilde1 welche eine ,vernderung erlitten haben1 zu erneuern und ihre ,masse zu vermehren4 ,und wenn die ,kraft zur ,reproduction im ganzen ,krper sich mit dem ,zustand der ,gesundheit ndert1 so mu1 wenn auch die ,fhigkeit der ,blutbildung die nmliche bliebe1 die organische ,kraft1 durch welche die ,bestandtheile des ,bluts zu ,membranen und ,zellen werden1 im ,zustand der ,krankheit nothwendig abgenommen haben2 die ,intensitt der ,lebenskraft1 ihre ,fhigkeit1 ,metamorphosen berhaupt zu bewirken1 sie nimmt im ,kranken1 in seinem ,magen sowohl1 wie in allen ,theilen seines ,krpers ab4 ,in diesem ,zustande zeigt die practische ,medizin1 da die lslich gemachten leimgebenden ,gebilde einen ganz entschiedenen ,einflu auf das ,befinden des ,krpers uern2 in einer ,form dargeboten1 in der sie sich zur ,assimilation eignen1 dienen sie zur ,ersparung von ,kraft1 hnlich so wie es fr den ,magen durch zweckmig zubereitete ,speise geschieht4 ,die ,knochenbrchigkeit bei den grasfressenden ,thieren ist offenbar die ,folge einer ,schwche in denjenigen ,theilen des ,organismus1 welche bestimmt sind1 die ,metamorphosen der ,blutbestandtheile in ,zellensubstanz zu bewirken1 und wenn die ,angaben von ,aerzten1 die sich im ,oriente aufgehalten haben1 ,vertrauen verdienen1 so haben die trkischen ,weiber in der ,reisnahrung und in den hufigen ,klystieren von ,fleischbrhe die ,bedingungen vereinigt zur ,zellen- und ,fettbildung4 ,zweiter ,theil4 ,die ,metamorphosen der ,gebilde4 ,i4 #a4 ,die absolute ,gleichheit in der ,zusammensetzung der ,hauptbestandtheile des ,bluts und der stickstoffhaltigen ,nahrungsmittel der ,thiere wre vor wenigen ,jahren noch ein ,argument gewesen1 um das ,resultat der chemischen ,analyse zu leugnen1 zu einer ,zeit1 wo man noch nicht die ,erfahrung gemacht hatte1 da es eine ,menge stickstoffhaltiger und stickstofffreier ,krper giebt1 die bei einer groen ,verschiedenheit in ihren physikalischen ,eigenschaften eine vollkommen gleiche procentische ,zusammensetzung besitzen1 von denen manche sogar die nmliche ,anzahl von ,atomen an ,elementen enthalten4 #b4 ,wir kennen z4 ,b4 in der ,cyanursure einen stickstoffhaltigen ,krper1 welcher in schnen klaren ,octaedern krystallisirt1 die sich in ,wasser und ,suren mit ,leichtigkeit lsen1 in dem ,cyamelid haben wir einen zweiten ,krper1 welcher in ,wasser und ,suren absolut unlslich1 wei1 zusammenhngend und undurchsichtig wie ,porzellan oder locker wie ,bittererde ist1 eine dritte ,substanz kennen wir in dem ,cyansurehydrat1 welche flchtiger wie starke ,essigsure1 auf der ,haut ,blasen zieht und mit ,wasser nicht zusammengebracht werden kann1 ohne augenblicklich in neue ,produkte zerlegt zu werden4 ,diese drei ,stoffe zeigen nicht allein in der ,analyse ein absolut gleiches ,gewichtsverhltni an ,elementen1 sondern sie knnen auch der eine in den andern vorwrts und rckwrts verwandelt werden und zwar in hermetisch geschlossenen ,gefen1 ohne da also an dieser ,verwandlung ein ,stoff von ,auen ,antheil nimmt,e#ba4 ,unter den stickstofffreien ,substanzen kennen wir in dem ,aldehyd eine mit ,wasser mischbare brennbare ,flssigkeit1 welche in der ,wrme der ,hand schon siedet1 mit groer ,begierde ,sauerstoff aus der ,luft anzieht und sich in ,essigsure verwandelt4 ,dieser ,aldehyd lt sich selbst in zugeschmolzenen ,gefen nicht aufbewahren1 schon nach ,stunden oder ,tagen ndert sich seine ,beschaffenheit1 seine ,flchtigkeit1 seine ,fhigkeit ,sauerstoff anzuziehen2 es setzen sich lange farblose1 harte ,nadeln darin ab1 welche bei ,siedhitze des ,wassers noch nicht flchtig sind1 und die ,flssigkeit1 in welcher es geschieht1 ist kein ,aldehyd mehr1 sie siedet erst bei #fj1 mischt sich nicht mehr mit ,wasser und krystallisirt in eishnlichen ,nadeln bei einem geringen ,kltegrade4 ,nichtsdestoweniger hat die ,analyse dargethan1 da diese drei so verschiedenen ,substanzen identisch in ihrer ,zusammensetzung sind,e#bb4 #c4 ,einer hnlichen ,dreiheit begegnen wir in dem ,albumin1 ,fibrin und ,casein4 ,bis auf ihre physikalischen ,eigenschaften weichen sie in ihrem ,gehalte an organischen ,elementen nicht von einander ab4 ,wenn man ,thieralbumin1 -,fibrin und -,casein in einer mig starken ,kalilauge ls't und diese ,flssigkeit eine ,zeitlang einer hhern ,temperatur aussetzt1 so werden diese ,materien zerlegt4 ,durch ,zusatz von ,essigsure scheidet sich aus diesen ,auflsungen ein gelatinser1 halb durchscheinender ,niederschlag ab1 welcher einerlei ,beschaffenheit und ,zusammensetzung zeigt1 von welcher der genannten drei ,thiersubstanzen derselbe auch dargestellt werden mag4 ,mulder1 dem wir die ,entdeckung dieses ,krpers verdanken1 fand durch genaue und sorgfltig ausgefhrte ,analysen1 da diese ,substanz die nmlichen organischen ,elemente1 und zwar in demselben relativen ,verhltnisse enthlt1 wie die ,thierstoffe1 aus denen sie erhalten worden war1 in der ,art also1 da1 wenn man von ,albumin1 ,fibrin und ,casein die ,aschenbestandtheile1 den ,schwefel und ,phosphor1 den sie enthalten1 abzieht1 und den ,rest der ,bestandtheile auf #ajj ,theile berechnet1 man zu den nmlichen ,zahlenverhltnissen1 zu denen die ,analyse des durch ,kali erhaltenen ,zersetzungsproduktes fhrt1 gelangt,e#bc4 ,von diesem ,gesichtspunkte aus lassen sich die ,hauptbestandtheile des ,blutes und der stickstoffhaltigen ,nahrungsstoffe der ,thiermilch als ,verbindungen von phosphorsauren und andern ,salzen1 von ,phosphor und ,schwefel1 mit einem aus ,stickstoff1 ,kohlenstoff1 ,wasserstoff und ,sauerstoff bestehenden ,krper betrachten1 in welchem das relative ,verhltni dieser ,elemente nicht wechselt1 und dieser ,krper lt sich als ,anfangs- und ,ausgangspunkt der ganzen ,reihe der brigen ,thiergebilde ansehen1 eben weil sie alle aus dem ,blute erzeugt werden4 ,diese ,betrachtungsweise veranlate ,mulder1 dem erwhnten ,zersetzungsprodukt den ,namen ,protein zu geben1 von ich nehme den ersten ,platz ein1 und das ,blut1 oder die ,bestandtheile des ,blutes sind hiernach ,verbindungen dieses ,protein's mit wechselnden ,mengen von andern nicht organischen ,substanzen4 ,mulder fand ferner1 da der in ,wasser unlsliche stickstoffhaltige ,bestandtheil des ,weizenmehls1 das ,pflanzenfibrin1 durch ,behandlung mit ,kali dasselbe ,zersetzungsprodukt1 nmlich ,protein1 liefert1 und es hat sich zuletzt ergeben1 da ,pflanzenalbumin und ,pflanzencasein sich gegen ,kali genau so verhalten1 wie ,thieralbumin und ,thiercasein4 #d4 ,soweit als unsere ,forschungen reichen1 kann man es demnach als ein ,erfahrungsgesetz betrachten1 da die ,pflanzen in ihrem ,organismus ,proteinverbindungen erzeugen und da sich aus diesen ,proteinverbindungen die zahlreichen ,gebilde und ,bestandtheile des ,thierkrpers unter ,mitwirkung des ,sauerstoffs der ,luft und der ,bestandtheile des ,wassers durch die ,lebenskraft entwickeln,f#e4 #e ,die ,erfahrung von ,tiedemann und ,l4 ,gmelin1 welche ,gnse mit gekochtem ,eiwei nicht am ,leben erhalten konnten1 erklrt sich leicht1 wenn man erwgt1 da ein krnerfressendes ,thier in der ,substanz seiner umgesetzten ,organe1 wenn ihm berdies ,bewegung mangelt1 nicht ,kohlenstoff genug zum ,respirationsproce vorfindet4 ,zwei ,pfunde ,eiwei enthalten nur #g ,loth ,kohlenstoff1 von denen in dem letzten ,produkt des ,stoffwechsels der vierte ,theil und zwar in der ,form von ,harnsure wieder abgeht4 ,obwohl es nun nicht bewiesen werden kann1 da das ,protein fertig gebildet in diesen stickstoffhaltigen ,pflanzenstoffen und ,thiersubstanzen enthalten ist1 indem die ,verschiedenheit ihrer ,eigenschaften darauf hinzudeuten scheint1 da ihre ,elemente nicht auf gleiche ,weise mit einander vereinigt sind1 so gewhrt dennoch1 als ,ausgangspunkt fr die ,entwickelung und ,vergleichung ihrer ,eigenschaften1 die ,annahme der ,prexistenz des ,proteins viele ,bequemlichkeit4 ,jedenfalls ordnen sich die organischen ,elemente der genannten ,substanzen auf einerlei ,weise1 wenn sie bei einer hhern ,temperatur mit kaustischem ,kali in ,berhrung gebracht werden4 ,alle organischen stickstoffhaltigen ,bestandtheile des ,thierkrpers1 so verschieden sie auch in ihrer ,zusammensetzung sich darstellen mgen1 stammen vom ,protein ab2 sie sind daraus gebildet worden durch ,aus- oder ,hinzutreten der ,bestandtheile des ,wassers oder des ,sauerstoffs und durch ,spaltung in zwei oder mehrere neue ,verbindungen4 #e4 ,dieser ,satz mu als eine unleugbare ,wahrheit angenommen werden1 wenn man sich an die ,entwickelung des jungen ,thieres im ,hhnerei erinnert4 ,nachweisbar enthlt das ,hhnerei auer dem ,albumin keinen anderen stickstoffhaltigen ,bestandtheil1 das ,albumin des ,dotters ist identisch mit dem ,albumin des ,weien im ,ei,e#bd2 der ,dotter enthlt ein gelb gefrbtes ,fett1 in dem sich ,cholsterin und ,eisen als ,bestandtheile nachweisen lassen4 ,wir sehen nun1 da in der ,bebrtung des ,eies1 wo bis auf den ,sauerstoff der ,luft kein ,nahrungsstoff1 keine ,materie von ,auen ,antheil an dem ,entwickelungsproce nehmen kann1 da sich aus dem ,albumin1 ,federn1 ,klauen1 ,blutkrperchen1 ,fibrin1 ,membranen und ,zellen1 ,arterien und ,venen erzeugen2 an der ,bildung der ,gehirn- und ,nervensubstanz mag das ,fett des ,ei's einen gewissen ,antheil genommen haben1 allein zur ,erzeugung der stickstoffhaltigen ,trger der ,lebensthtigkeit konnte sein ,kohlenstoff nicht verwendet werden1 eben weil das ,albumin des ,weien und ,dotters im ,ei auf den gegebenen ,stickstoffgehalt die zur ,hervorbringung der ,gebilde nthige ,kohlenstoffmenge schon enthlt4 #f4 ,der eigentliche ,ausgangspunkt aller ,gebilde im ,thierkrper ist hiernach das ,albumin2 alle stickstoffhaltigen ,nahrungsstoffe1 gleichgltig1 ob sie von ,thieren und ,pflanzen stammen1 verwandeln sich1 ehe sie ,theil an dem ,nutritionsproce nehmen1 in ,albumin4 ,alle ,nahrungsstoffe1 welche das ,thier geniet1 werden in seinem ,magen lslich und berfhrbar in das ,blut4 ,an diesem ,lslichwerden nimmt auer dem ,sauerstoff der ,luft nur eine ,flssigkeit ,antheil1 welche von den ,wnden des ,magens abgesondert wird4 ,die entscheidendsten ,versuche der ,physiologen haben dargethan1 da der ,verdauungsproce unabhngig ist von der ,lebensthtigkeit1 er geht vor sich in ,folge einer rein chemischen ,aktion1 ganz hnlich den ,zersetzungs- oder ,umsetzungsprocessen1 die man mit ,fulni1 ,ghrung oder ,verwesung bezeichnet4 #g4 ,in der einfachsten ,form ausgedrckt ist ,ghrung und ,fulni der ,vorgang der ,umsetzung 7neuen ,lagerung7 der ,elementartheile 7,atome7 einer ,verbindung1 zu einer oder zu mehreren neuen ,gruppen 7,verbindungen71 welche bewirkt wird durch die ,berhrung mit andern ,krpern1 deren ,elementartheile sich selbst im ,zustand der ,umsetzung 7,zersetzung7 befinden4 ,es ist eine ,uebertragung und ,mittheilung eines ,zustandes der ,bewegung1 welche die ,atome eines sich in ,bewegung befindlichen ,krpers in andern ,materien hervorzubringen vermgen1 deren ,elementartheile nur mit einer geringen ,kraft zusammengehalten sind4 #h4 ,so enthlt denn der klare ,magensaft eine im ,zustand der ,umsetzung befindliche ,materie1 durch deren ,berhrung mit den an und fr sich im ,wasser unlslichen ,bestandtheilen der ,speise1 diese die ,fhigkeit sich zu lsen1 in ,folge einer neuen ,gruppirung ihrer ,elementartheile1 empfangen4 ,whrend der ,verdauung enthlt der abgesonderte ,magensaft eine freie ,mineralsure1 durch deren ,gegenwart eine jede weitere ,vernderung aufgehalten wird4 ,da die ,lslichwerdung der ,speisen unabhngig von der ,lebensthtigkeit der ,verdauungsorgane ist1 haben die ,physiologen aufs klarste durch eine ,menge der schnsten ,versuche dargethan4 ,speisen1 in metallene durchlcherte ,rhren eingeschlossen1 so da sie mit den ,wnden des ,magens nicht in ,berhrung kommen konnten1 verschwinden ebenso leicht und schnell1 sie werden eben so gut verdaut1 wie wenn diese ,hlle nicht vorhanden gewesen wre1 und frisch aus dem ,krper genommener ,magensaft1 in dem man gekochtes ,eiwei1 ,muskelfleisch bei der ,temperatur des ,thierkrpers eine ,zeitlang erhlt1 bewirkt1 da sie ihre feste ,beschaffenheit verlieren2 sie lsen sich in der ,flssigkeit auf4 #i4 ,die in dem ,magensaft vorhandene1 im ,zustand der ,vernderung befindliche ,materie ist1 wie man kaum bezweifeln kann1 ein ,produkt der ,umsetzung des ,magens selbst4 ,keine mehr wie die ,produkte1 welche durch die fortschreitende ,zersetzung der ,leim- 7,chondrin-87 gebenden ,gebilde erzeugt werden1 besitzen in so hohem ,grade die ,fhigkeit1 in andern ,stoffen eine ,umsetzung ihrer ,bestandtheile hervorzurufen4 ,wenn man die ,membranen des ,magens irgend eines ,thieres 7den ,labmagen des ,kalbes z4 ,b47 durch anhaltendes ,waschen mit ,wasser reinigt1 so zeigt er keine ,art von ,wirkung1 wenn er mit ,zucker1 ,milch und andern ,substanzen zusammengebracht wird2 lt man dieselben ,membranen eine ,zeitlang an der ,luft liegen1 oder trocknet man sie und bringt sie mit ,wasser und den genannten ,substanzen in ,berhrung1 so verwandelt sich der ,zucker1 je nach dem ,zustand der ,zersetzung1 in der sich die ,thiersubstanz befindet1 in ,milchsure oder in ,schleim und ,mannit oder in ,alkohol und ,kohlensure2 die ,milch wird davon augenblicklich zum ,gerinnen gebracht4 ,eine gewhnliche ,thierblase behauptet in trocknem ,zustande ihren ,zustand und alle ihre ,eigenschaften unverndert1 aber bei ,gegenwart von ,feuchtigkeit und ,luft geht sie einer ,vernderung entgegen1 ohne da man diese durch besondere uere ,zeichen wahrnimmt2 wird sie in diesem ,zustande in eine ,auflsung von ,milchzucker gelegt1 so verwandelt sich dieser in kurzer ,zeit in ,milchsure4 #aj4 ,frischer ,labmagen des ,kalbes1 mit schwacher ,salzsure in ,berhrung1 ertheilt dieser ,flssigkeit nicht die geringste ,fhigkeit1 gekochtes ,fleisch oder ,eiwei aufzulsen2 war aber der ,labmagen vorher getrocknet worden1 oder lt man ihn eine ,zeitlang im ,wasser liegen1 so ls't mit ,salzsure angesuertes ,wasser eine ,materie in hchst geringer ,menge daraus auf1 deren ,zustand der ,zersetzung sich in der ,auflsung vollendet2 durch die ,uebertragung des ,aktes der ,zersetzung auf das coagulirte ,eiwei wird es an den ,rndern zuerst durchscheinend1 dann schleimig und ls't sich zuletzt bis auf trbende fette ,gemengtheile vllig auf4 ,sauerstoff wird durch das arterielle ,blut allen ,theilen des ,thierkrpers zugefhrt1 berall befindet sich ,feuchtigkeit1 in beiden finden wir die ,hauptbedingungen aller ,vernderungen im ,thierkrper vereinigt4 ,aehnlich also wie der im ,keimungsproce der ,samen in einem ,zustande der ,umsetzung seiner ,bestandtheile befindliche ,krper1 dem man den ,namen ,diastase gegeben hat1 die ,lslichwerdung des ,amylons 7seine ,verwandlung in ,zucker7 bewirkt1 veranlat ein ,produkt der ,metamorphose der ,substanz der ,verdauungsorgane1 indem sich seine ,zersetzung im ,magen vollendet1 die ,verflssigung aller der ,lsung fhigen ,bestandtheile der ,speisen4 ,in gewissen ,krankheitszustnden erzeugen sich aus den stickstofffreien ,bestandtheilen der ,speisen1 aus ,amylon und ,zucker1 ,milchsure,e#be und ,schleim1 die nmlichen ,produkte1 die wir durch ,membranen1 welche sich im ,zustande der ,zersetzung befinden1 auerhalb des ,magens hervorbringen knnen2 allein im normalen ,zustande der ,gesundheit wird im ,magen keine ,milchsure gebildet4 #aa4 ,die ,eigenschaft vieler ,respirationsmittel1 des ,amylons und der ,zuckerarten1 bei ,berhrung mit ,thiersubstanzen1 die sich im ,zustande der ,zersetzung befinden1 in ,milchsure berzugehen1 hat einen ,grund bei den ,physiologen abgegeben1 um ihre ,entstehung whrend der ,verdauung ohne weiteres anzunehmen1 und ihre ,fhigkeit1 den phosphorsauren ,kalk aufzulsen1 veranlate sie1 der ,milchsure die ,rolle eines allgemeinen ,auflsungsmittels zuzuschreiben4 ,allein es gelang weder ,prout noch ,braconnot1 ,milchsure im ,magensafte nachzuweisen1 und selbst ,lehmann 7s4 sein ,lehrbuch der physiologischen ,chemie ,i4 ,bd4 ,s4 #bhe7 erhielt aus dem ,magensaft einer ,katze nur mikroskopisch erkennbare ,krystalle1 die er fr milchsaures ,zinkoxyd erklrt1 obwohl ihr chemischer ,charakter nicht ausgemittelt werden konnte4 ,das ,vorhandensein von freier ,salzsure im ,magensafte1 was ,prout zuerst beobachtete1 ist spter von allen ,chemikern1 die sich mit seiner ,untersuchung beschftigt haben1 besttigt worden4 ,diese ,salzsure stammt offenbar von dem ,kochsalz her1 dessen ,natron bei dem ,uebergang des ,fibrins und ,caseins in ,blut eine ganz bestimmte ,rolle bernimmt4 ,in ihrem ,vermgen1 ,knochenerde aufzulsen1 wird die ,salzsure von keiner organischen ,sure bertroffen1 und ,essigsure steht in dieser ,eigenschaft der ,milchsure gleich4 ,von einer ,nothwendigkeit der ,gegenwart der ,milchsure whrend des ,verdauungsprocesses kann hiernach keine ,rede sein2 mit ,bestimmtheit wei man1 da sie in dem knstlichen ,verdauungsproce nicht erzeugt wird4 ,berzelius hat zwar milchsaure ,salze im ,blut und ,fleisch der ,thiere gefunden1 allein damals war die auerordentliche ,leichtigkeit und ,schnelligkeit noch nicht bekannt1 mit welcher diese ,sure bei ,gegenwart von ,thierstoffen aus einer ,menge von ,materien zu entstehen vermag1 welche die ,elemente der ,milchsure enthalten4 ,in dem ,magensafte eines ,hundes fand ,braconnot1 neben ,salzsure1 nachweisbare ,spuren eines ,eisensalzes1 was er anfnglich fr einen zuflligen ,bestandtheil ansah1 dessen ,gegenwart sich aber in dem ,magensafte eines zweiten ,hundes1 den man mit der nthigen ,vorsicht gewonnen hatte1 besttigte 7,ann4 d4 chim4 et d4 phys4 ,t4 #ei4 ,s4 #cdi74 ,dieser ,eisengehalt ist fr die ,blutbildung bedeutungsvoll4 #ab4 ,an der ,wirkung des ,magensaftes auf die ,speisen nimmt1 auer ,wasser1 kein anderes ,element als der ,sauerstoff nachweisbaren ,antheil4 ,dieser ,sauerstoff wird aus der atmosphrischen ,luft dem ,magen zugefhrt4 ,whrend des ,kauens der ,speisen wird im ,munde1 durch besonders dazu bestimmte ,organe1 eine ,flssigkeit abgesondert1 welche die ausgezeichnete ,fhigkeit1 ,luft schaumartig einzuschlieen1 in weit hherem ,grade noch wie ,seifenwasser besitzt4 ,diese ,luft gelangt durch den ,speichel mit den ,speisen in den ,magen1 wo ihr ,sauerstoff eine ,verbindung eingeht2 der ,stickstoff dieser ,luft wird durch ,haut und ,lunge ausgeathmet4 ,je lnger die ,verdauung dauert1 je greren ,widerstand die ,speisen der auflsenden ,aktion entgegensetzen1 desto mehr ,speichel1 und mit ihm desto mehr ,luft gelangt in den ,magen4 ,das ,wiederkuen bei gewissen grasfressenden ,thieren hat offenbar noch den ,zweck einer neuen und wiederholten ,hinzufhrung von ,sauerstoff1 denn eine vollkommnere mechanische ,zertheilung verkrzt nur die ,zeit1 in welcher die ,auflsung vor sich geht4 ,aus der ungleichen ,menge von ,luft1 welche bei verschiedenen ,thierklassen bei dem ,kauen der ,speisen mit dem ,speichel in den ,magen gelangt1 erklren sich die wohlbegrndeten ,beobachtungen der ,physiologen1 welche die ,thatsache auer ,zweifel gestellt haben1 da die ,thiere durch ,haut und ,lunge reines ,stickgas ausathmen1 eine ,erfahrung1 die um so wichtiger ist1 da sie in sich selbst den entscheidendsten ,beweis trgt1 da der ,stickstoff der ,luft in der thierischen ,oekonomie keine ,verwendung findet4 ,das ,austreten von ,stickgas aus ,haut und ,lunge erklrt sich durch das ,vermgen der ,thiergewebe ,gase aller ,art durchzulassen1 was sich durch die einfachsten ,versuche darthun lt4 ,eine ,blase1 die man1 mit kohlensaurem ,gas1 ,stickgas oder ,wasserstoffgas gefllt1 wohlverschlossen in die ,luft hngt1 verliert in #bd ,stunden ihren ganzen ,gehalt an diesen ,gasen2 durch eine ,art von ,austausch sind sie nach ,auen hin in die ,atmosphre entwichen1 ihren ,platz finden wir von atmosphrischer ,luft eingenommen4 ,ein ,darm1 ein ,magen oder eine ,haut1 die wir mit diesen ,gasen fllen1 verhlt sich ganz hnlich wie die ,blase2 dieses ,durchlassen der ,gase ist eine physikalische ,eigenschaft1 die allen thierischen ,geweben angehrt2 wir beobachten sie in dem lebenden ,krper in gleichem ,grade wie an den todten ,substanzen4 ,man wei1 da bei ,lungenverletzungen nicht selten ein eigenthmlicher ,zustand entsteht1 wo beim ,athmen die atmosphrische ,luft von den ,luftwegen aus in das angrnzende ,zellgewebe eindringt4 ,diese ,luft wird durch die ,respirationsbewegungen von der ,wundstelle aus in dem ,zellgewebe immer weiter fortgetrieben und bildet so den unter dem ,namen ,emphysem bekannten ,krankheitszustand4 ,sobald das fernere ,eindringen der atmosphrischen ,luft in das ,zellgewebe frhzeitig genug verhindert wird1 verliert sich dieser ,zustand allmlig von selbst wieder1 der ,sauerstoff dieser ,luft ist1 wie man nicht zweifeln kann1 in ,verbindung getreten1 das ,stickstoffgas ist durch ,haut und ,lunge ausgeathmet worden4 ,es ist ferner bekannt1 da bei vielen grasfressenden ,thieren1 wenn sie sich im ,genue frischer saftiger ,pflanzen die ,verdauungswerkzeuge berladen haben1 diese ,stoffe in dem ,magen selbst der nmlichen ,zersetzung unterliegen1 die sie auerhalb des ,krpers in gleicher ,temperatur erfahren2 sie gehen in ,ghrung und ,fulni ber1 wobei sich eine so groe ,menge kohlensaures und entzndliches ,gas entwickelt1 da diese ,organe auf eine ungewhnliche ,weise 7zuweilen bis zum ,zersprengen7 aufgetrieben werden4 ,nach der ,einrichtung ihres ,magens oder ihrer ,mgen1 knnen diese ,gase durch den ,schlund nicht entweichen1 man sieht aber nach einigen ,stunden schon den aufgetriebenen ,leib kleiner werden1 und nach #bd ,stunden ist von allem ,gase keine ,spur mehr vorhanden,e#bf4 ,erinnert man sich zuletzt an die tdtlichen ,zuflle1 die in ,weinlndern so hufig durch den ,genu von sogenanntem federweien ,wein veranlat werden1 so kann man nicht den geringsten ,zweifel hegen1 da ,gase jeder ,art1 im ,wasser lsliche oder unlsliche1 das ,vermgen besitzen1 die thierischen ,gewebe zu durchdringen1 hnlich wie ,wasser von ungeleimtem ,papier durchgelassen wird4 ,der federweie ,wein ist in ,ghrung begriffener ,wein1 welche durch die ,temperatur des ,magens gesteigert wird2 das entwickelte kohlensaure ,gas dringt durch die ,wnde des ,magens1 des ,zwerchfelles1 durch alle ,hute in die ,lungenzellen1 und verdrngt aus diesen die atmosphrische ,luft4 ,der ,mensch stirbt mit allen ,zeichen der ,erstickung in einem irrespirablen ,gase1 und der sicherste ,beweis fr ihr ,vorhandensein in der ,lunge ist unstreitig der ,umstand1 da das ,einathmen von ,ammoniakgas als das beste ,gegenmittel gegen diesen ,krankheitszustand anerkannt ist4 ,die ,kohlensure der moussirenden ,weine1 welche in den ,magen gelangt1 die ,kohlensure1 die man im ,wasser1 was damit gesttigt ist1 in der ,form eines ,klystiers zu sich nimmt1 sie treten durch ,haut und ,lunge wieder aus1 und in gleichem ,grade mu dies von dem ,stickgas gelten1 was durch den ,speichel in den ,magen gelangt4 ,gewi mag ein ,theil dieser ,gase durch das ,saug- und ,lymphgefsystem in das vense ,blut und von da in die ,lunge gelangen1 wo sie abdunsten1 allein ihrem directen ,eindringen in die ,brusthhle und ,lunge steht in den ,membranen selbst1 nicht das geringste ,hinderni im ,wege4 ,es ist in der ,that schwer zu glauben1 da die ,saug- und ,lymphgefe ein besonderes ,bestreben haben1 ,luft1 ,stickgas1 ,wasserstoffgas c4 aufzusaugen und dem ,blute zuzufhren1 da die ,eingeweide1 der ,magen1 alle ,rume1 die nicht mit festen oder flssigen ,stoffen ausgefllt sind1 ,gase enthalten1 die nur bei einer gewissen ,volumsvergrerung ihren ,platz verlassen1 die also nicht aufgesaugt werden4 ,von dem ,stickgas im besondern1 mit dem sich das ,blut bei seinem ,durchgange durch die ,lunge1 wie eine jede andere ,flssigkeit sttigt1 d4 h4 von dem es so viel aufnimmt1 als seinem ,auflsungsvermgen entspricht1 mu angenommen werden1 da es nicht durch den ,kreislauf des ,blutes1 sondern auf einem directeren ,wege wieder aus dem ,magen tritt4 ,durch die ,athembewegungen werden alle ,gase1 welche die leeren ,rume ausfllen1 nach der ,brusthhle hingetrieben1 indem durch die ,bewegung des ,zwergfelles und die ,erweiterung der ,brusthhle ein luftverdnnter ,raum entsteht1 in dessen ,folge1 durch den atmosphrischen ,luftdruck1 ,luft von allen ,seiten her in die ,lungen eingetrieben wird2 es findet freilich das ,maximum der ,ausgleichung durch die ,luftrhre statt1 aber auch von ,innen her mssen alle ,gase eine ,bewegung nach der ,brusthhle und ,lunge hin empfangen4 ,bei den ,vgeln und ,schildkrten ist dieses ,verhltni umgekehrt4 ,wenn wir annehmen1 da ein ,mensch in einer ,minute nur _/ ,kubikzoll ,luft mit dem ,speichel seinem ,magen zufhrt1 so macht dies in #ah ,stunden #ace ,kubikzoll aus1 wenn wir den fnften ,theil davon als ,sauerstoff abrechnen1 so bleiben immer noch #ajh ,kubikzoll ,stickgas1 welche den ,raum von drei ,pfund 7hessische7 ,wasser einnehmen4 ,so wenig oder so viel die verschluckte ,stickstoffmenge nun auch betragen mag1 gewi ist1 da dieses ,gas durch den ,mund1 ,nase oder ,haut wieder austritt1 und wenn wir die groe ,menge ,stickgas in ,betrachtung ziehen1 welche von ,magendie in den ,eingeweiden ,hingerichteter nachgewiesen worden ist1 so wie die ,abwesenheit von allem ,sauerstoffgas in den nmlichen ,organen,e#bg1 so mu angenommen werden1 da auch in ,folge der ,resorbtion durch die ,haut ,luft1 d4 h4 ,stickgas1 eintritt1 welches durch die ,lunge wieder ausgeathmet wird4 ,bei dem ,athmen der ,thiere in ,gasen1 die keinen ,stickstoff enthalten1 wird mehr ,stickgas ausgeathmet1 eben weil sich in diesem ,falle das ,stickgas im ,krper gegen den ,raum auerhalb verhlt1 wie wenn dieser ,raum luftleer wre4 7,s4 ,graham ber die ,diffusion der ,gase47 ,die ,unterschiede in der ,menge des ausgeathmeten ,stickgases von verschiedenen ,thierklassen erklren sich hiernach leicht2 die ,herbivoren verschlucken mit dem ,speichel mehr ,luft wie die ,carnivoren2 sie athmen mehr ,stickgas aus1 beim ,fasten weniger wie nach frisch genossener ,nahrung4 #ac4 ,aehnlich wie die aus dem ,leibe genommene ,muskelfaser den ,zustand der ,zersetzung und ,umsetzung1 in welchem sich ihre ,bestandtheile befinden1 dem ,wasserstoffhyperoxyde bertrgt1 wirkt ein durch den organischen ,proce1 in ,folge der ,umsetzung der ,bestandtheile des ,magens und der ,verdauungsorgane1 entstehendes ,product1 indem sich seine ,metamorphose im ,magen vollendet1 auf die ,bestandtheile der genossenen ,speisen4 ,die unlslichen erhalten die ,fhigkeit sich zu lsen1 sie werden verdaut4 ,es ist gewi bemerkenswerth1 da gekochtes ,eiwei oder ,fibrin1 wenn sie durch gewisse ,flssigkeiten1 durch organische ,suren oder schwache alkalische ,laugen1 lslich gemacht werden1 da alle ihre brigen ,eigenschaften bis auf die ,form 7den ,cohsionszustand7 nicht die geringste ,aenderung erfahren1 ihre ,elementartheile ordnen sich sicher auf eine andere ,art1 allein sie theilen sich nicht in zwei oder mehre ,gruppen1 in zwei oder mehre neue ,verbindungen1 sondern sie bleiben zusammen vereinigt4 ,ganz dasselbe findet in dem ,verdauungsprocesse statt2 im gesunden ,zustande erleiden die ,speisen nur eine ,aufhebung ihres ,cohsionszustandes4 ,das grte ,hinderni1 was sich der klaren ,auffassung des ,verdauungsprocesses1 der in dem ,vorhergehenden zu den chemischen ,metamorphosen gerechnet worden ist1 die man ,ghrung und ,fulni nennt1 entgegenstellt1 beruht auf der unwillkhrlichen ,erinnerung und in der ,festhaltung der ,erscheinungen1 welche die ,ghrung des ,zuckers und der ,thiersubstanzen 7,fulni7 begleiten1 allein es giebt zahllose ,flle1 wo eine ,umsetzung der ,bestandtheile einer ,verbindung vor sich geht1 ohne die geringste ,gasentwickelung1 und es sind hauptschlich diese1 welche man ins ,auge zu fassen hat1 wenn man den chemischen ,begriff der ,verdauung frei von ,irrthum in sich aufnehmen will4 ,alle ,materien1 welche die ,erscheinungen der ,ghrung und ,fulni in ,flssigkeiten aufzuheben vermgen1 stren1 in den verdauenden ,magen gebracht1 die ,verdauung4 ,die ,wirkung der brenzlichen1 empyreumatischen ,stoffe von ,caffee1 ,tabacksdampf1 ,kreosot1 ,quecksilbermittel u4 s4 w4 verdienen in dieser ,beziehung fr ,diettik eine besondere ,beachtung4 ,durch die ,gleichheit in der ,zusammensetzung der ,bestandtheile des ,bluts mit den stickstoffhaltigen1 vegetabilischen ,nahrungsstoffen haben wir1 gewi auf eine sehr unerwartete ,weise1 erfahren1 warum faulendes ,blut1 ,eiwei1 ,fleisch1 ,kse in ,zuckerwasser die nmliche ,vernderung hervorbringen1 wie ,hefe1 warum ,zucker damit in ,berhrung je nach dem ,zustande der ,zersetzung1 in welchem sich die faulenden ,materien befinden1 bald in ,alkohol und ,kohlensure1 bald in ,milchsure und ,schleim sich zerlegt4 ,die ,ursache liegt einfach darin1 da die ,materie1 welche man ,hefe 7,ferment7 genannt hat1 im ,zustande der ,zersetzung begriffenes ,pflanzenalbumin1 -,fibrin oder -,casein ist1 ,substanzen1 welche identisch sind mit den ,bestandtheilen des ,fleisches oder des ,blutes4 ,die ,fulni der genannten ,thiersubstanzen ist in ihrem ,vorgang identisch mit dem ,proce der ,metamorphose der ihnen identischen ,pflanzenstoffe1 es ist ein ,zerfallen in minder complexe neue ,verbindungen4 ,und wenn man die ,umsetzung der ,bestandtheile des ,thierkrpers 7den ,verbrauch an ,stoff vom ,thiere7 als einen chemischen ,proce betrachtet1 welcher unter dem ,einflusse der ,lebensthtigkeit vor sich geht1 so ist die ,fulni derselben auerhalb des ,thierkrpers ein ,zerfallen in einfachere ,verbindungen1 an welchen die ,lebenskraft keinen ,antheil nimmt4 ,die ,action ist in beiden ,fllen die nmliche1 nur die ,producte sind verschieden4 ,die practische ,medicin hat ber die ,wirkung empyreumatischer ,stoffe 7,holzessig und anderer7 auf bsartige ,wunden und ,geschwre die schnsten und interessantesten ,beobachtungen gemacht4 ,in diesen ,krankheitserscheinungen gehen zwei ,actionen neben einander vor sich1 eine ,metamorphose1 welche unter dem ,einflu der ,lebensthtigkeit sich zu vollenden strebt1 und eine zweite1 welche unabhngig von ihr ist4 ,die letztere ist ein chemischer ,proce1 welcher durch empyreumatische ,substanzen gnzlich unterdrckt und aufgehoben wird2 es ist der reine ,gegensatz von der schdlichen ,einwirkung1 welche faulendes ,blut1 auf frische ,wunden gelegt1 in dem ,organismus hervorbringt4 ,,ii4 #ad4 ,den nchsten ,ausdruck fr die ,zusammensetzung des ,proteins oder die relativen ,verhltnisse der organischen ,bestandtheile des ,bluts1 so wie sie durch die ,analyse festgestellt worden sind1 giebt die ,formel ,c,h,n,o,f#f4 ,albumin1 ,fibrin1 ,casein enthalten ,protein2 das ,casein enthlt ,schwefel1 keinen ,phosphor2 ,albumin und ,fibrin enthalten beide ,substanzen in chemischer ,verbindung1 das erstere mehr ,schwefel als wie das ,fibrin4 ,in welcher ,form der ,phosphor in diesen ,materien vorhanden ist1 kann direct nicht entschieden werden1 aber man hat bestimmte ,beweise dafr1 da der ,schwefel nicht im oxydirten ,zustande darin enthalten sein kann4 ,alle diese ,materien geben nmlich mit einer mig starken ,kalilauge erhitzt den ,schwefel ab1 den man in der ,flssigkeit als ,schwefelkalium wiederfindet2 mit einer ,sure versetzt entwickelt er sich daraus als ,schwefelwasserstoff4 ,ls't man reines ,fibrin oder gewhnliches ,eiwei in schwacher ,kalilauge auf1 setzt essigsaures ,bleioxyd mit der ,vorsicht hinzu1 da alles ,bleioxyd in der alkalischen ,lauge gels't bleibt1 und erhitzt nun zum ,sieden1 so wird die ,flssigkeit schwarz wie ,dinte und es schlgt sich ,schwefelblei als feines ,pulver nieder4 #f ,ueber die ,verwandlung dieser und der folgenden ,formeln in ,procente siehe ,anhang4 ,es ist auerordentlich wahrscheinlich1 da durch die ,einwirkung des ,alkali's der ,schwefel als ,schwefelwasserstoff1 der ,phosphor als ,phosphorsure hinweggenommen wird4 ,da nun in diesem ,falle ,schwefel und ,phosphor auf der einen ,seite1 ,wasserstoff und ,sauerstoff auf der andern austreten1 so sollte man denken1 da ,fibrin und ,albumin mit ihrem ,schwefel und ,phosphor mehr ,wasserstoff und ,sauerstoff in der ,analyse geben mten1 als das ,protein4 ,allein dies lt sich thatschlich durch die ,analyse nicht darthun4 ,man hat z4 ,b4 in dem ,fibrin #j1cf p,ct4 ,schwefel gefunden4 ,angenommen nun1 der ,schwefel trete mit ,wasserstoff aus1 so wrde das ,protein #j1jbbe p,ct4 ,wasserstoff weniger enthalten1 wie das ,fibrin1 anstatt den mittleren ,gehalt von #g1jfb p,ct4 ,wasserstoff wrde man im ,protein also #g1jd p,ct4 bekommen mssen4 ,in einer hnlichen ,weise wrde durch das ,austreten vom ,sauerstoff mit dem ,phosphor der ,sauerstoffgehalt des ,fibrins von #bb1gae p,ct4 oder #bb1jj auf #bb1e oder #ba1h p,ct4 in dem ,protein zurckgefhrt werden4 ,die ,fehlergrenzen unserer ,analysen sind aber im ,durchschnitt grer als ein ,zehntel ,procent in der ,wasserstoffbestimmung1 und ber _/ p,ct4 in der ,sauerstoffbestimmung2 in den angegebenen ,fllen wrde der ,unterschied in dem ,wasserstoffgehalte nur _/ p,ct4 betragen4 ,wenn man zuletzt bedenkt1 da das ,austreten von ,sauerstoff und ,wasserstoff mit dem ,phosphor und ,schwefel ein ,hinzutreten der ,bestandtheile des ,wassers nicht ausschliet1 wenn wir annehmen1 da mit den organischen ,bestandtheilen des ,albumins und ,fibrins eine gewisse ,menge ,wasser in ,verbindung tritt1 um ,protein zu bilden1 so hrt alle ,wahrscheinlichkeit vllig auf1 durch die chemische ,analyse darber zu einer bestimmten ,ansicht zu gelangen4 ,man hat von der ,bildung des ,schwefelkaliums rckwrts ,schlsse auf das ,vorhandensein von nicht oxydirtem ,phosphor in dem ,fibrin und ,albumin gezogen1 indem man annahm1 da der ,sauerstoff des ,kalis dazu gedient habe1 um mit dem ,phosphor ,phosphorsure zu bilden2 allein das ,casein1 in welchem kein ,phosphor zugegen ist1 verhlt sich gegen ,kali ganz den anderen gleich2 es entsteht nmlich ,schwefelkalium1 dessen ,bildung ohne ein ,austreten von ,schwefelwasserstoff nicht erklrbar ist4 ,beim bloen ,kochen von ,fleisch1 bei der ,bereitung von ,fleischbrhe1 entwickelt sich1 wie ,chevreul gefunden hat1 ,schwefelwasserstoff4 ,zuletzt sind die ,schwefelmengen im ,fibrin und ,albumin auf dieselbe ,phosphormenge nicht gleich1 woraus man keinen andern ,schlu ziehen kann1 als da die ,bildung des ,schwefelkaliums zu diesem ,phosphorgehalt in keiner ,beziehung steht2 es bildet sich ,schwefelkalium aus ,casein1 in welchem man keinen freien 7als ,sure ungebundenen87 ,phosphor voraussetzt und ebenso aus ,albumin1 was nur halb so viel ,phosphor enthlt wie das ,fibrin4 ,eine jede ,bemhung1 die wahre ,anzahl der ,atome des ,fibrins und ,albumins in einer rationellen ,formel festzusetzen1 in welcher ,schwefel und ,phosphor zu ganzen ,atomzahlen aufgenommen sind1 wird immer unfruchtbar bleiben1 weil uns schlechterdings alle ,mittel fehlen1 um mit absoluter ,genauigkeit die so uerst geringen ,mengen von ,schwefel und ,phosphor in den ,thiersubstanzen bestimmen zu knnen1 und eine ,abweichung1 welche kleiner ist als die gewhnlichen ,grenzen der ,beobachtungsfehler1 um #aj und mehr ,atome1 die ,anzahl der ,atome des ,kohlenstoffs1 ,wasserstoffs und ,sauerstoffs in der ,formel ndert4 ,man mu sich in dieser ,hinsicht ber das1 was die chemische ,analyse zu leisten vermgend ist1 keiner ,tuschung hingeben1 mit ,gewiheit wissen wir1 da die ,zahlenverhltnisse der ,analysen vom ,fibrin und ,albumin nicht von einander abweichen1 und wir erschlieen hieraus die gleiche ,zusammensetzung4 ,dieser ,schlu verliert von seiner ,wahrheit nichts1 obwohl wir die ,anzahl der ,atome ihrer ,elemente nicht kennen1 welche zu dem zusammengesetzten ,atome sich vereinigt haben4 #ae4 ,eine ,formel fr ,protein ist fr uns nichts weiter wie der genaueste und nchste ,ausdruck der ,analyse1 einer ,erfahrung1 ber die wir alle ,zweifel als beseitigt betrachten4 ,dies allein hat vorlufig ,werth fr uns4 ,wenn wir uns nun denken1 da aus dem ,albumin und ,fibrin im ,blute alle andern ,gebilde entsprungen sind1 so ist vollkommen sicher1 da dies nur auf zwei ,weisen geschehen kann4 ,es sind nmlich entweder gewisse ,elemente hinzu-1 oder es sind von ihren ,bestandtheilen gewisse ,mengen ausgetreten4 ,suchen wir nun z4 ,b4 fr die ,zellen und leimgebenden ,gebilde1 ,sehnen1 ,haare1 ,horn und die brigen1 einen analytischen ,ausdruck auf1 in welchem die ,anzahl der ,atome des ,kohlenstoffs als eine unvernderliche ,gre festgesetzt wird1 so giebt sich auf den ersten ,blick zu erkennen1 in welcher ,art und ,weise sich das ,verhltni der andern ,elemente gendert hat2 dies umfat aber alles1 was die ,physiologie bedarf1 um ,einsicht in das ,wesen des ,bildungs- und ,ernhrungsprocesses im ,thierkrper zu erlangen4 #af4 ,aus den ,untersuchungen von ,mulder und ,scherer,e#bh ergeben sich folgende empirische ,formeln3 ,bestandtheile der organischen ,gebilde4 ,albumin ,c,n,h,o ,p ,s,f#g ,fibrin ,c,n,h,o ,p #b ,s ,casein ,c,n,h,o ,s ,leimgebilde1 ,sehnen ,c,n,h,o ,chondrin c4 ,c,n,h,o ,arterienhaut ,c,n,h,o ,haare1 ,horn ,c,n,h,o4 #g ,die hier als ,p und ,s angefhrten ,phosphor- und ,schwefelmengen drcken nicht ,atomgewichte aus1 sondern bezeichnen nur die relativen durch die ,analyse gefundenen ,verhltnisse4 ,die ,vergleichung dieser ,formeln zeigt1 da bei dem ,uebergang des ,proteins in ,chondrin 7,substanz der ,rippenknorpeln7 die ,bestandtheile von ,wasser und ,sauerstoff1 bei der ,bildung der sersen ,membranen1 ,zellen und ,sehnen auer diesen ,elementen noch ,stickstoff hinzugetreten ist4 ,bezeichnen wir die ,formel des ,proteins ,c,n,h,o mit ,pr1 so sind ,stickstoff1 ,wasserstoff und ,sauerstoff1 in der ,form von bekannten ,verbindungen geordnet1 bei der ,bildung der ,leimsubstanzen1 ,haare1 ,horn1 ,arterienhaut hinzugetreten4 ,protein4 ,ammoniak4 ,wasser4 ,sauerstoff4 ,fibrin ,pr ,albumin ,arterienhaut ,pr #b ,h,o ,chondrin ,pr #d ,h,o #b ,o ,haare1 ,horn ,pr ,n,h #c ,o ,membranen1 ,zellen #b ,pr #c ,n,h ,h,o #g ,o4 #ag4 ,aus dieser ,uebersicht geht hervor1 da alle ,gebilde des ,thierkrpers auf eine gleiche ,anzahl von ,kohlenstoffatomen mehr ,sauerstoff enthalten als die ,bestandtheile des ,bluts2 bei ihrer ,entstehung ist ohne ,zweifel ,sauerstoff aus der ,atmosphre oder durch die ,elemente des ,wassers zu den ,bestandtheilen des ,proteins hinzugetreten2 wir finden in den ,haaren und ,membranen mehr ,stickstoff und ,wasserstoff1 und zwar beide im ,verhltni wie im ,ammoniak4 ,die ,chemiker sind bekanntlich heute noch nicht einig ber die ,art und ,weise1 wie die ,bestandtheile des schwefelsauren ,kali's geordnet sind1 es wre deshalb dem ,chemismus zu viel eingerumt1 wenn man die ,arterienhaut fr ein ,hydrat1 das ,chondrin fr das ,oxyd des ,proteinhydrats1 wenn wir ,haare und ,membranen fr ,oxyde des ,proteins in ,verbindung mit ,ammoniak ansehen wollten4 ,diese ,formeln drcken mit ,bestimmtheit die ,verschiedenheit in der ,zusammensetzung der ,hauptbestandtheile der ,thiere aus1 sie zeigen1 da auf einen gleichen ,kohlenstoffgehalt das relative ,verhltni ihrer ,elemente abweicht1 wieviel der eine ,stoff mehr ,sauerstoff oder ,stickstoff enthlt wie der andere4 #ah4 ,es kann daraus gefolgert werden1 wie sie aus den ,bestandtheilen des ,bluts entstehen2 aber die ,erklrung ihrer ,entstehung nimmt zwei ,formen an1 von denen zu entscheiden ist1 welche der ,wahrheit am nchsten kommt4 ,auf einen gleichen ,kohlenstoffgehalt enthalten die ,membranen und die leimgebenden ,gebilde mehr ,stickstoff1 ,sauerstoff und ,wasserstoff wie das ,protein2 es ist denkbar1 da sie aus ,albumin entstanden sind durch ,hinzutreten von ,sauerstoff1 der ,bestandtheile des ,wassers und des ,ammoniaks und durch ,austreten von ,phosphor und ,schwefel2 jedenfalls ist ihre ,zusammensetzung von der der ,hauptbestandtheile des ,bluts durchaus verschieden4 ,das ,verhalten der ,leimgebilde gegen tzende ,alkalien zeigt mit ,bestimmtheit1 da sie kein ,protein mehr enthalten1 auf keine ,weise kann ,protein daraus erhalten werden1 alle durch die ,einwirkung des ,alkali's erzeugten ,producte weichen von den ,producten1 welche die ,protein-,verbindungen unter den nmlichen ,bedingungen liefern1 durchaus ab2 mag fertig gebildetes ,protein in dem ,fibrin1 ,casein und ,albumin enthalten sein oder nicht1 gewi ist1 da sich ihre ,elemente durch die ,einwirkung des ,alkali's zu ,protein ordnen2 diese ,fhigkeit geht den ,elementen der ,leimsubstanz ab4 ,zur zweiten ,form der ,bildung der ,leimsubstanz und zwar zur wahrscheinlicheren gelangt man1 wenn seine ,bildung abhngig gedacht wird von einem ,austreten von ,kohlenstoff4 ,angenommen1 der ,stickstoffgehalt des ,proteins bleibe in der ,leimsubstanz1 so wrde die ,zusammensetzung der letztern 7auf #ab ,at4 ,stickstoff berechnet7 durch die ,formel ,c,n,h,o ausgedrckt werden mssen4 ,diese ,formel stimmt am nchsten mit der ,analyse von ,scherer1 wiewohl sie kein genauer ,ausdruck dafr ist4 ,eine den ,analysen entsprechendere ,formel ist ,c,h,n,o oder1 nach ,mulder's ,analyse berechnet1 die ,formel ,c,h,n,o,f#h4 #h ,die ,formel1 welche ,mulder angenommen hat1 ,c,h,n,o giebt in der berechneten procentischen ,zusammensetzung zu wenig ,stickstoff4 ,nach der ersten ,formel wre ,kohlenstoff und ,wasserstoff1 nach den beiden andern wre ein gewisses ,verhltni aller ,elemente ausgetreten4 #ai4 ,als das fr uns wichtigste ,resultat in der ,betrachtung der ,zusammensetzung der ,leimsubstanz mu als eine unleugbare ,wahrheit angenommen werden1 da sie1 obwohl aus ,protein-,verbindungen entstanden1 aus der ,reihe der ,protein-,verbindungen herausgetreten ist4 ,ihr chemisches ,verhalten und ihre ,zusammensetzung rechtfertigt diesen ,schlu4 ,keine ,beobachtung steht dem ,erfahrungsgesetz entgegen1 wonach die ,natur ausschlielich nur ,protein-,verbindungen zur ,blutbildung bestimmt4 ,in den ,vegetabilien existirt kein der ,leimsubstanz hnlicher ,krper1 sie ist keine ,protein-,verbindung1 sie enthlt keinen ,phosphor1 keinen ,schwefel1 sie enthlt mehr ,stickstoff oder weniger ,kohlenstoff wie das ,protein4 ,durch die ,lebensthtigkeit der zur ,blutbildung bestimmten ,organe nehmen die ,protein-,verbindungen eine neue ,form an1 aber in ihrer ,zusammensetzung erleiden sie keine ,vernderung2 diese ,organe besitzen1 soweit unsere ,erfahrungen reichen1 das ,vermgen nicht1 ,protein-,verbindungen kraft einer einwirkenden ,thtigkeit zu erzeugen aus ,stoffen1 die kein ,protein enthalten4 ,thiere mit ,leimsubstanz1 mit dem stickstoffreichsten ,bestandtheil der ,nahrung der ,carnivoren ausschlielich ernhrt1 starben den ,hungerstod2 die ,leimsubstanzen sind unfhig zu ,blut zu werden4 ,aber es unterliegt keinem ,zweifel1 sie wird aus den ,bestandtheilen des ,bluts erzeugt und kaum lt sich die ,vorstellung zurckweisen1 da das ,fibrin des vensen ,bluts1 indem es zu arterisem ,fibrin wird1 sich auf der ersten ,stufe der ,umbildung zur ,leimsubstanz befindet4 ,mit einiger ,wahrscheinlichkeit kann man kaum den ,membranen und ,sehnen die ,fhigkeit zuschreiben1 sich selbst aus ,stoffen zu bilden1 die ihnen durch das ,blut zugefhrt werden2 wie knnte in der ,that ein ,stoff zur ,zelle werden1 kraft einer einwirkenden ,thtigkeit1 welche noch keinen ,trger hat2 eine schon bestehende ,zelle mag die ,fhigkeit besitzen1 sich zu erhalten oder zu vervielfltigen1 allein zu beidem gehren ,stoffe1 welche identisch in ihrer ,zusammensetzung mit der ,substanz der ,zellen sind4 ,diese ,stoffe werden in dem ,organismus erzeugt1 und keiner kann sich mehr zu ihrer ,bildung eignen als die ,zellen und ,membranen selbst1 die in dem ,magen des ,thiers in dem ,proce der ,verdauung lslich geworden sind1 oder welche der ,mensch im lslichen ,zustande geniet4 #bj4 ,ich gebe in dem ,folgenden einen ,versuch zur analytischen ,entwicklung der in dem thierischen ,krper vorgehenden ,haupt-,metamorphosen1 und zwar1 um allen und jeden ,miverstndnissen vorzubeugen1 mit der ausdrcklichen ,verwahrung gegen alle ,schlsse und ,folgerungen1 die man jetzt oder zu irgend einer ,zeit gegen die ,ansichten daraus ziehen knnte1 welche ich in dem ,vorhergehenden1 mit dem sie in keinerlei ,verbindung stehen1 entwickelt habe4 ,die ,resultate1 zu denen ich gelangt bin1 befremden mich nicht minder und flten mir die nmlichen ,zweifel ein1 die sie in ,andern erwecken werden1 allein sie sind keine ,schpfungen der ,phantasie1 und ich gebe sie1 weil ich die ,ueberzeugung hege1 da der ,weg1 der zu ihrer ,ermittelung gefhrt hat1 der einzige ist1 auf welchem wir hoffen knnen1 ,einsicht in die organischen ,processe zu erlangen4 ,alle die zahllosen qualitativen ,untersuchungen thierischer ,substanzen sind absolut werthlos fr die ,physiologie sowohl1 wie fr die ,chemie1 so lange ihnen nicht ein ganz bestimmter ,zweck1 eine deutlich ausgedrckte ,frage unterlegt wird4 ,wenn wir in einem ,satze1 den wir entziffern wollen1 die ,buchstaben auseinander nehmen und in eine ,reihe stellen1 so sind wir dem ,sinne um keinen ,schritt nher gekommen4 ,um ein ,rthsel zu lsen1 mssen wir vllig klar ber die ,aufgabe sein4 ,es giebt freilich viele ,wege1 um die hchste ,kuppe eines ,berges zu erklimmen1 allein nur diejenigen haben ,hoffnung1 dem ,ziele sich zu nhern1 welche die ,spitze im ,auge behalten4 ,mit aller ,arbeit und ,anstrengung in einem ,sumpfe erreicht man nichts weiter1 als da man sich immer mehr mit ,schlamm und ,koth beladet1 das ,hhersteigen wird durch selbstgeschaffene ,schwierigkeiten immer mhevoller und auch die grte ,kraft mu zuletzt unter diesem ,unrath erliegen4 #ba4 ,wenn es wahr ist1 da aus dem ,blute oder den ,bestandtheilen des ,bluts alle ,theile des ,thierkrpers entwickelt und gebildet werden1 da die vorhandenen ,organe in jedem ,zeitmomente des ,lebens sich durch den ,einflu des zugefhrten ,sauerstoffs in neue ,verbindungen umsetzen1 so mssen die ,secrete des ,thierkrpers nothwendig die ,producte der umgesetzten ,gebilde enthalten4 #bb4 ,wenn der ,schlu ferner wahr ist1 da der ,harn die stickstoffhaltigen und die ,galle die kohlenstoffreichen ,producte aller ,gebilde enthlt1 die in dem ,lebensproce sich in anorganische ,verbindungen umgesetzt haben1 so ist klar1 da die ,bestandtheile der ,galle und des ,harns zusammengenommen gleich sein mssen1 in ihrem relativen ,verhltnisse1 der ,zusammensetzung des ,bluts4 #bc4 ,aus dem ,blute sind die ,organe entstanden1 die ,organe enthalten die ,bestandtheile des ,bluts2 sie haben sich in neue ,verbindungen umgesetzt1 zu diesen neuen ,verbindungen ist auer ,sauerstoff und ,wasser kein anderer ,krper hinzugekommen1 das relative ,verhltni ihres ,kohlenstoffs und ,stickstoffs mu gleich sein dem relativen ,verhltni des ,kohlenstoffs und ,stickstoffs im ,blute4 ,wenn wir also von der ,zusammensetzung des ,bluts die ,bestandtheile des ,harns abziehen1 so mssen wir1 den hinzugekommenen ,sauerstoff und das ,wasser abgerechnet1 die ,zusammensetzung der ,galle bekommen4 ,oder wenn wir von den ,bestandtheilen des ,bluts abziehen die ,bestandtheile der ,galle1 so mssen wir harnsaures ,ammoniak oder ,harnstoff und ,kohlensure brig behalten4 ,man wird es vielleicht bemerkenswerth finden1 da diese ,betrachtungsweise auf die wahre ,formel der ,galle1 oder richtiger1 auf den empirischen ,ausdruck fr ihre ,zusammensetzung gefhrt hat1 auf den ,schlssel zur ,erklrung ihrer ,metamorphosen durch ,suren und ,alkalien1 den man bis jetzt ohne ,erfolg zu suchen bemht war4 #bd4 ,wenn man frisches ,blut ber eine #fj heie ,silberplatte flieen lt1 so trocknet es zu einem rothen firniartigen ,ueberzug ein1 der sich leicht pulverisiren lt2 anfnglich in gelinder ,wrme1 zuletzt bei #ajj1 trocknet frisches fettfreies ,muskelfleisch zu einer braunen pulverisirbaren ,masse ein4 ,die ,analysen von ,playfair und ,boeckmann,e#bi fhren als den nchsten ,ausdruck der erhaltenen ,gewichtsverhltnisse ihrer ,elemente fr das ,muskelfleisch 7,fibrin1 ,albumin1 ,zellen und ,nerven7 und fr das ,blut zu einer und derselben empirischen ,formel1 sie ist3 ,c,n,h,o 7empirische ,formel des ,bluts74 #be4 ,der ,hauptbestandtheil der ,galle ist nach den ,untersuchungen von ,demaray eine den ,seifen hnliche ,verbindung von ,natron mit einer eigenthmlichen ,materie1 welche den ,namen ,choleinsure erhalten hat2 sie wird in ,verbindung mit ,bleioxyd gefllt1 wenn man eine durch ,alkohol von allen darin unlslichen ,stoffen befreite ,galle1 mit essigsaurem ,bleioxyd vermischt4 ,diese ,choleinsure wird durch ,salzsure zerlegt in ,taurin1 ,salmiak und in eine neue stickstofffreie ,sure1 in ,choloidinsure4 ,durch ,kochen mit tzendem ,kali zerfllt sie in ,kohlensure1 ,ammoniak und in ,cholinsure 7verschieden von ,gmelin's ,cholsure74 ,es ist nun klar1 da die wahre ,formel der ,choleinsure den analytischen ,ausdruck fr diese ,zersetzungsweisen in sich schlieen1 da sie erlauben mu1 die ,zusammensetzung der entstandenen ,producte in eine ganz bestimmte und einfache ,beziehung zu der ,zusammensetzung der ,choleinsure zu bringen4 ,dieser ,ausdruck verliert an seiner ,wahrheit nichts1 wenn sich auch ergeben sollte1 da die ,choleinsure und ,choloidinsure1 wie aus den ,untersuchungen von ,berzelius hervorzugehen scheint1 ,gemenge von mehreren verschiedenartigen ,verbindungen sind1 die relative ,anzahl der ,atome kann hierdurch in keiner ,weise gendert werden4 #bf4 ,zur ,entwickelung der ,metamorphosen1 welche die ,choleinsure durch ,suren und ,alkalien erleidet1 kann als empirischer ,ausdruck ihrer ,zusammensetzung nur die folgende ,formel angenommen werden3 ,formel der ,choleinsure3 ,c,h,n,o,e#cj4 ,ich wiederhole es1 diese ,formel kann der ,ausdruck sein fr die ,zusammensetzung von zwei oder mehreren ,verbindungen1 gleichgltig1 wie viel es auch sein mgen1 sie enthlt die relative ,anzahl aller ihrer ,elemente zusammengenommen4 ,nehmen wir von den ,elementen der ,choleinsure die durch ,einwirkung der ,salzsure entstehenden ,producte1 ,ammoniak und ,taurin1 hinweg1 so gelangen wir zur empirischen ,formel der ,choloidinsure4 ,formel der ,choleinsure ,c,h,n,o ab #a ,at4 ,taurin ,c,h,n,o - ,c ,h ,n,o #a ,aeq4 ,ammoniak ,h,n -------------- ,bleibt die ,formel der ,choloidinsure ,c,h ,o ,e#ca4 #bg4 ,werden ferner von den ,elementen der ,choleinsure die ,bestandtheile von ,harnstoff und #b ,at4 ,wasser 7#b ,at4 ,kohlensure und #b ,aeq4 ,ammoniak7 hinweggenommen1 so haben wir die ,formel und ,zusammensetzung der ,cholinsure4 ,formel der ,choleinsure ,c,h,n,o ab #b ,at4 ,kohlensure ,c ,o - ,c ,h ,n,o #b ,aeq4 ,ammoniak ,n ,h -------------- ,formel der ,cholinsure ,c,h ,o ,e#cb4 ,wenn man die so groe ,uebereinstimmung der ,zahlenresultate der ,analysen ,e#cj;,e#ca;,e#cb mit den obigen ,formeln ins ,auge fat1 so wird man kaum zweifeln knnen1 da die aufgefundene ,formel der ,choleinsure so nahe1 wie man bei ,analysen dieser ,art ,substanzen nur erwarten kann1 die relative ,anzahl der ,atome ihrer ,elemente ausdrckt1 gleichgltig1 in wieviel verschiedenen ,formen sie auch darin vereinigt sein mgen4 #bh4 ,addiren wir nun die ,hlfte der ,zahlen1 welche die relativen ,verhltnisse der ,elemente der ,choleinsure ausdrcken1 zu den ,bestandtheilen des ,harns der ,schlangen1 zu den ,elementen des neutralen harnsauren ,ammoniaks1 so erhalten wir3 ,formel der ,choleinsure ,c,h,n ,o hierzu #a ,aeq4 ,harnsure ,c,h,n,o ,c,h,n,o #a ,ammoniak ,h,n -------------- in ,summa ,c,h,n,o4 #bi4 ,diese ,formel drckt aber aus die ,zusammensetzung des ,bluts1 zu welchem die ,elemente von #a ,at4 ,wasser und #a ,at4 ,sauerstoff getreten sind4 ,formel des ,bluts ,c,h,n,o hierzu #a ,at4 ,wasser ,h,o ,h ,o #a ,sauerstoff ,o -------------- in ,summa ,c,h,n,o4 #cj4 ,wenn wir ferner zu den ,elementen des ,proteins die ,elemente treten lassen von #c ,at4 ,wasser1 so haben wir1 bis auf #b ,at4 ,wasserstoff1 genau die ,elemente der ,choleinsure und des harnsauren ,ammoniaks4 #a ,at4 ,protein ,c,h,n,o #c ,wasser ,h ,o -------------- ,c,h,n,o4 #ca4 ,betrachten wir also die ,choleinsure und das harnsaure ,ammoniak als die ,producte der ,umsetzung der ,muskelfaser1 indem es keine andern ,gebilde im ,thierkrper giebt1 welche ,protein enthalten 7,albumin geht in ,gebilde ber1 ohne da man sagen kann1 da es im ,lebensproce direct eine ,umsetzung in ,harnsure und ,choleinsure erfhrt71 so haben wir darin mit ,zuziehung der ,bestandtheile des ,wassers alle zu der ,metamorphose nthigen ,elemente2 bis auf den ,schwefel und ,phosphor1 die sich beide oxydirt haben mgen1 ist kein anderes ,element ausgetreten4 ,diese ,art der ,metamorphose bezieht sich auf die ,umsetzung in den niedrigen ,thierklassen der ,amphibien und vielleicht der ,wrmer und ,insecten4 ,in den hhern ,thierklassen verschwindet in dem ,harn die ,harnsure1 an ihrer ,stelle finden wir ,harnstoff4 ,das ,verschwinden der ,harnsure und die ,erzeugung von ,harnstoff steht offenbar in sehr enger ,beziehung zu dem durch den ,respirationsproce aufgenommenen ,sauerstoff und zu der ,menge von ,wasser1 welche verschiedene ,thiere in einer gegebenen ,zeit genieen4 ,wenn wir der ,harnsure ,sauerstoff zufhren1 so zerlegt sie sich1 wie man wei1 zuerst in ,alloxan,e#cc und ,harnstoff1 eine neue ,quantitt ,sauerstoff dem ,alloxan zugefhrt1 macht1 da es entweder in ,oxalsure und ,harnstoff1 ,oxalursure und ,parabansure,e#cd oder in ,kohlensure und ,harnstoff zerfllt4 #cb4 ,wir finden in den sogenannten ,maulbeersteinen oxalsauren ,kalk1 in den andern ,harnsteinen harnsaures ,ammoniak und zwar stets bei ,personen1 in denen durch ,mangel an ,bewegung und ,anstrengung1 oder durch andere ,ursachen die ,sauerstoffzufhrung gemindert ist4 ,nie finden sich ,harnsteine1 welche ,harnsure oder ,oxalsure enthalten1 bei ,schwindschtigen 7siehe ,s4 #bd72 und es ist eine gewhnliche ,erfahrung in ,frankreich bei ,personen1 welche an ,steinbeschwerden leiden1 sobald sie sich auf das ,land begeben1 wo sie sich mehr ,bewegung machen1 da die in der ,blase whrend ihres ,aufenthaltes in der ,stadt sich absetzenden harnsauren ,verbindungen 7durch die vergrerte ,sauerstoffaufnahme7 in oxalsaure ,salze 7in ,maulbeersteine7 bergehen2 bei noch mehr ,sauerstoff wrde sich wie bei gesunden ,menschen nur das letzte ,oxydationsprodukt des ,kohlenstoffs1 nmlich nur ,kohlensure1 haben bilden knnen4 ,die falsche ,interpretation der unleugbaren ,beobachtungen1 da durch die ,nieren alle von dem ,organismus nicht verwendbaren ,substanzen verndert oder unverndert abgeschieden und in dem ,harn ausgeleert werden1 hat die praktische ,medizin zu der ,ansicht gefhrt1 da die ,nahrung und namentlich stickstoffhaltige ,nahrungsstoffe einen directen ,einflu haben knnen auf die ,erzeugung der ,harnsteine4 ,es giebt keine ,grnde1 diese ,meinung zu sttzen1 es giebt unzhlige1 die sie widerlegen4 ,mglich ist es1 da in den ,speisen eine ,menge durch die ,kochkunst umgewandelter ,stoffe genossen werden1 welche1 als fr ,blutbildung nicht mehr tauglich1 durch den ,respirationsproce mehr oder weniger verndert1 aus dem ,harn ausgestoen werden1 allein ,braten und ,kochen ndern in keiner ,weise die ,zusammensetzung der ,fleischspeisen,e#ce4 ,das gekochte und gebratene ,fleisch wird zu ,blut1 die ,harnsure und der ,harnstoff stammen von den umgesetzten ,gebilden4 ,die ,menge dieser ,produkte steigt mit der ,schnelligkeit der ,umsetzung in der gegebenen ,zeit1 sie steht in keiner ,beziehung zu der in dem nmlichen ,zeitraume genossenen ,nahrung4 ,bei einem ,hungernden1 welcher sich einer starken und anhaltenden ,bewegung hingeben mu1 wird mehr ,harnstoff secernirt1 als bei dem wohlgenhrtesten ,menschen im ,zustande der ,ruhe2 in ,fiebern bei rascher ,abmagerung ist der ,harn harnstoffreicher als im ,zustande der ,gesundheit 7,prout74 #cc4 ,aehnlich also wie die in dem ,urin des ruhenden ,pferdes vorhandene ,hippursure in benzoesaures ,ammoniak und ,kohlensure verwandelt wird1 sobald es sich in ,arbeit und ,bewegung befindet1 verschwindet die ,harnsure in dem ,harn des ,menschen1 der durch ,haut und ,lunge eine zur ,oxydation der ,produkte der umgesetzten ,gebilde hinreichende ,menge ,sauerstoff in sich aufnimmt2 der ,genu von ,wein und ,fett1 die in dem ,organismus nur insofern sich weiter verndern als sie ,sauerstoff aufnehmen1 hat einen entschiedenen ,einflu auf die ,bildung von ,harnsure4 ,nach dem ,genu von fetten ,speisen ist der ,harn trbe und setzt beim ,erkalten kleine ,krystalle von ,harnsure ab 7,prout74 ,dasselbe beobachtet man nach dem ,genu von ,weinen 7nie bei ,rheinweinen71 in denen das zur ,lslicherhaltung der ,harnsure nothwendige ,alkali fehlt4 ,bei ,thieren1 welche grere ,mengen ,wasser genieen1 wodurch die schwerlsliche ,harnsure in ,auflsung erhalten wird1 so da der eingeathmete ,sauerstoff darauf wirken kann1 finden wir im ,harn keine ,harnsure1 sondern ,harnstoff4 ,bei ,vgeln ist als ,secretionsproduct die ,harnsure vorherrschend4 ,wenn wir zu #a ,atom ,harnsure #f ,atome ,sauerstoff und #d ,atome ,wasser hinzutreten lassen1 so zerlegt sie sich in ,harnstoff und ,kohlensure #a ,at4 ,harnsure ,c,n,h ,o #b ,at4 ,harnstoff ,c ,n,h,o #d ,wasser ,h ,o #f ,kohlensure ,c ,o #f ,sauerstoff ------------- ------------- ,c,n,h,o ,c,n,h,o #cd4 ,der ,harn der ,gras fressenden ,thiere enthlt keine ,harnsure1 wohl aber ,ammoniak1 ,harnstoff und ,hippursure1 oder ,benzoesure4 ,bei einem ,hinzutreten von #i ,atomen ,sauerstoff zu der empirischen ,formel ihres ,blutes1 fnf mal genommen1 haben wir darin die ,elemente von #f ,atomen ,hippursure1 #i ,at4 ,harnstoff1 #c ,at4 ,choleinsure1 #c ,at4 ,wasser und #c ,at4 ,ammoniak2 oder wenn wir uns denken1 da whrend der ,metamorphose dieses ,blutes #de ,atome ,sauerstoff hinzutreten1 so haben wir #f ,at4 ,benzoesure1 #ac_/ ,at4 ,harnstoff1 #c ,at4 ,choleinsure1 #ae ,at4 ,kohlensure und #ab ,at4 ,wasser4 #e 7,c,n,h,o7 #i ,o ,c,n,h,o #f ,at4 ,hippursure #f 7,c,n,h,o 7 ,c,n,h ,o #i ,harnstoff #i 7,c ,n,h ,o 7 ,c ,n,h ,o #c ,choleinsure #c 7,c,n,h,o7 ,c,n ,h,o #c ,ammoniak 7 ,n,h 7 ,n ,h #c ,wasser #c 7 ,h ,o 7 ,h ,o ---------------- ,c,n,h,o oder #e 7,c,n,h,o7 ,o ,c,n,h,o #f ,at4 ,benzoesure #f 7,c ,h,o 7 ,c ,h ,o _/ ,harnstoff #bg 7,c ,n,h ,o 7 ,c ,n,h,o #c ,choleinsure #c 7,c,n,h,o7 ,c,n ,h,o #ae ,kohlensure #ae 7,c ,o 7 ,c ,o #ab ,wasser #ab 7 ,h ,o 7 ,h ,o ----------------- ,summa ,c,n,h,o #ce4 ,verfolgen wir zuletzt die ,metamorphose der ,gebilde in dem ,foetus der ,kuh und betrachten wir das im ,blute der ,mutter zugefhrte ,protein als den ,stoff1 welcher eine ,umsetzung erleidet oder erlitten hat1 so ergiebt sich1 da #b ,at4 ,protein ohne ,hinzutreten von ,sauerstoff oder einer fremden ,substanz die ,elemente enthalten von #c ,at4 ,allantoin1 #d ,at4 ,wasser und #a ,at4 ,choloidinsure1 7,kindspech1 ,meconium8874 #b ,at4 ,protein #b 7,c,n,h,o7 #b ,at4 ,wasser ,c,n,h,o #c ,at4 ,allantoin #c 7,c,n,h,o7 ,c,n,h ,o #a ,choloidinsure ,c ,h,o --------------- ,c,n,h,o #cf4 ,die ,elemente von drei ,atomen ,allantoin1 die in obiger ,formel aufgefhrt sind1 entsprechen aber genau der ,anzahl der ,elemente von #b ,at4 ,harnsure1 #b ,at4 ,harnstoff und #b ,atomen ,wasser4 #c ,at4 ,allantoin ,c,n,h,o #b ,at4 ,harnsure ,c,n,h,o #b ,harnstoff ,c ,n ,h,o #b ,wasser ,h ,o -------------- ,c,n,h,o ,die ,beziehungen des ,allantoins1 in dem ,harn des ,foetus der ,kuh1 zu den stickstoffhaltigen ,bestandtheilen des ,harns bei athmenden ,thieren sind1 wie aus der ,nebeneinanderstellung beider ,formeln hervorgeht1 unverkennbar4 ,in dem ,allantoin befinden sich die ,elemente der ,harnsure und des ,harnstoffs1 das heit der stickstoffhaltigen ,umsetzungsproducte der ,proteinverbindungen4 #cg4 ,wenn wir ferner zu der ,formel des ,proteins1 dreimal genommen1 hinzutreten lassen die ,elemente von #d ,atomen ,wasser und von der ganzen ,anzahl aller ,bestandtheile die ,hlfte der ,elemente der ,choloidinsure hinwegnehmen1 so bleibt eine ,formel1 welche auerordentlich nahe die ,zusammensetzung des ,leims ausdrckt4 #c 7,c,n,h,o7 #d ,h,o ,c,n,h,o ab _/,at4 ,choloidinsure ,c ,h ,o ---------------- bleibt ,c,n,h,o oder #d 7,c,n,h,o7,e#cf4 #ch4 ,nehmen wir von dieser ,formel des ,leims die ,bestandtheile von #b ,at4 ,protein hinweg1 so bleiben uns die ,elemente des ,harnstoffs1 der ,harnsure und des ,wassers1 oder #c ,at4 ,allantoin und #c ,at4 ,wasser4 ,formel des ,leims nach ,mulder ,c,h,n,o ab #b ,protein ,c ,h,n,o ------------------- bleiben ,c ,h ,n,o #a ,at4 ,harnsure ,c,h ,n ,o #a ,harnstoff ,c ,h ,n ,o #c ,at4 ,allantoin ,c,h,n,o #d ,wasser ,h ,o #c ,wasser ,h ,o -------------- -------------- ,c,h,n,o ,c,h,n,o #ci4 ,abgesehen von dem greren ,stickstoffgehalt1 in welchem diese ,zahlenverhltnisse von ,mulder's und ,scherer's ,analysen abweichen1 geht aus der gegebenen ,auseinandersetzung hervor1 da1 wenn wir zu den ,elementen von #b ,at4 ,protein hinzutreten lassen die ,bestandtheile der stickstoffhaltigen ,umsetzungsproducte von einem dritten ,atom ,protein1 von ,harnstoff1 ,harnsure und ,wasser1 oder wenn wir von drei ,atomen ,protein hinwegnehmen die ,bestandtheile eines stickstofffreien ,krpers1 den wir als ,zersetzungsproduct der ,choleinsure ebenfalls erhalten knnen1 da wir in beiden ,fllen eine der ,zusammensetzung der ,leimsubstanz nahe kommende ,formel erhalten4 ,man darf diesen ,formeln1 wie ich wiederholt in ,erinnerung bringe1 keinen hheren ,werth beilegen als sie verdienen2 sie sollen zu weiter nichts als zu ,anknpfungspunkten dienen1 um zu richtigeren ,vorstellungen ber das ,entstehen und ,zerfallen der ,substanzen zu gelangen1 woraus die thierischen ,gebilde bestehen4 ,es sind die ersten ,versuche zur ,auffindung des ,weges1 den wir einzuschlagen haben1 um das vorgesteckte ,ziel zu erreichen1 und dieses ,ziel1 nach dem wir streben1 es kann und mu erreichbar sein4 ,die ,erfahrungen von ,allen1 die sich mit der ,erforschung der ,naturerscheinungen beschftigt haben1 kommen zuletzt darin berein1 da diese durch weit einfachere ,mittel und ,ursachen bedingt und hervorgebracht werden1 als man sich gedacht hat oder als wir uns denken1 und gerade ihre ,einfachheit mssen wir als das grte ,wunder betrachten4 ,die ,leimsubstanz entsteht aus ,blut1 aus ,proteinverbindungen1 sie kann durch ,hinzutreten von ,ammoniak und ,sauerstoff oder von ,wasser1 ,harnstoff und ,harnsure zu den ,elementen des ,proteins1 oder durch ,austreten einer stickstofffreien ,materie gebildet worden sein4 ,die ,lsung aller dieser ,aufgaben wird minder schwierig1 wenn die ,fragen zur ,beantwortung reif und klar gestellt sind4 ,eine jede ,verneinung derselben ist der ,anfangspunkt einer neuen ,frage1 deren ,ermittelung zuletzt die nothwendige ,folge der ersten ,fragestellung ist4 #dj4 ,in dem ,vorhergehenden ist auer der ,choleinsure keiner der andern ,bestandtheile der ,galle in ,rechnung gezogen worden1 und zwar deswegen1 weil man nur bei dieser ,sure mit ,bestimmtheit wei1 da sie ,stickstoff enthlt4 ,wenn nun vorausgesetzt wird1 da ihr ,stickstoffgehalt von den ,gebilden herrhrt1 die sich umgesetzt haben1 so ist es nicht unwahrscheinlich1 da der ,kohlenstoff und die brigen ,bestandtheile1 die wir damit vereinigt finden1 aus der nmlichen ,quelle entsprungen sind4 ,bei den fleischfressenden ,thieren ist es nicht dem geringsten ,zweifel unterworfen1 da die ,bestandtheile ihres ,harns und ihrer ,galle ,produkte der ,umsetzung von ,proteinverbindungen sind1 denn auer ,fett genieen sie nur ,stoffe1 welche ,protein enthalten oder welche aus ,protein entstanden sind2 ihre ,nahrung ist identisch mit ihrem ,blute1 und es ist vollkommen gleichgltig1 welche von beiden als ,ausgangspunkt der chemischen ,entwickelung ihrer ,metamorphosen gewhlt werden4 ,fr den ,proce der ,ernhrung kann es keinen grern ,widerspruch geben1 als wenn vorausgesetzt wird1 da der ,stickstoff der ,nahrungsmittel fhig wre1 in den ,harn als ,harnstoff berzugehen1 ohne vorher zu einem ,bestandtheil der ,gebilde geworden zu sein1 denn ,albumin1 der einzige ,bestandtheil des ,bluts1 der seinem ,gewichte nach in ,betracht kommen kann1 kann bei seinem ,durchgange durch die ,leber nicht die geringste ,vernderung erlitten haben1 da wir es in allen ,theilen des ,krpers von gleicher ,beschaffenheit und ,eigenschaften wieder finden4 ,diese ,organe knnen zu einer ,metamorphose1 zu einer ,vernderung oder ,zersetzung des ,stoffes nicht geeignet sein1 aus dem sich alle brigen entwickeln4 #da4 ,aus dem ,verhalten des ,chylus und der ,lymphe geht mit ,zuverlssigkeit hervor1 da die lslichen ,bestandtheile der ,speisen oder des ,chymus die ,form von ,albumin erhalten4 ,das gekochte ,eiwei1 der gekochte oder geronnene ,faserstoff1 welche in dem ,magen wieder lslich geworden1 ihre ,gerinnbarkeit an der ,luft oder durch die ,hitze aber verloren hatten1 erhalten diese ,eigenschaften nach und nach wieder4 ,in den ,chylusgefen ist die saure ,reaction des ,chymus bereits in die schwach alkalische des ,blutes bergegangen1 nach seinem ,durchgange durch die ,drsen des ,mesenteriums1 in dem ,ductus thoracicus angelangt1 enthlt er in der ,hitze gerinnendes ,albumin und scheidet1 sich selbst berlassen1 ,fibrin ab4 ,alle ,proteinverbindungen1 welche beim ,durchgange des ,chymus durch die ,eingeweide aufgesaugt wurden1 werden zu ,albumin1 welches1 wie die ,erfahrung beim ,bebrten des ,hhnerei's ergiebt1 bis auf den ,eisengehalt1 der von andern ,seiten her geliefert wird1 die ,grundbestandtheile aller brigen ,organe enthlt4 ,die ,frage1 was beim ,menschen aus den im ,ueberschu zugefhrten ,proteinverbindungen wird1 welche ,verwandlung die berreichliche stickstoffhaltige ,speise erfhrt1 hat die practische ,medicin lngst entschieden4 ,die ,blutgefe zeigen sich mit ,blut1 die brigen mit ,sften berfllt1 und wenn die ,zufuhr an ,speisen fortdauert und das ,blut oder die ,sfte1 die sich zur ,blutbildung eignen1 keine ,verwendung finden1 wenn die lslichen ,materien von den dazu bestimmten ,organen nicht aufgenommen werden1 so entwickeln sich in den ,eingeweiden1 wie bei ,fulniprocessen1 ,gase mannigfaltiger ,art1 die festen ,ausleerungen nehmen in ,farbe1 ,geruch u4 s4 w4 eine vernderte ,beschaffenheit an1 und wenn die ,sfte in dem ,saug- und ,lymphgefsystem eine hnliche ,umsetzung erfahren1 so ist dies sogleich in der ,blutmischung sichtbar1 und durch dieses nimmt alsdann der ,ernhrungsproce andere ,formen an4 #db4 ,keine von allen diesen ,erscheinungen drfte sich zeigen1 wenn ,nieren und ,leber fhig wren1 eine ,zersetzung der lslich gewordenen1 im ,ueberschu zugefhrten1 ,proteinverbindungen in ,harnstoff1 ,harnsure und ,galle zu bewirken4 ,durch alle ,beobachtungen1 die man hinsichtlich des ,einflusses der stickstoffhaltigen ,nahrung auf die ,bestandtheile des ,harns gemacht hat1 ist diese ,voraussetzung nicht im entferntesten bewiesen1 denn dieser ,einflu ist einer andern und weit einfacheren ,interpretation fhig1 wenn man mit der ,nahrung die ,lebensweise und ,gewohnheiten der ,personen in ,betracht zieht1 welche zu ,gegenstnden der ,beobachtung gedient haben4 ,harngries und ,harnsteine finden sich bei ,personen1 welche sehr wenig animalische ,kost genieen4 ,nie sind bis jetzt ,harnsure-haltige ,concretionen bei ,fleisch-fressenden ,sugethieren1 welche im freien1 wilden ,zustande leben1 beobachtet worden,f#i1 und bei ,nationen1 welche keine andere ,nahrung als ,fleischspeisen genieen1 sind ,ablagerungen von ,harnsure-haltigen ,concretionen an den ,gliedern oder in der ,harnblase vllig unbekannt4 #i ,das ,vorkommen des harnsauren ,ammoniaks in dem ,harnstein von einem ,hunde1 der von ,lassaigne untersucht wurde1 mu bezweifelt werden1 wenn er ihn nicht eigenhndig aus der ,blase des ,hundes genommen hat4 #dc4 ,was in ,beziehung auf den ,ursprung der ,galle1 oder richtiger vielleicht1 der ,choleinsure bei den ,fleisch-fressenden ,thieren als eine unleugbare ,wahrheit angesehen werden mu1 kann in keiner ,weise fr alle ,bestandtheile der ,galle gelten1 welche von der ,leber der ,gras- und ,krner-fressenden ,thiere secernirt werden1 denn es ist bei der so groen ,menge ,galle1 die von der ,leber eines ,ochsen secernirt wird1 schlechterdings unmglich anzunehmen1 da aller ,kohlenstoff derselben von der ,substanz der umgesetzten ,gebilde stammt4 ,nehmen wir an1 da die #ei ,unzen trockner ,galle 7von #cg ,pfunden secernirter ,galle7 den nmlichen ,stickstoffgehalt enthielten1 wie die ,choleinsure 7#c1hf p4 c471 so wrden wir darin nahe an #d_/ ,loth ,stickstoff haben1 und wenn dieser ,stickstoff von der ,substanz der umgesetzten ,gebilde stammt1 so knnte sich im hchsten ,fall1 wenn aller ,kohlenstoff derselben in die ,galle bergehen wrde1 nur eine dem ,gewicht von #ad_/ ,loth ,kohlenstoff entsprechende ,menge ,galle bilden1 dies ist aber weit unter derjenigen ,quantitt1 welche den ,beobachtungen nach1 secernirt wird4 #dd4 ,es mssen nothwendiger ,weise1 auer den ,protein-,verbindungen1 noch ,materien anderer ,art1 an der ,bildung der ,galle in dem ,organismus des ,gras- und ,krner-fressenden ,thieres ,antheil nehmen1 und diese knnen nur die stickstofffreien ,nahrungsmittel sein4 #de4 ,der ,gallenzucker ,gmelin's 7,picromel1 ,bilin nach ,berzelius71 welchen ,berzelius als den ,hauptbestandtheil der ,galle betrachtet1 whrend ihn ,demaray im ,wesentlichen fr ,choleinsure hlt1 brennt an der ,luft erhitzt wie ,harz1 liefert ammoniakalische ,produkte und giebt1 mit ,suren behandelt1 ,taurin und die ,zersetzungsproducte der ,choleinsure1 mit ,alkalien liefert er ,ammoniak und ,cholinsure4 ,jedenfalls enthlt diese ,substanz ,stickstoff als ,bestandtheil1 ein weit kleineres ,verhltni von ,sauerstoff wie ,amylon oder ,zucker und eine grere ,menge wie die fetten ,suren4 ,wenn wir in der ,metamorphose des ,gallenzuckers oder der ,choleinsure durch tzende ,alkalien den ,stickstoff austreten machen1 so erhalten wir eine krystallisirte1 den fetten ,suren auerordentlich hnliche ,sure 7,cholinsure71 fhig mit den ,basen ,salze zu bilden1 welche die ,haupteigenschaften mit den ,seifen gemein haben4 ,ja wir knnen sogar diese ,hauptbestandtheile der ,galle als ,verbindungen von fetten ,suren mit organischen ,oxyden betrachten1 hnlich den gewhnlichen ,fetten1 und nur in sofern von ihnen verschieden1 als sich kein ,glyceryloxyd darin befindet4 ,die ,choleinsure z4 ,b4 lt sich betrachten als eine ,verbindung von ,choloidinsure mit den ,elementen des ,allantoins und des ,wassers4 ,choloidinsure4 ,allantoin4 ,wasser4 ,choleinsure4 ,c,h,o ,c,n,h,o ,h,o ,c,n,h,o oder von ,cholinsure1 ,harnstoff und ,wasser3 ,cholinsure4 ,harnstoff4 ,wasser4 ,c,h,o ,c,n,h,o ,h,o ,choleinsure4 #df4 ,wenn nun in der ,that1 woran man kaum zweifeln kann1 die ,bestandtheile der stickstofffreien ,nahrungsmittel an der ,bildung der ,galle in dem ,krper der ,gras-fressenden ,thiere ,antheil nehmen1 so steht dieser ,ansicht1 in der ,zusammensetzung der ,hauptbestandtheile der ,galle1 nach dem gegenwrtigen ,zustande unserer ,kenntnisse1 kein ,hinderni entgegen4 ,wenn das ,amylon hierbei die ,hauptrolle bernimmt1 so kann dies in keiner andern ,weise geschehen1 als da sich1 ganz hnlich wie bei seinem ,uebergang in ,fett1 von seinen ,elementen eine gewisse ,quantitt ,sauerstoff trennt1 denn es enthlt auf die gleiche ,anzahl an ,kohlenstoffatomen 7auf #gb ,at47 fnfmal so viel ,sauerstoff wie die ,choloidinsure4 ,ohne ein ,austreten von ,sauerstoff1 von den ,elementen des ,amylon's1 ist hiernach sein ,uebergang in ,galle nicht denkbar und1 dies vorausgesetzt1 ist die chemische ,entwickelung seiner ,verwandlung in eine zwischen seiner eignen und der ,zusammensetzung der fetten ,suren stehenden ,verbindung keinerlei ,schwierigkeit unterworfen4 #dg4 ,um diese ,auseinandersetzung nicht zu einem mssigen ,spiele mit ,formeln zu machen und um den ,hauptzweck nicht aus den ,augen zu verlieren1 fhrt also die ,betrachtung des quantitativen ,verhltnisses der in dem ,krper der ,gras-fressenden ,thiere abgesonderten ,galle zu folgenden ,schlssen3 ,die ,hauptbestandtheile der ,galle der ,gras-fressenden ,thiere enthalten ,stickstoff2 dieser ,stickstoff stammt von ,protein-,verbindungen4 ,sie enthlt eine grere ,menge ,kohlenstoff als der genossenen stickstoffhaltigen ,nahrung1 oder der ,substanz ihrer ,gebilde entspricht1 die in ihrem ,lebensprocesse eine ,vernderung erlitten haben4 ,ein ,theil dieses ,kohlenstoffs mu demnach von den stickstofffreien ,nahrungsmitteln geliefert werden und1 um in einen stickstoffhaltigen ,bestandtheil der ,galle berzugehen1 mssen sich nothwendig eine gewisse ,anzahl ihrer ,elemente verbunden haben mit einem stickstoffhaltigen ,krper1 der aus einer ,proteinverbindung entstanden ist4 ,fr diesen ,schlu ist es ganz gleichgltig1 ob man annimmt1 da die ,protein-,verbindung von der ,nahrung oder den ,gebilden stammt4 #dh4 ,es ist neuerlichst von ,ure angegeben worden1 da ,benzoesure innerlich gegeben1 in dem ,harn als ,hippursure wieder erscheint4 ,wenn sich diese ,beobachtung besttigen sollte,f#aj1 so erlangt sie eine groe physiologische ,bedeutung1 weil sie offenbar beweisen wrde1 da der ,akt der ,umsetzung der ,gebilde im ,thierkrper1 durch gewisse1 in den ,speisen genossene ,materien1 eine andere ,form in ,beziehung auf die neugebildeten ,verbindungen annimmt1 denn die ,hippursure enthlt die ,elemente des milchsauren ,harnstoffs1 in dessen ,zusammensetzung die ,elemente der ,benzoesure eingetreten sind4 #a ,at4 ,harnstoff ,c ,n,h ,o #a ,milchsure ,c ,h ,o #b ,at4 kryst4 ,hippursure4 #b ,benzoesure ,c ,h,o #b 7,c,n,h,o7 ------------- ,c,n,h,o4 #aj ,die ,analyse der aus dem ,harn beim ,zusatz von ,salzsure sich abscheidenden ,krystalle ist nicht gemacht worden4 ,ure's ,angabe1 da in ,salpetersure aufgels'te ,hippursure beim ,zusatz von ,ammoniak sich rthet1 ist brigens falsch1 sie beweis't1 da die von ihm erhaltenen ,krystalle ,harnsure enthielten4 #di4 ,wenn wir uns den ,akt der ,umsetzung der ,gebilde in dem ,krper der ,gras-fressenden ,thiere1 auf eine hnliche ,weise denken1 wie bei den ,fleisch-fressenden1 so wird ihr ,blut1 in den letzten ,produkten der ,umsetzung1 von allen ,organen zusammengenommen1 ,choleinsure1 ,harnsure und ,ammoniak 7,s4 #ach7 liefern mssen1 und wenn wir der ,harnsure eine hnliche ,wirkung zuschreiben wie der ,benzoesure in ,ure's ,beobachtung1 da nmlich durch ihre ,gegenwart die weitere ,umsetzung eine andere ,form annimmt1 insofern ihre ,elemente in die neuentstehenden ,produkte mit aufgenommen werden1 so ergiebt sich z4 ,b41 da #b ,at4 ,protein1 zu welchen die ,elemente von #c ,at4 ,harnsure und zwei ,atome ,sauerstoff treten1 zur ,bildung von ,hippursure und ,harnstoff ,veranlassung geben knnen4 #b ,at4 ,protein #b 7,c,n,h,o7 ,c ,n,h,o #c ,harnsure #c 7,c,n ,h ,o7 ,c ,n,h ,o #b ,sauerstoff ,o ---------------- in ,summa ,c,n,h,o #f ,at4 ,hippursure #f 7,c,n,h,o7 ,c,n,h ,o #i ,harnstoff #i 7,c ,n,h ,o7 ,c ,n,h ,o ---------------- ,c,n,h,o4 #ej4 ,wenn wir zuletzt festhalten1 da bei den ,gras-fressenden ,thieren1 die stickstofffreien ,nahrungsmittel 7,amylon u4 s4 w47 eine bestimmte ,rolle in der ,bildung der ,galle spielen mssen1 da zu ihren ,elementen ein stickstoffhaltiger ,krper nothwendig treten mu1 um die stickstoffhaltigen ,bestandtheile der ,galle hervorzubringen1 so ergiebt sich als das bemerkenswertheste ,resultat dieser ,combinationen1 da die ,elemente des ,amylons und die der ,hippursure1 gleich sind1 den ,elementen der ,choleinsure1 plus einer gewissen ,menge ,kohlensure4 #b ,at4 ,hippursure #b 7,c,n,h,o7 ,c,n,h ,o #e ,amylon #e 7,c ,h,o7 ,c ,h,o #b ,sauerstoff ,o -------------- ,c,n,h,o #b ,at4 ,choleinsure ,c,n,h,o #bj ,kohlensure ,c ,o -------------- ,c,n,h,o4 #ea4 ,da nun die ,hippursure neben ,harnstoff aus den ,proteinverbindungen entstehen kann1 wenn in die ,zusammensetzung derselben die ,elemente der ,harnsure aufgenommen werden 7,s4 #aed71 da ferner ,harnsure1 ,ammoniak und ,choleinsure 7,s4 #ach7 die ,elemente des ,proteins in einer nahe gleichen ,anzahl von ,elementen enthalten1 so ist klar1 da1 wenn beim ,hinzutritt von ,sauerstoff und den ,elementen des ,wassers1 von #e ,at4 ,protein die ,bestandtheile der ,choleinsure und ,ammoniak austreten1 wir die ,elemente der ,hippursure und des ,harnstoffs brig behalten1 und wenn ferner bei diesem ,austreten und der weiter vorgehenden ,umsetzung die ,elemente von ,amylon sich gegenwrtig befinden und in die neu entstehenden ,verbindungen eintreten1 so erhalten wir eine neue ,menge ,choleinsure1 sowie eine gewisse ,quantitt gasfrmige ,kohlensure4 ,dies will also sagen1 da1 wenn die ,elemente von ,protein und ,amylon sich bei ,gegenwart von ,sauerstoff und ,wasser neben und mit einander umsetzen1 wir als ,produkte dieser ,umsetzung ,harnstoff1 ,choleinsure1 ,ammoniak und ,kohlensure und auer diesen kein anderes ,produkt erhalten4 ,die ,elemente von #e ,at4 ,protein #i ,at4 ,choleinsure4 #ae ,amylon #i ,harnstoff4 #ab ,wasser #fj ,kohlensure4 #e ,sauerstoff #f ,ammoniak4 ,es sind nemlich3 #e ,at4 ,protein #e 7,c,n,h,o7 ,c,n,h,o #ae ,amylon #ae 7,c ,h,o7 ,c ,h,o #ab ,wasser #ab 7 ,h ,o 7 ,h ,o #e ,sauerstoff #e 7 ,o 7 ,o ----------------- in ,summa ,c,n,h,o #i ,at4 ,choleinsure #i 7,c,n,h,o7 ,c,n,h,o #i ,harnstoff #i 7,c ,n,h ,o 7 ,c ,n,h ,o #fj ,kohlensure #fj 7,c ,o 7 ,c ,o #f ,ammoniak #f 7 ,n ,h 7 ,n ,h ----------------- in ,summa ,c,n,h,o4 ,die ,umsetzung der in dem ,thierkrper vorhandenen ,protein-,verbindungen wird bewirkt durch den im arteriellen ,blut zugefhrten ,sauerstoff1 und wenn die ,bestandtheile des in dem ,magen des ,thieres lslich gewordenen und in allen ,theilen des ,krpers verbreiteten ,amylons in die neu entstandenen ,verbindungen mit aufgenommen werden1 so erhalten wir die ,hauptbestandtheile der ,se- und ,excretionen des ,thierkrpers2 ,kohlensure als ,excretion der ,lunge1 ,harnstoff und kohlensaures ,ammoniak als ,excretion der ,nieren1 ,choleinsure als ,secret der ,leber4 ,der ,ansicht1 da ein ,theil des ,kohlenstoffs der stickstofffreien ,nahrungsmittel in die ,galle bergehen kann1 steht mithin in der chemischen ,zusammensetzung der ,stoffe1 welche denkbarer ,weise an dem ,stoffwechsel im ,thier ,antheil nehmen knnen1 kein ,hinderni entgegen4 #eb4 ,das ,fett verschwindet in dem ,thierkrper bei gehriger ,zufuhr von ,sauerstoff1 beim ,mangel an ,sauerstoff kann die ,choleinsure bergehen in ,hippursure1 ,lithofellinsure und ,wasser4 ,die ,lithofellinsure,e#cg ist bekanntlich der ,hauptbestandtheil der in gewissen ,gras-fressenden ,thieren vorkommenden ,bezoare4 #b ,at4 ,choleinsure ,c,n,h,o #aj ,sauerstoff ,o -------------- ,c,n,h,o #b ,at4 ,hippursure ,c,n,h ,o #a ,lithofellinsure ,c ,h ,o #ad ,wasser ,h ,o -------------- ,c,n,h,o #ec4 ,zur ,erzeugung von ,galle im ,thierkrper gehrt unter allen ,umstnden eine gewisse ,quantitt ,natron1 ohne die ,gegenwart einer ,natronverbindung kann sich keine ,galle bilden4 ,bei ,abwesenheit von ,natron kann sich durch ,umsetzung der ,proteingebilde nur ,fett und ,harnstoff bilden4 ,denken wir uns das ,fett nach der empirischen ,formel ,c ,h ,o zusammengesetzt1 so haben wir beim ,hinzutreten von ,wasser und ,sauerstoff zu den ,elementen des ,proteins die ,bestandtheile des ,fettes1 der ,kohlensure und des ,harnstoffs4 ,protein4 ,wasser4 ,sauerstoff4 #b 7,c,n,h,o7 #ab ,h,o #ad ,o ,c,n,h,o #f ,at4 ,harnstoff ,c,n,h ,o ,fett ,c ,h,o #ah ,kohlensure ,c ,o --------------- ,c,n,h,o4 ,die ,zusammensetzung aller ,fette liegt zwischen den empirischen ,formeln ,c,h,o oder ,c,h,o4 ,gehen wir von der letzteren aus1 so geben die ,elemente von ,protein 7#b ,pr47 beim ,hinzutreten von #b ,at4 ,sauerstoff und #ab ,at4 ,wasser1 #f ,at4 ,harnstoff1 ,fett 7,c,h,o7 und #ab ,at4 ,kohlensure4 ,bemerkenswerth in ,beziehung auf die ,bildung des ,fettes bleibt es immer1 da die ,abwesenheit des ,kochsalzes 7eine ,natrium-,verbindung1 welche dem ,organismus das ,natron liefert7 die ,fettbildung begnstigt1 da das ,msten eines ,thieres unmglich gemacht wird1 wenn wir seiner ,nahrung einen ,ueberflu von ,kochsalz1 wiewohl weniger als nthig wre1 um ,purgiren zu bewirken1 zusetzen4 #ed4 ,als eine ,art von ,ueberblick ber die ,metamorphosen der stickstoffhaltigen ,secrete des ,thierkrpers1 ist es hier ganz an seinem ,orte1 die ,aufmerksamkeit darauf hinzulenken1 da die stickstoffhaltigen ,producte der ,metamorphose der ,galle1 identisch sind mit den ,bestandtheilen des ,harns1 mit welchen die ,elemente des ,wassers in ,verbindung getreten sind4 #a ,at4 ,harnsure ,c,n,h ,o #c ,at4 ,taurin ,c,n ,h,o #a ,harnstoff ,c ,n,h ,o #c ,ammoniak ,n ,h #bb ,wasser ,h,o -------------- -------------- ,c,n,h,o ,c,n,h,o4 #a ,at4 ,allantoin ,c,n,h ,o #a ,at4 ,taurin ,c,n,h,o #g ,wasser ,h,o #a ,aeq4 ,ammoniak ,n,h ------------ ------------ ,c,n,h,o ,c,n,h,o4 #ee4 ,fr die ,metamorphosen der ,harnsure und der stickstoffhaltigen ,umsetzungsproducte der ,galle1 ist es nicht minder bedeutungsvoll1 da beim ,hinzutreten von ,sauerstoff und ,wasser zu den ,bestandtheilen der ,harnsure1 ,taurin und ,harnstoff1 oder ,taurin1 ,kohlensure und ,ammoniak entstehen kann4 #a ,at4 ,harnsure ,c,n,h ,o #b ,at4 ,taurin ,c,n,h,o #ad ,wasser ,h,o #a ,harnstoff ,c,n,h ,o #b ,sauerstoff ,o ------------- -------------- ,c,n,h,o ,hierzu ,c,n,h,o #b ,at4 ,taurin ,c ,n,h,o #b ,at4 ,wasser ,h ,o #b ,kohlensure ,c ,o ------------- #b ,ammoniak ,n,h ,c,n,h,o ------------- ,c,n,h,o4 #ef4 ,alloxan plus einer gewissen ,menge ,wasser1 ist in seiner ,zusammensetzung gleich der des ,taurin1 das letztere enthlt zuletzt die ,elemente des sauren oxalsauren ,ammoniaks4 ,taurin4 #a ,at4 ,alloxan,f#aa ,c,n,h ,o #b 7,c,n,h,o7 #aj ,wasser ,h,o #b ,at4 ,oxalsure ,c ,o #a ,at4 ,taurin ,c,n,h,o #a ,ammoniak ,n,h #d ,wasser ,h ,o ------------ ,c,n,h,o #aa ,es wre von groem ,interesse1 die ,wirkung des ,alloxans auf den menschlichen ,krper zu untersuchen2 zwei bis drei ,drachmen im