,,anthroposophie ,,im ,,umriss4 ,,entwurf ,,eines ,,systems ,,idealer ,,weltansicht ,,auf ,,realistischer ,,grundlage ,,von ,,robert ,,zimmermann4 ,,wien1 #ahhb4 ,,wilhelm ,,braum,,ller ,k4 ,k4 ,,hof- ,,und ,,universit,,tsbuchh,,ndler4 ,den ,zufall gibt die ,vorsehung2 zum ,zwecke ,muss ihn der ,mensch gestalten4 -- -- ,schiller4 ,,an ,,harriet4 ,du warst es1 als sich ,nacht ber mein ,auge zu lagern drohte1 deren ,seelenstrke mir den ,entschlu eingab1 die lange unfreiwillige ,mue der ,dunkelkammer zum ordnenden ,abschlu lngst zerstreut gereifter ,gedankenreihen zu bentzen1 zu deren ,niederschrift eine gefllige ,hand willig sich herlieh4 ,so entstand dies ,buch1 dessen ,ideengehalt also ,niemand abzustreiten im ,stande sein wird1 da er1 wie das ,licht1 im ,dunkeln geboren sei4 ,wem anders als ,dir drfte dasselbe zu eigen sein8 ,waldvilla am ,attersee1 den #d4 ,september #ahha4 ,r4 ,,vorrede4 ,titel und ,vorrede stehen vor dem ,buche4 ,soll diese nicht eine ,rede aus dem ,buche1 sondern vor dem ,buche sein d4 h4 nichts enthalten1 was in das letztere selbst gehrt1 so bleibt ihr nur brig1 sich mit dem ersteren und mit dem ,vorredner selbst zu beschftigen4 ,ueber beide werden wenige ,worte gengen4 ,anthroposophie ist der ,name des ,buches4 ,die ,philosophie1 welche denselben whlt1 will damit angedeutet haben1 dass es weder ihr ,ziel sei1 wie das der speculativen ,schule1 ,theosophie1 noch ihr genge1 wie empirischer ,unphilosophie1 kritiklose ,anthropologie zu sein4 ,wenn derselben -- nicht zu ihrem ,leidwesen -- die speculativen ,schwingen fehlen1 um mit ikarischem ,aufflug das gottgleiche ,wissen des theocentrischen ,standpunktes der ersteren zu erreichen1 so mangelt ihr nicht weniger die in mancher ,hinsicht beneidenswerthe ,gabe1 ber die ,schranken und ,widersprche1 die der gemeine ,erfahrungsstandpunkt in sich trgt1 das kritische ,auge zuzudrcken4 ,ihr ,wunsch geht dahin1 anthropocentrisch d4 i4 ,menschenwissen und doch ,philosophie d4 h4 von der ,erfahrung aus-1 aber1 wenn es das logische ,denken erfordert1 ber dieselbe hinausgehende ,wissenschaft zu sein4 ,dasselbe bezeichnet sich als ,entwurf eines ,systems und zwar einer idealen ,weltansicht auf realistischer ,grundlage4 ,ersterer ,charakter wird dessen knappe ,fassung und die ,abwesenheit erweiterter ,polemik rechtfertigen4 ,als ,versuch eines ,systems muss es gewrtig sein1 so wenig nach dem ,geschmack des ungebundenen ,philosophirens auf eigene ,hand1 welches in unseren ,tagen gerade wie vor hundert ,jahren herrschende ,mode ist1 gefunden zu werden1 wie sie dieses selbst nach dem ihrigen findet4 ,dagegen mchte die ideale ,weltansicht1 die es vertritt1 weder mit dem schulmssigen ,idealismus aller ,farben1 noch deren realistische ,grundlage mit dem platten ,realismus ideenloser ,erfahrung verwechselt sein4 ,der ,idealismus derselben besteht nicht darin1 wie der ,platonische1 an die ,wirklichkeit1 sondern wie jener ,kant's und der ,sittenlehre ,fichte's1 an die ,verwirklichung der ,ideen durch ,menschenhand zu glauben4 ,die realistische ,grundlage desselben aber ist nicht der gemeine 7,baconische71 sondern der philosophische ,realismus1 wie er auf ,kant's kritischer ,basis von dessen realistischen ,nachfolgern dem metaphysischen ,idealismus der ,gegenseite entgegengesetzt worden ist4 ,dessen in vorliegender ,darstellung gewonnene ,gestalt wird von den ,gegnern desselben eben so mit jenem ,herbart's als geistesverwandt erkannt1 wie von ,freunden des letzteren in nicht wenigen und nicht unerheblichen ,punkten ber denselben hinausgehend genannt werden4 ,dass deren ,abweichungen von der ursprnglich ,herbart'schen ,fassung nicht neu1 sondern1 wie z4 ,b4 das kritische ,verhltniss zur ,theorie der ,selbsterhaltungen als des wirklichen ,geschehens1 so wie jenes zu der ,annahme der sogenannten einfachen ,empfindungen1 in der ,denkweise des ,vorredners vom ,beginn seiner schriftstellerischen ,laufbahn an vorhanden gewesen seien1 haben frhere ,schriften desselben1 wie dessen #ahdg und #ahdi erschienene ,monographieen3 ,leibnitz's ,monadologie und ,leibnitz und ,herbart1 eine gekrnte ,preisschrift bezglich der ,selbsterhaltungen1 dessen #ahfe verffentlichte3 ,aesthetik als ,formwissenschaft bezglich der einfachen ,empfindungen hinlnglich an den ,tag gelegt4 ,herbart hat sich bekanntlich am ,schlusse der ,vorrede zu seiner im ,jahre #ahbh erschienenen allgemeinen ,metaphysik einen ,kantianer vom ,jahre #ahbh genannt4 ,wenn ,schreiber dieses1 der seine erste ,anregung zum philosophischen ,studium einem ,gegner ,kant's 7dem gerade vor hundert ,jahren1 am #e4 ,october #agha geborenen edlen ,denker und ,dulder ,bolzano7 und einem ,freunde ,herbart's 7dem scharfsinnigen ,kritiker der ,hegel'schen ,psychologie1 ,exner7 verdankt1 heute1 wo seit dem ,erscheinen der ,kritik der reinen ,vernunft gerade ein volles1 seit jenem der allgemeinen ,metaphysik mehr als ein halbes ,jahrhundert verflossen ist1 sich einen ,herbartianer vom ,jahre #ahha zu nennen unternimmt1 so glaubt er damit sein ,verhltniss zu ,kant wie zu ,herbart zutreffend bezeichnet zu haben4 ,die ,uebereinstimmung mit ,beiden verbirgt sich nicht2 ber die ,abweichungen1 zustimmend oder ablehnend1 mgen ,kundige urtheilen4 ,geschrieben im ,scularjahr der ,kritik der reinen ,vernunft4 ,wien1 den #ba4 ,mai #ahha4 ,der ,verfasser4 ,,inhalt4 ,seite ,einleitung #a ,i4 ,buch3 ,die ,ideen4 #a4 ,capitel3 ,die logischen ,ideen #aa #b4 ,capitel3 ,die sthetischen ,ideen #dj #c4 ,capitel3 ,die ethischen ,ideen #gg ,,ii4 ,buch3 ,das ,wirkliche4 #a4 ,capitel3 ,das ,nicht-,ich #ada #b4 ,capitel3 ,das ,ich #bjg #c4 ,capitel3 ,das ,social-,ich #bej ,,iii4 ,buch3 ,die ,kunst4 #a4 ,capitel3 ,die ,bildungskunst #bfi #b4 ,capitel3 ,die ,bildekunst #bhc #c4 ,capitel3 ,die bildende ,kunst #bid ,schluss #cjg ,,anthroposophie4 ,,zur ,,einleitung4 #a4 ,philosophie hat ihrem uralten ,namen zufolge nicht blos die ,aufgabe1 zum ,wissen zu gelangen1 sondern als ,liebe zum ,wissen1 da man dasjenige1 was man liebt1 zu verkrpern bemht ist1 das ,gewusste in die ,wirklichkeit einzufhren4 ,erstere fllt der ,philosophie als ,theorie d4 i4 als ,wissenschaft1 letztere derselben als ,praxis d4 i4 als ,kunst zu4 ,philosophie als ,wissenschaft entsteht durch ,bearbeitung von ,begriffen1 whrend die ,philosophie als ,kunst das ,wirkliche bearbeitet2 erstere hat zum ,zweck1 durch ,bearbeitung der1 sei es durch ,erfahrung gewonnenen1 sei es durch ,gewhnung und ,ueberlieferung berkommenen ,begriffe von dem1 was wirklich und wahr ist1 zu wirklichen ,begriffen d4 i4 zu solchen1 welche die ,probe der ,kritik1 sowohl der logischen1 als der erfahrungsmssigen1 aushalten1 zu gelangen2 diese hat den ,zweck1 durch ,bearbeitung des gegebenen1 als ,material dienenden1 sei es in blossen ,gedanken1 sei es in ,sachen bestehenden ,wirklichen zu einem den ,anforderungen des ,begriffs entsprechenden d4 i4 zu einem begriffsgemssen ,wirklichen zu gelangen4 ,gegenstand der ersteren sind daher ,begriffe1 welche als solche von den ,sachen1 ,gegenstand der letzteren ,sachen1 welche als solche von den ,begriffen unterschieden sind4 ,philosophie als ,wissenschaft ist daher im buchstblichen ,sinne nicht von dieser ,welt1 whrend ,philosophie als ,kunst von dieser ,welt ist4 #b4 ,philosophie als ,wissenschaft hat daher die ,aufgabe1 nicht nur selbst musterhafte ,begriffe 7,begriffsmuster71 sondern solche ,begriffe herzustellen1 welche der ,philosophie als ,kunst bei ihrem ,verfahren gegenber den ,sachen als ,muster dienen knnen 7,musterbegriffe74 ,jene bedrfen eines ,musters1 dem sie als musterhaft zu entsprechen haben2 diese dagegen sind selbst ,muster1 denen die ,sachen entsprechen sollen4 ,aufgabe der ,philosophie als ,wissenschaft1 zu musterhaften ,begriffen zu gelangen1 wird es daher vor allem sein1 das ,muster herzustellen1 dem die ,begriffe1 um fr musterhaft gelten zu drfen1 gengen mssen4 ,aufgabe der ,philosophie als ,kunst1 ,musterbegriffe zu verwirklichen1 wird es neben der ,verpflichtung1 die von der ,philosophie als ,wissenschaft als musterhaft anerkannten ,begriffe zu ihren ,musterbegriffen zu machen1 vor allem sein1 die ,beschaffenheit des ,wirklichen als des allein ihr zu ,gebote stehenden ,materials zu studiren1 in welchem dieselben verwirklicht werden knnen4 #c4 ,da jeder ,begriff1 er sei welcher er wolle1 etwas an sich tragen muss1 was ihn zum ,begriff macht 7seine ,form71 und anderes1 was ihn zu diesem besonderen ,begriff macht 7seinen ,inhalt71 so wird das ,muster1 dem jeder ,begriff zu gleichen hat1 um fr musterhaft gelten zu drfen1 sowohl seine ,form1 als seinen ,inhalt1 oder vielleicht beides zugleich betreffen knnen1 ja mssen4 ,in ersterer ,hinsicht wird es daher eine ,musterform geben1 welcher als ,norm jeder ,begriff ohne ,unterschied sich zu unterwerfen hat1 um als ,begriff anerkannt zu werden2 in letzterer ,hinsicht wird es eine ,norm geben1 welcher jeder ,begriff eines gewissen ,inhaltes sich anzubequemen hat1 um als musterhafter ,begriff eben dieses ,inhaltes angesehen zu werden2 jene stellt daher die massgebende ,norm fr smmtliche ,begriffe ohne ,unterschied des ,inhaltes1 diese dagegen stellt die ,norm fr ,begriffe irgend eines gemeinsamen ,inhalts1 z4 ,b4 fr alle diejenigen dar1 die sich auf ,seiendes 7,existirendes7 oder fr alle diejenigen1 die sich auf ,seinsollendes 7noch nicht ,existirendes7 beziehen4 #d4 ,diejenigen ,normen1 die sich auf alle ,begriffe ohne ,unterschied des ,inhalts1 welche fr musterhaft gelten sollen1 erstrecken1 machen den ,inhalt der ,logik2 diese1 die sich nur auf ,begriffe eines gewissen gemeinsamen ,inhalts1 welche innerhalb dessen fr musterhaft gelten sollen1 beschrnken1 machen den ,inhalt der andern philosophischen ,wissenschaften aus4 ,jene stellt das ,muster fr jeden ,begriff ohne ,unterschied1 diese stellen die ,muster fr diejenigen ,begriffe dar1 welche in den ,bereich des von ihnen beherrschten ,inhalts gehren4 ,da nun jeder ,begriff seinem ,inhalte nach entweder auf ein ,wirkliches d4 h4 auf ein ,object bezogen wird1 das als seiend gedacht wird1 oder auf ein nicht ,wirkliches d4 i4 auf ein ,object1 das entweder1 wie die mathematischen1 berhaupt als nichtseiend1 oder1 wie z4 ,b4 ein ,kunstwerk1 nur als noch nichtseiend1 aber voraussichtlicherweise in der ,zukunft seiend gedacht wird1 so lassen sich die philosophischen ,wissenschaften in zwei ,gebiete zerfllen4 ,das eine derselben umfasst die ,musterbegriffe fr alle diejenigen1 welche 7mit ,recht oder mit ,unrecht7 auf ,wirkliches bezogen werden4 ,das andere dagegen enthlt die ,musterbegriffe1 welche 7mit ,recht oder mit ,unrecht7 auf1 sei es berhaupt nicht1 oder nur noch nicht ,seiendes bezogen werden4 ,begriffe der erstern ,art 7deren ,inhalt als wirklich gedacht wird7 knnen physische1 ,begriffe der letztern ,art 7deren ,inhalt als nicht wirklich gedacht wird7 mssen sodann nicht-physische heissen4 ,nimmt man bei den letzteren ,rcksicht darauf1 ob der ,inhalt derselben es unmglich macht1 ihn als wirklich zu denken1 wie es bei den mathematischen der ,fall ist1 oder ob derselbe zwar als im gegebenen ,moment nichtseiend gedacht1 dessen ,existenz in der ,zukunft aber keineswegs als unmglich vorgestellt wird1 wie es z4 ,b4 bei dem in ,gedanken entworfenen ,plane eines knftigen ,bauwerks der ,fall ist1 so tritt eine weitere ,unterabtheilung hinzu4 ,jene ,begriffe1 deren ,inhalt die ,wirklichkeit ausschliesst1 knnen als solche den obengenannten physischen in dem ,sinne zugerechnet werden1 als der ,inhalt der einen wie der andern einen ,zusatz ber dessen ,wirklichkeit enthlt1 der ,inhalt der einen dieselbe bejaht1 jener der andern dieselbe verneint2 dieselben knnen daher in diesem erweiterten ,sinne beide physisch heissen4 ,jene ,begriffe dagegen1 welche weder ber die ,wirklichkeit1 noch ber die ,unwirklichkeit ihres ,inhaltes eine ,aussage in sich schliessen1 ja nicht einmal ber die zuknftige ,wirklichkeit oder ,nichtwirklichkeit desselben1 deren ,inhalt sonach1 was seine ,wirklichkeit betrifft1 in keiner ,weise das ,interesse in ,anspruch zu nehmen vermag1 knnen nichtsdestoweniger ein solches erwecken1 inwiefern dieser ,inhalt nicht als wirklich oder unwirklich1 sondern ausschliesslich als ,gedanke d4 i4 als gedachter ,inhalt einen ,zusatz im ,gemthe des ,denkenden mit sich fhrt1 durch welchen er von letzterem entweder als angenehm oder unangenehm1 ntzlich oder schdlich1 schn oder hsslich -- im ,allgemeinen entweder beifllig oder missfllig beurtheilt wird4 ,begriffe dieser ,art knnen1 weil es sich bei denselben nicht1 wie bei den sogenannten physischen1 um eine die ,vorstellung ihres ,inhalts begleitende ,aussage ber ,wirklichkeit oder 7zufllige oder nothwendige7 ,unwirklichkeit desselben1 sondern um einen die ,vorstellung des ,inhalts 7zufllig oder nothwendig7 begleitenden ,gefhlsausdruck handelt -- sthetische heissen4 ,die philosophische ,wissenschaft1 welche die ,musterbegriffe fr die physischen ,begriffe enthlt1 ist die philosophische ,physik 7oder ,metaphysik72 jene1 welche die ,musterbegriffe fr die sthetischen umfasst1 die philosophische ,aesthetik4 #e4 ,logik1 7philosophische7 ,physik und 7philosophische7 ,aesthetik machen zusammen den ,umfang der ,philosophie als ,wissenschaft aus4 ,der ,zusatz3 philosophisch bei den beiden letztgenannten ,disciplinen ist deshalb nicht berflssig1 weil diejenigen ,wissenschaften1 welche die auf dem reinen ,erfahrungswege gewonnenen1 keineswegs musterhaften ,begriffe von ,wirklichem einer- und die von keineswegs allgemeinen und nothwendigen1 sondern zuflligen und individuellen oder hchstens particulren ,zustzen des ,lobes oder ,tadels begleiteten ,begriffe umfassen1 andererseits1 die empirische ,natur- und die empirische ,geschmackslehre gleichfalls ,physik und ,aesthetik genannt werden4 ,die ,bezeichnung ,metaphysik fr die erste derselben hat1 von dem bekannten zuflligen historischen ,ursprung des ,wortes abgesehen1 insofern einen zulssigen ,sinn1 als die durch kritische ,sichtung herbeigefhrte systematische ,zusammenstellung musterhafter physischer ,begriffe1 welche die mit diesem ,namen bezeichnete ,wissenschaft ausmacht1 das ,vorhandensein eines ursprnglich durch ,erfahrung gegebenen1 logisch noch unbearbeiteten1 also im philosophischen ,sinne des ,wortes rohen ,vorrathsmateriales physischer ,begriffe voraussetzt1 philosophische 7,meta-7 ,physik also der ,zeit nach erst nach 7meta7 der vor- oder unphilosophischen 7empirischen7 ,physik zu ,stande kommen kann4 #f4 ,unter denselben1 die als philosophische ,wissenschaften smmtlich musterhafte 7d4 i4 im philosophischen ,sinne vollendete7 ,begriffe umfassen1 stehen ,logik und ,aesthetik insofern in engerer ,verwandtschaft unter einander1 als ihre musterhaften ,begriffe zugleich ,musterbegriffe fr ,anderes sind d4 h4 diesem zur ,nachahmung vorgestellt werden1 whrend die metaphysischen ,begriffe keine andere ,bestimmung haben1 als den ,inhalt des ,wirklichen musterhaft d4 i4 wie er wirklich ist1 darzustellen4 ,und zwar enthlt die erstere die ,musterbegriffe fr das ,denken sowohl berhaupt1 als in ,bezug auf einen bestimmten ,inhalt1 durch deren ,nachahmung dasselbe zum ,wissen d4 i4 wahrem ,denken erhoben wird1 sowohl im ,allgemeinen1 als in ,bezug auf irgend einen besonderen ,gegenstand2 die ,aesthetik dagegen enthlt die ,musterbegriffe fr jede beliebige producirende1 sei es geistige1 sei es physische ,thtigkeit1 insofern durch dieselbe etwas ,beifallswrdiges oder ,tadelnswerthes 7,ntzliches oder ,schdliches1 ,angenehmes oder ,unangenehmes1 ,schnes oder ,hssliches7 hervorgebracht wird4 #g4 ,musterbegriffe dieser ,art1 sie seien nun solche fr das ,denken oder fr jede andere 7geistige oder physische7 nachahmende ,thtigkeit1 werden ,ideen genannt1 und zwar als ,vorbilder 7,normen7 fr das ,denken1 das zum ,wissen werden soll1 logische ,ideen2 als ,vorbilder dagegen fr irgend eine andere1 auf ,hervorbringung eines ,beifallswerthen gerichtete schaffende ,thtigkeit1 sthetische ,ideen4 ,erstere machen daher den ,inhalt der ,logik1 letztere den der ,aesthetik aus4 #h4 ,unter den geistigen ,thtigkeiten1 deren ,producte ,beifall oder ,missfallen nach sich ziehen1 ist die eine1 das ,wollen1 von der ,art1 dass sie auf keine ,weise1 weder willkrlich noch unwillkrlich1 unterlassen werden kann2 denn auch das ,nichtwollen des ,wollens wre ein ,wollen4 ,zugleich hat dasselbe die auszeichnende ,eigentmlichkeit1 dass von dem ,urtheil ber dessen ,beschaffenheit das ,urtheil ber den ,werth oder ,unwerth des ,wollenden selbst abhngt und1 da1 wie oben bemerkt1 der ,einzelne niemals aufhren kann zu wollen1 diesem ,urtheil niemals entgangen werden kann4 ,whrend daher zu jeder andern sthetisch producirenden ,thtigkeit ein besonderes sthetisches ,talent erforderlich ist1 ist nicht nur die ,fhigkeit1 sondern die ,nthigung zu wollen ,jedem ohne ,unterschied eigen1 und whrend1 um der ,kritik jeder andern sthetisch producirenden ,thtigkeit zu entgehen1 der ,producirende nichts weiter nthig hat1 als dieselbe zu unterlassen1 so kann1 wie oben bemerkt1 auf die ,bethtigung des ,wollens niemals ,verzicht geleistet werden4 ,aus beiden angefhrten ,grnden verdienen diejenigen sthetischen ,ideen1 welche als ,vorbilder fr das ,wollen dienen1 aus dem ,kreise der brigen als ein besonders ausgezeichnetes ,gebiet hervorgehoben und zum ,unterschied von den brigen1 welche sodann im engeren ,sinne des ,wortes sthetische heissen mgen1 mit einem besonderen ,namen bezeichnet zu werden4 ,als ein solcher empfiehlt sich1 da von dem ,urtheil ber das ,wollen jenes ber den sittlichen ,werth1 das ,ethos1 des ,wollenden abhngt1 der ,ausdruck ethische1 oder1 da das ,wollen zunchst zum ,handeln berfhrt1 praktische ,ideen4 #i4 ,logische1 sthetische und ethische ,ideen machen daher den ,inhalt der ,philosophie als ,wissenschaft aus1 insofern dieselbe ,wissenschaft von ,musterbegriffen 7,ideenwissenschaft7 ist4 ,metaphysische d4 i4 im philosophischen ,sinne musterhafte ,begriffe vom ,wirklichen machen den ,inhalt der ,philosophie als ,wissenschaft aus1 insofern sie ,wissenschaft von ,wirklichem 7,seinswissenschaft7 ist4 ,diese1 da sich der ,inhalt ihrer ,begriffe auf das ,wirkliche bezieht1 knpft an die ,erfahrung1 durch welche zuerst vom ,wirklichen ein ,begriff gewonnen wird1 an1 indem sie die durch ,erfahrung gegebenen ,begriffe vom ,wirklichen entweder behlt wie sie gegeben sind1 wenn sie vor dem ,forum des wissenschaftlich d4 i4 logisch geschulten ,denkens behaltbar1 oder verwirft1 wenn sie nach dem ,urtheil des letzteren unhaltbar1 oder umbildet1 wenn sie zwar nach dem ,urtheil der ,logik verwerflich1 aber vermge des durch unabweisliche ,erfahrung ausgebten ,zwanges unvermeidlich sind4 ,die logische ,unhaltbarkeit der gegebenen ,erfahrungsbegriffe verrth sich dadurch1 dass in denselben ,widersprche bemerkbar werden1 welche demnach ebensowenig1 wie sie selbst1 abgewehrt1 um deren willen jedoch der mit denselben behaftete ,inhalt der ,erfahrung wissenschaftlich nicht als ,wahrheit gelehrt werden kann6 ,die ,umbildung der so gegebenen aber widersprechenden ,erfahrungsbegriffe besteht darin1 dass dieselben berichtigt d4 h41 da von dem erfahrungsmssig ,gegebenen ohne ,schdigung der ,erfahrung nichts hinweggelassen werden kann1 durch aus dem ,denken geschpfte ,zustze so lange und in der ,weise ergnzt werden1 bis und dass der ,widerspruch verschwindet4 ,die so umgestalteten d4 i4 rational 7widerspruchsfrei1 denkbar7 gemachten ,erfahrungsbegriffe heissen von da an metaphysische 7philosophische ,seins- oder ,wirklichkeits-7 ,begriffe4 #aj4 ,logische1 sthetische und ethische ,ideen knpfen nicht an das ,gegebene an1 sondern fordern im ,gegentheil als ,musterbegriffe1 dass das ,gegebene an sie anknpfe4 ,so wenig nach ,kant aus dem ,sollen ein ,sein1 so wenig kann aus dem ,sein das ,sollen geklaubt werden4 ,dieselben sind1 wie das a priori ,kant's1 zwar nicht vor1 aber unabhngig von dem gegebenen ,inhalte der ,erfahrung1 daher ihre ,geltung nicht1 wie die des letzteren1 eine beschrnkte 7comparative7 und nur mehr oder weniger wahrscheinliche 7zufllige71 sondern1 wie die jenes a priori1 allgemeine und nothwendige ist4 ,logik1 ,aesthetik und ,ethik sind daher keine blos beschreibenden 7descriptiven71 wie die ,erfahrungswissenschaft und in gewissem ,sinne selbst die ,metaphysik es ist1 sondern vorschreibende 7normative7 ,wissenschaften1 daher sie auch wohl im ,gegensatze zu jenen1 welche theoretische heissen knnen1 praktische ,wissenschaften genannt zu werden pflegen4 #aa4 ,mit ,rcksicht auf letztere ,bezeichnung zerfllt ,philosophie als ,wissenschaft demnach in einen praktischen3 die ,ideen- 7oder praktischen7 ,wissenschaften1 und theoretischen3 die ,seinswissenschaft 7,metaphysik7 umfassenden ,theil1 zwischen welchen beiden ,philosophie als ,kunst1 welche die ,gestaltung des ,wirklichen nach den ,ideen oder die ,hineinbildung der ,ideen in das ,wirkliche vollzieht1 die verbindende ,brcke bildet4 ,die ,lsung dieser ,aufgabe ist daher der philosophischen ebensowenig wie irgend einer anderen ,kunst1 da der ,zweck der ,kunst berhaupt in der ,ideendarstellung im gegebenen ,stoffe besteht1 ohne ,kenntniss der darzustellenden ,ideen 7,ideenwissenschaft7 einer-1 wie des gegebenen ,stoffes 7,seinswissenschaft7 andererseits mglich4 ,erstere macht den ,inhalt des ersten1 die ,wissenschaft vom ,wirklichen den des zweiten1 die ,lehre von der die logischen1 sthetischen und ethischen ,ideen im und am ,wirklichen verwirklichenden 7philosophischen7 ,kunst jenen des dritten ,buches aus4 ,,erstes ,,buch4 ,,die ,,ideen4 ,,erstes ,,capitel4 ,,die ,,logischen ,,ideen4 #ab4 ,logische ,ideen 7,musterbegriffe7 sind die normalen ,formen 7,begriffsnormen71 welchen das ,denken sich zu fgen hat1 wenn es als wahres ,denken d4 i4 ,wissen anerkannt werden will4 ,dieselben sind weder eins mit den psychologischen ,erscheinungsformen des ,denkens1 vermge welcher dasselbe ein ,entstehen und ,vergehen1 ein ,heller- und ,dunklerwerden im ,bewusstsein besitzt1 noch mit den sogenannten logischen ,denkformen1 nach welchen dasselbe in ,begriffe1 ,urtheile und ,schlsse zerfllt4 ,jenes nicht1 weil psychologisch betrachtet die ,entstehung unwahrer ,gedanken 7,irrthmer7 ebenso