,anmerkungen zur ,transkription ,der vorliegende ,text wurde anhand der #ahgg erschienenen ,buchausgabe so weit wie mglich originalgetreu wiedergegeben4 ,zeichensetzung und offensichtliche typographische ,fehler wurden stillschweigend korrigiert4 ,unterschiedliche ,schreibweisen 7z4,b4 ,perspektive#8_/,perspective#87 wurden nicht vereinheitlicht4 ,einige englischsprachige ,bezeichnungen1 insbesondere die der ,malfarben1 sind im ,buch inkonsistent wiedergeben1 bzw4 ganz oder teilweise eingedeutscht4 ,diese ,schreibweisen wurden in der vorliegenden ,version nicht gendert4 ,die ,buchversion wurde in ,frakturschrift gedruckt4 ,wie in dieser ,schriftart meist blich1 wurde der ,ausdruck c4#8 mit dem tironischen ,und-,zeichen wiedergegeben4 ,in der elektronischen ,fassung wurde dieser dagegen als etc4#8 ausgedrckt4 ,die von der ,normalschrift abweichenden ,schriftschnitte wurden in der vorliegenden ,fassung mit den folgenden ,symbolen gekennzeichnet3 fett 3 ,gleichheitszeichen gesperrt3 ,pluszeichen ,antiqua3 ,tilden ,kapitlchen werden in ,,grossbuchstaben dargestellt4 ,handbuch der ,aquarellmalerei4 ,nach dem heutigen ,standpunkte und in vorzglicher ,anwendung auf ,landschaft und ,architektur ,nebst einem ,anhange ber ,holzmalerei4 ,von ,friedrich ,jaennicke4 ,omnis ars naturae imitatio est4 ,senec4 ,ep4 #fd1 #c4 ,zweite verbesserte und vermehrte ,auflage4 ,stuttgart4 ,verlag von ,paul ,neff4 #ahgg4 ,druck von ,emil ,mller in ,stuttgart4 ,vorrede zur ersten ,auflage4 ,hiermit bergebe ich den ,freunden der ,aquarellmalerei ein auf dem ,wege langjhriger ,praxis dieses ,zweiges der ,kunst entstandenes ,lehr- und ,hilfsbuch4 ,es verdankt sein ,entstehen erst vereinzelten1 spter ausgiebigeren ,notizen1 welche ich zu meiner eigenen ,belehrung sammelte und in neuester ,zeit zu einem vollstndigen und zusammenhngenden ,ganzen ausarbeitete4 ,hierbei hatte ich vorzugsweise die zahlreichen1 mitunter sehr begabten ,dilettanten im ,auge1 welche den ,verkehr mit ,knstlern oder einen zur ,seite stehenden tchtigen ,lehrer -- ,vortheile1 welche sich nur in greren ,stdten1 und dann in der ,regel nur wenigen ,interessenten zu bieten pflegen -- entbehren mssen1 aber weiter streben1 ohne freilich in den meisten ,fllen je ber die mehr oder weniger conventionellen ,tne der ,farbendrcke hinauszukommen4 ,ich selbst bin lange im ,finsteren umhergeirrt4 ,meine ersten ,versuche habe ich nach ,meichelt3 ,schule der ,aquarellmalerei81 spter nach ,steinhart und hnlichen ,publikationen gemacht4 ,da ich beiden sprlichen1 ganz ungengenden1 dabei noch meist veralteten oder irrefhrenden technischen ,angaben dieser ,werke1 anderer gnzlich unbrauchbarer nicht zu gedenken 7z4 ,b4 ,die ,kunst ,maler zu werden von ,rafael ,sanzio48 ,sic671 und den noch ungengenderen1 der ,natur mglichst wenig entsprechenden ,farbendrcken der genannten ,werke1 hchst zweifelhaften ,nutzen aus diesen ,studien geerntet habe1 wird jedem ,kenner einleuchten4 ,spterer hufiger ,verkehr mit ,knstlern1 welche mir mit ,rath und ,that zur ,seite standen -- hier sei besonders ,p4 ,burnitz in ,frankfurt in dankbarer ,erinnerung genannt --1 reger ,besuch der ,gallerien in ,frankfurt und ,darmstadt1 nebenbei ,studien nach englischen1 in diesem ,fach hchststehenden ,werken wie ,penley1 ,delamotte1 ,barnard etc4 etc4 sowie fleiiges ,malen nach der ,natur haben mich nach und nach1 wenn auch nicht zum ,knstler par excellence1 so doch zum mehr wie oberflchlichen ,kenner herangebildet4 ,auf dem langen ,wege zu besseren ,leistungen habe ich hinlnglich ,gelegenheit gehabt1 alle die ,anstnde wrdigen zu lernen1 welche sich dem mit der ,technik sowohl1 wie mit der ,farbe kmpfenden strebsamen ,dilettanten entgegen stellen4 ,eingehende ,beachtung derselben neben grndlicher ,beobachtung der groen ,lehrmeisterin ,natur hat mit den ,grund zu den nachfolgenden ,anweisungen gelegt1 in welchen ,technik und ,farbe nach bestem ,wissen grndliche ,errterung gefunden haben und umsomehr1 als gerade ber diese ,gegenstnde wenig oder nichts in der deutschen ,literatur vorhanden ist und ohne sehr genaue ,kenntni der zu ,gebot stehenden ,farben weder ,fertigkeit in der ,technik noch bestimmte ,wirkung im ,colorit erlangt werden knnen4 ,aus diesem ,grunde habe ich jede einzelne in der ,landschaftsmalerei ,anwendung findende ,farbe nach ihrer eigenartigen ,natur behandelt4 ,ich habe angegeben1 wo1 wie und in welchen ,combinationen sie am erfolgreichsten zu verwenden ist2 habe aber umgekehrt auch diejenigen ,eigenschaften berhrt1 welche sie nicht besitzt1 sowie diejenigen ,flle betont1 wo von ihrer ,anwendung unerfreuliche oder wohl gar schdliche ,wirkungen zu erwarten sind4 ,besondere ,aufmerksamkeit habe ich auch auf die zahlreichen1 fr gewisse ,tne1 ,stimmungen und ,effekte nothwendigen ,farbenmischungen gerichtet1 welche von dem ,nichteingeweihten1 wenn berhaupt1 nur sehr schwer und dann gewhnlich nur hchst unvollkommen zu erreichen sind4 ,der in dieser ,beziehung nach ,hilfe ,suchende drfte kaum einmal vergeblich das ,buch zu ,rathe ziehen4 ,ueber das ,zeichnen bin ich weggegangen1 da ich voraussetzen mu1 da die nthige ,fertigkeit bereits erlangt ist und weil1 wo in einigen ,punkten1 wie etwa in ,perspektive1 ,schattenlehre etc4 etc4 weiteres ,studium erwnscht oder angezeigt wre1 dem ,interessenten zahlreiche treffliche ,lehrmittel zu ,gebote stehen4 ,was speziell die ,technik des ,aquarells betrifft1 so basiren meine defallsigen ,angaben auf der heute in ,england und ,belgien herrschenden ,malweise1 welche das ,aquarell auf seine jetzige in manchen ,punkten mit der ,oelmalerei rivalisirende ,hhe gebracht hat4 ,denselben ,standpunkt nimmt das von ,professor ,m4 ,schmidt in ,berlin herausgegebene ,werkchen3 ,bemerkungen ber die ,technik des ,aquarells in ihrer ,anwendung auf ,landschaftsmalerei8 ein4 ,es ist dies die einzige bessere deutsche ,publikation dieser ,art1 welche jedoch fr den auf sich selbst angewiesenen ,freund des ,aquarells nicht eingehend genug behandelt ist und mehr zu einer allgemeineren ,kenntni der ,technik und leitenden ,gesichtspunkte1 nicht aber der ,farbe fhrt4 ,dilettanten verkennen nicht selten die ,ziele der ,kunst4 ,in dem ,kapitel ber das ,malen nach der ,natur habe ich dewegen in dieser ,beziehung ausfhrlichere ,errterungen eingestreut und defallsige bessere ,erkenntni anzubahnen versucht4 ,allen ,anfngern mchte ich jedoch dringend empfehlen1 sofort nach ,bewltigung der grten technischen ,schwierigkeiten vom ,copiren von ,vorlagen und ,farbendrcken gnzlich abzustehen1 indem die meist conventionellen1 nicht selten sehr naturwidrigen1 unwahren oder gequlten ,farbentne dieser ,krcken in der ,regel wenig geeignet sind1 einen zuverlssigen ,fhrer im ,colorit abzugeben4 ,hat der ,anfnger einige ,sicherheit in ,technik und ,farbe erlangt1 so gehe er hinaus in die ,natur und beginne mit kleineren ,gegenstnden wie ,motiven von alten ,gebuden1 ,bumen verschiedener ,art etc4 etc4 ,fr den ,winter oder bei ungnstiger ,witterung whle man ,interieurs1 ,stillleben1 wozu sich besonders ,gefe1 ,curiositten etc4 trefflich eignen1 ,aussichten aus dem ,fenster etc4 etc4 ,besonders empfehle ich ,studien desselben ,gegenstandes bei verschiedener ,beleuchtung4 -- ,aus diesen ,studien1 wie aus solchen von ,luft1 ,wolken1 ,ferne1 ,gebirgen1 ,vordergrnden etc4 etc4 wird er mehr ,nutzen erndten1 als aus jahrelangem ,copiren zweifelhafter ,farbendrcke4 ,durch erste milungene ,versuche lasse sich aber ,niemand abschrecken1 denn ,geduld und ,ausdauer fhren bei nur einigermaen gnstiger ,befhigung sicher zum ,ziele4 ,in ,technik und ,colorit schon vorgeschritteneren ,dilettanten mchte ich jedoch1 behufs des ,erlangens einer breiten8 ,behandlung1 dringend das ,copiren einiger ,farbendrcke nach ,hildebrandt3 ,reise um die ,erde8 anempfehlen4 ,da dem ,ornament in unserer ,zeit ,seitens der ,freunde der ,kunst immer mehr das ,interesse zugewendet wird1 welches es mit ,recht beanspruchen darf und dieses ,interesse in der heute von ,dilettanten und ganz besonders auch von ,dilettantinnen vielfach gepflegten ,holzmalerei eine sehr lohnende praktische ,verwerthung gefunden hat1 habe ich1 dem ,wunsche des geschtzten ,herrn ,verlegers sowohl1 wie eigener ,neigung folgend1 in einem ,anhange die ,grundzge dieser ornamentalen ,malerei dargelegt und sollte es mich freuen1 wenn ich derselben hierdurch neue ,freunde erwerben wrde4 ,mainz im ,mai #ahge4 ,f4 ,jnnicke ,vorwort zur zweiten ,auflage4 ,da meine ,arbeit so rasch eine zweite ,auflage erheischt1 zeigt1 da dieselbe ,vielen erwnscht gewesen ist1 was ich brigens auch aus zahlreichen1 mir bald nach dem ,erscheinen der ersten ,auflage zugekommenen ,zuschriften und ,anfragen1 ,einsendungen von ,studien1 darunter nicht wenige von ,architekten1 wahrzunehmen die erfreuliche ,gelegenheit hatte4 ,in der vorliegenden neuen ,auflage habe ich1 theilweise durch entsprechende ,anfragen aufmerksam gemacht1 an nicht wenigen ,stellen1 aber vorzugsweise in den ,studien nach der ,natur1 sodann im ,gebiete der ,theorie1 besonders jener der ,farbe1 die verbessernde ,hand angelegt1 whrend der die ,holzmalerei behandelnde ,anhang fast gnzlich umgearbeitet und wie die ,interessenten erkennen werden1 gleichfalls sehr zu seinem ,vortheil verndert worden ist4 ,mancherlei ber diesen ,zweig huslicher ,kunst an mich gelangte ,anfragen veranlaten mich1 mich mehr damit zu beschftigen1 als ohnedem der ,fall gewesen sein wrde und so machte ich inzwischen manche weiteren ,erfahrungen1 welche ich den ,interessenten nicht vorenthalten mchte4 ,mge sich mein ,buch in dieser vielseitig verbesserten1 dem knstlerischen ,gesichtspunkte mehr ,rechnung tragenden ,gestalt zu den alten recht zahlreiche neue ,freunde erwerben und sich mehr und mehr des ,beifalls der ,studirenden erfreuen4 ,mainz1 ,april #ahgg4 ,der ,verfasser4 ,benutzte ,werke4 ,penley3 ,english ,school of painting in ,water-,colour4 ,delamotte3 ,art of ,sketching from ,nature4 ,barnard3 ,landscape ,painting in ,water-,colour4 ,hatton3 ,hints for ,sketching in ,water-,colour4 ,rowbotham3 ,landscape ,painting in ,water-,colour4 ,penley3 ,a ,system of ,water-,colour-,painting4 ,carmichael3 ,marine ,painting in ,water-,colours4 ,schmidt3 ,bemerkungen ber die ,technik der ,aquarellmalerei in ihrer ,anwendung auf die ,landschaftsmalerei4 ,couture3 ,entretiens d'atelier4 ,bezold v4 ,w43 ,farbenlehre im ,hinblick auf ,kunst und ,gewerbe4 ,brcke3 ,physiologie der ,farben fr die ,zwecke des ,kunstgewerbs4 ,grber3 ,elemente der ,kunstthtigkeit4 ,inhaltsverzeichni4 ,seite ,vorrede ,,iii ,benutzte ,werke ,x ,einleitung #a #a4 ,ueber die ,aquarellmalerei im ,allgemeinen #a #b4 ,ueber ,manier #e #c4 ,ueber ,zeichnung und ,farbe #f ,theoretischer ,theil4 ,i4 ,die ,gerthschaften #aj #a4 ,aquarellpapier #aa #b4 ,pinsel #ad #c4 ,farben #ag ,charakteristik der einzelnen ,farben #ai ,wei #bj ,permanent ,chinese ,white #ba ,jaune brillant #bc ,gelb #bc ,yellow ,ochre #bd ,roman ,ochre #be ,goldocker1 ,ochre de ,rue #bf ,gamboge #bf ,indian ,yellow #bg ,cadmium #bi ,naples ,yellow #cj ,raw ,sienna #cb ,lemon ,yellow #cc ,aureolin #cd ,italienische ,erde4 -- ,mars ,yellow4 -- ,gallstone4 -- ,italian ,pink4 -- ,yellow ,lake4 -- ,japan4 ,gelb4 -- ,chrome4 -- ,stil de grain jaune #ce ,orange #ce ,penley's ,neutral ,orange #cf ,burnt ,sienna #cg ,mars-,orange #ch ,brown ,ochre #ci ,orange-,vermilion #ci ,burnt ,roman ,ochre4 -- ,gebr4 ,ital4 ,erde4 -- ,laque ,robert ,nr4 #g #ci ,roth #dj ,light ,red #dj ,venetian ,red1 ,red ,ochre4 ,neapelroth #da ,vermilion #db ,rose ,madder #db ,chrimson ,lake #dc ,indian ,red #dd ,persisch ,roth4 -- ,marsroth4 -- ,caput mortuum #dd ,brown ,madder #dd ,brauner ,krapp4 -- ,madder ,braun #de ,purple ,madder #de ,carmine4 -- ,purple ,lake4 -- ,pure ,scarlet4 -- ,scarlet ,lake4 -- ,indian ,purple4 -- ,rothbrauner ,krapp4 -- ,rubens ,madder4 -- ,pink ,madder4 -- ,dunkler ,krapp1 ,madder-,carmine4 -- ,braunrother ,krapp4 -- ,van ,dyk ,roth4 -- ,pompejanisches ,roth1 ,burnt ,carmine4 -- ,red ,lead4 -- ,jaune ,capucin #df-dg ,blau #dg ,ultramarine #dh ,ultramarin-,ash #di ,french ,blue #di ,cobalt #ej ,new ,blue4 -- ,paris ,blue4 -- ,blau ,oxyd4 -- ,grnblau ,oxyd4 -- ,coelinblau #ea ,indigo #ea ,prussian ,blue #eb ,intense ,blue #ec ,antwerp ,blue4 -- ,mineral-,blau4 -- ,smalt #ec ,grn #ec ,green ,oxyde of ,chromium #ed ,emerald ,green #ee ,cendre verte4 -- ,vert meraude #ef ,brown ,pink #eg ,olive ,green #eg ,viridian1 ,terra verte4 -- ,grner ,zinnober4 -- ,cobaltgrn1 ,chromgrn1 ,permanentgrn1 ,parisergrn1 ,malachitgrn #eg-eh ,violett #eh ,braun #ei ,raw ,umber #fj ,burnt ,umber #fj ,vandyke ,brown #fa ,bistre #fa ,sepia4 -- ,warm ,sepia4 -- ,roman ,sepia #fb ,brauner ,krapp4 -- ,brauner ,lack4 -- ,florentiner ,braun4 -- ,rmisch ,braun4 -- ,asphalt4 -- ,marsbraun4 -- ,casseler ,erde4 -- ,clnische ,erde4 -- ,gebrannte grne ,erde #fc ,schwarz #fc ,lamp ,black #fd ,blue ,black #fe ,neutral ,tint #fe ,payne's ,grey #fe ,beinschwarz1 ,rebenschwarz1 ,kernschwarz1 ,elfenbeinschwarz1 ,black ,lead #ff ,arabischer ,gummi1 ,traganth1 ,reiswasser1 ,ochsengalle1 ,firni #ff-fg #d4 ,der ,farbenkasten #fh ,,ii4 ,farbentheorie #gb ,praktischer ,theil4 ,i4 ,bemerkungen ber ,licht und verschiedene ,manipulationen #hh #a4 ,licht #hh #b4 ,aufspannen #hi #c4 ,behandlung der ,lichter #hi #d4 ,unflle beim ,malen #id #e4 ,pinselfhrung #if #f4 ,umrizeichnung und erster ,ton #ih #g4 ,farbenmischung #aja #h4 ,lasuren #ajc ,,ii4 ,colorit #ajd ,a4 ,luft und ,wolken #aje #a4 ,colorit #aje #b4 ,technik #aaa ,b4 ,die ,ferne1 ,gebirg #acf #a4 ,colorit #acf #b4 ,technik #ada ,c4 ,die ,vegetation in ,mittel- und ,vordergrund,a #adh #a4 ,colorit #adh #b4 ,technik #aef ,d4 ,wasser nebst ,staffage #agg #a4 ,colorit #agg #b4 ,technik #ahc ,e4 ,wege und ,ufer #aij #a4 ,colorit #aij #b4 ,technik #aib ,f4 ,felsen #aic #a4 ,colorit #aic #b4 ,technik #aie ,g4 ,gebude und deren ,theile #aig #a4 ,colorit #aig #b4 ,technik #bja ,h4 ,staffage 7,thiere und ,menschen7 #bjg #a4 ,colorit #bjg #b4 ,technik #bji ,,iii4 ,die technische ,behandlung durchgefhrter ,bilder #bab ,,iv4 ,studien nach der ,natur mit ,einschlu der nothwendigen ,errterungen ber ,perspektive1 ,horizont1 richtiges ,sehen1 ,contrastwirkung1 ,modellirung und alle fr knstlerische ,darstellung und ,auffassung in ,betracht kommenden ,gesichtspunkte #bad ,nachtrag4 ,die ,holzmalerei #bdf #a4 ,allgemeines #bdf #b4 ,material und ,hlfsmittel #bdg #c4 ,plan und ,anlage #beg #d4 ,colorit #bfi #e4 ,politur #bgh ,einleitung4 #a4 ,ueber die ,aquarellmalerei im ,allgemeinen4 ,in den letzten ,decennien ist kein ,zweig der bildenden ,kunst in so ausgiebiger ,weise gefrdert worden1 wie die ,aquarellmalerei4 ,die neueste ,ausbildung derselben ist vorwiegend den ,knstlern ,englands1 in zweiter ,linie denen ,belgiens und ,frankreichs zu verdanken1 wobei zu bemerken ist1 da das ,aquarell seit langer ,zeit schon in ,england sich besonderer ,pflege erfreut und es dort zum guten ,ton gehrt1 in diesem ,kunstzweige einige ,kenntni1 beziehungsweise ,fertigkeit1 sich anzueignen4 ,erheblichen ,antheil an dieser ,frderung beansprucht indessen die dortige ,produktion werthvoller neuer1 und was besonders zu betonen ist1 sehr haltbarer ,farben1 wie nicht minder die stets fortgeschrittene ,herstellung der sonstigen ,materialien1 wie vorzugsweise die des ,papiers4 ,die ,bilder1 welche noch vor nicht sehr langer ,zeit in ,deutschland ,aquarelle genannt wurden1 hatten wenig ,anspruch darauf1 als ,malereien im eigentlichen ,sinne des ,wortes zu gelten4 ,in den meisten ,fllen waren es in den ,schatten getuschte oder mit ,neutraltinte behandelte1 mit leichten ,farbentnen angelegte ,zeichnungen4 ,die ,zeichnung war ,haupt-1 die ,farbenwirkung ,nebensache1 und selbst wo krftigere ,farbenwirkung angestrebt wurde1 scheiterte das ,bild an den ,vernderungen1 welche die frheren1 theilweise wenig haltbaren ,farbenstoffe1 die meist ,anwendung fanden1 oft schon nach sehr kurzer ,zeit erlitten4 ,daher das heutige matte1 verfrbte ,aussehen dieser ,classe von ,gemlden4 ,ganz verschieden verhalten sich die heutigen englischen1 beziehungsweise nach englischer ,art gemalten ,aquarelle1 ,gemlde1 welche lediglich durch die ,farbe wirken und in ,bezug auf glanzvolle ,darstellung der ,luft und ,tiefe der ,farben nicht selten den ,oelmalereien ebenbrtig zur ,seite stehen1 dabei in der ,farbe dauerhaft sind4 ,die ,technik des ,aquarells ist in hohem ,grade fr die ,darstellung der verschiedensten ,stimmungen der ,atmosphre nach ,wetter1 ,beleuchtung1 ,tages- oder ,jahreszeit geeignet und kann nach dieser ,seite hin sich ohne ,ueberhebung mit der ,oelmalerei messen1 indem die sanftesten ,stimmungen wie die groartigsten und drohendsten ,effekte in ,licht und ,luft wirkungsvoll zum ,ausdruck gebracht werden knnen4 ,in groem ,maae hierdurch bedingt ist die ,aquarellmalerei daher ganz vorzglich fr die ,darstellung der ,landschaft und ,architektur geeignet4 ,in zweiter ,linie leistet sie auch im ,genre und ,stillleben ,erfreuliches und in bescheideneren ,dimensionen lt sie sich auch auf das ,portrait anwenden4 ,sehr empfehlenswerth ist sie schlielich fr ,thier- und ,blumenstcke4 ,die ,vortheile1 welche die ,aquarellmalerei vor anderen ,malweisen voraus hat1 sind folgende3 #a4 ,das ,aquarell verndert seine ,farbe nicht1 vorausgesetzt1 da es nach neueren ,prinzipien und mit den in diesem ,buche besprochenen ,farben gemalt worden ist4 #b4 ,luft- und ,lichteffekte lassen sich weit naturwahrer darstellen wie in der ,oelmalerei1 indem das gekrnte ,papier durch die transparenten ,farbentne durchshimmert1 wodurch man eher in die ,luft oder ,ferne1 als auf dieselbe zu blicken vermeint4 ,in diesem ,punkte hat das ,aquarell sogar einen bestimmten ,vorzug1 indem bei dem ,oelbilde die hellsten ,lichter in ,luft und ,ferne stets impastirt1 d4 h4 mit dicker1 undurchsichtiger ,farbe aufgetragen sind4 ,wo im ,aquarell ,luft und ,ferne nicht getreu der ,natur wiederspiegeln1 da liegt die ,schuld durchaus nicht an unzulnglichen ,mitteln der ,darstellung1 sondern vielmehr an der ,ungeschicklichkeit des ,darstellers4 #c4 ,die ,schnelligkeit der ,arbeit1 da man nur kurze ,pausen zu machen nthig hat1 indem das nasse ,papier in den ,fllen1 wo man nicht weiter arbeiten kann1 sehr rasch trocknet4 #d4 ,unterbrechungen der ,arbeit knnen mit unerheblichen ,ausnahmen jederzeit eintreten4 #e4 ,mit dem ,aquarellpinsel lt sich weit leichter und sicherer zeichnen1 als es die ,oelfarbe ermglicht4 #f4 ,das ,malen nach der ,natur ist bei der leichten ,tragbarkeit der ,materialien ungemein erleichtert4 #g4 ,zu warme ,farbentne knnen durch ,lasuren sehr leicht herabgestimmt und zu kalte erhht werden4 ,den aufgezhlten ,vortheilen stehen jedoch einige manchmal recht fhlbare ,nachtheile entgegen1 welche sich indessen durch ,geschicklichkeit und namentlich durch reifliche ,ueberlegung vor ,beginn der ,arbeit berwinden lassen4 ,in erster ,linie ist hier die schwierige ,behandlung einer an ,farben und ,wolkenbildungen reichen ,atmosphre zu nennen4 ,groe ,vernderungen1 wie in der ,oelmalerei1 lassen sich hier nicht leicht vornehmen und ftere ,waschungen mit dem ,schwamm zerstren die krnige ,textur des ,papiers und geben demselben ein wolliges1 die ,wirkung der ,luft im hchsten ,grade beeintrchtigendes ,ansehen4 ,es ist dehalb gerathen1 bei ,lften dieser ,art vorher reiflich den ,gang der ,arbeit zu berlegen4 ,ist die ,darstellung der ,luft geglckt1 dann ist sehr ,viel gewonnen4 ,in zweiter ,linie steht die ,aquarellmalerei in der ,behandlung des ,vordergrundes entschieden gegen die ,oelmalerei zurck4 ,sie kann hier weder die ,kraft und ,tiefe der letzteren1 noch deren hier leicht darstellbares ,detail erreichen4 ,aus diesem ,grunde wird die getreue ,wiedergabe der ,gegenstnde im ,vordergrund1 besonders der ,bume1 des ,pflanzen- und ,graswuchses im ,aquarell auch nur selten angestrebt4 ,indessen aber gibt es dennoch ,knstler1 z4 ,b4 ,birket ,foster u4 ,a41 welche ungeachtet der uerst mhseligen und zeitraubenden ,arbeit in genauer ,darstellung der ,einzelnheiten des ,vordergrundes ganz ,erstaunliches geleistet haben4 ,ob dies jedoch wnschens- oder nachahmungswerth sei1 mge dahin gestellt bleiben und da die wenigsten ,dilettanten ,knstler sind1 so mchte ich rathen1 es hier bei einer allgemeineren ,darstellung und breiteren ,behandlung bewenden zu lassen1 welche in ,charakter und ,ausdruck immerhin sehr hoch stehen kann4 #b4 ,ueber ,manier4 ,manier im ,sinn von ,malweise ist abhngig von unserer ,auffassung der ,natur1 dem ,eindruck1 welchen sie auf uns macht1 sowie von der ,art und ,weise1 wie wir die uns zu ,gebote stehenden ,mittel der ,darstellung anwenden4 ,sie beruht somit einerseits auf ,auffassung1 andererseits auf ,ausfhrung4 ,letztere ist indessen lediglich der ,ausdruck der ersteren2 allein hiervon abgesehen hat jeder ,knstler gewisse theils technische1 theils coloristische ,eigenthmlichkeiten1 durch welche er in seinen verschiedenen ,bildern oft leicht zu erkennen ist1 und diese ,unterschiede in ,art und ,weise der ,darstellung sind es1 welche ich hier ,manier nenne4 ,so ausgezeichnet und wirksam nun auch diese oder jene ,manier irgend eines ,knstlers sein mag1 so mchte ich doch alle ,dilettanten warnen1 irgend welche ihnen besonders zusagende ,manier eines ihnen imponirenden ,knstlers1 welchen sie vielleicht gerade copiren1 nachzuahmen1 oder etwa sich solche ganz anzueignen zu suchen1 was bei ,dilettanten leider sehr gebruchlich ist4 ,der ,lernende lasse sich nicht darin gefallen1 fr einen guten ,copisten zu gelten1 indem dieser ,titel gerade kein sehr beneidenswerther ist4 ,jeder denke fr sich selbst und bringe die ,natur zum ,ausdruck1 wie er solche sieht oder auffat2 dann wird sich die eigene ,manier eines ,jeden heraus bilden4 ,alles ,frische und ,ursprngliche besitzt einen eigenthmlichen ,reiz1 dessen ,werth in ,nachahmung verloren geht4 ,mge daher ,jeder nach ,bildung seiner eigenen ,manier trachten1 aber immerhin so bescheiden1 da die ,natur stets die ,oberhand behlt1 denn ,bilder1 in welchen die ,natur von der ,manier beherrscht wird1 haben nur ,anspruch auf knstlerische ,sonderbarkeiten1 wie hoch sie immerhin in verschiedenen ,beziehungen stehen mgen4 #c4 ,ueber ,zeichnung und ,farbe4 ,obschon sich wohl ,niemand an ein ,gemlde wagen drfte1 ohne bereits hinreichende ,uebung und ,fertigkeit im ,zeichnen zu besitzen1 so mu ich hier dennoch ausdrcklich darauf aufmerksam machen1 da ohne correcte ,zeichnung kein gutes ,bild zu ,stande zu bringen ist1 wie gro auch die ,mhe sei1 welche man darauf verwende1 indem ein ,mangel in der ,zeichnung durch ,nichts ersetzt werden kann4 ,mag das ,colorit noch so energisch1 noch so zart oder harmonisch1 mag es noch so stark in ,contrasten sein und die so dargestellten ,gegenstnde sind unansehnlich oder gar migestaltet in ,form und ,zeichnung1 so ist alle coloristische ,schnheit so gut wie werthlos4 ,es ist der ,wahrheit angethane ,gewalt4 ,correcte ,umrisse sind somit bei ,anlage eines ,gemldes von hchster ,wichtigkeit4 ,man eile daher nie mit der ,zeichnung und vernachlssige sie aus ,begierde an die ,farbe zukommen1 vielleicht mit dem ,gedanken1 es werde sich beim ,malen schon machen81 vor welch groem ,fehler ,dilettanten nicht genug zu warnen sind4 ,es macht8 sich in der ,regel nicht1 und was in der ,zeichnung unrichtig oder verfehlt ist1 lt sich1 wenn der ,maler nicht bereits sehr nahe dem ,knstler steht1 auch durch die ,farbe groentheils nicht mehr berichtigen4 ,farbe ist ein viel umfassendes ,wort und bezieht sich in der ,malerei auf jeden vorkommenden ,ton1 gehre er nun den primren1 sekundren oder tertiren ,farben an4 ,primre ,farben1 also reines ,roth1 ,gelb oder ,blau nehmen meist nur sehr kleine ,theile eines ,gegenstandes oder selbst eines ganzen ,bildes ein1 denn jede ,farbe bleibt nur so lange in primitivem ,zustand1 als sie nicht von grellem ,licht1 von ,schatten oder von ,reflexen alterirt wird4 ,jeder beleuchtete ,krper wirft einen ,theil der empfangenen ,lichtstrahlen zurck und bringt hierdurch einen weiteren1 jedoch wesentlich abgeschwchten ,beleuchtungseffekt hervor1 welcher ,reflex genannt wird4 ,je heller und je glatter nun ein ,krper ist1 desto besser wirft er das ,licht zurck4 ,ist er aber absolut glatt und dabei glnzend1 so wird das ,licht mit solcher ,strke zurckgeworfen1 da der ,reflex fast die ,wirkung des ,lichtes selbst erreicht und so das farblose ,glanzlicht entsteht4 ,diesen ,reflexwirkungen ausgesetzt verndert jede ,farbe sofort mehr oder weniger ihren ,ton1 wie folgender ,versuch deutlicher zur ,anschauung bringt4 ,legt man z4 ,b4 ein rothseidenes ,taschentuch auf einen von der ,sonne beschienenen ,stuhl1 so werden sich sofort sehr auffallende ,vernderungen in der ,farbe zeigen4 ,es bleibt zwar roth1 allein die bedeutende ,lichtwirkung und der ,einflu einer ,menge zuflliger ,reflexe werden eine erstaunliche ,anzahl verschiedener ,tne hervorbringen4 ,reichen ,stoff in dieser ,beziehung bietet die ,beobachtung einer ,bergkette oder ferner ,waldungen bei wechselnder ,beleuchtung und es ist dem ,lernenden zu empfehlen1 sich mit dem ,charakter derartiger verschiedener ,stimmungen vertraut zu machen4 ,die ,farbe ist somit von ueren ,umstnden abhngig4 ,wie verschieden ist die ,farbe des ,waldes je nach dem ,wetter oder der ,jahres- oder ,tageszeit4 ,wie unhnlich in der ,farbe sind der frische ,haustein und der verwitterte ,fels aus demselben ,gestein2 das neue ,ziegeldach und das alte bemooste1 in grauen1 grnen1 braunen und tief braunrothen ,tnen prangende4 ,wir sehen daraus1 da jede ,farbe sich mit der ,zeit verndert1 und da somit ,charakter und ,stimmung in hohem ,grade von der ,farbe abhngig sind1 so ist es von wesentlichem ,belang1 da das ,auge sich durch vielseitige ,beobachtung in der ,natur an den ,farbencontrasten und ihrer ,schnheit und ,harmonie belehre und bilde1 denn um ein guter ,colorist zu werden1 ist es ,bedingni1 da man die wechselseitigen ,verhltnisse der ,farben1 ihre ,combinationen und ,harmonien1 sowie ihre gegenseitige ,opposition und ,vernichtung genau kenne4 ,in dem ,abschnitt ber die ,farbenmischung werde ich eingehender auf diese wichtigen ,verhltnisse zurckzukommen ,gelegenheit haben4 ,diejenigen ,leser1 welche sich in ,betreff des ,zeichnens eingehend zu orientiren wnschen1 verweise ich auf3 ,charles ,blanc3 ,grammaire des arts du dessin1 ein sehr zu empfehlendes ,werk4 ,recht schtzbare ,winke gibt auch das flchtig geschriebene ,werkchen3 ,millet3 ,l'art du croquis pittoresque4 ,da die ,auffassung in nicht geringem ,grade von der geistigen ,befhigung und dem ,bildungsgrade des ,beschauers wie andrerseits von der ,stimmung desselben abhngig ist1 mge noch beilufig hier ,erwhnung finden4 ,oefters an mich gelangte ,anfragen nach ,vorlagen veranlassen mich hier ein weiteres ,verzeichni solcher anzufgen1 welche in ,england mehr oder weniger gangbar1 mir aber nicht nher bekannt sind und durch ,schnfeld ,co4 in ,dsseldorf oder ,c4 ,f4 ,prestel in ,frankfurt bezogen werden knnen3 ,barnard3 ,elementary ,studies of ,trees4 #i ,nummern zu 4 #b4 ,theory and ,practice of ,landscape ,painting in ,water ,colours 4 #bb4 ,drawing from ,nature 4 #bf4 ,child3 ,english ,landscape scenery4 #f ,nummern zu 4 #a4 ,sketches ,from ,nature4 #i ,nummern zu 4 #a4 ,de ,haas3 ,marine ,drawing ,book4 #f ,nummern zu 4 #b4 ,dibdin3 ,a ,guide to ,water ,colour ,painting4 #d ,hefte zu 4 #f4 ,harley3 ,studies in ,water ,colour4 4 #bb4 ,mc4 ,kewan3 ,lessons on ,trees for ,water ,colour4 #f ,hefte zu 4 #c4 ,leitch3 ,lessons on ,water ,colour4 #f ,nummern zu 4 #c4 ,theoretischer ,theil4 ,i4 ,die ,gerthschaften4 ,zum ,aquarelliren bedarf man folgender ,gerthschaften3 #a4 ,aquarellpapier4 #b4 ,pinsel4 #c4 ,farben4 #d4 ,eine nicht zu kleine viereckige oder ovale ,steingut-,palette -- die viereckigen greren sind am meisten zu empfehlen -- und verschiedene grere ,npfchen zum ,prpariren der flssigen ,tne4 #e4 ,ein weiches ,schwmmchen4 #f4 ,ein ,stck weiches ,waschleder4 #g4 ,weies ,lschpapier4 #h4 ,ein ,reibrett und #i4 ,ein ,radirmesser4 ,von diesen ,dingen erfordern die drei ersterwhnten eine etwas nhere ,betrachtung1 da es unmglich ist1 mit ungeeignetem ,material gute ,resultate zu erzielen und gewisse ,wirkungen nur mittelst gewisser ,hilfsmittel darzustellen sind1 welche sich fr andere ,zwecke wieder durchaus nicht eignen4 ,so z4 ,b4 erfordert der ,auftrag dnnflssiger ,tne andere ,pinsel wie das ,schleppen von dicker1 fast trockener ,farbe oder das ,aufsetzen von ,wei4 ,es ist daher von uerster ,wichtigkeit1 das ,material zu kennen1 um fr bestimmte ,gesichtspunkte die richtige ,wahl zu treffen4 ,mangel an ,kenntni oder ,unsicherheit in dieser ,beziehung liefern unbefriedigende ,arbeiten1 whrend freie1 kraft- und glanzvolle ,darstellung mit durch genaue ,kenntni der ,mittel bedingt sind4 #a4 ,aquarellpapier4 ,die besten ,papiere sind die aus der ,fabrik von ,balston ,co4 und zwar diejenigen mit dem ,wasserzeichen ,whatmann1 welche frher in ,deutschland mit diesem ,zeichen nachgeahmt und als englisches ,fabrikat verkauft wurden4 ,in ,bezug auf ,qualitt sind die so bezeichneten ,papiere indessen sehr verschieden4 ,die ,gte des ,papieres ist im ,allgemeinen von seiner ,schwere1 beziehungsweise von seiner ,dicke abhngig2 wichtiger fr seine ,beurtheilung ist jedoch seine ,textur oder das ,korn seiner ,oberflche4 ,je nach der ,gre und ,schwere der ,bogen fhren die ,aquarellpapiere verschiedene ,namen1 wie aus der ,preisliste von ,schnfeld ,co4 in ,dsseldorf zu ersehen ist4 ,es sind dies von den schwchsten ,sorten beginnend ,medium1 ,royal1 ,superroyal1 ,imperial1 ,double-,elephant und ,antiquarian1 zwischen welchen meist noch extradicke ,zwischensorten eingeschaltet sind4 ,jede dieser ,sorten ist in drei verschiedenen ,texturen zu haben3 glatt1 halbrauh und ganzrauh 7,torchon71 wobei zu bemerken ist1 da1 je schwerer das ,papier1 desto rauher die ,textur ist4 ,die glatten ,sorten empfehle ich nicht4 ,man wendet sie auch nur selten zu ,gemlden an1 da sie nicht die glanzvolle ,darstellung ermglichen1 welche aus der ,anwendung rauheren ,papiers resultirt und etwas flache ,bilder liefern4 ,sehr zu empfehlen ist indessen das glatte ,papier fr kleinere1 miniaturartige ,darstellungen mit vielem ,detail1 wozu sich das rauhe nicht eignet4 ,fr gewhnliche ,zwecke sollte die ,oberflche nicht zu rauh sein1 jedoch hinreichende ,textur besitzen1 da das ,korn sehr wesentlich den ,reiz der ,luft im ,aquarell bedingt4 ,ich rathe daher dem ,anfnger mit ,royal zu beginnen1 halbrauh und ,torchon1 spter zu ,imperial berzugehen und nach einiger ,zeit das ,papier zu benutzen1 welches ihm am angenehmsten und fr seine ,zwecke dienlichsten erscheint4 ,die starken1 ganzrauhen ,papiere sind nur ,gebteren zu empfehlen1 da die ,bewltigung des starken ,kornes bereits eine groe ,geschicklichkeit in der ,technik voraussetzt1 indem das ,malen darauf mit besonderen1 in der groben ,textur begrndeten ,hindernissen verknpft ist4 ,starkes rauhes ,papier1 ,double ,elephant oder ,antiquarian ist erwnscht fr grere ,werke mit farben- und wolkenreicher ,luft1 welche vieles ,waschen und gelegentliche ,anwendung des ,schwammes erfordert4 ,immerhin sei man aber in ,bezug auf die ,textur vorsichtig und beachte1 da zu grobes ,korn bei ungeschickter ,behandlung leicht rohe ,effekte liefert und ,details auf demselben hufig nicht mit der gewnschten ,klarheit und ,schrfe gegeben werden knnen4 ,rauhes ,papier ist brigens vortrefflich fr flchtige ,skizzen geeignet1 da die durch das bloe ,korn hervorgebrachten glnzenden ,lichter und ,schatten die ,wirkung in besonders angenehmer ,weise untersttzen und nicht selten zufllige ,formen liefern1 welche mit ,geschmack und ,geschick sehr erfolgreich zu verwerthen sind4 ,im ,allgemeinen halte ich brigens ,imperial sowohl fr kecke ,skizzen wie fr durchgearbeitete ,bilder gleich geeignet und hinreichend1 da es ,luft und ,ferne sehr wirksam wiederzugeben gestattet4 ,das grober gekrnte ,papier verlangt eine krftigere ,behandlung1 begnstigt aber in hohem ,grade die breite ,malweise1 da es geleckte1 kleinlich genaue ,ausfhrung nicht zult4 ,aus diesem ,grunde wird es daher auch von ,allen gemieden1 welche die ,kunst lediglich in einer gewissen materiell technischen ,vollendung zu erkennen vermeinen1 whrend der wahre ,kunstkenner vor einem naturwahren1 flott gemalten ,originalwerke gerade in den verschiedenen ,rauhheiten und technischen ,zuflligkeiten den ,stempel der ,kunst erblickt4 ,der glatte ,malgrund ist denn auch mit sehr seltenen ,ausnahmen von den besten ,meistern aller ,schulen gemieden worden4 ,harding ist ein recht gutes ,papier1 etwas weicher als ,whatmann1 scheint mir aber die ,waschungen mit dem ,schwamm nicht so gut zu ertragen1 obwohl es fraglich ist1 ob ich das englische ,fabrikat1 welches sehr gerhmt wird1 erhalten habe4 ,das ,creswick-,papier1 welches ebenfalls mit dem ,wasserzeichen ,whatmann versehen von ,balston ,co4 geliefert wird1 ist gelblich im ,ton1 stark gekrnt und fast noch besser als ,whatmann4 ,es ist zum ,theil ,nachahmung1 als solche1 -- ,imitation ,creswick -- vom chten kaum zu unterscheiden4 ,als ,curiosum sei hier auch erwhnt1 da ,winsor und ,newton in ,london vor mehreren ,jahren ein ,aquarellpapier unter dem ,namen ,griffin ,antiquarian in den ,handel gebracht haben1 welches von den englischen ,malern sehr gerhmt wird1 allein der ,preis desselben1 4 #g4 #bj4 per ,bogen schliet seine allgemeinere ,anwendung zur ,zeit noch aus4 ,vor der ,anwendung anderer1 nicht speziell fr das ,aquarell bestimmter ,papiere mu ich warnen4 ,zu stark geleimtes ,papier lt die ,farbe nicht gut flieen und breite ,farbenanlagen lassen sich auf solchem nicht mit der nothwendigen ,leichtigkeit herstellen1 whrend zu wenig geleimtes ,papier die ,farbe begierig einsaugt und nach dem ,trocknen der ,farbe ein mattes1 todtes ,ansehen verleiht4 ,das ,aquarelliren ist an sich schon schwierig genug1 wehalb man durch ,anwendung unpassender ,materialien nicht die ,schwierigkeiten noch vermehren sollte4 ,schlielich sei noch bemerkt1 da das ,aquarellpapier mit dem ,alter besser wird und die ,farbe leichter annimmt4 ,als zuverlssige ,bezugsquelle fr die oben angefhrten verschiedenen ,papiere1 wie fr englisches ,material berhaupt1 kann ich ,f4 ,schnfeld und ,comp4 in ,dsseldorf1 sowie ,f4 ,a4 ,c4 ,prestel in ,frankfurt a_/,m4 empfehlen4 #b4 ,pinsel4 ,die besten ,pinsel sind die englischen ,sable brushes4 ,sie sind fest1 sehr elastisch und behalten1 selbst wenn vollstndig gefllt1 ihre feine ,spitze4 ,da sie jedoch sehr theuer sind und die ihnen nachgemachten zehnmal billigeren franzsischen und deutschen ,pinsel ganz dieselben ,dienste leisten1 so rathe ich zu letzteren1 sowie zu den elastischen ,marderpinseln4 ,die ,pinsel wurden frher allgemein in ,federkiele gefat1 wehalb in ,england noch die verschiedenen ,nummern nach den dazu verwendeten ,federkielen genannt werden und zwar die strksten ,eagle81 hierauf ,swan8 in fnf ,gren1 -- ,extra large1 large1 middle1 small und ,extra small1 -- dann ,goose81 ,duck8 und die kleinsten ,crow84 ,ein englischer ,eagle8 ,zobelpinsel kostet beispielsweise bei ,winsor ,newton 4 #ba4 #fj4 ,angenehmer und haltbarer sind die neueren1 nach ,art der ,oelpinsel1 in ,blech gefaten ,pinsel mit langen ,stielen1 welche in denselben ,gren geliefert werden4 ,man hat solche auch flach gebunden1 in welcher ,form sie fr ,laub1 ,gras und wo es auf entschieden scharfe oder eckige ,pinselfhrung ankommt1 sehr zu empfehlen sind4 ,als billige ,bezugsquelle kann ich ,schnfeld ,co4 in ,dsseldorf empfehlen4 ,auerdem bedarf man zur ersten ,befeuchtung des ,papiers sowie zur ,anlage umfangreicherer ,lfte einen groen1 weichen1 etwa #bj bis #be ,millimeter breiten1 flachen in ,blech gefaten ,pinsel 7,sky-brush74 ,die besten sind die aus ,eichhrnchen-,haaren1 welche unter dem ,namen camel-hair8 gehen4 ,ihrer ,weichheit wegen bedient man sich derselben bei allen ,waschungen mit reinem ,wasser1 da kleinere ,pinsel hierzu nicht ausreichen1 sowie zum ,uebergehen zu starker ,tne4 ,als grere ,verwaschpinsel sind in den letzten ,jahren die doppelten in ,blech gefaten ,pinsel allenthalben beliebt geworden1 da man hier #b ,pinsel verschiedener ,nummern an einem ,stiele hat1 was auch fr sonstige ,zwecke ,annehmlichkeit bieten kann4 ,zweckmige ,combinationen bieten die ,nummern #h_/f1 #ad_/aj1 #af_/ab4 ,die flachen1 in der ,oelmalerei dienenden ,dachspinsel1 lassen sich ebenfalls in gewissen ,fllen vortheilhaft verwenden1 besonders wo dicke ,farbe von krftigem1 tiefem ,ton aufgesetzt werden soll1 da letztere sich mit den gewhnlichen1 weicheren ,pinseln nicht so effektvoll auftragen lt4 ,von flachen wie runden ,pinseln1 deren ,nummern von #a bis #ab gehen 7,abbildungen in ,schnfeld's ,katalog71 schaffe man sich die ,nummern #a bis #g1 von den runden auch noch mehrere strkere an4 ,spezielle ,vorschriften betreffs ,anwendung der einzelnen ,nummern lassen sich selbstverstndlich nicht geben1 doch werden folgende ,angaben fr die ,praxis gengen4 ,im ,allgemeinen stehe die ,gre des ,pinsels stets im ,verhltni der mit ,farbe zu bedeckenden ,flche1 damit weder augenblicklicher ,ueberschu oder andererseits ,mangel an ,farbe dem ,auftragen ,eintrag thue4 ,groe ,flchen erfordern daher groe1 kleinere ,flchen kleinere ,pinsel2 doch gewhne man sich nicht an zu kleine1 da solche der anzustrebenden breiten ,behandlung schaden und zu ,tftelei verleiten4 ,fr ,schatten nehme man1 sofern nicht grere ,schattenpartien zu behandeln sind1 den ,pinsel nicht zu stark1 da dann der ,ton leicht zu voll gegeben oder der ,rand des ,schattens berschritten wird4 ,fr ,bume in ,bildern mittlerer ,gre eignen sich die flachen ,pinsel #c bis #e und fr architektonisches ,detail1 ,umrilinien1 wie berhaupt zum ,zeichnen1 ,markiren und fr die letzten ,drucker die kleineren ,nummern4 ,chinesisches ,wei trage man mit der ,spitze der kleinsten ,pinsel auf4 ,das ,arbeiten mit den flachen ,pinseln erfordert ,uebung und eine eigenthmliche ,pinselfhrung1 mehr mit der ,seite und in ,abstzen1 d4 h4 indem man nach jeder ,berhrung des ,papiers den ,pinsel wieder vom ,papiere wegnimmt4 #c4 ,farben4 ,die englischen ,aquarellfarben sind1 besonders in ,rcksicht auf ,feinheit1 allen anderen ,fabrikaten in ,tafelform vorzuziehen und sofern die hheren ,preise derselben keine ,rcksicht verlangen1 wrde ich rathen1 nur englische ,farben zu verwenden4 ,vorzugsweise gangbar1 wenigstens in ,deutschland1 sind die ,farben von ,winsor ,newton und von ,r4 und ,a4 ,ackermann #aia ,regent-,street in ,london1 jedoch liefern auch die folgenden ,londoner ,firmen -- ,newman1 #bd ,soho ,square -- ,rowney ,co41 #eb ,rathbone ,place -- ,robertson1 #ii ,long ,acre1 sowie ,reeves ,sons1 ,cheapside -- sehr empfehlenswerthe ,fabrikate4 ,farben anderer englischen ,fabriken rathe ich zu meiden4 ,ich mu indessen hier bemerken1 da in ,deutschland auch viele ,farben mit dem ,stempel ,ackermann in ,london nachgemacht worden sind1 welche aber bei ihrer schlechten ,qualitt kaum zu tuschen vermgen4 ,wer auf billigeres ,material zu sehen ,ursache hat1 dem rathe ich zu den franzsischen ,farben von ,chenal1 welche ebenfalls zu empfehlen sind4 ,von erheblich geringerer ,qualitt sind die ,farben mit dem ,stempel ,lambertie8 oder ,paillard84 ,wer nicht auf die ,tafelform sieht1 dem rathe ich1 sich der feuchten deutschen ,farben von ,f4 ,schnfeld ,co4 in ,dsseldorf zu bedienen1 welche bei verhltnimig auerordentlich billigem ,preise den englischen kaum nachstehen und in den letzten ,jahren erheblich feiner als frher hergestellt worden sind4 ,was die ,form anlangt1 in welcher die ,aquarellfarben im ,handel vorkommen1 so sind zu den altbekannten ,tfelchen in den letzten ,jahrzehnten noch zwei andere ,formen gekommen1 die sogenannten feuchten ,farben -- moist colours -- und zwar a1 in lnglichen viereckigen ,porzellannpfchen1 -- pans -- oder b1 nach ,art der ,oelfarben in dickflssigem ,zustand in zusammendrckbaren ,zinnkapseln -- tubes4 -- ,im ,allgemeinen erfreuen sich ,farben in der lteren ,tafelform noch immer der ,gunst der ,knstler sowohl wie der ,dilettanten1 weil sich solche sehr rein erhalten lassen1 whrend die ,anwendung der feuchten ,farben in ,npfchen1 wenn man solche rein erhalten will1 etwas umstndlich ist4 ,zum ,malen nach der ,natur sind letztere indessen allen anderen entschieden vorzuziehen1 da es hierbei in den meisten ,fllen auf etwas mehr oder weniger reine ,farbe weniger ankommt1 weil man ferner mit ,reiben keine ,zeit verliert und diese ,farben in fr diesen ,zweck besonders eingerichteten ,blechkstchen erhlt1 deren doppelter ,deckel auf einer ,seite als ,palette dient1 whrend die andere drei ,abtheilungen fr flssigere ,tne enthlt4 -- ,zu ,farben in tubes81 welche sonst die angenehmsten sind1 rathe ich jedoch nur solchen ,personen1 welche bestndig oder nur mit geringer ,unterbrechung malen1 da sie mit der ,zeit doch trocknen und man alsdann genthigt ist1 die ,kapseln aufzuschneiden1 die ,farben in ,npfchen zu leeren und1 um eine glatte ,oberflche zu erhalten1 mit ,wasser wieder aufzuweichen4 ,um das abermalige ,eintrocknen solcher wieder aufgeweichter ,farben zu verhten1 empfiehlt es sich1 ein ,paar ,tropfen ,glycerin zuzusetzen4 ,nur einige ,farben1 welche man in der ,regel nur in tiefen ,tnen anwendet1 wie ,brown ,madder1 ,brown ,pink und ,vandyke ,brown1 oder ,rose ,madder1 welche letztere sich schwer anreibt1 mchte ich rathen1 in dieser ,form zu erwerben1 sowie endlich noch ,permanent ,chinese ,white1 und zwar dieses nur in besagter ,form4 ,mit ,ausnahme der eben angefhrten ,farben1 welche in ,zinnkapseln anzuschaffen wren1 rathe ich daher fr das ,malen im ,zimmer nur ,farben in ,tafelform zu verwenden4 ,dieselben sind in zwei ,gren1 in ganzen und halben ,tfelchen zu haben1 deren letztere auch im ,preise nur die ,hlfte kosten4 ,charakteristik der einzelnen ,farben4 ,die ,kataloge der ,farbenfabrikanten enthalten eine groe ,anzahl theils ganz entbehrlicher1 theils fr unseren speziellen ,zweck mehr oder weniger unnthiger ,prparate1 welche zum ,theil lediglich durch ,mischung oder auch durch geringfgige ,nancirung lngst bekannter gewonnen worden sind4 ,indessen kommen nicht selten ,flle vor1 wo es sehr angenehm ist1 eine bestimmte ,farbennance in grerer ,menge1 also als fertige ,farbe zu besitzen1 besonders im ,genre und ,stillleben1 berhaupt da1 wo es sich um glanzvolle ,darstellung handelt1 da zu vieles ,mischen den ,glanz der ,farbe beeintrchtigt und daher ,combinationen von mehr als drei ,farben nur in einzelnen ,fllen statthaft erscheinen1 beziehungsweise zu vermeiden sind4 ,die nachstehend ausgefhrten ,farben sind solche1 welche in ,landschaft-1 ,marine- und ,architekturmalerei vorzugsweise ,anwendung finden und ist keine hierher gehrige ausgelassen worden4 ,wie sehr auch manche derselben anderen hnlich sehen1 so sind solche dennoch in mancher ,beziehung sehr verschieden1 besonders in ,bezug auf ,transparenz1 ,ton1 ,art des ,auftrags und ,haltbarkeit4 ,zur ,annehmlichkeit der ,interessenten habe ich jeder ,farbe die ,preise von ,winsor ,newton 7,w4 ,n471 welche auch fr ,ackermann gelten und ,schnfeld ,co4 7,s4 ,c47 beigesetzt4 ,erstere beziehen sich auf ganze ,tfelchen1 ganze ,npfchen 7,pans7 und ,tuben --1 halbe ,tfelchen und ,npfchen kosten die ,hlfte --2 letztere 7,s4 ,c47 auf ,tuben und ganze ,npfchen2 halbe ,npfchen kosten hier etwa zwei ,drittel des ,preises4 ,um der mglichsten ,vollstndigkeit zu gengen1 habe ich indessen auch die fr unsere ,zwecke entbehrlichen ,farben berall1 wo es passend schien1 nach ,namen und ,farbennancen eingereiht1 da sich unter solchen immerhin einzelne finden1 welche fr gewisse ,zwecke hier und da wnschenswerth erscheinen knnen4 ,alle ,farben kommen zwischen den zwei ,endpunkten ,licht und ,finsterni -- ,wei und ,schwarz zur ,erscheinung4 ,wei4 ,allgemeines4 ,wei ist ,licht1 ,abwesenheit jeder ,farbe und steht blassem ,gelb am nchsten4 ,der schwchste ,farbenauftrag wird durch ,wei nicht verndert1 wehalb es als ,malgrund von hohem ,werth ist4 ,whrend alle anderen ,farben durch die ,ferne bald neutrale ,tne annehmen1 bleibt ,wei am lngsten unverndert4 ,es tritt daher vor1 d4 h4 es bringt die betreffenden ,gegenstnde dem ,auge nher4 ,in ,combination mit ,gelb hat es dieselbe ,eigenschaft1 nicht aber in derjenigen mit ,roth4 ,mit ,blau und ,schwarz tritt es zurck und gibt jenen ,farben ,lufttne4 ,sehr werthvoll unter ,umstnden ist seine ,anwendung im ,vordergrund1 da es durch seinen ,gegenwerth alle anderen ,farben hebt4 ,absolutes ,wei kommt indessen in ,gemlden selten und dann nur mit letzterer ,absicht vor1 indem reichlichere ,anwendung einen matten ,gesammtton und kreidiges ,ansehen zur ,folge hat4 ,grelle ,lichter sind berhaupt stets wenig umfangreich und finden sich nur an vorstehenden ,kanten und ,ecken1 ebenso wie ganz tiefe1 dunkle ,stellen immer nur klein sind4 ,neben einander gesetzt werden sie zu den strksten ,contrasten und verleihen bei sinnreicher ,anwendung bedeutende ,kraft4 ,die ,anwendung dieser ,farbe verlangt daher ,ueberlegung4 ,permanent ,chinese ,white4 ,w4 ,n4 #a 4 #c 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,von den verschiedenen ,arten ,wei ist dieses aus schwefelsaurem ,baryt bestehende das einzige1 welches im ,aquarell ,anwendung findet und verdient1 da die brigen aus ,bleiprparaten bestehenden weien ,farben im ,aquarell bald durch den in der ,atmosphre enthaltenen ,schwefelwasserstoff getrbt und spter schwarz werden1 weil sie nicht1 wie auf den ,oelgemlden durch den ,firni von der ,luft abgeschlossen sind4 ,das chinesische ,wei ist dauerhaft1 besitzt ,krper1 lt sich angenehm verarbeiten und mischt sich leicht mit den anderen ,farben4 ,um eine vollkommene ,wirkung zu erzielen1 erfordert seine ,anwendung aber ,geschick und ,ueberlegung4 ,man merke1 da1 wo man es immer verwenden mag1 der ,beschauer nur den ,effekt sehen darf1 nicht aber1 da dieser ,effekt durch ,chinesisches ,wei hervorgebracht worden ist4 ,ich bemerke noch1 da es mir wohl bekannt ist1 da viele ,knstler den ,gebrauch desselben1 als dem ,aquarell nicht entsprechend1 verwerfen2 allein dieselben wrden nach fterer ,besichtigung guter englischer ,aquarelle anderer ,ansicht werden4 ,mit besonderem ,erfolge benutzt man es in folgenden ,fllen3 #a4 ,luft1 ,wolken und ,ferne werden durch ,zusatz von sehr wenig ,wei zu der betreffenden ,mischung1 wenigstens in den letzten ,auftrgen1 im ,luftton sehr verstrkt4 #b4 ,in allen ,fllen1 wo durch hufiges ,waschen oder ,ueberarbeiten unreine1 gequlte ,farbentne entstanden sind1 gibt ein wenig ,wei1 zu dem gewnschten ,ton gemischt und ber die betreffende ,stelle gelegt1 die ,farbe in einer ,frische wieder1 welche alle ,erwartung bertrifft4 #c4 ,wo man im ,vordergrund helle ,gegenstnde1 wie ,mauern etc4 zu malen hat1 mischt man zu den grauen1 rthlichen oder gelblichen ,tnen ein wenig ,wei1 welches letzteren ,krper gibt4 ,der dadurch erzielte ,effekt ist ein sehr naturwahrer1 whrend ohne ,wei behandelt die betreffenden ,gegenstnde nicht selten sehr matt und flach aussehen4 -- ,auch wo zwischen ,steinen der weie ,mrtel sichtbar ist1 bringt ,wei mit spitzem ,pinsel dick und mit kecken ,strichen eingesetzt oft gnstigere ,wirkung hervor1 als ausgesparte1 ausgewischte oder radirte ,lichter4 ,doch hte man sich vor bermiger ,anwendung4 #d4 ,kleinere ,steine von heller ,farbe auf ,rasen etc4 spare man nicht aus1 sondern setze sie nach ,beendigung des ,untergrundes mit ,wei zu dem betreffenden ,ton gemischt auf4 #e4 ,kleinere ,figuren1 ,vieh etc41 deren ,aussparen der einheitlichen ,behandlung des ,grundes ,eintrag thun wrde1 setzt man bei ,beendigung der ,arbeit mit ,wei dick auf und colorirt nach dessen gnzlichem ,trocknen vorsichtig mit den nthigen ,tnen1 ohne jedoch zu viel zu wischen4 ,fr diejenigen ,flle1 wo ,wei ohne ,zusatz aufgesetzt wird1 ist es rthlich1 der ,farbe1 wie sie aus der ,zinnkapsel gedrckt wird1 eine unbedeutende ,kleinigkeit ,wasser zuzusetzen und sie damit auf der ,palette zu verreiben1 da die ,farbe ohne diesen ,zusatz meist etwas zu zhe ist4 ,ist die ,farbe aber ganz frisch1 so bedarf es dieses ,zusatzes in der ,regel nicht4 ,die ,praxis wird bald auf die richtige ,consistenz leiten4 99 99 99 99 99 ,anstatt des ,permanent ,chinese ,white lt sich in ,fllen wo absolutes ,wei nicht erforderlich ist1 auch das stark deckende1 blagelbe ,jaune brillant1 mit gleicher ,wirkung verwenden4 ,es ist dies eine aus ,neapelgelb1 ,wei und ,schwefelkalium bereitete ,mischfarbe1 von welcher man mehrere ,nancen hat1 welche fr helle1 sehr leuchtende ,stellen hier und da ,verwendung finden knnen4 ,gelb4 ,allgemeines4 ,gelb ist mit ,wei am nchsten verwandt und bildet in blassen ,tnen den ,uebergang von ,licht in ,farbe4 ,es tritt vor und wird von der ,ferne ebenfalls wenig alterirt4 ,gelb ist eine warme ,farbe und wo ein ,gemlde warme ,tne verlangt1 bildet es in ,verbindung mit rothen ,tnen ein ,hauptmittel zur ,darstellung derselben4 ,es contrastirt mit ,violett1 findet in den meisten gemischten ,tnen ,anwendung1 und ist sehr empfindlich gegen ,blau1 von dessen geringster ,menge es sofort verndert wird4 ,yellow ,ochre4 ,w4 ,n4 #a 4 #c 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,gelber ,ocker ist permanent1 von groer ,brauchbarkeit und unentbehrlich4 ,er macht sich vorzugsweise in ,ferne und ,mittelgrund ntzlich1 theils weil sein ,gelb ein gebrochenes ist1 theils weil er schwach deckt4 ,in schwachen ,tnen ist er von groer ,schnheit und bringt das herrschende ,licht in das ,bild1 da er in ,mischung mit ,rose ,madder1 ,brown ,madder1 ,light ,red1 ,indian ,red und ,vermilion jeden nur wnschenswerthen warmen ,ton fr die ,lichter von ,luft1 ,wasser1 ,wolken1 ,bergen1 ,gebuden1 ,felsen1 ,steinen1 ,bumen etc4 hervorbringt4 ,ein sehr schnes1 luftiges ,grau entsteht bei ,zusatz1 von ein wenig ,yellow ,ochre zu der ,mischung von ,cobalt mit ,rose ,madder4 ,mit ,cobalt oder ,french ,blue gemischt liefert er eine ,reihe sehr weicher brauchbarer ,tne fr das ,grn der ,ferne1 welchen man1 um sie etwas zu brechen1 ein wenig ,rose ,madder oder ,light ,red zusetzen kann4 ,je nach dem ,ueberschu des ,blau oder ,gelb lassen sich eine ,unzahl von ,tnen darstellen4 ,der eigenthmliche ,charakter des gelben ,ocker als halbe ,deckfarbe1 sowie sein in jedem ,grade von ,consistenz lichter ,ton ermglichen das ,grn aus der ,mischung mit ,cobalt1 nach ,art der ,oeltechnik1 ganz entschieden und krftig aufzutragen1 was immer wnschenswerth ist1 wenn die ,formen so verschwommen sind1 wie es in der ,ferne meistens der ,fall ist4 ,den zur ,herstellung des ,grn im ,vordergrunde dienenden ,farben zugesetzt1 verleiht ,yellow ,ochre bei der ,untermalung ,kraft und ,krper4 ,fr ,gras etc4 ist er ebenfalls gut zu verwenden und zwar liefert er in ,mischung mit ,gamboge und wenig ,cobalt oder ,french ,blue sehr brauchbare ,tne fr sonniges ,grn4 ,so sehr er aber fr die ,mischung des ,grns der ,ferne pat1 so ist er doch fr das ,grn des ,vordergrundes allein1 d4 h4 ohne ,zusatz eines anderen ,gelb nicht zu verwenden2 da ihm hierzu die nthige ,frische1 ,leichtigkeit und ,durchsichtigkeit fehlt2 dessenungeachtet ist er als ,hlfsfarbe fr erste ,anlage des grnen ,vordergrundes1 z4 ,b4 ,yellow ,ochre mit ,gamboge1 sehr werthvoll4 ,mit wenig ,indigo gemischt und mit wenig ,wasser behandelt1 liefert er ein fr ,weidenbume sehr passendes ,grn1 welches auch im ,vordergrund angewendet werden kann4 ,fr sich allein wie in ,mischung mit ,vermilion1 ,light ,red und ,burnt ,sienna liefert ,yellow ,ochre schlielich sehr geeignete ,tne fr ,vieh1 ,schiffe1 ,segel etc4 ,roman ,ochre4 ,w4 ,n4 #a 4 #c 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,der rmische ,ocker ist ein tiefes1 stark gebrochenes ,gelb und etwas dunkler als der gelbe ,ocker4 ,er dient hauptschlich fr farbiges ,segelwerk1 ,architektur1 sowie fr sanfte1 tiefe grne ,tne des ,mittelgrundes4 ,mit ,schwarz liefert er viele sehr brauchbare ,tne fr ,mauern und ,felsen1 welche durch ,zusatz von ,rose ,madder noch mehr nancirt werden knnen4 ,im ,ganzen ist er entbehrlich4 ,aehnlich in der ,farbe verhalten sich die brigen ,ockerarten1 so ,goldocker und ,ochre de ,rue1 letzterer weniger transparent und brauner im ,ton als ,yellow ,ochre4 ,gamboge4 ,w4 ,n4 #a 4 #c 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,es ist zu empfehlen1 diese ,farbe roh in einer ,droguenhandlung zu kaufen4 ,man nehme nur ,prima ,qualitt1 welche in dicken1 walzenfrmigen ,stcken von rothgelber ,farbe und krustenartiger ,auenseite im ,handel vorkommt4 ,gamboge 7,gummigutt7 ist ein reines und besonders in seinen ,mitteltnen sehr brillantes und transparentes ,gelb welches hufigste ,anwendung in den ,mischungen der grnen ,tne findet1 auerdem aber auch fr helle ,tne in ,abendlften geeignet ist4 ,fr kalte ,lichter der ,vegetation im ,allgemeinen erhlt man sehr reine ,tne durch ,zusatz von ,emerald ,green1 welcher ,ton auch zum ,herabstimmen von gebrochenem ,grn sehr dienlich ist4 ,in hohem ,grade geeignet fr sonniges ,grn des ,vordergrundes1 namentlich fr ,grasflchen1 ist die ,mischung von ,gamboge mit etwas ,green ,oxyde of ,chromium 7,chromoxyd71 ein sehr naturwahrer1 brillanter ,ton1 welchem sich die ,mischungen mit ,cobalt und ,french ,blue anreihen4 ,selbstverstndlich ist1 da in diesen ,mischungen ,gamboge stets mehr oder weniger stark vorherrschen mu4 ,mit ,indigo gemischt sinkt es im ,ton und geht durch ,zusatz von ,schwarz in ,olivengrn ber4 ,auch in ,mischung mit ,neutral ,tint liefert es ein sehr brauchbares1 ruhiges ,grn fr ,vorder- und ,mittelgrund4 ,sehr