,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der #aiah erschienenen ,buchausgabe so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,zeichensetzung und offensichtliche typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,fremdsprachliche ,ausdrcke knnen in verschiedenen ,variationen auftreten4 ,diese wurden nicht korrigiert1 wenn sie im ,text mehrmals auftreten4 ,auch andere inkonsistente ,schreibweisen1 einschlielich ,personennamen 7z4,b4 ,sigismund_/,sigmund ,schuckert#87 wurden nicht vereinheitlicht4 ,der bertrag 7,transport#87 der ,tabelle ,gewinn- und ,verlust-,conto#8 zu ,beginn der ,seite #abb wurde vom ,bearbeiter entfernt4 ,die von der ,normalschrift abweichenden ,schriftschnitte wurden in der vorliegenden ,fassung mit den nachfolgenden ,sonderzeichen gekennzeichnet3 kursiv3 ,unterstriche fett3 ,gleichheitszeichen gesperrt3 ,pluszeichen ,illustration3 ,akademische ,verlagsgesellschaft m4 b4 ,h4 ,leipzig4 ,nach einem ,bilde von ,prof4 ,max ,liebermann4 ,dr4 ,emil ,rathenau ,grosse ,mnner ,studien zur ,biologie des ,genies ,herausgegeben von ,wilhelm ,ostwald ,sechster ,band ,emil ,rathenau und das elektrische ,zeitalter ,von ,felix ,pinner ,leipzig ,akademische ,verlagsgesellschaft m4 b4 ,h4 #aiah ,emil ,rathenau und das elektrische ,zeitalter ,von ,felix ,pinner ,mit einer ,heliogravre ,illustration ,leipzig ,akademische ,verlagsgesellschaft m4 b4 ,h4 #aiah ,illustration ,copyright #aiah by ,akademische ,verlagsgesellschaft m4 b4 ,h4 in ,leipzig ,druck von ,paul ,dnnhaupt1 ,cthen i4 ,a4 ,vorwort ,als die ,akademische ,verlagsgesellschaft8 an mich die ,aufforderung richtete1 eine ,lebensgeschichte ,emil ,rathenaus zu schreiben1 habe ich diesen ,vorschlag mit ,freuden angenommen4 ,gab er mir doch die ,mglichkeit1 das ,bild einer groen1 und in jedem ,zuge ihres ,wesens reizvollen ,persnlichkeit aus dem ,hintergrund ihrer ,zeitgeschichte heraustreten zu lassen und den wechselseitigen ,einflu von ,persnlichkeit und ,organisation1 der fr die groen ,kaufleute der letzten ,epoche deutscher ,wirtschaft typisch gewesen ist1 an einem groen1 wohl dem grten ,beispiel darzustellen4 ,gerade dieses ,bild und dieses ,leben wird zeigen1 wie falsch es ist1 wenn man die ,kraft und das ,wesen der deutschen ,industriewirtschaft -- was ja heute hufig in der ,kritik des ,auslandes und leider auch des ,inlands geschieht -- ganz allein aus dem ,organisatorischen ableitet und ihnen damit den ,charakter einer unpersnlichen1 zwar durchschnittlich starken1 aber doch hchster ,einzelleistungen nicht fhigen ,kultur aufprgen will4 ,emil ,rathenau1 und nicht nur er allein -- neben dem mindestens ein halbes ,dutzend hnlicher ,kopfe ber einen gehobenen ,durchschnitt in ,geniehhen hinausragt -- beweist1 da ,persnlichkeiten in dem ,deutschland der ,organisation und des ,militarismus8 durchaus nicht zu verkmmern brauchten4 ,wo sind im ,bereiche des viel gepriesenen englischen ,individualismus whrend der letzten ,jahrzehnte die ,erscheinungen gewesen1 die einen ,vergleich mit ,emil ,rathenau1 ,albert ,ballin1 ,georg v4 ,siemens1 ,august ,thyssen1 ,emil ,kirdorf1 ,guido v4 ,donnersmarck aufnehmen konnten8 -- ,gewi mag das ,mittelma an ,persnlichkeitswerten1 der ,mensch1 ,brger und ,kaufmann mittlerer ,gre in ,england und in anderen ,lndern freier gelebt1 geschaffen1 ber seine ,zeit und ,arbeit verfgt haben als in ,deutschland1 aber die groe ,persnlichkeit konnte sich in ,deutschland so stark und frei ausleben wie nirgend wo anders4 ,allerdings haben sich alle diese deutschen ,schpfernaturen den ,gesetzen1 die sie zuerst kraft ihrer ,eigenart und berlegenheit aufgestellt haben1 spter freiwillig unterworfen gem dem klugen ,spruch des ,wagnerschen ,hans ,sachs1 der das ,wesen jeder schpferischen ,meisterschaft darin sieht1 die ,regeln zuerst aufzustellen und ihnen dann zu folgen4 ,daraus und nicht aus dem ,mosaik des ,zusammenwirkens vieler1 zu groen hchstpersnlichen ,leistungen unfhiger ,mittelmigkeiten sind die deutschen ,organisationen entstanden1 die sich in ihrer ,wirkung als so stark und unberwindlich erwiesen haben4 ,das ,bild der ,persnlichkeit ,emil ,rathenaus1 das ich in diesem ,buche zeichnen mchte1 soll sozusagen in einem doppelten ,rahmen gefat sein4 ,der engere stellt die ,geschichte der ,a4 ,e4 ,g4 dar1 der weitere die allgemeine deutsche ,wirtschaftsentwicklung1 wie sie sich in jenem ,zeitalter gestaltet hat1 von dem ,emil ,rathenau so viel empfing1 dem er aber auch nicht weniger zurckgab4 ,eine solche ,darstellung bald nach dem ,tode eines ,mannes nicht als ,skizze1 sondern als sorgfltig ausgefhrtes ,bild zu versuchen1 hat seine ,schwierigkeiten1 aber auch seine ,vorteile4 ,die ,nhe noch frischer oder halbfrischer ,geschehnisse mag dem ,urteil die ,distanz erschweren und auch der ,sammlung des vollstndigen ,materials in mancher ,beziehung hinderlich sein1 da mit ,rcksicht auf den soeben ,gestorbenen und noch ,lebende sich manche ,quellen vorerst nicht ffnen werden4 ,bei einem volkswirtschaftlich zu ,wertenden ist der ,nachteil1 der aus solcher ,zurckhaltung erwachsen knnte1 allerdings nicht so gro wie bei einem ,knstler oder selbst einem ,politiker4 ,das ,privat- und ,intimmenschliche1 auf das sie sich erstrecken knnte1 spielt bei der zutreffenden ,schilderung einer wirtschaftlichen ,persnlichkeit1 wenngleich es durchaus nicht ohne ,wichtigkeit ist1 doch nicht die gleiche ,rolle wie bei einem ,dichter oder ,musiker4 ,die ,geschftsgeheimnisse hinwiederum brauchen vor dem rckschauenden ,auge nicht so sorgsam und so lange gehtet zu werden wie manche politischen ,geheimnisse 7meist nicht der groen1 sondern der kleinen ,art74 ,denn das ,geschftsgeheimnis verliert seinen diskreten ,charakter in dem ,augenblick1 in dem das ,geschft oder die ,geschftsreihe1 deren ,teil es ist1 seinen ,abschlu erreicht hat4 ,bei ,emil ,rathenau im besonderen liegt der ,fall fr den ,geschichtsschreiber so1 da ein wirklich bedeutendes ,schriftenmaterial innerer ,art gar nicht vorhanden ist4 ,es knnte im wesentlichen nur in ,briefen bestehen1 und ein ,briefschreiber war ,rathenau im ,gegensatz zu ,werner v4 ,siemens1 dessen interessanten ,briefwechsel krzlich ,conrad ,matscho verffentlicht hat1 ganz und gar nicht4 ,persnlichkeit1 ,zeit1 ,arbeits- und ,ruhensart ,rathenaus widerstrebten der ,beschaulichkeit1 auf deren ,boden ein ,bedrfnis zum ,briefschreiben und die ,kunst des ,briefschreibens erwachsen knnen4 ,die ,privatbriefe1 die ,rathenau mit seinen ,angehrigen und ,freunden wechselte1 sind rein familir und meist knapp gehalten1 ohne besondere stilistische und menschliche ,eigenart und bekunden hchstens -- was wir auch ohnedies wissen -- da ,rathenau ein guter ,sohn1 ,gatte und ,vater gewesen ist4 ,mit ,berufs- und ,geschftsfreunden korrespondierte ,rathenau nur selten in persnlicher ,weise1 wichtige ,auseinandersetzungen wurden meist mndlich erledigt4 ,viel bessere ,proben seines fachlichen ,stils als ,briefe bieten die ,geschftsberichte der ,a4 ,e4 ,g41 an deren ,abfassung sich ,rathenau -- in ,gemeinschaft mit seinem ,sohn ,walther -- bestimmend zu beteiligen pflegte1 ferner ,denkschriften1 ,reden1 von denen ich einige besonders kennzeichnende ganz oder auszugsweise wiedergebe4 ,im ganzen war das dokumentarische ,material1 das einer ,bearbeitung unterzogen werden mute1 trotzalledem auerordentlich umfangreich4 ,die ,geschftsberichte nicht nur der ,a4 ,e4 ,g4 selbst1 sondern der wichtigeren ,tochter- und ,konkurrenzgesellschaften1 die sehr zerstreuten ,zeitungsberichte ber ,generalversammlungen und sonstige ,vorgnge bei dem ,konzern1 ,vertrge1 ,denkschriften und ,vorlagen der verschiedensten ,art muten durchgearbeitet werden4 ,diese ,vorbereitung war nicht ganz einfach1 weil die ,a4 ,e4 ,g4 wie die meisten und leider auch die allergrten unserer gewerblichen ,unternehmungen keine systematischen1 nach volkswirtschaftlichen ,gesichtspunkten gefhrten ,archive besitzt1 sondern sich mit der -- lediglich fr geschftliche ,bedrfnisse hinreichenden -- ,registratur begngt1 in die ja wohl ,geschftsdokumente zunchst auch gehren1 aus der aber wenigstens die wichtigeren nach ,ablauf einer gewissen ,frist in ,archive berfhrt werden sollten4 ,die ganzen ,registraturen zu durchforschen ist naturgem fr den volkswirtschaftlichen ,schriftsteller ebenso undurchfhrbar und unlohnend1 wie es den ,geschftsunternehmungen nicht zugemutet werden knnte1 eine solche ,durchforschung zu gestatten4 ,so blieb nichts brig1 als jeweils solche ,dokumente zu erbitten1 deren ,studium sich mir im ,laufe meiner ,arbeit als notwendig oder wnschenswert erwiesen hatte1 ein ,verfahren1 das natrlich bei aller erzielten ,reichhaltigkeit absolute ,vollstndigkeit des ,materials nicht zu gewhrleisten vermag4 ,gerade bei einer solchen ,verfassung der dokumentarischen ,verhltnisse bietet die schnelle ,inangriffnahme einer biographischen ,bearbeitung eher ,vorteile als ,nachteile4 ,denn mit der fortschreitenden ,zeit werden diese ,verhltnisse nicht besser1 sondern schlechter4 ,die ,registraturen entrcken immer mehr der ,zugnglichkeit1 die sich stndig hufende ,flle des ,nebenschlichen erdrckt das ,wesentliche1 -- und vor allem die ,personen1 die heute noch durch ihre ,kenntnis der zurckliegenden ,vorgnge1 durch ihre lebendige ,erinnerung den ,schlssel zu den toten ,akten in den ,hnden haben1 verschwinden allmhlich aus dem ,betrieb und aus dem ,leben4 ,die neueren ,leiter haben aber an die ,gegenwart zu denken1 nicht an die ,vergangenheit4 ,gerade aber die ,erinnerung ,mitlebender ist eine schtzenswerte und unersetzbare ,quelle fr die ,nachschaffung wirtschaftlicher ,vorgnge4 ,ich konnte sie erfreulicherweise reich zum ,flieen bringen1 und wenn auch in manchen ,einzelzgen die ,schilderung1 mehr noch das ,urteil der noch lebenden ,mitarbeiter und ,freunde ,emil ,rathenaus auseinanderging1 so haben gerade diese ,darstellungen1 verbunden mit meiner eigenen persnlichen ,kenntnis des ,menschen ,rathenau mir eine plastische ,vorstellung von diesem gegeben1 die keine ,distanz des spteren ,biographen ersetzen knnte4 ,gedenken mchte ich noch der zahlreichen1 wenn auch nicht immer ebenso reichen ,literatur1 die bereits vor meiner ,arbeit ber ,emil ,rathenau und die ,a4 ,e4 ,g4 vorlag4 ,fr die ersten ,abschnitte1 etwa bis zur ,befreiung von den ,fesseln der ,vertrge mit ,siemens ,halske1 vermochte sie mir manche wertvolle ,hilfe zu leisten4 ,fr die ,darstellung der ,reifezeit und der ,zeit der ,reife1 wie auch besonders fr die ,schilderung der wirtschaftlichen und finanziellen ,zusammenhnge bin ich im wesentlichen auf mich selbst angewiesen gewesen4 ,berlin-,friedenau1 im ,jahre #aiag4 ,dr4 ,felix ,pinner4 ,litteratur ,arthur ,wilke1 ,die ,berliner ,elektrizittswerke4 ,berlin #ahij4 ,f4 ,a4 ,gnther ,sohn4 ,dr4 ,hermann ,hasse1 ,die ,allgemeine ,elektrizitts-,gesellschaft und ihre wirtschaftliche ,bedeutung4 ,heidelberg #aijb4 ,karl ,winter4 ,dr4 ,emil ,kreller1 ,die ,entwicklung der deutschen elektrotechnischen ,industrie4 ,leipzig #aijc4 ,dunker ,humblot4 ,dr4 ,friedrich ,fasolt1 ,die sieben grten deutschen ,elektrizittsgesellschaften1 ihre ,entwickelung und ,unternehmerttigkeit4 ,dresden #aijd4 ,o4 ,v4 ,bhmert4 ,a4 ,e4 ,g4 ,zeitung1 ,festnummer #b4 #aj4 #aijh4 ,a4 ,e4 ,g4 #ahhc-aijh1 herausgegeben von der ,gesellschaft4 ,conrad ,matscho1 ,die geschichtliche ,entwickelung der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft in den ersten #be ,jahren ihres ,bestehens4 ,jahrbuch des ,vereins ,deutscher ,ingenieure1 #aiji1 #a4 ,bd4 ,julius ,springer1 ,berlin4 ,b4 ,e4 ,w4 #ahhd-aiji1 herausgegeben von der ,gesellschaft4 ,dr4 ,felix ,pinner1 ,emil ,rathenau1 ,der ,kaufmann und das ,leben84 ,beiblatt der ,zeitschrift fr ,handelswissenschaft und ,handelspraxis4 ,leipzig1 ,februar #aiac4 ,ernst ,poeschel4 ,artur ,frst1 ,emil ,rathenau1 der ,mann und sein ,werk4 ,vita1 ,deutsches ,verlagshaus4 ,berlin4 ,gedenkblatt zum ,todestage ,emil ,rathenaus4 ,berlin1 ,juni #aiae4 ,emil ,schiff1 ,allgemeine ,elektrizitts ,gesellschaft und ,berliner ,elektrizitts-,werke4 ,berlin #aiae4 ,franz ,siemenroth4 ,conrad ,matscho1 ,geschichtliche ,entwickelung der ,berliner ,elektrizitts-,werke von ihrer ,begrndung bis zur bernahme durch die ,stadt4 ,jahrbuch des ,vereins ,deutscher ,ingenieure4 ,berlin #aiaf4 ,a4 ,riedler1 ,emil ,rathenau und das ,werden der ,growirtschaft4 ,julius ,springer4 ,berlin #aiaf4 ,werner v4 ,siemens1 ,lebenserinnerungen4 #i4 ,auflage4 ,berlin #aiab4 ,julius ,springer4 ,francis ,arth4 ,jones1 ,thomas ,alva ,edison4 ,sechzig ,jahre aus dem ,leben eines ,erfinders4 ,frankfurt a4 ,m4 ,otto ,brandner4 ,dr4 ing4 ,gustav ,siegel1 ,der ,staat und die ,elektrizittsversorgung4 ,berlin #aiae4 ,georg ,stilke4 ,g4 ,klingenberg1 ,elektrische ,growirtschaft unter staatlicher ,mitwirkung4 ,berlin #aiaf4 ,archiv der ,handelszeitung des ,berliner ,tageblattes4 ,archiv der ,zeitschrift ,die ,bank81 ,herausgeber ,alfred ,lansburgh4 ,berlin4 ,inhaltsverzeichnis ,seite ,vorwort ,v ,litteratur ,x ,erstes ,kapitel3 ,jugendjahre #a ,zweites ,kapitel3 ,zwischenspiel #ce ,drittes ,kapitel3 ,wirtschaftliche ,vorbedingungen #dh ,viertes ,kapitel3 ,technische ,vorbedingungen #ei ,fnftes ,kapitel3 ,licht #hj ,sechstes ,kapitel3 ,die ,deutsche ,edison ,gesellschaft #ajj ,siebentes ,kapitel3 ,zentralstationen #abi ,achtes ,kapitel3 ,a4 ,e4 ,g4 #adf ,neuntes ,kapitel3 ,ausdehnung und ,befreiung #aee ,zehntes ,kapitel3 ,das ,finanz- und ,trust-,system #ahf ,elftes ,kapitel3 ,krisis #bbc ,zwlftes ,kapitel3 ,konzentration #bea ,dreizehntes ,kapitel3 ,weltwirtschaft #bhj ,vierzehntes ,kapitel3 ,grokraftversorgung #cag ,fnfzehntes ,kapitel3 ,gemischt-wirtschaftliche ,unternehmung #ccf ,sechzehntes ,kapitel3 ,charakterbild #cej ,erstes ,kapitel ,jugendjahre ,emil ,rathenau wurde am #aa4 ,dezember #ahch in ,berlin geboren4 ,in der ,rede1 die er am ,vorabend seines #gj4 ,geburtstages hielt1 erzhlte er1 nicht ohne beziehungsreichen ,stolz3 ,als ich die ,lebensreise antrat1 gab es in unserer ,vaterstadt ein interessantes ,erlebnis3 ,die ,vollendung der ersten preuischen ,eisenbahn4 ,die ,berliner sollen in hellen ,haufen begeistert zum ,potsdamer ,tor hinausgepilgert sein1 um den ,zug nach ,steglitz abfahren zu sehen4 ,viel zu langsam 7nach heutigen ,begriffen7 bewegte er sich vorwrts1 ohne ,schlaf- und ohne ,speisewagen2 und doch war die ,eisenbahn ein gewaltiger ,fortschritt gegen die ,postkutsche1 in der mein ,vater aus der ,uckermark als ,jngling1 meine ,mutter als ,kind mit ihren ,eltern aus der ,mark hierher bersiedelten48 ,rathenaus ,groeltern vterlicherseits und namentlich mtterlicherseits waren fr die damalige ,zeit wohlhabende ,leute gewesen4 ,sein ,vater wurde frh ,rentier und bettigte sich nur hier und da in ,gelegenheitsgeschften4 ,in der ,mischung von geschftigem ,unternehmungsdrang und schnellem berdru an einer sehaften1 geordneten ,geschftlichkeit1 die der ganzen ,familie etwas eigen gewesen zu sein scheint1 die sich entschiedener in dem ,lebensgang seines ltesten und seines jngsten ,sohnes ausprgte und die eine ,zeitlang auch den mittleren und begabtesten ,sohn ,emil zu erfassen drohte1 scheint bei dem ,vater die ,abneigung gegen eine ausdauernde ,geschftsttigkeit das berwiegende ,element gewesen zu sein4 ,gewi nicht aus ,unlust zur ,arbeit1 sondern zu einer ,arbeit1 die ihm nicht zusagte1 seinen ,wnschen und ,fhigkeiten nicht zu entsprechen schien4 ,ein strenger1 ,fremden und ,verwandten gegenber nicht gerade entgegenkommender ,mann1 dessen ,denkungsweise aber rechtlich und redlich war1 so wird er von denen geschildert1 die ihn gekannt haben4 ,sein ,anteil an der ,erziehung seiner ,kinder war offenbar nicht sehr positiv1 er hielt sie uerlich streng1 aber er verstand und versuchte es nicht1 auf ihre innere ,bildung ,einflu zu gewinnen1 und zu diesem ,zwecke in ihr ,charakter- und ,seelenleben einzudringen4 ,sie entwickelten sich1 im ,guten wie im ,schlechten1 ohne ihn und trotz ihm1 und da er kein sehr hohes ,alter erreichte 7er starb im ,jahre #ahga71 verwischte und verfrbte sich die ,einwirkung seiner ,persnlichkeit in dem spteren ,leben der erwachsenen ,shne ziemlich schnell4 ,emil ,rathenau hat in der selbstbiographischen ,skizze1 die in seinem ,nachla vorgefunden wurde1 das ,verhltnis zu seinen ,eltern mit ein paar kurzen und ziemlich khlen ,worten geschildert3 ,mein ,vater hat sich bald nach meiner ,geburt vom ,geschft zurckgezogen4 ,er war streng und gewissenhaft und fhrte eine korrekte ,ehe mit der klugen und geistreichen ,mutter1 die ,ehrgeiz besa und ,eleganz in ihrer ,erscheinung bis an ihr sptes ,lebensalter zu bewahren1 die ,schwche hatte4 ,fr die ,erziehung der drei ,shne scheuten die ,eltern keine ,kosten1 aber sie berlieen die ,sorge hierfr der ,schule und ,privatlehrern1 weil das gesellige und gesellschaftliche ,leben ihnen die ,mue nicht lie1 den wilden ,knaben die erforderliche ,aufmerksamkeit zu widmen48 ,auch der ,mutter werden in dieser sachlich-knappen ,darstellung keine ,worte innerer ,beziehung gewidmet und es mag richtig sein1 da auch sie trotz unleugbarer geistiger ,begabungen und ,interessen keine eigentliche ,menschenerzieherin im innerlichen ,sinne des ,wortes gewesen ist4 ,dennoch wirkten der mtterliche ,einflu und das ,gefhl fr die ,mutter in dem ,leben der ,kinder ganz anders nachhaltig wie die ,beziehungen zum ,vater fort4 ,hier war nicht nur ,respekt1 hier war ,liebe und herzliche ,zuneigung auf beiden ,seiten1 und wie sehr auch ,entwicklung und ,veranlagung die ,shne spter auseinander fhrten1 ja entfremdeten1 der ,mutter hingen sie alle treu an1 und namentlich ,emil ,rathenau lie -- auch in den ,zeiten1 in denen seine ,tage nicht mehr die ,flle der ,arbeit fassen wollten -- kaum einen ,sonntag vergehen1 an dem er die ,frau1 die in seltenem und klugem ,greisenalter den stolzen ,aufstieg des ,sohnes erleben1 seinen ,stern noch im ,zenith sehen durfte1 nicht zu einem ,plauderstndchen besuchte4 ,den ,kindern gegenber hatte sie jene ,herzensfreundlichkeit besessen1 die die ,grundlage jedes wirklich schnen ,verhltnisses zwischen ,eltern und ,kindern ist und die bei tchtigen und guten ,kindern auch einmal einen bewuten ,erziehungsplan ersetzen kann4 ,emil ,rathenau besuchte1 wie seine ,brder1 zunchst die alte ,berliner ,knabenschule von ,marggraf in der ,sophienstrae1 wo die ,vorschler in ziemlich patriarchalischer ,weise auf das ,gymnasium vorbereitet wurden4 ,die ,privatanstalt verlie ,emil ,rathenau nach einiger ,zeit mit seinem lteren ,bruder1 der das nach ,ansicht des ,schulvorstehers unverzeihliche ,vergehen begangen hatte1 den ,unterricht durch ,knallerbsen zu stren4 ,im ,jahre #ahdi kam er auf das ,gymnasium zum grauen ,kloster1 das damals von dem lteren ,professor ,bellermann geleitet wurde4 ,wie so viele1 die spter im praktischen ,leben bedeutende ,mnner geworden sind1 war ,emil ,rathenau kein ,musterschler1 und den meisten ,fchern1 die auf dem humanistischen ,gymnasium gelehrt wurden1 vermochte er nicht viel ,interesse abzugewinnen4 ,immerhin hielt er sich auf leidlichem ,niveau4 ,die ,selbstkritik seiner ,leistungen auf dem ,gymnasium hat er in die ,worte zusammengefat3 ,an ,begabung fehlte es mir weniger als an huslichem ,flei48 ,die interessanten und aufregenden ,begebnisse politischer ,art1 die in die ersten ,schuljahre ,rathenaus fielen1 lenkten naturgem seine und seiner ,mitschler ,aufmerksamkeit von den ,schuldingen ab1 so sehr auch die ,eltern und ,lehrer die ,jugend durch ,vorhaltungen und ,strafen ihrer ,wirkungssphre zu entrcken versuchten4 ,die ,ereignisse des ,jahres #ahdh hat ,rathenau meist auf der ,strae miterlebt4 ,die ausfhrliche ,schilderung1 die er in seinen ,aufzeichnungen von ihnen gibt1 lt erkennen1 da der ,eindruck auf ihn und die damalige ,schuljugend ein starker war1 aber ebenso auch1 da dieser ,eindruck ganz im ,sensationellen1 ,straenjungen-,romantischen wurzelte und ihm kaum eine ,ahnung der politischen ,hintergrnde beigemischt war4 ,es war eine lustige ,zeit fr die ,jungen1 da die neuerrungene ,freiheit sich hufig auch auf den ,schulunterricht erstreckte und ,eltern und ,lehrer im ,ernst der ,zeit den strengen ,gehorsam nicht als das oberste ,gesetz mehr zu betrachten schienen48 -- ,einen ernsten und tiefen ,eindruck machte wohl nur die berfhrung der ,mrzgefallenen nach dem ,friedrichshain4 ,hier traf die ,wucht und ,tragik der ,ereignisse auch die ,kinderseele4 ,unvergelich8 nannte ,rathenau diese ,stunde4 ,wir beobachteten das ,schauspiel von den ,fenstern eines kleinen ,hauses am ,schloplatz1 das jetzt dem ,neubau des ,marstalls zum ,opfer gefallen ist2 es gehrte der ,firma ,krger ,peterson1 deren ,tabakgeschft durch den ,verkauf von ,hyazinthenzwiebeln in ,berlin bekannt geworden war4 ,der ,schloplatz1 die ,kurfrstenbrcke1 ,knig- und ,burgstrae waren dicht gedrngt1 alles schwarz2 berall wehten ,trauerfahnen von den ,dchern und an ,fenstern1 und auf ,balkonen standen ,mnner und ,frauen in tiefer ,trauer4 ,die nicht endenden ,zge von offenen ,srgen konnten sich nur mhsam und langsam durch die enge ,menschengasse gen ,osten bewegen4 ,auf den ,balkonen des ,schlosses und gegenber standen entblten ,hauptes der ,knig und sein ,gefolge ber der ,stelle1 von der die ,karttschen ihren ,weg durch die ,breitestrae zur d',heureuseschen ,konditorei genommen und manche ,erinnerung an die blutigen ,ereignisse in ,straenbrunnen und ,husern zurckgelassen hatten48 ,mit dem ,zeugnis fr ,unterprima verlie ,rathenau schlielich das ,gymnasium4 ber seinen zuknftigen ,beruf hatte er noch wenig nachgedacht4 ,technische ,neigungen hatten sich wohl gelegentlich gemeldet1 waren aber nicht so stark und bestimmend gewesen1 da die technische ,laufbahn sozusagen im festen ,plan eines zielbewuten ,willens gelegen htte4 ,die ,entscheidung brachten vielmehr1 wie so hufig im ,leben1 ,familienbeziehungen4 ,rathenau wurde ,maschinenbauer und lernte sein ,handwerk von der ,pike auf4 ,da weder ,terpsichore noch andere ,musen an meiner ,wiege gestanden18 erzhlt er launig1 reiste ich auch ohne ihr ,geleit in die ,lehre nach ,schlesien48 ,dort besaen seine reichen ,verwandten1 die ,liebermanns1 industrielle ,betriebe1 die fr die damalige ,zeit als sehr respektabel gelten konnten4 ,die ,wilhelmshtte1 bei ,sprottau1 ein ,eisenwerk mit ,maschinenbauanstalt1 das seine ,entstehung wie viele der damals noch karg gesten industriellen ,unternehmungen des preuischen ,landes ,friedrich dem ,groen verdankte1 spter in ,privatbesitz bergegangen war1 aber erst in den ,hnden von ,rathenaus ,grovater mtterlicherseits1 ,liebermann und dessen ,shnen sich schnell einen gewissen industriellen ,ruf erworben hatte1 diente ,rathenau als ,lehrstelle4 ,die ,lehre war wie die vterliche ,erziehung zu ,hause streng1 und das verwandtschaftliche ,verhltnis zu den ,inhabern der ,fabrik schaffte dem jungen ,maschinenbauer in der ,arbeit keine ,erleichterung4 ,proletarier in blauer ,bluse und mit zerschundenen ,hnden8 nannte er sich1 als er in spteren ,jahren auf diesen ,abschnitt seines ,lebens zurckblickte4 ,das ,herrenshnchen durfte er -- zu seinem eigenen ,besten -- nicht spielen und der tchtige ,mestern1 der den technischen ,betrieb ziemlich selbstndig leitete1 behandelte ihn wie jeden beliebigen anderen ,praktikanten auch4 ,der junge ,rathenau1 der doch immerhin die ,primareife besa1 niemals gering von sich dachte und sich wohl damals schon zu ,hherem berufen fhlte1 mag manchmal unter dem ,joch geknirscht haben1 und sich etwas inferior vorgekommen sein1 zumal wenn er den nicht nur uerlich feinkultivierten ,haushalt seiner ,verwandten als ,kontrast zu seiner damaligen ,lage betrachtete4 ,erblickte der ,lehrling im ,arbeitskittel seine vornehmen8 ,kusinen von ferne1 so wich er einer ,begegnung lieber aus und drckte sich1 wenn es ging1 um eine naheliegende ,ecke1 tief beschmt1 wenn er inne ward1 da sie ihn doch gesehen und sich an seiner ,verlegenheit geweidet hatten4 -- ,volle #d ,jahre mute er aushalten und er hielt aus4 ,von seiner ,lehrzeit hat ,rathenau die folgende ,schilderung gegeben3 ,das ,werk hatte mein ,grovater1 ein hervorragender ,industrieller unserer ,stadt1 mit seinen ,shnen eben erworben4 ,es lag in hbscher ,gegend am ,bober1 besa schne ,wohnhuser und einen groen ,park1 und prchtige ,wlder in der nheren und weiteren ,umgebung machten den ,aufenthalt angenehm4 ,der ,reichtum an ,holzbestnden und ,wiesenerzen1 die die ,verhttung lohnten1 ,wasserkrfte von miger ,strke und sehr billige ,arbeitslhne hatten im niederschlesischen ,revier zur ,errichtung von ,hochfen und ,walzwerken ,anla gegeben1 und namentlich erstere versorgten fast die ganze ,monarchie mit einfachem ,gu und ,poterien1 die roh oder mit einer schnen weien ,emaille auf den ,markt kamen4 ,in den ,giehtten stellte sich bald das ,bedrfnis nach ,kupolfen ein1 um die ,hallen und ,arbeitskrfte durch ,herstellung von ,maschinen- und ,baugu besser zu verwerten4 ,die ,wilhelmshtte hatte einen ,hochofen von migen ,dimensionen1 dessen ,gase ungenutzt in die ,luft stiegen und die ,gegend mit hellen ,flammen erleuchteten4 ,das ,kolbengeblse wurde durch ein mittelschlchtiges ,wasserrad angetrieben1 wie es ,scharwerker jener ,zeit herstellten2 bei der ,konstruktion hatte man offenbar mehr auf billige und solide ,herstellung als auf hohen ,nutzeffekt ,wert gelegt4 ,die ,maschinenfabrik baute landwirtschaftliche ,maschinen1 meist nach englischem ,muster1 ,pumpen1 ,wasserstationen1 ,weichen1 ,radstze fr ,eisenbahnwagen1 ,apparate fr ,gasanstalten1 ,einrichtungen fr ,brennereien und ,mhlen jeder ,art1 daneben wurde all und jedes1 was das ,publikum verlangte1 auch wenn es in sehr losem ,zusammenhang mit dem ,maschinenbau stand1 hergestellt1 zum ,beispiel eiserne ,bettstellen1 ,turmuhren und dergleichen4 ,diese ,vielseitigkeit wurde eingeschrnkt1 als bald nach meinem ,antritt ,a4 ,mestern die ,leitung des ,werkes bernahm4 ,dieser begabte ,techniker hatte sein gemeinsam mit ,tischbein in ,magdeburg betriebenes ,zivil-,ingenieur-,geschft aufgegeben und war auf ,fr4 ,walz' ,empfehlung als ,sozius in die ,firma getreten4 ,er war ein reiner ,empiriker und hatte meines ,wissens weder im praktischen ,betriebe noch auf ,hochschulen ,erfahrungen gesammelt1 aber sein feines ,auge und ,gefhl1 sein ,verstndnis der kinematischen ,vorgnge1 sein ,talent in der ,formgebung und ,abmessung aller ,konstruktionen ersetzten diesen ,mangel an ,ausbildung4 ,mestern kannte die ,dampfmaschine in ihrer damaligen primitiven ,ausfhrung1 und wenn er nach einfachen ,formeln1 wie sie in ,england gebruchlich zu sein schienen1 die ,hauptabmessungen festgestellt hatte1 konstruierte er vertikale oder ,balanzier-,maschinen mit gotischem ,gestell oder auf blanken ,sulen gelagerter ,schwungradwelle4 ,viel ,flei verwendete er auf ,ausgestaltung der ,formen im ,geschmack seiner ,zeit1 auf tadellose ,bearbeitung von unzhligen blanken ,pfeilern2 das ,publikum der #ej;er ,jahre des vorigen ,jahrhunderts liebte und bezahlte solche ,erzeugnisse1 legte aber wenig ,wert auf die konomische ,wirkung1 die es weder zu beurteilen noch zu messen verstand4 ,obwohl ,sachverstndige die ,bedeutung der ,expansion des ,dampfes zu schtzen wuten1 begngten viele ,konstrukteure sich mit der unvollkommenen ,wirkung nicht entlasteter ,schieber und ,drosselklappen1 und die ,kunst im ,bau dieser langsam laufenden ,maschinen bestand zumeist in der ,bearbeitung der ,einzelteile mit nichts weniger als vollendeten ,werkzeugen4 ,die schwachen ,hobelmaschinen vibrierten schon bei winzigen ,spnen1 und da genaue ,flchen einer grndlichen ,nacharbeit in jedem ,falle bedurften1 begann man hufig sogleich mit der ,handarbeit1 um die ,zeit des ,aufspannens zu ersparen4 ,eine neue ra des ,maschinenbaues begann mit der ,corli-,dampfmaschine nach amerikanischen ,mustern4 ,ihr vorangegangen war eine ,periode des ,maschinenbaues mit ,u-frmiger ,grundplatte1 deren ,dampfzylinder und ,geradfhrung an dieser seitlich befestigt waren2 das ,schwungradlager mit mehrteiliger ,bchse lag so in derselben1 da die ,kurbel gegen die gedrehte ,flche lief2 der hohle ,raum der ,grundplatte war mit einem ,holzdeckel geschlossen und diente als ,schrank fr ,werkzeuge2 auf der ,grundplatte stand der von einem ,riemen angetriebene ,regulator4 ,die ,konstruktion der ,corli-,maschine mit ihren getrennten ,ein- und ,auslaschiebern wurde in allen ,gren und in einer ,ausfhrung hergestellt1 die dem amerikanischen ,original nicht nachstand2 sie fhrten sich durch das bestechende uere und die konomie des ,dampfes rasch ein1 trotzdem die ,verkaufspreise den teuerern ,herstellungskosten entsprechend hohe waren4 ,fr ,reversier-,walzwerke und ,geblsemaschinen wurde die ,schiebersteuerung beibehalten1 und bei den ,wasserhaltungsmaschinen fr das ,waldenburger ,revier bte die ,katarakt-,ventil-,steuerung ihre ,bedeutung nicht ein4 ,als ich die ,wilhelmshtte nach #d;jhriger ,ttigkeit verlie1 war sie eine ,maschinenfabrik1 die sich eines guten ,rufes in den ,kreisen der ,industrie erfreute und den besten ,fabriken gleichwertig erachtet wurde48 ,die lange praktische ,lehrzeit1 die weit ber das hinausging1 was heute ein akademisch gebildeter ,ingenieur auf diesem ,gebiete zu leisten hat1 gab ,rathenau eine grndliche handwerkliche ,kenntnis des ,maschinenbaus1 fr den er immer eine gefhlsmige ,vorliebe behielt1 mit auf den ,lebensweg4 ,rathenaus ,austritt aus der ,wilhelmshtte wurde durch die ,mobilmachung der preuischen ,armee aus ,anla des italienischen ,krieges herbeigefhrt4 ,er sollte beim #b4 ,garde-,regiment eintreten1 als der ,friede von ,villafranca geschlossen wurde4 ,damit wurde der ,eintritt in das ,heer zunchst aufgeschoben1 der junge ,mann ging aber nicht wieder zur ,wilhelmshtte zurck1 sondern entschlo sich1 seiner technischen ,bildung zunchst eine wissenschaftliche ,grundlage zu geben4 ,aus der ,erbschaft des ,grovaters1 die beim ,kinderreichtum der ,familie allerdings in #ae ,teile ging1 fiel ihm eine an sich bescheidene1 fr ihn aber damals nicht unbedeutende ,summe von einigen tausend ,talern zu4 ,mit diesem ,gelde ausgerstet1 ber das er ganz frei verfgen konnte1 durfte ,emil ,rathenau1 seinem lngst gehegten ,wunsch nach akademischer ,durchbildung nachgeben4 ,er bezog zunchst die polytechnische ,schule in ,hannover4 ,da seine mathematischen ,kenntnisse durch den ,schulbesuch auf dem ,grauen ,kloster8 nur recht mangelhaft gefrdert worden waren1 strebte er danach1 sie durch ,selbststudien zu ergnzen und hatte sich tatschlich in kurzer ,zeit in die ,differential- und ,integral-,rechnung so eingearbeitet1 da er den ,vorlesungen1 die allerdings keine groen ,vorkenntnisse der ,mathematik voraussetzten1 gut folgen konnte4 ,die meisten ,lehrer1 so der ,technologe ,karmarsch1 der ,architekt ,debo und der ,statiker ,ritter verstanden es1 mit einer geringen ,menge von ,mathematik auszukommen1 auch fr das ,studium des ,maschinenbaus in seiner damaligen ,form war ein ,zurckgehen auf mathematische ,begriffe nicht unbedingt erforderlich4 ,nicht lange konnte sich aber ,rathenau in ,hannover seinen ,studien ruhig hingeben4 ,ein ,streit um die akademische ,freiheit sah ,rathenau und einige preuische ,kommilitonen unter den ,wortfhrern1 was den ,zorn der welfischen ,lehrer gegen die preuischen ,studenten erregte4 ,nach ,beendigung der ,ferien ging ,rathenau darum nicht mehr nach ,hannover zurck1 sondern wandte sich nach ,zrich1 wo ,mnner wie ,zeuner1 ,reuleaux1 ,culmann und andere lehrten und in einem fast kameradschaftlichen ,verhltnis zu ihren ,schlern standen4 ,die ,diplomprfung bestand ,rathenau1 trotzdem die ,zeit der schriftlichen ,arbeiten gerade in die feuchtfrhliche ,feier des eidgenssischen ,schtzenfestes fiel1 mit der besten ,nummer4 ,mit dem ,diplom eines richtig gehenden ,ingenieurs8 kehrte der junge ,techniker nach ,berlin zurck4 ,der ,wiedereintritt in die ,wilhelmshtte stand ihm wohl offen1 aber er hatte die ,empfindung1 da er mit seiner inzwischen erworbenen wissenschaftlichen ,methodik nicht mehr so recht unter die dortigen ,empiriker passen wrde4 ,als einen groen ,erfolg betrachteten er und die ,familie es1 als er eine ,anstellung in der ,lokomotivfabrik von ,a4 ,borsig erhielt1 die damals von dem ,sohn des ,begrnders geleitet wurde4 ,zuerst wurde er im ,zeichenbureau beschftigt und hatte ,arbeiten mehr untergeordneter ,art auszufhren4 ,bald wurde er aber unter die meist lteren ,konstrukteure versetzt und konnte sich unter der ,leitung des ,oberingenieurs ,flhringer mit der ,konstruktion von ,gitterbrcken1 spter unter der ,leitung des ,obermaschinenmeisters ,stambke mit dem ,entwerfen von ,lokomotiven beschftigen4 ,sein ,gehalt betrug #be ,taler monatlich1 womit er seine einfachen ,bedrfnisse bestreiten konnte1 ohne die geldliche ,hilfe der ,eltern in ,anspruch zu nehmen4 ,dagegen speiste er ,sonntags und an manchen ,abenden der ,woche im elterlichen ,haus in der ,kronenstrae4 ,die ,ttigkeit bei ,borsig befriedigte den jungen ,ingenieur indessen nicht lange4 ,der ,lokomotivbau wurde ziemlich schematisch nach den ,entwrfen der ,maschinenmeister durchgefhrt und lie den ,konstrukteuren wenig ,spielraum fr die freie ,entfaltung eigener ,gedanken4 ,dazu war auch die ,fhlung mit der ,praxis1 die eine solche ,ttigkeit wenigstens vorausgesetzt htte1 sehr gering4 ,denn der ,besuch der ,werksttten wurde durch ,meister und ,werkfhrer1 die ihre ,domne namentlich den jungen ,ingenieuren eiferschtig verschlossen1 sehr erschwert4 ,befand man sich doch damals in einer ,zeit1 in der die alte empirische ,technik im ,kampfe mit der neu aufkommenden wissenschaftlichen ,methode stand1 die auf den technischen ,schulen herangebildet wurde und infolgedessen ihre ,ideen etwas ungestm und in der ,form vielleicht auch etwas berheblich in die ,praxis hineinzutragen suchte4 ,emil ,rathenau war nicht der ,mann1 um seine frisch errungenen wissenschaftlichen ,erkenntnisse sich im praktischen ,betriebe um des leichten ,fortkommens willen wieder langsam abzugewhnen4 ,er htte1 wenn er ein ,durchschnittsmensch und ein ,durchschnittstechniker gewesen wre1 bei ,borsig bleiben und allmhlich eine wichtige ,stellung1 wahrscheinlich sogar einen ,ober-,ingenieurposten erringen knnen4 ,aber ,rathenau hat sich nie in seinem ,leben mit mittelmigen ,zielen begngt4 ,er besa die fruchtbare ,unzufriedenheit des nach ,groen strebenden ,charakters1 dem seine innere ,entwickelung mehr wert war als eine gesicherte ,existenz4 ,als er ,borsig von seinem ,entschlu1 bereits nach jhriger ,ttigkeit aus seinem ,betriebe auszuscheiden und nach ,england zu gehen1 benachrichtigte1 schien der ,chef einigermaen darber befremdet1 da ,rathenau sein ,interesse und seine ,absicht1 ihn bald in eine hhere ,stellung aufrcken zu lassen1 nicht mit grerem ,dank anerkannte4 ,neben dem ,bestreben1 sich fortzubilden und alles in sich aufzunehmen1 was die ,technik damals in den fortgeschritteneren ,industrielndern an ,gegenwartserfllungen und ,zukunftsmglichkeiten bieten konnte1 war es wohl auch der ,wandertrieb1 der ,durst nach weiter ,welt81 die ihn bewogen1 die aussichtsreiche ,stellung in der ,heimat aufzugeben und sich in ,england1 dem damals an der ,spitze schreitendem ,lande der ,technik und ,wirtschaft1 grndlich umzusehen4 ,mit einem ,empfehlungsbrief von ,borsig an die groe ,maschinenfabrik von ,john ,penn in ,greenwich und einem zweiten des ,admiralrates ,coupette reiste ,rathenau ber den ,kanal4 ,die ,hoffnung einer ,anstellung bei ,penn schien sich zunchst nicht zu verwirklichen und ,rathenau war vorerst darauf angewiesen1 sich durch ,annoncen im ,engineer8 eine ,stellung zu suchen4 ,ein persnlicher ,besuch in der ,villa ,john ,penns fhrte aber1 ehe sich der junge ,ingenieur zur ,annahme eines ,anerbietens der landwirtschaftlichen ,maschinen- und ,lokomotivfabrik ,marshall in ,gainsborough entschlo1 doch noch zum ,ziele einer ,anstellung in der groen ,greenwicher ,fabrik und er bekam die ,stelle eines ,draughtsman mit #cj sh4 ,wochenlohn4 ,lassen wir nun ,rathenau wieder selbst erzhlen1 wie sich seine ,ttigkeit in verschiedenen englischen ,fabriken gestaltete3 ,mein ,vorgesetzter war ein liebenswrdiger ,herr ,lobb1 der bald nach meiner ,anstellung zu dem sterreichischen ,lloyd berging2 sein ,nachfolger1 ,mr4 ,wright1 war mir weniger sympathisch4 ,aber dieses ,vorurteil war ungerecht1 denn gerade ihm verdanke ich meine ,heranziehung zu greren ,arbeiten4 ,ein ,landsmann1 der sptere ,oberwerftdirektor ,meyer1 trat in dasselbe ,bureau ein4 ,die teueren ,lebensbedingungen veranlaten uns zu einem gemeinsamen ,haushalt1 und wir fanden eine passende ,behausung in der ,nhe von zwei ,marineingenieuren ,gujod und ,dede1 die zur berwachung der im ,bau befindlichen ,panzerkorvette nach ,england geschickt waren4 ,whrend wir unser ,leben in ,gainsborough allesamt sehr bescheiden einrichten muten1 fand ich hohe ,befriedigung in der geschftlichen ,ttigkeit4 ,die englische ,marine mu sehr gute ,erfahrungen mit den ,schiffen der ,warrior-,klasse1 zu denen ,achilles8 und ,black ,prince81 wie ich glaube1 gehrten1 gemacht haben1 denn sie ging zu einem hnlichen ,typ1 dem ,bellerophon1 ber und bertrug der ,firma ,j4 ,penn ,sons die ,ausrstung des ,schiffes mit ,maschinen1 ,kesseln und ,zubehr4 ,es war die erste #ajjj ,,ps-,expansionsdampfmaschine mit ,zylinder von #aje ,zoll1 eine ,trunk-,maschine1 in der die ,kurbelwelle zwischen jenen und den ,kondensatoren gelagert war4 ,diese ,konstruktion war neu1 die ,firma hatte frher meist oszillierende ,dampfmaschinen gebaut und durch sie einen ,weltruf erlangt4 ,nach ,vollendung der ,werkstattszeichnungen1 ,transportmittel1 die fr die ungewhnlich schweren ,arbeitsstcke angefertigt werden muten1 und der ,gesamtanordnung1 die bis in die ,einzelheiten auf dem ,papier festgelegt und in ,maskizzen den verschiedenen ,abteilungen zur ,fertigstellung berlassen wurden1 befragte mich ein ,freund1 der nach ,deutschland zurckzukehren im ,begriff stand1 ob ich sein ,nachfolger in der ,firma ,easton ,amos zu werden wnsche4 ,die ,vielseitigkeit dieses ,geschftes zog mich an und ich siedelte nach ,london ber1 das ich whrend meines ,aufenthaltes in ,gainsborough an ,sonnabenden jeder ,woche nachmittags mit ,vergngen aufgesucht hatte1 und in dem das grozgige ,leben und der enorme ,verkehr auf den ,straen mich frmlich elektrisierten4 ,im ,gegensatz zu ,john ,penns prchtigen ,werkstatthallen und imposanten ,werkzeugmaschinen fand ich hier eine elende ,baracke1 man mute sich erst an die ,arbeit in diesen ,bureaus gewhnen1 die von den ,schlgen der ,dampfhmmer erzitterten4 ,auf den ,zeichenbrettern hufte sich der ,kohlenstaub1 und whrend in ,gainsborough unsere ,kollegen junge lustige ,leute waren1 die ,spe trieben und sich amsierten1 befanden sich hier meist ,familienvter1 deren ,pnktlichkeit1 wie die von ,arbeitern1 durch den ,portier und ,stundenzettel kontrolliert wurde2 sie waren wohl meist aus diesem ,stande hervorgegangen4 ,meine erste ,aufgabe war die ,konstruktion einer ,tunnelbohrmaschine nach den ,patenten von ,captain ,beaumont3 ,eine ,scheibe von etwa #e ,fu ,durchmesser enthielt an ihrem ,umfange zur ,achse parallel laufende ,schlitze1 in denen eine groe ,zahl von ,stahlbohrern mit ,keilen befestigt waren4 ,die hin- und hergehende ,bewegung wurde durch einen mit der ,scheibe verbundenen ,differential-,dampfkolben verursacht1 der in einem nach ,art direkt wirkender ,dampfspeisepumpen gesteuerten ,zylinder vor- und rckwrts lief4 ,der volle ,dampfdruck erfolgte bei der ,stowirkung1 whrend die kleinere ,flche den ,rckzug vollendete4 ,waren die ,sthle bis an die ,befestigung in der ,scheibe vor ,ort in das ,gebirge durch schnell aufeinanderfolgende ,schlge eingedrungen1 so erhielt der auf ,rollen stehende ,truck1 der nach jedem ,sto selbstttig vorrckte und sich wieder befestigte1 eine geringe ,drehung1 so da die ,lcher in der gewnschten ,teilung einen ,kreis bildeten4 ,ein ,bohrer in seinem ,zentrum diente zur ,aufnahme der ,patrone1 durch die die ,sprengung erfolgte4 ,hierbei wurde die schwere ,maschine auf den radial zur kreisrunden ffnung stehenden ,rollen des ,trucks so weit zurckgezogen1 da man die ,dbris vor ,ort bequem ausrumen konnte4 ber das ,schicksal dieser ,maschine ist mir nichts bekannt geworden1 dagegen sah ich ein anderes ,werk meiner damaligen ,ttigkeit nach einem ,menschenalter noch im ,betriebe4 ,es war ein hydraulischer ,aufzug mit direktem ,antrieb fr ,personentransport1 der in dem ersten groen1 damals im ,bau befindlichen ,hotel in ,brighton aufgestellt wurde4 ,der sehr lange ,stempel stak in dem ,prezylinder1 fr den man einen tiefen ,rohrbrunnen in das ,erdreich gesenkt hatte4 ,die einzelnen ,kolbenteile bestanden aus gueisernen ,rhren1 die durch ,gewinde miteinander verbunden waren4 ,trotzdem diese ,konstruktion groe ,sicherheit den ,reisenden bot1 erfuhr ich spter durch ,zeitungen1 da im ,grand ,hotel ein nach diesem ,muster erbauter ,aufzug mit den ,passagieren verunglckt sein soll4 ,die primitiven ,einrichtungen deuteten auf den allmhlichen ,verfall des ,werkes1 und obgleich ich wegen der ,vielseitigkeit der ,auftrge eine bessere ,schule in ,england kaum htte wieder finden knnen1 trat ich mit achttgiger ,kndigung aus der ,fabrik aus1 die zwar bald nachher einen neuen ,partner aufnahm1 aber spter von der ,bildflche1 wie ich vorausgesehen hatte1 verschwand4 ,der ,wert der ,grundstcke in der ,city hat hoffentlich die ,inhaber oder ,glubiger fr ihre ,verluste im ,betriebe entschdigt4 ,auf eine ,annonce in einem ,londoner ,fachblatt1 durch die ein theoretisch erfahrener1 der franzsischen ,sprache mchtiger ,ingenieur bei hohem ,salr gesucht wurde1 meldete ich mich zum sofortigen ,antritt und hatte das ,glck1 aus der groen ,zahl von ,bewerbern mit #d ,lstrl4 wchentlichem ,gehalt ,anstellung nach kurzer ,prfung bei einer neu gegrndeten ,gesellschaft1 die ,british ,continental ,steam ,improvements ,co4 firmierte1 zu erhalten4 ,das ,bureau der ,gesellschaft lag in ,adelphi ,street1 ,strand1 ihr ,leiter war ein franzsischer ,chemiker namens ,martin1 auf dessen ,erfindungen das ,unternehmen gegrndet war4 ,der ,dienst begann um #aj ,uhr2 nach dem ,luncheon1 das ich in dem dem ,theater gegenber liegenden ,public ,house stehend1 aber mit ,gemtsruhe einzunehmen pflegte1 erschien der ,chef2 er las die wenigen eingegangenen ,briefe1 besprach die ,geschfte1 die ihn kaum mehr als mich erregten1 und fhrte mich bei eintretender ,dunkelheit in ein vornehmes ,restaurant zum ,mittagessen1 das mir wegen der lukullischen ,gensse und der gewaltig hohen ,preise imponierte4 ,niemals hatte ich fr eine so geringe ,ttigkeit eine solche ,behandlung und ,bezahlung erfahren4 ,meine ,aufgabe war doppelter ,natur2 ,konstruktionen und ,schriftstellerei4 ,beide erstreckten sich auf eine ,rauch verzehrende ,lokomotivfeuerung einerseits und einen ,kesselsteinreinigungsapparat andererseits2 letzteren kannte ich bereits aus meiner frheren ,ttigkeit2 ich entsinne mich nicht1 wo er zuerst konstruiert worden war1 glaube aber aus der ,literatur spter erfahren zu haben1 da er unter dem ,namen ,schau in der ,lokomotivfabrik in ,wiener-,neustadt gebaut wurde4 ,auf dem ,kessel war ein zweiter ,dampfdom so befestigt1 da man ihn von den ebenen ,dichtungsflchen leicht abnehmen konnte4 ,in diesem waren ,teller bereinander so angebracht1 da das kaskadenweise herabflieende ,speisewasser von den oberen zu den unteren langsam in der heien ,dampfatmosphre herabtrpfelte4 ,da gewisse ,verunreinigungen bei diesen ,temperaturen sich bereits absondern1 so wurde die bewute ,reinigung hufig erzielt1 und da auch die ,wrmeverluste unbedeutend waren1 so hat der ,apparat sich zuweilen und jedenfalls bei den ,versuchen bewhrt1 wie denn die ,salze auf den ,tellern bei ihrer ,herausnahme ad oculus demonstrierten4 ,mit guten ,patenten1 gengender ,reklame und glnzenden ,zeugnissen htte der ,erfinder vielleicht durch ,herstellung en masse einen ,gewinn fr die ,gesellschaft erzielen knnen1 dazu aber fehlte ihm kaufmnnische ,begabung4 ,die ,lokomotive1 in die auf einem der groen ,bahnhfe in ,london -- ich entsinne mich nicht1 ob ,great ,eastern1 ,northern oder ,western -- die neue ,feuerung eingebaut wurde1 gab befriedigende ,resultate in konomischer ,beziehung1 aber ich kann mir nicht vorstellen1 da die feuerfesten ,konstruktionsteile bei den ,sten und ,erschtterungen1 denen solche ,dampfkessel ausgesetzt sind1 eine gengend lange ,dauer besitzen4 ,die magebenden ,persnlichkeiten scheinen anderer ,ansicht gewesen zu sein1 denn kaum waren die ,meresultate in ihren ,hnden1 so erhielt ich den ,auftrag1 eine ,straenlokomotive von ,aveling und ,porter mit der ,feuerung auszurichten4 ,technisch bot dieses ,kommissorium keine ,schwierigkeiten1 aber die kommerzielle ,behandlung ffnete mir die ,augen ber die ,geschftsgebarung1 und ich beschlo deshalb1 einen neuen ,wirkungskreis zu suchen48 ,vorher wnschte ,rathenau seine ,eltern nach zweijhriger ,abwesenheit wiederzusehen2 zumal diese in der ,meinung1 da der junge ,ingenieur sich drauen in der ,welt gengend umgesehen habe1 und sich nunmehr eine dauernde ,existenz grnden solle1 auf die ,rckkehr drngten1 die nach ihrem ,wunsche eine dauernde ,heimkehr sein sollte1 whrend ,rathenau selbst1 als er sich zur ,heimreise anschickte1 noch nicht fest entschlossen war1 sich fr die ,dauer im ,heimatlande anzusiedeln4 ,indessen gefiel es ihm im ,hause ,viktoriastrae #c1 das die ,eltern inzwischen bezogen hatten1 recht wohl und er lie sich unschwer berreden1 seine weiteren ,wanderplne aufzugeben4 ,den ,eltern und ,freunden kam es bei ihren ,plnen zu statten1 da ,rathenau1 trotz aller ,lust die ,welt kennen zu lernen1 doch mit seinem ganzen ,herzen an ,deutschland und besonders seiner ,heimatstadt ,berlin hing1 und eigentlich in seinem ganzen ,leben niemals ernstlich daran dachte1 sich wie so viele andere tchtige ,deutsche jener ,zeit irgendwo drauen1 wo es sich zu jener ,zeit besser und aussichtsvoller leben lie1 dauernd anzusiedeln4 ,in seinem ,streben und ,denken war ,rathenau ,kosmopolit4 ,in seinem ,grundgefhl blieb er trotzdem immer bodenstndig4 ,jeder ,fortschritt1 jede ,errungenschaft1 jede ,verbesserung der ,verhltnisse1 die er irgendwo drauen sah1 waren ihm nie allein ,inhalt genug4 ,er konnte sie sich nur in ,verbindung mit der ,heimat denken1 der er entstammte und der er ihren ,nutzen dienstbar machen wollte4 ,so wenig sich ,rathenau durch die ,schranken und ,bedingungen des ,vaterlandes binden oder hemmen lie1 so sehr er alle ,fernen nach neuen wissens- und nachahmenswerten ,einrichtungen abschweifte1 in irgend einem fremden ,boden htte er nie ,wurzel fassen knnen4 ,dort sich einfach und bequem niederzulassen1 wo das ,neue bereits entwickelt war1 reizte ihn nicht1 bot seinem ,schaffenswillen wohl auch nicht ,leistungsmglichkeit und ,spielraum genug4 ,ihn leitete stets das instinktive ,bestreben1 das ,neue dorthin zu verpflanzen1 wo es sich noch nicht vorfand und ihm schwebte wohl schon damals der ,gedanke vor1 da in ,deutschland ein weiteres ,arbeitsgebiet offen lag als in fortgeschritteneren ,lndern1 wo er die ,hauptstraen bereits durch einen zu starken ,wettbewerb besetzt fand4 ,trotz schmaler ,kost und wenig ,geld81 sind ,emil ,rathenau1 der in dem berechtigten ,stolz1 auf eigenen ,fen zu stehen1 schon damals auch die kleinste geldliche ,beisteuer des ,vaters nicht mehr angenommen hatte1 die ,jahre in ,england unvergelich geblieben4 ,auer den technischen ,erkenntnissen1 die er ihnen verdankte1 gaben sie ihm den freien ,blick des ,staats- und ,weltbrgers und eine ausgeprgte demokratische ,anschauungsweise1 deren ,fundament sich nie verlor1 wenngleich der ,geschftsmann sie spter aus ,opportunittsgrnden1 vielleicht auch aus ,mangel an ,zeit fr politische ,interessen1 nicht mehr sonderlich betonte1 allerdings auch nie verleugnete4 ,auch der sptere ,gegensatz zu der aufkommenden sozialdemokratischen ,agitation mit ihrer ,erschwerung der ,arbeiterbehandlung und ,arbeiterkonomie fr das ,unternehmertum mag dazu beigetragen haben1 den demokratischen ,grundton der ,rathenauschen ,denkweise zu dmpfen4 ,in den englischen ,jahren warf er sich ihr aber mit ,entschiedenheit in die ,arme4 ,bedeutete sie doch eine reife ,bettigung und ,erfllung der ringenden ,bestrebungen1 deren jhes gewaltsames ,aufflackern der heranwachsende ,knabe im ,jahre #ahdh staunend1 wenn auch wohl nicht verstehend1 miterlebt1 fr die der junge polytechnische ,student dann im engen ,kreise mitgekmpft hatte4 ,das waren ,erinnerungen1 die in der englischen ,luft wieder aufgewacht waren und ihm manche ,einrichtungen der englischen ,brgerfreiheit als glcklich und nachahmenswert erscheinen lieen4 ,auch die ,freihndlerlehre mochte sich dem jungen ,deutschen damals so tief ins ,gemt gesenkt haben1 da er ,zeit seines ,lebens nie so recht von ihr loskam1 auch hier allerdings spter die ,theorie den ,zweckmigkeitsgrnden seiner besonderen ,interessensphre anpassend4 ,nun machte ,emil ,rathenau zum ersten ,mal den ,versuch1 sehaft zu werden und sich eine ,position zu schaffen1 wie sie den ,augen der ,familie wohlgefiel4 ,ein wohlsituierter ,brger und tchtiger ,fabrikbesitzer1 das war das ,ziel1 das den ,eltern vorschwebte und das sich immerhin um eine wesentliche ,spielart von den ,lebens- und ,wirtschaftsbedingungen unterschied1 die sonst in den damaligen jdischen ,kreisen ,berlins und ,deutschlands blich waren4 ,in der ,industrie hatten die jdischen ,kaufleute damals erst in geringem ,umfange ,fu gefat4 ,handel und ,finanz waren noch ausgesprochener als heute die ,hauptgebiete ihrer ,bettigung1 und die kombinierten1 grokapitalistischen und grogewerblichen ,methoden1 durch die sie spterhin den bergang auch in die ,industrie fanden1 erschienen damals noch wenig ausgebildet4 ,allerdings fehlte es nicht an ,ausnahmen4 ,der ,stern des industriellen ,grnders ,strousberg1 der allerdings durch eine ,welt von dem soliden deutschen ,industrietypus geschieden war1 stand damals noch im ,zenith4 ,in ,berlin waren es gerade ,rathenaus ,verwandte1 die ,liebermanns und ,reichenheims1 die als ,industrielle sich bereits einen soliden ,reichtum und ein groes brgerliches ,ansehen geschaffen hatten4 ,mitglieder der ,familie ,liebermann besaen neben der schon erwhnten ,wilhelmshtte in ,sprottau eine bedeutende ,tuchweberei1 die ,familie ,reichenheim gleichfalls eine blhende ,textilfabrik im schlesischen ,wste-,giersdorf4 ,auch die noch jetzt als ,aktiengesellschaft bestehende ,textil-,firma ,anton und ,alfred ,lehmann befand sich im ,besitz von ,verwandten ,rathenaus4 ,gerade diese ,beispiele aus der ,familie1 die sich allerdings nach dem ,tode des ,grovaters ,liebermann nicht mehr allzuviel um ,emil ,rathenau und sein ,elternhaus kmmerte1 werden dazu beigetragen haben1 den jungen ,rathenau der industriellen ,laufbahn zuzufhren4 ,nach der ,rckkehr aus ,england begab er sich auf die ,suche nach einem geeigneten1 bereits bestehenden und eingefhrten ,unternehmen4 ,durch ,familienbeziehungen gelangte ,rathenau an eine ,fabrik1 die damals verkuflich war und auch den ,eltern eine geeignete ,grundlage fr eine ,selbstndigkeit zu bieten schien4 ,es war die kleine ,maschinenfabrik von ,m4 ,webers1 die in der ,chausseestrae1 dem damaligen ,berliner ,maschinenfabrikenviertel1 unweit der alten ,berliner ,anstalten von ,schwartzkopf1 ,borsig1 ,whlert und ,engells gelegen war4 ,die ,fabrik beschftigte nicht mehr als #dj-ej ,arbeiter und betrieb neben dem ,bau von ,dampfmaschinen die ,herstellung von ,einrichtungen fr ,gas- und ,wasserwerke4 ,auch ,zentrifugalpumpen1 ,lokomobilen und was sonst zu dem ,betrieb einer damaligen ,maschinenfabrik gehrte1 wurde gelegentlich hergestellt4 ,daneben fhrte das ,unternehmen1 gewissermaen als ,monopol1 smtliche ,apparaturen aus1 die die ,kniglichen ,theater brauchten4 ,emil ,rathenau prfte die ,grundlage des ,betriebes1 von denen die technische trotz ziemlich primitiver ,methoden einen besseren ,eindruck machte als die kaufmnnische1 und war grundstzlich zu einem ,erwerb bereit4 ,die ,verfassung1 in der sich das ,unternehmen damals befand1 wurde von ihm wie folgt geschildert3 ,aus einem frheren ,vergngungslokal1 ,bella ,vista1 war ein hbsches ,wohnhaus mit ,vorgarten stehen geblieben1 das sich durch schmuckes ueres hervortat2 hinter diesem lag die ,fabrik in dem frheren ,tanzsaal1 der sich als ,seitenflgel dem einstckigen ,wohnhause anschlo2 ,dampfkessel1 wie sie unter bewohnten ,rumen zu jener ,zeit zulssig waren1 und eine ihrer ,gre entsprechende ,dampfmaschine trieben vermittels ,wellentransmission die einfachen ,werkzeugmaschinen1 wie sie ,chemnitzer und ,berliner ,fabriken herstellten4 ,die ,fabrik hatte einen guten ,ruf4 ,der sptere ,rektor der technischen ,hochschule in ,darmstadt hatte als technischer ,leiter die ,bgel- und ,balanziermaschinen etwas modernisiert und mit einer ,expansionsvorrichtung versehen1 die sich recht bewhrt hat4 ,ein ,glockenventil1 das auf und mit dem ,schieber sich bewegte1 wurde von dem unrunden ,konus auf der ,spindel des ,zentrifugalregulators geffnet und geschlossen48 -- ,der junge ,ingenieur konnte und wollte das ,wagnis1 das auch ber die ihm zur ,verfgung stehenden finanziellen ,krfte hinausging1 nun allerdings nur in ,gemeinschaft mit einem tchtigen und gleichgesinnten ,kaufmann bernehmen4 ,fr die ,fabrik mit ,grundstcksgebuden und ,inventar -- dazu gehrte ein groer ,garten mit schnen alten ,bumen -- wurden #gejjj ,taler gefordert und von dem ,kufer eine ,anzahlung von einem ,drittel dieses ,betrages verlangt1 ber das ,emil ,rathenau nur zum ,teil verfgte4 ,an ,geldmnnern1 die sich an dem ,geschft beteiligen wollten1 fehlte es nicht4 ,doch konnte sich ,rathenau nicht zur ,wahl eines stillen ,teilhabers entschlieen4 ,ein ,sozius fand sich aber bald in der ,person des um zwei ,jahre jngeren ,julius ,valentin1 den ,rathenau als ,nachbarkind vom ,monbijouplatz und als jngeren ,schulgenossen vom ,grauen ,kloster her kannte4 ,die beiden jungen ,mnner trafen sich ganz zufllig4 ,auf der ,strae begegnete ,rathenau einige ,zeit nach seiner ,rckkehr aus ,england dem jungen ,valentin1 der ihm den ,eindruck eines intelligenten1 offenen ,menschen machte4 ,den ersten gegenseitigen ,fragen nach dem ,woher81 nach den ,lebensschicksalen beider seit der gemeinsamen ,schulzeit1 folgte bald die ,frage nach dem ,wohin81 den ,plnen fr die ,zukunft4 ,rathenau erzhlte schlielich1 da er etwas ,eigenes unternehmen wolle1 auch schon eine bestimmte ,sache in ,aussicht habe1 da ihm aber noch der ,kaufmann fehle4 ,auf die ,frage1 ob er dieser ,kaufmann sein wolle1 und ob er sich mit einem bestimmten ,kapital beteiligen knne1 bat sich ,valentin ,bedenkzeit aus1 gestand auch ganz offen1 da er nicht nur ber die zu erwerbende ,maschinenfabrik1 sondern auch ber ,rathenau selbst vorher ,erkundigungen einziehen msse4 ,einige ,tage nachher bat sich ,valentin von ,rathenau eine schriftliche ,erklrung aus1 da er ihn zum ,sozius bei der ,fabrik nehmen wolle4 ,den jungen ,ingenieur verstimmte diese ,vorsicht ganz und gar nicht1 sie gefiel ihm sogar1 und man vereinbarte weitere ,besprechungen4 ,diese fanden statt1 und man wurde miteinander einig4 ,rathenau und ,valentin erwarben gemeinsam die ,maschinenfabrik1 und der ,jugendbekanntschaft folgte eine enge1 fast zehnjhrige ,geschftsgenossenschaft und bald eine herzliche ,freundschaft1 die auch die geschftliche ,trennung berdauerte1 in manchen spteren gemeinsam geplanten1 wenn auch nicht ausgefhrten ,projekten ihren ,ausdruck fand1 und das ganze ,privatleben der beiden trefflich zueinander passenden ,mnner durchzog4 ,wenn man den glaubhaften ,schilderungen des in seinem ,verhltnis zu ,rathenau selten bescheidenen ,valentin folgt1 so ist ,emil ,rathenau schon in der damaligen gemeinsamen ,ttigkeit der fhrende1 aktive und bestimmende ,teil gewesen1 whrend ,valentin sich anpate und bemht war1 die ,gedanken und ,anregungen ,rathenaus1 so gut ihm das mglich war1 auszufhren4 ,da auch ,valentin kein gewhnlicher ,mensch gewesen ist1 zeigen die immerhin respektablen ,erfolge in seiner spteren eigenen ,ttigkeit4 ,in der ,leitung der ,maschinenfabrik ,webers jedenfalls vereinigten und ergnzten sich die beiden ,charaktere auf das beste1 und es ist vielleicht nie wieder ein uerlich ,gleichgeordneter mit ,rathenau1 der im ,verkehr mit ,menschen als eigenwillig1 rcksichtslos1 ja manchmal sogar als hart galt1 so gut und glatt ausgekommen wie ,valentin4 ,dieser rhmt besonders die feine1 taktvolle ,art1 mit der sein damaliger ,sozius bei gemeinsamen ,verhandlungen und ,beratungen jedes ,pochen auf seine berlegenheit1 jede besserwisserische ,art vermied4 ,ja sogar1 wenn man ,aufklrung1 ,belehrung bei ihm suchte1 hatte man am ,ende den ,eindruck1 als ob ,rathenau1 der klar und mit ausgeprgtem ,sinn fr das ,wesentliche auseinanderzusetzen und zu antworten verstand1 als der ,gewinnende1 ,belehrte und ,dankbare aus der ,unterhaltung schied48 -- ,ungefhr zu derselben ,zeit1 als die ,maschinenfabrik ,m4 ,webers in den ,besitz der beiden ,freunde berging1 heiratete ,rathenau ,mathilde ,nachmann1 die ,tochter eines angesehenen und wohlhabenden ,bankiers1 und die ,mitgift1 die er erhielt1 bildete zum ,teil die finanzielle ,einlage1 die er in die ,soziett mit einbrachte4 ,mathilde war ,emil ,rathenau sein ganzes ,leben hindurch eine treue und kluge ,lebensgefhrtin1 die in den jungen ,jahren der ersten kaufmnnischen ,ttigkeit an den ,plnen und ,arbeiten ihres ,mannes ihren beratenden ,anteil nahm und ihm spter in den ,jahren des beschftigungslosen1 manchmal unbefriedigten ,suchens sttzend und anspornend zur ,seite stand4 ,als dann das ,lebenswerk ,rathenaus auf fester ,grundlage errichtet war1 die ,ttigkeit wuchs1 sich verzweigte und die ,tages-1 manchmal auch die ,nachtstunden des ,mannes in immer zunehmenden ,umfange fortnahm1 lernte sie sich bescheiden1 gerade weil sie verstand1 da groe ,mnner mehr ihrem ,werke als sich und ihren ,nchsten gehren4 ,sie konnte sich auch bescheiden1 weil sie der ,liebe ihres ,mannes1 des ,teils seines ,denkens und ,fhlens1 der dem ,menschen und ,privatmann verblieb1 stets sicher war und stets sicher sein durfte4 ,so wenig ,emil ,rathenau fr seine ,familie im weiteren ,sinne brig hatte1 so innig war er mit seiner engsten ,familie verwachsen1 so selbstverstndlich fest war sein ,familienzusammengehrigkeitsgefhl mit seinen nchsten ,angehrigen4 ,unzertrennbar wie er den ,eltern1 besonders der ,mutter anhing1 fhlte er sich auch ,frau und ,kindern verbunden4 ,dieses ,bewutsein linderte auch in den spteren ,jahren die ,klage der ,lebensgefhrtin1 da sie von ihrem ,manne so wenig htte1 und es kaum so viele ,romane gbe1 wie sie in ihren einsamen ,stunden lesen mte48 ,da an eine ins ,einzelne gehende ,teilnahme der ,gattin an der ,arbeit des ,gatten in spteren ,jahren in der ,rathenauschen ,ehe gar nicht mehr zu denken war1 erscheint bei der ,gre1 dem ,umfange und der ,vielseitigkeit dieser ,arbeit nicht verwunderlich4 ,auch die aktiengesellschaftliche ,form und die strenge ,scheidung1 die ,rathenau -- wie wir noch spter sehen werden -- zwischen seinen eigenen ,vermgensinteressen und denen der ,aktiengesellschaft stets wahrte1 lie eine enge ,fhlungnahme der ,gattin mit den ,geschften des ,gatten1 zu der ,mathilde ,rathenau an sich durchaus fhig gewesen wre1 nicht entstehen4 ,wie weit ihre ,geschftsfremdheit in spteren ,jahren gegangen ist1 zeigt ein ,vorfall1 den mir ,rathenau einmal persnlich erzhlt hat4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 hatte seit einiger ,zeit die ,herstellung der lichtstarken und stromsparenden ,metallfadenlampen aufgenommen und dafr eine groe geschftliche ,propaganda entfaltet4 ,in seiner eigenen ,wohnung am ,schiffbauerdamm brannten aber noch ganz gemtlich die altmodischen ,kohlenfadenlampen1 bis eines ,abends ,frau ,mathilde einmal den ,gatten fragte3 ,sag mal1 ,emil1 ,ihr macht doch jetzt in den ,zeitungen so viel fr eine neue ,lampe ,reklame4 ,knnen wir die nicht auch bei uns einfhren88 -- ,dieser ,vorfall1 der zugleich fr die vllige ,gleichgltigkeit kennzeichnend ist1 mit der ,emil ,rathenau immer nur das ,allgemeine1 nie das ,spezielle sehend1 sein ,privatleben wenigstens in ueren ,dingen behandelte1 kann gegen den tiefen inneren ,ernst1 mit dem ,rathenau die ,ehe -- allerdings weitab von jeder modernen ,emanzipation -- ansah und behandelte1 nicht das geringste besagen4 ,frau ,mathilde wird diesen ,vorfall wahrscheinlich ebenso von der gemtlichen1 humoristischen ,seite genommen haben1 wie die harmlose ,galanterie1 die ihr ,mann1 besonders auf ,reisen -- und zwar je lter er wurde1 umso mehr -- jungen oder klugen ,damen1 mit denen er gern und gut plauderte1 entgegengebracht hat4 ,wute sie doch1 da dabei keine ,spur von ,erotik1 sondern nur angeborene ,ritterlichkeit dem weiblichen ,geschlechte gegenber mitspielte1 die diesem innerlich keuschen1 jeder groben ,sinnlichkeit abholden ,manne stets eigen war1 eine ,ritterlichkeit1 die er der ,gattin selbst stets entgegengebracht hatte4 ,aber kehren wir wieder zu dem jungen ,rathenau und seiner ,maschinenfabrik zurck4 ,kurz nach ihm hatte auch der ,sozius ,valentin geheiratet1 und die beiden ,familien wohnten nun in dem der ,fabrik vorgelagerten ,wohnhause in der ,chausseestrae1 eintrchtig beisammen4 ,abends nach getaner ,arbeit zogen die beiden ,ehepaare nicht selten gemeinsam in das ,stadtinnere1 nach der ,friedrichstadt1 wo es damals noch an jeder ,kanalisation fehlte und die ,abwsser in offenen ,rinnsteinen1 an den ,straenbergngen nur von ,bohlen berdeckt1 sich ihren ,weg suchten1 an warmen ,sommerabenden einen wenig angenehmen ,duft verbreitend4 ,die baulichen und hygienischen ,verhltnisse lieen auch in der ,zeit1 als ,berlin schon ,reichshauptstadt geworden war1 noch viel zu wnschen brig4 ,die ,einfhrung der ,gasbeleuchtung hatte die wenig fortgeschrittene ,kommunalverwaltung zunchst einer englischen ,gesellschaft berlassen1 die ,grndung des ersten ffentlichen ,schlachthofes und der ersten ,markthalle durch ,strousberg betrachtete man mit ,mitrauen und suchte ihr1 statt sie zu untersttzen1 allerlei kleinliche ,hindernisse in den ,weg zu legen4 ,rathenau1 der ja die damals viel besseren ,verhltnisse in englischen ,grostdten kannte1 empfand die ,rckstndigkeit der ,vaterstadt schmerzlich1 und auf den gemeinsamen ,abendspaziergngen entwarf er1 dessen ,hirn stets voll von ,plnen steckte und dem besonders beim ,sprechen die ,projekte nur so zudrngten1 nicht selten khne und grozgige ,modernisierungsvorschlge4 ,die ,ttigkeit ,rathenaus in der ,maschinenfabrik ,m4 ,webers dauerte fast #aj ,jahre4 ,als die beiden ,freunde die ,leitung bernahmen1 verstanden sie von dem ,fabrikbetriebe1 wie ,rathenau selbst zugab1 wenig oder nichts4 ,der alte ,webers hatte einen ,buchhalter hinterlassen1 der ,valentin in die ,mysterien der einfachen kaufmnnischen ,ttigkeit einweihte4 ,rathenau glaubte eine hnliche ,sttze in dem ,ingenieur zu finden1 der den technischen ,arbeiten in ,bureau und ,werkstatt vorgestanden hatte4 ,dieser ,mann1 verstimmt darber1 da sein frherer ,chef das ,anwesen verkauft hatte1 ohne ihn zu fragen1 ob er selbst darauf reflektiere1 zog sich aus dem ,geschft zurck1 um eine eigene ,fabrik zu begrnden und ,emil ,rathenau war somit allein auf sich selbst angewiesen4 ,der wichtigste ,gegenstand bei seinem ,eintritt war die ,herstellung des ,schiffes fr ,meyerbeers ,oper ,die ,afrikanerin81 die von dem ,kniglichen ,opernhaus damals vorbereitet wurde4 ,rathenaus ,interesse fr derartige ,theaterarbeiten war gering4 ,weder die ,bhne noch die ,balletteusen1 fr deren ,gruppendarstellungen er schmiedeeiserne ,konstruktionen auszufhren hatte1 bten eine ,anziehungskraft auf ihn aus4 ,zu dem ,programm des ,unternehmens gehrten1 wie wir schon gesehen haben1 auer ,dampfmaschinen von nicht erheblicher ,gre1 ,apparate fr ,gasanstalten und ,wasserwerke1 wie sie in den beschrnkten ,werksttten und mit den vorhandenen einfachen ,hilfsmaschinen ausgefhrt werden konnten4 ,auch ,schieber von den kleinsten bis zu den grten ,abmessungen bildeten eine lohnende ,spezialitt4 ber die technischen ,zustnde1 die ,rathenau in der ,fabrik vorfand1 und ber die ,versuche1 sie auf eine hhere ,stufe zu heben1 lassen wir ihn am besten wieder selbst berichten3 ,whrend ,auftrge auf gewisse ,gegenstnde ohne ,mhe und regelmig einliefen und die listenmigen ,preise ohne ,feilschen erzielten1 schwankten die ,bestellungen auf ,dampfmaschinen1 und diese ,schwankungen erschwerten den geordneten ,werkstattbetrieb4 ,brauchbare und leistungsfhige ,arbeiter lassen sich nur erziehen1 wenn sie die berzeugung gewinnen1 da ihre ,beschftigung eine dauernde ist und das ,unternehmen im ,aufblhen sich befindet1 denn mit dem ,wachsen der ,bestellungen nimmt auch ihr ,verdienst zu4 ,der ,bau von ,dampfmaschinen nach ,preislisten1 wie viele amerikanische ,fabriken ihn spter aufgenommen haben1 lag zuerst in meiner ,absicht1 aber ich sah bald1 da jeder ,kunde neue ,wnsche uerte und die von mir festgelegten ,typen diesen nicht entsprachen4 ,lag die fertige ,maschine rechts1 wnschte man das ,spiegelbild1 war das ,schwungrad als ,riemscheibe ausgebildet1 forderte man besondere ,scheiben1 befand sich die ,kondensation hinter dem ,dampfzylinder1 legte man ,wert auf den ,antrieb der ,luftpumpe von der ,kurbel usw4 ,unter solchen ,umstnden beschlo ich eine neue ,type zu schaffen1 in der ,hoffnung1 da mit derselben die ,kritik aufhren wrde1 und in dieser ,erwartung habe ich mich nicht getuscht1 denn viele hundert ,maschinen von #a ,,ps bis zu ansehnlichen ,leistungen wurden ohne nderungen der ,modelle ausgefhrt und verkauft2 freilich sorgte ich stets1 da sie auf der ,hhe der ,technik verblieben4 ,diese ,maschinen nannte ich zum ,unterschiede von ,lokomobilen auf ,rdern transportable ,dampfmaschinen4 ,sie bildeten ein in sich abgeschlossenes ,ganze4 ,die vertikale ,maschine war mit ihrer ,grundplatte an dem sauber gearbeiteten stehenden ,dampfkessel befestigt2 die einfache ,feuerbchse erhielt durch herabhngende 7,fieldsche7 ,rhren gengende ,heizflche1 und die aufsteigenden ,rauchgase wurden durch eine mit feuerfestem ,material bekleidete ,eisenwand abwrts und dann in den ,schornstein gefhrt4 ,die ,montage der ,maschinen nahm geringe ,zeit in ,anspruch1 sie konnten in tadelloser ,ausfhrung fast immer sogleich vom ,lager oder aus den ,werksttten geliefert werden1 hatten einen ganz befriedigenden konomischen ,effekt und so viele ,vorzge vor stationren ,maschinen mit schwerflligen ,kesselanlagen1 ,einmauerungen1 ,schornsteinen usw41 da die ,firma sich bald eines ,rufes erfreute und die ,fabrikate ber die ganze ,welt absetzte4 ,weitere ,spezialfabrikationen bauten sich auf direkt gesteuerten ,dampfpumpen auf1 die die ,schwungradpumpen allmhlich ersetzten1 auf ,zentrifugalpumpen1 darunter solche fr ,hochdruck und direkten ,dampfmaschinenantrieb1 auf ,ejektoren fr ,kondensationszwecke und dergleichen1 whrend ,dampfmaschinen und ,dampfkessel in allen ,gren1 wie sie damals blich waren1 auf besondere ,bestellung gebaut wurden4 ,es mu hier bemerkt werden1 da der schne ,garten modernen ,werksttten fr ,kessel- und ,maschinenbau inzwischen ,platz gemacht und ,umsatz sowie ,arbeiterzahl mit jedem ,jahre sich vermehrt hatten4 ,auer den laufenden ,bestellungen bettigten wir uns in ,konstruktionen fr das ,heer und die ,marine4 ,die ,firma ,siemens ,halske hatte uns den ,auftrag zur ,herstellung einer #aj ,,ps transportablen ,dampfmaschine erteilt1 die auf ,rdern dergestalt hergestellt war1 da ,dampfkessel und ,maschinen auf der ,hinterachse1 ,dynamo- und ,erregermaschine auf einem leichten schmiedeeisernen ,gestell ruhten4 ,der ,betrieb erfolgte mittels ,riemen4 ,die ,versuche mit ,scheinwerfern wurden entweder auf dem ,tegeler ,schieplatze oder der damals unbebauten ,genthinerstrae1 wo die ,bureaus des ,ingenieurkomitees sich befanden1 wie ich meine1 mit befriedigendem ,erfolge ausgefhrt4 ,an ersterer ,stelle hatten wir bereits grere ,leistungen aufgewiesen4 ,unter ,leitung eines sehr befhigten1 damals als ,hauptmann fungierenden ,offiziers hatten wir einen drehbaren ,panzerturm fr zwei #ej cm-,geschtze erbaut2 die ,panzerplatten waren so schwer1 wie sie die englische ,firma damals walzen konnte1 umgaben aber hauptschlich den ,teil des ,turmes1 in dem die ,minimalscharten sich befanden1 whrend der brige ,teil des ,ringes aus sehr starken ,flchen und die gewlbte ,kalotte aus einer ,doppellage von diesen gebildet wurde4 ,die ,drehung des solid und genial konstruierten ,turmes erfolgte durch das ,gewicht von ,artilleristen mittelst ,hebel und ,tritte vorwrts und rckwrts in migem ,tempo4 ,fast eine ,kunst war die ,auswechslung der schweren und langen ,geschtzrhren in dem niedrigen ,turm2 ohne ,krne und ,winden mute sie in wenigen ,stunden erfolgen4 ,diese ,rhren wurden in ,eisenblechlafetten durch zwei voneinander unabhngige ,vorrichtungen so bewegt1 da der ideelle ,drehpunkt in der ,schiescharte verblieb und diese auf ein ,minimum reduziert werden konnte4 ,die ,mannschaft wurde allmhlich mit den ,manipulationen so vollkommen vertraut1 da es eine ,freude war1 die schwierigen ,exerzitien zu beobachten4 ,welche ,einfachheit der bungen im ,vergleich zu den heutigen ,manvern1 bei welchen alle ,neuerungen der modernen ,technik zur ,anwendung gebracht sind6 ber die zahlreichen ,feldbefestigungen1 die wir ausfhrten1 gehe ich hinweg zu dem ,barackenlager1 das in ,tegel errichtet1 vorher aber in einem ,exemplar in unserer ,fabrik aufgestellt wurde4 ,gebogene ,i-,eisen1 durch einen ,ring zu einer ,kuppel vereinigt und mit einem halben ,stein ausgewlbt1 bildeten hohe1 luftige ,wohnrume fr etwa je #af ,mann2 kleinere ,baracken waren fr ,offiziere1 ,kchen1 ,latrinen usw4 bestimmt4 ,bei ,ausbruch des franzsischen ,krieges hatte das fr eine ,kompagnie in ,tegel bestimmte ,lager die ,aufmerksamkeit auf sich gelenkt1 und der damalige ,direktor der ,charit ,esse1 ,virchow und andere ,zelebritten bestrmten uns1 zwei solcher ,baracken1 fr die das ,material noch vorhanden war1 in dem ,knigin ,augusta-,hospital zu errichten4 ,acht ,damen1 darunter meine ,frau1 bernahmen die ,pflege der ,verwundeten1 deren ,lob und ,dank sie erwarben4 ,die hohe ,protektorin wnschte mir als ,urheber des zeitgemen ,gedankens und seiner ,verwirklichung ihre ,anerkennung persnlich auszusprechen1 aber die ,auszeichnungen1 die meine ,frau erfuhr1 schienen mir eine ausreichende ,belohnung fr die zur ,befriedigung meiner patriotischen ,gesinnung bewirkte ,leistung4 ,als die ,kriegserklrung erfolgte1 stand das ,geschft pltzlich still1 der ,gtertransport auf den ,bahnen hatte aufgehrt1 die besten ,arbeiter waren zu den ,fahnen berufen1 ,auftrge liefen nicht mehr ein1 und niemand wute1 welche ,ausdehnung der ,zustand nehmen wrde4 ,da erhielten wir die ,anfrage1 ob wir ,minentorpedos anfertigen knnten4 ,die anderen ,berliner ,fabriken hatten es abgelehnt1 sich auf die ,herstellung der vllig neuen und von unseren ,fabrikaten gnzlich verschiedenen ,konstruktionen einzulassen1 und so erhielten wir den groen ,auftrag zu den von uns auskmmlich berechneten ,preisen4 ,das ,material wurde auf ,requisitionsschein herbeigeschafft1 und die mit der ,fabrikation beschftigten ,beamten1 wie ich selbst1 von der ,dienstpflicht im ,heere befreit4 ,in kurzer ,zeit waren ,werksttten und ,hfe fr den neuen ,zweck eingerichtet4 ,verzinkereien angelegt1 groe ,feuer zum ,biegen der ,bleche gebaut und ,drehbnke fr ,herstellung der ,schrauben und ,znder angeschafft4 ,die ungewohnte ,arbeit ging anfnglich schwer vonstatten2 es fehlte an guten ,holzkohlenblechen1 die die unsanfte ,behandlung vertrugen1 und auch die ,dichtung lie zu wnschen brig4 ,allmhlich lernten wir und unsere ,arbeiter jedoch die ,behandlung1 und jeder ,torpedo wurde anstandslos abgenommen4 ,als die ,konkurrenz sah1 wie immer neue ,arbeiter von uns eingestellt wurden1 die sie aus ,mangel an ,beschftigung entlassen muten1 bewarben auch sie sich um diese ,auftrge und erhielten sie1 da unsere ,leistungen erschpft waren4 ,aber die hheren ,preise1 die man ihnen zugebilligt hatte1 wurden uns nicht nur fr die noch in ,ausfhrung und ,bestellung gegebenen1 sondern auch fr die bereits abgelieferten ,torpedos in einem schmeichelhaften ,schreiben ber unsere ,leistungen gewhrt4 ,so beschlossen wir1 unsere ,fabrikation betrchtlich zu erweitern4 ,die ,kesselschmiede wurde damals in ,berlin noch recht primitiv betrieben4 ,bei ,arbeiten aus dnnen ,blechen1 wie bei ,gasbehltern1 erhielten wir kaum die ,auslagen fr ,material und ,lohn ersetzt1 wie wir zuletzt beim ,bau in ,nauen zu unserem ,bedauern erfahren hatten1 und nicht viel besser erging es bei ,dampfkesseln1 ,brcken1 ,dchern1 ,trgern usw41 die nach ,gewicht geliefert und verrechnet wurden4 ,die einzige ,hilfe1 uns aus dieser blen ,lage zu befreien1 war auch in diesem ,zweig die ,aufnahme von ,spezialfabrikaten1 denn die ,herstellung der ,torpedos hatte gezeigt1 da wir billig zu arbeiten in der ,lage waren4 ,da mit feinerem ,material auch die ,arbeit sich verbessern mute1 nahmen wir den ,bau von ,stahlkesseln auf1 die zwar neue ,konstruktionen und ,einrichtungen erforderten1 aber auch bessere ,verkaufspreise erzielten1 da wir mit ,preisunterbietungen seitens der ,konkurrenz nicht mehr zu rechnen brauchten4 ,auch hier zahlten wir ,lehrgeld2 denn als ich in den ,weihnachtsfeiertagen durch die ,kesselschmiede ging und die ,arbeiten betrachtete1 sah ich1 da an verschiedenen ,brdelungen der ,feuerrhren infolge mangelhaften ,materials ,lngsrisse entstanden waren4 ,der ,fabrikant der ,bleche schob die ,schuld von sich auf nicht gengend langsame ,abkhlung nach dem ,biegen der ,flansche1 ich vermutete die ,ursache in der ,unzuverlssigkeit des ,materials und berlegte1 ob es nicht geraten sei1 die weitere ,fabrikation solange zu sistieren1 bis ,erfahrungen aus dem ,betriebe vorlgen4 ,seit lnger als #cj ,jahren ist der von mir gefertigte ,stahlkessel im ,betriebe einer ,tuchfabrik1 und der ,besitzer ist seines ,lobes voll4 ,eine andere von mir eingefhrte ,fabrikation hat sich seit meiner ,zeit zu auerordentlicher ,hhe entfaltet3 die ,verarbeitung von ,wellblechen4 ,in der ,fabrik fr ,eisenbahnbedarf von ,pflug erbaute ich zwei freitragende ,dcher aus ,wellblech von erheblicher ,spannweite ber der groen ,schmiede4 ,interessant ist1 da gerade auf diesem ,grundstcke die ,a4 ,e4 ,g4 etwa zehn ,jahre spter ihre erste ,fabrikationssttte errichtet hat4 ,indem ich jener ,fabrik gedenke1 erinnere ich mich1 da nicht nur die ersten ,dampfheizungen in den ,waggons unter den ,sitzen der ,reisenden1 sondern auch ,niederdruck-,wasserheizungen in ,wohnhusern von mir ausgefhrt sind3 sie bewiesen1 da man ideale ,behaglichkeit erreichen kann1 wenn man die ,kosten der ,anlage nicht spart4 -- ,kompressoren wurden gebaut1 um ,gefe mit komprimierter ,luft zu fllen1 mit der die ,soldaten in langen ,minengngen sich ernhrten4 ,sie trugen die kurzen ,rhren ber den ,tornistern auf dem ,rcken und konnten dadurch ihre ,arme frei bewegen4 ,erwhnenswert ist auch die ,herstellung einer ,dampfturbine4 ,sie bestand aus zwei miteinander verbundenen ,scheiben1 die1 durch dnne ,zwischenlagen voneinander getrennt1 den ,dampf von der ,mitte nach dem ,umfang durch ,schaufeln ausstrmen lieen1 die in den ,zwischenlagen ausgespart waren4 ,die ,querschnitte der ,aktionsturbinen erweiterten sich der ,expansion des ,dampfes entsprechend nach dem ,umfang zu1 und dieser strmte durch die hohle ,welle in das ,rad1 das in einem ,gebude rotierte1 um den ,auspuff in die ,atmosphre zu leiten4 ,bei der geringen ,heizflche der stehenden ,dampfkessel und der wenig konomischen ,wirkung war es immer nur minutenweise mglich1 die ,turbine im ,leerlauf zu erhalten1 und die ,versuche wurden aufgegeben4 ,htte man die ,geschwindigkeit zu steigern1 ,kondensation anzuwenden und die erzeugte ,arbeit auf die noch wenig bekannten ,dynamos zu bertragen verstanden1 die ,fortsetzung der ,versuche wre beim bergang von ,aktions- zu ,reaktionsrdern vielleicht von ,erfolg gekrnt worden48 ,diese ,schilderung zeigt1 da alles von ,rathenau damals an ,neuerungen ,versuchte1 zwar im einzelnen ganz schne ,erfolge brachte1 aber doch den ,rahmen fr eine grozgige ,erweiterung oder gar fr eine grundlegende ,umgestaltung des im ganzen primitiven ,betriebes nicht abgeben konnte4 ber die ,grenzen1 die der damaligen ,maschinen-,industrie in ,deutschland noch gesetzt waren1 fand sich das ,unternehmen nicht hinaus4 ,es gab in der ,maschinenfabrikation jener ,zeiten bestimmte ,typen1 an denen zwar hier und da kleinere oder grere ,verbesserungen angebracht wurden1 die aber doch im groen und ganzen ziemlich festlagen4 ,bahnbrechende ,erfindungen wurden nicht gemacht1 fr grozgige ,experimente wurde nicht viel ,geld ausgegeben4 ,emil ,rathenau1 der noch mit einem anderen ,ingenieur den ganzen technischen ,stab der ,maschinenfabrik bildete1 sa in jener ,zeit fleiig am ,reibrett und bettigte sich1 ohne schon eine ,spur seiner spteren schpferischen ,kaufmannsbegabung erkennen zu lassen1 hauptschlich als ,konstrukteur4 ,mit dem1 was sich mit den ,mitteln seiner ,fabrik verwirklichen lie1 war er innerlich nicht zufrieden4 ,damals durchgrbelte er in den freien ,stunden1 die ihm der nicht berhastete ,betrieb lie1 bereits die ,mglichkeiten des ,maschinenbaus1 und ,ideen1 die spter in der ,hochdruck-,zentrifugalpumpe und der ,dampfturbine ihre ,verwirklichung fanden1 fhlte und dachte er schon bis an die ,schwelle ihrer ,konstruierbarkeit problematisch vor4 ,zum groen ,konstrukteur fehlte ihm weder die technische ,phantasie noch die intime ,kenntnis der maschinellen ,praxis1 aber wohl das breite ,zwischengebiet1 das zwischen diesen beiden ,exponenten liegt4 ,er hatte das ,gefhl dafr1 welche ,erfindung nottat1 und wute wohl auch die ,richtung ungefhr zu treffen1 in der sie zu gewinnen war4 ,er verstand es auch trefflich1 die vielen kleinen und groen ,hindernisse zu beseitigen1 die auf dem ,wege von der prinzipiell gelungenen ,konstruktion bis zu ihrem glatten und geschftlich rationellem ,funktionieren in der ,praxis wie ,steingerll auf einer schon tracierten1 aber noch nicht applanierten ,chaussee zu liegen pflegen4 ,aber die ,chaussee zu bauen vermochte er nicht4 ,dazu fehlte es seinem technischen ,sinn an gleichmiger ,kraft1 seiner ,arbeit an ,freiheit und ,selbstndigkeit4 ,darunter scheinen auch seine konstruktiven ,versuche in der ,maschinenfabrik gelitten zu haben4 ,gnzlich neue ,gebilde vermochte er nicht zu schaffen4 ,damals bemchtigte sich seiner zeitweilig sogar eine gewisse ,resignation hinsichtlich der ,entwickelungsfhigkeit des ,maschinenbaus berhaupt1 und seinem ,sozius klagte er in der beginnenden ,stimmung des berdrusses an dem ewigen ,kreislauf des kleinen ,betriebes1 da die ,kolbendampfmaschine in allem ,groen und ,wesentlichen wohl fr alle ,zeiten festgelegt sei1 und an ihr hchstens mittlere und kleine ,verbesserungen noch erreicht werden konnten4 ,es war schon nach einigen ,jahren ersichtlich1 da die ,ttigkeit in der ,maschinenfabrik dem ruhelos schweifenden ,geist ,rathenaus1 der ,entwickelungsfeld1 ,weite und die ,mglichkeit des vollen ,schaffens vor sich sehen mute1 keine dauernde ,befriedigung zu bieten vermochte4 ,wre ,emil ,rathenau eine ,durchschnittsnatur gewesen1 ein ,mensch1 dem es gengt htte1 einen guten und entwickelungsfhigen ,wohlstand zu grnden1 so wrde er in der ,chausseestrae zufrieden geblieben sein1 mit der ,aussicht1 es vielleicht allmhlich zu einer ,position zu bringen1 wie sie seine ,verwandten ,liebermann sich geschaffen hatten4 ,das ,gefhl und der ,wert des ,erwerbens und ,besitzens haben aber ,rathenau in seiner ,handlungsweise nie geleitet4 ,gelderwerb war ihm eine ,begleiterscheinung der ,arbeit und ein ueres ,zeichen fr ihren ,erfolg4 ,persnlich bedrfnislos1 ohne ,sinn fr ,wohlleben und ,luxus1 auch in der ,zeit des ,reichtums noch dem ,geld mit kleinbrgerlichen ,gefhlen gegenberstehend1 so ist er allezeit geblieben4 ,nur die ,seligkeit des ,schaffens war es1 die ihn beflgelte und befriedigte4 ,seinem ,werke diente er1 weil er in dem ,werke und mit ihm wachsen1 sich ausleben konnte1 nicht weil er durch ,geld genieen und ,macht ben wollte4 ,es ist kein ,wunder1 da einen so gearteten ,menschen nach wenigen ,jahren ruhigen ,wirkens im gemigten ,klima berdru und ,unrast berfielen4 ,nicht lange vermochte er sie sich und den ,seinen zu verbergen4 ,lassen ,sie mich heraus18 bat er den ,sozius1 ,valentin4 ,behalten ,sie mein ,geld im ,geschft1 ich will keinen ,pfennig heraushaben48 -- ,aber warum wollen ,sie unser gutes ,unternehmen1 unsere harmonische ,zusammenarbeit im ,stich lassen88 fragte bekmmert der ,freund4 ,ich finde darin keine ,zukunft fr mich1 ich komme mir auch manchmal unseren ,kunden gegenber wie ein ,betrger vor4 ,unsere heutigen ,maschinen verbrauchen viel mehr ,kohlen1 als sie drften4 ,die ,abnehmer rgen es nicht1 aber gerade deswegen drckt es mich4 ,gewi sind unsere ,fabrikate nicht schlechter als die anderer ,firmen4 ,das ganze ,niveau ist zu niedrig4 ,es mte gehoben werden1 aber in einer ,fabrik wie unserer1 mit unseren ,mitteln mu ich daran verzweifeln1 es heben zu knnen48 ,so sprach ,rathenau1 zuerst aus vorbergehenden ,stimmungen heraus1 die ,valentin zurckzudrngen versuchte4 ,ich will ,ihre ,stimmungen und ,verstimmungen nicht benutzen1 um mich zu bereichern4 ,wenn ,sie aus der ,firma herausgehen1 bleibe auch ich nicht4 ,dann liquidieren wir eben oder verkaufen die ,fabrik gemeinsam48 ,der ,gedanke1 den ,sozius und ,freund der ihm lieb gewordenen ,unternehmung zu entziehen1 hielt ,rathenau dann wieder eine ,zeitlang von seinem ,vorhaben zurck4 ,aber die ,stimmungen wurden immer dsterer1 die ,klagen immer dringlicher4 ,es ist die typische ,vernderungssucht der ,rathenaus1 ihr ,mangel an ,sitzfleisch18 so urteilte vielleicht die ,familie ber die ,nte des schwer ringenden ,mannes4 ,wer mochte ihn damals verstanden haben8 -- ,nach dem ,kriege von #ahgj_/ga schien ein ,ausweg zu winken4 ,ein groer ,auftrag der ,militrverwaltung auf ,umarbeitung von #hjjjjj ,gewehren sollte vergeben werden4 ,rathenau gibt von dem ,vorgang folgende ,schilderung3 ,whrend der ,torpedoauftrag zu ,ende ging1 erfuhr ich1 da man in den ,spandauer ,gewehrfabriken sich mit ,umnderung der ,visiere auf den eroberten ,chassepotgewehren herumqulte und gern ,offerten der ,privatindustrie entgegennehmen wrde4 ,ich begab mich unverweilt in das ,bureau des ,dezernenten und fhrte aus1 da die ,umnderungen mit den hier blichen ,mitteln kostspielig und zeitraubend seien1 da ich mit modernen amerikanischen ,millingmaschinen die ,arbeit1 deren ,selbstkosten in ,spandau ich auf fnf ,taler schtzte1 fr ebensoviel ,mark liefern wrde4 ,der alte ,general hielt mich zuerst fr einen ,hochstapler oder ,wahnsinnigen1 wie ich aus seinen ,fragen und ,mienen sah1 im weiteren ,verlauf der ,unterhaltung gewann er indessen die berzeugung1 da meine ,offerte ,ernst sei1 als ich als ,garantie fr die ,erfllung meiner ,verpflichtungen eine imposante ,summe 7#cjjjjj ,taler7 bei einer ersten hiesigen ,bank zu hinterlegen mich erbot4 ,obwohl ich keine ,zusage erhielt1 da der ,auftrag an uns zur ,vergebung gelangen wrde1 veranlate ich einen ,freund1 der die ,fabrikation der oben bezeichneten ,maschinen durch seine ,ttigkeit in ,amerika genau kennen gelernt hatte1 schleunigst nach den ,vereinigten ,staaten abzureisen und sich zu vergewissern1 in welcher krzesten ,zeit der ausgedehnte ,maschinenpark zu beschaffen sei4 ,ein ,probevisier hatte er mitgenommen1 und bald erhielt ich ein ,kabeltelegramm1 da ein groer ,teil der ,werkzeuge und ,maschinen in vier ,monaten1 der ,rest in gewissen1 nher bezeichneten ,perioden zur ,verladung gelangen wrde4 ,mit diesem ,telegramm begab ich mich nach der ,zimmerstrae in das ,bureau des ,dezernenten1 der fast sprachlos war1 als ich auf seine ,fragen die ,absendung meines ,delegierten kurz und bndig schilderte4 ,er htte mir weder einen ,auftrag erteilt1 noch in sichere ,aussicht gestellt1 meine ,handlungsweise sei nicht zu rechtfertigen2 als ich ihm entgegenhielt1 da die ,arbeit in krzester ,zeit vollendet werden msse1 da weder die ,kniglichen ,fabriken noch ein ,dritter hierzu in der ,lage seien1 da mit den alten ,werkzeugmaschinen przise ,arbeit nicht hergestellt werden knne und meine ,mittel mir gestatteten1 fr die ,mglichkeit1 eine groe ,bestellung zu erlangen1 eine ,summe zu opfern1 beruhigte sich der alte ,herr und entlie mich mit dem ,versprechen1 die ,offerte wohlwollend zu prfen4 ,als wir am ,weihnachtsheiligabend desselben ,jahres unsere ,kinder unter dem ,baum zu bescheren gerade im ,begriff waren1 meldete sich der ,adjutant des ,generals mit dem ,auftrage1 uns zu befragen1 ob wir den geforderten ,preis fr nderung von #hjjjjj ,visieren um #ej ,pfg4 das ,stck zu reduzieren geneigt seien2 in diesem ,falle wrde der ,auftrag uns1 sonst aber der inzwischen aufgetauchten ,konkurrenz erteilt werden4 ,ohne lange berlegung lehnten wir den ,vorschlag ab1 nicht weil wir an einen ernsten ,wettbewerb glaubten1 sondern weil nach ,lage der ,dinge diese ,behandlung uns nicht fair erschien4 ,der ,konkurrent ging1 wie vorauszusehen war1 bei der ,arbeit zugrunde1 denn er hatte weder die ,mittel1 die neuen ,arbeitsmethoden einzufhren1 noch kannte er diese4 ,sein ,untergang war die ,erweckung der ,nhmaschinenfabrik von ,ludwig ,loewe ,co41 die bis dahin ,erfolge nicht aufzuweisen gehabt hatte4 ,nach meinen ,kalkulationen sind an diesem ,auftrage mehrere ,millionen verdient worden1 aber wichtiger als der einmalige ,gewinn war die hierdurch herbeigefhrte ,annherung an die ,firma ,pratt1 ,whitney ,co4 in ,hartford1 ,conn41 deren ,maschinen- und ,werkzeugbau ,loewe an ,stelle der unlohnenden ,nhmaschinen aufnahm und hiermit das ,verdienst erwarb1 den amerikanischen ,machine tools eine wrdige ,sttte in unserem ,vaterlande zu bereiten48 ,das ,fehlschlagen dieses ,geschfts bedeutete aber fr die ,maschinenfabrik ,rathenaus nicht nur einen entgangenen ,gewinn und eine entgangene ,entwicklungsmglichkeit1 sondern brachte auch einen -- wenn auch nicht allzu schweren -- ,geldverlust mit sich4 ,im ,vertrauen auf das erwartete ,geschft1 an dessen ,zustandekommen die ,sozien nicht zweifelten1 hatten sie zur ,aufbringung der erforderlichen betrchtlichen ,kapitalien einen stillen ,teilhaber aufgenommen oder doch mit ihm einen ,vertrag abgeschlossen1 nach dem er einen ,betrag von #fjjjjj ,mark einbringen sollte4 ,nachdem das ,geschft sich zerschlagen hatte1 mute dieser ,vertrag gelst werden1 wobei dem ,kapitalisten eine ,abstandssumme von #bjjjj ,mark zu zahlen war4 ,die ,frage1 ob ,rathenau dem ,unternehmen treu geblieben sein wrde1 wenn es durch den groen ,auftrag der ,militrverwaltung auf eine verbreiterte1 und vielleicht wesentlich vernderte ,grundlage gestellt worden wre1 ist schwer zu beantworten4 ,auch auf dem ,gebiet der ,waffen- und ,werkzeugmaschinen-,industrie waren groe ,entwickelungsmglichkeiten vorhanden1 wie ja der ,werdegang der ,lweschen ,fabrik zeigte1 die spter einen ganzen ,kranz gewaltiger ,unternehmungen der ,waffen- und ,munitionsindustrie1 ihrer ,hilfs- und ,nebengewerbe und der ,werkzeugmaschinenfabrikation um sich gruppiert hat4 ,hinter dem groartigen und vielgestaltigen ,sonnensystem der ,a4 ,e4 ,g4 mit seinen ,ausstrahlungen nach allen ,seiten und ,himmelsrichtungen bleibt die beschrnkte ,spezialfabrikation des ,waffenkonzerns8 aber nicht nur an ,umfang1 sondern auch an ,flle der ,formen und ,gestaltungen1 an ,mglichkeiten zur ,bettigung des kaufmnnischen ,ingeniums und des industriellen ,schaffenswillens so weit zurck1 da sie fast einfrmig erscheint4 ,ob einen ,emil ,rathenau1 dem der ,formenreichtum und die gewaltigen ,mae der ,a4 ,e4 ,g4 kaum gengten1 dessen ,phantasie den ,wundern der ,elektrizitt himmelhoch nachfliegen durfte1 die nchterne ,klein- und ,przisionskunst der ,waffenindustrie und der ,drehbnke dauernd gefesselt htte1 will mir nicht sonderlich glaubhaft erscheinen4 ,fr die ,entwickelung der deutschen ,industrie ist es jedenfalls gut gewesen1 da ,emil ,rathenau als #cc;jhriger eine ,enttuschung bei einem kleineren ,werke erlebte1 um fr grere ,aufgaben freizubleiben1 zu denen er erst als ,reiferer mit #dc ,jahren gelangen sollte4 ,den ,jahren der gewerblichen ,beschftigungslosigkeit und der ,kriegsdepression1 in denen ,rathenau und ,valentin1 um ihrer ,fabrik berhaupt eine grere ,arbeit zuzufhren1 dem ihnen an sich fremden ,auftrag aus dem ,gebiet der ,waffenindustrie nachgegangen waren1 folgte bald die ,grnderperiode mit ihrem berschwung1 ihren strmischen ,hoffnungen und schweren ,enttuschungen4 ,an alledem sollte auch die ,webers'sche ,maschinenfabrik ,anteil haben4 ,die ,inhaber entschlossen sich1 da die ,rume in der ,chausseestrae eine ,vergrerung1 wie sie diese planten1 nicht zulieen1 eine neue ,fabrik nach modernen ,grundstzen auf billigem ,gelnde in der ,nhe der ,stadt zu errichten4 ,sie erwarben einen geeigneten ,komplex von groer ,ausdehnung in ,martinikenfelde fr #gjjjj ,taler4 ,der ,plan war grozgig angelegt4 ,an den beiden gegenberliegenden ,straenfronten lagen nach ,martinikenfelde zu die mchtige ,eisengieerei1 an der ,huttenstrae die ihr an ,gre entsprechende ,modellierwerkstatt und ,dreherei und zwischen ihnen auf der westlichen ,seite ,schmiede und ,kesselschmiede4 ,im ,mittelpunkte befand sich die zentrale ,dampferzeugungsstation1 die alle ,maschinen des ausgedehnten ,werkes durch wohl isolierte ,rhren mit ,dampf versorgte4 ,die ,kondensation erfolgte durch ,ejekteure1 deren ,bau die ,firma neuerdings aufgenommen hatte1 auch nur ein ,schornstein war auf dem ,werke vorhanden4 ,die ,gieerei bestand aus einem ,lngsschiff von ca4 #bj ,meter ,spannweite und einer betrchtlichen ,hhe und ,lnge4 ,sie war mit groen ,kupolfen1 schweren ,lauf- und ,drehkranen1 tiefen ,dammgruben und allen ,vorrichtungen einer modernen ,giehalle ausgerstet1 um die schwersten ,stcke in ,sand1 ,masse und ,lehm zu gieen4 ,an ihren ,enden schlossen sich zweistckige ,gebudeflgel an2 der eine diente als ,modelltischlerei und ,modellboden1 der andere fr ,kleingu1 der mit ,maschinen geformt wurde4 -- ,die ,montagehalle war in ,form und ,gre der ,gieerei hnlich1 die sich ihr anschlieende ,dreherei mit krftigen ,werkzeugen reichlich versehen4 ,auch in den anderen ,werksttten lieen die ,einrichtungen nichts zu wnschen brig48 ,rathenau fate spter sein ,urteil ber die ,anlage in die ,worte zusammen3 ,es war eine ,fabrik aus einem ,gu1 wie sie ,berlin nicht besa48 ,schon whrend des ,baues waren in der ,grnderzeit ,offerten von ,grobanken zur ,umwandlung des ,unternehmens in eine ,aktien-,gesellschaft immer wieder ihren ,inhabern gemacht worden4 ,rathenau hatte sie zuerst standhaft zurckgewiesen1 ja er hatte sogar ein groes ,kapital unter nicht leichten ,bedingungen von privater ,seite beschafft1 um den ,klauen des ,geldmarktes zu entschlpfen1 dem er eine unberwindliche ,abneigung entgegenbrachte und trotzdem1 so bekannte er spter resigniert1 entging ich meinem ,schicksal nicht48 ,ein befreundetes ,bankhaus hatte mit einer ersten ,bank sich verbunden und meinen ,sozius zum ,verkauf berredet4 ,trotz der ungewhnlichen ,bedingungen1 die ich in der ,erwartung stellte1 da sie die ,kufer abschrecken wrden1 gingen sie zu meinem ,bedauern auf diese ein und verwandelten das gutrentierende ,unternehmen in eine ,aktiengesellschaft4 ,ich bernahm keine ,aktie1 erhielt vielmehr den gesamten ,kaufpreis in bar ausgezahlt1 die ,leitung der ,geschfte muten wir trotz allem ,widerwillen fr einige ,zeit bernehmen1 da eine geeignete ,direktion nicht sogleich sich finden lie und die zweckmige ,umwertung der ,bestnde von nicht zu unterschtzendem ,wert war4 ,die ,geschfte gingen zunchst glnzend1 als aber der ,krach von #ahgc hereinbrach und das groe und sehr geschtzte ,bankinstitut1 das die ,grndung durchgefhrt hatte1 von diesem am strksten betroffen wurde1 erlitten wir zwar keine ,einbue an dem vorhandenen ,betriebskapital1 aber die ,obligationen1 die fr den ,bau der neuen ,fabrik uns zugesichert waren1 konnten nicht zur ,ausgabe gelangen1 und ,hypotheken waren nicht zu beschaffen4 ,mein ,entschlu war sofort gefat3 ,nachdem die ,fabrikbauten schleunigst vollendet und alle ,glubiger befriedigt waren1 legten wir unsere ,stellungen nieder und berlieen das weitere ,geschick der ,gesellschaft1 die spter liquidierte4 ,den fast tglich an mich herantretenden1 zuweilen sehr verlockend erscheinenden ,anerbietungen1 das glnzende ,unternehmen zurckzuerwerben1 entzog ich mich durch eine lange ,reise4 ,gewi wre es ein gutes ,geschft gewesen1 die beiden ,werke billig zu kaufen und den frheren ,betrieb mit vergrerten ,mitteln aufzunehmen1 aber dieses ,ansinnen widerstrebte mir4 ,geradezu verfolgt hat mich mit seinen ,antrgen der reiche ,verwandte eines ,groindustriellen der ,branche1 der ,kriegsmaterial in ,martinikenfelde fabrizieren wollte1 groe ,auftrge der ,regierung hinter sich hatte und ber sehr erhebliche pekunire ,mittel verfgte4 ,der ,kauf kam ohne meine ,mitwirkung zustande1 die schne ,fabrik wurde umgestaltet1 und ihr ,besitzer stellte die ,zahlungen ein1 nachdem er das groe ,vermgen der ,erzeugung von ,stahl geopfert hatte4 ,aus dem ,konkurs erwarben die ,waffen- und ,munitionsfabriken dieses ,werk und gestalteten es fr ihre ,zwecke um48 ,das ,bankinstitut1 das an der ,finanzierung sich beteiligte1 war die ,preuische ,boden-,kredit-,aktienbank1 deren ,direktor ,schweder ,aufsichtsrat-,vorsitzender bei der ,berliner ,union8 -- so hie die neue ,aktiengesellschaft -- geworden war4 ,er hatte ,rathenau und ,valentin sogar grere ,geldmittel als sie beanspruchten1 frmlich aufgedrngt1 indem er in den ,aufsichtsratssitzungen darlegte1 da es auf #cjjjjj ,mark mehr oder weniger bei einer solchen ,grndung nicht ankomme4 ,infolgedessen war das finanzielle sowohl wie das betriebliche ,gewand des neuen ,unternehmens den ,gewohnheiten jener ,zeit entsprechend sehr reichlich bemessen worden4 ,man hatte neue ,fabrikationszweige aufgenommen und wenn auch alles organisch gut gegliedert und nach dem ,rathenauschen ,urteil wie aus einem ,gu8 hingestellt war1 so setzte es doch die pnktliche und regelmige ,zufhrung immer neuer ,geldmittel voraus4 ,als nun die ,krise hereinbrach1 stockte der ,kapitalzuflu pltzlich1 die bereits gedruckten ,schuldverschreibungen konnten nicht mehr emittiert werden und zu allem berflu brach ,schweder1 eine der verwegensten ,spekulantennaturen jener ,periode1 finanziell zusammen und wurde seines ,direktorpostens bei der von ihm geleiteten ,bank enthoben4 ,als daraufhin die ,direktoren der ,berliner ,union8 bei dieser ,bank vorstellig wurden und um die ,hergabe der ihnen zugesagten ,mittel ersuchten1 wurde ihnen ein khl ablehnender ,bescheid4 ,die ,bank habe sich zu nichts verpflichtet1 sie knne und wolle als ,hypothekenbank berhaupt derartige industrielle ,geschfte nicht mehr machen und die ,herren mchten sich an ,schweder halten4 ,mit diesem ,bescheid muten sich ,rathenau und ,valentin zufrieden geben4 ,es blieb nichts anderes brig als die ,liquidation der ,gesellschaft1 bei der die ,glubiger nichts verloren1 die ,aktionre allerdings nur sehr wenig retteten4 ,mit geschmlertem aber immerhin noch ansehnlichem ,besitz -- jeder der beiden ,teilhaber verfgte damals aus dem ,verkauf der ,aktien ber ein ,vermgen von etwa #ijjjjj ,m4 -- ging ,rathenau nach #aj;jhriger ,ttigkeit aus seinem ersten ,unternehmen heraus4 ,aber er behielt doch als nie vergessene ,lehre aus der ganzen ,angelegenheit die spter fr seine groen ,transaktionen sehr ntzliche und heilsame ,abneigung gegen ,geschfte zurck1 fr die er vorher das ,geld nicht bar im ,kasten hatte4 ,ihm1 dem sich gewisse persnliche ,erfahrungen hartnckig bis zur ,grenze der ,zwangsvorstellung einprgten1 hatte sich fr allezeit ein ,mitrauen gegen ,banken und ,bankiers eingegraben1 von denen er1 wenn es irgend ging1 bei seinen ,geschften nicht abhngig sein wollte4 ,hier liegt die erste tiefe ,wurzel fr seine ,bankguthabenpolitik in der ,a4 ,e4 ,g4-,zeit1 die wir spter noch kennen lernen werden4 ,auch eine unberwindbare ,antipathie gegen ,effektenspekulationen jeder ,art hatten die ,erlebnisse und ,erfahrungen der ,grnderjahre in ihn gelegt4 ,der ,zusammenbruch ,schweders1 die ,liquidation der ,berliner ,union81 und das tragische ,schicksal seines ,schwiegervaters ,nachmann1 der nach schweren ,brsenverlusten aus dem ,leben schied1 waren die ,flle1 die sich von dem gleichgestimmten ,hintergrund der allgemeinen ,zeitverhltnisse fr ihn besonders scharf abhoben und ihn persnlich tief berhrten4 ,sein ,unterbewutsein hat diese ,eindrcke nie vergessen4 ,zweites ,kapitel ,zwischenspiel ,emil ,rathenau war in einer ungnstigen ,zeit frei geworden4 ,wir haben bereits gesehen1 da die ,krisis1 die der ,grnderzeit folgte1 mit in die letzten ,phasen seiner ersten ,unternehmung hineingespielt hatte4 ,wenngleich seine ,trennung von der ,maschinenfabrik zweifellos frher oder spter auch ohnedies erfolgt wre1 so ist sie doch durch den miglckten ,aufschwung und den darauf folgenden ,zusammenbruch1 mit denen die ,rathenau-,valentinsche ,fabrik der ,zeitentwicklung ,rechnung trug1 beschleunigt worden4 ,inzwischen war die ,krisis hereingebrochen1 und fr einen halbverkrachten ,unternehmer1 als der ,rathenau damals in den ,augen der ffentlichkeit erscheinen mute1 war es nicht leicht1 etwas ,neues und ,besseres zu finden1 das ihm voll zusagte4 ,vom ,standpunkt der damals nchstliegenden ,situation aus beurteilt war das vielleicht ein ,pech81 vom ,standpunkte der langsichtigen ,entwickelung aber ein ,glck fr den innerlich noch nicht ,ausgereiften4 ,htte er seine erste ,fabrik vor oder in den ,grnderjahren aufgegeben1 so wrde die hochflutende ,welle der ,konjunktur ihn vielleicht schnell wieder an irgend einen anderen ,strand gefhrt haben4 ,von dem hochgestimmten1 der ,selbstkritik und der ,kritik der ,dinge abholden ,schwunge der ,zeit getragen1 wrde er vielleicht -- wie so viele andere auch -- ,arbeit und ,kredit in einer ,sache engagiert haben1 der es an solider ,grundlage und dauernder ,lebensfhigkeit fehlte4 ,selbst eine in der ,anlage gute ,sache htte von der ,sturmflut der wenig spter hereinbrechenden ,krisis untergraben und fortgesplt werden knnen4 ,ein zweites ,milingen htte ihm aber innerlich und uerlich zweifellos noch schwerer geschadet1 htte sein ,selbstvertrauen und das ,vertrauen1 das andere ihm entgegenbrachten1 vllig erschttern knnen4 ,so war es wohl fr ihn am besten1 da er1 der innerlich noch nicht fertig geworden1 der noch nicht im ,feuer des doppelten ,kampfes mit sich selbst und mit der ,auenwelt dreimal gehrtet war1 nach der ,aufgabe seiner ersten ,selbstndigkeit in eine ,zeit geriet1 die aus ,erfahrung kritisch geworden war1 die ein berechtigtes ,mitrauen vor neuen ,grndungen und ,unternehmungen hatte4 ,im ,jahre #ahge war die ,auflsung der ,berliner ,union8 vollendet1 und nun tat der siebenunddreiigjhrige ,rentier1 der seinen wahren ,beruf noch nicht gefunden hatte1 eigentlich #h ,jahre1 -- sonst die produktivsten ,jahre des ,manneslebens -- nichts ,bestimmtes1 wenn man eben fr das unablssige ,suchen und das leidenschaftliche ,lernen eines reifenden ,charakters den ,ausdruck nichts ,bestimmtes tun8 gebrauchen will4 ,die ,familie1 besonders die weitere1 die ,reichenheims und ,liebermanns1 die etwas hinter sich gebracht hatten1 deren gefestigter ,wohlstand sich von dem ,aufschwung der ,grnderzeit vornehm zurckgehalten hatte1 aber auch von den ,folgen des ,zusammenbruches verschont geblieben war1 gebrauchte wahrscheinlich solche ,ausdrcke1 und vielleicht -- wenn sie unter sich war -- noch weniger respektvolle4 ,fr sie war ,emil ,rathenau der kleine ,verwandte1 der ,fiasko erlitten hatte1 der sich mit einer ,menge von nicht ernstzunehmenden ,projekten herumtrug und herumschlug1 dem man darum auch keine rechte ,zukunft zutraute4 ,emil ,rathenau schwankte und irrlichtellierte in dieser ,zeit tatschlich ziemlich viel hin und her4 ,er fate ,plne1 lie sie wieder fallen1 erwrmte sich anfnglich fr irgend einen ihm von den ,brdern oder ,fremden zugetragenen ,vorschlag1 und lehnte -- manchmal im letzten ,augenblick -- wenn der andere sich schon darauf eingerichtet hatte1 aus irgend einem eigensinnigen oder nebenschlichen ,vorwande ab4 ,sein lterer ,bruder zum ,beispiel1 der eine glckliche ,hand bei dem ,kaufe und ,wiederverkauf von ,husern zeigte1 hatte ihn einmal zur ,teilnahme an einem derartigen ,geschft1 das ,rathenau von ferne zunchst einen plausiblen ,eindruck zu machen schien1 aufgefordert4 ,man war bereingekommen1 #hjjjj ,taler fr das ,objekt anzulegen1 der ,bruder hatte das ,grundstck aber nur zu einem hheren ,preise bekommen knnen und ,emil1 dem das ganze seinem ,charakter fernliegende ,geschft inzwischen leid geworden war1 benutzte den ,vorwand des berschrittenen ,preises1 um sich von der ,sache loszusagen4 ,behalte du das ,haus lieber alleine18 sagte er zu dem ,bruder1 der ihm den ,kaufabschlu melden kam4 ,ein anderes ,mal1 als es sich um den von ,rathenau eine ,zeitlang erwogenen ,ankauf der sogenannten ,jablochkoff-,patente fr elektrische ,bogenlampen-,beleuchtung handelte1 die in der ,avenue de l'opra in ,paris mit vielem ,reklame-,tam-,tam als erste elektrische ,straenbeleuchtung greren ,umfangs angewendet worden war1 erwog er mit demselben ,bruder den ,plan1 da jeder zum gemeinsamen ,ankauf jener ,patente fr ,deutschland einen ,teil des erforderlichen ,geldes beschaffen sollte4 ,auch hier kam es aber nicht zum ,kaufabschlu1 und die ,verstimmungen1 die sich aus diesen gescheiterten ,unternehmungen ergaben1 waren so stark1 da eine ,ausshnung zwischen den beiden ,brdern nie mehr erfolgte4 ,fr die ,menschen1 die ihn damals sahen und kannten1 soll ,emil ,rathenau1 wie manch' einer von den ,zeitgenossen berichtet1 keineswegs den ,eindruck eines berragend genialen ,mannes gemacht haben1 dessen ,stunde noch nicht gekommen ist1 und der im vollen ,bewutsein seiner ,kraft den richtigen ,augenblick fr sein ,hervortreten abwartet4 ,er trug noch immer den ,marschallstab im ,tornister1 aber der ,durchschnittsmensch sah es ihm nicht an1 und er hatte1 wo und wann er auch immer mit ,plnen an jemanden herantrat1 ,mitrauen oder die noch schlimmere ,gleichgltigkeit1 kurz alle jene ,hemmungen zu berwinden1 die dem ,anfnger1 erst recht aber dem1 der zum zweiten ,mal anfangen will1 im ,wege stehen4 ,nur wer selbst mit ,genieaugen ,menschen und ,dingen durch die uere ,schale auf den ,grund blickte1 wie ,werner v4 ,siemens1 sprte aus ,rathenaus ,reden und ,entwrfen den gttlichen ,funken berspringen4 ,dem ,mann geben wir ,geld18 sagte er1 und machte sein ,versprechen trotz skeptischer ,einwnde und passiver ,resistenz seiner ,mitarbeiter schlielich wahr4 ,fr die meisten brigen ,menschen aber mochte ,rathenau1 der stets bereitwillig die ,lippen von dem berflieen lie1 wessen sein ,herz voll war1 in jener ,zeit manche ,zge von ,hjalmar ,ekdal1 dem ewigen ,genie von morgen1 an sich gehabt haben4 ,eine gewisse leidenschaftliche ,beflissenheit und ,verbissenheit konnten dem werdenden ,genius eigen sein1 aber dieselben ,eigenschaften weist auch hufig die problematische ,natur auf4 ,auch fr ,rathenau selbst war die ,wartezeit zwischen der ersten provisorischen ,unternehmung1 die im ,niedergang einer alten1 berlebten ,epoche zerbrckelte1 und der zweiten endgltigen ,schpfung1 die im ,aufstieg einer neuen ,zeit sich zu weltenweiten ,formen auswuchs1 keineswegs immer die bewut gewhlte1 in jedem ,augenblick gut ausgefllte ,ruhe- und ,lernpause1 als die sie in den ,rckblicken des ,vollendeten erscheint4 ,gar manchmal1 wenn der ,akkumulator des phantasiebegabten ,kopfes zu viel von der aufgespeicherten ,gedankenkraft von sich gegeben und sich erschpft hatte1 kamen ,stunden und ,tage der ,verzagtheit1 der ,trbsal1 in denen der beschftigungslose ,vierziger sich in seine ,wohnung in der ,eichhornstrae mit grauen ,gedanken einspann4 ,aber solche ,zeiten wurden von der ihm eigenen ,schwungkraft des ,wesens bald berwunden1 und im ,notfalle half die ,ablenkung und ,abwechselung einer ,reise1 wie denn ,emil ,rathenau ,zeit seines ,lebens vom ,reisetrieb beseelt war und auch in den spteren ,jahren der ,arbeitsberlastung aus geschftlichen und privaten ,reisen -- mochten sie auch noch so kurz sein -- immer wieder ,frische und ,nervenergnzung mit heim brachte4 ,wenn somit den in der ,vollkraft der ,jahre stehenden ,mann die ,tatenlosigkeit manchmal drckte1 so zeigt doch seine ganze sptere ,entwickelung1 besonders die ,art1 wie er im richtigen ,augenblick mit genialer ,intuition und unbeirrbarer ,entschlossenheit zugriff und alle ,zweifelsucht von sich abstreifte1 da nicht er es gewesen war1 der in jener ,warteperiode an ,ziellosigkeit1 an ,stagnation krankte1 sondern die ,zeit4 ,jene ,zeit1 in der die ,triebkrfte der alten ,wirtschaftsordnung abgestorben waren und die der neuen ,epoche nach dem ersten berschwnglichen ,aufflackern in der ,grnderperiode noch nicht so recht ,wurzelboden gefunden hatten4 ,rathenau wartete -- innerlich betrachtet -- nicht aus ,unentschlossenheit1 sondern aus ,prinzip1 und1 wenn seine oberflchlichen ,einsichten auch manchmal vielleicht ihn selbst der hamletischen ,charakterschwche anklagen mochten1 die instinktiven1 tieferen ,einsichten waren stark genug1 um sich dieser ,selbstkritik und der ,kritik der ,auenwelt gegenber durchsetzen zu knnen4 ,es waren nicht ,jahre der inneren ,klarheit1 der bewuten ,selbstzgelung und berlegenen ,voraussicht1 die ,emil ,rathenau damals durchmachte1 sondern ,jahre des inneren ,kmpfens und ,ringens4 ,mit dieser ,feststellung setzt man die ,gre des ,mannes und seines ,charakters nicht herab1 dessen ,bild weder menschlich-richtig1 noch glaubhaft erscheinen wrde1 wenn man ihm nur geniale ,frhzge andichten wollte4 ,zu seiner vollen ,entfaltung ist ,rathenau1 wie so viele seiner ,zeitgenossen1 erst dadurch gelangt1 da die ,zeit sein ,werk und sein ,werk ihn zu einer ,hhe trug1 die er unter weniger glcklichen ,bedingungen kaum erreicht htte4 ,was er vorher darstellte1 war ein ,charakterboden1 auf dem alle die reichen ,saaten der ,zeit ,wurzel fassen und in reicher ,blte aufgehen konnten4 ,der ,fehler mancher frheren ,biographen1 den jungen ,rathenau zu bewut1 zu klar und gewissermaen zu seherisch-weise darzustellen1 ist vom ,standpunkt des nachgeborenen ,betrachters verstndlich und er hnelt der ,art der dichterischen oder zweckhistorischen ,schilderung1 die ihrem ,helden bereits prnumerando ,gedankengnge und ,ereignisdarstellungen prophetisch in den ,mund legt1 welche erst viel spter als ,ergebnis von ,notwendigkeiten1 ,zufllen1 sich kreuzenden ,entwickelungsrichtungen in ,kampf und ,wirrnis verwirklicht wurden4 ,so wird von oberflchlichen ,schilderern vielfach die ,geschichte der ,reichsgrndung in der ,weise gelehrt1 als ob ,bismarck bereits1 als er die preuische ,ministerprsidentschaft bernahm1 die genauen ,plne fr den ,aufbau des ,reiches und die ,politik1 die zu ihm fhrte1 fertig in seinem ,kopfe getragen htte1 als ob ,moltke1 da er ,chef des preuischen ,generalstabs wurde1 seine drei groen ,kriege und ihren genauen ,hergang bereits in ihren notwendigen8 ,grundzgen vor ,augen gehabt htte4 ,wer bewut ,geschichte miterlebt hat1 wei1 wie ganz anders die ,dinge sich zu entwickeln pflegen1 wie auf dem groen ,schachbrett der ,geschehnisse ,zug und ,gegenzug abwechseln1 wieviel verschiedene ,zge in einem bestimmten ,augenblick mglich sind1 und wieviel ,zuflligkeiten1 ,gegenstrmungen und ,wechselwirkungen einen ,entschlu zeitigen und seine ,folgen bilden4 ,die ,rathenauschilderer1 die in seinem ,leben alles auf ,gesetzmigkeit1 auf ,notwendigkeit und ,vorherbestimmung zurckfhren1 die der ,ansicht sind1 da dem #cg;jhrigen1 als er seine ,maschinenfabrik ,webers aufgab und sich zur ersten ,ausreise nach ,amerika anschickte1 seine ganze sptere ,entwickelung und die ganze sptere ,entwickelung der ,industrie wenigstens in ihren ,umrissen klar vor ,augen gestanden haben1 knnen allerdings eines zu ihrer ,entschuldigung anfhren3 ,rathenau selbst hat in der schon verschiedentlich erwhnten ,jubilumsrede die ,gedankenwelt1 die ihn damals an der ,wende zweier ,generationen und wirtschaftlicher ,epochen erfllte1 so dargestellt1 als ob er nicht erst als rckschauend ,betrachtender1 sondern schon als ,miterlebender ,vergangenheit und ,zukunft mit voller ,klarheit erkannt und durchschaut htte4 ,die betreffenden ,ausfhrungen sind interessant genug1 um hier wrtlich wiederholt zu werden4 ,rathenau erzhlte3 ,als in den siebziger ,jahren des vorigen ,jahrhunderts ich die erste ,phase geschftlicher ,ttigkeit abgeschlossen hatte1 erwog ich1 ein ,dreiiger damals1 ob ich den mit ,leib und ,seele zugetanen ,beruf wieder aufnehmen oder einer neuen ,technik mich zuwenden sollte4 ,an ,anerbietungen fehlte es nicht1 aber der ,gromaschinenbau schien seine ,bedeutung in ,berlin eingebt zu haben1 und die ,geburtsstadt mochte ich ungern verlassen4 ,mit der ,erhebung zur ,reichshauptstadt hatten die ,berliner ,verhltnisse sich wesentlich gendert3 ,der ,wert von ,grund und ,boden1 die ,preise der ,lebensbedrfnisse und infolgedessen die ,arbeitslhne waren so gewaltig gestiegen1 da die groen ,maschinenbauanstalten von ,borsig1 ,egells1 ,schwartzkopf1 ,whlert1 ,hoppe und andere sich anschickten1 ihre ,fabriken aus dem ,norden der ,stadt1 wo sie seit ,begrndung betrieben wurden1 in die weitere ,umgebung zu verlegen1 oder das ,feld frher ersprielicher ,ttigkeit aufzugeben4 ,auf den weitlufigen ,gelnden entstanden neue ,straenzge1 an der ,stelle lrmender ,werksttten erhoben sich ,wohnhuser und ,mietskasernen1 und wo aus hohen ,schornsteinen dichter ,qualm zu den ,wolken emporgestiegen war1 wirbelten dnne ,rauchsulen von den huslichen ,herden4 ,in den ,vororten aber waren bei dem ,mangel an ,verkehrsgelegenheit geschulte ,arbeitskrfte mit ,schwierigkeit zu beschaffen4 ,ein noch wichtigerer ,faktor beeinflute meinen ,entschlu1 von der unmittelbaren ,aufnahme einer neuen ,ttigkeit abzustehen und den vlligen ,verlauf der ,krisis abzuwarten1 die in der ,finanzwelt und ,industrie unzhlige ,opfer gefordert hatte3 ,patriotische ,fabrikherren1 die trotz eigener ,sorgen in der schweren ,zeit die ,angehrigen ihrer im ,felde stehenden ,arbeiter mit reichen ,mitteln untersttzt hatten1 ernteten hierfr keinen ,dank1 sondern muten nach dem ,kriege mit ,bedauern wahrnehmen1 da die ,wogen der sozialdemokratischen ,bewegung sich hher auftrmten als zuvor4 ,mnner1 wie ,siemens1 ,schwartzkopf1 -- auch ich hatte die ,ehre1 der kleinen ,vereinigung anzugehren1 -- hofften vergeblich durch ,wohlfahrtseinrichtungen und den ,bau von ,wohnhusern die ,unzufriedenheit der ,arbeiter einzudmmen4 ,unter diesen ,verhltnissen war eine ,wiederbelebung des einst hochgefeierten ,berliner ,maschinenbaus frhestens mit dem ,ersatz der physischen ,arbeit durch selbstttig wirkende ,maschinen oder bei vollkommener ,ausnutzung der der ,berliner ,arbeiterschaft eigenen ,geschicklichkeit und ,intelligenz zu erwarten4 ,unter hnlichen ,bedingungen waren vollendete ,arbeitsmethoden in den ,vereinigten ,staaten von ,nord-,amerika entstanden1 allerdings unter ,befolgung des ,prinzips1 das ,zahl und ,wahl der ,produkte durch ,teilung der ,arbeit beschrnkte4 ,leider steht in den heimischen ,werken die weitgehende ,spezialisierung der ,erzeugnisse auch jetzt noch hinter der amerikanischen zurck1 trotzdem die ,fabrikation aus ihr groe ,vorteile ziehen wrde4 ,dieses amerikanische ,system war in ,berlin nicht unbekannt4 ,intelligente ,fabrikanten hatten mehr oder weniger automatisch arbeitende ,maschinen von ,amerika eingefhrt1 konnten ihnen jedoch in ihren ,betrieben gengende ,geltung nicht verschaffen1 weil entweder die ,przision der ,leistung damals noch nicht hoch genug eingeschtzt1 oder die ,rckkehr zu altmodischen ,werkzeugen durch die ,gewohnheit zu sehr begnstigt wurde4 ,im ,gegensatz zu diesen ,erfahrungen erblickte ich in den ,maschinen ,werkzeuge der ,zukunft2 ich war berzeugt1 da ihre vortrefflichen ,eigenschaften die ,abneigung der ,arbeiter allmhlich berwinden und eine ihrer ,bedeutung entsprechende ,verwendung sichern wrden48 ,zweifellos hat ,rathenau damals wie kaum ein anderer seiner ,zeitgenossen das sichere ,gefhl gehabt1 da eine grndliche ,umwandlung der ganzen industriellen ,technik und ,arbeitsmethoden bevorstehe4 ,und zweifellos hat ihn dies ,gefhl mit dazu veranlat1 mit der vollkrftigen ,grndung eines neuen ,unternehmens erst dann zu beginnen1 wenn sich die neue ,lage einigermaen bersehen lasse1 wenn sich der neue ,boden derart gefestigt haben wrde1 da auf ihm ein tragfhiger ,bau errichtet werden knnte4 ,was aber die ,einzelheiten der von ihm gegebenen ,schilderung1 was ihre scharfe ,przisierung und ,schattierung anlangt1 so darf nicht vergessen werden1 da es sich bei ihr nicht um eine impulsive ,beschreibung aus der geschilderten ,zeit heraus1 sondern um eine rckschauende ,darstellung handelt1 gesehen mit der ,brille des durch ,erfahrungen hindurchgegangenen ,mannes1 geklrt im ,spiegel der ,distanz1 geordnet und gerichtet nach den ,ergebnissen der ,strmungen1 die in ihren ,ursprngen und ,anfngen geschildert werden4 ,vergleicht man mit dieser bewuten ,darstellung die ,zeugnisse ,mitlebender1 so mchte man der ,ansicht zuneigen1 da in ,emil ,rathenau damals1 als er an der ,wende zweier ,zeiten und ,unternehmungen stand1 bei aller ,denk- und ,sehschrfe1 die ihn stets ausgezeichnet haben1 doch mehr ,chaos gewesen ist1 als er spter selbst zugegeben und gewut hat4 ,das ,vorhandensein eines derartigen kreisenden ,chaos wrde ja auch die ungemeine ,ursprnglichkeit1 ,kraft und ,ausdauer seiner spteren ,leistung nicht abschwchen1 sondern erst recht verstndlich machen4 ,jede vllig durchsichtige ,klarheit wird auf die ,dauer kraftlos1 matt und unschpferisch1 und nur das ,ringen der wechselnden ,gedanken vermag fortzeugendes ,leben1 ,formen und ,gestalten zu gebren4 ,fr ,emil ,rathenau bildeten die #h ,jahre1 die zwischen der ,aufgabe seiner ,maschinenfabrik und der ,grndung der ,deutschen ,edison ,gesellschaft lagen1 das ,staubecken1 in das die neuen ,krfte von allen ,seiten strmten1 in dem sich -- oft unter ,schmerzen1 unter drngender ,hoffnungs- und ,zweifelsflle -- aus der ,tchtigkeit das ,genie bildete4 ,fast sprt man angesichts dieser ,pause ,neigung an ,zarathustra zu denken1 dem der ,dichter an die ,stirn seiner ,geistesgeschichte die ,worte schrieb3 ,als ,zarathustra #cj ,jahre alt war1 verlie er seine ,heimat und den ,see seiner ,heimat und ging ins ,gebirge4 ,hier geno er seines ,geistes und seiner ,einsamkeit und wurde #aj ,jahre nicht mde4 ,endlich aber wandelte sich sein ,herz --84 ,auch ,zarathustra trug keine ,klarheit in seine ,einsiedelei1 sondern er brachte erst ,klarheit und ,entschiedenheit aus ihr mit zurck4 ,der moderne ,zarathustra der ,industrie mute allerdings nicht in die ,einsamkeit1 sondern in die ,welt gehen1 um sich mit dem ,geiste anzufllen1 den er spter in ,taten umsetzen wollte4 ,die erste groe ,reise1 die ,rathenau schon im ,jahre #ahgf1 also ein ,jahr nach der ,auflsung der ,berliner ,union8 antrat1 ging nach ,amerika1 dem ,lande der technischen ,verheiungen4 ,ein langgehegter ,wunsch1 mit dem schon der #bh;jhrige whrend seines englischen ,aufenthaltes gespielt hatte1 fand damit seine ,erfllung4 ,den ueren ,anla zu der ,reise bot die ,weltausstellung in ,philadelphia1 eine der wirklich groen ,ausstellungen1 auf der fruchtbare technische ,gedanken verkndet wurden und von der aus sie ihren ,weg in die ,welt fanden4 ,fr ,emil ,rathenau1 der spter als groer ,kaufmann und ,industrieller von den ,reklameausstellungen1 mit denen gewisse ,lnder und ,stdte ihren ,fremdenverkehr zu heben suchten1 nur recht wenig hielt1 bedeutete die ,ausstellung in ,philadelphia eine ,offenbarung4 ,was ihm in den ,jahren der mhsamen ,kleinarbeit1 der beschrnkten ,enge in seiner ,berliner ,maschinenfabrik vor dem geistigen ,auge gestanden hatte1 an dessen ,erreichung er aber damals verzweifelte1 hier war es verwirklicht und erfllt4 ,was ich im ,geiste erschaute1 gestaltete sich zur ,wirklichkeit1 und mit reicher ,ausbeute kehrte zurck1 wer der ,heimat neue ,arbeitsprozesse und ,industrien zu beschaffen gedachte48 ,damit meinte ,rathenau nicht so sehr die ,dampfmaschine1 die in ,amerika damals eher auf einer niedrigeren ,stufe der ,entwickelung stand als in ,deutschland und ,england4 ,die #adjj ,,ps vertikale ,corlimaschine1 die in der ,mitte der ,maschinenhalle paradierte1 imponierte zwar dem ,maschinenbauer ,rathenau durch den einfachen und soliden ,bau1 sowie den langsamen und sanften ,gang1 aber er hatte doch bereits hnliches gesehen4 ,viel strker fesselten ihn die ,holzbearbeitungs- und ,werkzeugmaschinen fr ,przisionsarbeiten1 die automatischen ,maschinen zur ,herstellung von ,massenfabrikaten1 neuartige und feine ,instrumente zum ,messen1 wie sie die deutschen ,fabriken nicht einmal kannten4 ,auch die ,schreibmaschine fand sein lebhaftes ,interesse4 ,im allgemeinen war es die neuartige technische und wirtschaftliche ,betriebskonomie1 die arbeitssparenden und leistungsverbessernden ,maschinen1 die ,rathenau in ,philadelphia und in den amerikanischen ,fabriken bewunderte1 whrend die rumlichen und sozialen ,einrichtungen ihm im ,verhltnis zu den deutschen vernachlssigt zu sein schienen4 ,auch die deutsche ,industrie hatte damals in ,philadelphia ausgestellt1 und breite ,kreise der ffentlichen ,meinung in ,deutschland waren patriotisch-kurzsichtig genug1 um die soliden und bewhrten8 ,leistungen der heimischen ,industrie den amerikanischen ,bluffkonstruktionen an die ,seite oder noch voranzustellen4 ,wer den ,unterschied wahrheitsgem feststellte1 wie ,professor ,reuleaux1 der von der deutschen ,industrie damals das bittere1 von unseren ,neidern und ,konkurrenten noch jahrzehntelang auch dem lngst fhrend gewordenen deutschen ,gewerbe entgegengehaltene ,wort billig und schlecht8 prgte1 wer erkannte und aussprach1 da die deutsche ,fabrikation sich damals zum groen ,teil auf ,vergangenheitsgleisen bewegte1 whrend in der amerikanischen ,industrie die konstruktiven ,neugedanken vorwrts strmten1 der wurde gesteinigt und verbrannt84 ,emil ,rathenau gehrte weder zu den radikalen ,verchtern der ,heimat1 deren guten ,industrieboden1 deren schlummernde ,entwickelungsmglichkeiten er wohl wrdigte1 noch zu den ,selbstzufriedenen1 die da stndig priesen1 wie wir es so herrlich weit gebracht htten48 ,die ,schtze der ,maschinenhalle blieben mir unvergelich18 so erzhlte er und in der ,tat hat er sich das1 was er dort sah1 so tief eingeprgt1 da er es in dem ,augenblicke1 in dem er davon ,gebrauch machen konnte1 nur aus der ,kammer des ,gedchtnisses hervorzuholen brauchte4 ,im ,geiste noch bertrumpft mag die mchtige ,phantasie ,rathenaus auch die derzeitigen ,hchstleistungen des ,gromaschinenbaus schon damals haben4 ,denn was ,rathenau zu jener ,zeit in ,philadelphia sah1 war neben dem1 was er spter an gewaltigen ,aggregaten von den ,konstrukteuren seiner ,drehstrom- und ,hochspannungsmaschinen verlangte und erreichte1 das reine ,kinderspiel4 ,aber so stark auch die ,anregungen auf dem ,gebiete der ,maschinentechnik waren1 so sehr sie gerade den gelernten ,maschinenbauer reizten und beschftigten1 es war vielleicht zu viel des ,neuen1 das auf ihn einstrmte und ihm die ,wahl schwer machte4 ,mir schien1 als brauche ich nur ins volle ,menschenleben hineinzugreifen1 um mir die ,fabrikation zu sichern1 die mich interessierte18 schrieb er4 ,aber die ,flle der ,gesichte1 die den ,schauenden und ,lernenden berwltigte1 htte entsagungsvoll eingedmmt und eingeschrnkt werden mssen1 sobald es ans praktische ,ausfhren gegangen wre4 ,er war ja nicht nur nach ,amerika gereist1 um zu lernen1 sein ,wissen zu bereichern und zu vertiefen1 sondern auch um eine geschftliche ,idee1 eine fabare ,grundlage fr eine neue aussichtsreiche ,unternehmung mit nach ,hause zu bringen4 ,der frhere ,sozius ,valentin begleitete ihn auf dieser ,reise1 und beide waren sich darber klar1 da sie ihr gutes ,geld nicht ausschlielich fr eine wissenschaftliche ,studienreise ausgeben durften1 sondern als einen ,spesenbetrag betrachten mten1 den sie sich aus den geschftlichen ,frchten dieser ,reise vervielfacht zurckholen wollten4 ,mehrere amerikanische ,stdte und ,fabriken wurden darum besucht1 und es wurde nach einer aussichtsreichen ,sache gesucht1 die man mit den zur ,verfgung stehenden1 immerhin nicht unbeschrnkten ,mitteln und ,krften nach ,deutschland verpflanzen knnte4 ,da diese ,mittel fr die gewaltigen ,mae einer in ,deutschland nach amerikanischem ,muster zu errichtenden ,gromaschinenfabrik nicht ausreichten1 sagten sich die beiden ,freunde wohl ohne weiteres4 ,wenn ,rathenau diese notgedrungene ,entsagung nicht zu schwer fiel1 so war dies darauf zurckzufhren1 da sich noch etwas anderes bot1 das ihn technisch kaum weniger fesselte1 dazu aber leichter und schneller praktische ,erfolge versprach3 ,in ,philadelphia hatte ,rathenau das ,telephon und ,mikrophon1 eine dem ,gedanken nach deutsche ,erfindung1 zuerst praktisch brauchbar ausgefhrt in berzeugender ,funktion gesehen4 ,das ,telephon und das fast gleichzeitig mit ihm erfundene ,mikrophon haben1 vielleicht wegen ihrer verblffenden ,einfachheit1 die ,bewunderung niemals erregt1 die minder bedeutsamen ,errungenschaften der ,technik zuteil geworden war4 ,mich elektrisierten frmlich die ingenisen ,apparate4448 ,rathenau schwankte1 ob er ihre ,erzeugung im ,groen aufnehmen sollte1 aber die ,befrchtung1 da einerseits fremde ,patente den ,absatz ins ,ausland erschwerten und andererseits die ,herstellung so auerordentlich1 so fast handwerksmig leicht war1 da sie einen verheerenden ,wettbewerb anlocken mute1 lie ihn vorsichtig sein4 ,der ,kaufmann in ,rathenau bndigte eben fast immer die ,leidenschaft des technischen ,grnders4 ,er entschlo sich1 keine ,telephonfabrik zu bauen1 sondern nur eine ,konzession fr eine ,berliner ,telephonzentrale nachzusuchen1 gewissermaen das ,telephon in ,berlin in ,generalentreprise zu nehmen4 ,die ,stadt ,berlin htte die ,sache vielleicht mit ihm gemacht1 aber der damalige ,polizeiprsident v4 ,madai wollte die ,konzession1 die ,rathenau brauchte1 nicht erteilen4 ,das ,telephon ist ein ,reichsregal18 entschied ,herr v4 ,madai1 und1 wenn sich auch spter bei der ,beratung des ,telegraphengesetzes ergab1 da er geirrt hatte1 ,rathenau frchtete zu jener ,zeit die ,scherereien des ,instanzenweges und bot dem damaligen ,generalpostmeister ,stephan1 dem ,verweser des angeblichen ,regals1 die ,durchfhrung in ,reichsregie an4 ,aber der sonst so weitsichtige ,stephan versagte zunchst4 ,er stellte sich auf den ,standpunkt1 den die ,verteidiger der ,postkutsche der ,einfhrung der ,eisenbahnen gegenber eingenommen hatten und prophezeite1 da eine ,telephonzentrale in ,berlin hchstens #bc ,anschlsse finden wrde4 ,diesen rckstndigen ,standpunkt nahm er ein1 trotzdem die ,postverwaltung damals mit dem telephonischen berlandverkehr zwischen verschiedenen ,ortschaften ,versuche gemacht und gnstige ,erfolge erzielt hatte4 ,die stdtische ,schaltzentrale hielt die ,postbehrde dagegen fr ein unlsliches ,problem4 ,spter kam ,stephan von selbst auf die ,idee zurck1 er bot ,rathenau an1 die ,einfhrung des ,telephons im ffentlichen ,postdienst auf ,reichskosten zu leiten4 ,rathenau1 den inzwischen schon ganz andere ,dinge beschftigt und tiefer in das ,wesen der elektrischen ,industrie hineingefhrt hatten1 nahm trotzdem an1 weil er sich mit der elektrischen ,technik praktisch vertraut machen wollte4 ,ihre ,zukunftskraft hatte ihn inzwischen mit ,macht gepackt1 um ihn nie mehr loszulassen4 ,den ihm von ,stephan bertragenen ,auftrag fhrte er ehrenamtlich aus1 ohne eine ,vergtung dafr zu beanspruchen oder anzunehmen4 ,nachdem er die grundlegende ,organisation geschaffen hatte1 verlie er das ,arbeitszimmer im ,reichspostamt1 das ihm ,stephan fr die ,zeit seiner ,ttigkeit im ,telephondienste der ,post eingerumt hatte4 ,da ,schwachstromanlagen dem ,feinmechaniker mehr ,spielraum als dem ,ingenieur gewhrten1 so wandte er sich seinem alten ,plan1 nach kurzer bung auf dem ,schwachstromgebiete zu der