nach ,naturgesetzen erfolgt1 wie jene von ,erkenntnissen 7wahren ,gedanken7 -- dieses nicht1 weil unrichtige und ungiltige ,gedanken ebensogut in der ,begriffs-1 ,urtheils- und ,schlussform gedacht1 gefllt und gefolgert werden1 wie richtige und giltige4 ,das ,kriterium1 durch welches ,denken zum ,wissen sich erhebt1 muss daher anderswo gesucht werden4 #ac4 ,dasselbe kann1 da jedes ,denken einen gewissen ,grad von ,intensitt 7,strke1 ,lebhaftigkeit71 mit welchem dasselbe1 und einen gewissen ,inhalt besitzt1 welcher in demselben gedacht wird1 entweder in diesem oder in jenem liegen4 ,lge es in jenem1 so wrde daraus folgen1 dass jedes ,denken1 welches einen gewissen hohen ,grad von ,lebhaftigkeit besitzt1 um dieser seiner ,energie willen fr ,erkenntniss gelten msse1 whrend es offenbar ist1 dass auch einleuchtende ,irrthmer1 wie ,hallucinationen ,geistesgestrter1 eine hohe1 ja fr diese unberwindliche ,strke besitzen knnen4 ,liegt es dagegen in diesem1 so kann das ,kennzeichen des ,inhalts als eines wahren entweder in dessen ,verhltniss zu einem vom ,denken als solchem unterschiedenen ,andern1 oder es muss in der ,beschaffenheit des ,denkinhalts selbst gefunden werden4 #ad4 ,das ,andere1 zu welchem das ,denken als ,denkinhalt betrachtet1 ein gewisses ,verhltniss haben soll1 um fr wahr gelten zu drfen1 und das als ,anderes des ,denkens nicht selbst wieder ,denken sein kann1 ist das ,sein4 ,das ,verhltniss1 in welchem das ,denken zum ,sein stehen muss1 um fr ,wahrheit zu gelten1 aber kann kein anderes sein als das der ,uebereinstimmung des ,denkens mit dem ,sein4 ,das ,kriterium der ,wahrheit lautet daher von diesem ,gesichtspunkt aus3 ,wissen ist mit dem ,sein bereinstimmendes ,denken4 #ae4 ,dasselbe setzt1 um mglich zu sein1 daher einerseits die ,mglichkeit der ,uebereinstimmung1 andererseits die ,mglichkeit der ,erkenntniss jener ,uebereinstimmung des ,denkens mit dem ,sein von ,seite des ,denkens voraus4 ,wre die erstere unmglich1 so wre damit auch das ,wissen d4 i4 die ,uebereinstimmung zwischen ,denken und ,sein1 an sich unmglich2 wre das letztere unmglich1 so wre damit das ,wissen um jene an sich vorhandene ,uebereinstimmung fr uns unmglich4 ,im ersteren ,falle wre die ,wahrheit berhaupt nicht1 im letzteren ,falle so gut als nicht vorhanden4 #af4 ,soll ,uebereinstimmung zwischen beiden von einander verschieden gedachten ,elementen -- dem ,denken einer-1 dem ,sein andererseits -- bestehen1 so muss entweder das eine vom andern1 das ,denken vom ,sein oder das ,sein vom ,denken1 abhngig gedacht1 oder die ,verschiedenheit beider kann nur als eine scheinbare gedacht werden1 so dass entweder nur das eine von beiden ist1 whrend das andere nicht ist1 oder dass beide nur die unterschiedenen ,seiten eines dritten ,ununterschiedenen sind4 ,im ersten ,falle wird entweder das ,denken vom ,sein 7das ,logische vom ,alogischen7 oder das ,sein vom ,denken 7das ,alogische vom ,logischen7 beherrscht2 im zweiten ,falle besteht entweder nur das ,sein1 so dass das ,denken nur ein verhlltes ,sein -- oder nur das ,denken1 so dass das ,sein nur ein verhlltes ,denken ist2 whrend im dritten ,falle ,denken und ,sein nur das unter verschiedenen ,gesichtspunkten betrachtete unbekannte ,x eines ,dritten darstellen4 #ag4 ,gegen die ,abhngigkeit eines der beiden qualitativ von einander unterschiedenen ,elemente1 des ,denkens und des unter der ,form der dem ,denken qualitativ entgegengesetzten ausgedehnten ,materie gedachten ,seins1 hat sich unter den ,neuern zuerst bekanntlich ,cartesius ausgesprochen4 ,denken 7,geist7 und ,sein 7,materie7 sind fr einander schlechterdings unzugnglich1 und da1 wenn weder der ,geist die ,materie1 noch diese jenen zu beeinflussen vermag1 eine ,uebereinstimmung zwischen den beiden undenkbar ist1 so bleibt1 um ,wissen d4 i4 ,uebereinstimmung des ,denkinhalts mit dem ,seinsinhalt zu ermglichen1 nichts brig1 als die ,brgschaft des gemeinschaftlichen ,schpfers beider1 welcher als hchstes wissendes und wahrhaftiges ,wesen das ,denken nicht kann tuschen wollen4 ,das eigentliche ,kriterium des ,wissens liegt sodann nicht sowohl in der ,uebereinstimmung des ,denkens mit dem ,sein1 von der das ,denken durch sich selbst nichts zu wissen vermag1 sondern in der ,brgschaftsleistung eines andern hhern ,wesens fr die ,wahrheit unseres ,denkens2 dasselbe ist sonach kein logisches1 sondern ein blos autoritatives4 #ah4 ,weder die mit dem ,schleier der gttlichen ,allmacht1 hinter welchem auch das ,unmgliche mglich wird1 sich deckende unbegreifliche gttliche ,assistenz1 noch die anscheinende ,verbesserung derselben durch das ,system der sogenannten gelegenheitlichen ,ursachen 7,occasionalismus71 durch welches letztere die ,gottheit aus dem erhabenen ,dunkel des ,nichtwissens herabgezogen und zu einem das ,denken mit dem ,sein vermittelnden deus ex machina 7,leibnitz7 erniedrigt wird1 beseitigt die ,schwierigkeit4 ,dieselbe hrt dagegen auf1 wenn deren ,ursache1 die qualitative ,verschiedenheit des ,denkens und seines ,andern 7der ,materie7 aufgehoben und entweder1 wie ,leibnitz und der ,spiritualismus thaten1 die ,materie in ,geist verwandelt 7spiritualisirt71 oder1 wie ,hobbes und die ,materialisten lehrten1 der ,geist in ,materie verwandelt 7materialisirt7 wird4 ,jene machen die ,materie zu einem zwar bene fundatum1 aber doch nur zu einem phnomenon des ,geistes1 so dass der ,geist -- diese den ,geist zu einem ,hirngespinnst d4 i4 zu einem blossen ,phnomen der ,materie1 so dass diese allein das wahrhaft existirende ist4 ,zwischen dem ,denken und einem ,sein1 das selbst wieder ,denken 7,idealismus7 -- und dem ,sein und einem ,denken1 das selbst wieder ,sein ist 7,realismus7 -- aber ist ,uebereinstimmung mglich4 #ai4 ,allerdings nur1 wenn zwischen ,denkendem und ,denkendem einer-1 wie zwischen ,seiendem und ,seiendem andererseits ,causalittsverband denkbar ist4 ,wenn das ,denken1 wie die ,materialisten wollen1 selbst materiell1 der ,geist nichts anderes als ein feinerer ,krper ist1 liegt nichts ,widersprechendes darin1 dass zwischen ,geist und ,materie in demselben ,sinn ,wechselwirkung stattfinde1 wie zwischen den ,corpuskeln oder krperlichen ,elementen der ,materie selbst2 wenn dagegen1 wie die ,spiritualisten wollen1 zwischen dem immateriellen ,denkenden und den gleichfalls immateriellen1 folglich ihrer qualitativen ,beschaffenheit nach vom ,denken nicht verschiedenen1 also selbst als denkend gedachten ,elementen der ,materie 7unkrperlichen ,atomen1 ,monaden1 ,seelen7 gegenseitiger ,einfluss 7influxus physicus7 herrschen sollte1 so wre dies nur unter der ,voraussetzung mglich1 dass sich dieselben von dem einen ,theile ablsten und von dem andern aufgenommen wrden4 ,beides aber ist unmglich1 da von einem ,immateriellen1 also ,theillosen1 kein ,theil sich abscheiden lsst und an dem ,ort eines anderen ,immateriellen1 der als ,sitz eines ,theillosen selbst ohne ,theile 7ein einfacher ,punkt7 sein muss1 fr einen neu hinzutretenden kein ,platz vorrthig ist1 das heisst1 weil1 wie ,leibnitz sagte1 die ,monaden keine ,fenster haben4 ,soll dessen ungeachtet zwischen dem ,geiste und dem ,rest des aus ,monaden bestehenden ,universums ,uebereinstimmung d4 i4 ,harmonie bestehen1 so muss diese letztere von aussen1 also wie bei ,descartes durch die ,gottheit1 nur weder auf unbegreifliche 7durch schlechthinige ,allmacht71 noch auf unwrdige 7deus ex machina7 ,weise1 sondern1 wie es der ,gottheit allein wrdig ist1 auf einem von ,ewigkeit her erkannten1 gewollten und geschaffenen ,wege als prstabilirte ,harmonie hergestellt werden4 #bj4 ,allein gesetzt auch1 es bestnde einerseits zwischen ,denken und ,denken 7,idealismus71 andererseits zwischen ,sein und ,sein 7,materialismus7 je wirklicher ,causalverband1 so wre die dadurch ermglichte ,uebereinstimmung1 in welcher das ,wissen bestehen soll1 doch nur im ersten ,fall eine ,uebereinstimmung des ,denkens mit ,denken1 also mit sich selbst1 im zweiten ,fall eine ,uebereinstimmung des ,seins mit ,sein1 also wieder mit sich selbst1 in keinem von beiden aber jene ,uebereinstimmung des ,denkens mit ,sein1 in welcher der ,annahme zufolge das ,kriterium der ,wahrheit gelegen sein soll4 #ba4 ,weder die ,unabhngigkeit beider1 noch die nur scheinbare ,verschiedenheit eines der beiden ,elemente des ,wissens 7,denken und ,sein7 macht deren ,uebereinstimmung mit und unter einander mglich2 als dritter ,fall ist zu untersuchen1 ob die ,einerleiheit beider dieselbe gestatte4 ,wenn ,denken und ,sein zwar der ,art nach unterschieden1 aber weder1 wie im ,idealismus1 nur das ,denken1 noch1 wie im ,materialismus1 nur das ausgedehnte 7materielle7 ,sein ist1 sondern beide1 wie der ,spinozismus will1 ,seiten eines ,dritten ihnen gemeinsam zugrundeliegenden 7der alleinen ,substanz7 sind1 so sind ,denken und ,sein dem ,wesen nach substantiell identisch d4 h4 das ,denken ist dasselbe was das ,sein1 und dieses was jenes4 ,es findet jedoch ebendeshalb zwischen beiden keine ,harmonie 7,uebereinstimmung7 statt1 denn eine solche setzt ,verschiedenheit der ,uebereinstimmenden 7,gegensatz in der ,einheit71 nicht ,einerleiheit der ,aufeinanderbezogenen 7,einheit ohne ,gegensatz7 voraus4 #bb4 ,weder ,uebereinstimmung mit sich selbst 7wie im ,idealismus und ,materialismus71 noch ,identitt 7wie im ,spinozismus7 ist ,harmonie2 ,leibnitz ist nicht1 wie ,moses ,mendelssohn behauptete1 durch ,spinoza auf die ,idee der prstabilirten ,harmonie gefhrt worden4 ,jene ist blos formale1 diese ist keine ,uebereinstimmung4 ,das materiale1 in der ,uebereinstimmung des ,denkens mit dem ,sein bestehende ,kriterium des ,wissens ist weder auf dem ,standpunkt des 7metaphysischen7 ,dualismus1 noch des 7idealistischen oder materialistischen7 ,monismus1 noch der 7pantheistischen oder atheistischen7 ,identittslehre brauchbar4 #bc4 ,dasselbe ist jedoch auch berhaupt unbrauchbar4 ,denn gesetzt1 es fnde zwischen ,denken und ,sein wirklich und thatschlich ,uebereinstimmung statt1 so wrde1 um sich ber dieselbe ,gewissheit zu verschaffen1 eine ,vergleichung zwischen dem ,inhalt des ,denkens mit jenem des ,seins erforderlich sein4 ,da nun1 um letztere zu bewerkstelligen1 der ,inhalt des ,seins selbst gedacht1 als gedachter ,inhalt aber selbst ,gedanke 7,denken7 sein msste1 so wrde in obiger ,vergleichung nicht1 wie es verlangt ist1 ,denken mit ,sein1 sondern ,denken mit ,denken 7gedachtem ,sein7 verglichen1 d4 h4 das ,sein selbst 7als ungedachtes1 ,nichtdenken7 bliebe unverglichen4 ,das materiale ,kriterium des ,wissens1 die ,uebereinstimmung zwischen ,denken und ,sein wre unerkennbar4 #bd4 ,dasselbe ist daher1 logisch betrachtet1 weder an sich noch fr uns mglich4 ,kann aber das ,kriterium des ,wissens nicht material in der ,uebereinstimmung des ,denkinhalts mit dem ,seinsinhalt gefunden1 so muss es ausschliesslich in ersterem 7als formales7 gesucht werden4 ,die ,entscheidung1 ob ein ,denken ,wissen d4 i4 wahres ,denken sei1 kann nur auf ,grund der ,beschaffenheit des ,inhalts desselben1 rein als solcher betrachtet1 gefllt werden4 ,dass damit der ,bestand eines von demselben unterschiedenen ,sein weder verneint1 noch1 was schon ,aristoteles und ,kant verboten1 das ,denken fr das einzige ,sein erklrt werde1 ist selbstverstndlich4 #be4 ,mit der ,behauptung1 dass das ,kriterium der ,wahrheit des ,denkinhalts in diesem selbst enthalten sei1 ist weder ausgesprochen1 dass jeder beliebige ,inhalt des ,denkens eo ipso als ,denkinhalt wahr1 wie der ,panlogismus1 noch dass jeder ,denkinhalt falsch sei1 wie der absolute ,skepticismus behauptet4 ,ersterer1 welchem das ,denken mit dem ,wissen1 das thatschliche mit dem vernnftigen ,denken in ,eins zusammenfllt1 ist logischer ,optimismus2 der letztere1 dem jegliches 7wirkliche und vernnftige1 gleichviel7 ,denken als ,denkillusion 7,scheinwissen7 erscheint1 ist logischer ,pessimismus2 beide insofern sie von einem gnstigen oder ungnstigen ,vorurtheil bezglich des ,denkens als ,wissens ausgehen1 sind unkritischer 7positiver oder negativer7 ,dogmatismus4 #bf4 ,dass wenigstens einige ,denkinhalte falsch seien1 folgt nothwendigerweise daraus1 weil es dergleichen gibt 7a1 non-a71 die sich untereinander selbst aufheben d4 h4 von denen der eine mit dem andern im ,denken unvertrglich ist2 dass es wenigstens einigen ,denkinhalt gibt1 der wahr d4 h4 wenigstens einiges ,denken1 das ,wissen ist1 folgt daraus1 weil das ,gegentheil dieser ,behauptung1 das ,wissen1 dass es kein ,wissen gebe1 sich selbst aufhebt4 ,aufgabe der ,logik bleibt es nun1 diejenigen ,merkmale1 durch welche derjenige ,denkinhalt1 der ,wissen 7,erkenntniss71 von demjenigen1 der ,scheinwissen 7,irrthum7 ist1 sich unterscheide1 aufzustellen4 #bg4 ,an jedem ,denkinhalt ohne ,ausnahme lsst sich zweierlei unterscheiden3 die ,art1 wie er dem ,denken1 und das ,was1 welches in demselben dem ,denken gegeben ist4 ,in ersterer ,hinsicht unterscheiden wir unwillkrliches 7ohne1 ja wider den ,willen des ,denkenden demselben aufgezwungenes7 und willkrliches 7aus dem eigenen ,wollen des ,denkenden entsprungenes7 ,gegebensein2 im ersteren ,sinne vermittelter ,denkinhalt kann 7in engerer ,bedeutung7 gegebener1 im letzteren ,sinne entstandener wird dann gemachter heissen4 ,im ,hinblick auf das ,was unterscheiden wir verwandten und nicht verwandten1 aber vertrglichen ,denkinhalt2 unter dem verwandten weiters ganz oder theilweise identischen und unvertrglichen 7sich contrr oder contradictorisch ausschliessenden7 ,denkinhalt4 #bh4 ,in ,bezug auf das ,wie des ,gegebenseins gilt1 dass der unwillkrlich gegebene 7also unabweisliche7 ,denkinhalt1 desgleichen derjenige ist1 den wir als ,thatsache zu bezeichnen pflegen -- was den ,anspruch betrifft1 fr ,wissen zu gelten -- 7alles ,uebrige gleichgesetzt71 vor dem willkrlich gemachten den ,vorzug hat4 ,ersterer kann als nothwendige ,bildung 7,reprsentation71 letzterer darf als ,einbildung 7,imagination7 bezeichnet werden4 ,dass daraus1 dass ein gewisser ,denkinhalt unwillkrlich gegeben ist1 zwar geschlossen werden drfe1 die ,entstehung desselben sei durch eine von dem ,willen des ,denkenden verschiedene ,ursache1 keineswegs aber voreilig gefolgert werden drfe1 sie sei durch eine von ihm gnzlich verschiedene1 nicht nur ausserhalb seines ,intellects1 sondern auch ausserhalb seines ,leibes gelegene1 also durch eine sogenannte ussere ,ursache erzeugt1 braucht kaum erst erwhnt zu werden4 ,ebensowenig1 dass aus dem ,umstand1 dass die ,unwillkrlichkeit des ,gegebenseins auf eine vom ,willen des ,denkenden verschiedene ,ursache zu schliessen erlaubt1 keineswegs zu folgern gestattet sei1 dass diese selbst der ,beschaffenheit jenes ,denkinhalts hnlich beschaffen sein msse1 da sich1 wie oben bemerkt1 ohne 7unmgliche7 ,vergleichung des ,denkinhalts mit dem jenseits desselben gelegenen ,seinsinhalt ber das wechselseitige qualitative ,verhltniss beider nichts ausmachen lsst4 #bi4 ,der ,vorzug des gegebenen vor dem gemachten ,denkinhalt wird desto begrndeter sein1 je energischer1 je hufiger und in je vollkommenerer ,anordnung derselbe gegeben ist4 ,in ersterer ,hinsicht wird unter gleichen ,verhltnissen der lebhaftere vor dem minder lebhaft1 der klare und deutliche vor dem dunkel1 der dauerhafte und sich behauptende vor dem augenblicklich und flchtig gegebenen ,denkinhalt -- in zweiter ,hinsicht der wiederholt vor dem nur einmal1 der hufig vor dem selten1 der auch ,anderen in gleicher ,weise vor dem nur dem ,einen gegebenen ,denkinhalt -- in dritter ,hinsicht der in regelmssiger ,folge ursprnglich gegebene vor dem zerstreuten und sprunghaft gegebenen1 der in gleich regelmssiger ,folge wiederkehrende vor dem in seiner an sich regelmssigen ,reihenfolge unregelmssig wiederkehrenden1 der auch in ,andern in der nmlichen ,anordnung wiederkehrende vor dem bei jedem in anderer ,reihenfolge gegebenen ,denkinhalt in ,bezug auf den ,anspruch1 als ,wissen gelten zu drfen1 den ,vorrang haben4 #cj4 ,das ,was des ,gegebenen macht dabei keinen ,unterschied1 ebensowenig ob das ohne oder wider den ,willen des ,denkenden dem ,denken ,aufgedrungene demselben durch einen von aussen 7,sinnen-7 oder durch einen von innen kommenden 7,bewusstseins-7 ,zwang aufgenthigt ist4 ,ersteres ist bei den ,thatsachen der sogenannten usseren1 dieses bei jenen der sogenannten inneren ,erfahrung der ,fall4 ,unter die ersteren gehrt1 dass wir unter bestimmten ,umstnden keine anderen als gewisse ,sinnesempfindungen haben 7,augenschein71 zu den letzteren1 dass wir mit oder nach einander in das ,bewusstsein eingetretene ,empfindungen unter einander verbinden mssen 7,ideenassociation71 sowie dass wir ,denkinhalte1 die ein gewisses ,verhltniss unter einander haben1 entweder 7wenn sie gleich oder hnlich sind7 zugleich denken mssen1 oder 7wenn sie entgegengesetzt sind71 nicht zugleich denken knnen 7,denkgesetz der ,identitt und des ,widerspruchs74 ,im ersteren ,fall wird der ,zwang durch die ,sinne1 im zweiten und dritten durch die ,natur des ,bewusstseins1 und zwar der ,zwang zur ,verknpfung gleichzeitiger oder successiver ,vorgnge durch die sogenannte ,enge des ,bewusstseins -- dagegen der ,zwang1 gewisse ,gedanken zugleich denken zu mssen oder nicht zugleich denken zu knnen1 durch deren ,inhalt 7logischer oder ,denkzwang7 ausgebt4 ,in diesem ,sinne sind nicht nur die einzelnen ,sinnesthatsachen1 sondern ist die 7im ,sinne ,kant's7 transcendentale ,thatsache der ,beschaffenheit unserer ,sinnlichkeit und sind nicht blos die einzelnen ,bewusstseinsthatsachen1 sondern ist die 7gleichfalls transcendentale7 ,thatsache unserer ,bewusstseins- und ,denkorganisation 7die thatschlichen ,naturgesetze des ,bewusstseins1 die ,denkgesetze7 ein dem ,denken unwillkrlich d4 h4 unabhngig vom ,willen des ,denkenden ,gegebenes 7,zuflliges71 so dass an sich auch eine andere ,organisation der ,sinne wie des ,bewusstseins d4 h4 ein anders geartetes ,erkenntnissvermgen 7als gleichfalls transcendentale ,thatsache7 sich denken liesse4 #ca4 ,wie bei der ,frage nach dem ,gegebensein des ,denkinhalts von dessen ,was1 so wird bei jener nach dem ,was des ,denkinhalts von dessen ,gegebensein abgesehen4 ,da nun in ,bezug auf den ,umstand1 dass sie ,denkinhalt sind1 smmtliche ,denkinhalte einander gleichen1 so lsst sich daraus allein1 dass ein gewisses ,was ,inhalt des ,denkens ist1 kein ,schluss auf dessen ,wahrheit oder ,falschheit machen4 ,die ,betrachtung der ,besonderheit des ,was der einzelnen ,denkinhalte aber gehrt nicht mehr in die ,logik1 sondern in die besonderen ,wissenschaften1 deren ,inhalt sie ausmachen 7z4 ,b4 der ,begriff des ,seienden in die ,metaphysik1 der des ,guten in die ,ethik etc474 ,dagegen lsst sich aus dem ,verhltniss1 in welchem verschiedene ,denkinhalte ihrem ,was nach unter einander stehen 7z4 ,b4 aus dem ,verhltniss ihrer ,congruenz oder ,incongruenz7 sehr wohl eine ,folgerung machen1 was1 wenn der eine derselben als wahr oder falsch angenommen oder erwiesen wird1 mit dem anderen in ,bezug auf ,wahrheit oder ,falschheit vor sich gehen msse4 ,die auf letzterem ,wege mglichen ,folgerungen mssen aus einer vollstndigen ,aufzhlung der zwischen ,denkinhalten ihrem ,was nach mglichen ,verhltnisse sich vollstndig ergeben4 #cb4 ,da nun die einzelnen ,denkinhalte ihrem ,was nach unter einander nur entweder verwandt oder nicht verwandt 7disparat71 die verwandten aber nur entweder ganz oder theilweise identisch oder entgegengesetzt sein knnen1 so ergibt sich als ,uebersicht der zwischen verschiedenen ,denkinhalten ihrem ,was nach mglichen ,verhltnisse folgendes ,schema3 7ganze oder theilweise7 ,identitt1 ,gegensatz1 ,disparatheit4 #cc4 ,ganz oder theilweise identische ,denkinhalte haben das ,eigenthmliche1 dass sie einander bedingen1 so dass1 sobald der eine 7a oder a b7 gedacht wird1 ebendadurch auch der andere 7a ist a2 a b ist a7 ganz oder theilweise gedacht wird4 ,entgegengesetzte ,denkinhalte haben das ,eigenthmliche1 dass sie einander ausschliessen d4 h4 dass entweder nur1 wenn der eine gedacht wird1 der andere nicht gedacht werden kann 7contrrer ,gegensatz3 a ist nicht b71 oder so1 dass zugleich1 wenn der eine nicht gedacht wird1 der andere gedacht werden muss 7contradictorischer ,gegensatz3 wenn nicht a ist1 so ist non-a74 ,disparate ,denkinhalte haben das ,eigenthmliche1 dass sie einander im ,denken weder bedingen noch ausschliessen1 so dass1 wenn der eine gedacht wird1 auch der andere gedacht werden kann1 aber weder der andere noch sein ,gegentheil gedacht werden muss 7z4 ,b4 diese ,rose ist roth -- sie knnte aber auch weiss sein74 ,ganz oder theilweise identische1 sowie disparate ,denkinhalte sind daher unter einander vertrglich -- entgegengesetzte dagegen unvertrglich4 ,zwischen ganz oder theilweise identischen ,denkinhalten findet fr das ,denken eine vom ,inhalt derselben ausgehende ,nthigung statt1 vom ,denken des einen zu jenem des andern berzugehen4 ,bei entgegengesetzten ,denkinhalten findet fr das ,denken eine vom ,inhalt derselben ausgehende ,nthigung statt1 vom ,denken des einen zum ,denken des ,gegentheils des anderen berzugehen4 ,bei disparaten ,denkinhalten findet eine vom ,inhalte derselben ausgehende ,nthigung fr das ,denken von einem zum andern berzugehen1 berhaupt nicht statt1 sondern wenn eine solche eintreten soll1 so muss sie durch etwas vom ,inhalt derselben ,verschiedenes1 also entweder durch eine ussere1 vom ,willen des ,denkenden unabhngige ,ursache 7z4 ,b4 den ,augenschein7 oder durch eine innere1 vom ,intellect unabhngige ,ursache 7z4 ,b4 die ,willkr des ,denkenden7 herbeigefhrt werden4 ,erstere heissen daher einhellig 7consonirend71 entgegengesetzte misshellig 7dissonirend71 disparate blos einstimmig4 #cd4 ,gnzlich identische ,denkinhalte knnen1 da es nach dem principium identitatis indiscernibilium zwei mit einander vllig bereinkommende ,dinge berhaupt nicht geben kann1 auch nicht zwei sondern mssen nothwendig ein und derselbe d4 h4 als ,denkinhalt einzig sein2 solche knnen daher auch kein ,verhltniss unter einander haben4 ,dagegen kann es sehr wohl ,denkinhalte geben1 welche1 obgleich dem ,was ihres ,inhalts nach nicht identisch1 doch ihrem ,umfang nach identisch sind2 in welchem ,fall dieselben quipollent heissen 7z4 ,b4 ,wechselbegriffe74 ,theilweise