beliebt seit ,jahren schon ist die ,mischung fr ,grn aus ,gamboge1 ,burnt ,sienna und ,indigo oder ,french ,blue1 da dieselbe eine lange ,reihe brauchbarer ,tne fr ,frhlings-1 ,sommer- und ,herbstlaub liefert1 je nachdem man von jeder der drei ,farben mehr oder weniger nimmt4 ,bei soliderem ,farbenauftrag lt diese ,mischung jedoch insofern im ,stich1 als in tiefen ,tnen1 wo schon die beiden letzteren ,farben sehr dunkel sind1 ,gamboge als ,harzfarbe ,schwrze erzeugt4 ,wo daher ,tiefe des ,tons von grnem ,charakter erforderlich ist1 ist ,gamboge zu vermeiden und durch ,indian ,yellow zu ersetzen4 ,als ,lasurfarbe wird ,gamboge von keiner anderen ,farbe in ,transparenz erreicht1 wobei sein ,ton durch ,zusatz von etwas ,roth1 wie ,light ,red1 ,rose ,madder1 ,burnt ,sienna sehr erwrmt werden kann4 ,indian ,yellow4 ,w4 ,n4 #a 4 #ed 4 ,s4 ,c4 #ge 4 ,das indische ,gelb wird aus ,kameelurin bereitet und ist eine sehr dauerhafte1 schne1 kraftvolle ,farbe von tiefem ,ton1 wehalb es auch fr ,draperien und ,figuren sehr geschtzt ist4 ,in sehr dnnen1 zarten ,tnen findet es ,verwendung bei ,sonnenauf- und ,untergang2 dagegen pat es1 seiner intensiven ,farbe wegen1 nicht in ,mischungen von ,grau fr ,schatten und ,wolken4 ,sehr dienlich ist es fr ,lichter mit goldenem ,schimmer1 nach ,umstnden mit ,rose ,madder erwrmt1 sowie auch zu ,lasuren4 ,besonders prachtvoll macht sich die ,lasur ber gelben ,ocker1 welch letzterer berhaupt durch ,indian ,yellow in der ,farbe sehr bedeutend erhht werden kann4 ,zusatz von ,yellow ,ochre1 ,raw ,umber1 ,burnt ,sienna1 ,burnt ,umber1 ,vandyke ,brown oder ,brown ,madder stimmt1 je nach dem gewnschten ,ton1 den ,glanz der ,farbe herab4 ,indian ,yellow in ,mischung mit ,burnt ,sienna und ,french ,blue 7,indigo7 oder mit ,vandyke ,brown und ,french ,blue liefert die verschiedensten ,tne fr das ,grn der ,bume und haben diese ,mischungen den ,vortheil1 da sie1 wie schon bei ,yellow ,ochre erwhnt1 wie in der ,oelmalerei mit sehr wenig ,wasser aufgetragen werden knnen1 welche ,behandlung sich sehr empfiehlt4 ,die gebrochenen ,ausladungen der ,bume1 das ,zufllige der ,silhouetten1 lt sich so mit groer ,eleganz wiedergeben1 ebenso ,stmme1 ,aeste und ,zweige1 und ist diese ,mischung sowohl fr ,effekte von groer ,tiefe und ,kraft1 wie von besonderer ,feinheit gleich anwendbar4 ,die ,anwendung des ,indigo erfordert jedoch ,vorsicht1 da ein ,ueberma desselben ,schwrze verursacht4 ,nimmt man hierauf ,rcksicht1 so kann na in na1 ,farbe auf ,farbe gesetzt1 die grte ,verschiedenheit in ,ton und ,kraft erreicht werden1 ohne da man in ,schwrze verfllt4 ,wo dies geschehen ist1 bietet ,indian ,yellow wieder das ,gegenmittel1 indem man es in mehr oder weniger krftigem ,ton ber die betreffende ,stelle legt1 was berhaupt fr zu dunkel gerathene ,bume gilt4 ,wnscht man in solchen ,fllen jedoch wieder einen entschieden grnen oder helleren ,grund herzustellen1 so wende man ,indian ,yellow mit ,chromoxyd gemischt an4 ,letztere ,combination lt sich auch mit groer ,wirkung in tiefen ,schattenmassen des ,laubes verwenden1 da beide ,farben1 besonders letztere1 bis zu einem gewissen ,grade decken1 und bietet solche ein sehr erfrischendes ruhiges ,grn fr ,rasenflchen4 ,mit ,burnt ,umber oder ,brown ,madder gemischt liefert ,indian ,yellow sehr warme und tiefe ,tne fr ,drucker1 welche durch ,zusatz von etwas ,french ,blue im ,tone herabgestimmt werden knnen4 ,diese ,tne eignen sich vorzugsweise fr tiefe ,schatten unter ,moos1 ,steinen und unter dunklen erdigen ,ufern1 ,abhngen und ,terrain-,einschnitten4 ,man vermeide zu viel ,blau zuzusetzen1 da der ,ton hiedurch zu kalt wrde und alle tiefen ,schatten in warmem ,ton gehalten werden mssen4 ,cadmium4 ,w4 ,n4 #c 4 #i 4 ,s4 ,c4 #ge 4 ,hiervon hat man in neuester ,zeit mehrere ,nancen in den ,handel gebracht3 pale 7bla71 deep 7dunkel7 und orange1 deren erstere und letztere hier nicht in ,betracht kommen4 ,wo kein ,beiwort steht1 ist stets die dunklere ,sorte1 von hnlicher ,farbe wie ,indian ,yellow gemeint4 ,sie ist die intensivste und leuchtendste der gelben ,farben1 ist dauerhaft und mischt sich gut mit anderen ,farben4 ,ihre charakteristische ,eigenschaft1 das gelbe ,licht1 sowie ihr leichter ,auftrag machen sie fr ,morgen- und ,abendhimmel beliebt2 jedoch lasse man sich durch ihren fesselnden ,glanz nicht verfhren1 zu verschwenderisch damit umzugehen4 ,sehr am ,platze ist sie als ,begleiterin einer blutrothen ,sonne2 dabei habe man indessen immer im ,auge1 da solch ungebrochene ,farbe stets nur sehr kleine ,theile des ,himmels einnimmt und die hellsten ,lichter ebenfalls nur kleine ,dimensionen haben4 ,sehr werthvoll ist ,cadmium fr ,draperien4 ,mit ,roth gemischt liefert es jeden ,ton von ,orange und mit den verschiedenen ,blau sehr schne grne ,tne1 von welchen besonders die ,mischung mit ,french ,blue sehr natrliche ,tne fr ,seewasser liefert4 ,fr das ,grn der ,vegetation ist ,cadmium indessen1 seiner ,schwere wegen1 wenig geeignet1 da man fr diesen ,zweck so viele zweckmigere ,farben zu ,gebote hat1 doch findet es in der ,herbstlandschaft fr gelbes ,laub zuweilen recht geeignete ,verwendung4 ,in ,mischung mit ,yellow ,ochre kann es fr die beleuchtete ,seite ferner ,gebirge benutzt werden und ein sehr kleiner ,zusatz zu ,chinese ,white fr glnzende ,lichter macht sehr gute ,wirkung und verhindert das kreidige ,aussehen4 ,naples ,yellow4 ,w4 ,n4 #a 4 #c 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,neapelgelb1 antimonsaures ,bleioxyd1 dessen hellere ,sorte ich empfehle1 ist eine sehr empfindliche1 grte ,reinlichkeit erfordernde ,farbe4 ,es ist zwar ,deckfarbe1 allein fr gewisse ,effekte durch keine andere ,combination zu ersetzen4 ,man nehme jedoch immer nicht mehr1 als gerade nthig ist1 um den gewnschten ,ton herzustellen1 da ein ,ueberschu eine gewisse mehlige1 pulverige ,wirkung zur ,folge hat4 ,mit ,rose ,madder gemischt erhlt man sehr schne1 zarte ,tne fr ,ferne und zum ,uebergehen der helleren ,theile eines ,abendhimmels1 wo die ,wirkung oft eine auerordentlich schne ist4 ,mit ,cobalt erhlt man ein nebliges ,grn1 sehr geeignet fr ferne ,bume1 welche den ,himmel zum ,hintergrund haben1 welches ,grn durch ,zusatz von etwas ,rose ,madder noch zarter wirkt4 ,wunderbar schn1 zart und weich sind die grauen ,tne1 welche man aus ,cobalt1 ,rose ,madder und etwas ,neapelgelb darstellt -- wohl das schnste ,silbergrau1 welches die ,palette bietet4 ,es gibt kein wirksameres ,mittel1 um eine schwle1 dmpfige ,atmosphre oder schwache ziehende ,nebel1 wie sie in ,waldungen hufig vorkommen1 darzustellen4 ,man wende indessen die ,tne mit ,naples ,yellow nicht zur ,untermalung1 sondern immer nur bei ,beendigung der betreffenden ,stellen an4 ,naples ,yellow und ,cobalt in dicker ,mischung und ziemlich trocken angewendet gibt sehr gute ,effekte1 wenn man sie mit der ,seite eines flachen ,pinsels ber die ,abtheilungslinien und ,schatten auf fernen ,gebirgen schleppt4 ,dieses ,schleppen fast trockener ,farbe erfordert viel ,uebung2 ist aber die ,schwierigkeit berwunden1 so ist die ,wirkung eine hchst erfreuliche4 ,sehr schn wirkt auch ,naples ,yellow1 wenn man es der ,mischung fr ,bume aus ,indian ,yellow1 ,burnt ,sienna und ,french ,blue in geringer ,menge zusetzt1 welche ,combination dann fr dicke1 dmpfige ,atmosphre sehr brauchbar ist4 ,auch zu frisches und transparentes ,grn kann man mit ,neapelgelb leicht herabstimmen4 ,in einer ,hinsicht ist der ,werth dieser ,farbe ein sehr bestimmter und zwar ertheilt sie als ,deckfarbe denselben ,charakter allen ,farben1 mit welchen sie gemischt wird1 was unter ,umstnden hohen ,werth hat4 ,im ,stillleben sind die ,nancen des ,neapelgelb bei der ,darstellung gelber ,metalle sehr dienlich und hnlich lt sich auch das bereits erwhnte ,jaune ,brillant anwenden4 ,raw ,sienna4 ,s4 ,n4 #a 4 #c 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,ein schnes1 warmes1 gebrochenes permanentes ,gelb1 welches1 wenn nicht mit viel ,wasser angerieben1 etwas gelatins1 daher im ,auftrag weniger angenehm ist und in consistenteren ,tnen stark nachdunkelt4 ,die grnen sonnigen ,tne1 welche es mit ,blau liefert1 sind alle gut und fr gewisse ,stimmungen1 auch fr ,ferne1 sehr brauchbar4 ,mit ,cobalt oder ,french ,blue gemischt lassen sich sehr natrliche ,farben fr ,seewasser gewinnen1 welche durch ,zusatz1 von etwas ,brown ,madder noch sanfter werden4 ,fr die ,behandlung von ,flssen und ,bchen ist es sehr werthvoll1 sowohl allein als mit anderen ,farben1 je nach dem ,tone des ,wassers4 ,mit ,brown ,madder gemischt erhlt man prachtvolle tiefe1 dunklem ,bier hnliche1 transparente ,tne1 mit ,vandyke ,brown transparente grnbraune1 whrend mit ,zusatz von ,french ,blue oder ,indigo fr die dunklen ,tne der ,vegetation unter ,wasser sehr geeignete ,farben herzustellen sind4 ,fr das ,markiren der ,steine im ,flubett sind die warmen gelatinsen ,tne von ,raw ,sienna1 ,vandyke ,brown und ,chrimson ,lake sehr zu empfehlen1 da solche bei ,durchsichtigkeit groe ,tiefe und ,kraft besitzen4 ,als ,lasurfarbe ist ,raw ,sienna sehr dienlich zur ,erhhung der ,tne der ,vegetation des ,mittelgrundes4 ,fr ,carnation ist ,raw ,sienna unentbehrlich1 besonders in ,mischung mit ,rose ,madder1 welche sehr feine ,tne fr ,gesicht und das ,fleisch berhaupt liefert4 ,durch ,zusatz von sehr wenig ,cobalt oder ,french ,blue knnen diese ,tne herabgestimmt werden4 ,dagegen liefert die ,mischung3 ,cobalt1 ,rose ,madder und ,raw ,sienna eine ,reihe schwacher perlgrauer und grnlicher ,tne1 welche nur bei der schnsten ,hautfarbe vorkommen4 ,fr sich allein dient es in ausgezeichneter ,weise fr die ,reflexe1 wie z4 ,b4 unter dem ,kinn etc4 ,lemon ,yellow4 ,w4 ,n4 #c 4 #f 4 ,s4 ,c4 #ce 4 7,gelber ,ultramarin47 ,zitrongelb1 eine bei ,schnfeld gelber ,ultramarin genannte1 aus chromsaurem ,baryt bestehende ,farbe bietet ein sehr blasses1 dauerhaftes aber etwas deckendes ,gelb1 welches trotz seines blassen ,tones dennoch von berraschender ,kraft ist4 ,seine ,anwendung verlangt daher ,vorsicht1 da bei ,nichtbeachtung sein durchdringender ,ton sich in hchst unerfreulicher ,weise bemerkbar macht4 ,wo sanfter ,sonnenschein das ,gebirg oder ferne ,wlder beleuchtet wirkt es sehr gut4 ,fr erste ,anlage1 ausgenommen fr die hellsten ,lichter des ,laubes1 pat es jedoch nicht1 und benutze man statt dessen ,yellow ,ochre und seine ,combinationen zur ,anlage fr helle oder grne sonnige ,tne der ,ferne4 ,mit ,emerald ,green erhlt man sehr reine1 helle1 glanzvolle ,tne fr gelegentliche ,lasuren von ,grasflchen oder fr die hellsten ,lichter auf ,gras1 ,draperien etc4 ,mit ,cobalt liefert es eine treffliche ,lasurfarbe fr ferne ,wiesen4 ,obgleich seine ,anwendung eine beschrnkte ist1 so ist dieselbe doch in vielen ,fllen von groer ,wirkung4 ,aureolin4 ,w4 ,n4 #c 4 #i 4 ,s4 ,c4 4 #a4 -- ,ein neueres1 sehr reines1 glanzvolles1 transparentes1 selbst in den lichtesten ,tnen noch permanentes ,gelb1 welches in der ,farbe dem ,gelb des ,sonnenspectrums am nchsten steht4 ,es scheint mir eine combinirte ,farbe zu sein1 da sein ,geruch an ,gummigut erinnert und wre in diesem ,fall sein ,preis als ein hchst exorbitanter zu bezeichnen4 ,unentbehrlich ist es gerade nicht1 allein ich mache doch darauf aufmerksam1 da alle ,tne1 in deren ,mischung es enthalten ist1 sich durch ungemeine ,frische1 ,glanz und ,reinheit auszeichnen4 ,das ,grau aus ,cobalt1 ,rose ,madder und ,aureolin ist uerst zart und fr transparente1 weiche ,lufttne sehr geeignet1 und wo fr das ,grn der ,vegetation des ,vorder- und ,mittelgrundes grere ,frische verlangt wird1 wirken die betreffenden ,mischungen mit ,aureolin unvergleichlich4 ,fr das tiefe ,grn der ,ferne ist es dagegen seiner ,leuchtkraft wegen weniger angenehm2 doch liefert die ,combination von ,cobalt1 ,aureolin und ,sepia oder ,rose ,madder sehr angenehme zarte ,tne fr ferne ,bume in schwachem ,licht oder bei dmpfiger ,atmosphre4 ,als ,farbe fr ,draperien ist es unersetzlich4 ,besonders werthvoll und ntzlich ist es in ,mischung mit ,burnt ,sienna und ,indigo oder ,french ,blue -- mit ,indigo -- mit ,vandyke ,brown und ,indigo oder ,french ,blue -- mit ,oxyde of ,chromium -- mit ,burnt ,umber -- mit ,sepia -- mit ,emerald ,green -- mit ,brown ,madder -- mit ,sepia und ,cobalt -- mit ,rose ,madder und ,cobalt -- mit ,light ,red und ,cobalt oder ,indigo -- und mit ,rose ,madder4 ,das von ,schnfeld ,comp4 neuerdings hergestellte ,aureolin wich seither im ,ton ganz entschieden von dem englischen ab4 ,whrend letzteres sich im ,ton stark dem ,gummigutt nhert1 bertrifft ersteres an ,intensitt der ,farbe noch das ,indischgelb und nhert sich dem ,cadmium ,orange2 es wird jedoch knftig dem englischen entsprechend bereitet werden4 99 99 99 99 99 ,die brigen in ,katalogen und im ,handel vorkommenden gelben ,farben sind fr unsere ,zwecke entbehrlich und zum ,theil hchst undauerhaft4 ,unter die ersteren gehrt beispielsweise ,italienische ,erde1 ,mars ,yellow1 ein schner warmer nach ,orange neigender1 glanzvoller permanenter ,ocker1 -- unter die letzteren3 ,gallstone1 prachtvolle1 tiefe ,farbe -- ,italian ,pink -- ,yellow ,lake -- ,schnfeld's ,japanisches ,gelb -- sowie die verschiedenen ,nancen von ,chromgelb und ,stil de grain jaune4 ,orange4 ,allgemeines4 ,orange ist eine sekundre ,farbe und bildet den ,uebergang von ,gelb zu ,roth1 aus welchen beiden ,farben sie zusammengesetzt ist4 ,je nachdem die eine oder andere derselben in der ,combination vorherrscht1 lt sich eine lange ,reihe von ,uebergangstnen bilden4 ,ihr ,charakter ist ,wrme1 welche mit ,zunahme des ,roth selbstverstndlich gesteigert wird4 ,da ,blau an der ,zusammensetzung von ,orange keinen ,antheil hat1 so ist es dessen ,complementrfarbe und wirkt daher zerstrend auf dieselbe1 was bei ,anlage von ,abendhimmeln zu beherzigen ist4 ,penley's ,neutral ,orange4 ,w4 ,n4 #a 4 #ed 4 ,diese leuchtende ,farbe ist aus ,yellow ,ochre1 ,cadmium und ,brown ,madder zusammengesetzt und dient namentlich dazu1 die ,zeichnung vor dem ,beginn der eigentlichen ,anlage mit einem schwachen ,orange-,tone zu bergehen1 was1 besonders in sonnigen ,landschaften1 gleich einen warmen1 angenehmeren ,grundton gibt als das weie ,papier4 ,der neutrale ,charakter derselben dient zugleich1 das sptere ,blau der ,luft etwas zu brechen1 whrend die ,farbe doch etwas durchschimmert und dem ,bilde einen guten ,lichtton verleiht4 ,man hte sich1 den ,ton zu krftig zu geben1 in welchem ,falle man nach dem ,trocknen wieder mit ,wasser abwaschen mte1 um das spter aufzutragende ,blau nicht zu zerstren4 ,wo brigens der ,himmel sehr rein ist und die ,wolken absolut wei erscheinen1 lt man diesen ersten ,ton besser weg4 ,je nach der ,abnahme des ,lichtes mag indessen dieser ,ton etwas verstrkt werden1 wodurch die spter aufzutragenden ,tne mehr gebrochen werden4 ,auch fr die erste ,anlage entfernter ,gebirge ist es brauchbar und liefert mit ,rose ,madder eine angenehme ,reihe warmer1 sonniger ,tne4 ,mit ,cobalt gemischt erhlt man einen sehr brauchbaren1 grnlichgrauen ,ton fr ,schatten des ,gebirgs und fernen ,laubwerks4 ,mit ,cobalt gebrochen liefert ,neutral ,orange auch sehr brauchbare ,tne fr ,wege1 welche alle ,schattirungen zwischen ,orange und ,grau umfassen4 ,diese ,farbe ist jedoch insofern entbehrlich1 als man ihren ,ton recht gut durch ,mischung von ,yellow ,ochre mit etwas ,brown ,madder herzustellen vermag4 ,burnt ,sienna4 ,w4 ,n4 #a 4 #c 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,die gebrannte ,sienna ist eine unentbehrliche1 dauerhafte ,farbe von groer ,transparenz und ,tiefe1 welche allen ,mischungen fr das ,grn und ,braun der ,vegetation eine natrliche1 angenehme ,wrme verleiht4 ,fr ,luft und ,ferne ist sie dagegen nicht zu verwenden1 indem ihr die der ,atmosphre eigenthmlichen ,tne abgehen4 ,in ,mischung mit ,french ,blue erhlt man zahlreiche kalte und warme graue ,tne fr dunkle ,interieurs und ,hintergrnde mit ,figuren2 sie besitzen sowohl ,zartheit wie ,tiefe4 ,dunkle ,rume und ,ecken1 ,thorwege und dergleichen bergeht man mit transparenten ,tnen dieser ,combination und erhlt man durch hufiges ,wiederholen dieser ,procedur einen sehr tiefen1 aber doch transparenten ,schatten4 ,mit ,schwarz erhlt man sehr schne braune und mit ,payne's ,grey eben solche fr ,schiffe und ,boote sehr geeignete ,tne4 ,fr ,architekturmalerei ist ,burnt ,sienna sehr werthvoll1 denn in ,combination mit ,rose ,madder und ,cobalt1 oder mit ,cobalt und ,chrimson ,lake1 oder mit ,french ,blue und ,rose ,madder1 oder mit ,indigo und ,chrimson ,lake erhlt man endlose ,verschiedenheiten von an ,gebuden1 aber auch an ,wegen und ,ufern vorkommenden ,tnen4 ,fr alle ,markirungen und ,drucker von tiefem und sehr warmem ,tone findet ,burnt ,sienna in ,mischung mit ,chrimson ,lake und ,french ,blue oder ,indigo1 dick aufgesetzt1 erfolgreiche ,anwendung4 ,bei dieser ,gelegenheit mgen einige ,worte ber tiefe ,stellen und ,drucker eingefgt werden4 ,kein ,strich oder ,punkt1 er mge noch so dunkel und tief in der ,farbe sein1 darf sich dem ,beschauer eines ,bildes als schwarzer ,fleck bemerklich machen4 ,in der ,natur kommt derartiges nicht vor1 sondern nur ,schattenwirkungen1 welche dem ,auge berhaupt keine ,farbe zeigen4 ,alle sehr dunkeln ,stellen mssen daher warm im ,tone gehalten werden1 andernfalls sie an ,transparenz verlieren und dem ganzen ,bilde eine unangenehm wirkende ,klte geben4 -- ,fr die ,mischungen von ,grn ist ,burnt ,sienna durch keine andere ,farbe zu ersetzen1 einerseits ihrer ,transparenz1 andererseits ihres kraftvollen ,tones wie ihrer angenehmen ,verarbeitung wegen4 ,besonders werthvoll fr ,laubwerk aller ,art ist sie in ,combination mit ,gamboge oder ,indian ,yellow und ,blau 7,indigo1 ,french ,blue oder ,cobalt72 ebenso in ,mischung mit ,gamboge oder mit ,indigo4 ,zusatz von ,sepia zu diesem ,grn liefert feine olivenfarbige neutrale ,tne4 ,mars-,orange4 ,w4 ,n4 #e 4 #ad 4 ,s4 ,c4 #de 4 ,eine sehr schne1 permanente1 transparente und tieftnige ,farbe1 welche ungeachtet vieler vortrefflicher ,eigenschaften wenig verbreitet ist4 ,sie bietet glanzvolle ,tne fr ,abendhimmel und beleuchtete ,berge1 ,felsen und ,wege4 ,fr ,grn ist sie nicht brauchbar4 ,im ,ton weicht sie von der vorigen ,farbe ziemlich ab und schliet sich entschiedener an ,roth an4 ,brown ,ochre4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,ein permanentes1 braunrthliches ,gelb1 welches besonders allein1 oder in ,mischung mit ,brown ,madder1 fr sandigen ,vordergrund zu empfehlen ist und mit ,indian ,yellow einen tiefen1 glanzvollen ,ton von groer ,kraft fr ,herbstlaub liefert4 ,sonst ist sie entbehrlich4 ,orange-,vermilion4 ,w4 ,n4 #b 4 #e 4 ,der ,orange-,zinnober ist eine permanente und unter ,umstnden sehr ntzliche1 dabei aber entbehrliche ,farbe4 ,er findet hauptschlich ,anwendung fr ,draperien und ,fleischtne2 fr letztere besonders in der ,staffage in ,mischung mit ,chinese ,white1 welche ausgezeichnete ,tne fr ,gesichter1 ,hnde und ,fe liefert4 ,da beide ,farben decken1 so lt sich mit ihnen eine reine und brillante ,fleischfarbe auf jeden beliebigen farbigen1 beziehungsweise fertigen ,grund bringen4 99 99 99 99 99 ,von den brigen entbehrlichen ,orange-,farben will ich nur erwhnen1 da ,burnt ,roman ,ochre der ,burnt ,sienna in ,ton und ,tiefe zwar sehr hnlich ist1 letztere ,farbe aber nicht zu ersetzen vermag1 da ihm die nthige ,transparenz abgeht4 ,mehr in's ,rothbraune nach ,brown ,madder zu fallen ,gebrannte ,italienische ,erde und ,laque ,robert ,nr4 #g 7,schnfeld71 ein ,krappprparat1 welches im ,ton an ,mischungen von ,chrimson ,lake mit ,brown ,pink erinnert4 ,roth4 ,allgemeines4 ,roth tritt stark vor4 ,gelb hebt feinen warmen ,ton2 mit ,blau sinkt er ins ,kalte4 ,als energische ,farbe ist ,roth jedoch weder durch ,gelb noch durch ,blau sofort zu verndern und bleibt gegen diese ,farben lang in entschiedenem ,uebergewicht4 ,durch ,zusatz von wenig ,blau geht ,roth in das sogenannte ,carmoisin ber1 eine1 hohe ,pracht mit groer ,tiefe vereinigende ,farbe4 ,mit weiterem ,zusatz1 von ,blau werden die ,tne unruhiger und fallen dann in ,violett4 ,in sekundren ,farben ist ,roth bei der ,zusammensetzung von ,orange und ,violett betheiligt1 fehlt aber in ,grn1 dessen ,complementrfarbe es ist4 ,die bedeutende ,wirkung von ,roth in einer ,wald- oder ,wiesenlandschaft ist durch keine andere zu ersetzen1 aber man lasse sich nicht hierdurch veranlassen1 in solchen ,motiven zu verschwenderisch damit umzugehen1 da defallsiger ,mibrauch die ,lufttne vernichtet4 ,light ,red4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,diese ,farbe wird aus dem feinsten hellen ,ocker gebrannt und ist weniger ein absolutes ,roth1 als vielmehr ein sehr tiefes1 gebrochenes ,orange4 ,fr ,gebude1 ,draperien und ,vieh ist sie fr sich allein oft mit ,vortheil zu verwenden1 whrend sie in ,mischung mit ,cobalt oder ,french ,blue sehr schne1 luftige ,tne liefert1 welche sich fr zarte1 nebelige1 dmpfige ,effekte1 sowie fr ,schnwetter-,wolken eignen4 ,durch ,zusatz von etwas ,rose ,madder zu diesem ,grau fllt es mehr ins ,purpurne und eignet sich mehr fr ,ferne und ,wolken berhaupt4 ,mit ,indigo erhlt das ,grau einen grnlichen ,ton 7,lasuren von ,light ,red ber ,blau geben ebenfalls einen warmen grnlichen ,ton7 und mit mehr ,indigo erhlt man eine fr getreue ,darstellung von ,regenwolken sehr brauchbare ,farbe4 ,die verschiedenen ,combinationen mit letzterem sind brigens smmtlich als ,schattentne fr ,gebude1 ,steine1 ,wege und dergleichen sehr zu empfehlen4 ,auch fr das ,grn in ,ferne und ,mittelgrund lt sich ,light ,red gut verwenden1 in ,mischung mit ,blue ,black und ,brown ,pink auch fr ,vordergrund und die ,combination ,light ,red1 ,indigo und ,gamboge liefert ein sehr brauchbares graues ,grn fr ,darstellung von ,kiefern1 welches1 je nach der greren oder geringeren ,menge der letzteren ,farbe1 im ,tone gehoben oder gemildert werden kann4 ,in der ,carnation findet ,light ,red zur ,darstellung der ,fleischtne und ,schatten ebenfalls erfolgreiche ,anwendung4 ,dnne ,lasuren von ,light ,red ber ,wolken und deren ,lichter wirken oft sehr zart und fein4 ,anstatt ,light ,red knnen auch die im ,tone sehr hnlichen ,farben ,venetian ,red und ,red ,ochre in derselben ,weise benutzt werden4 ,ich gebe jedoch ,light ,red den ,vorzug1 da sein ,ton etwas mehr in's ,gelbliche neigt4 ,aehnlich aber etwas stumpfer in der ,farbe ist das fr ,carnation brauchbare ,neapelroth1 welchem sich das in's ,braune neigende ,braunroth anschliet4 ,letztere sind ebenfalls ,eisenoxydfarben4 ,vermilion4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,zinnober ist das intensivste ,roth und dient vorzugsweise fr ,draperien1 ist aber zu allen rothen ,gegenstnden1 namentlich ,ziegeln1 ,backsteinen1 ,schiffstheilen etc4 sehr brauchbar4 ,rein wird es selten benutzt4 ,von vielen englischen ,malern wird es mit sehr schner ,wirkung in ,mischung mit ,indian ,yellow1 ,rose ,madder etc4 fr glnzende ,abendhimmel1 und in ,mischung mit ,blau fr ,ferne und ,wolken aller ,art verwendet1 von welch letzterem besonders die ,mischung mit ,cobalt sehr schne graue ,tne liefert4 ,als ,deckfarbe fordert jedoch seine ,verwendung in ,mischungen fr ,lfte bedeutende ,geschicklichkeit1 wehalb ich solche nur gebteren ,dilettanten1 diesen aber mit vollster ,ueberzeugung von seiner ,brauchbarkeit in dieser ,beziehung empfehlen kann4 ,schlielich liefert ,vermilion in ,combination mit ,blue ,black und ,burnt ,sienna uerst naturwahre ,tne fr rostiges ,eisenwerk jeden ,grades4 ,rose ,madder4 ,w4 ,n4 #c 4 #h 4 ,s4 ,c4 #ge 4 ,der ,rosa ,krapp ist eine sehr werthvolle und unentbehrliche rosenrothe ,farbe1 welche frher durch ,chrimson ,lake und hnliche flchtige ,cochenillfarben ersetzt wurde4 ,was daher frher mit letzteren ,farben1 besonders in helleren ,tnen1 gemalt wurde1 hatte keinen ,bestand2 daher die vielen verblichenen ,aquarelle aus frheren ,zeiten4 ,die ,anwendung von ,rose ,madder eingehend zu errtern ist eine berflssige ,aufgabe1 da diese ,farbe fast berall ,anwendung findet1 besonders aber in den zarten ,tnen der ,luft1 des ,wassers und der ,schatten1 wo sie gewhnlich in ,mischungen mit ,cobalt oder mit ,cobalt und ,yellow ,ochre benutzt wird1 und zwar nur in zarten ,tnen4 ,fr tiefe und kraftvolle ,tne ist ,rose ,madder nicht geeignet und mu in solchen durch ,chrimson ,lake oder ,brown ,madder ersetzt werden4 ,fr ,lasuren ber ,grn gilt das bei ,brown ,madder ,erwhnte4 ,chrimson ,lake4 ,w4 ,n4 #a 4 #ed 4 ,s4 ,c4 #de 4 ,chrimson ,lake ist zwar keine dauerhafte1 aber wo starke1 tiefe ,tne erforderlich sind1 dennoch sehr brauchbare ,farbe1 und umsomehr in ,combinationen mit anderen ,farben von ,tiefe des ,tons zu empfehlen1 als sie in diesem ,fall in ,bezug auf ,haltbarkeit wenig gefhrdet ist4 ,in zarten ,tnen dagegen ist sie gnzlich zu meiden1 da solche schon nach kurzer ,zeit erblassen4 ,ihr eigentliches ,feld sind die dunkelsten ,stellen und die warmen1 tiefen ,drucker in ,architektur1 ,felsen1 ,baumstmmen etc4 ,ueberall berhaupt1 wo starke1 tiefe und warme ,farbe verlangt wird1 findet sie ausgezeichnete ,verwendung4 ,besonders hufig benutzt man sie in dicker ,mischung mit ,brown ,pink und ,french ,blue fr diese ,zwecke2 und mit ,burnt ,sienna mit oder ohne ,zusatz von ,french ,blue1 erhlt man eine sehr krftige1 heie ,farbe fr ,rindvieh1 ,pferde etc41 wie auch fr ,draperien4 ,indian ,red4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,dieses etwas deckende1 tiefe1 gebrochene ,roth1 welches angeblich in ,bengalen aus sehr reinem1 natrlichem ,eisenoxyd bereitet wird1 ist eine sehr starke ,farbe und dient in ,combination mit ,indigo oder ,cobalt namentlich fr dunkle1 neutrale ,schatten1 fernes ,gebirg1 schwere ,regen- und ,gewitterwolken1 sowie fr die tieftnigen ,wolken bei ,sonnenuntergngen1 bei welch letzteren sie berdies weitere ,anwendung findet4 ,fr die genannten ,zwecke ist sie sehr werthvoll2 fr andere dagegen kann sie durch ,brown ,madder ersetzt werden4 ,in ,ton und ,schwere stehen dem ,indian ,red nahe das ,persian ,red1 sowie das aus geglhtem ,eisenvitriol erhaltene ,mars ,red4 ,ersteres fllt mehr in's ,braune1 letzteres mehr in's ,rothe4 ,noch mehr nach ,braun und nebenbei noch nach ,violett neigt ,caput mortuum1 welches aus den ,rckstnden bei ,fabrikation der ,nordhuser ,schwefelsure gewonnen wird4 ,brown ,madder4 ,w4 ,n4 #a 4 #de 4 ,s4 ,c4 #ge 4 ,brown ,madder ist ein permanentes ,krapp-,prparat von sehr tiefer und dunkler1 ins ,braune fallender ,farbe1 welches besonders in gesttigten1 tiefen ,tnen des ,vordergrundes und in allen dunklen ,stellen uerst brauchbar ist4 ,mit ,cobalt oder ,french ,blue gemischt erhlt man sehr zarte ,tne fr ,wolken1 ,ferne und ,schatten von etwas tieferem ,charakter als diejenigen1 welche mit ,rose ,madder erhalten werden4 ,sehr schne ,schattentne fr ,gebude1 ,boote1 ,felsen1 ,steine etc4 erhlt man aus der ,mischung mit ,raw ,umber und ,cobalt1 welche1 bedingt durch luftigen ,ton1 schon bei ,vielen zur ,lieblingsmischung geworden ist4 ,dnne ,lasuren von ,brown ,madder ber ,grn geben letzterem nicht selten einen sehr feinen ,ton1 was bei der schwierigen ,wiedergabe feiner grner ,tne sehr werthvoll ist4 ,schnfeld's ,brauner ,krapp ist im ,tone nicht identisch mit dem englischen ,brown ,madder1 sondern gehrt zu den braunen ,farben1 whrend letzterem seither ,schnfeld's ,madder-,braun entsprach1 welcher ,unterschied jetzt wegfllt1 da diese ,firma den braunen ,krapp als entbehrliches ,prparat fallen lt4 ,purple ,madder4 ,w4 ,n4 #e 4 #ad 4 ,s4 ,c4 #a 4 ,der ,purpur ,krapp ist permanent1 von feinem1 tiefem ,ton und gebrochener1 schon etwas in's ,blaue fallender ,farbe4 ,in leichten wie tiefen ,tnen ist er gleich ntzlich1 obgleich nicht gerade unentbehrlich4 ,fr rthlichgraue ,schatten in ,architekturen pat er in ,combination mit ,blau oder ,schwarz und ,gelb1 welche ,combinationen auch sehr natrliche ,tne fr alte1 verwitterte ,strohdcher liefern4 ,als sehr schne ,schattenfarbe kann ich namentlich ,indigo1 ,purple ,madder und ,raw ,sienna in ,mischung empfehlen und als schne tiefe und durchsichtige ,combination fr ,interieurs und dunkle ,ecken etc43 ,purple ,madder1 ,burnt ,sienna und ,brown ,pink4 ,fr ,lasuren ber ,grn gilt das bei ,brown ,madder gesagte4 99 99 99 99 99 ,in den ,farbenkatalogen kommen noch eine groe ,anzahl entbehrlicher rother1 theils guter1 haltbarer -- wie verschiedene weitere ,krapp- und ,zinnober-,prparate -- theils aber auch sehr flchtiger ,farben vor4 ,zu warnen ist namentlich vor einigen zu letzterer ,klasse gehrenden1 wie3 ,carmine1 ,purple ,lake1 ,pure ,scarlet1 ,scarlet ,lake1 ,indian ,purple1 von welchen jedoch letztere ,farbe in tieferen ,tnen wie ,chrimson ,lake verwendet werden4 ,was die brigen ,krappfarben betrifft1 so kommen solche zwar fr die ,landschaft nicht in ,betracht1 sie knnen aber zum ,theil fr besondere ,effekte in ,staffage1 in ,stillleben1 besonders fr ,draperien1 wo ein recht tiefes ,roth erwnscht ist1 ,anwendung finden1 da sie mit groer ,tiefe hohe ,pracht vereinigen4 ,hierher gehren in erster ,linie ,schnfeld's ,rothbrauner ,krapp 7#ge 47 von sehr tiefer1 leuchtender1 zwischen ,brown ,madder und gebranntem ,karmin stehender ,farbe2 sodann der noch leuchtendere1 etwas hellere und ein wenig rthere ,rubens ,madder 7,w4 ,n4 4 #a4de4 ,s4 ,c4 4 #j4ge47 ,eine ,farbe von uerst feinem ,ton ist der ganz hell rosenrothe ,pink ,madder von gleichem ,preise1 welcher auch fr zarte1 frische ,fleischtne pat4 ,weniger tief im ,ton als die beiden erstgenannten sind ,schnfeld's ,dunkler ,krapp1 welcher sich dem ,chrimson ,lake nhert1 sowie der zwischen letzterem und dem gebrannten ,karmin stehende ,krappkarmin1 ,madder ,carmine1 whrend ,schnfeld's ,braunrother ,krapp sich im ,tone auffallend den ,eisenfarben 7,light ,red etc47 nhert1 deren ,van ,dyk ,red -- dunkler1 geglhter ,eisenvitriol -- dagegen sich wieder entschieden dem rothbraunen ,krapp nhert1 jedoch etwas brauneren ,ton und stumpfere ,farbe zeigt4 ,aehnlich in der ,farbe verhlt sich das etwas rthere1 aber nicht haltbare ,pompejanischroth ,schnfeld's4 ,an die ,eingangs genannten tieftnigen ,krappfarben reiht sich noch ,burnt ,carmine1 gebrannter ,carmin 7,w4 ,n4 4 #c4 #aj4 -- ,s4 ,c4 4 #a4 --71 eine glhende ,farbe von groer ,tiefe fr ,draperien und dunkle ,drucker und hier wenig gefhrdet1 sobald noch eine dauerhafte ,farbe in die ,mischung tritt4 ,hier lassen sich auch am ,besten einige ,farben von ungewhnlichem1 ins ,gelbe fallendem1 feinem ,tone einreihen1 welche auch als ,orange gelten knnten und an ,figrlichem gelegentliche ,verwendung finden drften4 ,es sind ,red ,lead1 ,mennig1 und ,jaune ,capucin 7,s4 ,c4 #ge 471 erstere etwas gelber1 letztere etwas mehr ins ,rothe fallend1 sehr transparent1 aber nicht ganz dauerhaft4 ,blau4 ,allgemeines4 ,blau ist ruhig1 kalt und lichtschwach4 ,es tritt zurck1 stimmt alle warmen ,tne herab und ist an der ,bildung aller gebrochenen ,farben und kalten ,tne betheiligt4 ,es ist dem ,auge angenehm und gibt der ,landschaft im ,allgemeinen eine poetische ,stimmung1 doch bemerke man1 da krftiges ,blau bei hufigerem ,vorkommen sehr strend auf die ,landschaft einwirkt4 ,wo immer zarte1 ruhige ,tne anzugeben sind1 kommt ,blau in ,anwendung und ebenso verdanken dunkle1 dstere ,tne ihren ,eindruck feiner ,gegenwart4 ,durch ,contrast macht ,blau alles brige heiter4 ,mit ,gelb1 von welchem es sofort verndert wird1 bildet es ,grn1 mit wenig ,roth ,purpur4 ,an der ,bildung von ,orange nimmt es nicht ,theil1 daher dies seine ,complementrfarbe ist4 ,nebeneinander gesetzt bringen beide eine ziemlich starke ,wirkung hervor4 ,in ,folge seiner ,lichtschwche ist ,blau die ,farbe der ,ferne1 auf welcher ,modellirung und ,luftperspektive vorzugsweise beruhen4 ,ultramarine4 ,w4 ,n4 #ba 4 #gg 4 ,vierteltafeln #e 4 #fa 4 ,,nb4 ,es ist hier das chte1 aus ,lasurstein bereitete gemeint4 ,das in den franzsischen ,farben vorkommende und von ,schnfeld fabricirte ,ultramarin8 gehrt unter die folgende ,farbe1 da dies knstliche1 nach der chemischen ,analyse des chten ,ultramarin verfertigte ,fabrikate sind4 ,in ,reinheit der ,farbe und ,transparenz wird das chte ,ultramarin1 welches selbstverstndlich dauerhaft ist1 von keiner anderen ,farbe erreicht1 allein ungeachtet dieser ,vorzge stehen zwei sehr gewichtige ,eigenschaften seiner allgemeineren ,anwendung entgegen4 ,die erste ist der ,preis1 die zweite seine schwierige ,behandlung1 da es groe ,neigung zu einem feinkrnigen ,niederschlage zeigt1 von welcher selbst die feinste ,zubereitung es nicht gnzlich zu befreien vermag1 und seine ,anwendung aus diesem ,grunde groe ,vorsicht und ,gewandtheit verlangt4 ,ein dnner ,auftrag ber ,cobalt gibt der ,luft eine betrchtliche ,tiefe und der ,ferne berhaupt einen leuchtenden ,charakter4 ,in ,werken von hoher ,vollendung und wo in ,draperien groe ,pracht erfordert wird1 ist seine ,anwendung zu empfehlen2 fr weniger wichtige ,flle aber ersetze man es durch ,french ,blue4 ,die bei der ,bereitung des ,ultramarin bleibenden ,rckstnde liefern eine sehr schne blaugraue ,farbe von feinem1 wrmerem ,ton1 und1 je nach dem ,grade der ,auslaugung1 verschiedener ,schattirung1 welche als ,ultramarin-,ash8 -- ,w4 ,n4 #e 4 #ad 4 ,s4 ,c4 #c 4 -- im ,handel vorkommt4 ,sie ist bei ,luft und ,ferne in gewissen ,fllen recht erwnscht1 im ,ganzen aber entbehrlich4 ,french ,blue4 ,w4 ,n4 #c 4 #h 4 ,s4 ,c4 #ge 4 7,ultramarin47 ,diese schne1 unentbehrliche1 krftige1 permanente1 im ,ton dem chten ,ultramarin sehr hnliche ,farbe1 welche nach der ,analyse des letzteren bereitet ist1 ist sehr angenehm im ,arbeiten und da sie weit tiefer im ,ton ist als ,cobalt1 so kommt sie in ,anwendung1 wo dieser nicht ausreicht1 sowohl in ,luft und ,ferne1 als im ,vordergrunde1 besonders bei ,bumen und ,architekturen1 sowie in ,draperien4 ,sie liefert sehr zartes1 wie sehr starkes ,grau1 und da sie ,krper und groe ,durchsichtigkeit besitzt1 so eignet sich ihr ,grau in besonderer ,weise fr ,felsen und ,steine4 ,fr ,bume und die ,vegetation des ,vorder- und ,mittelgrundes ist sie dem ,indigo insofern vorzuziehen1 als sie in tieferen gesttigten ,tnen immer noch ihre leuchtende ,kraft bewahrt1 whrend ,indigo in solchen sehr leicht zu ,schwrze neigt4 ,cobalt4 ,w4 ,n4 #b 4 #e 4 ,s4 ,c4 #ge 4 ,ein sehr schnes1 permanentes1 zartes und reines ,blau1 dessen leichter1 angenehmer ,auftrag es1 abgesehen von seinen ausgezeichneten ,tnen1 dem ,maler unentbehrlich macht4 ,bei ,rose ,madder habe ich bemerkt1 es sei berflssig in eine detaillirte ,aufzhlung seiner ,anwendung einzugehen4 ,dasselbe gilt auch von ,cobalt4 ,cobalt ist fr jeden ,ton brauchbar1 welcher ,blau enthlt1 ausgenommen jedoch1 wo ein dunkeles ,blau oder groe ,tiefe und ,kraft verlangt wird1 in welchem ,falle ,french ,blue eintreten mu4 ,in ,luft1 ,ferne1 ,wasser1 ,vegetation 7besonders der ,ferne71 ,architektur1 ,gestein und ,boden findet ,cobalt allein oder in ,combination ,anwendung4 ,fr das ,grn der ,ferne ist zu empfehlen ,cobalt in ,mischung mit ,yellow ,ochre mit wenig ,wasser und mglichst trockenem ,pinsel aufzutragen4 ,mit ,zusatz1 von etwas ,chinese ,white1 in derselben ,weise aufgetragen1 eignet sich vorerwhnte ,mischung auch zur ,wiedergabe der ,configurationen entfernter ,gebirge1 wobei die ,anwendung des ,pinsels von der ,seite eine sehr entsprechende ,wirkung hervorbringt4 ,unbestimmte ,formen werden sehr vortheilhaft in dieser ,weise gegeben und einige kleine ,stellen der ,ferne in reinem ,blau erhhen dann das allgemeine ,grau4 ,mit ,rose ,madder gibt ,cobalt sehr schne perlgraue ,tne und mit ,light ,red sehr brauchbare ,schatten fr ,wolken etc4 ,dieselben ,tne sind als ,lasuren sehr geeignet1 allenthalben zu warme ,tne herabzustimmen4 ,wo ,cobalt zu blau und kalt wirkt1 wird sein ,ton durch dnne ,lasuren von ,light ,red etc41 ,burnt ,sienna oder ,terra ,verte erwrmt4 99 99 99 99 99 ,wohl in ,farbe1 aber nicht in ,haltbarkeit stehen ,new ,blue und ,pariser ,blau dem ,cobalt sehr nahe4 ,haltbare ,farben dagegen sind drei neuere dem ,cobalt verwandte ,farben1 ,blau ,oxyd1 ,coelin ,blau 7,bleu cleste7 und ,grnblau ,oxyd4 ,erstere und letztere -- im ,wesentlichen ,chrom-,cobaltoxyde -- gehren zu den theuren ,farben 7,s4 ,c4 4 #a4 #ej74 ,blau ,oxyd ist etwas tiefer im ,ton als ,cobalt1 hat aber einen ,stich ins ,grnliche1 welches bei dem dessenungeachtet in ,lften verwendbaren ,coelin ,blau noch etwas ausgesprochener auftritt4 ,grnblau ,oxyd fllt dem ,namen entsprechend in die ,combination von ,french ,blue und ,emerald ,green1 kann aber in ,landschaft und ,marine fr ,wasser und gewisse ,stimmungen1 nebenbei auch in ,stillleben ,anwendung finden4 ,indigo4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,ein dunkles1 ruhiges1 permanentes ,blau1 welches ebenfalls sehr hufige ,anwendung findet1 in helleren ,tnen sehr weich und ruhig ist1 in tiefen aber zu groer ,dunkelheit und ,schwrze neigt4 ,indigo frbt sehr stark und ist daher in gemischten ,tnen mit ,vorsicht zuzusetzen4 ,fr ,zwielicht und tieftnige ,wolken ist er vorzugsweise geeignet1 besonders in ,mischung mit ,indian ,red4 ,mit allen gelben ,farben gemischt 7,gamboge1 ,raw ,sienna1 ,yellow ,ochre1 ,indian ,yellow und ,aureolin7 liefert er klare1 grne ,tne fr ,vorder-1 ,mittel- und ,hintergrund ,die ,combination mit ,burnt ,sienna und ,gamboge ist fr ,laubwerk seit ,jahren beliebt1 allein ohne ,zusatz von ,french ,blue oder von ,cobalt ist sie etwas roh in der ,farbe4 ,mit ,brown ,madder liefert ,indigo eine gute ,schattenfarbe fr ,architektur und ,gegenstnde des ,vordergrundes im ,allgemeinen4 ,prussian ,blue4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,das preuische ,blau ist eine tieftnige1 glanzvolle1 etwas ins ,grnliche fallende1 aber leider uerst vergngliche ,farbe1 welche bei frherer ,anwendung alle ,farben1 mit welchen sie gemischt war1 nach und nach grndlich zerstrte4 ,mit ,vorsicht und in sehr geringer ,menge lt sie sich jedoch manchmal mit ,vortheil in tiefen1 dunkeln ,tnen als ,zusatzfarbe benutzen1 um solche etwas lebhafter zu machen4 ,auch den ,farben fr ,seewasser in geringer ,menge zugesetzt1 ertheilt sie diesem ein ungemein durchsichtiges flssiges ,aussehen4 ,wo man diese ,farbe daher anwendet1 darf dies nur als ,hlfsmittel in vorstehendem ,sinne und mit groer ,vorsicht geschehen4 ,hierbei mu ich noch bemerken1 da das englische ,prparat1 welches angeblich haltbarer als das deutsche sein soll1 von sehr stumpfem ,ton ist und in diesem ,falle deutsche und franzsische ,farben vorzuziehen sind4 ,intense ,blue4 ,w4 ,n4 #c 4 #c 4 ,ein permanentes1 tiefes1 aber entbehrliches ,blau1 ein ,indigoprparat1 welches nicht selten in englischen ,farbenkasten statt des ,indigo vorkommt1 was aber bei seiner lebhaften1 allenfalls fr ,draperien sehr empfehlenswerthen ,farbe wenig geeignet erscheinen drfte4 99 99 99 99 99 ,was die brigen blauen ,farben betrifft1 so bemerke ich1 da von den billigeren ,antwerp ,blue1 ,mineral-,blau und andere dem ,prussian ,blue in ,farbe und ,haltbarkeit uerst nahe kommen1 von den theuren aber ,smalt 7,w4 ,n4 #e 4 #ad 4 ,s4 etc4 #c 47 ein prachtvolles ,blau von stark ins ,violette neigendem ,ton reprsentirt1 welches fr ,gewnder empfohlen zu werden verdiente1 aber in der ,behandlung sehr schwierig ist1 da es1 wie das chte ,ultramarin1 eine ,neigung hat1 etwas griesartig zu werden4 ,sein ,ton ist brigens recht gut durch eine ,mischung aus ,french ,blue1 ,cobalt und ,rose ,madder zu ersetzen4 ,grn4 ,allgemeines4 ,grn ist eine aus ,gelb und ,blau gebildete sekundre ,farbe1 welche mit ,roth kontrastirt1 dem ,auge sehr angenehm ist und einen ungemeinen ,reichthum der verschiedensten ,tne bietet4 ,grn ist zwar weithin sichtbar1 besonders helles1 reines ,grn1 allein schon in geringer ,ferne neigt das ,grn nach ,braun1 wie berhaupt die meisten der in der ,natur vorkommenden grnen ,tne der warmen ,seite angehren und die im ppigen ,frhlingskleid prangenden ,fluren in gebrochener ,farbe erscheinen1 sobald man sie mit grngefrbter ,seide vergleicht4 ,je nachdem es mit ,roth gebrochen wird1 wird sein ,ton wrmer oder klter4 ,die ,darstellung der verschiedenen ,tne fr die ,vegetation ist fr den ,anfnger vielfach uerst schwierig1 und ,feinheit der ,farbe kann nur durch lange ,uebung neben eingehenden ,studien in der ,natur erreicht werden4 ,ohne ,roth wirkt ,grn selten befriedigend4 ,auf der ,seite nach ,gelb hin wirkt es leicht beleidigend2 weniger verstimmt es auf der entgegengesetzten ,seite als ,blaugrn4 ,die fertigen1 d4 h4 kuflichen grnen ,farben sind fr die ,vegetation nicht brauchbar und alles ,grn mu der ,maler durch ,mischung bereiten4 ,es gibt jedoch einige grne ,farben1 deren ,ton durch ,mischung nicht oder nicht leicht zu erreichen ist1 und welche geeigneten ,orts1 wenn auch mit anderen gemischt und gebrochen1 ,anwendung finden4 ,hierher gehren die folgenden3 ,green ,oxyde of ,chromium4 ,w4 ,n4 #c 4 #h 4 ,s4 ,c4 #ge 4 ,das grne ,chromoxyd ist ein permanentes1 deckendes1 mattes1 aber helles ,grn von groer ,kraft und ,wirkungsfhigkeit4 ,diese unter ,umstnden sehr werthvolle ,farbe ist in ,deutschland noch sehr wenig bekannt1 verdient aber ausgebreitetere ,anwendung4 ,besonders werthvoll ist sie in kalten ,schatten und speciell in groen ,massen grnen ,laubes von kaltem ,ton4 ,als ,deckfarbe ist ,chromoxyd zur ersten ,anlage nicht dienlich1 und seine eigentliche ,wirkungssphre ist da1 wo anderen ,farben der verlangte ,ton gegeben werden soll1 oder wo ,grn durch fteres ,uebermalen schwrzlich geworden ist4 ,in ,verbindung mit ,indian ,yellow wird in solchen ,fllen wieder ein frischer grner ,ton hergestellt4 ,seine ,anwendung erfordert jedoch ,vorsicht1 um nicht ,farbe ohne ,glanz und den ,eindruck eines grnen ,anstrichs hervorzubringen1 was brigens von der ,behandlung jeder starken ,farbe gilt4 ,man lasse sich daher durch seinen bestechenden ,ton nicht tuschen und bedenke1 da seine ,anwendung nicht allein mit ,schnheit1 sondern auch mit groer ,gefahr verknpft ist4 ,in ,combination mit ,gamboge oder ,indian ,yellow erhlt man sehr natrliche1 sonnige ,tne fr ,wiesen1 ,gras und sehr hell beleuchtete ,bume und in ,mischung mit ,french ,blue und ,brown ,pink eine sehr brauchbare ,farbe fr das ,grn von ,kiefernwaldungen4 ,lasuren von ,chromoxyd ber ,blau geben diesem einen schnen1 grnlichen ,ton4 ,emerald ,green4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ge 4 ,smaragdgrn1 ,vert ,paul ,vronse4 ,smaragdgrn ist ein lebhaftes1 bluliches1 sehr glanzvolles1 helles ,grn1 welches sofort die ,augen auf sich zieht4 ,wo es angewendet wird1 stimmt es durch die ,strke des ,contrastes sofort alles brige ,grn im ,ton bedeutend herab1 wodurch es oft sehr werthvoll wird4 ,ungemischt wird es gewhnlich in ,draperien1 ,staffage1 an ,booten1 ,flaggen etc4 mit groem ,effekt angebracht2 doch sei man damit1 seiner groen ,brillianz wegen1 sehr sparsam4 ,mit ,gamboge oder ,indian ,yellow erwrmt1 oder mit ,cobalt vertieft1 oder auch mit ,lemon ,yellow gemischt wird es mit ,vortheil verwendet1 um in sonnigen ,partien kleine ,stellen brillanter zu machen4 ,es kann als permanent betrachtet werden4 ,,nb4 ,wer franzsische ,farben anwendet1 dem rathe ich die ,cendre verte8 statt des franzsischen ,vert meraude8 zu nehmen1 da letzteres im ,tone vom englischen sehr abweicht und mit dem englischen ,viridian8 identisch ist4 ,brown ,pink4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ce 4 7,stil de ,grain brun47 ,ein warmes1 gebrochenes1 brunliches1 in's ,citrongelbe neigendes ,grn1 welches hauptschlich in den verschiedenen ,combinationen fr das ,grn des ,vordergrundes ,verwendung findet1 wozu seine ,transparenz und sein voller1 frischer1 leuchtender ,ton es sehr geeignet machen4 ,mit ,burnt ,sienna liefert es krftige1 warme ,tne fr ,herbstlaub und mit ,brown ,madder oder ,chrimson ,lake eine tiefe1 heie ,farbe fr sehr dunkle ,drucker4 ,wie aus den spter folgenden ,farbentabellen fr ,grn hervorgeht1 ist sein ,gebrauch ein sehr ausgedehnter4 ,in lichten ,tnen sei man jedoch vorsichtig mit seiner ,anwendung1 da seine ,haltbarkeit etwas zweifelhaft ist4 ,da es jedoch in den meisten ,fllen nur bei tiefen1 dunklen ,tnen ,anwendung findet1 so ist hier von einer ,vernderung nichts zu frchten und kann man es in solchen getrost verwenden4 ,mit ,indigo und ,burnt ,sienna oder ,gamboge gemischt1 erhlt man ein sehr brauchbares warmes ,grn4 ,schnfelds ,stil de grain brun entsprach seither in der ,farbe dem englischen ,brown ,pink sehr wenig und war viel zu braun1 wird aber jetzt in gleichem ,tone hergestellt werden4 ,olive-,green4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,olivengrn ist eine ,mischfarbe aus ,schwarz und ,indisch-,gelb1 daher nicht gerade unentbehrlich4 ,es ist ein schnes1 tiefes ,olivengrn1 welches mit ,indigo hier und da ,verwendung findet4 99 99 99 99 99 ,was die sonstigen sehr zahlreichen grnen ,farben betrifft1 so sind fr unsere ,zwecke die meisten absolut unbrauchbar4 ,allenfalls liee sich noch ,terra ,verte81 ,grne ,erde 7,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #cd 47 empfehlen1 ein im ,wesentlichen aus kieselsaurem ,eisenoxydul bestehendes gelbliches ,grn von schwachem ,ton1 welches aber als ,lasur einen eigenthmlichen und krftigen ,ton hervorbringt und fr die ,ferne oder mit rothen ,farben gebrochen auch im ,vorder- und ,mittelgrund zu verwenden ist1 aber etwas nachdunkelt4 ,zu ,lasuren in der ,landschaft wie fr ,draperie eignet sich ferner noch ,viridian81 ein kupferhaltiges1 vielleicht mit dunklem ,permanentgrn identisches1 tiefes1 bluliches1 dauerhaftes ,grn von sehr feinem ,ton 7,w4 ,g3 ,n4 #c 4 #h 474 -- ,hooker's ,green ist wie viele andere sehr undauerhaft4 ,dagegen stehen die aus ,preuisch ,blau und ,chromgelb bereiteten verschiedenen ,nancen von ,grnem ,zinnober8 sonderbarer ,weise ziemlich gut1 sind aber fr uns entbehrlich4 ,die aus ,zinkoxyd und ,kobaltoxyd bereiteten dunkles ,cobaltgrn und ,chromgrn sind beide tiefe1 haltbare ,farben von eigenthmlichem ,tone1 welche in ,draperien1 ,stillleben und in ,ornamentmalerei hier und da passend verwendet werden knnen4 ,das helle ,cobaltgrn gehrt wie auch die dunklen ,nancen des aus borsaurem ,kupfer- und ,chromoxyd bereiteten ,permanentgrn hinsichtlich des ,tones in die ,mischungen von ,emerald-,green mit ,cobalt3 ,pariser ,grn ist ein grelles ,papageigrn aus der ,combination ,lemon ,yellow mit ,emerald-,green1 whrend ,malachitgrn aus ,cobalt und ,gamboge zu mischen ist4 ,alle diese grnen ,farben sind fr unsere ,zwecke absolut entbehrlich4 ,schlielich ist noch vor ,anwendung des frher sehr beliebten1 transparenten1 lebhaften1 aber undauerhaften ,sap ,green1 ,saftgrn zu warnen4 ,violett4 ,allgemeines4 ,obgleich es keinen natrlichen1 violetten ,farbstoff gibt1 so ist ,violett als sekundre ,farbe doch von ,wichtigkeit4 ,es besteht aus ,blau und ,roth1 und da ,gelb keinen ,bestandtheil bildet1 so ist dies seine ,complementrfarbe4 ,in der ,landschaft sind die violetten ,tne mit ihrer reichen ,skala vom kltesten ,grau bis zum wrmsten ,purpur sehr schn4 ,sie bilden gewhnlich die ,ferne und nehmen an ,luft und ,atmosphre hervorragenden ,antheil4 ,im ,morgen- und ,abendhimmel wirken sie sehr gut1 zuweilen sogar groartig1 indem sie mit den ,orange-,tnen sehr gut harmoniren1 mit dem metallischen ,glanze des blassen ,gelb contrastiren und auf diese ,weise ,harmonie und ,contrast vereinigen4 ,aus dem ,himmel zieht ,violett sich ber die ,ferne1 mit der ,entfernung aus dem ,einflu der ,sonnenstrahlen an ,strke zunehmend4 ,mit ,orange gemischt wird es zu ,rothbraun und mit ,grn zu ,olivengrn4 ,die fertigen violetten ,farben sind smmtlich entbehrlich und zu meiden4 ,braun4 ,allgemeines4 ,braun gehrt mit seinen ruhigen1 meist warmen1 nicht selten tiefen und glhenden ,tnen mehr unmittelbar in den ,bereich der ,lokalfarben1 da in seiner ,composition ,blau nicht hinreichend vertreten ist1 um es fr ,luft oder ,ferne brauchbar zu machen4 ,im ,vordergrund dagegen ist seine ,anwendung eine sehr ausgiebige und je nachdem es in's ,rothe1 ,gelbe oder ,schwarze fllt1 wirkt es harmonisch oder contrastirend4 ,der ,boden ist1 im ,allgemeinen wenigstens1 mehr oder weniger von brauner ,farbe verschiedener ,tiefe1 und ,gebude1 wie zahlreiche andere ,gegenstnde des ,vordergrundes1 nehmen mehr oder weniger braune ,tne an4 ,obgleich aber im ,vordergrunde ,lokalfarbe1 drfen braune ,tne dennoch nicht vorherrschen1 indem sie alsdann die ,atmosphre vollstndig vernichten4 ,als ,combination der drei primitiven ,farben ist ,braun eine tertire ,farbe4 ,alle braunen ,farben sind haltbar4 ,raw ,umber4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,rohe ,umbra ist das hellste ,braun4 ,es neigt in's ,citrongelbe1 ist von groer ,dauerhaftigkeit1 deckt aber etwas4 ,mit ,cobalt liefert es ein grauliches ,grn1 welches durch ,zusatz von ,gelb hellere und reinere ,tne fr die ,vegetation liefert1 oder aber durch ,rose ,madder zu einem noch ruhigeren ,grau gestimmt werden kann4 ,allein eignet es sich vorzglich zur ,untermalung der beleuchteten ,seiten des ,gebirges1 wie es sich auch als ,naturfarbe sehr brauchbar fr ,wege1 ,ufer1 ,felsen und ,gebude erweist4 ,mit ,indigo und ,gamboge erhlt man sehr ruhige1 grne ,tne fr ,mittel- und ,vordergrund4 ,mit ,brown ,madder und ,cobalt endlich liefert es viele schne1 warme und kalte graue ,tne1 welche sich fr fast alle ,arten von ,schatten eignen4 ,burnt ,umber4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,gebrannte ,umbra ist von tiefem1 krftigem ,tone und mit ,ausnahme der ,untermalung der ,ferne in hnlicher ,weise verwendbar wie ,raw ,umber4 ,mit ,indian ,yellow gemischt erhlt man einen reichen ,ton fr ,herbstlaub und mit ,chrimson ,lake oder ,brown ,madder eine intensive ,schattenfarbe4 ,mit ,gamboge und ,french ,blue liefert ,burnt ,umber ein dsteres1 dunkles ,grn fr dunkle ,bume und mit ,french ,blue und ,rose ,madder zahlreiche1 sehr empfehlenswerthe1 naturwahre ,tne fr ,mauern1 ,felsen und ,architektur4 ,diese ,farbe verarbeitet sich sehr angenehm1 sieht aber in groer ,tiefe etwas trbe aus4 ,vandyke ,brown4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,diese unentbehrliche1 sehr dauerhafte1 markige1 tiefe und fast transparente ,farbe ist sehr brauchbar fr ,vegetation von klterem ,ton1 wo sie mit ,gamboge oder ,brown ,pink gemischt1 viele wnschenswerthe1 warme und lichte ,tne liefert4 ,wo dunkele1 dstere ,tne fr ,bume etc4 verlangt werden1 gibt es keine natrlicheren ,farben als die verschiedenen ,mischungen von ,brown ,pink1 ,vandyke ,brown und ,french ,blue oder ,indigo4 ,mit ,cobalt und ,rose ,madder gemischt erhlt man sehr werthvolle1 fr ,architektur und ,vordergrund passende graue ,tne1 ebenso mit ,french ,blue oder ,indigo4 ,allein wird ,vandyke ,brown hufig fr letzte ,drucker verwendet1 wo es sehr wirksam ist2 jedoch thut man wohl1 je nach dem rthlicheren oder grnlichen ,ton etwas ,chrimson ,lake oder ,brown ,pink zuzusetzen4 ,in ,combination mit ,indigo liefert es klare1 neutrale1 grne ,tne fr ,mittelgrund4 ,bistre4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,bister ist ein etwas schweres1 tiefes1 gelbliches ,braun1 aus ,mangan bestehend1 welches frher zur ,ausarbeitung der ,zeichnungen in ,bezug auf ,schattenwirkung diente1 woraus die kolorirten ,zeichnungen entstanden sind4 ,es ist weniger zu empfehlen als ,vandyke ,brown oder die ,umbrafarben und findet daher in der ,landschaft wenig ,anwendung mehr1 obwohl es fr ,architektur manche brauchbare ,tne liefert4 ,sepia4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,sepia ist ein dunkles1 stark an's ,schwrzliche streifendes ,braun1 welches in frherer ,zeit1 da es sehr gut zu verwaschen ist1 in hnlicher ,weise wie ,bister verwendet wurde4 7,sepia-,zeichnungen und ,gemlde47 ,seine heutige ,anwendung ist eine ziemlich beschrnkte1 jedoch liefert diese ,farbe in ,combination mit ,cobalt und ,rose ,madder sehr zarte graue ,tne und mit ,indigo und ,chrimson ,lake bildet sie die unter dem ,namen ,payne's ,grey im ,handel vorkommende ,farbe4 ,eine ,reihe gebrochener1 sehr beliebter1 warmer1 grner ,tne erhlt man aus der ,mischung mit ,gamboge und aus der mit ,indigo ein sehr kaltes1 dunkeles ,grn4 ,der ,ton von ,sepia wird indessen durch ,zusatz von etwas ,brown ,madder sehr gehoben4 ,fr dunkle ,stellen und ,drucker ist ,sepia nicht zu verwenden1 da sie in tieferen ,tnen zu ,schwrze neigt4 ,manche ,knstler verwenden sie noch zur ,anlage der ersten ,schatten1 was ebenfalls nicht zu rathen ist1 da hierdurch die ,wirkung und ,transparenz der ,lasurfarben in hohem ,grade beeintrchtigt1 wenn nicht ganz vernichtet wird4 ,als ,lasur ber ,grn stimmt sie letzteres herab4 ,im ,handel kommen noch vor3 ,warm ,sepia und ,roman ,sepia2 ersterer ist ,roth1 letzterer ,gelb zugesetzt4 ,es gibt noch eine grere ,anzahl theilweise sehr tieftniger1 leuchtender ,farben1 welche aber1 wenigstens fr unsere ,zwecke1 meist berflssig sind1 dagegen in der ,holzmalerei passende ,verwendung finden knnen4 ,hierher gehren unter anderen3 ,schnfeld's ,brauner ,krapp1 im ,tone der ,combination von ,brown ,pink mit ,purple ,madder1 welcher dem gebrannten ,umbra nahe steht1 aber leuchtender ist1 sodann der nicht sehr haltbare1 noch leuchtendere ,braune ,lack84 ,den tieferen ,krappfarben nhert sich das aus cyansaurem ,kupferoxyd bereitete1 sehr schne ,florentiner ,braun ,schnfeld's1 dessen ,ton mittelst ,sepia aus ,chrimson ,lake gemischt werden kann1 sowie das diesem hnliche ,rmisch-,braun4 ,ein anderes noch tieferes1 aber sehr nachdunkelndes ,braun ist der zu ,lasuren sehr geeignete ,asphalt4 ,weniger tief und etwas rthlicher ist ,marsbraun4 ,dem ,vandyke ,brown nahe1 ohne jedoch dessen ,tiefe zu erreichen1 