durch die ,elektrizitt veredelten ,technik zurckzukehren1 ohne lngeres ,besinnen wieder zu4 ,an einer ,ttigkeit1 die ihm innerlich nichts mehr sagte1 ihm keine ,rtsel mehr aufgab1 hielt er nicht fest1 auch wenn sie ihm noch so gute geschftliche ,erfolge versprochen htte4 ,an die groartige ,verbindung und die gegenseitige ,befruchtung der ,maschinentechnik und der ,elektrizitt1 die ,rathenau auf sein ureigenstes ,schaffensgebiet1 zu der groen ,leistung seines ,lebens fhren sollten1 dachte dieser damals noch nicht4 ,die gewaltige ,weite und ,tiefe der zuknftigen ,verschwisterung hatte sich vor seinem ,auge noch nicht aufgetan1 und wenn er auch einige ,blicke in die ,werkstatt der ,elektrizitt geworfen hatte1 so lag es doch nicht in seiner ,absicht1 sich zum ,meister dieser ,werkstatt zu machen1 sondern er dachte an ,rckkehr zum veredelten8 ,maschinenbau4 ,der ,dynamo81 der ,haupttrger der maschinellen ,elektrotechnik1 befand sich damals allerdings noch immer in einem primitiven ,zustand und lie die gewaltige ,entwickelung1 die er bald -- besonders auf ,grund der ,anforderungen nehmen sollte1 die ,rathenau seinen ,konstrukteuren stellte1 noch nicht ahnen4 ,wie so viele technische ,erfindungen wurde er nicht aus sich heraus1 aus seiner eigenen konstruktiven ,idee zur vollen ,leistungsfhigkeit entwickelt und ihm dann die ,anwendungsmglichkeit geschaffen1 sondern als sich die praktischen ,bedrfnisse einstellten und immer grere ,ansprche an ihn stellten1 wurden die ,heere der ,techniker mobilisiert1 die besten ,ingenieurgehirne aufgeboten1 um ihm seine ,geheimnisse abzulauschen und ihm die ,leistungen abzuringen1 die der ,anwendungszweck von ihm forderte4 ,drittes ,kapitel ,wirtschaftliche ,vorbedingungen ,die ,wirtschafts-,geschichte aller ,epochen und ,lnder weist wohl kaum -- trotz der japanischen ,emanzipation -- einen zweiten ,fall auf1 in dem sich ein ,volk in seinem ganzen konomischen ,leben so grundstzlich und grundlegend wandelte1 in die ,breite1 ,tiefe und ,hhe reckte1 wie das deutsche ,volk nach dem wahrhaft schpferischen ,einigungskriege von #ahgj_/ga4 ,ich wei1 da ich eine ,binsenwahrheit niederschreibe1 die von pathetischen ,rednern1 denen das unbegreifliche ,wunder dieser ,befreiung und ,beflgelung elementarer ,volkskrfte nie das ,hirn erhellt hat1 so oft leer hingesprochen worden ist1 da sie fast zur ,phrase versteinte4 ,wenn man eine ,erscheinung1 wie die ,emil ,rathenaus1 wenn man ein ,werk1 wie das des groen ,organisators der ,elektrizitt in seinen ,wurzeln und ,verzweigungen1 in seinem ,werden und ,sein verstehen will1 darf man sich nicht schmen1 diese ,binsenwahrheit dreimal unterstrichen noch einmal auszusprechen1 nachdem man sie von allem ,phrasenwerk gereinigt und mit dem ,blut des ,gedankens wieder gefllt hat4 ,was der ,schpfer des geeinten ,deutschland politisch erreicht hat1 war schon nach wenigen starken ,schritten des ,volkes auf der neuerschlossenen ,bahn klar und im ,resultat abzuschtzen4 ,nach ,bismarcks entscheidender staatsmnnischer ,tat hat es in ,deutschland einen groen politischen ,gedanken nicht mehr gegeben1 brauchte es auch auf lange ,zeit keinen mehr zu geben4 ,die erobernde ,arbeit1 die jetzt zu leisten war1 ist wirtschaftliche ,arbeit gewesen1 selbst die ,anstze zu einer deutschen ,kolonialpolitik1 die nach den nun einmal verpaten ,mglichkeiten einer vollbltigen deutschen ,kolonialwirtschaft mehr ein ,luxus des mchtig gewordenen und reich werdenden ,deutschlands waren1 als eine wirtschaftliche ,notwendigkeit1 muten ,nebensache bleiben4 ,darin -- noch mehr als in dem subalternen ,niveau der epigonischen ,regierungskunst -- liegt wohl der tiefste ,grund dafr1 da sich die ,persnlichkeiten mit ,schpferwillen und ,schpferkraft im ,deutschland der nachbismrckischen ,zeit nicht der ,politik1 sondern dem ,wirtschaftsleben zuwendeten1 da wir in ,deutschland eine berflle bedeutender1 ja groer ,kaufleute und ,industrieller1 so wenig politische ,talente besaen4 ,der schpferische ,mensch drngt dahin1 wo es zu schaffen gibt1 und besonders ,mnner des groen ,wurfes fanden in der ,politik nicht das ,feld1 das ihrem ,schaffensbedrfnis gengte1 ganz abgesehen davon1 da sich ihr ,temperament an den stndigen ,reibungen und fruchtlosen ,hemmungen 7es gibt auch fruchtbare7 mit dem ,bureaukratenstaat mde gelaufen htte4 ,es konnten wohl ,organisatoren jener stillen1 schmiegsamen ,art1 wie ,stephan und ,miquel im preuisch-deutschen ,staate ihren ,platz finden1 eine volle und vielleicht bervolle ,kraft wie ,dernburg wurde darin nie heimisch1 berschritt allenthalben die ihr gezogenen ,grenzen1 fand die ,einheit ihres ,werkes auf ,schritt und ,tritt von hochmtiger ,verstndnislosigkeit durchkreuzt und kapitulierte schlielich vor dem ,geist ,erzbergers4 ,die politische ,sammlung1 die die bis #ahgj verzettelten1 durcheinander und gegeneinander streitenden ,krfte des ,volkes in ,richtung und ,zusammenwirkung brachte1 vermochte aber allein fr sich und aus sich zunchst das neue wirtschaftliche ,deutschland noch nicht zu schaffen1 wenngleich eine nderung und ein ,aufschwung gegenber dem bisherigen binnenwirtschaftlich beschrnkten ,zustand des ,landes sofort sichtbar wurde1 wenngleich aus dem ,boden fast fabelhaft schnell frisches ,grn emporspro1 vielleicht zu schnell emporwucherte4 ,aber all das war nur eine ,verstrkung1 eine ,beschleunigung einer in ihrer ,art und ,richtung bisher schon im ,flusse befindlichen ,entwicklung4 ,es war nicht die ,etablierung des neuen1 technisch wie organisatorisch vllig anders gearteten ,systems1 das bisher noch nicht dagewesene ,betriebsformen1 ,arbeitsmethoden1 ,wirtschaftsgebilde in ,deutschland auf die ,fe stellte1 ,kanle und breite ,tore auf den ,weltmarkt ffnete1 aus dem nach innen gerichteten1 an versteckten ,meereswinkeln trumenden ,binnenlande den modernsten und expansivsten ,industriestaat1 den emsigsten ,exporteur der ,welt schuf4 ,dazu bedurfte es erst einer vlligen ,umdngung des freigerodeten ,bodens1 der fr die neue konomie aufnahmefhig sein sollte4 ,die tchtigen ,industrieunternehmungen des ,landes erhielten sofort nach dem ,kriege einen verstrkten ,antrieb gerieten in ein schnelleres ,tempo der ,entwicklung4 ,krupp1 ,borsig1 ,siemens fingen an wirklich gro zu werden4 ,sie und ein paar andere ,werke wuchsen in die ,statur von ,weltfirmen hinein1 aber die deutsche ,industrie wuchs noch nicht zur ,weltindustrie4 ,es gab schon groe ,industriepersnlichkeiten1 ,mnner von jener zhen1 soliden ,genialitt1 die von unten1 von klein herauf strebten1 ihre ,geschfte ,schritt fr ,schritt aufbauten1 ihren ,unternehmungen nur den gerade unbedingt notwendigen ,schu von ,spekulation beimischten und geliehenes ,geld wenn berhaupt1 so nur widerwillig1 gewissermaen contre coeur und contre honneur aufnahmen4 ,noch in unsere heutige ganz anders geartete ,zeit ragen ,reste dieser ,familienindustriewirtschaft hinein4 ,man denke an die ,tradition bei ,aktiengesellschaften wie ,siemens ,halske und ,krupp1 an den alten ,magnaten- und ,gewerkenreichtum in ,westfalen und ,oberschlesien4 ,neben diesen ,industriepersnlichkeiten und ,industriefamilien mit durchaus intensiver ,finanzwirtschaft standen schon damals groe1 oder doch wenigstens berhmte ,finanziers4 ,sie waren entweder ihrem ,grundzuge nach reine ,bankiers wie damals noch die ,bleichrders1 ,mendelsohns1 ,schicklers1 die ,industriefinanzierungen nur gelegentlich mitmachten1 oder sie konnten1 wenn sie die wechselseitigen ,befruchtungsmglichkeiten von ,industrie und ,bankgeschft schon erkannten -- wie einer der ,bahnbrecher des modernen ,finanzwesens1 ,david ,hansemann -- den neuen ,weg nur vorsichtig beschreiten1 weil sich in ihrer ,hand zu jener ,zeit lange noch nicht die ,kapitalien gesammelt hatten1 die fr eine ,industriefinanzierung groen ,stils notwendig sind4 ,die damals grte ,bank ,deutschlands1 die ,diskontogesellschaft1 verfgte in den #gj;er ,jahren ber ein ,kapital von #fj ,millionen ,mark1 unser heutiges fhrendes ,institut1 die ,deutsche ,bank1 nur ber ein solches von #de ,millionen4 ,die ,mittel dieser ,banken und des ,kapitalmarktes flossen in jenen ,zeiten abgesehen von den ,betrgen1 die der ,handel beanspruchte1 in weit grerem ,umfange als den ,industrien den ,eisenbahngesellschaften zu1 die sich damals noch im ,privatbesitz befanden und deren ,aktien wie ,obligationen mit den wichtigsten ,posten in der ,anlagenbilanz des nationalen ,kapitals bildeten4 ,einer allerdings hat schon damals -- und zwar schon vor dem ,kriege -- seiner ,zeit und ihren ,mglichkeiten mit ungeduldigem ,geniewurf vorausgreifend1 beides1 das ,industrielle und das ,finanzielle1 in denkbar grtem ,mae zu vereinen versucht1 sich nicht damit begngen knnen1 ein einziges ,unternehmen in ,ruhe auszubauen1 sondern sein ,bedrfnis und seine glnzenden ,fhigkeiten im ,anregen1 ,finanzieren und ,verwirklichen immer neuer ,projekte bettigen mssen4 ,strousberg1 dessen ,gre nur allzusehr im ,entwerfen8 lag1 und den nicht nur seine nach einem ,sndenbock suchende ,zeitgenossenschaft1 sondern auch die geschichtliche ,registratur als das bse ,musterbeispiel einer ,grnderei nur um des ,grndens willen81 als das ,symbol jener sinn- und skrupellosen ,wertetreiberei der ersten siebziger ,jahre verewigt hat4 ,er war es nicht1 war nicht ,symbol1 nicht ,urheber1 sondern ,opfer dieser in allen ,fulnisfarben schillernden ,periode4 ,ihre ,wurzeln waren nicht die seinen2 der ,krieg1 der die eigentlichen ,grnder gro machte1 hatte ihn1 der damals gerade zuviel auf die ,karte seiner rumnischen ,bahnbauten gesetzt hatte1 bereits empfindlich geschwcht4 ,die ,atmosphre der ,grnderjahre ergriff den schon unsicher ,gewordenen1 und in ihren ,zusammenbruch wurde der ,ausschweifend-,geniale1 der seine ,saatkrner auf zu viele cker ausgestreut hatte1 als einer der ersten mit hineingezogen4 ,den guten1 den fruchtbaren ,grundkern in ,strousberg und seiner ,methode anzuerkennen1 ist ,pflicht desjenigen1 der die ,art und das ,werk eines ,emil ,rathenau in ihrer ganzen ,bedeutung fr unsere deutsche ,wirtschaft erkennen und wrdigen will4 ,wer ,rathenau unbedingt bejaht1 darf ,strousberg nicht unbedingt verneinen4 ,denn ,strousberg hat schon das vorgeschwebt1 was ,rathenau und die anderen groen ,industriellen in den ,jahrzehnten um die ,wende des #ai4 ,jahrhunderts auf ihren begrenzteren1 aber geschlosseneren und intensiver bearbeiteten ,arbeitsgebieten verwirklichen konnten4 ,woran ,strousberg scheiterte1 das waren ,anomalien der ,charakterveranlagung und der ,zeitverhltnisse1 die seinen ,plnen und ,absichten ebenso stark zuwiderliefen1 wie die ,schpfungen ,rathenaus und der anderen ,nachsiebziger durch ,harmonien der ,umstnde gefrdert und hochgetragen wurden4 ,der ,vergleich zwischen ,strousberg und ,rathenau ist darum ganz besonders lehrreich1 wenn man die historischen ,wurzeln und ,bedingtheiten einer ,erscheinung wie der ,emil ,rathenaus verstehen lernen will4 ,strousbergs ,entwickelung und geschftlicher ,hhepunkt lagen in einer ,zeit1 in der grere ,bildungen industrieller ,natur in ,deutschland zwar an sich mglich waren1 aber doch mangels entwickelter ,kapitalmchte und ,geldorganisationen1 mangels einer ausgebildeten modernen ,fabrikationstechnik nicht in verhltnismig kurzer ,zeit hingeworfen werden konnten4 ,die bedchtige ,entwicklung von innen heraus1 der stufenweise ,aufbau vom kleineren zum greren war ntig1 um dem industriellen ,wachstum ,gesundheit und ,dauerhaftigkeit zu verleihen4 ,so entwickelten ,krupp und ,siemens ihre ,betriebe1 so betrieb ,wilhelm v4 ,mevissen seine ,eisenbahnbaupolitik4 ,die khneren ,perspektiven eines ,friedrich ,list waren nur ,theorien1 die zwar mit treffsicherem ,blick fr die ,praxis erdacht waren1 aber doch erst in einer spteren ,zeit verwirklicht werden konnten4 ,strousberg ging ohne ,rcksicht auf die ,zeitumstnde zu ,werke4 ,er sprang mit ,volldampf in seine ,projekte4 ,nicht aus kleinen ,anfngen und ,entwrfen wuchsen seine ,werke allmhlich ber sich hinaus1 sondern seine ,verwirklichungen blieben fast immer hinter dem ,idealbild seiner ,plne zurck4 ,interessant und bezeichnend war es schon1 wie er die ,geldmittel fr seine ,grndungen aufbrachte4 ,sein ,kapital stammte -- wenigstens in der ersten ,periode seiner ,grndungsttigkeit -- vorwiegend aus ,england1 dem ,lande1 das ihm den ,namen und die industriellen ,mastbe gebildet1 aber wohl auch fr deutsche ,verhltnisse etwas verbildet hatte4 ,es war ein geistreicher und geschickter ,gedanke ,strousbergs1 den damals sehr erheblichen ,unterschied zwischen dem niedrigen englischen und dem hohen deutschen ,geldleihsatz als rentensteigernden ,faktor in seine ,rechnung einzustellen4 ,der ,gedanke war nicht einmal ganz neu in jener ,zeit1 aber er war sonst nicht von ,deutschen1 sondern meist von ,englndern ausgegangen und hatte zum ,beispiel dazu gefhrt1 da englische ,kapitalisten und ,unternehmer in ,deutschland ,kohlenbergwerke 7wie die ,hibernia71 ,gasanstalten 7wie die ,berliner ,imperial ,gas ,association71 zu deren ,errichtung von deutscher ,seite es an ,kapital oder auch an ,unternehmungsgeist fehlte1 mit eigenen ,mitteln und unter eigener ,verantwortung grndeten4 ,strousberg wollte selbst grnden1 selbst die vollen industriellen ,chancen ausntzen und das englische ,kapital1 das er verwendete1 auf den bescheidenen ,platz des mit einer festen ,rente abgefundenen ,finanz- oder ,bankkapitals verweisen4 ,auch das lie sich durchfhren1 und versprach sogar hohen ,ertrag1 wenn mit der bei einer ,verringerung jener ,zinsdifferenz eintretenden ,gefahr des pltzlichen ,abziehens der englischen ,gelder gerechnet und gegen die ,nachteile1 die aus einer derartigen ,geldentziehung erwachsen muten1 ,vorsorge getroffen worden wre4 ,eine solche ,vorsorge htte darin bestehen knnen1 das englische ,kapital entweder so fest an die deutschen ,unternehmungen zu fesseln1 da eine pltzliche ,abziehung nicht htte vorgenommen werden knnen4 ,dann htte ,strousberg aber diesem ,kapital einen starken ,einflu auf die ,verwaltung und ,verfassung seiner ,unternehmungen einrumen1 wahrscheinlich ihnen sogar einen englischen ,sitz und englische ,rechtsform1 ihren ,aktien einen englischen ,markt geben mssen 7deutsche ,aktien wrden ja bei einer ,krise auf den deutschen ,markt geworfen worden sein74 ,da ,strousberg aber seinen ,geldgebern einen solchen ,anteil an der ,macht nicht einrumen wollte1 htte er sich auf eine andere ,art gegen die ,gefahr der ,kapitalentziehung sichern mssen4 ,er htte das englische ,kapital nur als eine vorbergehende1 vorlufige ,finanzgrundlage seiner ,unternehmungen betrachten und dafr sorgen mssen1 da es allmhlich entsprechend der langsameren ,kapitalbildung auf dem deutschen ,geldmarkte oder auch vermittels der eigenen ,ertrgnisse seiner ,unternehmungen durch deutsches ,kapital ausgewechselt werden konnte4 ,das htte aber einmal einen ,verzicht auf die langfristige ,ausnutzung der ,zinsdifferenz1 an deren dauerndes und ununterbrochenes ,vorhandensein ,strousberg geglaubt zu haben schien1 zur ,bedingung gehabt2 ferner htte es einen ruhigen1 geduldigen ,ausbau der ,grndungen verlangt1 nicht jenes berstrzte ,eiltempo der ,expansion1 das in dem ,temperament ,strousbergs begrndet lag4 ,schon in finanzieller ,hinsicht waren ,strousbergs ,werke also auf einer historischen ,anomalie gegrndet4 ,dasselbe gilt von ihrer industriellen und technischen ,anlage4 ,seine ,entwrfe und ,ideen waren meist gut1 oft zukunftsreich und immer genialisch1 die ,mittel1 mit denen er sie ausfhrte1 oft unzulnglich4 ,denn der intellektuelle ,defekt in diesem bewunderungswrdig scharfsinnigen und positiven ,gehirn bestand darin1 da ,strousberg keinen ,sinn fr die praktischen ,hemmungen der ,materie hatte1 da er seiner eigenen ,phantasie gegenber durchaus unkritisch war4 ,sein ,positivismus war ein ,rausch1 keine fest verankerte ,weltanschauung1 er war zu sehr ,bauknstler und zu wenig ,baumeister4 ,seiner ,phantasie schwebte ein grozgiges ,eisenbahnsystem von ,rumnien durch ,deutschland bis zum ,atlantischen ,ozean vor1 aber die ,art1 wie er nun an allen ,ecken und ,enden1 wo sich ihm gerade eine ,mglichkeit bot1 ,linien anzulegen begann1 in der ,hoffnung1 das ,stckwerk werde sich schon von selbst zum ,ganzen runden1 war ganz und gar systemlos4 ,der ,gedanke1 die ,lokomotiven1 ,waggons1 ,schienen1 ,eisenteile und den sonstigen ,bedarf fr seine ,bahnen in eigenen ,betrieben herzustellen1 war von industrieller ,folgerichtigkeit und ,fruchtbarkeit1 aber es war vermessen und ein ,zeichen gnzlich falscher ,einschtzung des ,entwicklungsgesetzes1 die ,konzentrationsidee1 den ,gedanken der ,selbstbedarfsdeckung1 des gemischten ,fabrikationsprozesses gleich mit einem umfassenden ,radikalismus zu beginnen1 bis zu dem er heute nach #ej industriellen ,entwicklungsjahren kaum gediehen ist4 ,das konnte keine gesunde ,grundlage fr mchtige ,unternehmungen1 kein gerundetes ,ganzes geben1 sondern es wurde ,stckwerk1 das beim ersten naturnotwendigen ,rckschlag der ,entwicklung1 beim ersten ,kampf der ,idee mit der ,materie zerbrechen mute4 ,die ,dortmunder ,union1 das erste1 fast ein ,menschenalter zu frh angewendete ,beispiel eines gemischten ,eisen- und ,stahlwerks1 wie es spter eine der schpferischsten ,ideen der deutschen ,industrie wurde1 ist in der praktischen ,anlage so verunglckt1 da immer neue ,sanierungen notwendig wurden und doch ,jahrzehnte hindurch den ,boden des ,fasses nicht erreichten4 ,noch haltloser waren die ,grundlagen fr das von ,strousberg geplante groe ,werk in ,zbirow bei ,pilsen1 das ebenfalls die ganze ,eisenfabrikation vom ,erz bis zum ,eisenbahnbedarf umfassen sollte4 ,hier war nicht nur die ,anlage1 sondern auch der ,standort1 die ,rohstoffgrundlage verfehlt4 ,auch den brigen ,grndungen ,strousbergs1 den ,markthallen1 ,schlachthfen1 ,zeitungen1 die er gewissermaen nebenbei aus dem unerschpflichen ,fllhorn seines ,ideenreichtums schttete1 lag fast stets ein guter ,gedanke zu ,grunde1 die ,ausfhrung aber war flchtig und sorglos4 ,es war vielleicht die verhngnisvollste ,schwche ,strousbergs1 da er1 der ,nichtfachmann1 der seine ,unternehmungen auf die ,technik einer knftigen ,zeit anlegte1 nicht einmal die ,technik seiner ,zeit vllig beherrschte4 ,so sehr er sich in seinem ,memoirenwerk dagegen wehrt1 er hat manchmal schlecht gebaut1 trotz des meist ehrlichen ,willens1 gut zu bauen1 weil er nicht imstande war1 sich die richtigen ,fachleute auszusuchen und weil er zu schnell bauen wollte und mute4 ,aber nicht nur in den ,zeitumstnden1 auch in den ,charaktereigenschaften war ,emil ,rathenau fester gegrndet1 als der so hnlich begabte ,stammesgenosse4 ,in dem wesentlichen ,grundzug ihrer finderischen ,natur waren diese beiden ,juden einander nahe verwandt4 ,beide von einer -- bei aller ,fhigkeit fr das ,komplizierte -- schlichten und fast naiven ,konstruktivitt1 ,strousberg naiver1 ,rathenau schlichter1 beide von hellseherischer ,phantasie fr zuknftige ,mglichkeiten und ,notwendigkeiten1 ,strousberg schweifender auf die ,mglichkeiten1 ,rathenau -- wenigstens in der ,arbeit -- nchterner auf die ,notwendigkeiten gerichtet4 ,des einen1 des ,bahnenknigs ,unternehmungsgeist1 trotzdem er nie eine ,sache um des ,grndergewinns1 sondern nur um des meist guten industriellen ,gedankens willen grndete1 etwas fessel- und hier und da auch wahllos umherspringend1 des andern ,schaffen bei allen gelegentlichen gedanklichen ,exkursionen von einer einheitlichen ,grundidee gebndigt und beherrscht1 sich selbst mit eiserner ,selbstzucht stets wieder auf den ,boden der ,wirklichkeit zurckzwingend4 ,strousberg hat auf viele ,gebiete der ,industrie bergegriffen1 ,rathenau hat eine ,industrie mit hchster ,vertiefung und ,vielseitigkeit ausgebaut und die ,nebenindustrien1 denen er sich zuwandte1 doch immer unter die ,gesichtspunkte des elektrotechnischen ,gewerbes gestellt4 ,bei aller ,verwandtschaft der spirituellen ,intelligenz1 der ,begabung und der ,methode1 eine starke ,verschiedenheit weniger der ,temperamente1 als der ,hemmungen der ,temperamente4 ,strousberg drngte gewaltsam vorwrts und berstrzte4 ,rathenau hat gezeigt1 da er wohl zu warten verstand4 ,unter solchen ,umstnden ist es falsch zu sagen1 da ,glck oder ,unglck die entscheidende ,rolle in dem ,leben dieser beiden ,mnner gespielt haben1 wie dies ,strousberg in seiner im russischen ,schuldgefngnis geschriebenen ,selbstbiographie von sich behauptet hat4 ,es ist richtig1 da die #f ,millionen ,taler ,entschdigung1 die ,strousberg gerade in seiner kritischen ,zeit an ,rumnien infolge fehlerhafter ,ausfhrung eines ,bahnenbaus zahlen mute1 seinen ,zusammenbruch beschleunigt haben4 ,aber dieses ,schicksal traf ihn nicht unverdient1 und es wurde aufgewogen durch manchen ,glckszufall1 aus dem er frher hatte ,nutzen ziehen knnen4 ,emil ,rathenau andererseits ist durch das ,glck nie sonderlich verwhnt worden und gerade die vielen ,reserven1 ,hindernislinien und ,schutzgrben1 von denen er um sein ,werk nicht genug ziehen konnte1 um es gegen jeden ,schicksalsschlag1 gegen jeden ungnstigen ,zufall zu sichern1 zeigen den ,unterschied seiner industriellen ,bauweise von der ,strousbergs4 ,die vorangegangene ,schilderung hat gezeigt1 welche groe ,bedeutung die zeitlichen ,umstnde als ,vorbedingung fr ein ,werk1 wie das ,rathenaus gehabt haben1 wenngleich sie keineswegs allein ausschlaggebend fr das ,wachstum seiner ,persnlichkeit und seiner ,schpfung gewesen sind4 ,man kann sagen1 da die letzten #c ,jahrzehnte in ,deutschland deswegen so viel schpferische ,persnlichkeiten und ,leistungen in ,handel und ,gewerbe hervorgebracht haben1 weil sie selbst so schpferisch waren und ,gelegenheit1 ja frmlich ,zwang zu produktiver ,ttigkeit boten4 ,in dem ,agrarland ,deutschland war noch so viel ,platz fr groe ,industrieunternehmungen1 es gab so viele ungehobene industrielle ,rohstoffe1 so viel berschssiges1 frher auf den ,weg der ,auswanderung gedrngtes ,menschenmaterial1 da die ,entwicklung1 nachdem einmal die ,bahn durch ,beseitigung der politischen ,hemmungen1 durch ,freimachung und ,anreicherung der kapitalbildenden ,krfte geebnet war1 mchtig vorwrts drngen mute4 ,man brauchte sich nur von dieser ,entwicklung tragen zu lassen1 um es zu etwas zu bringen und selbst die mige ,begabung konnte sich ansehnliche ,ziele stecken4 ,die groe aber fand ,baustoff und ,werkzeug zu strkstem ,vollbringen4 ,man kann den ,anteil1 den ,zeit und ,persnlichkeit an den gewerblichen ,schpfungen unseres ,zeitalters hatten1 vielleicht am besten charakterisieren1 wenn man sagt1 da die ,mnner dieser ,zeit mit der ,stromrichtung schwimmen konnten4 ,sie hatten -- natrlich nur im ,groen1 und nicht im einzelnen betrachtet -- kein zhes ,gestrpp an ,gewohnheiten1 ,vorurteilen erst auszuroden1 ehe sie mit der eigentlichen ,arbeit beginnen konnten4 ,sie brauchten nicht einen erheblichen ,teil ihrer besten ,kraft darauf zu wenden1 erst den ,kampf des ,positiven gegen das ,negative zu fhren1 wie etwa der gedankliche ,bahnbrecher ,friedrich ,list1 sie brauchten auch keiner sprden ,materie langsame ,gestaltung abzuzwingen1 wie ,david ,hansemann1 ,alfred ,krupp und ,werner ,siemens4 ,sie fanden den ,boden gepflgt und gedngt4 ,gewi1 nur fruchtbare ,krner konnten auf ihm aufgehen4 ,aber das fruchtbare ,korn wird1 wenn es auf einen guten und bereiten ,boden fllt1 anders und strker gedeihen1 als wenn es in ,brachland oder dnnen ,sandboden gesenkt wird4 ,es spricht nicht gegen unsere ,auffassung von den wirtschaftlichen ,wirkungen der reichsdeutschen ,gruppierung um die staatenbildende ,zentrifugalkraft ,preuens1 wenn man feststellt1 da einmal der wirtschaftliche ,zusammenschlu ,norddeutschlands und der sptere ,hinzutritt ,sddeutschlands zu dem deutschen ,zollverein schon vor dem deutsch-franzsischen ,kriege stattgefunden hatten und da nachher noch fast ein ,jahrzehnt hinging1 ehe die moderne ,wirtschaftsbewegung mit voller ,kraft einsetzte4 ,vor dem ,kriege war durch die ,zollbndnisse1 die den politischen ,reichsgedanken vorbereiten halfen1 wohl eine gewisse ,einheit schon de jure erreicht4 ,das blieb auch ganz gewi nicht ohne befruchtende ,wirkung auf das ,wirtschaftsleben und fhrte schon in der ,mitte der #fj;er ,jahre zu gnstigen ,geschftskonjunkturen4 ,aber die groe ,revolutionierung des ,wirtschaftsbodens1 von der wir gesprochen haben1 wurde dadurch hchstens angekndigt1 noch nicht eingeleitet4 ,dies konnte erst geschehen1 nachdem die wirtschaftliche ,einheit durch die feste politische ,form endgltig geworden1 gegen jede ,bedrohung von innen und auen gesichert war4 ,die allgemeine berzeugung1 da die ,einheit politisch und kriegerisch noch einmal wrde erprobt und verteidigt werden mssen1 hinderte vorerst das organische ,zusammenwachsen der einzelnen ,glieder ,deutschlands zu einem einheitlichen ,wirtschaftsgebiet4 ,nach dem ,kriege setzte der subjektive ,aufschwung sofort ein und zwar in einem ,tempo1 da ihm der objektive ,aufschwung nicht zu folgen vermochte4 ,da keine gengende ,zahl von industriellen ,unternehmungen und von den sie reprsentierenden ,wertpapieren da war1 an denen die spekulative ,hochbewertung sich htte genug tun knnen1 nahm der ,aufschwung die ,form der knstlichen ,wertschafferei8 und ,werttreiberei8 an1 die sich auch am fingierten ,wert entzndeten4 ,die wirklichen ,werte an industriellen ,objekten1 an ,grund und ,boden1 an ,waren und ,rohstoffen wurden gewaltig bersteigert1 wie das immer der ,fall ist1 wenn der ,kreis der realen ,tatsachen nicht schnell genug erweitert und auf den ,umfang der neuen geistigen ,mglichkeiten gebracht werden kann4 ,die ,pltzlichkeit1 mit der die deutsche ,binnenwirtschaft vor weltwirtschaftliche1 ja imperialistische ,probleme gestellt wurde1 zeitigte ein gewaltiges schpferisches ,bedrfnis1 dem die schpferischen ,verwirklichungen nicht im gleichen ,tempo folgen konnten4 ,die ,zukunftsphantasien1 die den ,grndern und ,spekulanten jener ,zeit vor ,augen standen1 waren dabei sicherlich nicht einmal falsch gesehen oder bertrieben4 ,was seither verwirklicht wurde1 hat jene ,phantasiegemlde lngst berboten und in ,schatten gestellt4 ,falsch war nur die ,bemessung der ,distanz1 der ,zeitspanne1 in der man zur ,verwirklichung jener ,ideen kommen zu knnen glaubte4 ,man glaubte ,tal und ,berg im ,sprung berwinden zu knnen1 whrend eine mhselige ,wanderung ber ,hgel und ,einsenkungen1 durch ,schluchten und ,gestein notwendig war4 ,was diesen ,trugschlu damals noch so wesentlich frderte1 war der franzsische ,milliardensegen1 der sich unerwartet und unvorbereitet ber ,deutschland ergo4 ,man glaubte1 da mit diesem ,gelde jede ,distanz berwunden werden knnte und hatte noch nicht die vorher nirgends so augenfllig gewordene1 erst anllich dieser gewaltigsten gegenwertlosen ,geldbertragung der ,geschichte mglich gewordene ,erfahrung gemacht1 da ein berflu an ,geld eine gesunde ,entwicklung nicht frdert1 sondern strt4 ,nur ,geld1 das ,kapital geworden ist oder ,kapital werden kann1 das heit fr das sich eine gesunde ,anlagemglichkeit findet1 vermag ,frchte zu tragen4 ,das ,geld1 das beschftigungslos umhertreibt oder zu zwecklosen ,experimenten verwendet wird1 schafft eine knstliche ,kaufkraft1 eine ungesunde ,unternehmungslust1 bringt die ,faktoren der ,preisbildung1 die ,ventile der ,marktregulierung in ,unordnung und treibt in ,krisen hinein1 in denen die knstlichen ,gebilde zusammenbrechen mssen1 ehe wieder richtige ,wertmastbe gewonnen werden knnen4 ,durch die ,delirien dieser ,krise mute erst die subjektive ,aufschwungskraft des wirtschaftlichen ,deutschland nach seiner ,einigung hindurchgehen1 ehe der wirkliche1 wohlfundierte ,aufstieg begonnen werden konnte4 ,in dieser ,krise wurde schon die ,spreu von dem ,weizen gesondert1 und wer sie berlebte1 hatte schon halb bewiesen1 da er wrdig und fhig war1 an den ,mhsalen und ,frchten des aufsteigenden ,weges teilzunehmen4 ,emil ,rathenau gehrte zu jenen1 die sich durch das falsche ,gold der ,grnderjahre nicht hatten blenden lassen4 ,er hatte seine gewaltige ,bejahungskraft1 seine ,phantasie1 die doch nicht weniger lebendig und beweglich waren als die des verwegensten ,abenteurers aus der ,grnderzeit1 vollkrftig und doch fast unbeschdigt durch die ,jahre getragen1 die rings um ihn von ,orgien der ,unternehmungslust erfllt gewesen waren4 ,so war er rein und stark fr die kommenden ,jahre der ,strke geblieben4 ,viertes ,kapitel ,technische ,vorbedingungen ,als ,emil ,rathenau seine ,siegeslaufbahn begann1 war die ,elektrotechnik wenig mehr als ein bescheidener ,versuch1 die groartigen ,forschungen der ,physik des vorigen ,jahrhunderts ntzlicher ,verwertung zu erschlieen4 ,die ,erfindungen trugen noch deutlich den ,stempel ihrer ,geburtssttte -- es waren ,erzeugnisse instrumentaler ,technik4 ,werner v4 ,siemens1 selbst aus dieser hervorgegangen1 war der erste1 dessen weitschauender ,geist die ,notwendigkeit erkannte1 die ,hilfe eines ,bundesgenossen1 der ,maschinentechnik1 herbeizurufen1 das ,studium der ,elektrotechnik den ,technischen ,hochschulen zuzuweisen1 und mit dem ,maschinenbau auf das ,innigste zu verschmelzen4 ,schwierig war die ,aufgabe1 die er damit den technischen ,hochschulen erteilte1 fehlte es denselben doch zunchst an geeigneten ,lehrkrften1 die mit theoretischem ,wissen praktisches ,knnen vereinten4 ,da brachte ,hilfe die schnell sich entwickelnde ,technik selber4 ,hervorragende ,maschineningenieure1 technische ,physik beherrschend1 traten in die ,werksttten der ,elektrotechnik und wurden bald ihre ,lenker und ,leiter4 ,als der ersten einer -- ,emil ,rathenau4 ,es war ein groes ,glck fr die deutsche ,elektrotechnik1 da ihr neben ,siemens ein ,mann erstand1 von gleichen berzeugungen beseelt1 mit genialer ,veranlagung zum ,maschineningenieur erzogen1 der1 zwar nicht mit ihm vereint1 wohl aber im edelsten ,wetteifer mit ihm gleichen ,zielen zustrebte4 ,dem ,wirken dieser beiden ,mnner verdankt die deutsche ,elektrotechnik ihre erstaunlich schnelle ,entwicklung48 7,prof4 ,dr4 ,slaby in einer ,festrede zur ,feier des #be;jhrigen ,bestehens der ,a4 ,e4 ,g47 ,im vorigen ,kapitel haben wir gesehen1 welche allgemeinwirtschaftlichen ,bedingungen ,emil ,rathenau vorfand1 als er am ,anfang der #hj;er ,jahre daranging1 ein neues ,unternehmen aufzubauen4 ,jetzt soll untersucht werden1 wie es mit der ,entwicklung der elektrotechnischen ,industrie stand1 der sich ,rathenau zuwandte1 weil er auf ihrem ,gebiet die grten ,zukunftsmglichkeiten fr einen technischen ,kaufmann sah4 ,die ,elektrotechnik1 als ,grundlage der ,elektrizitts-,industrie1 das heit einer praktisch-wirtschaftlichen ,ausnutzung der ,wissenschaft von der ,elektrizitt ist viel jnger als die ,erfindung oder besser als die ,findung der galvanischen ,kraft4 ,sie ist ganz und gar ein ,kind des #ai4 ,jahrhunderts und setzte zu ihrer ,ausbildung die ,pionierdienste voraus1 die auf allgemein-technischem ,gebiete erst die ,physik und die ,chemie leisten muten4 ,der erste ,schritt in das seitdem experimentell vielfach durchleuchtete ,gebiet einer ihrem inneren ,wesen nach noch immer geheimnisvollen ,kraft wurde halb durch ,zufall getan4 ,lange ,zeit ging die herrschende ,ansicht dahin1 da die magnetischen und elektrischen ,erscheinungen nicht miteinander zusammenhingen4 ,ein dnischer ,physiker ,hans ,chrystian ,oersted entdeckte #ahbj das ,prinzip des ,elektromagnetismus1 indem er bemerkte1 da eine auf seinem ,experimentiertische befindliche ,magnetnadel durch galvanischen ,strom abgelenkt wurde4 ,deutsche1 franzsische und englische ,forscher warfen sich bald darauf mit intensiver ,energie auf das neue ,gebiet der ,wissenschaft und suchten die schmale ,eingangspforte durch systematische ,arbeit zu erweitern4 ,whrend man auch nach der ,entdeckung ,oersteds zunchst noch an der ,ansicht festhielt1 da nicht die ,elektrizitt1 sondern der ,magnetismus die einfachere1 grundlegende ,kraft sei1 begrndete ,ampre die ,theorie1 da das ,grundphnomen das elektrische sei und da alle uerungen des ,magnetismus auf elektrischen ,strmen beruhten1 eine ,theorie1 die als erwiesen gelten konnte1 nachdem gezeigt worden war1 da durch elektrischen ,strom ein ,magnetfeld erzeugt werden konnte4 ,damit war die industriell so auerordentlich fruchtbar gewordene ,einwirkung der elektrischen ,kraft auf den ,grundstoff aller modernen industriellen ,bettigung1 das ,eisen1 festgestellt1 das die ,eigentmlichkeit besitzt1 durch einen elektrischen ,strom sehr krftig magnetisiert zu werden4 ,gau und ,weber gelangten auf ,grund ihrer ,arbeiten im ,jahre #ahcc zur ,erfindung des elektrischen ,telegraphen und stellten bald darauf die erste telegraphische ,verbindung auf eine kurze ,strecke -- zwischen ihren beiden ,arbeitssttten in ,gttingen -- her4 ,damit schien die deutsche ,forschung1 nachdem sie dieses eminent praktische ,problem wissenschaftlich gelst hatte1 sich zunchst begngen zu wollen4 ,fr eine praktische ,ausnutzung fehlte es in ,deutschland damals an einer entwickelten ,industrie und gerade umgekehrt wie bei spteren groen ,erfindungen1 die im ,auslande gemacht1 aber in ,deutschland systematisch-praktisch durchgebildet wurden1 lie man bei den ersten epochemachenden ,entdeckungen auf dem ,gebiete der ,elektrotechnik die grundstzlichen ,erkenntnisse der ,wissenschaft ohne ,folgen4 ,wie spter auch das von dem deutschen ,physiker ,philipp ,reis erfundene ,telephon wurde der elektrische ,telegraph in ,amerika entwickelt4 ,schon im ,jahre #ahce konstruierte der ,amerikaner ,samuel ,morse den nach ihm benannten ,fernschreibapparat1 auch andere ,amerikaner und ,englnder1 wie ,wheatstone und ,coke befaten sich erfolgreich mit der ,ausbildung des ,telegraphen4 ,im ,jahre #ahdd wurde die erste ffentliche ,telegraphenleitung zwischen ,washington und ,boston eingerichtet und dem ffentlichen ,verkehr zugnglich gemacht4 ,die verkehrstechnische ,entwicklung des ,telegraphen schritt nun mit schnellen ,schritten fort4 ,in ,amerika1 wo besonders groe ,entfernungen zu berwinden sind1 war das ,bedrfnis nach rascher ,nachrichtenbermittelung naturgem am strksten1 und der praktische ,sinn berdies am schnellsten bereit1 die ,errungenschaften der ,technik nutzbar zu machen4 ,aber auch ,europa rhrte sich4 ,england1 ,frankreich und ,deutschland vermochten sich der ,bedeutung nicht zu entziehen1 die der ,telegraph fr das ganze wirtschaftliche1 soziale und politische ,leben gewinnen mute4 ,die ,welt war damals bereits aus dem handwerklichen in das maschinelle ,zeitalter getreten1 und sie rckte auch immer entschiedener in das ,zeichen des ,verkehrs4 ,im ,jahre #ahch war die erste ,eisenbahn in ,deutschland fertiggestellt worden1 nun folgten allenthalben neue ,schienenwege1 und die ,eisenbahnverwaltungen erkannten bald die ,vorteile1 die es ihnen bot1 ihre ,linien von telegraphischen ,leitungen begleiten zu lassen4 ,so trafen sich die ,bedrfnisse der maschinellen ,verkehrstechnik mit denen der elektrischen4 ,der erste ,ansto fr die ,einfhrung des ,telegraphen kam in ,preuen allerdings nicht von der verkehrspolitischen1 sondern von der militrischen ,seite her4 ,die ,kommission des preuischen ,generalstabes fr die ,einfhrung der elektrischen ,telegraphen bertrug im ,jahre #ahdg dem ,artillerieleutnant ,werner ,siemens die ,herstellung einer unterirdischen ,telegraphenlinie von ,berlin nach ,grobeeren zu ,versuchszwecken4 ,eine glcklichere ,wahl htte die ,militrbehrde nicht treffen knnen4 ,damit wurde zum ersten ,male der ,mann mit der ,lsung einer bedeutsamen ,aufgabe betraut1 der zu den grten technischen ,konstrukteuren aller ,zeiten gehrend1 die ,entwicklung der elektrotechnischen ,industrie in ihrer ersten1 grundlegenden ,periode anregen1 fhren und verkrpern sollte wie kein zweiter in ,deutschland1 wie nur wenige andere in der ganzen ,welt4 ,in der ,mitte zwischen technischer ,wissenschaft und ,praxis stehend1 war es ,werner ,siemens in einer ,zeit1 in der eine tiefe ,kluft zwischen der ,theorie und der ausbenden ,technik ghnte1 vergnnt1 sich beide ,gebiete ganz zu eigen zu machen1 auf beiden ,gebieten ,gedanken aus erster ,hand1 von primrem ,wert und schpferischer ,auswirkung zu prgen und miteinander zu verschmelzen4 ,die eiserne ,folgerichtigkeit seines technischen ,denkens1 und die nie ermdende und nie abschweifende ,konstanz seiner ,arbeit ermglichten es ihm1 die fruchtbaren ,gedanken zur industriellen ,reife zu entwickeln4 ,kein schnelles ,blitzlicht1 das hier und dorthin springend dunkle ,gebiete der ,forschung einen ,augenblick erhellt und es dann anderen oder auch dem ,zufall berlt1 sie dauernd aufzuklren1 sondern eine ruhig brennende ,flamme1 die sich von dem zu erforschenden ,gegenstand nicht frher abkehrt1 bis sie ihn von allen ,seiten abgeleuchtet hat4 ,nicht so geniefunkelnd1 experimentell-geistreich und vielseitig wie der amerikanische ,zauberer8 ,thomas ,alva ,edison1 aber nicht weniger finderisch als dieser4 ,der ernste ,kopf1 das tiefe ,auge1 die feste ,hand des ,niederdeutschen1 eine ,natur1 die mit einer ,sache ringt und sie nicht lt1 bevor sie sich ihm ergeben hat4 ,gewi1 auch ,werner ,siemens fehlte manches1 wovon spter noch zu reden sein wird4 ,aber es war vielleicht gut1 da ihm dieses fehlte1 wofr in seiner ,zeit die ,bedingungen wenigstens in ,deutschland noch nicht vorhanden waren1 was ihn mglicherweise in der ,sicherheit seines ,wesens und ,wollens nur beirrt1 in der ,gradlinigkeit seines ,schaffens zersplittert htte4 ,gerade dadurch1 da ,werner ,siemens die ,mglichkeiten und ,forderungen seiner ,zeit so vllig erschpfte1 erschpfte er sich in ihnen1 ging die ,entwicklung schlielich ber ihn hinweg1 vermochte er sich einer anderen ,zeit nicht mehr so recht anzupassen4 ,werner ,siemens wurde im ,jahre #ahaf in ,lenthe in ,hannover als ,sohn eines ,gutspchters geboren4 ,schon den jungen ,gymnasiasten drngten ,begabung und ,neigung zur ,technik4 ,da das ,studium auf der ,bauakademie1 dem damals einzigen technischen ,lehrfach1 dem ,vater zu kostspielig war1 wurde auf ,anraten eines ,freundes der ,familie ein ,kompromiweg gefunden4 ,werner ,siemens sollte preuischer ,pionieroffizier werden1 wo er ,gelegenheit haben wrde1 dasselbe zu lernen wie auf der ,bauakademie4 ,wie so viele strebsame ,jnglinge aus den deutschen ,mittel- und ,kleinstaaten wandte sich ,siemens nach ,preuen4 ,der einzige feste ,punkt in ,deutschland ist jetzt der ,staat ,friedrichs des ,groen und die preuische ,armee18 sagte ihm zustimmend der ,vater1 als er seinen ,entschlu zu erkennen gab4 ,werner ,siemens wurde aber nicht ,pionier-1 sondern ,artillerieoffizier1 da ihm gesagt wurde1 da er als solcher bedeutend bessere militrische ,aussichten und dieselbe technische ,vorbildung haben wrde4 ,die ,zeit auf der ,artillerie- und ,ingenieurschule nutzte der junge ,mann in ernster ,weise aus1 auch als ,offizier in verschiedenen preuischen ,garnisonstdten befate er sich mit wissenschaftlichen ,studien und ,experimenten4 ,die ,erfindung ,jacobis1 ,kupfer in metallischer ,form durch den galvanischen ,strom aus reiner ,lsung von ,kupfervitriol niederzuschlagen1 veranlate ihn1 sich im ,jahre #ahdj mit der ,galvanisierung zu beschftigen4 ,in der ,zitadelle von ,magdeburg1 in der er eine ihm wegen ,sekundierens beim ,duell auferlegte ,festungshaft absolvieren sollte1 richtete er sich1 ganz zufrieden mit der ihm ermglichten ,mue1 ein ,laboratorium ein1 und es glckte ihm1 ein neues ,verfahren galvanischer ,versilberung und ,vergoldung zu entdecken4 ,der praktische ,sinn des jungen ,offiziers uerte sich darin1 da er1 obwohl als ,militr in der ,wahl der ,mittel zur ,einleitung von ,geschften sehr beschrnkt1 darauf bedacht war1 aus seiner ,erfindung ,kapital zu schlagen4 ,es gelang ihm1 mit der ,neusilberfabrik ,j4 ,heninger einen ,vertrag abzuschlieen1 auf ,grund dessen er dieser eine ,anstalt fr ,vergoldung und ,versilberung nach seinen ,patenten gegen ,gewinnbeteiligung einrichtete4 ,seinen ,bruder ,wilhelm schickte er nach ,england1 damit er dort den ,versuch mache1 die elektrolytischen ,patente und das spter erfundene ,verfahren der ,vernickelung zu verwerten4 ,diesem glckte es auch1 die ,patente fr #aejj ,pfd4 ,sterl4 an eine englische ,firma zu verkaufen4 ,bald lenkten grere ,aufgaben das ,interesse ,werner ,siemens auf sich4 ,er beteiligte sich an den ,versuchen1 die ,leonhardt im ,auftrage des ,generalstabes der preuischen ,armee ber die ,frage der ,ersetzbarkeit der optischen ,telegraphie durch elektrische anstellte4 ,siemens konstruierte einen ,zeigertelegraphen mit ,selbstunterbrechung1 dessen ,herstellung er einem jungen ,mechaniker namens ,halske anvertraute4 ,kurze ,zeit spter fand er in dem damals neu auf dem englischen ,markte erschienenen ,guttapercha ein ausgezeichnetes ,isolationsmaterial fr unterirdische elektrische ,drahtleitungen1 wie sie damals angesichts der herrschenden ,meinung1 da oberirdische ,leitungen zu leicht der ,zerstrung ausgesetzt seien1 fr allein anwendbar gehalten wurden4 ,er stellte ferner auch eine ,schraubenpresse her1 durch die der erwrmte ,guttapercha unter ,anwendung hohen ,drucks nahtlos um den ,kupferdraht gepret wurde4 ,siemens ,entschlu1 sich ganz der ,entwicklung des ,telegraphenwesens zu widmen1 stand nun fest4 ,er veranlate im ,jahre #ahdg den ,mechaniker ,g4 ,halske1 mit dem die gemeinsame ,arbeit ihn nher verbunden hatte1 eine ,telegraphenbauanstalt zu begrnden1 in die er nach seiner ,verabschiedung aus dem ,heeresdienste selbst eintreten wollte4 ,das ,betriebskapital von #fjjj ,talern lieh ihm ein ,vetter1 der ,justizrat ,siemens1 der ,vater des spter so berhmt gewordenen ersten ,direktors der ,deutschen ,bank ,georg von ,siemens4 ,die ,werkstatt wurde in einem ,hinterhaus der ,schnebergerstrae in der ,nhe des ,anhalter ,bahnhofs erffnet4 ,siemens selbst wollte seine ganze ,kraft dem neuen ,unternehmen erst widmen1 wenn die ,generalstabskommission zur ,einfhrung des elektrischen ,telegraphen ihre ,aufgabe voll erfllt hatte4 ,so sehr er auch die ihm offenstehende ,laufbahn1 sich dank seiner beherrschenden ,stellung in der ,telegraphenkommission allmhlich zum ,schpfer und ,leiter des preuischen ,staatstelegraphen aufzuschwingen1 als zu eng1 zu wenig selbstndig1 zu bureaukratisch ablehnte1 hier lag doch in der damaligen ,zeit noch das ,feld1 auf dem er am entscheidendsten an der ,verwirklichung seiner ,plne mitarbeiten konnte4 ,bald darauf wurde auch die bereits erwhnte erste unterirdische ,telegraphenlinie ,berlin-,grobeeren und die oberirdische ,linie ,berlin-,potsdam fertiggestellt1 und von dem freien ,blick dieses kaufmnnischen ,soldaten zeugt es1 da er -- im ,gegensatz zu den ,heeresbehrden -- dafr eintrat1 da die neuen ,linien nicht nur dem ,militr1 sondern auch dem ,publikum zur ,verfgung stehen muten4 ,die ,mrz-,revolution und der dnische ,krieg von #ahdh unterbrachen die systematische ,arbeit am ,telegraphen4 ,wir sehen ,siemens als ,kriegstechniker in ,kiel1 ,friedrichsort und ,eckernfrde1 wo er die ,verteidigung dieser ,seehfen durch ,minensperren -- die ersten1 die jemals gelegt wurden -- und durch ,hafenbatterien durchfhrte4 ,nach ,berlin zurckgekehrt1 nahm ,siemens die telegraphischen ,projekte mit ,hochdruck wieder auf4 ,der brave ,halske hatte1 unbeirrt durch ,revolution und ,kriegsgeschrei1 seine ,telegraphenapparate auch ohne ,bestellung weiter fabriziert und dadurch das junge ,unternehmen vor dem ,zusammenbruch bewahrt4 ,die ,zuversicht sollte sich lohnen4 ,es gab bald ,arbeit in ,hlle und ,flle4 ,eine groe unterirdische ,telegraphenlinie von ,berlin nach ,eisenach und eine oberirdische von dort nach ,frankfurt1 wo damals das erste deutsche ,parlament tagte1 waren im ,auftrage des preuischen ,handelsministeriums zu bauen4 ,die ,loslsung des ,telegraphen vom rein militrischen ,interesse1 seine ,verwendung im ,dienste des ,verkehrs war eine ,tatsache4 ,siemens zog nun endgltig den ,soldatenrock aus und trat als offener ,teilhaber in die ,firma ,siemens ,halske ein4 ,die ,periode der ,versuche1 der tastenden ,anfnge und kleinen ,dimensionen ist berwunden4 ,die ,entwicklung verstrkt1 verbreitert1 vervielfltigt sich1 geht ins ,groe und trgt die ,firma ,siemens ,halske zur ,bedeutung nicht nur des ersten elektrotechnischen ,unternehmens in ,deutschland1 sondern eines ,welthauses empor4 ,neben ,telegraphenanlagen wurden bald ,lutewerke fr ,bahnanlagen1 ,meinstrumente hergestellt4 ,der im ,jahre #ahej nach ,europa gekommene ,morse-,apparat wurde von der ,firma mit vielen ,verbesserungen versehen und zu einer ,vollendung gebracht1 die ihn ber alle frheren ,systeme weit hinaushob4 ,das ,absatzgebiet wurde ber ,deutschland hinaus erweitert4 ,insbesondere in ,ruland verstand es die junge ,firma1 die im ,jahre #ahdi immer noch mit #cb ,arbeitern auskam1 festen ,fu zu fassen2 neben kleineren ,telegraphenlinien wurden die groen ,strecken ,petersburg-,warschau1 ,moskau-,kiew-,odessa1 ,petersburg-,reval und ,petersburg-,helsingfors fertiggestellt4 ,werner ,siemens hatte das ,glck1 energische und tchtige ,brder zu besitzen1 denen er die ,geschfte im ,auslande anvertrauen konnte1 was dazu beitrug1 den ,familiencharakter der ,siemensschen ,unternehmungen zu wahren1 und trotz der notwendig gewordenen ,dezentralisation aufrecht zu erhalten4 ,wie ,karl ,siemens das russische ,geschft1 den technischen ,weisungen des genialen ,werner folgend1 aber kaufmnnisch mit einem hohen ,grade von ,selbstndigkeit und ,geschick entwickeln konnte1 so vermochte ,wilhelm ,siemens1 der frh nach ,england gegangen war1 trotz der starken ,konkurrenz in diesem technisch dem damaligen ,deutschland berlegenen ,lande1 eine starke ,stellung zu erkmpfen4 ,er lieferte fr den indischen ,telegraphen ,materialien und ,apparate und erffnete einen lohnenden ,fabrikationszweig durch die ,konstruktion des nach ihm benannten ,wassermessers4 ,entscheidend wurde die ,bettigung in ,england fr die ,bedeutung1 die sich die ,firma ,siemens ,halske in der ,kabelfabrikation und in der ,kabellegung erwerben sollte4 ,zunchst beschrnkte man sich auf die ,herstellung von ,kabeln und elektrischen ,apparaten fr die ,unterwassertelegraphie1 und entwickelte grundlegende ,methoden fr ,kabelprfung und ,fehlerbestimmung4 ,die erste selbstndige ,kabellegung fr die ,linie ,kartagena-,oran1 die von der franzsischen ,regierung in ,auftrag gegeben worden war1 aber infolge ungnstiger ,formation des ,meeresbodens dreimal miglckte1 forderte schwere ,opfer1 die die ,brder ,siemens nicht entmutigten1 aber den vorsichtigen1 jeder ,grozgigkeit baren ,halske veranlaten1 die ,trennung des ,londoner ,geschfts von dem ,berliner zu beantragen4 ,diese erfolgte und das ,londoner ,geschft ging unter der ,firma ,siemens ,brothers in den ,besitz der ,brder ,wilhelm1 ,werner und ,karl ber4 ,das ,vertrauen in die ,leistungsfhigkeit dieser ,firma fr den ,bau von berseekabeln hat nicht getrogen4 ,im ,laufe der ,jahre gelang es ,siemens ,brothers mit einem direkten ,kabel von ,irland nach ,amerika das ,monopol eines damals unter den ,auspizien ,sir ,william ,penders gebildeten ,kabelringes zu durchbrechen und andere groe berseekabel in ,auftrag zu bekommen4 ,kein ,geringerer als der groe ,gelehrte ,sir ,william ,thomson hatte das erste ,siemenskabel geprft und fr fehlerfrei und auerordentlich sprechfhig erklrt4 ,vorangegangen war die ,errichtung einer eigenen ,guttaperchafabrik in ,england1 die notwendig wurde1 da die einzige englische ,fabrik1 die bis dahin nahtlos mit ,guttapercha umprete ,drhte nach dem ,siemensschen ,system herstellte1 offenbar im ,interesse jenes ,kabelringes bei der ,lieferung von gereinigter ,guttapercha an ,siemens ,brothers ,schwierigkeiten gemacht hatte4 ,die ,gesellschaft1 die von den ,brdern ,werner1 ,wilhelm und ,karl ,siemens fr den ,bau der ,kabellinie ,irland-,amerika gegrndet wurde1 mute ihr ,kapital auf dem ,kontinent aufbringen1 da der englische ,markt durch die bermchtige ,konkurrenz verschlossen war4 ,schon vorher hatte der stndig nach neuen ,projekten ausschauende ,geist ,werner ,siemens ein anderes gewaltiges ,werk ersonnen und ausgefhrt4 ,es handelte sich um nichts geringeres1 als um den ,bau einer ,indo-,europischen berland-,telegraphen-,linie1 die ,england ber ,preuen1 ,ruland und ,persien mit seiner ,kolonie ,indien verband4 ,zu diesem ,zwecke wurde eine englische ,aktiengesellschaft mit einem ,kapital von #dbejjj ,pfd4 ,sterl4 gegrndet1 die smtliche ,konzessionen von den beteiligten ,regierungen erwarb und die ,linie bis zum ,jahre #ahfi fertigstellte4 ,der ,bau1 die ,lieferungen an ,materialien und ,apparaten und die ,unterhaltung der ganzen ,linie wurde der ,firma ,siemens ,halske bertragen1 die sich ihrerseits mit einem ,fnftel des ,aktienkapitals an dem ,unternehmen beteiligte4 ,die ,indo-,europische berland-,linie und die ,kabelgesellschaft ,irland-,amerika bilden die ersten ,flle von sogenannten ,betriebsunternehmungen1 die nicht im fremden ,auftrag1 sondern auf eigene ,initiative von einer ,fabrikationsgesellschaft in der elektrischen ,industrie gegrndet worden sind4 ,fr ,werner ,siemens sind es ,ausnahmeflle geblieben1 die nicht einem geschftlichen ,system entsprangen1 sondern der ,verwirklichung technischer und verkehrspolitischer ,lieblings-,gedanken dienen sollten1 weil diese ,verwirklichung auf anderem ,wege nicht htte erfolgen knnen4 ,zu den ,prinzipien der ,firma ,siemens ,halske gehrten derartige ,eigen-,grndungen durchaus nicht1 und wir werden spter sehen1 da hier gerade ein ,ansatzpunkt fr das kaufmnnisch anders geartete und modernere ,system ,emil ,rathenaus lag4 ,schon der unternehmerische ,wagemut1 den damals die ,firma ,siemens ,halske an den ,tag legte und der die ,grenzen der ,firma immer weiter ins ,weltwirtschaftliche und ,grobetriebliche hinausschob1 sagte ,halske1 dem ersten ,sozius ,werner ,siemens und ,mitbegrnder der ,firma nicht zu4 ,sein ehrlicher1 gediegener1 aber immerhin begrenzter und ngstlicher ,geist liebte nur ,geschfte1 die er berblicken konnte4 ,wohl fhlte er sich nur in kleineren ,dimensionen1 das andere schien ihm ein ,wagen1 das dem ,hazardieren verwandt war4 ,darum schied er im ,jahre #ahfh aus der ,firma1 der er in den ersten ,jahren ihres ,bestehens als geschickter und tchtiger ,feinmechaniker hatte treffliche ,dienste leisten knnen1 die ihm aber entwachsen war1 seitdem sich die ,firma handwerkliche ,talente1 wie er eins war1 zu ,dutzenden gegen mige ,bezahlung halten konnte4 ,an ,bedeutung fr das ,geschft war ,halske schon lange hinter ,siemens ,jugendfreund ,william ,meyer1 der jahrelang die ,stellung eines ,oberingenieurs und ,prokuristen bekleidet hatte1 zurckgeblieben4 ,meyers ,nachfolger1 der frhere ,leiter des ,hannoverschen ,telegraphenwesens ,karl ,frischen1 berragte als ,persnlichkeit ,halske noch betrchtlicher4 ,endlich wuchs in der ,person des ,herrn v4 ,hefner-,alteneck1 der aus dem jngeren ,schlerstabe ,werner ,siemens stammend1 als ,chef des ,konstruktionsbureaus ttig war1 eine ,kraft heran1 der als technischer ,erfinder in der ,folgezeit ,bedeutendes leisten sollte und als ,konstrukteur neben ,werner ,siemens wohl bestehen konnte4 ,damit war ,halskes ,platz als erster ,mitarbeiter ,werner ,siemens in einer dem neuen ,charakter des ,geschfts entsprechenden ,weise schon lange besetzt worden1 ehe er ihn noch verlassen hatte4 ,alles was die ,firma ,siemens ,halske1 was die ,elektrizittsindustrie in der vergangenen ,periode geleistet hatte1 was auch noch den ,hauptinhalt des nchsten ,jahrzehnts bildete1 gehrte der ,schwachstromindustrie1 das heit der ,erzeugung von ,elektrizitt auf chemischem ,wege an4 ,in ,deutschland waren in dieser ersten ,blteperiode der ,elektrizittsindustrie nur verhltnismig wenige grere ,firmen neben ,siemens ,halske ttig4 ,bedeutung erwarben auerdem eigentlich nur die ,firmen ,felten ,guilleaume in ,mlheim a4 ,rh41 ,gebr4 ,naglo und ,h4 ,poege in ,chemnitz4 ,im brigen gab es wohl eine ganze ,anzahl von kleinen ,betriebswerksttten1 die mit wenigen ,arbeitern auskamen1 und sich auf die ,anfertigung von ,apparaten1 kleineren ,telegraphenanlagen1 ,instrumenten usw4 beschrnkten4 ber eine nationale1 kaum lokale ,bedeutung gingen aber diese ,betriebe nicht hinaus4 ,wie wenig auch ,siemens ,halske damals noch trotz ihres internationalen1 weit ausgesponnenen ,geschfts dem entsprachen1 was wir heute unter einem ,grounternehmen verstehen1 geht daraus hervor1 da diese ,firma im ,jahre #ahfi nur #bej1 im ,jahre #ahge nur #fjj ,arbeiter beschftigte1 eine ,anzahl1 die ungefhr die ,hlfte der damals in der ganzen deutschen ,elektrizittsindustrie verwandten ,arbeiter darstellte4 ,die berragende ,bedeutung der ,firma ,siemens ,halske in dieser ,periode hatte insofern ihr gutes1 als der deutschen ,elektrizittsindustrie dadurch die konjunkturellen ,ausschreitungen und die darauf folgende ,krise erspart blieben1 die in den anderen damals industriell weiter entwickelten ,lndern infolge der bergrndungen elektrotechnischer ,unternehmungen unausbleiblich gewesen waren4 ,die erste der groen elektrotechnischen ,krisen berhrte infolgedessen ,deutschland nur verhltnismig wenig4 ,am strksten hatte sie ,england betroffen1 wo die industrielle ,elektrotechnik namentlich nach den ersten groen ,erfolgen des ,kabelbaus mit einer ,hochflut von ,grndungen und ,projekten eingesetzt hatte4 ,die hohen ,dividenden der ersten ,kabelunternehmungen hatten zur ,nachahmung angestachelt1 und das ,publikum ri sich frmlich um die ,papiere von ,aktiengesellschaften1 die irgend etwas mit ,elektrizitt zu tun hatten4 ,da die ,aktien nach dem englischen ,gesetz auf den kleinen ,betrag von #a ,pfd4 ,sterl4 ausgegeben werden konnten1 ergriff das elektrische ,spekulationsfieber auch die kleinsten ,kapitalistenschichten4 ,ein ,brsenkrach fegte diese ungesunden ,auswchse schlielich fort und die englische ,regierung hielt es fr richtig1 als im ,jahre #ahhj mit der ,lichtelektrizitt ein neues ,feld fr ,grndungen auf elektrotechnischem ,gebiete sich zu erffnen schien1 mit einem beschrnkenden ,gesetz1 der ,electric ,lighting ,act1 einzugreifen4 ,durch dieses ,gesetz1 das elektrische ,beleuchtungsanlagen fr die ,dauer von #bj ,jahren als ein ,monopol der ,regierung erklrte1 wurde aber nicht nur die ,entwicklung der ,grnderei und ,spekulation1 sondern auch die der elektrotechnischen ,industrie behindert1 was sich in den kommenden ,zeiten der zweiten elektrotechnischen ,blteperiode1 in der die ,starkstrom-,industrie zur ,geltung kam1 als ein schwerer ,nachteil fr ,england erwies4 ,die groen ,erfolge der deutschen ,starkstromindustrie1 die dieser die unbestrittene ,fhrung in ,europa sicherten1 sind einmal dadurch ermglicht worden1 da in ,deutschland dank der soliden ,vorherrschaft der ,firma ,siemens ,halske kein kapitalistischer ,zusammenbruch den ,enthusiasmus fr elektrische ,grndungen abgekhlt hatte2 dann aber auch dadurch1 da ,england1 das gegebene ,hauptwettbewerbsland1 schon unangenehme ,erfahrungen mit der industriellen ,elektrotechnik hinter sich hatte1 von denen sich weder die ,regierung1 noch das ,publikum im richtigen ,augenblick befreien konnten4 ,das groe historische ,verdienst ,werner v4 ,siemens lag nicht nur in der hervorragenden ,mitwirkung1 die er der ,entwicklung der ,schwachstromtechnik hatte angedeihen lassen1 sondern in der schpferischen ,wendung1 die er der ,starkstromtechnik durch seine grundlegende ,erfindung des sogenannten dynamo-elektrischen ,prinzips im ,jahre #ahff gegeben hatte4 ,dieses ,prinzip besteht darin1 da ,elektrizitt nicht wie beim ,schwachstrom auf chemischem ,wege 7durch ,elemente oder ,batterien71 sondern auf physikalischem ,wege durch die elektromagnetische ,induktionsmaschine erzeugt wird4 ,werner v4 ,siemens schildert seine ,versuche auf diesem ,gebiete und die ,ergebnisse1 zu denen er durch sie gelangte1 in seinen ,lebenserinnerungen folgendermaen3 ,bereits im ,herbst des ,jahres #ahff1 als ich bemht war1 die elektrischen ,zndvorrichtungen mit ,hilfe meines ,zylinderinduktors zu vervollkommnen1 beschftigte mich die ,frage1 ob man nicht durch geschickte ,benutzung des sogenannten ,extrastromes eine wesentliche ,verstrkung des ,induktionsstromes hervorbringen knnte4 ,es wurde mir klar1 da eine elektromagnetische ,maschine1 deren ,arbeitsleistung durch die in ihren ,windungen entstehenden ,gegenstrme so auerordentlich geschwcht wird1 weil diese ,gegenstrme die ,kraft der wirksamen ,batterie betrchtlich vermindern1 umgekehrt eine ,verstrkung der ,kraft dieser ,batterie hervorrufen mte1 wenn sie durch eine uere ,arbeitskraft in der entgegengesetzten ,richtung gewaltsam gedreht wrde4 ,dies mute der ,fall sein1 weil durch die umgekehrte ,bewegung gleichzeitig die ,richtung der induzierten ,strme umgekehrt wurde4 ,in der ,tat besttigte der ,versuch diese ,theorie1 und es stellte sich dabei heraus1 da in den feststehenden ,elektromagneten einer passend eingerichteten elektromagnetischen ,maschine immer ,magnetismus genug zurckbleibt1 um durch allmhliche ,verstrkung des durch ihn erzeugten ,stromes bei umgekehrter ,drehung die berraschendsten ,wirkungen hervorzubringen4 ,es war dies die ,entdeckung und erste ,anwendung des allen dynamo-elektrischen ,maschinen zu ,grunde liegenden dynamo-elektrischen ,prinzips4 ,die erste ,aufgabe1 welche dadurch praktisch gelst wurde1 war die ,konstruktion eines wirksamen elektrischen ,zndapparates ohne ,stahlmagnete1 und noch heute werden ,zndapparate dieser ,art allgemein verwendet4 ,die ,berliner ,physiker1 unter ihnen ,magnus1 ,dove1 ,rie1 du ,bois-,reymond1 waren uerst berrascht1 als ich ihnen im ,dezember #ahff einen solchen ,znderinduktor vorfhrte und an ihm zeigte1 da eine kleine elektromagnetische ,maschine ohne ,batterie und permanente ,magnete1 die sich in einer ,richtung ohne allen ,kraftaufwand und in jeder ,geschwindigkeit drehen lie1 der entgegengesetzten ,drehung einen kaum zu berwindenden ,widerstand darbot und dabei einen so starken elektrischen ,strom erzeugte1 da ihre ,drahtwindungen sich schnell erhitzten48 ,die ,prioritt der ,siemensschen ,erfindung ist bald nach ihrer ,bekanntgabe von verschiedenen ,seiten bestritten worden4 ,die ,englnder ,wheatstone und ,varley nahmen fr sich die ,gleichzeitigkeit der ,idee in ,anspruch4 ,immerhin hat ,werner v4 ,siemens das dynamo-elektrische ,prinzip zuerst literarisch dargestellt1 konstruktiv mit ,hilfe des sogenannten ,doppel-,t-,ankers ausgefhrt1 und ihm den ,namen gegeben4 ,sein ,verdienst wird nicht geschmlert1 wenn man selbst annimmt1 da er etwas erfunden habe1 was damals in dem ,gang der wissenschaftlichen und technischen ,entwicklung logisch begrndet und sozusagen in der ,luft lag4 ,dies zeigt im ,gegenteil1 da seine ,erfindung systematischer ,arbeit und folgerichtigem ,denken1 nicht einem ,zufall ihr ,dasein verdankt4 ,richtig ist hingegen1 da ,werner v4 ,siemens weder die ,dynamomaschine zu voller praktischer ,brauchbarkeit entwickelt1 noch den ganzen ,umfang ihrer industriellen ,nutzungsmglichkeit erkannt und mit der sonst bei ihm gewohnten ,energie zu verwirklichen gesucht hat4 ,sein ,gedanken- und ,arbeitskreis war doch wohl zu sehr von den ,problemen der ,schwachstromtechnik erfllt1 seine ,kraft zu sehr von der lebenslangen ,beschftigung mit ihr absorbiert1 als da er sich dem ,neuland der ,starkstromtechnik htte mit unverminderter ,schaffensfhigkeit zuwenden knnen4 ,dazu gehrte eine unverbrauchte ,frische1 eine ,jugend mit ,zukunftsaugen1 nicht der ,rest eines mit ,arbeit und ,gedanken berfllten ,lebens4 ,die praktische ,verwertbarkeit der ,dynamomaschine wurde gefrdert durch die ,einfhrung des sogenannten ,pacinottischen ,ringankers und des ,hefnerschen ,wickelungssystems 7,trommelanker71 aber erst ,gramme baute im ,jahre #ahfi die erste wirklich gut funktionierende und industriell brauchbare ,dynamomaschine1 die kontinuierlichen ,gleichstrom erzeugte4 ,werner v4 ,siemens hat selbstverstndlich als der bedeutende ,techniker und der klare ,kopf1 der er war1 erkannt1 da die neue ,erfindung eine groe ,tragweite besitze4 ,an seinen ,bruder ,wilhelm schrieb er schon im ,jahre #ahff3 ,die ,effekte der dynamo-elektrischen ,maschine mssen bei geeigneter ,konstruktion kolossale werden4 ,die ,sache ist sehr ausbildungsfhig und kann eine neue ra des ,elektromagnetismus anbahnen4 ,magnet-,elektrizitt wird billig werden und kann nun zur ,lichterzeugung1 fr elektrochemische ,zwecke1 ja selbst wieder zum ,betriebe von kleinen elektromagnetischen ,maschinen zum ,vorteil verwandt werden48 -- ,man sieht1 das sind ,worte1 in denen die hchsten ,erwartungen und ,hoffnungen sich widerspiegeln1 aber es ist merkwrdig1 die ,hand ,werner v4 ,siemens war bei den ,ausfhrungsmanahmen auf dem neuen1 als gewaltig erkannten ,gebiet nicht mehr so sicher1 fest und glcklich wie frher1 die ,phantasie arbeitete nicht mehr so hoffnungsfreudig und khn1 und die ,durchfhrung wirkt sozusagen kleiner als der ,gedanke4 ,wenn ,werner v4 ,siemens auch recht wohl erkannte1 da die ,erzeugung starker ,gleichstrme und groer ,strommengen fr die ,lichterzeugung von groer ,bedeutung sein werde1 so sah er doch auf diesem ,gebiete hauptschlich nur die uerlich pompse ,bogenlampe1 die in den #gj;er ,jahren erfunden worden war1 und fr die ,siemens ,halske in der ,hefner-,alteneckschen ,differential-,lampe ein besonders gutes ,modell besaen4 ,die unscheinbarere1 aber fr die elektrische ,beleuchtung viel wichtiger gewordene ,glhlampe lehnte ,siemens nicht gerade ab4 ,er lie sich1 als ,emil ,rathenau mit genialem ,blick die groartige ,zukunft dieser ,lampe erkannt hatte und zu ihrer ,einfhrung in ,deutschland die ,untersttzung der damals magebenden deutschen elektrotechnischen ,firma nachsuchte1 sogar ziemlich leicht von ihrem ,wert berzeugen1 aber seine ganze ,stellung zur ,glhlampe war doch mehr passiv4 ,sie mute ihm erst plausibel gemacht1 fast aufgedrngt werden4 ,er ri sie nicht an sich1 wie er vor #cj ,jahren den ,telegraphen an sich gerissen hatte4 ,auch von der gewaltigen quantitativen ,ausdehnungsfhigkeit der ,dynamomaschine machte er sich nicht das richtige ,bild4 ,als ,emil ,rathenau1 der in den ersten ,jahren seiner ,ttigkeit fr die ,edison-,gesellschaft die ,maschinen vertragsgem bei ,siemens ,halske bauen lassen mute1 von ,siemens bis dahin unerhrt groe ,maschinentypen verlangte1 sah ihn der groe ,konstrukteur verwundert1 und fast geringschtzig wie einen berspannten ,dilettanten an1 und sagte ihm3 ,gewi1 bauen kann ich ,ihnen solche ,maschinen1 aber gehen werden sie nicht48 ,emil ,rathenau lie die ,maschinen schlielich aber doch bauen1 und sie gingen nicht nur1 sondern es gingen auch noch solche1 neben denen sich seine ersten heute als ,zwerge ausnehmen wrden4 ,emil ,rathenau reichte als positiver ,techniker auch nicht entfernt an ,werner v4 ,siemens heran1 aber in diesen ,dingen und zu diesen ,zeiten hatte er den greren technischen ,weitblick4 ,auch im ,kaufmnnischen ging ,werner v4 ,siemens nicht ganz mit der aufkommenden neuen ,zeit mit1 wenngleich ein ,unternehmen1 wie das von ,siemens ,halske naturgem genug innere ,triebkraft und ,elastizitt besa1 um seine ,stellung -- allerdings hier und da nach einigem ,zaudern -- allen ,methoden der ,konkurrenz gegenber zu verteidigen1 und wo es nottat1 sich ihnen anzupassen4 ,einrosten lie diese ,firma ihren ,betrieb auch auf der ,hhe der ,entwicklung nicht1 lebendig blieb ihr ,geschft auch in der ,folgezeit1 aber das ,bahnbrechende ging doch in mancher ,hinsicht verloren4 ,das ,kmpfen wurde nicht verlernt1 aber doch das ,angreifen und ,erobern4 ,die ,zeiten1 in denen ,werner ,siemens nacheinander sechs ,auenseiterlinien gegen den englischen ,kabelring aufbot1 und immer eine neue ,linie begann1 wenn sich der ,ring mit der frheren verglichen hatte1 wichen ruhigeren ,perioden1 in denen nicht das ,erringen des ,besitzes1 sondern seine ,wahrung dem ,ganzen den ,stempel aufdrckte4 ,das lag sozusagen an der zunehmenden ,klassizitt81 in die sich ,werner v4 ,siemens hineinwuchs4 ,der ,grundzug seines ,wesens war ja nie loderndes ,temperament1 heie ,flamme gewesen1 wie sie manchmal auch ,graukpfe noch zu ,ausbrchen1 berraschungen1 ,neuerungen bringen mgen4 ,die ruhige ,wrme1 die gleichmige ,kraft1 die seiner ganzen ,natur eigen war1 gaben seinem reifen ,alter etwas ,zurckhaltendes1 in sich ,geschlossenes1 manchmal ,abweisendes4 ,eine gewisse -- wenigstens uere -- ,abkhlung war bei ,menschen seines ,schlages mit den zunehmenden ,jahren nicht zu vermeiden4 ,wir haben bereits frher einmal gesagt1 da ,werner v4 ,siemens in der ,mitte zwischen ,wissenschaft und ,technik stand und durch die eine die andere zu erobern trachtete4 ,in seinen spteren ,jahren suchte er immer tiefer von dem ,technischen in das ,wissenschaftliche vorzudringen1 und wie ernst seine ,wissenschaftlichkeit nicht nur war1 sondern auch von der ,zunft und ihren ,knigen genommen wurde1 zeigt sich darin1 da ,mnner wie ,magnus1 ,dove1 du ,bois und ,helmholtz ihm eng befreundet waren und ihn durchaus als ihresgleichen betrachteten4 ,du ,bois-,reymond sagte von ihm1 da er nach ,beanlagung und ,neigung in weit hherem ,mae der ,wissenschaft als der ,technik angehre und ,werner ,siemens war mit dieser ,charakteristik durchaus zufrieden4 ,er wurde philosophischer ,ehrendoktor1 ,mitglied der ,akademie der ,wissenschaften1 und war als solches nicht nur gentigt1 sondern auch gern bereit1 sich ber ,probleme der angewandten technischen ,wissenschaft hinaus1 auch mit rein naturwissenschaftlichen ,untersuchungen und ,arbeiten allgemeiner ,art zu beschftigen4 ,diese ,beschftigung und dieser ,umgang muten auch auf die kaufmnnische ,seite seiner ,ttigkeit zurckwirken4 ,er wurde als ,kaufmann sehr vornehm1 und als der alte ,kaiser ,wilhelm ihm durch die ,ernennung zum ,kommerzienrat eine ,ehre erweisen wollte1 bemerkte er ablehnend zu dem ,beauftragten des ,monarchen3 ,premierleutnant1 ,dr4 phil4 honoris causa und ,kommerzienrat vertrgen sich nicht1 das mache ja ,leibschmerzen48 -- ,es wre indes vllig falsch1 wenn man ,werner ,siemens1 wie dies hier und da geschehen ist1 kaufmnnische ,talente und ,neigungen absprechen wollte4 ,er besa sie in hohem ,mae1 wie sich schon in seiner ersten ,periode der technischen ,erfindungen1 fr die er mit groer ,geschftsgewandtheit noch als ,offizier sofort die richtige kaufmnnische ,ausnutzung zu finden wute1 hinlnglich gezeigt hat2 wie noch strker die sptere meisterhafte ,ausnutzung aller nationalen und internationalen ,kaufmannschancen bewies4 ,man vergleiche damit z4 ,b4 die ,weltfremdheit1 mit der ein ,gau auf jede kommerzielle ,verwertung seines ,telegraphen verzichtet hatte1 man vergleiche damit auch moderne ,erfinder1 wie ,nernst1 ,rntgen1 ,ehrlich usw41 die zwar -- im ,zeitalter der technischen ,ausnutzung -- sehr wohl verstanden1 ,industrielle fr ihre ,entdeckungen zu interessieren und ,kapital aus ihnen zu schlagen1 aber trotzdem ,gelehrte gewesen und geblieben sind4 ,werner ,siemens war -- das kann man auch seiner eigenen anders lautenden ,ansicht gegenber aufrecht erhalten -- im ,kerne seines ,wesens vor allem nicht nur praktischer ,techniker1 sondern auch praktischer ,kaufmann4 ,er beherrschte nicht nur die groen1 sondern auch die kleinen kaufmnnischen ,mittel und konnte nicht nur klug1 sondern auch gerissen sein4 ,erst nachdem er sich in diesen ,richtungen so weit ausgelebt hatte1 als es die ,bedingungen seiner ,zeit und seine ,veranlagung erlaubten1 gab er der dritten ,fhigkeit seiner reichen ,natur freie ,bahn1 die vielleicht nicht die innerste1 aber doch die innerlichste seines ,wesens war1 in der er am reinsten und klarsten zu einer ,vertiefung und ,sammlung seiner ,gedankenarbeit1 zu einem einheitlichen1 geschlossenen ,wissensbild1 zu einer ,klarheit ber sich1 die ,wurzeln und ,krfte seiner ,welt gelangen konnte4 ,diese ,verinnerlichung und ,veredelung seines ,wesens1 die gewi nur wenig mit ,akademikerstolz1 mit geschmeichelter ,eitelkeit des wissenschaftlich ,anerkannten zu tun hatte1 ehrt den ,menschen ,siemens gewi2 diese schlieliche seelische ,intensivierung ist keine geringe ethische ,leistung fr einen von ,hause aus praktisch veranlagten ,menschen1 dessen ,leben lange ,zeit im ,zeichen der uersten1 vielgestaltigsten ,expansion gestanden hatte4 ,dem industriellen ,kaufmann und seinem ,unternehmen hat sie naturgem nicht in gleicher ,weise zum ,vorteil gereicht4 ,die ,starkstromtechnik brachte bald das zu ,wege1 was in den ,zeiten der ,schwachstromtechnik -- wenigstens in ,deutschland -- nicht gelungen war4 ,es entstand neben ,siemens ,halske eine ganze ,reihe von ,unternehmungen1 die sich im industriellen ,grobetrieb der ,elektrotechnik zuwandten4 ,auf dem ,gebiete des ,telegraphen und des ,kabels hatten die ,verhltnisse so gelegen1 da zur ,grndung von ,betrieben1 die den ,bau von groen ,telegraphenlinien und ,kabelverbindungen fr fremde oder auch fr eigene ,rechnung unternehmen wollten1 umfangreiche ,kapitalien und eingehende ,erfahrungen ntig waren4 ,an solche ,aufgaben traute man sich in ,deutschland1 besonders angesichts des ,vorsprungs1 den ,siemens ,halske darin erworben hatten1 nicht heran4 ,fr die ,herstellung von ,apparaten1 ,instrumenten und ,materialien der ,schwachstromindustrie gengten aber kleinere ,mechanikerbetriebe1 die der grogewerblichen ,methoden entraten konnten1 da es auf die feinmechanische ,arbeit1 nicht auf die ,maschinentechnik ankam4 ,dies wurde mit einem ,schlage anders1 als die ,starkstromtechnik auf dem ,plane erschien4 ,dynamomaschinen1 elektrische ,lampen usw4 lieen sich nur in fabrikmigen ,betrieben herstellen4 ,hierzu waren aber weder -- wenigstens in der ersten ,zeit -- besonders groe ,kapitalien ntig1 noch war die weit berlegene ,konkurrenz lterer ,fabriken zu berwinden4 ,die ,firma ,siemens ,halske mute hier genau so von vorn anfangen1 wie alle anderen ,fabriken1 und es gab eine ganze ,menge von ,fachleuten1 die in der ,maschinentechnik ebenso groe1 vielleicht noch grere ,vorkenntnisse besaen1 als die ,ingenieure dieser ,firma4 ,gegen ,ende der #gj;er und ,anfang der #hj;er ,jahre entstanden infolgedessen mehrere elektrotechnische ,fabriken1 die sich vornehmlich der ,starkstromindustrie zuwandten4 ,von ihnen sind besonders zu erwhnen die ,elektrizittsgesellschaft vorm4 ,schuckert und die ,deutschen ,elektrizittswerke ,garbe1 ,lahmeyer ,co41 die spter in die ,kommanditges4 und schlielich in die ,elektrizitts-,aktiengesellschaft ,w4 ,lahmeyer ,co4 berfhrt wurde4 ,ihre ,entstehung hat mit der ,lichtelektrizitt1 die -- ihrerseits vorbereitet durch die ,konstruktion der ,dynamomaschine -- wiederum eine ,reihe weiterer ,unternehmungen wie die ,deutsche ,edison-,ges4 7,a4 ,e4 ,g471 die ,helios-,elektrizitts-,ges41 die ,elektrizitts-,akt4-,ges4 ,kummer ins ,leben rief1 noch nicht viel zu tun4 ,jene ,grndungen -- ,schuckert und ,lahmeyer -- beruhten hauptschlich auf der ,fabrikation von ,dynamomaschinen4 ,besonders die ,entwicklung der ,schuckertschen ,fabrik illustriert deutlich die ,bedeutung1 die die praktische ,ausgestaltung der ,dynamomaschine fr die geschftlichen ,aussichten neuer ,unternehmungen in der ,elektrizittsindustrie gehabt hat4 ,johann ,sigmund ,schuckert gehrt zu den interessanteren ,persnlichkeiten der deutschen ,elektrizittsindustrie1 und darum seien seinem ungewhnlichen ,lebens- und ,entwicklungsgang einige ,worte gewidmet4 ,schuckert hat keine ,ingenieurbildung erhalten1 sondern er stammte aus ganz einfacher ,mechanikerlaufbahn1 und ist in dieser ,hinsicht von allen bekannten ,persnlichkeiten der deutschen ,elektrizittsindustrie am meisten ,halske hnlich4 ,whrend dieser aber alles1 was er geworden ist1 seinem ,sozius ,siemens verdankte1 dessen fortreiende ,persnlichkeit den fr bescheidene ,verhltnisse ,geschaffenen ber die ihm sonst gesetzten ,grenzen hinaushob1 ohne ihn doch auf der erreichten ,hhe heimisch machen zu knnen1 besa ,schuckert die ,energien des ,auftriebs in sich selbst4 ,in einer mechanischen ,werksttte seiner ,vaterstadt ,nrnberg duldete es ihn nur gerade die drei ,lehrjahre4 ,dann ging er auf die ,wanderschaft durch eine ,reihe von greren deutschen ,stdten4 ,in ,berlin arbeitete er eine ,zeitlang im ,betriebe von ,siemens ,halske4 ,allmhlich brachte er es bis zum ,werkmeister1 die ,muestunden1 die ihm seine ,berufsarbeit lie1 zu seiner technischen ,fortbildung benutzend4 ,sein ,wandertrieb fhrte ihn schlielich nach ,amerika1 wo er auch bei ,edison ttig war4 ,im ,jahre #ahgc kehrte er nach ,nrnberg zurck1 wo er eine kleine ,werksttte errichtete und sich mit der ,reparatur von ,nhmaschinen und der ,herstellung von ,instrumenten und ,apparaten beschftigte1 die er zum ,teil selbst konstruierte oder verbesserte4 ,seine ,fabrikate verleugneten nicht den ,fachmann1 der die ,elemente der ,feinmechanik nicht nur technisch1 sondern auch handwerklich bis ins ,kleinste studiert hatte4 ,im ,jahre #ahge baute er seine erste ,dynamomaschine1 und die vorzglichen ,eigenschaften1 die sie besa1 schufen seinen ,erzeugnissen ,ruf1 seinem ,geschft die ,grundlage fr den ,aufschwung4 ,auch die ,bogenlampe und spter die ,glhlampe traten hinzu1 wodurch sich das ,unternehmen allmhlich zum greren elektrotechnischen ,etablissement auswuchs1 das in ,alexander ,wacker einen tchtigen ,kaufmann fand1 der die technische ,arbeit ,schuckerts so lange glcklich ergnzte1 als er sich nicht zu unbeherrschten ,experimenten hinreien lie4 ,in technischer und kaufmnnischer ,hinsicht richteten sich die meisten der damals neugegrndeten ,firmen bis zum ,beginn der #ij;er ,jahre noch immer nach dem ,vorbild von ,siemens ,halske1 die damals ihren ,vorrang noch unbestritten behaupteten4 ,sie begannen als offene ,handelsgesellschaften und sobald es galt1 ihnen eine straffere handelsrechtliche ,form zu geben1 bedienten sie sich der ,rechtsnatur der ,kommanditgesellschaft1 die auch ,siemens ,halske 7,inhaber ,werners ,bruder ,karl und ,werners ,shne ,arnold und ,wilhelm7 nach dem im ,jahre #ahij erfolgten ,austritt ,werner v4 ,siemens aus der ,firma gewhlt hatten4 ,erst spter1 als die ,a4 ,e4 ,g4 sich immer strker mit ihren neuen ,geschftsmethoden an die ,seite von ,siemens ,halske und an dieser vorbei in den ,vordergrund schob1 wurde auch fr die anderen ,unternehmungen der ,elektrizittsindustrie die ,aktiengesellschaft die gegebene ,form1 fr die sich ,emil ,rathenau schon bei der ,grndung seiner ,gesellschaft im ,jahre #ahhc ohne ,zgern1 und ohne an irgend welche ,vorbilder zu denken1 entschieden hatte4 ,selbst ,siemens ,halske konnten schlielich nicht umhin1 ihr ,unternehmen auch in dieser ,hinsicht ihrer jngeren ,konkurrenz anzupassen und wandelten im ,jahre #ahig ihre ,kommanditgesellschaft als letzte der groen ,elektrizittsfirmen in eine ,aktiengesellschaft um4 ,der ,typ ,rathenau hatte endgltig gesiegt4 ,werner v4 ,siemens1 der im ,jahre #ahib gestorben war1 hatte diesen ,umschwung allerdings nicht mehr erlebt4 ,ob er ihn gebilligt htte1 ist schwer zu sagen4 ,noch im ,jahre #ahhi1 als er seine ,lebenserinnerungen schrieb1 uerte er sich ber die ,frage der rechtlichen ,form von gewerblichen ,unternehmungen folgendermaen3 ,es fhrt mich dies auf die ,frage1 ob es berhaupt dem allgemeinen ,interesse dienlich ist1 da sich in einem ,staate groe ,geschftshuser bilden1 die sich dauernd im ,besitze der ,familie des ,begrnders erhalten4 ,man knnte sagen1 da solche groen ,huser dem ,emporkommen vieler kleineren ,unternehmungen hinderlich sind und deshalb schdlich wirken4 ,es ist das gewi in vielen ,fllen auch zutreffend4 berall1 wo der ,handwerksbetrieb ausreicht1 die ,fabrikation exportfhig zu erhalten1 wirken groe konkurrierende ,fabriken nachteilig4 berall dagegen1 wo es sich um die ,entwicklung neuer ,industriezweige und um die ,erffnung des ,weltmarktes fr schon bestehende handelt1 sind groe zentralisierte ,geschftsorgane mit reichlicher ,kapitalansammlung unentbehrlich4 ,solche ,kapitalansammlungen lassen sich heutigen ,tages fr bestimmte ,zwecke allerdings am leichtesten in der ,form von ,aktiengesellschaften herbeifhren1 doch knnen diese fast immer nur reine ,erwerbsgesellschaften sein1 die schon statutenmig nur die ,erzielung mglichst hohen ,gewinnes im ,auge haben drfen4 ,sie eignen sich daher nur zur ,ausbeutung von bereits vorhandenen1 erprobten ,arbeitsmethoden und ,einrichtungen4 ,die ,erffnung neuer ,wege ist dagegen fast immer mhevoll und mit groem ,risiko verknpft1 erfordert auch einen greren ,schatz von ,spezialkenntnissen und ,erfahrungen1 als er in den meist kurzlebigen und ihre ,leitung oft wechselnden ,aktiengesellschaften zu finden ist4 ,eine solche ,ansammlung von ,kapital1 ,kenntnissen und ,erfahrungen kann sich nur in lange bestehenden1 durch ,erbschaft in der ,familie bleibenden ,geschftshusern bilden und erhalten4 ,so wie die groen ,handelshuser des ,mittelalters nicht nur ,geldgewinnungsanstalten waren1 sondern sich fr berufen und verpflichtet hielten1 durch ,aufsuchung neuer ,verkehrsobjekte und neuer ,handelswege ihren ,mitbrgern und ihrem ,staate zu dienen1 und wie dies ,pflichtgefhl sich als ,familientradition durch viele ,generationen fortpflanzte1 so sind heutigen ,tages im angebrochenen naturwissenschaftlichen ,zeitalter die groen technischen ,geschftshuser berufen1 ihre ganze ,kraft dafr einzusetzen1 da die ,industrie ihres ,landes im groen ,wettkampfe der zivilisierten ,welt die leitende ,spitze1 oder wenigstens den ihr nach ,natur und ,lage ihres ,landes zustehenden ,platz einnimmt48 ,man sieht also1 ,werner v4 ,siemens fhlt das ,bedrfnis1 sich und seinen ,typus des groindustriellen ,geschftshauses noch nach zwei ,seiten hin zu verteidigen1 einmal gegenber dem von ihm berwundenen ,handwerksbetrieb1 den er zur ,zeit seiner ,anfnge in ,deutschland noch als den herrschenden vorgefunden hatte1 ferner gegenber dem ,aktienbetrieb1 der damals schon im ,begriff war1 seinen ,typus zu berwinden4 ,inzwischen hat sich gezeigt1 da die ,nachteile1 die er den ,aktiengesellschaften zuschreibt1 nmlich die ,notwendigkeit1 hohe ,gewinne zu erzielen und auszuschtten1 dieser ,rechtsform zwar anhaften knnen1 aber nicht anzuhaften brauchen4 ,es gibt ,aktiengesellschaften1 die ,gewinne ebenso zurckzuhalten und im ,betriebe weiterarbeiten zu lassen verstehen1 wie ,privathuser4 ,man braucht gar nicht einmal an die ,friedrich ,krupp ,akt4-,ges41 an die ,thyssenschen1 ,hanielschen ,unternehmungen und an viele andere zu denken1 deren ,aktien sich in einer ,hand oder in den ,hnden einer geschlossenen ,gruppe befinden4 ,wir wissen jetzt1 da auch die eigentlichen ,aktiengesellschaften1 die nicht ,privathuser in ,aktiengesellschaftsform1 sondern republikanische ,gebilde mit zersplittertem ,aktienbesitz sind1 die ,nachteile1 die ihnen ,werner v4 ,siemens zuschreibt1 sehr wohl vermeiden und ber das jeweilige ,aktionrinteresse hinaus bei zweckentsprechender ,verwaltung eine solide ,innenkultur treiben knnen4 ,diesen ,beweis hat kein anderer so glnzend erbracht1 wie der zweite groe technische ,kaufmann der deutschen ,elektrizittsindustrie3 ,emil ,rathenau4 ,fnftes ,kapitel ,licht ,emil ,rathenau benutzte1 wie wir schon gehrt haben1 die ,zeit zwischen seinen beiden ,arbeitsperioden viel zu ,reisen1 die teils der ,unterrichtung1 teils der ,erholung dienten4 ,auch der schwankende ,gesundheitszustand seines zweiten ,sohnes ,erich1 der seit einer schweren ,erkltung1 die er sich auf dem ,eise zugezogen hatte1 an einer ,herzkrankheit litt1 veranlate die ,familie1 hufig ,kurorte und ,bder aufzusuchen4 ,es mag vielleicht nur ein eigenartiger ,zufall sein1 da ,emil ,rathenau1 ebenso wie er sich die entscheidenden ,anregungen fr neue ,phasen seiner beruflichen ,ttigkeit auf ,reisen holte -- in ,england1 von den ,weltausstellungen in ,philadelphia und ,paris --1 auch die wichtigsten persnlichen ,beziehungen auf ,reisen anknpfte4 ,die ,ausnutzung solcher ,zuflle1 in mancher ,hinsicht mglicherweise auch die geeignete ,prdisposition fr ihre ,herbeifhrung1 ist aber doch zweifellos von der ,reisestimmung8 begnstigt worden4 ,die grere ,freiheit und ,leichtigkeit der vernderten ,atmosphre1 die ,losgebundenheit von der latenten ,trgheit1 in die auch dieser ,arbeiter trotz aller in ihm wirkenden ,energien des ,gedankens und der ,tat ebenso wie andere ,mitglieder seiner ,familie gelegentlich verfallen konnte1 wenn sein ,leben sich in gewohnten ,gleisen ohne zwingende ,arbeitsntigung hinspann1 erfrischten und verjngten ihn1 hoben seine ,entschlukraft und sein ,selbstvertrauen4 ,geistige ,luftvernderung8 ist ihm stets sehr gut bekommen1 so wenig auch fr ihn ein dauernder ,ortswechsel denkbar war4 ,wir werden spter sehen1 da ,emil ,rathenau die finanzielle ,beihilfe zur ,grndung seiner ,deutschen ,edison ,gesellschaft einer zuflligen ,begegnung in ,bad ,langenschwalbach verdankte4 ,auch die ,anknpfung nherer ,beziehungen zu ,werner v4 ,siemens1 die so wichtig fr ihn werden sollten1 vollzog sich auf einer ,schweizer ,reise4 ,kennen gelernt hatte ,rathenau den ,altmeister der deutschen ,elektrizitt1 wie wir schon berichteten1 bereits lange vorher1 als er noch ,besitzer der ,maschinenfabrik ,webers war4 ,am ,anfang der #gj;er ,jahre hatte ,emil ,rathenau mit ,siemens1 ,schwartzkopff und anderen der kleinen ,vereinigung ,berliner ,fabrikanten angehrt1 die durch patriarchalische ,wohlfahrtseinrichtungen1 wie den ,bau von ,arbeiterhusern gehofft hatten1 der jungen sozialdemokratischen ,bewegung den ,wind aus den ,segeln nehmen zu knnen4 ,die ,bekanntschaft war damals aber nur ziemlich oberflchlicher ,art gewesen4 ,zwischen dem berhmten technischen ,industriellen und dem bescheidenen jungen ,fabrikbesitzer war es zu einem nheren ,verkehr nicht gekommen4 ,immerhin war die frhere ,beziehung dazu hinreichend1 da sich ,werner v4 ,siemens des damaligen ,vereinsgenossen erinnerte1 als dieser auf der ,rckreise vom ,engadin in ,bad ,alveneu mit ihm zusammentraf4 ,nach dem ,mittagessen entspann sich eine zunchst wohl konventionell einsetzende1 dann allmhlich wrmer werdende ,unterhaltung4 ,man errterte die ,mglichkeiten des damals aufkommenden elektrischen ,lichts4 ,rathenau1 der gerade ber ,zukunftsprobleme zndend zu sprechen wute1 beklagte die ,rckstndigkeit ,berlins in der elektrischen ,beleuchtung gegenber ,paris1 wo die ,avenue de l'opra und die ,place de la ,concorde jeden ,abend im ,glanz von ,jablochkoff-,kerzen erstrahlten4 ,emil ,rathenau1 der sich -- wie wir wissen -- vorbergehend selbst mit dem ,plan1 die ,jablochkoff-,patente fr ,deutschland zu erwerben1 beschftigt1 die ,idee aber bald wieder fallen gelassen hatte1 warf die ,bemerkung hin1 da die ,leipziger ,strae mit ,hefner-,altenecks ,differential-,lampen beleuchtet1 die franzsische ,hauptstadt in ,schatten stellen wrde4 ,werner v4 ,siemens gefiel die ,anregung1 vielleicht schmeichelte sie ihm auch nur1 und er lud ,rathenau ein1 in ,berlin weiter darber zu sprechen4 ,bei seinem ,besuch begleitete er ,rathenau zur ,tr des ,chefkonstrukteurs1 mit dem ,rathenau persnlich bekannt war1 seitdem er fr die erste von ,siemens ,halske konstruierte elektrische ,scheinwerferanlage die ,dampfmaschine geliefert hatte4 ,hefner-,alteneck1 der merkwrdigerweise seiner eigenen ,erfindung nur eine beschrnkte praktische ,entwickelung zuzutrauen schien1 fragte ,rathenau skeptisch1 ob ihm der ,alte gesagt htte1 wie er die ,aufgabe zu lsen denke oder ob er selbst es wisse4 ,ihm sei das ,problem schleierhaft4 ,hefner-,alteneck dachte bei diesem ,ausspruch vielleicht noch mehr als an die technische ,schwierigkeit der ,anlage an die schwer zu berwindende ,konkurrenz der ,gasbeleuchtung1 die bereits im ,jahre #ahhj1 bei einem ,versuch1 den ,pariser ,platz mit ,bogenlampen zu beleuchten1 hervorgetreten war4 ,die probeweise hergestellte ,anlage war damals nicht zur ,ausfhrung gekommen1 weil die ,gasfachleute das neue elektrische ,licht wirksam zu bertrumpfen in der ,lage gewesen waren4 ,mit etwas bitterer ,selbstironie hatte ,hefner-,alteneck damals bemerkt1 da es zu den guten ,eigenschaften des elektrischen ,lichtes gehrte1 berall da1 wo es sich auch nur von ferne blicken lasse1 zu einer mchtigen ,gasbeleuchtung die ,veranlassung zu bieten4 ,da der ,gedanke ,rathenaus1 die ,leipziger ,strae mit ,differentiallampen zu beleuchten1 brigens doch nicht so ganz aus der ,welt lag1 zeigte sich etwa #a ,jahre spter4 ,damals -- im ,herbst #ahhb -- fhrten ,siemens ,halske nach einem kurzen ,versuche mit einer ,glhlichtbeleuchtung in der ,kochstrae eine ,bogenlampenbeleuchtung in der ,leipziger ,strae durch4 ,beide fanden aber keinen so rechten ,anklang beim ,publikum4 ,das ,glhlicht in der ,kochstrae imponierte infolge der noch unentwickelten ,lampen1 die sich mit ihrem roten ,licht kaum vom ,gas unterschieden1 nur wenig1 das ,bogenlicht in der ,leipziger ,strae1 das von #d ,deutzer ,gasmaschinen zu je #ab ,,ps erzeugt wurde1 stellte sich1 trotzdem mit der verwendeten ,gasmenge die zehnfache ,lichtwirkung wie beim reinen ,gaslicht erzielt wurde1 sehr teuer1 denn die ,lampenbrennstunde kam auf #ch ,pfennige zu stehen4 ,rathenau1 der die ,unvollkommenheit der ,siemensschen ,versuche nicht verkannte1 sprach damals die berzeugung aus1 da trotz alledem der ,sieg des elektrischen ,lichts in der ,straenbeleuchtung nicht ausbleiben werde4 ,die ,mglichkeit1 mit ,siemens ,halske an der elektrischen ,beleuchtung ,berlins zu arbeiten1 war jedenfalls nach jenem ,besuch bei ,werner ,siemens1 der sich nur halbinteressiert gezeigt hatte1 und bei ,hefner-,alteneck1 der ,rathenau -- zum ,teil vielleicht aus einem ,konkurrenzgefhl heraus -- vllig abgewiesen hatte1 vorerst erledigt4 ,sie stellte fr ihn aber nicht den einzigen oder auch nur den besten ,weg dar1 auf dem er sich dem ,gebiet der elektrischen ,beleuchtung nhern konnte4 ,dazu war er -- die groe ,zukunft der ,lichtelektrizitt erkennend -- fest entschlossen4 ,war es nicht die ,differentiallampe1 die er ,siemens gegenber wohl nur vorgeschlagen hatte1 weil er so am schnellsten dessen mchtige ,untersttzung zu finden hoffte1 so war es ein anderer ,typus4 ,diesen fand er mit divinatorischer ,sicherheit auf der ,pariser ,elektrizitts-,ausstellung im ,jahre #ahha1 wo ,thomas ,alva ,edison sich eben anschickte1 sein neues ,beleuchtungssystem1 in dessen ,mittelpunkt als ,hauptstck die ,kohlenfadenlampe stand1 der europischen ffentlichkeit vorzufhren4 ,bevor wir uns der ,edisonschen ,erfindung und ihrer umwlzenden ,bedeutung fr die ,lichtelektrizitt zuwenden1 wollen wir einen kurzen ,rckblick auf die frheren ,versuche auf dem ,gebiete des elektrischen ,lichts werfen4 ,die erste -- allerdings nicht praktisch gewordene -- ,verwendung der ,elektrizitt zur ,erzeugung von ,licht ist sehr frh erfolgt1 lange bevor der elektrische ,telegraph1 der doch mehr als ein ,menschenalter vor dem elektrischen ,licht die ,welt eroberte1 entdeckt worden war4 ,der berhmte englische ,chemiker ,humphry ,davy stellte im ,jahre #ahjh1 also nur #ah ,jahre nach der ,entdeckung ,galvanis1 den fundamentalen1 fr seine eigene wissenschaftliche ,leistung allerdings nur nebenschlichen ,versuch an1 der unter dem ,namen des elektrischen ,lichtbogens berhmt geworden ist und die ,grundlage fr das ,verfahren der ,bogenlichterzeugung bildet4 ,davy hatte zwei zugespitzte ,kohlenstbchen mit den ,polen einer galvanischen ,kette verbunden1 und beobachtete1 da zwischen den ,spitzen eine leicht gebogene ,flamme entstand1 wenn man die vorher in ,berhrung gebrachten ,kohlenspitzen vorsichtig auseinanderzog4 ,von da bis zur ,anwendung der ,bogenlampe in der ,praxis war aber ein weiter ,weg4 ,solange man auf ,schwachstrom angewiesen war1 kam man ber vereinzelte ,versuche nicht hinaus1 als gebruchliches ,beleuchtungssystem wollte die ,bogenlampe nicht ,fu fassen4 ,im ,jahre #ahdf wurde die ,lampe1 der potenzierte ,mondschein81 wie man sie damals nannte1 bei der ,erstauffhrung der ,meyerbeerschen ,oper ,der ,prophet8 in ,paris als ,bhnenbeleuchtung benutzt4 ,als ,straenbeleuchtung erschien das neue ,licht zu grell und augenschdlich84 ,diese ungnstigen ,eigenschaften verbunden mit einer noch ziemlich starken ,unzuverlssigkeit des ,lichtes1 lieen den ,versuch einer ,straenbeleuchtung1 den ,jacobi im ,jahre #ahej in ,petersburg machte1 scheitern4 ,dagegen erwies es sich gerade der genannten ,eigenschaften wegen als besonders geeignet fr ,leuchtturmlicht4 ,und besonders nachdem der berhmte englische ,elektro-,physiker ,faraday zum wissenschaftlichen ,berater der ,korporation1 die die ,instandhaltung des gesamten englischen ,leuchtturmwesens zur ,aufgabe hatte1 ernannt worden war1 fand das ,bogenlicht ausgedehnte ,anwendung bei ,leuchttrmen4 ,dabei bediente sich ,faraday aber als ,kraftquellen nicht mehr groer galvanischer ,batterien1 wie das bei den frheren ,versuchen 7auch in ,st4 ,petersburg7 geschehen war1 sondern von ihm hergestellter magnetelektrischer ,maschinen1 die nach dem von ,faraday entdeckten ,prinzip der ,induktion hergestellt worden waren4 ,diese ,maschinen1 bei denen die induzierende ,wirkung durch die ,kraft permanenter ,stahlmagnete hervorgerufen wurde1 arbeiteten indes trotz ihrer ,gre und im ,verhltnis zu ihrer ,gre wie ihren ,kosten sehr unkonomisch1 so da sich ihre ,verwendung fr ,zwecke1 in denen andere1 billigere ,beleuchtungsarten zur ,verfgung standen und nicht besonders starke ,einzellichter bentigt wurden1 verbot4 ,erst die ,erfindung des dynamoelektrischen ,prinzips1 bei dem sich die induzierenden ,magnete und der erzeugte ,strom gegenseitig verstrkten1 und die hieraus folgende schnelle ,entwickelung immer vollkommenerer ,dynamomaschinen schufen hierin ,wandel4 ,es scho bald eine groe ,anzahl von ,bogenlampen-,konstruktionen aus dem ,boden4 ,das ganze ,system krankte aber noch an dem ,nachteil1 da fr jede ,lampe eine besondere ,dynamomaschine als ,kraftquelle bentigt wurde1 was das ,bogenlicht als ,beleuchtung dem aus zentralen ,kraftquellen gespeisten ,gas unterlegen machte4 ,die erste ,erfindung1 nach der aus einer ,maschine mehrere ,stromkreise gespeist werden konnten1 ging von ,jablochkoff aus1 von dessen ,lampen wir bereits mehrfach1 unter anderem zum ,beginn dieses ,kapitels gesprochen haben4 ,das ,pariser ,warenhaus ,louvre8 wurde zuerst mit ,jablochkoff-,kerzen erleuchtet1 es folgten mehrere ffentliche ,pltze und ,straen in ,paris1 darunter die ,avenue de l'opra1 deren strahlendes ,licht ,emil ,rathenau als ,berliner ,lokalpatriot in ,gegensatz zu der rckstndigen ,beleuchtung seiner ,vaterstadt gestellt hatte4 ,zur ,krafterzeugung fr diese eine kurze ,strae waren damals noch drei ,zentralstationen notwendig4 ,kurze ,zeit spter1 im ,jahre #ahgh1 konstruierte ,hefner-,alteneck die nach ihm benannte ,differentiallampe1 deren ,prinzip von ,werner ,siemens herrhrt4 ,hier wurde derselbe ,erfolg der ,speisung mehrerer ,lampen aus einer ,kraftquelle solider und vollkommener erreicht als bei ,jablochkoff1 wobei die ,differentiallampe auch durch andere ,verbesserungen1 wie die ,verwendung der sogenannten ,dochtkohlen1 reineres ,licht usw4 ausgestaltet worden war4 ,dennoch war man1 wie wir gesehen haben1 im ,hause ,siemens ,halske nicht so wagemutig und unternehmend wie in ,paris1 was die ,beleuchtung von ffentlichen ,straen mit ,bogenlampen anlangt4 ,werner ,siemens stand derartigen neuen ,problemen passiver gegenber als den ,erfindungen seiner ,jugendzeit1 und dem ,konstrukteur ,hefner-,alteneck fehlte bei aller ,tiefe und ,grndlichkeit der technischen ,anschauung doch der ,feuergeist und die ,einbildungskraft des groen ,erfinders4 ,man beschrnkte sich zunchst auf die ,beleuchtung von ,hallen1 ,innenrumen usw4 und der ,gedanke der zentralen ,kraftstation auch in der primitivsten ,form war den vorsichtigen ,technikern der ,firma ,siemens ,halske noch schleierhaft84 ,die groe ,belebung sollte der ,industrie des elektrischen ,lichtes aber nicht von der ,bogenlampe1 sondern von der ,glhlampe kommen4 ,die ,bogenlampe war bei ihrer groen ,intensitt und ,lichtstrke nur fr die ,beleuchtung von ,straen und groen ,innenrumen zu verwenden1 nicht fr die ,erhellung von ,wohnrumen4 ,ihr ,licht brannte -- namentlich in der ersten ,zeit -- flackerig und unregelmig und sie sonderte verhltnismig viel ,kohlenru ab4 ,experimentelle ,versuche mit der ,glhlampe sind gleichfalls schon sehr frh angestellt worden4 ,das ,prinzip bestand darin1 ,kohlen oder ,metalle in luftleer gemachtem ,raume so zu erhitzen1 da sie leuchteten1 ohne zu verbrennen4 ,als im ,jahre #ahei ,c4 ,g4 ,farmer in ,newport sein ,haus mit #db ,platinfaden-,lampen beleuchtete1 war dies nicht der erste1 wohl aber der erste grere ,versuch dieser ,art4 ,eine weitere ,ausdehnung der ,erfindung scheiterte auch hier daran1 da groe galvanische ,batterien1 auf die man vorlufig als ,kraftquellen angewiesen blieb1 sehr teuer herzustellen waren und trotzdem eine fr praktische ,zwecke nur beschrnkte ,kraftmenge lieferten4 ,im ,groen gelang erst ,thomas ,alva ,edison1 dem ,verbesserer des ,mikrophons -- unter ,benutzung von ,dynamomaschinen -- die ,herstellung und ,verwendung von ,glhlampen4 ,in seinem ,laboratorium zu ,menlo-,park1 einem ,vorort von ,new ,york1 begann ,edison im ,jahre #ahgh1 angeregt durch den ,anblick der ersten ,bogenlampe1 die er sah1 und deren ,mngel er bei aller ,bewunderung sofort erkannte1 mit ,hilfe eines ,kreises von ,assistenten und ,schlern die systematische ,arbeit an der ,glhlampe1 die er trotz aller anfnglichen ,fehlschlge mit groer ,zhigkeit fortsetzte4 ,es ist eigentmlich1 da ,edison seine ersten ,versuche nicht mit ,kohlenfden1 sondern mit ,metallfden machte1 zu denen ja die ,glhlampenindustrie in neuerer ,zeit schlielich nach dem ,umwege ber die ,kohlenfadenlampe wieder zurckgekehrt ist4 ,damals miglckten die #ac ,monate lang fortgefhrten ,versuche mit ,platindrhten1 mit ,platin-,iridiumdrhten und anderen ,metallen1 weil es nicht gelingen wollte1 die ,drhte bei gengender ,erhitzung unschmelzbar zu machen4 ,versuche1 die ,drhte mit ,oxyden zu umwickeln1 lieen eine ,lampe mit hoher ,widerstandsfhigkeit entstehen1 aber solche ,lampen erlitten bald ,kurzschlu4 ,durch einen ,zufall kam ,edison auf die ,idee1 ,kohlenfden zu benutzen4 ,das ,experiment glckte mit verkohlten ,baumwollfden1 aber die ,brenndauer der ,lampe war noch nicht lang genug4 ,es dauerte noch einige ,zeit1 ehe er den geeigneten ,stoff zur ,herstellung der ,kohlenfden in den ,bambusfasern gefunden hatte4 ,mit der ,erzeugung der ,lampe1 auf die ,edison bald in ,amerika und ,europa ,patente nahm1 war aber nur der ,keim der neuen ,beleuchtungsart gefunden4 ,fr das ihm im ,januar #ahhj erteilte amerikanische ,patent auf die ,glhlampe hat ,edison folgende ,beschreibung seiner ,erfindung geliefert3 ,ich1 ,thomas ,alva ,edison1 von ,menlo ,park1 ,new-,jersey1 ,vereinigte ,staaten von ,amerika1 habe eine ,verbesserung an elektrischen ,lampen und in der ,methode der ,fabrikation dieser ,lampen erfunden1 die ich im ,folgenden einzeln beschreibe3 ,das ,objekt dieser ,erfindung ist die ,herstellung elektrischer ,lampen mit weiglhendem ,licht1 die einen so starken ,widerstand leisten1 da sie die praktische ,verteilung des elektrischen ,lichtes gestatten4 ,die ,erfindung beruht auf einem ,licht spendenden ,krper von verkohltem ,draht1 der dergestalt gedreht ist1 da er dem ,durchgang des elektrischen ,stromes hohen ,widerstand leistet und gleichzeitig nur eine geringe ,oberflche fr die ,ausstrahlung darbietet4 ,die ,erfindung besteht ferner in der ,verwendung von ,brennern von groer ,widerstandskraft in einem nahezu vollkommenen ,vakuum1 die das ,oxydieren und eine ,beschdigung des ,konduktors durch die ,luft verhindern4 ,der so durch ,platindrhte in die evakuierte ,birne geleitete ,strom wird im ,glas verschlossen4 ,die ,erfindung umfat ferner die ,methode der ,herstellung von ,konduktoren aus ,kohlenstoff von hoher ,widerstandskraft1 damit sie imstande sind1 ein weies ,glhlicht zu liefern4 ,vordem hat man weies ,glhlicht von ,kohlenstiften mit ein bis vier ,ohm ,widerstand erhalten und in verschlossenen ,gefen gehabt1 worin die ,luft durch ,gase ersetzt war1 die sich chemisch nicht verbinden4 ,die ,leitungsdrhte sind immer stark gewesen1 so da ihre ,widerstandskraft manchmal geringer als jene des ,brenners ist4 berhaupt waren die ,versuche frherer ,arbeiter darauf gerichtet1 den ,widerstand des ,kohlenstifts zu vermindern4 ,die aus dieser ,praxis erwachsenden ,nachteile sind1 da eine ,lampe mit nur ein bis vier ,ohm ,widerstand in groer ,anzahl zu vielfachem ,bogenlicht nicht ohne ,verwendung von ,konduktoren von enormen ,dimensionen zu benutzen ist1 sowie da wegen des geringen ,widerstands der ,lampe1 die ,leitungsdrhte stark und die ,konduktoren gut sein mssen1 und eine ,glaskugel nicht dicht gehalten werden kann1 wo die ,drhte eingeleitet und fest verbunden sind4 ,deshalb verzehrt sich der ,kohlenstift1 weil stets ein vollkommenes ,vakuum vorhanden sein mu1 um den ,kohlenstift dauerhaft zu erhalten1 besonders wenn dieser nur klein ist und hohen elektrischen ,widerstand leistet4 ,die ,verwendung von ,gas in dem ,empfnger fhrt bei dem ,luftdruck1 wiewohl dieser die ,kohle nicht angreift1 in kurzer ,zeit zur ,zerstrung1 entweder durch das ,ausfegen durch die ,luft1 oder durch die von dem rapiden ,durchstrmen des ,gases ber die nur lose verbundene1 noch erhitzte ,oberflche der ,kohle erzeugte ,reibung4 ,die ,methode habe ich umgestaltet4 ,ich habe gefunden1 wie selbst ein gut verkohlter ,baumwollfaden in einer verschlossenen ,glasbirne1 woraus die ,luft bis auf ein ,millionstel gepumpt ist1 dem ,durchgang des ,stromes #ajj-ejj ,ohm ,widerstand leistet1 und da er auch bei sehr hoher ,temperatur durchaus aushlt4 ,ferner1 da1 wenn der ,faden als ,spirale gedreht und verkohlt ist1 oder wenn die ,fasern gewisser ,pflanzen1 die einen ,rckstand von ,kohle aufweisen1 nach ,erhitzung in einem geschlossenen ,raum gedreht werden1 sie bis zu #bjjj ,ohm ,widerstand leisten1 ohne zur ,ausstrahlung einer greren ,oberflche als drei ,sechzehntel eines ,zolls zu bedrfen4 ,baumwoll- und ,leinenfaden habe ich verkohlt probiert1 ,holzsplitter1 auf verschiedene ,weise gedrehte ,papiere1 auch ,lampenru1 ,graphit und ,kohle in der verschiedensten ,weise mit ,teer gemischt und daraus ,drhte von verschiedener ,lnge und ,strke gedreht48 ,mit der bloen ,konstruktion der ,glhlampe begngte sich indes ein ,mann der praktischen ,ausnutzung wie ,edison nicht4 ,er glaubte seine ,arbeit nicht eher beendigen zu knnen1 als bis er ein bis ins ,kleinste durchkonstruiertes1 alle ,erfordernisse der praktischen ,nutzbarkeit bercksichtigendes ,beleuchtungssystem fertiggestellt hatte4 ,die ,hauptstcke waren die ,glhlampe und die nach damaligen ,begriffen riesige ,stromerzeugungsmaschine 7im ,volksmund ,jumbo genannt71 ein sogenannter ,schnellufer8 von #aej ,,ps4 ,die ,verbindung zwischen beiden hatte ein mit allen ,finessen feinmechanischer ,inspiration ausgedachtes und ausgefhrtes ,netz von ,apparaten zu schaffen4 ,emil ,rathenau1 der das ,ganze auf der ,pariser ,ausstellung sah1 schilderte den ,eindruck folgendermaen3 ,edisons ,beleuchtungssystem war bis in die ,einzelheiten so genial erdacht und sachkundig durchgearbeitet1 da man meinte1 es sei in unzhligen ,stdten jahrzehntelang erprobt gewesen4 ,weder ,fassungen1 ,umschalter1 ,schmelzsicherungen1 ,lampentrger noch andere zur ,installation gehrige ,gegenstnde fehlten1 und die ,stromerzeugung1 die ,regulierung1 die ,leitungen mit ihren ,abzweigen1 ,hausanschlssen1 ,elektrizittsmessern usw4 waren mit staunenswertem ,verstndnis und unvergleichlichem ,genie durchgebildet48 ,dem ,eindruck1 wie ihn ,rathenau hier #bg ,jahre nach dem auslsenden ,erlebnis schilderte1 ist wohl1 wie wir das schon in einem anderen ,falle feststellen zu knnen glaubten1 ein gewisser ,schu retrospektiver ,phantasie beigemischt4 ,so urteilte nicht der unmittelbar ,erlebende1 sondern der ,zurckschauende1 der inzwischen eine lange ,periode der ,entwickelung1 ,durchbildung und ,vervollkommnung mit angesehen und sein ganzes ,leben und ,tun mit ihr so identifiziert hatte1 da er die ,fhigkeit zur historischen ,kritik vielleicht nicht mehr in vollem ,mae besa4 ,gewi1 ,rathenau1 dem die ,gabe in seltenem ,mae zu eigen war1 eine ,erfindung -- auch wenn sie nur in ihrer ,urzelle vorlag -- mit blitzschneller ,prophetie bis zu ihrer hchsten ,vollendung zu ,ende zu denken1 hat in ,paris in dem ,edisonlicht mehr gesehen als alle anderen1 vielleicht sogar mehr als der ,erfinder selbst4 ,er war berhaupt wohl der einzige1 der die ganze ,zukunftskraft der ,erfindung erfate1 wie er denn auch derjenige gewesen ist1 der am meisten zu ihrer ,ausbildung getan hat4 ,seine ,tat war vom technischen ,standpunkt aus betrachtet keine primre1 sondern eine zweithndige81 aber technisch doch keine ,epigonenleistung und praktisch direkt von schpferischer ,prgung4 ,um dies zu verstehen1 mu man sich vergegenwrtigen1 da der allgemeine ,eindruck des ,edisonlichts in ,paris durchaus nicht einhellig und mit dem ,rathenaus identisch war4 ,es gab gewi genug ,leute1 die von der neuen ,erfindung fasziniert waren1 ohne doch ihren ganzen ,zukunftswert zu erfassen4 ,es gab auch wieder andere1 die khl blieben und das ,glhlicht -- ohne seinen praktischen ,wert ganz zu verneinen -- weit hinter das ,bogenlicht stellten4 ,es fehlte aber auch schlielich nicht an ,fachleuten1 die die ganze ,geschichte fr ,humbug1 fr eine ,spielerei erklrten4 ,so hielt ein namhafter ,techniker im ,saal der ,ausstellung einen wissenschaftlichen ,vortrag1 in dem er die ,edisonsche ,erfindung mit ,ironie abtat und am ,schlu die ,behauptung aufstellte1 da in ,paris eine ,edisonsche ,glhlichtanlage zum ersten1 aber wohl auch zum letzten ,male im ,betrieb gewesen sei4 ,derartige ,aussprche knnen heute nur noch komisch wirken4 ,immerhin war die ,edison-,beleuchtung -- das sollte gerade ,rathenau in den ersten ,jahren1 als er sich praktisch mit ,installationen befate1 erfahren -- keineswegs so vollkommen1 wie er sie rckschauend geschildert hat4 ,sie litt vielleicht nicht in der ,anlage1 wohl aber in der ,durchfhrung an groen ,mngeln und ,unvollkommenheiten4 ,edison ist stets mehr ein genialer ,experimentierer1 ein origineller ,erfinder1 als ein systematischer ,forscher1 ein exakter ,konstrukteur gewesen4 ,diesen ,stempel trug auch seine ,pariser ,glhlichtanlage1 und alles was er in derselben ,art bereits in ,amerika gemacht hatte1 deutlich an der ,stirn4 ,besonders die ,maschinen waren nicht gut konstruiert1 und noch schlechter ausgefhrt4 ,es war alles mehr empfunden1 als genau errechnet2 die ,mae der ,spannungen und ,belastungen usw4 waren in ziemlich primitiver empirischer ,weise gewhlt1 sozusagen nach dem ,gefhl4 ,man hielt sich an eine ,schablone1 die man bei den ersten ,versuchen gefunden hatte und war zufrieden1 wenn sie halbwegs stimmte4 ,den ,grundsatz ,probieren geht ber ,studieren8 hat auch die ,arbeit des ,autodidakten ,edison trotz ihrer genialen ,faktur nicht verleugnet4 ,gewi leidet jede groe ,erfindung unter derartigen anfnglichen ,unvollkommenheiten der ,ausfhrung und des ,details1 aber es ist sehr fraglich1 ob die damalige amerikanische ,elektrotechnik imstande gewesen wre1 sie so schnell zu beseitigen1 wie dies ,rathenau spter tat4 ,jedenfalls waren derartige ,mngel in ,paris vorhanden1 und whrend ein technisch-kritisches ,genie wie ,rathenau ber diese leicht zu beseitigenden ,nebenschlichkeiten hinwegblickte und nur den genialen ,kern der ,idee und den guten ,grundzusammenhang der ganzen ,anlage sah1 blieben kleinere ,geister1 weniger scharfe ,augen an den mangelhaften uerlichkeiten haften und erschpften ihre ,kritik an ihnen4 -- ,trotzdem aber die ,wirkung der ,edisonschen ,ausstellung gerade in ,fachkreisen keine einhellige war1 ist selten der ,eindruck einer technischen ,demonstration so nachhaltig gewesen1 wie der des ,edison-,lichts in ,paris4 ,die ,pariser ,elektrizittsausstellung vom ,jahre #ahha erlangte fr das elektrische ,glhlicht dieselbe epochemachende ,bedeutung wie die ,pariser ,weltausstellung von #ahgh fr das ,bogenlicht4 ,die franzsische ,hauptstadt war damals das unbestrittene ,zentrum der modernen ,elektrizittsentwickelung1 die gerade in ihr effektvollstes1 brillantestes ,stadium1 das der ,lichtwunder8 getreten war4 ,whrend ,frankreich in der frheren ,geschichte der angewandten ,elektrizitt keine besonders ausschlaggebende ,rolle gespielt1 in der ,technik der elektrischen ,telegraphen1 ,kabel und ,maschinen den ,pionierlndern ,amerika1 ,england und ,deutschland nur eben gefolgt war1 ri es in der ,beleuchtungsfrage oder wenigstens in ihrer ersten praktischen ,anwendung 7denn von den grundlegenden ,erfindungen der ,lichtelektrizitt war in ,frankreich keine gemacht worden7 die ,fhrung an sich4 ,fr diese ,erscheinung knnen zwei ,grnde angefhrt werden4 ,einmal war gerade der franzsische ,volkscharakter und der ihm anhaftende ,ehrgeiz1 in seiner ,hauptstadt ,paris die erste ,welt- und ,fremdenstadt der ,erde zu sehen1 besonders empfnglich fr ,wirkungen1 wie sie das elektrische ,licht als grostdtischer ,faktor ausben mute4 ,ferner war besonders die damalige ,zeit1 in der sich die franzsische ,republik von dem militrischen und politischen ,schlage des ,krieges von #ahgj_/ga zu erheben begann1 angefllt mit leidenschaftlichen ,bemhungen1 das an ,prestige auf jenen ,gebieten ,verlorene durch wirtschaftliche und kulturelle ,werke1 oder vielleicht besser durch wirtschaftliche und kulturelle ,effekte wettzumachen4 ,die ,republik warb mit solchen ,mitteln aufs neue um die ,bewunderung der ,welt1 die den ,diplomaten und ,soldaten des ,kaiserreichs durch den unglcklichen ,krieg zu einem groen ,teile verloren gegangen war4 ,die ,weltausstellung wurde hier in die moderne internationale ,form gegossen1 in der sie die nchsten ,jahrzehnte beherrschen sollte1 als ein ,mittelding zwischen einer wissenschaftlichen1 technischen und gewerblichen ,demonstrationssttte und einem den ,fremdenverkehr anziehenden ,sensations- und ,amsierbetrieb4 ,sie war hier nicht so sehr der ,ausdruck einer groen gewerblichen und technischen ,leistungsfhigkeit und ,fortschrittlichkeit1 deren berquellende innere ,krfte nach uerer ,darstellung drngten1 als die ,bekundung eines ehrgeizigen ,glnzenwollens4 ,nicht die ,befriedigung des ,schaffens1 sondern der ,drang nach ,wirkung beherrschte diese ,ausstellungen1 und gerade der ,umstand1 da das eigene ,schaffen der franzsischen ,nation damals nicht auf einer ,hhe stand1 die es gestattete1 groartige ,ausstellungswirkungen hervorzurufen1 lie es notwendig erscheinen1 den ,weltcharakter der ,ausstellungen in bisher nicht blich gewesener starker und wie man zugeben mu national vorurteilsloser ,weise zu betonen4 ,dieses ,weltausstellungssystem ist im ,laufe der ,jahre1 als es jede mittlere ,nation1 jede mig interessante ,stadt nachzuahmen versuchte1 allmhlich zu ,tode gehetzt worden und es verlor an ,zugkraft1 je hufiger sich derartige ,ausstellungen wiederholten4 ,das ,ungewhnliche wird gewhnlich1 wenn es regelmig wiederkehrt und dabei noch verkleinlicht wird4 ,die ,welt stumpft gegen ,sensationen ab1 die einander zu hnlich sehen4 ,trotz dieser spteren ,entwickelung und trotz der zweifelhaften ,motive1 die den ersten ,pariser ,ausstellungen zu ,grunde lagen1 darf ihr gewaltiger ,wert fr die ,verbreitung und ,popularisierung technischer ,fortschritte nicht verkannt werden4 ,gerade auf dem ,gebiete der elektrischen ,lichtindustrie haben sie durch die berzeugende1 wirkungsvolle ,darstellung1 die sie einem ungewhnlich groen internationalen ,kreis von den damaligen ,errungenschaften der ,technik gaben1 eine sehr betrchtliche ,beschleunigung in der praktischen ,anwendung herbeigefhrt4 ,die ,vorfhrung des ,edisonschen ,beleuchtungssystems wirkte an dieser ,stelle mit ganz anderer internationaler ,anregungskraft1 als wenn die ,erfindung in irgend einer amerikanischen ,stadt mit nchternem ,nutzungszweck durchgefhrt und ihre internationale ,propaganda in ,europa nur durch ,beschreibungen in ,bchern und ,zeitungen vermittelt worden wre4 ,auf ,naturen wie ,emil ,rathenau1 deren ,energien der ,anregung durch eine berzeugende ,demonstration bedurften 7ebenso wie er spter die ,demonstration am gut gewhlten ,beispiel als das nachhaltigste ,wirkungsmittel auf andere erkannte und benutzte71 waren die ,eindrcke in ,paris derartig berwltigend1 da sie alles innere ,schwanken1 alle ,wahlnte und ,entschluhemmungen mit einem ,schlage beseitigten4 ,aus dem reflektierenden ,zauderer1 der auf ,enttuschungen ebenso stark und schnell reagiert hatte wie auf ,hoffnungen1 war mit einem ,male der sehnige1 bestimmte ,tatmensch geworden1 der ,rathenau1 einmal in die richtige ,bahn gestellt1 bis an sein ,lebensende geblieben ist4 ,die ,flle der ,gesichte und ,mglichkeiten war durch den ,anblick des ,ziels8 gebndigt und vereinheitlicht4 ,das verwirrende ,durcheinander der gangbaren ,wege war zur ,strae geworden1 deren ,lauf mit ,notwendigkeit vorgeschrieben war4 ,rathenau glaubte1 als er ,edisons ,beleuchtungssystem zuerst sah1 sich seiner ganzen ,art nach im ,sturm der neuen ,aufgabe bemchtigen zu knnen4 ,als nicht sofort festzustellen war1 von wem man die ,patente und ,nutzungsrechte erwerben knne1 kabelte er kurzentschlossen an ,edison nach ,new ,york1 er mge sich sofort auf das ,schiff setzen und in einer dringenden1 fr beide ,teile auerordentlich wichtigen ,angelegenheit nach ,europa kommen4 ,edison erklrte dies zur ,zeit fr unmglich und riet dem ihm unbekannten deutschen ,ingenieur1 sich an seine ,pariser ,vertreter zu wenden4 ,wre ,rathenau der leicht zu entflammende1 aber von ,schwierigkeiten schnell wieder abgekhlte ,stimmungsmensch gewesen1 fr den er damals vielfach gehalten wurde1 so htte er bald die ,bchse ins ,korn geworfen4 ,aber es bildete die erste groe ,probe auf den inneren ,stahl1 der in dem ,charakter des ,mannes enthalten war1 mit welcher ,energie und ,zhigkeit er aus dem ,labyrinth der ,edisonschen ,patent- und ,rechtsverwirrnis die ,vertrge herauszuzwingen verstand1 die er fr eine gesicherte ,anwendung des ,edisonlichts in ,deutschland haben zu mssen meinte4 ,edison hatte zur ,verwertung seiner ,patente zunchst zwei ,gesellschaften gegrndet4 ,die ,edison ,electric ,light ,company mit dem ,sitz in ,new ,york sollte die ,patente fr ,amerika verwerten1 eine ,tochtergesellschaft gleichen ,namens in ,london sollte ,europa bearbeiten4 ,sie veranstaltete die erste elektrische ,ausstellung im ,crystal ,palace und baute die erste elektrische ,zentralstation -- oder was man damals so bezeichnete -- in ,europa4 ,von ihr abgezweigt wurde wieder die ,compagnie ,continentale ,edison1 der die ,verwertung aller ,edisonschen ,patente auf dem europischen ,kontinent bertragen wurde4 ,sie errichtete wieder zwei ,untergesellschaften1 die ,socit lectrique ,edison1 die sich mit der ,ausfhrung privater ,beleuchtungsanlagen beschftigte1 und als ,fabrikationsunternehmen die ,socit industrielle commerciale ,edison1 die in ,ivry bei ,paris ,maschinen und ,apparate herstellte4 ,die ,rechtsverhltnisse waren also reichlich kompliziert1 was nicht so sehr an der ,vielheit der ,gesellschaften1 als an der unklaren ,organisation und ,kompetenzverteilung zwischen ihnen lag4 ,auch ,rathenau hat spter in seiner industriellen und finanztechnischen ,praxis das ,system der ,dezentralisation und ,verschachtelung mit ,vorliebe angewandt1 aber er beherrschte doch dieses ,system derart1 da er jederzeit die ,zgel in der ,hand behielt4 ,zwischen den von ihm gegrndeten ,unternehmungen waren die rechtlichen ,beziehungen und ,aufgaben so klar geordnet und verteilt1 da ,zweifel niemals entstehen konnten1 wie dies bei den ,edisonschen ,gesellschaften damals und auch weiterhin noch der ,fall war4 ,edison hatte18 so erzhlt ,rathenau1 seine europischen ,interessen in die ,hnde von ,gesellschaften gelegt1 deren ,ideal zum wenigsten darin bestand1 die ,welt mit einem ,kulturwerk zu beglcken2 und so gelang es erst nach unsglichen ,schwierigkeiten1 ,vertrge zu vereinbaren1 die das ,fundament solider deutscher ,gesellschaften bilden konnten48 ,nachdem die unberechtigten ,ansprche verschiedener ,gesellschaften abgewiesen bzw4 abgefunden worden waren1 wurde der grundlegende ,vertrag schlielich mit der ,compagnie ,continentale ,edison in ,paris abgeschlossen4 hnlich wie in ,frankreich sollte danach auch fr ,deutschland eine ,fabrikationsgesellschaft und eine zweite zur ,herstellung von ,zentralstationen gegrndet werden4 ,so grozgig wie die ,sache geplant war1 lie sie sich allerdings zunchst noch nicht verwirklichen4 ,whrend der ,verhandlungen hatte sich der finanzielle ,himmel infolge einer von ,paris ausgehenden ,krisis umwlkt4 ,der etwas gewaltsame ,industrialismus1 mit dem ,frankreich ber die ,schlappe von #ahgj_/ga hinwegzukommen hoffte1 hatte zu einem ,rckschlag gefhrt1 und die englische ,elektrizittskrise1 die aus einer berspannung im ,grnderwesen auf dem ,gebiete der ,kabeltelegraphie entstanden war1 trug dazu bei1 da man gerade ,neugrndungen auf dem ,gebiete der ,elektrizittsindustrie damals mit ,zurckhaltung begegnete4 ,rathenau lie sich von dem einmal gewhlten ,wege auch durch dieses ,hemmnis nicht abbringen4 ,er suchte in ,berlin in den magebenden ,bankkreisen ,untersttzung fr sein ,projekt zu finden4 ,er besuchte ,bleichrder und andere fhrende ,finanzgren4 ,ohne ,erfolg4 ,die ,groen8 auf dem ,gebiete des ,kapitals hielten sich khl zurck4 ,schlielich lernte ,rathenau bei einem ,besuch seiner ,mutter in ,bad ,langenschwalbach ,ludwig von ,kaufmann1 den ,schwiegersohn ,jacob ,landaus und ,mitinhaber des ,bankhauses ,jacob ,landau kennen4 ,es gelang ihm1 diesen fr die ,idee zu interessieren4 ,es war in verschiedenen ,berliner ,unterredungen1 die sich an dieses ,langenschwalbacher ,zusammentreffen knpften1 vereinbart worden1 ein ,bankenkonsortium zu bilden1 das die neue ,gesellschaft errichten und mit ,geld ausstatten sollte4 ,infolge der finanziellen ,krise kamen die ,verhandlungen zunchst ins ,stocken4 ,das ,bankenkonsortium hatte die ,geldmittel natrlich nur vorstrecken wollen1 und zwar angesichts seiner nicht sehr starken eigenen ,kapitalskraft1 nur fr kurze ,zeit4 ,jahrelange ,vorschsse1 wie sie die finanziellen ,trustunternehmungen gewhrten1 die ,rathenau spter fr derartige ,zwecke gegrndet hatte1 konnten und wollten ,rathenaus ,geldgeber dem ,ingenieur1 dessen ,enthusiasmus die einzige ,garantie war1 die er bieten konnte1 nicht anvertrauen4 ,man hatte daher von vornherein geplant1 das zur ,grndung erforderliche ,geld sofort durch ,ausgabe der ,aktien an das ,publikum aufzubringen4 ,als dies unmglich wurde1 verzichtete man auf die sofortige ,ausfhrung des ,planes4 ,rathenau sorgte indessen dafr1 da die einmal angeknpften ,beziehungen zwischen ihm und der ,bankengruppe nicht vllig abgebrochen wurden4 ,er komplizierte die ,situation1 schon damals sein leidenschaftlich vorwrts drngendes ,temperament durch realpolitische ,erwgungen zgelnd1 nicht dadurch1 da er die ,bedingung ,alles oder nichts8 stellte4 ,er schlug ein ,kompromi vor1 das den ,mittelweg zwischen vlliger ,aufgabe und unbestimmter ,vertagung des ,projekts darstellte4 ,es sollte eine ,studiengesellschaft mit dem geringen ,kapital von #bejjjj ,mark gegrndet werden4 ,diese sollte die ,arbeit unverzglich aufnehmen und ,rathenau war berzeugt1 da sie den praktischen ,wert der neuen ,beleuchtung einwandfrei dartun wrde4 ,geschah dies aber1 so war die ,grndung eines greren ,unternehmens spter wesentlich leichter1 als wenn wiederum ganz neue ,verhandlungen htten angeknpft und neue ,vorbedingungen htten geschaffen werden mssen4 ,es war also auf diesem ,wege manches zu gewinnen1 und wenig zu verlieren4 ,die ,studiengesellschaft trat denn auch bald auf ,grund der deutschen ,edisonpatente ins ,leben4 ,die drei ,patentansprche des ersten und grundlegenden ,patentes lauteten folgendermaen3 #a4 ,eine elektrische ,lampe1 die durch ,weiglhen ,licht gibt1 und in der ,hauptsache aus ,kohlefasern von groem ,widerstand besteht1 hergestellt und mit den metallischen ,drhten verbunden1 wie beschrieben4 #b4 ,ein ,faden oder ,streifen aus ,kohlefasern1 welche in solcher ,weise in ,spiralform gewunden ist1 da nur ein ,teil der ,oberflche dieses ,kohlenleiters 7ca4 #e mm7 ,licht ausstrahlt4 #c4 ,die ,platindrhte wie beschrieben an dem ,kohlenfaden zu befestigen und das ,ganze in einem geschlossenen ,gef zu karbonisieren4 7,der ,widerstand ist je nach der ,menge des abgelagerten ,lampenrusses klein oder gro herstellbar47 ,die ,studiengesellschaft verfolgte den doppelten ,zweck1 praktische ,erfahrungen fr die ,glhlampentechnik zu sammeln1 und das ,publikum mit dem neuen ,licht bekannt zu machen4 ,ein paar kleinere ,anlagen wurden fr den ,berliner ,brsencourier und das ,bhmische ,brauhaus geschaffen4 ,dann wandte man sich etwas greren ,aufgaben zu4 ,der ,unionklub in der ,schadowstrae und die benachbarte ,ressource von #agid erteilten den ,auftrag zur ,ausfhrung von ,musteranlagen4 ,die ,ressource veranstaltete zur ,feier der gelungenen ,beleuchtung ein ,bankett1 das so etwas wie ein gesellschaftliches ,ereignis fr ,berlin darstellte4 ,gerade whrend ,hugo ,pringsheim in einer schwungvollen ,rede das neue ,licht und den ,schpfer der ,anlage1 ,emil ,rathenau1 feierte1 verdsterte sich allmhlich1 wie ,rathenau spter ausplauderte1 das ,licht und der diensthabende ,ingenieur meldete mit schreckensbleichem ,gesicht1 da er die ,anlage nicht halten knne4 ,in der gehobenen ,festesstimmung bemerkte niemand das ,verschwinden des ,ehrengastes1 der im ,gesellschaftsanzuge die persnliche ,fhrung der ,anlage bis zum ,morgen bernahm1 und mit zwei ,ingenieuren durch eifriges ,khlen der ,lager mit dem fr die ,sektkhler bestimmten ,eis den ,betrieb aufrecht erhielt4 ,ein ,verlschen des ,lichts an dieser sichtbaren ,stelle wre ein harter ,schlag fr das ,schicksal der elektrischen ,beleuchtung geworden und noch ein strkerer fr das ,schicksal des in der ,grndung befindlichen ,unternehmens1 dessen ,aktien in kurzer ,zeit herausgebracht werden sollten4 ,das ,gelingen wirkte dagegen wie eine besonders wirksame ,propaganda4 ,weitere ,privatanlagen entstanden bald in ,berlin4 ,auch eine ,straenbeleuchtung wurde versucht und zwar in der ,wilhelmstrae zwischen den ,linden und der ,leipzigerstrae4 ,die ,wirkung war zumal bei dem am ,erffnungstage herrschenden ,schneefall eindrucksvoll4 ,trotzdem ist das intimere ,glhlicht in der ,folgezeit bei ,straenbeleuchtungen hinter dem lichtstarken ,bogenlicht stets zurckgetreten4 ,in ,mnchen1 wo der ,ingenieur ,oscar von ,miller im ,jahre #ahhb die erste deutsche ,elektrizittsausstellung veranstaltet hatte1 von dem grten ,teil der ,aussteller aber im ,stich gelassen worden war1 sprang die ,studiengesellschaft entschlossen ein4 ,sie bernahm fast die ganze ,versorgung des als ,ausstellungsgebude dienenden ,kristallpalastes mit ,elektrizitt4 ,unter ihren ,vorfhrungen erregte besonders die ,beleuchtung eines zu diesem ,zwecke errichteten kleinen ,theaters1 in dem ,balletts aufgefhrt wurden1 ,bewunderung nicht nur beim ,publikum1 sondern auch bei ,fachleuten4 ,namentlich faszinierte sie den ,intendanten der ,kgl4 ,schauspiele in ,mnchen so1 da er sogleich einen ,vertrag ber die ,einrichtung der elektrischen ,beleuchtung des ,residenztheaters1 der kleineren der beiden ,kniglichen ,bhnen ,mnchens1 die zur ,auffhrung von ,schauspielen und ,spielopern diente1 abschlo4 ,die ,grundlage dieses ,vertrages war1 da die ,deutsche ,edison ,gesellschaft das ganze ,risiko des ,gelingens oder ,milingens auf sich nehmen mute4 ,oscar v4 ,miller hatte ,rathenau die tatkrftige ,hilfe bei der ,rettung der gefhrdeten ,ausstellung nicht vergessen4 ,rathenau hinwiederum hatte in dem ,mnchener ,ingenieur einen fr die ,sache der ,elektrizitt begeisterten1 durch ,tatkraft und ,wagemut ausgezeichneten ,mann gefunden1 der ihm als ,mitarbeiter bei seinem ,unternehmen wie kein anderer geeignet erschien4 ,er bewog ihn daher1 in die ,deutsche ,edison ,gesellschaft als ,mitdirektor einzutreten1 als diese -- durch die bisherigen technischen und propagandistischen ,erfolge der ,studiengesellschaft gut vorbereitet -- am #ai4 ,april #ahhc mit einem ,aktienkapital von #e ,millionen ,mark gegrndet und am #e4 ,mai desselben ,jahres in das ,handelsregister eingetragen wurde4 ,das ,bankenkonsortium1 das ,emil ,rathenau zwei ,jahre vorher zusammengebracht hatte1 hielt ihm trotz mancher ,zweifel und ,meinungsverschiedenheiten1 die sich inzwischen eingestellt hatten1 die ,treue4 ,es war ihm sogar1 als es an die endgltige ,konstituierung des ,unternehmens ging1 gelungen1 eine ,erweiterung dieses ,konsortiums herbeizufhren1 das ursprnglich aus den ,firmen ,jacob ,landau in ,berlin1 ,gebr4 ,sulzbach in ,frankfurt a4 ,m4 und der ,nationalbank fr ,deutschland in ,berlin bestanden hatte4 ,einen berblick ber seine ,mitglieder gibt der erste ,aufsichtsrat der ,neuen ,edison ,gesellschaft1 der sich aus folgenden ,persnlichkeiten zusammensetzte3 ,bankier ,rudolph ,sulzbach in ,firma ,gebrder ,sulzbach in ,frankfurt a4 ,m41 ,vorsitzender4 ,ludwig von ,kaufmann1 in ,firma ,jacob ,landau in ,berlin1 ,stellvertretender ,vorsitzender4 ,j4 ,f4 ,bailey1 ,administrateur dlegu der ,compagnie ,continentale ,edison in ,paris4 ,bankier ,edmund ,becker1 in ,firma ,becker ,co4 in ,leipzig4 ,rechtsanwalt ,robert ,esser ,,ii in ,kln4 ,kommerzienrat ,paul ,gaspard ,friedenthal in ,breslau1 in ,firma ,breslauer ,discontobank ,friedenthal ,co4 ,stadtrichter ,julius ,friedenthal in ,breslau1 ,direktor der ,breslauer ,wechslerbank4 ,bankier ,moritz ,guggenheimer1 in ,firma ,guggenheimer ,co4 in ,mnchen4 ,bankier ,hermann ,khler1 ,disponent der ,firma ,gebrder ,sulzbach in ,frankfurt a4 ,m4 ,konsul ,dr4 ,kunheim1 in ,firma ,kunheim ,co4 in ,berlin4 ,bankier ,hugo ,landau1 in ,firma ,jacob ,landau in ,berlin4 ,assessor a4 ,d4 ,dr4 ,hermann ,lwenfeld1 ,direktor der ,nationalbank fr ,deutschland in ,berlin4 ,bankier ,carl ,schlesinger-,trier1 in ,firma ,c4 ,schlesinger1 ,trier ,co4 in ,berlin4 ,kommerzienrat ,wilhelm ,wolf in ,berlin4 ,es war also fr ein ,unternehmen von migem ,umfang ein ziemlich mitgliederreiches ,kollegium1 das im ganzen #ad ,kpfe umfate4 ,darin lag insofern eine gewisse ,absicht1 als man einmal durch einen stattlichen ,aufsichtsrat mit ,namen von gutem ,klang eine gewisse werbende ,wirkung auf die ffentlichkeit und die fr eine ,aktienbeteiligung in ,betracht kommende ,kapitalistenwelt erzielen wollte4 ,ferner hielten es aber auch die hauptschlich beteiligten ,bankfirmen ,jacob ,landau und ,gebr4 ,sulzbach fr notwendig1 sich im ,aufsichtsrat doppelt vertreten zu lassen1 einmal um sich bei den ,abstimmungen des ,kollegiums den ihnen gebhrenden ,einflu zu sichern1 andererseits aber auch1 um eine mglichst weitgehende ,kontrollttigkeit ausben zu knnen4 ,da der groe ,aufsichtsrat fr eine intensive ,beteiligung an den innergeschftlichen ,dingen nicht geeignet war1 zweigte man von ihm einen aus #e ,mitgliedern bestehenden ,arbeitsausschu ab1 der die ,aufgabe hatte1 der ,direktion bei der ,fhrung der ,geschfte zur ,seite zu stehen und wohl auch auf die ,finger zu sehen4 ,man war wohl von der ,lebenskrftigkeit der ,rathenauschen ,idee durchaus berzeugt1 man schtzte die ,energie und die ,tchtigkeit des ,direktors auch sehr hoch ein1 aber man hielt ihn fr zu schlau und zu eigenwillig1 um sich ihm rckhaltlos anvertrauen zu knnen4 ,es zeigte sich schon hier1 und es hat sich in den ersten ,jahren der ,edison ,gesellschaft wiederholt gezeigt1 da das ,genie ,emil ,rathenaus mit dem ,kritizismus und dem gelegentlichen ,mitrauen einer kleingeistigen ,umgebung manchmal recht schwer zu kmpfen hatte4 ,von einem grozgigen ,verstndnis fr seine aufs ,ganze gerichtete ,art und seine hochfliegenden ,plne1 das ihm spter sein ,aufsichtsrat stets entgegenbrachte1 war anfnglich noch wenig zu spren4 ,man glaubte ihn1 in dem man noch immer etwas vom ,projektemacher witterte1 fest an der ,kandare halten zu mssen1 und wenn er seinen ,willen schlielich auch stets zur ,geltung zu bringen wute1 so gengte in den ,zeiten1 in denen seine ,autoritt noch nicht ber allen ,zweifel gefestigt war1 doch hufig nicht sein einfaches ,wort1 um berall ,vertrauen zu finden1 sondern es waren manchmal laute und stille ,kmpfe ntig1 zu deren ,durchfhrung es seiner ganzen ,zhigkeit bedurfte4 ,zur ,erledigung der kaufmnnischen ,geschfte1 zum ,teil wohl auch