identische ,denkinhalte knnen entweder in der ,weise identisch sein1 dass der eine ganz in dem andern1 aber nicht umgekehrt dieser in jenem enthalten ist1 in welchem ,fall derjenige1 welcher den andern in sich enthlt1 der bergeordnete1 derjenige1 welcher in dem andern enthalten ist1 der untergeordnete heisst2 oder dieselben sind so beschaffen1 dass jeder ausser dem ihm mit dem anderen ,gemeinsamen noch etwas ,besonderes enthlt1 so dass beide diesem ,gemeinsamen untergeordnet1 unter einander aber beigeordnet sind4 ,im ersteren ,fall ist der im anderen enthaltene ,denkinhalt unter diesem subsumirt1 im zweiten ,falle jeder der beiden dem ihnen gemeinsamen subordinirt2 von den quipollenten wird der eine dem anderen substituirt4 #ce4 ,von unter einander subsumirten ,denkinhalten gilt1 dass wenn der subsumirende ,denkinhalt wahr oder falsch1 auch der darunter subsumirte entsprechend eines von beiden sei4 ,der subsumirende heisst in ,bezug auf den subsumirten der weitere1 dieser dagegen der engere ,denkinhalt und es gilt der ,satz1 dass das von dem weiteren ,behauptete oder ,ausgeschlossene ebendarum auch von dem engeren behauptet oder ausgeschlossen1 keineswegs aber das von dem engeren ,behauptete und ,ausgeschlossene auch von dem weiteren behauptet und ausgeschlossen sei4 ,durch die ,fortsetzung dieses ,verhltnisses1 indem jeder einen anderen subsumirende ,denkinhalt seinerseits selbst wieder unter einen anderen subsumirt erscheint1 gelangt man zu ,denkinhalten1 welche die weiteste -- durch die ,fortsetzung desselben in umgekehrter ,richtung1 indem jeder subsumirte ,denkinhalt seinerseits einen anderen als unter sich subsumirend erscheint1 gelangt man zu ,denkinhalten1 welche die engste ,geltung besitzen4 ,jenes ,verfahren selbst kann als ,subsumtions-1 und zwar entweder als analytische 7,generalisations-7 ,methode1 welche von -- dem ,inhalt nach reicheren1 aber dem ,umfang nach engeren -- ,denkinhalt zu -- dem ,inhalt nach rmeren1 aber dem ,umfang nach weiteren -- ,denkinhalt hinaufsteigt1 oder als synthetische 7,restrictions-7 ,methode1 wenn sie von -- dem ,inhalt nach rmeren1 aber dem ,umfange nach weiteren -- ,denkinhalt zu -- dem ,inhalt nach reicheren1 aber dem ,umfang nach engeren -- ,denkinhalt hinabsteigt1 bezeichnet werden4 #cf4 ,von einander coordinirten 7beigeordneten71 einem gemeinsamen dritten subordinirten ,denkinhalten gilt1 dass der ,inhalt des bergeordneten in dem ,inhalt jedes der beiden oder mehreren untergeordneten1 aber nicht umgekehrt1 enthalten und der ,umfang des bergeordneten der ,summe der ,umfnge smmtlicher demselben untergeordneten ,denkinhalte congruent sein msse4 ,der bergeordnete ,denkinhalt heisst in diesem ,sinne der hhere1 die demselben unter-1 zugleich aber unter sich einander beigeordneten ,denkinhalte heissen die niederen4 ,durch die ,fortsetzung dieses ,verhltnisses1 indem der subordinirende hhere ,denkinhalt seinerseits einem hheren subordinirt erscheint1 gelangt man zum hchsten -- durch dessen ,fortsetzung in entgegengesetzter ,richtung3 indem die subordinirten niederen ,denkinhalte je wieder anderen als unter sich subordinirend erscheinen1 gelangt man zum niedersten ,denkinhalt4 ,von dem hheren ,denkinhalt gilt der ,satz1 dass1 was von demselben behauptet oder ausgeschlossen1 auch von dessen niederen behauptet oder ausgeschlossen1 keineswegs zwar1 was von nur einem oder mehreren der niederen behauptet1 auch von dem hheren behauptet1 wohl aber1 dass dasjenige1 was von smmtlichen niederen ausgeschlossen1 auch von dem hheren ausgeschlossen sei4 ,das ,verfahren1 das auf die ,fortsetzung jenes ,verhltnisses sich grndet1 heisst die ,subordinations-1 und zwar die ,abstractions- 7,inductions-7 ,methode1 wenn sie von niederen zu hheren ,denkinhalten hinauf-1 die ,determinations- 7,deductions-7 ,methode1 wenn sie von hheren zu niederen ,denkinhalten hinabsteigt4 #cg4 ,von einander quipollenten1 substituirbaren ,denkinhalten gilt1 wenn der eine wahr oder falsch1 dass es auch der andere sei 7z4 ,b4 was vom gleichseitigen ,dreieck gilt1 gilt auch vom gleichwinkeligen74 ,durch die ,fortsetzung dieses ,verhltnisses1 so dass der einem andern quipollente ,denkinhalt seinerseits einem dritten quipollent ist1 entsteht die ,substitutions-1 wenn wir die sich gleichbleibende ,identitt des ,umfanges1 oder die ,transmutationsmethode1 wenn wir die von einem zum andern eintretende ,aenderung des ,inhalts im ,auge haben4 ,dieselbe findet ihre ,verwendung zumeist in den mathematischen ,wissenschaften1 in welchen z4 ,b4 m-te ,wurzel aus n-te ,wurzel aus a 7m n7-te ,wurzel aus a gesetzt1 also bei verndertem ,inhalt derselbe ,umfang behalten wird4 ,whrend das ,subsumtions- und ,subordinationsverfahren auf wahrer und vollstndiger ,identitt beruht1 indem die ,identitt des ,inhalts die des ,umfangs nach sich zieht1 beruht das ,substitutionsverfahren zwar auf wirklicher1 aber unvollstndiger ,identitt1 indem bei ,einerleiheit des ,umfangs ,verschiedenheit des ,inhalts herrscht4 ,dasselbe bildet daher bereits den ,uebergang von dem ,verhltniss der ,identitt zu jenem der ,nichtidentitt d4 i4 der ,disparatheit der ,denkinhalte4 #ch4 ,disparate ,denkinhalte haben mit quipollenten das gemein1 dass sie verschiedenen ,inhalt1 gehen aber dadurch ber dieselben hinaus1 dass sie auch verschiedenen ,umfang haben4 ,daraus folgt1 dass whrend bei den quipollenten der ,uebergang von einem zum andern zwar nicht1 wie bei den identischen1 mittels des ,inhalts1 aber doch mittels des beiderseitigen ,umfanges1 also immer noch durch reines ,denken erfolgt -- bei den disparaten derselbe weder aus der ,betrachtung des ,inhalts1 noch aus jener des ,umfangs1 also auch nicht aus dem reinen ,denken geschpft1 sondern allein durch etwas von diesem ,unterschiedenes1 z4 ,b4 durch eine ,anschauung1 welche beide ,denkinhalte verbunden aufweist1 vermittelt werden kann4 ,whrend daher die ,verknpfung zwischen identischen und quipollenten ,denkinhalten analytisch d4 i4 so erfolgt1 dass und weil der mit dem andern verknpfte ,denkinhalt1 sei es seinem ,inhalt 7wie bei den identischen71 sei es seinem ,umfange nach 7wie bei den quipollenten7 bereits in diesem enthalten ist1 erfolgt dieselbe bei disparaten ,denkinhalten synthetisch d4 i4 so1 dass der eine zu dem andern als 7ein dem ,inhalt und ,umfang nach7 vllig neuer hinzugefgt wird4 ,grund der ,verbindung ist bei jenen ein innerer1 der so lange besteht1 als ,inhalt oder ,umfang der mit einander verknpften ,denkinhalte derselbe bleiben2 ,grund der ,verbindung ist bei diesen ein usserer und die ,verbindung besteht nur so lange1 als dieser ,grund besteht4 ,verbindungen ersterer ,art sind daher nicht nur nothwendig1 weil und so lange die ,denkinhalte dieselben bleiben1 sondern auch allgemein1 weil der ,denkinhalt1 von so ,vielen und so oft er gedacht werden mag1 immer derselbe bleibt4 ,verbindungen letzterer ,art dagegen sind nicht nur zufllig1 weil der ,grund derselben ein usserer1 sondern auch individuell oder hchstens particulr1 weil der ussere ,grund derselben jederzeit nur fr den einzelnen ,denkenden1 und zwar in diesem bestimmten ,fall1 bestenfalls fr mehrere ,denkende und mehrere ,einzelflle als der gleiche vorhanden ist1 keineswegs aber fr alle ,denkenden und ebensowenig in allen ,einzelfllen derselbe sein muss4 ,jene1 zu welchen noch die spter zu betrachtenden1 auf dem ,verhltniss des ,gegensatzes beruhenden ,trennungen und ,verknpfungen von ,denkinhalten hinzukommen1 knnen mit dem fr allgemeine und nothwendige ,denkverbindungen seit ,lambert und ,kant gebruchlich gewordenen ,ausdruck apriorische1 letztere 7z4 ,b4 die durch sinnliche ,anschauung herbeigefhrten7 ,verbindungen knnen1 da dieselben nicht mit den ,denkinhalten ursprnglich gegeben1 sondern zwischen denselben erst nachtrglich 7z4 ,b4 durch ,erfahrung7 entstanden sind1 aposteriorische genannt werden4 #ci4 ,apriorische ,denkverbindungen sind daher stets analytisch oder 7wie die mathematischen7 quipollent2 synthetische dagegen weder smmtlich 7wie der rationale ,dogmatismus lehrte71 noch wenigstens zum ,theile 7wie der zum ,kriticismus herabgedmpfte ursprnglich radicale ,skepticismus ,kant's einrumte7 apriorisch1 sondern smmtlich aposteriorisch4 ,das 7mathematische7 ,vorurtheil ,kant's1 welches darin bestand1 dass er smmtliche mathematische ,urtheile fr synthetisch hielt1 hat denselben im ,zusammenhang mit dessen unbegrenzter ,verehrung fr die ,mathematik als ,wissenschaft dahin gefhrt1 ihr zu ,liebe1 da die mathematischen ,stze seiner ,ansicht nach synthetisch waren und dennoch allgemein und nothwendig wahr sein sollten1 apriorische ,synthesen zuzulassen und1 da dieselben durch ,anschauung vermittelt sein mussten1 durch sinnliche ,anschauung aber keine apriorische d4 i4 allgemeine und nothwendige ,verbindung hergestellt werden kann1 gleichfalls ihr zu ,liebe eine besondere1 psychologisch nicht nachweisbare ,art von ,anschauung1 die von ihm sogenannte reine ,anschauung1 zu erfinden4 ,dieselbe sollte einerseits1 wie die sinnliche ,wahrnehmung1 ,anschauung1 andererseits1 wie die sinnliche ,wahrnehmung nicht1 allgemein und nothwendig d4 h4 sie sollte a und non-a1 ,thesis und ,antithesis zugleich 7ein logisches ,wunder7 sein2 als thatschliche ,erscheinungen einer solchen bezeichnete er die ,vorstellungen des ,raumes und der ,zeit1 die er beide der ,einzigkeit ihrer beziehungsweisen ,gegenstnde halber fr ,anschauungen1 und zwar der sinnlich unwahrnehmbaren ,beschaffenheit dieser wegen fr reine ,anschauungen erklrte4 ,die ,anschauung des ,raumes legte er als vermittelnde den geometrischen1 jene der ,zeit den arithmetischen ,synthesen zu ,grunde4 #dj4 ,den ,beweis fr die synthetische ,natur des mathematischen ,urtheils schpft ,kant aus dem ,umstand1 dass sowol das ,prdicat des arithmetischen ,urtheils3 #e #g #ab1 wie das des geometrischen ,urtheils3 die ,gerade ist die krzeste zwischen zwei ,punkten1 etwas vom ,subjecte derselben ,verschiedenes enthalte3 das ,prdicat #ab sei nmlich weder mit #e1 noch mit #g1 das ,prdicat krzeste ,linie zwischen zwei ,punkten nicht mit die ,gerade identisch4 ,das ,urtheil #e #g #ab sagt aber weder1 dass #e1 noch1 dass #g jedes fr sich gleich #ab1 sondern besagt1 dass die ,summe beider #e #g #ab sei d4 h4 dass die ,vorstellung 7#e #g7 der ,vorstellung #ab zwar nicht 7dem ,inhalt nach7 gleich sei1 aber 7dem ,umfang nach7 gleich gelte d4 h4 wie jeder ,mathematiker weiss1 die eine fr die andere substituirt werden knne4 ,dasselbe ist bei dem geometrischen ,urtheil der ,fall2 es ist richtig1 dass die ,vorstellung ,gerade nicht dem ,inhalt nach eins mit der ,vorstellung krzeste ,linie zwischen zwei ,punkten ist2 unrichtig aber ist1 dass sie derselben nicht quipollent d4 h4 dass nicht jede ,linie1 die eine ,gerade1 auch die zwischen zwei ,punkten -- ihrem ,anfangs- und ,endpunkt -- gelegene krzeste sei4 ,der ,uebergang vom ,subject zum ,prdicat wird daher wirklich in beiden ,fllen nicht1 wie ,kant meinte1 synthetisch durch eine von aussen hinzutretende 7weder durch eine reine1 noch1 wie die heutige inductive ,mathematik whnt1 sinnliche7 ,anschauung1 sondern ausschliesslich analytisch durch die ,betrachtung des ,umfanges beider im reinen ,denken vermittelt4 #da4 ,der ,irrthum ,kant's entsprang daher1 dass er quipollente ,urtheile nicht fr identisch und folglich jedes seiner ,ansicht nach nicht 7ganz oder theilweise7 identische ,urtheil fr synthetisch hielt4 ,mathematische ,urtheile1 in welchen ,subject und ,prdicat wie bei den zu beiden ,seiten des ,gleichheitszeichens stehenden ,ausdrcken dem ,worte nach verschieden lauten1 dem ,werthe nach ohne ,schdigung untereinander vertauscht werden knnen1 galten ihm fr apriorische ,synthesen1 whrend sie1 wie oben gezeigt1 zwar apriorisch1 aber analytisch sind4 ,da ihm1 wie er sich ausdrckte1 smmtliche analytische ,urtheile zwar richtig1 aber nicht wichtig1 die mathematischen dagegen nicht nur richtig1 sondern auch wichtig erschienen1 so htte er1 indem er die letzteren fr analytische erklrte1 dieselben in ihrer wissenschaftlichen ,wrde herabzusetzen geglaubt2 dieselben mussten daher um jeden ,preis von den analytischen getrennt bleiben4 #db4 ,die ,unwichtigkeit analytischer ,denkverbindungen hatte fr ,kant darin ihren ,grund1 dass dieselben zu dem schon bekannten nichts neues hinzufgten4 ,dieselbe bezog sich daher nicht sowohl auf die ,haltbarkeit der durch analytische ,betrachtung vermittelten ,verbindungen gewisser ,denkinhalte1 als vielmehr auf den durch dieselben zu bewerkstelligenden ,erkenntnissfortschritt des ,denkenden von ,bekanntem zu ,unbekanntem4 ,weil in letzterer ,hinsicht das analytische ,urtheil in seinem ,prdicat das ,subject nur ganz oder theilweise zu wiederholen schien1 wurde dasselbe von ihm im besten ,falle als eine unntze ,tautologie1 in allen anderen ,fllen als ein ,herabsteigen von einer hheren auf eine niedere1 bereits berwundene ,erkenntnissstufe angesehen4 ,regressives ,subsumtions- und inductives ,subordinationsverfahren waren ihm zufolge nichts weiter als ,auslsen eines ,theiles aus einem schon bekannten ,inhalt1 durch welchen derselbe zwar erlutert1 unsere ,erkenntniss selbst jedoch keineswegs erweitert werde4 ,des ,substitutions- als eines ,verfahrens1 durch welches ein bestndiges idem per idem erzeugt werde1 hielt ,kant in seinem ,bemhen um ,ausdehnung der ,grenzen der ,erkenntniss es nicht einmal der ,mhe fr werth1 ,erwhnung zu thun4 #dc4 ,von diesem ,standpunkt aus allerdings mit ,recht1 wenn es wahr wre1 dass das ,substitutions- d4 i4 das ,verfahren1 einen gegebenen ,denkinhalt durch einen demselben quipollenten zu ersetzen d4 h4 den gegebenen zu transmutiren1 in der ,that fr das ,erkennen keinen ,fortschritt bedeutete4 ,whrend aber derjenige1 der an der ,stelle des subsumirenden den jeweilig subsumirten oder an der ,stelle des concreten 7subordinirten7 nur den abstracten 7subordinirenden7 ,denkinhalt besitzt1 in der ,that sozusagen der ,masse nach weniger besitzt als er vorher besass1 und nichts1 was er nicht schon vorher besass1 besitzt derjenige1 der an der ,stelle des ursprnglich gegebenen ,denkinhalts einen demselben quipollenten1 aber transmutirten ,denkinhalt gewonnen hat -- zwar der ,masse nach 7wenigstens was den ,umfang betrifft7 nicht mehr1 als er besass1 er besitzt aber etwas1 was er vorher entschieden nicht besass1 anstatt des ursprnglichen alten den durch ,transmutation an dessen ,stelle getretenen neuen ,denkinhalt4 ,dasselbe stellt1 zwar nicht dem ,umfang1 aber der ,qualitt des ,gedachten nach1 wirklich eine ,bereicherung des ,denkenden dar4 #dd4 ,subsumtions- und ,subordinationsverfahren machen daher1 wie ,kant's analytische ,urtheile1 in der ,that blosse ,erluterung1 ,substitutions- und synthetisch-aposteriorisches d4 i4 empirisches ,verfahren machen1 wie ,kant's synthetische ,urtheile1 eine wirkliche ,erweiterung unserer ,erkenntniss1 und zwar das erstere mit allgemeiner und nothwendiger1 das letztere allerdings nur mit mehr oder weniger beschrnkter und mehr oder weniger zuverlssiger1 auch im besten ,fall nur wahrscheinlicher1 niemals ausnahmsloser 7unbedingter7 ,giltigkeit mglich4 ,erstere beiden eignen daher vorzglich den deducirenden1 aus dem ,allgemeinen das ,besondere ableitenden und classificirenden1 das ,allgemeine aus dem ,besonderen abstrahlenden ,wissenschaften1 whrend das ,substitutionsverfahren in den rein mathematischen1 das empirische dagegen in den ,erfahrungswissenschaften zu ,hause ist4 ,die erstgenannten gehen von einem bereits erreichten ,erkenntnissvorrath an ,allgemeinem aus1 um durch ,analyse desselben das darin eingeschlossene ,besondere sich zum ,bewusstsein zu bringen4 ,die zweitgenannten gehen von einem bereits gewonnenen ,erkenntnissvorrath an ,besonderem aus1 um durch ,ausscheidung des ,abweichenden und ,zusammenfassung des ,gemeinsamen das in demselben gleichsam schlummernde ,allgemeine an's ,licht zu ziehen4 ,die ,wissenschaften1 welche1 wie die ,lehre von den ,gleichungen in der ,mathematik und die ,theorie von der ,erhaltung der ,kraft und des ,stoffes in der ,physik und ,physiologie den seinem ,werthe und ,umfang nach sich gleichbleibenden ,denk-1 wie den seiner ,quantitt und ,qualitt nach sich gleichbleibenden ,stoffinhalt1 in stets neue ,formen sich umgiessen lassen1 suchen dadurch das im ewigen ,wechsel ,beharrende und das im ewigen ,beharren stets ,fliessende zu gewinnen4 ,die ,erfahrungswissenschaften aber sind darauf aus1 durch natrliche und knstliche ,beobachtung 7,experiment7 zwischen bis dahin wenn nicht fr unverknpfbar gehaltenem1 doch unverknpft gebliebenem ,denkinhalt neue1 bisher unerhrte ,verbindungen in mehr oder weniger weitreichender und dauerhafter ,weise festzustellen4 #de4 ,letztere werden naturgemss um desto mehr sich befestigen1 je fter dieselben wiederholt worden2 sei es1 dass diese ,wiederholung durch eine unwillkrliche d4 i4 vom ,willen des dieselben verknpfenden ,denkenden unabhngige1 also auch ohne ja wider denselben sich erneuernde1 oder eine willkrliche d4 i4 vom ,willen des ,denkenden entweder abhngige1 oder mit demselben identische1 also auch mit und durch denselben sich erneuernde ,ursache verursacht sei4 ,dieselbe ist im ersteren ,fall eine gegebene1 und so auch der ,grund ihrer ,erneuerung ein gegebener2 im letzteren ,fall eine gemachte1 und so auch der ,grund ihrer ,erneuerung ein solcher4 ,im ersteren ,fall wird die ,verbindung der disparaten ,denkinhalte durch das ,denken so lange bestehen und so oft sich wiederholen1 als die gegebene ,ursache besteht und sich erneuert1 im letzteren ,fall dagegen so lange und so hufig1 als der ,wille1 sie zu verbinden1 im ,denkenden entsteht und sich erneuert4 ,in beiden ,fllen wird im ,denkenden in ,folge der zunehmenden ,wiederholung eine wachsende ,disposition zur ,verknpfung jener an sich durch nichts auf einander hinweisenden ,denkinhalte zu ,stande kommen4 ,dieselbe wird jedoch im ersten ,fall ihren ,grund in einem ,gegebenen 7also ,objectivem71 im letzteren ,falle in einem ,wollen 7,subjectivem7 haben1 und daher dort als 7objective7 ,gewohnheit1 die dem ,denkenden von aussen angewhnt wird1 hier als 7subjective7 ,gewhnung1 zu welcher der ,denkende sich selbst verwhnt hat1 sich festsetzen4 #df4 ,denkverbindungen disparater ,denkinhalte1 die auf ,gewohnheit beruhen1 gestatten darum einen ,rckschluss auf jenen ,grund1 dessen ,folge dieselbe ist1 als einen objectiven d4 h4 unabhngig vom ,willen des ,denkenden bestehenden4 ,solche dagegen1 welche nur auf einer ,verwhnung des ,denkenden beruhen1 gestatten hchstens einen ,rckschluss auf die subjective ,beschaffenheit des ,willens des ,denkenden4 ,ungeachtet der ,grund der ,verbindung in beiden ,fllen kein logischer 7aus dem ,inhalt des zu ,verbindenden entspringender ,denk-71 sondern ein blos psychologischer ,zwang ist1 welcher in dem einen ,fall durch das ,gegebensein des ,objects auf den ,willen1 in dem andern ,fall von dem ,willen auf das ,gegebenwerden des ,objects ausgebt wird1 so ist der ,grad wie der ,grund der ,festigkeit in jedem der beiden ,flle ein verschiedener4 ,derselbe beruht im ersten ,fall auf dem ,natur- und ,fundamentalgesetz des ,bewusstseins1 durch welches dasselbe genthigt wird1 zugleich oder nach einander ,gegebenes1 sei es 7dem ,inhalte nach7 ,homogenes oder ,heterogenes1 unter einander dergestalt zu verknpfen1 dass mit dem ,einen das ,andere gedacht oder nach dem ,eintreten des ,einen das ,eintreten des ,anderen erwartet wird 7,ideen-,associationsgesetz der ,coxistenz und der ,succession74 ,da die ,wirksamkeit desselben unabnderlich ist1 so muss1 sobald irgend etwas dem ,denkenden als zugleich oder nach einander ,seiendes gegeben ist1 das ,denken des ,einen mit dem ,andern1 oder das ,erwarten des ,einen nach dem ,andern ebenso unabnderlich erfolgen1 so dass selbst der ,wille des ,denkenden demselben keinen ,einhalt zu thun vermchte4 ,diese ,unabnderlichkeit des psychischen ,vorganges des ,verbindens gewisser ,denkinhalte in einem und des ,erwartens gewisser ,denkinhalte nach einander im andern ,falle lsst in ,folge einer 7logisch zwar ungerechtfertigten1 aber psychologisch sehr erklrlichen7 unwillkrlichen ,erschleichung die ,sachlage so erscheinen1 als ob die vom ,denken notwendigerweise mit oder nach einander verknpften ,denkinhalte an sich mit oder nach einander nothwendigerweise verknpft wren d4 h4 die ,naturgesetzlichkeit des ,bewusstseinsvorganges 7der ,association nach ,coxistenz und ,succession7 wird auf das ,verknpfte 7,objective7 selbst als dessen naturgesetzliches ,mit- oder ,nacheinandersein bertragen4 ,da nun beispielsweise ,eigenschaften 7,accidentien7 nicht ohne ,trger derselben 7,substanz7 und ,wirkungen nicht ohne vorangehende ,ursachen gedacht werden knnen1 so liegt darin der ,grund1 warum ,gegebenes1 welches dem ,denkenden entweder mit oder nach einander gegeben wird1 von diesem als im ,verhltniss -- wenn es zugleich gegeben ist -- der ,inhrenz d4 i4 des ,accidens zur ,substanz -- wenn es nach einander gegeben ist -- der ,causalitt d4 i4 der ,wirkung zur ,ursache stehend gedacht wird4 ,hume's ,behauptung1 dass das ,causalgesetz aus der ,gewohnheit entspringe und daher nichts anderes als die -- durch das ursprnglich beobachtete und zu wiederholtenmalen erneuerte ,nacheinanderauftreten gewisser ,phnomene -- motivirte ,erwartung des ,wiedereintretens des einen derselben sei1 wenn das andere vorangegangen ist1 hat daher insofern1 als dieselben untereinander vllig disparater ,natur sind1 berechtigte ,geltung4 #dg4 ,dagegen beruht in dem ,falle1 als die ,verbindung disparater ,denkinhalte nicht durch objectives 7gleichzeitiges oder successives7 ,gegebensein1 sondern durch den ,willen des ,denkenden erfolgt1 der ,grad und die ,dauer ihrer ,festigkeit lediglich auf der ,energie und der ,dauerhaftigkeit dieses ,willens4 ,da nun der letztere1 insofern er durch nichts von ihm ,unabhngiges beeinflusst 7motivirt71 sondern lediglich grundlos sich selbst bestimmend 7transcendentalfrei1 reine ,willkr71 also im buchstblichen ,sinn des ,wortes ,eigenwille 7,laune1 ,eigensinn7 ist1 und als solcher ebenso grundlos vergeht als entsteht1 also seiner ,natur nach vernderlich 7wetterwendisch1 launenhaft7 ist1 so knnen