stehen ,casseler ,erde und ,clnische ,erde1 whrend gebrannte grne ,erde den ,uebergang von ,braun zur ,gruppe des gelben ,ockers bildet4 ,schwarz4 ,allgemeines4 ,schwarz ist ,abwesenheit alles ,lichtes und wird1 die ,abwesenheit von ,reflexen vorausgesetzt1 durch ,beleuchtung mehr oder weniger zu neutralem ,grau4 ,alle anderen ,farben werden durch ,zusatz1 von ,schwarz im ,tone herabgestimmt4 ,positives ,schwarz kommt indessen nur uerst selten vor1 wird aber in ,gemlden vermittelst ,staffagen von ,figuren oder ,vieh etc4 nicht selten mit groer ,wirkung angewendet4 ,ein im ,ton dunkles ,gemlde wird hierdurch in auffallender ,weise erhellt und die ,atmosphre im ,ton betrchtlich erhht4 ,um ,kraft und ,tiefe zu konzentriren1 setzt man oft reines ,wei unmittelbar neben ,schwarz4 ,lamp ,black4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,das ,lampenschwarz ist etwas deckend und als ,lasur sehr brauchbar1 um brillante ,farben herabzustimmen4 ,es gilt dies namentlich von ,grn1 welches durch keine andere ,lasur so wirksam herabgestimmt wird4 ,als ,lasur ber ,gelb ist es jedoch zu vermeiden1 whrend ,lasuren ber ,blau einen schiefergrauen ,ton hervorbringen4 ,in ,mischung mit ,french ,blue erhlt man sehr natrliche ,tne fr dunkle ,regen- und ,gewitterwolken1 welche durch ,zusatz von ,light ,red noch drohendere ,effekte ergeben4 ,sehr empfehlenswerthe1 transparente1 weiche graue ,tne fr ,wolken liefert die ,combination mit ,rose ,madder und ,french ,blue4 ,mit ,indian ,yellow liefert es eine dem ,olive ,green sehr hnliche ,farbe4 ,mit ,brown oder ,rose ,madder erhlt man gebrochene1 sehr brauchbare1 violette ,tne und mit ,light ,red ist es fr das ,colorit dunkler ,khe sehr ntzlich1 wobei man gelegentlich mit ,vortheil etwas ,chrimson ,lake zusetzen kann4 ,manche englische ,maler setzen jeder ,farbe1 wo solche nicht ganz rein erfordert wird1 etwas ,schwarz zu1 was ich jedoch nicht zur ,nachahmung empfehlen mchte4 ,blue ,black4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,blauschwarz ist eine ins ,blaue neigende schwarze ,farbe1 von schwcherem ,krper und transparenter als die vorhergehende1 wehalb sie in manchen ,beziehungen1 besonders in gemischten ,tnen1 manchmal erwnschter ist und von den ,englndern vorgezogen wird4 ,sie verarbeitet sich sehr angenehm und findet gleiche ,anwendung4 ,neutral ,tint4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,neutraltinte ist eine zusammengesetzte ,schattenfarbe von neutralem ,ton1 welche noch hufig gebraucht wird1 aber nicht unentbehrlich ist4 ,ein sehr brauchbares1 mildes ,grn fr ,mittel- und ,vordergrund erhlt man aus der ,mischung mit ,gamboge oder ,indian ,yellow4 ,payne's ,grey4 ,w4 ,n4 #a 4 #b 4 ,s4 ,c4 #ce 4 ,diese aus ,sepia1 ,chrimson ,lake und ,indigo zusammengesetzte ,farbe ist von etwas blauerem1 klterem ,tone als die vorige4 ,sie gibt einen klaren1 violetten ,schatten1 wehalb sie von manchen ,knstlern zur ,anlage der ersten ,schatten verwendet wird4 ,in dieser ,beziehung ist sie besonders in ,thierstcken von greren ,dimensionen zu empfehlen1 da sie einen guten ,unterton abgibt4 ,fr dunkle oder schwarze ,gegenstnde wie ,boote1 ,schiffe etc4 ist sie sehr brauchbar1 besonders mit ,zusatz von ,burnt ,sienna1 wodurch eine ,reihe sehr brauchbarer1 brauner bis grauer ,tne entsteht1 welche mit ,chrimson ,lake oder ,brown ,madder in rthliche ,tne bergefhrt werden knnen4 ,mit ,gamboge liefert sie ein zartes1 ruhiges ,grn4 ,im ,allgemeinen rathe ich jedoch fr ,grn vorzugsweise diejenigen ,mischungen im ,auge zu behalten1 welche ohne ,beihlfe zusammengesetzter ,farben herzustellen sind4 99 99 99 99 99 ,alle brigen schwarzen ,farben1 so das intensive1 transparente1 brunliche ,elfenbeinschwarz1 das an seinem warmen rthlichen ,ton kenntliche1 schne ,beinschwarz1 das nach ,violett neigende ,kernschwarz sowie das bluliche ,rebenschwarz sind in den meisten ,fllen entbehrlich4 ,black ,lead1 ,graphit1 hat als ,farbe denselben ,glanz wie das ,mineral und kann fr manche ,effekte in ,staffage und fr ,eisenwerk ,anwendung finden4 ,die chinesische ,tusche findet heute keine ,anwendung mehr in der ,landschaft1 wo ihre ,zeit lngst glcklich vorber ist4 99 99 99 99 99 ,es ist hier vielleicht der geeignete ,ort1 um einige ,worte ber mehrere entbehrliche weitere ,hlfsmittel einzuschalten1 deren ,anwendung ich nicht empfehle4 ,es sind folgende schleimige ,lsungen3 ,gummi arabicum4 ,dieses wird zuweilen benutzt1 um die ,brillianz einiger ,figuren oder ,stcke ,vieh zu erhhen1 oder aber hauptschlich1 um sehr tiefe ,stellen im ,vordergrunde1 in welchen die einzelnen ,farben stumpf geworden sind und sich nicht mehr unterscheiden lassen1 grere ,strke und ,transparenz zu verleihen4 ,ich mchte jedoch entschieden hiervon abrathen1 wenn nicht ein besonderer ,umstand dringend dazu veranlassen sollte1 da ,aquarelle nur durch die ,farbe wirken sollen4 ,m4 ,schmidt empfiehlt1 da ,gummi oft als glnzender ,fleck wirkt1 in obigem ,falle sehr wenig ,leinl mit dem ,finger sanft ber die betreffende ,stelle zu reiben4 ,ich habe nie ,gelegenheit gehabt dieses ,mittel zu prfen1 fhre es aber der ,vollstndigkeit wegen an4 ,traganthschleim ist unter dem ,namen ,water ,colour ,megilp8 im ,handel und ist ein1 wenigstens in ,england1 ziemlich gebruchliches ,prparat1 welches zu der ,farbe gemischt wird1 um solche nach ,art der ,oeltechnik behandeln zu knnen4 ,besonders hufig werden ,bume auf diese ,weise behandelt und sollen bei vorsichtiger ,arbeit alsdann sehr gut und transparent wirken4 ,ich selbst habe auch von diesem ,mittel nie ,gebrauch gemacht1 da ich in solchen ,fllen vorziehe1 die ,farbe mit ganz wenig ,wasser anzureiben und mit ziemlich trockenem ,pinsel aufzutragen1 wobei ich dieselbe ,wirkung erreiche4 ,zu gleichem ,zwecke sind ,reiswasser und ,ochsengalle empfohlen4 ,letztere ist gleichfalls kuflich zu haben und empfiehlt sich beilufig erwhnt1 bei der ,malerei auf ,holz1 da1 in geringen ,quantitten unter die ,farben gemischt1 letztere vom ,holze besser angenommen werden4 ,ueber den ebenfalls kuflich zu habenden ,aquarellfirni fehlt mir jede ,erfahrung1 da mir noch nie ein gefirnites ,aquarell zu ,gesicht gekommen ist1 ich erwhne jedoch1 da die ,englnder seine ,anwendung verwerfen1 was mir sehr einleuchtend erscheint4 #d4 ,der ,farbenkasten4 ,selbstverstndlich hat der ,anfnger nicht nthig alle hier aufgefhrten ,farben anzuschaffen1 indem sogar anzurathen ist1 sich wenigstens fr die erste ,zeit auf die ,anwendung der wichtigeren zu beschrnken4 ,bei ausgedehnteren ,arbeiten und zur ,erreichung gewisser ,effekte wird aber bald sich manche seltener gebrauchte ,farbe wnschenswerth machen1 zumal auch hierbei ,manches von individueller ,liebhaberei abhngt4 ,ich mache hier auch nochmals darauf aufmerksam1 da sich ,mischfarben1 was ,glanz der ,farbe1 sowie ,frische und ,energie des ,tones betrifft1 den fertigen ,farben1 d4 h4 chemischen ,produkten gegenber meist im ,nachtheil befinden1 wehalb bei ornamentalen ,malereien und ,stillleben1 wo es in den meisten ,fllen auf glanzvolle ,darstellung ankommt1 der ,farbenkasten mit zahlreicheren ,farbennancen versehen sein mu4 ,auerdem lernt man bei weiteren ,fortschritten immer mehr die ,feinheit der ,tne1 selbst einander sehr naheliegender ,farben1 nach ihren ,eigenthmlichkeiten empfinden1 die besondere ,art derselben spezieller wrdigen und in gegebenen ,fllen wird nicht selten eine sonst vielleicht recht entbehrliche ,farbe1 gerade ihres eigenartigen ,tons wegen1 der ,stimmung sich vorzugsweise anschlieen4 ,was nun den ,farbenkasten betrifft1 so mchte ich denjenigen1 welche viel zu malen beabsichtigen1 und die ,ausgabe nicht zu scheuen in der ,lage sind1 anrathen1 sich deren zwei1 einen in ,tfelchen zum ,malen im ,zimmer und einen in ganzen und halben ,npfchen zum ,malen im ,freien anzuschaffen4 ,wer nur einen anzuschaffen ,lust hat1 dem rathe ich unter der ,voraussetzung1 da er viel nach der ,natur zu malen beabsichtigt1 einen ,farbenkasten letzterer ,art zu beschaffen und zwar whle er sich einen der eigens hierzu construirten ,blechksten fr ganze ,npfchen 7da in den ,raum fr ein ganzes auch zwei halbe einrangirt werden knnen71 welche von sechs bis zu dreiig ,farben durch alle geraden ,zahlen zu haben sind4 ,fr das ,malen im ,zimmer wrde ich die ,anschaffung eines gerumigen ,blechkastens1 nach ,art der ,oelfarbenkasten empfehlen1 dessen unterer ,raum ,palette und ,porzellanschlchen1 und dessen ,einsatz verschiedene ,fcher fr die ,farben1 eine ,lngsabtheilung fr ,pinsel etc4 und einige weitere ,abtheilungen fr sonstige ,utensilien wie ,gummi1 ,schwmmchen1 ,kohle etc4 enthalten knnte4 ,das ,lschpapier kann dann obenauf liegen und man hat alles beisammen1 whrend in den fr das ,malen im ,freien vorzugsweise bestimmten kleinen ,ksten kaum gengender ,raum fr einige ,pinsel ist4 ,man schaffe sich also zunchst die leeren ,farbenkasten an und whle dann seine ,farben selbst aus1 da in den kuflichen1 gefllten ,farbenkasten manche unentbehrliche ,farbe fehlt und umgekehrt manche nicht taugliche vertreten ist4 ,welche ,farben man nun whle1 hngt einestheils vom wirklichen ,bedrfni1 andererseits von individuellen ,ansichten ab4 ,ich gebe daher nunmehr eine ,aufzhlung derjenigen ,farben1 welche fr alle ,zwecke der ,landschaftsmalerei gengen1 wobei diejenigen ,farben1 welche dem ,anfnger unbedingt mehr oder weniger nothwendig d4 h4 unentbehrlich sind1 mit gesperrter ,schrift gedruckt sind4 ,die mit #a bezeichneten wrden in ganzen ,stcken 7oder ,npfchen71 die mit #b in halben1 die mit ,t in tubes8 und ,gamboge im ,naturzustand anzuschaffen sein4 ,gamboge ,indien ,yellow #a ,yellow ,ochre #a ,naples ,yellow #b ,raw ,sienna #b ,chrimson ,lake #a ,light ,red #a ,rose ,madder ,t ,brown ,madder ,t ,purple ,madder #b ,indian ,red #b ,vermilion #b ,cobalt #a ,french ,blue #a ,indigo #a ,prussian ,blue #b ,brown ,pink ,t ,emerald ,green #a ,oxyde of ,chromium #b ,neutral ,orange #b ,mars ,orange #b ,burnt ,sienna #a ,sepia #b ,vandyke ,brown ,t ,burnt ,umber #b ,raw ,umber #b ,lemon ,yellow #b ,aureolin #b ,cadmium #b ,lamp ,black #b ,blue ,black #a ,payne's ,grey #b ,neutral ,tint #b ,chinese ,white ,t ,bistre #b ,olive ,green #b4 ,um noch einen weiteren ,anhaltspunkt zu bieten1 will ich nachstehend den ,gehalt der #bj ,fcher eines fr das ,malen im ,freien eingerichteten ,blechkastens angeben1 mit welchem ich noch nie in ,verlegenheit gerathen bin4 ,wo eine ,nummer zwei ,farben enthlt1 sind in der betreffenden ,abtheilung zwei halbe ,npfchen enthalten3 #a7 ,cobalt1 #b7 ,french ,blue1 #c7 ,indigo1 #d7 ,payne's ,grey -- ,neutral ,tint1 #e7 ,lamp ,black -- ,blue ,black1 #f7 ,chrimson ,lake1 #g7 ,brown ,madder1 #h7 ,rose ,madder1 #i7 ,indian ,red -- ,vermilion1 #aj7 ,light ,red1 #aa7 ,gamboge1 #ab7 ,indian ,yellow1 #ac7 ,yellow ,ochre1 #ad7 ,raw ,sienna -- ,raw ,umber1 #ae7 ,naples ,yellow -- ,chinese ,white1 #af7 ,burnt ,sienna1 #ag7 ,vandyke ,brown1 #ah7 ,sepia -- ,burnt ,umber1 #ai7 ,brown ,pink1 #bj7 ,oxyde of ,chromium -- ,emerald ,green4 ,zu diesem ,kasten schafft man sich noch das ,wassergef an1 welches in einem kcherartigen ,behlter steckt1 dessen beide ,theile an den geffneten ,kasten gehngt und dann mit ,wasser gefllt werden4 ,eine auf langjhrige ,erfahrung basirte1 vorzugsweise fr ,personen1 welche viel und dabei oft im ,freien malen1 geeignete und zugleich mglichste ,vollstndigkeit anstrebende ,zusammensetzung ist folgende1 welche ich krzlich den ,herren ,dr4 ,f4 ,schnfeld ,co4 angegeben habe4 ,i4 in ,tuben3 #a7 ,chrimson ,lake1 #b7 ,brown ,madder1 #c7 ,rose ,madder1 #d7 ,indian ,yellow1 #e7 ,gamboge1 #f7 ,yellow ,ochre1 #g7 ,burnt ,sienna1 #h7 ,vandyke ,brown1 #i7 ,brown ,pink1 #aj7 ,french ,blue1 #aa7 ,cobalt1 #ab7 ,chinese ,white4 ,,ii4 in ganzen ,npfchen3 #a7 ,indigo1 #b7 ,light ,red4 ,,iii4 in halben ,npfchen3 #a7 ,neutral ,tint1 #b7 ,payne's ,grey1 #c7 ,lamp ,black1 #d7 ,blue ,black1 #e7 ,indian ,red1 #f7 ,vermilion1 #g7 ,raw ,sienna1 #h7 ,raw ,umber1 #i7 ,naples ,yellow1 #aj7 ,lemon ,yellow1 #aa7 ,sepia1 #ab7 ,burnt ,umber1 #ac7 ,oxyde of ,chromium1 #ad7 ,emerald ,green1 #ae7 ,purple ,madder1 #af7 ,prussian ,blue1 #ag7 ,mars ,orange1 #ah7 ,aureolin1 #ai7 ,grnblau ,oxyd1 #bj7 ,red ,lead4 ,diese ,zusammenstellung1 welcher ,kenner ,beifall zollen werden1 wenn auch der eine diese1 der andere jene ,farbe als berflssig oder fehlend bezeichnen drfte1 lt sich selbstverstndlich auch auf ,farben in ,tafelform etc4 anwenden und je nach besonderen ,bedrfnissen ergnzen4 ,dieselbe enthlt aber alles was man selbst bei ausgedehnterer ,praxis wnschenswerth finden wird4 ,schlielich mchte ich ganz besonders das ,reinhalten der ,farben und ,pinsel1 wie der ,palette empfehlen1 obgleich die ,meinung1 eine recht schmierige ,palette und grndliche ,unordnung in den ,utensilien begrnde ein gewisses knstlerisches oder geniales ,ansehen1 ziemlich verbreitet ist4 ,reine ,waschungen von ,tnen lassen sich berhaupt nur mit frisch aufgeriebenen ,farben herstellen1 nicht aber mit alten1 bereits mehrfach na gewesenen ,resten1 welche sich bei ,zusatz von ,wasser in der ,regel zersetzen4 ,es fllt mir hierbei ein1 da ,knstler auf ,anfragen nach einem gewissen ,farbenton eines ,bildes nicht selten mit der ,angabe antworten1 da sie das ,bild mit dem ,schmutz8 oder den ,resten auf der ,palette gemalt htten4 ,beruhen derartige ,angaben auf ,wahrheit1 so sind eben gerade die fr die betreffende ,stimmung passenden ,farben auf der ,palette gewesen2 allein mit beliebigen ,farbenresten kann man dewegen noch kein ,bild von bestimmtem ,colorit zu ,wege bringen1 wenigstens in weitaus den meisten ,fllen nicht4 ,,ii4 ,die ,farbentheorie4 ,einen ersten ,einblick in die ,zusammensetzung der ,farben mge folgende kurze ,skizze bieten3 ,man unterscheidet dreierlei ,farben1 primre1 sekundre und tertire4 ,die drei primren ,farben sind ,gelb1 ,roth und ,blau4 ,sie reprsentiren natrliche1 klare und prismatische ,farben und knnen nicht durch ,combination dargestellt werden4 ,die drei sekundren ,farben sind ebenfalls klare prismatische1 aber aus der ,mischung von zwei primren entstanden4 ,gelb ,gelb ,roth ,orange4 ,grn4 ,violett4 ,roth ,blau ,blau ,contraste3 ,blau ,roth ,gelb4 ,die tertiren ,farben sind gebrochene1 d4 h4 mehr oder weniger unreine1 trbe1 nicht prismatische1 entweder aus drei primren1 oder aus zwei sekundren hergestellte ,farben4 ,orange ,orange ,grn ,olive4 ,rothbraun4 ,grau4 ,grn ,violett ,violett ,contraste3 ,violett ,grn ,orange4 ,die tertiren ,farben nun1 welche durch ,abnderung der ,mischungsverhltnisse auf das vielfltigste nancirt werden knnen1 sind es1 mit welchen wir in der ,landschaft fast ausschlielich zu arbeiten haben1 da jede ,abweichung von der prismatischen ,farbe einen tertiren ,ton liefert4 ,die verschiedenen ,nancen von ,grau1 ,braun1 gebrochenem ,grn1 gebrochenem ,roth etc4 gehren alle hierher1 da sie smmtlich aus ,roth1 ,gelb und ,blau entstanden sind4 ,bei ,mischung der gebrochenen tertiren ,farben ist zu bemerken1 da wenn die dritte ,farbe in zu groer ,menge zugesetzt wird1 leicht ,schmutzfarben entstehen4 ,dunkle gebrochene ,farben werden in zahllosen ,tnen unter dem ,collectivnamen ,braun8 zusammengefat4 ,es finden sich hierunter sehr ausgeprgte charakteristische ,tonreihen1 fr deren genauere ,bezeichnung die ,sprache keinen ,namen hat1 welche aber nach der vorherrschenden ,grundfarbe1 als ,gelb-1 ,roth-1 ,grau-1 ,schwarz-1 ,grn- etc4 ,braun benannt werden4 ,da nun ,gelb und ,roth in ,braun stets gegen ,blau vorherrschen1 so kann man ,braun im ,allgemeinen auch als ,mischung von ,orange mit wenig ,blau ansehen4 ,unter warmen ,farben versteht man diejenigen1 in welchen ,roth und ,gelb vorherrschen1 doch bedingt ,gelb allein den ,charakter der ,wrme hufig nicht1 wie z4 ,b4 ,gelbgrn 7,gelb und wenig ,blau7 kein warmes ,grn genannt werden kann1 welches erst durch weitere ,beimischung von etwas ,roth entsteht4 -- ,je mehr dagegen ,blau in der ,farbe vorherrscht1 desto mehr tritt der ,charakter der ,klte vor4 ,in gleicher ,weise wirkt ,wei und neutrales ,grau4 ,folgende ,eigenthmlichkeit der warmen ,farben verdient besondere ,beachtung4 ,bei wachsender ,helle wird die ,lichtstrke warmer ,farben in erheblicherem ,grade wachsen wie die der kalten4 ,bei hchstem ,licht1 wie z4 ,b4 in voller ,sonne1 verlieren jedoch die ,farben dermaen an ,sttigung1 da sie weilich erscheinen1 ohne indessen den ,charakter von ,wrme oder ,klte hierbei zu verlieren4 ,bei abnehmender ,lichtstrke tritt dagegen das umgekehrte ,verhltni ein1 indem bei den warmen ,farben der ,verlust an ,licht rascher zunimmt als bei den kalten1 so da bei fortgesetztem ,sinken der ,heiligkeit ,roth auf einem gewissen ,punkt dem klteren ,violett gleich und von da an dunkler erscheint als letzteres4 ,die oben zur ersten ,orientirung vorgetragenen ,stze der ,theorie der ,farbe stehen zwar mit neueren ,ansichten der exacten ,wissenschaft theilweise im ,widerspruch1 allein diese auf lteren ,ansichten beruhende ,darlegung 7,field1 ,gthe etc47 ist bei ihrer ,einfachheit immerhin fr die ,praxis sehr wichtig1 so da sie1 hnlich wie in der ,botanik das ,system ,linn's1 trotz ihrer ,mngel stets beibehalten werden wird4 ,in den letzten ,decennien ist vieles ber die ,theorie der ,farbe verffentlicht worden und lasse ich eine kurze ,darstellung des ,wissenswerthesten aus diesem ,gebiete folgen4 ,die wissenschaftlichen ,errterungen ber ,farbentheorie haben eigentlich fr den ,maler von ,fach nur sehr geringen ,werth1 indem derselbe seine ,bestimmung arg verfehlt htte1 wenn er genthigt wre1 sich die defallsigen ,kenntnisse erst aus ,bchern anzueignen1 denn wem der ,farbensinn nicht angeboren ist1 der wird auch durch ,studium wenig zu dessen ,ausbildung beitragen4 ,dabei kommt auch weiter in ,betracht1 da der ,landschafter1 besonders der ,architekturmaler1 an das natrliche ,colorit der ,gegenstnde mehr oder weniger gebunden ist1 und htte es aus diesem ,grunde auch bei obiger flchtiger ,orientirung sein ,bewenden haben knnen4 ,da ich aber nicht fr ,maler1 sondern fr ,dilettanten schreibe1 welchen es erwnscht sein drfte1 zu einem bewuten ,urtheil ber farbige ,werke berhaupt gelangen zu knnen1 so habe ich geglaubt1 eine knappe ,darstellung dieses ,gegenstandes hier anreihen zu sollen4 ,wer sich ber diese noch nicht abgeschlossenen ,arbeiten eingehender zu unterrichten wnscht1 wird in den ,eingangs aufgefhrten einschlagenden ,werken reiches ,material finden4 ,es bleibt nur zu bedauern1 da die ,ansichten der ,schriftsteller1 welche ,aesthetik und ,theorie der ,farbe behandelt haben1 hinsichtlich des ,werthes der ,farbenzusammenstellungen sehr von einander abweichen1 was zum ,theil durch den hierbei stark mitwirkenden persnlichen ,geschmack bedingt ist1 so da ,leistungen1 welche von dem einen als auerordentlich gepriesen wurden1 von anderen als ,hohn auf den guten ,geschmack bezeichnet worden sind4 ,der ,anfnger mag indessen hieraus ersehen1 da innerhalb aller ,regeln dem knstlerischen ,schaffen immer noch ein weiter ,spielraum bleibt und da selbst allgemein gltige ,grundstze zuweilen ignorirt werden knnen1 was indessen nur vom ,genie gelegentlich geschehen mag und hier in keiner ,weise befrwortet werden soll4 ,zur bersichtlichen ,orientirung ber die ,farbe dient der ,farbenkreis1 deren einfachster von ,gthe dargestellt worden ist4 ,er wird dargestellt durch eine mittelst dreier ,durchmesser in sechs gleiche ,sektoren getheilte ,kreisflche1 auf welcher die primren und sekundren ,farben so aufgetragen sind1 da die ,sektoren #a1 #c und #e mit ,gelb1 ,roth und ,blau1 die ,sektoren #b1 #d und #f mit ,orange1 ,violett und ,grn bezeichnet sind4 ,im zwlftheiligen1 von ,brcke gegebenen ,farbenkreise sind folgende sechs ,farbenpaare als complementre verzeichnet3 #a ,gelb ,blau #b ,orange ,grnblau #c ,roth ,blaugrn #d ,carmoisin ,spangrn #e ,purpur ,grasgrn #f ,violett ,grngelb4 ,einen noch ausfhrlicheren vierundzwanzigtheiligen ,farbenkreis hat ,adams in seinem unter viel sonderbarer ,schwrmerei doch auch manches ,gute und ,lesenswerthe enthaltenden ,buche3 ,die ,farbenharmonie in ihrer ,anwendung auf die ,damentoilette1 gegeben4 ,roth ,p4 ,gelb ,blau ,rothorangeroth #c ,gelbgrngelb ,blauviolettblau ,rothorange #b ,gelbgrn ,blauviolett ,orangerothorange #c ,grngelbgrn ,violettblauviolett ,orange #a ,grn ,violett ,orangegelborange #c ,grnblaugrn ,violettrothviolett ,gelborange #b ,blaugrn ,rothviolett ,gelborangegelb #c ,blaugrnblau ,rothviolettroth4 ,eine ,linie im ,farbenkreise von ,grn nach ,roth gezogen1 trennt die warmen ,tne von den kalten4 ,der wrmste ,ton ,gelborange steht auf der ,seite der warmen ,farben in der ,mitte zwischen ,roth und ,grn1 der klteste ,blauviolett auf der entgegengesetzten4 ,die auf der mit #a bezeichneten ,linie stehenden ,tne sind ,sekundrfarben erster ,ordnung1 d4 h4 ,mischfarben von #b ,primren zu gleichen ,theilen4 ,die mit #b bezeichneten sind ,sekundrfarben zweiter ,ordnung1 d4 h4 ,mischfarben aus einer ,primr- und einer ,sekundrfarbe erster ,ordnung1 oder aus zwei ,theilen der einen und einem ,theile der andern ,primrfarbe4 ,die ,sekundrfarben dritter ,ordnung 7#c7 sind ,mischfarben aus einer ,primr- oder ,sekundrfarbe erster ,ordnung1 mit einer ,sekundrfarbe zweiter ,ordnung4 ,im ersten ,fall besteht die ,mischung aus drei ,theilen der einen und einem ,theil der andern1 -- im zweiten ,fall aus drei ,theilen der einen und zwei ,theilen der andern ,primrfarbe4 ,so besteht z4 ,b4 ,gelborangegelb aus ,gelb #c und ,roth #a ,gelborange #b ,orangegelborange #c #b ,orange #a #a ,orangerothorange #b #c ,rothorange #a #b ,rothorangeroth #a #c ,diese ,farbenkreise mit rumlich gleichgroen ,feldern1 deren von verschiedenen ,autoren noch sehr verschiedenartige1 mit #cf1 #dh und mehr ,sektoren1 mit entsprechenden abweichenden ,nomenklaturen aufgestellt worden sind1 werden als physikalische bezeichnet4 ,diesen gegenber stehen die physiologischen1 auf welche die neuere ,wissenschaft greren ,werth legt4 ,sie zeigen von ersteren abweichende ,verhltnisse1 deren eingehende ,errterung auerhalb des ,rahmens dieses ,buches liegt4 ,die auf diese ,farbenkreise sich sttzenden ,theorien finden nun vorzugsweise ihre ,nutzanwendung in greren chromatischen ,compositionen besonders im polychromen ,ornament1 nicht weniger aber auch im ,historienbild wie bei der figrlichen ,darstellung berhaupt1 sowie im ,stillleben4 ,in ,landschaft und ,architektur tritt sie1 von ,staffage abgesehen1 sehr zurck1 allein ,kenntni der einschlagenden ,verhltnisse lt oft erfreulich wirkende ,modifikationen der gegebenen ,tne zu4 ,im ,allgemeinen bemerke man1 da jede ,farbe durch ihre ,complementrfarbe1 ihren ,contrast1 gehoben wird1 sowie da ,zusammenstellungen von im ,farbenkreise einander zunchst gelegenen ,farben unerfreulich wirken und zwar aus dem ,grund1 weil das ,auge in jeder von zwei benachbarten ,farben die ,complementrfarbe der andern hervorzurufen bestrebt ist4 ,so sieht ,roth neben ,orange scheinbar blauer aus1 neben ,rothorange aber nicht allein blauer1 sondern auch trber2 ,orange neben ,gelb rther und trber etc4 ,derartige ,verbindungen von ,farben werden erst gut1 wenn zwischen beiden ,farben im zwlftheiligen ,farbenkreise wenigstens drei ,tne liegen4 ,ganz unbedeutende ,aenderungen der ,farbe liefern dagegen sehr brauchbare ,tne1 wie wir gerade in ,landschaft und ,architektur zu beobachten bestndig in der ,lage sind und wird auch bei dekorativen ,malereien so gerne von nahe gelegenen ,tnen ausgiebiger ,gebrauch gemacht4 ,die ,tne sind aber hier nicht als verschiedene ,farben1 sondern als kleine ,nancen derselben ,farbe zu betrachten4 ,man sehe aber bei ,anwendung so kleiner ,farbenintervalle darauf1 da der wrmere ,ton auch der hellere sei4 ,in chromatischen ,compositionen werden die ,hauptfarben in der ,regel zu zweien als ,paare oder zu dreien verbunden1 wobei noch ,schwarz1 ,wei und ,grau und selbst lebhaftere ,tne1 aber in geringer rumlicher ,ausdehnung und ohne mit den ,hauptfarben in schdliche ,berhrung zu kommen1 benutzt werden knnen4 ,jede ,hauptfarbe kann auerdem in mehreren helleren und dunkleren ,tnen auftreten1 sowie um ein kleines ,intervall abweichen4 ,was die ,zusammenstellung der ,farben nach ,paaren betrifft1 so krftigen die ,ergnzungsfarben sich zwar gegenseitig1 aber ein allgemein gltiges ,gesetz lt sich nicht aufstellen1 da defallsige ,regeln nicht fr alle ,farbenpaare gelten4 -- ,so z4 ,b4 bildet ,roth als ,karmin oder ,krapp seine besten ,combinationen mit ,blau und ,grn4 ,erstere ist allgemein als gut anerkannt1 letztere nicht4 ,die ,wirkung bessert sich1 wenn man beide ,farben in einer gewissen ,tiefe hlt1 oder aber1 bei lichteren ,tnen1 ,roth und ,grn theilweise oder ganz durch ,wei trennt4 -- ,roth und ,gelb ist weniger zu empfehlen1 auer mit ,wei1 desto mehr ,roth mit ,goldgelb1 wobei auch ,schwarz gut wirkt4 ,mit ,letzterem allein wirkt ,roth ernst1 je nach der ,nance aber prchtig4 ,zinnober bildet seine besten ,verbindungen mit ,blau4 ,mit ,grn wirkt seine ,verbindung noch greller wie die von ,grn mit ,krapproth2 auch mit ,gold wirkt er nicht so gut wie ,krapp und mit ,schwarz ist die ,wirkung etwas gewaltsam1 und vorsichtig zu verwenden1 unter ,umstnden aber imposant4 ,in folgenden ,zeilen gebe ich nunmehr eine ,uebersicht ber die ,wirkungen spezieller ,farbencombinationen1 wie solche in greren ,compositionen zum ,ausdruck kommen4 ,mennig wirkt gut mit hellerem ,blau1 schreiend mit ,blaugrn1 sehr angenehm aber mit hellem ,gelbgrn4 ,mit ,gelb wirkt es nicht gerade schlecht und mit ,orange lt es sich zu einem kleinen ,intervall verbinden4 ,zwischen groen und kleinen ,intervallen besteht also hier keine eigentlich schlechte ,combination4 ,mennig wirkt schlielich vortheilhaft mit neutralem ,grau4 ,orange wirkt hell1 prachtvoll mit ,ultramarin4 ,nimmt man es aber dunkel1 also braun1 so geht der vorherige prchtige1 glanzvolle ,eindruck total verloren und es resultirt eine wirklich traurige ,combination1 welche auch von lteren und neueren ,malern mehrfach fr entsprechende ,stimmungen gewhlt worden ist4 ,mit ,grn wirken seine dunklen ,tne 7also ,braun7 ebenfalls gut4 ,orange kann auch mit ,violett verbunden werden1 besonders wenn noch ,grn1 oder grnliches ,gelb hinzutritt4 ,schlechter ist die ,verbindung mit ,purpur und ,carmoisin1 doch wird es auch hier in ,anwendung gebracht1 besonders als kleines ,intervall zu ,gelb1 welches mit ,purpur eine brillante ,verbindung liefert4 ,goldgelb wirkt leidlich mit ,cobalt1 am besten mit ,ultramarin1 mit welchem es eine der brillantesten ,combinationen bildet4 ,prchtig wirkt es auch mit ,violett und ,purpur1 weniger mit ,carmoisin und ,krapproth4 ,metallisches ,gold1 welches im ,aquarell selbstverstndlich wegfllt1 pat zu allen gesttigten ,farben2 besonders wirksam sind die ,verbindungen mit ,ultramarin1 tiefem ,roth -- dann mit ,dunkelgrn und ,hellblau4 ,canariengelb pat am ,besten zu ,violett1 besonders zu dessen dunklen ,schattirungen1 sodann zu ,purpur und ,carmoisin1 deren ,verbindungen mit ,goldgelb jedoch besser sind1 was in noch hherem ,grade von ,blau gilt4 ,abscheulich sind die ,combinationen mit ,blaugrn4 ,gelbgrn wirkt am besten mit ,violett1 nchst diesem mit ,purpur und ,carmoisin1 besonders unter ,einfhrung von ,wei4 -- ,die ,combinationen mit ,krapp und ,zinnober sind hart aber krftig4 ,mit ,mennig wirkt es noch ziemlich1 nicht gut aber mit ,blau4 ,grasgrn bildet mit ,violett und ,purpur-,violett gute ,verbindungen1 welche allein1 oder mit ,wei1 mit und ohne ,schwarz angewendet werden knnen4 ,verbindungen mit tiefem ,roth sind gut1 was auch ,gegentheiliges ber solche vorgebracht worden ist1 milich aber solche mit ,blau1 welch letzteres dann vorherrschen mu4 ,spangrn ist schwer zu behandeln4 ,es liefert mit ,violett1 ,purpur1 ,roth und ,orange wirksame1 aber meist etwas schreiende1 mit ,gelb und ,blau aber schlechte ,combinationen1 wehalb es mit ,wei zu trennen ist2 durch gleichzeitige ,anwendung von ,gold wird sein schreiender ,ton sehr gemildert4 ,meergrn wirkt gut mit ,mennig und ,zinnober1 wenn es gegen diese in der rumlichen ,ausdehnung stark berwiegt1 da die ,wirkung sonst zu grell ist4 ,ungewhnliches ,feuer zeigen feine ,verzierungen in letzteren ,tnen auf meergrnem ,grunde4 ,auch die ,verbindungen mit ,violett1 ,purpur und ,carmoisin sind nicht schlecht und vielfach von den ,italienern1 besonders von ,p4 ,veronese angewendet worden2 als blo binre ,verbindungen sind dieselben aber nicht brauchbar1 ebensowenig wie solche mit ,blau oder ,gelb4 ,ueber ,blau1 ,violett1 ,purpur und ,carmoisin bleibt nichts zu sagen brig1 da solche bereits in den abgehandelten ,farben ,erwhnung gefunden haben4 ,im ,ganzen wirken ,zusammenstellungen von zwei ,farben weniger befriedigend als solche mit dreien4 ,bei ,zusammenstellung von drei ,farben whlt man aus dem zwlftheiligen ,farbenkreise immer je den #a41 #e4 und #i4 ,ton 7im vierundzwanzigtheiligen den #a41 #i4 und #ag474 ,es kann somit auf jede beliebige ,farbe des ,farbenkreises eine ,triade construirt werden1 die hufigste ,anwendung finden aber folgende ,zusammenstellungen3 ,die wirksamste derselben bilden ,roth1 ,blau und ,gelb 7oder ,gold71 besonders als ,gold1 ,ultramarin und ,zinnober4 ,wird hier jedoch ersteres durch ,gelb ersetzt1 so mu man statt des letzteren ein tieferes ,roth oder zwei verschiedene ,tne whlen4 ,nicht minder wirksam ist die von ,p4 ,veronese mit ,vorliebe angewendete ,triade3 ,purpur1 ,hellblau und ,gelb4 ,bei ,anwendung von ,gold sind die ,tne tiefer zu nehmen4 ,auch ,silbergrau macht sich hierbei oft gnstig4 ,karmin1 ,gelbgrn und ,ultramarin war ebenfalls bei den ,italienern der guten ,zeit beliebt4 ,tiefes ,roth 7,carmoisin7 gibt mit ,grn und ,gold eine untadelhafte ,combination4 ,gelb anstatt ,gold wirkt hier etwas beleidigend1 aber gut bei ,lampenlicht4 ,auch ,orange1 ,grn 7,spangrn7 und ,purpurviolett ist sehr brauchbar 7mittelalterliche textile ,arbeiten7 und zu jeder dieser ,zusammenstellungen knnen ,schwarz1 ,wei1 ,gold und ,silber hinzutreten4 ,bei ,zusammenstellungen von vier ,farben whlt man am ,besten zwei gute1 im ,farbenkreise ziemlich dicht bei einander stehende ,paare1 z4 ,b4 ,purpur mit ,grn oder ,zinnober mit ,blau und sucht die schdlichen ,contraste1 durch trennende ,contouren oder sonstige geschickte ,anordnung aufzuheben4 ,doppelpaare anderer ,art erhlt man1 wenn man zu zwei ,farben eine dritte1 ,gold oder ,silber1 ,schwarz oder ,wei1 so hinzutreten lt1 da sie im ,totaleindruck mit denselben ,mischfarben erzeugt1 was in maurischen ,ornamenten hufig vorkommt4 ,im vierundzwanzigtheiligen ,farbenkreise haben die ,viertne 7#a1 #g1 #ac1 #ai7 ein etwas verwickeltes ,verhltni1 indem zwei ,tne keine ,consonanzen mehr bilden und weniger befriedigend als ,triaden wirken4 ,angenehmer1 wenn auch etwas unruhig1 wirken hier die ,sechstne 7#a1 #e1 #i1 #ac1 #ag1 #ba74 ,im #bdtheiligen ,farbenkreise lassen sich berhaupt auf ganz willkrliche ,art harmonische ,combinationen bilden1 wenn man solche ,farben whlt1 die nach ,addition ihrer ,mischungsverhltnisse die drei ,primrfarben zu gleichen ,theilen enthalten4 ,zu zwei ganz beliebig gewhlten findet man durch ,rechnung dann leicht die dritte4 ,verwickelte ,verhltnisse sind brigens mglichst zu meiden1 obgleich sich solche stets auf die obenerwhnten einfachen zurckfhren lassen4 ,was die ,verbindungen mit ,wei1 ,schwarz und ,grau betrifft1 so liefern helle ,farben1 wie ,hellblau1 ,rosa1 tiefes ,gelb1 ,hellgrn1 ,orange und ,gold mit ,wei die gnstigste ,wirkung4 ,neben dunkeln ,farben wirkt ,wei ungnstig1 schreiend aber neben ,roth4 ,mannigfaltiger sind die ,combinationen mit ,schwarz1 in welchen die eben angegebenen hellen ,tne noch wirksam zu verwenden1 besser aber durch warme ,farbentne zu ersetzen sind4 ,gelb erfordert neben ,schwarz1 um nicht zu verlieren1 die ,anwesenheit einer leuchtenden ,farbe4 ,verbindungen von ,schwarz mit dunklem ,grn1 ,blau und ,violett sind gnzlich zu meiden1 da ,schwarz hier gern die betreffende ,complementrfarbe annimmt1 was hchst strend wirkt4 ,sehr wirksam erscheint ,schwarz als zwei helle ,farben trennend4 ,gnstig und bei geschmackvoller ,verwendung oft reizend wirken ,farbenverbindungen mit neutralem ,grau mittlerer ,helle1 welches hellen ,tnen gegenber dunkel und umgekehrt erscheint4 ,gleich gut eignet es sich zur ,trennung oder ,verbindung heller ,tne und glanzvolle ,wirkung ergibt die ,verbindung mit ,mennig1 ,orange und ,scharlachroth4 ,seine ,anwendung erfordert aber insoferne ,vorsicht1 als es auf farbigem ,grund leicht in der ,complementrfarbe desselben erscheint und z4 ,b4 auf ,carminroth intensiv grn wirkt4 ,von den ,paaren der ,complementrfarben sind am meisten ,ultramarin mit ,gelb und ,cyanblau mit ,orange im ,gebrauch1 besonders in ,glasfenstern und ,seidenstoffen1 nchstdem ,violett und ,gelb1 in welchen ,fllen letzteres zwar ohne ,nachtheil nach ,roth hin1 sehr selten aber nach der grnen ,seite hin1 ohne eine unerfreuliche ,wirkung zu uern berschritten werden kann1 welche ,thatsache noch einer gengenden ,erklrung harrt4 ,am ,wenigsten im praktischen ,gebrauch1 wenigstens ohne ,zusatz anderer ,farben sind die blaugrnen und grnen ,tne mit ihren ,complementrfarben1 weil hier das ,schreiende am strendsten hervortritt1 was entweder durch den ,gebrauch blasser ,tne vermieden wird1 oder aber dadurch1 da man einen der ,tne viel dunkler hlt4 ,was nun die schlechten ,combinationen betrifft1 so sind solche in der ,regel entweder zu grell und hart1 oder eine ,farbe schdigt die andere4 ,ersterer ,fall kommt auffallender ,weise nicht selten bei ,complementrfarben vor1 z4 ,b4 bei ,spangrn und ,carmoisin etc4 ,es ben brigens auch manche ,farben eine grelle ,wirkung nebeneinander gebracht aus1 ohne da solche gerade ,complementrfarben wren4 ,so machen sich ,zinnober und lichtes ,chromgelb neben einander greller1 als das dem ersteren complementre ,blaugrn oder das dem letzteren complementre ,blau4 ,wo ,gelb neben ,roth tritt1 empfiehlt es sich daher ersteres hell1 nicht intensiv zu halten4 ,eine ,combination ist in zweiter ,linie mangelhaft1 sobald in ihr zu viele von den verschiedenen ,farben fehlen1 welche zusammen ,wei bilden4 ,man knnte hieraus schlieen1 da die ,combination desto schlechter sei1 je nher sich zwei ,farben im ,farbenkreise stehen1 allein diese ,folgerung lt im ,stich1 da ,combinationen von gleichem ,abstand im ,kreise sich ganz verschieden verhalten4 ,thatsache scheint aber1 da der ,mangel da am strksten auftritt1 wo ,roth nicht vertreten ist1 wie wir z4 ,b4 bei ,ultramarin und ,grn den ,mangel strker empfinden als bei deren ,complementrfarben ,blaugrn und ,gelb4 ,mangelhafte ,combinationen knnen nun zwar durch eine auf mechanische ,weise leicht zu ermittelnde ,farbe ergnzt oder vervollstndigt werden1 allein die durch ,rechnung gefundene ,farbe ist gerade nicht immer die passendste und es ist daher weniger ,werth darauf zu legen1 da die ,verbindung genau vervollstndigt werde1 als da vielmehr die gesuchte ,farbe sich mit einer der ursprnglichen zu einem guten ,intervall verbinde4 ,soll z4 ,b4 die ,combination von ,ultramarin mit ,grn verbessert werden1 so knnen dazu alle zwischen ,goldgelb 7durch ,roth7 und ,purpurviolett liegenden ,tne genommen werden2 die ,vervollstndigung kann auch durch zwei ,farben bewirkt werden1 so da die neuen mit den ursprnglichen mehr oder weniger vollstndige ,verbindungen bilden4 ,die schdlichen ,contraste kommen nur bei den mangelhafteren ,verbindungen vor1 so bei ,mennig und ,carmoisin1 ,blau und ,violett etc41 indem hier1 wie bereits oben erwhnt1 stets durch die eine ,farbe ein die andere schdigender ,contrast hervorgerufen wird4 ,man kann der geschdigten ,farbe aber dadurch aufhelfen1 da man die ,farbe1 durch welche sie beeintrchtigt wird1 verdunkelt1 oder im ,raume beschrnkt oder aber dadurch1 da man sie mit einer gnstigeren ,farbe in ,berhrung bringt4 ,die ,farben besitzen noch die ,eigenschaft sich gegenseitig zu verdrngen und sogar aufzureiben1 was sich zunchst in der quantitativen ,wirkung zeigt1 wo die grere ,masse die kleinere herabdrckt oder umwandelt4 ,liegen mehrere ungleich groe ,partien hnlicher ,tne unmittelbar neben einander1 so scheinen die kleineren ,flchen sich im ,ton den greren zu nhern1 so da der ,unterschied in der ,farbe hufig nur schwer sichtbar bleibt4 ,trennt man aber die ,tne mittelst schmaler hellerer oder dunklerer weier oder schwarzer ,streifen etc41 so erhlt jeder ,ton sofort seine ursprngliche ,strke wieder4 ,praktischer ,theil4 ,i4 ,bemerkungen ber ,licht und verschiedene ,manipulationen4 #a4 ,licht4 ,beim ,malen ist ein gleichmiges und von ,reflexen freies ,licht wnschenswerth4 ,ein ,zimmer mit nach ,norden gerichteten ,fenstern drfte sich am meisten empfehlen1 weil ein solches1 bei uns wenigstens1 das gleichmigste ,licht hat4 ,steht aber ein derartiges ,zimmer nicht zu ,gebot1 so vermeide man unter allen ,umstnden1 unter ,einwirkung direkter ,sonnenstrahlen zu arbeiten1 da unter dem ,einflu derselben das ,auge irre gefhrt wird und dann in der ,regel die ,schatten viel zu tief und zu stark eingesetzt werden4 ,ein unter solchen ,umstnden zu ,stande gekommenes ,gemlde macht in normaler1 gemigter ,beleuchtung in der ,regel einen ungemein rohen und grellen ,effekt4 ,wenn irgend thunlich1 sehe man darauf1 da das ,licht von der linken ,seite kommt4 #b4 ,aufspannen4 ,man spanne stets das ,papier auf ein ,reibrett auf und zwar so1 da die obere ,seite des ,papieres die ,malflche bildet4 ,da in dieser ,beziehung hufig ,fehler begangen werden und die untere ,seite in der ,regel defekte ,stellen hat1 welche erst whrend des ,malens und dann mitunter in sehr strender ,weise zu ,tage treten1 so bemerke ich1 da die obere ,seite diejenige ist1 auf welcher1 gegen das ,licht gehalten1 der ,name des ,fabrikanten oder das ,wasserzeichen in der richtigen1 d4 h4 zum ,lesen tauglichen ,stellung erscheint4 ,man biegt alsdann die ,rnder nach oben etwa einen ,centimeter breit um1 nt die untere ,seite mittelst eines ,schwammes tchtig durch1 bringt es dann in die gehrige ,lage1 bepinselt den umgebogenen ,rand mit einer gesttigten ,lsung von arabischem ,gummi und drckt dann solchen an das ,brett an1 worauf man es zum ,trocknen an einen nicht direkter ,ofenhitze ausgesetzten ,ort stellt4 ,nach dem ,trocknen wird das ,papier um so glatter aufliegen1 je mehr es durchnt gewesen ist2 jedoch hte man sich1 die ,oberflche1 bevor das ,papier durchaus trocken ist1 sei es nun mit einem ,tuch1 einem ,schwamm1 oder gar mit ,gummi1 zu reiben oder darauf zeichnen4 #c4 ,behandlung der ,lichter4 ,lichter und hellere ,gegenstnde sind1 wo es thunlich ist1 am besten auszusparen4 ,da dies jedoch nicht immer ohne ,schdigung der einheitlichen ,behandlung des ,colorits der ,umgebung geschehen kann1 so mssen die ,lichter in vielen ,fllen ganz unbeachtet bleiben1 bermalt und spter erst1 gegen ,beendigung der ,arbeit hin1 hergestellt werden4 ,die nachtrgliche ,herstellung von ,lichtern lt sich auf dreierlei ,weise erreichen und zwar3 #a7 durch ,ausradiren1 #b7 durch ,auswaschen mit ,wasser und #c7 durch ,aufsetzen mittelst des ,chinesischen ,wei4 #a4 ,der ,gebrauch des ,radirmessers1 welches scharf sein mu1 empfiehlt sich besonders da1 wo viele kleinere und glanzvolle ,lichter verlangt werden1 wie z4 ,b4 auf ,baumstmmen mit rauher ,rinde1 beim ,schaume von ,wasserfllen oder dem ,spritzen von ,wellen1 bei ,vgeln vor dunkeln ,wolken1 fr ,grashalme etc4 ,mu die radirte ,stelle1 was in der ,regel der ,fall ist1 nachtrglich noch mit einem leichten ,ton bergangen werden1 so reibe man zuvor mit reinem ,gummi -- nicht mit ,radirgummi leicht darber weg1 gltte alsdann mit dem ,elfenbeinstiele des ,messers oder mit einem ,falzbein1 worauf das ,papier die ,farbe so gut annimmt1 als sei die ,flche nicht verletzt worden4 #b4 ,eine andere in vielen ,fllen noch empfehlenswerthere ,manier besteht darin1 da man die ,stelle oder den ,strich1 welchen man von der ,farbe befreien will1 mit reinem ,wasser und nicht zu geflltem ,pinsel bergeht 7,stellen1 welche ihre ,farbe behalten sollen1 drfen nicht berhrt werden71 ein wenig wartet1 bis die ,feuchtigkeit beinahe aufgetrocknet ist und dann mit weichem ,waschleder1 oder ,gummi1 oder mit fest um den ,zeigefinger gewickeltem1 zartem ,lschpapier scharf darber wischt4 ,diese ,prozedur erfordert indessen einige ,uebung und man thut wohl1 sich erst an irgend welchen ,farbenklecksen die erforderliche ,geschicklichkeit anzueignen4 ,helle1 kleinere ,gegenstnde der ,ferne1 ,lichter auf ,wasserflchen sowie ,grashalme etc4 im ,vordergrunde lassen sich sehr tuschend auf diese ,weise wiedergeben4 #c4 ,eine dritte ,manier besteht im entsprechenden ,auftrage von ,chinesischem ,wei1 welches mit einem spitzen ,pinsel in ziemlicher ,consistenz und mit entschiedenem ,strich aufgetragen werden mu4 ,dieses ,verfahren ist besonders da zu empfehlen1 wo auf dunklerem ,grunde farbige ,gegenstnde aufgemalt werden sollen4 ,angenommen1 im ,vordergrund sei ein ,fluufer mit ppiger ,vegetation und gelben1 sich von dem dunklerem ,grunde abhebenden ,irisblumen darzustellen1 so wrde das ,aussparen der ,irisblthen einerseits sehr zeitraubend sein1 andererseits aber der breiten ,behandlung der grnen ,bltterbsche entschieden ,eintrag thun4 ,in solchem ,falle wrde man daher besser diese ,blthen erst bei ,beendigung des ,bildes mit ,wei aufsetzen und dieselben nach dem ,trocknen mit ,indian ,yellow oder ,cadmium koloriren1 womit eine naturgetreue ,wiedergabe erzielt wrde4 ,nicht zu empfehlen wre aber1 wenn man ,gelb und ,wei zusammen mischen und die ,blthen in einem ,auftrag geben wollte1 was eine weit weniger glanzvolle ,wirkung zur ,folge haben wrde4 ,dasselbe ,verfahren empfiehlt sich auch1 wo nach ,vollendung eines ,bildes einige kleine ,figrchen als ,staffage aufgesetzt werden sollen1 deren ,aussparen ebenfalls in den meisten ,fllen sehr hinderlich sein wrde4 ,hier wird die ganze ,figur mit ,chinese ,white dick aufgesetzt und nach dem ,trocknen wie jede andere weie ,flche gemalt1 mit dem ,unterschiede jedoch1 da hier eine entschiedene ,pinselfhrung nothwendig ist1 damit nicht durch zu vieles ,stricheln und ,uebergehen der weie ,grund ausgearbeitet werde1 was dann nichts weniger als erfreulich wirken wrde4 ,welche von diesen drei ,verfahrungsweisen man in einem gegebenen ,falle anwende1 hngt einerseits von der ,natur des ,gegenstandes1 andererseits aber auch von dem ,geschmack und der ,geschicklichkeit des ,darstellers ab4 ,es ist jedoch stets im ,auge zu behalten1 da man ,lichter und hellere ,stellen grerer ,dimensionen besser ausspart1 wo nicht erhebliche ,hindernisse im ,wege stehen4 ,wrde z4 ,b4 das ,gemlde einen dunkelgrnlichen ,see darstellen und im ,vordergrunde befnden sich in ,abstnden einige hohe ,bume1 deren ,stmme vertikale1 helle ,streifen ber den ,see bildeten1 so wrde das ,aussparen dieser ,stmme die nothwendige1 gleichmige ,behandlung der ,wasserflche fast unmglich machen4 ,man wrde daher die ,stmme unbeachtet lassen1 solche mit allen ,wassertnen bergehen und erst nach ,fertigstellung der ,wasserflche dieselben nach dem unter #b7 angegebenen ,verfahren herauswischen1 dann mit den nothwendigen ,tnen bermalen und fertig modelliren4 ,dasselbe ,verfahren wendet man auch an1 wo es gilt1 zu dunkel aufgetragene ,tne aufzuhellen1 wobei man in der ,regel nur nthig hat1 die betreffende ,stelle mehrmals mit reinem ,wasser zu bergehen und solches dann mit ,lschpapier aufzutrocknen1 worauf der ,ton nach dem ,trocknen heller geworden sein wird4 ,sollte dies jedoch nicht gengt haben1 so wiederhole man diese ,procedur und reibe nach dem ,auftrocknen mit ,lschpapier die ,stelle sanft mit etwas ,brodkrume1 doch nicht von zu frischem ,brod4 ,im ,allgemeinen drfte das ,verfahren des ,auswaschens noch am meisten zu empfehlen sein und zwar vorzglich aus dem ,grunde1 weil an ,lichtern1 welche durch das ,radirmesser oder mit ,wei hergestellt worden sind1 hufig nicht mehr viel zu ndern ist1 ohne da unerwnschte ,wirkungen hervorgerufen werden4 ,immerhin sei der ,lernende nicht ngstlich1 da man ,aengstlichkeit dem ,bilde sofort ansieht und ein keckes ,licht1 selbst wenn es nicht ganz korrekt ausgefallen sein sollte1 immer noch besser aussieht1 als ein ganz korrektes1 welches die ,aengstlichkeit1 unter welcher es zu ,stande gekommen ist1 zur ,schau trgt4 ,weiter ist noch zu beherzigen1 da man1 welches ,verfahren man auch anwende1 nie mit dem ,einsetzen von ,lichtern beginne1 bevor das ,papier absolut trocken geworden ist1 indem das ,bild andernfalls erheblich beschdigt wrde4 ,viele ,lichteffekte1 und nicht selten gerade die wirkungsvollsten1 sind indessen ganz zufllige ,resultate1 denn sehr hufig laufen die nassen ,tne in ganz unerwarteter ,weise in einander und liefern ,effekte1 welche vielleicht die beste ,absicht des ,malers nicht wohl in der erhaltenen ,weise erreicht htte4 ,es kommt dies besonders hufig beim ,malen nach der ,natur vor und zwar in ,folge der ,schnelligkeit1 mit welcher man zu arbeiten alsdann in der ,regel gezwungen ist4 ,aus solchen ,zuflligkeiten ,vortheil zu ziehen erfordert aber schon einen gewissen ,grad von ,geschicklichkeit und ,uebung wie nicht minder ,geschmack und etwas ,phantasie4 ,lichtstrahlen1 wie sie nicht selten aus ,oeffnungen zwischen ,wolken dem ,auge erscheinen1 lassen sich sehr vortheilhaft auf folgende ,weise darstellen4 ,man nimmt ein ,stck starkes ,papier mit gerade geschnittenem ,rand und legt es in der ,richtung1 welche die darzustellenden ,strahlen verfolgen1 auf den ,himmel4 ,hierauf bergeht man den ,theil der ,luft lngs des ,papierstreifens mit einem breiten1 flachen ,pinsel und reinem ,wasser oder auch mit einem zarten ,schwmmchen und trocknet mit ,lschpapier auf1 was den gewnschten ,effekt sehr naturgetreu wiedergibt4 #d4 ,unflle beim ,malen4 ,es kann vorkommen1 da man aus ,unvorsichtigkeit einen mit ,farbe gefllten ,pinsel1 oder ein ,stck ,farbe auf einen ,theil des ,bildes fallen lt1 wo die betreffende ,farbe durchaus schdlich wirken wrde4 ,in solchem ,falle nehme man sofort die ,farbe mit nassem ,schwmmchen und ohne viel zu wischen auf1 da1 wenn dieselbe ,zeit gehabt hat in das ,papier einzudringen1 das ,entfernen derselben eine sehr zeitraubende1 mhsame ,arbeit ist1 welche unter ,umstnden ganz vergeblich sein kann4 ,tintenflecke und ,tusche sind sehr schwierig zu entfernen4 ,man lt solche am besten trocknen1 radirt sie dann weg und tpfelt die ,stelle mit spitzem ,pinsel und dem geeigneten ,ton vorsichtig aus4 ,ist ein bedeutenderer und nicht mehr gut zu bewltigender ,unfall vorgekommen1 so fngt man von ,neuem an4 ,sollte er jedoch im ,vordergrunde eines umfangreicheren1 zum groen ,theile fertigen ,bildes sein1 an welches man viel ,mhe und ,flei verwendet hat1 so lt sich hier und da der ,himmel und die ,ferne1 nach ,umstnden auch der ,mittelgrund noch retten4 ,je nach der ,art des ,vordergrundes schneidet man alsdann die verschiedenen ,gegenstnde desselben vorsichtig heraus1 bis das ,bild getrennt ist4 7,bei ,seestcken etc4 schneidet man am besten die ,horizontlinie durch47 ,man wendet hierauf das ,papier um und schabt mit scharfem ,messer die ,schnittgrenze mglichst dnn4 ,alsdann spannt man einen neuen ,bogen auf1 bestreicht solchen bis zu den ,grenzen des aufzuheftenden ,blattes mit ,gummi1 befeuchtet die ,rckseite des aufzuklebenden ,theiles mehrmals mit dem ,schwamm1 trocknet mit ,lschpapier ab und bringt das zu rettende ,theil dann auf den aufgespannten ,bogen4 ,wird dies sorgfltig ausgefhrt1 so ist diese ,reparatur schwer zu sehen und malt man alsdann einen neuen ,vordergrund4 ,wo sich erforderliche ,aenderungen in kleinerem ,mastabe ausfhren lassen1 bedient man sich am zweckmigsten eines um den ,zeigefinger gewickelten ,stckes nassen ,waschleders1 welche ,methode bei kleineren ,flchen dem ,abwaschen mittelst des ,schwammes entschieden vorzuziehen ist4 ,der ,effekt von ,sand auf ,wegen und an ,ufern lt sich auf dieselbe ,weise auf krnigem ,papier sehr tuschend nachahmen1 indem man so die ,farbe von den ,erhhungen des ,papieres sanft abwischt4 ,wo hingegen groe ,flchen1 wie z4 ,b4 in der ,luft1 gendert werden sollen1 da ist der ,schwamm am ,platze1 welchen man mit reinem ,wasser fllt1 die betreffende ,flche damit geradezu abwascht und dann ruhig trocknen lt4 ,ist ein ,gegenstand durch hufiges ,uebermalen trb und schmutzig im ,ton geworden1 so berdeckt man denselben1 sofern er nicht allzu gro ist1 mit ,chinese ,white und malt1 sobald dieser ,auftrag getrocknet ist1 die geeigneten ,tne darber1 was alsdann so frisch wirkt1 als habe man auf das weie ,papier gemalt4 ,bei greren ,gegenstnden jedoch empfiehlt sich dieses ,verfahren nicht und trage man in solchen ,fllen den entsprechenden ,ton mit ,chinese ,white gemischt auf1 was ebenfalls frisch wirkt4 #e4 ,pinselfhrung4 ,die ,art und ,weise1 wie man den ,pinsel zu handhaben versteht1 ist von groer ,wichtigkeit1 da von einer sicheren1 leichten ,pinselfhrung1 besonders bei ,behandlung des ,details1 hufig zum groen ,theil die ,wirkung eines ,gemldes abhngig ist4 ,im ,allgemeinen lege man die ,hand leicht auf1 ohne jedoch die freie ,bewegung des ,handgelenkes und der den ,pinsel fhrenden ,finger zu beeintrchtigen4 ,die ersten ,tne lege man stets khn und mit einem ,strich dem ,umrisse entlang an1 nicht mit ngstlichem ,vor- und ,rckwrtsschleppen des ,pinsels4 ,es mu auch schon hier auf die ,wichtigkeit der korrekten ,zeichnung hingewiesen werden1 indem ,mangel an ,bestimmtheit in der ,anlage der ,tne in den meisten ,fllen aus der mangelhaften ,zeichnung der ,umrisse resultirt4 ,zu einer wirksamen ,pinselfhrung1 besonders bei ,behandlung grerer ,laubmassen1 sowie in der ,bedeckung grerer ,flchen mit gleichmigem ,ton1 was in nicht ganz geringen ,dimensionen bei erster ,anlage hufig nothwendig ist1 gehrt ein gewisses ,ma von ,schnelligkeit und ,gewandtheit1 und diese zu erlangen erfordert ,uebung4 ,der ,anfnger beherzige jedoch1 da diese mechanischen ,schwierigkeiten bei ,aufmerksamkeit und ,flei sehr schnell zu berwinden sind4 ,bei erster ,anlage von ,tnen sehe man auch besonders darauf1 eine gengende ,portion ,farbe angerieben zu haben1 damit dieselbe nicht schon whrend der ,arbeit aufgebraucht wird1 man den ,pinsel stets fllen kann und die ,farbe leicht fliet1 denn hierauf beruht die ,reinheit der ,tne4 ,man vermeide jedoch andrerseits den ,pinsel mit ,farbe zu berfllen1 damit nicht ,flecken entstehen4 ,farbe1 welche nicht flssig ist1 dringt nicht in das ,papier ein1 indessen verwssere man nicht zu sehr1 sondern verdnne nur so weit1 als es die nothwendige ,strke des ,tones erfordert1 wobei man beachte1 da die ,farben im ,trocknen stets heller werden4 ,bei ,behandlung von ,detail ziehe man den gefllten ,pinsel vor der ,anwendung etwas seitwrts ber ein zu diesem ,zwecke bereit zu haltendes ,papier1 damit man eine gute ,spitze erhlt4 ,wichtig ist ferner noch1 da man den ,pinsel stets in der ,richtung der ,formen fhre1 also da man z4 ,b4 eine aus horizontalen ,brettern bestehende ,wand nicht etwa mit senkrechten ,pinselstrichen anlege4 ,der ,anfnger mag vielleicht von seinen ersten ,farbenauftrgen wenig befriedigt sein1 denn gleichmiger ,auftrag und ,ton1 sowie geschicktes ,einhalten der ,linien erfordern ,uebung4 ,wiederholte ,versuche werden jedoch erkennen lassen1 da die ,technik bei einigem ,fleie weniger schwierig ist1 als sie ,manchem anfangs erscheinen mag4 ,man werfe brigens nie eine ,skizze oder ein ,bild weg1 wie wenig befriedigend die ,arbeit auch zur ,zeit erscheinen mge1 indem manches gar nicht so schlechte ,werk auf diese ,weise in momentaner bler ,laune vernichtet wird1 was sehr hufig in der ,zeit der ersten ,studien nach der ,natur vorkommt4 ,ich habe dies vielfach an mir selbst erfahren und ,skizzen1 von welchen ich anfangs sehr wenig erbaut zu sein ,ursache zu haben glaubte1 wurden von ,knstlern nicht selten als gelungen erachtet4 ,ist man einer ,arbeit berdrssig1 indem man solche fr mirathen hlt1 so lege man sie auf lngere ,zeit aus den ,augen4 ,betrachtet man sie dann spter einmal wieder1 so sieht man sie in den meisten ,fllen mit anderen ,augen an und findet nicht selten manches ,schne darin1 was veranlat1 daran weiter zu arbeiten und dieselbe einem erwnschten ,ende zuzufhren4 ,an ,studien nach der ,natur lasse man sich jedoch nicht beikommen1 etwa zu ,hause angekommen1 noch etwas verbessern zu wollen4 #f4 ,umrizeichnung und erster ,ton4 ,nachdem das ,papier aufgespannt worden1 was ich beim ,malen im ,zimmer unbedingt empfehle1 und nachdem es absolut trocken geworden ist1 gilt es1 das ,darzustellende zu zeichnen4 ,die ,zeichnung1 welche sich lediglich auf ,umrisse ohne ,schatten beschrnkt1 ist hierbei von solcher ,wichtigkeit1 da ich mich etwas umstndlicher darber zu verbreiten fr nothwendig erachte1 umsomehr1 als ,manche oberflchlich darber hinwegeilen1 in der ,meinung1 unter dem ,malen wrde sich alles finden und manches ,undeutliche oder ,unrichtige liee sich noch verbessern1 was aber in vielen ,fllen zu ,enttuschungen fhrt4 ,eine korrekte ,zeichnung dagegen erspart vieles ,unangenehme und lt eine weit sicherere ,pinselfhrung zu1 wodurch die ,tne hell und klar bleiben4 ,die ,umrilinien zeichne man leicht1 aber doch immer so sorgfltig1 da unbestimmte1 vage ,deutungen vermieden werden1 sofern solche der ,gegenstand an und fr sich nicht schon mit sich bringt4 ,wolken zeichne man als sehr vernderliche ,gegenstnde nur uerst leicht oder noch besser gar nicht1 sondern gebe sie erst mit dem ,pinsel4 ,die ,ferne1 ,gebirg etc4 ist ebenfalls nur leicht und zart zu geben1 aber doch korrekt und mit nicht zu geraden ,strichen4 ,ferne ,gegenstnde zeichne