zur berwachung seiner ,geschftsleitung im inneren ,betriebe war ihm als ,helfer ,felix ,deutsch1 der bis dahin in dem der ,firma ,jacob ,landau nahestehenden ,strontianitkonsortium und in deren ,zuckerinteressen sich bewhrt hatte1 beigegeben worden4 ,deutsch hat1 ohne da er darum je ntig hatte1 das ,vertrauen seiner ,auftraggeber zu enttuschen1 doch vom ersten ,augenblick an seine ,aufgabe so aufgefat1 da er mit ihr vornehmlich dem ,unternehmen1 in dessen ,dienste er trat1 frderlich war und frderlich sein wollte4 ,er hat die berragende ,bedeutung ,emil ,rathenaus wie seine moralische ,zuverlssigkeit keinen ,augenblick verkannt1 hat sich redlich ,mhe gegeben1 einen ,standpunkt zu gewinnen1 der dem des genialen ,mannes ebenbrtig war und es ist ihm sowohl als ,helfer und ,mitarbeiter ,rathenaus1 wie spter auch schpferisch in dem ihm ziemlich selbstndig berlassenen ,kreis der ,absatz-,organisation gelungen1 eine des ,meisters wrdige ,arbeit zu leisten4 ,sechstes ,kapitel ,die ,deutsche ,edison ,gesellschaft ,als die ,deutsche ,edison ,gesellschaft gegrndet wurde1 verfgte sie keineswegs ber eine starke und gefestigte ,position4 ,was ihr an ,kapitalmacht zur ,seite stand1 um ihr ber die schwierigen ,anfnge hinwegzuhelfen1 war trotz mancher gut angesehener ,namen1 die im ,bankenkonsortium vertreten waren1 nicht eben hervorragend und geeignet1 die junge ,gesellschaft gegen die ,fhrnisse der ,konjunkturen und die ,bedrohungen durch eine bermchtige ,konkurrenz sicherzustellen4 ,von den damals fhrenden ,grobanken war keine an der ,gesellschaft beteiligt4 ,die ,nationalbank fr ,deutschland1 die selbst erst im ,jahre #ahha gegrndet worden war1 verfgte ber ein ,kapital von #dj ,millionen ,mark1 das aber nur zur ,hlfte eingezahlt war1 und hatte in den folgenden ,jahren mit eigenen ,schwierigkeiten genug zu tun4 ,sie wie auch die ,breslauer ,diskontobank1 die gleichfalls in der ,bankengruppe vertreten war1 stand unter ,landauschem ,einflu4 ,diese ,aktienbanken waren also hchstens als ,ableger des ,bankierkonsortiums1 nicht als weitere unabhngige ,finanzquellen zu betrachten und konnten einem jungen industriellen ,unternehmen jedenfalls keinen sonderlichen ,rckhalt geben4 ,viel ,spielraum zum ,experimentieren stand ,emil ,rathenau also nicht zur ,verfgung4 ,er mute schnell vorwrtskommen und die ,tragfhigkeit seiner ,schpfung beweisen4 ,in der ,,ii4 ,etage des ,hauses ,leipziger ,str4 #id1 in der ,rathenau und ,deutsch mit einem ,buchhalter und einer ,schreibmaschine ihr ,heim aufgeschlagen hatten1 wurde denn auch mit ,hochdruck gearbeitet4 ,aber nicht nur zu arbeiten galt es1 sondern auch zu paktieren und zu diplomatisieren4 ,zuerst muten die ,vertrge mit der ,pariser ,edison ,gruppe einer ,revision unterzogen werden1 denn es hatte sich erwiesen1 da sie in der ,form1 wie sie im ,jahre #ahha vereinbart worden waren1 nicht aufrechterhalten werden konnten4 ,der ,plan1 neben der ,fabrikationsgesellschaft eine besondere ,gesellschaft fr den ,bau von ,zentralen zu grnden1 wurde fallen gelassen1 da ,zweifel bestanden1 ob eine solche in nchster ,zeit auf gengende ,auftrge wrde rechnen knnen4 ,man wollte nicht ,kapital in einer besonderen ,gesellschaft festlegen1 um es etwa nachher brach liegen zu lassen4 ,es wurde vielmehr der ,fabrikationsgesellschaft auch das ,baugeschft bertragen2 dafr wurde sie mit einem erhhten ,kapital von #e ,millionen ,mark statt dem ursprnglich in ,aussicht genommenen von #b ,millionen ,mark ausgestattet4 ,durch diese ,art der ,finanzierung war ein freieres ,disponieren ber die zur ,verfgung stehenden ,gesamtkapitalien ermglicht4 ,die franzsische ,edison-,gesellschaft beteiligte sich mit ,aktienkapital nicht an dem deutschen ,unternehmen4 ,dagegen erhielt sie #aejj ,genuscheine4 ,weitere #ajjj ,genuscheine wurden den ersten ,zeichnern des ,aktienkapitals ausgefolgt4 ,die ,inhaber der #bejj ,genuscheine hatten ,anspruch auf #ce des nach ,zahlung einer ,dividende von #f verbleibenden ,gewinnberschusses4 ,der mit der franzsischen ,gesellschaft abgeschlossene ,vertrag1 der in das ,statut der ,deutschen ,edison ,gesellschaft aufgenommen wurde1 hatte folgenden ,wortlaut3 ,rechtsverhltnisse zu der ,compagnie ,edison in ,paris1 sowie zu ,herrn ,thomas ,alva ,edison und der ,edison ,electric ,light ,company of ,europe ,lim4 zu ,new ,york4 #ce4 ,die ,deutsche ,edison ,gesellschaft fr angewandte ,electricitt erwirbt von der ,compagnie ,continentale zu ,paris mit ,genehmigung des ,herrn ,thomas ,alva ,edison und der ,edison ,electric ,light ,company of ,europe lim4 zu ,new ,york1 unter ,anwendung des ,art4 #bji b des ,allgemeinen ,deutschen ,handelsgesetzbuches das ,recht der gewerblichen ,ausntzung der in #c bezeichneten ,erfindungen des ,herrn ,edison und der vorgedachten ,electric ,light ,company und zwar fr das gesamte deutsche ,reichsgebiet als ausschlieliches ,recht1 insbesondere nachbezeichnete ,befugnisse3 #a4 ,das ,recht1 smtliche zu den im #c dieses ,statuts spezialisierten 7gleichviel ob patentierten oder nicht patentierten7 ,edisonschen ,verfahren gehrigen ,maschinen zu fabrizieren oder auch in den ,werksttten auslndischer ,edisonscher ,gesellschaften fabrizieren zu lassen1 whrend die ,herstellung in sonstigen ,fabriken1 so lange die ,compagnie ,continentale besteht1 nur mit deren ,genehmigung statthaft ist2 ferner die gedachten ,objekte zu beziehen und zu verkaufen2 #b4 das ,recht1 ,installationen fr ,beleuchtungs- und ,kraftbertragungszwecke einzurichten oder die hierauf bezglichen ,befugnisse anderen einzurumen2 #c4 das ,recht1 die ad ,i und ,,ii gedachten ,gegenstnde selbst zu benutzen1 sowie deren ,benutzung ,dritten zu gestatten4 ,eine andere ,gewhr1 als die fr die gegenwrtige ,existenz der ,patente wird bezglich derselben von ,herrn ,edison1 der ,edison ,electric ,light ,company und der ,compagnie ,continentale nicht bernommen4 ,das ,recht der ,fabrikation 7ad ,i7 erstreckt sich auch auf die bei den elektrischen ,bahnen zur ,verwendung kommenden ,maschinen1 ,apparate1 ,utensilien und ,materialien1 nicht aber auf die ,anwendung derselben4 ,die ,gesellschaft ist hinsichtlich ihrer gewerblichen ,ttigkeit 7 #c7 und hinsichtlich der ihr vorstehend eingerumten ,rechte nur beschrnkt durch diejenigen ,rechte1 welche der ,firma ,siemens ,halske in ,berlin laut der am #ac4 ,mrz #ahhc zwischen dieser ,firma einerseits und dem ,herrn ,edison und der ,edison ,electric ,light ,company1 der ,compagnie ,continentale sowie sonstigen ,konsorten andererseits abgeschlossenen beiden ,vertrge eingerumt sind1 wogegen aber auch die ,rechte1 welche in den gedachten ,vertrgen dem ,herrn ,edison1 der ,electric ,light ,company und deren ,rechtsnachfolgern zugestanden sind1 auf die ,deutsche ,edison ,gesellschaft von selbst bergehen1 sofern dieselbe sptestens innerhalb #d ,wochen nach ihrer ,eintragung in das ,handelsregister eine schriftliche ,annahmeerklrung zu ,hnden der ,herren ,siemens ,halske abgiebt4 ,als ,erwerbspreis fr die vorstehend beschriebenen ,rechte wird an die ,compagnie ,continentale zu ,paris die ,summe von ,dreihundertfnfzigtausend ,reichsmark bar aus dem ,vermgen der ,gesellschaft bezahlt4 ,es findet aber eine ,amortisierung dieser ,summe in der ,weise statt1 da die ,compagnie ,continentale auf die ihr im folgenden #da zugebilligten ,prstationen so lange verzichtet1 bis dieselben den ,betrag von #cejjjj ,reichsmark erreicht haben4 ,in dem ,mae1 in welchem dieser ,betrag aus dem ,geschftsbetriebe der ,gesellschaft aufkommt1 fliet er den ,aktivis der letzteren zu1 whrend der ,erwerbspreis der dafr gem ,vorstehendem erworbenen ,rechte immer nur mit dem entsprechenden ,minderbetrage in die ,bilanz eingestellt werden darf1 bis er sptestens bei ,erreichung der vollen ,summe aus den ,aktivis gnzlich verschwindet4 ,neben den vorstehend gedachten #cejjjj ,reichsmark gelten auch diejenigen ,vermgensvorteile1 welche der ,compagnie ,continentale sonst in dem gegenwrtigen ,statut eingerumt worden sind 7vergl4 #ab und #da71 als quivalente fr die gem dem ,vorstehendem und #cf erworbenen ,rechte4 ,der ,wert der von ,herrn ,edison1 der ,edison ,electric ,light ,company und der ,compagnie ,continentale gem diesem ,statut 7 #ce1 #cf7 eingerumten ,rechte wird hiermit auf den mehrgedachten ,betrag von #cejjjj ,reichsmark und die in vorstehendem ,alinea bezeichneten quivalente festgesetzt4 #cf4 ,die ,compagnie ,continentale in ,paris verpflichtet sich1 der ,gesellschaft und zwar dieser ausschlielich alle einschlgigen patentierten und nicht patentierten ,erfindungen1 ,verbesserungen und ,erfahrungen1 welche dem ,herrn ,edison1 der ,edison ,electric ,light ,company1 oder ihr selbst fr elektrische ,beleuchtungen und ,kraftbertragung bereits zu ,gebote stehen oder in deren ,besitz ,herr ,edison1 die ,electric ,light ,company oder sie selbst bis zum #ae4 ,november #ahhf noch gelangen wird1 fr ,deutschland im ganzen ,umfange der im #ce erwhnten ,verfahren mitzuteilen1 und sie in ihrem ,geschftsbetriebe fr ,deutschland auf jede ,art dergestalt zu untersttzen1 da sie in der ,lage ist1 die ,fabrikation in dem nmlichen ,grade der technischen ,vollkommenheit auszufhren wie die ,compagnie ,continentale selbst4 ,insbesondere soll die ,pariser ,gesellschaft verpflichtet sein1 der ,gesellschaft auf deren ,kosten geeignete ,instrukteure zu stellen4 ,die ,deutsche ,edison ,gesellschaft ist in allen diesen ,beziehungen zur ,reziprozitt verpflichtet4 #cg4 ,sobald die ,gesellschaft in das ,gesellschaftsregister eingetragen ist1 erhlt dieselbe von der ,compagnie ,continentale diejenigen ,vollmachten des ,herrn ,edison und der ,light ,company zu ,new ,york ausgehndigt1 deren dieselbe zur ,fhrung etwaiger1 wegen ,verletzung der durch diesen ,vertrag auf sie zu bertragenden ,rechte erforderlichen gerichtlichen und auergerichtlichen ,manahmen bedrfen wird4 ,dem ,herrn ,edison und der ,light ,company wird hiermit das ihnen laut ihres ,vertrages mit der ,compagnie ,continentale vom #ae4 ,november #ahha gewhrleistete ,recht1 sich an allen wegen unbefugter ,nachahmung der von ihnen patentierten ,erfindungen zu fhrenden ,prozessen akzessorisch zu beteiligen1 sowie an jedem anderen ,rechtsstreit und ,verwaltungsverfahren1 welcher auf ,antrag der ,lizenzberechtigten in ,gang gebracht werden sollte1 ausdrcklich reserviert4 #ch4 ,die ,deutsche ,edison ,gesellschaft bernimmt ihrerseits die ,verpflichtung1 fr den ,schutz der in ,rede stehenden ,edison-,patente auf ihre ,kosten ,sorge zu tragen1 und von jeder zu ihrer ,kenntnis gelangenden ,verletzung der einschlgigen ,patentrechte der ,compagnie ,continentale in ,paris unverzglich ,mitteilung zu machen4 ,ist zur ,inschutznahme der gedachten ,patente ein prozessualisches ,einschreiten erforderlich1 so drfen ,vergleiche hierber nur mit ,genehmigung der ,compagnie ,continentale abgeschlossen werden4 #ci4 ,die ,compagnie ,continentale ist verpflichtet1 der ,gesellschaft an deren ,sitz unter der ,bedingung der ,gegenseitigkeit das erforderliche ,aktenmaterial zu dem im #cg gedachten ,zweck jederzeit zur ,verfgung zu stellen4 #dj4 ,fr den ,fall der ,auflsung der ,gesellschaft1 insbesondere fr den ,fall der ,liquidation fallen die derselben bertragenen ,patentrechte1 soweit sie sich zu jener ,zeit noch in ,kraft befinden sollten1 an die ,compagnie ,continentale zu ,paris unentgeltlich zurck4 #da4 ,auer den in dem #ab bestimmten ,vorteilen1 welche die ,gesellschaft der ,compagnie ,continentale eingerumt hat1 ist dieselbe verpflichtet1 an die ,compagnie ,continentale in ,paris halbjhrlich nach ,abschlu der ,gesellschafts-,rechnungen folgende ,prstationen1 zahlbar an die ,kasse der letzteren1 zu entrichten3 a7 fr jede durch die ,deutsche ,edison ,gesellschaft oder deren ,lizenzberechtigte oder durch die ,firma ,siemens ,halske auf ,grund des im #ce erwhnten ,vertrages in ,benutzung genommene oder verkaufte ,lampe1 unabhngig von der ,lichtstrke derselben #af des jeweiligen ,selbstkostenpreises1 zu welchem die ,deutsche ,edison ,gesellschaft ihre ,lampen fabriziert oder bei einer auswrtigen ,edison ,gesellschaft entnehmen wird1 keinesfalls aber mehr als #be ,pfennige pro ,stck2 von dieser ,abgabe sind jedoch diejenigen ,lampen befreit1 welche die ,firma ,siemens ,halske gem dem vorgedachten ,vertrage1 sowie die ,deutsche ,edison ,gesellschaft selbst im ,bereiche ihrer eigenen ,geschfts- und ,fabrikationsrume verwenden wird2 b7 eine ,abgabe fr jede von der ,deutschen ,edison ,gesellschaft oder von der ,firma ,siemens ,halske auf ,grund des mehrgedachten ,vertrages innerhalb des ,deutschen ,reiches ausgefhrte ,glhlampenbeleuchtung2 diese ,abgabe wird entrichtet fr jede in solchen ,glhlampen tatschlich verbrauchte ,maschinen-,pferdekraft gleich #ge ,kilogrammeter per ,sekunde4 ,die ,feststellung dieser in ,lampen verbrauchten ,pferdekraft hat nach dem elektrischen ,masystem zu erfolgen2 fr die ersten #ej hiernach bei einer ,anlage in ,rechnung kommenden ,pferdekrfte beluft sich die ,abgabe auf #ab ,mark pro ,pferdekraft1 fr jede weitere ,pferdekraft auf #af ,mark2 fr auerordentliche ,anlagen1 die vorbergehend eingerichtet werden1 wird diese ,abgabe nicht entrichtet4 ,bei ,anlagen gemischter 7,glh- und ,bogenlicht-7,beleuchtung wird diese ,abgabe nur fr die in den ,glhlichtlampen verbrauchten ,pferdekrfte bezahlt4 ,die ,abgaben werden fllig fr die von der ,gesellschaft selbst in ,benutzung genommenen resp4 verkauften ,lampen und ,dynamomaschinen mit ,ende des jeweilig laufenden ,semesters1 fr die von der ,firma ,siemens ,halske auf ,grund des mehrgedachten ,vertrages1 sowie von etwaigen ,lizentiaten der ,gesellschaft benutzten oder verkauften ,lampen und ,maschinen jedesmal alsbald nach ,eingang4 ,die ,deutsche ,edison ,gesellschaft wird der ,compagnie ,continentale zu ,paris allmonatlich eine ,liste der ihrerseits sowie seitens ihrer ,lizentiaten oder der ,herren ,siemens ,halske in ,deutschland veruerten zur ,glhlichtbeleuchtung verwendbaren ,stromerzeugungs-,maschinen unter ,angabe der nheren ,details zufertigen4 ,von jeder in ,glhlicht verbrauchten ,maschinen-,pferdekraft und von jeder ,lampe ist jedoch diese ,angabe nur einmal zu leisten4 #db4 ,solange und in so weit die ,gesellschaft nicht in der ,lage sein wird1 die zur ,anwendung des ,edisonschen ,glhlichtsystems ntigen ,maschinen1 ,apparate1 ,utensilien und ,materialien bezw4 ,teile derselben selbst zu fabrizieren oder durch die ,firma ,siemens ,halske fabrizieren zu lassen1 jedoch nicht lnger als auf die ,dauer eines ,jahres1 hat die ,compagnie ,continentale in ,paris die zur ,anwendung der einschlgigen ,edisonschen ,verfahren ntigen ,maschinen1 ,apparate1 ,utensilien und ,materialien zum ,selbstkostenpreise an die ,gesellschaft zu liefern4 ,eine ,ausnahme hiervon bilden die ,lampen1 welche der ,deutschen ,gesellschaft zu demselben ,preise wie der ,compagnie ,continentale und der ,socit lectrique zu ,paris frei an ,bord des ,dampfers in ,new ,york geliefert werden4 #dc4 ,die ,compagnie ,continentale verpflichtet sich1 der ,deutsches ,edison ,gesellschaft die zur ,errichtung von ,installationen oder auch ,zentralstationen erforderlichen ,hilfskrfte1 insbesondere das technische ,personal1 auf ,kosten der letzteren zur ,verfgung zu stellen4 #dd4 ,die ,compagnie ,continentale wird die ,gebhren fr die in #c und #cf erwhnten ,patente jedesmal rechtzeitig vor ,verfall an das ,deutsche ,reichs-,patentamt entrichten und die ,belege darber der ,deutschen ,edison ,gesellschaft sptestens einen ,monat vor ,ablauf der letzten ,frist zustellen4 #de4 ,die ,compagnie ,continentale in ,paris hat das ,recht1 zwei stndige ,kommissarien zur ,wahrnehmung ihrer ,befugnisse und ,interessen der ,gesellschaft gegenber zu bestellen4 ,diese ,kommissarien partizipieren als solche1 wenn sie nicht schon ,mitglieder des ,aufsichtsrats sind1 an der ,tantieme des letzteren und es stehen ihnen1 soweit es sich um die ,wahrung der ,vertragsrechte der ,compagnie ,continentale handelt1 smtliche den ,mitgliedern des ,aufsichtsrats in diesem ,statut eingerumten ,revisions- und ,kontroll-,befugnisse zu4 #df4 ,die ,bestimmungen dieses ,titels knnen ohne ,genehmigung der ,compagnie ,continentale in ,paris nicht gendert werden4 99 99 99 ,ein ,vertreter der ,compagnie ,continentale ,edison in ,paris trat in den ,aufsichtsrat der ,deutschen ,edison ,gesellschaft ein4 ,daneben wurden noch zwei ,kommissare der franzsischen ,gesellschaft bestellt1 die die ,geschftsttigkeit des neuen ,unternehmens unter dem ,gesichtspunkte der ,interessenwahrnehmung der ,compagnie ,continentale zu berwachen hatten4 ,es waren ,herr ,louis ,rau1 administrateur dlgu de ,c4 ,c4 ,e4 in ,paris und der deutsche ,rechtsanwalt und ,notar ,a4 ,simson in ,berlin4 ,abgesehen von der juristischen ,auseinandersetzung mit ,edison und den von ihm gegrndeten ,gesellschaften war aber noch eine schwierigere mit der deutschen ,konkurrenz zu bewerkstelligen4 ,insbesondere erschien es nicht als ratsam1 die ,ttigkeit ohne bereinkommen mit der strksten ,konkurrenzfirma ,siemens ,halske zu beginnen1 umsomehr1 als die ,edisonpatente nicht mehr als unerschtterlich gelten konnten4 ,es htten ,versuche gemacht werden knnen1 ,glhlampen von hnlicher ,beschaffenheit und ,gte unter ,umgehung der ,edisonschen ,patente herzustellen und solche ,versuche sind auch1 je erfolgreicher das neue ,licht sich bewhrte1 und je mehr es sich beim ,publikum einfhrte1 in groer ,zahl unternommen worden4 ,wenigstens die leistungsfhigste ,elektrizittsfirma ,deutschlands galt es von einem derartigen ,vorgehen zurckzuhalten4 ,in einem der ersten ,geschftsberichte der ,deutschen ,edison ,gesellschaft wird von der illegitimen ,konkurrenz gesprochen und ihre ,erzeugnisse werden als billig und schlecht8 bezeichnet4 ,infolge dieser ,eigenschaften waren sie vielleicht nicht allzusehr zu frchten4 ,etwas ganz anderes wre es aber gewesen1 wenn die ,firma ,siemens ,halske mit ihren reichen technischen ,mitteln und ihren groen ,erfahrungen in der elektrischen ,feinmechanik an die ,aufgabe1 eine ,konkurrenzlampe herzustellen1 herangegangen wre4 ,dies galt es zu verhindern1 und so wurde1 noch bevor die ,deutsche ,edison ,gesellschaft sich endgltig konstituierte1 gleichsam als eine der ,vorbedingungen fr ihre rechtliche und wirtschaftliche ,lebensfhigkeit ein umfassender ,vertrag mit der ,firma ,siemens ,halske abgeschlossen1 an dem ,edison1 die europischen ,edisongesellschaften1 das ,grndungskonsortium der ,deutschen ,edison ,gesellschaft und die ,rechtsnachfolger ,edisons1 unter denen insbesondere die zu grndende ,deutsche ,edison ,gesellschaft namhaft gemacht wurde1 als ,vertragsgenossen teilnahmen4 ,nach dem ,vertrage verpflichteten sich ,siemens ,halske1 die ,edison-,patente nicht anzufechten und zu stren1 sondern im ,gegenteil alles zu tun1 um ihre ,aufrechterhaltung zu frdern4 ,ein damals schwebender ,proze zwischen ,edison und ,siemens ,halske1 bei dem es sich um eine angebliche ,verletzung der ,siemensschen ,dynamomaschinen-,patente durch ,edison handelte1 wurde bei dieser ,gelegenheit durch ,vergleich aus der ,welt geschafft4 ,rathenau entschlo sich nicht leicht zu dem ,pakt mit der lteren ,konkurrenzfirma1 zumal er damals wie auch spter noch die ,empfindung hatte1 da trotz der geschriebenen ,vertrge eine wirkliche ,harmonie1 ein ehrliches ,vertrauensverhltnis schwer herzustellen sein wrde4 ,aber es blieb ihm tatschlich kein anderer ,ausweg und das ,bankenkonsortium forderte wenigstens nach dieser ,seite hin gesicherte ,verhltnisse4 ,ein ,streit mit der ,firma ,siemens ,halske htte fr das junge ,unternehmen1 gleich wie er auch juristisch und tatschlich schlielich ausgelaufen wre1 doch sicher jahrelange ,kmpfe und ,unruhen mit sich gebracht und wre jedenfalls die denkbar schlechteste ,beigabe fr die zielbewute ,arbeit der ersten entscheidenden ,jahre gewesen4 ,so kam denn der rechtlich durch die eigenartige ,stellung der vielen ,kontrahenten zueinander sehr verwickelte ,vertrag zustande1 der #aj ,jahre lang in ,geltung bleiben sollte4 ,die ,deutsche ,edison ,gesellschaft bernahm von ,siemens ,halske mit der ,edison ,gruppe geschlossene ,patentausnutzungs-,vertrge in der ,weise1 da ,siemens ,halske ihre ,abgaben nicht an die auslndischen ,edison ,gesellschaften1 sondern an die ,deutsche ,edison ,gesellschaft abzufhren hatten1 whrend diese die ,hlfte der ihr so zugeflossenen ,betrge ebenso wie ihre eigenen ,abgaben an die ,pariser ,gesellschaft weitergeben mute4 ,wirtschaftlich erhielt also die ,firma ,siemens ,halske die ,stellung einer ,unter-,lizenznehmerin der ,deutschen ,edison ,gesellschaft1 wenn sie auch rechtlich direkte ,lizenznehmerin der auslndischen ,edisongruppe blieb4 -- ,natrlich war fr ,rathenau diese ,einrangierung8 der ,firma ,siemens ,halske in sein deutsches ,glhlampenmonopol nicht ohne ,zugestndnisse an das alte ,elektrizittshaus zu erreichen gewesen4 ,die bertragung der ,siemensschen ,vertrge mit der ,pariser ,gruppe auf die ,deutsche ,edison ,gesellschaft war nur die eine ,seite des ,vertragskomplexes zwischen den beiden ,gruppen4 ,ein zweiter ,teil bestand darin1 da ,siemens ,halske im ,verhltnis der ,vertragsgenossen das alleinige ,recht erhielten1 ,maschinen1 ,apparate und ,materialien fr ,beleuchtungsanlagen nach dem ,system ,edison herzustellen1 die sie zu ,meistbegnstigungspreisen an die ,deutsche ,edison ,gesellschaft liefern und die diese von ,siemens ,halske beziehen mute4 ,glhlampen und ,zubehr durften beide ,gesellschaften selbst herstellen4 ,hinsichtlich ihres ,bezuges von ,dampf- und ,hilfsmaschinen war die ,deutsche ,edison ,gesellschaft nicht auf den ,bezug von ,s4 ,h4 angewiesen4 ,was ,bogenlampen anlangt1 so sollte die ,deutsche ,edison ,gesellschaft die nach dem ,system von ,s4 ,h4 gebauten verwenden mssen1 sofern nicht ,edison eine eigene ,lampe erfinden und exploitieren wrde4 ,als ,gegenleistung fr diese ,zugestndnisse verpflichtete sich die ,firma ,siemens ,halske1 keine elektrischen ,anlagen zu gewerblichen ,zwecken 7sogenannte ,zentralstationen7 zu betreiben4 ,die vertraglichen ,abmachungen1 die einer ,teilung der ,fabrikations- und ,interessengebiete auf dem ,gebiete der elektrischen ,beleuchtung zwischen beiden ,unternehmungen gleichkamen1 wurden dadurch bekrftigt1 da die ,firma ,siemens ,halske der jngeren ,gesellschaft1 die fr die ,propagierung des ,edisonlichts eine weitverzweigte und leistungsfhige ,absatzorganisation bentigte1 ihre eigenen ,vertreter in allen ,teilen des ,deutschen ,reiches fr diese ,zwecke zur ,verfgung stellte4 -- ,der fr die ,entwickelung der ,deutschen ,edison ,gesellschaft so wichtig gewordene ,hauptvertrag mit ,siemens ,halske soll nachstehend gleichfalls in seinen wesentlichsten ,bestimmungen wrtlich wiedergegeben werden4 #c4 ,die ,firma ,siemens ,halske verpflichtet sich fr die ,dauer des gegenwrtigen ,vertrages1 die dem ,herrn ,edison bezw4 der ,light-,company fr das ,deutsche ,reich erteilten1 die elektrische ,glhlicht-,beleuchtung betreffenden ,patente weder mit dem ,antrag auf ,nichtigkeits-,erklrung noch sonst anzufechten2 sie ist im ,gegenteil gehalten1 tunlichst dahin mitzuwirken1 da diese ,patente in ihren wesentlichen ,teilen aufrechterhalten und hinsichtlich ihrer gesetzlichen ,wirkung allseitig beachtet bleiben4 ,dagegen rumen ,herr ,edison1 die ,light-,company1 die ,continentale und das ,konsortium hierdurch der ,firma ,siemens ,halske fr das ,deutsche ,reich auf die ,dauer des gegenwrtigen ,vertrages das ,recht ein1 den ,gegenstand der durch die vorbezeichneten ,glhlicht-,patente geschtzten ,erfindungen uneingeschrnkt gewerbsmig herzustellen1 herstellen zu lassen1 in ,verkehr zu bringen und feilzuhalten4 ,die ,kontrahenten zu #b4 bis #g4 entsagen demgem fr sich und ihre ,rechtsnachfolger dem ,recht1 selbst oder durch ihre ,agenten oder sonstigen ,vertreter der vorbeschriebenen ,ausnutzung der ,glhlicht-,patente von ,seiten der ,herren ,siemens ,halske1 sei es im ,rechtswege1 sei es in irgend einer anderen ,weise ein ,hindernis entgegenzusetzen1 whrend die letzteren als ,entgelt hierfr1 sowie fr die weiteren ihnen in diesem ,vertrage von dem anderen ,teile eingerumten ,vorteile die ,verbindlichkeit bernehmen1 nach nherer ,magabe der #d und #f eine ,abgabe a7 fr die ,verwendung der ,glhlicht-,lampen und ihrer akzessorischen ,teile zur ,beleuchtung1 b7 fr die ,veruerung solcher ,lampen zu entrichten4 #d4 44444 ,diese ,abgabe wird entrichtet fr jede in den ,glhlampen tatschlich verbrauchte ,pferdekraft 7 #ge ,kilogrammeter per #a ,sekunde74 ,die ,feststellung dieser in den ,lampen verbrauchten ,pferdekraft hat nach dem elektrischen ,ma-,system zu erfolgen4 ,es wird vorbehalten1 knftig eine mglichst einfache und sichere ,art der ,erhebung dieser ,abgabe zu vereinbaren4 ,fr die ersten fnfzig hiernach bei einer ,anlage berhaupt in ,rechnung kommenden ,pferdekrfte beluft sich die ,abgabe auf #be4-- ,mark pro ,pferdekraft1 fr jede weitere ,pferdekraft auf #cb4-- ,mark4 ,fr auerordentliche ,anlagen1 die vorbergehend eingerichtet werden1 wird diese ,abgabe nicht entrichtet4 44444 ,von ,stromerzeugungsmaschinen1 welche die ,herren ,siemens ,halske veruern1 ohne selbst oder durch ihre ,agenten oder ,monteure die ,installation auszufhren1 haben sie eine ,abgabe nicht zu entrichten4 #e4 ,die ,herren ,siemens ,halske entsagen fr die ,dauer des gegenwrtigen ,vertrages dem ,recht1 permanente ,anlagen mit dem gewerblichen ,zweck der ,abgabe von ,licht gegen ,bezahlung des ,licht-,verbrauchs zu betreiben4 ,dieser ,verzicht umfat unbedingt jede ,anlage1 aus welcher jedermann ,licht beziehen kann1 betrifft indessen nicht den ,betrieb solcher ,anlagen1 bei welchen das ,eigentum der ,anlagen innerhalb eines ,zeitraumes von lngstens #f ,jahren auf den resp4 die ,licht-,konsumenten bergeht1 auch wenn solche bis zum ,eigentumsbergang als ,lichtlieferungsanstalten angesehen werden knnten1 und ferner nicht den ,betrieb solcher ,anlagen1 welche nur dem ,zweck der in #d erwhnten vorbergehenden ,beleuchtungen dienen4 #f4 ,auf jede ,glhlampe1 welche die ,herren ,siemens ,halske im ,deutschen ,reich anwenden oder zum ,zweck der ,anwendung im ,deutschen ,reich veruern1 ausschlielich jedoch aller derjenigen ,lampen1 welche sie von ,herrn ,edison oder dessen ,rechtsnachfolgern beziehen1 und ausschlielich derjenigen1 welche sie im ,bereich ihrer eigenen ,fabrikations- und ,geschftsrume verwenden1 werden die ,herren ,siemens ,halske -- in besonderer ,anerkennung der ,verdienste des ,herrn ,edison in der ,erfindung und ,durchfhrung der ,glhlicht-,lampe -- an diesen beziehungsweise an den von ihm jeweilig als empfangsberechtigt bezeichneten ,rechtsnachfolger eine ,abgabe entrichten4 ,die dieser ,abgabe unterliegenden ,lampen werden von den ,herren ,siemens ,halske bei der ,fabrikation durch ein besonderes ,merkmal kenntlich gemacht werden4 ,ein hnliches ,merkmal wird auch seitens der knftigen ,deutschen ,edison ,gesellschaft bei den von ihr in ,deutschland in ,verkehr gebrachten ,lampen angewendet werden4 ,die ,abgabe wird unabhngig von der ,lichtstrke der ,lampen festgesetzt auf #cc 7dreiunddreiig ein ,drittel ,prozent7 des jeweiligen ,selbstkostenpreises1 zu welchem die ,lampen in der ,fabrik der ,light-,company zu ,new ,york resp4 in derjenigen ,fabrik1 der die knftige ,deutsche ,edison ,gesellschaft die ,mehrzahl ihrer ,lampen entnimmt1 hergestellt werden und welchen ,herr ,edison bezw4 seine ,rechtsnachfolger halbjhrig nach ,semestral-,abschlu der ,bcher den ,herren ,siemens ,halske mitteilen werden4 ,die ,abgabe pro ,lampe darf indessen in keinem ,falle den ,betrag von #ej ,pf4 7fnfzig ,pfennig7 bersteigen4 ,das ,minimum des ,preises1 zu welchem ,herr ,edison und seine ,rechtsnachfolger die ,glhlampen in ,deutschland verkaufen drfen1 soll der jeweilige ,selbstkostenpreis der ,fabrik der ,light-,company zu ,new ,york oder derjenigen ,fabrik1 der die knftige ,deutsche ,edison-,gesellschaft die ,mehrzahl ihrer ,lampen entnimmt1 unter ,zurechnung eines ,gewinnaufschlages von #cc sein1 auch wenn und wo ein ,rabatt gewhrt wird4 ,die so festgesetzte untere ,preisgrenze ist fr die ,herren ,siemens ,halske gleichfalls verbindlich4 #g4 ,die ,abgabe 7 #f7 wird nicht gezahlt fr alle ,glhlampen1 welche die ,herren ,siemens ,halske von ,herrn ,edison beziehungsweise der ins ,leben zu rufenden ,deutschen ,aktien-,gesellschaft 7 #a7 oder seinen sonstigen ,rechtsnachfolgern erwerben4 ,im ,geschftsverkehr zwischen diesen und den ,herren ,siemens ,halske werden den letzteren vielmehr1 unbeschadet etwaiger knftiger ,verstndigung ber weitergehende ,vergnstigungen1 mit ,rcksicht auf die vertragsmigen ,gegenleistungen der ,herren ,siemens ,halske folgende ,vorzugs-,verkaufspreise zugesichert3 a7 ,auf ,glhlampen bis zu #af ,kerzenstrken erhalten die ,herren ,siemens ,halske einen ,rabatt von #be 7fnfundzwanzig ,prozent7 des ,preiskourant-,satzes1 mindestens aber einen ,rabatt1 der den irgend einem anderen ,abnehmer in ,deutschland gewhrten um wenigstens #aj des ,preiskourant-,satzes bersteigt4 b7 ,wird der ,preiskourant-,satz der vorbezeichneten ,lampen fr ,deutschland loko ,berlin unter #d ,mark herabgesetzt1 so erhalten die ,herren ,siemens ,halske die ,lampe zu einem ,preise1 der um mindestens #e niedriger ist1 als der irgend einem anderen ,abnehmer in ,deutschland bewilligte4 ,stellt sich der so normierte ,preis hher als der nach ,litt4 a7 von einem ,preis von #d ,mark oder mehr berechnete1 so sind die ,herren ,siemens ,halske berechtigt1 die ,lieferung zu diesem letzteren ,preise zu fordern4 c7 ,auf ,glhlampen von mehr als #af ,kerzenstrken erhalten die ,herren ,siemens ,halske auf den ,preiskourant-,satz einen ,rabatt1 welcher den irgend einem anderen deutschen ,abnehmer gewhrten um wenigstens #e des ,preiskourant-,satzes bersteigt4 ,die ,herren ,siemens ,halske sind befugt1 selbstverfertigte oder von ,dritten bezogene ,lampen -- unter ,einhaltung der in #f am ,ende gezogenen unteren ,preisgrenze -- zu einem ihnen beliebigen ,preise zu verkaufen1 whrend sie die von ,herrn ,edison bezw4 dessen ,rechtsnachfolgern1 das heit ohne ,leistung einer ,abgabe bezogenen ,lampen nicht unter dem ,edisonschen ,preiskourant-,satz und nicht mit einem hheren1 als dem auf diesen ,edisonschen ,preiskourantsatz ,dritten gewhrten ,rabatt weiter veruern drfen4 #h4 ,herr ,edison und die ,kontrahenten zu #c4 bis #g4 entsagen mit ,rcksicht auf die vertragsmigen ,gegenleistungen der ,herren ,siemens ,halske fr sich und alle ihre ,rechtsnachfolger in der ,ausnutzung der ,edison-,patente1 zu ,gunsten der ,herren ,siemens ,halske1 dem ,rechte1 ,maschinen1 ,apparate und ,materialien anzufertigen1 welche bei ihren ,anlagen in ,deutschland fr elektrische ,beleuchtung zur ,verwendung kommen4 ,ausgenommen von vorstehender ,entsagung bleiben3 a7 ,glhlampen1 b7 sockets 7,lampenhalter71 c7 safety-catches 7,sicherheitsausschalter71 d7 commutators 7,umschalter71 e7 alle solche ,gegenstnde1 welche die ,herren ,siemens ,halske selbst1 nachdem sie solche eingekauft1 ohne ,bearbeitung weiter verkaufen wrden1 als blanke ,drhte1 ,porzellan-,isolatoren und dergl41 f7 ,dampfmaschinen oder sonstige ,motoren1 ,dampfkessel und ,hilfsmittel fr ,betriebskraft1 g7 ,kandelaber und ,befestigungsteile fr die ,anbringung der ,lampen4 ,in der ,anschaffung und ,anfertigung ihres ,bedarfs an ,gegenstnden der ,kategorien zu a7 bis g7 sind ,herr ,edison und seine ,rechtsnachfolger nicht beschrnkt4 ,dagegen verpflichten sie sich1 gleichfalls aus der oben gedachten ,rcksicht1 alle sonstigen nachstehend unter #a4 bis #d4 einschlielich aufgefhrten ,gegenstnde unter folgenden ,modalitten ausschlielich von den ,herren ,siemens ,halske fabrizieren zu lassen und zu beziehen1 und zwar3 #a4 ,stromerzeugungs-,maschinen nach ,edisonschen ,modellen1 welche die ,herren ,siemens ,halske zu fabrizieren und zu ,preisen zu liefern haben1 die fr innerhalb ,berlin zur ,installation gelangende ,maschinen unverpackt franko ,ausstellungsort in ,berlin1 fr andere ,maschinen einschlielich der ,verpackung und franko ,bahnhof ,berlin die ,ausgangspreise nicht bersteigen1 zu denen die ,socit industrielle et commerciale ,edison in ,paris die gleichen ,typen jeweilig franko ,bahnhof ,paris einschlielich der ,verpackung abgibt4 ,fr die innerhalb des ersten ,fabrikationsjahres1 von dem ,zeitpunkte ab gerechnet1 mit welchem die ,verpflichtung der ,herren ,siemens ,halske zur ,fabrikation beginnt oder zu welchem tatschlich ,bestellungen erfolgt und akzeptiert sind1 ausgefhrten ,lieferungen darf jedoch der ,preis der ,herren ,siemens ,halske den vorbeschriebenen ,pariser ,preis um #e bersteigen2 #b4 ,conductoren ,edisonscher ,spezialkonstruktion1 boites de jonction und ,t-,stcke1 sowie alle brigen hier nicht besonders aufgefhrten1 zu dem ,edisonschen ,leitungssysteme gehrenden ,gegenstnde1 welche die ,herren ,siemens ,halske verpackt loko ,berlin ,bahnhof bezw4 unverpackt loko ,berlin franko ,aufstellungsort zu ,preisen zu liefern haben1 die denjenigen ,preis nicht bersteigen1 zu welchem die ,socit industrielle et commerciale ,edison in ,paris diese ,gegenstnde inklusive ,verpackung franko ,pariser ,bahnhof abgibt4 #c4 ,kabel zur ,glhlicht-,beleuchtung und ,bogenlicht-,beleuchtung1 die ,spezial-,konstruktionen der ,firma ,siemens ,halske sind1 welche die ,herren ,siemens ,halske zu liefern und loko ,fabrik ausschlielich der ,verpackung mit einem ,rabatt zu berechnen haben1 der den irgend einem anderen deutschen ,abnehmer in derselben ,rechnungsperiode gewhrten ,rabatt um #e des ,lieferungspreises bersteigt4 #d4 ,leitungsdrhte fr die ,installation im ,innern der ,gebude1 welche ,herr ,edison und seine ,rechtsnachfolger gleichfalls vorzugsweise von den ,herren ,siemens ,halske beziehen sollen1 sofern und solange diese ,firma jene ,gegenstnde unter den gleichen ,bedingungen1 insbesondere in gleicher ,qualitt1 zu dem nmlichen oder einem geringeren ,preise und innerhalb der gleichen ,lieferungszeiten liefert1 als zu welchen dieselben loko ,berlin von einem anderen ,lieferanten bezogen werden knnen4 44444 ,die ,verpflichtung der ,herren ,siemens ,halske1 ,maschinen etc4 unter obigen ,bedingungen zu liefern1 beginnt sechs ,monate nach ,vollziehung dieser ,vertrages4 44444 ,im ,fall die ,herren ,siemens ,halske eine ,kndigung des ,vertrages ausgesprochen haben1 werden ,herr ,edison und seine ,rechtsnachfolger -- in besonderer ,anerkennung der ,verdienste des ,herrn ,dr4 ,werner ,siemens und der von ihm geleiteten ,firma in der ,erfindung und ,durchfhrung der ,dynamo-,maschine -- fr die ,dauer des gegenwrtigen ,vertrages von jeder solchergestalt in ihren eigenen ,werksttten angefertigten ,maschine an die ,herren ,siemens ,halske eine ,abgabe entrichten4 ,diese ,abgabe wird festgesetzt auf #e 7fnf ,prozent7 desjenigen ,preises1 welcher den ,herren ,siemens ,halske fr eine stromerzeugende ,maschine der betreffenden ,type zuletzt tatschlich gezahlt ist1 bezw4 -- bei neuen ,typen -- nach dem ,obigen 7siehe ,nr4 #a etc47 zu zahlen sein wrde4 #aa4 ,herr ,edison und seine ,rechtsnachfolger entsagen mit ,rcksicht auf die vertragsmigen ,gegenleistungen der ,herren ,siemens ,halske fr ,deutschland dem ,recht1 bei ,bogenlicht-,beleuchtungen irgend ein anderes ,system als dasjenige der ,herren ,siemens ,halske oder ein von ,herrn ,edison selbst erfundenes zu exploitieren und den zu ,bogenlicht-,beleuchtungen gebrauchten ,zubehr aus einer anderen ,bezugsquelle als von den ,herren ,siemens ,halske zu entnehmen1 unbeschadet der im #h bestimmten ,ausnahmen4 ,nur ,kohlenstbe fallen nicht unter diese ,vereinbarung 7 #i in fin474 99 99 99 ,das ,abkommen zwischen der ,deutschen ,edison ,gesellschaft und ,siemens ,halske hatte fr beide ,teile seine ,vorteile und ,nachteile4 ,fr die ltere ,firma1 deren weitverzweigter ,geschftskreis dadurch nur in einem1 berdies ziemlich weit an der ,peripherie gelegenen ,teile berhrt wurde1 hatte es zunchst mehr die ,bedeutung eines ,ausgleichs ber ein neues1 den alten ,geschftsstamm ergnzendes ,zukunftsgebiet1 keineswegs die ,tragweite einer ,teilung bisherigen ,alleinbesitzes mit einem neu hinzukommenden ,konkurrenten4 ,so wurde es wenigstens damals von den ,leitern der ,firma ,s4 ,h4 aufgefat4 ,auf diesem neuen ,gebiete1 dem der ,lichtelektrizitt1 sicherte man sich das ,recht1 die beste damals vorhandene ,glhlampe zu produzieren4 ,die der ,deutschen ,edison ,gesellschaft gegenber hhere ,lizenzgebhr nahm man in den ,kauf1 glaubte diesen ,nachteil aber dadurch hinlnglich ausgeglichen zu haben1 da man das ausschlieliche ,recht1 ,maschinen und ,materialien fr ,beleuchtungszwecke nach dem ,edisonschen ,system herzustellen und dazu einen bedeutenden ,pflichtabnehmer fr diese ,fabrikate sowie fr die eigene ,bogenlampenkonstruktion gewann4 ,der ,verzicht auf die sogenannten ,konzessionen81 das heit das ,recht1 ,zentralstationen zur ,erzeugung und gewerblichen ,abgabe von ,lichtstrom fr eigene ,rechnung zu errichten1 fiel der ,firma ,siemens ,halske damals nicht schwer4 ,sie hielt diesen ,zentralenbau in eigener ,regie fr etwas ,unsolides1 mit dem ,odium der ,grnderei ,behaftetes und htte -- wenigstens zu jener ,zeit -- wohl auch ohne diese ,bindung nicht an die ,errichtung solcher ,stationen gedacht4 ,der ganze ,vertrag war fr die ,firma insofern wertvoll1 als er ihr die ,mglichkeit bot1 die neue ,konkurrenz1 deren ,kapitals- und ,industriekraft ihr gewi nicht ebenbrtig war1 deren ,unternehmungslust aber sehr gro und lebhaft zu sein schien1 auf ein ,sondergebiet1 das der ,glhlampenbeleuchtung1 zu beschrnken4 ,fr die ,deutsche ,edison ,gesellschaft waren manche der einschrnkenden ,bedingungen -- darber war sich ,emil ,rathenau schon damals nicht im ,unklaren -- hemmend1 wenngleich nicht so sehr fr die nchste ,zeit1 die auf dem gewhlten ,sondergebiet vorerst mehr als genug ,arbeit bot1 als fr die weitere ,entwickelung4 ,dafr erwarb die junge ,gesellschaft aber ein ,rechtsmonopol fr ,glhlampen ,edisonschen ,systems in ,deutschland1 schaltete die strkste ,konkurrenz auf dem wichtigen ,zentralenbaugebiet aus und hatte die ,gewhr1 diejenigen ,hilfsanlagen1 die sie selbst nicht herstellen durfte1 von der leistungsfhigsten ,fabrikationsfirma zu gnstigen ,preisen geliefert zu erhalten4 ,schlielich war die enge ,geschftsverbindung mit dem groen ,hause ,siemens ,halske fr den geschftlichen ,ruf eines neu gegrndeten ,unternehmens an sich1 ganz unabhngig von dem ,inhalt der ,vertrge1 wertvoll genug4 ,sie hob es ber die ,fhrnisse und ,unsicherheiten der ,vertrauensfrage ,abnehmern und ,aktionren gegenber mit einem ,schlage soweit hinaus1 wie dies sonst nur durch jahrelange gute ,leistungen und ,ertrgnisse mglich gewesen wre1 und gab ihm von vornherein den ,rahmen der ,ernsthaftigkeit und industriellen ,bedeutung4 ,eine ,gesellschaft1 die ,siemens ,halske eines ,interessenteilungs-,vertrages fr wrdig hielten1 mute -- so wird man sich damals gesagt haben -- doch eine ernsthafte ,grundlage besitzen1 und der ,vertrag mit ,siemens1 der ,rathenau an ,hnden und ,fen fesselte8 -- so drckte sich ein bekannter ,finanzmann aus -- war fr das junge ,unternehmen nichtsdestoweniger ein ,glck1 weil es eben ein ,vertrag mit ,siemens war48 ,nach ,erledigung dieser rechtlichen und vertraglichen ,grundkonstruktionen konnte sich die neue ,verwaltung mit ,intensitt ihrer industriellen ,arbeit widmen4 ,dabei war sie sich durchaus der ,tatsache bewut1 da das neue ,beleuchtungssystem in seiner praktischen ,anwendung und ,handhabung noch nicht vllig ber die ,periode der ,versuche und ,kinderkrankheiten hinausgewachsen war4 ,rckschlge und ,mierfolge -- namentlich in der ,hand von ungebten ,unternehmern -- waren leicht mglich1 und htten der ,volkstmlichkeit der jungen ,beleuchtung schweren ,schaden bringen knnen4 ,in der ersten eigenen ,blockstation1 ,friedrichstrae #he1 von der aus man die umliegenden ,huser und ,etablissements mit elektrischem ,licht speiste1 muten die ,ingenieure der ,gesellschaft1 darunter ,rathenau und ,oscar v4 ,miller1 noch immer persnlich scharfen berwachungsdienst leisten1 damit die ,maschinen in richtigem ,gang blieben1 und wenn doch einmal1 was gar nicht so selten vorkam1 die elektrische ,beleuchtung pltzlich erlosch1 muten die ,gste im ,caf ,bauer1 das zu den ,abnehmern jener ersten ,station gehrte1 mit guter ,laune ber die unangenehme ,situation hinweggebracht werden1 eine ,aufgabe1 die allerdings -- wie ,oscar v4 ,miller humorvoll zu erzhlen pflegte -- bei den ,kollegen am wenigsten begehrt war4 ,hatte die ,deutsche ,edison ,gesellschaft schon selbst trotz ihrer besonderen ,erfahrungen auf dem ,gebiete des ,glhlampen-,lichts mit derartigen ,schwierigkeiten zu kmpfen1 so mute sie sich die ,lizenzantrge1 die ihr in groer ,zahl zugingen1 doppelt und dreifach daraufhin ansehen1 ob die ,firmen1 von denen sie ausgingen1 die erforderliche technische ,gewhr fr zuverlssige ,ausfhrung boten4 ,in ihrem ersten ,geschftsbericht hebt die ,edisongesellschaft ausdrcklich hervor1 da sie unter ,verzicht auf den durch unbeschrnkte ,lizenzerteilung zu erzielenden ,nutzen unter dem ,schutz der deutschen ,edison-,patente nur ,firmen vereinigen drfe1 die durch ihre bisherigen ,leistungen und durch ihre bevorzugte ,stellung in der ,industrie dem ,publikum gengende ,sicherheit fr sorgfltige ,installation und ,garantien dafr boten1 da sie nicht auf ,kosten der ,qualitt eine ,preiskonkurrenz herbeifhren wrden4 ,infolge dieser vorsichtigen ,verkaufspolitik wurden im ersten ,geschftsjahre nur mit der ,firma ,j4 ,schuckert in ,nrnberg und der ,firma ,heilmann1 ,ducommun ,steinlen in ,mlhausen ,lizenzvertrge abgeschlossen1 nach denen sie gegen ,erstattung gewisser ,abgaben und gegen die ,verpflichtung1 die ,lampen ausschlielich von der ,deutschen ,edison ,gesellschaft zu beziehen1 zur ,benutzung der ,edisonschen ,patente berechtigt waren4 ,trotz dieser selbstgewhlten ,beschrnkung waren bei ,ablauf des ersten im ganzen noch nicht #h ,monate umfassenden ,geschftsjahres der ,gesellschaft in ,deutschland bereits #ach ,dynamomaschinen mit mehr als #abjjj ,lampen unter dem ,schutze der ,edisonschen ,patente in ,ttigkeit4 ,die ersten ,maschinen1 ,apparate usw4 muten noch von auslndischen ,edison-,gesellschaften bezogen werden1 da die ,firma ,siemens ,halske nicht sofort mit der ,lieferung von ,edison-,maschinen beginnen konnte1 sondern erst umfassende ,vorbereitungen fr die ,produktion treffen mute4 ,hierbei trat denn die ,mangelhaftigkeit der ,edisonschen ,original-,maschinen klar zutage4 ,eisenteile zerbrachen hufig1 die ,widerstnde waren falsch berechnet4 ,kurz1 die ,deutsche ,edison ,gesellschaft hatte mit diesen ,maschinen viel rger4 ,schon in kurzer ,zeit gelang es der ,firma ,siemens ,halske aber dank ihrer ausgezeichneten und geschulten ,krfte und der reichen ,mittel1 die ihr zur ,verfgung standen1 sich der bernommenen ,aufgabe in so vollendeter ,weise zu entledigen1 da die ,deutsche ,edison ,gesellschaft ihren ,bedarf ausschlielich in ihren ,werksttten decken konnte4 ,fr die ,herstellung von ,antriebsmotoren zum ,betriebe der ,dynamomaschinen1 bei deren ,bezug die ,gesellschaft nicht an ,s4 ,h4 gebunden war1 entwarf die ,edison-,gesellschaft1 nachdem es sich herausgestellt hatte1 da die zu verwendenden ,motoren die bisherigen ,ansprche berstiegen1 ,spezialkonstruktionen1 die nach ihren ,anweisungen von einer ,berliner ,maschinenfabrik hergestellt wurden4 ,auch hier ging es nicht ohne ,fehlschlge ab4 ,fr die ,herstellung von ,glhlampen1 die den wesentlichsten ,teil der neuen ,beleuchtung bildeten1 richtete die ,gesellschaft dagegen eigene ,fabrikationsanlagen auf ,grund der in ,amerika und ,frankreich gemachten ,erfahrungen ein2 die ,erzeugungsfhigkeit der ,fabrik wurde auf zunchst #aejjjj ,lampen jhrlich bemessen und im ersten ,geschftsjahre -- in einer ,verkaufszeit von #f ,monaten -- wurden #bejjj ,stck abgesetzt4 ,an greren ,installationsauftrgen waren u4 a4 auszufhren3 ,die endgltigen ,beleuchtungsanlagen in den beiden ,mnchener ,kniglichen ,theatern1 dem ,residenztheater und dem ,opernhaus1 und eine ,anlage in dem neuen ,kniglichen ,residenztheater zu ,stuttgart4 ,im ganzen wurden #bg ,anlagen mit #cc ,maschinen hergestellt1 unter deren ,bestellern sich ,maschinen-1 ,zucker- und ,papierfabriken1 ,spinnereien1 ,webereien1 ,geschftshuser und ,restaurants befanden4 ,dabei leisteten ,felix ,deutsch seine ,beziehungen namentlich zur ,zuckerindustrie gute ,dienste4 ,auch hier waren die ,ergebnisse aber zunchst keineswegs so befriedigend1 wie man das erhofft hatte4 ,abgesehen von den ,strungen1 die durch die anfnglich gelieferten schlechten amerikanischen ,maschinen hervorgerufen wurden1 konnten sich die ,kunden auch nur schwer an die sogenannten ,schnellufer8 gewhnen1 die mit den #cjj ,touren1 die sie in jener ,zeit liefen1 fr damalige ,begriffe ein ,hllengerusch machten4 ,in eigenem ,betrieb wurde die kleine von der ,versuchsgesellschaft bernommene ,zentralstation ausgebaut1 die von dem ,grundstck des ,unionklubs in der ,schadowstrae diesen sowie die ,ressource von #agid mit elektrischer ,energie versorgte4 ,eine ,erweiterung mit dem ,zwecke1 auch das in der ,nhe gelegene ,aquarium so wie einige andere ,nachbarbetriebe mit ,licht zu versorgen1 wurde in die ,wege geleitet4 ,die im ,jahre #ahhc in ,berlin abgehaltene ,hygiene-,ausstellung wurde dazu benutzt1 das ,glhlicht in groem ,mastabe dem ,publikum der ,reichshauptstadt vorzufhren4 ,fr das ,jahr #ahhc1 das erste ,geschftsjahr des neuen ,unternehmens1 wurde folgende ,bilanz aufgestellt3 ,bilance fr das erste ,geschftsjahr1 abgeschlossen per #ca4 ,dezember #ahhc4 ,aktiva4 ,m4 ,pf4 ,an ,kasse-,conto #g4gbj4jg ,effekten-,conto #c p,ct4 ,pr4 ,st4 ,schld4 7,kaution7 nom4 ,m4 #aej4-- #aej4je ,waaren-,conto #bjd4bdh4ja ,conto-,corrent-,conto a7 ,guthaben bei diversen ,banken #d4ajc4fgb4-- b7 ,guthaben auf ,forderungen in lfd4 ,rechnung #edh4bih4bg #d4fea4igj4bg ,inventarien-,conto ,i4 ,mobilien #aa4gbg4ig ,,ii4 ,comptoir- und ,bureau-,utensilien #d4bai4ie ,,iii4 ,technische ,instrumente1 ,apparate und ,chemikalien #e4ibi4ee ,,iv4 ,bcher und ,plne #b4chg4fj ,v4 ,werkzeuge #a4bcc4he ---------- #be4dih4ib ab #aj ,abschreibung #b4eej4-- #bb4idh4ib ,immobilien-,conto ,grundstck ,friedrichstrasse #he #bbg4baa4ch ,vorschuss-,conto ,compagnie ,continentale ,paris1 ,rest der an dieselbe1 fr ,ausnutzung der ,edison-,patente gezahlten ,erwerbspreise von ,m4 #cej4jjj per #ca4 ,dezember #ahhc 7 #ce der ,statuten7 #ccf4acc4de ,centralstation ,schadowstrasse #i ,union-,club und ,ressource #agid #ed4gci4je ,patent-,conto #b4jjj4-- ------------ #e4ejg4aba4bj ,passiva4 ,m4 ,pf4 ,per ,actien-,capital-,conto #e4jjj4jjj4-- ,conto-,corrent-,conto ,creditoren in laufender ,rechnung #cjc4acg4jc ,hypotheken-,conto auf ,friedrichstrasse #he haftende ,hypothek #cj4jjj4-- ,gewinn- und ,verlust-,conto ,reingewinn #agc4ihd4ag ,dividenden-,conto per #ahhc #d v4 ,m4 #e4jjj4jjj resp4 #aj4jjj ,act4 ,m4 #ac4ce ,m4 #acc4ejj ,rckstellungs-,conto fr unternommene ,anlagen ,m4 #dj4jjj ,gewinn-,uebertrag pro #ahhd ,m4 #dhd4ag #e4ejg4aba4bj ,gewinn- und ,verlust-,conto per #ca4 ,dezember #ahhc4 ,debet4 ,m4 ,pf4 ,an ,handlungs-,unkosten-,conto ,i4 ,gehlter #ef4efc4gj ,,ii4 ,reisekosten #d4bjc4ge ,,iii4 ,schreib- und ,zeichen-,material1 ,druckkosten1 ,formulare und ,bureaubedrfnisse #f4ebi4dh ,,iv4 ,porti1 ,depeschen1 ,insertionen und ffentliche ,bltter #e4ibf4fh ,v4 ,miethe und ,instandhaltung der ,dienstlokale #f4fda4ej ,,vi4 ,feuer-,versicherung #hfa4dh ,,vii4 ,stempel1 ,steuern1 ,einkommen- und ,mieths-,steuer #d4iic4gj #he4gbj4bi ,an ,organisations-,conto ,druck der ,actien und ,statuten1 ,prospekte1 ,eintragungskosten1 ,fertigstellung und ,controllzeichnung der ,actien und ,publikationen durch die ,presse #ab4cbc4cc ,inventarien-,conto #aj p,ct4 ,abschreibung von #be4dih4ib #b4eej4-- ,reiner ,gewinn #agc4ihd4ag #bgd4egg4gi ,credit4 ,m4 ,pf4 ,per ,waaren-,conto #afj4aea4bc ,per ,zinsen-,conto #aad4dbf4ef #bgd4egg4gi 99 99 99 ,wir sehen aus dieser ,bilanz1 da nach ,ablauf des ersten ,geschftsjahres das eingezahlte ,kapital der ,gesellschaft von #e ,millionen ,mark erst zu einem kleinen ,teil in ,anspruch genommen und in den ,betrieb berfhrt worden war4 ,ein ,betrag von #d4ajc4fgb ,mark war noch bar vorhanden und als ,guthaben der ,gesellschaft bei verschiedenen ,banken niedergelegt4 ,trotzdem konnte auf das ,aktienkapital von #e ,millionen ,mark eine ,dividende von #d fr die ,zeit von der ,grndung der ,gesellschaft bis zum ,bilanzabschlu zur ,ausschttung gebracht werden1 was aber zum ,teil dadurch ermglicht wurde1 da neben dem ,warengewinn von #afj4aea ,mark ein ,zinsgewinn von #aad4dbf ,mark aus dem ,bankguthaben der ,gesellschaft zuflo4 ,in den folgenden ,jahren schritt die technische ,entwickelung rstig fort4 ,trotz mancher ,rck- und ,fehlschlge war der ,siegeszug des ,edison-,lichts nicht mehr aufzuhalten1 besonders nachdem es der ,gesellschaft gelungen war1 eine ,bogenlampenkonstruktion zu erwerben1 bei der es mglich wurde1 ,bogenlicht und ,glhlicht rationell in demselben ,stromkreise zu brennen4 ,diese ,lampe fllte auch die ,lcke aus1 die bisher zwischen der sechzehnkerzigen ,glhlampe und der ,bogenlampe von #ajjj ,normalkerzen bestanden hatte1 da man ihre ,lichtstrke durch ,regulierung des ,stromverbrauchs in weiten ,grenzen bis zu #ajj ,kerzen ,leuchtkraft herab vermindern konnte4 ,damit wurde eine der ,hauptvorbedingungen fr die ,einrichtung von ,zentralstationen1 die ,straen und ,innenrume gleichzeitig versorgen konnten1 gegeben4 ,die neue ,bogenlampe bewhrte sich gleich gut in ,wohnungen wie in ,werksttten1 in ,theatern wie auf ,straen und gewann schon in wenigen ,monaten unter der groen ,zahl von ,bogenlampen1 die allenthalben angeboten wurden1 solchen ,ruf1 da die ,deutsche ,edison ,gesellschaft nur selten ,glhlichtbeleuchtungen ausfhrte1 bei denen nicht einige oder mehrere ,bogenlampen mit verwendet wurden4 ,mit dem neuen ,system hatte die ,deutsche ,edison ,gesellschaft zwar1 bei der damals herrschenden ,praxis des ,patentamts1 neue ,erfindungen nur in begrenztem ,umfange zu schtzen1 kein ,monopol fr gemischtes ,licht erworben1 aber trotz der ,intensitt1 mit der sich fast die gesamte ,konkurrenz sofort dem neuen ,gebiete zuwandte1 einen ,vorsprung erlangt1 der so schnell nicht einzuholen war4 ,auf ,grund ihrer ,erfahrungen hatte sie eine ,spezialfabrikation der neuen ,lampe eingerichtet1 die es ihr ermglichte1 diese in einer ,vollendung herzustellen1 wie sie die ,konkurrenz damals noch nicht erreichen konnte4 ,derartige ,vorsprnge lassen sich gerade in der ,elektrotechnik allerdings nur verhltnismig kurze ,zeit hindurch aufrechterhalten1 und1 selbst wenn unablssig weiter gearbeitet und der ,zwischenraum durch neue ,verbesserungen aufrecht zu halten versucht wird1 gelingt es meist nach einiger ,zeit der ,konkurrenz1 den ,anschlu wieder zu finden4 ,so schnell war dies damals bei dem gemischten ,licht der ,deutschen ,edison ,gesellschaft aber nicht mglich1 und infolgedessen wurde gerade von der strksten ,konkurrenzfirma1 ,siemens ,halske1 die sich in ihrer bisherigen fast monopolistischen ,beherrschung des ,bogenlampengeschfts durch die neue ,erfindung ernstlich bedroht sah1 eine ,einwirkung auf nichttechnischem ,gebiete versucht4 ,siemens ,halske bestritten der ,deutschen ,edison ,gesellschaft auf ,grund des zwischen beiden ,firmen geschlossenen ,vertrages das ,recht1 ,bogenlampen anderer ,konstruktion als der von ,siemens ,halske verwendeten herzustellen oder zu beziehen4 ,der ,vermittlungs-,vorschlag der ,deutschen ,edison ,gesellschaft1 ,siemens ,halske die ,anfertigung der neuen ,lampen vorzugsweise zu bestimmten ,preisen zu bertragen1 wurde nicht angenommen1 und es kam zwischen den beiden ,firmen zu ihrem ersten ,proze4 ,auch sonst hatte die ,edison ,gesellschaft ihre ,patente und ,konstruktionen gegen ,einsprche und ,verletzungen zu verteidigen4 ,insbesondere die ,swan ,united ,electric ,light ,co4 in ,london1 die ,besitzerin der englischen ,edisonpatente1 hatte einerseits eine ,klage auf ,nichtigkeit der ,edison-,patente in ,deutschland angestrengt1 und andererseits behauptet1 da die von ihr hergestellten und in ,deutschland vertriebenen sogenannten ,swanlampen die ,edison-,patente nicht berhrten4 ,es entwickelte sich ein ,rattenknig von ,prozessen1 da umgekehrt auch die ,deutsche ,edison ,gesellschaft gegen ,agenten und ,abnehmer der ,swan ,electric ,co4 ,klagen bei verschiedenen ,landgerichten wegen ,patentverletzung eingereicht hatte4 ,solange die ,prozesse schwebten1 konnten1 wie es in solchen ,fllen zu geschehen pflegt1 wirksame ,mittel gegen eine ,herstellung und ,vertreibung der rechtswidrig hergestellten8 ,lampen nicht ergriffen werden4 ,selbst als die ,hauptklagen vom ,reichsgericht zu ,gunsten der ,edison ,gesellschaft entschieden waren1 gelang es nicht mehr1 eine vllige ,aufrechterhaltung der ,edison-,patente zu erreichen1 da die ,gegner in gewissen rechtlich als ,nebenpunkte figurierenden ,teilen ihrer ,klage durchdringen konnten1 womit aber bei der ,lage der damaligen ,technik die ,edison-,patente tatschlich gefallen waren4 ,streng genommen sind sie niemals derart in ,kraft gewesen1 da sie ein tatschliches ,monopol fr die ,herstellung der ,glhlampen gewhrten4 ,es gab stets ,konkurrenzfirmen1 sowohl in ,deutschland als auch anderswo1 die sich auerhalb der ,patente zu stellen wuten1 und so wre es auch ,rathenau an sich mglich gewesen1 seine ,glhlampenfabrikation ohne die belastenden ,vertrge mit ,edison aufzunehmen4 ,er htte vielleicht als ,patent-,freibeuter8 nicht viel mehr ,prozesse fhren mssen1 wie er in seiner ,eigenschaft als ,wahrer der legitimen ,edisonschen ,rechte gegen die ,freibeuter zu fhren gezwungen war4 ,aber er whlte zum ,teil aus ,redlichkeit1 zum ,teil1 um die groe ,zugkraft des berhmten ,erfindernamens und die damals beste und fertigste ,glhlampe sowie die von ,edison bereits gemachten ,erfahrungen sich nutzbar machen zu knnen1 den geraden ,weg4 ,bitter hat er es gelegentlich beklagt1 da dem groen ,meister der ,tribut seiner ,erfindung vorenthalten worden sei und da selbst die technische ,autoritt eines ,slaby nicht ausgereicht htte1 um den ,richtern seine wissenschaftliche berzeugung1 mit der er fr die ,erhaltung der deutschen ,patente eingetreten war1 glaubhaft zu machen48 ,wieviel ,intriguenspiel und inneres ,unrecht bei diesen rechtlich8 zu ,gunsten der ,gegner entschiedenen ,prozessen mit im ,spiel war1 zeigt allein die ,tatsache1 da dieselbe ,swan ,electric ,co41 die in ,deutschland die ,edison-,patente bekmpfte und zu ,fall brachte1 in ,england selbst ,inhaberin dieser ,patente war und da es ihr dort gelang1 sie noch etwa #aj ,jahre lang gegen alle ,einsprche aufrecht zu erhalten4 ,angesichts solcher ,widersprche wird die ,bitterkeit1 mit der ,rathenau hufig genug von den ,patententtuschungen jener ,zeit sprach1 wohl verstndlich4 ,die geschilderten ,umstnde drften gezeigt haben1 da es nicht die bequemen ,monopolrechte waren1 denen es zuzuschreiben war1 da die ,deutsche ,edison ,gesellschaft vorwrts kam1 sich ,namen und ,erfolge errang4 ,kaufmnnische ,zhigkeit und technische ,tchtigkeit errangen diese ,erfolge und bewirkten1 da die junge ,gesellschaft die von ihr rechtmig erworbenen ,monopole auch tatschlich verdiente4 ,sie mute sie sozusagen tglich erwerben1 um sie zu besitzen4 berall da1 wo die ,einfhrung der ,lichtelektrizitt am schwersten war1 da war die ,deutsche ,edison ,gesellschaft zu finden4 ,die kleineren isolierten ,einrichtungen1 die mit ,hilfe von ,agenten und selbstndigen ,installateuren verhltnismig leicht ausgefhrt werden konnten1 berlie sie ihren ,lizenztrgern4 ,sie selbst befate sich fast ausschlielich mit dem ,bau umfangreicherer ,anlagen wie ,blockstationen1 ,beleuchtungen von ,theatern1 ,kauf- und ,warenhusern1 ausgedehnten gewerblichen ,etablissements4 ,den bereits geschilderten ,anlagen im ,jahre #ahhc folgten im nchsten ,jahre die ,blockstation in der ,friedrichstrae #he1 die das ,caf ,bauer1 die ,gebude ,unter den ,linden #bf und #bg mit ,strom versorgte und eine ,lichtkapazitt von #bjjj ,lampen erhielt4 ,der ,schnelldampfer ,werra8 des ,norddeutschen ,lloyd und das chinesische ,panzerschiff ,chen ,yuen8 erhielten durch die ,gesellschaft ,edison-,anlagen4 ,den ,theaterbeleuchtungen in ,mnchen und ,stuttgart folgten solche in ,schwerin1 ,dessau und ,halle4 ,das ,bayerische ,landtagsgebude1 das ,preuische ,kultusministerium und die ,friedrich ,wilhelmsuniversitt in ,berlin erteilten ,auftrge4 ,in ,spinnereien1 ,webereien1 ,druckereien1 ,mhlen1 ,brauereien fand das neue ,licht wegen seiner ,annehmlichkeit und ,sicherheit immer greren ,eingang1 besonders nachdem die ,maschinen zuverlssiger ausgefhrt wurden und regelmiger funktionierten4 ,derartige grere ,anlagen waren durch selbstndige ,abnehmer1 ,agenten oder ,installationsingenieure nicht einzurichten1 sie erforderten eine so eingehende ,kenntnis der neuen ,methoden1 eine so umfangreiche ,bauorganisation1 da sie nur von der ,edison-,gesellschaft selbst vorgenommen werden konnten und nicht nur eine ,projektierung durch diese ,firma1 sondern auch eine sorgfltige berwachung der ,installationen durch alle ,stadien von der ,zentralstelle aus erforderten4 ,sollte das ,werk wirksam seinen ,meister loben1 und dem neuen ,licht die ,anhngerschaft immer weiterer ,kreise werben1 so muten alle wichtigen und schwierigen ,anlagen unter eigener ,verantwortlichkeit ausgefhrt werden4 ,besonders ,deutsch1 der von ,anfang an die ,licht- und ,kraftanlagen sowie das ,installations- und ,absatzgeschft unter sich hatte1 erkannte1 gewitzigt durch die ,klagen1 die ihm in seinen ,abnehmerkreisen fehlerhaft ausgefhrte ,anlagen eingetragen hatten1 die ,notwendigkeit1 die bisherigen ,absatzmethoden1 wie sie in der ,elektrizittsindustrie1 namentlich auch bei ,siemens ,halske1 blich gewesen waren1 einer grndlichen ,reform zu unterziehen4 ,an die ,stelle des ,agenten1 ,installateurs und ,hndlers1 der ,maschinen1 ,apparate1 ,lampen und ,materialien bezog1 setzte er das eigene ,installationsbureau1 das allmhlich in allen wichtigeren ,stdten des ,in- und ,auslands entstehen1 die dort vorkommenden ,auftrge ausfhren und durch lebendige1 individuelle ,propaganda1 solide ,arbeit und wirksame ,beispiele die in ,betracht kommenden ,betriebe zur ,einfhrung der elektrischen ,beleuchtung anregen sollte4 ,bereits im ,jahre #ahhe wurde das erste ,installationsbureau in ,mnchen errichtet1 zum ,teil um den partikularischen ,interessen und ,eigenheiten entgegenzukommen1 zum ,teil weil man in der ,stadt der ,elektrizittsausstellung von #ahhc und der ersten elektrischen ,theaterbeleuchtung einen besonders gut vorbereiteten ,boden zu finden hoffte4 ,leipzig1 ,breslau1 ,kln1 ,hamburg und ,straburg i4 ,e4 folgten bereits in den nchsten ,jahren4 ,die ,entwickelung des ,geschfts in der ersten ,periode der ,gesellschaft1 die mit dem ,jahre #ahhf abschliet1 wird dadurch am besten gekennzeichnet1 da im ,jahre #ahhc #bg ,anlagen mit #cc ,maschinen und #dgbi ,lampen hergestellt wurden1 whrend am ,schlusse des ,jahres #ahhf durch die ,gesellschaft bereits #bfj ,anlagen mit #gjjjj ,glhlampen und #ajjj ,bogenlampen in ,betrieb gesetzt waren4 ,dieser ,entwickelung des ,absatzes und der ,geschftsorganisation entspricht auch das ,wachstum der ,fabrikations- und ,geschftseinrichtungen4 ,bereits nach wenigen ,monaten hatte die ,gesellschaft ihre ,bureaurume im ,hause ,leipzigerstrae #id aufgegeben1 zum ,teil weil sie zu eng wurden1 zum ,teil weil die ,nhe eines in die ,parterre-,rume eingezogenen ,cafetablissements mit wenig vornehmem ,konzert- und ,nachtbetrieb unangenehm fhlbar wurde4 ,die ,gesellschaft hatte alsdann auf ,veranlassung des rhrigen ,deutsch das ,grundstck ,friedrichstrae #he erworben4 ,deutsch hatte einen ,erwerb der ganzen damals verkuflichen #djj ,quadratruten vorgeschlagen4 ,rathenau1 der bei ,neuerwerbungen immer sehr vorsichtig zu ,werke ging1 hatte von diesen #djj ,quadratruten #bjj abgestrichen4 ,er huldigte berhaupt dem ,grundsatz ,eher zu klein1 als zu gro8 und diesem ,grundsatz hat es seine ,gesellschaft zu verdanken gehabt1 da ihre ,betriebe stets berbeschftigt waren1 und jene ,halbleere1 die die ,produktionskosten und ,zinsen so abnorm steigert1 auch in ,zeiten schlechter ,konjunktur vermieden wurde4 ,auf die ,chancen1 gute ,konjunkturen ganz auszunutzen1 besonders wenn sie berraschend auftraten1 mute allerdings bei einem solchen ,system verzichtet werden4 ,in dem ,gebude ,friedrichstrae #he1 in dessen ,kellerrumen die schon mehrfach erwhnte ,blockstation untergebracht war1 befanden sich die ,bureaurume1 indes auch nur kurze ,zeit4 ,als das erste ,fabrikgebude in der ,schlegelstrae1 die ,lampenfabrik1 auf dem einstmals von ,strousberg fr einen ,schlachthof1 spter fr eine ,markthalle in ,aussicht genommenen ,gelnde fertiggestellt war1 wurden die ,bureaurume im ,interesse einheitlicher ,verwaltung bereits ,mitte ,mrz #ahhd in die ,fabrik verlegt4 ,die ,parterre-,rumlichkeiten des ,hauses ,friedrichstrae wurden an ,laden-,geschfte vermietet1 in den oberen ,rumen wurde eine permanente ,ausstellung von ,erzeugnissen der ,gesellschaft eingerichtet4 ,die neue ,fabrik hatte einen ,umfang und ,einrichtungen erhalten1 in denen jhrlich #cjjjjj ,glhlampen hergestellt werden konnten4 ,man glaubte damals1 mit solchen ,dimensionen einen gewaltigen ,spielraum fr weitere ,ausdehnungsmglichkeiten der ,zukunft erschlossen zu haben4 ,mit welchen ,riesenschritten die ,ansprche wachsen wrden und wie bald und wie oft neue ,erweiterungen dieser ,grundfabrik notwendig werden wrden1 hat selbst ein ,elektrizitts-,optimist wie ,emil ,rathenau damals nicht vorhergesehen4 ,die ,bilanz von ,ende #ahhf gewhrte schon ein ganz anderes ,bild als die erste von #ahhc4 ,das ,anfangskapital von #e ,millionen ,mark1 mit dem die ,gesellschaft bei ihrer ,grndung ziemlich reichlich ausgestattet worden war1 ist auch jetzt noch nicht aufgezehrt4 #a4gbd4hhf ,mark werden noch als ,bankguthaben flssig gehalten4 ,daneben aber sind die ,immobilien 7,friedrichstrae und ,schlegelstrae7 bereits auf #hbi4ejb ,mark angewachsen1 die ,blockstation in der ,friedrichstrae erscheint mit #acb4hdc ,mark1 die in der ,schadowstrae mit #ej4ajb ,mark2 ,aktien der ,stdtischen ,elektrizittswerke werden mit #eeg4bjj ,mark aufgefhrt1 ,maschinen und ,apparate mit #afb4gef ,mark1 ,waren mit #dia4ich und ,forderungen in laufender ,rechnung mit #a4gbd4hhf ,mark4 ,die ,geldmittel sind also zum groen ,teil in den ,betrieb geflossen und in werbende ,anlagen berfhrt worden4 ,die offenen ,schulden der ,gesellschaft sind nur gering und betragen #cib4iab ,mk41 und es htte aus dem ,reingewinn von #cbd4hgj ,mk4 bequem eine ,dividendensteigerung auf #f1 nachdem in den ersten beiden ,jahren #d und im dritten ,jahre #e gezahlt worden waren1 vorgenommen werden knnen4 ,um zu verstehen1 warum dies nicht geschah1 warum die ,gesellschaft sogar #ahhf und ,anfang #ahhg in eine ,krise -- die einzige wirklich bedrohliche in ihrer ganzen ,geschichte -- geriet1 mu noch von anderen ,dingen gesprochen1 eine andere ,entwickelungsreihe verfolgt werden1 die uns zeigen wird1 da der unternehmerische ,geist ,rathenaus sich in den bereits geschilderten ,dingen nicht erschpft hatte1 andererseits aber auch1 da er sich trotz seiner unleugbaren ,erfolge noch nicht zum entscheidenden ,erfolg durchgerungen hatte4 ,siebentes ,kapitel ,zentralstationen ,der ,name ,zentralstation ist uns in den frheren ,kapiteln schon fter begegnet4 ,bereits in den ,vertrgen mit ,edison und ,siemens wird von ,zentralstationen gesprochen4 ,in dem ersten ,vertrage mit ,edison im ,jahre #ahha hie es1 da abgesehen von der ,fabrikationsgesellschaft eine zweite fr den ,bau von ,zentralstationen errichtet werden sollte1 in dem zweiten endgltigen ,vertrage von #ahhc1 der die ,grndung nur einer ,gesellschaft vorsieht1 ist von ,zentralstationen in diesem ,zusammenhange nicht mehr die ,rede4 ,es heit darin schlechthin1 da die ,deutsche ,edison ,gesellschaft das ,recht1 ,installationen fr ,beleuchtungs- und ,kraftbertragungswerke einzurichten1 von ,edison erwirbt4 ,im ,vertrage mit ,siemens ,halske wird der ,edison ,gesellschaft bekanntlich das ,recht vorbehalten1 allein ,zentralstationen fr eigene ,rechnung zu bauen4 ,da der ,begriff ,zentralstation berhaupt so frh auftaucht1 ist nicht darauf zurckzufhren1 da er in der damaligen ,zeit bereits in groem ,mastabe und in vielen ,beispielen verwirklicht war4 ,er lebte -- wenigstens in einer ,form1 die diesen ,namen wirklich verdiente -- eigentlich erst allein in der ,idee ,emil ,rathenaus1 der sich dafr keineswegs auf ,vorbilder1 sondern hchstens auf gewisse ,anstze in den damals in der ,lichtelektrizitt am meisten entwickelten ,lndern ,amerika und ,frankreich berufen konnte4 ,was zu jener ,zeit die ,regel1 den ,typus bildete1 waren isolierte ,lichtanlagen1 die ein ,haus1 eine ,fabrik1 einen ,park1 eine ,strae oder mehrere benachbarte ,huser in einem beschrnkten ,radius versorgen konnten4 ,edison war dem ,gedanken des ,zentralwerks allerdings bereits frh nachgegangen und hatte auch eine ,zentrale1 die einen ,stadtteil sdlich von ,wallstreet mit ,licht versehen sollte1 errichtet4 ,aber diesem genialen ,techniker war doch nur bis zu einem gewissen ,grade die ,fhigkeit gegeben1 ein technisches ,verfahren industriell auszubauen4 ,seine ,anschauungen von finanziellen ,dingen waren naiv1 und an betrieblicher ,methodik fehlte es ihm so gut wie ganz4 ,edison hat denn auch aus seinen groartigen ,erfindungen nur verhltnismig geringen und fast niemals dauernden ,nutzen wirtschaftlicher ,art gezogen4 ,wie wenig die ,edisonsche ,zentrale1 obwohl fr einen ersten ,versuch sinnreich erdacht1 doch dem entsprach1 was wir spter unter einer ,grostation verstanden1 geht daraus hervor1 da die ,herstellung von ,maschinen mit #aej ,,ps als ganz besonders groartiger ,fortschritt bezeichnet wurde4 ,bei der ,broadway-,zentrale wurden die ,dynamos nach ,edisons eigener ,aussage auf bloe ,vermutung hin gebaut4 ,die gewhlte ,spannung von #aaj ,volt reichte denn auch nicht aus4 ,auch sonst wurde rein empirisch1 ohne jede ,systematik vorgegangen1 wenig berechnet und viel probiert4 ,die ,folge war1 da von den parallel geschalteten ,maschinen die eine stille stand1 whrend die andere bis auf #ajjj ,umdrehungen lief und dabei wippte4 ,zur ,messung bediente die ,edison ,beleuchtungsgesellschaft8 sich alter chemischer ,gerte1 die bald zufroren1 bald rotglhend wurden1 bald in ,brand gerieten4 ,voltometer81 so hat ,edison in der ,electrical ,review8 erzhlt1 besaen wir schon gar nicht4 ,wir benutzten ,glhlampen4 ,mit ,mathematikern lie ich mich erst recht nicht ein1 da ich bald fand1 wie ich es ein gut ,teil besser treffen konnte als sie mit ihren ,ziffern1 und so fuhr ich im ,vermuten fort48 ,gewi hat ein so glnzender ,experimentator wie ,edison alle ,anstnde1 die aus solchem ,vorgehen entstehen muten1 immer1 wenn sie sich zeigten1 durch seine genialen ,kombinationen zu beseitigen verstanden1 aber schlielich kam dabei doch nur ein ,werk zustande1 das in seinem empirisch-primitiven ,aufbau auf die ,persnlichkeit eines so erfinderischen ,kopfes wie ,edison gestellt blieb1 und berall dort keine ,nachahmung finden konnte1 wo eine hnlich berlegene ,persnlichkeit als ,leiter fehlte4 #h ,jahre lang arbeitete das ,edisonsche ,werk auf diese ,weise4 ,schule konnte es natrlich nicht machen1 da ihm die systematische ,durchbildung1 die sichere wissenschaftliche ,grundlage fehlte4 ,emil ,rathenau erkannte die ,mngel eines solchen gefhlsmigen ,vorgehens auf den ersten ,blick4 ,er war sich klar darber1 da eine wirklich epochemachende ,zentral-,station nicht auf dem ,versuch und dem ,zufall1 sondern nur auf dem festen ,boden der wissenschaftlichen ,methodik aufgebaut sein mute4 ,seine ,einbildungskraft lebte nicht von dem ,experiment1 sondern von der ,konstruktion4 ,auch er war voller ,phantasie und rechnete mit neuartigen ,antriebsmaschinen1 kunstvoll durchgearbeiteten ,kabelsystemen und wenn er vor den ,grenzen der ,gegenwart nicht halt machte1 so lie er doch die ,wege in die ,zukunft1 ehe er sie betrat1 stets von dem ,mathematiker genau durchforschen4 ,er fragte sich1 warum eine ,vergrerung und ,vervielfltigung1 eine ,sammlung und ,verteilung der in kleinem ,rahmen geschaffenen ,anlagen nicht mglich sein sollte4 ,er suchte nach den ,grnden1 die einer bertragung ins ,groe htten im ,wege stehen knnen und fand1 da es keine gab1 die unberwindlich gewesen wren4 ,denn die ,hemmnisse lagen alle nur noch in der ,durchfhrung1 nicht mehr im ,prinzip4 ,gerade aber die ,probleme der ,durchfhrung lieen sich1 das wute er1 nur auf wissenschaftliche ,weise lsen4 ,wenn er daher mit dem damals der brigen ,welt noch nicht gelufigen oder nur in unvollkommener ,form bekannten ,begriff der ,zentralstation wie mit etwas ,selbstverstndlichem operierte1 so hatte er seine bestimmten ,grnde dafr4 ,er erreichte damit1 da dieser anscheinend harmlose ,begriff -- und zwar in einem ihm gnstigen ,sinne -- in seine ,vertrge aufgenommen wurde1 was ihm deswegen nicht besonders schwer fiel1 weil die ,vertragsgegner diesem ,begriff teils zweifelnd1 teils sogar direkt mitrauisch gegenberstanden und das mit ihm gekennzeichnete ,gebiet der ,wagnisse und ,fhrnisse gern dem ,phantasten8 berlassen wollten4 ,selbst ein ,mann wie ,werner v4 ,siemens lchelte ber die ,idee der ,zentralstation1 und erklrte es fr eine ,utopie1 da man den ,leuten jemals aus einer ,zentrale elektrisches ,licht in die ,huser wrde leiten knnen1 wie man es mit dem ,gaslicht machte4 ,die ,gasfachleute stellten sich gleichfalls unglubig1 aber durch ihre ,ironie klang doch ein ,unterton von ,furcht vor der neuen ,konkurrenz1 die ihnen vielleicht auch noch die ,hausbeleuchtung streitig machen knnte1 nachdem sie ihnen bereits in der ,straen-1 ,fabrik- und ,theaterbeleuchtung ,boden abgerungen hatte4 ,da ,rathenau eigentlich als einziger die ,idee erfate und trotz aller ,anfeindungen von wissenschaftlich-autoritativer und technisch-praktischer ,seite an ihr festhielt1 ist ein ,beweis seines originellen1 unabhngigen und im ,grunde schpferischen technischen ,denkens4 ,trotzdem aber der ,gedanke absolut klar1 folgerichtig und fertig entwickelt vor dem ,geiste ,rathenaus stand1 sah es zunchst noch nicht so aus1 als ob er bald verwirklicht werden wrde4 ,in den ,jahren der ,versuchsgesellschaft konnte an die ,schaffung einer ,zentralstation natrlich nicht herangegangen werden4 ,es fehlte an dem technischen ,apparat1 es fehlte auch an den geldlichen ,mitteln4 ,das erste ,jahr der ,deutschen ,edison ,gesellschaft sah lediglich die ,verwirklichung einer ,reihe von ,einzelanlagen und die ,vollendung einer ,blockstation 7in der ,schadowstrae7 sowie die ,inangriffnahme einer zweiten greren 7in der ,friedrichstrae74 ,sie wurden in den ersten ,geschftsberichten und ,bilanzen der ,gesellschaft als ,zentralstationen bezeichnet4 ,mit ,unrecht4 ,sie waren im technischen ,sinne keine ,zentralen1 sondern isolierte ,anlagen1 die -- ber den ,umfang einer greren ,einzelanlage kaum hinausgehend -- mehrere ,verbraucher versorgten1 weil jeder dieser ,verbraucher einen zu geringen ,bedarf fr eine eigene ,anlage hatte4 ,weder die ,technik war zentral1 noch die ,verteilung4 ,denn die ,krafterzeugung erfolgte nicht durch ,gromaschinen1 sondern durch eine groe ,zahl kleiner ,schnelllufer81 von denen jeder nur eine beschrnkte ,anzahl von ,lampen speiste4 ,die ,verteilung erfolgte nicht unter ,benutzung der ffentlichen ,straen und ,verkehrswege fr die ,kabellegung1 sondern auf dem weit kostspieligeren ,wege der ,kabelfhrung durch privates ,gelnde4 ,nur unter besonders gnstigen ,bedingungen1 nmlich dann1 wenn gengend gut zueinander gelegene ,abnehmerbetriebe da waren1 die die ,leistung der ,anlage voll ausnutzen konnten1 waren die ,voraussetzungen fr die ,rentabilitt solcher ,blockstationen gegeben4 ,aber selbst in der ,schadowstrae1 und in der ,friedrichstrae1 also in besonders gut gelegenen ,stadtteilen1 waren diese ,voraussetzungen nicht vorhanden1 denn es konnte nur ein ,teil des erzeugten ,stromes abgesetzt werden1 und die ,ertrgnisse reichten kaum fr die notwendigen ,abschreibungen1 geschweige denn fr eine ,verzinsung der ,kapitalien aus4 ,emil ,rathenau1 fr den derartige ,blockstationen nur ein ,kompromi1 eine ,abschlagszahlung auf die vollkommenere ,idee der ,zentralstation darstellten1 gelangte sehr bald zu der ,ansicht1 da ein hnliches ,schicksal der ,unrentabilitt sehr bald auch die brigen ,stationen erreichen werde1 die die ,lieferung elektrischer ,strme mit ,umgehung der ffentlichen ,straen ins ,werk setzten4 ,er war der ,ansicht1 da diese ,blockstationen nur bergangsgebilde darstellen1 die verschwinden mten1 nachdem sie ihren eigentlichen ,zweck1 als ,demonstrationsunternehmungen zu dienen1 erfllt htten1 und die nchste groe ,etappe in der ,entwickelung1 nmlich die ffentliche ,zentralstation1 erreicht war4 ,die sptere ,gestaltung der ,dinge hat ihm auch durchaus recht gegeben4 ,es haben sich in der ,licht- und ,krafterzeugung nur die ,einzelanlage1 die genau auf die ,bedrfnisse des ,verbrauchers berechnet war1 sich seinem ,betriebe in ,produktion und ,bedarf anpassen konnte1 also im wesentlichen die industrielle ,einzelanlage und ferner die ffentliche ,zentralstation erhalten4 ,die ,blockstation ist vllig verschwunden1 wenn man nicht ,einzelanlagen mehrerer ,verbraucher oder solche1 bei denen ein ,hauptverbraucher nach vorher ungefhr festgelegtem ,bedarfsplan an ,nachbarbetriebe ,energie abgibt1 als ,blockstationen bezeichnen will4 ,die ,entwickelung von der ,blockstation bis zur ,zentrale1 die zunchst noch im weiten ,felde zu liegen schien1 ging aber schlielich wider ,erwarten schnell vor sich4 ,die ,praxis folgte in diesem glcklichen ,falle -- einem der wenigen1 in dem ,rathenaus fast immer richtige ,diagnostik schneller als er erwartet hatte1 durch die ,tatsachen besttigt wurde -- nicht dem behutsamen ,gang der allgemeinen ,anschauungen1 sondern dem ,siebenmeilenstiefelschritt der ,rathenauschen ,phantasie4 ,professor ,slaby1 dem doch niemand langsames ,denken und mangelndes ,einbildungsvermgen in elektrischen ,dingen wird nachsagen knnen1 erzhlte spter1 da er beim ,anblick der ersten ,rathenauschen ,blockstation1 die aus zahlreichen winzigen ,maschinen1 von sogenannten ,schnelllufern betrieben1 mit bewunderungswerten ,regulierungsmethoden die elektrische ,kraft sammelte1 um sie in einige umliegende ,huser zu verteilen1 begeistert ausgerufen habe3 ,die ,lichtzentrale des kommenden ,jahrhunderts48 -- ,o nein18 erwiderte ,rathenau lchelnd1 wie verkennen ,sie den unersttlichen ,elektrizittshunger der ,menschheit1 der in wenigen ,jahren sich einstellen wird4 ,statt dieser ,kellerrume mit ihrem ohrenbetubenden ,lrm sehe ich hohe1 luftige ,riesenhallen mit vieltausendpferdigen ,maschinen1 die automatisch und geruschlos ,millionenstdte mit ,licht und ,kraft versorgen4 ,zuvor haben wir den ,maschinenbau fr diese ,leistungen zu erziehen48 ,slaby und wohl auch ,rathenau selbst haben damals kaum gedacht1 da schon ein ,jahr nach diesem ,zwiegesprch die erste ,zentralstation projektiert und kaum ein halbes ,jahr spter im ,betrieb sein wrde4 ,der demonstrative ,erfolg der ,einzel-,installationen1 der ,blockstationen und der ,anlage in der ,hygieneausstellung war gro gewesen4 ,es hatten sich daraufhin in verschiedenen ,stadtgemeinden ,vereinigungen von ,haus- und ,ladenbesitzern gebildet1 die mit ,antrgen zur ,beleuchtung ihrer ,lokale von abgeschlossenen ,stationen aus an die ,gesellschaft herantraten4 ,die ,schwierigkeit bestand darin1 die ,genehmigung der ,stadt ,berlin wegen berlassung stdtischen ,grund und ,bodens zur ,legung von ,leitungen zu erhalten1 und man bezweifelte1 da die ,stadtverwaltung1 als ,eigentmerin des ,konkurrenzbetriebes der stdtischen ,gaswerke1 diese ,genehmigung in absehbarer ,zeit erteilen wrde4 ,die ,kommunalbehrde war aber in diesem ,falle besser als ihr ,ruf4 ,im ,roten ,hause erinnerte man sich daran1 da man bereits einmal1 als ,rathenau vor einer ,reihe von ,jahren mit dem ,plan einer stdtischen ,telephonzentrale an die ,stadtverwaltung herangetreten war1 die ,vorschlge dieses ,mannes kurzsichtig abgelehnt hatte4 ,man entschlo sich also1 trotz der stdtischen ,gasinteressen1 der ,idee der elektrischen ,lichtzentrale nherzutreten1 und erwog sogar1 ob man das ,werk in stdtischer ,regie errichten solle4 ,dafr war aber weder die ,mehrheit der ,stadtverordneten1 noch der vorsichtig abwgende ,oberbrgermeister ,forkenbeck1 der damals an der ,spitze der hauptstdtischen ,verwaltung stand1 zu haben4 ,es setzte sich die zu jener ,zeit zweifellos richtige berzeugung durch1 da ein erstes ,experiment auf so schwierigem ,gebiete nicht mit bureaukratischen ,krften gelst werden knnte1 da in einer noch so sehr der technischen ,ausgestaltung und ,erprobung bedrfenden ,unternehmung nicht stdtische ,mittel greren ,umfanges investiert werden drften4 ,am #bd4 ,januar #ahhd wurde von der ,stadtverordnetenversammlung nach langen erregten ,debatten1 in denen besonders der ,brgermeister ,duncker die ,vorlage mit den ,worten verteidigte3 ,alles ,risiko entfllt auf die ,gesellschaft1 alle finanziellen ,vorteile fallen auf die ,stadt18 ein ,vertrag genehmigt4 ,das ,monopol der ausschlielichen ,straenbenutzung1 das bei einem ,teil der ,stadtverordneten besonderen ,widerspruch hervorgerufen hatte1 fiel allerdings1 wenigstens de jure4 ,de facto ist es nicht durchbrochen worden1 da die ,stadt ,berlin anderweitige ,konzessionen nicht mehr erteilt hat4 ,die ,zersplitterung1 die in manchen anderen1 besonders auslndischen ,grostdten1 wie ,new ,york1 ,paris usw41 die ,entwickelung der ,zentralen sehr gehemmt hat1 wurde dadurch in der ,berliner ,elektrizittsversorgung glcklicherweise vermieden4 ,durch den ,konzessionsvertrag wurde der ,deutschen ,edison ,gesellschaft das ,recht eingerumt1 in den ,straen eines betrchtlichen im ,stadtinnern gelegenen ,teils von ,berlin1 begrenzt durch einen um den ,werderschen ,markt gezogenen ,kreis mit einem ,halbmesser von #hjj m1 ,leitungen zur ,fortfhrung elektrischer ,strme von einer oder mehreren ,zentral-,stationen aus zu legen und zur ,anlage dieser ,leitungen die ,straendmme und ,brgersteige zu benutzen4 ,die ,stadt ,berlin bedang sich natrlich ,gegenleistungen aus1 die u4 a4 in einer jhrlichen ,abgabe von der ,bruttoeinnahme wie vom ,reingewinn bestanden4 ,gewonnen war mit dem neuen ,vertrage viel4 ,die ,gesellschaft war durch das ,recht1 die ,straen fr ihre ,leitungen zu benutzen1 der ,notwendigkeit enthoben1 kleine ,sonderstationen fr die zu beleuchtenden ,huserblocks zu beschaffen1 sich zu diesem ,zwecke in jedem ,einzelfall teure ,lokalitten zu mieten und kostspielige ,kabelfhrungsvertrge abzuschlieen4 ,mit dem technischen ,gedanken der ,zentralstation war auch in ,rathenaus ,kopfe sofort schon die finanzielle und rechtliche ,form da1 in der er am besten verwirklicht werden konnte4 ,es sollte eine besondere ,aktiengesellschaft mit einem ,kapital von #c ,millionen ,mark gegrndet werden1 an der die ,deutsche ,edison ,gesellschaft bezw4 ihre ,aktionre beteiligt werden konnten4 ,um im ,interesse unserer ,aktionre die ,aktien der neuen ,gesellschaft diesen zu einem angemessenen ,kurse reservieren zu knnen1 haben wir von einer festen ,begebung der ,aktien an ein ,bankierkonsortium ,abstand genommen1 mit einem solchen jedoch die ,verabredung getroffen1 da es gegen eine mige ,gewinnbeteiligung uns die ,abnahme von #hj des gesamten ,kapitals garantiert4 ,wir zweifeln nicht1 da uns aus dem ,verkauf dieser ,aktien schon in diesem ,jahre ein entsprechender ,nutzen erwachsen wird48 -- ,dies sind die ,worte1 mit denen die ,grndung der ,stdtischen ,elektrizittswerke1 der ersten ,tochtergesellschaft der ,deutschen ,edison ,gesellschaft1 im ,geschftsbericht von #ahhc angekndigt wird4 ,in dem gleichen ,bericht findet sich schon ein programmatischer ,satz ber die ,behandlung von ,zentralstationen und ,tochterunternehmungen im allgemeinen1 der einige der wichtigsten ,richtlinien1 die die ,gesellschaft spter beim ,ausbau ihres ,beteiligungssystems befolgt hat1 wenn auch noch in ziemlich einfacher ,form1 enthlt4 ,er lautet3 ,im brigen liegt es nicht in unserer ,absicht1 den liquiden ,vermgensstand dauernd durch eigene bernahmen groer ,zentralstationen zu alterieren4 ,vielmehr verfolgen wir das ,system1 solche ,stationen mit ,hilfe unserer ,geldmittel zwar einzurichten1 dieselben aber sptestens nach erfolgter ,inbetriebsetzung selbstndigen ,gesellschaften zu berlassen1 um so unser ,kapital immer wieder fr neue ,unternehmungen flssig zu machen48 -- ,hier ist das ,ideal gekennzeichnet1 dem ,emil ,rathenau von ,anfang an zugestrebt hat1 das er allerdings gerade in den ersten ,zeiten und gerade bei der ersten ,tochtergrndung1 wie wir spter sehen werden1 nicht sofort verwirklichen konnte4 ,es bedurfte erst eines elastischen und fein ausgebildeten ,finanz- und ,beteiligungssystems1 mit sinnreich angelegten ,kapitalsammlungs-1 ,aufsparungs- und ,verteilungsvorrichtungen1 um stets die ,freiheit der ,verfgung ber die eigenen ,betriebsmittel und die in ,grndungsbauten anzulegenden ,kapitalien zu behalten und das finanzielle ,gleichgewicht unabhngig von den ,zuflligkeiten der ,geld- und ,industriekonjunkturen1 unbeeinflut von unvorhergesehenen ,entwickelungen in den ,finanzbedrfnissen der ,tochterunternehmungen1 sicherzustellen4 ,an einer anderen ,stelle des ,geschftsberichtes fr #ahhc1 in der von eingeleiteten ,verhandlungen mit anderen ,stdten ber die ,einrichtung elektrischer ,zentralen gesprochen wird1 findet sich gleichfalls ein ,satz1 der wert ist1 hier wiedergegeben zu werden4 ,er lautet3 ,wir sind indessen weit entfernt1 die ,organisation solcher ,lokal-,beleuchtungs-,gesellschaften mit ,ausschlu jeder ,konkurrenz nur aus eigenen ,mitteln zu bewirken1 sondern werden vielmehr die ,kooperation solcher ,krfte1 welche naturgem zur ,einfhrung des neuen ,lichts berufen scheinen1 mit ,dank begren2 insbesondere hoffen wir1 auch auf dem ,wege der ,genossenschafts-,assoziation die ,wohltaten des elektrischen ,lichtes selbst kleineren ,stdten und ,industriebezirken zugnglich zu machen1 welche entweder eine ,beleuchtung von ,zentralstellen berhaupt noch nicht besitzen1 oder vermge ihrer natrlichen ,hilfsmittel imstande sind1 das elektrische ,licht billiger als andere ,beleuchtungen zu erzeugen48 ,diese ,stelle ist in zweifacher ,hinsicht bemerkenswert4 ,einmal zeigt sie das ,bestreben1 ,aktionre1 ,geldgeber und ,finanzkonsortium1 denen vielleicht damals noch vor den ,risiken des gnzlich unerprobten ,zentralenbaus in eigener ,regie etwas bange war1 die ,beruhigung zu geben1 da man nicht mit vollen ,segeln auf das noch von der ,grnderkrisis her gefrchtete ,meer der ,unternehmerttigkeit hinausfahren werde4 ,ferner aber klingen hier auch schon ,ideen ber verteiltes ,risiko und verteilten ,einflu zwischen ,privatunternehmung und ,lokal-,verwaltungen an1 die zwar in der dort geschilderten ,form der genossenschaftlichen ,assoziation nie verwirklicht worden sind1 aber doch spter in der hnlichen ,form der gemischt-wirtschaftlichen ,unternehmung zur ,durchfhrung gelangten4 ,es dauerte allerdings ,jahrzehnte1 bis dieses ,zusammenarbeiten von privatem und ffentlichem ,kapital sich durchsetzte4 ,es ist aber ein ,beweis fr den durchdringenden ,blick ,rathenaus1 da er damals schon das unzweifelhaft vorliegende ,bedrfnis erkannte4 ,bevor der ,zentralenbau zu dieser ,zusammenarbeit gelangte1 mute erst die ,privatunternehmung allein eine ausgedehnte erfolg-1 aber auch zum ,teil verlustreiche ,arbeit leisten1 und die kommunale ,verwaltung mute gleichfalls die ,methoden der ffentlichen ,unternehmung ausbilden4 ,erst dann gelang es1 die ,krfte und ,mittel beider organisatorisch zusammenzufassen4 ,der von der ,stadtverordnetenversammlung genehmigte ,vertrag mit der ,stadt ,berlin wurde am #f4 ,februar #ahhd vom ,magistrat1 und am #ai4 ,februar desselben ,jahres von der ,deutschen ,edison ,gesellschaft vollzogen4 ,das ganze ,jahr #ahhd und ein ,teil des ,jahres #ahhe gingen mit den ,bauarbeiten hin4 ,die ,stdtischen ,elektrizittswerke1 eine neu gegrndete ,aktiengesellschaft1 der die ,deutsche ,edison ,gesellschaft die ihr von der ,stadt gewhrte ,konzession zur ,einfhrung des elektrischen ,lichts in einem zentralen ,berliner ,stadtteil berlie1 hatten dafr die ,verpflichtung bernommen1 alle ,maschinen1 ,apparate und ,utensilien zur ,erzeugung und ,verwendung des elektrischen ,stroms zu meistbegnstigten ,preisen ausschlielich von der ,edison ,gesellschaft zu beziehen4 ,die ,lieferungen hielten sich im ,jahre #ahhd noch in engen ,grenzen1 die ,gewinne bei dem ,bau der beiden geplanten ,zentralen wurden1 um den zuknftigen ,nutzen aus den ,lieferungen ungeschmlert zu erhalten1 ber ,handlungsunkosten abgeschrieben4 ,von den ,aktien der ,stdtischen ,elektrizittswerke behielt die ,edison ,gesellschaft nur #efjjjj ,mark fr sich zurck1 die brigen wurden teilweise von den ,aktionren der ,edison ,gesellschaft bezogen1 teilweise zum ,parikurse dem ,bankenkonsortium berlassen4 ,es mag wohl die ,aktionre enttuscht haben1 da der entsprechende ,nutzen81 der im vorjhrigen ,bericht aus diesen ,transaktionen schon fr #ahhd in ,aussicht gestellt worden war1 ausblieb4 ,auch sonst wickelten sich die ,bau- und ,installationsarbeiten bei der ,zentralstation nicht ganz glatt ab4 ,zwar funktionierte der elektrische ,teil der ,anlage von ,anfang an ohne ,tadel1 die ,durchfhrung der ,installationen wird als vllig gelungen und als mustergiltig bezeichnet4 ,aber die ,dampfmaschinen1 die die ,gesellschaft auf den ,wunsch der ,stadtverwaltung1 die heimische ,industrie bei ihren ,auftrgen zu bercksichtigen1 bei der ,firma ,borsig bestellte1 hatten sich bei ,ablauf der kontraktlichen ,liefertermine noch nicht so bewhrt1 wie das der ,ruf der mit der ,konstruktion beauftragten ,firma erwarten lie48 ,die ,stdtischen ,elektrizittswerke leiteten aus der ,verzgerung der ,termine ,schadenersatzansprche gegen die ,deutsche ,edison ,gesellschaft als ,generalunternehmerin der gesamten ,anlage her1 gegen die diese ,gesellschaft allerdings durch ,garantien der ,maschinenfabrik gedeckt war4 ,nach einiger ,zeit wurden die bestehenden ,differenzpunkte durch beiderseitiges ,entgegenkommen aus der ,welt geschafft4 ,der miglckte ,teil der motorischen ,anlage mute unter der direkten ,aufsicht der ,edison ,gesellschaft einer ,remontierung unterzogen werden1 die von der ,firma ,kuhn in ,stuttgart zur ,zufriedenheit durchgefhrt wurde4 ,die erste ,zentrale in der ,mauerstrae war somit erst in der zweiten ,hlfte des ,jahres #ahhf in ,betrieb gekommen1 der sich nach ,angabe der ,gesellschaft nunmehr tadellos und regelmig abwickelte4 ,eine der ersten greren ,aufgaben1 die den ,stdtischen ,elektrizittswerken gestellt wurde1 war die ,beleuchtung der beiden kniglichen ,theater1 des ,opernhauses und des ,schauspielhauses4 ,sie wurde nach anfnglichen ,schwierigkeiten mit gutem ,gelingen durchgefhrt4 ,es folgten die ,reichsbank1 das ,hotel ,kaiserhof und eine ,anzahl von ,bankgeschften im ,zentrum der ,stadt4 ,die elektrische ,straenbeleuchtung machte nur langsame ,fortschritte4 ,eigentlich wurden in den ersten ,jahren nur die von ,siemens ,halske frher angelegten1 und bis dahin mit besonderen ,antriebsmaschinen versorgten ,straenbeleuchtungen1 also im wesentlichen die in der ,leipziger ,strae bernommen1 deren ,kosten sich durch den ,strombezug aus der ,zentralstation in der ,mauerstrae erheblich verbilligten1 nmlich von #cf auf #d ,pfennige fr die ,lampenbrennstunde4 ,aber auch dieser ,preis war im ,vergleich mit dem des ,gaslichts noch hoch1 und erst spter1 als mit der zunehmenden ,vergrerung und der wachsenden ,spannung der elektrischen ,maschinen die ,ausnutzung der ,kohlen beim elektrischen ,licht sich erhhte1 konnten die ,preise1 die spter nicht mehr nach ,lampenstunden1 sondern nach ,kilowattstunden berechnet wurden1 wesentlich herabgesetzt werden4 ,die ,stadtverwaltung1 die die anfnglichen ,hemmnisse vielleicht etwas stutzig gemacht hatten1 die vielleicht auch die ,zeit gekommen glaubte1 die ,werke zu gnstigen ,bedingungen an sich zu bringen1 verlangte die ,errichtung zweier weiterer ,zentralen1 abgesehen von den beiden schon erbauten1 und finanzielle ,garantien fr die ,fhigkeit der ,gesellschaft1 diese ,aufgabe durchzufhren4 ,insbesondere wurde die ,erhhung des ,grundkapitals von #c auf #f ,millionen ,mark gefordert4 ,da in den ersten ,jahren die ,werke mangels jeglicher ,erfahrungen im ,zentralenbetrieb mit ,verlust arbeiteten1 und die ersten beiden ,zentralen in der ,markgrafenstrae mit #f ,dampfmaschinen und in der ,mauerstrae mit #c ,dampfmaschinen1 jede nach ,edisonschem ,vorbild mit nur #aej ,,ps ausgestattet1 ber die ,voranschlge hinausgehende ,summen verschlangen1 war die ,situation fr die ,stdtischen ,elektrizittswerke und die hinter ihr stehende ,edison ,gesellschaft eine sehr heikle4 ,der damalige ,direktor ,geh4 ,postrat ,ludewig wurde damit beauftragt1 ein ,gutachten abzufassen1 ob die ,gesellschaft die neue ,finanzbelastung ertragen knnte und wie sich bei ,erfllung der von der ,stadt geforderten ,garantien die ,lage der ,werke gestalten wrde4 ,ludewig kam zu einem niederschmetternden ,ergebnis4 ,erfllen wir die ,forderungen der ,stadt1 so sind wir bankerott48 ,dieses ,gutachten rief unter den ,aktionren und den ,geldleuten eine wahre ,panik hervor1 und es mute unbedingt etwas geschehen1 wenn der ,zusammenbruch1 der nicht nur fr die ,stdtischen ,werke1 sondern auch fr die gesamte ,zentralen-,idee von den verhngnisvollsten ,folgen begleitet gewesen wre1 verhtet werden sollte4 ,rathenau1 der die ,gefahr erkannte1 innerlich aber in dem festen ,glauben an seine ,sache keinen ,augenblick wankend geworden war1 bewies zum ersten ,male die ,unbeirrbarkeit1 die ihn in kritischen ,lagen stets auszeichnete4 ,er1 der in weniger zugespitzten ,situationen die ,vorsicht selbst war1 setzte alles auf eine ,karte4 ,es blieb ihm allerdings wohl auch keine andere ,wahl1 da eine weniger entschlossene ,haltung wahrscheinlich den ,zusammenbruch nicht nur der ,stdtischen ,werke1 sondern auch der ,deutschen ,edison ,gesellschaft1 jedenfalls aber seine ,ausschaltung aus beiden ,unternehmungen herbeigefhrt htte4 ,als ,aufsichtsrat und ,aktionre ihn mit ,vorwrfen bestrmten1 erklrte er sich bereit1 #a4ejj4jjj ,mark ,aktien der ,stdtischen ,elektrizittswerke zum ,kurse von #ie zurckzuerwerben4 ,man ging gern auf sein ,angebot ein4 ,was damals als tollkhnes ,wagnis erschien1 hat sich spter als ein sehr gutes ,geschft erwiesen1 ja es ist der ,a4 ,e4 ,g4 spter noch hufig zum ,vorwurf gemacht worden1 da sie zuviel an den ,b4 ,e4 ,w4 verdiene und da sie sich bei der ,aktienbernahme zuviel ,vorteile in vertraglicher und verwaltungstechnischer ,hinsicht habe zusichern lassen4 ,zu diesen spterhin besonders scharf bekmpften ,vorteilen gehrte die ,einfhrung der sogenannten ,verwaltungsgemeinschaft zwischen der ,edison ,gesellschaft und ihrem ,tochterunternehmen1 ferner die ,einrumung von ,grnderrechten in der ,art1 da die ,gesellschaft bei ,kapitalserhhungen die ,hlfte der neuen ,aktien zum ,parikurse beziehen durfte4 ,man kann es ,rathenau indes nicht verdenken1 da er sich das ,risiko1 das er ganz allein zu tragen bereit war1 gehrig bezahlen lassen wollte4 ,der ,geh4 ,oberpostrat ,ludewig1 der sich der ,situation so wenig gewachsen gezeigt hatte1 wurde mit einer angemessenen ,abfindung aus seinem ,amt entfernt1 und ,emil ,rathenau1 ,oscar v4 ,miller sowie der inzwischen zum ,vorstandsmitglied der ,edison ,gesellschaft aufgerckte ,felix ,deutsch bernahmen die ,leitung der ,gesellschaft1 die dem ,mutterunternehmen aus ihren ,einnahmen einen bestimmten ,betrag als ,beisteuer zu den ,verwaltungskosten zahlte1 wogegen die ,verwaltung von der ,edison ,gesellschaft gefhrt und bestritten wurde4 ,bei ,gelegenheit der finanziellen ,strkung der ,stdtischen ,elektrizittswerke1 die vielleicht keine offene1 wohl aber eine heimliche ,reorganisation bedeutete1 wurden die ,beziehungen zur ,stadt -- dieses quivalent wute ,rathenau immerhin herauszuschlagen -- gefestigt und fr die ,gesellschaft im groen und ganzen verbessert4 ,die ,abgaben vom ,reingewinn wurden eingeschrnkt1 die vom ,installationsgeschft vllig aufgehoben1 wogegen fr die ,installationen aber die freie ,konkurrenz ausdrcklich zugelassen werden mute4 ,die ,straenbeleuchtung sollte erweitert werden und zwar besonders durch die ,einbeziehung der ,strae ,unter den ,linden8 7#ahhh74 ,das ,konzessionsgebiet wurde ausgedehnt und umfate jetzt einen ,stadtteil1 der von der ,besselstrae bis zum ,oranienburger ,tor1 von der ,wallner-,theater-,strae bis zum ,ende der ,bellevue-,strae reichte4 ,dieser ganze ,stadtteil mute mit ,kabeln ausgerstet werden4 ,zwei neue ,zentralstationen1 in der ,spandauerstrae und am ,schiffbauerdamm waren anzulegen und mit je #bjjj ,pferdekrften zunchst fr je #fjjj ,lampen1 die bis zum ,jahre #ahib auf #bdjjj bezw4 #abjjj gesteigert werden sollten1 auszustatten4 ,die ,zentrale in der ,mauerstrae war erheblich zu erweitern4 ,die ,maschinen fr diese ,anlagen wurden bei der belgischen ,fabrik van der ,kerkhoven in ,gent bestellt4 ,emil ,rathenau benutzte die ,gelegenheit1 um von den kleineren ,schnelllufermaschinen von nicht mehr als #aej ,,ps1 mit denen die erste ,zentrale in der ,markgrafenstrae gegen seinen ,willen auf ,verlangen des zur ,vorsicht mahnenden ,bankenkonsortiums ausgestattet worden war1 zu groen ,langsamlufern8 berzugehen1 die schnell bis auf #ajjj ,,ps gesteigert wurden4 ,er stand dabei im ,gegensatz zur ganzen ,fachwelt1 selbst zu ,edison1 der die ,meinung vertrat1 da die ,kraft mehrerer ,kleinmaschinen besser ausgenutzt und den jeweiligen ,strombedrfnissen richtiger angepat werden knnte als die einer ,gromaschine4 ,auch die ,sachverstndigen der frheren ,bankengruppe der ,stdtischen ,elektrizittswerke hatten sich von dieser durch die ,autoritt des ,erfinders ,edison gesttzten ,ansicht nicht abbringen lassen und das war ein weiterer ,grund fr die ,banken gewesen1 ,rathenau das ,geld fr die ,erweiterung der ,elektrizittswerke zu verweigern4 ,wenn er schon mit den kleinen ,maschinen keine ,rentabilitt erzielte1 so wrde er sie -- dies war ihr ,argument -- mit groen sicherlich nicht erreichen4 ,rathenau war damals der einzige1 der von groen ,maschinen das ,heil erwartete1 nicht nur aus technischen1 sondern auch aus konomischen ,grnden1 denn er hielt es fr wichtig1 da ihre ,aufstellung viel weniger ,platz in ,anspruch nahm als die vieler ,kleinmaschinen1 was bei den hohen stdtischen ,bodenpreisen immerhin ins ,gewicht fiel4 ,als er bei den ,stdtischen ,werken nun unabhngig von fremdem ,einflu geworden war1 konnte er seine ,plne hinsichtlich des ,gromaschinenbaus unbehindert zur ,durchfhrung bringen und hatte die ,genugtuung1 da sich selbst ,edison nach einer ,besichtigung der neuen ,zentralen von der berlegenheit der ,neuerung berzeugen lie4 ,erst durch das von ,rathenau gegen die ganze damalige brige ,fachwelt durchgesetzte ,prinzip der ,gromaschinen ist die ,grundlage fr die gewaltige ,entwickelung des ,zentralenbaus gelegt worden4 ,die ,kosten des ,bauprogramms wurden auf #i ,millionen ,mark berechnet1 die zur ,hlfte in ,aktien1 zur ,hlfte in ,obligationen aufzubringen waren4 ,die ,firma der ,gesellschaft wurde umgewandelt in ,berliner ,elektrizittswerke4 ,durch die ,forderungen der ,stadt war die ,tragfhigkeit der ersten groen ,elektrizittszentrale auf eine harte ,probe gestellt worden4 ,nachdem diese aber bestanden war1 schlug die ,belastungsprobe zum ,segen fr das ,unternehmen aus1 das dadurch in seinem ,wachstum und seiner ,strke in einer ,weise gefrdert wurde1 die es wahrscheinlich1 sich selbst berlassen1 nicht so schnell erreicht haben wrde4 ,an den ,schlu dieses ,kapitels sei der ,wortlaut der ,rede gesetzt1 die ,emil ,rathenau am ,vorabend der ,einfhrung des elektrischen ,lichtbetriebes in der ,strae ,unter den ,linden8 hielt3 ,es ist uns ein ,bedrfnis1 im ,namen der ,berliner ,elektrizittswerke den ,spitzen der ,stdtischen ,verwaltung unseren ,dank dafr auszusprechen1 da ,sie uns gestattet haben1 an einer ,schpfung mitzuwirken1 deren epochemachende ,bedeutung weit ber die ,grenzen dieser ,stadt hinaus greift und deren ,vollendung berall mit ,freuden begrt werden wird4 ,diese ,schpfung beweist aufs neue1 mit welchem ,verstndnis die ,stadt ,berlin jede neue ,errungenschaft der ,wissenschaft und ,technik dem ,wohle der ,brgerschaft dienstbar zu machen wei4 ,das lichtvolle8 ,werk1 dessen ,generalprobe ,sie soeben beigewohnt haben1 tritt wrdig in die ,reihe der schon bestehenden ,wohlfahrtseinrichtungen1 welche der ,erleichterung des ,verkehrs1 der ,befriedigung der ,lebensbedrfnisse und der immer weiteren ,ausgestaltung des tglichen ,komforts zu dienen berufen sind4 ,die ,naturkraft des neunzehnten ,jahrhunderts1 welche im ,telegraphen und im ,telephon sich bereits berall das ,brgerrecht erworben hat1 soll in ,zukunft der gesamten ,bevlkerung zugngig gemacht werden1 dem ,wohlhabenden in der ,form strahlenden ,lichts1 dem ,handwerker als ,werkzeug des tglichen ,gebrauches4 ,unsere ,stadt tritt mit dem heutigen ,tage in eine neue ,entwickelungsphase ihres ,beleuchtungswesens ein2 neben das ,gaslicht1 das bisher die ,alleinherrschaft behauptete1 tritt heute gleichzeitig das elektrische ,licht1 und die ,zukunft wird lehren1 welchem von beiden der ,sieg gehrt4 #hj ,jahre sind es her1 da in dieser selben ,strae ,unter den ,linden8 das bescheidene llmpchen von der ersten ,gasflamme verdrngt wurde und es wird vielleicht nicht weiterer #hj ,jahre bedrfen1 um1 wie damals die erste1 so dereinst die letzte ,gasflamme als staunenswerte ,kuriositt betrachtet zu wissen4 ,nicht leicht war die ,entscheidung1 auf welchem ,wege am raschesten und sichersten das erstrebte ,ziel zu erreichen sei1 zumal da stdtische ,interessen hinzuweisen schienen1 welche schon in ,gasanstalten1 den ,wasserwerken und last not least1 der unbertroffenen ,kanalisation zu unbestrittenem ,erfolge verholfen hatten4 ,die ,erkenntnis aber1 da die junge ,industrie sich frei entfalten msse1 bevor sie vllig in den ,dienst des stdtischen rars treten durfte1 hat ,frchte gezeitigt1 welche die ,bewunderung aller ,nationen erregen4 ,und in dieser ,entwicklung bettigt sich gleichzeitig das ,walten ausgleichender ,gerechtigkeit1 denn an seiner ,geburtssttte hat der elektrische ,strom seine grte ,verbreitung gefunden1 obgleich es eine ,zeitlang schien1 als ob die neue ,welt uns diesen ,ruhm streitig machen wolle4 ,weit hinter dieser zurck steht das brige ,europa2 in ,england erschwert der ,wille des ,parlaments die ,errichtung elektrischer ,zentralstationen und ,frankreich konnte1 trotz des hohen ,fluges1 den es in der ,ausstellung des ,jahres #ahha zu nehmen schien1 weder in der ,stdtebeleuchtung noch in der elektrotechnischen ,industrie mit uns ,schritt halten4 ,so knnen wir mit ,stolz behaupten1 da wir an der ,spitze aller ,kulturvlker marschieren1 die in erster ,linie berufen waren1 das ,prinzip der elektrischen ,beleuchtung zu frdern und sich nutzbar zu machen4 ,diese ,erfolge verdanken wir nicht zum wenigsten der ,weisheit und ,einsicht unserer ,behrden1 welche der ,privatindustrie freien ,spielraum lieen1 und sie vor allen schdlichen ,hemmnissen und ,beschrnkungen bewahrten4 ,so konnten wir in freier ,entfaltung aller unserer ,krfte das groe ,werk frdern helfen1 das1 noch frher als gehofft und beabsichtigt war1 als fertiges und vollendetes ,ganzes vor ,ihnen stehen wird4 ,ein hoher ,wille1 dem wir uns in ,ehrfurcht beugen1 hat uns diese ,beschleunigung unserer ,arbeiten nahe gelegt1 und wir sind stolz darauf1 da wir diesem ,willen trotz mancher entgegenstehender ,hindernisse gerecht werden konnten4 ,so wird denn die elektrische ,beleuchtung der prchtigsten ,strae der ,reichshauptstadt schon mit dem morgigen ,abend definitiv beginnen4 ,freilich konnten wir1 die wir an der ,lsung dieser gewaltigen ,aufgabe mitzuwirken das ,glck hatten1 nicht immer gleich allen ,wnschen in dem ,umfange ,rechnung tragen1 wie es das ,publikum1 das nach elektrischem ,licht sich sehnt1 in seiner leicht erklrlichen ,ungeduld beanspruchte1 und auch dem ,ma des zunchst ,erreichbaren entsprach4 ,vielleicht nicht immer den weitgehenden ,erwartungen1 die gerade auf diesem ,gebiet der ,technik mehr als auf jedem anderen sich geltend zu machen pflegen4 ,das ,publikum steht eben unserer ,aufgabe im allgemeinen zu fern1 um deren ganze ,schwierigkeit voll ermessen zu knnen1 und es vergit leicht1 wie neu die ,sache eigentlich noch ist1 deren ,ausbildung und ,realisierung wir uns gewidmet haben4 ,es vergit dies um so eher1 als die ,elektrizitt1 trotz der ihr noch anhaftenden ,jugendfehler uns schon jetzt ganz unvergleichliche ,dienste leistet4 ,so mag man denn das immer noch unvermeidliche ,miverhltnis zwischen unserem ,wollen und unserem ,vollbringen in der berzeugung entschuldigen1 da die ,naturkraft1 die schon in ihren ,kinderjahren so ,gewaltiges zu leisten vermochte1 zu noch ,grerem berufen ist1 wenn ,sie derselben ,ihren ,schutz mit wohlwollender ,nachsicht so lange angedeihen lassen1 bis sie vllig erstarkt ist und in freiem ,fluge ihre ,schwingen zu regen vermag4 ,wir aber1 die wir den ,berliner ,elektrizittswerken vorstehen1 werden1 wie bisher1 so auch in ,zukunft mit redlichem ,eifer bemht bleiben1 die neue ,schpfung zu einer der ,reichshauptstadt wrdigen ,stellung emporzuheben und dafr zu sorgen1 da die fhrende ,stellung in der ,elektrotechnik1 die ,deutschland in beiden ,hemisphren einnimmt1 ihm dauernd erhalten werde4 ,das ,verdienst fr diese ,fhrerschaft gebhrt1 wie nochmals betont sei1 in erster ,reihe den ,leitern unserer ,stadt1 die mit weitsichtigem ,blick1 trotz der ,bedenken vieler1 da die ,elektrizitt andere stdtische ,unternehmen beeintrchtigen werde1 den ,mut besaen1 fr die ,verwirklichung jener ,ideen einzutreten1 welche die ,brgerschaft von ,berlin schon jetzt als weise und wohlttig erkannt hat4 ,darum bitte ich ,sie1 ,ihr ,glas mit mir zu erheben1 und einzustimmen in den ,ruf3 ,berlin1 die ,stadt der ,intelligenz1 die darum auch die ,stadt des ,lichtes werden mte1 sowie die ,verwaltung derselben1 sie lebe hoch68 ,achtes ,kapitel ,a4 ,e4 ,g4 ,wir haben im vorigen ,kapitel gesehen1 da die ,idee und ,ausfhrung einer ,berliner ,zentralstation die ,deutsche ,edison ,gesellschaft in ernste ,gefahr gebracht hatte1 nicht weil die ,lsung des technischen ,problems -- abgesehen von gewissen anfnglichen ,hemmnissen -- ,schwierigkeiten oder ,enttuschungen verursachte1 sondern weil das finanzielle ,gleichgewicht zwischen ,mutter- und ,tochtergesellschaft verloren zu gehen drohte4 ,die geldlichen ,erfordernisse fr die ,zentralstation1 die mit einem ,kapital von #c ,millionen ,mark gegrndet worden war und nach #c ,jahren #i ,millionen ,mark neues ,geld brauchte1 waren zu gro1 als da sie im richtigen ,verhltnis zu den ,finanzen der ,muttergesellschaft gestanden htten1 die noch immer mit einem ,kapital von #e ,millionen ,mark arbeitete4 ,ein derartiges ber-den-,kopf-,wachsen der ,tochtergesellschaft wrde dann mglich und unbedenklich gewesen sein1 wenn die ,zentralstation in der ffentlichen ,meinung gesichert und bewhrt genug gewesen wre1 um ein eigenes kapitalistisches ,leben fhren1 und ihre geldlichen ,erfordernisse selbstndig auf dem ,anlagemarkt befriedigen zu knnen4 ,das war aber1 wie wir gesehen haben1 nicht der ,fall4 ,im ,gegenteil1 nicht nur die ffentlichkeit und die ,stadt ,berlin als ,konzessionsgeberin1 sondern auch die ,aktionre1 der eigene ,aufsichtsrat und die ,banken standen der ,gesellschaft skeptisch gegenber1 und waren froh1 als ,emil ,rathenau ihnen ihren riskanten ,aktienbesitz1 wenn auch mit ,verlust1 abnahm4 ,mit dieser ,transaktion war nun zwar die ,tochtergesellschaft gerettet1 aber die ,muttergesellschaft war mit einer finanziellen ,last beschwert1 die sie in ihrem bisherigen ,zustande und mit ihren bisherigen ,krften nicht tragen konnte1 selbst wenn sie ihre ganzen flssigen ,mittel -- besonders die ihr verbliebenen #a1g ,millionen ,mark ,bankguthaben -- fr die ,berliner ,elektrizittswerke verwendet htte1 was sie aber1 ohne ihre eigene ,entwickelung als ,fabrikationsgesellschaft zu beeintrchtigen1 eigentlich gar nicht tun durfte4 ,dennoch schien ,emil ,rathenau eine ,zeitlang wohl oder bel entschlossen gewesen zu sein1 seine letzte ,geldreserve zu opfern und das ,problem der ,b4 ,e4 ,w4 auf ,kosten seiner ,deutschen ,edison ,gesellschaft zu lsen1 die zu diesem ,behufe ihre ,krfte aufs uerste htte anspannen und sich wahrscheinlich htte berlasten mssen4 ,da die flssigen ,mittel dieser ,gesellschaft aber allein zu jenem ,zwecke nicht ausgereicht htten1 wurde der auerordentlichen ,generalversammlung vom #aj4 ,februar #ahhg eine ,kapitalserhhung um #b ,millionen ,mark vorgeschlagen4 ,eine strkere ,inanspruchnahme des ,kapitalmarktes verbot sich deswegen1 weil am politischen ,horizont schwere ,wolken aufgezogen waren und ein ,krieg mit ,ruland im ,bereiche der ,mglichkeit zu liegen schien4 ,wre diese ,kapitalstransaktion damals zur ,ausfhrung gelangt1 so htte durch sie nur eine isolierte ,lsung der einen brennenden ,frage1 nmlich derjenigen der ,stdtischen ,elektrizittswerke1 herbeigefhrt werden knnen4 ,die ,dinge lagen aber bei der ,deutschen ,edison ,gesellschaft schon seit geraumer ,zeit so1 da abgesehen von dem ,problem der ,elektrizittswerke noch mehrere andere zur ,entscheidung drngten1 weil die ,grenzverhltnisse der ,gesellschaft gegenber ihren wichtigsten ,geschftsfreunden unerfreulich1 ja unhaltbar geworden waren4 ,es handelte sich um die ,pariser ,edison ,gesellschaft und um die ,firma ,siemens ,halske1 die aus ,interessen-,freunden immer mehr zu ,interessen-,gegnern geworden waren oder zu werden drohten4 ,mit ,siemens ,halske hatte dieser ,zustand schon zu mehreren ,prozessen gefhrt1 von denen wir den wichtigsten ber die ,frage1 ob die ,edison ,gesellschaft nur ,bogenlampen nach dem ,siemensschen ,system verwenden drfte1 bereits erwhnt hatten4 ,auch die fabrikatorische ,einengung der ,edison ,gesellschaft1 die in der ,verpflichtung bestand1 ,maschinen und ,materialien mit ,ausnahme von ,glhlampen unter ,verzicht auf die ,selbstherstellung nur von ,s4 ,h4 zu beziehen1 machte sich mit jedem ,schritte mehr fhlbar1 den die ,gesellschaft in ihrer ,entwickelung vorwrts tun wollte4 ,das ,gleiche galt von den ,beschrnkungen und ,auflagen1 mit denen das ,vertragsverhltnis zu der ,compagnie ,continentale die ,edison ,gesellschaft belastet hatte4 ,die ,zeit1 in der die ,abgaben an die ,pariser ,edison ,gesellschaft und der ,verzicht auf ,gewinne aus wichtigen ,absatzartikeln1 die die ,gesellschaft von ,siemens ,halske beziehen mute1 die ,lebensfhigkeit des ,unternehmens nicht beeintrchtigten1 war sehr bald vorbergegangen4 ,als die ,deutsche ,edison ,gesellschaft ihr ,geschft auf die ,glhlampenfabrikation beschrnkte und diese noch dazu mit hohen ,abgaben an den ,erfinder belastete1 glaubte sie ein ,monopol erworben zu haben4 ,ein ,monopol1 geschtzt rechtlich durch ,patente und tatschlich durch ,einrichtungen und ,erfahrungen1 die anderen ,fabrikationsfirmen nicht zu ,gebote standen4 ,technische ,vorsprnge knnen aber erfahrungsgem in einer ,zeit starken technischen ,wettbewerbs nur eine ,zeitlang gegenber der ,konkurrenz aufrecht gehalten werden4 ,nach einigen ,jahren war es dieser sogar gelungen1 so wesentliche ,verbesserungen an der ,lampe anzubringen1 da es zeitweilig starker ,anstrengungen der ,ingenieure der ,gesellschaft bedurfte1 um sich die ,spitze nicht nehmen zu lassen4 ,der ,monopolschutz versagte in der ,praxis so gut wie vollstndig4 #e richterliche ,erkenntnisse hatten bis zum ,jahre #ahhg die ,monopolrechte der ,gesellschaft im wesentlichen besttigt1 eine definitive ,entscheidung war noch immer nicht ergangen4 ,inzwischen war fast die ,hlfte der ,patentdauer verstrichen1 und die ,gesellschaft besa keine hinreichenden ,handhaben1 um gegen die angeblichen ,patentbrecher vorzugehen1 die zwar riskierten1 bei einem spteren obsiegenden ,endurteil der ,deutschen ,edison ,gesellschaft zum ,schadensersatz verurteilt zu werden1 inzwischen aber an der ,herstellung von ,glhlampen nicht verhindert werden konnten4 ,das ,warten auf diesen ,endsieg und die sich etwa daran schlieende retrospektive ,verfolgung der frher erfolgten ,patentverletzungen war fr eine ,erwerbsgesellschaft eine unlohnende und unsichere ,sache1 selbst wenn die ,patentrechte schlielich durchgesetzt worden wren4 ,im entgegengesetzten ,falle aber -- der ja bei der ,deutschen ,edison ,gesellschaft schlielich praktisch eintrat -- wrde die ,gesellschaft ihre ganze ,existenzberechtigung verloren haben1 wenn sie sich bis zur ,entscheidung der ,patentfrage nur auf ihr beanspruchtes ,monopolrecht und nicht auf ,leistungen gesttzt htte1 die auch unabhngig von diesem ,monopolrecht ihr eine starke ,stellung im ,wettbewerb sicherten4 ,dieser ,wettbewerb war1 angelockt durch die glnzenden und1 wie man glaubte1 leicht zu erringenden ,erfolge der ,lichtelektrizitt1 immer grer geworden4 ,die ,errichtung einer ,glhlampenfabrik schien eine leichte1 mit verhltnismig kleinem ,kapital durchzufhrende ,unternehmung zu sein4 ,fast alle elektrotechnischen und verwandten ,betriebe1 daneben noch andere ,unternehmer1 errichteten ,lampenfabriken4 ,auf dem ,gebiete des ,dynamo-,baus lagen die ,verhltnisse nicht anders4 ,hier waren ,patentrechte1 die das ,prinzip des ,dynamos erfaten1 berhaupt nicht vorhanden1 und hchstens spezielle ,typen patentierbar4 ,jeder konnte sich eine eigene ,dynamo-,type konstruieren1 und neben den elektrotechnischen ,fabriken gingen auch ,maschinenfabriken vielfach dazu ber1 zur ,untersttzung des ,absatzes ihrer ,motoren die eigene ,herstellung von ,dynamomaschinen aufzunehmen4 ,auch das ,gebiet der ,installation wurde stark umworben4 ,unternehmer fr ,gas- und ,wasseranlagen dehnten ihre ,betriebe auf elektrische ,anlagen hnlicher ,art aus4 ,in einer solchen ,zeit verstrkten und ungehemmten ,wettbewerbs konnte die ,deutsche ,edison ,gesellschaft nicht ohne dauernde ,beeintrchtigung ihrer ,position und ,entwickelungsmglichkeit so weiter existieren1 wie sie gegrndet worden war3 gebunden durch ,beschrnkungen nach verschiedenen ,richtungen1 belastet durch ,abgaben1 die bei einem ,monopol gerechtfertigt gewesen wren1 bei einem nahezu unbegrenzt freien ,wettbewerb aber ihren ,sinn verloren hatten4 ,das ,ideal fr ,rathenau wre schon damals die ,befreiung von allen hemmenden ,vertrgen gewesen1 sowohl denen mit der ,compagnie ,continentale als auch mit ,siemens ,halske4 ,das erstere lie sich erreichen1 aber nur dadurch1 da die ,bindung an ,siemens ,halske enger gestaltet wurde4 ,die vllige ,selbstndigmachung nach allen ,richtungen -- besonders zu einem ,zeitpunkte1 in dem die auf #aj ,jahre geschlossenen ,vertrge noch nicht abgelaufen waren und ihre vorzeitige ,ablsung auf dem ,vergleichswege nur unter ,aufwendung groer ,abfindungssummen mglich gewesen wre -- htte finanzielle ,ansprche an die ,gesellschaft gestellt1 denen sie in einer ,zeit1 in der die ,sttzung der ,berliner ,elektrizittswerke ihre ganzen ,mittel und ihren ganzen ,kredit schon ber ,gebhr in ,anspruch nahm1 auch nicht entfernt gewachsen war4 ,eine ,lsung lie sich damals also nur durch engere ,anlehnung der ,edison ,gesellschaft an ,siemens ,halske1 und die ,bankkrfte1 die ihr diese ,anlehnung zufhren konnte1 erreichen4 ,bereits im ,september #ahhf wurden ,verhandlungen eingeleitet1 die sich ber volle #h ,monate hinzogen4 ,sie kamen ins ,stocken1 wurden wieder aufgenommen1 aufs neue abgebrochen und fhrten schlielich zu einem komplizierten ,vertrags- und ,vertragslsungskomplex1 der der ,generalversammlung vom #bc4 ,mai #ahhg zugleich mit dem versptet verffentlichten ,geschftsbericht und der ,bilanz fr das ,jahr #ahhf vorgelegt wurde4 ,die ,vorbedingung fr die ,lsung vom ,edison-,konzern bildete1 wie schon gesagt1 die nderung des ,vertragsverhltnisses mit ,siemens ,halske1 durch die -- wie es in der ,vorlage an die ,aktionre hie -- die ,gleichberechtigung beider ,firmen in technischer und kommerzieller ,beziehung auf dem von ihnen gemeinschaftlich vertretenen ,arbeitsfelde anerkannt wurde48 ,die ,grundlage des ,neuabkommens mit ,s4 ,h4 war die folgende3 ,i4 ,der ,bau und ,betrieb von ,zentralstationen1 die betrchtliche ,geldmittel1 reiche ,erfahrungen und wohlgeschulte ,krfte erfordern1 wird durch ,kooperation beider ,firmen im ,in- und ,auslande bewirkt4 ,der ,grundsatz1 da die ,edison ,gesellschaft die ,konzessionen nehmen sollte1 wurde dabei nicht fallen gelassen1 dagegen hatte die ,bauausfhrung in ,gemeinschaft mit ,siemens ,halske zu erfolgen4 ,alle ,stromlieferungsunternehmungen von mehr als #ajj ,,ps1 deren ,konzession ,siemens ,halske erwarben1 hatten sie der ,edison ,gesellschaft gegen ,erstattung der ,unkosten anzubieten1 die die ,finanzierung1 den ,bau und die ,einrichtung der ,zentralen zu besorgen hatte1 whrend ,siemens ,halske ,maschinen und ,kabel lieferten4 ,verzichtete die ,edison-,gesellschaft auf den ,bau1 so blieb ihr doch das ,recht1 gegen eine ,entschdigung die ,hausinstallationen auszufhren4 ,auch dieses ,recht konnte sie gegen eine bestimmte ,abgabe an ,s4 ,h4 abtreten4 ,konzessionen auf elektrolytische ,einzelanlagen und elektrische ,anlagen fr den ,betrieb von ,eisenbahnen brauchten ,s4 ,h4 nicht an die ,edison ,gesellschaft abzutreten4 ,,ii4 ,auf dem ,gebiete der isolierten ,anlagen wurden die der ,ausdehnung der eigenen ,fabrikationsfhigkeit der ,edison ,gesellschaft entgegenstehenden ,schranken beseitigt4 ,zu diesem ,zwecke wurde es der ,gesellschaft erlaubt1 ,kraftmaschinen bis zu #ajj ,,ps selbst herzustellen4 ,,iii4 ,die ,glhlampenfabrikation wurde durch eine ,konvention vor einer gegenseitig ruinsen ,preiskonkurrenz geschtzt4 ,das ,hauptzugestndnis1 das der ,deutschen ,edison ,gesellschaft hier gemacht wurde1 lag in der ,erlaubnis1 ,maschinen bis zu #ajj ,,ps selbst bauen zu drfen4 ,es war drftig genug und mute mit der ,aufteilung des bisher der ,edison ,gesellschaft allein zustehenden ,zentralenbaus unter beide ,firmen bezahlt werden1 zu der sich ,rathenau gerade in dem damaligen ,zeitpunkte etwas leichter verstand1 weil das ,berliner ,musterbeispiel eines solchen ,zentralenbaus die groen finanziellen ,ansprche1 die dieser ,geschftszweig stellte1 deutlich dargetan hatte4 berdies bedeutete diese ,teilung des ,zentralengebietes insofern keine allzugroe nderung im ,vertrage1 als ja auch schon vorher die ,deutsche ,edison ,gesellschaft bei ,zentralenbauten einen erheblichen ,teil der ,anlage1 nmlich die elektrischen ,maschinen1 ,kabel und sonstigen ,materialien von ,s4 ,h4 hatte beziehen mssen4 ,allerdings war das in ,aussicht genommene ,zusammenwirken beider ,firmen im ,zentralenbau insofern ein wunder ,punkt in dem gegenseitigen ,verhltnis beider ,firmen1 als die ,fassung dieser ,vertragsbestimmung ziemlich dehnbar war1 und nur bei beiderseitigem guten ,willen ein ersprieliches ,zusammenwirken versprach4 ,bswilligkeit oder passive ,resistenz auf einer ,seite konnten das ,zusammenwirken im ,zentralengeschft sehr erschweren4 ,die ,voraussetzung fr dieses ,abkommen zwischen der ,edison ,gesellschaft und ,siemens ,halske bildete eine ,regelung der ,vertragsbeziehungen zu der ,compagnie ,continentale4 ,beide deutschen ,firmen besaen das ,ausnutzungsrecht fr die ,edison-,patente1 beide waren dafr mit einer ,abgabenpflicht belastet4 ,die ,deutsche ,edison ,gesellschaft war ferner durch satzungsmige ,bestimmungen zu ,gunsten der ,compagnie beschrnkt und schlielich an sie durch die der franzsischen ,gesellschaft bergebenen ,genuscheine gebunden4 ,die satzungsmigen ,beschrnkungen bestanden hauptschlich darin1 da die ,deutsche ,edison ,gesellschaft fr die ,glhlicht-,beleuchtung sich ausschlielich des ,edisonschen ,systems bedienen und da sie ,patente1 ,patentausnutzungsrechte sowie alle hierher gehrigen ,rechte aller ,art1 betreffend die ,anwendung technischer ,prozeduren1 ,erfindungen und ,geheimnisse nur mit ,genehmigung der ,compagnie ,continentale erwerben durfte4 ,die ,verhandlungen mit der franzsischen ,edison ,gruppe wurden nicht von der ,deutschen ,edison ,gesellschaft1 sondern von der ,firma ,siemens ,halske gefhrt1 die sich durch ihren ,unterhndler1 den ,brgermeister a4 ,d4 ,rosenthal1 zum ,befremden ,rathenaus und hinter seinem ,rcken in das ,eigentum der deutschen ,edisonpatente gesetzt hatten4 ,rathenau war dadurch noch mehr auf die ,mitwirkung von ,s4 ,h4 bei der von ihm geplanten ,loslsung von der ,compagnie ,continentale angewiesen4 ,s4 ,h4 schlossen ein ,abkommen1 das die ,beseitigung aller ,beschrnkungen und ,abgaben1 die ,rck-bertragung der #aejj ,genuscheine der ,compagnie ,continentale und den gemeinsamen ,erwerb der ,patente durch ,s4 ,h4 sowie die ,deutsche ,edison ,gesellschaft 7nicht nur wie bisher das ,ausnutzungsrecht7 ermglichte4 ,der ,firma ,s4 ,h4 waren aus diesem ,abkommen ,kosten von #hjijjj ,mark erwachsen1 von denen sie selbst ein ,drittel1 nmlich #bfifff ,mark1 die ,deutsche ,edison ,gesellschaft #gejjj ,mark fr den ,rckerwerb von #aejj im ,besitz der franzsischen ,gesellschaft befindlichen ,genuscheinen bernahm und ferner auf die noch etwa #agjjjj ,mark betragende ,restsumme verzichtete1 die von dem der ,compagnie ,continentale seinerzeit als ,vorschu auf die ,patentabgaben gezahlten ,betrage von #cejjjj noch verblieben und in der obigen ,summe von #hjijjj ,mark verrechnet war4 ,der ,rest von #bidccd ,mark wurde von einem durch ,siemens ,halske gebildeten ,bankenkonsortium unter ,fhrung der ,deutschen ,bank bernommen1 das ebenso wie die ,firma ,siemens ,halske einen ,teil der #g ,millionen ,mark neuen von der ,deutschen ,edison ,gesellschaft auszugebenden ,aktien zeichnen sollte4 ,die ,deutsche ,edison ,gesellschaft hatte im ganzen einschlielich #ejjjj ,mark1 die zum ,rckerwerb der restlichen #ajjj seinerzeit an die ,grnder begebenen ,genuscheine dienten1 #biejjj ,mark bereitzustellen4 ,die ,aufbringung dieser ,summe fiel der ,gesellschaft1 die damals stille ,reserven kaum aufgesammelt hatte1 nicht leicht4 #aiejjj ,mark sollten den auerordentlichen 7offenen7 ,reserven entnommen werden1 von denen damals ein ,rckstellungskonto in ,hhe von #adegdc ,mark und eine auerordentliche ,reserve von #iejjj ,mark bestand4 ,diese wurden demnach durch die ,entnahme bis auf #dejjj ,mark verzehrt4 ,ferner bestand noch ein gesetzlicher ,reservefonds von #dgfgd ,mark4 ,das war alles1 was der ,gesellschaft an ,reserven verblieb4 ,die innere ,verfassung des ,unternehmens war damals also eine ziemlich schwache1 und wenn im ,geschftsbericht fr #ahhf1 wohl um die ,aktionre ber die unbehagliche ,situation hinwegzutrsten1 mit ,genugtuung darauf hingewiesen wurde1 da in den bisherigen #d ,geschftsjahren ,reserven von #bhdffg ,mark aufgesammelt1 buchmige ,abschreibungen von #bciiab ,mark vorgenommen und #hhcejj ,mark an ,dividenden gezahlt worden seien1 so bedeutete diese ,zusammenstellung vom ,standpunkt der spteren ,rathenauschen ,reserven- und ,bilanzpolitik betrachtet1 eine ziemlich herbe ,kritik1 was das ,verhltnis der gezahlten ,dividenden zu den zurckgehaltenen ,betrgen anlangt4 ,es waren ,dividenden ausgeschttet worden1 die -- wenn sie auch an sich niedrig waren1 -- ,emil ,rathenau in spteren ,jahren im ,verhltnis zu dem erzielten ,gewinn entschieden als viel zu hoch betrachtet haben wrde4 ,das war vielleicht ntig gewesen1 um die ,aktionre des jungen ,unternehmens nicht sofort vor den ,kopf zu stoen1 den technischen und finanziellen ,kredit nicht zu gefhrden und das ,bankenkonsortium zufriedenzustellen1 das zu groen ,entsagungen nicht bereit war4 ,die ,folge davon war die mangelhafte ,fundierung der ,gesellschaft bei ,gelegenheit der ,vertragsrevision mit der ,edison-,gruppe4 ,nicht nur die ,reserven muten geplndert werden1 sondern auch die ,aktionre muten auf einen ,teil ihrer ,rente verzichten4 ,von dem #cjhfbf ,mark betragenden berschu muten #ajjjjj ,mark abgezweigt werden1 um den ,restbetrag der aus ,anla des ,ausgleichs mit der ,edison-,gruppe aufzubringenden ,summe herbeizuschaffen4 ,statt #f1 wie erwartet worden war1 konnten die ,aktionre nur #d erhalten4 ,in der ,generalversammlung vom #bc4 ,mai #ahhg herrschte darum eine recht ungemtliche ,stimmung1 und zum ersten ,male trat eine krftige ,opposition hervor1 die sich gegen nicht eingelste ,versprechungen usw4 richtete4 ,die ,aktionre ,michelet und ,jacob kritisierten die ,verwaltung mit scharfen ,worten und gaben ,protest gegen die ,beschlsse der ,versammlung zu ,protokoll4 ,hugo ,landau1 der stellvertretende ,vorsitzende des ,aufsichtsrats und ,vertreter der ,bankengruppe1 erklrte demgegenber1 da nur durch die ,verkrzung der ,dividende die fehlenden #ajjjjj ,mark aufgebracht werden knnten4 ,werde das abgelehnt1 so sei die ,transaktion nicht durchzufhren4 ,der ,vertrag mit ,s4 ,h4 und die ,kapitalserhhung kmen nicht zustande4 ,statt eine gesunde und groe ,zukunft zu gewrtigen1 mte die ,gesellschaft mit ihren jetzigen unzureichenden ,mitteln in eine ,periode verschrfter ,konkurrenz eintreten4 ,der ,kampf knnte ohne wesentliche ,herabschreibung der ,aktiva dann nicht mit ,aussicht auf ,erfolg aufgenommen werden4 ,die ,sanierung wurde also als drohendes ,gespenst an die ,wand gemalt4 ,sie wurde vermieden1 denn die ,generalversammlung genehmigte die ,antrge der ,verwaltung schlielich mit groer ,mehrheit1 und sie tat gut daran4 ,schon im nchsten ,geschftsjahr #ahhg_/hh1 das infolge ,verlegung des ,bilanztermins auf den #cj4 ,juni #a ,jahre umfate1 konnte eine ,dividende von #g fr das ,jahr und #aj auf #a ,jahre bei sehr vorsichtiger ,bilanzierung ausgeschttet werden1 und die ,aktionre haben sich ber schlechte ,abschlsse1 und nicht eingehaltene ,versprechungen nie wieder zu beklagen gehabt4 ,die #g ,millionen ,mark neuen ,aktien1 von denen ,siemens ,halske #a ,million ,mark bernahmen1 erhielten fr #ahhg_/hh nur #d ,bauzinsen4 ,in den ,aufsichtsrat traten als ,vertreter von ,siemens ,halske1 ,arnold von ,siemens1 der ,sohn ,werners1 und ,brgermeister a4 ,d4 ,rosenthal1 ferner als ,vertreter des neuen ,bankenkonsortiums ,dr4 ,georg ,siemens 7,deutsche ,bank71 ,august ,klnne 7,schaaffhausenscher ,bankverein71 ,geh4 ,kommerzienrat ,a4 ,delbrck 7,delbrck1 ,leo ,co47 sowie ,eisenbahnprsident ,a4 ,jonas 7,discontogesellschaft7 ein4 ,trotzdem wurde der ,mitgliederbestand des ,aufsichtsrats nicht erhht4 ,er betrug wie zuletzt #aa ,kpfe1 eine ,reihe von bisherigen ,aufsichtsratsmitgliedern mute den ,bankenvertretern ihren ,platz rumen4 ,bereits frher waren verschiedene ,mitglieder1 darunter der ,vertreter der ,nationalbank fr ,deutschland1 ,assessor ,lwenfeld ausgeschieden4 ,im ,jahre #ahhh wurde der ,geschftsinhaber der ,berliner ,handelsgesellschaft ,carl ,frstenberg in den ,aufsichtsrat gewhlt1 der spterhin -- besonders nach dem ,ausscheiden ,georg ,siemens -- der eigentliche finanzielle ,berater ,emil ,rathenaus geworden ist und ihm in enger ,freundschaft bis an sein ,lebensende verbunden blieb4 ,die ,gesellschaft legte nach ihrer ,lsung vom ,edison-,konzern den ,namen ,deutsche ,edison ,gesellschaft8 ab und nahm den ,namen ,allgemeine ,elektrizitts-,gesellschaft8 an1 unter dem sie gro und berhmt geworden ist4 ,neuntes ,kapitel ,ausdehnung und ,befreiung ,die folgenden ,jahre der ,gesellschaft1 die ersten unter der ,firma ,allgemeine ,elektrizitts-,gesellschaft1 standen im ,zeichen einer ,expansion nach allen ,richtungen4 ,die neuen ,mittel im ,betrage von #g ,millionen ,mark jungen ,aktien1 deren ,ausgabe die ,generalversammlung vom #bc4 ,mai #ahhg beschlossen hatte1 sollten in erster ,linie zu dem ,ausbau der ,berliner ,elektrizittswerke verwendet werden1 aber dieser ,ausbau erfolgte nur allmhlich1 und wenn er schlielich auch wesentlich hhere ,kapitalien verschlang1 als damals vorgesehen war1 so konnte ein ,teil des ,aktienerlses aus der ,emission von #ahhg zunchst flssig gehalten und zu anderen ,zwecken verwendet werden4 ,schon zu dieser ,zeit verfolgte ,emil ,rathenau das ,prinzip1 in finanzieller ,hinsicht ber den augenblicklichen und im ,augenblick bersehbaren ,bedarf ausgestattet1 in der ,einleitung jedes neuen ,geschfts nicht von der ,geldbewilligung durch ,banken und ,aktionre abhngig zu sein1 und eine ,von der ,hand in den ,mund-,politik81 wie sie ihm einmal beinahe verhngnisvoll gewesen wre1 zu vermeiden4 ,die ,bilanz vom #cj4 ,juni #ahhh wies noch ein ,bankguthaben von #fdjagdj ,mark auf1 was allerdings zum ,teil damit zusammenhing1 da die ,verhandlungen mit der ,stadt ,berlin ber den neuen ,vertrag sich lnger als erwartet hinzogen1 und erst im ,august #ahhh zum ,abschlu gelangten1 so da im ,geschftsjahr #ahhg_/hh nur #djj4jjj ,mark zu der ,erweiterung der schon bestehenden ,zentralen verwendet wurden4 ,umso strker und ber die ,voranschlge weit hinausgehend gestaltete sich das ,geldbedrfnis der ,berliner ,elektrizitts-,werke in den nchsten ,jahren1 da die ,nachfrage nach ,licht- und ,kraftanschlssen sich im ,zusammenhang mit dem ,bau neuer ,zentralen ber ,erwarten steigerte4 ,die gesamten ,investitionen sollten nach dem ,bauentwurf von #ahhg #i ,millionen ,mark betragen1 sie schwollen schon im nchsten ,jahre auf #ah ,millionen ,mark an4 ,die ,a4 ,e4 ,g41 die abgesehen von der ,erhhung ihrer ,aktienbeteiligung ein ,darlehen von #c ,millionen ,mark zugesagt hatte1 mute dieses auf #f ,millionen ,mark erhhen4 ,abgesehen davon bezog sie die ,hlfte der neuausgegebenen #c ,millionen ,mark ,b4 ,e4 ,w4-,aktien in ,ausnutzung ihrer ,grnderrechte zu pari1 und an der bernahme der anderen ,hlfte beteiligte sie sich nach ,magabe ihres ,aktienbesitzes mit #edijjj ,mark4 ,einen ,teil der ,mittel fr die ,zeichnung der neuen ,aktien beschaffte sie sich dadurch1 da sie mit ansehnlichem ,nutzen #ajddjjj ,mark von ihrem im ganzen #b4jdd4jjj ,mark betragenden ,aktienbesitz erster ,emission verkaufte1 die sie erst im ,jahre vorher zum ,kurse von #ie von den ,banken bernommen hatte4 ,zwar hatten die ,b4 ,e4 ,w4 ihre ,dividendenzahlung noch nicht aufgenommen1 aber es stand doch schon fest1 da bereits im ,jahre #ahhi_/ij die erste ,dividende in ansehnlicher ,hhe wrde ausgezahlt werden knnen4 ,diese ,aussicht schuf den ,aktien der ,b4 ,e4 ,w4 eine ganz andere ,bewertung als noch vor kurzer ,zeit1 und erleichterte infolgedessen die ,abstossungstransaktion der ,a4 ,e4 ,g4 ,die ,gesellschaft verfolgte auch spterhin bei den ,b4 ,e4 ,w4 wie bei anderen ,aktienbeteiligungen das ,prinzip1 bei ,ausbung des ,bezugsrechtes auf junge ,aktien einen entsprechenden ,teil der alten ,aktien zu realisieren1 sofern dies mit ,gewinn ermglicht werden konnte4 ,in solchen ,austauschtransaktionen lag jedesmal ein sicherer ,zwischengewinn1 denn die alten ,aktien konnten stets zu hheren ,kursen abgestoen werden1 als die jungen ,aktien erworben wurden1 whrend diese fr die ,a4 ,e4 ,g4 denselben ,beteiligungs- und ,kapitalswert besaen4 ,ganz besonders gro und glatt zu erzielen waren die ,zwischengewinne bei den ,transaktionen mit den ,b4 ,e4 ,w4-,aktien1 da die ,a4 ,e4 ,g4 bei dieser ,gesellschaft ja infolge ihrer ,grnderrechte die ,hlfte der neuen ,aktien zu pari beziehen konnte1 whrend infolge der hohen ,dividenden der ,gesellschaft ihr ,kurs und damit auch ihre ,verwertungsmglichkeit fr die ,a4 ,e4 ,g4 wesentlich ber dem ,parikurse lag4 ,emil ,rathenau hat einmal in einer ,generalversammlung erklrt1 da er -- auch als das ,kapital der ,b4 ,e4 ,w4 auf viele ,zehnmillionen stieg -- den ,besitz der ,a4 ,e4 ,g4 dauernd nie ber #b ,millionen ,mark hinaus zu steigern brauchte4 ,mit einem solchen ,kapital konnte er die ,tochtergesellschaft vllig beherrschen4 ,dieses ,prinzip der ,kontrollausbung mit sparsamen ,geldmitteln1 fuend auf guter ,verwaltung und ,autoritt1 war berhaupt charakteristisch fr das ,rathenausche ,beteiligungssystem1 doch konnte es nicht berall so schnell und wirksam zur ,geltung gebracht werden wie bei den ,b4 ,e4 ,w4 ,manche ,beteiligungen kosteten viel mehr ,geduld und viel grere und lnger festliegende ,investierungen4 brigens hat sich ,emil ,rathenau durch den ,gesichtspunkt der hohen ,zwischengewinne1 die ihm das ,pari-,bezugsrecht fr die ,hlfte der ,neuemissionen der ,b4 ,e4 ,w4 ermglichte1 nicht dazu verleiten lassen1 die ,finanzpolitik der ,b4 ,e4 ,w4 auch dort unter diesen ,gesichtspunkt zu stellen1 wo deren eigene ,kapitalinteressen andere ,rcksichten erheischten4 ,wre das der ,fall gewesen1 so htte er berhaupt nur ,stammaktien1 bei denen die ,differenz zwischen dem ,paribezugsrecht und dem ,brsenkurse allein in grerem ,umfange zu realisieren war1 ausgegeben4 ,in ,wirklichkeit sind aber durch die ,b4 ,e4 ,w4 neben ,stammaktien im ,betrag von #ddajjjjj ,mark auch #d;ige ,vorzugsaktien von #bj ,millionen ,mark 7deren ,brsenpreis nie erheblich ber den ,paristand gehen konnte71 und fast #fj ,millionen ,mark ,obligationen ausgegeben worden1 bei denen ein ,bezugs- und ,verwertungsrecht der ,a4 ,e4 ,g4 berhaupt nicht in ,frage kam4 ,neben der krftigen ,weiterentwickelung der ,b4 ,e4 ,w41 die nach kaum #aj;jhrigem ,bestehen etwa #cj ,millionen ,mark in ihren ,betrieben angelegt hatten1 und nur in den ersten ,jahren die ,festlegung erheblicher ,mittel seitens der ,a4 ,e4 ,g4 verlangten1 whrend sie sich spter mit ihrer zunehmenden ,rentabilitt selbstndig mit ,kapital versorgen konnten1 erforderte das ,fabrikations- wie das sonstige ,beteiligungsgeschft der ,a4 ,e4 ,g4 betrchtliche neue ,mittel4 ,die ,glhlampenfabrik erfuhr eine gewaltige ,ausdehnung4 ,gegen #ijjjj ,stck ,lampen im ,jahre #ahhf wurden im nchsten1 #ah ,monate umfassenden ,geschftsjahr #ahhg_/hh bereits #cjjjjj ,stck abgesetzt4 ,ein paar ,jahre spter zhlte der ,absatz nach ,millionen4 ,die zunehmende ,konkurrenz zwang allerdings zu ,preisherabsetzungen und zu ,verbesserungen in der konomie der ,lampen1 die nur durch ,verbilligungen des ,herstellungsprozesses ausgeglichen werden konnten4 ,die ,aufnahme der ,dynamomaschinenfabrikation1 die fr ,maschinen bis zu #ajj ,,ps durch den neuen ,vertrag mit ,siemens ,halske der ,gesellschaft ermglicht worden war1 und fr die erst noch das ,edisonsche1 dann spter ein eigenes ,system verwendet wurde1 erforderte die ,errichtung einer besonderen ,fabrik4 ,es wurde bereits im ,jahre #ahhg die ,weddingsche ,maschinenfabrik samt dem zugehrigen von der ,acker-1 ,hermsdorfer-1 ,feld- und ,hussitenstrae begrenzten ,gelnde erworben und ausgebaut4 ,auch eine neue ,fabrik fr ,leitungsmaterial wurde errichtet1 desgleichen eine ,akkumulatorenfabrik1 nachdem die ,gesellschaft mit ,rcksicht auf die zuknftige ,bedeutung1 die sie den ,apparaten zur ,aufspeicherung des elektrischen ,stromes beima1 die ,patentrechte der ,electrical ,power ,storage ,company fr das ,deutsche ,reich erworben hatte4 ,im ,jahre #ahhh_/hi wandte sich die ,gesellschaft ferner der ,herstellung elektrischer ,straenbahnen zu4 ,um sogleich mit einem fertigen und in allen ,teilen erprobten ,system hervortreten zu knnen1 erwarb ,rathenau -- der sich nie gern mit ,vorarbeiten abgab1 wo fertige ,resultate bereits vorlagen -- die ,erfindungen und ,patente des im amerikanischen ,eisenbahnwesen bekannten ,konstrukteurs ,j4 ,frank ,sprague und sicherte sich dadurch vertragsgem weitgehende ,erfahrungen auf dem ,gebiete der elektrischen ,straenbahnen4 ,auch elektrische ,grubenbahnen wurden in den ,ttigkeitskreis der ,gesellschaft gezogen4 ,die ,zahl der inlndischen und auslndischen ,installationsbureaus wurde fernerhin vermehrt4 ,die ,herstellung isolierter ,anlagen1 fr die die ,gesellschaft nach dem neuen ,vertrage mit ,siemens ,halske nun auch die ,maschinen selbst herstellen durfte1 nahm betrchtlich zu1 insbesondere erhielt die ,gesellschaft wieder eine ,reihe von ,auftrgen fr ,theaterbeleuchtungen sowie industrielle ,stationen1 und mit ,genugtuung wurde im ,jahre #ahib festgestellt1 da die ,gesellschaft nunmehr den ganzen ,bedarf derartiger ,anlagen von der ,dampfmaschine bis zur ,glhlampe selbst herstelle4 ,inzwischen war nmlich neben der ,dynamomaschine auch der ,elektromotor1 ferner die ,herstellung von ,gummi- und anderem ,isolationsmaterial in den ,produktionskreis der ,gesellschaft gezogen worden4 ,elektrische ,pumpen1 ,winden1 ,aufzge und ,krhne wurden gleichfalls fabriziert und auer dem ersten groen ,anwendungsgebiet des elektrischen ,starkstroms1 der ,beleuchtungselektrizitt1 begann das zweite1 das im ,laufe der ,entwickelung ungleich wichtiger werden sollte1 das ,gebiet des ,kraftstroms an ,bedeutung zu gewinnen4 ,die elektrische ,kraftbertragung1 die ,emil ,rathenau schon frh an ,stelle der ,dampfkraft setzen wollte1 weil er sie als konomischer und leistungsfhiger ansah1 fate allmhlich ,fu1 wenngleich sich die ,industrie nur schwer von ihrer berlegenheit beim ,betrieb von ,fabriken1 ,bergwerken usw4 berzeugen lie1 und die demonstrative ,vorfhrung am ,muster-,beispiel1 die ,rathenau sonst gern eindrucksvoll zur ,wirkung kommen lie1 hier viel schwieriger wie auf anderen ,gebieten durchzufhren war4 ,denn ,blockstationen1 ,beleuchtungszentralen1 elektrische ,bahnen1 konnte die ,a4 ,e4 ,g4 selbst erbauen und betreiben1 um an ihnen den ,wert der ,elektrizitt zu beweisen4 ,der berzeugende ,nachweis der elektrischen konomie im ,fabrikbetriebe war viel schwieriger zu erbringen4 ,rathenau konnte nicht eigene ,bergwerke1 ,htten1 ,hochfen erwerben1 um vergleichende ,tabellen ber die ,kosten des ,dampf- und des elektrischen ,betriebes aufzustellen4 ,die ,industrie ihrerseits1 noch immer gegen die unbedingte ,zuverlssigkeit des elektrischen ,betriebes mitrauisch1 frchtete ,strungen1 und gab sich zu gefhrlichen ,experimenten nicht leicht her4 ,dampfkrafttechniker und ,elektrotechniker bekmpften sich mit konomie-,statistiken1 und jeder wollte nachweisen1 da seine ,methode die billigere sei und den ,vorzug verdiene4 ,emil ,rathenau hat die ,heranziehung der ,elektrizitt als ,kraftquelle mit den von ,jahr zu ,jahr steigenden ,kohlenpreisen einerseits und andererseits mit der ,notwendigkeit begrndet1 die allmhlich sich aufbrauchenden ,kohlenvorrte der ,erde dadurch zu strecken81 da nur der ,kraftantrieb durch ,kohle zu erfolgen habe1 whrend die eigentliche ,krafterzeugung durch die mit ,kohle in ,bewegung gesetzte ,elektrizitt erfolgen msse1 eine ,anschauung1 die vom ,standpunkte einer weitsichtigen ,entwickelung aus betrachtet1 zweifellos ,berechtigung besitzt4 ,einen groen ,schritt auf dem ,wege der ,kraftbertragung tat im ,jahre #ahij die ,a4 ,e4 ,g4 durch die ,ausbildung eines von ihrem ,ingenieur ,dolivo ,dobrolowsky ausgebildeten neuen ,stromsystems1 das als ,drehstrom- oder ,mehrphasensystem fr die ,kraftbertragung eine fundamentale ,bedeutung erlangt hat4 ,die ,kraftbertragung1 die bis dahin technischer ,behandlung nur in engen rumlichen ,grenzen fhig war1 wurde damit auch auf weitere ,entfernungen hin mglich4 ,noch wichtiger fr die damalige ,zeit war es wohl1 da durch das ,drehstromsystem der ,wechselstrom mit seinen hohen ,spannungen und greren ,leistungen sich endgltig gegenber dem bis dahin vorherrschenden ,gleichstrom durchzusetzen vermochte1 nachdem er bis dahin mehrere ,jahre lang einen nicht gerade erfolgreichen ,kampf gegen den ,gleichstrom gefhrt hatte4 ,die technische ,welt war lngere ,zeit in zwei ,lager gespalten gewesen1 und gerade die grten ,autoritten1 wie ,siemens und ,edison1 bis zu einem gewissen ,grade auch ,rathenau1 hatten sich durch die bis dahin eingefhrten unvollkommenen ,systeme des ,wechselstroms meist einphasiger ,natur nicht fr die neue ,stromart gewinnen lassen4 ,in ,amerika kmpften ,georg ,westinghouse1 in ,england ,ferranti1 in ,deutschland besonders die ,helios-,elektrizitts-,gesellschaft fr den ,wechselstrom4 ,es wurden von diesen auch groe ,krafterzeugungswerke errichtet1 die aber weder in technischer1 noch in wirtschaftlicher ,beziehung die berlegenheit des ,wechselstromsystems zu erweisen vermochten1 trotzdem manche von ihnen1 besonders das ,ferrantische ,werk in ,deptford bei ,london mit grozgigen ,baugedanken1 namentlich auf dem ,gebiete der ,gromotorentechnik errichtet worden waren4 ,erst das mehrphasige ,drehstromsystem1 das nach einem von dem italienischen ,physiker ,ferraris entwickelten ,prinzip von verschiedenen ,konstrukteuren1 mit besonderem ,erfolg von ,dolivo ,dobrolowsky ausgefhrt worden war1 brachte die endgltige ,entscheidung4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 fand ,gelegenheit1 die starke ,wirkung ihres ,drehstromsystems und der dadurch ermglichten ,kraftbertragung in die ,ferne auf der ,internationalen ,elektrotechnischen ,ausstellung in ,frankfurt a4 ,m4 im ,jahre #ahia vorzufhren1 unter deren hervorragenden1 von der ,leistungsfhigkeit der ,starkstromtechnik zum ersten ,male ein zusammenfassendes ,bild gebenden ,veranstaltungen die ,fernleitung ,lauffen-,frankfurt a4 ,m4 im ,mittelpunkt des ,interesses stand4 ,die ,idee1 mit ,hilfe des neuerfundenen ,drehstroms die ,wasserkrfte des ,neckarfalles bei ,lauffen #age km weit auf elektrischem ,wege nach ,frankfurt a4 ,m4 zu berfhren1 ging von dem ,ingenieur ,oscar v4 ,miller aus1 der ebenso wie in ,mnchen vor #i ,jahren auch der leitende ,geist der ,frankfurter ,elektrizittsausstellung war4 ,miller1 dieser nicht nur geschickte1 sondern auch geistvolle ,organisator und ,herold der ,elektrizitts-,propaganda1 der es wie kaum ein anderer verstand1 das reprsentative ,bild einer modernen technischen ,kultur aus ihren historischen ,fundamenten aufzubauen1 in ihrem ,gegenwartswert greifbar lebendig zu machen und zugleich ihre ,zukunftsperspektiven aufzurollen1 ,oscar v4 ,miller1 der spter in der ,schpfung des ,deutschen ,museums einen klassischen ,ausdruck fr seine gehobene ,ausstellungskunst8 fand1 suchte nach einem ,schlager8 fr die ,frankfurter ,ausstellung1 der ber die bereits anderweitig gezeigten ,errungenschaften8 der ,elektrizitt nicht nur dem ,grade nach hinausging1 sondern etwas ganz ,neues bieten sollte4 ,die modernsten ,lampen1 die damals gerade in voller ,entwickelung stehenden ,techniken des ,zentralen- und ,bahnenbaus1 alles das wurde selbstverstndlich in ,frankfurt gezeigt1 das waren doch aber nur ,verbesserungen von technischen ,prozessen1 die anderswo auf ,ausstellungen oder im praktischen ,betriebe bereits vorgefhrt worden waren1 ,feinheiten des ,details und des ,fortschritts1 die eigentlich nur den ,techniker voll interessierten4 ,das ganz ,neue1 das er suchte1 fand ,oscar v4 ,miller nun bei der ,a4 ,e4 ,g41 deren ,mit-,direktor er bis vor wenigen ,jahren gewesen war1 bevor er dem an ihn ergangenen ,rufe folgte1 die ,frankfurter ,ausstellung zu organisieren4 ,miller1 der brigens bereits #ahhb in ,mnchen den allerdings damals mehr spielerischen ,versuch gemacht hatte1 eine ,fernleitung vermittelst ,gleichstroms nach dem ,system von ,deprez vorzufhren1 kannte von der ,a4 ,e4 ,g4 her das ,dobrolowskysche ,drehstrom-,verfahren4 ,er wute auch1 da ,emil ,rathenau entgegen den ,zweifeln und ,einwnden1 mit denen ein groer ,teil der ,elektriker der ,fernbertragung des elektrischen ,stroms noch immer begegnete1 die khnsten und hchsten ,erwartungen in dieses ,verfahren setzte4 ,es galt diesen latenten ,krften und ,ideen die ,vorbedingungen der ,verwirklichung zu geben1 da sonst damals auf anderem ,wege die ,mittel zur praktischen ,nutzanwendung der ,erfindung noch nicht geschaffen werden konnten4 ,die ,fernbertragung war gewissermaen nur die sensationelle ,einkleidung fr das weniger wirkungsvolle1 aber fr die damalige ,entwickelungsstufe der ,elektrizitt weit wichtigere ,drehstromsystem4 ,hinter dem ,schlager verbarg sich das vielumstrittene ,problem1 und ,oscar v4 ,miller leistete weit mehr als ausstellungstechnische ,arbeit1 indem er einer der zukunftskrftigsten1 aber auch am schwersten zu verwirklichenden ,ideen der angewandten ,elektrizitt durch ,dornengestrpp die ,wege bahnte4 ,denn die zu berwindenden ,hindernisse waren gro4 ,sie bestanden nicht so sehr in den maschinellen ,vorbedingungen der ,anlage1 die auf eine so hohe ,spannung eingerichtet werden mute1 wie sie damals noch unerhrt war4 ,da man ,maschinen von gengender ,gre und ,strke herstellen konnte1 ist ,emil ,rathenau und ,oscar v4 ,miller nie zweifelhaft gewesen4 ,die ,maschinenfabrik ,oerlikon bei ,zrich in der ,schweiz lieferte auch eine tadellos funktionierende ,maschine von mehr als #bjj ,pferdestrken1 mit der es mglich war1 eine ,spannung von #afjjj ,volt -- eine fr jene ,zeit auerordentliche ,leistung -- zu erzeugen4 ,die ,anwendung einer derartigen ,hochspannung gestattete es auch1 ,kupferleitungen zu verwenden1 die einen verhltnismig geringen ,durchmesser aufwiesen1 whrend bei starkem ,gleichstrom wesentlich grere und direkt unwirtschaftliche ,kupferdurchschnitte notwendig gewesen waren4 ,auch gengend widerstandsfhige ,isolatoren konnten gebaut werden4 ,an der ,erzeugungsstelle1 und an der ,verbrauchsstelle des ,stroms wurden ,transformatoren eingebaut1 die die ,heraufsetzung und ,wiederherabsetzung des dreiphasigen ,stroms tadellos bewirkten4 ,schwerer waren die ,hemmungen zu berwinden1 die der ,durchleitung des damals als sehr gefhrlich geltenden ,hochspannungsstroms durch die zwischen der ,erzeugungs- und der ,verbrauchsstelle liegenden ,landstrecken im ,wege standen4 ,wrttemberg1 ,baden1 ,hessen und ,preuen hatten die ,genehmigung zur ,durchfhrung der ,leitungen ber ihr ,gebiet zu erteilen4 ,nach groen ,schwierigkeiten und ,widerstnden namentlich seitens der ,postverwaltung1 die eine ,strung ihrer ,schwachstromleitungen durch die ,hochspannungsanlagen befrchtete1 gelang auch dies1 aber erst lngere ,zeit nach ,erffnung der ,ausstellung in ,frankfurt konnte die ,fernleitung in ,betrieb gesetzt werden4 ,dann aber brannten in ,frankfurt a4 ,m4 eines ,abends #ajjj ,glhlampen1 die mit ,wasserkraftstrom aus dem #age km entfernten ,kraftwerk gespeist waren4 ,um die trotz der bertragung nicht verminderte ,strke des ,fernstroms zu zeigen1 wurde in ,frankfurt ein ,wasserfall betrieben1 der vermittelst einer durch einen ,drehstrommotor in ,bewegung gesetzten ,kreiselpumpe in ,ttigkeit gesetzt wurde4 ,charakteristisch fr den reifen und klaren ,blick1 mit dem ,emil ,rathenau das ,fernleitungsproblem schon im ,jahre #ahia sah1 ist die ,rede1 die er bei der ,besichtigung der ,frankfurter ,anlage vor den ,festgsten gehalten hat4 ,sie ist interessant genug und gibt auerdem ein so bezeichnendes ,bild von der ,art1 mit der ,rathenaus reale ,phantasie ,zukunftsentwickelungen schon aus ,erfindungen1 die erst sozusagen in den ,anfangsgrnden vorlagen1 gedanklich vorwegnahm1 da sie hier im ,wortlaut wiedergegeben werden soll3 ,meine ,hochgeehrten ,herren6 ,wenn wir auch das ,verdienst in keiner ,weise fr uns in ,anspruch nehmen1 da ,sie1 meine hochgeehrten ,herren1 von weit hergekommen sind1 um sich durch den ,augenschein zu berzeugen1 auf welche ,entfernung der elektrische ,strom zur bertragung der ,kraft des ,neckars mit ,erfolg verwendet werden kann1 so knnen wir doch nicht umhin1 ,ihnen unseren ehrerbietigen und verbindlichsten ,dank auszusprechen1 da ,sie uns gestattet haben1 die ,anregung dazu zu geben und in diesem ,sinne heie ich ,sie willkommen4 ,es mchte als ,selbstverherrlichung erscheinen1 wenn die1 welche an dem eben vollendeten ,werke mitgewirkt haben1 sich in ,betrachtungen verlren1 ber etwaige ,umwlzungen1 die das ,gelingen dieser ,aufgabe herbeifhren kann1 und ich berlasse es deshalb der begeisterten ,phantasie ,fernstehender1 ,zukunftsbilder auszumalen2 aber vom rein technischen ,standpunkte aus wollen ,sie mir gestatten1 einige ,worte ber die ,kraftbertragung hier auszusprechen4 ,wenn wir1 uns des wohlgelungenen ,werkes freuend1 ,rckblicke in die ,vergangenheit werfen und sinnend in die ,zukunft schauen1 so geschieht dies nicht in dem selbstgengenden ,sinne1 in welchem ,goethe seinen alternden ,faust zum ,augenblicke sagen lt3 ,verweile doch1 du bist so schn48 ,wir glauben nicht einen ,idealzustand1 ein endgltiges ,ziel erreicht zu haben4 ,wir mchten uns dem khnen ,bergsteiger vergleichen1 welcher1 nachdem wieder ein groer ,teil des ,weges zurckgelegt ist1 stehen bleibt und auf die berwundenen ,schwierigkeiten zurckblickt1 dabei aber doch das ,endziel nicht aus den ,augen verliert4 ,die ,kultur unserer ,erde ist den ,jugendjahren entwachsen1 sie tritt in das ernste ,alter der ,mnnlichkeit1 wo die volle ,kraft zur ,verfgung steht1 wo es aber zu ,ende sein mu mit dem bermtigen ,brausen und ,vergeuden der ,jugend1 und was hier im ,bilde von der ,kraft gesagt ist1 mssen wir auf die ,kraft im wissenschaftlichen ,sinne1 auf das eigentliche ,lebensprinzip unserer ,erde mit bedeutungsvollem ,ernst anwenden4 ,die ,zunahme der ,bevlkerung und ihre dichtere ,verbreitung auf dem besser gelegenen ,teil unserer ,erde zwingen uns1 mit dem ,vorhandenen haushlterisch umzugehen4 ,die ,not hat uns suchen gelehrt1 und wir lernen1 die ,entfernungen aufzuheben und auszugleichen4 ,ein ,baum1 ein ,rind1 ein ,getreidefeld ist an der einen ,stelle kaum des ,aneignens wert und wird weit entfernt von dort so hoch geschtzt1 da einer groen ,mehrzahl der ,bevlkerung nur unter schwerer ,arbeit es mglich ist1 diese zur ,erhaltung notwendigen ,erzeugnisse unserer ,erde1 unser ,aller ,mutter1 sich zu verschaffen4 ,nicht anders ergeht es uns mit jener belebenden ,naturkraft1 der ,sonnenwrme1 welche wir in den mannigfachsten und wunderbar erscheinenden ,formen auf unserer ,erde aufgespeichert finden4 ,die ,quelle1 der ,wassersturz1 die ,ebbe und ,flut des ,ozeans1 sie alle sind ,krfte1 welche der menschliche ,geist sich dienstbar machen kann und mu1 soll er anders die ,herrschaft ber die ,erde behaupten1 und doch gestatten ihm sehr oft oder vielleicht zumeist die scheinbar zufllig sich entwickelnden ,lebensbedingungen der ,individuen nicht1 diese ,krfte am gnstigsten auszunutzen4 ,als der ,mensch berhaupt darauf kam1 die elementaren ,naturkrfte sich dienstbar zu machen1 waren es nur ,wind und ,wasser1 die er sich gefgig zu machen vermochte1 und ,jahrhunderte1 ,jahrtausende vergingen1 ohne da ein ,fortschritt verzeichnet werden konnte4 ,erst unserem ,jahrhunderte1 dem des ,dampfes1 blieb es vorbehalten1 die ,krfte der ,erde dem ,menschen zu erschlieen und die in der ,kohle angehufte ,sonnenwrme in ihren ,urzustand wieder zurckzubringen1 sie zu zwingen1 sich wieder als ,kraft und so als ,arbeit dem ,menschen zu bettigen4 ,der ,dampf wiederum war es1 der es ermglichte1 die ,kraft zu verteilen1 einerseits durch ,verbesserung der ,transportmittel1 andererseits1 indem man es bald lernte1 seine ,wirkung direkt auf ,entfernungen1 die man fr groe hielt1 zu bertragen2 ja man lernte es auch1 die ,dampfkraft zu teilen und mehreren den ,nutzen einer groen ,einrichtung gemeinschaftlich und zu gleicher ,zeit zuzufhren4 ,bei weitem berflgelt hat aber der1 wie man ihn bisher nannte1 elektrische ,funke den ,dampf4 ,wir haben es heute gezeigt1 da auf eine ,entfernung von ber #agj km mit mathematischer ,gewiheit ,elektrizitt die ihr von einem ,wasserfall zugefhrte ,kraft bertrgt1 und was heute auf #age km und mit #afjjj ,volt ,spannung gelingt1 wird gewi in wenig ,jahren mit #ajjjjj ,volt auf weit riesigere ,entfernungen ein ,leichtes sein4 ,aber nicht allein dieser fast mrchenhafte ,erfolg1 der berwindung von ,zeit und ,raum ist uns klargelegt2 ,sie werden1 meine hochgeehrte ,versammlung1 bei ,ihrer ,rckkehr nach der ,ausstellung dort gewahren knnen1 wie die auf nur #d ,millimeter starke ,drhte eingezwngte und ber weite ,strecken fortgeleitete ,kraft von mehr als #bjj ,pferdestrken an der ,ankunftsstelle den verschiedenartigsten ,zwecken dienstbar gemacht wird1 wie sie nicht nur mit einem ,aufwand von etwa #hj ,pferdestrken eine ,wassermenge #aj ,meter in die ,hhe drckt1 um dieselbe als ,wasserfall hinabsprudeln zu lassen1 wie sie dann noch an verschiedenen ,stellen dem ,gebote eines geringen ,drucks auf einen ,hebel folgend1 eine groe ,anzahl von ,lampen aufglhen lt1 wie sie endlich ohne jede ,schwierigkeit geringe ,teile ihrer ,kraft1 #a_/aj ,pferdekraft1 abgibt1 um mittels einer kleinen1 fast spielzeugartigen und doch dauerhaften und betriebsfhigen ,maschine1 einen ,luftfcher zu bedienen4 ,die groartige ,verteilungsfhigkeit der ,elektrizitt ist es1 welche den ,versuch der bertragung auf groe1 sehr groe ,entfernungen erst so recht zu einem bedeutungs- und wertvollen gemacht hat4 ,wenn wir daran denken1 da es das ungewute ,sinnen der ,menschheit1 das zielbewute ,streben der ,forscher1 ,erfinder1 der ,leute der ,zukunft1 wie ich den ,ingenieur bezeichnen mchte1 ist1 menschlicher ,arbeit das ,gebiet des ,nachdenkens1 das ,gebiet der individuellen ,ttigkeit vorzubehalten und immer weiter zu erschlieen1 alle rein mechanische1 gedankenlose ,ttigkeit aber durch ,unterjochen der ,naturkraft durch ,maschinen zu vollbringen1 so darf ich den jetzt eingeschlagenen ,weg khn als denjenigen bezeichnen1 auf dem ,jahrhunderte mit ,erfolg weiter wandeln knnen4 ,wir drfen uns auch weiter der berzeugung nicht verschlieen1 da die ,untersttzung unserer ,ttigkeit durch die ,arbeitsleistung der ,tierwelt lngst nicht mehr ausreicht1 und das ,zugpferd und der ,zugochse von rechtswegen schon lngst der ,vergangenheit angehren mten4 ,das ,zeitalter des ,dampfes hat hierin groes getan1 aber wie jeder rapide und bedeutende ,fortschritt auch ,nachteile gezeitigt2 so haben wir besonders auf dem ,gebiete des ,handwerkers mit ,bedauern sehen mssen1 da dem ,individualismus die ,maschinenarbeit den ,garaus gemacht hat1 so da wir bis vor kurzem uns gewhnt hatten1 mit dem ,ausdruck ,handwerksarbeit8 eine gedankenlose mechanische ,nachahmung zu bezeichnen4 ,es liegt aber in der ,natur des ,dampfes1 als ,betriebskraft1 fr groe ,betriebe mit ,erfolg verwendet werden zu knnen4 ,wir haben kein ,mittel1 um mit materiellem und technischem ,vorteil den ,dampf direkt in die ,wohnung des ,kleinmeisters zu fhren1 ebenso wenig knnen wir die ,wirkungen des ,dampfes1 sei es durch ,transmissionen oder durch andere ,art1 gut auf erhebliche ,entfernungen bertragen4 ,ganz anders die ,elektrizitt6 ,die neuesten ,fortschritte werden uns gestatten1 groartige ,krafterzeugungszentren an beliebigen ,stellen1 im ,bergwerk1 an der ,meereskste1 um die ,ebbe und ,flut zu benutzen1 an den groen ,katarakten anzulegen1 die dort vorhandenen1 bisher zwecklos vergeudeten ,krfte in nutzbringende ,elektrizitt umzusetzen1 diese in1 wir knnen fast sagen1 beliebige ,entfernungen zu versenden und dort in beliebiger ,art zu verteilen und zu verbrauchen4 ,wir knnen dem ,handwerkmeister seine ,nhmaschine elektrisch betreiben1 wir heizen ihm sein ,bgeleisen1 wir rsten dem ,vergolder die chemischen ,bder fr seine ,erzeugnisse4 ,wir geben noch dazu einem jeden die ,beleuchtung in der ,strke und an dem ,orte und zu der ,zeit1 wo sie am vorteilhaftesten ist4 ,und wenn wir schlielich den ,elektromotor mit anderen hnlichen ,maschinen vergleichen1 so finden wir1 da er den geringsten ,raum einnimmt1 da seine ,einrichtung die einfachste ist1 da er keine ,wartung braucht und keine ,gefahr des ,explodierens vorhanden ist1 vor allem aber1 da er konomisch deshalb am vorteilhaftesten arbeitet1 weil sein ,kraftverbrauch sich mit seiner ,belastung selbstttig regelt4 ,und wie wir so an der ,verbrauchsstelle sehen1 da die ,elektrizitt sich bemht1 eine sparsame ,betriebskraft zu sein1 so auch an der ,erzeugungsstelle4 ,das schlechteste ,feuerungsmaterial1 das bisher den ,transport nicht lohnte1 weil zu viel tote ,last mit ihm davon geschleppt werden mute1 wird am ,orte1 wo es gefunden wird1 immer noch mit ,vorteil zum ,betriebe von ,erregermaschinen ,verwendung finden knnen1 und so sehen wir vor uns1 da die ,fortleitung und ,verteilung der ,kraft als ,elektrizitt von der schnsten ausgleichenden ,wirkung ist4 ,wir knnen dadurch den ,vorteil groartiger ,zentralisation erreichen und ersparen daher viel nutzlose ,betriebskraft und ,arbeit1 und wir knnen andererseits in vollkommenster ,weise die dezentralisierte ,kraft dem ,einzelnen in dem kleinsten ,teilchen zugngig machen und beleben dadurch das ,schaffensvermgen und die ,schaffensfreudigkeit der ,einzelnen zum ,wohle ,aller und des ,ganzen4 ,es ist auch nicht zu unterschtzen1 da die ,elektrizitt als ,verteiler von ,kraft die natrlichen ,wasserkrfte wieder zu ,ehren gebracht hat1 welche durch den ,dampf in die ,ecke gedrckt1 ein im ,verhltnis zu ihrem hohen konomischen ,werte zu bescheidenes ,dasein fristeten4 ,in diesem ,sinne bitte ich ,sie1 meine hochgeehrte ,versammlung1 diesen1 unseren ersten1 in den ,einzelheiten gewi noch der ,ausarbeitung bedrftigen ,versuch als einen neuen ,schritt auf der ,bahn der menschenbeglckenden ,zivilisation wohlwollend zu betrachten4 ,ich mchte aber meine herzliche ,begrung und den ,ausdruck meiner hohen ,freude ber ,ihre ,anwesenheit1 welche ich zugleich im ,namen aller mitbeteiligten ausfhrenden ,firmen und ,mnner der ,wissenschaft und ,praxis auszusprechen die ,ehre habe1 nicht schlieen1 ohne der beraus nutzbringenden ,frsorge der hohen ,reichs- und ,staatsbehrden unseren tiefgefhlten ,dank ehrerbietigst abzustatten1 ohne welche dieser ,versuch nicht htte unternommen werden knnen4 ,ich bitte die anwesenden hohen und geehrten ,herren ,vertreter der ,regierungen diesen1 unseren ehrfurchtsvollen ,dank auch an dieser ,stelle entgegennehmen zu wollen48 ,die ,frankfurter ,anlage wurde bei aller epochemachender ,wirkung1 die nach ,schlu der ,ausstellung noch zu experimentellen ,zwecken auf eine ,spannung von #cjjjj ,volt gesteigert wurde1 nur als ein ,versuch aufgefat1 der nicht als dauernde ,einrichtung1 sondern als eine lediglich fr die ,zeit der ,ausstellung berechnete ,demonstration in ,geltung bleiben sollte4 ,trotz des groen ,aufsehens1 das dieses ,probebeispiel in wissenschaftlichen1 technischen und ,laienkreisen machte1 hat es ziemlich lange gedauert1 bis sich die ,kraftbertragung und erst gar die ,fernbertragung elektrischer ,kraft praktisch in vollem ,umfange durchgesetzt hat4 ,die groen ,verwirklichungen auf diesem ,gebiete gehren erst einer viel spteren ,zeit an4 ,die ersten ,zweckanwendungen1 die dem ,frankfurt-,lauffener ,experiment folgten1 wurden in der ,schweiz vorgenommen1 wo ,wasserkrfte in groer ,zahl zur ,verfgung standen und die zu berwindenden ,entfernungen verhltnismig gering waren4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 selbst hat mit den ,kraftbertragungswerken ,rheinfelden bereits in den nchsten ,jahren eine praktische ,durchfhrung der ,fernbertragung greren ,umfanges in ,angriff genommen4 ,mit ,maschinenleistungen von #aejjj ,,ps sollten elektrische ,strme bei diesem ,werk #ej km weit an groe und kleine ,abnehmer geliefert werden4 ,dieser erste ,dauer-,anwendungsversuch hat noch manche schwierige1 nur durch langwierige geduldige ,arbeit zu lsende ,probleme theoretischer und praktischer ,natur aufgeworfen1 zumal da er mit den ersten ,versuchen1 die ,turbine statt der ,kolbenmaschine als ,antrieb fr ,dynamomaschinen zu verwenden1 zusammenfiel4 ,er hat aber gerade durch die zu berwindenden ,schwierigkeiten auerordentlich lehrreich und klrend gewirkt und ber die durch das ,lauffener ,experiment bereits festgelegten und im groen ganzen bis heute unverndert gebliebenen ,grundgedanken der ,fernbertragung hinaus viele wichtige ,erfahrungen eingetragen4 ,ist die ,lauffen-,frankfurter ,fernbertragung als die erste experimentell-theoretische ,lsung des ,problems zu bezeichnen1 so stellt die ,rheinfeldener ,unternehmung das ,schulbeispiel der praktischen systematischen ,durchbildung der ,fernbertragung dar4 ,neben der technischen ,bedeutung hat die ,inangriffnahme des ,kraft- und ,fernbertragungs-,problems fr die ,a4 ,e4 ,g4 noch eine wichtige geschftliche ,folge gehabt4 ,durch sie sind die ,beziehungen der ,gesellschaft zu der schweizerischen ,industrie und ,finanz mitangebahnt bezw4 es sind diese ,beziehungen1 die noch von einer anderen ,seite her1 nmlich von der ,aufnahme der ,aluminium-,erzeugung auf elektrischem ,wege in ,neuhausen1 eingeleitet wurden1 derart erweitert worden1 da sie fr die fabrikatorische1 besonders aber fr die finanztechnische ,entwickelung der ,gesellschaft eine groe ,bedeutung erhielten4 ,das ,drehstromsystem1 dieses ,rckgrat der modernen ,kraftbertragung1 hatte brigens auch mit dem ,lauffen-,frankfurter ,erfolge die starke ,opposition1 die der ,wechselstrom in einem ,teile der ,fachwelt gefunden hatte1 noch keineswegs vllig berwunden4 ,der ,streit der technischen ,sachverstndigen verstummte erst einige ,jahre spter1 und sogar fr die ,stadt ,frankfurt a4 ,m41 die doch gerade in ihren ,mauern die ,elektrizittsausstellung veranstaltet hatte1 um fr den damals geplanten ,bau eines stdtischen ,elektrizittswerkes das beste und modernste ,system ausfindig zu machen1 war es trotz des groen ,erfolges der ,lauffener ,fernbertragung nicht ohne weiteres ausgemacht1 da fr ihr ,werk das ,drehstromsystem zur ,anwendung kommen mte4 ,als dies doch schlielich geschah1 wurde die ,ausfhrung einer auslndischen ,gesellschaft bertragen4 ,gleichstrom- und ,wechselstrom-,anhnger kmpften noch bei dieser ,gelegenheit scharf gegeneinander4 ,von den letzteren wurde auf die ,vorteile der ,unabhngigkeit vom ,verbrauchsort1 des kleineren ,querschnitts der ,kupferleitungen und der billigeren ,erzeugungskosten1 die besonders fr ,kraftzwecke in die ,wagschale fielen1 von den ersteren auf die ,mngel1 die dem ,wechselstrom damals noch fr die ,lichtelektrizitt anhafteten1 sowie auf die angeblichen ,gefahren der ,hochspannung hingewiesen4 ,rathenau nahm auch nach dem ,frankfurt-,lauffener ,erfolge noch einen vermittelnden ,standpunkt ein1 und wollte die ,frage ,gleichstrom oder ,wechselstrom8 von den ,bedrfnissen des jeweiligen ,anwendungsfalles abhngig machen4 ,durch die ,verbesserung des ,drehstromlichtes wurde schlielich diese ,streitfrage endgltig zugunsten des moderneren ,systems gelst4 ,aber nicht nur die fabrikationstechnische ,entwickelung der ,a4 ,e4 ,g4 kam nach berwindung der ,krise von #ahhg in ,schwung1 auch auf einem anderen ,gebiete begann sie eine weitreichende und bis zu einem gewissen ,grade neuartige ,ttigkeit auszuben4 ,wir haben gehrt1 da schon bei der ,grndung der ,gesellschaft nicht nur die ,fabrikationsttigkeit1 sondern der ,erwerb von ,konzessionen zum ,zwecke der ,errichtung von ,zentralstationen in ihr ,programm aufgenommen worden war4 ,auf dieses ,feld der ,grndung und ,finanzierung von ,tochterunternehmungen1 von denen elektrotechnische ,lsungen zunchst beispielmig zu ,anwendungszwecken in der ,praxis durchgefhrt wurden1 war die ,gesellschaft umsomehr angewiesen1 als ihre fabrikatorische ,ttigkeit durch die ,vertrge mit der ersten deutschen ,fabrikationsgesellschaft ,siemens ,halske nach vielen ,seiten hin eingeengt war4 ,es trafen also sozusagen ,neigung und ,zwang zusammen1 um einen guten ,teil der ,krfte der ,gesellschaft auf das ,gebiet des ,unternehmergeschfts zu leiten4 ,in der ersten ,periode des ,unternehmens von #ahhc-ahhg1 als die ,kraftquellen noch sprlich flossen1 wurde ihre ,grndungsttigkeit voll und sogar bermig beansprucht durch das groe ,werk der ,berliner ,elektrizittswerke4 ,in der zweiten ,periode konnte sich das ,unternehmer- und ,beteiligungsgeschft der ,gesellschaft freier und vielfltiger bettigen dank dem greren ,reichtum der ,mittel und dem strkeren finanziellen ,rckhalt1 den der ,a4 ,e4 ,g4 die ,erweiterung ihrer ,bankengruppe und die erfolgreiche ,entwickelung ihrer ersten groen ,tochtergesellschaft verliehen hatten4 ,der ,umstand1 da die ,schranken der ,fabrikationsttigkeit in dieser zweiten ,periode zum ,teil niedergelegt worden waren1 zog die ,gesellschaft von dem ,unternehmergeschft aber nicht ab1 sondern verstrkte in mancher ,hinsicht sogar ihre ,neigung zu ,geschften auf diesem ,gebiet4 ,denn um in den neu aufgenommenen ,fabrikationszweigen nicht erst selbst die ,anfangsgrnde mhsam auf empirischem ,wege sich aneignen zu mssen und der bereits vorher in ihnen ttig gewesenen ,konkurrenz sofort gewachsen zu sein1 erwarb die ,gesellschaft fertige ,verfahren1 in die sie dann sofort mit entwickelter ,produktion eintrat4 ,das konnte aber am besten dadurch geschehen1 da sie ,gesellschaften1 die diese ,verfahren bisher betrieben hatten1 in sich aufnahm1 oder da sie fr diese ,verfahren besondere ,gesellschaften bildete1 um sie von ihrem bisherigen ,arbeitsgebiete zu trennen1 ihr eigenes ,risiko zu begrenzen und der neuen ,fabrikation ,spielraum zu ,experimenten1 ,fehlschlgen und ,investitionen zu lassen1 durch die sie nicht so direkt berhrt wurde wie beim ,eigenbetrieb4 ber die verschiedenen ,arten und ,zwecke der ,untergesellschaften soll spter eine systematische ,darstellung versucht werden1 hier soll nur rein historisch ber die ,grndungen und ,beteiligungen der ,gesellschaft in der eben behandelten ,periode berichtet werden4 ,zu den ersten ,beteiligungsinteressen der ,a4 ,e4 ,g4 gehrten die an der ,general ,electric ,co4 in ,new ,york und an der ,compagnie ,internationale d',electricit in ,lttich4 ,beide ,verbindungen standen hauptschlich unter dem ,gesichtspunkt3 ,austausch von ,erfahrungen -- ,gegenseitige ,absatzuntersttzung in den beiderseitigen ,arbeitsgebieten84 -- ,die ,general ,electric ,co4 in ,new ,york vereinigte die verschiedenen amerikanischen ,edison-,gesellschaften zu einem groen ,unternehmen1 dem grten1 das damals in der elektrotechnischen ,industrie ,amerikas bestand4 ,die ,finanzierung erfolgte durch ein ,konsortium erster deutscher und amerikanischer ,firmen1 in das die ,a4 ,e4 ,g4 mit einem ,anteil von #bejjjj ,doll4 eintrat1 der spter auf #djjjjj ,doll4 erhht wurde4 ,es ist bezeichnend fr die ,fortschritte1 die in dem kurzen ,zeitraum von #h ,jahren in der ,durchbildung der deutschen ,starkstrom- und ,beleuchtungstechnik wie in den ,methoden ihrer ,bewirtschaftung gemacht worden waren1 da ihre ,hilfe bei der erst jetzt einsetzenden ,organisation der zwar technisch bahnbrechenden1 aber lange unsystematisch arbeitenden ,unternehmungen in ,amerika nachgesucht wurde und gewhrt werden konnte4 ,emil ,rathenau berzeugte sich durch einen persnlichen ,besuch in ,amerika1 der ihm wie stets solche ,besichtigungsreisen groe ,anregungen brachte1 von den vortrefflichen ,einrichtungen und den ausnahmsweise gnstigen ,aussichten dieses grten elektrotechnischen ,unternehmens der neuen ,welt48 ,weder der aufgefrischte ,enthusiasmus fr die technische ,welt ,amerikas noch die alte ,liebe zu dem groen ,edison verhinderten aber1 da die ,a4 ,e4 ,g4 einige ,jahre spter den ,besitz an ,general ,electric-,aktien veruerte1 als dies mit ,nutzen 7der ,gewinn betrug allerdings nur #hedei ,mark7 geschehen konnte und naheliegendere ,aufgaben wichtiger wurden als die amerikanische ,freundschaftsbeteiligung1 die ihren eigentlichen ,zweck bereits erfllt hatte4 ,so wurde dieser ,faden verloren und erst nach ,jahren wieder aufgenommen1 als die ,a4 ,e4 ,g4 durch ihre ,fusion mit der ,union ,elektrizitts-,ges4 in neue ,beziehungen zu dem ,konzern der ,general ,electric trat4 ,eine hnliche technisch-kontrollierende und geschftlich-ausdehnende ,bedeutung wie die ,beteiligung an der ,general ,electric hatte auch der ,erwerb von #ejjjjj ,frcs4 ,aktien der ,compagnie ,internationale d',electricit in ,lttich4 ,diese ,gesellschaft war aus einer ,firma hervorgegangen1 deren ,erzeugnissen die ,a4 ,e4 ,g4 seit ,jahren mit ,erfolg den deutschen ,markt erschlossen hatte4 ,bei dieser ,anknpfung war zum ,teil der ,gedanke magebend1 da die ,compagnie ,internationale umgekehrt neben ihren ,fabrikaten auch denen der ,a4 ,e4 ,g4 in den westlichen ,lndern ,europas1 die deutschen ,gesellschaften aus nationalen ,grnden damals schwer zugnglich waren 7gemeint war wohl in erster ,linie ,frankreich71 ,eingang verschaffen sollte4 ,der ,gesellschaft wurde die ,generalvertretung der ,a4 ,e4 ,g4 fr ,belgien und ,frankreich bertragen4 ,auch verschaffte sich diese durch die ,aktienbeteiligung an dem belgischen ,unternehmen den deutschen ,vertrieb einer von der ,compagnie ,internationale exploitierten neuen ,lampe1 die in der ,beleuchtungstechnik eine gewisse ,rolle zu spielen versprach1 da sie die ,vorzge des ,glhlichts mit denen des ,bogenlichts zu vereinigen schien4 ,auch hier war die ,interessennahme nur eine vorbergehende4 ,bereits im ,jahre #ahia wurden die ,aktien zum ,nennwerte wieder verkauft1 nachdem die ,a4 ,e4 ,g4 durch eigene ,konstruktionen in den ,stand gesetzt worden war1 die ,fabrikate1 die den ,hauptgegenstand der ,ltticher ,fabrikation bildeten1 selbst herzustellen4 -- ,wenig ersprielich gestaltete sich zunchst auch die ,beteiligung der in ,london von der ,a4 ,e4 ,g4 mitbegrndeten ,key's ,electric ,co41 die an ,stelle einer ,filiale fr den ,verkauf der ,erzeugnisse der ,a4 ,e4 ,g4 in ,england ttig sein sollte4 ,von dem #aejjj ,pfd4 ,strl4 betragenden ,kapital erwarb die ,a4 ,e4 ,g4 zuerst die ,hlfte1 schlielich #acejj ,pfd4 ,strl4 ,die ,gesellschaft zeigte sich in dieser ,form ihrer ,aufgabe nicht gewachsen1 zumal auch in ,england die ,einfhrung und der ,vertrieb deutscher ,produkte auf nationalistischen ,widerstand stie4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 glaubte trotzdem fr die ,erschlieung des englischen ,absatzgebietes noch weitere ,opfer bringen zu sollen4 ,sie formte das genannte ,unternehmen unter nderung der ,firma in ,the ,electrical ,company ,ltd48 zur ,vertretung ihrer alleinigen ,interessen um1 erwarb die in fremdem ,besitz befindlichen ,aktien und ,grnderanteile und beseitigte die vorhandene ,unterbilanz1 nachdem sie die ihr dadurch verursachten ,verluste in ihrer eigenen ,bilanz bereits vorher abgeschrieben hatte4 ,auch in dieser ,form vermochte sich die ,gesellschaft aber nicht auf die ,dauer zu halten4 ,sehr frh wurde der ,grund zu einer neuen elektrischen ,technik gelegt1 die in nicht langer ,zeit zu einer groen industriellen ,bedeutung gelangen und der ,gesellschaft ansehnliche ,ertrge bringen sollte4 ,es handelt sich um die ,gewinnung von ,aluminium auf elektrischem ,wege4 ,in der ,generalversammlung vom #bb4 ,november #ahhh uerte sich ,emil ,rathenau auf ,anfragen aus ,aktionrkreisen zum ersten ,male ausfhrlich ber seine ,anschauungen und ,plne auf diesem elektrolytischen ,gebiete4 ,auch hier fehlte es nicht an ,fachleuten1 die von ,utopien und ,phantastereien sprachen1 auch hier hat die ,entwicklung bewiesen1 da ,emil ,rathenaus in die ,zukunft dringender ,blick die technischen ,mglichkeiten durchaus sicher und zutreffend abgeschtzt hat und da seine phantastisch klingenden8 ,worte vom ,standpunkt der spteren ,verwirklichungen aus betrachtet eher noch zu vorsichtig gewhlt waren4 ,die ,bedeutung der elektrischen ,legierungs-,verfahren1 so bemerkte ,rathenau in jener ,generalversammlung1 der ersten1 in der er mit einer greren ,rede hervortrat1 sei durchaus nicht zu unterschtzen4 ,es sei anzunehmen1 da die ,verbindungen des ,aluminiums mit ,eisen als ,ferro-,mangan und mit ,kupfer als ,aluminium-,bronze der ,metallindustrie sogleich neue ,bahnen erffnen wrden4 ,das ,problem der ,aluminiumgewinnung bestehe darin1 das ,metall mittels des elektrischen ,stromes aus seinen hufig in der ,natur vorkommenden ,verbindungen 7hauptschlich der ,tonerde7 auszuscheiden und ohne jede ,zutat zu gewinnen4 ,die bisherige kleine ,fabrik habe gute ,erfahrungen fr den ,grobetrieb geschaffen4 -- ,in ,zrich war unterdessen eine ,metallurgische ,gesellschaft8 mit gleichen ,zielen ins ,leben getreten4 ,rathenau hielt es seiner ,gewohnheit nach als kluger ,taktiker fr zweckmig1 statt eines ,konkurrenzkampfes1 eines ,wettrennens beider ,unternehmungen um das beste und billigste ,verfahren1 eine ,vereinigung der zwei ,gruppen und ,techniken herbeizufhren4 ,eine solche empfahl sich fr die ,a4 ,e4 ,g4 besonders1 weil der ,zricher ,gesellschaft die ,wasserkrfte des ,rheinfalls bei ,schaffhausen zur ,verfgung standen1 die ihr bei gleicher technischer ,leistungsfhigkeit jedenfalls eine billigere ,produktion ermglicht htten als der auf ,kohlenfeuerung angewiesenen ,fabrik der ,a4 ,e4 ,g4 ,der ,schweizerischen ,gruppe hinwiederum erschien eine ,anlehnung an die strkere ,finanzmacht und an die grere ,absatzorganisation der ,a4 ,e4 ,g4 zweckmig4 ,da schon auf anderen geschftlichen ,gebieten gute ,beziehungen zwischen der ,a4 ,e4 ,g4 und den magebenden ,schweizer ,persnlichkeiten bestanden1 gelang es rasch1 eine ,grundlage zur ,verstndigung zu finden1 nachdem eine gegenseitige ,prfung der beiden ,verfahren befriedigt hatte4 ,es wurde eine ,gesellschaft mit #aj ,mill4 ,frcs4 ,kapital gegrndet1 von dem die ,a4 ,e4 ,g4 #a ,mill4 ,frcs4 bernahm4 ,der ,besitz der ,wasserkrfte des ,rheins1 die ,vereinigung der beherrschenden europischen ,patente und ,verfahren stellten der ,gesellschaft auf die ,dauer einen ,schutz gegen jede ,konkurrenz in ,aussicht4 ,den ,alleinverkauf der ,produkte des ,neuhausener ,werks bernahm die ,a4 ,e4 ,g4 fr ,deutschland und ,ruland4 ,die ,erwartungen der ,industrie fr ,verwendung des leichten ,metalls wurden allerdings nicht so rasch erfllt1 als man bei fabrikmiger ,herstellung des bis dahin kostbaren ,erzeugnisses vorausgesetzt hatte4 ,zu den ,schwierigkeiten des ,grobetriebs gesellte sich neben mangelnder ,erfahrung in der ,behandlung1 ,unkenntnis der ,verwendungszwecke4 ,ferner warf durch den zollfreien ,import begnstigt1 die auslndische ,konkurrenz ihre berproduktion zu ,schleuderpreisen auf den deutschen ,markt4 ,erst allmhlich gelang es der ,neuhausener ,gesellschaft1 die ,schwierigkeiten des ,gewinnungsprozesses vollkommen zu beseitigen und das ,produkt zu einem den ,vorausberechnungen entsprechenden1 konkurrenzfhigen ,preise herzustellen4 ,in der ,folge hat sich das ,aluminium1 das erst nur als ,kuriositt betrachtet und in etwas spielerischer ,weise zu allen mglichen und unmglichen ,gebrauchsgegenstnden des tglichen ,bedarfs1 wie ,federhaltern1 ,bchsen etc4 verwendet wurde1 in der ,industrie und im ,militrbedarf immer mehr eingebrgert4 ,der ,absatz stieg frmlich von ,tag zu ,tag1 die ,selbstkosten wurden immer weiter herabgedrckt und die vorhandene ,anlage konnte auf die volle ,leistung ausgebaut werden1 die die ,gesellschaft dem ,rheinfall zu entnehmen berechtigt war4 ,bereits nach wenigen ,jahren stellte sich die ,produktion der ,gesellschaft auf #a ,million ,kilo1 fr #ahib wurde zum ersten ,mal die ,dividendenzahlung mit #h aufgenommen1 die im nchsten ,jahre auf #aj stieg4 ,die ,gesellschaft vermochte die ,kosten fr ihre ,erweiterung bereits aus verfgbaren ,mitteln zu decken und die ursprnglichen ,aktienzeichner waren1 nachdem die ,gesellschaft zur ,rentabilitt und damit zur kapitalistischen ,selbstndigkeit gelangt war1 nicht mehr gentigt1 neue ,investitionsmittel in dem ,unternehmen festzulegen1 sie konnten sogar einen ,teil der von ihnen ursprnglich bernommenen ,aktien auf den ,markt bringen und dort mit ,gewinn abstoen4 ,nachdem die in ,neuhausen gemachten ,erfahrungen die fabrikatorische ,lage hinreichend geklrt hatten1 konnte auch das ,konsortium fr die ,verwertung der ,aluminium-,patente in sterreich1 dem die ,a4 ,e4 ,g4 gleichfalls angehrte1 zu dem ,bau einer ,fabrik in ,lend-,gastein und zur ,ausnutzung der ihr daselbst gehrigen ,wasserkraft mit einem ,geflle von ber #ajj m schreiten4 ,die eigene ,bettigung1 die die ,a4 ,e4 ,g4 auf dem ,gebiete der ,akkumulatoren-,herstellung nach ,erwerb der ,electrical ,power ,storage ,company fr ,deutschland geplant1 und1 um zunchst die notwendigen ,erfahrungen unter geringem ,kostenaufwand gewinnen zu knnen1 in migem ,umfange aufgenommen hatte1 fand bald ihr ,ende1 nachdem die ,gesellschaft im ,verein mit ,siemens ,halske die bewhrte ,akkumulatorenfabrik ,mller ,einbeck erworben und in eine ,aktiengesellschaft unter der ,firma ,akkumulatorenfabrik ,akt4-,ges4 ,hagen umgewandelt hatte4 ,dieser ,akkumulatorenfabrik1 die nach dem ,system ,tudor arbeitete und die von der ,a4 ,e4 ,g4 erst zu machenden ,erfahrungen bereits in erheblichem ,grade gesammelt hatte1 berlieen sowohl die ,a4 ,e4 ,g4 als auch ,siemens ,halske ihre ,patente4 ,von den ,aktien wurde der berwiegende ,teil von ,siemens ,halske1 der ,a4 ,e4 ,g4 und den ,vorbesitzern1 der kleinere ,teil von den ,finanzgruppen der beiden ,gesellschaften bernommen4 ,der ,vorsprung1 den diese ,gesellschaft damals an sich schon besa1 die technischen ,ergnzungen1 die ihr durch die ,akkumulatorenabteilungen der beiden ,elektrizittsgesellschaften zugefhrt wurden1 und die ,strke1 die ihr die ,finanzbeteiligung sowie die ,kundschaft dieser ,gesellschaften gewhrten1 haben die ,stellung der ,akkumulatorenfabrik ,hagen1 die spter auch in ,berlin ,fabriken errichtete1 so gefestigt1 da sie nicht nur eine glnzende ,rentabilitt1 sondern auch eine marktbeherrschende1 fast monopolistische ,stellung in ,deutschland erringen konnte4 -- ,im ,jahre #ahij erwarb die ,a4 ,e4 ,g4 schlielich den grten ,teil der ,aktien der ,akt4-,ges4 fr ,bronze- und ,zinkguwaren vorm4 ,j4 ,c4 ,spinn ,sohn im ,umtausch gegen ,aktien der ,berliner ,elektrizittswerke4 ,damit gliederte sich die ,gesellschaft ein ,unternehmen an1 das die ,herstellung von ,beleuchtungskrpern als ,spezialitt betrieb und ergnzte damit ihr ,glhlampengeschft in wirksamer ,weise4 ,neben dieser ,gruppe von ,beteiligungs-,unternehmungen1 die im wesentlichen dazu dienten1 entweder bestimmte elektrische ,produktionsprozesse von dem ,hauptunternehmen abzusondern bezw4 einen ,einflu auf derartige der ,gesellschaft bis dahin fernstehende ,fabrikationen zu gewinnen1 oder die auch den ,zweck verfolgten1 ,hilfsorganisationen fr den ,absatz in bestimmten ,produkten und ,lndern zu schaffen1 wurde eine andere ,gruppe von ,beteiligungsunternehmungen ausgebildet1 mit der ,aufgabe1 ,muster- und ,anwendungsbeispiele fr stromverbrauchende ,werke zu schaffen4 ,nachdem man in ,amerika bereits seit einiger ,zeit mit der ,umwandlung von ,pferdebahnen in elektrischen ,betrieb gnstige technische wie wirtschaftliche ,erfahrungen gemacht hatte1 entschlo sich die ,a4 ,e4 ,g4 zur ,anlage einer elektrischen ,straenbahn in ,halle4 ,sie tat dies1 indem sie sich unter magebender ,beteiligung an einem zur bernahme der dortigen ,stadtbahn und zu ihrem elektrischen ,ausbau gegrndeten ,finanzsyndikat die ,betriebfhrung der neuen ,bahn fr #aj ,jahre sicherte4 ,das ,projekt wurde mit bestem ,gelingen durchgefhrt und bildete ein so wirksames1 von staatlichen und kommunalen ,kommissren1 ,vertretern von vielen europischen ,straenbahngesellschaften studiertes ,demonstrationsobjekt1 da nicht nur die elektrische ,straenbahnfhrung in ,halle auch auf den bisher noch im ,pferdebetrieb verbliebenen ,linien eingefhrt wurde1 sondern sofort eine ,anzahl neuer ,elektrisierungsplne in anderen ,stdten zur ,verwirklichung gelangte4 ,allerdings fhrte die ,a4 ,e4 ,g4 diese ,betriebe nicht mehr ausschlielich in eigener ,regie durch1 sondern baute sie zum ,teil fr ,rechnung von ,kommunen oder ,straenbahngesellschaften1 an denen sie sich allerdings vielfach durch kleinere ,aktienbernahmen beteiligte4 ,zu erwhnen sind aus diesen ,jahren die ,bahnen in ,breslau1 ,gera1 ,kiew1 ,chemnitz1 ,essen1 ,dortmund1 ,christiania1 ,lbeck und ,plauen4 ,charakteristisch fr die kleinlichen ,bedenken1 die zu jener ,zeit der ,einfhrung der elektrischen ,straenbahnen entgegengehalten wurden1 ist die1 auch in der ,presse damals vielfach errterte1 ,furcht gewesen1 da die ,starkstromleitungen der ,straenbahnen die ,schwachstromleitungen1 die die ,post fr ihre ,telegraphen- und ,telephonnetze unterhielt1 stren knnte4 ,es war der ,technik ein ,leichtes1 diese ,gefahr durch geeignete ,vorrichtungen zu bannen4 ,auch der sthetische ,gesichtspunkt in ,form einer ,opposition gegen die unschne ,oberleitung8 wurde damals von manchen ,kreisen nur zu wirksam gegen die elektrischen ,bahnen ins ,feld gefhrt4 ,er hat zum ,beispiel die ,elektrisierung der ,berliner ,straenbahn solange verzgert1 da die ,reichshauptstadt erst wesentlich spter als viele andere deutsche ,stdte elektrische ,bahnen erhielt4 ,gleichzeitig mit dem ,erwerb der ,spragueschen ,patente fr den elektrischen ,straenbahnbau und der ,inangriffnahme der ,elektrifizierung der ,stadtbahn in ,halle hatte sich die ,a4 ,e4 ,g4 im ,jahre #ahij durch ,aktienbernahme ,einflu auf die ,allgemeine ,lokal- und ,straenbahn gesichert1 die eine ,reihe von ,beteiligungen an damals noch mit ,pferden betriebenen ,straenbahnen besa4 ,bei dem ,erwerb leitete die ,gesellschaft einmal der ,gesichtspunkt1 da die betreffenden ,aktien aus dem ,konsortialbestande einer nach ,entlastung strebenden ,bank billig zu haben waren1 andererseits das ,bestreben1 eine ,reihe von ,objekten fr die ,anwendung ihres elektrischen ,straenbahnsystems sich fest zu sichern4 ,der ,nutzen1 den der ,erwerb dieses ,aktienpostens fr die ,gesellschaft im ,gefolge haben konnte1 erwies sich erst spter4 ,in der ,generalversammlung vom #bf4 ,november #ahia kritisierte ein ,aktionr sowohl diesen ,ankauf wie auch den der ,spinn ,sohn-,aktien4 ,die ,allgemeine ,lokal- und ,straenbahn-,gesellschaft zahle nur #e ,dividende4 ,groen ,ertrag verspreche eine derartige ,kapitalsanlage nicht1 und was die technischen ,umgestaltungsplne der ,gesellschaft anlange1 so solle man in dem ,bestreben1 alles selber machen zu wollen1 nicht die finanzielle bersicht verlieren und die ,rcksicht auf die ,geldbeschaffung auer acht lassen4 ,man mge den ,nebenindustrien auch etwas zukommen lassen1 und nicht die ganze ,welt aufkaufen4 ,die gnstigen ,ertrgnisse1 die die ,aktien der ,allgemeinen ,lokal- und ,straenbahn-,gesellschaft spter aufwiesen1 die vorteilhaften ,bauauftrge1 die sie der ,gesellschaft zufhrten1 haben indes die ,berechtigung auch dieser ,transaktion erwiesen4 ,auch mit dem ,problem der elektrischen ,untergrundbahnen befate sich die ,a4 ,e4 ,g4 frhzeitig1 und es ist nicht ihre ,schuld1 wenn andere ,weltstdte1 insbesondere ,london1 ,paris und ,new ,york1 frher ihre ,subways8 und ,metropolitains8 erhalten haben als die deutsche ,hauptstadt4 ,im ,geschftsbericht fr das ,jahr #ahij_/ia schreibt die ,gesellschaft3 ,ein ,projekt von ungewhnlicher ,bedeutung fr die ,verkehrsinteressen der ,stadt ,berlin haben wir den ,behrden zur ,konzessionserteilung eingereicht4 ,es betrifft den ,bau einer elektrischen ,untergrundbahn1 die in zwei sich kreuzenden ,achsen nord-sdlich und ost-westlich und zwei konzentrischen ,ringen in betrchtlicher ,tiefe unter dem ,niveau der ,straen den ,hauptverkehrsadern folgen wird4 ,wir hoffen zuversichtlich1 da dieses ,unternehmen1 dem vom ,publikum und der ,presse eine sympathische ,beurteilung zuteil wird1 auch bei den ,behrden die ,untersttzung finde1 deren es zu seiner ,verwirklichung bedarf48 -- ,diese ,hoffnung sollte indes nicht erfllt werden4 ,die ,gesellschaft bereitete technisch alles aufs ,beste fr dies -- wie man zugeben mu -- grozgige ,untergrundbahn-,projekt vor1 sie lie sich ,verfahren fr neuartige ,tunnelvortriebsapparate patentieren1 und rief eine ,gesellschaft mit beschrnkter ,haftung fr den ,bau von ,untergrundbahnen ins ,leben4 ,das ,projekt scheiterte indes sowohl an den ,hemmnissen1 die ihm die ,aufsichtsbehrden entgegensetzten1 wie auch an dem geringen ,entgegenkommen1 das die ,stadt ,berlin bewies4 ,mehr ,erfolg hatte bekanntlich das von der ,firma ,siemens ,halske sowie der ,deutschen ,bank geplante und durchgefhrte ,projekt einer ,hoch- und ,untergrundbahn1 die zunchst von ,osten nach ,westen unter ,einbeziehung des ,verkehrs mit dem ,potsdamer ,platz fhrte4 ,in der ,generalversammlung interpelliert1 warum die ,a4 ,e4 ,g4 nicht dem ,siemens ,halskeschen ,projekt ,konkurrenz gemacht habe1 erklrte ,rathenau1 da man es fr besser erachte1 nicht in einen zu scharfen ,wettbewerb zu dieser ,firma zu treten1 durch den man nur die ,preise verderben wrde4 ,man erwarte1 da ,siemens ,halske in einem anderen1 hnlich gelagerten ,falle der ,a4 ,e4 ,g4 gegenber ebensolche ,zurckhaltung zeigen wrden4 ,abgesehen von diesen nach auen hin zugegebenen ,grnden war man wohl damals schon darauf bedacht1 die ,konkurrenzfirma1 mit der man noch in dem bekannten ,interessengemeinschaftsverhltnis stand1 schonend zu behandeln1 da ,rathenau zu jener ,zeit schon die ,lsung des im ,jahre #ahhg auf #aj ,jahre geschlossenen ,vertrages anstrebte1 diese aber nur bei gutem ,willen der ,firma ,s4 ,h4 erreichen zu knnen ,aussicht hatte4 ,am wenigsten entwickelte sich bei der ,a4 ,e4 ,g4 eigentlich der ,geschftszweig1 den man ursprnglich am sorgfltigsten zu pflegen beabsichtigt hatte3 der ,zentralenbau4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 hatte das erste groe ,musterbeispiel fr eine ,elektrizittszentrale in den ,berliner ,elektrizittswerken geschaffen und war nach diesen ,erfolgen und ,erfahrungen die nchste dazu1 fr hnliche ,werke1 die anderswo errichtet werden sollten1 als ,baufirma herangezogen zu werden4 ,dennoch war ihre ,ttigkeit auf diesem ,gebiete sowohl fr eigene ,rechnung auf ,grund erteilter ,konzessionen als auch im fremden ,auftrag verhltnismig gering4 ,konzessionsbauten wurden in ,eisenach und im ,berliner ,villenvorort ,wannsee errichtet1 es handelte sich aber hierbei nur um kleinere ,unternehmungen1 denen keine groe ,bedeutung zukam4 ,eine weit wichtigere ,schpfung war die ,compania ,generale ,madrilena de ,electricidad in ,madrid1 eine ,zentrale1 die im ,zusammenwirken mit der ,besitzerin der ,madrider ,gasanstalten1 der ,compagnie ,madrilene d',eclairage et de ,chauffage par le ,gaz in ,paris1 unter erheblicher ,aktienbeteiligung der ,a4 ,e4 ,g4 errichtet wurde4 ,infolge der ausnahmsweise gnstigen ,verhltnisse in ,madrid war diese ,zentrale1 die sich eng an das ,vorbild der ,berliner ,elektrizittswerke anlehnte1 in technischer wie in finanzieller ,hinsicht ein voller und schneller ,erfolg2 umsomehr als diese ,unternehmung sich weit gnstiger entwickelte1 als eine andere gleichfalls in ,madrid arbeitende englische ,konkurrenzgesellschaft4 ,die ,gesellschaft begann bereits nach #b ,jahren mit der ,dividendenzahlung1 schttete in der ,folge hohe ,ertrgnisse aus1 und mute andauernd erweitert werden4 ,bereits nach wenigen ,jahren konnte die ,a4 ,e4 ,g4 ihr ,aktieninteresse mit einem ,buchgewinn von etwa #a ,mill4 ,mark abstoen1 und dieses gute und glatte ,geschft1 das aber auch fr die ,a4 ,e4 ,g4 eine ,ausnahme bildete1 whrend die meisten brigen ,grndungen eine geduldigere ,behandlung erforderten1 trug in erster ,linie dazu bei1 in der deutschen ,elektrizittsindustrie den ,glauben an die leichten und groen ,gewinnchancen des ,unternehmergeschfts zu erwecken1 ein ,glauben1 der fr viele ,elektrizitts-,firmen spterhin verhngnisvoll werden sollte4 ,dieser ,treffer8 in ,madrid war aber1 solange der ,vertrag mit ,siemens ,halske in ,geltung war1 der einzige ,lichtblick in dem sonst unergiebigen ,zentralenbau-,geschft4 ,der ,vertrag hemmte an allen ,ecken und ,enden4 ,die ,bedingung1 groe ,maschinen und ,kabel von ,siemens ,halske zu beziehen1 erschwerte die ,kalkulation1 gestattete keine konomischen ,projektierungen und verringerte die ,wettbewerbsfhigkeit beider ,vertragsgesellschaften gegenber der ungebundenen ,konkurrenz1 die sich auf dem ureigenen ,gebiet ,rathenauscher ,initiative die ,unfreiheit der beiden strksten ,gesellschaften zunutze machte4 ,besonders die ,firma ,schuckert in ,mnchen1 die sich fabrikatorisch damals auf der ,hhe ihrer ,leistungsfhigkeit befand1 sehr gute ,maschinen herstellte und in allem ,technischen der ,konkurrenz nicht nachstand1 warf sich auf den ,zentralenbau und stellte zeitweilig allein mehr ,werke her1 als ,siemens ,halske und die ,a4 ,e4 ,g4 zusammen4 ,dabei wurde man sich in der ,a4 ,e4 ,g4 bald darber klar1 da die ,firma ,siemens ,halske oder wenigstens manche ihrer ,beamten in der ,zentralenfrage nicht den guten ,willen hatten1 den ,vertrag seinen ,absichten gem loyal zu erfllen4 ,kamen zum ,beispiel eine ,gemeinde oder ein ,unternehmer zu ,siemens1 der damals namentlich bei ,behrden noch immer als die hchste ,autoritt in elektrischen ,dingen galt1 mit der ,frage1 ob und wie sie ein ,elektrizittswerk bauen knnten1 so empfahl ihnen der ,altmeister ,werner v4 ,siemens zwar in durchaus korrekter ,weise1 wegen ,konzession und ,projektierung sich mit der ,a4 ,e4 ,g4 in ,verbindung zu setzen4 ,darber hinaus kmmerte sich aber der alte ,herr um ,einzelheiten des ,geschfts nicht mehr wie in den frheren ,zeiten seiner industriellen ,vollkraft4 ,er hrte die an ihn ,empfohlenen oder ihm ,bekannten zwar hflich an1 zur ,besprechung der ,einzelfragen verwies er sie aber an seine ,prokuristen1 ,oberingenieure usw4 ,und wenn die ,frager in diese ,regionen kamen1 wehte meist ein ganz anderer ,wind4 ,die ,halbgtter8 der ,firma ,siemens waren eiferschtig auf den jungen ,ruhm1 die krftige ,unternehmungslust und die wachsende ,bedeutung der ,berliner ,konkurrenzfirma4 ,was brauchen ,sie dazu die ,juden88 fragten sie diejenigen1 die mit ,projektierungswnschen an sie gewiesen wurden4 ,sie wollten der ,a4 ,e4 ,g4 weder ,konzessionen zuweisen1 noch selbst welche bernehmen1 denn sie htten sie ja an die ,a4 ,e4 ,g4 vertragsgem weitergeben mssen4 ,so empfahlen sie meistens den ,anfragern1 die ,anlagen in eigener ,regie zu errichten4 ,die ,kapitalien wrden sie sich ja auch ohne die ,a4 ,e4 ,g4 beschaffen knnen1 und den ,bau1 die ,maschinenlieferung usw4 wrden ihnen ,siemens ,halske ebensogut direkt liefern knnen als indirekt durch die ,a4 ,e4 ,g4 ,derartige ,flle kamen wiederholt zur ,kenntnis ,rathenaus und seiner ,mitdirektoren4 ,man war emprt1 beschwerte sich1 aber die ,tatbestnde waren so geschickt verschleiert1 da ,vertragsverletzungen nicht nachgewiesen werden konnten4 ,sogar im eigenen ,aufsichtsrat1 in dem verschiedene ,vertreter des ,siemens-,konsortiums saen1 konnte die ,direktion mit ihren ,beschwerden nicht hinreichend durchdringen4 ,es fehlte nicht an ,intriguen und ,kabalen1 und es gab ,zeiten1 in denen an jedem ,tage ein anderer ,a4 ,e4 ,g4-,direktor seine ,demission einreichte4 ,die ,situation war in dieser ,weise nicht lnger haltbar4 ,diese berzeugung kam schlielich nicht nur bei der ,a4 ,e4 ,g41 sondern auch bei ,siemens ,halske zum ,durchbruch4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 war allmhlich1 das merkte man jetzt auch bei ,siemens1 eine solche ,macht1 eine solche ,lebenskraft geworden1 da man sie -- durch den besten ,vertrag -- nicht mehr niederhalten konnte1 umsomehr wenn dieser ,vertrag nicht nur die ,freiheit der ,a4 ,e4 ,g41 sondern auch die eigene zu ,gunsten lachender ,dritter hemmte4 ,georg von ,siemens1 der ,direktor der ,deutschen ,bank1 der ,zeit seines ,lebens ein ,verehrer und ,freund ,emil ,rathenaus gewesen ist1 auch ,objektivitt und volkswirtschaftlichen ,sinn genug besa1 um die engherzige ,knebelung einer ,gesellschaft1 die das ,zeug hatte1 ,mehrerin der deutschen ,industriekraft zu werden1 zu ,gunsten seiner ,bankinteressen nicht mitzumachen1 erbot und bemhte sich als ,vermittler1 eine vorzeitige ,lsung des ,vertrages auf gtlichem ,wege herbeizufhren4 ,nach schwierigen ,verhandlungen gelang am #bj4 ,juni #ahid die endgltige ,auseinandersetzung4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 verpflichtete sich1 an ,siemens ,halske eine ,entschdigungssumme von #fifgdb ,mark zu zahlen4 ,darauf waren aber ,bestellungen auf ,maschinen und ,kabel in ,anrechnung zu bringen1 die die ,a4 ,e4 ,g4 noch bis zum #a4 ,januar #aijj von ,siemens ,halske beziehen sollte und die zum ,meistbegnstigungspreise mit #ac ,rabatt geliefert werden muten4 ,so wichtig die endgltige ,trennung der ,a4 ,e4 ,g4 von ,siemens ,halske auch war1 weder im ,geschftsbericht fr das ,jahr #ahic_/id noch in der ,generalversammlung wurde dieser ,vorgang eingehender behandelt4 -- ,bald nach ,lsung des ,vertrages wurde der ,bau des ,kabelwerks an der ,oberspree begonnen und damit der ,fabrikation der ,a4 ,e4 ,g4 das letzte ihr noch fehlende ,hauptglied eingefgt4 ,auch die ,maschinenfabrikation wurde erweitert4 ,die ,befreiung von den ,vertragsfesseln uerte sich sofort in einer sichtbaren ,zunahme des ,zentralenbaus4 ,der ,geschftsbericht fr #ahic_/id verzeichnet bereits ,bauauftrge fr ,barcelona1 ,sevilla1 ,craiova1 ,freihafengebiet ,kopenhagen und ,straburg4 ,auerdem wurde fr die ,b4 ,e4 ,w4 eine neue ,zentralanlage an der ,oberspree errichtet1 die die ,vorstdte ,berlins und die umliegenden ,ortschaften mit elektrischem ,strom versorgen sollte4 ,hier wie in ,straburg gelangte das ,drehstromsystem in groem ,mastabe zur ,anwendung4 99 99 99 berblicken wir den zuletzt behandelten ,abschnitt1 der von der berwindung der ,krisis von #ahhf_/hg und dem zweiten ,vertragsabschlu mit ,siemens ,halske bis zur vollstndigen ,vertrags- und ,bettigungsfreiheit ,mitte #ahid reicht1 so finden wir1 da diese ,periode1 vielleicht die entscheidende und grundlegende fr die ,fundierung und ,richtungsentwickelung der ,gesellschaft --1 im ,inneren voll von drngender1 vielgestaltiger und doch deswegen nicht unbeherrschter ,gestaltung1 auch das uere ,bild der ,gesellschaft wesentlich verndert hat4 ,zunchst in den ,kapitalverhltnissen4 ,der ,erhhung des ,aktienkapitals von #e auf #ab ,millionen ,mark im ,jahre #ahhg folgte im ,april #ahhi eine weitere ,erhhung auf #af ,millionen ,mark4 ,dabei konnten die ,aktien der ,gesellschaft zum ersten ,male mit einem uerlich sichtbaren ,agio begeben werden4 ,sie wurden zum ,kurse von #aej herausgebracht und #b ,millionen ,mark flossen in den ,reservefonds1 der dadurch die statutenmige und gesetzliche ,hhe bereits um #ejacfd ,mark berschritt4 ,im nchsten ,jahre #ahij_/ia erfolgte eine dritte ,kapitalserhhung um wieder #d ,millionen ,mark auf #bj ,millionen ,mark1 wobei die neuen ,aktien zu dem weiter erhhten ,kurse von #afe ausgegeben wurden und nach ,abzug smtlicher ,provisionen1 ,spesen1 ,stempelkosten usw4 #bcghaae ,mark in den ,reservefonds flossen4 ,von der ,generalversammlung 7#bi4 ,november #ahij7 hatte sich ferner die ,verwaltung die ,ermchtigung erteilen lassen1 ,obligationen in ,hhe des ,aktienkapitals auszugeben1 nicht ohne da aus ,aktionrkreisen -- der ,oppositionsredner war der angesehene ,inhaber des ,bankhauses ,n4 ,helfft ,co4 -- die ,warnung ergangen wre1 den ,geschftsbetrieb zu weit auszudehnen und die ,aktion durch eine uferlose ,expansion zu beunruhigen4 ,emil ,rathenau belchelte innerlich diese ,warnungen kleingeistiger ,aktionrvorsicht1 die von seiner pflichtgemen ,verwaltungsvorsicht so sehr verschieden war4 -- ,in jener ,zeit konnte er allerdings noch nicht auf die ,erfolge seiner ,finanzwirtschaft verweisen1 mit denen er spter alle hnlichen ,einwendungen leicht zu schlagen vermochte4 ,georg v4 ,siemens und ,rathenau entschuldigten die immer neuen ,geldforderungen gewissermaen mit den groen ,geldbedrfnissen der ,b4 ,e4 ,w41 in denen man bald #cj ,millionen ,mark investiert haben werde4 ,man trstete die ,aktionre damit1 da die ,stadt ,berlin die ,berliner ,werke sicher spter einmal bernehmen wrde1 vielleicht schon im ,jahre #ahie1 wobei man dann das ausgelegte ,geld auf ,heller und ,pfennig1 dazu mit einem ansehnlichen ,gewinn1 zurckerhalten mte4 ,trotz der groen ,agiogewinne1 mit denen die ,reserven stattlich aufgefllt werden konnten1 sah ,emil ,rathenau aber bald ein1 da es nicht zweckmig sein wrde1 den ,emissionskredit der ,gesellschaft allzusehr anzuspannen und den ,marktwert der ,aktien durch eine berproduktion an ,aktienkapital zu entwerten4 ,wir verkennen den ,vorteil nicht1 der bei dem gegenwrtigen ,kursstande unserer ,papiere der ,gesellschaft durch ,ausgabe neuer ,aktien erwachsen wrde1 glauben aber mit ,rcksicht auf eine mglichst gleichbleibende ,rente von derselben fr jetzt ,abstand nehmen zu sollen1 nachdem wir -- allerdings bei progressiver ,steigerung der ,gewinnziffern -- in rascher ,folge ,kapitalserhhungen durchgefhrt haben1 die das ursprngliche ,gesellschaftsvermgen von #e auf #bj ,millionen ,mark vermehrten48 -- ,der ,finanzpolitiker1 der stets eine feine ,witterung fr die ,imponderabilien des ,geld- und ,kapitalmarktes bekundet hat1 erkannte in einem ,augenblick1 in dem der ,aktienkurs seinen hchsten ,stand erreicht hatte1 und mancher andere vielleicht dem ,agio noch seine letzten ,mglichkeiten abgepret haben wrde1 da der ,aktienemissionskredit nun zunchst einmal einer lngeren ,schonung bedrfe und das ,gef1 das jetzt vielleicht noch nicht ganz angefllt sei1 durch einen neuen ,aufgu zum berlaufen gebracht werden knne4 ,also entschlo sich ,rathenau1 zunchst einmal ein anderes ,mittel der ,geldbeschaffung zu whlen und ,obligationen auszugeben4 ,auch hier nahm er jedoch bei weitem nicht den ganzen ,spielraum1 den er sich von der ,generalversammlung hatte geben lassen1 in ,anspruch4 ,im ,jahre #ahij_/ia wurden #e ,millionen ,mark ,obligationen ausgegeben1 mit deren ,auslosung sofort begonnen wurde4 ,eine meisterhafte ,hand in der ,verteilung und ,niedrighaltung der ,kapitalien fr das ,grndungsgeschft tritt schon hier zu ,tage4 ,im ,geschftsbericht fr #ahic_/id wird bemerkt3 ,da wir die ,finanzierung fast aller greren ,unternehmungen potenten ,bankkonsortien berlassen haben1 in denen wir uns angemessene ,beteiligungen vorbehielten1 so wird unser ,geldbedarf im ,verhltnis zu dem ,kapitalsaufwand1 den diese ,anlagen erfordern1 in migen ,grenzen sich bewegen48 ,schon damals gelang es ,rathenau1 mit einem kleinen eigenen ,kapital groe ,unternehmergeschfte in ,bewegung zu setzen4 ,verschiedene glckliche ,geschfte1 die er zum ,teil im ,gegensatz zur herrschenden ,auffassung und zu den ,ansichten der ,banken mit groem ,erfolge durchgefhrt und durchgehalten hatte1 schufen ihm den ,ruf eines glcklichen und scharfsinnigen ,finanziers4 ,so drngten sich die ,konsorten zu seinen ,geschften1 und er1 dem es letzten ,endes immer nur auf die industriepolitische ,seite ankam1 berlie ihnen gerne einen ,teil der finanziellen ,chance1 wenn sie ihm halfen1 einen entsprechenden ,teil der finanziellen ,last und des finanziellen ,risikos zu tragen4 ,trotzdem innerhalb des von uns behandelten ,zeitabschnittes eine gewerbliche ,krise1 die der ,a4 ,e4 ,g4 zwar nichts anhaben konnte1 der aber ,rathenau durch die vorsichtige ,behandlung des ,emissionsmarktes ,rechnung trug1 die ,verhltnisse unsicher machte1 brauchte die ,dividende der ,gesellschaft nur vorbergehend und nicht erheblich gesenkt zu werden4 ,sie zeigt von #ahhg-ahic folgende ,kurve3 #g1 #i1 #aj1 #i1 #g1 #h1 #i4 ,sehr interessant ist das ,bild1 das die ,bilanz der ,gesellschaft im ,vergleich mit denen an frheren markanten ,abschnittspunkten gewhrt4 ,immobilien sind bis ,ende #ahid auf #bhjgdee ,mark1 ,maschinen und ,apparate auf #abbjjjj ,mark1 ,werkzeuge auf #bfcjjj ,mark1 ,fabrikutensilien auf #fjjjj ,mark1 ,waren auf #dajhibe ,mark1 ,guthaben in laufender ,rechnung einschlielich der bei ,zweigniederlassungen auf #ffacgdb ,mark1 ,forderungen fr ,installationen auf #ecehdh ,mark1 ,wechsel auf #bdgabh ,mark und ,kautionen auf #egigab ,mark gestiegen4 ,es ergibt sich danach eine ,summe des ,fabrikationsgeschfts von #afdcehaj ,mark4 ,das ,finanzgeschft wird dargestellt durch ,effekten von #eigfbff1 ,konsortialien von #bifccdh ,mark und #aiacbec ,mark ,guthaben bei den ,b4 ,e4 ,w41 also zusammen durch #ajhebhfg ,mark4 ,daneben erscheint als gleitender ,faktor in der ,bilanz das ,bankguthaben von #giccdfc ,mark1 wohlgemerkt in einem ,zeitpunkte1 in dem seit mehreren ,jahren weder neues ,aktien-1 noch ,obligationenkapital der ,gesellschaft zugeflossen war4 ,die ,kreditoren von #begehgc ,mark sind gegenber den festliegenden und flssigen ,aktivwerten bescheiden und stellen keine ,verschuldung1 sondern laufende1 durch den ,stand des regulren ,geschfts bedingte ,verbindlichkeiten dar1 die durch die ,aktiva -- und zwar schon durch die sofort greifbaren -- weit berdeckt sind4 ,die uere ,finanzlage der ,gesellschaft mu also als glnzend bezeichnet werden4 ,zum ,teil hing das damit zusammen1 da die ,b4 ,e4 ,w4 durch ,obligationenausgabe in der ,lage gewesen waren1 einen groen ,teil der ihnen geleisteten ,vorschsse zurckzuzahlen4 ,auch war vom ,effektenbestande einiges verkauft worden4 ,die innere ,fundierung der ,gesellschaft1 nicht zu verwechseln mit der ueren ,finanzlage1 ist befriedigend1 aber nicht mehr als dies1 wenn man sie in ,vergleich stellt zu der ,reservenflle1 die in spteren ,jahren erreicht wurde4 ,der ordentliche ,reservefonds1 der bei einem ,kapital von #bj ,millionen ,mark #ddgidgi ,mark enthielt1 ist fast ausschlielich aus den ,agiogewinnen der ,kapitalserhhungen zusammengesetzt4 ,eine solche ,reserve kann wertvoll sein1 wenn der innere ,wert der mit hohem ,agio begebenen ,aktien dem ueren ,kurse entspricht1 er kann aber auch ein ,truggebilde darstellen1 wenn die ,emissionskurse und die ,dividenden knstlich und ungesund in die ,hhe getrieben worden sind4 ,eine auerordentliche ,reserve von #ejjjjj ,mark und ein ,rckstellungskonto von #eejjjj ,mark sind zweifellos als echte ,reserven zu bezeichnen1 denn sie stammen aus den erzielten ,gewinnen4 ,stille ,reserven enthielt die ,bilanz der ,gesellschaft im ,jahre #ahid wohl erst in bescheidenem ,umfange2 sie ruhten zumeist in dem ,effektenbesitz1 wenngleich dieser damals ber alle ,schwankungen noch keineswegs hinaus war und deshalb eigene ,vorsichtsreserven brauchte1 die auf ihm ruhenden ,reserven also erst zum ,teil fr das ,gesamtunternehmen in ,rechnung gestellt werden konnten4 ,die ,abschreibungen auf ,anlagekonten1 die damals noch sichtbar gemacht wurden1 waren angemessen1 zum ,teil sogar reichlich1 sie betrugen bei ,maschinen etwa #aj1 bei ,werkzeugen1 ,modellen usw4 etwa #bj4 ,hier und da wurden ,extraabschreibungen vorgenommen4 ,auch hier kann man von berschu-,reserven1 die ber die ,sicherung der einzelnen ,anlagekonten wesentlich hinausgingen1 auf die sie vorgenommen worden waren1 kaum schon sprechen4 ,zehntes ,kapitel ,das ,finanz- und ,trust-,system ,in einem kurzen ,jahrzehnt war es dem bauenden ,genie ,rathenaus gelungen1 aus einer eng begrenzten ,spezialfabrikation trotz aller technischen und vertraglichen ,fesseln1 ein groes1 universelles ,fabrik- und ,geschftsunternehmen zu machen4 ,die kleine ,glhlampe hatte den ,weg zu groen industriellen ,neuschpfungen erhellt4 ,sie hatte auch in dem ringenden ,chaos des ,rathenauschen ,hirns den schpferischen ,funken1 die klrende ,flamme entzndet4 ,im vorigen ,kapitel haben wir die uere ,expansion der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft in dem ersten ,abschnitt ihrer vernderten ,gestalt geschildert1 die ,verbreiterung der ,fabrikation und die ersten1 aber schon krftigen und vielfltigen ,anfnge des ,beteiligungs- und ,unternehmergeschfts4 ,der jetzt zu behandelnde ,zeitraum1 der ungefhr die ,jahre #ahie-aija umfat1 und von der ,gewinnung der vollstndigen ,handlungsfreiheit der ,a4 ,e4 ,g4 bis zum ,ausbruch der groen ,elektro-,krise um die ,jahrhundertwende reicht1 ist erfllt von den starken ,fortschritten dieser doppelten ,expansion1 die sich ins ,groe und ,reiche auslebt4 ,daneben aber und im ,gleichschritt mit dieser stndigen ,mehrung der ,quantitt des ,besitzes und ,einflusses entwickelt sich -- mehr unterirdisch und zunchst nur dem eingeweihten ,auge sichtbar -- ein ,proze der ,konsolidierung und ,organisierung der zunchst nach auen bewegten ,krfte1 der zu einer strkeren ,festigung der ,fundamente1 zu einer ,dichtung des ,geblks1 zu einer inneren ,auspolsterung mit freien1 beliebig hin- und herschiebbaren ,reserven fhrt4 ,dadurch wird fr das ,ganze eine ,elastizitt erreicht1 die in der ,lage ist1 ,verschiebungen1 ,erschtterungen und ,verluste1 die von auen an das ,unternehmen oder einzelne ,teile herantreten1 im wachsenden ,mae innerlich auszugleichen und somit auf den ,weg der ,rentenstabilisierung1 der ,sicherstellung und ,festigung der ,aktiendividende fhrt4 ,die ,fabrikation wird nicht nur ausgedehnt1 sondern auch teils durch technische1 teils durch finanzielle konomie verbilligt1 und somit in die ,lage gesetzt1 wettbewerbsfhiger liefern und ,konjunkturabschlge ausgleichen zu knnen4 ,in das ,unternehmergeschft1 das bisher unorganisiert1 sozusagen von ,augenblickserwgungen geleitet war1 wird ,system gebracht4 -- ,mit wenigen ,strichen soll zunchst das ,bild der ueren ,fortentwickelung der ,gesellschaft in dieser ,periode gezeichnet werden4 ,in den ,geschftsberichten der ,jahre #ahid und #ahie war bereits auf die zunehmende ,bedeutung der ,kraftbertragung fr die elektrische ,industrie hingewiesen worden1 nachdem die ,bestrebungen1 die ,elektrotechnik der ,kraftbertragung und ,kraftverteilung zuzufhren1 infolge des ,beharrungsvermgens der ,verbraucher lange erfolglos geblieben waren4 ,zwei ,entwickelungen waren es1 die dann in der ,frage des elektrischen ,antriebes der ,arbeitsmaschinen den ,bann brachen3 ,die -- nach kurzem ,zgern -- rapide ,entwickelung des ,drehstroms1 die ,mglichkeit der ,verwendung1 ,umformung und ,verteilung hochgespannter ,strme1 die technisch wie konomisch dem bisher verwendeten ,gleichstrom und ,wechselstrom weit berlegen waren1 und ferner das ,beispiel der ersten ,straenbahnen1 die sofort und schlagend die ,betriebsbilligkeit der ,elektrizitt als ,antriebs- und ,arbeitsfaktor erwiesen4 ,die ,elektrotechnik vertieft sich zur ,maschinenindustrie48 ,im ,straenbahnbau war die ,a4 ,e4 ,g4 von ,anfang an ebenso frei gewesen wie ,siemens ,halske1 in der ,entwickelung der ,kraftbertragung hemmte das vertragliche ,verbot der ,herstellung groer ,maschinen und hierdurch wurde die ,ausnutzung des starken ,vorsprungs1 den der ,gesellschaft das von ihr zuerst und besonders wirkungsvoll dargestellte ,drehstromsystem ermglicht htte1 verhindert1 zumal eine ,monopolisierung dieses bald allenthalben von der ,konkurrenz adoptierten ,systems -- wie das bei groen elektrischen ,erfindungen blich ist -- nicht gelang4 ,die erste technische ,aufgabe nach der ,erlangung der vlligen ,fabrikationsfreiheit war die ,erweiterung der ,maschinenfabrikation4 #hdeda qm wurden zu diesem ,zwecke lngs des ,humboldthains zwischen der ,brunnen- bis zur ,hussitenstrae von der ,berliner ,lagerhof-,ges4 in ,liqu4 erworben und mit der alten ,maschinenfabrik durch eine ,tunnelbahn verbunden4 #b ,millionen ,mark neue ,a4 ,e4 ,g4-,aktien1 die bei dem damaligen ,kurse einen ,wert von mehr als #e ,millionen ,mark reprsentierten und #cdaffg ,mark in bar muten fr die ,grundstcke allein bezahlt werden4 ,fr den ,ausbau wurden die ,mittel der ,gesellschaft um weitere #e ,millionen ,mark ,obligationen und #c ,millionen ,mark neue ,aktien vermehrt1 von denen allerdings #a ,million ,mark zum ,erwerb von #b ,millionen ,mark ,anteilen der ,elektrochemischen ,werke ,bitterfeld ,g4 m4 b4 ,h4 dienten und der ,rest zum ,kurse von #age den ,aktionren angeboten wurde4 ,die zweite groe ,ergnzung des fabrikatorischen ,prozesses der ,gesellschaft1 das ,kabelwerk1 das ,material fr unterirdische ,leitungen erzeugen sollte1 nachdem die ,gesellschaft schon seit lngerer ,zeit oberirdisches ,leitungsmaterial herstellte1 wurde im ,jahre #ahif begonnen4 ,dafr wurde ein ,gelnde von #ajb1abj qm an der ,oberspree1 unmittelbar neben der neuen ,kraftstation der ,b4 ,e4 ,w4 erworben2 dahin wurde die gesamte ,leitungsmaterialfabrikation verlegt1 so da der bisher durch die ,fabrik fr oberirdisches ,leitungsmaterial belegte ,werkstattraum in der ,ackerstrae fr andere ,zwecke frei wurde4 ,zugleich gewann die ,gesellschaft durch den neuen ,grundstckskauf einen wertvollen ,wasserstraenanschlu4 ,von den bestehenden ,fabrikanlagen wurde die ,glhlampenfabrikation durch ,hinzunahme neuer ,rume auf dem ,grundstck ,schlegelstrae so betrchtlich erweitert1 da sie im ,jahre #ahie_/if #fjjjjj ,lampen mehr erzeugen konnte als im ,vorjahre und da die ,erhhung der gesamten ,produktion auf das ,doppelte im ,bedarfsfalle mit den geschaffenen ,betriebseinrichtungen vorgenommen werden konnte4 ,eine ,anzahl von neuen ,modellen1 besonders ,lampen hoher ,spannung1 die eine wesentliche ,ausdehnung der ,netze von ,beleuchtungsstationen ohne starke ,kosten ermglichten1 wurde in den nchsten ,jahren geschaffen4 ,im ,jahre #ahig_/ih stieg der ,absatz weiter um #ijjjjj ,lampen gegenber der gleichfalls wesentlich erhhten ,zahl des ,vorjahres2 in den ,jahren #ahih_/ii und #ahii_/aijj um je #a ,million4 ,damit war die ,leistungsfhigkeit der erweiterten ,fabrik erschpft und es mute zu einer neuen ,ausdehnung geschritten werden4 ,dabei wurde auch ,vorsorge fr die ,haltung eines greren ,lagerbestandes getroffen4 ,die ,preise fr ,glhlampen waren infolge der starken ,konkurrenz in dieser ,zeit stndig unter ,druck1 und in den ,kreisen der ,fabrikanten wurde vielfach ber unauskmmliche1 zum ,teil ruinse ,preise geklagt4 ,im ,geschftsbericht fr das ,jahr #ahie_/if trat die ,a4 ,e4 ,g4 diesen ,anschauungen mit folgenden ,worten entgegen3 ,trotzdem der ,marktpreis der ,glhlampen sich ber das frhere ,niveau nicht erhoben hat1 mssen wir der1 auch von ,fabrikanten vielfach ausgesprochenen ,ansicht entgegentreten1 da derselbe die ,lieferung eines sorgfltig sortierten und geprften ,fabrikates nicht gestatte4 ,bei zweckmigen ,einrichtungen und entsprechendem ,umsatz ist der ,preis dieses nach ,millionen zhlenden ,massenartikels auskmmlich48 -- ,in den nchsten ,jahren bis zur ,krise kam die rcklufige ,preisbewegung auf dem ,kohlenfadenlampen-,markte nicht zum ,stillstand4 ,erst nachdem eine ,reihe schwacher und nicht konkurrenzfhiger ,betriebe zum ,erliegen gekommen war1 gelang ein ,zusammenschlu der verbliebenen ,fabriken im ,kohlenfadenlampensyndikat4 ,im ,jahre #ahih erwarb die ,a4 ,e4 ,g4 die ,nernstlampe1 die nach dem ,erfinder ,prof4 ,dr4 ,nernst in ,gttingen diesen ,namen erhalten hat1 und suchte1 zunchst durch ,laboratoriumsarbeit die praktische ,verwertbarkeit dieser ,lampe zu erreichen und sie fr die ,fabrikation vorzubereiten4 ,darber wurde im ,geschftsbericht dieses ,jahres geschrieben3 ,im ,laboratorium beschftigen wir uns seit ,mitte ,mrz mit der ,erfindung des ,herrn ,professors ,dr4 ,nernst in ,gttingen4 ,das ,prinzip derselben lt sich kurz dahin charakterisieren1 da1 hnlich wie beim ,gasglhlicht anstatt leuchtender ,kohlenpartikelchen ,substanzen von besserer ,lichtemission durch die ,flammgase zum ,glhen gelangen1 so auch in der neuen ,lampe anstatt ,kohlenkrper1 die sowohl beim elektrischen ,bogen- wie ,glhlicht bisher praktisch ausschlielich zur ,verwendung kamen1 unverbrennliche ,substanzen von hohem ,lichtvermgen durch den galvanischen ,strom zur blendenden ,weiglut erhitzt werden4 ,die ,hauptschwierigkeiten1 die der bertragung der ,erfindung in die ,praxis anfnglich entgegenstanden1 und welche einerseits die ,anregung der im kalten ,zustande isolierenden ,glhkrper1 andererseits die ,erzielung gengender ,haltbarkeit und ,konstanz der ,glhkrper bot1 knnen jetzt als bis zum gewissen ,grade berwunden angesehen werden4 ,der ,nutzeffekt der ,lampen ist z4 ,zt4 etwa derjenige kleinerer ,bogenlampen1 also erheblich besser als derjenige der bisherigen ,glhlampen4 ,es steht zu hoffen1 da sich der ,nutzeffekt noch merklich steigern wird1 und da sich ,glhkrper bis zu fast beliebigen ,kerzenstrken werden herstellen lassen4 ,in der ,bequemlichkeit oder ,handhabung sind die neuen ,lampen den ,bogenlampen offenbar berlegen1 stehen aber darin den gewhnlichen ,glhlampen erheblich nach4 ,wir glauben nicht1 da die neue ,lampe die bisherigen ,systeme elektrischer ,beleuchtung verdrngen wird1 vielmehr scheint uns sicher1 da sie neben jenen ihr ,anwendungsgebiet sich erobern wird48 ,die ,exploitation der ,lampe nahm indes unerwartet viel ,zeit in ,anspruch1 trotzdem unermdlich unter ttiger und ratender ,mitarbeit ,emil ,rathenaus an ihr gearbeitet und experimentiert wurde4 #ahii hie es3 ,die technische und wirtschaftliche ,bedeutung der ,nernstlampe werden wir zu erproben ,gelegenheit haben1 sobald die im ,bau begriffenen ,werksttten uns in den ,stand setzen1 die der regen ,nachfrage entsprechenden ,mengen herzustellen4 ,das ,hauptpatent ist in ,deutschland nach ,erledigung verschiedener ,einsprche erteilt worden4 ,die ,option auf die brigen ,patente mit ,ausnahme derer fr sterreich-,ungarn1 ,italien und der ,balkanlnder haben wir ausgebt48 -- ,die ,hauptschwierigkeit lag danach nicht mehr in der ,konstruktion1 sondern in der ,produktion1 deren berfhrung ins ,groe sich ,hindernisse in den ,weg stellten4 ,sie waren auch im folgenden ,jahre noch nicht behoben4 ,endlich im ,jahre #aijj_/ja war das ,stadium der ,versuche und ,enttuschungen berwunden1 worber die ,gesellschaft mit folgenden ,stzen im ,geschftsbericht quittierte3 ,ein voller ,erfolg ist nach jahrelanger1 mhsamer ,arbeit die ,einfhrung der ,nernstlampe geworden4 ,die schne und zugleich sparsame ,lichtquelle befindet sich in ,hunderttausenden von ,exemplaren bereits im ,gebrauch und gewinnt infolge sehr gnstiger ,betriebserfahrungen und der uerst befriedigenden ,meresultate der ,physikalisch-,technischen ,reichsanstalt tglich weitere ,kreise48 ,vermochte die ,a4 ,e4 ,g4 auf dem ,gebiete der ,beleuchtungstechnik ihre dominierende ,stellung 7wenn auch unter stndiger1 gewaltiger ,steigerung der ,absatzquantitt7 nur gerade zu behaupten1 whrend ihren ,plnen1 neue ,vorsprnge vor der ,konkurrenz zu gewinnen1 -- wie die ,folgezeit lehren sollte -- trotz der ,nernstlampe ein durchschlagender und dauernder ,erfolg nicht beschieden war1 so wurden auf anderen ,gebieten ,leistungen vollbracht1 die durchaus den ,stempel des ,neuartigen1 ,schpferischen trugen4 ,hierher gehrt vor allem die klassische ,durchbildung und praktisch-groartige ,nutzanwendung der ,kraftbertragung in ,stromerzeugungswerken1 die das ,hchstma der damals mglichen ,leistungsfhigkeit zu erreichen und stndig zu erweitern suchten4 ,gerade dadurch1 da ,rathenau auf dem ,gebiete des ,wechselstroms nichts berstrzte und andere ,unternehmungen1 so die ,helios-,gesellschaft in ,kln1 englische und schweizerische ,gesellschaften den ,wettlauf um die halbfertigen1 halbgelungenen ,verwirklichungen ausfechten lie1 erwies er die ,geduld und die ,kunst des ,meisters4 ,er hatte sehr richtig erkannt1 da die ,motoren und auch die ,lampen erst einer grndlichen ,durchbildung fr das ,hochspannungssystem bedurften1 die nicht im ,handumdrehen zu erreichen war4 ,seine ersten nach dem ,drehstromsystem erbauten ,zentralen waren1 nachdem diese ,schwierigkeiten berwunden waren1 von berzeugender ,schlagkraft und ,reife4 ,die ,zentrale in ,straburg i4 ,e4 wurde im ,jahre #ahie rechtzeitig erffnet1 um die ,stromlieferung fr die elsa-lothringische ,landesausstellung bernehmen zu knnen4 ,die neue ,zentrale an der ,oberspree trat im ,jahre #ahif in ,ttigkeit mit einer ,anlage1 die auf #ejjjj ,pferdekrfte zugeschnitten war und einen ,teil der ,vororte ,berlins mit billiger ,energie nach einem besonders vorteilhaften ,tarif versorgen sollte4 ,die ,werke der ,berliner ,elektrizittswerke wurden dadurch ergnzt und die ,b4 ,e4 ,w4 bernahmen das fertiggestellte ,werk1 nachdem sein ,funktionieren zweifelsfrei erwiesen war4 ,die moderne ,auenanlage wurde bei der nchsten ,vertragserneuerung dem ,vertrage mit der ,stadt ,berlin eingegliedert1 und man sorgte dafr1 da der in ,oberschneweide erzeugte ,hochspannungsstrom auch in das innere ,weichbild ,berlins eingefhrt werden konnte1 wo er in #e ,unterstationen umgeformt wurde4 ,die ,riesenmaschinen der neuen ,zentrale erregten die ,bewunderung der ganzen ,fachwelt1 deren ,vertreter wie seinerzeit bei der ,straenbahn in ,halle aus aller ,herren ,lnder zur ,besichtigung herbeieilten4 ,es folgten die ,anfnge der ,versorgung des oberschlesischen ,industriebezirks mit ,licht- und ,kraftstrom1 verbunden mit der ,elektrifizierung oberschlesischer ,straenbahnen4 ,in ,zaborze und ,chorzow wurden zunchst ,zentralstationen errichtet1 die das ,fundament fr die ,oberschlesischen ,elektrizittswerke abgaben1 und im ,laufe der ,zeit unter der ,firma ,schlesische ,elektrizitts- und ,gas-,aktiengesellschaft sich zu einem der wenigen ganz groen berlandzentralen-,werke ,deutschlands auswuchsen4 ,die ,kraftbertragungswerke ,rheinfelden1 deren schwierige ,wasserbauten infolge ungnstiger ,witterungsverhltnisse und des dadurch herbeigefhrten hohen ,wasserstandes des ,rheins nicht mit der planmigen ,schnelligkeit gefordert werden konnten1 reiften ihrer ,vollendung entgegen4 ,hier wie in anderen modernen ,zentralstationen wurden ,turbinen groer ,mastbe als ,antriebsmaschinen verwendet4 ,auch auf diesem ,gebiete trat das echt ,rathenausche ,prinzip deutlich hervor1 nicht zu warten1 bis der ,absatz allmhlich den ,erzeugungssttten zuflo1 sondern sich fr besonders rationell zu erzeugende ,kraft ,gro-,abnehmer zu schaffen4 ,die ,kraftbertragungswerke ,rheinfelden berlieen die ,hlfte ihrer verfgbaren ,kraft auf die ,dauer der ,konzession groen elektrochemischen ,fabriken1 die von der ,a4 ,e4 ,g4 und ihrem ,konzern zu diesem ,behufe gegrndet oder untersttzt worden waren und deren ,produktionsnutzen auf dem ,prinzip des billigen ,kraftbezuges beruhte4 ,der ,standort der billigen ,betriebskraft fing auch in der elektrotechnischen ,industrie an1 eine magebende ,bedeutung neben dem ,standort der gnstigen ,produktions- und ,absatzverhltnisse zu erlangen4 ,die ,elektrochemie1 der sich die ,a4 ,e4 ,g4 besonders durch ,errichtung der ,elektrochemischen ,werke in ,bitterfeld mit ihren ,zweigunternehmungen in ,rheinfelden zugewendet hatte1 bettigte sich in der ersten ,zeit besonders durch ,erzeugung von ,kalziumkarbid1 um spter durch die elektrochemische ,herstellung von ,luftstickstoff eine gewaltige ,bedeutung zu erlangen4 -- ,lizenzen der elektrochemischen ,verfahren wurden an auslndische ,gesellschaften1 in ,polen1 in ,frankreich1 in der ,schweiz usw4 bertragen1 an denen sich das ,stammunternehmen beteiligte4 ,in dieser ,zeit beginnt auch das auslndische ,grndungs- und ,beteiligungsgeschft1 das schon vorher in kleineren und mittleren ,unternehmen bettigt worden war1 groe ,formen anzunehmen4 ,die ,werke in ,madrid1 ,barcelona1 ,bilbao1 ,craiova1 ,kopenhagen hatten die ,a4 ,e4 ,g4 im ,auslandsgeschft heimisch gemacht4 ,im ,jahre #ahid wird durch bernahme der ,aktien der von der ,stadtgemeinde ,genua und der italienischen ,regierung konzessionierten ,societ di ,ferrovie ,elettriche e ,funicolare 7,elektrische ,tram- und ,drahtseilbahnen7 die ,zusammenfassung und ,elektrifizierung des gesamten ,straenbahn- und ,krafterzeugungswesens der lebendigsten italienischen ,hafenstadt eingeleitet4 ,schon im nchsten ,jahre wird diese ,gesellschaft zum ,erwerb smtlicher ,aktien der ,societ dei ,tramways ,orientali veranlat1 die mit den ,konzessionsrechten zum ,bau und zum ,betrieb elektrischer ,trambahnen fr den ,osten von ,genua und fr die ,vororte bis ,nervi ausgerstet war4 ,die ,netze beider ,verkehrsunternehmen sollten zusammen ausgebaut und in einheitlichem ,betriebe gefhrt werden4 ,nahezu gleichzeitig mit dem ,erwerb der ,societ dei ,tramways ,orientali wird der ,a4 ,e4 ,g4 von der ,stadt ,genua die ,konzession fr den ,bau und ,betrieb eines ,werkes zur ,erzeugung von ,licht und ,kraft erteilt1 die einer neugegrndeten italienischen ,aktiengesellschaft ,officine ,elettriche ,genovesi8 bertragen wird4 ,die ,interessen der drei ,gesellschaften wiesen auf enges ,zusammengehen hin1 damit alle ,vorteile ausgenutzt wrden1 die sich aus der ,zusammenlegung der ,betriebe ergeben konnten4 ,die schon an sich starke ,position der ,a4 ,e4 ,g4 in der ,elektrizittsversorgung ,genuas wird noch dadurch verstrkt und ergnzt1 da die seit ,jahren bestehende groe ,pferdebahn der ,compania ,generale ,francese1 die ,genua mit ,sampierdarena1 ,pegli1 ,voltri und ,pontedecimo verband1 in den ,besitz einer neugegrndeten italienischen ,aktiengesellschaft1 der ,unione ,italiana1 bergefhrt und dem ,netz der ,a4 ,e4 ,g4 -- wenn auch nicht durch direkte finanzielle ,beteiligung1 so doch durch ,bau- und ,betriebseinflu -- angegliedert wird4 ,alle drei ,trambahnunternehmen1 die eine ,gleislnge von #ij km besitzen1 werden in elektrischen ,betrieb berfhrt und mit dem ,strom der ,offizine ,elettriche ,genovesi1 des neuen ,kraftwerks1 gespeist4 ,diese mustergltige ,konzentration des gesamten ,elektrizittswesens einer groen ,stadt bietet eine ,flle finanzieller1 organisatorischer und technischer ,arbeit1 zu deren ,bewltigung ebenso wie fr andere gegenwrtige und zuknftige ,aufgaben hnlicher ,art eine besondere ,finanzgesellschaft1 die ,bank fr elektrische ,unternehmungen in ,zrich8 mit einem ,kapital von #cj ,mill4 ,fr4 gegrndet wird4 ,sie bernimmt zunchst den ,hauptaktienbesitz der ,a4 ,e4 ,g4 an den italienischen ,gesellschaften1 zu denen im ,laufe der ,zeit ,betriebe in ,mailand1 ,venedig und ,neapel treten4 ,noch breitere ,dimensionen1 weitere ,perspektiven weist ein zweites ,auslandsunternehmen auf1 das zum ersten ,mal die ,pioniere der ,a4 ,e4 ,g4 nach bersee fhrt4 ,in ,buenos ,aires und in ,santiago de ,chile werden im ,jahre #ahig ,konzessionen zur ,errichtung von ,zentralstationen fr die ,erzeugung von ,kraft und ,licht erworben4 ,straenbahnprojekte ergnzen diese ,konzessionen4 ,an der chilenischen ,unternehmung beteiligen sich neben der ,a4 ,e4 ,g4 und ihren ,finanzfreunden1 die dem ,lwe-,konzern nahestehende ,gesellschaft fr ,elektrische ,unternehmungen und das ,haus ,wernher1 ,beit ,co4 in ,london4 ,die sdamerikanischen ,werke1 zu denen spter noch ,grndungen in ,montevideo und ,rosario treten1 werden in einer ,deutsch-berseeischen ,elektrizitts-,ges4 zusammengefat4 ,diese ,gesellschaft entwickelt sich so gewaltig1 da zu ihrer ,finanzierung spter fast alle deutschen ,banken1 unter der ,fhrung der ,deutschen ,bank hinzugezogen werden1 und da ihr technischer ,ausbau ein ,zusammenarbeiten der ,a4 ,e4 ,g4 mit ,siemens ,halske wnschenswert erscheinen lt4 ,es entsteht und wchst ein ,unternehmen1 dessen ,kapital schlielich #aej ,millionen ,mark an ,aktien und ber #ajj ,millionen ,mark an ,obligationen erreichte1 das grte ,kulturwerk deutscher ,auslandswirtschaft4 99 99 99 ,neben der zentralistischen ,ttigkeit der ,a4 ,e4 ,g4 in den eigenen ,fabriken war seit der ,schaffung der ,b4 ,e4 ,w4 in immer strkerem ,umfange die dezentralisierende getreten1 die sich in der ,grndung von ,zweigunternehmungen1 ,tochter- und ,enkelgesellschaften aller ,art ausdrckte4 ,es wurde ein ,weg beschritten1 zunchst scheinbar unabsichtlich oder doch ohne feste programmatische ,absicht1 der von ,fall zu ,fall1 wie es jeweilig die einzel-geschftliche ,erwgung zweckmig erscheinen lie1 zu ,auenansiedelungen fhrte1 die dem ,stammunternehmen in irgend einer ,hinsicht von ,nutzen sein und als ,sttzpunkte dienen konnten4 ,die ,methode der ,dezentralisation1 der ,abzweigung exzentrischer ,unternehmergebiete vom ,hauptunternehmen durch ,schaffung juristisch selbststndiger ,gesellschaften oder auch der ,zusammenfassung einer ,reihe von verwandten1 miteinander in ,beziehung stehenden oder einander ergnzenden ,unternehmungen in einer ,gruppe1 sei es durch eine bergeordnete ,mantelunternehmung oder durch gegenseitige ,aktienbeteiligung1 ist nicht von ,rathenau erfunden worden4 ,in dem ,zeitalter1 das durch ,konzentration gro wurde1 lag sie sozusagen in der ,luft4 ,die dezentralisierenden ,seiten des sogenannten ,verschachtelungssystems entlasteten die ,leiter der groen ,gruppenunternehmungen von einer ,kleinarbeit und einer aktienrechtlichen ,verantwortlichkeit fr ,einzelheiten ihrer weitverzweigten ,geschfte1 die sie bei einer streng zentralistischen ,verwaltung in der ,entfaltung ihrer ,krfte behindert1 vielleicht erdrckt htten4 ,die zusammenfassenden ,seiten dieses ,systems boten ihnen trotzdem die ,mglichkeit1 jederzeit alle ,ausstrahlungen ihrer ,unternehmungen zu berblicken und zu berwachen4 ,vor ,rathenau und gleichzeitig mit ihm waren in der heimischen und der auslndischen ,industrie trustartige ,gebilde entstanden1 so besonders in den ,vereinigten ,staaten von ,amerika1 wo sie sich als eine ,folge des dort blichen ,finanz- und ,kapitalsystems herausbildeten4 ,zusammenballung unter stndigem ,kampf mit ,konkurrenten war die ,tendenz1 in der unter der rein plutokratischen ,ordnung in ,amerika ,vermgen und ,unternehmungen in die ,breite strebten4 ,die ,hufung der ,quantitt gab hier oft den ,ausschlag1 und die groen ,trustherren des ,landes erweiterten ihren ,aktienbesitz durch ,zusammenschweiung vielfach heterogener ,wirtschaftsgebilde1 getrieben hufig nur von dem ,willen zur ,macht und zum ,reichtum4 ,rivalittsneid1 ,agiotage1 ,plusmacherei1 ,spekulationssucht und andere unsachliche ,nebenerscheinungen des kapitalistischen ,unternehmertums nahmen im ,transaktionswesen einen ungebhrlich breiten ,raum ein und durchseuchten auch das ,wurzelreich der ,trustkombinationen4 ,die ,operationen am ,aktienmarkte1 nicht die wirtschaftlichen ,interessen der ,industrie bildeten hufig die ,triebfeder fr ,effektengeschfte4 ,nicht die ,wertebildung1 sondern die ,wertebemessung war ihr ,ziel4 ,es konnte durch rasche ,manver besser erreicht werden als durch geduldige ,arbeit1 und der ,kurs lie sich schneller beeinflussen als die ,rente4 ,da der ,gewinn am ,kurse schon an sich den ,gewinn an der ,rente um ein ,vielfaches bertrifft1 indem er sozusagen die ,kapitalisierung des letzteren darstellt1 da berdies ,schwankungen des ,kurses sich ungleich hufiger ins ,werk setzen lassen als ,schwankungen der ,rente1 findet derjenige1 der auf eine schnelle ,hufung groer ,kapitalien ausgeht1 in dem ,manipulieren1 das heit dem ,hin- und ,herschieben von industriellen ,wertpapieren eine ,potenzierung der ,gewinnmglichkeiten1 die ihm die ,entwickelung von industriellen ,werten bietet4 ,nur durch die skrupellose ,schaffung und ,ausnutzung von knstlichen oder gar fiktiven ,werteverschiebungen und ,wertevergrerungen1 fr die industrielle ,vorgnge geschickt als ,vorwand benutzt oder konstruiert wurden1 erklrt sich die schnelle ,bildung mancher amerikanischen ,riesenvermgen4 ,ebensowenig wie behauptet werden kann1 da unsere deutschen ,verhltnisse von derartigen ,erscheinungen und ,auswchsen ganz frei gewesen sind -- wir werden spter noch sehen1 da gerade das ,rathenausche ,unternehmergeschft1 falsch nachgeahmt1 zu ganz hnlichen ,mibruchen des ,effekteninstruments1 allerdings in den kleineren ,maen unseres ,landes gefhrt hat --1 ebensowenig soll dem amerikanischen ,trustsystem jeder sachlich-wertvolle ,inhalt1 jeder industriell-zweckvolle ,gesichtspunkt abgesprochen werden4 ,neben der rein kapitalistischen ,macht wurde vielfach auch industrielle ,macht angestrebt1 und im ,entwurf1 wenn auch nicht in der ,ausfhrung1 hatten die ,spekulationen der ,trustknige fast stets einen wirtschaftlich wertvollen ,kern1 weshalb manchen dieser ,mnner auch -- im ,anfange ihrer ,ttigkeit wenigstens -- der gute ,glaube nicht unbedingt abgesprochen werden kann4 ,an wirtschaftlicher ,phantasie fehlte es ihnen hufig nicht1 wohl aber an wirtschaftlicher ,soliditt1 und sie zogen es bald -- nachdem sie die groen ,schwierigkeiten zher ,industriearbeit kennen gelernt hatten -- vor1 ,effektenpolitik zu treiben1 statt ,wirtschaftspolitik4 ,viele der groen ,trusts haben infolgedessen ,jahrzehnte gebraucht1 ehe sie das ihnen bei ihrer ,taufe mitgegebene reichliche ,wasser8 aus ihren ,eingeweiden aussondern konnten1 und die unorganische ,anlage mancher der amerikanischen ,bahnsysteme hat sich bis in die heutige ,zeit als unheilbar erwiesen4 ,auch die elektrischen ,konzerne der ,vereinigten ,staaten litten jahrzehntelang unter den ,schden zu leichter ,zimmerung4 ,wenn nun im ,laufe der ,jahre1 nachdem die ,expansionsmglichkeiten selbst in ,amerika eine gewisse ,einengung erfahren haben1 die ,entwickelung auch in diesem ,lande zu einer gewissen ,intensitt der ,wirtschaft hinlenkte1 wenn auch hier die ,effektenfluktuationen allmhlich ruhiger wurden1 das ,land des ,trustsystems hat es bisher eigentlich nur zu ,unternehmungsgruppen gebracht1 die man ,flchentrusts nennen kann4 ,es wird eine ,anzahl von ,unternehmungen1 die denselben ,zweck verfolgen und einander ungefhr hnlich organisiert sind1 zusammengebracht1 um die ,konkurrenz zwischen ihnen auszuschlieen und den ,markt in den von ihnen hergestellten ,waren oder den von ihnen geleisteten ,arbeiten zu monopolisieren4 ,die amerikanischen ,trusts sind im allgemeinen ,gegenstcke zu unseren deutschen ,kartellen4 ,sie verfolgen denselben ,zweck wie diese1 wenngleich sie ihn nie so voll erreicht haben1 weil in ,amerika die greren industriellen ,neubildungsmglichkeiten ein ,auenseitertum mehr begnstigten als unsere extensiv ziemlich erschpfte und nur im wesentlichen noch intensiv zu entwickelnde ,industrie4 ,der wirtschaftliche ,vorteil der amerikanischen ,trusts besteht nun fast lediglich darin1 ihre ,beteiligten davor zu bewahren1 die ,waren ohne den von ihnen fr notwendig gehaltenen ,produktionsnutzen abgeben zu mssen4 ,die ,politik1 die sie betreiben1 ist daher nicht nur in der ,absicht1 sondern auch in der ,wirkung reine ,produzentenpolitik4 ,sie strkt die ,erzeugerschicht und leistet der ,volkswirtschaft damit einen -- wenn auch einseitigen -- ,dienst1 indem sie die ,rente des in der ,industrie arbeitenden ,kapitals schtzt und mehrt1 und das ,gesamtkapital des ,landes1 allerdings vielleicht unter ,schdigung anderer ,schichten1 nach einer bestimmten ,richtung hinlenkt4 ,wird ihre ,politik mavoll gehandhabt1 so braucht sie1 und dasselbe gilt von der ,politik der deutschen ,kartelle1 auch den ,interessen der ,konsumenten nicht zuwider zu laufen4 ,ist ihre ,preisdiktatur aber rcksichtslos1 so kann die damit verbundene ,schdigung der ,konsumenten oder ,weiterverarbeiter so gro sein1 da sie der gesamten volkswirtschaftlichen konomie des ,landes abtrglich wird4 ,in der ,praxis haben die amerikanischen ,trustherren1 die reichen ,ruber81 begnstigt durch eine auf ihre industriellen ,interessen zugeschnittene ,hochschutzzollpolitik1 tatschlich die ,kapitalbildung des ,landes in eine industrieplutokratische ,richtung gezwungen1 wie sie sich in keinem anderen ,lande auch nur annhernd so scharf ausgeprgt hat4 ,den amerikanischen ,flchentrusts sind aber die konomischen ,vorteile1 wenn auch nicht gnzlich fremd1 so doch verhltnismig wenig vertraut1 die sich aus der ,vertiefung des ,produktionsprozesses durch ,selbstbedarfsherstellung und ,selbstabsatzdeckung ergeben knnen4 ,derartige ,tiefentrusts1 wie sie besonders die deutsche ,industrie herausgebildet hat1 verfolgen an sich nicht die ,tendenz der ,marktbeherrschung4 ,sie wollen nicht so sehr an dem teuren ,absatz einer ,ware verdienen1 als an der billigen ,produktion4 ,sie wollen diese ,ware so billig wie mglich herstellen1 um sie -- trotz ,erzielung ihres angemessenen ,unternehmer-,nutzens -- so wettbewerbsfhig1 das heit so wohlfeil wie mglich verkaufen zu knnen4 ,sie erreichen dies dadurch1 da sie die ,ware in einem mglichst lckenlosen ,produktionsproze in allen ,stadien der ,rohstoffbeschaffung1 ,weiterverarbeitung und ,endproduktion selbst erzeugen und sie so -- unbelastet mit den ,produktionsnutzen der ,vor-,unternehmer 7,roh- und ,halbstofflieferanten7 -- lediglich unter ,einkalkulierung ihres ,schlugewinnes in den ,verkehr bringen knnen4 ,die volkswirtschaftlichen ,vorteile dieses ,systems liegen auf der ,hand4 ,sie sind produzenten-frdernd und zugleich konsumenten-dienlich und selbst wenn der ,tiefentrust zugleich ein ,monopol besitzt oder -- wie dies in der deutschen ,montanindustrie der ,fall ist -- sich mit anderen ,unternehmungen hnlicher ,art durch ,kartelle usw4 zu einem ,monopol zusammenschliet1 sind die ,gefahren der ,monopolisierung nicht so gro wie bei dem ,flchentrust1 weil selbst ein hoher ,preisaufschlag beim ,verkauf durch die ,ersparnis an den ,produktionskosten kompensiert oder doch verringert wird4 hnliche ,ersparnisse kann der ,flchentrust -- wie dies ja in ,amerika teilweise der ,fall ist -- nur durch uerste ,spezialisierung1 also auf dem ganz entgegengesetzten ,wege1 machen1 zum ,beispiel dadurch1 da eine ,fabrik oder eine ,fabrikengruppe nicht ,werkzeugmaschinen verschiedener ,art1 sondern nur eine ganz bestimmte ,werkzeugmaschinentype1 da eine andere ,gruppe nur ,automobilreifen1 eine dritte nur ,fahrradreifen usw4 herstellt4 ,eine solche ,spezialisierung lt sich aber nur in der ,verfeinerungsindustrie1 nicht in den unteren gewerblichen ,stufen erreichen1 sie entzieht dem ,unternehmer auch den berblick ber die ,gesamtheit seiner ,industrie1 hindert manchmal darum sein technisches ,fortschreiten und setzt jedenfalls seinen1 lediglich auf einen bestimmten ,produktionsproze zugeschnittenen ,betrieb der ,gefahr aus1 konkurrenz- und damit lebensunfhig zu werden1 sobald von irgend einer anderen ,seite ein besseres ,verfahren gefunden wird oder die ,konjunktur seinem ,erzeugnisse ungnstig wird4 ,schon aus der ,gegenberstellung von ,tiefen- und ,flchentrust werden wir erkannt haben1 da die trustartigen ,erscheinungen1 die ,emil ,rathenau in ,amerika vorgefunden haben mochte1 als er sich anschickte1 sein ,beteiligungs- und ,unternehmungssystem zu schaffen1 von ihm keineswegs nur kopiert zu werden brauchten1 um die ihm vorgeschriebenen ,probleme lsen zu knnen4 ,was er dort sah und von dort bernehmen konnte1 war eigentlich nur die ,form der ,effektenverschachtelung4 ,diese konnte ihm an sich naturgem nichts bedeuten1 sondern er bediente sich ihrer nur1 um die ganz eigenartigen und neuartigen ,aufgaben durchzufhren1 vor die ihn seine ,arbeit -- erst von ,fall zu ,fall1 dann allmhlich systematisch aus- und um sich greifend -- stellte4 ,das von ihm geschaffene ,trustsystem lt sich weder als ,flchen- noch als ,tiefentrust bezeichnen1 es hat ,merkmale von beiden und daneben ,eigenschaften1 die jenen beiden ,systemen ganz fremd sind4 ,es ist auch nicht ausschlielich auf die ,bildung von industriellen ,werten bedacht1 wenngleich diese stets ausschlaggebend im ,vordergrunde stehen4 ,es trgt auch manche ,bestandteile des ,effektengeschfts in sich1 die zuerst vielleicht unbewut und unbeabsichtigt als ,folgen der industriellen ,bildungen in ,erscheinung treten1 dann aber1 als sie in ihrem ,wert und ,nutzen erkannt sind1 gern ausgebeutet und zur ,gewinnung von ,geldmitteln benutzt werden1 die spter als erwnschtes ,subsidienkapital dem industriellen ,proze wieder zugefhrt werden4 ,als ,selbstzweck1 das heit als ,mittel lediglich zum ,zwecke der ,geldansammlung werden derartige ,effektengeschfte aber niemals betrachtet1 und weil dies nicht der ,fall ist1 knnen sich ,effekten-,gesichtspunkte niemals zu ,herren der industriellen ,gesichtspunkte machen4 ,die ,effektengewinne fallen sozusagen als reife ,frchte vom ,baume der industriellen ,entwickelung1 und drfen sich nie hervordrngen1 wenn die industrielle ,frucht noch nicht gereift ist4 ,das ,rathenausche ,trustsystem wurde ganz von innen heraus aufgebaut4 ,es waren ,geschfte da1 die gemacht werden sollten1 und zwar mit dem geringsten ,aufwand von ,mitteln1 ,abhngigkeiten und ,reibungen4 ,beispiele sollten gegeben1 ,versuche unternommen werden4 ,alle diese ,unternehmungen suchten sich die ,formen1 die ihnen paten1 ,formen1 die nicht durch ein berma von ,organisationsschwere1 technischem ,apparat den ,inhalt bedrckten1 die aber genug ,organisationskraft und ,tragfhigkeit besaen1 um nicht durch eine mangelhafte ,durchfhrung die ,sache zu gefhrden4 ,elastisch in seiner ,beweglichkeit1 fest in seiner ,konstanz1 vielfltig in der ,flle und ,verschiedenheit seiner ,erscheinungen war das ,trustsystem ,emil ,rathenaus2 es fanden sich ,formen in ihm vor1 die nur einmal angewendet wurden1 es gab aber auch ,typen1 die in verwandten ,fllen mit mehr oder weniger groen ,abweichungen wiederholt wurden4 ,wenn es auch empirisch aufgebaut wurde1 so mute es doch in einem gewissen ,stadium seiner ,entwickelung das ,feuer logischer ,durchschmelzung und ,gliederung1 die ,kontrolle der ,idee durchschreiten4 ,dieses ,stadium war in dem ,zeitraum von #ahie-aijj gekommen1 dessen ueren ,entwickelungsgang wir oben geschildert haben4 ,deshalb drfte sich an dieser ,stelle zweckmig der ,versuch anschlieen1 das ,trustsystem ,emil ,rathenaus als ein ,gebilde sui generis in seinen ,grundrissen und ,grundzwecken zu untersuchen4 ,die erste groe ,gruppe der ,tochterunternehmungen der ,a4 ,e4 ,g4 verfolgte ,zwecke der ,demonstration4 ,werke dieser ,art waren die ,berliner ,elektrizittswerke1 die ,stadtbahn in ,halle1 zu einem ,teil auch die ,kraftbertragungswerke ,rheinfelden und die ,elektrochemischen ,werke in ,bitterfeld4 ,durch sie sollten wichtige ,anwendungsgebiete der ,elektrizittsindustrie in der ,methode geklrt und der ,praxis erschlossen werden4 ,ein ,schulbeispiel wurde aufgestellt1 an dem der ,produzent1 wie der ,konsument lernen sollte4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 lernte die ,methodik der praktischen ,ausfhrung eines theoretisch bereits gelsten ,problems1 der ,konsum wurde durch die ,vorteile1 die ihm vor ,augen gefhrt wurden1 zur ,nachahmung und ,benutzung angefeuert4 ,war eine ,idee fr die ,ausfhrung im ,groen1 fr die dauernde praktische ,nutzanwendung noch nicht reif1 waren vor allem noch ,zweifel vorhanden1 ob sich diese ,idee in der ,praxis ebenso bewhren wrde wie in der ,theorie1 oder war das technische ,rstzeug fr die ,ausfhrung eines ,problems noch nicht durchgebildet genug1 so wurden der ,kostenersparnis halber nur ,studiengesellschaften mit kleinem ,kapital gegrndet1 sofern die bloe ,laboratoriumsarbeit in den eigenen ,fabriken nicht die ,sicherheit der praktischen ,bewhrung zu bieten vermochte4 ,dies war zum ,beispiel bei der ersten ,einfhrung des ,edisonlichtes selbst1 beim ,akkumulatorenbau1 bei den elektrischen ,vollbahnen1 beim ,untergrundbahnenbau1 bei der drahtlosen ,telegraphie usw4 der ,fall4 ,waren anderswo bereits reifere ,stadien der ,erfahrung erreicht1 so suchte ,rathenau -- um sich zeitraubende ,umwege zu ersparen und nicht hinter der ,konkurrenz zurckzubleiben -- sich ihre ,benutzung zu sichern1 entweder indem er die ,unternehmungen1 die im ,besitze brauchbarer ,erfahrungen waren1 erwarb1 oder indem er seine ,verfahren ihnen berwies1 und sich an dem so geschaffenen ,gemeinschaftsbetriebe beteiligte4 ,auf solche ,weise kam zum ,beispiel die ,beteiligung an der ,akkumulatorenfabrik ,berlin-,hagen zustande1 die gemeinsam mit ,siemens ,halske erfolgte1 indem die ,a4 ,e4 ,g4 in diese ,gesellschaft ihre eigenen ,akkumulatorenpatente einbrachte und mit den von den ,vorbesitzern des ,hagener ,werkes benutzten ,tudor-,patenten vereinigte4 ,in solchen ,fllen handelte es sich meist um ,produktionsprozesse1 die die ,gesellschaft fr sich nicht als hauptschlich betrachtete und vornehmlich deswegen pflegte1 um ,ergnzungen ihrer ,hauptproduktionen herbeizufhren4 ,betriebszweige ersten ,ranges entwickelte sie meist selbstndig1 und die oben erwhnten ,demonstrationsunternehmungen hatten den ,zweck1 sie populr zu machen1 wenn der ,konsum sich ihnen nur zgernd zuzuwenden schien4 ,das geschah hauptschlich bei den ,werken1 die als ,gro-,produzenten oder ,gro-,verwender elektrischen ,stroms in ,betracht kamen4 ,ihre ,produktions- und ,absatzverhltnisse muten erst sinnfllig geklrt1 ihre ,rentabilitts- und ,wettbewerbsbedingungen praktisch erprobt werden1 ehe fremde ,unternehmer sich ihnen zuwendeten4 ,der ,einflu der ,berliner ,elektrizittswerke auf den ,zentralenbau war1 wie wir schon gesehen haben1 auerordentlich stark1 nachdem erst das ,unternehmen den ,kinderschuhen entwachsen war4 ,sehr schnell wirkte das ,beispiel der ,stadtbahn in ,halle1 zu dessen ,besichtigung sofort ,interessenten aus ganz ,deutschland und ,europa zusammenstrmten4 ,frhere ,erfahrungen aus amerikanischen ,stdten hatten hier den ,bauproblemen wie der ,aufnahmefhigkeit des ,publikums vorgearbeitet4 ,ziemlich langsam1 aber dann umso intensiver wirkte das ,beispiel der ,kraftbertragung4 ,das ,demonstrations-,motiv blieb aber nicht lange das einzige oder hauptschlich ausschlaggebende beim ,unternehmergeschft4 ,auch nachdem das gelungene ,beispiel aufgestellt war1 kamen die ,interessenten nun nicht in gengender ,zahl sofort herbei1 um es fr ihre ,rechnung nachahmen zu lassen1 und auerdem kamen die1 welche es nachahmen lassen wollten1 nicht alle mit ihren ,auftrgen zu der ,a4 ,e4 ,g4 ,auch die ,konkurrenz tat sich um und machte sich die werbende ,kraft der gelungenen ,probestcke zunutze4 ,bei ,interessenten1 die noch nicht ganz von der industriellen ,lebensfhigkeit der ,anlagen berzeugt oder auch nicht allein in der ,lage waren1 ihre ,kosten und ,risiken zu tragen1 mute nachgeholfen werden1 indem sich die ,a4 ,e4 ,g4 an der ,kapitalaufbringung oder sogar an der ,betriebsfhrung beteiligte4 ,bei ,objekten1 die von der ,konkurrenz umworben wurden1 muten gleichfalls finanzielle und betriebliche ,beihilfen zugesagt werden4 ,neben das ,motiv der ,anregung traten bald das ,motiv der ,nachhlfe sowie das ,motiv des ,wettbewerbs4 ,hier erscheint die ,unternehmer-,beteiligung aber immerhin noch als ein ,mittel zum ,zweck der ,alimentierung des ,fabrikationsgeschfts mit ,auftrgen1 immer wieder von der ,tendenz begleitet1 fr die allgemeine ,ausdehnung der angewandten ,elektrizitt ,propaganda zu machen4 ,die guten ,erfahrungen1 die mit diesen ,beteiligungsgeschften gemacht wurden 7und zwar nicht nur in ihrer ,rckwirkung auf die ,fabrikation1 sondern in rein effekten-technischer ,hinsicht7 lieen aber neben die sekundren ,motive der ,effektenbeteiligungen ebenso stark schlielich ihren ,selbstzweck treten4 ,der ,effektenbesitz rentierte sich so gut1 da das ,bestreben der ,a4 ,e4 ,g4 ganz von selbst darauf hinging1 ihn in geeigneter ,weise zu mehren4 ,die ,unternehmungen1 an denen sie beteiligt war1 wurden nicht nur durch ihre ,bauauftrge1 sondern die in ihrem ,betriebe fortlaufend hervortretenden ,betriebs- und ,erweiterungsbedrfnisse zu einer stndigen ,abnehmerschicht fr die ,a4 ,e4 ,g41 ihre alljhrlichen ,dividendenertrgnisse fhrten der ,gesellschaft auch regelmig namhafte ,summen zu4 ,daneben gab der ,effektenbesitz auch ,gelegenheit zu vorteilhaften ,transaktionen mit der ,wertpapiersubstanz4 ,gnstige ,bezugsrechte auf neue ,aktien konnten ausgebt1 billig erworbene ,effekten nach ,eintritt oder nach ,besserung der ,rentabilitt abgestoen werden4 ,hufig wurden beide ,transaktionen vereinigt und aus dem alten ,besitz ,aktien mit ,buchgewinn abgestoen1 whrend das ,beteiligungsinteresse durch bernahme billigerer junger ,aktien wieder aufgefllt wurde4 ,je mehr sich der betriebstechnische1 verwaltungstechnische und finanzielle ,umkreis derartiger ,geschfte mehrte1 desto ntiger wurde seine ,gruppierung und ,organisierung in besonderen zusammenfassenden ,verwaltungs- und ,aktionsunternehmungen1 die die ,hauptgesellschaft von einem verwirrenden ,zuviel an ,belastung und ,arbeit befreiten1 wie es bei einem im ,grunde die ,fabrikation pflegenden ,unternehmen den eigentlichen ,kern nicht berwuchern durfte4 ,es wurden ,neben-,zentralen1 sogenannte ,mantel-,gesellschaften gegrndet1 die nicht ,unternehmungen besonderer ,art schaffen1 sondern diese verwalten1 berwachen und ihre ,bedrfnisse befriedigen sollten4 ,sie nahmen dem ,konzern-,mittelpunkt ,funktionen ab1 sie fgten ihm aber auch andererseits ,krfte und ,hilfsquellen zu1 ber die er ohne sie wahrscheinlich nicht htte verfgen knnen4 ,bei derartigen ,mantelgesellschaften sind solche1 die als bankhnliche ,institute die finanziellen ,aufgaben der ,unternehmungen zu bernehmen hatten1 zu unterscheiden von anderen1 die eine technische und betriebliche berwachung durchfhren sollten4 ,zu den letzteren ,unternehmungen gehrten die ,allgemeine ,lokal- und ,straenbahn-,akt4-,ges4 fr den ,geschftszweig ,elektrische ,bahnen8 und die ,elektrizittslieferungsgesellschaft fr die ,abteilung ,elektrizittswerke84 ,die ,allgemeine ,lokal- und ,straenbahn-,gesellschaft war ein bereits vorher bestehendes ,unternehmen1 dessen ,aktien die ,a4 ,e4 ,g4 im ,jahre #ahij aus dem damals entlastungsbedrftigen ,portefeuille der ,nationalbank fr ,deutschland erworben hatte4 ,der ,geschftsbericht der ,a4 ,e4 ,g4 verzeichnet ber den ,erwerb nur eine kurze ,begrndung3 ,wir haben uns damit bei einem in solider ,entwickelung befindlichen ,unternehmen beteiligt und eine bleibende ,unterlage fr ein aussichtsvolles ,vorgehen auf ,einfhrung des elektrischen ,betriebes gewonnen48 ,der zunchst in den ,vordergrund tretende ,zweck der ,angliederung war nicht die ,schaffung eines ,mantels8 fr neu zu errichtende oder zu erwerbende elektrische ,bahnen1 sondern die ,gewinnung eines ,stammes eigener ,pferdebahnen1 die als ,objekte fr die berfhrung in den elektrischen ,betrieb benutzt werden konnten4 ,das ,versuchs- und ,demonstrationsmotiv spielt also hier noch stark hinein1 und das ,unternehmerbaumotiv steht zunchst im ,mittelpunkt der ,erwerbung4 ,spter verschiebt sich die ,aufgabe der ,allgem4 ,lokal- und ,straenbahn immer strker nach der ,richtung einer ,holding- und ,verwaltungsorganisation fr alte und neuzuerwerbende ,straenbahninteressen4 ,sie wird eine echte ,mantelgesellschaft groen ,stils4 ,daneben werden im ,laufe der ,jahre noch kleinere ,konzernunternehmungen fr den ,bahnenbetrieb1 so z4 ,b4 die ,schlesische ,kleinbahn-,akt4-,ges4 erworben4 -- ,die ,elektrizittslieferungsgesellschaft1 die von vornherein als ,betriebs- und ,verwaltungsgesellschaft errichtet ist1 wurde im ,jahre #ahig ins ,leben gerufen4 ,im ,geschftsbericht desselben ,jahres wird ihr ,zweck folgendermaen geschildert3 ,nach dem ,muster der ,allgem4 ,lokal- und ,straenbahn-,gesellschaft haben wir eine ,stromlieferungsgesellschaft unter der ,firma ,elektrizittslieferungsgesellschaft8 gegrndet4 ,wie jene eine ,anzahl von elektrischen ,bahnen in sich vereinigt und nach einheitlichem ,prinzip und mit wirtschaftlichem ,erfolge verwaltet1 wird diese den ,betrieb auch von ,elektrizittswerken bernehmen1 die den kostspieligen ,apparat einer selbstndigen ,organisation nicht zu tragen vermgen oder einer lngeren ,entwickelungszeit bedrfen1 bevor sie eine angemessene ,rente gewhren4 ,wir haben das gesamte #e ,mill4 ,m4 betragende ,aktienkapital unserem ,effektenbestande zu dauerndem ,besitz einverleibt und einen magebenden ,einflu auf die ,geschftsfhrung der ,gesellschaft uns gesichert48 ,weiterhin wird dann bemerkt1 da die ,preise und ,bedingungen fr den ,bau von ,zentralen mit ,rcksicht auf die engen ,beziehungen der ,elektrizittslieferungsgesellschaft zur ,a4 ,e4 ,g4 in billiger ,weise durch ,vertrge festgelegt sind4 ,ein ,teil der ,aktien der ,elektrizittslieferungsgesellschaft wurde spter brigens den ,berliner ,elektrizittswerken bereignet1 als bei diesen die ,wahrscheinlichkeit eintrat1 da die ,vertrge mit der ,stadt ,berlin1 die ihren ,hauptinhalt bildeten1 nicht erneuert werden wrden4 ,die ,b4 ,e4 ,w4 haben sich schon in den letzten ,jahren vor dem ,vertragsablauf1 und spter noch entschiedener1 zu einer ,mantelgesellschaft fr ,stromerzeugungswerke ausgebildet1 da der bei ihnen nach der bernahme der ,werke durch die ,stadt ,berlin eintretende ,rckflu freigewordener ,anlagekapitalien mit dem gerade um diese ,zeit akut werdenden ,geldbedrfnis anderer in der ,entwickelung befindlicher ,unternehmungen des ,konzerns zusammentraf4 ,ihren ,hauptbesitz bildeten einige ,zeit die ,elektrowerke8 in ,bitterfeld1 die auf ,braunkohlengrundlage die ,stromerzeugung in groem ,mastabe mit der ,tendenz der ,fernbertragung aufnahmen4 ,als die ,entwickelung der ,elektrowerke nicht die gewnschten schnellen ,fortschritte machte1 wurde diese ,beteiligung indes von den ,b4 ,e4 ,w4 der ,a4 ,e4 ,g4 selbst bertragen und spter das ganze ,werk von den ,reichsstickstoffwerken bernommen4 ,durch den frher erfolgten ,erwerb von ,aktien der ,elektrizittslieferungsgesellschaft seitens der ,b4 ,e4 ,w4 wurde eine doppelte ,verschachtelung herbeigefhrt1 die nicht das einzige ,beispiel fr die indirekten ,beteiligungs-,methoden des ,systems ,rathenau ist4 ,die ,mantelgesellschaft erwarb -- und zwar lediglich aus finanztechnischen ,grnden -- die ,aktien einer anderen ,mantelgesellschaft1 der ,weg von dem uersten ,mantel bis zu den direkten ,produktionsgesellschaften fhrte hier ber zwei ,stufen4 hnliche ,mehrstufigkeiten traten z4 ,b4 dadurch in ,erscheinung1 da die ,elektrizittslieferungsgesellschaft territoriale ,unter-,elektrizittslieferungsgesellscha ften in ,bayern1 ,sachsen1 ,thringen und so weiter grndete1 in denen die bayerischen1 schsischen und thringischen ,stromwerke zusammengefat waren4 ,den grten ,teil der ,aktien dieser territorialen ,elektrizittslieferungsgesellschaften nahm die ,berliner ,elektrizittslieferungsgesellschaft in ihr ,portefeuille4 ,stellt man folgende ,stammtafel auf3 ,aktien des ,elektrizittswerkes ,plauen besitzt die ,schsische ,elektrizittslieferungs-,ges41 ,aktien der ,schs4 ,e4 ,l4 ,g4 besitzt die ,elektrizittslieferungsgesellschaft ,berlin1 ,aktien der ,e4 ,l4 ,g4 ,berlin besitzen die ,b4 ,e4 ,w4 -- ,aktien der ,b4 ,e4 ,w4 besitzt die ,a4 ,e4 ,g41 so erhlt man das ,system der ,verschachtelung bis zum vierten ,gliede fortgefhrt4 -- brigens wird bei den sogenannten ,mantelgesellschaften das ,prinzip1 ,aktien von ,werken einer bestimmten ,gattung nur jeweilig der dafr geschaffenen ,trust-,gesellschaft zu bergeben1 nicht immer ganz konsequent durchgefhrt4 ,so besitzt zum ,beispiel die ,elektrizittslieferungsgesellschaft ,anteile der ,brenner ,werke ,g4 m4 b4 ,h4 und der ,elektromotor ,g4 m4 b4 ,h4 ,hier handelt es sich aber immerhin um ,gesellschaften1 die als ,hilfswerke fr ,stromunternehmungen bezw4 als ,erzeugungssttten fr ,produkte1 die bei der ,stromverwendung gebraucht werden1 in ,betracht kommen4 ,eine solche ,verwandtschaft ist aber -- wenigstens uerlich -- nicht vorhanden1 wenn zum ,beispiel die ,elektrizittslieferungsgesellschaft ,aktien der ,lahrer ,straenbahn-,akt4-,ges4 erwirbt4 ,erklren wird sich diese ,anomalie wahrscheinlich dadurch1 da irgend ein ,werk der ,e4 ,l4 ,g4 den ,strom fr die ,lahrer ,straenbahnen liefert und sich diese ,beziehung durch ,aktienbesitz zu festigen wnscht4 ,in manchen ,fllen werden auch finanzielle ,grnde fr derartige ,systemlosigkeiten magebend sein1 manchmal vielleicht auch nur ,zuflligkeiten4 ,an ,prinzipienreiterei hat das ,system ,rathenau nie gekrankt1 und es hat sich manche sozusagen knstlerische ,regellosigkeit leisten knnen1 weil es in den groen ,grundgedanken so ganz logisch aufgebaut war4 ,neben den industrie- und verwaltungstechnischen ,mantelgesellschaften stehen die vielleicht noch wichtigeren finanztechnischen4 ,die bedeutendste und erste von ihnen ist die ,bank fr elektrische ,unternehmungen in ,zrich84 ,dieses ,unternehmen ist im ,jahre #ahif mit einem zunchst zu #ej eingezahlten ,aktienkapital von #cj ,mill4 ,frcs4 und einem autorisierten1 aber erst allmhlich ausgegebenen ,obligationenkapital in derselben ,hhe begrndet worden4 ,es wurde im ,laufe der ,zeit auf #ge ,mill4 ,frcs4 ,aktien und mehr als #ge ,mill4 ,frcs4 ,obligationen erhht4 ,als ,zweck der ,gesellschaft wurde im ,statut angegeben3 bernahme und ,durchfhrung von ,finanzgeschften1 insoweit dieselben ,bezug haben auf die ,vorbereitung1 den ,bau1 den ,erwerb1 den ,betrieb1 die ,umwandlung oder die ,veruerung von ,unternehmungen im ,gebiet der angewandten ,elektrotechnik1 insbesondere der ,beleuchtung1 ,kraftbertragung1 des ,transportwesens und der ,elektrochemie48 -- ,der erste ,inhalt1 der dieser groen1 von vornherein mit bewuter ,absicht ihrer weitausgreifenden ,ziele und ,grenzen geschaffenen ,form gegeben wurde1 bestand -- wie wir schon gesehen haben -- in den wichtigen italienischen ,elektrounternehmungen 7in ,genua71 denen sich die ,a4 ,e4 ,g4 in der damaligen ,zeit eben zugewandt hatte4 ,neben der ,erkenntnis1 da das ,beteiligungsgeschft des ,konzerns ganz allgemein bis zu einem ,umfang und einer ,verzweigung gediehen sei1 die die ,schaffung einer besonderen ,finanzgesellschaft erforderlich machten1 war schon damals fr die ,wahl eines in der neutralen ,schweiz liegenden ,gesellschaftssitzes der ,gedanke magebend1 da es zweckmig sei1 groe ,auslandsbeteiligungen nicht in ,deutschland1 sondern im neutralen ,ausland zu verankern2 ein ,gedanke1 der sich gerade in den im ,weltkriege eingetretenen chauvinistischen ,irrungen und ,wirrungen als psychologisch durchaus richtig erwiesen hat1 wenn er auch die deutschen ,interessen im feindlichen ,auslande -- neben dem italienischen ,besitz verwaltete die ,bank