krystallisirten ,zustande ,kaninchen gegeben1 gaben keine schdlichen ,wirkungen zu erkennen4 ,beim ,menschen schien eine starke ,dosis nur auf die ,urinsecretion von ,einflu zu sein4 ,bei gewissen ,krankheiten der ,leber drfte das ,alloxan eins der wichtigsten ,arzneimittel abgeben4 #eg4 ,die ,vergleichung des ,kohlenstoffgehaltes der in dem ,krper eines ,gras-fressenden ,thieres secernirten ,galle1 mit der ,kohlenstoffmenge seiner ,gebilde oder seiner stickstoffhaltigen ,nahrungsmittel1 welche in ,folge des ,stoffwechsels in ,galle bergehen knnen1 fhrt1 wie sich aus dem ,vorhergehenden ergiebt1 auf einen groen ,unterschied4 ,die ,kohlenstoffmenge der secernirten ,galle betrgt im geringsten ,falle mehr wie das #e;fache1 von dem was durch den ,stoffwechsel ihrer ,gebilde oder die stickstoffhaltigen ,bestandtheile ihrer ,nahrung der ,leber zugefhrt werden kann1 und der ,schlu1 da an der ,bildung der ,galle bei diesen ,thieren1 die stickstofffreien ,bestandtheile ihrer ,nahrung einen ganz bestimmten ,antheil nehmen1 darf als wohlbegrndet angesehen werden1 denn es giebt keine ,erfahrung oder ,beobachtung1 die seiner ,richtigkeit entgegenstnde4 #eh4 ,es ist in dem ,obigen der analytische ,beweis niedergelegt1 da aus allen ,bestandtheilen des ,harns1 aus ,hippursure1 ,harnsure und ,allantoin1 die stickstoffhaltigen ,producte der ,umsetzung der ,galle1 nmlich ,ammoniak und ,taurin entstehen knnen1 und wenn wir uns daran erinnern1 da durch ein bloes ,austreten von ,sauerstoff und ,wasser1 aus den ,bestandtheilen des ,amylon1 ,choloidinsure gebildet werden kann1 #f ,at4 ,amylon #f 7,c,h,o7 ,c,h,o hiervon ab #dd ,at4 ,sauerstoff ,h ,o #d ,wasser ------------ bleibt ,choloidinsure ,c,h,o da zuletzt die ,choloidinsure1 das ,ammoniak und ,taurin die ,elemente der ,choleinsure in sich schlieen1 #a ,at4 ,choloidinsure ,c ,h,o #a ,taurin ,c ,n,h ,o #b ,ammoniak ,n,h -------------- ,choleinsure ,c,n,h,o so wird durch die ,kenntni dieser ,thatsachen1 ein jeder ,widerspruch gegen die ,mglichkeit dieser ,vorgnge entfernt4 #ei4 ,die chemische ,analyse sowohl wie die ,beobachtung des lebenden ,thierkrpers untersttzen sich alle gegenseitig2 sie fhren beide zu dem ,schlusse1 da eine gewisse ,quantitt des ,kohlenstoffs der stickstofffreien ,nahrungsstoffe 7,respirationsstoffe7 von der ,leber in der ,form von ,galle secernirt wird1 da ferner die stickstoffhaltigen ,producte der ,umsetzung der ,gebilde der ,gras-fressenden ,thiere nicht direct und unmittelbar wie bei den ,fleischfressern zu den ,nieren gelangen1 sondern da sie vor ihrem ,austreten durch die ,harnblase1 in gewissen anderen ,processen1 und namentlich in der ,bildung der ,galle eine ,rolle bernehmen4 ,mit den ,elementen der stickstofffreien ,nahrungsstoffe werden sie der ,leber zugefhrt1 sie kehren in der ,form von ,galle wieder in den ,krper zurck und werden erst zuletzt1 wenn sie zur ,bildung des allgemeinsten ,respirationsmittels gedient haben1 durch die ,nieren aus dem ,krper entfernt4 #fj4 ,wenn wir den ,harn sich selbst berlassen1 so verwandelt sich der darin enthaltene ,harnstoff in kohlensaures ,ammoniak2 seine ,elemente sind genau in dem ,verhltni zugegen1 da mit dem ,hinzutreten der ,elemente des ,wassers aller ,kohlenstoff in ,kohlensure1 aller ,wasserstoff in ,ammoniak bergehen kann4 #a ,at4 ,harnstoff ,c,n,h,o #b ,at4 ,kohlensure ,c ,o #b ,wasser ,h,o #b ,aeq4 ,ammonia ,n,h #fa4 ,wren wir im ,stande1 aus ,harnsure oder ,allantoin geradezu ,taurin und ,ammoniak darzustellen1 so mchte dies wohl als ein weiterer ,beweis fr den ,antheil angesehen werden drfen1 welcher diesen ,materien an der ,bildung der ,galle zugeschrieben worden ist1 allein es darf nicht als ,einwurf betrachtet werden1 wenn diese ,verwandlung mit den ,mitteln1 die uns zu ,gebote stehen1 nicht bewirkt werden kann4 ,ein solcher ,einwurf verliert seine ,bedeutung1 wenn man bercksichtigt1 da das ,vorhandensein von ,taurin und ,ammoniak in der ,galle schlechterdings nicht vorausgesetzt werden kann1 ja da es sogar nicht einmal wahrscheinlich ist1 da sie in der ,form1 wie wir sie als ,zersetzungsproducte der ,galle bekommen1 wirkliche ,bestandtheile davon ausmachen4 ,durch die ,einwirkung der ,salzsure auf ,galle zwingen wir gewissermaen ihre ,elemente in solchen ,formen zusammenzutreten1 welche durch den nmlichen einwirkenden ,krper keiner weiteren ,vernderung mehr fhig sind1 und wenn wir uns anstatt der ,salzsure des ,kali's bedienen1 so erhalten wir die nmlichen ,elemente1 wiewohl in einer andern und ganz verschiedenen ,weise geordnet4 ,wre ,taurin als solches in der ,galle vorhanden1 so mte man durch ,alkalien die nmlichen ,producte erhalten1 wie durch ,suren4 ,alles dies ist gegen die ,erfahrung4 ,wenn wir also auch im ,stande wren1 das ,allantoin oder ,harnsure und ,harnstoff1 in ,taurin und ,ammoniak berzufhren1 so wrden wir an ,einsicht in den wahren ,vorgang nicht reicher sein1 eben weil die ,prexistenz von ,ammoniak und ,taurin in der ,galle bezweifelt werden mu1 und weil wir keinen ,grund haben zu glauben1 da ,harnstoff als ,harnstoff1 ,allantoin als ,allantoin zur ,bildung der ,galle vom ,organismus verwendet wird2 wir knnen darthun1 da ihre ,elemente zu diesem ,zwecke dienen1 allein es ist uns gnzlich unbekannt1 in welcher ,weise diese ,elemente eingetreten sind1 welchen chemischen ,charakter die stickstoffhaltige ,verbindung besitzt1 die sich mit den ,elementen des ,amylons zu ,galle oder vielmehr zu ,choleinsure vereinigt4 #fb4 ,choleinsure kann entstehen aus den ,elementen des ,amylons1 der ,harnsure und des ,harnstoffs1 oder des ,allantoins1 oder der ,harnsure1 oder des ,alloxan's1 oder der ,oxalsure und des ,ammoniaks1 oder der ,hippursure2 diese verschiedenen ,formen von ,stickstoffverbindungen zeigen an und fr sich schon1 da sich alle stickstoffhaltigen ,producte des ,stoffwechsels im ,thierkrper zur ,bildung von ,galle eignen1 ohne da wir damit wissen1 in welcher ,weise sie dazu verwendet werden4 ,wir knnen durch ,behandlung mit kaustischen ,alkalien das ,allantoin zerlegen in ,oxalsure und ,ammoniak2 die nmlichen ,producte erhalten wir aus dem ,oxamid1 ohne da wir aus der ,gleichheit derselben einen ,schlu rckwrts auf ihre ,identitt1 auf eine gleiche ,constitution dieser ,verbindungen machen knnen4 ,so gestatten uns denn die ,producte1 die wir aus ,choleinsure durch die ,einwirkung von ,suren erhalten1 in keiner ,weise einen ,schlu ber die ,art und ,weise1 wie ihre ,elemente sich darin geordnet befinden4 #fc4 ,wenn die ,aufgabe der organischen ,chemie in der ,untersuchung der ,vernderungen besteht1 welche die ,nahrungsmittel im ,thierkrper erfahren1 so hat sie darzuthun1 welche ,elemente hinzu-1 welche ausgetreten sind1 um die ,verwandlung einer gegebenen ,verbindung in eine zweite und dritte zu bewirken oder berhaupt mglich zu machen1 allein synthetische ,beweise knnen von ihr nicht erwartet werden1 weil alle ,vorgnge im ,organismus unter dem ,einflu einer immateriellen ,thtigkeit stehen1 ber welche der ,chemiker nicht nach ,willkhr verfgen kann4 ,die ,beobachtung der ,erscheinungen1 welche die ,metamorphosen der ,nahrungsmittel im ,organismus begleiten1 die ,ermittelung des ,antheils1 den die ,atmosphre oder die ,bestandtheile des ,wassers an diesen ,vernderungen nehmen1 fhren von selbst auf die ,bedingungen1 welche sich zur ,entstehung eines ,secretes oder eines ,theiles oder ,bestandtheiles eines ,organs vereinigen mssen4 #fd4 ,das ,vorhandensein von freier ,salzsure im ,magen1 sowie der ,natrongehalt des ,blutes setzen die ,nothwendigkeit des ,kochsalzes fr den organischen ,proce auer allen ,zweifel1 allein die ,quantitt von ,natron1 welche verschiedene ,thierklassen zur ,unterhaltung der vitalen ,processe bedrfen1 ist auerordentlich ungleich4 ,wenn wir uns denken1 da eine gegebene ,menge ,blut als ,natronverbindung betrachtet1 in dem ,krper eines ,fleisch-fressenden ,thieres in ,folge des ,stoffwechsels in eine neue ,natronverbindung1 in ,galle nmlich1 bergeht1 so mu vorausgesetzt werden1 da im normalen ,zustande der ,gesundheit der ,natrongehalt des ,blutes vollkommen hinreicht1 um mit den entstandenen ,producten der ,umsetzung ,galle zu bilden4 ,das zu den vitalen ,processen verbrauchte oder berflssige ,natron wird1 durch die ,nieren von dem ,blute geschieden1 in der ,form eines ,salzes austreten mssen4 ,wenn es nun wahr ist1 da in dem ,krper eines ,gras-fressenden ,thieres eine weit grere ,menge ,galle gebildet wird1 als der ,quantitt des erzeugten oder umgesetzten ,blutes entspricht1 da der grte ,theil ihrer ,galle von gewissen ,bestandtheilen ihrer ,nahrung stammt1 so kann das ,natron des zu ,gebilden gewordenen 7assimilirten1 umgesetzten7 ,blutes bei weitem nicht hinreichen1 um den zur ,bildung von ,galle tglich nthigen ,bedarf an ,natron zu liefern4 ,das ,natron der ,galle der ,gras-fressenden ,thiere mu demzufolge direct von den ,nahrungsmitteln geliefert werden2 ihr ,organismus mu die ,fhigkeit haben1 alle in den ,speisen vorhandenen und von dem ,organismus zerlegbaren ,natronverbindungen unmittelbar zur ,bildung von ,galle zu verwenden4 ,alles ,natron im ,thierkrper stammt1 wie sich von selbst versteht1 von den ,speisen1 allein die ,speise des ,fleisch-fressenden ,thieres enthlt im ,maximo nur die zur ,blutbildung erforderliche ,menge ,natron2 in den meisten ,fllen kann man bei dieser ,thierklasse voraussetzen1 da nur eine der ,menge des zur ,blutbildung verwendeten ,natrons entsprechende ,quantitt durch ihren ,harn wieder austritt4 ,wenn sie eine zur ,blutbildung hinreichende ,quantitt ,natron zu sich nehmen1 so wird eine dieser gleiche ,menge durch den ,harn ausgeleert1 genieen sie weniger1 so behlt ihr ,organismus einen ,theil des zur ,ausleerung bestimmten ,natronsalzes zurck4 ,ueber alle diese ,verhltnisse giebt die ,zusammensetzung des ,harns der verschiedenen ,thierklassen die unzweideutigsten ,belege4 #fe4 ,als letztes ,product der ,vernderung aller ,natronverbindungen im ,thierkrper erhalten wir im ,harn1 das ,natron in der ,form eines ,salzes1 den ,stickstoff als ,ammoniak oder ,harnstoff4 ,das ,natron in dem ,harn der ,fleisch-fressenden ,thiere finden wir an ,schwefelsure und ,phosphorsure gebunden1 nie fehlt neben diesen ,natronsalzen eine gewisse ,menge eines ,ammoniaksalzes1 ,salmiak oder phosphorsaures ,ammoniak4 ,es kann keinen entscheidenderen ,beweis fr die ,meinung abgeben1 da das ,natron ihrer ,galle oder ihrer umgesetzten ,blutbestandtheile bei weitem nicht hinreicht1 um die austretenden ,suren zu neutralisiren1 als wie die ,gegenwart dieser ,ammoniaksalze im ,harn2 dieser ,harn reagirt sauer4 ,im graden ,gegensatz hierzu finden wir in dem ,harn der ,gras-fressenden ,thiere eine berwiegende ,menge von ,natron und zwar nicht an ,schwefelsure oder ,phosphorsure gebunden1 sondern an ,kohlensure1 ,benzoesure oder ,hippursure4 #ff4 ,diese wohlbegrndeten ,erfahrungen beweisen1 da die ,gras-fressenden ,thiere eine weit grere ,menge ,natron genieen als zur ,neubildung ihres tglichen ,bedarfes an ,blut erforderlich ist4 ,in ihrer ,nahrung finden wir alle ,bedingungen vereinigt zur ,erzeugung einer zweiten ,natronverbindung1 welche zum ,respirationsmittel bestimmt ist1 und nur eine geringe ,erfahrung in dem ,wesen der mit so groer ,weisheit geordneten ,natureinrichtungen drfte den ,natrongehalt der ,speise und des ,harns der ,gras-fressenden ,thiere fr zufllig erklren4 ,es kann kein ,zufall sein1 da das ,leben1 die ,entwickelung einer ,pflanze abhngig ist von der ,gegenwart der ,alkalien1 die sie dem ,boden entzieht2 diese ,pflanze dient zur ,nahrung einer groen ,thierklasse1 deren vitale ,processe aufs engste an die ,gegenwart dieser ,alkalien geknpft ist4 ,wir finden diese ,alkalien in der ,galle1 ihre ,gegenwart im ,thierkrper ist die unerlliche ,bedingung zur ,erzeugung des ersten ,nahrungsstoffs des jungen ,thieres1 ohne eine reichliche ,menge ,kali kann die ,bildung der ,milch nicht gedacht werden4 #fg4 ,alle ,beobachtungen fhren1 wie sich aus dem ,vorhergehenden ergiebt1 zu der ,ansicht1 da gewisse stickstofffreie ,bestandtheile der ,nahrung der ,gras-fressenden ,thiere 7,amylon1 ,zucker1 ,gummi c47 die ,form einer ,natronverbindung erhalten1 welche in ihrem ,krper zu den nmlichen ,zwecken dient1 wozu1 wie wir mit ,bestimmtheit wissen1 die ,galle 7das kohlenstoffreichste ,product der ,umsetzung ihrer ,gebilde7 in dem ,krper des ,fleisch-fressenden ,thieres verwendet wird4 ,sie dienen zur ,unterhaltung gewisser vitalen ,processe1 und werden zuletzt zur ,hervorbringung der animalischen ,wrme1 zum ,widerstand gegen die ,einwirkung der ,atmosphre verbraucht2 bei den ,fleischfressern ist der rasche ,umsatz ihrer ,gebilde eine ,bedingung ihres ,bestehens1 eben weil erst in ,folge des ,stoffwechsels die ,materien gebildet werden mssen1 welche zur ,verbindung mit dem ,sauerstoff der ,luft bestimmt sind2 in diesem ,sinne kann man sagen1 da die stickstofffreien ,nahrungsmittel den ,stoffwechsel hindern1 da sie ihn verlangsamen und eine ebenso rasche ,beschleunigung wie bei den ,fleischfressern jedenfalls unnthig machen4 #fh4 ,mit dieser ,fhigkeit der stickstofffreien ,nahrungsstoffe1 als ,respirationsmaterie zu dienen1 steht die verhltnimig so geringe ,menge von stickstoffhaltiger ,nahrung1 die sie zur ,unterhaltung ihrer ,lebensfunctionen bedrfen1 in dem engsten ,zusammenhang1 und es drfte vielleicht sich herausstellen1 da die ,nothwendigkeit zusammengesetzterer ,verdauungsorgane in dem ,krper der ,pflanzen-fressenden ,thiere weit mehr durch die ,schwierigkeit bedingt ist1 gewisse stickstofffreie ,nahrungsmittel 7,gummi8 strkemehlartige ,faser87 lslich und geschickt zu machen1 an den vitalen ,processen ,antheil zu nehmen1 als die ,ueberfhrung und ,verwandlung des ,pflanzen-,fibrins1 -,albumins und -,caseins in ,blut zu bewirken1 denn fr diesen ,zweck finden wir die minder zusammengesetzten ,apparate der ,carnivoren vollkommen ausreichend4 #fi4 ,wenn in dem ,krper des ,menschen1 der an gemischte ,nahrung gewhnt ist1 das ,amylon eine hnliche ,rolle bernimmt1 wie in dem ,krper der ,gras- und ,krner-fressenden ,thiere1 wenn also vorausgesetzt wird1 da ihre ,elemente an der ,bildung ihrer ,galle einen ebenso bestimmten ,antheil nehmen1 so folgt hieraus von selbst1 da ein ,theil der stickstoffhaltigen ,producte der ,umsetzung ihrer ,organe1 ehe sie durch die ,harnblase austreten1 von der ,leber aus1 in der ,form von ,galle1 in den ,kreislauf zurckkehren und erst als letztes ,product des ,respirationsprocesses durch die ,nieren von dem ,blute geschieden werden4 #gj4 ,beim ,mangel an stickstofffreien ,substanzen in der ,nahrung des ,menschen wird diese ,form der ,gallenbildung nicht stattfinden knnen1 die ,secrete mssen in diesem ,fall eine andere ,beschaffenheit besitzen1 und das ,erscheinen von ,harnsure im ,harn in gewissen ,krankheiten1 die ,ablagerung von ,harnsure in den ,gliedern und in der ,harnblase1 sowie der ,einflu1 den ein ,ueberflu von ,fleischnahrung1 der als gleichbedeutend angesehen werden mu einem ,mangel an ,amylon1 auf die ,absonderung der ,harnsure bei gewissen ,individuen ausbt1 drfte hierin seine ,erklrung finden4 ,fehlt es an ,amylon1 an ,zucker c41 so wird ein ,theil der durch den ,stoffwechsel gebildeten oder sich bildenden ,stickstoffverbindungen entweder an dem ,orte beharren1 wo sie erzeugt worden sind1 sie werden nicht von der ,leber aus als ,respirationsmittel in den ,organismus zurckkehren1 und durch die ,einwirkung des ,sauerstoffs die letzten ,vernderungen erfahren1 die sie berhaupt zu erleiden fhig sind1 sondern von den ,nieren in irgend einer andern ,form abgeschieden werden mssen4 #ga4 ,in dem ,vorhergehenden ist der ,beweis zu fhren versucht worden1 da die stickstofffreien ,nahrungsmittel einen ganz bestimmten ,einflu auf die ,natur und ,beschaffenheit der ,secrete des ,thierkrpers ausben2 ob dies direct geschieht1 ob ihre ,elemente nmlich unmittelbar an dem ,acte der ,umsetzung der ,gebilde ,antheil nehmen1 oder indirect1 mchte durch sorgfltige und umsichtige ,versuche und ,beobachtungen entschieden werden knnen4 ,mglich ist es1 da die stickstofffreien ,nahrungsmittel1 in irgend einer ,weise verndert1 von den ,eingeweiden aus gradezu der ,leber zugefhrt werden1 da sie in diesem ,organ1 wo sie mit den ,producten der umgesetzten ,gebilde zusammentreten1 die ,verwandlung in ,galle erfahren und dann erst ihren ,kreislauf im ,krper vollenden4 ,diese ,meinung gewinnt an ,wahrscheinlichkeit1 wenn man in ,betracht zieht1 da in dem arteriellen ,blute bis jetzt noch niemals weder eine ,spur ,amylon noch ,zucker aufgefunden worden ist1 selbst nicht bei ,thieren1 die man ausschlielich mit diesen ,materien zu ernhren versuchte4 ,diesen ,materien kann man demnach1 da sie in dem arteriellen ,blute fehlen1 keinen ,antheil an dem ,ernhrungsprocesse zuschreiben1 und das ,erscheinen von ,zucker im ,harne ,diabetischer1 von ,zucker1 welcher1 nach allen ,beobachtungen1 von der ,nahrung stammt1 sowie die vllige ,abwesenheit dieses ,zuckers in dem ,blute der an dieser ,krankheit ,leidenden1 beweis't offenbar1 da ,amylon und ,zucker als solche in die ,blutcirculation nicht aufgenommen werden4 #gb4 ,ueber die ,anwesenheit gewisser ,bestandtheile der ,galle im ,blute des gesunden ,menschen findet man in den ,schriften der ,physiologen viele ,belege1 wiewohl sie quantitativ schwerlich bestimmbar darin ist2 denken wir uns in der ,that1 da in einer ,minute zehn ,pfund ,blut 7#abj ,unzen7 durch die ,leber gehen und von diesem ,blute #b ,tropfen ,galle 7zu drei ,gran den ,tropfen7 abgesondert wurden1 so macht dies _/ von dem ,gewichte der ,blutmasse aus1 ein ,gehalt1 der durch die ,analyse nicht mehr festgestellt werden kann4 #gc4 ,der grte ,theil der ,galle entsteht nach dem ,vorhergehenden in dem ,krper der ,gras- und ,krner-fressenden ,thiere1 sowie in dem des ,menschen1 der an gemischte ,nahrung gewhnt ist1 aus den ,bestandtheilen seiner stickstofffreien ,nahrungsmittel2 ihre ,bildung kann aber nicht gedacht werden1 ohne ein ,hinzutreten eines stickstoffhaltigen ,krpers1 denn die ,galle ist eine ,stickstoffverbindung4 ,alle bis jetzt untersuchten ,gallen geben bei der trocknen ,destillation ,ammoniak und stickstoffhaltige ,producte2 aus der ,ochsengalle hat man ,taurin und ,ammoniak dargestellt2 der ,beweis1 da diese beiden ,producte aus allen anderen ,gallen darstellbar sind1 ist nur deshalb nicht gefhrt worden1 weil es schwer hlt1 sich von anderen ,thieren hinlngliche ,mengen von ,galle zu verschaffen4 ,mag nun die stickstoffhaltige ,verbindung1 die sich mit den ,bestandtheilen des ,amylons zu ,galle vereinigt1 von den ,speisen oder von der ,substanz der umgesetzten ,gebilde stammen1 der ,schlu1 da die ,gegenwart derselben als eine ,bedingung der ,gallensecretion anzusehen ist1 kann nicht in ,zweifel gezogen werden4 ,da nun die ,gras- und ,krner-fressenden ,thiere in ihren ,nahrungsmitteln nur solche stickstoffhaltige ,materien genieen1 welche identisch sind mit ihren ,blutbestandtheilen1 so stammt der stickstoffhaltige ,bestandtheil1 den wir in der ,galle finden1 jedenfalls von einer ,proteinverbindung ab1 er ist entweder durch eine ,vernderung entstanden1 welche die ,proteinverbindungen der ,speise erlitten haben1 oder er ist aus dem ,blute oder aus der ,substanz der ,gebilde in ,folge des ,stoffwechsels erzeugt worden4 #gd4 ,wenn nun der ,schlu wahr ist1 da stickstoffhaltige ,verbindungen1 gleichgltig1 ob sie von der ,substanz des ,blutes oder den stickstoffhaltigen ,nahrungsmitteln stammen1 an der ,bildung der ,secrete und namentlich an der ,bildung der ,galle einen bestimmten ,antheil zu nehmen vermgen1 so ist klar1 da der ,organismus die ,fhigkeit besitzen mu1 fremde ,materien1 welche weder ,theile1 noch ,bestandtheile der ,trger der ,lebensthtigkeit ausmachen1 zu gewissen vitalen ,zwecken dienen zu machen2 alle stickstoffhaltigen1 der ,auflsung fhigen ,substanzen ohne ,unterschied dem ,blute oder den ,verdauungsorganen zugefhrt1 wenn sie sich durch ihre ,zusammensetzung zu diesen ,zwecken eignen1 werden von dem ,organismus in hnlicher ,weise dazu verwendet werden mssen1 wie die stickstoffhaltigen ,producte1 die sich durch den ,stoffwechsel gebildet haben4 ,wir kennen eine ,menge ,materien1 welche auf den ,akt der ,umsetzung der ,gebilde1 sowie auf den ,ernhrungsproce einen ganz bestimmten ,einflu ausben1 ohne da ihre ,elemente an den vor sich gehenden ,vernderungen ,antheil nehmen1 es sind dies lauter solche ,substanzen1 deren ,theile sich in einem gewissen ,zustand der ,zersetzung befinden1 der sich allen ,theilen des ,organismus bertrgt1 welche fhig sind1 eine hnliche ,umsetzung zu erfahren4 #ge4 ,die ,arzneistoffe und ,gifte umfassen eine zweite auerordentlich zahlreiche ,klasse von ,verbindungen1 welche die ,fhigkeit haben1 durch ihre ,elemente direct oder indirect ,antheil an den ,secretionsprocessen oder dem ,stoffwechsel zu nehmen4 ,sie lassen sich in drei groe ,klassen eintheilen1 von denen die eine 7wozu die metallischen ,gifte gerechnet werden mssen7 eine chemische ,verbindung mit gewissen ,theilen oder ,bestandtheilen des animalischen ,krpers eingeht1 welche durch die ,lebensthtigkeit nicht aufgehoben wird4 ,die zweite ,klasse 7therische ,oele1 ,camphor1 empyreumatische ,materien1 ,antiseptica c47 besitzt die ,eigenschaft1 den ,zustand der ,umsetzung ihrer ,elementartheile1 welchen gewisse sehr zusammengesetzte1 organische ,atome zu erleiden vermgen 7,umsetzungsprocesse1 die man1 wenn sie auerhalb des ,thierkrpers vor sich gehen1 gewhnlich mit ,ghrung und ,fulni bezeichnet7 zu hindern oder zu verlangsamen4 ,die dritte ,klasse von ,arzneistoffen nimmt durch ihre ,elemente an den im ,thierkrper vor sich gehenden ,vernderungen einen directen ,antheil2 dem ,organismus zugefhrt1 steigern und erhhen sie die vitale ,thtigkeit einzelner oder mehrerer ,organe1 sie bringen im gesunden ,krper ,krankheitserscheinungen hervor2 alle ben schon in verhltnimig sehr kleinen ,gaben eine bemerkbare ,wirkung aus1 viele wirken in greren ,massen als ,gifte4 ,von keinem dieser ,krper lt sich behaupten1 da er in dem ,ernhrungsprocesse eine entschiedene ,rolle spiele1 da er von dem ,organismus zur ,blutbildung verwendet werden knne1 theils1 weil ihre ,zusammensetzung von der der ,blutbestandtheile abweicht1 theils1 weil die ,masse1 in der sie die ,wirkung uern1 gegen die ,blutmasse verschwindend klein ist4 ,in die ,blutcirculation aufgenommen1 ndern sie1 wie man gewhnlich sagt1 die ,qualitt des ,bluts1 und um durch den ,magen in die ,blutgefe mit ihrer ganzen ,wirksamkeit berzugehen1 mu vorausgesetzt werden1 da sie durch die organische ,thtigkeit1 welche dieses ,organ besitzt1 keine ,vernderung in ihrer ,zusammensetzung erfahren1 sie werden im unlslichen ,zustande darin lslich gemacht 7verdaut71 aber nicht zerstrt1 denn in letzterem ,fall wrden sie keine ,wirkung ausben knnen4 #gf4 ,das ,blut besitzt im normalen ,zustande der ,gesundheit zwei ,qualitten1 welche mit einander in engem ,zusammenhange stehen1 obwohl eine von der andern als ganz unabhngig gedacht werden kann4 ,in den ,blutkrperchen enthlt das ,blut die ,trger des zur ,neubildung gewisser ,theile des ,thierkrpers1 sowie zur ,hervorbringung der animalischen ,wrme dienenden ,sauerstoffs2 durch die ,fhigkeit dieser ,blutkrperchen1 den in der ,lunge aufgenommenen ,sauerstoff wieder abzugeben1 ohne da sie damit ihren ,character verlieren1 bedingen sie im ,allgemeinen den ,stoffwechsel4 ,die zweite ,qualitt des ,blutes1 seine ,fhigkeit1 zu ,bestandtheilen von ,organen zu werden1 sich fr die ,zunahme an ,masse und ,neubildung der ,organe1 sowie zum ,ersatz von verbrauchtem ,stoff zu eignen1 verdankt es vorzugsweise dem in ,auflsung vorhandenen ,fibrin und ,albumin4 ,diese beiden ,hauptbestandtheile1 welche zur ,nutrition und ,reproduction dienen1 sttigen sich bei ihrem ,durchgang durch die ,lunge mit ,sauerstoff1 sie nehmen jedenfalls soviel davon aus der ,atmosphre auf1 da sie die ,fhigkeit vllig verlieren1 den anderen ,materien1 die sich im ,blute befinden1 ,sauerstoff zu entziehen4 ,mit ,bestimmtheit wissen wir1 da die ,blutkrperchen des vensen ,blutes in der ,lunge1 bei ihrer ,berhrung mit der ,atmosphre1 ihre ,farbe ndern1 da dieser ,farbenwechsel begleitet ist von einer ,absorbtion von ,sauerstoff2 alle ,bestandtheile des ,blutes1 welche die ,fhigkeit berhaupt besitzen1 sich mit ,sauerstoff zu verbinden1 nehmen in der ,lunge ,sauerstoff auf und sttigen sich damit4 ,neben diesen anderen ,materien behalten die ,blutkrperchen ihre hochrothe ,farbe bis in die feinsten ,verzweigungen der ,arterien1 erst bei ihrem ,durchgange durch die ,capillargefe beobachten wir1 da sie dieselbe wechseln und die dunkelrothe ,farbe annehmen1 welche die ,blutkrperchen des vensen ,blutes characterisirt4 ,aus diesen ,thatsachen mu gefolgert werden1 da den ,bestandtheilen des arteriellen ,blutes die ,fhigkeit vllig abgeht1 den ,sauerstoff der im arteriellen ,blute circulirenden ,blutkrperchen1 welchen sie aus der ,luft aufgenommen haben1 zu entziehen1 und aus der in den ,capillargefen stattfindenden ,farbenvernderung lt sich kein anderer ,schlu ziehen1 als da sie 7die ,blutkrperchen des arteriellen ,blutes7 whrend diesem ,durchgang1 in den ,zustand zurckkehren1 den sie im vensen ,blut besitzen1 da sie also den in der ,lunge aufgenommenen ,sauerstoff abgegeben und damit das ,vermgen wieder erlangt haben1 sich mit ,sauerstoff aufs ,neue zu verbinden4 #gh4 ,wir finden demnach in dem arteriellen ,blut ,albumin1 was sich1 wie alle anderen ,bestandtheile1 bei seinem ,durchgange durch die ,lunge mit ,sauerstoff gesttigt hat1 und ,sauerstoffgas1 was jedem ,krpertheilchen durch die ,blutkrperchen in chemischer ,verbindung zugefhrt wird4 ,so weit unsere ,beobachtungen 7bei der ,bebrtung des ,ei's7 reichen1 vereinigen sich darin die ,bedingungen zur ,erzeugung aller ,gebilde2 der zur ,neubildung oder in dem ,proce der ,reproduction nicht verbrauchte ,sauerstoff vereinigt sich mit der ,substanz der belebten ,krpertheilchen1 er bedingt1 indem er in ihre ,elemente aufgenommen wird1 den ,act der ,umsetzung1 den wir mit ,stoffwechsel bezeichnet haben4 #gi4 ,es ist klar1 da alle in den ,capillargefen vorhandenen oder abgeschiedenen oder durch ,endosmose oder ,imbibition zugefhrten ,stoffe1 welcher ,art sie auch sein mgen1 wenn ihnen die ,fhigkeit nicht vllig abgeht1 sich mit ,sauerstoff zu vereinigen1 da sie1 bei ,berhrung mit den ,trgern des ,sauerstoffs1 sich hnlich verhalten mssen1 wie die lebendigen ,krpertheilchen selbst1 sie werden1 oder ihre ,elemente werden mit diesem ,sauerstoff in ,verbindung treten1 es wird in diesem ,fall entweder kein ,stoffwechsel stattfinden1 oder er wird sich in einer andern ,form1 in der ,bildung von ,producten anderer ,art1 zu erkennen geben4 #hj4 ,der ,begriff einer ,aenderung der beiden in dem ,vorhergehenden berhrten ,qualitten des ,blutes durch einen in dem ,blute enthaltenen oder aufgenommenen fremden ,stoff 7,arzneistoff7 setzt demnach zweierlei ,wirkungsweisen voraus4 ,angenommen1 da der ,arzneistoff keine1 der ,lebensthtigkeit eine ,grenze setzende1 chemische ,verbindung mit den ,bestandtheilen des ,blutes einzugehen vermag1 da er ferner sich nicht im ,zustande einer ,umsetzung befindet1 die sich auf die ,bestandtheile des ,blutes oder der ,organe fortpflanzen und bertragen kann1 da ihm die ,fhigkeit abgeht1 durch seinen ,contact mit den lebenden ,krpertheilchen ihren ,stoffwechsel1 die ,umsetzung ihrer ,elemente1 zu hindern1 so bleibt fr diese ,art von ,stoffen1 um ihre ,wirkungsweise erklrlich zu finden1 nichts anders brig1 als anzunehmen1 da ihre ,elemente an der ,erzeugung gewisser ,bestandtheile des lebenden ,thierkrpers oder an der ,bildung gewisser ,secrete ,antheil nehmen4 #ha4 ,insoweit der vitale ,act der ,secretion mit dem ,chemismus in ,beziehung steht1 ist er in dem ,vorhergehenden einer ,untersuchung unterworfen worden2 bei den ,fleisch-fressenden ,thieren haben wir ,grund zu glauben1 da ohne ,hinzutreten eines fremden ,stoffes von ,auen1 die ,galle und die ,bestandtheile des ,harns an dem ,orte gebildet werden1 wo der ,stoffwechsel vor sich geht2 bei den anderen ,thierclassen hingegen kann angenommen werden1 da in dem ,secretionsorgan selbst1 aus gewissen zugefhrten ,stoffen 7bei den ,gras-fressenden ,thieren aus den ,bestandtheilen des ,amylons und einem stickstoffhaltigen ,product der umgesetzten ,organe7 die ,erzeugung der ,secrete vermittelt wird4 ,diese ,vorstellung schliet die ,meinung brigens nicht aus1 da bei den ,fleisch-fressenden ,thieren die ,producte der umgesetzten ,organe1 eine ,spaltung in ,galle1 ,harnsure oder ,harnstoff1 erst in den ,secretionsorganen erleiden1 oder da die ,bestandtheile der stickstofffreien ,nahrungsstoffe1 direct den ,krpertheilen zugefhrt1 wo ,stoffwechsel stattfindet1 mit den ,elementen der umgesetzten ,gebilde zu den ,bestandtheilen des ,harns und der ,galle zusammentreten4 #hb4 ,wenn nun vorausgesetzt wird1 da gewisse ,arzneimittel zu ,bestandtheilen von ,secreten werden knnen1 so kann dies nur auf zweierlei ,weise geschehen2 entweder gelangen sie in die ,blutcirculation und nehmen an dem ,stoffwechsel directen ,antheil1 insofern ihre ,elemente in die ,zusammensetzung der neuen ,producte eintreten1 oder sie werden den ,secretionsorganen zugefhrt1 wo sie auf die ,bildung oder auf die ,beschaffenheit des ,secretes einen ,einflu durch ,hinzutreten ihrer ,elemente uern4 ,in beiden ,fllen mssen sie in dem ,organismus ihren chemischen ,character verlieren1 und wir wissen mit gengender ,sicherheit1 da diese ,classe von ,arzneistoffen spurlos im ,krper verschwindet4 ,schreibt man ihnen in der ,that eine ,wirkung zu1 so knnen sie durch den ,magen ihre ,eigenthmlichkeit nicht verlieren1 sie knnen durch den ,verdauungsproce nicht zerstrt worden sein2 ihr ,verschwinden setzt also voraus1 da sie zu gewissen ,zwecken verwendet worden sind1 was ohne ,aenderung ihrer ,zusammensetzung nicht denkbar ist4 #hc4 ,so wenig man nun auch1 bis auf die ,galle1 mit der ,zusammensetzung der brigen ,secrete bekannt sein mag1 mit ,bestimmtheit wei man1 da alle ,secrete ,stickstoff in chemischer ,verbindung enthalten2 sie gehen in stinkende ,fulni ber und liefern entweder in diesem ,zersetzungsproce oder bei der trocknen ,destillation ammoniakhaltige ,producte2 selbst der ,speichel1 mit ,kalihydrat zusammengebracht1 entwickelt reichlich ,ammoniak4 #hd4 ,durch ihre ,zusammensetzung theilen sich die ,arzneimittel in zwei ,klassen1 in stickstoffhaltige und in stickstofffreie4 ,vor allen ausgezeichnet durch ihre medizinischen ,wirkungen auf den ,organismus sind die stickstoffhaltigen ,pflanzenstoffe1 deren ,zusammensetzung von den eigentlichen1 stickstoffhaltigen ,nahrungsstoffen1 welche der ,organismus der ,pflanze ebenfalls erzeugt1 abweicht4 ,die ,arzneiwirkungen dieser ,materien sind auerordentlich verschieden2 von der mildesten ,form der ,wirkung der ,aloe bis zum furchtbarsten ,gifte1 dem ,strychnin1 beobachten wir ,unterschiede der mannigfaltigsten ,art4 ,bis auf drei ,verbindungen1 bringen alle diese ,materien im gesunden ,organismus ,krankheitszustnde hervor und wirken in gewissen ,gaben giftig1 die meisten besitzen den chemischen ,character der ,basen4 ,kein stickstofffreies ,arzneimittel bt in gleichen ,gaben eine giftige ,wirkung aus,f#ab4 #ab ,diese ,betrachtung oder ,vergleichung hat zu einer neuen und genaueren ,untersuchung des ,picrotoxins gefhrt und ,herr ,francis hat einen bis jetzt bersehenen ,stickstoffgehalt darin unzweifelhaft dargethan und seine ,menge bestimmt4 #he4 ,die arzneiliche oder giftige ,wirkung der stickstoffhaltigen ,pflanzenstoffe steht mit ihrer ,zusammensetzung in einer bestimmten ,beziehung1 sie kann nicht unabhngig von ihrem ,stickstoffgehalte gedacht werden1 allein sie steht keineswegs in directem ,zusammenhang mit diesem ,stickstoffgehalte4 ,das ,solanin,e#ch1 das ,picrotoxin,e#ci1 welche die geringste ,stickstoffmenge enthalten1 sind starke ,gifte1 ,chinin,e#dj enthlt mehr ,stickstoff wie ,morphin,e#da2 ,caffein,e#db und ,theobromin,e#dc1 die stickstoffreichsten ,pflanzenstoffe1 die man kennt1 sind nicht giftig4 #hf4 ,ein stickstoffhaltiger ,krper1 der durch seine ,elemente auf die ,bildung oder die ,qualitt eines ,secretes eine ,wirkung uert1 mu in ,beziehung auf seinen chemischen ,character die ,rolle bernehmen knnen1 welche die stickstoffhaltigen ,producte des ,thierkrpers in der ,bildung der ,galle spielen1 die ,rolle also eines ,productes des ,lebensprocesses4 ,ein stickstofffreies ,arzneimittel1 insofern seine ,wirkung sich in den ,secreten uert1 mu in dem ,thierkrper dieselbe ,rolle spielen knnen1 die wir den stickstofffreien ,nahrungsstoffen zugeschrieben haben4 ,wenn wir uns also denken1 da die ,elemente der ,hippur- oder ,harnsure von den ,trgern der ,lebensthtigkeit stammen1 da sie als ,producte ihrer ,umsetzung den ,character des ,lebens1 aber keineswegs die ,fhigkeit verlieren1 ,vernderungen durch den eingeathmeten ,sauerstoff oder durch die ,einwirkung der ,secretionsapparate zu erleiden1 so lt sich kaum ein ,zweifel hegen1 da ,stickstoffverbindungen hnlicher ,art1 ,producte des ,lebensprocesses der ,pflanzen1 in den ,thierkrper gebracht1 wenn sie sich zu gleichen ,zwecken eignen1 ganz auf die nmliche ,weise von dem ,thierorganismus verwendet werden knnen1 wie die stickstoffhaltigen ,producte der ,metamorphosen der ,thiergebilde selbst2 und wenn ,hippur- oder ,harnsure oder eins ihrer ,elemente ,antheil z4 ,b4 zu nehmen vermgen an der ,bildung und ,erzeugung von ,galle1 so mu anderen stickstoffhaltigen ,substanzen ein hnliches ,vermgen zugeschrieben werden4 ,unerforschlich wird es immer bleiben1 wie die ,menschen auf den ,genu eines heien ,aufgusses von ,blttern gewisser ,stauden oder der ,abkochung gersteter ,samen gekommen sind2 es mu eine ,ursache geben1 welche erklrt1 wie er ganzen ,nationen zu einem ,lebensbedrfni geworden ist4 ,noch weit merkwrdiger ist es gewi1 da die wohlthtigen ,wirkungen auf die ,gesundheit1 in beiden ,pflanzenstoffen1 einer und derselben ,materie zugeschrieben werden mssen1 deren ,vorhandensein in zwei ,pflanzen1 welche verschiedenen ,pflanzenfamilien und ,welttheilen angehren1 die khnste ,phantasie nicht voraussetzen konnte4 ,nicht minder bemerkenswerth ist es gewi1 da der ,fleisch-essende ,indianer in dem ,tabacksrauchen ein ,mittel entdeckte1 welches den ,umsatz seiner ,gebilde verlangsamt und damit den ,hunger ertrglicher macht1 da er dem ,genusse des ,branntweins nicht zu widerstehen vermag1 der in seinem ,krper als ,respirationsmittel dient und die ,function seiner umgesetzten ,gebilde bernimmt4 ,thee und ,caffee treffen wir ursprnglich bei ,nationen an1 welche vorzugsweise vegetabilische ,nahrung genieen4 #hg4 ,ohne auf die medicinischen ,wirkungen des ,caffeins und ,theins einzugehen1 wird man es jedenfalls1 selbst wenn man sich darin gefallen sollte1 ihren ,einflu auf den ,secretionsproce zu leugnen1 hchst auffallend finden1 da ,caffein und ,thein1 durch ein ,hinzutreten von ,wasser und ,sauerstoff in ,taurin1 in den der ,galle eigenthmlichen stickstoffhaltigen ,bestandtheil bergehen knnen4 #a ,at4 ,caffein1 ,thein ,c,n,h,o #i ,wasser ,h,o #i ,sauerstoff ,o ------------ #b ,taurin #b 7,c,n,h,o7 ,eine ganz hnliche ,beziehung beobachten wir in dem ,hauptbestandtheil der ,spargeln1 dem ,althin oder ,asparagin2 beim ,hinzutreten von ,sauerstoff und ,wasser bekommen wir ebenfalls die ,elemente des ,taurin's4 #a ,at4 ,asparagin ,c,n,h,o #f ,wasser ,h,o #h ,sauerstoff ,o ------------ #b ,taurin #b 7,c,n,h,o7 ,beim ,hinzutreten der ,elemente des ,wassers und einer gewissen ,menge ,sauerstoff zu den ,elementen des ,theobromins1 des ,hauptbestandtheils der ,cacaobohnen1 haben wir ,harnstoff und ,taurin oder ,harnsure1 ,taurin und ,wasser4 #a ,at4 ,theobromin ,c,n,h,o #d ,at4 ,taurin ,c,n ,h,o #bb ,wasser ,h,o #a ,harnstoff ,c ,n ,h ,o #af ,sauerstoff ,o ----------------- -------------- ,c,n,h,o ,c,n,h,o oder3 #a ,at4 ,theobromin ,c,n,h,o #d ,at4 ,taurin ,c,n ,h,o #bd ,wasser ,h,o #b ,kohlensure ,c ,o #af ,sauerstoff ,o #b ,ammoniak ,n ,h -------------- -------------- ,c,n,h,o ,c,n,h,o oder3 #a ,at4 ,theobromin ,c,n,h,o #b ,at4 ,taurin ,c ,n ,h,o #h ,wasser ,h,o #a ,harnsure ,c,n ,h ,o #ad ,sauerstoff ,o -------------- -------------- ,c,n,h,o ,c,n,h,o #hh4 ,um die ,wirkung des ,caffeins1 ,asparagins c4 auf den ,organismus erklrlich zu finden1 mu man sich erinnern1 da der ,hauptbestandtheil der ,galle nur #c1h p,ct4 ,stickstoff enthlt1 von dem nur die ,hlfte dem ,taurin angehrt 7#a1i p,ct474 ,die ,galle enthlt im natrlichen ,zustande #hj ,theile ,wasser und #aj ,theile feste ,substanz4 ,nehmen wir nun an1 diese #aj ,theile seien ,choleinsure mit #c1hg p,ct4 ,stickstoff1 so enthalten #ajj ,gewichtstheile ,galle im natrlichen ,zustande in der ,form von ,taurin #j1aga ,gewichtstheile ,stickstoff4 ,diese ,quantitt ,stickstoff ist aber in #j1f ,caffein enthalten oder #b_/ ,gran ,caffein knnen in der ,form von ,taurin1 einer ,unze ,galle den ,stickstoff liefern1 und wenn ein ,theeaufgu auch nur den zehnten ,theil eines ,grans ,thein enthlt1 so kann1 wenn es berhaupt zur ,gallenbildung beitrgt1 seine ,wirkung nicht gleich ,null gesetzt werden4 ,man wird eben so wenig leugnen knnen1 da bei einem ,ueberflu von stickstofffreien ,nahrungsmitteln und bei ,mangel an ,bewegung1 welche den ,umsatz der ,gebilde bedingt und die zur ,gallenbildung nthige ,stickstoffverbindung liefert1 da in diesem ,zustande der ,genu von ,stoffen der ,gesundheit zutrglich sein mag1 welche die ,rolle der zur ,respirationsmaterie unentbehrlichen ,stickstoffverbindung1 die der ,krper erzeugt1 zu bernehmen vermgen4 ,in chemischer ,beziehung und dies allein soll mit ,obigem dargethan werden1 eignen sich ,thein1 ,caffein1 ,theobromin1 ,asparagin mehr1 wie alle anderen stickstoffhaltigen ,pflanzenstoffe1 ihrer ,zusammensetzung nach1 zu dieser ,verwendungsweise4 ,ihre ,wirkungen sind fr die gewhnlichen ,zustnde nicht in die ,augen fallend1 wiewohl unleugbar vorhanden4 #hi4 ,was die ,wirkung der andern stickstoffhaltigen ,pflanzenstoffe betrifft1 des ,chinins1 der ,bestandtheile des ,opiums c4 c41 die sich nicht in den ,secretionsprocessen1 sondern in anderen ,erscheinungen uert1 so sind die ,physiologen und ,pathologen nicht zweifelhaft1 da sie vorzugsweise auf die ,nerven und das ,gehirn gerichtet ist2 sie ist1 wie man gewhnlich sagt1 dynamischer ,art1 was ausdrcken will1 da sie die ,bewegungserscheinungen des ,thierlebens entweder beschleunigt oder verlangsamt1 oder in irgend einer ,form ndert4 ,beachtet man nun1 da die ,wirkung materiellen1 mit der ,hand greifbaren und wgbaren ,stoffen angehrt1 da sie in dem ,organismus verschwinden1 da eine doppelte ,portion strker wirkt1 wie eine einfache1 da nach einiger ,zeit eine neue ,dosis gegeben werden mu1 wenn man die ,wirkung zum zweitenmal hervorbringen will1 so lt dies ,verhalten1 in chemischer ,beziehung1 nur eine einzige ,form von ,erklrung1 die ,vorstellung nmlich zu1 da sie durch ihre ,elemente ,theil an der ,bildung oder ,umsetzung der ,gehirn- und ,nervensubstanz nehmen4 ,so sonderbar nun auch der ,gedanke auf den ersten ,blick zu sein scheint1 da die ,bestandtheile des ,opiums1 oder der ,chinarinde1 die ,elemente des ,codeins1 ,morphins1 ,chinins c4 in ,bestandtheile der ,gehirn- und ,nervensubstanz1 zu ,trgern der ,thtigkeit bergehen1 von denen aus die ,bewegungen der ,organe im ,thierkrper vermittelt werden1 da sie zu einem ,bestandtheil der ,substanz werden1 mit deren ,hinwegnahme der ,sitz des geistigen ,lebens1 des ,gefhls und des ,bewutseins vernichtet wird1 so bleibt nicht minder gewi1 da alle diese ,fhigkeiten und ,thtigkeiten auf's engste mit der ,existenz und einer gewissen ,beschaffenheit der ,gehirn-1 ,rckenmark- und ,nervensubstanz im ,zusammenhange stehen1 in der ,art1 da alle ,aeuerungen des ,lebens dieser ,stoffe1 die in der ,erscheinung sich als ,bewegung1 ,empfindung1 ,gefhl zu erkennen geben1 eine andere ,form annehmen1 so wie ihre ,zusammensetzung sich ndert4 ,die ,gehirn- und ,nervensubstanz erzeugte der ,organismus des ,thieres aus ,materien1 die ihm von den ,pflanzen geliefert wurden2 es sind die ,bestandtheile ihrer ,nahrung1 welche in ,folge einer ,reihe von ,vernderungen die ,eigenschaften und die ,beschaffenheit annehmen1 die wir an ihnen kennen4 #ij4 ,wenn nun als eine unbestreitbare ,wahrheit angesehen werden mu1 da aus den ,bestandtheilen des ,pflanzen-,fibrins1 -,caseins1 -,albumins allein1 oder mit ,zuhlfenahme der ,bestandtheile der stickstofffreien ,nahrungsmittel1 oder des daraus gebildeten ,fettes die ,gehirn- und ,nervensubstanz erzeugt wird1 so hat die ,meinung nichts ,absurdes1 da andere ,bestandtheile der ,vegetabilien1 die in ihrer ,zusammensetzung zwischen beiden 7den ,fetten nmlich und den ,proteinverbindungen7 stehen1 da diese in dem ,organismus zu gleichem ,zwecke verwendet werden knnen4 #ia4 ,nach ,frmy's ,untersuchung ist der ,hauptbestandtheil des ,gehirnfettes die ,natronverbindung von einer eigenthmlichen ,sure1 der ,cerebrinsure1 welche in #ajj ,th4 enthlt3 ,kohlenstoff #ff1g ,wasserstoff #aj1f ,stickstoff #b1c ,phosphor #j1i ,sauerstoff #ai1e ,wie man leicht bemerkt1 weicht die ,zusammensetzung der ,cerebrinsure von der der fetten ,krper und der stickstoffhaltigen ,bestandtheile des ,blutes gnzlich ab2 die ,fette sind frei von ,stickstoff1 die ,proteinverbindungen enthalten nahe an #ag p,ct4 ,stickstoff4 ,bis auf den ,phosphor7sure87gehalt kann die ,zusammensetzung der ,gehirnsubstanz am nchsten nur mit der ,zusammensetzung der ,choleinsure verglichen werden1 obwohl beide mit einander nicht verwechselt werden knnen4 #ib4 ,die ,gehirn- und ,nervensubstanz sind jedenfalls auf eine hnliche ,weise entstanden wie die ,galle1 entweder durch ,austreten einer stickstoffreichen ,materie aus den ,bestandtheilen des ,blutes1 oder durch ,zusammentreten eines stickstoffhaltigen ,productes des ,lebensprocesses mit einem stickstofffreien 7einem fetten67 ,krper4 ,alles was in dem ,vorhergehenden ber die verschiedene ,art und ,weise der ,entstehung der ,galle gesagt worden ist1 alle ,schlsse1 zu denen wir ber die ,mitwirkung stickstoffhaltiger oder stickstofffreier ,nahrungsstoffe gelangt sind1 lassen sich mit gleichem ,rechte oder mit gleicher ,wahrscheinlichkeit auf die ,bildung und ,erzeugung der ,gehirn- und ,nervensubstanz anwenden4 ,man darf nicht aus den ,augen verlieren1 da1 wie man auch die vitalen ,vorgnge betrachten mag1 die ,entstehung der ,gehirnsubstanz aus ,blut eine ,aenderung in der ,zusammensetzung und den ,qualitten der ,blutbestandtheile voraussetzt2 diese ,aenderung findet eben so gewi statt1 als die ,existenz der ,gehirnsubstanz nicht geleugnet werden kann4 ,in diesem ,sinne mu angenommen werden1 da aus einer ,proteinverbindung ein erstes1 zweites1 drittes c4 ,product hervorgeht1 ehe eine gewisse ,anzahl ihrer ,elemente zu ,bestandtheilen der ,gehirnsubstanz werden knnen1 und es mu als vollkommen gewi angesehen werden1 da ein ,product des ,lebensprocesses einer ,pflanze1 dem ,blute zugefhrt1 die ,rolle der ersten1 zweiten1 dritten ,producte der ,vernderung der ,proteinverbindung bernehmen wird1 wenn ihre ,zusammensetzung sich zu diesem ,zwecke eignet4 ,es kann in der ,that nicht als zufllig angesehen werden1 da die ,zusammensetzung der wirksamsten ,arzneistoffe1 der organischen ,basen1 mit keinem ,bestandtheil des ,thierkrpers auer mit der ,gehirnsubstanz in ,beziehung gebracht werden kann2 alle enthalten eine gewisse ,menge ,stickstoff2 sie stehen1 in ,beziehung auf ihre ,elemente1 in der ,mitte zwischen den ,proteinverbindungen und den ,fetten4 #ic4 ,im ,gegensatz zu ihrem chemischen ,charakter finden wir in der ,gehirnsubstanz die ,eigenschaft einer ,sure2 sie enthlt eine weit grere ,menge von ,sauerstoff wie die organischen ,basen4 ,wir beobachten1 da ,chinin und ,cinchonin1 ,morphin und ,codein1 ,strychnin und ,brucin1 die sich in ihrer ,zusammensetzung so nahe stehen1 wenn nicht eine gleiche ,wirkung uern1 doch darin sich nher stehen1 als den anderen1 welche grere ,unterschiede in ihrer ,zusammensetzung zeigen4 ,wir finden1 da mit ihrem ,sauerstoffgehalte 7wie beim ,narcotin7 ihre energische ,wirkung abnimmt1 da im strengsten ,sinne keine durch die andere vollkommen ersetzt werden kann4 ,es giebt aber keinen entscheidenderen ,beweis fr die ,art und ,weise ihrer ,wirkung1 als das letztere ,verhalten1 sie mu in der engsten ,beziehung zu ihrer ,zusammensetzung stehen4 ,wenn diese ,stoffe in der ,that eine ,rolle in ,beziehung auf die ,bildung oder ,aenderung der ,qualitten der ,gehirn- und ,nervensubstanz ausben1 so erklren sich ihre ,wirkungen auf den gesunden so wie auf den kranken ,organismus auf eine berraschend einfache ,weise1 und wenn man nicht versucht ist zu leugnen1 da der ,hauptbestandtheil der ,fleischbrhe in dem ,krper des ,menschen oder der organische ,bestandtheil der ,knochen in dem ,leibe eines ,hundes1 obwohl sie zur ,blutbildung schlechterdings nicht geeignet sind1 da also ,stickstoffverbindungen1 welche den ,proteinverbindungen durchaus unhnlich sind1 eine ihrer ,zusammensetzung entsprechende ,verwendung finden1 so werden wir daraus schlieen drfen1 da ein anderes1 dem ,protein ebenfalls unhnliches1 aber einem ,bestandtheil des ,thierkrpers hnliches ,product des ,pflanzenlebens in dem ,organismus des ,thieres eine hnliche ,verwendung findet1 wie das ,product1 welches durch die vitale ,thtigkeit seiner ,organe ursprnglich ebenfalls aus einer ,pflanzensubstanz erzeugt worden ist4 ,die ,zeit ist noch nicht lange vorbergegangen1 wo man ber die ,ursache der verschiedenartigen ,wirkungen des ,opiums nicht die allergeringste ,vorstellung hatte1 wo die ,wirkung der ,chinarinde in ein unbegreifliches ,dunkel gehllt schien4 ,jetzt1 wo man wei1 da sie kristallisirbaren1 chemischen ,verbindungen angehrt1 welche in ihrer ,zusammensetzung ebenso verschieden sind1 wie sie in ihrer ,wirkung auf den ,organismus von einander abweichen1 jetzt also1 wo man die ,stoffe kennt1 denen die arzneiliche oder giftige ,wirkung zukommt1 kann nur der ,unverstand ihren ,antheil an dem ,lebensproce fr unerforschbar halten2 sie deshalb1 wie ,manche gethan haben1 fr unerforschbar erklren1 weil sie in kleinen ,gaben wirken1 ist eben so ungereimt1 wie wenn man die ,schrfe eines ,rasirmessers beurtheilen wollte nach seinem ,gewichte4 #id4 ,es wre vllig zwecklos1 diesen ,schlssen eine grere ,ausdehnung zu geben1 sie verdienen1 so hypothetisch sie sich auch darstellen mgen1 nur in so fern ,beachtung1 als sie den ,weg andeuten1 den die ,chemie verfolgt1 oder den sie nicht verlassen darf1 wenn sie in der ,that der ,physiologie und ,pathologie ,dienste leisten soll4 ,die ,combinationen des ,chemikers beziehen sich stets auf den ,stoffwechsel vorwrts und rckwrts1 auf den ,uebergang der ,nahrung in die mannigfaltigen ,gebilde und ,secrete und ihrer ,umsetzung in leblose ,verbindungen2 seine ,untersuchungen sollen zeigen1 was im ,krper vor sich gegangen ist1 und was vor sich gehen kann4 ,sonderbarer ,weise sehen wir die ,arzneiwirkungen alle abhngig von gewissen ,stoffen1 die sich in ihrer ,zusammensetzung nicht hnlich sind1 und wenn durch die ,hinzufhrung eines ,stoffes gewisse abnormale ,zustnde zu normalen werden1 so wird man die ,ansicht nicht zurckweisen knnen1 da diese ,erscheinung in einer ,aenderung der ,zusammensetzung der ,bestandtheile des kranken ,organismus beruht1 an welcher die ,elemente des ,arzneimittels einen bestimmten ,antheil haben1 einen hnlichen ,antheil1 wie der ist1 den die ,bestandtheile der ,pflanzen an der ,bildung des ,fettes und der ,membranen1 des ,speichels1 der spermatischen ,materie c4 genommen haben2 ihr ,kohlenstoff1 ihr ,wasserstoff1 ,stickstoff1 oder was sonst zu ihrer ,zusammensetzung gehrt1 sie stammen ja von dem ,organismus der ,pflanze ab2 die ,wirkungen des ,chinins1 des ,morphins1 der vegetabilischen ,gifte sind zuletzt keine ,hypothesen4 #ie4 ,aehnlich also wie man in gewissem ,sinne von ,caffein1 ,thein1 ,asparagin1 so wie von den stickstofffreien ,nahrungsstoffen sagen kann1 da sie ,nahrungsstoffe fr die ,leber sind1 indem sie die ,elemente enthalten1 durch deren ,gegenwart dieses ,organ befhigt wird1 seinen ,functionen vorzustehen1 lassen sich die stickstoffhaltigen1 durch ihre ,wirkung auf das ,gehirn und die ,substanz der ,bewegungsapparate so merkwrdigen ,arzneistoffe als ,nahrungsstoffe fr die unbekannten ,organe betrachten1 welche zur ,metamorphose der ,blutbestandtheile in ,gehirn- und ,nervensubstanz bestimmt sind1 ,organe1 die in dem ,thierkrper nicht fehlen knnen1 und wenn im ,zustande der ,krankheit ein abnormaler ,proce der ,bildung oder ,umsetzung der ,bestandtheile der ,nerven- und ,gehirnsubstanz sich eingestellt hat1 wenn in den dazu bestimmten ,organen die ,fhigkeit vermindert ist1 aus den ,blutbestandtheilen ,nerven- und ,gehirnsubstanz zu erzeugen1 oder einer abnormalen ,umsetzung ,widerstand zu leisten1 so steht der ,ansicht in chemischer ,beziehung kein ,hinderni entgegen1 da ,materien von einer der ,gehirn- und ,nervensubstanz hnlichen ,zusammensetzung1 die sich fr die ,bildung derselben eignen1 statt der aus dem ,blute erzeugten zum ,widerstand oder zur ,herstellung des normalen ,zustandes verwendet werden knnen4 ,beide sind ,producte des ,lebensprocesses2 die ,blutbestandtheile sowohl1 wie die ,krper1 welche wir ,arzneimittel nennen1 stammen von den ,pflanzen1 nur in ihrer ,form zeigen sie ,verschiedenheiten4 #if4 ,einige ,physiologen und ,chemiker haben die ,eigenthmlichkeit der ,cerebrinsure1 welche ihrem ,kohlenstoff- und ,wasserstoffgehalte und ihren physikalischen ,eigenschaften nach einer stickstoffhaltigen fetten ,sure gleicht1 in ,zweifel gezogen2 ein stickstoffhaltiges ,fett1 was einen sauren ,charakter besitzt1 ist aber in der ,that keine ,anomalie4 ,die ,hippursure ist in manchen ihrer ,eigenschaften den fetten ,suren sehr hnlich1 sie ist aber durch ihren ,stickstoffgehalt wesentlich davon unterschieden2 die organischen ,bestandtheile der ,galle1 sie gleichen in ihren physikalischen ,eigenschaften den sauren ,harzen und sind ebenfalls stickstoffhaltig2 die organischen ,basen stehen in ihren physikalischen ,eigenschaften zwischen den fetten ,krpern und den ,harzen1 alle sind stickstoffhaltig2 eine stickstoffhaltige fette ,sure ist eben so wenig unwahrscheinlich1 wie die ,existenz eines stickstoffhaltigen ,harzes1 was die ,eigenschaften einer ,salzbase besitzt4 #ig4 ,ein genaues ,studium mchte wahrscheinlich in der ,substanz des ,gehirns1 des ,rckenmarks und der ,nerven ,verschiedenheiten darthun4 ,nach den ,beobachtungen von ,valentin ndert sich die ,beschaffenheit der ,gehirn- und ,nervensubstanz von dem ,tode an1 mit groer ,schnelligkeit1 und ganz besondere ,sorgfalt mte auf die ,sonderung fremder1 der ,mark- und ,gehirnsubstanz nicht angehrender ,materien zu verwenden sein4 ,so gro nun auch die ,schwierigkeiten sich darstellen mgen1 so scheint die ,untersuchung dennoch ausfhrbar4 ,vorlufig wissen wir1 da gegen einen groen ,kohlenstoff- und ,wasserstoffgehalt in der ,gehirnsubstanz alle ,erfahrungen sprechen2 die ,abwesenheit von ,stickstoff als ,bestandtheil der ,nerven- und ,gehirnsubstanz erscheint jedenfalls unwahrscheinlich4 ,sie darf ferner nicht zu den ,fetten gerechnet werden1 denn wir finden sie mit ,natron vereinigt2 alle ,fette sind aber ,glycerylverbindungen4 ,was den ,phosphorgehalt der ,gehirnsubstanz betrifft1 so haben wir ber den ,zustand1 in welchem der ,phosphor darin enthalten ist1 nur ,vermuthungen4 ,walchner beobachtete vor ,kurzem1 da sich aus einem ,brunnentroge in ,carlsruhe1 auf dessen ,boden ,fische faulten1 selbstentzndliches ,phosphorwasserstoffgas in ,blasen entwickelte1 und auch in der ,fulni der ,gehirnsubstanz sind phosphorreiche ,gase beobachtet worden,f#ac4 #ac ,das ,museum zu ,genf bergab eine groe ,portion ,weingeist1 der zur ,aufbewahrung von ,thieren 7,fischen7 gedient hatte1 an ,herrn ,leroyer1 ,apotheker1 der seine ,reinigung bernahm4 ,er destillirte denselben ber ein ,gemenge von ,chlorcalcium mit gebranntem ,kalk und dampfte den ,rckstand an der ,luft ber ,feuer ab4 ,sobald die ,masse eine gewisse ,consistenz und eine hhere ,temperatur angenommen hatte1 entwickelte sich eine auerordentliche ,menge entzndliches ,phosphorwasserstoffgas 7,dumas ,v4 #bfg47 ,dritter ,theil4 ,die ,bewegungserscheinungen im ,thierorganismus4 ,i4 ,die zahllosen ,bilder1 welche sich der menschliche ,geist ber die ,natur und das ,wesen der eigenthmlichen ,ursache geschaffen hat1 welche als der letzte ,grund der ,erscheinungen angesehen werden mu1 die das ,thier- und ,pflanzenleben characterisiren1 mit einem neuen zu vermehren1 drfte nicht der ,beachtung werth gehalten werden1 wenn sich nicht aus den ,vorstellungen ber diese ,ursache1 welche im ,eingang zum ersten ,theil dieser ,schrift entwickelt worden sind1 gewisse ,begriffe als nothwendige ,folgerungen ergben1 deren nhere ,errterung in dem ,folgenden versucht werden soll4 ,von vorne herein mu zugegeben werden1 da alle diese ,folgerungen ihre ,bedeutung verlieren1 wenn der ,beweis gefhrt werden kann1 da die ,ursache der ,lebensthtigkeit mit anderen bekannten ,ursachen1 welche ,bewegung oder ,form- und ,beschaffenheitsnderungen der ,materie bewirken1 in ihren ,aeuerungen nichts gemein hat4 ,eine ,vergleichung ihrer ,eigenthmlichkeiten mit der ,wirkungsweise dieser anderen ,ursachen1 kann brigens schon deshalb keinen ,nachtheil bringen1 weil die ,natur und das ,wesen einer ,naturerscheinung nicht durch ,abstraction1 sondern nur durch vergleichende ,beobachtungen erkennbar sind4 ,wenn die ,lebenserscheinungen nmlich als ,aeuerungen einer eigenthmlichen ,kraft angesehen werden1 so mssen die ,wirkungen dieser ,kraft an gewisse erforschbare ,gesetze gebunden sein1 die mit den allgemeinsten ,gesetzen des ,widerstandes und der ,bewegung im ,einklange sind1 welche die ,weltkrper und ,weltkrpersysteme in ihren ,bahnen erhalten1 wodurch ,form- und ,beschaffenheitsnderungen in den ,krpern bedingt werden1 ganz abgesehen von dem ,stoff1 welcher als ,trger der ,lebenskraft sich darstellt1 oder der ,form1 in der sich die ,lebenskraft uert4 ,die ,lebenskraft giebt sich in einem belebten ,krpertheil als eine ,ursache der ,zunahme an ,masse1 sowie des ,widerstandes gegen uere ,thtigkeiten zu erkennen1 welche die ,form1 ,beschaffenheit und ,zusammensetzung der ,elementartheilchen ihres ,trgers zu ndern streben4 ,als eine ,kraft der ,bewegung1 ,form- und ,beschaffenheitsnderung der ,materie zeigt sie sich durch ,strung und ,aufhebung des ,zustandes der ,ruhe1 in dem sich die chemischen ,krfte befinden1 durch welche die ,bestandtheile der ihren ,trgern zugefhrten ,verbindungen1 die wir als ,nahrungsstoffe kennen1 zusammengehalten werden4 ,die ,lebenskraft bewirkt eine ,zersetzung dieser ,nahrungsstoffe1 sie hebt die ,kraft der ,anziehung auf1 die zwischen ihren kleinsten ,theilchen unausgesetzt thtig ist1 sie ndert die ,richtung der chemischen ,krfte in der ,art1 da die ,elemente der ,nahrungsstoffe sich in einer andern ,weise ordnen1 da sie zu neuen1 den ,trgern der ,lebenskraft gleichen oder unhnlichen ,verbindungen zusammentreten2 sie ndert die ,richtung und ,strke der ,cohsionskraft1 sie hebt den ,cohsionszustand der ,nahrungsmittel auf und zwingt die neuen ,verbindungen1 zu ,formen zusammenzutreten1 welche keine ,aehnlichkeit mit den ,formen haben1 welche durch die frei 7ohne ,widerstand7 wirkende ,cohsionskraft gebildet werden4 ,die ,lebenskraft uert sich als eine ,kraft der ,anziehung1 insofern die durch die ,form- und ,beschaffenheitsnderung des ,nahrungsstoffes neu gebildete ,verbindung1 bei gleicher ,zusammensetzung mit ihrem ,trger1 zu einem ,bestandtheil dieses ,trgers wird4 ,die dem ,trger der ,lebenskraft unhnlichen1 neuerzeugten ,verbindungen treten aus dem ,krpertheile aus1 sie erleiden in der ,form gewisser ,secretionen1 anderen ,krpertheilen zugefhrt1 bei ihrer ,berhrung damit1 eine ,reihe hnlicher ,vernderungen4 ,als ,widerstand giebt sich die ,lebenskraft in belebten ,krpertheilen zu erkennen1 insofern durch sie1 durch ihr ,vorhandensein in ihren ,trgern1 die ,elemente derselben das ,vermgen erlangen1 ,strungen und ,aenderungen in ihrer ,form und ,zusammensetzung durch uere ,thtigkeiten zu widerstehen1 eine ,fhigkeit1 die sie fr sich als chemische ,verbindungen nicht besitzen4 ,wie bei anderen ,krften umfat der ,begriff einer ungleichen ,intensitt der ,lebenskraft in einem belebten ,krpertheil nicht nur die ungleiche ,fhigkeit der ,zunahme an ,masse und der ,ueberwindung von 7chemischen7 ,widerstnden1 sondern man bezeichnet damit auch gradezu die ,verschiedenheit in der ,gre des ,widerstandes selbst1 den die ,theile oder ,bestandtheile eines belebten ,krpertheils einer ,aenderung in der ,form und ,zusammensetzung durch neue uere einwirkende ,ursachen entgegensetzen2 ganz hnlich wie die ,strke der ,cohsionskraft oder der ,affinitt in gradem ,verhltni steht zu dem ,widerstande1 den diese ,krfte einer uern mechanischen oder chemischen ,ursache entgegensetzen1 welche die ,theile einer ,verbindung von einander zu trennen strebt4 ,die ,aeuerungen der ,lebenskraft sind abhngig von einer gewissen ,form ihrer ,trger und einer bestimmten ,zusammensetzung der ,substanz des lebendigen ,krpertheils4 ,die ,fhigkeit der ,zunahme an ,masse in einem belebten ,krpertheil wird bedingt durch die unmittelbare ,berhrung mit ,stoffen1 die sich zu einer ,zersetzung eignen1 oder deren ,elementartheile zu ,bestandtheilen des ,trgers der ,lebensthtigkeit bergehen knnen4 ,die ,aeuerung der ,zunahme setzt voraus1 da die einwirkende ,lebenskraft mchtiger ist1 als der ,widerstand1 den die chemische ,kraft einer ,zersetzung oder ,umsetzung der ,elementartheile der ,nahrungsstoffe ihr entgegensetzt4 ,die ,aeuerungen der ,lebenskraft sind abhngig von einer gewissen ,temperatur2 weder in einer ,pflanze1 noch in einem ,thiere zeigen sich ,lebenserscheinungen1 wenn die ,temperatur in gewissen ,verhltnissen abnimmt4 ,die ,lebenserscheinungen eines belebten ,organismus nehmen an ,strke und ,intensitt durch ,wrmeentziehung ab1 wenn die ,temperatur1 welche er besitzt1 nicht durch andere ,ursachen wieder erneuert wird4 ,entziehung von ,nahrungsstoff setzt allen ,lebensuerungen eine bestimmte ,grenze4 ,der ,contact der belebten ,krpertheile mit ,nahrungsstoff wird in dem ,thierorganismus bedingt durch eine mechanische ,kraft1 welche in ihm selbst erzeugt wird und gewissen ,organen die ,fhigkeit giebt1 ,ortsvernderungen zu bewirken1 eine mechanische ,bewegung hervorzubringen1 mechanische ,widerstnde aufzuheben4 ,man kann einem ruhenden ,krper eine gewisse ,bewegung ertheilen durch eine ,menge in ihren ,aeuerungen hchst verschiedener ,krfte2 wir setzen ein ,uhrwerk in ,bewegung durch ein fallendes ,gewicht 7durch die ,schwere71 durch eine gespannte ,feder 7durch ,elasticitt74 ,wir bringen jede ,art von ,bewegungen hervor durch die elektrische oder magnetische ,kraft1 sowie durch die chemischen ,krfte1 ohne da wir im ,stande sind zu sagen1 wenn wir die ,aeuerung dieser ,thtigkeiten nur in ihrer ,erscheinung ins ,auge fassen1 durch welche von diesen verschiedenen ,ursachen des ,ortswechsels der ruhende ,krper die ,bewegung oder ,geschwindigkeit empfangen hat4 ,in dem ,organismus des ,thieres kennen wir nur eine ,quelle der bewegenden ,kraft1 und diese ,quelle ist die nmliche ,ursache1 welche die ,zunahme belebter ,krpertheile an ,masse bedingt1 welche ihnen das ,vermgen giebt1 ueren ,actionen ,widerstand zu leisten1 es ist die ,lebenskraft4 ,um zu einer klaren ,einsicht dieser in ihrer ,form so verschiedenen ,aeuerungen der ,lebenskraft zu gelangen1 mu man sich erinnern1 da eine jede ,kraft sich in einer ,materie durch zwei fr die ,beobachtung durchaus verschiedene ,zustnde der ,thtigkeit zu erkennen giebt4 ,die in den ,theilchen eines ,steins vorhandene ,kraft der ,schwere ertheilt ihnen ein unausgesetztes ,streben1 sich nach dem ,mittelpunkte der ,erde hinzubewegen4 ,fr die ,wahrnehmung verschwindet diese ,thtigkeit1 wenn der ,stein z4 ,b4 auf einem ,tische liegt1 dessen ,theile der ,aeuerung seiner ,schwere einen ,widerstand entgegensetzen4 ,die auf ihn wirkende ,kraft ist stets vorhanden1 sie uert sich als ,druck auf die ,unterlage1 allein er bleibt auf seinem ,platze1 er besitzt keine ,bewegung4 ,mit ,gewicht bezeichnen wir die ,aeuerung seiner ,schwere im ,zustande der ,ruhe4 ,was den ,stein am ,fallen hindert1 ist ein ,widerstand1 welcher bewirkt wird durch eine ,kraft der ,anziehung1 mit welcher die ,theilchen des ,holzes zusammenhngen2 eine ,wassermasse wrde ihn am ,fallen nicht gehindert haben4 ,wenn die ,kraft1 welche die ,theilchen des ,steins nach dem ,mittelpunkte der ,erde hintreibt1 grer wre als die ,kraft1 womit die ,holztheilchen zusammenhngen1 so wrde die ,cohsionskraft berwunden werden1 sie wrde den ,stein am ,fallen nicht hindern knnen4 ,nehmen wir den ,tisch und damit die ,kraft hinweg1 welche die ,aeuerung der ,schwere aufgehoben hatte1 so zeigt sich die letztere als die ,ursache der ,ortsvernderung des ,steins1 er kommt in ,bewegung1 d4 h4 er fllt3 ,widerstand ist stets eine ,kraft4 ,je nachdem wir ihn krzere oder lngere ,zeit fallen lassen1 erlangt er ,fhigkeiten1 die er im ruhenden ,zustande nicht besa1 er erhlt nmlich das ,vermgen1 schwchere oder strkere ,widerstnde 7,krfte7 aufzuheben1 oder ruhenden ,krpern ,bewegung mitzutheilen4 ,von einer gewissen ,hhe herabfallend macht er einen bleibenden ,eindruck an dem ,orte1 den er berhrt1 von einer noch grern ,hhe 7lngere ,zeit7 fallend1 macht er ein ,loch in die ,tischplatte2 seine eigene ,bewegung theilt sich einer gewissen ,anzahl ,holztheilchen mit1 die nun mit dem ,steine selbst fallen4 ,keine dieser ,eigenschaften besa der ruhende ,stein4 ,die erlangte ,geschwindigkeit ist stets die ,wirkung der bewegenden ,kraft4 ,sie ist unter sonst gleichen ,umstnden dem ,druck proportional4 ,ein frei fallender ,krper gewinnt nach einer ,sekunde eine ,geschwindigkeit von #cj ,fu4 ,derselbe ,krper auf dem ,monde fallend1 wrde in einer ,sekunde nur eine ,geschwindigkeit von _/ #j1a ,zoll gewinnen1 weil dort die ,intensitt der ,schwere 7der ,druck1 welcher auf den ,krper wirkt1 die bewegende ,kraft7 #cfjj mal kleiner ist4 ,wenn der ,druck gleichfrmig fortwirkt1 so steht die ,geschwindigkeit genau im ,verhltni zum ,druck1 dergestalt1 da z4 ,b4 der #cfjjmal langsamer fallende ,krper nach #cfjj ,sekunden dieselbe ,geschwindigkeit annimmt1 wie der andere nach einer ,sekunde4 ,die ,wirkung ist folglich nicht der bewegenden ,kraft allein1 noch der ,zeit allein1 sondern dem ,druck1 multiplicirt mit der ,zeit ,kraftmoment1 proportional4 ,in zwei gleichen ,krpermassen bezeichnet die ,geschwindigkeit das ,kraftmoment4 ,unter dem ,einflu desselben ,drucks bewegt sich aber ein ,krper um so langsamer1 je grer seine ,masse2 die doppelte ,masse braucht1 um in gleicher ,zeit eine gleiche ,geschwindigkeit zu erlangen1 einen doppelten ,druck1 oder sie mu unter dem einfachen ,drucke eine doppelt so lange ,zeit in ,bewegung bleiben4 ,um einen ,ausdruck fr die ganze eingetretene ,wirkung zu haben1 mu man daher1 die ,masse mit ihrer ,geschwindigkeit multipliciren4 ,dieses ,product heit ,bewegungsgre4 ,die ,gre der ,bewegung eines ,krpers mu in allen ,fllen dem ,kraftmoment genau entsprechen4 ,gre der ,bewegung und ,kraftmoment wird auch schlechtweg mit ,kraft bezeichnet1 weil man sich vorstellt1 da ein kleiner ,druck1 der z4 ,b4 #aj ,sekunden gewirkt hat1 ebensoviel werth ist1 als ein zehnmal grerer ,druck1 der nur eine ,sekunde thtig war4 ,bewegungsmoment heit in der ,mechanik die ,wirkung einer ,kraft ohne ,rcksicht auf die ,zeit 7,geschwindigkeit71 in welcher sie zur ,aeuerung kam4 -- ,wenn ein ,mann z4 ,b4 dreiig ,pfunde #ajj ,fu hoch hebt1 ein zweiter dreiig ,pfund auf #bjj ,fu ,hhe1 so hat der zweite doppelt so viel ,kraft wie der erste verwendet2 ein dritter welcher #fj ,pfund auf #ej ,fu ,hhe gehoben hat1 verbraucht dazu nicht mehr ,kraft wie der erste1 um #cj ,pfund #ajj ,fu hoch zu heben4 ,die ,bewegungsmomente des ersten 7#cj #ajj7 und des dritten 7#fj #ej7 sind sich gleich1 das ,bewegungsmoment des zweiten 7#cj #bjj7 ist doppelt so gro4 ,kraftmomente und ,bewegungsmomente sind demnach in der ,mechanik ,ausdrcke oder ,mastbe fr ,kraftwirkungen1 die sich auf eine in gegebener ,zeit erlangte ,geschwindigkeit oder auf einen gegebenen ,raum beziehen2 in diesem ,sinne lassen sie sich auf die ,wirkungen aller anderen ,ursachen der ,bewegung1 ,form- und ,beschaffenheitsvernderung bertragen1 wie gro oder wie klein auch der ,raum oder die ,zeit sein mag1 in der sich ihre ,wirkung fr die ,sinne offenbart4 ,eine jede ,kraft uert sich demnach in der ,materie als ,widerstand gegen uere ,ursachen der ,orts- 7,form- und ,beschaffenheits-7 ,vernderung2 als ,bewegung-erzeugende ,kraft zeigt sie sich1 wenn ihr keine ,widerstnde entgegenstehen oder in der ,ueberwindung von ,widerstnden4 ,eine und dieselbe ,kraft wirkt ,bewegung mittheilend und ,bewegungen vernichtend2 in dem einen ,falle1 wenn ihrer ,thtigkeitsuerung keine ,widerstnde entgegenstehen2 in dem andern1 wenn sie selbst die ,aeuerung einer andern ,ursache der ,bewegung 7,form- und ,beschaffenheits-,aenderung7 aufhebt4 ,gleichgewicht 7oder ,ruhe7 heit der ,zustand der ,thtigkeit1 wo ein ,kraft- oder ,bewegungsmoment1 durch ein entgegengesetztes ,kraft- oder ,bewegungsmoment aufgehoben ist4 ,beide ,thtigkeitsuerungen beobachten wir an der ,kraft1 welche den belebten ,krpertheilen ihre eigenthmlichen ,eigenschaften giebt4 ,durch ,aufhebung der zwischen den ,bestandtheilen der ,nahrungsstoffe wirkenden chemischen ,krfte 7der ,cohsion und ,affinitt71 durch ,aenderung der ,lage oder des ,ortes1 in welchem sich ihre ,elementartheilchen befinden1 giebt sich die ,lebenskraft als bewegende ,kraft zu erkennen2 sie uert sich als ,bewegung erzeugende ,kraft durch ,ueberwindung der chemischen ,anziehung der ,bestandtheile der ,nahrungsstoffe und als die ,ursache1 die sie zwingt1 sich in einer neuen ,ordnung mit einander zu vereinigen4 ,es ist klar1 da einem belebten ,krpertheil1 welcher also die ,fhigkeit besitzt1 ,widerstnde aufzuheben und den ,elementartheilchen der ,nahrungsstoffe eine ,bewegung mitzutheilen durch die in ihm frei sich uernde ,lebenskraft1 ein ,bewegungsmoment zukommen mu1 was ja nichts anderes ist1 als das ,ma der eingetretenen ,bewegung1 ,form- und ,beschaffenheits-,aenderung4 ,wir wissen1 da dieses ,bewegungsmoment der ,lebenskraft in einem belebten ,krpertheil verwendbar ist1 um ruhenden ,materien ,bewegung zu ertheilen 7,zersetzung zu bewirken1 ,widerstnde aufzuheben71 und wenn die ,lebenskraft in ihren ,aeuerungen sich hnlich verhlt wie andere ,krfte1 so mu dieses ,bewegungsmoment mitgetheilt oder fortgepflanzt werden knnen durch ,materien1 die in sich selbst durch eine entgegenwirkende ,thtigkeit seine freie ,aeuerung nicht aufheben4 ,die durch irgend eine ,ursache gewonnene ,bewegung eines ,stoffes oder einer ,materie kann in sich selbst nicht vernichtet werden1 sie kann zwar fr die ,wahrnehmung verschwinden1 allein auch aufgehoben durch ,widerstnde 7durch entgegengesetzte ,kraftwirkungen7 wird ihr ,effect nicht vernichtet4 ,der fallende ,stein bt durch seine im ,fallen gewonnene ,bewegungsgre1 auf dem ,tische angelangt1 eine ,wirkung aus2 der hervorgebrachte ,eindruck auf das ,holz1 die ,geschwindigkeit1 welche von der seinigen sich auf die ,holztheile bertrgt1 ist sein ,effect4 ,uebertragen wir die ,begriffe von ,bewegung1 ,gleichgewicht und ,widerstand auf die chemischen ,krfte1 die in ihrer ,wirkungsweise der ,lebenskraft unendlich nher stehen1 als die ,schwere1 so wissen wir mit der grten ,bestimmtheit1 da sie nur bei unmittelbarer ,berhrung sich thtig zeigen2 wir wissen1 da die ungleiche ,fhigkeit chemischer ,verbindungen1 ,widerstand gegen uere ,strungen zu leisten1 gegen die ,einwirkung der ,wrme1 der elektrischen ,kraft1 die ihre ,theilchen zu trennen streben1 so wie ihr ,vermgen ,widerstnde in anderen ,verbindungen aufzuheben 7,zersetzung zu bewirken71 da mit einem ,worte die in einer ,verbindung thtige ,kraft1 abhngig ist von einer gewissen ,ordnung1 in welcher sich ihre ,elementartheilchen berhren4 ,die nmlichen ,elemente in einer andern ,ordnung mit einander vereinigt1 uern mit anderen ,verbindungen in ,berhrung eine hchst ungleiche ,fhigkeit ,widerstand zu leisten oder ,widerstnde aufzuheben1 in der einen ,form ist die zur ,aeuerung gelangte ,kraft verwendbar 7der ,krper ist activ1 eine ,sure z4 ,b471 in der andern nicht 7er ist indifferent71 in einer dritten ,form ist sein ,kraftmoment der ersten entgegengesetzt 7er ist activ1 aber eine ,basis74 ,aendern wir die ,ordnung der ,elemente1 so sind wir im ,stande1 die ,bestandtheile einer ,verbindung durch einen andern activen ,krper zu trennen1 die1 in einer andern ,form vereinigt1 seiner ,action einen unberwindlichen ,widerstand entgegensetzten4 ,aehnlich wie zwei gleiche unelastische ,massen von gleicher ,geschwindigkeit1 die aus entgegengesetzter ,richtung getrieben1 mit einander in ,berhrung kommend1 zur ,ruhe gelangen1 hnlich also wie zwei gleiche aber entgegengesetzte ,bewegungsmomente sich gegenseitig aufheben1 kann das ,kraftmoment einer chemischen ,verbindung1 durch ein gleiches aber entgegengesetztes ,kraftmoment einer zweiten ,verbindung ganz oder zum ,theil aufgehoben1 allein es kann nicht vernichtet werden1 so lange die ,ordnung nicht gestrt wird1 durch welche die in ihnen wohnende ,kraft zur ,aeuerung gelangt ist4 ,die chemische ,kraft der ,schwefelsure ist im ,gyps eben so ungeschwcht vorhanden1 als im ,vitrioll1 aber fr die ,wahrnehmung ist sie verschwunden2 nehmen wir die ,ursache hinweg1 die ihre ,aeuerung auf andere ,materien aufhob1 so zeigt sie sich in ihrem ,trger mit ihrer ganzen ,strke4 ,so kann die ,cohsionskraft eines festen ,krpers durch eine chemische ,kraft 7in der ,auflsung71 durch ,wrme 7beim ,schmelzen71 fr die ,beobachtung vllig verschwinden1 ohne da sie nur entfernt geschwcht oder vernichtet wre4 ,entfernen wir die ihr entgegenwirkende ,kraftuerung 7den ,widerstand71 so zeigt sie sich in der ,krystallisation unverndert4 ,durch die elektrische ,kraft1 durch die ,wrme1 sind wir im ,stande1 der chemischen ,kraft in ihren ,aeuerungen die mannigfaltigsten ,richtungen zu geben2 wir stellen damit die ,ordnung fest1 in welcher sich die ,elementartheilchen vereinigen sollen4 ,nehmen wir die ,ursache hinweg 7,wrme1 elektrische ,kraft71 die ihrer schwcheren ,anziehung nach der einen ,richtung hin das ,uebergewicht gab1 so wird die strkere ,anziehung nach einer andern ,richtung hin sich unausgesetzt thtig zeigen1 und wenn diese strkere ,anziehung das ,beharrungsvermgen der ,elementartheilchen berwinden kann1 so werden sich die ,elementartheile in einer neuen ,form mit einander vereinigen1 das ist1 es wird eine neue ,verbindung von vernderten ,eigenschaften gebildet werden mssen4 ,in ,verbindungen dieser ,art1 in welchen also die freie ,aeuerung der chemischen ,kraft1 durch andere ,krfte gehindert wurde1 kann ein ,sto1 eine mechanische ,reibung1 die ,berhrung mit einer ,materie1 deren ,elementartheile sich im ,zustande der ,bewegung 7,umsetzung1 ,zersetzung7 befinden1 irgend eine ,ursache von ,auen1 deren ,thtigkeit sich der strkeren ,anziehung der ,elementartheilchen nach einer andern ,richtung hinzufgt1 hinreichen1 um dieser strkeren ,anziehung das ,uebergewicht zu geben1 das ,beharrungsvermgen zu berwinden1 ihre ,form und ,beschaffenheit1 welche sie der ,mitwirkung fremder ,ursachen verdanken1 zu ndern1 ein ,zerfallen der ,verbindung in eine oder mehrere neue ,krper von vernderten ,eigenschaften zu bewirken4 ,umsetzungen1 oder wenn man will1 ,bewegungserscheinungen1 knnen in ,verbindungen dieser ,classe1 bewirkt werden durch die in einer andern chemischen ,verbindung frei und verwendbar wirkende chemische ,kraft1 und zwar ohne da ihre ,aeuerung durch ,widerstnde erschpft oder aufgehoben wird4 ,so wird das ,gleichgewicht in der ,anziehung der ,elemente des ,rohrzuckers1 durch ,berhrung mit einer sehr kleinen ,menge ,schwefelsure aufgehoben2 er verwandelt sich in ,traubenzucker2 ganz hnlich sehen wir die ,elemente des ,amylons sich mit den ,elementen des ,wassers zu einer neuen ,form ordnen1 ohne da die ,schwefelsure1 welche gedient hatte1 um diese ,umsetzung zu bewirken1 ihren chemischen ,charakter verliert1 sie bleibt in ,bezug auf andere ,materien1 auf die sie eine ,wirkung uert1 ebenso activ als wie vorher1 grade so1 als wenn sie keine ,art von ,wirkung auf das ,amylon ausgebt htte4 ,ganz verschieden von der ,aeuerung der sogenannten mechanischen ,krfte haben wir in den chemischen ,krften ,ursachen von ,bewegungserscheinungen1 von ,form- und ,beschaffenheitsnderungen1 ohne wahrnehmbare ,erschpfung der ,kraft1 wodurch sie hervorgerufen werden1 erkannt2 allein der ,grund der fortdauernden ,thtigkeitsuerung bleibt stets derselbe1 es ist der ,mangel einer entgegengesetzten ,thtigkeit 7eines ,widerstandes71 der sie aufzuheben oder ins ,gleichgewicht zu setzen fhig ist4 ,aehnlich wie die ,aeuerungen der chemischen ,krfte 7das ,kraftmoment einer chemischen ,verbindung7 abhngig erscheinen von einer bestimmten ,ordnung1 in der sich ihre ,elementartheilchen berhren1 zeigt die ,erfahrung1 da die ,lebenserscheinungen unzertrennlich von der ,materie sind1 da die ,aeuerungen der ,lebenskraft in einem belebten ,krpertheil bedingt werden durch eine gewisse ,form des ,trgers und durch eine gewisse ,ordnungsweise seiner ,elementartheilchen2 heben wir die ,form oder ,zusammensetzung des ,organs auf1 so verschwinden alle ,lebensuerungen4 ,nichts hindert uns1 die ,lebenskraft als eine besondere ,eigenschaft zu betrachten1 die gewissen ,materien zukommt1 und wahrnehmbar wird1 wenn ihre ,elementartheilchen zu einer gewissen ,form zusammengetreten sind4 ,diese ,vorstellung nimmt den ,lebenserscheinungen nichts von ihrer wunderbaren ,eigenthmlichkeit1 man kann sie als einen ,anhaltspunkt betrachten1 von dem aus sich eine ,untersuchung derselben1 sowie die ,erforschung ihrer ,gesetze anknpfen lt1 ganz so wie man die ,eigenschaften und ,gesetze der ,bewegungen des ,lichts1 als abhngig von einer ,lichtmaterie1 oder einem ,aether betrachtet1 der mit den erforschten ,gesetzen nichts weiter zu thun hat4 ,in dieser ,form gedacht1 vereinigt die ,lebenskraft in ihren ,aeuerungen alle ,eigenthmlichkeiten der chemischen ,krfte und der nicht minder wunderbaren ,ursache1 die wir als den letzten ,grund der elektrischen ,erscheinungen ansehen4 ,die ,lebenskraft uert sich nicht wie die ,schwerkraft oder magnetische ,kraft in unendlichen ,entfernungen1 sondern sie ist1 wie die chemischen ,krfte1 nur bei unmittelbarer ,berhrung thtig1 sie wird durch einen ,complex materieller ,theile wahrnehmbar4 ,ein belebter ,krpertheil erhlt nach obiger ,voraussetzung die ,fhigkeit1 ,widerstand zu leisten und ,widerstnde aufzuheben1 durch das ,zusammentreten seiner ,elementartheilchen in einer gewissen ,form und er mu1 so lange diese ,form und ,ordnung durch entgegengesetzte ,krfte nicht aufgehoben wird1 seine ,kraft unausgesetzt zu behaupten vermgen4 ,wenn durch den ,act der ,thtigkeitsuerung eines belebten ,krpertheils die ,elemente der ,nahrungsstoffe in der ihm gleichen ,form und ,beschaffenheit zusammengetreten sind1 so erlangen sie eine ihm gleiche ,fhigkeit2 es gelangt durch dieses ,zusammentreten die in ihnen wohnende ,lebenskraft zur freien ,aeuerung1 sie wird in gleicher ,weise verwendbar4 ,wenn man sich nun erinnert1 da alle ,nahrungsstoffe belebter ,organismen ,verbindungen zweier oder mehrerer ,elemente sind1 welche durch chemische ,krfte zusammengehalten werden1 wenn man erwgt1 da in dem ,act der ,thtigkeitsuerung eines belebten ,krpertheils die ,elemente der ,nahrungsstoffe in einer andern ,ordnung zusammentreten1 so ist vllig gewi1 da das ,kraft- oder ,bewegungsmoment der ,lebenskraft strker war1 als die zwischen den ,elementen der ,nahrung sich uernde chemische ,anziehung,f#ad4 #ad ,die ,hnde eines ,mannes1 welcher mit einem ,seile #cj ,pfund #ajj ,fu hoch hebt1 legen einen ,weg von #ajj ,fu zurck1 whrend seine ,muskelthtigkeit einem ,widerstand 7,druck7 von #cj ,pfunden das ,gleichgewicht hlt4 ,wre die von dem ,manne anwendbare ,kraft nicht grer1 als um dem ,druck von dreiig ,pfunden das ,gleichgewicht zu halten1 so wrde er nicht vermgend sein1 das ,gewicht zu der angegebenen ,hhe zu heben4 ,die chemische ,kraft1 welche die ,bestandtheile zusammenhielt1 wirkte gleich einem ,widerstande1 welcher berwunden wurde durch die active ,lebenskraft4 ,wren beide gleich gewesen1 so wrde keine ,art von wahrnehmbarer ,wirkung eingetreten sein2 bei berwiegender chemischer ,action wrde der belebte ,krpertheil eine ,vernderung erlitten haben4 ,wenn wir uns nun denken1 da eine gewisse ,quantitt von ,lebenskraft dazu verwendet werden mute1 um sich mit der chemischen ,kraft ins ,gleichgewicht zu setzen1 so bleibt immer noch ein ,ueberschu von ,kraft1 durch welchen die ,zersetzung bewirkt wurde2 in diesem ,ueberschu besteht das ,kraftmoment des belebten ,krpertheils1 durch den die ,zersetzung bewerkstelligt wurde2 er erhlt durch ihn ein dauerndes ,vermgen1 weitere ,zersetzungen zu bewirken und seinen ,zustand1 seine ,form und ,beschaffenheit gegen uere ,actionen zu behaupten4 ,wir knnen uns denken1 da dieser ,ueberschu hinweggenommen und in einer andern ,weise verwendet werden kann2 das ,bestehen des belebten ,krpertheils wrde dadurch nicht gefhrdet werden1 eben weil in diesem ,falle ein ,ruhe- und ,gleichgewichtszustand eintreten wrde2 allein mit der ,hinwegnahme dieses ,ueberschusses wrde er seine ,fhigkeit der ,zunahme an ,masse1 sein ,vermgen weitere ,zersetzungen zu bewirken1 ueren ,ursachen von ,strungen zu widerstehen1 verlieren4 ,wenn ihm in diesem ,gleichgewichtszustande ,sauerstoff 7eine chemische ,action7 zugefhrt werden wrde1 so wrde dessen ,streben1 sich mit einem ,elemente des belebten ,krpertheils zu vereinigen1 kein ,hinderni entgegenstehen1 eben weil ihm das ,vermgen1 ,widerstand zu leisten1 durch anderweitige ,verwendung von ,lebenskraft genommen worden ist4 ,je nach der ,menge des zugefhrten ,sauerstoffs wrde eine entsprechende ,menge des belebten ,krpertheils seinen ,zustand des ,lebens verlieren und die ,form einer chemischen ,verbindung erhalten von einer dem belebten ,stoff unhnlichen ,zusammensetzung1 es wrde mit einem ,worte ein ,wechsel in den ,eigenschaften der belebten ,verbindung1 ein ,stoffwechsel entstehen4 ,wenn wir erwgen1 da die ,fhigkeit der ,zunahme an ,masse in der ,pflanze beinahe keine ,grenze hat1 da hundert ,weidenzweige1 von einem ,baume genommen1 zu hundert ,bumen werden1 so kann man kaum einen ,zweifel hegen1 da mit dem ,zusammentreten der ,elemente des ,nahrungsstoffs zu einem ,bestandtheil der ,pflanze1 zu dem vorhandenen ,kraftmoment1 in dem neugebildeten ,pflanzentheile ein neues ,kraftmoment hinzukommt1 in der ,art1 da mit der ,zunahme an ,masse die ,summe von ,lebenskraft wchst4 ,je nach der ,quantitt verwendbarer ,lebenskraft ndern sich die ,producte1 die durch ihre ,thtigkeit aus dem zugefhrten ,nahrungsstoff gebildet werden4 ,die ,bestandtheile der ,knospe1 der ,wurzelfaser1 des ,blattes1 der ,blthe und ,frucht sind hchst verschieden2 die chemische ,kraft1 wodurch ihre ,elemente zusammen gehalten werden1 ist sehr ungleich4 ,von den stickstofffreien ,bestandtheilen der ,pflanzen kann man behaupten1 da kein ,theil des ,kraftmomentes verwendet wird1 um ihre ,form und ,beschaffenheit zu behaupten1 sobald ihre ,elemente einmal in der ,ordnung zusammengetreten sind1 in der sie zu ,trgern der ,lebenskraft werden4 ,ganz verschieden verhalten sich die stickstoffhaltigen ,pflanzenstoffe1 denn sie gehen1 wie man gewhnlich sagt1 von der ,pflanze getrennt1 von selbst in ,ghrung und ,fulni ber4 ,die ,ursache dieser ,zersetzung oder ,umsetzung ihrer ,elemente ist die chemische ,action1 welche der ,sauerstoff auf einen ihrer ,bestandtheile ausbt4 ,wir wissen nun1 da1 so lange die ,pflanze ,lebenserscheinungen zeigt1 ,sauerstoffgas von ihrer ,oberflche abgeschieden wird1 da dieser ,sauerstoff ohne alle ,wirkung ist auf die ,bestandtheile der lebendigen ,pflanze1 zu denen er sonst die grte ,anziehung besitzt1 und es ist klar1 da eine gewisse ,quantitt ,lebenskraft verwendet werden mu1 theils um die ,elemente der complexen stickstoffhaltigen ,bestandtheile1 in der ,form1 ,beschaffenheit und ,ordnung zu erhalten1 die ihnen zukommt1 theils als ,widerstand gegen die unaufhrliche ,einwirkung des ,sauerstoffs der ,luft auf ihre ,elemente1 so wie des ,sauerstoffs1 der in ihrem ,organismus durch den ,lebensproce abgeschieden wird4 ,mit der ,zunahme an diesen vernderlichen ,bestandtheilen1 in der ,blthe z4 ,b4 und in der ,frucht1 wchst die ,summe von chemischer ,kraft1 deren freie ,aeuerung durch ein entsprechendes ,ma von ,lebenskraft im ,gleichgewicht gehalten1 als ,widerstand verbraucht wird4 ,die ,pflanze nimmt so lange an ,masse zu1 bis sich die in ihr wohnende ,lebenskraft mit allen ueren ,ursachen1 die ihrer ,aeuerung entgegenwirken1 ins ,gleichgewicht gesetzt hat1 eine jede neue ,ursache von ,strung1 die sich den vorhandenen