man stets nur in der allgemeinen ,form1 ohne ,detail1 wie z4 ,b4 bei ,gebirg die ,silhouette gengt4 ,beim ,zeichnen von ,bumen hat man sich ebenfalls bestimmter ,umrilinien zu enthalten und letztere sehr flchtig zu geben1 da die ,ausladungen1 wie berhaupt die ueren ,formen der ,laubtheile eine eigenthmliche1 durchaus freie1 ungezwungene ,pinselfhrung erfordern1 welche sich1 ohne das ,gemlde zu schdigen1 nicht an eine streng vorgeschriebene ,linie binden lt4 ,stmme und ,aeste1 soweit solche sichtbar1 wie ,gegenstnde des ,vordergrundes erfordern schon grere ,bercksichtigung des ,details4 ,besonders groe ,aufmerksamkeit bedingen aber architektonische ,entwrfe1 namentlich die ,fenster1 ,thren1 ,schornsteine1 ,giebel1 sowie etwaige ornamentale ,theile4 ,stets vermeide man jedoch die ,bleistiftstriche zu stark zu markiren2 auch reibe man nicht allzuviel mit ,gummi1 da ein zu starker ,gebrauch des letzteren die ,textur des ,papieres angreift4 ,nachdem eine korrekte ,zeichnung hergestellt ist1 bereitet man in einem nicht zu flachen ,porzellannpfchen einen flssigen blassen ,ton von ,yellow ,ochre1 welchem man etwas ,brown ,madder zusetzt4 ,von diesem ,ton1 welcher eine schwache ,orangefarbe besitzen mu1 bereite man eine hinreichende ,quantitt1 nehme dann einen breiten1 flachen ,pinsel und bergehe das ganze ,bild mit diesem ,ton4 ,das ,brett bringe man in geneigte ,lage1 damit die ,farbe nach unten zu flieen geneigt ist1 halte den ,pinsel stets gefllt und fhre solchen in leichten ,strichen ber die ,flche4 ,das ,bild erhlt diesen ,unterton aus dem ,grunde1 weil das weie ,papier in den hellsten ,lichtern1 besonders in denen der ,luft1 etwas roh wirkt4 ,es bleibt aber zu beachten1 da obiger ,ton nur fr helle ,tagesbeleuchtung und sonnige ,effekte geeignet ist1 whrend bei ,abendbildern oder dsteren ,stimmungen ,brown ,madder vorherrschen mu4 ,statt der angegebenen ,mischung lassen sich auch ebensogut ,mars und ,neutral ,orange verwenden1 welchem letzteren man fr dstere ,stimmung etwas ,brown ,madder zusetzt4 ,nachdem dieser ,ton vollstndig aufgetrocknet ist1 ja nicht frher1 bergeht man das ,bild sanft mit flachem ,pinsel und reinem ,wasser1 wodurch alle nicht in das ,papier gedrungene ,farbe entfernt wird4 ,man sehe darauf1 da dieser erste ,ton sich vom weien ,papier nur schwach abhebe1 auer bei ,darstellung intensiv gefrbter ,abendhimmel1 wo er um mehrere ,grade farbiger sein darf1 da ein zu starker ,orangeton bei normaler ,beleuchtung das ,blau der ,luft vollstndig zerstren wrde4 ,hufigere ,praxis wird indessen1 wie berall so auch hier1 der beste ,lehrmeister sein4 ,anmerkung4 ,beim ,malen nach der ,natur verliere man keine ,zeit mit ,untermalen1 wo es nicht gerade wnschenswerth oder unbedingt nthig erscheint1 wie z4 ,b4 bei ,abendhimmeln4 #g4 ,farbenmischung4 ,es fllt mir so schwer die richtigen ,farbentne durch das ,mischen heraus zu bekommen8 ist eine ,klage1 welche man von ,anfngern im ,malen hufig zu hren ,gelegenheit hat und mir selbst ist sie nicht erspart worden4 ,da die ,natur so unendliche ,verschiedenheit in den ,farbentnen bietet und jeder dieser ,tne mehr oder weniger von den zu unserer ,disposition stehenden ,farben abweicht1 -- oder mit anderen ,worten1 da fast alles1 was wir in der ,natur sehen1 gebrochene ,tne zeigt1 so ist die ,klage in ,bezug auf ihr ,entstehen eine sehr verstndliche4 ,wer sich grndliche ,kenntni der ,farbenmischung verschaffen will1 dem rathe ich folgenden ,weg4 ,er ist etwas umstndlich1 aber er fhrt sicher zum ,ziele4 ,man lege ein aus gut geleimtem ,papier bestehendes ,heft an und liniire solches in ,quadraten von etwa #a ,centimeter4 ,in dieses ,heft trage man alle in den ,kapiteln ber das ,colorit angegebenen ,farbenmischungen in etwa nachstehender ,weise ein3 #a4 ,cobalt und ,rose ,madder ,das erste ,quadrat kolorire man mit einem ,ton1 worin die erste ,farbe1 also ,cobalt1 vorherrscht1 in dem zweiten halte man die ,quantitt beider ,farben gleich und im dritten sei die letztere ,farbe im ,ueberschu und so fort4 ,dasselbe gilt auch von den ,mischungen aus drei ,farben1 z4 ,b4 ,cobalt1 ,rose ,madder und ,yellow ,ochre4 ,hier sei im ersten ,quadrate ebenfalls die erste ,farbe im ,ueberschu1 im zweiten die ,quantitt aller gleich und im dritten die letztere ,farbe vorherrschend4 ,zur genauen ,kenntni der mit ,mischung von drei ,farben zu erhaltenden ,tne und zu einem vollstndigen und klaren ,einblick in die ,natur der ,mischungsverhltnisse gelangt der ,anfnger jedoch besser auf folgendem ,wege3 ,er flle zehn ,quadrate mit einer ,mischung von drei ,farben 7#a4 #b4 #c47 in folgenden ,verhltnissen aus3 #a4 ,quadrat die #c ,farben in gleichem ,verhltni1 #b4 #a im ,ueberschu1 #b und #c gleich unter sich1 #c4 #b #a #c #d4 #c #a #b #e4 #a #b weniger1 #c noch weniger #f4 #a #c #b #g4 #b #a #c #h4 #b #c #a #i4 #c #a #b #aj4 #c #b #a ,dabei ist zu beobachten1 da man die einzutragenden ,tne nicht allzusehr verwssere2 dieselben mssen zwar durchsichtig1 aber immer noch ziemlich krftig in der ,farbe sein4 ,diese ,arbeiten sind zwar etwas mhsam und ziemlich zeitraubend1 aber fr genaue ,kenntni der ,mittel mssen solche als uerst instruktiv bezeichnet werden und sind dieselben umsomehr zu empfehlen1 als ,gewhnung an wenige konventionelle ,tne fr gewisse ,zwecke1 wie man es selbst in besseren ,bildern leider noch immer findet1 der knstlerischen ,darstellung wenig angemessen ist4 #h4 ,lasuren4 ,unter ,lasiren versteht man das rasche ,uebergehen eines eigentlich bereits fertigen greren oder kleineren ,theiles eines ,bildes oder eines einzelnen ,gegenstandes1 um die ,farbe desselben entweder zu erhhen1 in der ,wirkung herabzustimmen1 oder um dieselbe berhaupt im ,ton zu verndern4 ,zu diesem ,zwecke bedient man sich einer ziemlich flssigen transparenten ,farbe1 welche in raschem ,auftrag ber die betreffende ,stelle gelegt werden mu1 damit die frheren ,tne nicht gestrt werden4 ,der ,pinsel darf hiebei aber nicht mit ,farbe berladen sein4 ,die ,wirkung1 welche durch diese ,lasuren erreicht wird1 ist in den meisten ,fllen eine wesentlich andere1 als diejenige1 welche durch das ,mischen der betreffenden ,farben erreicht werden wrde4 ,so liefert z4 ,b4 ,indian ,red mit ,rose ,madder gemischt einen wesentlich anderen ,ton als wenn ein ,auftrag ersterer ,farbe spter mit letzterer lasirt wird4 ,zu ,lasuren eignen sich vorzugsweise die leichten durchsichtigen ,farben1 wie ,gummigutt1 ,indischgelb1 ,light ,red1 die ,krappfarben etc41 doch knnen selbst schwere ,farben und ,deckfarben1 wie ,chromoxyd1 ,lemon ,yellow1 ,indian ,red1 ,cadmium bei gengender ,verdnnung und gewandter ,behandlung zu ,lasuren verwendet werden4 ,hufige ,anwendung findet die ,mischung von ,gamboge mit ,rose ,madder1 welche allen ,tnen als ,lasur einen leuchtenden ,charakter ertheilt4 ,,ii4 ,das ,colorit4 ,in den nachfolgenden ,kapiteln werde ich zu ,anfang eines jeden eine ,tabelle der fr den betreffenden ,gegenstand dienlichen ,farben und ,mischungen geben4 ,der ,kenner wird keinen brauchbaren ,ton vermissen1 eher vielleicht zu groe ,ausfhrlichkeit finden4 ,ich bin aber absichtlich in ,betreff der ,angabe der ,mischungen so ausfhrlich wie mglich gewesen1 um dem strebsamen ,dilettanten nichts vorzuenthalten4 ,wenn auch die ,wenigsten alle von mir angegebenen ,tne durcharbeiten werden1 vielmehr der ,eine sich mehr diese1 der ,andere sich mehr jene ,reihe von ,tnen in der ,praxis aneignen wird1 so kam es mir doch hauptschlich darauf an1 zu zeigen1 unter welchen ,umstnden und in welchen ,combinationen jede ,farbe der ,verwendung fhig ist4 ,nur mit vollstndiger ,kenntni und ,beherrschung des zu ,gebote stehenden ,materials ist es mglich1 ein guter ,colorist zu werden und bei ,angabe nur der hauptschlichsten ,farbentne wre ich ,gefahr gelaufen1 den ,weg zu dem verwerflichen conventionellen ,colorit zu bahnen1 welches leider1 besonders bei ,dilettanten1 noch allzuhufig angetroffen wird4 ,nach ,angabe der zu verwendenden ,farbencombinationen werde ich dann in ,fllen1 wo es nothwendig erscheint1 ganz besonders bei der ,luft1 das praktische ,verfahren so eingehend1 als es das geschriebene ,wort zult1 erlutern1 mu aber darauf aufmerksam machen1 da ich mit ,angabe der ,farben bei diesen technischen ,anweisungen ber ,behandlung von ,luft und ,wolken keine ,normal-,rezepte zu geben beabsichtige1 welche in allen ,fllen anzuwenden seien1 vielmehr wollte ich mit diesen ,darstellungen nur irgend welche ,mittel zum ,zwecke und ihre ,anwendung ausfhrlicher errtern4 ,beim ,mischen combinirter ,tne mache man es zur ,regel1 mit der vorherrschenden ,farbe zu beginnen und in geringer ,menge die brigen nach und nach1 bis zur ,erreichung des beabsichtigten ,tones beizumischen4 ,die vorzugsweise brauchbaren ,tne sind fett gedruckt4 ,a4 ,luft und ,wolken4 #a4 ,colorit4 ,fr ,tageshimmel4 ,cobalt allein oder mit ,rose ,madder -- mit ,light ,red1 -- mit ,indian ,red1 -- mit wenig ,purple ,madder1 -- mit wenig ,indigo und ,rose ,madder4 ,statt des ,cobalt kann auch bei sehr klarer ,luft ,french ,blue genommen werden1 doch wird ,cobalt in den meisten ,fllen besser entsprechen4 ,french ,blue pat im ,allgemeinen mehr fr sdliche ,himmel4 ,ultramarin ,ash4 ,obigen ,tnen sehr wenig ,permanent ,chinese ,white zugesetzt gibt mehr ,tiefe4 ,sehr zarte luftige ,tne liefern3 ,cobalt1 ,rose ,madder und ,naples ,yellow1 eine besonders fr neblige ,effekte und schwle ,atmosphre unersetzliche ,combination4 ,cobalt1 ,rose ,madder und ,aureolin4 ,in der ,dmmerung kommen fr die oberen ,theile der ,luft in ,betracht3 ,cobalt mit ,indigo4 ,indigo mit ,rose ,madder -- mit ,purple ,madder -- oder mit ,indian ,red4 ,indigo1 ,cobalt und wenig ,purple ,madder oder ,indian ,red4 ,fr mondhelle ,nchte passen3 ,indigo1 ,schwarz und ,french ,blue oder ,vandyke ,brown4 ,indigo mit ,french ,blue lasirt4 ,fr die ,wolken in ,mondscheinlandschaften eignen sich vorzugsweise3 ,lamp ,black mit ,french ,blue1 dann ,sepia1 ,brown ,madder und ,indigo4 ,der ,mond selbst ist in blassem ,gamboge1 und1 wenn nahe dem ,horizont1 im unteren ,theile in ,light ,red zu halten4 ,fr einfarbige1 graue ,lfte eignen sich auer den weiter unten fr ,wolken angegebenen ,tnen besonders3 ,cobalt 7oder ,indigo7 mit ,sepia und ,brown ,madder4 7,fr ,wolken in solcher ,luft3 ,sepia1 ,brown ,madder und ,indigo -- etwas schattirt mit ,brown ,madder und ,cobalt47 ,fr ,sonnenaufgang wie ,sonnenuntergang kommen in den verschiedenen ,theilen der ,luft in ,anwendung3 ,cobalt mit ,indigo -- mit ,rose ,madder -- mit ,purple ,madder -- mit ,vermilion und ,yellow ,ochre4 ,yellow ,ochre allein oder mit ,light ,red -- mit ,indian ,red -- mit ,rose ,madder -- oder mit wenig ,indian ,yellow4 ,cadmium mit ,indian ,red oder mit ,rose ,madder4 ,indian ,yellow allein oder mit ,yellow ,ochre1 -- ,roman ,ochre1 -- ,rose ,madder1 -- ,raw ,umber1 -- ,burnt ,sienna1 -- ,burnt ,umber1 -- ,vandyke ,brown1 -- oder ,brown ,madder4 ,gamboge allein oder mit ,yellow ,ochre1 -- ,rose ,madder -- oder mit ,burnt ,sienna4 ,rose ,madder allein oder mit ,indian ,red -- oder mit ,purple ,madder4 ,naples ,yellow mit ,rose ,madder4 ,purple ,madder4 ,mars ,orange4 ,tne fr ,wolken4 ,allgemeine ,tne bei schnem ,wetter4 ,cobalt1 ,rose ,madder und ,yellow ,ochre4 ,herrliche1 silbergraue ,tne4 ,je nach den ,mischungsverhltnissen #a4 #c4 #b4 -- #b4 #c4 #a4 -- #b4 #a4 #c4 -- #c4 #b4 #a4 liefern diese drei ,farben die verschiedensten brauchbaren ,nancen4 ,cobalt mit ,light ,red 7auch #b4 #a4 -- oder ,french ,blue statt ,cobalt7 zarte1 luftig wirkende ,tne4 ,cobalt und ,rose ,madder oder ,brown ,madder 7auch fr ,schatten47 ,cobalt und ,vermilion4 ,lamp ,black1 ,light ,red und ,cobalt4 ,french ,blue1 ,lake und ,burnt ,sienna 7auch #b4 #c4 #a4 -- #a4 #c4 #b4 -- #c4 #a4 #b47 weniger zu empfehlen4 ,brown ,madder1 ,yellow ,ochre und ,cobalt fr ,mitteltne4 ,light ,red1 ,cobalt und ,brown ,madder1 auch fr ,schatten4 ,tne fr ,wolken1 deren ,ton in's ,purpurne fllt4 ,light ,red1 ,rose ,madder und ,cobalt liefert einen unermelichen ,reichthum von ,tnen4 ,indian ,red und ,cobalt4 ,brown ,madder und ,cobalt4 ,purple ,madder1 ,yellow ,ochre und ,cobalt4 ,lamp ,black mit ,rose ,madder oder mit ,brown ,madder4 ,fr ,tne von betrchtlicher ,kraft ist ,french ,blue anstatt des ,cobalt zu verwenden1 wenigstens stets in den letzten ,auftrgen4 ,tne fr ,regenwolken1 wie berhaupt fr dunkeltnige ,wolken1 auch fr ,wolken in der ,dmmerung und auer dem ,bereich der ,sonne4 -- ,siehe auch unter den ,tnen fr ,gewitterwolken4 ,indigo mit ,light ,red oder ,indian ,red4 ,sehr ntzliche ,combinationen4 ,indigo mit ,brown ,madder -- oder mit ,lake und ,sepia4 ,indigo1 ,indian ,red und ,yellow ,ochre4 ,indigo1 ,indian ,red und ,rose ,madder4 ,tne fr ,wolken von kaltem ,grau4 ,cobalt 7oder ,french ,blue7 und ,schwarz4 ,french ,blue1 ,lamp ,black und ,rose ,madder4 ,zart4 ,french ,blue1 ,blue1 ,black und ,light ,red4 ,french ,blue1 ,sepia und wenig ,purple ,madder4 ,ultramarin ,ash und ,lamp ,black4 ,sehr zart4 ,tne fr ,gewitterwolken und strmische ,luft4 ,french ,blue und ,lamp ,black4 ,french ,blue1 ,lamp ,black und ,light ,red1 noch drohender4 ,schwarz und ,light ,red1 sehr trber1 schmutziger ,ton2 auch fr dunkle ,stellen der ,wolken passend4 ,indigo mit ,indian ,red oder ,brown ,madder4 ,indigo mit ,blue ,black fr schwere ,gsse herabschttende ,wolken4 ,indigo mit ,indian ,red und ,yellow ,ochre -- mit ,lamp ,black und ,lake -- mit ,burnt ,sienna und ,lake4 ,tne fr ,gewlk des ,abend- und ,morgenhimmels4 a4 ,fr goldglnzende ,wolken4 ,cadmium4 ,indian ,yellow allein oder mit ,rose ,madder4 ,yellow ,ochre allein oder mit ,rose ,madder -- oder mit ,cadmium4 ,gamboge allein oder mit ,yellow ,ochre4 b4 ,fr orangetnige ,wolken4 ,yellow ,ochre und ,indian ,red4 ,cadmium mit ,indian ,red oder mit ,rose ,madder4 ,indian ,yellow mit ,rose ,madder oder ,light ,red4 ,mars ,orange4 ,gamboge mit ,burnt ,sienna oder mit ,rose ,madder1 letztere ,combination zu ,lasuren4 c4 ,wolken in ,scharlachtnen4 ,hier kommen die oben aufgefhrten ,combinationen in ,betracht1 jedoch mit dem ,unterschiede1 da ,roth vorherrschen mu1 dann ,lasuren von ,gamboge mit ,rose ,madder4 d4 ,wolken in ,carmoisintnen4 ,indian ,red lasirt mit ,rose ,madder4 ,light ,red und ,rose ,madder4 ,glhender ,ton4 ,rose ,madder mit wenig ,purple ,madder oder ,lake verstrkt4 ,rose ,madder mit ,vermilion4 e4 ,purpurfarbige ,wolken4 ,yellow ,ochre1 ,indian ,red und ,cobalt4 ,indian ,red1 ,rose ,madder und ,cobalt4 ,purple ,madder und ,cobalt4 ,purple ,madder1 ,cobalt1 ,indian ,red und ,lake4 ,fr tiefe ,tne nehme man statt ,cobalt ,french ,blue4 f4 ,schieferfarbiges ,gewlk4 ,indigo1 ,cobalt und ,brown ,madder4 ,cobalt1 ,sepia und ,brown ,madder4 ,lamp ,black1 ,indigo und ,indian ,red4 ,lamp ,black1 ,purple ,madder und ,cobalt4 g4 ,wolken von kalten1 neutralen1 grnlichen ,tnen4 7,bei grter ,entfernung von der ,sonne47 ,cobalt mit ,burnt ,umber oder mit ,vandyke ,brown4 ,indigo1 ,cobalt1 ,yellow ,ochre und ,rose ,madder4 99 99 99 99 99 ,der ,lernende mache sich nach und nach mit smmtlichen oben aufgefhrten ,combinationen praktisch bekannt1 damit er gegebenen ,falles nicht erst lange zu suchen braucht oder gar den gewnschten ,ton nicht darzustellen vermag4 #b4 ,technik der ,anlage der ,lfte4 ,die feine1 naturwahre ,darstellung der ,luft in ihren verschiedenen ,stimmungen -- besonders wenn sie an ,farbentnen1 ,dunstschichten und ,wolken reich ist -- oder sobald sie1 wie bei ,darstellungen von ,seestcken1 ,wiesengrnden oder flachen ,gegenden1 den grten ,theil des ,bildes einnimmt -- gehrt zu den grten ,schwierigkeiten der ,aquarelltechnik1 bildet aber zugleich einen ihrer hervorragendsten ,reize4 ,wo dagegen die ,luft nur einen kleinen ,theil des ,bildes einnimmt1 ist sie von geringerer ,wirkung und in den meisten ,fllen auch von sehr leichter1 mindestens einfacher ,behandlung4 ,hauptsache ist ,zartheit und ,weichheit der ,tne4 -- ,man darf nicht die ,farbe1 sondern nur die ,wirkung1 die ,luft sehen4 ,der ,anfnger prge sich vorerst folgende allgemeine ,bemerkungen ein3 #a7 ,die ,wolken zeichne man1 sobald solche nicht allzu zahl- und formenreich sind1 in der ,regel nicht1 da es bei solchen1 in steter ,vernderung begriffenen ,dingen wie ,wolken1 auf ganz absolute ,wiedergabe der ,formen in allen ,einzelheiten nicht ankommt4 ,ist man jedoch genthigt zu zeichnen1 so skizzire man nur ganz flchtig1 nur ganz im ,allgemeinen und sehr leicht1 damit die ,bleistiftstriche nicht spter durch die ,farbe sich in unangenehmer ,weise dem ,auge bemerkbar machen4 ,bleistifte mittlerer ,hrte sind am geeignetsten4 #b7 ,die nthigen ,farbentne bereite man1 sobald man im ,zimmer arbeitet1 in ,porzellannpfchen in flssigem ,zustande und in ausreichender ,quantitt1 damit whrend der ,anlage keine ,unterbrechung eintritt1 was unbedingt zu vermeiden ist4 ,man beginne stets mit sehr hellen ,tnen -- ohne jedoch allzuviel zu wssern1 da die ,farben stets heller auftrocknen -- und verstrke solche nach und nach1 welche ,behandlungsweise den ,lufttnen ungemein zu ,statten kommt4 #c7 ,dasselbe ,resultat lt sich indessen auch erreichen1 wenn man die ersten ,farbenlagen etwas dunkler als nthig hlt1 nach dem ,trocknen mit breitem ,pinsel die ,luft mit reinem ,wasser bergeht und dann die dunkleren ,tne mit einem ganz weichen ,schwmmchen vorsichtig wischt1 wodurch die ,tne erheblich gemildert werden4 ,ist nach dieser ,operation das ,bild wieder getrocknet1 so werden nicht selten manche ,stellen zu matt geworden sein1 was durch ,uebergehen mit leichten entsprechenden ,tnen ausgeglichen wird4 ,die ,wirkung wird dann ebenfalls eine zarte und luftige sein1 jedoch ist dem ,anfnger unbedingt das unter #b7 angegebene ,verfahren anzurathen4 #d7 ,jeder aufgetragene ,ton mu vollstndig getrocknet sein1 bevor ein anderer ,ton darber gelegt werden darf4 ,unaufmerksamkeit in dieser ,beziehung oder ,miachtung dieser ,regel kann zum gnzlichen ,verderben eines vielleicht schon weit vorgeschrittenen ,bildes fhren4 #e7 ,zur ,erreichung des zarten ,lufttons auf ,luft- und ,wasserflchen ist es nothwendig1 da nach jeder ,farbenlage die ,luft mit dem breiten ,pinsel zart mit reinem ,wasser bergangen wird1 wodurch etwaige berschssige ,farbe und allenfallsige ,hrte weggenommen werden4 ,die bermige ,feuchtigkeit wird sodann mittelst gelinden ,aufdrckens einiger ,lagen reinen ,lschpapieres aufgesogen4 ,dieses ,uebergehen mit ,wasser mu brigens auch bei ersten ,anlagen vor ,auftrag einer ,farbe angewendet werden1 da sich anderfalls an den ,grenzen der ,farbentne harte ,rnder bilden4 #f7 ,mit den ,tnen fr die ,luft bergehe man stets auch ,ferne und ,mittelgrund des ,bildes1 und sobald ,wasser vorkommt1 auch dieses4 ,da letzteres in ,betreff der ,waschungen ebenso wie die ,luft behandelt wird1 wurde bereits angedeutet4 #g7 ,man bringe bei ,anlage der ,luft etc4 das ,brett in geneigte ,lage1 und beginne mit dem ,auftrag der ,tne ,oben und in horizontalen ,strichen4 ,der ,pinsel mu stets von entsprechender ,gre und gefllt sein4 ,das richtige ,ma ergibt sich nach den ersten ,versuchen von selbst4 ,ist der erste ,ton1 etwa einer blauen ,luft1 nach dem ,trocknen zu schwach in der ,farbe1 so bergeht man solchen mit einem zweiten schwachen ,ton4 ,die ,zahl der einzeln aufzutragenden ,tne richtet sich berhaupt einerseits nach der ,mannigfaltigkeit der ,farbentne1 andererseits nach dem ,grade der ,vollendung1 welchen man dem ,bilde zu geben beabsichtigt4 ,einfache ,vorwrfe erfordern hufig nur einen einzigen ,auftrag2 complizirte dagegen in der ,regel eine groe ,zahl4 #h7 ,man beginne nie mit dem ,detail des ,vorder- oder ,mittelgrundes1 bevor die ,luft vollendet ist1 da es1 besonders in den zahlreichen ,fllen1 wo der ,mittelgrund grne oder grnliche ,tne zeigt1 nach ,anlage der grnen ,tne nicht mehr rthlich ist1 dieselben zu stren4 ,kleinere ,verstrkungen der ,wolkenschatten oder des ,blau knnen indessen spter immer noch ohne ,nachtheil ausgefhrt werden1 was sogar in den meisten ,fllen bei ,fertigstellung des ,bildes noch nothwendig erscheint1 whrend umfangreichere ,aenderungen in der ,luft in spteren ,stadien der ,arbeit nur in sehr seltenen ,fllen ausfhrbar sind4 #i7 ,die ,wolken erfordern eine sehr aufmerksame1 etwas abweichende ,behandlung4 ,vor allen ,dingen gilt es hier nicht formlos zu werden und bloe ,flchen darzustellen1 da ,wolken eine1 wenn auch feine1 doch sehr bestimmte ,modellirung erfordern4 ,die erste ,anlage der ,wolken sei eine breite1 jeder folgende ,auftrag aber beschrnke sich auf kleineren ,umfang4 ,auch enthalte der ,pinsel nur wenig ,farbe1 damit keine ,pftzen entstehen4 ,man bediene sich bei ,modellirung der ,wolken1 d4 h4 bei dem ,eingehen auf die ,formen1 nur der ,spitze des ,pinsels und zwar in ,strichen von der ,seite1 womit eine sehr erfreuliche ,wirkung erzielt wird4 ,man erhlt auf diese ,weise schwache1 aber immerhin bestimmte1 um nicht zu sagen scharfe ,striche mit vielen ,lichtern dazwischen1 welche die ,wirkungen von ,wind veranschaulichen1 wie sich berhaupt mit dieser ,pinselfhrung alle eckigen ,formen nach einiger ,uebung sehr leicht wiedergeben lassen4 ,flach gehalten und von der ,seite ber die ,flche geschleppt oder absatzweise gezogen -- nur darf der ,pinsel nicht mit ,farbe berladen sein -- lassen sich besonders zerrissene ,wlkchen mit groer ,wahrheit darstellen und knnen solche auf keine andere ,weise gleich wirkungsvoll erreicht werden4 #aj7 ,nachtrglich erforderliche kleinere ,lichter in ,wolken werden am besten so dargestellt1 da man die ,form derselben genau mit ,wasser bergeht1 dasselbe mit ,lschpapier auftrocknet und die noch feuchte ,stelle vorsichtig mit ,gummi oder mit ,brodkrumen reibt2 mit ersterem1 wo es sich um glanzvolle1 -- mit letzteren1 wo es sich um schwchere ,lichter handelt4 ,nach ,bedrfni werden die erhaltenen lichten ,stellen sodann mit einem geeigneten schwachen ,tone lasirt4 ,leichte1 helle ,wlkchen knnen ebenfalls auf diese ,weise dargestellt werden und mit ,brod behandelt lassen sich auch grere oder kleinere zu dunkel gerathene ,stellen leicht aufhellen4 ,scharfe ,lichter wie auch schwchere lassen sich auch mit einem scharfen ,radirmesser geben1 jedoch erfordert dessen ,anwendung ,geschick und ,vorsicht1 damit man statt der ,lichter keine ,kratzer liefere4 ,auch hier wie berall in der ,malerei darf man nur die ,wirkung -- das ,licht -- unmittelbar sehen1 nicht aber darf das ,mittel1 wodurch es hervorgebracht worden ist1 sich dem ,beschauer sofort in aufdringlicher ,weise zu erkennen geben4 #aa7 ,man arbeite in den ,wolken stets nur mit schwachen1 flssigen ,tnen und beobachte bei jedem ,auftrag die ,formen1 da nur so die nothwendige ,reinheit und ,klarheit im ,luftton zu erreichen sind4 ,sind die ,wolken am oberen ,rande sehr hell1 so beginnt man mit reinem ,wasser1 welchem man nach und nach ,farbe zusetzt4 #ab7 ,bei ,gemlden von grerer ,vollendung lt sich eine sehr gute1 luftige ,wirkung erzielen1 wenn man nach ,vollendung der ,luft solche mit den ,fingerspitzen mit etwas kuflich zu erhaltendem alcoholisirten ,bimssteinpulver8 sanft berreibt4 #ac7 ,der ,anfnger merke ferner1 da bei klarem ,himmel um ,mittag die ,luft vorherrschend blau ist1 da je weiter gegen ,abend oder frher gegen ,morgen1 desto mehr rothe oder gelbe ,tne auftreten1 sowie1 da die ber uns stehenden ,wolken warme ,schattentne und kalte ,lichter zeigen1 welches ,verhltni nach dem ,horizonte hin langsam in das ,gegentheil bergeht1 indem hier die ,schatten kalte und die ,lichter warme ,tne besitzen4 #ad7 ,man halte stets ,lschpapier zum ,abstreichen der berschssigen ,farbe im ,pinsel zur ,hand4 99 99 99 99 99 ,da die vorstehend gegebenen praktischen ,fingerzeige dem ersten ,anfnger nicht nach allen ,seiten hin gengen1 so gebe ich nunmehr in ,folgendem die specielle technische ,behandlung gewisser ,vorwrfe1 um den ,lernenden1 soweit es durch genaue ,beschreibung berhaupt zu ermglichen ist1 soviel als thunlich auf die richtige ,technik zu leiten und ihn mit den ,mitteln der ,darstellung der verschiedensten ,stimmungen der ,luft vertrauter zu machen4 ,ich setze dabei voraus1 da er ,stimmungen1 wie die angedeuteten1 welche smmtlich zu den hufig wiederkehrenden gehren1 entweder nach der ,natur oder nach hnlichen farbigen ,vorlagen zu copiren sucht4 ,lfte ohne ,wolken lassen sich jedoch auch ohne weiteres ,vorbild nach meinen ,angaben herstellen4 ,nach ,bewltigung der ,technik aber male der ,lernende fleiig ,luftstimmungen der verschiedensten ,art nach der ,natur4 ,bei ,darstellung von ,wolkenbildungen beobachte man im ,allgemeinen ,folgendes1 indem ,verste in dieser ,beziehung sehr beleidigend wirken4 ,die ber dem ,horizont zunchst lagernden ,wolken bilden stets wagrechte ,streifen4 ,erheben sie sich bis zu einem ,winkel von #aj1 so erscheinen die obern ,rnder sanft geschwungen1 und buchten sich solche bis zu #bj bis #be ,hhe mehr und mehr aus1 whrend der untere ,rand noch immer mehr oder weniger horizontal bleibt4 ,dem ,winkel von #de sich nhernd wird die ,gliederung1 an welcher jetzt1 wenn auch in geringerem ,grade1 die ,unterseiten ,theil nehmen1 immer reicher und belebter4 ,bei noch hher stehendem ,gewlk endlich gehen die gerundeten ,formen mehr und mehr ins ,eckige und ,zerrissene ber4 ,i4 ,heitere1 blaue ,luft ohne ,gewlk4 ,farbe3 ,cobalt4 ,die ,behandlung einer solchen ,luft ist die leichteste4 ,man merke1 da das ,blau im ,zenith am strksten ist und gegen den ,horizont hin allmlig an ,intensitt abnimmt4 ,man bereite einen hellen ,ton von ,cobalt und bergehe damit1 oben anfangend1 gleichmig von links nach rechts in horizontalen ,strichen das ,papier4 ,sobald dieser ,auftrag ganz trocken ist1 -- ja nicht frher -- drehe man das ,brett um1 beginne am ,horizont mit reinem ,wasser und setze bei jeder horizontalen ,pinsellage vom blauen ,tone zu1 in welchen man1 am ,zenith angelangt1 ganz bergegangen sein mu4 ,ist dieser zweite ,auftrag trocken1 so wiederhole man solchen1 setze aber ganz wenig ,chinese ,white zu1 welches dem ,ton grere ,zartheit und ,tiefe verleiht4 -- ,sollte der erste oder zweite ,ton ungleichmig aufgetragen sein1 so bergehe man das ,ganze mit breitem1 flachem ,pinsel und reinem ,wasser2 reicht diese ,procedur nicht aus1 so wende man ein zartes1 nasses ,schwmmchen von links nach rechts an und sehe darauf1 da man keine ,linien wische1 sondern durch ganz sanftes ,wischen einen gleichmigen ,ton erhalte4 ,,ii4 ,dieselbe ,luft1 aber in etwas farbigerer ,stimmung4 ,farben3 ,cobalt -- ,yellow ,ochre -- ,rose ,madder -- ,light ,red und ,rose ,madder4 ,man bereite einen hellen ,ton von ,cobalt1 beginne damit am ,zenith anfangend und setze bei jeder ,pinsellage etwas ,wasser zu1 so da der blaue ,ton am ,horizont nur ganz matt erscheint4 7,man kann auch die ,luft in ,i4 auf letztere ,weise darstellen47 ,sobald dieser ,auftrag trocken ist1 bereitet man einen sehr hellen1 und in einem zweiten ,npfchen einen etwas strkeren ,ton von ,yellow ,ochre1 beginnt dann oben mit einer ,lage reinen ,wassers1 setzt den hellen ,ton ein und mischt mit jeder ,pinsellage etwas vom dunkleren ,ton zu bis zum ,horizont4 ,sobald dieser zweite ,auftrag ganz trocken ist1 dreht man das ,brett um und beginnt am ,horizont mit einem hellen ,ton von ,light ,red mit ,rose ,madder1 welchen man nach der ,mitte der ,luft zart verlaufen lt4 ,schlielich beginnt man am ,zenith mit einem ganz leichten ,ton von ,rose ,madder1 welchen man durch bestndigen ,zusatz von ,wasser nach unten ebenfalls zart verlaufen lt4 ,waschungen mit ,wasser vor jedem neuen ,auftrag sind hier1 wie berhaupt in smmtlichen ,beispielen ber die ,behandlung der ,luft als selbstverstndlich vorausgesetzt4 ,,iii4 ,heller ,himmel mit etwas dunkleren1 strichweise ber einander gelagerten ,wolkenschichten von gleichem ,ton4 ,dieser ,effekt ist in vier ,auftrgen einer und derselben ,mischung3 ,cobalt und ,rose ,madder zu erreichen4 ,man bereite einen hellen ,ton von ,cobalt mit ,rose ,madder1 trage ihn ber die ganze ,luft und lasse ihn nach unten zart verlaufen1 so da das untere ,viertel der ,luft kaum farbig erscheint4 ,sobald dieser ,auftrag getrocknet1 legt man mit demselben ,ton die ,wolken an1 wobei man den ,pinsel mit wenig ,farbe gefllt1 von der ,seite fhrt und sehe man darauf1 da der untere mehr oder weniger horizontale ,rand der ,wolkenlagen nicht mit ,farbe berladen werde4 ,ist dieser ,auftrag trocken1 so verstrke man die centralen und unteren ,theile dieser ,wolken mit obigem ,ton und zwar in schiefen ,strichen zwischen welchen stets der ,pinsel vom ,papier wegzunehmen ist4 ,ist dieser ,auftrag getrocknet1 so hilft man den ,wolken in den dunkelsten ,stellen noch etwas nach4 -- ,in den untersten ,theil der ,luft sind ebenfalls einige schwache ,wlkchen mit ,vortheil anzubringen4 ,,iv4 ,gieende ,regenwolke vor hellem ,gewlk mit hier und da durchscheinendem ,blau4 ,wolke3 ,indigo mit ,blue ,black4 ,himmel3 ,french ,blue4 ,man befeuchte das ,papier ziemlich stark1 trockne aber nicht mit ,lschpapier auf1 sondern lege die ,regenwolke1 ehe die ,nsse ganz verschwunden ist1 mit obiger ,mischung in nahezu vertikalen ,strichen an1 da durch den nassen ,zustand des ,papieres die ,rnder der ,wolke einen ungemein weichen1 wsserigen ,ton annehmen4 ,sollte sie indessen nach unten nicht ganz in die nthige ,form fallen1 so helfe man1 so lange das ,papier noch na ist1 mit einem trockenen ,pinsel nach unten nach4 ,zu gleicher ,zeit setzt man in das ,helle fr das ,blau einige kurze1 horizontale ,striche mit ,french ,blue ein und bergeht eine der hellen ,wolken mit ganz hellem ,blau1 in welches man1 so lange es noch na ist1 einen tieferen ,drucker derselben ,farbe gibt1 womit ebenfalls eine sehr wsserige ,wirkung erzielt wird4 ,die brigen hellen ,lichter lasse man unberhrt4 ,ist alles ganz trocken1 so bergeht man die ,regenwolke abermals in vertikaler ,richtung mit der vorigen ,mischung1 aber mit mehr ,rcksicht auf die ,form in ,bezug auf das ,strmen nach unten1 wobei man mit einem ,pinsel ohne ,farbe nachhilft4 ,man verstrkt dann hier und da das ,blau etwas und nachdem dieser ,auftrag trocken geworden1 verstrke man noch die dunkelsten ,stellen der ,wolken4 ,v4 ,blauer ,himmel1 zur ,linken eine ,wolke mit weiem ,rand und wrmeren ,schattentnen1 nach der ,mitte hin1 welche mit zunehmender ,tiefe klter werden4 ,luft3 ,cobalt4 -- ,wolke3 ,cobalt mit ,light ,red4 ,nachdem das ,papier selbstverstndlich gent und hierauf mit ,lschpapier behandelt worden ist1 bergeht man das ,blau mit nicht zu vollem ,pinsel mit ,cobalt4 ,man gebe mit der ,seite des ,pinsels und der ,seite der ,spitze desselben die ,grenze der ,wolke scharf und entschieden1 da die ,brillianz und der ,charakter des ,lichts hiervon abhngig ist4 ,dehalb halte man in solchen ,fllen sich nicht zu ngstlich an die genaue ,form der ,wolke1 sondern lasse dem ,pinsel einen gewissen ,grad von ,freiheit1 da es besser ist1 eine nicht absolut genaue ,form der ,wolke zu geben1 als ,kraft und ,schrfe zu opfern4 ,bei ,darstellung von einzelnem ,gewlk bei heiterer ,luft beachte man berhaupt als allgemeine ,regel niemals die ,rnder der ,wolken zu verwaschen1 wenigstens nicht an den oberen ,grenzen1 da der zarte ,effekt immerhin eine gewisse ,entschiedenheit zeigen mu4 ,man hte sich jedoch1 nicht zu wenig ,farbe im ,pinsel zu fhren4 ,das richtige ,ma wird sich nach einigen ,versuchen von selbst ergeben4 -- ,ist dieser ,auftrag trocken1 so bergehe man mit ,wasser etc4 und setze dann in der ,nhe der oberen ,rnder der ,wolke1 welche mehr oder weniger breit bleiben knnen1 einen hellen ,ton von ,light ,red mit etwas ,cobalt ein1 welchem man1 nach den inneren ,partien und den tiefsten ,schatten hin1 immer mehr ,cobalt zusetzt4 ,nach dem ,trocknen verstrkt man die ,schatten mit ,cobalt und ,light ,red und die tiefsten ,stellen mit ,cobalt allein4 ,anmerkung4 ,bei heiterem ,himmel mit vielen kleinen1 weien ,wlkchen1 was bei windigem ,wetter nicht selten beobachtet wird1 gebe man das ,blau zwischen den ,wlkchen mit nicht zu vollem ,pinsel1 mehr druckweise und mit ,strichen von der ,seite abwechselnd1 was sehr natrlich wirkt4 ,bei derartigem ,gewlk vermeide man ganz besonders gerundete ,formen4 ,gewlk dieser ,art zeigt hufig nach der ,mitte hin einen kalten grauen ,ton1 welcher mit ,cobalt1 ,rose ,madder und ,yellow ,ochre sehr getreu wiedergegeben wird4 ,die ,herstellung des entsprechenden grauen ,tones erfordert indessen einige ,uebung1 da er bei nicht richtigem ,mischungsverhltni in's ,rthliche oder ,grnliche fllt4 ,der ,anfnger nehme ,cobalt1 setze ein wenig ,rose ,madder zu1 bis der ,ton in's ,violette neigt und mische jetzt wenig ,yellow ,ochre zu1 wodurch ein feines ,silbergrau entsteht4 ,feinheit in diesem ,ton kann nur durch ,aufmerksamkeit und ein gebtes ,auge hervorgebracht werden4 ,,vi4 ,dunkle1 rasch ziehende ,gewitterwolke nach unten in rthlichen ,tnen und mit einzelnen vom ,winde getriebenen1 abgerissenen ,fetzen auf hellerem ,grunde1 7etwa wie unter ,,iv47 ,wolken3 ,indigo und ,indian ,red4 ,luft3 ,cobalt4 ,man befeuchte das ,papier und ehe die ,nsse verdampft ist1 bergehe man dasselbe1 mit ,ausnahme der hellen ,lichter1 mit einem ,ton von ,indigo und ,indian ,red und setze zu gleicher ,zeit in die helleren ,stellen der ,luft fr das durchscheinende ,blau etwas ,cobalt ein4 ,nachdem dies getrocknet1 bergeht man die ,wolke abermals mit obigem ,ton1 setzt aber nach dem unteren ,rande hin mehr ,indian ,red zu1 so da man fast ganz in ,letzteres bergeht4 ,man hte sich indessen vor einem ,ueberma1 denn ,indian ,red ist eine starke ,farbe4 ,beim dritten ,auftrag verstrkt man den ,ton der ,wolke nochmals und zwar mit schiefen ,strichen von ,unten links nach ,oben rechts1 um die ,windrichtung zu erhalten4 ,den unteren ,rand halte man recht zerrissen1 wozu eine rasche ,hand und ein nicht zu voller ,pinsel erforderlich ist4 ,alle runden ,formen sind zu meiden1 da durch solche der ,eindruck des ,windes verloren ginge4 ,hierauf setzt man obiger ,mischung etwas ,cobalt zu und setzt damit einige ,schatten in das hellere ,gewlk ein4 ,haben sich durch ,anwendung zu flssiger ,tne oder eines zu vollen ,pinsels harte ,linien gebildet1 so kann man solche durch ,waschungen mit ,wasser wieder entfernen1 wodurch zugleich alle etwaigen sonstigen ,hrten vermieden werden4 ,darstellungen dieser ,art sind nicht leicht und erfordern ftere ,uebung1 um erfreuliche ,wirkungen zu liefern4 99 99 99 99 99 ,ich gehe nunmehr zu ,lften mit betrchtlicherer ,farbenstimmung ber4 ,die natrliche ,wiedergabe solcher1 besonders der ,sonnenuntergnge1 ist ziemlich schwierig und erfordert schon bedeutendes ,geschick und ,studium4 ,der groe ,reiz einer farbenreichen ,luft liegt zum grten ,theile in der ,durchsichtigkeit der ,tne1 wehalb zwischen den einzelnen ,farbenlagen ,waschungen mit reinem ,wasser unerllich sind4 ,bei ,gemlden dieser ,art1 welche grere ,vollendung beanspruchen sollen1 empfiehlt es sich weiter1 kein ,lschpapier in ,anwendung zu bringen1 sondern den zum weiteren ,auftrag wnschenswerthen ,zustand des ,papieres ruhig abzuwarten1 da die zarten ,tne ,gefahr laufen1 durch das ,lschpapier1 zum ,theil wenigstens1 wieder weggenommen zu werden4 ,,vii4 ,klare ,abendluft vor ,sonnenuntergang4 ,farben3 ,yellow ,ochre und ,rose ,madder -- ,brown ,madder -- ,yellow ,ochre -- ,yellow ,ochre und ,light ,red -- ,cobalt -- ,rose ,madder -- ,rose ,madder und ,chinese ,white4 ,man bergeht das ganze ,papier mit einem hellen ,ton von ,yellow ,ochre und ein wenig ,rose ,madder4 ,dann dreht man um und beginnt am ,horizont mit einem leichten ,ton von ,brown ,madder1 treibt denselben bis zu einem ,drittel in den ,mittelgrund und lt ihn daselbst zart verlaufen4 -- ,hierauf prparirt man einen ,ton von ,yellow ,ochre und einen von ,yellow ,ochre und ,light ,red1 beginnt oben mit ,wasser1 setzt im ,mittelgrund den ersteren ,ton ein1 mischt dann vom zweiten ,tone zu und geht nach unten ganz in denselben ber4 -- ,dann legt man ,cobalt ber den oberen ,theil der ,luft1 lt ihn nach dem ,mittelgrund zart verlaufen und steigert ihn nach oben mit ,rose ,madder4 ,dem unteren ,theile gibt man durch eine ,lage ,rose ,madder mit ,chinese ,white mehr ,tiefe und ,duft4 ,wirken die verschiedenen ,farben nicht ausreichend1 so wiederhole man sie in helleren ,mischungen4 ,je nher die ,sonne am ,sinken1 desto intensivere ,farbe mu der ,horizont zeigen1 whrend das ,blau oben in ,perlgrau bergeht4 ,der ,mittelgrund mu dann fast aus reinem ,gelb bestehen und bildet den glanzvollsten ,theil4 ,einiges leichtes ,gewlk auf demselben lt sich nach ,beendigung leicht mit ,light ,red und ,rose ,madder oder ,light ,red und ,yellow ,ochre -- schattirt mit ,cobalt und ,light ,red geben4 ,,viii4 ,nebelige ,abendluft nach ,westen mit der ,sonne in der ,mitte4 ,farben3 ,indian ,yellow -- ,indian ,yellow und ,yellow ,ochre -- ,red ,lead und ,rose ,madder -- ,brown ,madder -- ,cobalt -- ,cobalt1 wenig ,rose ,madder und ,chinese ,white4 ,man beginnt oben mit einem sehr hellen ,ton von ,indian ,yellow und geht nach unten in einen ,ton von ,indian ,yellow und ,yellow ,ochre ber4 ,sodann zieht man mit ,wasser einen pinseldicken ,strich concentrisch um den ,bleistiftstrich der ,sonne und legt einen sehr hellen ,ton von ,red ,lead und ,rose ,madder von oben ber das ,papier1 so da er die ,sonne bis auf einen schmalen ,grtel ,gelb1 in welchen er zart verlaufen mu1 rund einschliet und treibt ihn sodann ber das ganze ,papier4 ,sodann legt man1 vom ,horizont aus beginnend1 einen ,ton von ,brown ,madder bis in die ,gegend der ,sonne1 wo man ihn zart verlaufen lt4 ,hierauf tnt man beide obere ,ecken mit einem sehr hellen ,ton von ,cobalt ab1 nhert sich mit demselben kreisfrmig der ,sonne in verschwimmender ,weise und lt ihn links und rechts da verschwinden1 wo der ,ton von ,brown ,madder endet1 so da zwischen beiden ein schmaler ,raum in mattem ,gelb brig bleibt4 ,um nun dem unteren ,theil der ,luft die dieser ,stimmung eigene ,undurchsichtigkeit zu geben1 prparirt man ,cobalt mit wenig ,rose ,madder und etwas ,chinese ,white1 setzt diesen ,ton am ,horizont ein und lt ihn nach oben zu verschwinden4 -- ,hierauf entfernt man den ,bleistiftstrich der ,sonne mit ,gummi und reibt mit ,radirgummi oder mit ,bimssteinpulver das ,gelb der ersten ,lage aus der ,sonne selbst so hinweg1 da die ,mitte derselben ganz wei wird1 der ,lichtschimmer aber in den ,nebenton hineinstrahlt1 was mit einem scharfen1 runden ,radirmesser leicht zu bewerkstelligen ist4 ,leises ,uebergehen der nchsten ,umgebung der ,sonne mit ,bimssteinpulver steigert die ,zartheit der ,wirkung4 ,,ix4 ,einfacher ,abendhimmel4 ,farben3 ,rose ,madder und ,indian ,yellow -- ,cobalt -- ,light ,red und ,yellow ,ochre4 ,man bereite einen ,ton von ,rose ,madder und einen hellen ,ton von ,indian ,yellow1 beginne am ,zenith mit ersterem und setze vom ersten ,viertel von ,oben an mit jeder ,pinsellage von letzterem ,ton zu bis zum ,horizont1 so da ein ,uebergang aus ,blarosa in ,orange erreicht wird4 ,nach dem ,trocknen dreht man das ,brett um und setzt an der ,stelle1 wo im ersten ,auftrag ,indian ,yellow zugesetzt wurde1 einen ,ton von ,cobalt ein1 welchen man nach dem ,zenith zu verstrkt4 ,fr den dritten ,auftrag bereitet man einen hellen ,ton von ,light ,red und einen von ,yellow ,ochre1 beginnt oben mit ersterem und setzt mit jeder ,pinsellage bis zum ,horizont hinab von letzterem zu4 ,x4 ,nebliger ,morgeneffekt4 7,sonne ber dem ,horizont47 ,farben3 ,indian ,yellow und ,gamboge -- ,cobalt1 ,rose ,madder und wenig ,chinese ,white -- ,light ,red4 ,man bereitet einen ,ton von ,indian ,yellow und wenig ,gamboge und einen zweiten helleren mit weniger ,indian ,yellow4 ,mit letzterem ,tone bergeht man die ganze ,luft4 ,nach dem ,trocknen setzt man am ,horizont abermals den hellen ,ton ein1 setzt aber mit jeder ,pinsellage bis zum ,zenith von dem krftigeren ,tone zu4 ,man bestimme nunmehr die ,stelle der ,sonne 7welche der ,mitte oder den ,seiten nicht zu nahe gerckt werden darf71 zieht unter dieselbe mit ,wasser eine ,linie und fhrt den oben angegebenen blulichen ,ton bis zum ,horizont1 worauf ber den oberen ,theil der ,luft ein heller ,ton von ,light ,red gelegt wird4 ,wnscht man dem oberen ,theil ebenfalls einen in's ,graue fallenden ,ton zu geben1 so kann man auch den blauen ,ton benutzen4 ,ist dieses vollendet1 so nimmt man ein scharfes ,radirmesser und fhrt es leicht ber die1 die ,sonne umgebende ,stelle1 womit eine sehr natrliche ,wirkung erzielt wird4 ,die ,sonne selbst wird vollstndig ausradirt und wei gelassen4 ,mit dem ,messer knnen auch einige auf- oder abwrtsgehende ,strahlen gegeben werden1 doch ist hierbei groe ,vorsicht und ,geschicklichkeit nothwendig4 ,,xi4 ,sonnenuntergang4 ,farben3 ,yellow ,ochre und ,brown ,madder -- ,indian ,yellow 7oder ,cadmium7 -- ,brown ,madder -- ,cobalt und ,rose ,madder -- ,yellow ,ochre -- ,yellow ,ochre und ,indian ,red -- ,rose ,madder und ,cadmium -- ,purple ,madder4 ,fr ,darstellung eines klaren ,sonnenunterganges empfiehlt es sich1 das ,papier zuerst mit einem hellen ,tone von ,neutral ,orange -- oder in ,ermangelung dessen -- mit einem ,ton von ,yellow ,ochre und ,brown ,madder zu bergehen4 ,nach dem ,trocknen kann dieser ,auftrag wiederholt werden1 wobei man im oberen ,theil der ,luft ,yellow ,ochre1 vielleicht durch ein wenig ,cadmium verstrkt1 etwas vorherrschen lt1 nach unten aber mehr und mehr ,brown ,madder zusetzt4 ,nach dem ,trocknen und erfolgtem ,waschen mit ,wasser -- das ,auftrocknen mit ,lschpapier nicht zu vergessen -- fhrt man einen ,ton von ,cobalt mit ein wenig ,rose ,madder ber den oberen ,theil der ,luft und lt ihn nach unten zart verlaufen4 ,sodann prparirt man einen ,ton von ,yellow ,ochre und einen von ,yellow ,ochre mit ,indian ,red1 beginnt oben mit einer ,lage reinen ,wassers1 setzt nach und nach den ersteren ,ton zu und geht sodann in den zweiten ber1 welcher bis zum ,horizont aufgetragen wird4 ,sollte indessen der erstere ,ton nicht klar genug ausfallen1 so kann etwas ,cadmium zugesetzt werden1 whrend der gerthete ,theil der ,luft durch eine dnne ,lage ,rose ,madder verstrkt werden kann4 ,auch ,rose ,madder mit etwas ,cadmium ist hier als sehr naturwahrer und transparenter ,ton unbedingt zu empfehlen und dem ,light ,red entschieden vorzuziehen4 ,verlangt das ,roth noch grere ,tiefe1 so ist dieselbe am besten mittelst ,purple ,madder zu erreichen4 ,in ,stimmungen dieser ,art kommen hufig ber dem ,horizont lange1 schmale ,wolkenzge von tiefer ,purpurfarbe vor1 welcher ,effekt mit einer ,mischung von ,cobalt oder ,french ,blue1 mit ,purple ,madder oder mit etwas ,indian ,red in bewunderungswrdiger ,weise wiedergegeben werden kann4 ,,xii4 ,sonnenuntergang mit reicher ,bewlkung4 ,der ,effekt sei etwa folgender3 ,das obere ,drittel der ,luft und ein kleiner ,theil des zweiten ,drittel blau mit vielen kleinen gelblichen und rthlichen ,wlkchen4 ,der brige ,theil des zweiten ,drittel gelb mit einigen gestreckten1 in der ,mitte gehuften purpurrthlichen ,wlkchen4 ,im unteren ,drittel tieftnige1 nach ,oben in ,rothgelb1 nach ,unten in ,purpur bergehende ,wolkenmassen4 ,farben3 ,cobalt -- ,yellow ,ochre und ,rose ,madder -- ,yellow ,ochre und ,indian ,red4 -- ,die dunkeln ,wolken3 ,yellow ,ochre1 ,indian ,red und ,cobalt4 ,das ,papier wird wie gewhnlich gent und aufgetrocknet4 ,man legt dann ,cobalt ber den oberen ,theil der ,luft1 wobei die kleinen ,wlkchen scharf ausgespart werden und endigt1 wo das ,gelb des ,mittelgrundes beginnt1 mit gerader ,linie4 ,ist dieser ,auftrag trocken1 so beginne man rechts oben in der ,ecke mit einem hellen ,ton von ,rose ,madder1 welchem man mehr und mehr ,yellow ,ochre beimischt und ,alles1 auch die kleinen ,wlkchen1 mit diesen ,tnen bermalt1 mische aber1 sobald man das untere ,drittel erreicht1 ,indian ,red zu4 ,ist dies trocken1 so beginnt man am oberen ,theil der unteren ,wolkenschichten mit ,yellow ,ochre1 ,indian ,red und wenig ,cobalt1 nimmt nach beiden ,seiten hin mehr von beiden letzteren ,farben und gegen den ,horizont hin noch mehr ,cobalt4 ,nach dem ,trocknen wasche man vorsichtig ab und verstrke die oberen ,wlkchen mit ,rose ,madder oder ,yellow ,ochre1 je nach ,frbung1 gehe aber nicht bis zum ,rande derselben1 sondern lasse ,zwischenrume1 was transparent und leuchtend wirkt4 ,auch die ,tne der dunkeln ,wolken am ,horizont sind jetzt mit khner1 aber exacter ,pinselfhrung zu verstrken1 wobei nach jedem ,strich der ,pinsel vom ,papier zu entfernen ist4 ,nach unten mu ,cobalt zu-1 ,yellow ,ochre dagegen abnehmen und ,lasuren von ,yellow ,ochre mit ,indian ,red werden an geeigneten ,stellen anzubringen sein4 ,die ,wlkchen im gelben ,theil des ,himmels setzt man mit ,rose ,madder und etwas ,cobalt ein4 ,sollte der ,ton von ,cobalt noch etwas zu verstrken sein1 so kann man dieser ,farbe ganz wenig ,chinese ,white zusetzen1 halte aber genau die ,kanten der ,wlkchen ein4 ,sollte es hier und da den ,tnen an ,wrme fehlen1 so lt sich mit leichten ,lasuren von ,rose ,madder fr rosiges1 von ,yellow ,ochre fr gelbes1 und von ,yellow ,ochre mit ,indian ,yellow fr goldenes ,licht nachhelfen4 ,reinheit der ,tne1 ,lichtglanz und zarte ,stimmung sind die ,schwierigkeiten1 welche in solchen ,lften zu bewltigen sind4 ,,xiii4 ,anderer ,sonnenuntergang in sehr reicher ,frbung4 ,motiv3 ,die oberen zwei ,drittel der ,luft mit langgestreckten1 horizontalen1 tiefpurpurnen ,wolkenzgen1 ,lage ber ,lage durchsetzt2 zwischen den unteren glnzend gelbe ,lichter4 ,das untere ,drittel gelb in ,orange bergehend mit wenigen ,wlkchen und einigen mattblauen ,streifen4 ,farben3 ,cobalt -- ,indigo und ,indian ,red -- ,yellow ,ochre -- ,yellow ,ochre und ,rose ,madder -- ,yellow ,ochre und ,gamboge -- ,indigo1 ,indian ,red und ,rose ,madder -- ,cobalt und ,rose ,madder4 ,vorausgesetzt1 da das ,papier den frher erwhnten ersten ,ton erhalten hat und nunmehr zur ,aufnahme weiterer ,farbe bereit ist1 setzt man die blauen ,streifen im unteren ,theile der ,luft mit entschiedenen ,umrissen ein4 ,sodann legt man die oberen ,wolkenschichten mit ,indigo und ,indian ,red an1 wobei an den oberen ,rndern ,blau1 an den unteren aber ,roth vorherrschen mu4 ,im unteren ,drittel beginnt man gegen die ,mitte hin mit ,wasser und setzt dann bis zum ,horizont von dem rtheren ,ton zu4 -- ,ist alles trocken1 so beginnt man am ,zenith mit ,wasser und setzt nach einiger ,zeit einen etwas krftigen ,ton von ,yellow ,ochre ein1 welchen man bis zum ,horizont fhrt und gegen diesen hin etwas ,rose ,madder zusetzt4 -- ,hierauf werden die ,farben der oberen ,wolken mit ,indigo und ,indian ,red verstrkt4 -- ,im unteren ,drittel beginnt man dann abermals oben mit ,wasser1 ohne jedoch die purpurnen ,wolken zu berhren1 setzt dann ,yellow ,ochre ein und verstrkt ihn nach unten mit etwas ,rose ,madder4 -- ,ist dies trocken1 so wscht man die ganze ,oberflche mit reinem ,wasser1 trocknet aber nicht ab4 ,ist die ,nsse verschwunden1 die ,oberflche aber noch feucht1 so legt man den dunklen1 warmen ,purpurton ber die oberen ,wolken mit ,indigo1 ,indian ,red und ,rose ,madder1 wobei die ,farbe nach unten an ,tiefe zunehmen mu1 aber nicht bis zum ,rande der ,wolken gefhrt werden darf4 ,diese ,manipulation ist zwei bis dreimal zu wiederholen1 jeder folgende ,auftrag aber an ,umfang zu verringern1 um ,abstufung der ,tne zu erreichen und fr die beiden letzten ,male ist anstatt des ,indigo ,cobalt zu nehmen4 ,hierauf trgt man im untern ,theil den warmen ,ton mit ,yellow ,ochre und ,rose ,madder auf1 welchem man1 gegen den ,horizont hin1 etwas ,indian ,red zusetzt und mu dieses ebenfalls mehrmals wiederholt werden1 wobei man jedesmal etwas tiefer beginnt4 -- ,ist dieses beendet1 so setzt man die kleinen1 fliegenden ,wlkchen im unteren ,theil mit ,rose ,madder und ,cobalt ein1 sowie die ,schichte ,cobalt1 welche1 um unbestimmt und zart zu verlaufen1 oben und unten einen ,streifen mit wenig ,wasser erhalten mu4 ,in die hellen ,stellen zwischen den oberen ,wolken bringt man ,rose ,madder mit ,gamboge und auf die hellsten ,lichter ,yellow ,ochre mit ,gamboge4 ,die ,ausfhrung mu eine leichte1 transparente sein1 wehalb man nicht zu viel ,farbe in den ,pinsel nehme1 die ,tne stets sehr dnn anwende und die ,tiefe des ,tons durch ftere ,auftrge zu erreichen suche1 wodurch alle ,schwere verbannt bleibt4 ,mit nur wenigen ,auftrgen ist in derartigen ,stimmungen nichts zu erreichen als ,schwere und ,dunkel4 99 99 99 99 99 ,nach ,rowbotham empfiehlt sich fr ,darstellung eines glhenden ,sonnenunterganges mit ,sonne folgende ,behandlung3 ,die ,sonne lege man mit recht dickem ,chinese ,white an1 welches man1 wenn trocken1 je nach der nothwendigen ,farbe1 entweder mit ,cadmium oder mit ,indian ,yellow und ,vermilion lasirt1 -- oder aber man radire die ,sonnenscheibe aus1 gltte das ,papier gut und colorire dann mit vorstehenden ,tnen4 ,am ,horizont lagern hufig kalttnige ,wolkenstreifen1 welche nicht selten quer vor der ,sonnenscheibe liegen und letztere halbiren4 ,sie lassen sich am besten mit ,cobalt1 ,rose ,madder und ein wenig ,chinese ,white geben2 man sei indessen vorsichtig1 damit nicht durch ,zusatz von etwas zu viel von letzterem diese ,wolken ein kreidiges ,ansehen erhalten4 ,die oben angefhrten ,beispiele sind so verschieden im ,charakter1 da sie wenigstens zu mehr als allgemeiner oder einseitiger ,kenntni der ,behandlung der ,lfte den ,grund zu legen geeignet sind4 ,es sind ,motive1 welche in der ,natur sowohl1 wie in ,gemlden1 hufig wiederkehren und dem ,lernenden den ,einblick in das ,entstehen der ausgefhrtesten und vollendetsten ,werke vermitteln4 ,cadmium ist nur in einem ,falle angewendet worden4 ,wo aber ein sehr glnzender ,effekt wiedergegeben werden soll1 wird seine ,anwendung stets eine erfolgreiche sein4 ,an dieser ,stelle mu noch betont werden1 da der ,luftton stets ber die ganze ,ferne bis in den ,mittelgrund und bei ,vorhandensein von ,wasser1 ,teichen1 ,flssen etc4 im ,vordergrunde1 auch ber diesen zu legen ist4 ,grere helle ,lichter spart man aus4 ,schlielich will ich auch bemerken1 da bei ,gemlden von greren ,dimensionen1 oder bei solchen1 welche zu grerer ,vollendung bestimmt sind1 das auch in den angefhrten ,beispielen mehrmals eingehaltene ,verfahren1 wonach bei ,anlage der ersten ,tne das gente ,papier nicht mit ,lschpapier abgetrocknet wird1 sondern die ,anlage der ersten ,farbentne noch in ziemlich nassem ,zustande erfolgt1 mit ,vortheil angewendet wird1 da hierdurch ein hoher ,grad von ,weichheit erzielt wird und die einzelnen ,tne sehr schn in einander laufen4 ,legt man eine grere ,luftflche in dieser ,weise an1 so nimmt man keine weitere ,rcksicht auf die ,formen der ,farbentne1 als etwa in ,bezug auf ,lage und setzt alle ,tne ohne ,unterbrechung neben oder in einander4 ,ist die ,flche trocken1 so zeigt die ,luft eine ,anzahl formlos in einander verlaufender ,farbentne1 worauf abgewaschen1 die berschssige ,nsse nunmehr aber aufgetrocknet wird4 ,der zweite ,auftrag wird dann in der gewhnlichen ,weise behandelt und wird dabei selbstverstndlich nher auf die ,formen der ,wolkenbildungen etc4 eingegangen4 ,b4 ,die ,ferne4 -- ,gebirg4 #a4 ,colorit4 a4 ,tne fr grte ,ferne4 ,cobalt allein1 oder lasirt mit ,light ,red -- ,indian ,red -- ,burnt ,sienna -- ,vermilion -- ,rose ,madder oder ,brown ,madder4 ,cobalt1 ,rose ,madder und ,yellow ,ochre in den verschiedensten ,nancen 7auch #a4 #c4 #b4 -- #b4 #c4 #a4 -- #b4 #a4 #c4 -- #c4 #b4 #a47 ,cobalt1 ,naples ,yellow und ,rose ,madder wie voriger ,ton1 besonders aber #b4 #c4 und wenig #a4 fr neblige ,stimmungen und dmpfige ,schwle unersetzlich1 darf aber immer erst bei ,beendigung der ,ferne aufgetragen werden1 wobei man gewhnlich oben mit ,wasser anfngt und etwa1 von der ,mitte der ,luft an mehr und mehr von diesem ,ton zuzusetzen beginnt4 ,cobalt1 ,indigo und ,rose ,madder4 ,cobalt1 ,indigo und ,brown ,madder4 ,french ,blue und ,lamp ,black1 milder ,ton4 ,french ,blue1 ,rose ,madder mit wenig ,yellow ,ochre4 ,indigo und ,lamp ,black in ,seestcken fr ferne ,klippen etc4 ,indian ,red und ,indigo1 tiefer1 dunkler ,ton4 ,ultramarin ,ash4 ,payne's ,grey4 b4 ,tne fr ,ferne bei heller ,beleuchtung4 ,light ,red -- ,rose ,madder -- ,raw ,umber -- ,raw ,sienna4 ,vermilion und ,rose ,madder4 ,neutral ,orange und ,rose ,madder oder ,brown ,madder4 ,cadmium allein oder mit ,yellow ,ochre4 ,lemon ,yellow1 7nicht als erster ,ton oder zur ,untermalung47 ,naples ,yellow allein oder mit ,rose ,madder4 ,yellow ,ochre allein oder mit ,rose ,madder1 ,indian ,red oder ,light ,red4 ,fr die ,schattentne empfehlen sich3 ,cobalt und ,rose ,madder4 ,cobalt1 ,rose ,madder und ,yellow ,ochre oder ,raw ,umber4 ,cobalt und ,indian ,red4 ,cobalt1 ,lake und ,burnt ,sienna4 c4 ,tne fr ,ferne mittleren ,grades 7weniger weit als unter a47 ,cobalt und ,brown ,madder1 sehr ntzlicher ,ton4 ,cobalt1 ,indigo und ,brown ,madder oder ,rose ,madder4 ,cobalt und ,light ,red 7auch ,french ,blue anstatt ,cobalt71 sehr schn fr duftige ,effekte4 ,cobalt1 ,light ,red und ,rose ,madder liefert eine ,unzahl brauchbarer ,tne4 ,cobalt1 ,sepia und ,brown ,madder1 sehr ntzlich4 ,indigo und ,purple ,madder1 sehr zarter1 schner ,purpurton4 ,cobalt und ,purple ,madder1 heller4 ,indigo mit ,vermilion oder ,rose ,madder4 ,indigo1 ,yellow ,ochre und ,rose ,madder4 ,french ,blue1 ,lamp ,black und ,rose ,madder4 ,naples ,yellow allein oder mit ,cobalt1 dick aufgesetzt1 aber mit sicherer ,hand1 liefert scharfe ,lichter auf fernes ,gebirg4 ,cobalt1 ,yellow ,ochre und ,chinese ,white eignet sich fr die ,darstellung der ,verzweigungen in den ,gebirgsmassen2 auch ,cobalt allein1 ebenfalls dick1 mit wenig ,wasser aufgetragen1 pat fr manche ,flle4 ,zusatz von etwas ,french ,blue gibt den ,tnen grere ,tiefe4 d4 ,tne fr fernes ,grn4 ,roman ,ochre und ,blau1 7,cobalt1 ,french ,blue oder ,indigo71 tiefe1 sanfte ,tne4 ,zur ,beurtheilung der ,wirkungsweise der aus den verschiedenen blauen ,farben resultirenden grnen ,tne1 habe man stets im ,auge1 da ,cobalt zarte ,tne ohne groe ,tiefe liefert1 ,french ,blue dagegen tiefe1 dunklere ,tne und ,indigo sehr dunkle1 leicht zu ,schwrze neigende1 wehalb man sich vor einem ,ueberma desselben zu hten hat4 ,der ,lernende versume nicht1 sich mit den zahlreichen ,nancen des ,grn mglichst vertraut zu machen4 ,roman ,ochre1 ,chrimson ,lake und ,indigo4 ,roman ,ochre1 ,indigo1 ,rose ,madder und etwas ,cobalt4 ,yellow ,ochre und ,blau 7auch #b4 #a47 sehr brauchbare ,tne besonders mit ,french ,blue1 in dicker ,mischung d4 h4 mit wenig ,wasser angerieben1 aufzutragen4 ,yellow ,ochre1 ,cobalt und wenig ,rose ,madder1 dick4 ,yellow ,ochre1 ,cobalt und ,indigo1 tiefer im ,ton4 ,yellow ,ochre1 ,cobalt mit ,light ,red -- oder ,rose ,madder -- oder ,brown ,pink4 ,yellow ,ochre1 ,indigo1 etwas ,cobalt und ,indian ,red4 ,gamboge1 ,yellow ,ochre und ,blau4 ,gamboge1 ,brown ,madder1 ,indigo und ,cobalt4 ,raw ,sienna1 ,blau und ,rose ,madder1 schne1 graugrne ,tne1 besonders auch #b4 #a4 #c41 mit ,indigo aber weniger zu empfehlen4 ,raw ,umber und ,blau1 besonders ,cobalt1 desgleichen4 ,raw ,umber1 ,indigo und ,gamboge1 ruhiges ,grn4 ,cobalt1 ,chinese ,white1 ,rose ,madder und ,brown ,pink1 sehr brauchbares ,graugrn von duftiger1 nebelhafter ,wirkung4 ,naples ,yellow und ,cobalt 7auch #b4 #a47 ,brown ,pink und ,french ,blue4 ,olive ,green mit wenig ,indigo4 ,naples ,yellow1 ,cobalt und ,rose ,madder1 besonders brauchbar fr einzelne ,bume in ,silhouette vor ,luft oder ,gebirg4 ,naples ,yellow und ,rose ,madder mit wenig ,cobalt4 ,lemon ,yellow und ,cobalt1 schner ,ton fr ferne ,wiesen und ,felder4 ,cobalt1 ,gamboge und ,light ,red4 ,cobalt1 ,yellow ,ochre1 ,chrimson ,lake und ,gamboge4 ,cobalt1 ,rose ,madder und ,brown ,pink4 ,cobalt und ,light ,red oder ,neutral ,orange liefert gute ,schattentne4 99 99 99 99 99 ,in vielen ,fllen ist es geeignet1 obenverzeichneten ,mischungen etwas ,naples ,yellow 7sofern solches nicht bereits in denselben enthalten ist7 zuzusetzen und zwar vorzugsweise fr neblige ,effekte oder dicke1 dmpfige ,atmosphre1 endlich auch da1 wo ,anwendung einer deckenden ,farbe erwnscht ist1 wie auf dunkelem ,hintergrund1 wo es wegen verschiedenartigen ,grnden nicht rathsam gewesen die helleren1 etwas vorliegenden ,gegenstnde auszusparen4 e4 ,lasurfarben fr obige ,tne4 ,brown ,pink4 ,terra ,verte1 reicher1 krftiger ,ton4 ,viridian4 ,lemon ,yellow4 ,indian ,yellow1 auch mit ,brown oder ,purple ,madder4 ,gamboge1 allein oder mit ,brown oder ,rose ,madder1 oder mit ,vandyke ,brown4 ,burnt ,sienna4 ,raw ,sienna4 ,mars ,orange1 sehr durchsichtig4 ,yellow ,ochre allein oder mit ,light ,red oder ,rose ,madder4 ,diese ,lasuren1 welche fr ,vegetation berhaupt ,anwendung finden1 kommen fr ,ferne nur da in ,betracht1 wo ein ,ton nicht ganz nach ,wunsch ausgefallen ist und etwas verndert werden soll1 sei es durch lebhaftere oder gedmpftere ,frbung1 wie auch fr ,lichter und ,halblichter4 #b4 ,technik4 ,die ,ferne 7hufig auch der ,mittelgrund7 steht1 in ,hinsicht der ,farbe wie der technischen ,behandlung1 der ,luft sehr nahe4 ,beleuchtung1 ,tages- und ,jahreszeit wie nicht minder ,wind und ,wetter ben sehr bedeutenden ,einflu auf ihren ,charakter2 doch hat die ,ferne in der ,regel einen khlen1 blulichgrauen ,luftton1 auf dessen ,wiedergabe man stets bedacht sein mu1 da dieser ,ton1 sobald er durch unzweckmige ,farbenauftrge vernichtet worden1 meist nur sehr schwer wieder im nthigen ,duft herzustellen ist4 ,wo berhaupt ein ,bild im ,luftton nicht befriedigt1 trgt meistens der ,mangel jener in's ,blaue fallenden grauen ,tne hauptschlich die ,schuld4 ,in den meisten ,fllen besteht die ,ferne aus ,gebirg und ,wald und bildet1 was ,tiefe der ,farbe anbelangt1 einen bedeutenden ,contrast zu dem ,himmel1 von welchem sie sich bei hellem ,wetter dunkel abhebt1 was der ,anfnger stets beachte4 ,die ,technik ist1 wie bereits erwhnt1 dieselbe wie bei der ,behandlung der ,luft1 wehalb man bei erster ,anlage mit den ,lufttnen in der ,regel auch die ,ferne und alle dunkleren ,gegenstnde in ,mittel- und ,vordergrund 7hellere nicht7 bermalt4 ,hierdurch wird einerseits die sptere ,arbeit wesentlich erleichtert1 andererseits aber auch das ,glnzende und ,rohe der hellen ,tne gebrochen und in das ,ganze ein ,luftton gebracht4 ,der nothwendigen ,weichheit der ,tne der ,ferne wegen1 mssen sich daher auch die ,waschungen zwischen den einzelnen ,auftrgen ber die ,ferne erstrecken1 mit ,ausnahme der ,flle1 wo letztere in der ,farbe grn ist1 da grne ,tne meistens gegen ,waschungen empfindlich sind und daher erst nach gnzlicher ,vollendung der ,luft und des blauen ,theiles der ,ferne aufzutragen sind4 ,ueberhaupt gehe man stets erst nach ,vollendung der ,luft an die ,verstrkung der ,auftrge der ,ferne4 ,die ,schatten der ,ferne mssen sehr luftig sein2 da sie jedoch ziemlich kalt sind1 so empfiehlt es sich1 zur ,erreichung dieses ,zweckes den ,schattentnen 7,cobalt mit ,rose ,madder1 ,light ,red1 ,indian ,red etc47 etwas ,chinese ,white zuzusetzen4 ,im ,allgemeinen gengt ,cobalt fr die ,ferne nicht1 sondern mu mit ,indigo oder ,french ,blue verstrkt werden1 wobei wieder zu erinnern ist1 mit ,indigo1 der ,schwrze wegen1 in tiefen ,tnen vorsichtig umzugehen4 ,auch wird der ,lernende hier nochmals darauf aufmerksam gemacht1 da ,transparenz1 welche den ,zauber der ,ferne bedingt1 nur durch ftere ,auftrge dnner ,farbentne sicher zu erreichen ist4 ,bei diesen wiederholten ,auftrgen ist es1 wie auch bei gewissen ,theilen der ,luft1 unbedingt nothwendig1 genau die ,silhouette des frheren ,auftrages einzuhalten1 sofern1 selbstverstndlich nicht zugleich eine ,modellirung1 z4 ,b4 eines nher gelegenen ,gebirgsabschnittes1 gegeben wird1 und ist dieses genaue ,einhalten der ,grenze frherer ,auftrge eine goldene ,regel beim ,aquarelliren4 ,die ,behandlung des ,mittelgrundes1 in welchen die ,ferne nicht selten allmlig bergeht1 ist im ,wesentlichen dieselbe1 doch ist es sehr vortheilhaft1 die ,farbe hier etwas consistenter aufzutragen4 ,fr solche ,behandlung eignen sich jedoch nur ganz bestimmte ,farben1 wie ,cobalt1 ,rose ,madder1 ,yellow ,ochre1 ,light ,red und ,naples ,yellow1 und zwar dewegen1 weil sie alle1 selbst in groer ,intensitt1 hell und somit auch fr die ,ferne vorzugsweise ntzlich sind4 ,diese ,farben haben die weitere schtzbare ,eigenschaft1 da1 wenn sie zusammen in dickerer ,mischung angewendet werden1 man1 whrend sie noch na sind1 in sie hinein malen kann1 ohne die ,tne zu stren1 wodurch man befhigt ist1 wie beim ,malen in ,oel1 ,detail und ,schatten vor dem ,trocknen fertig zu arbeiten4 ,auch im ,mittelgrunde kann den ,schatten1 um solche wegen der ,mitteltne nicht zu schwer zu bekommen1 etwas ,chinese ,white zugemischt werden4 ,schmidt hat fr die ,ferne ,indian ,red als ,ersatz fr ,rose ,madder empfohlen und auf mehrfache ,versuche hin kann ich dies nur bekrftigen4 ,die ,ferne1 wie bei ,behandlung der ,luft angefhrt1 in strkeren ,tnen anzulegen1 um solche alsdann mittelst ,wasser und ,schwamm wieder bis zum gewnschten ,grade aufzuhellen1 mchte ich nicht empfehlen1 da dieses ,verfahren nicht immer die fr die ,ferne meist nothwendige ,durchsichtigkeit und ,leichtigkeit wahrt4 ,kleinere ,gegenstnde1 welche aus dem ,vordergrund in die ,ferne hineinragen1 oder solche1 welche der ,ferne selbst angehren und sich besonders bemerkbar machen1 beachtet man in den frheren ,stadien der ,arbeit nicht1 sondern1 sofern sich dieselben hell abheben1 nimmt man sie mit ,wasser und ,waschleder oder einem seidenen ,tuche bei ,fertigstellung des ,bildes heraus und colorirt sie dann entsprechend1 -- oder aber setzt man ,chinese ,white ziemlich trocken und dick in entsprechender ,form auf und colorirt nach dem ,trocknen4 ,dunkle ,gegenstnde werden dann einfach mit entsprechenden ,tnen eingesetzt4 ,sollte der ,gegenstand aber der ,art sein1 da er ohne besondere ,schwierigkeit ausgespart werden knnte1 was indessen meist nicht thunlich ist und der gleichmigen ,anlage der ,tne des ,hintergrundes leicht ,eintrag thut1 so spare man aus1 was noch mit am natrlichsten wirkt4 ,kleinere ,lichter auf ,gebirg1 ,felsen1 ,bumen und der ,vegetation im ,allgemeinen1 werden1 ihrer ,form entsprechend1 mit spitzem ,pinsel exact mit wenig ,wasser gezeichnet und nach frher dargelegtem ,verfahren herausgenommen4 ,gengt ein ,versuch nicht1 dann wiederholt man das ,aufsetzen von ,wasser1 wendet dann ,lschpapier an und reibt die ,stelle mit ,brod1 welches jedoch nicht zu frisch sein darf4 ,letzteres ,verfahren ist sehr sicher und nimmt die ,farbe ohne ,nachtheil fr das ,papier weg1 welch letzteres sofort jeden beliebigen ,ton annimmt4 ,dieses ,herausnehmen der ,lichter macht einen erstaunlich frischen ,effekt1 welcher nicht leicht in anderer ,weise erreicht wird1 und dieser ,fhigkeit1 ,farbe ganz oder theilweise entfernen zu knnen1 verdankt die ,aquarellmalerei manche ihrer ,schnheiten und ,eigenthmlichkeiten4 ,sehr vorsichtig sei man aber in der ,wiedergabe weier ,lichter durch ,chinese ,white4 ,welche der obigen ,verfahrungsweisen man anwende1 hngt brigens theils vom ,bilde selbst1 theils aber auch vom ,geschmacke1 wie von der ,geschicklichkeit des ,darstellenden ab4 ,die oben fr das ,colorit angegebenen ,tne sind smmtlich sehr schn und entsprechen allen ,anforderungen1 welche an den ,lernenden herantreten knnen4 ,ich will aber noch ganz besonders darauf aufmerksam machen1 da jede ,mischung in den ,verhltnissen ihrer ,bestandtheile stets etwas wechseln mu1 damit nicht eine monotone1 unangenehme ,frbung erzielt werde1 welche in der ,ferne nur sehr selten1 im ,mittelgrunde aber niemals vorkommen drfte4 ,bei ,behandlung der ,vegetation in ,ferne und ,mittelgrund arbeite man mit der ,seite des ,pinsels1 besonders wenn man mit dicker ,farbe operirt4 ,die ,farbe lt sich dann in breiten1 flachen ,tnen auftragen und bietet eine gnstige ,flche fr die weitere ,vollendung4 ,man setzt stets zuerst den allgemeinen ,ton1 dann die ,schatten ein und geht dann zu etwaigem ,detail ber1 vermeide aber zu dunkle ,drucker oder sonst auffallende ,punkte1 ,striche oder ,flecke1 welche besondere ,aufmerksamkeit erregen und in den ,leistungen von ,anfngern hufig angetroffen werden4 ,ferne und ,mittelgrund der ,gemlde sind so wichtig und meist so schn1 da dem ,lernenden sorgfltige ,studien nach der ,natur1 vom ,einfachsten bis zum ,erhabenen1 nicht genug zu empfehlen sind4 ,die richtige ,darstellung ist hufig sehr schwierig1 da die ,formen in der ,regel so unbestimmt dem ,auge sich darstellen1 da man wieder und wieder sehen mu1 um zum richtigen ,verstndni zu gelangen4 ,so unbestimmt aber immerhin etwas wiederzugeben sein mge1 so trachte der ,darstellende dennoch stets es so zu geben1 da der ,beschauer1 bei aller ,unbestimmtheit1 ber die wirkliche ,bedeutung des ,gegenstandes nicht in ,zweifel bleibe1 was indessen bei der bloen ,skizze weniger in ,betracht kommt4 ,da die ,ferne hufig aus ,gebirg besteht1 so will ich hier noch etwas einschalten1 was von manchem ,lernenden dankend anerkannt werden drfte4 ,alle ,bergformen besitzen sowohl eine ihnen speziell eigenthmliche ,gestalt1 wie eine gewisse ,groartigkeit1 welche beide ,momente in dem ,abbild nicht selten betrchtlich ,schaden nehmen4 ,es resultirt dies lediglich aus den in der ,zeichnung in der ,regel zu flchtig und allgemein angedeuteten ,formen1 namentlich den gerade fortlaufenden ,umrilinien1 welche in der ,natur nur selten vorkommen4 ,man meide daher diese gerade fortlaufenden ,linien und halte solche etwas unregelmig1 copire getreu die auffallenderen ,unterbrechungen und ,abstze1 besonders die ,winkel der greren ,abweichungen1 da der wahrheitsgetreue ,eindruck lediglich durch ,aufmerksamkeit auf diese ,unregelmigkeiten im ,detail der ,umrilinien bedingt wird4 ,zum ,untermalen von ,gebirgsketten eignet sich in vorzglicher ,weise der ,neutralorangeton von ,yellow ,ochre mit ,brown ,madder in den ,licht-1 und ,brown ,madder mit ,yellow ,ochre in den ,schatten-,partien1 da die spteren blauen ,tne auf diesem ,unterton sehr gut wirken4 ,sehr naturwahr lt sich die verschiedene ,beleuchtung ferner ,gebirgsketten wiedergeben1 wenn man die verschiedenen ,tne1 etwa ,cobalt1 ,indigo und ,rose ,madder -- dann ,rose ,madder und ,cobalt -- dann ,rose ,madder und ,yellow ,ochre -- dann ,yellow ,ochre allein etc41 na in einander laufen lt2 berhaupt versume man nicht1 bewaldete ,bergketten oder ,hhenzge bei der verschiedensten ,beleuchtung1 ,tages- und ,jahreszeit zu studiren1 da solches von immensem ,nutzen ist4 ,c4 ,die ,vegetation4 #a4 ,colorit4 a4 ,grn fr ,laubwerk des ,mittelgrundes4,b ,brown ,pink und ,indigo oder ,french ,blue4 ,indigo und ,sepia1 sehr kalter1 dunkler ,ton4 ,neutral ,orange und ,cobalt4 ,cobalt1 ,chrimson ,lake und ,gamboge4 ,cobalt1 ,naples ,yellow1 ,rose ,madder und ,yellow ,ochre1 duftig4 ,aureolin1 ,sepia und ,cobalt1 duftig4 ,vandyke ,brown und ,indigo1 klarer1 neutraler ,ton4 ,burnt ,sienna1 ,sepia1 ,indigo und ,yellow ,ochre4 ,burnt ,sienna1 ,sepia1 ,indigo und ,raw ,sienna4 ,raw ,umber und ,indigo4 ,olive ,green und ,indigo4 ,olive ,green1 ,indigo und ,sepia 7auch mit ,zusatz von ,vandyke ,brown47 ,brown ,pink1 ,indigo und ,sepia 7auch mit ,zusatz von ,vandyke ,brown47 ,cobalt1 ,chrimson ,lake und ,yellow ,ochre4 ,brown ,pink1 ,cobalt und ,chrimson ,lake als ,schattenton4 ,cobalt1 ,brown ,pink und ,rose ,madder4 ,cobalt1 ,rose ,madder und wenig ,brown ,pink1 als ,schattenton4 ,yellow ,ochre und ,cobalt4 ,yellow ,ochre1 ,brown ,pink1 ,cobalt und etwas ,rose ,madder als ,schattenton4 ,rose ,madder und ,french ,blue1 fr tiefste ,schatten4 ,sepia und ,cobalt1 ,rasenflchen4 ,vandyke ,brown und ,indigo1 ,rasenflchen4 ,fr ,bume des ,mittelgrundes in voller ,beleuchtung eignen sich3 ,gamboge und ,neutral ,tint4 ,gamboge1 ,french ,blue und ,raw ,umber oder ,burnt ,umber4 ,gamboge1 ,cobalt und ,brown ,pink4 ,gamboge1 ,french ,blue und ,yellow ,ochre4 ,oxyde of ,chromium1 ,brown ,pink und ,gamboge4 ,aureolin1 ,sepia und ,cobalt4 ,aureolin und ,indigo4 ,indian ,yellow1 ,vandyke ,brown und ,french ,blue4 ,indian ,yellow1 ,sepia1 ,cobalt und ,indigo4 b4 ,grn fr ,laubwerk des ,vordergrundes4 ,,nb4 ,fr ,bume des ,vordergrundes ist ,cobalt weniger geeignet als ,french ,blue oder ,indigo4 ,gamboge1 ,burnt ,sienna und ,indigo4 ,gamboge1 ,burnt ,sienna und ,french ,blue1 klarer im ,ton4 ,indian ,yellow1 ,burnt ,sienna und ,blau1 fr ,laub im ,allgemeinen zu empfehlen4 ,indian ,yellow1 ,vandyke ,brown und ,blau4 ,die vorstehend namhaft gemachten ,combinationen liefern fast jede erdenkliche ,nance von ,grn fr vorliegenden ,zweck4 ,gamboge1 ,french ,blue und ,burnt ,umber1 ,brown ,pink1 ,french ,blue und ,burnt dstere ,tne4 ,sienna1 ,brown ,pink1 ,vandyke ,brown und ,blau4 ,burnt ,sienna1 ,indigo und ,yellow ,ochre oder ,raw ,sienna4 ,french ,blue1 ,burnt ,umber und ,indian ,yellow4 ,indigo1 ,light ,red und ,yellow ,ochre 7auch #a4 #c4 #b47 fr ,nadelholz1 ,kiefern etc4 ,brown ,pink1 ,french ,blue und ,blue ,black1 dick1 fr ,nadelholz4 ,oxyde of ,chromium1 ,indigo und wenig ,gamboge4 ,gamboge1 ,chrimson ,lake und ,indigo fr ,nadelholz4 als ,schattenton4 ,brown ,pink1 ,oxyde of ,chromium und ,blue ,black1 tiefste ,schatten4 ,yellow ,ochre und ,french ,blue4 ,yellow ,ochre und ,indigo4 ,yellow ,ochre1 ,french ,blue und ,indigo4 ,yellow ,ochre und ,neutral ,tint oder ,payne's ,grey4 ,gamboge und ,neutral ,tint oder ,payne's ,grey4 ,gamboge1 ,yellow ,ochre und ,indigo1 warmer ,ton4 ,gamboge und ,sepia1 warmer ,ton4 ,gamboge und ,french ,blue4 ,gamboge1 ,brown ,madder und ,indigo oder ,cobalt4 ,gamboge1 ,burnt ,sienna1 ,brown ,pink und ,french ,blue4 ,gamboge1 ,burnt ,umber1 ,brown ,pink und ,french ,blue4 ,gamboge1 ,brown ,pink und ,vandyke ,brown oder ,burnt ,sienna4 ,gamboge1 ,brown ,pink und ,french ,blue4 ,lamp ,black und ,indian ,yellow4 ,indian ,yellow und ,french ,blue4 ,indian ,yellow1 ,sepia1 ,cobalt und ,indigo4 ,indigo und ,burnt ,sienna4 ,cadmium und ,french ,blue4 ,olive ,green und ,indigo4 ,olive ,green und ,burnt ,sienna oder ,indian ,yellow4 ,brown ,pink1 ,indigo und ,burnt ,sienna4 ,french ,blue1 wenig ,oxyde of ,chromium und ,brown ,pink4 ,prussian ,blue und ,bistre4 ,prussian ,blue1 ,bistre und ,ind4 ,yellow oder ,gamboge4 ,emerald ,green und ,french ,blue 7auch #b4 #a47 ,oxyde of ,chromium und ,french ,blue 7auch #b4 #a47 ,oxyde of ,chromium und ,indian ,yellow oder ,brown ,pink liefern glanzvolle ,tne fr breite massige ,laubpartien von etwas kaltem ,grn4 ,aureolin1 ,vandyke ,brown und ,indigo4 ,aureolin und ,oxyde of ,chromium4 ,aureolin und ,emerald ,green4 ,aureolin1 ,burnt ,sienna und ,indigo4 ,allen unter a1 b und c ausgefhrten ,tnen kann man fr neblige ,stimmung etwas ,naples ,yellow zusetzen2 auch wo deckende ,farbe erwnscht ist4 c4 ,tne fr ,gras1 ,rasen etc4 etc4 ,yellow ,ochre und ,gamboge eignet sich sehr zur ,untermalung grerer ,rasen- und ,wiesenpartien4 ,yellow ,ochre1 ,gamboge und wenig ,french ,blue1 ,indigo oder ,cobalt1 sonniger ,ton4 ,brown ,pink und ,gamboge1 auch mit ,french ,blue4 ,brown ,pink1 ,indigo und ,vandyke ,brown1 kalter ,ton4 ,indian ,yellow und ,indigo4 ,indian ,yellow und ,oxyde of ,chromium1 frisches ,aureolin sonniges ,grn fr ,wiesen etc4 etc4 auch ,gamboge fr ,moose4 ,gamboge und ,emerald ,green 7auch #b4 #a47 fr ,moos4 ,gamboge und ,indigo oder ,cobalt4 ,gamboge und ,burnt ,sienna4 ,gamboge1 ,indigo und ,vandyke ,brown1 kaltes ,grn4 ,gamboge1 ,brown ,pink1 ,french ,blue und ,burnt ,sienna4 ,gamboge1 ,cobalt und ,brown ,pink4 ,gamboge1 ,burnt ,sienna und ,brown ,pink4 ,raw ,sienna1 ,chrimson ,lake und ,indigo4 ,raw ,sienna und ,blau4 ,oxyde of ,chromium und ,french ,blue1 kalter ,ton1 auch fr ,laubwerk4 ,oxyde of ,chromium1 ,french ,blue1 und wenig ,brown ,pink1 tiefer4 ,oxyde of ,chromium und ,emerald ,green1 frisches1 sonniges ,grn4 ,lemon ,yellow und ,emerald ,green zum ,coloriren einzelner heller ,grashalme4 ,lemon ,yellow und ,viridian4 ,reiches helles ,grn4 ,yellow ,ochre und ,brown ,pink4 ,yellow ,ochre1 ,brown ,pink und ,indigo1 als zweiter ,ton4 ,yellow ,ochre1 ,brown ,pink1 ,indigo und ,burnt ,sienna als dritter ,ton4 ,naples ,yellow fr scharfe ,markirung1 ,halme etc4 etc4 ,brown ,pink1 dick1 fr ,zeichnung1 ,detail4 d4 ,tne fr ,herbstlaub1 drre ,bltter etc4 etc4 ,brown ,pink4 ,brown ,pink mit ,burnt ,sienna1 viele ,abstufungen -- oder mit ,vandyke ,brown -- oder mit ,gamboge4 ,aureolin mit ,burnt ,sienna -- oder mit ,burnt ,umber -- oder mit ,sepia4 ,aureolin und ,rose oder ,brown ,madder1 oder ,vandyke ,brown4 ,aureolin1 ,light ,red und ,cobalt oder ,french ,blue4 ,indian ,yellow4 ,indian ,yellow mit ,rose1 ,brown oder ,purple ,madder4 ,indian ,yellow mit ,burnt ,umber 7auch #b4 #a471 reicher ,ton4 ,mars ,orange4 ,brown ,ochre4 ,brown ,ochre mit ,brown ,madder4 ,brown ,ochre mit ,indian ,yellow1 reicher ,ton4 ,raw ,sienna4 ,raw ,sienna und ,indigo4 ,gamboge4 ,gamboge mit ,brown oder mit ,rose ,madder4 ,gamboge mit ,vandyke ,brown -- mit ,brown ,pink -- oder ,burnt ,sienna4 ,roman ,ochre allein oder mit ,brown ,madder4 ,yellow ,ochre allein und mit ,gamboge4 ,burnt ,sienna allein und mit ,rose ,madder4 ,brown ,pink1 dick1 fr tiefe ,drucker4 ,brown ,pink und ,chrimson ,lake oder ,burnt ,carmine1 tiefe1 feurige ,farbe fr dunkle ,drucker4 99 99 99 99 99 ,jedes ,grn wird wesentlich im ,ton verfeinert durch eine ,lasur mit ,brown ,madder2 etwas herabgestimmt durch eine solche mit ,sepia und in wirksamerer ,weise durch eine ,lasur von ,lamp ,black4 ,auch das ,anbringen von ,emerald ,green im ,bilde stimmt alles brige ,grn energisch herab4 e4 ,tne fr ,stmme und ,aeste4 ,indian ,yellow1 ,vandyke ,brown und ,french ,blue4 ,indian ,yellow1 ,burnt ,sienna und ,indigo1 fr von ,laubmassen beschattete ,aeste zu empfehlen4 ,cobalt1 ,rose ,madder und ,burnt ,sienna4 ,neutral ,tint oder ,payne's ,grey1 auch mit ,zusatz von ,light ,red4 ,vandyke ,brown4 ,brown ,madder allein oder mit ,indigo -- ,french ,blue oder ,sepia4 ,burnt ,sienna und ,french ,blue4 ,lamp ,black und ,rose ,madder4 ,french ,blue und ,purple ,madder4 ,indigo1 ,lake und wenig ,yellow ,ochre4 ,sepia und ,purple ,madder4 ,sepia und ,cobalt4 ,neutral ,orange1 auch mit ,yellow ,ochre4 ,olive ,green1 ,indigo1 und ,sepia oder ,vandyke ,brown4 ,brown ,pink1 ,indigo1 und ,vandyke ,brown oder ,sepia4 ,light ,red4 ,light ,red u4 ,rose ,madder4 ,light ,red1 ,chrimson ,lake und ,indigo4 ,brown ,pink1 ,french ,blue fr ,kiefern4 und ,chrimson ,lake4 ,schattentne ,brown ,pink1 ,french ,blue und ,blue ,black4 ,brown ,pink1 ,burnt ,sienna1 ,lake und ,french ,blue fr tiefste ,tne4 ,cobalt u4 ,vandyke ,brown fr blattloses ,astwerk 7im ,winter74 ,cobalt und ,oxyde of ,chromium4 ,oxyde of ,chromium und ,blue ,black4 grnliche ,tne4 ,oxyde of ,chromium1 ,brown ,pink und ,blue ,black4 ,vermilion1 ,yellow ,ochre und wenig ,chinese ,white4 ,orange ,tne4 ,burnt ,sienna und wenig ,chinese ,white4 ,rose ,madder und ,vermilion4 ,cobalt1 ,lake und ,burnt ,sienna4 ,abtheilung der ,rinde4 ,brown ,pink1 ,rose ,madder u4 ,cobalt4 #b4 ,technik4 ,die ,behandlung der ,vegetation1 besonders der ,bume bildet den schwierigsten ,theil der ,aquarellmalerei4 ,achtsamkeit auf nachstehende ,ausfhrungen wird indessen einen groen ,theil dieser ,schwierigkeit verhltnimig leicht berwinden helfen4 ,bei ,darstellung von ,bumen handelt es sich in erster ,linie um den ,totaleindruck2 d4 h4 die ,natur des ,baumes mu sofort zu erkennen sein4 ,um jeden ,baum treffend zu charakterisiren1 beobachte man sehr genau folgende ,punkte3 #a4 ,die uere ,form4 #b4 ,formen und ,stellung der ,aeste und ,zweige und die ,winkel der ,abzweigung4 #c4 ,den ,charakter des ,stammes und die ,stelle der ,verzweigung 7ob hoch oder nieder74 #d4 ,charakter und ,farbe der ,rinde1 ob zart oder rauh1 in horizontaler oder verticaler ,lage abschlend1 ob grau1 braun1 rthlich etc4 etc4 ,das ,skizziren eines ,baumes besteht nun weder in ngstlicher ,wiedergabe der ,bltter1 noch des sonstigen ,details1 und wrde ein derartiger ,versuch sich berhaupt als unausfhrbar erweisen4 ,es kommt vielmehr lediglich auf ,wiedergabe des ,totaleindrucks an4 ,eine groe ,schwierigkeit liegt nun in der ,darstellung der ,idee des ,vielen1 whrend wir nur die ,masse geben4 ,feste1 sichere ,pinselfhrung1 scharfe ,umrisse und was besonders betont werden mu -- ,wahrheit in ,licht und ,schatten gehren zu den unabweisbaren ,erfordernissen4 ,kraft der ,farbe und der ,contraste ist ebenfalls unerllich und hte man sich1 namentlich bei greren ,laubmassen1 in zu gleichmige und dann nicht selten unerfreulich wirkende ,frbung zu verfallen4 ,von ,darstellung der ,blattformen ist selbst bei ,bumen des nchsten ,vordergrundes entschieden abzurathen und empfehle ich auch hier die breitere ,behandlung4 ,das technische ,verfahren ist ein sehr verschiedenes und es drfte kaum bertrieben sein1 wenn ich sage1 da fast jeder ,maler die ,bume in anderer ,weise behandelt4 ,whrend manche na in na arbeiten1 malen andere mit fast trockner ,farbe und fcherartig auseinander gespreiztem ,pinsel4 ,ich werde nunmehr die verschiedenen ,darstellungsweisen nher errtern4 ,alle haben ihre ,berechtigung und ,manchem wird diese1 ,manchem jene besser zusagen1 wie nicht minder1 je nach ,art und ,stimmung des ,bildes1 hufig eine oder die andere ,weise vorzugsweise angezeigt ist4 ,eine fr alle ,flle geltende ,regel fr die ,darstellung so sehr im ,charakter verschiedener ,gegenstnde1 wie ,bume1 aufzustellen1 wrde nicht wohl mglich sein4 ,was die oben aufgefhrten ,farbentne betrifft1 unter welchen kein in der ,natur vorkommendes ,colorit fehlen drfte1 so sind alle vom ,lernenden zu prfen 7natrlich nur nach und nach71 damit er die ,farbe beherrsche und im gegebenen ,falle nicht ganz unpassend whle4 ,vorerst halte man sich an die gesperrt gedruckten ,tne4 ,vieles ,arbeiten nach der ,natur ist hier dringend geboten1 um ,feinheit in der ,farbe zu erringen und ein guter ,colorist zu werden4 ,auch im ,winter kann der ,lernende1 welcher die ,anfangsgrnde berwunden hat1 sich durch ,copiren guter ,oelstudien1 in ,technik sowohl wie in ,farbe1 sehr vervollkommnen4 ,von den ,mierfolgen der ersten ,versuche lasse sich ,niemand abschrecken2 denn einigermaen befriedigende ,leistungen erfordern schon lngere ,uebung und ,gewandtheit4 ,vor ,allem hte man sich zu grn zu malen1 in welchen ,fehler ,anfnger zu verfallen sehr geneigt sind1 sondern beachte1 da unter gewhnlichen ,verhltnissen1 und von ,nadelholz abgesehen1 im ,grn das ,gelb in der ,regel vorherrscht und da andererseits fast alles ,grn in der ,farbe gebrochen ist1 also ,zusatz von ,braun oder ,roth bedarf4 ,die ,bleistiftzeichnung skizzire leicht die uere ,form1 die ,hauptabtheilungen des ,laubwerkes1 sowie ,stmme und ,aeste4 ,vor ,anlage der ersten ,tne wasche man1 wie frher bei ,anlage der ,luft1 ab1 beginne aber nie mit der ,anlage grner ,tne1 bevor nicht die ,luft in allen ,theilen vollendet ist4 ,i4 ,bume in breiter ,behandlung male man wie folgt3 ,man lege die ,localfarbe an und zwar ziemlich flssig1 bergehe damit den ganzen ,baum1 sehe aber darauf1 da die zahlreichen ,lichter zwischen dem ,laub1 besonders in den ueren ,partien1 mglichst ausgespart bleiben4 ,man halte solche etwas grer1 da sie sich spter sehr leicht verkleinern lassen1 was mit hellen ,tnen bewirkt sehr natrlich wirkt4 ,ist dieser ,auftrag trocken1 so gibt man die ,schatten mit einem weniger flssigen1 entsprechenden ,ton derselben ,farben1 welcher ebenfalls ber alle dunkleren ,stellen gleichmig weggefhrt wird und setzt dann mit einem tieferen ,ton und dickerer ,farbe die dunkelsten ,stellen ein4 ,ist dies geschehen1 so verbessert man1 wo es nthig erscheint1 die uere ,form durch etwas mehr ,ausladung1 hebt ,lichter heraus1 wo solche fehlen oder verkleinert die zu gro gerathenen1 worauf man das ,astwerk etc4 in ,behandlung nimmt4 ,kleine ,aeste1 welche sich hell abheben1 bergeht man bei ,anlage des ,laubes und hebt sie spter heraus4 ,der ,pinsel sei ein flacher1 immer wohl gefllt1 ohne mit ,farbe berladen zu sein4 ,die uere ,form gibt man am besten scharf und entschieden mit der ,seite der ,spitze desselben1 besonders bei dnnem ,laub und ungewissen oder bewegten ,formen1 vermeide aber ,farbenflecke4 ,vor ,anlage der ,schatten kann man abwaschen1 was jedoch in vielen ,fllen nicht nothwendig ist4 ,bei flssiger ,farbe hat man den ,vortheil1 da die ,farbe nicht zu schnell trocknet und man sich an einer vielleicht etwas schwierigeren ,stelle nicht zu bereilen braucht1 aus ,furcht1 da die ,farbe an der ,stelle wo man weiter zu malen hat1 unterdessen auftrockne4 ,,ii4 ,eine hnliche aber weniger breite ,behandlung ist folgende3 ,man fhrt den ,localton wie im vorigen ,beispiel durch und gibt dann ,stmmen und ,astwerk etwa einen graubraunen ,ton4 ,hierauf setzt man die in der ,regel wrmeren1 transparenten ,mitteltne ein1 mit welchen man alle ,schatten bedeckt und verstrkt ,stmme und ,aeste mit tieferen ,tnen1 worauf man mit einem neutralen ,ton 7,indigo und ,indian ,red1 ,cobalt und ,light ,red1 ,french ,blue und ,brown ,madder7 die ,schatten einsetzt4 ,die klteren ,reflexlichter auf der ,schattenseite werden sodann herausgenommen und mit einem feinen blulich-grauen ,ton bergangen und schlielich durch ,herausnahme oder ,verkleinern von ,lichtern1 ,zusatz oder ,wegnahme von ,ausladungen die verfeinernde ,hand angelegt4 ,wo ,lichter herausgenommen werden1 mssen solche dann selbstverstndlich mit dem ,luftton bergangen werden4 ,,iii4 ,fr entschieden dunkle ,bume und ,strucher des ,vordergrundes empfiehlt ,professor ,m4 ,schmidt folgende ,behandlung1 welche sich fr mglichst rasche ,wiedergabe des ,charakters und ,ausdrucks eignet4 ,man zeichnet die ,umrisse ziemlich bestimmt1 setzt zuerst mit einem neutralen ,ton die tiefsten ,schatten ein1 bergeht dann das ,ganze mit dem ,localton und setzt dann die ,mitteltne ein1 worauf die ,verfeinerung in obiger ,weise stattfindet4 ,,iv4 ,eine vierte ,art1 welche hauptschlich fr ,mittelgrund und ,ferne passende ,verwendung findet1 ist folgende3 ,man hlt auer der ,localfarbe einen ,schattenton 7,cobalt und ,light ,red1 etc47 bereit1 beginnt oben mit dem ,lichtton und setzt an den entsprechenden ,stellen mit einem zweiten ,pinsel gleich den ,schattenton1 mit der ,lichtfarbe weich verlaufend1 ein und so fort bis der ganze ,baum bedeckt ist4 ,durch das weiche ,zusammenlaufen der ,tne bilden sich oft zufllige ,effecte1 welche bei geschickter1 beziehungsweise geschmackvoller ,benutzung dem ,bilde sehr zu ,statten kommen4 ,hierauf werden ,stmme und ,astwerk in ,behandlung genommen1 wobei der ,anfnger noch darauf aufmerksam zu machen ist1 da man letzteres in der ,regel nur in den ,schattenstellen bemerkt4 ,ist der ,auftrag trocken1 so mischt man die beiden ,tne ,grn und ,grau zusammen und setzt damit die tiefen ,schatten zwischen den ,laubmassen ein1 worauf man zur ,beendigung das ,grn hier und da verstrkt oder auch nach ,umstnden dmpft4 ,v4 ,schlielich will ich eine besonders in ,england sehr gebruchliche ,malweise mittheilen1 welche ich selbst hufig anwende und sehr empfehlen kann4 ,sie besteht in der ,anwendung dicker und ziemlich trockener ,farbe1 welche mit flachem ,pinsel aufgetragen wird4 ,ich kann diese ,art der ,behandlung um so mehr empfehlen1 als sie mit verhltnimiger ,schnelligkeit eine groe ,kraft der ,tne vereinigt und dabei gestattet1 jeden einzelnen ,theil vor dem ,trocknen bis ins ,detail zu beenden4 ,auf diese ,art behandelte ,bume1 besonders baumreiche ,landschaften sehen ,oelgemlden sehr hnlich4 ,lichter knnen schlielich1 wenn nthig1 noch herausgenommen und einzelne ,partien durch ,lasuren im ,tone erhht1 oder gedmpft werden4 ,mit einigen ,druckern in den tiefsten ,stellen und hier und da einer ,verbesserung1 auch in der ueren ,form1 ist ein so behandelter ,baum fertig4 ,auch ,nadelholz lt sich mit dieser ,behandlung1 welche hier besonders der ,silhouette sehr zu ,statten kommt1 uerst naturwahr darstellen4 ,der ,lernende be smmtliche ,darstellungsweisen und whle dann1 was ihm am besten zusagt oder fr den beabsichtigten ,zweck am passendsten erscheint4 ,ich selbst male meine ,bume1 von dem ,zeitpunkt erlangter besserer ,technik an1 fast nur nach ,v41 je nach dem ,vorwurf indessen auch nach ,i4 und ,,ii41 allein dem ,anfnger ist erstere ,methode nicht zu empfehlen4 ,wiederholt will ich indessen hier darauf aufmerksam machen1 da ,indigo1 den ,tnen in zu groer ,menge zugesetzt1 ,schwrze erzeugt und da man sich in den dunkeln ,partien des ,laubes vor ,schwrze und ,klte sehr zu hten hat4 ,sind aber dennoch solche ,stellen zu dunkel oder gar schwrzlich geworden1 so lt sich das ,uebel durch vorsichtiges ,uebergehen der betreffenden ,stellen mit einem krftigen ,ton von ,indian ,yellow oder von ,indian ,yellow mit ,oxyde of ,chromium schnell heben4 ,nach dem ,trocknen kann dann der erhaltene ,ton durch passende ,lasuren in gewnschter ,weise verndert werden4 ,was ,stmme und ,aeste betrifft1 so ist auf deren naturgeme ,zeichnung die grte ,aufmerksamkeit zu verwenden1 da sonst nicht allein diese selbst ,noth leiden1 sondern die ganze ,arbeit verunstaltet wird4 ,besonders vermeide man die unnatrlichen1 absolut geraden ,linien und sehe da1 wo ,stmme oder ,aeste nach lngerem ,verschwinden sich wieder zeigen1 auf entsprechende ,verjngung4 ,sie mssen stets so gezeichnet sein1 da sie geeignet sind1 eine genaue ,vorstellung der ,verstelung vom ,fue bis in die ,spitze zu geben4 ,die ,schatten sind erst breit anzulegen und ist dann spter das ,detail zu geben4 ,dabei vergegenwrtige sich der ,lernende stets1 da je weiter ein ,gegenstand zurcktritt1 desto mehr das ,detail verschwindet und die ,localfarbe neutralere ,tne annimmt4 ,helle ,stmme im ,mittelgrund spart man1 sobald dies der ,arbeit ,eintrag thun wrde1 nicht aus1 sondern nimmt sie spter heraus2 ebenso wenn ,stmme im ,vordergrunde eine hinter ihnen liegende grere ,wasserflche durchschneiden1 da ein ,aussparen die einheitliche ,behandlung der letzteren in hohem ,grade beeintrchtigen wrde4 ,dunkele ,stmme kleiner ,dimension und von zweifelhaftem ,charakter im ,mittelgrunde lassen sich gewhnlich mit den dunkelsten ,tnen der ,laubpartien in consistenterer ,mischung geben4 ,stmme des ,vordergrundes dagegen verlangen ,individualisirung1 wewegen fleiiges ,studium der ,stmme der ,waldbume und sonst hufiger vorkommender ,bume1 wie ,weiden1 ,pappeln etc4 etc4 nach der ,natur dringend anzurathen ist und zwar aus nchster ,nhe1 wie auf weitere ,distanz4 ,die ,birkenstmme betreffend bemerke ich noch1 da man solche am zweckmigsten mit dickem ,chinese ,white anlegt und das tiefgefrbte ,detail mit ,french ,blue1 ,chrimson ,lake und ,burnt ,sienna einsetzt4 ,da in den meisten ,fllen ,grn im ,vordergrund eine mehr oder weniger groe ,rolle spielt1 wenigstens in landschaftlichen ,darstellungen1 so ergreife ich hier die ,gelegenheit1 auf den ,vordergrund etwas nher einzugehen4 ,alles berhaupt ,darstellbare kann mit wenigen ,ausnahmen ,gegenstand des ,vordergrundes sein1 wehalb sorgfltige ,studien auch in dieser ,beziehung nothwendig sind4 ,dabei ist jedoch eine allzugenaue und peinliche ,nachahmung des ,darzustellenden zu vermeiden1 da hierdurch die ,breite starke ,einbue erleiden wrde und man sich auch andererseits sehr leicht an eine kleinliche8 ,manier zu gewhnen ,gefahr luft1 weshalb man am besten auf breite ,charakterisirung ausgeht4 ,der groe ,reiz eines ,vordergrundes liegt in feiner glanzvoller ,farbe ohne rohe ,effekte1 in ,kraft ohne heftige ,contraste1 in einer schnen ,linienfhrung und in vollkommenem ,anschlu an die anderen ,theile des ,bildes4 ,wiesen und ,grasflchen in ,mittel- und ,vordergrund drfen nicht mit dicker ,farbe behandelt1 sondern mssen na angelegt werden1 zu welcher ,untermalung sich in vielen ,fllen ,gamboge mit ,yellow ,ochre eignet4 ,durch sptere ,lasuren gibt man dann die geeigneten ,tne in khnen ,strichen und ,lagen und mit nicht zu nasser ,farbe4 ,indessen empfiehlt es sich auch1 die verschiedenen ,farbentne gleich ,anfangs na ineinander zu malen4 ,zunchst betrachte man die ,erhhungen und ,senkungen des ,terrains durch ,eintragen der betreffenden ,schatten1 wobei groe ,genauigkeit empfohlen werden mu4 ,sodann gibt man einzelnen ,stellen etwas mehr ,detail1 doch immer mglichst breit und lose1 bis in die nchste ,nhe zum ,erkennen der einzelnen ,halme etc41 deren ,darstellung ganz im ,vordergrund oder an sonst passenden ,stellen von groer ,wirksamkeit sein kann1 wie z4 ,b4 am ,ufer1 vor ,wasser etc4 etc4 ,grere ,pflanzen lassen sich hier ebenfalls hufig mit ,erfolg verwenden4 ,auch durch ,herausnehmen und entsprechende ,lasuren lassen sich einzelne ,grser etc4 sehr getreu und prcise wiedergeben4 ,man arbeite im ,vordergrunde fter mit der ,seite des ,pinsels1 oder auch mit flachem1 etwas gespaltenem ,pinsel und ziemlich trockener ,farbe1 so da mehrere ,striche auf einmal gemacht werden knnen4 ,zuflligkeiten in ,form und ,farbe lassen sich auch hier mit ,geschick und ,geschmack verwerthen4 ,ueberhaupt ist der ,vordergrund der ,theil des ,bildes1 wo man sich1 nach ,bewltigung der ,technik1 nicht selten dem ,gefhl und der ,phantasie in ,betreff der ,gestaltung charakteristischer ,formen mit ,erfolg hingeben kann4 ,hierbei ist jedoch darauf zu sehen1 da man den ,gegenstnden die richtige perspektivische ,gre gibt1 da ,zuwiderhandlungen sehr schlimm wirken4 ,figuren und ,staffage aller ,art kann man noch in letzter ,stunde anbringen1 wenn es wnschenswerth ist1 was in ,stimmungsbildern indessen gewhnlich nicht der ,fall ist4 ,man zeichnet alsdann die ,umrisse des betreffenden ,gegenstandes mit dickem ,chinese ,white1 fllt sie aus und colorirt nach dem ,trocknen vorsichtig4 ,vieh etc4 von kleineren ,dimensionen -- greres spart man besser aus -- lt sich auf diese ,weise erfolgreich wiedergeben4 ,sehr tiefe und dunkle ,stellen des ,vordergrundes erscheinen hufig nach dem ,trocknen der ,farbe1 besonders wenn man die ,tiefe anstatt durch viele und schwchere ,auftrge1 nur durch wenige mit concentrirterer ,farbe hergestellt hat1 in sehr stumpfem ,ton1 oder aber zeigen solche ,stellen1 wo sie ,farbenunterschiede zeigen sollten1 statt deren ebenfalls stumpfes einfarbiges ,colorit4 ,um die ,farbe in solchen ,fllen zu erhhen oder heraustreten zu lassen1 hat man vorsichtiges ,lasiren solcher ,stellen mit einer ,lsung von arabischem ,gummi empfohlen1 welchem ,mittel ich jedoch nicht das ,wort reden kann4 ,es bringt zwar ,glanz hervor und der beabsichtigte ,zweck wird ebenfalls erreicht1 aber die ,gummi-,lasur bildet zugleich einen glnzenden ,fleck1 welcher der harmonischen ,wirkung des ,bildes erheblichen ,eintrag thut4 ,professor ,schmidt empfiehlt fr solche ,flle1 den ,finger mit sehr wenig ,leinl zu befeuchten und solches sanft ber die tiefste ,stelle und deren nchste ,umgebung zu reiben1 was mir geeigneter scheinen will4 ,ich habe noch keine ,gelegenheit gefunden1 das ,mittel anzuwenden1 da ich vorziehe1 tiefe ,stellen durch hufiges1 mehr lasurartiges ,uebergehen zu vertiefen zu suchen1 bei welcher ,prozedur das beregte stumpfe ,auftrocknen nicht so leicht vorkommt4 ,im ,allgemeinen zwar bietet der ,vordergrund ,gelegenheit1 die strksten ,drucker anzubringen1 allein ich mu den ,lernenden doch darauf aufmerksam machen1 da im ,ganzen genommen1 die ,tne des ,mittelgrundes die grte ,tiefe zeigen4 ,tiefe dunkle ,stellen halte man stets warm im ,ton1 mische also nicht zu viel ,blau hinein1 indem kalte dunkle ,stellen hchst unerfreulich wirken und ein sonst vielleicht gutes ,bild schwer schdigen4 ,fr ,weiteres ber ,vordergrund verweise ich noch auf die ,kapitel ber ,wasser1 ,wege1 ,felsen etc4 etc4 ,ich werde nunmehr an einigen ,beispielen die ,technik zu erlutern suchen1 wiederhole aber zuvor nochmals1 da hufiges ,malen nach der ,natur und zwar in den verschiedenen ,jahreszeiten1 ,studien der verschiedenen ,bume bei verschiedener ,beleuchtung1 besonders auch der ,stmme1 mit aufmerksamer ,behandlung der ,aststellung1 an welcher der ,kenner schon von fern den ,baum erkennt1 sowie mglichst ausgefhrte ,studien von ,vordergrnden1 behufs ,erlangung einer brillanten ,technik und ,emancipation von conventioneller ,behandlung dringend nothwendig sind4 ,ich betone nochmals die ,beachtung der ueren ,form der ,bume1 welche mit zu den wesentlichsten ,bedingungen gehrt1 da wir bei ,beschauung der ,natur von der ueren ,form in erster ,linie berhrt werden4 ,wer das ,ziel whrend einiger ,zeit mit ,ausdauer verfolgt1 wird die ,schwierigkeiten rascher berwinden1 als es zuerst mglich schien4 ,i4 ,einfache ,belaubung eines beliebigen kleinen ,baumes in warmem ,ton4 ,farben3 ,gamboge1 ,yellow ,ochre1 ,indigo4 7,zeichnung nach der ,natur oder nach einer ,vorlage47 ,yellow ,ochre wird hier angewendet1 um etwas ,krper zu geben1 und damit die ,farbe dicker aufgetragen werden kann1 whrend andererseits hierdurch der in dieser einfachen ,mischung etwas rohe ,ton des ,gamboge gemildert wird4 ,anstatt nun die drei ,farben zusammen zu mischen1 reibe der ,lernende jede fr sich auf der ,palette mit nicht zu viel ,wasser an und mische whrend der ,arbeit je nach ,bedrfni1 damit die ,farbe nicht eintnig wird und das ,laub in einem ,auftrag beendet wird4 ,man mischt nun die beiden ,gelb1 setzt dann ein wenig ,blau zu und beginnt oben mit gelblich-grnem ,ton und ziemlich geflltem ,pinsel4 ,die ,pinselfhrung mu eine tupfende1 beinahe stoweise sein1 wobei nach jeder ,berhrung des ,papieres der ,pinsel wieder weggenommen wird4 ,geschieht dies nicht1 dann ist es sehr schwer1 den ,baum charaktervoll und mit den hellen ,lichtern zwischen dem ,laub wiederzugeben4 ,nach einigen ,tupfen -- die ,englnder nennen diese ,manier touching8 -- ndert man die ,farbe etwas im ,ton1 besonders auch in den ,schatten1 und so fort bis zu ,ende4 ,groe ,sorgfalt verwende man auf das ,leichte der ueren ,form1 gebe auch lieber einige ,lichter mehr als einige zu wenig4 ,es ist dies wesentlich1 da das ,laub keine compacte ,masse1 sondern die ,anhufung vieler einzelner ,theile ist4 ,die ,darstellung mu daher diese ,vielheit betonen4 ,,ii4 ,alte ,eiche mit ,stamm in klterem1 tieferem ,tone4 ,farben3 ,laub3 ,brown ,pink1 ,vandyke ,brown und ,french ,blue4 ,stamm3 ,brown ,madder und ,french ,blue4 -- ,tiefste ,drucker auf dem ,stamm3 ,brown ,pink1 ,burnt ,sienna1 ,chrimson ,lake und ,french ,blue -- ,boden3 ,brown ,madder1 ,light ,red und ,french ,blue4 ,gras3 ,gamboge1 ,yellow ,ochre und ,brown ,pink4 -- ,drucker im ,vordergrund3 ,brown ,pink4 ,die ,luft als beendet vorausgesetzt4 ,man arrangirt die ,farben fr das ,laub auf der ,palette und nachdem das ,papier befeuchtet und mit ,lschpapier abgetrocknet ist1 bergeht man das ganze ,laubwerk mit dem entsprechenden ,tone1 welcher wie im vorigen ,beispiel leicht in der ,combination gendert wird1 aber ohne weiter ,rcksicht auf die ,schatten zu nehmen4 ,die ,lichter nicht zu vergessen6 ,hierauf legt man den ,stamm1 ,boden und das ,gras mit obigen ,farben an4 ,ist dieser ,auftrag trocken1 so gibt man die ,schatten des ,laubes mit denselben ,farben wie vorher1 nur in dunkeler ,mischung4 ,hierbei ist nun ganz besonders zu beachten1 da diese ,schatten eine ganz eigenthmliche1 gerundete ,form zeigen1 welche man nicht steif1 sondern leicht wiedergeben mu4 7,jeder ,baum hat seine ihm eigenthmlichen1 aus der ,ast- und ,blattstellung etc4 resultirenden ,schattenformen im ,laub47 ,man folge hierbei1 wie berhaupt bei ,laubwerk1 stets der ,richtung der ,aeste4 ,hierauf bringe man etwas von der ,baumfarbe an den unteren ,rand des ,grases und setze die dunklen ,schatten auf dem ,stamme ein1 sowie die ,halblichter des ,grases mit denselben ,farben wie vorher1 nur dunkler4 ,ist ,alles trocken1 so bringt man mit denselben ,farben die verschiedenen kleineren1 tiefen ,drucker auf das ,laub4 ,viele derselben sind wahrscheinlich nicht viel grer als ,punkte oder kurze ,linien1 und man achte daher sehr darauf1 solche nicht zu dunkel zu geben oder dem ,baum ein fleckiges ,ansehen zu verleihen4 ,man sei daher nicht zu freigebig und gebe deren nur so viele als hinreichen1 um den ,charakter und die ,abstufung der ,tne zu wahren4 ,hierauf setzt man mit der ,spitze des ,pinsels und mit entschiedenen ,strichen die dunkeln ,drucker auf den ,stamm1 wobei man sich so getreu wie mglich nach dem ,vorbild richtet4 ,mit der ,baumfarbe zeichnet man alsdann noch einige ,halme etc4 in das ,gras1 bringt mit dunkler1 etwas trockener ,farbe einige ,striche1 etwa wie ,furchen1 auf den ,boden und setzt schlielich mit ,brown ,pink hier und da recht dicke ,drucker ein4 ,die ,wiederholung der ,baumfarbe auf dem ,gras hat einen besonderen ,zweck1 nmlich den1 den ,baum nicht zu isoliren4 ,solche1 wenn auch nur ganz lose1 ,wiederholungen von ,tnen in einem anderen ,theile eines ,bildes sind sehr zu empfehlen1 da sie ,einheit bedingen2 man wende sie jedoch immer nur1 wie hier1 etwas versteckt an4 ,darstellungen dieser ,art bieten sich in der ,natur allenthalben4 ,,iii4 ,motiv aus einer ,gebirgslandschaft3 ,im ,mittelgrund eine grasige ,hhe1 mit kahlen ,felsblcken2 oben niedriger1 tieftniger ,baumwuchs4 ,farben3 ,felsen3 ,light ,red1 ,rose ,madder und ,cobalt4 ,grner ,ton3 ,yellow ,ochre und ,indigo -- ,brown ,pink und ,cobalt4 -- ,baumwuchs3 ,brown ,pink1 ,indigo und ,burnt ,sienna4 ,man mischt einen entsprechenden ,ton von ,yellow ,ochre und ,indigo1 setzt solchen an der ,kuppe der ,hhe ein und ndert ihn hier und da leicht ab4 ,der ,pinsel kann ziemlich voll sein1 da es in diesem ,falle gut wirkt1 wenn die ,rnder an den ,felsen etwas scharf absetzen4 ,ist dieser ,auftrag trocken1 so bergeht man mit demselben ,ton1 welchem man1 um ihn transparenter zu machen1 etwas ,brown ,pink zusetzen kann1 die beschatteten ,theile der ,hhe4 ,dies mu geschickt ausgefhrt werden1 d4 h4 mit sicherer ,hand1 um den ,unterton nicht zu stren1 wehalb man1 so lange die ,stellen noch na sind1 nicht nochmals darber malen darf1 da sonst die nothwendige ,klarheit des ,tons ,noth leiden wrde4 ,je mehr man sich mit diesem ,ton dem ,vordergrund nhert1 desto weniger ,yellow ,ochre nimmt man und setzt dagegen mehr ,brown ,pink zu4 ,ist dies trocken1 so gibt man mit einer dicken1 gallertartigen ,mischung von ,brown ,pink und ,indigo1 in tupfweiser ,manier die ,bume1 wobei man bei deren ,silhouette zugleich eine halbkreisartige ,bewegung macht und jedesmal den ,pinsel vom ,papier entfernt4 ,die kahlen ,felsen werden jetzt mit obigen ,farben in wechselndem ,verhltnisse angelegt1 wobei ,light ,red in den warmen ,tnen vorherrschen mu1 whrend fr den ,schatten ,cobalt im ,ueberschu sein kann4 ,die ,schatten der ,felsen werden mit denselben ,farben gegeben4 ,hierauf setzt man die ,drucker an den ,grenzen des ,grases an den ,felsen mit dicker ,farbe1 aus ,yellow ,ochre und ,indigo1 ein4 ,man nimmt nur wenig ,farbe1 um sie krftiger einsetzen zu knnen und schleppt ein wenig ber die freien ,grasflchen4 ,brown ,pink und ,cobalt dient fr einige ,bsche im ,gras4 ,es erbrigt noch1 den ,bumen die dunkelsten ,schatten mit ,brown ,pink1 ,indigo und ein wenig ,burnt ,sienna zu geben1 was mit entschiedener ,pinselfhrung zu bewerkstelligen ist und kann zum ,schlusse hier und da noch etwas ziemlich trockene ,farbe von ,brown ,pink und ,gamboge ber einzelne ,graspartien geschleppt werden1 aber nicht im ,ueberma1 was sehr strend wirken wrde4 ,aus diesen wenigen ,beispielen mge der ,lernende entnehmen1 da recht wirksame ,motive mit verhltnimig wenigen ,mitteln skizzirt werden knnen4 ,diese ,beispiele knnten in's ,unendliche vermehrt werden1 ohne dehalb erschpfend zu sein1 wehalb ich1 da der ,lernende ber die zur ,anwendung kommenden ,tne sehr vollstndig ausgerstet ist1 abbreche1 umsomehr als es an ,motiven nirgends fehlt4 ,doch will ich nachstehend noch ein ,beispiel geben1 wie die ,studie eines ,baumstammes in nchster ,nhe auszufhren ist1 oder vielmehr ausgefhrt werden kann4 ,motiv3 ,waldrand1 im ,vordergrund ,rasen mit bemoosten ,steinblcken und einer alten ,eiche1 deren ,stamm dem ,beschauer sehr nahe gerckt ist1 so da von den ,aesten nichts zu sehen ist1 etwas weiter zurck eine alte verkrppelte ,eiche ohne ,laub4 ,mittelgrund3 ,junger ,wald in frischem ,grn4 ,einfache ,motive wie dieses knnen dennoch so dargestellt werden1 da ihnen ,schnheit und ,interesse nicht abgesprochen werden kann1 ohne da dehalb der ,beschauer ,anbeter der paysage intime8 zu sein braucht4 ,um dies aber bei einem so anspruchslosen ,motiv erreichen zu knnen1 bedarf es einiger ,anstrengung1 wie nicht minder genauer ,kenntni der ,natur4 ,gute ,zeichnung1 schne ,linienfhrung1 naturwahres ,colorit und ,breite in ,licht und ,schatten sind wesentliche ,bedingnisse1 um solche ,motive interessant zu machen4 ,bei der ,zeichnung sind auer den ,umrissen1 auch die verschiedenen ,details der ,rinde1 sowie die ,knorren und ,hohlrume etc4 etc4 genau zu beachten4 ,farben3 ,luft3 ,cobalt und ,rose ,madder4 ,zwischenrume der ,rinde und erste ,schatten3 ,cobalt1 ,chrimson ,lake und ,burnt ,sienna4 ,rinde3 #a4 ,ton3 ,oxyde of ,chromium und ,blue ,black2 #b4 ,ton3 ,brown ,pink1 ,oxyde of ,chromium und ,blue ,black2 ,orangetne3 ,vermilion1 ,yellow ,ochre und ,chinese ,white2 ,scharlachtne3 ,rose ,madder und ,vermilion2 ,grne ,tne3 ,brown ,pink1 ,gamboge und ,oxyde of ,chromium4 ,reines ,grn3 ,emerald ,green und ,gamboge2 ,purpurtne3 ,cobalt und ,rose ,madder2 ,reflexe in den ,schatten3 ,chrimson ,lake und ,neutral ,orange1 -- ,neutral ,orange und ,yellow ,ochre2 ,laubwerk3 ,gamboge1 ,brown ,pink und wenig ,burnt ,sienna2 ,felsblcke3 ,cobalt1 ,rose ,madder und ,blue ,black2 ,tiefe rothe ,drucker im ,vordergrund3 ,rose ,madder und ,burnt ,sienna4 ,vorausgesetzt die ,luft sei beendet und trocken1 wird das ,papier befeuchtet und abgetrocknet4 ,man mischt nun einen mattpurpurnen ,ton von ,cobalt1 ,chrimson ,lake und ,burnt ,sienna und bergeht hiermit die ,bleistiftstriche1 welche auf dem vorderen ,baum die ,theilungen der ,rinde andeuten1 aber etwas dick4 ,man halte den ,pinsel gut gefllt und arbeite mit der ,spitze desselben und mit festen1 sicheren ,strichen4 ,ist dies trocken1 so bergehe man jedes einzelne ,rindenstck mit obigem ersten ,ton1 lasse aber der vielen glnzenden ,lichter wegen1 berall einen schmalen weien ,rand und fhre stets den ,pinsel in der ,richtung der ,form4 ,mit demselben ,ton1 und ,zusatz1 von etwas ,cobalt und ,rose ,madder1 bergeht man den hinteren1 abgestorbenen ,stamm4 ,hierauf legt man ber die ,schatten des ersten ,stammes einen breiten ,schattenton von ,burnt ,sienna1 ,chrimson ,lake und ,cobalt1 ohne ,rcksicht auf die ,reflexe und verstrkt dann die ,rindenfarbe mit dem ersten ,ton1 aber ohne die ,lichter zu berhren und mit ziemlich gelatinser oder fast trockener ,farbe4 ,fr einige graue ,stellen mische man ,cobalt und ,rose ,madder zu4 ,nunmehr verstrke man die ,theilungen der ,rinde mit derselben ,farbe wie vorher1 aber ziemlich dick und dunkel4 ,fr die knorrigen ,stellen und die ,hohlrume unter der ,rinde benutzt man dieselbe ,farbe1 aber mit ,burnt ,sienna im ,ueberschu4 ,man halte den ,pinsel vertikal und markire khn und entschieden4 ,die ,schatten am ,felsblock und in den ,vertiefungen des ,bodens1 sowie die des verkrppelten ,baumes1 welche recht krftig sind1 gebe man mit demselben ,ton4 ,die dunkel bemoosten ,stellen des letzteren gebe man mit ,brown ,pink1 ,oxyde of ,chromium und ,blue ,black1 ebenso dessen ,aeste2 die heller bemoosten ,theile mit ,emerald ,green und ,gamboge1 wobei man allenthalben einige kleine ,lichter lt1 auch hier und da etwas ,oxyde of ,chromium zusetzt4 ,die ,moose am vorderen ,stamm gibt man mit derselben ,farbe1 aber dicker und dunkler und die gelberen ,tne mit ,gamboge1 ,brown ,pink und wenig ,burnt ,sienna4 ,den ,felsblock colorire man leicht und hell mit der oben angegebenen ,combination4 ,man setzt nunmehr die wrmeren ,orange- und ,scharlachtne ein1 und zwar rein und auf die hellen ,lichter1 lasse aber immer noch einige derselben unberhrt4 ,mit der fr das ,laubwerk angegebenen ,farbe bergeht man nunmehr den ,wald und zwar in etwas krftigem ,ton4 ,whrend dieser trocknet1 verstrkt man die ,moose an dem ,felsblock mit ,gamboge1 ,emerald ,green und ,oxyde of ,chromium und zwar durch ,tupfen und gibt die rothen ,stellen im ,vordergrund mit ,rose ,madder und etwas ,burnt ,sienna4 ,die ,buchenstmme des ,waldes gibt man mit ,brown ,pink1 ,oxyde of ,chromium und ,blue ,black4 ,hier und da verbessert man mit dem ,oxyde of ,chromium das ,grn des ,laubes und mit ,zusatz von ,brown ,pink gibt man das ,unterholz4 ,nunmehr gebe man in den ,schatten des ,stammes einige ,reflexe mit dicker ,mischung von ,neutral ,orange und ,yellow ,ochre2 nimmt der ,schattenton diese ,farbe nicht an1 so befeuchte man die betreffende ,stelle etwas und reibe leicht mit einem seidenen ,tuch1 worauf man den ,ton auftrgt4 ,mit derselben ,farbe bergeht man noch hier und da eine ,stelle1 um die kalten ,tne zu mindern4 ,man vertieft nun die verschiedenen ,theile der ,rinde mit ,brown ,pink1 ,rose ,madder und etwas ,cobalt und zwar mehrmals1 lt aber immer dazwischen trocknen4 ,durch dieses ,hufen von ,farbe auf ,farbe erlangt man groe ,kraft und ,transparenz4 ,mit etwas ,cobalt und ,oxyde of ,chromium bergeht man die blaugrnen ,tne der ,rinde1 doch wende man diesen ,ton nicht zu oft an1 da er schwer macht2 auch die wrmeren ,tne verbessert man1 und wendet gelegentlich auch ,rose ,madder unvermischt an4 ,man bergeht dann nochmals den hinteren ,baum mit ,brown ,pink1 ,burnt ,sienna und etwas ,french ,blue1 verbessert dessen ,rinde mit spitzem ,pinsel und einzelnen ,strichen4 ,ueberflssige ,lichter flle man aus und legt nochmals berall verbessernde ,hand an4 ,die ,moose tpfle man aus mit ,oxyde of ,chromium1 und dazwischen mit ,gamboge und ,emerald ,green2 die tiefen ,stellen mit ,brown ,pink4 ,zum ,schlusse nimmt man einen kleinen1 flachen ,pinsel und bergeht die zahlreichen ,lichter an den ,kanten der ,rinde mit scharfen1 kurzen ,strichen mit dickem ,chinese ,white1 doch nicht zu freigebig1 um fleckiges ,aussehen zu vermeiden4 ,diese ,beschreibung ist vielleicht etwas zu ausfhrlich gewesen4 ,es galt mir aber zu zeigen1 in welcher ,weise ein ausgefhrteres ,werk behandelt werden mu1 um strengen ,anforderungen zu gengen4 ,d4 ,wasser nebst ,staffage4 #a4 ,colorit4 a4 ,tne fr stehendes ,wasser 7in der ,regel vom ,wetter abhngig47 ,cobalt4 ,rose ,madder und ,yellow ,ochre1 bei hellem ,wetter4 ,cobalt und ,indian ,red1 weniger hell4 ,cobalt1 ,indigo und ,brown ,madder4 ,cobalt1 ,brown ,madder und wenig ,sepia4 trber ,cobalt1 ,yellow ,ochre und wenig ,brown ,madder4 ,indigo und ,brown ,madder1 oder ,light ,red1 sehr trbe4 b4 ,tne fr ,flsse und ,bche4 #a4 ,fr gelbes oder orangefarbiges ,wasser4 ,raw ,sienna4 ,raw ,sienna und ,vandyke ,brown oder ,brown ,madder4 #b4 ,fr grnes ,wasser4 ,cobalt und ,gamboge4 ,grnblau ,oxyd4 ,raw ,sienna und ,indigo4 ,roman ,ochre und ,indigo4 ,indian ,yellow1 ,burnt ,sienna und ,indigo4 ,indian ,yellow1 ,vandyke ,brown und ,indigo4 ,brown ,pink1 ,indigo und wenig ,vandyke ,brown4 #c4 ,fr graues1 schwach farbiges ,wasser4 ,burnt ,sienna und ,cobalt4 ,cobalt1 ,brown ,madder und ,raw ,sienna4 ,cobalt1 ,purple ,madder und ,gamboge4 ,indigo1 ,brown ,madder und ,indian ,yellow4 #d4 ,fr sehr dunkles ,wasser4 ,brown ,madder und ,vandyke ,brown4 ,vandyke ,brown1 ,chrimson ,lake und ,indigo4 ,indian ,yellow1 ,sepia