,illustration3 ,kreisende ,storchfamilie4 ,der ,vogelflug als ,grundlage der ,fliegekunst4 ,ein ,beitrag zur ,systematik der ,flugtechnik4 ,auf ,grund zahlreicher von ,o4 und ,g4 ,lilienthal ausgefhrter ,versuche bearbeitet von ,otto ,lilienthal1 ,ingenieur und ,maschinenfabrikant in ,berlin4 ,mit #hj ,holzschnitten1 #h lithographierten ,tafeln und #a ,titelbild in ,farbendruck4 ,berlin #ahhi4 ,r4 ,gaertners ,verlagsbuchhandlung ,hermann ,heyfelder4 ,,sw4 ,schnebergerstrae #bf4 ,alle ,rechte vorbehalten4 ,vorwort4 ,die ,kenntnis der mechanischen ,vorgnge beim ,vogelfluge steht gegenwrtig noch auf einer ,stufe1 welche dem jetzigen allgemeinen ,standpunkt der ,wissenschaft offenbar nicht entspricht4 ,es scheint1 als ob die ,forschung auf dem ,gebiete des aktiven ,fliegens durch ungnstige ,umstnde in ,bahnen gelenkt worden sei1 welche fast resultatlos verlaufen1 indem die ,ergebnisse dieser ,forschung die wirkliche ,frderung und ,verbreitung einer positiven ,kenntnis der ,grundlagen der ,fliegekunst bei weitem nicht in dem ,mae herbeifhrten1 als es wnschenswert wre4 ,wenigstens ist unser ,wissen ber die ,gesetze des ,luftwiderstandes noch so mangelhaft geblieben1 da es der rechnungsmigen ,behandlung des ,fliegeproblems unbedingt an den erforderlichen ,unterlagen fehlt4 ,um nun einen ,beitrag zu liefern1 die ,eigentmlichkeiten der ,luftwiderstandserscheinungen nher kennen zu lernen1 und dadurch zur weiteren ,forschung in der ,ergrndung der fr die ,flugtechnik wichtigsten ,fundamentalstze anzuregen1 verffentliche ich hiermit eine ,reihe von ,versuchen und an diese geknpfter ,betrachtungen1 welche von mir gemeinschaftlich mit meinem ,bruder ,gustav ,lilienthal angestellt wurden4 ,diese ,versuche1 ber einen ,zeitraum von #bc ,jahren sich erstreckend1 konnten jetzt zu einem gewissen ,abschlu gebracht werden1 indem durch die ,aneinanderreihung der ,ergebnisse ein geschlossener ,gedankengang sich herstellen lie1 welcher die ,vorgnge beim ,vogelfluge einer ,zergliederung unterwirft1 und dadurch eine ,erklrung derselben1 wenn auch nicht erschpfend behandelt1 so doch anbahnen hilft4 ,ohne daher der ,anmaung ,raum zu geben1 da das in diesem ,werke ,gebotene fr eine endgltige ,theorie des ,vogelfluges gehalten werden soll1 hoffe ich doch1 da fr jedermann genug des ,anregenden darin sich bieten mge1 um das schon so verbreitete ,interesse fr die ,kunst des freien ,fliegens noch mehr zu heben4 ,besonders geht aber mein ,wunsch dahin1 da eine groe ,zahl von ,fachleuten ,veranlassung nehmen mchte1 das ,gebotene genau zu prfen und womglich durch parallele ,versuche zur ,luterung des bereits ,gefundenen beizutragen4 ,ich habe die ,absicht gehabt1 nicht nur fr ,fachleute1 sondern fr jeden ,gebildeten ein ,werk zu schaffen1 dessen ,durcharbeitung die berzeugung verbreiten soll1 da wirklich kein ,naturgesetz vorhanden ist1 welches wie ein unberwindlicher ,riegel sich der ,lsung des ,fliegeproblems vorschiebt4 ,ich habe an der ,hand von ,thatsachen und ,schlssen1 die sich aus den angestellten ,messungen ergaben1 die ,hoffnung aller ,nachdenkenden beleben wollen1 da es vom ,standpunkt der ,mechanik aus wohl gelingen kann1 diese hchste ,aufgabe der ,technik einmal zu lsen4 ,um mich auch denen verstndlich zu machen1 welchen das ,studium der ,mathematik und ,mechanik ferner liegt1 also um den ,leserkreis nicht auf die ,fachleute allein zu beschrnken1 war ich bemht1 in der ,hauptdarstellung mich so auszudrcken1 da jeder gebildete ,laie den ,ausfhrungen ohne ,schwierigkeiten folgen kann1 indem nur die elementarsten ,begriffe der ,mechanik zur ,erluterung herangezogen wurden1 welche auerdem soviel als mglich ihre ,erklrung im ,texte selbst fanden4 ,weitergehende1 dem ,laien schwer verstndliche ,berechnungen sind darin so behandelt1 da das allgemeine ,verstndnis dadurch nicht beeintrchtigt wird4 ,wenn hierdurch denjenigen1 welche an den tglichen ,gebrauch der ,mathematik und ,mechanik gewhnt sind1 die ,darstellung vielfach etwas breit und umstndlich erscheinen wird1 und diesen ,lesern eine knappere ,form wnschenswert wre1 so bitte ich im ,interesse der ,allgemeinheit um ,nachsicht4 ,somit bergebe ich denn dieses ,werk der ffentlichkeit und bitte1 bei der ,beurteilung die hier erwhnten ,gesichtspunkte freundlichst zu bercksichtigen4 ,otto ,lilienthal4 ,inhalt4 ,seite #a4 ,einleitung #a #b4 ,das ,grundprincip des freien ,fluges #c #c4 ,die ,fliegekunst und die ,mechanik #g #d4 ,die ,kraft1 durch welche der fliegende ,vogel gehoben wird #ae #e4 ,allgemeines ber den ,luftwiderstand #ag #f4 ,die ,flgel als ,hebel #ai #g4 ber den ,kraftaufwand zur ,flgelbewegung #bj #h4 ,der wirkliche ,flgelweg und die fhlbare #ba ,flgelgeschwindigkeit #i4 ,der sichtbare ,kraftaufwand der ,vgel #bb #aj4 ,die berschtzung der zum ,fliegen erforderlichen ,arbeit #be #aa4 ,die ,kraftleistungen fr die verschiedenen ,arten des #bf ,fluges #ab4 ,die ,fundamente der ,flugtechnik #cb #ac4 ,der ,luftwiderstand der ebenen1 normal und gleichmig #cd bewegten ,flche #ad4 ,der ,luftwiderstand der ebenen1 rotierenden ,flche #ce #ae4 ,der ,angriffspunkt des ,luftwiderstandes beim abwrts #ch geschlagenen ,vogelflgel #af4 ,vergrerung des ,luftwiderstandes durch ,schlagbewegungen #dj #ag4 ,kraftersparnis durch schnellere ,flgelhebung #eb #ah4 ,der ,kraftaufwand beim ,fliegen auf der ,stelle #ef #ai4 ,der ,luftwiderstand der ebenen ,flche bei schrger #eh ,bewegung #bj4 ,die ,arbeit beim ,vorwrtsfliegen mit ebenen ,flgeln #ff #ba4 berlegenheit der natrlichen ,flgel gegen ebene #gj ,flgelflchen #bb4 ,wertbestimmung der ,flgelformen #gd #bc4 ,der vorteilhafteste ,flgelquerschnitt #gf #bd4 ,die ,vorzge des gewlbten ,flgels gegen die ebene #gg ,flugflche #be4 ,unterschied in den ,luftwiderstandserscheinungen der #hj ebenen und gewlbten ,flchen #bf4 ,der ,einflu der ,flgelkontur #hf #bg4 ber die ,messung des ,luftwiderstandes der #ij vogelflgelartigen ,flchen #bh4 ,luftwiderstand des ,vogelflgels1 gemessen an rotierenden #ic ,flchen #bi4 ,vergleich der ,luftwiderstandsrichtungen #ii #cj4 ber die ,arbeit beim ,vorwrtsfliegen mit gewlbten #ajj ,flgeln #ca4 ,die ,vgel und der ,wind #ajb #cb4 ,der ,luftwiderstand des ,vogelflgels im ,winde gemessen #ajg #cc4 ,die ,vermehrung des ,auftriebes durch den ,wind #aab #cd4 ,der ,luftwiderstand des ,vogelflgels in ruhender ,luft nach #aai den ,messungen im ,winde #ce4 ,der ,kraftaufwand beim ,fluge in ruhiger ,luft nach den #abj ,messungen im ,winde #cf4 berraschende ,erscheinungen beim ,experimentieren mit #aba gewlbten ,flgelflchen im ,winde #cg4 ber die ,mglichkeit des ,segelfluges #acj #ch4 ,der ,vogel als ,vorbild #acf #ci4 ,der ,ballon als ,hindernis #aee #dj4 ,berechnung der ,flugarbeit #aeh #da4 ,die ,konstruktion der ,flugapparate #agg #db4 ,schluwort #ahb #a4 ,einleitung4 ,alljhrlich1 wenn der ,frhling kommt1 und die ,luft sich wieder bevlkert mit unzhligen frohen ,geschpfen1 wenn die ,strche1 zu ihren alten nordischen ,wohnsitzen zurckgekehrt1 ihren stattlichen ,flugapparat1 der sie schon viele ,tausende von ,meilen weit getragen1 zusammenfalten1 den ,kopf auf den ,rcken legen und durch ein ,freudengeklapper ihre ,ankunft anzeigen1 wenn die ,schwalben ihren ,einzug gehalten1 und wieder in segelndem ,fluge ,strae auf und ,strae ab mit glattem ,flgelschlag an unseren ,husern entlang und an unseren ,fenstern vorbei eilen1 wenn die ,lerche als ,punkt im ther steht1 und mit lautem ,jubelgesang ihre ,freude am ,dasein verkndet1 dann ergreift auch den ,menschen eine gewisse ,sehnsucht1 sich hinaufzuschwingen1 und frei wie der ,vogel ber lachende ,gefilde1 schattige ,wlder und spiegelnde ,seen dahinzugleiten1 und die ,landschaft so voll und ganz zu genieen1 wie es sonst nur der ,vogel vermag4 ,wer htte wenigstens um diese ,zeit niemals bedauert1 da der ,mensch bis jetzt der ,kunst des freien ,fliegens entbehren mu1 und nicht auch wie der ,vogel wirkungsvoll seine ,schwingen entfalten kann1 um seiner ,wanderlust den hchsten ,ausdruck zu verleihen8 ,sollen wir denn diese ,kunst immer noch nicht die unsere nennen1 und nur begeistert aufschauen zu niederen ,wesen1 die dort oben im blauen ther ihre schnen ,kreise ziehen8 ,soll dieses schmerzliche ,bewutsein durch die traurige ,gewiheit noch vermehrt werden1 da es uns nie und nimmer gelingen wird1 dem ,vogel seine ,fliegekunst abzulauschen8 ,oder wird es in der ,macht des menschlichen ,verstandes liegen1 jene ,mittel zu ergrnden1 welche uns zu ersetzen vermgen1 was die ,natur uns versagte8 ,bewiesen ist bis jetzt weder das ,eine noch das ,andere1 aber wir nehmen mit ,genugthuung wahr1 da die ,zahl derjenigen ,mnner stetig wchst1 welche es sich zur ernsten ,aufgabe gemacht haben1 mehr ,licht ber dieses noch so dunkle ,gebiet unseres ,wissens zu verbreiten4 ,die ,beobachtung der ,natur ist es1 welche immer und immer wieder dem ,gedanken ,nahrung giebt3 ,es kann und darf die ,fliegekunst nicht fr ewig dem ,menschen versagt sein4 ,wer ,gelegenheit hatte1 seine ,naturbeobachtung auch auf jene groen ,vgel auszudehnen1 welche mit langsamen ,flgelschlgen und oft mit nur ausgebreiteten ,schwingen segelnd das ,luftreich durchmessen1 wem es gar vergnnt war1 die groen ,flieger des hohen ,meeres aus unmittelbarer ,nhe bei ihrem ,fluge zu betrachten1 sich an der ,schnheit und ,vollendung ihrer ,bewegungen zu weiden1 ber die ,sicherheit in der ,wirkung ihres ,flugapparates zu staunen1 wer endlich aus der ,ruhe dieser ,bewegungen die mige ,anstrengung zu erkennen und aus der helfenden ,wirkung des ,windes auf den fr solches ,fliegen erforderlichen geringen ,kraftaufwand zu schlieen vermag1 der wird auch die ,zeit nicht mehr fern whnen1 wo unsere ,erkenntnis die ntige ,reife erlangt haben wird1 auch jene ,vorgnge richtig zu erklren1 und dadurch den ,bann zu brechen1 welcher uns bis jetzt hinderte1 auch nur ein einziges ,mal zu freiem ,fluge unseren ,fu von der ,erde zu lsen4 ,aber nicht unser ,wunsch allein soll es sein1 den ,vgeln ihre ,kunst abzulauschen1 nein1 unsere ,pflicht ist es1 nicht eher zu ruhen1 als bis wir die volle wissenschaftliche ,klarheit ber die ,vorgnge des ,fliegens erlangt haben4 ,sei es nun1 da aus ihr der ,nachweis hervorgehe3 ,es wird uns nimmer gelingen1 unsere ,verkehrsstrae zur freien willkrlichen ,bewegung in die ,luft zu verlegen1 oder da wir an der ,hand des ,erforschten thatschlich dasjenige knstlich ausfhren lernen1 was uns die ,natur im ,vogelfluge tglich vor ,augen fhrt4 ,so wollen wir denn redlich bemht sein1 wie es die ,wissenschaft erheischt1 ohne alle ,voreingenommenheit zu untersuchen1 was der ,vogelflug ist1 wie er vor sich geht1 und welche ,schlsse sich aus ihm ziehen lassen4 #b4 ,das ,grundprincip des freien ,fluges4 ,die ,beobachtung der fliegenden ,tiere lehrt1 da es mglich ist1 mit ,hlfe von ,flgeln1 welche eigentmlich geformt sind1 und in geeigneter ,weise durch die ,luft bewegt werden1 schwere ,krper in der ,luft schwebend zu erhalten1 und nach beliebigen ,richtungen mit groer ,geschwindigkeit zu bewegen4 ,die in der ,luft schwebenden ,krper der fliegenden ,tiere zeichnen sich gegen die ,krper anderer ,tiere nicht so wesentlich durch ihre ,leichtigkeit aus1 da daraus gefolgert werden knnte1 die leichte ,krperbauart sei ein ,haupterfordernis1 das ,fliegen zu ermglichen4 ,man findet zwar die ,ansicht verbreitet1 da die hohlen ,knochen der ,vgel das ,fliegen erleichtern sollen1 namentlich da die ,hohlrume der ,knochen mit erwrmter ,luft gefllt sind4 ,es gehrt aber nicht viel berlegung dazu1 um einzusehen1 da diese ,krpererleichterung kaum der ,rede wert ist4 ,eine specifische ,leichtigkeit der ,fleisch- und ,knochenmasse sowie anderer ,bestandteile des ,vogelkrpers ist bis jetzt auch nicht festgestellt4 ,vielleicht hat das ,federkleid des ,vogels1 welches ihn umfangreicher erscheinen lt1 als wie er ist1 besonders wenn dasselbe wie bei dem getteten ,vogel nicht straff anliegt1 dazu beigetragen1 ihm den ,ruf der ,leichtigkeit zu verschaffen4 ,von dem gerupften ,vogel kann man entschieden nicht behaupten1 da er verhltnismig leichter sei als andere ,tiere2 auch unsere ,hausfrauen stehen wohl nicht unter dem ,eindruck1 da ein ,kilogramm ,vogelfleisch1 und seien auch die hohlen ,knochen dabei mitgewogen1 umfangreicher aussieht als das gleiche ,gewicht von ,fleischnahrung aus dem ,reiche der ,sugetiere4 ,wenn nun zu dem gerupften ,vogel die ,federn noch hinzukommen1 so wird er dadurch auch nicht leichter1 sondern schwerer2 denn auch die ,federn sind schwerer als die ,luft4 ,die ,federbekleidung kann daher1 wenn sie dem ,vogel auch die ,entfaltung seiner ,schwingen ermglicht1 und seine ,gestalt zum leichteren ,durchschneiden der ,luft abrundet und glttet1 kein besonderer ,faktor zu seiner leichteren ,erhebung in die ,luft sein4 ,es ist vielmehr anzunehmen1 da bei den fliegenden ,tieren die freie ,erhebung von der ,erde und das ,beharren in der ,luft1 sowie die schnelle ,fortbewegung durch die ,luft mit ,hlfe gewisser mechanischer ,vorgnge stattfindet1 welche mglicher ,weise auch knstlich erzeugt und mittelst geeigneter ,vorrichtungen auch von ,wesen ausgefhrt werden knnen1 welche nicht gerade zum ,fliegen geboren sind4 ,das ,element der fliegenden ,tiere ist die ,luft4 ,die geringe ,dichtigkeit der ,luft gestattet aber nicht1 darin zu schweben und darin herumzuschwimmen1 wie es die ,fische im ,wasser vermgen1 sondern eine stetig unterhaltene ,bewegungswirkung zwischen der ,luft und den ,trageflchen oder ,flgeln der fliegenden ,tiere1 oft mit groen ,muskelanstrengungen verbunden1 mu dafr sorgen1 da ein ,herabfallen aus der ,luft verhindert wird4 ,jedoch diese geringe ,dichtigkeit der ,luft1 welche das freie ,erheben in derselben erschwert1 gewhrt andererseits einen groen ,vorteil fr die sich in der ,luft bewegenden ,tiere4 ,das auf der geringen ,dichtigkeit beruhende leichte ,durchdringen der ,luft gestattet vielen ,tieren mit auerordentlicher ,schnelligkeit vorwrts zu fliegen2 und so nehmen wir denn namentlich an vielen ,vgeln ,fluggeschwindigkeiten wahr1 welche in ,erstaunen setzen1 indem sie die ,geschwindigkeit der schnellsten ,eisenbahnzge bei weitem bertreffen4 ,hat daher eine freie ,erhebung von der ,erde durch die ,fliegekunst erst stattgefunden1 so erscheint es nicht schwer1 eine groe ,geschwindigkeit in der ,luft selbst zu erreichen4 ,als ,eigentmlichkeit beim ,bewegen in der ,luft haben wir daher weniger das schnelle ,fliegen anzusehen1 als vielmehr die ,fhigkeit1 ein ,herabfallen aus der ,luft zu verhindern1 indem das erstere sich fast von selbst ergiebt1 sobald die ,bedingungen fr das letztere in richtiger ,weise erfllt sind4 ,die fliegende ,tierwelt und obenan die ,vgel liefern den ,beweis1 da die ,fortbewegung durch die ,luft an ,vollkommenheit allen anderen ,fortbewegungsarten der ,tierwelt und auch den knstlichen ,ortsvernderungen der ,menschen weit berlegen ist4 ,auch auf dem ,lande und im ,wasser giebt es ,tiere1 denen die ,natur groe ,schnelligkeit verliehen hat1 teils zur ,verfolgung ihrer ,beute1 teils zur ,flucht vor dem ,strkeren1 eine ,schnelligkeit1 die oft unsere ,bewunderung erregt4 ,aber was sind diese ,leistungen gegen die ,leistungen der ,vogelwelt8 ,einem ,sturmvogel ist es ein ,nichts1 den dahinsausenden ,oceandampfer in meilenweiten ,kreisen zu umziehen und1 nachdem er meilenweit hinter ihm zurckgeblieben1 ihn im ,nu wieder meilenweit zu berholen4 ,mit ,begeisterung schildert ,brehm1 dieser hervorragende ,kenner der ,vogelwelt1 die ,ausdauer der meerbewohnenden groen ,flieger4 ,ja1 dieser ,forscher hlt es fr erwiesen1 da ein solcher ,vogel auf weitem ,ocean ,hunderte von ,meilen dem ,tag und ,nacht unter vollem ,dampf dahineilenden ,schiffe folgt1 ohne bei seiner kurzen ,rast auf dem ,wasser die ,spur des schnellen ,dampfers zu verlieren und ohne jemals das ,schiff als ,ruhepunkt zu whlen4 ,diese ,vgel scheinen gleichsam in der ,luft selbst ihre ,ruhe zu finden1 da man sie nicht nur bei ,tage1 sondern auch bei ,nacht herumfliegen sieht4 ,sie ntzen die ,tragekraft des ,windes in so vollkommener ,weise aus1 da ihre eigene ,anstrengung kaum ntig ist4 ,und dennoch sind sie da1 wo sie nur immer sein wollen1 als wenn der ,wille allein ihre einzige ,triebkraft bei ihrem ,fluge wre4 ,diese vollkommenste aller ,fortbewegungsarten sich zu eigen zu machen1 ist das ,streben des ,menschen seit den ,anfngen seiner ,geschichte4 ,tausendfltig hat der ,mensch versucht1 es den ,vgeln gleich zu thun4 ,flgel ohne ,zahl sind von dem ,menschengeschlechte gefertigt1 geprobt und -- verworfen4 ,alles1 alles vergeblich und ohne ,nutzen fr die ,erreichung dieses hei ersehnten ,zieles4 ,der wahre1 freie ,flug1 er ist auch heute noch ein ,problem fr die ,menschheit1 wie er es vor ,tausenden von ,jahren gewesen ist4 ,die erste wirkliche ,erhebung des ,menschen in die ,luft geschah mit ,hlfe des ,luftballons4 ,der ,luftballon ist leichter als die von ihm verdrngte ,luftmasse1 er kann daher noch andere schwere ,krper mit in die ,luft heben4 ,der ,luftballon erhlt aber unter allen ,umstnden1 auch wenn derselbe in lnglicher zugespitzter ,form ausgefhrt wird1 einen so groen ,querschnitt nach der ,bewegungsrichtung1 und erfhrt einen so groen ,widerstand durch seine ,bewegung in der ,luft1 da es nicht mglich ist1 namentlich gegen den ,wind denselben mit solcher ,geschwindigkeit durch die ,luft zu treiben1 da die ,vorteile der willkrlichen schnellen ,ortsvernderung1 wie wir sie an den fliegenden ,tieren wahrnehmen1 im ,entferntesten erreicht werden knnten4 ,es bleibt daher nur brig1 um jene groartigen ,wirkungen des ,fliegens der ,tierwelt auch fr den ,menschen nutzbar zu machen1 auf die helfende ,wirkung des ,auftriebes leichter ,gase1 also auf die ,benutzung des ,luftballons ganz zu verzichten1 und sich einer ,fliegemethode zu bedienen1 bei welcher nur dnne ,flgelkrper angewendet werden1 welche dem ,durchschneiden der ,luft nach horizontaler ,richtung sehr wenig ,widerstand entgegensetzen4 ,der ,grundgedanke eines solchen ,fliegens besteht in der ,vermeidung grerer ,querschnitte nach der beabsichtigten ,bewegungsrichtung und der ,hebewirkung durch dnne ,flugflchen1 welche im wesentlichen horizontal ausgebreitet und relativ zum fliegenden ,krper annhernd vertikal bewegt werden4 ,die fliegenden ,tiere sind imstande1 unter ,aufrechterhaltung dieses ,princips eine freie ,erhebung und schnelle ,fortbewegung durch die ,luft zu bewirken4 ,wollen wir also die ,vorteile dieses ,princips uns auch zu nutze machen1 so wird es darauf ankommen1 die richtige ,erklrung fr solche ,fliegewirkung zu suchen4 ,die ,zurckfhrung aber einer derartigen ,wirkung auf ihre ,ursache geschieht durch das richtige ,erkennen der beim ,fliegen stattfindenden mechanischen ,vorgnge1 und die ,mechanik1 also die ,wissenschaft von den ,wirkungen der ,krfte1 giebt uns die ,mittel an die ,hand1 diese mechanischen ,vorgnge zu erklren4 ,die ,fliegekunst ist also ein ,problem1 dessen wissenschaftliche ,behandlung vorwiegend die ,kenntnis der ,mechanik voraussetzt4 ,die hierzu erforderlichen berlegungen sind jedoch verhltnismig einfacher ,natur und es lohnt sich1 zunchst einen ,blick auf die ,beziehungen der ,fliegekunst zur ,mechanik zu werfen4 #c4 ,die ,fliegekunst und die ,mechanik4 ,wenn wir uns mit der ,mechanik des ,vogelfluges beschftigen wollen1 werden wir hauptschlich mit denjenigen ,krften zu thun haben1 die am fliegenden ,vogel in ,wirkung treten4 ,das ,fliegen der ,tiere ist weiter nichts als eine bestndige berwindung derjenigen ,kraft1 mit welcher die ,erde alle ,krper1 also auch alle ihre ,geschpfe anzieht4 ,der fliegende ,vogel aber spottet dieser ,anziehungskraft vermge seiner ,fliegekunst und fllt nicht zur ,erde nieder1 obwohl die ,erde ihn ebenso an sich zu ziehen und festzuhalten sucht wie ihre nicht fliegenden ,lebewesen4 ,das ,fliegen selbst aber ist ein dauernder ,kampf mit der ,anziehungskraft der ,erde und zur berwindung dieses ,gegners ist es wichtig1 ihn zunchst etwas nher zu betrachten4 ,die ,anziehungskraft der ,erde oder die ,schwerkraft ist das ,ergebnis eines ,naturgesetzes1 welches das ganze ,weltall durchdringt und nach welchem alle ,krper der ,welt sich gegenseitig anziehen4 ,diese ,anziehungskraft nimmt zu mit der ,masse der ,krper und nimmt ab mit dem ,quadrate ihrer ,entfernung4 ,als ,entfernung der sich anziehenden ,krper ist die ,entfernung ihrer ,schwerpunkte anzusehen4 ,wenn daher ein ,vogel sich hher und hher in die ,luft erhebt1 so kann man trotzdem kaum von einer ,abnahme der ,erdanziehung sprechen1 denn diese ,erhebung ist verschwindend klein gegen die ,entfernung des ,vogels vom ,schwerpunkt oder ,mittelpunkt der ,erde4 ,da wir der ,erde so sehr nahe sind im ,vergleich zu anderen ,weltkrpern1 so verspren wir nur die ,kraft1 mit welcher wir von der ,erde angezogen werden4 ,das ,gewicht eines ,krpers ist gleich der ,kraft1 mit welcher die ,erde diesen ,krper an sich zieht4 ,als ,krafteinheit pflegt man das ,gewicht von #a kg anzusehen und hiernach alle anderen ,krfte zu messen4 ,die bildliche ,darstellung einer ,kraft geschieht durch eine ,linie in der ,kraftrichtung von bestimmter ,lnge je nach der ,gre der ,kraft4 ,die ,schwerkraft ist immer wie die ,lotlinie nach dem ,mittelpunkt der ,erde gerichtet4 ,die ,anziehungskraft der ,erde kann man wie alle anderen ,krfte nur durch ihre ,wirkung wahrnehmen4 ,ihre sichtbare ,wirkung aber besteht1 wie bei allen ,krften1 in ,erzeugung von ,bewegungen4 ,wenn eine ,kraft auf einen freien1 ruhenden ,krper stetig wirkt1 so beginnt der ,krper in der ,richtung der ,kraftwirkung sich zu bewegen und an ,geschwindigkeit stetig zuzunehmen4 ,die ,gre der ,bewegung in jedem ,augenblick wird durch den in einer ,sekunde zurckgelegten ,weg gemessen1 wenn die ,bewegung whrend dieser ,sekunde gleichmig wre4 ,man nennt diesen sekundlichen ,weg die ,geschwindigkeit eines ,krpers4 ,die ,anziehungskraft der ,erde oder ,schwerkraft wird einem ,vogel in der ,luft1 dem pltzlich die ,fhigkeit des ,fliegens genommen ist1 eine nach unten gerichtete ,bewegung erteilen1 welche an ,geschwindigkeit stetig zunimmt2 der ,vogel wird fallen1 bis er an der ,erde liegt4 ,ein solches ,fallen in der ,luft giebt aber keine genaue ,darstellung von der ,wirkung der ,schwerkraft1 weil der ,widerstand der ,luft die ,fallgeschwindigkeit sowie die ,fallrichtung beeintrchtigt4 ,die unbeschrnkte ,wirkung der ,schwerkraft lt sich daher nur im luftleeren ,raum feststellen1 und in diesem fllt jeder ,krper ohne ,rcksicht auf seine sonstige ,beschaffenheit mit derselben gleichmig zunehmenden ,schnelligkeit und zwar so1 da er am ,ende der ersten ,sekunde eine ,geschwindigkeit von #i1ha m hat1 die stetig und gleichmig zunimmt1 sich also nach jeder ferneren ,sekunde um #i1ha m vermehrt4 ,diese sekundliche ,zunahme der ,geschwindigkeit nennt man ,beschleunigung4 ,die ,beschleunigung der ,schwerkraft ist also #i1ha m4 ,auch an dem nicht aus der ,luft geschossenen1 fliegenden ,vogel wird die ,beschleunigung der ,schwerkraft sichtbar sein2 denn wenn der ,vogel zu neuem ,flgelschlage ausholt1 setzt sofort die ,schwerkraft mit ihrer ,beschleunigung ein1 und senkt den ,vogel um ein ,geringes1 bis der neue ,flgelniederschlag erfolgt1 der den ,vogelkrper um die gefallene ,strecke wieder hebt und so die ,wirkung der ,schwerkraft ausgleicht4 ,die ,anziehungskraft der ,erde ist aber nicht die einzige ,kraft1 die auf den ,vogel wirkt1 vielmehr verdankt er seine ,flugfhigkeit gerade dem ,auftreten verschiedener anderer ,krfte1 mit denen er die ,wirkung der ,schwerkraft bekmpft4 ,die ,mechanik pflegt die ,krfte in #b ,klassen zu teilen1 in treibende ,krfte1 oder in ,krfte in engerem ,sinne1 und in hemmende ,krfte oder ,widerstnde4 ,die treibenden ,krfte sind geeignet1 ,bewegungen zu erzeugen und1 wie ihr ,name sagt1 als ,triebkraft zu dienen4 ,zu diesen ,krften haben wir auer der ,schwerkraft z4 ,b4 auch die ,muskelkraft der ,tiere zu rechnen1 sowie das ,ausdehnungsbestreben des gespannten ,dampfes1 der gespannten ,federn u4 s4 w4 ,jede treibende ,kraft kann aber auch als hemmende ,kraft auftreten1 insofern sie an einem in ,bewegung befindlichen ,krper dieser ,bewegung entgegengesetzt wirkt und dadurch die ,bewegung vermindert1 wie es der ,fall ist in ,bezug auf die ,wirkung der ,schwerkraft an einem in die ,hhe geworfenen ,krper4 ,zu den hemmenden ,krften gehrt vor allem diejenige ,kraft1 deren ,eigenschaften die ,natur bei dem ,fluge der ,vgel in so vollkommener ,weise ausntzt und mit der wir uns in diesem ,werke ganz eingehend beschftigen mssen1 der sogenannte ,widerstand des ,mittels1 den jeder ,krper erfhrt1 wenn er sich in einem ,mittel1 z4 ,b4 in der ,luft1 bewegt4 ,ein solcher ,widerstand kann deshalb nie direkt treibend wirken1 weil er durch die ,bewegung selbst erst hervorgerufen wird1 er dann aber diese ,bewegung stets wieder zu verkleinern sucht und nicht eher aufhrt1 bis die ,bewegung selbst wieder aufgehrt hat4 ,der ,widerstand des ,mittels1 also der ,widerstand des ,wassers1 sowie der ,luftwiderstand kann nur indirekt als treibende ,kraft auftreten1 wenn das ,mittel selbst1 also das ,wasser oder die ,luft in ,bewegung sich befindet1 wovon alle ,wasser- und ,windmhlen und1 wie wir spter sehen werden1 auch die segelnden ,vgel ein ,beispiel geben4 ,fernere ,widerstandskrfte sind beispielsweise die ,reibung sowie die ,kohsionskraft der festen ,krper1 auch diese knnen nicht unmittelbar treibend wirken1 sondern nur als ,widerstand auftreten1 wenn es sich um ihre berwindung1 z4 ,b4 beim ,transport von ,lasten und bei der ,bearbeitung des ,holzes1 der ,metalle oder anderer fester ,krper handelt1 wo der schneidende ,stahl die ,kohsionskraft aufheben mu4 ,eine ,kraft ist zwar stets die ,ursache einer ,bewegung1 aber wenn ein ,krper sich nicht bewegt1 so ist daraus noch nicht zu schlieen1 da keine ,krfte auf ihn einwirken4 ,wenn z4 ,b4 ein ,krper auf einer ,untersttzung ruht1 so wirkt dennoch die ,anziehungskraft der ,erde auf ihn2 ihr ,einflu wird nur aufgehoben1 weil eine andere gleich groe aber entgegengesetzt gerichtete ,kraft zur ,wirkung kommt1 und zwar der ,untersttzungsdruck1 der von unten ebenso stark auf den ,krper drckt1 wie der ,krper durch sein ,gewicht auf die ,untersttzung4 ,hier heben sich die beiden wirksamen ,krfte gegenseitig auf und der ,krper ist im ,gleichgewicht der ,ruhe4 ,auch an dem in der ,hhe schwebenden ,vogel mu ein nach oben gerichteter ,untersttzungsdruck wirksam sein1 den der ,vogel sich irgendwie geschafft haben mu1 und welcher dem ,vogelgewichte das ,gleichgewicht hlt4 ,auch am fliegenden ,vogel werden die wirksamen ,krfte sich zusammensetzen1 wie die ,mechanik es lehrt1 soda1 wenn sie in gleicher ,richtung auftreten1 sie sich in ihrer ,wirkung ergnzen1 und wenn sie entgegengesetzt gerichtet sind1 sich ganz oder teilweise aufheben1 je nach ihrer ,gre4 ,auch ,krfte1 welche nicht nach derselben ,richtung am ,vogelkrper wirksam sind1 kann man nach der ,diagonale des aus diesen ,kraftlinien gebildeten ,parallelogramms zusammensetzen1 ebenso1 wie man eine ,kraft nach dem ,parallelogramm der ,krfte in zwei oder mehrere ,krfte zerlegen kann1 die dasselbe leisten wie die unzerlegte ,kraft4 ,auch die durch ,krfte hervorgerufenen ,bewegungserscheinungen werden am ,vogel sich nicht anders uern als an jedem anderen ,krper4 ,wenn eine ,kraft einen ,krper in ,bewegung gesetzt hat und hrt dann auf zu wirken1 oder eine andere ,kraft tritt hinzu1 welche der ersten ,kraft das ,gleichgewicht hlt1 so bleibt der ,krper in ,bewegung1 aber mit derselben ,geschwindigkeit und in derselben ,richtung1 die er im letzten ,augenblicke hatte1 als er noch unter dem ,einflusse einer einzigen ,kraftwirkung stand2 er ist dann im ,gleichgewicht der ,bewegung und keine wirksame ,kraftuerung findet mehr statt1 obgleich ,bewegung vorhanden ist4 ,in solcher ,lage befindet sich der ,krper eines mit gleichmiger ,geschwindigkeit dahinfliegenden ,vogels4 ,auch hier herrscht ,gleichgewicht unter den ,krften1 weil der ,vogel durch seine ,flgelschlge nicht blo eine ,kraftwirkung hervorruft1 wodurch er die ,schwerkraft aufhebt1 sondern er berwindet auch dauernd den ,widerstand1 den das ,durchschneiden der ,luft nach der ,bewegungsrichtung verursacht4 ,wie nun die ,natur aus dem ewigen ,spiel der ,krfte an der gleichfalls ewigen ,materie sich bildet1 bringt der ,mensch das ,krftespiel durch ,wirkung und ,gegenwirkung in der ,technik zum bewuten ,ausdruck4 ,einfach erscheint uns der ,vorgang1 wenn wir durch die ,kraft unseres tretenden ,fues die ,drehbank oder den ,schleifstein in ,bewegung setzen1 um die ,metalle zu bearbeiten und so die ,muskelkraft unseres ,beines zur berwindung der ,kohsionskraft und ,reibung verwenden4 ,nicht minder einfach bei richtiger ,zergliederung sind die berlegungen1 welche uns dahin fhren1 die im ,brennmaterial schlummernde ,kraft als ,dampfkraft in ,thtigkeit treten zu lassen1 wenn es sich darum handelt1 ,widerstnde zu berwinden1 denen unsere ,muskelkraft nicht gewachsen ist4 ,auch die ,zeit kann einmal kommen1 wo die ,flugtechnik einen wichtigen ,teil der ,beschftigung des ,menschen ausmacht1 wenn fr die ,fliegekunst jene groe berbrckung aus dem ,reiche der ,ideen in die ,wirklichkeit stattfinden sollte1 wenn der erste ,mensch in klarer ,erkenntnis derjenigen ,mittel1 welche eine bergroe ,kraftuerung beim wirklichen ,fliegen entbehrlich machen1 einen freien ,flug durch die ,luft unternimmt4 ,sei es1 da jener ,mensch seinen ,flgelapparat1 was wnschenswert wre1 so anzuwenden versteht1 da seine ,muskelkraft ausreicht1 ihn die erforderliche ,bewegung machen zu lassen1 sei es1 da er zur ,maschinenkraft greifen mu1 um seine ,flgel mit dem erforderlichen ,nachdruck durch die ,luft zu fhren2 in jedem ,falle gebhrt ihm das ,verdienst1 zum ersten ,male ,sieger geblieben zu sein in jenem ,ringen1 welches sich um die berwltigung der zum ,fliegen notwendigen ,kraftanstrengung entsponnen hat4 ,die ,gre dieser ,kraftanstrengung1 dieser ,arbeitsleistung mssen wir unbedingt kennen lernen4 ,nur wenn dieses im vollsten ,mae geschehen ist1 knnen wir weiter auf ,mittel sinnen1 das groe ,problem seiner ,verwirklichung entgegenzufhren4 ,was aber ist ,kraftanstrengung1 was versteht man unter ,arbeitsleistung beim ,fliegen8 ,auch diese ,begriffe knnen fr die ,fliegekunst nur dieselbe ,bedeutung haben wie in der sonstigen ,technik4 ,jede ,kraft1 wenn sie in sichtbare ,wirkung tritt1 leistet ,arbeit1 jeder ,widerstand erfordert ,arbeit zu seiner berwindung4 ,arbeit ist ntig1 um eine ,anzahl ,ziegelsteine auf das ,baugerst zu heben1 ,arbeit ist ntig1 um das ,wasser aus der ,erde zu pumpen1 ,arbeit verursacht das ,mischen des ,mrtels mit dem ,wasser1 ,arbeit ist auch erforderlich1 um -- einen ,flgel durch die ,luft zu schlagen4 ,die ,gre der ,arbeit hngt ab von der ,gre der ,arbeit leistenden ,kraft oder dem zu berwindenden ,widerstande4 ,sie hngt ferner davon ab1 auf welcher ,wegstrecke diese berwindung stattfindet4 ,arbeitskraft und ,arbeitsweg sind also ,faktoren1 aus denen die ,arbeit sich zusammensetzt4 ,das ,produkt aus diesen ,faktoren1 also ,kraft mal ,weg giebt einen ,mastab fr die ,arbeitsmenge4 ,dieses ,produkt aus der zu berwindenden ,kraft und der ,wegstrecke1 auf welcher diese ,kraft berwunden wird1 nennt man mechanische ,arbeit und mit in der ,regel die ,kraft in ,kilogrammen und den ,weg in ,metern4 ,das auf diese ,weise gebildete ,produkt bezeichnet man dann mit ,kilogrammmetern 7kgm74 ,die ,schnelligkeit1 mit welcher eine derartige mechanische ,arbeit geleistet wird1 hngt von der ,strke oder ,energie des dazu verwendeten ,kraftaufwandes ab4 ,die zu einer ,arbeitsleistung erforderliche ,zeit ist also magebend fr die ,leistungsfhigkeit der ,arbeit verrichtenden ,kraft4 ,die auf eine ,sekunde entfallende mechanische ,arbeitsleistung pflegt man als ,ma dieser ,arbeitskraft anzusehen1 und in ,vergleich mit derjenigen ,arbeitsleistung zu stellen1 welche ein ,pferd durchschnittlich in einer ,sekunde hervorzubringen imstande ist4 ,ein ,pferd kann eine ,kraft von #ge kg in einer ,sekunde auf einer ,strecke von #a m berwinden1 es kann also sekundlich #ge kgm leisten4 ,hierbei ist gleichgltig1 wie gro die ,kraft und wie gro die sekundliche ,geschwindigkeit ist1 wenn nur das ,produkt beider #ge betrgt4 ,man nennt diese in einer ,sekunde vom ,pferde zu leistende ,arbeit eine ,pferdeleistung1 ,arbeitskraft des ,pferdes oder kurz ,pferdekraft1 das ,zeichen dafr ist ,,hp4 ,die ,arbeitsleistung des ,menschen betrgt ungefhr den vierten ,teil einer ,pferdekraft1 wenn es sich um dauernde ,kraftabgabe handelt4 ,vorbergehend kann jedoch der ,mensch bedeutend mehr leisten1 besonders1 wenn dabei die stark mit ,muskeln ausgersteten ,beine zur ,wirkung kommen1 wie beim ,ersteigen von ,treppen4 ,auf leicht ersteigbaren ,treppen kann man fr kurze ,zeit sein ,gewicht um #a m pro ,sekunde heben4 ,ein ,mann von #ge kg ,gewicht leistet also dabei #ge #a #ge kgm oder eine ,pferdekraft 7,,hp74 ,fr die ,gre der ,arbeit ist nur die ,gre der zu berwindenden ,kraft und nur der in die ,richtung der ,kraft fallende sekundliche ,weg oder die ,geschwindigkeit magebend1 mit welcher die ,kraft zu berwinden ist1 nicht aber die ,richtung dieser ,kraft oder des berwindungsweges2 denn diese ,richtung lt sich durch einfache mechanische ,mittel beliebig ndern4 ,indem nur noch auf die hebelartige ,wirkung der ,flgel und die dabei zur ,anwendung kommenden ,gesetze der ,kraftmomente1 in denen der ,luftwiderstand am ,flgel sich uert1 hingewiesen werden soll1 erscheint die ,fliegekunst als ein mechanisches ,problem1 dessen ,zergliederung die nchste ,aufgabe sein soll4 #d4 ,die ,kraft1 durch welche der fliegende ,vogel gehoben wird4 ,die ,frage1 warum der ,vogel beim ,fliegen nicht zur ,erde fllt1 wie es kommt1 da der ,vogel in der ,luft durch eine unsichtbare ,kraft getragen wird1 ist in ,bezug auf die ,art der ,kraft1 welche dem ,vogel diesen unsichtbaren ,sttzpunkt beim ,fliegen gewhrt1 als vollkommen gelst zu betrachten4 ,wir wissen1 da diese tragende ,kraft nur aus dem ,luftwiderstand bestehen kann1 den die bewegten ,vogelflgel in der ,luft hervorrufen4 ,wir wissen ferner1 da dieser ,luftwiderstand an ,gre mindestens gleich dem ,vogelgewichte sein mu1 whrend seine ,richtung der ,anziehungskraft der ,erde entgegengesetzt1 also von unten nach oben wirken mu4 ,da der fliegende ,vogel eben mit keinem anderen ,krper in ,berhrung ist als mit der ihn umgebenden ,luft1 so kann auch die ihn hebende ,kraft nur aus der ,luft selbst stammen1 und die ,luft oder ,eigenschaften der ,luft mssen es sein1 welche das ,tragen des fliegenden ,vogels verursachen4 ,diese hier tragend wirkende1 durch ,flgelbewegungen und ,muskelarbeit in der ,luft hervorgerufene ,kraft kann daher nichts ,anderes als ,luftwiderstand sein1 also diejenige ,kraft1 welche jeder ,krper berwinden mu1 wenn er sich in der ,luft bewegt1 oder der ,widerstand1 welcher sich dieser ,bewegung entgegensetzt4 ,sie ist aber auch die ,kraft1 mit welcher bewegte ,luft oder ,wind auf die im ,wege stehenden ,krper drckt4 ,wir wissen1 da diese ,kraft mit der ,querschnittsflche des bewegten oder im ,wege stehenden ,krpers zunimmt1 und im hheren ,grade noch mit der ,geschwindigkeit wchst1 mit welcher der ,krper durch die ,luft bewegt wird oder mit welcher der ,wind auf einen ,krper trifft4 ,auch auf die von oben nach unten geschlagenen ,vogelflgel wird eine dieser ,bewegung entgegenstehende also von unten nach oben wirkende ,luftwiderstandskraft drcken1 aber nur1 wenn die ,geschwindigkeit des ,flgelschlages gengend gro ist1 wird ein gengend groer ,luftwiderstand entstehen1 der imstande ist1 das ,herabfallen des ,vogels zu verhindern4 ,das ,wiederaufschlagen der ,flgel mu dabei unter anderen ,bedingungen vor sich gehen1 damit nicht auch die umgekehrte ,kraft dabei entsteht1 die den ,vogel ebenso viel niederdrckt1 als der ,flgelniederschlag ihn hob4 ,man kann sich vorlufig denken1 da vor dem ,aufschlag die ,flgel eine solche ,drehung machen1 da mglichst wenig ,widerstand beim ,heben derselben in der ,luft entsteht1 oder da die ,luft beim ,aufschlag teilweise zwischen den etwa in anderer ,stellung befindlichen ,federn des ,flgels hindurchdringen kann1 und so dem ,aufschlag wenig ,widerstand entgegensetzt4 ,was noch an niederdrckender ,wirkung beim ,heben der ,flgel entsteht1 mu durch einen berschu an ,hebewirkung beim ,niederschlagen der ,flgel wieder aufgehoben werden4 ,hieraus ergiebt sich nun1 da durch die ,flgelschlge eines fliegenden ,vogels ein ,luftwiderstand entstehen mu1 dessen ,gesamtwirkung durchschnittlich gleich einer ,kraft ist1 welche eine ,richtung nach oben und mindestens die ,gre des ,vogelgewichtes hat4 #e4 ,allgemeines ber den ,luftwiderstand4 ,wenn ein ,krper sich durch die ,luft bewegt1 so werden die ,luftteile vor dem ,krper gezwungen1 auszuweichen und selbst gewisse ,wege einzuschlagen4 ,auch hinter dem ,krper wird die ,luft in ,bewegung geraten4 ,hat der ,krper eine gleichmige ,geschwindigkeit in ruhender ,luft1 so wird auch in der den ,krper umgebenden ,luft eine gleichmige ,bewegung eintreten1 die im wesentlichen darin besteht1 da die ,luft vor dem ,krper sich auseinander thut und hinter dem ,krper wieder zusammengeht4 ,die hinter dem ,krper befindliche ,luft wird teilweise die ,bewegungen des ,krpers mitmachen1 und auerdem werden gewisse regelmige ,wirbelbewegungen in der ,luft entstehen1 welche sich noch eine ,zeit lang auf dem von dem ,krper in der ,luft beschriebenen ,wege vorfinden werden und erst allmhlich durch die gegenseitige ,reibung aneinander zur ,ruhe kommen4 ,der vorher in ,ruhe befindlichen ,luft mssen alle diese ,bewegungen1 die fr das ,hindurchlassen des ,krpers durch die ,luft ntig sind1 erst erteilt werden2 und deshalb setzt die ,luft dem in ihr bewegten ,krper einen gewissen mebaren ,widerstand entgegen1 zu dessen berwindung eine gleich groe ,kraft gehrt4 ,die genauere ,kenntnis dieses ,luftwiderstandes erstreckt sich nun leider nur auf wenige1 ganz einfache ,anwendungsflle1 und man kann sagen1 da nur derjenige ,luftwiderstand wirklich allgemein bekannt ist1 welcher entsteht1 wenn eine dnne1 ebene ,platte senkrecht zu ihrer ,flchenausdehnung durch die ,luft bewegt wird4 ,schon fr den ,fall1 wo diese ,bewegung der ebenen ,platte oder ,flche durch die ,luft unter einer anderen ,neigung geschieht1 weichen die in den technischen ,handbchern angefhrten ,formeln in einer wenig ,vertrauen erweckenden ,weise voneinander ab4 ,noch weniger bekannt sind die ,gesetze des ,luftwiderstandes fr gekrmmte ,flchen4 ,man kann dieses ,gebiet der ,mechanik als ein bisher sehr wenig erforschtes bezeichnen4 ,als ausreichend bewiesen und durch viele ,versuche festgestellt erscheint nur der ,satz1 da der ,luftwiderstand proportional der ,flche zunimmt und mit dem ,quadrat der ,geschwindigkeit wchst4 ,eine ebene ,flche von #a qm1 welche mit gleichmiger ,geschwindigkeit in der ,sekunde einen ,weg von #a m normal zu ihrer ,flchenausdehnung zurcklegt1 erfhrt einen ,widerstand von rund #j1ac kg4 ,hiernach berechnet sich der ,luftwiderstand von ,l kg fr eine ,flche von ,f qm bei einer sekundlichen ,geschwindigkeit von v qm nach der ,formel3 ,l #j1ac ,f v#b4 ,die ,richtung dieses ,luftwiderstandes steht der ,natur der ,sache nach senkrecht zur ,flche und der ,angriffspunkt seiner ,mittelkraft befindet sich im ,schwerpunkt der ,flche4 ,es ist noch besonders zu bemerken1 da diese ,formel nur angewendet werden kann bei einer gleichmigen ,geschwindigkeit1 fr welche die ,vorgnge in der umgebenden ,luft bereits im ,beharrungszustande sich befinden4 ,bei den eigentlichen ,flgelschlagbewegungen trifft dieses letztere nicht zu1 worauf spter nher eingegangen werden soll4 ,die ,mangelhaftigkeit der ,angaben ber den ,luftwiderstand in den technischen ,lehr- und ,handbchern rhrt wohl davon her1 da kein rechtes ,bedrfnis fr die genauere ,kenntnis der nheren ,eigenschaften des ,luftwiderstandes vorhanden war4 ,erst die ,flugtechnik selbst macht diesen ,mangel fhlbar1 der in der gesamten brigen ,technik weniger zu ,tage getreten ist4 #f4 ,die ,flgel als ,hebel4 ,ein auf- und niedergeschlagener ,vogelflgel hat an allen ,punkten verschiedene ,geschwindigkeiten4 ,nahe am ,vogelkrper ist seine ,geschwindigkeit fast ,null1 sie nimmt zu bis zu den ,spitzen4 ,der von den einzelnen ,flgelteilen erzeugte ,luftwiderstand wird daher auch ein verschiedener sein4 ,whrend wir nun von der ,gesamtgre des ,luftwiderstandes1 der unter den ,vogelflgeln entsteht1 wissen1 da dieselbe mindestens die ,gre des ,vogelgewichtes haben mu1 wissen wir zunchst nicht genauer1 wie sich der ,luftwiderstand in seiner spezifischen ,gre auf die einzelnen ,flgelpunkte verteilt1 da allerhand ,nebenumstnde