auch die durch denselben allein herbeigefhrten ,denkverbindungen nicht anders als vernderlich 7,denklaunen1 ,capricen7 sein1 welche1 so scheinbare ,festigkeit dieselben auch besitzen mgen1 so lange die sie festhaltende ,willensmarotte ,bestand hat1 dieselbe nicht blos in den ,augen ,anderer1 sondern des ,denkenden selbst nothwendig sogleich einbssen1 sobald dessen ,eigenwille eine andere ,richtung eingeschlagen hat4 #dh4 ,auf der durch ,gegebenes entstandenen 7objectiven7 ,gewohnheit beruht die unabweisliche 7wirkliche71 auf der durch ,willkr herbeigefhrten 7subjectiven7 ,gewhnung beruht die angebliche 7scheinbare7 ,erfahrung4 ,jene beansprucht1 weil die ,naturgesetze des ,bewusstseins fr alle bewusstseinsfhigen ,wesen derselben ,gattung dieselben sind1 sobald die ,bedingungen des ,gegebenseins fr das ,bewusstsein 7z4 ,b4 die ,simultaneitt oder ,succession7 die nmlichen bleiben1 auch fr alle bewusstseinsfhigen ,wesen derselben ,gattung die gleiche uneingeschrnkte ,geltung4 ,diese kann eine solche hchstens innerhalb des ,kreises der ,herrschaft desjenigen ,willens1 auf welchem die ursprngliche ,verknpfung des ,denkinhaltes und deren ,bestand beruht1 ber sich selbst und eventuell ber den ,willen anderer ,denkenden1 welche dem seinigen gegenber als ,dienende 7,autorittsglubige1 ,willensknechte7 sich verhalten1 behaupten4 ,das ,verfahren1 nach welchem allgemein giltige ,erfahrung zu ,stande kommt1 kann daher allein als erfahrungswissenschaftliche 7empirische7 ,methode1 dasjenige dagegen1 nach welchem nur individuell oder hchstens in beschrnktem ,kreise als solche anerkannte d4 i4 ,scheinerfahrung erreicht wird1 muss als den ,schein erfahrungswissenschaftlicher ,methode affectirender1 an sich unwissenschaftlicher ,erfahrungstrug bezeichnet werden4 ,beispiele der ersten liefern alle wirklichen ,erfahrungswissenschaften2 das aufflligste ,beispiel des letzteren bietet die auf angeblichen uncontrolirbaren und nur innerhalb des ,kreises glubiger ,jnger als solche anerkannten ,erfahrungen einzelner ,auserwhlter 7z4 ,b4 ,medien1 ,geisterseher7 -- angeblich unter genauer ,beobachtung des methodischen ,verfahrens wirklicher ,erfahrungswissenschaft -- aufgebaute vermeintliche ,erfahrungswissenschaft von der ,geisterwelt 7,spiritismus74 #di4 ,wie disparate ,denkinhalte mit quipollenten darin bereinkamen1 dass beiderseits die ,denkinhalte ihrem ,inhalt nach nicht identisch waren1 so unterscheiden sich dieselben von ihrem ,inhalte nach entgegengesetzten ,denkinhalten dadurch1 dass die ersteren ihrem ,umfange nach mit einander vertrglich1 die letzteren dagegen in ,bezug auf diesen unter einander unvertrglich sind4 ,dieselben schliessen einander entweder in der ,weise aus1 dass1 was in den ,umfang des einen1 nicht in den ,umfang des andern fllt1 in welchem ,fall sie contrr1 oder in der ,weise1 dass zugleich dasjenige1 was nicht in den ,umfang des einen1 eo ipso in den ,umfang des andern fllt1 in welchem ,fall sie contradictorisch entgegengesetzt heissen4 ,sie knnen einander aber auch in der ,weise ausschliessen1 dass1 was in den ,umfang des einen1 nicht in den ,umfang des andern1 was nicht in den ,umfang des einen1 in den ,umfang des andern fllt1 die ,umfnge beider aber zugleich den ,umfang eines dritten1 beiden bergeordneten ,denkinhaltes ausmachen1 in welchem ,fall sie subcontrr entgegengesetzt genannt werden4 ,von contrr entgegengesetzten ,denkinhalten gilt1 dass1 wenn der eine wahr ist1 der andere falsch1 von contradictorisch entgegengesetzten berdies1 dass1 wenn der eine falsch ist1 der andere wahr sein muss2 von subcontrr entgegengesetzten dagegen gilt1 dass1 weil beider ,umfnge in den ,umfang eines dritten fallen und denselben erschpfen1 dasjenige1 was in dem ,umfang des einen liegt1 nicht in dem ,umfang des andern liegen kann 7wie bei den contrren71 aber auch1 dass1 was nicht in dem ,umfang des einen liegt1 in dem ,umfang des andern liegen muss 7wie bei den contradictorischen ,gegenstzen71 dass also1 wo a ist1 nicht b1 dagegen b ist1 wo a nicht ist1 und weiter1 dass1 wo das eine von beiden1 auch das beiden bergeordnete dritte ist1 dass also beide subcontrr entgegengesetzte zugleich keines das andere und 7in ,bezug auf das dritte als ihre hhere ,einheit7 eins und dasselbe sind4 ,ist der einem andern contrr entgegengesetzte ,denkinhalt seinerseits einem dritten contrr entgegengesetzt1 so dass1 wenn a wahr ist1 b falsch sein muss1 so lsst sich aus der ,wahrheit von a nicht schliessen1 dass nun auch der dem b contrr entgegengesetzte ,denkinhalt c wahr sein msse1 wol aber1 dass derselbe wahr sein knne1 indem aus der ,wahrheit von a zwar die ,falschheit von b1 aus der ,falschheit von b aber keineswegs die ,wahrheit von c folgt4 ,lsst sich der einem ,denkinhalt a contradictorisch entgegengesetzte ,denkinhalt non-a seinerseits wieder in zwei contradictorisch entgegengesetzte ,denkinhalte b und non-b spalten1 so gilt nicht nur1 dass1 wenn a wahr ist1 sowol b als non-a nothwendig falsch sein msse1 sondern auch1 dass1 wenn a falsch ist1 eines von beiden1 b oder non-b nothwendig wahr sein muss4 ,von subcontrr entgegengesetzten ,denkinhalten gilt1 dass1 sobald auch nur einer von beiden wahr ist1 ein dritter1 der beiden bergeordnete1 wahr und daher1 wenn dieser selbst einem vierten subcontrr entgegengesetzt1 auch der ihm und diesem bergeordnete fnfte ,denkinhalt wahr sei4 ,auf die ,fortsetzung des ersten ,verhltnisses grndet sich das ,verfahren1 zu einer ,reihe contrrer ,gegenstze zu gelangen1 die alle zugleich wahr1 also copulativ verbunden werden knnen 7z4 ,b4 die ,farbenreihe74 ,auf die ,fortsetzung des zweiten ,verhltnisses grndet sich das ,verfahren1 durch ,zerfllung des contradictorisch entgegengesetzten ,gliedes in weitere ,gegenstze zu einer vollstndigen ,eintheilung zu gelangen1 deren ,glieder untereinander disjunctiv getrennt werden knnen4 ,auf die ,fortsetzung des dritten ,verhltnisses grndet sich das construirende oder sogenannte dialektische ,verfahren1 mittels dessen mit ,hilfe stets neu eingefhrter subcontrrer ,gegenstze zu immer neuen sich bereinander aufthrmenden hheren ,einheiten gelangt wird1 deren jede die vorhergehende 7nach dem bekannten ,hegel'schen ,doppelsinn7 zugleich aufhebt und aufhebt 7tollit et servat74 #ej4 ,mit dem ,verhltniss des ,gegensatzes ist die ,reihe derjenigen1 welche das was des ,denkinhaltes angehen1 erschpft4 ,mit dem ersten1 auf das wie des ,gegebenseins sich sttzenden1 der unwillkrlichen ,nthigung1 einen gewissen ,denkinhalt zu denken1 ergeben sich fr die ,beurtheilung des ,anspruches eines gewissen ,denkens1 fr ,wissen gelten zu drfen1 im ,ganzen fnf ,gesichtspunkte1 von denen der erste quantitativ1 die brigen qualitativ heissen knnen1 weil jener sich auf das ,quantum des ,gegebenseins1 diese sich auf das ,quale des ,gegebenen beziehen1 und an deren jeden sich entsprechende methodische ,verfahren zum ,wissen zu gelangen anschliessen4 #ea4 ,der erste derselben ist der ,gesichtspunkt der ,denknothwendigkeit4 ,der unwillkrlich gegebene erscheint als der nicht nicht zu denkende d4 i4 nothwendig zu denkende oder denknothwendige ,denkinhalt2 und zwar in desto hherem ,grade1 je besser die ,unwillkrlichkeit seines ,gegebenseins d4 i4 dessen ,gegebensein ohne1 ja wider den ,willen des ,denkenden bezeugt ist4 ,letzteres ist aber in desto hherem ,grade der ,fall3 #a4 je unwiderstehlicher derselbe sich aufdrngt und gegen alle mit ,wissen und ,willen angestellten ,versuche1 sich desselben zu erwehren1 behauptet4 ,in diesem ,sinne gilt der ,satz3 facta loquuntur1 und dass es nichts fruchte1 gegen ,thatsachen die ,augen zu verschliessen2 denn da die ,ursache dieses ohne1 ja wider ,willen ,gegebenseins nicht im ,willen des ,denkenden liegen soll1 so kann dieselbe nur entweder in einem von diesem ,willen ,verschiedenen gelegen1 oder das ,gegebene msste ohne ,ursache 7grundlos7 gegeben sein4 ,letzteres ist um so unwahrscheinlicher1 als der sogenannte ,satz vom zureichenden ,grunde 7principium rationis sufficientis71 welcher besagt1 dass nichts ohne ,grund erfolge1 selbst wahrscheinlicher ist2 denn auch dieser ist1 als ,denkinhalt betrachtet1 kein willkrlich gemachter 7erfundener71 sondern selbst ein unwillkrlich gegebener 7evidenter71 dessen das ,denken sich nicht zu erwehren vermag und der bei jedem sich bietenden ,anlass sich wieder -- und was das ,gewicht seines ,gegebenseins verstrkt1 ,jedermann in gleicher ,weise aufdrngt4 ,je unwahrscheinlicher es aber ist1 dass das ,gegebensein eines gewissen ,denkinhalts ein blosser ,zufall sei1 desto mehr steigert sich dieselbe1 wenn und in dem ,masse1 als derselbe ,denkinhalt in zahlreicheren ,fllen mit gleicher ,unabweislichkeit wiederkehrt1 und damit die ,wahrscheinlichkeit1 dass die ,ursache seines ,gegebenseins wie seiner ,wiederholung in einer usseren1 und zwar beharrenden 7objectiven1 nicht subjectiven7 ,ursache1 z4 ,b4 die sich aufdrngende ,empfindung der rothen ,farbe nicht in einer subjectiven ,affection des ,gesichtsorganes 7,rothsehen71 sondern in einem objectiven1 von aussen kommenden ,reize desselben ihren ,grund habe4 #eb4 ,die ,unwillkrlichkeit des ,gegebenseins wird aber #b4 in noch hherem ,grade besttigt1 wenn es sich zeigt1 dass dieser beharrende und objective ,grund nicht blos fr den einzelnen ,denkenden1 sondern fr alle ,seinesgleichen in gleicher ,weise besteht4 ,dies aber ist der ,fall1 wenn die ,persnlichkeit des ,denkenden als vernderlich angenommen und innerhalb derselben ,gattung denkender ,wesen jede beliebige andere ,persnlichkeit an dessen ,stelle gesetzt1 der ,erfolg ceteris paribus immer derselbe bleibt d4 h4 der dem ,einzelnen als unwillkrlich gegeben erscheinende ,denkinhalt auch jedem ,anderen mit gleicher ,unwiderstehlichkeit als ein solcher sich aufnthigt1 z4 ,b4 dieselbe dem ,wahrnehmenden als ,empfindung sich aufdrngende ,gesichtsvorstellung auch von jedem ,anderen an seiner ,statt als solche empfunden wird4 ,ist es nmlich an sich schon hchst unwahrscheinlich1 dass das unwillkrlich scheinende ,gegebensein bei dem einen ,denkenden blosser ,zufall sei1 so ist es noch unverhltnissmssig unwahrscheinlicher1 dass derselbe ,zufall sich bei jedem beliebigen an dessen ,stelle tretenden ,anderen wiederholen werde4 #ec4 ,der hchste ,grad der ,besttigung der ,unwillkrlichkeit des ,gegebenseins aber wird dann erreicht1 wenn #c4 derselbe ,denkinhalt1 der sich dem ,einzelnen einmal oder zu wiederholtenmalen1 ferner jedem ,anderen an dessen ,statt in gleicher ,weise sich aufgenthigt hat1 von jedem ,anderen nicht nur einmal1 sondern in jedem beliebigen wiederkehrenden ,fall als solcher erfahren wird d4 h4 wenn derselbe ,denkinhalt fr ,jedermann und unter beliebig vernderten ,umstnden stets mit gleicher ,unabweislichkeit als unwillkrlich gegeben empfunden wird4 ,das sich auf diese ,thatsache grndende ,verfahren kann als ,constatirungs- oder mit ,rcksicht auf die demselben zu ,grunde liegende ,zhlung der ,flle1 in welchen die ,thatsache des unwillkrlich ,gegebenseins beobachtet worden ist1 als das statistische ,verfahren bezeichnet werden4 ,durch die ,fortsetzung desselben gelangt man mit der ,zunahme der ,zahl der ,besttigungen zu einem immer wachsenden ,grade von ,wahrscheinlichkeit1 welche1 wenn die ,zahl der erfahrenen ,besttigungen jener der an sich mglichen ,wiederholungen gleicht1 zur vlligen1 wenn sie derselben sich nhert1 ohne einen einzigen ,fall des ,gegentheils 7negative ,instanz7 erlitten zu haben1 zur moralischen ,gewissheit wird4 #ed4 ,der ,grad dieser ,wahrscheinlichkeit lsst sich1 jedoch nur in dem ,fall1 wenn die ,zahl der an sich mglichen ,flle bekannt ist1 der ,rechnung unterwerfen4 ,derselbe wird durch einen ,bruch ausgedrckt1 dessen ,nenner die ,zahl der berhaupt mglichen 7m n71 dessen ,zhler die ,anzahl der beobachteten einander besttigenden ,flle 7m7 ausdrckt4 ,erreicht die ,anzahl der beobachteten die der an sich mglichen ,flle1 so wird der ,bruch m_/7m n7 7m n7_/7m n7 #a und die ,wahrscheinlichkeit verwandelt sich in ,gewissheit4 ,erreicht sie dagegen nur die ,hlfte der ,zahl der an sich mglichen ,flle1 so dass m n ist1 so wird der ,bruch m_/7m n7 #a_/b und die ,wahrscheinlichkeit verwandelt sich in halbe ,gewissheit d4 i4 ,zweifel4 ,geht die ,zahl der beobachteten ber die ,hlfte der an sich mglichen ,flle hinaus1 oder bleibt sie hinter derselben zurck1 so wird der ,bruch m_/7m n7 im ersten ,fall #a_/b1 im zweiten ,fall #a_/b d4 h4 es tritt in jenem ,fall ,wahrscheinlichkeit1 in diesem ,unwahrscheinlichkeit ein4 #ee4 ,der ussere ,grund des unwillkrlich ,gegebenseins kann1 da er nicht im ,willen des ,denkenden liegt1 nur entweder trotzdem im ,denkenden selbst1 und zwar entweder in dessen psychischer oder somatischer ,beschaffenheit1 oder ausserhalb desselben in der sogenannten ,aussenwelt gelegen sein4 ,im letzteren ,falle heisst das unwillkrlich ,gegebene eine ussere1 in beiden anderen ,fllen drfte es mit ,rcksicht auf die innerhalb des ,denkenden zu suchende ,ortslage der ,ursache eine innere ,thatsache heissen2 gewhnlich wird aber nur die in der psychischen ,beschaffenheit des ,denkenden 7in dessen ,intellect oder ,gefhlsleben7 gelegene ,ursache als eine innere bezeichnet2 die in der somatischen ,natur des ,denkenden 7z4 ,b4 in der anormalen ,natur seiner ,sinnesorgane7 gelegene pflegt zu den usseren ,ursachen gerechnet zu werden4 ,innere ,thatsachen werden daher nur solche genannt1 welche ,bewusstseinsthatsachen1 sei es des ,intellects1 sei es des ,gefhlslebens1 sind1 whrend alle brigen1 ihr ,grund mag innerhalb oder ausserhalb der somatischen ,natur des ,denkenden liegen1 ussere ,thatsachen heissen2 erstere bilden die ,grundlage der inneren1 letztere die ,basis der usseren ,erfahrung4 #ef4 ,zu den inneren ,thatsachen1 und zwar des ,intellects1 gehren unwiderstehlich sich aufdrngende und deshalb von gewissen ,denkern als angeboren bezeichnete ,begriffe und ,urtheile 7wenn es dergleichen gibt72 zu den inneren ,thatsachen des ,gefhlslebens die unwiderstehlich sich aufdrngenden ,aussprche der ,mahnung und ,abmahnung1 die von gewissen ,denkern auf die ,quelle einer unfehlbaren inneren ,stimme 7des moralischen oder sthetischen ,gefhls2 das daimonion des ,sokrates1 der deus in nobis7 zurckgefhrt worden sind 7wenn es eine dergleichen gibt72 alle brigen ,thatsachen1 die ihren ,grund in einer inner- oder ausserhalb des ,leibes des ,denkenden gelegenen ,ursache haben1 gehren im weiteren1 diejenigen1 welche ihren ,grund in einer vom ,leibe verschiedenen ,ursache haben1 wie die sogenannten objectiven ,sinnesempfindungen1 deren ,grund objective d4 h4 von aussen kommende ,sinnesreize sind1 im engeren ,sinne der usseren ,erfahrung an4 #eg4 ,zur ,constatirung1 dass ein gewisser ,denkinhalt ,thatsache des ,intellects d4 h4 unabweislich sei1 sowie1 dass ein solcher ,thatsache des ,gefhlslebens d4 h4 als ,gefhl unwiderstehlich sei1 gibt es demnach keinen von dem zur ,constatirung1 dass ein gewisser ,denk- 7z4 ,b4 ,empfindungs-7 ,inhalt ,thatsache der ,erfahrung sei d4 h4 unvermeidlich empfunden werde1 einzuschlagenden verschiedenen ,weg4 ,in jedem der genannten ,flle muss der ,versuch1 denselben mit ,wissen und ,willen nicht zu denken so oft und unter so vielfach wiederholten ,umstnden und von so ,vielen wiederholt werden1 bis sich die ,aussichtslosigkeit1 sich desselben erwehren zu knnen1 zur moralischen ,gewissheit erhoben hat4 ,denkinhalte1 welche diese ,probe bestanden haben1 knnen als evidente d4 i4 einleuchtende1 wenn auch weiter durch nichts begrndungsfhige d4 h4 als unwiderlegliche1 sei es ,bewusstseins-1 sei es ,sinnesthatsachen1 gelten4 #eh4 ,bei den ,intellects- und ,gefhlsthatsachen1 wie bei den ,sinnesthatsachen bleibt dabei die von ,moment zu ,moment vernderliche ,individualitt des einzelnen1 wie die von ,individuum zu ,individuum abweichende ,individualitt der mehreren ,denkenden zu berwinden4 ,weder ist der ,einzelne in verschiedenen ,momenten seines ,daseins sich selbst1 noch sind die ,einzelnen sich untereinander gleich4 ,der ,intellect wird zu verschiedenen ,zeiten von verschiedenen eben berwiegenden ,vorstellungskreisen1 das ,gemth von eben vorhandenen ,stimmungen beherrscht1 welche dem gegebenen ,denkinhalt ihre d4 h4 eine momentane oder temporre subjective ,frbung ertheilen4 ,das ussere ,sinnesorgan des ,beobachtenden unterliegt von ,fall zu ,fall oder von ,beobachter zu ,beobachter individuellen1 sei es augenblicklichen1 sei es habituell gewordenen ,strungen1 welche 7wie z4 ,b4 die ,farbenblindheit1 die ,kurz- oder ,weitsichtigkeit7 dem gegebenen ,inhalt der ,beobachtung eine sei es augenblickliche1 sei es dauernde subjective ,entstellung 7z4 ,b4 ,farbenflschung1 ,entfernungsflschung7 aufprgen4 ,letztere ,gefahr hat bei astronomischen ,observationen zur ,aufstellung der sogenannten ,bessel'schen ,augengleichung gefhrt1 durch welche der habituelle ,beobachtungsfehler jedes ,beobachters ein- fr allemal eruirt und sodann1 wie der habituelle ,gangfehler einer ,uhr durch die sogenannte ,zeitgleichung1 bei jeder von demselben angestellten ,beobachtung dieselbe corrigirend ebenso in ,anschlag gebracht wird1 wie durch ,kenntniss der tglichen ,acceleration oder ,retardation des ,pendels auch mittels einer fehlerhaften ,uhr richtige ,zeitbestimmungen erreicht werden knnen4 ,wie hier von der individuellen ,natur des ,beobachters1 so muss bei ,beurtheilung desjenigen1 was als ,bewusstseins-1 sei es ,intellects- oder ,gefhlsthatsache1 gelten soll1 von der individuellen ,natur wie der augenblicklichen ,gemthsstimmung abgesehen d4 h4 das ,urtheil1 dass ein gewisser ,denkinhalt unwillkrlich gegeben sei1 muss1 um mit ,kant zu reden1 mit ,vermeidung aller ,privatgefhle gefllt werden4 #ei4 ,der auf diesem ,wege als denknothwendig nachgewiesene ,denkinhalt gilt dem ,denken als wahrer ,denkinhalt4 ,die ,idee der ,denknothwendigkeit ist die erste logische d4 h4 die erste derjenigen ,ideen1 von welchen das ,denken in seinem ,streben1 ,wissen zu werden1 sich leiten lsst4 ,da dieselbe auf dem ,nachweise des unwillkrlich ,gegebenseins des ,denkinhalts1 dieser ,nachweis selbst aber auf einem ,constatirungsverfahren beruht1 dessen usserste ,grenze die zwar dem ,bedrfniss gengende1 aber die ,sache selbst niemals erschpfende moralische ,gewissheit bildet1 so folgt aus dem ,erweise1 dass ein gewisser ,denkinhalt denknothwendig1 allerdings nicht mit ,nothwendigkeit1 dass derselbe wahr sei1 aber es folgt mit ,nothwendigkeit1 dass derselbe dem ,denkenden wahr scheine4 #fj4 ,die zweite logische ,idee1 die wie die folgenden auf dem ,was des ,denkinhalts1 statt wie die erste auf dessen ,wie1 und zwar auf dem ,verhltniss der einseitigen oder gegenseitigen ,inhaltsidentitt zweier ,denkinhalte ruht1 ist die der ,analyse d4 i4 der ,versuch1 durch ,auflsung des ,inhalts in seine nheren und entfernteren ,bestandteile zu einem ,urtheil ber dessen ,wahrheit oder ,falschheit zu gelangen4 ,dieselbe tritt1 wie oben angefhrt1 wenn die ,inhaltsidentitt einseitig ist1 als ,subsumtion1 wenn sie gegenseitig ist1 als ,subordination des einen unter den andern ,denkinhalt auf1 an welche die betreffenden ,verfahrungsweisen1 und zwar an die erstere die analytische 7regressive7 und synthetische 7progressive71 an die letztere die ,abstractions- und die ,determinationsmethode sich anschliessen4 #fa4 ,die dritte logische ,idee1 die auf der ,identitt des ,umfangs 7,aequipollenz7 beruht1 ist die ,gleichgeltung d4 i4 der ,versuch1 durch ,substituirung eines dem ,gegebenen gleichgeltenden ,denkinhalts zu einem1 wenigstens dem ,inhalte nach von dem ersten verschiedenen1 neuen auf einem ,wege zu gelangen1 auf welchem die ,wahrheit oder ,falschheit des letzteren aus jener des gegebenen sich folgern lsst4 ,auf dieselbe grndet sich das1 wenn man die ,identitt des ,umfangs im ,auge hat1 ,substitutionsmethode1 wenn man die ,verschiedenheit des ,inhalts in ,betracht zieht1 ,transmutationsmethode genannte ,verfahren1 in welchem die ,wahrheit des ursprnglich gegebenen ,denkinhalts durch allen nicht blos scheinbaren1 sondern wirklichen ,wechsel des ,inhalts hindurch und trotz desselben sich forterhlt4 #fb4 ,die vierte logische ,idee ist die der ,synthese d4 i4 die ,verknpfung disparater ,denkinhalte in ,folge eines nicht aus der ,betrachtung des ,inhalts desselben abgeleiteten1 diesem fremden1 aber zur ,begrndung jener zureichenden ,grundes4 ,je nachdem derselbe entweder eine ussere 7,sinnes-1 aposteriorische7 oder 7wie bei ,kant's mathematischen ,urtheilen7 eine reine 7,intellectual-1 apriorische7 ,anschauung ist1 ist die ,synthesis selbst entweder empirisch 7zufllig1 particulr71 welche blosse ,wahrscheinlichkeit1 oder apriorisch 7allgemein1 nothwendig71 welche 7wenn es deren berhaupt gibt7 ausnahmslose ,gewissheit gewhrt4 ,auf dieselbe grndet sich das empirisch- 7wenn die ,synthese eine empirische7 oder apriorisch- 7wenn die ,synthese eine reine ist7 synthetische ,verfahren1 welches im ersten ,falle zu empirischen 7mehr oder weniger wahrscheinlichen71 dagegen im letzteren ,falle zu apriorischen 7mit dem ,anspruch auf ,allgemeinheit und ,nothwendigkeit ausgesprochenen7 ,ergebnissen fhrt4 #fc4 ,die fnfte logische ,idee ist die der ,ausschliessung1 welche auf dem ,verhltniss des ,gegensatzes1 und zwar als ,widerstreit auf dem des contrren1 als ,widerspruch auf dem des contradictorischen1 dagegen als sogenannte ,einheit der ,gegenstze 7,synthese des ,ausgeschlossenen7 auf dem des subcontrren ,gegensatzes beruht4 ,whrend die ersten beiden blos trennend 7disjunctiv71 verhlt sich der letzte zugleich verbindend 7copulativ74 ,an jene schliesst sich ein negatives1 ,denkinhalte scheidendes1 an dieses ein affirmatives1 ,geschiedenes wieder vereinigendes ,verfahren an1 daher jenes vorzugsweise als die ,methode des scharfsinnigen1 verborgene ,unterschiede des ,aehnlichen streng sondernden ,verstandes1 dieses als die einer tiefsinnigen1 verborgene ,aehnlichkeit des ,geschiedenen aufsprenden1 ,entgegengesetztes als ,eins schauenden 7speculativen7 ,vernunft angesehen wird4 #fd4 ,keine der fnf angefhrten logischen ,ideen ist der ,schlssel zum ganzen ,wahren1 aber jede derselben ist ein ,schlssel zu ,wahrem4 ,weder dasjenige ,verfahren im ,denken1 welches sich