und ,chrimson ,lake4 ,raw ,sienna und ,french ,blue4 ,sepia1 ,lamp ,black und ,brown ,madder4 fr ,vegetation ,indian ,yellow1 ,burnt ,sienna und unter ,wasser4 ,indigo1 7dick1 vereint mit ,weichheit groe ,kraft74 ,fr ,zwischenrume und dunkle ,markirungen der ,steine im ,bette der ,bche etc4 eignen sich3 ,raw ,sienna1 ,rose ,madder und ,vandyke ,brown4 ,raw ,sienna1 ,vandyke ,brown und ,chrimson ,lake4 ,brown ,madder und ,indigo4 ,brown ,madder und ,french ,blue1 krftige ,farbe4 ,sepia und ,brown ,madder1 sehr reicher ,ton4 ,vandyke ,brown1 ,chrimson ,lake und ,indigo4 ,payne's ,grey und ,burnt ,sienna1 ,neutral ,tint sehr ntzliche ,tne4 ,french ,blue ,indigo und ,brown ,pink4 ,bei diesen ,tnen ist darauf aufmerksam zu machen1 da eine zu groe ,quantitt ,blau in dunklen ,mischungen ,schwrze erzeugt1 wehalb es nicht in zu groer ,menge zugesetzt werden darf4 ,im tiefsten ,schatten mu die ,farbe stets warm und durchsichtig sein4 ,eine ,lasur von ,gamboge und ,chrimson ,lake ist hier oft dienlich dieselbe zu verstrken4 c4 ,tne fr ,seewasser4 #a4 ,fr ,grau und erste ,anlage4 ,cobalt und ,light ,red oder ,indian ,red4 ,cobalt1 ,purple ,madder und ,yellow ,ochre4 ,french ,blue und ,lamp ,black4 ,french ,blue und ,brown ,madder4 ,french ,blue1 ,indigo und wenig ,rose ,madder4 #b4 ,localtne bei strmischem ,wetter4 ,raw ,sienna und ,lamp ,black4 ,raw ,sienna und ,sepia4 ,raw ,umber und ,indigo oder ,cobalt4 ,vandyke ,brown und ,indigo oder ,cobalt4 ,vandyke ,brown und ,raw ,sienna4 ,cobalt und ,burnt ,sienna4 ,burnt ,sienna und ,indigo4 #c4 ,meergrn1 mehr oder weniger rein4 ,burnt ,sienna1 ,cobalt und wenig ,rose ,madder4 ,burnt ,sienna und ,brown ,madder4 ,cadmium und ,french ,blue1 sehr schn4 ,raw ,sienna und ,cobalt1 oder ,french ,blue1 oder ,indigo4 7,im ,vordergrunde kann diesen ,mischungen etwas ,vandyke ,brown oder ,brown ,pink zugesetzt werden47 ,raw ,sienna1 ,prussian ,blue und wenig ,bistre4 ,bistre1 ,prussian ,blue und ,gamboge1 schn4 ,gamboge und ,cobalt4 ,gamboge und ,sepia4 ,cobalt1 ,yellow ,ochre und wenig ,chrimson ,lake4 ,roman ,ochre und ,indigo4 ,light ,red und ,prussian ,blue4 ,grnblau ,oxyd4 ,emerald ,green als leichte ,lasur zum ,erhhen einzelner sehr lebhaft gefrbter ,theile4 ,viridian4 ,cobalt und ,yellow ,ochre4 ,cobalt und ,emerald ,green #b4 ,ton4 brillanter ,ton fr ,cobalt und ,gamboge in mehreren sehr ,landseen4 leichten ,lasuren4 ,raw ,sienna4 ,raw ,sienna und ,vandyke ,brown4 fr ,lichter4 ,raw ,sienna und ,rose ,madder4 ,yellow ,ochre4 d4 ,tne fr ,schiffe1 ,segel etc4 etc4 #a4 fr braune oder schwarze ,schiffe4 7fr sehr ferne ,schiffe wird ,cobalt zugesetzt74 ,lamp ,black4 ,lamp ,black und ,chrimson ,lake oder ,light ,red4 ,lamp ,black1 ,brown ,madder und ,burnt ,sienna4 ,french ,blue1 ,sepia und ,chrimson ,lake4 ,french ,blue1 ,brown ,madder und ,burnt ,sienna4 ,indigo und ,chrimson ,lake4 ,indigo1 ,rose ,madder und ,burnt ,sienna fr ,boote4 ,payne's ,grey4 ,payne's ,grey und ,light ,red4 ,payne's ,grey und ,vandyke ,brown4 ,payne's ,grey und ,burnt ,sienna liefert zahlreiche braune ,tne1 welche durch ,zusatz von ,chrimson ,lake in rthere ,tinten bergefhrt werden knnen4 ,neutral ,tint1 wie ,payne's ,grey zu verwenden4 ,sepia1 ,lamp ,black und ,brown ,madder4 ,sepia1 ,burnt ,sienna und ,brown ,madder4 ,burnt ,sienna1 ,chrimson ,lake und ,indigo4 ,burnt ,sienna1 ,lamp ,black und ,brown ,madder1 sehr ntzlicher ,ton fr ,schiffe1 ,boote und alte ,pfosten4 ,vermilion1 ,burnt ,sienna und ,brown ,madder1 ebenso4 #b4 fr rthliche ,boote etc4 ,burnt ,sienna und ,chrimson ,lake4 ,payne's ,grey oder mit ,rose oder ,brown ,madder oder ,neutral ,tint4 ,chrimson ,lake4 ,vermilion1 ,burnt ,sienna und ,blue ,black fr rostiges ,eisenwerk4 ,brown ,madder und ,lamp ,black1 desgleichen4 ,black ,lead fr blankes ,eisen4 99 99 99 99 99 #c4 ,fr helle ,segel4 ,roman ,ochre4 ,yellow ,ochre4 ,yellow ,ochre mit ,payne's ,grey oder ,neutral ,tint4 ,yellow ,ochre mit ,raw ,umber oder ,light ,red4 ,yellow ,ochre mit ,vermilion oder ,burnt ,sienna4 ,cobalt und ,light ,red4 ,fr rothe ,segel4 ,roman ,ochre und ,rose oder ,brown ,madder4 ,light ,red und ,brown oder ,purple ,madder4 ,burnt ,sienna und ,vermilion4 ,burnt ,sienna und ,brown ,madder4 ,burnt ,sienna und ,indian ,red4 ,fr ,krbe etc4 etc4 ,raw ,sienna4 ,raw ,sienna mit ,brown ,madder oder ,vandyke ,brown4 ,raw ,umber4 ,indian ,yellow1 ,burnt ,sienna und ,indigo4 ,sehr tiefe1 kraftvolle ,tne fr ,drucker etc4 etc4 ,sepia und ,brown ,madder oder ,chrimson ,lake4 ,brown ,madder1 oder ,purple ,madder4 ,vandyke ,brown1 ,chrimson ,lake und ,indigo4 ,brown ,pink und ,purple ,madder4 ,burnt ,carmine1 krftigster ,ton fr sehr bedeutende ,tiefe4 #b4 ,technik4 ,die ,schnheit einer ,landschaft wird durch ,wasser1 welcher ,art es auch immer sein mge1 in uerst wirksamer ,weise gehoben1 und besonders ist stilles ,wasser1 welches ich zunchst bespreche1 geeignet1 breite ,wirkung zu sichern1 indem es die ,farben der ,luft wie der nchsten ,umgebung wiederholt4 ,technisch wird ,wasser in derselben ,weise behandelt wie die ,luft1 daher auch bei ,anlage der letzteren mit in ,angriff genommen1 sobald seine ,dimensionen keine allzu geringen sind4 ,man nimmt indessen die ,tne in der ,regel etwas schwcher1 wie fr die ,luft1 besonders auch bei ,abendbeleuchtungen4 ,die ,anlage ist stets eine breite4 ,spiegelbilder werden zugleich mit den betreffenden ,gegenstnden und mit denselben1 aber um einen geringen ,grad schwcheren ,tnen gegeben4 ,man versume nie das ,papier vorher zu nssen1 damit alles zart in einander geht und fhre den ,pinsel bei ,spiegelbildern stets in vertikaler ,richtung4 ,die meist zahlreichen kleineren1 horizontalen ,lichter bleiben unbeachtet1 indem sie am besten nach ,beendigung des ,wassers herausgewischt werden4 ,umfangreichere ,lichtlinien dagegen1 oder sonstige breite ,lichtmassen1 spart man am besten aus4 ,soweit nur die ,spiegelung in ,betracht kommt1 ist die ,darstellung von ,wasser eine sehr leichte1 allein es kommt in der ,hauptsache darauf an1 die ,oberflche als solche zum ,ausdruck zu bringen1 was ungeachtet der geringfgigen zu diesem ,zwecke erforderlichen ,mittel nicht so leicht ist4 ,die ,vergegenwrtigung der ,oberflche ist nmlich im ,wesentlichen von getreuer ,darstellung verschiedener sehr kleiner und an sich unbedeutender ,lichter abhngig1 welche durch geringe ,bewegungen auf oder unter der ,oberflche1 durch schwimmende ,thiere aller ,art1 wie ,insekten1 ,frsche1 ,fische etc4 etc4 hervorgerufen werden4 ,zu ,zeiten fehlen indessen auch diese und die ,ruhe ist dann eine so absolute1 da man lediglich auf ,spiegelbilder angewiesen ist4 ,in solchen ,fllen ist das ,anbringen eines ,bootes von groem ,nutzen1 und ist das ,wasser seicht1 so hilft uns durchwatendes ,vieh1 mit welchem zugleich krftige ,farben in das ,bild kommen1 wie auch ,wasservgel sehr geeignet sind1 die ,ruhe der ,flche zu unterbrechen4 ,was die ,farbe des ,wassers betrifft1 so unterliegt die ,beurtheilung derselben vielfach ,irrungen1 ganz besonders unter dem ,einflu von ,halbschatten und ,wasser1 welches man fr farblos zu halten geneigt ist1 erscheint nicht selten1 sobald ein hellerer ,gegenstand1 etwa das ,segel eines ,bootes1 mit ihm in ,berhrung kommt1 in einem recht tiefen ,ton4 ,es bedarf also nur eines entschiedenen ,lichtes1 um diesen ,contrast hervorzurufen4 ,reines ,wasser ist indessen in der ,regel von blauer ,farbe1 wie das der ,alpenseen4 ,enthlt es mehr oder weniger organische ,stoffe1 so neigt es in's ,grne und geht bei zunehmender ,sttigung mit organischer ,materie -- ,sumpfwasser -- ins ,braune ber4 ,aus ,obigem resultirt1 da wir bezglich der ,tne fr stehendes ,wasser lediglich auf jene fr ,luft und ,wolken angewiesen sind1 wehalb sie genau zu beobachten und hchstens etwas gemilderter oder grauer im ,ton zu halten sind4 ,im ,allgemeinen und sobald keine ,spiegelung stattfindet1 wird man auch die oben angegebenen sehr transparenten ,tne von ,nutzen finden4 ,in ,betreff der ,zeichnung will ich noch darauf aufmerksam machen1 da1 in ,fllen1 wo gegen den ,horizont geneigte ,gegenstnde1 wie z4 ,b4 schiefstehende ,bume sich abspiegeln1 man darauf zu achten hat1 da das ,spiegelbild die richtige perspektivische ,richtung erhalte und ein z4 ,b4 gerade gegen uns ber befindlicher derartiger ,baum sich nicht etwa in gerader ,richtung spiegle1 da fr die ,spiegelung die ,gesetze der ,perspektive in ,anwendung kommen4 ,die ,spiegelung des ,wassers ist in hohem ,grade von der ,polarisation des ,lichts abhngig4 ,spiegelt sich der klare ,himmel auf einer ruhigen ,wasserflche1 so wird1 je nach der wechselseitigen ,stellung von ,sonne1 ,wasser und ,beschauer1 das ,licht des ,himmels entweder vollstndig -- oder nur theilweise -- oder fast gar nicht reflektirt werden1 in welch letzterem ,falle alsdann die dem ,wasser eigenthmliche ,farbe zur ,geltung kommt1 was an jeder durch starken ,wind bewegten kleineren ,wasserflche1 wie kleinen ,flssen und ,bchen1 beobachtet werden kann4 ,daher rhrt es auch1 da an ,tagen1 an welchen der ,himmel ganz blasse1 duftige ,tne zeigt1 eine ,wasserflche dennoch tief blau oder blaugrn erscheinen kann1 was am auffallendsten zur ,erscheinung kommt1 wenn die ,sonne seitlich vom ,beschauer steht4 ,steht diese aber vor oder hinter ihm1 so behlt das ,spiegelbild des ,himmels seine natrliche ,farbe und die ,flche wird dann nie sehr tiefe ,tne zeigen4 99 99 99 99 99 ,ganz anders1 namentlich in ,bezug auf ,farbe1 verhlt es sich mit flieendem ,wasser4 ,flsse und ,bche bieten in der ihnen eigenthmlichen ,frbung eine erstaunliche ,mannigfaltigkeit4 ,sodann zeigt das ,bett der ,bche sehr verschiedene ,zustnde1 von compaktem ,felsengestein bis zu losen ,kieseln und ,sand1 und wo letzterer dicht von ,wasserpflanzen bedeckt ist1 bemerkt man besondere ,tiefe des ,tons4 ,vernderungen in der ,strmung1 ,hindernisse1 ,stauungen1 kleine ,flle mit zahlreichen ,lichtern und ,reflexen bieten willkommene malerische ,motive4 ,die ,technik bleibt dieselbe4 ,nach den ersten breiten1 dnnen ,anlagen setzt man die ,steine oder den ,grund des ,bettes mit ziemlich starker ,farbe ein4 ,fr ,steine empfiehlt es sich1 mit den oben ausgefhrten ,tnen1 und zwar in dicker ,mischung1 nur die ,schattentne zwischen den einzelnen ,steinen zu geben1 worauf1 sobald ,alles trocken ist1 mit ,wasser leicht abgewaschen wird1 um die scharfen ,conturen zu beseitigen4 ,ist die berschssige ,nsse mit ,lschpapier aufgetrocknet1 dann bergeht man das ,wasser nunmehr mit der passenden ,lokalfarbe1 was1 sobald der ,ton tief ist1 zwei bis dreimal wiederholt werden mu1 da ,tiefe des ,tones und ,transparenz lediglich auf diese ,weise zu erreichen ist4 ,kleine ,lichter bergeht man1 um der ,einheit der ,tne keinen ,eintrag zu thun und nimmt sie spter mit einem seidenen ,tuch heraus1 wobei1 was sehr wesentlich1 die ,form der ,lichter genau zu beachten ist4 ,behufs ,darstellung horizontaler ,linien ist auch die vorsichtige ,anwendung des ,radirmessers nicht selten von ,vortheil1 aber ganz besonders eignet sich dasselbe zur ,herstellung des ,schaumes auf ,wellen und ,wasserfllen etc4 etc41 welcher damit sehr leicht und naturwahr wiedergegeben wird4 ,bei ,wellen beachte man immer genau deren ,formen1 sowie die ,schattentne und den ,halbschatten unter dem ,kamme4 99 99 99 99 99 ,die ,seestcke oder ,marinen bilden eine eigene ,klasse von ,gemlden von theilweise hohem ,reiz4 ,sie sind vorzugsweise ,stimmungsbilder und lediglich von getreuer ,wiedergabe von ,luft und ,meer abhngig1 wehalb sich der ,seemaler in noch hherem ,grade als der ,landschafter mit ,darstellung der verschiedensten ,zustnde der ,luft vertraut zu machen hat4 ,auch das ,meer erfordert ein eingehendes ,studium4 ,ein ,moment von groer ,bedeutung ist die ,form der ,wellen1 welche nahezu an jeder ,kste eine andere ist und beruhen diese ,unterschiede vorzugsweise auf lokalen ,umstnden1 besonders auf der ,configuration des ,bodens4 ,die ,wellen der offenen ,see zeigen diese vielgestaltigen ,formen nicht1 sie sind natrliche ,wellen weil ungebrochen1 und leichter nachzuzeichnen4 ,stt aber bewegtes ,wasser1 wie z4 ,b4 an felsigen ,ksten1 auf ,hindernisse1 so erheben sich die ,wellen weit hher als auf offener ,see und die verschiedenen ,formen gestalten sich noch mannigfaltiger4 ,die ,zeichnung der ,wellen mu eine correkte sein4 ,lichter1 ,schatten und ,reflexe mssen genau beobachtet und verstanden werden4 ,dabei ist es nicht leicht1 den ,wellen den ,charakter der ,bewegung zu geben1 denn hiezu bedarf es des ,verstndnisses ihrer gegenseitigen ,einwirkungen sowohl1 wie des der ,wirkung des ,windes4 ,so zeigt ein ,theil einer ,welle die ,farbe der ,luft1 ein anderer die ,lokalfarbe des ,wassers1 whrend ein dritter durch den ,reflex einer anderen ,welle im ,ton sehr bedeutend verstrkt ist1 was vorzglich bei kurzen hohlen ,wellen vorkommt4 ,das ,seewasser wird1 was ,technik anbelangt1 wie die ,luft behandelt4 ,nach mehreren1 recht flssig und grau zu haltenden ,untermalungen1 welche nach der ,kste hin in reinere ,farbe bergehen und den nthigen ,waschungen mit ,wasser dazwischen1 trgt man in gleicher ,weise die ,lokalfarbe auf1 halte aber die einzelnen ,auftrge so dnn und flssig wie mglich und hte sich zu grn zu malen4 ,die ,ferne ist selbstverstndlich mehr im ,luftton zu halten und erfordert daher mehr ,cobalt4 ,mit dem ,aussparen von ,lichtern halte man sich nicht auf2 diese werden nach ,beendigung herausgewischt4 ,die ,mitte des ,bildes oder1 besser gesagt1 die ,stelle1 wo der ,augenpunkt sich befindet1 hat das meiste ,licht1 welches sich bis an den unteren ,rand hinzieht1 whrend nach beiden ,seiten hin der ,ton tiefer wird4 ,die ,lichtseiten der ,wellen in der ,mitte des ,bildes zeigen die ,farbe des ,himmels1 aber auch die dunkelsten ,schatten derselben mssen im ,tone immer noch leuchtend und flssig sein1 was besonders durch ,raw ,sienna1 aber auch durch gelbe ,tne berhaupt zu erlangen ist4 ,man sieht nicht selten1 da das ,wasser zu undurchsichtig und schwer gehalten ist1 so da es fast den ,eindruck von ,festem macht1 in welchem ,falle dann der ,maler1 um die ,transparenz zu versinnbildlichen1 einen sich spiegelnden schwimmenden ,krper anbringt1 z4 ,b4 eine ,boje etc41 und ich habe mehrfach diese ,list selbst von bedeutenden ,knstlern in ,anwendung bringen gesehen4 ,sehr schlau mag das wohl sein1 aber als ,prinzip ist es ein hchst verwerfliches1 da ,jeder1 der die ,see kennt1 recht gut wei1 da bewegtes ,seewasser nur hchst unbedeutend oder gar nicht spiegelt4 ,der ,schaum ist1 wie bereits erwhnt1 sehr tuschend mit dem ,radirmesser wiederzugeben4 ,fr spritzenden ,schaum eignet sich jedoch ,chinese ,white1 recht khn aufgetragen1 besser4 ,was die ,staffage betrifft1 welche in ,marinen nur sehr selten1 und sei sie auch nur durch ein fernes ,segel vertreten1 vermit wird1 so stehen in erster ,linie eine groe ,zahl von ,schiffen verschiedenster ,art zu ,gebote4 ,ihre ,verwendung erfordert indessen einige nhere ,kenntni ihrer ,grenverhltnisse1 ihres ,baues1 sowie ganz besonders des ,takel- und ,segelwerks1 wie nicht minder der der jeweiligen ,strke und ,richtung des ,windes entsprechenden ,verwendung desselben4 ,diesen ,faktoren mu daher gebhrende ,rechnung getragen werden4 ,bei geschmackvoller ,anordnung sind ,schiffe1 schon ihrer pyramidalen ,form wegen1 bedeutender ,wirkung fhig1 welche durch ,gestalt und ,farbe der verschiedenen ,segel noch mehr erhht wird4 ,auch an der ,kste lt sich nicht selten ,staffage mit ,vortheil anbringen4 ,hchst malerisch machen sich hier besonders alte ,fischerboote mit herabhngendem oder umherliegendem ,segelwerk1 von ,mast zu ,mast gespannten ,netzen1 in ,unordnung aufgehuften ,krben etc4 etc4 whrend sich die ,trachten der ,fischer als nicht weniger brauchbar erweisen4 ,man hte sich aber bei der ,staffage zu viel in das ,detail zu gehen1 um nicht die ,breite und die ganze ,wirkung des ,bildes zu beeintrchtigen4 ,bevor man sich jedoch an ,seestcke mit ,staffage von ,schiffen wagt1 drfte es gerathen sein1 sich zuvor einige ,kenntni der ,linien-,perspektive zu erwerben1 indem die bei der ,darstellung von ,schiffen sehr hufigen ,verkrzungen und die groe ,mannigfaltigkeit von ,winkeln solche voraussetzen4 ,e4 ,wege und ,ufer4 #a4 ,colorit4 ,neutral ,orange und ,cobalt1 sehr verschiedene ,tne4 ,raw ,umber4 -- ,yellow ,ochre4 ,burnt ,sienna4 ,brown ,ochre fr sandiges ,terrain4 ,vandyke ,brown1 ,cobalt und ,rose ,madder4 ,yellow ,ochre und ,light ,red4 ,yellow ,ochre1 ,light ,red und ,rose ,madder4 ,yellow ,ochre1 ,light ,red und ,payne's ,grey4 ,yellow ,ochre1 ,light ,red und ,indian ,red4 ,yellow ,ochre und ,vandyke ,brown4 ,yellow ,ochre1 ,burnt ,sienna und ,cobalt4 ,yellow ,ochre1 ,rose ,madder und ,cobalt4 ,gamboge und ,raw ,sienna4 ,cobalt1 ,lake und ,burnt ,sienna4 ,light ,red und ,lamp ,black4 ,brown ,ochre und ,brown ,madder4 ,brown ,madder1 ,light ,red und ,french ,blue4 ,rose ,madder1 ,indigo und ,burnt ,umber4 ,raw ,sienna und ,vermilion4 ,raw ,umber und ,vermilion4 ,zu ,schattentnen eignen sich vorzugsweise3 ,cobalt1 ,rose ,madder und ,yellow ,ochre4 ,blau1 ,rose ,madder und ,burnt ,sienna liefert endlose ,verschiedenheit brauchbarer ,tne4 ,lamp ,black und ,light ,red oder ,rose ,madder4 ,indigo und ,light ,red oder ,indian ,red4 ,payne's ,grey oder ,neutral ,tint4 ,burnt ,sienna und ,lamp ,black4 ,french ,blue und ,brown ,madder4 ,french ,blue1 ,burnt ,sienna und ,lake4 ,sepia allein oder mit ,brown ,madder4 ,vandyke ,brown allein oder mit ,purple ,madder4 ,purple ,madder4 ,raw ,umber und ,vermilion4 99 99 99 99 99 ,brown ,pink fr tiefe ,drucker4 ,brown ,pink1 ,rose ,madder und ,cobalt1 tiefe ,drucker4 ,vandyke ,brown in fast trockener ,farbe ber ,wege etc4 geschleppt macht den ,boden rauh4 ,indian ,yellow und ,burnt ,umber oder ,brown ,madder fr ,moos und tiefe ,tne unter ,ufer etc4 #b4 ,technik4 ,die ersten ,farbenauftrge seien breit1 die folgenden je nach ,bedrfni weniger1 aber mit bestimmten1 hier und da etwas accentuirten ,umrissen1 da zu beachten ist1 da hier jede ,abweichung von der geraden ,linie irgend eine besondere ,form hat1 welche nicht willkrlich behandelt werden darf4 ,wo viele verschiedene ,tne vertreten sind1 sehe man darauf1 da solche bei den ersten ,waschungen zart in einander laufen4 ,waschungen mit reinem ,wasser drfen hier auch nicht fehlen1 besonders bei ,anlage der ,schatten4 ,die einzelnen ,steine und ,erdmassen sind etwas selbstndiger zu behandeln1 da sie in der ,farbe mehr oder weniger vom ,boden abweichen und insoferne auch zur ,wiederholung anderer ,tne sich eignen4 ,obgleich aber jeder ,stein ,licht1 ,halbschatten1 ,schatten1 ,farbe und ,reflex besitzt1 so mu dennoch ,einheit im ,ganzen gewahrt bleiben und kein ,stein darf aus dem ,bilde herausfallen oder sich dem ,beschauer in besonderer ,weise aufdrngen4 ,die malerischsten ,wege sind die unebenen1 verwahrlosten1 von tiefen ,furchen etc4 durchzogenen und mit ,steinen beseten4 ,wege dieser ,art erfordern der vielen ,lichter und ,schatten wegen eine besonders aufmerksame ,behandlung4 ,die ,lichter werden mittelst eines ,tuches oder des ,waschleders herausgewischt4 ,zuflligkeiten1 welche hierbei zu ,tage kommen1 lassen oft geschickte ,verwerthung zu4 ,tiefe ,furchen werden1 um sie tief erscheinen zu lassen1 wiederholt mit warmen ,farbentnen bergangen1 nicht mit einem einzigen sehr dunkeln ,ton4 ,ist ,alles beendet1 so empfiehlt es sich1 einen ,pinsel mit ziemlich trockener ,farbe ber ,weg1 ,ufer oder grere ,steinmassen zu schleppen1 wozu sich ,vandyke ,brown vorzugsweise eignet4 ,haben ,steine oder sonstige ,stellen eine etwas unreine ,farbe erhalten1 so mischt man zum entsprechenden ,farbenton etwas ,chinese ,white und bermalt hiermit die betreffenden ,stellen4 ,auf gleiche ,weise kann man auch kleine ,steine in beendete ,rasenflchen bringen4 ,nach dem ,trocknen gibt man dann die ,schatten etc4 ,f4 ,felsen4 #a4 ,colorit4 a4 ,tne fr graue ,gesteine4 7,dieselben knnen auch sonst als ,schattentne ,anwendung finden47 ,cobalt und ,burnt ,umber4 ,cobalt und ,light ,red4 ,cobalt1 ,brown ,madder und ,raw ,umber4 ,cobalt1 ,chrimson ,lake und ,burnt ,sienna4 ,cobalt1 ,rose ,madder und ,blue ,black4 ,indigo4 ,indigo und ,light ,red4 ,indigo und ,burnt ,umber4 ,indigo und ,brown ,madder4 ,indigo und ,indian ,red4 ,indigo1 ,rose ,madder und ,roman ,ochre4 ,indigo1 ,burnt ,sienna und ,chrimson ,lake4 ,french ,blue und ,lamp ,black4 ,sepia1 ,lamp ,black und ,brown ,madder4 ,sepia1 ,indigo und ,chrimson ,lake4 ,sepia1 ,cobalt und ,rose ,madder4 ,payne's ,grey1 ,burnt ,sienna und ,chrimson ,lake4 ,payne's ,grey1 ,sepia und ,brown ,madder4 ,lamp ,black1 ,cobalt und ,purple ,madder4 ,lamp ,black und ,rose ,madder4 ,lamp ,black und ,emerald ,green4 ,blue ,black und ,light ,red oder ,chrimson ,lake4 ,raw ,umber und ,french ,blue4 ,vandyke ,brown und ,french ,blue4 ,burnt ,umber1 ,cobalt und ,rose ,madder4 ,vandyke ,brown1 ,blau und ,rose ,madder4 b4 ,kalte und warme ,lokalfarben4 ,raw ,sienna1 ,vandyke ,brown und ,cobalt4 ,raw ,sienna1 ,brown ,madder und ,indigo4 ,raw ,sienna und ,brown ,madder4 ,yellow ,ochre4 ,yellow ,ochre und ,light ,red4 ,roman ,ochre und ,lamp ,black4 ,roman ,ochre1 ,lamp ,black und ,lake4 ,roman ,ochre und ,rose ,madder4 ,light ,red4 ,light ,red1 ,rose ,madder und ,cobalt4 ,burnt ,sienna4 ,burnt ,sienna und ,payne's ,grey4 ,burnt ,sienna1 ,chrimson ,lake und ,cobalt oder ,french ,blue4 ,indian ,yellow1 ,burnt ,sienna und ,indigo4 ,brown ,madder4 ,brown ,madder und ,sepia4 ,brown ,madder1 ,burnt ,sienna und ,indigo4 ,raw ,umber4 ,brown ,ochre4 ,bistre und ,prussian ,blue4 c4 ,moose4 ,sepia und ,indian ,yellow4 ,brown ,pink1 ,lake und ,french ,blue4 ,chrimson ,lake1 ,indigo und ,vandyke ,brown4 ,olive ,green und ,brown ,pink4 ,indian ,yellow und ,brown ,madder4 ,indian ,yellow und ,burnt ,umber4 ,indian ,yellow und ,oxyde of ,chromium4 ,gamboge und ,emerald ,green4 #b4 ,technik4 ,felsen gehren1 obgleich meist grau1 zu den farbenreichsten ,gegenstnden und werden vortheilhaft angewendet1 um einer ,gegend den ,ausdruck von ,wildheit und ,einsamkeit zu verleihen4 ,von ,vegetation umgeben und umrankt bieten sie hufig sehr wnschenswerthe ,contraste4 ,die ,umrisse der ,felsen sind stets etwas zackig und zerklftet zu halten4 ,da die ,frbung in der ,regel eine sehr wechselnde ist1 so lt man die ,farben am besten na in einanderlaufen4 ,dabei splt man jedoch den ,pinsel nicht bei jeder ,abnderung der ,farbe aus1 sondern man bringt blos die ,spitze desselben in andere ,farbe4 ,dieses ,verfahren ist sehr zu empfehlen1 auch bei sonstigen ,objekten mit vielem ,wechsel der ,farbe1 da die ,wirkung eine sehr ausgezeichnete und naturwahre ist4 ,die dunkeln ,tne der ,steine gibt man am besten mit dicker warmer ,farbe1 ausgenommen jedoch die dunkeln ,hhlungen1 welche wie die tiefen1 transparenten ,stellen behandelt werden mssen4 ,in ,betreff der breiten ,farbenauftrge bemerke ich noch1 da solche1 soweit dieselben an den ,rndern mit zur ,modellirung beitragen1 dem ,charakter des ,gesteins entsprechend etwas zackig zu halten sind4 ,lasuren der ,lokalfarbe ber das ,grau machen sich hufig sehr vortheilhaft1 indem sie die ,verschiedenheit der ,tne vermehren und dabei ber das solide ,gestein eine gewisse ,transparenz verbreiten4 ,nimmt die ,vegetation keine grere ,flche in ,anspruch1 so bergeht man sie in den ersten ,anlagen mit den ,tnen des ,gesteins4 ,ueber grere ,gesteinsmassen im ,vordergrund schleppt man bei ,beendigung des ,bildes dicke ,farbe1 hlt dabei den ,pinsel von der ,seite und berhrt das ,papier nur leicht1 so da die ,farbe nur an den oberen ,theilen desselben haftet4 ,rauheit der ,flchen lt sich in keiner anderen ,weise so natrlich wiedergeben4 ,im ,allgemeinen empfiehlt es sich den ,tnen fr ,felsen und ,steine etwas ,chinese ,white beizumischen1 wodurch die ,farben mehr ,krper erhalten1 was bei so soliden ,massen nur erwnscht ist4 ,g4 ,gebude und deren ,theile4 #a4 ,colorit4 a4 ,tne fr ,mauerwerk1 ,wnde1 ,steine etc4 ,roman ,ochre4 ,roman ,ochre und ,lamp ,black oder ,rose ,madder4 ,roman ,ochre1 ,lamp ,black und ,chrimson ,lake4 ,yellow ,ochre4 ,yellow ,ochre und ,lamp ,black4 ,yellow ,ochre und ,blue ,black4 ,yellow ,ochre und ,vandyke ,brown4 ,yellow ,ochre und ,sepia4 ,yellow ,ochre1 ,light ,red und ,blue ,black4 ,yellow ,ochre1 ,sepia und ,payne's ,grey1 sehr schner ,ton4 ,yellow ,ochre1 ,burnt ,umber1 ,chrimson ,lake und ,indigo4 ,yellow ,ochre1 ,light ,red und ,cobalt4 ,indigo und ,sepia4 ,blue ,black4 ,rose ,madder und ,blue ,black4 ,raw ,umber4 ,raw ,umber und ,french ,blue4 ,burnt ,sienna und ,lamp ,black4 ,burnt ,umber1 sehr brauchbar4 ,burnt ,umber1 ,french ,blue und ,rose ,madder4 ,indigo und ,burnt ,umber4 ,blue ,black1 ,chrimson ,lake und ,burnt ,umber1 tiefe ,tne4 b4 ,rothe ,sandsteine in ,sonnenbeleuchtung4 ,light ,red4 ,light ,red1 ,rose ,madder und ,cobalt4 ,rose ,madder und ,yellow ,ochre4 ,rose ,madder und ,naples ,yellow4 ,rose ,madder und ,light ,red4 ,indian ,red und ,rose ,madder4 ,sepia1 ,lamp ,black und ,rose ,madder4 alte ,sandsteine4 ,indian ,red und ,neutral ,tint4 c4 ,ziegel im ,licht4 ,burnt ,sienna -- ,light ,red -- ,brown ,madder4 ,indian ,yellow und ,brown ,madder4 ,yellow ,ochre und ,indian ,red oder ,vermilion4 ,vermilion und ,indian ,yellow4 ,burnt ,sienna1 ,vermilion und ,french ,blue4 d4 ,ziegel im ,schatten4 ,burnt ,sienna und ,brown oder ,purple ,madder4 ,light ,red und ,payne's ,grey4 ,purple ,madder4 ,lamp ,black4 ,vandyke ,brown1 ,purple ,madder und ,blau4 ,roman ,ochre1 ,indian ,red und ,french ,blue4 ,brown ,pink1 ,lake und ,indigo4 ,brown ,pink1 ,yellow ,ochre1 ,light ,red und ,indigo4 ,burnt ,sienna1 ,rose ,madder und ,blau1 unendlich ,vandyke ,brown verschiedene ,tne4 e4 ,holzwerk4 ,yellow ,ochre und ,lamp ,black oder ,blue ,black4 ,cobalt und ,light ,red4 ,indigo und ,light ,red4 ,lamp ,black4 ,lamp ,black und ,chrimson ,lake4 ,blue ,black und ,cobalt4 ,sepia -- ,vandyke ,brown4 ,raw ,umber -- ,burnt ,umber4 ,burnt ,sienna und ,french ,blue4 ,burnt ,sienna und ,lamp ,black4 ,payne's ,grey und ,yellow ,ochre4 anstatt ,payne's ,grey ,payne's ,grey und ,burnt ,sienna4 auch ,neutral ,tint4 ,payne's ,grey und ,light ,red4 ,vermilion1 ,burnt ,sienna und ,brown ,madder4 ,brown ,madder und ,sepia4 ,brown ,madder und ,french ,blue4 ,brown ,madder1 ,burnt ,sienna und ,french ,blue4 ,brown ,pink1 ,french ,blue und ,burnt ,sienna1 ,drucker4 f4 ,schiefer4 ,payne's ,grey -- ,lamp ,black4 ,lamp ,black und ,blau4 ,lamp ,black und ,rose ,madder4 ,cobalt und ,sepia4 ,blue ,black1 ,cobalt ,rose und ,madder4 ,sepia1 ,chrimson ,lake und ,indigo4 ,indigo und ,light ,red oder ,indian ,red4 ,indigo1 ,lamp ,black und ,chrimson ,lake4 ,french ,blue und ,blue ,black4 ,french ,blue und ,brown ,madder oder ,purple ,madder4 ,french ,blue1 ,chrimson ,lake und ,brown ,pink4 g4 ,strohdcher4 ,burnt ,umber1 ,lake und ,indigo1 alt4 ,yellow ,ochre1 ,burnt ,umber und ,indigo4 ,brown ,madder -- ,purple ,madder4 ,yellow ,ochre und ,brown ,madder4 ,vandyke ,brown -- ,sepia4 ,sepia und ,yellow ,ochre4 ,brown ,madder und ,blau4 ,indigo1 ,chrimson ,lake und ,yellow ,ochre4 ,brown ,pink4 ,moosdcher4 ,brown ,pink1 ,burnt ,sienna und ,french ,blue4 ,brown ,pink1 ,lake und ,french ,blue4 fr ,linien und ,brown ,pink und ,burnt ,umber4 derartiges ,brown ,pink allein4 ,detail4 h4 ,beworfene ,wnde4 ,raw ,umber4 ,vandyke ,brown4 mit oder ohne ,blau4 ,burnt ,umber4 ,sepia und ,yellow ,ochre4 i4 ,dunkle ,interieurs4 ,french ,blue1 ,lake und ,brown ,pink4 ,french ,blue1 ,lake und ,burnt ,sienna4 ,burnt ,sienna und ,french ,blue4 ,burnt ,sienna1 ,brown ,pink und ,purple ,madder4 ,purple ,madder und ,brown ,pink4 ,purple ,madder und ,burnt ,sienna4 k4 ,schattentne4 ,raw ,umber und ,brown ,madder4 ,bistre4 ,light ,red1 ,lamp ,black und ,brown ,pink4 ,indian ,red und ,blue ,black4 ,sepia1 ,cobalt und ,rose ,madder4 ,indigo und ,rose ,madder4 ,indigo und ,brown ,madder4 ,purple ,madder und ,lamp ,black4 ,purple ,madder und ,french ,blue4 ,purple ,madder und ,yellow ,ochre4 ,purple ,madder1 ,indigo und ,raw ,sienna4 ,vermilion1 ,burnt ,sienna und ,blue ,black fr rostiges ,eisenwerk4 ,french ,blue und wenig ,burnt ,sienna fr ,glas4 #b4 ,technik4 ,alle ,gebude beanspruchen sorgfltige ,zeichnung und richtige ,perspective1 welch letztere1 der vielen ,verkrzungen wegen1 unentbehrlich ist4 ,sonst hat die ,darstellung keine erheblichen ,schwierigkeiten1 da die ,materialien1 aus welchen die ,gebude errichtet sind1 sich nur durch ,farbe und ,textur unterscheiden4 ,auf ,folgendes will ich indessen ganz besonders aufmerksam machen3 ,das ,nssen des ,papieres bedarf wohl keiner ,erinnerung4 ,dcher lege man nicht mit zu dnnem ,tone an1 sondern suche vielmehr gleich die richtige ,farbe zu treffen1 welche1 wenn nthig1 nach dem ,trocknen durch ,lasuren in beliebiger ,weise verndert werden kann4 ,die auf den ,dchern vorkommenden ,lichter spare man mglichst aus1 aber mit ganz entschiedener ,pinselfhrung -- ja nicht mittelst ngstlichem ,hinundherpinseln --2 sie geben durch den ,contrast der ,farbe ,glanz4 ,die ,schatten der ,dcher arbeitet man1 wo es thunlich erscheint1 zugleich mit ein1 und zwar in der ,weise1 da man1 wo die ,farbe gendert werden soll1 nicht etwa den ,pinsel auswascht1 sondern die ,spitze desselben in einen entsprechenden ,farbenton bringt4 ,fr ein ,ziegeldach von sehr mannichfaltigen ,tnen z4 ,b4 setze man ,yellow ,ochre1 ,brown ,pink1 ,chrimson ,lake1 ,light ,red1 ,indigo und ,vermilion auf die ,palette und beginne dann mit gut geflltem ,pinsel und krftiger ,farbe von etwa ,brown ,pink und ,chrimson ,lake1 welchem man nach wenigen ,strichen etwas ,indigo zusetzt und gleich darauf in ,yellow ,ochre und ,light ,red etc4 etc4 bergeht1 bis das ,dach ganz mit ,farbe bedeckt ist4 ,einzelne sehr leuchtende ,ziegel bergeht man dann mit ,vermilion4 ,das ,detail der ,linien zwischen den ,ziegeln gibt man mit entschiedener ,pinselfhrung mit dicker ,farbe und bringt nur die ,spitze auf das ,papier1 denn von der ,entschiedenheit dieser ,linien hngt die ,wirkung ab4 ,die ganz tiefen dunklen ,lcher1 welche sich hier und da zwischen einzelnen beschdigten ,ziegeln bemerkbar machen1 gibt man mit dicker ,farbe und warmem ,tone von ,french ,blue1 ,chrimson ,lake und ,brown ,pink und hlt die ,rnder etwas hart4 ,aufheben des ,pinsels nach jeder ,berhrung des ,papiers ist wesentlich4 ,lichter1 welche noch wnschenswerth sein sollten1 radirt man mit scharfem ,messer4 ,dieses wie anderes feinere ,detail erfordert bei der ,ausfhrung ,ueberlegung und ,geschick1 obgleich manche es fr genial halten1 auf's ,gerathewohl mit dem ,pinsel herumzufahren und die ,wirkung dem ,zufall zu berlassen4 ,ich kann dies jedoch in keiner ,weise empfehlen1 sondern rathe zu sorgfltiger und berlegter ,behandlung derartiger ,dinge1 andernfalls kann es dann wohl vorkommen1 da man statt bestimmter ,linien etc4 nur wirre ,farbenflecke erblickt1 welche ber ihre ,bedeutung gnzlich im ,unklaren lassen4 ,auf die ,farbe als solche kommt es hierbei weniger an1 als auf das was sie ausdrcken soll1 und wo sie mit dieser ,erwgung eingesetzt ist1 da tritt alles wie im ,relief heraus1 da die ,mittel alsdann in der ,treue der ,darstellung vollstndig aufgehen4 ,man hte sich jedoch bei ,wiedergabe des ,details dasselbe zu auffallend darzustellen oder zu sehr in's ,einzelne zu gehen1 da dies die ,breite in hohem ,grade beeintrchtigen wrde4 ,schieferdcher behandelt man ganz auf dieselbe ,art1 etwa mit ,brown ,pink1 ,french ,blue und ,chrimson ,lake1 ndert auch bei jedem ,eintauchen des ,pinsels etwas in den ,verhltnissen der ,combination1 je nachdem die ,tne wrmer oder klter werden1 was bei ,dchern aller ,art sehr zu beachten ist4 ,das ,markiren der einzelnen ,schiefer geschieht ebenfalls mit dicker ,farbe und spitzem ,pinsel1 etwa mit ,brown ,pink1 ,vandyke ,brown und ,french ,blue4 ,auf ,schieferdchern kann man hufig eine gute ,wirkung erzielen1 wenn man mit dem ,radirmesser in leichten ,strichen darber weg zieht1 wodurch das ,glitzern der ,lichter sehr naturwahr erreicht werden kann4 ,in solcher ,weise sind auch die ,strohdcher zu behandeln4 ,fr frischerers ,stroh nimmt man etwa ,yellow ,ochre1 ,chrimson ,lake und ,indigo4 ,das ,detail1 welches die einzelnen ,lagen des ,materiales einigermaen zur ,anschauung bringen soll und von verschiedener ,tiefe des ,tons sein mu1 gibt man wie vorher mit spitzem ,pinsel und dicker ,farbe1 da dnne ,farbe zu scharfe ,rnder geben wrde4 ,wo1 wie es hufig vorkommt1 am ,first eines ,daches jeder einzelne ,ziegel gleichsam von weiem ,mrtel umrahmt ist1 spart man letzteren aus und behandelt dann jeden ,ziegel fr sich4 ,mauern mit ,bewurf haben vielerlei ,tne1 deren jeder fr sich behandelt werden kann1 wobei aber ,vorsicht nthig ist1 um nicht in's ,fleckige zu fallen4 ,einzelne entblte ,steine sind mglichst getreu wiederzugeben1 wie auch die ,theilungslinien zwischen ,steinen in ,mauern und ,wnden sorgfltig zu behandeln sind4 ,bei ,beendigung heller ,mauern ist allen hellen ,tnen1 wie ,yellow ,ochre1 ,cobalt1 ,rose ,madder etc4 etc4 etwas ,chinese ,white beizumischen1 indem hierdurch das ,feste und ,massige der ,steine sehr gut zum ,ausdruck gebracht wird1 was auerdem nicht leicht der ,fall sein wrde4 ,bei vorsichtiger ,ausfhrung ist die ,wirkung eine sehr naturwahre2 bei unvorsichtiger dagegen erscheint das ,bild kreidig und wirkt auf den ,beschauer im hchsten ,grade beleidigend4 ,dunkele ,stellen halte man nicht zu auffallend4 ,der ,bewurf vieler mittelalterlicher ,gebude1 besonders der ,mauern von ,thoren1 ,thrmen1 ,burgen etc4 etc4 hat einen sehr warmen gelbbraunen ,ton1 welcher ebenfalls vielfach in klteren und wrmeren ,tnen spielt4 ,bauten dieser ,art legt man wie oben1 unter steter ,bercksichtigung der vielfachen ,abweichungen in der ,farbe1 gleich in mglichst dem natrlichen hnlichen ,tone1 etwa mit ,cobalt1 ,chrimson ,lake und ,burnt ,sienna an1 behandelt aber das befeuchtete ,papier nicht mit ,lschpapier1 sondern wartet1 bis die ,nsse fast ganz verdampft ist1 bei welcher ,behandlung die ,tne wunderbar schn in einander gehen4 ,ferner empfiehlt es sich1 bei derartigen ,bauten die ,rnder der ,tne etwas entschieden1 nicht in geraden ,linien laufend1 sondern mehr zackig und eingerissen zu halten und dabei an allen ,kanten und ,vorsprngen ,lichter stehen zu lassen1 wodurch der ,eindruck soliden ,mauerwerks verstrkt wird4 ,die ,schatten und besonders tieftnigen ,partien werden spter mit ziemlich dicker ,farbe khn1 aber mit ,ueberlegung1 eingesetzt4 ,ist der gelbbraune ,ton nicht ganz erreicht1 so helfen ,lasuren von ,yellow ,ochre und ,brown ,pink4 ,wo ,lichter verloren worden sind1 hilft man mit dem ,radirmesser nach4 ,die ,steine an ,mauern etc4 sind im ,allgemeinen zu individualisiren4 ,in ,fllen jedoch1 wo sehr viele ,steine zu markiren wren1 ist dies nicht mglich und wrde solche ,behandlung auch nicht gnstig wirken1 wehalb alsdann nur die in die ,augen fallenderen beachtet werden1 whrend die brigen generalisirt werden4 ,adern und ,sprnge im ,holzwerk gibt man mit spitzem1 aufrecht zu haltendem ,pinsel in feinen ,linien und ,curven an1 hier und da mit ziemlich trockener ,farbe4 ,wo dasselbe alt und rauh zu geben ist1 schleppt man ,brown ,pink recht dick und halb trocken leicht darber hin4 ,leichtes ,darberfahren mit dem ,radirmesser erhht den ,effekt4 ,alte grnliche ,bretterwnde behandelt man nach ,fertigstellung in ,grau mit ,lasuren von ,gamboge und ,oxyde of ,chromium1 oder mit letzterem allein4 ,ngel im ,holzwerk gebe man exact mit dicker ,mischung von ,brown ,pink1 ,cobalt und ,lake4 ,dunkle ,innenrume -- ,interieurs -- sind1 besonders da wo sie nicht auf einzelne kleinere ,stellen beschrnkt sind1 mglichst frhzeitig1 d4 h4 vor der ,behandlung der ,auenseiten einzusetzen1 um alsdann die fr die letzteren nthige ,strke der ,tne bemessen zu knnen4 ,versumt man dies und gibt die ,interieurs zuletzt1 so wird man finden1 da die ,auenflchen1 trotz vielleicht vieler auf dieselben verwendeter ,mhe1 viel zu bla und schwach gerathen sind und wesentlich dunkler oder farbiger gehalten werden mssen4 ,ich rathe daher1 bei ,gebuden jederzeit die dunkeln ,interieurs vor dem ,colorit der ,auenflchen in ,angriff zu nehmen4 ,noch ein sehr wichtiger ,punkt bleibt zu berhren4 ,bei ,anlage der ,schatten1 welche durchsichtig zu halten sind1 ist nmlich der ,winkel derselben1 beziehungsweise die ,richtung1 aus welcher die ,sonnenstrahlen kommen1 sehr genau zu beachten und dient der erste eingesetzte ,schatten als ,norm fr alle spteren1 da bei ,bauwerken nicht ganz einfacher ,art nicht gleich alle ,schatten auf einmal eingesetzt werden knnen4 ,dabei halte man die ,rnder der ,schatten etwas rauh oder zackig und vermeide dieselben als absolut gerade ,linien darzustellen1 was hchst unerfreulich wirkt4 ,h4 ,staffage4 7,thiere etc47 #a4 ,colorit4 a4 ,helle ,farbentne fr ,khe1 ,pferde1 ,hunde etc4 etc4 ,yellow ,ochre4 ,yellow ,ochre und ,burnt ,sienna4 ,yellow ,ochre und ,light ,red4 ,yellow ,ochre und ,vermilion4 ,light ,red4 ,burnt ,sienna4 ,yellow ,ochre4 ,roman ,ochre4 fr ,schaafe4 ,roman ,ochre und ,vandyke ,brown4 ,raw ,umber4 b4 ,rothbraune ,tne4 ,burnt ,sienna und ,brown ,madder4 ,burnt ,sienna und ,chrimson ,lake4 ,burnt ,sienna und ,gamboge4 ,light ,red und ,brown ,madder4 ,indian ,yellow und ,brown ,madder4 ,brown ,madder4 ,brown ,madder und ,sepia4 ,vandyke ,brown und ,purple ,madder4 ,vandyke ,brown und ,chrimson ,lake4 c4 ,dunkelbraune ,tne4 ,burnt ,sienna und ,lamp ,black4 ,burnt ,sienna1 ,lake und ,indigo4 ,vandyke ,brown4 ,sepia und ,chrimson ,lake4 d4 ,schwarze und sehr dunkle ,tne4 ,lamp ,black und ,chrimson ,lake4 ,lamp ,black und ,light ,red4 ,lamp ,black1 ,lake und ,light ,red4 ,indigo und ,chrimson ,lake4 ,french ,blue1 ,sepia und ,chrimson ,lake4 ,brown ,madder1 ,indigo und ,chrimson ,lake4 ,cobalt1 ,chrimson ,lake und ,burnt ,sienna4 ,payne's ,grey und ,vandyke ,brown4 ,payne's ,grey und ,brown ,madder4 ,schattenfarben4 ,cobalt und ,light ,red4 ,burnt ,sienna und ,payne's ,grey4 ,payne's ,grey und ,vandyke ,brown4 ,tne fr ,figuren4 ,fleischtne4 ,pink ,madder4 ,raw ,sienna und ,rose ,madder4 ,light ,red4 ,vermilion und ,rose ,madder4 ,orange ,vermilion und ,chinese ,white4 ,schatten4 ,raw ,sienna und ,cobalt4 ,light ,red und ,cobalt4 ,indian ,red und ,cobalt4 ,vandyke ,brown und ,chrimson ,lake4 ,brown ,madder1 dunkle ,drucker4 ,haare4 ,yellow ,ochre4 ,light ,red und ,indian ,yellow4 ,sepia4 ,vandyke ,brown und ,sepia4 ,vandyke ,brown fr ,schatten4 ,sepia1 ,lake und ,indigo fr ,schatten4 #b4 ,technik4 ,kleine ,figuren1 ganz besonders aber ,vieh1 vermgen oft eine an sich vielleicht wenig ansprechende landschaftliche ,darstellung sehr anziehend zu machen1 vorausgesetzt1 da sie der ,stimmung des ,bildes angemessen sind und andrerseits mit ,geschmack angebracht werden4 ,in sehr romantischen ,darstellungen1 wie wilden ,gebirgslandschaften und in ,stimmungsbildern lt man brigens ,staffage am besten ganz weg1 auer allenfalls in ,form eines zur ,darstellung passenden ,vogels oder sonstigen ,thieres4 ,in ,studien nach der ,natur sind ,figuren ebenfalls nicht am ,platze1 da sie hier die ,aufmerksamkeit des ,beschauers von der ,hauptsache ablenken4 ,unentbehrlich werden lebende ,wesen aber in ,darstellungen lndlicher ,situationen4 ,viehgruppen aller ,art1 heimkehrende ,arbeiter1 ,schfer mit ,hunden1 ,fuhrwerke etc4 etc4 sind alle geeignet1 hier treffliche ,verwendung zu finden2 sie mssen stets aber so angebracht sein1 da die ,darstellung in der ,that durch sie wesentlich gehoben erscheint4 ,mit der ,staffage lebender ,wesen werden brigens noch andere ,zwecke verfolgt1 als der1 ,leben in die ,darstellung zu bringen4 ,da alle ,farben in der ,natur mehr oder weniger gebrochene ,tne zeigen1 so ist das ,anbringen von etwas brillanter absoluter ,farbe in einer ,landschaft nicht selten von hohem ,werth1 da hierdurch groe ,kraft erreicht wird1 und die gewnschte ,farbe lt sich dann leicht an der ,kleidung eines in die ,darstellung passenden menschlichen ,wesens oder auch eines ,thieres anbringen4 ,da auch auf diese ,weise ein gewisser ,ton durch ,anbringung einer ,kontrastfarbe sehr gehoben werden kann1 drfte der ,leser wohl schon selbst erkannt haben4 ,eine weitere ,anwendung einer ,figur ist diejenige zur ,vermittelung des ,maastabes1 um den ,beschauer in den ,stand zu setzen1 sich ber die wirklichen ,grenverhltnisse1 besonders diejenigen grerer ,objecte1 ein richtiges ,urtheil bilden zu knnen4 ,diese ,art der ,verwendung erfordert jedoch1 da man die ,figur so anbringt1 da die ,absicht mglichst verborgen bleibt4 ,endlich kann man sich auch der ,anbringung von ,figuren bedienen1 um eine weniger schne oder leere ,stelle des ,bildes zu verdecken1 was sehr zu empfehlen ist4 ,im ,allgemeinen rathe ich aber dem ,landschafter1 mit ,staffage sehr sparsam umzugehen1 wenn nicht damit zu geizen1 da ich hufig auf ,ausstellungen ,landschaftsbilder zu sehen ,gelegenheit hatte1 welche durch ,staffage mit ,menschenfiguren mehr verloren als gewonnen hatten1 was zum groen ,theile die an deren ,toilette prangenden1 schreienden ,farben verschuldeten4 ,wo und wie nun menschliche ,figuren vortheilhaft anzubringen sind1 mu lediglich der ,einsicht und dem ,geschmack des ,darstellers berlassen bleiben4 ,diese ,einsicht und diesen ,geschmack zu bilden gibt es ein sehr gutes ,mittel1 nmlich das aufmerksame ,studium der ,werke alter sowohl wie neuerer ,knstler4 ,der ,lernende suche sich hierbei darber ,rechenschaft zu geben1 warum diese ,figuren gerade so und nicht anders gruppirt sind1 warum jene ,figur an jenem ,platze angebracht ist1 wie das ,bild ohne ,figuren wirken wrde und dergleichen mehr4 ,die ,figuren mssen aber stets mit kraftvoller ,farbe eingesetzt werden1 damit sie zur ,geltung kommen4 ,was das ,zeichnen betrifft1 so hte man sich vor falschen ,verhltnissen1 besonders in den ,gliedmaen4 ,auf ,spaziergngen skizzire man gelegentlich die ,arbeiter in ,wald und ,feld in den verschiedensten ,stellungen und ,beschftigungen1 die ,viehheerden1 ,fuhrwerke etc4 etc4 ,man erhlt so manche gut zu verwendende ,skizze4 ,wo die ,figuren ausgespart werden knnen1 spare man aus2 im gegentheiligen ,falle zeichnet man solche nach ,beendigung des ,bildes mit dickem ,chinese ,white1 welches nach dem ,trocknen vorsichtig das entsprechende ,colorit erhlt4 ,da dieses ,wei stark deckt1 so kann man es auch unter die ,tne mischen und ohne weie ,unterlage die ,figuren einsetzen1 was jedoch in den meisten ,fllen weniger zu empfehlen sein wird4 ,zum ,schlusse noch einige ,worte ber ,vieh1 welches so hufig in uerst geflliger ,weise ,verwendung finden kann1 und nicht selten dem ,bilde vorzugsweise die ,wirkung sichert1 da ,gruppen desselben oft den ,hauptreiz lndlicher ,darstellungen bilden4 ,sehr willkommen ist dem ,landschafter namentlich ,rindvieh1 sowohl in ,bezug auf ,form wie auf ,farbe1 wehalb es in ,gemlden1 wo es gut angebracht werden kann1 selten vermit wird4 ,da es zwischen beiden ,enden der ,farbenskala alle ,uebergnge durch ,gelb1 ,roth und ,braun aufweist1 bietet es gnstige ,gelegenheit sowohl zur ,anwendung leuchtender ,farben1 wie auch zur ,erreichung von ,kontrasten4 ,auch ,pferde leisten gute ,dienste und ein ,schimmel kann z4 ,b4 sehr vortheilhaft als ,hauptlicht eines ,bildes ,verwendung finden4 ,in zweiter ,linie kommen dann ,schafe und ,hunde1 welche weniger durch ,farbe1 als durch ,formen zu wirken geeignet sind4 ,schwarze ,farben hte man sich zu kalt zu geben4 ,,iii4 ,die technische ,behandlung durchgefhrter ,bilder4 ,in den vorstehenden ,angaben ber ,colorit und ,technik habe ich nur einzelne ,theile grerer ,darstellungen behandelt4 ,es erbrigt daher noch dem ,lernenden bekannt zu geben1 wie bei der ,ausfhrung eines vollstndig durchgefhrten ,bildes zu verfahren ist4 ,der ,gang der ,arbeit ist hierbei wesentlich derselbe4 ,nachdem die ,zeichnung leicht1 aber bestimmt entworfen ist1 wird nach ,anlage des ,untertons zunchst die ,luft in ,angriff genommen und mglichst vollendet4 ,mit dem ,luftton bergeht man auch die ,ferne1 ebenso das ,wasser4 ,whrend die verschiedenen ,farbenlagen der ,lfte in ,behandlung sind1 gebe man die ,lichttne in ,terrain1 ,gebuden etc4 ,ist die ,luft beendet1 so stelle man die ,ferne fertig4 ,von dieser geht man in den ,mittelgrund ber1 whrend dessen ,behandlung1 welche indessen nicht selten mit der des ,vordergrundes zusammenfllt1 die ,schatten des letzteren angelegt werden4 ,ist dies geschehen1 so wird man in der ,regel das ,blau des ,himmels oder die ,schatten der ,wolken etwas zu bla finden1 was dann noch ausgeglichen wird4 ,besteht die ,ferne aus grnen ,tnen oder hat man als ,mittel- oder ,vordergrund ,wald1 dessen ,bume sich vor der ,luft abheben1 so ist die ,luft absolut fertig zu stellen1 ehe man das ,grn einsetzt1 da alsdann breitere ,farbenlagen nicht mehr anzubringen sind4 ,nunmehr beginnt man mit dem feineren ,ausarbeiten4 ,in der ,ferne ist vielleicht hier und da etwas besser zu modelliren1 worauf der ,mittelgrund vollendet und hierauf der ,vordergrund in letzte ,behandlung kommt4 ,schlielich bergeht man nochmals das ,ganze1 um etwa noch fehlende ,lichter anzubringen1 berflssige zu beseitigen1 zu dunkle ,stellen zu mildern1 sowie berhaupt alles ,strende zu entfernen4 ,wesentlich ist1 da man whrend einer greren ,arbeit fter aufstehe1 um das ,ganze von einem anderen ,standpunkte aus mit einem ,blicke zu berschauen4 ,mngel in ,schatten und ,licht machen sich dann leicht kenntlich4 ,dieses ist der ,gang der ,arbeit im ,allgemeinen4 ,rcksichten auf die technische ,behandlung werden je nach dem ,motiv zu mancherlei ,abweichungen veranlassen2 wo solche aber nicht vorliegen1 drfte der angegebene ,weg1 selbstverstndlich unter steter ,bercksichtigung der in den einzelnen ,darstellungen der ,technik gegebenen ,vorschriften1 der empfehlenswertheste sein4 ,fr weiteres hierher ,gehrige1 besonders in ,bezug auf ,haltung1 ,kontrast und ,farbenwechsel1 was in dem ,rahmen der ,darstellung bisher nicht passend angebracht werden konnte1 verweise ich auf das folgende ,kapitel4 ,,iv4 ,studien nach der ,natur4 ,la vue de la beaut ne produit jamais des transports pour ceux qui ne la connaissent pas2 elle ne parle qu'aux initis4 ,couture4 ,wer nach ,bewltigung der bedeutenderen technischen ,schwierigkeiten hinaus in's ,freie geht1 um nach der ,natur zu malen1 versume vor allen ,dingen nicht1 sich vorher wenigstens mit den ,grundzgen der ,linear-,perspektive bekannt zu machen4 ,wenn dieselbe auch fr rein landschaftliche ,vorwrfe kaum in ,betracht kommt1 so kommen doch in malerischen1 landschaftlichen ,motiven sehr hufig ,architekturstcke1 wie nicht minder ,motive1 und hufig sehr reizvolle vor1 wo die ,architektur ,haupt-1 die ,landschaft ,nebensache ist und welche1 wenn ohne besondere ,rcksicht auf ,perspektive gezeichnet1 den ,beschauer1 besonders aber den ,kenner1 in nicht geringem ,grade beleidigen1 und die ,arbeit berhaupt werthlos machen wrden4 ,obgleich bei sehr genauer ,beachtung der ,winkel und ,linien an einfacheren architektonischen ,motiven die ,perspektive immerhin gewahrt erscheinen wird1 so kommen hierbei doch auch andere wesentliche ,dinge in ,betracht1 welche der ,zeichner kennen mu1 und ist somit die ,aneignung der leitenden ,gesichtspunkte der ,perspektive nicht zu umgehen4 ,fr den gewhnlichen ,bedarf gengt schon1 wenn der ,anfnger das1 was er in dem ,illustrirten ,zeichenbuch8 7,leipzig1 ,spamer7 ber diese ,wissenschaft findet1 beherzigt und sich zu eigen macht1 ganz vollstndig4 ,ein neueres sehr zu empfehlendes und umfassenderes ,werk ist3 ,hetsch3 ,anleitung zum ,studium der ,perspektive4 ,wer aber noch weiter in dieses interessante ,studium einzudringen fr wnschenswerth erachten sollte1 der wird in ,schreiber3 ,lehrbuch der ,perspektive81 einem der anschaulichst geschriebenen ,werke ber diesen ,gegenstand1 alle nur irgend erforderliche ,belehrung finden und in ,folge der letzteren ,vieles anders und richtig beurtheilen4 ,indessen verzweifle der ,lernende nicht1 wenn ihm einmal ein ,kenner -- es gibt deren1 die dies als ,specialitt treiben -- mit hochwichtiger ,miene und etwas spitzem ,tone eine kleine ,versndigung gegen die ,perspektive nachweist1 umsoweniger als auch in ,bildern von ,malern von ,profession solche kleine ,schnitzer hin und wieder vorkommen1 und auf den meisten ,ausstellungen sich zahlreiche ,vergehen gegen ,perspective auffinden lassen1 was aber dewegen doch nicht als ,entschuldigung gelten kann4 ,er suche daher dergleichen in ,zukunft zu vermeiden1 was durch ,aufmerksamkeit und ,studium nicht so schwierig ist4 ,was die sonstige ,ausrstung zum ,studienmalen betrifft1 so bedarf man1 auer einem1 diesem ,zwecke entsprechenden1 ,farbenkasten nebst ,zubehr1 ein ,wassergef1 einen ,feldstuhl1 deren man jetzt sehr praktische hat1 welche zusammengelegt als ,spazierstock dienen1 eine ,mappe in ,gro ,quart ,format aus starkem ,pappdeckel deren innere ,seite zugleich zur ,anheftung des ,papieres dient1 ,heftngel1 etwas ,lschpapier und ,aquarellpapier von verschiedenem ,format4 ,ich sage ausdrcklich von verschiedenem ,format1 weil ,skizzen auf einem und demselben ,format in grerer ,zahl unsglich langweilig anmuthen1 wie gut sie auch sonst ausgefhrt sein mgen und ,abwechselung im ,format auch aus ueren ,grnden vortheilhaft erscheint4 ,wesentlich ist ferner1 das ,format nicht zu klein zu halten1 da eine freie ,pinselfhrung bei beengtem ,raume absolut unmglich ist4 ,man theile den ,bogen wenigstens in vier1 hchstens aber in acht ,theile4 ,greres ,format als ersteres ist aus verschiedenen ,grnden nicht zu empfehlen4 ,man hat auch sogenannte ,blockbcher1 welche aber vor der ,mappe keine nennenswerthen ,vorzge haben1 dagegen an das ,format binden4 ,zunchst wird nun der ,anfnger nicht selten darber mit sich uneinig sein1 was er von den ihm an beliebigem ,punkte vielleicht zahlreich zu ,gebote stehenden ,motiven als ,gegenstand seiner ,studie whlen soll1 sowie auch die weitere ,frage sich aufwerfen wird1 wie viel von der gewhlten ,gegend etc4 etc4 zu ,papier gebracht werden soll4 ,hier kann ich nur rathen3 ,vorerst nicht zu viel oder zu vielerlei und nicht allzuviel ,farbe1 aber nicht zu kleines ,format4 ,wenn dieser ,rath nun auch fr den ,anfang vollstndig ausreicht1 so wird in der ,folge doch das ,bedrfni einer etwas bestimmteren ,angabe hinsichtlich der einer ,studie zuzumessenden ,ausdehnung sich fhlbar machen1 obgleich derjenige1 welcher ,geschmack besitzt oder schon viele bildliche ,darstellungen mit ,verstndni betrachtet hat1 ber das ,maa des ,aufzunehmenden kaum in ,verlegenheit gerathen mchte4 ,es existiren hierber ganz spezielle ,vorschriften mit genauer ,angabe der ,winkel4 ,es drfte aber im ,allgemeinen festzuhalten sein1 immer nur so viel von dem ,motiv innerhalb des ,rahmens des ,bildes zu bringen1 als man ohne den ,kopf drehen zu mssen1 bequem bersehen kann1 was als uerste ,grenze den sechsten ,theil des ,kreises betrgt4 ,weiter ausgedehnte ,darstellungen gestalten sich zu ,panoramen oder auch zu ,zerrbildern4 ,nach ,charles ,blanc 7,grammaire des arts du dessin7 lehrt die ,erfahrung1 da jeder ,gegenstand nur dann am besten mit einem ,blick bersehen werden kann1 wenn der ,abstand des ,beschauers etwa das dreifache ,maa der grten ,ausdehnung des betreffenden ,objekts betrgt4 ,angenommen also1 ein ,fenster sei einen ,meter breit1 so wrde im ,zimmer bei drei ,meter ,abstand1 die ,aussicht aus diesem ,fenster am besten mit einem ,blick zu bersehen sein4 ,der ,maler wird innerhalb dieses ,gesichtskreises ein seinem ,zwecke entsprechendes ,rechteck whlen4 ,whrend dem ,portraitmaler das aufrechtstehende ,format besser zusagt1 wird der ,landschafter meist das breite ,format whlen1 ohne ersteres auszuschlieen1 was sogar bei architektonischen ,motiven hufigere ,verwendung findet4 ,das ,format muss berhaupt der ,darstellung angepat sein und ist besonders darauf zu sehen1 da die ,hauptgruppe nicht zu nahe an den ,rand tritt4 ,im ,allgemeinen ist aber festzuhalten1 da die ,lngenausdehnung die ,breite nicht um das ,doppelte berschreiten darf4 ,eine andere ,vorschrift ber die uerste ,grenze der ,ausdehnung der ,zeichnung ist folgende4 ,vom ,standpunkte aus1 von welchem man die ,studie aufnehmen will1 gehe man nach einem der ,mitte des ,bildes entsprechenden ,punkte1 welcher den unteren ,rand des ,bildes gerade noch berhren soll4 ,angenommen nun1 dies seien zehn ,schritte1 so geht man diesem letzteren ,punkt fnf ,schritte nach rechts1 bezeichnet die ,stelle1 etwa mit einem eingesteckten ,stock etc4 etc4 und verfhrt in derselben ,weise nach der linken ,seite hin4 ,begibt man sich nunmehr auf den gewhlten ,standpunkt zurck1 so kann von demselben aus alles1 was von der ,gegend zwischen die beiden bezeichneten ,stellen fllt1 gezeichnet werden2 in der ,regel wird man sich indessen an kleinere ,dimensionen halten4 ,die ,entfernung von dem zu zeichnenden ,objekt soll immer etwas grer sein1 als die grte ,ausdehnung desselben4 ,weit ausladende ,dinge1 wie ,bume u4 dgl4 beanspruchen noch grere ,entfernung um in richtigen ,verhltnissen gesehen zu werden4 ,zu nahe an das ,auge herantretende ,dinge wirken unangenehm und auf ein fein gebildetes ,auge sogar beleidigend4 ,zur ,beurtheilung dessen1 was im ,bilde schn ist1 mchte ich dem ,lernenden die ,anschaffung eines schwarzen ,spiegels und zwar eines viereckigen -- nicht runden -- empfehlen4 ,man bekommt dieselben in den greren ,stdten bei den ,optikern1 gewhnlich in ,etui und in ,gren1 welche sich ohne ,unbequemlichkeit in der ,tasche unterbringen lassen4 ,diese ,spiegel verkleinern und kann man jedes beliebige ,theil der ,gegend darin gleichsam als ,miniaturbild im ,rahmen betrachten und derjenige1 dessen ,auge im sofortigen ,erkennen der ,schnheit landwirthschaftlicher ,motive noch weniger gebt ist1 wird durch den schwarzen ,spiegel manches des ,malens werth finden1 was sich auerdem seiner ,beachtung gnzlich entzogen htte4 ,als theilweiser und billiger ,ersatz dieser ,spiegel knnen auch aus ,pappendeckel ausgeschnittene ,rhmchen dienen2 die schwarzen ,spiegel haben aber den weiteren1 fr ,anfnger in ,betracht kommenden ,vortheil1 da sie das ,detail weniger scharf hervortreten lassen1 als es ein gutes ,auge erblickt und andrerseits die ,farben etwas abtnen4 ,durch diese ,verminderung der ,helligkeit werden bei nicht zu schwacher ,beleuchtung zugleich die ,contrastfarben lebhafter sichtbar und hierdurch sehr brauchbare ,fingerzeige fr die anzuwendenden ,tne gewonnen4 ,die ,schwarzspiegel besitzen indessen die unter ,umstnden strende ,eigenthmlichkeit1 da sie bei bestimmter ,stellung das polarisirte ,licht nicht reflektiren1 wodurch das ,bild unwahr wird1 und beispielsweise kann hierdurch bedingt ein dem ,auge duftig erscheinender ,theil der ,landschaft unter gewissen ,umstnden sich weniger duftig1 wenn nicht absolut klar abspiegeln1 was bei dem ,gebrauche dieser ,spiegel zu beobachten ist4 ,um diese strenden ,polarisationserscheinungen auszuschlieen1 rth ,w4 v4 ,bezold in seiner ,farbenlehre zur ,anwendung eines anderen ,hilfsmittels4 ,dies besteht darin1 da man ganz feine kreisrunde ,oeffnungen in einem dunklen ,schirm dicht vor das ,auge hlt und so den einfallenden ,lichtbschel verkleinert4 ,um diese ,wirkung beliebig verstrken und abschwchen zu knnen1 bringt man in eine kleine ,scheibe eine ,anzahl solcher ,oeffnungen von verschiedenem ,durchmesser an4 ,diese kleine ,scheibe ist vor einer anderen ,scheibe in der ,weise drehbar1 da bald die eine bald die andere der kleinen ,oeffnungen vor das ebenfalls durchbohrte ,centrum der letzteren gebracht werden kann4 ,ein kurzes1 innen geschwrztes ,rohr dient dazu das seitliche ,licht abzuhalten4 ,betrachtet man mit diesem dem ,ocular eines ,microscops hnlichen ,instrument eine ,landschaft1 so kann man durch ,drehung der kleinen ,scheibe leicht jene ,oeffnung ausfindig machen1 durch welche die ,gegend die gnstigste ,farbenwirkung zeigt4 ,da bei landschaftlichen ,darstellungen die ,hhe des ,horizonts1 beziehungsweise der ,horizontallinie von groer ,wichtigkeit ist und bestimmten ,gesetzen unterliegt1 so will ich zur oberflchlichen ,orientirung des ,anfngers anfhren1 da dessen ,hhe von der ,art des ,terrains1 wie nicht minder von dem ,standpunkte des ,zeichners abhngig ist4 ,ist die ,gegend mehr oder weniger eben und nimmt auch der ,zeichner keinen wesentlich hheren ,standpunkt ein1 so kann die ,linie des ,horizonts etwa das untere ,fnftel bis zu hchstens einem ,viertel der fr das ,bild bestimmten ,flche einschlieen4 ,ist das ,terrain aber wellenfrmig oder zeichnet man von den unteren ,fenstern eines ,hauses1 von einem ,wagen oder hnlichen mig erhhten ,punkte aus1 so kann der ,horizont das untere ,drittel einschlieen4 ,ist endlich die ,gegend gebirgig und etwa ein ,see vorhanden1 oder ist der ,standpunkt ein hoch gelegener1 in welchem ,falle darauf zu achten ist1 da nicht ,theile der ,ferne von nahe gelegenen ,gegenstnden verdeckt werden1 so kann die ,horizontallinie bis in die ,hlfte des ,bildes steigen4 ,es ist alsdann aber wnschenswerth1 diese ,grenze nicht1 oder wenigstens nicht wesentlich zu bersteigen1 da in solchem ,falle eine ,ansicht aus der ,vogelperspektive entstehen wrde4 ,hat man die ,hhe der ,horizontallinie durch eine zarte ,linie angedeutet1 so beginne man mit dem ,zeichnen vom ,mittelpunkt am ,horizont aus und von da nach links und rechts4 ,vielleicht erscheint eine noch etwas eingehendere ,darstellung wnschenswerth4 ,das ,studium des ,horizonts bietet im ,allgemeinen bei anscheinend grter ,einfachheit dennoch mancherlei ,schwieriges1 was durch gewissenhaftes ,zeichnen nach der ,natur am besten berwunden werden kann4 ,die ,bestimmung des ,horizonts auf dem anzufertigenden ,bilde ist die erste ,aufgabe des ,zeichners4 ,das ,hinaufrcken des ,horizonts macht das ,bild lebendiger und unruhiger1 das ,senken desselben macht ruhiger1 manchmal aber auch monoton4 ,der ,horizont wird mittelst einer durch die ,bildflche gezogenen1 wagerechten ,linie bestimmt4 ,in der ,landschaft unterliegt seine ,anordnung in der ,regel keiner besonderen ,schwierigkeit4 ,in den meisten ,fllen befindet er sich zwischen dem ersten und zweiten ,viertel der ,bildhhe1 doch haben einige bedeutende niederlndische ,landschafter1 bei ,seeufern und ,wasserflchen1 denselben auf ein ,fnftel der ,bildhhe herabgedrckt4 ,bei reizloser ,ferne1 aber schnem ,vordergrund ist dies allerdings sehr wnschenswerth1 aber eine derartige ,auffassung erfordert sorgfltigstes ,detail im ,vordergrund und brillante ,technik4 ,das bewegte ,meer erfordert etwas hheren ,horizont1 etwa drei ,zehntel der ,bildhhe 7auch ein wenig hher74 -- ,von diesem ,punkte aber bis zur ,bildhlfte erfordert jede ,bestimmung der ,horizont-,linie reifliche ,erwgung4 ,ist der ,horizont von zwei ,zehntel mit einer ,parterreaussicht zu vergleichen1 so kann drei ,zehntel die ,aussicht aus dem ersten und vier ,zehntel die aus dem zweiten ,stocke eines ,hauses reprsentiren und kann demgem das ,bild durch die ,wahl je nach ,umstnden sehr gewinnen oder sehr verlieren4 ,die ,mehrzahl der ,niederlnder 7,rubens7 bewegen sich brigens zwischen drei und vier ,zehntel der ,bildhhe1 whrend ,italiener und ,franzosen1 so ,carracci1 ,poussin1 ,claude ,lorrain1 ,g4 ,dughet und andere durchschnittlich sich ein wenig hher hielten1 bis etwa gut vier ,zehntel4 ,ein das ,bild halbirender ,horizont wrde in der ,ebene oder fr das ,seeufer hchst ungnstig wirken1 gestattet aber ,anwendung im ,hochgebirge1 berhaupt da1 wo die ,gegenstnde ber das beschauende ,auge hinaufreichen4 ,nur wenige ,maler sind ber diese ,linie hinausgegangen und zwar ,saftleven welcher in seinen aus bedeutenden ,hhen aufgenommenen ,rheingegenden den ,horizont bis in das sechste ,zehntel der ,bildhhe hinaufgerckt hat1 und ,salvator ,rosa1 welcher in seinen wild grotesken ,landschaften sogar das siebente ,zehntel erreicht hat4 ,ueber diesen ,punkt scheint bis jetzt kein ,meister der ,landschaft gelangt zu sein1 doch ist derselbe in neuerer ,zeit fr ,schluchten1 ,wasserflle und etwas abenteuerliche ,formen hier und da wieder aufgenommen worden1 whrend jedoch im ,allgemeinen die ,landschafter der ,jetztzeit ziemlich bereinstimmend den ,horizont nach der ,weise der ,niederlnder legen4 ,ganz anders verhlt es sich im ,stillleben4 ,hier kommt es darauf an1 die dargestellten ,gegenstnde mehr unter die ,augen zu bringen und wird dehalb der ,horizont bei derartigen ,darstellungen seit ,rubens in das obere ,viertel der ,bildhhe gelegt4 ,im ,portrait1 ,genre und ,historienbild gestaltet sich die ,bestimmung des ,horizonts schwieriger1 wehalb auch die ,auffassung hier selbst unter bedeutenden ,knstlern eine mehr oder weniger verschiedene ist4 ,was das ,portrait1 und speziell das ,brustbild betrifft1 so haben ,rafael und nach ihm ,holbein1 ,van ,dyck und andere deutsche ,maler den ,horizont in die ,schulterhhe gelegt1 whrend die ,venetianer durchweg den ,augenpunkt tiefer1 nmlich etwas unter die ,brusthhe gelegt haben1 was ihren ,portraits eine sehr energische ,wirkung verleiht4 ,im ,kniestck dagegen wird von den ,heroen der ,malerei1 den ,venetianern1 welche diese ,form hauptschlich pflegten1 wie von ,rubens1 ,rembrandt und ,velasquez ziemlich bereinstimmend der ,horizont in die ,hhe des ,ellenbogens gelegt4 ,die ,behandlung des ,portrait in ganzer ,figur ist insoferne milich1 als aus perspektivischen ,rcksichten die genaue ,hhe der ,figur nicht gegeben werden kann1 indem bei geometrisch richtigem ,auftrag sich die ,vorsprnge der ,fe und des ,kinnes perspektivisch der ,gesammtlnge zulegen1 und etwas ,fremdartiges1 an's ,kolossale streifendes1 wenn auch groartiges ,ansehen verleihen1 was die betreffenden ,darstellungen der ,venetianer besttigen4 ,van ,dyck umging diese ,unannehmlichkeit1 indem er die ,figuren etwas verkleinerte1 den ,horizont etwas unter die ,mitte des ,krpers legte1 und die ,gestalten so darstellte1 als stnden solche auf einem ,podium1 eine ,auffassung1 welche mehr ,anhnger gefunden hat1 als die ,darstellungen der ,italiener4 ,in den statuarischen ,gestalten ,michel ,angelo's in der ,sixtina1 hat derselbe1 wie auch in den brigen ,deckengemlden1 einen sehr tiefen1 manchmal bis an die ,grundlinie herabgerckten ,horizont gewhlt4 ,was das ,historienbild anlangt1 so hat ,rafael in seinen ,fresken im ,vatikan durchschnittlich den ,horizont in vier ,zehntel ,hhe gelegt1 was im ,allgemeinen als magebend gelten kann4 ,paul ,veronese nahm auf seinen ,prunkbildern zwei ,horizonte an1 einen fr die ,decke und einen fr den ,fuboden1 welche er um ein ,drittel einer ,figuren-,lnge auseinanderhielt1 aber so1 da die ,augenpunkte beider in einer ,vertikalen lagen4 ,durch vollstndige ,ausfllung des ,mittelgrundes mit ,figuren ist dieser ,betrug sehr schwer zu sehen und kann erst durch ,anlage von ,linealen konstatirt werden4 ,rubens wechselt bezglich der ,lage des ,horizonts und hat sich zwischen dem tiefsten ,horizont bis zu seinem hchsten1 welcher etwa sechs ,zehntel der ,bildhhe betrgt1 abwechselnd bewegt4 ,letzteren whlte er hufig bei sehr lebendigen ,darstellungen4 ,rembrandt hat sich in dieser ,beziehung ebenfalls an keine ,regel gehalten und alle ,lagen des ,horizontes durch angewendet1 whrend ,rubens ,nachfolger1 ,teniers1 ,ostade1 ,terburg1 ,mieris1 und andere mehr den hohen ,horizont kultivirten1 und denselben hufig etwas ber die ,mittellinie hinaufrckten4 ,correggio endlich legte in seinen ,kuppelbildern sowohl ,horizont1 wie ,augenpunkt in den ,scheitelpunkt des ,gewlbes1 die sogenannte ,froschperspektive1 bei welcher die ,ansicht so erscheint1 wie sie sich dem auf dem ,rcken liegenden und in den geffneten ,himmel blickenden ,beschauer darstellen wrde1 eine ,auffassungsweise welche ungeheuren ,beifall fand1 aber trotz ihrer wissenschaftlichen ,begrndung dennoch vielfltig abfllig beurtheilt worden ist4 ,was man berhaupt zur ,studie whlt1 zeichne man stets von der charakteristischsten ,seite1 d4 h4 von einem ,punkte aus1 welcher die wesentlichsten oder malerischsten ,seiten des ,motivs und die harmonischsten ,linien bietet4 ,der ,anfnger ist sodann1 besonders bei scharfem ,auge1 darauf aufmerksam zu machen1 nicht zu sehr in das ,detail einzugehen4 ,bei schwcherem ,gesicht kommt dies weniger in ,betracht4 ,wer aber sehr scharf sieht1 der gewhne sich nur soviel zu geben1 als er ohne ,anstrengung mit leichtem ,blinzeln sehen kann1 was nicht allein fr die ,zeichnung1 sondern auch1 ganz besonders in den spteren ,stadien1 fr die ,farbe gilt4 ,in vielen ,fllen wird der ,anfnger bei seinen ersten ,studien nach der ,natur sich in ,betreff seiner ,leistungen recht wenig befriedigt fhlen1 selbst wenn er schon recht lobenswerthe ,copien nach ,gemlden zu ,stande gebracht und sich auch jetzt groe ,mhe gegeben hat4 ,diese ,studien werden in der ,regel eigenthmlich zahm und flau ausfallen4 ,es rhrt die unerfreuliche ,wirkung theilweise daher1 da der ,lernende noch wenig an das richtige ,sehen gewohnt ist1 und sich vielfach von seiner persnlichen ,kenntni mancher ,localfarben hat leiten lassen1 theilweise daher1 da er viele ,farbentne geringerer ,dimensionen1 sogar vielleicht zahlreiche ,contraste in ,licht und ,schatten ganz bersehen1 oder mindestens unbeachtet gelassen hat1 theilweise endlich auf der ,unkenntni verschiedener bei der ,composition in ,betracht kommender ,dinge4 ,die ,bilder1 welche er seither kopirte1 hatten diese ,mngel1 besonders die zuletzt angezogenen nicht1 weil die ,maler der ,originale recht gut wuten1 warum sie diese oder jene ,farbe angebracht hatten1 oder warum sie hier dunkle ,massen und dort helle ,lichter scheinbar absichtslos eingesetzt hatten4 ,da das ,sehen theils auf sinnlichen1 theils auf geistigen ,thtigkeiten beruht1 so bedarf es nicht unbedeutender ,aufmerksamkeit1 um diese verschiedenen ,eindrcke zu trennen1 wehalb sich alle ,anfnger in ihren ,erstlingsstudien durch ,nichtbeachtung dieser ,verhltnisse kenntlich machen4 ,ganz derselben ,erscheinung begegnen wir in den ,darstellungen des ,mittelalters1 auf dessen ,landschaften zahlreiche ,dinge verzeichnet sind1 welche von dem ,standpunkt des ,knstlers gar nicht gesehen werden konnten1 von deren ,dasein aber derselbe ,kenntni hatte4 ,aus der ,liebhaberei solche ,dinge darzustellen1 entstand die in den ,bildern jener ,zeiten so hufige ,vogelperspektive1 sowie die berhhten ,berge1 ,burgen und ,thrme etc4 etc4 ,abgesehen von diesem ,punkte tuscht sich der ,anfnger aber auch in sehr bedenklicher ,weise in ,bezug auf den ,sttigungsgrad der ,farbe1 wehalb er geneigt ist1 alle ,dinge1 deren ,farben er kennt1 ohne ,rcksicht auf die ,entfernung in deren ,lokalfarbe wiederzugeben1 oder in anderen ,worten ohne ,rcksicht auf die ,luftperspektive1 nur mit ,hilfe des ,gedchtnisses zu malen4 ,der ,anfnger mu daher alle ,erinnerungen an ,lokalfarben zu meiden suchen und vielmehr seine ,bestrebungen darauf richten1 den verlangten ,ton gleich zu sehen4 ,aber auch fr die nchste ,nhe gilt es richtig sehen zu lernen und nicht die ,vernderungen zu ignoriren1 welche die ,lokalfarben durch ,schatten1 eigenthmliche ,beleuchtung1 ,reflexlichter etc4 etc4 erlitten haben4 ,wie frher erwhnt1 bewahrt der schwarze ,spiegel vor ,tuschungen dieser ,art1 allein es kommt nun noch eine ,reihe anderer ,tuschungen in ,betracht1 welche aus der ,contrastwirkung resultiren4 ,der ,maler mu sich aber mit diesen letzteren so vertraut machen1 da er sowohl die ,einflsse derselben in der ,landschaft etc4 sofort zu erkennen1 so wie andererseits sich derselben bei der ,arbeit behufs ,erzeugung gewisser ,effekte zu bedienen im ,stande ist4 ,ein heller von der untergehenden ,sonne beschienener ,felsen wird sich dem ,beschauer als orangefarbig mit tiefen blauen ,schatten bemerkbar machen1 und ohne ,bercksichtigung der ,contrastwirkung wird der ,skizzirende jedenfalls die beleuchteten ,theile zu gelb und die im ,schatten liegenden zu blau halten1 was hart und unwahr wirkt4 ,dies rhrt daher1 da der ,unterschied der beiden ,farben durch ,contrastwirkung ohnehin schon vergrert ist1 und werden die ,farben nunmehr unter diesem ,einflusse zu ,papier gebracht1 so wird der ,contrast durch die bereits verstrkte ,farbengebung abermals bedeutend vergrert4 ,in ersten ,studien ist hufig die ,ferne zu grn1 zu braun oder zu detaillirt1 whrend der ,mittel- und ,vordergrund schwach und matt in ,farbe sind4 ,nehmen wir an1 die ,studie reprsentire eine graue ,felsenpartie4 ,die ,felsen sind allerdings grau1 aber bei aufmerksamer ,betrachtung zeigt die ,natur nicht ein eintniges ,grau1 sondern noch viele andere1 mitunter recht warme ,farbentne1 welche ganz bersehen worden sind4 ,die umgebende ,vegetation ist zwar grn1 aber von weit grerer ,verschiedenheit im ,ton1 und auf einem ,baumstamme sind die verschiedensten ,farbentne1 so wie vielleicht die hellen ,lichter ebenfalls bersehen4 ,dasselbe gilt wahrscheinlich vom ,wege4 ,die ,ferne ist dehalb zu grn gerathen1 weil der ,anfnger mehr seiner ,kenntni der ,farbe des ,laubes als seinem ,auge gefolgt sein wird etc4 etc4 ,vor allen ,dingen mu der ,lernende sich daher daran gewhnen1 richtig zu sehen und andrerseits lernen1 etwas mehr die ,kunst zu ,hlfe zu nehmen4 ,der ,glanz des ,lichts ist mit den uns zu ,gebot stehenden ,farben nicht zu erreichen1 wehalb wir das1 was uns in dieser ,richtung abgeht1 durch knstliche ,mittel und ,effekte1 namentlich durch krftige ,farbenwirkung auszugleichen suchen mssen4 ,wer mit diesen ,mitteln vertraut ist1 vermag dann1 durch ,einsetzen einiger ,effekte1 aus einer vielleicht recht faden ,skizze ein des ,ansehens werthes ,bild zu schaffen4 ,theaterdekorationen beruhen lediglich auf derartigen ,effekten und aufmerksame ,betrachtung derselben kann dem ,beschauer manchen ,wink fr seine ,studien geben1 da sie breit1 sehr breit behandelt sind1 ,vollendung1 welche hier ganz berflssig wre1 nicht anstreben und bei dem groen ,mastabe den ,effekt gleichsam zergliedert vorfhren4 ,ein aufmerksamer ,beschauer wird bald die ,bedeutung der einzelnen ,pinselstriche zu wrdigen wissen und sich hierdurch vielleicht zu knftiger entschiedener ,pinselfhrung veranlat fhlen4 ,auerdem kommt hierbei noch die ,fernwirkung in ,betracht1 da die fehlenden ,uebergnge1 ganz hnlich wie bei den ,tapeten1 durch das ,auge des ,beschauers ersetzt werden1 und was in nchster ,nhe vielleicht als unverstndliche ,combination von ,farbenklexen erscheint1 gestaltet sich beim ,zurcktreten nicht selten zu geschmackvoller ,modellirung4 ,ich mache bei dieser ,gelegenheit auch ausdrcklich darauf aufmerksam1 da uere ,gltte und ,vollendung ganz verschiedene ,dinge sind1 was nicht selten von ,anfngern ganz anders aufgefat wird4 ,betrachten wir ein ,gemlde von hchster ,vollendung -- letzteres ,wort im ,sinne des gewhnlichen ,sprachgebrauches genommen -- durch ein ,vergrerungsglas1 so haben wir ebenfalls nur ,klexe vor ,augen4 ,die wahre ,vollendung beruht daher nicht auf der uerlichen ,gltte1 sondern vielmehr auf gleichfrmiger wirkungsvoller ,behandlung des ,ganzen4 ,ist diese erreicht1 so kann ein ,bild durch weiteres ,knsteln und ,gltten nur verlieren1 eben so wie eine ,dekoration verlieren wrde1 wenn man1 statt die einzelnen ,tne bestimmt und khn zu geben1 solche weicher halten wollte1 was an ngstlich gemalten ,scenerien dieser ,art leicht zu sehen ist4 ,bei dem ,malen nach der ,natur verhlt es sich ganz hnlich4 ,eine khne ,hand gibt sofort die ,hauptsachen1 da man im ,freien zu einer sanften ,verschmelzung der ,tne keine ,zeit hat4 ,wenn aber auch selbst gengende ,zeit zur ,verfgung stnde1 so wrde eine feinere ,ausarbeitung der ,skizze dennoch nicht so wirkungsvoll ausfallen1 als die etwas rohere1 khnere ,behandlung4 ,ueberhaupt sieht man bei der ,skizze von jener sorgfltigeren ,ausfhrung um so mehr gnzlich ab1 als der ,zweck der ,skizze lediglich der ist1 fr knftige ,arbeiten zu ,hause eine zuverlssige ,grundlage zu besitzen4 ,sie verlangt daher nur die frische1 kraftvolle ,wiedergabe der ,natur4 ,die ,farbe einer landschaftlichen ,studie ist in hohem ,grade1 besonders aber in ,rcksicht auf die ,ferne1 von dem ,zustand der ,atmosphre abhngig4 ,im mittleren und nrdlichen ,europa ist die ,luft stets mehr oder weniger mit ,wasserdmpfen 7,duft1 ,nebel1 ,wolken7 geschwngert1 welche die ,ferne als mehr oder weniger dichter ,schleier verhllen1 und den durch sie gesehenen ,gegenstnden ihre ,farbe mittheilen4 ,in ,sdeuropa und sdlicheren ,gegenden berhaupt1 wo dies in weit geringerem ,grade der ,fall ist1 erscheinen daher ferne ,gegenstnde fast ebenso deutlich wie ganz nahe1 und der ,hauptunterschied liegt nur in der geringeren ,gre der ersteren4 ,die ,wirkung der ,luft im ,allgemeinen lt sich schon sehr deutlich an einem greren ,wiesengrunde beobachten1 dessen ,grn mit zunehmender ,entfernung immer blauer im ,ton wird2 ebenso im ,vergleich naher ,bume derselben ,art mit ferneren1 indem das ,grn der letzteren stets um mehrere ,grade blauer sein wird4 ,diese ,wirkung der ,luft hat der ,anfnger ganz vorzugsweise zu beachten und bei ,betrachtung fernerer ,gegenstnde rathe ich die ,lokalfarbe derselben ganz zu vergessen1 da berdies auch die verschiedene ,beleuchtung durch die ,sonne weitere ,farbenunterschiede bedingt1 welche von den ,lokalfarben mehr oder minder abweichen4 ,die bestndige ,aufmerksamkeit auf diesen ewigen ,wechsel in ,sichtbarkeit und ,farbe der ,gegenstnde1 je nach ,stand der ,sonne und ,dichtigkeit der ,atmosphre1 wird dem ,lernenden sehr bald ein richtiges ,gefhl fr ,farbe vermitteln und ihn in den ,stand setzen1 sich vollkommen auf sein ,auge verlassen zu knnen4 ,vorzugsweise empfehlenswerth fr das ,studium sind ,stimmungen groer ,harmonie in ,farben und ,luft und solche1 wo breite ,massen kalter und warmer ,tne1 also krftige ,contraste1 der ,gegend greres ,interesse verleihen4 ,eine sonst vielleicht sehr wenig ansprechende landschaftliche ,darstellung kann in letzterem ,falle ungemein wirkungsvoll werden4 ,da es uns1 wie bereits erwhnt1 versagt ist1 den ,glanz des ,lichts erreichen zu knnen1 so mssen wir1 um einer annhernden ,darstellung desselben zu ,hlfe zu kommen1 uns knstlicher ,mittel bedienen4 ,welcher ,art diese ,mittel sind1 wird im weiteren ,verlaufe dieser ,darstellung deutlicher werden4 ,ist die ,skizze gezeichnet1 so ist ber ,luft sowohl als alles ,andere ein entsprechender ,ton zu legen1 damit das weie ,papier1 mit ,ausnahme der hellsten ,lichter in ,luft und ,vordergrund1 mglichst rasch beseitigt wird1 wobei man1 um khnere ,wirkung zu erzielen und das ,trocknen nicht zu erschweren1 nicht zu viel ,wasser anwende4 ,ist dies geschehen1 so beendet man die ,luft und stellt dann die verschiedenen ,grade der ,ferne fest1 worauf man nach und nach in die positivere ,farbe des ,mittel- und ,vordergrundes bergeht4 ,zunchst sind dann ,halbschatten und ,schatten einzusetzen1 sowie das ,detail zu markiren4 ,die ,farbe setzt man khn1 nicht scheu mit dem ,pinsel hin und her fahrend1 und gleich mglichst im richtigen ,ton ein1 damit man nachtrglich nicht zuviel zu verbessern braucht und halte auerdem den ,pinsel stets gefllt1 damit die ,tne klar bleiben4 ,ist ein ,auftrag etwas zu krftig oder zu dunkel ausgefallen1 so lasse man sich nicht verleiten1 daran herum zu bessern1 da dies in der ,regel weit mehr schadet als ntzt1 abgesehen davon1 da die ,farbe immer beim ,trocknen heller wird1 und die scheinbare ,tiefe auerdem durch die weiteren ,tne der ,umgebung1 welche noch fehlen1 sehr gemildert wird4 ,furchtsames ,zgern in der ,farbengebung ist den ,skizzen berhaupt weit verderblicher als etwas zu krftiges ,colorit1 wehalb man sich vor dem ,auftrag krftiger ,farbentne nicht zu sehr scheue4 ,wirkt dennoch ein ,ton zu stark1 so suche man knftig allzugroe ,kraft zu vermeiden1 vermeide aber alle ,versuche zu ,verbesserung und beherzige nochmals1 da ein etwas zu roher ,effekt weniger verderblich auf die ,skizze wirkt1 als flaue ,frbung1 und da scheues ,zgern niemals khne ,behandlung und entschiedene ,pinselfhrung aufkommen lt4 ,besonders achte man auch darauf1 die ,rnder der ,tne nicht mehr zu bergehen1 da sonst das ,luftige ,schaden nimmt1 sowie darauf1 da nie ein ,ton wieder berhrt werden darf1 bevor er getrocknet ist1 da er sonst trb und unansehnlich wirkt4 ,ueberhaupt halte man alle ,lichttne stets sehr rein und hell4 ,reinheit ist spter nicht leicht mehr herzustellen1 dagegen lt sich ein zu heller ,ton dunkler stimmen1 nicht aber ein zu dunkler heller4 ,dicke ,farbe wende man erst bei ,beendigung und nach ,herstellung der allgemeinen ,effekte an4 ,im ,allgemeinen bereile man sich nicht zu sehr1 sondern nehme sich ,zeit4 ,unter zwei ,stunden lt sich berhaupt nichts des ,ansehens werthes zu ,stande bringen und hat man nicht so viel ,zeit1 so begnge man sich mit einer ,bleistiftskizze1 suche auch auf gelegentlichen ,spaziergngen packende ,effekte und schne ,linien immer zu skizziren4 ,schnell vorbereilende ,effekte1 besonders in der ,beleuchtung1 ist man gezwungen aus dem ,gedchtnisse zu malen1 wehalb solche sehr genau zu beobachten sind4 ,um solche mitunter sehr packenden ,farben- und ,licht-,effekte zu skizziren1 empfiehlt es sich sehr1 eine ganz flchtige ,disposition der ,gegend nach den ,hauptmassen zu skizziren und die ,haupttne in ,luft1 ,ferne1 ,wasser etc4 etc4 mit ,bleistift hinzuschreiben1 z4 ,b4 ,luft3 ,lamp ,black1 und ,light ,red -- ,indigo und ,indian ,red -- ,wald des ,mittelgrundes3 ,indian ,yellow und ,purple ,madder -- ,french ,blue1 ,oxyde of ,chromium und ,blue ,black -- ,wasser3 ,french ,blue und ,cadmium etc4 etc4 etc4 ,solche ,notizen dienen dann1 solche ,effekte zu ,hause auszuarbeiten1 sie erfordern aber ,kenntni der ,mischungen und zwar sehr genaue und empfiehlt sich1 auf ,spaziergngen die ,tne der ,landschaft fter mit den obenerwhnten ,farbentabellen zu vergleichen1 wodurch man bald in den ,stand gesetzt wird1 selbst feine ,nancen in den verschiedensten ,tnen sofort beurtheilen zu lernen4 ,hat man diese ,fhigkeit1 die ,tne gleichsam gelufig zu lesen1 erworben1 so ist dies vielfach da von ,vortheil1 wo man keine ,zeit hatte oder sonst gehindert war1 eine nette ,farbenstudie auszufhren oder zu beenden4 ,was den ,gesammtton der ,studie betrifft1 so ist in der ,regel der ,vordergrund blasser zu halten1 als die brigen ,theile des ,bildes und mu derselbe mehr absolute ,lichter zeigen1 obgleich die ,schatten tief und scharf sein knnen1 wodurch dann das blasse ,licht noch mehr gehoben und dem ,bilde eine bedeutende ,frische gesichert wird4 ,fr die positiven ,lichter des ,vordergrundes verwende man1 wo es irgend angeht1 das weie ,papier1 da hierdurch ,glanz verliehen und ,zeit gespart wird1 und da die ,lichter in ,ferne und ,mittelgrund farbig sind1 so treten die weien auch um so khner heraus4 ,jedes ,bild1 welches glanzvoll wirken soll1 mu berhaupt beide ,endpunkte der ,farbenskala1 tiefsten ,schatten wie hchstes ,licht umfassen1 zwischen welchen ,gegenstzen grere oder geringere ,abstnde herrschen knnen4 ,den ,mittelgrund halte man mglichst tief im ,ton1 da er den ,hauptschatten reprsentirt1 wie der ,himmel das ,hauptlicht4 ,die im ,mittelgrunde vorkommenden ,linien seien auch mglichst horizontal1 um das ,zurcktreten zu begnstigen4 ,da aber umfangreiche ,schattenmassen ,schwere verursachen1 so ist es nothwendig1 einige ,gegenstnde anzubringen1 welche den allgemeinen ,schatten des ,mittelgrundes an ,tiefe des ,tons berbieten4 ,in dem geschickten ,anbringen solcher ,gegenstnde dokumentirt sich nun der ,grad der ,geschicklichkeit des ,darstellenden1 und ein wenig ,erfahrung wird den ,anfnger bald in den ,stand setzen1 zu beurtheilen1 wo sich diese dunkeln ,stellen befinden mssen4 ,um demselben einen wichtigen ,anhaltspunkt zu geben1 will ich brigens hier bemerken1 wo diese dunkeln ,punkte vorzugsweise nicht angebracht werden drfen1 nmlich nicht im ,mittelpunkt des ,bildes und nicht gleichweit von zwei sonst hervorragenden ,abtheilungen desselben entfernt4 ,die ,wahl der ,gegenstnde1 ,felsen1 ,figuren etc4 etc41 in deren ,formen man solche dunkle ,punkte anbringt1 mu natrlich dem ,geschmacke des ,darstellers berlassen bleiben4 ,hier und da kann man sich auch damit helfen1 da man dem ,inneren eines ,schattens eine bedeutende ,tiefe ertheilt1 aber die dunkle ,stelle mu unter allen ,umstnden da sein und kann nicht leicht entbehrt werden4 ,verschiedene ,lichteffekte sind hufig ganz zufllige und unbeabsichtigte ,resultate der bei der ersten ,anlage in verschiedener ,weise in einander laufenden ,tne1 und je nach ,form etc4 solcher ,lichter1 kann man sich derselben nicht selten1 besonders in der ,ferne1 in sehr gnstiger ,weise zur ,modellirung des ,terrains1 ,darstellung von ,feldern etc4 bedienen4 ,ein anderer sehr wichtiger ,punkt ist das ,anbringen von ,contrasten in der ,farbe4 ,kraft der ,darstellung beruht nmlich nicht ausschlielich auf der ,anwendung starker oder lebhafter ,farbentne1 sondern hufig nur auf geeigneten ,farbencombinationen und ,contrasten1 wobei bemerkt werden mge1 da ,kraft im ,vordergrunde die ,ferne luftiger macht4 ,sind z4 ,b4 die ,lichttne der ,ferne gelb und warm1 so mssen im ,vordergrunde blaue ,tne angebracht werden2 sind aber die ,lichter kalt1 so machen rothe und gelbe ,tne im ,vordergrunde die ,ferne luftig4 ,derartige ,contraste sind jedoch nicht berall anzubringen1 so z4 ,b4 nicht bei frher ,morgenbeleuchtung oder nach ,sonnenuntergang1 da hier die ,kraft mehr von ,licht und ,schatten als von der ,farbe abhngig ist4 ,vergegenwrtigen wir uns einige ,contrast-,wirkungen4 ,bringt man eine ,farbe neben eine andere1 so wird erstere scheinbar so verndert1 als ob ihr etwas von der ,complementrfarbe der zweiten beigemischt wre4 ,nher stehende ,tne bringen jedoch grere ,aenderungen hervor als ferner stehende1 und die rumlich schwcher vertretene ,farbe wird vorzugsweise oder ausschlielich verndert4 ,kltere ,farben machen eine neben ihnen stehende ,farbe wrmer1 wrmere machen eine solche klter4 ,wenig gesttigte1 d4 h4 blasse1 gebrochene und dunklere ,farben1 zeigen lebhaftere ,contrasterscheinungen als satte ,farben4 ,auch kleine ,unterschiede in dem ,grade der ,helligkeit bringen sehr erfolgreiche ,contrastwirkungen hervor4 ,die vortheilhafte ,verwerthung der ,contraste kommt in ganz besonderer ,weise dem componirenden ,maler zu ,statten4 ,hier mu die ganze ,composition in coloristischer ,hinsicht mit ,rcksicht auf den ,contrast aufgebaut sein und die ,farben wie auch theilweise die ,formen mssen so gewhlt werden1 da sie sich zur ,erreichung der beabsichtigten ,wirkung gegenseitig untersttzen1 und beruhen ,gemlde in gutem ,colorit hauptschlich auf einer durchdachten1 mit der ganzen ,composition eng verbundenen ,zusammenstellung der ,farben4 ,mit den einfachsten grauen oder brunlichen ,tnen lassen sich in solchen ,zusammenstellungen nicht selten uerst glnzende ,wirkungen erreichen1 da diese ,tne gerade zu den auffallendsten ,contrasterscheinungen ,anla geben4 ,zur vortheilhaften ,verwerthung der ,contrastwirkungen ist es in erster ,linie zu empfehlen1 die ,gegenstze von ,hell und ,dunkel in das richtige ,verhltni zu bringen1 d4 h4 das krftigere ,licht auf kleinere ,rume zu concentriren und dafr die ,schatten ber um so grere ,flchen zu legen4 ,vorherrschendes ,licht und sehr wenig ,schatten wirkt selten gnstig1 wewegen der ,maler fr seine ,skizzen die ,mittagsstunde meidet4 ,der ungleiche ,grad der ,helligkeit1 also der ,contrast zwischen ,hell und ,dunkel ist andererseits das wirksamste ,mittel1 um die einzelnen ,theile eines ,bildes von einander abzuheben4 ,er bildet die ,grundlage der ,modellirung1 welche letztere auf dreierlei ,arten erreicht wird4 ,diese drei ,methoden deren man sich bedient1 um einen ,gegenstand im ,bilde von seinem ,grund abzuheben1 sind folgende3 #a4 ,man behandelt den ,gegenstand als ,silhouette1 d4 h4 man setzt ihn dunkel auf hellen ,grund oder auch umgekehrt auf4 ,dieser ,fall kommt sehr hufig besonders in ,ferne und ,mittelgrund der ,landschaft vor4 #b4 ,man malt die hellen ,partien des nheren ,gegenstandes heller1 die ,schatten aber dunkler als den ,grund1 hlt also die ,helligkeitsunterschiede 7d4 h4 die ,unterschiede zwischen ,licht und ,schatten7 grer als beim ,grunde4 ,dieser ,fall kommt in allen ,bildern vor2 der ,anfnger mu sich jedoch besonders in ,ferne und ,mittelgrund hten1 die ,helligkeitsunterschiede zu stark1 denen des ,vordergrunds hnlich und dann in hohem ,grade strend und beleidigend wirken1 wieder zu geben4 #c4 ,man stellt die ,lichtseiten des ,gegenstandes auf dunklen1 die ,schattenseiten aber auf hellen ,grund4 ,diese ,methode ist besonders im ,verein mit der zweiten sehr wirksam und vorzugsweise fr ,gegenstnde des ,vordergrundes geeignet4 ,in den ,gemlden der ,niederlndischen ,schule des #ag4 ,jahrhunderts findet man sie in ausgiebiger ,weise in ,anwendung gebracht4 ,die hier dargelegten ,grundstze der ,modellirung waren in den ersten ,jahrzehnten unseres ,jahrhunderts fast gnzlich verloren und rhrt das erwachte ,verstndni fr dieselben erst aus den spteren ,dezennien4 ,durch die ,theilung der ,farben in kalte und warme wird ebenfalls die ,modellirung in wirksamer ,weise untersttzt4 ,diese ,contraste von warmer und kalter ,farbe werden nun in hnlicher ,weise verwerthet wie die von heller und dunkler4 ,dem ,prinzip der ,silhouette entspricht hier ein warm gehaltener ,gegenstand auf kaltem ,grund1 oder umgekehrt ein kalter auf warmem ,grund4 ,dem zweiten ,satz folgt man1 wenn man dem ,grunde einen neutralen ,ton gibt1 whrend man den nheren ,gegenstand in seinen warmen ,partien wrmer1 in seinen kalten klter hlt als den ,grund4 ,endlich kann man auch dem dritten ,satz entsprechend ,objekt und ,grund in entgegengesetzter ,richtung abtnen1 so da die kltere ,seite des ,objektes sich von der wrmeren des ,grundes abhebt und vice versa4 ,auch hierbei sind grere ,differenzen im ,ton bei nher gelegenen ,gegenstnden1 wie sie einer gleichzeitigen ,verwerthung des zweiten ,prinzipes entsprechen1 nicht ausgeschlossen4 ,uebrigens behalte man bei ,anwendung der verschiedenen hier entwickelten ,methoden immer im ,auge1 da bei kleinen ,unterschieden im ,tone1 die scheinbare ,verschiebung in der ,farbenreihe eine viel grere sein kann1 als bei bedeutenden1 und da man in der ,bentzung solch kleiner ,nancen ein ,mittel von groer ,kraft besitzt4 ,das durch diese verschiedenen knstlichen ,mittel erzielte krftige malerische ,relief kann durch einfache ,wiedergabe der ,dinge in den ,farben in denen sie sich gerade zeigen1 in den meisten ,fllen nicht so glcklich erzielt werden1 weil der ,eindruck des ,krperlichen in der ,natur1 nicht allein von ,farbe1 ,licht und ,schatten1 sondern auch ganz besonders von der gemeinschaftlichen ,thtigkeit beider ,augen1 wie das ,stereoscop beweist1 abhngig ist4 ,bei ,betrachtung eines ,gemldes wirkt diese ,thtigkeit nun gerade in entgegengesetzter ,richtung1 woher es rhrt1 da ,bilder plastischer erscheinen1 wenn man ein ,auge schliet1 weil hierdurch dieser strende ,einflu beseitigt wird4 ,da nun der ,maler nicht im ,stande ist1 dieser gemeinschaftlichen ,thtigkeit der ,augen gerecht zu werden1 so mu er alle ,momente welche zur ,erzielung der ,illusion des ,krperlichen erforderlich sind1 in ausgedehnterem ,maae anwenden4 ,er mu namentlich die ,contrastwirkung etwas hher steigern1 wozu besonders der schwarze ,spiegel behlflich ist1 welcher ihn befhigt1 jene ,helligkeit zu erzielen1 bei welcher sich die ,contrastfarben am strksten zeigen4 ,bei ,unzulnglichkeit der ,palette fr ,helligkeitsdifferenzen1 hellste ,lichter und ,wei1 kann er nur durch geschickte ,benutzung der ,contrastwirkungen diese ,unterschiede scheinbar vergrern4 ,man sieht daher1 da die ,mittel des ,malers sehr verschieden von jenen sind1 welche der ,natur zu ,gebot stehen1 und wird daher der ,versuch einer knechtischen ,nachahmung der ,natur in vielen ,fllen nicht die gewnschte ,wirkung haben4 ,die ,aufgabe besteht daher darin1 den ,schein der ,wirklichkeit mglichst zu steigern1 was aber nur durch klares ,verstndni und freie ,wiedergabe des ,gesehenen1 sowie durch vollstndige ,beherrschung der der ,kunst zu ,gebote stehenden ,mittel mglich ist4 ,der ,anfnger wird also wohl thun1 seine ,schatten1 wenigstens im ,allgemeinen1 in einer mit der ,lichtfarbe der ,gegenstnde contrastirenden ,farbe zu halten1 da die ,schattengebung mittelst des tieferen ,tones derselben ,farbe weit weniger wirkt und er sich in letzterem ,falle auch der aus der ,anwendung contrastirender ,tne resultirenden ,vortheile begeben wrde4 ,diese contrastirenden ,tne sind zwar auch in der ,natur1 wie erwhnt1 sehr hufig1 allein weil man nur zu oft die von der ,beleuchtung ganz unabhngige ,lokalfarbe der ,gegenstnde im ,sinne hat1 werden sie bersehen4 ,so ist z4 ,b4 um nochmals zu rekapituliren1 ein weies1 von der untergehenden ,sonne beleuchtetes ,haus auf der ,lichtseite entschieden gelb1 whrend die im ,schatten liegenden ,theile violett erscheinen1 und ein ,anfnger1 welcher diesen ,contrast bersieht1 gibt vielleicht die ,lichtseiten in blasser ,steinfarbe und den ,schatten in dunklerem ,tone derselben ,farbe1 wodurch alle ,schnheit des ,contrastes verloren ist4 ,dem ,anfnger ist wiederholt zu empfehlen1 zu ,studien vorzugsweise die frheren ,morgenstunden oder die ,stunden gegen ,abend zu whlen1 also die ,zeit1 in welcher die ,schatten lnger sind1 die tiefen ,tne des ,mittelgrundes sich verstrken1 die ,lichter des ,vordergrundes glnzender auftreten und die ,ferne am wirkungsvollsten ist1 whrend um die ,mittagszeit das ,licht zu stark und bla ist und die ,schatten sehr kurz sind4 ,weiter ist zu bemerken1 da ,lichter1 auer auf ,flchen1 nur sehr kleine ,stellen einnehmen und alles brige mehr oder weniger im ,schatten liegt1 wehalb auch die ,lokalfarben vorzugsweise durch letzteren modifizirt werden4 ,ueberhaupt stimmt das ,licht die ,lokalfarbe heller1 whrend der ,schatten solche neutralisirt und die wahre ,farbe nur da zum ,vorschein kommt1 wo das ,licht in den ,halbschatten tritt1 was namentlich an farbigen ,stoffen sehr in die ,augen fllt4 ,dunkle1 aber beleuchtete ,gegenstnde sind hufig heller als helle ,gegenstnde im ,schatten1 wobei obiges ,beispiel des von der untergehenden ,sonne beschienenen ,hauses nochmals aufgefhrt werden kann1 dessen dunkles aber beleuchtetes ,schieferdach jedenfalls heller sein wird1 als die beschatteten ,seiten der hellen ,wnde4 ,ich wiederhole also nochmals3 ,kalte ,lichter1 warme ,schatten und umgekehrt warme ,lichter1 kalte ,schatten4 ,es kommt zwar sehr hufig vor1 da die ,schatten lediglich mit tieferen ,tnen derselben ,farbe gegeben werden1 was in vielen ,fllen auch gengt1 aber wo eine bestimmte ,farbenwirkung erzielt werden soll1 ist in der hier dargelegten ,weise zu verfahren4 ,ich mu hier auch darauf aufmerksam machen1 da manche ,effekte unangenehm und daher mglichst zu meiden sind4 ,hierher gehrt die hufigere ,anwendung von grnlichem ,blau und grnlichem ,gelb4 ,erstere ,farbe wirkt nur in ganz schwachen oder in neutralisirten ,tnen gut4 ,das vielfarbige1 hchst mannigfaltige ,grn der ,vegetation1 die groe ,verschiedenheit in der ,farbe beleuchteter und beschatteter ,baumpartien resultirt aus dem eigenthmlichen1 von dem anderer ,krper sehr abweichenden1 optischen ,verhalten des ,chlorophylls oder ,blattgrn und sei in ,bezug auf dasselbe hier nur bemerkt1 da es nicht allein gelbes1 grnes und blaugrnes1 sondern auch rothes ,licht zurckwirft4 ,bei tiefem ,stand der ,sonne enthlt nun das direkt auffallende ,sonnenlicht vorzugsweise ,roth1 ,orange und ,gelb1 welche ,farben im reflektirten ,himmelslicht1 im sogenannten ,luftlicht nur schwach vertreten sind4 ,aus diesen ,verhltnissen entstehen jene in bewaldeten oder mit reicher ,vegetation bedeckten ,gegenden1 besonders im ,gebirg oft namentlich bei tiefstehender ,sonne oder neblichem ,wetter1 sehr hufig an ,herbstmorgen zu beobachtenden1 mitunter hchst unschnen harten1 schreienden und durch ,contrastwirkung noch verschrften ,farben- und ,lichteffekte1 vor deren ,wiedergabe gewarnt werden mu1 besonders wenn1 wie die in solchen ,fllen hufig vorkommt1 die citron- und canariengelben oder die blaugrnen ,tne stark vorherrschen4 ,ueberhaupt ist mit ,grn1 selbst in der ,landschaft sehr sorgfltig und selbst sparsam umzugehen1 denn obgleich der grte ,reiz der ,landschaft nicht selten in dem ppigsten ,grn besteht1 so zeigt doch die ,erfahrung1 da vorstehende ,warnung nicht ungerechtfertigt ist1 indem grne ,bilder nicht so angenehm wirken1 wie nahe sie auch der ,natur immerhin kommen mgen1 whrend ,bilder von vorzugsweise gelbem1 blauem1 grauem1 rothem oder braunem ,ton uns mehr oder weniger anmuthen4 -- ,wei und ,schwarz heben alle sonstigen ,farben und ,tne durch die ,strke des ,contrastes und sind somit in ,studien sehr ntzlich1 als sie sofort einen starken ,effekt hervorbringen1 ohne die ,beziehungen der anderen ,tne in ihren wechselseitigen ,verhltnissen zu beeintrchtigen4 ,in gewisser ,beziehung das ,gegentheil von ,contrast ist ,harmonie1 welche durch ,anwendung neutralisirender ,zwischentne die ,extreme zwischen starken ,contrasten auszugleichen sucht1 besonders um den ,zweck der ,anwendung der letzteren etwas zu verdecken4 ,sie kommt aber bei ,studien weniger als bei ausgefhrteren ,gemlden in ,betracht4 ,nicht minder wichtig als alles bisher ,angefhrte ist ,abwechslung in ,form sowohl wie in ,farbe1 selbstverstndlich aber mit ,maa und ,ziel und ohne in's ,bunte zu verfallen4 ,was die ,formen betrifft1 so empfiehlt es sich1 solche landschaftliche ,darstellungen zu whlen1 welche nicht den ,eindruck des ,monotonen machen1 sondern ,abwechslung in ,arten und ,formen der ,bume zeigen1 was in den allermeisten ,gegenden nicht schwer fllt4 ,was das ,colorit betrifft1 so ist auch hier allerwrts fr ,mannigfaltigkeit gesorgt1 ganz besonders auf dem ,lande4 ,man suche stets im ,vordergrund etwas anzubringen1 was ,anwendung verschiedenartiger und reicherer ,farbentne erfordert1 wie einzelne ,huser und ,htten aller ,art4 ,hierbei ist aber wesentlich1 da man die zu ,gebote stehenden ,farben in alle ,richtungen hin benutzt und sich nicht auf wenige conventionelle ,mischungen beschrnkt4 ,in den einzelnen ,kapiteln ber das ,colorit habe ich in dieser ,richtung mehrfach auf ,mannigfaltigkeit in der ,farbe hingewiesen1 bemerke aber hier noch1 da zu hufige ,wiederholung derselben ,gegenstnde und ,farben zu vermeiden ist4 ,bei ,anbringung von ,staffage vermeide man ,gesuchtes und ,geknsteltes1 was brigens auch fr die ,durchbildung landschaftlicher ,motive im ,allgemeinen gilt4 ,der ,landschafter hte sich jedoch in zu peinliches ,nachahmen der ,natur zu verfallen1 da die sich dem ,auge in der ,natur darbietenden ,bilder nicht selten einige ,modifikation wnschenswerth erscheinen lassen4 ,einzelnes kann vortheilhaft weggelassen werden1 anderes wird um eine befriedigende ,wirkung zu erzielen1 zugesetzt werden mssen4 ,abstoende oder widerwrtige ,farbenzusammenstellungen1 welche hufig vorkommen1 mssen beseitigt werden etc4 etc4 ,schlielich will ich noch den guten ,rath geben1 eine ,studie nach der ,natur nicht etwa zu ,hause noch verbessern zu wollen1 da jede ,studie eine ganz eigenthmliche ,frische und ,realitt besitzt1 welche durch einen derartigen ,versuch schwer geschdigt werden wrde4 ,es sei sodann noch bemerkt1 da besonders charakteristische ,wirkungen in der ,regel nur auf ,kosten der ,stimmung und der allgemeinen ,befriedigung zu ,stande kommen1 weil bei ,darstellung derselben nicht selten anerkannte ,grundstze verleugnet werden4 ,unter welchen ,umstnden solche aber zu wagen sind1 kann nur dem ,ermessen des ,genies oder einem angebornen feinen ,geschmacke anheim gestellt werden1 und haben auerdem ,versuche dieser ,art sich nur sehr selten des ungetheilten ,beifalls der ,kenner und ,sachverstndigen zu erfreuen4 ,nachtrag4 ,die ,holzmalerei4 #a4 ,allgemeines4 ,in neuerer ,zeit ist1 hauptschlich veranlat durch ,zahn's ,musterbuch fr husliche ,kunstarbeiten 7,leipzig bei ,georg ,wigand71 eine decorative ,malerei auf helles ,holz mittelst ,aquarellfarben in ,aufnahme gekommen1 welche zwar mit der ,aquarellmalerei1 wie ich solche dargelegt1 nur in sehr lockerem ,zusammenhange steht1 indessen aber ermglicht1 mit verhltnimig geringer technischer ,fertigkeit -- soweit wenigstens die ,malerei in ,betracht kommt -- auch in knstlerischer ,hinsicht befriedigende und dabei nicht selten uerst prachtvolle und imponirende ,arbeiten zu liefern1 da in den weitaus meisten ,fllen hier weniger gemalt als vielmehr colorirt wird4 ,die ,malerei auf ,holz gehrt der decorativen ,kunst an1 deren ,ziele von jenen der eigentlichen ,malerei sehr verschieden sind1 indem letztere die ,bildflche des ,flchencharakters zu entkleiden sucht1 whrend erstere die ,flche vorzugsweise zur ,geltung zu bringen bestrebt ist und selbst den ,schein des ,plastischen meidet4 ,malereien dieser ,art reprsentiren in der ,regel ,nachahmungen von ,intarsien1 ,arbeiten in eingelegtem ,holz1 welchen sie nach der ,fertigstellung durch das ,poliren mehr oder weniger tuschend hnlich sehen und bei exacter ,zeichnung und geschmackvoller ,wahl der ,farben ,anspruch auf gewissen knstlerischen ,werth haben1 dabei als sehr nachahmungswerthe ,werke huslicher ,kunst bezeichnet werden drfen4 ,ich habe diese ,malerei umsomehr hier anhangsweise berhren wollen1 als sie von ,dilettanten1 welche fr das ,schaffen selbststndiger ,kunstwerke nicht die gengende ,befhigung besitzen1 besonders aber auch von jungen ,damen1 welchen ich sie fr ihre ,muestunden auch ganz vorzugsweise empfehlen mchte1 nebenbei1 gelegentlich passender ,anlsse zur ,selbstverfertigung von ,geschenken oder auch behufs ,ausschmckung der eigenen ,wohnrume1 betrieben wird4 ,ich habe in letzterer ,zeit mehrfach ,gelegenheit gehabt1 grere ,partien solcher ,arbeiten nach dem ,poliren durchzumustern und hat die ,quantitt dieser ,leistungen meine ,erwartung sehr bertroffen4 ,leider mu ich aber zufgen1 da abgesehen von einzelnen ,prachtstcken1 worunter ,originalentwrfe1 das meiste unter und zum ,theil sehr weit unter dem ,niveau der ,mittelmigkeit stand1 und sichtlich ohne gengende ,sachkenntni ausgefhrt worden war4 ,ich dachte dabei lebhaft an ,zahn1 welcher sich in der ,vorrede zu seinem dritten ,heft gegen den ,verdacht der ,begnstigung verschiedener ihm zu ,gesicht gekommener ,holzfrevel8 nachdrcklichst verwahrt4 #b4 ,material und ,hilfsmittel4 ,was in erster ,linie die ,gegenstnde betrifft1 welche sich vorzugsweise fr diese ,malerei eignen1 so sind es im ,allgemeinen ganz besonders solche1 welche ,flchen bieten1 und1 abgesehen von allerlei ,kleinigkeiten1 namentlich ,kasten und ,kstchen aller ,arten fr ,handschuhe1 ,cigarren1 ,thee1 ,zucker1 ,spielmarken1 ,schmuck etc4 etc41 dann ,deckel zu ,visitenkartentschchen1 ,notiz-1 ,stamm-1 ,poesie-1 ,zeichnen- etc4 etc4 ,bcher1 zu ,schreib-1 ,brief-1 ,zeitungs- etc4 ,mappen1 ,albums1 etc4 etc41 ,lampenteller1 in hheren ,graden ,tischplatten1 7besonders kleine runde ,tischchen fr feine ,zimmer und ,salons71 ,fllungen in ,schlsselschrnkchen1 ,arbeitstischchen u4 a4 m41 und wer ber gengende ,geduld und ,zeit verfgt1 kann schlielich die ,tfelung eines ganzen ,zimmers in ,angriff nehmen1 oder sich einen eingelegten ,renaissanceschrank malen4 ,alle genannten ,gegenstnde sind fertig zu haben1 oder knnen1 wie besonders grere ,platten zu ,mappen1 ,bchern etc41 von jedem geschickten ,tischler schnell angefertigt werden1 was sich namentlich dann empfiehlt1 wenn man eine ,zeichnung in gegebener ,gre zu bertragen wnscht4 ,was das ,holz betrifft1 so wird hierzu meist ,ahornholz und ,tannenholz verwendet1 in neuerer ,zeit trifft man jedoch auch hufig ,linden-1 ,erlen- und anderes helles ,holz4 ,sehr geeignet ist auch ,kastanien- und helles ,birnbaumholz4 ,zu ,gegenstnden von grau gebeiztem ,holz1 welche man hufig sieht1 rathe ich jedoch nicht1 da man dann der hellen ,tne entbehrt und sich so eines wichtigen ,hilfsmittels zu contrastirenden ,tnen begibt4 ,ich habe auch nur selten schn wirkende ,arbeiten auf solch grauem ,holze gesehen1 auf welchem1 nachtrglich zu erwhnen1 auch die ,bleistiftstriche nur sehr schwer1 oder gar nicht zu sehen sind4 ,auch hte man sich vor stark gekrmmten ,flchen1 auf welche schwierig zu zeichnen ist4 ,da nun diese verschiedenen ,holzmaterialien nur in groen ,stdten zu haben sind1 so will ich ,interessenten darauf aufmerksam machen1 da sie derartige ,sachen auch direkt aus einer der zahlreichen ,fabriken1 welche die ,anfertigung derselben als ,specialitt cultiviren1 beziehen knnen1 z4 ,b4 von ,g4 ,weber ,co4 in ,elingen a4 ,n4 7,wrttemberg71 welche ,firma auf ,verlangen ihre sehr reichhaltige mit den ,maaen versehene ,preisliste gerne mittheilt4 ,schne ,arbeiten habe ich auch vom ,hoftischler ,scheidemantel in ,weimar gesehen4 ,interessenten1 welche vorzugsweise viel auf ,platten malen1 kann ich noch einen andern guten ,rath geben1 wie sie sich solche ,platten viel billiger beschaffen knnen1 sofern an ihrem ,wohnorte keine ,fournirhandlung besteht4 ,dieselben mgen sich an ,mey ,widmayer in ,mnchen wenden1 welche ,holzplatten verschiedener ,gre in reiner1 schner ,qualitt und fein bearbeitet1 zu folgenden ,preisen per #aj ,decim4 7etwas mehr wie #a 7 liefern3 #a4 ,dicke #b-c ,millm4 a4 ,ahorn1 ,birnbaum1 ,grau1 ,weibuchen ,m4 #j1fj4 -- b4 ,linden1 ,kastanien1 ,lrchen #j1ej4 -- c4 ,erlen1 ,fichten #j1ce4 -- #b4 ,dicke #d-e ,millm4 a4 #j1ij b4 #j1fj c4 #j1fj4 ,aus greren ,platten dieser ,art kann man sich dann je nach ,bedarf kleinere heraussgen und solche zu ,buchdeckeln etc4 von einem ,schreiner mit einer ,hohlkehle versehen und herrichten1 resp4 glatt hobeln und mit ,schachtelhalm schleifen und abreiben lassen4 ,da nun gewhnliches d4 h4 nicht prparirtes ,holz die ,farbe flieen lassen wrde1 so mssen alle ,gegenstnden1 welche bemalt werden sollen1 vorher prparirt werden1 d4 h4 die ,poren und ,capillargefe1 welche die ,farbe aufsaugen1 mssen verstopft werden1 wozu sich ,klebstoffe vorzugsweise eignen4 ,als sehr probat kann ich empfehlen die ,gegenstnde gelind zu erwrmen1 und solche dann mit einem wollenen ,lappen und wenigen ,tropfen nicht zu kalter weier ,politur einige ,male rasch zu berreiben4 ,die weie ,politur besteht aus einer ,lsung von #a ,gewichtstheil weiem ,schellack1 in #d ,gewichtstheilen starkem ,weingeist und kann fr vorliegenden ,zweck noch etwas mit der ,hlfte ,weingeist verdnnt werden4 ,auch ,gummiwasser d4 h4 eine schwache ,lsung von gummi arabicum1 oder auch eine schwache ,gelatinelsung thun dieselben ,dienste und werden mit wollenen ,lappen auf die etwas erwrmte ,platte tchtig eingerieben4 ,die kuflich erhaltenen ,objecte sind angeblich schon prparirt1 aber schlimme ,erfahrungen in dieser ,beziehung veranlassen mich1 alles derartige schon ,prparirte nochmals zu bergehen1 um mich vor unreinlich aussehenden ,arbeiten sicher zu stellen4 ,sodann rathe ich nur solche ,sachen in ,arbeit zu nehmen1 welche eine absolute ,flche bilden1 also ganz glatt sind1 da wellige ,oberflchen viel ,mhe und ,aergerni beim ,poliren bereiten4 ,hat man einen ,gegenstand acquirirt1 welcher nicht tadellos eben und glatt ist1 so lasse man ihn ehe man daran zu arbeiten beginnt1 nochmals vom ,schreiner abziehen4 ,gerundete ,gegenstnde taugen nichts zu ,arbeiten dieser ,art1 ebensowenig wie gekehlte4 ,was die ,utensilien betrifft1 so sehe man auf untadelhaften ,zustand derselben1 da die exacte ,herstellung von ,holzmalereien1 wenn anders die ,wirkung eine imponirende sein soll1 ,bedingni ist4 ,unumgnglich nothwendig sind mehrere ,lineale1 darunter ein recht kleines1 eine ,reischiene1 ein ,winkel1 ein grerer ,mezirkel1 sowie ein kleiner mit einzusetzender ,stahlspitze1 ,blei- und ,reifeder1 eine ,reifeder und fr manche ,arbeiten1 wo1 wie bei ,mandern1 viele parallele ,linien in sehr geringen ,abstnden zu ziehen sind1 ein flaches ,maalineal mit ,millimetertheilung auf der einen und wo mglich einem andern ,maasystem auf der andern ,seite4 -- ,zirkel ohne ,stahlspitze vermeide man thunlichst1 da deren dreikantige ,spitzen sich tief in das weiche ,holz bohren und unschne ,lcher verursachen4 ,zum ,ziehen groer ,kreise1 wie auf ,tischplatten1 bedient man sich zur ,verlngerung des ,zirkels eines ,streifens aus ,pappdeckel oder dickem ,carton1 welchen man mit einer ,nadel im ,mittelpunkt so befestigt1 da er sich nicht zu schwer um dieselbe drehen lt und mit dann genau die ,stellen ab1 an welchen man bei bestimmter ,oeffnung des ,zirkels solchen mit der ,spitze einzusetzen hat4 ,was die anzuwendenden ,farben betrifft1 so kann zwar der ,farbenkasten1 wie ich ihn frher fr das ,aquarell empfohlen habe1 auch hier ,anwendung finden1 allein es macht sich wnschenswerth1 noch einige weitere ,farben zuzufgen1 welche zwar auch durch ,mischung erhalten werden knnen1 aber da die ,farben gewhnlich -- wenigstens bei greren ,arbeiten -- in grerer ,menge erfordert werden1 so sind solche in fertigen ,farben vorzuziehen4 ,fr alle ,stoffe welche mit ,farben geschmckt werden sollen1 finden sich gewisse ,farben1 welche sich1 abgesehen von den ,zwecken1 fr das betreffende ,material vorzugsweise eignen und so stehen uns fr ,holzmalerei vorzugsweise die zahlreichen und besonders die ruhigeren ,nancen von ,gelb1 ,orange1 ,roth1 ,braun1 ,grau1 bis zum tiefen1 ernst wirkenden ,schwarz1 mit andern ,worten jene ,farbengruppen zu ,gebot1 welche mehr oder weniger nach ,roth neigen knnen und auch in den ,reihen der natrlichen ,holzarten vorkommen4 ,die der ,gegenseite angehrenden ,tne1 ,grn1 ,blau1 grelles ,roth liegen dieser ,verwendung viel ferner1 obgleich sie nicht ausgeschlossen sind und an ,figrlichem1 ,naturalistischem und z4 ,b4 in ,wappen oft pompse ,wirkung zu entfalten im ,stande sind4 ,im ,allgemeinen verlangen solche jedoch vorsichtige und sparsame ,verwendung -- mehr als ,aufputz -- da sie sonst sehr leicht den ,totaleindruck einer ,arbeit in hohem ,grade beeintrchtigen knnen4 ,arbeiten1 welche den ,eindruck von ,pracht machen sollen1 mssen hier mit leuchtenden1 hellen mit tieftnigen ,farben wechselnden ,tnen gemalt werden und mu auerdem stets tiefstes ,schwarz zur ,geltung kommen4 ,man verwendet hierzu von der billigsten ,tusche1 welche man in kleine ,stcke zerstt und in einem ,flschchen mit ganz wenig ,wasser zu einem dickflssigen ,brei auflst4 ,selbst diese dickflssige ,lsung deckt aber gewhnlich nicht mit einem ,auftrag und mu derselbe wiederholt werden4 ,fr einen ,normalfarbenkasten fr ,holzmalerei drfte sich etwa folgende ,zusammensetzung empfehlen und zwar drften ,farben in ,tuben zu whlen sein1 da solche gewhnlich in greren ,quantitten angerieben zur ,hand sein mssen4 ,french ,blue4 ,cobalt4 ,payne's ,grey4 ,neutral ,tint4 ,madder ,brown4 ,pink ,madder4 ,dunkler ,krapp4 ,marsroth4 ,rothbrauner ,krapp4 ,light ,red4 ,indian ,red4 ,van ,dyk ,roth4 ,indian ,yellow4 ,yellow ,ochre4 ,cadmium ,orange4 ,goldocker4 ,mars ,yellow4 ,raw ,sienna4 ,florentiner ,braun4 ,laque ,robert ,nr4 #g4 ,marsbraun4 ,asphalt4 ,van ,dyk ,brown4 ,raw ,umber4 ,burnt ,sienna4 ,burnt ,umber4 ,emerald ,green4 ,olive ,green4 ,brown ,pink4 ,lampenschwarz4 ,chinese ,white4 ,goldbronze #a4 #b4 ,silberbronze4 ,auerdem wrde ich auch noch zu ,nubeize und ,ebenholzbeize rathen1 mit welch ersterer1 je nach dem ,grade der ,verdnnung