hinzufgt 7,temperaturwechsel c471 nimmt ihr jetzt die ,fhigkeit1 ,widerstand zu leisten1 sie stirbt ab4 ,in den perennirenden ,pflanzen 7den ,holzpflanzen z4 ,b47 ist die ,masse der vernderlichen ,bestandtheile 7der stickstoffhaltigen71 verglichen mit den stickstofffreien1 so klein1 da von der ganzen ,summe von ,kraft1 als ,widerstand1 nur ein verschwindendes ,moment verbraucht wird2 bei den jhrigen ,pflanzen ist dieses ,verhltni umgekehrt4 ,in allen ,perioden des ,lebens einer ,pflanze wird die vorhandene active 7durch ,widerstnde nicht aufgehobene7 ,lebenskraft nur zu einer ,form von ,lebensuerung verwendet1 zur ,zunahme an ,masse nmlich1 zur ,ueberwindung von ,widerstnden2 kein ,theil der ,kraft wird zu anderen ,zwecken verbraucht4 ,in dem ,organismus des ,thieres zeigt sich die ,lebenskraft1 wie in der ,pflanze in der ,fhigkeit der ,zunahme an ,masse1 als die ,ursache des ,widerstandes gegen uere ,einwirkungen1 allein die ,zunahme so wie der ,widerstand sind in gewisse ,grenzen eingeschlossen4 ,wir beobachten nmlich1 da der ,uebergang der ,nahrungsstoffe in ,blut1 die ,berhrung des ,blutes mit den belebten ,krpertheilen bedingt wird von einer mechanischen ,kraft1 deren ,aeuerung von besonderen ,organen ausgeht und vermittelt wird durch ein besonderes ,system von ,apparaten1 denen die ,fhigkeit zukommt1 die empfangene ,bewegung fortzupflanzen und zu verbreiten2 von einem zweiten ,systeme hnlicher ,apparate finden wir das ,vermgen des ,thieres abhngig1 den ,ort zu wechseln und durch seine ,glieder mechanische ,effecte hervorzubringen4 ,diese ,apparate1 so wie die von ihnen ausgehenden ,bewegungserscheinungen1 fehlen in der ,pflanze4 ,um sich ein klares ,bild ber den ,ursprung und die ,quelle der mechanischen ,bewegungen im ,thierkrper zu verschaffen1 drfte es eine ,erleichterung sein1 sich an die ,wirkungsweise anderer ,krfte zu erinnern1 welche der ,lebenskraft in ihren ,aeuerungen am nchsten stehen4 ,wenn wir eine ,anzahl ,zink- und ,kupferplatten in einer gewissen ,weise geordnet mit einer ,sure in ,berhrung bringen1 so tritt1 wenn man die beiden uersten ,punkte des ,apparates mit einem ,metalldraht in ,verbindung setzt1 eine chemische ,action an den ,zinkplatten ein1 und der ,draht erhlt in ,folge dieser ,action die merkwrdigsten und wunderbarsten ,eigenschaften4 ,dieser ,draht zeigt sich nmlich als der ,trger einer ,kraft1 welche durch ihn mit auerordentlicher ,schnelligkeit nach allen ,richtungen hingeleitet und fortgepflanzt werden kann2 er ist der ,leiter oder ,fortpflanzer einer ununterbrochenen ,reihe von ,thtigkeits-,aeuerungen4 ,eine solche ,fortpflanzung von ,bewegung ist nicht denkbar1 wenn in dem ,drahte eine ,ursache des ,widerstandes zu berwinden wre1 jeder ,widerstand wrde einen ,theil der bewegenden ,kraft zur ruhenden machen4 ,wird der ,draht in der ,mitte zerschnitten1 sein ,zusammenhang unterbrochen1 so hrt damit die ,fortpflanzung der ,kraft auf1 und wir sehen1 da in diesem ,falle die ,action der ,sure auf das ,zink augenblicklich aufhrt4 ,stellen wir die ,verbindung wieder her1 so tritt die verschwundene ,action mit ihrer ganzen ,energie wieder ein4 ,wir knnen durch die in dem ,drahte vorhandene ,thtigkeit eine ,menge der verschiedenartigsten ,effecte bewirken1 ,widerstnde aller ,art berwltigen1 ,lasten heben1 ,schiffe in ,bewegung setzen1 und1 was noch weit merkwrdiger ist1 dieser ,draht verhlt sich wie eine hohle ,rhre1 in welcher ein ,strom von chemischer ,kraft frei und ohne ,hinderni circulirt4 ,die ,eigenschaften1 die wir als festgekettet an gewisse ,materien mit dem ,ausdruck der strksten und energischsten ,verwandtschaft bezeichnen1 wir finden sie1 dem ,anschein nach1 frei und ungebunden an diesem ,drahte wieder1 wir knnen sie1 von ihm aus1 auf andere ,materien bertragen und ihnen damit eine ,affinitt 7die ,fhigkeit1 ,verbindungen einzugehen7 ertheilen1 die ihnen fr sich nicht zukommt2 je nach der ,quantitt der ,kraft1 die in dem ,drahte circulirt1 knnen wir damit ,verbindungen zerlegen1 deren ,elemente die mchtigste ,verwandtschaft zu einander haben1 und an allen diesen ,thtigkeitsuerungen nimmt die ,substanz des ,drahtes nicht den geringsten ,antheil1 er ist nur der ,leiter der ,kraft4 ,an diesem ,drahte beobachten wir noch berdies ,erscheinungen der ,anziehung und ,abstoung1 die wir dem aufgehobenen ,gleichgewichtszustande der elektrischen und magnetischen ,kraft zuschreiben mssen1 und es stellen sich bei der ,wiederherstellung des ,gleichgewichts des gestrten elektrischen ,zustandes1 ,licht und ,wrme1 als ihre nie fehlenden ,begleiter ein4 ,alle diese merkwrdigen ,erscheinungen werden hervorgerufen durch die chemische ,action1 welche ,sure und ,zink auf einander ausben1 sie sind begleitet von einer ,form- und ,beschaffenheitsnderung1 welche beide erleiden4 ,die ,sure verliert ihren chemischen ,character1 das ,zink geht eine ,verbindung mit ihr ein4 ,die in dem ,metalldrahte hervorgerufenen ,thtigkeitsuerungen1 sie sind eine unmittelbare ,folge des ,wechsels in ihren ,eigenschaften4 ,ein ,theilchen ,sure nach dem andern verliert seine1 ihm zukommenden1 chemischen ,eigenschaften und wir sehen1 da in eben diesem ,grade der ,draht eine chemische1 mechanische1 galvanische oder magnetische ,kraft1 oder wie man sie nennen will1 empfngt2 je nach der ,anzahl von ,theilchen der ,sure1 welche in einer und derselben ,zeit diese ,vernderung erfahren 7je nach der ,oberflche des ,zinks71 empfngt der ,draht eine grere oder geringere ,quantitt von diesen ,krften4 ,die ,fortdauer des ,stromes von ,kraft hngt ab von der ,fortdauer der chemischen ,action1 die ,fortdauer der chemischen ,action ist aufs engste geknpft1 an die ,ableitung der ,kraft4 ,hindern wir die ,fortpflanzung der ,kraft1 so behlt die ,sure ihren chemischen ,character2 wird sie zur ,ueberwindung von chemischen oder mechanischen ,widerstnden verbraucht1 zur ,zersetzung chemischer ,verbindungen oder zur mechanischen ,bewegung1 so dauert die chemische ,action fort1 das heit1 ein ,theilchen ,sure nach dem andern wechselt seine ,eigenschaften4 ,wir haben in dem ,vorhergehenden diese merkwrdigen ,erscheinungen in einer ,form aufgefat1 welche unabhngig von den ,erklrungen der ,schule ist4 ,ist die in dem ,drahte circulirende ,kraft1 die elektrische ,kraft8 ist es ,affinitt8 pflanzt sie sich in dem ,leiter wie eine in ,bewegung gesetzte ,flssigkeit1 oder als eine ,reihe von ,bewegungsmomenten1 wie der ,schall1 das ,licht1 von einem ,theilchen des ,leiters zu dem andern fort8 ,alles dieses wei man nicht1 und wird es nie ermitteln4 ,auf die ,wahrheit der ,erscheinungen haben alle ,vorstellungen1 die man ihnen als ,erklrungen unterlegt1 nicht den geringsten ,einflu1 denn sie beziehen sich lediglich auf die ,form1 in welcher sie sich uern4 ,nur darber ist man nicht im ,zweifel1 da nmlich alle ,effecte1 welche durch den ,draht hervorgebracht werden knnen1 bedingt werden von dem ,wechsel in den ,eigenschaften des ,zinks und der ,sure1 denn der ,ausdruck chemische ,action bezeichnet ja nicht mehr und nicht weniger1 als den ,act ihrer ,vernderung2 da sie abhngig sind1 von dem ,vorhandensein eines ,leiters1 einer ,substanz1 welche die eintretende ,thtigkeitsuerung1 das ,kraftmoment1 fortpflanzt nach allen ,richtungen hin1 wo es durch ,widerstnde nicht aufgehoben wird1 da es also in ein ,bewegungsmoment bergeht1 mit dem man mechanische ,bewegungen hervorbringen kann1 was1 auf andere ,krper bertragen1 diesen alle ,eigenschaften giebt1 deren letzte ,ursache die chemische ,kraft selbst ist2 sie erhalten das ,vermgen1 ,zersetzungen und ,verbindungen zu bewirken1 was ihnen1 ohne ,zufuhr an ,kraft1 durch den ,leiter1 vllig abgehen wrde4 ,wenn wir diese wohlbekannten ,erfahrungen als ,mittel benutzen1 um1 durch sie gefhrt1 die letzte ,ursache der mechanischen ,effecte im ,thierorganismus zu erforschen1 so giebt die ,beobachtung zu erkennen1 da die ,bewegung des ,blutes und der ,sfte von ganz bestimmten ,organen ausgeht1 welche1 wie das ,herz und die ,eingeweide1 die bewegende ,kraft nicht in sich selbst erzeugen1 sondern von anderen ,seiten her empfangen4 ,wir kennen mit zweifelloser ,gewiheit in den ,nerven die ,leiter und ,verbreiter mechanischer ,effecte1 wir wissen1 da durch sie die ,bewegung nach allen ,seiten hin fortgepflanzt wird4 ,fr jede ,bewegung kennen wir einen besondern ,nerven1 einen besondern ,leiter1 mit dessen ,leitungsvermgen1 mit dessen ,unterbrechung sich die ,fortpflanzung verndert oder eine ,grenze findet4 ,durch die ,nerven empfangen alle ,theile des ,thierkrpers1 die ,glieder1 die zu ihren ,functionen1 zum ,ortswechsel1 zur ,hervorbringung mechanischer ,effecte unentbehrliche ,kraft der ,bewegung1 wo die ,nerven fehlen1 vermissen wir ,bewegung2 die an einem ,orte im ,ueberflu erzeugte ,kraft wird den anderen durch die ,nerven zugeleitet1 was das eine ,organ in sich selbst an ,kraft nicht zu erzeugen vermag1 wird ihm von anderen ,seiten zugefhrt1 was ihm an ,lebenskraft fehlt1 um ,widerstand zu leisten gegen uere ,ursachen von ,strungen1 um ,widerstnde aufzuheben1 empfngt es als ,ueberschu von einem andern ,organe1 welches ihn fr sich selbst nicht zu verwenden vermag4 ,wir beobachten ferner1 da die willkhrlichen und unwillkhrlichen ,bewegungen1 da alle mechanischen ,effecte im ,thierorganismus begleitet1 da sie abhngig sind von einer eigenthmlichen ,form- und ,beschaffenheitsnderung in der ,substanz gewisser belebter ,krpertheile1 deren ,zu- oder ,abnahme im engsten ,zusammenhange steht mit dem ,ma von ,bewegung oder mit der ,quantitt von ,kraft1 welche durch die ,bewegungen verzehrt worden ist4 ,als eine unmittelbare ,folge der zur ,aeuerung gelangten1 mechanischen ,kraft sehen wir1 da ein ,theil der ,muskelsubstanz ihre vitalen ,eigenschaften1 ihren ,character des ,lebens verliert1 da sie aus dem belebten ,krpertheile austritt1 da dieser ,theil seine ,fhigkeit der ,zunahme an ,masse1 sein ,vermgen ,widerstand zu leisten1 einbt2 wir finden1 da dieser ,wechsel in den ,eigenschaften begleitet ist von der ,aufnahme eines fremden ,elementes1 des ,sauerstoffs1 in die ,zusammensetzung der belebten ,muskelsubstanz 7hnlich wie die ,sure ihren chemischen ,character durch ,aufnahme von ,zink verlor71 und alle ,erfahrungen beweisen1 da dieser ,uebergang der belebten ,muskelsubstanz1 in ,verbindungen ohne alle ,lebensuerungen1 beschleunigt oder verlangsamt wird1 je nach der ,quantitt der verbrauchten ,kraft zur ,bewegung2 ja da sie sich gegenseitig proportional sind1 da ein rascher ,uebergang der ,muskelsubstanz1 sagen wir1 ein rascher ,stoffwechsel1 eine grere ,quantitt von mechanischer ,kraft und ein greres ,ma von mechanischer ,bewegung 7verbrauchter1 mechanischer ,kraft7 einen rascheren ,stoffwechsel gegenseitig bedingen4 ,aus diesem ganz bestimmten ,zusammenhange des ,stoffwechsels im ,thierkrper mit der durch mechanische ,bewegungen verzehrten ,kraft kann kein anderer ,schlu gezogen werden1 als da die in gewissen1 belebten ,krpertheilen active oder verwendbare ,lebenskraft die ,ursache ist der mechanischen ,effecte des ,thierkrpers4 ,die bewegende ,kraft stammt zweifellos von belebten ,krpertheilen1 sie besaen ein ,kraft- oder ,bewegungsmoment1 was sie in eben dem ,grade verloren1 als andere ein ,kraft- oder ,bewegungsmoment empfangen haben2 sie verlieren ihre ,fhigkeit der ,zunahme an ,masse1 ihr ,vermgen1 ,widerstand gegen uere ,ursachen von ,strungen zu leisten2 es ist klar1 die letzte ,ursache1 die ,lebenskraft1 von denen sie diese ,eigenschaften erhielten1 sie hat zur ,hervorbringung der mechanischen ,kraft gedient1 sie ist als ,bewegung verzehrt worden4 ,wie liee sich in der ,that einsehen1 da ein belebter ,krpertheil den ,zustand des ,lebens verliert1 da er unfhig wird1 der ,einwirkung des im arteriellen ,blute ihm zugefhrten ,sauerstoffs zu widerstehen1 da er das ,vermgen einbt1 chemische ,widerstnde aufzuheben1 wenn das ,kraftmoment der ,lebenskraft1 was ihm alle diese ,eigenschaften gab1 nicht zu anderen ,zwecken verwendet worden wre6 ,durch das ,vermgen der ,leiter 7der ,nerven71 das ,kraftmoment eines belebten ,krpertheils1 den ,effect1 den die in ihm thtige ,lebenskraft auf alle seine ,umgebungen uert1 fortzupflanzen nach anderen ,orten hin1 wo die ,kraft 7d4 h4 ihr ,bewegungsmoment7 ohne alle ,widerstnde verzehrt wird 7ohne ,bewegung tritt kein ,stoffwechsel ein1 ist die ,bewegung eingetreten1 so steht ihr kein ,widerstand entgegen71 wird offenbar in dem belebten ,krpertheil ein ,gleichgewichtszustand zwischen den chemischen ,krften und der noch in ihm wohnenden ,lebenskraft herbeigefhrt1 der ohne diesen ,verbrauch an ,lebenskraft zur mechanischen ,bewegung nicht eingetreten wre4 ,eine jede dem ,organismus fremde ,ursache1 welche auf die ,form1 ,beschaffenheit und ,zusammensetzung des ,organs eine ,wirkung auszuben vermag1 findet jetzt keinen ,widerstand mehr4 ,ohne die ,ableitung der ,kraft und ihre ,verwendung zu anderen ,zwecken1 ohne das ,hinzutreten von ,sauerstoff wrde das ,organ seinen ,zustand1 aber ohne alle ,lebensuerung behauptet haben1 erst durch die chemische ,action des ,sauerstoffs findet der ,stoffwechsel1 d4 h4 das ,austreten in der ,form einer unbelebten ,verbindung statt4 ,stoffwechsel1 mechanische ,kraftuerung und ,sauerstoffaufnahme1 stehen in dem ,thierkrper in so enger ,beziehung zu einander1 da man die ,quantitt von ,bewegung1 die ,menge des umgesetzten1 belebten ,stoffes1 in einerlei ,verhltni setzen kann mit einer gewissen ,menge1 des1 von dem ,thiere1 in einer gegebenen ,zeit aufgenommenen und verbrauchten ,sauerstoffs4 ,fr ein bestimmtes ,ma von ,bewegung1 fr eine ,proportion als mechanische ,kraft verbrauchter ,lebenskraft1 gelangt ein ,aequivalent von chemischer ,kraft zur ,aeuerung1 d4 h4 es wird ein ,aequivalent ,sauerstoff zum ,bestandtheil des ,organs1 was die ,lebenskraft verlor1 und ein ihm gleiches ,verhltni von der ,materie dieses ,organs tritt aus dem ,krpertheil1 in der ,form einer ,sauerstoffverbindung aus4 ,alle ,theile des ,thierkrpers1 welche die ,natur zum ,stoffwechsel 7zur ,hervorbringung von mechanischer ,kraft7 bestimmt hat1 sind nach allen ,richtungen hin von den feinsten ,kanlen durchzogen1 in denen unausgesetzt ein ,strom von ,sauerstoff in der ,form von arteriellem ,blut circulirt1 der zum ,austreten ihrer ,bestandtheile 7zur ,strung des ,gleichgewichtes7 unumgnglich nthig ist4 ,so lange die ,lebenskraft dieser ,krpertheile nicht zu anderen ,zwecken verbraucht und abgeleitet wird1 uert der ,sauerstoff des arteriellen ,blutes nicht die geringste ,wirkung auf ihre ,substanz und stets wird nur eine der ,ableitung entsprechende 7den hervorgebrachten mechanischen ,effecten correspondirende7 ,menge davon aufgenommen4 ,der ,sauerstoff der ,atmosphre ist die von auen her wirkende ,ursache des ,verbrauchs an ,stoff im ,thierkrper1 er wirkt wie eine ,kraft1 welche die ,aeuerung der ,lebenskraft in jedem ,zeitmomente strt und aufzuheben strebt2 als chemische ,action wird aber seine ,einwirkung1 die von ihm ausgehende ,strung1 im ,gleichgewicht gehalten durch die in dem belebten ,krpertheile frei wirkende ,lebenskraft1 oder sie wird vernichtet durch eine der seinigen entgegengesetzte1 chemische ,thtigkeit1 deren ,aeuerung immer als abhngig angesehen werden mu von der ,lebenskraft4 ,nach chemischen ,begriffen heit die chemische ,action des ,sauerstoffs vernichten1 ihm ,stoffe darbieten1 ,theile von ,materien1 die sich mit ihm zu verbinden vermgen4 ,die ,action des ,sauerstoffs 7,affinitt7 wird entweder durch die ,bestandtheile des ,organs 7nach ,ableitung der ,lebenskraft71 die sich mit ihm zu verbinden vermgen1 ausgeglichen1 oder das ,organ setzt ihr 7der ,action des ,sauerstoffs7 die ,producte von anderen ,organen1 oder gewisse ,stoffe entgegen1 welche aus den ,bestandtheilen der ,nahrung1 in ,folge der vitalen ,thtigkeit gewisser ,apparate entstanden sind4 ,nur das ,muskularsystem producirt in diesem ,sinne1 in sich selbst1 einen ,widerstand gegen die chemische ,action des ,sauerstoffs und gleicht sie vollstndig aus4 ,die ,substanz der ,zellen1 ,membranen und ,hute1 deren kleinste ,theilchen sich nicht im unmittelbaren ,contact mit arteriellem ,blut 7mit ,sauerstoff7 befinden1 ist nicht zum ,stoffwechsel bestimmt4 ,welche ,art von ,vernderungen sie auch im ,lebensprocesse erleiden mag1 sie treffen unter allen ,umstnden nur ihre ,oberflche4 ,die ,leimgebilde1 ,schleimhute1 ,sehnen c4 sind nicht zur ,hervorbringung von mechanischer ,kraft bestimmt1 sie enthalten in ihrer ,substanz keine ,leiter der mechanischen ,effecte4 ,das ,muskularsystem ist mit zahllosen ,nerven durchwebt4 ,die ,substanz des ,uterus ist von der brigen ,muskelsubstanz chemisch1 in keiner ,weise verschieden1 allein sie ist nicht zum ,stoffwechsel1 zur ,krafterzeugung bestimmt1 sie enthlt keine ,ableiter der bewegenden ,kraft4 ,den ,membranen1 ,schleimhuten und ,zellen geht das ,vermgen1 sich bei ,gegenwart von ,feuchtigkeit mit ,sauerstoff zu verbinden1 keineswegs ab1 wir wissen1 da sie im feuchten ,zustande mit ,sauerstoff nicht in ,berhrung gebracht werden knnen1 ohne eine fortschreitende ,vernderung zu erfahren4 ,die eine ,oberflche der ,eingeweide1 die ,lungenzellen1 sind aber unausgesetzt in ,berhrung mit ,sauerstoff2 es ist klar1 da sie eine eben so rasche ,umsetzung1 ,vernderung durch seine chemische ,action erfahren mten1 wenn in dem ,organismus selbst1 nicht eine ,quelle von ,widerstand existirte1 der die ,einwirkung des ,sauerstoffs vllig vernichtete4 ,unter diesem ,widerstande lassen sich alle ,materien zusammenfassen1 welche die ,fhigkeit haben oder unter dem ,einflu der ,lebenskraft erhalten1 sich mit ,sauerstoff zu verbinden und in ihrem ,vermgen seine chemische ,action auszugleichen1 die ,substanz der ,leimgebilde bertreffen4 ,alle ,bestandtheile des ,thierkrpers1 welche in sich selbst durch die ,lebenskraft1 der ,einwirkung des ,sauerstoffs nicht zu widerstehen vermgen1 mssen sich zu diesem ,zwecke weit mehr eignen1 wie die unter dem ,einflu der ,lebenskraft1 wenn auch nur durch die ,nerven1 stehenden ,gebilde2 die ,bedeutung der ,galle fr die ,substanz der ,eingeweide1 der ,lungenzellen1 so wie die des ,fettes1 ,schleimes und der ,secretionen berhaupt1 kann nach dieser ,betrachtung nicht verkannt werden4 ,wenn die ,membranen durch ihre eigne ,substanz ,widerstand gegen die ,einwirkung des ,sauerstoffs produciren mssen1 wenn es also an den ,stoffen fehlt1 welche die ,natur zu ihrem ,schutze bestimmt hat1 so werden sie1 da ihre ,erneuerung in enge ,grenzen eingeschlossen ist1 der chemischen ,action unterliegen mssen4 ,eingeweide und ,lunge werden immer gleichzeitig abnormale ,vernderungen erfahren4 ,in dem ,stoffwechsel selbst1 in der ,umsetzung der belebten ,substanz des ,muskularsystems1 erhalten diese ,organe den zu ihrem ,bestehen unentbehrlichen ,widerstand gegen die ,einwirkung des ,sauerstoffs2 je nach seiner ,beschleunigung nimmt die ,quantitt der secernirten ,galle zu1 die ,menge des vorhandenen ,fettes nimmt in gradem ,verhltni ab4 ,zur ,unterhaltung der unwillkrlichen ,bewegungen im ,thierkrper wird in jedem ,zeitmomente seines ,lebens eine gewisse ,quantitt ,lebenskraft verbraucht und es findet deshalb ein unaufhrlicher ,stoffwechsel statt1 allein die ,menge der ,substanz1 welche in ,folge der verbrauchten ,kraft ihren ,zustand des ,lebens1 ihre ,fhigkeit der ,zunahme an ,masse verliert1 ist in enge ,grenzen eingeschlossen2 sie steht in gradem ,verhltni zu der1 zu diesen ,bewegungen1 nthigen ,kraft4 ,wenn wir uns nun auch denken knnen1 da die belebte ,muskelsubstanz bei hinreichender ,zufuhr an ,nahrung ihre ,fhigkeit der ,zunahme in keinem ,zeitmomente verliert1 da sich diese ,form der ,lebens-,aeuerung unausgesetzt geltend macht1 so kann dies keineswegs fr diejenigen ,krpertheile angenommen werden1 deren frei wirkende ,lebenskraft zur mechanischen ,bewegung verbraucht worden ist4 ,der ,verbrauch an ,stoff durch ,bewegung und ,anstrengung ist bei je zwei ,individuen hchst verschieden4 ,wenn man nun erwgt1 da die unmerklichste ,bewegung eines ,fingers und der ,glieder ,kraft verbraucht1 da1 in ,folge der verzehrten mechanischen ,kraft1 ein correspondirender ,theil der ,muskeln an ,volumen abnimmt1 so ist klar1 da ein ,gleichgewicht im ,ersatz und ,verbrauch an ,stoff 7an belebten ,krpertheilen7 nur dann sich herstellen kann1 wenn der ausgetretene ,krpertheil in dem nmlichen ,augenblicke1 wo er seinen ,zustand des ,lebens verliert1 wieder an einer andern ,stelle erneuert wird4 ,die ,fhigkeit der ,zunahme an ,masse ist abhngig von dem1 einem jeden ,krpertheile zukommenden ,kraftmomente1 sie mu sich unausgesetzt uern knnen1 so lange 7bei hinlnglicher ,zufuhr von ,nahrungsstoff7 er dieses ,kraftmoment nicht verliert 7durch ,verwendung z4 ,b4 zur mechanischen ,bewegung74 ,unter allen ,umstnden ist die ,zunahme selbst an die ,zeit gebunden1 d4 h4 sie kann fr eine begrenzte ,zeit nicht unbegrenzt sein4 ,in dem nmlichen ,augenblick1 in welchem ein belebter ,krpertheil seinen ,zustand des ,lebens verliert und aus dem ,organ in der ,form einer unbelebten ,verbindung austritt1 kann dieser ,theil nicht zunehmen1 seine ,masse1 seine ,volumen nehmen ja ab4 ,durch die fortdauernde ,verwendung der ,kraftmomente belebter ,krpertheile zu mechanischen ,effecten1 wird demnach ein fortdauerndes ,austreten von ,masse bedingt1 und erst von dem ,augenblicke an1 wo die ,ursache des ,verbrauchs nicht mehr wirkt1 kann sich die ,fhigkeit der ,zunahme wieder uern4 ,da nun verschiedene ,individuen in #bd ,stunden1 je nach der zur ,hervorbringung willkrlicher1 mechanischer ,effecte verwendeten ,kraft1 eine ungleiche ,menge von ihren belebten ,krpertheilen verbrauchen1 so mu fr ein jedes1 wenn die ,bewegungserscheinungen nicht ihre ,grenze finden sollen1 ein ,zustand eintreten1 in welchem alle willkrlichen ,bewegungen vllig unterdrckt sind1 wo also fr diese kein ,verbrauch stattfindet4 ,dieser ,zustand heit ,schlaf4 ,auf die ,fhigkeit der ,zunahme an ,masse eines ,krpertheils1 dem sein ,kraftmoment nicht genommen worden ist1 kann der ,verbrauch desselben zu mechanischen ,effecten in einem andern ,krpertheil1 nicht den geringsten ,einflu uern 7der eine kann an ,masse zunehmen1 whrend der andere abnimmt1 ohne da sich beide ,actionen stren71 der ,verbrauch in dem einen kann den ,ersatz in dem andern nicht vermindern und nicht steigern4 ,da nun der ,verbrauch an mechanischer ,kraft zu den unwillkrlichen ,bewegungen im ,schlafe fortdauert1 so ist klar1 da auch ein ,verbrauch an ,stoff im ,schlafe fortdauert1 und es mu1 wenn das ursprngliche ,gleichgewicht wieder eintreten soll1 vorausgesetzt werden1 da whrend des ,schlafes eine eben so groe ,quantitt von ,kraft 7in der ,form belebter ,krpertheile7 sich wieder sammelt1 als in der vorhergegangenen ,zeit des ,wachens zu den willkrlichen und unwillkrlichen mechanischen ,effecten verwendet worden ist4 ,wird das ,gleichgewicht in ,ersatz und ,verbrauch von ,stoff im mindesten gestrt1 so giebt sich dies sogleich in einem ,unterschied von verwendbarer ,kraft zu mechanischen ,effecten zu erkennen4 ,es ist ferner klar1 da wenn ein ,miverhltni in der ,leitungsfhigkeit der ,nerven der willkrlichen und unwillkrlichen ,bewegungen stattfindet1 so wird nach dem ,grade1 in welchem die einen oder die anderen dies ,bewegungsmoment1 was sie durch ,stoffwechsel empfangen haben1 fortzupflanzen vermgen1 der ,unterschied in den ,bewegungserscheinungen selbst bemerklich sein4 ,mit der ,zunahme der ,blutbewegung und der ,bewegung der ,eingeweide wird die ,hervorbringung mechanischer ,effecte durch die ,glieder in gradem ,verhltni abnehmen mssen 7wie bei den sogenannten ,fressern71 und wenn in einer gegebenen ,zeit fr mechanische ,bewegung 7durch ,anstrengung1 ,laufen1 ,tanzen c47 mehr ,lebenskraft verbraucht wird1 als fr die willkrlichen und unwillkrlichen ,bewegungen berhaupt verwendbar ist 7als sich in der gegebenen ,zeit an ,stoff umsetzen kann71 so wird zur ,ausgleichung der fr die willkrlichen ,bewegungen mehrverbrauchten mechanischen ,kraft ein ,theil der ,kraft1 die zu den unwillkrlichen ,bewegungen nthig ist1 verwendet werden mssen4 ,die ,bewegung des ,herzens1 der ,eingeweide mu verlangsamt werden oder sie hrt gnzlich auf4 ,von dem ungleichen ,grade der ,leitungsfhigkeit der ,nerven mssen die ,zustnde abgeleitet werden1 die man mit ,lhmung1 ,ohnmacht1 ,krampf bezeichnet4 ,die ,lhmung der ,nerven der willkrlichen ,bewegung kann fr sich keine ,abmagerung nach sich ziehen2 hufig wiederkehrende epileptische ,anflle 7,verbrauch von ,lebenskraft zu mechanischen ,effecten7 sind stets von einer auerordentlich raschen ,abmagerung begleitet4 ,es mu die hchste ,bewunderung erwecken1 wenn man erwgt1 mit welcher unendlichen ,weisheit der ,schpfer die ,mittel vertheilt hat1 die das ,thier1 die ,pflanze1 zu seinen ,functionen1 zu seinen ihm eigenthmlichen ,lebensuerungen befhigen4 ,die ganze ,richtung1 die ganze ,strke der ,lebenskraft behlt der belebte ,pflanzentheil durch die ,abwesenheit aller ,leiter der ,kraft4 ,durch sie wird das ,blatt befhigt1 die strksten chemischen ,anziehungen zu berwinden1 die ,kohlensure zu zerlegen und sich die ,bestandtheile ihrer ,nahrungsstoffe anzueignen4 ,nur in der ,blthe der ,pflanze findet ein dem ,stoffwechsel im ,thierkrper hnlicher ,proce statt1 es zeigen sich ,bewegungserscheinungen1 allein die mechanischen ,effecte pflanzen sich nicht fort aus ,mangel an ,leitern der ,kraft4 ,die nmliche ,lebenskraft1 die wir in der ,pflanze als eine beinahe unbegrenzte ,fhigkeit der ,zunahme an ,masse kennen1 verwandelt sich in dem ,thierkrper in bewegende ,kraft 7in einen ,strom von ,lebenskraft71 und eine wunderbare und weise ,oekonomie bestimmt zur ,ernhrung des ,thieres nur solche ,stoffe1 die eine mit den ,organen der ,krafterzeugung 7dem ,muskularsystem7 identische ,zusammensetzung besitzen4 ,der ,aufwand von ,kraft1 den ihre belebten ,theile bedrfen1 um aus dem ,blute sich selbst wiederzuerzeugen1 der ,widerstand der chemischen ,kraft1 welcher in den ,bestandtheilen der stickstoffhaltigen ,nahrungsstoffe durch die ,lebensthtigkeit der ,organe berwunden werden mu1 welche bestimmt sind1 sie zu ,bestandtheilen des ,blutes zu machen1 ist fr nichts zu achten gegen die ,kraft und ,energie1 mit welcher die ,bestandtheile der ,kohlensure zusammenhngen4 ,eine gewisse ,quantitt ,kraft knnte nicht in bewegende ,kraft bergehen1 wenn sie zur ,ueberwindung der chemischen ,krfte verwendet werden mte2 das ,bewegungsmoment der ,lebenskraft wird durch alle ,widerstnde verringert4 ,der ,uebergang der ,bestandtheile des ,blutes in ,muskelfaser 7in ein ,organ der ,krafterzeugung7 ist nur eine ,formnderung1 beide sind gleich zusammengesetzt2 das ,blut ist flssig1 die ,muskelfaser ist festes ,blut2 man kann sich denken1 da er vor sich geht ohne allen ,verbrauch von ,lebenskraft1 denn bei dem ,uebergang eines flssigen ,krpers in einen festen bedarf es keiner ,kraftuerung1 sondern nur der ,beseitigung von ,hindernissen 7,wrme z4 ,b471 die sich der ,kraft1 welche der ,zustand bedingt 7der ,cohsionskraft71 in ihren ,aeuerungen entgegensetzen4 ,in welcher ,form1 auf welche ,weise die ,lebenskraft die mechanischen ,effecte im ,thierkrper bewirkt1 ist gnzlich unbekannt und wird durch ,versuche so wenig ermittelt werden knnen1 wie der ,zusammenhang der chemischen ,action mit den ,bewegungserscheinungen1 die wir mit der galvanischen ,sule hervorzubringen vermgen2 alle ,erklrungen1 die man zu geben versucht hat1 sind immer nur ,bilder der ,erscheinung1 es sind mehr oder weniger genaue ,beschreibungen und ,vergleichungen bekannter ,erscheinungen mit diesen unbekannten2 es geht uns in dieser ,beziehung wie dem ,unkundigen1 dem das ,aufundniedersteigen eines eisernen ,stempels in einem ,gefe1 worin das ,auge nichts ,sichtbares erkennen kann1 und sein ,zusammenhang mit dem ,drehen und ,bewegen von ,tausenden von ,rdern1 die sich in einer gewissen ,entfernung von dem ,stempel befinden1 unbegreiflich erscheint4 ,wir wissen nicht1 wie ein an sich unsichtbares1 unwgbares ,etwas1 die ,wrme1 gewissen ,materien die ,fhigkeit ertheilt1 den ungeheuersten ,druck auf ihre ,umgebungen zu uern1 wie berhaupt dieses ,etwas hervorgebracht wird1 wenn wir ,holz oder ,kohlen verbrennen4 ,so ist es denn auch mit der ,lebenskraft und den ,erscheinungen1 welche belebte ,krper darbieten2 ihre ,ursache ist nicht chemische ,kraft1 nicht ,elektricitt1 nicht ,magnetismus1 es ist eine ,kraft1 welche die allgemeinsten ,eigenschaften aller ,ursachen der ,bewegung1 ,form- und ,beschaffenheitsnderung der ,materie besitzt1 und eine eigenthmliche ,kraft1 weil ihr ,aeuerungen zukommen1 welche keine der anderen ,krfte an sich trgt4 ,,ii4 ,in der belebten ,pflanze berwiegt die ,intensitt der ,lebenskraft bei weitem die chemische ,action des ,sauerstoffs4 ,wir wissen mit der grten ,bestimmtheit1 da der ,sauerstoff durch den ,einflu der ,lebenskraft von ,elementen abgeschieden wird1 zu denen er die strkste ,affinitt besitzt2 da er in ,gasform austritt1 ohne die geringste ,einwirkung auf die ,bestandtheile der ,sfte auszuben4 ,wie gro mu in der ,that der ,widerstand erscheinen1 den die ,lebenskraft dem terpentinl- oder gerbsurehaltigen ,blatte verleiht1 wenn wir die ,verwandtschaft in ,betracht ziehen1 welche der ,sauerstoff zu diesen ,bestandtheilen besitzt6 ,diese ,intensitt der ,wirkung oder des ,widerstandes erhlt das belebte ,blatt durch das ,sonnenlicht1 dessen ,einflu in chemischen ,actionen mit der eines hohen ,wrmegrades 7einer schwachen ,glhhitze7 vergleichbar ist und verglichen wird4 ,in der ,nacht zeigt sich in der lebendigen ,pflanze ein entgegengesetzter ,proce1 wir sehen1 da sich die ,bestandtheile der ,bltter und grnen ,theile mit dem ,sauerstoff der ,luft verbinden1 eine ,fhigkeit1 die ihnen im ,lichte abging4 ,man kann hieraus keinen andern ,schlu ziehen1 als da die ,intensitt der ,lebenskraft mit der ,abnahme des ,lichts sich vermindert1 da mit der kommenden ,nacht ein ,gleichgewichtszustand eintritt und bei vlliger ,abwesenheit des ,lichts alle ,theile der ,pflanze1 die whrend des ,tages die ,fhigkeit besaen1 den ,sauerstoff aus chemischen ,verbindungen auszuscheiden oder seiner ,einwirkung ,widerstand zu leisten1 diese ,fhigkeit vllig verlieren4 ,eine ganz hnliche ,erscheinung beobachten wir bei den ,thieren4 ,nur in gewissen ,temperaturen zeigt der belebte ,thierkrper die ihm zukommenden ,lebensuerungen4 ,einem bestimmten ,kltegrade ausgesetzt1 hren sie vllig auf4 ,eine ,entziehung von ,wrme mu deshalb vllig gleichbedeutend angesehen werden1 einer ,verminderung der ,lebensthtigkeit2 der ,widerstand1 den die ,lebenskraft belebten ,krpertheilen gegen uere ,ursachen von ,strungen verleiht1 mu in gewissen ,temperaturen in dem nmlichen ,verhltni abnehmen1 wie die ,fhigkeit ihrer ,elementartheile zunimmt1 sich mit dem ,sauerstoff der ,luft zu verbinden4 ,durch die ,verbindung des ,sauerstoffs mit den ,bestandtheilen der ,gebilde1 die sich umgesetzt haben1 wird bei den fleischfressenden ,thieren die zur ,aeuerung der ,lebensthtigkeit nthige ,temperatur erzeugt4 ,bei den grasfressenden ,thieren wird eine gewisse ,menge ,wrme durch die ,bestandtheile ihrer stickstofffreien ,nahrungsmittel entwickelt1 welche die ,fhigkeit haben1 eine ,verbindung mit dem ,sauerstoff einzugehen4 ,es ist klar1 da die ,temperatur eines ,thierkrpers sich nicht ndern kann1 wenn die ,menge des eingeathmeten ,sauerstoffs mit dem ,wrmeverlust durch uere ,abkhlung in gradem ,verhltni zunimmt4 ,zwei ,individuen von gleichem ,gewichte1 welche ungleichen ,kltegraden ausgesetzt sind1 verlieren in einer gegebenen ,zeit1 nach ,auen hin1 eine ungleiche ,menge ,wrme4 ,die ,erfahrung lehrt1 da sie1 wenn die ihnen eigenthmliche ,temperatur und ihr ursprngliches ,gewicht sich nicht ndern soll1 einer ungleichen ,menge ,speise bedrfen2 in der niedrigern ,temperatur mehr ,speise wie in der hhern4 ,das ,gleichbleiben des ,gewichts bei ungleicher ,quantitt genossener ,nahrung setzt1 wie sich von selbst versteht1 voraus1 da in derselben ,zeit eine der ,temperatur proportionale ,menge ,sauerstoff aufgenommen worden ist1 in der niedern ,temperatur mehr wie in der hhern4 ,wir finden1 da das ,gewicht beider ,individuen nach #bd ,stunden gleich ist dem ursprnglichen ,gewichte2 angenommen1 da die ,nahrung zu ,blut wird1 da das ,blut zur ,ernhrung gedient hat1 so ist klar1 da mit der ,wiederkehr des ursprnglichen ,gewichtes ein den ,bestandtheilen der ,speise gleiches ,gewicht von den ,bestandtheilen des ,krpers seinen ,zustand des ,lebens verloren und mit dem ,sauerstoff verbunden wieder ausgetreten ist4 ,das eine ,individuum1 was bei dem hhern ,kltegrade mehr ,speise zu sich nahm1 hat auch mehr ,sauerstoff aufgenommen1 es ist eine grere ,menge seiner ,krpertheile mit diesem ,sauerstoff ausgetreten und in ,folge der ,verbindung des ,sauerstoffs mit den umgesetzten ,bestandtheilen ist ein greres ,ma von ,wrme frei geworden1 wodurch die entfhrte ,wrme wieder ersetzt und die seinem ,organismus zukommende ,temperatur erhalten wurde4 ,durch die ,wrmeentziehung mu demnach1 bei hinreichender ,nahrung und ungehindertem ,sauerstoffzutritt1 der ,stoffwechsel beschleunigt werden und mit der1 in einer gegebenen ,zeit beschleunigten ,umsetzung der belebten ,krpertheile mu gleichzeitig ein greres ,ma von ,lebenskraft zu mechanischen ,effecten verwendbar geworden sein4 ,mit der uern ,abkhlung verstrken sich die ,athembewegungen1 mit der niedern ,temperatur wird ein greres ,gewicht ,sauerstoff dem ,blute zugefhrt1 der ,verbrauch an ,stoff nimmt zu und wenn der ,ersatz mit diesem ,verbrauch nicht im ,gleichgewicht 7durch ,zufuhr an ,speise7 erhalten wird1 so nimmt die ,temperatur des ,krpers allmhlig ab4 ,in einer gegebenen ,zeit kann aber keine unbegrenzte ,menge ,sauerstoff in den ,krper aufgenommen1 es kann nur eine gewisse ,quantitt des belebten ,stoffs seinen ,zustand des ,lebens verlieren1 es kann nur ein begrenztes ,ma von ,lebenskraft als mechanische ,kraft zur ,aeuerung gelangen4 ,nur in dem ,falle wird also die ,temperatur des ,thierkrpers sich nicht ndern1 wenn ,abkhlung1 ,krafterzeugung und ,sauerstoffaufnahme sich einander im ,gleichgewichte halten4 ,nimmt die ,wrmeentziehung ber einen bestimmten ,punkt hinaus zu1 so nehmen die ,lebenserscheinungen in dem nmlichen ,verhltnisse ab1 denn die ,temperatur nimmt ab1 welche als eine sich gleichbleibende ,bedingung1 zu ihrer ,aeuerung angesehen werden mu4 ,die ,erfahrung zeigt nun1 da bei der ,abnahme der ,temperatur des ,krpers1 das ,vermgen der ,glieder1 mechanische ,effecte hervorzubringen 7die zu den willkrlichen ,bewegungen nthige ,kraft7 ebenfalls abnimmt1 es tritt der ,zustand ein1 den man ,schlaf nennt1 zuletzt hren alle unwillkrlichen ,bewegungen 7des ,herzens1 der ,eingeweide7 auf1 es tritt ein ,scheintod ein4 ,es ist klar1 da die ,ursache der ,krafterzeugung1 der ,stoffwechsel nmlich1 deshalb abnimmt1 weil mit der ,entziehung von ,wrme1 hnlich wie durch ,abnahme des ,lichtes bei der ,pflanze1 die ,intensitt der ,lebenskraft sich vermindert2 es ist klar1 da das ,kraftmoment eines belebten ,krpertheils abhngig ist von der ihm zukommenden ,temperatur1 ganz hnlich1 wie der ,effect eines fallenden ,krpers in einer bestimmten ,beziehung steht zu gewissen andern ,bedingungen1 die man ,masse nennt oder ,geschwindigkeit4 ,nimmt die ,temperatur ab1 so nimmt die ,lebensthtigkeit ab2 mit dem ,steigen der ,temperatur mu das ,kraftmoment belebter ,krpertheile in seiner ganzen ,intensitt wieder hergestellt werden4 ,krafterzeugung zu mechanischen ,effecten und ,temperatur mssen deshalb1 in einer ganz bestimmten ,beziehung stehen1 zu der ,menge des in einer gegebenen ,zeit von dem ,thierkrper aufnehmbaren ,sauerstoffs4 ,die ,menge von ,sauerstoff1 welche ein ,wallfisch und ein ,fuhrmannspferd in einer gleichen ,zeit einzuathmen vermgen1 ist sehr ungleich4 ,die ,temperatur1 sowie die ,menge des ,sauerstoffs1 ist bei dem ,pferde weit grer4 ,die mechanische ,kraft1 welche ein harpunirter ,wallfisch entwickelt1 dessen ,krper von dem umgebenden ,medium getragen wird1 so wie die ,kraft eines ,fuhrmannspferdes1 was seinen eigenen ,krper und eine schwere ,last #h-aj ,stunden lang fortzubewegen hat1 mu mit dem von beiden verzehrten ,sauerstoff in einerlei ,verhltni stehen4 ,wenn man die ,zeit beachtet1 in welcher die ,kraft zur ,aeuerung gelangt1 so ist sie offenbar bei dem ,pferde weit grer4 ,beim ,besteigen hoher ,berge1 wo durch das ,einathmen einer sehr verdnnten ,luft1 in gleichen ,zeiten1 weit weniger ,sauerstoff dem ,blute zugefhrt wird1 wie in ,thlern oder an dem ,ufer des ,meeres1 nimmt der ,stoffwechsel in dem nmlichen ,verhltni und damit die zu mechanischen ,effecten verwendbare ,kraft1 ab2 ,neigung zum ,schlaf1 ,mangel an ,kraft fr die willkrlichen ,bewegungen stellt sich meistens ein2 nach zwanzig oder dreiig ,schritten zwingt die ,ermdung zu neuer ,ansammlung von ,kraft durch ,ruhe 7,einsaugung von ,sauerstoff1 ohne ,verbrauch an ,kraft fr willkrliche ,bewegungen74 ,durch die ,aufnahme von ,sauerstoff in die ,substanz belebter ,krpertheile verlieren sie ihren ,zustand des ,lebens und treten als formlose ,verbindungen aus1 allein nicht aller eingeathmete ,sauerstoff wird zu dieser ,umsetzung verwendet2 der grte ,theil dient zur ,vergasung1 zur ,entfernung aller dem ,organismus nicht mehr angehrenden ,stoffe1 und wie erwhnt1 wird in ,folge der ,verbindung ihrer ,elemente mit diesem ,sauerstoff1 die dem ,organismus zukommende ,temperatur erzeugt4 ,wrmeerzeugung und ,stoffwechsel stehen in enger ,beziehung zu einander1 allein obwohl im ,thierkrper ,wrme hervorgebracht werden kann ohne allen ,stoffwechsel1 so kann der letztere dennoch nicht unabhngig von der ,mitwirkung des ,sauerstoffs gedacht werden4 ,nach allen bis jetzt gemachten ,beobachtungen enthlt nach dem ,genu von geistigen ,getrnken1 weder die ausgeathmete ,luft1 noch der ,schwei1 noch der ,urin1 ,spuren von ,alkohol1 und es kann keinem ,zweifel unterliegen1 da seine ,bestandtheile sich im ,thierkrper mit ,sauerstoff verbinden1 da sein ,kohlenstoff und ,wasserstoff als ,kohlensure und ,wasser wieder austreten4 ,der ,sauerstoff1 welcher diese ,verwandlung bewirkt1 mu nothwendig von dem arteriellen ,blute genommen worden sein1 denn wir kennen keinen andern ,weg als die ,blutcirculation1 auf welchem ,sauerstoff in das ,innere des ,krpers gelangen kann4 ,vermge seiner ,flchtigkeit und der ,leichtigkeit1 womit der ,alkoholdampf von den ,membranen und thierischen ,geweben durchgelassen wird1 kann er sich berall nach allen ,orten im ,krper hin verbreiten4 ,wre die ,fhigkeit der ,bestandtheile des ,alkohols1 sich mit ,sauerstoff zu vereinigen1 nicht grer1 als die der ,verbindungen1 welche durch den ,stoffwechsel gebildet werden1 oder als die der ,substanz der belebten ,krpertheile ist1 so wrden sie 7die ,bestandtheile des ,alkohols7 sich mit ,sauerstoff nicht verbinden knnen4 ,es ist dehalb einleuchtend1 da durch den ,genu von ,alkohol1 dem ,stoffwechsel in gewissen ,krpertheilen1 eine rasche ,grenze gesetzt werden mu4 ,der ,sauerstoff des arteriellen ,blutes1 der sich ohne die ,gegenwart des ,alkohols mit belebtem ,stoff verbunden haben wrde1 tritt jetzt an die ,bestandtheile des ,alkohols1 ein ,theil des arteriellen ,blutes wird zu vensem ,blut1 ohne da die ,muskelsubstanz an dieser ,umwandlung ,antheil nimmt4 ,wir beobachten nun1 da die ,wrmeentwickelung im ,organismus nach dem ,genu von ,wein eher zu- als abnimmt1 ohne da damit ein entsprechendes greres ,ma von mechanischer ,kraft zur ,aeuerung gelangt4 ,eine mige ,quantitt ,wein bedingt bei ,frauen und ,kindern1 welche an ,weingenu nicht gewhnt sind1 ganz im ,gegentheil eine ,abnahme der zu den willkrlichen ,bewegungen nthigen ,kraft2 ,mdigkeit1 ,abgeschlagenheit der ,glieder1 ,neigung zum ,schlaf geben offenbar zu erkennen1 da die zu mechanischen ,effecten verwendbare ,kraft1 dies will sagen1 da der ,stoffwechsel abgenommen hat4 ,gewi kann an diesen ,symptomen eine ,verminderung der ,leitungsfhigkeit der willkrlichen ,bewegungsnerven einen gewissen ,antheil haben1 allein dies mu auf die ,summe von verwendbarer ,kraft ohne allen ,einflu sein4 ,was die ,leiter der willkrlichen ,bewegungen an ,krafteffecten nicht fortzupflanzen vermgen1 wird von den ,leitern der unwillkrlichen ,bewegungen aufgenommen und dem ,herzen1 den ,eingeweiden zugefhrt werden mssen4 ,die ,blutbewegung wird in diesem ,fall1 auf ,kosten der zu willkrlichen ,bewegungen durch die ,glieder verwendbaren ,kraft beschleunigt erscheinen1 ohne da aber1 wie bemerkt1 durch den ,oxydationsproce des ,alkohols ein grers ,maa von mechanischer ,kraft