ausschliesslich auf das unwillkrliche ,gegebensein 7,positivitt7 des ,denkinhalts sttzt und daher ,positivismus oder1 weil das ,gegebene als ,thatsache gilt1 auf ,thatsachen gegrndetes ,denken d4 i4 ,empirismus heisst1 noch das ebenso ausschliesslich auf das ,was des ,denkinhalts 7,rationalitt7 gegrndete ,verfahren1 welches auf die ,beziehungen 7rationes7 der ,denkinhalte zu und unter einander sich sttzt und deshalb ,rationalismus heisst1 erschpft die ,totalitt des dem ,denken zugnglichen ,erkenntnissgehalts2 beide sind1 indem der ,positivismus des rationalen ,verfahrens bedarf1 um von den gegebenen ,thatsachen aus1 der ,rationalismus der positiven ,grundlage bedarf1 um von derselben aus weiter fortzuschreiten1 dazu bestimmt1 einander gegenseitig zu ergnzen4 #fe4 ,der ,positivismus oder das lediglich von ,thatsachen ausgehende ,denken ist1 je nachdem diese letzteren innere oder ussere 7,bewusstseins- oder ,sinnesthatsachen71 die ersteren entweder ,thatsachen des ,intellects1 oder des ,gefhls1 oder des ,willens1 die letzteren entweder durch krankhafte von innen kommende oder durch normale von aussen kommende ,sinnesreize erzeugte ,sinnesthatsachen1 blosse ,hallucinationen 7visiones7 oder ,wahrnehmungen des usseren ,sinnes 7visus et auditus7 sind1 nach der ,reihe entweder intellectualer 7wie der auf angeborne ,ideen sich berufende ,cartesianismus7 oder sensualer 7wie die ,gefhlsphilosophie ,jacobi's1 die schottische ,moral- und sogenannte ,philosophie des gesunden ,menschenverstandes71 oder theletischer 7wie die ,willensphilosophie ,schopenhauer's71 oder visionrer 7wie ,swedenborg's ,mysticismus und ,spiritismus71 oder sensualistischer ,positivismus 7wie die philosophie positive ,comte's1 welche seit ,diesem im engeren und eminenten ,sinne diesen ,namen fhrt74 ,nimmt derselbe hierbei seinen ,ausgangspunkt lediglich von den ,thatsachen der1 sei es inneren1 sei es usseren ,erfahrung1 so ist er gemeiner1 unkritischer ,positivismus 7,dogmatismus72 betrachtet er dagegen die ,erfahrung selbst 7sei es die innere1 sei es die ussere7 als ,thatsache1 neben und ausser welcher noch andere thatschliche ,erfahrungen 7aussermenschliche oder bermenschliche7 mglich sind1 so ist er transcendentaler1 kritischer ,positivismus 7,kriticismus74 #ff4 ,der ,rationalismus oder das lediglich auf die ein- oder gegenseitigen ,beziehungen 7rationes7 des ,denkinhalts sich sttzende ,denkverfahren ist entweder analytischer1 wenn er lediglich durch die logischen ,ideen der ,analyse1 der ,gleichgeltung und der contrren oder contradictorischen ,ausschliessung1 dagegen synthetischer1 wenn er berdies durch jene der ,synthese sich leiten lsst4 ,letzterer heisst empirischer1 wenn die ,synthese ausschliesslich aposteriorisch1 dagegen reiner1 wenn dieselbe 7wie etwa in ,kant's mathematischen ,urtheilen7 apriorisch verstanden wird4 ,tritt zu den logischen ,ideen des empirischen ,rationalismus jene des ,widerstreits und des ,widerspruchs in der ,weise gesetzgebend hinzu1 dass1 was durch empirische ,synthese gegeben ist1 trotzdem ohne ,umbildung 7,berichtigung oder ,ergnzung7 nicht behalten werden darf1 sobald es ,widersprche einschliesst1 so geht derselbe in rationalen ,empirismus ber1 whrend er im ,gegenfall empirischer ,irrationalismus 7,empiristik7 wird4 ,tritt zu den logischen ,ideen1 welche den reinen ,rationalismus leiten1 jene der ,einheit der ,gegenstze in der ,weise hinzu1 dass das durch den ,verstand ,getrennte 7,reflexions- oder ,verstandesphilosophie7 in einer hheren ,vernunft- 7intellectualen7 ,anschauung wieder als ,eins geschaut wird1 so geht der reine in speculativen ,rationalismus 7rationale ,dialektik1 speculative oder ,vernunftphilosophie7 ber4 #fg4 ,wenn die logischen ,ideen als ,vorbilder des ,denkens dasselbe zum ,wissen 7,erkenntniss71 so fhren die ,gegentheile derselben dasselbe zum ,nicht- oder ,scheinwissen 7,irrthum74 ,gegentheil der ,denknothwendigkeit ist die ,denkzuflligkeit1 des unwillkrlich ,gegeben- das willkrlich ,gemachtsein des ,denkinhalts1 in ,folge dessen derselbe im ,gegensatz zum erfahrenen 7,erlebniss7 als erfundener 7,fiction7 erscheint4 ,das ,gegentheil der ,analyse d4 i4 der ,zerlegung des ,denkinhalts in seine ,bestandtheile1 wodurch derselbe deutlich wird1 ist die ,confusion d4 i4 die ,vermengung der verschiedenen ,bestandtheile des ,denkinhalts1 wodurch derselbe verworren und dunkel wird4 ,das ,gegentheil der ,gleich- ist die ,ungleichgeltung des ,denkinhalts1 wodurch beliebige ,denkinhalte1 welche nichts weder dem ,inhalt noch dem ,umfang nach mit einander gemein haben1 fr einander gesetzt werden4 ,das ,gegentheil der berechtigten oder doch fr berechtigt gehaltenen1 sei es auf wirklicher ,gewhnung beruhenden empirischen oder auf1 wenn auch blos vermeintlicher1 reiner ,anschauung beruhenden apriorischen ,synthese bildet die1 sei es in einem1 sei es im andern ,sinn unberechtigte1 entweder1 statt auf wirklicher ,gewhnung1 auf blosser ,angewhnung oder ,verwhnung beruhende empirische1 oder nicht einmal auf vermeintlicher1 sondern willkrlich behaupteter 7stat pro ratione voluntas7 reiner ,anschauung beruhende1 flschlich fr apriorisch ausgegebene ,synthese4 ,das ,gegentheil der ,idee der ,ausschliessung bildet die ,duldung der ,gegenstze1 und zwar nicht blos des contrren und contradictorischen1 sondern auch die des subcontrren1 welche letztere sich durch die ,annahme der ,einheit der ,gegenstze von blosser ,toleranz bis zur durch die logische ,idee der ,ausschliessung verbotenen positiven ,anerkennung des ,widerspruchs steigert und in diesem die ,wahrheit findet4 ,wie die logischen ,ideen als ,schlssel zum ,wahren1 kann jedes dieser ihrer ,afterbilder als ein solcher zum ,falschen dienen4 #fh4 ,wie die ,summe der logischen ,ideen zusammengenommen das ,muster darstellt1 dem das ,wahre1 so stellt die ,summe der ,gegentheile derselben das ,schema dar1 welchem ganz oder theilweise das ,unwahre gleichen muss4 ,mit der ,aufstellung beider1 des ,einen zur ,nachahmung1 des ,andern zur ,abschreckung fr jedes ,denken1 das ,wissen 7,erkenntniss7 werden will1 ist das ,geschft der ,logik als allgemeiner ,wissenschaft von den normalen und anormalen ,formen des ,denkens 7,denknormen7 vollendet4 ,,zweites ,,capitel4 ,,die ,,sthetischen ,,ideen4 #fi4 ,wie die logischen ,ideen die 7formalen7 ,normen enthalten1 unter welchen beliebiger ,denkinhalt zum wahren d4 i4 zum unbedingt d4 h4 von ,jedermann und allezeit als solcher anerkannten ,denkinhalt wird1 so stellen die sthetischen ,ideen die ,bedingungen dar1 unter welchen beliebiger ,vorstellungsinhalt zu schnem d4 i4 zum unbedingt d4 h4 von ,jedermann und allezeit als solches anerkanntem ,wohlgeflligen wird4 ,whrend dagegen die logischen ,ideen auf ein jenseits des ,denkinhalts ,gelegenes d4 i4 auf ein ,object hinweisen1 auf welches derselbe bezogen wird1 weisen die sthetischen von dem dem ,denkenden vorschwebenden ,vorstellungsinhalte auf diesen als das ,subject zurck1 von welchem derselbe sei es mit ,beifall oder mit ,missfallen aufgenommen wird4 ,jenen1 die auf ein ,gewusstes d4 h4 einen dem ,sein entsprechenden ,denkinhalt ausgehen1 ist es daher keineswegs1 diesen dagegen1 die blos auf ein ,wohlgeflliges d4 h4 einen dem ,denkenden genehmen ,vorstellungsinhalt aus sind1 aber vllig gleichgiltig1 ob ein diesem ,denk- oder ,vorstellungsinhalt entsprechender ,gegenstand jenseits oder nebst demselben thatschlich vorhanden sei4 #gj4 ,der ,unterschied beider ,auffassungsweisen lsst sich durch das ,verhltniss des ,denkers und des ,dichters zu ihren beiderseitigen ,stoffen erlutern4 ,der ,denker1 er sei nun ,philosoph oder ,empiriker1 hat ein ,interesse daran1 dass der ,inhalt seiner1 sei es philosophischen1 sei es fr ,erfahrung gehaltenen ,gedanken mit dem ,inhalt1 sei es der philosophischen1 sei es der ,erfahrungs- 7naturgeschichtlichen oder historischen7 ,wahrheit sich decke1 z4 ,b4 dass der ,held seiner ,gedanken dem ,helden der ,geschichte congruent sei4 ,der ,dichter1 er sei nun ein solcher in ,farben1 ,tnen oder ,worten1 hat nur ein ,interesse daran1 dass der ,inhalt seiner ,vorstellungs- 7,farben-1 ,ton- oder poetischen7 ,welt wohlgefllig d4 h4 seiner eigenen1 sowie den ,anforderungen seiner ,zuschauer-1 ,zuhrer- oder ,lesewelt an ein sthetisches ,kunstwerk angemessen sei4 ,der ,held seiner ,tragdie braucht darum keineswegs mit dem 7wenn auch gleichnamigen7 ,helden der ,geschichte sich zu decken4 ,jener nimmt als ,historiker an ,richard ,,iii41 ,egmont1 ,wallenstein ein historisches1 dieser als ,dramatiker an denselben ,persnlichkeiten nur ein dramatisches 7sthetisches7 ,interesse4 ,ersterem kommt es darauf an1 seinen ,helden zu schildern1 wie er wirklich war1 aus keinem anderen ,grunde1 als weil er so war2 dieser begngt sich denselben darzustellen1 wie er seiner ,charakteranlage nach nicht nur htte sein knnen1 sondern bei ungehemmter ,entfaltung derselben unter den gegebenen ,verhltnissen htte sein mssen1 aus keinem anderen ,grunde1 als weil die wirkliche ,entfaltung eines ,charakters nur die naturgesetzlich-nothwendige ,folge seiner ursprnglichen psychischen ,naturell- und ,temperamentsanlage sein kann4 #ga4 ,verglichen mit dem wissenschaftlichen 7theoretischen7 ,interesse an der ,wahrheit und ,wirklichkeit des ,gedachten ist das sthetische an der blossen ,wohlgeflligkeit und ,mglichkeit des ,vorgestellten streng genommen kein ,interesse4 ,der ,poet oder berhaupt der ,knstler scheint dem ,forscher und ,gelehrten interesselos1 gleichgiltig1 wie seinerseits wieder dieser gegen die knstlerische ,abrundung und innere ,geschlossenheit eines dem ,reiche des blossen ,scheins angehrigen ,phantasiebildes kalt und theilnahmslos bleibt4 ,der sthetisch ,gestimmte nennt den um ,wahrheit und ,wirklichkeit seiner ,gedanken besorgten ,denker und ,gelehrten einen ,realisten und ,prosamenschen2 dieser den nur auf ,schnheit und innere ,vollendung bedachten ,knstler einen ,idealisten und phantastischen ,schwrmer4 ,die ,gedankenwelten beider sind durch eine tiefe ,kluft getrennt1 ber welche gleichwohl die ,unverbrchlichkeit der logischen ,ideen1 ohne welche auch die wohlgefllige ,gedankenwelt nicht mglich1 durch welche allein aber weder die wirkliche noch irgend eine mgliche ,welt wohlgefllig wird1 eine ausgleichende ,brcke spannt4 #gb4 ,aus dem ,vorstehenden geht hervor1 dass das ,schne 7die sthetische ,vorstellungswelt7 ,schein1 keineswegs aber folgt daraus1 dass jeder ,schein schn sei4 ,so wenig zur ,wahrheit eines beliebigen ,denkinhalts gengt1 dass derselbe ,inhalt eines ,denkens1 so wenig reicht es zur ,schnheit eines beliebigen ,vorstellungsinhalts hin1 dass derselbe ,inhalt eines ,vorstellens sei4 ,wie vom logischen ,gesichtspunkt aus weder kein noch jeder ,denkinhalt wahr1 so ist vom sthetischen ,gesichtspunkt aus weder kein noch jeder ,schein schn2 sthetischer ,dogmatismus und ,skepticismus sind wie logischer ,dogmatismus und ,skepticismus gleichmssig abzuweisen4 ,und wie fr die ,logik daraus die ,aufgabe erwchst1 die ,merkmale anzugeben1 durch welche wahrer von falschem ,denkinhalt1 so erwchst fr die ,aesthetik die ihrige1 die ,kennzeichen festzustellen1 durch welche schner von unschnem 7hsslichem7 ,schein sich unterscheidet4 #gc4 ,wie von derjenigen ,logik1 welche die ,wahrheit in der ,uebereinstimmung des ,denkens mit dem ,sein1 also in einem materialen ,kriterium findet1 das ,kennzeichen des wahren im ,unterschied zum falschen ,denkinhalt darin gefunden wird1 dass durch denselben ein anderer1 der ,seinsinhalt1 gedacht und zwar so gedacht wird1 wie er wahrhaft ist3 so wird von derjenigen ,aesthetik1 welche die ,schnheit in der ,uebereinstimmung der ,idee mit der sinnlichen ,erscheinung1 also in einem materialen ,kriterium findet1 das ,kennzeichen des schnen vor hsslichem ,schein darin gefunden1 dass durch jenen ein ,anderes1 nmlich die ,idee hindurchscheint und zwar so hindurchscheint1 wie sie wahrhaft ist4 ,dieselbe1 die eben darum ,gehaltssthetik heisst1 geht davon aus1 dass das ,schne nicht sowohl ,schein1 als vielmehr ,erscheinung eines hinter demselben befindlichen idealen ,gehalts und daher nicht an sich und um seiner selbst willen1 sondern mittelbar und um eines andern1 des in demselben zur sinnlichen ,erscheinung kommenden ,gehalts willen schn sei4 ,dasselbe verhlt sich dieser ,auffassung zufolge zu dem in demselben erscheinenden um seiner selbst willen werthvollen ,gehalt wie der ,mond1 der sein ,licht von der ,sonne empfngt1 whrend diese im ureignen ,lichte strahlt4 #gd4 ,das ,schne als sinnlicher ,schein ist von diesem ,gesichtspunkte aus betrachtet nichts weiter als die sinnliche ,hlle eines an sich unsinnlichen oder1 wenn man will1 bersinnlichen1 sei es persnlich 7wie in der theistischen ,aesthetik3 ,carrire71 sei es unpersnlich 7wie in der pantheistischen ,aesthetik3 ,vischer7 gedachten ,wesens1 also im ersten ,falle die sinnliche ,erscheinung ,gottes1 im zweiten die sinnliche ,erscheinung der logischen oder ethischen ,idee4 ,ersterer ,auffassung zufolge wre sonach ,schnheit berall dort1 wo ,gott1 aber auch nur dort1 wo dieser erscheint1 letzterer ,auffassung zufolge berall dort1 wo die 7sei es theoretische oder praktische7 ,vernunft1 aber auch nur dort1 wo diese erscheint4 ,wie das ,schne mit dem sinnlich erscheinenden ,gttlichen1 so fiele dessen ,gegentheil1 das ,hssliche1 mit dem gleichfalls sinnlich erscheinenden ,un- oder ,widergttlichen 7dem ,dmonischen oder ,satanischen3 ,weisse7 -- zusammen2 wie das ,schne mit der sinnlich erscheinenden ,vernunft 7dem ,wahren und ,guten71 so fiele dessen ,gegentheil mit der gleichfalls sinnlich erscheinenden ,un- oder ,widervernunft 7dem ,a- oder ,antilogischen1 ,unwahren1 dem ,un- oder ,widersittlichen1 dem ,bsen7 zusammen4 ,im ersten ,falle erhielte das ,schne wesentlich religisen1 im letzteren dagegen einen im ,wesen lehrhaften 7didaktischen und moralischen7 ,charakter4 #ge4 ,folge des ersteren ist1 dass die 7religise7 ,gehalts-,aesthetik die ,kunst der ,religion unter-1 ,folge des letzteren ist1 dass die 7nichtreligise aber philosophische7 ,gehalts-,aesthetik die ,philosophie der ,kunst berordnet4 ,jene macht dieselbe zur ,dienerin der ,theologie1 diese weist ihr den ,beruf zu1 die ,wahrheit im ,bilde 7das ,allgemeine im ,besonderen3 ,allegorie1 oder im ,individuellen3 ,symbol7 darzustellen4 #gf4 ,demzufolge htte die ,kunst keinen andern ,zweck1 als sich selbst berflssig zu machen d4 h4 sich entweder in ,religion oder in ,philosophie1 der schne ,schein keine andere ,bestimmung1 als sich1 sobald irgend mglich1 in bersinnliches ,sein1 sei es in das gttliche1 sei es in das der ,idee1 aufzulsen4 ,die ,sinnlichkeit1 die nach ,leibnitz nur eine dunkle ,vernunft d4 i4 eine verworrene ,erkenntniss 7notio confusa7 des ,wahren ist1 bildet nur die untergeordnete ,vorstufe zur reinen ,vernunft1 welche als solche klare d4 i4 deutliche ,erkenntniss 7notio clara atque distincta7 der ,wahrheit ist4 ,die ,vollkommenheit der ersteren1 durch welche schon das niedere ,erkenntnissvermgen in den ,stand gesetzt wird1 das ,wahre und ,gute1 wenngleich nur sinnlich zu erkennen1 bietet der schwachen1 mit der irdischen ,mangelhaftigkeit sinnlicher ,leiblichkeit behafteten ,menschennatur einen drftigen ,ersatz fr die mangelnde ,vollkommenheit reiner ,vernunfterkenntniss1 deren bermenschliche ,wesen in hherem ,grade1 und die ,gottheit1 die aller ,sinnlichkeit ledig ist1 im hchsten ,grade sich erfreuen4 ,dieselbe macht1 wie die ,sinnlichkeit den ,unterschied des ,menschen vom reinen ,geistwesen1 so gewissermassen einen ,vorzug desselben vor diesem aus1 indem der ,mensch1 der allein ,sinnlichkeit besitzt1 allein auch der ,vollkommenheit derselben d4 i4 der ,schnheit1 fhig ist4 ,derselbe theilt1 um mit ,schiller zu reden1 sein ,wissen 7die reine ,vernunfterkenntniss7 zwar mit hheren ,geistern1 die ,kunst aber hat derselbe allein4 #gg4 ,wie das ,schne nach dieser ,auffassung nur eine dem ,wissen parallele ,auffassung des ,wahren und ,guten1 die ,kunst nur eine der ,wissenschaft parallele ,darstellung von beiden1 so ist die ,aesthetik als ,wissenschaft von der ,vollkommenheit der sinnlichen ,erkenntniss nach dieser zuerst von ,baumgarten aufgebrachten1 von den platonisirenden ,aesthetikern des nachkantischen ,idealismus 7,schelling1 ,hegel und ihren ,schulen7 adoptirten ,auffassung eine ,paralleldisciplin der ,logik als ,wissenschaft von der ,vollkommenheit der reinen ,vernunft- und ,verstandeserkenntniss4 ,indem sich dieselbe zur ,aufgabe setzt1 das niedere ,erkenntnissvermgen1 den ,sinn1 als ,erkenntnissorgan zur ,vollkommenheit zu bringen1 steckt sich dieselbe ein ,ziel1 welches nachher die von ,mill und ,anderen sogenannte inductive ,logik mit ungleich grsserem ,recht und ,erfolg sich vorgesetzt hat4 ,indem dieselbe das ,schne als sinnliche d4 i4 zugleich ver- und entschleiernde ,hlle desselben ,wahren und ,guten betrachtet1 von welchem die ,wissenschaft durch ,vernunft 7,philosophie7 die nackte und schleierlose ,erkenntniss ist1 setzt sie dasselbe zu einem ,nothbehelf1 zu einer ,staarbrille herab1 da das operirte ,auge des ,sehendgewordenen den selbst leuchtenden ,glanz der ,idee nicht aushlt4 #gh4 ,weder ,beliebigkeit des ,gehalts1 noch dessen an sich vorhandene ,trefflichkeit1 also berhaupt nicht ,beschaffenheit des ,gehalts macht den ,schein zum ,schnen4 ,ersteres nicht1 weil sonst jeder ,schein schn1 das ,zweite nicht1 weil der ,schein1 um schn zu sein1 aufhren msste zu scheinen1 das ,dritte nicht1 weil der ,schein1 wenn er ,gehalt bessse1 nicht ,schein sondern ,erscheinung wre4 ,sehen wir aber beim ,schein 7,bild7 von der ,forderung eines hinter demselben verborgenen ,gehaltes 7,sinn7 ab1 so dass nur jener 7das vorschwebende ,bild7 und der1 dem er scheint 7das ,subject1 dem das ,bild vorschwebt71 brig bleibt1 so kann1 da nicht jeder ,schein schn ist1 der ,grund1 um deswillen einiger ,schein schn ist1 anderer nicht1 nur entweder in der ,beschaffenheit des ,scheins als ,schein1 oder in der ,desjenigen1 dem er scheint 7des sthetischen ,subjects7 gefunden werden4 #gi4 ,ersterer ,fall schliesst in sich1 dass der schne ,schein als ,schein gewisse ,eigenschaften besitze1 die dem nichtschnen abgehen2 letzterer ,fall erheischt1 dass das sthetische ,subject1 dem nur schner ,schein scheint1 von demjenigen1 dem auch unschner vorschwebt1 der ,art nach verschieden1 beziehungsweise das erstere vor dem letzteren bevorzugt1 sozusagen ein sthetisches ,sonntagskind sei4 ,aus dem ersteren folgt1 dass der ,aesthetik die ,aufgabe erwachse1 die dem ,schein als ,schein nothwendigen ,eigenschaften1 um schn zu sein1 aufzuspren2 aus dem letzteren folgt1 dass es ein ,mittel geben msse1 das wirkliche von dem vermeintlichen1 entweder sich selbst betrogener- oder betrgerischerweise dafr ausgebenden oder von ,anderen flschlicherweise dafr gehaltenen ,sonntagskind d4 h4 das echte1 geborene ,genie 7den knstlerischen ,edelstein7 von dem unechten1 nachgemachten oder sich selbst dazu machenden ,aftergenie 7dem pierre-de-,strass der ,kunst7 zu unterscheiden4 #hj4 ,letzteres kann in nichts anderem bestehen1 als in dem ,nachweis1 dass das einem gewissen ,subject schn ,scheinende wirklich schn d4 h4 dass das fr ein sthetisches ,genie sich ausgebende oder dafr gehaltene ,subject wirklich ein solches sei4 ,dieser ,nachweis kann aber nicht dadurch gefhrt werden1 dass der ,ursprung des fraglichen ,scheins aus diesem fraglichen ,subject erwiesen wird1 denn eben1 ob dieses ,subject als solches ,genie sei1 ist die ,frage4 ,die ,schnheit des dem genannten ,subject vorschwebenden ,scheins muss daher unabhngig von dessen ,ursprung aus jenem ,subject d4 h4 dieselbe kann nicht 7historisch7 durch den ,hinweis auf den ,ursprung1 sondern sie muss 7philosophisch7 durch den ,hinweis auf die ,beschaffenheit des ,scheins dargethan werden4 #ha4 ,nicht die ,person des ,gesetzgebers rechtfertigt das ,gesetz2 die ,gte des ,gesetzes bewhrt vielmehr den ,gesetzgeber4 ,ist diejenige ,beschaffenheit1 welche den ,schein zum ,schnen macht1 an sich erkannt1 so ist damit auch der ,massstab zur ,beurtheilung des ,anspruchs des ,subjects1 dem er scheint1 gegeben1 fr ein aesthetisches zu gelten3 nicht umgekehrt4 ,wie diejenige ,aesthetik1 die den durch die sinnliche ,hlle hindurchscheinenden ,gehalt zum ,massstab der ,schnheit nimmt1 didaktischen1 so nimmt diejenige ,form derselben1 welche die ,offenbarungen des wahren oder blos vermeintlichen ,genius zur ,norm fr die ,nachahmung erhebt1 positiven 7historischen7 ,charakter an4 ,jene bewundert das ,schne1 weil es wahr oder gut1 diese1 weil es ,product dieses oder jenes 7mit ,recht oder ,unrecht7 bewunderten ,geistes ist4 ,der wahre ,grund der ,bewunderung des ,schnen kann aber weder in dem ,umstand1 dass es ,erscheinung eines ,gehalts1 noch in dem1 dass es ,schpfung eines gewissen 7,einzel-1 ,volks-1 ,zeit-7 ,geistes ist1 sondern muss in dem ,besitz derjenigen ,eigenschaften gesucht werden1 die es zum ,schnen machen4 #hb4 ,weder die theologisirende1 noch die metaphysicirende1 am wenigsten die moralisirende ,aesthetik1 welche einen der ,kunst fremden1 und ebensowenig der sthetische ,positivismus oder ,historismus1 welcher eine einzelne positive oder geschichtlich gegebene ,erscheinung der ,kunst 7z4 ,b4 die ,antike oder die mittelalterliche ,kunst7 zum allgemein giltigen ,massstab des ,schnen erheben will1 stellt die wahre ,form dieser ,wissenschaft dar4 ,diese kann nur von der ,betrachtung derjenigen ,eigenschaften1 welche das ,schne als ,schein -- abgesehen ebenso von dessen mglicher oder wirklicher ,bedeutung fr einen ausserhalb desselben gelegenen ,gehalt1 wie von dessen ,ursprung aus einem schpferischen ,subject -- an sich 7objectiv7 besitzt1 ihren streng wissenschaftlichen ,ausgang nehmen4 #hc4 ,aesthetik als ,wissenschaft ist daher weder materiale1 den ,schein auf ein ,sein beziehende1 noch historische1 den ,schein seinem ,ursprung nach erklrende1 sondern wesentlich formale1 den ,schein als ,schein behandelnde ,wissenschaft4 ,da sich nun1 wenn1 wie gefordert1 sowol von der ,bedeutung1 wie von dem ,ursprung des ,scheins abgesehen wird1 an diesem nichts weiteres unterscheiden lsst1 als wie derselbe und was an demselben scheint1 so kann