mit ,wasser1 sich zahlreiche ,abnderungen von schnen braunen ,tnen herstellen lassen und die letztere ein tiefes ,schwarz gibt4 ,beide sind in den ,materialhandlungen zu uerst billigen ,preisen zu beschaffen4 ,auerdem sind noch beizufgen ,muschelgold in #c ,nancen und ,silber1 ,tusche fr die ,contouren1 statt welcher man auch unter ,umstnden ,indelible ,brown ,ink1 eine unauslschliche braune1 jedoch leider etwas allzudnne flssige ,tinte1 verwenden kann4 ,sehr angenehm verarbeitet sich die jetzt von ,schnfeld ,co4 bereiteten ,gold- und ,silberbronze in ,tuben4 ,nr4 #a ist rothes1 ,nr4 #b gelbes ,gold4 ,gold und ,silber finden hufige ,anwendung in ,wappen1 dann fr ,schriften und ,monogramme1 ,linien1 kleine ,ornamente und ,detail1 wie ,kpfe von ,schrauben4 ,man nehme immer beste ,qualitt und trage es nicht zu sparsam auf4 ,es empfiehlt sich auch die betreffenden ,stellen zu untermalen und zwar bei ,gold mit ,indian ,yellow1 bei ,silber mit ,chinese ,white4 ,man kann auch1 was sich besonders fr groe ,flchen empfiehlt statt des ,muschelmetalls trockene ,gold- und ,silberbronze auftragen1 zu welchem ,zwecke man bei der wie vorher auszufhrenden ,untermalung etwas wenig ,zuckerlsung zusetzt1 so da die ,farbe nach dem ,trocknen glnzend wird1 ohne aber zu kleben4 ,das ,bronzepulver wird alsdann mit einem ,baumwollbuschchen auf die vorher angehauchte ,stelle aufgetragen und der berflssige ,staub mit einer ,federfahne abgekehrt4 ,whlt man diese ,art der ,vergoldung1 so drfen jedoch keine ,moist ,colours8 in ,tuben oder ,npfchen angewendet werden1 indem diese mit ,glycerin versetzt sind und die ,bronze auch hier und da annehmen4 ,auch beim ,fixiren mu diese ,art ,vergoldung sehr vorsichtig behandelt werden4 ,wei als ,farbe wird bei ,holzmalerei sehr selten in ,anwendung kommen1 auer da1 wo man eingelegte ,elfenbeinlinien imitiren will1 in welchem ,falle ein klein wenig ,indian ,yellow oder ,raw ,sienna zuzusetzen ist1 um das ,kreidige zu heben4 ,schlielich ist noch der literarischen ,hilfsmittel zu erwhnen1 d4 h4 der ,sammlungen von ,mustern und ,motiven1 welche sich fr ,holzmalerei vorzugsweise eignen1 und welche in der letzten ,zeit immermehr zunehmen4 ,die am meisten ,empfehlung verdienenden ,publikationen dieser ,art sind folgende3 #a4 ,benz3 ,das geradlinige ,ornament1 welches sich fr ,anfnger empfiehlt1 da es nur ,motive bietet1 welche in ,netze gezeichnet werden knnen4 #b4 ,dieffenbach3 ,geometrische ,ornamentik4 ,enthlt eine reichhaltige ,auswahl von ,netzornamenten1 sowie mittelst des ,zirkels herzustellender ,verzierungen1 darunter sehr viel ,geschmackvolles und ist dabei verhltnimig sehr billig4 #c4 ,zahn3 ,musterbuch fr husliche ,kunstarbeiten4 ,heft #a1 #b und #c4 ,fr ,gebtere4 ,bemerkenswerth fr geschmack- und stilvolle ,muster1 sowie schne ,gliederung der ,flchen2 enthlt aber wenig fr kleinere ,gegenstnde passende ,muster1 so da das nachstehende ,werk eine willkommene ,ergnzung hierzu bildet4 #d4 ,schreiber3 ,die ,flachmalerei4 ,empfehlenswerthe1 geschmackvolle ,auswahl kleinerer ,muster der verschiedensten ,stile in farbiger ,ausfhrung1 welche sich sowohl fr ,anfnger wie fr ,gebtere eignen4 #e4 ,fink3 ,geometrische ,construktion der ,flachmalerei4 ,fr ,holzmalerei wenig geeignet1 aber wegen des construktiven ,werthes anzufhren4 #f4 ,zschimmer3 ,vorlagen fr ,holzmalerei4 #f ,hefte4 ,eigenartige1 zum ,theil geniale1 ,compositionen fr ,gebte4 ,wegen des stark angewendeten ,goldes und so mancher fr ,holz wenig passender ,farbentne1 7,smaragdgrn u4 a4 m47 mten meist andere ,farben gewhlt werden4 ,durch unnthige reiche ,ausfhrung zu theuer4 #g4 ,schrdter1 ,malvina3 ,holzmosaik4 ,geschmackvolle meist romanische und maurische ,ornamente fr ,gebtere4 ,in ,bezug auf ,farben siehe ,nr4 #f4 #h4 ,racinet3 ,das polychrome ,ornament4 ,reiche geschmackvolle ,auswahl von ,ornamenten aller ,stile4 ,fr ,gebtere4 #i4 ,owen ,jones3 ,grammatik des ,ornaments4 ,ebenfalls sehr reiche ,sammlung1 aber mit vorzugsweiser ,betonung der orientalischen ,kunst4 ,wie vorhergehende ,nummer in ,farben den ,holzintarsien anzupassen4 #aj4 ,l',art pour tous4 ,verstndnivoll illustrirte franzsische ,zeitschrift fr ,kunstgewerbe4 ,reich an brauchbaren ,details und ,motiven aller ,art1 ohne als ,musterbuch im ,sinne der brigen hier aufgezhlten ,werke dienen zu knnen4 ,bis jetzt #bf ,jahrgnge #be ,francs4 #aa4 ,teyrich3 ,die ,intarsien der italienischen ,renaissance4 ,prachtvolle groe ,vorlagen fr ,getfelornamente4 #ab4 ,gruner3 ,lo scaffale di ,luini4 ,desgleichen4 #ac4 ,hildebrand3 ,heraldisches ,musterbuch4 ,wegen stilvoller ,behandlung der ,wappen hier anzufhren4 #ad4 ,mller3 ,sammlung von ,monogrammen4 ,elegante ,monogramme in den verschiedensten ,schriften4 ,als ,zugabe zum ,studium des constructiven ,elements ist noch ,schreiber3 das geometrische ,zeichnen anzufhren4 ,fr den nicht ganz unerfahrenen ,zeichner drften ,nr4 #c und #d zunchst zu empfehlen sein1 spter je nach der individuellen ,geschmacksrichtung #h1 #i und #aa4 #c4 ,plan und ,anlage der ,zeichnung4 ,da es bei der eigenthmlichen ,textur des ,holzes wnschenswerth erscheint1 gleich mglichst correct zu zeichnen1 indem fteres ,verbessern und ,wischen der ,reinheit spter anzuwendender heller ,farbentne leicht ,eintrag thut1 oder da1 wo die ,naturfarbe des ,holzes beibehalten werden soll1 ebenfalls besser vermieden wird1 so berlege man1 ehe man mit ,uebertragung der ,zeichnung beginnt1 erst reiflich den ganzen ,plan1 berzeuge sich auch1 ob die ,kanten der ,holzplatten rechtwinklig sind1 da wo dies1 wie es nicht selten vorkommt1 nicht der ,fall ist1 bei dem ,messen das ,miverhltni auf die bestmglichste ,weise1 gewhnlich bei den uersten ,einfassungslinien1 ausgeglichen werden mu4 ,von besonderer ,wichtigkeit ist da1 wo es sich1 wie bei ,mappen1 ,albumdecken etc41 um grere ,dimensionen handelt1 die ,beachtung der ,grenverhltnisse4 ,ist man an die ,gre der ,holzflche nicht gebunden1 so thut man am besten1 wenn man sich zu einer fr den ,gegenstand passenden1 bereits vorliegenden1 ornamentalen ,darstellung entschliet und nach deren ,grenverhltnissen die benthigten ,platten anfertigen lt4 ,im gegentheiligen ,falle aber und wenn man keine fr die genaue ,gre absolut passende ,zeichnung zur ,verwendung hat1 ist man genthigt1 auf einem ,blatt ,papier1 welches genau von der ,gre der ,holzplatte ist1 eine ,skizze zu entwerfen1 um darnach arbeiten zu knnen4 ,wnscht man in solchem ,falle ,motive zu verwenden1 welche in der ,zeichnung vorliegen1 aber nicht die nthige ,gre besitzen1 so kann man sich in den meisten ,fllen damit helfen1 da man die betreffende ,flche1 z4 ,b4 wenn es sich um die ,umrahmung handelt1 durch besondere ,eckverzierungen oder sonstige symmetrische ,motive verkleinert1 in welchen ,fllen das obenerwhnte flache ,maalineal gute ,dienste leisten kann4 ,bei symmetrischen ,motiven ist es selbstverstndlich gengend1 nur so viel zu zeichnen als man braucht1 was hufig sich auf ein ,viertel beschrnken wird4 ,wer kein sehr gebter ,zeichner ist1 dem rathe ich fr die ersten derartigen ,arbeiten vorzugsweise lineare ,ornamente zu bentzen1 oder berhaupt solche1 welche sich lediglich mittelst ,lineal1 ,reifeder und ,zirkel herstellen lassen4 ,es ist dies keine so arge ,beschrnkung1 als es auf den ersten ,blick erscheinen mag1 indem sich durch geschmackvolle ,anordnung einiger wenigen linearen ,motive und unter etwaiger ,beihlfe einiger ,ueberschneidungen schon recht wirksame ,muster bilden lassen und sich auerdem fr viele kleinere ,gegenstnde berhaupt nur derartige ,motive eignen1 welche dann bei entsprechender ,farbengebung eingelegte ,arbeiten tuschend nachahmen4 ,die geschmackvolle ,wahl der ,farben kommt hierbei nicht weniger in ,betracht und mit wenigen contrastirenden ,tnen1 die ,holzfarbe inbegriffen1 welche sich jedoch nur in schmalen ,linien etc4 oder vielmehr nicht in grerer rumlicher ,ausbreitung zeigen darf1 erreicht man in der ,regel grere ,wirkung als mit ,ueberladung4 ,motive dieser ,art finden sich in allen genannten ,musterbchern1 und knnen solche mit ,geschick und ,geschmack leicht vielfltig variirt werden so in ,racinet1 ,taf4 #a4 #e4 #aj4 #bi4 #cf4 #cg4 #de4 #df etc4 und ,owen ,jones1 ,taf4 #g bis #aa1 #ac4 #ae4 #be4 #ce4 #ci4 #dc4 #de4 #ei4 #fd1 #fe1 wobei wie bereits bemerkt1 die ,tne mehr den ,holzfarben anzupassen sind4 ,abgesehen von den anzuwendenden ,motiven ist bei ,anlage derartiger ,arbeiten besonderes ,augenmerk auf die ,gliederung der ,flche und die geschmackvolle ,ausfllung des ,raumes zu richten4 ,im ,allgemeinen drfte es sich empfehlen1 eine rahmenartige mehr oder weniger reich gegliederte ,einfassung anzubringen1 welche einen greren ,raum umschliet1 der in seiner ,mitte ein ,wappen1 eine ,cartouche1 ein ,monogramm etc4 etc41 oder kleinere figrliche symbolische ,darstellungen enthlt4 ,der ,grund dieses inneren ,raumes wirkt nicht selten als tiefschwarze ,flche uerst gnstig4 ,anderweitige ,theilungen der ,flche1 ,zwei-1 ,drei-1 ,vier-,theilung etc4 etc4 sind selbstverstndlich nicht ausgeschlossen4 ,geschmackvolle ,muster derartiger ,gliederungen findet man in ,zahn's ,musterbuch4 ,auer diesen kleineren figrlichen ,darstellungen1 wie symbolische ,zeichen aller ,art1 ,wappen1 ,monogramme etc4 etc4 etc41 welche ,beziehungen auf ,empfnger oder ,geber vermitteln1 lassen sich auch kleine ,photographien von antiken ,bsten und ,statuen 7z4 ,b4 in ,medaillons71 welche man unaufgezogen bestellt1 sorgfltig ausschneidet und mit weiem ,leim auf die betreffende1 noch rohe ,stelle klebt1 vortheilhaft anbringen4 ,auf schwarzem ,grunde nehmen sich solche ganz besonders gut aus4 ,fr gebte ,zeichner lt sich selbstverstndlich keine ,grenze ziehen und werden solche dewegen die linearen ,ornamente doch nicht verschmhen1 wenn sie vielleicht auch hufiger die reichen ,renaissance- und andere vielgestaltige ,ornamente1 wie sie obengenannte ,werke bieten1 benutzen werden4 ,da nun ,ornamente1 welche sich in derselben ,gre verwenden lassen1 einfach durchgepaust werden1 so knnte es wohl einem wenig gebten ,zeichner beikommen1 auch einmal eine reiche ,renaissance- oder eine maurische ,decoration auf ,holz zu bertragen1 allein ich bemerke1 da hier der besondere ,umstand zu bercksichtigen ist1 da das ,holz nicht selten -- aus welchem ,grunde wei ich nicht -- die ,pause berhaupt ungern und stellenweise sogar nur sehr schwer und hchst undeutlich und lckenhaft annimmt1 so da mitunter nur die ,hauptanhaltspunkte haften und man dann gezwungen ist1 fast ohne ,pause zu zeichnen1 wenigstens stellenweise4 ,nun erfordern aber alle ornamentalen ,malereien eine uerst sorgfltige ,zeichnung und schwierige ,motive in mangelhafter ,zeichnung wrden unter dem ,pinsel jedenfalls nicht eben schner werden1 und die vielleicht sehr mhevolle ,arbeit wrde schlielich eine unansehnliche und vollstndig werthlose sein4 ,der ,anfnger wird brigens schon nach seinen ersten ,arbeiten den hohen ,werth selbst ganz einfacher ,motive vollstndig erkennen4 ,zum ,pausen bedient man sich am besten des pulverisirten ,graphits1 mit welchem man das ,pauspapier auf der untern ,seite bestreicht4 ,bei groen ,motiven1 welche auf schwarzen oder sehr dunklen ,grund kommen1 kann man sich auch des ,blaupapiers bedienen4 ,welche ,decorationsmotive man nun auch verwende1 so ist selbstverstndlich darauf zu halten1 da man nicht ,ornamente verschiedener ,stile zusammenbringe4 ,besonders sei man bei ,anbringung von ,wappen in dieser ,beziehung vorsichtig 7auch bei ,zahlen und ,monogrammen71 da es sich uerst ungnstig macht1 wenn man1 wie es leider nicht selten vorkommt1 ,wappen im ,stile des zwlften ,jahrhunderts in ,renaissance-,decorationen oder umgekehrt ,wappen im ,barockstil in ,gesellschaft gothischer ,ornamente gewahr wird4 ,was speziell noch die ,renaissance-,decoration betrifft1 so empfiehlt es sich bei ,einfassungen in diesem ,stile fr jede der vier ,seiten ein anderes ,motiv zu whlen1 so wie berhaupt nie dasselbe ,motiv mehrfach bei einer ,arbeit zu verwenden1 da steter ,wechsel des ,ornaments fr diesen heiteren ,stil charakteristisch ist4 ,was die oben erwhnte ,verwendung von ,photographien betrifft1 so eignen sich hiezu besonders antike ,bsten und ,statuen1 auch kleine ,landschaften1 welche ,erinnerungen an einen ,aufenthalt oder eine ,reise vermitteln sollen und zwar im ,visitenkartenformat und machen solche1 wenn wie oben behandelt1 einen reizenden ,effekt4 ,bei der ,anlage des schwarzen ,grundes ist aber besonders darauf zu achten1 da man das ,schwarz bis dicht an die ,grenze des ,papieres1 -- aber ja nichts darber hinaus -- bringt1 da ,lcken wie ,flecken an diesen ,stellen hchst unerfreulich wirken4 ,um die ,anwendung von ,photographien fr diesen ,zweck1 ber welche mir noch nichts ,gedrucktes vor die ,augen gekommen ist1 zu illustriren1 will ich bemerken1 da ich vor einiger ,zeit eine ,zeitungsmappe1 welche ich fr einen ,arzt malte1 in folgender ,weise ausfhrte4 ,nach einigen die ganze ,holzplatte umfassenden linearen schmalen1 aber in ,breite etwas wechselnden ,einfassungen von abwechselnd hellgelben und tiefschwarzen ,tnen wurde die ,platte durch zwei ,manderrahmen in ,naturfarbe des ,holzes mit tiefrothbrauner ,farbe in zwei ,theile gespalten4 ,der innere naturfarbige ,grund jeder ,seite enthielt ein ,oval in pompejanischem ,roth mit schmalen naturfarbigen ,rndern1 deren eines auf schwarzem ,grunde die ,statue des ,aesculap1 das andere die der ,hygea umschlo4 ,in den ,ecken des naturfarbigen ,mittelgrundes waren brunlichgelbe ,palmetten1 mit tieferen ,tnen schattirt1 angebracht und auerdem links und rechts ein kleines ,medaillon eingesetzt1 welches auf schwarzem ,grunde einen brunlichen1 von blulicher ,schlange umwundenen ,stab zeigte4 ,das ,motiv hatte ich dem ,revers einer alten griechischen ,mnze entnommen4 ,im ,mittelpunkt der ,platte waren die ,mander durch eine rothe rautenfrmige ,umrahmung unterbrochen1 innerhalb welcher auf schwarzem ,grund eine ebenfalls dem ,revers einer griechischen ,mnze entnommenes ,motiv1 eine antike ,vase in rothgelber ,farbe zwischen zwei windenden blaugrauen ,schlangen1 ,verwendung gefunden hatte4 -- ,antike ,mnzen liefern sehr brauchbare figrliche ,motive4 ,derselbe ,gegenstand in hnlicher ,behandlung1 aber fr einen ,offizier bestimmt1 knnte statt der ,statuen der ,heilgtter die ,bsten des ,ajax und der ,pallas zeigen und statt der auf die rztliche ,kunst ,bezug habenden ,attribute1 wrde man antike ,waffenstcke1 ,eule und ,scorpion als ,beiwerk anzubringen haben4 ,die ,farbenwirkung war in obiger ,arbeit beilufig bemerkt1 eine sehr gelungene4 ,dabei brauche ich wohl nicht zu bemerken1 da fr ,flle1 wo ein colorirtes ,vorbild nicht vorliegt1 man sich vorher eine ,farbenskizze macht1 was namentlich bei reicheren ,motiven und greren ,arbeiten unerllich ist4 ,indessen sei man vorsichtig mit ,photographien1 und verwende sie nur hier und da einmal1 da ihre ,anwendung doch eigentlich hier nicht ganz gerechtfertigt ist4 ,ist man nun ber ,wahl der ,ornamente und ,gliederung mit sich einig1 so beginnt man die gefertigte ,skizze oder ,vorlage auf die ,holzplatte zu bertragen4 ,kommen nur lineare ,ornamente ohne ,verschlingung zur ,verwendung1 so zeichnet man besser nichts durch1 sondern man arbeitet aus freier ,hand1 mit ,alles genau ab1 bedient sich bei allen geraden ,linien des ,lineals und bei allen ,kreislinien oder ,theilen derselben des ,zirkels1 so da die ,grundlagen der ,arbeit sicher stehen4 ,in vielen ,fllen ist es sehr wichtig1 genau die ,mitte der ,tafel oder von ,theilen derselben festzustellen1 was am einfachsten durch ,ziehen zweier ,diagonalen geschieht4 ,alle ,linien gebe man bestimmt1 achte aber darauf1 weder ein zu hartes1 kratzendes1 noch ein zu weiches1 schmierendes ,bleistift zu benutzen4 ,leichter1 aber sicherer ,auftrag mit ,stiften mittlerer ,hrtegrade ist am dienlichsten1 besonders wenn man nicht viel zu wischen braucht4 ,reiche geschwungene ,gliederungen und ,ornamente1 welche nicht mit ,lineal und ,zirkel behandelt werden knnen1 zeichnet man natrlich mittelst ,pauspapier durch4 ,mit der sorgfltigen ,fertigstellung des ,ornamentalen in ,bleistift auf dem ,holze ist der erste ,theil der ,arbeit und in vielen ,fllen der weitaus schwierigste beendet1 indem das ,colorit1 abgesehen von sehr complicirten ,motiven eigentlich mehr eine angenehme ,unterhaltung als eine ,arbeit zu nennen ist4 ,bevor man jedoch zum ,colorit bergeht1 ist alles ,gezeichnete mit ,contouren zu versehen1 eine sehr wichtige ,prozedur4 ,wie in der ornamentalen ,malerei berhaupt durch die ,trennung der ,farben mittelst ,schwarz1 ,gold etc4 eine weit bessere ,wirkung erzielt wird1 als wenn sich die ,farben berhren1 so werden in der ,holzmalerei die ,contouren zur unerllichen ,erforderni1 selbst bei den schmalsten ,einfassungen1 da sie es sind1 welche vorzugsweise den ,charakter der eingelegten ,arbeit bedingen1 welcher hier in den meisten ,fllen angestrebt wird4 ,es empfiehlt sich dieselben stets schwarz zu halten und empfehle ich zu deren ,herstellung chinesische ,tusche zu verwenden1 weil dieselbe bei spterem ,uebergehen mit hellfarbigen ,tnen weniger schmutzt als andere schwarze ,farben4 ,die ,anwendung von ,contouren rechtfertigt sich aber auch aus anderen ,grnden4 ,die unmittelbare ,berhrung zweier ,farben mittlerer ,helligkeit macht sich im ,allgemeinen nicht sehr gnstig4 ,sind beide wenig verschieden1 so heben sie sich nur sehr wenig von einander ab2 besteht aber ein grerer ,unterschied1 so erzeugen sie1 aus einiger ,entfernung gesehen1 auf ihrer ,grenze eine strend und schwchend einwirkende ,mischfarbe4 -- ,sollen die ,contouren auch auf grere ,entfernung gesehen werden1 was manchmal in der ,absicht liegen kann1 so mssen solche in entsprechender ,strke ausgefhrt werden4 ,solche starke ,contouren erlauben auch ,farben neben einander anzubringen1 deren unmittelbare ,berhrung ,anla zu ,bedenken geben wrde1 indem sie in solchen ,fllen den ,grenzcontrast aufheben und dessen etwaige ,nachtheile beseitigen4 ,sehr schtzbar wirken in der ,holzmalerei die ,contouren ferner an ,figrlichem aller ,art1 wo sie nie wegzulassen sind1 indem sie hier das subjektive ,element heben und die dargestellten ,gegenstnde entnaturalisiren4 ,um den ,leser zu einer bewuten ,beurtheilung dekorativer ,ornamentmotive berhaupt zu leiten1 glaube ich das ,wesen der ,contouren1 welches sich theilweise auf schon frher ,besprochenes sttzt1 etwas eingehender errtern zu sollen4 ,als ,umrahmungen verschiedenfarbiger ,flchen bilden die ,contouren ein wesentliches ,moment in der decorativen ,malerei1 da sie hier als selbststndiges ,element auftreten1 obwohl sie ursprnglich wohl nur technischen ,rcksichten entsprungen sind4 ,sie zeigten sehr bald so mannigfache ,vortheile1 da man sie auch nach dem ,hinflligwerden vorerwhnter ,rcksichten beizubehalten fr gut fand4 ,in erster ,linie haben die ,contouren stets den ,zweck das ,flchenornament schrfer vom ,grunde abzuheben1 besonders wenn das farbige ,ornament auf neutralem oder in der ,farbe hnlichem ,grunde steht4 ,sie trennen hier die einzelnen ,flchen sehr scharf und verhindern das ,entstehen der ,mischfarben an den ,berhrungsstellen4 ,man whlt fr dieselben in diesem ,falle entweder eine hellere ,farbe als die helle oder eine dunklere als die dunkle ,farbe4 ,besonders erwnscht sind ,contouren da1 wo feine ,ornamente in dunkler ,farbe auf hellem ,grunde stehen1 weil abgesehen vom ,entstehen von ,trugbildern und dem ,verschwinden der ,rnder die schmalen ,theile weniger dnn oder gar aufgelst erscheinen4 ,sind ,grund oder ,ornamente farbig1 so knnen die ,contouren1 so lange ihnen keine andere als die oben erwhnte ,aufgabe zufllt1 in einer ,schattirung einer der beiden ,farben gehalten werden1 oder auch in ,wei oder ,schwarz als den ,endpunkten der ,nancen4 ,sind aber ,grund oder ,ornamente schwarz1 oder stehen die ,ornamente hell auf sehr dunklem ,grund1 in welchem ,falle letzterer jedoch nicht allzugeringe ,dimensionen zeigen darf1 so knnen die ,contouren 7wenn auch nicht bei ,holzmalerei7 wegbleiben1 wie es in den ,wandmalereien von ,pompeji der ,fall ist4 ,wesentlich nothwendig sind ,contouren da1 wo zwei gesttigte ,farben von verschiedenem ,ton sich berhren1 z4 ,b4 zwischen ,roth und ,blau1 da hier abgesehen von den ,grenzcontrasten1 die ,grenzlinien verwaschen erscheinen wrden4 ,in diesen ,farben gehaltene ,ornamente machen ohne ,contouren einen unruhigen ,eindruck1 welcher durch eingesetzte dunkle ,rnder sofort verschwindet4 ,hierbei tritt stets die ,erscheinung auf1 da dunkle ,contouren die dunkle ,farbe dunkler1 helle aber die hellere ,farbe heller machen1 so da sie hier die ,unterschiede der ,farben entschieden vergrern4 ,diese ,wirkung lt sich sowohl durch entsprechendes ,colorit ausgleichen1 oder aber auch dadurch vermeiden1 da man die ,contouren mehrfach umrndert und whlt man hierzu am besten ,gold oder ,silber mit ,schwarz oder ,wei4 ,eine derartige ,behandlung des ,ornaments versteht sich vorzugsweise auf die ltere1 geometrisch angelegte ,ornamentik1 whrend seit der ,renaissance die geometrischen ,muster mit satten ,farben und leuchtenden ,contouren durch ,laubgewinde mit ,blumen und ,frchten1 ,rankenwerk1 ,vasen1 ,masken1 phantastische ,thiere untermischt mit ,kindergestalten1 ,bsten1 mythologischen ,wesen etc4 etc4 ersetzt worden sind1 deren ,farbengebung sich mehr an die heutige ,malerei anschliet4 ,im ,allgemeinen ist in der dekorativen ,kunst bezglich der ,contouren festzuhalten1 da ,ornamente auf ,goldgrund oder goldene ,ornamente auf farbigem ,grund schwarze ,contouren beanspruchen1 da dunkle ,ornamente auf hellem ,grunde ebenfalls von schwarzen oder wenigstens dunkeln ,contouren umgeben sein mssen1 da endlich farbige ,ornamente oft vortheilhaft mittelst weier1 schwarzer oder goldner ,umrnderungen vom ,grunde abgehoben werden4 ,weie1 hellfarbige und goldene ,contouren beabsichtigen indessen nicht selten als selbststndige ,elemente aufzutreten1 was bei schwarzen nur uerst selten vorkommen drfte4 ,man prparirt also einen ziemlich dickflssigen tiefschwarzen ,ton aus ,tusche und zieht mit einer guten1 nicht zu scharfen1 mit dieser ,farbe gefllten ,ziehfeder erst alle geraden ,linien sehr sorgfltig und mit nicht zu schweren ,strichen gleichmig nach1 worauf die ,kreise oder deren ,theile etc4 etc4 folgen4 ,hierbei ist jedoch insofern groe ,vorsicht nthig1 als besonders auf greren ,platten die ,textur des ,holzes in ,bezug auf die ,hrte an manchen ,stellen starkem ,wechsel unterworfen ist und man von einer harten ,flche pltzlich auf eine verhltnimig weiche gerth1 wehalb die ,ziehfeder immer nur leicht zu fhren ist1 besonders auch auf dem weicheren ,lindenholz4 ,stellenweise kommt es auch vor1 besonders bei schlecht prparirtem ,holze1 da das ,holz die ,farbe ungern annimmt1 und um diesen ,mistand zu beseitigen1 empfiehlt es sich1 allen aufzutragenden ,farbentnen ein wenig ,ochsengalle1 welche im ,handel in kleinen ,flschchen zu 4 #a4 vorkommt1 beizumischen1 worauf das ,holz in der ,regel angenehm zu bearbeiten ist4 ,bei greren ,quantitten von ,farbe sind wenige ,tropfen gengend4 ,bei dieser ,arbeit vermeide man ,flecken und ,spritzer4 ,erstere kann man1 wo es thunlich ist1 sofort mittelst ,schwamm und reinem ,wasser wegwischen1 whrend man letztere besser trocken werden lt und dann ausradirt1 was auch fr etwaige zu lang gerathene ,linien gilt4 ,wo berhaupt etwas ,farbe wegzunehmen ist1 wendet man am besten das ,radirmesser an und zwar am zweckmigsten in der ,lngsrichtung der ,holzfasern1 da das ,radiren in der ,richtung der ,quere sich weniger gut und sauber ausfhren lt4 ,besser ist es aber1 sich berhaupt nicht hierauf zu verlassen1 sondern reinlich zu arbeiten4 ,die ,lngslinien etc4 etc4 werden aber auch an schwarzen oder sonstigen sehr tieffarbigen ,einfassungen und zwar dehalb mit ,schwarz ausgezogen1 weil das ,coloriren der von ihnen umschlossenen ,rume weit leichter und sicherer von ,statten geht1 die ,kanten viel schrfer absetzen und weil hierdurch der ,charakter eingelegter ,arbeit ganz wesentlich bedingt wird4 ,ganz abgesehen von letzterem ,umstand wird man einen nach diesem ,verfahren behandelten ,manderfries1 von einem1 wenn auch auf das sorgfltigste1 aber aus freier ,hand behandelten dennoch sofort und zwar weitaus zum ,vortheil des ersteren unterscheiden knnen4 ,ist alles was mittelst der ,ziehfeder zu contouriren war1 gearbeitet1 so folgt dieselbe ,behandlung des ,figrlichen1 der ,arabesken etc4 etc41 wozu man sich einer ,zeichenfeder von ,stahl bedient1 deren man jetzt die verschiedensten ,sorten1 weiche und harte besitzt1 und deren man sich einige von verschiedenen ,hrtegraden vorrthig hlt4 ,man arbeite vorsichtig1 mit nicht zu viel und nicht zu wenig ,tusche4 #d4 ,colorit4 ,bei der ornamentalen ,malerei kommen ganz vorzugsweise ,lokalfarben in ,anwendung und zwar sucht man eine glnzende ,wirkung entweder durch die ,farbe an sich oder durch ,contraste zu erstreben1 wehalb in dieser ,beziehung hier alles magebend ist1 was ich frher bei ,errterung der ,farben angefhrt habe4 ,im ,allgemeinen wird man daher am besten thun1 kalte ,tne neben feurige und helle neben dunkle zu bringen2 man hte sich aber bei eigenen ,compositionen in zu vielerlei ,tne zu gerathen oder in das ,bunte zu verfallen1 da die ,anwendung grerer ,reihen verschiedener ,tne schon einen sehr ausgebildeten ,farbensinn erfordert4 ,ich betone hier nochmals die hohe ,schnheit des tiefen ,schwarz4 ,gelbe1 rothe1 braune und graue ,tne wird man ebenfalls in ihren verschiedensten ,uebergngen hufig mit ,vortheil anwenden1 degleichen auch1 aber sparsamer die ,naturfarbe des ,holzes1 whrend ,blau oder ,grn ,vorsicht erheischen4 ,doch macht sich ,french ,blue mit ,gold sparsam angebracht1 zuweilen sehr gut und erinnert an ,lapis ,lazuli4 ,man setze helle ,tne von gleicher ,farbentiefe nicht neben einander1 sondern trenne sie durch breitere oder schmlere ,streifen von ,schwarz2 ebenso sind dunkle gleich tiefe ,tne durch helle oder auch das unbemalte ,holz zu trennen1 indem andernfalls erstere sehr flaue1 letztere aber eine unruhige ,wirkung uern4 ,was die figrlichen ,darstellungen anlangt1 welche indessen in der ,regel nur in kleinen ,dimensionen und in der ,farbe wenig ausgiebigen ,partieen angebracht werden knnen1 so halte man dieselben stets in ,contrast mit der ,grundfarbe und fhre solche1 wo es passend erscheint1 fein und miniaturartig aus4 ,ich nehme hier ,veranlassung auf die ,behandlung von ,blumen und ,blttern1 welche in ,form von ,krnzen oder ,bouquets als ,fllstcke auf schwarzem ,grund hufige ,verwendung finden und verdienen1 etwas nher einzugehen und namentlich vor einer zu naturalistischen ,behandlung zu warnen4 ,besonders stehe man von dem ,schattiren derselben ab1 sondern behandle dieselben ebenfalls streng als eingelegte ,arbeit und umreie alles1 einschlielich der ,staubfden und einzelnen ,schattenstellen mit schwarzen ,contouren4 ,dieser ,behandlung entsprechend mssen alle ,farben in durchsichtigen1 feinen ,tnen gehalten werden1 ohne da besondere ,aehnlichkeit mit der natrlichen ,farbe anzustreben ist4 ,so z4 ,b4 gebe man blaue ,blumen durch ,payne's ,grey1 rothe durch ,krappnancen1 ,light ,red etc4 anstatt mit ,cobalt oder ,zinnober1 wodurch eine dieser ,technik weit angemessenere ,wirkung erzielt wird4 ,dagegen sehe man bei ,bouquets etc4 etc4 auf ,mannigfaltigkeit des ,grn1 wenn auch die ,unterschiede nicht zu auffallend zu halten sind4 ,besonders gut wirken ,bltter von ,olive ,green1 welches durch ,zusatz von ,indian ,yellow1 ,krapp etc4 etc4 angenehm nancirt werden kann4 ,doch ist auch helles1 sonniges ,grn aller ,art1 zwischen welchem einzelne mit ,burnt ,sienna colorirte ,bltter nicht fehlen drfen1 zu verwenden4 ,einzelne ,bltter gelber ,blumen nancire man mit ,orange ,cadmium und sehe besonders bei greren vielblttrigen ,blumen auf ,abwechslung im ,ton1 so z4 ,b4 da die ,blumenbltter einer ,rose mannigfaltige1 darunter dunklere1 wenn auch nicht allzu schroff von einander geschiedene ,tne zeigen4 ,in greren ,bouquets etc4 wirkt solcher ,wechsel ungemein reich1 doch hte sich der ,anfnger in's ,buntscheckige zu gerathen4 ,als ,prachtstcke dieser ,art lassen sich ein ,kranz in ,zahn's ,heft ,,ii4 und ein ,bouquet in ,heft ,,iii4 behandeln4 ,weie ,blumen wie ,dorn1 ,maiblumen lt man in der ,holzfarbe und colorirt bei ersteren nur die ,staubgefe mit dunklem oder rothbraunem ,krapp4 ,sonst knnen ,blumen und ,frchte vortheilhaft in etwas krftigerer ,farbe gehalten werden4 ,zarte1 durchsichtige ,tne trage man stets sehr dnnflssig1 aber wiederholt auf1 bis der ,ton die gewnschte ,tiefe hat1 whrend tieftnige ,farben etwas krftiger1 ,schwarz aber immer absolut schwarz1 wie ,ebenholz zu geben ist1 und immer mglichst dickflssig und gelatins aufgetragen werden mu4 ,dessenungeachtet gengt ein einziger ,auftrag in der ,regel nicht und mu derselbe mindestens einmal wiederholt werden1 wenn man nicht ,gefahr laufen will1 nach dem ,poliren das ,holz durchleuchten zu sehen4 ,auch dunkelbraune und dunkelrothbraune ,tne machen sich in krftigem ,auftrage nicht selten sehr schn1 wirken aber auch in dnnflssigen ,tnen oft recht erfreulich und den verschiedensten feinen ,holzarten entsprechend1 was hier und da durch eine der ,maserung entsprechende ,pinselfhrung noch mehr ausgeprgt zu werden vermag4 ,diejenigen ,leser1 welche bereits mit der ,aquarellmalerei vertraut sind1 werden ber die anzuwendenden ,farben und ,mischungen keiner weiteren ,anweisung bedrfen4 ,da indessen dieser ,nachtrag nicht so sehr selten von ,lesern oder ,leserinnen benutzt werden mchte1 welchen das ,mischen der ,farben noch ,schwierigkeiten macht1 so gebe ich hier ein ,verzeichni aller derjenigen ,farben und ,combinationen1 welche fr diese ,malerei vorzugsweise geeignet erscheinen4 ,die in mehrfacher ,hinsicht1 sei es durch zarten oder leuchtenden oder sehr reinen oder sehr tiefen ,ton sich auszeichnenden ,farben und ,combinationen sind gesperrt gedruckt und die sehr tieftnigen mit6 versehen4 ,krnchen in der ,farbe vermeide man1 da sich solche beim ,poliren erhhen4 ,gelb4 ,cadmium4 ,indian ,yellow4 ,raw ,sienna4 ,yellow ,ochre4 ,aureolin4 ,mars ,yellow4 ,italienische ,erde4 ,gamboge4 ,lemon ,yellow4 ,raw ,umber4 ,indian ,yellow und ,yellow ,ochre4 ,gamboge und ,brown ,pink4 ,indian ,yellow und ,purple ,madder4 ,indian ,yellow und ,sepia4 ,orange4 ,cadmium ,orange4 ,burnt ,sienna4 ,mars ,orange4 ,neutral ,orange4 ,laque ,robert #g4 ,gebrannte italienische ,erde4 ,brown ,ochre4 ,yellow ,ochre und ,light ,red4 ,cadmium und ,rose ,madder oder ,indian ,red4 ,burnt ,sienna und ,indian ,yellow oder ,aureolin oder ,gamboge4 ,rose ,madder und ,gamboge4 ,indian ,yellow und ,rose ,madder4 ,indian ,yellow und ,light ,red oder ,vermilion4 ,braun4 ,asphalt4 ,vandyke ,brown4 ,sepia4 ,brauner ,lack4 ,burnt ,umber4 ,vandyke ,brown und ,gamboge4 ,vandyke ,brown und ,chrimson ,lake6 ,raw ,sienna oder ,yellow ,ochre4 ,raw ,sienna1 ,yellow ,ochre und ,vandyke ,brown4 ,burnt ,umber und ,indian ,yellow4 ,burnt ,umber und ,brown ,madder4 ,burnt ,sienna und ,payne's ,grey4 ,burnt ,sienna und ,lamp ,black4 ,light ,red und ,lamp ,black4 ,indian ,yellow1 ,sepia und ,lake4 ,rothbraun4 ,florent4 ,braun6 ,burnt ,sienna1 ,chrimson ,lake und ,french ,blue6 ,brown ,madder und ,raw ,sienna4 ,raw ,sienna1 ,rose ,madder und ,vandyke ,brown4 ,sepia und ,brown ,madder6 ,purple ,madder und ,indian ,yellow6 ,brown ,pink und ,purple ,madder6 ,purple ,madder und ,sepia6 ,brown ,pink1 ,french ,blue und ,lake6 ,vandyke ,brown und ,brown ,madder4 ,roth4 ,purple ,madder4 ,burnt ,carmine6 ,rubens ,madder6 ,brown ,madder6 ,rose ,madder4 ,pink ,madder4 ,indian ,red4 ,light ,red4 ,red ,lead4 ,rose ,madder1 ,yellow ,ochre und ,cobalt4 ,rothbrauner ,krapp6 ,marsroth4 ,von ,dyk ,roth4 ,yellow ,ochre und ,rose ,madder4 ,light ,red und ,rose ,madder4 ,brown ,madder und ,light ,red4 ,rose ,madder und ,aureolin4 ,rose ,madder und ,vermilion4 ,rose ,madder und ,brown ,ochre4 ,raw ,sienna und ,brown ,madder4 ,purpur 7,violett74 ,cobalt und ,rose ,madder oder ,brown ,madder4 ,purple ,madder und ,cobalt4 ,indigo und ,rose ,madder4 ,brown ,madder und ,payne's ,grey6 ,brown ,madder und ,lamp ,black4 ,french ,blue1 ,cobalt und ,rose ,madder4 ,grau4 ,neutral ,tint4 ,payne's ,grey4 ,cobalt1 ,rose ,madder und ,yellow ,ochre4 ,cobalt1 ,rose ,madder und ,naples ,yellow4 ,indigo und ,indian ,red4 ,cobalt und ,lamp ,black4 ,cobalt1 ,rose ,madder und ,burnt ,sienna4 ,lamp ,black1 ,light ,red und ,cobalt4 ,indigo und ,blue ,black4 ,blau4 7,nur sparsam zu verwenden und in den meisten ,fllen durch ,grau zu ersetzen47 ,intense ,blue6 ,cobalt4 ,french ,blue4 ,grn4 ,olive ,green4 ,terre ,verte4 ,indigo und ,indian ,yellow4 ,indigo und ,brown ,pink4 ,gamboge und ,cobalt4 ,gamboge und ,emerald ,green4 ,gamboge1 ,burnt ,sienna und ,indigo4 ,olive ,green und ,indigo6 ,aureolin und ,indigo4 ,aureolin1 ,vandyke ,brown und ,indigo4 ,brown ,pink1 ,oxyde of ,chromium und ,french ,blue6 ,indian ,yellow und ,oxyde of ,chromium4 ,sepia und ,indigo4 ,bronzetne4 ,lamp ,black und ,emerald ,green4 ,auer ,olive ,green ist ,grn ebenfalls1 auer bei ,bouquets etc4 sparsam und vorsichtig zu verwenden1 ersteres aber in jeder ,beziehung zu empfehlen4 ,als ,beispiele wie ,intarsien in zwei ,farben stilvoll behandelt werden knnen1 gebe ich hier einige solcher ,zusammenstellungen nach italienischen ,intarsien der ,renaissance1 welche als mustergiltig zu betrachten sind4 #a4 ,intarsien der ,chorsthle der ,certosa bei ,pavia3 ,grund3 ,ornament3 dunkle ,farbe4 helle ,farbe4 #a4 ,schwarz4 ,yellow ,ochre und ,indian ,red4 #b4 ,indian ,yellow und ,brown ,madder4 #c4 ,light ,red und ,indian ,yellow4 #d4 ,brown ,madder und ,gamboge4 #b4 ,intarsien der ,chorsthle in ,s4 ,maria4 ,novella in ,florenz3 #a4 ,florentiner ,braun4 ,indian ,yellow und ,brown ,madder4 #b4 ,purple ,madder und ,van ,dyke ,brown4 ,roman ,ochre4 #c4 ,marsbraun4 ,yellow ,ochre4 #d4 ,caput ,mortuum4 ,raw ,sienna und ,vermilion4 #e4 ,burnt ,umber und ,raw ,sienna und ,brown ,aureolin4 ,madder4 #f4 ,burnt ,umber4 ,light ,red und ,neutral ,tint4 #e4 ,politur4 ,nachdem die ,malerei tadellos beendet ist1 bergibt man die ,arbeit einem ,mbelschreiner zum ,poliren4 ,da aber diese ,leute die ,gegenstnde in der ,regel ,monate lang behalten1 unter dem ,vorwande1 solche mten so und so lange stehen und wer wei was fr heikle ,prozeduren durchmachen1 wobei man nicht selten die ,objekte nur ganz oberflchlich polirt1 mit deutlicher ,auszeichnung der ,stellen wo radirt worden 7einem untrglichen ,zeichen sehr nachlssiger ,arbeit ,seitens des ,ebniste87 zurck erhlt und dabei mitunter sndhaft zahlen mu1 so rathe ich jedem ,interessenten1 das ,poliren zu erlernen1 was bei einiger ,aufmerksamkeit und gutem ,willen in wenigen ,stunden zu erlernen ist und wobei man1 wenn man viel auf ,holz malt1 sehr viel ,geld sparen kann4 ,ich selbst habe diese ,arbeit in etwa sechs ,stunden bei einem ,schreiner grndlich erlernt1 und polire ich seit jener ,zeit alles selbst1 dabei weit sorgfltiger als es mir frher geliefert worden ist4 ,abgesehen von der benthigten ,zeit kostet diese ,arbeit fast nichts als etwas ,mhe und ,geduld1 wenn alles nicht sofort nach ,wunsch gelingt4 ,das ,poliren lt sich zwar1 wenn berhaupt1 nur schwer auf die bloe ,beschreibung hin erlernen2 dessenungeachtet will ich aber versuchen1 das ,verfahren so anschaulich wie mglich darzulegen1 um selbst denjenigen1 welche nicht gerade auf die ,erlernung reflektiren1 doch eine genauere ,beurtheilung dieser ,arbeit zu ermglichen4 ,zum ,poliren bedarf man folgender ,hilfsmittel3 #a4 ,dunkle ,politur1 d4 h4 eine ,lsung von #ej ,grammen gewhnlichem ,schellack in #bjj ,grammen starkem ,weingeist 7also #a3 #d74 ,diese ,lsung1 welche indessen auch kuflich zu haben ist1 wird nicht filtrirt1 aber beim ,gebrauche immer tchtig umgeschttelt4 ,sie eignet sich indessen nur zum ,poliren sehr dunkler ,gegenstnde1 da sie helle ,farben brunt1 was bei vorzugsweise viele helle ,farben zeigenden ,gegenstnden nicht gnstig wirkt4 ,es polirt sich aber mit dieser dunklen ,politur leichter als mit der demnchst zu erwhnenden weien1 wehalb es gerathen erscheint1 die ersten ,versuche 7an irgendwelchen ,gegenstnden1 an welchen nicht viel gelegen7 mit dieser dunklen zu beginnen4 #b4 ,weie ,politur1 d4 h4 eine ,lsung von #ej ,grammen weiem ,schellack in obiger ,menge ,weingeist4 ,noch besser aber nehme man die kufliche weie ,copal-,politur1 welche noch haltbarer ist4 ,die weie ,politur mu zu allen ,arbeiten verwendet werden1 auf welchen das natrliche ,holz oder helle ,farbentne grere ,flchen einnehmen1 kann aber auch zu dunklen ,arbeiten verwendet werden1 welche durch dieselbe ein weit feineres ,aussehen erhalten4 ,sie ist etwas schwieriger in der ,behandlung1 weil sie leichter klebt und langsamer trocknet4 ,der weie ,schellack lst sich schwieriger und mu fter umgeschttelt werden4 ,die ,lsung wird ebenfalls nicht filtrirt4 #c4 ,weier ,spirituslack1 ein ,firni welcher in ,materialhandlungen in kleinen ,flschchen kuflich zu erhalten ist4 ,die ,selbstbereitung ist eine zu complizirte und mhsame um zu rentiren4 #d4 ,ein ,flschchen ,leinl1 welches aber1 besonders bei ,anwendung weier ,politur besser durch ,schweinsschmalz ersetzt wird4 #e4 ,zwei ,stcke ,bimsstein mittlerer ,gre1 welche man auf einem ,steine so anreibt1 da jeder eine ebene ,flche erhlt4 #f4 ,ein kleines ,flschchen alkoholisirtes ,bimssteinpulver4 #g4 ,einige ,stcke alter ,leinwand und eines ,wollenstoffes4 #h4 ,einige ,korke1 am ,besten von ,champagnerflaschen4 ,ehe man nun zum eigentlichen ,poliren schreitet1 welches an einem staubfreien und warmen ,orte 7im ,winter nicht in einem kalten ,zimmer7 vorgenommen werden mu1 ist die ,malerei erst zu fixiren1 was sehr leicht und schnell bewerkstelligt wird1 indem man mit einem nicht zu kleinen ,pinsel1 gefllt mit weiem ,lack1 alle bemalten ,flchen des ,gegenstandes vorsichtig und nach einer ,richtung hin1 ohne hin und her zu fahren1 bergeht4 ,in ,ermanglung des weien ,lackes kann man sich auch der weien ,politur bedienen1 was aber nicht zu empfehlen ist1 da solche zu dnn ist und zu viele ,auftrge nothwendig machen wrde4 ,dieser ,lackberzug trocknet ziemlich rasch und bildet nun einen dnnen die ,farbe schtzenden ,ueberzug4 ,nach #e bis #aj ,minuten ist derselbe gewhnlich trocken und wiederholt man alsdann das ,experiment1 welches nun etwas khner vorgenommen werden kann und nach abermaligem guten ,trocknen nochmals wiederholt wird1 worauf der ,gegenstand polirt werden kann4 ,da nun ein zu polirender ,gegenstand fest stehen mu1 und whrend der ,arbeit festeres ,angreifen nicht ertrgt1 so mu derselbe befestigt werden4 ,tischchen machen eine ,ausnahme1 indem man solche mit der linken ,hand am ,fu fassen kann4 ,man thut am besten1 wenn man sich ein ,brett in ,form eines ,reibrettes hierzu hlt1 auf welches die zu polirenden ,gegenstnde auf folgende ,weise befestigt werden4 ,hat man z4 ,b4 ein ,kstchen zu poliren1 so leimt man auf das ,brett ein glattes ,kltzchen von #e bis #aj ,ctm4 im ,quadrat1 auf dieses ,kltzchen leimt man ein ,stck ,papier und auf letzteres die ,mitte des ,bodens des ,kstchens4 ,das ,papier mu dewegen dazwischen geleimt werden1 weil das ,kstchen dann leicht und glatt wieder abgebrochen werden kann1 was ohne diese ,vorsicht nicht mglich sein wrde4 ,grere ,holzplatten befestigt man in gleicher ,weise1 aber mit #b in der ,nhe der ,seiten anzubringenden ,lngsleisten1 ohne jedoch das ,papier zu vergessen4 ,man legt das so zugerichtete ,brett beim ,poliren auf einen ,tisch und sttzt sich mit der linken ,hand auf dasselbe4 ,ehe man zu poliren beginnt1 kann man mit einem wollenen1 mit ,politur befeuchteten ,lappen den ,gegenstand berall erst tchtig einreiben1 was aber rasch und ohne mit dem ,reiben einzuhalten geschehen mu4 ,nunmehr kann mit dem eigentlichen ,poliren vorgegangen werden4 ,hierzu bedarf man eines aus einer wollenen polsterhnlichen ,einlage und einer ,hlle aus alter grober ,leinwand bestehenden ,buschchens in der ,form eines ,schnullers1 welches einige ,mal dicker sein mu4 ,die ,einlage kann aus einem mehrmals zusammengelegten ,streifen zarten ,wollenstoffes oder auch aus einem leicht aufgewickelten ,knaul von ,strickwolle bestehen4 ,diese wollene ,einlage wird nunmehr hinreichend mit ,politur befeuchtet1 so da diese auch die uere ,leinenhlle nicht zu schwer zu durchdringen im ,stande ist1 und in letztere eingeschlagen und der ,tampon fest zwischen die ,spitzen der fnf ,finger gefat und nun in kleinen ,kreisen ber die vorher hier und da ein wenig mit ,oel oder ,schmalz betupfte ,flche gefhrt1 worauf sich bald sogenannte ,wolken auf der ,flche zeigen4 ,sobald diese nachlassen oder sobald man bemerkt1 da der ,tampon trocken wird oder klebt1 mu der innere ,wollbausch wieder mit ,politur befeuchtet werden1 und kann bei jeder neuen ,fllung ein ,tropfen ,leinl oder etwas ,schmalz mit der ,spitze des ,zeigefingers der linken ,hand in einigen ,tupfen auf das ,holz getragen werden4 ,man polire immer in kleinen ,kreisen besonders lngs des ,randes und bergehe dann einmal die ,mitte1 und lasse die ,gedanken bei der ,sache1 da in demselben ,augenblicke in welchem man mit der kreisfrmigen ,bewegung aufhrt1 rasch der ,tampon von der ,flche entfernt werden mu1 andernfalls derselbe sofort anklebt und bei dem ,abreien eine schadhafte ,stelle hinterlt1 welche1 wenn solche nur geringfgig ist1 sich im ,laufe der ,arbeit wieder glatt polirt1 oder aber eine stark rissige und wie beschmutzt aussehende grere ,stelle hinterlt1 welche nach dem ,trocknen mit ,bimsstein abgeschliffen werden mu1 auf welche ,arbeit ich spter zurckkomme4 ,ist der zu polirende ,gegenstand mehrseitig1 so polirt man immer alle ,seiten und ,flchen rund herum durch1 denn es mu alles zu gleicher ,zeit fertig werden1 und darf nicht etwa eine ,seite nach der andern vorgenommen und fertig gestellt werden4 ,in der angegebenen ,weise kann man den ,gegenstand lngere ,zeit bearbeiten1 je nach der ,gre - #a-b ,stunden lang4 ,nach ,verlauf dieser ,zeit wird ,politur in gengender ,menge aufgetragen sein1 und stellt man den ,gegenstand auf einen ,tag zurck4 -- ,bevor man denselben wieder vornimmt1 sehe man ob die etwa radirten ,stellen sich noch auszeichnen1 d4 h4 ob solche tiefer liegen als die ,flche1 in welchem ,falle alle vertieften ,stellen1 rhren sie nun vom ,radiren oder von ,zirkelstichen etc4 her1 mittelst des ,pinsels mit weiem ,lack ausgefllt werden1 worauf man trocknen lt4 ,gengt einmaliges ,ausfllen nicht1 so mu man diese ,prozedur wiederholen1 bis die vertieften ,stellen geebnet sind4 ,ist dies der ,fall1 dann wird der ,gegenstand abgeschliffen81 wodurch derselbe einestheils bei spterem ,poliren einen hheren ,grad von ,glanz annimmt1 anderntheils aber alle die ,flche beeintrchtigenden kleinen ,erhabenheiten1 wie ,unreinigkeiten im ,auftragen der ,farbe1 welche sich nunmehr als erhhte ,krnchen bemerkbar machen etc4 schwach wellige ,stellen im ,holze geglttet werden4 ,hierbei verfhrt man folgendermaen3 ,sind keine besonderen ,unebenheiten oder schadhafte ,stellen vorhanden1 so gengt ein ,abschleifen mittelst des ,bimssteinpulvers1 mit welchem der zuvor ganz leicht mit ,oel oder ,schmalz eingeriebene ,gegenstand leicht bestreut wird1 worauf man mit einem unten glatten ,kork oder ,stpsel die bestreuten ,flchen leicht reibt1 so da solche ganz matt werden1 worauf man allen ,schmutz mit einem ,tuche abwischt4 ,sind aber solcher ,unebenheiten etc4 mehr vorhanden1 was bei greren ,arbeiten in der ,regel der ,fall sein wird1 so gengt das ,pulver nicht1 sondern es wird hier der ,bimsstein in ,substanz erfordert4 ,man reibt wie oben bemerkt erst die ,flchen leicht mit wenig ,oel ein1 nimmt das eine ,stck ,bimsstein mit der glatten ,flche nach ,oben in die linke ,hand und das zweite mit der glatten ,flche nach ,unten in die rechte ,hand und reibt nun mit letzterem vorzglich ber die schadhaften oder nicht ebenen ,stellen4 ,zieht8 der ,stein nicht1 d4 h4 haftet er nicht und geht leicht1 so reibe man ihn mehrmals auf der ,flche des in der linken ,hand befindlichen ab1 worauf er ziehen8 wird4 ,hierauf ist zu achten1 denn zieht er nicht1 so greift er nicht die ,politur an4 ,sprt man aber etwas wie ein ,sandkorn unter dem ,steine1 so streiche man ihn ebenfalls an dem in der linken ,hand ab1 da andernfalls leicht tiefe ,kratzer entstehen4 ,man nehme sich aber bei diesem ,abschleifen in ,acht1 da man nicht zu tief schleife und schlielich ,farbe wegschleife1 in welchem ,falle die laidirten ,stellen nochmals bermalt und fixirt werden mssen und das ,ganze nochmals etwas strker polirt werden mu4 ,auch wo die ,arbeiten mit ,gold und ,silber behandelt sind1 ist insoferne beim ,abschleifen groe ,vorsicht angezeigt1 als ,gold und ,silber stark auftragen und die betreffenden ,flchen auch nach dem ersten ,poliren immer stark erhht erscheinen und das ,metall ,gefahr luft grndlich abgeschliffen zu werden1 wehalb es rthlich1 auf derartige ,arbeiten beim ersten ,poliren mehr ,politur zu bringen1 d4 h4 solche lnger zu poliren als solche1 an welchen kein ,gold und ,silber vorkommt4 ,wenn auch abgeschliffene ,farbe wieder ausgebessert werden kann1 so hat solche ,restauration doch eine sehr unangenehme ,eigenschaft1 indem die auf diese ,weise nachgebesserten ,stellen viel tiefere glanzvollere ,farbe haben1 was unter ,umstnden sehr strend wirken kann1 wie z4 ,b4 in einem schwarzen ,grunde1 wo dann eine derartige ,ausbesserung nach ,beendigung wie ein schwarzer ,fleck von grter ,tiefe auf einer dann mehr graulich wirkenden ,flche erscheint4 ,daher ,vorsicht4 ,ist das ,abschleifen vollendet1 so wischt man den ,gegenstand mit einem weichen ,tuche ab und geht dann an die ,beendigung der ,arbeit1 zu welcher in der ,regel kein ,oel mehr genommen und etwas mit ,weingeist verdnnte ,politur angewendet wird4 ,ferner nimmt man hiezu ein ganz frisches ,tampon1 nimmt nur bei erster ,befeuchtung noch starke ,politur1 und polirt jetzt immer bis das ,tampon ganz trocken ist1 was man an dem zunehmenden ,glanz der ,flche bemerkt4 ,hierauf polirt man mit ganz wenig der verdnnten ,politur1 welcher man immer noch etwas ,weingeist zusetzen kann und geht beim ,abpoliren mit abermals frischem ,tampon ganz in reinen ,weingeist ber1 von welchem #a-b ,tropfen gengen und polirt bis der ,tampon absolut trocken ist4 ,klebt der ,tampon etwas1 so helfe man mit einer ,kleinigkeit ,oel nach4 ,so etwa ist der ,gang der ,prozedur bei reinlichen1 nicht oder wenig beschdigten ,arbeiten und gut prparirten1 d4 h4 recht glatt geschliffenen ,flchen1 wehalb es auch gerathen ist1 alle kuflichen ,objekte in ,bezug auf ihre ,gltte vor ,beginn der ,arbeit genau zu untersuchen und solche falls sie wellig sind1 vorher nochmals von einem ,schreiner abschleifen zu lassen1 was eine ,kleinigkeit ist1 andernfalls man beim ,poliren viel ,mhe hat1 indem sehr wellige ,flchen wenn solche spiegelglatt sein sollen1 dann nicht selten #e-f ,mal wieder abgeschliffen werden mssen4 ,so lange ein nochmaliges ,abschleifen erforderlich scheint1 wird selbstverstndlich beim ,poliren so verfahren1 wie beim ersten ,male1 d4 h4 mit strkerer ,politur polirt4 ,aus dieser ,darstellung geht hervor1 da reinliches ,arbeiten auf gut prparirtes d4 h4 glatt geschliffenes ,material das ,poliren sehr wesentlich vereinfacht und zu einer leicht und schnell zu bewltigenden ,manipulation macht4 ,reiben sich whrend des ,polirens ,unreinigkeiten1 besonders ,fasern von ,wolle etc4 mit in die ,flche1 so stehe man von weiterem ,poliren ab1 lasse trocknen und schleife die ,fasern mit ,bimsstein ab4 ,bei ,arbeiten wie etwa ,schrankthren1 wo vertiefte ,flchen vorkommen1 ist das ,poliren der ,ecken in solchen tieferen ,flchen sehr milich und mssen solche in der ,regel vor dem ,abpoliren mit weiem ,lack sehr vorsichtig ausgepinselt werden1 was berhaupt fr alle ,theile gilt1 zu welchen mit dem ,tampon nicht gut zu gelangen ist4 ,sodann ist noch zu bemerken1 da man allen ,kanten der ,flchen fter mit dem ,tampon entlang oder hin und her wischt1 da bei der kreisfrmigen ,bewegung die ,kanten weniger gleichmig berhrt werden4 ,schlielich will ich noch der ,ausbesserung kleiner ,schden im ,holze gedenken1 welche an groen ,gegenstnden z4 ,b4 ,tischen1 whrend des ,transportes verursacht1 nicht selten vorkommen und sich meist am ,rande oder anderwrts durch mehr oder weniger tiefe ,eindrcke und ,hhlungen bemerklich machen4 ,diese ,schden werden mit an einem ,licht hei und knetbar gemachten ,stck ,schellack ausgefllt oder ausgebrannt81 wie der terminus technicus lautet1 dann mittelst einer zarten ,feile mit der ,umgebung ausgeglichen1 7selbstverstndlich mssen solche ,stellen in einen dunkel gefrbten ,rand kommen7 und mit der betreffenden ,farbe bergangen1 worauf nach dem ,poliren nichts mehr von der frheren ,verletzung sichtbar bleibt4 ,hat man mit zu viel ,fett polirt und wird der abpolirte ,gegenstand nach wenigen ,tagen lig und krustig1 so bergeht man denselben mit einem reinen ,kork und polirt nochmals mit ganz wenigen ,tropfen ,weingeist ab4 ,dr4 ,fr4 ,schoenfeld ,co4 in ,dsseldorf4 ,fabrik feinst prparirter ,oel-1 ,aquarell- und ,gouache-,farben in ,zinntuben1 ,porzellannpfchen und ,glasflschchen1 ,handlung in besten deutschen und englischen ,aquarellpapieren1 sowie in allen zur ,oel- und ,aquarellmalerei nthigen ,materialien4 ,der ,preis der vorstehend empfohlenen gewhnlichen ,aquarellfarben in ,zinntuben und ,npfchen ist1 soweit solche nicht nachstehend namentlich aufgefhrt sind1 per ,tube oder ,npfchen ,rm4 #j4ce4 ,flschchen ,gouachefarbe #j4fj4 ,chrimsonlack1 ,marsgelb1 ,marsorange1 ,graphit1 ,scharlach-,zinnober per ,tube oder ,npfchen ,rm4 #j4de4 ,flschchen ,gouachefarbe #j4ge4 ,krapplack 7,rose ,madder -- ,brown ,madder7 ,indischgelb1 ,kobaltblau1 ,ultramarin 7,french ,blue71 ,cadmium1 7hell und dunkel7 ,grnes ,chromoxyd1 ,vert meraude per ,tube oder ,npfchen ,rm4 #j4ge4 ,flschchen ,gouachefarbe #a4bj4 ,gebrannter ,carmin1 ,purpur ,krapplack1 ,aureolin per ,tube oder ,npfchen ,rm4 #a4--4 ,flschchen ,gouachefarbe #a4fj4 ,smalte1 ,ultramarinasche per ,tube oder ,npfchen ,rm4 #c4--4 ,blechkasten gefllt nach ,angabe des ,verfassers dieses ,werkes mit folgenden #ab ,farben in ,tuben3 ,chrimsonlack1 ,brown ,madder1 ,rose ,madder1 ,indischgelb1 ,heller ,ocker1 ,chinesisch ,wei1 ,gebr4 ,sienna1 ,vandykbraun1 ,brown ,pink1 ,french ,blue1 ,kobaltblau1 ,gummi ,guttae sowie folgenden #bb ,farben in ,npfchen1 resp4 halben ,npfchen3 ,indigo1 ,neutral ,tinte1 ,payne's ,gray1 ,lampenschwarz1 ,blauschwarz1 ,indischroth1 ,zinnober1 ,light ,red1 ,terra ,sienna1 ,umbra1 ,neapelgelb1 ,lemon ,yellow1 ,sepia1 ,gebr4 ,umbra1 ,grnes ,chromoxyd1 ,smaragdgrn1 ,purpur ,krapp1 ,preuisch ,blau1 ,marsorange1 ,cadmium1 ,grn-,blau ,oxyd und ,mennige ,rm4 #bd4--4 ,die ,gouachefarben in ,flschchen werden auch in eleganten ,holzkasten mit ,schlo zu #ab1 #ah und #bd ,farben1 die ,aquarellfarben in ,tuben in feinst lackirten ,blechkasten1 enthaltend3 #ab1 #ae1 #af1 #bj1 #bd und #cj ,tuben im ,preise von ,rm4 #aa4--4 bis ,rm4 #cc4--41 die ,aquarellfarben in ganzen und halben ,npfchen1 ebenfalls in feinst lackirten ,blechkasten1 enthaltend3 #f1 #h1 #aj1 #ab1 #ad1 #af1 #ah1 #bj1 #bd und #cj ganze oder halbe ,npfchen im ,preise von ,rm4 #d4fj4 bis ,rm4 #bd4fj4 ,die ,aquarellfarben werden auerdem in kleinen handlichen1 feinst lackirten ,blechkstchen 7sogenannte ,westentaschen-,etuis71 in welche die ,farben hineingedrckt sind1 geliefert1 und zwar mit3 #h1 #aj1 #ab1 #ad1 #af1 #ah1 #bj1 #ba1 #bd und #cj ,farben im ,preise von ,rm4 #c4ge4 bis ,rm4 #aa4--4 ,vollstndige ,preiscourante stehen jederzeit zur ,verfgung4 ,verlag von ,paul ,neff in ,stuttgart4 ,das ,polychrome ,ornament4 ,,hundert ,,tafeln in ,gold-1 ,silber- und ,farben-,druck4 ,etwa #bjjj ,motive aller ,stilarten enthaltend3 ,antike und orientalische ,kunst1 ,mittelalter1 ,renaissance1 ,,xvii4 ,,xviii4 ,jahrhundert4 ,eine historisch-practische ,sammlung von ,a4 ,,racinet4 ,mit erklrenden ,beschreibungen und einer allgemeinen ,einleitung4 ,deutsche ,ausgabe von ,r4 ,reinhardt1 ,architekt und ,professor am ,knigl4 ,polytechnikum in ,stuttgart4 ,unter ,mitwirkung von ,a4 ,,mecklenburg1 ,architekt4 ,zweite ,auflage4 ,preis in losen ,blttern 4 #abj4--4 ,in ,carton-,kapsel 4 #abb4-- ,in dauerhaftem eleg4 ,halbfranzband geb4 4 #acj4-- ,,die ,,klassiker ,,der ,,malerei4 ,eine ,sammlung ihrer berhmtesten ,werke mit erluterndem ,text fr ,knstler1 ,freunde der ,kunst und ,lehrer der ,kunst-,geschichte ,herausgegeben von ,dr4 ,p4 ,f4 ,krell1 ,professor der ,kunstgeschichte in ,mnchen4 ,unter ,mitwirkung von ,dr4 ,o4 ,eisenmann4 ,unvernderlicher ,photographiedruck von ,martin ,rommel4 ,i4 ,serie3 ,italienische ,renaissance4 ,,ii4 ,serie3 ,niederlnder und ,spanier4 ,jede ,serie erscheint in etwa #cc ,lieferungen #b ,tafeln gr4 ,folio4 -- ,preis der ,lieferung ,mark #b4ej4 ,zu beziehen durch alle ,buch- und ,kunsthandlungen4 ,funoten3 ,a ,moose unter ,f4 ,felsen4 ,b ,eine genaue ,scheidung der ,tne fr ,mittelgrund etc4 ist nicht wohl thunlich und diese ,theilung insofern unpassend1 als bei der ,wahl der ,farben vor allen ,dingen ,beleuchtung und ,witterung in ,betracht kommt und je nach diesen ,factoren der ,mittelgrund sowohl ,tne der ,ferne als auch des ,vordergrundes zeigen kann4 ,um ,miverstndnisse zu vermeiden1 bemerke ich daher1 da ich diese ,rubriken lediglich in der ,absicht gegeben habe1 den ,lernenden auf diejenigen ,tne zu leiten1 welche fr die betreffende ,rubrik vorzugsweise unter normalen ,witterungs- und ,beleuchtungsverhltnissen ,anwendung finden knnen4