hierbei von ,einflu sein knnen4 ,illustration3 ,fig4 #a4 ,als ,centrum des unter jedem ,flgel1 ,fig4 #a1 wirkenden ,luftwiderstandes ist nun derjenige ,punkt des ,flgels anzusehen1 an welchem der ganze ,luftwiderstand als ,einzelkraft wirkend gedacht werden mu1 um fr den ,drehpunkt a des ,flgels dasselbe ,kraftmoment zu bilden1 wie der in ,wirklichkeit auftretende ungleichmig verteilte1 hebend wirkende ,luftwiderstand4 ,fr den ,drehpunkt a des ,flgels ist l der ,hebelarm des ,luftwiderstandes4 ,an diesem ,centrum wrde fr den ,vogel der ,luftwiderstand fhlbar werden1 wenn der ,vogelflgel ein vollkommen starres ,organ1 ein starrer ,hebel wre1 was er aber in der ,that nicht ist4 ,der ,vogel wrde in diesem ,centrum den eigentlichen ,sttzpunkt1 auf dem er ruht1 fhlen4 ,obwohl dies nun wrtlich genommen nicht der ,fall sein wird1 so ergiebt sich durch das ,herunterschlagen der ,flgel fr den ,vogel doch dieselbe ,anstrengung1 als wenn er mit dem als ,hebel gedachten ,flgel eine ,kraft berwinden mte1 welche gleich dem ,luftwiderstand wre und in seinem ,centrum angriffe4 ,fr die eigentliche ,flgelgeschwindigkeit1 welche fr den ,vogel in betreff seiner ,muskelthtigkeit fhlbar wird1 haben wir mithin die ,geschwindigkeit desjenigen ,flgelpunktes anzusehen1 in welchem das ,centrum des unter seinem ,flgel wirkenden ,luftwiderstandes liegt4 ,fr die ,beanspruchung des ,flgels im ,punkte a bildet ,p l das ,kraftmoment1 nach dem die ,festigkeit der am meisten beanspruchten ,flgelstelle zu berechnen wre4 #g4 ber den ,kraftaufwand zur ,flgelbewegung4 ,der ,vogel fhlt den ,widerstand1 den seine ,flgel in der ,luft erfahren1 er berwindet diesen ,luftwiderstand1 und darin besteht im wesentlichen der ,kraftaufwand oder die ,arbeitsleistung des fliegenden ,vogels4 ,der zu berwindende ,luftwiderstand wird namentlich beim ,herunterschlagen der ,flgel vorhanden sein4 ,die sekundliche ,arbeitsleistung des ,vogels beim ,flgelschlag ist ein ,produkt aus der berwundenen ,kraft und der ,wegstrecke1 auf welcher diese ,kraft in der ,sekunde zu berwinden ist1 also der von den ,flgeln erzeugte ,luftwiderstand multipliziert mit der sekundlichen ,geschwindigkeit des ,luftwiderstandscentrums4 ,ist der ,widerstand in ,kilogrammen und die ,geschwindigkeit in ,metern gemessen1 so ergiebt sich die ,arbeitsleistung oder der sekundliche ,kraftaufwand in ,kilogrammmetern1 von denen #ge auf #a ,,hp 7,pferdekraft7 gehen4 ,kennen wir demnach den von den beiden ,flgeln erzeugten ,luftwiderstand ,l1 ,fig4 #b1 und die ,geschwindigkeit in seinen ,angriffspunkten bei c1 so knnen wir den zu dieser ,flgelbewegung ntigen und durch die ,muskelkraft des ,vogels auszubenden ,kraftaufwand genau berechnen4 ,illustration3 ,fig4 #b4 ,wenn z4 ,b4 ein ,vogel durchschnittlich einen ,luftwiderstand von #c kg erzeugen mu1 um sich in der ,luft fliegend zu halten1 und die ,flgel im ,centrum dabei eine durchschnittliche ,geschwindigkeit von #a m pro ,sekunde haben1 so leistet er die sekundliche ,arbeit von #c #a #c kgm oder #a_/be ,pferdekraft4 ,es soll dieses ,beispiel nur den ,zusammenhang zwischen dem ,flugresultat und demjenigen ,zahlenwert veranschaulichen1 welcher die zum ,fliegen erforderliche ,arbeit ausdrckt4 #h4 ,der wirkliche ,flgelweg und die fhlbare ,flgelgeschwindigkeit4 ,das ,vorwrtsfliegen ist der eigentliche ,zweck des ,fliegens1 und daher werden die ,vgel mit ihren ,flgeln in der ,luft meistens eine ,bewegung machen1 welche nicht blo von oben nach unten1 sondern gleichzeitig vorwrts gerichtet ist4 ,es ergiebt sich daher ein absoluter ,weg und eine absolute ,geschwindigkeit fr die einzelnen ,flgelpunkte von verschieden geneigter ,lage4 ,in ,bezug auf den ,kraftaufwand1 der namentlich zum ,herabschlagen der ,flgel ntig ist1 wird diese absolute ,geschwindigkeit der ,flgel aber nicht in ,rechnung zu ziehen sein1 sondern nur der ,bestandteil dieser ,geschwindigkeit1 relativ zum vorwrts bewegten ,vogelkrper1 denn der ,vogel berwindet den ihm fhlbaren1 gegen seine ,flgel gerichteten ,luftwiderstand immer nur mit der ,geschwindigkeit1 mit welcher er die ,flgel relativ zu seinem ,krper herabdrckt4 ,nur diese ,bewegung kostet ihn ,anstrengung1 indem nur fr sie die ,zusammenziehung seiner ,flgelmuskeln erforderlich ist4 ,diese in ,rede stehende ,geschwindigkeit der ,vogelflgel1 relativ zum ,vogelkrper gemessen1 drfen wir daher die fhlbare ,flgelgeschwindigkeit nennen4 ,nur diese ,geschwindigkeit kommt in ,betracht1 wenn es sich um die ,berechnung der beim ,fliegen zu leistenden ,muskelarbeit des ,vogels handelt1 mge der ,vogel noch so schnell dabei vorwrts fliegen4 ,die fhlbare ,flgelgeschwindigkeit wird nicht immer absolut senkrecht gerichtet sein1 auch wird nicht nur der ,niederschlag1 sondern in geringerem ,grade auch die ,flgelhebung den ,vogel ,anstrengung kosten2 es gilt hier aber zunchst1 den ,teil der ,flgelgeschwindigkeit auszuscheiden1 welcher auer acht gelassen werden mu1 wenn aus den ,bewegungen des ,vogels berechnet werden soll1 welche mechanische ,arbeit er beim ,fliegen leisten mu4 #i4 ,der sichtbare ,kraftaufwand der ,vgel4 ,wenn wir einen ,vogel fliegen sehen1 so knnen wir uns allemal ein ungefhres ,bild von seiner bei diesem ,fluge zu leistenden ,kraftanstrengung verschaffen4 ,je langsamer die ,flgelschlge erfolgen1 und je geringer ihr ,ausschlag ist1 desto weniger ,arbeit wird der ,flug dem ,vogel verursachen4 ,wenn der ,vogel gar mit stillgehaltenen ,flgeln segelt oder kreist1 so werden wir annehmen mssen1 da seine ,muskelthtigkeit dabei eine verschwindend kleine ist4 ,aber auch einen ungefhren ,zahlenwert fr die ,flugarbeit der ,vgel knnen wir ohne ,schwierigkeiten erhalten4 ,wir knnen die ,flgelschlge zhlen1 welche vom ,vogel in der ,sekunde gemacht werden2 wir knnen uns die ,kenntnis vom ,gewichte des ,vogels und von der ,form seiner ausgebreiteten ,flgel verschaffen2 wir knnen aus letzterer auch auf die ungefhre ,lage desjenigen ,flgelpunktes schlieen1 an welchem die ,mittelkraft des hebenden ,luftwiderstandes angreift1 und nach ,feststellung des ,flgelausschlages den ungefhren ,hub dieses ,luftwiderstandscentrums in ,metern gemessen angeben4 ,durch unsere ,sinneswahrnehmungen an einem fliegenden ,vogel knnen wir daher mit einem gewissen ,grad von ,genauigkeit die ,fliegearbeit herleiten1 welche in der berschrift ,der sichtbare ,kraftaufwand der ,vgel genannt ist4 ,es sei angenommen1 was ja annhernd der ,fall ist1 da der ,vogel die ,flgel gleich schnell hebt und senkt1 da also fr die ,flgelaufschlge in ,summa dieselbe ,zeit verbraucht wird als zu den ,niederschlgen4 ,es sei ferner angenommen1 da der ,flgelaufschlag verschwindend wenig auf ,hebung und ,senkung des ,vogels einwirkt und auch verschwindend wenig ,muskelarbeit erfordert4 ,die ,fliegearbeit des ,vogels besteht dann nur im ,herunterschlagen der ,flgel1 und nur die hierbei pro ,sekunde zurckgelegte relativ zum ,vogel gemessene ,wegstrecke des ,luftwiderstandscentrums ist fr die ,rechnung in ,anschlag zu bringen4 ,wenn der ,vogel ,g kg wiegt1 wird beim ,flgelaufschlag diese ,kraft ihn herunterdrcken1 denn sie wirkt whrend dieser ,zeit allein auf den ,vogel4 ,damit der ,vogel aber beim ,flgelniederschlag sich wieder ebensoviel hebt1 wie er beim ,flgelheben sank1 mu auch beim ,flgelniederschlag eine ,kraft von ,g kg hebend auf den ,vogel wirken4 ,der ,vogel mu daher durch ,niederschlagen seiner ,flgel einen nach oben wirkenden ,luftwiderstand erzeugen von der ,gre #b;,g1 damit nach ,abzug seines ,gewichtes ,g noch ein ,g als ,hebewirkung brigbleibt4 ,nur so ist der ,vogel1 welcher ohne zu steigen und ohne zu sinken fliegt1 im ,gleichgewicht zu denken4 ,in ,wirklichkeit geschieht der ,flgelaufschlag der ,vgel1 wie die ,beobachtung lehrt1 etwas schneller wie der ,niederschlag4 ,dadurch wrde der hebende ,luftwiderstand etwas kleiner als #b;,g sein drfen4 ,lt man ihn jedoch fr die berschlgliche ,rechnung zunchst in dieser ,gre1 so hat man ein quivalent fr die jedenfalls geringe1 aber immerhin noch vorhandene ,arbeitsleistung beim ,aufschlag der ,flgel4 ,die beim ,flgelniederschlag vom ,vogel zu berwindende ,kraft ist mithin in der ,gre von #b;,g in ,anschlag zu bringen1 und die whrend des ,niederschlages auf den ,vogel wirkenden ,krfte sind durch ,fig4 #c dargestellt4 ,illustration3 ,fig4 #c4 ,diese ,widerstandskraft ist nun vom ,vogel auf der ,ausschlagsstrecke des ,druckcentrums so oft in der ,sekunde zu berwinden als ,flgelschlge in der ,sekunde gezhlt wurden1 und dieses giebt den zweiten ,faktor des ,produktes1 aus dem sich der pro ,sekunde zu leistende ,kraftaufwand zusammensetzt4 ,nennen wir die ,ausschlagsstrecke s1 und werden n ,flgelschlge pro ,sekunde gemacht1 so ist der sekundliche ,widerstandsweg n s und die sekundliche ,arbeitsleistung ,a #b;,g n s4 ,ein ,beispiel mge dies erlutern3 ,ein #d kg schwerer ,storch macht #b ,flgelschlge in der ,sekunde und der ,flgelausschlag betrgt im ,centrum des ,luftwiderstandes etwa #j1d m4 ,es ist also fr den ,storch ,g #d2 n #b2 s #j1d4 ,er braucht daher ungefhr den ,kraftaufwand ,a #b #d #b #j1d #f1d kgm1 also noch nicht den zehnten ,teil einer ,pferdekraft4 ,es ist ganz lehrreich1 auf diese ,weise die ungefhre ,kraftleistung verschiedener ,vgel zu berechnen4 ,man wird finden1 da dieselbe viel geringer ist1 als man im allgemeinen annimmt4 ,gewhrt nun diese ,art der ,berechnung zunchst auch nur einen ungefhren berschlag der ,kraftleistung1 so ist doch einzusehen1 da sich der so erhaltene ,wert nicht viel von dem wirklichen ,kraftaufwand der ,vgel unterscheiden kann4 #aj4 ,die berschtzung der zum ,fliegen erforderlichen ,arbeit4 ,die geringe ,kenntnis der ,gesetze des ,luftwiderstandes war schuld1 da sich fr die ,arbeit1 welche die ,vgel beim ,fliegen leisten mssen1 eine ,meinung herausgebildet hat1 wonach die ,vgel wahre ,ungeheuer von ,muskelkraft sein sollten4 ,man ma nicht die ,geschwindigkeit1 mit welcher die ,vgel ihre ,flgel wirklich bewegen1 sondern ma die ,gre der ,flgelflchen1 und berechnete1 wie schnell sie dieselben bewegen mssen1 um einen gengend groen ,luftwiderstand zu erzeugen4 ,hierbei wurden ,formeln benutzt1 wie solche in den technischen ,handbchern zu finden sind1 und was sich dadurch ergab1 zerstrte alle ,hoffnung1 den ,vogelflug mit mechanischen ,mitteln nachahmen zu knnen4 ,auch hierfr soll ein ,beispiel angefhrt werden3 ,derselbe vorhin betrachtete ,storch von #d kg ,gewicht besitzt eine ,flugflche von cirka #j1e qm4 ,es fragt sich nun1 wie schnell mu diese ,flche abwrts bewegt werden1 um whrend der ,zeit des ,flgelniederschlages einen ,luftwiderstand von #b #d #h kg hervorzurufen1 der zur dauernden ,hebung ausreicht4 ,nach der gewhnlichen ,luftwiderstandsformel3 ,l #j1ac ,f v#b erhlt man #h #j1ac #j1e v#b1 woraus folgt3 v sqrt7#h_/7j1ac #j1e77 cirka #aa m4 ,diese ,geschwindigkeit wirkt aber nur whrend der halben ,flugdauer1 ist daher nur mit #e1e m in ,anschlag zu bringen1 woraus sich eine sekundliche ,arbeitsleistung fr den ,storch von #h #e1e #dd kgm ergiebt1 also mehr wie ,,hp4 ,hierbei ist angenommen1 da alle ,flgelpunkte gleich stark ausgentzt werden1 indem sie alle an der ,geschwindigkeit von #aa m teilnehmen4 ,wrde man die eigentliche ,flgelbewegung in ,rechnung ziehen1 so wrde sich ein noch ungnstigeres ,verhltnis herausstellen und fr den ,storch sich eine ,arbeitsleistung von mehr wie #ge kgm oder ber eine ,pferdekraft berechnen1 whrend in ,wirklichkeit vom ,storch nur cirka #a_/aj ,pferdekraft beim ungnstigsten ,fliegen geleistet wird4 ,dieses ,beispiel beweist1 wie sich ber den ,kraftverbrauch beim ,fliegen eine ,meinung herausbilden konnte1 welche das ,heil der ganzen ,fliegekunst nur in der ,beschaffung auergewhnlich starker und leichter ,motoren erblickte4 ,die ,beobachtung der ,natur hingegen lehrt1 da die ,kraftproduktionen der ,vogelwelt1 aus denen dieses ,bedrfnis nach eigenartigen ,motoren hervorgehen sollte1 in das ,reich der ,fabeln zu verweisen sind1 und sie drngt uns dafr die berzeugung auf1 da doch noch irgendwo die richtigen ,schlssel fr die ,lsung dieser ,widersprche verborgen sein mssen4 #aa4 ,die ,kraftleistungen fr die verschiedenen ,arten des ,fluges4 ,wohl ist der ,vogel ein starkes ,tier1 und sein ,flugapparat ist mit ,muskeln ausgestattet1 wie wenig andere ,bewegungsorgane in der ,tierwelt2 da jedoch ,kraftleistungen von den ,vgeln ausgebt werden knnen1 wie zuletzt berechnet1 und wonach der ,storch schon eine ,pferdekraft gebraucht1 ist unwahrscheinlich und nach dem1 was wir ber die ,eigenschaften der ,muskelsubstanz wissen1 als unmglich anzusehen4 ,der ebenfalls berechnete sichtbare ,kraftaufwand1 der jedenfalls mit der ,wirklichkeit in engerem ,zusammenhange steht1 ergiebt hingegen fr die ,muskelanstrengungen der ,vgel ,resultate1 nach denen letztere zwar auch als mit starken ,muskeln organisierte ,wesen erscheinen1 welche jedoch die ,grenzen des ,natrlichen nicht berschreiten4 ,hier kommt nun noch hinzu1 da1 wie jeder aufmerksame ,beobachter der ,vogelwelt wei1 viele ,vgel imstande sind1 fast ohne ,flgelschlag1 also auch fast ohne ,muskelanstrengung sich scheinbar segelnd oder schwebend in der ,luft zu halten1 ohne zu sinken4 ,wir nehmen diese ,erscheinungen an den meisten ,raub- und ,sumpfvgeln1 sowie fast an allen ,seevgeln wahr4 ,dieselben bedienen sich1 wenn auch nicht ausschlielich1 so doch vielfltig des ,segelfluges1 woraus zu folgern ist1 da der ,segelflug besonders fr gewisse ,arten der ,fortbewegung in der ,luft oder besonders fr gewisse ,zustnde der ,luft geeignet ist4 ,immerhin ist festgestellt1 da unter gewissen ,umstnden ein lange dauerndes ,fliegen ohne wesentliche ,flgelschlge mglich sein mu1 und da fr viele ,flle ein ,fliegen in der ,luft mit ,hlfe von geeigneten ,flgeln bewirkt werden kann1 zu welchem nur eine uerst geringe motorische ,leistung ntig ist1 sogar nur ein ,kraftaufwand1 welcher scheinbar noch geringer ist1 als der zum ,gehen auf der ,erde erforderliche4 ,nur unter ,annahme dieser uerst geringen ,fliegearbeit ist auch die ,ausdauer1 welche viele ,vgel beim ,fliegen bethtigen1 denkbar4 ,viele unter ihnen fliegen thatschlich den ganzen ,tag vom ,sonnenaufgang bis ,sonnenuntergang1 ohne sichtbare ,ermdung4 ,schon alle unsere ,schwalbenarten1 die buchstblich in der ,luft leben1 liefern uns hierfr ein gutes ,beispiel4 ,lassen sich doch diese eigentlich nur dann nieder1 um das ,material zum ,bau ihres ,nestes von der ,erde aufzuheben1 ja1 die ,turmschwalbe vermag nicht einmal von der flachen ,erde aufzufliegen1 und benutzt ihre verkmmerten ,fe nur1 um in ihr ,nest hineinzukriechen4 ,wie wre aber ein solches ,leben in der ,luft denkbar1 ohne die ,annahme einer durchschnittlich wenigstens mig groen ,fliegearbeit2 welche ,energie mten ,ernhrungsproze und ,atmungsthtigkeit haben1 wenn ein solches unausgesetztes ,fliegen eine motorische ,leistung erforderte1 wie dieselbe mit ,hlfe der bekannten ,luftwiderstandsformel sich berechnet8 ,wir stehen hier zunchst vor einem ,rtsel1 dessen nhere ,besprechung die ,aufgabe der nchsten ,abschnitte sein soll4 ,diese in die ,erscheinung tretende geringe ,flugarbeit kann der ,vogel aber nicht immer anwenden1 z4 ,b4 dann nicht1 wenn er sich bei ,windstille von der ,erde oder vom ,wasser erhebt1 oder wenn er gentigt ist1 sich in ruhender ,luft1 ohne vorwrts zu fliegen1 zu halten4 ,wir sehen ihn dann viel strker wie gewhnlich mit den ,flgeln schlagen und merken ihm entschieden an1 da ein derartiges ,fliegen ihm eine solche ,anstrengung verursacht1 die ihn in kurzer ,zeit ermdet4 ,aber auch diese ,anstrengung erreicht bei weitem nicht die ,gre der im vorigen ,abschnitt berechneten1 wenn schon sie das ,vorhandensein der groen auf der ,brust gelagerten ,flgelmuskel erklrt4 ,wir haben eben bei den ,vgeln verschiedene ,flle von ,kraftleistung beim ,fliegen zu unterscheiden1 je nach den verschiedenen ,arten des ,fliegens4 ,wir wissen1 da das ,auffliegen in windstiller ,luft den ,vgeln besondere ,anstrengung verursacht4 ,es giebt sogar viele ,vogelarten1 die ein ,auffliegen von ebener ,erde berhaupt nicht fertig bringen1 trotzdem aber zu den gewandtesten und ausdauerndsten ,fliegern gerechnet werden mssen4 ,die meisten kleineren ,vgel sind allerdings imstande1 ohne ,vorwrtsgeschwindigkeit eine ,zeit lang stillstehend1 sogar etwas steigend in ruhiger ,luft sich zu halten4 ,wir knnen dies z4 ,b4 am ,sperling beobachten1 wenn er unter vorspringenden ,dachgesimsen nach ,insekten sucht4 ,aber der ,mglichkeit eines derartigen ,fliegens sind enge ,grenzen gezogen4 ,da ein ,sperling1 welcher in einen1 wenn auch weiteren ,schornstein gefallen ist1 diesen durch senkrechtes ,auffliegen nicht wieder verlassen kann1 ist bekannt4 ,aber auch in greren ,lichtschchten von etwa einer ,grundflche von #b m im ,quadrat knnen ,sperlinge nur wenige ,meter hoch fliegen und fallen meist1 ohne die ,hhe zu erreichen1 ermattet wieder nieder4 ,sie knnen offenbar hierbei nicht diejenige ,vorwrtsgeschwindigkeit erlangen1 welche ihrem ,fluge ntig ist4 ,aus diesen und vielen anderen ,beispielen erscheint das ,fliegen ohne ,vorwrtsgeschwindigkeit als dasjenige1 welches die grte ,anstrengung erfordert4 ,schon durch einen ,vergleich der ,flgelschlagzahlen ergiebt sich1 da ein schnell vorwrtsfliegender ,vogel viel weniger ,arbeitsleistung aufzuwenden braucht1 als wie bei ,beginn seines ,fluges ntig war4 ,auch der ,flgelhub nimmt beim schnellen ,vorwrtsfliegen wesentlich ab4 ,es mssen unbedingt beim ,vorwrtsfliegen ,wirkungen eintreten1 welche in den ,gesetzen des ,luftwiderstandes begrndet sind und diese nicht wegzuleugnende ,arbeitsverminderung hervorrufen1 welche also die ,veranlassung sind1 da auch schon bei langsamerem1 weniger weit ausgeholtem ,flgelschlag1 der also auch weniger ,arbeit verursacht1 derjenige ,luftwiderstand entsteht1 der gleich oder grer wie das ,vogelgewicht ist und eine gengende ,hebung bewirkt4 ,der ,nutzen1 den das ,vorwrtsfliegen dem ,vogel bringt1 wird ihm auch von dem auf ihn zustrmenden ,winde gewhrt4 ,alle ,vgel erleichtern sich daher das ,auffliegen1 indem sie gegen den ,wind sich erheben1 oft selbst auf die ,gefahr hin1 ber das ,rohr oder den ,rachen des ,verfolgers hinweg zu mssen2 denn bei der ,jagd auf ,vgel rechnen sowohl ,mensch wie ,tiere mit diesem ,umstande4 ,viele grere ,vgel pflegen stets beim ,auffliegen durch ,hpfen in groen ,stzen sich erst die erforderliche ,vorwrtsgeschwindigkeit zu geben4 ,wer jemals einen ,reiher1 ,kranich oder anderen greren ,sumpfvogel bei ,windstille auffliegen sah1 dem wird dieses charakteristische1 von ,flgelschlgen begleitete ,hpfen unvergelich bleiben4 ,endlich nehmen wir an vielen ,vgeln eine dritte ,flugart wahr1 bei welcher die ,kraftanstrengung noch viel geringer sein mu1 indem die ,flgel eigentlich nicht auf- und niedergeschlagen werden1 sondern sich nur wenig drehen und wenden4 ,der ,vogel scheint mit den ,flgeln auf der ,luft zu ruhen und die ,flgelstellung nur von ,zeit zu ,zeit zu verbessern1 um sie der ,luft und seiner ,flugrichtung anzupassen4 ,soviel bis jetzt bekannt1 ist zu einem derartigen dauernden ,schweben ohne ,sinken1 das vielfach in kreisender ,form geschieht1 eine gewisse ,windstrke erforderlich2 denn alle ,vgel suchen zu derartigen ,bewegungen hhere ,luftregionen auf1 in denen der ,wind strker und ungehinderter weht4 ,einen deutlichen ,beweis hierfr liefern beispielsweise die in einer ,waldlichtung aufsteigenden ,raubvgel4 ,sie erheben sich mit mhsamen ,flgelschlgen1 da in der ,lichtung fast ,windstille herrscht4 ,sowie sie aber die ,hhe der ,baumkronen erreicht haben1 ber denen der ,wind ungehindert hinstreicht1 beginnen sie ihre schnen ,kreise zu ziehen4 ,sie halten dann die ,flgel still und fallen nicht etwa wieder herab1 sondern schrauben sich hher und hher1 bis sie oft kaum noch mit bloem ,auge erkennbar sind4 ,ein solcher ,schwebeflug ist nicht zu verwechseln mit dem ,sichtreibenlassen1 das man an allen ,vgeln bemerkt1 wenn dieselben die ihnen augenblicklich innewohnende lebendige ,kraft ausnutzen und mit stillgehaltenen ,flgeln dahinschieen1 meistens allmhlich sinkend und an ,geschwindigkeit abnehmend1 bis sie sich setzen4 ,das letzte ,ende einer so durchflogenen ,strecke und der letzte ,rest der lebendigen ,kraft wird hufig dazu benutzt1 eine kleine ,hebung auszufhren1 namentlich wenn nicht die flache ,erde1 sondern ein erhhter ,sitzpunkt gewhlt ist4 ,haben wir uns hiermit einen allgemeinen berblick ber die verschiedenen ,flugarten verschafft1 so knnen wir die ,fliegebewegungen hiernach in betreff der erforderlichen ,kraftleistung in #c ,gruppen eintheilen4 ,die erste derselben besteht in dem ,fliegen ohne ,vorwrtsbewegung1 aber auch ohne ,windwirkung1 also genauer ausgedrckt in dem ,fliegen1 wo der ,vogel gegen die ihn umgebende ,luft keine wesentliche ,ortsvernderung erfhrt4 ,dieses wre dann auch der ,fall1 wenn ein ,vogel mit dem ,winde fliegt und zwar genau so schnell1 wie der ,wind weht4 ,in diesen ,fllen ist die vorkommende grte ,flugarbeit erforderlich1 abgesehen davon1 wenn der ,vogel noch auerdem senkrecht sich schnell erheben will4 ,zu der ,bewltigung dieser ,arbeitsgre findet eine ,ausnutzung des groen ,muskelmaterials der ,vgel statt4 ,jeder ,vogel kommt auch in die ,lage1 sowohl beim ,auffliegen als bei seinen ,jagdmanvern diese auf seiner ,brust gelagerte ,muskelmasse auszunutzen1 er braucht dieselbe daher1 um in sein ,element hineinzukommen und sich darin zu ernhren4 ,die zweite ,fliegeart ist die1 welche von den meisten ,vgeln zu ihrer gewhnlichen ,fortbewegung angewendet wird4 ,sie besteht in dem gewhnlichen ,ruderflug mit mig schnellem ,flgelschlag4 ,diesen ,flug knnen alle ,vgel ausfhren4 ,er ist immer mit ,ausnahme des ,fliegens gegen starken ,wind mit einer schnellen ,ortsvernderung verbunden4 ,der ,ruderflug verursacht den ,vgeln eine mige ,anstrengung und viele derselben entwickeln hierbei eine bedeutende ,ausdauer1 woraus zu schlieen ist1 da die dazu in ,thtigkeit kommenden ,muskeln nicht bis auf das uerste ,ma ihrer ,spannkraft beansprucht werden4 ,die dritte ,art des ,fliegens endlich ist diejenige1 welche wir mit ,schwebeflug zu bezeichnen haben1 und welche fast einem passiven ,schweben in der ,luft gleicht1 indem dabei keine1 eigentliche ,kraftleistung erfordernde ,flgelschlge stattfinden4 ,zu einem solchen schwebenden ,fliegen scheint eine gewisse vorteilhafte ,organisation des ,flugapparates erforderlich zu sein1 da nur gewisse und vorwiegend grere ,vogelarten sich eines solchen anstrengungslosen ,fluges bedienen knnen4 ,diese ,fliegeart erweckt insofern das grte ,interesse1 als sie den ,beweis liefert1 da die ,lsung des ,fliegeproblems durch den ,menschen nicht von der ,kraftbeschaffung abhngt1 weil es eine ,fliegeart giebt1 zu der so gut wie keine ,kraftleistung erforderlich ist1 und deren ,nutzbarmachung nicht mit der ,kleinheit1 sondern mit der ,gre der ,vgel zunimmt4 ,die ,grundzge dieser ,fliegeart kennen zu lernen1 mu als die vornehmste ,aufgabe der ,flugtechnik betrachtet werden4 ,aber auch um die ,rtsel der anderen ,fliegearten zu lsen1 ber die bei diesen stattfindenden mechanischen ,vorgnge ,rechenschaft zu geben1 um den wirklichen ,kraftbedarf nachweisen zu knnen1 ist die ,flugtechnik berufen4 #ab4 ,die ,fundamente der ,flugtechnik4 ,nur fundamentale ,untersuchungen knnen die richtige ,erkenntnis der ,vorgnge beim ,vogelfluge frdern1 und auf die ,fundamente der ,flugtechnik mssen wir zurckgreifen1 wenn es sich darum handelt1 die vollkommenen ,bewegungserscheinungen1 wie die ,vogelwelt sie uns bietet1 mglichst richtig zu erkennen und dann knstlich nachzuahmen4 ,von der einschneidendsten ,wirkung mu das ,gefundene sein1 um den groen ,widerspruch zu lsen1 der bei der ,berechnung der ,flugarbeit sich ergiebt4 ,wie aber mssen nun solche ,flgel beschaffen sein1 und wie mssen wir sie bewegen1 wenn wir das nachbilden wollen1 was die ,natur uns so meisterhaft vormacht1 wenn wir einen freien schnellen ,flug bewirken wollen1 der nur eine geringe ,arbeitsleistung erfordert8 ,alles ,fliegen beruht auf ,erzeugung von ,luftwiderstand1 alle ,flugarbeit besteht in berwindung von ,luftwiderstand4 ,der ,luftwiderstand mu immer in gengender ,strke erzeugt werden1 aber er mu mit mglichst geringer ,arbeitsgeschwindigkeit berwunden werden knnen1 damit die zu seiner berwindung ntige1 also zum ,fliegen erforderliche ,arbeit eine mglichst geringe wird4 ,hierin wurzelt die berzeugung1 da unsere ,erkenntnis der wirklichen mechanischen ,vorgnge beim ,vogelfluge nur gefrdert werden kann1 wenn wir die ,gesetze des ,luftwiderstandes erfolgreich erforschen1 sowie die berzeugung1 da diese ,kenntnis uns dann auch die ,mittel an die ,hand giebt1 erfolgreich auf dem ,gebiete der ,flugtechnik thtig zu sein2 denn der ,vogelflug ist eben eine verhltnismig wenig ,kraft erfordernde ,fliegemethode1 und wenn wir diese richtig erkannt haben1 so werden wir auch die ,mittel finden1 uns ihre ,vorteile nutzbar zu machen4 ,somit bilden die ,gesetze des ,luftwiderstandes die ,fundamente der ,flugtechnik4 ,wie kann aber die ,erforschung der ,gesetze des ,luftwiderstandes1 berhaupt das ,kennenlernen derjenigen ,eigenschaften unserer ,atmosphre1 welche mit ,vorteil zum ,heben eines frei fliegenden ,krpers ausgenutzt werden knnen1 vor sich gehen8 ,die einfache theoretische berlegung kann hier nur ,vermutungen1 aber keine berzeugungen hervorrufen4 ,der einfache praktische ,versuch kann wohl positive ,resultate zu ,tage frdern1 aber der weitere ,ausbau zu einer umfassenden ,erkenntnis wird dennoch wiederum auch eingehende theoretische berlegung ntig machen1 und so ist nur denkbar1 da das rechte ,licht ber dieses noch so dunkle ,forschungsgebiet verbreitet wird1 wenn ,theorie und ,praxis erfolgreich ,hand in ,hand gehen4 ,die wenigen bisher fr diesen ,aufbau vorhandenen ,bausteine sollen in den nchsten ,abschnitten behandelt werden4 ,es wird sich hieraus zwar noch lange nicht eine erschpfende ,erklrung der einzelnen ,vorgnge beim ,vogelfluge herleiten lassen1 aber das wird sich schon daraus ergeben1 da der natrliche ,vogelflug die ,eigenschaften der ,luft in so vorteilhafter ,weise verwertet und derartig zweckentsprechende mechanische ,momente enthlt1 da ein ,aufgeben dieser1 dem natrlichen ,vogelfluge anhaftenden ,vorteile gleichbedeutend ist mit einem ,aufgeben jeder praktisch ausfhrbaren ,fliegemethode4 ,und dies gilt natrlich in erster ,linie fr die ,frage des ,kraftaufwandes4 ,wie diese ,frage von den ,flugtechnikern gelst werden wird1 davon wird es abhngen1 ob wir dereinst im stande sein werden1 uns einer ,fortbewegungsart zu bedienen1 wie wir sie in dem ,fliegen der ,vgel tglich vor ,augen haben4 #ac4 ,der ,luftwiderstand der ebenen1 normal und gleichmig bewegten ,flche4#a ,funote #a3 ,der ,ausdruck ,flche soll hier und spter fr eine krperliche mglichst dnn hergestellte ,flugflche gelten4 ,der ,ausdruck ,platte konnte nicht einheitlich gewhlt werden1 weil derselbe sich nicht gut fr die spter zu betrachtenden gewlbten ,flgel anwenden lt4 ,wenn eine dnne ebene ,platte normal zu ihrer ,flchenausdehnung mit gleichmiger ,geschwindigkeit durch die ,luft bewegt wird1 so haben wir gewissermaen den einfachsten ,bewegungsfall1 in welchem dann auch eine rein theoretische ,betrachtung mit ,zugrundelegung der ,dichtigkeit der ,luft dasjenige ,resultat ergiebt1 welches sich ziemlich genau mit dem ,ergebnis des praktischen ,versuchs deckt4 ,man findet1 da dieser ,luftwiderstand in dem geraden ,verhltnis mit der ,flchengre zunimmt und mit dem ,quadrat der ,geschwindigkeit wchst1 zu welchem ,produkt noch ein konstanter ,faktor hinzutritt1 der von der ,dichtigkeit der ,luft und der daraus folgenden ,trgheit abhngt4 ,fr die hier anzustellenden ,betrachtungen gengt es1 die ,schwankungen1 denen die ,dichtigkeit der ,luft durch ,temperatur und ,feuchtigkeit unterworfen ist1 auer acht zu lassen und die schon erwhnte abgerundete ,formel ,l #j1ac ,f v#b anzuwenden4 ,die ,umfangsform der ebenen ,flche sowohl wie ihre ,oberflchenbeschaffenheit1 ob rauh oder glatt1 ist1 wie ,versuche ergeben haben1 nur von verschwindendem ,einflu auf die ,gre dieses ,luftwiderstandes4 ,die bei einer solchen1 mit gleichmiger ,geschwindigkeit bewegten ,flche auftretenden ,vorgnge in der ,luft sind bereits in dem ,abschnitt #e ,allgemeines ber den ,luftwiderstand errtert4 #ad4 ,der ,luftwiderstand der ebenen1 rotierenden ,flche4 ,die ,bewegung des ,vogelflgels zum ,vogelkrper gleicht annhernd der ,bewegung einer um eine ,achse sich drehenden ,flche4 ,fr jeden mit der ,drehachse parallelen ,streifen einer solchen ,flche ,a1 ,a1 ,b1 ,b in ,fig4 #d entsteht wegen der verschiedenen ,geschwindigkeit auch verschiedener ,luftwiderstand4 ,wenn ein ,flgel von der ,lnge ,,ab ,l um die ,achse ,,aa sich dreht1 so wird1 wenn der ,flgel berall gleiche ,breite hat1 der specifische ,luftwiderstand mit dem ,quadrat der ,entfernung von ,a zunehmen4 ,teilt man den ,flgel parallel der ,achse in viele gleiche ,streifen und trgt die entsprechenden zu diesen ,streifen gehrigen ,luftwiderstnde als ,ordinaten auf1 so liegen deren ,endpunkte1 wie ,fig4 #e veranschaulicht1 in einer ,parabel ,,ad4 ,die durch ,c gehende ,schwerlinie der ,parabelflche ,,abd giebt in ,c das ,centrum des auf den ,flgel wirkenden ,luftwiderstandes4 ,der ,punkt ,c liegt auf ,flgellnge von ,a entfernt4 ,man kann1 wie in ,fig4 #f1 hierfr auch eine andere ,anschauungsweise zum ,ausdruck bringen4 ,sowie die ,parabelordinaten zunehmen1 nehmen auch die ,querschnitte einer ,pyramide zu1 ebenso wie die ,gewichte von ,pyramidenscheibchen1 wenn man sich die ,pyramide parallel der ,basis ,b1 ,b1 ,b1 ,b in viele gleich starke ,platten zerschnitten denkt4 ,der ,schwerpunkt dieser ,platten ist der ebenfalls auf der ,lnge ,l von der ,spitze ,a entfernte ,schwerpunkt der ,pyramide4 ,illustration3 ,fig4 #d4 ,fig4 #e4 ,fig4 #f4 ,der durch die ,flche ,,abd in ,fig4 #e dargestellte oder durch den ,pyramideninhalt1 ,fig4 #f1 veranschaulichte ,gesamtluftwiderstand betrgt #a_/c von demjenigen ,luftwiderstand1 welcher dem ,rechteck ,,abde entsprechend entstnde1 wenn die ganze ,flgelflche mit der ,geschwindigkeit ihrer ,endkante ,b sich durch die ,luft bewegte4 ,ist ,b die ,flgelbreite1 ,l die ,flgellnge1 und c die ,geschwindigkeit der ,endkante ,,bb1 so wird der ,luftwiderstand ausgedrckt durch die ,formel ,w #a_/c #j1ac ,b ,l c#b4 ,will man die ,formel aber auf die ,winkelgeschwindigkeit omega beziehen1 so ergiebt sich durch ,einsetzen von ,l#bomega#b fr c#b ,w #a_/c #j1ac ,b ,l#c omega#b4 ,wenn ein dreieckiger ,flgel ,,abd1 ,fig4 #g1 um eine ,kante ,,ad sich dreht1 so entsteht nur von demjenigen ,luftwiderstand1 der sich bilden wrde1 wenn die ,breite ,b auf der ganzen ,lnge ,l vorhanden wre1 also nur von dem ,luftwiderstand1 wie im vorigen ,falle4 ,obwohl also die ,dreiecksflche halb so gro ist1 wie das frher betrachtete ,rechteck1 sinkt der ,luftwiderstand auf seiner frheren ,gre herab1 weil gerade an den ,teilen der ,flche1 welche viel ,bewegung haben1 also an der ,dreiecksspitze1 wenig ,flche vorhanden ist4 ,illustration3 ,fig4 #g4 ,fig4 #h4 ,der ,beweis lt sich mit ,hlfe niederer ,mathematik nicht erbringen und wre in folgender ,weise anzustellen3 ,ist wieder omega die ,winkelgeschwindigkeit1 so hat der ,streifen b dl den ,widerstand #j1ac b dl omega#b l#b4 ,da ,l_/,b 7,l - l7_/b oder b ,b_/,l7,l - l7 ,b7#a - l_/,l71 so ist der ,widerstand des ,streifens #j1ac ,b omega#b7l#b dl - l#c_/,l dl74 ,der ,widerstand der ganzen ,flche betrgt #j1ac ,b omega#b integral#j,l7l#b dl - l#c_/,l dl7 #j1ac ,b omega#b7,l#c_/c - ,l#c_/d71 oder der ,luftwiderstand ,w #a_/ab #j1ac ,b omega#b ,l#c1 also von dem ,widerstand des ,flgels mit gleichmiger ,breite ,b4 ,der ,luftwiderstand des ,streifchens b dl hat fr die ,drehachse das ,moment #j1ac b dl omega#b l#c4 ,hiernach entwickelt sich das ganze ,moment ,m #j1ac ,b omega#b;integral#j,l7l#c dl - l#d_/,l dl71 oder ,m #a_/bj #j1ac ,b omega#b ,l#d4 ,dividiert man dieses ,moment durch die ,kraft ,w1 so erhlt man den ,hebelarm ,m_/,w #j1f,l4 ,das ,centrum des ,luftwiderstandes liegt mithin bei dreieckigen ,flgeln um #j1f,l von der ,achse entfernt4 ,bildliche ,darstellung der ,verteilung des ,luftwiderstandes giebt ,fig4 #h4 #ae4 ,der ,angriffspunkt des ,luftwiderstandes beim abwrts geschlagenen ,vogelflgel4 ,diese letzteren ,berechnungen geben einen ,anhalt fr die ,lage des ,luftwiderstandscentrums unter dem ,vogelflgel4 ,ein ,vogelflgel1 ,fig4 #i1 ist nie so stumpf1 da er als ,rechteck angesehen werden kann1 er ist aber auch nie so spitz1 da er als ,dreieck gelten kann4 ,beim rechteckigen oder gleichmig breiten ,flgel von der ,lnge ,l liegt der ,widerstandsmittelpunkt auf #j1ge,l und beim dreieckigen ,flgel auf #j1fj,l von der ,drehachse4 ,man wird daher nie weit fehlgreifen1 wenn man beim einfach abwrts geschlagenen ,vogelflgel den ,mittelwert #j1ff,l annimmt und den ,angriffspunkt des ,luftwiderstandes auf #b_/c der ,flgellnge von dem ,schultergelenk bemit4 ,illustration3 ,fig4 #i4 ,hierbei mu aber die ,drehbewegung des ,flgels um das ,schultergelenk die einzige ,bewegung gegen die umgebende ,luft sein4 ,wenn auerdem noch ,vorwrtsbewegung herrschte1 wrde sich die ,centrumslage1 wie wir spter sehen werden1 bedeutend ndern4 ,diese ,centrumslage auf #b_/c,l kann man daher nur benutzen1 wenn man den sichtbaren ,kraftaufwand bei ,vgeln feststellen will1 welche an einer ,stelle der umgebenden ,luft sich durch ,flgelschlge schwebend erhalten4 ,es ist noch besonders darauf hinzuweisen1 da der ,angriffspunkt oder das ,centrum des ,luftwiderstandes bei einfach rotierenden ,flgeln nicht derjenige ,flgelpunkt ist1 dessen ,geschwindigkeit dem ganzen ,flgel mitgeteilt1 einen gleichwertigen ,luftwiderstand giebt1 wie die ,rotation ihn hervorruft4 ,die ,kenntnis der ,centrumslage hat nur ,wert fr die ,bestimmung des ,hebelarmes des ,luftwiderstandes zur ,berechnung der ,festigkeitsbeanspruchung eines ,flgels einerseits und andererseits fr die ,bestimmung der mechanischen ,arbeit bei der entsprechenden ,flgelbewegung4 ,fr den rechteckigen oder nur gleich breiten rotierenden ,flgel1 ,fig4 #d1 wre der gleichwertige ,flgel1 der in allen ,teilen die ,geschwindigkeit des ,punktes ,c normal zur ,flche htte1 nur #af_/bg so gro und fr den ,fall ,fig4 #g drfte man nur #ajj_/bjf der dreieckigen ,flche nehmen und mit der ,geschwindigkeit des ,punktes ,c bewegen1 um denselben ,luftwiderstand zu erhalten4 ,fr den ,vogelflgel1 der weder ein ,rechteck noch ein ,dreieck ist1 liegt der ,wert etwa in der ,mitte dieser beiden ,zahlen1 von denen die eine etwas grer wie und die andere etwas kleiner wie ist1 also etwa bei selbst4 ,die halbe ,vogelflgelflche1 mit der ,geschwindigkeit des auf #b_/c der ,flgellnge liegenden ,centrums normal bewegt1 wrde also denselben ,luftwiderstand an demselben ,hebelarm geben1 wie der einfach rotierende ,flgel2 immer wieder unter der ,voraussetzung1 da keine ,vorwrtsbewegung des fliegenden ,krpers gegen die umgebende ,luft stattfindet4 ,diese ,flle gehren aber zu den minder wichtigen bei der ,feststellung der ,flugarbeit4 ,wir werden sehen1 da die ,flugtechnik ihr ,hauptaugenmerk auf ganz andere viel wichtigere ,momente zu richten hat4 #af4 ,vergrerung des ,luftwiderstandes durch ,schlagbewegungen4 ,es bleibt noch brig1 den fr die ,flugtechnik wichtigen ,fall zu untersuchen1 wo der ,luftwiderstand1 wie beim ,flgelschlage1 dadurch erzeugt wird1 da eine ,flche pltzlich aus der ,ruhe in eine grere ,geschwindigkeit versetzt wird4 ,fr eine solche ,bewegungsart einer ,flche knnen die frher angestellten ,betrachtungen keine ,gltigkeit haben2 denn fr die ,ausbildung einer gleichmigen ,strmungs- und ,wirbelerzeugung ist hier keine ,zeit vorhanden4 ,ferner wird diejenige ,luft1 welche die ,flche bei ihrer gleichmigen ,bewegung ganz oder teilweise begleitet1 sich mit der ihr innewohnenden ,massentrgheit der ,bewegung widersetzen4 berhaupt kann man diesen ,fall so auffassen1 da die ganze ,luft1 welche die ,flche zu beiden ,seiten umgiebt1 durch ihr ,beharrungsvermgen ,widerstand leistet und nach pltzlich eingetretener ,bewegung vor der ,flche eine ,verdichtung und hinter der ,flche eine ,verdnnung erfhrt1 welche zunchst der ,flche am strksten auftreten und allmhlich in die normale ,spannung bergehen1 aus welchen beiden ,wirkungen sich der auf die ,flche ausgebte ,druck zusammensetzt4 ,auch fr diesen ,fall wrde sich mit ,hlfe der reinen ,mechanik und ,mathematik ein ,annherungswert berechnen lassen1 wenn nicht eine neue ,schwierigkeit dadurch entstnde1 da die ,geschwindigkeit1 welche eine derartig pltzlich bewegte ,flche in jedem einzelnen ,momente hat1 eine andere ist und davon abhngt1 da erstlich die bewegte ,flche an sich eine ,massentrgheit besitzt1 und ferner die ,vernderung des ,luftwiderstandes selbst auf die ,vernderung der ,geschwindigkeit ,einflu hat1 sobald die ,bewegung durch eine treibende ,kraft hervorgerufen wird4 ,nicht weniger ,schwierigkeiten wird es haben1 bei derartigen ,flgelschlagbewegungen den in jedem einzelnen ,moment stattfindenden ,luftdruck durch den praktischen ,versuch zu ermitteln1 denn es handelt sich hierbei um ,wegstrecken1 die in einem ,bruchteil der ,sekunde mit ungleicher ,geschwindigkeit ausgefhrt werden4 ,aber ,eins lt sich wenigstens durch den ,versuch ermitteln4 ,man kann fr gewisse ,flle den ,durchschnittswert an ,luftwiderstand feststellen1 den eine ,flchenbewegung erzeugt1 hnlich der ,flgelschlagbewegung des ,vogels2 und obwohl die jeweilige ,gre des ,luftwiderstandes in den einzelnen ,phasen der ,bewegung nicht leicht gemessen werden kann1 so lt sich doch die summarische ,hebewirkung beim ,flgelschlag experimentell bestimmen4 ,in den ,jahren #ahfg und #ahfh sind von uns ,versuche ber die ,gre des ,luftwiderstandes bei der ,flgelschlagbewegung angestellt1 und diese haben ergeben1 da in der ,that durch die ,schlagbewegung ein ganz anderer ,luftwiderstand entsteht1 als durch die gleichmige ,geschwindigkeit einer ,flche4 ,wenn eine ,flche flgelschlagartig bewegt wird mit einer gewissen ,durchschnittsgeschwindigkeit1 so kann der #i;fache1 ja1 sogar ein #bemal grerer ,luftwiderstand entstehen1 als wenn dieselbe ,flche mit derselben gleichmigen ,geschwindigkeit durch die ,luft gefhrt wird4 ,um bei der ,flgelschlagbewegung also denselben ,luftwiderstand zu erhalten als bei gleichmiger ,bewegung1 braucht die ,durchschnittsgeschwindigkeit des ,flgelschlags nur den dritten bis fnften ,teil der entsprechenden gleichmigen ,geschwindigkeit betragen4 ,wenn mithin eine gewisse1 von einer ,flche mit gleichmiger ,geschwindigkeit zurckgelegte ,wegstrecke auf einzelne ,flgelschlge verteilt wird1 so kann im letzteren ,falle fr das ,zurcklegen dieser ,strecke die drei- bis fnffache ,zeit verwendet werden1 um durchschnittlich denselben ,luftwiderstand zu erhalten2 die ,flche kann also drei- bis fnfmal so langsam bewegt werden1 wenn die ,bewegung in einzelnen ,schlgen geschieht4 ,zur berwindung des so erzeugten ,luftwiderstandes ist daher nur eine sekundliche ,arbeit erforderlich1 welche den dritten bis fnften ,teil von derjenigen betrgt1 die man aufwenden mu1 um die ,flche mit gleichmiger ,geschwindigkeit durch die ,luft zu bewegen1 wobei derselbe ,luftwiderstand entstehen soll4 ,diese ,schlagbewegungen wrden hiernach ein ,mittel an die ,hand geben1 die ,arbeitsgeschwindigkeit zur berwindung des hebenden ,luftwiderstandes beim ,fliegen und somit im allgemeinen den ,kraftaufwand beim ,fliegen bedeutend zu verkleinern gegenber dem ,fall1 wo man gentigt wre1 die ,flugarbeit aus der gleichmigen ,abwrtsbewegung von ,flugflchen zu berechnen4 ,der ,nutzen der ,schlagbewegungen kommt offenbar allen ,vgeln zu gut1 wenn sie sich in ruhiger ,luft von der ,erde erheben oder durch starke ,flgelschlge an derselben ,stelle der ,luft zu halten suchen4 ,ohne diese ,arbeitskraft ersparenden ,eigenschaften der ,flgelschlagbewegung wren viele ,leistungen der ,vgel eigentlich gar nicht zu verstehen4 ,die ,flugmethode der ,vgel und anderer fliegender ,tiere besitzt gerade dadurch einen groen ,vorteil1 da ihre ,flugorgane durch die hin- und hergehende ,schlagbewegung die ,trgheit der ,luft grndlich ausntzen1 bedeutend mehr1 als dieses der ,fall sein wrde1 wenn an die ,stelle der ,schlagbewegungen gleichmige ,bewegungen trten4 ,wir haben also hierin einen ,vorteil zu erkennen1 welcher dem ,princip des ,vogelfluges anhaftet und welcher fortfllt1 wenn das ,princip des ,vogelfluges nicht benutzt wird1 wie z4 ,b4 bei ,anwendung von rotierenden ,schraubenflgeln1 die unter allen ,umstnden mehr ,kraft verbrauchen1 als der geschlagene ,vogelflgel4 ,da aber dieser ,vorteil des ,flgelschlages kein ,privilegium der ,vogelwelt und der fliegenden ,tiere berhaupt ist1 wird durch folgendes ,experiment erlutert4 ,illustration3 ,fig4 #aj4 ,wir hatten uns einen ,apparat1 ,fig4 #aj1 hergestellt1 welcher aus einem doppelten ,flgelsystem bestand4 ,ein mittleres breiteres ,flgelpaar1 sowie ein schmaleres vorderes und hinteres ,flgelpaar waren um eine horizontale ,achse drehbar und standen so in ,verbindung1 da jeder ,flgel einer ,seite sich hob1 wenn der zugehrige der anderen ,seite sich senkte1 und umgekehrt4 ,da die beiden schmalen ,flgel zusammen so breit waren1 wie der mittlere breitere1 so entstand auf jeder ,seite gleichzeitig die gleiche ,trageflche4 ,beim ,heben der ,flgel ffneten sich ,ventile1 welche die ,luft hindurchlieen4 ,durch abwechselndes ,ausstoen der ,fe ging immer die ,hlfte der ,flugflche abwrts1 whrend die andere ,hlfte mit wenig ,widerstand sich hob1 wie aus der ,figur ersichtlich4 ,der ,apparat war an einem ,seil1 das ber ,rollen ging1 aufgehngt und war durch ein ,gegengewicht im ,gleichgewicht gehalten4 ,durch ,auf- und ,niederschlagen der ,flgel konnte natrlich eine ,hebung erfolgen1 sobald das ,gegengewicht nur schwer genug war4 ,diese ,vorrichtung erlaubte nun eine ,messung1 wieviel die ,hebung durch ,anwendung eines solchen ,apparates1 der durch ,menschenkraft bewegt wird1 betragen kann1 und wie gro sich dabei der durch ,flgelschlge erzielte ,luftwiderstand einstellt4 ,durch geringe bung gelang es uns1 auf diese ,weise unser halbes ,gesamtgewicht zu heben1 so da1 whrend eine ,person mit dem ,apparat #hj kg wog1 ein #dj kg schweres ,gegengewicht ntig war1 um noch eine ,hebung zu ermglichen4 ,die erforderliche ,anstrengung war hierbei jedoch so gro1 da man sich nur wenige ,sekunden in gehobener ,stellung halten konnte4 ,die ,gre der ,flgel jedes ,systems1 das heit die jederzeit tragende ,flche betrug #h qm4 ,die aufgewendete ,arbeitsleistung schtzten wir auf #gj-ge kgm2 denn eine vergleichsweise ,kraftleistung beim schnellen ,ersteigen einer ,treppe ergab dasselbe ,resultat4 ,jeder ,fu wurde ungefhr mit einer ,kraft von #abj kg ausgestoen und zwar auf der ,strecke von #j1c m bei #b ,tritten in #a ,sekunde1 was eine ,arbeit von #b #j1c #abj #gb kgm ergiebt4 ,der ,ausschlag des ,angriffspunktes fr den ,luftwiderstand mute bei diesem ,apparat etwa #j1ge m betragen4 ,die ,kraft des ,fudrucks reduzierte sich also auf #j1c_/j1ge #abj #dh kg und von diesen #dh kg mgen ungefhr #d kg zum ,heben der ,flgel mit geffneten ,ventilen angewendet sein1 whrend der ,rest von #dd kg zum ,herunterdrcken der ,flgel beansprucht wurde4 ,die ,differenz dieser ,drucke #dd - #d #dj kg stellte dann die eigentliche ,hubkraft dar1 die auch gemessen wurde4 ,das ,centrum des ,luftwiderstandes der #h qm groen ,flche legte ungefhr den ,weg von #j1ge m in ,sekunde zurck1 seine mittlere sekundliche ,geschwindigkeit betrug daher #a1e m4 ,auf diese ,weise hat also die #h qm groe ,flche bei der ,flgelschlagbewegung1 deren mittlere ,geschwindigkeit #a1e m betrug1 #dj kg ,luftwiderstand gegeben2 und zwar schon nach ,abzug des ,widerstandes1 den die ,hebung der ,flgel verursachte4 ,wenn dieselbe ,flche mit #a1e m ,geschwindigkeit gleichmig bewegt wrde1 so entstnde ein ,luftwiderstand #j1ac #h #a1eb #b1cd kg1 aber mit ,rcksicht darauf1 da der ,flgel vermge seiner ,drehung um eine ,achse in einzelnen ,teilen verschiedene ,geschwindigkeiten hat1 wrde 7die ,flgel waren an den ,enden breiter7 nur ein ,luftwiderstand von etwa #a1f kg entstehen1 und dies ist nur der #beste ,teil ,luftwiderstandes1 der sich bei der oscillatorischen ,schlagbewegung wirklich ergab4 ,um bei gleichmiger ,drehbewegung der ,flgel auch #dj kg ,luftwiderstand zu schaffen1 mte die ,geschwindigkeit im ,centrum #emal so gro1 also #e #a1e #g1e m sein4 ,wenn auf diese ,weise der hebende ,luftwiderstand von #dj kg gewonnen werden sollte1 wre eine #emal so groe ,arbeit erforderlich1 als bei der ,flgelschlagbewegung ntig gewesen ist4 ,dieses ,beispiel zeigt1 da die ,arbeit1 welche von den ,vgeln geleistet wird1 wenn dieselben gegen die umgebende ,luft keine ,geschwindigkeit haben und nur durch ,flgelschlge schwebend sich halten1 bedeutend berschtzt wird1 und da die ,kraftleistung etwa nur den fnften ,teil von derjenigen betrgt1 die nach der gewhnlichen ,luftwiderstandsformel3 ,l #j1ac ,f c#b berechnet wird4 ,was die ,ausfhrung des ,apparates1 ,fig4 #aj1 anlangt1 so waren die ,flgelrippen aus ,weidenruten1 die brigen ,gestellteile aus ,pappelholz gemacht4 ,die ,ventilklappen waren aus ,tll gefertigt1 durch den kleine ,querrippen aus #b-c mm starken ,weidenruten in ,entfernungen von cirka #fj mm hindurchgesteckt waren1 um die ntige ,festigkeit zu geben4 ,darauf war jede ,ventilklappe ganz mit ,kollodiumlsung bestrichen1 welche in allen ,tllmaschen ,blasen bildete1 die dann zu einem dichten ,hutchen erstarrten4 ,auf diese ,weise erhielten wir eine sehr leichte1 dichte und gegen ,feuchtigkeit wenig empfindliche ,flchenfllung4 ,es ist noch zu bemerken1 da wir vorher noch einen anderen ,apparat zu demselben ,zweck hergestellt hatten1 der sich dadurch unterschied1 da nur ein ,flgelsystem mit #b ,flgeln vorhanden war1 das durch gleichzeitiges ,ausstoen beider ,fe herabgeschlagen und durch ,anziehen der ,fe sowohl1 wie mit den ,hnden wieder gehoben wurde4 ,die ,leistung mit diesem frher ausgefhrten ,apparat war eine wesentlich geringere1 als die mit dem ,apparat1 ,fig4 #aj1 erzielte1 weil es fr den ,organismus des ,menschen offenbar unnatrlich ist1 die ,beinkraft durch gleichzeitiges ,ausstoen beider ,fe zu verwerten1 gegenber der ,tretbewegung mit abwechselnden ,fen4 ,um eine allgemein gltige ,formel fr jeden ,fall der ,flgelschlagbewegung aufzustellen1 fehlt es an der ausreichenden ,zahl von verschiedenen ,versuchen2 denn die ,zahl der ,flgelschlge1 die ,gre des ,flgelausschlages und die ,form der ,flgel hat offenbar ,einflu auf den ,koefficienten einer solchen ,formel1 der vermutlich sogar in hherem ,grade mit der ,flche wchst4 ,zu dieser ,annahme wurden wir veranlat1 als wir fanden1 da beim ,experimentieren mit kleineren ,flchen nur etwa die #i;fache ,vergrerung des ,luftwiderstandes durch ,schlagbewegungen entsteht4 ,bei diesen ,versuchen1 wo die ,flchen etwa #a_/aj qm betrugen1 wurde ein ,apparat1 wie ihn ,fig4 #aa darstellt1 angewendet4 ,es ist hier ohne weiteres ersichtlich1 wie durch ein ,gewicht ,g die ,flgelarme mit den ,flchen dadurch in ,bewegung gesetzt wurden1 da eine ,rolle ,r mit einer ,kurbel ,k sich drehte und den ,endpunkt ,p der ,hebel ,a und ,b hob und senkte4 ,bei ,p war ein ,gegengewicht angebracht1 welches die ,gewichte der ,arme ,a und ,b1 und der ,flchen ,f1 ,f ausbalanzierte4 ,whrend das ,gewicht ,g abwrts sank1 machten die ,flgel eine ,reihe von ,auf- und ,niederschlgen in der ,gre von ab1 zu deren ,ausfhrung eine ganz bestimmte mechanische ,arbeit erforderlich ist1 welche in diesem ,falle ganz genau gemessen werden kann1 indem man das ,gewicht ,g kg mit seiner ,fallhhe h m multipliziert und das ,produkt ,g h kgm erhlt4 ,illustration3 ,fig4 #aa4 ,diese ,arbeit ist aber nicht allein zur berwindung des erzeugten ,luftwiderstandes verwendet1 sondern sie wurde teilweise auch dazu verbraucht1 die ,massen des ganzen ,mechanismus in hin- und hergehende ,bewegung zu versetzen1 sowie die allerdings geringen ,reibungen zu berwinden4 ,die ,arbeit1 welche zur ,massenbewegung ntig ist1 und annhernd auch die ,reibung kann man aber leicht aus dieser ,gesamtarbeit ,g h herausziehen4 ,man braucht nur die ganzen ,verhltnisse ebenso zu gestalten mit ,ausscheidung des ,luftwiderstandes4 ,zu diesem ,zweck hatten wir die ,flgel ,f abnehmbar gemacht und nach ,entfernung derselben schmale ,leisten unter den ,armen ,a und ,b befestigt1 die ebensoviel wogen wie die ,flgel ,f1 und deren ,schwerpunkt an demselben ,hebelarm lag1 whrend sie fr die ,drehachse dasselbe ,trgheitsmoment besaen4 ,wenn der ,apparat nun in derselben ,zeit dieselbe ,zahl von ,flgelschlgen machen sollte1 nachdem der grte ,teil des ,luftwiderstandes eliminiert war1 so war ein kleineres ,gewicht g als ,triebkraft erforderlich1 das sich leicht durch einige ,proben finden lie4 ,hiernach hat das ,gewicht ,g - g annhernd zur berwindung des ,luftwiderstandes allein gedient1 whrend 7,g - g7 h die vom ,luftwiderstand aufgezehrte ,arbeit betrug4 ,wenn man jetzt den ,weg kennt1 auf welchem der ,luftwiderstand zu berwinden war1 so findet man auch den ,luftwiderstand selbst1 indem man die ,arbeit 7,g - g7 h durch diesen ,weg dividiert4 ,da das ,centrum des ,luftwiderstandes nach ,frherem auf der ,flgellnge von der ,drehachse entfernt liegen mu1 kann man einfach ausmessen1 welchen ,weg die ,flgel an dieser ,stelle zurcklegten1 whrend das ,gewicht die ,hhe h durchfiel4 ,ist dieser ,weg gleich w1 so ist der ,luftwiderstand im ,durchschnitt 77,g - g7 h7_/w4 ,auf diese ,weise lt sich also der mittlere ,luftwiderstand bei ,flgelschlagbewegungen annhernd messen4 ,nun gilt es aber1 den ,vergleich zu stellen fr denjenigen ,fall1 wo von den ,flgeln der ,weg w mit gleichmiger ,geschwindigkeit in derselben ,zeit bei ,drehung nach einer ,richtung zurckgelegt wird4 ,dieser ,luftwiderstand ist aber nach dem ,abschnitt ber die ,widerstnde bei ,drehbewegung leicht zu bestimmen4 ,man erhlt hierdurch eben eine ,vergrerung des ,widerstandes durch ,schlagbewegungen um das #i;fache gegenber dem ,widerstand1 den die gleichmige ,bewegung ergiebt4 ,wenn z4 ,b4 die beiden ,versuchsflchen #bj cm breit und #cj cm lang waren1 dann wurde an dem beschriebenen ,versuchsapparate nach ,fig4 #aa ,g #b1e kg und g #j1e kg1 whrend beide ,male in #f ,sekunden die #a1h m groe ,fallhhe zurckgelegt wurde4 ,die ,flgel machten dabei #be ,doppelhbe und der ,endpunkt beschrieb einen ,bogen ab von #cb cm ,lnge4 ,das ,centrum ,c legte einen ,bogen von #cb cm #bd cm in #f ,sekunden #b #be #ejmal zurck1 also im ganzen den ,weg von #bd #ej cm #ab m4 ,der ,weg des ,luftwiderstandes war also #ab m4 ,die ,arbeit des ,luftwiderstandes 7,g - g7h war 7#b1e - #j1e7 #a1h #c1f kgm4 ,der ,luftwiderstand selbst hatte die ,gre #c1f_/ab #j1c kg4 ,wenn man anderseits die ,flgel einfach rotieren lt1 wobei ihr ,centrum ebenfalls in #f ,sekunden den ,weg von #ab m zurcklegt1 so ergiebt sich ein anderer ,luftwiderstand1 der auch berechnet werden soll4 ,dieser ,widerstand ist nach ,frherem #a_/c von demjenigen1 welcher sich bildet1 wenn die ,flchen mit der ,geschwindigkeit der ,endkanten normal bewegt werden4 ,die ,flchen sind zusammen #b #j1b #j1c #j1ab qm und nach ,abzug der ,armbreiten von ,a und ,b #j1aa qm4 ,die ,endkanten haben #d_/c #b #h_/c m ,geschwindigkeit4 ,der ,luftwiderstand betrgt daher 7#j1ac #j1aa 7#h_/c7b7_/c #j1jcc kg gegen #j1c kg1 der durch ,schlagbewegungen entsteht4 ,das ,verhltnis ist #j1c_/j1jcc #i4 ,bei dem letzterwhnten ,versuch war die ,flche ,f geschlossen gedacht1 sie gab daher nach oben denselben ,widerstand wie nach unten4 ,wenn man ,flchen anwendet1 welche sich ventilartig beim ,aufschlag ffnen1 so wird der ,widerstand entsprechend nach oben geringer und der gemessene ,gesamtwiderstand wird sich ungleich auf ,hebung und ,senkung der ,flchen verteilen4 ,auch in diesem ,fall findet man einen hnlichen ,einflu der ,schlagwirkung1 der bei kleineren ,flchen von #a_/aj qm den ,luftwiderstand um etwa das #i;fache vermehrt4 ,wenn hierdurch nachgewiesen wird1 wie die ,schlagwirkung im allgemeinen auf den ,luftwiderstand einwirkt1 so kann man daraus noch nicht ganz direkt auf den ,luftwiderstand der wirklich vom ,vogel ausgefhrten ,flgelschlge schlieen2 denn es ist kaum anzunehmen1 da die ,bewegungsphasen1 die beim ,vogelflgel der ,muskel hervorruft1 genau so sind1 wie bei den ,flgeln am beschriebenen ,apparate1 wo die ,schwerkraft treibend wirkte4 ,immerhin aber wird auch dort der ,grundzug der ,erscheinung derjenige sein1 da der ,flgelschlag in hohem ,grade kraftersparend wirkt1 indem er den ,luftwiderstand stark vermehrt und dadurch die ,arbeit verringert1 weil nur geringere ,flgel-,geschwindigkeit erforderlich ist4 ,die ,vgel selbst aber geben uns ,gelegenheit1 zu berechnen1 da der ,nutzen ihrer ,flgelschlge in der ,that noch erheblich grer ist1 als man durch den zuletzt beschriebenen ,apparat ermitteln kann4 ,auch hierfr soll noch ein ,beispiel zur ,besttigung dienen4 ,eine ,taube von #j1ce kg ,gewicht hat eine gesamte ,flgelflche von #j1jf qm und schlgt in einer ,sekunde #fmal mit den ,flgeln auf und nieder1 whrend der ,ausschlag des ,luftdruckcentrums etwa #be cm betrgt1 wenn die ,taube ohne wesentliche ,vorwrtsbewegung bei ,windstille fliegt4 ,da die ,taube zum eigentlichen ,heben ungefhr nur die halbe ,zeit verwendet1 mu sie beim ,niederschlagen der ,flgel einen ,luftwiderstand gleich ihrem doppelten ,gewicht hervorrufen1 also #j1g kg4 ,ein ,flgelniederschlag dauert #a_/ab ,sekunde und betrgt im ,centrum #j1be cm1 hat also #ab #j1be #c m mittlere ,geschwindigkeit4 ,bei gleichmiger ,bewegung mit der ,geschwindigkeit des ,centrums1 wobei jedoch nach ,abschnitt #ae nur die halbe ,flgelflche gerechnet werden darf1 gben die ,taubenflgel einen hebenden ,luftwiderstand ,l #j1ac #j1jf_/b #cb #j1jce kg1 whrend in ,wirklichkeit #j1g kg erzeugt werden1 da die ,taube unter den beobachteten ,verhltnissen wirklich fliegt4 ,es tritt hier durch die ,schlagbewegung also eine ,luftwiderstandsvergrerung von #j1jce auf #j1g oder um das #bj;fache ein4 ,will man dies durch eine ,formel ausdrcken1 so wird man nicht weit fehlgreifen1 wenn man bei ,vogelflgeln die ganze ,flche rechnet1 die mit der ,geschwindigkeit v des auf #b_/c der ,flgellnge liegenden ,centrums den ,luftwiderstand ,l #aj #j1ac ,f v#b giebt4 ,diese ,formel entspricht aber der #bj;fachen ,vergrerung des ,luftwiderstandes2 denn es drfte eigentlich nach ,abschnitt #ae nur ,f_/#b gerechnet werden4 ,wie auerordentlich der ,luftwiderstand bei der ,schlagbewegung wchst1 kann man verspren1 wenn man einen gewhnlichen ,fcher einmal schnell hin und her schlgt und das andere ,mal mit der gleichen1 aber auch gleichmigen ,geschwindigkeit nach derselben ,richtung bewegt4 ,noch deutlicher wird dieser ,unterschied fhlbar1 wenn man grere leicht gebaute ,flchen diesen verschiedenen ,bewegungen mit der ,hand aussetzt4 ,hier1 wo man durch die ,trgheit der eigenen ,handmasse nicht so leicht getuscht werden kann1 wird man durch diese ,erscheinungen geradezu berrascht4 ,man fhlt hierbei auch schon bei geringeren ,geschwindigkeiten die ,luft so deutlich1 wie sie sich uns sonst nur im ,sturme fhlbar macht4 #ag4 ,kraftersparnis durch schnellere ,flgelhebung4 ,es ist nicht ohne ,einflu auf den zum ,fliegen erforderlichen ,kraftaufwand1 wie ein ,vogel das ,zeitverhltnis zwischen dem ,auf- und ,niederschlag der ,flgel einteilt4 ,diese ,zeiteinteilung hat ,einwirkung auf die ,gre des zur ,hebung erforderlichen ,luftwiderstandes1 also auf den ,arbeitswiderstand und dadurch wiederum auf die ,flgelgeschwindigkeit4 ,beide werden um so kleiner1 je mehr von der vorhandenen ,zeit auf den ,niederschlag verwendet wird1 also je schneller der ,aufschlag erfolgt4 ,da aber als ,arbeit erfordernd im wesentlichen nur die ,zeit des ,niederschlages zu bercksichtigen ist1 so nimmt das ,pauschquantum der ,flugarbeit andererseits um so mehr ab1 je weniger von der ganzen ,flugzeit zum ,niederschlag dient4 ,der geringste ,arbeitswiderstand und die geringste absolute ,flgelgeschwindigkeit sind erforderlich1 wenn die ,flgelhebung ohne ,zeitaufwand vor sich gehen kann4 ,der hebende ,luftwiderstand beim ,flgelniederschlag braucht dann nur gleich dem ,vogelgewicht ,g sein1 dieser mu dann aber auch whrend der ganzen ,flugdauer berwunden werden1 und die ,geschwindigkeit des ,luftwiderstandscentrums kommt fr die ,berechnung der ,arbeit ganz und voll in ,betracht4 ,ist diese ,geschwindigkeit v1 so hat man die ,arbeit ,g v1 welche fr die ferneren ,vergleiche mit ,a bezeichnet werden mge4 ,wenn ,auf- und ,niederschlag der ,flgel gleich schnell geschehen1 mssen die ,flgel den ,luftwiderstand #b;,g hervorrufen1 aber sie wirken dafr nur whrend der halben ,flugzeit1 weshalb diese beiden ,faktoren fr die ,arbeitsbestimmung sich heben4 ,um aber den ,luftwiderstand #b;,g zu erzeugen1 mu die ,flgelgeschwindigkeit um sqrt#b wachsen1 und das vergrert auch die ,arbeit auf sqrt#b ,a #a1da;,a4 ,wrde ein ,vogel die ,flgel schneller herunterschlagen als herauf1 etwa zweimal so schnell1 so wrde von der ,zeit eines ,doppelschlages #a_/c zum ,niederschlag und #b_/c zum ,aufschlag verwendet werden4 ,beim ,niederschlag wirkt ein hebender ,luftwiderstand ,l1 vermindert um das ,vogelgewicht ,g1 also ,l - ,g auf die ,vogelmasse1 und diese ,kraft wirkt nur halb so lange wie das ,gewicht ,g beim ,aufschlag4 ,die ,masse des ,vogels steht also unter dem ,einflu zweier abwechselnd wirkenden und entgegengesetzt gerichteten ,krfte1 von denen die niederdrckende ,kraft doppelt so lange wirkt als die hebende4 ,soll der ,vogel gehoben bleiben1 so mu sein ,krper um einen ,punkt auf und nieder schwingen und diesen ,punkt einmal steigend1 einmal fallend mit derselben ,geschwindigkeit passieren4 ,in dem ,moment1 wo dieser ,punkt passiert wird1 setzen die wirksamen ,krfte abwechselnd ein1 und die summarische ,ortsvernderung wird ,null werden1 wenn jede ,kraft imstande ist1 die einmal aufwrts und das andere ,mal abwrts gerichtete ,geschwindigkeit aufzuzehren und in ihr genaues ,gegenteil umzuwandeln4 ,dies kann aber nur eintreten1 wenn die ,krfte ,beschleunigungen hervorrufen1 welche umgekehrt proportional ihrer ,wirkungsdauer sind1 oder wenn die ,krfte selbst sich umgekehrt zu einander verhalten wie die ,zeiten ihrer ,wirkung4 ,in diesem ,falle mu also die hebende ,kraft ,l - ,g1 welche whrend des kurzen ,niederschlages auftritt1 doppelt so stark sein als das beim ,aufschlag allein auf den ,vogel wirkende ,eigengewicht ,g4 ,da mithin ,l - ,g #b;,g ist1 so ergiebt sich ,l #c;,g4 ,die abwrts gerichtete ,geschwindigkeit der ,flgel mu daher sqrt#c mal so gro sein1 als wenn ,l ,g wre1 wie bei solchen ,fllen1 wo die ganze ,flugzeit zu ,niederschlgen ausgentzt werden kann4 ,die ,arbeit verursachende ,geschwindigkeit wirkt hier aber nur in #a_/c der ganzen ,zeit1 mithin treten zu der ,arbeit ,a jetzt die ,faktoren #c sqrt#c #a_/c hinzu1 was die ,arbeit #a1gc;,a giebt4 ,man sieht hieraus1 da ein schnelles ,herunterschlagen und langsames ,aufschlagen der ,flgel mit ,arbeitsverschwendung verbunden ist1 und da die ,flgel unntig stark sein mssen1 weil von grerer ,kraft beansprucht4 ,nach ,vorstehendem kann man nun leicht das allgemeine ,gesetz fr den ,einflu der ,zeiteinteilung zwischen ,auf- und ,niederschlag auf die ,flugarbeit ermitteln4 ,wenn die ,niederschlge #a_/n der ,flugzeit beanspruchen1 so wird die ,flugarbeit ,a n sqrtn #a_/n,a oder ,a sqrtn ,a4 ,hiernach kann man nun fr jede ,gre von #a_/n das ,arbeitsverhltnis berechnen4 ,fig4 #ab enthlt die ,faktoren von ,a fr die verschiedenen ,werte von #a_/n und den ,verlauf einer ,kurve1 welche die ,verhltnisse dieser ,arbeiten zu einander versinnbildlicht4 ,man sieht1 da das so entwickelte ,arbeitsverhltnis um so gnstiger wird1 je mehr ,zeit von der ,flugdauer zum ,niederschlagen der ,flgel verwendet wird oder je schneller die ,flgel gehoben werden4 ,zur ,beurteilung der zum ,fliegen erforderlichen ,gesamtarbeit treten aber noch andere ,faktoren hinzu1 welche auch bercksichtigt werden mssen1 um zu erkennen1 welchen ,einflu die ,zeiteinteilung fr ,auf- und ,niederschlagen der ,flgel auf die ,flugarbeit in ,wirklichkeit hat4 ,zunchst ist zu bercksichtigen1 da eine vorteilhafte ,flgelhebung1 welche doch mit mglichst wenig ,widerstand verbunden sein soll1 nur eintreten kann1 wenn dieselbe nicht allzu rapide vor sich geht4 ,ferner ist zu bedenken1 da die ,arbeit zur berwindung der ,massentrgheit der ,flgel am geringsten ist1 wenn ,auf- und ,niederschlag gleich schnell erfolgen4 ,diese beiden ,faktoren vermehren also die zum ,fliegen erforderliche ,anstrengung1 wenn der ,aufschlag der ,flgel schneller erfolgt als der ,niederschlag4 ,immerhin ist aber anzunehmen1 da der ,hauptfaktor der ,flugarbeit1 die ,anstrengung1 welche der ,luftwiderstand beim ,niederschlag verursacht1 mehr bercksichtigt werden mu1 und da fr die ,flgelsenkungen wenigstens etwas mehr als die halbe ,flugzeit in ,anspruch genommen werden mu1 wenn das ,minimum der ,flugarbeit sich einstellen soll4 ,illustration3 ,fig4 #ab4 ,ein ,wert von #a_/n1 welcher den ,anforderungen am besten entsprechen drfte1 wre etwa gleich #j1f4 ,es wrde dann die ,zeit des ,aufschlages zur ,zeit des ,niederschlages sich verhalten wie #b3c4 ,die bei gleich schnellem ,heben und ,senken der ,flgel erforderliche ,arbeit von #a1da;,a wrde dadurch auf #a1bi;,a vermindert4 ,wenn diese ,kraftersparnis nun auch nicht sehr erheblich ist1 so kann man dennoch bei dem ,fluge vieler ,vgel bemerken1 da die ,flgel schneller gehoben als gesenkt werden4 ,alle greren ,vgel mit langsamerem ,flgelschlag zeigen diese ,eigentmlichkeit4 ,besonders aber zeichnet sich die ,krhe dadurch aus1 da sie zuweilen sehr betrchtliche1 auffallend leicht erkennbare ,beschleunigung der ,flgelhebung gepaart mit langsamer ,flgelsenkung anwendet4 #ah4 ,der ,kraftaufwand beim ,fliegen auf der ,stelle4 ,solange beim ,fliegen die ,flgel nur auf- und niederschlagen in der sie umgebenden ,luft1 also kein ,vorwrtsfliegen gegen die ,luft stattfindet1 welches der ,krze wegen mit ,fliegen auf der ,stelle bezeichnet werden mge1 giebt das vorstehende ,rechnungsmaterial einen ungefhren ,anhalt fr die ,gre der bei diesem ,fliegen erforderlichen ,arbeit4 ,die ,anstrengung zur ,massenbewegung der ,flgel kann man vernachlssigen1 weil die ,flgel gerade an ihren schnell bewegten ,enden nur aus ,federn bestehen4 ,ebenso sei zunchst der ,luftwiderstand vernachlssigt1 welcher beim ,heben der ,flgel entsteht4 ,bei vorteilhafter ,flgelschlageinteilung1 wenn also etwas schneller aufwrts als abwrts geschlagen wird1 kann man dann nach dem vorigen ,abschnitt fr das ,fliegen auf der ,stelle den ,kraftaufwand ,a #a1bi;,a annehmen1 wobei ,a ,g v ist1 und v sich nach der ,gleichung3 ,l #aj #j1ac ,f v#b des ,abschnittes #af jetzt aus der ,gleichung3 ,g #aj #j1ac ,f v#b bestimmt4 ,hierin ist bereits die pendelartige ,bewegung der ,flgel bercksichtigt1 und es folgt v #j1he sqrt7,g_/,f74 ,durch ,einsetzen dieses ,wertes erhlt man ,a ,g #j1he sqrt7,g_/,f7 und ,a #a1bi ,g #j1he sqrt7,g_/,f7 oder ,a #a1a ,g sqrt7,g_/,f74 ,g_/,f wird einen fr die einzelnen ,vogelarten annhernd sich gleich bleibenden ,wert vorstellen4 ,bei vielen groen ,vgeln z4 ,b4 ist ,g_/,f ungefhr gleich #i1 d4 h4 ein ,vogel von #i kg ,gewicht 7australischer ,kranich7 hat etwa #a qm ,flgelflche4 sqrt7,g_/,f7 ist dann gleich #c und ,a #a1a ,g #c oder ,a #c1c ,g4 ,bei kleineren ,vgeln 7,sperling u4 s4 w47 ist ,g_/,f vielfach gleich #d und sqrt7,g_/,f7 #b1 mithin ,a #b1b ,g4 ,diesen ,formeln entsprechend findet man durchgehend1 da den kleineren ,vgeln das ,fliegen auf der ,stelle leichter wird als den greren ,vgeln1 weil kleinere ,vgel im ,verhltnis zu ihrem ,gewicht grere ,flgel haben4 ,den meisten greren ,vgeln ist das ,fliegen auf der ,stelle sogar unmglich und das ,auffliegen in windstiller ,luft sehr erschwert1 weshalb viele von ihnen vor dem ,auffliegen vorwrts laufen oder hpfen4 ,man bemerkt bei den ,vgeln1 welche wirklich bei ,windstille an derselben ,stelle der ,luft sich halten knnen1 da ihr ,krper eine sehr schrge nach hinten geneigte ,lage einnimmt1 und da die ,flgelschlge nicht nach unten und oben1 sondern zum ,teil nach vorn und hinten erfolgen4 ,an ,tauben kann man dieses sehr deutlich beobachten4 ,die ,flgel derselben machen hierbei so starke ,drehungen1 da es scheint1 als ob der ,aufschlag oder1 hier besser gesagt1 der ,rckschlag zur ,hebung mitwirke4 ,diese ,ausfhrung der ,flgelschlge ist ntig1 um die gewhnliche ,zugkraft der ,flgel nach vorn aufzuheben4 ,es ist aber wahrscheinlich1 da die ,hebewirkung dadurch stark begnstigt wird1 und da fr kleinere ,vgel1 von denen das ,fliegen auf der ,stelle mit ,hlfe dieser ,manipulation ausgefhrt wird1 sich die als ,arbeitsma bei diesem ,fliegen dienende ,formel wohl auf ,a #a1e;,g abrunden lt4 ,die ,arbeit eines auf der ,stelle fliegenden ,vogels betrgt hiernach wenigstens #a1emal so viel ,kilogrammmeter als der ,vogel ,kilogramm wiegt4 ,ein ,vogel1 der das ,fliegen auf der ,stelle ganz besonders liebt1 ist die ,lerche4 ,diese steigt aber meist recht hoch in die ,luft empor und findet dort auch wohl gewhnlich so viel ,wind1 da bei ihr von einem eigentlichen ,fliegen auf der ,stelle der umgebenden ,luft nicht die ,rede ist1 sie also auch weniger ,arbeit gebraucht1 als die ,formeln fr letzteres angeben4 ,wrde der ,mensch es verstehen1 alle diese vorher abgeleiteten ,vorteile sich auch nutzbar zu machen1 so lge fr ihn die ,grenze des denkbar kleinsten ,arbeitsaufwandes beim ,fliegen auf der ,stelle etwas ber #a1e ,pferdekraft2 denn mit einem ,apparat1 der gegen #bj qm ,flugflche besitzen mte1 um den ,faktor ,g_/,f #d zu erhalten1 wrde das ,gesamtgewicht stets ber #hj kg betragen1 also ber #abj kgm sekundliche ,arbeit erforderlich sein4 ,an eine berwindung dieser ,arbeit mit ,hlfe der physischen ,kraft des ,menschen auch fr krzere ,zeit ist natrlich nicht zu denken4 ,es liegt aber auch weniger ,interesse vor1 das ,fliegen auf der ,stelle fr den ,menschen nutzbar zu machen1 wenigstens wrde man gern darauf verzichten1 wenn man dafr nur um so besser vorwrts fliegen knnte4 #ai4 ,der ,luftwiderstand der ebenen ,flche bei schrger ,bewegung4 ,sobald ein ,vogel vorwrts fliegt1 machen seine ,flgel keine senkrechten ,bewegungen mehr1 sondern die ,flgelschlge vereinigen sich mit der ,vorwrtsbewegung und beschreiben schrg liegende ,bahnen in der ,luft1 wobei die ,flgelflchen selbst in schrger ,richtung auf die ,luft treffen4 ,ein ,flgelquerschnitt ab1 ,fig4 #ac1 welcher durch den einfachen ,niederschlag nach a#a;b#a gelangt1 wrde durch gleichzeitiges ,vorwrtsfliegen beispielsweise nach a#b;b#b kommen4 ,selbstverstndlich ndern sich dadurch die ,luftwiderstandsverhltnisse1 und es ist klar1 da dies auch nicht ohne ,einflu auf die ,flugarbeit bleibt4 ,um hierber ein ,urteil zu gewinnen1 mu man den ,luftwiderstand der ebenen ,flche bei schrger ,bewegung kennen1 und da das ,vorwrtsfliegen der eigentliche ,zweck des ,fliegens ist1 so haben die hierbei auftretenden ,luftwiderstandserscheinungen eine erhhte ,wichtigkeit fr die ,flugtechnik4 ,illustration3 ,fig4 #ac4 ,die technischen ,handbcher weisen jedoch ber diese ,art von ,luftwiderstand solche ,formeln auf1 welche groenteils aus theoretischen ,betrachtungen hervorgegangen sind1 und auf ,voraussetzungen basieren1 welche in ,wirklichkeit nicht erfllt werden knnen4 ,wie schon frher angedeutet1 war dieser ,mangel fr die gewhnlichen ,bedrfnisse der ,technik nicht sehr einschneidend2 denn es hingen nicht gerade ,mglichkeiten und ,unmglichkeiten von der ,richtigkeit der genannten ,formeln ab4 ,fr die ,praxis des ,fliegens sind dagegen nur solche ,angaben ber ,luftwiderstand verwendbar1 welche1 aus ,versuchen sich ergebend1 auch den ,unvollkommenheiten ,rechnung tragen1 welche die ,ausfhrbarkeit wirklicher ,flgel mit sich bringt4 ,wir knnen nun einmal keine unendlich dnnen1 unendlich glatten ,flgel herstellen1 wie die ,theorie sie voraussetzt1 ebensowenig wie die ,natur dies vermag1 und so stellt sich bei derartigen ,versuchen ein betrchtlicher ,unterschied in den ,luftwiderstandserscheinungen gegen das theoretisch ,entwickelte ein4 ,dies gilt namentlich auch fr die ,richtung des ,luftwiderstandes zur bewegten ,flche4 ,diese ,richtung steht nach der einfach theoretischen ,anschauung senkrecht zur ,flche4 ,in ,wirklichkeit jedoch weicht diese ,richtung des ,luftwiderstandes besonders bei spitzen ,winkeln1 auch wenn die ,flche so dnn und so glatt wie mglich ausgefhrt wird1 erheblich von der ,normalen ab4 ,diese in der ,praxis stattfindenden ,abweichungen von den ,ergebnissen der theoretischen berlegung haben schon so manche ,hoffnung zu ,schanden werden lassen1 welche sich daran knpfte1 da das ,vorwrtsfliegen zur lngst ersehnten ,kraftersparnis beim ,fliegen beitragen knne4 ,auch wir haben1 auf solche ,vorstellungen fuend1 eine ,anzahl von ,apparaten gebaut1 um diese vermeintlichen ,vorteile weiter zu verfolgen4 ,nachdem wir erkannt zu haben glaubten1 da der hebende ,luftwiderstand durch schnelles ,vorwrtsfliegen arbeitslos vermehrt werden1 und daher an ,niederschlagsarbeit gespart werden knne1 bauten wir in den ,jahren #ahga-gc eine ganze ,reihe von ,vorrichtungen1 um hierber vollere ,klarheit zu erhalten4 ,die ,flgel dieser ,apparate wurden teils durch ,federkraft1 teils durch ,dampfkraft in ,bewegung gesetzt4 ,es gelang uns auch1 diese ,modelle mit verschiedenen ,vorwrtsgeschwindigkeiten zum freien ,fliegen zu bringen2 allein was wir eigentlich feststellen wollten1 gelang uns in keinem ,falle4 ,wir waren nicht imstande1 den ,nachweis zu fhren1 da durch ,vorwrtsfliegen sich ,arbeit ersparen lt1 und wenn wir auch durch diese ,versuche um manche ,erfahrung bereichert wurden1 so muten wir das ,hauptergebnis doch als ein negatives bezeichnen1 indem diese ,versuche nicht eine ,verminderung der ,flugarbeit durch ,vorwrtsfliegen ergaben4 ,den ,grund hierfr suchten und fanden wir darin1 da wir eben von falschen ,voraussetzungen ausgegangen waren und ,luftwiderstnde in ,rechnung gezogen hatten1 die in ,wirklichkeit gar nicht existieren2 denn die genannten ungnstigen ,resultate veranlaten uns1 den ,luftwiderstand der ebenen1 schrg durch die ,luft bewegten ,flchen genauer experimentell zu untersuchen1 und wir erhielten dadurch die ,aufklrung ber dieses die ,erwartungen nicht erfllende ,verhalten des ,luftwiderstandes4 ,fig4 #ad zeigt den hierzu verwendeten ,apparat4 ,durch ,letzteren war es mglich1 an rotierenden ,flchen nicht nur die ,gre der ,widerstnde1 sondern auch ihre ,druckrichtung zu erfahren4 ,illustration3 ,fig4 #ad4 ,dieser ,apparat trug an drehbarer vertikaler ,spindel #b gegenberstehende leichte ,arme mit den #b ,versuchsflchen an den ,enden4 ,die ,flchen konnten unter jedem ,neigungswinkel eingestellt werden4 ,die ,drehung wurde hervorgerufen durch #b ,gewichte1 deren ,schnur von entgegengesetzten ,seiten einer auf der ,spindel sitzenden ,rolle sich abwickelte4 ,dieser zweiseitige ,angriff wurde gewhlt1 um den seitlichen ,zug auf die ,spindellager mglichst zu eliminieren4 ,durch ,reduktion der treibenden ,gewichte auf die ,luftwiderstandscentren der ,flchen1 also durch einfachen ,vergleich der ,hebelarme lie sich die horizontale ,luftwiderstandskomponente ermitteln1 nachdem selbstverstndlich vorher der von den ,armen allein hervorgerufene und ausgeprobte ,luftwiderstand sowie der ,leergangsdruck abgezogen war4 ,um auch die vertikale ,komponente des ,luftwiderstandes messen zu knnen1 war die ,spindel mit allen von ihr getragenen ,teilen durch einen ,hebel mit ,gegengewicht ausbalanciert4 ,die ,spindel ruhte drehbar auf dem freien ,ende dieses ,hebels und konnte sich um weniges heben oder senken1 um das ,auftreten einer ueren vertikalen ,kraft erkennen zu lassen4 ,die an den ,versuchsflchen sich zeigende vertikale hebende ,widerstandskomponente wurde dann durch einfache ,belastung des ,untersttzungspunktes der ,spindel1 bis keine ,hebung mehr stattfand1 ganz direkt gemessen1 wie in der ,zeichnung angegeben4 ,illustration3 ,fig4 #af4 ,fig4 #ae4 ,auf diese ,weise erhielten wir bei der schrg gestellten und horizontal bewegten ,flche ab nach ,fig4 #ae die horizontale ,luftwiderstandskomponente ,oe und die vertikale ,komponente ,of1 die dann zusammengesetzt die ,resultante ,og ergaben1 welche den eigentlichen ,luftwiderstand in ,gre und ,richtung darstellt4 ,denkt man sich das ganze ,system von ,fig4 #ae um den ,winkel alpha nach links gedreht1 so entsteht ,fig4 #af1 in welcher ,,on1 die ,normale zur ,flche1 senkrecht steht4 ,zerlegt man hier nun den ,luftwiderstand ,og in eine vertikale und eine horizontale ,komponente1 so erhlt man fr die horizontal ausgebreitete und schrg abwrts bewegte ,flche die hebende ,wirkung des ,luftwiderstandes in der ,kraft ,oc1 whrend die ,kraft ,od eine hemmende ,wirkung fr die ,fortbewegung der ,flche nach horizontaler ,richtung veranlat4 ,aus diesem ,grunde kann man ,oc die hebende und ,od die hemmende ,komponente nennen4 ,die ,resultate dieser ,messungen sind auf ,tafel ,i zusammengestellt1 und zwar giebt ,fig4 #a die ,luftwiderstnde bei konstanter ,bewegungsrichtung und verndertem ,neigungswinkel1 whrend ,fig4 #b die ,widerstnde so gezeichnet enthlt1 wie dieselben bei einer sich parallel bleibenden ,flche entstehen1 wenn diese nach den verschiedenen ,richtungen mit immer gleicher absoluter ,geschwindigkeit bewegt wird4 ,wenn eine ebene ,flche ab1 ,tafel ,i ,fig4 #a1 in der ,pfeilrichtung bewegt wird1 und zwar nicht blo1 wie gezeichnet1 sondern unter verschiedenen ,neigungen von alpha #j bis alpha #ij1 aber immer mit der gleichen ,geschwindigkeit1 so entstehen die ,luftwiderstnde c #j2 c #c2 c #f2 c #ij1 entsprechend den ,neigungswinkeln #j1 #c1 #f1 #ij4 ,diese ,kraftlinien geben das ,verhltnis der ,luftwiderstnde zu dem normalen ,widerstand c #ij an1 welch letzterer nach der ,formel ,l #j1ac ,f c#b berechnet werden kann4 ,die ,kraftlinien haben aber auch die ihnen zukommenden ,richtungen in ,fig4 #a erhalten4 ,ihre ,endpunkte sind durch eine ,kurve verbunden4 ,da aus ,fig4 #a nicht verglichen werden kann1 wie die ,kraftrichtungen zu den erzeugenden ,flchen stehen1 so sind in ,fig4 #b die ,luftdrucke so eingezeichnet1 wie dieselben sich stellen1 wenn die horizontale ,flche ab mit derselben absoluten ,geschwindigkeit nach den verschiedenen ,richtungen von #c1 #f1 #i u4 s4 w4 bewegt wird4 ,hierbei ist deutlich die ,lage jeder ,druckrichtung gegen die ,normale der ,flche erkenntlich4 ,es zeigt sich1 da die ,luftwiderstandskomponenten in der ,flchenrichtung bis zum ,winkel von #cg fast gleich gro sind4 ,diese ,komponente stellt auer dem ,einflu des an der ,vorderkante der ,flche stattfindenden ,luftwiderstandes gewissermaen die ,reibung der ,luft an der ,flche dar1 und diese ,reibung bleibt fast gleich gro1 wenn1 wie bei spitzen ,winkeln1 in ,fig4 #ag1 die ,luft nach einer ,seite abfliet4 ,bei stumpferen ,winkeln1 ,fig4 #ah1 wo ein ,teil der steiler auf die ,flche treffenden ,luft um die ,vorderkante der ,flche herumgeht1 wird die ,reibung summarisch dadurch vermindert und schlielich ganz aufgehoben nach ,fig4 #ai bei normaler ,bewegung2 denn dann fliet die ,luft nach allen ,seiten gleich stark ab und die algebraische ,summe der ,reibungen ist ,null4 ,illustration3 ,fig4 #ag4 ,fig4 #ah4 ,fig4 #ai4 ,die ,abhngigkeit des ,widerstandes vom ,quadrat der ,geschwindigkeit wird durch die ,reibung nicht wesentlich beeinflut4 ,zum ,vergleich der absoluten ,gren des ,luftwiderstandes geneigter ,flchen mit dem ,luftwiderstand bei normal getroffenen ,flchen bediene man sich der ,tafel ,,vii4 ,hier sind die ,widerstnde geneigter ebener ,flchen nach ,magabe der ,neigungswinkel bei gleichen absoluten ,geschwindigkeiten und zwar in der unteren einfachen ,linie 7mit ebene ,flche bezeichnet7 eingetragen1 ohne ,rcksicht auf ihre ,druckrichtung4 ,die ,abweichung von der jetzt meist als magebend angesehenen ,sinuslinie ist besonders bei den kleinen ,winkeln auffallend4 ,nicht viel weniger auffallend wrden sich brigens auch die normal zur ,flche stehenden ,komponenten verhalten1 weil sie nicht viel kleiner sind4 ,fr die ,nutzanwendung kommen natrlich die ,abweichungen der ,widerstandsrichtung von der ,normalen ganz besonders in ,betracht2 denn sie sind es1 welche den ,vorteil des ,vorwrtsfliegens mit ebenen ,flgeln in ,bezug auf ,kraftersparnis zum grten ,teil wieder vernichten4 ,es wird nicht gut angehen1 den durch schiefen ,sto hervorgerufenen ,luftwiderstand in ,formeln zu zwngen1 es mten denn grbere ,vernachlssigungen geschehen1 welche die ,genauigkeit empfindlich beeintrchtigten4 ,es bleibt nur brig1 die ,diagramme zur ,entnahme des ,luftdruckes zu benutzen1 weshalb dieselben auch mit mglichster ,genauigkeit im greren ,mastabe ausgefhrt sind4 ,die hier vorliegenden ,diagramme geben die ,mittelwerte der aus vielen ,versuchsreihen gefundenen ,zahlen4 ,diese ,experimente begannen im ,jahre #ahff und wurden mit mehreren greren ,unterbrechungen bis zum ,jahre #ahhi fortgesetzt4 ,zur ,beurteilung ihrer ,anwendbarkeit sei erwhnt1 da mehrere ,apparate1 wie beschrieben1 in verschiedenen ,gren zur ,anwendung gelangten4 ,der ,durchmesser der ,kreisbahnen1 welche die ,versuchsflchen zurckzulegen hatten1 schwankte zwischen #b m und #g m4 ,die verwendeten ,flchen1 von denen immer #b gegenberstehende gleichartige zur ,anwendung gebracht wurden1 hatten #j1a-j1e qm ,inhalt4 ,sie waren hergestellt aus leichten ,holzrahmen mit ,papier bespannt1 aus dnner fester ,pappe1 sogenanntem ,prespan1 aus massivem ,holz oder aus ,messingblech4 ,der grte ,querschnitt betrug #a_/ej-a_/hj der ,flche4 ,die ,kanten wurden stumpf1 abgerundet und scharf zugespitzt hergestellt1 was jedoch bei der geringen ,dicke der ,versuchskrper wenig ,einflu ausbte4 ,die zur ,anwendung kommenden ,geschwindigkeiten betrugen #a bis #ab m pro ,sekunde4 ,das ,wachsen des ,luftwiderstandes mit dem ,quadrat der ,geschwindigkeit besttigte sich bei allen diesen ,versuchen4 #bj4 ,die ,arbeit beim ,vorwrtsfliegen mit ebenen ,flgeln4 ,wenn der ,luftwiderstand senkrecht zu ebenen1 schrg abwrts bewegten ,flgeln gerichtet wre1 liee sich durch schnelles ,vorwrtsfliegen viel an ,flugarbeit ersparen4 ,es kme1 nach ,fig4 #bj1 immer nur die kleine vertikale ,geschwindigkeitskomponente c fr die ,arbeit in ,rechnung1 whrend die groe absolute ,flgelgeschwindigkeit v den hebenden ,luftwiderstand bedingt4 ,annhernd wre der erzeugte ,luftwiderstand ,g #j1ac ,f v#b sin alpha1 und v sqrt7,g_/7,f #j1ac sin alpha771 wobei die ,arbeit ,g c ,g v sin alpha oder ,g c ,g sqrt7,g_/7,f #j1ac77 sqrt7sin alpha7 wre4 ,je kleiner also alpha ist1 je schneller also geflogen wird1 desto kleiner wird auch sqrt7sin alpha7 sein1 und desto geringer wre auch die aufzuwendende ,arbeit2 man htte nur ntig1 gengend schnell zu fliegen1 und knnte dadurch die ,fliegarbeit beliebig verkleinern4 ,in ,wirklichkeit lt sich dieser ,satz nicht aufrecht halten1 weil eine etwa vorhandene ,anfangsgeschwindigkeit des ,vogels bald aufgezehrt werden wrde durch die hemmende ,komponente des ,luftwiderstandes unter den ,flgeln1 selbst wenn man von dem ,widerstand des ,vogelkrpers ganz absieht4 ,illustration3 ,fig4 #bj4 ,fig4 #ba4 ,um dennoch die ,vorwrtsgeschwindigkeit des ,vogels zu unterhalten1 knnte z4 ,b4 das ,flgelheben unter schrger ,stellung verwendet werden1 wie auch wir bei unseren ,versuchen verfuhren4 ,aus letzterem ergbe sich aber eine herabdrckende ,wirkung1 und fr diese mte der ,niederschlag der ,flgel aufkommen4 ,statt dessen kann man sich aber auch anderseits vorstellen1 der ,flgel wre beim ,abwrtsschlagen nicht horizontal gerichtet1 sondern1 wie in ,fig4 #ba1 nach vorn etwas geneigt und zwar so1 da die ,mittelkraft des entstandenen ,luftwiderstandes genau senkrecht oder noch wenig nach vorn geneigt steht1 um den ,widerstand des ,vogelkrpers mit zu berwinden4 ,an dem auf diese ,weise thtigen ,flugapparate knnte ein ,gleichgewicht der ,bewegung bestehen und die ,vorwrtsgeschwindigkeit aufrecht erhalten bleiben4 ,der ,einflu eines solchen ,vorwrtsfliegens mit ebenen ,flgeln auf die ,gre der ,flugarbeit lt sich nun in folgender ,weise bestimmen4 ,es soll diese ,arbeit beim ,vorwrtsfliegen ins ,verhltnis gestellt werden zu derjenigen ,arbeit1 welche ohne ,vorwrtsfliegen ntig ist1 und zwar sei diese letztere ,arbeit mit ,a bezeichnet4 ,der einfacheren ,vorstellung halber sei angenommen1 da die ,flgel in allen ,punkten gleiche ,geschwindigkeit haben1 die ,flgel also in allen ,lagen parallel mit sich bleiben und die ,verteilung des ,luftwiderstandes auf die ,flche daher gleichmig erfolgt4 ,in ,fig4 #bb ist der ,flgelquerschnitt ,,ab so gegen den ,horizont geneigt1 da die z4 ,b4 unter #bc mit der absoluten ,geschwindigkeit ,,od bewegte ,flche einen lotrecht gerichteten ,luftwiderstand ,,oc giebt4 ,die ,flchenneigung gegen den ,horizont betrgt dann nach dem ,diagramm ,tafel ,i ,fig4 #a und ,fig4 #b etwa #f4 ,illustration3 ,fig4 #bb4 ,um nun einen ,luftwiderstand von bestimmter ,gre1 z4 ,b4 gleich dem ,vogelgewichte ,g zu erhalten1 mu die absolute ,geschwindigkeit grer sein1 als wenn die ,flugflche senkrecht zu ihrer ,richtung bewegt wrde und dabei derselbe ,widerstand entstehen sollte4 ,aus der ,tafel ,,vii ergiebt sich1 da fr #bc ,neigung der ,luftwiderstand #j1de des ,widerstandes fr #ij ist4 ,fr #bc ,neigung mte daher die absolute ,geschwindigkeit um