fr elektrische ,unternehmungen 7kurz ,elektrobank genannt7 insbesondere auch den groen ,besitz an ,aktien der ,st4 ,petersburger ,gesellschaft fr elektrische ,beleuchtung vom ,jahre #ahhf -- nicht so wirksam zu schtzen vermochte1 wie dies erwnscht gewesen wre4 ,auer dieser ,dislozierung deutscher ,auslandsinteressen verfolgte die ,errichtung der ,finanzgesellschaft der ,a4 ,e4 ,g4 in der ,schweiz noch verschiedene andere ,zwecke4 ,zunchst einmal bot die freiere ,aktiengesetzgebung der ,schweiz einen greren ,spielraum fr ,aktien-,transaktionen1 wie sie den ,hauptttigkeitskreis der neuen ,gesellschaft bildeten4 ,ferner wurde damit die ,einbeziehung der ,schweiz in den ,aktions-,radius der ,a4 ,e4 ,g4 in zweifacher ,richtung angestrebt4 ,einmal sollte die ,produktions- und ,absatzsphre der ,gesellschaft auf das elektrischen ,unternehmungen von jeher besonders gnstige ,gebiet der ,schweiz ausgedehnt werden1 das mit seinen reichen ,wasserkrften fr die ,erzeugung billiger ,elektrizitt und besonders fr die damals aufkommende ,kraftbertragung einen besonders guten ,entwickelungsboden abgab1 das in der ,fernbertragung1 im ,vollbahnenwesen spterhin bahnbrechende ,leistungen sah4 ,zweitens sollte der ,kapitalmarkt der ,schweiz und vielleicht auch indirekt derjenige anderer auslndischer ,staaten1 die vielleicht einer direkten ,bearbeitung durch deutsche industrielle und finanzielle ,krfte nicht so leicht zugnglich gewesen wren1 dem ,emissionskredit der ,a4 ,e4 ,g4 erschlossen werden4 ,alle diese ,zwecke sind in mehr oder weniger starkem ,grade auch erreicht worden4 ,die ,elektrobank wurde1 so eng sie stets auch an die ,a4 ,e4 ,g4 angeschlossen blieb1 ein ,unternehmen1 das sehr stark in der ,schweiz verwurzelte1 in dem ,schweizer ,einflu sich zur ,geltung zu bringen verstand1 und durch das ,schweizer ,kapitalien dem ,a4 ,e4 ,g4-,konzern und umgekehrt deutsche ,kapitalien der ,schweiz zuflossen4 ,als die russische ,regierung whrend des ,weltkrieges die schon erwhnten ,petersburger ,elektrizittswerke als deutsche ,unternehmungen8 mit ,zwangsmanahmen aller ,art bedrohte1 konnte von der schweizerischen ,regierung mit ,recht darauf hingewiesen werden1 da die ,bank fr elektrische ,unternehmungen1 die ,hauptbesitzerin der ,aktien der ,gesellschaft fr elektrische ,beleuchtung1 durchaus kein berwiegend deutsches ,unternehmen sei und da von den #ge ,millionen ,francs ,aktien der ,gesellschaft sich nur #adeabjjj ,francs im ,besitze der ,a4 ,e4 ,g4 befnden4 ,wenngleich der gesamte ,besitz des ,a4 ,e4 ,g4-,konzerns einschlielich dem ihrer ,bankengruppe und ihrer ,tochtergesellschaften grer ist und sich auch im deutschen ,publikum namhafte ,betrge von ,elektrobank-,aktien befinden mgen1 so ist doch auch der ,schweizer ,eigenbesitz an ,aktien und namentlich an ,obligationen der ,elektrobank sehr erheblich4 ,der ,zweck dieser ,elektrobank ist in ihrem ,statut bereits in gedrungener ,krze1 aber eigentlich mit allen wichtigen ,merkmalen umgrenzt worden4 ,in spteren ,geschftsberichten wurden die ,finanzmethoden1 die die ,gesellschaft zur ,anwendung brachte1 eingehender unterschieden4 ,sie benutzte folgende juristische ,formen der ,beteiligung3 #a4 ,dauernde ,aktienbeteiligungen1 #b4 ,stille ,beteiligungen 7als ,partecipacioni8 besonders in ,italien blich71 #c4 ,vorschsse im ,kontokorrent1 #d4 ,vorschsse gegen ,hinterlegung von ,aktien und ,obligationen1 #e4 ,syndikatsbeteiligungen und vorbergehende ,anlagen4 ,diese ,formen sind so gewhlt1 da sie allen ,bedrfnissen der ,unternehmer- und ,industriettigkeit gerecht werden knnen4 ,um dies zu verstehen1 mssen wir diesen ,bedrfnissen etwas nher nachzugehen versuchen4 ,die ,methoden der ,finanzierung neuer ,unternehmungen1 die ,rathenau vorfand1 waren ziemlich primitiv4 ,wenn man ,bauprojekte nicht von irgend einem geldkrftigen ,unternehmer1 einer ,kommune1 einer fremden ,aktiengesellschaft usw4 im festen risikolosen ,auftrag erhielt 7was aber namentlich in den ersten ,zeiten der angewandten ,elektrotechnik nur selten der ,fall war71 mute man die ,geldmittel fr zunchst in eigener ,regie auszufhrende ,werke entweder selbst bereitstellen1 von ,banken borgen oder am ,kapitalmarkt beschaffen4 ,alle derartige ,methoden waren aber sozusagen nur von kurzem ,atem4 ,sie schafften zinsloses ,geld nur fr verhltnismig kurze ,zeit1 und hinter dem ,industriellen stand der ,kapitalist1 stets nach schneller ,rente1 kurzfristiger ,rckgewhrung des ,kapitals und eventuell noch nach mglichst hohen ,zwischengewinnen drngend4 ,baldigen und hohen ,nutzen erwartete er von einer neuen ,industrie1 der er noch nicht so recht traute und deren ,risikoprmie er also verhltnismig hoch bema und kurz begrenzte4 ,die ,soliditt der ,bauarbeiten mute darunter leiden1 und den ,unternehmungen war nicht gengend ,zeit und ,raum zum ,ausreifen gegnnt4 ,wir haben gesehen1 da durch solche ,verhltnisse selbst ein so aussichtsreiches und gutfundiertes ,unternehmen wie die ,berliner ,elektrizittswerke an den ,rand der ,krise gefhrt wurde1 da nicht nur die ,aktionre1 sondern auch die ,banken bei dieser ,gesellschaft vorzeitig das ,vertrauen verloren4 ,schon damals wurde es ,rathenau1 der von der ,notwendigkeit der eigenen ,unternehmerttigkeit stets fest durchdrungen war1 vollkommen klar1 da er mit den bisherigen ,finanzierungsmethoden diese ,unternehmerttigkeit und damit die ,entwickelung der ,elektrizittsindustrie nicht in dem gewnschten ,tempo vorwrts bringen knnte4 ,zwar wuchs mit den ,erfolgen der ersten ,werke -- mit den technischen wie finanziellen -- auch der ,emissionskredit und die ,emissionsgeduld beim ,kapitalistenpublikum und bei den ,banken4 ,immerhin war die ,hebelkraft1 die man auf diese ,weise gewinnen konnte1 noch zu gering1 und von zu vielen ,zuflligkeiten abhngig4 ,man konnte dem ,publikum vielleicht zu gleicher ,zeit zwei oder drei ,papiere werdender1 aber noch nicht werbender ,unternehmungen derselben ,art anbieten1 berall htte man subsidir wohl noch den ,kredit der ,a4 ,e4 ,g4 einsetzen mssen4 ,auerdem war man von den ,banken1 als ,emissionsvermittlern1 ,garanten und ,vorschugebern abhngig1 und was das zu bedeuten hatte1 wute ,rathenau aus der ,praxis ziemlich genau4 ,eine derartige ,abhngigkeit war ihm unsympathisch und sie pate auch nicht in seine planmig festen ,baukalkulationen4 ,schlielich mute man sich auch nach ,industrie- und ,brsenkonjunkturen richten4 ,man lief somit ,gefahr1 da in einem ,augenblicke1 in dem irgend ein ,bauprogramm dringend fortgefhrt werden mute1 die ,erweiterung einer ,anlage sich als zweckmig und gar notwendig erwies1 kein ,geld aufzutreiben war1 weil die ,verhltnisse auf dem ,emissionsmarkte gerade ungnstig lagen4 ,hier nun sollte das ,finanzierungssystem sichernd1 ergnzend1 helfend1 vermittelnd und vorsorgend eingreifen4 ,es war nicht lediglich eine ,vermittelungsorganisation1 die den geldbedrftigen ,unternehmungen am ,anlagemarkte mit ihrem eigenen gefestigteren ,kredit ,kapital besorgte1 es war selbst ein ,kapitalmarkt im ,kleinen1 ein ,sammel- und ,staubecken1 das in gnstigen ,zeiten der ,geldkonjunktur sich mit ,kapital vollsog -- gleichgltig ob es zunchst eine bestimmte ,verwendung dafr hatte --1 um es zu geeigneten ,zeiten an die ,bauunternehmungen des ,konzerns weiterzugeben4 hnlich wie der unregelmige ,wasserzuflu eines ,gebirgsbaches zu ,zeiten des ,wasserreichtums in einer ,talsperre aufgesammelt wird1 um die konstanten ,ansprche eines ,kraftwerkes auch in ,perioden der ,wasserarmut befriedigen zu knnen1 war auch das ,stauwerk des ,finanzsystems organisiert4 ,in den nchsten ,jahren wird eine ,reihe von neuen ,aufgaben an uns herantreten1 zu deren ,lsung wir uns jetzt schon rsten mssen48 ,mit solchen oder hnlichen ,worten sind von der ,a4 ,e4 ,g4 selbst und ihren ,finanzgesellschaften hufig genug ,kapitalserhhungen begrndet worden1 fr die im ,augenblick ihrer ,durchfhrung bestimmte ,anlsse noch nicht vorlagen oder doch noch nicht klar hervorgetreten waren4 ,emil ,rathenau hielt darauf1 da in seinen ,kassen nie der ,boden sichtbar wurde und sorgte dafr1 da stets mehr ,geld darin war1 als er fr alle im ,augenblick bersehbaren ,ausgaben brauchte4 ,es muten stets betrchtliche ,kapitalreserven fr unvorhergesehene ,mehrausgaben oder fr neue1 pltzlich hervortretende ,projekte verfgbar gehalten werden4 ,nur dadurch konnte er stets die besten ,geschfte machen1 da er allen anderen ,mitbewerbern in geldlicher ,bereitschaft und geldlicher ,leistungsfhigkeit berlegen war4 ,er war stets ,glubiger1 nie ,schuldner der ,banken1 und blieb durch die betrchtlichen ,bankguthaben1 die er so unterhielt1 nicht nur von den groen ,geldinstituten unabhngig1 sondern er schuf sich eine solche ,position1 da sie um ihn werben muten und sich zur ,teilnahme an seinen ,finanzierungen1 an seinen ,konsortial- und ,kreditgeschften drngten4 ,denn das ist gerade das ,geniale an seinem ,system der ,finanzgesellschaften3 ,sie waren wohl stets in der ,lage und gerstet1 ihm das ,hchstma der etwa verlangten finanziellen ,kraftanspannung zu leisten1 er nutzte diese theoretische ,hchstbelastung aber praktisch nie aus1 sondern verteilte die ,ansprche auf einen mglichst weiten ,kreis ihm zur ,verfgung stehender ,geldquellen4 ,nachdem er die feineren und zuverlssigen ,methoden der ,finanzierung ausgebildet hatte1 verzichtete er durchaus nicht auf die lteren und primitiven4 ,neben dem neuen ,trustsystem wendete er das alte ,konsortialsystem weiter an1 und die ,banken1 die ihm zuerst nur vorsichtig ,kredit gegeben hatten1 beteiligten sich spter gern an seinen neuen1 wenn auch zunchst noch nicht rententragenden ,unternehmungen1 weil sie bald aus ,erfahrung wuten1 da die mageren ,jahre bei ihnen durch darauffolgende fette mehr als reichlich ausgeglichen wrden4 ,so legten sie gewissermaen die ,bankguthaben1 die ,rathenau bei ihnen unterhielt1 wieder in seinen industriellen ,unternehmungen an und zogen aus der ,zinsdifferenz zwischen beiden ,konsortialgewinne4 ,rathenau selbst hinwiederum brauchte nicht die ganzen ihm zur ,verfgung stehenden ,kapitalien in industriellem ,risiko festzulegen1 sondern war in der ,lage1 einen ,teil davon1 wenngleich auch dieser letzten ,endes indirekt seinem ,unternehmergeschft wieder zugute kam1 als ,bankgeld flssig zu halten4 ,die reichlichen ,mittel1 die ihm jederzeit fr ,unternehmungen zur ,verfgung standen1 wurden nun in der verschiedensten ,form den jungen ,bauwerken zur ,verfgung gestellt1 teils als einfache ,vorschsse mit lngerer oder krzerer ,rckzahlungsfrist1 teils als fundierte ,darlehen 7,obligationen oder ,hypotheken71 teils als aktives ,beteiligungskapital1 je nachdem die ,bedrfnisse der jungen ,werke dies erforderten und ihre ,baureife es zulie4 ,mit fortschreitender ,entwickelung wurde vielfach die formlosere ,art der ,kapitalhergabe in die gebundenere umgewandelt4 ,whrend der ,anlaufszeit1 die junge ,unternehmungen bis zu dem ,zeitpunkt erforderten1 in dem sie sich freigebaut8 hatten und zinstragend geworden waren1 bettigten sich die ,finanzgesellschaften1 das ,beteiligungskonto der ,hauptgesellschaft und die ,bankenkonsortien als kapitalische ,vorwrmer8 fr sie1 indem sie ihren ,geldbedarf sicherstellten1 das ,risiko und entsprechend auch die kapitalistische ,gewinnchance bernahmen4 ,der ,emissionskredit der alten bewhrten ,unternehmungen trat gewissermaen solange fr die ,finanzbedrfnisse der jungen werdenden ,betriebe ein1 bis deren eigener ,emissionskredit gereift war und selbstndig auf dem ,kapitalmarkt ttig sein konnte4 ,sobald dieses ,stadium erreicht war1 erledigten die flgge gewordenen ,gesellschaften nicht nur ihre zuknftige ,geldbeschaffung selbstndig 7wobei die ,finanzgruppen des ,konzerns hufig ,teilbetrge der neuen ,emissionen noch weiter bernahmen1 aber nicht um den geldsuchenden ,tochtergesellschaften die ,geldbeschaffung zu erleichtern1 sondern um selbst an den durch sie gebotenen gnstigen ,anlagemglichkeiten teilzunehmen72 sondern die ,vorwrmer-,gesellschaften konnten dazu schreiten1 die frher von ihnen bernommenen ,kapitalbeteiligungen unter ,ausnutzung der inzwischen eingetretenen ,wertsteigerungen soweit abzustoen1 als es ihnen zweckmig erschien4 ,derartige ,realisierungen8 rententragend gewordener ,beteiligungen sorgten dafr1 da die ,finanz- und ,konsortialkonten aus dem ,wechsel ihrer ,bestnde selbst einen ,teil der ,mittel gewinnen konnten1 die sie fr neue ,aufgaben brauchten4 ,der ,effektenbesitz alimentierte und ergnzte sich aus sich selbst4 ,da der ,umfang dieser ,aufgaben aber stndig anwuchs1 reichten die ,realisations- und ,abbaufonds meist nicht aus1 um die ,anlage- und ,aufbaufonds vollstndig zu speisen4 ,es wurden ,kapitalserhhungen der ,finanzstammunternehmungen1 ,verstrkungen der zentralen ,geldquellen selbst1 von ,zeit zu ,zeit ntig4 ,gelegentlich fgte es sich auch so1 da neugegrndete ,unternehmungen die ihnen mitgegebenen ,kapitalien nicht sofort vollstndig verwenden konnten4 ,sie stellten sie dann zeitweilig den ,finanzgesellschaften zur ,verfgung1 die sie ihrerseits teils wieder zur ,deckung akuter ,geldbedrfnisse anderer ,betriebswerke verwandten1 um sie ihren ,eigentmern im gegebenen ,augenblicke zurckzustellen4 ,neben die ,disposition ber dauernde ,anlagekapitalien trat dann die ,disposition ber vorbergehend verfgbare ,mittel1 die ,finanzgesellschaften wurden zu ,ausgleichsstellen1 die sich von den wirklichen ,banken nur noch durch die ,begrenzung ihrer ,geschftsgebiete1 nicht durch das ,wesen ihrer ,geschfte unterschieden4 ,im allgemeinen wurde bei dem ,rathenauschen ,finanzsystem nicht der ,nachdruck auf dauernde1 unlsliche ,aktien-,verkapselung gelegt4 ,je selbstndiger die ,tochtergesellschaften in ihrer ,finanzgebarung gestellt werden konnten1 umso mehr ihrer ,wertpapiere wurden aus den ,portefeuilles der ,konzerngesellschaften an den freien ,markt gegeben4 ,an dem ,besitz von ,dreiviertel-,majoritten oder auch nur einfachen ,majoritten wurde nicht pedantisch festgehalten1 sondern das ,streben darauf gerichtet1 da der ,konzernzusammenhang bei verhltnismig kleinen ,aktienbeteiligungen durch innere ,bande1 durch den ,magnetismus des wechselseitigen ,interesses und der ,gewohnheit erhalten blieb4 ,nicht die ,majorittskontrolle1 sondern die ,hingezogenheit der freien ,aktionre zum ,konzern der ,a4 ,e4 ,g4 sollte und konnte fast stets die ,verbindung wahren4 ,die ,besetzung der ,aufsichtsratskollegien mit ,konzernmitgliedern1 und auch der ,herdentrieb der freien ,aktionre1 die die ,vertretung ihrer ,aktien in den ,generalversammlungen meist der ,konzerngesellschaft oder ihren ,banken berlieen1 untersttzte die ,aufrechterhaltung der ,herrschaft auch in solchen ,fllen1 in denen der ,konzern an sich in der ,minderheit war4 ,so zum ,beispiel besa die ,a4 ,e4 ,g4 zeitweilig nicht mehr als #a ,million ,aktien der ,b4 ,e4 ,w4 und vermochte doch das mit einem ,aktienkapital von #fj ,millionen ,mark arbeitende ,unternehmen in allen ,einzelheiten zu leiten1 trotzdem ihr die ,bestimmung darber zeitweilig durch eine aus ,kreisen der freien ,aktionre gebildete ,opposition streitig zu machen versucht wurde4 ,eine solche ,herrschaft mit geringem ,eigenbesitz konnte nur durch einen ,konzern ausgebt werden1 der ein hohes ,ma von immanenter ,macht und ,autoritt besa1 und der das ihm entgegengebrachte ,vertrauen trotz mancher gegen ihn vorgebrachten ,einzel-,kritiken nie getuscht hat4 ,ein ,trustsystem der geschilderten ,art war aber nicht nur imstande1 die ,emissionskraft der ihm angehrenden ,unternehmungen sozusagen zu eskomptieren81 auf indirektem ,wege frher zur ,geltung zu bringen1 als es auf direktem ,wege mglich gewesen wre2 es hat sie auch in auerordentlicher ,weise erweitert und verbreitert1 und zwar dadurch1 da es die ,emissionen durch ,teilung und ,abwechslung reizvoller und verdaulicher fr den ,kapitalmarkt zu gestalten vermochte4 ,htte die ,a4 ,e4 ,g4 ihr ,finanzsystem streng zentralistisch ausgebaut1 htte sie die ,kosten ihrer ,unternehmerttigkeit nur durch ihre eigenen ,aktien und ,obligationen bestritten1 oder auch nur in vorbereitender ,weise aufgebracht1 so wrde das an dem industriellen und technischen ,wert des ,gesamtanlagenkomplexes und der ,sicherheit der ihn reprsentierenden ,kapitalanlage eigentlich nichts gendert haben4 ,ob ein ,betriebsunternehmen direkt von der ,a4 ,e4 ,g4 oder von einer ihrer ,finanzgesellschaften finanziert wurde1 wre fr die industrielle ,entwickelung dieses ,unternehmens und seiner ,rente gleichgltig gewesen1 nicht aber fr die ,geldaufbringung am ,kapitalmarkt4 ,htte die ,a4 ,e4 ,g4 #ejj oder #ajjj ,millionen eigener ,aktien und einen hnlichen ,betrag eigener ,obligationen am ,geldmarkt aufnehmen mssen1 statt nur #bjj ,millionen ,mark1 so wrde der ,marktwert der ,a4 ,e4 ,g4-,aktien zweifellos unter einem berangebot gelitten haben1 ihre ,emissionskraft wre vermindert worden1 da sich der ,kapitalmarkt gestrubt und schlielich ganz geweigert htte1 immer dasselbe ,papier aufzunehmen4 ,viel gnstiger gestaltete sich die ,situation dadurch1 da der ,emissionskredit des ,gesamtkonzerns auf eine ganze ,reihe von ,a4 ,e4 ,g4-,unternehmungen verteilt wurde4 ,er wurde vor beranstrengung bewahrt1 denn die ,tochtergesellschaften behielten ebenso wie die ,hauptgesellschaft jede ihren ,einzel-,kredit fr sich1 und empfingen von ihrer ,zugehrigkeit zum ,gesamtkonzern noch eine ,beigabe moralischer ,art1 die ihren eigenen ,kredit festigte und steigerte4 ,dem rckschauenden ,blick wird es vielleicht scheinen1 da dieses ,rathenausche ,finanz- und ,trustsystem1 das -- so kompliziert es in der ,darstellung sich auch ausnehmen mag1 -- doch wie jede einem wirtschaftlichen ,bedrfnis organisch angepate ,methode im ,kerne und ,aufbau ganz einfach ist1 die ,zeitgenossen sofort gewonnen und berzeugt haben mu4 ,in dieser ,ansicht wird man noch bestrkt1 wenn man sich vergegenwrtigt1 da bereits ein paar ,jahre spter die ganze ,konkurrenz in der ,elektrizittsindustrie das ,bestreben zeigte1 dieses ,system nachzuahmen und die mit ihm -- anscheinend so mhelos -- erzielten ,erfolge auch ihrerseits zu erreichen4 ,aber es war nicht der gesunde1 innere1 nur in geduldiger ,arbeit zu entwickelnde ,kern1 der diese ,mitlufer berzeugt hatte1 sondern meist die von ihnen miverstandenen und fr die ,hauptsache gehaltenen ueren ,oberflchenwirkungen1 die sie blendeten4 ,in den damals mit ,rathenau liierten ,bankkreisen war man von den fachlichen ,finanzierungsbanken innerlich durchaus nicht begeistert4 ,einmal frchtete man von ihnen einen bergriff auf ihr eigenes ,geschftsgebiet1 sah in ihnen das ,instrument1 durch das sich ,rathenau von den ,emissionsbanken unabhngig machen1 diese jedenfalls ihrer finanziellen ,vorherrschaft -- soweit die ,finanzierung seiner ,unternehmungen in ,frage kam -- entkleiden wollte4 ,die ,banken ahnten wohl1 da hier ein ,industrieller den ,versuch machte1 ihnen die herrschende ,stellung im ,industrieleben allmhlich zu nehmen und ihnen die ,rolle von dienenden ,gliedern in seinem ,bereich anzuweisen4 ,auerdem war der letzte1 vielleicht unbewute ,rest von ,mitrauen in die ,neuerungen des ,mannes noch immer nicht geschwunden1 von dem erst endgltig zu erweisen war1 ob er ein schpferischer ,umwlzer aller ,werte1 oder nur ein glnzend begabter1 doch unruhiger ,experimentierer war1 dessen khnes1 vielstckiges ,architekturwerk doch eines ,tages -- in sich selbst berbaut -- zusammenbrechen konnte4 ,es gibt ja ,brcken- und ,gebudekonstruktionen1 deren ,tragfhigkeit die technische ,wissenschaft als sicher1 ja bersicher errechnet hat und die doch auf den ,laien einen gefhrlichen ,eindruck machen4 ,man hatte sich an der ,grndung der ,elektrobank -- fasziniert von der ,neuartigkeit der ,idee1 und unter dem ,einflu der ,rathenauschen ,erfolge -- kapitalistisch beteiligt4 ,aber es kam hier1 -- hnlich wie seinerzeit bei den ,berliner ,elektrizittswerken1 wenn auch in weit weniger krisenhafter ,weise -- bald dahin1 da die ,banken an der ,ertragfhigkeit des neuen ,unternehmens zweifelten und sich von den ihnen zu gro erscheinenden ,aktienbeteiligungen1 die das ,publikum ihnen nicht bereitwillig genug abnehmen wollte1 zu entlasten wnschten4 ,in der ,tat war in diesen ersten ,jahren ihres ,bestehens die ,elektrobank1 wie das nicht anders zu erwarten war1 mit jungen1 meist noch halbfertigen ,unternehmungen -- besonders den auslndischen ,werken in ,genua1 ,barcelona1 ,bilbao1 ,buenos ,aires1 ,santiago -- angefllt1 die sich nur langsam zur ,rentabilitt entwickelten und von ,rathenau bewutermaen nicht zur schnellen ,eintrglichkeit getrieben wurden4 ,mit ,mhe und ,not zahlte die ,elektrobank ,dividenden von #e4 ,darin lag keine ,emissionschance fr ihre ,aktien und was aus den exotischen8 ,werten ihres ,portefeuilles werden wrde1 war noch eine ganz offene ,frage4 ,die ,banken hatten vielleicht gewnscht1 da um ihrer ,beteiligung an der ,mantelgesellschaft willen1 die in deren ,besitz befindlichen ,betriebswerke etwas gewaltsam gefrdert worden wren4 ,aber ,rathenau war viel zu sehr ,industrieller1 als da er finanztechnische ,momente den bautechnischen htte1 auch nur vorbergehend1 voranstellen knnen4 ,er1 der inzwischen so erstarkt war1 da er ,konzessionen -- wie manchmal am ,anfang -- nicht mehr zu machen brauchte1 htte aber gerade in diesem ,punkte zuallerletzt ,bankwnschen nachgegeben4 ,das entscheidende ,interesse legte er stets den produzierenden ,unternehmungen und niemals den finanzierenden ,hilfsgesellschaften bei4 ,das ,mittel1 mit dem er die latenten ,schwierigkeiten in dem ,falle der ,elektrobank beseitigte1 war genau dasselbe wie das im ,falle der ,berliner ,elektrizittswerke -- vor einem ,jahrzehnt -- angewandte4 ,er bernahm kurz entschlossen die gesamten ,elektrobank-,aktien der ,bankgruppe zu vorteilhaftem ,kurse und gewann die ,mittel dazu durch ,erhhung des ,kapitals der ,a4 ,e4 ,g4 um #ab ,millionen ,mark1 die allerdings nicht smtlich zum ,umtausch der ,elektrobank-,aktien bentigt wurden4 ,dieser erfolgte in der ,weise1 da fr je #e vollgezahlte ,elektrobank-,aktien zu #ajjj ,frcs4 nom4 #bjjj ,m4 junge ,a4 ,e4 ,g4-,aktien angeboten wurden4 ,hierbei gelangte die ,a4 ,e4 ,g4 zu dem lcherlich geringen ,buchpreise von #djj ,mark fr das ,stck in den ,besitz von #bhfdjjjj ,frcs4 ,elektrobank-,aktien1 sie erwarb also fast das ganze damals #cj ,mill4 ,frcs4 betragende ,aktienkapital4 ,im ,geschftsbericht des ,jahres #ahig_/ih wird der ,erwerb nur kurz begrndet3 ,die ,angliederung einer ,trust-,gesellschaft war ratsam1 und das uns nahestehende ,institut in ,zrich wegen der in ,angriff genommenen internationalen ,geschfte hierfr vorzglich geeignet48 -- ,fr einen ,schritt1 der vielleicht in den ,augen ,emil ,rathenaus den ,keim fr ein sehr gutes ,geschft darstellte1 in den ,augen der ,aktionre aber als ein groes ,wagnis erscheinen mute1 waren diese paar ,zeilen der ,begrndung ziemlich drftig4 ,allerdings wurde den ,aktionren der ,a4 ,e4 ,g4 auf ,wunsch ein ausfhrlicher ,bericht ber die ,situation der ,elektrobank zur ,verfgung gestellt1 aber bei der statistischen ,ungeklrtheit der die auslndischen ,unternehmungen betreffenden ,fragen1 enthielt er natrlich auch nur ,konjekturen1 keine unumstlichen ,tatsachen4 ,in der ,general-,versammlung sah sich ,emil ,rathenau denn auch veranlat1 den ,erwerb der ,elektrobank-,aktien nher zu motivieren4 ,in seinen ,ausfhrungen klingen die ,unstimmigkeiten mit der ,bankengruppe1 die den ,entschlu der ,fusion mit der ,elektrobank letzten ,endes ausgelst hatten1 nur leise an4 ,in ihrem wesentlichen ,teile bedeuten sie eine ,rechtfertigung des ,systems der ,trustgesellschaften im allgemeinen4 ,sie sind gerade darum interessant genug1 um nachstehend in ihrem ,wortlaut wiedergegeben zu werden1 ,rathenau sagte3 ,zur ,durchfhrung der von uns ins ,leben gerufenen ,unternehmungen hatten wir uns bisher mit einem aus potenten ,finanzkrften bestehenden ,konsortium verbunden1 und diese ,vereinigung wird vielleicht auch in ,zukunft aufrecht erhalten werden4 ,aber wir verhehlen uns nicht1 da die ,banken als ,vermittler des ,kapitals zwischen dem ,publikum und dem ,unternehmer der jeweiligen ,stimmung des ersteren ,rechnung tragen und in ,perioden wirtschaftlichen ,niederganges und politischer ,wirren ihre ,mitwirkung leicht versagen knnten4 ,gerade in solchen ,zeitluften1 deren baldige ,wiederkehr freilich vorlufig nicht zu befrchten ist1 am wenigstens fr uns1 die wir mit lohnenden ,auftrgen versorgt sind1 bedarf der ,fabrikant ihrer ,untersttzung zur ,erlangung von ,arbeiten1 mit denen er seine ,werksttten beschftigen und den ,stamm geschulter ,arbeiter erhalten kann4 ,schon aus diesem ,grunde erachten wir es als eine ,pflicht1 ,geldquellen fr den steigenden ,kapitalbedarf1 den die ausgedehnten ,unternehmungen fortdauernd hervorrufen1 rechtzeitig uns zu sichern4 ,diese ,vorsicht scheint uns umsomehr geboten1 als wir in einer ,industrie stehen1 von der wir nicht wissen1 wie lange ihr die ,gunst des ,publikums erhalten bleibt4 ,denn es sind durch die ,leichtigkeit der ,geldbeschaffung in den vergangenen ,jahren zahlreiche ,unternehmungen gegrndet worden1 die ihre ,lebensfhigkeit noch zu erweisen haben2 ,enttuschungen irgend welcher ,art knnen aber ein ,mitrauen verursachen1 das sich auch auf gesunde ,unternehmungen erstreckt4 ,unter solchen ,umstnden werden gut organisierte und kapitalkrftige ,trustgesellschaften1 welche den inneren ,wert von ,unternehmen erkennen1 die sich noch in der ,vorbereitung befinden1 den ,mangel an ,unternehmungslust ersetzen knnen4 ,fr die groen auslndischen und berseeischen ,unternehmungen1 welche eine um so grere ,bedeutung fr uns erlangen1 je mehr die ,geschfte im ,mutterlande abnehmen1 tritt aber das unabweisbare ,bedrfnis einer ,trustgesellschaft hervor1 welche ein internationales ,geprge besitzt und kapitalkrftig genug ist1 um die ,fhrung in solchen ,unternehmungen zu bernehmen4 ,eine solche ,organisation besteht bereits in der unter dem ,patronat der ,schweizerischen ,kreditanstalt in ,zrich wirkenden ,bank fr elektrische ,unternehmungen1 die auf einem politisch neutralen ,gebiet1 unter dem ,schutz einer fr ,trustgesellschaften gnstigen ,gesetzgebung im ,juli #ahie gegrndet wurde4 ,ein solches groes1 bereits in voller ,ttigkeit befindliches internationales ,organ fr unsere ,zwecke in noch hherem ,mae als bisher nutzbar zu machen1 halten wir fr zweckentsprechend48 ,die ,aktionre der ,a4 ,e4 ,g4 haben1 wie sich bald zeigte1 die ,transaktion nie zu beklagen gehabt4 ,die ,dividende der ,elektrobank erhhte sich sehr bald auf #f und dann nach einem zweijhrigen ,rckschlag1 der sie in den ,jahren der ,elektrokrise auf #f zurckfhrte1 weiter auf #aj und #ab4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 wurde dadurch in die ,lage versetzt1 jeden beliebigen ,teil ihrer ,elektrobank-,aktien mit ansehnlichem ,kursgewinn wieder zu veruern1 eine ,mglichkeit1 von der sie auch in den ihr zweckmig erscheinenden ,grenzen ,gebrauch machte4 ,wieder einmal hatte ,emil ,rathenau recht behalten und eine zunchst unerfreulich scheinende ,situation zum ,vorteil gewandt4 ,spterhin wurde der ,versuch gemacht1 die ,organisation der ,elektrobank auf eine grundstzlich breitere ,grundlage zu stellen und ihren ,wirkungskreis ber den ,bezirk der ,a4 ,e4 ,g4 hinaus zu erweitern4 ,in ihrem ,geschftsbericht fr #aijc_/jd finden sich folgende ,programmstze3 ,nachdem wir uns frher hauptschlich mit der ,finanzierung solcher neuen ,unternehmungen abgegeben haben1 deren technische ,ausfhrung durch die uns nahestehende ,allgemeine ,elektrizittsgesellschaft besorgt wurde1 haben wir im ,laufe des letzten ,berichtsjahres den ausdrcklichen ,beschlu gefat1 unsere geschftliche ,ttigkeit insbesondere auch auszudehnen auf die ,beschaffung der ntigen ,geldmittel fr bereits bestehende ,unternehmungen und die ,bevorschussung von ,werten solcher1 beides eventuell in ,verbindung mit technischer und administrativer ,reorganisation des ,betriebes und mit dadurch zu erzielender ,hherbewertung der eigentmlich erworbenen oder mit ,ausbedingung von ,optionsrechten bevorschusster ,werte solcher ,unternehmungen4 ,unsere ,bank soll mit anderen ,worten ein allgemeines ,finanzierungsinstitut der ,elektrizittsindustrie sein48 ,zur besseren ,durchfhrbarkeit dieser ,ziele wurde in ,berlin ein ,zweigbureau geschaffen1 das von ,dr4 ,walther ,rathenau1 dem ,administrateur und eigentlichen ,kopf der ,elektrobank geleitet wurde4 ,in dieser ,zeit war die fast vllige ,union zwischen der ,a4 ,e4 ,g4 und der ,elektrobank einer ,lockerung insofern gewichen1 als die ,a4 ,e4 ,g4 langsam grere ,posten ihres ,aktienbesitzes der ,elektrobank abstie4 ,ferner hatte die ,annherung der ,union-,elektrizitts-,gesellschaft an die ,a4 ,e4 ,g4 zwar eine erhebliche ,anzahl von ,beteiligungen dieser ,gesellschaft dem ,portefeuille der ,a4 ,e4 ,g4 zugefhrt1 andere wiederum einer selbstndig bleibenden ,trustgesellschaft der ,gesellschaft fr elektrische ,unternehmungen8 berlassen4 ,auch neue schweizerische ,interessentenkreise traten der ,elektrobank nahe1 und gerade an ,finanzierungen aus der von der ,a4 ,e4 ,g4 unabhngigen ,schweizer ,elektrizittsindustrie war wohl gedacht1 wenn die ,grenzen der ,ttigkeit der ,elektrobank etwas weitergerckt wurden4 berdies wuchs auch die ,deutsch-berseeische ,elektrizittsgesellschaft1 die in ihren ,anfngen vorwiegend von der ,elektrobank entwickelt worden war1 immer mehr ber das ,wurzelreich des ,a4 ,e4 ,g4-,konzerns hinaus4 ,sie brauchte zur ,speisung ihres gewaltigen ,kapitalbedarfs strkerer ,quellen1 als die ,a4 ,e4 ,g4 und ihr engeres ,bankenkonsortium zu bieten vermochten4 ,die ,gruppe der ,deutschen ,bank1 die an der ,d4 4 ,e4 ,g4 schon seit der ,grndung beteiligt gewesen war1 wurde schlielich die fhrende ,bankverbindung der groen sdamerikanischen ,elektrizittsunternehmung und als solche gelangte auch ihre ,stellung in der ,elektrobank1 die ja noch immer einen betrchtlichen ,teil der ,deutsch-berseeischen ,aktien besa1 zu ausgeprgterer ,bedeutung4 ,aus allen diesen ,grnden erschien eine allzugroe ,isolierung der ,elektrobank auf den ,a4 ,e4 ,g4-,konzern nicht mehr erwnscht1 und wenn die ,a4 ,e4 ,g4-,note bei der ,zricher ,finanzgesellschaft auch stets die vorherrschende blieb1 so sollte sie doch nicht mehr die einzige sein4 ,in spteren ,jahren ist der ,elektrobank durch die ,fusion mit der ,elektrizitts-,akt4-,ges4 vorm4 ,lahmeyer1 der ,finanzgesellschaft des von der ,a4 ,e4 ,g4 aufgenommenen ,felten-,guilleaume-,lahmeyerkonzerns1 ein neues groes ,einflugebiet zugefhrt worden4 ,sie bernahm von dem #be ,millionen ,mark betragenden ,kapital der ,lahmeyergesellschaft #bagbjjjj ,mark gegen ,hingabe von #afbijjjj ,frcs4 neuer ,elektrobank-,aktien4 ,es fand also eine ,verkapselung zweier ,finanzgesellschaften ineinander statt1 die beide ohne frmliche ,fusion juristisch selbstndig nebeneinander bestehen blieben4 99 99 99 ,werfen wir zum ,schlu auch dieses ,kapitels unserer ,gewohnheit nach noch einen ,blick auf die ,entwickelung der ,ertrgnisse und der ,bilanzaufstellungen der ,a4 ,e4 ,g4 in dem soeben behandelten ,abschnitt1 den die ,jahre #ahid und #aijj umrahmen4 ,die ,entwickelung der ,kapitalien ist folgende3 ,im ,jahre #ahie_/if wurde das ,stammkapital von #bj auf #be ,millionen ,mark erhht1 im ,jahre #ahif_/ig auf #ce ,millionen ,mark1 im ,jahre #ahig_/ih auf #dg ,millionen ,mark1 im ,jahre #ahih_/ii auf #fj ,millionen ,mark1 eine ,hhe1 die es auch im ,jahre #ahii_/aijj nicht berschritt4 ,das ,obligationenkapital wurde in dieser ,zeit von #dhddjjj auf #adjdfejj ,mark gesteigert4 ,der ordentliche ,reservefonds stieg von #ddgidgi auf #bbjbgfba ,mark1 wie frher ausschlielich durch ,agiobetrge1 die ihm bei den verschiedenen ,kapitalerhhungen zuflossen4 ,daneben wurde die freie oder auerordentliche ,reserve von #ejjjjj auf #e ,mill4 ,m4 vermehrt4 ,neben diesen offenen ,reserven sind aber die stillen ,rcklagen in ganz anderer ,weise gestrkt worden als in den frheren ,perioden4 ,die ,gesellschaft hat die dazwischen liegende groe ,expansion nicht nur zur ,erzielung hoher ,agiogewinne1 sondern auch zur inneren ,festigung des ,unternehmens durch ,zurckhaltung betrchtlicher ,teile der erzielten ,gewinne benutzt1 und sich so aufs beste gerstet und gewappnet1 die folgenden ,jahre des ,rckschlages und der ,krisis nicht nur unerschttert zu berstehen1 sondern auch ausnutzen zu knnen4 ,in dem von der ,a4 ,e4 ,g4 gewhlten ,system waren die stillen ,reserven darum die echten ,reserven1 die offenen -- wenigstens soweit der gesetzliche ,reservefonds in ,frage kam -- nur der ,ausflu des hohen ,markt- und ,emissionswertes der ,a4 ,e4 ,g4-,aktie4 ,offene ,reserven brauchen durchaus nicht immer wirkliche ,schutzwlle zu sein1 die um das ,aktienkapital gelegt sind1 um es gegen ,ste und ,erschtterungen zu sichern und zu verhindern1 da ,verluste sofort die ,kapitalsubstanz1 den inneren ,fundus einer ,gesellschaft treffen knnen4 ,sie brauchen es besonders dann nicht zu sein1 wenn sie aus ,agiogewinnen stammen4 ,denn ,agiomglichkeiten knnen knstlich durch hochgetriebene oder leichtfertige ,gewinnausschttungen herbeigefhrt werden1 da sich ja der ,kurs einer ,aktie und damit das ,aufgeld bei ,kapitalerhhungen nach der ,hhe der gezahlten ,dividenden zu richten pflegen4 ,gerade wenn ein zu groer ,teil der verdienten ,gewinne auf ,kosten der ,abschreibungen und ,rckstellungen als ,dividende ausgeschttet wird1 lt sich der ,aktienkurs steigern1 und in der ,zeit1 von der wir sprechen1 war die ,bilanzkritik bei der ,presse und bei den ,aktionren noch nicht ausgebildet genug1 als da nicht derartige ,versuche auf dem ,gebiet der knstlichen ,agiotage mglich gewesen wren und die ,wirtschaftswelt htten irre fhren knnen4 ,in der ,elektrizittsindustrie insbesondere1 die in den von uns behandelten ,jahren unter einem berschwange der ,tendenzbeurteilung bei den ,produzierenden sowohl wie auch beim ,publikum stand1 war ein besonders geeigneter ,nhrboden fr eine derartige ,ausnutzung des ,aktienagios vorhanden4 ,es wurde berreichlich von ihm ,gebrauch gemacht1 und wir werden spter sehen1 da die auf diese ,weise geschaffenen groen offenen ,reserven mancher ,unternehmungen dem ,anprall der ,krise durchaus nicht standhielten und sozusagen auf den ersten ,anhieb zusammenstrzten1 das innere ,leben der ,gesellschaften1 die sie decken sollten1 sofort dem ,ansturm preisgebend4 ,in der ,rathenauschen ,bilanz war die ,expansion1 die zur ,bildung der groen offenen ,reserven gefhrt hatte1 ,hand in ,hand mit einer ,konsolidierung der inneren ,werte gegangen1 und die ,echtheit der inneren ,reserven wirkte auch auf den ,bestand der ueren ,reserven zurck4 ,worin bestanden nun diese inneren ,reserven8 -- ,ein ,vergleich der ,bilanzen von #ahid und von #aijj zeigt es deutlich4 ,whrend im ,jahre #ahid noch die smtlichen ,anlagekonten der ,a4 ,e4 ,g4 in der ,bilanz mit sichtbaren ,wertanstzen erschienen1 die einen vielleicht verhltnismig niedrigen1 aber doch absolut betrachtet1 noch einen recht hohen ,bewertungsgrad darstellten1 werden im ,jahre #aijj nur noch ,grundstcke1 ,gebude und ,vorrte mit ,effektivanstzen bewertet4 ,maschinen1 die #ahid noch mit #abbjjjj ,mark ausgewiesen worden waren1 erscheinen jetzt lediglich mit pro-,memoria-,betrgen von je #a ,mark4 ,sie sind also ganz abgeschrieben worden1 trotzdem ihr wirklicher ,wert in dieser ,zeit nicht verringert1 sondern um viele ,millionen ,mark -- entsprechend dem gewaltigen ,anwachsen der ,a4 ,e4 ,g4-,unternehmungen -- vergrert worden ist4 ,in diesen ,konten liegen also sehr betrchtliche innere ,reserven1 die sich von ,jahr zu ,jahr steigerten1 denn alles1 was in einem ,jahre an neuen ,maschinen1 ,werkzeugen1 ,utensilien usw4 angeschafft wurde1 gelangte sofort wieder voll zur ,abschreibung4 ,whrend im ,jahre #ahid auf ,werkzeuge #bj1 auf ,maschinen #aj abgesetzt worden waren1 betrugen im ,jahre #ahii_/aijj die ,abschreibungsstze auf diesen ,konten volle #ajj4 ,emil ,rathenau hatte1 um diese ,bilanzierungsmethode mglichst unkontrolliert von der ffentlichkeit und den ,aktionren durchfhren zu knnen1 seit einigen ,jahren die ,gewohnheit angenommen1 nur die ,ergebnisse der ,fabrikation1 des ,produktionsgeschftes -- und auch diese nur soweit es ihm pate -- in der ,gewinn- und ,verlustrechnung auszuweisen4 ,die gesamten ,ertrge des ,finanzgeschftes1 und zwar sowohl die ,rentenertrgnisse der im ,besitz der ,a4 ,e4 ,g4 befindlichen -- auf ,effekten- und ,konsortialkonto verbuchten -- ,wertpapiere und ,beteiligungen wie auch die ,gewinne aus ,effektentransaktionen wurden berhaupt nicht eingestellt1 sondern zu ,abschreibungen entweder auf ,effekten oder auf ,anlagen benutzt4 ,dabei richtete sich das ,ausma der vorzunehmenden ,abschreibungen nicht nach den wirklichen jeweiligen ,ergebnissen der ,effektenkonten1 die ja immerhin einen zuflligen ,faktor darstellten1 und somit auch ein ,moment der ,zuflligkeit in die ,abschreibungspolitik der ,gesellschaft gebracht htten4 ,sie wurden vielmehr nach dem ,abschreibungsbedrfnis reguliert1 das durch die ,hhe der ,zugnge auf den regelmig bis auf #a ,mark herunterzubuchenden ,anlagekonten und durch den ,stand der brigen ,konten 7,gebude1 ,grundstcke1 ,vorrte usw47 bestimmt wurde4 ,reichten also die aus dem ,effektengeschft stammenden ,betrge nicht aus1 so muten noch ,teile aus dem ,fabrikationsgewinn abgezweigt und zu ,abschreibungen mit herangezogen werden4 ,je gewaltiger die so heruntergeschriebenen ,anlagen der ,gesellschaft anwuchsen1 desto grer muten naturgem auch die hinter den ,eine-,mark-,posten stehenden inneren ,reserven sich erhhen4 ber die ,bedeutung dieses spter nur noch quantitativ1 nicht mehr grundstzlich genderten ,abschreibungssystems fr die innere und uere ,entwickelung der ,gesellschaft1 fr ihre ,finanzen und die ,stellung der ,aktionre zu ihr1 wird noch spter zusammenfassend zu sprechen sein4 ,hier soll nur im historischen ,entwickelungsgange auf den ,zeitpunkt hingewiesen werden1 in dem diese ,methode in das ,finanzsystem der ,gesellschaft eintritt und auf den ,kontrast1 in dem sie zu den frheren ,bilanzierungsgewohnheiten steht4 ,in dieser ,hinsicht ist sie als ,symptom fr den fortschreitenden ,konsolidierungsproze der ,gesellschaft zu bewerten4 ,abgesehen von diesem ,zeichen der ,konsolidierung weist die ,bilanz von #ahii_/aijj aber auch noch andere interessante ,merkmale auf4 ,auch bei den brigen ,anlagekonten ist eine strkere ,abschreibungspolitik sichtbar4 ,whrend zum ,beispiel frher auf ,gebude nur #b abgeschrieben wurden1 werden jetzt neben den ordentlichen ,abschreibungen in derselben ,hhe noch auerordentliche ,abschreibungen vorgenommen1 die dreimal so hoch sind wie die ,pflichtabschreibungen4 ,es gelangen also auf ,gebude jetzt #h gegen #b frher zur ,abschreibung1 das sind fr solche ,anlagen ungewhnlich hohe ,prozentstze4 ,das ,effektenkonto wird mit #bjihdcfd ,mark gegen #eigfbff ,mark ausgewiesen1 das ,konsortialkonto mit #dhcggid gegen #bifccdh ,mark4 ,daneben werden noch die ,aktien der ,bank fr elektrische ,unternehmungen mit #aaciebij ,mark aufgefhrt4 ,die ,effektenbestnde sind also in sehr erheblichem ,umfang gestiegen4 ,vergleicht man aber die ,buchwerte mit dem ,nominalbesitz an ,wertpapieren1 so zeigt sich1 da die ,effektenbestnde durchschnittlich viel niedriger zu ,buche stehen als im ,jahre #ahid4 ,in der ,bilanz erscheint ferner -- und dies ist fr die ,flssigkeit des ,status1 nicht so sehr fr die ,soliditt der ,bewertung charakteristisch -- ein ,bankguthaben von #aefbjcdd ,mark gegen ein solches von #giccdfc ,mark in der ,vergleichsbilanz4 ,die ,gesamtdebitoren betragen #dgjcghif ,mark gegen #afiifcjh ,mark1 die ,gesamtkreditoren #aicjaegi ,mark gegen #begehgc ,mark4 ,bei einem ,kapital von #fj ,millionen ,mark weist jede ,seite der ,bilanz jetzt einen ,saldo von #accdbjjbc ,mark gegen einen solchen von #ceedbida ,mark bei einem ,kapital von #bj ,millionen ,mark in der ,vergleichsperiode auf4 ,trotzdem die ,werte im ,jahre #aijj viel niedriger bemessen sind als im ,jahre #ahid1 trotzdem also ein groer ,teil dieser ,werte nur durch innere ,reserven1 nicht durch sichtbare ,bilanzwerte belegt ist1 stellt sich sogar der ,gesamtbetrag der sichtbaren ,aktiva im ,verhltnis zum ,aktienkapital ganz unvergleichlich hher als im ,jahre #ahid4 ,d4 h4 mit einer ,kapitalverdreifachung ist eine ,expansion ausgefhrt worden1 die die ,werte des ,unternehmens weit mehr als verdreifacht hat4 ,trotz dieser starken inneren ,konsolidierung und der ,zurckbehaltung groer ,gewinnteile ist die ,rente der ,aktionre in diesem ,abschnitt stndig gestiegen4 ,die ,dividende betrug im ,jahre #ahic_/id #i1 sie ging dann in den folgenden ,jahren bis #ahie_/if auf #aa und #ac4 ,in den ,jahren #ahif_/ig-ahii_/aijj betrug sie #ae4 ,elftes ,kapitel ,krisis ,die bisherige ,schilderung des ,entwickelungsganges der ,a4 ,e4 ,g4 seit der berwindung der ,krisis des ,jahres #ahhg wird bei dem ,leser den ,eindruck einer unaufhaltsamen1 im ,innern von mchtiger1 manchmal ungestmer ,triebkraft bewegten1 von den ueren ,verhltnissen im groen und ganzen begnstigten ,vorwrts- und ,aufwrtsbewegung gemacht haben4 ,dieser ,eindruck war auch vom ,verfasser gewollt1 denn er gibt ein richtiges ,spiegelbild von dem inneren ,schwung und dem ,tempo1 die ,rathenaus ,persnlichkeit wie das von seinem ,geist geschaffene und erfllte ,werk stets1 doch vielleicht nie so feurig beflgelten wie in jenem ,zeitraum4 ,es waren die ,jahre1 in denen die ,persnlichkeit sich am reichsten und freiesten entfaltete1 in denen die ,schpfung den ,ausdruck der ,persnlichkeit und der ,eigenart des ,schpfers annahm1 in denen sie die bestimmenden ,formen ihres ,charakters1 ihrer ueren und inneren ,gestalt1 kurz ihres ,entwickelungsgesetzes fand4 ,der ,besitz der ,a4 ,e4 ,g4 ist in spteren ,perioden vielleicht noch strker gemehrt worden1 die ,expansion noch vielgestaltiger fortgeschritten4 ,das geschah aber dann zum ,teil infolge der automatisch nach ,erweiterung drngenden ,schwerkraft des kernhaft gewordenen ,unternehmens1 nicht mehr so sehr durch hchstpersnliche ,leistung am werdenden ,werk4 ,die ,entwickelung nach #aijb htte man sich zur ,not auch ohne ,emil ,rathenau vorstellen knnen1 die vor #aijj aber keinesfalls4 ,alle ,keime begannen in dieser schpferischen ,periode bereits aufzugehen1 alle ,mglichkeiten traten bereits in den ,kreis des ,unternehmens1 alle ,fundamente wurden gefestigt und alle ,grenzen fingen an1 sich abzuzeichnen4 ,die ,ideen traten hervor1 ohne sich allerdings bereits ganz zu erfllen1 oder gar zu erschpfen4 ,aber das ,werk lie bereits die ,umrisse erkennen1 das ,wesenhafte an ,rathenaus ,art und ,leistung hatte sich ausgeprgt4 ,seine ,art der ,industriepolitik1 der ,unternehmerpolitik1 der ,finanzpolitik und der ,sozialpolitik ist grundstzlich hier bereits festgelegt4 ,was dann noch kam1 war gewi keineswegs bloe ,wiederholung oder nur ,anwendung und ,ausbau im ,quantitativen1 keineswegs nur das ,abrollen und ,anschwellen einer im ,lauf befindlichen ,lawine1 aber es war doch das ,fortschreiten auf dem bereits gebahnten und gerichteten ,wege4 ,die ,verfeinerungsarbeit1 die nun folgte1 die eine naturgem im ,expansionsgange liegende ,hufung der ,mengen und ,mittel vor einer ,ausartung ins ,nichts-als-,kolossale bewahren1 und darum einer ganz besonders eindringlichen inneren ,verarbeitung unterziehen mute1 warf tagtglich neue ,probleme auf1 erforderte stndig eine ,verjngung und ,erneuerung der ,methoden4 ,sie stellte an die ,individualitt immer frische geistige ,anforderungen1 damit die ,gefahr der ,schematisierung und ,mechanisierung vermieden wurde1 die eine unbeherrscht so stark anschwellende ,masse schlielich starr und unproduktiv gemacht htte4 ,eine ,organisation1 die nur vergrert1 nicht stets kontrolliert und erneuert wird1 mu schlielich zur ,brokratie werden und leidet unter ihrem eigenen ,gewicht4 ,dies im zunehmenden ,tagesdrang der kleinen und groen ,geschfte vermieden1 daneben jedoch neuen ,problemen frisches ,augenma gegeben zu haben1 bleibt die geistige ,leistung der nachfolgenden ,schaffensperiode ,rathenaus4 ,das groe ,bild jener ,grundlegung in den ,entwickelungsjahren bis #aijj durfte nicht durch zu starkes ,betonen der ,retardations- und ,rckschlagsmomente1 der ,nebenwirkungen1 ,auswchse1 der richtigen und falschen ,nachahmungen beschwert und beunruhigt werden1 wenn es voll wirken sollte4 ,an solchen ,zgen hat es natrlich auch in jenen ,zeiten des ,aufschwungs nicht gefehlt1 weder innerhalb1 noch auerhalb des ,a4 ,e4 ,g4-,kreises4 ,auf sie ist gelegentlich auch bereits hingewiesen worden1 so besonders auf die langsame1 khle ,verwirklichung mancher hei und khn konzipierten technischen und wirtschaftlichen ,erkenntnisse1 auf den berschwang mancher ,projekte und die falsche ,abschtzung mancher ,dimensionen1 schlielich auch auf die falsche1 miverstandene ,anwendung mancher ,methoden durch dritte4 ,wir haben gesehen1 da in der vergangenen ,epoche die ,fhrung und ,tonangabe1 wenn auch nicht in der elektrischen ,industrie1 so doch in ihrer ,fortentwickelungstendenz von der ,firma ,siemens ,halske auf die ,a4 ,e4 ,g4 bergegangen war4 ,ihre ,schwungkraft1 ihr ,expansionswille und die ,art seiner ,bettigung gaben der ganzen ,industrie die bestimmende ,note4 ,auf ihrem ,fluge war sie bald von einem ganzen ,schwarm von ,mitlufern umringt1 die ihr ,tempo mitzuhalten1 wenn gar noch zu bertreffen versuchten4 berspannung1 heftiger ,konkurrenzkampf1 der noch durch die ,energie und ,eifersucht1 mit der sich die frher allein herrschende ,firma ,siemens ,halske aus ihrem bereits etwas satt gewordenen ,entwickelungstemperament heraus zur ,wehr setzte1 gesteigert und vertieft wurde1 gaben schon in den letzten ,jahren des zu ,ende gehenden neunzehnten ,jahrhunderts den ,verhltnissen in der ,elektrizittsindustrie immer strker das ,geprge4 berproduktion und ,preisrckgnge waren die ,folgen4 ,sie traten umso schrfer in ,erscheinung1 als die groen ,anregungen der ,elektrizittsbewegung1 die von der ,konstruktion der ,dynamomaschine1 der ,erfindung des ,bogen- und ,glhlichts ihren ,ausgang genommen und ihre ,kraft zwei ,jahrzehnte hindurch in stndig anschwellendem ,strom bettigt hatten1 ihren ,hhepunkt berschritten zu haben und in die ,periode des ,auslaufs zu kommen schienen1 ohne da zunchst neue motorische ,krfte an ihre ,stelle traten4 ,die ,krise kndigte sich durch mehr als ein ,zeichen an1 und es kam jetzt darauf an1 ob alle ,unternehmungen der ,industrie ebenso wie die ,a4 ,e4 ,g4 trotz des ,sturmschritts des letzten ,jahrzehnts ausreichende ,sicherheitsventile gegen die ,wucht pltzlichen berdrucks1 innere ,kraftausgleichsquellen gegen ,rckschlge geschaffen hatten4 ,von ,emil ,rathenau war mit der ,wahrscheinlichkeit1 ja ,notwendigkeit eines ,rckschlages immer gerechnet worden4 ,trotz allem ,optimismus fr die groe ,zukunft und die unverwstliche ,lebenskraft der elektrischen ,idee berlie sich seine praktische ,arbeit nie unbeherrscht diesem felsenfesten ,vertrauen in den ,enderfolg1 sondern sie wurde auf ,schritt und ,tritt von dem latenten ,pessimismus berwacht1 der die ,durchfhrung dieser ,idee gegen alle nur denkbare ,zuflle und ,mihelligkeiten nicht genug versichern konnte4 ,ich traue auf meinen ,stern1 also brauche ich mich nicht vorzusehen18 diese beliebte ,devise der ,optimisten war ,rathenau ganz und gar fremd4 ,bereits in den letzten ,jahren des zu ,ende gehenden ,jahrhunderts hat ,rathenau die ,krisis nahen gefhlt1 whrend die ,konkurrenz sich noch mit ungeminderter ,leidenschaft dem ,grndungstaumel hingab4 ,ganz besonders auf dem scharf umstrittenen ,gebiete des elektrischen ,straenbahnbaus legte sich die ,a4 ,e4 ,g4 sichtbare ,zurckhaltung auf4 ,dem ,handelsredakteur eines groen sddeutschen ,blattes vertraute ,emil ,rathenau bereits lngere ,zeit vor ,ausbruch der ,krisis seine ,befrchtungen an4 ,flaumacherei1 ,baissemanver1 ,neid gegenber der ihn berflgelnden ,konkurrenz8 wurden ,rathenau damals von anderen ,elektrizittsfachleuten in der ,presse vorgeworfen1 als seine uerungen an die ffentlichkeit gelangten4 ,in den offiziellen ,kundgebungen der ,a4 ,e4 ,g4 wird zum ersten ,male im ,geschftsbericht fr das ,jahr #ahih_/ii das ,nahen der ,krisis angedeutet1 nachdem bereits in der oben wiedergegebenen ,generalversammlungsrede im ,jahre #ahih gelegentlich des ,erwerbes der ,elektrobank-,aktien auf die ungesunden ,grndungen in der ,elektrizittsindustrie1 und auf die ,wahrscheinlichkeit eines frher oder spter eintretenden ,rckschlags hingewiesen worden war4 ,die ,gesellschaft spricht im ,jahre #ahih_/ii von eventuell bevorstehenden schlechteren ,zeiten und einer fr die ,elektrizittsindustrie drohenden berproduktion4 ,im ,bericht fr das ,jahr #ahii_/aijj wird schon ein deutlicheres ,warnungssignal gegeben4 ,nachdem konstatiert worden ist1 da die ,geschftslage noch gnstig sei1 da die ,summe der auf das laufende ,jahr bertragenen ,auftrge den ,umsatz des abgelaufenen ,jahres wesentlich bersteige und die ,gesellschaft auch im neuen ,jahre mit lohnenden ,arbeiten bisher reichlich versehen worden sei1 heit es3 ,ungeachtet dessen mahnt die schwindende ,zuversicht in den ,fortbestand der industriellen ,hochkonjunktur zu verstrkter ,vorsicht bei ,aufnahme neuer ,geschfte1 die zu ihrer ,entwickelung erfahrungsgem einer ,reihe von ,jahren bedrfen48 -- ,weiter unten wird aber schon die trstliche ,versicherung gegeben3 ,gegen die ,nachteile einer etwaigen berproduktion im ,lande hoffen wir1 durch die ,einrichtungen unserer ,fabriken und deren ,bewertung uns wirksam schtzen zu knnen48 ,in der ,generalversammlung vom #f4 ,dezember des ,jahres #aijj unterstrich ,rathenau diese ,mitteilungen noch1 indem er ausfhrte1 es knne niemand leugnen1 da die ,konjunktur ihren ,hhepunkt berschritten habe4 ,vorlufig sei allerdings der ,rckgang noch mig4 ,als einer der ,grnde fr den ,rckschlag wurde angegeben1 da zu viele neue ,unternehmungen gegrndet seien4 ,am frhesten zeigten sich ,spuren der beginnenden ,stauung denn auch im ,unternehmergeschft4 ,der ,geschftsbericht der ,bank fr elektrische ,unternehmungen fr das ,jahr #ahii_/aijj geht diesen ,spuren nach und schildert sie folgendermaen1 zugleich zeigend1 da die ,trustorganisation fr das ,unternehmergeschft nach ,versagen des ,kapitalmarktes genau so funktioniere und wirke1 wie das von ,emil ,rathenau gedacht worden war3 ,die nicht unerhebliche ,steigerung der ,preise fast smtlicher1 fr die elektrische ,industrie in ,betracht fallender ,rohprodukte und die daraus sich ergebende ,preiserhhung der ,fabrikate1 hat glcklicherweise den ,umfang der geschftlichen ,ttigkeit der groen ,elektrizittsgesellschaften bisher nicht beeintrchtigt4 ,im ,gegenteil wird von vielen ,seiten whrend des ganzen ,berichtsjahres eine erfreuliche ,andauer der ,beschftigung und eine ,steigerung der ,umstze gemeldet1 welche hufig sogar den ,gewinn-,ausfall auszugleichen vermocht hat1 der dadurch entstand1 da die ,preise der ,fabrikate nicht im gleichen ,verhltnis hinaufgesetzt werden konnten1 wie die ,preise der ,rohstoffe und ,hilfsmaterialien fr die ,konstruktion der elektrotechnischen ,produkte sich steigerten4 ,diese ,preissteigerung der ,rohstoffe und ,hilfsmaterialien hat sich aber1 mehr noch als beim ,bau1 beim ,betrieb der elektrotechnischen ,maschinen und ,anlagen fhlbar gemacht4 ,man denke nur an die sehr erhebliche ,erhhung der ,selbstkosten des elektrischen ,stromes1 wie sie sich fr diejenigen ,zentralen1 die auf ,dampfkraft angewiesen sind1 aus der ,preissteigerung der ,kohle um rund #ej ergeben muten4 ,eine ,reihe von diesen ,anlagen ist dadurch in ihrer finanziellen ,entwickelung im abgelaufenen ,jahr gehemmt worden1 und da infolgedessen den groen ,elektrizittsgesellschaften die definitive ,abstoung ihrer finanziellen ,beteiligungen an von ihnen ins ,leben gerufenen ,unternehmungen nicht erleichtert worden ist1 so hat sich in neuester ,zeit eine gewisse ,zurckhaltung in der bernahme von ,auftrgen1 mit welchen finanzielle ,leistungen seitens der ,unternehmerfirmen verknpft sind1 geltend gemacht4 ,da die groen ,gesellschaften diesen ,standpunkt1 jedenfalls nicht zum ,nachteil des eigentlichen legitimen ,unternehmer- und ,fabrikations-,geschftes1 einnehmen knnen1 erleichtert und ermglicht ihnen gerade der erfreuliche ,umstand1 da sie bis jetzt auch ohnedies auf allen ,gebieten vollauf und zu lohnenden ,preisen beschftigt zu sein scheinen4 ,unter solchen ,umstnden finden ,banken1 welche1 wie die unsrige1 sich speziell mit der bernahme und ,durchfhrung von ,finanzgeschften auf elektrotechnischem ,gebiet abgeben1 ,gelegenheit genug1 sich zu bettigen1 und es hat der ,umfang unserer ,geschftsverbindungen und die ,anlage unserer ,betriebsmittel in ,beteiligungen aller ,art bei elektrotechnischen ,unternehmungen auch im abgelaufenen ,jahr wieder zugenommen4 ,immerhin gengten hierfr die von uns schon frher beschafften ,mittel1 whrend wir von der ,begebung weiterer ,obligationen unserer ,bank bei der im ganzen ungnstigen ,disposition des ,geldmarktes glaubten absehen zu sollen48 ,nichtsdestoweniger wird fr das ,jahr #ahii_/aijj bei der ,a4 ,e4 ,g4 noch die unverminderte ,dividende von #ae ausgeschttet4 ,das folgende ,jahr bringt einen ,rckgang auf #ab1 wobei allerdings zu bercksichtigen ist1 da diesmal #ac ,millionen ,mark junge ,aktien1 die im ,vorjahre nur die ,hlfte der ,dividende erhielten1 voll daran teilnehmen4 ,so wird noch immer eine ,dividendensumme von #g1b ,millionen ,mark gegen #hjbejjj ,mark im ,vorjahre herausgewirtschaftet4 ,der ,niedergang kann nun von niemandem mehr geleugnet werden4 ,die starken wohlfundierten ,unternehmungen halten den ,sto bewunderungswrdig gut aus1 aber in dem leichten ,geblk der schwcher gezimmerten ,gesellschaften kracht und knirscht es bereits4 ,der ,geschftsbericht des ,jahres #aijj_/aija setzt sofort mit ,krisenstimmung ein4 ,fast zwei ,jahrzehnte lang hat die elektrotechnische ,industrie immer neue lohnende ,aufgaben gefunden und sich einer stetigen ,entwickelung erfreut2 die bekannten ,vorgnge in unserem ,wirtschaftsleben muten eine vorlufige ,unterbrechung dieser ,bewegung mit ,notwendigkeit herbeifhren4 ,auf die ,anzeichen drohender berproduktion und ungesunder bertreibung haben wir in den letzten ,jahren oftmals hingewiesen4 ,wie schmerzlich auch der scharfe ,rckgang in der ,konjunktur empfunden wird und wie berechtigt die ,klagen ber ,schden und ,einbuen sind3 der auf ,vervollkommnung der ,arbeitsmethoden bedachte ,fabrikant und ,techniker wird zugeben1 da nur normal beschftigte ,werksttten ,zeit und ,mue zu ,verbesserungen und ,verbilligungen finden1 whrend die zwei- und dreifachen ,schichten1 wie sie jahrelang zur ,notwendigkeit geworden waren1 ,ausgestaltungen und ,neuerungen der ,fabrikationsmethoden erschwerten48 -- ,von ,resignation oder ,waffenstreckung also trotz der ,enttuschungen und ,rckschlge keine ,spur4 ,auch hier der feste ,wille1 sich von ,mihelligkeiten nicht unterkriegen zu lassen und sogar aus ihnen noch ,vorteil fr die ,zukunft zu ziehen4 ,zur ,verzweiflung lag allerdings bei der ,a4 ,e4 ,g4 auch noch kein ,anla vor3 ,wir konnten annhernd den gleichen ,umsatz wie im ,vorjahre abrechnen und waren in den meisten ,abteilungen unseres ,geschftsbetriebes und der ,fabrikation befriedigend beschftigt2 neuen ,unternehmungen gegenber legen wir uns aber groe ,beschrnkungen auf48 -- ,auch die ,aussichten werden nicht als direkt ungnstig geschildert1 wenigstens was die ,arbeitsquantitt anlangt3 ,nach den ultimo ,september gemachten ,aufstellungen erreichen die fakturierten ,umstze nahezu die der gleichen ,periode des ,vorjahres1 ebenso die vorliegenden ,auftrge1 soweit ,bahnunternehmungen und ,bestellungen fr die ,berliner ,elektrizittswerke1 deren ,bauttigkeit einstweilen zum ,abschlu gelangt ist1 nicht in ,betracht kommen48 ,nun aber kommt der wunde ,punkt3 ,diese ,ziffern wren unter den gegenwrtigen ,zeitverhltnissen befriedigend1 wenn die ,akquisitionsttigkeit der ,konkurrenz1 welche ohne ,rcksicht auf ,herstellungskosten um jeden ,auftrag kmpft1 nicht zu andauerndem ,rckgang der ,preise fhrte4 ,da unter diesen ,umstnden ein ,urteil ber die zuknftige ,gestaltung des wirtschaftlichen ,lebens schwer zu gewinnen ist1 mssen wir damit rechnen1 da ein ,aufschwung gleich dem der letzten ,jahre1 dem die ,elektrotechnik ihre ,gre verdankt1 sich nicht sogleich erneuern werde4 ,vielfach haben ,unternehmungen1 welche in der ,hochflut der ,konjunktur ohne innere ,notwendigkeit entstanden und mit ungengender ,sachkenntnis geleitet waren1 das ,vertrauen in die ,ergiebigkeit unserer ,industrie erschttert4 ,es wird die ,aufgabe der auf solider ,grundlage errichteten und mit ,umsicht und ,verstndnis geleiteten ,werke sein1 dieses ,vertrauen wieder herzustellen4 ,aber hierdurch allein wird die ,schwierigkeit der ,lage1 die teilweise auf notorischer berproduktion der ,fabriken beruht1 nicht beseitigt4 ,die milichen ,verhltnisse werden schwinden1 und die deutsche ,elektrotechnik wird ihre ,macht und ,bedeutung1 welche sie im ,wettbewerbe der ,nationen in ,chicago und ,paris gezeigt hat1 erfolgreich auf dem ,weltmarkt bettigen1 wenn neue ,handelsvertrge1 wie wir hoffen1 unseren ,waren die ,mrkte befreundeter ,nationen offen halten1 und wenn die krftigeren ,unternehmungen durch zweckmige ,organisation und rationelle ,arbeitsteilung die ,versuchs-1 ,fabrikations- und ,verkaufsspesen auf das geringste ,ma herabmindern4 ,im eigenen ,interesse1 wie in dem der elektrotechnischen ,industrie ist deshalb unser ,bestreben darauf gerichtet1 in dem angedeuteten ,sinne zu wirken1 und wir halten uns die ,initiative hierfr zu ergreifen fr berechtigt1 weil die innere und uere ,lage unserer ,gesellschaft die ,vermutung ausschlieen sollte1 da sie auf das ,zustandekommen derartiger ,projekte angewiesen ist48 ,noch weiter werden die hier angedeuteten ,gesichtspunkte betreffend die ruinse ,konkurrenz und das ,mitrauen des ,kapitals1 von dem gerade die ,elektrizittsindustrie in den letzten ,jahren auerordentlich verwhnt worden war1 ausgesponnen und daneben noch andere negative ,momente1 so die langsame ,verwirklichung der von der ,elektrizittsindustrie mit ,ungeduld erwarteten ,elektrisierung der ,vollbahnstrecken1 in dem ,geschftsbericht der ,elektrobank fr das ,jahr #aijj_/ja geschildert3 ,die von kompetenten ,fachleuten schon vor geraumer ,zeit gemachte und geuerte1 anfnglich aber vielfach bestrittene ,wahrnehmung1 da die ,konjunktur in der elektrischen ,industrie fr einmal ihren ,hhepunkt erreicht habe1 hat durch den ,geschftsgang in dem ,zeitraum1 ber welchen wir ,bericht und ,rechnung zu erstatten haben1 eine ,besttigung gefunden1 welche an der ,richtigkeit dieser ,tatsache heute wohl niemanden mehr zweifeln lt4 ,zwar sind wenigstens die greren ,etablissements der elektrischen ,industrie noch immer befriedigend beschftigt4 ,aber der ,bau neuer elektrischer ,anlagen1 sowohl fr ,beleuchtung1 als fr ,straenbahnen und fr ,kraftbertragung1 hat doch insofern eine fhlbare ,einschrnkung erfahren1 als es den ,unternehmerfirmen nicht mehr so leicht gemacht ist1 durch gleichzeitige ,finanzierung der zu erstellenden ,werke sich vorteilhafte ,bestellungen zu sichern3 ,das ,kapital drngt sich zu ,anlagen in elektrischen ,werten nicht mehr so heran1 wie vor einigen ,jahren4 ,das hat zur ,folge1 da die ,konstruktionsfirmen diejenigen ,auftrge bevorzugen1 welche fr sie keine finanziellen ,leistungen involvieren1 selbst wenn die dabei zu erzielenden ,preise weniger gnstig sind4 ,daneben kommt das eigentliche ,fabrikationsgeschft1 welches sich die ,erzeugung der vielfltigen ,verbrauchsgegenstnde fr die bereits bestehenden ,anlagen zur ,aufgabe stellt1 immer mehr zur ,geltung4 ,die ,zeit mu lehren1 ob alle die groen ,konstruktionsunternehmungen1 welche die elektrische ,industrie namentlich in ,deutschland und der ,schweiz zu so hoher ,blte gebracht haben1 auch auf dieser reduzierten ,basis gengende und lohnende ,beschftigung finden1 namentlich wenn neben der gegenseitigen inlndischen auch die auslndische1 speziell amerikanische ,konkurrenz in der ,folge sich noch intensiver geltend machen sollte4 ,jedenfalls ist die heutige ,situation ein ,ansporn1 allen ,bestrebungen1 welche neue ,arten der ,verwendung der elektrischen ,energie zu finden bezwecken1 die grte ,aufmerksamkeit zu widmen4 ,angesichts der unbestrittenen ,hhe1 welche die ,leistungsfhigkeit unserer elektrischen ,industrie1 wissenschaftlich und praktisch1 erreicht hat1 darf man zuversichtlich hoffen1 da es ihr gelingen wird1 die ,aufgabe zu lsen1 der ,elektrizitt ,anwendung auf immer weiteren ,gebieten zu sichern und sich damit die ,mglichkeit ausreichender ,ttigkeit auch in ,zukunft zu wahren4 ,so drfte eine neue1 der frhern nahekommende ,bltezeit fr die elektrische ,industrie namentlich dann zu erwarten sein1 wenn es gelingen sollte1 das ,problem eines rationellen elektrischen ,vollbahn-,betriebes endgltig zu lsen1 ein ,problem1 welches namentlich fr kohlenarme1 aber wasserkraftreiche ,lnder1 wie die ,schweiz1 von sehr groer ,bedeutung ist und bleiben wird4 ,fr unsere ,bank ist der eingetretene ,unterbruch in der mehrjhrigen glnzenden ,entwicklung der ,elektrizittsbranche bis jetzt nur insofern von ,einflu gewesen1 als auch wir uns mehr mit unseren bisherigen ,geschften und deren weiteren ,forderung1 als mit neuen ,unternehmungen abgegeben haben48 ,das ,jahr #aija_/aijb bringt noch eine ,vertiefung der ,krisis4 ,die ,dividende der ,a4 ,e4 ,g4 sinkt bis auf #h und neben der ,kritik der ueren ,dinge wird auch die ,selbstkritik schrfer1 wird die ,notwendigkeit anerkannt1 aus den begangenen ,fehlern und ,irrtmern zu lernen1 aber doch zugleich eingestanden1 da ein ,ende des ,niederganges noch nicht abzusehen und eine volle ,erkenntnis der ,heilmittel noch nicht mglich ist4 ,lassen wir wieder den ,geschftsbericht in ,rathenaus diesmal besonders scharf geprgten ,worten sprechen3 ,wie der wirtschaftliche ,aufschwung des letzten ,jahrzehntes sich um die aufblhende elektrotechnische ,industrie konzentrierte1 so steht diese in der gegenwrtigen ,periode im ,mittelpunkte des allgemeinen ,niederganges2 ja es darf heute kaum mehr geleugnet werden1 da die elektrische ,krisis eher eine der ,ursachen als eine ,folge der wirtschaftlichen ,gesamterkrankung darstellt4 ,die ,ursachen der ,krisis waren bermige ,investitionen bei ,betriebsunternehmungen1 die weder mit der ,kapitalskraft des ,landes noch mit den landesblichen ,ansprchen an ,verzinsung im ,einklang standen1 mangelhafte ,prfung und berkapitalisation dieser ,unternehmungen2 ungerechtfertigte ,erweiterung der ,fabrikationssttten auf ,grund der ,auftrge1 die aus ,lieferung fr eigene ,unternehmungen stammten und daher nur einmalige waren1 ,ausbreitung der ,geschfts- und ,verkaufsorganisationen ber dasjenige ,ma hinaus1 das durch die ,basis der ,fabrikation gegeben war4 ,die ,bedeutung und ,zukunft der ,elektrotechnik als ,faktor des modernen ,lebens wird durch die ,kalamitt der ,industrie nicht verringert2 im ,gegenteil ist zu erwarten1 da die durch ,besorgnis gesteigerte ,emsigkeit neue ,gebiete und neue ,anwendungen erschlieen und die ,kenntnis und ,beherrschung der vorhandenen erweitern wird4 ,wenn auch diese ,rckwirkung der elektrotechnischen ,industrie zugute kommen wird1 eine ,gesundung wird schwerlich sofort erfolgen4 ,frs erste handelt es sich darum1 dem vorhandenen ,zustand ins ,auge zu sehen und das ,miverhltnis zwischen ,produktionsfhigkeit und ,konsum rckhaltlos zu konstatieren4 ,dies wird dem ,kapitalisten heute leichter sein als vor einem ,jahre1 nachdem inzwischen vielfach ,ergebnisse und ,bewertungen in scharfen ,kontrast zu mannigfachen hoffnungsvollen ,erklrungen und ,voraussagen getreten sind4 ,welche ,mittel zu ergreifen sein werden1 um unsere ,industrie zu konsolidieren1 haben wir wiederholt ausgesprochen4 ,ein engeres ,zusammenschlieen der groen ,firmen wird sich kaum vermeiden lassen1 wenn die ,verkaufspreise der ,erzeugnisse wieder auf ein der ,fabrikation lohnendes ,niveau gebracht werden sollen4 ,da aber eine ,beschleunigung des ,zusammenschlusses leicht zu bereilungen fhren knnte1 scheint uns durch die ,tatsache erwiesen1 da noch im ,verlauf des letzten ,jahres erhebliche ,verschiebungen in der relativen ,bewertung der einzelnen ,unternehmungen stattgefunden haben und anscheinend dauernd sich vollziehen4 ,schon aus diesem ,grunde scheint uns ein klares ,erfassen der ,situation die nchstliegende ,vorbedingung fr sptere ,sanierung48 ,noch pessimistischer klingt's im ,geschftsbericht der ,elektrobank3 ,der ,rckschlag auf dem ,gebiete der ,elektrizittsindustrie1 der sich schon im ,vorjahre als recht intensiv erwies1 hat im ,berichtsjahre leider weitere ,fortschritte gemacht1 und es ist noch nicht abzusehen1 wann die rcklufige ,bewegung einem wiederkehrenden ,aufschwunge weichen wird4 ,speziell das ,unternehmergeschft1 das fr ,institute1 wie das unsrige1 in erster ,linie in ,betracht fllt1 hat an ,umfang noch mehr eingebt4 ,zweifelsohne trgt daran die allgemeine ,depression der wirtschaftlichen ,lage in ,europa1 welche durch den ungewissen ,ausgang der ,verhandlungen ber den ,abschlu neuer ,zoll- und ,handelsvertrge noch verstrkt wird1 eine ,hauptschuld4 ,daneben wirkt aber mit1 da die ,anlagen auf dem ,gebiete der elektrischen ,zentralstationen und ,straenbahnen1 soweit es sich wenigstens um hinsichtlich ihrer ,ertragsfhigkeit gerechtfertigte ,projekte handelt1 in den hierfr einstweilen in ,betracht fallenden ,lndern zum guten ,teil bereits ausgefhrt sein drften4 ,eine weitere ,bettigung nach dieser ,richtung wird sich also entweder auf entferntere1 politisch und wirtschaftlich weniger entwickelte ,lnder erstrecken oder durch eine ,verbilligung der ,anlagekosten und des ,betriebes die ,vorteile der elektrischen ,beleuchtung und ,traktion auch solchen ,gemeinwesen zugnglich zu machen suchen mssen1 die man fr derartige ,einrichtungen bis anhin nicht als gengend lohnende ,objekte betrachten konnte4 ,wohl hat sich die deutsche und schweizerische ,elektrizittsindustrie auch schon wiederholt an groe auslndische ,beleuchtungs- und ,transport-,unternehmungen herangemacht1 und wir selbst haben uns finanziell an solchen interessiert2 die ,frage bleibt aber noch offen1 ob namentlich die daherige berseeische ,ttigkeit berall eine mit den vermehrten ,risiken aller ,art im ,einklang stehende ,entlohnung dabei findet4 ,und was die ,ausdehnung elektrischer ,einrichtungen im ,beleuchtungs- und ,traktionswesen auf wirtschaftlich minder entwickelte ,gemeinwesen anbetrifft1 so scheint man auch da schon jetzt oft bis an die uerste ,grenze des ,berechtigten gegangen zu sein4 ,solange die ,elektrizitts- und deren ,hilfsgesellschaften ber1 wie es damals schien1 unerschpfliche ,geldmittel verfgten1 wurden die ihnen sich bietenden ,unternehmungen hufig mit einem1 den tatschlichen ,verhltnissen widersprechenden ,optimismus eingeschtzt1 und die an der ,erteilung von ,konzessionen interessierten ,organe nahmen nicht selten zum eigenen ,nachteil keinen ,anstand1 ,bewerber nur deshalb zu bevorzugen1 weil sie glnzende ,zugestndnisse machten und hohe ,ertrge in ,aussicht stellten4 ,nach dieser ,richtung wird die jetzt zuweilen beklagte ,zurckhaltung des ,kapitals ,wandel schaffen1 indem es die ,bedingungen des ,zustandekommens und die ,chancen neu zu schaffender ,elektrizittsunternehmungen sorgfltiger prft als bisher4 ,andererseits werden aber auch die ,kreise1 welche die ,hebung der ,gemeinden und die ,frderung des ,verkehrs durch ,einfhrung von elektrischem ,licht und elektrischen ,bahnen mit fremden ,mitteln anstreben1 im eigenen ,interesse auf die zuknftige ,prosperitt dieser ,schpfungen bedacht sein und den privaten ,unternehmungen durch ,gewhrung gnstiger ,bedingungen das mit bernahme derselben verbundene ,risiko erleichtern mssen4 ,unter den gegenwrtigen ,verhltnissen liegt einstweilen nach wie vor das ,schwergewicht der ,ttigkeit der groen elektrischen ,konstruktionsfirmen in der ,fabrikation aller ,einrichtungen fr den tglichen1 laufenden ,gebrauch und ,verbrauch der elektrischen ,bedarfsgegenstnde aller ,art4 ,hier aber zeigt sich immer mehr1 da die vorhandenen ,fabrikationseinrichtungen fr die gegenwrtigen ,bedrfnisse mehr als gengend sind4 ,daraus resultiert ein ungemein intensiver ,wettbetrieb und ein ,preisniveau fr die ,erzeugnisse1 das kaum mehr den richtigen industriellen ,nutzen lt4 ,da dabei diejenigen ,gesellschaften1 welche in den guten ,zeiten auf mglichst hohe ,rcklagen und ,abschreibungen ,bedacht genommen und vor allem fr die hchste technische ,vervollkommnung ihrer ,fabrikationseinrichtungen ,sorge getragen haben1 im ,konkurrenzkampf am gnstigsten dastehen1 ja vielleicht diesen allein zu berdauern vermgen1 ist selbstverstndlich4 ,vielleicht wird auch fr unsere europischen ,elektrizitts-,gesellschaften ein engerer ,zusammenschlu nach amerikanischem ,vorbild zur ,notwendigkeit1 bei dem die weniger gnstig produzierenden ,anlagen einstweilen zum ,stillstand verurteilt werden knnten1 bis die ,verhltnisse sich wieder gebessert haben werden4 ,aber wenn auch verschiedene ,gruppen ihre ,interessen vereinigen1 so wird eine durchgreifende ,besserung erst allmhlich und in dem ,mae eintreten1 wie die heutigen ,anwendungsarten der elektrischen ,industrie auf neue ,gebiete sich erweitern4 ,wird auch in dieser ,richtung unablssig gearbeitet1 und drfen wir auch in die ,fhigkeit1 ,intelligenz und ,energie der ,vertreter unserer elektrischen ,wissenschaft und ,praxis fr die ,zukunft alles ,zutrauen haben1 so mssen wir doch zugestehen1 da speziell im abgelaufenen ,jahr neue1 epochemachende ,erfindungen auf elektrischem ,gebiete nicht gemacht1 auch lngst anhngige wichtige ,probleme1 wie insbesondere der elektrische ,vollbahnbetrieb1 sehr weit nicht gefrdert worden sind48 ,doch gerade hier werden die ,interessenten nicht ohne ,hoffnungsschimmer entlassen3 ,so dster das vorstehend entworfene ,bild sein mag1 so fehlen doch auch gewisse ,lichtblicke nicht1 die leicht eine ,wendung zum ,besseren einleiten knnten3 ,die starke ,verbilligung vieler fr die ,elektrotechnik wichtiger ,rohmaterialien1 insbesondere von ,kupfer und ,eisen1 hat bereits mit zur ,herabsetzung der ,preise elektrischer ,maschinen1 ,kabel usw4 beigetragen und wird die ,erstellung neuer elektrischer ,einrichtungen1 sowie die ,ausdehnung des ,anwendungsgebietes der elektrischen ,energie zweifelsohne frdern4 ,auch die ganz auerordentliche ,geldflssigkeit1 die sich seit lngerer ,zeit geltend macht1 mu frher oder spter das ,kapital veranlassen1 sich wieder eine hhere ,verzinsung bei der ,industrie zu suchen4 ,das kann auch der ,elektrizittsbranche zugute kommen4 ,wie bald1 das ist freilich schwer vorauszusagen48 ,das ,jahr #aijb_/jc bringt endlich den ersten ,schritt zur ,lsung und berwindung der ,krise4 ,die ,dividende der ,a4 ,e4 ,g4 kann zwar noch nicht wieder ber #h hinaus erhht werden1 aber bei der ,elektrobank und der ,elektrizitts-,lieferungsgesellschaft werden ,steigerungen von #f auf #f und #g auf #g vorgenommen4 ,das ,wesentlichste aber ist1 da das ,mittel nicht nur gefunden1 sondern auch zum erstenmal in durchgreifender ,weise zur ,anwendung gebracht wird1 das den schlimmsten und am bsesten verwucherten ,keim der ,krisis1 die berproduktion und den ruinsen ,konkurrenzkampf1 zu ertten geeignet ist4 ,dieses ,mittel heit ,konzentration4 ,bis dahin in der ,elektrizittsindustrie mit ihren vllig dezentralisierenden1 durch keinerlei ,kontrollvereinbarungen abgedmpften ,absatzmethoden vllig unbekannt1 ergriff der ,gedanke der ,konzentration diese ,industrie1 geboren aus der ,not des ,zusammenbruches und der ,kraft des ,kontrastes1 nun strker als jedes andere ,gewerbe1 die ,macht der ,schwachen vllig erschtternd1 die der ,starken aus der ,erbschaft jener auerordentlich mehrend4 ,er hat die ganze ,entwickelung des folgenden ,jahrzehntes beherrscht1 aber auch diesen ganzen ,zeitraum gebraucht1 um die ,reste der frheren individualistischen ,entwicklungsra vllig aufzusaugen und zu verdauen4 ,bevor wir diesen ,weg weiterverfolgen1 wird es notwendig sein1 zu untersuchen1 wie sich die ,situation der gesamten ,industrie in dem ,hexenkessel der ,krisis gestaltet und verndert hat4 ,was wir bisher von ihr gesehen haben1 war aus dem ,spiegel der ,a4 ,e4 ,g4 zurckgeworfen und gab -- abgesehen von subjektiv gefrbten1 brigens immerhin zurckhaltenden ,darstellungen der ,lage des ,allgemeingewerbes -- nur die ,wirkungen auf das ,a4 ,e4 ,g4-,unternehmen selbst wieder4 ,dieses ,bild mu durch die ,schicksale der anderen in der ,industrie ttigen ,unternehmungen1 ihre ,ursachen und ihre ,folgen1 ergnzt werden4 ,erst dann wird das ,verstndnis der ,krise und das ,verstndnis ihrer berwindung ganz erschlossen werden knnen4 ,wie wirkte nun der ,niedergang auf die brigen ,unternehmungen der ,elektrizittsindustrie8 -- ,wenden wir uns zunchst zu der ,firma ,siemens ,halske1 die erst im ,jahre #ahig -- nach dem ,tode ,werner ,siemens -- in eine ,aktiengesellschaft umgewandelt worden war4 ,das ,kapital dieser ,gesellschaft hatte bei der ,grndung #ce ,millionen ,mark betragen1 hatte also genau dieselbe ,hhe wie das damalige ,aktienkapital der ,a4 ,e4 ,g41 auf das allerdings zu jener ,zeit nur #cbehfjjj ,mark eingezahlt waren4 ,in den ,jahren #ahih und #ahii trug die ,gesellschaft dem strmischen ,expansionstempo in der ,elektrizittsindustrie durch ,erhhungen von je #e ,millionen ,mark ,rechnung1 und im ,april #aijj1 also in einer ,zeit1 in der der kluge und vorsichtige ,emil ,rathenau bereits warnend von der schwindenden ,zuversicht in die ,konjunktur sprach und sich wohlweislich htete1 den ,kapitalmarkt noch in ,anspruch zu nehmen 7nachdem er sich allerdings vorher zu geeigneter ,zeit reichlich mit ,mitteln versehen hatte71 erfolgte bei ,siemens ,halske noch eine dritte grere ,kapitalvermehrung um #iejjjjj ,mark4 ,die ,aktien wurden allerdings nur teilweise -- in ,hhe von #d1e ,millionen ,mark -- auf dem ,kapitalmarkt untergebracht1 #e ,millionen ,mark bernahm die ,familie ,siemens1 die der ,aktiengesellschaft dafr ,aktien der ,siemens ,brothers ,co4 in ,london und der russischen elektrotechnischen ,werke ,siemens ,halske berlie4 ,damit war das ,kapitalbedrfnis der ,siemens ,halske ,akt4-,ges4 in jener ,zeit der ,hochspannung aber noch keineswegs gedeckt4 ,im ,jahre #ahih wurde eine ,obligationenanleihe von #bj ,millionen ,mark1 im ,jahre #aijj eine weitere von #aj ,millionen ,mark aufgenommen4 ,auch auf dem ,gebiete des ,obligationenkredits hatte ,emil ,rathenau seine ,bedrfnisse in jener vor-kritischen ,periode niedriger zu halten verstanden und im ,jahre #aijj eine ,anleihe von #ae ,millionen ,mark1 also nur die ,hlfte der von ,siemens ,halske beanspruchten ,obligationen-,mittel ausgegeben4 -- ,die ,folge der von ,siemens ,halske gerade in der kritischen ,zeit auf sich genommenen neuen ,zinslasten war1 da dieses alte1 historisch und technisch viel tiefer als die ,a4 ,e4 ,g4 verwurzelte ,unternehmen dennoch von der ,krisis schrfer angefat wurde als die jngere ,konkurrenzgesellschaft4 ,die ,aktiengesellschaft ,siemens ,halske1 die in den ersten beiden ,jahren ihres ,bestehens ,dividenden von #aj ausgeschttet hatte1 mute im ,jahre #aijj_/ja auf #f1 im ,jahre #aija_/jb sogar auf #d heruntergehen1 zum ,teil auch deswegen1 weil sie das ,unternehmer- und ,beteiligungsgeschft1 das bei der ,a4 ,e4 ,g4 schon durch jahrelangen ,ausbau gefestigt worden war1 erst in den letzten ,jahren vor der ,krisis eingerichtet1 und infolgedessen noch nicht hinlnglich geschtzt hatte4 ,immerhin hielt sich die ,siemens ,halske ,akt4-,ges4 naturgem doch ganz anders als die brigen ,elektrizittsunternehmungen1 die der zweiten und dritten ,kategorie angehrten4 ,sie blieb nicht nur lebenskrftig und unerschttert1 sondern auch aufnahmefhig zur bernahme schwachgewordener ,elemente der ,elektrizittsindustrie und konnte1 gesttzt auf ihren unverwstlichen ,fundus1 trotz einer nicht gerade elastischen1 sondern eine freie ,bewegung erschwerenden ,organisation an der gewaltigen ,konzentrationsbewegung1 die nach berwindung der ,krisis einsetzte1 mit erstaunlicher ,aktivitt teilnehmen4 ,fr alle anderen ,unternehmungen1 -- mit ,ausnahme der ,a4 ,e4 ,g4 und der ,siemens ,halske-,akt4-,ges4 -- waren die destruktiven ,einwirkungen der ,krisis aber derart schwer1 da sie nicht nur von dem akuten ,rckschlag in ihren ,grundfesten erschttert wurden1 sondern auch die ,reorganisationskraft fr alle ,dauer einbten4 ,bei ihnen wurden -- ob nun die volle ,schwere der ,krisis sogleich1 oder erst spter nach auenhin hervortrat -- nicht nur die ,bezirke an der ,peripherie1 sondern der ,lebensnerv von der ,krisis getroffen4 ,zum offenen ,zusammenbruch kam es sofort bei der ,elektrizittsgesellschaft vormals ,schuckert in ,nrnberg1 bei der ,akt4-,ges4 ,elektrizittswerk 7vorm4 ,o4 ,l4 ,kummer7 in ,dresden und bei der ,helios-,akt4-,ges4 fr ,elektrizitt in ,kln4 ,die ,schuckert-,gesellschaft in ,nrnberg war -- wie wir schon gesehen haben -- ein ,unternehmen1 das eine ausgezeichnete technische ,leistungsfhigkeit und einen vorzglichen ,ruf in der ,fachwelt besa und sich diese auch trotz aller spteren ,fehlschlge und ,mierfolge1 die sie auf organisatorisch-finanziellem ,gebiet erlitt1 bewahren konnte4 ,ihre ,anfnge und die ,persnlichkeit ihres grundtchtigen ,grnders haben wir bereits an frherer ,stelle geschildert1 und spterhin auch gesehen1 wie sich die ,firma in den achtziger und am ,anfang der neunziger ,jahre die vertragliche ,gebundenheit der ,a4 ,e4 ,g4 und der ,siemens ,halske-,ges4 im ,zentralenbau derart zunutze zu machen verstand1 da sie zeitweilig mehr ,elektrizittswerke bauen konnte1 als die beiden ,berliner ,unternehmungen zusammen4 ,ihre ,dynamomaschinen besaen vorzgliche technische ,eigenschaften1 auf dem ,gebiete der kombinierten ,bogen- und ,glhlichtbeleuchtung gelangen ihr treffliche ,konstruktionen4 ,bereits in den ,jahren #ahhc-ahhf baute die ,gesellschaft elektrische ,straenbahnen 7zwischen ,schwabing bei ,mnchen und ,ungarbad7 und ,industriebahnen 7bei ,rosenheim74 #ahhg1 also wenige ,jahre nach der ,errichtung der ,berliner ,elektrizittswerke1 wurde in ,lbeck die erste ,elektrizittszentrale von ,schuckert gebaut1 seine ,scheinwerferkonstruktionen 7mit parabolischen ,spiegeln7 wurden zeitweilig in der deutschen ,marine ausschlielich verwendet4 ,kurzum eine ,zeitlang hatte es den ,anschein1 als ob die ,gesellschaft sich als drittes groes ,gestirn neben der ,a4 ,e4 ,g4 und ,siemens ,halske am ,elektrizittshimmel dauernd behaupten wrde4 ,der gesellschaftliche ,entwickelungsgang des ,unternehmens fhrte im ,jahre #ahhh zur ,bildung einer ,kommanditgesellschaft mit einem ,kapital von #b ,millionen ,mark1 an der neben ,johann ,siegismund ,schuckert auch ,hugo ,ritter von ,maffei von der ,maschinenfabrik ,maffei in ,mnchen1 die ,maschinenfabrik ,augsburg-,nrnberg und der ,a4 ,schaaffhausensche ,bankverein beteiligt waren4 ,in demselben ,jahre wurde die ,elektrotechnische ,fabrik ,spieker ,co4 in ,kln aufgenommen4 ,im ,jahre #ahic1 also in demselben ,jahre1 in dem sich die ,a4 ,e4 ,g4 endgltig von ,siemens ,halske frei machte1 erfolgte die ,umwandlung des ,schuckert-,unternehmens in eine ,aktiengesellschaft1 an der auch die ,firma ,felten ,guilleaume1 die in ,mlheim am ,rhein ein ,kabelwerk betrieb1 ,anteil nahm4 ,das ,kapital betrug #ab ,mill4 ,m41 es wurde im ,jahre #ahif bereits auf #ah ,mill4 ,m41 im ,jahre #ahig weiter auf #bb1e ,mill4 ,m4 erhht1 wobei ein ,teil der jungen ,aktien zu dem hohen ,kurse von #bfe an die ,firma ,gebr4 ,naglo als ,kaufpreis fr deren ,fabrikunternehmen gegeben wurde2 im ,jahre #ahih stieg das ,kapital weiter auf #bh ,millionen ,mark und im ,jahre #ahii auf #db ,millionen ,mark1 bei welcher ,gelegenheit das noch im ,umlauf befindliche ,kapital der ,continentalen ,gesellschaft fr elektrische ,unternehmungen1 der ,trust- und ,beteiligungsgesellschaft des ,schuckert-,konzerns1 erworben wurde4 ,anleihen von #aj1 #aj und #ae ,millionen ,mark wurden in den ,jahren #ahih1 #ahii und #aija aufgenommen und standen in schlechtem ,verhltnis zu der ,hhe des ,aktienkapitals4 ,die bald nach der ,aktiengrndung einsetzende ,periode der schnellen ,expansion hatte der ruhige und solide1 allen phantastischen ,plnen abholde ,joh4 ,siegismund ,schuckert1 der1 solange er lebte1 die technische ,seele und das ,gewissen des ,unternehmens gewesen war1 nicht mehr miterlebt4 ,an seine ,stelle trat ,alexander ,wacker1 der zuerst die ,generalvertretung der ,firma ,schuckert fr ,mittel- und ,norddeutschland innegehabt1 dann mit der zunehmenden ,ausdehnung des ,geschfts die kaufmnnische ,leitung in ,nrnberg bernommen hatte4 ,alexander ,wacker schlo sich der ,hochkonjunktur in der ,elektrizittsindustrie mit vollen ,segeln an4 ,er nahm das ,unternehmergeschft nach ,rathenauschem ,system auf und betrieb die fabrikatorische ,expansion in groem ,stile4 ,die ,dividenden der ,gesellschaft steigerten sich schnell von #i auf #ae1 bei den ,kapitaltransaktionen wurde das sich aus den hohen ,dividenden ergebende ,agio des ,aktienkurses bis zur letzten ,neige ausgenutzt1 ohne da dabei aber auf die innere ,strkung des ,unternehmens ,rcksicht genommen worden wre4 ,die hohen offenen ,agio-,reserven vermochten das ,unternehmen nicht vor dem ,niederbruch zu bewahren4 ,fr das ,jahr #aijj_/ja war im ,geschftsbericht noch eine ,dividende von #aj vorgeschlagen4 ,weil aber als ,folge des ,krachs der ,leipziger ,bank #d1b ,millionen ,mark fr den ,erwerb von ,aktien der ,bosnischen ,elektrizittswerke seitens der ,gesellschaft sofort zu zahlen waren1 die nach den ursprnglichen ,abmachungen erst in #b ,jahren htten fllig sein sollen1 wurde die ,dividendenzahlung von der ,generalversammlung sistiert4 #gadfjb ,mark ,unkosten und ,disagio aus der ,begebung der letzten noch im ,krisisjahre #aija aufgenommenen ,anleihe von #ae ,millionen ,mark belasteten berdies den ,abschlu1 die ,ertrgnislosigkeit der ,continentalen ,gesellschaft fr elektrische ,unternehmungen beeintrchtigte ihn weiterhin4 ,die ,vorgnge bei der ,gesellschaft wurden im ,bayerischen ,abgeordnetenhause einer abflligen ,kritik unterzogen1 was die geschftliche ,entwickelung natrlich keineswegs frderte4 ,im ,jahre #aija_/jb fiel der ,umsatz von #gb auf #di ,millionen ,mark und das ,resultat dieses ,jahres gipfelte nach ,aufzehrung des ,gewinnvortrages von #eedifhi ,mark in einem ,verlust von nicht weniger als #aeciicag ,mark1 durch den auch der ,reservefonds in ,anspruch genommen wurde4 ,die ,gesellschaft war in ihren ,grundlagen erschttert und fusionsreif8 geworden4 ,ganz hnlich entwickelten sich die ,verhltnisse bei der ,kummer-,gesellschaft4 ,sie war als ,aktiengesellschaft im ,jahre #ahid errichtet worden und aus der ,firma ,o4 ,l4 ,kummer1 die in den achtziger ,jahren durch den ,marineingenieur gleichen ,namens gegrndet worden war1 hervorgegangen4 ,auch hier eine strmische ,kapitalssteigerung von #a1e ,millionen ,mark auf #b1e ,millionen ,mark im ,jahre #ahif1 auf #d1e ,millionen ,mark im ,jahre #ahig1 auf #g1e ,millionen ,mark im ,jahre #ahih1 auf #aj ,millionen ,mark im ,jahre #ahii1 hohe ,dividenden bis zu #aj1 ,ausnutzung des ,aktienkurses zur ,agiotage und eine ber den engen ,rahmen des ,unternehmens weit hinausgehende ,beteiligung am ,unternehmergeschft4 ,am #ca4 ,dezember #aijj waren die offenen ,schulden einschlielich der ,bankschulden infolge des in den letzten ,jahren schon verringerten ,emissionskredites bis auf #iaejbci ,mark angewachsen1 erreichten also fast die ,hhe des ,aktienkapitals4 ,die von den ,gesellschaftern beabsichtigte ,geldbeschaffung zur ,finanzierung schwebender ,projekte auf dem ,gebiet des ,bahnen- und ,zentralenwesens konnte nicht mehr durchgefhrt werden1 nachdem die ,begebung einer ,obligationenanleihe von #b1e ,millionen ,mark nur teilweise geglckt war4 ,zuerst glaubte die ,verwaltung mit einer ,sistierung der ,dividendenzahlungen ber die ,krisis hinwegzukommen4 ,der ,geschftsbericht fr das ,jahr #aijj berichtet sogar noch ber die ,schaffung von ,ingenieurbureaus in ,hannover1 ,bielefeld1 ,mnchen1 ,breslau und von mehreren in ,japan und ,china errichteten ,vertretungen4 ,bald aber wurde es klar1 da die ,verhltnisse des ,unternehmens nicht ohne ,sanierung zu ordnen waren1 doch auch dieser ,ausweg war nach kurzer ,zeit nicht mehr gangbar4 ,die ,situation verschlimmerte sich rapide4 ,das ,finanzinstitut1 auf das sich die ,gesellschaft seit ihrer ,grndung gesttzt hatte1 die ,creditanstalt fr ,industrie und ,handel1 geriet selbst in ,schwierigkeiten1 und es schwand die ,mglichkeit1 mit seiner ,hilfe die ,sanierung durchzufhren4 ,anderweitig eingeleitete ,verhandlungen zerschlugen sich und am #ae4 ,juni #aija mute wegen ,zahlungsunfhigkeit der ,konkurs ber die ,gesellschaft erffnet werden4 ,aus ihren ,trmmern entstand spterhin auf gnzlich neuer ,grundlage die ,sachsenwerk-,akt4-,ges41 ein ,elektrizittsunternehmen1 das sich sehr langsam zu einer migen ,rentabilitt entwickelte1 bis ihm die ,kriegskonjunktur zu auerordentlich gnstigen ,verhltnissen verhalf4 ,ein hnliches ,schicksal erlebte die ,helios ,elektrizitts-,akt4-,ges4 ,ihr ,ursprung geht zurck auf die im ,jahre #ahhb mit #bjjjjj ,mark ,aktienkapital gegrndete ,kommanditgesellschaft fr elektrisches ,licht und ,telegraphenbau ,p4 ,berghausen in ,kln4 ,im ,jahre #ahhd wurde diese ,firma mit einem ,kapital von #a ,million ,mark in eine ,aktiengesellschaft umgewandelt2 #ahhf erfolgte eine ,erhhung auf #b ,millionen ,mark1 #ahij eine zweite auf #c1a ,millionen ,mark4 ,das ,jahr #ahid fhrte zu einer ,sanierung des ,unternehmens durch ,herabsetzung des ,kapitals auf #bjefjjj ,mark1 das ,jahr #ahie bereits wieder zu einer ,erhhung auf #c ,millionen ,mark4 ,nunmehr geht es wie bei allen brigen ,gesellschaften im strmischen ,tempo weiter4 ,das ,jahr #ahig sieht sogar zwei ,kapitalerhhungen1 um #a und #d ,millionen ,mark1 das ,jahr #ahih eine ,erhhung um #b ,mill4 ,m4 und das ,jahr #ahii schlielich eine solche um #f ,millionen ,mark1 so da das ,kapital der ,gesellschaft beim ,ausbruch der ,krisis auf #af ,millionen ,mark angewachsen war4 ,daneben wurden in den ,jahren #ahif und #ahih ,obligationsanleihen von #a und #c ,millionen ,mark1 im ,jahre #aijj eine solche von #aj ,millionen ,mark und im ,jahre #aija noch eine von #f ,millionen ,mark aufgenommen4 ,dividenden von #aa und #ab sttzten das auf so schmaler ,grundlage hochgetrmte ,kapitalgebude eine ,zeitlang4 ,die ,gesellschaft war in ganz besonders starkem ,mae bestrebt1 das ,rathenausche ,unternehmergeschft nachzuahmen und sie schuf sich zu seiner ,untersttzung eine ganze ,reihe von ,finanz- und ,beteiligungsgesellschaften1 so die ,akt4-,ges4 fr ,elektrizittsanlagen in ,kln1 die ,bayerische ,elektrizitts-,ges4 ,helios1 die ,elektrizittsgesellschaft ,felix ,singer in ,berlin1 die ,bank fr elektrische ,industrie in ,wien4 ,aber die ,krisis warf alle diese ,gebilde ber den ,haufen4 ,die ,betriebe und ,tochterunternehmungen vermochten den ,anprall des ,konjunkturrckschlages nicht auszuhalten1 das ,jahr #aijj_/ja schlo mit einer ,unterbilanz von #dijfdag ,mark1 die im folgenden ,jahre auf #hhecjid ,mark stieg4 ,eine im ,jahre #aijb beschlossene ,sanierung konnte das ,unternehmen nicht lebensfhig machen1 das ,jahr #aijc_/jd ergab eine neue ,unterbilanz von #ebhciec ,mark und die ,gesellschaft mute in ,liquidation treten1 nachdem mit den ,obligationren und ,bankenglubigern ein kompliziertes ,abkommen zur ,rettung der ,masse getroffen worden war und die groen ,elektrizittskonzerne eine ,anzahl von ,beteiligungen bernommen hatten4 ,nicht ganz so scharf wie die vorstehend geschilderten ,unternehmungen wurden einige andere von der ,krisis gefat1 wenigstens gelang es ihnen1 den offenen ,zusammenbruch zu vermeiden4 ,die ,union ,elektrizitts-,akt4-,ges4 in ,berlin1 die im ,jahre #ahib gegrndet worden war1 verdankt ihre ,existenz starken ,kapital- und ,industriekrften1 die allerdings damals noch bei weitem nicht die ,bedeutung und ,macht erlangt hatten1 die sie heute besitzen4 ,an ihrer ,grndung waren beteiligt die ,akt4-,ges4 ,ludw4 ,loewe ,co4 in ,berlin1 die damals noch auer ihrer ,werkzeugmaschinenfabrik die spter auf die ,deutschen ,waffen- und ,munitionsfabriken bergegangene ,waffenfabrik ,martinikenfelde besa1 ferner die ,dresdner ,bank1 die ,firma ,thyssen ,co4 in ,mlheim1 deren ,industriemacht zu jener ,zeit gleichfalls noch nicht so entwickelt war wie jetzt1 schlielich die ,thomson ,houston ,electric ,co4 in ,boston1 die im ,jahre #ahib aus einer ,fusion zwischen der ,thomson ,houston ,co4 mit der -- uns schon aus den ,rathenauschen1 allerdings nur vorbergehend geknpften ,beziehungen bekannt gewordenen -- ,general ,edison ,electric ,co4 hervorgegangen war4 ,die beiden ,hauptgrnder1 die ,firma ,ludw4 ,lwe und die ,thomson ,houston ,electric ,co4 hatten mit der ,errichtung der ,union8 ganz bestimmte ,zwecke verfolgt und daher das junge ,unternehmen durch langfristige ,vertrge an sich gefesselt4 ,lwe sicherte sich -- hnlich wie dies in dem ,vertrage zwischen ,siemens ,halske und der ,deutschen ,edison-,ges4 der ,fall gewesen war -- bei der neuen ,gesellschaft auf #be ,jahre ein ,monopolrecht fr den ,bau und die ,lieferung aller von ihr bentigten elektrischen ,maschinen1 die ,firma ,thomson ,houston ,electric ,co4 bertrug der ,union ihre bekannten und ausgezeichneten ,straenbahnbau-,patente1 nach denen bis zum ,jahre #ahig etwa #gj aller elektrischen ,straenbahnen in ,amerika und #ej aller europischen ,straenbahnen gebaut waren4 ,dem ,straenbahnbau widmete sich die junge ,gesellschaft auch vornehmlich und auf diesem ,gebiete bertraf sie bald die anderen1 auch die grten deutschen ,elektrizittsgesellschaften in dem ,umfang ihrer ,ttigkeit4 ,ihr eigenes ,anfangskapital war nur klein1 es betrug #a1e ,millionen ,mark4 ,da ihre ,fabrikation nur gering war und der ,straenbahnbau1 ihr ,spezialfach1 sie hauptschlich auf das ,unternehmergeschft hinwies1 gliederte sie sich schon im ,jahre #ahid in der ,gesellschaft fr elektrische ,unternehmungen8 ein ,finanzunternehmen an1 das mit dem ,zehnfachen ihres ,kapitals1 nmlich #ae ,millionen ,mark1 arbeitete4 ,bald aber wurde auch die ,union ,e4 ,g4 von dem ,expansionstaumel in der ,elektrizittsindustrie erfat4 ,ihr ,aktienkapital wurde im ,jahre #ahif auf #c ,millionen ,mark1 und bis zum ,jahre #aijj in schnellen ,sprngen auf #bd ,millionen ,mark gesteigert4 ,daneben wurden noch #aj ,millionen ,mark ,obligationen aufgenommen4 ,auch diese ,gesellschaft vermochte es in der kurzen ,zeit ihrer ,schnellentwickelung nicht zu einer soliden inneren ,durchbildung zu bringen4 ,ihre ,dividenden von #ab gingen im ,jahre #ahii_/aijj auf #aj1 im nchsten ,jahre auf #f und in #aija_/jb auf #d zurck4 ,immerhin schien es1 als ob diese ,gesellschaft die ,krisis besser berwinden wrde als manche anderen ,unternehmungen der ,industrie1 ja sie benutzte sogar die ,zeit stillerer ,beschftigung1 um die maschinellen ,einrichtungen ihrer ,fabrik durch ,einfhrung besonders trefflicher ,werkzeugmaschinen und vorteilhafte ,anordnung und ,anwendung in einer ,weise zu vervollkommnen1 wie sie ihresgleichen kaum finden48 7,geschftsbericht fr #aijj_/ja47 ,aber gerade die ,kosten dieser inneren ,umwlzung und die drckende ,brde des schlechtrentierenden ,effektenbesitzes1 den die ,gesellschaft im ,gegensatz zur ,a4 ,e4 ,g4 nicht durch ,vornahme innerer ,abschreibungen auf einen gefahrlos niedrigen ,stand herabgeschrieben hatte1 und der daher in der ,krisis immer weitere ,kursabbuchungen verlangte1 fhrte auch bei dieser ,gesellschaft einen ,schwchezustand herbei4 ,dieser veranlate sie1 nachdem das ,bilanzgleichgewicht bis in das ,jahr #aija_/jb knstlich aufrecht erhalten worden war1 in dem ,anschlu an die ,a4 ,e4 ,g4 ,hilfe zu suchen4 ,dem kritischen ,prferauge ,emil ,rathenaus hielt das notdrftig gezimmerte ,bilanzgerst nicht stand1 und bevor die endgltige bernahme der ,union durch die ,a4 ,e4 ,g4 erfolgte1 mute die ,bilanz noch im ,juni #aijc in einer ,zwischenaufstellung einer grndlichen ,suberung unterzogen werden4 ,ein buchmiger ,verlust von #bediicc ,mark war das uere ,zeichen dieser verspteten ,krisen-,reaktion4 ,noch lnger konnte die ,elektrizittsgesellschaft vorm4 ,lahmeyer in ,frankfurt a4 ,m4 den vollen ,umfang der ,schden verschleiern1 den ihr die ,krisis verursacht hatte4 ,diese ,gesellschaft fhrte ihren ,ursprung zurck auf die im ,jahre #ahif als offene ,handelsgesellschaft gegrndeten ,deutschen ,elektrizittswerke ,garbe1 ,lahmeyer ,co4 ,von dieser bezw4 von dem ,ingenieur ,w4 ,lahmeyer wurde im ,jahre #ahij mit #a1b ,millionen ,mark ,kapital die ,kommanditgesellschaft ,w4 ,lahmeyer gegrndet1 die hauptschlich groe ,dynamos bauen sollte4 ,diese ,firma wieder errichtete im ,jahre #ahic die ,elektrizittsgesellschaft vorm4 ,w4 ,lahmeyer in ,frankfurt a4 ,m48 mit einem ,kapital von #ejjjjj ,mark sowie die ,aktiengesellschaft fr den ,bau und ,betrieb elektrischer ,anlagen81 die eine fr die ,fabrikation1 die andere fr die ,ausfhrung von ,elektrizittsanlagen4 ,spter wurden beide ,unternehmungen1 da sich der getrennte ,betrieb organisatorisch nicht bewhrte1 wieder miteinander fusioniert4 ,das ,kapital der ,gesellschaft1 das im ,jahre #ahic #a1g ,millionen ,mark betrug1 wurde #ahif auf #c ,millionen ,mark1 #ahig auf #d ,millionen ,mark1 #ahii auf #f ,millionen ,mark und #aijj auf #aj ,millionen ,mark erhht4 ,im ,jahre #aija wurde das ,aktienkapital gelegentlich der ,angliederung der ,deutschen ,gesellschaft fr elektrische ,unternehmungen81 der ,finanzgesellschaft des ,lahmeyer-,konzerns1 auf rund #bj ,millionen ,mark erhht1 daneben wurden im ,jahre #ahih1 #aija und #aijb ,anleihen von #b1 #d und #aj ,millionen ,mark aufgenommen4 ,bei dieser ,gesellschaft liegt also das ,schwergewicht der ,kapitalsvermehrung schon direkt in der ,krisenzeit4 ,die ,gesellschaft zahlte auch ihre ,hchstdividende von #aa noch im ,jahre #ahii_/aijj1 im ,jahre #aijj_/ja ging sie auf #aj herab1 und erst die beiden folgenden ,jahre brachten die vllige ,einstellung der ,dividendenzahlungen4 ,das ,jahr #aija_/jb ergab einen ,verlust von #bdichga ,mark1 das ,jahr #aijb_/jc einen solchen von #cgafih ,mark1 wodurch der ,reservefonds so gut wie vollstndig aufgezehrt wurde4 ,wenn es dieser ,gesellschaft gelang1 die ,bilanzreinigung lnger als andere ,unternehmungen hinauszuschieben1 so war dies auf den ,umstand zurckzufhren1 da eine verhltnismig gute1 aber auf ,kosten zu niedriger ,konkurrenzpreise erreichte ,beschftigung und ein relativ befriedigender ,geldbestand die latente ,schwche zeitweilig zu bertnchen gestatteten und die akute ,gefahr hinausschoben4 ,auf die ,dauer war eine derartige ,bilanzierung aber natrlich nicht aufrechtzuerhalten4 ,auch die ,verlustjahre #aija_/jb und #aijb_/jc brachten keine wirkliche ,gesundung4 ,eine im ,jahre #aije vorgenommene ,vereinigung des ,fabrikationsgeschfts der ,gesellschaft mit dem ,kabelwerk ,felten ,guilleaume in ,mlheim am ,rhein1 einem in sich durchaus krftigen und lebensfhigen ,unternehmen1 gestattete eine ,aufrechterhaltung der ,scheingesundheit fr ein paar weitere ,jahre4 ,erst im ,jahre #aiaj lie sich die innere ,schwche der ,gesellschaft nicht lnger verbergen und die ,gesellschaft fiel als ,fusionsobjekt der ,a4 ,e4 ,g4 anheim4 ,gnstiger als diese ,unternehmungen1 die den groen fhrenden ,konzernen nach zur ,universalitt in der elektrischen ,fabrikation strebten und sich von ,emil ,rathenau auf das gefhrliche ,gebiet der ,unternehmergeschfte locken lieen1 berstanden die guten elektrotechnischen ,spezialfabriken die ,krise der ,jahre #aijj-aijc4 ,kabel- und ,drahtwerke1 ,apparatefabriken1 ,dynamowerke1 ,instrumentenfabriken1 die ihre ,spezialitt sorgfltig ohne ,gromannssucht und ohne bergriffe auf andere ,gebiete ausbildeten1 konnten sich auch spterhin gegen die erdrckende und aufsaugende bermacht der groen ,konzerne behaupten1 der sich die gemischten ,unternehmungen8 zweiten und dritten ,ranges ohne ,ausnahme nicht gewachsen zeigten4 ,es bleibt noch zu untersuchen1 weswegen die ,krisis des ,jahres #aijj_/ja die ,elektrizittsindustrie strker mitnahm als jede andere gewerbliche ,depression vorher und nachher1 wenigstens soweit die von uns vornehmlich behandelte ,periode von der ,grndung der ,a4 ,e4 ,g4 bis zur ,gegenwart in ,betracht kommt4 ,wohl stand der ,anfang der achtziger ,jahre in der ,elektrizittsindustrie1 namentlich in der englischen1 unter dem ,zeichen einer ,kabelkrisis1 die durch die vielen ,grndungen von ,telegraphen- und ,kabelgesellschaften entstanden war4 ,gerade aber die beginnende ,epoche der ,starkstromindustrie und die ,erfindung des elektrischen ,bogen- und ,glhlichts trugen dazu bei1 diese ,krisis verhltnismig schnell zu berwinden4 ,indem man sich in ,england unter dem ,eindruck der ,schden und ,verluste1 die eine bermige ,grndungsttigkeit auf dem ,gebiete der ,schwachstromtechnik dort verursacht hatte1 vor hnlichen ,gefahren und ,auswchsen auf dem ,gebiete der ,lichtelektrizitt in ,zukunft durch gesetzliche ,hemmungen und ,kontrollen schtzen zu mssen meinte1 trug man dazu bei1 das ,schwergewicht der ,starkstromtechnik nach anderen ,lndern zu verlegen1 von denen besonders ,deutschland1 dank der ,voraussicht und der ,energie ,emil ,rathenaus1 die ,fhrung auf dem neuen ,gebiete bernahm4 ,die kurze ,krisis von #ahia_/ib berhrte natrlich auch die ,elektrizittsindustrie1 aber sie hinterlie keine tieferen ,spuren4 ,die ,entwickelungskrfte1 von denen die ,industrie damals getrieben wurde1 der ,zentralenbau1 der ,straenbahnbau und die ,anfnge der ,kraftbertragung1 waren noch frisch1 und zeigten bislang keine ,spuren von ,erschpfung4 ,das ,unternehmergeschft war noch nicht allzusehr umstritten1 und berhaupt die ,konkurrenz in der ,elektrizittsindustrie noch verhltnismig gering1 die ,expansionsfreiheit bei groen ,unternehmungen wie bei ,siemens ,halske und der ,a4 ,e4 ,g4 beschrnkt und durch ,vertrge gehindert4 ,diese ,verhltnisse hatten sich in dem folgenden ,jahrzehnt grndlich verndert4 ,die groen ,erfindungen und ,entwickelungsprobleme der achtziger ,jahre hatten einen starken und zahlreichen ,wettbewerb auf den ,plan gelockt1 der sich fast ganz frei bettigen und ausbreiten konnte1 denn die ,dynamomaschine und die ,glhlampe1 die technischen ,trger dieser ,entwickelung1 hatten sich durch ,patente nicht monopolisieren lassen4 ,dadurch wurden diese ,erfindungen und die ihnen innewohnenden industriellen ,mglichkeiten sehr schnell aus- und abgentzt1 alle der ,anwendung zugnglichen ,objekte in kurzer ,zeit herausgesucht und bearbeitet und zwar unter ,bedingungen1 die mit dem zunehmenden ,wettbewerb sich fr die ,industrie verschlechterten4 ,die ,zeit von #ahij bis #aijj war eine ,periode der schnellen1 umfassenden und grndlichen ,durchfhrung1 ,verbesserung und ,ausbildung frherer ,erfindungen1 keine ,periode neuer schpferischer und befruchtender ,gedanken1 eine ,periode der ,industrialisierung1 keine der technischen ,grundlegung4 ,der ,zentralenbau hatte noch nicht den groen ,schritt zur berlandzentrale und erst recht noch nicht den greren zu der ,montan- oder ,wasserkraftzentrale mit weiterem ,fernbertragungsradius getan4 ,der ,lichtelektrizitt erstand in der scheinbar schon stark zurckgedrngten ,gastechnik ein alter1 aber verjngter ,wettbewerber wieder1 der mit ,zhigkeit1 ,geschick und ,glck dem elektrischen ,eindringling die ,spitze zu bieten1 ja ihn zurckzuschlagen suchte4 ,das ,gasglhlicht1 die geniale ,erfindung ,auer v4 ,welsbachs1 mit seinem groen technischen und konomischen ,fortschritt gegenber der alten ,gaslampe nahm den ,kampf gegen die stagnierende ,technik der ,kohlenfadenlampe auf4 ,in der ,mitte der neunziger ,jahre war es1 als die damals gegrndete ,deutsche ,gasglhlicht-,akt4-,ges4 7,auer-,gesellschaft7 ,dividenden von #ajj und #acj ausschttete und das mrchenhafte ,phantom am deutschen ,brsenhimmel wurde1 bis die ,krisis auch diesen ,kometen vorerst wieder verdunkelte4 ,jene ,konstruktion hatte gleichfalls dem ,versuch1 sie in die ,fesseln des ,patentes zu schlagen1 gespottet4 ,die ,patentfreiheit hatte das ,monopol der ,auer-,gesellschaft zwar vernichtet1 die ,konkurrenz des ,gasglhlichts gegenber dem elektrischen ,glhlicht aber wesentlich gesteigert4 ,spter bedeutete das hngende ,gasglhlicht einen weiteren bedeutenden ,fortschritt an ,lichthelle1 ,lichtschnheit und ,gasersparnis4 ,selbst das an die elektrische ,bogenlampe verlorene ,terrain suchte die ,gaslampe durch neue gelungene ,konstruktionen wiederzuerobern4 ,demgegenber gelang der ,lichtelektrizitt in dieser ,zeit kein ganz groer ,wurf4 ,die elektrische ,metallfadenlampe1 mit der ,auer v4 ,welsbach seiner ,deutschen ,gasglhlicht-,ges4 die durch die berproduktion im ,gasglhlichtgebiete erschtterte ,sonderstellung wiederzugeben versuchte1 war noch nicht auf dem ,plan erschienen2 die ,nernstlampe1 so ingenis ihre ,idee auch war und so enormen ,aufwand an ,kapital und ,arbeit in der ,konstruktion und ,propaganda die ,a4 ,e4 ,g4 ihr auch widmete1 blieb eine ,sonderlichtquelle von schnem1 reichem und stromsparendem ,licht4 ,sie bedeutete fr gewisse ,zwecke einen beachtenswerten ,fortschritt1 es fehlte ihr aber doch das ,zndende und ,einfache1 das sie zu einem ,massenbeleuchtungsartikel htte machen knnen4 ,der ,optimismus ,emil ,rathenaus sollte sich diesmal nicht ganz als gerechtfertigt erweisen4 ,wiederum stehen wir18 so hatte ,rathenau in der ,generalversammlung der ,a4 ,e4 ,g4 vom ,november #ahii prophezeit1 wie damals in ,paris an der ,wiege einer neuen ,beleuchtungsart48 ,gerade aber das1 was ,rathenau von der ,erfindung der elektrolytischen ,beleuchtungskrper erwartet hatte1 da das elektrische ,licht mit ihr nicht lnger seinen ,triumphzug auf ,palste und vornehme ,huser beschrnken wrde1 sondern vielmehr in die ,htten und ,werksttten ,minderbemittelter eindringen und den ,wettbewerb mit untergeordneten ,beleuchtungsmitteln auch konomisch bestehen wrde18 hat sich mit der ,nernstlampe noch nicht erfllt4 ,diese ,aufgabe wurde erst mit der ,metallfadenlampe gelst4 -- ,auch auf dem ,gebiet der elektrischen ,bahnen schien ein ,stillstand einzutreten4 ,im ,strassenbahnbau mute sich der ,kreis der mglichen ,auftrge mit ihrer ,erledigung allmhlich erschpfen1 und je strmischer die ,elektrifizierung der ,straenbahnen in der vorangegangenen ,periode vor sich gegangen war1 desto strker war der ,abfall in der ,beschftigung1 nachdem der grte ,teil der lokalen ,pferdebahnen in den elektrischen ,betrieb berfhrt war4 ,dieser ,geschftszweig schrumpfte zusammen und stellte bald kein ergiebiges ,ttigkeitsfeld mehr fr eine so umfangreich gewordene ,industrie wie die elektrische dar4 ,was jetzt noch an ,auftrgen einging1 setzte sich aus der ,nachlese der ,straenbahnbau-,ttigkeit und dem im ,verhltnis zu den groen ,fabrikationsanlagen der ,werke geringen ,reparatur- und ,ergnzungsgeschft zusammen4 ,der ,bau von ,untergrundbahnen wollte noch nicht so recht vorwrts schreiten1 und die ,unternehmung im ,reiche hielt es fr richtig1 frs erste einmal die ,erfahrungen abzuwarten1 die man mit der ,elektrischen ,hoch- und ,untergrundbahn in ,berlin machen wrde4 ,vollends die ,elektrifizierung der ,vollbahnen1 die von den ,elektrizittsfachleuten1 voran ,emil ,rathenau1 als das groe1 ertragreiche ,zukunftsgebiet bezeichnet wurde1 stie auf schwer zu berwindende ,hemmungen4 ,die ,staatsbahnverwaltungen1 die ber die konomische ,frage1 und die militrischen ,behrden1 die ber die ,betriebssicherheit im ,kriege recht skeptisch dachten1 standen den groen1 strmisch geuerten ,plnen der ,industrie sehr zurckhaltend gegenber1 und waren nur fr eine langsame1 vorbereitende ,versuchsarbeit auf kurzen ,strecken zu gewinnen4 ,alles1 was in dieser ,epoche auf elektrischem ,gebiet geleistet wurde1 war somit -- oft sehr wertvolle und verdienstliche -- ,kleinarbeit1 bot aber keine groen1 in die ,zukunft weisenden1 die ,phantasie und das ,kapital anregenden ,ausblicke4 ,der bisher strmisch dahinsausende ,wagen der ,entwickelung verlangsamte seinen ,lauf1 es traten ,reibungen und ,hemmungen auf und der ,schwung drohte verloren zu gehen4 ,als letztes1 die ,krisis auslsendes und verschrfendes ,moment traten die ,auswchse des ,unternehmergeschfts hinzu1 das von einer ,rathenauschen ,spezialitt zu einer allgemeinen bung der ,industrie geworden war1 ohne aber in dieser allgemeinen ,anwendung die ,soliditt1 ,sicherheit und ,rckendeckung zu besitzen1 die ihr der ,erfinder und ,meister fr seinen ,sonderfall gegeben hatte4 ,eine ,zeitlang hatte dieses ,unternehmergeschft der ,industrie verstrktes ,leben einhauchen knnen1 gerade diese knstliche ,belebung des ,pulsschlages mute aber umso frher zu einer ,erschpfung und ,erschlaffung fhren4 ,die ,fabriken waren1 wie die ,a4 ,e4 ,g4 es in ihrem ,geschftsbericht ausgedrckt hatte1 auf ,grund von ,auftrgen1 die aus ,lieferungen fr eigene ,unternehmungen stammten1 und darum nur einmalige waren1 ungerechtfertigt erweitert worden4 ,von dieser falschen ,einschtzung des ,verhltnisses zwischen ,unternehmer- und ,fabrikationsgeschft hatte sich sogar die ,a4 ,e4 ,g4 nicht ganz freihalten knnen2 die meisten brigen ,gesellschaften der elektrotechnischen ,industrie hatten ihre ganze ,schwerkraft darauf eingestellt4 ,rathenaus ,system war zwar in seinen uerlichkeiten nachgeahmt1 aber nicht in seinem organischen ,wesen begriffen und bernommen worden4 ,was ,emil ,rathenau in jahrelanger geduldiger ,arbeit ,stein auf ,stein setzend1 vom ,kleineren zum ,greren schreitend1 keinen ,schritt tuend1 ohne den vorigen gesichert und gefestigt zu haben1 aufgebaut hatte1 sollte von den anderen in der raschen ,arbeit weniger ,jahre zu gleicher ,hhe gefhrt werden4 ,der industrielle ,baugedanke1 der bei ,rathenau die ,hauptsache gebildet hatte1 aus dessen ,durchfhrung erst alle anderen gefolgt1 die ,auftragsgewinne1 die ,effektengewinne usw4 als ,frchte langsam gereift waren1 trat bei den anderen mehr und mehr in den ,hintergrund4 ,sie bauten ihre ,unternehmungen nicht so selbstlos wie mglich1 damit sie als dauernde ,rentenquellen ihren spteren1 dann aber endgltigen ,wert erhielten1 sondern sie suchten sich schon an der ,ausfhrung zu bereichern4 ,sie hielten die ,effekten nicht vorsichtig zurck1 bis sie wirklich emissionsreif geworden waren1 sondern wollten den ,emissions- und ,finanzgewinn schnell pflcken4 ,die ,banken1 die ihnen nahestanden1 drngten zu hufigen und schnellen ,transaktionen1 bei denen auch die ,finanzinstitute umsetzen und verdienen konnten4 ,sie machten sich so zu den ,herren der ,finanzpolitik1 whrend sie bei ,rathenau stets die ,diener geblieben waren4 ,das ,miverhltnis der ,finanzkapitalien zu den ,industriekapitalien1 das wir bei einigen der jngeren ,gesellschaften oben festgestellt haben1 ist charakteristisch fr die falsche ,anwendung der ,methode ,rathenau4 ,so gelangen den ,nachahmern zwar vielleicht am ,anfang einige ,transaktionen -- wenigstens scheinbar4 ,die schlechten ,erfahrungen1 die das ,kapitalistenpublikum aber schlielich mit der ,mehrzahl der erworbenen ,werte machte1 diskreditierte bald ihren ,emissionskredit und den der ,elektrizittsindustrie berhaupt4 ,denn es ist verstndlich1 da fr die zu ,tage getretenen ,enttuschungen und ,auswchse nicht die falsche ,anwendung des ,systems ,rathenau1 sondern das ,system an sich verantwortlich gemacht wurde4 ,gerade in ,hausseperioden wie in ,krisenzeiten unterscheidet und sichtet das ,publikum nicht ruhig und unbefangen1 sondern es ist geneigt1 zu verallgemeinern1 statt zu unterscheiden4 ,der ,rausch wie der ,katzenjammer fhren zu stimmungsmigem1 nicht zu kritischem ,urteil4 ,auch hier wieder machte die ,firma ,siemens ,halske eine rhmliche ,ausnahme4 ,das ,finanzierungssystem1 das auch sie schlielich gezwungen war anzunehmen1 hat sie nicht leichtfertig gehandhabt4 ,daran hinderte sie die anerzogene ,grndlichkeit und ,ehrlichkeit ihrer industriellen ,methoden4 ,aber die ,tatsache1 da sie sich erst verhltnismig spt entschlo1 ,rathenau auf den von ihm eingeschlagenen ,wegen zu folgen1 hat es ihr nicht gestattet1 den ,vorsprung des ,rivalen1 wenn er auch vielleicht nur #c-d ,jahre alt war1 einzuholen4 ,das zeigt die ,rentabilitt ihrer ,finanzgesellschaften deutlich4 ,die ,schweizerische ,gesellschaft fr elektrische ,industrie81 die das ,siemens ,halskesche ,gegenstck zu der ,rathenauschen ,bank fr elektrische ,unternehmungen bildete1 hat nur eine ,rente von durchschnittlich #f erreicht gegenber einer solchen von #ab der ,elektrobank4 -- ,die ,elektrische ,licht- und ,kraftanlagen-,gesellschaft81 die denselben ,zwecken diente wie die ,elektrizittslieferungsgesellschaft der ,a4 ,e4 ,g41 zahlte1 nachdem sie lange ,zeit nur eine bescheidene ,rente von durchschnittlich #e erbracht hatte1 in den letzten ,friedensjahren #g gegen #aj und #ab der ,elektrizittslieferungsgesellschaft4 ,ein hnliches bescheidenes ,ertrgnis haben auch die ,siemenssche ,akt4-,ges4 fr ,elektrizittsanlagen8 und die ,siemens ,elektrische ,betriebe ,akt4 ,ges48 bisher nicht berschritten4 ,zwlftes ,kapitel ,konzentration ,jede groe ,krisis in der ,wirtschaftsgeschichte hat neben dem allgemeinen ,gesetz der ,ebbe und ,flut1 des aus der berspannung geborenen ,rckschlages1 noch irgendeinen bestimmten ,sondercharakter und somit besondere ,ursachen und ,folgen1 die sie von ihren ,schwestern unterscheiden4 ,d4 h4 nicht im innersten1 wesenhaften ,kern und auch nicht so sehr in der ,art und ,zahl der ueren ,merkmale oder ,ausstrahlungen sind die ,krisen voneinander verschieden1 sondern in dem greren oder geringeren ,nachdruck1 mit dem sie gewisse wirtschaftliche ,adern und ,schichten treffen1 in der ,strke1 mit der sie aus ihnen gespeist werden und in der ,intensitt1 mit der solche ,schichten von ihnen umgelagert werden4 ,fast alle ,krisen weisen ungefhr dieselben ,symptome auf1 aber in der einen ist dieses ,hauptsymptom strker ausgeprgt1 in der anderen jenes1 whrend die ,symptome zweiten ,ranges nur eine mitschwingende1 schwcher nuancierte ,bedeutung haben4 ,diese ,differenzierung und ,unterscheidung uert sich in den ,ursachen1 ,ausdruckserscheinungen und ,folgen der einzelnen ,krisen4 ,gewisse ,krisen entstehen hauptschlich durch die ,erfindung neuer revolutionierender ,techniken oder durch die ,schaffung neuer wirtschaftsverndernder ,wettbewerbs- und ,transportmittel4 ,andere haben ihren ,grund in geldlichen ,bewegungen1 in monetren ,umwlzungen1 ,hufungen oder ,verknappungen von ,zahlmitteln1 sei es aus ,metall oder ,papier1 die die ,kaufkraft des ,geldes nach oben oder nach unten von ihrem normalen ,stande entfernen4 ,manche ,krisen wieder entstehen durch den ,wechsel wirtschaftspolitischer ,systeme 7,freihandel oder ,schutzzoll71 die gewisse ,wirtschaftsformen in ihren ,bedingungen begnstigen1 andere wiederum benachteiligen4 ,auch soziale und politische ,vernderungen knnen ,revolutionen wirtschaftlicher ,art zur ,folge haben4 ,den verschiedenen ,ursachen entsprechen auch stets die verschiedenen uerungs- und ,wirkungserscheinungen der einzelnen ,krisen1 und jede von ihnen weist sozusagen die ,gegenbilder des vorausgegangenen ,aufschwungs und namentlich des ihm fast stets auf dem ,fue folgenden berschwangs auf4 ,frhere ,krisen hatten ihre ,ursachen in der ,entdeckung neuer groer ,gold- oder ,silberlger1 in der ,verdrngung von ,manufakturen durch ,maschinentechniken1 in der ,ausweitung der lokalen ,absatzkreise zu nationalen oder internationalen durch die ,entwickelung der ,eisenbahnen und ,dampfschiffe4 ,in diesem ,sinne war ferner die ,krisis von #ahgc vornehmlich eine durch politische und damit auch wirtschaftliche ,mastabsvergrerung hervorgerufene1 sowie durch geldliche ,hyperthrophie begnstigte ,wertvernderungskrise4 ,die von #ahha1 aus ,frankreich stammend1 hatte ihre ,ursache im ,gegenteil in einer ,verkleinerung der ,mastbe1 gegen die sich der franzsische ,wirtschaftsgeist1 dazu bestimmt von der unternehmerischen zur rentnerischen ,hauptfunktion berzugehen1 in einer krampfhaften1 doch vergeblichen ,aufwallung zu wehren strebte4 ,die ,krise von #aijg hatte ihren ,ursprung in einer wirtschaftspolitischen ,umwlzung der ,ver4 ,staaten von ,amerika1 die zu einer ,hochkonjunktur im dortigen ,trustwesen und zu einer bergrndung innerlich schwach konstruierter ,trustgebilde gefhrt hatte4 ,der internationale ,gteraustausch und das berseeische ,transportwesen waren denn auch von dieser ,krise am schrfsten betroffen worden4 ,die ,krise von #aiac war hinwiederum wenigstens fr ,deutschland eine typische ,grostadtkrise1 von der die gut konsolidierte ,industrie und die gleichfalls gesunde ,landwirtschaft nur oberflchlich berhrt wurden1 whrend der stdtische ,grundbesitz und seine knstlich hochgezchteten ,blten1 das ,terrain-1 ,kaufhaus-1 ,theater- und ,etablissementswesen ihre bis dahin schrfste ,erschtterung erlebten4 ,die ,krisis von #aija war dagegen die ausgesprochene ,krise der ,groindustrie1 hervorgerufen durch die starken ,wucherungen1 die mit der ,expansion der zur ,growirtschaft strebenden ,gewerbe naturnotwendig verbunden waren4 ,die allenthalben ins ,breite dringenden1 in individueller ,geschftspolitik bis dahin ungehemmt entwickelten ,grounternehmungen stieen sich hart im ,raume81 rieben sich aneinander und verstanden noch nicht1 ,fhlung miteinander zu nehmen1 sich miteinander zu organisieren1 in die ,absatzgebiete zu teilen und gewisse ,absatzfunktionen gemeinsam auszuben4 ,die ,krisis des freien1 ungezgelten ,wettbewerbs war gekommen1 nachdem die ihr vorangegangene ,epoche zu unerhrt raschem ,wachstum1 aber auch zu starken ,energieverlusten gefhrt hatte4 ,die ,krisis1 die nun folgte1 war das deutlichste ,negativ jener ,entwickelungsperiode4 ,sie trug aber auch bereits das ,gegengift in sich1 die ,keime zur ,gesundung und berwindung1 und diese ergaben sich logisch aus der ,natur und der ,art der ,krankheit4 berproduktion der zu schnell ausgedehnten ,wirtschaftskrfte und berflutung der beschrnkten heimischen ,mrkte3 das war die ,krankheit gewesen4 ,planmige ,eroberung der ,auslandsmrkte einerseits1 ,konzentration und gegenseitiger ,ausgleich der zersplitterten ,industriekrfte andererseits1 das waren die angewandten ,heilmittel4 ,die ,konzentration erfolgte in den verschiedensten ,formen1 je nachdem der ,charakter1 das ,entwicklungsstadium und die ,vorgeschichte der verschiedenen ,industrien sie forderten oder begnstigten4 ,in den ,gewerben1 die ,massenfabrikate herstellten1 also in der ,kohlenindustrie1 in den roheren ,stadien der ,eisenindustrie1 erfolgte der ,zusammenschlu auf dem ,wege der ,kartellierung1 d4 h4 der ,vereinigung der ,produzenten zur ,regelung und gemeinsamen ,erledigung gewisser ,teile ihres ,geschftes unter ,aufrechterhaltung der bisherigen freien ,besitzverhltnisse4 ,die ,not der ,krisenjahre von #aija_/jb war es1 die nach dem bekannten ,worte die ,kartelle der ,montanindustrie teils erst schuf1 teils festigte und dauerhaft ausbaute4 ,daneben trat aber auch bereits das ,konzentrationsprinzip der ,verschmelzung1 der ,zusammenfassung mehrerer sich ergnzender ,betriebe sowohl der ,breite als auch der ,tiefe nach als generelle ,tendenz oder auch als ,mode strker hervor4 ,das groe und gemischte ,montanwerk1 das vorher in einer ,reihe von ,unternehmungen1 so bei ,krupp1 dem ,bochumer ,verein usw4 als ,einzelerscheinung schon verwirklicht worden war1 begann sich zum ,typus in der ,montanindustrie auszugestalten4 ,wo ,zusammenballungstendenzen verwirklicht wurden1 drngten sie zum groen und gemischten ,werk1 das alle ,stufen der ,produktion vom untersten ,rohstoff bis zum verfeinertsten ,fertigfabrikat umfate und in dieser ,vertiefung des ,produktionsprozesses und in der ,unabhngigmachung von allen ,mrkten auer dem letzten ,markte der fertigen ,verbrauchsartikel das ,ideal des fr den ,produzenten hchsten und fr den ,konsumenten geringsten ,unternehmergewinns suchte4 ,das kleine und reine ,werk1 das sich auerhalb dieser ,produktionsordnung zu halten versuchte1 wurde konkurrenzunfhig4 ,einmal1 weil die gemischten ,werke sich ihre ,rohstoffe billiger zu beschaffen1 ihre ,selbstkosten durch ,grofabrikation zu ermigen und darum die ,verkaufspreise niedriger zu stellen vermochten1 zweitens weil die groen gemischten ,werke bald die ,verbnde in den ,stufenfabrikaten beherrschten1 denen sie gemeinsam mit den reinen ,werken1 -- zum ,teil ihren eigenen ,abnehmern -- angehrten und deren ,preisbildung sie zu ungunsten der reinen ,werke regeln konnten4 ,das ,trustsystem benutzten sie also dazu1 um sich die eigenen ,rohstoffe zu verbilligen1 das ,kartellsystem u4 a4 dazu1 um sie ihrer ,konkurrenz zu verteuern4 ,in anderen ,industrien hatten sich die ,vertrustungs- und ,verschmelzungstendenzen noch reiner ausgeprgt als in der ,montanindustrie1 die sowohl ,massenartikel als auch individuelle ,produkte umfate und in deren ,konzentration sich infolgedessen das ,system der ,kartellierung mit dem der ,vertrustung vermengte4 ,reine ,vertrustungs-,konzentration fand in der groen chemischen ,farbenindustrie statt1 reine ,vertrustungs-,konzentration war auch der ,weg der ,elektrizitts-,industrie4 ,umfassende und vielfltige ,gestaltung der ,produktion1 weitgehende ,selbstbedarfsdeckung und ,selbstabsatzwirtschaft waren hier unter ,fhrung der ,grokonzerne schon lange vor der ,krisis wenigstens von einem ,teil der ,industrie angestrebt und erreicht worden4 ,die ,krisis fhrte alsdann eine ,ergnzung und ,verstrkung dieser ,vertrustungsbewegung dadurch herbei1 da eine ,reihe der vorher selbstndig entwickelten ,konzerne miteinander verschmolzen wurde4 ,vor der ,krise war das ,konzentrationsprinzip in einer ,zusammenfassung von ,spezialbetrieben zu ,gemischtbetrieben zum ,ausdruck gekommen1 nachher wirkte es sich in der ,zusammenfassung mehrerer ,gemischtbetriebe zu ,kolossalbetrieben aus4 ,wir haben bei der ,schilderung der ,einwirkungen1 die die ,krisis auf die einzelnen ,unternehmungen ausbte1 bereits gesehen1 da eine ,reihe von ,unternehmungen der ,elektrizittsindustrie schwach1 unfhig zur selbstndigen1 wettbewerbsfhigen ,weiterexistenz1 -- wie man zu sagen pflegt -- fusionsreif wurde4 ,sie hatten aber -- wenn auch nicht mehr mit eigener ,zentrilfugalkraft ausgestattet -- zum ,teil genug an technischen ,werten1 ,kundschaft und ,beteiligungsbesitz in sich1 da ihre ,angliederung einem oder dem anderen der groen ,konzerne verlockend erscheinen mute4 ,konnten diese doch so ihr ,machtgebiet erweitern und -- was vielleicht manchmal noch entscheidender fr sie war -- eine ,erweiterung des ,machtgebietes der ,konkurrenz verhindern4 ,der ,faktor des ,dualismus1 der seit jener ,krisis die ,entwickelung der ,elektrizittsindustrie zu beherrschen begann1 also die ,existenz und der ,gegensatz von zwei stark1 ausdehnungs- und kristallisationsfhig gebliebenen ,gruppen1 der ,a4 ,e4 ,g4 und der ,siemens ,halske-,ges41 hat die ,konzentrationsbewegung wenn auch nicht veranlat1 so doch sehr gefrdert und beschleunigt4 ,es ist seither fr die ,verschmelzungsbewegung in der ,elektrizittsindustrie charakteristisch geworden1 da immer1 wenn der eine der beiden ,konzerne eine grere ,angliederung vornahm1 bald auch der andere zu einer hnlichen ,erweiterung schritt1 um das ,gleichgewicht in der ,machtlage und der ,marktbeherrschung wieder herzustellen4 ,der bernahme der ,union8-,elektrizittsgesellschaft durch die ,a4 ,e4 ,g4 folgte sofort die ,aufnahme der ,schuckert-,ges4 durch ,siemens ,halske4 ,die ,angliederung der ,lahmeyer-,gesellschaft durch die ,a4 ,e4 ,g4 zog den ,anschlu der ,bergmann ,elektrizittswerke an ,siemens ,halske nach sich4 ,die ,tatsache1 da die ,konzentration in der ,elektrizittsindustrie fast ausschlielich auf dem ,wege der ,verschmelzung und nicht auf dem der ,kartellierung erfolgte1 war aber nicht auf den zufllig oder doch nur historisch begrndeten ,umstand zurckzufhren1 da in der ,krisis von #aija_/jb eine ,reihe von ,unternehmungen fusionsreif wurde und von den starkgebliebenen ,werken zu niedrigen ,preisen und gnstigen ,bedingungen 7unter geschickter ,ausnutzung des eigenen ,aktienagios7 erworben werden konnte4 ,sie beruhte vielmehr auch auf dem natrlichen ,umstand1 da die ,elektrizittsindustrie als ,erzeugerin meist komplizierter1 individueller ,produkte sich fr die ,gleichmacherei einer ,kartellierung im allgemeinen nicht eignete4 ,fr die ,spezialgebiete1 auf denen die ,elektrizittsindustrie ,massenartikel erzeugte1 also hauptschlich auf dem ,gebiete der ,glhlampen- und ,kabelerzeugung sind sehr wohl ,preis- und ,kontingentierungssyndikate zustande gekommen1 die nicht nur die gemischten ,konzerne1 sondern auch ,spezialfabriken umfaten4 ,im ,geschftsbericht des ,jahres #aijb_/jc der ,a4 ,e4 ,g4 werden die ,grnde fr den ,vertrustungscharakter der ,elektrizittskonzentration in ganz hnlicher ,weise geschildert4 ,es heit da3 ,die bisher zumeist bekannten und betretenen ,wege industrieller ,konsolidierung1 ,bildung von ,kartellen1 ,syndikaten und ,verkaufsvereinigungen1 sind fr die ,elektrotechniker aus zwei ,grnden schwerer gangbar3 ,einmal1 weil die ,fabrikation in zahllose ,gattungen von ,erzeugnissen verschiedenster ,konstruktion und ,bewertung sich spaltet1 sodann1 weil nicht ,zwischenprodukte1 sondern fr den ,einzelkonsum bestimmte ,endprodukte hergestellt werden1 und nicht der weiterverarbeitende ,fabrikant1 sondern der ,verbraucher selbst in der ,hauptsache die ,kundschaft unserer ,industrie bildet4 ,das kaufende ,publikum aber wnscht nicht auf die ,auswahl konkurrierender ,produkte zu verzichten und entschliet sich ungern1 von einer monopolisierenden ,organisation seinen ,bedarf zu beziehen4 ,unsere ,unternehmungen sind daher darauf angewiesen1 organisatorische ,ersparnis durch gruppenweise ,zusammenfassung anzustreben1 und die bisher dutzendfach geleistete ,projektierungsarbeit1 ,propaganda und ,verkaufsttigkeit auf eine drei- oder vierfache zu beschrnken4 ,da daneben allgemeine ,verstndigungen ber ,auswahl der ,typen1 ,auslandsgeschfte1 allgemein geschftliches ,vorgehen und mannigfache ,einzelgebiete durch ,zusammenschlsse dieser ,art erleichtert werden1 liegt auf der ,hand4 ,auch sind ,syndizierungen solcher ,produkte keineswegs ausgeschlossen1 bei denen die individuelle ,nanzierung wenig bedeutet1 und bei denen geringe ,korrekturen der ,verkaufspreise ber ,gewinn und ,verlust bei der ,fabrikation entscheiden4 ,dies zeigt das ,zustandekommen der ,verkaufsstelle ,vereinigter ,glhlampenfabriken48 ,anfangs hatte es den ,anschein1 als ob die ,a4 ,e4 ,g4 schnell und energisch die ,fhrung bei der ,konzentrationsbewegung in die ,hand nehmen wrde1 die sie theoretisch bereits in verschiedenen offiziellen ,auslassungen als notwendig bezeichnet hatte4 ,doch stellten sich der ,verwirklichung dieser ,theorie manche inneren und ueren ,hindernisse entgegen4 ,bereits im ,jahre #ahig wurde zwischen der ,a4 ,e4 ,g4 und der ,lweschen ,union-,elektrizitts-,gesellschaft8 ber eine ,fusion verhandelt4 ,das ,projekt zerschlug sich an dem hohen ,preise1 den die ,union damals noch fordern zu knnen glaubte und ,rathenau schritt unter ,verzicht auf die ,angliederung zu einer ,erweiterung seiner eigenen ,werke unter ,erhhung des ,aktienkapitals4 ,auch mit ,schuckert in ,nrnberg wurden im ,jahre #aija1 also bereits nach ,ausbruch der ,krisis ,verhandlungen eingeleitet1 die damals noch in dem ,bestreben gipfelten1 die allmhlich unhaltbar gewordenen ,wettbewerbsverhltnisse in der ,industrie zu erleichtern und sozusagen sanierend zu wirken4 ,diese ,verhandlungen wurden aber zu jener ,zeit mehr grundstzlich und dilatorisch als auf konkret-geschftlicher ,grundlage gefhrt4 ,schuckert war damals schon wankend geworden1 aber der ,tag seines ,zusammenbruchs war noch nicht gekommen4 ,in der ,generalversammlung vom #e4 ,dezember #aija interpellierte ein ,aktionr die ,verwaltung der ,a4 ,e4 ,g4 ber die bekanntgewordenen ,gerchte hinsichtlich einer ,fusion mit der ,nrnberger ,gesellschaft4 ,emil ,rathenau gab die ,tatsache der ,verhandlungen zu1 stellte aber eine nahe ,entscheidung nicht in ,aussicht4 ,es sei erklrlich1 so legte er dar1 da sich ,verwaltungen zweier ,konkurrenzunternehmungen in ,zeiten der ,krisis miteinander ber die ,marktlage aussprachen und ,erwgungen anstellten1 in welcher ,weise sie