erzeugt worden ist4 ,wir beobachten zuletzt bei den ,winterschlfern1 da whrend ihres ,winterschlafs die ,fhigkeit der ,zunahme an ,masse 7eine der ,hauptuerungen der ,lebenskraft71 durch den ,ausschlu aller ,speise1 vllig unterdrckt ist2 bei manchen tritt in ,folge der niedern ,temperatur und der hierdurch herabgestimmten ,lebensthtigkeit ein ,scheintod ein1 bei anderen dauern die unwillkrlichen ,bewegungen fort2 das ,thier behlt eine von der ,umgebung unabhngige ,temperatur4 ,die ,athembewegungen dauern fort1 nach wie vor wird ,sauerstoff als der ,bedinger der ,wrme- und ,krafterzeugung aufgenommen2 wir finden vor dem ,winterschlaf alle ,theile ihres ,krpers1 die in sich selbst keinen ,widerstand gegen die ,einwirkung des ,sauerstoffs zu produciren vermgen1 welche wie die ,eingeweide und ,membranen nicht zum ,stoffwechsel bestimmt sind1 mit ,fett bedeckt1 mit einer ,materie umgeben1 welche diesen ,widerstand bernimmt4 ,wenn wir uns nun denken1 da der whrend des ,winterschlafs aufgenommene ,sauerstoff nicht in die ,zusammensetzung der belebten ,krpertheile1 sondern mit den ,bestandtheilen des ,fettes in ,verbindung tritt1 so wird der belebte ,krpertheil1 obwohl ein gewisses ,bewegungsmoment zu der ,unterhaltung des ,blutumlaufs verwendet worden ist1 nicht austreten4 ,mit der hhern ,temperatur wchst in gleichem ,grade die ,fhigkeit der ,zunahme an ,masse1 die ,blutbewegung nimmt mit der ,sauerstoffaufnahme zu4 ,manche dieser ,thiere magern whrend dem ,winterschlafe1 andere erst mit dem ,erwachen aus dem ,winterschlafe ab4 ,bei den ,winterschlfern wird die in den belebten ,krpertheilen thtige ,kraft ausschlielich nur zur ,unterhaltung der unwillkrlichen ,bewegungen verbraucht1 alle ,kraftverwendung zu willkrlichen ,bewegungen ist vllig unterdrckt4 ,im ,gegensatz zu diesen ,erscheinungen wissen wir1 da bei ,ueberma von ,bewegung und ,anstrengung1 die in den belebten ,krpertheilen thtige ,kraft ausschlielich und vollstndig zur ,hervorbringung willkrlicher mechanischer ,effecte verzehrt werden kann1 in der ,art1 da fr die unwillkrlichen ,bewegungen keine ,kraft mehr zu verwenden brig bleibt4 ,ein ,hirsch kann zu ,tode gehetzt werden1 aber dies kann nicht geschehen ohne ,umsetzung aller belebten ,theile seines ,muskularsystems1 sein ,fleisch ist nicht geniebar2 der ,zustand der ,umsetzung1 in den es durch einen enormen ,kraft- und ,sauerstoffverbrauch bergegangen ist1 setzt sich mit dem ,aufhren aller ,bewegungserscheinungen fort2 in seinen belebten ,krpertheilen ist aller ,widerstand der ,lebenskraft gegen uere ,ursachen und ,strungen vllig aufgehoben4 ,so eng mit einander verknpft nun auch die ,bedingungen der ,wrme- und ,krafterzeugung zu mechanischen ,effecten sich der ,beobachtung darstellen mgen1 so kann die ,wrmeentwicklung fr sich allein in keiner ,weise als die ,ursache der mechanischen ,effecte angesehen werden4 ,alle ,erfahrungen beweisen1 da es im ,organismus nur eine ,quelle von mechanischer ,kraft giebt und diese ,quelle ist der ,uebergang belebter ,krpertheile in leblose ,verbindungen4 ,von dieser ,wahrheit ausgehend1 welche unabhngig ist von jeder ,theorie1 lt sich das animalische ,leben als bedingt durch die ,wechselwirkung entgegengesetzter ,krfte betrachten1 von denen die einen als ,ursachen der ,zunahme 7des ,ersatzes an ,stoff71 die andern als ,ursachen der ,abnahme 7des ,verbrauchs an ,stoff7 angesehen werden mssen4 ,die ,zunahme an ,masse wird in belebten ,krpertheilen bewirkt durch die ,lebenskraft2 ihre ,aeuerung ist abhngig von der ,wrme 7von einer gewissen einem jeden ,organismus eigenthmlichen ,temperatur74 ,die ,ursache des ,verbrauchs ist die chemische ,action des ,sauerstoffs1 ihre ,aeuerung ist abhngig von einer ,entziehung von ,wrme1 so wie von der ,verwendung der ,lebenskraft zu mechanischen ,effecten4 ,der ,act des ,verbrauchs heit ,stoffwechsel1 er tritt ein in ,folge der ,aufnahme von ,sauerstoff in die ,substanz belebter ,krpertheile2 diese ,aufnahme von ,sauerstoff findet nur dann statt1 wenn der ,widerstand1 welchen die ,lebenskraft belebter ,krpertheile der chemischen ,action des ,sauerstoffs entgegensetzt1 kleiner ist als diese chemische ,action selbst1 und dieser schwchere ,widerstand wird bedingt durch ,entziehung von ,wrme oder durch ,verwendung der in den ,krpertheilen thtigen ,kraft zu mechanischen ,bewegungen4 ,in ,folge der ,verbindung des im arteriellen ,blute zugefhrten ,sauerstoffs mit allen ,bestandtheilen des ,thierkrpers1 die seiner chemischen ,action keinen ,widerstand entgegensetzen1 wird die zur ,aeuerung der ,lebensthtigkeit nthige ,temperatur erzeugt4 ,aus den ,beziehungen des ,sauerstoffverbrauches zu dem ,stoffwechsel und zur ,wrmeentwickelung im ,thierkrper ergeben sich die folgenden allgemeinen ,regeln4 ,fr jedes ,verhltni ,sauerstoff1 was in dem ,krper in ,verbindung tritt1 mu eine entsprechende ,menge ,wrme erzeugt werden4 ,die ,summe der zu mechanischen ,effecten verwendbaren ,kraft mu gleich sein der ,summe von ,lebenskraft aller zum ,stoffwechsel geeigneten ,gebilde4 ,wenn in gleichen ,zeiten eine ungleiche ,menge von ,sauerstoff verzehrt worden ist1 so zeigt sich dies in einem ungleichen ,ma von freigewordener ,wrme und mechanischer ,kraft4 ,ein ungleiches ,ma von verbrauchter mechanischer ,kraft oder von ,wrme bedingt die ,aufnahme einer entsprechenden ,menge ,sauerstoff4 ,zum ,uebergang belebter ,krpertheile in leblose ,verbindungen1 sowie zur ,verbindung des ,sauerstoffs mit den ,bestandtheilen des ,thierkrpers1 welche ,verwandtschaft zu ihm haben1 gehrt ,zeit4 ,in einer gegebenen ,zeit kann nur ein begrenztes ,ma von mechanischen ,effecten zur ,aeuerung gelangen1 es kann nur eine begrenzte ,menge von ,wrme in ,freiheit gesetzt werden4 ,was in den mechanischen ,effecten an ,geschwindigkeit verbraucht wird1 geht an ,zeit ab1 d4 h4 je rascher die hervorgebrachten ,bewegungen sind1 desto schneller wird die ,kraft erschpft4 ,die ,summe der im ,thierkrper in einer gegebenen ,zeit erzeugten mechanischen ,kraft ist gleich der ,summe der in der nmlichen ,zeit zur ,hervorbringung der willkrlichen und unwillkrlichen ,bewegungen nthigen ,kraft1 d4 h4 alle ,kraft1 welche das ,herz1 die ,eingeweide c4 zu ihren ,bewegungen bedrfen1 geht fr die willkrlichen ,bewegungen verloren4 ,die ,menge der zur ,herstellung des ,gleichgewichts zwischen ,verbrauch und ,ersatz nthigen1 stickstoffhaltigen ,speise steht im graden ,verhltni zu der ,menge der umgesetzten ,gebilde4 ,die ,menge des belebten ,stoffs1 welcher in dem ,thierkrper seinen ,zustand des ,lebens verliert1 steht bei gleichen ,temperaturen in geradem ,verhltni zu den in der gegebenen ,zeit hervorgebrachten mechanischen ,effecten4 ,die ,quantitt der in einer gegebenen ,zeit umgesetzten ,gebilde ist mebar durch den ,stickstoffgehalt des ,harns4 ,die ,summe der bei gleichen ,temperaturen in zwei ,individuen hervorgebrachten mechanischen ,effecte ist proportional dem ,stickstoffgehalt ihres ,harns1 gleichgltig ob die mechanische ,kraft zu den willkrlichen oder unwillkrlichen ,bewegungen verwendet1 ob sie durch die ,glieder1 oder das ,herz und die ,eingeweide verzehrt worden ist4 ,der ,zustand des ,thierkrpers1 den man mit ,gesundheit bezeichnet1 umfat den ,begriff eines ,gleichgewichts zwischen allen ,ursachen des ,verbrauchs und den ,ursachen des ,ersatzes1 und das ,thierleben giebt sich hiernach zu erkennen als die ,wechselwirkung beider ,ursachen1 es zeigt sich als eine sich wiederholende ,aufhebung und ,wiederherstellung des ,gleichgewichtszustandes4 ,der ,masse nach ist in den verschiedenen ,lebensaltern der ,ersatz und ,verbrauch an ,stoff ungleich1 allein im ,zustand der ,gesundheit mu die verwendbare ,lebenskraft stets als eine der ,summe der belebten ,krpertheile entsprechende1 unvernderliche ,gre angesehen werden4 ,die ,zunahme an ,masse steht in jedem ,lebensalter in einem ganz bestimmten ,verhltni zu der als bewegende ,kraft verbrauchten ,lebenskraft4 ,die ,lebenskraft1 welche zu mechanischen ,effecten verwendet wird1 geht von der ,summe an ,kraft ab1 welche zur ,zunahme verwendbar ist4 ,die thtige ,kraft1 welche in dem ,thierkrper zur ,ueberwindung von ,widerstnden1 sagen wir zu ,bildungseffecten 7zur ,zunahme an ,masse71 verwendet wird1 ist gleichzeitig nicht zur ,hervorbringung mechanischer ,effecte verwendbar4 ,hieraus folgt von selbst1 da wenn der ,masse nach1 wie in dem ,kindesalter1 der ,ersatz 7die ,zunahme an ,masse7 grer ist1 als der ,verbrauch1 da die hervorgebrachten mechanischen ,effecte in demselben ,verhltni kleiner gewesen sein mssen4 ,mit der ,steigerung der mechanischen ,effecte vermindert sich in dem nmlichen ,verhltni die ,fhigkeit der ,zunahme oder des ,ersatzes an belebten ,krpertheilen4 ,ein vollkommnes ,gleichgewicht in dem ,verbrauch der ,lebenskraft zu ,bildungseffecten und mechanischen ,effecten findet demnach nur in dem erwachsenen ,zustande statt2 es zeigt sich unverkennbar an dem vollkommnen ,ersatz von verbrauchtem ,stoff4 ,im ,greisenalter wird mehr verbraucht1 im ,kindesalter wird mehr ersetzt als verbraucht4 ,die zu mechanischen ,effecten von einem erwachsenen ,manne verwendbare ,kraft wird in der ,mechanik zu einem ,fnftel seines eigenen ,gewichts angenommen1 was er acht ,stunden lang mit einer ,geschwindigkeit von #e ,fu in zwei ,secunden fortbewegen kann4 ,nehmen wir das ,gewicht eines ,mannes zu #aej ,pfund an1 so ist seine ,kraft gleich einem ,gewicht von #cj ,pfunden1 die er #gbjjj ,fu weit trgt4 ,fr jede ,secunde ist sein ,kraftmoment #cj #b1e #ge und fr die ganze ,tageszeit sein ,bewegungsmoment #cj #gbjjj #bafjjj4 ,durch die ,wiederherstellung seines ,krpergewichts sammelt der ,mann nun eine ,summe von ,kraft wieder an1 die ihm den zweiten ,tag gestattet1 ohne ,erschpfung eine gleiche ,anzahl von mechanischen ,effecten hervorzubringen4 ,dieser ,ersatz an ,kraft geschieht in einem siebenstndigen ,schlaf4 ,in den ,fabriken von gewalztem ,eisen kommt es hufig vor1 da fr den gewhnlichen ,gang der ,maschine ihr ,druck nicht stark genug ist1 um eine ,eisenstange von einer gewissen ,dicke durch die ,cylinder der ,walze durchgehen zu machen4 ,man hilft sich in diesem ,fall1 indem man die ganze ,kraft des ,dampfs auf das ,schwungrad wirken lt und alsdann erst1 wenn dieses eine groe ,geschwindigkeit erlangt hat1 die ,eisenstange unter die ,walze bringt1 wo sie dann 7whrend das ,schwungrad seine ,geschwindigkeit verliert7 mit groer ,leichtigkeit zu einer ,tafel zusammengepret wird4 ,was das ,schwungrad an ,geschwindigkeit zunahm1 gewann die ,walze an ,kraft2 durch dieses ,verfahren ist offenbar in der ,geschwindigkeit ,kraft angesammelt worden2 allein in diesem ,sinne huft sich im lebendigen ,organismus keine ,kraft an4 ,die ,wiederherstellung der ,kraft geschieht im ,thierkrper durch die ,neubildung der ausgetretenen1 zur ,krafterzeugung bestimmten ,krpertheile1 durch die ,verwendung der thtigen ,lebenskraft zu ,bildungseffecten und mit der ,wiederherstellung der ausgetretenen ,krpertheile1 erhlt der ,organismus eine der verwendeten1 gleiche ,kraft zurck4 ,es ist einleuchtend1 da die whrend des ,schlafs in ,bildungseffecten sich uernde ,lebenskraft1 gleich sein mu1 der ganzen ,summe der im wachenden ,zustande zu allen mechanischen ,effecten zusammengenommenen verwendeten bewegenden ,kraft1 plus einer gewissen ,quantitt von ,kraft1 welche zur ,unterhaltung der im ,schlafe fortdauernden1 unwillkrlichen ,bewegungen erforderlich war4 ,von ,tag zu ,tag erhlt der arbeitende ,mann bei hinlnglicher ,nahrung durch sieben ,stunden ,schlaf diese ganze ,summe von ,kraft zurck1 und abgesehen von der zu den unwillkrlichen ,bewegungen nthigen ,kraft1 die in allen ,individuen gleich ist1 kann man annehmen1 da die zur ,arbeit verwendbare1 mechanische ,kraft in gradem ,verhltni steht zu der ,anzahl von ,stunden ,schlaf4 ,der ,mann schlft #g und wacht #ag ,stunden2 bei ,wiederherstellung des ,gleichgewichtes nach #bd ,stunden sind demnach die in #ag ,stunden geuerten mechanischen ,effecte gleich den in #g ,schlafstunden verwendeten ,bildungseffecten4 ,wenn ein ,greis nur #c_/ ,stunden schlft und alles brige gleich wie bei dem ,manne gesetzt wird1 so wrde er jedenfalls nur die ,hlfte der mechanischen ,effecte hervorzubringen vermgen1 wie der ,mann von gleichem ,gewicht1 er wrde nur #ae ,pfund die nmliche ,strecke weit tragen knnen4 ,der ,sugling schlft #bj ,stunden und wacht #d ,stunden2 die in ihm thtige ,kraft1 welche zu ,bildungseffecten verwendet wird1 verhlt sich zu der1 welche zu mechanischen ,effecten 7zur ,bewegung der ,glieder7 verwendet wird1 wie #bj 3 #d2 aber seine ,glieder besitzen kein ,kraftmoment1 denn er kann seinen eigenen ,krper noch nicht tragen4 ,nehmen wir an1 der ,greis und ,sugling verbrauche zu mechanischen ,effecten eine dem ,verhltni1 der von dem ,manne verwendbaren1 entsprechende ,menge ,kraft1 so stehen die mechanischen ,effecte im ,verhltni zu der ,anzahl der ,stunden des ,wachens1 die ,bildungseffecte im ,verhltni zu der ,anzahl der ,stunden ,schlaf1 und wir haben3 ,kraftverbrauch ,kraftverbrauch zu zu mechanischen ,effecten ,bildungseffecten beim ,mann #ag #g beim ,sugling #d #bj beim ,greis #bj1e #c1e ,bei dem ,manne findet zwischen ,verbrauch und ,ersatz ein vollkommnes ,gleichgewicht statt1 beim ,sugling und ,greis weichen ,ersatz und ,verbrauch von einander ab4 ,setzen wir den ,kraftverbrauch in den siebzehn ,stunden des ,wachens gleich dem ,kraftverbrauch zur ,wiederherstellung des ,gleichgewichts im ,schlaf #ajj #ag ,wachestunden #g ,schlafstunden1 so ergeben sich folgende ,verhltnisse4 ,die mechanischen ,effecte verhalten sich zu den ,bildungseffecten beim ,mann #ajj 3 #ajj beim ,sugling #be 3 #bej beim ,greis #abe 3 #ej oder die ,zunahme zur ,abnahme beim ,erwachsenen #ajj 3 #ajj beim ,sugling #ajj 3 #aj beim ,greis #ajj 3 #bej ,es ist hiernach klar1 da wenn der ,greis eine den ,schlafstunden des ,mannes proportionale ,arbeit verrichtet1 so wird der ,verbrauch grer sein wie der ,ersatz1 d4 h4 sein ,krper wird rasch abnehmen1 im ,fall er #ae ,pfund1 mit einer ,geschwindigkeit von #b_/ ,fu in der ,sekunde #gbjjj ,fu weit trgt1 aber #f ,pfund ,last wird er diese ,strecke weit fortbewegen knnen4 ,beim ,kinde verhlt sich die ,zunahme zur ,abnahme wie #aj 3 #a und wenn wir den ,verbrauch an mechanischen ,effecten bei ihm also um das zehnfache steigern1 so wird erst dann ein ,gleichgewicht an ,ersatz und ,verbrauch eintreten2 das ,kind wird in diesem ,fall freilich nicht an ,masse zunehmen1 allein es wird daran auch nicht abnehmen4 ,wenn bei dem ,erwachsenen der ,kraftverbrauch zu mechanischen ,effecten in #bd ,stunden1 ber die in #g ,schlafstunden ersetzbare ,quantitt gesteigert wird1 so mu1 wenn das ,gleichgewicht sich wiederherstellen soll1 in den folgenden #bd ,stunden1 in dem nmlichen ,verhltni1 weniger ,kraft zu mechanischen ,effecten verwendet werden1 im entgegengesetzten ,fall nimmt die ,masse des ,krpers ab und es tritt mehr oder weniger schnell der ,zustand ein1 welcher das ,greisenalter characterisirt4 ,mit jeder ,stunde ,schlaf mehrt sich beim ,greise die ,summe der verwendbaren ,krafteffecte1 oder nhert sich dem ,gleichgewichtsverhltni an ,ersatz und ,verbrauch wie beim erwachsenen ,menschen4 ,es ist ferner klar1 da wenn ein ,theil der ,kraft1 welche zu mechanischen ,bewegungen ohne ,strung des ,gleichgewichtes verwendbar ist1 zur ,bewegung der ,glieder1 ,hebung von ,lasten1 ,arbeit c4 nicht verzehrt wird1 so wird sie durch die unwillkrlichen ,bewegungen verwendbar sein4 ,wenn die ,bewegung des ,herzens und der ,sfte1 der ,eingeweide 7der ,blutumlauf und die ,verdauung7 sich in dem nmlichen ,verhltni beschleunigt findet1 wie zu mechanischen ,effecten durch die ,glieder weniger ,kraft verbraucht wird1 so wird das ,gewicht des ,krpers in #bd ,stunden weder zu- noch abnehmen2 der ,krper nimmt an ,masse also nur dann zu1 wenn die in den ,schlafstunden gesammelte und zu mechanischen ,effecten verwendbare ,kraft weder fr die willkrlichen1 noch unwillkrlichen ,bewegungen verzehrt wird4 ,die angefhrten approximativen ,zahlenwerthe fr den ,kraftverbrauch im ,organismus des ,menschen beziehen sich1 wie ausdrcklich hervorgehoben worden1 nur auf eine gegebene1 unvernderliche ,temperatur2 in ungleicher ,temperatur und bei ,mangel an ,nahrung mssen sich alle diese ,verhltnisse ndern4 ,wenn wir einen ,krpertheil mit ,eis und ,schnee umgeben1 whrend die brigen in ihrer gewhnlichen ,beschaffenheit bleiben1 so tritt mehr oder weniger schnell in ,folge der ,entziehung von ,wrme1 ein rascherer ,stoffwechsel an der abgekhlten ,stelle ein4 ,der ,widerstand der belebten ,krpertheile gegen die ,einwirkung des ,sauerstoffs an der abgekhlten ,stelle ist kleiner1 als an allen brigen ,orten1 was im ,resultate ganz gleich ist einer ,erhhung des ,widerstandes an diesen andern ,orten4 ,das ,kraftmoment der ,lebenskraft an den nicht abgekhlten ,stellen wird nach wie vor zur mechanischen ,bewegung verbraucht1 allein die ganze ,wirkung des eingeathmeten ,sauerstoffs wendet sich der abgekhlten ,stelle zu4 ,denken wir uns einen ,cylinder von ,eisen1 in den wir ,dampf unter einem gewissen ,drucke einstrmen lassen1 so wird1 wenn die ,kraft1 mit welcher die ,theile des ,eisens zusammenhngen1 gleich ist der ,kraft1 welche sie zu trennen strebt1 ein ,gleichgewichtszustand eintreten1 d4 h4 die ganze ,wirkung des ,dampfes wird durch den ,widerstand aufgehoben4 ,wenn aber eine der ,wnde des ,cylinders beweglich ist1 ein ,stempel z4 ,b41 dem ,druck des ,dampfes also einen geringeren ,widerstand entgegensetzt1 als die anderen ,wnde1 so wird der ganze ,druck in der ,bewegung dieser einen ,wand1 in der ,hebung des ,stempels1 verzehrt4 ,wenn wir nicht neuen ,dampf 7neue ,kraft7 hinzustrmen lassen1 so wird sich bald ein ,gleichgewichtszustand einstellen4 ,einen gewissen ,druck hlt die ,wand aus ohne sich zu bewegen1 durch einen greren ,druck wird der ,stempel gehoben2 wenn dieser ,ueberschu von ,kraft verzehrt ist durch die ,bewegung1 so wird er nicht weiter gehoben werden2 wenn immer neuer ,dampf hinzustrmt1 so wird seine ,bewegung fortdauern4 ,an der abgekhlten ,stelle setzen die belebten ,krpertheile der chemischen ,action des ,sauerstoffs ein kleineres ,hinderni entgegen2 seine ,fhigkeit1 mit ihren ,bestandtheilen eine ,verbindung einzugehen1 ist an diesem ,orte erhht2 einmal ausgetreten hrt aller ,widerstand vllig auf1 und in ,folge der ,verbindung des ,sauerstoffs mit den ,bestandtheilen der umgesetzten ,gebilde wird ein greres ,ma von ,wrme frei4 ,fr eine gegebene ,quantitt ,sauerstoff bleibt sich die erzeugte ,wrmemenge vllig gleich2 an der abgekhlten ,stelle nimmt der ,stoffwechsel und damit die ,wrmeentwicklung zu1 an den anderen nimmt der ,stoffwechsel 7die ,wrmeentwicklung7 ab4 ,hat aber die abgekhlte ,stelle1 durch die ,verbindung des ,sauerstoffs mit den ausgetretenen ,krpertheilen1 ihre ursprngliche ,temperatur wiedererhalten1 so nimmt damit der ,widerstand ihrer belebten ,krpertheile gegen den nachstrmenden ,sauerstoff wieder zu1 an allen brigen ,orten ist aber nun der ,widerstand kleiner geworden1 d4 h4 es tritt nun auch an diesen ein rascherer ,stoffwechsel1 eine ,erhhung der ,temperatur ein1 und mit dieser wird1 wenn die ,ursache des ,stoffwechsels fortdauert1 ein greres ,ma von ,lebenskraft zu mechanischen ,effekten verwendbar4 ,denken wir uns nun1 da der ganzen ,oberflche des ,krpers ,wrme entzogen wird1 so wird die ganze ,wirkung des ,sauerstoffs der ,haut zugelenkt werden1 in kurzer ,zeit mu der ,stoffwechsel im ganzen ,krper zunehmen2 das ,fett1 so wie alle ,bestandtheile des ,thierkrpers1 welche die ,fhigkeit haben1 mit dem in grerer ,quantitt zugefhrten ,sauerstoff sich zu verbinden1 werden in der ,form von ,sauerstoffverbindungen aus dem ,krper treten4 ,theorie der ,krankheit4 ,ein jeder ,stoff oder ,materie1 eine jede chemische oder mechanische ,thtigkeit1 welche die ,wiederherstellung des ,gleichgewichtes in den ,aeuerungen der ,ursachen des ,verbrauches und ,ersatzes in der ,art ndert oder strt1 da sich ihre ,wirkung den ,ursachen des ,verbrauches hinzufgt1 heit ,krankheits-,ursache2 es entsteht ,krankheit1 wenn die ,summe von ,lebenskraft1 welche alle ,ursachen von ,strungen aufzuheben strebt 7wenn also der ,widerstand der ,lebenskraft71 kleiner ist1 als die einwirkende1 strende ,thtigkeit4 ,tod heit der ,zustand1 wo aller ,widerstand der ,lebenskraft vllig aufhrt2 so lange dieser ,zustand nicht eintritt1 uern die belebten ,krpertheile stets noch einen ,widerstand4 ,in der ,beobachtung zeigt sich die ,wirkung einer ,krankheitsursache in dem gestrten ,verhltnisse zwischen dem1 einem jeden ,lebensalter zukommenden1 ,verbrauch und ,ersatz4 ,in der ,heilkunde heit ,krankheit jeder abnorme ,zustand des ,ersatzes oder ,verbrauchs1 in allen ,krpertheilen oder in einem einzelnen ,krpertheil4 ,es ist klar1 da eine und dieselbe ,krankheitsursache auf den ,organismus1 je nach dem ,lebensalter1 eine hchst ungleiche ,wirkung uern mu1 da ein gewisses ,ma von ,strung1 welche ,krankheit in dem erwachsenen ,zustande bewirkt1 ohne ,einflu auf die ,lebensuerungen im ,kindes- oder ,greisenalter sein kann4 ,eine ,krankheitsursache kann im ,greisenalter1 wenn sie sich der ,wirkung der ,ursache des ,verbrauchs hinzufgt1 den ,tod bewirken 7allen ,widerstand der ,lebenskraft vernichten71 whrend sie im reifen ,lebensalter nur ein ,miverhltni im ,verbrauch und ,ersatz 7,krankheit71 und im ,kindesalter nur ein ,gleichgewichtsverhltni zwischen ,verbrauch und ,ersatz1 das ist1 den abstracten ,zustand von ,gesundheit1 hervorbringt4 ,eine ,krankheitsursache1 welche die ,ursache des ,ersatzes verstrkt1 entweder direct1 oder insofern die ,ursache des ,verbrauchs in ihrer ,wirkung dadurch geschwcht wird1 hebt den relativ normalen ,gesundheitszustand im ,kindesalter und im reifen ,alter auf1 und setzt im ,greisenalter ,verbrauch und ,ersatz in's ,gleichgewicht4 ,ein ,kind ertrgt1 leicht gekleidet1 ,abkhlung durch hohe ,kltegrade ohne ,strung seiner ,gesundheit1 seine zu mechanischen ,effekten verwendbare ,kraft1 so wie seine ,temperatur nehmen mit dem durch ,abkhlung sich einstellenden ,stoffwechsel zu1 whrend ein hoher ,wrmegrad1 welcher den ,stoffwechsel hindert1 einen krankhaften ,zustand nach sich zieht4 ,wir sehen im ,gegensatze hierzu in den ,hospitlern und in den wohlthtigen ,anstalten 7in ,brssel c471 in welchen alte ,leute ihre letzten ,lebenstage zubringen1 da1 wenn die ,temperatur des ,schlafraums 7im ,winter7 zwei bis drei ,grade unter die erwartete ,temperatur fllt1 da durch diese schwache ,abkhlung der ,tod von den ltesten und an sich schwchsten ,greisen und ,greisinnen herbeigefhrt wird2 man findet sie in ihren ,betten ruhig liegend ohne die geringsten ,symptome von ,krankheit oder anderen erkennbaren ,ursachen des ,todes4 ,mangel an ,widerstand eines belebten ,krpertheils gegen die ,ursachen des ,verbrauchs ist1 wie sich von selbst versteht1 ,mangel an ,widerstand gegen die ,einwirkung des atmosphrischen ,sauerstoffs4 ,wenn nun durch irgend eine ,ursache der ,strung in einem belebten ,krpertheil dieser ,widerstand abnimmt1 so nimmt in gleichem ,grade der ,stoffwechsel zu4 ,da nun die ,bewegungserscheinungen in dem ,thierkrper abhngig sind von dem ,stoffwechsel1 so folgt mit der ,steigerung des ,stoffwechsels in irgend einem ,krpertheil1 von selbst1 eine ,beschleunigung aller ,bewegungen2 je nach der ,fortpflanzungsfhigkeit der ,nerven vertheilt sich die verwendbare ,kraft auf die ,leiter der unwillkrlichen ,bewegungen allein oder auf alle zusammengenommen4 ,wird demnach in ,folge einer krankhaften ,umsetzung der belebten ,krpertheile ein greres ,ma von ,kraft erzeugt1 als zur ,hervorbringung der normalen ,bewegung erforderlich ist1 so zeigt sich dies in einer ,beschleunigung aller oder einzelner1 unwillkrlichen ,bewegungen1 so wie in einer hheren ,temperatur des kranken ,krpertheils4 ,dieser ,zustand heit ,fieber4 ,bei einem ,ueberma von ,krafterzeugung durch ,stoffwechsel bertrgt sich die ,kraft 7da sie nur durch ,bewegung verzehrt werden kann71 auf die ,apparate der willkrlichen ,bewegung4 ,dieser ,zustand heit ,fieberparoxysmus4 ,in ,folge der durch den ,fieberzustand beschleunigten ,blutbewegung wird in einer gegebenen ,zeit dem kranken ,ort sowohl1 wie allen anderen ,orten1 ein greres ,ma arterielles ,blut und damit ,sauerstoff hinzugefhrt1 und wenn die thtige ,kraft an den gesunden ,orten in ihrer ,aeuerung sich gleich bleibt1 so mu die ganze ,wirkung des mehr hinzugefhrten ,sauerstoffs sich auf den kranken ,ort allein erstrecken4 ,je nachdem ein einzelnes ,organ oder ein ,system von ,organen1 krank ist1 erstreckt sich der ,stoffwechsel auf einen einzelnen ,ort1 oder auf das ganze ergriffene ,system4 ,entstehen an den kranken ,orten in ,folge des ,stoffwechsels aus den ,bestandtheilen des ,gebildes oder ,blutes neue ,producte1 welche die nchstliegenden ,theile zu ihren eigenen vitalen ,function nicht verwenden knnen1 sind ihre ,umgebungen unfhig1 sie anderen ,orten1 wo sie eine ,vernderung erfahren knnen1 zuzufhren1 so erleiden sie an dem ,orte selbst1 wo sie sich gebildet haben1 einen der ,verwesung1 ,fulni oder ,ghrung hnlichen ,umsetzungsproce4 ,in gewissen ,fllen beseitigt die ,heilkunde diese ,krankheitszustnde1 indem sie in der ,nhe des kranken1 oder an irgend einem andern passenden ,ort1 einen knstlichen ,krankheitszustand 7,blasenpflaster1 ,senfpflaster1 ,haarseil c47 hervorbringt1 indem sie an diesen ,orten den ,widerstand der ,lebensthtigkeit durch knstliche ,strungen vermindert2 es gelingt dem ,arzte1 den ursprnglichen ,krankheitszustand zu heben1 wenn die hervorgebrachte ,strung 7der verringerte ,widerstand7 die zu besiegende ,krankheitsstrung berwiegt4 ,der raschere ,stoffwechsel und die hhere ,temperatur an dem kranken ,orte zeigt1 da der ,widerstand der ,lebensthtigkeit an dem kranken ,orte gegen den ,sauerstoff schwcher ist1 wie im gesunden ,zustande1 aber erst mit dem ,tode hrt er vllig auf4 ,durch die knstliche ,verminderung des ,widerstandes an einem andern ,krpertheil wird der ,widerstand des ursprnglich kranken ,theils zwar direct nicht verstrkt1 allein die chemische ,action 7die ,ursache des ,stoffwechsels7 nimmt an dem kranken ,krpertheil ab1 indem sie einem andern ,orte zugelenkt wird1 wo es der ,kunst des ,arztes gelungen ist1 einen noch geringern ,widerstand gegen ,stoffwechsel 7gegen die ,einwirkung des ,sauerstoffs7 hervorzubringen4 ,es tritt eine vollkommne ,hebung der ursprnglichen ,krankheit ein1 wenn ,widerstand und ,einwirkung an dem kranken ,krpertheil ins ,gleichgewicht gebracht sind4 ,es erfolgt ,gesundheit1 ,wiederherstellung des kranken ,krpertheils in seinem ursprnglichen ,zustande1 wenn es gelingt1 die strende ,action des ,sauerstoffs durch irgend ein ,mittel so weit zu schwchen1 da sie kleiner wird1 als der ,widerstand der unausgesetzt vorhandenen1 wiewohl verminderten ,lebensthtigkeit2 denn dies ist die ,bedingung der ,zunahme an ,masse im lebendigen ,organismus berhaupt4 ,in ,fllen anderer ,art1 wo die ueren knstlichen ,strungen ohne ,wirkung sind1 schlgt der praktische ,arzt1 um den ,widerstand der ,lebensthtigkeit zu erhhen1 andere indirecte ,wege ein1 auf welche die vollendetste ,theorie1 weder scharfsichtiger noch richtiger1 htte fhren knnen2 er vermindert nmlich durch ,blutentziehung die ,anzahl der ,trger des ,sauerstoffs und damit die ,bedingung des ,stoffwechsels2 er schliet in der ,speise alle ,stoffe aus1 welche die ,fhigkeit besitzen1 zu ,blut zu werden2 er giebt ausschlielich oder vorzugsweise nur stickstofffreie ,nahrung1 welche den ,respirationsproce unterhlt1 so wie ,obst und ,theile von ,vegetabilien1 welche die zu den ,secreten nthigen ,alkalien enthalten4 ,gelingt es ihm1 die ,einwirkung des ,sauerstoffs im ,blute auf den kranken ,krpertheil so weit zu vermindern1 da die ,lebensthtigkeit des letztern1 sein ,widerstand1 die chemische ,action nur etwas berwiegt1 und geschieht dies1 ohne den ,functionen der anderen ,organe eine ,grenze zu setzen1 so ist die ,wiederherstellung gewi4 ,zu der in diesen ,fllen mit ,geschick und ,beobachtungsgabe angewendeten ,heilmethode fgt sich1 man kann sagen zur ,hlfe des kranken ,krpertheils1 die ,lebenskraft der brigen1 nicht ergriffenen ,theile hinzu1 denn durch ,blutentziehung1 durch ,ausschlu der zur ,blutbildung nthigen ,speise1 nimmt ja auch auf sie die uere ,ursache der ,strung ab1 welche ihre eigne ,lebenskraft im ,gleichgewicht erhielt2 ihre eigne ,thtigkeit erhlt ein ,uebergewicht2 der ,stoffwechsel nimmt zwar im ganzen ,krper ab1 und damit die ,bewegungserscheinungen1 allein die ,summe aller ,widerstnde zusammengenommen nimmt zu in dem ,grade1 wie der auf sie in dem ,blute einwirkende ,sauerstoff sich vermindert4 ,in dem ,gefhl von ,hunger gelangt gewissermaen dieser ,widerstand zum ,bewutsein1 und die berwiegende ,lebensthtigkeit zeigt sich bei vielen ,verhungernden in einer abnormalen ,zunahme oder einer abnormalen ,umsetzung gewisser ,theile von ,organen4 ,mitleidenschaft heit eine ,uebertragung des geringern ,widerstandes der ,lebensthtigkeit von einem kranken ,krpertheil nicht gerade auf die zunchstliegenden1 sondern auf andere ,organe1 wenn die ,functionen beider sich gegenseitig bedingen4 ,wenn die ,verrichtungen des kranken ,organs mit denen eines andern in ,verbindung stehen1 wenn das eine z4 ,b4 die ,materien nicht mehr producirt1 welche zur vitalen ,function des andern gehren1 so bertrgt sich auf diese1 wiewohl nur scheinbar1 der ,krankheitszustand4 ,ueber die ,natur und das ,wesen der ,lebenskraft kann man sich wohl keiner selbstgeschaffenen ,tuschung hingeben1 wenn man beachtet1 da sie sich in allen ihren ,aeuerungen ganz hnlich wie andere ,naturkrfte verhlt1 da sie ohne ,bewutsein1 vllig willenlos1 einem ,blasenpflaster untergeordnet ist4 ,die ,nerven1 welche die willkrlichen und unwillkrlichen ,bewegungen im ,thierkrper vermitteln1 sind1 nach dem ,vorhergehenden1 nicht die ,erzeuger1 sondern nur die ,leiter der ,lebenskraft2 sie pflanzen die ,bewegung fort und verhalten sich gegen andere ,ursachen von ,bewegungen1 welche in ihren ,aeuerungen der ,lebenskraft hnlich sind1 gegen einen elektrischen ,strom z4 ,b4 auf eine vllig gleiche ,weise1 sie gestatten ihm den ,durchgang und bieten als ,leiter der ,elektricitt alle ,erscheinungen dar1 welche ihnen als ,leitern der ,lebenskraft zukommen4 ,niemandem wird es wohl1 nach dem gegenwrtigen ,zustande unserer ,kenntnisse1 in den ,sinn kommen1 als die ,ursache der ,bewegungserscheinungen in dem ,thierkrper die ,elektricitt anzusehen1 allein die medicinischen ,wirkungen der ,elektricitt1 so wie die eines ,magneten1 der in ,berhrung mit dem ,krper die ,entstehung eines elektrischen ,stromes vermittelt1 knnen nicht geleugnet werden4 ,denn zu der vorhandenen ,kraft der ,bewegung und ,strung addirt sich in dem elektrischen ,strome eine neue ,ursache von ,bewegung1 ,form- und ,beschaffenheitsnderung1 deren ,wirkungen nicht gleich ,null gesetzt werden drfen4 ,auf eine hchst rationelle ,weise wendet die praktische ,medicin in manchen ,krankheiten die ,klte als ,mittel an1 um den ,stoffwechsel auf eine ungewhnliche ,weise zu steigern und zu beschleunigen4 ,dies geschieht namentlich bei gewissen krankhaften ,zustnden der ,substanz des ,centrums der ,bewegungsapparate1 wenn eine glhende ,hitze und ein rascher ,strom von ,blut nach dem ,kopfe1 eine abnormale ,umsetzung des ,gehirns erkennen lassen4 ,wenn dieser ,zustand ber eine gewisse ,zeit hindurch dauert1 so giebt die ,erfahrung zu erkennen1 da alle ,bewegungen im ,thierkrper aufhren2 wenn sich der ,stoffwechsel auf das ,gehirn vorzugsweise beschrnkt1 so nimmt der ,stoffwechsel1 die ,krafterzeugung1 in allen anderen ,theilen ab2 durch ,umgebung dieses ,krpertheils mit ,eis wird die ,temperatur herabgestimmt1 allein die ,ursache der ,wrmeentwicklung dauert fort2 der ,widerstand der ,lebensthtigkeit wird vermindert1 die ,umsetzung1 die ,entscheidung ber den ,ausgang der ,krankheit1 wird auf eine krzere ,zeitdauer beschrnkt4 ,man darf nicht vergessen1 da das ,eis schmilzt und ,wrme aus dem kranken ,krpertheil aufnimmt1 da mit der ,entfernung des ,eises1 vor dem ,verlauf der ,umsetzung1 die hhere ,temperatur wieder sich einstellt1 da man durch ,umgebung mit ,eis weit mehr ,wrme entzieht1 als durch ,umhllung mit einem schlechten ,wrmeleiter2 es ist offenbar in der gleichen ,zeit eine grere ,menge ,wrme frei geworden1 was nur durch gesteigerte ,zufuhr von ,sauerstoff1 der eine raschere ,umsetzung bedingen mute1 mglich ist4 ,ein nicht ganz unpassendes ,bild fr die ,vorgnge im ,thierkrper geben die sich selbst regulirenden ,dampfmaschinen ab1 an denen zur ,hervorbringung einer gleichfrmigen ,bewegung der menschliche ,geist den bewundernswrdigsten ,scharfsinn bethtigt hat4 ,jedermann wei1 da in dem ,rohre1 was den ,dampf zu dem ,cylinder fhrt1 in welchem ein ,stempel in die ,hhe gehoben werden soll1 ein durchbrochener ,hahn angebracht ist1 durch dessen ,oeffnung aller ,dampf seinen ,weg nehmen mu2 durch eine mit dem ,schwungrad in ,verbindung stehende ,vorrichtung ffnet sich dieser ,hahn1 wenn das ,rad langsamer1 es schliet sich mehr oder weniger1 wenn es geschwinder geht1 als zur gleichfrmigen ,bewegung erforderlich ist4 ,mit dem ,oeffnen des ,hahns strmt mehr ,dampf zu 7mehr ,kraft71 die ,bewegung der ,maschine wird beschleunigt2 mit dem ,schlieen des ,hahns wird der hinzustrmende ,dampf mehr oder weniger abgeschlossen1 die ,kraft1 welche auf den ,stempel wirkt1 nimmt ab1 die ,spannung des ,dampfes im ,kessel nimmt zu2 sie wird zu einer sptern ,verwendung aufgespart4 ,die ,spannung des ,dampfes1 die ,kraft1 wenn man will1 wird hervorgebracht durch ,stoffwechsel1 durch ,verbrennung von ,kohlen unter dem ,heerde der ,maschine4 ,die ,kraft steigt 7die ,menge des entwickelten ,dampfes und seine ,spannung nehmen zu7 mit der ,temperatur des ,heerdes1 welche abhngig ist von ,zufuhr an ,kohlen und ,luft4 ,es finden sich an diesen ,maschinen andere ,vorrichtungen1 welche beide zu reguliren bestimmt sind4 ,steigt die ,spannung des ,dampfes im ,kessel1 so schlieen sich die ,luftzge1 die ,verbrennung wird verlangsamt1 die ,zufuhr an ,kraft 7an ,dampf7 vermindert2 geht die ,maschine langsamer1 so strmt ihr mehr ,dampf zu1 die ,luftzge ffnen sich und die ,ursache der ,wrmeentwicklung 7,krafterzeugung7 nimmt zu1 eine letzte ,vorrichtung wirft dem ,heerde ohne ,unterla ,kohlen zu4 ,wenn wir nun an irgend einer ,stelle des ,dampfkessels die ,temperatur erniedrigen1 so nimmt seine ,spannung ab2 dies giebt sich sogleich an den ,regulatoren der ,kraft zu erkennen1 die nun ganz die ,functionen verrichten1 wie wenn wir eine gewisse ,quantitt ,dampf 7,kraft7 aus dem ,kessel htten heraustreten lassen2 der ,dampfregulator1 die ,luftzge ffnen sich1 die ,maschine wirft sich selbst eine grere ,menge ,kohlen zu4 ,ganz hnlich wie in diesen ,maschinen1 verhlt es sich im ,thierkrper hinsichtlich der ,wrme und ,krafterzeugung4 ,mit der ,abnahme der uern ,temperatur verstrken sich die ,athembewegungen1 es wird ,sauerstoff hufiger und in verdichteterem ,zustande zugefhrt1 der ,stoffwechsel erhht sich1 es mu mehr ,nahrungsstoff zugefhrt werden1 wenn die ,temperatur nicht wechseln soll4 ,es bedarf wohl keiner ,erinnerung1 da ein gespannter ,dampf in dem ,thierkrper1 so wenig wie ein elektrischer1 ,strom1 als die ,ursache der ,krafterzeugung angesehen werden kann4 ,aus der in dem ,obigen entwickelten ,theorie der ,krankheit ergiebt sich von selbst1 da ein ausgebildeter ,krankheitszustand in einem ,krpertheil durch die chemische ,action eines ,arzneimittels nicht zum ,verschwinden gebracht werden kann4 ,einem abnormalen ,umsetzungsproce kann durch ,arzneimittel eine ,grenze gesetzt werden1 er kann beschleunigt oder verlangsamt werden1 allein damit ist der ,normal- 7,gesundheits-7 ,zustand nicht zurckgekehrt4 ,die ,kunst des ,arztes besteht in der ,kenntni der ,mittel1 die ihm gestatten1 einen ,einflu auf den ,verlauf der ,krankheit auszuben1 und in der ,beseitigung und ,entfernung aller strenden ,ursachen1 deren ,wirkung sich der ,wirkung der ,krankheitsursache hinzufgt4 ,eine jede ,theorie bringt nur durch die richtige ,anwendung ihrer ,principien einen wirklichen ,nutzen4 ,eine und dieselbe ,heilmethode kann dem einen ,individuum die ,gesundheit wiedergeben1 whrend sie1 auf ein anderes angewandt1 den sichern ,tod nach sich zieht4 ,so hat in gewissen1 entzndlichen ,krankheiten1 bei muskelreichen ,personen1 die antiphlogistische ,behandlung ihren entschiedenen ,werth1 whrend ,blutentziehung bei anderen von nachtheiligen ,folgen begleitet ist4 ,das belebende ,blut bleibt immer die wichtigste ,bedingung zur ,wiederherstellung eines aufgehobenen ,gleichgewichts-,zustandes1 welche stets an den ,gewinn von ,zeit geknpft ist2 es mu als die letzte und wichtigste ,ursache eines dauernden1 vitalen ,widerstandes der kranken sowohl1 wie der nicht ergriffenen ,krpertheile angesehen und im ,auge behalten werden4 ,es ist ferner klar1 da in allen ,krankheiten1 wo das ,fieber die ,bildung von ,ansteckungsstoffen und ,exenthemen begleitet1 zwei ,krankheitszustnde sich neben einander vollenden1 und da das ,blut 7,fieber7 als der ,trger des ,stoffs 7,sauerstoffs71 ohne dessen ,mitwirkung die krankhaften ,erzeugnisse nicht unschdlich gemacht1 zerstrt und aus dem ,krper entfernt werden knnen1 reaktionell als ,heilmittel auftritt1 durch dessen ,mitwirkung zuletzt eine ,ausgleichung bewirkt wird4 ,theorie der ,respiration4 ,bei dem ,durchgang des vensen ,blutes durch die ,lunge ndern die ,blutkrperchen ihre ,farbe1 mit diesem ,farbewechsel beobachten wir1 da ,sauerstoff aus der ,luft aufgenommen1 da fr jedes ,volumen ,sauerstoff in den meisten ,fllen1 ein ihm gleiches ,volumen ,kohlensure abgeschieden wird4 ,die ,blutkrperchen enthalten eine ,eisenverbindung1 kein anderer ,bestandtheil der lebendigen ,krpertheile enthlt ,eisen4 ,welche ,art von ,vernderung auch die brigen ,bestandtheile des ,blutes in der ,lunge erleiden mgen1 gewi ist1 da die ,blutkrperchen des vensen ,blutes einen ,farbewechsel erfahren1 welcher abhngig ist von der ,einwirkung des ,sauerstoffs4 ,wir sehen nun1 da die ,blutkrperchen des arteriellen ,blutes in den weiten ,kanlen ihre ,farbe bewahren1 da sie sie erst bei dem ,durchgange durch die ,capillargefe verlieren4 ,alle ,bestandtheile des vensen ,blutes1 welche die ,fhigkeit hatten sich mit ,sauerstoff zu verbinden1 nehmen in der ,lunge einen entsprechenden ,theil davon auf2 ,versuche mit ,serum zeigen1 da es mit reinem ,sauerstoff in ,berhrung dessen ,volumen nicht merklich ndert4 ,venses ,blut mit ,sauerstoff in ,berhrung rthet sich unter ,absorption des ,sauerstoffs2 es wird hierbei eine entsprechende ,menge ,kohlensure gebildet4 ,es ist klar1 der ,farbewechsel der ,blutkrperchen hngt von der ,verbindung von irgend einem ihrer ,bestandtheile mit dem ,sauerstoff ab1 und mit dieser ,sauerstoffaufnahme tritt eine gewisse ,quantitt ,kohlensure aus4 ,von dem ,serum scheidet sich diese ,kohlensure nicht ab1 denn es besitzt nicht die ,fhigkeit1 bei ,berhrung mit ,sauerstoff ,kohlensure abzugeben2 das ,blut von den ,blutkrperchen getrennt 7das ,serum7 absorbirt sein halbes bis gleiches ,volumen ,kohlensure 7siehe den ,artikel ,blut in dem ,handwrterbuche der ,chemie von ,poggendorff1 ,whler und ,liebig1 ,seite #hgg71 es ist bei gewhnlicher ,temperatur nicht mit ,kohlensure gesttigt4 ,das arterielle ,blut geht1 von dem ,thiere genommen1 unausgesetzt einer ,vernderung entgegen1 seine hochrothe ,farbe wird schwarzroth2 das hochrothe ,blut1 was seine ,farbe den ,blutkrperchen verdankt1 wird schwarzroth durch ,kohlensure2 diese ,farbenderung trifft die ,blutkrperchen2 es absorbirt eine ,menge ,gase1 welche sich in der ,blutflssigkeit 7ohne ,blutkrperchen7 nicht lsen2 es ist klar1 die ,blutkrperchen haben das ,vermgen1 sich mit ,gasen zu verbinden4 ,die ,blutkrperchen ndern ihre ,farbe in verschiedenen ,gasen2 dieser ,wechsel kann von zwei ,ursachen1 einer ,verbindung oder einer ,zersetzung herrhren4 ,durch ,schwefelwasserstoff werden sie schwarzgrn und zuletzt schwarz1 die ursprngliche rothe ,farbe kann durch ,contact mit ,sauerstoffgas nicht wieder hervorgebracht werden2 es ist offenbar hier eine ,zersetzung vor sich gegangen4 ,die durch ,kohlensure schwarzroth gewordenen ,blutkrperchen werden beim ,contact mit ,sauerstoff unter ,abscheidung von ,kohlensure wieder hochroth1 hnlich verhalten sie sich gegen ,stickoxydulgas2 es ist klar1 da sie keine ,zersetzung erfahren hatten2 sie besitzen also die ,fhigkeit1 eine ,verbindung mit ,gasen einzugehen1 ihre ,verbindung mit ,kohlensure wird durch ,sauerstoff