die dem ,schein als ,schein zugewandte ,betrachtung wesentlich keine anderen als diese zwei ,gesichtspunkte umfassen4 #hd4 ,ersterer1 welcher das ,wie d4 i4 die ,lebendigkeit1 ,kraft1 ,energie1 ,reichthum1 ,flle und ,mannigfaltigkeit des ,scheins oder deren ,gegentheile ins ,auge fasst1 kann der ,gesichtspunkt der ,quantitt1 letzterer1 welcher die ,einheitlichkeit oder ,gegenstzlichkeit1 innere ,uebereinstimmung oder ,widerstreit des ,scheins zum ,objecte hat1 der qualitative heissen4 ,jener umfasst das ,verhltniss1 in welchem das ,quantum des vorschwebenden ,scheins zu der aufnahmsfhigen ,capacitt des sthetischen ,subjects steht1 letzterer begreift die ,verhltnisse1 in welchen entweder der vorschwebende ,schein seinem ,was nach zu einem ausserhalb desselben gelegenen ,sein steht1 oder1 da nach dem ,obigen von einem solchen hier abgesehen werden muss1 diejenigen1 in welchen die ,theile des ,scheins ihrem ,was nach zu- und untereinander stehen4 ,nach dem ersteren wird der starke vom schwachen1 der reiche vom drftigen1 der geordnete vom ordnungslosen ,schein1 nach diesem werden im ,inhalt des ,scheins gleiche und ungleiche1 vertrgliche und unvertrgliche1 harmonische und disharmonische ,theile unterschieden4 #he4 ,in ,bezug auf das ,wie steht der starke d4 i4 mit einem hohen ,grad von ,lebhaftigkeit dem sthetischen ,subject vorschwebende ,schein dem schwachen d4 i4 nur mit einem geringen ,grad von ,lebhaftigkeit im ,bewusstsein vorhandenen2 der reiche1 einen grssern ,raum im ,bewusstsein mit mannigfaltigem ,inhalt ausfllende ,schein dem drftigen1 mit einfrmigem ,inhalt erfllten2 der in sich zusammenhngende und geordnete dem zusammenhangslosem und in sich ordnungslosem ,schein gegenber3 so dass je der erstere1 wenn von dem ,was des ,vorschwebenden abgesehen und nur das ,wie des ,vorschwebens im ,auge behalten wird1 vor dem letzteren -- was den die ,vorstellung des ,scheins im ,gemth begleitenden ,zusatz des ,wohlgefallens oder ,missfallens betrifft -- den ,vorzug hat4 ,wird lebhafterer ,vorstellungsinhalt mit minder lebhaftem nur in ,bezug auf den ,grad der ,lebhaftigkeit beider verglichen1 so gefllt der erstere neben dem letzteren1 missfllt der letztere neben dem ersteren unbedingt1 welches auch immer der ,inhalt des ,vorschwebenden selbst oder die sonstige1 individuelle ,gemths- und ,geistesbeschaffenheit des ,subjectes sei1 dem er vorschwebt4 ,aus diesem ,grunde gefllt die sinnliche ,vorstellung mehr als die unsinnliche1 das ,bild mehr als der ,begriff1 die anschauliche ,vorstellung mehr als die abgezogene1 die concrete mehr als die abstracte2 aber auch dasjenige1 was in krzester ,zeit die grsste ,menge von ,vorstellungen anregt 7worin ,hemsterhuis und ,goethe das ,wesen des ,schnen fanden7 mehr als dasjenige1 das in verhltnissmssig langem ,zeitraum verhltnissmssig wenig ,vorstellungen erzeugt1 dasjenige1 welches das ,vorstellen in gesetzlicher und geregelter ,weise beschftigt1 mehr als dasjenige1 durch welche dasselbe in sprunghafte und verworrene ,thtigkeit gerth4 #hf4 ,der ,grund des ,gefallens in dem einen1 des ,missfallens in dem anderen ,falle liegt in der naturgesetzlichen ,beschaffenheit des ,bewusstseins4 ,wird das ,vorstellen in eine seiner ,natur angemessene ,bethtigung versetzt1 so entsteht ein ,lust-1 findet das ,gegentheil statt1 ein ,unlustgefhl4 ,da nun die lebhafte d4 i4 mit einem hheren ,grade von ,intensitt vorgestellte ,vorstellung das ,vorstellen in einem hheren ,grade beschftigt als dies bei der minder lebhaften d4 i4 mit einem geringeren ,grade von ,intensitt vorgestellten ,vorstellung der ,fall ist1 so dass die ,differenz der ,intensittsgrade beider auf der ,bewusstseinsscala sich wie die ,differenz der ,wrme-,intensitten auf der ,thermometerscala ablesen lsst1 so folgt1 dass das ,vorstellen der lebhafteren von einem hheren1 jenes der minderen ,intensitt von einem geringeren ,lustgefhl begleitet sein muss1 welches letztere1 nur mit dem ersteren verglichen1 als relatives ,unlustgefhl sich herausstellt4 ,dasselbe muss bei dem reicheren und mannigfaltigeren verglichen mit dem drftigeren und einfrmigeren ,vorgestellten der ,fall sein1 indem das erstere das ,vorstellen nicht nur quantitativ1 sondern auch qualitativ mehr beschftigt als das letztere2 und eben dies bei dem in sich zusammenhngenden und gesetzmssigen ,vorgestellten im ,gegensatze zu dem in sich zerrissenen und lckenhaft ,vorgestellten1 indem das erstere das ,vorstellen in einem naturgemssen und sich aus sich selbst entwickelnden ,gange erhlt1 das letztere dasselbe durch seine ,zusammenhanglosigkeit nthigt1 seinen ,gang zu unterbrechen1 sowie durch seine ,sprunghaftigkeit1 seine bisherige ,richtung pltzlich und gewaltsam abzubrechen und eine neue durch nichts vorbereitete und vermittelte ,richtung einzuschlagen4 ,von der ,unlust1 die das ,bewusstsein durch den ,mangel oder die ,monotonie des ,vorstellungsinhalts erleidet1 gibt das ,gefhl der ,langenweile -- von der ,unlust1 welche die gezwungene ,unterbrechung oder das gewaltsame ,abbrechen der bisherigen ,vorstellungsreihe mit sich fhrt1 gibt der ,widerwille ,zeugniss1 den das ,anhren eines zusammengewrfelten ,vortrags oder das ,auffassen einer regellosen ,krpergestalt dem ,vorstellenden einflsst4 #hg4 ,aus der ,natur des ,bewusstseins folgt es auch1 dass weder der ,intensittsgrad1 noch die ,flle des dem ,vorstellen ,dargebotenen eine gewisse usserste ,grenze der ,leistungsfhigkeit desselben berschreiten darf4 ,das nicht zu gross und nicht zu klein1 worin ,aristoteles in seinem bekannten ,beispiel von dem hundert ,stadien langen ,thiere das ,wesen des ,schnen findet1 hat seine ,geltung nicht sowol in ,bezug auf die ,grenzen des vorzustellenden ,objects1 als vielmehr auf jene des vorstellenden ,bewusstseins4 ,was diese berschreitet1 kann nicht mehr vorgestellt werden1 so dass an die ,stelle der wachsenden ,lust1 welche die steigende ,bethtigung des ,vorstellens nach sich zieht1 die wachsende ,qual des ,bewusstseins tritt1 welche das mit jedem neuen ,ansatz sich steigernde ,gefhl des ,unvermgens vorzustellen1 hervorruft4 ,auf der letzteren beruht das niederdrckende ,gefhl1 welches den ,eindruck des ,erhabenen d4 i4 eines solchen begleitet1 dessen ,vorstellung eine ,entwicklung von vorstellender ,kraft erheischt1 welche weit ber die ,schranken jedes endlichen1 also auch unseres eigenen ,vorstellens1 hinausreicht4 #hh4 ,wie das ,vorstellen des ,erhabenen1 weil es den ,vorstellenden an die ,grenze seines ,vermgens vorzustellen mahnt1 von einem ,unlust-1 so ist die ,vorstellung des ,grossen1 weil sie denselben seiner weitreichenden ,fhigkeit vorzustellen innewerden lsst1 von einem ,lustgefhl begleitet4 ,denn da eine ,grsse als ,summe von ,einheiten nicht anders vorgestellt werden kann1 als indem diese ,summe d4 h4 indem diese ,einheiten nach einander vorgestellt werden1 so ist bei jeder ,vorstellung einer solchen die ,bethtigung des ,vorstellens1 folglich die aus derselben folgende ,lust um so grsser1 je grsser jene ,summe d4 h4 je zahlreicher die nach einander vorgestellten ,einheiten sind4 ,aus diesem ,grunde gefllt das ,grssere neben dem ,kleineren1 weil es dem ,vorstellen mehr1 missfllt das ,kleinere neben dem ,grsseren1 weil es dem ,vorstellen weniger ,beschftigung1 jenes dem ,vorstellenden mehr1 dieses ihm minder ,lust gewhrt4 ,weil aber die ,fhigkeit des ,vorstellens in quantitativer ,beziehung ihre ,grenze1 so hat auch das ,grosse nach der einen1 das ,kleine nach der entgegengesetzten ,richtung eine solche1 jenseits welcher es vorstellbar zu sein1 und folglich das eine zu gefallen1 das andere zu missfallen aufhrt4 ,das in schnen ,verhltnissen gebaute ,thier des ,aristoteles hrt1 obgleich alle seine ,proportionen dieselben bleiben1 sobald es zu einer ,lnge von hundert ,stadien ausgedehnt und zur ,hhe eines ,gebirges erwachsen vorgestellt werden soll1 auf1 bersehbar und folglich auch1 schn zu sein4 #hi4 ,vom quantitativen ,gesichtspunkt aus gilt daher fr eine sthetische d4 i4 eine unbedingt wohlgefllige ,welt der ,satz1 dass 7innerhalb der dem ,bewusstsein gesteckten ,grenzen des ,vorstellens7 das ,grosse ohne ,unterschied des ,stoffs1 in welchem1 wie des ,objects1 an welchem dasselbe sich findet1 unbedingt d4 h4 ,jedermann und jederzeit gefalle1 das ,kleine 7unter der gleichen ,einschrnkung7 ebenso missfalle4 ,beides1 das ,lustgefhl1 welches die ,betrachtung des ,grossen1 wie das ,unlustgefhl1 welches die des ,kleinen erweckt1 sind reine ,gefhle2 das ,gefhl1 welches den ,eindruck des ,erhabenen begleitet1 ist ein gemischtes ,gefhl1 indem es einerseits in ,folge der oben geschilderten ,unvorstellbarkeit des erhabenen ,objects ein ,unlust-1 andererseits eben der jener ,unvorstellbarkeit wegen vermutheten unendlichen d4 i4 jedes ,mass berschreitenden ,grsse des erhabenen ,gegenstandes halber ein ,lustgefhl enthlt4 ,aus diesem ,grunde bewundern wir das ,erhabene1 aus jenem ,grunde verzweifeln wir an uns selbst2 das ,erhabene gefllt1 indem wir selbst uns missfallen2 jenes erscheint ber jedes uns erreichbare ,mass hinaus gross1 whrend wir selbst ihm gegenber uns ber jedes denkbare ,mass hinaus klein erscheinen4 #ij4 ,was den qualitativen ,gesichtspunkt betrifft1 so gilt der ,satz1 dass das ,was des ,scheins1 da dasselbe ein sthetisches sein soll1 von einem beiflligen oder missflligen ,zusatz im ,vorstellenden1 da dasselbe ein schnes sein soll1 von dem gleichen ,zusatz in jedem ,vorstellenden begleitet sein muss4 ,ohne das erste wre das ,vorgestellte dem ,vorstellenden gleichgiltig2 ohne das letztere wre der ,zusatz von einem ,vorstellenden zum andern1 ja in demselben ,vorstellenden von ,zeitpunkt zu ,zeitpunkt vernderlich4 ,gleichgiltiger ,vorstellungsinhalt aber ist nicht sthetisch2 vernderliches d4 i4 vom ,vorstellenden zum ,vorstellenden oder im ,vorstellenden selbst wechselndes ,wohlgefallen oder ,missfallen aber ist nicht unbedingtes d4 h4 allgemeines und nothwendiges ,wohlgefallen oder ,missfallen4 ,bei vllig gleichgiltigem ,vorstellen wre berhaupt keine ,aesthetik1 bei dem ,mangel eines allgemeinen und nothwendigen ,gefallens oder ,missfallens d4 h4 bei der ,abwesenheit einer allgemeinen und nothwendigen ,norm fr ,gefallen und ,missfallen aber doch keine ,aesthetik als ,wissenschaft mglich4 #ia4 ,das ,was des sthetisch ,vorgestellten darf daher1 da dessen begleitender ,zusatz im ,vorstellenden berall 7d4 h4 in jedem ,vorstellenden7 und jederzeit 7d4 h4 bei jeder ,wiederholung seines ,vorgestelltwerdens7 derselbe sein soll1 nicht als ,ziel und ,inhalt eines ,begehrens 7,begierde1 ,wunsch1 ,wollen7 vorgestellt werden4 ,denn da alles1 was berhaupt begehrt wird1 sobald dieses ,begehren ,befriedigung erlangt1 ein ,lustgefhl nach sich zieht1 so wrde1 wenn der ,zusatz des ,gefallens eines gewissen ,vorstellungsinhalts blos von dem ,umstnde abhinge1 dass dessen ,vorgestelltes begehrt wird1 berhaupt jeder beliebige ,vorstellungsinhalt ohne ,unterschied gefallen1 weil und so lange1 sowie demjenigen1 von dem er begehrt wird4 ,und da sich in keiner ,weise vorhersagen lsst1 was unter gewissen ,umstnden ,object eines gewissen ,begehrens werden knne1 da berhaupt jede gegen ,hemmnisse im ,bewusstsein aufstrebende ,vorstellung ,sitz eines 7bisweilen sehr heftigen7 ,begehrens werden kann1 so wre es ebenso unmglich1 vorherzusagen1 ob und welcher ,vorstellungsinhalt1 sowie wem er unter ,umstnden gefallen werde1 woraus der ,spruch1 dass sich ber den ,geschmack nicht streiten lasse1 entstanden ist4 #ib4 ,nicht alles ,gefallende wird begehrt1 aber alles1 wodurch ein ,begehren befriedigt wird1 gefllt4 ,das hchste und reinste ,gefallen ist dasjenige1 welches durch keinerlei ,beisatz eines 7sinnlichen oder idealen7 ,begehrens getrbt1 verunreinigt oder auch nur von einem solchen begleitet wird2 die ,sterne1 die begehrt man nicht4 ,das ,gefallen1 das nur unter ,voraussetzung eines ,begehrtwerdens entspringt1 bleibt dagegen aus1 wenn das letztere mangelt4 ,ein allgemeiner und nothwendiger ,zusatz von ,gefallen oder ,missfallen kann aus dem zuflligen und individuellen 7bestenfalls particulren7 ,umstand des ,begehrt- oder ,verabscheutwerdens nicht abgeleitet werden4 ,das nur bedingt d4 h4 unter ,voraussetzung einer ,begierde ,wohlgefllige d4 h4 das nur subjectiv ,angenehme1 oder1 da alles1 was als ,gegenstand einer ,begierde oder als ,mittel zu deren ,befriedigung gilt1 dem ,begehrenden ntzlich1 dessen ,gegentheil schdlich scheint1 das ,ntzliche ist kein ,gegenstand der ,aesthetik4 #ic4 ,aber auch das nicht subjectiv sondern objectiv d4 h4 ohne ,voraussetzung eines ,begehrtwerdens ,angenehme ist als solches noch nicht ein ,gegenstand der ,aesthetik4 ,denn zu dieser1 damit sie ,wissenschaft sei1 ist erforderlich1 dass sich das ,aesthetische d4 h4 das von einem beiflligen oder missflligen ,zusatz unbedingt 7bei ,allen und in allen ,fllen7 ,begleitete nicht blos fhlen 7d4 h4 dunkel71 sondern wissen 7d4 h4 klar und deutlich vorstellen und in ,worten aussprechen7 lasse4 ,das ,angenehme aber hat die ,eigenschaft1 dass dessen ,inhalt mit dem begleitenden ,zusatz 7dem ,lustgefhl7 ununterscheidbar zusammenrinnt1 wie das ,gleiche auch bei dessen ,gegentheil1 dem ,unangenehmen mit der dieses begleitenden ,unlust 7dem ,schmerzgefhl7 der ,fall ist4 ,das ,angenehme der einzelnen ,ton- oder ,lichtempfindung lsst sich nicht definiren1 der ,sitz und der ,grund des ,schmerzgefhls 7,kopf-1 ,zahnschmerz7 sich aus diesem nicht herauslesen4 ,der ,inhalt des objectiv d4 h4 aus dem ,vorgestellten selbst1 nicht aus der subjectiven ,gemthslage des ,vorstellenden entspringenden ,lust- oder ,schmerzgefhls ist zwar unbedingt1 aber nicht wissbar1 also kein ,gegenstand wissenschaftlicher ,erkenntniss4 #id4 ,whrend sonach das einzelne ,angenehme oder ,unangenehme zwar ,gegenstand eines ,lust- oder ,unlustgefhls1 von diesem selbst gesondert aber nicht vorstellbar ist1 sind die zwei oder mehreren ,vorstellungen1 aus deren gegenseitiger ,beziehung oder ,verhalten 7ratio7 ein auf dieses bezgliches und die ,beschaffenheit desselben zum ,ausdruck bringendes ,lust- oder ,unlustgefhl entspringt1 sehr wol jede fr sich und von jenem ,gefhl abgesondert angebbar4 ,in jenem ,fall ist das ,gefhl ein solches1 das aus der ,beziehung eines gewissen ,vorstellungsinhalts 7z4 ,b4 einer ,ton- oder ,farbenempfindung7 zum vorstellenden ,subject1 in diesem ,fall ein solches1 das aus der ,beziehung zweier oder mehrerer ,vorstellungen 7z4 ,b4 ,ton- oder ,farbenempfindungen7 zu und auf einander im ,vorstellenden entspringt4 ,dass jener einzelne ,ton oder die einzelne ,farbe gefalle oder missfalle1 hngt daher wesentlich von der augenblicklichen oder habituellen ,beschaffenheit des vorstellenden ,subjects1 dass das ,verhltniss der zwei oder mehreren ,tne oder ,farben gefalle oder missfalle1 dagegen ausschliesslich von der an sich unvernderlichen und immer sich gleich bleibenden ,inhaltsbeschaffenheit dieser letzteren selbst ab4 ,da die ,beschaffenheit des ,subjects nun von ,individuum zu ,individuum eine andere ist1 so kann folgerichtig das mit von derselben abhngige ,gefhl von ,einem zum ,andern ein anderes d4 h4 derselbe ,ton1 dieselbe ,farbe kann dem ,einen angenehm1 dem ,anderen unangenehm sein4 ,den ,beleg dafr bieten die sogenannten ,idiosynkrasien 7z4 ,b4 ,mozart's ,abneigung gegen den ,trompetenton1 ,csar's und ,wallenstein's ,widerwillen gegen den ,hahnschrei1 die ,vorliebe gewisser ,individuen oder ganzer ,vlker fr gewisse ,klangfarben1 ,tonlagen1 ,farbentne und ,beleuchtungseffecte74 ,wirkungen dieser und hnlicher ,art1 die oft zu den strksten gehren 7,klang- und ,lichteffecte7 sind daher wesentlich pathologischer1 durch die physische und psychische ,beschaffenheit des vorstellenden ,subjects bedingter1 keineswegs sthetischer1 von der ,beschaffenheit des ,vorgestellten 7dem ,inhalt der ,vorstellungen als ,object des ,vorstellens7 abhngiger ,natur4 ,die durch dieselben hervorgerufenen ,gefhle knnen1 insofern die sie verursachenden ,vorstellungen nicht in ,beziehung stehend zu anderen d4 i4 nicht als ,glieder eines ,verhltnisses gedacht werden1 wol aber an sich in ein ,verhltniss zu anderen treten d4 h4 als ,stoff 7,material7 zu einem solchen dienen knnen1 materiale oder ,stoffgefhle2 diejenigen ,gefhle1 welche sich auf das ,verhltniss zweier oder mehrerer ,vorstellungen d4 i4 auf die ,verbindung derselben zu und unter einander1 also auf deren ,form beziehen1 mssen dann formelle oder ,formgefhle heissen4 #ie4 ,nur die letzteren bilden die ,grundlage der ,aesthetik als ,wissenschaft4 ,da die ,verhltnisse zweier oder mehrerer ,vorstellungen zu einander1 insofern sie nur von deren ,inhalt abhngen1 so lange dieser ,inhalt derselbe bleibt1 immer dieselben sein mssen2 da ferner die oben bezeichneten ,formgefhle nichts anderes als die sich mit ihren ,ursachen deckenden ,effecte jener ,verhltnisse im ,bewusstsein sind1 so folgt1 dass dieselben ,verhltnisse auch allezeit und in ,jedermann dieselben ,gefhle zur ,folge haben werden d4 h4 dass die zwischen gewissen ,vorstellungen ein fr allemal ihrem ,inhalt nach bestehenden ,beziehungen allezeit und bei ,jedermann von demselben ,zusatz des ,wohlgefallens oder ,missfallens begleitet d4 h4 objective d4 i4 unbedingt wohlgefllige oder missfllige ,formen sein werden4 ,von dieser ,art ist z4 ,b4 das nur von dem ,inhalt der beiden ,tne1 des ,grundtons und der ,quinte1 abhngige und als solches unbedingt wohlgefllige ,quintenintervall2 ein solches die nur von der ,beschaffenheit der beiden ,farben1 ,roth und ,grn1 abhngige harmonische ,farbenterz2 ein solches endlich der nur von dem ,verhltniss der beiden verglichenen ,gedanken1 des unbildlichen und des bildlichen1 abhngige ,gedankenaccord der ,metapher4 #if4 ,verbindungen derartiger beharrender ,verhltnisse zwischen ,vorstellungen mit den aus denselben entspringenden und daher ihrer ,entstehung nach an deren ,vorhandensein im ,bewusstsein gebundenen 7fixen7 ,formgefhlen werden1 da sich die ersteren 7die ,verhltnisse7 abgesondert von den letzteren 7den ,formgefhlen7 fr sich vorstellen lassen1 also das ,gefhlte mit dem ,gefhl nicht in ,eins zusammenfliesst1 nicht mehr blos sthetische ,gefhle1 sondern sthetische ,urtheile genannt4 ,das ,subject derselben wird durch das zwischen den ,vorstellungen herrschende ,verhltniss 7z4 ,b4 die ,harmonie71 das ,prdicat derselben durch das darauf bezgliche ,gefhl 7z4 ,b4 die ,wohlgeflligkeit7 gebildet4 ,das ,urtheil lautet in diesem ,fall3 die ,harmonie zwischen a und b 7d4 i4 den beiden im ,verhltniss der ,harmonie stehenden ,tnen7 gefllt4 ,die logische ,natur dieser ,urtheile besteht darin1 dass der ,umfang des ,subjects und der ,umfang des ,prdicats unter einander congruent d4 h4 dass1 so oft das ,verhltniss der ,harmonie1 eben so oft auch das ,wohlgefallen vorhanden ist4 ,dieselben sind daher1 da ihre ,subjects- und ihre ,prdicatsvorstellung verschiedenen ,inhalt1 aber denselben ,umfang haben1 nach der logischen ,idee der ,aequipollenz identische1 also unfehlbare ,urtheile1 und ihre ,geltung d4 h4 die ,behauptung1 dass ein gewisses ,verhltniss 7z4 ,b4 die ,harmonie7 gefalle1 unbedingt d4 i4 eben so allgemein als nothwendig4 #ig4 ,das ,was des sthetischen ,scheins1 wenn derselbe schn d4 h4 unbedingt wohlgefllig sein soll1 kann daher niemals weder der ,inhalt einer blossen ,begierde1 noch eine vereinzelte ,vorstellung1 sondern muss immer ein ,verhltniss zwischen mehreren d4 h4 dasselbe muss stets ein zusammengesetztes aus einer ,mannigfaltigkeit von ,theilen1 welche selbst wieder ,vorstellungen sind1 bestehendes ,ganze sein4 ,da nun zwischen ,vorstellungen1 welche nicht verwandten1 d4 i4 disparaten ,inhalts sind1 zwar ein ,verhltniss1 eben das der ,disparatheit1 stattfindet1 dieses aber1 da die beiden ,vorstellungen keine innere ,beziehung auf einander haben1 im ,bewusstsein keinerlei auf sich bezgliches ,gefhl erzeugt 7weder ,lust noch ,schmerz erweckt71 also sthetisch indifferent d4 h4 dem ,vorstellenden gleichgiltig ist1 so kann das ,was des schnen ,scheins nur ein ,verhltniss zwischen verwandten d4 h4 entweder ganz oder theilweise identischen1 oder entgegengesetzten ,vorstellungen d4 h4 es muss selbst entweder die 7ganze oder theilweise7 ,identitt oder der ,gegensatz der ,vorstellungen sein4 #ih4 ,in qualitativer ,hinsicht ergeben sich daher fr das ,was des schnen ,scheins folgende ,mglichkeiten3 entweder das ,verhltniss zwischen den ,theilen des ,scheins1 die selbst wieder ,vorstellungen sind1 ist das der vlligen ,identitt1 so dass beide dem ,inhalte nach nicht1 und da an dieser ,stelle von der ,intensitt des ,vorgestelltwerdens abgesehen wird1 auch nicht durch dessen grssere oder geringere ,lebhaftigkeit sich von einander unterscheiden1 folglich eins und dasselbe und daher nach dem principium identitatis indiscernibilium eine und dieselbe ,vorstellung sind4 ,in diesem ,falle findet zwar im strengsten ,sinn ,identitt1 aber kein ,verhltniss zwischen den beiden statt1 da zu jedem solchen zwei ,glieder gehren1 jene beiden ,vorstellungen aber nur ein einziges ausmachen4 ,das ,verhltniss der ,identitt kann daher1 wenn sthetisch1 nur eines der theilweisen ,identitt sein4 #ii4 ,letztere1 da sie darin besteht1 dass beide ,theile einen ,theil ihres ,inhalts mit einander gemein haben1 whrend der ,ueberrest1 da beide ,theile inhaltsverwandt sind1 gegenseitig nicht im ,verhltniss der blossen ,disparatheit stehen kann1 sondern in jenem des ,gegensatzes d4 h4 der gegenseitigen ,ausschliessung bestehen muss1 kann nun entweder so beschaffen sein1 dass das ,gemeinsame das ,gegenstzliche oder dieses jenes berwiegt1 oder dass beides sich gegenseitig gleichschwebend erhlt4 ,letzterer ,fall bringt1 da das ,identische sowie das ,gegenstzliche in beiden das nmliche1 also abermals kein ,verhltniss zwischen mehreren1 sondern nur eins und das nmliche 7nicht zweimal1 sondern ein einzigesmal7 vorhanden ist1 eben so wenig wie die strenge ,identitt ein wirkliches ,verhltniss1 sondern nur den ,schein eines solchen hervor und muss daher ebenso wie jene aus der ,betrachtung gelassen werden4 #ajj4 ,die berwiegende ,identitt kann nun entweder eine einseitige oder eine gegenseitige sein4 ,im ersten ,falle findet der ,inhalt des einen ,gliedes sich ganz im ,inhalt des zweiten1 aber nicht umgekehrt dieser in jenem wieder4 ,im zweiten ,fall enthlt der ,inhalt jedes der beiden ,glieder etwas1 das ihm mit dem ,inhalt des andern gemeinsam1 whrend der ,rest des einen dem ,reste des andern entgegengesetzt ist4 ,beide ,glieder des ,verhltnisses verhalten sich so1 dass im ersten ,fall eines das andere1 aber nicht umgekehrt1 im zweiten ,fall dagegen jedes das andere abbildet4 ,und zwar verhlt sich im ersten ,fall dasjenige ,glied1 welches im andern ganz1 in welchem aber das andere nur zum ,theile enthalten ist1 zu diesem anderen wie das ,nachbild zum ,vorbild1 die ,copie zum ,original1 wie denn auch das getreueste ,portrt selbst dann1 wenn es alle ,zge der ,individualitt auf das genaueste ausprgt1 hinter dieser noch um das ,merkmal der wirklichen ,belebtheit zurcksteht4 ,im zweiten ,fall dagegen stellen beide ,glieder dem ,inhalt nach ,unterarten eines dritten1 des beide verknpfenden ,gemeinsamen 7tertium comparationis7 dar1 zu welchem jedes derselben im ,verhltnisse des ,vorbildes zum ,nachbilde steht4 #aja4 ,ausdruck der berwiegenden1 sei es einseitigen1 sei es gegenseitigen ,identitt im ,bewusstsein ist ein ,lust-1 wie jener des berwiegenden ,gegensatzes ein ,unlustgefhl4 ,ersteres entsteht1 indem die gleichzeitig im ,bewusstsein vorhandenen ,vorstellungen des in ihnen enthaltenen ,identischen halber mit einander zu verschmelzen1 letzteres1 indem dieselben des in ihnen enthaltenen ,gegensatzes halber sich von einander gesondert zu halten streben4 ,jenes wie dieses ,streben ist der ,ausdruck eines psychischen ,naturgesetzes1 kraft dessen ihrem ,inhalt nach hnliche ,vorstellungen einander zu verstrken1 ihrem ,inhalt nach entgegengesetzte einander gegenseitig zu hemmen gezwungen sind4 ,wenn daher in dem ,inhalt zweier im ,bewusstsein gleichzeitig vorhandenen ,vorstellungen das ,identische das ,gegenstzliche berwiegt1 so gewinnt auch das ,streben nach ,vereinigung beider durch ,verschmelzung naturgemss die ,oberhand ber das ,streben nach ,trennung beider durch ,hemmung d4 h4 die ,verschmelzung wird erleichtert2 berwiegt dagegen das ,gegenstzliche das ,identische1 so gewinnt das ,streben nach ,auseinanderhaltung ,oberwasser1 die ,verschmelzung wird erschwert oder gnzlich gehindert4 ,ausdruck der ,erleichterung wird das ,lust-1 jener der ,erschwerung das ,unlustgefhl4 #ajb4 ,den empirischen ,beweis fr die vorstehende ,erklrung liefert die ,thatsache der ,wohlgeflligkeit harmonischer d4 i4 solcher ,ton- und ,farbenverhltnisse1 deren ,glieder berwiegend identisch1 sowie der ,missflligkeit solcher1 deren ,glieder berwiegend entgegengesetzt sind4 ,seitdem durch die physiologischen ,theorien des ,sehens wie des ,hrens 7von ,helmholtz1 ,young u4 ,a47 erwiesen ist1 dass die frher 7z4 ,b4 von ,herbart7 sogenannten einfachen ,sinnesempfindungen als ,elemente des ,bewusstseins keineswegs einfach1 sondern selbst aus einer ,summe gleichzeitig vernommener elementarer ,sinneseindrcke zusammengesetzt sind1 handelt es sich bei dem ,verhltniss zwischen solchen1 wie es die ,ton- und ,farbenintervalle sind1 nicht mehr um eine ,beziehung zwischen einfachen 7theillosen71 sondern zwischen zusammengesetzten 7aus ,theilen bestehenden7 ,gliedern4 ,whrend es1 wenn die ,glieder eines 7harmonischen oder disharmonischen7 ,ton- oder ,farbenverhltnisses einfache sind1 schlechthin unerklrlich bleibt1 warum dieselben gefallen oder missfallen1 wird die ,begrndung dieser empirischen ,thatsache unter der ,voraussetzung1 dass jene ,glieder aus ,theilen bestehen1 dadurch ermglicht1 dass gewisse 7mehr oder minder zahlreiche7 dieser ,theile in beiden ,gliedern dieselben seien4 ,ueberwiegt die ,anzahl der beiden gemeinsamen ,bestandtheile jene der in beiden einander entgegengesetzten1 so muss ein wohlgeflliges1 findet das ,gegentheil statt1 ein missfallendes ,verhltniss sich ergeben4 #ajc4 ,die ,theorie der ,obertne in der ,musik 7,helmholtz71 jene der gleichzeitigen ,erregung der complementren ,farben in der ,optik 7,young1 ,hering u4 ,a47 gibt das ,beispiel her4 ,da jeder ,ton1 der gehrt1 d4 i4 mittels des ,ohres empfunden wird1 kein abstracter1 sondern ein concreter d4 i4 mittels eines gewissen ,instruments1 als welches auch das menschliche ,stimmorgan gelten muss1 hervorgebrachter ist und als solcher eine charakteristische1 von der ,beschaffenheit der ,tonquelle herrhrende ,frbung1 die sogenannte ,klangfarbe1 besitzen muss1 so wird mit jedem empfundenen ,ton nothwendig zugleich dessen ,klangfarbe d4 i4 die denselben begleitende ,wirkung der specifischen ,natur des ihn erzeugenden ,organs vernommen4 ,helmholtz nun hat gezeigt1 dass die ,wirkung1 die wir ,klangfarbe nennen1 nichts anderes sei1 als die ,summe gewisser1 jeden durch irgend eine ,tonquelle erzeugten abstracten ,ton 7,grundton7 begleitenden secundren ,tne 7,obertne71 deren akustischer ,werth und numerische ,menge je nach der ,art der ,tonquelle verschieden1 z4 ,b4 bei dem ,geigenton eine andere als bei dem ,clavierton1 bei der ,alt- eine andere als bei der ,sopranstimme u4 s4 w4 ist4 ,werden daher gleichzeitig verschiedene ,tne1 deren jeder seine ,klangfarbe besitzt1 vernommen d4 h4 werden statt zweier abstracter ,tonempfindungen zwei ,summen von ,tonempfindungen vernommen1 deren jede aus der ,empfindung des ,grundtons und den ,empfindungen seiner ,obertne zusammengesetzt ist1 so kann nur zweierlei stattfinden3 entweder beide ,summen der ,empfindungen haben nicht nur gemeinschaftliche1 sondern so viele gemeinschaftliche ,bestandtheile1 dass im ,gesammteindruck der ,eindruck der identischen ,tonempfindungen jenen der entgegengesetzten ,tonempfindungen berwiegt1 oder dieselben haben gar keine oder so wenig ,tonempfindungen gemein1 dass im ,gesammteindruck der ,eindruck der identischen gegen den der nicht-identischen ,tonempfindungen 7d4 i4 solcher1 deren ,tne nicht zusammenfallen1 ,schwebungen7 verschwindet4 ,im ersten ,fall consoniren1 im zweiten dissoniren die ,tne4 #ajd4 ,consonanz 7,harmonie7 und ,dissonanz 7,disharmonie7 der ,tonempfindungen hngt demzufolge von deren berwiegender ,identitt oder dem ,gegensatz des ,inhalts derselben ab4 ,da nun bei den ,farbenempfindungen das ,analoge stattfindet1 indem eben so wenig wie der abstracte ,ton1 die abstracte ,farbe empfunden wird1 so lsst sich vermuthen1 dass auch zwischen der ,begrndung der ,farben- und jener der ,tonharmonie ,analogie sich einstellen werde4 ,jede empfundene ,farbe ist eine concrete1 die unter dem ,einfluss einer specifischen dieselbe bedingenden ,lichtquelle 7z4 ,b4 des ,sonnenlichts1 des ,mondlichts1 des ,kerzen- oder ,lampenlichts7 entstanden ist und die ,spur dieser letzteren in einer charakteristischen ,eigenthmlichkeit1 dem sogenannten ,farbenton1 errathen lsst4 ,jede ,farbenempfindung aber ist zugleich1 physiologisch betrachtet1 keine vereinzelte1 sondern das gleichzeitige ,resultat der gleichzeitigen ,erregungen des ,sehorgans durch das dieses letztere berhrende ,licht1 so dass gleichzeitig alle in dem letzteren enthaltenen ,farben des ,spectrums in jenem angeregt und in ,folge dessen empfunden werden4 ,ist z4 ,b4 das auffallende ,licht ,sonnenlicht1 in welchem als ,grundfarben ,roth1 ,gelb und ,blau 7oder nach ,andern ,grn1 ,roth und ,violet7 enthalten sind1 so werden im ,auge jedesmal die jenen dreierlei ,lichtreizen entsprechenden ,vorgnge zugleich erregt und daher auch in ,folge dessen alle drei ,farben zugleich empfunden4 ,der ,unterschied1 dass in dem einen ,fall die ,empfindung als ,roth1 in dem andern als ,blau bezeichnet wird1 obgleich in dem ersteren neben dem ,roth nothwendig auch ,blau und ,gelb1 also ,grn -- in dem letzteren ,falle neben dem ,blau auch ,roth und ,gelb1 also ,orange empfunden worden sein musste1 liegt nur darin1 dass in dem einen ,fall der rothe ,lichtreiz den blauen und gelben1 in dem andern ,fall der blaue ,lichtreiz den rothen und gelben1 und folglich sowol der ,erregungszustand des ,auges1 in welchen dasselbe durch rothes und blaues ,licht versetzt ward1 die anderen gleichzeitigen ,erregungszustnde1 wie die ,empfindung ,roth und ,blau1 welche durch jenen ,erregungszustand hervorgerufen ward1 die anderen mit ihr gleichzeitigen ,empfindungen an ,intensitt bertraf1 letztere also durch jene in latenten ,zustand versetzt1 d4 i4 fr das ,bewusstsein verdunkelt wurden4 ,dass dieselben ihrer ,latenz ungeachtet thatschlich vorhanden waren1 beweisen die von ,goethe und ,purkyne sogenannten subjectiven ,farbenerscheinungen d4 i4 das ,hervortreten des complementren ,farbenbildes1 nachdem durch lngeres ,anhalten des ursprnglichen das ,auge fr den bezglichen ,farbenreiz abgestumpft worden ist4 ,die strkste unter den gleichzeitigen ,farbenempfindungen1 nach welcher a potiori die ,benennung derselben erfolgt1 z4 ,b4 in obigen ,fllen die ,empfindung ,roth und die ,empfindung ,blau1 knnen nach ,analogie der ,grundtne als ,grundfarben1 die der gleichzeitigen1 aber durch sie in den ,hintergrund gedrngten ,lichtreize knnen nach ,analogie der ,obertne als ,oberfarben 7,nebenfarben7 bezeichnet werden4 ,letztere machen zusammen1 wie obige ,beispiele zeigen1 stets die ,empfindung der complementren ,farbe aus 7,grn1 wenn als ,grundfarbe ,roth1 ,orange1 wenn als ,grundfarbe ,blau empfunden wird7 und die ,nuance1 welche die ,empfindung des ,rothen dadurch empfngt1 dass mit ihr zugleich mehr oder weniger latent nothwendig ,grn empfunden werden muss1 kann1 wenn die ,beimischung einen erheblichen ,grad erreicht1 als ,farbenstich1 und zwar des ,rothen entweder in's ,grne als ganze1 oder in's ,blaue oder ,gelbe als ,bestandtheile der grnen ,mischfarbe charakterisirt werden4 #aje4 ,treten daher unter ,voraussetzung derselben ,lichtquelle zwei ,farbenempfindungen gleichzeitig oder nach einander in's ,bewusstsein1 so ist jede derselben nicht einfach1 sondern zusammengesetzt1 und zwar aus der ,empfindung der ,grundfarbe und jener der ,oberfarbe2 trifft es sich nun1 dass diejenige ,farbe1 die in der einen derselben ,grundfarbe1 in der anderen ,oberfarbe ist1 so sind beide ,farbenempfindungen ihrem ,inhalt nach berwiegend identisch1 wie dies bei der ,farbenverbindung ,roth 7dessen ,nebenfarbe ,grn7 und ,grn 7dessen ,nebenfarbe ,roth ist7 und ebenso bei der ,verbindung ,blau 7dessen ,nebenfarbe ,orange7 und ,orange 7dessen ,nebenfarbe ,blau ist71 dagegen nicht bei der ,verbindung ,roth 7dessen ,nebenfarbe ,grn7 und ,blau 7dessen ,nebenfarbe ,orange ist7 thatschlich der ,fall ist4 ,verbindungen ersterer ,art knnen daher harmonische 7,farbenconsonanzen71 ,verbindungen nicht complementrer ,farben mssen disharmonische 7,farbendissonanzen7 heissen4 #ajf4 ,die ,analogien zwischen harmonischen ,ton- und dergleichen ,farbenverbindungen sind unter ,anderen von ,unger weiter ausgefhrt worden4 ,wie unter den ersteren ,terz1 ,quint und ,octave als ,consonanzen1 ,secunde1 verminderte ,quart und ,septime als ,dissonanzen1 so werden von ihm unter den letzteren die ,terz als harmonische1 die ,secunde als disharmonische ,farbenintervalle unterschieden4 ,dem musikalischen ,accord als harmonischer ,verbindung dreier ,tne 7,dreiklang7 wird der ,farbenaccord als harmonische ,verbindung dreier ,farben 7,dreischein71 der ,vervielfltigung der ,tonscala durch ,erhhung und ,vertiefung der ,tne eine ebensolche der ,farbenleiter durch ,erhhung und ,verminderung der ,lichtstrke1 der ,unterscheidung von ,klangfarben und ,tongeschlechtern nach ,ton- eine ebensolche von ,farbentnen und ,farbengeschlechtern nach ,lichtquellen etc4 zur ,seite gesetzt4 #ajg4 ,wie die ,consonanz auf berwiegender ,identitt1 so beruht deren ,gegentheil auf berwiegendem ,gegensatz4 ,wie die leicht und anstandslos vor sich gehende oder allen ,hemmnissen zum ,trotz durchgesetzte ,verschmelzung berwiegend identischer ,vorstellungen ein in dem letztgenannten ,fall noch betrchtlich gesteigertes ,lustgefhl1 so lsst der alles ,bemhens1 ,entgegengesetztes zu vereinigen1 ungeachtet immer wiederkehrende ,misserfolg1 der durch den als unberwindliches ,hemmniss sich herausstellenden ,gegensatz herbeigefhrt wird1 ein nachgerade bis zur ,unertrglichkeit sich steigerndes ,gefhl der ,unbefriedigung zurck4 ,die theilweise gleichen1 aber berwiegend entgegengesetzten ,vorstellungen werden durch das in ihnen enthaltene ,gleiche immer wieder zu einander gezogen1 durch das gleichfalls in ihnen enthaltene ,entgegengesetzte1 welches letztere berwiegt1 aber unaufhrlich aus einander gehalten4 ,dieses bewirkt1 dass sie nicht eins werden1 jenes verursacht1 dass sie trotzdem nicht von einander loskommen knnen4 ,dieses gleichzeitige sich ,suchen und sich ,fliehen1 sich ,festhalten und sich ,verdrngen der ,gegenstze bringt im ,gemth eine ,ixionsartige ,unruhe hervor1 deren ,bestand auf die ,dauer fr den ,vorstellenden unhaltbar wird4 #ajh4 ,folge davon ist1 dass derselbe obigen ,zustand zu beseitigen sich entschliesst4 ,da dieser aber auf der gegenstzlichen ,beschaffenheit des ,inhalts und der in ,folge dessen sich schlechterdings unter einander ausschliessenden ,natur der gleichzeitig im ,bewusstsein vorhandenen ,vorstellungen beruht1 folglich so lange fortwhren muss1 als jener ,inhalt derselbe bleibt1 so kann obige ,qual auf keine andere ,weise beschwichtigt werden1 als indem an die ,stelle der gegenwrtig im ,bewusstsein vorhandenen und demselben als mit einander unvertrgliche gleichzeitig vorschwebenden ,vorstellungen andere unter einander vertrgliche entweder zufllig 7etwa durch ,versetzung in eine andere ,umgebung1 welche andere ,vorstellungen bringt7 treten1 oder absichtlich 7etwa durch freiwilligen ,entschluss1 den gegenwrtigen durch einen beliebigen anderen knstlich festgehaltenen ,vorstellungsinhalt zu ersetzen7 an deren ,stelle geschoben werden4 ,in beiden ,fllen wird die ,qual1 die aus dem gleichzeitigen ,vorhandensein unvertrglicher ,gedanken entsteht1 allerdings beseitigt1 aber im ersten ,fall1 da nur ein ,zufall das ,verschwinden der unvertrglichen ,vorstellungen aus dem ,bewusstsein veranlasst hat1 nur auf so lange1 als nicht ein neuerlicher ,zufall die ,rckkehr derselben in das ,bewusstsein herbeifhrt1 im zweiten ,fall nur fr den1 der jenen ,entschluss gefasst1 sein inneres ,auge gewaltsam gegen die wirklich im ,bewusstsein gegenwrtigen ,vorstellungen verschlossen und an die ,stelle derselben knstlich andere eingefhrt hat1 und nur auf so lange1 als er diesen ,willen selbst oder die ,kraft hat1 denselben ins ,werk zu setzen4 ,die auf solchem ,wege herbeigefhrte ,beseitigung der ,qual ist daher keine natrliche und1 weil aus der innern ,natur der im ,bewusstsein vorhandenen ,vorstellungen entsprungen1 ,dauer verheissende1 sondern dieselbe findet gleichsam auf ,kndigung statt d4 h4 mit dem ,vorbehalt1 dass1 sobald die durch den ,zufall oder durch den ,willen des ,vorstellenden gezogene knstliche ,schranke einmal1 wie immer1 aufhre1 die ursprnglichen1 nicht vernichteten1 sondern nur in ,latenz versetzten unvertrglichen ,vorstellungen wieder emportauchen und dadurch die alten ,wunden von neuem bluten werden4 #aji4 ,ein ,beispiel einer solchen1 und zwar durch den ,zufall beseitigten ,qual innerlich vorhandener ,gegenstze bietet die ,heilung eines zerrissenen ,gemths durch die ,abwechslung1 ,zerstreuung und den berwltigenden ,eindruck1 welchen ,reisen1 ,geselligkeit und erhabene ,gebirgsnatur in diesem herbeifhren4 ,ein ,beispiel einer durch freiwilligen ,entschluss auf ,zeit bewirkten ,unterdrckung der ,unruhe1 die das ,bewusstsein eines widerspruchsvollen ,verhltnisses erzeugt1 bietet die ,resignation1 mit welcher der in einer sogenannten ,vernunftheirat ,befangene den ,gegensatz zwischen der ersehnten und der thatschlichen ,beschaffenheit seiner ,beziehungen zum anderen ,theil ertrgt4 ,in beiden ,fllen findet ,beschwichtigung wirklich statt1 aber im ersteren nur auf zufllige ,weise1 so dass mit der ,rckkehr in die frhere ,umgebung auch das frhere ,gefhl des ,unglcks wiederkehrt2 in dem letztern nur auf knstliche ,weise1 so dass mit dem ,schwach- oder ,schwankendwerden des ,entschlusses auch das volle ,gefhl des lastenden ,widerspruchs erneuert wird4 ,das gefundene ,gleichgewicht ist labil1 nicht stabil4 #aaj4 ,ein unertrglicher ,zustand1 das gleichzeitige ,vorhandensein sich unter einander ausschliessender ,vorstellungen im ,bewusstsein1 ist beseitigt2 aber ein anderer1 gleich unertrglicher1 ist an dessen ,stelle getreten4 ,war der frhere ,zustand ,unruhe1 so ist der jetzige vergleichsweise allerdings ,ruhe2 diese selbst aber ist nichts weiter als verhllte ,unruhe4 ,nicht wirkliche ,ruhe1 sondern der ,schein der ,ruhe ist an die ,stelle der1 obgleich latent1 immer noch whrenden ,unruhe getreten2 der ursprngliche ,zustand schlummert gleichsam unter dem knstlich geschaffenen ,boden fort und harrt des ,moments1 wo er wieder hervorbrechen1 den knstlich bergeworfenen ,schleier zerreissen1 den ursprnglich dagewesenen1 niemals vernichteten1 sondern nur usserlich niedergehaltenen ,zustand wieder herstellen kann4 #aaa4 ,von dieser ,sachlage gilt1 dass ,schein1 der sich fr ,sein gibt1 auf die ,dauer unhaltbar sei1 und zwar gleichviel1 ob der wirklich vorhandene ,zustand im ,bewusstsein1 an dessen ,stelle knstlich ein anderer gesetzt worden ist1 ein an sich missflliger oder ein beiflliger1 das ,zugleichsein einander ausschliessender oder ein solches mit einander bereinstimmender ,vorstellungen sei4 ,denn nicht darin besteht die ,unertrglichkeit1 dass an die ,stelle eines unertrglichen ,zustandes ein ertrglicher getreten ist1 sondern darin1 dass an die ,stelle des wirklich1 wenngleich latent1 vorhandenen1 ein scheinbar d4 i4 nur zum ,scheine1 vorhandener gesetzt worden ist4 ,das ,unlustgefhl1 das sich an das ,vorhandensein zweier einander ausschliessender ,vorstellungen im ,bewusstsein knpft1 ist verschieden von demjenigen1 welches dem ,umstande gilt1 dass ,schein fr ,sein1 ein unwahrer an die ,stelle des wahren1 ein gemachter an jene des gegebenen ,zustandes eingetreten ist4 ,wenn das erstere aufhrt1 sobald die einander ausschliessenden ,vorstellungen entweder aufhren einander auszuschliessen1 oder gnzlich aus dem ,bewusstsein geschwunden sind1 so schwindet das letztere nicht eher1 als bis der widernatrlicherweise hergestellte ,trug1 durch welchen ,schein an die ,stelle des ,seins gesetzt ward1 aufgelst1 der knstlich erzeugte ,zustand aufgehoben und der ursprngliche1 widerrechtlich aus dem ,bewusstsein verdrngte1 wieder in dasselbe zurckgekehrt ist4 ,ausdruck dieses ,verhltnisses ist der ,satz3 ,schein1 der sich fr ,sein gibt1 missfllt1 und zwar in gleichem ,grade1 das ursprngliche ,sein1 welches durch ,schein ersetzt worden ist1 mge an sich beifllig oder missfllig d4 i4 der ,schein1 der durch einen andern verdrngt wurde1 mge an sich schn oder hsslich gewesen sein4 ,in dem einen ,fall wird durch die ,herstellung des ursprnglichen ,zustandes ein wohlgeflliger1 im andern ,fall ein missflliger ,zustand erneuert2 aber das ,missfallen1 welches sich an den ,fortbestand eines erlogenen anstatt des wirklichen ,zustandes heftet1 wird in beiden ,fllen vermieden4 ,alles1 was sich sagen lsst1 beschrnkt sich darauf1 dass durch die ,wiederherstellung eines ursprnglichen missflligen ,zustandes zwar das ,missfallen1 das diesem gilt1 nicht vermieden1 aber doch ein anderes1 das dem ,trugbild gilt1 beseitigt wird1 whrend im ,gegenfalle durch die ,wiederherstellung eines ursprnglichen beiflligen ,zustandes nicht blos das ,missfallen an der ,geltung blossen ,scheins fr ,sein von ,grund aus vernichtet1 sondern zum ,ueberfluss ein ,beiflliges in das ,bewusstsein zurckgefhrt wird4 #aab4 ,war der ursprngliche ,zustand ,dissonanz1 so wird durch dessen ,wiederherstellung ein dissonirender1 war er ,consonanz1 ein consonirender erneuert2 die inzwischen vorhanden gewesene ,verhllung des wirklich vorhandenen durch einen flschlicherweise an dessen ,stelle getretenen aber wird in beiden ,fllen schwinden gemacht4 ,im ersteren ,fall wird eine ,wunde blossgelegt1 die nur scheinbar geschlossen1 aber nicht wirklich geheilt war2 im letzteren ,fall wird eine ,heilung wieder als ,heilung anerkannt1 die flschlicherweise fr eine ,erkrankung ausgegeben worden war4 ,in jenem ,fall ist der ,schlusszustand allerdings ,krankheit1 aber der ,irrthum1 welcher dieselbe fr ,gesundheit hielt1 wenigstens ist beseitigt4 ,in diesem ,fall hat nicht blos der ,irrthum1 welcher ,heilung fr ,erkrankung nahm1 seine ,geltung eingebsst1 sondern der ,schlusszustand ist die wirkliche ,gesundheit4 #aac4 ,eine ,bewegung geht vor sich1 die in drei ,abschnitten verluft4 ,ausgangspunkt derselben bildet der ursprnglich vorhandene1 deren ,mitte der trgerischerweise an dessen ,stelle getretene1 ihren ,schluss der dem ursprnglichen gleiche1 aus dessen ,verdunkelung durch den inzwischen waltend gewesenen ,druck wieder hergestellte ,zustand4 ,dieselbe vollzieht sich1 weil der verdunkelnde ,zustand knstlich durch eine ussere ,ursache an die ,stelle des ursprnglich vorhandenen geschoben worden ist1 nicht durch1 sondern gleichsam im ,kampfe wider die letztere1 und gewinnt dadurch den ,anschein1 ,selbstbewegung d4 i4 ,resultat eines ihr selbst innewohnenden und sie bestimmenden ,bewegungsimpulses1 eines sie belebenden ,lebenskeims1 einer sie bewegenden ,seele zu sein d4 h4 die ,bewegung erscheint als lebendige1 beseelte ,bewegung4 #aad4 ,ist das in obiger ,bewegung ,begriffene sthetischer d4 h4 dem ,vorstellenden vorschwebender1 beiflliger oder missflliger 7schner oder hsslicher7 ,schein1 so gewinnt derselbe durch obigen ,process selbst den ,schein der ,beseelung4 ,der im ,bewusstsein ursprnglich vorhanden gewesene ,schein1 der von dem ,vorstellenden knstlich mit ,wissen und ,willen aus demselben verdrngt und durch einen andern1 der sich an seiner ,stelle fr den wahren ausgibt1 ersetzt worden ist1 aber ohne1 ja wider ,willen des ,vorstellenden sich behauptet1 seinerseits den ihn zu verdrngen bestimmt gewesenen ,schein verdrngt und in's ,bewusstsein wieder zurckkehrt1 nimmt dadurch selbst den ,anschein selbststndigen ,lebens1 inwohnender ,beseelung an1 lst sich1 indem er sich gegen den ,vorstellenden auflehnt1 vom ,willen desselben1 also vom vorstellenden ,subject ab und erscheint 7nicht