sich durch engeren ,anschlu ergnzen knnten4 ,ein festes ,programm oder andere ,ergebnisse als eine persnliche ,annherung der ,verwaltungen htten die jngsten ,verhandlungen1 die von beiden ,seiten ohne ,leidenschaft 7und wohl auch ohne sonderlichen ,eifer7 gefhrt wurden1 bisher nicht gezeigt4 ,es liee sich auch nicht bersehen1 ob ein ,resultat erzielt werden wrde4 ,unmglich knne man eine derartige ,transaktion in wenigen ,tagen zu ,ende bringen4 -- ,wer die ,naturgeschichte wirklich aussichtsreicher und ernsthafter ,transaktionen kennt1 sieht sofort1 da hier nicht der ,boden und die ,atmosphre vorhanden waren1 in denen ,entschlsse wachsen4 ,die ffentliche ,behandlung so heikeler ,verhandlungen erttet ihre ,entwickelungsfhigkeit und die ,realitt ihrer ,aussichten1 zumal wenn ein kalter akademischer ,hauch durch derartige ,errterungen geht4 ,rathenau1 der khne und unabhngige ,rechengeist1 dem das ,urteil der kompakten ,majoritten sonst immer so gleichgltig gewesen ist1 scheint mitten in der ,krisis1 aus der er den ,ausweg noch nicht sieht1 etwas unschlssig und unsicher4 ,seine eigene ,schpfung ist gut konsolidiert1 durch jahrzehntelange ,auspolsterung mit inneren und ueren ,reserven so geschtzt1 wie ,vorsicht und ,voraussicht nur schtzen knnen1 und dennoch leidet sie unter den schlechten ,zeiten1 mu sie sich vor neuen ,geschften hten4 ,soll sie sich mit einer so groen und mangelhaft organisierten ,masse belasten1 wie es die ,schuckertgesellschaft ist8 -- ,rathenau tut auch jetzt noch1 als wenn er ,aktionre und ,kapitalistenpublikum verachte und ,auenstimmen keinen ,einflu auf das innere ,rdergetriebe seiner ,gesellschaft einrume3 ,weder ,anfeuerungen1 noch ,furcht1 ,enttuschungen hervorzurufen1 werden uns bestimmen1 auf einen voreiligen ,abschlu der ,verhandlungen hinzuwirken18 ruft er trotzig aus1 der ,spekulation zugewandt1 die offenbar die ,ungewiheit ber den ,ausgang der ,verhandlungen ausgenutzt hat und nunmehr ungeduldig und unsicher hinsichtlich der ,frchte ihrer ,manipulationen geworden ist4 ,aber trotz dieser zur ,schau getragenen ,gleichgltigkeit gibt es damals doch anscheinend fr ,rathenau einen auenstehenden ,faktor1 von dem er sich abhngig fhlt1 von dem er nicht genau wei1 ob er sich gnstig oder ungnstig zu der ,transaktion stellen wird3 den ,kapitalmarkt1 der -- wie er instinktiv fhlt -- ,anlagen in ,elektrizittsunternehmungen nach den gemachten schlechten ,erfahrungen noch mitrauisch gegenbersteht4 ,das ,publikum ist mit ,recht weittragenden ,kombinationen gegenber skeptisch geworden und wir teilen diese ,skepsis48 ,da es nicht innerste industrielle berzeugung ist1 die ihn hemmt1 sondern augenblickliche finanzielle ,unsicherheit1 geht wieder aus dem prinzipiellen ,bekenntnis zur ,konzentrationspolitik hervor1 das er den negativen ,stzen sofort folgen lt3 ,da die materiellen ,voraussetzungen fr lohnende ,geschfte auf dem ,gebiet der ,verstndigung liegen1 ist nicht zweifelhaft48 -- ,er schildert die ,ersparnisse im ,laboratorium1 bei den ,arbeiten auf dem ,erfindungsgebiete1 bei den ,versuchsarbeiten1 bei der ,propaganda1 die auf dem ,wege der ,konzentration zu finden waren4 ,eine solche ,teilung der ,arbeit knnte auch eine ,mehrheit von ,fabrikationsunternehmungen umfassen18 sagt er1 und deutet damit an1 da nicht nur an ,interessengemeinschaft1 sondern an vllige ,fusion gedacht wird4 ,den in der ffentlichkeit im ,anschlu an die ,konzentrationstendenzen in der ,elektrizittsindustrie schon damals von ,theoretikern geuerten ,befrchtungen1 da diese ,tendenzen zu einem ,elektrizittsmonopol fhren knnten1 tritt er beruhigend entgegen4 ,die ,grenzen werden uns gezogen durch die ,notwendigkeit1 den ,wettbewerb zu erhalten1 der fr den technischen ,fortschritt ebenso unentbehrlich ist1 wie fr die ,verhinderung einer ,monopolwirtschaft48 -- ,die ,aktionre werden aus alledem nicht recht klug geworden sein4 ,ein halbes ,ja1 dem ein halbes ,nein folgt4 ,das ,resume ist mehr auf ,nein gestimmt4 ,weder ,expansionslust noch ,waghalsigkeit werden bestimmend sein4 -- ,es ist nicht beabsichtigt1 fr irgendwelche ,kombinationen jetzt neue ,mittel zu investieren1 noch die ,liquiditt und die ,kreditfhigkeit der ,a4 ,e4 ,g4 zu beeinflussen48 ,der tiefblickende ,bilanzkenner ,rathenau witterte wohl1 da bei ,schuckert der ,boden des ,fasses mit dem schlechten ,abschlu fr das ,jahr #aijj_/ja noch nicht erreicht sei und er sollte recht behalten4 ,in der nchsten ,generalversammlung am #b4 ,dezember #aijb1 als sich das ,schicksal von ,schuckert bereits erfllt hat1 erlebte er die ,genugtuung1 da ein ,aktionr -- anscheinend derselbe1 der ihn in der vorigen ,generalversammlung wegen des langsamen ,fortgangs der ,verhandlungen mit der ,nrnberger ,gesellschaft befragte -- seiner ,freude darber ,ausdruck gab1 da aus der ,fusion nichts geworden sei4 ,die ,freude teilten nicht alle ,kenner und nicht alle ,getreuen im ,hause der ,a4 ,e4 ,g4 ,in einer dreiwchentlichen eingehenden ,prfung1 die ,vertrauensmnner der ,a4 ,e4 ,g41 besonders ,walther ,rathenau und ,deutsch an ,ort und ,stelle in ,nrnberg vorgenommen hatten1 waren einige zu der berzeugung gelangt1 da diese ,fusion trotz alledem zweckmig und erstrebenswert sei4 ,sie meinten1 da die ,schuckertschen ,fabrikbetriebe und auch die ,beteiligungen soviel ,wertvolles enthielten1 da ihre ,erwerbung in jedem ,falle eine auerordentliche ,bereicherung des ,a4 ,e4 ,g4-,konzerns1 nicht nur einen ,zuwachs an ,umfang1 sondern auch an ,qualitt darstellen wrde4 ,es kme nur auf die ,bedingungen der bernahme an4 ,lieen sie sich annehmbar gestalten1 so sei das ,geschft zu machen1 schon wegen der ,gewinnung der wichtigen ,sttzpunkte in ,sddeutschland1 ber die ,schuckert verfgte4 ,man mte #be ,millionen ,mark in die ,nrnberger ,unternehmungen stecken1 um sie auf die ,hhe zu bringen4 ,allerdings knnte man eine solche ,summe den bisherigen ,leuten der ,schuckert-,ges4 nicht ohne weiteres anvertrauen1 sondern es mten erste ,a4 ,e4 ,g4-,leute fr die ,dauer nach ,nrnberg gesetzt werden4 ,emil ,rathenau scheint in jenen ,zeiten unter einer ,art ,depression1 einer ,erschlaffung der ,willens- und ,entschlukrfte gestanden zu haben1 die ihm nicht gestattete1 selbst das entscheidende ,wort zu sprechen1 wie er es in frheren ,fllen1 so beim ,rckerwerb der ,b4 ,e4 ,w4 und bei der bernahme der ,elektrobank ohne ,zaudern1 mit durchaus sicherem inneren ,gefhl getan hatte1 unbekmmert um die ,bedenklichkeit und ,gefhrlichkeit der ,lage1 die auch bei jenen ,transaktionen in den ueren ,verhltnissen vorhanden gewesen war4 ,die ,kraft der ,initiative war ihm zeitweilig verloren gegangen1 wie schon in der bereits erwhnten ,generalversammlung vom #e4 ,dezember #aija zu erkennen gewesen war1 in der er auf einen ,angriff aus ,aktionrkreisen1 der sich gelegentlich der ,einstellung seiner beiden ,shne in den ,vorstand gegen die ,aufrichtung einer ,dynastie ,rathenau8 gerichtet hatte1 die ,erklrung abgab3 ,er msse seine ,nachfolge vorbereiten1 denn er selbst gedenke sich in absehbarer ,zeit von der ,leitung der ,gesellschaft zurckzuziehen1 allerdings gehe es gegen sein ,gefhl1 der ,a4 ,e4 ,g4 in der ,zeit der ,krisis den ,rcken zu kehren4 ,das werde er erst tun1 wenn fr das ,unternehmen wieder eine ,zeit des ,aufschwungs gekommen sei4 ,und was er sonst nie getan hatte1 weder vorher noch nachher1 tat er im ,falle der ,schuckert-,fusion4 ,er berlie1 in einem ,anfall von ,unentschlossenheit1 der seinem ,charakter -- wie wir ja wissen -- gelegentlich nicht fremd war1 die ,entscheidung dem ,direktorium4 ,er beschlo1 sich der ,majoritt seiner ,kollegen zu fgen4 ,grnde und ,gegengrnde drangen damals bis in die ffentlichkeit4 ,in einem offenbar von einer ,verwaltungsseite inspirierten ,artikel1 der ,anfang #aijb seinen ,weg in die ,presse fand1 wurden die ,vorteile der ,angliederung breit ausgemalt4 ,es hie darin3 ,die ,herstellungskosten des fertigen ,fabrikates werden erfahrungsgem durch die ,preise fr die ,rohmaterialien und durch die ,arbeitslhne wenig beeinflut1 787 es kommt auerdem hinzu1 da1 wenn diese beiden ,summanden fallen1 alle ,fabrikanten ziemlich denselben ,nutzen davon haben4 ,die ,preise der fertigen ,fabrikate geben dann ganz allgemein nach und fr eine einzelne ,fabrik kann beim ,verkauf ein ins ,gewicht fallender ,nutzen hierdurch nicht erzielt werden4 ,es bleiben somit allein die ,generalunkosten brig1 durch deren ,reduzierung ,ersparnisse erzielt werden knnen1 und der ,zweck der ,fusion ,a4 ,e4 ,g4-,schuckert ist in der ,tat der1 die beiderseitige ,fabrikation durch ein ,zusammenarbeiten zu verbilligen1 dadurch1 da sich die ,generalunkosten beider ,gesellschaften1 welche teils durch die eigentliche ,fabrikation1 teils durch den ,verkauf der fertigen ,fabrikate entstehen1 sich ermigen4 ,es unterliegt keinem ,zweifel1 da dieser ,zweck durch die ,fusion erreicht werden wrde1 und es ist auch leicht einzusehen1 da damit ein ,vorsprung erreicht wird1 welcher von anderen ,firmen nicht leicht hinfllig gemacht werden kann4 ,augenblicklich1 so kann man sagen1 halten sich die ,unkosten aller groen ,fabriken so ziemlich das ,gleichgewicht1 der ,nutzen1 den die ,fabrikation abwirft1 ist gleich schlecht4 -- ,wenn nun zwei ,gesellschaften imstande sind1 den wesentlichsten ,faktor1 der im ,selbstkostenpreis seinen ,ausdruck findet1 herabzumindern1 so mssen die anderen ,fabriken erst ,mittel und ,wege finden und suchen1 um das ,gleiche zu erreichen1 bevor das ,gleichgewicht wieder hergestellt wird4 ,frher oder spter tritt das natrlich ein1 und von dann an wird ein weiteres ,fallen der ,preise wieder allmhlich beginnen1 bis wieder weitere ,ersparnisse1 um die ,fabrikation rentabel zu machen1 ntig werden48 ,ferner enthielt dieser ,artikel einen genauen ,plan ber die ,organisation der ,unkostenersparnis und der ,arbeitseinteilung1 die zwischen den beiden ,fabrikationssttten in ,berlin und ,nrnberg vorgenommen werden sollte4 -- ,trotz aller ,propaganda fr den ,plan berwog im ,kollegium schlielich die ,abneigung4 -- ,es wurde zwar noch ein ,versuch gemacht1 wenigstens den ,beteiligungsbesitz der ,schuckert-,gesellschaft1 an dem der ,a4 ,e4 ,g4 anscheinend am meisten gelegen war1 unter deren ,einflu zu bringen4 ,nachdem die umfassende ,interessenvereinigung nicht zustande gekommen war1 wurden zwischen dem ,finanzkonsortium der ,a4 ,e4 ,g4 und der ,schuckert-,gesellschaft bezw4 der ,continentalen ,gesellschaft fr elektrische ,unternehmungen1 der ,finanzgesellschaft ,schuckerts1 ,verhandlungen eingeleitet mit dem ,ziele1 da das genannte ,konsortium der ,schuckert-,gruppe einen ,vorschu von #g ,millionen ,mark gewhren solle4 ,als ,unterpfand fr das ,darlehen sollten die im ,besitz der ,continentalen8 befindlichen ,effekten dienen1 die das ,berliner ,konsortium mglichst gnstig verwerten und aus denen das ,darlehen allmhlich abgetragen werden sollte4 -- ,auch diese ,verhandlungen1 die wochenlang hin und her gingen1 wurden schlielich ohne ,resultat abgebrochen2 damit war die ,annherung zwischen der ,a4 ,e4 ,g4 und ,schuckert endgltig gescheitert4 -- ,spter kam bekanntlich zwischen der ,siemens ,halske-,gesellschaft und ,schuckert ein ,abkommen zustande1 wonach die beiderseitigen ,starkstrombetriebe in eine ,gesellschaft mit beschrnkter ,haftung1 die ,siemens-,schuckert-,werke1 eingebracht wurden4 ,von deren #ij ,millionen ,mark betragenden ,stammanteilen bernahmen ,siemens ,halske #dejejjjj ,mark1 die ,elektrizittsgesellschaft ,schuckert #ddiejjjj ,mark4 ,die ,grndung dieser ,gesellschaft erfolgte im ,mrz #aijc1 also ein ,jahr nach dem ,scheitern der ,verhandlungen mit der ,a4 ,e4 ,g4 ,sie richtete die zusammengebrochene ,schuckert-,gesellschaft wieder empor1 indem sie ihr die meisten ,fabrikbetriebe abnahm4 ,das ,schwachstromgeschft1 die ,beteiligungen1 auf die doch bei den ,verhandlungen mit der ,a4 ,e4 ,g4 von dieser gerade der ,hauptwert gelegt worden war1 und die ,finanzierungsaufgaben verblieben bei den unabhngig erhaltenen ,stammgesellschaften4 ,in dieser ,form1 die vielleicht etwas umstndlich war1 aber die ,paritt sorgfltig wahrte1 haben sich die ,siemens-,schuckert-,werke gekrftigt und bald nach der berwindung der ,krisis eine aufsteigende ,entwickelung genommen4 ,ob unter den ,grnden1 die die ,fusionsplne bei der ,a4 ,e4 ,g4 aus dem ,stadium der ,grundstzlichkeit in den ,bereich der ,aktualitt rckten1 das ,beispiel eine ,rolle gespielt hat1 das die ,erweiterung des ,machtgebiets der ,siemens ,halske-,gesellschaft durch die ,angliederung der ,schuckertschen ,fabriken gab1 oder ob umgekehrt die ,a4 ,e4 ,g4-,plne ,siemens ,halske anregten1 kann nicht zweifelsfrei festgestellt werden4 ,die ,transaktion zwischen der ,a4 ,e4 ,g4 und der ,union-,elektrizittsgesellschaft schwebte zur gleichen ,zeit1 wie die zwischen ,siemens und ,schuckert und sie wurde sogar einige ,tage frher verffentlicht4 ,wo die ,prioritt des ersten inneren ,gedankens lag1 lt sich nicht feststellen2 zweifellos waren beiden ,parteien die gefhrten ,fusionsverhandlungen der anderen ,gruppe nicht verborgen geblieben1 und sie hatten damit einander beeinflut und angespornt4 ,was in jenem obenerwhnten ,zeitungsartikel als ein ,vorsprung bezeichnet worden war1 der erst allmhlich von der ,konkurrenz eingeholt werden mte1 hatte sich blitzschnell in der ,taktik der beiden fhrenden ,konzerne paralysiert4 ,keine von ihnen wartete ab1 da ein solcher ,vorsprung zugunsten der anderen eintrat4 ,das ,machtverhltnis sollte sich nicht verschieben1 es mute sofort wieder das frhere ,gleichgewicht hergestellt werden4 ,das ,gesetz des ,dualismus begann zu wirken4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 konnte aber den ,weg der ,konzentration nicht nur aus konkurrenztaktischen1 sondern aus sachlichen ,grnden betreten1 umsomehr1 als er ihr schon seit langem als der zweckmigste1 ja der einzig gangbare erschienen war4 ,dazu kam1 da die ,krisis den ,tiefpunkt berschritten hatte und sich bereits wieder hellere ,ausblicke zu zeigen begannen4 ,die ,furcht1 bei einer ,transaktion neue groe ,mittel zu investieren1 war zwar noch nicht geschwunden4 ,aber immerhin war doch in den ,wertverhltnissen der einzelnen ,unternehmungen zueinander jetzt etwas mehr von jener ,klarheit geschaffen1 die ,rathenau noch im ,jahre vorher vermit hatte1 als er im ,geschftsbericht fr #aija_/jb schrieb3 ,da aber eine ,beschleunigung des ,zusammenschlusses leicht zu bereilungen fhren knnte1 scheint uns durch die ,tatsache erwiesen1 da noch im ,verlauf des letzten ,jahres erhebliche ,verschiebungen in der relativen ,bewertung der einzelnen ,unternehmungen stattgefunden haben und anscheinend dauernd sich vollziehen48 ,das hie auf deutsch3 ,die ,dividenden- und ,kursverhltnisse1 die doch bei ,fusionen den ,mastab fr den ,aktienumtausch oder die ,bewertung der ,aktiva anderer ,unternehmungen abgeben muten1 boten nicht nur vor1 sondern noch in der ,krisis ein falsches ,bild4 ,man htte auf ihrer ,grundlage die zu erwerbenden ,objekte zu teuer bezahlt und mute erst warten1 bis die ,krisis1 dieser untrgliche ,prfstein der ,werte und ,potenzen1 die ,fusionsobjekte gengend verbilligt haben wrde4 ,in der ,generalversammlung vom ,dezember #aijb war ,emil ,rathenau sogar noch deutlicher geworden und hatte1 nachdem doch schon empfindliche ,schden bei manchen ,gesellschaften zu ,tage getreten waren1 mit dem untrglichen ,scharfblick des ,kritikers seine ,zweifel darber ausgesprochen1 ob einige ,gesellschaften1 die einer ,sanierung unterzogen worden und sich damit gengend organisiert glaubten1 nun auch wirklich gesundet wren48 ,die ,prognose war richtig1 denn schon die nchstjhrigen ,bilanzen brachten neue1 noch viel schwerere ,verluste bei den halbsanierten ,unternehmungen zu ,tage4 ,das ,jahr #aijb_/jc erst konnte als ,tiefpunkt der ,krisis bezeichnet werden2 und erst jetzt lie sich mit ,sicherheit erkennen1 was bei den erschtterten ,elektro-,unternehmungen seinen ,wert behalten hatte und was abgestorben war4 ,nicht vor dem ,frhjahr #aijc entschlossen sich darum sowohl die ,a4 ,e4 ,g4 wie ,siemens ,halske zu ihren ersten groen ,konzentrationsgeschften4 ,fast gleichzeitig mit der ,transaktion ,siemens-,schuckert wurde der erste ,vertrag mit der ,union-,elektrizittsgesellschaft8 den ,aktionren der ,a4 ,e4 ,g4 vorgelegt4 ,er enthielt lediglich den ,vorschlag einer ,interessengemeinschaft zwischen beiden ,unternehmungen1 und sollte -- wie in der beschlufassenden ,generalversammlung erklrt wurde -- den ,beweis liefern1 da eine ,verstndigung der sich zusammenschlieenden ,firmen auch ohne ,verzicht auf ihre ,individualitt erreicht werden knne4 ,diese ,selbstbeschrnkung1 die in ,wirklichkeit aber nur eine ,halbheit war und als solche auch wohl von ,rathenau innerlich erkannt wurde1 hatte ihren ,grund weniger in ,zweckmigkeitsfragen1 als in persnlichen ,rcksichten und ,vorbehalten auf beiden ,seiten4 ,bei der ,a4 ,e4 ,g4 wollte man anscheinend noch immer nicht an die groe ,kapitalstransaktion herangehen1 die mit einer vollstndigen ,fusion unumgnglich verbunden gewesen wre1 auch hielt man die ,bilanz-,verhltnisse bei der ,union wohl noch immer nicht fr geklrt genug1 als da man auf der damaligen ,bewertungsbasis die ,objekte der ,union dauernd und unwiderruflich htte aufnehmen wollen4 ,bei der ,union hinwiederum konnte man sich zu dem ,opfer der vlligen ,aufgabe der ,selbstndigkeit noch nicht recht entschlieen4 ,endlich schien sich auch eine vorherige ,auseinandersetzung mit den amerikanischen ,verbindungen der ,union als zweckmig zu erweisen4 ,man machte also aus der ,not eine ,tugend und rhmte bei der unvollkommenen ,transaktion die ,erhaltung der ,individualitt beider ,unternehmungen4 ,der geschlossene ,vertrag hatte nach den damals den ,aktionren beider ,gesellschaften gemachten ausfhrlichen ,mitteilungen den ,zweck1 eine ,zusammenfassung und mglichste ,vereinigung der technischen und kommerziellen ,krfte und ,leistungen beider ,gesellschaften herbeizufhren4 ,fr ihn sollten die folgenden ,bestimmungen und ,grundstze gelten4 #a4 ,identitt der ,geschftsfhrung und ,verwaltung1 soweit dies gesetzlich zulssig ist2 #b4 ,arbeitseinteilung1 entsprechend der ,eigenart der beiderseitigen ,fabrikationseinrichtungen1 unter ,austausch der kommerziellen und technischen ,erfahrungen2 #c4 ,mglichste ,erhaltung des gegenwrtigen ,beschftigungsverhltnisses beider ,gesellschaften2 #d4 ,tunliche ,verschmelzung der auswrtigen ,organisationen4 ,im einzelnen wurde bestimmt1 da die beiderseitigen ,direktoren gemeinschaftlich die ,geschfte beider ,gesellschaften als ,gesamtdirektoren leiten4 ,die ,zahl der ,direktoren wurde auf zehn festgesetzt1 wovon sieben der ,allgemeinen ,elektrizittsgesellschaft und drei der ,union angehren sollten4 ,die ,mitglieder der ,aufsichtsrte beider ,gesellschaften bildeten zusammen den gemeinsamen ,delegationsrat der ,gesellschaften4 ,in dem ,delegationsrate fhrten die ,mitglieder jedes ,aufsichtsrates zusammen zwlf ,stimmen1 ohne ,rcksicht auf die ,zahl der ,abstimmenden4 ,die ,aufsichtsrte beider ,gesellschaften waren bei der ,beschlufassung ber folgende ,gegenstnde an die ,beschlsse des ,delegationsrates gebunden3 #a4 ,erweiterung oder ,abtretung von ,fabrikationseinrichtungen1 im ,falle es sich um mehr als #a des ,aktienkapitals der betreffenden ,gesellschaft handelte4 #b4 ,dauernde ,investitionen im ,betrage von mehr als #b des ,aktienkapitals der betreffenden ,gesellschaft4 #c4 ,abnderungen des ,interessengemeinschaftsvertrages4 #d4 ,ausgabe von ,obligationen4 ber folgende ,gegenstnde sollten die ,aufsichtsrte beider ,gesellschaften nur in bereinstimmung mit den ,beschlssen des ,delegationsrates beschlieen3 ,vorschlge an die ,generalversammlungen1 betreffend ,statutennderung1 ,fusion mit anderen ,unternehmungen1 ,kapitalserhhung und -herabsetzung1 ,auflsung einer ,gesellschaft1 ,anstellung und ,abberufung von ,vorstandsmitgliedern4 -- ,abgesehen von den obigen ,einschrnkungen1 behielten die ,aufsichtsrte ihre bisherigen ,funktionen bei4 ,die ,aufsichtsratsmitglieder der ,a4 ,e4 ,g4 wurden zu den ,aufsichtsratssitzungen der ,union ,e4 ,g4 eingeladen und nahmen daran mit beratender ,stimme teil und umgekehrt4 ,jede der beiden ,gesellschaften sollte zunchst in der bisher bei ihr blichen ,weise eine ,bilanz nebst ,gewinn- und ,verlustrechnung aufmachen4 ,von dem ,gewinn- oder ,verlustsaldo dieser ,vorbilanz der ,a4 ,e4 ,g4 sollten von dieser der ,union ,e4 ,g4 #d_/ai gutgebracht bzw4 belastet werden1 whrend die ,union ,e4 ,g4 von dem ,gewinn- oder ,verlustsaldo ihrer ,vorbilanz an die ,a4 ,e4 ,g4 #ae_/ai gutzubringen bzw4 zu belasten hatte4 ,auf ,grund der ermittelten ,gewinn- oder ,verlustziffer stellte dann jede ,gesellschaft fr sich ihre gesetzlich und statutarisch vorgeschriebene ,bilanz auf4 ,der ,vertrag sollte vom #a4 ,juli #aijc ab auf eine ,dauer von #ce ,jahren in ,kraft treten4 ber alle die ,auslegung des ,vertrages betreffenden oder sonst sich aus ihm ergebenden ,streitigkeiten sollte ein ,schiedsgericht entscheiden4 ,zur ,begrndung dieses ,vertrages1 der eine aktienrechtlich auerordentlich seltene und interessante ,verquickung der ,verwaltungsorgane zweier ,gesellschaften darstellte1 verlas ,generaldirektor ,rathenau in der ,generalversammlung eine ,erklrung1 aus der wir folgendes hervorheben3 ,mit dem ,vertrag1 den wir mit der ,union ,elektrizittsgesellschaft gettigt haben1 tritt die deutsche elektrotechnische ,industrie in die ,phase der ,associationen1 die seit ,jahren zur ,heilung ihrer ,schden von uns empfohlen werden4 ,da der ,zusammenschlu der ,gesellschaften neben anderen ,zwecken die ,hebung der durch gegenseitige ,unterbietungen unlohnend1 zuweilen verlustbringend gewordenen ,geschfte auf eine dem ,fabrikationsgewinn entsprechende1 angemessene ,hhe verfolgt1 wird nicht in ,abrede gestellt4 ,aber dieser ,zweck soll weder durch willkrliche ,preisfestsetzungen1 noch durch ,syndikatsbildungen erreicht werden1 fr welche die ,elektrotechnik ihrer ,natur nach sich weniger als andere ,industrien eignet44444 444 ,unser ,vertrag mit der ,union zeigt1 da eine ,verstndigung der sich zusammenschlieenden ,firmen auch ohne ,verzicht auf ihre ,individualitt erzielt werden kann4 ,der nach dem ,vorgang der ,a4 ,e4 ,g4 erfolgte ,zusammenschlu anderer ,firmen der ,elektrizittsindustrie beweist ferner1 da auch an anderen magebenden ,stellen ,befrchtungen vor den ungnstigen ,folgen der ,vertrustung zu weichen beginnen4 ,auch in ,amerika hat die ,trustbildung technische ,fortschritte nicht ausgeschlossen1 sondern gefrdert1 und nicht mit ,unrecht wird darauf hingewiesen1 da in diesem ,lande noch immer mehr erfunden und versucht wird wie in ,europa4444 ,von keiner ,seite ist bisher behauptet worden1 da die ,interessengemeinschaft unserer ,gesellschaft mit der ,union inkongruente ,elemente zusammengefhrt habe2 es werden vielmehr von allen ,seiten ,grnde angefhrt1 die gerade fr diese ,kombination sprechen4 ,bei unserer umfangreichen ,ttigkeit1 welche ber die gesamte ,starkstromtechnik sich erstreckt1 hatten wir dem ,bau elektrischer ,eisenbahnen weniger ,bedeutung geschenkt als die sich hauptschlich auf dieses ,gebiet konzentrierende ,union1 der noch dazu die ,versuche und ,erfahrungen befreundeter ,gesellschaften in ,amerika zur ,verfgung stehen4 ,von jeher hat dieses ,land gerade im elektrischen ,transportwesen einen ,vorsprung erlangt1 den es bei der ,eigenart der dortigen ,verhltnisse voraussichtlich noch lnger zu bewahren imstande sein wird4 ,die ,fabriken der ,a4 ,e4 ,g4 und der ,union ergnzen sich so glcklich1 da nur verhltnismig wenige1 in beiden ,unternehmungen gleichzeitig ausgebte ,betriebe im ,interesse der ,einheitlichkeit verschmolzen zu werden brauchen4 ,auerdem knnen ,auftrge1 welche die ,union bisher anderweitig vergeben mute1 den ,werksttten der ,a4 ,e4 ,g4 im ,interesse beider zufallen4 ,im ,besitze der ,union befinden sich keine ,aktien ihrer ,trustgesellschaft4 ,die ,finanzgesellschaft bleibt auerhalb des ,vertrages2 ebenso sind die selbstndigen1 auslndischen ,geschfte in die jetzige ,kombination nicht einbezogen worden4 ,immerhin sichert die gewhlte ,form des ,abschlusses die ,mglichkeit weiterer ,angliederungen solcher ,unternehmungen1 die den geschaffenen ,konzern zu ergnzen oder zu strken geeignet sind4 ,die von uns gewhlte ,art des ,zusammengehens steht der formellen ,fusion vielleicht insofern nach1 als diese einen scheinbar weniger umstndlichen ,verwaltungsapparat erfordert und der ,gedanke einer ,verschmelzung1 von dem man ursprnglich ausgegangen war1 braucht auch deshalb nicht aus dem ,auge verloren zu werden4 ,fr jetzt wird man sich begngen1 den ,zusammenschlu einer tatschlichen ,fusion so zu nhern1 da materielle ,nachteile aus dem etwas knstlicheren ,aufbau weder fr die ,gesellschaften noch fr die ,aktionre entstehen4 ,die verschiedenen ,momente kann man ihrem wesentlichen ,inhalte nach dahin zusammenfassen3 ,die gegenwrtige ,lage der ,industrie macht den ,zusammenschlu der elektrotechnischen ,firmen zu einer ,notwendigkeit4 ,die wirtschaftlichen ,vorteile des ,zusammenschlusses sind so erheblich1 da ihnen gegenber die ,bedenken verschwinden4 ,interessen dritter werden nicht verletzt1 weder ,einzelner noch der ,allgemeinheit4 ,dem ,lande aber wird das ,fortbestehen einer seiner schnsten und strksten ,industrien gesichert48 ,wenngleich in den die ,interessengemeinschaft begrndenden ,ausfhrungen auf die verbleibende ,selbstndigkeit der beiden ,unternehmungen ein gewisser ,nachdruck gelegt worden war1 so betonte doch dasselbe ,verwaltungsdokument1 in einem gewissen ,widerspruch zu diesem ,individualittsprinzip bereits1 da der ,gedanke einer ,verschmelzung1 von dem man ursprnglich ausgegangen war1 deshalb nicht aus dem ,auge verloren zu werden brauchte48 ,da man bei der ,a4 ,e4 ,g4 die gefundene ,form von vornherein nur fr eine vorlufige hielt und sobald als mglich in eine endgiltige umzuwandeln bestrebt war1 geht aus allen nachprfbaren ,umstnden hervor4 ,auch weiterhin blieb man in jener ,zeit der ,konzentrationsbewegung1 die man whrend der ,krisis aus praktischen ,grnden hatte zurckdmmen mssen1 mit ,entschlossenheit zugewandt und hielt sie mit dem vorstehend geschilderten ,abkommen noch nicht fr erledigt4 ,der ,geschftsbericht fr #aijb_/jc stellte fest3 der erste ,schritt in der ,richtung1 die wir stets als die wnschenswerte bezeichneten1 ist geschehen3 die vier bedeutendsten ,unternehmungen unserer ,industrie sind heute zu zwei ,gruppen vereinigt1 die mehr als dreiviertel der ,gesamtproduktion reprsentieren48 -- ,an einer weiteren ,stelle hie es3 ,in gemeinsamem ,interesse wnschen und hoffen wir1 da die zentralisierende ,bewegung in der ,elektrotechnik andauert und untersttzt vom guten ,einvernehmen der leitenden ,persnlichkeiten die ,erfolge zeitigt1 deren1 wenn auch nicht alleinige1 ,voraussetzung sie bildet48 -- ,in demselben ,bericht konnte schon auf ein paar weitere ,ergebnisse der ,transaktionspolitik hingewiesen werden1 die sich allerdings -- vom ,standpunkte der groen ,entwickelung aus betrachtet -- als ,nebengeschfte darstellen4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 beteiligte sich an der ,umwandlung der bekannten ,maschinenfabrik ,gebr4 ,krting in ,hannover in eine ,aktiengesellschaft1 von deren #af ,millionen ,mark betragendem ,kapital sie #a1a ,millionen ,mark bernahm4 ,die elektrische ,abteilung des ,unternehmens wurde von der ,a4 ,e4 ,g4 ganz erworben und als ,g4 m4 b4 ,h4 insbesondere zum ,zweck der ,herstellung von ,generator-,gasanlagen fr elektrische und andere ,betriebe organisiert4 -- ,auch zwischen den beiden ,grokonzernen1 der ,a4 ,e4 ,g4 und ,siemens ,halske1 die sich bereits frher einmal bei der ,grndung der ,akkumulatorenwerke ,berlin-,hagen zu gemeinsamer ,bettigung zusammengefunden hatten1 spannen sich unter dem ,einflu der ,konzentrationsbewegung weitere ,fden4 ,die beiderseitigen funkentelegraphischen ,systeme ,arco-,slaby und ,braun wurden in der ,gesellschaft fr drahtlose ,telegraphie 7,system ,telefunken7 vereinigt4 ,nur in gemeinsamer technischer und kommerzieller ,ausgestaltung der zu entwickelnden ,anfnge konnte man hoffen1 dem mchtigen englischen ,marconi-,system1 das auf ein ,weltmonopol namentlich in der drahtlosen ,schiffstelegraphie hinsteuerte1 die ,spitze zu bieten4 ,auch an dem ,bau eines groen ,unternehmens in ,valparaiso fr ,licht-1 ,kraft- und ,bahnbetrieb beteiligten sich die beiden ,konzerne4 ,fertiggestellt sollte das ,werk der ,deutsch-berseeischen ,elektrizittsgesellschaft1 jenem gewaltigen sdamerikanischen ,sammelunternehmen1 zugefhrt werden1 in das neben der ,a4 ,e4 ,g4 und der ,deutschen ,bank damit auch ,siemens ,halske eintraten4 ,derartige gelegentliche ,gemeinschaftsgeschfte fhrten aber letzten ,endes keineswegs zu einer engeren ,zusammenfassung der beiden ,gesamtgruppen4 ,die ,hauptstrome liefen weiter getrennt nebeneinander und vielfach sogar auseinander4 ,die konzentrative ,hauptrichtung der ,a4 ,e4 ,g4 blieb in dieser ,zeit aber auf den ,ausbau der ,verbindung mit der ,union8 und den ,anschlu an das amerikanische ,interessengebiet dieser ,gesellschaft gerichtet4 ,diese ,angelegenheit erschien ,emil ,rathenau so wichtig1 da er sich im ,herbst #aijc zu einer ,reise nach ,amerika entschlo4 ,wie in frheren ,fllen schon war ihm auch diesmal die ,auffrischung nach den niederdrckenden ,zeiten der ,krisis ein krperliches und geistiges ,bedrfnis1 wie frher schon war die amerikanische ,reise ein ,jungbrunnen fr seine ,energien1 eine ,quelle neuer bezwingender ,eindrcke1 die den auch auf der ,hhe des ,erfolges und des ,ruhmes frisch und naiv gebliebenen1 genau so wie den jungen1 unbekannten ,ingenieur enthusiasmierten4 ,diesmal erschien er aber in der ,neuen ,welt nicht als einer1 der einen kleinen ,teil des drben angehuften ,geistesreichtums in sich aufnehmen und zur ,errichtung einer bescheidenen ,existenz im ,heimatlande mit sich forttragen wollte1 sondern als ein ,geistesherrscher1 ein ,industrieknig1 der den fhrenden ,mnnern drben als ,gleichberechtigter entgegenzutreten und mit ihnen ber die ,verteilung der elektrischen ,welt zu verhandeln beabsichtigte4 ,er kam nicht nur1 um zu nehmen1 sondern auch um zu geben1 um auszutauschen4 ,gewi hatte die amerikanische ,elektrizittsindustrie1 der die ,welt und der ,rathenau das elektrische ,glhlicht verdankte1 inzwischen erfolgreich weiter gearbeitet und ,erstaunliches geleistet4 ,aber auch die deutsche ,elektrizittsindustrie sah auf eine ,periode glnzender ,vollbringungen1 systematischer ,durcharbeitungen zurck und konnte namentlich im ,zentralenwesen1 auf dem ,gebiete der ,kraftbertragung1 der ,metallurgie und ,elektrochemie wertvolle ,kompensationen anbieten4 ,der ordentlichen ,generalversammlung vom #ab4 ,dezember #aijc wohnte ,rathenau nicht bei4 ,es war kein ,wunder1 da aus ,kreisen der ,aktionre ,interesse und ,neugierde laut wurden1 welche ,zwecke die ,reise des ,generaldirektors verfolge1 mit der sich auch schon die ,presse angelegentlich beschftigt hatte4 ,den ,fragern wurde eingehende ,auskunft4 ,die ,union-,elektrizitts-,ges41 so hie es1 war eine ,tochtergesellschaft der amerikanischen ,thomson ,houston ,co41 von der sie als ,wirkungsgebiet ,mittel- und ,nordeuropa zugewiesen erhalten und mit der sie einen ,austausch von ,erfindungen1 ,patenten und ,konstruktionen vereinbart hatte4 ,spter wurde die ,thomson ,houston ,co4 -- wie wir schon wissen -- mit der ,edison ,electric zu der ,general ,electric ,co4 verschmolzen1 deren ,aktienkapital den stattlichen ,betrag von #db ,millionen ,dollar erreichte4 ,die amerikanischen ,interessenten sahen nun eine ,beeintrchtigung fr sich darin1 da die ,a4 ,e4 ,g41 die territorial unbeschrnkt war1 in ,wettbewerb mit den ,tochtergesellschaften der ,general ,electric auf den ,gebieten des ,weltmarkts treten konnte1 die der ,union verschlossen waren4 ,bei der engen ,interessenverbindung1 die zwischen der ,a4 ,e4 ,g4 und der ,union neuerdings bestand1 war damit die ,beschrnkung auch fr die ,union praktisch hinfllig geworden4 ,der ,prsident der ,general ,electric war persnlich nach ,europa gekommen1 um mit der ,a4 ,e4 ,g4-,union-,gruppe auf vorbereiteter ,basis ein neues bereinkommen zu treffen1 dessen ,voraussetzung sein sollte1 da die ,tochtergesellschaften der ,general ,electric1 die britische und die franzsische ,thomson ,houston ,co41 denen die ,mittelmeergebiete zugewiesen waren1 sich der ,abgrenzung der ,organisationsgebiete anschlossen4 ,neben diesen ,absatzfragen gab es auch technische ,angelegenheiten zu regeln4 ,diese bezogen sich insbesondere auf die ,turbinenfrage4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 hatte den ,turbinenbau aufgenommen1 aus dem ,bestreben heraus1 sich neue ,geschftszweige zu schaffen1 nachdem manche der alten unter dem starken ,wettbewerb in ihrer ,ergiebigkeit gelitten hatten4 ,die ,konstruktion von ,dampfturbinen haben wir mit dem ihrer ,bedeutung entsprechenden ,nachdruck entwickelt und die hierbei erzielten gnstigen ,ergebnisse haben uns bestimmt1 die ,fabrikation dieses fr stationre ,betriebe und die ,seeschiffahrt gleich wichtigen ,motors1 welcher ein hervorragendes ,organ auch der elektrischen ,stromerzeugung zu werden verspricht1 in groem ,umfange zu betreiben4 ,zur ,erfllung dieser ,aufgabe gengen unsere fr andere ,zwecke der ,technik geschaffenen ,einrichtungen nicht1 aber wir sind bis zur ,vollendung der neuen ,projekte in der ,lage1 die noch zu schaffenden ,typen1 sowie die ,hilfsmittel und ,werkzeuge zu ihrer ,herstellung im praktischen ,gebrauche zu erproben48 ,so hie es im ,geschftsbericht fr das ,jahr #aijb_/jc4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 sttzte sich bei ihren ,plnen auf die ,riedler-,stumpfschen ,patente4 ,die ,general ,electric besa die wertvolle und bereits weiter entwickelte ,curtis ,turbine4 ,whrend die ,general ,electric groe ,typen herstellte1 versuchte die ,a4 ,e4 ,g41 der fr diese ,zwecke damals unbeschrnkte ,mittel nicht zur ,verfgung standen1 die ,konstruktion kleinerer ,typen4 ,eine ,vereinigung beider ,systeme und eine damit zu erreichende ,vervollkommnung des ,turbinenbaus wurde von den ,gruppen angestrebt4 ,in der ,zeit der ,anwesenheit des ,prsidenten der ,general ,electric in ,europa waren die ,schwierigkeiten mit den ,mittelmeergesellschaften noch nicht gelst4 ,dagegen war es gelungen1 mit der ,brown ,boveri-,ges41 die zur ,ausnutzung ihrer ,parsons ,patente die ,turbinia ,parsons ,marine-,akt4-,ges4 gegrndet und auch einige ,auftrge fr die deutsche ,marine erhalten hatte1 ein ,abkommen zu treffen4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 bernahm im ,anschlu daran #efbejjj ,frcs4 ,aktien der ,brown ,boveri ,cie4-,ges4 in ,baden 7,schweiz74 ,auch hier war ein ,erfolg auf dem ,konzentrationswege erreicht worden1 der zwar keine ,verbindung erster ,gre1 doch immerhin eine solche von ,wichtigkeit auf einem ,spezialgebiet darstellte4 ,die ,reise ,emil ,rathenaus nach den ,ver4 ,staaten lste alle noch offenen ,probleme und berwand alle ,schwierigkeiten4 ,am #bg4 ,februar #aijd konnte eine auerordentliche ,generalversammlung einberufen werden1 von der die ,antrge auf vllige ,verschmelzung der ,a4 ,e4 ,g4 mit der ,union ,e4 ,g4 genehmigt wurden4 ,aus der ausfhrlichen ,denkschrift1 die den ,aktionren in der ,generalversammlung vorgelegt wurde1 sei das ,folgende wiedergegeben3 ,die ,schranken1 welche die ,verschmelzung unserer ,gesellschaften hinderten1 sind beseitigt1 und1 nachdem die ,beziehungen zu den amerikanischen ,gesellschaften eine den neu zu schaffenden ,verhltnissen entsprechende ,gestaltung gefunden haben1 erscheint die ,fusion jetzt als letzte ,konsequenz der ,interessengemeinschaft1 die eine ,etappe auf diesem ,wege war und sein sollte4 ,in der ,generalversammlung vom #ab4 ,dezember #aijc sind ,andeutungen ber den ,zweck der ,reise des ,generaldirektors der ,gesellschaft nach den ,vereinigten ,staaten gemacht worden4 ,im ,vordergrunde des ,interesses stand die ,regelung der zuknftigen ,beziehungen der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft zur ,general ,electric ,co41 der mchtigsten ,trgerin der elektrischen ,industrie in der ,neuen ,welt4 ,die ,werke dieser ,gesellschaft sind von gewaltigem ,umfang2 sie verfgt ber einen groen ,stab fhiger ,mnner aus der ,wissenschaft und ,praxis und frdert mit reichen ,mitteln und seltener ,freigebigkeit die ,ziele der elektrischen ,industrie in ,laboratorien und ,versuchswerksttten4 ,eine innige ,annherung an diese ,organisation erschien umso erstrebenswerter1 als schon das ,bndnis der ,union ,e4 ,g4 mit der inzwischen von der ,general ,electric ,co4 aufgesaugten ,thomson ,houston ,co4 die ,allgemeine ,elektrizitts-,gesellschaft in hervorragendem ,mae fr die ,interessengemeinschaft bestimmt hatte4 ,es bestehen europische ,tochtergesellschaften der ,general ,electric ,co4 fr ,england1 ,frankreich und die ,mittelmeerlnder2 sie haben den ,namen ,thomson ,houston beibehalten4 ,in den ,vereinigten ,staaten von ,nord-,amerika werden von der ,general ,electric ,co4 kontrolliert3 ,edison ,general ,electric ,co41 ,thomson ,houston ,electric ,co41 ,fort ,wayne ,electric ,works1 ,stanley ,electric ,manufacturing ,co41 ,eddy ,electric ,corporation1 ,general ,incandescent ,arc ,light ,co41 ,sprague ,electric ,co4 und ,northern ,electric ,co4 ,das ,gebiet der ,union ,e4 ,g4 war ,deutschland1 ,mittel- und ,nord-,europa und die ,balkanstaaten4 ,in sterreich1 ,ruland und ,belgien hat sie unter ,beteiligung einheimischer ,finanzinstitute die sterreichische bezw4 russische ,union ,e4 ,g4 und die ,union ,electrique in ,brssel errichtet4 ,die einzelnen ,gesellschaften sind durch ,vertrge untereinander und mit der ,muttergesellschaft auf den ihr zugewiesenen ,bezirk geographisch beschrnkt1 aber frei1 die ,gebiete durch ,separatabkommen zu erweitern2 so hat die ,union ,electrique durch eine ,vereinbarung mit der ,mittelmeergesellschaft1 kurz ,meditomson genannt1 das ,recht erlangt1 unter gewissen ,bedingungen auch in ,italien ,geschfte abzuschlieen4 ,das alle ,gesellschaften gemeinsam verbindende ,element ist der wechselseitige ,austausch von ,patenten und ,erfahrungen4 ,auf den ,beitritt zu diesem ,konzern und die ,anbahnung freundschaftlicher ,beziehungen auch zu den europischen ,unternehmungen waren unsere ,bemhungen nicht weniger gerichtet1 als auf die ,verallgemeinerung der wichtigen technischen und kommerziellen ,interessen1 welche wir in unseren ,dampfturbinen-,patenten und denen von ,riedler-,stumpf besaen4 ,die ,vereinigung der letzteren mit den ,patenten der ,curtisgruppe1 die die ,general ,electric ,co4 zur eigenen ,ausbung in den ,vereinigten ,staaten erworben hatte und fr andere ,lnder zu verwerten im ,begriff stand1 erschien uns ntzlich4 ,unsere zahlreichen ,vertrge mit den amerikanischen und europischen ,gesellschaften enthalten folgende ,hauptpunkte3 #a4 ,eine ,vereinbarung1 nach welcher die ,allgemeine ,elektrizitts-,gesellschaft und die ,general ,electric ,co4 ihre ,gebiete fr sich und ihre ,tochtergesellschaften gegenseitig abgrenzen und jede ,partei der anderen ,patente und ,erfahrungen fr die betreffenden ,gebiete berlt4 ,das ausschlieliche ,gebiet der ,general ,electric ,co4 umfat im wesentlichen die ,vereinigten ,staaten von ,nord-,amerika und ,kanada1 das der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft ,deutschland mit ,luxemburg1 sterreich-,ungarn1 europisches und asiatisches ,ruland1 ,finnland1 ,holland1 ,belgien1 ,schweden1 ,norwegen1 ,dnemark1 ,schweiz1 ,trkei und die ,balkanstaaten4 ,fr die ,gebiete der europischen ,tochtergesellschaften sind langsichtige ,separatabkommen geschlossen1 fr die anderen ,weltteile einschlielich ,sd-,amerika ist ein gemeinsames ,arbeiten der beiden groen ,elektrizittsgesellschaften in ,aussicht genommen1 ,abmachungen1 welche ein langjhriges und ersprieliches ,zusammenwirken erwarten lassen4 ,auf die ,vereinbarungen ber ,italien werden wir spter noch zurckkommen2 in ,spanien und ,griechenland bleiben die bisherigen ,verhltnisse einstweilen unverndert4 #b4 ,die ,general ,electric ,co4 und die ,allgemeine ,elektrizitts-,gesellschaft grnden eine ,gesellschaft mit #c ,millionen ,mark zur ,verwertung der ,riedler-,stumpf- und ,curtis-,patente im ,gebiete der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft4 ,hierbei sind die ,patente von ,curtis mit #a1h ,millionen ,mark1 die von ,riedler-,stumpf mit #a1b ,millionen ,mark bewertet4 ,die ,allgemeine ,elektrizitts-,gesellschaft hat sich eine ,lizenz gesichert4 ,sie erlangt hiermit auch das ,lieferungsrecht nach allen auereuropischen ,lndern mit ,ausnahme der ,vereinigten ,staaten und ,kanada1 fr welche die ,general ,electric ,co4 die ,riedler-,stumpf-,rechte erwirbt4 #c4 ,das ,recht der ,benutzung von ,curtis-,patenten fr ,betriebsmaschinen von ,schiffen war der ,international ,curtis ,marine ,turbine ,co4 vorbehalten4 ,diese hat der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft ,lizenz fr deren europisches ,gebiet erteilt1 wogegen die letztere der ,marine ,turbine ,co4 die ,verfgung ber ,riedler-,stumpf-,patente fr ,schiffsbewegungszwecke gestattet4 #d4 ,mit den ,professoren ,riedler und ,stumpf besitzt und bearbeitet die ,allgemeine ,elektrizitts-,gesellschaft deren ,dampfturbinen-,patente in der ,gesellschaft zur ,einfhrung von ,erfindungen m4 b4 ,h4 ,die ,patente sind nunmehr an die ,vereinigte ,dampf-,turbinen-,gesellschaft und fr ,nord-,amerika an die ,general ,electric ,co4 bergegangen1 die ,marine-,rechte an die ,marine-,turbinen-,gesellschaften1 whrend die genannten ,erfinder an den der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft gewhrten ,gegenleistungen beteiligt werden4 #e4 ,mit der ,british ,thomson ,houston ,co4 ist ein analoger ,vertrag1 wie der mit der ,general ,electric ,co4 ber das ,exportgeschft geschlossen worden4 ,es sind der englischen ,gesellschaft aber auerdem im ,interesse der ,geschftsbetriebe noch gewisse ,befugnisse eingerumt worden1 u4 a4 die finanzielle ,beteiligung an der englischen ,tochtergesellschaft der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft und an einer in ,england etwa zu grndenden ,gesellschaft fr ,herstellung von ,nernstlampen4 ,dagegen bleibt der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft das ,recht1 auer anderen ,fabrikaten auch ,turbinen nach ,england zu liefern1 vorbehalten4 #f4 ,wie mit der britischen ,gesellschaft findet auch mit der franzsischen ,thomson ,houston ,co4 ein gegenseitiger ,austausch der ,patente und ,erfahrungen statt4 ,die ,allgemeine ,elektrizitts-,gesellschaft wird ihre franzsische ,organisation auf den ,verkauf ihrer ,erzeugnisse in ,frankreich beschrnken und ,maschinen1 sowie ,dampfturbinen nur an die franzsische ,gesellschaft liefern1 welcher eine ,option auf den ,bezug von ,aktien der ,socit ,franaise d',electricit ,a4 ,e4 ,g4 bis zu einem gewissen ,betrage zugesichert ist4 ,dagegen garantiert die franzsische ,thomson ,houston ,co4 der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft einen dem bisherigen ,umsatz an ,maschinen in ,frankreich entsprechenden ,bezug von ,dynamos4 ,aus den ,vertrgen ergibt sich fr uns das ,recht und die ,pflicht1 folgende ,gesellschaften zu grnden3 ,i4 eine ,gesellschaft fr den ,bau von ,dampfturbinen1 ,turbodynamos und deren ,zubehr4 ,die ,allgemeine ,dampfturbinen-,gesellschaft8 soll mit einem nach ,bedarf einzuzahlenden ,aktienkapital von #e ,millionen ,mark ausgerstet werden4 ,die ,aktien zeichnet die ,allgemeine ,elektrizitts-,gesellschaft4 ,als ,fabrikanlage werden ,grundstcke1 ,gebude und ,maschinen der ,union ,e4 ,g41 deren ,fabrikbetrieb mit dem der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft verschmolzen worden ist1 voraussichtlich dienen4 ,die vorgenannten ,immobilien wrden der ,allgemeinen ,dampfturbinen-,gesellschaft auf eine ,reihe von ,jahren mit dem ,rechte des ,erwerbes verpachtet werden4 ,die technische ,leitung wird ,herrn ,direktor ,lasche1 in dessen ,hnde der ,turbinenbau der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft sich gegenwrtig bereits befindet1 bertragen4 ,,ii4 ,die oben erwhnte ,turbinen-,licenz-,gesellschaft2 diese ist unter der ,firma ,vereinigte ,dampfturbinen-,gesellschaft m4 b4 ,h48 bereits errichtet4 ,,iii4 ,eine italienische ,gesellschaft mit einem ,kapital von #f ,millionen ,lire1 auf die die bisherigen ,organisationen der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft und der ,thomson ,houston-,gesellschaft1 sowie die italienischen ,turbinen-,patente smtlicher ,gruppen bergehen4 ,,iv4 ,zwischen der ,union ,electrique in ,brssel und der ,socit ,belge d',electricit ,a4 ,e4 ,g4 ist ein analoges ,abkommen1 wie es zwischen der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft und ,union ,elektrizitts-,gesellschaft besteht1 einstweilen getroffen2 eine frmliche ,fusion dieser ,gesellschaften drfte vielleicht spter sich vollziehen4 ,sind schon die ,aufwendungen fr die genannten ,gesellschaften1 den ,erwerb von ,patenten und die ,gewhrung von ,vorschssen und aus den erwhnten ,transaktionen von betrchtlichem ,belang1 so erfahren sie noch eine ,vermehrung durch bernahme von ,aktien der sterreichischen ,union ,e4 ,g41 an der die hiesige ,union ,e4 ,g4 hervorragend beteiligt ist1 und die wir sowohl aus diesem ,interesse1 als auch zur ,schaffung geeigneter ,fabrikationssttten in sterreich1 einer durchgreifenden ,rekonstruktion zu unterziehen beabsichtigen4 ,endlich wird die ,allgemeine ,elektrizitts-,gesellschaft die hufig im ,wege des ,kredits beschafften ,betriebsmittel der ,union ,e4 ,g41 falls sie ihre durch zwei ,jahrzehnte bewhrte ,finanzgebarung auch auf diese ,geschfte bertragen will1 ergnzen und verstrken mssen4 ,zur ,beschaffung der fr die ,durchfhrung des vorgezeichneten ,programms erforderlichen ,kapitalien unterbreiten wir folgende ,vorschlge ,ihrer geneigten ,erwgung3 ,die ,union ,e4 ,g4 verfgte nach der ,bilanz vom #cj4 ,juni #aijc ber ,effekten und ,anlagen im eigenen ,betriebe zum ,buchwerte von ca4 #ac ,millionen ,mark1 aber die ,objekte befinden sich grtenteils in der ,entwicklung1 haben keinen ,brsenkurs und wrden deshalb schwer flssig gemacht werden knnen4 ,zur ,verwertung dieser ,vermgensobjekte wird die ,union ,e4 ,g4 unter ,gewhrleistung angemessener ,ertrgnisse den grten ,teil dieses ,besitzes der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft berlassen und dafr von ihr #f1e ,millionen ,mark nominal neu auszugebender ,allgemeine ,elektrizitts-,gesellschafts-,aktien mit ,gewinnberechnung vom #a4 ,juli #aijc empfangen4 ,diese #f1e ,millionen ,mark neuer ,aktien hat sich der ,union ,e4 ,g4 gegenber ein ,konsortium zu einem ,kurse von #baj tel quel netto ohne ,stckzinsenberechnung abzunehmen bereit erklrt4 ,vermge dieser ,transaktion wrde die ,union in den ,besitz von ,barmitteln in ,hhe von ca4 #acfejjjj ,mark gelangen1 und die ,allgemeine ,elektrizitts-,gesellschaft die erworbenen ,effekten unter ,abzug der aus dieser ,transaktion entstehenden ,spesen und ,zinsen weit unter dem ,buchwerte bei der ,union ,e4 ,g4 inventarisieren drfen4 ,sollte dieses ,anerbieten ,ihre ,zustimmung finden1 so wrden wir gleichzeitig den ,antrag stellen1 die bisherige ,interessen-,gemeinschaft der beiden ,gesellschaften aufzuheben und den ,umtausch der ,aktien der ,union ,e4 ,g4 gegen solche der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft im ,verhltnis der durch die ,interessengemeinschaft festgesetzten ,relationen von #c3b zum ,zwecke einer spteren ,fusion bezw4 ,liquidation der ,union ,e4 ,g4 zu vollziehen4 ,diese ,verschmelzung wrde wesentlich noch dadurch erleichtert werden1 da ,immobilien1 ,betriebsinventarien1 ,waren und ,materialien teils auf die ,allgemeine ,elektrizitts-,gesellschaft bergehen1 welche zugleich ,kasse1 ,wechsel1 ,kautionen1 ,vorrte1 ,debitoren1 ,versicherungsprmien und ,patente zu bernehmen htte4 ,da die ,reserven der ,union ,e4 ,g4 den aus der ,bilanz sich ergebenden ,verlust des letzten ,jahres reichlich decken1 so wre das teils in bar1 teils in sofort realisierbaren ,werten vorhandene ,gesellschaftskapital der ,union ,e4 ,g4 zur ,durchfhrung smtlicher ,transaktionen vorhanden4 ,aktionre der ,union ,e4 ,g41 welche ber die ,hlfte des ,aktienkapitals verfgen1 haben den eventuellen ,umtausch ihrer ,aktien unter diesen ,bedingungen zugesagt1 und wir zweifeln nicht1 da die brigen ihrem ,beispiel folgen werden4 ,aber auch die ,aktionre der ,allgemeinen ,elektrizitts-,gesellschaft htten ,grund zur ,zufriedenheit1 denn ihre ,gesellschaft wrde gegen ,hergabe von #bb ,millionen neuer ,aktien und bernahme von #aj ,millionen ,obligationen erstens #cd ,millionen liquider ,mittel1 zweitens ,effekten1 ,zentralen und ,bahnen1 welche bei der ,union ,e4 ,g4 mit mehr als #ac ,millionen ,mark zu ,buche stehen1 und drittens ,rechte1 ,erfahrungen1 ,patente1 die gesamten ,grundstcke und ,fabrikanlagen und die ,organisation dieser ,gesellschaft erlangen1 sowie in den alleinigen und ausschlielichen ,besitz der ,rechte und ,vertrge treten1 die namens der deutschen ,gruppe mit den oben erwhnten ,parteien geschlossen sind48 ,das uere ,resultat1 sozusagen der ,mantel1 mit dem die ,flle der neuen ,lebens- und ,schaffensformen umkleidet wurde1 ist die ,kapitalserhhung der ,a4 ,e4 ,g4 um #bf auf #hf ,millionen ,mark4 ,die vielen kleineren und greren ,krfte1 die mit den ,transaktionen des #bg4 ,februar #aijd dem ,fundus der ,a4 ,e4 ,g4 zugefgt wurden1 setzten ihr ,wirken fort1 aber ihr ,pulsschlag1 ihre ,richtung und ihr ,taktschritt wird dem greren ,leben der ,a4 ,e4 ,g4 angepat1 ihren ,gesichtspunkten und ,interessen eingeordnet1 -- gewi nicht im ersten ,wurfe1 sondern in langsamer1 zusammenschweiender und abschlieender ,organisationsarbeit4 ,allmhlich gingen sie auf in dem regelmig und einheitlich arbeitenden ,rderwerk1 das der ,betrieb eines ,riesenunternehmens wie der ,a4 ,e4 ,g4 darstellte1 darstellen mute1 wenn nicht ,reibungsverluste1 ,desorganisation1 ,absterben von ,trieben den ,organismus verfallen lassen sollten4 ,nur wer die ungeheuren ,schwierigkeiten und die gewaltige ,menge an ,kleinarbeit1 ,disharmonik und ,unstimmigkeit kennt1 die mit einer ,eingliederung und ,abstimmung oft heterogener ,fusionselemente verbunden sind1 wer es einmal gesehen hat1 wie neben den durch die ,fusion erhaltenen und belebten ,krften auch andere der ,verpflanzung sich widersetzen und verkmmern1 ja wie manchmal der ganze theoretisch fein ausgeklgelte ,fusionsgedanke sich bei der ,verwirklichung als irrtmlich und verfehlt erweist1 der kann ermessen1 welche kaufmnnische ,leistung die ,durchfhrung einer so umfangreichen und vielgestaltigen ,transaktion wie der vorstehend geschilderten bildet4 ,fr den ,auenstehenden ist die ,angelegenheit damit erledigt1 da der ,plan der ,transaktionsarchitektur im groen festgelegt ist1 die ,personalvernderungen in den hchsten ,stufen1 bei ,aufsichtsrat und ,vorstand1 erfolgt und die ,generalversammlungsformalitten erfllt sind4 ,die neuen ,aktien sind da und verbergen dem ,auenstehenden das ,chaos1 das noch besteht1 das ,durcheinander der ,meinungen1 ,gewohnheiten und ,methoden1 das nun erst zu ordnen1 in ,reih und ,glied zu bringen ist4 ,welche ungeheure ,menge an ,fehlschlgen1 an ,verstimmungen1 an ,vergewaltigungen nach der papierenen ,beschlufassung ber die ,verschmelzung noch zu entstehen vermag1 ahnt der ,aktionr nicht1 dessen ,wertpapiere nur eine andere ,uniform angezogen haben4 ,oder er bekommt es manchmal erst spter zu erfahren1 wenn sich herausstellt1 da das ,milingen der ,fusionsdurchfhrung die ,rente und die ,aktie entkrftet hat4 ,auch solche ,flle von unheilbarer ,fusionskrankheit gibt es1 und gerade in der ,elektrizittsindustrie ist ein sehr lehrreiches ,beispiel dieser ,art in der ,fusion des ,felten ,guilleaume ,carlswerks mit der ,elektrizitts-,ges4 ,lahmeyer zu finden1 die kurze ,zeit nach der ,verschmelzung der ,a4 ,e4 ,g4 mit der ,union ,e4 ,g4 aus derselben ,konzentrationstendenz heraus und mit hnlichen ,absichten erfolgte4 ,hier war nicht ,krftigung1 sondern ,schwchung die ,folge der in der ,durchfhrung milungenen ,fusion1 und bei der spter wieder erforderlich werdenden ,trennung war es gerade die ,reorganisationskraft der ,a4 ,e4 ,g41 die das bel heilen mute und heilen konnte4 ,nicht nur in der ,anlage von ,fusionsplnen1 sondern auch in ihrer ,durchfhrung haben ,rathenau und seine ,mitarbeiter stets eine berragende ,meisterschaft bekundet4 ,gewi gab es auch bei ihnen im einzelnen ,rckstnde im ,einschmelzungsproze1 aber die groe ,reservekapazitt ihrer ,unternehmungen gestattete es diesen1 derartige ,verluste bei ,fusionen leicht zu verwinden1 ja von vornherein mit in die ,rechnung einzustellen4 ,das ,gesetz der ,rivalitt und des ,dualismus wurde durch die ,ausdehnung der ,a4 ,e4 ,g4 auf das amerikanische ,interessengebiet augenblicklich in ,ttigkeit gesetzt4 ,siemens ,halske leiteten bald nach ,bekanntwerden der ,reise ,rathenaus nach ,amerika und der damit verbundenen ,plne ,verhandlungen mit dem ,westinghouse-,konzern ein1 der zeitweilig seinen mit groer ,khnheit und ,vielseitigkeit entworfenen ,unternehmungen grere ,ausdehnung zu geben verstanden hatte als selbst die ,general ,electric4 ,georg ,westinghouse1 ein ,geist von hohen technischen und kaufmnnischen ,fhigkeiten1 hatte hnliche ,bahnen beschritten wie ,rathenau1 aber gerade bei ihm machte sich verhltnismig frh das ,fehlen einer soliden ,fundierung1 einer inneren ,festigung und ,sicherung der durch die ,expansion eroberten groen und mit verschwenderischer ,flle ausgestatteten ,gebiete geltend4 ,die amerikanische ,krisis des ,jahres #aijg erschtterte die ,fundamente seiner ,grndungen und stellte sie vor die ,notwendigkeit einer ,reorganisation4 ,die ,westinghouse-,gesellschaft mute sich damals unter ,receiverschaft 7,zwangsverwaltung7 begeben1 whrend ,emil ,rathenau die ,genugtuung hatte1 da die von ihm beratene ,general ,electric den ,sturm berstehen konnte4 ,so waren es letzten ,endes hben und drben nur wenige der aus der groen ,schwungkraft der ,elektrizittsbewegung geborenen ,unternehmungen1 die aus der ,feuerprobe der ,krisis ungeschwcht hervorgingen4 ,die wenigen allerdings1 die stark blieben1 wurden durch den ,verlust und den ,fall der anderen noch strker und konnten einen ,teil der ,werte aufraffen1 die von den anderen hatten aufgegeben werden mssen4 ,dreizehntes ,kapitel ,weltwirtschaft ,es kamen die ,jahre der ,reife und der ,ernte4 ,nachdem die ,krisis berwunden1 der ,besitz durch sie gemehrt1 die frher mit unzulnglichen ,mitteln unternommene ,einfluausdehnung auf die verwandte ,industrie der ,neuen ,welt mit gesammelter ,kraft wiederholt1 die berseeische ,ttigkeit durch mchtige ,sttzpunkte und gewaltige ,kulturbauten fest gegrndet worden war1 brauchte eine ,erschtterung der ,position nicht mehr befrchtet zu werden4 ,eines der grten ,unternehmungen ,deutschlands nicht nur1 sondern auch eines der bekanntesten im ,auslande war die ,a4 ,e4 ,g4 geworden4 ,der ,weltruf war geschaffen4 ,nur wenige deutsche ,industrie-,unternehmungen standen ihr darin gleich4 ,vielleicht ,krupp1 ,siemens1 die ,hamburg-,amerika-,linie und der ,norddeutsche ,lloyd4 ,die ,riesenhttenwerke ,rheinland-,westfalens konnten es an internationaler ,popularitt mit ihr nicht aufnehmen1 weil sie fr breite ,teile ihres ,absatzes nicht unmittelbar1 sondern durch die groen ,montanverbnde1 ,kohlensyndikat1 ,stahlwerksverband1 ,walzdrahtverband usw4 mit der ,auslandskundschaft in ,berhrung traten4 ,nach der stilleren ,laboratoriumsarbeit1 der inneren ,ausgestaltung der ,betriebe und ,methoden1 die in der ,zeit der ,krisis und ,nachkrisis zu ,ersparnissen und ,verbilligungen in der ,arbeit fhren sollten1 kam wieder die ,zeit des khnen ,planens1 der neuen ,entwrfe und ,geschfte4 ,es wurde nicht mehr gespart1 sondern gewagt1 um zu gewinnen4 ,millionen wurden wieder auf eine ,karte gesetzt1 und die ,zurckhaltung gegenber neuen ,projekten1 die ,rathenau in den ,generalversammlungen der vergangenen ,jahre gepredigt hatte1 drckte nicht mehr auf die ,schaffensfreudigkeit4 ,die ,fenster wurden weit wie nie zuvor geffnet1 und frische ,luft drang von allen ,seiten in ,bureaurume und ,fabrikhallen4 ,auch in ueren ,dingen wurde mehr auf ,reprsentation und wrdige ,aufmachung gegeben als vorher4 ,man mute auch dadurch erweisen1 da man an der ,spitze der deutschen ,industrie marschierte und ,welthaus geworden war4 ,statt des engen und veralteten ,verwaltungsgebudes1 das die ,a4 ,e4 ,g4 von den ,b4 ,e4 ,w4 gemietet und mit ihnen geteilt hatte1 entstand der in seiner ,schlichtheit schne und monumentale ,messelbau am ,friedrich ,karl-,ufer4 ,statt der roten ,backsteinfabriken1 wie sie die #hj;er und #ij;er ,jahre in einer unschnen ,mischung von ,kasernen- und ,trutzburgenstil geschaffen hatten1 -- ,bauwerke1 die den ,fabrikcharakter mehr verdecken1 als zum ,ausdruck bringen sollten -- entstanden die ,maschinen- und ,turbinenhallen ,peter ,behrens1 massige1 dabei doch leichte und lichte ,zweckbauten aus ,stein1 ,beton und ,eisen1 die mit selbstbewuter ,sachlichkeit1 doch ohne ,aufdringlichkeit den ,verwendungszweck der ,gebude betonten4 ,das ,grogewerbe fand seinen knstlerischen ,stil und die ,kunst begann das ,grogewerbe zu verstehen4 ,neue groe ,fabrikbauten entstanden an allen ,betriebssttten des ,unternehmens4 ,die ,grundstcke der ,union ,e4 ,g4 in der ,sickingen- und ,huttenstrae wurden zur ,verlegung ganzer gesonderter ,produktionsabteilungen benutzt4 ,neben dem ,kabelwerk ,oberspree wurden neue ,betriebe1 so ein ,messingwalzwerk1 eine eigene ,eisen- und ,stahldrahtfabrik1 eine ,automobilfabrik errichtet4 ,schlielich als die in der ,stadt und nahe der ,stadt liegenden ,grundstckskomplexe der ,gesellschaft nicht mehr ausreichten1 wurde in ,hennigsdorf am neuen ,groschiffahrtsweg ,berlin-,stettin im ,jahre #aiji ein weites zusammenhngendes ,gelnde erworben1 auf dem neue ,betriebe entstanden und der ,expansionsdrang sich frei ausleben konnte4 ,die ,selbstbedarfsdeckung und die ,vielseitigkeit im ,produktionsproze wurden weiter ausgedehnt1 und gingen soweit1 da eigene ,porzellan-1 ,gummi- und ,papierfabriken als ,hilfsbetriebe entstanden4 ,dabei hat sich die ,a4 ,e4 ,g4 allerdings nicht eigensinnig auf die ,durchfhrung eines lckenlosen ,selbstbedarfsdeckungsprinzips versteift1 wo es nicht rationell in den herrschenden ,marktverhltnissen begrndet war4 ,als zum ,beispiel die franzsische ,gummireifen-,firma ,michelin pltzlich dazu berging1 die ,verkaufspreise ihrer ,fabrikate um #ej herabzusetzen1 stellte ,rathenau kurzentschlossen die ,eigenproduktion in diesem ,artikel ein1 denn er konnte seinen ,bedarf am ,markte billiger eindecken4 ,das ,system der ,selbstbedarfsdeckung wurde von der ,a4 ,e4 ,g4 auch nicht soweit ausgedehnt1 da das ,gleichgewicht des ,aufbaus durch die ,angliederung schwerer8 ,nebenbetriebe beeintrchtigt worden wre4 ,insbesondere hielt sich ,rathenau davon zurck1 die ,hauptrohstoffe seiner ,produktion in eigenen ,betrieben zu erzeugen4 ,ein ,strousberg htte vielleicht den jhrlichen ,kupferverbrauch von zuletzt mehr als #cjjjj t zum ,anla genommen1 sich eine eigene ,kupfermine in ,amerika zu kaufen4 ,emil ,rathenau war ein zu vorsichtiger ,rechner1 um in derartige ,nebenbetriebe1 die ihm mglicherweise eine etwas gnstigere ,materialbeschaffung gestattet htten1 ein ,kapital zu investieren1 das im ,miverhltnis zu den ,anlagen seiner ,hauptwerke stand und mit dem er in seinen ,verfeinerungsbetrieben weit mehr verdienen konnte4 ,bei aller ,grozgigkeit in der ,fabrikationspolitik war er doch frei von jeder ,gromannssucht4 ,er suchte ,wirkungen1 nicht ,effekte4 ,auch der ,versuchung1 eine ,kohlenzeche zu erwerben1 widerstand er1 denn er htte deren ,produkte nur zum ,teil ausnutzen knnen1 zum anderen ,teil verkaufen und damit ,geschftszweige aufnehmen mssen1 die seinem ,gebiet ganz fern lagen4 ,die ,feldererwerbungen im ,bitterfelder ,braunkohlenrevier dienten nicht der ,brennstoffversorgung der ,a4 ,e4 ,g41 sondern der ,stromerzeugung besonderer ,kraftwerke4 ,eine eigene ,stahlanlage in ,steinfort schuf sich der ,a4 ,e4 ,g4-,konzern nur indirekt durch das ,felten-,guilleaume-,carlswerk in ,mlheim1 dessen ,aktienmajoritt er im ,jahre #aiaj erwarb4 ,im allgemeinen verfolgte ,rathenau das ,prinzip1 ber den ,kreis der ,elektrizittsindustrie nicht hinauszugehen1 und von ,erwerbungen1 die nur teilweise in diesen ,kreis hineingehrten1 mit betrchtlichen ,abschnitten aber in andere ,industrien hineinragten1 wollte er nicht viel wissen4 ,dafr war er aber darauf bedacht1 sein eigenes ,gebiet1 das der ,elektrizittsindustrie1 so weit als mglich auszubauen1 innerhalb dieses ,gebietes alle mglichen ,techniken und ,betriebszweige zu entwickeln1 alle ,absatzmglichkeiten durch ,sonderorganisationen zu pflegen und alle ,hilfsindustrien1 soweit dies mit angemessenen ,kosten mglich war1 sich anzugliedern4 ,eine eigenartige ,entwickelung nahm im neuen ,jahrhundert die ,beleuchtungs-,industrie4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 hatte durch bernahme und ,entwickelung der ,nernstlampe die ,fhrung auf diesem ,urgebiete der ,starkstromtechnik1 die sie bei ihrer ,grndung durch den ,erwerb der ,edisonpatente fr ,deutschland inne gehabt hatte1 sich von neuem sichern und festigen wollen4 ,groe ,mittel waren in diese ,lampe investiert worden1 der ,erfolg hatte sich allmhlich eingestellt1 berwltigend wre er nie geworden1 -- auch wenn die bessere ,metallfadenlampe nicht gekommen wre1 und sofort ber die gute ,nernstlampe den ,sieg davon getragen htte4 ,die sogenannten konomischen8 ,lampen waren nicht aus einer in sich selbst begrndeten ,fortentwickelung der elektrischen ,glhlampe entstanden1 sondern sie wurden gesucht und gefunden1 weil das ,gasglhlicht in seinen modernen ,formen die stromfressende81 teure und lichtschwache ,kohlenfadenlampe vllig zu verdrngen drohte4 ,zuerst hatte man es mit einer ,verbesserung der konomie des ,kohlenfadens versucht und durch die sogenannte ,metallisierung dieses ,fadens in der ,tat eine ,stromersparnis von etwa #cj zu erreichen verstanden4 ,das gengte aber nicht lange und hhere ,glhtemperaturen ertrug der ,kohlenfaden nicht4 ,schon vorher war ,nernst auf den ,plan getreten4 ,er nahm an1 da unter den metallisch leitenden ,krpern 7den sogenannten ,leitern ,i4 ,klasse7 sich keine ,substanz befinde1 die fr die ,herstellung einer wirklich konomischen ,lampe geeignet sei4 ,er benutzte darum als ,glhkrper seltene ,oxyde1 bei denen die ,leitfhigkeit elektrolytischer ,natur ist1 die allerdings den ,nachteil haben1 den elektrischen ,strom erst in der ,wrme zu leiten4 ,es dauerte darum stets einige ,zeit1 ehe die ,nernstlampe zu leuchten begann4 ,die ,glhstbchen muten erst glhend geworden sein4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 hat auf alle mgliche ,weise versucht1 diesen ,nachteil zu beheben oder doch abzumildern4 ,sie stellte in der sogenannten ,exprelampe eine ,kombination der ,heizspirale der ,nernstlampe mit sofort leuchtenden ,glhfden her1 ein hchst kunstreiches ,produkt1 das aber naturgem nicht zur ,billigkeit eines ,massenartikels zu bringen war4 ,auch die sogenannte ,mehrfach-,lampe1 die eine ,anordnung mehrerer ,nernstlampen zur ,verwendung fr die verschiedensten ,zwecke darstellte1 konnte den ,hauptnachteil nicht beheben4 ,es ist eine seltsame ,ironie des ,schicksals1 da es gerade ,auer von ,welsbach1 der ,erfinder des ,gasglhlichts war1 dem als zweiter groer ,wurf seines ,lebens die ,konstruktion der elektrischen ,lampe gelang1 die einzig und allein imstande gewesen ist1 die ,niederlage des elektrischen ,glhlichts im ,kampfe mit dem ,gasglhlicht zu verhindern4 ,auer von ,welsbach teilte die ,ansicht ,nernsts nicht1 da unter den ,metallen keine fr die ,herstellung konomischer ,lampen geeignete ,substanz zu finden sei4 ,nach langen und mhevollen ,versuchen gelang es ihm1 im ,osmium der ,platingruppe 7wer erinnert sich nicht der ersten ,versuche ,edisons vor ,herstellung des ,kohlenfadens87 ein ,metall zu finden1 das nur im elektrischen ,lichtbogen geschmolzen werden konnte4 ,helles ,licht1 groe ,fortschritte in der ,stromkonomie und verhltnismig lange ,lebensdauer waren schon die ,vorzge dieser ersten ,metallfadenlampe1 die den ,ansto zu neuen1 immer vollkommeneren ,konstruktionen gab4 ,emil ,rathenau1 der die ,nernstlampe doch gewi auerordentlich hoch eingeschtzt hatte1 besa wissenschaftliche ,einsicht und kritische ,objektivitt genug1 um sofort zu erkennen1 da die ,bahn ,auer von ,welsbachs die erfolgversprechendere war und da seine eigene ,mhe und der gewaltige ,aufwand1 den er an die ,nernstlampe gewandt hatte1 diese nicht zu retten vermochten4 ,eine ,spezialfabrik1 die in eine solche grundstzlich berwundene8 ,konstruktion viele ,millionen hineingesteckt haben wrde1 ohne sie schlielich produktiv machen zu knnen1 htte den ,schlag wahrscheinlich berhaupt nicht verwunden4 ,auch ein gemischtes ,unternehmen1 das aus groen ,reserven die entstandenen ,verluste nicht htte ausgleichen knnen1 wrde schwer unter dem ,fehlschlag gelitten haben4 ,die ,a4 ,e4 ,g41 die alle fr die ,nernstlampe gemachten ,investitionen sofort abgeschrieben hatte1 vermochte ihn angesichts ihrer inneren ,strke ohne uerlich erkennbare ,schden zu berwinden1 und konnte sich sofort mit erheblichen ,geldkrften der neuen ,industrie der seltenen ,metalle8 zuwenden4 ,im ,jahre #aiji wird der ,nernstlampe auch offiziell im ,geschftsbericht der ,begrbnisschein ausgestellt4 ,nur noch ,ersatzbrenner und ,projektionslampen werden verkauft48 ,bis die ,a4 ,e4 ,g4 eine leistungsfhige ,metallfadenlampe aus ,wolfram-,erz hergestellt hatte1 verging natrlich einige ,zeit4 ,neben ihr arbeiteten noch andere ,firmen1 darunter ,siemens ,halske1 die in der ,tantallampe eine ,erstkonstruktion von nicht so erheblicher ,stromersparnis als ,stofestigkeit hergestellt hatten1 unermdlich an der ,ausgestaltung der ,metallfadenlampe4 ,ein bedeutender ,fortschritt gelang der ,general ,electric ,co4 durch die ,erzeugung der ,metalldrahtlampe1 bei der der gespritzte ,metallfaden durch den gezogenen ,metalldraht ersetzt worden war4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 hatte auf ,grund ihres technischen ,austauschvertrages mit der ,general ,electric ,anspruch auf die ,auslieferung der ,erfahrungen dieser ,gesellschaft4 ,schlielich kam zwischen der ,a4 ,e4 ,g41 der ,siemens ,halske-,ges4 und der ,deutschen ,gasglhlicht-,gesellschaft 7,auer7 ein ,gegenseitigkeitsvertrag zustande1 auf ,grund dessen alle diese ,gesellschaften zur ,vermeidung von ,patentkonflikten ihre ,konstruktionen austauschten4 ,auch andere ,firmen wandten sich dem neuen ,gebiete zu1 aber durch ,reichsgerichtsurteil wurde den obengenannten drei ,gesellschaften1 zu denen spter auch noch die ,bergmann-,elektrizittswerke als ,lizenznehmer traten1 der ,patentschutz fr die ,metalldrahtlampe gesichert4 ,eine ,metallfadenlampen-,konvention nach dem ,muster der ,verkaufsvereinigung fr ,kohlenfadenlampen war von manchen ,seiten zur ,bekmpfung der bald eintretenden scharfen ,konkurrenz vorgeschlagen worden4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 lehnte eine solche ,konvention diesmal ab1 mit der ,begrndung1 da die technische und konomische ,hchstleistung der ,metallampe noch nicht erreicht sei und eine ,festlegung von ,absatzkontingenten die freie ,entwickelung hemmen knnte4 ,einige ,zeit spter schritt die ,a4 ,e4 ,g4 sogar zu mehrmaligen betrchtlichen ,herabsetzungen der ,verkaufspreise fr die ,metalldrahtlampen und zwar besonders fr die greren ,lampentypen1 in denen sie damals leistungsfhigere ,konstruktionen besa als in den kleinen ,lampen4 ,ihre ,absicht war es dabei offenbar1 die ,verbraucher an die greren ,lampen zu gewhnen1 die sie ihnen zu ungefhr denselben ,preisen lieferte wie vorher die kleinen4 ,neben ihren ,fabrikationsinteressen mochten sie dabei auch die ,interessen ihrer ,stromerzeugungswerke geleitet haben4 ,erst whrend des ,krieges ist eine lose ,preiskonvention zwischen den greren ,metallfadenlampenfabriken zustande gekommen4 -- ,auch mit der ,metalldrahtlampe war der ,hhepunkt der ,entwickelung noch nicht erreicht4 ,es folgte die ,halbwattlampe1 bei der der ,glhfaden nicht mehr im luftleeren1 sondern im gasgefllten ,raum eingespannt war4 ,zuerst wurde diese ,lampe nur fr ganz groe ,formen hergestellt1 in denen sie weniger der ,glhlampe1 als der ,bogenlampe ,konkurrenz machte4 ,in letzter ,zeit ist es aber auch gelungen1 kleine ,halbwattlampen herzustellen4 ,die konomie der elektrischen ,lampe ist im ,laufe der ,entwickelung seit ,erfindung der ,glhlampe auerordentlich verbessert worden4 ,die ,halbwattlampe verbraucht weniger als den zehnten ,teil des ,stromes1 den die ,kohlenfadenlampe mit mehr als #e ,watt fr die ,normalkerze anfnglich in ,anspruch nahm4 ,auf dem ,gebiete der ,kraftbertragung begann in den ersten ,jahren des neuen ,jahrhunderts die vorher in mhseliger technischer und propagandistischer ,arbeit ausgestreute ,saat ihre reichen ,frchte zu tragen1 und zwar sowohl auf dem ,gebiete der ,einzelanlagen als auch auf dem der ,zentralen4 ,die ,industrie ging in immer strkerem ,umfange zur ,benutzung des elektro-motorischen ,antriebes ber4 ,die elektrische ,frdermaschine begann sich in den ,bergwerken einzubrgern4 ,die ,dampfmaschine setzte sich zwar anfangs energisch zur ,wehr und ihre ,techniker konstruierten eine ,dampffrderanlage1 die die ,vorzge der elektrischen ,frderung wettzumachen versuchte und in wenigen ,jahren ,verbesserungen erreichte1 wie sie vorher in ,jahrzehnten nicht hatten erzielt werden knnen4 ,hben und drben wurde mit konomischen ,tabellen in den industriellen ,zeitschriften fr die ,vorteile dieses oder jenes ,systems gestritten4 ,es ntzte der ,dampffrderanlage nicht viel4 ,der ,kampf war scharf1 aber nur kurz4 ,an ,betriebssicherheit und ,bequemlichkeit war die elektrische ,anlage namentlich fr die ,personenbefrderung der ,dampfanlage berlegen4 ,auch auf den ,hochofen- und ,stahlwerksanlagen1 bei den ,reversierstraen der ,walzwerke setzte sich die elektrische ,kraftbertragung rasch durch4 ,hier galt es einen ,kampf mit dem ,gasmotor zu fhren1 der allerdings nicht so leicht gewonnen werden konnte1 wie der mit der ,dampffrderanlage4 ,die ,verwendung des ,turbinenantriebes fr ,dynamos brachte die ,elektrizitt auch auf diesem ,gebiet in ,vorteil1 zumal da es hierdurch mglich war1 die ,abfallgase mehr als bisher nutzbar zu machen4 ,immerhin behauptete sich der ,gasmotor fr manche ,zwecke4 ,auch in anderen ,industriezweigen1 in der ,braunkohlenindustrie1 in der ,papierindustrie1 in der ,textilindustrie1 die groer ,heidampfmengen bedarf1 drang die ,kraftbertragung im ,verein mit der ,turbine vor4 ,die ,zeit der ,gro-,elektromotoren ist im ,beginnen8 heit es im ,geschftsbericht der ,a4 ,e4 ,g4 fr #aijc_/jd4 ,die ,hochkonjunktur fr ,zentralstationen1 fr die das letzte ,jahrzehnt des neunzehnten ,jahrhunderts den ,hhepunkt gebracht hatte1 war in den ,jahren der ,krisis und in der ,folgezeit merklich abgeflaut4 ,zwar wurden auch jetzt im ,inlande1 namentlich aber im ,auslande noch ,zentralstationen errichtet1 doch der ,regiebetrieb berwog den ,unternehmer-,betrieb4 ,auch an ,auftrgen fr ,ergnzungs- und ,ersatzlieferungen fr alte ,zentralen fehlte es nicht4 ,der ,geschftszweig war aber im ganzen viel ruhiger geworden1 und infolge der scharfen ,konkurrenzbedingungen nicht mehr so lohnend wie frher4 ,schwung kam erst in ihn wieder hinein1 als sich das ,lokalwerk zur berlandzentrale auswuchs1 vermittelst des ,hochspannungssystems der ,versorgungsradius der ,kraftwerke sich ausdehnte und neben dem stdtischen ,bedarf auch die ,industrie und das platte ,land in die ,versorgung von ,zentralwerken einbezogen werden konnten4 ,erst jetzt -- wiederum begnstigt durch die ,ausgestaltung des ,turbodynamos -- kam das ,drehstromsystem1 das vorher etwas rohe und konomisch wie technisch nicht ganz befriedigende ,ergebnisse geliefert hatte1 zu voller und reifer ,auswirkung4 ,aber die technische ,leistungsfhigkeit war eher erreicht als das ,gleichgewicht der wirtschaftlichen ,durchbildung4 ,emil ,rathenau warnte vor berlandzentralen1 die nur lndliche ,bezirke versorgten4 ,der ungleichmige1 zeitweilig anschwellende1 dann wieder erheblich nachlassende ,bedarf1 die zu geringe ,beanspruchung des ,stroms in den dnn besiedelten lndlichen ,verbrauchssttten machten die groen ,kosten des weit auseinandergezogenen ,hochspannungsnetzes nicht bezahlt4 ,erst der ,anschlu von industriellen ,verbrauchern1 die ,einbeziehung lokaler ,kraftwerke1 die von den berlandzentralen den ,strom zu niedrigeren als ihren eigenen ,erzeugungskosten beziehen und ihn durch ihre ,anlagen umformen sowie verteilen konnten1 lieen die ,zentralen rentabel arbeiten4 ,an besonders geeigneten ,stellen1 im ,kraftwerk an der ,oberspree1 im oberschlesischen ,industriebezirk schuf die ,a4 ,e4 ,g4 ,musterbeispiele moderner und konomisch arbeitender berlandzentralen4 ,zu typischer ,bedeutung gelangte das neue ,system erst in den ,jahren #aijg bis #aiji4 ,im englischen ,kohlenrevier von ,newcastle fhrte die ,a4 ,e4 ,g4 ein ,kabelnetz von #acj km ,lnge mit #ajjjj bis teilweise #bjjjj ,volt ,spannung aus1 im sdafrikanischen ,randminen-,gebiete errichtete sie das gewaltige ,elektrizittswerk der ,victoria ,falls und ,transvaal ,power ,co4 mit ,wasserkraftantrieb1 das einen betrchtlichen ,teil der ,goldminen ,transvaals mit ,energie versorgte1 whrend allerdings ein anderer ,teil an seinen eigenen ,kraftzentralen festhielt4 ,als dieses ,projekt in der ffentlichkeit bekannt wurde1 warf man der unternehmenden ,gesellschaft wie der bauausfhrenden ,a4 ,e4 ,g4 ,phantasterei vor und hielt es technisch1 besonders aber wirtschaftlich fr auerordentlich gewagt1 eine oberirdische ,fernleitung #hjj ,kilometer weit von den ,victoria-,fllen durch die ,wste nach dem ,rand zu legen4 ,die deutsche ,elektrizittsindustrie ist an der ,ausfhrung des ,planes durch ihr gewordene groe ,auftrge wesentlich interessiert4 ,sie hat sich dadurch vielleicht ebenfalls etwas ins ,utopische hineinziehen lassen4 ,die ,utopie ist aber eine ,insel1 die schwer mit heilem ,schiffe zu umsegeln ist18 so hie es in einer der gelesensten ,berliner ,zeitungen4 ,nichtsdestoweniger gelang das khne ,unternehmen4 ,in ,deutschland erstand durch die ,a4 ,e4 ,g4 das ,mrkische ,elektrizittswerk bei ,eberswalde1 das eine ,anzahl mrkischer ,kreise versorgte und in neuester ,zeit zu einem gemischt-wirtschaftlichen ,unternehmen unter ,beteiligung der ,provinz ,brandenburg umgestaltet wurde4 ,im westflischen ,bezirk wurde das ,elektrizittswerk ,westfalen am ,standorte der ,kohle errichtet1 im ,saargebiet gleichfalls ein groes ,elektrizittswerk unter denselben ,bedingungen4 ,zur ,ausrstung des ,rheinisch-,westflischen ,elektrizittswerks1 der grten ,montanzentrale ,deutschlands1 lieferte die ,a4 ,e4 ,g4 ,turbodynamos von #baejj ,k4 ,v4 ,a4 ,stndig wurden diese ,grenmae berboten und im ,kriegsjahre #aiae_/af erhielt dasselbe ,werk von der ,a4 ,e4 ,g4 ,turbodynamos von #fjjjj ,k4 ,v4 ,a4 ,auch in ,braunkohlenrevieren entstanden groe ,kraftwerke4 ,die ,hochspannung wurde schlielich bis auf #ajjjjj ,volt und mehr gesteigert4 ber diese ,werke1 ihre rechtliche1 wirtschaftliche und technische ,bedeutung soll in einem besonderen ,kapitel gesprochen werden4 ,hier seien sie nur als vorlufige ,endpunkte einer mit der ,schaffung der berlandzentralen eingeleiteten ,entwickelung kurz erwhnt4 ,eine gleiche ,entwickelung vom ,kleinen zum ,groen1 vom ,lokal- zum berland- und ,fernbetrieb wie im ,zentralenwesen vollzog sich auch auf dem zweiten groen ,ausdehnungsgebiete der ,elektrizitt1 bei den elektrischen ,bahnen4 ,allerdings kam hier die ,entwickelung noch schwerer in ,flu und der ,ausbreitung stellten sich grere ,widerstnde entgegen als dem ,bau zentraler ,kraftwerke4 ,insbesondere bekundeten die ,staatsbahnverwaltungen in der ,frage der ,elektrisierung der ,vollbahnen ,zurckhaltung4 ,emil ,rathenau schtzte die ,widerstnde anfnglich wohl zu gering ein1 seinem lediglich auf den ,fortschritt eingestellten ,geist war die bureaukratische und fiskalische ,bedchtigkeit1 mit der die ,verwaltungsbehrden diese ,dinge anfaten oder vielmehr nach ,mglichkeit von sich fernhielten1 unverstndlich4 ,er hatte daher nicht mit ihr gerechnet und das ,problem der ,vollbahnen fr gelst oder doch fr lsbar gehalten1 nachdem die technische ,seite und vielleicht auch die konomische1 wie sie fr groe privatwirtschaftliche ,betriebe sich dargestellt htte1 ihre grundstzliche ,klrung gefunden hatten4 ,bereits um die ,wende des #bj4 ,jahrhunderts sprach ,rathenau in den ,geschftsberichten der ,a4 ,e4 ,g4 viel davon1 da die ,lsung des elektrischen ,vollbahnproblems zu den nchsten groen ,aufgaben der ,zukunft gehre4 ,er hatte aber dabei wohl nicht gengend bercksichtigt1 da eine aktive ,art der demonstrativen ,propaganda1 wie sie die ,elektrizittsindustrie unter seiner ,fhrung bei der ,einfhrung der frheren groen ,unternehmungstypen entwickelt hatte1 auf diesem ,gebiete unmglich war4 ,fr ,eigenbetriebe war hier wenigstens in ,deutschland wegen des ,eisenbahnmonopols kein ,raum1 in anderen ,lndern verbot der ,umfang der notwendigen ,kapitalinvestitionen groe ,unternehmergeschfte im ,vollbahnbau4 ,so entwickelte sich der ,grobahnenbetrieb nur langsam1 tastend und versuchsweise4 ,die ,staatsbahnverwaltung verlangte umfangreiche ,vor- und ,probearbeiten4 ,auf der ,militrbahnstrecke ,berlin-,zossen wurde ein elektrischer ,versuchsbahnbetrieb eingerichtet1 an dem neben der ,a4 ,e4 ,g4 auch ,siemens ,halske sich beteiligten4 ,die zu diesem ,behufe bereits im ,jahre #aijb gebildete ,studiengesellschaft bekundete schnell ihre elektrotechnische ,leistungsfhigkeit1 indes gestattete der ,oberbau der ,strecke nur eine ,schnelligkeit von #abe km in der ,stunde4 ,um grere ,schnelligkeiten zu erreichen1 war eine ,verstrkung des ,oberbaus der ,strecke erforderlich4 ,nachdem diese durchgefhrt war1 gelangen mhelos ,stundengeschwindigkeiten bis zu #bjj km4 ,damit war die ,schnelligkeitshchstgrenze1 ber die man vorerst praktisch nicht hinausgehen wollte1 erreicht und die ,studiengesellschaft beendete im ,jahre #aije vorlufig ihre ,arbeiten1 nachdem sie die technische ,seite des ,problems hinlnglich klargestellt hatte4 ,das von der ,a4 ,e4 ,g4 und ,siemens ,halske auf ,grund der ,erfahrungen ausgearbeitete ,projekt einer elektrischen ,schnellbahn ,berlin-,hamburg1 durch das die ,elektrizittsindustrie an einer ,stelle der strksten ,verkehrsakkumulation sozusagen in medias res springen wollte1 erschien der ,regierung zu khn4 ,es war dazu bestimmt1 ,schreibtischarbeit zu bleiben4 ,dagegen entschlo sich die preuische ,eisenbahnverwaltung in schrittweisem ,vorgehen zu einem zweiten ,stadium der ,versuchsarbeiten4 ,es wurde -- auch hier wieder ohne berstrzung und ,beschleunigung -- der ,ausbau einer greren fr den praktischen ,verkehr bestimmten ,vollbahnstrecke ,magdeburg-,halle-,leipzig begonnen und zunchst der ,streckenteil ,dessau-,bitterfeld in ,angriff genommen4 ,an dieser ,strecke sollte die betriebliche und wirtschaftliche ,seite der elektrischen ,fernbahn studiert werden4 ,gem dem ,grundsatz1 da bei der ,ausprobierung des ,problems mglichst vielseitige ,konstruktionen und ,erfahrungen gesammelt und aus ihrem ,zusammenarbeiten die beste praktische ,lsung gefunden werden sollte1 wurden verschiedene ,elektrizittsfirmen zur ,beteiligung aufgefordert1 neben der ,a4 ,e4 ,g4 auch ,siemens ,halske1 die ,bergmann ,elektrizittswerke und andere leistungsfhige ,unternehmungen4 ,noch eine weitere -- kleinere -- ,strecke ,lauban-,knigszelt1 die nicht ausschlielich durch ,flachland fhrte1 sondern grere ,steigungen zu berwinden hatte1 wurde in ,angriff genommen4 ,schon vorher hatte die ,a4 ,e4 ,g4 sich auf eigene ,faust mit dem ,schnellbahnsystem in seinen verschiedensten ,formen1 wenn auch in kleineren ,ausmaen beschftigt4 ,dabei hatte sie sich auf das ,einphasen-,wechselstromsystem gesttzt1 das die ,union8 ihr aus dem amerikanischen ,patentkreis in die ,fusion eingebracht hatte4 ,zunchst wurde es bei der ,elektrisierung der ,anhalter ,vorortbahnstrecke ,berlin-,gro-,lichterfelde-,ost1 dann auf der ,strecke ,spindlersfeld-,johannisthal1 beidemal im ,auftrage der ,preuischen ,staatsbahnverwaltung1 ausprobiert und bewhrte sich schon in der ersten ,anlage4 ,auch der ,stadt- und ,vorortverkehr von ,hamburg-,altona wurde nach demselben ,system teilweise in den elektrischen ,betrieb berfhrt1 daneben wurden mehrere ,gebirgsstrecken1 so die ,linie ,berchtesgaden-,salzburg1 die ,stubaitalbahn erbaut4 ,auch im ,auslande konnte die ,a4 ,e4 ,g4 ihr ,einphasen-,wechselstromsystem zur ,anwendung bringen1 auf einer schwedischen ,linie und auf der ,strecke ,padua-,fusina4 ,die ,london ,brighton und ,south ,east ,bahn 7,victoria ,station7 bezog ihre elektrische ,ausrstung ebenfalls von der ,a4 ,e4 ,g4 ,um die elektrische ,stdtebahn ,kln-,dsseldorf mute ein langwieriger ,konzessionsstreit gefhrt werden4 ,um das ,bild der ,bettigung der ,a4 ,e4 ,g4 auf dem ,gebiete der elektrischen ,vollbahnen vollstndig zu machen1 soll noch auf die ,hamburger ,hochbahn hingewiesen werden1 die von der ,a4 ,e4 ,g4 gemeinsam mit ,siemens ,halske erbaut wurde1 ferner auf die ,a4 ,e4 ,g4 ,schnellbahn-,gesellschaft1 ein die ,stadt ,berlin in der ,richtung ,gesundbrunnen-,neuklln durchquerendes ,untergrundbahn-,unternehmen1 das in eigener ,regie von der ,a4 ,e4 ,g4 gebaut wird4 ,das ,projekt wurde im ,jahre #aijg den ,behrden unterbreitet1 die ,fertigstellung des ,baus1 bei dem schwierige ,wasseruntertunnelungen nach neuartigen ,systemen unternommen wurden1 ist in einigen ,jahren zu erwarten4 ,das ,kapital dieses ,unternehmens1 das ganz allein von der ,a4 ,e4 ,g4 finanziert wird1 betrgt #dbejjjjj ,m4 ,im ,zusammenhang mit den ,bestrebungen auf dem ,gebiet des ,fernbahnenbaus wurde die ,lokomotivfabrikation aufgenommen1 die sich bald zu einem umfangreichen ,geschftszweig entwickelte4 ,bereits im ,jahre #aiji_/aj waren tausend ,lokomotiven von den ,fabriken der ,gesellschaft geliefert4 ,ergnzt wurden die ,fabrikationen auf dem ,gebiet der motorischen ,befrderungsmittel durch die ,aufnahme des ,automobilbaus4 ,zu diesem ,zwecke wurde in den ersten ,jahren des neuen ,jahrhunderts die ,automobilfirma ,khlstein in ,charlottenburg bernommen und eine eigene ,fabrik neben dem ,kabelwerk ,oberspree errichtet1 die sowohl ,benzin-,automobile wie ,elektromobile herstellte4 ,gerade auf diesem ,gebiet blieben der ,gesellschaft aber ,anfangsschwierigkeiten und ,kinderkrankheiten nicht erspart4 ,die schwere ,automobil-,krise der ,jahre #aijg_/jh traf auch ihre ,fabriken1 und die ,neue ,automobil-,gesellschaft1 die den ,vertrieb der ,a4 ,e4 ,g4-,automobile besorgte1 mute erst einer durchgreifenden ,reorganisation unterworfen werden1 ehe aus dem von ihr bearbeiteten ,geschftszweige ein rentables ,unternehmen werden konnte4 ,bei der ,automobilindustrie sind die ,erfahrungen der ,krisenjahre auf ganz besonders fruchtbaren ,boden gefallen1 sie hat die ,unsicherheitsfaktoren1 die gerade in ihrer ,fabrikation liegen1 ebenso wie die ungewhnlich groen ,reklameaufwendungen richtig einschtzen gelernt1 und ist seither eine der bestfundierten und reichsten ,industrien ,deutschlands geworden4 ,die gewaltig steigenden ,leistungen und ,ausmae der elektrischen ,grokraftwerke auf allen ,gebieten wren nicht mglich gewesen ohne die schnelle und glckliche ,entwickelung der ,turbinen und der ,turbodynamos4 ,emil ,rathenau hatte sich in richtiger ,voraussicht dieser ,entwickelung1 mit dem sicheren ,instinkt des geborenen ,maschinenbauers1 dem neuen ,gebiete frhzeitig zugewandt1 und den ,turbinenbau noch in den ,krisenjahren #aija und #aijb als einen der neuen ,geschftszweige aufgenommen1 die dazu dienen sollten1 die infolge der starken ,konkurrenz geschmlerten ,gewinne der alten ,produktionen zu ergnzen und zu ersetzen4 ,er hatte sich nicht lange mit der eigensinnigen ,beschrnkung auf die eigenen ,turbinensysteme aufgehalten1 sondern diese nur als ,kompensationsobjekte benutzt1 um die besten damaligen ,patente in seinen ,bereich zu ziehen und durch ,verschmelzung mit seinen eigenen einen mglichst vollkommenen ,typ zu gewinnen4 ,er bekannte sich zu dem ,standpunkte1 lieber eine vollkommene ,maschine in einem vertraglich beschrnkten ,absatzgebiet zu verkaufen1 als fr eine schlechtere ,maschine die ganze ,welt freizuhaben4 ,diese ,grundstze kamen in den ,vertrgen mit der ,general ,electric und der ,brown ,boveri-,gesellschaft zum ,ausdruck4 ,die ,turbine errang sich auf verschiedenen ,gebieten bald eine beherrschende ,stellung4 ,groe ,kraftleistung1 regelmiger ,gang1 ,geruschlosigkeit und geringe ,raumbeanspruchung zeichneten sie vor den ,kolbenmaschinen aus1 ihre ,gren- und ,leistungsmae erwiesen sich schlechthin als unbegrenzt4 ,mit ,leistungen von #cjjj bis #fjjj ,,ps begann die ,turbine ihre ,entwickelung1 bis zu ,leistungen von #fjjjj ,,ps ist sie zurzeit schon gelangt4 ,als die beiden ,hauptanwendungsgebiete hatten -- das wurde bald klar -- der ,kraftantrieb bei ,schiffen und die ,verbindung mit dynamoelektrischen ,maschinen im sogenannten ,turbodynamo zu gelten4 ,schon im ,jahre #aije wurde der ,hapag-,dampfer ,kaiser8 mit #b ,turbinen von je #fjjj ,,ps ausgerstet1 die vom ersten ,tage an ohne ,strung liefen4 ,schnell griff die ,kriegsmarine die neue ,errungenschaft auf1 die damit erreichbare grere ,schnelligkeit der ,schiffe gab fr sie den ,ausschlag4 ,zuerst wurden ein paar ,torpedobootdivisionen mit ,turbinen ausgerstet1 dann der kleine ,kreuzer ,mainz84 ,die gemachten ,erfahrungen fhrten dahin1 da schlielich auch die grten ,schiffsneubauten der ,marine ,turbinenantrieb erhielten4 ,die ,handelsmarine entschlo sich etwas langsamer zur allgemeinen ,einfhrung der ,turbinen4 ,hier war das ,problem der ,wirtschaftlichkeit1 das fr die ,kriegsmarine gegenber der offenkundig greren ,schnelligkeit an ,bedeutung zurcktrat1 erst zu lsen4 ,ferner wirkte zuerst der ,umstand strend1 da der ,turbinenantrieb nur in einer ,laufrichtung des ,schiffes wirksam war4 ,fr die ,rckwrtsbewegung mute eine zweite ,turbine oder ein zweiter ,turbinensatz eingebaut werden4 ,die ,umschaltung der ,turbinen gelang erst eine ,reihe von ,jahren spter durch ,transformatoren 7,fttinger ,transformator74 ,nachdem die englische ,cunard-,linie ihre beiden ,rekordbrecher-,schiffe ,lusitania8 und ,mauretania8 unter ,subvention der englischen ,regierung gebaut und mit ,turbinenantrieb versehen hatte1 verschlo sich auch der deutsche ,handelschiffsbau bei seinen ,groschiffen der ,turbine nicht lnger4 ,die ,hamburg-,amerika-,linie versah ihre gewaltigen ,bauten der ,imperatorklasse mit ,turbinen1 der ,norddeutsche ,lloyd verhielt sich zunchst allerdings noch abwartend4 -- ,im ,kraftantrieb wie im ,schiffsbau hat allerdings der ,dieselmotor in den letzten ,jahren sich einen ,platz neben der ,turbine zu erringen verstanden1 doch bewhrte sich jener bislang nur fr kleinere ,schiffseinheiten und fr ,privatzentralen1 nicht so sehr fr ,grokraftwerke und es ist ein ,fall bekannt geworden1 in dem eine neue groe ,kraftzentrale die zuerst von ihr eingebauten ,dieselmotoren wieder stillgelegt und dafr ,turbinen verwendet hat4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 hat denn auch nur ,dieselmotoren kleineren ,typs in ihr ,fabrikationsprogramm aufgenommen4 ,der groe ,erfolg der ,turbine fhrte naturgem bald dahin1 auch dieses ,produktionsgebiet starker ,konkurrenz auszusetzen1 und zwar umsomehr1 als es von zwei verschiedenen ,industriegruppen aus zu erreichen und zu erobern war3 von der ,elektrizittsindustrie und von der ,maschinenindustrie aus4 ,fast alle namhaften ,elektrizittswerke und ,maschinenfabriken bemchtigten sich der ,turbine und konnten1 nachdem die ,technik des ,turbinenbaus die grundstzlichen ,schwierigkeiten berwunden hatte und zu einer typischen ,fabrikation geworden war1 unschwer brauchbare ,konstruktionen herstellen3 das bliche ,schicksal neuer ,produktionszweige1 in denen sich technische ,vorsprnge bei der systematischen ,durchbildung und dem ffentlichen ,charakter der modernen ,technik nicht lange aufrecht erhalten lassen4 ,die ,turbinenfabrikation wurde infolgedessen bald aus einem privilegierten und eintrglichen ,geschft zu einem landlufigen und scharf umstrittenen4 berproduktion und ,preisdruck waren die ,folge dieser ,entwickelung1 die sich hchstens durch eine allgemeine ,syndizierung1 nicht durch ,einzelvertrge htte beseitigen oder mildern lassen4 ,ein allgemeines ,syndikat kam bei der ,verschiedenartigkeit der ,fabrikate und der ,fabrikanten indes nicht zustande1 die ,sondervertrge aus frherer ,zeit hatten aber ihre ,bedeutung verloren4 ,infolgedessen lste die ,a4 ,e4 ,g4 nach einiger ,zeit auch ihr ,turbinenabkommen mit der ,gesellschaft ,brown ,boveri ,cie4 in ,baden 7,schweiz7 und brachte den von ihr frher erworbenen ,besitz an ,aktien dieser ,gesellschaft wieder zur ,abstoung4 99 99 99 ,die ,krisis von #aijg_/jh hatte den starken und gefestigten ,unternehmungen der deutschen ,elektrizittsindustrie nicht viel anzuhaben vermocht4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 hatte ihre ,dividende von #ab unverkrzt aufrecht erhalten knnen1 und das ,jahr #aijh_/ji1 das in der allgemeinen ,konjunktur bereits ,anstze zu einer ,wiederbelebung aufwies1 brachte den ,aktionren sogar eine vorsichtige ,erhhung auf #ac4 ,die groen ,arbeiten und schwebenden ,probleme der ,a4 ,e4 ,g4 waren whrend der kritischen ,zeit nicht unterbrochen1 kaum verlangsamt worden4 ,von einer ,csur wie in #aija_/jb war hier nichts zu spren gewesen4 ,der ,umfang des ,geschftes1 namentlich fr ,gromaschinen1 und die ,preise hatten sich besonders gegen das ,ende der ,krisis wohl etwas gesenkt1 es setzten auch zeitweilig der ,auftrieb und der jhrliche ,zuwachs aus1 auf die ein blhendes ,unternehmen wie jeder lebendige ,organismus vielleicht vorbergehend1 aber nicht dauernd verzichten kann1 wenn statt des ,aufbaus nicht ein ,abbau der ,krfte eintreten soll4 -- ,im ,geschftsbericht fr #aijg_/ji wird mit knappen ,strichen das ,bild der schwindenden ,krisis gezeichnet3 ,die ,krisis1 die ,handel und ,gewerbe whrend der jngsten ,jahre niederhielt1 hatte ihren ,ursprung in ,amerika4 ,wie in mehreren frheren ,fllen1 ist indes auch die ,besserung des ,wirtschaftslebens von dort ausgegangen4 ,ihre ,ausdehnung auf die heimische ,konjunktur wurde zunchst durch politische ,besorgnisse und durch die ,unsicherheit ber die deutsche ,finanzreform verzgert4 ,erst in den letzten ,monaten zeigen sich erfreulicherweise auch in ,deutschland wieder vertrauenerweckende ,anstze zu einer ,hebung der gewerblichen ,ttigkeit4 ,wenngleich nun die deutsche ,elektrizittsindustrie sich gegenber der jngsten ,krisis verhltnismig widerstandsfhig erwiesen hatte1 so begrt sie doch das ,wiedererwachen des ,unternehmungsgeistes mit lebhafter ,befriedigung und knpft daran die zuversichtliche ,erwartung auf krftige ,anregungen und lohnende ,beschftigung4 ,war eine der ,ursachen der ,krisis die ,geldklemme gewesen1 so wurde durch deren ,beseitigung die ,erholung eingeleitet4 ,die ,a4 ,e4 ,g4 war auch whrend der kritischen ,periode des ,geldmarktes mit verfgbaren ,mitteln beraus reichlich versorgt4 ,die ,geldflssigkeit1 die in vielen ,fllen als ,folge darniederliegender ,gewerbsttigkeit anzusehen ist1 erklrte sich1 soweit unsere ,gesellschaft in ,betracht kommt1 grtenteils aus den niedrigen ,preisen der ,metalle1 wie der sonstigen ,rohstoffe und damit unserer ,lagerbestnde4 ,bei ,lieferungen und ,bauausfhrungen hat sich diese ,liquiditt schon als nutzbringend erwiesen4 ,die ,gefahr einer ,elektrizittssteuer ist glcklich abgewendet worden1 nur ,beleuchtungsmittel werden seit dem #a4 ,oktober d4 ,j4 besteuert4 ,fr die ,verbraucher elektrischer ,beleuchtungsmittel wird diese ,belastung insofern weniger empfindlich1 als ,leuchtkrper fr das ,gas ebenfalls von der ,steuer betroffen werden1 und die elektrischen ,lichtquellen neuerdings so gebessert sind1 da sie trotz der ,steuer betrchtliche ,ersparnisse gegen frher ermglichen48 ,nicht so glimpflich war die neue ,krisis an den wenigen gemischten ,fabriken vorbergegangen1 die sich abseits von dem ,dualismus der beiden fhrenden ,grokonzerne noch bis dahin eine volle ,selbstndigkeit gewahrt hatten4 ,die ,krfte1 die sie nach den ,blutverlusten der ,krise von #aija-aijc in den folgenden ,jahren des ,aufschwungs langsam wieder angesammelt hatten1 waren ihnen durch den bald von frischem entbrannten ,wettbewerb und die ,angriffe der neuen ,krisenzeit wieder verloren gegangen4 ,viel ,hoffnung1 es den fhrenden ,gruppen noch gleichtun1 diese an ,leistungsfhigkeit und ,finanzkraft erreichen zu knnen1 besaen sie nicht mehr4 ,immer breiter dehnte sich das ,wurzelreich der ,groen8 unter der ,erde1 das ,gest ihrer ppigen ,baumkronen ber der ,erde aus1 immer strker sog es die ,krfte des ,bodens in sich hinein1 nahm ,licht und ,luft fr sich in ,anspruch4 ,die grten ,kapitalmchte des ,landes waren ihnen dienstbar geworden1 speisten ihren ,geldhunger1 konnten und wollten anderen ,wettbewerbern nicht die riesigen ,mittel zufhren1 die zur ,behauptung neben den fhrenden ,gruppen1 oder gar zur berwindung jener ,konzerne notwendig gewesen wren4 ,und neue ,geldmchte1 die vielleicht ein ,interesse an der ,strkung und ,sttzung mittlerer ,unternehmungen gehabt htten1 konnten sich auf dem aufgeteilten und grtenteils kultivierten ,kapitalboden ,deutschlands nicht mehr bilden4 ,denn ebenso wie in der ,elektrizittsindustrie lagen die ,wettbewerbsverhltnisse auch im ,bankgewerbe4 ,auch hier war die ,welt vergeben1 ,machtverschiebung nicht mehr durch ,neubildung1 sondern nur noch durch ,konzentration und ,fusion mglich4 ,so nahte denn fr die ,elektrizittsindustrie die zweite ,fusionsra1 auch diese wieder nach einer ,krisis1 die die ,schwachen geschwcht und die ,starken gestrkt hatte4 ,zuerst wurde der ,konzern ,felten ,guilleaume ,lahmeyer fusionsreif4 ,die ,felten ,guilleaume ,lahmeyerwerke in ,mlheim und ,frankfurt waren #aije durch ,zusammenschlu der ,felten ,guilleaume ,carlswerk-,akt4-,ges4 mit der ,fabrikationsabteilung der ,elektrizitts-,akt4-,ges4 vorm4 ,w4 ,lahmeyer ,co4 entstanden4 ,der ,zusammenschlu war die ,frucht jener ersten ,konzentrationsperiode in der ,elektrizittsindustrie gewesen und die beiden stattlichen ,provinzunternehmungen hatten versucht1 sich nach demselben ,prinzip1 nach dem die beiden groen ,berliner ,gruppen vorgegangen waren1 gegenseitig zu sttzen und zu ergnzen4 ,der ,versuch milang1 trotzdem das ,mlheimer ,carlswerk als ein altes1 wohlsituiertes und tragfhiges ,unternehmen recht wohl den ,kern htte bilden knnen1 um den sich eine starke und leistungsfhige ,elektrizittsgesellschaft gemischter ,art kristallisieren konnte4 ,das ,carlswerk war hervorgegangen aus der schon im ,jahre #ahbf gegrndeten offenen ,handelsgesellschaft ,felten ,guilleaume1 seine ,ursprnge reichten also sogar weiter zurck als die der ,siemens ,halske-,ges4 und gar der ,a4 ,e4 ,g4 ,das ,unternehmen war aber erst viel spter der ,elektrizittsindustrie nhergetreten und befate sich auch dann noch als ,spezialfabrik fast ausschlielich mit der ,erzeugung von ,draht1 ,kabeln und metallurgischen ,fabrikaten fr die ,zwecke der angewandten ,elektrizitt4 ,so standen die ,dinge noch1 als die offene ,handelsgesellschaft nebst ihrer ,filiale in ,nrnberg ,ende #ahii in eine ,aktiengesellschaft umgewandelt wurde4 ,damals war allerdings bei den ,inhabern des ,werkes -- und darin lag einer der ,hauptzwecke der ,aktiengrndung -- bereits der ,gedanke entstanden1 der ,zeitrichtung folgend1 das ,unternehmen zu einem elektrischen ,universalbetrieb auszubauen4 ,unter den ,zwecken der ,aktiengesellschaft war auch die ,erlangung von ,konzessionen zur gewerblichen ,ausnutzung der ,elektrizitt und deren ,ausbeutung im eigenen ,betriebe oder mittels sonstiger ,verwertung8 in den ,gesellschaftsvertrag aufgenommen4 ,es war vielleicht kein ,schaden fr die ,gesellschaft1 da die nahende ,krisis eine umfangreichere ,bettigung der ,gesellschaft auf neuen ,gebieten1 insbesondere im ,unternehmergeschft1 zunchst verhinderte4 ,erst nach berwindung der ,krise tauchten die ,ausdehnungsplne von neuem auf1 und erhielten durch die ,konzentrationsbeispiele bei der ,konkurrenz einen strkeren ,nachdruck4 ,auch der ,weg war vorgeschrieben4 ,er lag nicht in der ,errichtung eigener ,fabriken mit neuen ,geschftszweigen1 insbesondere auf dem ,gebiete der ,maschinen- und ,lampenherstellung1 die eine zu lange ,anlaufszeit bis zur ,produktionsreife gefordert und die ,gesellschaft gezwungen htten1 eine ,menge von ,betriebserfahrungen1 neuen ,techniken aus dem ,nichts zu schaffen und bis zur ,wettbewerbsfhigkeit mit einer hochentwickelten ,konkurrenz zu vervollkommnen4 ,der ,weg der ,angliederung schien schnelleren und leichteren ,erfolg zu versprechen4 ,zeitweilig hatte man sich mit dem naheliegenden ,gedanken getragen1 mit der ,klner ,helios-,gesellschaft1 dem grten rheinischen ,unternehmen auf dem ,gebiete der ,licht- und ,kraftelektrizitt1 zusammenzugehen1 aber ehe derartige ,plne sich verwirklichen konnten1 kam der ,zusammenbruch des ,helios81 aus dem es1 wie sich bald zeigte1 auch mit ,hilfe eines strkeren ,werkes1 keine ,rettung mehr gab4 ,so blieb eigentlich nur ,lahmeyer in ,frankfurt brig4 ,in der ,theorie ergnzten sich beide ,werke recht gut1 vielleicht sogar besser als die ,kontrahenten bei den bisherigen ,fusionen in der ,elektrizittsindustrie4 ,whrend bei ,siemens-,schuckert1 bei der ,a4 ,e4 ,g4 und der ,union sich ,werke miteinander vereinigt hatten1 die vielfach dieselben ,erzeugnisse herstellten und gleichartige ,geschftszweige betrieben1 deckten sich die ,produktionen des ,carlswerkes und der ,lahmeyer-,gesellschaft nur zum kleinen ,teile4 ,dem gemischten ,starkstromwerk8 ,lahmeyer fehlte die ,kabel- und ,drahtindustrie vollstndig1 in der ,schwachstrom-,technik1 die ,felten und ,guilleaume seit langem ganz besonders grndlich ausgebildet und noch vor kurzem durch die ,aufnahme des ,baues von ,telephon- und ,telegraphen-,apparaten ergnzt hatten1 war ,lahmeyer nur ganz geringfgig ttig gewesen4 ,seine ,hauptbedeutung lag in der ,fabrikation von elektrischen ,maschinen1 ,motoren und ,apparaten 7in denen im ,jahre #aijd_/je die ,ablieferung #dghc ,stck mit #afdjjj ,,ps1 gegen #behbi ,stck mit #ffgggc ,,ps bei der ,a4 ,e4 ,g4 betragen hatte7 und in dem ,bau von elektrischen ,anlagen fr eigene oder fremde ,rechnung4 ,ebenso wie ,felten und ,guilleaume eine ,ergnzung ihres ,betriebes durch den ,maschinenbau und das ,anlagengeschft schon seit lngerer ,zeit anstrebten1 hatte sich ,lahmeyer bereits verschiedentlich mit der ,frage der ,errichtung und des ,erwerbs eines ,kabelwerks beschftigt4 ,gut angelegt1 litt und scheiterte der ,plan des ,zusammenschlusses an der schlechten ,durchfhrung4 ,was bei ,siemens-,schuckert wenigstens betrieblich1 wenn auch nicht in gleicher ,weise finanzpolitisch1 was bei der ,a4 ,e4 ,g4-,union in beiden ,richtungen restlos gelungen war1 die organische ,verschmelzung und ,vereinheitlichung1 zwischen ,mlheim und ,frankfurt kam sie nicht zustande4 ,gerade die in die ,augen springenden ,vorteile der ,transaktion81 von denen der ,geschftsbericht der ,lahmeyer-,werke sprach1 die ,gunst der organisatorischen und geschftlichen ,vorbedingungen1 verleiteten offenbar zu einer zu leichten ,behandlung der ,organisationsfrage4 ,da sich beide ,betriebe gut zu ergnzen schienen1 glaubte man1 die ,zusammenarbeit und der ,zusammenschlu wrden sich von selbst einstellen1 brauchten nicht erst durch sorgfltige ,organisations- und ,abtnungskunst herbeigefhrt zu werden4 ,die ,folge war1 da beide ,betriebe1 in der ,verwaltung selbstndig gelassen1 nebeneinander und zu wenig miteinander arbeiteten4 ,die ,selbstndigkeit entwickelte sich mit der ,zeit zu stark1 das ,selbstndigkeitsgefhl der rtlichen ,direktionen verschrfte sich allmhlich zur ,eifersucht1 und die lokale ,trennung1 die zuerst nur passive ,hemmungen verursacht hatte1 fhrte schlielich zu lokalpatriotischen ,absonderungen und ,strungen4 ,so kam es1 da am ,ende aus dem ,nebeneinander81 das nicht gleich von ,anfang an zu einem ,miteinander8 geworden war1 in vielen ,dingen ein ,gegeneinander8 wurde4 ,beide ,teile verfolgten zum mindesten im ,kleinen1 im ,betriebsdetail1 eine eigene ,geschftspolitik1 wenn es dem ,aufsichtsrat auch im allgemeinen gelingen mochte1 die ,gegenstze in der groen ,geschftspolitik immer wieder auszugleichen oder wenigstens nicht zum offenen ,ausbruch kommen zu lassen4 ,eine solche ,zwiespltigkeit der ,richtung1 die das ,gesamtunternehmen naturgem auerordentlich schdigen1 den ,nutzen der ,sammlung beeintrchtigen und die ,kraft des ,auftriebs dmpfen mute1 hatte ,emil ,rathenau bei seinen ,fusionen immer klug zu verhindern gewut und zwar gleich in den ersten ,keimen4 ,auch er nahm wohl geeignete ,direktoren und ,aufsichtsrte aus den angegliederten ,unternehmungen mit zu sich hinber1 aber sie durften keine ,nebenregierungen bilden1 muten sich anpassen und wurden1 wenn sie dies nicht konnten oder wollten1 bald wieder ausgeschifft4 ,selbstndige ,arbeit duldete auch er und wnschte sie sogar1 aber sie mute sich streng sachlich uern1 sich dem ,willensgesetze seiner ,persnlichkeit und dem ,entwickelungsgesetze der ,a4 ,e4 ,g4 unterordnen1 dem er selbst trotz aller scheinbaren ,autokratie gehorchte4 ,an ,ungerechtigkeiten1 ja an ,gewaltttigkeiten und sonstigen ,zusammensten auf persnlichem ,gebiete hat es auch in seinem ,system nicht gefehlt1 aber ,rathenau hielt es immer noch fr besser1 einmal einer einzelnen ,persnlichkeit unrecht zu tun1 als die ,ordnung des ,gesamtunternehmens zu gefhrden1 dessen streng zentralistische ,leitung nicht angetastet werden durfte4 ,fr die ,konzentration ,felten ,guilleaume-,lahmeyer war es abgesehen von der dualistischen ,organisation nachteilig1 da die ,frankfurter ,abteilung sozusagen unkonsolidiert in die ,fusion hineingenommen worden war4 ,die ,union wie die ,schuckertwerke waren bei ihrem bergang auf die ,hauptwerke einer grndlichen ,bilanzreinigung unterzogen worden1 ihre zu hohen ,buchwerte waren auf einen ,stand abgeschrieben worden1 der den ,bilanzmastben der aufnehmenden1 durch und durch gesunden ,unternehmungen entsprach4 ,auch die ,verfassung der ,lahmeyerwerke htte einen derartigen ,umwertungsproze erforderlich gemacht4 ,statt dessen wurden die ,buchwerte unverndert bernommen1 da eine innere ,sanierung dem streng parittischen ,charakter dieser doch von zwei gleichwertigen und ebenbrtigen ,gesellschaften8 beschlossenen ,fusion nicht entsprochen htte4 ,so krankte das ,gesamtwerk weiter an der ,krankheit des einen der beiden ,beteiligten1 und die ,gefahr lag nahe1 da auch das gesunde ,unternehmen schlielich angesteckt werden wrde4 ,dieser in der ,gesamtanlage der ,vereinigung anfnglich begangene ,fehler mute in der weiteren ,entwickelung umso nachteiliger hervortreten1 als es nicht das gesunde1 tragfhige ,kabelwerk1 sondern das schwache ,dynamowerk war1 bei dem sich die ,hauptexpansion der folgenden ,jahre abzuspielen hatte1 bei dem der ,hauptwettbewerb mit der berlegenen ,konkurrenz auszufechten und auszuhalten war4 ,das ,kabelwerk war in sich geschlossen und nur noch in den unteren ,stufen der ,selbstbedarfsdeckung1 also im ,montanbetriebe1 auszubauen4 ,bei ihm war der ,wettbewerb nicht -- wie im ,maschinen-1 ,turbinen- und ,lampenfach oder im ,unternehmergeschft des ,frankfurter ,werks -- ungeregelt1 sondern durch das ,kabelkartell vor ruinsem ,preiskampf gesichert4 ,somit traf es sich unglcklich1 da gerade der schlecht organisierte1 schlecht fundierte und mangelhaft geleitete ,teil des zersplitterten ,unternehmens den ungnstigen ,zeitverhltnissen besonders stark ausgesetzt war4 ,in den ersten beiden ,jahren nach der ,fusion1 #aije und #aijf1 war1 -- wohl auf ,grund einer unbekmmerten1 mit ,zukunftshoffnungen rechnenden ,bilanzpolitik -- der ,versuch einer aufsteigenden ,rentenentwickelung gemacht und es waren ,dividenden von #aj und #aa ausgeschttet worden1 aber schon im ,jahre #aijg1 das doch eigentlich ein ,hochkonjunkturjahr war1 mute die ,gesellschaft auf #aj heruntergehen1 dann ging es weiter abwrts auf #h1 #f und #d4 -- ,in ,frankfurt1 namentlich aber auch in ,mlheim mute man sich jetzt sagen1 da die ,dinge so nicht weitergehen konnten1 sollten die guten ,gewinne der ,mlheimer ,abteilung nicht durch die ,zuschsse1 die das ,dynamowerk in den letzten ,jahren gefordert hatte1 vollends aufgezehrt werden4 ,aussicht auf ,besserung war nirgends zu sehen1 sofern das ,dynamowerk weiter seine ,selbstndigkeit behaupten wollte4 ,so entschlo man sich zu ,verhandlungen mit der ,a4 ,e4 ,g41 die von ,dr4 ,walther ,rathenau ber die grundstzlichen ,punkte hinweg gefhrt wurden1 ehe der ,vorstand der ,a4 ,e4 ,g4 sich mit ihnen beschftigte4 ,der ,abschlu erfolgte in zwei ,etappen4 ,zunchst wurde die ,elektrizitts-,gesellschaft vormals ,lahmeyer in ,frankfurt a4 ,m41 die bei der ,fusion des ,dynamowerks mit ,felten ,guilleaume bestehen geblieben war und das ,beteiligungsgeschft selbstndig weitergefhrt hatte1 mit der ,bank fr elektrische ,unternehmungen in ,zrich1 der ,finanzgesellschaft der ,a4 ,e4 ,g41 in ,verbindung gebracht4 ,auch die ,elektrizitts-,gesellschaft ,lahmeyer1 die fr ihre an die ,felten ,guilleaume-,lahmeyerwerke im ,jahre #aije abgetretenen ,fabrikanlagen #ae ,millionen ,mark ,aktien der letzteren ,gesellschaft erhalten und ins ,portefeuille genommen hatte1 war durch den ,dividendenrckgang des ,fabrikations-,unternehmens1 der fr ihren ,haupteffektenposten eine bedeutende ,mindereinnahme mit sich brachte1 in ,mitleidenschaft gezogen worden und hatte ihre eigene ,dividende von #g auf #d ermigen mssen4 ,als nunmehr von ihrem #be ,millionen ,mark betragenden ,aktienkapital #bagbjjjj ,mark auf die ,zricher ,elektrobank bergingen1 wurden auf je #djjj ,mark ,lahmeyer-,aktien #cjjj ,frcs4 neue ,elektrobank-,aktien gegeben1 so da #afbijjjj ,frcs4 dieser ,elektrobank-,aktien fr die ,durchfhrung des den ,lahmeyer-,aktionren anheimgegebenen ,umtausches erforderlich waren4 ,mit dieser ersten ,transaktion aus der ,gruppe der ,a4 ,e4 ,g4-,lahmeyer-,geschfte1 die sich lediglich zwischen den beiderseitigen ,finanzgesellschaften abspielte1 war aber doch schon eine ,brcke auch zwischen den ,fabrikationsunternehmungen geschlagen4 ,denn die #ad ,millionen ,mark ,aktien der ,felten ,guilleaume ,lahmeyerwerke 7#a ,million ,mark war vorher abgestoen worden71 die sich im ,besitze der ,elektrizitts-,ges4 ,lahmeyer befunden hatten1 waren damit nebst #b weiteren ,millionen ,mark aus ,konzernbesitz in den ,machtbereich der ,a4 ,e4 ,g4 gelangt4 ,ein so kleiner ,aktienbesitz erschien aber fr die ,ausbung der ,macht seitens der ,a4 ,e4 ,g4 nicht ausreichend4 ,auf ihr fuend konnte ,rathenau eine ,neuordnung der ,verhltnisse bei dem ,felten ,guilleaume-,lahmeyer-,konzern noch nicht durchfhren4 ,der ersten ,transaktion1 die ,ende ,august #aiaj vor sich ging1 folgte ,mitte ,oktober nach weiteren eingehenden ,verhandlungen die zweite entscheidende4 ,sie war von dem ,gelingen des ,aktienaustausches zwischen der ,bank fr elektrische ,unternehmungen und der ,elektrizitts-,ges4 vormals ,lahmeyer abhngig gemacht worden und fhrte zu folgenden ,antrgen an die ,generalversammlung der ,a4 ,e4 ,g4 vom #ae4 ,oktober #aiaj3 #a4 ,das ,grundkapital der ,gesellschaft wird um #cj ,millionen ,mark auf #acj ,millionen ,mark erhht durch ,ausgabe von #cjjjj auf den ,inhaber lautenden ,aktien ber je #ajjj ,mark1 die fr das mit dem #cj4 ,juni #aiaa abschlieende ,geschftsjahr den halben ,gewinnanteil erhalten und sonst den brigen ,aktien gleichstehen4 ,von diesen ,aktien werden3 a7 #hggg ,stck den ,herren ,geheimer ,kommerzienrat ,theodor von ,guilleaume und ,kommerzienrat ,max von ,guilleaume zu ,mlheim am ,rhein zum ,nennwert berlassen gegen ,hergabe von nominal #af ,millionen ,mark ,aktien der ,felten ,guilleaume-,lahmeyerwerke-,aktien-,gese llschaft zu ,mlheim am ,rhein nebst ,gewinnanteilscheinen vom #a4 ,januar #aiaj ab2 b7 #aabbc ,stck werden der ,felten ,guilleaume-,lahmeyerwerke-,aktien-,gese llschaft zu ,mlheim am ,rhein zum ,nennwert berlassen gegen ,einbringung der smtlichen #aj ,millionen ,mark nominal ,aktien einer neu zu grndenden ,aktiengesellschaft unter der ,firma ,a4 ,e4 ,g4-,lahmeyer-,werke ,aktiengesellschaft oder unter einer anderen ,firma1 zu ,frankfurt a4 ,m41 die die gesamte ,abteilung ,frankfurt 7,dynamowerk7 der ,felten ,guilleaume-,lahmeyerwerke ,aktiengesellschaft zu ,mlheim am ,rhein1 mit allen zugehrigen ,immobilien1 ,maschinen1 ,bestnden1 ,vorrten und ,auftrgen1 jedoch ohne bernahme von ,schuldverbindlichkeiten und ,auenstnden1 besitzen soll4 c7 #ajjjj ,stck der ,berliner ,handels-,gesellschaft und der ,direktion der ,diskonto-,gesellschaft zu ,berlin gemeinschaftlich zum ,kurse von #bjj und einem ,spesenbauschbetrag von je #ajj ,mark fr jede ,aktie ohne ,stckzinsenberechnung berlassen und mit der ,verpflichtung1 die smtlichen bernommenen #ajjjj ,stck-,aktien alsbald nach ,eintragung des ,kapitalserhhungsbeschlusses in das ,handelsregister den ,besitzern der #ajj ,millionen ,mark alter ,aktien unter ,offenhaltung einer mindestens zweiwchentlichen ,frist zum ,kurse von #bjj und einem ,spesenbauschbetrag von #ajj ,mark fr jede ,aktie zum ,bezuge derart anzubieten1 da auf je #ajjjj ,mark ,nennwert alter ,aktien eine neue ,aktie bezogen werden kann4 ,die ,ausgabe dieser #ajjjj ,stck ,aktien erfolgt zur ,verstrkung der ,betriebsmittel48 ,den ,antrgen wurde folgende ,begrndung gegeben3 ,als die ,felten ,guilleaume-,lahmeyerwerke ,akt4-,ges4 fr das ,jahr #aiji nur #f ,dividende verteilte1 weil der in den letzten ,jahren bei ihrem ,dynamowerk in ,frankfurt a4 ,m4 eingetretene ,rckgang die frheren guten ,dividenden der ,felten ,guilleaume-,gesellschaft beeintrchtigte1 wurden ,verhandlungen wegen ,abstoung des ,frankfurter ,werkes veranlat4 ,diese haben zu einer ,verstndigung mit der ,a4 ,e4 ,g4 gefhrt1 nach der die ,felten ,guilleaume-,gesellschaft das ,dynamowerk an die ,a4 ,e4 ,g4 gegen ,hergabe von neuen ,a4 ,e4 ,g4-,aktien abstt4 ,das ,werk wird der ,a4 ,e4 ,g4 in ,form einer mit einem ,aktienkapital von #aj ,millionen ,mark und mit ,reserven von #c ,millionen ,mark ausgestatteten ,aktiengesellschaft bergeben2 diese neue ,gesellschaft bernimmt die ,fabriken und ,anlagen des ,dynamowerks nebst ,inventar und ,vorrten1 jedoch ausschlielich ,debitoren und ,kreditoren4 ,das ,werk geht hiermit auf ein ,unternehmen ber1 das die ,kraft und ,mittel zu dessen vorteilhafter ,ausgestaltung besitzt4 ,zugleich wird die ,a4 ,e4 ,g4 infolge der bei der berlassung ihrer ,aktien festgesetzten ,relation das ,frankfurter ,werk zu niedrigem ,buchwert in ihre ,bilanz einstellen knnen4 ,fr die ,felten ,guilleaume-,gesellschaft ergibt sich der nicht zu unterschtzende ,vorteil1 da sie die von ihr fr das ,frankfurter ,werk bisher verwendeten erheblichen ,kapitalien in ,zukunft nutzbringend in ihren ,stammwerken anlegen wird4 ,hiermit bessert sie ihre bisherige ,situation wesentlich1 indem sie an ,stelle von ,verlusten aus dem ,dynamowerk ,gewinne aus den frei gewordenen ,mitteln ziehen kann4 ,zu der bernahme des ,dynamowerks hat sich die ,a4 ,e4 ,g4 indes nur unter der ,voraussetzung entschlossen1 da ihr gleichzeitig ein ausreichender ,betrag ,aktien der ,felten ,guilleaume-,gesellschaft zu gnstigen ,bedingungen berlassen wurde4 ,indem weit ausschauende ,groaktionre der ,felten ,guilleaume-,gesellschaft #af ,millionen ,m4 ,aktien an die ,a4 ,e4 ,g4 abtreten1 erlangt diese in ,gemeinschaft mit der befreundeten ,elektrobank in ,zrich #cb ,millionen ,mark ,aktien von den im ganzen #ee ,millionen betragenden ,felten ,guilleaume-,aktien und hiermit entscheidenden ,einflu auf die in hohem ,ansehen stehende ,gesellschaft1 aus deren ,firma der ,name ,lahmeyer in ,zukunft ausscheidet4 ,zudem erwachsen der ,a4 ,e4 ,g4 ,vorteile daraus1 da sie mit der bernahme des ,frankfurter ,dynamowerks eine lstige ,konkurrenz beseitigt1 mit dem ,dynamowerk materielle und ideelle ,werte zu gnstigen ,bedingungen erwirbt1 einen neuen ,sttzpunkt in ,sddeutschland erlangt und durch innige ,verbindung ihres ,kabelwerks mit dem alten ,mlheimer ,carlswerk auch auf dem ,gebiet des ,seekabelwesens die ,fhrung bernimmt4 ,indem die ,a4 ,e4 ,g4 in dieser ,weise ihre ,stellung von neuem um ein erhebliches strkt1 wird dieser ,zusammenschlu auch der von dem ,dynamowerk befreiten ,felten ,guilleaume-,gesellschaft die ,bahn zu neuer erfolgreicher ,ttigkeit ebnen4 ,der ,erwerb der #af ,millionen ,mark ,felten ,guilleaume-,aktien erfolgt gegen ,hergabe neuer ,a4 ,e4 ,g4-,aktien in einem ,umtauschverhltnis1 das der ,a4 ,e4 ,g4 die ,einstellung in die ,bilanz zu niedrigem ,buchwert gestattet4 ,whrend die vorstehenden ,transaktionen #bj ,millionen ,mark neue ,a4 ,e4 ,g4-,aktien erfordern1 soll den ,aktionren gleichzeitig ein ,bezugsrecht auf #aj ,millionen ,mark ,aktien angeboten werden1 um die ,mittel fr den ,betrieb und die ,ausgestaltung des ,dynamowerks zu schaffen48 ,das ,prinzip der ,gesamttransaktion bestand also darin1 da die milungene ,verbindung zwischen der ,frankfurter ,lahmeyer-,fabrik und dem ,carlswerk durch einen resoluten ,schnitt wieder beseitigt wurde4 ,der ,frankfurter ,teil wurde mit der ,a4 ,e4 ,g4 verschmolzen1 der ,mlheimer ,teil und die ,finanzgesellschaft traten durch ,aktienbeteiligung in den ,konzern der ,a4 ,e4 ,g4 ein4 ,da der ,kurs der ,a4 ,e4 ,g4-,aktien zur ,zeit jener ,transaktion ungefhr #bfj betrug1 stellten die #aabbcjjj ,mark jungen ,aktien1 die mit halber ,dividendenberechtigung fr #aiaj_/aa bei der bernahme des ,lahmeyer-,dynamowerks in ,zahlung gegeben wurden1 einen rechnerischen ,wert von etwa #bh1d ,millionen ,mark dar4 ,in der ,bilanz der ,a4 ,e4 ,g4 erschien das ,werk allerdings nur mit einem ,betrage von #aj ,millionen ,mark1 das heit in ,hhe des ,nominalkapitals der ,a4 ,e4 ,g4-,unternehmungen-,akt4-,ges41 welchen ,namen die zur ,aufnahme der ,frankfurter ,werke der ,felten ,guilleaume-,lahmeyerges4 neu gegrndete ,aktiengesellschaft schlielich erhielt4 ,diese blieb in ,zukunft nicht in ihrer bisherigen ,gestalt1 das heit als gemischtes ,elektrizittswerk1 bestehen4 ,die ,hauptabteilungen1 die als ,produktionssttten die ,wirtschaftlichkeit der entsprechenden ,berliner ,betriebe nicht erreichten1 so die ,maschinenfabrik1 die ,lampenfabrik wurden aufgegeben bezw4 mit den ,berliner ,betrieben zusammengelegt4 ,aufrechterhalten und weiterentwickelt wurden in ,frankfurt nur einige ,sonderbetriebe1 so die ,stellwerk-,abteilung1 in der elektrische ,signalapparate als neuer ,produktionszweig aufgenommen wurden1 ferner die ,scheinwerferabteilung1 die hauptschlich fr den ,bedarf von ,heer und ,marine arbeitete4 ,die ,beschrnkung der ,frankfurter ,abteilung hatte zur ,folge1 da ein betrchtlicher ,teil des in ,frankfurt benutzten ,fabrikgelndes frei wurde1 der an die ,adlerwerke vorm4 ,kleyer veruert werden konnte und somit einen ,gegenwert fr die ,aufgabe der ,frankfurter ,betriebssttten und die damit verbundenen ,substanzenverluste bildete4 ,die technische und industrielle ,bereicherung1 die die ,a4 ,e4 ,g4 aus dem ,transaktionskomplex mit dem ,felten ,guilleaume-,lahmeyerkonzern gewann1 war vielleicht nicht so gro wie jene1 die ihr bei dem ,zusammenschlu mit der ,union zugeflossen war4 ,die ,bedeutung lag hier mehr auf dem ,gebiete der ,verringerung des ,wettbewerbs und der ,absatzausdehnung1 die durch die neuen starken ,sttzpunkte in ,sddeutschland und dem industriereichen ,westen gefrdert werden konnte4 ,dem krftigen1 wohl arrondierten und wohl proportionierten ,wirtschaftskrper der ,a4 ,e4 ,g4 waren nicht so sehr neue ,lebensquellen1 neue ,befruchtungsmglichkeiten ntig1 sondern er schob die ,grenzen seines ,wirtschafts- und ,wirkungsgebiets1 der ,schwerkraft1 dem drngenden ,wachstumsbedrfnis seiner industriellen ,kraft ,raum schaffend1 weiter vor4 ,der ,wille zur ,macht und zur ,entwickelung der ,macht1 der jedem blhenden ,wirtschaftskrper unzertrennlich innewohnt1 war hier die ,haupttriebfeder des ,handelns4 ,rein wirtschaftlich betrachtet1 gehrte die ,aufnahme der ,lahmeyerwerke zu den ,geschften1 die sich nicht sofort und nicht unmittelbar vllig bezahlt machen1 und es gehrte schon die ganze strotzende ,gesundheit der ,a4 ,e4 ,g4 und die ,flle ihrer ,sfte dazu1 um einen so schweren ,bissen wie das ,lahmeyerwerk zu verdauen und zu verarbeiten4 ,erst allmhlich begann diese ,fusion sowie auch die ,verbindung mit dem ,carlswerk ihre ,frchte zu tragen4 ,war ,triebfeder und ,ergebnis der ,lahmeyer-,transaktion fr die ,a4 ,e4 ,g4 in erster ,linie ,machterweiterung1 so konnte es nicht ausbleiben1 da das die ,verhltnisse in der ,elektrizittsindustrie beherrschende ,gesetz des ,dualismus die ,wurzel fr einen ,gegenzug des ,siemens-,schuckert-,konzerns bildete4 ,dieser erfolgte nicht so strmisch1 so ,zug um ,zug8 wie in der ersten groen ,konzentrationsperiode1 in der die ,machtverhltnisse noch nicht so gefestigt1 die ,mglichkeiten der ,ausdehnung noch zahlreicher1 die ,auswahl unter den ,fusionsobjekten noch grer1 die ganze ,entwickelung noch mehr im ,flu gewesen war4 ,beide ,konzerne waren inzwischen in ihrem ,besitz1 in ihrer inneren ,verfassung reicher1 weiter und sicherer geworden und konnten ihre ,transaktionen langsam vorbereiten und berlegen4 ,sie brauchten sich der neuen ,objekte nicht ungeduldig zu bemchtigen1 sondern konnten die ,dinge an sich herankommen lassen4 ,so dauerte es noch fast ein ,jahr1 bis die ,siemens-,schuckert-,werke auf die ,machterweiterung der ,a4 ,e4 ,g4 damit antworteten1 da sie sich durch ,aktienerwerb und ,verwaltungseinflu an dem letzten bis dahin noch unabhngig gebliebenen gemischten8 ,growerk der ,elektrizittsindustrie1 den ,bergmann-,elektrizittswerken1 beteiligten4 ,die ,bergmann-,elektrizittswerke in ,berlin waren nicht als gemischtes ,werk gegrndet worden1 sondern hatten sich1 ursprnglich als ,spezialfabrik fr ,isolier-,leitungsrohre und ,spezial-,installations-,artikel errichtet1 erst spter und in allmhlichem ,ausbau zum elektrischen ,universalunternehmen entwickelt4 ,ihre ,geschichte1 ihr ,kampf und ihr ,schicksal ist in mehr als einer ,hinsicht charakteristisch fr die ,gestaltung der ,verhltnisse in der deutschen ,elektrizittsindustrie nach der ,krise von #aija_/jc4 ,im ,jahre #ahic wurde die ,gesellschaft mit dem kleinen ,kapital von #a ,million ,mark zur ,herstellung der oben erwhnten ,sonderartikel gegrndet1 sie ging hervor aus der seit #ahia bestehenden offenen ,handelsgesellschaft ,s4 ,bergmann ,co4 in ,berlin4 ,sigmund ,bergmann1 ihr ,grnder1 stammte aus der ,schule des ,amerikaners ,edison1 mit dem er jahrelang als ,associ zusammengearbeitet hatte und der ihm auch spter stets in enger ,freundschaft verbunden blieb4 ,bergmann grndete im ,jahre #ahig1 whrend er seinen ,wohnsitz noch in ,new ,york hatte1 auerdem die ,bergmann-,elektromotoren- und ,dynamo-,werke1 die gleichfalls zuerst nur mit einem ,kapital von #a ,million ,mark arbeiteten4 ,im ,jahre #aijj wurden beide ,gesellschaften miteinander fusioniert und das ,kapital des damit den ,weg der gemischten ,werke beschreitenden ,gesamtunternehmens erhielt einen ,umfang von #h1e ,millionen ,mark4 ,die ,gesellschaft1 technisch aufs beste und modernste ausgerstet und mit den neuesten amerikanischen ,konstruktionen arbeitend1 hatte bis zum ,jahre #aijj ihre ,dividenden auf #bc gesteigert4 ,die ,krisis brachte nur einen ,rckgang auf den immerhin noch sehr hohen1 von keiner anderen ,elektrizittsgesellschaft jemals gezahlten ,satz von #ag4 ,nach der ,krisis stellte sich die ,dividende jahrelang auf #ah4 ,die hohe ,rente bot die ,mglichkeit zur ,erzielung groer ,agiogewinne bei den verschiedenen und hufigen ,kapitalerhhungen4 ,die ,aktienkurse bewegten sich zwischen #bjj und #cjj4 ,bei ,neuemissionen konnten ,begebungskurse von durchschnittlich #bjj festgesetzt werden1 und kein geringeres ,institut als die ,deutsche ,bank wurde fr den ,aufsichtsrat und als ,bankverbindung fr die ,gesellschaft gewonnen4 ,diese uerlich glnzende ,entwickelung hatte aber eine ,schattenseite4 ,sigmund ,bergmann war ein ausgezeichneter ,techniker1 ein moderner1 tatkrftiger ,industrieller1 aber er1 der ,amerikaner unter den deutschen ,elektrikern1 glaubte die amerikanischen ,industrie- und ,finanzmethoden nach ,deutschland bertragen zu knnen1 wo doch ,emil ,rathenau lngst einen ,typus und ein ,system entwickelt hatte1 das dem amerikanischen weit berlegen war und die nach diesem arbeitenden ,unternehmungen letzten ,endes schlagen mute4 ,bergmann mangelte bei seinen auerordentlichen technischen und industriellen ,fhigkeiten eine ebenbrtige kaufmnnische ,veranlagung4 ,er kopierte hier eigentlich nur1 was ihm die groen ,konkurrenzwerke bereits erfolgreich vorgemacht hatten4 ,ganz ging ihm aber die finanzielle ,meisterschaft eines ,emil ,rathenau ab1 er besa nicht das eigene finanzielle ,urteil1 geschweige denn die originale1 schpferische ,finanzkunst des ,a4 ,e4 ,g4-,grnders4 ,so lie er sich auf der ,bahn1 die ihm die ersten groen technischen ,erfolge seines ,unternehmens mit ihren hohen ,dividendenresultaten erffnet hatten1 gern und kritiklos weitertreiben4 ,er nutzte unbekmmert um die innere ,konsolidierung1 um die ,sicherung seiner ,basis durch starke ,reservestellungen1 die ,mglichkeiten aus1 die ihm die hohen ueren ,renten boten4 ,seine ,finanztechnik bestand in der ,ausmnzung des ,aktienagios1 und er glaubte genug ,rcklagen zu haben1 wenn er die ihm aus seinen ,kapitalserhhungen zuflieenden stattlichen ,aufgelder in den ,reservefonds einstellte4 ,seine ,finanzpolitik war ein grundstzliches ,gegenbild zu der ,emil ,rathenaus1 der sich nie durch die ,agiochancen dazu verfhren lie1 seine ,dividenden hher zu bemessen1 als ihm dies seine streng sachliche1 hypervorsichtige ,bilanzierung gestattete4 ,sigmund ,bergmann war dabei zweifellos finanziell gutglubig1 seine ,finanzpolitik kann nicht etwa als leichtfertige ,agiotage bezeichnet werden1 und in einer anderen1 nicht so sehr durch bermchtigen ,wettbewerb lterer ,unternehmungen beengten ,industrie htte sie vielleicht sogar passieren knnen4 ,bergmanns ,tragik war1 da er #aj oder #ae ,jahre zu spt kam1 und in seiner ,fachtchtigkeit einen ,gegner wie ,emil ,rathenau vorfand1 der nicht nur fachtchtig1 sondern universal-tchtig war und obendrein im ,besitz1 im ,vorsprung war4 ,bergmann fand die ungeheuer schwere ,aufgabe vor1 nicht nur unter gleichen ,bedingungen die strksten ,gegner zu besiegen1 sondern noch deren betrchtliche ,vorgabe einzuholen4 ,der ,mut1 mit dem der finanziell naive ,techniker an die gewaltige ,aufgabe heranging1 ist bewunderungswrdig1 bewunderungswrdig auch1 was er unter so ungnstigen ,bedingungen industriell erreicht hat4 ,der ,ausbau seiner kleinen ,spezialbetriebe zu einem groen modernen elektrotechnischen ,universalwerk1 das sich in technischer ,beziehung durchaus neben der ,a4 ,e4 ,g4 und ,siemens-,schuckert sehen lassen konnte1 ist eine hervorragende ,leistung1 die ohne bedeutende ,organisationskraft nicht zu bewltigen war4 ,da er groe und zahlreiche ,werke schnell bauen mute1 auch in der kostspieligen ,auenorganisation1 die ihn zur ,errichtung vieler auswrtiger und auslndischer ,installations- und ,konstruktionsbureaus zwang1 und schlielich in der ,fundierung des ,unternehmergeschfts1 die er durch die ,grndung einer ,trustgesellschaft der ,bergmann ,elektrische ,unternehmungen-,akt4-,ges48 zu sttzen versuchte1 den groen ,vorbildern nachstreben mute1 konnte er allerdings wohl finanziell gar nicht so vorsichtig und bedchtig vorgehen wie ,emil ,rathenau4 ,er konnte sich nicht den ,luxus leisten1 das ,geld auf die hohe ,kante zu legen1 sondern mute hufige und umfangreiche ,kapitalerhhungen vornehmen1 und dabei so betrchtliche ,agiobetrge wie mglich hereinbringen4 ,er war spt gekommen und mute schnell vorwrts1 wenn er noch mit an die ,spitze wollte4 ,der finanziell ,einsichtige htte wissen mssen1 da er so ,gefahr lief1 sich letzten ,endes in geldlichen ,schwierigkeiten zu verfangen1 der industriell ,wagemutige und ,schaffensfreudige