wieder aufgehoben2 sich selbst berlassen1 wird auerhalb des ,thierkrpers die ,sauerstoffverbindung wieder schwarzroth1 ohne durch ,sauerstoff wieder hochroth zu werden4 ,die ,blutkrperchen enthalten eine ,eisenverbindung4 ,aus dem nie fehlenden ,eisengehalt des rothen ,blutes mu geschlossen werden1 da er unbedingt fr das animalische ,leben nothwendig sei1 und seitdem die ,physiologie bewiesen hat1 da die ,blutkrperchen an dem ,ernhrungsprocesse keinen ,antheil nehmen1 kann es keinem ,zweifel unterliegen1 da sie in dem ,respirationsproce eine ,rolle bernehmen4 ,die ,eisenverbindung in den ,blutkrperchen verhlt sich wie eine ,sauerstoffverbindung1 denn durch ,schwefelwasserstoff wird sie ganz auf dieselbe ,weise zerlegt1 wie die ,eisenoxyde oder die ihnen hnlichen ,eisenverbindungen4 ,durch verdnnte ,mineralsuren lt sich aus frischem oder getrocknetem ,blutroth ,eisenoxyd1 bei gewhnlicher ,temperatur ausziehen4 ,das ,verhalten der ,eisenverbindungen giebt vielleicht ,aufschlu ber die ,rolle1 welche das ,eisen in dem ,respirationsprocesse spielt2 kein einziges ,metall kann in ,beziehung auf merkwrdige ,eigenschaften mit den ,eisenverbindungen verglichen werden4 ,die ,eisenoxydulverbindungen besitzen das ,vermgen anderen ,sauerstoffverbindungen ,sauerstoff zu entziehen2 die ,eisenoxydverbindungen geben ,sauerstoff unter anderen ,bedingungen mit der allergrten ,leichtigkeit wieder ab4 ,eisenoxydhydrat in ,berhrung mit schwefelfreien organischen ,materien verwandelt sich in kohlensaures ,eisenoxydul4 ,kohlensaures ,eisenoxydul in ,berhrung mit ,wasser und ,sauerstoff wird zersetzt1 alle ,kohlensure1 die es enthlt1 entweicht2 durch ,aufnahme von ,sauerstoff verwandelt es sich in ,eisenoxydhydrat1 was durch reducirende ,materien wieder zurckfhrbar ist in eine ,eisenoxydulverbindung4 ,aber nicht blo die ,sauerstoffverbindungen des ,eisens1 sondern auch die ,cyanverbindungen zeigen ein hnliches ,verhalten4 ,in dem ,berlinerblau haben wir ,eisen in ,verbindung mit allen organischen ,bestandtheilen des ,thierkrpers3 ,wasserstoff und ,sauerstoff 7,wasser71 ,kohlenstoff und ,stickstoff 7,cyan74 ,dem ,lichte ausgesetzt1 entweicht ,cyan1 es wird wei1 im ,dunkeln zieht es ,sauerstoff an und wird wieder blau4 ,alle diese ,beobachtungen zusammengenommen fhren zu der ,meinung1 da die ,blutkrperchen des arteriellen ,blutes eine mit ,sauerstoff gesttigte ,eisenverbindung enthalten1 welche im lebendigen ,blute beim ,durchgang durch die ,capillargefe ihren ,sauerstoff verliert2 dasselbe geschieht1 wenn das ,blut vom ,krper genommen sich zu zersetzen anfngt 7zu faulen beginnt72 die an ,sauerstoff reiche ,verbindung geht also durch ,sauerstoffabgabe 7,reduction7 in eine sauerstoffarme ,verbindung ber4 ,eins der ,oxydationsproducte1 welches hierbei gebildet wird1 ist ,kohlensure4 ,die ,eisenverbindung des vensen ,bluts besitzt die ,fhigkeit1 sich mit ,kohlensure zu verbinden2 es ist klar1 da die ,blutkrperchen des arteriellen ,blutes1 wenn sie nach ,abgabe von einem ,theile ihres ,sauerstoffs ,kohlensure vorfinden1 sich mit dieser ,kohlensure verbinden werden4 ,in der ,lunge angelangt werden sie den verlornen ,sauerstoff wieder aufnehmen1 fr jedes ,volumen ,sauerstoff wird eine entsprechende ,menge ,kohlensure wieder austreten1 sie werden in ihren ursprnglichen ,zustand wieder zurckkehren1 d4 h4 das ,vermgen wieder erhalten1 ,sauerstoff abzugeben4 ,fr jedes ,volum ,sauerstoff1 was die ,blutkrperchen abzugeben vermgen1 wird 7da die ,kohlensure ihr gleiches ,volum ,sauerstoff ohne ,condensation enthlt7 nicht mehr und nicht weniger als ein ,volumen kohlensaures ,gas gebildet werden knnen2 fr jedes ,volumen ,sauerstoff1 was sie aufzunehmen fhig sind1 kann nicht mehr ,kohlensure abgeschieden werden1 als berhaupt aus diesem ,volum ,sauerstoff erzeugbar ist4 ,wenn ein kohlensaures ,eisenoxydul durch ,aufnahme von ,sauerstoff in ,eisenoxyd bergeht1 so werden fr jedes ,volum ,sauerstoff1 was zum ,uebergang in ,eisenoxyd gehrt1 vier ,volumina ,kohlensure abgeschieden4 ,fr ein ,volumen ,sauerstoff kann sich aber nur ein ,volumen ,kohlensure bilden1 es kann also auch nicht mehr abgeschieden werden2 die ihres ,sauerstoffs beraubte ,verbindung mu aber die ,fhigkeit haben1 noch ,kohlensure aufzunehmen1 und wir sehen in der ,that1 da das ,blut in keinem ,zustande des ,lebens mit ,kohlensure gesttigt ist1 da es zu der ,kohlensure1 die es schon enthlt1 noch eine ,menge ,kohlensure aufzunehmen vermag1 ohne da damit die ,function der ,blutkrperchen gestrt erscheint4 7,nach dem ,trinken von moussirenden ,weinen1 ,bier1 ,mineralwasser mu nothwendig mehr ,kohlensure ausgeathmet werden47 ,in allen ,fllen1 wo der ,sauerstoff der ,blutkrperchen nicht zur ,bildung von ,kohlensure gedient hat1 wird stets nur eine der erzeugten ,kohlensure entsprechende ,menge ausgeathmet werden knnen2 bei ,genu von ,fett und ,wein jedenfalls weniger1 wie nach dem ,genu von ,champagner4 ,nach der so eben entwickelten ,vorstellung geben die ,blutkrperchen des arteriellen ,blutes1 bei ihrem ,durchgang durch die ,capillargefe1 ,sauerstoff an gewisse ,bestandtheile des ,thierkrpers ab4 ,ein kleiner ,theil dieses ,sauerstoffs dient zur ,hervorbringung des ,stoffwechsels und bedingt das ,austreten belebter ,krpertheile1 so wie die ,bildung und ,erzeugung der ,secrete1 der grte ,theil dieses ,sauerstoffs wird zur ,verwandlung der1 den belebten ,krpertheilen nicht mehr angehrenden ,substanzen1 in ,sauerstoffverbindungen verwendet4 ,auf ihrem ,wege nach dem ,herzen hin1 verbinden sich die ,blutkrperchen1 welche ihren ,sauerstoff abgegeben haben1 mit ,kohlensuregas zu vensem ,blut1 in der ,lunge angelangt1 findet ein ,austausch statt4 ,die organische ,eisenverbindung des vensen ,blutes nimmt in der ,lunge und der ,luft den verlornen ,sauerstoff wieder auf1 und in ,folge dieser ,sauerstoffaufnahme scheidet sich alle damit verbundene ,kohlensure wieder ab4 ,alle in dem vensen ,blute vorhandenen ,materien1 welche ,verwandtschaft zum ,sauerstoff besitzen1 verwandeln sich in der ,lunge1 hnlich wie die ,blutkrperchen1 in hhere ,sauerstoffverbindungen1 es entsteht eine gewisse ,quantitt ,kohlensure1 von der stets ein ,theil in der ,blutflssigkeit gels't bleibt4 ,die ,quantitt der gels'ten 7oder der an ,natron gebundenen7 ,kohlensure mu in beiden ,blutarten1 da sie einerlei ,temperatur besitzen1 gleich sein1 allein das arterielle ,blut mu1 sich selbst berlassen1 nach kurzer ,zeit eine grere ,menge ,kohlensure enthalten1 wie das vense1 weil der aufgenommene ,sauerstoff zur ,bildung von ,kohlensure verwendet wird4 ,in dem ,organismus des ,thieres finden mithin zwei ,oxydationsprocesse statt1 der eine in der ,lunge1 der andere in den ,capillargefen4 ,durch den erstern wird1 trotz der starken ,abkhlung und gesteigerten ,verdunstung1 die constante ,temperatur der ,lunge1 durch den andern die constante ,temperatur in den brigen ,krpertheilen hervorgebracht4 ,ein ,mensch1 welcher tglich #bg1h ,loth ,kohlenstoff in der ,form von ,kohlensure ausathmet1 verzehrt in #bd ,stunden #gd ,loth ,sauerstoff 7#fd ,loth #a ,kilogramm71 welche den ,raum von #hjg ,litres #eafdh hessische ,kubikzoll 7#fd #a ,litre7 einnehmen4 ,rechnet man auf die ,minute #ah ,athemzge1 so haben wir in #bd ,stunden #beibj ,athemzge und bei jedem ,athemzug werden demnach _/ #a1ii ,kubikzoll ,sauerstoff in das ,blut aufgenommen4 ,in einer ,minute treten #ah #a1ii #ce1h ,kubikzoll ,sauerstoff zu den ,bestandtheilen des ,blutes1 welche bei gewhnlicher ,temperatur etwas weniger wie #ab ,gran 7#hjb1h ,milligramm7 wiegen4 ,nehmen wir nun an1 da in einer ,minute #aj ,pfund ,blut 7#e ,kilogramm7 7,mller1 ,physiologie ,bd ,i4 ,s4 #cde7 durch die ,lunge gehen und diese den ,raum von #cbj ,kubikzoll einnehmen1 so verbindet sich #a ,kubikzoll ,sauerstoff sehr nahe mit #i ,kubikzoll ,blut4 ,nach den ,untersuchungen von ,denis1 ,richardson1 ,nasse 7,handwrterbuch der ,physiologie ,bd4 ,i4 ,s4 #ach7 enthalten #ajjjj ,blut #h ,theile ,eisenoxyd4 #gfhjj ,gran 7#aj ,pfd47 ,blut enthalten demnach #fa1ed ,gran ,eisenoxyd im arteriellen oder #ee1ad ,eisenoxydul im vensen ,blut4 ,nehmen wir nun an1 das ,eisen in den ,blutkrperchen des vensen ,blutes sei als ,eisenoxydul1 das im arteriellen ,blut als ,eisenoxyd enthalten1 so nehmen #ee1ad ,gran ,eisenoxydul bei ihrem ,durchgang durch die ,lunge in einer ,minute #f1dj ,gran ,sauerstoff auf2 da nun in dieser ,zeit im ,ganzen von #aj ,pfund ,blut #ab ,gran ,sauerstoff aufgenommen werden1 so treten von diesen #ab ,gran1 #e1f ,gran an die anderen ,bestandtheile des ,blutes4 #ee1ad ,gran ,eisenoxydul verbinden sich nun mit #cd1h ,gran ,kohlensure1 welche den ,raum von #gc ,kubikzoll einnehmen4 ,es ist deshalb klar1 da die in dem ,blute vorhandene ,menge ,eisen1 als ,eisenoxydul gedacht1 hinreicht1 um den ,trger der doppelten ,menge ,kohlensure abzugeben1 welche berhaupt auf ,kosten alles in der ,lunge aufgenommenen ,sauerstoffs erzeugbar ist4 ,die eben entwickelte ,hypothese sttzt sich auf die bekannten ,beobachtungen und zwar erklrt sie den ,respirationsproce1 soweit er von den ,blutkrperchen abhngig ist1 vollkommen1 sie schliet die ,meinung nicht aus1 da auch auf anderen ,wegen ,kohlensure in die ,lunge gelangen1 da gewisse andere ,bestandtheile des ,bluts zur ,bildung von ,kohlensure in der ,lunge ,veranlassung geben knnen2 allein alles dies steht in keiner ,beziehung zu dem vitalen ,proce1 durch welchen in allen ,theilchen des ,krpers die zu seinem ,bestehen nthige ,wrme erzeugt wird4 ,dies allein kann aber vorlufig nur als ein wrdiger ,gegenstand der ,untersuchung betrachtet werden2 warum dunkelrothes ,blut durch ,salpeter1 ,kochsalz c4 hellroth wird1 ist eine nicht uninteressante ,frage1 die aber mit dem ,athmungsproce in keinem ,zusammenhange steht4 ,die furchtbare ,wirkung des ,schwefelwasserstoffs2 der ,blausure1 welche beim ,einathmen in wenigen ,secunden allen ,bewegungserscheinungen im ,thierkrper eine ,grenze setzen1 erklren sich aus den bekannten ,vernderungen1 welche alle ,eisenverbindungen bei ,gegenwart von ,alkalien1 die im ,blute nicht fehlen1 durch diese ,stoffe erleiden1 auf eine ungezwungene ,weise4 ,denken wir uns1 da die ,blutkrperchen ihre ,fhigkeit verlieren1 ,sauerstoff aufzunehmen1 diesen ,sauerstoff wieder abzugeben und die gebildete ,kohlensure fortzufhren1 so wird ein solcher hypothetischer ,krankheitszustand augenblicklich an der ,temperatur und den ,bewegungserscheinungen im ,thierkrper erkennbar sein4 ,es wird nmlich kein ,stoffwechsel stattfinden1 ohne da damit die ,bewegungen selbst eine unmittelbare ,grenze finden4 ,die ,leiter der ,kraft werden den ,eingeweiden1 dem ,herzen1 nach wie vor1 die zu ihren ,functionen nthige ,kraft zufhren1 sie werden sie von dem ,muskularsystem erhalten1 ohne aber da aus diesen ein ,bestandtheil austritt2 ,galle- und ,harnsecretion knnen nicht stattfinden2 die ,temperatur des ,krpers mu abnehmen4 ,dem ,ernhrungsproce wird durch diesen ,zustand eine ,grenze gesetzt und in krzerer oder lngerer ,zeit mu der ,tod eintreten1 ohne1 was hier das ,wichtigste ist1 von ,fiebererscheinungen begleitet zu sein4 ,dieses ,beispiel soll dazu dienen1 um ,veranlassung zu einer ,untersuchung des ,bluts in ,krankheitszustnden hnlicher ,art1 zu geben1 denn es kann nicht dem geringsten ,zweifel unterliegen1 da die ,rolle1 welche den ,blutkrperchen zugeschrieben worden ist1 als vollkommen ausgemittelt und aufgeklrt betrachtet werden kann1 wenn sich in solchen ,zustnden eine ,abweichung in der ,form1 ,beschaffenheit und dem ,verhalten der ,blutkrperchen ergiebt1 die durch geeignete ,reagentien erkennbar sein mu4 ,wenn die ,kraft1 welche die ,lebenserscheinungen bedingt1 als eine ,eigenschaft gewisser ,materien angesehen wird1 so fhrt diese ,vorstellung von selbst auf eine neue und schrfere ,betrachtungsweise gewisser rthselhafter ,erscheinungen1 welche die nmlichen ,substanzen in ,zustnden darbieten1 wo sie keine ,bestandtheile belebter ,organismen mehr ausmachen4 ,analytische ,belege zu dem chemischen ,proce der ,respiration und ,ernhrung so wie zu dem chemischen ,proce der ,umsetzung der ,gebilde4 ,die ,noten correspondiren mit den in den ,abschnitten im ,texte aufgefhrten ,nummern4 ,alle mit 99 bezeichneten ,zahlenresultate der ,analysen sind in dem chemischen ,laboratorium in ,gieen ausgefhrt4 ,anhang4 ,seite #a4 ,einleitung zu den ,analysen4 ,erklrung der ,formeln4 ,die frhere ,darstellung der ,verschiedenheit in der ,zusammensetzung der ,stoffe1 die ,angabe des ,gehaltes in ihren ,bestandtheilen nach ,procenten1 ist von den ,chemikern lngst verlassen1 weil sie keine ,einsicht in die ,beziehungen gestattet1 welche zwischen zwei und mehr ,verbindungen stattfinden4 ,um hiervon einige ,beispiele zu geben1 soll die ,zusammensetzung der ,essigsure und des ,aldehyds1 des ,bittermandells und der ,benzoesure hier erwhnt werden4 ,essigsure ,aldehyd99 ,benzoesure99 ,bittermandell99 ,kohlenstoff #dj1jj #ee1jbd #fi1be #gi1ef ,wasserstoff #f1fg #h1ihc #d1hf #e1ef ,sauerstoff #ec1cc #ce1iic #be1hi #ad1hh ,aldehyd verwandelt sich nun in ,essigsure1 ,bittermandell in ,benzoesure durch ,aufnahme von ,sauerstoff1 ohne da sich an ihren ,elementen sonst irgend etwas ndert4 ,in den bloen ,zahlenverhltnissen lt sich diese ,beziehung nicht erkennen1 drcken wir aber die ,zusammensetzung beider in einer ,formel aus1 so fllt der ,zusammenhang zwischen diesen ,materien auch demjenigen in die ,augen1 welcher von der ,chemie nichts wei1 als da der ,buchstabe ,c ein ,aequivalent ,kohlenstoff1 ,h #a ,aeq4 ,wasserstoff1 ,n #a ,aeq4 ,stickstoff und ,o #a ,aeq4 ,sauerstoff bedeutet4 ,formel ,formel _/-------------------- _/---------------------------- der des der des ,essigsure ,aldehyds ,benzoesure ,bittermandells ,c,h,o ,c,h,o ,c,h,o ,c,h,o ,diese ,formeln sind genaue ,ausdrcke der ,analysen1 die1 man kann es sich so denken1 sich auf eine unvernderliche ,kohlenstoffquantitt beziehen2 sie zeigen1 da ,essigsure und ,aldehyd1 ,benzoesure und ,bittermandell nur in dem ,sauerstoffgehalt von einander abweichen1 da sie von den brigen ,elementen einerlei ,verhltnisse enthalten4 ,das ,verstndni der folgenden ,formeln ist nicht minder einfach4 ,cyamelid #a ,at4 ,cyanursure #c ,at4 ,cyansurehydrat ,c,n,h,o ,cy7 ,c,n7,o #c;,h,o #c7;,cy,o ,h,o7 ,summa ,c,n,h,o ,summa ,c,n,h,o ,die erste ,formel ist eine sogenannte empirische ,formel1 in der man wohl das relative ,verhltni der ,elemente genau kennt1 aber nicht die ,ordnung1 in welcher sie zusammengetreten sind4 ,die zweite ,formel drckt aus1 da #f ,at4 ,cyan oder #f ,at4 ,stickstoff und #f ,at4 ,kohlenstoff zu einem zusammengesetzten ,atom sich vereinigt haben1 das mit #c ,at4 ,sauerstoff und #c ,at4 ,wasser ,cyanursurehydrat gebildet hat2 die letzte drckt aus die ,art und ,weise der ,ordnung der ,atome in dem ,cyansurehydrat1 dreimal genommen2 dieselbe ,anzahl von ,elementen1 wie in der ,cyanursure ist zu #c ,atomen ,cyansurehydrat zusammengetreten4 ,wie man verfhrt1 um die procentische ,zusammensetzung eines ,krpers in einer ,formel auszudrcken1 gehrt nicht hierher2 es soll nur erwhnt werden1 wie man verfahren mu1 um aus einer jeden ,formel rckwrts die procentische ,zusammensetzung zu finden4 ,fr diesen ,zweck mu man beachten1 da der ,buchstabe ,c in einer chemischen ,formel ein ,gewicht von #gf1dcg ,kohlenstoff 7nach den neuesten ,bestimmungen #ge1h oder #ge1 eine ,abweichung1 welche auf die angefhrten ,formeln1 da sie alle nach der ,zahl #gf1dcg berechnet sind1 ohne den geringsten ,einflu ist7 bedeutet1 der ,buchstabe ,h ein ,gewicht von #f1bci ,wasserstoff1 der ,buchstabe ,n #hh1eb ,stickstoff1 und zuletzt der ,buchstabe ,o1 ein ,gewicht von #ajj ,sauerstoff4 ,die ,formel des ,proteins ,c,n,h,o drckt also aus3 #dh mal #gf1dcg #cffh1hh ,kohlenstoff #ab #hh1eb #ajfb1bd ,stickstoff #gb #f1bci #ddi1bf ,wasserstoff #ad #ajj1jj #adjj1jj ,sauerstoff ------- in ,summa das ,gewicht von #fehj1ch ,protein4 in #ajj ,theilen ,in #fehj1ch ,theilen ,protein sind enthalten #cffh1hh ,kohlenstoff #ee1gdb ,in #fehj1ch #ajfb1bd ,stickstoff #af1adc ,in #fehj1ch #ddi1bf ,wasserstoff #f1hbg ,in #fehj1ch #adjj1jj ,sauerstoff #ba1bhh ------- #ajj1jjj ,note #a4 ,seite #ac4 ,sauerstoffverbrauch des erwachsenen ,mannes4 ,ein erwachsener ,mann _/----------------------------- verbraucht erzeugt im kohlens4 in #bd ,stunden in #bd ,stunden ,gas an ,sauerstoff- an kohlensaurem enthaltener nach gas ,gas ,kohlenstoff _/------------ _/------------- ,w4 ,zoll ,gran ,w4 ,zoll ,gran ,gran ,lavoisier u4 ,seguin #dfjcg #aeffa #adicj #hehd #bhbj franz4 ,menzies #eadhj #agfbe engl4 ,davy #deejd #aegea #cafhj #aghaa #dhec engl4 ,allen u4 ,pepys #cifjj #acdfd #cifjj #ahfab #eadh engl4 7,aus ,l4 ,gmelins ,handbuch der theor4 ,chemie47 ,note #b4 ,seite #ad4 ,zusammensetzung des ,bluts3 7,siehe ,note #bi47 in #ajj ,theilen in #d1h ,pfd4 #cfhfd ,gran ,kohlenstoff #ea1if #aiaed1e ,wasserstoff #g1be #bfgb1g ,stickstoff #ae1jg #eeee1d ,sauerstoff #ba1cj #gheb1j ,asche #d1db #afbi1d --------- ------- #ajj1jjj #cfhfd1j ,gran ,gran #aiaed1e ,kohlenstoff bildet mit #ejeci1e ,sauerstoff ,kohlensure #bfgb1g ,wasserstoff #badae1h ,wasser ---------------- ,summa #gaiee1c ,sauerstoff ,hiervon ab vorhandener ,sauerstoff #gheb1j -------------------- bleiben #fdajc1c ,gran ,sauerstoff1 welche zur vollstndigen ,verbrennung von #d1h ,pfd4 ,blut erforderlich sind4 ,in obiger ,rechnung ist angenommen worden1 da #bd ,pfd4 ,blut #d1h ,pfd4 trocknen ,rckstand 7#hj p,ct47 hinterlassen4 ,note #c4 ,seite #ad4 ,bestimmung der ,menge des ausgeathmeten ,kohlenstoffs4 ,faeces3 #b1cef trockene ,faeces hinterlieen #j1cbj ,asche 7#ac1eh p,ct474 #j1ceb ,faeces gaben #j1egf ,kohlensure und #j1bah ,wasser4 ,linsen3 #j1eff bei #ajj getrocknete ,linsen gaben #j1iaj ,kohlensure und #j1ccf ,wasser4 ,erbsen3 #a1jfj hinterlieen #j1jcg ,asche #j1daf gaben #j1fdb ,kohlensure und #j1bda ,wasser4 ,kartoffeln3 #j1ddc trockene ,kartoffeln gaben #j1gjd ,kohlensure und #j1bdh ,wasser4 ,schwarzbrod3 #j1cjb trocknes ,schwarzbrod gaben #j1dif ,kohlensure und #j1age ,wasser #j1bda #j1cic #j1adb ,zusammensetzung der des ,schwarz- der ,kartoffeln 7des ,fleisches ,faeces brods s4 ,note #bi47 ,playfair99 ,boeckmann99 ,boussin- ,boeck- gault mann99 ,kohlenstoff #de1bd #de1ji #de1da #dd1a #dc1idd ,wasserstoff #f1hh #f1ed #f1de #e1h #f1bbb ,stickstoff #cd1gc #ce1ab #cd1hi #de1a #dd1iai ,sauerstoff ,asche #ac1ae #c1be #c1be #e1j #d1iae ---------------------------------------- ---------------- #ajj1jj #ajj1jj #ajj1jj #ajj1j #ajj1jjj ,wasser #cjj1 ------ #djj1jj ,erbsen ,linsen ,bohnen ,playfair99 ,playfair99 ,playfair99 ,kohlenstoff #ce1gdc #cg1ch #ch1bd ,wasserstoff #e1dja #e1ed #e1hd ,stickstoff #ci1cff #cg1ih #ch1aj ,sauerstoff ,asche #c1dij #c1bj #c1ga ,wasser #af1jjj #ae1ij #ad1aa ------------------------------- #ajj1jjj #ajj1jjj #ajj1jjj ,frisches ,kartoffeln ,schwarzbrod1 ,fleisch einen ,tag alt ,boeck- ,boussingault ,boeck- ,boeck- mann99 mann99 mann99 _/--------- _/----------- _/-------------- ,wasser #ge #gd1h #gb1b #gc1b #cc #ca1dah ,trockne ,substanz #be #be1b #bg1h #bf1h #fg #fh1ehb ---------------------------------------- - #ajj #ajj1j #ajj1j #ajj1j #ajj #ajj1jjj ,berechnung des von einem erwachsenen ,menschen ausgeathmeten ,kohlenstoffs4 ,fleisch4 ,das fettlose ,muskelfleisch1 zu #gd ,wasser und #bf p,ct4 fester ,substanz angenommen1 enthlt in #ajj ,theilen #ac1f ,kohlenstoff4 ,das gewhnliche ,fleisch enthlt ,muskelfleisch1 ,zellgewebe und ,fett4 ,die beiden letzteren machen im ,durchschnitt _/ vom ,gewicht des im ,fleischladen erkauften ,fleisches aus4 ,die ,anzahl der verzehrten ,lothe 7#fd ,loth #a ,kilogramm7 betrgt #hhif1 welche bestehen aus3 #gfbe ,loth fettloses ,muskelfleisch enthalten ,kohlenstoff #ajcg ,loth #abga ,zellgewebe mit ,fett #hih ---- in ,summe ,kohlenstoff #aice ,loth ,mit den ,knochen enthlt das gekaufte ,fleisch #bi p,ct4 feste ,substanz1 und #bgh ,pfd4 ,fleisch #bh ,pfd4 trockne ,knochen1 sie sind nicht in ,rechnung genommen1 obwohl sie beim ,kochen #h-aj p,ct4 ,leimsubstanz verlieren1 welche mit als ,nahrung genossen wird4 ,fett4 ,es sind verzehrt worden #aab ,loth ,fett1 welche zu #hj p,ct4 ,kohlenstoff in ,summa #hi1f ,loth ,kohlenstoff enthalten4 ,kohlenstoffgehalt der verzehrten ,linsen1 ,bohnen und ,erbsen4 ,es sind verzehrt worden #ajg ,loth ,linsen1 #dcf ,loth ,bohnen und #cga ,loth ,erbsen1 im ,ganzen #iad ,loth2 bei einem ,gehalte von #cg p,ct4 ,kohlenstoff sind verzehrt worden #cch1b ,loth ,kohlenstoff4 ,kartoffeln4 #ajj ,theile frische ,kartoffeln enthalten #ab1b ,kohlenstoff2 in den verzehrten #cageb ,loth sind enthalten #chgc1g ,kohlenstoff4 ,brod4 #hee ,mann essen tglich #hee #fd ,loth1 dazu noch #cf ,pfd4 ,suppenbrod macht zusammen #eehgb ,loth4 #ajj ,loth frisches ,brod enthalten durchschnittlich #cj1ae ,loth ,kohlenstoff1 es sind mithin im ,brod verzehrt worden #agedc ,loth ,kohlenstoff4 ,im ,ganzen sind verzehrt worden3 im ,fleisch #aice ,loth ,kohlenstoff ,fett #hi1f ,bohnen1 ,erbsen1 ,linsen #cch1b ,kartoffeln #chgc1g ,brod #agedc1j ------- von #hee ,mann #bcggi1e ,loth ,kohlenstoff ------- von #a ,mann #bg1h ,loth ,kohlenstoff ,die ,faeces eines ,soldaten wiegen #aa ,loth 7#e_/ ,unze72 sie enthalten mit ihrem ganzen ,wassergehalt #aa p,ct4 ,kohlenstoff2 fr #hf ,kreuzer ,gemse1 ,weikraut1 ,kohlrabi1 ,gelberben c4 erhlt man durchschnittlich #agb ,pfd42 #be ,maas ,sauerkraut wiegen #ajj ,pfd4 ,fr #dh_/ ,kreuzer ,zwiebeln1 ,lauch1 ,sellerie erhlt man auf dem ,markte durchschnittlich #bd_/ ,pfd4 ,dem ,gewicht nach haben #hee ,mann ,soldaten verzehrt3 an grnem ,gemse #efjd ,loth an ,sauerkraut #cbjj an ,zwiebeln c4 #ggf ---- #iehj ,loth ---- ein ,mann tglich #aa1b ,loth ,der ,kohlenstoffgehalt des verzehrten ,gemses ist gleich dem ,kohlenstoffgehalt der ,faeces angenommen4 ,wurst1 ,branntwein1 ,bier1 berhaupt was im ,wirthshaus verzehrt worden1 nicht gerechnet4 ,die ,zahlen1 welche den vorhergehenden ,berechnungen zu ,grunde gelegt wurden1 sind durchschnittlich dem ,verbrauch von #hee ,mann casernirter ,soldaten entnommen1 deren ,speisen 7,brod1 ,kartoffeln1 ,fleisch1 ,linsen1 ,erbsen1 ,bohnen c47 whrend eines ,monats bis auf ,pfeffer1 ,salz und ,butter1 mit der grten ,genauigkeit gewogen und jedes einzelne der ,elementaranalyse unterworfen worden war 7siehe ,tabelle74 ,eine ,ausnahme hiervon machten drei ,gardisten1 welche auer dem vorschriftsmigen ,brodquantum 7#b ,pfd4 tglich7 in jeder ,lhnungsperiode _/ ,laib #b_/ ,pfd4 mehr bekamen und ein ,tambour1 der _/ ,laib brig behielt4 ,nach einem annhernden ,ueberschlage des ,feldwebels verzehrt jeder ,soldat tglich durchschnittlich #f ,loth ,wurst1 #a_/ ,loth ,butter1 _/ ,schoppen 7_/ ,litr47 ,bier und _/ ,schoppen ,branntwein1 deren ,kohlenstoffgehalt mehr als das ,doppelte betrgt1 von dem ,kohlenstoffgehalt der ,faeces und des ,urins zusammengenommen4 ,die ,faeces betragen bei einem ,soldaten durchschnittlich #aa ,loth1 sie enthalten #ge p,ct4 ,wasser und der trockne ,rckstand #de1bd p,ct4 ,kohlenstoff und #ac1ae p,ct4 ,asche4 #ajj ,theile frische ,faeces enthalten hiernach #aa1ca ,kohlenstoff1 sehr nahe so viel als ein gleiches ,gewicht frisches ,fleisch4 ,in obiger ,rechnung ist der ,kohlenstoff der ,faeces und der des ,urins gleichgesetzt worden dem ,kohlenstoffgehalt der frischen ,gemse und der anderen ,speisen1 welche im ,wirthshause verzehrt wurden4 ,groherzogl4 ,leib-,compagnie4 ,uebersicht der im ,monate ,november #ahdj fr die ,menage obiger ,compagnie verbrauchten ,victualien4 #ahdj4 ,novem- ,es ,ochsen- ,schwei- ,kar- ,erbsen ,bohnen ,linsen ber4 haben fleisch ne- tof- geges- fleisch feln ,in der sen ,periode vom ,mann ,kmpfe,gescheid,gescheid,gescheid ---------------------------------------- ------------------- #a- #e #aci #cf #i #ab #a_/ #a -- #f-aj #ade #cg #i #ac_/ -- -- -- #aa-ae #acf #cf #i #ab_/ -- #a -- #af-bj #acf #cg #i #ad_/ #a #a -- ,bratwurst #ba-be #adg #ci #g_/ #ad -- -- #a #bf-cj #aeb #cj #ai_/ #ad_/ #a #a -- ---------------------------------------- ------------------- ,summa #hee #bae #fc #ha #c_/ #d #a ---------------------------------------- ------------------- ,im monat- #g_/ #b_/ #b_/ _/ _/ _/ ,durch- lich schnitt--------------------------------- ------------------- essen tg- #h_/ #b_/_/_/ _/ _/ daher lich ,lth4 ,lth4 tglich---------------------------------- ------------------ #bh_/ #aj_/ ,loth ----------------------_/ ,mann tglich und es erhlt ein ,mann #ahdj4 ,novem- ,sauer- ,ge- ,zwie- ber4 kraut mse ,brod ,salz beln ,pfeffer ,fett ,essig und ,in der ,grnes ,periode ,schop- vom ,maa kr4 kr4 kr4 ,loth4 pen ---------------------------------------- ------------------- #a- #e #e #f #e #d_/ #h #b_/ #bf_/ -- #f-aj #d #ce #g_/ #e #f_/ #b_/ #ba_/ -- #aa-ae #d #ba #g_/ #d_/ #g #b #af -- #af-bj #d #f #f #d_/ #h_/ #c_/ #bf_/ -- #ba-be -- #ah #g_/ #e_/ #aa #b_/ #aj_/ #a_/ #bf-cj #h -- #b_/ #d #g_/ #b_/ #aj_/ -- ---------------------------------------- ------------------- ,summa #be #hf #cf #bh #dh_/ #ae_/ #aab #a_/ ---------------------------------------- ------------------- ,im _/ #c_/a_/_/ #a_/ _/ #c_/ _/ ,durch- schnitt--------------------------------- ------------------- essen _/_/_/_/_/_/ _/_/ daher tglich---------------------------------- ------------------ #bh_/ ,mann und es erhlt ein ,mann #a ,gescheid ,bohnen wiegt #c #ae ,loth #a ,linsen #c #aa #a ,erbsen #c #aj #a ,kumpf ,kartoffeln #ab #h ,note #d4 ,seite #ae4 ,nahrungsmittel eines ,pferdes1 in #bd ,stunden verzehrt4 ,nah- ,gewicht im,gewicht im ,salze rungs- feuchten trockenen ,kohlen-,wasser-,sauer-,stick- und mittel4,zustande4 ,zustande4 stoff4 stoff4 stoff4stoff4,erden4 ---------------------------------------- -------------------- ,heu #gejj #fdfe #bifa1j #cbc1b #bejb1j #ig1jeha1h ,hafer #bbgj #aibg #igg1j #abc1c #gjg1b #db1d #gg1a ,wasser #afjjj -- -- -- -- -- #ac1c ---------------------------------------- -------------------- ,summa #beggj #hcib #cich1j #ddf1e #cbji1b #aci1dfgb1b ,producte eines ,pferdes in #bd ,stunden,f#ae4 ,nah- ,gewicht im,gewicht im ,salze rungs- feuchten trockenen ,kohlen-,wasser-,sauer-,stick- und mittel4 ,zustande4 ,zustande4 stoff4 stoff4 stoff4stoff4,erden4 ---------------------------------------- ---------------------- ,harn #accj #cjb #ajh1g #aa1e #cd1a #cg1h #aji1i ,excremente #adbej #cebe #acfd1d #agi1h #acbh1i #gg1f #egd1f ---------------------------------------- ---------------------- ,summa #aeehj #chbg #adgb1i #aia1c #acfc1j #aae1d #fhd1e ,totalge- wichte des ersten ,theils diesser ,tafel #beggj #hcib #cich1j #ddf1e #cbji1b #aci1d #fgb1b ---------------------------------------- ---------------------- ,differenz #ajaij #defe #bdfe1a #bee1b #ahdf1b #bd1j #ab1c ,richtung der ,diffe- renz - - - - - - #ae ,ann4 de ,chim4 et de phys4 ,t4 ,,lxx4 p4 #acf4 ,nahrungsmittel einer ,kuh1 in #bd ,stunden verzehrt4 ,nah- ,gewicht im,gewicht im ,salze rungs- feuchten trockenen ,kohlen-,wasser-,sauer-,stick-und er- mittel4 ,zustande4 ,zustande4 stoff4 stoff4 stoff4stoff4 dige ,mate- rien4 ---------------------------------------- ----------------------- ,kartoffel #aejjj #dagj #ahci1j #bda1i #ahcj1f #ej1j #bjh1e ,grummet #gejj #fcae #bigd1d #cec1f #bbjd1j #aea1e #fca1e ,wasser #fjjjj -- -- -- -- -- #ej1j ---------------------------------------- ----------------------- ,summa #hbejj #ajdhe #dhac1d #eie1e #djcd1f #bja1e #hhi1j ,producte einer ,kuh in #bd ,stunden,f#af4 ,nah- ,gewicht im,gewicht im ,salze rungs- feuchten trockenen ,kohlen-,wasser-,sauer-,stick-und er- mittel4 ,zustande4 ,zustande4 stoff4 stoff4 stoff4stoff4 dige ,mate- rien4 ---------------------------------------- ----------------------- ,excremente #bhdac #djjj1j #agab1j #bjh1j #aejh1j #ib1j #dhj1j ,harn #hbjj #ifj1h #bfa1d #be1j #bec1g #cf1e #chd1b ,milch #heci #aaej1f #fbh1b #ii1j #cba1j #df1j #ef1d ---------------------------------------- ----------------------- ,summa #deaeb #faaa1d #bfja1f #ccb1j #bjhb1g #agd1e #ibj1f ,totalge- wichte des ersten ,theils dieser ,tafel #hbejj #ajdhe1j #dhac1d #eie1e #djcd1f #bja1e #hhi1j ---------------------------------------- ----------------------- ,differenz #cgcdh #dcgd1f #bbaa1h #bfc1e #aiea1i #bg1j #ca1f ,richtung der ,diffe- renz - - - - - - #af ,ann4 de ,chim4 et de phys4 ,t4 ,,lxx4 p4 #acf4 ,note #e4 ,seite #bj4 ,temperatur und ,bewegung des ,bluts4 ,nach ,prevost und ,dumas die mittlere die ,anzahl die ,anzahl ist bei der ,temperatur der ,pulsschlge der ,athemzge in der ,minute _/--------------------- ,taube #db ,c #acf #cd ,huhn #da1e #adj #cj ,ente #db1e #agj #ba ,rabe #db1e #aaj #ba ,lerche #dd1j #bjj #bb ,simia ,callitriche #ce1e #ij #cj ,meerschwein #ch1j #adj #cf ,hund #cg1d #ij #bh ,katze #ch1e #ajj #bd ,ziege #ci1b #hd #bd ,hase #ch1j #abj #cf ,pferd #cf1h #ef #af ,mensch #cg1j #gb #ah ----- --- -- ,mensch ,mann 7,j4 ,l47 #cf1e99 #fe #ag ,mensch ,weib 7,j4 ,l47 #cf1h99 #fj #ae ,temperatur des ,kindes #ci4 ,die ,wrme des ,menschen betrgt in den inneren ,theilen1 welche zunchst zugnglich sind1 wie ,mund1 ,mastdarm #bi1bj-bi1fj ,r4 #cf1ej-cg ,c4 ,die ,wrme des ,blutes 7,magendie7 #cj1e-ca ,r4 #ch1a-ch1g ,c4 ,als mittlere ,temperatur ist p4 #bj #cg1e ,c4 angenommen4 ,note #f4 ,seite #cg4 ,die ,gefangenen in dem ,arresthaus in ,gieen erhalten tglich #a_/ ,pfd4 ,brod 7#dh ,loth71 welche #ad_/ ,loth ,kohlenstoff enthalten4 ,sie erhalten ferner #a ,pfd4 ,suppe und in je zwei ,tagen #a ,pfd4 ,kartoffeln4 #a_/ ,pfund ,brod enthalten #ad1e ,loth ,kohlenstoff #a ,suppe #a1e _/ ,kartoffeln #b1jj ----- #ag1jj ,loth ,kohlenstoff ,note #g4 ,seite #dc4 ,zusammensetzung des ,blut-,fibrins und -,albumins,f#ag4 ,albumin aus ,blutserum ,fibrin ,scherer99 ,scherer99 ,mulder _/------------------------ _/--------------- ,i4 ,,ii4 ,,iii4 ,i4 ,,ii4 ,,iii4 ,kohlenstoff #ec1hej #ee1dfa #ee1jig #ec1fga #ed1ded #ed1ef ,wasserstoff #f1ihc #g1bja #f1hhj #f1hgh #g1jfi #f1ij ,stickstoff #ae1fgc #ae1fgc #ae1fha #ae1gfc #ae1gfb #ae1gb ,sauerstoff ,schwefel #bc1did #ba1fee #bb1cdb #bc1fhh #bb1gae #bb1hb ,phosphor ,die weiteren ,analysen des ,thier-,albumins und ,fibrins siehe in der ,note #bh ,s4 #cai1 so wie auch die ,analysen der ,organe oder ihrer ,theile4 #ag ,annal4 der ,chemie u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xxviii4 ,s4 #gd u4 ,bd4 ,,xl4 ,s4 #cc u4 #cf4 ,note #h4 ,seite #di4 ,zusammensetzung des ,pflanzen-,fibrins1 -,albumins1 -,caseins und -,leims4 ,pflanzenfibrin ,roher ,kleber a4 ,weizenmehl ,scherer,f#ah99 ,jones ,marcet ,boussin- _/------------------------ ,f#ai99 ,f#bj gault ,i4 ,,ii4 ,,iii4 ,kohlenstoff #ec1jfd #ed1fjc #ed1fag #ec1hc #ee1g #ec1e ,wasserstoff #g1acb #g1cjb #g1dia #g1jb #ad1e #ae1j ,stickstoff #ae1cei #ae1haj #ae1hji #ae1eh #g1h #g1j ,sauerstoff ,schwefel #bd1dde #bb1bhe #bb1jhc #bc1ef #bb1j #bd1e ,phosphor #ah ,ann4 d4 ,chem4 u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xl4 ,s4 #g4 #ai ,ebendaselbst4 ,s4 #fe4 #bj ,l4 ,gmelin's th4 ,chem4 ,bd4 ,,ii4 ,s4 #ajib4 ,pflanzenalbumin,f#ba a4 a4 a4 a4 ,roggen ,weizen ,pflanzenleim ,mandeln ,jones99 ,varrentrapp ,jones99 u4 ,will99 ,kohlenstoff #ed1gd #ee1ja #ed1he #eg1jc ,wasserstoff #g1gg #g1bc #f1if #g1ec ,stickstoff #ae1he #ae1ib #ae1hh #ac1de ,sauerstoff ,schwefel #ba1fd #ba1hd #bb1ci #ba1if ,phosphor #ba ,ann4 der ,chem4 u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xl4 ,s4 #ff4 u4 ,bd4 ,,xxxix4 ,s4 #bia4 ,boussingault4 ,varrentrapp u4 ,will499 ,kohlenstoff #eb1g -- ,wasserstoff #f1i -- ,stickstoff #ah1d #ae1gj ,sauerstoff #bb1j -- ,pflanzencasein,f#bb schwefelsaures ,caseinkali ,scherer99 ,jones99 ,varrentrapp u4 ,will99 _/-------------- ,kohlenstoff #ed1ach #ee1je #ea1da #ea1bd ,wasserstoff #g1aef #g1ei #g1hc #f1gg ,stickstoff #ae1fgb #ae1hi #ad1dh #ac1bc ,sauerstoff u4 s4 w4 #bc1jcd #ba1dg -- -- #bb ,ann4 der ,chem4 u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xxxix4 ,s4 #bia und ,bd4 ,,xl4 ,s4 #h u4 #fg4 ,pflanzenleim ,jones ,boussingault ,f#bc99 _/------------ ,i4 ,,ii4 ,kohlenstoff #ee1bb #ed1b #eb1c ,wasserstoff #g1db #g1e #f1e ,stickstoff #ae1ih #ac1i #ah1i ,sauerstoff u4 s4 w4 #ba1ch #bd1d #bb1c #bc ,ann4 d4 ,chem4 u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xl4 ,s4 #ff4 ,note #i4 ,seite #ec4 ,zusammensetzung des ,thier-,caseins4 ,scherer,f#bd99 _/-------------------------------------- ----- a4 a4 a4 frisch4 saur4 ,milch m4 ,zieger ,milch ,milch ,essigs4 _/--------------- ,i4 ,,ii4 ,,iii4 ,,iv4 ,v4 ,kohlenstoff #ed1hbe #ed1gba #ed1ffe #ed1ehj #ed1ejg ,wasserstoff #g1aec #g1bci #g1dfe #g1ceb #f1iac ,stickstoff #ae1fbh #ae1gbd #ae1gbd #ae1fif #ae1fgj ,sauerstoff #bb1cid #bb1caf #bb1adf #bb1cgb #bb1iaj ,schwefel #bd ,annal4 d4 ,chem4 n4 ,pharm4 ,bd4 ,,xl4 ,s4 #dj u4 s4 f4 ,mulder,f#be ,kohlenstoff #ed1if ,wasserstoff #g1ae ,stickstoff #ae1hj ,sauerstoff #ba1gc ,schwefel #j1cf #be ,die ,analyse des ,pflanzencaseins siehe in der vorhergehenden ,note4 ,note #aj4 ,seite #ff4 ,gehalt der festen ,excremente an in ,alkohol lslichen ,bestandtheilen 7,will9974 #ah1c ,grm4 bei #ajj getrocknete ,pferdexcremente verloren durch ,behandlung mit ,alkohol #j1iie am ,gewichte1 der trockne ,rckstand besa die ,beschaffenheit von ausgekochten ,sgespnen4 #ad1ih ,grm4 trockner ,kuhexcremente verloren durch die nmliche ,behandlung #j1fbe ,grm4 ,note #aa4 ,s4 #gb4 ,zusammensetzung des ,amylons,f#bf4 ,strecker99 _/-------------------------------------- ------------ berechnet ,c,h,o aus ,erbsen ,linsen ,bohnen ,heidekorn ,kohlenstoff #dd1ia #dd1cc #dd1df #dd1af #dd1bc ,wasserstoff #f1aa #f1eg #f1ed #f1fi #f1dj ,sauerstoff #dh1ih #di1ji #di1jj #di1ae #di1cg ,strecker99 _/----------------------------------- ,ro- aus ,mais kastanien ,weizen ,roggen ,kohlenstoff #dd1bg #dd1dd #dd1bf #dd1af ,wasserstoff #f1fg #f1dg #f1gj #f1fd ,sauerstoff #di1jf #di1jh #di1jd #di1bj ,strecker99 _/----------------------------------- ,dahlien- unreif4 unreif4 aus ,reis wurzel ,aepfeln ,birnen ,kohlenstoff #dd1fi #dd1ac #dd1aj #dd1ad ,wasserstoff #f1cf #f1ef #f1eg #f1ge ,sauerstoff #dh1ie #di1ca #di1cc #di1aa aus ,kartoffeln a4 ,pfeil- a4 ,yams- wurzeln wurzeln _/------------------- ,berze- ,gay-,lussac ,prout ,ortigosa99 lius u4 ,thnard ,kohlenstoff #dd1bej #dc1ee #dd1dj #dd1b ,wasserstoff #f1fgd #f1gg #f1ah #f1e ,sauerstoff #di1jgf #di1fh #di1db #di1c #bf ,die in den ,analysen von ,strecker und ,ortigosa verwendete ,strke wurde in dem ,laboratorium zu ,gieen aus den ,samen1 ,knollen und ,frchten dargestellt4 ,note #ab4 ,seite #gb4 ,zusammensetzung des ,trauben- 7,strke-7zuckers4 ,trauben ,strke ,honig ,f#bg ,f#bh ,f#bi berechn4 ,saussure ,prout ,c,h,o _/------------- ,kohlenstoff #cf1ga #cg1bi #cf1cf #cf1hj ,wasserstoff #f1gh #f1hd #g1ji #g1ja ,sauerstoff #ef1ea #ee1hg #ef1ee #ef1ai #bg ,ann4 de ,chim4 ,bd4 ,,xi4 ,s4 #cha4 #bh ,ann4 of ,philosoph4 ,t4 ,,vi4 p4 #dbf4 #bi ,philos4 ,transact4 #ahbg p4 #cgc4 ,note #ac4 ,seite #gc4 ,zusammensetzung des ,milchzuckers4 ,gay-,l4 ,ber- berechnet u4 ,thn4 ,prout ,brunn4 zelius ,j4 ,l499 ,c,h,o ,kohlenstoff #ch1hbe #dj1jj #dj1dcg #ci1dgd #dj1jj #dj1df ,wasserstoff #g1cda #f1ff #f1gaa #g1afg #f1gc #f1fa ,sauerstoff #ec1hcd #ec1cd #eb1heb #ec1cei #ec1bg #eb1ic ,note #ad4 ,seite #gd4 ,zusammensetzung des ,gummis4 ,gay-,luss4 ,ber- berechnet u4 ,thn4 ,goebel zelius ,c,h,o ,kohlenstoff #db1bc #db1b #db1fhb #db1eh ,wasserstoff #f1ic #f1f #f1cgd #f1cg ,sauerstoff #ej1hd #ae1b #ej1idd #ea1je ,note #ae4 ,seite #gf4 ,analyse des ,hafers nach ,boussingault,f#cj4 #ajj ,theile ,hafer enthalten trockne ,substanz #hd1i ,wasser #ag1a ----- #ajj1j #ajj ,theile trockner ,hafer #aag1g lufttrocknem enthalten3 ,kohlenstoff #ej1g ,wasserstoff #f1d ,sauerstoff #cf1g ,stickstoff #b1b ,asche #d1j ------ #ajj1j #ag1g ,wasser ------ lufttrockner ,hafer #aag1g in #ajj ,theilen #a1hfg ,stickstoff4 #cj ,ann4 de ,chim4 et de ,phys4 ,t4 ,,lxxi4 p4 #acj4 ,analyse des ,heu's,f#ca4 #ajj ,theile ,heu enthalten lufttrocken #hf trockne ,substanz #ad ,wasser --- #ajj #ajj ,th4 bei #ajj getrocknetes ,heu #aaf1b lufttrocknes ,heu enthalten3 ,kohlenstoff #de1h ,wasserstoff #e1j ,sauerstoff #ch1g ,stickstoff #a1e ,asche #i1j -------- #ajj1j ,hierzu #af1b ,wasser -------- #aaf1b lufttrocknes ,heu4 #ajj1j lufttrocknes ,heu enthalten #a1bi ,stickstoff #dhj ,loth ,heu lufttrocken #ae ,pfund enthalten #f1ai ,loth ,stickstoff #add ,hafer #d_/ #b1fh ----- ,zusammen #h1hg ,loth ,stickstoff4 #ca ,ann4 de ,chim4 et de ,phys4 ,t4 ,,lxxi4 p4 #abi4 ,note #af4 ,seite #gh4 ,kohlenstoffgehalt des ,fleisches und ,amylons4 #ajj ,loth ,amylon enthalten #dd ,loth ,kohlenstoff1 #abh ,loth 7#d ,pfund7 enthalten #ef1cb ,loth ,kohlenstoff4 #ajj ,loth frisches ,fleisch enthalten #ac1f ,loth ,kohlenstoff 7siehe ,note #c7 #dhj 7#ae ,pfund7 mithin #ee1bh ,loth4 ,note #ag4 ,seite #he4 ,zusammensetzung des ,schweine- ,hammels- ,menschen- schmalzes talges fettes,f#cb ,chevreul _/-------------------------- ,kohlenstoff #gi1jih #gh1iif #gi1jjj ,wasserstoff #aa1adf #aa1gjj #aa1daf ,sauerstoff #i1gef #i1cjd #i1ehd #cb ,recherch4 chim4 sur les corps gras4 ,paris #ahbc4 ,note #ah4 ,seite #he4 ,zusammensetzung des ,rohrzuckers nach den ,analysen von ,ber- ,w4 ,lie- ,gay-,l4 berechnet zelius ,prout ,crum big99 u4 ,thn4 ,c,h,o ,kohlenstoff #db1bbe #db1hf #db1ad #db1cja #db1dg #db1eh ,wasserstoff #f1fjj #f1ce #f1db #f1chd #f1ij #f1cg ,sauerstoff #ea1age #ej1gi #ea1dd #ea1cae #ej1fc #ea1je ,die ,zusammensetzung des ,gummis und der ,strke siehe ,note #ad u4 #aa4 ,note #ai4 ,seite #hf4 ,zusammensetzung des ,cholsterins4 ,chevreul ,couerbe ,mar- berechnet ,f#cc ,f#cd chand ,c,h,o ,kohlenstoff #he1jie #hd1hie #hd1ij #hd1fda ,wasserstoff #aa1hhj #ab1jii #ab1jj #ab1bhb ,sauerstoff #c1jbe #c1jjf #c1aj #c1jgg #cc ,recherch4 sur les corps gras4 p4 #ahe4 #cd ,ann4 de ,chim4 et de ,phys4 ,t4 ,,lvi4 p4 #afd4 ,note #bj4 ,seite #hh4 ,die ,entstehung des ,wachses aus ,zucker,f#ce4 ,sobald die ,bienen ihren ,magen oder die sogenannte ,honigblase mit ,honig angefllt haben1 und diesen nicht ablegen knnen1 geht derselbe in ,menge nach und nach in den ,darmkanal1 wird hier verdauet1 der grte ,theil davon als ,excremente ausgeschieden und der andere in die ,sfte der ,bienen bergefhrt4 ,durch diesen groen ,zuflu von ,sften bildet sich ein ,fett1 welches auf den vorn erwhnten acht ,fleckchen1 die sich an den untern #d ,schuppen der ,bauchringel befinden1 als eine flssige ,masse hervorquillt und bald als ,wachsblttchen erhrtet2 whrend1 wenn die ,biene den ,honig ablegen kann1 nur so viel in den ,darmkanal bergeht1 als zur ,ernhrung derselben nthig ist4 ,die ,honigblase der ,bienen braucht kaum #dj ,stunden mit ,honig angefllt zu sein1 um auf den #h ,fleckchen1 #h ,wachsblttchen vollkommen zur ,reife zu bringen1 so da diese abfallen4 ,ich machte den ,versuch und gab ,bienen1 die ich am ,ende des ,monats ,september mit ihrer ,knigin in ein ,kstchen setzte1 statt ,honig aufgels'ten ,candiszucker4 ,es bildeten sich auch davon ,wachsblttchen2 aber sie wollten nicht recht abspringen1 sondern die weiter ausquellende ,masse blieb an den oberen ,wachsblttchen bei den meisten ,bienen hngen1 so da die ,blttchen so dick wurden1 als es sonst viere zusammen sind4 ,die ,schuppen der ,bienen wurden dadurch ganz in die ,hhe gehoben1 und die ,blttchen ragten hervor4 ,beim ,nachsehen fand ich1 da diese dicken ,blttchen1 welche unter der ,lupe mehrere ,lamellen zeigten1 nach dem ,kopfe der ,biene hin von oben nach unten1 und nach der ,schwanzspitze hin von unten nach oben eine schiefe ,flche hatten4 ,es war also das sich zuerst gebildete ,blttchen durch das nchstfolgende1 und weil da1 wo die ,schuppen an der ,fugenhaut festsitzen1 kein ,raum fr #b ,blttchen vorhanden ist1 etwas abgeschoben worden1 und so war es denn auch mit dem dritten ,blttchen gegangen1 wodurch die schiefen ,flchen an den ,seiten der ,blttchen nach vorn und hinten entstanden waren4 ,ich habe hieraus recht deutlich ersehen1 da die ,wachsblttchen durch die nchstfolgend sich bildenden ,blttchen abgeschoben werden4 ,der ,zuckersaft war von den ,bienen auch in ,wachs zersetzt worden2 allein es scheint doch1 da die ,bildung irgend eine ,unvollkommenheit erlitten hatte1 indem die reifen ,wachsblttchen sich nicht abls'ten1 sondern an den nchstfolgenden hngen blieben4 ,zum ,wachsausschwitzen bedrfen die ,bienen keines ,blumenstaubes1 sondern nur ,honig4 ,ich habe schon im ,october ,bienen in ein leeres ,kstchen gebracht und ihnen ,honig untergesetzt1 und sie bauten bald ,waben1 obschon das ,wetter so war1 da sie gar nicht fliegen konnten4 ,ich kann dehalb gar nicht glauben1 da der ,blumenstaub eine ,nahrung fr die ,bienen abgebe1 sondern ich glaube1 da sie ihn nur verschlucken1 um mit ,honig und ,wasser vermischt1 den ,nahrungssaft fr die ,maden daraus zu bereiten4 ,die ,bienen