den ,faktor3 #a_/sqrt#j1de grer sein1 als bei #ij4 ,dies wre dann die ,geschwindigkeit ,,od4 ,fr die ,arbeitsleistung kommt aber nur die ,geschwindigkeit ,,oe in ,betracht und diese ist gleich ,,od sin #bi1 mithin3 #a_/sqrt#j1de sin #bi #j1gb von der ,geschwindigkeit1 mit welcher die ,flche bei normaler ,bewegung den ,luftwiderstand ,g erzeugte4 ,die in diesem ,falle zu leistende ,arbeit ist demnach #j1gb;,a und es wre hier durch ,vorwrtsfliegen etwa der ,arbeit gespart gegenber dem ,fliegen auf der ,stelle4 ,die ,fluggeschwindigkeit wrde dann ungefhr doppelt so gro sein als die ,abwrtsgeschwindigkeit der ,flgel1 weil ,,ed ungefhr doppelt so gro als ,,oe ist4 ,von dem hierbei resultierenden ,nutzen geht aber wiederum noch ein ,teil dadurch verloren1 da der ,widerstand des ,vogelkrpers nach der ,bewegungsrichtung mit berwunden werden mu4 ,der hier herausgegriffene ,fall ist aber der gnstigste1 welcher entstehen kann2 denn wenn die ,flgel unter anderen ,neigungen bewegt werden1 also langsamer oder schneller geflogen wird1 so ergiebt sich ein noch weniger gnstiges ,resultat fr die aufzuwendende ,arbeit4 ,die ,verhltnisse zu der ,arbeit ,a sind auf ,tafel ,i in ,fig4 #b bei einigen ,winkeln angegeben4 ,der ,minimalwert bei #bc ist unterstrichen4 ,man sieht1 da das ,vorwrtsfliegen mit ebenen ,flchen kaum einen nennenswerten ,vorteil zur ,kraftersparnis gewhrt2 denn wenn vorher #a1e ,,hp zum ,fliegen fr den ,menschen ntig war1 bleibt jetzt immer noch ber #a ,,hp brig als das uerste1 was sich theoretisch erreichen lt4 ,hieraus geht aber auch gleichzeitig hervor1 da dem ,fliegen mit ebenen ,flgeln dieser groe ,nachteil deshalb anhaftet1 weil der ,luftwiderstand bei schrger ,bewegung nicht senkrecht zur ,flche steht1 und da deshalb keine ,mglichkeit denkbar ist1 da bei ebenen ,flchen1 sei die ,bewegung wie sie wolle1 jemals eine grere ,arbeitsersparnis nachgewiesen werden knnte4 ,wenn dessenungeachtet vielfach unternommen wird1 durch eigentmliche ,bewegungen mit ebenen ,flgeln1 wofr es in der flugtechnischen ,litteratur an ,kunstausdrcken nicht fehlt1 groe ,vorteile beim ,fliegen herauszurechnen und gar das ,segeln der ,vgel darauf zurckzufhren1 so kann dieses nur auf ,grund falscher ,voraussetzungen geschehen oder auf im ,eifer entstandene ,trugschlsse hinauslaufen1 die in den flugtechnischen ,werken leider allzuhufig anzutreffen sind4 ,man mchte annehmen1 es sei in der ,flugtechnik zu viel gerechnet und zu wenig versucht1 und da dadurch eine ,litteratur geschaffen sei1 wie sie entstehen mu1 wenn in einer empirischen ,wissenschaft nicht oft genug durch die ,wirklichkeit des ,experimentes der reinen ,denkthtigkeit neuer ,stoff und die richtige ,nahrung zugefhrt wird4 #ba4 berlegenheit der natrlichen ,flgel gegen ebene ,flgelflchen4 ,wenn nun die ,aussichten hoffnungslos sind1 mit ebenen ,flchen jemals auf eine ,flugmethode zu kommen1 welche mit groer ,arbeitsersparnis vor sich gehen kann1 und daher durch den ,menschen zur ,ausfhrung gelangen knnte1 so bleibt eben nur brig1 zu versuchen1 ob denn das ,heil in der ,anwendung nicht ebener ,flgel sich finden lt4 ,die ,natur beweist uns tglich von neuem1 da das ,fliegen gar nicht so schwierig ist1 und wenn wir fast verzagt die ,idee des ,fliegens aufgeben wollen1 weil immer wieder eine unerschwingliche ,kraftleistung beim ,fliegen sich herausrechnet1 so erinnert jeder mit langsamem1 deutlich erkennbarem ,flgelschlag dahinfliegende grere ,vogel1 jeder kreisende ,raubvogel1 ja1 jede dahinsegelnde ,schwalbe uns wieder daran3 ,die ,rechnung kann noch nicht stimmen1 der ,vogel leistet entschieden nicht diese ungeheuerliche ,arbeitskraft2 es mu irgendwo noch ein ,geheimnis verborgen sein1 was das ,fliegertsel mit einem ,schlage lst4 ,wenn man sieht1 wie ungeschickt die jungen ,strche1 nachdem sie auf dem ,dachfirst einige ,vorbungen gemacht1 ihre ersten ,flugversuche anstellen1 wo ,schnabel und ,beine herunterhngen1 der ,hals aber in einer hchst unschnen ,linie gekrmmt die wunderlichsten ,bewegungen macht1 um das in ,gefahr geratene ,gleichgewicht zu sichern1 dann gewinnt man den ,eindruck1 als msse solch notdrftiges ,fliegen ganz auerordentlich leicht sein1 und man wird angeregt1 sich auch ein ,paar ,flgel anzufertigen und das ,fliegen zu versuchen4 ,gewahrt man dann1 wie der junge ,storch nach wenigen ,tagen schon elegant zu fliegen versteht1 so wird der ,mut1 es ihm gleich zu thun1 nur noch grer4 ,nicht lange whrt es aber1 so kreist dann der junge ,storch vor ,antritt der ,reise nach dem ,sden mit seinen ,eltern im blauen ther ohne ,flgelschlag um die ,wette4 7,siehe ,titelbild47 ,das heit doch wohl1 da hier die richtige ,flgelform den ,ausschlag geben mu1 und wenn diese einmal vorhanden ist1 alles brige sich von selbst findet4 ,erwgt man ferner1 da die meisten ,vgel nicht notdrftig1 sondern verschwenderisch mit der ,flugfhigkeit ausgestattet sind1 so mu um so mehr die ,einsicht ,platz greifen1 da auch das knstliche ,fliegen vom ,menschen bewirkt werden kann1 wenn es nur richtig angestellt wird1 wozu aber besonders die ,anwendung einer richtigen ,flgelform gehrt4 ,da aber der ,vogel oft wirklichen berschu an ,fliegekraft besitzt1 erkennt man daran1 da die ,raubvgel recht ansehnliche ,beute noch zu tragen vermgen4 ,die vom ,habicht getragene ,taube wiegt fast halb so viel1 wie der ,habicht selbst und trgt nicht etwa mit zur ,hebung bei2 denn der ,habicht drckt der ,taube mit seinen ,fngen die ,flgel zusammen4 ,man merkt dann allerdings dem ,habicht die ,anstrengung sehr an2 er vermag jedoch trotzdem noch weit mit der ,taube zu fliegen und wrde dies sicher noch besser knnen1 wenn die ,taube nicht bestndig1 von ,todesangst getrieben1 verzweifelte ,anstrengungen machte1 sich zu befreien1 und wenn der ,habicht mit der unter ihm hngenden ,taube nicht den reichlich doppelten ,flugquerschnitt nach der ,bewegungsrichtung htte1 so da er am schnelleren ,fluge dadurch gehindert wird4 ,da aber auch die ,flgelgre der ,vgel im allgemeinen sehr reichlich bemessen ist1 erkennt man daran1 da die meisten ,vgel mit sehr reduzierten ,flgeln noch fliegen knnen4 ,beim ,fehlen einiger ,schwungfedern ist meistens kein ,unterschied im ,fliegen gegen das ,fliegen mit vollzhligen ,federn bemerkbar4 ,an dieser ,stelle soll auch erwhnt werden1 da der ,schwanzflche des ,vogels nur sehr geringe ,bedeutung beigemessen werden darf gegenber der ,flgelwirkung1 weil nach ,verlieren smtlicher ,schwanzfedern der ,vogel kaum merklich schlechter fliegt4 ,dies gilt nicht blo fr die ,hebewirkung1 sondern auch fr die ,steuerwirkung4 ,ein ,sperling ohne ,schwanz fliegt ebenso gewandt durch einen ,lattenzaun wie seine geschwnzten ,brder4 ,diese ,beobachtung wird wohl fast jeder einmal gemacht haben4 ,wichtiger als fr die seitliche ,steuerung scheint der ,schwanz fr die ,steuerung nach der ,hhenrichtung zu sein1 worauf schon der ,umstand hindeutet1 da der ,vogelschwanz entgegen dem ,fischschwanz bei seiner ,entfaltung eine horizontale ,flche bildet4 ,bemerkenswert ist ferner1 da die ,vgel mit langem ,hals meist kurze ,schwnze und die ,vgel mit krzerem ,hals meist lngere ,schwnze besitzen4 ,der lange ,hals ist zur ,schwerpunktverlegung wohl geeignet und kann daher auch schnell die ,neigung des auf der ,flugflche ruhenden ,vogels nach vorn oder hinten bewirken4 ,wer einen ganz jungen ,storch fliegen gesehen hat1 wird auch bemerkt haben1 wie letzterer hiervon in ergiebigster ,weise ,gebrauch macht4 ,der lngere ,schwanz kann aber den langen ,hals vorzglich ersetzen1 jedoch nicht durch ,vernderung der ,schwerpunktslage1 sondern durch ,einschaltung eines hinten hebenden oder niederdrckenden ,luftwiderstandes1 je nachdem der ,schwanz beim ,vorwrtsfliegen gesenkt oder gehoben wird4 ,der ,schwanz wirkt dann genau wie ein horizontales ,steuerruder4 ,dennoch aber ist fr den ,vogel der ,schwanz leicht entbehrlich1 weil er noch ein anderes hchst wirksames ,mittel besitzt1 sich nach vorn zu heben oder zu senken4 ,er braucht ja nur durch ,vorschieben seiner ,flgel den ,sttzpunkt nach vorn zu bringen1 um sofort vorn gehoben zu werden1 und wird durch ,zurckziehen der ,flgel ebenso vorn sich senken4 ,durch letztere ,bewegung leitet der stoende ,raubvogel seine ,abwrtsbewegung aus der ,hhe ein4 ber die geringste zum ,fliegen erforderliche ,flugflche bei ,tauben hat ,verfasser ,versuche angestellt4 ,durch stumpfes ,beschneiden der ,flgel wird zwar bald die ,grenze der ,flugfhigkeit erreicht1 aber durch ,zusammenbinden der ,schwungfedern kann man die ,flche der ,flgel erheblich vermindern ohne der ,taube die ,flugfhigkeit ganz zu nehmen4 ,der uerst erreichte ,fall1 in dem die ,taube noch dauernd hoch und schnell fliegen konnte ist in ,fig4 #bc abgebildet4 ,illustration3 ,fig4 #bc4 ,um noch ein ,beispiel aus der ,insektenwelt anzufhren1 selbst auf die ,gefahr hin1 da der ,vergleich etwas weit hergeholt erscheint1 soll darauf hingewiesen werden1 da die ,stubenfliegen noch sehr gut auf ihren ,flgeln sich erheben knnen1 wenn sie im ,herbst vor ,mattheit kaum noch zu kriechen imstande sind4 ,es ist hierbei allerdings zu bercksichtigen1 da mit der ,kleinheit der ,tiere ihre ,flugflche im ,vergleich zum ,gewichte betrchtlich zunimmt1 kleinen ,tieren1 also allen ,insekten1 das ,fliegen besonders leicht gemacht ist4 #a kg ,sperlinge hat zusammen #j1be qm ,flugflche2 die ,flgel von #a kg ,libellen besitzen dagegen #b1e qm ,flche4 ,aus diesem ,grunde drfen wir auch die ,insektenwelt beim ,fliegen nicht als ,vorbild whlen1 sondern haben uns an die mglichst groen ,flieger zu halten1 bei denen das ,verhltnis von ,flugflche zum ,gewicht ein mglichst hnliches von dem ist1 welches der ,mensch fr sich ausfhren mte4 ,also auf die ,form der ,flugflche wurde unsere ,aufmerksamkeit gelenkt1 und wir wissen alle1 da der ,vogelflgel keine ,ebene ist1 sondern eine etwas gewlbte ,form hat4 ,es fragt sich nun1 ob diese ,form ausschlaggebend ist fr eine ,erklrung der geringen ,arbeit beim natrlichen ,fluge1 und inwieweit andere nicht ebene ,flchen die ,arbeit beim ,fliegen vermindern knnen4 ,hier scheinen die theoretischen ,vorausbestimmungen uns nun vollends im ,stich zu lassen1 ausgenommen1 da wir nach derjenigen ,theorie handeln1 welche uns immer wieder auf die ,natur als unsere ,lehrmeisterin verweist und die genaue ,nachbildung des ,vogelflgels empfiehlt4 #bb4 ,wertbestimmung der ,flgelformen4 ,die ,wlbung1 welche die ,vogelflgel besitzen1 scheint aber doch fast zu gering zu sein1 um solche hervorragenden ,unterschiede in der ,wirkung zu erzeugen4 ,so dachten auch wir1 als wir im ,jahre #ahgc in einer groen ,berliner ,turnhalle whrend der ,sommerferien einen ,meapparat aufstellten und mit allerhand gekrmmten ,flchen versahen1 um womglich noch bessere ,flgelformen herauszufinden1 als die ,natur sie verwendet4 ,ein solcher ,meapparat ist bereits beschrieben und in ,fig4 #ad dargestellt2 er gestattete1 ,gre und ,richtung des ,luftwiderstandes bei beliebigen ,flchen1 unter beliebigen ,richtungen und ,geschwindigkeiten bewegt1 zu messen4 ,die verwendeten ,flchen waren aus biegsamen ,materialien hergestellt1 so da man ihnen leicht jede beliebige ,form geben konnte4 ,es kam ja eben darauf an1 ,vergleiche zwischen den ,wirkungen der ,flchenformen anzustellen mit ,bezug auf ihre ,verwendbarkeit zur ,flugtechnik4 ,diese bessere oder schlechtere ,verwendbarkeit mu nun noch einmal einer nheren ,untersuchung unterzogen werden4 ,es liegt in der ,absicht1 diejenige ,flchenform zu finden1 welche den grten ,vorteil zur ,arbeitsersparnis beim ,fliegen gewhrt4 ,die ,fliegearbeit aber besteht immer in einem ,produkt aus ,kraft und sekundlichem ,weg4 ,wenn dieses ,arbeitsprodukt verringert werden soll1 so mssen die einzelnen ,faktoren verringert werden4 ,mit dem ,kraftfaktor lt sich aber nicht viel hierin beginnen1 weil diese ,kraft immer mindestens gleich dem ,gewicht des zu hebenden ,krpers sein mu4 ,wir mssen also unser ,augenmerk darauf richten1 den ,wegfaktor oder die arbeiterfordernde ,flgelgeschwindigkeit gnstig zu beeinflussen4 ,fhlbar fr die ,anstrengung ist aber beim vorwrtsfliegenden ,vogel nur die ,geschwindigkeit der ,flgel relativ zum ,vogelkrper also im besonderen der vertikale ,geschwindigkeitsanteil des ,luftwiderstandscentrums4 ,es liegt nahe1 nach ,flgelformen zu suchen1 welche beim ,vorwrtsfliegen diejenigen ,vorteile gewhren1 die bei ebenen ,flgeln vergeblich gesucht wurden1 und es fragt sich3 ,giebt es ,flchenformen1 welche1 als ,flgel beim ,vorwrtsfliegen bewegt1 mehr hebende aber weniger hemmende ,wirkung hervorrufen als die unter gleichen ,verhltnissen angewendete ebene ,flugflche8 ,es kommt also darauf an1 eine ,flchenform zu finden1 welche in einer gewissen ,lage1 unter mglichst spitzem ,winkel zum ,horizont bewegt1 eine mglichst groe hebende1 das ,gewicht tragende1 und eine mglichst kleine1 die ,fluggeschwindigkeit wenig hemmende ,luftwiderstandskomponente giebt4 ,der ,wert der ,flgelform besteht also darin1 da eine mglichst starke und reine ,hebewirkung sich bildet1 wenn der ,flgel gleichzeitig langsam abwrts und schnell vorwrts bewegt wird4 #bc4 ,der vorteilhafteste ,flgelquerschnitt4 ,die von uns auf ihr ,gteverhltnis fr die ,flugtechnik untersuchten ,flchen hatten nach der ,bewegungsrichtung unter anderen die in ,fig4 #bd abgebildeten ,querschnitte4 ,auf die sonstige ,form dieser ,versuchsflchen soll spter nher eingegangen werden4 ,illustration3 ,fig4 #bd4 ,es wurden diese ,flchen unter verschiedenen ,neigungen und mit verschiedenen ,geschwindigkeiten gegen die ,luft bewegt1 und jedesmal der entstandene ,luftwiderstand nach ,gre und ,richtung gemessen4 ,hierbei stellte sich nun heraus1 da unter allen diesen ,versuchsflchen die einfach gewlbte1 und zwar die nur schwach gewlbte ,flche1 deren ,form dem ,vogelflgel am hnlichsten ist1 in ganz hervorragender ,weise diejenigen ,eigenschaften besitzt1 auf welche es1 wie vorher errtert1 fr eine gute ,verwendbarkeit zur ,kraftersparnis beim ,fluge ankommt4 ,illustration3 ,fig4 #be4 ,eine schwachgewlbte ,flche mit einem ,querschnitt nach ,fig4 #be giebt also1 in der ,richtung des ,pfeiles bewegt1 einen ,luftwiderstand oa mit groer hebender ,komponente ob und kleiner hemmender ,komponente oc2 ja1 dieser ,luftwiderstand verliert bei gewissen ,neigungen berhaupt seine hemmende ,wirkung und bekommt sogar1 was wir anfangs kaum zu glauben wagten1 unter ,umstnden eine solche ,richtung zur erzeugenden ,flche1 da statt der hemmenden eine treibende ,komponente auftritt1 da also die ,druckrichtung nicht hinter1 sondern vor der ,normalen zur ,flche zu liegen kommt4 ,da vermutlich auf den ,eigenschaften solcher schwachgekrmmter vogelflgelhnlicher ,flchen das ,geheimnis der ganzen ,fliegekunst beruht1 werden dieselben spter genauerer ,untersuchung unterzogen4 ,zunchst aber soll in dem folgenden ,abschnitt das allgemeine ,verhalten der ebenen und gewlbten ,flche zur ,fliegearbeit verglichen werden4 ,wir werden uns hierdurch von der vorteilhaften ,verwendbarkeit der flgelfrmigen ,flchen berzeugen1 und die ,notwendigkeit von der gnzlichen ,beseitigung der ebenen ,flgel aus der ,flugfrage berhaupt einsehen4 #bd4 ,die ,vorzge des gewlbten ,flgels gegen die ebene ,flugflche4 ,um einen ,vergleich anstellen zu knnen zwischen dem ,luftwiderstand der ebenen und gewlbten ,flche1 sind in ,fig4 #bf und ,fig4 #bg zwei gleich groe ,flchen ab und cd im ,querschnitt dargestellt1 welche auch unter gleichen ,neigungen1 etwa von #ae1 zum ,horizont gelagert sind1 vorausgesetzt1 da man bei der gewlbten ,flche die ,verbindungslinie der ,vorder- und ,hinterkante1 also die gerade ,linie cd als ,richtung ansieht4 ,illustration3 ,fig4 #bf4 ,fig4 #bg4 ,wenn diese ,flchen nun an einem ,rotationsapparat1 ,fig4 #ad1 horizontal mit gleicher ,geschwindigkeit durch ruhende ,luft bewegt und gesondert auf ihren ,widerstand untersucht werden1 so erhlt man die horizontalen ,luftwiderstandskomponenten oe und pf und die vertikalen ,komponenten og und ph1 welche in richtigen ,verhltnissen1 wie sie sich aus den ,versuchen ergaben1 in den ,figuren eingetragen sind4 ,diese ,komponenten geben nun durch ,bildung der ,resultanten die absolute ,gre und ,richtung der ,luftwiderstnde oi bei der ebenen und pk bei der gewlbten ,flche4 ,um deutlich zu erkennen1 von welcher ,tragweite dieser verschiedene ,ausfall des ,luftwiderstandes fr die ,fliegearbeit ist1 denke man sich beide ,flchen horizontal gelagert und dafr die ,geschwindigkeitsrichtung um denselben ,winkel von #ae abwrts geneigt4 ,es entstehen dann ,fig4 #bh und ,fig4 #bi1 und bei denselben absoluten ,geschwindigkeiten mssen auch dieselben ,luftwiderstnde gegen die ,flchen sich bilden1 und zwar wieder oi und pk1 die auch gegen die ,flchen noch dieselben ,richtungen haben wie frher4 ,illustration3 ,fig4 #bh4 ,fig4 #bi4 ,werden die ,flchen ab und cd in dieser ,lage mit den gleichen ,geschwindigkeiten v als ,flugflchen verwendet1 so fllt zunchst auf1 da die gewlbte ,flche bei derselben ,geschwindigkeit eine grere ,hebewirkung ausbt1 sie knnte also langsamer bewegt werden wie die ebene ,flche1 um denselben ,hebedruck zu erzielen als letztere1 und es wrde hierdurch direkt an ,arbeit gespart4 ,was aber noch wichtiger zu sein scheint1 ist die bei der gewlbten ,flche auftretende vorteilhaftere ,richtung des ,luftwiderstandes4 ,die hemmende ,komponente ol bei der ebenen ,flche zeigt sich bei der gewlbten ,flche nicht1 sondern es tritt dafr eine treibende ,komponente pm auf4 ,das ,vorhandensein der hemmenden ,komponente ol bei der ebenen ,flche war aber das eigentliche ,hindernis fr die ,erzielung von ,kraftersparnis durch ,vorwrtsfliegen4 ,dieses ,hindernis aber besitzt die schwach gewlbte ,flche nicht1 und aus diesem ,grunde treten bei ihr alle jene ,vorteile auf1 welche bei der ebenen ,flche flschlich gemutmat und vergeblich zu erreichen gesucht wurden4 ,es ist nach ,einsichtnahme dieser ,luftwiderstandsverhltnisse auf den ersten ,blick zu erkennen1 da die gewlbten ,flgelformen wohl geeignet sind1 durch ,vorwrtsfliegen ganz bedeutend an ,fliegearbeit zu sparen4 ,bevor jedoch nher auf die ,gre dieser ,arbeitsersparnis eingegangen wird1 soll eine theoretische ,betrachtung ber die ,entstehung dieser fr die ,flugtechnik sowohl als fr die gesamte fliegende ,tierwelt gleich wichtigen ,eigenschaften des ,luftwiderstandes vorausgeschickt werden4 #be4 ,unterschied in den ,luftwiderstandserscheinungen der ebenen und gewlbten ,flchen4 ,durch das ,experiment lt sich die berlegenheit der hohlen ,flgelform gegen ebene ,flgel mit ,rcksicht auf ihre ,verwendbarkeit beim ,fliegen ziffermig ermitteln4 ,es ist aber ntig1 da wir uns das ,wesen dieser ,erscheinung bei der ,wichtigkeit derselben in allen ,fragen der ,flugtechnik mglichst klar vor ,augen fhren4 ,denken wir uns zu diesem ,zweck in ,fig4 #cj zwei gleich groe ,flchen1 von denen die obere einen ebenen1 die untere einen schwach gewlbten ,querschnitt hat1 durch einen gleichmigen horizontalen ,luftstrom getroffen4 ,ob die ,flchen in ruhender ,luft bewegt werden1 oder die ,luft mit derselben ,geschwindigkeit die ruhenden ,flchen trifft1 ist im ,grunde genommen mit denselben ,luftwiderstandswirkungen verknpft4 ,es ist die ,luft hier als bewegt gedacht1 um die ,wege der ,luftteilchen besser andeuten zu knnen1 und ein deutlicheres ,bild von dem ,vorgang in der ,luft zu erhalten4 ,die beiden ,flchen sind gleich gro und haben dieselbe ,neigung1 indem bei der gewlbten ,flche wieder die ,sehne des ,querschnittbogens als magebend fr die ,richtung angesehen werden soll4 ,illustration3 ,fig4 #cj4 ,da der ,vorgang in der ,luft hier in beiden ,fllen ein verschiedener sein mu1 und daraus auch ein verschieden gearteter ,luftwiderstand sich ergeben mu1 ist von vornherein einleuchtend1 selbst wenn die ,wlbung der einen ,flche nur eine sehr schwache ist4 ,die hier vorgefhrte ,darstellung mag nun wohl der ,wirklichkeit bei derartigen unsichtbaren ,vorgngen in der ,luft nicht genau entsprechen1 es gengt aber1 wenn die charakteristischen ,unterschiede so weit zutreffen1 als es fr die ,anknpfung der ntigen berlegungen erforderlich ist4 ,die an den ,flchen vorbeistreichende ,luft erhlt in beiden ,fllen eine nach unten gerichtete ,beschleunigung2 denn die unter die ,flchen treffende ,luft mu unter den ,flchen hindurch und die ber den ,flchen vorbeistreichende ,luft mu unbedingt den geneigten ,raum oberhalb der ,flchen ausfllen4 ,in der ,art1 wie dieses aber vor sich geht1 sind die ,vorgnge in der ,luft bei beiden ,flchen verschieden4 ,die ,ablenkung des ,luftstromes nach unten geschieht bei der ebenen ,flche zumeist an der ,vorderkante1 und zwar pltzlich4 ,hierbei tritt eine ,stowirkung auf1 welche wiederum zur ,bildung von ,wirbeln ,veranlassung giebt4 ,nach den allgemeinen ,grundstzen der ,mechanik lt sich hieraus allein schon auf eine ,verminderung des beabsichtigten ,effektes schlieen2 denn wenn unbeabsichtigte ,nebenwirkungen entstehen1 so geht an der ,hauptwirkung verloren4 ,die beabsichtigte ,hauptwirkung ist aber ein mglichst groer1 mglichst senkrecht nach oben gerichteter ,gegendruck auf die ,flche1 und dies kann nur dadurch erreicht werden1 da durch die ,flche der auf sie treffenden ,luft eine mglichst vollkommene1 mglichst nach unten gerichtete ,beschleunigung erteilt wird4 ,die entstandenen ,wirbel haben aber kreisende ,bewegungen und daher ,beschleunigungen nach allen ,richtungen erhalten1 von denen nur ein geringer ,teil zur ,hebewirkung verwandt wurde1 whrend der ,rest als fr die ,hebewirkung verloren anzusehen ist4 ,wie die ,figur es andeutet1 wird der ,luftstrom1 welcher die ebene ,flche traf1 durch diese ,flche in ,unordnung kommen4 ,auch hinter der ,flche werden noch ,wirbel und unregelmige ,bewegungen in der ,luft sein1 die erst nach und nach durch ,reibung aneinander ihre ihnen innewohnende nicht horizontal gerichtete lebendige ,kraft verzehren oder1 anders ausgedrckt1 in ,reibungswrme verwandeln4 ,die ebene ,flche wird in hherem ,grade nur mit ihrer ,vorderkante eine nach unten gerichtete ,beschleunigung auf die ,luft ausben knnen1 und die ,luftteile werden nach der ,berhrung mit der ,vorderkante im wesentlichen schon die ,wege einschlagen1 welche ihnen durch die ,richtung der ,flche im ,ferneren vorgeschrieben sind4 ,es drckt sich dies auch dadurch aus1 da die ,mittelkraft des ,luftwiderstandes bei einer solchen schrg getroffenen ebenen ,flche nicht in der ,mitte1 sondern mehr nach der ,vorderkante zu angreift1 die ,verteilung des ,luftdruckes also ungleichmig ist1 und zwar eine grere nach der ,vorderkante zu4 ,ein groer ,teil der ebenen ,flche wird also mit wenig ,nutzen die ,luft an sich vorbeistreichen lassen1 whrend der vordere ,teil der ,flche in ,rcksicht des nicht zu vermeidenden ,stoes nur unvorteilhaft wirken kann4 ,ganz andere ,erscheinungen treten nun aber bei der gewlbten ,flche auf4 ,der auf diese ,flche treffende ,luftstrom wird ganz allmhlich aus seiner horizontalen ,richtung abgelenkt und nach unten gefhrt4 ,derselbe erhlt nach und nach1 und zwar mglichst ohne ,sto eine nach unten gerichtete ,geschwindigkeit4 ,man sieht ohne weiteres1 da nur die schwach und glatt gewlbte ,flche1 besonders wenn die ,tangente zur ,vorderkante genau in die ,windrichtung steht1 die an ihr vorbeistreichende ,luft mglichst ohne ,wirbel mit einer ,geschwindigkeit nach unten entlassen wird1 und zwar in einer ,richtung1 welche gewissermaen der nach unten gerichteten ,tangente des letzten ,flchenstckes entspricht4 ,schon diese ,tangentenrichtung tritt fr die ,vorteile der gewlbten ,flche ein4 ,eine gleichmige ,beschleunigung nach unten wrde der ,luft theoretisch durch eine parabolisch gewlbte ,flche erteilt werden4 ,dergleichen schwache ,parabelbgen und ,kreisbgen sind einander zwar sehr hnlich1 jedoch lt sich die ,parabelform des ,vogelflgel-,querschnittes noch nachweisen4 ,der nach unten gerichtete ,bestandteil der lebendigen ,kraft der ,luftteilchen nach ,verlassen der ,flche ist magebend fr den nach oben gerichteten auf die ,flche ausgebten ,druck4 ,die ,luft verlt aber die gewlbte ,flche in mglichst geordneter ,masse1 und wird vermge der ihr erteilten greren nach unten gerichteten lebendigen ,kraft noch viel weiter nach unten gehen2 also eine vertikale ,luftbewegung wird eintreten1 welche betrchtlich mehr ausgedehnt ist1 als die ,projektion der ,flche nach der ,windrichtung4 ,hierin werden sich die beiden ,flchen hauptschlich unterscheiden4 ,hieraus resultiert aber auch der gewichtige ,unterschied fr den erzeugten ,luftwiderstand4 ,whrend nun die ebene ,flche viele ,wirbelbewegungen veranlat mit geringeren vertikalen ,bewegungsbestandteilen1 wird die entsprechend gewlbte ,flche eine vertikal-oscillatorische ,wellenbewegung in der ,luft hervorrufen mit mglichst groer vertikaler ,bewegungskomponente4 ,mit der ,vollkommenheit dieser ,wellenbewegung wird die ,hebewirkung in direktem ,verhltnis stehen1 und je reiner diese ,wellenbewegung an vertikalen ,schwingungen ist1 desto vollkommener wird die reine ,hebewirkung auf die wellenerzeugende gekrmmte ,flche sein1 indem der grten ,aktion auch die grte ,reaktion entspricht4 ,unser ,streben mu demnach darauf gerichtet sein1 alle ,stowirkungen und ,wirbelbildungen beim ,vorwrtsfliegen nach ,mglichkeit zu vermeiden2 dies aber zu erreichen1 ist die ebene ,flgelform durchaus ungeeignet4 ,es lt sich vielmehr ganz allgemein folgern1 da man mit der ,luft1 die beim ,fliegen vorteilhaft tragen soll1 meistens zu roh umgegangen ist4 ,die ,luft1 welche uns bei geringstem ,aufwand von mechanischer ,arbeit tragen soll1 darf nicht durch ebene ,flchen zerrissen1 geknickt und gebrochen1 dieselbe mu vielmehr durch richtig gewlbte ,flchen gebogen und sanft aus ihren ,lagen und ,richtungen abgelenkt werden4 ,der ,wind1 welcher unter unseren ,flgeln hinstreicht1 darf nicht auf ebene ,flchen stoen1 sondern mu ,flchen vorfinden1 denen er sich anschmiegen kann1 und an diese ,flchen wird er dann1 wenn auch allmhlich1 so doch mglichst vollkommen seine lebendige ,kraft zur ,tragewirkung bei mglichst geringer zurcktreibender ,wirkung abgeben4 ,ist diese ,ansicht die richtige1 da in der ,vermeidung von ,wirbelbewegungen dasjenige ,princip verborgen liegt1 welches uns vielleicht einmal in den ,stand setzt1 die ,luft wirklich zu durchfliegen1 so kann man fast mit geschlossenen ,augen den ,geheimnissen des ,luftwiderstandes nachspren2 denn schon unser ,ohr verrt uns1 ob wir es mit reineren ,wellenbewegungen oder mit vielen kraftverzehrenden ,nebenwirbeln zu thun haben4 ,in dieser berzeugung aber werden wir den1 auch bei groen ,geschwindigkeiten noch geruschlos durch die ,luft gefhrten1 hebenden ,flchen den ,vorzug geben gegenber denjenigen ,flchen1 die sich nicht ohne strkeres ,rauschen mit derselben ,geschwindigkeit durch die ,luft fhren lassen4 ,auch nach dieser ,analyse1 bei welcher das ,ohr den ,ausschlag giebt1 trgt die ,form des gewlbten ,vogelflgels den ,sieg davon4 ,aber noch von anderen ,gesichtspunkten aus unterscheiden sich ebene und gewlbte ,flchen4 ,durch die gewlbte ,flche wird die an ihr vorbeistreichende ,luft1 wenn auch nicht ganz so glatt1 wie in ,figur #cj1 so doch immerhin bogenfrmig aus ihrer ,bahn gelenkt4 ,die vorher geradlinige ,bewegung des ,luftstromes wird annhernd kreisbogenfrmig werden1 und zwar sowohl unterhalb als oberhalb von der ,flche4 ,diese krummlinige ,bewegung der ,luftteilchen entspricht aber einer ganz bestimmten ,centrifugalkraft1 mit welcher diejenigen ,teile der ,luft1 welche unter der ,flche hindurchgehen1 von unten auf die ,flche drcken1 whrend diejenigen1 welche ber die ,flche hinweggleiten1 sich von der ,flche zu entfernen streben und eine ebenfalls nach oben gerichtete ,saugewirkung hervorrufen4 ,die ,centrifugalkraft der an der gekrmmten ,flche vorbeitreibenden ,luft wirkt also beiderseits hebend auf die ,flche1 und wenn man den wirklich gemessenen ,luftwiderstand als durch reine ,centrifugalkraft entstanden annimmt1 so ergiebt sich rechnungsmig ein ,resultat1 das mit unserer ,vorstellung im ,einklange steht4 ,worin aber eine derartige centrifugale ,wirkung vollkommen mit den ,luftwiderstandsgesetzen bereinstimmt1 das ist die ,zunahme mit dem ,quadrat der ,geschwindigkeit4 ,eine derartige ,anschauungsweise fllt nun aber bei der ,luftwiderstandswirkung der ebenen ,flche vollstndig fort1 und hierin drfen wir ebenfalls eine ,erklrung fr den groen ,kontrast in den ,widerstnden beider ,flchen erblicken4 ,illustration3 ,fig4 #ca4 ,wir hatten nun zweierlei ,unterschiede in den ,wirkungen der gewlbten gegenber der ebenen ,flche gefunden1 einmal die ,vergrerung des hebenden ,luftdruckes und andererseits die mehr nach vorn gerichtete ,neigung dieses ,druckes bei der gewlbten ,flche4 ,aus letzterem kann man schlieen1 da auf der vorderen ,hlfte der ,wlbung auch ebenso wie bei der ebenen ,flche der ,druck an sich etwas grer ist als auf der hinteren ,hlfte1 die ,druckverteilung also mehr jene ,flchenelemente begnstigt1 deren ,normalen mehr der ,luftbewegung entgegen gewendet sind4 ,man hat sich also vorzustellen1 da die ,druckverteilung im ,querschnitte etwa aussieht wie ,fig4 #ca4 ,aus solcher ,druckverteilung wrden dann auch ,mittelkrfte hervorgehen knnen1 die1 wenigstens fr gewisse gnstigste ,flle1 statt der hemmenden ,komponente eine treibende ,komponente erhalten4 #bf4 ,der ,einflu der ,flgelkontur4 ,die im vorigen ,abschnitt erwhnte ,analyse des ,luftwiderstandes mittelst des ,gehrs lt sich auch auf die ,einwirkung der ,umfassungslinie der zu untersuchenden ,flchen auf den ,widerstand anwenden1 und gab thatschlich fr uns den ersten ,anla1 unser ,augenmerk hierauf zu richten4 ,zunchst sieht man ein1 da es nicht gleichgltig ist1 ob man eine schrg gestellte oblonge ,flche der ,lnge nach oder der ,quere nach durch die ,luft fhrt4 ,wenn auch in ,fig4 #cb die beiden in der ,ansicht von oben gezeichneten ebenen ,flchen ,a und ,b gleiche ,gre1 gleiche ,neigung und gleiche ,geschwindigkeit haben1 so ist doch ein ,unterschied im ,luftwiderstand vorhanden1 der auf strkere ,wirbelbildung bei ,a deutet und die ,flche ,a wird strker rauschen wie ,b4 ,illustration3 ,fig4 #cb4 ,mit der im vorigen ,abschnitt entwickelten ,wellentheorie steht diese ,erscheinung im vollkommenen ,einklang4 ,die ,flche ,b wird1 wenn sie auch eben ist1 immer noch eine unvollkommene ,luftwelle erzeugen und zwar eine ,welle von einer gewissen ,breite4 ,an den krzeren ,seitenkanten der ,flche ,b werden beim ,durchschneiden der ,luft ebenfalls sich ,wirbel bilden1 die auch noch ,verluste geben und ,gerusch verursachen2 es wird berhaupt ein ,teil der ,luft nach den ,seiten ungentzt abflieen4 ,der hierdurch wegen der ,krze der ,seitenkanten bei ,b entstandene geringe ,nachteil wird bei der ,flche ,a aber berwiegend grer sein1 weil hier die ,seitenkanten den greren ,teil des ganzen ,umfanges ausmachen4 ,die ,luft1 welche unter die kurze ,vorderkante der ,flche ,a tritt1 wird berhaupt gar nicht unter der ,hinterkante hindurchgehen1 sondern schon seitlich einen ,weg sich suchen und die ,flche verlassen4 ,von einer ,wellenbildung im gnstigen ,sinne wird daher bei der ,flche ,a noch weniger die ,rede sein knnen als bei ,b1 die ,flche ,a wird also mehr ,luftwirbel hervorrufen und daher ein strkeres ,gerusch verursachen als ,b4 ,whrend nun bei der ,bewegung einer ebenen ,flche senkrecht gegen die ,luft nur der ,flcheninhalt fr die ,gre des ,luftwiderstandes magebend war1 ohne ,rcksicht auf die ,form der ,flche1 zeigt sich1 da bei schrgen ,bewegungen von ebenen ,flchen die ,umfangsform nicht ohne starken ,einflu auf den entstehenden ,luftwiderstand ist4 ,es fragt sich jetzt1 in welcher ,weise eine mglichst vollkommene ,wellenbewegung ohne ,wirbel bei der ,bewegung einer gewlbten ,flche gedacht und gemacht werden kann2 denn auch hier wird die ,welle eine gewisse ,breite1 je nach der ,ausdehnung der gewlbten ,flche1 besitzen4 ,illustration3 ,fig4 #cc4 ,fig4 #cd4 ,ist eine solche ,flche1 die im brigen allen ,anforderungen fr gute ,luftwiderstandsleistungen entsprechen mag1 an den ,seiten stumpf abgeschnitten1 wie ,fig4 #cc zeigt1 so mssen auch hier an den ,seiten ,wirbel sich bilden2 denn die entstandene ,welle kann nicht scharf an ruhende oder geradlinig sich fortbewegende ,luft grenzen4 ,um dies zu vermeiden1 mssen wir dafr sorgen1 da die ,wellenbewegung nach den ,seiten zu allmhlich abnimmt und kein pltzliches ,ende findet4 ,dieses lt sich aber dadurch erreichen1 da die ,flche seitlich in ,spitzen ausluft1 wodurch die ,welle seitlich nach und nach schwcher wird1 bis sie schlielich ganz aufhrt4 ,die ,kontur der ,flche mu beiderseits also zugespitzt sein wie ,fig4 #cd4 ,illustration3 ,fig4 #ce4 ,die ,natur belehrt uns ebenfalls1 da die gefundenen ,verhltnisse wohl am ,ende die richtigen sind2 denn auer der hohlen ,form1 welche sich bei allen ,vogelflgeln findet1 zeigt sich auch das ,auslaufen der ,flgel in ,spitzen4 ,vogelflgel aber1 welche nicht in einer ,spitze endigen1 lsen sich mit ,hlfe der ,schwungfedern in mehrere ,spitzen auf1 als ,andeutung dafr1 da hier die tragende ,luftwelle in mehrere kleinere ,wellen aufgelst ist1 was ja ebenfalls zu einem allmhlichen seitlichen bergang der ,hauptwelle in die umgebende ,luft fhren kann4 ,da aber endlich der ,aufri solcher ,flugflchen unter ,innehaltung dieser ,merkmale dennoch verschieden sein kann1 lehren die ,typen von ,flugflchen in ,fig4 #ce4 ,man sieht die ,schwungfedergliederung beim ,storch und ,gabelweih1 whrend die brigen ,vgel1 die ,taube1 die ,mwe und die ,schwalbe1 wie auch die ,fledermaus geschlossene ,flgelflchen zeigen4 #bg4 ber die ,messung des ,luftwiderstandes der vogelflgelartigen ,flchen4 ,aus der ,gesamtheit der vorstehenden ,entwickelungen geht hervor1 da1 wenn die ,luftwiderstandsgesetze im allgemeinen als die ,fundamente der ,flugtechnik bezeichnet werden knnen1 die ,kenntnis der ,widerstandsgesetze gewlbter vogelflgelartiger ,flchen im besonderen die ,grundlage fr jede weitere wirkungsvolle ,bethtigung auf dem ,gebiete des aktiven ,fliegens bilden mu4 ,ebenso undankbar wie bei der ebenen ,flche drfte es sein1 die ,widerstnde bei gewlbten ,flchen rein theoretisch zu berechnen4 ,allerdings lassen sich eine ganze ,reihe interessanter theoretischer ,betrachtungen und ,berechnungen ber diese ,widerstnde anstellen2 auch kann man die dynamische ,wirkung der durch gewlbte ,flchen allmhlich aus ihrer ,lage oder ,bahn gelenkten ,luft sogar richtiger theoretisch beurteilen1 als dies bei der ebenen ,flche unter schrger ,bewegung der ,fall ist1 doch findet der ,vorgang offenbar nicht ganz so einfach statt1 als wie er in ,fig4 #cj dargestellt wurde4 ,die dort zur ,anschauung gebrachte ,vorstellung sollte auch nicht zur ,berechnung des ,luftwiderstandes dienen1 sondern nur gewisse charakteristische ,unterschiede zwischen den ,wirkungen der ebenen und gewlbten ,flche mglichst in die ,augen fallend kennzeichnen4 ,um den ,luftwiderstand1 den die gewlbte ,flugflche unter den verschiedenen ,neigungen ergiebt1 wirklich kennen zu lernen1 sind wir lediglich auf den ,versuch angewiesen4 ,nur durch wirkliche ,kraftmessungen knnen wir brauchbare ,zahlenwerte erhalten1 die zur ,aufklrung der ,vorgnge beim ,vogelfluge beitragen und der ,flugtechnik von ,nutzen sind4 ,es giebt nun zwei ,wege1 diese ,zahlenwerte zu beschaffen4 ,einmal kann die ,flche in ruhender ,luft bewegt werden1 das andere ,mal kann die ruhende ,flche durch ,wind getroffen werden4 ,fr den ersten ,fall ist man auf eine kreisfrmige ,bewegung der ,flche angewiesen und mu sich eines ,rotationsapparates wie ,fig4 #ad bedienen4 ,geradlinige ,flchenbewegungen wrden ,mechanismen erfordern1 die grere ,nebenwiderstnde besitzen1 also strkere ,fehlerquellen aufweisen4 ,der ,rotationsapparat besitzt1 wenn richtig angeordnet1 verhltnismig geringe anderweitige ,widerstnde4 ,diese ,methode schliet dadurch aber zwei andere belstnde in sich4 ,erstens ist die ,bewegung keine geradlinige und zweitens kommt nach einer halben ,umdrehung die ,versuchsflche schon in die ,region der aufgerhrten1 also nicht mehr in ,ruhe befindlichen ,luft1 wodurch ,fehlerquellen entstehen4 ,beide ,nachteile nehmen ab mit dem ,durchmesser des durchlaufenen ,kreises1 es wird also vorteilhaft sein1 solche ,rotationsapparate recht gro auszufhren4 ,der zweite ,fall1 in welchem durch ,wind an der stillgehaltenen ,flche der ,luftwiderstand entsteht1 hat den ,vorteil der geradlinigen ,luftbewegung1 aber der ,wind schwankt in der ,strke fast in jeder ,sekunde und nur mhsam lassen sich die ,augenblicke erhaschen1 wo durch einen ,windmesser die richtige auch auf die ,versuchsflche wirkende ,windgeschwindigkeit angegeben wird4 ,hier bleibt nur brig1 durch recht zahlreiche ,versuche sich gute ,mittelwerte zu verschaffen4 ,von uns sind nun beide ,methoden der ,messung wiederholt zur ,anwendung gebracht1 weil es uns von ,wichtigkeit zu sein schien1 gerade die ,widerstnde der gewlbten ,flchen mglichst genau kennen zu lernen und mit der einen ,methode die andere ,versuchsart zu kontrollieren1 indem uns nicht bekannt war1 da von anderer ,seite hnliche ,versuche vorlagen1 die einen ,vergleich gestatteten4 ,um annhernd die ,wlbung zu bestimmen1 welche ein ,vogelflgel hat1 wenn der ,vogel mit den ,flgeln auf der ,luft ruht1 giebt es ein einfaches ,verfahren4 ,ein toter sowie ein nicht in ,thtigkeit befindlicher lebender ,vogelflgel werden gewlbter erscheinen1 als sie beim ,fluge sind2 denn die im ungespannten ,zustande strker nach unten gekrmmten ,federn biegen sich durch den von unten auf dieselben drckenden ,luftwiderstand etwas gerader1 wenn der ,flgel in ,benutzung ist4 ,illustration3 ,fig4 #cf4 ,diese ,biegung der ,federn kann man nun auch dadurch entstehen lassen1 da man einen frischen ,vogelflgel in umgekehrter ,lage nach ,fig4 #cf mit seinen ,armteilen befestigt und mit ,sand1 der so viel wiegt1 als die reichliche ,hlfte des ,vogelgewichtes betrgt1 auf der hohlen ,seite belastet4 ,der ,flgel wird dann annhernd die ,wlbung annehmen1 die er beim ,fluge in der ,zeit des ,niederschlages oder beim ,segeln hat4 ,die punktierte ,lage in ,fig4 #cf giebt die ,flgelwlbung vor der ,belastung4 ,illustration3 ,fig4 #cg4 ,bei gut fliegenden ,vgeln findet man nur eine schwache ,wlbung des ,flgelquerschnittes1 deren ,pfeilhhe h in ,fig4 #cg #a_/ab-a_/ae der ,flgelbreite ,,ab ausmacht4 ,schlechtfliegende ,vgel1 wie alle ,laufvgel1 haben sehr stark gewlbte1 die gut und schnell fliegenden ,seevgel dagegen sehr schwach gewlbte ,flgel4 #bh4 ,luftwiderstand des ,vogelflgels1 gemessen an rotierenden ,flchen4 ,es sollen nun die ,versuchsresultate angegeben werden1 welche man erhlt1 wenn man vogelflgelfrmige ,krper am ,rotationsapparat auf ihren ,luftwiderstand untersucht2 und zwar beziehen sich die hier angegebenen ,werte auf die ,verwendung eines groen ,rotationsapparates1 dessen ,kreisbahn #g m ,durchmesser hatte1 und bei welchem die ,versuchsflchen #d m ber dem ,erdboden schwebten4 ,die ,aufstellung dieses ,apparates war im ,freien gemacht und die ,versuche wurden nur bei vollkommener ,windstille ausgefhrt4 ,gebude und ,bume standen nicht in solcher ,nhe der von den ,flchen beschriebenen ,kreisbahn1 da ein strender ,einflu befrchtet werden mute4 ,trotzdem war die ,lage eine geschtzte durch die in einiger ,entfernung den ,versuchsplatz umgebenden dichten und hohen ,bume1 so da an vielen ,sommerabenden sich ,gelegenheit zu ,versuchen bot4 ,illustration3 ,fig4 #ch4 ,die ,flche der beiden ,versuchskrper betrug in allen ,fllen je qm4 ,der gefundene ,gesamtwiderstand bezog sich also auf eine ,flche von #a qm4 ,als ,auenkontur wurde die lngliche beiderseits zugespitzte ,form angewandt1 nach ,fig4 #ch1 bei einer ,breite von #j1d m und einer ,lnge von #a1h m4 ,die ,herstellung der ,versuchskrper oder ,versuchsflchen1 sowie die ,formgebung ihres ,querschnittes war in verschiedener ,weise erfolgt4 ,illustration3 ,fig4 #ci4 ,fig4 #dj4 ,fig4 #da4 ,fig4 #db4 ,fig4 #dc4 ,auf den ersten ,blick scheint es1 als wenn der ,ausfall des ,luftwiderstandes hervorragend gnstig sein mte1 wenn die ,flche so dnn wie mglich genommen wird4 ,aus diesem ,grunde machten wir daher auch ,versuchsflchen aus dnnem ,blech4 ,die ,festigkeit derartiger selbst strker gewlbter ,flchen von mm starkem1 hart gehmmertem ,messingblech ist aber nicht ausreichend zu den in ,rede stehenden ,versuchen2 vielmehr muten wir den ,flchenumfang mit #d mm starkem ,stahldraht einfassen1 um die erforderliche ,stabilitt zu erzielen4 ,es ergiebt sich dann ein ,querschnitt nach ,fig4 #ci in #a_/e ,mastab4 ,diese ,querschnittform hatte aber nicht ganz so gnstige ,verhltnisse fr den ,luftwiderstand als die folgenden2 denn der ,vorteil1 den die geringe ,dicke des ,bleches bieten mag1 wird aufgewogen durch den strenden ,einflu der verstrkten ,rnder4 ,fast gleich gute ,resultate ergaben die ,querschnitte ,fig4 #dj-dc4 ,ob die ,flche in ihrer ganzen ,ausdehnung gleichmig dnn war1 etwa #f mm stark1 wie in ,fig4 #dj1 oder ob in der ,mitte1 wie in ,fig4 #da1 eine grere ,verdickung sich befand1 oder ob diese ,verdickung mehr nach vorn zu lag1 wie in ,fig4 #db1 das verursachte keinen mebaren ,unterschied4 ,bei einer ,breite von #djj mm konnten diese allmhlichen ,verdickungen bis zu #af mm1 also bis #a_/be der ,flchenbreite betragen1 ohne schdlichen ,einflu fr den entstandenen ,luftwiderstand4 ,wider ,erwarten zeigte sich aber auch dann noch kein ,nachteil1 wenn diese ,flgelverdickung abgerundet an der ,vorderkante lag1 wie bei ,fig4 #dc4 ,es hatte sogar den ,anschein1 als ob diese ,form besonders gnstige ,luftwiderstandsverhltnisse besitze1 also viel hebenden und wenig hemmenden ,widerstand gbe1 vorzglich bei ,bewegung unter ganz spitzen ,winkeln1 jedoch nur1 wenn die ,vorderkante und nicht die ,hinterkante die ,verdickung trug4 ,im allgemeinen war der ,unterschied in dem ,verhalten der ,flchen mit den ,querschnitten #ci-dc kein groer und die angegebenen ,resultate beziehen sich gleichzeitig auf alle diese ,flgelformen4 ,die ,versuchskrper mit den ,querschnitten1 ,fig4 #dj-dc1 wurden von uns aus ,elsenholz hergestellt4 ,die ganz schwachen ,wlbungen erzielten wir durch einseitiges ,bekleben dnner ,bretter mit ,papier1 wodurch die ,flchen hohl gezogen wurden4 ,strker gewlbte ,formen wurden aus massivem ,holz ausgearbeitet4 ,mit der abnehmenden ,breite der ,flche nderte sich der ,querschnitt so1 da immer eine hnliche ,form in proportionaler ,verkleinerung blieb4 ,die ,form1 ,fig4 #dc1 wurde von uns auch dadurch hergestellt1 da an der ,vorderkante eine strkere nach beiden ,seiten spitz auslaufende ,weidenrute eingelegt war1 an welche sich gekrmmte ,querrippen ansetzten1 die dann beiderseits mit geltem ,papier bespannt wurden1 und sowohl oben wie unten glatte ,flchen bildeten4 ,diese letzte ,querschnittform1 ,fig4 #dc1 hat auch der ,vogelflgel an seinem ,armteil1 wo an der ,vorderkante durch die ,knochen eine strkere ,verdickung vorhanden ist4 ,wie der ,versuch es ergab1 strt diese ,verdickung in keiner ,weise den ,flugeffekt1 wenn nur nach der ,flgelspitze die ,verdickung auch verschwindet4 ,die verschiedenartige ,ausfhrung unserer ,versuchskrper berzeugte uns1 da die ,metalle berhaupt zum ,flgelbau nicht zu gebrauchen sind1 und da die ,zukunftsflgel wahrscheinlich aus ,weidenruten mit leichter ,stoffbespannung bestehen werden4 ,auch ,bambusrohr pat sich den ,flgelformen nicht so leicht an1 wie das konisch gewachsene ,weidenholz1 das dennoch in gewissem ,grade ohne ,nachteil bearbeitet werden kann1 sich im feuchten ,zustande beliebig biegen lt und bei auerordentlicher ,leichtigkeit sehr zhe ist4 ,weidenholz bricht erst bei einer ,beanspruchung von #h kg pro ,quadratmillimeter1 kann aber mit guter ,sicherheit dauernd mit #b-c kg beansprucht werden4 ,es ist dabei das leichteste aller ,hlzer mit dem specifischen ,gewicht #j1cc4 ,das ,aluminium ist #hmal so schwer1 aber kaum #dmal so stark4 ,gegenber dem ,einwand1 da ,aluminium in ,form konischer ,rhren verwendet werden knne und dadurch besonders leichte ,konstruktionen gbe1 lt sich anfhren1 da ,weidenruten sich auch leicht hohl ausbohren lassen1 weil der ,bohrer mit einer geeigneten stumpfen ,centrierspitze sich in dem ,mark genau in der ,mitte fhrt4 ,durch ,bohrer von verschiedener ,strke kann man dann der ueren konischen ,form entsprechend die ,hhlung ebenfalls nach der ,spitze verjngt ausfhren4 ,die im vorstehenden beschriebenen ,versuchsflchen wurden nun mit verschieden gekrmmten ,querschnitten ausgefhrt und auf ihren ,luftwiderstand erprobt4 ,als ,tiefe der ,hhlung oder ,strke der ,wlbung galt die ,tiefe des ,hohlraumes unter der ,flche1 und als ,gre der ,flche die ,gre ihrer ,projektion4 ,wie bei den ,versuchen mit der ebenen ,flche beschrieben1 lie sich am ,rotationsapparat der ,luftwiderstand zunchst in ,form von zwei ,komponenten messen und darauf in ,gre und ,richtung ermitteln4 ,fr eine schwache ,wlbung von #a_/dj der ,breite1 also bei einer grten ,pfeilhhe der ,hhlung von #a cm1 gilt nun das ,diagramm ,tafel ,,ii4 ,fig4 #a ,tafel ,,ii giebt die ,luftwiderstnde in ,gre und ,richtung1 welche entstehen1 wenn die ,flche mit dem ,querschnitt ab unter verschiedenen ,neigungen nach der ,pfeilrichtung bewegt wird4 ,der grte ,luftwiderstand entsteht1 wenn die ,flche die ,lage fg1 also die ,neigung #ij hat4 ,dieser ,luftwiderstand sei von c aus nach rechts angetragen in der ,linie c #ij4 ,wenn nun z4 ,b4 die ,flche die ,lage de und ,neigung #bj hat1 so entsteht bei derselben absoluten ,geschwindigkeit der ,luftwiderstand in ,gre und ,richtung von c #bj4 ,es sind c #c2 c #f2 c #i u4 s4 w4 die ,luftwiderstnde fr die ,flchenneigungen #c2 #f2 #i u4 s4 w4 ,auch in der ,lage ab fr den ,winkel ,null erhlt man noch einen hebenden ,luftwiderstand c #j4 ,auf den ,luftwiderstand c #ij haben schwache ,wlbungen keinen ,einflu1 wie das ,experiment bewiesen hat2 derselbe ist daher bekannt und jederzeit nach der ,formel3 ,l #j1ac ,f v#b zu berechnen4 ,das ,verhltnis der ,luftwiderstnde bei gleicher ,geschwindigkeit1 aber verschiedener ,neigung zu diesem normalen ,luftwiderstand wird durch das ,diagramm auf ,tafel ,,vii angegeben und kann dort direkt abgelesen werden an der tiefsten klein punktierten ,linie4 ,die ,richtung der ,luftwiderstnde aber ergiebt sich aus ,tafel ,,ii4 ,fr eine ganz schwach gewlbte ,flche1 welche nur um #a_/dj ihrer ,breite hohl ist1 kann man hiernach den ,luftwiderstand bei jeder ,neigung von #j-ij in ,gre und ,richtung bestimmen4 ,wenn die ,flche strker gewlbt ist1 so da die ,hhlung #a_/be der ,breite betrgt1 so erhlt man analog die ,fig4 #a auf ,tafel ,,iii und auf ,tafel ,,vii die zweite klein-punktierte ,linie4 ,der ,widerstand c #ij ist wieder gleich demselben c #ij auf ,tafel ,i und ,tafel ,,ii1 aber die anderen ,widerstnde sind nicht unwesentlich grer geworden1 auch etwas anders gerichtet4 ,auffallend zugenommen hat der ,luftwiderstand bei #j1 derselbe hat schon mehr hebende ,wirkung erhalten4 ,diese ,hebewirkung hrt erst auf1 wenn die ,vorderkante der ,flche tiefer liegt als die ,hinterkante und zwar bei einer ,neigung von -#d4 ,noch auffallendere ,erscheinungen zeigen sich1 wenn man der ,flche #a_/ab der ,breite zur ,hhlung giebt4 ,dann erhlt man die ,widerstnde auf ,tafel ,,iv ,fig4 #a4 ,auch hier ist c #ij noch nach der ,formel3 ,l #j1ac ,f v#b zu berechnen1 also die ,bewegung dieser ,flche senkrecht gegen die ,luft von keinem anderen ,widerstand begleitet1 als wenn die ,flche eben wre4 ,aber bei den anderen ,neigungen weicht der ,luftwiderstand ganz erheblich von demjenigen ab1 der bei der ebenen ,flche unter gleichen ,neigungen und gleichen ,geschwindigkeiten entsteht4 ,zum ,vergleich sind auf ,tafel ,,iv ,fig4 #a die ,widerstnde der ebenen ,flche punktiert eingetragen4 ,hierdurch zeigen sich jetzt auffallend die ,vorteile der gewlbten gegenber der ebenen ,flche in ihrer ,verwendung beim ,fliegen4 ,auf ,tafel ,,vii sieht man auch zwar deutlich1 da die ,wlbung einer ,flche fr spitze ,bewegungswinkel bis #bj den ,widerstand ungefhr verdoppelt1 aber auf ,tafel ,,iv erkennt man auerdem die gnstigere ,richtung1 welche die ,luftwiderstnde der gewlbten ,flche besitzen1 und wodurch letztere gerade ihre gute ,brauchbarkeit beim ,vorwrtsfliegen erlangt4 ,wenn man nun die ,wlbung noch strker macht als #a_/ab der ,breite einer ,flche1 so nehmen die hervorgehobenen guten ,eigenschaften wieder ab2 der ,luftwiderstand erhlt wieder eine geringere hebende ,komponente und bekommt dadurch eine ungnstigere ,richtung4 ,wir mssen daher eine ,hhlung von #a_/ab der ,breite als die gnstigste ,wlbung eines ,flgels bezeichnen1 wenigstens bei den fr diese ,messungen angewendeten ,geschwindigkeiten1 welche bis zu #ab m pro ,sekunde betrugen4 ,es ist mglich1 da bei noch greren ,geschwindigkeiten etwas schwchere ,wlbungen die vorteilhaftesten ,verhltnisse geben2 die ,andeutung hierfr war vorhanden4 #bi4 ,vergleich der ,luftwiderstandsrichtungen4 hnlich wie dieses fr die ebene ,flche auf ,tafel ,i geschehen ist1 kann man auch fr die ,luftwiderstnde der gewlbten ,flchen ,diagramme herstellen1 in welchen man die ,luftwiderstnde nach ihren ,richtungen zur ,flche vergleichen kann4 ,analog der ,fig4 #b auf ,tafel ,i kann man dann die ,figuren #b auf ,tafel ,,ii1 ,,iii und ,,iv bilden1 bei denen die ,flche horizontal bleibend gedacht wird1 whrend ihre ,bewegung nach den verschiedenen ,richtungen schrg abwrts mit gleicher absoluter ,geschwindigkeit erfolgt4 ,es entstehen diese ,figuren aus den ,figuren #a dadurch1 da man jede dort gezeichnete ,luftwiderstandslinie so viel nach links dreht1 bis die zugehrige ,flche horizontal liegt4 ,jede ,linie mu also so viel um den ,punkt c gedreht werden1 als der ,gradvermerk an ihrem anderen ,ende betrgt4 ,jetzt aber zeigt sich noch auffallender die charakteristische ,eigentmlichkeit der gewlbten ,flchen gegenber der ebenen ,flche4 ,man bemerkt1 da die ,richtung des ,luftwiderstandes nicht blo der ,normalen zur ,flche sehr nahe kommt1 sondern bei gewissen ,winkeln die ,normale sogar berschreitet1 d4 h4 da die hemmende ,komponente sich hier in eine treibende ,komponente verwandelt4 ,es haben also die gewlbten ,flchen die ,eigenschaft1 da dieselben1 horizontal gelagert und unter gewissen ,winkeln schrg abwrts bewegt1 selbstndig die horizontale ,geschwindigkeit zu vergrern streben4 ,hieraus erklrt sich unter anderem auch das labile ,verhalten schwach gewlbter ,fallschirme4 ,leichte1 aus schwach gewlbten ,flchen bestehende ,krper beschreiben beim freien ,fallen in der ,luft sehr eigentmliche ,linien und selbst jedes von unserem ,schreibtische gleitende ,lschblatt mahnt uns durch sein labiles ,verhalten an besondere den gewlbten ,flchen innewohnende ,eigenschaften4 ,die treibende ,komponente ist nach den ,diagrammen ,fig4 #b auf ,tafel ,,ii1 ,,iii und ,,iv am grten1 wenn die ,flchen annhernd in der ,richtung der ,tangente zur ,vorderkante bewegt werden4 ,dies ist aber derjenige ,fall1 in welchem voraussichtlich die erzeugte ,wellenbildung am vollkommensten wird1 und die im ,abschnitt #be und in ,fig4 #cj zur ,darstellung gebrachte ,anschauung am vollkommensten zutrifft4 ,es geht hieraus ferner hervor1 da sich zum besonders schnellen ,fliegen ein nur wenig gewlbter ,flgel eignet1 weil die ,tangente der ,vorderkante bei diesem auf einen absoluten ,flgelweg deutet1 der einer sehr groen ,fluggeschwindigkeit entspricht4 #cj4 ber die ,arbeit beim ,vorwrtsfliegen mit gewlbten ,flgeln4 ,wenn nun eine horizontal ausgebreitete1 etwas nach oben gewlbte ,flche bei horizontaler ,bewegung schon einen namhaften ,auftrieb erfhrt1 wenn ferner diese ,auftriebe bei ,bewegung unter spitzeren ,winkeln zum ,horizont bedeutend grer sind als bei ebenen ,flchen1 und wenn dann noch bei gewissen spitzen ,winkeln die bei ebenen ,flchen auftretenden hemmenden ,komponenten bei der gewlbten ,flche zur treibenden ,komponente werden1 so ist wohl klar1 da die beim ,vorwrtsfliegen mit gewlbten ,flgeln erforderliche mechanische ,arbeit sehr zusammenschrumpfen mu4 ,man kann nun ebenso wie in ,abschnitt #bj fr die ebenen ,flgel hier fr die gewlbten ,flgel berechnen1 wie sich die ,flugarbeit in den verschiedenen ,graden des ,vorwrtsfliegens gegen die ,arbeit beim ,fliegen auf der ,stelle verhlt4 ,wenn man diese letztere ,arbeit wieder mit ,a bezeichnet1 so erhlt man die in den ,figuren #b auf ,tafel ,,ii1 ,,iii und ,,iv gegebenen ,verhltniszahlen fr die ,arbeit beim ,vorwrtsfliegen1 bei der die ,flgel in ihrer ganzen ,ausdehnung unter den nher bezeichneten ,winkeln sich abwrts bewegen4 ,das ,minimum liegt fr die gnstigste ,wlbung bei #ae und betrgt nach ,tafel ,,iv #j1bc;,a4 ,dieses entspricht einer ,fluggeschwindigkeit1 die #dmal so gro ist als die ,abwrtsgeschwindigkeit der ,flgel1 wenn letztere wieder parallel mit sich bewegt gedacht werden4 ,hierbei braucht man also noch nicht von der ,arbeit1 welche ntig ist1 wenn kein ,vorwrtsfliegen stattfindet4 ,whrend also bei ,anwendung ebener ,flgel nach ,abschnitt #bj und ,tafel ,i ,fig4 #b etwa der ,flugarbeit gespart werden konnte1 so ergiebt die gewlbte ,flche hier eine ,arbeitsersparnis von mehr als 4 ,es ist fraglich1 ob man beim ,vorwrtsfliegen auch die ,vorteile der ,flgelschlagbewegung in demselben ,mae geniet1 wie beim ,fliegen auf der ,stelle4 ,da diese ,vorteile in gewissem ,grade eintreten mssen1 ist wahrscheinlich4 ,wrde die ,schlagbewegung fast in demselben ,grade kraftersparend auftreten1 dann reduzierte sich die ,flugarbeit auf etwa von derjenigen als beim ,fliegen auf der ,stelle1 wenn man mit ,flgeln1 die um #a_/ab der ,breite hohl sind1 #dmal so schnell vorwrts fliegt als die ,flgel abwrts bewegt werden4 ,bei sehr groen und leichten ,flgeln war nach ,abschnitt #ah die ,arbeit des ,menschen beim ,fliegen auf der ,stelle #a1e ,,hp4 ,fr den mit vorteilhaft gewlbten ,flgeln vorwrtsfliegenden ,menschen stellte sich daher unter diesen hchst wahrscheinlich nicht zu erreichenden gnstigsten ,verhltnissen die zu leistende ,arbeit auf #a1e ,,hp oder auf cirka #j1d ,,hp4 ,diese ,arbeit wrde vom ,menschen auch nur auf kurze ,zeit geleistet werden knnen4 ,wir mssen also noch vorteilhaftere ,wirkungsweisen herausfinden1 wenn die physische ,kraft des ,menschen ausreichen soll1 um ihn mit ,flgeln in der ,luft gehoben zu erhalten4 ,der bisher erreichte und lediglich in einer richtigen ,flgelform beruhende ,vorteil ist unverkennbar2 es soll hier aber von einer weiteren ,behandlung aus dem ,grunde abgesehen werden1 weil sich im folgenden erweisen wird1 da die bisher bekannt gemachten ,luftwiderstandsverhltnisse fr die ,praxis des ,fliegens nicht ohne weiteres zutreffen4 ,zu diesen letzten ,berechnungen ist der ,luftwiderstand zu ,grunde gelegt1 welcher am ,rotationsapparat in ruhender ,luft gemessen wurde4 ,es sollen nun im ferneren die analogen ,untersuchungen angestellt werden unter zu ,grundelegung der ,luftwiderstandsverhltnisse1 welche man bei ,messungen im ,winde findet4 ,es wird sich herausstellen1 da man zu ungleich gnstigeren ,resultaten gelangt4 ,bevor aber auf diese ,messungen im ,winde nher eingegangen wird1 seien einige allgemeine ,betrachtungen ber das ,verhalten der ,vgel zum ,winde angestellt4 #ca4 ,die ,vgel und der ,wind4 ,in strengerem ,sinne noch als die ,luft kann man den ,wind als das eigentliche ,element der ,vgel bezeichnen4 ,wir haben bereits gesehen1 da der ,wind den ,vgeln das ,auffliegen sehr erleichtert1 und da viele ,vgel1 wenn der zu ihrem ,auffliegen erforderliche ,wind nicht herrscht1 durch ,vorwrtshpfen oder ,laufen eine relative ,luftbewegung gegen sich hervorrufen1 bevor ihre wirkliche ,erhebung erfolgt4 ,wir bemerken ferner1 da die ,flugbewegungen der ,vgel im ,winde anderer ,art sind als in ruhiger ,luft4 ,die flatternde ,bewegung bei ,windstille verwandelt sich im ,winde in gemessenere ,flgelschlge und wird bei vielen ,vgeln zum wirklichen ,segeln4 ,wenn nun zwar der ,wind augenscheinlich kraftersparend auf den ,flug der ,vgel einwirkt1 indem er ihr ,gehobenbleiben in der ,luft1 wie spter nachgewiesen werden soll1 erleichtert1 so mu doch die ,ansicht1 da die ,vgel berhaupt mit besonderer ,vorliebe gegen den ,wind fliegen1 als eine irrige bezeichnet werden4 ,letzteres ist nur zuzugeben mit ,bezug auf das ,auffliegen4 ,wenn die ,erhebung in die ,luft aber erst stattgefunden hat1 fallen jene ,faktoren fort1 welche das ,erheben von der ,erde erleichterten2 denn dann kann der ,vogel die ihm dienliche relative ,geschwindigkeit gegen die ihn umgebende ,luft auch erreichen1 wenn er mit dem ,winde fliegt2 er braucht ja nur schneller zu fliegen als der ,wind weht4 ,auf diese relative ,geschwindigkeit zwischen ,vogel und umgebender ,luft also kommt es an1 und diese relativ gegen den ,vogel in ,bewegung befindliche ,luft trifft den ,vogel stets von vorn2 der ,vogel versprt dies als einen immer nur auf ihn zustrmenden ,wind4 ,der ganze ,bau des ,vogelgefieders sowohl im allgemeinen1 als auch im besonderen die ,konstruktion seiner ,flgel mit ,bezug auf die ,federlagerung schlieen von vorn herein aus1 da der ,wind den fliegenden ,vogel jemals von hinten trifft4 ,wenn der ,vogel daher mit dem ,winde fliegt1 so fliegt er allemal schneller als der ,wind4 ,aus diesem ,grunde sind auch alle jene ,versuche zur ,erklrung des ,kreisens der ,vgel1 nach denen die ,vgel einmal gegen den ,wind gerichtet1 diesen von vorn unter die ,flgel wehen lassen1 das andere ,mal1 mit dem ,winde fliegend1 den ,wind von hinten unter die ,flgel drcken lassen sollen1 als ganz verfehlte ,spekulation zu betrachten4 ,die absoluten ,geschwindigkeiten der ,vgel beim ,fliegen gegen den ,wind und mit dem ,winde sind durchschnittlich um die doppelte ,windgeschwindigkeit verschieden2 denn einmal kommt die ,windgeschwindigkeit von der relativen ,bewegung zwischen ,vogel und ,luft in ,abzug1 das andere ,mal addieren sich beide zur absoluten ,ortsvernderung1 bei welcher der ,wind stets berholt wird4 ,man kann eine sekundliche ,geschwindigkeit von #aj m als eine nur mittlere ,vogelfluggeschwindigkeit bei ,windstille und #f m als eine sehr hufige ,windgeschwindigkeit bezeichnen4 ,die ,differenz beider1 also #d m1 wre die absolute ,vogelgeschwindigkeit gegen den ,wind1 whrend der ,vogel mit dem ,winde die ,geschwindigkeit #aj #f #af m erhlt1 also viermal so schnell fliegt als gegen den ,wind4 ,dieses ,beispiel zeigt1 wie stark sich die ,flugschnelligkeit gegen den ,wind und mit dem ,winde unterscheidet4 ,bei strkeren ,winden ist dieser ,unterschied natrlich noch viel grer4 ,es ist anzunehmen1 da die ,vgel bestrebt sind1 diesen ,unterschied in ihren absoluten ,geschwindigkeiten auszugleichen1 weil sie auch gegen den ,wind mglichst schnell fliegen wollen1 und da dieser ,unterschied nicht ganz so auffllig sich zeigt1 als er eigentlich sein mte4 ,trotzdem bleibt der ,unterschied aber immer noch so gro1 da alles ,fliegen der ,vgel gegen den ,wind durchschnittlich fast zweimal so lange dauert1 als mit dem ,winde4 ,man erhlt demzufolge bei ,beobachtung der ,vgel den ,eindruck1 als flgen dieselben viel hufiger gegen den ,wind als in der ,windrichtung2 und dies mag die ,veranlassung gewesen sein1 da das ,fliegen gegen den ,wind als ,erleichterung des ,fliegens angesehen wurde1 whrend es in ,bezug auf das ,vorwrtskommen eine entschiedene ,erschwerung mit sich bringt4 ,man kann daher wohl auch nicht annehmen1 da die ,vgel mit besonderer ,vorliebe dem ,wind entgegenfliegen2 und wenn man dieses ,entgegenfliegen viel hufiger beobachtet als das ,fliegen mit dem ,wind1 so findet dieses seine natrliche ,erklrung in dem ungleichen ,zeitaufwand fr beide ,arten des ,fliegens4 ,wenn die ,vgel nach ,richtungen fliegen1 die mit der ,windrichtung einen ,winkel bilden1 so fhlen dieselben einen ,wind1 der sich aus ihrer eigenen ,bewegung mit der ,windbewegung zusammensetzt und der jedesmal eine andere ,richtung hat als die absolute ,vogelbewegung4 ,ein ,vogel beabsichtige z4 ,b41 wie in ,fig4 #dd gezeichnet1 mit der absoluten ,geschwindigkeit ob nach der ,richtung ob zu fliegen1 whrend der ,wind mit der ,geschwindigkeit ao weht4 ,die ,stellung des ,vogels richtet sich dann nach oc1 weil er den ,wind von c kommend fhlt und zwar mit der ,geschwindigkeit co4 ,illustration3 ,fig4 #dd4 ,zuweilen erreicht der ,wind eine solche ,strke1 da die kleineren ,vgel nicht imstande sind1 gegen denselben anzufliegen4 ,fr ,krhen und ,dohlen kann ich diese ,windstrke annhernd angeben4 ,bei unseren ,versuchen im ,winde bemerkten wir1 da1 wenn die ,windgeschwindigkeit1 cirka #c m ber der ,erde gemessen1 #ab m betrug1 die genannten ,vgel in cirka #ej m ,hhe vergeblich gegen den ,wind kmpften4 ,die ,windgeschwindigkeit in dieser greren ,hhe muten wir auf #ae-ah m schtzen1 so da wir annehmen konnten1 da ,krhen und ,dohlen gegen einen ,wind von #ah m ,geschwindigkeit nicht anzufliegen vermgen4 ,bei noch kleineren ,vgeln1 auer bei den ,schwalben1 wird diese ,grenze wohl noch frher erreicht werden4 ,eine grere ,ausnahme bilden alle meerbewohnenden ,vgel1 die bis herunter zu den kleinsten ,arten auch mit dem strksten ,sturme den ,kampf aufnehmen4 ,die groen ,fliegeknstler des hohen ,meeres1 mit dem ,albatros an der ,spitze1 gehen in ihrer ,vorliebe fr den ,wind sogar so weit1 da sie jene ,gegenden1 welche sich durch hufige ,windstillen auszeichnen1 berhaupt meiden1 und sich vorwiegend in solchen ,breiten und solchen ,meeren aufhalten1 die durch regelmige strkere ,winde ausgezeichnet sind4 ,der ,albatros namentlich versteht mit seinen langen und schmalen1 fast sbelfrmigen ,flgeln sogar den ,orkan zu bemeistern4 ,sein schwerer ,krper segelt mit seinem schlank gebauten ,flugapparat auf dem ,sturme ruhend dahin4 ,nur wenig dreht und wendet er die ,flgel1 und der ,sturm trgt ihn gehorsam1 wohin er ihn tragen soll1 ob mit dem ,sturm oder ihm entgegen4 ,die ,bewegung mit und gegen den ,sturm unterscheidet sich durch weiter nichts als durch die ,geschwindigkeit4 ,man kann den ,albatros sehr gut und andauernd beobachten1 denn er bleibt in gewissen ,gegenden1 wie am ,kap der guten ,hoffnung1 ein sehr bestndiger ,begleiter der ,schiffe1 und als ,liebling der ,schiffer1 die sich an seinen majesttischen ,bewegungen erfreuen1 umspielt er das ,schiff mit groer ,zutraulichkeit4 ,mein ,bruder sah ihn oft mit erstaunlicher ,sicherheit in schrger ,stellung ,spielrume der ,takelung durchsegeln1 die eigentlich seiner groen ,klafterbreite nicht ,raum genug boten4 ,man stelle sich vor1 welche ,gewandtheit dazu gehrt1 mit der ,geschwindigkeit des ,sturmes und der ,geschwindigkeit der groen ,dampfer der ,australienlinie die eigene ,geschwindigkeit so zu kombinieren1 da solch ein glatter ,schwung1 den der groe ,vogel sich giebt1 ihn ungestraft zwischen ,rahen und ,taue hindurchfhrt4 ,diese ,kunststcke sind fr den ,albatros aber noch ,nebensache2 denn was er eigentlich will1 drcken seine grnlichen ,augen deutlich genug aus4 ,diese sphen ununterbrochen nach einem ,leckerbissen1 welchen das mtterliche ,meer nicht bieten kann4 ,und so verstehen es diese ,vgel denn auch1 noch eine vierte ,bewegung gleichzeitig zu verfolgen1 um ihrer ,fregier zu frhnen1 nmlich die vom ,schiffe ihnen zugeworfenen ,kchenabflle aus der ,luft aufzufangen und sich gegenseitig abzujagen4 ,sehr auffallend und charakteristisch ist noch das von uns vielfach beobachtete ,auffliegen der schwimmenden ,seevgel bei strkerem ,winde4 ,hier kann man noch deutlicher als bei dem sich in der ,luft tummelnden ,vogel die nackte ,hebewirkung des ,windes erkennen2 denn oft war ich aus unmittelbarer ,nhe ein ,augenzeuge1 wie die ,mwen mit ausgebreiteten1 aber vollkommen stillgehaltenen ,flgeln vom ,wind senkrecht von der ,wasserflche abgehoben wurden und ohne ,flgelschlag ihren ,flug fortsetzten4 ,hierbei mu jedoch ein ,wind herrschen1 dessen ,geschwindigkeit ich auf mindestens #aj m schtze4 ,unter solchen ,beobachtungen wird man natrlich dahin gedrngt1 den ,wind direkt zu den ,messungen des ,luftwiderstandes heranzuziehen4 ,zwar bietet die ,ausfhrung derartiger ,versuche mehr ,schwierigkeiten als die andere schon besprochene ,methode1 aber offenbar mssen sich die an den ,vgeln im ,winde auftretenden ,erscheinungen so in reinerer ,form darstellen1 als wenn man diese durch eine ,reihe von ,schlufolgerungen aus den ,versuchen in ,windstille erst ableitet4 ,es mu sich dann auch zeigen1 ob dem ,winde ,eigenschaften innewohnen1 welche noch besonders zur ,kraftersparnis beim ,fliegen beitragen knnen4 ,jedenfalls aber kann man die ,gewiheit hierber durch nichts besser erlangen1 als wenn man vogelflgelfrmige ,flchen direkt der ,einwirkung des ,windes aussetzt und die entstandenen ,luftwiderstandskrfte mit4 #cb4 ,der ,luftwiderstand des ,vogelflgels im ,winde gemessen4 ,zu diesen ,versuchen kann man sich eines ,apparates bedienen1 wie er in ,fig4 #de und #df angegeben ist4 ,fig4 #de zeigt die ,anwendung beim ,messen des horizontalen ,winddruckes1 whrend ,fig4 #df angiebt1 wie die vertikale ,hebewirkung des ,windes bestimmt wird4 ,in beiden ,fllen ist die zu untersuchende ,flche1 deren ,querschnitt ab ist1 an einem doppelarmigen ,hebel omc befestigt1 der durch ein ,gegengewicht g ausbalanciert wird1 so da er bei ,windstille mit der ,flche in jeder ,lage stehen bleibt4 ,illustration3 ,fig4 #de4 ,fig4 #df4 ,fig4 #dg4 ,wenn nun der ,wind auf die ,flche ab in ,fig4 #de drckt1 so sucht derselbe den ,hebel mit einer ,kraft oh um den ,punkt m zu drehen4 ,macht man om mc1 so kann man an einer leichten in c angebrachten ,federwage f direkt die ,kraft oh ablesen4 oh ist die horizontale ,komponente des auf die ,flche ausgebten ,winddruckes4 ,ganz analog wird nun nach ,fig4 #df durch die ,federwage f die vertikale ,winddruckkomponente ov direkt gemessen4 ,man hat aber dafr zu sorgen1 da die ,federwage stets so eingestellt wird1 da die ,schwankungen des ,hebels omc wie vorher um die vertikale1 so jetzt um die horizontale ,mittellage erfolgen4 ,fig4 #dg zeigt1 wie durch ,zusammensetzen von oh und ov die ,resultante or sich bilden lt1 welche dann die genaue ,gre und die wirkliche ,richtung des auf die ,flche ab ausgebten ,winddruckes angiebt4 ,die zusammengehrigen ,flchen ab in den #c ,figuren mssen zum ,horizont gleich gerichtet sein und die gemessenen ,krfte auf dieselbe ,windgeschwindigkeit sich beziehen4 ,illustration3 ,fig4 #dh4 ,zum ,messen der ,windgeschwindigkeit kann man sich eines ,apparates nach ,fig4 #dh bedienen4 ,derselbe besteht aus einer1 mittelst leichter ,holzrahmen und ,papierbespannung hergestellten ,tafel ,f1 die auf einer ,stange ik leicht verschiebbar mit dem runden ,teller t verkuppelt ist4 ,die ,tafel ,f hngt mittelst der ,spiralfeder s mit i zusammen4 ,wenn nun die ,tafel ,f vom ,wind getroffen wird1 dehnt sich die ,spiralfeder s aus1 und die ,tafel verschiebt sich4 ,in gleichem ,mae verschiebt sich aber auch der ,teller t ber einer ,skala1 und diese ,letztere ist so eingerichtet1 da man an der ,stelle1 wo t gerade sich befindet1 ohne weiteres die augenblickliche ,windgeschwindigkeit ablesen kann4 ,nach der ,gre der ,flche ,f kann man leicht den ,winddruck berechnen1 der bei den verschiedenen ,windgeschwindigkeiten entstehen mu4 ,ferner kann man fr diesen ,winddruck als ,zugkraft die ,federreckung bestimmen1 also auch fr jede ,windgeschwindigkeit die ,stellung des ,tellers t ermessen4 ,auf diese ,weise lt sich die ,skala mit ausreichender ,genauigkeit anfertigen4 ,bei den von uns angewendeten ,windmessern war ,f #a_/aj qm4 ,dieser ,windmesser mu in der ,nhe der ,apparate ,fig4 #de und #df aufgestellt werden1 um in jedem ,augenblick die herrschende ,windgeschwindigkeit in der ,nhe der zu untersuchenden ,flche kennen zu lernen4 ,am besten werden derartige ,versuche von #c ,personen ausgefhrt1 von denen die eine die ,windgeschwindigkeit abliest1 die zweite ,person die ,federwage beobachtet1 und die dritte ,person die aufgerufenen ,zahlen notiert4 ,die ,windgeschwindigkeit schwankt fast in jeder ,sekunde1 bleibt aber doch zuweilen fr mehrere ,sekunden konstant4 ,bei solchen gleichmigen ,perioden hat der ,windbeobachter die ,geschwindigkeit aufzurufen1 und der ,beobachter der ,federwage wird dann leicht den zugehrigen ,winddruck angeben knnen4 ,wenn dann grere ,reihen von ,messungen erst fr die eine1 dann fr die andere ,komponente angestellt und notiert sind1 kann man durch die ,mittelwerte brauchbare ,zahlen erhalten1 und schlielich aus den gemessenen horizontalen und vertikalen ,komponenten fr die verschiedenen ,flchenneigungen den wirklichen ,luftwiderstand konstruieren4 ,die ersten derartigen ,versuche mit den beschriebenen ,apparaten wurden von uns im ,jahre #ahgd angestellt und zwar mit seitlich zugespitzten ,flchen von qm ,inhalt1 die eine ,hhlung von #a_/ab der ,breite besaen4 ,als ,versuchsfeld diente die weite baumlose ,ebene zwischen ,charlottenburg und ,spandau1 welche spter zur ,rennbahn benutzt wurde4 ,zur ,kontrolle dieser ,versuche unternahmen wir im ,herbst #ahhh mit den ,flchen von der ,form der ,fig4 #ch nochmals ,messungen des ,winddruckes und zwar auf der ebenfalls ganz freien ,ebene zwischen ,teltow1 ,zehlendorf und ,lichterfelde1 unweit der ,kadettenanstalt4 ,die ,resultate der beiden ,versuchsperioden stimmten trotz der ,ungleichheit in der ,gre und ,verschiedenheit in der ,konstruktion der angewendeten ,apparate gut berein4 ,das ,verhltnis der ,luftwiderstnde fr die einzelnen ,neigungen der ,flche gegen den ,horizont ist auf ,tafel ,v ,fig4 #a analog wie frher angegeben und zwar fr die gnstigste ,wlbung von #a_/ab der ,flgelbreite4 ,fig4 #b auf ,tafel ,v giebt wieder die ,abweichungen der ,luftwiderstandsrichtungen zur ,normalen der ,flche an4 ,da derselbe ,mastab wie frher gewhlt wurde1 so lt sich mit den frheren ,diagrammen ein ,vergleich anstellen4 ,auerdem ist das ,diagramm von ,tafel ,,iv punktiert eingezeichnet1 woraus man sieht1 wie stark diese ,messung im ,winde von der ,messung an ,flchen1 welche in ,windstille rotieren1 abweicht4 ,der grte ,unterschied findet sich bei den kleineren ,winkeln und namentlich beim ,winkel ,null4 ,wie man sieht1 wird eine horizontal ausgebreitete gewlbte ,flche durch den ,wind gehoben und nicht zurckgedrckt4 ,auf diesen ,fall1 der ohne weiteres eine ,erklrung fr das ,segeln der ,vgel abgiebt1 wird spter nher eingegangen werden4 ,zunchst kommt es auf eine ,erklrung an1 inwiefern ein so groer ,unterschied im ,luftwiderstand entstehen kann1 wenn man einmal eine ,flche mit gewisser ,geschwindigkeit rotieren lt1 das andere ,mal dieselbe ,flche unter gleichem ,winkel einem ,wind von derselben ,geschwindigkeit entgegenhlt4 ,es sollen nun in folgendem einige ,experimente ,erwhnung finden1 welche hierber den ntigen ,aufschlu geben werden4 #cc4 ,die ,vermehrung des ,auftriebes durch den ,wind4 ,wenn man bei den zuletzt angefhrten ,versuchen die vertikalen ,luftwiderstandskomponenten nach ,fig4 #df messen will1 und die ,flche ab in der ,richtung des ,hebels cma nach ,fig4 #di angebracht hat und1 durch g abbalanciert1 sich selbst im ,winde berlt1 so stellt der ,hebel sich nicht horizontal1 sondern die ,flche wird1 indem sie etwas auf und nieder schwankt1 merklich gehoben1 und ihre mittlere ,stellung liegt etwa um #ab ber dem ,horizont4 ,will man die ,flche herunterziehen bis dieselbe mit dem ,hebel horizontal steht1 so mu man eine verhltnismig groe ,kraft anwenden1 die etwa halb so stark ist1 als der ,luftwiderstand der ,flche quer gegen den ,wind betragen wrde4 ,illustration3 ,fig4 #di4 ,in der ,lage cmab hat also die ,flche keinen ,winddruck nach oben oder unten1 oder wenigstens gleich viel ,druck nach oben und unten2 denn der ,wind stellt sich selbst die ,flche in diese ,lage ein4 ,wenn man nun die ,flche ab umkehrt und mit der ,hhlung nach oben anbringt1 so entsteht die punktierte ,lage c#ama#a;b#a1 d4 h4 der ,hebel senkt sich an dem ,ende1 welches die ,flche trgt1 aber nicht auch wieder um #ab unter den ,horizont1 sondern im ,mittel nur um cirka #d4 ,hieraus folgt1 da eine ,flche ohne ,wlbung1 also eine ebene ,flche1 in der ,richtung des ,hebels angebracht1 sich im ,winde so einstellen mu1 da der ,winkel ama#a1 halbiert wird4 ,illustration3 ,fig4 #ej4 ,diesen ,versuch haben wir denn auch wiederholt ausgefhrt4 ,es stellte sich dabei in der ,that die ebene ,flche in die beschriebene mittlere ,lage1 indem1 wie bei ,fig4 #ej1 der ,hebel mit der ,flche um #c-d gehoben vom ,winde eingestellt wurde4 ,wiederum war hierbei ein ,auf- und ,niederschwanken sichtbar1 es lie sich jedoch die mittlere ,neigung deutlich genug erkennen4 ,hiernach ist es klar1 weshalb im ,winde sich so starke ,auftriebe1 oder so starke hebende ,komponenten ergeben2 denn der ,wind hat eine solche ,wirkung1 als sei er schrg aufwrts gerichtet1 und das mu notwendigerweise die ,hebewirkung sehr vermehren4 ,der ,apparat nach ,fig4 #ej bildet gewissermaen eine ,windfahne mit horizontaler ,achse4 ,eine solche ,windfahne in der ,nhe von ,gebuden aufgestellt giebt ,aufschlu ber die bedeutenden ,schwankungen des ,windes nach der ,hhenrichtung4 ,an solchen ,orten wechselt die aufsteigende ,windrichtung mit der sinkenden sehr stark1 so da die ,schwankungen oft mehr wie #ij betragen4 ,auf weiten kahlen ,ebenen hingegen ist die ,windrichtung nach der ,hhe viel bestndiger1 wenn auch ein immerwhrendes geringes ,schwanken1 oberhalb und unterhalb von einer gewissen ,mittellage1 erkennbar bleibt4 ,diese ,mittellage befindet sich bei etwa #c1e ber dem ,horizont4 ,seltsamerweise zeigt sich fast keine ,vernderung in dieser ,erscheinung1 wenn man den ,apparat ,fig4 #ej auf etwas steigendem oder etwas fallendem ,terrain aufstellt1 wenn nur die ,versuchsebene im groen und ganzen horizontal liegt4 ,unter anderem konnten wir noch die genannte ,steigung der #d m ber dem ,erdboden befindlichen ,windfahne feststellen1 wenn das ,terrain auf mehr als #bjj m ,lnge unter #e in der ,windrichtung abfiel4 ,unsere zahlreichen ,versuche bewiesen uns1 da die genannte ,eigentmlichkeit der ,windwirkung mit groer ,bestndigkeit auftritt4 ,weder die ,windrichtung und ,windstrke noch die ,jahreszeit oder ,tageszeit riefen unserer ,erfahrung nach eine wesentliche ,abweichung in der beobachteten ,windsteigung hervor4 ,hervorgerufen wird diese ,eigenschaft der ,luft hchst wahrscheinlich dadurch1 da die ,windgeschwindigkeit nach der ,hhe betrchtlich zunimmt4 ,wenn auf freiem ,felde z4 ,b4 der ,windmesser #a m ber der ,erde #d m ,windgeschwindigkeit zeigt1 so giebt er oft in #c m ,hhe schon #g m sekundliche ,geschwindigkeit des ,windes4 ,auf die ,erklrung ber die ,entstehung dieser steigenden ,windrichtung kommt es hier eigentlich nicht an4 ,fr die ,theorie des ,vogelfluges und die ,flugtechnik gengt die ,thatsache1 da die ,winde eine solche ,wirkung auf die ,flugflchen ausben1 als besen sie eine aufsteigende ,richtung von #c-d4 ,um noch mehr ,gewiheit ber dieses fr die ganze ,flugfrage hchst wichtige ,faktum zu erlangen1 bauten wir einen ,apparat wie ,fig4 #ea1 der #e ,windfahnen mit horizontalen ,achsen in ,hhen von #b1 #d1 #f1 #h und #aj m bereinander trug4 ,illustration3 ,fig4 #ea4 ,die frher beobachtete ,windsteigung von #c-d zeigten alle #e ,windfahnen4 ,die ,lage derselben war jedoch nicht immer parallel1 sondern die ,fahnen schwankten manchmal einzeln und manchmal gleichzeitig1 aber verschieden stark mit ihren ,richtungen4 ,um eine einheitliche ,wirkung zu erhalten1 verbanden wir die ,hebel der ,windfahnen beiderseits von ihren ,drehpunkten in gleichen ,abstnden mit feinen ,drhten1 wie auch in ,fig4 #ea angedeutet1 und zwangen dieselben dadurch untereinander parallel zu bleiben4 ,hierdurch erhielten wir die mittlere ,windsteigung bis zu #aj m ,hhe ber dem ,erdboden4 ,auch diese mittlere ,windrichtung nach der ,hhe schwankte um die ,mittellage von #c-d ,steigung unaufhrlich auf und nieder4 ,um nun ber die wahre ,mittellage durch diese ,schwankungen keinem ,irrtum anheimzufallen1 haben wir durch den ,wind selbst eine ,reihe von ,diagrammen ber seine steigende ,richtung aufzeichnen lassen4 ,aus der ,fig4 #ea ist leicht ersichtlich1 wie die zu diesem ,zweck getroffene ,einrichtung in ,wirkung trat4 ,der unterste ,windfahnenhebel verpflanzte durch eine leichte ,stange die gemeinsame ,bewegung der ,windfahnen auf einen ,zeichenstift4 ,letzterer bewegte sich nach der wechselnden ,windsteigung daher auf und nieder4 ,wenn man nun einen mit ,papier bespannten ,cylinder1 auf dem die ,spitze des ,zeichenstiftes mit leichtem ,druck ruhte1 gleichmig drehte1 so erhielt man eine ,wellenlinie auf dem ,papier4 ,um den ,grad der ,schwankungen der ,hebel zu erkennen1 wurden zufrderst die ,hebel nach der ,wasserwage eingestellt1 und der ,papiercylinder einmal herumgedreht4 ,dadurch zeichnete der ,stift eine gerade ,linie vor1 welche die ,lage markierte1 in welcher die ,hebel horizontal standen1 wo also der ,wind bei freier ,beweglichkeit der ,hebel genau horizontal wehen mute4 ,auf diese ,weise ergaben sich ,diagramme1 aus denen sich die mittlere ,windsteigung genau ermitteln lie4 ,fig4 #c auf ,tafel ,v zeigt eine solche durch den ,wind selbst gezeichnete ,wellenlinie fr die ,dauer von einer ,minute4 ,man sieht1 da der ,zeichenstift sich meistens ber der ,horizontalen bewegte und im ganzen zwischen #aj und -#e schwankte4 ,die grten von uns beobachteten ,schwankungen1 die aber seltener eintraten1 lagen zwischen #af ber und #i unter der ,horizontalen4 ,die ,diagramme1 welche wir erhielten1 zeigten alle gewisse gemeinsame ,merkmale4 ,fr den ,zeitraum von einer ,minute ergab sich aus allen fast derselbe mittlere ,wert von #c1c4 ,in jeder ganzen ,minute steigt auch der ,zeichenstift einige ,male1 wenn auch nur fr kurze ,zeit1 unter die ,horizontale4 ,innerhalb einer ,minute wiesen alle erhaltenen ,kurven fast die gleiche ,zahl von ,gipfelpunkten auf und zwar cirka #bj ,maxima und #bj ,minima4 ,auf eine steigende und fallende ,tendenz der ,kurve kommen also durchschnittlich #c ,sekunden4 ,nur ausnahmsweise bleibt die ,windsteigung etwa #f-h ,sekunden annhernd konstant4 ,man erkennt hieran brigens deutlich1 mit welchen ,schwierigkeiten man bei den ,messungen des ,luftwiderstandes im ,winde zu kmpfen hat1 und da nur durch recht zahlreiche ,versuche gute ,mittelwerte sich bestimmen lassen4 ,es sei noch erwhnt1 da uns bei diesen ,versuchen besonders auffiel1 da die ,windfahnen sich meistens hoben1 wenn wir an der ,erde am ,fue des ,gestelles sitzend wenig ,wind versprten1 wo also anzunehmen war1 da die ,differenz in den ,windgeschwindigkeiten nach der ,hhe verhltnismig gro sein mute4 ,wenn dagegen der ,wind an der ,erde strker blies1 bewegten sich die ,windfahnen meistens strker abwrts4 ,es ist jedoch besonders zu betonen1 da beides nicht immer zutraf1 und sich daher auch nicht ohne weiteres eine ,gesetzmigkeit daraus ableiten lt4 ,die ,zunahme des ,windes nach der ,hhe mu notwendigerweise mit einer die ganze ,luftmasse mehr oder weniger erfllenden rollenden ,bewegung begleitet sein2 denn es ist nicht denkbar1 da sich ,luftschichten von verschiedenen ,geschwindigkeiten geradlinig bereinander fortschieben1 ohne durch die entstehende ,reibung auch bei ganz stetiger ,zunahme der ,windgeschwindigkeiten nach der ,hhe sich gegenseitig in ihren ,bewegungsrichtungen zu beeinflussen4 ,die ,tendenz zu rollenden ,bewegungen mu cykloidische ,wellenlinien als ,bahnen der ,luftteile zur ,folge haben1 die durch die ,unebenheiten der ,erdoberflche namentlich in der ,nhe der letzteren unregelmig gestaltet werden1 und nur in greren ,perioden einen gleichmigen ,charakter bewahren knnen4 ,in der ,reibung der dahin streichenden ,luft an der ,erdoberflche1 an dem ,temperaturunterschied und ,druckausgleich1 welche den ,wind immer zwingen1 dorthin zu wehen1 wo ,anhufungen der ,atmosphre ntig sind1 mssen wir das bestndige ,schwanken in der ,hhenrichtung des ,windes um eine gewisse ber dem ,horizont liegende ,mittellage1 sowie die den ,auftrieb verstrkende ,windwirkung erblicken4 ,schlielich mchten wir noch die ,ansicht vertreten1 da die ,linie1 welche der1 den hohen1 freistehenden ,fabrikschornsteinen entstrmende ,rauch in der windigen ,luft beschreibt1 ebenfalls ein treffendes ,bild von der ,luftbewegung und ihrer steigenden ,richtung angiebt1 wenn auch der ,einwand hrbar werden wird1 da die heien ,schornsteingase diese ,steigung hervorrufen4 ,dieser durch ,wrme hervorgerufene ,auftrieb kann doch wohl nur in unmittelbarer ,nhe des ,schornsteins wirksam sein und sich nicht auf ,kilometer weite ,strecken ausdehnen4 ,um den genaueren ,zusammenhang aller dieser in diesem ,abschnitt erwhnten ,erscheinungen mit ihren mutmalichen ,ursachen genauer zu erforschen und eine wirkliche ,gesetzmigkeit erkennen zu knnen1 ist es jedenfalls ntig1 die ,untersuchungen viel weiter auszudehnen und namentlich neben den ,schwankungen der ,windsteigung auch die ,schwankungen der seitlichen ,windrichtung und die sich stets verndernde ,windstrke und deren ,zunahme nach der ,hhe mit in ,betracht zu ziehen und gleichzeitig zu messen4 ,es wre sehr wnschenswert1 wenn nach dieser ,richtung hin recht ausfhrliche ,versuche gemacht wrden1 die nicht nur fr die ,flugtechnik1 sondern wohl auch fr die ,meteorologie die grte ,wichtigkeit htten4 #cd4 ,der ,luftwiderstand des ,vogelflgels in ruhender ,luft nach den ,messungen im ,winde4 ,wir knnen nun annehmen1 da im ,durchschnitt bei den ,versuchen1 welche das ,diagramm ,tafel ,v ergaben1 der ,wind durchschnittlich eine aufsteigende ,richtung von wenigstens #c hatte4 ,wenn wir daher vergleichen wollen1 wie sich die ,resultate der ,messungen im ,winde zu denen am ,rotationsapparat verhalten1 so mssen wir bei den ,messungen im ,winde die ,neigung der ,flche nicht zum ,horizont messen1 sondern zur ,windrichtung1 das heit1 wir mssen die ,winkel zum ,horizont stets noch um #c vermehren4 ,thut man dieses1 so erhlt man das ,diagramm ,tafel ,,vi1 ,fig4 #a1 bei dem ebenfalls zum ,vergleich die entsprechende ,linie von ,tafel ,,iv punktiert angedeutet ist4 ,jetzt erst kann man erkennen1 welcher ,unterschied zwischen diesen beiden ,methoden der ,messung bestehen bleibt2 und zwar hat man die ,abweichungen auf die ,fehlerquellen zurckzufhren1 die der ,rotationsapparat mit sich bringt und die frher schon besprochen sind4 ,hiernach stellt ,tafel ,,vi den ,luftwiderstand dar1 welcher entsteht1 wenn eine vogelflgelfrmige ,flche geradlinig in ruhender ,luft bewegt wird4 ,diese ,widerstnde1 ebenso wie diejenigen1 welche vom ,winde verursacht werden1 sind auf ,tafel ,,vii in ihren ,verhltnisgren durch die obersten ,linien eingetragen4 ,auch hier erkennt man1 wie stark der ,widerstand durch die ,flchenwlbung vermehrt wird4 ,aber nicht die ,gre des ,luftwiderstandes allein ist magebend fr die ,beurteilung der ,wirkung1 sondern eigentlich noch mehr die ,richtung des ,luftwiderstandes4 ,jetzt kann man aber auch wieder aus ,fig4 #a auf ,tafel ,,vi einen ,vergleich der ,luftwiderstandsrichtungen herbeifhren und die stets horizontal ausgebreitete gewlbte ,flche ab nach den ,richtungen #j-ij abwrts bewegt denken4 ,fig4 #b auf ,tafel ,,vi enthlt dann die ,luftwiderstandslinien so gezeichnet1 wie sie zur ,flche ab wirklich gerichtet sind1 wenn die gewlbte ,flche in ruhender ,luft geradlinig sich bewegt1 whrend die im ,winde gemessenen ,widerstandswerte zu ,grunde gelegt sind4 #ce4 ,der ,kraftaufwand beim ,fluge in ruhiger ,luft nach den ,messungen im ,winde4 ,auch die beim ,vorwrtsfliegen in ruhiger ,luft eintretende ,kraftersparnis lt sich wie frher berechnen und ergiebt die ,werte1 welche in ,fig4 #b auf ,tafel ,,vi bei den betreffenden ,winkeln der mittleren ,bewegungsrichtung der ,flgel verzeichnet sind1 und welche wieder in ,vergleich gestellt sind mit der ,arbeit ,a1 die ohne ,vorwrtsfliegen ntig ist4 ,jetzt zeigt sich die geringste ,arbeitsleistung1 wenn die ,flgel sehr schnell vorwrts und langsam abwrts sich bewegen1 also bei verhltnismig schnellem ,fluge4 ,selbst wenn man den ,luftwiderstand des ,vogelkrpers mit bercksichtigt1 erhlt man kaum #a_/aj von derjenigen ,arbeitsleistung1 die beim ,fliegen auf der ,stelle ntig ist4 ,nachdem nun aber die ,abwrtsbewegung der ,flgel sehr langsam geworden ist1 wird sich der ,nutzen1 der durch die ,schlagwirkung entsteht1 bedeutend verringern4 ,nach ,abschnitt #ah betrgt das ,minimum der ,arbeit beim ,fliegen auf der ,stelle fr den ,menschen #a1e ,,hp4 ,bei teilweisem ,fortfall der ,vorteile der ,schlagwirkung wrde sich aber wohl die doppelte ,leistung1 also #c ,,hp ergeben1 und diese #c ,,hp mte man nach ,tafel ,,vi als die ,arbeit ,a ansehen4 ,man erhielte dann bei einem ,fluge1 bei dem die ,flgel durchschnittlich unter einem ,winkel von #c sich abwrts bewegen1 fr den ,menschen die erforderliche mechanische ,leistung von #j1c ,,hp4 ,dieses wre nun aber ein ,kraftaufwand1 den der ,mensch bei einiger bung sehr wohl lngere ,zeit zu leisten vermag4 ,wenn daher der ,flugapparat1 dessen man sich bedienen mte1 eine recht gnstige ,form htte und bei etwa #ae-bj qm ,flugflche nicht ber #aj kg wge1 so wre es wohl denkbar1 da damit in ruhiger ,luft horizontal bei groer ,geschwindigkeit geflogen werden knnte4 ,was aber mit einem solchen ,apparate auch ohne ,flgelschlge sicher ausgefhrt werden knnte1 wre ein lngerer schwach abwrts geneigter ,flug1 der immerhin des ,lehrreichen und ,interessanten genug bieten mchte4 #cf4 berraschende ,erscheinungen beim ,experimentieren mit gewlbten ,flgelflchen im ,winde4 ,wer die ,diagramme auf ,tafel ,v und ,,vi betrachtet und sich dessen bewut ist1 was uns zum ,fliegen not thut1 dem wird die ,tragweite der eigentmlichen ,wirkung des ,windes auf vogelflgelhnliche ,flchen nicht entgehen4 ,eine trockene1 nchterne ,darstellung1 wie solche ,diagramme sie geben1 verschafft aber schwer den richtigen ,eindruck1 wie ihn derjenige hat1 der solche1 ein gewisses auffallendes ,gesetz enthaltenden ,linien entstehen sah4 ,da nun die in diesen ,diagrammen ausgedrckte ,gesetzmigkeit des ,luftwiderstandes geradezu den ,schlssel fr viele ,erscheinungen beim ,vogelfluge bietet1 so ist es von ,wichtigkeit1 die besonders auffallenden ,wahrnehmungen bei den diesen ,diagrammen zu ,grunde liegenden ,versuchen nher hervorzuheben4 ,wer solche ,versuche selbst vornimmt1 der wird viele ,eindrcke empfangen1 die sich durch einfache ,zahlenangaben und graphische ,darstellungen nicht wiedergeben lassen1 denn ,kraftwirkungen1 von denen man nicht blo sieht und hrt1 sondern die man selbst sogar fhlt1 prgen sich der ,vorstellung in ,bezug auf ihre ,bedeutung fr die verfolgten ,ziele ungleich deutlicher ein4 ,und so ist es denn im hchsten ,grade lehrreich1 selbst mit richtig geformten greren ,flugflchen im ,winde zu operieren4 ,allen denen aber1 die hierzu keine ,gelegenheit haben1 diene folgendes zum besseren ,verstndnis4 ,als wir zuerst mit derartigen leicht gebauten ,flchenformen in den ,wind kamen1 wurde in uns die ,ahnung von der ,bedeutung der gewlbten ,flgelflche sofort zur ,gewiheit4 ,schon beim ,transport solcher grerer ,flgelkrper nach der ,versuchsstelle macht man interessante ,bemerkungen4 ,man ist befriedigt1 da der ,wind krftig blst1 weil die ,messungen um so genauer werden1 je grer die gefundenen ,zahlenwerte sich herausstellen1 aber der ,transport der ,versuchsflchen ber freies ,feld hat bei starkem ,wind seine ,schwierigkeiten4 ,die ,flchen sind beispielsweise aus leichten ,weidenrippen zusammengesetzt und beiderseits mit ,papier berspannt4 ,man mu also schon behutsam mit ihnen umgehen4 ,der ,wind schleudert aber in so unberechenbarer ,weise mit den ,flchen herum1 drckt sie bald nach oben1 bald nach unten1 da man nicht wei1 wie man die ,flchen halten soll4 ,aber schon auf dem ersten ,gang zur ,versuchsstelle ergiebt sich eine unfehlbare ,praxis fr den leichten ,transport4 ,man findet1 da eine solche flgelfrmig gewlbte ,flche1 welche mit der ,hhlung nach oben so schwer zu tragen war1 als wenn sie mit ,sand gefllt wre1 nach der ,umkehrung1 wo also die ,hhlung nach unten liegt1 vom ,winde selbst sanft gehoben und getragen wird4 ,wenn man dann nur eine flache ,hand leicht auf die ,flche legt und letztere am ,aufsteigen verhindert1 sowie nebenbei die horizontale ,lage sichert1 so schwimmt die ,versuchsflche frmlich auf dem ,winde1 und wenn die ,flche etwa #j1e qm gro ist1 so kann man bei starkem ,wind noch einen ,teil des eigenen ,armgewichtes mit von der ,flche tragen lassen4 ,jetzt1 wo die ,diagramme vor uns liegen1 ist es ja ein ,leichtes1 die ,hebewirkung eines etwa #aj m schnellen ,windes auf eine solche ,flche auszurechnen4 ,nehmen wir als ,hebedruck nur den halben ,druck der normal getroffenen ,flche an1 so erhalten wir bei #aj m ,windgeschwindigkeit bei dieser #j1e qm groen ,flche den ,luftwiderstand ,l #j1ac #j1e #ajj #c1be kg4 ,wenn nun die ,flche selbst #a1be kg wiegt1 so mu man dieselbe noch mit #b kg herunterdrcken1 damit sie nicht vom ,winde hochgehoben wird4 ,man fhlt1 wie die ,flche auf dem ,winde schwimmt und braucht nicht einmal ,sorge zu tragen1 da der ,wind die ,flche in seiner ,richtung mit sich reit2 denn der ,luftwiderstand ist senkrecht nach oben gerichtet und ein ,zurckdrcken der wohlgeformten ,flche von einer ,wlbung gleich #a_/ab der ,breite findet nicht statt1 was denjenigen1 welcher mit solchen ,wahrnehmungen noch nicht vertraut ist1 in nicht geringem ,grade berraschen mu4 ,man sagt sich unwillkrlich1 da diese ,flugflche nur entsprechend grer zu sein brauchte1 um ohne weiteres mit derselben absegeln zu knnen1 wenn man statt der ,flche von #j1e qm etwa eine solche von #bj qm htte4 ,freilich wird man ja auch an die ,gleichgewichtsfrage erinnert und gewahrt1 da doch eine erhebliche bung noch hinzukommen mu1 um so groe ,flchen im ,winde sicher dirigieren zu knnen4 ,wenn dann das ,gerst mit dem beweglichen ,versuchshebel ,fig4 #df aufgestellt ist1 und man befestigt zunchst die ,flche so1 da ihre ,rnder in der ,richtung des ,hebels liegen1 so da also bei horizontaler ,hebelstellung die ,flche auch horizontal ausgebreitet ist1 so fhlt man schon bei schwachem ,wind1 da die ,flche das ,bestreben hat1 sich zu heben2 denn durch das ,gegengewicht ist ihr eigenes ,gewicht abbalanciert4 ,lt man dann die ,flche los1 so hebt sich das ,hebelende mit der ,flche wesentlich hher1 dieselbe ,erscheinung wie im ,abschnitt #cc besprochen4 ,zu ,hause im geschlossenen1 windstillen ,raum hat man das ,gegengewicht so befestigt1 da die ,versuchsflche gerade ausbalanciert wird1 und der ,hebel in jeder ,lage im ,gleichgewicht bleibt1 wobei das sogenannte indifferente ,gleichgewicht herrscht4 ,an eine ,tuschung ist hierbei also nicht zu denken4 ,whrend der nun folgenden ,kraftmessungen stellen sich alle jene groen ,unterschiede ein gegen die beim ,experimentieren mit ebenen ,flchen gefundenen ,resultate4 ,wie man schon durch das ,gefhl ber die an der gewlbten ,flche auftretenden ,vergrerungen des ,winddruckes berrascht wird1 so hat man erst recht ,grund zur ,verwunderung ber die ,hebewirkung des ,windes1 wenn die ,vorderkante der ,flche bedeutend tiefer liegt als die ,hinterkante4 ,diese ,hebekraft hrt1 wie wir aus dem ,diagramm ,tafel ,v gesehen haben1 erst auf1 wenn die ,sehne des ,querschnittbogens der ,flche gegen den ,wind um #ab abwrts gerichtet ist1 wo der ,uneingeweihte doch sicher annehmen wrde1 da hier der ,wind die ,flche schon stark herabdrcken mte4 ,nachdem man dann die ,messung der vertikalen ,komponenten des ,winddruckes ausgefhrt hat1 stellt man den ,hebel vertikal1 um auch die horizontalen ,drucke zu bestimmen nach ,fig4 #de4 ,illustration3 ,fig4 #eb4 ,mit der wagerechten ,flcheneinstellung nach ,fig4 #eb beginnend1 wird einem sofort wieder eine neue berraschung zu teil2 denn gegen alle ,voraussetzung bleibt der ,hebel mit dem oben befindlichen groen ,versuchskrper selbst im starken ,sturm senkrecht stehen1 nur wenig um diese ,mittellage hin und her schwankend4 ,die ,projektion der ,flche nach der ,windrichtung betrgt einschlielich der ,flchendicke ber #a_/aj ihrer ganzen ,grundflche und dennoch schiebt der ,wind die ,flche nicht zurck1 indem der ,hebel bei schwachen ,pendelbewegungen die vertikale ,lage behauptet4 ,erstaunt hierber bringt man den ,hebel absichtlich aus der ,mittellage heraus1 sowohl mit dem ,wind als gegen den ,wind und findet1 da die ,versuchsflche immer wieder nach dem hchsten ,punkte wandert1 der ,hebel sich also immer wieder senkrecht stellt4 ,die ,flche kann also nicht blo in der hchsten ,lage bleiben1 sie mu sogar diese ,lage behalten und befindet sich daher nicht im labilen1 sondern im stabilen ,gleichgewicht4 ,um diesen ,eindruck noch zu verstrken1 kann man irgend einen schweren ,krper1 z4 ,b4 einen ,stein a 7bei unseren ,versuchen #b kg7 unter der ,flche am ,hebel befestigen1 so da das obere ,hebelende thatschlich schwerer wird wie das untere1 aber auch dann noch bleibt die ,flche oben in stabiler ,lage1 wenn mit dem hinzugefgten ,gewicht bei gewisser ,windstrke eine gewisse ,grenze nicht berschritten wird4 ,wenn1 wie hier1 die ,diagramme ,tafel ,v vorliegen1 ist die ,erklrung dieser ,erscheinung nicht schwer4 ,man sieht aus diesen ,kraftaufzeichnungen1 da bei einer ,flchenneigung von ,null ,grad gegen den ,horizont der ,winddruck normal zur ,flche1 also senkrecht steht1 da aber bei negativen ,winkeln1 wenn also die ,flche gegen den ,wind abwrts gerichtet ist1 der ,winddruck schiebend auf die ,flche wirkt4 ,die ,stellung ,fig4 #ec wird daher einen ,winddruck x ergeben1 der die ,flche zur ,mittelstellung zurcktreibt4 ,ruft man aber knstlich die ,stellung ,fig4 #ed hervor1 so entsteht bei ,winkeln bis zu #cj ein ,luftwiderstand y1 der von der ,normalen zur ,flche nach der ,windseite zu liegt1 den ,hebel also um seinen ,drehpunkt m nach links dreht1 und die ,flche dem ,wind entgegen zieht4 ,es kann also weder die ,stellung ,fig4 #ec noch die ,stellung ,fig4 #ed verbleiben1 sondern beide ,stellungen werden sich von selbst wieder ndern1 bis die senkrechte ,mittelstellung ,fig4 #eb entsteht1 wo der ,winddruck bei wagerechter ,flchenlage senkrecht hebend gerichtet ist4 ,diese ,erscheinung1 von der man vorher keine ,ahnung haben konnte1 charakterisiert nun am deutlichsten die ,befhigung der schwachgewlbten ,flugflchen zum ,segeln1 das heit zu einem ,fluge1 der ohne ,flgelbewegung und ohne wesentliche dynamische ,leistung seitens des fliegenden ,krpers vor sich geht4 ,die zuletzt betrachtete ,flugflche wrde sich ohne weiteres hochheben1 wenn sie nicht am ,hebel befestigt wre1 und wenn man ihre horizontale ,lage sichern knnte1 was natrlich am besten durch ein lebendes ,wesen geschehen wrde1 dem diese ,flche als ,flgel diente4 ,illustration3 ,fig4 #ec4 ,fig4 #ed4 ,die segelnden ,vgel knnen nun aber nicht nur auf dem ,winde ruhend in der ,luft still stehen1 wie wir dies hufig am ,falken beobachten1 wenn er ,beute suchend1 weder sinkend noch steigend1 weder rckwrts noch vorwrts gehend1 fast unbeweglich die ,erdoberflche durchmustert1 sondern sie bewegen sich auch segelnd gegen den ,wind1 nicht nur kreisend1 sondern auch geradlinig4 ,oft bemerkten wir bei diesen zuletzt erwhnten ,experimenten1 wobei wir nach den das ,segeln ermglichenden ,kraftwirkungen suchten1 wie ,raub- oder ,sumpfvgel in segelndem ,fluge hochoben im ,blauen ber unseren ,apparaten dem ,winde entgegen schwebten4 ,unsere ,messungen lieen uns nun zwar keinen ,zweifel darber1 da es ,flugflchen giebt1 welche im ,winde senkrecht gehoben und nicht in der ,windrichtung zurckgedrckt werden4 ,die ,vgel belehrten uns aber darber1 da es auch ,flugflchen geben mu1 welche wenigstens in hheren ,luftregionen dem ,winde segelnd entgegengezogen werden mssen1 bei denen in der ,ruhelage zur ,erde also ein ,winddruck auftreten mu1 der nicht blo senkrecht steht1 sondern noch etwas gegen den ,wind ziehend wirkt1 um den ,luftwiderstand des ,vogelkrpers dauernd zu berwinden4 ,diese ,erscheinung ist natrlich erst recht nur aus einer aufsteigenden ,windrichtung zu erklren4 ,die regelrechte ,untersuchung hierber wird man aber wohl erst anstellen knnen1 wenn man imstande ist1 den ,luftdruck frei unter den eigenen ,flgeln zu fhlen4 ,was in diesem ,abschnitt von den ,flgelflchen gesagt ist1 gilt aber auch teilweise fr alle anderen gewlbten ,flchen1 welche dem ,winde ausgesetzt sind4 ,wir werden hierbei an manche ,erscheinung des tglichen ,lebens erinnert1 wo die seltsame ,wirkung des ,windes an gewlbten ,flchen sich auffallend markiert4 ,die auf freiem ,platze im ,winde zum ,trocknen auf der ,leine hngende ,wsche belehrt uns ebenso wie die an horizontaler ,stange wehende ,fahne1 da alle nach oben gewlbten ,flchen einen starken ,auftrieb im ,winde erfahren und trotz ihres ,eigengewichtes gern ber die ,horizontale hinaussteigen4 ,das kleine ,bildchen ,fig4 #ee wird manchen an einen oft gehabten ,anblick erinnern4 ,aber auch die ,technik macht1 wenn auch hufig unbewut vielfach ,anwendung von den aerodynamischen ,vorteilen der ,flchenwlbungen4 ,sowohl die ,segel der ,schiffe wie die ,flgel der hollndischen ,windmhle verdanken einen groen ,teil ihres ,effektes der ,wlbung ihrer ,flchen1 welche sie entweder von selbst annehmen oder die ihnen knstlich gegeben wird4 ,illustration3 ,fig4 #ee4 ,nachdem wir gesehen haben1 welche gewaltigen ,unterschiede sich einstellen1 wenn eine vom ,winde schrg unter spitzem ,winkel getroffene ,flche nur wenig aus der ,ebene sich durchwlbt1 so ist es erklrlich1 da man nur schwache ,annherungen an die ,wirklichkeit erhalten kann1 wenn man die ,segelleistung der ,schiffe unter ,annahme ebener ,segel berechnet1 und da man sich nicht wundern darf1 wenn der ,segeleffekt derartige ,berechnungen weit bertrifft4 ,auch das immerwhrende ,flattern der ,fahnen an vertikaler ,stange im starken ,winde ist auf die genannten ,eigenschaften gewlbter ,flchen zurckzufhren4 ,die steife ,wetterfahne aus ,blech stellt sich ruhig in die ,windrichtung4 ,nicht so die ,fahne aus ,stoff4 ,whrend ,fig4 #ef die ,oberansicht der ,wetterfahne angiebt1 flattert die ,stoffahne in groen ,wellenwindungen hin und her4 ,die ,erklrung ist folgendermaen zu denken3 ,bei der ,fahne aus ,stoff bildet sich ein labiles ,verhltnis1 denn die geringste entstehende ,wlbung nach einer ,seite verstrkt den ,winddruck nach dieser ,seite eben auf ,grund der uns jetzt bekannten ,eigenschaften gewlbter ,flchen1 wodurch die ,wlbung sich vergrert und ,fig4 #eg als ,grundri der ,fahne entsteht1 bis der ,winddruck bei a so gro wird1 da die ,wlbung durchgeklappt wird1 und ,fig4 #eh daraus sich formt4 ,dieses ,hin- und ,herklappen der ,wlbung von rechts nach links ruft das ,flattern der ,fahnen hervor und ihre immer gleichen ,wellenbewegungen4 ,illustration3 ,fig4 #ef4 ,fig4 #eg4 ,fig4 #eh4 ,an dieser ,stelle kann auch darauf aufmerksam gemacht werden1 da man jedem ,boomerang1 dessen ,querschnitt bei den kuflichen ,exemplaren die leicht herstellbare ,form nach ,fig4 #ei hat1 ungleich leichter fliegend machen kann1 wenn man die ,flchen nach ,fig4 #fj wirklich aushhlt2 denn ,fig4 #ei ist nur eine unvollkommene ,annherungsform zu ,fig4 #fj4 ,illustration3 ,fig4 #ei4 ,fig4 #fj4 ,endlich finden wir1 da die ,natur auch im ,pflanzenreich den ,vorteil gehhlter ,flgel ausntzt1 indem sie die geflgelten ,samen vieler ,gewchse auf leicht gewlbten ,schwingen im ,winde dahinsegeln lt4 ,die hier fr die ,erscheinungen in der ,luft angefhrten ,versuche mit gewlbten ,flchen drften nun vielleicht nicht weniger interessant und ergiebig mit geeigneten analog geformten ,krpern im ,wasser sich ausfhren lassen4 ,schon im kleinsten ,mastabe1 sagen wir in der gefllten ,kaffeetasse1 kann man sich hierber schon einigen ,eindruck verschaffen1 wenn man fhlt1 wie der seitlich hin und her bewegte ,theelffel das deutlich erkennbare ,bestreben hat1 nach der ,richtung seiner ,wlbung hin auszuweichen4 ,also auch in den tropfbaren ,flssigkeiten erfahren die gewlbten ,flchen nach der ,richtung ihrer ,sehne bewegt einen strkeren nach der ,seite der ,wlbung zu liegenden ,druck1 und man kann annehmen1 da auch die an die ,fig4 #cj in ,abschnitt #be angeknpften ,betrachtungen in gewissem ,grade fr die ,bewegungen im ,wasser zutreffen4 ,sollte nun nicht die ,theorie der ,schiffsschraube auch noch eine ,lcke darin enthalten1 da diese ,querschnittswlbung nicht gengend gewrdigt ist8 #cg4 ber die ,mglichkeit des ,segelfluges4 ,die im letzten ,abschnitt beschriebenen und von uns vielfltig ausgefhrten ,versuche zeigen1 da der ,luftwiderstand gewlbter ,flchen ,eigenschaften besitzt1 mit ,hlfe deren ein wirkliches ,segeln in der ,luft sich ausfhren lt4 ,der segelnde ,vogel1 ein ,drachen ohne ,schnur1 er existiert nicht blo in der ,phantasie1 sondern in der ,wirklichkeit4 ,vielleicht ist es nicht jedem1 der fr die ,vorgnge beim ,vogelfluge ,interesse hat1 vergnnt gewesen1 groe segelnde ,vgel so genau zu beobachten1 da die berzeugung von der ,arbeitslosigkeit eines solchen ,fluges tiefe ,wurzeln schlagen konnte1 und doch giebt es jetzt wohl schon sehr viele ,beobachter1 die davon durchdrungen sind1 da hier in dem anstrengungslosen ,segeln der ,vgel eine allerdings hchst wunderbare1 aber doch unumstliche ,thatsache obwaltet4 ,wie schon erwhnt1 gehren zu den ,vgeln1 welche das ,segeln ohne ,flgelschlag verstehen1 vor allem die ,raubvgel1 ,sumpfvgel und die meerbewohnenden ,vgel4 ,es ist damit nicht ausgeschlossen1 da auch noch viele andere ,vogelarten1 deren ,lebensweise sie nicht zum ,segeln veranlat1 dennoch die ,fhigkeit zum ,segeln besitzen4 ,ich wurde einst sehr berrascht1 eine groe ,schar ,krhen schn und andauernd in betrchtlicher ,hhe kreisen zu sehen1 whrend ich frher glaubte1 da der eigentliche ,segelflug der ,krhe unbekannt sei4 ,die ,ausbung des ,segelns ist bei den einzelnen ,vogelarten aber etwas verschieden4 ,die ,raubvgel bewegen sich meist kreisend und in der ,regel mit dem ,winde abtreibend1 das heit1 die ,kreise schlieen sich nicht1 sondern bilden in ,kombination mit der ,windbewegung cykloidische ,kurven4 ,es hat den ,anschein1 als wenn diese ,form des ,segelns die am leichtesten ausfhrbare sei1 denn alle ,vgel1 welche berhaupt segeln knnen1 verstehen sich auf diese ,segelart4 ,es ist nicht ganz ausgeschlossen1 da dergleichen ,segelbahnen durch ihre etwas schrge ,lage die ,geschwindigkeitsdifferenz des ,windes in verschiedenen ,hhen beim ,tragen der ,vgel zur ,mitwirkung bringen1 und da dadurch dieses ,kreisen das ,segeln etwas erleichtert4 ,jedenfalls ist aber die ,hhendifferenz und somit der ,unterschied in den ,windgeschwindigkeiten nicht betrchtlich genug1 um darauf allein das ,segeln zu basieren4 ,wir wissen vielmehr1 da der ,auftrieb des ,windes in ,vereinigung mit den vorzglichen ,widerstandseigenschaften gewlbter ,flugflchen allein imstande ist1 die ,hebung der ,vgel ohne ,flgelschlag zu bewirken4 ,da das ,kreisen beim ,segeln mehr ,nebensache sein mu1 wird auch dadurch schon bewiesen1 da von den ,vgeln auch sehr viel ohne ,kreisen gesegelt wird4 ,was sollen wir denn vom ,falken sagen1 der minutenlang unbeweglich im ,winde steht8 ,dieses ,stillstehen mag wohl seine besonderen ,schwierigkeiten haben1 denn viele ,vgel1 die hierauf sich verstehen1 giebt es sicher wenigstens unter den ,landvgeln nicht4 ,der ,falk verfolgt hierbei offenbar den ,zweck1 mglichst unauffllig von oben das ,terrain nach ,beute zu durchsphen2 denn oft sahen wir ihn pltzlich aus solcher ,stellung niederstoen4 ,die kreisende ,segelform wird von den anderen ,raubvgeln auch wohl angewendet1 um eine vollkommene ,absuchung ihres ,jagdrevieres zu bewirken4 ,auch diese ,vgel sieht man pltzlich das ,kreisen unterbrechen und auf die ,beute herabstrzen4 ,die ,sumpfvgel scheinen das ,kreisen namentlich anzuwenden1 um erst eine grere ,hhe zu erreichen4 ,zum ,segeln gehrt ,wind von einer gewissen ,strke1 der sich oft erst in hheren ,luftregionen findet4 ,und da scheinbar das ,kreisen eine ,erleichterung beim ,segeln bietet1 lt es sich auch schon bei einer etwas geringeren ,windstrke ausfhren4 ,hat der ,sumpfvogel nun die gengende ,hhe erreicht1 so sieht man ihn hufig segelnd geradeaus streichen1 genau seinem ,ziele zu4 ,bei ,strchen kann man diese ,bewegungsform sehr hufig beobachten4 ,alle diese ,knste aber verstehen die an der ,kste und auf offenem ,meere lebenden ,segler4 ,bei diesen ,vgeln scheint die ,flgelform ganz besonders zum ,segeln geeignet zu sein4 ,sie knnen auer dem ,kreisen daher auch jede andere ,bewegung segelnd ausfhren1 und auch diese ,vgel sieht man zuweilen in der ,luft stillstehend den ,wind zum ,tragen ausntzen4 ,zu allen diesen ,bewegungen gehrt eigentlich keine besondere motorische ,leistung1 sondern nur das ,vorhandensein richtig geformter ,flgel und die ,geschicklichkeit oder das ,gefhl1 die ,flgelstellung dem ,winde anzupassen4 ,es ist wahrscheinlich1 da die von uns angewendeten ,versuchsflchen1 wenn sie auch das ,kriterium der zum ,segeln erforderlichen ,eigenschaften enthielten1 dennoch lange nicht alle jene ,feinheiten besaen1 die der vollendete ,segelflug erheischt4 ,die ,reihe der aufklrenden ,versuche darf daher auch noch lange nicht als abgeschlossen betrachtet werden4 ,so viel geht aber aus den angefhrten ,experimenten hervor1 da es sich wohl der ,mhe lohnt1 auf dem betretenen ,wege weiter zu forschen1 um schlielich das ,ideal aller ,bewegungsformen1 das anstrengungslose1 freie ,segeln in der ,luft nicht blo am ,vogel zu verstehen und als mglich zu beweisen1 sondern schlielich auch fr den ,menschen zu verwerten4 ,fragen wir uns noch einmal1 worauf wir die ,mglichkeit des ,segelns zurckzufhren haben1 so mssen wir in erster ,linie die geeignete ,flgelwlbung dafr ansehen2 denn nur solche ,flgel1 deren ,querschnitte senkrecht zu ihrer ,lngsachse die geeignete ,wlbung zeigen1 erhalten eine so gnstige ,luftwiderstandsrichtung1 da keine grere geschwindigkeitverzehrende ,kraftkomponente sich einstellt4 ,aber es mu noch ein anderer ,faktor hinzutreten2 denn ganz reichen die ,eigenschaften der ,flche allein nicht aus1 um dauerndes ,segeln zu gestatten4 ,es mu ein ,wind von einer wenigstens mittleren ,geschwindigkeit wehen1 welcher dann durch seine aufsteigende ,richtung die ,luftwiderstandsrichtung so umgestaltet1 da der ,vogel zu einem ,drachen wird1 der nicht nur keine ,schnur gebraucht1 sondern sich sogar frei gegen den ,wind bewegt4 ,es sollen an dieser ,stelle noch einige ,experimente ,erwhnung finden1 welche auch geeignet sind1 ,aufschlu hierber zu gewhren4 ,wir haben uns mehrfach ,drachen hergestellt1 welche nicht blo in der ,flugflchenkontur sondern auch in dem gewlbten ,flgelquerschnitt der ,vogelflgelform hnlich waren4 ,derartige ,drachenflchen verhalten sich anders wie der gewhnliche ,papierdrachen4 ,schon die gewhnlichen ,papierdrachen selbst haben je nach ihrer ,konstruktion verschiedene ,eigenschaften4 ,zunchst sei erwhnt1 da ein ,drachen mit ,querstab a in ,fig4 #fa nicht so leicht steigt als ein ,drachen ohne solchen ,querstab4 ,die ,seitenansicht der ,drachen giebt hierber ,aufschlu4 ,ein ,drachen mit steifem ,querstab a wird nach ,fig4 #fb1 von der ,seite gesehen1 zwei einzelne ,wlbungen zeigen1 whrend ,fig4 #fc einen ,drachen ohne ,querstab1 von der ,seite gesehen1 zeigt4 ,bei letzterem bildet sich rechts und links vom ,lngsstab nur eine und zwar eine grere ,wlbung1 die dem ,drachen eine viel vorteilhaftere ,gestalt verleiht1 weil sich jede ,hlfte der einheitlichen ,vogelflgelwlbung mehr nhert4 ,der ,unterschied in der ,wirkung zeigt sich darin1 da der letztere ,drachen bei derselben ,schnurlnge und derselben ,windstrke hher steigt als der ,drachen ,fig4 #fb4 ,es kommt dies daher1 da der ,drachen ,fig4 #fc sich unter einen flacheren ,winkel zum ,horizont stellt als der ,drachen ,fig4 #fb1 weil bei ,fig4 #fc die ,hebewirkung des ,windes gegenber der forttreibenden ,wirkung grer ist als bei ,fig4 #fb4 ,illustration3 ,fig4 #fa4 ,fig4 #fb4 ,fig4 #fc4 ,der ,wlbung ihrer ,flgel verdanken brigens auch die japanischen ,drachen ihre vorzgliche ,steigekraft4 ,illustration3 ,fig4 #fd4 ,fig4 #fe4 ,will man1 da die ,hebewirkung noch vorteilhafter gegenber der forttreibenden ,wirkung auftrete1 so mu man dem ,drachen auch die zugespitzte ,kontur der ,vogelflgel geben4 ,wir fhrten solche ,drachen in der ,weise aus1 wie in ,fig4 #fd gezeichnet ist4 a1 b1 c und d sind untereinander befestigte ,weidenruten1 und die ,flche besteht aus ,schirting mit ,schnureinfassung bei e1 f und g4 ,ein solcher ,drachen stellt sich mit geblhten ,flgeln fast horizontal nach ,fig4 #fe1 und die haltende ,schnur steht unter dem ,drachen fast senkrecht4 ,man kann aber noch mehr erreichen1 wenn man die ,flgel solcher ,drachen in fester ,form ausfhrt1 so da man auf die ,wlbung der ,flchen durch den ,wind nicht angewiesen ist4 ,man mu dann nach der ,querrichtung der ,flgel gekrmmte leichte ,rippen einfgen1 durch welche die ,bespannung zur richtigen ,wlbung gezwungen wird4 ,illustration3 ,fig4 #ff4 ,einen solchen ,drachenapparat ,fig4 #ff hatten wir durch zwei ,schnre a und b so befestigt1 da wir die ,drachenneigung in der ,luft beliebig ndern konnten1 je nachdem wir ,schnur a oder ,schnur b anzogen4 ,brachte man nun durch ,anziehen von a den ,apparat in horizontale ,lage1 so schwebte derselbe ohne zu sinken vorwrts gegen den ,wind4 ,es war aber nicht mglich1 dieses ,schweben dauernd zu unterhalten2 denn durch das ,vorwrtsschweben wurden die haltenden ,schnre schlaff1 wie auch in ,fig4 #ff angedeutet1 und die geringste ,windnderung strte die ,gleichgewichtslage4 ,nur einmal konnten wir1 bei zufllig lngerer ,periode gleichmigen ,windes1 ein lngeres freies ,schweben gegen den ,wind beobachten4 ,der ,vorgang dabei war folgender3 ,wir hatten den ,drachenkrper wiederholt zum freien ,schweben gebracht1 bis er aus der ,gleichgewichtslage kam und vom ,wind zurckgedrngt wurde4 ,whrend eines dieser ,versuche dauerte das ,schweben gegen den ,wind jedoch lnger an1 so da wir uns veranlat sahen1 die ,schnre loszulassen4 ,der ,drachen flog dann ohne zu fallen gegen den ,wind1 der etwa #f m ,geschwindigkeit hatte1 indem er uns1 die wir so schnell als mglich gegen den ,wind liefen1 berholte4 ,nach ,zurcklegung von etwa #ej m verfing sich indessen eine der nachgeschleiften ,schnre in dem die ,ebene bedeckenden ,kraut1 so da die ,gleichgewichtslage gestrt wurde1 und der ,flugkrper herabfiel4 ,von diesem ,versuche1 der im ,september des ,jahres #ahgd auf der ,ebene zwischen ,charlottenburg und ,spandau stattfand1 sind wir heimgekehrt mit der berzeugung1 da der ,segelflug nicht blo fr die ,vgel da ist1 sondern da wenigstens die ,mglichkeit vorhanden ist1 da auch der ,mensch auf knstliche ,weise diese ,art des ,fluges1 die nur ein geschicktes ,lenken1 aber kein kraftvolles ,bewegen der ,fittige erfordert1 hervorrufen kann4 #ch4 ,der ,vogel als ,vorbild4 ,da wir uns die ,vgel zum ,muster nehmen mssen1 wenn wir danach streben1 die das ,fliegen erleichternden ,prinzipien zu entdecken1 und demzufolge das aktive ,fliegen fr den ,menschen zu erfinden1 dieses geht aus den bisher angefhrten ,versuchsresultaten eigentlich ohne weiteres hervor4 ,wir haben gesehen1 da beim wirklichen ,vogelfluge so viele auffallend gnstige1 mechanische ,momente eintreten1 da man auf die ,mglichkeit des freien ,fliegens wohl ein fr allemal verzichten mu1 wenn man diese gnstigen ,momente nicht auch benutzen will4 ,unter dieser ,annahme ist es am ,platze1 noch einmal etwas nher auf die besonderen ,erscheinungen beim ,vogelfluge einzugehen4 ,selbstverstndlich werden wir uns1 wenn wir die ,vgel als ,vorbild nehmen1 nicht nach denjenigen ,tieren richten1 bei denen1 wie bei vielen ,luftvgeln1 die ,flgel fast anfangen rudimentr zu werden4 ,auch kleinere ,vgel1 wie die ,schwalben1 obwohl wir deren ,meisterschaft und ,gewandtheit im ,fliegen bewundern mssen1 gewhren uns nicht das vorteilhafteste ,beobachtungsobjekt4 ,sie sind zu winzig und ihre ununterbrochene ,jagd auf ,insekten erfordert zu viele unstte ,bewegungen4 ,will man eine ,vogelart herausgreifen1 welche in besonderem ,mae geeignet ist1 als ,lehrmeisterin zu dienen1 so knnen wir z4 ,b4 die ,mwen als solche bezeichnen4 ,an der ,meereskste hat man die ausgiebigste ,gelegenheit1 diese ,vgel zu beobachten1 welche1 da sie wenig gejagt werden1 groe ,zutraulichkeit zum ,menschen besitzen und am ,beobachter in fast greifbarer ,nhe vorbeifliegen4 ,wenige ,armlngen nur entfernt in gnstiger ,beleuchtung unterscheidet man jede ,wendung ihrer ,flgel und kann1 mit den eigentmlichen ,erscheinungen des ,luftwiderstandes am ,vogelflgel vertraut1 nach und nach einige ,rtsel ihres schnen ,fluges entziffern4 ,was aber fr die ,mwen gilt1 gilt mehr oder weniger auch fr alle anderen ,vgel und fr alle fliegenden ,tiere berhaupt4 ,wie aber fliegt die ,mwe8 ,gewhnlich ist die ,luft an der ,see bewegt1 und meistens hat daher die ,mwe ,gelegenheit1 sich segelnd in der ,luft fortzubewegen1 nur dann und wann mit einigen ,flgelschlgen nachhelfend1 selten kreisend1 bald rechts oder links umbiegend1 bald steigend1 bald sinkend1 den ,kopf geneigt und immer mit den ,augen die futterspendende ,wasserflche durchsuchend4 ,die ,flgelschlge mit den schlanken1 schwach gewlbten ,schwingen lassen auf den ersten ,blick eine auffallende ,bewegungsart erkennen4 ,diese ,flgelschlge erhalten nmlich dadurch ein besonders sanftes und elastisches ,aussehen1 da eigentlich nur die ,flgelspitzen sich wesentlich auf und nieder bewegen1 whrend der breitere1 dem ,krper naheliegende ,armteil der ,flgel nur wenig an diesem ,flgelausschlage teilnimmt1 und ein ,bewegungsbild in die ,erscheinung tritt1 wie ,fig4 #fg zeigt4 ,illustration3 ,fig4 #fg4 ,weist uns aber nicht wiederum die ,mwe hier einen ,weg1 auf dem wir abermals zu einer ,flugerleichterung1 zu einer ,kraftersparnis gelangen8 ,ist aus dieser ,bewegungsform nicht sofort herauszulesen1 da die ,mwe mit den wenig auf und nieder bewegten ,armteilen ihrer ,flgel ruhig weiter segelt1 whrend die nur aus ,schwungfedern bestehenden1 leicht drehbaren ,flgelhnde die verlorene ,vorwrtsgeschwindigkeit ergnzen8 ,es ist die ,absicht unverkennbar1 den dem ,krper naheliegenden breiteren ,flgelteil bei wenig ,ausschlag und wenig ,arbeitsleistung zum ,tragen zu verwenden1 whrend die schmalere ,flgelspitze bei wesentlich strkerem ,ausschlag die vorwrts ziehende ,wirkung in der ,luft besorgt1 um dem ,luftwiderstand des ,vogelkrpers und der etwa noch vorhandenen hemmenden ,luftwiderstandskomponente am ,flgelarm das ,gleichgewicht zu halten4 ,wenn dieses feststeht1 so mu man in dem ,flugorgan des ,vogelflgels1 das um das ,schultergelenk als ,drehpunkt sich auf und nieder bewegt1 das durch seine ,gliederung eine verstrkte ,hebung und ,senkung sowie eine ,drehung der leichten ,flgelspitze bewirken lt1 eine hchst sinnreiche1 vollkommene ,anordnung bewundern4 ,der ,armteil des ,flgels ist schwer1 er enthlt ,knochen1 ,muskeln und ,sehnen1 er setzt daher jeder schnelleren ,bewegung eine grere ,trgheit entgegen4 ,dieser breitere ,flgelteil ist aber zum ,tragen wohl geeignet1 weil er nahe am ,krper liegend durch den krzeren ,hebelarm des ,luftwiderstandes ein kleineres1 den ganzen ,flgelbau weniger beanspruchendes ,biegungsmoment ergiebt4 ,die ,flgelhand dagegen ist federleicht1 weil sie eigentlich fast nur aus ,federn besteht4 ,sie ist nicht an einem schnellen ,heben und ,senken gehindert4 ,der durch sie verursachte ,luftwiderstand wrde aber1 wenn er dem greren ,flgelausschlag entsprechend zunhme1 sowohl eine unvorteilhaft starke ,beanspruchung der ,flgel1 als auch einen groen ,arbeitsaufwand verursachen4 ,es ist eben zu vermuten1 da die ,funktion der ,flgelspitzen weniger in der ,erzeugung eines greren hebenden als vielmehr eines kleineren1 aber vor allen ,dingen vorwrts ziehenden ,luftwiderstandes besteht4 ,illustration3 ,fig4 #fh4 ,fig4 #fi4 ,und in der ,that1 die ,beobachtung hinterlt hierber keinen ,zweifel2 man braucht nur bei ,sonnenschein die ,mwen zu beobachten und wird an den ,lichteffekten die wechselnde ,neigung der ,flgelspitzen deutlich wahrnehmen1 die ein frmliches ,aufblitzen bei jedem ,flgelschlag hervorruft4 ,es bietet sich ein vernderliches ,bild1 wie die #b ,figuren #fh und #fi es zeigen1 an denen einmal die ,flgelstellung beim ,aufschlag1 das andere ,mal beim ,niederschlag angegeben ist4 ,die von uns fortfliegende ,mwe zeigt uns beim ,aufschlag ,fig4 #fh die ,oberseite ihrer ,flgelspitzen hell von der ,sonne beschienen1 whrend wir beim ,niederschlag ,fig4 #fi die schattige ,hhlung von hinten erblicken4 ,offenbar geht also die ,flgelspitze mit gehobener ,vorderkante herauf und mit gesenkter ,vorderkante herunter1 was beides auf eine ziehende ,wirkung hindeutet4 ,auch die an uns vorbeieilende ,mwe wird dem gebten ,beobachter verraten1 welche ,rolle die ,flgelspitzen bei den ,flgelschlgen spielen4 ,illustration3 ,fig4 #gj4 ,fig4 #gj zeigt eine ,mwe beim ,flgelniederschlag von der ,seite gesehen4 ,nach der ,spitze zu hat der ,flgel den nach vorn geneigten ,querschnitt acb4 ,der absolute ,weg dieser ,flgelstelle hat die ,richtung cd1 und ce ist der entstandene ,luftwiderstand4 ,man sieht1 wie letzterer auer der hebenden gleichzeitig eine vorwrtsziehende ,wirkung erhlt4 ,ob aber der ,flgel beim ,aufschlag in allen ,teilen eine hnliche ,rolle bernimmt1 also zum ,vorwrtsziehen dient1 ist nicht ein fr allemal ausgemacht4 ,wre dieses der ,fall1 so knnte es unbedingt nur auf ,kosten einer gleichzeitig niederdrckenden ,wirkung geschehen4 ,vielleicht geschieht es in strkerem ,grade dann1 wenn es dem ,vogel um ganz besondere ,schnelligkeit zu thun ist4 ,im brigen kann der ,aufschlag auch bei solcher ,neigung vor sich gehen1 da ein ,druck weder von oben noch von unten kommt2 und endlich kann der ,aufschlag so geschehen1 da noch eine ,hebung daraus hervorgeht4 ,im letzteren ,falle tritt der bemerkenswerte ,umstand ein1 da bei einem solchen ,fluge alle ,flgelteile whrend der ganzen ,flugdauer hebend wirken1 und welch gnstigen ,einflu dies auf die ,arbeitsersparnis ausbt1 haben wir frher gesehen4 ,allerdings wird der ,aufschlag viel weniger ,hebung hervorbringen als der ,niederschlag1 es erwchst aber auch schon ein ,vorteil fr den ,vogel1 wenn beim ,aufschlag nur so viel ,widerstand von unten entsteht1 als zur ,hebung des ,flgels und berwindung seiner ,massentrgheit erforderlich ist1 so da der ,vogel beim ,heben der ,flgel so gut wie keine ,kraft anzuwenden braucht4 ,hierbei ist es noch denkbar1 da beim vorwrtsfliegenden ,vogel der ,luftwiderstand sich am aufwrts geschlagenen und windschief gedrehten ,flgel1 wenn eine verstrkte ,hebung des ,handgelenkes hinzutritt1 so verteilt1 da ein hebender ,druck am ,flgelarm entsteht1 whrend die ,flgelspitze ,widerstnde erfhrt1 welche1 schrg nach vorn und unten gerichtet1 ziehend wirken1 wie in ,fig4 #ga angedeutet ist4 ,die schdlichen1 abwrts drckenden ,bestandteile des ,widerstandes an der ,spitze werden dann durch die nach oben gerichteten ,widerstnde am ,armteil desselben ,flgels berwunden und unschdlich gemacht4 ,illustration3 ,fig4 #ga4 ,in dieser ,weise kann man sich vorstellen1 da beim ,ruderflug whrend des ,aufschlages der ,flgel noch eine teilweise ,hebung erfolgt1 whrend keine ,hemmung der ,fluggeschwindigkeit eintritt1 oder womglich noch ein kleiner nach vorn gerichteter ,treibedruck brigbleibt4 ,da brigens die vorwrtsfliegenden ,vgel auch whrend des ,flgelaufschlages den ,luftwiderstand hebend auf sich einwirken lassen1 beweist ein einfaches ,rechenexempel1 indem man vergleicht1 wieviel der ,vogel in seiner ,flugbahn mit seinem ,schwerpunkte sich heben und senken wrde1 wenn er nur durch ,niederschlagen der ,flgel sich hbe gegenber der ,hebung und ,senkung1 welche beim fliegenden ,vogel in der ,that festgestellt werden kann4 ,eine groe ,mwe hebt und senkt sich auch in ,windstille beim ,ruderfluge kaum um #c cm1 obwohl sie bei ihren #b ,flgelschlgen pro ,sekunde sich bei jedem ,doppelschlag etwa um #aj cm heben und senken mte4 ,illustration3 ,fig4 #gb4 ,die ,schlangenlinie in ,fig4 #gb giebt ein ,bild vom absoluten ,wege des ,schwerpunktes einer ,mwe1 welche von links nach rechts fliegend nur durch die ,niederschlge der ,flgel eine ,hebung hervorruft1 whrend der ,aufschlag ohne wesentlichen ,widerstand vor sich geht4 ,rechnet man eine gleiche ,zeitdauer zum ,heben und ,senken der ,flgel1 so kommt #a_/e ,sekunde zum ,auf- und #a_/e ,sekunde zum ,niederschlag4 ,in a beginnt die ,mwe die ,flgel zu heben2 ihre vorher erlangte aufwrts gerichtete ,geschwindigkeit verzehrt sich unter dem ,einflu ihres ,gewichtes und verwandelt sich in ein ,sinken4 ,der ,mwenschwerpunkt beschreibt einfach die ,wurfparabel abc1 whrend die ,flgelhebung vollendet wird4 ,von a bis b und von b bis c braucht die ,mwe je #a_/aj ,sekunde4 ,dem ,gesetz der ,schwere folgend1 die jeden ,krper in t ,sekunden den ,weg s gt#b zurcklegen lt1 wo g die ,beschleunigung der ,schwere gleich #i1ha m bedeutet1 wird auch die ,mwe in #a_/aj ,sekunden um den ,weg s #i1ha #a_/ajj cirka #j1je m oder um #e cm fallen4 ,der ,bogen abc ist also #e cm hoch4 ,jetzt kehrt sich das ,spiel um1 und die ,flgel schlagen herunter1 den doppelten ,luftwiderstand des ,mwengewichtes erzeugend1 so da als ,hebekraft das einfache ,mwengewicht brig bleibt4 ,der ,schwerpunkt beschreibt daher den gleichen1 jetzt nur nach unten liegenden1 ,bogen cde1 der ebenfalls um #e cm gesenkt ist4 ,die ganze ,hebung und ,senkung betrge also zusammen #aj cm1 wie behauptet wurde4 ,etwas anders wird zwar der ,ausfall der ,rechnung1 wenn der ,flgelaufschlag schneller erfolgt als der ,niederschlag2 aber selbst1 wenn die ,aufschlagzeit nur #b_/e der ,doppelschlagperiode ausmacht1 erhlt man immer noch ber #f cm ,hub des ,schwerpunktes4 ,man kann daher wohl auf eine ,hebewirkung whrend des ,flgelaufschlages schlieen1 wenn sich die ,beobachtung mit der ,rechnung decken soll4 ,wir mssen aber diese ,eigentmlichkeit der ,flgelschlagwirkung wiederum als ein ,moment zur vorteilhaften ,druckverteilung auf den ,flgel und somit als einen ,faktor zur ,erleichterung beim ,fliegen ansehen4 ,dieser ,vorteil erwchst den ,vgeln1 wie allen fliegenden ,tieren also daraus1 da ihre ,flgel eine auf und nieder pendelnde ,bewegung machen1 deren ,ausschlag allmhlich von der ,flgelwurzel bis zur ,spitze zunimmt4 ,auf diese ,weise