hat das ,experiment doch versucht1 und ist daran gescheitert4 ,bergmanns ,tragdie ist die ,tragdie des ,nachgeborenen1 der mit all seiner ,schaffenskraft beendete ,entwickelungen1 verschlossene ,kanle1 gelste ,probleme vorfindet1 wie ,rathenaus ,glck das ,glck des ,schpfers ist1 der gerade im ,augenblicke zu schaffen beginnt1 in dem die ,zeit seinen ,plnen entgegenreift1 in dem ,baugrund und ,baumaterial nur des ,baumeisters warten4 ,den einen haben die ,verhltnisse niedergehalten1 den anderen haben sie emporgetragen4 ,sigmund ,bergmann war es zwar in den ,tagen des ,glcks gelungen1 die erste deutsche ,bank zur ,untersttzung seiner ,finanzgebarung zu gewinnen4 ,aber gerade hier hat sich erwiesen1 wie wenig auch die beste ,bank 7wenn sie nicht gerade selbst industrielle ,unternehmungen entwickelt7 in der ,lage und gewillt ist1 rein industrielle ,finanzpolitik zu treiben1 die eigene1 rein sachliche und nur den ,interessen des ,unternehmens dienende ,finanzpolitik des industriellen ,leiters zu ersetzen4 ,gerade dieses negative ,ergebnis bei ,bergmann illustriert in scharfem ,kontrast1 wie sehr umgekehrt ,emil ,rathenau1 der sein eigener ,finanzminister war1 die ,bankier-,begabung zustatten gekommen sein mu4 ,die ,deutsche ,bank hat ,sigmund ,bergmanns falsche ,finanzpolitik1 die ihr selbst bei den vielen ,kapitalserhhungen schne ,provisions- und ,emissionsgewinne einbrachte1 bereitwillig und ohne ,kritik mitgemacht1 so lange alles gut ging4 ,als aber die ,zeit der ,dividendenrckgnge1 des ,schwachwerdens im ,konkurrenzgeschft1 das ,versagen des ,emissionsmarktes und die durch keine ,kapitalserhhungen mehr zu behebenden ,geldschwierigkeiten kamen1 hat die ,deutsche ,bank der ,gesellschaft und ihrem ,leiter nicht die starke finanzielle ,rckendeckung gewhrt1 die ihn vielleicht noch 7oder vielleicht auch nicht mehr7 htte retten knnen4 ,sie hat vielmehr die ,bergmann-,gesellschaft zur ,aufgabe ihrer ,selbstndigkeit1 zum ,anschlu an einen der groen ,konzerne gedrngt und die weitere ,geldhergabe von dieser ,kapitulation abhngig gemacht4 ,mit diesen ,worten soll der ,deutschen ,bank gewi nicht der ,vorwurf einer illoyalen1 unzuverlssigen ,handlungsweise gemacht1 sondern nur gezeigt werden1 da auch die grten ,banken nicht gewillt und imstande sind1 schon mit ,rcksicht auf ihre eigenen ,aktionre gar nicht imstande sein knnen1 junge ,industrie-,unternehmungen im ,kampf gegen groe bermchtige ,konkurrenzkonzerne durchzuhalten und in ihrer ,entwickelung zu sttzen2 insbesondere dann nicht1 wenn diese ,kapitalmchte -- wie das im deutschen ,wirtschaftsleben nicht selten der ,fall ist -- in ,beziehungen zu einem jener groen ,konkurrenzkonzerne stehen und im ,interesse der wertvolleren ,verbindung die minder wertvolle preiszugeben geneigt sind4 ,die ,unabhngigkeit eines ,industrieunternehmens1 besonders eines mittleren1 noch nicht zum ersten ,range emporgestiegenen1 kann nur auf dem ,wege erreicht werden1 den ,rathenau einschlug1 nmlich dem der finanziellen ,selbstndigkeit4 ,unbedingt ,herr im eigenen ,hause bleibt nur der ,industrielle1 der sich frei von ,bankgeld und ,bankenhilfe hlt1 der genug eigene ,geldmittel aufsammelt1 um damit auch ,krisen berwinden1 in ,zeiten schlechten ,emissionswetters seine ,bedrfnisse decken zu knnen4 ,beispiele fr solche selbstndige ,finanzpolitik1 die zwar die ,banken gelegentlich benutzt1 darin aber nicht so weit geht1 da sie von ,banken beherrscht werden kann1 bieten abgesehen von der ,a4 ,e4 ,g41 ,siemens ,halske1 ,krupp1 die ,hamburg-,amerika-,linie1 die ,gelsenkirchener ,bergwerksgesellschaft1 der ,bochumer ,gustahlverein1 die groen ,anilinfarbengesellschaften und eine erhebliche ,anzahl in der letzten ,zeit reich gewordener ,unternehmungen kleineren ,formats4 ,gegenbeispiele der durch ,banken in ihrer sachlichen ,geschftspolitik zeitweilig beeinfluten ,unternehmungen sind auer ,bergmann u4 a4 die ,phnix-,akt4-,ges4 in ihrer frheren ,periode1 in der sie durch die ,banken zum ,eintritt in den ,stahlwerksverband gezwungen wurde1 die ,deutsch-,luxemburgische ,bergwerks- und ,htten-,ges41 die ,hohenlohewerke1 die ,deutschen ,erdlwerke4 ,nur ein groes ,beispiel1 bei dem sich industrielle ,selbstndigkeit mit starker ,verschuldung bei ,banken vereinigt hat1 kennt die ,geschichte der deutschen ,groindustrie3 den ,fall ,august ,thyssens4 ,dieser ,ausnahmefall weist aber so viele seltene1 einzigartige ,vorbedingungen auf1 da er gerade dadurch die ,regel besttigt4 ,eine groe1 khne und ganz besonders im ,komplizierten sich erweisende ,finanzkunst1 die in ihrer ,art der ganz anders gerichteten ,emil ,rathenaus ebenbrtig war1 die mit dem persnlichen ,kredit ebenso berlegen operierte1 wie ,rathenau mit dem ,aktienkredit1 untersttzte hier die industrie-kaufmnnische ,begabung4 ,august ,thyssen verstand es1 so viele ,kreditquellen zu benutzen1 und die ,konkurrenzstrmungen auf dem ,kapitalmarkte so geschickt gegeneinander auszuspielen1 da er stets ,herr der ,lage blieb und schlielich eine ,macht wurde1 mit der es kein ,bankglubiger verderben durfte1 -- in guten ,zeiten1 weil er den groen ,kunden zu verlieren frchtete1 in schlechten1 weil er die ,sicherheit des geliehenen ,geldes besser durch ,nachgiebigkeit als durch ,rcksichtslosigkeit gewhrleistet glauben mute4 ,kehren wir zu den ,verhltnissen der ,elektrizittsindustrie zurck4 ,die ,bergmann-,elektrizittswerke muten1 durch den ,konkurrenzkampf der letzten ,jahre geschwcht1 mitten in groen ,erweiterungsplnen und ,geldbedrfnissen1 ihre ,dividende im ,jahre #aiaj von #ah auf #ab1 im folgenden ,jahre auf #e herabsetzen4 ,der beranstrengte ,emissionskredit brach damit zusammen1 die unvollendeten ,plne konnten nicht mehr weiter gefhrt werden4 ,in dieser ,situation gab es keinen anderen ,ausweg als den ,anschlu an einen der groen ,konkurrenzkonzerne4 ,die ,deutsche ,bank vermittelte die ,anlehnung an den ,siemens-,schuckert-,konzern1 dem sie ja selbst finanziell nahestand4 ,auch mit der ,a4 ,e4 ,g4 war verhandelt worden1 aber diese konnte sich nicht dazu entschlieen1 ,bergmann die von ihm verlangte1 wenigstens halbe ,selbstndigkeit zu gewhren1 war wohl auch durch die ,angliederung des ,felten ,guilleaume-,lahmeyer-,konzerns vorerst gesttigt und brauchte kein ,unternehmen mehr zu erwerben1 das ihr nur ,machterweiterung1 aber keine ,ergnzung durch neue ,betriebszweige bot4 ,so kam die ,anlehnung der ,bergmannwerke an ,siemens-,schuckert zustande4 ,das ,kapital der ,bergmann-,werke wurde von #bi auf #eb ,millionen ,mark erhht1 davon bernahmen die ,siemens-,schuckertwerke #h ,millionen ,mark4 ,aus ihrem ,konzern trat ,theodor ,berliner in die ,generaldirektion der ,bergmannwerke neben ,sigmund ,bergmann ein1 er bernahm die kaufmnnische und finanzielle ,fhrung1 whrend die technische bei ,bergmann verblieb4 ,die industriellen ,bauplne wurden1 mit dem ,teil des neuen ,geldes1 der nicht zur ,ablsung bereits verbauter1 vorlufig durch ,bankkredit beschaffter ,mittel erforderlich war1 zu ,ende gefhrt4 ,das ,unternehmergeschft dagegen wurde liquidiert4 ,der frher hochrentablen ,bergmann-,aktie stand eine ,reihe magerer ,jahre bevor1 bis der ,krieg auch diesem ,unternehmen1 wie so manchen anderen durch ,bettigung auf dem seiner eigentlichen ,natur fremden ,gebiet der ,munitionsherstellung eine unerwartet schnelle ,erholung brachte4 ,die ,geschichte der ,bergmannwerke hat den ,beweis erbracht1 da ein aussichtsreicher ,wettbewerb gegen die beiden herrschenden ,gro-,konzerne auf dem ,gebiete der ,neuerrichtung von ,werken ebensowenig mglich war1 wie er durch ,fusion bereits bestehender ,unternehmungen mittlerer ,gre im ,falle ,felten ,guilleaume-,lahmeyer auf die ,dauer sich hatte behaupten knnen4 ,dies ,aufgehen der beiden letzten ,konkurrenzbetriebe gemischter ,natur in die ,interessenkreise der beiden ,groen8 hatte nunmehr die ,situation in voller ,reinheit und ,klarheit hervortreten lassen1 auf die die ganze ,entwickelung seit ,beginn der ,konzentrationsperiode sichtlich hingedrngt hatte4 ,das ,prinzip des ,dualismus hatte sich voll ausgewirkt4 ,nur zwei ,gruppen1 die ,a4 ,e4 ,g4 und ,siemens-,schuckert1 standen sich jetzt noch gegenber4 ,es war kein ,wunder1 da die ,monopolfurcht1 die schon gelegentlich der ersten groen ,fusionen im ,jahre #aijc in der ffentlichkeit hervorgetreten war1 von neuem auftauchte4 ,vom konsequent durchgefhrten ,dualismus bis zum ,monopolismus war ja nur -- so frchtete ein ,teil der ffentlichen ,meinung -- ein ,schritt4 ,ein offener oder ein geheimer ,vertrag zwischen den beiden ,gruppen konnte den deutschen ,konsum der ,herrschaft eines ,elektrizittsmonopols ausliefern4 ,in der ,mitteilung1 die der ,siemens-,schuckertkonzern gelegentlich der ,transaktion mit ,bergmann bekannt gab1 verwahrte er sich allerdings mit ,nachdruck gegen ,monopolbestrebungen4 ,man wolle kein ,monopol1 und man halte es nicht einmal fr ntzlich im ,interesse der ,elektrizittsindustrie4 ,darum beabsichtige man auch nicht1 die kaufmnnische ,selbstndigkeit der ,bergmann-,elektrizittswerke durch die bernahme der ,bergmann-,aktien anzutasten4 ,diese ,gesellschaft solle ihre ,bewegungsfreiheit auch weiter behalten4 ,eine nachhaltige ,beunruhigung ber die ,monopolfrage kam denn auch infolge der letzten ,fusionen in der ,elektrizittsindustrie nicht auf oder sie verlor sich doch bald4 ,das war zum ,teil darauf zurckzufhren1 da man den ,monopolen in manchen ,kreisen nicht mehr so streng ablehnend gegenberstand1 wie noch vor #aj ,jahren1 nachdem man erkannt hatte1 da ihre ,macht durch ,staatskontrolle zu beschrnken sei1 whrend die betriebliche ,wirtschaftlichkeit durch sie zweifellos gefrdert werde4 ,auf der anderen ,seite hatte man aber gerade in der ,zwischenzeit die ,erfahrung gemacht1 da die ,vereinigungsidee in der ,elektrizittsindustrie ber den ,dualismus ,a4 ,e4 ,g4--,siemens-,schuckert nur schwer hinwegschreiten wrde4 ,zwischen beiden ,konzernen waren viele ,berhrungspunkte entstanden1 sie saen in manchen ,produktionsgesellschaften1 wie den ,akkumulatorenwerken ,hagen1 in der ,telefunkengesellschaft1 in vielen ,betriebsgesellschaften1 wie der ,deutsch-berseeischen ,elektrizittsgesellschaft1 der ,st4 ,petersburger ,gesellschaft fr elektrische ,beleuchtung1 der ,hamburger ,hochbahn usw4 zusammen1 sie gehrten verschiedenen ,kartellen an1 hatten sogar gelegentlich geheime ,submissionsabmachungen getroffen1 und doch waren die ,grundgegenstze zwischen ihnen dadurch keineswegs beseitigt1 oder auch nur gemildert worden4 ,wenn man mit ,persnlichkeiten aus einem der beiden ,huser von der ,konkurrenz sprach1 so waren es durchaus nicht immer ,worte des gegenseitigen ,verstndnisses1 der ,anerkennung1 der ,wrdigung1 die man ber den anderen zu hren bekam4 ,die ,gefhle der ,rivalitt1 des ,konkurrenzneides1 waren mehr als je vorherrschend4 ,statt eine ,annherung im groen herbeizufhren1 hatten die gelegentlichen geschftlichen ,verbindungen nur das heimliche ,gegensatzgefhl1 die innere ,kampfstellung verschrft4 ,und dieser ,gegensatz blieb nicht auf akademische ,errterungen beschrnkt1 er trat auch auf den ,absatzmrkten allenthalben in ,erscheinung4 berall war das ,bestreben fhlbar1 den ,gegner zu verdrngen1 an ,leistung zu berbieten und im ,preise zu unterbieten1 seine ,produkte schlecht zu machen1 seine ,geschftspraxis zu bemngeln4 ,wenn auch bei groen ,geschften der eine manchmal vornehm hinter dem anderen zurcktrat1 er tat es nur mit innerlichem ,ingrimm1 und in kleinen ,geschften wurde der ,konkurrenzkampf oft bis aufs ,messer ausgefochten4 ,man hat gesagt1 da dieser ,gegensatz in ,personenfragen begrndet sei und mit dem ,rcktritt der alten1 im gegenseitigen ,kampf aufgewachsenen ,personen verblassen und schlielich ganz verschwinden werde4 ,das mag bis zu einem gewissen ,grade richtig sein1 vorlufig ist aber mit einem ,absterben dieser persnlichen ,stimmungen noch lange nicht zu rechnen4 ,der ,patrizierstolz der ,familie ,siemens hat sich nun bereits bis ins dritte ,glied fortgeerbt1 und ist noch immer stark und unerschttert4 ,der ,a4 ,e4 ,g4-,geist1 der nicht einmal so sehr in der weniger fruchtbaren ,dynastie ,rathenau verkrpert ist1 wie in den vielen noch lebenden ,mitarbeitern ,emil ,rathenaus aus seinen ersten ,anfngen1 will und braucht ebenfalls keine ,kompromisse zu schlieen4 ,ob vielleicht die vernderte ,weltlage1 die nach ,beendigung des ,krieges zweifellos in ,erscheinung treten wird1 einen ,zusammenschlu der ,elektrizittskonzerne aus ,grnden der ,verteidigung des ,weltmarktbesitzes herbeifhren wird -- wie sie whrend des ,krieges schon zu einer ,vereinigung der ,anilinkonzerne gefhrt hat und wie ihre ,vorahnung vor dem ,kriege bereits ein ,bndnis zwischen ,hapag und ,lloyd zu ,wege brachte -- lt sich jetzt noch nicht beurteilen4 ,es ist aber nicht ganz von der ,hand zu weisen1 da auch hier vielleicht die ,sachen strker sein werden als die ,personen4 ,bei ,beurteilung der ,monopolfrage darf nicht auer acht gelassen werden1 da die elektrischen ,grokonzerne1 die gemischten ,betriebe1 nicht die einzigen ,unternehmungen auf dem ,gebiete der deutschen ,elektrizittsindustrie sind4 ,es besteht sowohl auf dem ,starkstrom- wie auch auf dem ,schwachstromgebiet noch eine erhebliche ,anzahl leistungsfhiger und unabhngiger ,spezialbetriebe1 die gewisse ,sonderprodukte herstellen und die darin eine beachtenswerte ,konkurrenz fr die ,grokonzerne bilden4 ,es gibt fast kein elektrotechnisches ,erzeugnis1 angefangen von der kleinen ,glhlampe und dem ,telephonapparat bis zu der grten ,dynamomaschine1 das nicht in ,spezialfabriken hergestellt wird4 ,man kann annehmen1 da die ,produktion dieser ,spezialfabriken sich zu der der ,grokonzerne etwa wie #a3c verhlt4 ,eine ,reihe der ,spezialfabriken1 wie zum ,beispiel das ,sachsenwerk1 die elektrotechnische ,fabrik ,rheydt1 die ,telephonfabrik ,berliner1 die ,mix ,genest-,gesellschaft1 die ,elektrizittsgesellschaft ,poege1 die ,hackethal-,draht- und ,kabelwerke1 die ,fabrik isolierter ,drhte ,vogel1 das ,kabelwerk ,cassierer1 hat sich im ,kriege finanziell sehr gnstig entwickelt und groe ,reserven aufgehuft4 ,dadurch drfte die ,konkurrenzfhigkeit dieser ,gesellschaften nach dem ,kriege gegenber dem frheren ,stand wesentlich gesteigert worden sein4 ,solange der ,dualismus zwischen der ,a4 ,e4 ,g4 und ,siemens-,schuckert erhalten bleibt1 werden auch die ,spezialfabriken ihre ,stellung behaupten knnen4 ,etwas anders liegen die ,verhltnisse auf dem ,gebiete der ,betriebsunternehmungen4 ,hier beherrschen die beiden ,gruppen ziemlich allein das ,feld und sowohl im ,unternehmergeschft1 als auch bei den ,auftragsbauten fr ,rechnung von besonderen ,betriebsgesellschaften1 ,kommunen und sonstigen ,behrden findet sich fr sie kaum ein nennenswerter ,wettbewerb4 ,das ,prinzip des ,dualismus1 der wechselseitigen ,konkurrenz beider ,konzerne1 reicht aber auf diesem ,gebiet nur bis zur ,projektionsgenehmigung und ,auftragserteilung fr den ,bau im ganzen1 manchmal1 wenn beide ,gruppen zusammenarbeiten oder sich ber ,projekte verstndigen1 scheidet es auch schon vorher aus4 ,in der ,durchfhrung des ,baus1 meist auch in der spteren ,materialversorgung1 werden die ,gruppen kaum noch durch eine ,einwirkung der ,konkurrenz gestrt4 ,diese ,gestaltung der ,dinge hat in der ffentlichkeit vielfach die ,furcht vor einem privaten ,strommonopol hervorgerufen4 ,gerade aber hier wrde es auch einem solchen ,monopol schwer sein1 seine ,macht zu einer ,vergewaltigung der ,konsumenten1 die doch hauptschlich nur in einer ,heraufschraubung der ,tarife bestehen knnte1 zu mibrauchen4 ,besonders gilt das fr den ,kraftstrom4 ,sobald bei der ,tarifbemessung fr elektrische ,kraft nmlich die ,elektrizittswerke zu hohe ,preise forderten1 wrde die ,anlage von ,privatkraftzentralen fr grere ,verbraucherbetriebe1 die schon bisher den ,strom vielfach vorteilhafter liefern konnten als ffentliche ,zentralen nicht ganz moderner ,art und ,leistungsfhigkeit1 eine solche ,ausdehnung nehmen1 da die ffentliche ,stromversorgung jede ,aussicht verlieren wrde1 an groindustrielle ,betriebe ,strom berhaupt abzusetzen4 ,wurden doch von ffentlichen ,elektrizittswerken im ,jahre #aiac nur #bhjj ,millionen ,kwstd4 nutzbar abgegeben gegen #ajjjj ,millionen ,kwstd4 von ,einzelanlagen#a4 ,was aber den kommunalen ,stromverbrauch fr ,licht- und ,kraftzwecke anlangt1 so ist seine ,abgabe von der ,erteilung der ,konzessionen seitens der ,kommunalbehrden abhngig1 die sich vertraglich gegen eine ,ausnutzung der ,strommonopole zur ,erzielung unangemessener ,preise schtzen knnen1 wobei die ,angemessenheit der ,preise durch den sachverstndigen ,vergleich mit anderen ,werken und ,vertrgen der gleichen ,art nicht schwer festzustellen ist4 ,vielfach haben auch ,stdte1 ,kreise und sonstige ffentliche ,krperschaften die ,stromwerke in eigenen ,betrieb genommen1 um statt des privaten ,monopols ein ffentliches zu schaffen4 ,auch verschiedene ,staaten haben sich ,einflu auf die ,elektrizittserzeugung innerhalb ihrer ,grenzen durch ,errichtung von eigenen groen ,kraftwerken1 ,beschlagnahme der ,wasserkrfte1 ,kohlenlger usw4 gesichert4 ,das hindert allerdings nicht1 da die elektrischen ,grokonzerne durch geschickte ,strategie8 verschiedentlich kommunalpolitische ,elektrizittsprojekte geschdigt haben4 ,ein ,beispiel bildet das ,vorgehen des ,a4 ,e4 ,g4-,konzerns im ,falle der ,berliner ,elektrizittswerke1 nachdem diese auf die ,stadt ,berlin bergegangen waren4 ,hier hat die ,a4 ,e4 ,g4 mit ihrem ,mrkischen ,elektrizittswerk die ,berliner ,elektrizittserzeugung sozusagen eingekreist81 indem sie durch ihren die ,bildung eines gemischt-wirtschaftlichen ,unternehmens vorsehenden ,vertrag mit der ,provinz ,brandenburg der ,stadt ,berlin jede ,mglichkeit nahm1 sich mit dem ,stromabsatz ihrer ,werke ber deren altes ,versorgungsgebiet auszudehnen1 wie es wohl im ,rahmen einer grozgigen und konomischen ,berliner ,elektrizittspolitik gelegen htte4 ,in hnlicher ,weise ist die ,stadt ,mlhausen i4 ,e4 an der ,errichtung eines leistungsfhigen kommunalen ,werkes verhindert worden1 weil ringsherum groe1 mit ,wasserkraft und ,montankraft arbeitende ,privatwerke entstanden1 die ihr an ,wettbewerbsfhigkeit berlegen waren4 ,aber auch in diesen ,fllen kann man nicht sagen1 da die eigentlichen ,verbraucherinteressen durch das ,vorgehen der ,grokonzerne gelitten haben1 denn es ist ja gerade die aus hherer ,leistungsfhigkeit sich ergebende ,mglichkeit der ,unterbietung1 die das private ,growerk dem kommunalen ,lokalwerk berlegen macht4 ,beeintrchtigt werden vielmehr nur kommunale ,interessen1 wobei die ,frage1 ob es berhaupt kommunalpolitisch gerechtfertigt ist1 da eine ,gemeinde ber ihr eigenes ,weichbild hinaus als ,stromlieferant auftritt1 offenbleiben soll4 -- ,im ,falle der ,berliner ,elektrizittswerke steht brigens nicht das kommunalpolitische ,verwaltungs-,prinzip dem privaten ,unternehmerprinzip1 sondern dem gemischt-wirtschaftlichen ,prinzip gegenber1 da ja die ,mrkischen ,elektrizittswerke durch ,beteiligung der ,provinz ,brandenburg zu einem halbffentlichen ,unternehmen geworden sind4 ,durch den ,hinweis auf ffentliche ,interessen wird man also diesen ,widerstreit -- auch bei aller ,sympathie fr die ,reichshauptstadt -- nicht in ihrem ,sinne lsen knnen4 ,was der ,stadt ,berlin recht ist1 mu schlielich der ,provinz ,brandenburg billig sein4 ,es bleibt ein rein wirtschaftlicher ,kampf brig1 in dem letzten ,endes wirtschaftliche ,leistungsfhigkeit und geschickte ,geschftstaktik den ,ausschlag geben mssen4 ,ein besonderes ,wort sei noch den sogenannten ,installationsmonopolen gewidmet4 ,darunter versteht man den von manchen ,stromlieferungswerken ausgebten ,zwang auf die ,stromabnehmer1 die ,hausinstallationen1 die ,anschlsse an das ,kabelnetz des ,stromwerkes usw4 von ihnen selbst oder von den ihnen nahestehenden ,fabrikationsgesellschaften vornehmen zu lassen und die dazu erforderlichen ,apparate durch sie zu beziehen4 ,derartige ,installationsmonopole1 die bei konsequenter ,durchfhrung den ,handwerkerstand der unabhngigen ,elektromechaniker bald vllig beseitigen wrden1 sind neuerdings in fast allen ,konzessionsvertrgen ausdrcklich verboten1 die ,zentral-,regierungen in den einzelnen ,bundesstaaten haben sie in ,erlassen bekmpft1 und auch die groen ,elektrizittsgesellschaften haben erkannt1 da derartige ,installationsmonopole 7nicht zu verwechseln mit den ,einrichtungs- und ,materiallieferungsmonopolen oder den ,liefervertrgen mit ,meistbegnstigung fr den ,bedarf der ,stromwerke selbst7 weder durchzusetzen sind1 noch den ,fabrikationsgesellschaften selbst zum ,nutzen gereichen1 da diese an der ,vernichtung eines selbstndigen und leistungsfhigen ,installateur-,standes keineswegs ein ,interesse haben4 ,vierzehntes ,kapitel ,grokraftversorgung ,die ,entwicklung der elektrischen ,stromversorgung1 die von der ,blockstation ber die ,zwischenetappen der ,lokal- und berlandzentrale zum groen ,zentral- und ,fernkraftwerk schritt1 ist im letzten ,jahrzehnt besonders durch zwei ,dinge vorbereitet und ermglicht worden4 ,einmal durch die ,lsung des technischen ,problems der ,fernbertragung hochgespannter ,strme ber beliebig weite ,strecken und ferner durch die juristisch-organisatorische ,erfindung8 der gemischt-wirtschaftlichen ,unternehmung4 ,die letztere war in ,wirklichkeit allerdings nur das ,verwaltungskleid1 das der ersteren gesucht und gefunden wurde4 ,die grundstzliche ,lsung des ,fernbertragungsproblems liegt schon ,jahrzehnte zurck1 sie war mit der ,einfhrung des ,drehstromsystems gegeben1 das wir an der ,stelle unseres ,buches1 die ihm im historischen ,gange der ,untersuchung zukam1 bereits behandelt haben4 ,wenn es auch noch ziemlich lange dauerte1 bis die neue ,erfindung trotz schon anfnglich verblffender ,demonstrationswirkung in grerem ,umfange angewendet wurde und die ,praxis der ,theorie auf ihre damals dem vorausschauenden ,genie schon erkennbaren ,wege folgte1 so lag dies daran1 da man in der ,elektrizittsindustrie erst die ,verwendung hochgespannter ,strme zu hinreichender ,leistungsfhigkeit entwickeln und ebenso sicher ihre ,umwandlung in niedrige ,spannungen beherrschen mute4 ,ganz besonders fr die ,fernbertragung kam es auf diese ,ausbildung der ,transformatoren-,technik an4 ,denn in den ,zentralwerken war1 um deren gnstige konomie auszunutzen1 die ,erzeugung hchster ,spannungen ntig1 ebenso fr die bertragung nach den ,verbrauchssttten durch die weiten dazwischen liegenden ,strecken4 ,an den letzteren mute der ,strom1 um fr manche ,verwandlungszwecke erst brauchbar zu werden1 auf niedrige ,spannungen wieder zurckgebracht werden4 ,besonders die ,lichtelektrizitt verlangte eine solche ,verringerung der ,spannung4 ,neben den ,maschinen1 ,transformatoren und ,generatoren1 die fr die groen ,ausmae hergestellt und erprobt werden muten1 bedurfte auch das ,leitungsnetz einer ,einrichtung fr die erforderlichen hohen ,volt-,spannungen4 ,wir haben bereits darauf hingewiesen1 da die ,leitungsdrhte mit der ,zunahme der ,spannung nicht verstrkt zu werden brauchten1 sondern im ,gegenteil eine ,verringerung ihres ,querschnittes zulieen und da gerade darin einer der ,hauptvorteile der ,hochspannung lag4 ,auf der anderen ,seite war aber fr besonders gutes1 zug- und druckfestes ,material und fr eine minutise ,isolierung ,sorge zu tragen4 ,nachdem diese technischen ,vorbedingungen gelst waren1 stand das ,problem grozgiger und billiger ,stromerzeugung bald klar vor ,augen3 die ,elektrizitt konnte in ,zukunft viel vorteilhafter an den ,fundsttten der ,antriebsenergie1 also an ,orten1 wo ,wasserkrfte oder ,kohle aus erster ,hand zur ,verfgung standen1 gewonnen werden1 als an den ,verbrauchsorten des elektrischen ,stromes1 wo sie bisher erzeugt worden war1 nachdem man die zu ihrer ,gewinnung erforderliche ,kohle mit der ,bahn oder mit dem ,schiff dorthingeschafft hatte4 ,der ,vorteil des neuen ,systems lag einmal darin1 da die ,massenproduktion in groen ,zentralwerken die ,gewinnungskosten verbilligte und ferner darin1 da durch die ,herstellung grerer ,absatzgebiete ein besserer ,ausgleich zwischen ,stromproduktion und ,strombeanspruchung ermglicht wurde4 ,je grer das ,versorgungsgebiet eines ,elektrizittswerkes ist1 desto vielseitigere und vielzeitigere ,anwendungsmglichkeiten bieten sich in ihm fr den elektrischen ,strom4 ,kraftstrom und ,lichtstrom1 ,industriebedarf1 ,hausbedarf und ,straenbahnbedarf ergnzen einander4 ,wenn der eine ,verbraucher feiert1 arbeitet der andere1 alle ,tages- und ,nachtzeiten werden ausgenutzt1 die steil ansteigenden und wieder abfallenden ,beanspruchungskurven1 die zu ungleichmiger ,beschftigung und schlechter ,ausnutzung der ,anlagen fhren1 -- werden gemildert1 oder gar ganz aufgehoben4 ,eine geschickte ,produktionspolitik1 die eine mglichst gleichmige ,erzeugung in den ,hauptwerken herbeizufhren sucht1 und den auergewhnlichen ,bedarf durch kleinere ,spitzenwerke deckt1 eine grozgige ,absatzpolitik1 die sich fr die sogenannten ,vacuen selbst ,abnehmer schafft oder erzieht1 knnen den wirtschaftlichen ,effekt wesentlich verbessern4 ,ein neuer ,standort fr ,industrien bildete sich im ,anschlu an diese ,grokraftwerke heraus4 ,neben den ,gewerben1 die an den ,gewinnungssttten fr ,kohle1 ,erze und sonstige industrielle ,rohstoffe sich niedergelassen hatten1 neben den ,verfeinerungsindustrien in und bei den ,grostdten wurden nunmehr auch in der ,nhe der ,grokraftwerke ,betriebe1 namentlich chemischer ,art 7,stickstofferzeugung aus ,luft7 und metallurgischer ,art errichtet1 mit dem ,zwecke1 die billige ,kraft auszunutzen4 ,aber auch dort1 wo die ,kraft nicht an ,ort und ,stelle verbraucht werden konnte1 sondern transportiert werden mute -- und hier tritt ja der ,hauptzweck der ,fernkraftwerke in ,erscheinung -- bedeutete es eine sehr groe ,ersparnis an ,transportkosten1 da die krperlich schwere ,kohle nicht mehr auf ,schienen- und ,wasserwegen an die lokalen ,erzeugungssttten der elektrischen ,energie geschafft zu werden brauchte1 sondern da der krperlose ,strom in fertigem ,zustande sozusagen an die ,verbrauchsorte hinbertelegraphiert8 werden konnte4 ,ein besonderer ,vorteil ergab sich noch insofern1 als auch ganz minderwertige ,brennstoffe1 die einen ,transport nicht lohnten1 fr die ,krafterzeugung an ihrem ,fundorte noch mit ,nutzen verwendet werden konnten4 ,derartige ,kraftwerke auf ,wasser- oder ,kohlengrundlage1 die nicht immer allergrten ,umfanges waren und vielfach an ,ausmaen hinter einem ,unternehmen wie den ,berliner ,elektrizittswerken zurckblieben1 wenn sie diese auch an technischer und wirtschaftlicher konomie bertrafen1 wurden im vorletzten und besonders letzten ,jahrzehnt allenthalben in den groen ,montanrevieren und an ,wasserkraft-,standorten 7,niederdruckwerke7 errichtet4 ,in ,rheinland-,westfalen erstand das ,rheinisch-,westflische ,elektrizittswerk ,hugo ,stinnes1 das zum ,teil unter ,ausnutzung der von den ,hochfen entweichenden ,gichtgase zum ,motorenantrieb eine groe ,anzahl von ,stadt- und ,landgemeinden mit ,strom versorgte1 ferner das ,elektrizittswerk ,westfalen1 an dessen ,grndung die ,a4 ,e4 ,g4 mitwirkte1 das aber spter in ein rein kommunales ,verbandsunternehmen berfhrt wurde4 ,auch in ,oberschlesien und im ,saarrevier wurden von der ,a4 ,e4 ,g4 hnliche ,werke errichtet4 ,in allen deutschen ,braunkohlenrevieren traten gleichfalls ,montankraftwerke ins ,leben1 namentlich im rheinischen ,braunkohlenrevier1 im mitteldeutschen1 niederlausitzer und bitterfelder ,gebiet4 ,eines der grten und modernsten waren die ,elektrowerke in ,bitterfeld1 die von der ,a4 ,e4 ,g4 erbaut und spter auf die ,b4 ,e4 ,w41 nach deren ,abtretung der ,berliner ,werke an die ,stadt ,berlin1 berfhrt wurden4 ,sie wurden auf eine ,erzeugungsfhigkeit von mehreren ,millionen ,kilowattstunden im ,jahre eingerichtet4 ,vor dem ,kriege waren zwischen den ,b4 ,e4 ,w4 und der ,stadt ,berlin ,verhandlungen gefhrt worden1 um eine ,verlngerung des ,vertrages zwischen diesen beiden ,parteien unter der ,bedingung zu erreichen1 da der ,strom fr die ,berliner ,werke aus ,bitterfeld bezogen werden sollte4 ,diese ,verhandlungen wurden von den ,b4 ,e4 ,w4 abgebrochen1 nachdem sie whrend des ,krieges in den staatlichen ,stickstoffwerken in ,bitterfeld an ,ort und ,stelle einen ,abnehmer gefunden hatten1 der von ihnen #ejj ,mill4 ,kwstd4 jhrlich bezog1 whrend ein anderes ,unternehmen1 die ,elektrosalpeterwerke1 einen weiteren ,lieferungsvertrag von #bej ,mill4 ,kwstd4 jhrlich abschlo4 ,diese ,vertrge1 die einen ,stromverkaufspreis von nur #a ,pf4 fr die ,kwstd4 vorsahen gegen einen durchschnittlichen ,licht- und ,kraftpreis der ,b4 ,e4 ,w4 von zuletzt #ac1cb ,pf41 erwiesen sich allerdings spter infolge der unerwartet ungnstigen ,selbstkostenentwickelung des ,braunkohlenbergbaus im ,kriege als recht unvorteilhaft fr die ,elektrowerke1 und die ,folge davon war1 da die ,a4 ,e4 ,g4 den ,b4 ,e4 ,w4 das ,interesse an den ,elektrowerken wieder abnahm1 um es mit ihren reicheren ,mitteln erst selbst zur ,reife zu bringen4#b ,auch die preuische ,regierung hat bereits mehrere groe ,fernkraftwerke auf ,kohlenbasis errichtet1 so das ,werk ,muldenstein fr den ,bedarf der ,staatsbahnstrecke ,dessau-,bitterfeld2 ferner ist ein noch greres ,kraftwerk bei ,wittenberg im ,bau begriffen1 das den ,bedarf fr die ,elektrifizierung der ,berliner ,stadt- und ,ringbahn decken soll und daneben mit dem ,mrkischen ,elektrizittswerk1 dem gemischt-wirtschaftlichen ,unternehmen des ,a4 ,e4 ,g4-,konzerns1 an dem sich neuerdings die ,provinz ,brandenburg fhrend beteiligt hat1 einen langjhrigen ,lieferungsvertrag abgeschlossen hat4 ,in den meisten dieser ,dampfkraftwerke auf ,montanbasis wird der ,brennstoff auf mechanischen ,rosten verfeuert1 wobei auch die minderwertigsten ,kohlen1 die fr ,heiz- und ,brikettierungszwecke unbrauchbar sind1 ,verwendung finden knnen4 ,neuerdings hat man auch mit dem ,system der ,vergasung der ,kohle in ,generatoren zum ,zwecke der ,elektrizittserzeugung gute ,erfolge erzielt1 ein ,gebiet1 auf dem wieder die ,a4 ,e4 ,g4 in ,gemeinschaft mit einer ,reihe anderer ,unternehmungen bahnbrechend vorging4 ,dieses noch der ,ausbildung bedrfende ,system ist deswegen besonders aussichtsreich1 weil es einmal die ,mglichkeit gibt1 den ,brennwert der ,kohle fast vollstndig auszunutzen und ferner eine ,verwertung der meisten ,nebenprodukte wie ,mineralle1 ,ammoniak usw4 gestattet4 ,sogar der in ,mooren gewonnene ,torf lt sich fr die ,zwecke der ,energieerzeugung mit ,nutzen verwenden1 wie die vom ,siemens-,schuckertkonzern errichtete berlandzentrale ,wiesmoor1 die allmhlich ganz ,ostfriesland1 ,oldenburg und die anstoenden ,gebiete mit ,strom versorgen soll1 erwiesen hat4 ,auf der ,grundlage von ,wasserkrften wurden namentlich in den sddeutschen ,staaten groe ,stromerzeugungswerke errichtet1 so in ,bayern das staatliche ,walchenseewerk1 die ,isarwerke1 die ,amprewerke1 die ,lech-,elektrizittswerke1 in ,baden das ,murgtalwerk usw4 ,an eine ,ausnutzung der groen ,wasserkrfte des ,oberrheins unter ,mitwirkung des ,reiches wird demnchst herangegangen werden4 ,emil ,rathenau hat den ,problemen der ,grokraftversorgung in den letzten ,jahren seines ,lebens lebendige und fast jugendliche ,anteilnahme entgegengebracht4 ,greisenhafte ,mdigkeit oder jene ,abgeklrtheit des ,alters1 die von ,werner v4 ,siemens ,besitz ergriff1 waren ihm gnzlich fremd4 ,er1 der ,zeit seines ,lebens fr die private ,elektrizittswirtschaft eingetreten war1 der er die ,sphre seiner ,leistung und den ,erfolg seines ,lebens verdankt1 besa ,elastizitt genug1 um umzulernen1 als die ,verhltnisse sich nderten und ber die ,grenzen hinauswuchsen1 die der privaten ,erzeugung gezogen werden4 ,die fachliche und sachliche ,einsicht1 da die ,tendenz1 ganz groe ,elektrizittswerke zu errichten1 nicht nur aus politischen1 sondern auch aus wirtschaftlichen ,grnden zu stark geworden sei1 als da sie mit der denkbar grten ,leistungssteigerung privater ,werke noch dauernd htte aufgehalten werden knnen1 gengte1 um diesen ,realpolitiker umzustimmen und ihm neue ,gedankengnge zu erffnen4 ,als ich ,rathenau im ,mai #aiad aufsuchte1 nachdem er von schwerer ,krankheit scheinbar genesen1 seine ,arbeit wieder aufgenommen hatte1 sah er mich aus seinen hellfragenden1 klugen ,augen ganz wie frher an4 ,er war durchaus mitten im ,strom lebendiger ,probleme und als ich neben anderen ,fragen1 auch die eines ,elektrizittsmonopols streifte1 war ich erstaunt1 von ihm ,ansichten zu hren1 die ich dem alten ,privatindustriellen am wenigsten zugetraut htte4 ,ich habe damals unter dem frischen ,eindruck seiner ,darlegungen ihren ,gedankengang folgendermaen aufgezeichnet3 ,der ganz billige ,strom1 wie wir ihn zu ,kraftzwecken unbedingt brauchen1 kann nur in ,betrieben hergestellt werden1 die ber das ,ausma auch unserer bisherigen grten ,zentralen weit hinausgehen4 ,die ,stadt ,berlin verbraucht im ,jahre alles in allem zurzeit vielleicht #cjj ,millionen ,kilowattstunden1 der preuische ,eisenbahnfiskus dagegen drfte auf seiner einzigen kleinen elektrischen ,vollbahnstrecke ,dessau-,bitterfeld bei vollem ,betriebe fast das ,doppelte an ,strom verbrauchen4 ,es ist also durchaus natrlich1 da der preuische ,staat1 zumal bei einer fortschreitenden ,elektrifizierung der ,vollbahnen1 ,kraftwerke bauen mu1 die in bezug auf die ,leistungsfhigkeit selbst die grten lokalen ,werke und berlandzentralen weit bertreffen werden4 ,da nun die ,herstellungskosten des ,stromes sich mit der ,gre der ,anlagen und der produzierten ,menge progressiv verringern1 da andererseits aber die staatlichen ,werke ihre ,kapazitt sowie die fr einen regelmigen ,bahnbetrieb unumgnglich notwendige ,reservekapazitt nicht und vor allem nicht zu jeder ,zeit voll ausnutzen knnen1 ist es natrlich1 da sie dazu bergehen1 und auch schon dazu bergegangen sind1 ,strom an ,private abzugeben4 ,bereits krzlich hat eines der staatlichen ,werke auf dem ,wege der ,submission ein ,stromkontingent von ca4 #cj ,mill4 ,kilowattstunden ausgeboten4 ,wenn wir in unseren lokalen ,elektrizittswerken den ,strom uns dadurch billiger schaffen knnen1 da wir ihn von einem staatlichen ,riesenwerk beziehen1 so sehe ich gar keinen ,grund1 warum wir uns eigensinnig gegen einen derartigen ,verzicht auf eigene ,erzeugung sperren sollen4 ,wir beziehen dann einfach ,strom statt ,kohlen und benutzen die lokalen ,anlagen fr ,stromverteilungszwecke4 ,die technischen ,mglichkeiten der ,stromherstellung im groen sind beinahe unbegrenzt4 ,es wre durchaus mglich1 da der ganze ,bedarf ,europas an elektrischer ,energie an einem ,orte hergestellt wrde und die elektrische ,fernbertragung wre durchaus imstande1 diesen zentral hergestellten ,strom ber ganz ,europa und noch weiterhin zu versenden4 ,natrlich wird es in der ,praxis zu einer derartigen intensiven ,konzentrierung der ,stromherstellung nicht kommen4 ,immerhin aber wird man voraussichtlich ber die jetzige ,dezentralisation und ,verzettelung hinausstreben mssen4 ,ein ,reichsmonopol allerdings ist fr ,deutschland wohl kaum noch durchfhrbar1 nachdem ,einzelstaaten wie ,bayern und ,baden bereits mit ,hilfe ihrer ,wasserkrfte durch ,errichtung riesiger ,werke ihre ,stromproduktion auf dem ,wege der einzelstaatlichen ,gesetzgebung geregelt haben4 ,wohl aber wre es denkbar1 da man fr ,preuen zu einer monopolistischen ,gestaltung der ,stromerzeugung unter staatlicher ,fhrung oder ,mitwirkung gelangte4 ,das notwendige ,korrelat fr eine derartige grozgige ,regulierung der ,stromproduktion mte allerdings ein ,enteignungsgesetz fr die ,zwecke elektrischer ,anlagen1 besonders fr ,kabelfhrungen durch private und ffentliche ,grundstcke bilden4 ,heute sind1 um derartige ,durchfhrungen zu ermglichen1 komplizierte ,privatvertrge erforderlich1 die oft durch kleinliche ,motive erschwert werden48 ,es waren keine ,projekte und spekulativen ,phantasien1 wie sie ,rathenau manchmal aus irgend einer ,stimmung heraus entwickelte1 um sie ebenso schnell wieder zu vergessen4 ,diese ,darlegungen gaben wohldurchdachte ,anschauungen wieder1 die sich bei ihm und seinem ,kreise ber die ,fortfhrung einer ,hauptrichtung ihres ,gewerbes gebildet hatten und deren systematisch-theoretische ,durcharbeitung auch bald danach von ,mitgliedern dieses ,kreises in ,angriff genommen wurde4 ,anfang #aiae verffentlichte ,dr4 ing4 ,gustav ,siegel in den ,preuischen ,jahrbchern unter dem ,titel ,der ,staat und die ,elektrizittsversorgung8 eine ,arbeit1 in der er den von ,rathenau entwickelten ,plan mit einem ausfhrlichen ,zahlen- und ,datenmaterial zu begrnden und die ,tatsache1 da die ,reichszustndigkeit fr das vorgeschlagene ,monopol durch ,prjudiz in verschiedenen ,einzelstaaten behindert werde1 durch den ,vorschlag der ,bildung eines ,reichselektrizittsverbandes zu berwinden suchte4 ,rathenau selbst schrieb dem ,aufsatz ein kurzes ,vorwort1 in dem er sich zu dem ,grundgedanken zustimmend uerte4 ,drei ,gesichtspunkte stellte er darin in den ,vordergrund3 ,einmal ,befriedigung des ,verbrauchs zu niedrigen ,strompreisen1 zweitens die ,schaffung neuer ,einnahmequellen fr den ,staat und drittens die wenigstens teilweise ,erhaltung des ,ttigkeitsgebietes fr die bisherigen ,trger des ,elektrizittsgebietes4 ,rathenau schrieb3 ,die seit einer ,reihe von ,jahren gepflogenen ,errterungen ber die seitens des ,staates gegenber der ,elektrizitt einzunehmende ,haltung haben durch das starke ,bedrfnis nach ,erhhung der ,staatseinnahmen einen neuen ,ansto erhalten4 ,wenn die auf diesem ,gebiete gestellte ,aufgabe eine zweckmige ,lsung finden soll1 ist darauf ,bedacht zu nehmen1 unter ,befriedigung des ,verbrauchs zu niedrigen ,strompreisen dem ,staate in der ,elektrizitt eine ,quelle zu neuen ,einnahmen zu schaffen1 indem ihm nicht ber das unvermeidliche ,erfordernis hinaus ,aufgaben und ,lasten auferlegt werden und den bisherigen ,trgern der ,elektrizittsunternehmungen die ,ttigkeit vorbehalten bleibt1 in der sie sich ,jahrzehnte hindurch bewhrt haben4 ,einen zu diesem ,ziele fhrenden ,weg scheint mir der ,verfasser der ,arbeit ,der ,staat und die ,elektrizittsversorgung8 zu weisen1 indem er empfiehlt1 die elektrische ,arbeit an den ,energiequellen durch staatliche ,grokraftwerke zu erzeugen und den ,strom mit einem durch die wirtschaftlichere ,erzeugung ermglichten ,gewinn den ,stromverteilungsunternehmen zu berlassen1 die die fr sie erforderlichen ,leitungsnetze anschlieen und betreiben4 ,diesem ,grundgedanken der mir vorliegenden ,arbeit pflichte ich durchaus bei4 ,ohne zu den ,ausfhrungen im ,einzelnen ,stellung zu nehmen1 mchte ich die eine ,bemerkung hinzufgen1 da der von dem ,verfasser empfohlene ,reichs-,elektrizittsverband1 der die von den ,einzelstaaten zu betreibenden ,grokraftwerke zusammenfassen soll1 dahin ausgestaltet werden knnte1 da er die gesamten ,einnahmen aus dem ,stromabsatz der ,elektrizittswerke einzieht und nach ,entschdigung der ,einzelstaaten fr die von ihnen gemachten ,aufwendungen und nach ihrer angemessenen ,beteiligung an den berschssen den verbleibenden ,ertrag an das ,reich zur ,befriedigung des hier am dringendsten fhlbaren ,bedrfnisses nach neuen ,einnahmen abfhrt48 ,siegel selbst sucht in seiner ,arbeit nachzuweisen1 da die fr ein ,elektrizittsmonopol zumeist vorgebrachten ,grnde1 soweit sie den ,schutz der ,verbraucher vor einer ,vergewaltigung und ,ausnutzung durch private ,elektrizittsmonopole wie den ,schutz der ,installateure vor einer ,ausschaltung durch den berlegenen ,wettbewerb der ,fabrikationsgesellschaften betreffen oder im ,interesse der politischen und militrischen ,macht des ,staates ber die ,kraftquelle der ,zukunft vorgebracht werden1 nicht zwingend genug seien4 ,wenn er trotzdem einer ,zentralisation der ,stromerzeugung und im gewissen ,sinne auch der ,stromverteilung zustimmt1 so tut er dies lediglich aus ,grnden der technischen und wirtschaftlichen konomie4 ,es handelt sich darum1 unmittelbar an ergiebigen ,kraftquellen1 an den ,fundsttten der ,brennstoffe1 an den ,wasserkrften1 den ,torfmooren1 oder wo sonst sich billige ,betriebsstoffe in ausreichender ,menge finden1 ,elektrizittserzeugungssttten grten ,umfangs zu errichten und sie durch ein nach einem einheitlichen ,plane ausgebautes ,hochspannungsnetz zu verbinden1 das sich ber das ganze ,reich erstrecken und den ,ausgleich aller verfgbaren und bentigten ,elektrizittsmengen bilden soll4 ,diese ,aufgabe stellt sowohl in finanzieller wie organisatorischer ,hinsicht schwierige ,probleme1 die zwar auch ohne ,mithilfe des ,staates vielleicht im ,laufe von ,jahrzehnten berwunden werden knnten1 die aber durch sein ,eingreifen schneller1 zuverlssiger und vollstndiger einer glcklichen ,lsung entgegengefhrt wrden48 ,siegel untersucht die ,mglichkeiten und ,bedingungen der einzelnen ,vorschlge1 auf ,grund deren eine ,vereinheitlichung der ,elektrizittserzeugung unter ,wahrung der ,interessen des ,staates1 der ,verbraucher und der ,erzeuger durchgefhrt werden knnte4 ,ein lediglich kontrollierendes ,elektrizittsschutzgesetz1 das keine wirtschaftliche oder technische ,umgestaltung der ,verhltnisse1 sondern nur eine ,abwgung der ,interessen aller beteiligten ,kreise durch ,zuweisung der ,kontrolle an den ,staat1 ,festlegung gnstiger ,bezugsbedingungen fr den ,konsum1 und ,beseitigung der ,wege- und ,leitungsschwierigkeiten fr die ,stromerzeugung auf dem ,wege staatlicher ,gesetze und ,verwaltungsnormative herbeifhren wrde1 lehnt er aus zwei ,grnden ab4 ,es wrde einen ,hemmschuh fr die freie ,entwicklung der immerhin von starken ,konkurrenzen1 wie dem ,gas1 dem ,petroleum1 dem ,treibl bedrngten ,elektrizittserzeugung bedeuten und dem ,staate keine ,ertrgnisse zufhren4 ,auch ein derartiges ,schutzgesetz1 verbunden mit einem finanziellen ,nutzen fr den ,staat1 wird als unsachgem bezeichnet4 ,denn eine ,regelung1 die darin bestehen wrde1 die ,erzeugung des elektrischen ,stromes in den bisherigen ,hnden1 also denen der ,privatindustrie1 der kommunalen und der gemischt-wirtschaftlichen ,werke zu belassen1 um den ,staat an ihr nur durch das ,recht der ,konzessionserteilung sowie durch ,anteile am ,umsatz1 ,gewinn oder sonstige ,abgaben zu beteiligen1 wrde letzten ,endes auf eine ,elektrizittssteuer hinauslaufen1 wie sie gelegentlich der ,reichs-,finanzreform von #aiji bereits einmal vorgeschlagen1 aber abgelehnt worden war4 ,eine solche ,steuer-,ordnung mte1 da sie die betriebliche konomie der ,elektrizittsindustrie nicht verbessern1 sondern die bisherigen ,methoden der ,erzeugung beibehalten wrde1 infolge der den ,werken aufgebrdeten neuen ,lasten eine ,erhhung der ,selbstkosten und dadurch eine ,steigerung der ,strompreise im ,gefolge haben1 whrend doch umgekehrt die ,bedrfnisse der ,konsumenten -- und zwar mit berechtigtem ,nachdruck -- gerade auf eine ,ermigung der ,strompreise hindeuten4 ,eine solche fiskalische ,methode wrde letzten ,endes auch den ,interessen des ,staats zuwiderlaufen1 da eine ,verteuerung der ,strompreise oder auch nur eine ,erhaltung des jetzigen1 den ,mglichkeiten der neuzeitlichen ,technik nicht mehr entsprechenden ,preisniveaus die ,einnahmen1 die der ,staat aus der ,elektrizittsregelung erwartet1 schmlern oder doch jedenfalls den von der ,zukunft erhofften ,zuwachs stark herabmindern wrde4 ,eine dritte -- die radikalste -- ,mglichkeit bestnde darin1 halbe ,manahmen jeder ,art zu vermeiden1 und sofort an die gesamte ,monopolisierung der ,elektrizittserzeugung und -,verteilung heranzugehen4 ,diese ,forderung besticht durch ihre staatssozialistische ,entschiedenheit und wird insbesondere von politischen ,schriftstellern1 aber technischen ,laien erhoben1 die damit die ,ausschaltung der ,privatindustrie am grndlichsten herbeifhren1 die staatlichen ,einnahmen am strksten steigern zu knnen meinen4 ,siegel geht davon aus1 da der ,staat nur die ffentlichen ,elektrizittswerke mit einer nutzbaren ,stromabgabe von #b1h ,milliarden ,kilowattstunden1 nicht die viel umfangreicheren ,einzelanlagen privater ,erzeuger1 mit der viel greren ,stromabgabe von #aj ,milliarden ,kwstd4 erwerben wrde und erwerben knnte4 ,der ,erwerb der unzhligen1 auf die einzelnen ,verbraucherbetriebe zugeschnittenen ,privatanlagen kme aus betrieblichen wie finanziellen ,grnden nicht in ,betracht4 ,er wrde dem ,staat eine zersplitterte1 statt einer zentralisierten ,elektrizittswirtschaft aufhalsen und das ,anlagekapital auf weit ber #f ,milliarden ,mark steigern4 ,bereits bei der bernahme der #djjj ffentlichen ,elektrizittswerke mte das aufzuwendende ,kapital #b1i ,milliarden ,mark betragen1 und bei einem daraus zu erzielenden ,reinertrag von #afg ,milliarden ,mark wrde fr den ,staat nach ,abzug der ,zinsen von #d fr das ,anlagekapital ein frei verfgbarer berschu von nur #cg ,milliarden ,mark verbleiben4 ,das sei bei einem so riesigen ,anlagekapital ein viel zu geringer ,ertrag4 ,die ganze ,konstruktion eines solchen ,monopols wre aber weder vom ,standpunkte des ,produzenten1 noch von dem des ,konsumenten1 noch schlielich auch von dem der ,staatswirtschaft aus fortschrittlich1 sondern wrde eher ,keime zur ,stagnation1 oder gar zum ,rckschritt in sich tragen4 ,die bernahme der vielen verschiedenartigen1 teils veralteten1 teils halbmodernen1 teils modernen ,erzeugungssttten zu ihrem ,gegenwarts- oder ,vergangenheitswerte durch den ,staat mte den bergang zu einer wirklich zeitgemen ,groerzeugung in wenigen billig arbeitenden ,zentralwerken erschweren1 infolgedessen einer ,ermigung der ,strompreise entgegenstehen1 den ,wettbewerb der privaten ,einzelanlagen und der brigen konkurrierenden ,kraftquellen strken1 der ,zukunftsentwicklung der ,elektrizittswirtschaft den ,weg verlegen und somit auch den -- an sich schon geringen -- staatlichen ,ertrag des ,elektrizittsmonopols gefhrden4 ,siegel kommt infolgedessen auf ,grund seiner theoretischen ,grnde und praktischen ,berechnungen zu der ,empfehlung des oben erwhnten gemischten ,systems1 bei dem der ,staat1 ohne sich mit der bernahme und ,bezahlung alter und veralteter ,werke zu belasten1 nur die zentralen ,hauptkraftwerke an den ,standorten der ,wasserkrfte1 der ,kohlenlger1 der ,torfmoore usw4 errichten1 diese untereinander und mit den bestehenden ffentlichen ,privatwerken durch ,hochspannungsanlagen verbinden und die letzteren als ,verteilungs- und ,reserveanlagen in ,privatbetrieb weiter bestehen lassen wrde1 soweit er es nicht fr zweckmig erachtete1 einige ganz besonders moderne ,anlagen1 die den ,anforderungen zentraler ,erzeugung entsprechen1 zur ,beschleunigung und ,erleichterung seiner ,produktionsaufnahme zu erwerben4 ,die ,privatwerke sollen bei diesem ,system durch die vorteilhafte ,preisstellung der ,zentralwerke veranlat werden1 von diesen den ,strom zu besseren ,bedingungen zu beziehen1 als sie ihn selbst in ihren eigenen ,werken herstellen knnten4 ,besonders leistungsfhige ,privatwerke sollen aber auch berechtigt werden1 an staatliche ,fernleitungen elektrische ,kraft zu liefern1 sofern sie dies zu gleichen ,preisen wie die ,staatswerke zu tun vermchten4 ,einen gesetzlichen ,zwang fr die ,privatwerke1 ,strom von den ,staatszentralen zu beziehen1 will ,siegel nicht schaffen1 er erwartet die allmhliche freiwillige ,zentralisation vielmehr von den ,vorteilen des billigeren ,bezuges4 ,die ,verteilung des ,stroms soll wie bisher in den ,hnden der privaten1 kommunalen und gemischt-wirtschaftlichen ,unternehmungen verbleiben1 die dadurch in die ,lage versetzt wrden1 fr ihre ,anlagen weitere ,beschftigung und fr ihre ,kapitalien weitere ,verzinsung zu finden1 die auch besser als der ,staat in der ,lage seien1 fr die ,ausdehnung des ,stromabsatzes werbend ttig zu sein4 ,die ,trger der staatlichen ,unternehmung sollen die ,bundesstaaten sein1 die sich hnlich wie bei den ,eisenbahnen zu einem ,reichs-,elektrizittsverband8 zusammenschlieen mten4 ,siegel errechnet bei einem ,kapitalaufwand des ,staates fr den ersten ,ausbau der ,fernleitungszentralen von #djj ,millionen ,mark1 bei einem durchschnittlichen ,selbstkostenpreis von #a ,pfennig pro ,kwstd4 und einem ,verkaufspreis von durchschnittlich etwa #b1f ,pfennig auf ,grund einer jhrlichen ,verkaufsmenge von #f ,milliarden ,kwstd41 einen ,reinberschu des ,staates von #fj ,millionen ,mark4 ,hinsichtlich der ,zukunftsentwicklung legt ,siegel seiner ,phantasie keine ,zgel an4 ,er schreibt3 ,nach einem weiteren ,ausbau wird eine nutzbare ,abgabe von etwa #ab ,milliarden ,kilowattstunden in ,frage kommen2 die ,zahl der ,kraftwerke drfte sich dann auf etwa #ce erhht haben4 ,die ,gesamtkosten betragen mit einem entsprechend erweiterten ,ausbau der ,hochspannungsleitungen etwa #fej ,millionen ,mark4 ,unter hnlichen ,verhltnissen wie beim ersten ,ausbau lt sich selbst unter ,verringerung des ,verkaufspreises noch ein ,reinberschu von etwa #ij ,millionen ,mark fr den ,staat erzielen4 ,es drfte auf diese ,weise mglich sein1 vielleicht im ,laufe eines ,jahrzehnts einen groen ,teil des gesamten ,kraftbedarfs ,deutschlands1 der einschlielich der ,eisenbahnen weiter oben auf etwa #hj ,milliarden ,kilowattstunden geschtzt wurde1 aus den staatlichen ,kraftwerken zu liefern1 selbstverstndlich unter entsprechender ,erhhung der ,reineinnahme des ,staates48 ,whrend sich ,siegels ,untersuchung auf eine ,zusammenstellung der wirtschaftlichen ,grundgedanken des ,problems beschrnkt und die technischen wie statistischen ,nachweise1 sofern sie berhaupt gegeben sind1 in einer gewissen al fresco-,manier behandelt werden1 hat sich ,professor ,georg ,klingenberg1 ,direktor und ,leiter der ,abteilung ,elektrizittswerke der ,a4 ,e4 ,g41 mit einer statistisch wie technisch sorgfltig durchgefhrten ,studie in einem ,vortrag1 den er unter dem ,titel ,elektrotechnische ,growirtschaft unter staatlicher ,mitwirkung8#c in ,frankfurt a4 ,m4 hielt1 mit derselben ,frage beschftigt4 ,der ,gedankengang seiner ,ausfhrungen ist genau derselbe wie bei ,dr4 ,siegel1 kleine ,abweichungen brauchen hier nicht hervorgehoben zu werden1 auf technische und konomische ,details1 so lehrreich sie auch sein mgen1 kann ich im ,rahmen dieses ,buches leider nicht eingehen4 ,interessant sind aber die ,ergebnisse1 zu denen ,klingenberg kommt4 ,er fat sie in folgenden ,leitstzen zusammen3 #a4 ,die ,zusammenfassung groer ,gebiete zu einer einheitlichen und grozgigen ,elektrizittswirtschaft lt sich mit dem heutigen ,system der ,einzelanlagen nicht erreichen4 ,nur der ,staat ist imstande1 die entgegenstehenden rechtlichen ,schwierigkeiten zu beseitigen2 hieraus folgt die ,notwendigkeit des staatlichen ,eingriffs4 #b4 ,es empfiehlt sich nicht1 den staatlichen ,betrieb auch auf die ,verteilung elektrischer ,arbeit zu erstrecken4 ,die ,verteilung mu vielmehr ,sache derjenigen bleiben1 die sie heute schon besorgen4 ,der ,staat mu sich auf die ,erzeugung des ,stromes und die ,verkupplung der ,kraftwerke durch ,hochspannungsleitungen beschrnken4 #c4 ,das bergewicht groer ,werke gegenber mittleren und kleinen entsteht durch die geringeren ,erzeugungskosten des ,stromes1 durch die ,ausnutzung billiger ,brennstoffe und vor allem durch die ,verkupplung der ,werke1 die zur ,verbesserung des ,ausnutzungsfaktors und zur ,verminderung der ,reserven fhrt4 ,diese ,vorteile werden durch die erhhten ,umformungs- und ,fortleitungskosten zwar vermindert1 als ,endergebnis bleibt jedoch eine ziffernmige berlegenheit des staatlichen ,betriebes4 #d4 ,es werden ,untersuchungen ber die gegenseitigen ,versorgungsgrenzen mehrerer mit verschiedenen ,brennstoffen arbeitender ,grokraftwerke angestellt4 #e4 ,ein staatlicher ,wettbewerb mit den bestehenden groen und mittleren ,werken wrde zu einem ,mierfolg fhren4 ,der ,staat kann deshalb nur auf dem ,wege vorgehen1 da er die bestehenden ,werke als ,abnehmer zu gewinnen sucht4 ,fr die bereits vorhandene ,erzeugung ist dies nur teilweise mglich1 dagegen lt sich der ,zuwachs fast restlos fr die staatlichen ,werke sichern4 #f4 ,der ,staat mu zu diesem ,zwecke eine ,anzahl von ,grokraftwerken an geeigneten ,stellen errichten1 sie mit #ajjjjj ,volt-,leitungen untereinander verbinden1 und an diese ,umformerwerke anschlieen1 die zur ,versorgung der ,verteilungsorganisation dienen4 ,die ,einfhrung einer ,reihe von technischen ,normalien ist hierbei wnschenswert4 #g4 ,es mu ferner eine einheitliche staatliche ,organisation fr diese ,aufgaben geschaffen werden4 #h4 ,unter ,voraussetzung der zu erwartenden ,entwicklung darf fr das ,jahr #aibf mit folgenden ,zahlen fr ,preuen gerechnet werden3 ,gesamte ,erzeugung der staatlichen ,werke #aj ,milliarden ,kwstd4 ,anlagekapital #ijj ,millionen ,mark4 ,jhrlicher ,reingewinn #da ,millionen ,mark4 #i4 ,weitere ,einnahmen lassen sich nur durch eine ,besteuerung erzielen4 ,von den vielen mglichen ,steuerformen empfiehlt sich eine unmittelbare ,besteuerung der ,beleuchtungselektrizitt und des ,beleuchtungsgases in ,hhe von #aj v4 ,h4 des ,rechnungsbetrages und eine mittelbare durch ,besteuerung der ,kohle4 ,insgesamt wird ein ,ertrgnis aus der ,elektrizittswirtschaft und den ,steuern fr #aibf von #cbj ,millionen ,mark errechnet4 ,die ,arbeit ,klingenbergs hat in der ,fachwelt manche ,kritik hervorgerufen4 ,insbesondere hat sich der ,direktor des ,stdtischen ,elektrizittswerkes in ,kiel1 ,dr4 ,voigt1 in der ,hauptversammlung der ,vereinigung der ,elektrizittswerke1 die im wesentlichen die kommunalen ,werke umfat1 gegen die ,vorschlge ,klingenbergs gewandt1 denen er das uneingestandene ,motiv unterlegte1 da die ,elektrizittsindustrie sich eine gute ,geschftskonjunktur durch die ,auftrge1 die die ,errichtung der neuen staatlichen ,elektrizittszentralen mit sich bringen wrde1 schaffen wolle4 ,er nannte im besten ,falle die ,ertrgnisse des ,monopols fr den ,staat sehr bescheiden1 erwartete sogar im ,gegensatz zu ,klingenberg ,fehlbetrge und frchtete ,nachteile fr die ,kommunen1 deren ,gasbetriebe durch das ,monopol nicht weniger beeintrchtigt werden wrden als die ,elektrizittsbetriebe4 ,die ,aufgabe der staatlichen ,grokraftwerke sei letzten ,endes auf die ,stillsetzung der ,ortskraftwerke gerichtet4 ,damit werde eine groe ,zahl von ,trgern selbstndigen ,lebens und selbstndiger ,wirtschaft zugunsten einer ,zentralisation ausgeschaltet1 deren technisch-wirtschaftliche ,notwendigkeit nicht bewiesen sei48 ,auf die ,dauer werde neben der staatlichen ,elektrizittserzeugung eine private oder gemeindliche ,gaswirtschaft nicht bestehen knnen1 deren ,verstaatlichung wrde -- wenn die ,ergebnisse des ,elektrizittsmonopols gut seien1 aus dem ,wunsch nach weiteren finanziellen ,einnahmequellen heraus1 wenn sie schlecht seien1 aus dem ,wunsch nach ihrer ,verbesserung heraus -- bald folgen und schlielich wrde der ,staat auch die ,urquelle beider ,krfte1 die ,kohle1 mit ,beschlag belegen4 ,die ,klingenbergschen ,plne zielten auf eine uere und einseitige ,zusammenfassung der im ,lande gebrauchten elektrischen ,krfte hin1 whrend die natrliche ,entwicklung auf eine wirtschaftliche ,sammlung aller an ein und demselben ,ort vorhandenen ,energiemengen 7offenbar durch die ,kommunen4 ,der ,verf47 gerichtet sei4 ,klingenberg hat auf die ,darlegungen ,voigts geantwortet und die berzeugung ausgesprochen1 da die technisch mgliche ,modernisierung und ,verbilligung der ,stromerzeugung in zentralen ,grokraftwerken1 die nach ,voigts ,ansicht ganz von selbst sich vollziehen werde1 nur durch staatliche ,mitwirkung gelst werden knne4 ,nur durch den ,staat1 der allein die ,macht hierfr besitze1 wrden sich die politischen ,grenzen zwischen den einzelnen ,wegeberechtigten und deren partikularistische ,eigeninteressen soweit berwinden lassen1 da ,grokraftwerke geschaffen werden knnten4 ,von den bestehenden ,werken weisen nur ganz wenige befriedigende ,ausnutzung auf4 ,das gelte insbesondere von den stdtischen ,werken1 die in ihrer bisherigen ,entwickelung nur sehr langsam auf die industrielle ,versorgung eingegangen seien4 ,die ,werke -- auch die meisten grostdtischen -- seien viel zu klein1 um grere ,industrien wirtschaftlich versorgen zu knnen4 ,aber nur durch die ,einbeziehung industriellen ,anschlusses1 nur durch die mglichst weit getriebene ,vermischung eines verschiedenartigen ,verbrauches lieen sich die hchstmglichen wirtschaftlichen ,vorteile erzielen1 und so gute ,ergebnisse erreichen1 wie sie durch die besten stdtischen ,belastungen1 nmlich die ,straenbahnen1 erzielbar seien4 ,damit wrden die ,erzeugungskosten auf einen ,bruchteil der bisherigen heruntergehen4 ,zu dieser ,kontroverse ist zu sagen1 da der rein technisch-konomische ,kern des ,klingenbergschen ,vorschlages zweifellos richtiger und berzeugender ist als die von allen mglichen auerwirtschaftlichen1 kommunalpolitischen und partikularistischen ,gesichtspunkten beeinflute ,gegenargumentation ,voigts1 womit aber nicht gesagt werden soll1 da in dieser ,angelegenheit nur der technisch-konomische ,gesichtspunkt ,beachtung verdient1 wenn er zweifellos auch den wichtigsten ,faktor des ,problems darstellt4 ,dennoch werden auch die ,klingenbergschen ,vorschlge oder vielmehr ,ergebnisse1 an den hohen ,erwartungen gemessen1 mit denen man auf ,grund der grozgigen ,perspektiven ,rathenaus der ,lsung der ,monopolfrage entgegensah1 manch einen etwas enttuscht haben4 ,klingenberg1 der seine ,rechnung nur fr ,preuen aufgestellt1 gelangt auf ,grund eines von den ,staatswerken gedeckten ,stromverbrauchs von #aj ,milliarden ,kwstd4 und bei einem ,anlagekapital von #ijj ,millionen ,mark fr das ,jahr #aibf zu einem jhrlichen ,reingewinn von #da ,millionen ,mark4 ,siegel berechnete den in ganz ,deutschland durch ,staatswerke zu deckenden ,stromverbrauch nach ,fertigstellung der von ihm vorgeschlagenen ,anlagen auf #f ,milliard4 ,kwstd4 und kam bei einem ,anlagekapital von #djj ,mill4 ,m4 auf #fj ,mill4 ,m4 jhrlichen ,reingewinn4 ,sind ,klingenbergs ,berechnungen richtig1 so folgt daraus1 da jene ,siegels -- auf die ,kilowattstunde berechnet -- viel zu optimistisch waren4 ,die ,klingenbergschen ,ergebnisse1 die wohl als besser fundiert gelten mssen1 knnen aber vom ,standpunkte der ,staatsfinanzwirtschaft betrachtet1 nicht sehr befriedigen4 ,er will im ,jahre #aibf -- also erst nach einem ,jahrzehnt -- dem ,staate eine ,einnahme von #da ,millionen ,mark zufhren1 mu aber zu diesem ,zwecke in einer ,zeit1 in der ,kapital sehr knapp sein wird1 #ijj ,millionen ,mark investieren4 ,auch ihm selbst haben offenbar die finanziellen ,resultate1 die sich allerdings nach berwindung des bergangsstadiums1 nach ,amortisierung der alten1 jetzt noch im lokalen ,verteilungsproze mitzuschleppenden ,werke wesentlich erhhen drften1 nicht gengt4 ,darin liegt denn offenbar auch der ,grund1 da er seinen ,vorschlag mit einer ,besteuerung der ,beleuchtungselektrizitt und des ,beleuchtungsgases -- die ja vom ,standpunkt der ,konkurrenzfhigkeit der deutschen ,industrie auf dem ,weltmarkte vielleicht nicht gefhrlich1 aber vom ,standpunkt der ,verbraucherinteressen doch bedauerlich wre -- verknpft1 da er auch die zweifellos auf einem ganz anderen ,blatte stehende ,besteuerung der ,kohle mit heranzieht1 und ihr sogar den ,hauptanteil 7#bjj ,millionen ,mark7 an seiner mit #cbj ,millionen ,mark balanzierenden ,finanzreform8 aufbrdet4#d ,die ,frage der ,reichskonzentration1 die recht schwierig geworden ist1 nachdem ,bayern und ,sachsen bereits selbstndig ,wege beschritten haben1 wie sie ,klingenberg vorgeschlagen hat1 wird von diesem gar nicht behandelt1 whrend sie von ,siegel mit dem ,wort ,reichs-,elektrizittsverband leichthin abgetan worden ist4 ,ganz so einfach drfte es ja nicht sein1 die ,wasser-,elektrizitt ,bayerns zum ,beispiel mit der ,kohlen-,elektrizitt ,preuens auf eine gemeinsame ,formel zu bringen1 abgesehen davon1 da gerade die greren ,bundesstaaten nicht ohne weiteres bereit sein werden1 ihre ,elektrizittskompetenzen auf das ,reich bergehen zu lassen oder auch nur ,teile davon in eine ,reichs-,elektrizittsgemeinschaft einzubringen4 ,nach alledem kommen wir zu dem ,ergebnis1 da der ,gedanke der zentralen ,krafterzeugung der technischen und konomischen ,folgerichtigkeit nicht entbehrt1 da er aber starke ,hemmnisse1 die zum ,teil aus der ,belastung der ,gegenwart mit ,rudimenten der ,vergangenheitsentwickelung1 zum ,teil aus dem bundesstaatlichen und kommunalen ,partikularismus stammen1 berwinden mu1 ehe er zu voller ,wirkung und ,reife erwachsen kann4 ,die ,ernte dieses fruchtbaren ,gedankens wird erst in der ,zukunft gepflckt werden#e4 ,viel wird dabei auf die ,frage ankommen1 welche ,entwickelung in den nchsten ,jahren das ,vollbahnenproblem nehmen wird4 ,geht der ,staat nach dem ,kriege in verstrktem ,tempo zur ,elektrifizierung der ,vollbahnen ber1 wie das allerdings nach den ,erfahrungen des militrischen ,verkehrs und bei der starken ,verschuldung aller kriegfhrenden ,staaten nicht gerade erwartet werden kann1 so wrden zur ,deckung des ,strombedarfs fr die ,bahnen sowieso riesige ,zentralstromwerke errichtet werden mssen1 die ganz natrlich zur ,unterbringung ihrer berschssigen ,kapazitten versuchen wrden1 auch andere ,groabnehmer an sich zu ziehen4 ,da auch der preuische ,staat in solchem ,falle danach streben wrde1 diese ,tendenz durch ein ,strommonopol zu untersttzen1 erscheint naheliegend4 ,ebenso ist damit zu rechnen1 da sich bei einer solchen ,entwickelung1 wenn nmlich die ,anlageinvestitionen sowieso vorgenommen werden mten1 und zur ,deckung des zustzlichen ,absatzes an ,private nur vergrert zu werden brauchten1 die ,ertrgnisbedingungen fr das ,staatsmonopol wesentlich verbessern wrden4 ,je strker nmlich in der ,zusammensetzung von neuem ,bedarf 7fr die ,bahnen7 und von altem ,bedarf 7fr bestehende ,verteilungsanlagen7 der neue ,bedarf1 bei dem eine ,verzinsung und ,amortisierung alter ,anlagen nicht mehr in ,betracht kommt1 dominieren wrde1 desto strker und ungestrter wrden sich in der ,monopolwirtschaft die technischen und konomischen ,wirkungen und ,vorteile des ,grokraftwerk-,betriebes ausprgen knnen4 ,in jedem ,falle1 ob nun die ,elektrifizierung der ,vollbahnen das ,monopolproblem begnstigen wrde oder ob dieses sich ohne eine solche ,sttze durchzusetzen htte1 bleibt es fraglich1 ob der ,monopolgesetzgeber die ,frage des ,anschlusses der bisherigen privaten ,erzeuger -- ffentlicher ,werke und ,einzelanlagen -- an das ,monopolnetz so ganz von deren freiem ,willen abhngen lassen knnte1 wie dies sowohl ,siegel wie ,klingenberg voraussetzen4 ,das ,riesenproblem der ,kriegslastendeckung wird vielleicht tiefere ,eingriffe in das wirtschaftliche ,selbstbestimmungsrecht der ,privaten erforderlich machen und insbesondere drfte ein ,elektrizittsmonopol sich nicht damit begngen1 den viel geringeren ,teil der ,elektrizittserzeugung zu erfassen1 der in den ffentlichen ,werken vereinigt ist1 und den weit greren ,teil frei zu lassen1 der in den ,einzelanlagen zum ,ausdruck kommt4 ,gewi ist fr manche ,unternehmer die ,versorgung durch ,einzelanlagen1 trotz der an sich hheren ,produktionskosten des ,stroms in meist kleinen und oft unmodernen ,betrieben infolge der ,ersparnis der ,kosten des ,leitungsnetzes vorteilhafter als der ,bezug aus einer ffentlichen1 wenn auch ganz modernen ,zentrale4 ,es wird aber auch ,flle geben1 in denen1 namentlich bei gnstiger ,lage der ,zentralen1 das ,gegenteil zutrifft4 ,will man aber schon den ,besitzer einer bereits bestehenden ,privatanlage um der ,kapitalien willen1 die er in seine ,zentrale gesteckt hat1 nicht zwingen1 vom ,staatsnetz teureren ,strom zu beziehen1 als er ihn sich in seiner eigenen ,anlage selbst herstellen knnte1 so fllt doch diese ,rcksicht fort bei dem ,unternehmer1 der erst eine ,privatanlage schaffen oder eine schon bestehende erweitern will4 ,ihm schmlert man kein wohlerworbenes ,recht1 wenn man ihn durch gesetzlichen ,zwang oder durch ,prohibitiv-,steuer veranlat1 seinen ,strombedarf bei den ,staatswerken zu decken4 ,die ,furcht ,klingenbergs1 da dann ein ,teil der ,industrie wieder von der elektrischen ,kraftbertragung zur ,dampftransmission zurckkehren wrde1 erscheint mir kaum begrndet4 ,der ganze ,zusatzbedarf jedenfalls1 gleichgltig ob er sonst durch ffentliche ,werke oder private ,einzelanlagen gedeckt werden wrde1 gebhrt dem ,monopol4 ,erst dann kann dieses auf die groe und eintrgliche ,neubeschftigung rechnen1 die ihm die ,grundlage fr eine sichere und ergiebige ,gewinn-,kalkulation bietet4 ,fnfzehntes ,kapitel ,gemischt-wirtschaftliche ,unternehmung ,wenn man der ,stellungnahme ,rathenaus und seines ,kreises fr das ,elektrizittsmonopol in der oben geschilderten ,art neben den objektiven1 volkswirtschaftlichen ,grnden auch so etwas wie ein subjektives1 sozusagen -- im erlaubten ,sinne -- eigenntziges ,motiv unterlegen wollte1 so knnte es im folgenden liegen3 ,der kluge ,realpolitiker1 der sich bei allem ,gedankenschwung nie an ,unmglichkeiten klammerte1 dessen ,strke darin bestand1 immer nur zu wollen1 was er konnte1 hatte wohl erkannt1 da die ,tendenz zum ,staatsmonopol so stark sei1 da ihr auf die ,dauer nicht ,widerstand zu leisten war4 ,gewisse ,widerstnde1 denen ,konzessionsantrge von ,privatgesellschaften fr ,grokraftwerke seit einiger ,zeit bei der ,regierung begegneten1 zeigten ihm1 da man dort die ,zukunft nicht zu prjudizieren81 sondern sich die ,freiheit des ,handelns zu erhalten wnschte4 ,war sich die ,privatunternehmung aber einmal klar darber geworden1 da sie die ,zukunft auf dem ,gebiete der ,stromerzeugung nicht mehr so wrde beherrschen knnen wie die ,vergangenheit und zum ,teil auch noch die ,gegenwart1 so war es fr sie unklug1 sich gegen eine doch unvermeidliche ,entwickelung zu struben1 schlielich besiegt zu werden und unter ,bedingungen kapitulieren zu mssen1 die sie dann nicht mehr stellen1 mit bestimmen oder auch nur beeinflussen knnte4 ,bis zur ,rolle des ,expropriierten hat sich ,emil ,rathenau nie drngen lassen4 ,er hielt es in solcher ,lage fr besser1 mit den ,zukunftsmchten in einem ,zeitpunkte zu paktieren1 in dem er ihnen noch als ,gleichstarker1 ,ebenbrtiger1 in freier ,verhandlungs-1 ,forderungs- und ,konzessionsfhigkeit gegenbertreten konnte4 ,er wollte lieber beizeiten einen ,teil seiner ,macht und seines ,besitzes an ,krfte1 deren schlieliche berlegenheit er erkannt hatte1 hergeben1 um sich durch dieses ,opfer den anderen ,teil zu erhalten1 anstatt spter einmal alles zu verlieren4 ,auf unseren ,fall bertragen3 ,rathenau hielt es fr richtiger und vorteilhafter1 frh ein ,strommonopol vorzuschlagen1 auf dessen ,konstruktion und ,beschaffenheit er bestimmend einwirken konnte1 statt schlielich eins nehmen zu mssen1 bei dessen ,formung und ,verwaltung er ausgeschaltet sein wrde4 ,sein ,elektrizittsmonopol mit der ,zentralkraftherstellung durch den ,staat und der ,verteilung durch die bisherigen ,privatunternehmer lt auch deutlich die ,aufteilung der ,macht1 des ,besitzes1 der produktiven und ertragsfhigen ,arbeit zwischen ,staat und ,privatindustrie erkennen4 ,genau nach diesem diplomatischen ,rezept hatte sich ,rathenau bereits vorher mit einem anderen -- kleineren1 wenn auch fr die ,zeit seiner ,geltung sehr wichtigen -- ,problem abgefunden1 nmlich dem ,problem der kommunalen und sonstigen ffentlich-korporativen ,einflu- und ,besitzansprche auf dem ,gebiete der ,elektrizittserzeugung4 ,die ,gefahr war auch hier die vllige berfhrung der ,stromversorgung und ,stromverteilung auf die ,gemeinden1 ,kreise1 ,provinzen usw4 und damit die ,expropriierung der ,privatindustrie gewesen1 die ,lsung wurde in der gemischt-wirtschaftlichen ,unternehmung gefunden4 ,diese ist im ,verhltnis zum staatlichen ,elektrizittsmonopol1 der ,betriebs- und ,verwaltungsform der ,grtkraftversorgung von morgen1 das ,gewand1 das die ,grokraftversorgung der letzten ,vergangenheit und zum ,teil auch noch der ,gegenwart sich geschaffen hat4 ,eine ,schpfung1 die im ,prinzip bereits wieder berholt und berwunden ist1 in der ,praxis aber die ,verhltnisse gegenwrtig noch stark beherrscht4 ,ist das ,elektrizittsmonopol die ,rechts- und ,betriebsform1 der die zentrale ,fernkraftversorgung zudrngt1 so ist die gemischt-wirtschaftliche ,unternehmung die typische ,rechtsform der berlandzentrale4 ,um die ganze ,atmosphre1 die historische ,bedingtheit zu verstehen1 in der sich die gemischt-wirtschaftliche ,unternehmung entwickelte1 mu man etwas weiter ausholen und sich kurz die ,entwicklung des ,staatssozialismus vergegenwrtigen1 ehe man sich dem fr uns in ,betracht kommenden damit verschwisterten ,kommunalsozialismus zuwenden und neben dem technischen auch den ffentlich-wirtschaftlichen ,wurzelboden der gemischt-wirtschaftlichen ,unternehmung verstehen lernen kann4 ,eine ,zeitlang hat es den ,anschein gehabt1 als ob der ,staats- und ,kommunalsozialismus mit raschen ,schritten das wirtschaftliche ,gebiet mit ,beschlag belegen wolle1 das den von ihm bereits beherrschten ,verwaltungsfeldern benachbart oder verwandt ist4 ,nachdem das ,reich und die ,einzelstaaten mit bedeutendem ,organisations- und ,finanzerfolge die groen ,verkehrsmittel1 wie ,eisenbahnen1 ,post1 ,telegraph und ,telephon1 verstaatlicht hatten1 nachdem auch in den ,kommunen vielfach mit ,erfolg versucht worden war1 ,anstalten lokaler ,ausbreitung und ffentlichen ,charakters1 wie ,straenbahnen1 ,schlachthuser1 ,wasserwerke1 ,gas- und ,elektrizittswerke1 in eigenen ,betrieb zu nehmen1 schien die ,entwicklung darauf hinzuzielen1 die privatwirtschaftlichen ,reste innerhalb dieses von der ,theorie bereits mit ,entschiedenheit fr die ffentliche ,unternehmung in ,anspruch genommenen ,gebietes auch praktisch zu verdrngen4 ,es gab eine ,zeit -- und sie liegt gar nicht einmal weit zurck --1 in der es zum ,beispiel fr die stdtischen ,verwaltungsorgane1 fr die ,presse und die ,brgerschaft von ,berlin auer ,zweifel stand1 da alle ,straenbahnen und ,elektrizittswerke beim ,erlschen der ,privat-,konzessionen stdtisch werden mten2 in der es das ,ziel jeder grozgigen ,gemeindepolitik war1 alle derartigen ,anstalten in kommunale ,verwaltung zu bringen1 einerseits um die ,anstalten den ffentlichen ,gesichtspunkten besser und unabhngiger von privaten ,unternehmerinteressen dienstbar zu machen1 andererseits auch1 um die aus den ,anstalten erzielten ,unternehmergewinne den ,kommunen in vollem ,umfang zuzufhren4 ,der ,kreis der fr den ffentlichen ,betrieb geeigneten ,unternehmungen erweiterte sich immer mehr4 ,die bereits ffentlich betriebenen ,gewerbe zogen andere nach sich1 die als ,hilfsgewerbe fr sie wichtig waren4 ,der preuische ,staat errichtete in ,westfalen staatliche ,kohlenbergwerke1 um den ,kohlenbezug fr seine ,bahnen sicherzustellen und sich von der ,preisdiktatur des ,kohlensyndikats unabhngig zu machen4 ,das war in einer ,zeit1 in der die ,kartellbildungen noch neu waren und1 namentlich was die ,roh- und ,halbstoffindustrien anlangt1 nicht nur bei den ,konsumenten1 sondern auch bei den ,regierenden ,beklemmungen erweckten und ,gegenwehr erheischten4 ,den schlpfrigen ,boden eines ,kartellgesetzes scheute man sich zu betreten1 da man nicht wute1 wie sich die neuen ,organisationen entwickeln wrden1 da man auch frchtete1 fr die ,gesamtwirtschaft vielleicht fruchtbare 7und tatschlich auerordentlich fruchtbar gewordene7 ,mglichkeiten durch ,bureaukratismus und ,polizeimaregeln zu verbauen4 ,so versuchte man es mit einer indirekten ,methode der ,sicherung1 indem man in staatlichen ,konkurrenzwerken ,gegengewichte gegen die berspannung des ,unternehmereigennutzes zu schaffen suchte4 ,aus dieser ,stimmung heraus motivierte man die neuen ,unternehmungen nicht nur mit den fiskal-wirtschaftlichen ,beweggrnden der ,sicherstellung des ,kohlenbedarfs fr die staatlichen ,bahnen1 sondern man stellte sie auch unter die ,gesichtspunkte der ,wahrung allgemeiner ,brger- 7das heit ,verbraucher-7,interessen4 ,es mag dahingestellt sein1 ob man sich damals klar darber war1 wie weit man mit solchen immerhin nur in beschrnktem ,umfange vorgenommenen ,experimenten das angestrebte ,ziel berhaupt erreichen konnte1 oder ob man mit der ,mglichkeit rechnete1 diesen ,experimenten im ,erfolgsfalle eine breitere ,basis zu geben1 oder ob man vielleicht nur aus einer ,stimmung1 nicht aus einem durchdachten ,plane heraus staatssozialistischen und auch bodenreformerischen ,bestrebungen1 die sich damals zu einem ,system gerundet hatten1 eine ,konzession machen wollte4 ,jedenfalls griff die staatssozialistische ,theorie die vereinzelten ,eroberungszge1 die die ffentliche ,unternehmung aus dem ,gebiet der ,kommunikationsmittel in das ,gebiet der ,produktionsmittel unternahm1 sofort begeistert auf und verallgemeinerte sie zu ,forderungen1 nach denen die ,bodenschtze und ,bodenwerte eines ,landes nicht von einzelnen ,unternehmern nach ,belieben ausgenutzt werden drften1 sondern im ,interesse der ,allgemeinheit verwendet werden mten4 ,damit war eine ,atmosphre geschaffen1 in der es auch im kommunalen ,leben als beraus rckstndig galt1 ,unternehmungen ffentlicher ,art mit lokal umgrenztem ,wirkungskreise privaten ,unternehmern zu berlassen4 ,es ist aber bald ein ,rckschlag eingetreten4 ,er mute eintreten1 da es sich zeigte1 da staatssozialistische ,experimente1 auf schmaler ,grundlage zaghaft und ohne volle ,konsequenz ausgefhrt1 ohne organische ,umbildung des ganzen ,wirtschaftslebens auf ungnstige ,betriebsbedingungen angewiesen1 ohne ,monopolrechte dem in vielen ,dingen freieren ,wettbewerb der ,privatunternehmer unterlegen1 keinen berzeugenden und namentlich keinen schnellen ,erfolg haben konnten4 ,die ,verstaatlichung der ,eisenbahnen gelang1 weil hier ein ,monopol geschaffen wurde1 dessen ganze ,organisation dem bureaukratischen ,apparat entgegenkam und dessen ,betrieb mehr die verwaltende als die propagandistische ,seite der ,kaufmannsttigkeit in ,anspruch nahm4 ,die ,ordnung1 die ,sicherheit1 die ,einheitlichkeit bedeuteten hier mehr als die bloe geschftliche ,nutzwirkung1 die mglicherweise beim ,privatbetriebe grer gewesen wre als beim ,staatsbetriebe4 ,was aber fr die ,kommunikationsmittel galt1 das galt nicht in gleicher ,weise fr die ,produktionsmittel4 ,die teurere ,betriebsweise des ,staates1 die im bureaukratischen ,betriebe wie in der staatssozialistischen ,idee begrndeten ,hemmungen des unternehmerischen ,agens1 wrden auch bei einer vollstndigen ,verstaatlichung vieler ,produktionsmittel 7namentlich solcher1 die in ihrem ,absatzradius nicht auf die ,staatsgrenzen beschrnkt1 sondern auf den ,ausfuhrmarkt angewiesen sind7 den volkswirtschaftlichen ,nutzeffekt der ,industrien herabgedrckt haben1 ohne da diese ,nachteile auf der anderen ,seite durch so groe ,vorteile wie bei den ,eisenbahnen aufgewogen worden wren4 ,ganz besonders augenfllig mute diese ,unterlegenheit des staatlichen ,betriebes in ,erscheinung treten1 als der ,staat auf privatkapitalistischem ,boden mit der ,privatindustrie in ,wettbewerb trat1 als er sich nicht die monopolistische ,form schuf1 die seiner ,verwaltungsmethode entsprach4 ,hier mute er den ,krzeren ziehen1 nicht nur weil seine ,arbeits- und ,verwaltungsweise weniger beweglich war1 sondern auch weil er in seiner ,unternehmerpolitik naturgem sozialer und rcksichtsvoller sein mute als die ,privatindustrie4 ,die ,tatsache1 da die staatssozialistischen ,eroberungszge in das ,gebiet der ,produktionsmittel1 gefhrt mit dem ,rstzeug und auf dem ,boden der kapitalistischen ,wirtschaftsordnung1 unergiebig ausgelaufen sind und auslaufen muten1 schien vor dem ,kriege fast festzustehen4 ,was der ,krieg an unfreiwilligen und durch die ,verhltnisse erzwungenen staatssozialistischen ,verwirklichungen umfassenderer ,art gebracht hat1 welche ,erfahrungen -- sie schienen zuerst gnstiger1 dann wieder ungnstiger zu sein1 als man erwartet hatte -- dabei gemacht wurden1 braucht uns hier ebenso wenig zu interessieren wie die ,folgen1 die sich daraus ergeben werden4 ,denn wir sprechen von dem ,zeitpunkt und den ,zeitverhltnissen1 aus denen die gemischt-wirtschaftliche ,unternehmung historisch entstand und die wir in ihren ,ursachen und ,anlssen zu erklren haben4 ,in dieser ,zeit war nun die ,folge der wenig erfolgreichen staatssozialistischen ,experimente1 da die ,stimmung in den ,kreisen der ,regierenden unsicher wurde1 und neues ,feld fr staatssozialistische ,versuche nicht mehr zu gewinnen war4 ,der ,fiskus1 der bei der ganzen ,sache viel riskiert und wenig gewonnen hatte1 strubte sich und verlangte aus dem ,spiel gelassen zu werden1 und somit war der ,bildung von ,unternehmungen1 die eine rein staatliche ,verwaltung und betrchtliche staatliche ,mittel erforderten1 zunchst der ,weg erschwert4 ,dennoch war die ,luft inzwischen mit staatssozialistischen ,ideen derart getrnkt worden1 da ein vlliger ,rckzug nicht mehr gut mglich war4 ,so kam man denn schlielich zu dem ,aushilfsgebilde der halbffentlichen ,betriebs- und ,verwaltungsform4 ,verschiedene brennende ,probleme der ,industriepolitik suchte man mit ihr zu bewltigen4 ,so stellte die ,diamantenregie ,dernburg-,frstenbergs ein gelungenes1 fr die ,privatunternehmung und den ,staat vorteilbringendes ,beispiel1 die ,regelung des ,kaliabsatzes1 die der ,industrie als solcher nur ,unsegen und dem ,staate keinerlei ,vorteil brachte1 ein miglcktes ,beispiel dieser halbstaatlichen ,verwaltungsform dar4 ,alle diese ,experimente liegen aber nicht mehr ausschlielich in der ,richtung des ,staatssozialismus2 sie laufen nicht lediglich auf eine ,regulierung1 ,machtbeschrnkung und ,erziehung der ,produzenten im staatlichen und ,konsumenten-,interesse hinaus4 ,zu derselben ,zeit1 da der ,staat seine ,bemhungen1 den groen ,unternehmerorganisationen mit ,staatssozialismus beizukommen1 fast schon aufgeben wollte1 hatten die ,unternehmer erkannt1 welche ,mglichkeiten ihnen der ,staatssozialismus fr die ,aufrechterhaltung ihrer knstlichen ,marktregelungen zu bieten vermochte4 ,das ,argument1 da man die wirtschaftliche ,lage1 wie sie durch die ehemals als ,feinde bekmpften ,kartelle seit ,jahren befestigt worden war1 im volkswirtschaftlichen ,interesse nicht zusammenbrechen lassen drfe1 da aus der ,auflsung dieser oder jener bewhrten ,organisation8 unberechenbare ,folgen sich ergeben wrden1 wurde nicht selten als ,vorspann fr die ,forderung oder ,verwirklichung halbffentlicher ,regelungen von den privaten ,unternehmern selbst benutzt und die ,verbraucher muten noch froh sein1 wenn bei derartigen auf ,anregung der ,produzenten vorgenommenen ,regelungen durch gewisse ,lieferungsvorschriften auch auf sie ,rcksicht genommen wurde4 ,diese ganze ,hemmung und ,umbiegung einer in ihrer ,art und ,richtung anfnglich recht entschiedenen ,bewegung ist aber nicht lediglich auf die obengeschilderte wirtschaftliche und betriebliche berlegenheit der ,privatindustrie ber die ,staatsindustrie 7wohlgemerkt1 wenn sie nach dem ,system und auf dem ,boden der ,privatindustrie arbeitet71 sondern auch auf die berlegenheit der privatwirtschaftlichen ,finanztechnik ber die staatswirtschaftliche zurckzufhren4 ,es ist durchaus kein ,zufall1 da die ,resignation des ,staatssozialismus mit dem damals vielleicht vorlufigen1 aber doch recht entschiedenen ,siege der ,industrieaktie1 ja sogar der ,industrieobligation1 ber die ,staatsrente zeitlich zusammenfiel4 ,einstmals besa die staatliche ,unternehmung vor der privaten den einen1 manche ,nachteile ausgleichenden ,vorteil der wesentlich billigeren ,geldbeschaffung4 ,hier hat die neuere ,entwicklung abschwchend gewirkt4 ,als der ,staat noch sein ,leihgeld mit nur #c oder #c zu verzinsen brauchte1 die ,privatindustrie aber fr das ihrige #e bis #f oder noch mehr zahlen mute1 bestand hinsichtlich der ,sicherheit und ,stabilitt zwischen ,staats- und ,privatpapieren eine scharfe ,trennungslinie4 ,auch heute sind ,staatsanleihen theoretisch noch sicherer als die besten ,privatpapiere1 aber je mehr die grogewerblichen ,kartelle und ,trustgebilde die privatindustrielle ,rente ausgeglichen und befestigt haben1 um so mehr ist die praktische ,sicherheitsgrenze verwischt worden4 ,dazu kam1 da die zunehmende ,industrialisierung unserer ,wirtschaft schon im ,frieden eine andauernde ,verteuerung der ,lebenshaltung und ein andauerndes ,sinken des ,geldwerts im ,gefolge hatte1 wodurch der ,rentner veranlat worden ist1 auf eine hhere ,verzinsung seines ,kapitals hinzuarbeiten4 ,es war eben die ,rckwirkung der berwiegend im ,produzenteninteresse liegenden ,wirtschaftspolitik1 die der ,staat in den letzten ,jahrzehnten getrieben hatte und vielleicht mit ,rcksicht auf die ,gesamtwirtschaft und ihre ,stellung im ,wettbewerb auch treiben mute1 da der ,staat nun diese ,politik bei seiner ,finanzgebarung am eigenen ,leibe nachteilig zu spren bekam4 ,jedenfalls hatte diese ,entwicklung1 welche die althergebrachte1 in der ,finanzwissenschaft beinahe zum ,dogma gewordene ,lehre von dem ,abstand zwischen ,staatsrente und ,industriepapier zuungunsten der ,staatsrente verschob1 fr eine ,weiterbildung der staatssozialistischen ,anstze starke finanzpolitische ,hemmungen geschaffen4 ,die zurckflutende ,welle der staatssozialistischen ,bewegung hat naturgem auch die ,entwicklung des ,kommunalsozialismus1 die an sich schon durch allerlei ,reibungen in ihrem zeitweilig krftigen ,vorwrtsdrngen gehemmt worden war1 nicht unberhrt gelassen4 ,das bureaukratische ,betriebssystem ist mit seinen ,nachteilen und ,vorteilen in der ,kommune und der sonstigen ffentlichen ,krperschaft ungefhr dasselbe wie im ,staate4 ,das schwerfllige ,rechnungs- und ,haushaltswesen der ffentlichen ,gemeinschaften1 das ohnehin die ,beweglichkeit und ,elastizitt der privaten ,unternehmerttigkeit nicht zult1 macht sich vielleicht in den ,kommunen noch strender bemerkbar1 weil bei ihnen nicht nur der eigene ,instanzenzug1 sondern auch der der bergeordneten ,staatsbehrde zu bercksichtigen ist4 ,selbst wenn eine ,kommune ,unternehmungen in eigenen ,betrieb bernehmen wollte1 ist ihr dies hufig 7man denke an die ,erfahrungen der ,stadt ,berlin in der ,straenbahn-,verstadtlichungsfrage und bei dem ,ankaufsgebot auf das ,tempelhofer ,feld7 durch die ,staatsregierung erschwert1 wenn nicht ganz unmglich gemacht worden4 ,ein weiterer und sehr wichtiger ,grund1 der einer allzustarken ,ausdehnung des ,kommunalsozialismus -- selbst wenn betriebliche ,grnde1 von denen noch die ,rede sein wird1 ihm nicht von selbst schon gewisse ,schranken gezogen htten -- hinderlich werden mute1 war wieder die ,finanzierungsfrage1 die sich fr die ,kommunen noch schwieriger gestaltete als fr den ,staat4 ,der ,kapitalmarkt1 schon an sich den festverzinslichen ,rentenwerten nicht mehr so geneigt wie frher1 vermochte die sich von ,jahr zu ,jahr hufende ,menge von ,stadt- und ,kommunalanleihen nicht mehr aufzunehmen2 das ,wettrennen zwischen den ,staaten1 ,kommunen1 ,bodenkreditanstalten und industriellen ,unternehmungen um den gnstigsten ,platz auf dem ,anleihemarkte drohte diesen der ,schonung dringend bedrftigen ,markt vllig zu desorganisieren4 ,die ,stdte hatten unter diesen ,umstnden ,mhe1 ihren bei den erhhten ,anforderungen der modernen ,kommunalpolitik schon an und fr sich stark angeschwollenen ,geldbedarf fr reine ,verwaltungszwecke recht und schlecht zu decken4 ,die ,aufgaben des ,kommunalsozialismus muten so nach ,mglichkeit eingeschrnkt oder zurckgestellt werden1 und sie lieen sich leichter zurckstellen als die brigen ffentlichen ,aufgaben4 ,man kann der ,regierung infolgedessen nicht so unrecht geben1 wenn sie die ,kommunen mehrfach zur ,einschrnkung ihrer ,anleiheausgaben aufgefordert und so indirekt auf eine ,eindmmung des reinen ,kommunalsozialismus hingewirkt hat4 ,emil ,rathenau1 der diese ,entwickelung frhzeitig erkannt hatte1 machte verschiedene ,versuche1 um aus ihr ,nutzen zu ziehen oder doch die sich daraus fr die ,elektrizittsbewegung ergebenden ,nachteile zu beseitigen4 ,ein erster ,versuch in dieser ,richtung1 der darin bestand1 ,elektrotreuhandbanken zu errichten1 die den ,kommunen und ,korporationen zur ,errichtung von ,elektrizittsunternehmungen ,obligationenkredit einrumen sollten1 fhrte zu keinem rechten ,ergebnis4 ,dagegen brgerte sich die hnlichen ,zwecken dienende gemischt-wirtschaftliche ,unternehmung ziemlich schnell und umfassend ein und die ,kommunalpolitik nahm bereitwillig diese ,form an1 als das ,grogewerbe -- den ,zeichen der ,zeit folgend -- sie ihr sozusagen auf halbem ,wege entgegenbrachte4 ,man hat sie hier sogar in verhltnismig kurzer ,zeit praktisch wirkungsvoller auszugestalten vermocht1 als dies dem ,staat gelungen ist4 ,allerdings gerade denjenigen ,vorteil1 den der theoretische ,befrworter und ,ausgestalter dieser ,form1 ,geheimrat ,freund1 vielleicht als den ausschlaggebenden angesehen hat1 konnte sie nicht erbringen4 ,sie vermochte nicht mit der privatwirtschaftlichen ,initiative und ,beweglichkeit die billigere ,geldbeschaffung der ,kommunen zu vereinigen1 eben weil eines der ,hauptmotive zu ihrer ,bildung und zur ,abkehr der ,kommunen von eigenen ,betrieben die berspannung des ,kommunalkredits gewesen ist4 ,anwendung gefunden hat die ,form der gemischt-wirtschaftlichen ,unternehmung bisher hauptschlich bei ,elektrizittswerken 7,kraft-1 ,lichtwerken und elektrischen ,bahnen71 ,kleinbahnbetrieben1 und mit schwcheren ,anstzen auf dem ,gebiet der ,grundstcksunternehmung4 ,im nachfolgenden soll ausschlielich von dem uns im ,rahmen unserer ,arbeit vornehmlich angehenden ,anwendungsgebiet der ,elektrizittsbetriebe die ,rede sein4 ,will man verstehen1 warum gerade das elektrische ,lokal- und berlandunternehmen die ,hauptanwendungsform fr die gemischt-wirtschaftliche ,unternehmung geworden ist1 so mu man notwendig auf die ,entstehung und ,geschichte der lokalen ,elektrizittsunternehmungen zurckgehen4 ,sie gehrten im ,anfang nicht zu jenen ,betrieben1 die mit stdtischen ,mitteln und in stdtischer ,verwaltung errichtet wurden4 ,das hat seinen ,grund vor allem darin1 da vor der ,elektrizittszentrale die ,gasanstalt da war4 ,die ,errichtung der ersten lokalen ,zentralbeleuchtungsanstalt war naturgem eine wichtige ,angelegenheit jeder einigermaen fortgeschrittenen ,kommunalpolitik4 ,es bildete eine fast unerlliche ,aufgabe jeder greren ,kommune1 eine zentrale ,beleuchtung einzufhren1 die nicht nur eine helle ,lichtwirkung1 sondern auch eine bequeme ,bedienung ermglichte4 ,diese ,mglichkeit bot zuerst das ,gas1 und da die ,privatunternehmung nicht mit einer an der ,gasherstellung interessierten ,spezialindustrie zusammenhing1 und da sich berdies die ,stdte damals noch nicht damit befreunden konnten1 ihren ,straengrund der privaten ,rhrenverlegung preiszugeben1 so muten die ,kommunen1 wenn sie sich modernes ,licht schaffen wollten1 die ,gaszentralen und die verteilenden ,rhrennetze in vielen ,fllen selbst errichten 7wenngleich auch auf diesem ,gebiete der ,privatunternehmung ein greres ,arbeitsfeld verblieb74 ,als dann geraume ,zeit spter die elektrische ,beleuchtung aufkam1 zgerten die ,kommunen1 die ja ihr ,beleuchtungssystem in eine immerhin moderne ,verfassung gebracht hatten1 neben ihren ,gaswerken noch ,elektrizittswerke zu bauen4 ,das ,bedrfnis dafr schien nicht unbedingt vorhanden zu sein1 zumal da die ,gasbeleuchtung den ,kampf mit der ,elektrizitt tatkrftig und lange ,zeit erfolgreich fhrte4 ,das ,elektrizittswerk stellte zudem eine technisch wesentlich kompliziertere1 in ihrem ,betriebe besonders in der ersten ,zeit schwerer zu bersehende ,unternehmung dar als die ,gaszentrale4 ,auch beschrnkte sich die ,elektrizitt nicht auf das ,beleuchtungsgebiet1 vielmehr griff sie in der ,form von ,antriebsenergie fr alle ,arten von ,maschinen direkt auf das industrielle ,leben ber und in den allgemeinen ,produktionsproze hinein4 ,man scheute sich daher in kommunalen ,kreisen zunchst1 eine so vielfltige und schwer bersehbare ,produktion in eigene ,verwaltung zu bernehmen4 ,da griff denn die ,elektrizittsindustrie -- als ,grointeressentin an der ,ausbreitung der elektrischen ,energie -- wie wir dies in unserem ,buche bereits ausfhrlich geschildert haben1 mit privater ,initiative ein4 ,die privaten ,elektrizittswerke1 an die zumeist auch elektrische ,straenbahnnetze angeschlossen wurden1 entwickelten sich trotz der betrchtlichen ,abgaben1 die an die ,kommunen zu entrichten waren1 so nutzbringend1 da die ,privatindustrie gern die ganze kommunale ,elektrizittsversorgung dauernd in ihrer ,hand behalten htte4 ,je mehr aber die hohe ,nutzwirkung der ,stromerzeugung ersichtlich wurde1 desto mehr zeigte sich bei den ,kommunen das ,bestreben1 diese ,quelle reichlich strmender ,gewinne vllig fr sich mit ,beschlag zu belegen4 ,es kam die ,periode1 in der allenthalben die ,verstadtlichung der elektrischen ,kraftwerke und ,straenbahnen angestrebt und vielfach auch durchgesetzt wurde4 ,zweifellos haben die ,kommunen dabei keine schlechten ,erfahrungen gemacht4 ,die von ihnen gefhrten ,betriebe wurden vielfach geschickt verwaltet1 ihre ,ertrgnisse befruchteten die kommunalen ,finanzen1 und fr die ,verbraucher ergaben sich befriedigende ,verhltnisse4 ,dennoch ist die kommunalsoziale ,strmung im ,elektrizittswesen schon nach kurzer ,zeit verlangsamt worden4 ,daran waren neben den oben geschilderten finanziellen ,grnden auch verwaltungspolitische und betriebstechnische schuld4 ,die bernahme von ,elektrizittswerken1 elektrischen ,straenbahnen usw4 in stdtische ,regie erforderte eine betrchtliche ,verstrkung der kommunalen ,beamten- und ,arbeiterschaft2 sie schuf verwickelte ,besoldungsprobleme und rapide anschwellende ,pensionsetats4 berdies erforderte die ,eigenart des elektrischen ,betriebes die ,anstellung besonders tchtiger und demgem auch teurer ,krfte1 deren ,bezahlung innerhalb der kommunalen ,beamtenschaft ,schwierigkeiten bot4 ,alles dies in einer ,zeit1 in der die ,kommunalpolitik notgedrungen auf grtmglichste ,sparsamkeit und auf ,einschrnkung der ,ausgaben hinarbeiten mute4 ,das ausschlaggebende ,moment war aber doch wohl das betriebstechnische4 ,die ,elektrizittswerke fingen an zu gro zu werden1 als da ihr ,wirkungsgebiet sich htte auf eine einzige mittlere oder selbst groe ,kommune beschrnken knnen4 ,elektrizittszentralen1 die auf der ,hhe der ,technik und ,wirtschaftlichkeit stehen sollten1 muten neben der ,zentralstadt nicht nur die ,vororte und benachbarten ,landkreise1 sondern auch weitere ,zentralstdte in ihren ,versorgungsradius ziehen4 ,den einzelnen ,kommunen wuchs mit anderen ,worten das ,problem der wirtschaftlichen ,elektrizittsversorgung aus den ,hnden4 ,sie machten zwar gelegentlich den ,versuch1 sich zu ,verbnden oder ,verbands-,aktiengesellschaften zusammen zu schlieen1 aber solche ,versuche gelangen doch nur ausnahmsweise1 zumal da sich gleichzeitig die ,elektrizittserzeugung der groen ,industriezentren mit berzeugendem ,nutzen an privatindustrielle ,produktionssttten anzulehnen begann1 die einen ,teil ihrer berschssigen oder billig zu erzeugenden ,kraft fr die ,elektrizittserzeugung hergeben konnten4 ,hier liegt die groe produktive ,leistung ,hugo ,stinnes1 der -- ohne eigentlich ,elektrizittsfachmann zu sein -- eine derartige ,elektrizittserzeugung auf montanindustrieller ,basis zum ersten ,mal in groem ,stile aufnahm1 die ,gichtgase seiner ,hochfen als ,antriebskraft fr riesige ,dynamomaschinen benutzte und in seinem ,rheinisch-,westflischen ,elektrizittswerk eine technisch wie kaufmnnisch gleich hervorragende ,organisation schuf4 ,in diese ,organisation zog er eine groe ,reihe rheinisch-westflischer ,gro- und ,kleinstdte1 ,landgemeinden und ,privatkonsumenten mit hinein4 ,was ,emil ,rathenau vorschwebte1 als er vor ,jahrzehnten bereits aus den damaligen ,schwierigkeiten seiner privaten ,kraftwerke heraus ein ,zusammenwirken zwischen ,privatindustrie und ,gemeinden auf genossenschaftlicher ,grundlage vorschlug1 was er spter beim ,elektrizittswerk ,straburg i4 ,e4 durch ,verbindung eines ,konzessionsvertrages mit einer migen ,aktienbeteiligung der ,kommune vorbereitend anbahnte1 ist beim ,rheinisch-,westflischen ,elektrizittswerk aus den ,unzulnglichkeiten lokaler ,elektrizittsversorgung heraus voll verwirklicht und in reifer ,form angewendet worden4 ,hugo ,stinnes hat nicht nur zuerst das technische ,problem der montanindustriellen ,grozentrale bewltigt1 er hat auch zugleich die grundstzliche wirtschaftliche ,unternehmungsform gefunden1 die es gestattete1 einen privaten ,industriebetrieb mit einer oder mehreren kommunalen ,krperschaften zu einem ,interessenverbande zu vereinigen4 ,er whlte die ,form der ,privat-,aktiengesellschaft1 an deren ,finanzierung sich sowohl das private ,unternehmerkapital als auch die ,kommunen beteiligten1 und in deren ,verwaltungsrat sowohl ,vertreter der beteiligten ,kommunen als auch der privaten ,unternehmerkreise saen4 ,ging beim ,rheinisch-,westflischen ,elektrizittswerk die ,anregung zur ,bildung eines gemischt-wirtschaftlichen ,unternehmens von der ,rohstofflieferantin1 der ,montanindustrie1 aus1 so gab bei anderen ,bildungen dieser ,art die ,materiallieferantin1 die ,elektrizittsindustrie1 den ,ansto4 ,diese ,industrie1 die seit langem mit der ,errichtung von ,elektrizittswerken in eigener ,regie oder in der ,regie von ,tochterunternehmungen gnstige finanzielle ,erfolge erzielt hatte1 indem sie sich nicht nur fr den ,absatz ihrer ,fabrikate ,sttzpunkte schuf1 sondern auch noch die ,quelle reichlich und ziemlich gleichmig flieender ,rentengewinne erschlo1 diese ,industrie hat sehr schnell eingesehen1 da sie mit der neuen ,form der gemischt-wirtschaftlichen ,unternehmung1 mit dieser ,konzession an den sozialen ,zeitgedanken1 der streng kommunalsozialistischen ,bewegung den ,wind wenigstens teilweise wrde aus den ,segeln nehmen knnen4 ,was sie praktisch aufgab1 war nicht sehr viel4 ,das absolute privatindustrielle ,selbstbestimmungsrecht1 das ihr brigens vorher schon durch die ,konzessionsvertrge mit den ,kommunen beschnitten gewesen war1 wurde durch die ,beteiligung der ,kommunen am ,stimmrecht und an der ,verwaltung1 sowie durch gewisse kommunale ,veto- und ,forderungsrechte allerdings bis zu einem gewissen ,grade eingeschrnkt4 ,dafr bot ihr aber die ,kontrolle durch ffentliche ,verwaltungsorgane einen wirksamen ,schutz gegen ,angriffe1 denen sie vorher ausgesetzt war4 ,ferner behielt die ,privatindustrie die besonders wertvolle ,mglichkeit1 die von ihr in ,gemeinschaft mit den ,kommunen betriebenen ,elektrizittswerke als ,arbeitszubringer und ,abnehmer fr ihre ,fabrikate zu benutzen1 fast unbeschrnkt bei4 ,ebenso blieb ihr das ,renteninteresse an den ,unternehmungen erhalten1 wenn auch der ,quantitt nach durch die ,beteiligung der ,kommunen etwas verringert2 der ,qualitt nach wurde es durch die moralische und manchmal auch rechtliche ,garantiebernahme seitens der ,kommunen sogar noch erhht4 ,ob die ,interessen der ,kommunen und der ,verbraucher bei der gemischt-wirtschaftlichen ,unternehmung ebenso gut aufgehoben gewesen sind1 wie die der ,privatindustrie1 ist eine ,frage1 die sich nicht allgemein entscheiden und bejahen lt4 ,ein gewisser ,nachteil fr die ,kommunen mag darin liegen1 da eine gemeinsame ,beteiligung und ,ttigkeit in denselben ,unternehmungen sie aus bergeordneten ,behrden zu ,wirtschaftsgenossen und ,geschftsteilnehmern der ,unternehmer macht1 ein ,verhltnis1 das gewi ,gefahren mit sich bringt1 deren ,vermeidung besondere ,klugheit und ,charakterfestigkeit der kommunalen ,vertreter erfordert4 ,dabei war besonders anfnglich der ,kaufmann dem ,verwaltungsbeamten in der geschftlichen ,praxis1 noch mehr in der industriellen ,technik so sehr berlegen1 da die theoretisch zugestandenen ,aufsichts- und ,mitbestimmungsrechte nicht immer wirkungsvoll zur ,geltung gebracht werden konnten4 ,das lag aber oft nicht an der ,formulierung dieser ,rechte1 die meist ausreichend war und einer besonderen gesetzlichen ,regelung1 wie sie zum ,beispiel ,freund gefordert hat1 nicht bedurfte1 sondern eben an der mangelhaften ,handhabung4 ,gerade in dieser ,hinsicht hat der ,kommunalbeamte im ,laufe der ,entwickelung und durch diese viel gelernt4 ,die ,mglichkeiten der ,erfahrung und der ,vergleichung haben ihn geschult4 ,eine ,kontrolle durch fachmnnische ,revisoren ist bei ,elektrizittswerken heute fast schematisch mglich4 ,es lt sich ziemlich genau bestimmen1 welche ,stromkosten ein ,kraftwerk je nach seiner ,gre1 seiner betriebstechnischen ,grundlage 7als montanindustrielles1 ,fernleitungs- oder lokales ,werk7 haben1 und welche ,strompreise es berechnen darf4 ,schwieriger schon ist die ,kontrolle1 ob die von den privaten ,unternehmergesellschaften berechneten ,preise fr ,maschinen- und ,materiallieferungen angemessen sind1 aber auch in dieser ,hinsicht sind die ,kontrollaufgaben fr eine tchtige ,kommunalverwaltung schlielich recht wohl zu erfllen4 ,prinzipiell wird man das ,system der gemischt-wirtschaftlichen ,unternehmung in der elektrischen ,stromerzeugung schon deswegen billigen knnen1 weil in dem ,entwicklungsproze der ,stromerzeugung1 der sich gegenwrtig vollzieht1 die gemischte ,unternehmung eine ntzliche bergangsstufe zu den hheren ,betriebsformen darstellt1 die wir im vorigen ,kapitel geschildert haben4 ,sechzehntes ,kapitel ,charakterbild a7 ,wenn man sich den groen ,tatmenschen vorstellt1 so sieht man ihn gemeiniglich als absoluten ,willensmenschen von unbeirrbarer ,geistesschrfe1 unerschtterlicher ,entschlukraft und ,entschludurchfhrung1 von immer gleichbleibender ,energie des ,entwerfens und ,arbeitens4 ,unentschlossenheit1 ,schwankungen des ,intellektes und des ,willens traut man ihm und seiner ganzen ,art nicht zu4 ,hat er ,nerven1 so sind es sthlerne1 federnde1 die ihn nicht in der ,entfaltung seiner ,geisteskrfte hemmen1 sondern ihn beschwingen1 ihn ber krperliche ,anfechtungen und ,schwchen hinwegtragen1 seinem ,geist1 wenn er in zu einsame ,hhen der ,abstraktion fliegen will1 die ,verbindung mit dem ,krper1 dem ,humusboden der ,realitt erhalten4 ,so sieht vielleicht das ,bild des ,genies der ,tat fr den ,fernstehenden aus1 wie es sich am ,ende einer festliegenden und festlegenden ,entwickelung geformt hat4 ,mit so abgeschlossenen und verschlossenen ,zgen tritt das ,genie vielleicht aus den ,kmpfen seines ,innenlebens1 aus den ,strmen seines ,werdegangs der ffentlichkeit entgegen1 der es nur die fertigen ,tatsachen1 nicht den schweren ,weg1 auf dem es zu ihnen gelangt ist1 nur die ueren ,ergebnisse1 nicht den aufreibenden und oft verzweifelten ,kampf der ,mglichkeiten1 der ihnen voranging1 zeigen will und zeigt4 ,so ist es auch erklrlich1 da zunchst nur das uere ,bild des groen ,mannes in die ,geschichte bergeht und erst die eindringende ,nachforschung des psychologischen ,geschichtsschreibers notwendig ist1 um es zu verinnerlichen1 um hinter der ,maske das ,gesicht hervortreten zu lassen4 ,man hat gesagt1 da niemand vor seinem ,kammerdiener der groe ,mann bleibt1 und man kann mit der gleichen ,berechtigung sagen1 da niemand vor dem ,spiegel seines eigenen ,inneren oder dem seiner nchsten ,umgebung der eiserne ,tatenmensch bleibt1 als den ihn die ,fernstehenden nach seinen ,taten ansehen4 ,shakespeare hat seinem ,hamlet1 diesem genialischen ,typus der ,halbheit und ,unentschlossenheit1 der ewigen einander lhmenden ,schwankungen und ,streitereien des ,gemts und des ,verstandes in ,fortinbras einen ,tatmenschen1 einen ,typus des ,positivismus gegenbergestellt4 ,jener zergrbelt1 dieser handelt4 ,hamlet ist ein bis ins ,feinste ausgefhrtes ,bildnis1 ,fortinbras eine nur den ,zwecken des ,kontrastes dienende ,skizze4 ,htte ,shakespeare diese ,skizze weiter ausgefhrt1 so wrde er gefunden haben1 da auch ,fortinbras nicht nur klares ,wissen1 gradliniger ,wille ist4 ,er1 der tiefe ,menschenkenner1 wrde sicherlich zu dem ,ergebnis gekommen sein1 da auch der ,tatmensch nicht immer sofort instinktiv das ,richtige sieht und das ,richtige tut1 sondern da auch ihm die ,flle der ,gesichte oft bengstigend entgegendrngt1 da auch er sich in ,streit und ,widerstreit1 in leidenschaftlichen ,diskussionen mit sich selbst und anderen erst aus dem verwirrenden ,zuviel der ,mglichkeiten auf den klaren ,weg der ,notwendigkeit retten mu4 ,das ,entscheidende und ,unterscheidende ist es eben1 da er sich rettet1 da er nicht in dem ,strauchwerk der ,reflexion hngen bleibt wie der hamletische ,charakter1 der ihm an vielen ,gaben nicht unterlegen zu sein braucht1 dem aber die eine ,gabe fehlt1 in sich ,ordnung zu schaffen1 seiner ,gedanken und ,gefhle doch schlielich ,herr zu werden1 nachdem er sie genug in sich hat ringen und whlen lassen4 ,gewi tritt mancher schpferische ,gedanke intuitiv1 sozusagen blitzartig vor den ,geist des ,tatmenschen hin4 ,er hat sich vielleicht nie oder nur obenhin mit dem ,problem beschftigt1 das dieser ,gedanke lst4 ,er erhlt ,antwort1 ohne gefragt zu haben1 findet ,gold1 ohne da er danach zu graben brauchte4 ,die berlieferung berichtet von manchen groen ,taten1 die so entstanden sind1 aber sie verschweigt1 wie viel fter der sogenannte ,instinkt den schpferischen wie den problematischen ,menschen irregefhrt hat4 ,die ,bewunderung der ,masse vor dem genialen ,instinkt wrde vielleicht geringer werden1 wenn sie erfate1 da gerade zu dem psychischen ,bild ,hamlets schnelle ,gedankenblitze und ,gedankensprnge gehren1 die dem geistreichen ,menschen in gehobener ,stimmung oft einen ,goldwert der ,idee vortuschen1 der sich bei nchterner berlegung nur als blinder ,glanz erweist4 ,wie nahe die ,grenzen problematischen ,wesens und tatkrftiger ,veranlagung beieinander liegen knnen1 wie schmal manchmal die ,wasserscheide ist1 von der der ,lauf eines ,lebens zu diesem oder jenem ,charakter fhren kann1 zeigt gerade die ,geschichte ,emil ,rathenaus4 ,nach einer frisch1 doch keineswegs ungewhnlich gefhrten ,jugend drohte sein ,dasein -- eine beklemmend lange ,zeit -- in ,unentschlossenheit zu zerflieen1 und doch hat sich derselbe ,mann spter zu einem ,tatmenschen strkster ,prgung entwickelt4 ,es ist eben nicht nur ,charaktermaterial zur ,bildung eines ,charakters erforderlich1 sondern auch das taugliche ,objekt1 an dem sich dieses ,material bewhren kann4 ,sicherlich gibt es nicht nur ,begabungen1 sondern auch ,charaktere1 die ihre beste ,energie im ,suchen um einen geeigneten ,platz aufbrauchen1 ihn vielleicht nie finden oder1 wenn sie ihn endlich gefunden haben1 nicht mehr ,vollkraft genug besitzen1 um auf ihm ,groes zu wirken4 ,das tgliche ,leben kennt viele solcher halben ,helden1 die ,geschichte wei nicht ebensoviel von ihnen zu erzhlen1 denn ihr ,schicksal erfllt sich meistens nicht im ,licht1 sondern im ,dunkel4 ,htte ,emil ,rathenau ganz mit denselben ,geistes- und ,charaktereigenschaften erst zehn ,jahre spter seinen wahren ,beruf1 sein wahres ,objekt gefunden1 und dann nicht mehr die ,frische gehabt1 um sich ganz darin auszuleben und auszuwirken1 oder wre er ber die ,krise der ,berliner ,elektrizittswerke gestrauchelt und htte nicht die ,kraft besessen1 um zum dritten ,male anzufangen1 die ,geschichte htte kaum etwas von ihm gewut und in dem ,gedchtnis seiner ,bekannten htte er hchstens als begabter ,lebensverfehler8 fortgelebt4 ,emil ,rathenaus ,charakter rckte wohl deswegen eine ,zeitlang scheinbar so dicht in die ,nhe der problematischen1 weil er ganz ungewhnlich voll von ,gegenstzen und ,widersprchen war1 die sich mit dem zunehmenden ,alter nicht etwa verringerten oder abschliffen1 sondern im ,gegenteil bis zur ,wunderlichkeit und ,skurrilitt verschrften4 ,hierin lag vielleicht letzten ,endes der ,grund fr die ,langsamkeit1 mit der er sich in die entscheidende ,bahn fand1 mit der er den ,boden erreichte1 auf dem er endlich ,wurzel fassen und den festen ,punkt fr die ,ausgleichung seiner starken ,charakterschwankungen finden konnte4 ,aber hierin lag auch der ,grund fr die ,kraft1 den ,reichtum1 die ,mannigfaltigkeit und die ,elastizitt seiner ,natur1 die sich niemals lnger in einer ,richtung festhalten lie1 als dies ihrer ,entwickelung frderlich war und die bei aller sachlichen ,konsequenz -- wenn es von hherem ,gesichts- oder ,gefhlspunkte zweckmig war -- auch einmal inkonsequent sein konnte4 ,dem auenstehenden ,beobachter mochte vielleicht manchmal als ,sprunghaftigkeit1 als ,impressionismus erscheinen1 was doch nur ein freies und souvernes ,spiel mit den ueren ,formen der ,logik war1 ein ,spiel1 das manchmal vielleicht den ,gesetzen der ,umwelt1 niemals aber den ,gesetzen der eigenen ,natur zuwiderlief4 ,den ,mitlebenden oft unverstndlich1 sich selbst vielfach nicht bewut1 sprang ,rathenaus schneller ,instinkt manchmal ber ,zwischenglieder der logischen ,entwickelung hinweg1 an denen andere nicht vorberkamen oder vor denen sie wenigstens stutzten4 ,seine ,entschlsse und ,manahmen1 die aus einem derartigen geistigen ,telegrammstil entsprangen1 erschienen anderen darum oft verkehrt und nicht folgerichtig1 zumal ,rathenau sie hufig nicht bewut begrnden konnte4 ,die rckschauende ,beurteilung mute sie fast stets als treffend und zweckmig anerkennen1 was ,rathenau verschiedentlich den ,ruf prophetischer ,gabe eingetragen hat4 ,in der schnen ,grabrede1 die er seinem ,vater hielt1 hat ,walther ,rathenau diese ,gabe folgendermaen geschildert3 ,wer ihm nahe gestanden hat1 der wei es1 wie erschtternd es war1 wenn er in seiner einfachen ,sprache von ,dingen erzhlte1 die ihm selbstverstndlich erschienen2 aber diese ,dinge waren nicht selbstverstndlich1 denn es waren keine ,erinnerungen und es war keine ,gegenwart4 ,was er schilderte und was er erzhlte1 das war die ,zukunft1 und in dieser ,zukunft sah er so klar1 wie wir sehen in unserer ,zeit und in dem1 was wir von der ,vergangenheit wissen4 ,so kamen die ,menschen von weit her und fragten ihn3 was wird aus dieser ,technik1 was wird aus jenem ,verkehr1 was wird aus dieser ,wirtschaftsform und was wird aus jener ,entwickelung8 ,und dann gab er ihnen stille ,antwort und wunderte sich nur ber das ,eine1 da der andere nicht als ein ,selbstverstndliches schmhlte1 was er ihm aussprach48 ,gegenstze und ,widersprche des ,charakters knnen die ,tatkraft einer ,intelligenz lhmen und zerreiben1 wie wir das nur zu oft auch bei klugen und scharfsinnigen ,menschen zu beobachten vermgen4 ,aber sie knnen einem ,wirken auch jene ,fruchtbarkeit geben1 die der einfach organisierten ,natur nicht erreichbar ist1 weil sie nicht die ganze ,tiefe1 ,flle und ,vielgestaltigkeit der ,probleme ausschpfen kann1 die der komplizierte ,charakter -- stets auf den ,kampf und den ,ausgleich zwischen seinen verschiedenen ,gegenstzen angewiesen -- aufwerfen und in glcklichen ,fllen lsen wird4 ,jeder ,mensch und besonders der sanguinische hat ,zeiten des ,optimismus und ,pessimismus1 schwankt zwischen verschiedenen ,stimmungen auf und nieder4 ,hochgefhl1 frische ,spannkraft auf der einen ,seite1 ,depression1 ,unzufriedenheit und berdru auf der anderen ,seite wechseln miteinander ab4 ,wie sehr hier eine der ,triebkrfte jeder ,leistung1 jedes ,fortschritts und jeder ,entwickelung liegt1 zeigt die bertragung dieser ,schwankungen auf die ,geschichte allgemeiner ,gestaltungen1 die sozusagen von diesem ,auf und ,nieder leben1 aus dem ,wechsel von ,hausse und ,baisse1 von ,ebbe und ,flut ihre immer neue motorische ,lebenskraft ziehen4 ,fehlten die ,pendelschwingungen dieses geistigen ,perpetuum mobile81 so wrde die ,uhr bald stille stehen1 jede ,fortentwickelung im ,marasmus ersticken4 ,bei ,emil ,rathenau war die ,wellenlinie zwischen ,optimismus und ,pessimismus auerordentlich stark ausgeprgt4 ,beide ,pole standen einander ganz schroff entgegen4 ,daher lebte der ,organismus so stark1 wirkte der ,ausgleich so fruchtbar1 war der entladende ,funke von so zndender ,durchschlagsgewalt4 ,so kra ,wrme und ,klte in dem ,wesen ,emil ,rathenaus aber auch in ,erscheinung treten konnten1 so wenig lie der reale ,tatsachensinn1 der in der ,mitte zwischen den beiden ,polen stand1 zu1 da sie mit ihrem berma ,einflu auf die praktische ,arbeit gewinnen konnten4 ,sie hatten im richtigen ,moment anzufeuern und im richtigen ,momente abzukhlen1 hatten sich gegenseitig zu beobachten und zu kontrollieren4 ,war die rechte ,mischung erreicht1 so war damit die ,bahn und das ,tempo der ,arbeit festgelegt4 ,beide wurden dann unbeirrt und unbeirrbar festgehalten bis zum ,ende4 ,optimistische ,voreiligkeit und pessimistische ,hemmung durften ihre ,konstanz nicht mehr stren4 ,optimist war ,rathenau stets im ,entwerfen1 und noch vielmehr in der ,absteckung des ,feldes1 auf dem entworfen oder verwirklicht werden sollte4 ,die ,ziele1 die er seiner elektrischen ,technik stellte1 wurden mit fast unbegrenzter ,phantasie so weit als nur irgend denkbar gestellt4 ,sein ,ideal war1 die ,welt mit ,elektrizitt zu durchdringen4 ,oft im ,gesprch mit ,fachgenossen1 noch mehr mit ,laien und ,frauen erging er sich in khnen ,zukunftskombinationen1 die sich bis zu ,jules ,verneschen ,sphren versteigen konnten4 ,wenn er in den bescheidenen ,anfngen der ,lichtelektrizitt von den ,mglichkeiten sprach1 zu denen die neue ,beleuchtungsart einmal fhren knnte1 mochte das den ,zeitgenossen phantastisch klingen4 ,fr uns1 die wir die ,verwirklichung seiner ,plne miterlebt haben1 wirken diese uerungen als fast exakt wissenschaftliche ,voraussagung einer ,entwickelung1 die kommen mute1 wie sie gekommen ist1 und die doch nur dieser eine damals gerade so vorhergesehen hat4 ,dasselbe war bei der elektrischen ,kraftbertragung der ,fall1 wenngleich hier noch einige andere an die groe ,zukunftskraft der ,erfindung vielleicht nicht weniger stark geglaubt haben als ,rathenau4 ,ihren optimistischen1 phantasievollen ,charakter auch jetzt noch bis zu einem gewissen ,grade behalten haben die ,rathenauschen ,prophezeiungen ber das elektrische ,fernbahnsystem1 dessen ,durchfhrung nur langsam fortschreitet1 trotz alledem jedoch im ,bereiche der ,wahrscheinlichkeit liegt4 ,aber1 wenn ,rathenau ins ,schwrmen kam1 konnte er auch ,ideen entwickeln1 zu deren ,verwirklichung heute noch nicht die geringsten ,anstze vorliegen1 die zu verwirklichen die ,menschheit vielleicht auch nie unternehmen wird1 weil der erreichbare ,erfolg in keinem ,verhltnis zu dem technischen ,aufwand steht4 ,warum sollte man1 so meinte er1 nicht dahin kommen1 da alle ,wohnungen von groen ,elektrizittszentralen aus geheizt werden1 da jede ,wohnung mit einer ,anlage versehen ist1 die sie von einer ,zentrale her elektrisch mit ,klte fr die ,eisherstellung versorgt8 ,fast stets waren derartige ,kombinationen -- auch wenn sie ,dinge nebenschlicher ,art betrafen -- technisch richtig gesehen4 ,das verstand sich fr einen so gewiegten ,fachmann von selbst4 ,rathenau war sich aber recht wohl bewut1 da er in solchen lssigen ,gesprchen mehr beispielmig als ernst sprach und er wrde es sich verbeten haben1 wenn ihn jemand beim ,wort genommen und seine praktische ,mitwirkung bei der ,ausfhrung derartiger ,projekte verlangt haben wrde4 ,solche ,phantasien im groen und im kleinen waren aber doch kennzeichnend fr den gewaltigen ,glauben1 mit dem ,rathenau seiner ,wissenschaft anhing1 fr die stets beschwingte ,vorstellungswelt1 in der dieser ,praktiker lebte und aus der er sich ,kraft und ,lebendigkeit fr seine ,arbeit immer wieder aufs neue holte1 wenn ihn die ,kleinlichkeiten und ,schwierigkeiten mancher ,einzelttigkeit zu ermden und niederzudrcken drohten4 ,optimist war ,rathenau nicht nur in seiner technischen ,weltanschauung1 sondern auch im ,entwerfen und ,unternehmen1 wenn es sich um die ,bewltigung einer neuen bestimmten ,aufgabe oder eines ,aufgabenkomplexes handelte4 ,seine ,initiative war frisch1 sein ,plan grozgig1 seine ,stimmung hoffnungsfreudig angeregt1 sein ,einflu auf die ,ttigkeit der ,mitarbeiter anfeuernd4 ,kurzum der ,rausch des ,schaffens erfllte und bewegte ihn1 wie nur je einen ,knstler1 der von der ,inspiration ergriffen ist4 ,sobald aber vom ,entwerfen zum ,ausfhren geschritten wurde1 trat eine merkwrdige ,erkltung ein4 ,ernchterung1 ,mitrauen und ,zweifel an der ,arbeit und ihrer ,lsung berkamen ihn1 er qulte sich und die ,mitarbeiter mit ,bedenken1 ,abnderungsplnen1 immer neuen ,einwrfen und ,fragen4 ,kein ,ergebnis erschien ihm vollkommen genug1 keine ,leistung gengte ihm4 ,dieser ,abfall der ,stimmung hatte aber nun nicht wie bei optimistischen ,plnemachern die ,wirkung1 da er der ,sache schnell berdrssig wurde und sie mimutig und mde beiseite legte1 um sich neuen ,projekten zuzuwenden4 ,im ,gegenteil1 nun1 da der ,schwung1 das ,hochgefhl des ,schaffens verloren gegangen war1 trat eine andere ,eigenschaft seines ,charakters in ,erscheinung1 die seine ,mitarbeiter und ,untergebenen bewunderten1 aber auch frchteten4 ,es war eine ,zhigkeit ohne ,gleichen1 die allen das ,leben schwer machte1 kein ,ausruhen1 keine ,ablenkung fr ihn und fr die anderen zulie4 ,die sprde ,materie mute sozusagen bis ins ,kleinste durchknetet1 der ,arbeitsproze immer wieder von neuem wiederholt werden1 bis das ,hchste an ,inhalt und ,form aus dem ,stoffe herausgearbeitet war4 ,ein ,abschweifen zu anderen ,plnen gab es dabei selten1 wenigstens nicht1 wenn es sich um die ,bewltigung einer groen ,aufgabe handelte4 ,der ,meister1 der sonst viele ,zgel auf einmal in der ,hand halten konnte1 konzentrierte sich dann ganz auf die eine ,sache1 ,schwierigkeiten konnten ihn nie schrecken1 sie veranlaten ihn hchstens1 die bereits geleistete ,arbeit ber den ,haufen zu werfen und das ,problem von einer ganz anderen ,seite anzupacken4 ,auch in finanziellen ,dingen trat dieser ,gegensatz zwischen optimistischem ,schwung und kritischer1 ja bertriebener ,vorsicht oft auffallend in ,erscheinung4 ,vor finanziellen ,wagnissen1 neuen groen ,unternehmungen und ,grndungen schreckte er nie zurck1 aber er begann nie eine ,sache zu verwirklichen1 bis er sie nicht grndlich nach allen ,seiten hin fundiert hatte4 ,damit1 da er jemandem1 der ihm ein ,projekt vortrug1 in freudigen ,worten seine erste ,zustimmung ausgedrckt hatte1 war er -- wie manche ,erfinder und ,unternehmer zu ihrer ,verblffung inne wurden -- noch keineswegs fr die ,durchfhrung gewonnen4 ,solche ,leute schickte er gewhnlich zu dem ,fachdirektor1 der das betreffende ,gebiet bearbeitete1 mit dem ,auftrag1 alles einzelne zu besprechen und zu verabreden4 ,hier wurden nun hufig die berschwnglichen ,hoffnungen1 denen sich die ,besucher auf ,grund ihrer ,unterredung mit ,rathenau hingegeben hatten1 wesentlich herabgemindert4 ,war aber einmal ein ,projekt als reif und aussichtsvoll anerkannt1 so trug ,rathenau kein ,bedenken1 seine ,verwirklichung in freigebiger ,weise mit ,geldmitteln zu untersttzen4 ,vor groen geldlichen ,transaktionen ist er nie zurckgescheut1 das ,kapital der ,a4 ,e4 ,g4 war ihm stets zu niedrig1 und als es auf #fj ,millionen ,mark angelangt war1 erklrte er ,aktionren1 denen das ,tempo der ,expansion zu schnell gegangen war1 da er sich freuen wrde1 wenn er es auf #ajj ,millionen bringen knne4 ,dabei war ihm doch hufig sozusagen vor seiner eigenen ,courage8 bange4 ,die ,sorge vor ,rckschlgen1 vor unerwarteten ,entwickelungen raubte ihm den ,schlaf mancher ,nacht1 und wenn er sein ,unternehmen nie genug mit ,reserven auspolstern konnte1 so tat er dies weniger1 weil er sich von dem groen ,spartopf nicht trennen konnte1 sondern weil er1 ,zeit seines ,lebens beherrscht von den schlimmen ,erfahrungen1 die er mit seiner ,maschinenfabrik in der ,grnderzeit gemacht hatte1 ein berstarkes ,gegengewicht gegen die groen ,risiken und ,gefahren1 denen er durch seine extensive ,geschftspolitik die ,gesellschaft aussetzen mute1 fr unbedingt ntig hielt4 ,als ich ihn einmal ein paar ,jahre vor seinem ,tode besuchte1 sagte er mir wrtlich3 ,sie glauben gar nicht1 welch ein ,stein mir vom ,herzen gefallen ist1 als ich die offenen ,reserven in diesem ,jahre auf #ej des verantwortlichen ,aktienkapitals bringen konnte48 ,hchst widerspruchsvoll war auch das ,verhltnis ,rathenaus zum ,gelde4 ,bei den ,geschften seiner ,unternehmungen schaltete er damit in einer ,weise1 die an ,grozgigkeit nichts zu wnschen brig lie4 ,aussichtsreiche1 gut begrndete ,geschfte stattete er in durchaus splendider ,weise aus1 knauserte nicht mit ,einrichtungskosten1 ,spesen1 ,versuchs- und ,propagandaopfern4 ,in technische ,ideen1 die ihm zukunftsreich erschienen1 konnte er ,millionen hineinstecken1 ehe er noch ,aussicht hatte1 einen ,pfennig wieder herauszuholen4 ,so legte er zum ,beispiel die ,netze neuer elektrischer ,bahnen manchmal in einem ,umfange an1 der die bisherigen ,verkehrszahlen weit bertraf und alle ,vorkalkulationen auer acht lie4 ,dabei ging er von der optimistischen ,ansicht aus1 da die modernere ,verkehrsform die ,frequenz auf eine ganz andere als die bisherige ,stufe stellen wrde4 ,nicht nur dem ,inhalt seiner ,unternehmungen gab er1 was notwendig war1 sondern er hatte auch ,sinn fr die ,form1 die ,ausstattung1 das ,dekorum4 ,zwischen dieser ,grozgigkeit bei ,ausgaben1 die er sozusagen nur auf dem ,papier bersah und nur auf ihrem ,wege durch ,projekte1 ,rechnungsauszge und ,bilanzen verfolgen konnte1 und dem ,ausgabeetat1 der zu seiner unmittelbaren persnlichen ,sphre gehrte1 gewissermaen unter seinen ,augen verbraucht wurde1 bestand aber ein groer ,unterschied4 ,hier war er kleinlich bis zum ,geiz1 weniger aus ,system -- denn ein ,system htte zweifellos die geistig sichtbaren mit den krperlich sichtbaren ,ausgaben auf eine ,stufe gestellt und die nur scheinbare ,verschiedenheit zwischen ihnen berwunden -- sondern aus ,gewohnheit und ,beharrungstrgheit4 ,wir knnen ja vielfach bei selfmademen1 die aus kleinen ,anfngen sich zu groen ,verhltnissen hinaufgearbeitet haben1 die ,beobachtung machen1 da sie mit den ,maen ihrer ,geschfte in allen ,hauptdingen gewachsen sind1 aber in gewissen uerlichkeiten und ,nebensachen sich von den alten ,befangenheiten und ,beschrnktheiten nicht zu befreien vermgen4 ,da eine den neuzeitlichen ,anforderungen entsprechende ,fabrik1 ein modernes ,geschftshaus gebaut werden mu1 sieht ein solcher selfmademan stets ein1 zur ,anschaffung einer neuen ,kopiermaschine kann er sich dagegen viel schwerer entschlieen4 ,in seiner ,jugend ist man1 so meint er1 mit dem alten ,kontormaterial sehr gut ausgekommen4 ,warum mu man jetzt neue und kostspieligere ,moden einfhren8 ,fr jngere ,kaufleute1 die derartige ,reminiszenzen aus ihrer bescheidenen ,werdezeit nicht mit sich herumschleppen und gleich in grere ,verhltnisse hineingeboren sind1 ist ein derartiges ,verhalten unverstndlich1 es erscheint ihnen kleinlich1 unlogisch1 ja lcherlich4 ,von ,emil ,rathenau werden viele ,zge solcher ,kleinlichkeit erzhlt1 und mit den ,anekdoten1 die ber seine ,sparsamkeit in kleingeschftlichen und privaten ,dingen ber ihn im ,umlauf sind1 knnte man ein ,kapitel fllen1 das an ,umfang das lngste dieses ,buches bertreffen wrde4 ,das wrde zwar ganz unterhaltend sein1 aber doch die kleinen ,schnheitsflecke1 die auch im ,bilde dieses ,groen nicht fehlen1 ber ,gebhr betonen4 ,einiges1 was fr dieses ,bild charakteristisch ist1 mge immerhin erzhlt werden4 ,so konnte ,rathenau es nicht ber sich gewinnen1 aus der ,hausverwaltung des unmittelbaren ,geschftsgebudes der ,a4 ,e4 ,g4 sich ganz auszuschalten4 ,dabei begngte er sich nicht mit gelegentlichen ,stichproben4 ,er lie sich ber alle ,anschaffungen1 die gemacht werden muten1 ,bericht erstatten4 ,jeder neue ,linoleumlufer mute von ihm genehmigt sein1 und er konnte recht ungemtlich werden1 wenn er ,botenjungen im ,hause unbeschftigt herumlungern sah4 ,wenn bei den ,generalversammlungen der ,gesellschaft drei ,garderobiers den ,aktionren die ,mntel und ,hte abnahmen1 konnte er den ,hausverwalter heftig zur ,rede stellen1 und ihm vorrechnen1 da fr diesen ,zweck auch zwei ,beamte vllig ausreichend seien4 ,auch in ,personalangelegenheiten behielt er sich die letzte ,entscheidung vor bis zur ,anstellung von ,maschinenschreiberinnen hinab4 ,alle nicht ganz geringfgigen ,zulagen bedurften seiner ,genehmigung4 ,es war aber vielleicht nicht nur die alte ,gewohnheit1 von der er sich nicht zu trennen vermochte1 sondern einem derartigen ,abschweifen und ,haftenbleiben an geschftlichem ,kleinkram1 bei dem mglicherweise wirklich erzielbare ,ersparnisse den ,zeitaufwand auch nicht im entferntesten lohnten1 den die ,oberleitung und kostbarste ,kraft des ,unternehmens an sie wendete1 lagen wohl noch andere ,ursachen zu ,grunde4 ,die eine von ihnen bestand vielleicht darin1 da ,emil ,rathenau1 wie viele praktische ,kaufleute1 die von der ,pike auf gedient haben18 mit der persnlichen ,kontrolle bis ins ,kleinste81 wenn er sie auch nur in einem ganz schmalen ,ausschnitt des gewaltigen ,gesamtbetriebes zur ,geltung bringen konnte1 bei seinem ,personal den ,eindruck erwecken wollte1 als ob sein ,auge und sein ,interesse allgegenwrtig seien4 ,mglicherweise wollte er dadurch einen erzieherischen ,eindruck auf ,kontrollierte und ,kontrolleure ausben4 ,wahrscheinlicher ist es aber1 da dieser bewute ,beweggrund1 wenn er wirklich mitspielte1 nur eine ,art ,vorwand darstellte fr ein unbewutes ,bedrfnis1 das berlastete ,menschen1 die aber doch nicht stillsitzen und sich einer vlligen ,mue hingeben knnen1 hufig dazu zwingt1 sich ein ,ventil gegen berspannung zu schaffen4 ,die stndige ununterbrochene ,beschftigung mit groen und schwierigen geschftlichen ,problemen wrde solche ,mnner frhzeitig aufreiben und aufbrauchen1 und es ist ja auch schon hufig beobachtet worden1 da derart beranstrengte ,persnlichkeiten1 die stets mit voller ,kraft arbeiteten1 pltzlich geistig oder krperlich zusammenbrachen4 ,bei anderen wieder sucht sich die ,natur selbstttig einen gewissen ,ausgleich4 ,dieser kann in der ,beschftigung mit ,sport1 ,kunst1 ,spiel oder auch in der ,geselligkeit bestehen4 ,er kann aber auch sehr wohl darin liegen1 da sie sich fr gewisse ,zeiten mit kleingeschftlichen ,dingen beschftigen1 zu deren ,behandlung sie keine eigentliche ,geistesarbeit aufzuwenden brauchen und die sie gerade aus diesem geistigen ,ausruhebedrfnis heraus hufig ganz schablonenhaft 7wie sie es in ihrer ,jugend gelernt haben71 erledigen4 ,emil ,rathenau hatte auerhalb seines ,geschftes keine ,interessen4 ,er besuchte zwar regelmig -- aber meist nur zu leichteren ,stcken -- das ,theater1 im brigen war er gnzlich kunstfremd4 ,musik1 ,malerei sagten ihm nichts4 ,er konnte nicht einmal der ,kunstsammlerei1 die manche reichen ,leute auch ohne innere ,beziehung zur ,kunst betreiben1 einen ,geschmack abgewinnen4 ,von ,politik und von ,fragen des ,gemeinlebens hielt er sich fast gnzlich fern4 ,spiel und gesellige ,anregung reizten ihn nicht4 ,auch die ,fhigkeit auszuruhen1 ohne irgend etwas uerlich ,greifbares zu tun1 besa seine unruhige ,natur nicht4 ,so ruhte er in der ,beschftigung mit geschftlichem ,kleinkram aus1 wobei er sich natrlich bemhte1 die sachlich wenig ergiebige1 fr sein persnliches ,gleichgewicht aber ntzliche und heilsame ,ttigkeit durch logische ,erwgungen vor sich selbst und anderen zu rechtfertigen4 ,auf einem ganz hnlichen ,blatte stand es zum ,beispiel auch1 wenn er manchmal mit der ,stadtbahn nach ,niederschneweide ins ,kabelwerk hinausfuhr1 statt -- wie die brigen ,direktoren und hheren ,beamten -- ,automobile dazu zu benutzen4 ,er redete sich dann ein1 da die ,fahrt mit der ,stadtbahn konomischer sei als die ,automobilfahrt1 bei der ,benzin1 ,gummi usw4 verbraucht wrden4 ,der folgerichtige ,denkproze htte ihn natrlich dahin gefhrt1 da der ,zeitverlust1 den er bei der ,stadtbahnfahrt erleiden mute1 konomisch fr ihn in keinem ,verhltnis zu den verhltnismig geringen ,unkosten stand1 die bei einer ,automobilfahrt entstanden4 ,aber trotzdem war in diesem ,falle die unbewute ,halblogik besser als die schrfste ,konsequenz im abstrakten1 unpersnlichen ,denkprozesse4 ,htte ,rathenau in der ,struktur seiner ,seele und seines ,krpers ganz klar lesen knnen1 wie in den ,blttern eines ,buches1 so wrde er den ,vorwand der ,materialersparnis erst gar nicht gebraucht haben4 ,er htte die ,frage berhaupt nicht mit rechnenden1 sondern mit psychologischen oder wenn man will1 mit rztlichen ,augen angesehen und wre zu dem ,schlu gekommen1 da die ,zeit1 die er an unwichtige ,dinge preisgab1 fr ihn doch im ganzen betrachtet keine zur ,arbeit nutzbare gewesen wre4 ,noch bescheidener und sparsamer als in kleingeschftlichen ,dingen war ,rathenau in seinem ,privatleben4 ,bedrfnisse hatte er nicht1 ,wohlleben verstand