verhungern auch oft noch im ,april1 wenn ihr ,honigvorrath aufgezehrt ist1 und sie ,blumenstaub in ,menge1 aber keinen ,honig eintragen knnen4 ,sie reien in der ,noth die ,nymphen aus den ,zellen und zernagen diese1 um durch den sen ,saft1 den sie in diesen finden1 sich das ,leben zu fristen4 ,werden sie aber in dieser ,lage nicht gefttert1 oder tritt nicht alsbald ,nahrung auf dem ,felde ein1 so sterben sie in wenigen ,tagen4 ,wre nun aber der ,blumenstaub eine wirkliche ,nahrung fr die ,bienen1 so mten sie doch wohl von diesem1 mit ,wasser vermischt1 sich ihr ,leben fristen knnen4 #ce ,aus ,ferdinand ,wilhelm ,gundlach's ,naturgeschichte der ,bienen1 ,s4 #ae4 ff4 ,cassel #ahdb bei ,bohne4 -- ,wir kennen keinen schneren und berzeugenderen ,beweis der ,fettbildung aus ,zucker1 als den folgenden1 aus der ,beobachtung entnommenen1 ,proce der ,wachsbildung bei den ,bienen4 ,die ,bienen bauen nie ,waben1 wenn sie nicht eine ,knigin haben1 oder nicht mit ,brut versehen sind1 aus welcher sie sich eine ,knigin erziehen knnen4 ,sperrt man aber ,bienen ohne ,knigin in ein ,kstchen und fttert sie mit ,honig1 so sieht man1 da sie nach #dh ,stunden ,wachsblttchen auf den ,schuppen haben1 und da deren auch schon einige abgefallen sind4 ,das ,wabenbauen ist also etwas ,willkrliches und an gewisse ,bedingungen geknpft2 das ,wachsausschwitzen aber etwas ,unwillkrliches4 ,man sollte glauben1 da eine groe ,menge dieser ,wachsblttchen verloren gingen1 da sie ja den ,bienen eben so gut auer dem ,stocke als in demselben abfallen knnten2 allein der ,schpfer hat weise dafr gesorgt1 da solche nicht verloren gehen4 ,stellt man den ,bienen1 welche im ,bauen begriffen sind1 ,honig in einem flachen ,gefe unter und bedeckt diesen1 damit die ,bienen nicht in den ,honig einsinken1 mit einem durchlcherten ,papier1 so sieht man am andern ,morgen1 da der ,honig aufgetragen ist1 und da auf dem ,papier eine groe ,menge ,wachsblttchen liegen4 ,man sollte wohl glauben1 da die ,bienen1 welche den ,honig aufgetragen haben1 diese ,blttchen htten fallen lassen2 allein es ist nicht so4 ,legt man ber das ,honiggef zwei dnne ,stbchen und auf diese ein ,brett1 welches das ,gef von allen ,seiten berragt1 so also1 da die ,bienen unter dem ,brette durchkriechen und den ,honig holen knnen1 aber nichts von oben aus dem ,stocke auf den ,honig fallen kann1 so findet man am andern ,morgen den ,honig aufgetragen1 aber keine ,wachsblttchen auf dem ,papier liegen2 wohl aber liegen deren auf dem das ,gef berragenden ,brettchen4 ,die ,bienen1 welche den ,honig holen1 lassen also keine ,blttchen fallen1 sondern es thun dieses nur die ,bienen1 welche oben im ,stocke hngen4 ,wiederholte ,versuche dieser ,art haben mich berzeugt1 da die ,bienen1 sobald ihre ,wachsblttchen zum ,abfallen reif sind1 sich in den ,stock zurckziehen und der ,ruhe pflegen1 eben so wie die ,raupen es thun1 wenn sie sich huten wollen4 ,bei einem ,schwarme1 der stark baut1 sieht man ,tausende von ,bienen1 welche ganz unthtig oben im ,stocke hngen2 es sind dies lauter ,bienen1 deren ,wachsblttchen zum ,abfallen reif sind2 haben sie sich abgelset1 so erwacht wieder die ,thtigkeit der ,biene1 und ihre ,stelle wird nun von einer andern zu gleichem ,zwecke eingenommen4 ,seite #bh4 derselben ,schrift4 ,um zu ermitteln1 wie viel ,honig die ,bienen zur ,erzeugung des ,wachses nthig haben1 und wie oft1 bei einem im ,bauen begriffenen ,schwarme1 die ,wachsblttchen ihre ,reife erhalten und abfallen1 machte ich folgenden1 wie ich glaube1 nicht uninteressanten ,versuch4 ,am #bisten ,august d4 ,j41 zu einer ,zeit1 wo hier kein ,honig mehr fr die ,bienen auf dem ,felde zu finden war1 trieb ich einen kleinen ,bienenstock ab1 that die ,bienen in einen kleinen1 aus ,holz angefertigten1 ,bienenkasten1 suchte aber vorher die ,knigin aus und sperrte diese in eine mit ,drahtgitter versehene ,bchse1 welche ich in das ,stopfenloch des ,bienenkastens einfgte1 damit keine ,brut in die ,zellen kommen konnte1 und stellte sodann1 um die ,bienen genau beobachten zu knnen1 dieses ,stckchen in ein ,fenster auf meinen ,boden4 ,des ,nachmittags um #f ,uhr gab ich den ,bienen #ab ,loth aus zugespundeten ,zellen ausgelaufenen ,honig1 der also ganz die ,consistenz des fertigen ,honigs hatte4 ,dieser war am andern ,morgen von den ,bienen aufgeleckt4 ,am #cjsten ,august des ,abends gab ich den ,bienen wieder #ab ,loth1 der am andern ,morgen ebenfalls aufgeleckt war2 es lagen aber auch schon einige ,wachsblttchen auf dem durchlcherten ,papiere1 womit ich den ,honig bedeckt hatte4 ,am #casten ,august und #asten ,september erhielten die ,bienen des ,abends #bj ,loth und am #cten ,september des ,abends #ad ,loth2 in ,summa also #a ,pfund #bf ,loth ,honig1 der aus ,zellen1 welche die ,bienen schon zugespundet hatten1 kalt ausgelaufen war4 ,am #eten ,september betubte ich die ,bienen1 indem ich sie durch ,bovist herabfallen lie4 ,ich zhlte solche1 und fand #bgfe ,bienen2 sie wogen #bj ,loth4 ,nun wog ich das ,kstchen1 dessen darin befindliche ,waben sehr mit ,honig angefllt1 jedoch die ,zellen noch nicht bedeckelt waren1 bemerkte mir das ,gewicht und lie nun von einem starken ,stocke den ,honig auftragen1 was in ein ,paar ,stunden geschehen war4 ,ich wog jetzt das ,kstchen wieder und fand1 da es #bd ,loth leichter geworden war2 folglich hatten die ,bienen #bd ,loth ,honig von dem ihnen gegebenen #a ,pfund #bf ,loth noch im ,stocke gehabt4 ,nun brach ich die kleinen ,waben aus und fand1 da sie #a_/ ,loth wogen4 ,ich lie die ,bienen in einem andern ,kstchen erwachen1 welches mit leeren ,waben versehen war1 und ftterte sie mit ganz hnlichem ,honig4 ,in den ersten paar ,tagen verloren sie tglich ber #b ,loth an ,gewicht1 nachher aber jeden ,tag #a ,loth1 was daher kam1 da der ,darmkanal der ,bienen in ,folge der ,verdauung des vielen ,honigs voll von ,excrementen war1 denn #aagj ,bienen wiegen im ,herbste1 wenn sie noch nicht lange eingesessen haben1 #h ,loth2 mithin mten #bgfe ,bienen etwa #ah ,loth wiegen4 ,sie wogen aber #bj ,loth und hatten dehalb #b ,loth ,excremente bei sich1 denn ihre ,honigblasen waren leer4 ,des ,nachts verminderte sich das ,gewicht des ,stckchens gar nicht1 weil der wenige ,honig1 den die ,bienen im ,stckchen hatten1 und weil derselbe schon die nthige ,consistenz erlangt hatte1 keinen merkbaren ,verlust des ,gewichts durch das ,verdunsten erlitt und die ,bienen keine ,excremente von sich geben konnten2 daher geschah die ,verminderung des ,gewichts nur jedesmal von des ,morgens bis zum ,abend4 ,hatten nun die ,bienen in den #g ,tagen #g ,loth ,honig zur ,ernhrung ihres ,krpers bedurft1 so hatten sie zur ,bildung von #a_/ ,loth ,wachs #bg ,loth ,honig verbraucht1 und mithin sind zur ,bildung eines ,pfundes ,wachses an #bj ,pfund ,honig nthig4 ,daher kommt es auch1 da die strksten ,schwrme bei der ergiebigsten ,honigerndte1 wo andere ,stcke1 die nicht zu bauen brauchen1 oft in einem ,tage #c-d ,pfunde zunehmen1 fast gar nicht schwerer werden1 obschon ihre ,thtigkeit ohne ,grenzen ist2 es wird alles ,gewonnene zu ,wachs verwendet4 ,es ist dieses ein ,wink fr die ,bienenhalter1 den ,wachsbau einzuschrnken4 ,cnauf empfahl dieses schon1 obgleich ihm das eigentliche ,verhltni unbekannt war4 ,von einem ,loth ,wachs knnen die ,bienen so viel ,zellen bauen1 da sie darin #a ,pfund ,honig aufbewahren knnen4 #ajj ,wachsblttchen wiegen #j1jbd ,gramm1 folglich gehen auf ein ,kilogramm #d1aff1fff ,wachsblttchen1 #ej ,kilogramm sind gleich #ajf ,pfund ,cllnisch ,gewicht1 #a ,pfund gleich #cb ,loth4 ,es gehen daher auf #a_/ ,loth #ha1cfg ,wachsblttchen4 ,diese waren von #bgfe ,bienen in #f ,tagen ausgeschwitzt worden2 es kommen daher auf jede ,biene in #bd ,stunden #e ,blttchen1 und mithin bedarf die ,biene zur ,bildung ihrer #h ,blttchen etwa #ch ,stunden2 was auch mit meinen ,beobachtungen sehr genau bereinstimmt4 ,die ausgeschwitzten ,wachsblttchen sind vollkommen so wei1 als gut gebleichtes ,wachs4 ,auch die ,waben sind anfnglich ganz wei1 sie werden aber durch den ,honig und besonders durch den ,blumenstaub gelb gefrbt4 ,sowie es anfngt kalt zu werden1 ziehen sich die ,bienen in dem ,stocke unter dem ,honig zusammen und zehren nun von ihrem ,vorrathe4 ,s4 #ed4 ,viele glauben1 die ,bienen htten einen ,winterschlaf2 allein dieses ist ganz falsch4 ,die ,bienen sind den ganzen ,winter ber munter2 es bleibt immer warm in ihrem ,stocke1 durch die ,wrme1 welche sie selbst entwickeln4 ,je mehr ,bienen in einem ,stocke sind1 desto mehr ,wrme wird entwickelt1 und dehalb knnen starke ,stcke der heftigsten ,klte trotzen4 ,ich hatte den ,fall1 da ich vergessen hatte1 einem ,stocke1 welchem ich im ,juli zur ,verminderung der ,hitze ein durchlchertes ,blech auf das sehr weite ,stopfenloch geheftet hatte1 dieses im ,herbste abzunehmen2 und obschon der ,winter ungemein heftig war1 und die ,klte mehrere ,tage ber -#ah betrug1 kam dieser ,stock doch sehr gut durch den ,winter2 ich hatte aber im ,herbste zu diesem ,stocke das ,volk von #b anderen ,stcken gethan6 ,wird die ,klte sehr heftig1 so fangen die ,bienen an zu brausen2 dadurch wird der ,respirationsproce erhht1 und die ,wrmeentwicklung vermehrt4 ,sperrt man im ,sommer ,bienen ohne ,knigin in einen ,glaskasten1 so werden diese unruhig und fangen an zu brausen2 dadurch entwickelt sich eine solche ,hitze1 da die ,glasscheiben ganz hei werden4 ,oeffnet man in diesem ,falle nicht das ,flugloch1 oder sucht den ,bienen mehr ,luft zu verschaffen1 und durch ,wasser die ,glasscheiben abzukhlen1 so ersticken die ,bienen bald4 ,zusammensetzung des ,bienenwachses4 ,gay-,l4 ,saus- u4 ,thn4 sure ,opperm4 ,ettl4 ,he berechnet ,f#cf ,f#cg ,f#ch99 ,f#ci99 ,f#dj ,c,h,o ,kohlenstoff #ha1ghd #ha1fjg #ha1bia #ha1ae #ha1eb #ha1ch ,wasserstoff #ab1fgb #ac1hei #ad1jgc #ac1ge #ac1bc #ac1bh ,sauerstoff #e1edd #d1ecd #d1fcf #e1ji #e1be #e1cd #cf ,trait de ,chim4 par ,thnard1 #fme d4 ,,iv4 p4 #dgg4 #cg ,ann4 de ,chim4 et de ,phys4 ,t4 ,,xiii4 p4 #caj4 #ch ,ibid4 ,t4 ,,xlix4 p4 #bbd4 #ci ,annal4 der ,pharm4 ,bd4 ,,ii4 ,s4 #bfg4 #dj ,ibid4 ,bd4 ,,xxvii4 ,s4 #f4 ,note #ba4 ,s4 #ajf4 ,zusammensetzung der ,cyanursure1 des ,cyamelids und des ,cyansurehydrats1 nach den ,analysen von ,whler und ,liebig,f#da99 ,cyanursure1 ,cyamelid1 ,cyansurehydrat ------------------------------------_/ ,kohlenstoff #bh1ai ,wasserstoff #b1cj ,stickstoff #cb1fc ,sauerstoff #cf1hg #da ,poggend4 ,annal4 ,bd4 ,,xx4 ,s4 #cge u4 s4 f4 ,note #bb4 ,seite #ajf4 ,zusammensetzung des ,aldehyds1 ,metaldehyds1 ,elaldehyds,f#db4 ,met- ,el- ,aldehyd aldehyd aldehyd berechnet ,liebig99 ,fehling99 ,c,h,o _/------------------------ ,kohlenstoff #ee1jbd #ed1eaa #ed1fbj #ed1dfg #ee1jbd ,wasserstoff #h1ihc #i1jed #i1bdh #i1jge #h1ihc ,sauerstoff #ce1iic #cf1dce #cf1acb #cf1deh #ce1iic #db ,ann4 der ,pharm4 ,bd ,,xiv4 ,s4 #adb u4 ,bd4 ,,xxvii4 ,s4 #cai4 ,note #bc4 ,seite #ajg4 ,zusammensetzung des ,proteins aus ,krystal- aus aus linse ,albumin ,fibrin ,scherer,f#dc99 _/---------------------------- ,i4 ,,ii4 ,,iii4 ,kohlenstoff #ee1cjj #ee1afj #ed1hdh ,wasserstoff #f1idj #g1jee #f1iei ,stickstoff #af1baf #ae1iff #ae1hdg ,sauerstoff #ba1edd #ba1hai #bb1cdf ,scherer99 _/-------------------------------------- --------- berechnet aus ,haaren aus ,horn ,c,h,n,o _/--------------- _/--------------- ,kohlenstoff #ed1gdf #ee1aej #ee1djh #ed1bia #ee1gdb ,wasserstoff #g1abi #g1aig #g1bch #g1jhb #f1hbg ,stickstoff #ae1gbg #ae1gbg #ae1eic #ae1eic #af1adc ,sauerstoff #bb1cih #ba1ibf #ba1gfa #bc1jcd #ba1bhh #dc ,annal4 der ,chem4 u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xl4 ,s4 #dc4 aus ,pflanzen- aus aus aus eiwei ,fibrin ,albumin ,kse ,mulder,f#dd _/--------------------------------- ,kohlenstoff #ed1ii #ee1dd #ee1cj #ee1aei ,wasserstoff #f1hg #f1ie #f1id #g1agf ,stickstoff #ae1ff #af1je #af1jb #ae1heg ,sauerstoff #bb1dh #ba1ef #ba1gd #ba1hjh #dd ,annal4 der ,pharm4 ,bd4 ,,xxviii4 ,s4 #ge4 ,note #bd4 ,seite #aji4 ,zusammensetzung des ,albumins aus dem ,dotter und ,weien des ,ei's,f#de4 aus ,eigelb aus ,eiwei ,jones99 ,scherer99 _/-------------- ,i4 ,,ii4 ,kohlenstoff #ec1gb #ec1de #ee1jjj ,wasserstoff #g1ee #g1ff #g1jgc ,stickstoff #ac1fj #ac1cd #ae1ibj ,sauerstoff ,schwefel #be1ac #be1ee #bb1jjg ,phosphor #de ,annal4 der ,chem4 u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xl4 ,s4 #cf u4 #fg4 ,note #be4 ,s4 #aac4 ,zusammensetzung der ,milchsure4 ,c,h,o ,kohlenstoff #dd1ij ,wasserstoff #f1aa ,sauerstoff #dh1ii ,note #bf4 ,seite #aag4 ,gas aus dem ,unterleib von ,khen1 nach dem ,genu von zu vielem ,klee durch ,punctur erhalten3 a7 untersucht von ,lameyran u4 ,frmy b7 von ,vogel c7 von ,pflger4 brenn- ,schwefel- kohlensaures bares wasserstoff- ,luft ,gas ,gas gas787 ------------------_/ _/------------------ a7 #e #e -- #ae #hj ,vol4 b7 #be -- #bg #dh -- c7 -- -- #fj #dj -- c7 -- -- #bj #hj -- ,note #bg4 ,seite #abj4 ,magendie fand in dem ,magen und den ,eingeweiden ,hingerichteter3 bei einem ,individuum a7 welches eine ,stunde1 b7 bei einem zweiten ,individuum1 welches #b ,stunden und c7 bei einem dritten ,individuum1 welches #d ,stunden vor der ,hinrichtung eine leichte ,mahlzeit zu sich genommen hatte1 in #ajj ,volum-,theilen befanden sich3 ,sauerstoff- ,stick- kohlens4 brennb4 gas gas ,gas ,gas im ,magen #aa1jj ,vol4 auf #ga1de #ad1jj #c1ee a im ,dnndarm #jj1jj #bj1jc #bd1ci #ee1ec im dicken ,darm #jj1jj #ea1jc #dc1ej #e1dg im ,magen #jj1jj #jj1jj #jj1jj #jj1jj b im ,dnndarm #jj1jj #h1he #dj1jj #ea1ae im ,dickdarm #jj1jj #ah1d #gj1jj #aa1f im ,magen #jj1jj #jj1jj #jj1jj #jj1jj c im ,dnndarm #jj1jj #ff1f #be1j #h1d im ,mastdarm #jj1jj #de1if #db1hf #aa1ah ,note #bh4 ,s4 #abg4 ,zusammensetzung des ,thieralbumins4 aus aus ,blutserum ,eiern aus ,eigelb ,scherer,f#df99 ,jones,f#dg99 _/-------------------------------- _/------------- ,i4 ,,ii4 ,,iii4 ,,iv4 ,v4 ,,vi4 ,kohlenstoff #ec1hej #ee1dfa #ee1jig #ee1jjj #ec1gb #ec1de ,wasserstoff #f1ihc #g1bja #f1hhj #g1jgc #g1ee #g1ff ,stickstoff #ae1fgc #ae1fgc #ae1fha #ae1ibj #ac1fj #ac1cd ,sauerstoff ,schwefel #bc1did #ba1fee #bb1cdb #bb1jjg #be1ac #be1ee ,phosphor ,in den ,analysen ,v4 u4 ,,vi4 ist das ,verhltni des ,stickstoffs zum ,kohlenstoff gleich #a 3 #h4 #df ,annal4 der ,chem4 u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xl4 ,s4 #cf4 #dg ,ebendas4 ,s4 #fg4 ,jones99 ,scherer99 _/-------------------------------------- -------- ,albumin aus ,conges- hydro- ,gehirn- ,hydro- tions- ,eiter pisch4 albumin cele absce _/--------------- ,flss4 ,,vii4 ,,viii4 ,,ix4 ,x4 ,,xi4 ,,xii4 ,kohlenstoff #ee1ej #ed1iba #ed1geg #ed1ffc #ed1aja #ed1cjb ,wasserstoff #g1ai #g1jgg #g1aga #g1jbb #f1idg #g1agf ,stickstoff #af1ca #ae1dfe #ae1hdh #ae1hci #ae1ffj #ae1gag ,sauerstoff ,schwefel #ba1jj #bb1ecg #bb1bbd #bb1dgf #bc1bib #bb1hje ,phosphor ,mulder,f#dh ,kohlenstoff #ed1hd ,wasserstoff #g1ji ,stickstoff #ae1hc ,sauerstoff #ba1bc ,schwefel #j1fh ,phosphor #j1cc #dh ,annal4 der ,pharm4 ,bd4 ,,xxviii4 ,s4 #gd4 ,zusammensetzung des ,thierfibrins4 ,scherer,f#di99 _/-------------------------------------- ---------------- ,i4 ,,ii4 ,,iii4 ,,iv4 ,v4 ,,vi4 ,,vii4 ,kohlenstoff #ec1fga #ed1ded #ee1jjb #ed1ifg #ec1dga #ed1fhf #ed1hdd ,wasserstoff #f1hgh #g1jfi #g1baf #f1hfg #f1hie #f1hce #g1bai ,stickstoff #ae1gfc #ae1gfb #ae1hag #ae1iac #ae1gbj #ae1gbj #af1jfe ,sauerstoff ,schwefel #bc1fhh #bb1gae #ba1ife #bb1bdd #bc1had #bb1gei #ba1hgb ,phosphor #di ,annal4 der ,chemie u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xl4 ,s4 #cc4 ,mulder,f#ej ,kohlenstoff #ed1ef ,wasserstoff #f1ij ,stickstoff #ae1gb ,sauerstoff #bb1ac ,schwefel #j1cc ,phosphor #j1cf #ej ,annal4 der ,pharm4 ,bd4 ,,xxiii4 ,s4 #gd4 ,ueber die ,zusammensetzung des ,thier-,caseins vergl4 ,note #i4 ,zusammensetzung der leimgebenden ,gewebe4 ,scherer,f#ea99 _/-------------------------------------- ---------------- ,hausen- ,scle- berechnet blase ,kalbsfusehnen rotica ,c,h,n,o ,kohlenstoff #ej1eeg #di1efc #ej1ifj #ej1ggd #ej1iie #ej1bjg ,wasserstoff #f1ijc #g1adh #g1ahh #g1aeb #g1jge #g1jja ,stickstoff #ah1gij #ah1dgj #ah1cbj #ah1cbj #ah1gbc #ah1agj ,sauerstoff #bc1gej #bd1hai #bc1ecb #bc1ged #bc1bjg #bd1fbb #ea ,annal4 der ,chem4 u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xl4 ,s4 #df4 ,mulder _/-------------- ,kohlenstoff #ej1jdh #ej1jdh ,wasserstoff #f1dgg #f1fdc ,stickstoff #ah1cej #ah1chh ,sauerstoff #be1abe #bd1iba ,zusammensetzung der ,chondrin-gebenden ,gewebe4 ,kalbsrippen- berechnet knorpel ,cornea ,c,h,n,o _/-------------- ,scherer,f#eb99 ,mulder _/------------------------ ,kohlenstoff #di1dif #ej1hie #di1ebb #ej1gde #ej1fjg ,wasserstoff #g1acc #f1ifb #g1jig #f1ijd #f1egh ,stickstoff #ad1ijh #ad1ijh #ad1cii #ad1fib #ad1dcg ,sauerstoff #bh1dfc #bg1bce #bh1ihb #bg1fei #bh1cgh #eb ,annal4 der ,chem4 u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xl4 ,s4 #di4 ,zusammensetzung der mittleren ,arterienhaut4 ,scherer,f#ec99 _/--------------- berechnet ,i4 ,,ii4 ,c,h,n,o ,kohlenstoff #ec1gej #ec1cic #ec1ia ,wasserstoff #g1jgi #f1igc #f1if ,stickstoff #ae1cfj #ae1cfj #ae1fj ,sauerstoff #bc1haa #bd1bgd #bc1ec #ec ,annal4 d4 ,chem4 u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xl4 ,s4 #ea4 ,zusammensetzung der ,horngebilde4 ,scherer,f#ed99 _/-------------------------------------- ----------------- ,oberhaut d4 ,bart- ,kopf- ,fusohle haare haare blonde braune schwarze ,kohlenstoff #ea1jcf #ej1geb #ea1ebi #ej1feb #di1cde #ej1fbb #di1ice ,wasserstoff #f1hja #f1gfa #f1fhg #f1gfi #f1egf #f1fac #f1fca ,stickstoff #ag1bbe #ag1bbe #ag1icf #ag1icf #ag1icf #ag1icf #ag1icf ,sauerstoff #bd1ich #be1bfb #bc1hdh #bd1fdc #bf1adc #bd1hbi #be1dih ,schwefel berechnet ,bffelhorn ,ngel ,wolle ,c,h,n,o _/--------------------------- ,kohlenstoff #ea1iij #ea1afb #ea1fbj #ea1edj #ea1jhi #ej1fec #ea1gah ,wasserstoff #f1gag #f1eig #f1ged #f1ggi #f1hbd #g1jbi #f1hfj ,stickstoff #ag1bhd #ag1bhd #ag1bhd #ag1bhd #af1ija #ag1gaj #ag1dfi ,sauerstoff #bd1jji #bd1ieg #bd1cdb #bd1cig #be1ahf #bd1fjh #bc1iec ,schwefel #ed ,annal4 d4 ,chem4 u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xl4 ,s4 #ec4 ,hiermit stimmt nahe die ,zusammensetzung der die innere ,schale des ,hhnerei's auskleidenden ,haut2 sie enthlt nach ,scherer,f#ee99 ,kohlenstoff #ej1fgd ,wasserstoff #f1fjh ,stickstoff #af1gfa ,sauerstoff #be1ieg ,schwefel #ee ,annal4 d4 ,chem4 u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xl4 ,s4 #fj4 ,zusammensetzung der ,federn4 ,scherer,f#ef99 _/--------------- ,feder- ,feder- berechnet fahne spule ,c,h,n,o ,kohlenstoff #ej1dcd #eb1dbg #eb1deg ,wasserstoff #g1aaj #g1bac #f1ieh ,stickstoff #ag1fhb #ag1hic #ag1gai ,sauerstoff #bd1ggd #bb1dfg #bb1hff #ef ,annal4 der ,chem4 u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xl4 ,s4 #fa4 ,zusammensetzung des ,augenschwarzes4 ,scherer,f#eg99 _/-------------------------- ,i4 ,,ii4 ,,iii4 ,kohlenstoff #eh1bgc #eh1fgb #eg1ijh ,wasserstoff #e1igc #e1ifb #e1hag ,stickstoff #ac1gfh #ac1gfh #ac1gfh ,sauerstoff #ba1ihf #ba1eih #bb1ejg #eg ,annal4 der ,chem4 u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xl4 ,s4 #fc4 ,note #bi4 ,s4 #ace4 ,nach den ,analysen von ,playfair und ,boeckmann99 gaben #j1deb trocknes ,muskelfleisch #j1hcf ,kohlensure #j1djg #j1bgi ,wasser #j1bdb #j1dej ,kohlensure u4 #j1afd ,wasser #j1aia #j1cfj #j1acj ,blut #j1cje ,substanz gaben #j1ege ,kohlensure u4 #j1bjb ,wasser #j1bad #j1djb #j1ach #a1dga ,blut hinterlieen #j1jfe ,asche4 ,ochsenfleisch ,ochsenblut ,mittel ,playfair99 ,boeckmann99 ,playfair99 ,boeckmann99 ,kohlenstoff #ea1hc #ea1hi #ea1ie #ea1if #ea1if ,wasserstoff #g1eg #g1ei #g1ag #g1cc #g1be ,stickstoff #ae1ja #ae1je #ae1jg #ae1jh #ae1jg ,sauerstoff #ba1cg #ba1bd #ba1ci #ba1ba #ba1cj ,asche #d1bc #d1bc #d1db #d1db #d1db ,zieht man den ,aschengehalt ab1 so ist die ,zusammensetzung des organischen ,theils des ,ochsenfleischs ,ochsenbluts ,playfair99 ,boeckmann99 ,playfair99 ,boeckmann99 ,kohlenstoff #ed1ab #ed1ah #ed1ai #ed1bj ,wasserstoff #g1hi #g1ic #g1dh #g1fe ,stickstoff #ae1fg #ae1ga #ae1gb #ae1gc ,sauerstoff #bb1cb #bb1ah #bb1ca #bb1ab ,dieser ,zusammensetzung entspricht die ,formel3 ,c #ed1fb ,h #g1bd ,n #ae1ha ,o #bb1cc ,note #cj4 ,s4 #acg4 ,zusammensetzung der ,choleinsure,f#eh4 berechnet ,demaray ,dumas ,c,h,n,o ,kohlenstoff #fc1gjg #fc1e #fc1bd ,wasserstoff #h1hba #i1c #h1ig ,stickstoff #c1bee #c1c #c1hf ,sauerstoff #bd1bag #bc1i #bc1ie #eh ,annal4 der ,pharm4 ,bd4 ,,xxvii4 ,s4 #bhd u4 #bic4 ,note #ca4 ,s4 #acg4 ,zusammensetzung des ,taurins und der ,choloidinsure4 ,taurin,f#ei4 berechnet ,demaray ,dumas ,c,h,n,o ,kohlenstoff #ai1bd #ai1bf #ai1dh ,wasserstoff #e1gh #e1ff #e1eg ,stickstoff #aa1bi #aa1ai #aa1bg ,sauerstoff #fc1fi #fc1hi #fc1fh #ei ,annal4 der ,pharm4 ,bd4 ,,xxvii4 ,s4 #bhg u4 #bib4 ,choloidinsure,f#fj4 berechnet ,demaray ,dumas ,c,h,o _/--------------- ,kohlenstoff #gc1cja #gc1ebb #gc1c #gd1d ,wasserstoff #i1eaa #i1egg #i1g #i1d ,sauerstoff #ag1ahh #af1ija #ag1j #af1b #fj ,ebendas4 ,s4 #bhi u4 ,s4 #bic4 ,ich habe zu den ,untersuchungen von ,demaray ,folgendes zu bemerken3 ,der ,stoff1 den ich als ,choleinsure bezeichnet habe1 ist die ,galle selbst1 getrennt von den anorganischen ,bestandtheilen 7,salze u4 s4 w471 die sie enthlt2 durch ,bleiessig1 bei ,gegenwart von ,ammoniak1 treten alle ihre organischen ,bestandtheile an ,bleioxyd1 indem sie sich damit zu einem unlslichen1 harzartigen ,niederschlage verbinden2 der mit dem ,bleioxyd verbundene ,krper enthlt allen ,kohlenstoff und ,stickstoff der ,galle4 ,was ich mit ,choloidinsure bezeichnet habe1 ist die ,substanz1 welche man erhlt1 wenn die durch ,alkohol von den darin unlslichen ,stoffen befreite ,galle mit einem ,uebermae von ,salzsure im ,sieden erhalten wird4 ,diese ,substanz enthlt allen ,kohlenstoff und ,wasserstoff der ,galle1 bis auf diejenige ,mengen dieser ,elemente1 welche in der ,form von ,taurin und ,ammoniak ausgetreten sind4 ,die ,cholinsure enthlt die ,bestandtheile der ,galle1 von denen sich die ,elemente des kohlensauren ,ammoniaks getrennt haben4 ,diese drei ,stoffe enthalten also die ,producte der ,metamorphose der ganzen ,galle1 ihre ,formeln drcken die ,anzahl der ,elemente ihrer ,bestandtheile aus4 ,keiner davon ist in der ,form1 in der wir ihn gewinnen1 fertig gebildet in der ,galle enthalten2 ihre ,elemente sind in einer andern ,weise mit einander verbunden wie in der ,galle1 allein die ,art1 wie sie geordnet sind1 hat auf die ,festsetzung ihres relativen ,verhltnisses durch die ,analyse nicht den geringsten ,einflu4 ,in der ,formel selbst liegt demnach keine ,hypothese1 sie ist ein reiner ,ausdruck der ,analyse4 ,aus wieviel verschiedenen ,substanzen die ,choleinsure1 ,choloidinsure u4 s4 w4 auch bestehen mag1 die relative ,anzahl ihrer ,elemente zusammengenommen wird durch die aufgefundene ,formel ausgedrckt4 ,die ,untersuchung der ,producte1 welche aus der ,galle durch die ,einwirkung der ,luft und chemischer ,agentien hervorgebracht werden1 knnen fr pathologische ,zustnde von ,wichtigkeit werden1 allein bis auf das allgemeine ,verhalten der ,galle ist die ,kenntni dieser ,producte dem ,physiologen vllig unntz1 es ist eine ,last1 die ihm das ,voranschreiten erschwert4 ,von keinem einzigen der #ch oder #dj ,stoffe1 in die man die ,galle zerlegt hat1 lt sich mit ,gewiheit behaupten1 da er fertig gebildet darin enthalten ist1 von den meisten wei man mit ,bestimmtheit1 da sie ,erzeugnisse der ,materien sind1 die man darauf einwirken lie4 ,die ,galle enthlt ,natron1 allein sie ist eine ,natronverbindung der merkwrdigsten ,art2 wenn wir ihre in ,alkohol lslichen organischen ,bestandtheile an ,bleioxyd binden und das ,bleioxyd wieder davon scheiden1 so haben wir einen ,krper 7,choleinsure71 der mit ,natron zusammengebracht eine der ,galle dem ,geschmacke nach hnliche ,verbindung wieder bildet1 allein es ist keine ,galle mehr2 die ,galle kann mit ,pflanzensuren1 ja mit verdnnten ,mineralsuren1 vermischt werden1 ohne ,trbung1 ohne einen ,niederschlag zu bilden1 whrend die ebenerwhnte ,verbindung der ,choleinsure durch die schwchsten ,suren zersetzt und alle ,choleinsure wieder abgeschieden wird4 ,die ,galle ist demnach keineswegs als choleinsaures ,natron zu betrachten4 ,in welchem ,zustande1 kann man weiter fragen1 ist das ,cholsterin1 die ,margarin- und ,talgsure1 die man darin nachweis't1 in der ,galle enthalten8 ,das ,cholsterin ist in ,wasser nicht lslich1 mit ,alkalien nicht verseifbar1 die ,verbindungen der genannten1 fetten ,suren mit ,alkalien1 wren sie wirklich als ,seifen in der ,galle enthalten1 sie mten durch ,suren mit der grten ,leichtigkeit abgeschieden werden4 ,allein es erfolgt durch verdnnte ,suren keine ,abscheidung von ,margarin- oder ,talgsure4 ,es ist mglich1 da in neuen und wiederholten ,untersuchungen ,abweichungen in der procentischen ,zusammensetzung1 von der in den analytischen ,entwicklungen gegebenen sich herausstellen werden1 allein auf die ,formel selbst kann dies nur von geringem ,einflu sein2 wenn das relative ,verhltni des ,kohlenstoffs zum ,stickstoff sich nicht ndert1 so werden sich diese ,abweichungen auf den ,sauerstoff und ,wasserstoffgehalt beschrnken2 man wird alsdann fr die ,auseinandersetzungen in ,formeln annehmen mssen1 da mehr ,wasser oder mehr ,sauerstoff1 oder weniger ,wasser und weniger ,sauerstoff an der ,metamorphose der ,gebilde ,antheil nehmen1 allein die ,wahrheit der ,entwicklungen selbst wird hierdurch nicht gefhrdet4 ,note #cb4 ,seite #acg4 ,zusammensetzung der ,cholinsure,f#fa4 berechnet ,dumas ,c,h,o ,kohlenstoff #fh1e #fh1i ,wasserstoff #i1g #i1b ,sauerstoff #ba1h #ba1i #fa ,ebendaselbst ,bd4 ,,xxvii4 ,s4 #bie4 ,note #cc4 ,s4 #aci4 ,zusammensetzung der ,hauptbestandtheile des ,harns der ,menschen und ,thiere4 ,harnsure4 ,liebig ,mitscher- berechnet ,f#fb99 lich,f#fc ,c,h,n,o ,kohlenstoff #cf1jhc #ce1hb #cf1jj ,wasserstoff #b1dda #b1ch #b1cf ,stickstoff #cc1cfa #cd1fj #cc1cg ,sauerstoff #bh1abf #bg1bj #bh1bg #fb ,annal4 der ,pharm4 ,bd4 ,x4 ,s4 #dg4 #fc ,poggend4 ,annal4 ,bd4 ,,xxxiii4 ,s4 #cce4 ,alloxan,f#fd4 ,product der ,oxydation der ,harnsure4 berechnet ,whler u4 ,liebig99 ,c,h,n,o _/-------------- ,kohlenstoff #cj1ch #cj1ah #cj1cd ,wasserstoff #b1eg #b1dh #b1dg ,stickstoff #ag1if #ag1if #ag1ee ,sauerstoff #di1ji #di1ch #di1fd #fd ,annal4 der ,pharm4 ,bd4 ,,xxvi4 ,s4 #bfj4 ,harnstoff4 ,whler u4 ,prout ,liebig berechnet ,f#fe ,f#ff ,c,n,h,o ,kohlenstoff #ai1ii #bj1jb #bj1aib ,wasserstoff #f1fe #f1ga #f1eie ,stickstoff #df1fe #df1gc #df1ghb ,sauerstoff #bf1fc #bf1ed #bf1dbe #fe ,thoms4 ,ann4 ,t4 ,,xi4 p4 #ceb4 #ff ,poggend4 ,ann4 ,bd4 ,,xx4 ,s4 #cge4 ,krystallisirte ,hippursure4 ,mitscher- ,liebig ,dumas lich berechnet ,f#fg99 ,f#fh ,f#fi ,c,n,h,o ,kohlenstoff #fj1gdb #fj1e #fj1fc #fj1gf ,wasserstoff #d1iei #d1i #d1ih #d1ib ,stickstoff #g1haf #g1g #g1ij #g1hb ,sauerstoff #bf1dhc #bf1i #bf1di #bf1ej #fg ,annal4 d4 ,pharm4 ,bd4 ,,xii4 ,s4 #bj4 #fh ,ann4 de ,chim4 et de ,phys4 ,t4 ,,lvii4 p4 #cbg4 #fi ,pogg4 ,ann4 ,bd4 ,,xxxiii4 ,s4 #cce4 ,allantoin,f#gj4 ,whler u4 berechnet ,liebig99 ,c,n,h,o ,kohlenstoff #cj1fj #cj1ff ,wasserstoff #c1hc #c1ge ,stickstoff #ce1de #ce1ej ,sauerstoff #cj1ab #cj1ji #gj ,ann4 der ,pharm4 ,bd4 ,,xxvi4 ,s4 #bae4 ,harnoxyd,f#ga4 ,whler u4 berechnet ,liebig99 ,c,h,n,o ,kohlenstoff #ci1bh #ci1hf ,wasserstoff #b1ie #b1fj ,stickstoff #cf1ce #cg1gb ,sauerstoff #ba1bd #bj1hb #ga ,annal4 der ,pharm4 ,bd4 ,,xxvi4 ,s4 #cdd4 ,cysticoxyd,f#gb4 berechnet ,thaulow99 ,c,n,h,o,s ,kohlenstoff #cj1ja #cj1ca ,wasserstoff #e1aj #d1id ,stickstoff #aa1jj #aa1gj ,sauerstoff #bh1ch #df1dg ,schwefel #be1ea #bf1eh #gb ,annal4 der ,pharm4 ,bd4 ,,xxvii4 ,s4 #bjj4 ,das ,cystic-,oxyd ist durch seinen ,schwefelgehalt ganz besonders ausgezeichnet vor allen anderen in der ,harnblase vorkommenden ,concretionen4 ,es lt sich mit ,bestimmtheit darthun1 da der ,schwefel in diesem ,krper weder im oxydirten ,zustande noch in der ,form einer ,cyanverbindung enthalten ist1 und in dieser ,beziehung ist die ,bemerkung vielleicht nicht ohne ,interesse1 da #d ,atome ,cystic-,oxyd die ,elemente von ,harnsure1 ,benzoesure1 ,schwefelwasserstoff und ,wasser enthalten1 lauter ,substanzen1 deren ,erzeugbarkeit im ,thierorganismus keinem ,zweifel unterliegt4 #a ,at4 ,harnsure ,c,n,h ,o #a ,benzoesure ,c ,h,o #h ,schwefelwasserstoff ,h ,s #g ,wasser ,h,o --------------- #a ,at4 ,cysticoxyd ,c,n,h,o,s #d7;,c,n,h,o,s7 ,ein vortreffliches ,mittel1 um bei ,harnsteinen die ,gegenwart des ,cysticoxyds darzuthun ist folgendes3 ,man ls't den fraglichen ,harnstein in starker ,kalilauge auf und setzt einige ,tropfen essigsaures ,bleioxyd hinzu1 nicht mehr als ,bleioxyd in ,auflsung erhalten werden kann4 ,beim ,kochen dieser ,mischung entsteht ein schwarzer ,niederschlag von ,schwefelblei1 der ihr das ,ansehen von ,dinte giebt4 ,es entwickelt sich hierbei eine reichliche ,menge ,ammoniak2 die alkalische ,flssigkeit enthlt unter anderen ,producten ,oxalsure4 ,note #cd4 ,seite #aci4 ,zusammensetzung der ,oxalsure1 ,oxalursure und der ,parabansure4 ,oxalsure4 ,gay-,luss4 berechnet u4 ,thnard ,bertholl4 ,c,h,o ,kohlenstoff #bf1eff #be1ac #bf1ff ,wasserstoff #b1gde #c1ji #b1bb ,sauerstoff #gj1fhi #ga1gh #ga1ab ,oxalursure,f#gc4 berechnet ,whler u4 ,liebig99 ,c,h,n,o _/----------------- ,kohlenstoff #bg1fjj #bg1cah #bg1ei ,wasserstoff #c1abb #c1jgb #c1jj ,stickstoff #ba1bah #ba1bah #ba1bi ,sauerstoff #dh1jfj #dh1cib #dh1ab #gc ,annal4 der ,pharm4 ,bd4 ,,xxvi4 ,s4 #bhi4 ,parabansure,f#gd4 berechnet ,whler u4 ,liebig99 ,c,h,n,o _/----------------- ,kohlenstoff #ca1ie #ca1idj #ca1ia ,wasserstoff #b1ji #a1hgf #a1gc ,stickstoff #bd1ff #bd1fej #bd1fb ,sauerstoff #da1cj #da1ecd #da1gd #gd ,ebendaselbst ,s4 #bhf4 ,note #ce4 ,s4 #ada4 ,zusammensetzung des gebratenen ,fleisch's4 7#a7 #j1cjg ,substanz gaben #j1ehd ,kohlensure und #j1bjf ,wasserstoff 7#b7 #j1bee #j1dhe #j1aha 7#c7 #j1agi #j1cdj #j1abe ,reh- ,ochsen ,kalb- fleisch 7#a7 fleisch 7#b7 fleisch 7#c7 ,boeckmann99 ,playfair99 _/------------------ ,kohlenstoff #eb1fj #eb1eij #eb1eb ,wasserstoff #g1de #g1hhf #g1hg ,stickstoff #ae1bc #ae1bad #ad1gj ,sauerstoff #bd1gb #bd1caj #bd1ia ,asche ,note #cf4 ,s4 #add4 ,die ,formel ,c,h,n,o giebt nmlich in #ajj ,theilen3 ,c #ej1jg ,h #f1ce ,n #ai1cb ,o #bd1bf ,die ,zusammensetzung des ,leims s4 ,note #bh4 ,note #cg4 ,s4 #aeh4 ,zusammensetzung der ,lithofellinsure,f#ge4 berechnet ,ettling u4 ,will99 ,whler ,c,h,o _/----------------------- ,kohlenstoff #ga1ai #gj1hj #gj1bc #gj1hc #gj1hc ,wasserstoff #aj1he #aj1gh #aj1ie #aj1fj #aj1dh ,stickstoff #ag1if #ah1db #ah1ib #ah1eg #ah1fi #ge ,annal4 der ,chem4 u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xxxix4 ,s4 #bdb4 ,bd4 ,,xli4 ,s4 #aed4 ,note #ch4 ,seite #aha4 ,zusammensetzung des ,solanins aus ,kartoffelkeimen,f#gf4 ,blanchet99 ,kohlenstoff #fb1aa ,wasserstoff #h1ib ,stickstoff #a1fd ,sauerstoff #bg1cc #gf ,annal4 der ,pharm4 ,bd4 ,v4 ,s4 #aej4 ,note #ci4 ,seite #aha4 ,zusammensetzung des ,picrotoxins,f#gg4 ,francis99 ,kohlenstoff #fj1bf ,wasserstoff #e1gj ,stickstoff #a1cj ,sauerstoff #cb1gd #gg ,in einer andern ,analyse erhielt ,francis #j1ge p,ct4 ,stickstoff4 ,das zu den ,analysen verwandte ,picrotoxin war theilweise aus der ,fabrik des ,herrn ,merck in ,darmstadt1 theils von ,herrn ,francis dargestellt2 es war vollkommen wei und schon krystallisirt4 -- ,regnault fand bekanntlich keinen ,stickstoff in dem ,picrotoxin4 ,note #dj4 ,seite #aha4 ,zusammensetzung des ,chinins4 berechnet ,liebig99 ,c,h,n,o ,kohlenstoff #ge1gf #gd1ci ,wasserstoff #g1eb #g1be ,stickstoff #h1aa #h1fb ,sauerstoff #h1fb #i1fd ,note #da4 ,seite #ahb4 ,zusammensetzung des ,morphins,f#gh4 berechnet ,liebig99 ,regnault ,c,h,n,o _/-------------- ,kohlenstoff #gb1cdj #gb1hg #gb1da #gb1bh ,wasserstoff #f1cff #f1hf #f1hd #f1gd ,stickstoff #d1iie #e1ja #e1ja #d1hj ,sauerstoff #af1bii #ae1bf #ae1gd #af1ah #gh ,annal4 der ,pharm4 ,bd4 ,,xxvi4 ,s4 #bc4 ,note #db4 ,seite #ahb4 ,zusammensetzung des ,caffeins1 ,theins und ,guaranins,f#gi4 ,caffein ,thein ,guaranin ,pfaff u4 berechnet ,liebig99 ,jobst ,martius ,c,h,n,o ,kohlenstoff #di1gg #ej1aja #di1fgi #di1gih ,wasserstoff #e1cc #e1bad #e1aci #e1jhb ,stickstoff #bh1gh #bi1jji #bi1ahj #bh1hcb ,sauerstoff #af1ab #ae1fgf #af1jjb #af1bhh #gi ,annal4 d4 ,pharm4 ,bd4 ,i4 ,s4 #ag1 ,bd4 ,,xxv4 ,s4 #fc u4 ,bd4 ,,xxvi4 ,s4 #ie4 ,note #dc4 ,seite #ahb4 ,zusammensetzung des ,theobromins,f#hj4 berechnet ,woskresensky ,c,h,n,o _/----------------------- ,kohlenstoff #dg1ba #df1ig #df1ga #df1dc ,wasserstoff #d1ec #d1fa #d1eb #d1ba ,stickstoff #ce1ch #ce1ch #ce1ch #ce1he ,sauerstoff #ab1hh #ac1jd #ac1ci #ac1ea #hj ,annal4 der ,chem4 u4 ,pharm4 ,bd4 ,,xli4 ,s4 #abe4 ,zusammensetzung des ,asparagins,f#ha4 berechnet ,c,h,n,o ,liebig99 #b aq4 ,kohlenstoff #cb1cea #cb1ce ,wasserstoff #f1hdd #f1fj ,stickstoff #ah1gcd #ah1gc ,sauerstoff #db1jba #db1cb #ha ,annal4 der ,pharm4 ,bd4 ,,vii4 ,s4 #adf4 ,ueber ,verwandlung der ,benzoesure in ,hippursure,f#hb4 ,von ,wilhelm ,keller aus ,grosheim4 7,aus den ,annalen der ,chemie und ,pharmacie47 ,schon in der frheren ,ausgabe von ,berzelius' ,lehrbuch der ,chemie 7#ahca ,bd4 ,,iv4 ,s4 #cgf7 hatte ,herr ,professor ,whler die ,vermuthung ausgesprochen1 da die ,benzoesure bei der ,verdauung wahrscheinlich in ,hippursure umgewandelt werde4 ,diese ,vermuthung grndete sich auf einen ,versuch1 den derselbe ber den ,uebergang der ,benzoesure in den ,harn angestellt hatte4 ,er fand in dem ,harne eines ,hundes1 der mit dem ,futter _/ ,drachme ,benzoesure gefressen hatte1 eine in nadelfrmigen ,prismen krystallisirende ,sure1 die im ,allgemeinen die ,eigenschaften der ,benzoesure hatte und die er auch fr solche hielt 7,tiedemann's ,zeitschrift fr ,physiologie ,bd4 ,i4 ,s4 #adb74 ,indessen waren diese ,krystalle offenbar ,hippursure1 wie aus der ,angabe1 da sie wie ,salpeter ausgesehen und bei der ,sublimation ,kohle hinterlassen htten1 deutlich hervorgeht4 ,allein die ,hippursure war damals noch nicht entdeckt und es ist bekannt1 da sie bis #ahbi1 wo sie zuerst von ,liebig unterschieden wurde1 allgemein mit der ,benzoesure verwechselt worden ist4 #hb ,zu den ,beweisen1 welche ,ure fr die ,umwandlung der ,benzoesure in ,hippursure im menschlichen ,krper angegeben hat1 sind durch ,herrn ,keller einige ganz entscheidende gekommen1 die ich ihrer physiologischen ,wichtigkeit wegen diesem ,buche beigebe4 ,die ,versuche des ,herrn ,keller sind in dem ,laboratorium des ,herrn ,prof4 ,whler in ,gttingen angestellt worden2 sie setzen die ,thatsache auer allen ,zweifel1 da ein in der ,nahrung genossener stickstofffreier ,krper an dem ,act der ,umsetzung der thierischen ,gebilde und an der ,bildung eines ,secretes durch seine ,bestandtheile ,antheil nehmen kann4 ,diese ,thatsache verbreitet auf die ,wirkung der meisten ,arzneimittel ein unzweideutiges ,licht1 und wenn sich der ,einflu des ,caffeins auf die ,bildung des ,harnstoffs oder der ,harnsure in einer hnlichen ,weise nachweisen lt1 so ist damit der ,schlssel zu der ,wirkung des ,chinins und der anderen organischen ,basen gegeben4 ,j4 ,l4 ,die neuerlich publicirte ,angabe von ,ure,f#hc1 da er in dem ,harne eines ,patienten1 der ,benzoesure eingenommen hatte1 wirklich ,hippursure gefunden habe1 brachte dieses in physiologischer ,hinsicht so wichtige ,verhalten wieder in ,erinnerung und gab zu den folgenden ,versuchen ,veranlassung1 die ich auf den ,vorschlag des ,herrn ,professors ,whler an mir selbst angestellt habe4 ,seine ,vermuthung ist dadurch unzweideutig besttigt worden4 #hc ,pharmac4 ,centralblatt ,no4 #df1 aus ,prov4 med4 and surg4 ,journ4 #ahda4 ,ich nahm ,abends vor dem ,schlafengehen mit ,zuckersyrup #b ,gramme 7ungefhr #cb ,gran7 reine ,benzoesure4 ,in der ,nacht gerieth ich in ,schwei1 was wohl eine ,wirkung dieser ,sure sein mochte1 da ich sonst nur sehr schwer in strkere ,transpiration komme4 ,eine andere ,wirkung konnte ich nicht wahrnehmen1 selbst als ich auch an den folgenden ,tagen dieselbe ,dosis dreimal tglich zu mir nahm1 wo auch nicht einmal der ,schwei wieder eintrat4 ,der am ,morgen gelassene ,harn reagirte ungewhnlich stark sauer und zwar selbst noch1 nachdem er abgedampft worden war und #ab ,stunden lang gestanden hatte4 ,er setzte dabei nur das gewhnliche ,sediment von ,erdsalzen ab4 ,als er aber mit ,salzsure vermischt und stehen gelassen wurde1 bildeten sich darin lange1 prismatische1 braungefrbte ,krystalle in groer ,menge1 die schon dem ,ansehen nach nicht fr ,benzoesure zu halten waren4 ,ein anderer ,theil1 der durch ,abdampfen bis zur ,syrupsdicke concentrirt war1 verwandelte sich beim ,vermischen mit ,salzsure in ein ,magma von ,krystallblttchen4 ,diese so erhaltene krystallinische ,substanz wurde ausgepret1 in siedendem ,wasser gels't1 mit ,thierkohle behandelt und umkrystallisirt4 ,sie wurde dadurch in farblosen1 zolllangen ,prismen erhalten4 ,diese ,krystalle waren reine ,hippursure4 ,beim ,erhitzen schmolzen sie leicht1 bei etwas strkerer ,hitze verkohlte sich die ,masse unter ,entwicklung eines ,geruchs nach ,bittermandell und unter ,sublimation von ,benzoesure4 ,um jeden ,zweifel zu beseitigen1 bestimmte ich ihren ,kohlenstoffgehalt1 #j1c ,grm4 gaben #fj1d p,ct4 ,kohlenstoff4 ,nach der ,formel ,c,h,n,o aq4 enthlt die krystallisirte ,hippursure #fj1fg p,ct4 ,kohlenstoff1 die krystallisirte ,benzoesure dagegen enthlt #fi1aj p,ct4 ,kohlenstoff4 ,so lange ich das ,einnehmen der ,benzoesure fortsetzte1 konnte ich aus dem ,harne mit ,leichtigkeit und in ,menge ,hippursure darstellen1 und da die ,benzoesure so ohne allen ,nachtheil fr die ,gesundheit zu sein scheint1 so wre es leicht1 sich auf diese ,weise grere ,mengen von ,hippursure zu verschaffen4 ,man knnte sich dazu eine ,person halten1 die ,wochen lang diese ,fabrication fortsetzen mte4 ,es war wichtig1 den ,harn1 welcher ,hippursure enthielt1 auf seine beiden normalen ,hauptbestandtheile1 den ,harnstoff und die ,harnsure1 zu untersuchen4 ,sie waren beide darin enthalten1 und1 dem ,anschein nach1 in keiner andern ,quantitt1 als im normalen ,harn4 ,als der durch ,abdampfen concentrirte ,harn1 aus dem durch ,salzsure die ,hippursure geschieden war1 mit ,salpetersure vermischt wurde1 setzte er eine groe ,menge salpetersauren ,harnstoff ab4 ,schon vorher hatte er ein pulveriges ,sediment fallen lassen1 dessen ,auflsung in ,salpetersure bei dem ,abdampfen auf ,porzellan die bekannte1 purpurrothe ,reaction der ,harnsure gab4 ,diese ,beobachtung widerspricht der ,angabe von ,ure1 und es ist daher wohl etwas zu voreilig1 wenn er die ,benzoesure als ,mittel gegen die aus ,harnsure bestehenden ,gicht- und ,harn-,concretionen empfiehlt2 er scheint sich vorzustellen1 da die ,harnsure zur ,umwandlung der ,benzoesure in ,hippursure verwendet werde4 ,da er seine ,beobachtung an dem ,harn einer ,arthritischen machte1 so ist anzunehmen1 da dieser ,harn auch ohne den innern ,gebrauch der ,benzoesure keine ,harnsure enthalten haben wrde4 -- ,uebrigens ist es klar1 da die ,hippursure1 da sie sich erst nach ,zusatz einer ,sure abscheidet1 an eine ,basis gebunden1 im ,harne enthalten ist4 ,druckfehler4 ,seite #fa ,zeile #e v4 o4 anstatt vensem setze arteriellem4 #fe #ab v4 o4 anstatt ,pferd lese man ,ochse4 99 99 99 99 99 99 ,anmerkungen zur ,transkription ,der gedruckte ,text des ,originalwerkes ist wrtlich beibehalten1 einschlielich inkonsistenter und ungewhnlicher ,rechtschreibung1 auer wenn unten erwhnt 7siehe nderungen74 ,in ,abhngigkeit von der verwendeten ,hard- und ,software und deren ,einstellungen werden mglicherweise nicht alle ,elemente des ,textes gezeigt wie beabsichtigt4 ,in den ,fu- und ,endnoten bedeutet ,e ,endnote 7siehe den ,anhang am ,ende des ,textes7 und ,f ,funote 7siehe direkt unter den ,absatz1 ,tafel1 u4s4w474 ,nicht alle ,resultate der ,berechnungen sind recht2 sie sind nicht korrigiert worden4 ,s4 #cja1 erste ,tafel3 die ,tabellenberschrift fehlt im ,originalwerke1 mglicherweise ist diese ,tabelle eine ,vorsetzung der vorherigen4 ,s4 #cdc3 die ,druckfehler sind bereits im ,texte korrigiert worden4 nderungen ,einige ,interpunktionsfehler sind stillschweigend korrigiert worden4 ,folgende ,schreibweisen sind standardisiert worden3 p,ct41 ,frmy1 ,gay-,lussac1 ,thnard4 ,chemische und ,zusammensetzungsformeln wurden ohne ,leerzeichen transkribiert1 auer wo diese fr ,tabelle erforderlich waren4 ,s4 #g3 ,bewusein -- ,bewutsein ,s4 #bf3 7 eingefgt nach 444 am ,gewichte verloren4 ,s4 #eb3 stickhoffhaltigen -- stickstoffhaltigen ,s4 #hc3 lschen -- lslichen ,s4 #aah3 atmosprische -- atmosphrische ,s4 #aai3 ,lymphgegefe -- ,lymphgefe ,s4 #acg3 ,formel ,choleinsure ,c -- ,c ,s4 #ach3 ,erste ,berechnung3 -- 2 zweite ,berechnung3 eingefgt ,s4 #cae1 ,funote #cf3 ed4 -- d4