beschreibt nun jeder ,flgelteil in der ,luft einen anderen absoluten ,weg4 ,die ,teile nahe am ,krper haben fast keine ,hebung und ,senkung und im wesentlichen beim normalen ,ruderfluge nur ,horizontalgeschwindigkeit1 sie werden daher eine hnliche ,funktion verrichten1 wie beim eigentlichen ,segeln der ,vgel der ganze ,flgel verrichtet1 und dem entsprechend wird die ,lage dieser ,flgelteile eine solche sein1 da ein mglichst hebender ,luftdruck von unten auf ihnen ruht1 ohne eine allzu groe hemmende ,kraftkomponente zu besitzen4 ,die dennoch stattfindende ,hemmung des ,vorwrtsfliegens1 namentlich auch durch den ,vogelkrper hervorgerufen1 wird dadurch aufgehoben1 da beim ,niederschlag die ,flgelenden in ihrem mehr abwrts geneigten absoluten ,wege selbst eine nach vorn geneigte ,lage annehmen und einen schrg nach vorn gerichteten ,luftwiderstand erzeugen1 der gro genug ist1 die gewnschte ,vorwrtsgeschwindigkeit aufrecht zu erhalten4 ,illustration3 ,fig4 #gc4 ,whrend nun beim ,flgelaufschlag die nahe dem ,krper gelegenen ,teile fortfahren1 beim ,durchschneiden der ,luft tragend zu wirken1 werden die mehr ,ausschlag machenden ,flgelteile1 deren absoluter ,weg schrg aufwrts gerichtet ist1 eine solche ,drehung erfahren1 da dieselben mglichst schnell und ohne viel ,widerstand zu finden in die gehobene ,stellung zurckgelangen knnen4 ,wir haben uns demnach die von den einzelnen ,flgelteilen beschriebenen schwachen und strkeren ,wellenlinien wie in der ,fig4 #gc angegeben zu denken1 whrend die einzelnen ,flgelquerschnitte dabei ,lagen annehmen und ,luftwiderstnde erzeugen1 wie sie in dieser ,figur eingezeichnet sind4 ,hierbei ist angenommen1 da beim ,aufschlag alle ,flgelteile hebend mitwirken4 ,die ,mittelkraft dieser ,luftwiderstnde mu so gro und so gerichtet sein1 da einmal dem ,vogelgewicht und zweitens dem ,luftwiderstand des ,vogelkrpers das ,gleichgewicht gehalten wird4 ,um dies hervorzurufen1 mu sich also der ,vogelflgel beim ,auf- und ,niederschlag drehen1 an der ,wurzel fast gar nicht1 in der ,mitte wenig1 an der ,spitze viel4 ,die ,drehung wird vor sich gehen beim ,wechsel des ,flgelschlages4 ,whrend dieses ,umwechselns der ,flgelstellung1 wobei immer eine gewisse ,zeit vergehen wird1 findet vielleicht1 namentlich an den ,flgelenden1 wo viel ,drehung ntig ist1 ein geringer ,verlust statt4 ,dieser ,verlust beim ,hubwechsel wird um so geringer sein1 je schmaler die ,flgel sind4 ,als ,beispiel sei der ,albatros erwhnt1 dessen ,flgelbreite nur etwa #a_/h der ,flgellnge betrgt4 ,bei ,vgeln mit breiten ,flgeln1 wie bei den ,raub- und ,sumpfvgeln1 hat die ,natur daher auch wohl aus diesem ,grunde die ,gliederung der ,schwungfedern herausgebildet1 so da der geschlossene ,flgelteil nur ganz schwache ,drehungen zu machen braucht1 whrend die strkeren ,drehungen von jeder ,schwungfeder allein ausgefhrt werden4 ,illustration3 ,fig4 #gd4 ,die ,rolle der ungeteilten ,flgelspitzen der ,mwen bernehmen also bei den ,vgeln mit ausgebildetem ,schwungfedermechanismus wahrscheinlich die einzelnen ,schwungfedern selbst4 ,zu dem ,ende mssen1 was auch der ,fall ist1 die ,schwungfedern einzelne1 schmale1 gewlbte ,flgel bilden1 und sich gengend drehen knnen1 sie drfen sich daher nicht gegenseitig berdecken4 ,wer die ,strche beim ,fliegen aufmerksam beobachtet hat1 wird ein solches ,spiel der ,schwungfedern besttigen knnen1 indem beim wechselnden ,auf- und ,niederschlag der ,durchblick durch die gespreizten ,fingerfedern bald frei1 bald verhindert ist4 ,wie zweckbewut die ,natur hierbei zu ,werke ging1 zeigt die ,konstruktion derartiger ,schwungfedern und die scharfe ,trennung des geschlossenen ,flgelteils von demjenigen ,teil1 der sich in einzelne drehbare ,teile gliedert4 ,zunchst sehen wir dies an ,fig4 #gd1 an der in #a_/f ,mastab gezeichneten ,schwungfeder des ,kondors4 ,in der ,nhe ihres ,kieles ist die ,fahne der ,feder #ge mm breit und hat bei a den ,querschnitt ,fig4 #ge1 der wohl geeignet ist1 die nchste ,feder von unten dicht zu berdecken und eine sicher geschlossene ,flche zu bilden4 ,illustration3 ,fig4 #ge4 ,fig4 #gf4 ,der lngere vordere ,teil der ,feder hat beiderseits viel schmalere ,fahnen und zwar ist die ,feder bei b #dh mm und bei c #ee mm breit4 ,der ,querschnitt dieses schmaleren1 einen gesonderten ,flgel bildenden ,teiles ist nach ,fig4 #gf geformt und hier im natrlichen ,mastabe dargestellt1 um ein genaues ,bild seiner parabolischen ,wlbung geben zu knnen1 und zwar im belasteten ,zustande1 wo der ,kondor kreisend auf der ,luft ruhend gedacht ist4 ,dergleichen ,schwungfederfahnen sind brigens so stark1 da1 obwohl eine strkere ,lngsverbiegung der ,feder eintritt1 der ,fahnenquerschnitt sich nur sehr wenig verndert4 ,wenn man eine solche ,schwungfeder nach ,abschnitt #bg1 ,fig4 #cf behandelt1 so findet man eine vom ,kiel anfangende und bis zum ,ende der ,feder zunehmende ,torsion derselben1 die davon herrhrt1 da die hintere ,fahne bedeutend breiter1 etwa #fmal so breit ist als die vordere4 ,diese ,verdrehung der ,feder steht aber im vollkommenen ,einklang mit ihrer ,funktion1 ,luftwiderstnde zu erzeugen1 die vorwrtsziehend wirken4 ,wir sehen hier1 da jede einzelne eigentliche ,schwungfeder einen kleinen getrennten ,flgel fr sich bilden soll1 der imstande ist1 seine zweckdienlichen gesonderten ,bewegungen und namentlich gesonderte ,drehungen auszufhren4 ,am deutlichsten lt dies der in den ,figuren #gg und #gh sowohl beim ,auf- als auch beim ,niederschlag gezeichnete ,querschnitt durch den ,schwungfedermechanismus des ,kondors erkennen4 ,besonders auf die getrennte ,wirkung der ,schwungfedern hindeutend ist auch noch ihr ,breiterwerden nach der ,spitze zu anzusehen 7siehe ,punkt c ,fig4 #gd74 ,dieses hat offenbar nur bessere ,flchenausntzung bei vollkommen freier ,drehung zum ,zweck bei diesen radial stehenden ,federn4 ,illustration3 ,fig4 #gg4 ,fig4 #gh4 ,was zur ,ausfhrung dieser einzelnen ,federdrehungen den ,vgeln an ,sehnen und ,muskeln fehlt1 und was das ,fester- und ,loserlassen der ,hute1 in denen der ,federkiel steckt1 an ,drehung nicht hervorzubringen vermag1 wird mglicherweise dadurch ersetzt1 da jede ,schwungfeder nach vorn eine schmale1 nach hinten aber eine breite ,fahne hat4 ,die ,natur macht nichts ohne besondere ,absicht4 ,die ,konstruktion dieser ,schwungfedern deutet offenbar auf ihre ,verwendung hin1 nach welcher sie als die ,auflsung eines greren1 breiten1 geschlossenen ,flgels in mehrere einzelne schmale1 leichter drehbare ,flgel anzusehen sind1 welche sich aber nicht berdecken drfen1 damit die hinteren breiteren ,fahnen1 wenn nicht durch willkrliche ,muskelkraft1 so doch durch den auf der breiten hinteren ,fahne ruhenden ,luftdruck beim ,niederschlag nach oben durchschlagen knnen4 ,es ist dies ein ,hauptmerkmal der ,schwungfedereinrichtung bei allen greren ,raub- und ,sumpfvgeln1 welches auch wohl schwerlich anders gedeutet werden kann4 99 99 99 99 99 ,wir knnen dieses ,thema nun nicht verlassen1 ohne noch einmal auf einen ,vogel zurckzukommen1 welcher gleichsam zum ,fliegevorbilde fr den ,menschen geschaffen zu sein scheint1 welcher als einer der grten ,vgel unseres ,erdteiles auch alle ,knste des ,fliegens versteht1 ein ,vogel1 den wir in seinem ,naturzustande1 in der vollen ,freiheit seiner ,bewegungen beobachten knnen1 wie keinen anderen4 ,ich meine den ,storch1 der alljhrlich in unsere ,ebenen aus seiner1 tief im ,innern ,afrikas gelegenen1 zweiten ,heimat zurckkehrt1 der auf unseren ,husern geboren wird1 auf unseren ,dchern seine ,jugendtage verlebt und ber unseren ,huptern von seinen ,eltern im ,fliegen unterrichtet wird4 ,fast mchte man dem ,eindrucke ,raum geben1 als sei der ,storch eigens dazu geschaffen1 um in uns ,menschen die ,sehnsucht zum ,fliegen anzuregen und uns als ,lehrmeister in dieser ,kunst zu dienen2 fast hrt man's1 als rief er die ,mahnung uns zu3 ,o1 sieh'1 welche ,wonne hier oben uns blht1 ,wenn kreisend wir schweben im blauen ,zenith1 ,und unter uns dehnt sich gebreitet ,die herrliche1 sonnenbeschienene ,welt1 ,umspannt vom erhabenen ,himmelsgezelt1 ,an dem nur ,dein ,blick uns begleitet6 ,uns trgt das ,gefieder2 gehoben vom ,wind ,die breiten1 gewlbten ,fittige sind2 ,der ,flug macht uns keine ,beschwerde2 ,kein ,flgelschlag strt die erhabene ,ruh'4 ,o1 ,mensch1 dort im ,staube1 wann fliegest auch ,du8 ,wann lst sich ,dein ,fu von der ,erde8 ,und senkt sich der ,abend1 und ruhet die ,luft1 ,dann steigen wir nieder im goldigen ,duft1 ,verlassen die einsame ,hhe4 ,dann trgt uns der ,flgelschlag ruhig und leicht ,dem ,dorfe zu1 ehe die ,sonne entweicht2 ,dann suchen wir auf ,deine ,nhe4 ,so siehst ,du im niedrigen ,fluge uns ziehn ,im ,abendrot ber die ,grten dahin4 ,zum ,neste kehren wir wieder4 ,auf heimischem ,dache dann schlummern wir ein1 ,und trumen von ,wind und von ,sonnenschein1 ,und ruh'n die befiederten ,glieder4 ,doch treibt ,dich die ,sehnsucht1 im ,fluge uns gleich ,dahinzuschweben1 im ,lftebereich ,die ,wonnen des ,flug's zu genieen1 ,so sieh' unsern ,flgelbau1 mi unsre ,kraft1 ,und such' aus dem ,luftdruck1 der ,hebung uns schafft1 ,auf ,wirkung der ,flgel zu schlieen4 ,dann forsche1 was uns zu tragen vermag ,bei unserer ,fittige migem ,schlag1 ,bei ,ausdauer unseres ,zuges6 ,was uns eine gtige ,schpfung verlieh'n1 ,draus mgest ,du richtige ,schlsse dann zieh'n1 ,und lsen die ,rtsel des ,fluges4 ,die ,macht des ,verstandes1 o1 wend' sie nur an1 ,es darf ,dich nicht hindern ein ewiger ,bann1 ,sie wird auch im ,fluge ,dich tragen6 ,es kann ,deines ,schpfers ,wille nicht sein1 ,dich1 ,ersten der ,schpfung1 dem ,staube zu weih'n1 ,dir ewig den ,flug zu versagen6 ,was treibt denn den ,storch sonst1 die ,nhe des ,menschen zu suchen8 ,den ,schutz des ,menschen braucht er nicht2 er hat keinen ,feind aus dem ,tierreiche zu frchten1 und ,marder1 sowie ,katzen1 die seiner ,brut schaden knnten1 finden sich auf den ,dchern mehr als in der ,wildnis4 ,aber auch diese werden sich hten1 ihn zu stren2 denn seine ,schnabelhiebe wrden sie tten oder wenigstens ihres ,augenlichtes berauben4 ,sein schwarzer ,stammesbruder1 der seinen menschenfreundlichen ,zug mit ihm nicht teilt1 trotzdem er in der ,gefangenschaft ebenso zahm wird1 lt ihm auch genug ,bume des ,waldes brig1 auf denen er seinen ,horst fest und sicher aufschlagen knnte4 ,es ist also keine ,wohnungsnot1 die ihn zwingt1 zu den ,bumen oder ,dchern der ,drfer und ,stdte seine ,zuflucht zu nehmen4 ,sollte die ,stimme1 der ,gesang des ,menschen es sein1 was ihn anzieht1 seine ,nhe aufzusuchen1 oder hat er vielleicht ,freude an des ,menschen ,wirken und ,schaffen8 ,wer knnte jemals sicheren ,aufschlu hierber geben1 ohne die eigentmliche ,sprache des ,storches zu verstehen8 ,jedenfalls reicht diese ,freundschaft und dieses ,zusammenleben zwischen ,storch und ,mensch in die sagenhafte ,vorzeit zurck2 uns aber bleibt nichts anderes brig1 als darber erfreut zu sein1 da es1 sei es durch ,klugheit1 ,zufall oder ,aberglauben1 so gekommen ist1 da einer der grten ,vgel und vorzglichsten ,flieger selbst den ,menschen aufsucht1 und gerade dann1 wenn der herrliche ,himmel der warmen ,jahreszeit uns in seine ,rume lockt1 den ,anblick seiner ,fittige mit ihren weichen1 schnen ,bewegungen zu unserem ,fliegestudium darbietet4 ,aber die groe ,stadt zieht den ,storch nicht an1 in den stillen ,drfern fhlt er sich am wohlsten1 und dort zeigt er sich gegen den ,menschen1 der ihn stets schonte1 sehr zutraulich4 ,so sieht man ihn ganz dicht bei den ,feldarbeitern ,nahrung suchen4 ,im hohen ,kornfeld1 das fr ihn so manche ,leckerbissen verbirgt1 kann er weder gehen noch von demselben wieder auffliegen1 darum leistet er den ,schnittern ,gesellschaft1 um dicht hinter ihnen die frei gewordene ,flche nach ,ungeziefer abzusuchen4 ,er wei1 da unter den ,kartoffelscken die ,muse sich gern verbergen1 und wenn die ,scke mit den ,frhkartoffeln auf den ,wagen geladen werden1 pat er gut auf1 und manche ,feldmaus wandert dabei in seinen ,kropf4 ,angesichts dieser ntzlichen ,beschftigung wrde der ,landmann ein ,thor sein1 den ,storch nicht zu hegen und zu pflegen1 wo er nur kann4 ,diese praktischen ,gesichtspunkte verschaffen dem ,landbewohner nun aber auch das ,vergngen1 seinen ,freund als prchtigen ,flieger tglich ber sich zu sehen4 ,es ist wirklich kein ,wunder1 wenn die ,landleute1 ber deren ,haus und ,hof in jedem ,sommer ein groes ,fliegen dieser #b m klafternden ,vgel beginnt1 ein regeres ,interesse fr die ,fliegekunst an den ,tag legen4 ,aber der ,landmann frchtet1 fr einen ,windbeutel gehalten zu werden1 wenn jemand erfhrt1 da er sich mit einer so brotlosen ,kunst abgiebt4 ,und dennoch ist der ,verfasser aus keinem anderen ,stande so oft als aus diesem angegangen worden1 leichte ,betriebsmaschinen zu einem verschmt geheim gehaltenen ,zweck zu konstruieren4 ,gewhrt nun schon die ,beobachtung des eigentlich wilden ,storches1 wenn er diesen ,namen berhaupt verdient1 viel ,anregendes1 so ist der ,umgang mit ganz gezhmten ,strchen erst recht interessant und lehrreich4 ,der junge aus dem ,nest genommene ,storch lt sich mit ,fleisch und ,fisch leicht aufkrpfen und gewhnt sich sehr an seinen ,pfleger2 er erreicht einen hohen ,grad von ,zutraulichkeit und weicht der liebkosenden ,hand seines ,herrn nicht aus4 ,die ,flugbungen solcher jung gezhmter ,strche geben ,anla zu den mannigfaltigsten ,betrachtungen4 ,der ,jungen ,wohnsttte ist von den ,dchern entfernter ,drfer in den ,garten verlegt1 dem sie durch ,vertilgung von ,ungeziefer sehr ntzlich sind4 ,mehr wie einen jungen ,storch erlangt man brigens selten aus einem ,nest1 das gewhnlich #d ,junge enthlt2 denn die ,besitzer von ,storchnestern hngen mit inniger ,liebe an ihrem ,hausfreund auf dem ,dache und lassen meist um keinen ,preis irgend welche ,strung der ,storchfamilie zu4 ,man mu es daher schon als eine ganz besondere ,vergnstigung betrachten1 wenn man ein einziges ,junges aus dem ,neste nehmen darf4 ,die ,beschaffung mehrerer junger ,strche kann daher auch nur aus mehreren ,nestern1 sogar meist nur aus mehreren ,drfern geschehen4 ,dies ist aber auch dann ntig1 wenn man ,paarungen der gezhmten ,strche beabsichtigt1 weil der ,storch die ,inzucht hat1 und die ,geschwister niemals ,paarungen untereinander eingehen4 ,im ,garten oder ,park also wachsen die zahmen ,jungen heran1 und der groe ,rasenplatz dient als ,versuchsfeld fr die ,flugbungen4 ,zunchst wird die grne ,flche des ,morgens nach ,insekten und ,schnecken abgesucht1 und mancher ,regenwurm1 der noch von seinem nchtlichen ,treiben her mit dem spitzen ,kopfe aus der ,erde hervorlugt1 wird von den scharfen ,augen selbst im tiefsten ,grase erspht1 mit der ,schnabelspitze langsam hervorgezogen1 damit er nicht abreit1 und mit ,appetit in den ,schlund geworfen4 ,dann aber beginnt das ,studium des ,fliegens1 wobei zunchst die ,windrichtung ausgekundschaftet wird4 ,wie auf dem ,dache1 so werden auch hier alle bungen gegen den ,wind ausgefhrt4 ,aber der ,wind ist hier nicht so bestndig wie auf dem ,dache und daher die bung schwieriger4 ,zuweilen ruft ein strkerer1 von einer geschtzten ,seite anwehender ,wind ,luftwirbel hervor1 die bald von hier1 bald von dort anwehen4 ,dann sieht es lustig aus1 wie die bungsbeflissenen ,strche mit gehobenen ,flgeln herumtanzen und nach den ,windsten haschen1 die bald von vorn1 bald von hinten1 bald von der ,seite kommen4 ,gelingt ein so versuchter kurzer ,aufflug1 dann erschallt sofort freudiges ,geklapper4 ,blst der ,wind bestndig von einer freien ,seite ber die ,lichtung1 dann wird ihm hpfend und laufend entgegengeflogen1 ,kehrt gemacht1 und gravittisch wieder an das andere ,ende des ,platzes stolziert1 um von neuem den ,anflug gegen den die ,hebung erleichternden ,wind zu versuchen4 ,so werden die bungen tglich fortgesetzt4 ,zuerst gelingt bei einem ,aufsprung nur ein einziger ,flgelschlag2 denn bevor zum zweiten ,schlage ausgeholt ist1 stehen die langen vorsichtig gehaltenen ,beine schon wieder auf dem ,boden4 ,sowie aber diese ,klippe erst berwunden ist1 wenn der zweite ,flgelschlag gemacht werden kann1 ohne da die ,beine aufstoen1 wenn der ,storch also beim zweiten ,heben der ,flgel den ,boden nicht erreichte1 dann geht es mit ,riesenschritten vorwrts2 denn die vermehrte ,vorwrtsgeschwindigkeit erleichtert den ,flug1 so da auch bald #c1 #d und mehr ,flgelschlge bndig hintereinander in einem ,satze ausgefhrt werden knnen2 unbeholfen1 ungeschickt1 aber nie unglcklich1 weil stets vorsichtig4 ,der ,storch aber1 den man bei niedrigem1 langsamem ,fluge an den durch ,bume geschtzten berwindigen ,stellen fr einen ,stmper hielt1 erlangt sofort eine ,sicherheit und ,ausdauer im ,fluge1 sobald er ber die ,baumkronen sich erheben kann und den frischen ,wind unter den ,flgeln versprt4 ,daran merkt man so recht1 was der ,wind den ,vgeln ist1 indem auch die jungen ,strche gleich durch den ,wind verfhrt werden1 die anstrengenden ,flgelschlge zu sparen und das ,segeln zu versuchen4 ,durch diese unerwartete ,vervollkommnung im ,fluge der jungen ,strche1 habe ich einst meine drei besten ,flieger verloren2 denn ich glaubte an eine so schnelle ,entwickelung nicht1 als eine nur dreitgige ,reise mich von ,hause rief1 und gab daher keine ,anweisung1 die ,strche eingesperrt zu halten1 obwohl die ,zeit des ,abzuges nahte4 ,bei meiner ,rckkehr mute ich denn auch leider erfahren1 da durch den hheren ,flug und die zufllig eingetretenen windigen ,tage diese drei jungen ,strche1 die vorher den ,eindruck machten1 als htten sie die grten ,anstrengungen bei ihren kleinen niedrigen ,flgen1 da diese ,tiere pltzlich ausdauernde ,flieger geworden1 und schon am #ca4 ,juli von anderen vorberziehenden ,strchen zur ,mitreise verfhrt worden seien4 ,auf die an die ,meinen gerichtete ,frage1 warum denn der hohe ,flug der ,strche1 von dem sie doch zuerst abends wieder in den ,stall zurckkehrten1 keine ,veranlassung gegeben habe1 sie vorsichtig eingeschlossen zu halten1 erhielt ich die ,antwort3 ,httest du gesehen1 wie schn unsere ,strche geflogen sind1 wie sie sich in den letzten ,tagen in der ,luft wiegend hher und hher erhoben1 du httest es selbst nicht bers ,herz gebracht1 sie eingesperrt zu halten und an diesen herrlichen ,bewegungen zu hindern1 nach denen ihr bittender ,blick aus ihren sanften schwarzen ,augen verlangte4 ,wir aber wollen am ,storch1 mit dem unsere ,einleitung begann1 und der so oft als ,beispiel uns diente1 spter noch eine ,rechnung durchfhren1 welche zeigen wird1 in welcher natrlichen ,weise sich die ,hebewirkungen beim ,fliegen entwickeln1 wenn diejenigen ,momente ,bercksichtigung finden1 welche hier als die ,flugfhigkeit frdernd aufgestellt sind1 wenn also die durch ,messungen ermittelte ,flgelwlbung in ,rechnung gezogen wird1 und diejenigen ,luftwiderstandswerte zur ,anwendung gelangen1 welche solche gewlbten ,flgelflchen bei ihrer ,bewegung durch die ,luft wirklich erfahren4 ,durch die ,kenntnis der ,luftwiderstandserscheinungen an flgelfrmigen ,krpern sind wir imstande1 wenigstens einigermaen den ,zusammenhang zwischen den ,ursachen und ,wirkungen beim ,vogelfluge zu erklren4 ,wir knnen aus den ,formen und ,bewegungen der ,vogelflgel diejenigen ,krfte konstruieren1 welche thatschlich imstande sind1 den ,vogel mit den ,bewegungen1 die er nach unseren ,wahrnehmungen ausfhrt1 in der ,luft zu tragen und seine ,fluggeschwindigkeit aufrecht zu erhalten4 ,wir haben gesehen1 wie den ,vgeln die lngliche1 zugespitzte oder in ,schwungfedern gegliederte ,form ihrer ,flgel hierbei zu statten kommt4 ,wir haben ferner gesehen1 da das ,auf- und ,niederschlagen der ,flgel1 welches eigentlich in einer ,pendelbewegung besteht1 die von ,drehbewegungen um die ,lngsachse begleitet ist1 da diese ,flgelbewegung1 sobald es sich nebenbei um ein schnelles ,vorwrtsfliegen handelt1 die grere ,tragewirkung der ,flugflche nicht etwa auf die mit starkem ,ausschlag versehenen ,flgelspitzen verlegt1 sondern da gerade den breiteren1 nahe dem ,krper gelegenen ,flgelteilen1 welche wenig auf und nieder gehen1 der ,hauptanteil zum ,tragen des ,vogels zufllt4 ,die ,natur entfaltet gerade in diesen ,bewegungsformen des ,vogelflgels eine ,harmonie der ,krftewirkungen1 welche uns so mit ,bewunderung erfllen mu1 da es uns nur nutzlos erscheinen kann1 wenn auf anderen ,wegen versucht wird zu erreichen1 was die ,natur auf ihrem ,wege so schn und einfach erzielt4 #ci4 ,der ,ballon als ,hindernis4 ,whrend man fr die ,lsung der ,flugfrage den wissenschaftlich gebildeten und praktisch erfahrenen ,mechaniker als den eigentlich ,berufenen bezeichnen mu1 beschftigt das ,fliegeproblem fast ausnahmslos alle ,berufsklassen4 ,die auerordentliche ,tragweite1 welche die ,erfindung des ,fliegens haben mu1 wird von jedermann erkannt1 jedermann sieht tglich an den fliegenden ,tieren die ,mglichkeit einer praktischen ,fliegekunst1 auch hat sich bis jetzt kein ,forscher gefunden1 welcher mit berzeugender ,schrfe nachweisen knnte1 da keine ,hoffnung fr die ,nachbildung des ,fliegens durch den ,menschen vorhanden sei4 ,unter solchen ,umstnden ist es natrlich1 da das ,interesse fr die ,flugfrage diese ,ausdehnung annehmen mute4 ,auffallend aber bleibt es1 da gerade die ,berufenen diesem ,problem gegenber sich khler und indifferenter verhalten1 als alle jene1 welchen es schwerer wird1 das zu durchschauen1 was der ,vogel macht1 wenn er fliegt4 ,die ,bethtigung der technischen ,kreise fr die ,flugfrage ist eine laue und der ,wichtigkeit der ,sache selbst nicht entsprechende4 ,whrend auf allen technischen ,gebieten eine ausgebildete ,systematik blht1 herrscht in der ,flugtechnik die grte ,zerfahrenheit2 denn der ,meinungsaustausch ist schwach1 und -- fast jeder ,techniker vertritt ber das ,fliegen seine gesonderte ,ansicht4 ,die ,schuld hieran1 wie berhaupt an dem kmmerlichen ,standpunkt der ,flugfrage1 trgt vielleicht nicht zum geringsten die ,erfindung des ,luftballons4 ,so sonderbar es klingen mag1 so ist es doch nicht ganz mig1 sich die ,frage vorzulegen1 was fr einen ,einflu es auf das eigentliche ,fliegeproblem gehabt htte1 wenn der ,luftballon gar nicht erfunden worden wre4 ,abgesehen davon1 da es bei den ,fortschritten der ,wissenschaft berhaupt nicht denkbar wre1 da nicht irgend ein ,forscher den ,auftrieb leichter ,gase in einem ,ballon zur ,anwendung gebracht htte1 kann man dennoch erwgen1 wie es um die aerodynamische ,flugfrage heutigen ,tages stnde1 wenn die ,aerostatik bei der ,luftschiffahrt gar nicht zur ,geltung gekommen wre4 ,ehedem hatte man nur den ,vogel als ,vorbild1 da aber stellte pltzlich der erste ,ballon die ganze ,flugfrage auf einen anderen ,boden4 ,wahrhaft berauschend mu es gewirkt haben1 als vor einem ,jahrhundert der erste ,mensch sich wirklich von der ,erde in die ,lfte erhob4 ,es kann nicht berraschen1 wenn alle ,welt glaubte1 da die ,hauptschwierigkeit nun berwunden sei1 und es nur geringer ,hinzufgungen bedrfe1 um den ,aerostaten1 der so sicher die ,hebung in die ,luft bewirkte1 auch nach beliebigen ,richtungen zu dirigieren und so zur willkrlichen ,ortsvernderung ausntzen zu knnen4 ,kein ,wunder also1 da alles ,streben auf dem ,gebiet der ,aeronautik dahin ging1 nun den ,ballon auch lenkbar zu machen1 und da namentlich auch die technisch gebildeten ,kreise lebhaft diesen ,gedanken verfolgten4 ,man klammerte sich an das vorhandene1 greifbare1 sogar bestechende ,resultat und dachte natrlich nicht daran1 die als auerordentliche ,errungenschaft erkannte ,hebekraft des ,luftballons so leicht wieder aufzugeben4 ,wie verlockend war es nicht1 nach diesem jahrtausendelangen ,suchen endlich die ,gewiheit zu erhalten1 da auch der ,luftocean seine ,rume uns erschlieen mute4 ,dieses neue ,element nun auch fr die freie ,fortbewegung zu gewinnen1 konnte ja nicht mehr schwer sein4 ,es schien1 als ob es nur noch an einer ,kleinigkeit lge1 um das groe ,problem der ,luftschiffahrt vollends zu lsen4 ,diese ,kleinigkeit hat sich inzwischen aber als die eigentliche1 und zwar als eine unberwindliche ,schwierigkeit erwiesen2 denn wir berzeugen uns immer mehr und mehr1 da der ,ballon das bleiben wird1 was er ist1 -- ein ,mittel1 sich hoch in die ,luft zu erheben1 aber kein ,mittel zur praktischen und freien ,luftschiffahrt4 ,jetzt1 wo diese ,einsicht immer mehr ,boden gewinnt1 wo also der ,ballontaumel seinem ,ende sich naht1 kehren wir eigentlich mit der ,flugfrage zu dem alten ,standpunkte zurck1 den sie vor der ,erfindung des ,ballons eingenommen hat1 und unwillkrlich drngt sich uns die ,frage auf1 wieviel die ,fliegekunst htte gefrdert werden knnen1 wenn die ,aufmerksamkeit nicht hundert ,jahre von ihr abgelenkt worden wre1 und wenn jene auerordentlichen ,mittel des ,geistes wie des ,geldbeutels1 welche in die ,lenkbarkeit des ,luftballons hineingesteckt wurden1 ihr htten zu gute kommen knnen4 ,in ,zahlen lassen sich solche ,fragen nicht beantworten1 aber jener berzeugung knnen wir uns nicht verschlieen1 da ohne den ,luftballon die ,energie in ,verfolgung der ,ziele der eigentlichen ,aviatik jetzt ungleich grer sein wrde1 weil erst durch die ,enttuschungen1 welche der ,luftballon herbeifhrte1 dieser leidige ,skepticismus um sich griff1 der die eigentlich ,berufenen der ,fliegeidee so sehr entfremdete1 und da auf diesem ,forschungsgebiet1 wo fast jeder systematisch ausgefhrte ,spatenstich ,neues zu ,tage frdern mu1 manches erschlossen sein wrde1 ber das wir uns jetzt noch in vollkommener ,unwissenheit befinden4 ,wir drfen wohl somit annehmen1 da der ,ballon der freien ,fliegekunst eigentlich nicht gentzt hat1 wenn man nicht so weit gehen will1 den ,luftballon geradezu als einen ,hemmschuh fr die freie ,entwickelung der ,flugtechnik anzusehen1 weil er die ,interessen zersplitterte und diejenige ,forschung1 welche dem freien ,fliegen dienen sollte1 auf eine falsche ,bahn verwies4 ,diese falsche ,richtung ist aber hauptschlich darin zu erblicken1 da man einen allmhlichen bergang suchte von dem ,ballon zu der fr schnelle1 freie ,bewegung in der ,luft geeignete ,flugvorrichtung4 ,der ,ballon blieb immer der ,ausgangspunkt und zerstrte durch sein schwerflliges ,volumen jeden ,erfolg4 ,es giebt nun einmal kein brauchbares ,mittelding zwischen ,ballon und ,flugmaschine4 ,wenn uns noch etwas zum wirklichen freien ,fliegen verhelfen kann1 so ist es kein allmhlicher bergang vom ,auftrieb leichter ,gase zum ,auftrieb durch den ,flgelschlag1 sondern ein ,sprung von der ,aerostatik zurck zur reinen ,aviatik4 ,lassen wir dem ,ballon sein ,wirkungsfeld1 welches berall da ist1 wo es sich darum handelt1 einen hohen ,umschauposten in ,form des gefesselten ,ballons zu errichten1 oder in hoher ,luftreise sich mit dem ,winde dahinwehen zu lassen6 ,die ,zwecke der ,flugtechnik aber sind andere4 ,die ,luftschiffahrt im eigentlichen ,sinne kann uns nur ntzen1 wenn wir schnell und sicher durch die ,luft dahin gelangen1 wohin wir wollen und nicht dahin1 wohin der ,wind will4 ,in der ,erreichung dieses ,zieles hat der ,ballon uns doch wohl nur gestrt4 ,dieser strende ,einflu wird aber aufhren1 und man wird es um so ernster nehmen mit den ,aufgaben1 die zu lsen sind1 da nicht nur vieles1 sondern fast alles nachzuholen bleibt4 ,auch die ,techniker werden sich einigen und aus ihrer vornehmen ,reserve heraustreten2 denn es ist heute unverkennbar1 da sich gegenwrtig das ,interesse wieder mehr und mehr dem aktiven ,fliegen zuwendet1 und so haben wir denn auch diesen ,zeitpunkt fr geeignet gehalten1 dasjenige1 was wir an ,erfahrungen auf diesem ,gebiet gesammelt haben1 der ffentlichkeit zu bergeben4 #dj4 ,berechnung der ,flugarbeit4 ,es soll nun an einem greren ,vogel die ,berechnung seiner ,flugarbeit unter ,anwendung der in diesem ,werke niedergelegten ,anschauungen durchgefhrt werden4 ,wir erhalten dadurch ein ,beispiel fr die praktische ,benutzung der ,luftwiderstandswerte vogelflgelhnlicher ,krper1 deren ,bekanntmachung ein ,hauptzweck dieses ,werkes ist4 ber die ,diagramme ist noch im allgemeinen zu sagen1 da bei den zu ,grunde liegenden ,versuchen besondere ,sorgfalt auf die ,bestimmung der ,widerstnde bei den kleineren ,winkeln verwendet ist1 indem in der ,nhe von ,null ,grad in ,abstnden von #a die ,messungen vorgenommen wurden4 ,um den ,flug auf der ,stelle bei windstiller ,luft handelt es sich hier nicht1 derselbe ist bereits im ,abschnitt #ah durch ,beispiele erlutert4 ,derselbe kann auch von dem hier als ,beispiel dienenden ,storch nicht ausgefhrt werden1 ebensowenig wie derselbe jemals vom ,menschen in ,anwendung gebracht werden wird4 ,was wir hier zu untersuchen haben1 ist die ,luftwiderstandswirkung beim ,segelflug und die ,kraftanstrengung beim ,ruderflug4 ,fr diese beiden ,arten des ,fliegens kommen aber nur kleinere ,winkel der ,flchenneigung gegen die ,bewegungsrichtung der ,flgel zur ,anwendung4 ,als ,beispiel ist der ,storch gewhlt1 weil kein anderer ebenso groer ,vogel und ebenso gewandter ,flieger eine gleich gute ,beobachtung gestattet4 ,der ,flgel ,fig4 #a auf ,tafel ,,viii ist einem unserer zu ,versuchszwecken gehaltenen ,strche entnommen und zwar einem weien ,storch1 whrend als ,muster fr die ,mitte der ,figur #ce auf ,seite #hi ein schwarzer ,storch diente4 ,bei letzterem zhlt man #h eigentliche ,schwungfedern an jedem ,flgel1 der weie ,storch hingegen1 der uns jetzt beschftigen wird1 hat deren nur #f4 ,die ,flgelkontur ist hergestellt durch ,ausbreiten und ,nachzeichnen des lebenden ,storchflgels1 und auf ,tafel ,,viii auf #a_/f ,mastab verkleinert4 ,der zu dieser ,abmessung verwendete ,storch wog #d kg2 seine beiden ,flgel hatten zusammen eine ,flche von #j1e qm4 ,es fragt sich nun zunchst1 bei welchem ,wind dieser ,storch ohne ,flgelschlag segeln kann4 ,nach ,tafel ,v erfhrt eine passend gewlbte ,flgelflche horizontal ausgebreitet einen normal nach oben gerichteten ,luftdruck1 welcher nach ,tafel ,,vii gleich #j1ee von demjenigen ,druck ist1 den eine normal getroffene ebene ,flche von gleicher ,gre erhlt4 ,der auf den segelnden ,vogel wirkende hebende ,luftdruck braucht nur genau gleich seinem ,gewichte zu sein2 hier also gleich #d kg4 ,nennen wir die erforderliche ,windgeschwindigkeit v1 so entwickelt sich dieses aus der ,gleichung #d #j1ee #j1ac #j1e v#b1 woraus folgt v #aj1f4 ,der ,storch kann also bei einer ,windgeschwindigkeit von #aj1f m segelnd auf der ,luft ruhen1 vorausgesetzt1 da seine ,flgel ebenso vorteilhaft wirken1 als unsere ,versuchsflchen2 da sie aber offenbar besser wirken1 so knnen wir das ,minimum seines ,segelwindes wohl auf #aj m ,geschwindigkeit abrunden4 ,die ,flgel werden hierbei annhernd horizontal ausgebreitet sein4 ,wie schon im ,abschnitt #cg erwhnt1 mssen beim wirklichen ,vogelflgel auch noch insofern gnstigere ,verhltnisse obwalten1 als der ,luftdruck noch eine kleine treibende ,komponente erhalten mu1 die nicht blo gengt1 den ,winddruck auf den ,krper des ,storches aufzuheben1 sondern welche diesen ,krper noch gegen den ,wind treiben kann4 ,wir haben ,strche beobachtet1 welche ohne ,flgelschlag und ohne zu sinken1 auch ohne zu kreisen mit wenigstens #aj m ,geschwindigkeit gegen den ,wind von #aj m anflogen4 ,der ,krper dieser ,strche erfuhr also einen ,widerstand1 der einer ,geschwindigkeit von #bj m entsprach4 ,wenn der ,storch behaglich auf einem ,beine steht1 wo die angelegten ,flgel seinen ,umfang vergrern und die ,federn ihn lose umgeben1 dann ergiebt die ,messung einen ,querschnitt des ,krpers von #j1jcb qm4 ,ein gewaltiger ,unterschied in der ,form aber tritt ein1 wenn der ,storch die ,flgel ausbreitet und die ,federn sich glatt an den ,krper anlegen1 dann sieht der mit ausgestrecktem ,hals1 ,schnabel und ,fen fliegende ,storch aus wie ein dnner ,stock zwischen den mchtigen ,flchen seiner ,schwingen4 ,dann bleibt fr den ,krper nur ein ,querschnitt von #j1jjh qm brig1 der berdies durch ,schnabel und ,hals nach vorn1 wie durch den ,schwanz nach hinten eine uerst vorteilhafte ,zuspitzung erfhrt4 ,durch diese gnstige ,form drfte der ,luftwiderstand des grten ,querschnittes einen ,verminderungskoeffizienten von erfahren und der ,widerstand des ,krpers nach der ,flugrichtung sich daher auf ,w #j1ac #j1jjh #bjb #j1ajd kg berechnen4 ,segelt der ,storch also gegen den ,wind mit #aj m absoluter ,geschwindigkeit1 so mu ihn der ,druck unter seinen ,flgeln noch mit cirka #j1a kg vorwrts treiben2 der ,winddruck mu daher bei seiner hebenden ,komponente von #d kg eine treibende ,komponente von #j1a kg besitzen1 er mu also um den ,winkel arc tg #a_/dj cirka #a1e vor der ,normalen liegen4 ,es ist nicht unwahrscheinlich1 da sich dieser kleine1 spitze ,treibewinkel bei recht sorgfltiger experimenteller ,ausfhrung auch noch feststellen liee1 nachdem wir bereits durch den ,versuch den ,widerstand des ,windes in die ,normale hineinbekommen haben4 ,der ,storch ist aber nicht gezwungen1 genau gegen den ,wind zu segeln2 die aufsteigende ,komponente der ,windgeschwindigkeit kommt ihm nach jeder ,richtung zu gute und giebt ihre lebendige ,kraft zum vollkommenen ,segeleffekt an ihn ab1 wenn er nur um cirka #aj m die ihn umgebende ,luft des ,segelwindes berholt4 ,die aufsteigende ,windrichtung1 die das ,segeln ermglicht1 ist aber nicht immer gleich1 sondern1 wie wir gesehen haben1 schwankt dieselbe bestndig auf und nieder4 7,siehe ,fig4 #c auf ,tafel ,v47 ,diese ,schwankungen sind nun jedenfalls nicht nur bis zu einer ,hhe von #aj m1 bis wie weit wir sie maen1 vorhanden1 sondern erstrecken sich sicher auch bis in ,hhen1 in denen die ,vgel ihren dauernden ,segelflug ausben4 ,darum aber sehen wir die segelnden ,vgel bestndig mit den ,flgeln drehen und wenden1 und in jedem ,augenblick eine neue gnstigste ,stellung ausprobieren1 sowie ihre eigene ,geschwindigkeit der wechselnden ,windgeschwindigkeit anpassen4 ,es ist wahrscheinlich1 da das ,kreisen der ,vgel ebenso mit den ,perioden in der ,windneigung und ,windgeschwindigkeit im ,zusammenhange steht1 als mit der ,geschwindigkeitszunahme des ,windes nach der ,hhe4 ,kein ,wunder ist es1 da die ,vgel auch die feinsten ,unterschiede in der ,luftbewegung fhlen1 denn ihre ganze ,oberflche ist fr dieses ,gefhl in ,thtigkeit4 ,ihre lang und breit ausgestreckten ,flgel bilden einen empfindlichen ,fhlhebel1 und namentlich in den ,huten1 aus denen die ,schwungfedern hervorwachsen1 wird das feinste ,gefhl sich konzentrieren1 wie in unseren ,fingerspitzen4 ,whrend also beim eigentlichen ,segeln die ,geschicklichkeit die ,hauptrolle spielt1 ist die ,flugarbeit selbst theoretisch gleich ,null4 ,wenn der ,mensch jemals dahin gelangen sollte1 die herrlichen ,segelbewegungen der ,vgel nachzuahmen1 so braucht er dazu also weder ,dampfmaschinen noch ,elektromotore1 sondern nur eine leichte1 richtig geformte und gengend bewegliche ,flugflche1 sowie vor allem die gehrige bung in der ,handhabung4 ,auch dem ,menschen mu es in das ,gefhl bergegangen sein1 dem jedesmaligen ,wind durch die richtige ,flgelstellung den grten oder vorteilhaftesten ,hebedruck abzugewinnen4 ,vielleicht gehrt hierzu weniger ,geschicklichkeit als auf hohem ,turmseil ein ,gericht ,eierkuchen zu backen1 wenigstens wre die ,geschicklichkeit hier auch nicht schlechter angewandt2 und auch viel gefhrlicher drfte das ,unternehmen nicht sein1 mit kleineren ,flchen anfangend und allmhlich zu groen bergehend1 das ,segeln im ,winde zu ben4 ,unsere ,knstler auf dem ,seil sind brigens zuweilen nicht ganz unerfahren in den ,vorteilen1 die ihnen der ,luftwiderstand bieten kann4 ,vor einigen ,jahren sah ich in einem ,vergngungslokal am ,moritzplatz in ,berlin eine junge ,dame auf einem ,drahtseil spazieren1 welche sich mit einem riesigen ,fcher bestndig ,khlung zuwehte4 ,auf den ,unbefangenen machte es den ,eindruck1 als sei die ,produktion durch die ,handhabung des ,fchers erst recht schwierig1 worauf auch der ,applaus hindeutete4 ,demjenigen aber1 welcher sich mit der ,ausnutzung des ,luftwiderstandes beschftigt hat1 konnte es nicht entgehen1 da jene ,dame den grazis gefhrten ,fcher einfach benutzte1 um ununterbrochen eine unsichtbare seitliche ,sttze in dem erzeugten ,luftwiderstand sich zu verschaffen und so die ,balance leichter aufrecht zu halten4 ,wenn nun bei unserem ,storch der ,wind die ,geschwindigkeit von #aj m nicht erreicht1 und die ,differenz in den lebendigen ,krften der anstrmenden verschieden schnellen ,luft durch ,lavieren und ,kreisen sich nicht so weit ausntzen lt1 da das arbeitslose ,segeln allein zur ,hebung gengt1 so mu zu den ,flgelschlgen gegriffen werden und die eigene ,kraft einsetzen1 wo die lebendige ,kraft des ,windes nicht ausreicht2 dann mu knstlich der hebende ,luftwiderstand erzeugt werden4 ,gehen wir nun gleich zu dem uersten ,falle ber1 wo die helfende ,windwirkung ganz fortfllt1 wo also der ,storch1 wie so oft beim ,nachhausefliegen an schnen ,sommerabenden1 gezwungen ist1 bei ,windstille sich ganz auf die aktive ,leistung seiner ,fittige zu verlassen4 ,es treten dann die ,widerstandswerte von ,tafel ,,vi in ,wirkung4 ,der ganze ,fliegevorgang nimmt jetzt aber eine andere ,gestalt an4 ,der vorher beim ,segeln vorhandene gleichmige ,hebedruck trennt sich in zwei verschiedene ,hlften1 von denen die eine beim ,aufschlag1 die andere beim ,niederschlag wirkt4 ,eine allgemeine ,gleichung fr den ,ruderflug entwickeln zu wollen1 wre nutzlos1 weil die ,luftwiderstandswerte1 welche hier zur ,anwendung kommen1 sich nicht in ,formeln zwngen lassen1 und weil sich hier offenbar auf vielen verschiedenen ,wegen ein gutes ,resultat erzielen lt4 ,wir haben schon gesehen1 wie ungleichartig die ,funktion des ,flgelaufschlages auftreten kann1 und wie mehrere dieser ,wirkungsarten von ,vorteil sein knnen1 wenn nur der ,niederschlag der ,flgel danach eingerichtet wird4 ,magebend fr die ,wahl der ,bewegungsart der ,flgel wird auch die zu erreichende ,geschwindigkeit sein4 ,greifen wir auch hier nun den ,fall heraus1 den der ,storch bei ruhigem ,ruderfluge in windstiller ,luft ausfhrt4 ,es sind dann zunchst noch mehrere ,faktoren in die ,rechnung einzufhren und zwar3 #a4 ,die ,fluggeschwindigkeit4 #b4 ,die ,zahl der ,flgelschlge pro ,sekunde4 #c4 ,die ,zeiteinteilung fr ,auf- und ,niederschlag4 #d4 ,die ,gre des ,flgelausschlages4 #e4 ,die ,neigung der einzelnen ,flgelprofile gegen die zugehrigen absoluten ,wege4 ,die #d ersten dieser ,faktoren lassen sich durch die einfache ,beobachtung annhernd feststellen1 ber den #e4 ,faktor kann aber kaum die ,momentphotographie ,aufschlu geben1 und man thut daher gut1 hierbei durch ,versuchsrechnungen die gnstigsten ,neigungen des ,flgels zu ermitteln4 ,es kommt natrlich vor allen ,dingen darauf an1 denjenigen ,fall herauszufinden1 wo die geringste motorische ,leistung erforderlich ist4 ,es ist aber anzunehmen1 da der ,storch bei gewhnlichem ,ruderfluge sich diejenigen ,flugverhltnisse heraussucht1 unter denen er eine ,minimalarbeit zu leisten hat4 ,er wird auch diejenige ,fluggeschwindigkeit whlen1 welche keine besondere ,vergrerung der ,arbeit mit sich bringt4 ,da wir nun wissen1 da der ,flug auf der ,stelle so anstrengend ist1 da der ,storch ihn berhaupt nicht ausfhren kann1 whrend mit zunehmender ,fluggeschwindigkeit die ,arbeit sich zunchst vermindert1 wobei aber1 wenn eine gewisse ,schnelligkeit berschritten wird1 wieder eine ,zunahme der ,arbeit sich einstellen mu1 indem die auf das ,durchschneiden der ,luft kommende ,leistung im ,kubus der ,fluggeschwindigkeit wchst1 so mu irgendwo ein ,minimalwert der ,arbeit bei einer gewissen mittleren ,geschwindigkeit liegen oder es mssen1 was sehr wahrscheinlich ist1 zwischen weiteren ,grenzen der gewhnlichen ,fluggeschwindigkeit der ,vgel ,arbeitsquantitten erforderlich sein1 die dem ,minimalwert sehr nahe kommen4 ,der ,storch legt nun bei ,windstille etwa #aj-ab m pro ,sekunde zurck2 denn er hlt ungefhr gleichen ,schritt mit mig schnell fahrenden ,personenzgen4 ,der ,storch macht dabei #b doppelte ,flgelschlge in jeder ,sekunde1 und bei dieser langsamen ,bewegung kann man das ,zeitverhltnis der ,auf- und ,niederschlge durch einfache ,beobachtung schon erkennen2 man kann annehmen1 da die ,zeiten sich verhalten wie #b3c1 da also #b_/e der ,zeit eines ,doppelschlages zum ,aufschlag und #c_/e zum ,niederschlag verwendet werden4 ,der #d4 ,faktor1 der ,flgelausschlag1 lt sich als einfacher ,winkel nicht angeben2 denn vom ,storch gilt auch das frher von der ,mwe im ,abschnitt #ch ,gesagte1 er bewegt die ,flgelspitzen in viel grerem ,winkel als die ,armteile4 ,hier knnte allerdings die ,photographie gute ,dienste leisten zur ,kontrolle1 ob der ,ausschlag1 der hier nach ,figur #b auf ,tafel ,,viii bei der ,rechnung zu ,grunde gelegt ist1 ungefhr die richtige ,form hat4 ,diese ,figur #b ist einfach nach dem ,anblick niedergezeichnet1 den der ,storch in seiner ,ansicht von vorn oder hinten beim ,fluge darbietet4 ,nach diesen ,wahrnehmungen kann man die ,bewegungsform der ,storchflgel annhernd zusammensetzen4 ,es soll nun zunchst untersucht werden1 ob sich mit ,hlfe der uns jetzt bekannten ,luftwiderstandswirkungen der ,nachweis fhren lt1 da der ,storch mit seinen ,flgelschlgen sich im ,fluge halten kann1 und dann1 wieviel ,arbeit er dabei leisten mu4 ,zu dem ,ende denken wir uns den ,flgel ,fig4 #a auf ,tafel ,,viii in #d ,teile geteilt4 ,a ist der zum ,oberarm und ,b der zum ,unterarm gehrige ,flgelteil4 ,c ist die geschlossene ,handflche und ,d sind die ,flchen der ,fingerfedern4 ,die ,dimensionen dieser einzelnen ,teile nebst ihren ,flchengren sind in ,zeichnung angegeben4 ,wir wollen nun annehmen1 da jeder der ,teile ,a1 ,b1 ,c und ,d eine gleichmige ,geschwindigkeit habe1 und der specifische ,widerstand ihrer ,mittelpunkte a1 b1 c und d gleichmig ber jedes der betreffenden ,flchenstcke verteilt sei4 ,in ,fig4 #b sehen wir den ,flgelausschlag mit den ,hben fr a1 b1 c und d in #a_/bj ,mastab4 ,das ,auf- und ,niederschwingen der ,flgel wird eine1 die gesamte ,massenschwingung neutralisierende1 entgegengesetzte ,hebung und ,senkung des ,storchkrpers zur ,folge haben4 ,da der ,flgelaufschlag aber auch erheblich zum ,tragen mitwirkt1 so brauchen wir weiter keine ,hebung und ,senkung des ,storches zu bercksichtigen4 ,bei dem migen ,ausschlag und der ,krze des ,oberarmes wird der ,schwingungsmittelpunkt fr beide ,seiten des ,storches in die ,nhe des ,punktes a fallen4 ,die ,flche ,a macht daher annhernd eine geradlinige und bei dem hier zu betrachtenden horizontalen ,fluge auch eine horizontale ,bahn4 ,demgegenber sei zunchst der ,ausschlag von b gleich #j1ab m1 von c gleich #j1dd und von d gleich #j1hh m1 auf dem ,bogen gemessen4 ,wenn der ,storch zwei ,flgelschlge in #a ,sekunde auf #aj m verteilt1 so kommt er beim einmaligen ,heben und ,senken der ,flgel #e m vorwrts1 und zwar #b m beim ,aufschlag1 #c m beim ,niederschlag4 ,trgt man diese ,strecken nebeneinander in #a_/ej ,mastab auf und entnimmt entsprechend verkleinert aus ,fig4 #b die ,hbe der einzelnen ,flgelteile1 so erhlt man in ,fig4 #c auf ,tafel ,,viii die absoluten ,wege1 welche von a1 b1 c und d in der ,luft beschrieben werden4 ,die punktierte ,linie ist der ,weg der ,flgelspitzen4 ,jetzt bleibt noch brig1 die ,neigung der ,flgelelemente gegen ihre absoluten ,wege zu bestimmen und denjenigen ,fall herauszusuchen1 der solche ,widerstnde giebt1 da der ,storch zunchst damit fliegen kann und dann auch mglichst wenig ,arbeit gebraucht4 ,um diese ,versuchsrechnung auszufhren1 kommt man am schnellsten zum ,ziel1 wenn man fr die ,flchenstcke ,a1 ,b1 ,c und ,d sowohl beim ,aufschlag1 als beim ,niederschlag fr eine ,anzahl spitzer ,winkel ber ,null und unter ,null die ,widerstnde als hebende und treibende ,komponenten ausrechnet und als ,tabellen zusammenstellt4 ,dann erhlt man den ntigen berblick fr die ,wahl der ,winkel1 welche die vorteilhaftesten ,wirkungen geben1 und kann durch kurze ,zusammenstellungen leicht ein brauchbares ,resultat herausfinden4 ,als ,beispiel soll der ,widerstand des ,flgelstckes ,c beim ,niederschlag berechnet werden1 wenn dasselbe gegen seinen ,luftweg vorn um #c gehoben ist4 ,die ,flche ,c hat #j1jgf qm ,inhalt4 ,tafel ,,vii giebt den hier anzuwendenden ,koeffizienten bei #c auf #j1ee an4 ,die ,geschwindigkeit ist durch die schrge ,lage des ,weges auf #aj1a m vermehrt1 und daher erhlt der ,widerstand die ,gre3 #j1ee #j1ac #j1jgf #aj1ab #j1eed kg4 ,tafel ,,vi giebt uns die ,richtung dieses ,widerstandes4 ,wenn die ,flche sich um #c vorn angehoben horizontal bewegte1 wrde der ,luftdruck nach ,fig4 #a ,tafel ,,vi um #c nach rckwrts stehen4 ,die ,flche ,c bewegt sich aber um #h schrg abwrts1 wodurch die ,widerstandsrichtung um #h - #c #e nach vorn geneigt wird4 7,siehe ,fig4 #e auf ,tafel ,,viii47 ,man erhlt hierdurch neben der hebenden ,komponente von #j1eed cos #e #j1eea kg die treibende ,komponente von #j1eed sin #e #j1jec kg4 ,in dieser ,weise sind nun die beiden untenstehenden ,tabellen fr ,auf- und ,niederschlag ausgerechnet4 ,die ,zahlen bedeuten die ,luftwiderstandskomponenten in ,kilogrammen fr die entsprechenden ,neigungswinkel4 ,wo die horizontalen ,komponenten treibend ausfielen1 wurden dieselben als positiv1 die hemmenden ,komponenten dagegen als negativ bezeichnet4 ,aufschlag4 ,a ,b ,c ,d ---------------------------------------- --------------------- vert4 horiz4 vert4 horiz4 vert4 horiz4 vert4 horiz4 ,komp ,komp4 ,komp4 ,komp4 ,komp4 ,komp4 ,komp4 ,komp4 ---------------------------------------- ------------------------ #i #j1fcd -#j1jff #f #j1eee -#j1jdd #j1faj -#j1jgi #c99j1dcf9999-j1jbc99 #j1dgi -#j1jdi #j1ebc -#j1ade #j #j1cag -#j1jai 99#j1cdh9999-j1jdj99 #j1cie -#j1aab #j1bfj -#j1acj -#c #j1baf -#j1jcd 99#j1bce9999-j1jgg99 #j1aee -#j1jhi -#f #j1ace -#j1jgj #j1jfd -#j1jeb -#i 99-#j1jae9999-j1jce99 7wegen der ,schlagwirkung und ,verkrzung7 #a1j #a1j ,niederschlag4 ,a ,b ,c ,d ---------------------------------------- -------------------- vert4 horiz4 vert4 horiz4 vert4 horiz4 vert4 horiz4 ,komp ,komp4 ,komp4 ,komp4 ,komp4 ,komp4 ,komp4 ,komp4 ---------------------------------------- ----------------------- #i #j1fcd -#j1jff #j1fij -#j1jdh #j1hjh #j1jbf #j1ejd #j1jhf #f99j1eee9999-j1jdd9999j1faj9999-j1jbd99 #j1gjg #j1jdd #j1ddb #j1jhh #c #j1dcf -#j1jbc #j1dgi -#j1jjh 99#j1eea9999j1jec99 #j1cej #j1jhb #j #j1cag -#j1jai #j1cdh -#j1jaj #j1djd #j1jcd 99#j1bfj9999j1jfj99 -#c #j1baf -#j1jaf #j1beb #j1jjh #j1ahj #j1jcj -#f #j1aej -#j1jbe #j1jgh -#j1jja -#i #j1jaa -#j1jcg 7wegen der ,schlagwirkung7 #a1ge #b1be ,ein brauchbares ,verhltnis stellt sich nun z4 ,b4 heraus1 wenn beim ,aufschlag die ,flchen ,a unter #c2 ,b unter #j2 ,c unter -#c und ,d unter -#i geneigt sind1 whrend dieselben beim ,niederschlag entsprechend unter #f2 #f2 #c und #j sich gegen die absoluten ,wege einstellen1 welche ,werte in den ,tabellen hervorgehoben sind4 ,bei den ,flchenteilen ,c und ,d wird man eine ,widerstandsvergrerung durch die ,schlagbewegung nicht vernachlssigen drfen2 es ist aber zu bercksichtigen1 da beim ,aufschlag die ,flgel etwas verkrzt und zusammengezogen werden4 ,whrend man daher beim ,aufschlag die ,werte der ,tabelle benutzt1 wird es nicht zu hoch gegriffen sein1 wenn man beim ,niederschlag fr ,c etwa das #a1ge;fache und fr ,d das #b1be;fache der ,tabellenwerte rechnet und dann gleichzeitig die durch den ,flgelausschlag eintretenden ,kraftverkrzungen vernachlssigt4 ,dieses bercksichtigend erhlt man dann die beiden folgenden ,summen fr einen ,flgel3 beim ,aufschlag beim ,niederschlag ,vertikaldruck ,horizontaldruck ,vertikaldruck ,horizontaldruck -------------------------------- -------------------------------- ,a #j1dcf -#j1jbc ,a #j1eee -#j1jdd ,b #j1cdh -#j1jdj ,b #j1faj -#j1jbd ,c #j1bce -#j1jgg ,c #j1ifd #j1jib ,d -#j1jae -#j1jce ,d #j1ehe #j1ace -------------------------------- -------------------------------- kg #a1jjd -#j1age kg #b1gad #j1afj fr #b ,flgel3 kg #b1jjh -#j1cfh kg #e1dbh #j1cfj ,zieht man den ,hebedruck beim ,aufschlag von dem ,storchgewicht ab1 so bleiben #d - #b1jjh #a1iib kg brig1 die den ,storch whrend der ,zeit des ,aufschlages niederdrcken4 ,da wir auf ,seite #afa gesehen haben1 da der ,storchkrper beim ,segeln bei #bj m relativer ,luftgeschwindigkeit #j1a kg ,widerstand verursacht1 so erfhrt er jetzt bei #aj m ungefhr #j1jbe kg4 ,dies kommt aber beim ,heben der ,flgel zu der hemmenden ,komponente noch hinzu1 und es ergiebt sich die aufhaltende ,kraft3 #j1cfh #j1jbe #j1cic kg4 ,der ,storch wird also1 solange er die ,flgel hebt1 mit 99#a1iib99 kg niedergedrckt und mit 99#j1cic99 kg gehemmt4 ,dies mu nun der ,niederschlag unschdlich machen4 ,da derselbe aber #c_/bmal so lange dauert1 so braucht whrend seiner ,zeit nur ein ,hebedruck von #b_/c #a1iib 99#a1cbh99 kg und ein ,treibedruck von #b_/c #j1cic 99#j1bfb99 kg zu wirken4 ,indem man nun aber vom hebenden ,widerstand beim ,niederschlag das ,storchgewicht1 und vom treibenden ,druck den ,widerstand des ,storchkrpers abzieht1 erhlt man whrend der ,niederschlagszeit den ,hebedruck #e1dbh - #d 99#a1dbh99 kg und den ,treibedruck #j1jcfj - #j1jbe 99#j1cce99 kg1 welche beide noch etwas grer sind1 als erforderlich war4 ,der ,storch kann also unter diesen ,bewegungsformen horizontal bei ,windstille fliegen4 ,in den ,figuren #d und #e auf ,tafel ,,viii sind die hier ausgerechneten ,flgeldrucke sowohl beim ,auf- als beim ,niederschlag in richtigen ,verhltnissen eingezeichnet1 unter ,angabe der ,profilneigungen und ,wegrichtungen an den entsprechenden ,stellen4 ,bei den ,schwungfedern ist der ,querschnitt einer solchen ,feder in natrlicher ,gre und richtig geneigt angegeben4 ,der ,storch kann aber nun nicht blo bei den gewhlten ,verhltnissen fliegen1 sondern es lassen sich noch viele andere ,kombinationen der ,flgelneigungen heraussuchen1 bei denen das ,fliegen mglich ist4 ,die gewhlte ,art wird aber annhernd das ,minimum der ,arbeit geben4 ,beim ,aufschlag braucht der ,storch keine ,arbeit zu leisten2 denn die ,flgel geben nur dem von unten wirkenden ,drucke nach4 ,wenn der ,flgel beim ,aufschlag in seinen ,gelenken wie eine elastische ,feder nach oben durchgebogen wrde1 so da er den nach unten ziehenden ,sehnen und ,muskeln beim ,niederschlag zu ,hlfe kme1 so knnte derselbe sogar zu einer ,aufspeicherung der ,arbeit verwendet werden1 und in gewissem ,grade ist dieses beim natrlichen ,flgel auch wohl der ,fall4 ,diese theoretisch gewonnene ,arbeit erhlt man1 wenn man die hebenden ,drucke mit ihren ,wegen multipliziert4 ,fr einen ,aufschlag giebt die ,flche ,a die ,arbeit #j1j - - ,b - - #j1cdh #j1ab #j1jdag kgm - - ,c - - #j1bce #j1dd #j1ajcd - - - ,d - - -#j1jae #j1hh -#j1jacb - ------------- #j1acai kgm4 ,theoretisch liee sich fr beide ,flgel ein ,arbeitsgewinn von #b #j1acai #j1bfch kgm bei einem ,aufschlag erzielen1 der sich in einer ,sekunde verdoppelt auf #b #j1bfch #j1ebgf kgm4 ,beim ,niederschlag sind aufzuwenden an ,arbeiten fr die ,flche3 ,a die ,arbeit #j1j ,b - - #j1faj #j1ab #j1jgcb kgm ,c - - #j1ifd #j1dd #j1dbda - ,d - - #j1ehe #j1hh #j1eadh - ------------- #a1jaba kgm4 ,jeder ,niederschlag verursacht also fr beide ,flgel die ,arbeit #b #a1jaba kgm1 und da #b ,niederschlge pro ,sekunde erfolgen1 so erhlt man als ,flugarbeit fr den ,storch bei windstiller ,luft #b #b #a1ja #d1jd kgm1 wenn man die1 theoretisch als ,arbeitsgewinn anzusehende ,aufschlagsarbeit nicht abzieht4 ,wrde man aber einen ,teil der letzteren in ,abzug bringen1 so liee sich diese ,arbeit des ,storches beim ,ruderfluge in ,windstille auf cirka #d kgm abrunden4 ,noch etwas vorteilhafter stellt sich das ,arbeitsverhltnis heraus1 wenn der ,storch die ,flgelarme noch weniger auf und nieder bewegt1 wie z4 ,b4 in ,fig4 #b auf ,tafel ,,viii punktiert angedeutet1 wenn also der ,punkt b etwa nur #j1jf m1 c nur #j1bf m und d den verhltnismig groen ,hub #j1gf m erhlt4 ,es ergeben sich dann die analog wie frher gebildeten nachstehenden ,tabellen3 ,aufschlag4 ,a ,b ,c ,d ---------------------------------------- -------------------- vert4 horiz4 vert4 horiz4 vert4 horiz4 vert4 horiz4 ,komp ,komp4 ,komp4 ,komp4 ,komp4 ,komp4 ,komp4 ,komp4 ---------------------------------------- ----------------------- #i #j1fcd -#j1jff #f #j1eee -#j1jdb #j1faj -#j1jfc #c99j1dcf9999-j1jbc9999j1dgi9999-j1jcg99 #j1efj -#j1ajb #j #j1cag -#j1jai #j1cdh -#j1jcj #j1djh -#j1jhg #j1bdj -#j1aje -#c #j1baf -#j1jbh 99#j1bej9999-j1jei99 #j1adh -#j1jgb -#f #j1aca -#j1jeg 99#j1jgb9999-j1jee99 -#i -#j1jaf -#j1jdb 7wegen der ,schlagwirkung und ,verkrzung7 #a1j #a1j ,niederschlag4 ,a ,b ,c ,d ---------------------------------------- -------------------- vert4 horiz4 vert4 horiz4 vert4 horiz4 vert4 horiz4 ,komp ,komp4 ,komp4 ,komp4 ,komp4 ,komp4 ,komp4 ,komp4 ---------------------------------------- ----------------------- #i #j1fcd -#j1jff #j1fij -#j1jfj #j1hjh -#j1jad #j1eje #j1jga #f #j1eee -#j1jdb #j1faj -#j1jcf #j1gjg #j1jjf #j1ddb #j1jgg #c99j1dcf9999-j1jbc9999j1dgi9999-j1jag99 99j1eee9999j1jai9999j1cdf9999j1jfi99 #j #j1cag -#j1jai #j1cdh -#j1jae #j1djd #j1jaj #j1bej #j1jdh -#c #j1baf -#j1jai #j1beb -#j1jjc #j1acb #j1jbj 7wegen der ,schlagwirkung7 #a1ee #b1ae ,wenn dann beim ,aufschlag die ,flchenneigung fr ,a gleich #c1 fr ,b gleich #c1 fr ,c gleich -#c und fr ,d gleich -#f ist1 und beim ,niederschlag entsprechend die ,neigungen #c1 #c1 #c und #c angenommen werden1 dann ergeben sich die ,widerstandssummen3 beim ,aufschlag beim ,niederschlag ,vertikaldruck ,horizontaldruck ,vertikaldruck ,horizontaldruck -------------------------------- -------------------------------- ,a #j1dcf -#j1jbc ,a #j1dcf -#j1jbc ,b #j1dgi -#j1jcg ,b #j1dgi -#j1jag ,c #j1bej -#j1jei ,c #j1hfj #j1jbi ,d #j1jgb -#j1jee ,d #j1gdd #j1adh -------------------------------- -------------------------------- kg #a1bcg -#j1agd kg #b1eai #j1acg und fr beide ,flgel3 kg #b1dgd -#j1cdh kg #e1jch #j1bgd ,hiernach wird der ,storch beim ,aufschlag1 unter ,bercksichtigung seines ,gewichtes und seines ,krperwiderstandes1 mit #a1ebf kg niedergedrckt und mit #j1cgc kg gehemmt4 ,der ,niederschlag mu daher geben3 #b_/c #a1ebf #a1jag kg ,hebedruck und #b_/c #j1cgc #j1bdh kg ,treibedruck1 er erzeugt aber #e1jch - #d #a1jch kg ,hebedruck und #j1bgd - #j1jbe #j1bdi kg ,treibedruck1 der ,storch kann daher unter diesen ,bewegungsformen auch fliegen4 ,die theoretisch gewonnene ,arbeit beim ,aufschlag ist fr die ,flche ,a gleich #j1j - - - ,b - #j1dgi #j1jf #j1jbhg kgm - - - ,c - #j1bej #j1bf #j1jfej - - - - ,d - #j1jgb #j1gf #j1jedg - ------------- #j1adhd kgm4 ,der ,niederschlag verbraucht dagegen3 fr die ,flche ,a die ,arbeit #j1j - - - ,b - - #j1dgi #j1jf #j1jbhg kgm - - - ,c - - #j1hfj #j1bf #j1bbcf - - - - ,d - - #j1gdd #j1gf #j1efed - -------------- #j1hagg kgm4 ,die ,niederschlagsarbeit pro ,sekunde ist jetzt #d #j1hagg #c1bgjh kgm1 whrend der ,aufschlag theoretisch #d #j1adhd #j1eicf kgm gewinnen lt4 ,eine teilweise ,ausnutzung dieser gewonnenen ,arbeit wrde fr den ,storch unter dieser ,flugform die ,leistung von #c1b kgm erforderlich machen1 die also noch etwas geringer ist1 als die zuvor bei strkerer ,flgelbewegung berechnete4 ,die schdliche1 hemmende ,wirkung der ,flgelspitzen beim ,aufschlag lt sich noch dadurch vermindern1 wie auch die ,praxis der ,vgel es lehrt1 da die ueren ,flgelteile in einem nach oben gekrmmten bogenfrmigen ,wege1 welcher der ,flgelwlbung entspricht1 aufwrts durch die ,luft gezogen werden4 ,wenn die ,flchenteile ,c und ,d auf diese ,weise den denkbar geringsten ,widerstand beim ,aufschlag erhalten1 berechnet sich die ,flugarbeit nur auf #b1g kgm4 ,durch diese ,rechnungen erhalten wir ,einblicke in die kraftsparenden ,funktionen beim ,ruderfluge4 ,wir sehen die ,flugarbeit einem ,minimum sich nhern1 welches eintritt1 wenn der grte ,teil des ,flgels unter vorteilhaftester ,neigung horizontal die ,luft durchschneidet und die ,flgelspitzen durch groen ,ausschlag die ziehende ,wirkung hervorrufen4 ,der extreme ,fall wrde eintreten1 wenn die ganze ,flugflche stillgehalten1 und durch einen besonderen ,propeller das ,vorwrtstreiben besorgt wrde4 ,die kleinste ,arbeit ergbe sich dann1 wenn die ,trageflche diejenige ,neigung htte1 bei welcher verhltnismig die geringste hemmende ,komponente entstnde1 und dies ist nach ,tafel ,,vi die ,neigung von #c4 ,eine solche richtig gewlbte ,trageflche um #c vorn angehoben und horizontal bewegt1 wrde einen ,luftwiderstand geben1 der um #c hinter der ,normalen liegt2 und wenn derselbe gerade das ,gewicht ,g des fliegenden ,krpers tragen kann1 wre seine hemmende ,komponente gleich ,g tg #c4 ,dieser hemmende ,widerstand mte durch eine ,treibevorrichtung berwunden werden und zwar mit der ,fluggeschwindigkeit v4 ,dieses wre aber die einzige bei solchem ,fluge zu verrichtende ,arbeit in ,gre von v ,g tg #c #j1jebd v ,g4 ,die ,geschwindigkeit v hngt von der ,gre der ,trageflche ab4 ,unter ,bercksichtigung des ,verminderungskoeffizienten fr die ,neigung von #c1 welcher in diesem ,falle nach ,tafel ,,vii gleich #j1ee ist1 wrde v sich ergeben aus der ,gleichung ,g #j1ee #j1ac ,f v#b4 ,man erhielte v #c1gd sqrt7,g_/,f74 ,fr ein ,verhltnis von ,g_/,f1 wie beim ,storch gleich #h1 wre v #aj1eh4 ,zur berwindung des hemmenden ,widerstandes wre dann die ,arbeit #j1jebd #aj1eh ,g #j1ee;,g aufzuwenden4 ,wenn nun der hierzu benutzte ,propeller kein ,gewicht htte und #ajj ,nutzeffekt bese1 so wrde ein ,krper1 der auch #d kg schwer wre wie der ,storch1 #j1ee #d #b1b kgm an ,arbeit pro ,sekunde leisten mssen4 ,diesem theoretischen ,minimalwerte haben wir uns aber schon betrchtlich genhert durch die vorangehenden ,berechnungen1 und mssen wir daher annehmen1 da es nicht viel bessere ,bewegungsformen fr die ,kraftersparnis beim ,ruderfluge in windstiller ,luft geben wird4 ,wenn es noch ,faktoren zur ,kraftersparnis beim ,fluge bei ,windstille giebt1 so knnen diese nur darin bestehen1 da die ,luftwiderstandswerte bei ,verfeinerung der ,flgelform noch vorteilhafter ausfallen1 und namentlich noch gnstiger gerichtet sind4 ,wir haben schon bei ,betrachtung der ,segelbewegung auf ,seite #abg gesehen1 da die ,vgel vermge ihrer vorzglichen ,flgelform mit ,luftwiderstnden arbeiten1 die noch mehr nach vorn sich neigen1 als wir es nachzuweisen imstande waren4 ,wir muten annehmen1 nach ,seite #afa1 da die ,widerstnde bei gewissen kleinen ,neigungswinkeln noch um etwa #a mehr nach vorn gerichtet sind4 ,bei der ,flchenneigung von #c wrde demzufolge der ,widerstand nicht um #c1 sondern nur um #a hinter der ,normalen liegen4 ,die ,folge hiervon aber wre eine ,verminderung der hemmenden ,komponente auf die ,hlfte1 und mit dieser ,komponente ist die ,flugarbeit direkt proportional4 ,die mechanische ,leistung des ,storches reduzierte sich dadurch von #b1g kgm auf #a1ce kgm4 ,es ist auch mglich1 da das ,profil der ,flgel senkrecht zur ,bewegungsrichtung sowohl beim ,segeln als auch beim ,ruderfluge noch zur ,kraftverminderung beitrgt4 ,die ,untersuchung dieser ,einwirkung ebenso wie die genaue ,feststellung1 inwieweit die ,widerstandsvergrerung durch ,schlagwirkung beim ,ruderfluge stattfindet1 wrde darauf hinauslaufen1 ,apparate zu bauen und zu versuchen1 die berhaupt die genauen ,formen und ,bewegungen der ,vgel haben4 ,es hiee dies also1 durch den praktischen ,umgang mit ,flugapparaten noch die letzten1 feinsten ,unterschiede in den ,luftwiderstandswirkungen herauszufinden und daran wird es nicht fehlen1 wenn die wahren ,grundlagen dazu erst gegeben sind4 ,um von den fr den ,storch berechneten ,arbeitsgren auf den ,flugapparat des ,menschen zu schlieen1 knnen wir sagen1 da der ,mensch1 der mit ,apparat etwa #bjmal so viel wiegt als ein ,storch1 beim ,ruderfluge in ,windstille mindestens #bj #a1ce #bg kgm oder #j1cf ,,hp gebraucht1 vorausgesetzt1 da seine ,flugflche #aj qm betrgt und alle beim ,vogelfluge beobachteten ,vorteile eintreten4 ,im ,abschnitt #ce wurde der ,kraftaufwand fr den ,flug des ,menschen bei ,windstille auf #j1c ,,hp berechnet4 ,dort war aber eine grere ,flugflche zu ,grunde gelegt und der ,flgelaufschlag mit seinen ,widerstnden berhaupt vernachlssigt4 ,jene ,berechnung hatte also nur theoretisches ,interesse1 whrend wir hier1 wo sich #j1cf ,,hp als ,leistung ergiebt1 bereits die in ,wirklichkeit auftretenden ,unvollkommenheiten und schdlichen ,einflsse bercksichtigt haben4 ,auch diese ,leistung knnte vorbergehend noch vom ,menschen ausgebt werden1 ein derartiges ,fliegen htte aber1 so interessant wie es sein wrde1 wenig praktische ,bedeutung4 ,da nicht anzunehmen ist1 da durch ,vergrerung der ,flgel bessere ,verhltnisse sich erzielen lassen1 so drfen wir hiermit den ,satz aussprechen1 da der ,mensch unter den gnstigsten ,bewegungsformen bei ,anwendung des ,ruderfluges in ,windstille wenigstens #j1cf ,,hp zum ,fliegen gebraucht und daher mit ,hlfe seiner eigenen ,muskelkraft nicht dauernd zu einem solchen ,fluge befhigt ist4 ,um diesem ,fluge bei ,windstille eine praktische ,bedeutung zu verschaffen1 mten wir bestrebt sein1 leichte ,motore mit zur ,verwendung zu bringen4 ,aber die ,windstille ist zum ,nutzen der freien ,fliegekunst sehr selten4 ,was die ,ballontechniker zur ,demonstration der ,lenkbarkeit ihrer ,luftschiffe so ntig gebrauchen1 aber so selten haben1 nmlich eine mglichst unbewegte ,luft1 das findet sich besonders in hheren ,luftschichten nur ganz ausnahmsweise4 ,wir haben also im allgemeinen mit dem ,winde und nicht mit der ,windstille zu rechnen4 ,zwischen diesen beiden bereits berechneten ,grenzen der mechanischen ,arbeit1 die einmal gleich ,null ist1 wenn ein ,segelwind von mindestens #aj m herrscht1 und ihren grten ,wert beim ,ruderfluge in ,windstille erhlt1 liegen nun alle jene ,kraftaufwnde1 die bei ,winden zwischen #j m und #aj m ,geschwindigkeit zum ,fliegen erforderlich sind4 ,die aufsteigende ,richtung des ,windes ist durchschnittlich bei allen ,windstrken dieselbe4 ,die von den ,winden an die ,flugkrper abgegebene zur ,arbeitsersparnis beitragende lebendige ,kraft wird daher einfach proportional dem ,quadrat ihrer ,geschwindigkeit sein4 ,da wir nun wissen1 da bei einem ,flgelverhltnis zum ,krpergewicht1 wie es der ,storch hat1 und wie es der ,mensch auch fr sich wohl anwenden knnte1 ein ,wind von #aj m ,geschwindigkeit die ,arbeit zu ,null macht1 so spart ein ,wind von #a m #b m #c m #d m #e m #f m #g m #h m #i m ,geschwindigkeit ---------------------------------------- --------------------- #j1ja #j1jd #j1ji #j1af #j1bj #j1cf #j1di #j1fd #j1ha der ,flugarbeit4 ,legen wir fr den ,menschen #bg kgm als sekundliche ,arbeit bei ,windstille zu ,grunde1 so ergeben sich bei ,wind von #a m #b m #c m #d m #e m #f m #g m #h m #i m ---------------------------------------- ---------------------- die ,arbeiten #bf1g #be1i #bd1f #bb1g #bj1c #ag1c #ac1h #i1g #e1a kgm ,man sieht1 da fr ,winde zwischen #f und #i m ,geschwindigkeit1 die man nur mit frische ,brise zu bezeichnen pflegt1 so geringe ,arbeitswerte sich ergeben1 da selbst dann1 wenn einige ,verhltnisse viel ungnstiger als angenommen eintreten wrden1 noch eine so geringe ,leistung brigbleibt1 da der ,mensch durch seine physische ,kraft sehr wohl imstande sein mte1 einen geeigneten ,flugapparat wirkungsvoll in ,thtigkeit zu setzen4 #da4 ,die ,konstruktion der ,flugapparate4 ,der vorige ,abschnitt zeigte uns den rechnungsmigen ,zusammenhang der ,flugthtigkeit mit der ,flugwirkung am ,vogelflgel4 ,die hier in ,betracht gezogenen ,verhltnisse entsprechend vergrert1 mssen uns auf ,formen und ,dimensionen solcher ,apparate fhren1 deren sich der ,mensch beim freien ,fluge zu bedienen htte4 ,wir betrachten es nun nicht als unsere ,aufgabe1 durch sensationelle ,bilder ,eindrcke hervorzurufen1 sondern berlassen es der ,phantasie jedes ,einzelnen1 sich auszumalen1 wie der ,mensch unter ,innehaltung der hier entwickelten ,principien fliegend in der ,luft sich ausnehmen wrde4 ,statt dessen wollen wir aber kurz noch einmal die ,gesichtspunkte zusammenstellen1 nach denen die ,konstruktion der ,flugapparate zu erfolgen htte1 wenn die in diesem ,werke verffentlichten ,versuchsresultate bercksichtigt werden1 und die demzufolge entwickelten ,ansichten richtige sind4 ,es wrden sich dann folgende ,stze ergeben3 #a4 ,die ,konstruktion brauchbarer ,flugvorrichtungen ist nicht unter allen ,umstnden abhngig von der ,beschaffung starker und leichter ,motore4 #b4 ,der ,flug auf der ,stelle bei ruhender ,luft kann vom ,menschen durch eigene ,kraft nicht bewirkt werden1 derselbe erfordert unter den allergnstigsten ,verhltnissen mindestens #a1e ,,hp4 #c4 ,bei ,wind von mittlerer ,strke gengt die physische ,kraft des ,menschen1 um einen geeigneten ,flugapparat wirkungsvoll in ,bewegung zu setzen4 #d4 ,bei ,wind von ber #aj m ,geschwindigkeit ist der anstrengungslose ,segelflug mittelst geeigneter ,trageflchen vom ,menschen ausfhrbar4 #e4 ,ein ,flugapparat1 der mit mglichster ,arbeitsersparnis wirken soll1 hat sich in ,form und ,verhltnissen genau den ,flgeln der gutfliegenden greren ,vgel anzuschlieen4 #f4 ,als ,flgelgre ist pro ,kilogramm ,gesamtgewicht #a_/aj-a_/h qm ,flugflche zu whlen4 #g4 ,tragfhige ,apparate1 hergestellt aus ,weidenruten mit ,stoffbespannung1 bei #aj qm ,trageflche lassen sich bei einem ,gewicht von cirka #ae kg anfertigen4 #h4 ,ein ,mensch mit einem solchen ,apparate im ,gesamtgewicht von cirka #ij kg bese pro ,kilogramm #a_/i qm ,flugflche1 was dem ,flugflchenverhltnis der greren ,vgel entspricht4 #i4 ,sache des ,versuches wird es sein1 ob die breite ,form der ,raub- und ,sumpfvogelflgel mit gegliederten ,schwungfedern1 oder die langgestreckte und zugespitzte ,flgelform der ,seevgel als vorteilhafter sich herausstellt4 #aj4 ,in kurzer1 breiter ,ausfhrung wrden die ,flgel eines ,apparates von #aj qm ,trageflche eine ,klafterbreite von #h m bei #a1f m grter ,breite nach ,fig4 #gi erhalten4 ,illustration3 ,fig4 #gi4 #aa4 ,bei ,anwendung einer schlanken ,flgelform ergbe eine ,flugflche von #aj qm nach ,fig4 #hj eine ,klafterbreite von #aa m bei einer grten ,breite von #a1d m4 ,illustration3 ,fig4 #hj4 #ab4 ,die ,anwendung einer ,schwanzflche hat fr die ,tragewirkung untergeordnete ,bedeutung4 #ac4 ,die ,flgel mssen im ,querschnitt eine ,wlbung besitzen1 die mit der ,hhlung nach unten zeigt4 #ad4 ,die ,pfeilhhe der ,wlbung hat nach ,magabe der ,vogelflgel ungefhr #a_/ab der ,flgelbreite an der betreffenden ,querschnittstelle zu betragen4 #ae4 ,durch ,versuche wre festzustellen1 ob fr grere ,flgelflchen etwa schwchere oder strkere ,wlbungen vorteilhafter sind4 #af4 ,die ,tragerippen und ,verdickungen der ,flgel sind mglichst an der vorderen ,kante derselben anzubringen4 #ag4 ,wenn mglich1 so ist dieser verdickten ,kante noch eine ,zuschrfung vorzusetzen4 #ah4 ,die ,form der ,wlbung mu eine parabolische sein1 nach der ,vorderkante zu gekrmmter1 nach der ,hinterkante zu gestreckter4 #ai4 ,die beste ,wlbungsform fr grere ,flchen wre durch ,versuche zu ermitteln und derjenigen ,form der ,vorzug zu geben1 deren ,widerstnde fr kleinere ,neigungswinkel sich am meisten nach der ,bewegungsrichtung hinneigen4 #bj4 ,die ,konstruktion mu eine ,drehung des ,flgels um seine ,lngsachse ermglichen1 die am besten ganz oder teilweise durch den ,luftdruck selbst bewirkt wird4 ,an dieser ,drehung haben am strksten die ,flgelenden teilzunehmen4 #ba4 ,beim ,ruderfluge erhalten die nach der ,mitte zu liegenden breiteren ,flgelteile mglichst wenig ,hub und dienen ausschlielich zum ,tragen4 #bb4 ,das ,vorwrtsziehen zur ,unterhaltung der ,fluggeschwindigkeit wird dadurch bewirkt1 da die ,flgelspitzen oder ,schwungfedern mit gesenkter ,vorderkante abwrtsgeschlagen werden4 #bc4 ,der breitere ,flgelteil hat im ,ruderfluge auch beim ,aufschlag mglichst tragend mitzuwirken4 #bd4 ,die ,flgelspitzen sind beim ,aufschlag mit mglichst wenig ,widerstand zu heben4 #be4 ,der ,niederschlag mu wenigstens #f_/aj der ,dauer eines ,doppelschlages betragen4 #bf4 ,an dem ,auf- und ,niederschlag brauchen nur die ,enden der ,flgel teilzunehmen4 ,der nur tragende ,flgelteil kann wie beim ,segeln unbeweglich bleiben4 #bg4 ,wenn nur die ,flgelspitzen auf und nieder bewegt werden1 darf dieses nicht mit ,hlfe eines ,gelenkes geschehen1 weil der ,flgel sonst einen schdlichen ,knick erhielte1 vielmehr mu der ,ausschlag der ,spitzen mit allmhlichem bergang sich bilden4 #bh4 ,zur ,hervorrufung der ,flgelschlge durch die ,kraft des ,menschen mten vor allem die ,streckmuskeln der ,beine verwendet werden1 und zwar nicht gleichzeitig1 sondern abwechselnd1 aber mglichst so1 da der ,tritt jedes einzelnen ,fues einen ,doppelschlag zur ,folge hat4 #bi4 ,der ,aufschlag knnte durch den ,luftdruck selbst bewirkt werden4 #cj4 ,die ,aufschlagsarbeit des ,luftdruckes wre mglichst in solchen federnden ,teilen aufzusammeln1 da dieselbe beim ,niederschlag wieder zur ,wirkung kommt und dadurch an ,niederschlagsarbeit gespart wird4 99 99 99 99 99 ,dieses wren einige der ,hauptgesichtspunkte1 welche man unter ,anwendung der hier niedergelegten ,theorieen zu befolgen htte4 ,wenn man mit solchen ,flgeln nun aber in den ,wind kommt1 so knnen wir aus eigener ,erfahrung darber berichten1 da schwerlich jemand die ,hebewirkung des ,windes sich so stark vorgestellt haben wird1 wie er dann zu verspren ,gelegenheit hat4 ,ohne vorherige bung reicht eben die menschliche ,kraft gar nicht aus1 mit solchen ,flgeln im ,winde zu operieren4 ,das erste ,resultat wird daher das sein1 da der wohlberechnete und leicht gebaute ,apparat nach dem ersten krftigen ,windsto zertrmmert wieder nach ,hause getragen wird4 ,aus diesem ,grunde empfiehlt es sich1 zunchst fr derartige ,windwirkungen das ,gefhl zu schrfen1 und die ,gewandtheit in der stabilen ,handhabung der ,flgel an kleineren ,flchen zu ben4 ,erst wenn dann die ,behandlung der ,luft und des ,windes mittelst geeigneter ,flchen durch den persnlichen ,umgang mit diesen ,elementen uns gengend in ,fleisch und ,blut bergegangen sein wird1 knnen wir an die ,herbeifhrung eines wirklich freien ,fluges denken4 ,mit diesem ,fingerzeig wollen wir diesen ,abschnitt schlieen4 ,der ,geschicklichkeit der ,konstrukteure bleibt es nun berlassen1 den im ,streben nach ,wahrheit gefundenen ,fliegeprincipien durch die ,erfindung anwendbarer ,flgelbauarten mit vorteilhaften ,bewegungsmechanismen einen praktischen ,wert zu verleihen4 ,wenn sich unser hierauf bezgliches ,material noch wesentlich vermehrt haben wird1 werden wir vielleicht spter einmal ,gelegenheit haben1 auch dieses der ffentlichkeit zu bergeben4 #db4 ,schluwort4 ,werfen wir nun einen ,rckblick auf das in diesem ,werke zur ,darstellung ,gebrachte1 so heben sich darin eine ,anzahl aus ,versuchen hergeleiteter ,stze ab1 welche in direktem ,zusammenhang mit der ,beantwortung der ,flugfrage stehen1 indem sie sich auf die einzelnen ,faktoren beziehen1 aus denen die beim ,fluge erforderliche ,anstrengung sich zusammensetzt4 ,die ,einsicht von der ,richtigkeit dieser ,stze erfordert nur ein ,verstndnis der einfachsten ,begriffe der ,mechanik1 wie es berhaupt ein ,vorzug der wichtigsten ,momente der ,fliegekunst ist1 da dieselben vom mechanischen ,standpunkte hchst einfacher ,natur sind1 und eigentlich nur die ,lehre vom ,gleichgewicht und ,parallelogramm der ,krfte zur ,anwendung kommt4 ,trotzdem liefert die flugtechnische ,litteratur den ,beweis1 wie auerordentlich leicht ,irrtmer und ,trugschlsse in der mechanischen ,behandlung des ,flugproblems sich einschleichen1 und dies gab die ,veranlassung1 hier so elementar wie nur irgend mglich die mechanischen ,vorgnge des ,fluges zu zerlegen4 ,wenn auf der einen ,seite hierdurch die ,diskussion ber dieses immer noch etwas heikle ,thema wesentlich erleichtert wird1 so hegt der ,verfasser andererseits auch noch die ,hoffnung1 da dadurch nicht blo der ,fliegeidee1 sondern auch der ,mechanik als der unumgnglichen ,hlfswissenschaft neue ,freunde geworben werden1 indem der eine oder der andere ,leser die ,anregung erhlt1 sich mit dem notwendigsten ,handwerkszeug des theoretischen ,mechanikers vertraut zu machen1 oder die ,erinnerung an alte ,bekannte aus der ,studienzeit wieder aufzufrischen4 ,die ,flugfrage mu doch nun einmal anders behandelt werden als andere technische ,themata4 ,sie nimmt eben1 wie schon angedeutet1 durch ihren eigenartigen ,interessentenkreis eine gesonderte ,stellung ein4 ,dem ,geistlichen1 dem ,offizier1 dem ,arzt und ,philologen1 dem ,landwirt wie dem ,kaufmann kommt es schwer in den ,sinn1 sich dem speziellen ,studium etwa der ,dampfmaschinen1 des ,httenwesens oder der ,spinnereitechnik zu widmen2 alle wissen1 da diese ,fcher in guten ,hnden sind und berlassen diese ,sorgen vertrauensvoll den ,fachleuten1 aber in der ,flugtechnik finden wir sie alle wieder vertreten1 darin mchte jeder sich ntzlich bethtigen und durch einen glcklichen ,gedanken den ,zeitpunkt nher rcken1 wo der ,mensch zum freien ,fluge befhigt wird4 ,die ,flugtechnik kann eben auch noch nicht als ein eigentliches ,fach angesehen werden1 auch weist sie noch nicht jene ,reihe von ,vertretern auf1 der man mit einem gewissen ,vertrauen entgegenkommen knnte4 ,es liegt dies an der noch herrschenden ,unsicherheit und in dem ,mangel jedweder ,systematik2 es fehlt der ,flugtechnik die feste ,grundlage1 auf welche sich unbedingt jeder stellen mu1 der sich mit ihr beschftigt4 ,dieses ,werk soll sich daher auch nicht nur an gewisse ,fachkreise wenden1 sondern -- ,an jeden1 dem es eingeboren1 ,da sein ,gefhl hinauf und vorwrts dringt1 ,wenn ber uns1 im blauen ,raum verloren1 ,ihr schmetternd ,lied die ,lerche singt1 ,wenn ber schroffen ,fichtenhhen ,der ,adler ausgebreitet schwebt1 ,und ber ,flchen1 ber ,seen ,der ,kranich nach der ,heimat strebt4 ,dieses als ,erklrung dafr1 da unser ,buch sich an alle wendet1 und da in den ersten ,abschnitten der ,versuch gemacht wird1 das ,fliegeinteresse1 welches jeder mitbringt1 der dieses ,buch berhaupt zur ,hand nimmt1 in ein ,interesse fr diejenige ,wissenschaft mit hinberzuspielen1 ohne deren ,verstndnis der grte ,teil jener hohen ,reize verloren geht1 welche in der ,beschftigung mit dem ,fliegeproblem liegen4 ,es ist dann in diesem ,werke der trostlose ,standpunkt gekennzeichnet1 den die ,flugtechnik einnimmt1 solange sie 99nur ebene99 ,flugflchen in das ,bereich ihrer ,betrachtungen zieht4 ,es ist aber auch gezeigt1 da selbst in den ,fllen1 wo die ,vorteile der ,flgelwlbung in den ,hintergrund treten1 wo also kein ,vorwrtsfliegen in der umgebenden ,luft stattfindet1 dennoch die ,flugarbeit nicht nach der gewhnlichen ,luftwiderstandsformel berechnet werden kann1 sondern da es sich bei den ,flgelschlgen um eine andere ,art von ,luftwiderstand handelt1 der schon bei viel geringeren ,geschwindigkeiten die erforderliche ,gre erreicht1 also auch ein niedrigeres ,arbeitsma zu seiner berwindung bentigt4 ,ich konnte sehr handgreifliche ,versuche hierber anfhren1 die auer ,zweifel lassen1 da die ,schlagbewegungen einen ,luftwiderstand geben1 der mit anderem ,mae gemessen werden mu1 als wenn eine ,flche sich mit gleichmiger ,geschwindigkeit im ,beharrungszustande durch die ,luft bewegt4 ,es wurde dann gezeigt1 da auch das ,vorwrtsfliegen allein der ,schlssel des ,fliegeproblems nicht sein kann1 solange hierfr nur ebene ,flgelflchen in ,rechnung gezogen werden4 ,endlich wurde an der ,hand von ,versuchsergebnissen der ,nachweis zu fhren versucht1 da das eigentliche ,geheimnis des ,vogelfluges in der ,wlbung der ,vogelflgel zu erblicken ist1 durch welche der natrliche geringe ,kraftaufwand der ,vgel beim ,vorwrtsfliegen seine ,erklrung findet1 und durch welche in ,gemeinschaft mit den eigentmlichen hebenden ,windwirkungen das ,segeln der ,vgel berhaupt nur verstanden werden kann4 ,alles dieses fanden wir am natrlichen ,vogelfluge1 alle diese ,eigenschaften der ,form wie der ,bewegungsart knnen wir aber niemals hervorrufen1 ohne uns direkt an den ,vogelflug anzulehnen4 99,wir mssen daher den ,schlu ziehen1 da die genaue ,nachahmung des ,vogelfluges in ,bezug auf die aerodynamischen ,vorgnge einzig und allein fr einen rationellen ,flug des ,menschen verwendet werden kann1 weil dieses hchst wahrscheinlich die einzige ,methode ist1 welche ein freies1 schnelles und zugleich wenig ,kraft erforderndes ,fliegen gestattet499 ,vielleicht tragen die hier zum ,ausdruck gelangten ,gesichtspunkte dazu bei1 die ,flugfrage auf eine andere ,bahn und in ein festes ,geleise zu bringen1 so da die weitere ,forschung ein ,fundament gewinnt1 auf dem ein wirkliches ,system sich aufbauen lt1 durch welches die ,erreichung des erstrebten ,endzieles mglich ist4 ,der ,grundgedanke des freien ,fliegens1 um den wir uns gar nicht mehr streiten1 ist doch einfach der1 da der ,vogel fliegt1 weil er mit geeignet geformten ,flgeln in geeigneter ,weise die ihn umgebende ,luft bearbeitet4 ,wie diese geeigneten ,flgel beschaffen sein mssen1 und wie solche ,flgel zu bewegen sind1 das sind die beiden groen ,fragen der ,flugtechnik4 ,indem wir beobachten1 wie die ,natur diese ,fragen gelst hat1 und indem wir die ebene ,flugflche fr den ,flug grerer ,wesen als ungeeignet verwerfen1 fhlen wir jenen ,alp nach und nach verschwinden1 der uns vor der ,beschaffung der zum ,fliegen erforderlichen motorischen ,kraft zurckschrecken machte4 ,wir werden gewahr1 wie durch den gewlbten ,naturflgel die ,flugfrage sich ablst von der reinen ,kraftfrage und mehr in eine ,frage der ,geschicklichkeit sich verwandelt4 ,in der ,kraftfrage knnen ,zahlen ,halt gebieten1 doch die ,geschicklichkeit ist unbegrenzt4 ,mit der ,kraft stehen wir bald einmal vor ewigen ,unmglichkeiten1 mit der ,geschicklichkeit aber nur vor zeitlichen ,schwierigkeiten4 ,schauen wir auf zu der ,mwe1 welche drei ,armlngen ber unserem ,haupte fast regungslos im ,winde schwebt6 ,die eben untergehende ,sonne wirft den ,schlagschatten der ,kante ihres ,flgels auf die schwach gewlbte1 sonst hellgraue1 jetzt rot vergoldete ,unterflche ihrer ,schwingen4 ,die leichten ,flgeldrehungen erkennen wir an dem ,schmaler- und ,breiterwerden dieses ,schattens1 der uns aber auch gleichzeitig eine ,vorstellung giebt von der ,wlbung1 die der ,flgel hat1 wenn die ,mwe mit ihm auf der ,luft ruht4 ,dies ist der krperliche ,flgel1 den ,goethe vermite1 als er den ,faust seufzen lie3 ,ach1 zu des ,geistes ,flgeln wird so leicht ,kein krperlicher ,flgel sich gesellen6 ,ja1 nicht so leicht wird es sein1 diesen ,naturflgel nun auch mit allen seinen kraftsparenden ,eigenschaften fr den ,menschen brauchbar auszufhren1 und wohl noch weniger leicht mag es sein1 den ,wind1 diesen unstten ,gesellen1 der so gern die ,frchte unseres ,fleies zerstrt1 mit krperlichen ,flgeln1 die uns nicht angeboren sind1 zu meistern4 ,aber dennoch fr mglich mssen wir es halten1 da uns die ,forschung und die ,erfahrung1 die sich an ,erfahrung reiht1 jenem groen ,augenblick nher bringt1 wo der erste frei fliegende ,mensch1 und sei es nur fr wenige ,sekunden1 sich mit ,hlfe von ,flgeln von der ,erde erhebt und jenen geschichtlichen ,zeitpunkt herbeifhrt1 den wir bezeichnen mssen als den ,anfang einer neuen ,kulturepoche4 99 99 99 99 99 ,druck von ,leonhard ,simion1 ,berlin ,,sw4 ,illustration3 ,tafel ,i4 ,illustration3 ,tafel ,,ii4 ,illustration3 ,tafel ,,iii4 ,illustration3 ,tafel ,,iv4 ,illustration3 ,tafel ,v4 ,illustration3 ,tafel ,,vi4 ,illustration3 ,tafel ,,vii4 ,illustration3 ,tafel ,,viii4 ,anmerkungen zur ,transkription ,offensichtliche ,fehler wurden korrigiert wie hier aufgefhrt 7vorher_/nachher73 ,s4 #ab3 444 und keine wirkame ,kraftuerung findet mehr statt1 444 444 und keine wirksame ,kraftuerung findet mehr statt1 444 ,s4 #ac3 444 ,faktoren1 also ,kraft mal ,weg giebt einen ,matab fr 444 444 ,faktoren1 also ,kraft mal ,weg giebt einen ,mastab fr 444 ,s4 #bb3 444 ,nur diese ,bewegung kostet ihm ,anstrengung1 indem nur fr 444 444 ,nur diese ,bewegung kostet ihn ,anstrengung1 indem nur fr 444 ,s4 #bb3 444 dem ,vogel ,anstrengung kosten2 es gilt hier aber zunchst1 444 444 den ,vogel ,anstrengung kosten2 es gilt hier aber zunchst1 444 ,s4 #bd3 444 ,ausschlagstrecke s1 und werden n ,flgelschlge pro ,sekunde 444 444 ,ausschlagsstrecke s1 und werden n ,flgelschlge pro ,sekunde 444 ,s4 #bf3 444 ,nach der gewhnlichen ,luftswiderstandsformel3 444 444 ,nach der gewhnlichen ,luftwiderstandsformel3 444 ,s4 #db3 444 ,die ,flugmethode der ,vgel und anderer fliegenden ,tiere 444 444 ,die ,flugmethode der ,vgel und anderer fliegender ,tiere 444 ,s4 #ef3 444 gepaart mit lamgsamer ,flgelsenkung anwendet4 444 444 gepaart mit langsamer ,flgelsenkung anwendet4 444 ,s4 #eg3 444 ,diesen ,formeln entsprechend findet man durchgehends1 444 444 ,diesen ,formeln entsprechend findet man durchgehend1 444 ,s4 #fj3 444 festellen wollten1 gelang uns in keinem ,falle4 ,wir waren 444 444 feststellen wollten1 gelang uns in keinem ,falle4 ,wir waren 444 ,s4 #aab3 444 ,wenn man bei den zuletzt angefrten ,versuchen die vertikalen 444 444 ,wenn man bei den zuletzt angefhrten ,versuchen die vertikalen 444 ,s4 #aba3 444 ,wer solche ,versuche selbt vornimmt1 der wird viele ,eindrcke 444 444 ,wer solche ,versuche selbst vornimmt1 der wird viele ,eindrcke 444 ,s4 #abg3 444 ,leine hngende ,wsche belehrt uns ebenso wie die an horitaler 444 444 ,leine hngende ,wsche belehrt uns ebenso wie die an horizontaler 444 ,s4 #adc3 444 jetzt nur nach unten liegende1 ,bogen cde1 der ebenfalls um 444 444 jetzt nur nach unten liegenden1 ,bogen cde1 der ebenfalls um 444 ,s4 #agi3 444 der ,raub- und ,sumgfvogelflgel mit gegliederten ,schwungfedern1 444 444 der ,raub- und ,sumpfvogelflgel mit gegliederten ,schwungfedern1 444