er nicht zu wrdigen4 ,wenn er auch ganz und gar nicht frei von ,ehrgeiz und dem ,bedrfnis nach ,anerkennung war1 im ffentlichen und gesellschaftlichen ,leben wollte er keine reprsentative ,rolle spielen4 ,er htte sie auch schlecht gespielt1 da ihm das leichte ,plaudertalent fehlte1 und er nur im geistig anregenden1 ernsthaften ,gesprch seine nicht gewhnliche ,fhigkeit des ,sprechens erweisen konnte4 berdies schtzte ,rathenau das ,geld1 seine wirtschaftliche ,kraft und ,macht zu hoch ein1 um es fr ,dinge hinzugeben1 die er nicht wrdigte1 kaum verstand4 ,seine ,sparsamkeit war nicht das ,hngen am persnlichen ,besitz1 der ihm niemals eine besondere ,freude oder auch blo ,interesse bereitete1 da er nur arbeitete1 um zu schaffen1 nicht um zu erwerben4 ,seine ,sparsamkeit entsprang vielmehr ganz einem sachlichen ,wertgefhl gegenber dem ,gelde1 das man nicht vergeudete oder verschenkte1 sondern verwertete1 und zwar so1 da keine ,leistung berzahlt wurde4 ,in groen ,dingen des geschftlichen ,lebens konnte ,rathenau den ,wert oder den ,kurs einer ,leistung nun sehr wohl abschtzen1 nicht aber in den kleinen ,privatangelegenheiten des tglichen ,lebens4 ,hier war er1 der vom ,weltmann nichts1 aber auch gar nichts an sich hatte1 gnzlich unerfahren und die ,mae1 die er an solche ,ausgaben anlegte1 entstammten noch den kleinbrgerlichen ,verhltnissen und ,zeiten1 in denen er aufgewachsen war4 ,wenn seine ,mitdirektoren oder ,geschftsfreunde zum ,beispiel mit ihm im ,schlafwagen reisten oder im ,hotel wohnten1 so gaben sie hufig dem ,dienstpersonal nach ,rathenau noch einmal ,trinkgeld1 um dieses einigermaen auf die in ihren ,kreisen bliche ,hhe zu bringen4 ,rathenau selbst bekam1 wenn er allein reiste1 oft mrrische ,gesichter zu sehen1 denn er betrachtete den ,hotelportier1 der ihm ja nichts geleistet hatte18 mit #ej ,pfennigen als gengend entlohnt4 ,es konnte auch vorkommen1 da ,rathenau zu einer ,geschftsreise nach ,zrich1 die er mit einem ,vorstands- oder ,aufsichtsratsmitgliede gemeinsam unternahm1 in ,lackstiefeln erschien und auf die ,frage1 ob er gerade von einer ,gesellschaft komme1 erwiderte3 ,das nicht1 aber man mu doch solche ,stiefeln einmal auftragen48 ,in groen ,dingen ein ,grandseigneur1 in kleinen ,dingen ein ,krmer18 so hat ihn einmal einer seiner ,freunde charakterisiert und ein anderer1 ,karl ,frstenberg1 hat den hbschen ,ausspruch geprgt1 da bei ,rathenau das ,geld bei #c ,mark aufhre und erst bei #c ,millionen ,mark wieder anfange4 ,die ,gegenstze in seiner ,stellung zum ,gelde waren so gro1 da sie ,emil ,rathenau selbst nicht verborgen bleiben konnten4 ,er zwang sich1 weil er seine schwache ,seite kannte1 manchmal direkt1 seinem ,naturell zuwider zu handeln1 besonders in solchen ,fllen1 in denen er sich vor anderen genierte1 als geizig zu erscheinen4 ,wenn er zum ,beispiel mit ,bekannten zusammen ein ,restaurant besuchte1 so bezahlte er manchmal die ganze ,zeche heimlich1 lange vor dem geeigneten ,zeitpunkt1 damit alle spteren ,errterungen ber den ,zahlungsmodus von vornherein abgeschnitten wurden4 ,ebenso kam es vor1 da er bei gemeinsamen ,droschken- und ,autofahrten den ,kutscher vor der ,fahrt schon entlohnte4 ,gerade die ,umstndlichkeit1 mit der er freihielt1 bildet aber die beste ,besttigung dafr1 da ihm das ,freihalten und ,geldausgeben nicht leicht und selbstverstndlich von der ,hand ging4 ,diese kleinbrgerliche ,einfachheit1 ja ,knickerigkeit des ,privatlebens bei sonst gro gewordenen ,lebens- und ,schaffensformen ist eine ,eigenschaft1 die vielleicht als ,erbteil der jdischen ,rasse bezeichnet werden kann4 ,sie ist ebenso jdisch wie das entgegengesetzte ,extrem der ppigen ,lebensfhrung1 die sich gerade bei manchen jdischen ,emporkmmlingen herauszubilden pflegt4 ,auch sonst ist der jdische ,einflu in ,rathenaus ,charakter deutlich zu spren4 ,der rechnerische ,sinn im ,schwrmen1 der ,realismus in der ,phantasie1 die ,khle im ,enthusiasmus1 die ,selbstkritik im ,optimismus und schlielich die ,schrfe und ,helle des ,intellekts1 die trotzdem nicht zur ,gedankenblsse wird1 sondern der ,flle und ,farbe fhig ist1 alles das sind ,zeichen des einmal bodenstndig gewesenen1 aber dann entwurzelten und nun wieder nach ,verankerung strebenden1 darum in seinen ,empfindungen hufig umschlagenden jdischen ,geistes4 ,eine ,wesens- und ,blutsverwandtschaft zwischen ,rathenau und seinem um #h ,jahre jngeren ,vetter1 dem ,maler ,max ,liebermann1 mit dem er sich allezeit gut verstand und dessen ,berufswahl er einst gegenber der ganzen ,familie verteidigt hatte1 ist hier schwer zu verkennen4 ,auer dem ,unterschied zwischen dem problematischen und dem positiven ,charakter1 von dem wir am ,eingang dieses ,kapitels ausgingen1 ist auch fr die ,beurteilung groer ,mnner noch ein anderer zu beachten1 nmlich jener1 den ,schiller durch den ,gegensatz von naiv und sentimentalisch gekennzeichnet hat4 ,ein ,tatmensch kann sowohl naiv wie auch sentimentalisch sein oder besser gesagt1 sowohl der naive wie der sentimentalische ,mensch kann es zu starken ,taten bringen4 ,der ganze ,unterschied liegt vielleicht1 wenn man den seelischen ,vorgngen auf den ,grund geht1 nur im ,graduellen4 ,beim naiven ,menschen ist die ,ausbeute aus den intuitiven ,einfllen grer als beim sentimentalischen4 ,er denkt1 schafft1 ringt leichter1 weil ihm mehr zufliegt1 d4 h4 weil sein schwingendes1 schaffendes ,unterbewutsein an den ,problemen mitarbeitet1 die es selbst seinem ,bewutsein als die seinem ,wesen adquatesten sozusagen untergeschoben hat4 ,einfall und bewute ,gedankenarbeit kommen sich bei ihm auf halbem ,wege entgegen1 whrend sich beim sentimentalischen ,menschen die ,gedankenbildung fast 7aber nur fast7 vom ,urgrund an in der qulend offenliegenden ,sphre des ,bewutseins1 d4 h4 im ,bereiche der ,kmpfe1 ,zweifel und ,widerstnde abspielt und er auch ,anlage und ,form der ,schpfung1 die sich dem naiven ,schpfer meist unwillkrlich runden1 erst mhsam konstruieren mu4 ,aber man soll nur ja diesen graduellen ,unterschied nicht zu einem grundstzlichen machen4 ,auch sentimentalische ,schpfer gehen von ,einfllen aus1 wenn diese auch unfertiger1 geringer entwickelt1 weniger original sind und mehr von ,auendingen angeregt zu werden pflegen4 ,auch sie haben ,visionen1 indes auf der anderen ,seite genialen ,mnnern1 die wir als ,hauptvertreter des naiven ,typus zu bezeichnen pflegen1 wie ,luther1 ,goethe1 ,friedrich1 ,napoleon und ,bismarck problematische ,kmpfe der schwersten ,art gewi nicht erspart geblieben sind4 ,emil ,rathenau ist1 wenn man ihn von dieser ,seite aus betrachtet1 nicht ganz leicht in eine der beiden ,charakterklassen einzuordnen1 aber im ganzen ist er doch mehr den naiven als den sentimentalischen ,menschen- und ,schpfernaturen zuzurechnen4 ,dies zeigt sich einmal in dem schon oben angefhrten ,merkmal1 da bei ihm die ,zahl und ,qualitt der ,einflle81 der intuitiven ,gedanken1 verhltnismig gro war4 ,ferner aber in der echt naiven ,art1 wie er sich1 so sehr und vielseitig er auch die ,mglichkeiten seiner ,begabung auf den ihr zugnglichen ,gebieten auszubilden bestrebt war1 gegen alles abschlo und verschlo1 was ihm nicht lag81 was ihn von den ,grundlagen seines ,wesens und seiner ,kraft ablenken1 zersplittern und unntigerweise mit wahrscheinlich doch zweckloser ,arbeit belasten konnte4 ,der sentimentalische ,mensch wei oder fhlt nicht so sicher1 was ihm ntzen oder schaden1 frdern oder hemmen wird4 ,weil er sich aus unsicheren ,grundlagen heraus seinen wesenhaften und charakteristischen ,besitz erringen mu1 kommt er manchmal auch in die ,versuchung1 sich etwas nutzbar machen zu wollen1 was ihm nichts ntzen1 ihn nicht bereichern kann4 ,er hat1 um die gleiche ,leistung zu vollbringen wie der naive ,schpfer1 meist einen greren ,material- und darum auch ,energieverbrauch aufzuwenden als jener4 ,seinem ,ertrag an ,weizen steht eine grere ,menge ,spreu gegenber4 ,darber darf auch die ,tatsache nicht forttuschen1 da er1 als der selbstkritischere ,intellekt1 gegenber dem1 was er als fertig betrachtet und an die ffentlichkeit gelangen lt1 meist schonungsloser urteilt und es sorgfltiger sichtet1 als der naive ,genius4 ,emil ,rathenau1 der ein groer ,fachmann war und den die kleinen ,knstler vielleicht mitleidig lchelnd als einen ,fachmenschen abtun werden1 stand zum ,beispiel jeder ,kunst -- mit ,ausnahme vielleicht der ihm naheliegenden ,architektur -- mit gnzlich naivem ,unverstndnis gegenber4 ,er hat sie und manches andere1 dem nherzukommen er keinen ,sinn und keine ,zeit hatte1 aber durchaus nicht etwa geringgeschtzt4 ,im ,gegenteil1 er hatte eine ,art kindlich staunender1 echt naiver ,bewunderung dafr1 die er allerdings auch in derselben ,weise den halsbrecherischen ,kunststcken irgendeines ,akrobaten entgegenbringen konnte4 ,vielleicht hat er manches1 was ihm nicht zugnglich war1 sogar mit grerer ,ehrfurcht betrachtet als die eigenen ,leistungen und das ,gebiet1 auf dem sie sich abspielten1 und die schriftstellerischen ,arbeiten seines ,sohnes ,walther1 die er wohl kaum ganz verstand1 haben ihn gerade darum etwas von jener ,art bewundernden ,stolzes auf den gelehrten und in allen schngeistigen ,stteln gerechten ,sohn abgentigt1 wie sie der reiche ,kaufmann vor dem studierten8 ,erben hufig genug empfindet4 ,trotz seiner ,kunstfremdheit war ,emil ,rathenau1 der sich so ngstlich in sein ,fachgebiet einschlo1 aber im ,grunde seines ,wesens und seines ,schaffens eine durch und durch knstlerische ,natur4 ,den ,fachmenschen charakterisiert ,trockenheit1 ,pedanterie und ,erdenschwere4 ,rathenau besa ,schwung1 visionre ,kraft und ,leidenschaft4 ,seine ,geistesklarheit1 seine ,logik waren nicht von nchterner ,abstraktion durchsetzt1 sondern sozusagen bluterfllt und darum auch ,widersprchen zugnglich1 die ja der ,natur gleichfalls nicht so fremd sind wie der ,wissenschaft4 ,bei einer solchen ,grundveranlagung war an ,emil ,rathenau und den ,eigenschaften seines ,wesens nichts alltglich1 schablonenhaft1 vielmehr alles eigenartig1 persnlich1 eigenem ,boden entwachsen und nach eigenen ,maen gebildet4 ,nichts war eindruckslos1 matt und trbe1 alles farbig1 und zwar von starker1 gleichzeitig aber subtil vermischter ,farbe4 ,alles rundete und gestaltete sich bei ihm zur charakteristischen1 bedeutenden ,form4 ,nichts blieb ungebildetes1 unbeherrschtes ,material4 ,gerade dieser unwillkrliche ,drang zur ,form offenbart die im tiefsten ,wesen knstlerische ,natur dieses ,geschftsmannes4 b7 ,rudolf ,sulzbach1 der dem ,aufsichtsrat der ,a4 ,e4 ,g4 seit ihrer ,grndung angehrte und mit ihrem ,begrnder mehr als nur geschftsfreundlich verkehrte1 fragte einmal1 als in einem ,kreise von den technischen ,fhigkeiten ,rathenaus gesprochen wurde1 einigermaen erstaunt3 ,ist ,rathenau denn ,ingenieur88 ,herrschte schon in dem engeren ,kreise1 der ,emil ,rathenau umgab1 solche ,unwissenheit ber seine technische ,begabung und ,leistung1 so ist es nicht weiter verwunderlich1 wenn die weitere ffentlichkeit von dem ,techniker nicht viel wute und ihn so sehr ausschlielich als ,kaufmann und ,finanzmann betrachtete1 da die ,legende entstehen und sich jahrelang erhalten konnte1 die ,a4 ,e4 ,g4 sei gar kein ,fabrikationsunternehmen1 sondern ein rein industrielles ,finanzinstitut4 ,gewi1 ,emil ,rathenaus einzigartige ,begabung1 sein ,genie und das ,schpferische seiner ,leistung lagen auf industrie-kaufmnnischem und industrie-finanziellem ,gebiete1 aber alles dies htte sich doch nicht zu so geschlossener ,wirkung1 zu so sicherer ,schlagkraft und ,ausgeglichenheit entwickeln knnen1 wenn es nicht auf dem ,untergrunde einer zuverlssigen technischen ,fhigkeit aufgebaut gewesen wre4 ,ein ,kaufmann1 der erst ber die technische ,grundlage und ,tragweite seiner wirtschaftlichen ,projekte den ,fachmann befragen mu1 wird seine ,plne nie so frei1 so sicher1 so souvern entwerfen und berwachen knnen1 als wenn er selbst der technische ,fachmann ist4 ,er ist von dem ,urteil anderer abhngig und kann ,glck haben1 wenn diese anderen ein richtiges ,urteil besitzen und seinen ,plnen kongeniales ,verstndnis entgegenbringen4 ,er kann aber auch ,unglck haben1 wenn das ,urteil seiner ,fachleute falsch ist oder sich ihr technischer ,ideengang nicht ganz harmonisch mit seinem wirtschaftlichen verschmelzen lt4 ,emil ,rathenau war kein sogenannter produktiver ,techniker1 kein ,erfinder und ,entwerfer1 er hat nur selten eine technische ,konstruktion selbstndig von ,anfang bis zum ,ende durchgefhrt4 ,darin waren ihm viele ,ingenieure mittleren und kleineren ,formats berlegen4 ,selbst in der ,maschinenfabrik ,webers1 wo er doch konstruieren sollte und wollte1 hat er es nur zu ,verbesserungen der ,maschinen gebracht4 ,das ,hauptresultat seiner ,arbeit war ein ziemlich resigniertes ,urteil ber die ,unzulnglichkeit der ganzen damaligen ,maschinentypen4 ,dennoch besa er auch auf dem ,fachgebiet eine ,begabung allerersten ,ranges3 ,er war ein technischer ,kritiker von ungewhnlichem ,scharf- und ,weitblick1 ein ,kritiker1 der nicht nur tief in die ,einzelheiten und ,kleinheiten einer ,materie eindringen1 sondern der neben dem ,mikrokosmos auch den ,makrokosmos1 die groen ,zusammenhnge1 ,untergrnde und ,ausblicke sah4 ,vielleicht ist diese ,gabe der technischen ,kritik sogar fr den ,leiter eines so weit ausgesponnenen ,unternehmens mit gemischter ,fabrikation1 das sozusagen alle ,erzeugnisse seines ,faches herstellen und sich nicht auf die hervorragende ,durchfhrung irgend einer ,spezialitt beschrnken darf1 wichtiger als die geniale ,technikerveranlagung positiver ,art4 ,denn der positive ,techniker1 der ein groes ,unternehmen leitet1 kann immer nur eine beschrnkte ,anzahl von ,konstruktionen selbst durchfhren oder leiten4 ,es liegt bei ihm die ,gefahr vor1 da er gerade seine ,konstruktionen fr die wichtigsten hlt1 sie in der ,gesamtkonomie seiner ,fabrikation bevorzugt und darum den objektiv richtig wertenden berblick ber den ganzen technischen ,komplex der ,gesamt-,unternehmung aus subjektiven ,grnden verliert4 -- ,ein technischer ,kritiker ist dieser ,gefahr nicht so sehr ausgesetzt4 ,auch er kann natrlich1 wie jeder ,mensch1 subjektiv sein1 sich in den ,mastben seiner ,kritik irren1 gewisse ,vorlieben und ,vorurteile haben4 ,whrend aber bei dem positiven ,techniker der ,subjektivismus mit der ,gre des ,talents sehr wohl wachsen1 der ,eigensinn mit der ,eigenart sich steigern kann1 wird der ,kritiker1 je klger1 scharfsinniger1 treffsicherer er denkt1 auch umso objektiver in seinem ,urteil werden und man kann ruhig sagen1 da gerade der groe ,kritiker sich von ,willkrlichkeiten in der ,wertbemessung im allgemeinen fern halten wird4 ,er hat die ,distanz zum ,einzelnen und zum ,gesamten1 die dem ,erfinder hufig fehlt4 ,denn das ,grundelement seiner ,begabung ist vergleichende ,logik1 das des ,erfinders temperamentvolle ,logik4 ,worin tritt nun die ,wirksamkeit eines solchen technischen ,kritikers1 wie ,emil ,rathenau einer war1 besonders in ,erscheinung8 -- ,wenn man es kurz und prgnant zusammenfassen will1 kann man vielleicht sagen1 da er einmal aus dem bisherigen ,stande der ,wirtschaft und der ,technik ,bedrfnisse und die ,mglichkeiten ihrer ,befriedigung fr die weitere ,entwickelung ablesen kann und zweitens1 da er bei technischen ,erfindungen die ,frage ihrer praktischen ,verwertbarkeit treffend zu beurteilen vermag4 ,die erstere ,eigenschaft macht den technischen ,anreger1 und tatschlich ist ,rathenau fr seine ,konstrukteure ein auerordentlich fruchtbarer ,anreger gewesen1 er hat sie auf ,ideen gebracht1 die nicht selten unter den ,hnden der richtigen ,fachleute zu glcklichen ,verwirklichungen fhrten4 ,er sagte zum ,beispiel3 ,wir brauchen1 um eine gewisse wirtschaftlich notwendig erscheinende ,wirkung zu erzielen1 jetzt ,maschinen oder ,transformatoren von einer gewissen ,strke und ,beschaffenheit4 ,oder wir brauchen1 um die elektrische ,kraftbertragung in den ,fabriken einzufhren1 ,vorrichtungen bestimmter ,art und ,wirkung1 durch die gewisse konomische ,vorteile erreicht werden4 ,er gab das ,ziel an1 und manchmal auch den ,weg oder mehrere ,wege1 auf denen man zu dem erwnschten ,ziel kommen knnte und er hat sich in der richtigen ,beurteilung des ,zieles nur selten geirrt und ziemlich hufig auch mit den von ihm vorgeschlagenen ,wegen das ,richtige getroffen4 ,vielleicht noch erfolgreicher war ,rathenau in der treffsicheren ,beurteilung der in einer ,erfindung liegenden praktischen ,ausnutzungs-,mglichkeiten4 ,sein ,blick dafr war direkt genial1 und es gibt vielleicht keinen zweiten1 der ihm in dieser ,hinsicht an die ,seite zu stellen ist4 ,seine praktische ,vision beim ,anblick der ,edisonlampe sah sofort ,jahrzehnte der ,entwickelung voraus1 die dann tatschlich fast genau so eingetreten ist1 wie er sie sich vorgestellt hatte4 ,die ,aussichten der ,aluminiumherstellung auf elektrochemischem ,wege erkannte er gleichfalls auf der ,stelle und hielt das ,verfahren und die praktische ,arbeit mit diesem durch alle ,schwierigkeiten und ,kosten hindurch aufrecht4 ,den ,wert des ,drehstromsystems1 der ,turbine hat er mit schneller ,sicherheit begriffen1 und auch viele kleinere ,erfindungen verdanken ihm ihre ,ausgestaltung und ,nutzanwendung4 ,erfindungen dagegen1 die nicht so absolut schlagkrftig waren1 wie den ,jablochkofflampen1 dem ersten ,wechselstromsystem usw4 stand er mit abwartender ,vorsicht gegenber4 ,den ,akkumulator1 der viele ,techniker und ,grnder blendete1 hat er niemals berschtzt1 sondern bei aller ,wrdigung seines ,wertes doch stets als ,stromquelle minderen ,ranges betrachtet4 ,der kritische ,techniker dieser ,art braucht zwar kein hervorragender ,knner im ,positiven zu sein1 aber ohne grundlegende technische ,vorbildung1 ohne genaue ,einsicht in die technischen ,methoden1 ,erfahrungen und ,gesetze kann er seine fruchtbare ,arbeit nicht ausben4 ,ein begabter ,dilettant1 der nur gewisse mehr oder weniger phantasievolle1 selbst geistreiche ,vorstellungen von technischen ,dingen htte -- ein ,jules ,verne der ,praxis -- wrde das sichere ,urteil1 diese ,grundlage des technischen ,kritikers1 nicht besitzen1 er wrde vielleicht einmal einen ,treffer erzielen1 fter jedoch irren und ,fehlschlge erleiden4 ,ein solcher ,dilettant1 dessen ,wissen ,stckwerk ist1 wrde1 an die ,spitze eines groen ,unternehmens gestellt1 mit seiner ,autoritt im ,anregen und ,entscheiden groes ,unheil ber seine ,gesellschaft bringen knnen1 ,geld und ,arbeitskrfte vergeuden und das ,unternehmen zum finanziellen ,ruin treiben knnen4 ,emil ,rathenau war ganz und gar kein solcher ,dilettant4 ,er hatte die ,maschinentechnik in seiner ,jugend grndlich gelernt und studiert1 und mit der ,elektrotechnik1 wenigstens dem fr ihn ausschlaggebenden ,starkstromwesen1 war er sozusagen aufgewachsen4 ,ihre ,gesetze und ihre ,erscheinungsformen waren ihm nicht angelernter1 sondern erworbener ,besitz4 ,neben seiner ,fhigkeit der technischen ,kritik oder sozusagen verbunden mit ihr1 besa ,rathenau noch eine andere ,gabe1 die seine ,mitarbeit an technischen ,dingen fr seine ,ingenieure zwar manchmal wenig angenehm1 aber im ,interesse eines gelungenen ,ergebnisses auerordentlich wertvoll machte4 ,er besa eine ausgesprochene1 direkt erfinderische ,kunst1 ,hemmnisse1 ,fehler und ,widerstnde in der technischen ,konstruktion zu berwinden oder doch die ,konstrukteure auf die richtigen ,wege zu ihrer berwindung hinzuweisen4 ,diese ,kunst1 bei der es sich um kein bloes ,herumraten1 sondern um ernstes ,durchdenken handelte1 wurzelte in zweien seiner grundlegenden ,eigenschaften1 nmlich einmal in seiner intellektuellen ,fhigkeit der technischen ,kritik und ferner in der ,unerschtterlichkeit des ,willens1 mit der er1 von keinem ,fehlschlage entmutigt1 immer wieder von neuem durchdachte1 versuchte und aufstachelte1 um schlielich dennoch -- wenn nicht auf der ,hauptstrae1 so doch auf ,umwegen -- zum ,ziele zu gelangen4 ,dabei begngte er sich nicht mit einer unvollkommenen oder annehmbaren ,lsung1 sondern er gab nicht eher ,ruhe1 als bis die hchstmglichste ,vollendung erreicht war4 ,als einmal ,felix ,deutsch noch in der ersten ,zeit der ,a4 ,e4 ,g4 von einer ,geschftsreise aus ,england zurckkehrte1 empfing ihn ,rathenau zu seiner groen ,bestrzung mit den ,worten3 ,lieber ,deutsch1 ,sie haben zwar sehr schne ,auftrge gebracht4 ,das ntzt aber nichts4 ,wir sind kaputt4 ,siemens hat eine neue ,lampe1 die viel besser ist als die unsrige48 ,emil ,rathenau setzte sich aber trotz dieses ,anfalls von ,resignation #d ,wochen lang von morgens frh bis tief in die ,nacht hinein in die ,lampenfabrik1 und arbeitete mit den ,konstrukteuren so lange1 bis er eine ,lampe fertiggebracht hatte1 die dem ,konkurrenzfabrikat mehr als ebenbrtig war4 ,unsglich peinigte er die armen ,techniker1 denen er die knifflige ,aufgabe zugewiesen hatte1 die ,nernstlampe1 aus einer geistreich ersonnenen in eine praktisch brauchbare ,konstruktion umzuwandeln4 ,hier liegt vielleicht der einzige ,fall vor1 bei dem sich ,rathenau in eine falsche ,richtung verrannt1 oder doch die noch richtigere ,bahn verfehlt hatte4 ,bei dieser ,arbeit war der ,verbrauch ,rathenaus an ,technikern ganz gewaltig gewesen1 und einige von ihnen muten ,sanatorien aufsuchen1 um sich von der ,arbeit und ,mitarbeit ,emil ,rathenaus zu erholen4 ,leicht gemacht wurden ,emil ,rathenau seine technischen ,erfolge fast nie4 ,er mute berall ringen1 und ,lehrgeld bezahlen1 viel ,mhe und ,zeit aufwenden1 ehe er den ,erfolg sah4 ,dafr hat er aber auch diesen am ,ende fast stets fr sich gehabt1 und ein vollstndiges ,fiasko kaum je erlitten4 c7 ,als ,kaufmann wurzelte ,emil ,rathenau nicht im ,hndlerischen1 sondern im ,industriellen4 ,das heit1 ihn interessierte nicht der ,verkauf der ,ware1 und die ,technik des ,absatzes1 sondern sein ,interesse und seine ,arbeit gingen dahin1 eine ,ware so herzustellen und auszustatten1 da sie sich gut verkaufen lie1 da ihre ,eigenschaften dazu angetan waren1 auf dem ,absatzmarkte ,nachfrage zu erregen1 wirkliche ,bedrfnisse zu befriedigen oder auch zuknftige ,bedrfnisse zu wecken4 ,dabei wute er sehr wohl1 da man dem ,kufer auf die ,dauer keine ,ware aufdrngen konnte1 die ihm nicht wirklich ,vorteile bot4 ,nicht das ,verblffende1 das ,effektvolle einer ,ware konnte das dauernde ,bedrfnis nach ihr schaffen1 sondern nur das ,zweckmige1 das irgendwelche ,vorzge vor der bisherigen ,art der ,bedarfsdeckung bot1 eine hhere ,stufe der ,wirtschaftlichkeit verhie1 neue produktive ,mglichkeiten erffnete und neue ,aussichten des ,gewinnes oder der ,ersparnis bot4 ,das ,telephon1 die ,glhlampe1 die ,kraftbertragung fhrte er in ,zeiten1 in denen ein groer ,bedarf nach ihnen sich noch nicht feststellen lie1 vielleicht auch noch gar nicht vorhanden war1 keineswegs deswegen ein1 weil die ,einrichtungen technisch sinnreich und praktisch effektvoll waren1 sondern er sah voraus1 welche neuen ,wirkungen1 ,leistungen und ,vervielfltigungen im ,wirtschafts- und ,verkehrsleben sich mit ihnen erreichen lassen wrden4 ,hier1 wo die ,statistik1 die ,erfahrung1 die zahlenmige ,kalkulation auf ,grund des vorhandenen ,tatsachenmaterials versagen1 wo aber auch die ,phantasie nicht theoretisch schweifen darf1 sondern die realen ,voraussetzungen1 die ,tatsachen einer zuknftigen ,wirtschaftswelt sich sozusagen im ,irrealen voraus konstruieren mu1 als ob bereits ,erfahrungen vorlagen1 ist das schwierigste1 aber auch das erfolgversprechendste ,gebiet des industriellen ,kaufmanns4 ,emil ,rathenau war ein ,meister dieser realen1 dieser statistischen ,phantasie4 ,naturgem gengte aber bei der ,befriedigung erst zu weckender ,kaufbedrfnisse nicht die einfache konomische ,fertigstellung einer brauchbaren1 ja selbst konkurrenzberlegenen ,ware1 so da dann alles brige der ,verkaufs- und ,handelstechnik berlassen werden konnte4 ,es war auch notwendig1 die ,ware oder die ,leistung so zu zeigen1 da ihre ,vorzge fr jeden als ,verbraucher in ,betracht kommenden deutlich in ,erscheinung treten muten4 ,diese ,propaganda fr neuartige ,dinge gehrte infolgedessen mit zu der ,sphre des industriellen ,kaufmanns1 in der ,rathenau lebte und webte4 ,die ,schaffung und ,organisation der sogenannten ,demonstrationsunternehmungen war sogar eine seiner ureigenen ,aufgaben1 zu deren ,lsung er die ,anregungen und die bestimmenden ,anweisungen gegeben hat4 ,anders war es mit dem ,absatz von sogenannten marktgngigen ,waren1 von ,typen- und ,massenartikeln1 worunter nicht nur solche zu verstehen sind1 die in ihren ,formen und ,eigenschaften endgltig oder fr lngere ,zeitspannen festliegen1 sondern auch solche1 die -- wie es bei den meisten ,fabrikaten einer fortschrittlichen ,technik der ,fall ist -- in einem stndigen ,entwickelungs- und ,verbesserungsproze begriffen sind4 ,hier griff die eigentliche ,verkaufsorganisation ein1 die fr ,rathenau aber nur eine ,sache zweiter ,ordnung war4 ,wenn trotzdem die ,a4 ,e4 ,g4 auch in dieser ,hinsicht nicht nur mustergltig versorgt war1 sondern ganz neuartige ,wege beschritt1 so ist dies dem ,umstand zu danken1 da ihr von ,anfang an in ,felix ,deutsch1 ,rathenaus erstem ,mitarbeiter1 eine ,kraft zur ,verfgung stand1 die an hndlerischer ,begabung die mehr aufs ,industrielle gerichteten ,fhigkeiten des ,meisters wirksam und glcklich ergnzte4 ,deutsch war auf seinem ureigenen ,gebiete so berragend und selbstsicher1 da ,emil ,rathenau ihm dieses ,gebiet fast ganz selbstndig berlie und sogar zugab1 da die ,organisation des ,verkaufsgeschfts sich in einer ,richtung entwickelte1 die seinen eigenen ,anschauungen anfangs bis zu einem gewissen ,grade zuwiderlief4 ,rathenau hatte nmlich in allen ,fragen1 die er nicht aus erster ,hand1 sozusagen in hchstpersnlicher ,art lste 7was bei dem ihn nur mittelbar interessierenden ,verkaufsgeschft aber nicht der ,fall war71 eine gewisse bewundernde ,vorliebe fr das ,amerikanische4 ,das amerikanische ,verkaufssystem bestand nun wesentlich in der ,abgabe der typischen ,artikel und ,massenware an ,vertreter1 ,kommissionre1 ,installateure und ,hndler1 die ihrerseits den ,absatz an die ,verbraucher besorgten4 ,ein solches ,system ist einfach fr den ,fabrikanten1 und entsprach aus diesem ,grunde wohl der minder bedeutsamen ,stellung1 die ,rathenau dem ,verkaufsgeschft zuwies4 ,er wollte es ohne allzugroen ,aufwand an ,eigenarbeit1 ,apparatur und ,kapital1 die nach seiner ,ansicht besser anderen1 ihm wichtiger erscheinenden ,gebieten zugefhrt werden sollten1 erledigen und konnte sich dabei immerhin darauf berufen1 da die ,amerikaner mit diesem ,system gute ,geschfte machten und einen groen ,umsatz erzielten4 ,nun lagen allerdings die ,verhltnisse in ,amerika wohl etwas anders als in ,europa4 ,die ,absatzmglichkeiten des weiten und sich rasch auf jungem ,kulturboden entwickelnden ,landes waren an sich grer1 der ,bedarf war weniger passiv und wandte sich ganz von selbst den modernsten ,methoden der ,technik zu1 denn es waren dort absolut und relativ viel mehr ,unternehmungen und ,ausrstungen ganz neu zu schaffen1 die sich naturgem dann sofort mit den zeitgemesten ,einrichtungen versahen4 ,in der ,zeit der ,licht- und ,kraftelektrizitt entstanden drben zum ,beispiel erst viele ,stdte oder es wuchsen ,ortschaften zu stdtischem ,umfang an1 die1 vor das ,problem der ,beleuchtung und ,befrderung gestellt1 naturgem nicht die lteren ,systeme 7,gas und ,pferdebahn71 sondern die modernsten 7elektrisches ,licht und elektrische ,straenbahnen7 whlten4 ,dasselbe war mit neuerstehenden ,fabriken1 ,httenwerken usw4 der ,fall4 ,sie fhrten sofort die rationellste ,art der ,kraftbertragung ein4 ,ganz anders lagen die ,verhltnisse in den europischen ,lndern4 ,hier waren die ,stdte und ein groer ,teil der ,fabrikationsbetriebe bereits1 bevor die ,elektrotechnik ihre ,leistungsfhigkeit bis zu voller berlegenheit entwickelt hatte1 auf andere ,weise eingerichtet gewesen1 und es galt1 sie zur ,auswechslung ihrer alten ,einrichtungen und zur ,ersetzung durch neue elektrotechnische ,anlagen zu veranlassen1 eine ,aufgabe1 die naturgem eine grere ,aktivitt der ,elektrizittsindustrie erforderte als in ,amerika4 ,fr die ,zentralunternehmungen 7,elektrizittswerke und ,bahnen7 erkannte dies auch ,rathenau als erster durchaus richtig1 und seine ,grndungen auf jenen ,gebieten dienten darum in erster ,linie dem ,zwecke1 den ,konsum durch anregende ,beispiele zur ,elektrizitt hinzufhren1 ja sogar hinzuzwingen4 ,sobald es sich aber um ,privatzentralen oder sonstige ,einzelanlagen handelte1 wollte ,emil ,rathenau die ,konsequenzen seiner eigenen ,idee merkwrdigerweise nicht ziehen4 ,er neigte dem amerikanischen ,system des ,absatzes zu1 trotzdem man mit diesem doch nicht unmittelbar an den ,konsum herankommen1 und offenbar manche ,mglichkeiten des ,geschfts nicht tatkrftig genug ausnutzen konnte4 ,anscheinend frchtete ,rathenau1 die ,schicht der ,zwischenhndler1 ,vertreter-,firmen und ,installateure zu verstimmen1 die zur ,zeit der ,grndung der ,a4 ,e4 ,g4 das ,geschft zum groen ,teil noch vermittelte und auf die er bis zu einem gewissen ,grade sich sttzen zu mssen glaubte4 ,hier war nun ,deutsch weitsichtiger als ,rathenau selbst1 indem er die ,aussichten der ,zukunft ber die ,beschrnktheiten der damaligen ,gegenwart stellte4 ,er machte die ,inkonsequenz seines ,meisters nicht mit und bestand1 gesttzt auf seine ,autoritt als ,leiter des ,verkaufsgeschfts1 darauf1 auch in diesem ,gebiete das ,rathenausche ,system zur ,geltung zu bringen4 ,rathenau selbst lie ihn gewhren und mute sich spter berzeugen1 da ,deutsch recht gehabt hatte4 ,die #cjj kaufmnnisch-technischen ,bureaus1 die ,deutsch an allen greren ,pltzen des ,in- und ,auslandes errichtete1 bildeten immer mehr die ,tragpfeiler der ,absatzorganisation und boten die ,mglichkeit1 den ,absatz in schneller ,progression zu steigern1 und alle neuen ,konstruktionen auf dem direktesten ,wege in den ,konsum zu bringen4 ,die ,bureaus waren nicht nur mit ,kaufleuten besetzt1 die propagandistisch ttig waren und ,geschfte in ihrem ,bezirk abschlossen1 sondern auch mit ,technikern1 die sich nicht darauf beschrnkten1 die von der ,a4 ,e4 ,g4 gelieferten ,anlagen zu montieren1 sondern sie auch stndig berwachten1 ,anregungen zu ihrer ,anlage1 ,ergnzung1 ,verbesserung usw4 gaben1 ,fehler beseitigten1 ,belehrungen ber die ,anwendung erteilten1 ,irrtmer in der ,anwendung korrigierten1 kurzum den ,kunden dieselben ,berater-,dienste erwiesen1 die ihnen sonst von sogenannten konsultierenden ,technikern8 geleistet wurden4 ,naturgem verschlang ein solcher ,riesenapparat von #cjj technischen ,bureaus mit ihrem ,beamtenstab1 ihren ,lagerbestnden1 ihren ,rumlichkeiten gewaltige ,summen4 ,er machte sich nur bei einem wirklich groen ,umsatz bezahlt1 und gewann infolgedessen besonders an ,eintrglichkeit durch die verschiedenartigen groen ,fusionen1 die eine ,zusammenlegung der ,verkaufsorganisationen der verschmolzenen ,unternehmungen und eine wesentliche ,vergrerung ihres ,umsatzes bei nur geringfgig erhhten ,unkosten gestatteten4 ,gerade der gewaltige ,apparat der ,verkaufsorganisation war ebenso wie das ,unternehmergeschft eine der ,klippen1 an denen die schwcheren ,konkurrenzunternehmungen in der ,elektrizittsindustrie scheiterten4 ,sie vermochten den ,umsatz nicht hereinzubringen1 der die groen ,spesen dieses ,apparates aufgewogen htte4 ,emil ,rathenau hat sich um das ,verkaufsgeschft -- wie schon gesagt -- nicht allzusehr gekmmert4 ,wenn er zum ,beispiel auf ,reisen war1 lie er sich nur in gewissen ,abstnden eine kurze ,aufstellung ber die ,art und die ,summe der erfolgten ,verkufe nachsenden4 ,die ,namen der ,kufer interessierten ihn nicht4 ,das war ,deutsch's ,ressort1 der als ,globetrotter der ,a4 ,e4 ,g48 einen groen ,teil des ,jahres unterwegs war1 die ,filialen und ,bureaus kontrollierte1 dort ,anregungen geschftlicher und organisatorischer ,art gab und dafr sorgte1 da die ,einrichtungen auf der ,hhe blieben4 ,wenn ,rathenau reiste1 so geschah dies -- sofern nicht ,aufsichtsratssitzungen oder ,generalversammlungen befreundeter ,gesellschaften und ,transaktionsverhandlungen die ,veranlassung dazu boten -- fast stets nur1 wenn technische oder fabrikatorische ,fragen zu lsen waren4 ,insbesondere hatten seine ,reisen nach ,amerika1 deren letzte noch im ,jahre #aiab geplant war1 aber nicht mehr zur ,ausfhrung kam1 meist sozusagen eine vergleichende ,generalrevision der jeweiligen technischen ,gesamtlage der elektrischen ,welt zum ,zwecke4 ,er prfte1 wie die beiderseitigen ,leistungen und ,fortschritte zueinander standen1 brachte ,eindrcke und ,anregungen mit heim und hielt drben auch nicht mit den ,errungenschaften zurck1 die in der alten ,welt inzwischen gemacht worden waren4 ,natrlich gengten diese gelegentlichen persnlichen ,besuche in ,amerika nicht1 um einen wirklich erschpfenden ,ausgleich zwischen kontinentaler und amerikanischer ,elektrizittstechnik zu gewhrleisten4 ,sie dienten sozusagen nur der ,superkontrolle fr das von ,rathenau bereits frh eingefhrte ,system des ,austausches mit der ,general ,electric-,gruppe4 ,nicht nur gegenber dem ,kaufmann wute ,rathenau das industrielle ,prinzip zur ,geltung zu bringen1 sondern auch gegenber dem ,techniker4 ,der manchmal eigensinnige ,ehrgeiz vieler1 hauptschlich konstruktiv begabter ,techniker1 alles im eigenen ,hause machen zu wollen1 fr jeden ,gegenstand eine eigene ,konstruktion zu haben1 war ihm fremd4 ,es hat der ,a4 ,e4 ,g4 unter der ,leitung ,rathenaus nie an hervorragenden ,eigenkonstruktionen gefehlt4 ,wenn aber durch den ,erwerb fremder1 bereits erprobter ,verfahren oder durch die ,zusammenlegung eigener und fremder ,verfahren schneller und vorteilhafter zum ,ziele zu kommen war als durch die mhselige technische ,innenarbeit1 so whlte ,rathenau1 dem es letzten ,endes nicht nur auf den technischen1 sondern auch auf den wirtschaftlichen ,erfolg ankam1 unbedenklich statt des rein technischen ,weges den technisch-kommerziellen4 ,von einer bloen schematischen ,nachahmung und ,benutzung fremder ,geistesarbeit war die ,rathenausche ,methode aber auch in solchen ,fllen weit entfernt4 berall1 wo er fremde ,konstruktionen erwarb1 so bei den ,edisonlampen1 bei den ,spragueschen ,straenbahnpatenten1 beim ,akkumulator und der ,curtis-,turbine1 hat er die bernommenen ,gegenstnde in steter ,weiterentwickelung verbessert und durchgebildet1 sie so recht eigentlich erst zu der ,reife gebracht1 durch die sie ihre groen ,erfolge davontrugen4 ,fr die industrielle ,grundlage des kaufmnnischen ,charakters ,emil ,rathenaus zeugt schlielich auch die innere ,ausbildung des ,kalkulationswesens der ,a4 ,e4 ,g4 ,dieses war so organisiert1 da die ,fabrikationsabteilungen mit dem ,verkauf und mit der ,preisbemessung fr die von ihnen hergestellten ,waren nicht das geringste zu tun hatten4 ,fr sie gab es nur ,selbstkostentabellen4 ,diese bermittelten sie der ,verkaufsabteilung1 der es vorbehalten war1 auf der ,grundlage jener ,tabellen die ,preise festzusetzen4 ,damit wurde bezweckt1 da sich die ,fabrikation von dem ,verkaufspreise weder nach oben noch nach unten in ihrem ,herstellungsprozess beeinflussen lassen sollte4 ,ihre ,aufgabe war es1 nach rein sachlichen ,gesichtspunkten zu produzieren und dabei die ,ware so gut und so billig wie mglich herzustellen1 ohne sich in der ,qualitt ihrer ,arbeit durch die ,kenntnis der ,verkaufspreise beirren zu lassen4 ,stellte die ,verkaufsabteilung fest1 da die ,selbstkosten einer bestimmten ,ware im ,vergleich mit dem ,preise einer gleichartigen ,ware der ,konkurrenz zu hoch waren1 so wurde auf ihre ,veranlassung in die ,frage einer ,untersuchung und ,verbesserung des ,produktionsprozesses eingetreten4 ,im brigen war es das ,prinzip ,rathenaus1 aus den drei ,faktoren ,grundrente1 ,produktionspreis und ,vertriebskosten eine ,preisstellung zu ermglichen1 die der jedes ,konkurrenten gewachsen1 mglichst aber berlegen war4 ber die ,faktoren ,produktionspreis und ,vertriebskosten ist schon gesprochen worden4 ber das ,thema ,grundrente soll der nchste ,abschnitt1 der die ,grundlage der ,rathenauschen ,finanzpolitik noch einmal zusammenfassend schildern will1 ,aufschlu geben4 d7 ,industriefinanzier -- das ist das ,wort1 mit dem ,rathenau am hufigsten charakterisiert wird1 womit man die ,gre und ,besonderheit seiner ,leistung am krftigsten herausheben und umschreiben zu knnen meint4 ,groe ,industriegebilde htten auch andere geschaffen1 unterschiedlich und neu seien bei ,rathenau aber hauptschlich die ,finanzierungsmethoden1 die in dieser ,art und ,ausprgung kein anderer vor ihm und neben ihm ausgebildet habe1 die fr eine ganze ,generation vorbildlich und fruchtbar geworden seien4 ,drngt sich ein so starker ,eindruck von dem ,wesen und ,wirken eines ,mannes der ffentlichkeit auf1 so mu ihm naturgem irgend eine berechtigte ,ursache zu ,grunde liegen4 ,das ,urteil der ffentlichen ,meinung braucht nicht umfassend zu sein1 es braucht das ,bild des beurteilten ,menschen oder ,gegenstandes nicht ganz in der ,flche zu decken und nicht ganz bis in die ,tiefe zu erfassen4 ,die ,beurteilung kann schief und oberflchlich1 aber sie kann nicht vllig falsch sein4 ,in der ,tat war ,emil ,rathenau ein ,finanzknstler ersten ,ranges1 und in der ,tat gehen von hier vielleicht die strksten ,einflsse aus1 die er ber die ,grenzen seiner ,sondertechnik und ,sonderindustrie hinaus auf das ,gesamtwirtschaftsleben ausgebt hat1 sofern wir allerdings die umwlzenden ,einwirkungen der von ,rathenau beschleunigten ,elektrisierung8 fast aller ,verkehrs- und ,produktionsprozesse als zur elektrischen ,sondertechnik gehrend betrachten4 ,unter seinen ,methoden1 die einfach von anderen ,gewerben bernommen1 zum ,gemeingut der ,gesamtwirtschaft werden konnten1 stehen die finanziellen weitaus im ,vordergrunde4 ,das ,system der ,selbstbedarfsdeckung und ,selbstabsatzwirtschaft1 wie es ,rathenau fr die elektrische ,industrie erfunden hat1 war doch im wesentlichen auf diese oder wenige verwandt organisierte ,industrien beschrnkt1 in anderen ,grogewerben1 wie zum ,beispiel im ,montangewerbe1 in der chemischen ,groindustrie usw4 entstanden unabhngig davon ganz andere1 zum ,teil sogar noch radikalere ,methoden der ,gemischtwirtschaft84 ,das ,finanz- und ,reservensystem ,emil ,rathenaus dagegen ist weit ber die ,grenzen der ,elektrizittsindustrie hinaus epochemachend geworden1 und mit ,recht konnte ,dr4 ,walther ,rathenau in der ersten ,generalversammlung1 die die ,a4 ,e4 ,g4 whrend des ,krieges abhielt1 darauf hinweisen1 da die groen ,reserven der industriellen ,unternehmungen1 dieses ,mark im ,knochengerst des deutschen ,industriekrpers8 die schnelle ,umstellung und ,leistungsfhigkeit der deutschen ,industrie im ,kriege in erster ,linie ermglicht htten4 ,nun folgt allerdings daraus1 da ,emil ,rathenau diese ,reservenpolitik zuerst im groen ,mastabe angewandt hat1 noch nicht unbedingt1 da sie ohne ihn berhaupt nicht ,eingang im deutschen ,wirtschaftsleben gefunden htte4 ,vielleicht lag sie ohnedies in der ,richtung unserer ,industrieentwickelung und ,emil ,rathenaus ,verdienst bestnde alsdann nur darin1 durch sein erfolgreiches ,vorbild diese ,entwickelung bestrkt und beschleunigt zu haben4 ,da sie nicht mit jeder groen und reichen ,wirtschaftsentwickelung notwendig verbunden zu sein braucht1 zeigt das ,beispiel ,englands1 wo eine viel ltere wirtschaftliche ,generation doch nicht annhernd so viel ,reservekraft der unpersnlichen ,unternehmungen1 dafr aber mehr persnlichen ,reichtum angesammelt hatte wie die deutsche1 zeigt ferner das ,beispiel ,amerikas1 wo man trotz einer fast noch strkeren ,industrialisierung im allgemeinen noch nicht die ,kinderkrankheit jeder ,growirtschaftsbewegung1 das ,system der ,agiotage und ,kapitalverwsserung1 berwunden hat4 ,und doch -- trotz der groen ,ausbildung1 ,sichtbarkeit und ,fernwirkung der ,rathenauschen ,finanzkunst1 kann sie nicht als seine grundlegende1 seine primre ,begabung bezeichnet werden4 ,rathenau hat niemals reine ,geschfte mit dem ,gelde und um des ,geldes willen gemacht1 er finanzierte nie aus ,freude am ,finanzieren1 sondern dies war ihm nur das -- virtuos angewandte -- ,mittel zum ,zwecke des ,industrialisierens4 ,seine ,finanzwirtschaft war sozusagen nur das der ,industriewirtschaft genau angepate ,kleid1 eine sekundre ,kunst1 destilliert aus seinen ursprnglichen ,begabungen und ,eigenschaften1 denen sie dienen und die sie erst zu voller ,wirkung bringen sollte4 ,finanzgewinne wurden von ,rathenau -- wenigstens ursprnglich -- nicht angestrebt1 sondern sie fielen als reife ,frchte von dem ,baume seiner ,industriepolitik ab4 ,erst spter1 als er erkannt hatte1 wie reiche ,geldfrchte dieser ,baum tragen knnte1 ging er dazu ber1 sie zu zchten1 immer jedoch die ,gesichtspunkte der ,industriewirtschaft denen der ,finanzwirtschaft voranstellend1 deren ,gefahren er wohl kannte und deren ,verlockungen er darum nie ,macht ber sich gewinnen lie4 ,entwickelte sich so ,rathenaus ,finanzkunst1 die in der ,hochzchtung1 ,festigung und spteren gewinnreichen ,verwertung von ,betriebsrenten1 nicht im ,manipulieren mit dem ,aktienkurse bestand1 ganz aus dem ,bedrfnis des ,industrialisierens1 also aus der wirtschaftlichen ,grundeigenschaft des ,mannes1 so wurzelte seine finanzielle ,reservenpolitik vielleicht noch tiefer in einem der ,grundgefhle des ,rathenauschen ,charakters3 nmlich in dem ,pessimismus4 ,in der ,khnheit des ,entwerfens industrieller und finanzieller ,transaktionen keinem der groen ,kaufleute unserer ,zeit nachstehend1 bertraf sie ,rathenau doch alle in dem ,gegengewicht der ,vorsicht1 durch das er diese ,khnheit des ,entwurfes bei der ,ausfhrung gegen alle mglichen ,gefahren zu sichern bestrebt war4 ,dieses ,gegengewicht war aus ,reserven gebildet1 die zum ,teil aus zurckgelegten ,betrgen der ,jahresgewinne1 zum ,teil aus dem zurckhaltend angewandten ,aktienagio und zum ,teil aus ,buchvorteilen bei ,transaktionen unter ,ausnutzung dieses ,aktienagios stammten1 das es der ,a4 ,e4 ,g4 gestattete1 ,fabrikationswerte und ,beteiligungen zu auerordentlich niedrigen ,preisen zu erwerben oder doch so in ihre ,bilanz einzustellen4 ,dabei hat sich die ,reservenpolitik nie so weit verstiegen1 da von einer ungesunden ,thesaurierung gesprochen werden knnte1 wie sie sich in einem ,teil der deutschen ,verfeinerungsindustrie1 namentlich im ,metallgewerbe1 in der chemischen ,groindustrie1 in der ,rstungsindustrie -- unter bertriebener ,nachahmung des ,rathenauschen ,vorbildes -- whrend des letzten ,jahrzehnts ohne berechtigten wirtschaftlichen ,zweck herausgebildet hat4 ,ein so falsches ,bild wie bei den ,unternehmungen dieser ,art1 so zum ,beispiel den ,daimlerwerken1 den ,deutschen ,waffen- und ,munitionsfabriken1 den ,kln-,rottweiler ,pulverfabriken1 der ,deutschen ,gasglhlicht-,gesellschaft 7,auer71 den ,vereinigten ,glanzstofffabriken und vielen anderen1 die mit verantwortlichen ,aktienkapitalien von #aj bis #bj ,millionen ,mark1 ,vermgenswerte von #ej und #ajj ,millionen ,mark decken1 hat die ,bilanz der ,a4 ,e4 ,g4 niemals gezeigt4 ,bei ihr standen die ,rcklagen immer noch in einem ungefhr richtigen ,verhltnis zu den ,risiken1 der ,aktienkurs war nicht so beschwert mit spekulationstreibenden ,rtseln1 wenn auch das ,bilanzbild keineswegs jene ,durchsichtigkeit besa1 die der ,sinn und jedenfalls der ,buchstabe des ,aktienrechts vielleicht verlangen1 die der wirtschaftlichen ,entwickelung des ,aktienwesens aber nicht immer zutrglich ist4 ,niemals hat die ,a4 ,e4 ,g4 jene knstlichen ,kapitalserleichterungen und ,kapitalsverwsserungen vornehmen mssen1 die das sicherste uere ,kennzeichen einer ungesunden ,reservenanhufung sind1 eine spekulative ,unsicherheit in den ,besitz der ,aktien und bis zu einem gewissen ,grade auch in die ,verwaltung der ,aktiengesellschaften tragen4 ,emil ,rathenau hat niemals unter ,verzicht auf das ,aktienagio ,pari-,aktien oder gar ,gratis-,aktien ausgegeben1 er hat andererseits auch niemals das ,agio bis zur letzten ,grenze oder gar noch darber hinaus ausgenutzt4 ,er ging einen ,mittelweg1 der alle ,bedrfnisse des gesellschaftlichen ,interesses1 des ,aktionrinteresses und des ,kapitalmarktes zu bercksichtigen suchte4 ,ebenso wie die ,rente und den ,aktienkurs suchte er auch das ,aktienagio stabil oder doch in stabiler1 das heit stetiger ,aufwrtsbewegung zu halten4 ,damit waren der ,grundrente nicht nur gnstige1 sondern auch sichere ,verhltnisse geschaffen und das ,verhltnis zwischen ,kapital plus inneren und ueren ,reserven auf der einen ,seite und dem ,umsatz1 dem ,gewinn und dem ,unternehmerrisiko auf der anderen ,seite blieb in den ,formen des ,ebenmaes und ,gleichgewichts1 die auf ,produktion und ,kalkulation vorteilhaft und festigend einwirkten und in guten ,zeiten angenehme berraschungen nicht bermigen ,umfanges1 in schlechten ,zeiten niemals allzu unangenehme ,enttuschungen bringen konnten4 ,das finanzielle ,traggerst war so gezimmert1 da es auf die denkbar grte ,belastung eingerichtet war4 ,dieses ,ideal der ,sicherheit1 das fr ,rathenau mit dem der allgemeinen und durchschnittlichen ,wirtschaftlichkeit zusammenfiel1 wurde soweit verfolgt1 da darber die ,wirtschaftlichkeit in manchen ,einzeldingen allerdings auch auer acht gelassen wurde4 ,dies zeigt sich vornehmlich auch in der von ,jahr zu ,jahr greren ,anhufung von baren ,mitteln1 die nicht im ,betriebe werbend angelegt1 sondern in ,form von ,bankguthaben stets greifbar gehalten wurden und fast immer die ,hlfte des nominellen ,aktienkapitals1 so gewaltig dieses auch zuletzt anwuchs1 erreicht haben4 ,der ,zweck dieser ,bankguthaben1 in denen ja allerdings nicht allein die ,barmittel der ,a4 ,e4 ,g4 selbst vereinigt waren1 sondern auch ein ,teil der berschssigen ,gelder des ganzen ,konzerns zum ,ausdruck kam1 bestand in der jederzeitigen vlligen ,unabhngigkeit von den ,banken und vom ,kapitalmarkte4 ,die ,gesellschaft sollte stets bereit und fhig sein1 neue ,projekte und ,geschfte1 die sich ihr vom technischen oder industriellen ,standpunkte aus boten1 durchzufhren1 gleichgltig1 ob die ,zeitverhltnisse oder die kapitalbeherrschenden ,geldmchte solche ,unternehmungen gerade begnstigten oder nicht4 ,bis zu einem gewissen ,grade war die ,geldbeschaffung des ,konzerns durch die ,finanzgesellschaften sichergestellt4 ,ein ,teil von deren ,hilfskrften aber gerade sowie die eigenen ,barmittel der ,a4 ,e4 ,g4 waren in den ,bankguthaben der ,a4 ,e4 ,g4 7im ,gegensatz zu den buchmigen ,rcklagen1 die mglichst verborgen gehalten wurden7 sichtbar zusammengefat und mit einem gewissen ,stolze zur ,schau getragen1 als deutliches ,zeichen der finanziellen ,macht und ,strke der ,gesellschaft4 ,industriell ist diese ,hauptreserve der ,gesellschaft in den spteren ,jahren selten in vollem oder auch nur grerem ,umfange in ,anspruch genommen worden1 und das ,beispiel anderer groer ,industriekonzerne hat gezeigt1 da ein wohlfundiertes1 gut rentierendes ,unternehmen auch von auenher fast stets ,investitionsmittel erhalten konnte1 wenn es sie fr wichtige ,zwecke gebrauchte4 ,gerade erstklassige ,grounternehmungen brauchen so riesige ,barmittel nicht unbedingt1 kleinere und weniger gefestigte ,gesellschaften knnen sie sich wiederum nicht leisten4 ,eine rckschauende ,kritik wird daher mglicherweise einmal zu dem ,ergebnis kommen1 da diese groen ,flssigkeitsreserven in strkerem ,mae einen ,luxus darstellten als die von den ,aktionren viel heftiger bekmpften ,buchreserven4 ,bei der ,struktur unseres ,kapital- und ,bankenwesens1 die immer mehr darauf zugeschnitten wurde1 die eintrgliche ,industrieanlage vor den sonstigen ,kapitalanlagen1 der ,staatsrente1 dem ,hypothekarkredit usw4 zu bevorzugen1 erscheint von einem industriellen ,ntzlichkeitsstandpunkte aus betrachtet diese bermige ,anhufung von ,barmitteln fr ein industrielles ,unternehmen vielleicht nicht mehr unbedingt ntig4 ,vom finanziellen ,standpunkte aus bedeutet die ,barhaltung so groer ,teile des ,anlagekapitals1 die nicht im ,betriebe gewinnbringende ,anlage finden1 sondern im gnstigsten ,falle die ,zinsen wieder einbringen1 die sie kosten1 bis zu einem gewissen ,grade eine unwirtschaftliche ,last4 ,emil ,rathenau1 der doch sonst moderne ,entwickelungen so schnell begriffen1 hufig sogar ihnen vorangegangen ist1 kam in dieser ,hinsicht von den ,verhltnissen in den #gj;er und #hj;er ,jahren und den schlechten ,erfahrungen1 die er damals mit der ,berliner ,union81 der ,deutschen ,edison ,gesellschaft und den ,stdtischen ,elektrizittswerken gemacht hatte1 niemals so recht los4 ,er bedachte nicht1 da sich in der ,zwischenzeit nicht nur sein ,unternehmen bis zu einer ,gre und ,kraft entwickelt hatte1 die es den ,banken unter keinen ,umstnden htte geraten erscheinen lassen1 seine ,bedrfnisse zu ignorieren1 sondern da auch ,bankwesen und ,kapitalmarkt sich inzwischen gewandelt und zu grerer ,aufnahmefhigkeit und ,aufnahmewilligkeit fr ,industriefinanzierungen vertieft hatten4 ,wenn sich trotzdem auch der ,grundsatz der ,unabhngigkeit von ,banken und ,kapitalmarkt fr ein groindustrielles ,unternehmen sehr wohl billigen lie1 so ist doch die bertreibung dieses ,grundsatzes1 die durch ,ansammlung bergroer ,barmittel eher umgekehrt eine ,beherrschung der ,banken anstrebte1 nicht ebenso ganz zu rechtfertigen4 ,die ,krisengefahr konnte -- wie sich wiederholt gezeigt hat -- die bermige ,hhe der unwirtschaftlichen ,barmittel nicht hinreichend begrnden1 hchstens konnte man bis vor ein paar ,jahren der ,ansicht sein1 da die ,kriegsgefahr sie fordere4 ,der gegenwrtige ,weltkrieg scheint aber -- wohl entgegen der vorher berwiegend herrschenden ,meinung -- gerade diese ,ansicht bis zu einem gewissen ,grade widerlegt zu haben4 ,denn er hat -- wenn man von wenigen ,gewerben1 wie der ,seeschiffahrt1 absieht -- nicht die ,folge gehabt1 die ,barmittel der industriellen ,unternehmungen in ,anspruch zu nehmen oder gar aufzubrauchen1 sondern er hat im ,gegenteil allenthalben diese ,barmittel in ungeahntem ,umfange vergrert1 und ,verhltnisse1 wie sie in dieser ,hinsicht vor dem ,kriege nur bei einer ,minderzahl von ,gesellschaften1 besonders bei der ,a4 ,e4 ,g41 bestanden1 fr die ,mehrzahl der ,industrieunternehmungen geschaffen4 ,das ,barreservensystem ist im ,kriege typisch fr die deutsche ,gesamtindustrie geworden1 bei den ,kriegsmaterialunternehmungen infolge bernormaler ,gewinnansammlungen1 bei vielen ,friedensunternehmungen infolge einer immer weiter fortschreitenden ,liquidierung ihrer ,betriebsmittel 7,vorrte1 ,auenstnde usw474 ,welche ,wirkung allerdings in dieser ,hinsicht ein unglcklich verlaufender ,krieg gehabt haben wrde1 der ja auch zu einer ,besetzung groer deutscher ,industriegebiete durch den ,feind htte fhren knnen1 ist eine andere ,frage1 die uns veranlassen mu1 das ,urteil ber das industrielle ,barreservensystem immerhin mit einiger ,vorsicht abzugeben4 ,gerade wenn wir uns die ,reserven- und ,finanzpolitik ,emil ,rathenaus ansehen1 mit ihrer ,flle von verwickelten ,erscheinungen und ,formen1 von ,mitteln und ,zwecken1 und ihren wenigen einfachen1 manchmal vielleicht bertrieben vereinfachten ,resultaten1 in die am ,ende alle diese ,strme mnden1 so finden wir einen der strksten ,grundzge ,rathenauschen ,wesens und ,strebens bekrftigt1 der sich auch auf allen anderen seiner ,wirkungsgebiete nachweisen lt3 den ,drang vom ,komplizierten zum ,einfachen4 ,menschen kleineren und mittleren ,wuchses beginnen hufig mit dem ,einfachen und gelangen im ,laufe ihrer ,ttigkeit immer mehr zum ,komplizierteren4 ,ganz anders ,rathenau4 ,seine ,anfnge waren kompliziert4 ,er besa eine erdrckende ,flle der ,formen und ,mglichkeiten in sich1 in ihm grte1 wie in vielen genialen ,charakteren1 ein ,chaos1 das nach ,ausdruck1 nach ,gestaltung rang4 ,jede ,unfertigkeit1 jede ,unklarheit und ,ungelstheit war ihm dabei eine ,qual und so strebte er naturgem nach ihrer ,beseitigung4 ,den ,mitlebenden mag die erste ,schaffensperiode ,rathenaus wirr1 unbersichtlich und sprunghaft erschienen sein4 ,sie mute ,auenstehenden und in ,sonderheit oberflchlich ,urteilenden wohl auch so erscheinen1 wenngleich die mannigfaltigen ,krfte ,rathenaus wohl innerlich stets schon nach bestimmten ,richtungen und ,zielen gedrngt haben4 ,erst die zweite ,periode brachte -- auch nach auenhin erkennbar -- die ,vereinfachung1 die ,zusammenfassung der auf verschiedenen ,wegen vorwrts strebenden ,tendenzen4 ,auch dieser kaufmnnische ,stratege folgte -- wenn auch bis zu einem gewissen ,grade unbewut -- dem ,grundsatz3 ,getrennt marschieren und vereint schlagen84 ,und nun trat das ein1 was stets bei den ,leistungen groer ,mnner zu geschehen pflegt4 ,was whrend des mhevollen ,arbeitens und ,ringens solcher ,mnner den ,zuschauern unentwirrbar1 fragwrdig1 im ,ziele unklar1 im ,ausgang zweifelhaft erschien1 wurde nach erreichten ,resultaten allen so einleuchtend1 so selbstverstndlich1 da es gar nicht anders htte kommen knnen1 da alle schon vorher gewut und vorher gesagt haben wollten1 wie es kommen wrde4 ,ein groes ,beispiel aus der ,geschichte3 ,die ,bismarcksche ,reichsgrndung1 von der wir ,nachgeborenen den ,eindruck haben1 da die ganze vorherige ,entwickelung mit ,notwendigkeit darauf hindrngte1 die aber doch von ihrem ,schpfer nicht mit wenigen mchtigen ,hammerschlgen gefgt1 sondern aus vielen ,mglichkeiten1 gegen hundert ,widerstnde und ,mihelligkeiten im erbitterten ,ringen mit sich selbst und der ,umwelt1 unter aufreibenden ,kleinkmpfen durchgesetzt wurde4 ,wenn man mit dem gewaltigen politischen ,werk ,bismarcks die in ihrer ,art gleichfalls imposante ,leistung eines groen ,industrieschpfers vergleichen darf1 so hat sich das ,urteil der ,welt ihr gegenber mit dem ,erfolge in hnlicher ,weise gewandelt4 ,aber erst die lapidaren ,linien der ,resultate lieen auch die innere ,arbeit erkennen1 die das ,ringen um sie verursacht haben mute4 99 99 99 ,in dem ,bilde des finanziellen ,charakters ,emil ,rathenaus ist einer der ,hauptzge die ,meisterschaft1 mit der er die ,aktie behandelte1 und es ist kaum glaublich1 da derselbe ,mann1 dessen ganzes ffentliches ,wirken auf der ,grundlage des ,aktienwesens aufgebaut ist1 im ,privatleben eine unberwindliche ,scheu vor ,aktienerwerb und ,aktienbesitz hatte4 ,das ist kaum glaublich und doch mssen wir1 da es von ,personen1 die ihm nahestanden1 bereinstimmend versichert wird1 wohl daran glauben1 ohne es allerdings hinreichend verstehen und erklren zu knnen4 ,der kleinbrgerliche ,privatcharakter1 den wir ja auch schon in anderem ,zusammenhange in ,gegensatz zu seinem geschftlichen ,weltbrgertum stellen muten1 scheint sich hier von dem ,netzwerke der hchstpersnlichen ,begebnisse nicht haben befreien zu knnen mit dem ,ergebnis1 da ,rathenau fr sich selbst1 und auch fr ,freunde1 die ,rat von ihm verlangten1 alles das abschwor1 was er ffentlich verkndet hatte4 ,einem alten ,freunde1 der ihn einmal fragte1 ob er denn jetzt ,a4 ,e4 ,g4-,aktien hinzu kaufen1 oder seinen alten ,besitz verkaufen solle1 erwiderte er3 ,sie knnen auch das ,spekulieren nie lassen48 ,es mag ,leute geben1 die ,emil ,rathenau nach solchen ,feststellungen fr unehrlich halten werden und man knnte sich sogar denken1 da ein findiger ,staatsanwalt fr den ,fall1 da ,rathenaus vielverschlungene ,aktiengrndungen nicht zu einem groen ,erfolg1 sondern zu einem finanziellen ,zusammenbruch gefhrt htten1 aus dem ,gegensatz zwischen der ffentlichen und der privaten ,stellung zur ,aktie so etwas wie den bsen ,glauben8 konstruiert haben wrde4 ,als feiner ,psychologe htte er sich dabei allerdings nicht erwiesen1 denn man wird diesen ,widerspruch nicht klren1 wenn man den ffentlichen ,charakter ,rathenaus der ,unehrlichkeit1 sondern wenn man den privaten ,charakter einer schrullenhaften ,schwche zeiht4 ,zweifellos ist ,emil ,rathenau1 dieser grte ,meisterer des ,aktienwesens1 die tiefinnerliche ,abneigung gegen die ,aktie nie losgeworden1 die ihn schon beherrschte1 als er in der ,grnderzeit gegen die ,umwandlung der ,maschinenfabrik ,webers in eine ,aktiengesellschaft lngere ,zeit ,widerstand leistete4 ,da er aber ohne sie seine industriellen ,plne nicht ausfhren konnte1 mute er sie wohl oder bel benutzen1 denn sein ,drang zum industriellen ,schaffen war schlielich doch noch grer als seine ,abneigung gegen die ,aktie4 ,gewissermaen um sein ,gewissen zu beschwichtigen1 hat er die ,aktie in seinem ,machtbereich durch die ,reservenpolitik immer mehr der ,obligation angenhert1 sozusagen aus ihr ein ,surrogat fr das festverzinsliche ,papier gemacht1 ohne da er sich doch entschlieen konnte1 fr seine ,person von diesem ,surrogat ,gebrauch zu machen4 ,als reicher und dabei bedrfnisloser ,mann war er auf die paar ,prozent ,mehrzinsen1 die ihm die ,aktie vor der ,staatsrente1 der ,hypothek brachte1 nicht angewiesen4 ,doppelseitig wie die ,stellung ,rathenaus zur ,aktie war auch die zu den ,aktionren4 ,er verachtete und ignorierte die ,kapitalisten1 die ihr ,geld ihm und seinen ,gesellschaften anvertrauten1 keineswegs1 wie das manche ,selbstherrscher des ,aktienwesens tun1 von denen die ,aktionre nur als ,objekte1 nicht als ,subjekte der aktienrechtlichen ,gesetzgebung und der aktiengesellschaftlichen ,interessen betrachtet werden4 ,fr ,emil ,rathenau stand das ,interesse der ,aktionre sehr hoch und wurde von ihm mit peinlicher ,gewissenhaftigkeit wahrgenommen4 ,bei allen ,manahmen1 die er traf1 bei allen ,vorschlgen1 die er machte1 fragte er sich und seine ,mitarbeiter stets3 ,was werden die ,aktionre dazu sagen1 wie schneiden die ,aktionre dabei ab88 ,diese ,frage beschftigte ihn unausgesetzt und spielte bei seinen ,entschlieungen eine wichtige ,rolle4 ,er fhlte sich durchaus als ,sachwalter fremden ,vermgens1 und in der ,tat waren seine ,manahmen1 selbst wenn sie von ,generalversammlungs-,oppositionen heftig bekmpft wurden1 auch vom ,standpunkte der ,aktionre aus betrachtet1 fast immer wohlberlegt4 ,jedenfalls kann ,emil ,rathenau kein ,fall nachgewiesen werden1 in dem er berechtigte ,interessen der ,aktionre verletzt und ,ansprche1 die von einem hheren ,gesichtspunkte aus begrndet waren1 nicht zu erfllen versucht htte4 ,aber formell erkannte er den auenstehenden ,aktionren nicht das ,recht zu1 sich ber wichtige gesellschaftliche ,fragen1 die nur aus der ,kenntnis der inneren ,verhltnisse und ,vorgnge bei dem ,unternehmen begriffen werden konnten1 ein ,urteil anzumaen1 das an fachmnnischem ,gehalt dem der ,verwaltung gleichwertig gewesen wre4 ,der ,tag der ,generalversammlung war fr ,rathenau durchaus keine bloe ,formalitt1 keine unbequeme uerlichkeit1 der aus gesetzlichen ,grnden gengt werden und die man so schnell als mglich erledigen mute4 ,er schilderte den ,aktionren seine ,beweggrnde so ausfhrlich1 wie er das mit den geschftlichen ,interessen der ,firma vereinbaren zu knnen glaubte1 gab ,auskunft1 so weit er es fr irgend tunlich hielt und gewhrte den ,aktionren volle ,rede-1 ,frage- und ,beschwerdefreiheit4 ,in seinen ,entschlssen lie er sich aber fast nie durch sie umstimmen1 zumal sie ihm selten etwas ,neues vortrugen1 einer ,frage eine ,beleuchtung geben konnten1 in der er sie nicht schon selbst gesehen hatte4 ,er pflegte ja die ihm vorliegenden ,probleme nach allen ,seiten hin zu durchdenken1 sie immer wieder hin- und herzudrehen1 ehe er zu einem ,ergebnis kam4 ,sein ,sohn ,walther hat nach dem ,tode des ,vaters einmal ,aktionren1 die der ,ansicht waren1 neue ,gesichtspunkte zur ,beurteilung einer ,angelegenheit beigebracht zu haben1 das ,wort zugerufen3 ,glauben ,sie denn nicht1 da wir ,phantasie genug besitzen1 um uns ungefhr alle ,einwnde1 die ,sie hier in der ,generalversammlung vorbringen knnten1 schon vorher vorzulegen und sie in ,erwgung zu ziehen88 -- ,die ,aktionre antworteten auf diesen ,ausspruch1 -- der ganz und gar aus dem ,geiste ,rathenaus1 des ,vaters1 gesprochen war1 wenn dieser ihm vielleicht auch nicht die schlagfertige1 scharf pointierte ,fassung gefunden haben wrde1 -- da dann ja die ,generalversammlung nur eine ,farce sei und es sich fr die ,aktionre nicht lohne1 sie zu besuchen und in ihr das ,wort zu ergreifen4 ,in der ,tat lt sich mit einer solchen ,aktionrpolitik mancher ,mibrauch treiben1 denn keine ,verwaltung ist unfehlbar und es gibt ,flle1 in denen der ,auenstehende mehr und schrfer sieht1 eine bessere ,distanz zu den ,dingen hat1 als die doch immerhin im ,geschftsgang befangene ,verwaltung4 ,rathenau hat sich solchen ,mibrauch aber eben nie zu schulden kommen lassen4 ,wenn man heute zurckschauend die verschiedenen ,kmpfe zwischen ihm und den ,aktionren betrachtet1 so wird man finden1 da in der ,sache fast stets ,rathenau recht gehabt hat1 und da die ,antrge und ,wnsche der ,aktionre1 wenn ihnen ,folge gegeben worden wre1 die ,a4 ,e4 ,g4 von der finanziellen ,richtung1 die sie mit so groer ,konsequenz und mit so glnzendem ,erfolge innehielt1 abgelenkt und vielleicht etwas ganz anderes aus ihr gemacht htten4 ,niemals ist ,emil ,rathenau in den ,generalversammlungen wegen ,schden1 fehlerhafter oder schlechter ,fhrung der ,geschfte angegriffen worden1 sondern das in allen ,versammlungen mit seltener ,regelmigkeit wiederkehrende ,thema der ,opposition waren die angeblich zu niedrigen ,dividenden4 ,tun ,sie doch nicht immer nur in den ,spartopf hinein1 sondern nehmen ,sie doch auch einmal etwas fr die ,aktionre heraus48 -- ,in guten ,zeiten sammeln ,sie fr die schlechten1 in schlechten nehmen ,sie nichts von den ,notreserven1 sondern sammeln weiter im ,hinblick auf die ungeklrte ,lage48 -- ,was ntzen uns die ,reserven1 von denen man versprochen hat1 da sie uns einmal zugute kommen werden1 wenn erst unsere ,enkel den ,vorteil davon haben sollen48 -- ,so und hnlich lauteten die manchmal ganz witzig und klug zugespitzten ,wendungen1 mit denen man ihn -- nicht selten mit ,argumenten aus dem ,arsenal seiner eigenen ,logik -- zu schlagen und aus seiner ,festung herauszulocken suchte4 ,emil ,rathenau blieb khl bis ans ,herz hinan4 ,er war nicht so gewandt wie sein ,sohn ,walther1 der als ,aufsichtsratsvorsitzender resigniert zu entgegnen pflegte3 ,es hat keinen ,zweck1 der ,opposition entgegen zu kommen1 denn gleichgltig1 welche ,dividende wir auch vorschlagen1 es wird stets eine ,erhhung um #b beantragt werden48 ,wenn die ,opposition heftig oder gar in der ,form verletzend wurde1 so konnte allerdings auch ,emil ,rathenau in ,harnisch geraten und seine ,worte waren dann manchmal von einer ,bitterkeit1 einer persnlichen ,gereiztheit1 die er ruhigen ,blutes wohl selbst als zu weit gehend erkannt haben wrde4 -- ,zu derart heftigen ,kmpfen kam es aber nur in einigen wenigen ,versammlungen1 so in der vom #ab4 ,dezember #aije1 als der ,fhrer der ,opposition1 ,rechtsanwalt ,elsbach1 nachdem er die ,bilanz undurchsichtig1 den ,geschftsbericht einen furchtbaren ,blender genannt und dem ,generaldirektor vorgeworfen hatte1 da er seine ,versprechungen nicht gehalten habe1 seine ,rede mit den ,worten schlo3 ,wir bitten nicht mehr1 fordern wollen wir4 ,wir sind hier im eigenen ,hause und stehen vor den ,verwaltern unseres ,vermgens48 -- ,rathenau entgegnete aufbrausend3 ,wenn wir in derartiger wenig taktvoller ,weise angegriffen1 ja persnlich besudelt werden1 so knnen wir nichts anderes tun1 als ,ihnen unseren ,platz zur ,verfgung zu stellen48 -- ,erst ,frstenberg1 der kluge ,dialektiker1 der die ,verhandlungen gewhnlich anstelle der dekorativen ,aufsichtsratsvorsitzenden mit dem ,staatssekretrstitel leitete1 konnte durch seine schlagfertigen ,bemerkungen die ,situation in solchen ,fllen wieder einigermaen herstellen4 ,derart scharfe ,zusammenste bildeten aber ,ausnahmen4 ,im allgemeinen verliefen die ,generalversammlungen ruhig und sachlich1 und wenn die ,aktionre auch durch sie keinen ,einflu auf die ,verwaltung zu gewinnen vermochten1 so waren diese ,tage doch fr die ,besucher nicht selten recht interessant und lehrreich1 und diese konnten stets die ,beruhigung mit davon tragen1 da die ,verwaltung ihres ,vermgens in guten ,hnden sei4 e7 ,wenn in der ,presse die ,unergiebigkeit unseres politischen ,lebens1 das angeblich niedrige ,niveau unserer ,parlamente und ,parlamentsdebatten beklagt wird1 so empfiehlt man hufig als ,abhilfe die ,zuwahl unserer geistigen und gewerblichen ,fhrer in den ,reichstag oder ,landtag1 da man von ihnen glaubt und hofft1 da sie mit ihren anderwrts bewhrten berlegenen ,persnlichkeitswerten auch das parlamentarische ,leben befruchten1 neue und grere ,gesichtspunkte in den ,kleinkram der geschftspolitischen ,verhandlungen bringen knnten4 ,die ,stnde des ,handels und der ,industrie haben es auch oft genug beklagt1 da ihre ,vertreter in den ,parlamenten weit sprlicher zu finden seien als zum ,beispiel ,persnlichkeiten aus der ,landwirtschaft4 ,ob die so ausgesprochenen ,gedanken und ,wnsche allgemein betrachtet einen berechtigten ,kern haben1 ist mir stets zweifelhaft gewesen4 ,die ,beschftigung mit der ,politik stellt ihre eigenen ,ansprche1 fordert ihre eigenen ,mastbe4 ,nicht geistiges1 industrielles oder agrarisches ,talent ist zu ihrer ,ausbung erforderlich1 sondern politisches1 daneben auch politische ,leidenschaft4 ,sie fordert heute bei der ,flle der ,facharbeit1 die im parlamentarischen ,leben zu erledigen ist1 den ganzen ,mann1 und ist nicht mit den paar beschftigungslosen oder der eigentlichen ,beschftigung abgerungenen ,stunden zufrieden1 die ihr ein auf anderem ,gebiete voll in ,anspruch genommener ,mann etwa widmen knnte4 ,beim ,landwirt liegen die ,verhltnisse meist etwas anders4 ,die agrarischen ,fhrer sind fast durchweg ,berufspolitiker1 die aus landwirtschaftlichen ,kreisen stammen und die ,interessengesichtspunkte ihrer ,herkunft mit in das politische ,leben hinbernehmen4 ben sie eine landwirtschaftliche ,ttigkeit noch aus1 so ist sie meist nebenschlicher ,natur4 ,es fehlt ihr auch fast stets der schpferische ,inhalt1 der den groen ,industriellen so stark ausfllt und beansprucht1 da er kaum eine seiner ,hauptkrfte fr eine ganz anders geartete politische ,ttigkeit einsetzen kann4 ,fr die ,richtigkeit dieser ,ansicht sprechen die ,erfahrungen1 die wir mit bedeutenden ,kaufleuten in ihrer parlamentarischen ,praxis gemacht haben4 ,in ihrer besten schaffenskrftigsten ,zeit waren sie nur selten gute1 vollgltige ,politiker4 ,man wird vielleicht auf ,mnner wie ,hansemann und ,camphausen verweisen4 ,aber diese gehrten einer anderen ,zeit an4 ,damals lag das wirtschaftliche ,leben ganz auf der ,linie des politischen4 ,die ,wirtschaft wollte frei werden wie der ,staatsbrger4 ,beide hatten denselben ,weg4 ,inzwischen ist die wirtschaftliche ,freiheit schneller zum ,ziele gelangt als die politische4 ,statt nach ,zielen orientierte sich die ,wirtschaft nunmehr nach ,interessen4 ,das war auch auf die ,stellung der ,industriellen nicht ohne ,einflu geblieben4 ,sie waren nun meistens ,interessenten1 hnlich wie die ,agrarier1 nur nicht auf einem so geschlossenen und in sich einheitlichen ,gebiet wie der ,landwirtschaft1 sondern auf ihrem eigenen ,sondergebiete1 das ja in politischer wie wirtschaftlicher ,hinsicht durchaus nicht von denselben ,interessen beherrscht zu werden brauchte1 wie irgend ein anderes1 nicht minder wichtiges1 aber auch nicht minder beschrnktes ,wirtschaftsgebiet4 ,es gibt ,gewerbe1 die schutzzllnerisch sind1 andere die dem ,freihandel zuneigen1 es gibt ,gewerbe1 deren ,vertreter politisch rechts1 andere1 deren ,vertreter politisch links stehen4 ,der ,hansabund1 dessen unorganische ,zusammensetzung im ,gegensatz zu dem homogenen ,bund der ,landwirte schnell zutage trat1 ist ein sprechendes ,beispiel fr diese politische ,zerfallenheit der ,handels- und ,industriekreise4 ,die hheren politischen und wirtschaftlichen ,gesichtspunkte1 die frher in unserem parlamentarischen ,leben zur ,geltung kamen1 vermochte er ebensowenig zurckzubringen1 wie das die strkere ,zuwahl bedeutender ,gewerbetreibender in unsere ,parlamente tun knnte1 wenn diese nicht zugleich einen entwickelten ,sinn fr ,dinge des ,gemeinwohls1 fr staatsbrgerliche und staatsgesellschaftliche ,interessen htten4 ,emil ,rathenau gingen diese ,interessen so gut wie vllig ab4 ,auf seinem ,fachgebiete universell1 in allem ,knnen und ,wissen1 das diesem ,fachgebiete irgendwie ntzen konnte1 unbestrittener ,meister1 schlo er sich von ,gesichtspunkten und ,fragen des ,gesamtinteresses fast ebenso entschieden ab1 wie von den schnen ,knsten1 den theoretischen ,wissenschaften und hnlichen fr ihn abseits liegenden ,dingen4 ,sein ,leben war so ganz von der ,sphre durchdrungen1 in der es zur ,vollendung gelangte1 da er sicher keine ,zeit1 und ebensowenig ,neigung zu ,dingen hatte1 in denen er es hchstens zu halben ,resultaten htte bringen knnen4 ,die ,mehrzahl der intensiven ,schpfer ist so organisiert1 ihre ,kraft ist an den ,boden gebannt1 dem sie entwuchs1 und nur ganz frei und leicht schaffenden ,naturen ist es manchmal gegeben1 da ihnen ihre ,genialitt auch auf anders geartete ,gebiete folgen darf4 ,emil ,rathenau war ein berwiegend naiver ,schpfer1 aber darum wurde ihm sein ,werk nicht leicht4 ,sein ,ringen mit ihm verzehrte alle ,krfte4 ,so blieb er denn auch ganz in seinem ,werk und dessen ,dunstkreise befangen4 ,seine ,ttigkeit fr gemeinwirtschaftliche ,fragen beschrnkte sich auf eine vorbergehende ,gastrolle1 die er im ltestenkollegium der ,berliner ,kaufmannschaft gab4 ,nach dem ,tode seines ,sohnes ,erich zog er sich auch von dieser ,ttigkeit und der damit verbundenen ,geselligkeit zurck4 ,allgemeine wirtschaftspolitische ,anschauungen besa er vielleicht1 sie waren aber nach den ,interessen seines ,faches orientiert1 ein freies wirtschaftspolitisches ,weltbild wurde nicht daraus4 ,er war gegen ,kartelle1 weil sie der elektrotechnischen ,industrie nicht lagen81 er war gegen die hohen ,schutzzlle1 weil seine ,industrie einen auslndischen ,wettbewerb im ,inlande nicht zu befrchten brauchte und andererseits stark auf den ,export angewiesen war4 ,er war in diesen ,dingen ,interessent1 besa aber ,takt und ,selbsterkenntnis genug1 um seine privatwirtschaftlichen ,interessen nicht im ,gewande des ,volkswirts der ,allgemeinheit aufzudrngen4 ,einmal hat er1 befragt von einer illustrierten ,zeitschrift 7,illustrierte ,zeitung1 #bg4 ,januar #aiaj71 sich ber ,zollfragen ffentlich ausgelassen4 ,die uerung ist so interessant1 da sie hier wiedergegeben werden soll4 ,als ,nichtpolitiker mchte ich mich einer ,antwort auf die erste ,frage enthalten1 wie sehr ich auch die ,bedeutung des darin angeregten schiedsgerichtlichen ,vertrages fr die deutsch-franzsischen ,beziehungen und fr das gesamte ,kulturleben zu schtzen wei4 ,mehr berechtigt halte ich mich zur ,beantwortung der zweiten ,frage1 die das wirtschaftliche ,verhltnis der beiden ,lnder betrifft4 ,sie bietet mir eine willkommene ,gelegenheit1 zunchst einige grundstzliche ,bemerkungen zu machen4 ,das unter der ,parole ,schutz der nationalen ,arbeit8 betriebene ,system hat nunmehr zwar schon eine langjhrige ,geschichte1 indes ist damit noch nicht ohne weiteres seine ,berechtigung erwiesen4 ,vorteilhafter ist es vielmehr1 wenn eine ,ware mglichst da produziert wird1 wo die dafr gnstigsten ,bedingungen gegeben sind4 ,statt dessen hat es das ,schlagwort vom ,schutz der nationalen ,arbeit mit sich gebracht1 da heute nicht mehr blo jedes ,land1 sondern auch die verschiedenen ,stdte1 ja selbst kleine ,gemeinden allerlei herstellen mchten1 was geeigneter anderwrts und unter anderen ,bedingungen geschaffen werden kann4 ,um ,produktion und ,konsum steht es am besten1 wenn die denkbar hchste ,qualitt unter mglichst niedrigen ,kosten erreicht werden kann4 ,das lt sich nur erzielen1 wenn die ,herstellung an dem dafr zweckmigsten ,orte erfolgt1 da1 wo sie sich am ehesten im groen auf hchster ,stufenleiter betreiben lt4 ,statt dessen werden die ,produktionssttten verengt1 wenn die ,lnder sich gegeneinander absperren1 und wenn dem ,vorbilde1 das diese in ihrem ,verhalten zueinander geben1 auch ,stdte und ,gemeinden innerhalb der einzelnen ,lnder folgen4 ,dieser ,auffassung von den ,nachteilen des ,schutzzollsystems pflegen die ,vereinigten ,staaten von ,amerika als ein ,beispiel entgegengehalten zu werden1 das fr die ,ersprielichkeit der ,schutzzlle spreche4 ,indes nehmen die ,vereinigten ,staaten eine ,ausnahmestellung ein4 ,ich werde da an eine ,begegnung mit ,mac ,kinley erinnert4 ,wir sprachen ber den teueren ,lebensunterhalt in ,amerika und ich bezeichnete ihn als eine nachteilige ,wirkung der von ,mac ,kinley so eifrig vertretenen ,hochschutzzlle4 ,er stimmte meiner ,verurteilung dieses ,systems und meiner ,befrwortung des freien ,handels im ,prinzip zu1 nur wollte er meinen ,standpunkt nicht fr die ,vereinigten ,staaten gelten lassen4 ,sie bildeten ein ,land fr sich1 das auf das ,ausland nicht angewiesen wre4 ,amerika sei als eine ,art ,robinson ,crusoe imstande1 seine ,bedrfnisse vom ,rohprodukt bis zum letzten ,fabrikat selber herzustellen4 ,mindestens bis zu einem gewissen ,grade ist dieses ,urteil ,mac ,kinleys in der ,tat berechtigt4 ,die sich auf achtzig ,millionen belaufende ,bevlkerung der ,vereinigten ,staaten stellt einen ,konsumenten von ungewhnlicher ,gre dar4 ,da sie zudem fast vllig einheitlich in ihrer ,sprache1 ihren ffentlichen ,einrichtungen und ihren ,lebensgewohnheiten ist1 hat sie mehr als die ,bevlkerung anderer ,lnder die ,mglichkeit1 ihre ,bedrfnisse durch ,massenfabrikation zu befriedigen4 ,indem damit der ,arbeit der ,maschine ein so viel grerer ,spielraum gewhrt ist1 wird die ,produktion durch die ,hhe der ,lhne fr menschliche ,arbeit nur verhltnismig wenig benachteiligt4 ,die brigen ,produktionsmittel aber stehen dem ,lande in der grten ,mannigfaltigkeit und ,flle zur ,verfgung4 ,anders die europischen ,lnder4 ,deutschland mit seinen sechzig1 ,frankreich mit vierzig ,millionen ,einwohnern bleiben in der ,bevlkerungszahl hinter der amerikanischen stark zurck4 ,dazu ist die ,bevlkerung und damit auch die ,befriedigung ihrer ,bedrfnisse hier um vieles differenzierter4 ,und weiter ist keines dieser ,lnder mit den vielseitigen und reichen ,naturschtzen bedacht1 die den ,vereinigten ,staaten beschieden sind4 ,in ,frankreich ist1 da es ber ,kohle und ,erz nur in relativ unzureichenden ,mengen verfgt1 der ,betrieb von ,gewerben1 in denen es auf ,massenfabrikation ankommt1 erschwert4 ,er ist vergleichsweise so viel mehr fr ,deutschland geeignet1 dem jene ,roh- und ,hilfsmaterialien in umfassender ,menge zu ,gebote stehen4 ,hinwiederum sind ,frankreich in manchen seiner ,weine und in deren vorzglicher ,kultur1 sowie in dem durch jahrhundertlange ,tradition berlegenen ,kunst- und ,luxusgewerbe ,produktionszweige gegeben1 in denen es berufen ist1 die ,bedrfnisse des ,auslandes1 unter anderm auch die ,deutschlands1 zu befriedigen4 ,aus dieser meiner ,auffassung ergibt es sich als selbstverstndlich1 da ich alle ,schritte1 die das bisherige handelspolitische ,verhltnis ,deutschlands zu ,frankreich bessern knnten1 mit voller ,sympathie begre4 ,da die hier veranstaltete ,umfrage die ,anregung gibt1 in einem bestimmten ,punkte ,vorschlge zu machen81 liegt es mir nahe1 im ,hinblick auf etwaige ,besprechungen zwischen den beiden ,regierungen ,frankreich darauf hinzuweisen1 von welcher ,bedeutung es fr die franzsische ,bevlkerung wre1 wenn ihr die ,mglichkeit geboten wrde1 elektrotechnische ,fabrikate1 fr deren ,herstellung in ,deutschland die gnstigeren ,voraussetzungen bestehen1 billiger und leichter1 als es bisher mglich ist1 zu beziehen4 ,die deutsche ,elektrotechnik nimmt in ,europa eine fhrende ,stellung ein4 ,der ,vorsprung1 den sie erreicht hat1 lt sich anderwrts in absehbarer ,zeit nicht einholen4 ,es wre demnach natrlich1 da die ,nachbarlnder sich die ,leistungen der deutschen ,elektrizittsindustrie zunutze machten1 zumal es keinerlei ,beschftigung oder ,beruf gibt1 in denen die ,elektrizitt nicht in irgend einer ,weise ,verbesserungen der ,arbeits- und ,lebensbedingungen mit sich bringt4 ,fr die ,erzeugnisse der elektrotechnischen ,industrie besteht aber zwischen ,frankreich und ,deutschland keine handelsvertragliche ,verstndigung4 ,die ,zollschranke1 die ,frankreich zwischen sich und der ,schweiz aufgerichtet hat1 und die die elektrotechnische ,industrie im besonderen ,grade trifft1 gilt laut ,vertrag vom ,jahre #ahga unter der ,bezeichnung einer ,meistbegnstigung8 auch fr die deutsche ,einfuhr nach ,frankreich4 ,wenn ein ,handelsabkommen zwischen ,deutschland und ,frankreich zustande kme1 das den ,erzeugnissen der deutschen ,elektrotechnik die franzsische ,grenze ffnete1 wrde ,frankreich damit die ,teilnahme an den ,fortschritten der ,industrie erleichtert werden4 ,fr den ,vorteil1 der sich daraus zugleich fr ,deutschland ergbe1 knnten ,frankreich ,zugestndnisse bei der ,einfuhr seiner ,weine und kunstgewerblichen ,fabrikate gemacht werden4 ,das htte auch fr ,deutschland den ,vorteil1 da die ,lebensfreude hier durch die ,erzeugnisse ,frankreichs gehoben wrde4 ,statt da die ,lebenshaltung des einen ,landes durch die ,zollmauer1 die es von dem andern trennt1 niedergehalten wird1 schfe ein auf der ,grundlage freieren ,warenaustausches sich aufbauendes ,handelsabkommen eine ,harmonie der ,interessen1 die hier und dort ,arbeit und ,genu mehrten und erleichterten48 ,wir sehen also3 ,am ,anfang ganz gescheite1 wenn auch nicht bermig originelle ,ausfhrungen prinzipieller ,natur4 ,sobald aber die ,nutzanwendung kommt1 steuern sie in das ,fahrwasser einer ,interessenpolitik1 die nur auf den ,nutzen fr die eigene ,industrie1 nicht auf eine wirklich tief durchdachte und objektive wissenschaftliche ,begrndung ,wert legt4 ,htte ,emil ,rathenau1 als er zu schaffen anfing1 den ,vorsprung1 den sich damals ,amerika und ,england in der elektrotechnischen ,industrie errungen hatten1 als etwas gegebenes hingenommen und auf eine eigene ,bettigung in dieser ,industrie verzichtet1 so wrde er nie die ,a4 ,e4 ,g4 geschaffen und zu der ersten ,elektrizittsgesellschaft der ,welt gemacht haben4 f7 ,wie ist ,emil ,rathenau1 der die ,sachen im allgemeinen so trefflich zu behandeln verstand1 nun mit ,menschen umgegangen8 -- ,man knnte vielleicht sagen3 ,wie mit den ,sachen1 -- wenn dem ,worte nicht ein gewisser herabsetzender ,beiklang von ,gefhllosigkeit1 von ,herzensklte innewohnte1 der in ,rathenaus ,art1 mit ,menschen zu verkehren1 vielleicht manchmal1 aber durchaus nicht immer enthalten war4 ,rathenau konnte khl und uninteressiert1 ja schroff und ablehnend sein1 aber er war durchaus keiner von den ,menschen1 die ber ,leichen gehen4 ,er hatte darum fr eine so ausgesprochene ,eroberernatur eigentlich wenig persnliche ,konflikte4 ,er war ,gefhlsregungen keineswegs unzugnglich und ,personen gegenber1 die ihm menschlich nahe standen1 sogar groer ,zartheit fhig4 ,man konnte seine ,art1 ,menschen zu behandeln1 eher sachlich8 nennen1 wenn diese ,sachlichkeit nicht gelegentlich durch persnliche ,stimmungen1 ,gereiztheiten und sogar ,ungerechtigkeiten getrbt worden wre4 ,am besten wird man sein ,verhltnis1 seinen ,umgang mit ,menschen vielleicht mit dem ,worte direkt8 kennzeichnen4 ,er kannte im ,verkehr mit ,menschen keine ,umschweife1 keine ,nebenwege1 keine ,umhlltheiten1 mit einem ,worte keine ,indirektheiten4 ,er hielt mit nichts zurck1 und tuschte nichts vor4 ,er sagte ehrlich1 was er dachte1 war in ,lob und ,tadel1 in ,anerkennung und ,kritik offen4 ,rcksichten auf ,stand1 ,rang und ,alter nahm er dabei nicht1 und er hat einmal -- wie mir ein ,augenzeuge berichtete -- eine hochgestellte ,persnlichkeit seines ,konzerns1 einen ,exzellenzherrn in ,gegenwart von dritten ziemlich brsk zur ,rede gestellt1 weil dieser eine von ihm bernommene ,aufgabe nicht zu seiner ,zufriedenheit ausgefhrt hatte4 ,aber so sehr sein ,tadel verletzen konnte1 so tief konnte sein ,lob beglcken4 ,fr ,mitarbeiter1 die viel mit ihrem ,chef in ,berhrung kamen1 gab es keine schnere ,belohnung als eine ,anerkennung des ,meisters1 nicht nur deswegen1 weil sie selten war1 sondern weil er ihr oft eine menschlich-warme1 den ,belobten innerlich berhrende ,form zu geben verstand4 ,eine so direkte ,art der ,menschenbehandlung war natrlich fr das kaufmnnische ,verhandeln nicht unter allen ,umstnden geeignet4 ,delikate ,besprechungen1 in denen zunchst sondiert werden mute1 in denen es darauf ankam1 vorerst einmal nicht das ganze ,ziel1 die letzte ,absicht1 das eigentliche ,interesse zu zeigen und aus dem ,gegner1 der sich ebenso vorsichtig1 abwartend und berechnend verhielt1 trotzdem das ,wissenswerte herauszuholen1 lagen ihm im allgemeinen nicht4 ,auch ,verhandlungen1 bei denen der ,kontrahent nicht durch sachliche ,grnde1 sondern durch politische ,list1 nicht durch den ,inhalt1 sondern durch die ,form des ,gesprchs gewonnen werden sollte1 verstand ,emil ,rathenau1 trotzdem er am ,schreibtisch und im monologischen ,denkproze nicht nur klug1 sondern auch schlau zu argumentieren vermochte1 nicht bermig gut zu fhren4 ,der ,mensch1 der ihm gegenber sa1 zwang ihn mehr oder minder rasch zur ,offenbarung seiner ,karten4 ,die ,ursprnglichkeit1 die ,ungeduld1 das ,endziel zu erreichen1 sprengten den zurckhaltenden ,gang umhllter ,unterredungen4 ,emil ,rathenau vermochte im ,gesprch schlagend1 aber nicht ebenso schlagfertig zu sein4 ,whrend er im uninteressierten ,fachgesprch gut zu plaudern verstand1 waren fr ,einleitungsverhandlungen zu konkreten ,geschften andere im ,konzern besser geeignet als er4 ,denn er sagte hier1 wie auch in ,zweckgesprchen mit ,konkurrenten1 ,vertretern von ,behrden usw4 zu schnell und zu offen1 alles was zu sagen und manchmal besser auch nicht zu sagen war1 wie er denn berhaupt der ,ansicht war1 da gute ,geschfte nur solche seien1 die beiden ,kontrahenten zum ,vorteil gereichten4 ,vorsichtig zu behandelnde ,einleitungsbesprechungen lie er denn auch meist von seinen ,direktoren oder von seinem ,sohn ,walther fhren4 ,standen die ,dinge aber so1 da eine offene ,aussprache am besten zum ,ziele fhren konnte1 das heit handelte es sich um ,geschfte1 die berhaupt ganz auf diese ,weise erledigt werden konnten1 oder waren die ,errterungen bei anderen ,geschften ber das ,stadium des ,parlamentierens hinausgelangt1 so war ,emil ,rathenau der richtige ,mann4 ,dann wurde er zum glnzenden ,verhndler4 ,kurz1 sachlich1 bestimmt formulierte er seinen ,standpunkt1 machte die ,konzessionen1 die er machen konnte1 feilschte nicht viel und blieb unbeirrbar bei der ,sache4 ,fr ,leute1 die gleichfalls sachlich zu diskutieren verstanden1 war es ein ,vergngen mit ihm zu verhandeln1 eine ,leichtigkeit1 mit ihm ins ,reine zu kommen4 ,aber auch ,abschweifende zwang er durch die ,suggestion seiner ,art und ,persnlichkeit gleichfalls bald zur ,sache4 ,ein schneller ,menschenkenner war ,emil ,rathenau nicht4 ,dazu war er zu vertrauensvoll und darum anfnglich stets geneigt1 die ,menschen als das zu nehmen1 was sie selbst darstellen und scheinen wollten4 ,seine ,naivitt veranlate ihn1 nicht nur die ,menschen direkt zu behandeln1 sondern sie auch direkt1 das heit ohne ,hintergedanken zu beurteilen4 ,so kam es1 da ihm auch ein weniger wertvoller ,mensch anfnglich zu interessieren1 zu gefallen1 ja zu imponieren vermochte4 ,niemand konnte ihn aber auf die ,dauer ber seinen ,wert tuschen4 ,eine nhere ,bekanntschaft offenbarte ,rathenau bald die wirkliche ,natur und ,fhigkeit eines ,menschen1 und wenn er diese einmal als unzulnglich erkannt hatte1 so war er fr allezeit mit ihrem ,besitzer fertig4 ,auf eine nachtrgliche ,revision seines ,urteils lie er sich nur hchst selten ein4 ,dies fhrte dazu1 da er -- der im allgemeinen die ,menschen richtig und gerecht einschtzte -- in ,ausnahmefllen auch einmal aus ,vorurteil oder ,eigensinn einem ,menschen unrecht tat4 ,las er meist auch nicht so schnell in ,menschenseelen wie andere sogenannte gute ,psychologen1 so las er doch hufig tiefer und grndlicher als diese4 ,ungewhnliche ,menschen1 auch wenn sie ihre ,eigenart noch nicht greifbar bekundet hatten1 vielleicht selbst nicht einmal kannten1 hat er nicht selten entdeckt1 gefrdert und an die richtige ,stelle gesetzt4 ,als der ,professor an der technischen ,hochschule ,klingenberg mit einem in der ,konstruktion nicht gerade gelungenen ,automobilmotor zu ,rathenau kam1 erkannte dieser im ,gesprch1 welche ungehobenen ,schtze technischer ,praxis in diesem akademischen ,professor schlummerten1 und ohne langes ,besinnen forderte er ihn zum ,eintritt in die ,direktion der ,a4 ,e4 ,g4 auf1 in der sich ,klingenberg ganz so bewhrte1 wie es ,rathenau vorausgesehen hatte4 ,seine ,mitarbeiter suchte und erzog er sich auf ganz individuelle ,weise1 und zwar individuell fr ihn wie fr die anderen4 ,wenn irgend ein ,platz zu besetzen1 irgend eine ,aufgabe zu lsen war1 so schaffte er sich die ,personen hierzu nicht nach dem ,system1 das leider sonst vielfach in der ,industrie blich ist1 wo man bekannte ,fachkrfte durch das ,angebot eines hheren ,gehalts einfach aus ihrem frheren ,wirkungskreis fortengagiert4 ,ein derartiges ,system1 bei dem schlielich nicht nur ,tenoristen-1 sondern fast ,bankdirektorengehlter fr sogenannte erste ,fachkrfte blich wurden1 hat er seiner ,konkurrenz oft vorgeworfen4 ,auf solche ,weise ist es kein ,kunststck1 ,leute zu bekommen18 hat er mir selbst einmal geklagt4 ,er selbst ging ganz anders zu ,werke4 ,er nahm nicht notwendigerweise fr einen freigewordenen ,posten oder eine zu lsende ,aufgabe -- abgesehen von ,ausnahmen1 bei denen die ,zeit drngte1 oder es eine besondere ,spezialitt unbedingt verlangte1 -- einen gerade auf diesem ,gebiete bewhrten oder bekannten ,fachmann1 es sei denn1 da er ihn ebenso leicht wie einen anderen bekommen und ihn ebensogut brauchen konnte4 ,er suchte sich vielmehr unter seinen ,leuten denjenigen aus1 der ihm fr diese ,sache die beste ,eignung zu besitzen schien1 auch wenn er sich erst in das neue ,gebiet einarbeiten mute4 ,fhigkeiten1 nicht ,vorkenntnisse waren fr ihn ausschlaggebend und er wute1 da ,frische1 ,unbefangenheit1 die ,gabe1 sich eine ,materie whrend der ,arbeit zu erobern1 manchmal wertvoller sind als ,wissen1 das zur ,routine geworden ist4 ,er kannte seine ,mitarbeiter genau1 schematisierte nicht mit ,menschen und suchte jeden nach seiner ,individualitt1 nach der ,art1 nicht nur nach dem ,ma seiner ,leistung zu beschftigen4 ,emil ,rathenau hatte das ,glck1 schon bei der ,grndung oder kurz nach der ,grndung seines ,unternehmens ,mitarbeiter zu finden1 die ihm und seiner ,gesellschaft ihr ganzes ,leben lang treu blieben und so eng mit ihr verwuchsen wie er selbst4 ,da ,deutsch1 ,mamroth oder ,jordan jemals htten aus der ,a4 ,e4 ,g4 ausscheiden1 eine andere ,stellung suchen oder annehmen knnen1 ist ein ,gedanke1 der allen ,beteiligten wohl absurd vorgekommen wre4 ,diese treue und gute ,kameradschaft1 die auf der ,arbeit an der gemeinsamen groen1 unter ihren ,hnden aufblhenden ,sache1 aber auch auf der gegenseitigen ,achtung vor der ,persnlichkeit der anderen beruhte1 spricht gleicherweise fr den menschlichen ,wert ,rathenaus wie seiner ,mitarbeiter4 ,tchtige1 energische ,charaktere von eigener ,prgung und starkem ,wuchs gruppierten sich um den ,mittelpunkt des ,genies1 dessen berlegenheit alle anerkannten1 das aber auch ihnen ,spielraum und ,entwickelungsfreiheit fr ihre ,krfte gewhrte4 ,die ,strke des ,vorstandes der ,a4 ,e4 ,g41 sagte mir einmal eines seiner ,mitglieder1 liegt in ihrer seltenen1 nicht herbeigefhrten1 sondern gewordenen8 ,homogenitt4 ,da war stets ein vollstndiges ,gleichgewicht in dem ,verwaltungskrper vorhanden1 niemand drngte sich vor1 niemand blieb zurck1 nichts verschob sich1 nichts mute verschoben werden4 ,palastrevolutionen1 innere ,konflikte und ,auseinandersetzungen -- abgesehen von ,meinungsverschiedenheiten wegen sachlicher ,fragen -- gab es nicht4 ,eifersucht1 ,neid1 ,intriguen1 persnliche ,motive trugen keine ,verwirrung in den ,geschftsgang4 ,die geschftliche ,arbeit spielte sich auf dem ,untergrund langjhriger persnlicher ,freundschaft ab4 ,viele ,jahre hindurch wohnte ,emil ,rathenau mit ,deutsch und ,mamroth zusammen in einem ,hause am ,schiffbauerdamm1 ganz nahe den alten und nicht fern den neuen ,geschftsrumen1 ,rathenau im ersten1 ,deutsch und ,mamroth im zweiten ,stockwerk4 ,rathenau in seiner ,einfachheit htte die alte ,wohnung vielleicht nie aufgegeben4 ,aber die ,kollegen zogen fort1 erbauten sich eigene ,villenhuser4 ,so entschlo sich denn auch ,rathenau als ,siebzigjhriger zum ,bau eines eigenen ,hauses in der ,viktoriastrae1 auf dem ,grundstck1 das seinen ,eltern1 zuletzt seiner ,mutter1 gehrt hatte und das er durch das danebenliegende erweiterte4 ,piett gegen einen geliebten ,menschen erleichterte ihm den ,bruch mit der ,piett gegen die gewohnte ,heimsttte4 ,um den ,umstndlichkeiten1 den ,gemtsbewegungen des ,umzuges zu entgehen1 reiste er nach ,wien1 als schwerkranker ,mann kehrte er zurck und kurz1 nachdem er sein neues ,heim bezogen hatte1 mute er sich zur ,beinamputation entschlieen4 ,die ,organisation des ,vorstandes der ,a4 ,e4 ,g4 ist1 wie ich schon sagte1 nicht geschaffen worden1 sie hat sich historisch entwickelt und ist gerade darum so innerlich organisch geworden4 ,es wird von ,interesse sein1 sie nachstehend in der ,form1 zu der sie sich in den letzten ,jahren ,rathenaus entwickelt hatte1 zu schildern4 #a4 ,deutsch3 ,system der inlndischen und auslndischen ,zweiganstalten4 ,installation und ,fabrikation im ,auslande4 ,organisation der #cjj ,filialen1 ,installations- und ,ingenieurbureaus4 -- ,groinstallationsgeschft1 soweit es von ,berlin aus geleitet wurde1 also ,einrichtung von ,stationen fr ,berg- und ,httenwerke1 ,fabriken usw4 7,privatanlagen74 ,fertigstellung der ,jahresbilanz 7nicht ,buchwesen74 ,sozusagen ,minister des ueren4 #b4 ,mamroth3 ,wiederverkaufsgeschft1 ,warenhandelsgeschft1 ,buchfhrung1 ,kasse1 ,gelddispositionen 7,anlage der flssigen ,gelder1 ,bankguthaben71 berwachung der ,betriebsgesellschaften 7nicht der ,trustunternehmungen74 -- ,sozusagen ,minister des ,inneren4 #c4 ,jordan3 7frher im ,patentamt ttig1 leitete zuerst das ,patentbureau der ,a4 ,e4 ,g47 ,leitung der gesamten ,fabriken der ,a4 ,e4 ,g4 mit ,ausnahme des ,kabelwerks1 und ausschlielich derjenigen ,fabriken1 die an auslndische ,zweiganstalten angegliedert waren4 ,arbeiterwesen4 #d4 ,prof4 ,klingenberg3 ,bau der ,zentralstationen fr eigene und fremde ,rechnung4 #e4 ,baurat ,pforr3 ,elektrische ,bahnen4 #f4 ,emil ,rathenau3 ,vereinheitlichung und ,kontrolle der ,geschftspolitik1 ,kontrolle der ,finanzinvestitionen1 technische ,politik1 wie ,aufnahme neuer ,fabrikationszweige1 ferner besondere ,mitwirkung beim ,bahnengeschft1 beim juristischen1 litterarischen und ,patentbureau4 ,das ,kabelwerk1 das ,erich ,rathenau geleitet hatte1 bernahm nach dessen ,tode ,emil ,rathenau aus ,piett4 -- ,vertretung der ,gesellschaft in ihren ,ausstrahlungen1 ,finanzbeteiligungen 7,aufsichtsrten7 in erster ,linie ,e4 ,rathenau1 untersttzt durch ,dr4 ,walther ,rathenau und daneben durch ,deutsch1 ,mamroth und ,klingenberg4 -- ,fusionsunternehmungen behandelte ,e4 ,rathenau mit ,dr4 ,walther ,rathenau1 ,elektrobankunternehmungen ,dr4 ,walther ,rathenau allein4 ,diese ,organisation des ,vorstandes erwies sich als auerordentlich glcklich und leistungsfhig4 ,wir bewltigen damit einen ,umsatz von #cjj ,millionen ,mark1 wir knnen ebenso gut damit einen ,umsatz von einer halben1 ja einer ganzen ,milliarde kontrollieren18 sagte einmal ,deutsch zu einem ,frager4 ,bei einem ,vorstande1 der aus so starken ,persnlichkeiten zusammengesetzt ist1 bei einer ,gesellschaft1 die sich zudem geldlich so unabhngig zu halten verstand wie die ,a4 ,e4 ,g41 ist die bestimmende geschftliche ,mitwirkung des ,aufsichtsrats natrlich nur verhltnismig gering4 ,abgesehen von den gesetzlichen ,funktionen1 die er zu erfllen hat1 sind seine ,aufgaben im wesentlichen dekorativer ,natur1 nicht in leer reprsentativer ,bedeutung1 sondern in dem ,sinne einer ,zusammenfassung und ,wiederspiegelung wichtiger geschftlicher ,beziehungen1 die das ,unternehmen mit anderen ,industrie- und ,kapitalmchten verbinden4 ,eine intensive ,arbeitsleistung kann ein ,kollegium von #cj ,mitgliedern1 das fast schon ein kleines ,parlament ist und sich nur ein paar ,mal im ,jahr vollstndig versammeln wird1 naturgem nicht vollbringen4 ,es waren wohl auch zu vielerlei ,interessen in ihm vertreten1 als da diesem ,kollegium ein allzutiefer ,einblick in alle ,geschftsdetails gegeben werden konnte4 ,neben den ,vertretern fast aller ,grobanken gehrten ,reprsentanten solcher ,unternehmungen dem ,aufsichtsrat der ,a4 ,e4 ,g4 an1 die in einer hervorragenden ,geschftsverbindung mit ihr standen1 so ,albert ,ballin von der ,hamburg-,amerika-,linie1 ,ministerialdirektor a4 ,d4 ,micke und spter ,dr4 ,wussow von der ,groen ,berliner ,straenbahn1 ferner die ,vertreter der frher mit der ,a4 ,e4 ,g4 fusionierten ,konzerne der ,union81 der ,lahmeyerwerke1 der ,felten ,guilleaume-,gesellschaft4 ,auch die beiden groen ,berliner ,kohlenhndler ,eduard ,arnhold in ,firma ,caesar ,wollheim und ,fritz von ,friedlnder-,fuld waren in ihm vertreten4 ,als ,fachleute1 die fr eine industrie-technische ,kontrolle in ,betracht kamen1 konnten eigentlich nur die frheren1 inzwischen in den ,aufsichtsrat gewhlten ,vorstandsmitglieder und einige wissenschaftliche ,praktiker oder ,konstrukteure1 wie ,geheimrat ,dr4 ,kirchhoff und bis zu seinem ,tode v4 ,hefner-,alteneck gelten4 ,den ,vorsitz im ,aufsichtsrat fhrten nach ,georg v4 ,siemens ,ausscheiden zwei ,exzellenzen1 zuerst der preuische ,staatsminister a4 ,d4 ,herrfurth1 dann der ,staatssekretr a4 ,d4 ,hollmann1 ,reprsentationsfiguren1 die offenbar ,beziehungen zu ,regierungskreisen herstellen sollten und in dieser ,hinsicht auch wertvolle ,dienste leisten konnten1 namentlich in einer ,zeit1 in der die ,a4 ,e4 ,g4 als jngeres ,unternehmen noch mit dem alten ,ruhm und ,ruf1 den die ,konkurrenzfirma ,siemens ,halske namentlich bei ,behrden sich erhalten hatte1 ringen mute4 ,der eigentlich geschftsfhrende ,vorsitzende war in jenen ,zeiten ,carl ,frstenberg1 der finanzielle ,vertrauensmann und ,freund ,emil ,rathenaus1 der den ,titel eines stellvertretenden ,aufsichtsratsvorsitzenden fhrte4 ,nach dem ,ausscheiden ,hollmanns wurde ,dr4 ,walther ,rathenau ,aufsichtsratsvorsitzender der ,gesellschaft und erhielt nach dem ,tode ,emil ,rathenaus als solcher den ,titel ,prsident der ,a4 ,e4 ,g4 ,mit diesem war eine ausgedehnte und dauernde ,arbeitsstellung verbunden1 in die ein ,teil der frher von ,emil ,rathenau erfllten ,obliegenheiten1 u4 a4 die ,zusammenfassung der ,gesamtpolitik der ,a4 ,e4 ,g41 eingebracht wurde1 whrend den anderen ,teil der ,vorsitzende des ,direktoriums ,geheimrat ,felix ,deutsch bernahm4 ,die ungewhnliche und geistig leitende ,stellung1 die dem einzig berlebenden ,sohne ,emil ,rathenaus in der von diesem geschaffenen1 aber doch lngst ber die ,grenzen eines persnlichen und privaten ,unternehmens hinausgewachsenen ,gesellschaft von den bewhrten ,mitarbeitern des ,gesellschaftsgrnders bereitwillig eingerumt wurde1 findet ihre hinreichende ,erklrung nicht in einem traditionellen ,erbgange1 nicht in dem ,streben nach einer ,fortfhrung der ,dynastie ,rathenau8 aus dekorativen ,grnden4 ,dem verstndnisvollen ,leser dieses ,buches braucht nicht gesagt zu werden1 da nur sachliche ,grnde zu verantwortlichen ,stellungen in der ,a4 ,e4 ,g4 fhren1 da solche ,stellungen nicht ererbt werden konnten1 sondern erworben werden muten4 ,um den ,nachweis fr die ,richtigkeit dieser ,ansicht zu fhren1 aber auch deswegen1 weil es fr das ,charakterbild des ,vaters nicht ohne ,wert sein kann1 wenn dem ,wesen und ,wirken der ,kinder -- ebenso wie dem der ,eltern -- nachgegangen wird --1 wollen wir uns mit den ,gestalten der ,shne ,emil ,rathenaus an dieser ,stelle kurz befassen4 ,der ,anteil1 den sie an der ,schpfung des ,vaters genommen haben1 war nicht gering2 er war auch nicht uerlich und zufllig1 sondern innerlich und sozusagen organisch4 ,emil ,rathenaus ,shne sind beide keine ,epigonennaturen gewesen4 ,sie haben ihr ,licht nicht nur von dem vterlichen ,gestirn erhalten1 sondern durch ausgeprgte ,eigenleistungen gezeigt1 da die ,kraft des ,stammes1 die das ,genie des ,vaters formte1 in ihnen nicht ermdete1 sondern lebendig blieb4 ,der jngere von ihnen1 ,erich ,rathenau ist an der ,schwelle der ,mannesjahre einem tckischen ,leiden erlegen1 das ihn schon in den ,knabenjahren befiel4 ,wohl kein ,ereignis seines ,lebens hat den ,vater so schwer getroffen1 wie dieses ,leiden und dieser ,tod1 es hat ihn jahrelang der ,geselligkeit und eine ,zeitlang fast dem ,werke entfremdet4 ,erich ,rathenau wird von allen1 die ihn kannten1 als ein gradliniger1 schlichter und gtiger ,mensch geschildert4 ,er hatte ohne ,zweifel das ,zeug zu einem hervorragenden ,techniker4 ,das ,kabelwerk der ,a4 ,e4 ,g41 das er leitete1 hat er zur ,vollendung entwickelt4 ,es war keine ,phrase1 wenn ,emil ,rathenau1 als ihm in einer ,generalversammlung vorgeworfen wurde1 da er nun auch noch seinen zweiten ,sohn in den ,vorstand der ,a4 ,e4 ,g4 berufen lasse1 sein ,vorgehen in folgender ,weise begrndete3 ,dem tchtigen ,fachmann ,erich ,rathenau sind von der ,konkurrenz so glnzende ,anerbietungen gemacht worden1 da es besonderer ,gegenleistungen seitens der ,a4 ,e4 ,g4 bedarf1 um ihn zu halten48 ,walther ,rathenau1 sein lterer ,bruder1 ist eine kompliziertere ,natur4 ,auch er ging vom ,technischen aus4 ,als ,ingenieur war er in schaffender ,weise an der ,ausbildung der elektrochemischen ,arbeitsgebiete der ,a4 ,e4 ,g4 beteiligt1 baute und leitete sieben ,jahre hindurch die drei ,fabriken der ,elektrochemischen ,werke ,g4 m4 b4 ,h41 deren ,chlorverfahren er selbstndig entwickelt hatte4 ,im ,jahre #ahii trat er in den ,vorstand der ,a4 ,e4 ,g41 bernahm dort die ,abteilung ,zentralenbau8 und fhrte insbesondere das ,baugeschft fr fremde ,rechnung1 das vorher etwas vernachlssigt worden war1 zu ansehnlichem ,wachstum4 ,im ,jahre #aija wurde er mit ,karl ,frey ,administrateur der ,elektrobank in ,zrich1 deren ,geschftskreis er ganz selbstndig verwaltete und deren ,geschftsmethoden er reformierte2 eine ,ttigkeit1 die ihn zu weitgehender ,mitwirkung an dem ,aufbau des ,trust- und ,finanzsystems der ,a4 ,e4 ,g4 berief und fhig zeigte4 ,die ,besserung der ,beziehungen zu der ,konkurrenzfirma ,siemens ,halske1 die eine ,verstndigung ber das ,zentralengeschft und die ,bildung des ,kabelkartells ermglichte1 hat er durch ausgesprochenes ,verhandlungsgeschick angebahnt4 ,besonders war seine ,hand bei den groen ,ausdehnungsgeschften der ,a4 ,e4 ,g4 zu spren4 ,die ,aufnahme der ,schuckert-,gesellschaft1 fr die er sich nach grndlicher ,untersuchung der ,verhltnisse entschieden ins ,zeug legte1 konnte er im ,vorstandskollegium nicht durchsetzen4 ,dieses ,schicksal eines persnlichen ,projektes1 dessen ,milingen er als einen groen und dauernden ,verlust fr die ,a4 ,e4 ,g4 ansah1 veranlate ihn im ,jahre #aijb aus dem ,vorstand der ,a4 ,e4 ,g4 auszuscheiden und einer ,aufforderung ,karl ,frstenbergs zu folgen1 in die ,berliner ,handelsgesellschaft als ,geschftsinhaber einzutreten4 ,aber auch nach seinem ,austritt blieb ,walther ,rathenau in enger ,fhlung mit der ,a4 ,e4 ,g41 zumal da er seine ,stellung als ,administrateur der ,elektrobank beibehielt4 ,bei der ,verschmelzung der ,a4 ,e4 ,g4 mit der ,union8 wirkte er in weitgehender ,weise mit2 den ,zusammenschlu mit dem ,lahmeyer-,konzern1 der ja von der ,elektrobank seinen ,ausgang nahm1 hat er fast selbstndig entworfen1 desgleichen die erst nach dem ,tode ,emil ,rathenaus eingeleitete ,serie der ,b4 ,e4 ,w4- und ,elektrowerke-,transaktionen1 durch die die ,berliner ,elektrizittswerke ,akt4 ,ges4 nach der ,verstadtlichung ihrer ,berliner ,zentralen durch berfhrung des grten ,teils der ,aktien mit der ,a4 ,e4 ,g4 nahe verbunden und dann von dem ihr zur ,last gewordenen ,besitz an den ,elektrowerken in ,bitterfeld befreit wurde4 ,bei allen diesen ,entwrfen kamen ihm sein ,sinn fr die ,architektur groer ,transaktionen und seine konstruktive ,begabung zustatten1 die er whrend des ,krieges in noch grerem ,rahmen bei der ,rohstoffsicherung fr die ,zwecke des deutschen ,heeresbedarfs erweisen konnte4 ,hatte sich in ,erich ,rathenau die naive ,seite des vterlichen ,charakters fortentwickelt1 so war ,walthers ,erbteil die ,gre und ,schrfe des ,denkens4 ,eine ,erscheinung von ausgesprochener und sehr bewuter ,geistigkeit1 die sich nicht auf das ,fachgebiet des ,vaters oder das eigene beschrnkte1 sondern die allgemeinen ,probleme des wissenschaftlichen1 knstlerischen und gesellschaftlichen ,lebens ihrer ,zeit in den ,brennspiegel ihrer ,persnlichkeit zog4 ,die nicht nur in den ,schaffens-1 sondern auch in den ,lebensformen1 mit denen der ,vater1 wie wir gesehen haben1 im ,kleinbrgertum seiner ,herkunft haften geblieben war1 frei zum ,weltbrgertum emporwuchs und darum ihrer ,geistigkeit auch ,kultur zu geben verstand4 ,da eine solche ,entwickelung auch zu schriftstellerischer ,bettigung drngen mute1 ist verstndlich4 ,an dieser ,stelle das ,bild des ,schriftstellers ,walther ,rathenau und seines litterarischen ,schaffens zu zeichnen1 ist unmglich4 ,aber wenn wir feststellen1 da er ,tiefe des ,gedankens mit einer ungewhnlichen ,plastik der ,darstellungsweise1 ,originalitt der ,anschauung mit einem sicheren ,blick fr das ,praktische zu verbinden wei1 sind wir uns der ,zusammenhnge bewut1 die zwischen dem ,geist des ,vaters und dem des ,sohnes bestehen4 99 99 99 ,haben wir im ,vorstehenden geschildert1 wie ,emil ,rathenau die ,menschen als einzelne ,persnlichkeiten behandelte1 so bleibt noch zu untersuchen1 wie er zu den ,menschengruppen1 zu den ,kollektivpersnlichkeiten stand1 mit denen er in ,berhrung kam4 ,rathenau hatte1 wie fast alle bedeutenden ,industriellen seiner ,epoche1 keinen ausgesprochenen ,sinn und kein unmittelbares ,interesse fr das ,soziale4 ,er war nicht gerade antisozial1 aber er war asozial4 ,das ,schicksal der ,arbeiter- und ,beamtenklasse interessierte ihn nicht um dieser ,menschenschichten oder um der ,menschheit willen1 sondern weil er mit ihnen zu tun hatte1 sie fr seine industriellen ,zwecke und ,plne brauchte4 ,da die meisten ,industriepolitiker keine ,sozialpolitiker sind1 ist erklrlich4 ,um ein bedeutender ,industriepolitiker zu werden und zu sein1 braucht man die ,arbeit eines ganzen ,lebens und oft reicht sie nicht einmal dazu hin4 ,auch die ,sozialpolitik braucht ihren ganzen ,mann4 ,dazu kommt1 da der ,industrielle1 der verdienen1 das ,verhltnis zwischen ,einnahmen und ,ausgaben stndig verbessern will1 als grten ,widerstand auf diesem ,wege die stndige ,forderung des ,arbeiters und ,beamten nach hherer ,entlohnung1 hherem ,anteil am ,produktionsertrag findet4 ,der ,fabrikant1 dessen ,streben in der ,gegenrichtung fortdrngt1 hat es naturgem am schwersten1 den ,standpunkt der arbeitenden ,klassen zu begreifen4 ,denn er mu erst sich selbst ausschalten1 seine strksten ,ichgefhle neutralisieren1 ehe er beginnen kann1 sich in die ,seele des ,arbeiters einzufhlen4 ,so einfach1 so primitiv und brutal darf man den ,gegensatz natrlich nicht darstellen1 als ob die unersttliche ,geldgier des reichen ,produzenten dem armen ,arbeiter nicht von seinem berflu ein ,teilchen zur ,verbesserung seiner ,existenzbedingungen abgeben will4 ,gewi1 auch das hat es hufig gegeben und gibt es wohl auch noch4 ,aber gerade bei industriellen ,schpfernaturen spielt das ,geld nicht die ausschlaggebende ,rolle1 sondern die ,kalkulation1 die konomie des ,produktionsprozesses1 das ,gedeihen des ,werkes4 ,gerade die tiefsten ,verelendungen der ,arbeiterklasse hatten ihren ,ursprung nicht in der ,willkr zu reichlich verdienender ,fabrikanten1 sondern in der ,verschlechterung der ,produktionsbedingungen fr den ,industriellen1 hufig sogar in dem ,aufkommen neuer berlegener ,produktionseinrichtungen1 die die ,herstellung der nach den alten ,verfahren arbeitenden ,unternehmer unrentabel machten und sie zum ,lohndruck zwangen4 ,emil ,rathenau hat sich mit der ,sozialwissenschaft1 die derartige soziale bergangskatastrophen zu verhindern oder doch zu mildern suchte1 nicht bewut beschftigt1 ebenso wenig war er allerdings auch konsequenter ,antisozialist1 wie zum ,beispiel ,kirdorf4 ,er war in dieser ,hinsicht1 wie in mancher anderen1 ,unternehmer1 ,realist und ,rationalist und suchte mit dem ,sozialismus1 den er als eine wurzelstarke1 unausrottbare ,bewegung erkannt hatte und mit dem er darum rechnen mute1 so gut wie mglich fertig zu werden4 ,konflikte suchte er so lange als mglich zu verhindern1 denn er wute1 da eine ,niederlage fr den ,arbeitgeber verhngnisvoll werden konnte1 da ein ,sieg die ,lage fr ihn nur auf eine verhltnismig kurze ,zeit sicherte und den ,keim zu immer neuen ,kmpfen bildete4 ,dabei war seine ,art1 der ,arbeiterbewegung ,konzessionen zu machen1 keineswegs die alte patriarchalische1 die sich vorzugsweise an das ,gemt wendet und die auch in ganz groen ,betrieben1 wie zum ,beispiel bei der ,firma ,fried4 ,krupp noch gepflegt wird4 ,seine ,methode war vielmehr eine ganz nchtern rechnungsmige1 die an den ,verstand appelliert und vom ,verstande geleitet wird4 ,whrend der ,patriarchalismus manchen ,forderungen des ,sozialismus1 rein sachlich betrachtet1 entgegenkommt1 aber stets betont1 da er diese ,konzessionen freiwillig1 gewissermaen als ,wohltat gewhre1 dem ,arbeitenden jedoch keinen ,anspruch auf sie einrumen will1 war es ,rathenau ziemlich gleichgltig1 in welcher ,form er die ,forderungen der ,arbeiter erfllte4 ,wenn er sachlich etwas geben mute1 hielt er sich nicht lange bei der ,formfrage auf1 ob er den ,arbeitenden ein ,recht einrume1 oder ob er ihnen ein ,geschenk mache4 ,die ,hauptfrage war fr ihn der rechnerische ,effekt1 die ,einwirkung auf die konomie4 ,erschien diese ihm zu nachteilig1 so lie er es lieber auf den ,kampf ankommen1 ehe er nachgab4 ,im anderen ,falle war er zum ,entgegenkommen bereit1 sofern er den ,eindruck hatte1 da der ,gegner stark genug war1 um einen ,arbeitskampf wagen zu knnen4 ,im allgemeinen huldigte er der ,ansicht1 da es auch wirtschaftlich zweckmig sei1 ,strungen der industriellen ,arbeit mglichst zu vermeiden1 da sie auch dem ,unternehmer hufig mehr schaden knnten als ,zugestndnisse1 die er den ,arbeitern machte und die vielleicht durch ,verbesserung der ,arbeitsmethoden wieder ausgeglichen werden konnten4 ,von ,arbeitskmpfen aus prinzipiellen ,grnden wollte er nicht viel wissen1 und vermied sie1 wenn es irgend angngig war4 ,naturgem haben sich seine ,anschauungen und ,methoden auch in der ,arbeiterfrage im ,laufe der ,zeit verndert und entwickelt4 ,vor einer ,reihe von ,jahren hielt ihm einmal jemand vor1 da er in der ,zeit der ,hochkonjunktur viele ,arbeiter eingestellt habe1 die er dann in der ,periode des ,rckschlags nicht behalten konnte4 ,er erwiderte3 ,habe ich denn diese ,arbeiter alle gezeugt1 da ich verpflichtet bin1 sie zu beschftigen8 ,wenn ich ,arbeit fr sie habe und sie zu mir kommen1 gebe ich ihnen ,beschftigung1 habe ich keine ,arbeit mehr fr sie1 mu ich sie entlassen48 -- ,von diesem ,standpunkt kam er mit den ,jahren immer mehr ab1 je klarer er erkannte1 wie vorteilhaft es vom geschftlichen ,standpunkt fr ein ,grounternehmen ist1 einen dauernden1 treuen und gebten ,arbeiterstamm zu besitzen4 ,natrlich fhrte er diese ,ansicht nicht bis zu der ,konsequenz durch1 nun berhaupt keinen ,arbeiter mehr zu entlassen1 auch wenn es fr ihn an ,beschftigung fehlte4 ,aber er suchte die ,entlassungen mglichst einzuschrnken1 indem er fr ,arbeiter1 deren ,ttigkeit auf einem ,gebiet beendigt war1 neue ,arbeitsmglichkeiten zu schaffen bestrebt war und zur ,erreichung solcher ,zwecke auch ,opfer nicht scheute1 von denen er wute1 da sie sich spter wieder bezahlt machen wrden4 brigens trug sein kaufmnnisches ,system1 die ,a4 ,e4 ,g4 vor ,beschftigungskrisen sicherzustellen und die ,produktion auch in schlechten ,zeiten konstant zu erhalten1 naturgem dazu bei1 auch die ,arbeiterverhltnisse in ihren ,betrieben zu festigen4 ,entlassungen fanden in spteren ,jahren weniger in ,zeiten des ,konjunkturrckganges als infolge der ,einfhrung neuer arbeitersparender ,produktionsmethoden statt4 ,hier war aber der ,arbeiterrckgang meist nur ein ganz vorbergehender1 denn solche neuen ,produktionsmethoden pflegten sehr schnell den ,bedarf anzuregen und damit auch die ,nachfrage nach ,arbeitern wieder zu heben4 ,in der ,angestelltenfrage war der ,standpunkt ,rathenaus grundstzlich derselbe wie in der ,arbeiterfrage4 ,er stellte sich auf den ,boden einer nchternen ,tatsachenpolitik1 und wenn die ,angestellten bei ihm trotzdem nicht dasselbe erreichten wie die ,arbeiter1 so liegt das daran1 da ihnen die ,macht und ,solidaritt des ,zusammenschlusses nicht in demselben ,mae zur ,seite stand1 die ihren ,forderungen denselben ,nachdruck htte geben knnen wie der ,arbeiterschaft4 ,immerhin versuchte er1 soweit es bei einem so groen ,betrieb mglich ist1 den tchtigen ,angestellten den ,aufstieg aus den niedrigsten ,regionen zu ermglichen4 ,die ,verbesserung der sozialen ,lage des ,durchschnitts ging nur schrittweise vor sich4 ,ein eigenartiges ,kapitel im sozialen ,leben ,rathenaus betrifft die ,frauenarbeit4 ,er schtzte an ,frauen besonders die ,weiblichkeit1 und infolgedessen entsprach seinem ,gefhl die ,frauenarbeit recht wenig4 ,als ihm aber manche seiner ,mitarbeiter rechnerisch berzeugend deren ,vorteile fr das ,unternehmen dargelegt hatten1 gab er seinen ,widerstand auf und lie sogar zu1 da ,frauen von der ,a4 ,e4 ,g4 in groem ,umfange eingestellt wurden4 ,in seinem innersten ,empfinden blieb er aber immer unglubig und als einmal in irgend einer ,zeitung die ,meldung zu lesen war1 da die ,baltimore- und ,ohio-,bahn eine ,statistik aufgemacht habe1 nach der die ,bezahlung der ,frauen bei dieser ,gesellschaft um #cj1 die ,leistung aber um #ej geringer sei als die der ,mnner1 lie er berall nachforschen1 um ,nheres ber diese ,statistik zu ermitteln4 ,die ,ermittelungen fielen negativ aus und es erwies sich1 da die ,baltimore-,ohio-,bahn berhaupt keine ,statistik dieser ,art angefertigt habe4 -- ,die ,beamten1 die er mit dieser ,nachforschung beauftragt hatte1 waren nicht wenig erstaunt1 als ,rathenau wenige ,tage nachher gelegentlich des ,empfanges einer ,studiengesellschaft eine ,rede hielt1 in der er die ,vorteile der ,frauenarbeit begeistert pries und mit ,stolz darauf hinwies1 da bei der ,a4 ,e4 ,g4 schon seit langem die ,frauenarbeit in groem ,mastabe gepflegt wrde4 ,im ,endeffekt hat natrlich ,emil ,rathenau1 wie jeder andere groe ,entwickeler industrieller ,arbeit1 auch sozial frdernd gewirkt4 ,industrie schaffen1 heit ,arbeit schaffen und die ,bedingungen der ,industrie verbessern1 heit auch die ,bedingungen der ,arbeit verbessern1 wenngleich eine zu pltzliche1 revolutionierende ,verbesserung der ,industrietechnik vorbergehend auch auf die ,arbeiterverhltnisse drcken kann4 ,das von ,adam ,smith aufgestellte ,lohngesetz1 nach dem die ,industrie den ,arbeiter stets nur so viel verdienen lt1 da er gerade sein ,auskommen finden kann1 hat doch heute nicht mehr volle ,geltung4 ,die soziale ,bewegung1 aber auch die groartige ,industrieentwickelung haben zweifellos in den letzten ,jahrzehnten dahin gewirkt1 die soziale ,lage zu mindestens des ,standes der gelernten ,arbeiter zu heben und sie der des ,kleinbrgertums anzunhern4 g7 ,wir sind am ,ende4 ,wir haben versucht1 ein ,menschenleben in seinem ,sein und ,wirken zu schildern1 das ein ,heldenleben gewesen ist1 wie nur irgend eines1 wenn ihm auch vielleicht der ,schimmer der ,romantik gefehlt hat4 ,an ,kmpfen war dieses ,leben reich und reich an ,erfolgen4 ,mit dem ,leben hatte ,emil ,rathenau zu ringen1 und zuletzt auch mit dem ,tode4 ,wer den ,invaliden sah1 als er sich1 von dem ersten ,anfall der tckischen ,krankheit kaum erholt1 im ,rollstuhl nach seinem ,arbeitszimmer am ,friedrich ,karl-,ufer fahren lie1 diese zitternden ,hnde1 diesen totenblassen ,kopf1 diese mden ,zge1 die einst von ,energie und ,lebenswillen durchglht gewesen waren1 gab diesem ,mann nur noch wenige ,wochen4 ,immer neue ,attacken der ,krankheit schttelten ihn4 ,er berwand sie und gewann noch ein paar ,jahre4 ,im ,mai #aiad1 als ich ihn zum letzten ,male aufsuchte1 war er uerlich ganz der alte4 ,seinen knstlichen ,fu1 den ihm ein ,meister-,orthopde konstruiert hatte1 betrachtete er nur als technisches ,problem4 ,in stundenlanger ,unterhaltung entwickelte er mir damals alle brennenden ,fragen der ,elektrizittsindustrie1 jugendlich1 frisch1 zukunftsfreudig wie nur je1 ganz ungebrochener ,geist1 der sich die ,materie untertan gemacht hat4 ,ein ,jahr spter hatte die ,materie doch den ,geist berwunden4 ,am ,tage der ,wiedereroberung von ,lemberg schlo ,emil ,rathenau die ,augen4 ,knnen heute noch ,mnner seinesgleichen wachsen und werden8 ,die ,groen aus dem ,reiche der ,industrie sind gestorben oder sie altern4 ,aus den ,reihen der jungen ,saat sehen wir noch keinen ,halm1 der ber die umstehenden ,kpfe soweit hinausragt1 wie ,saul ber die ,propheten4 ,unsere ,industrieentwickelung ist voller aber auch ruhiger geworden4 ,es sind nur ,schritte vorwrts zu tun1 langsame oder schnelle1 aber keine groen ,distanzen mehr zu berspringen1 im ,sturmschritt zu durcheilen wie zur ,zeit1 als ,rathenau nicht nur selbst jung war1 sondern das ,glck hatte1 die ,jugend einer ,epoche zu erleben4 ,es fehlen die neuen1 groen jungfrulichen ,probleme1 an denen sich die ,begabung zur ,vollkraft entwickeln1 der ,feuerfunke des ,genius zum lodernden ,brand entznden kann4 -- ,fehlen sie8 ,oder werden sie aus der ungeheuren ,umwlzung entstehen1 in die dieser lange1 schwere und zerstrende ,krieg ,europa gestrzt hat und aus der seine ,weltherrschaft nur eine ungeheure ,arbeit der ,geister und ,hnde erretten knnte8 -- ,warten wir und hoffen1 da uns ,deutschen ,mnner wie ,emil ,rathenau wieder geschenkt werden1 die unsere ,kraft der ,organisation mit dem ,blute der ,persnlichkeit durchtrnken und zu noch hherem ,werte emporheben knnen4 ,wir machen bei dieser ,gelegenheit noch besonders auf die frher erschienenen ,bnde ,i-,v der ,groen ,mnner8 aufmerksam4 ,band ,i ,groe ,mnner4 ,von ,wilhelm ,ostwald1 #c4 u4 #d4 ,aufl4 ,broschiert ,m4 #ad4--4 ,die schnelle ,folge der ,auflagen ist ein ,beweis dafr1 wie dieses ,werk die ffentliche ,meinung wachgerttelt hat4 ,demgem haben denn auch die vorliegenden ,kritiken alle ,stufen von glhendem ,enthusiasmus bis zu wtender ,gegnerschaft durchmessen444 ,es sei wiederholt auf dieses bedeutsame ,buch hingewiesen1 das die so wichtigen ,gegenstnde der ,erziehung und ,bildung der ,jugend in eine ganz neue ,beleuchtung rckt und aus deren ,ergebnis einschneidende ,verbesserungsvorschlge gewinnt4 ,frankfurter ,zeitung4 ,band ,,ii ,zur ,geschichte der ,wissenschaften und der ,gelehrten seit zwei ,jahrhunderten nebst anderen ,studien ber wissenschaftl4 ,gegenstnde1 insbesondere ,vererbung u4 ,selektion beim ,menschen v4 ,alphonse de ,candolle4 ,deutsch herausgeg4 v4 ,wilh4 ,ostwald4 ,brosch4 ,m4 #ab4--1 gebunden ,m4 #ac4--4 444 ,die ,umsicht und die ,gewissenhaftigkeit1 mit der das ,material bearbeitet ist1 erweckt ebenso unsere ,bewunderung1 wie die ,bescheidenheit1 mit der die ,ergebnisse vorgetragen werden1 unsere ,sympathie erregt4 ,forscher und ,lehrer sollten sich mit dem ,inhalt des schnen ,werkes vertraut machen4 ,prof4 ,schaum1 ,leipzig1 in ,leipziger ,neueste ,nachrichten48 ,band ,,iii ,jacobus ,henricus van't ,hoff4 ,sein ,leben und ,wirken von ,ernst ,cohen1 ,prof4 an der ,reichs-,universitt zu ,utrecht4 ,mit #b ,gravuren u4 #ij ,abbildungen4 ,broschiert ,m4 #ad4ge1 gebunden4 ,m4 #af4--4 ,das ,aufsehen erregende ,werk bildet einerseits einen wertvollen ,beitrag zur ,geschichte der exakten ,naturwissenschaften1 insbesondere der ,chemie und sucht andererseits die ,schtze aufzudecken1 die der heutige ,schulbetrieb fr einseitig begabte ,menschen1 die das ,zeug zum groen ,mann8 htten1 im ,gefolge habe4 ,jahresbericht fr das hhere ,schulwesen48 ,,bestellschein ,unterzeichneter bestellt hiermit von den im ,verlage der ,akademischen ,verlagsgesellschaft m4 b4 ,h4 in ,leipzig erschienenen ,bnden der ,groen ,mnner83 ,bd4 ,i3 ,groe ,mnner4 ,von ,wilh4 ,ostwald4 ,brosch4 ,m4 #ad4--1 gebd4 ,m4 #ae4-- ,bd4 ,,ii3 ,zur ,geschichte der ,wissenschaften u4 der ,gelehrten seit zwei ,jahrhunderten4 ,von ,a4 de ,candolle -- ,wilh4 ,ostwald4 ,brosch4 ,m4 #ab4--1 gebd4 ,m4 #ac4-- ,bd4 ,,iii3 ,jac4 ,henr4 van't ,hoff4 ,von ,ernst ,cohen4 ,brosch4 ,m4 #ad4ge1 gebd4 ,m4 #af4-- ,bd4 ,,iv3 ,victor ,meyer4 ,von ,rich4 ,meyer4 ,brosch4 ,m4 #ah4--1 gebd4 ,m4 #bj4-- ,bd4 ,v3 ,ernst ,abbe4 ,von ,f4 ,auerbach4 ,brosch4 ,m4 #ah4--1 gebd4 ,m4 #ba4-- ,ort und ,datum ,unterschrift 7bitte recht deutlich73 4444444444444444444444444444444444444444 4444444444444444444 ,,grosse ,m,,nner ,studien zur ,biologie des ,genies ,herausgegeben von ,,wilhelm ,,ostwald ,band ,,iv ,,victor ,,meyer ,leben und ,wirken eines deutschen ,chemikers und ,naturforschers #ahdh-ahig von ,,richard ,,meyer ,geh4 ,rat1 ,professor an der ,herzogl4 ,techn4 ,hochschule zu ,braunschweig4 ,mit #a ,titelbilde1 #gi ,textabbildungen und der ,wiedergabe eines ,originalbriefes4 ,geheftet ,m4 #ah4--2 gebunden ,m4 #bj4--4 ,aus dem ,vorwort3 ,das vorliegende ,werk ist aus einem ,nachruf hervorgegangen1 den ich auf ,wunsch des ,vorstandes der ,deutschen ,chemischen ,gesellschaft verfat habe und der in den ,berichten der ,gesellschaft 7#da1 #deje7 im ,jahre #aiji erschienen ist4 ,wie ich damals ausfhrte1 glaubte ich im ersten ,augenblick die ,aufgabe1 ein ,lebensbild meines geliebten ,bruders zu entwerfen1 nicht bernehmen zu knnen4 ,ich empfand nicht nur die groen1 allgemeinen ,schwierigkeiten1 sondern vor allem die besonderen persnlichen ,bedenken1 welche sich aus meinem verwandtschaftlichen ,verhltnisse zu dem frh ,geschiedenen ergaben4 ,sie wollten sich auch durch die ,erwgung nicht beschwichtigen lassen1 da die gemeinsam verlebte ,jugend und unsere durch ein ganzes ,leben fortgesetzten innigen ,beziehungen mir eine ,flle von ,erinnerungen und schriftlichen ,zeugnissen seiner ,entwickelung hinterlassen haben1 welche eine wertvolle ,grundlage fr ein ,lebensbild abgeben konnten4 ,die ,bedenken habe ich in eingehender ,darlegung zum ,ausdruck gebracht4 ,sie wurden freundlich aber entschieden zurckgewiesen -- und so glaubte ich mich der verantwortungsvollen und zugleich mir teuren ,pflicht nicht entziehen zu drfen4 ,als vier ,jahre spter die ,akademische ,verlagsgesellschaft mit der ,aufforderung an mich herantrat1 eine ausfhrliche ,biographie zu verfassen1 habe ich dem nach grndlicher berlegung ,folge gegeben4 ,an der ,bearbeitung des ,werkes hat meine ,frau einen wesentlichen ,anteil4 ,von der ,jugend her in inniger ,freundschaft mit uns beiden verbunden1 stand sie meinem ,bruder menschlich nahe und teilte seine knstlerischen und literarischen ,interessen4 ,manches hier ,niedergeschriebene stammt aus ihrer ,feder1 und vielfach ist die ,grenze ihres und meines ,anteils verwischt4 ,dem ,texte sind zahlreiche ,bildnisse von ,personen eingefgt1 welche mit meinem ,bruder in nherer wissenschaftlicher oder freundschaftlicher ,beziehung gestanden haben4 ,daher war ich bestrebt1 die ,betreffenden in dem ,alter wiederzugeben1 in dem sie hauptschlich mit meinem ,bruder verkehrten1 was in den meisten ,fllen1 wenn auch nicht immer gelungen ist4 ,die ,darstellung gliedert sich in zwei ,abschnitte4 ,der erste enthlt die ,schilderung des ,lebensganges1 im zweiten ist die wissenschaftliche ,lebensarbeit des ,mannes im ,zusammenhange dargestellt4 ,dabei konnte es aber nicht fehlen1 da die ,arbeiten auch schon im ersten ,teile berhrt wurden1 soweit sie das innere ,leben beeinfluten1 und weil die ,briefe vielfach ganz davon erfllt sind4 -- ,den ,schlu bildet ein ,anhang1 welcher kurze biographische ,notizen ber die im ,text erwhnten ,persnlichkeiten enthlt4 ,dabei lie ich mich von demselben ,gedanken leiten1 welcher ,g4 ,w4 ,a4 ,kahlbaum bei der ,herausgabe von ,liebigs ,briefwechsel mit ,schnbein und ,friedr4 ,mohr zur ,anfgung umfassender ,anmerkungen veranlate1 und welchen er durch die ,worte zum ,ausdruck brachte3 ,als ,ideal hat uns vorgeschwebt1 den ,leser so zu stellen1 als sei er ein ,mitglied des ,freundeskreises ,liebig-,schnbein gewesen1 und daher ber ,menschen und ,dinge1 ber ,vorgnge und ,arbeiten einigermaen orientiert48 -- ,dabei mute ich auf einen ,leserkreis ,rcksicht nehmen1 der sich aus ,chemikern und ,nicht-,chemikern zusammensetzt4 ,die ,arbeit wurde im ,januar #aiad begonnen4 ,whrend ich damit beschftigt war1 brach der ,weltkrieg aus1 der natrlich hemmend darauf einwirken mute4 ,gleichwohl konnte ich sie zu ,ende fhren1 und wenn jetzt der ersehnte ,friede anscheinend noch in unbestimmter ,ferne liegt1 so wird doch vielleicht nach mehr als zweijhriger ,kriegsdauer der ,leserwelt die ,darbietung eines friedlichen ,stoffes nicht unerwnscht sein4 ,braunschweig1 im ,oktober #aiaf4 ,richard ,meyer4 ,band ,v ,,ernst ,,abbe ,sein ,leben1 sein ,wirken1 seine ,persnlichkeit nach den ,quellen und eigenen ,erinnerungen dargestellt von ,,felix ,,auerbach ,mit #a ,gravre1 #aae ,abbildungen im ,text und der ,wiedergabe zweier ,originalschriftstcke4 ,geheftet ,m4 #ah4-- ,gebunden ,m4 #ba4--4 ,hiermit wird den ,lesern die ,lebensbeschreibung eines ,mannes geboten1 der wegen der vlligen ,originalitt seiner ,persnlichkeit wie seines ,wirkens1 durch die ,mannigfaltigkeit seiner ,bettigung und doch auch wieder durch die einheitliche ,gre seines ,wesens das ,interesse weiterer ,kreise erwecken und erfllen mu1 als es sonst ,biographien tun knnen4 ,hat doch ,ernst ,abbe nicht blo in der wissenschaftlichen ,optik ,bahnbrechendes geleistet1 hat er doch nicht blo die optische ,industrie auf eine ,hhe gebracht1 von der aus ,deutschland jetzt auf die andern ,lnder mit berechtigtem ,stolze herabschaut2 sondern auch auf einem ganz andern ,gebiete1 als sozialer ,reformator1 ,unvergleichliches geschaffen -- auf einem ,gebiete1 auf dem es leicht ist zu reden und zu schreiben1 aber ebenso schwer zu handeln1 schwer wegen der unumgnglichen ,voraussetzungen des ,herzens1 des ,charakters und des ,verstandes1 an die jenes ,handeln geknpft ist4 ,nur selten in ,jahrhunderten finden sich diese ,voraussetzungen in einer und derselben ,person vereinigt2 bei ,abbe sind sie es gewesen1 und so war diesem einfachen ,arbeitersohn ein innerer und uerer ,erfolg gleichen ,maes und grten ,stils beschieden4 ,im vorliegenden ,buche wird1 an der ,hand des ,quellenmaterials und persnlichen ,erlebnisses1 untersttzt durch sorgfltig ausgewhlte ,bildnisse und ,illustrationen1 der ganze ,aufbau dieses ,lebens dargestellt1 und das in einer ,weise1 die es auch dem ,nichtfachmann 7und ,abbe gegenber sind wir das alle7 ermglicht1 ,schritt fr ,schritt mitzugehen und die ,entwickelung dieses wahrhaft groen ,mannes zu verfolgen -- nicht nur dem ,gelehrten1 dem ,techniker1 dem ,industriellen1 dem ,volkswirt2 nein1 auch ganz einfach dem ,menschen1 zu dem der groe ,mensch eindringlich spricht4 ,den ,beschlu des ,buches bilden ,beigaben fr den1 der durch seine ,lektre zu eingehender ,beschftigung mit seinem ,gegenstande angeregt worden ist4 ,funoten3 #a ,siehe ,der ,staat und die ,elektrizittsversorgung8 von ,dr4 ing4 ,gustav ,siegel4 #b ,in letzter ,zeit hat die ,a4 ,e4 ,g4 die ,elektrowerke an den ,reichsfiskus verkauft4 #c ,abgedruckt in der ,elektrochemischen ,zeitschrift8 #aiaf1 ,s4 #big ff4 #d ,inzwischen ist die ,besteuerung der ,kohle ohne ,zusammenhang mit dem ,elektrizittsproblem bereits zur ,durchfhrung gelangt1 und zwar in viel hherem ,ausma1 als es ,klingenberg vorgeschlagen hatte4 #e ,nach ,fertigstellung dieser ,ausfhrungen hat der ,verkehrsminister v4 ,breitenbach im ,abgeordnetenhause eine strkere ,bettigung des preuischen ,staates auf dem ,gebiete der ,grokrafterzeugung angekndigt und ,plne entwickelt1 die ganz in der ,richtung der ,rathenau'schen1 ,siegel'schen und ,klingenberg'schen liegen4 ,auch er mute aber zugeben1 da die ,vorteile eines solchen ,vorgehens zunchst nicht so sehr auf dem staatsfinanziellen1 als auf dem allgemeinwirtschaftlichen ,gebiete liegen wrden4