als subjectiver1 sondern7 als objectiver1 7nicht als beherrschter1 sondern7 das ,subject beherrschender1 in sich selbst abgeschlossener und von innen heraus belebter d4 i4 als 7scheinbar7 lebendiger ,schein oder als sthetisches ,object4 #aae4 ,dasselbe ist harmonisches1 wenn der mit dem ,schein des ,lebens auftretende ,schein ursprnglich schner ,schein1 dagegen ein disharmonisches1 wenn derselbe ein hsslicher ,schein war4 ,der sthetische ,schein1 den wir als ,vorstellung des ,engels1 ist als sthetisches ,object nicht mehr und nicht weniger beseelt1 als der sthetische ,schein1 den wir als ,bild eines ,satans bezeichnen2 weder der eine noch der andere muss darum wirkliches ,object d4 i4 beseelte ,wirklichkeit und reale ,geistigkeit sein4 ,diese1 die lebendige ,existenz1 wenn sie mehr sein soll als ein ,geschpf der ,einbildungskraft1 gehrt vor das ,forum der ,metaphysik1 jene1 die ,existenz des ,scheins der ,lebendigkeit1 die nicht mehr sein will als ein ,product der ,phantasie1 fllt als solches allein unter die ,jurisdiction der ,aesthetik4 #aaf4 ,in dem nothwendigen ,entwicklungsgang der dramatischen ,handlung kommt jener ,schein nothwendiger ,selbstbewegung des ,scheins zur sthetischen ,erscheinung4 ,wie der ursprngliche ,schein aus seiner ,verdunklung durch ,ueberwindung der letztern wieder zum ,vorschein1 so kommt der ursprngliche ,thatbestand aus dessen eingetretener ,verdunklung durch deren ,ueberwindung wieder zur ,klarheit4 ,oedipus1 der seinen ,vater erschlagen und seine ,mutter geheiratet hat1 aber in ,folge seines ,irrthums1 dass er der ,sohn des korinthischen ,knigspaares sei1 weder das eine noch das andere ,verbrechen verbt zu haben whnt1 wird durch die ,macht der den trgerischen ,wahn zerreissenden ,verhltnisse zur ,klarheit ber sich selbst und zum ,bewusstsein der thatschlichen ,lage d4 i4 der auf ihm lastenden tragischen ,schuld gebracht4 ,der ,brudermord im dnischen ,knigshause1 welchen der ehebrecherische und kronenruberische ,mrder durch die schlaueste und knstlichste ,veranstaltung in den ,schleier des tiefsten ,geheimnisses zu hllen verstanden hat1 wird durch den berlegenen ,scharfsinn des ,prinzen1 der sich mit speculativem ,tiefsinn paart und1 um verborgen zu bleiben1 sich in die ,maske des ,wahnsinns steckt1 mit langsamer1 aber durch ihre ,ausdauer unwiderstehlicher ,zhigkeit an's ,licht und in der ,schlinge1 die er im ,andern sich selbst gelegt1 zur ,bestrafung gezogen4 ,der ursprngliche ,thatbestand bildet den ,anfang1 die ,exposition -- die eingetretene ,verdunkelung den ,wendepunkt1 die ,peripetie -- die ,lichtung derselben und die ,wiederherstellung des ursprnglichen ,zustandes den ,schluss1 die ,katastrophe der dramatischen ,bewegung4 #aag4 ,dieselbe erscheint in ,folge dessen weder zufllig1 noch willkrlich d4 i4 durch die ,laune oder das ,belieben des dichtenden ,subjects1 sondern nothwendig und naturgesetzlich d4 i4 wie ohne und unabhngig vom ,willen des ,dichters durch die ,beschaffenheit des ,inhalts der darzustellenden ,handlung selbst1 und zwar jeder folgende ,moment durch den vorhergehenden1 wie die unabnderliche ,wirkung aus den gegebenen ,ursachen herbeigefhrt4 ,die dramatische ,handlung 7und zwar nicht blos1 wie ,schiller an ,goethe schrieb1 die tragische7 steht unter der ,herrschaft des ,causalittsgesetzes1 nach welchem bestimmte ,ursachen bestimmte ,wirkungen und gegebene ,ursachen unausbleiblich ihre nie fehlenden ,wirkungen nach sich ziehen mssen4 ,dieselbe gewinnt dadurch als sthetisches 7d4 i4 ,scheins-7 ,object den ,schein eines beseelten d4 i4 von innen heraus bewegten ,naturobjects2 wie das ,thier1 das ,geschpf der ,mutter ,erde1 von ihr losgelst1 ,leben und selbststndige ,bewegung an den ,tag legt1 so scheint das dramatische ,kunstwerk1 ,geschpf der dichterischen ,einbildungskraft1 von dieser und deren ,trger1 dem ,dichter1 losgelst1 inneres ,leben und selbststndige1 von innen heraus getriebene ,beweglichkeit zu besitzen4 #aah4 ,was von dem dramatischen1 muss von dem ,kunstwerk jeder anderen ,kunst 7der epischen und lyrischen ,poesie nicht weniger1 wie der ,ton- und bildenden ,kunst7 als sthetischem ,object gelten4 ,jedes derselben1 wenn es fr ein solches gehalten werden will1 muss den ,schein der ,objectivitt d4 i4 der beseelten ,lebendigkeit und lebendigen ,beseeltheit an sich tragen4 ,derselbe wird durch die ,schnheit des beseelt scheinenden ,objects1 z4 ,b4 der ,natur1 keineswegs ersetzt 7seelenlose ,schnheit71 durch die ,abwesenheit solcher keineswegs aufgehoben 7seelenvolle ,hsslichkeit2 la belle laidron74 ,das wirklich ,beseelte hat daher vor dem sthetischen nur scheinbar ,beseelten zwar das ,merkmal der ,wirklichkeit voraus2 da aber nicht diese1 die ihrerseits fr den ,beschauer nur als ,erscheinung in ,betracht kommt1 sondern der blosse ,schein der ,wirklichkeit sthetisch ist1 so bedeutet jener ,vorzug1 sthetisch genommen1 nichts und der schne wirkliche ,gegenstand ist daher nicht mehr und nicht minder schn als der blosse ,schein schner ,wirklichkeit4 ,es wre denn1 man rechnete die materielle ,wirklichkeit des wirklichen ,schnen zu dessen sthetischer statt zu dessen physischer ,natur und verstnde unter sthetischem d4 i4 dem ,genuss des schnen ,scheins 7wie der platte ,realismus und sthetische ,materialismus will7 den materiellen d4 i4 den ,genuss der schnen ,materie 7z4 ,b4 den physischen ,genuss der weiblichen ,schnheit74 #aai4 ,mit der ,betrachtung des berwiegend ,identischen1 so wie des berwiegend ,gegenstzlichen im theilweise ,identischen ist die ,aufzhlung der sthetisch in ,betracht kommenden mglichen ,flle zwischen dem ,was des ,scheins statthabender ,beziehungen erschpft4 ,ein ausschliessend ,gegenstzliches1 das nicht zugleich bis zu einem gewissen ,grade identisch wre1 kann es1 da nur verwandte ,vorstellungen1 also solche1 deren ,inhalt mehr oder weniger unter denselben ,begriff fllt1 ,bestandtheile der sthetischen ,vorstellungswelt ausmachen knnen1 in dieser nicht geben4 ,auch die am strksten entgegengesetzten ,elemente der letzteren1 die sogenannten contrastirenden oder einander contraponirten 7,contrast und ,contrapost7 ,vorstellungen 7wie ,riese und ,zwerg1 ,licht und ,schatten1 forte und piano etc47 sind nicht blos dadurch mit einander verwandt1 dass ihre ,objecte zu der nmlichen ,gattung gehren1 sondern sie werden einander berdies noch durch das auszeichnende ,merkmal nahegerckt1 dass diese beiderseits ,ausnahmen von der ,regel1 obgleich in entgegengesetzten ,richtungen 7der ,riese eine ,abweichung von der gewhnlichen ,menschengrsse nach oben1 der ,zwerg eine solche nach unten1 das ,licht das ,maximum1 die ,finsterniss das ,minimum der gewhnlichen ,helligkeit2 das ,fortissimo den hchsten1 das ,pianissimo den geringsten ,grad der ,intensitt des ,tones7 darstellen4 ,obige ,flle machen daher zusammengenommen mit derjenigen1 welche aus der ,grsse oder ,kleinheit des vorgestellten ,objects abgeleitet wird1 die ,summe derjenigen ,bedingungen aus1 unter welchen sthetischer ,schein1 er enthalte sonst welchen stofflichen ,inhalt immer1 unbedingt d4 i4 allgemein und nothwendig gefllt oder missfllt4 #abj4 ,aus dem quantitativen ,gesichtspunkt entspringt die sthetische ,idee der 7sthetischen7 ,vollkommenheit4 ,dieselbe besteht darin1 dass der sthetische ,schein1 sowol was dessen ,vorgestelltwerden1 als was dessen ,vorgestelltes betrifft1 zum ,vollen kmmt d4 h4 sowol das erstere zu dem hchstmglichen ,grade von ,intensitt als das letztere zu dem hchsten mit ,rcksicht auf die ,grenzen der ,vorstellungsfhigkeit des vorstellenden ,subjects erreichbaren ,masse von ,grsse erhoben wird4 ,ersteres geschieht1 indem nicht nur jedes einzelne ,vorstellen mit dem hchst erreichbaren ,grade von ,lebhaftigkeit erfolgt1 sondern mglichst viel ,vorstellen in krzester ,zeit bethtigt wird1 aber auch1 indem das ,vorstellen selbst auf mglichst gesetzmssige und normale ,weise sich vollzieht4 ,letzteres geschieht1 indem das ,vorgestellte1 soweit dessen ,natur es erheischt oder doch gestattet1 in mglichster ,grsse1 ,reichthum1 ,flle und ,wohlordnung vorgestellt und dadurch zwar nicht ber 7wie dies beim ,erhabenen der ,fall ist7 aber bis an die erlaubten ,grenzen des ,vorstellenden erweitert wird4 ,an dieselbe schliesst sich ein ,verfahren an1 dessen ,tendenz dahin gerichtet ist1 im ganzen ,umkreis des das ,bewusstsein ausfllenden ,vorstellens schwaches ,vorstellen durch energisches1 daher1 da jede sinnliche ,vorstellung die unsinnliche1 jede concrete die abstracte1 jede bildliche die unbildliche an ,lebhaftigkeit bertrifft1 unsinnliche durch sinnliche ,vorstellungen1 ,begriffe durch ,anschauungen1 den eigentlichen ,gedanken durch einen uneigentlichen 7,tropus1 ,metapher71 im ,allgemeinen ,begriffe durch ,bilder 7,symbole1 ,allegorien1 ,gleichnisse7 zu ersetzen1 die ,energie des ,vorstellens durch associirte1 auf das ,gemth wirkende ,nebenvorstellungen zu erhhen1 mit einem ,wort die gesammte ,vorstellungswelt des ,bewusstseins entsprechend zu tonisiren4 ,resultat dieses ,verfahrens ist ein im ,ganzen und in jedem seiner ,bestandtheile lebhaftes1 reiches und wohlgeordnetes ,vorstellungsleben1 vollkommener sthetischer ,schein1 welcher nicht mit dem ,schein des ,vollkommenen d4 i4 eines einem gewissen ,zwecke oder einem gewissen ,begriffe ,entsprechenden1 ,zweck- oder ,begriffsmssigen zu verwechseln ist4 ,jener gehrt dem ,vorstellen1 dieser dem ,vorgestellten an2 jener drckt aus1 dass vollkommen vorgestellt1 dieser wrde ausdrcken1 dass ,vollkommenes vorgestellt werde4 #aba4 ,in ,bezug auf das ,vorgestellte drckt die ,idee der ,vollkommenheit aus1 dass caeteris paribus dasselbe wohlgeflliger sei1 wenn es als gross1 als wenn es als klein vorgestellt wird4 ,der einschrnkende ,zusatz besagt1 dass ein ,vorgestelltes1 das seiner ,natur nach eine gewisse ,grsse ausschliesst1 auch nicht unter dieser vorgestellt werden drfe1 weil es sonst eben nicht dies1 sondern ein anderes ,vorgestelltes wre4 ,das ,niedliche1 ,zarte1 ,milde kann daher nicht als gross1 darum aber darf es auch nicht kleiner vorgestellt werden1 als seine ,natur es gestattet4 ,dagegen bekundet sich die ,wirkung des ,grossen unwiderleglich in der ,neigung der spielenden ,einbildungskraft1 die ,grsse vorgestellter ,objecte 7,rume1 ,zeiten1 ,naturgegenstnde1 ,helden und ,gttergestalten7 ber das ,mass des ,erfahrenen und ,wahrgenommenen1 so wie des ,natrlichen ins ,unbestimmte1 ,schranken- und ,grenzenlose1 ,un-1 ,ueber-1 ja ,widernatrliche zu erhhen und sich ohne ,rcksicht auf ,mglichkeit oder gar ,wirklichkeit an der ,steigerung1 ,hufung und ,vervielfltigung von ,raum-1 ,zeit- und ,naturgrssen zu ergtzen4 ,beispiele derselben finden sich vor allem in der ,mrchen- d4 i4 in der ,lieblingswelt der ,kinder- und ,kindheitsvlkerphantasie1 z4 ,b4 bei den ,indern1 deren ,imagination sich in der endlosen ,anreihung von ,tausenden und aber ,tausenden von ,jahren und ,meilen1 sowie in der ,ausmalung der bernatrlichen ,grsse ihrer ,gtter- und ,bssergestalten1 deren ,haupt in die ,wolken reicht1 whrend ihr ,fuss auf der ,erde wurzelt1 durch deren ,locken sich der ,gangesstrom vom ,himmel herab ergiesst1 die hunderttausende von ,jahren auf einem ,beine stehen etc41 gefllt1 oder bei den baltischen ,letten1 deren ,volkssage die ,ewigkeit dadurch zu schildern sucht1 dass1 wenn der ,diamantberg im ,norden1 an dessen ,gipfel alle hundert ,jahre ein winziges ,vgelchen dreimal sein ,schnbelchen wetzt1 in ,folge dessen in ,staub verwandelt sein1 die erste ,minute der ,ewigkeit verflossen sein wird4 ,in allen ,gtter- und ,heldensagen kehrt die ,vergrsserung der ,leibesgestalt wieder1 aber auch der irdische ,held sucht durch ,helm und wallenden ,helmbusch und dessen ,scheindarsteller1 der ,heldenspieler1 durch den ,kothurn seine natrliche ,grsse wenigstens scheinbar zu vermehren4 #abb4 ,aus dem qualitativen ,gesichtspunkte der theilweisen1 aber berwiegenden und zwar derjenigen ,identitt1 bei welcher ,einseitigkeit der ,uebereinstimmung des beiderseitigen ,inhalts herrscht1 ergibt sich die sthetische ,idee des ,charakteristischen4 ,dieselbe besteht darin1 dass derjenige ,theil des sthetischen ,scheins1 der als charakteristisch bezeichnet wird1 zu jenem1 als dessen ,charakteristik er angesehen sein will1 in dem ,verhltnisse des ,nachbildes zum ,vorbilde1 der ,nachahmung zum ,nachgeahmten1 der ,copie zum ,originale steht1 so dass alle wesentlichen ,zge des letzteren sich an der ersteren wiederfinden und beide einander ihrer ,inhaltsbestimmtheit nach so hnlich werden1 als es1 ohne dass beide aufhren zwei1 und dahin gelangen ein einziges zu sein1 nur immer mglich ist4 ,das ,wesen dieses sthetisch ,charakteristischen ist daher von jenem des in wissenschaftlichem ,sinne ,charakteristischen dadurch verschieden1 dass in dem letzteren ,fall das ,charakterisirte stets ein wirkliches oder ein wahres oder doch ein fr eins von beiden gehaltenes ist1 whrend bei dem ersteren das ,vorbild eben so gut ein erfundenes 7als wahr oder wirklich nur fingirtes7 sein kann4 ,dasselbe ahmt daher weder1 wie die ,kunst dem ,aristoteles zufolge soll1 die ,natur -- noch1 wie ,winkelmann lehrte1 ausschliesslich die schne ,natur nach2 das ,wohlgefllige der charakteristischen ,nachahmung ist sowol von der ,wahrheit und ,wirklichkeit wie von der ,schnheit des ,nachgeahmten unabhngig und beruht einzig und allein auf der ,treue der ,nachahmung4 ,dieselbe gestattet daher nicht nur die ,nachahmung des ,hsslichen1 sondern diejenige ,kunst1 welche vornehmlich die ,idee des ,charakteristischen zum ,leitstern nimmt1 whlt sogar dasselbe mit ,vorliebe1 weil dadurch der ,verdacht1 als sei es ihr mehr darum zu thun1 ,schnes1 als schn darzustellen1 am gewissesten abgelenkt und das ,streben nach ,treue der ,darstellung1 worin ihr eigentliches ,verdienst besteht1 am energischesten hervorgehoben wird4 ,grosse ,charakteristiker1 auf allen knstlerischen ,gebieten1 pflegen daher lieber das von ,goethe treffend als solches bezeichnete ,bedeutende als das makellose ,schne1 ,charakterdarsteller vorzugsweise ,charaktere d4 i4 mit hervorstechenden1 die ,kunst der ,nachahmung herausfordernden ,zgen ausgestattete ,individuen 7,richard ,,iii41 ,carl und ,franz ,moor1 ,hamlet1 ,othello1 ,mephistopheles u4 ,a47 zum ,gegenstande der ,darstellung zu whlen2 unter den ,helden ,homers hat auch der ,thersites nicht gefehlt4 #abc4 ,an die ,idee des ,charakteristischen schliesst sich ein ,verfahren an1 welches dieselbe nicht blos in einem einzelnen vorschwebenden ,theile1 sondern im ganzen ,umfange der sthetischen ,vorstellungswelt 7des ,scheins7 zur ,geltung zu bringen d4 h4 welches1 wo und was immer vorgestellt werde1 charakteristisch vorzustellen trachtet4 ,wenn die ,uebereinstimmung des ,vorzustellenden mit der wirklichen ,vorstellung im ,allgemeinen als ,wahrheit1 wenn dieselbe in dem besonderen ,falle1 da das ,vorzustellende ein usseres1 ein ,object der ,aussenwelt ist1 als ussere 7geschichtliche oder naturgeschichtliche7 ,wahrheit bezeichnet wird1 so kann jene ,tendenz1 in der gesammten ,welt des ,scheins ,uebereinstimmung zwischen ,vorbild und ,nachbild herrschen zu machen1 ,streben nach innerer d4 h4 da das ,vorbild auch ein erdichtetes sein kann1 poetische ,wahrheit heissen4 ,dasselbe geht sonach nicht darauf aus1 im ,sinne der usseren ,wahrheit wahr zu sein d4 h4 einen usseren ,gegenstand treu wiederzugeben1 wohl aber darauf1 im ,sinne derselben wahr zu scheinen d4 h4 einen 7gleichviel ob erfundenen oder erfahrenen7 ,gegenstand so treu nachzubilden1 dass diese ,nachahmung1 wenn jener ,gegenstand ein usserer wre1 im ,sinne der usseren ,wahrheit wahr genannt werden msste4 ,in diesem ,sinne der inneren1 nicht in jenem der usseren ,wahrheit hat ,aristoteles' ,poetik die ,tragdie philosophischer als die ,geschichte genannt1 weil jene das ,geschehende als ,mgliches und daher aus innerlichen ,grnden ,begreifliches1 diese dagegen dasselbe lediglich als ,geschehenes1 seinen inneren ,grnden nach erst zu ,errathendes darstellt2 jene sonach ihren ,werth in der ,uebereinstimmung der ,wirkungen mit ihren ,ursachen d4 h4 in der ,abspiegelung der letzteren durch die ersteren1 die ,geschichte dagegen lediglich in der ,uebereinstimmung ihrer ,darstellung mit der usseren ,wirklichkeit sucht4 #abd4 ,der qualitative ,gesichtspunkt der theilweisen1 aber berwiegenden1 und zwar derjenigen ,identitt1 welche in der gegenseitigen ,uebereinstimmung des beiderseitigen ,inhaltes sich offenbart1 ergibt die sthetische ,idee des ,harmonischen oder des 7sthetischen7 ,einklangs4 ,dieselbe besteht darin1 dass jedes ,glied des ,verhltnisses1 indem es das andere in sich abbildet1 seinerseits ebenso von dem anderen abgebildet wird4 ,das ,wesen des sthetischen ,einklanges unterscheidet sich daher von jenem des ,charakteristischen dadurch1 dass1 whrend bei dem letzteren das ,abbild zwar ganz im ,vorbilde1 nicht aber umgekehrt dieses in jenem enthalten ist1 hier jedes ,glied zugleich ,nachbild und ,vorbild des anderen ist4 ,beide ,glieder enthalten einen gemeinsamen ,bestandtheil1 durch den sie verknpft1 und ausserdem einen entgegengesetzten1 durch welchen sie aus einander gehalten werden4 ,je wichtiger der erste im ,gegensatz zum zweiten1 um desto bedeutender der ,einklang1 um desto nachdrucksvoller das ,lustgefhl4 ,jenes dritte ,gemeinsame stellt gleichsam den ,exponenten des harmonischen ,verhltnisses dar und wird1 wenn die im ,einklang befindlichen ,glieder beide ,gedanken z4 ,b4 das eine die ,vorstellung der ,sache1 mit welcher eine andere1 das andere die ,vorstellung des ,anderen1 das mit jener verglichen werden soll1 ausmacht1 der ,vergleichungspunkt 7tertium comparationis7 genannt4 ,so bildet in der ,metapher1 die das ,kameel als ,schiff der ,wste bezeichnet1 das ,merkmal1 dass beide1 ,kameel wie ,schiff1 als ,transportmittel durch eine unwirthbare ,wste benutzbar sind1 das verknpfende -- dagegen das ,merkmal1 dass diese ,wste bei dem einen wasserlose ,sand-1 bei dem anderen eine uferlose ,wasserwste ist1 das trennende ,element beider ,gedanken4 ,je nachdem die harmonirenden ,glieder des ,einklanges ,ton-1 ,farben-1 ,formen- oder eigentliche ,gedankenvorstellungen sind1 welche letzteren allein sich in ,worten ausdrcken lassen1 wird der ,einklang selbst als musikalische1 ,farben-1 ,formen- oder ,gedankenharmonie1 je nachdem die vorhandene1 aber verborgene ,aehnlichkeit des ,verschiedenen leicht1 blitzhnlich1 oder in gleichsam visionrer ,intuition an den ,tag tritt1 als ,witz oder als ,tiefsinn 7die sonach beide ebensowol innerhalb der ,ton-1 ,farben- und ,formen-1 wie der ,gedankenwelt vorkommen knnen7 bezeichnet4 #abe4 ,geht die beiderseitige ,identitt der ,verhltnissglieder so weit1 dass beide sich nur durch die entgegengesetzte ,lage im ,raume unterscheiden d4 h4 dass das eine rechts und links gleichweit entfernt von einem idealen ,mittelpunkt1 oder nach oben gleichweit ber1 wie nach unten gleichweit unter einer idealen ,ebene gedacht wird1 so geht der ,einklang in die ,symmetrie oder den blos rumlichen ,contrast 7,contrapost7 -- wenn dagegen der ,gegensatz zwischen den ,verhltnissgliedern so gross1 dass nur das ,mass ihrer rumlichen ,entfernung von einem gemeinsamen ,mittelpunkt oder einer gemeinsamen ,ebene dasselbe1 ihre beiderseitige ,richtung im ,raume aber gleichfalls entgegengesetzt ist1 so geht dieselbe in den nicht blos rumlichen1 sondern eigentlichen 7stofflichen7 ,contrast ber4 ,unter die erstere fllt zum ,beispiele die ,anordnung gleicher ,thrme in gleicher ,entfernung von der ,mittelaxe der ,kirche nach entgegengesetzten ,weltgegenden 7wie z4 ,b4 beim ,klner- oder beim ,stephansdom74 ,unter den letzteren fllt die ,anordnung eines noch unverwundeten und eines schon verschiedenen ,sohnes in gleicher ,entfernung von der ,mittelaxe der ,gruppe nach entgegengesetzten ,richtungen bei der ,darstellung des ,laokoon4 ,beide knnen wie in rumlicher1 so auch in zeitlicher ,anordnung1 wenn an die ,stelle des idealen ,mittelpunktes im ,raume ein eben solcher in der ,zeit1 und statt der rumlichen ,richtung nach rechts und links1 oben und unten1 die zeitliche nach der ,vergangenheit und nach der ,zukunft hin eingefhrt wird1 ,anwendung finden4 ,so kehrt in der ,tanzmusik nach der ,coda die ursprngliche ,melodie1 im ,ritornell und ,strophenlied der ,refrain wieder und baut sich im ,fortschritte der dramatischen ,handlung ,schrzung und ,lsung vor und nach dem ,knoten symmetrisch auf4 #abf4 ,an die sthetische ,idee des ,einklanges schliesst sich ein ,verfahren an1 welches dieselbe im ganzen ,umfange des dem ,bewusstsein vorschwebenden ,scheins durchzufhren d4 h4 welches nur solche ,bestandtheile in demselben zuzulassen bemht ist1 die unter einander nicht nur verwandt 7homogen71 sondern berwiegend identisch sind4 ,das ,resultat dieses ,verfahrens ist die sthetische ,einheit1 welche je nach der specifischen ,natur des die sthetische ,vorstellungswelt ausmachenden ,scheins bald als musikalische 7d4 i4 als ,einheit der ,tonwelt1 des ,tongeschlechts1 der ,tonleiter71 bald als malerische 7d4 i4 als ,einheit der ,licht- und ,farbenwelt1 der ,beleuchtungsquelle1 des ,farbengeschlechtes u4 dgl471 bald als bildnerische 7d4 i4 ,einheit der ,formenwelt3 der schlanken1 aufstrebenden und im ,spitzbogen sich wlbenden in der germanischen2 der ,quader1 des ,halbrund und der flachgewlbten ,kuppel in der rmischen2 des horizontalen ,architravs1 der ,sule und des ,giebels in der griechischen ,baukunst etc471 in der poetischen ,welt bald als lyrische 7d4 i4 als ,einheit der ,gemthsstimmung71 epische 7d4 i4 als ,einheit der ,zeitlinie1 an welcher die ,begebenheiten aufgereiht werden71 bald als dramatische 7d4 i4 als ,einheit der ,handlung7 sich kundgibt4 #abg4 ,der qualitative ,gesichtspunkt der ,ausschliessung des ,gegensatzes ergibt die ,idee der sthetischen ,correctheit4 ,dieselbe besteht darin1 dass keine mit einander unvertrglichen ,vorstellungen gleichzeitig im ,bewusstsein vorhanden1 oder1 wenn vorhanden1 aus demselben beseitigt sind4 ,jenes kann als natrliche1 dieses als knstliche1 also nur auf ,zeit und nur fr denjenigen1 welcher den ,gegensatz beseitigt hat1 bestehende ,correctheit bezeichnet werden4 ,da die ,abwesenheit unvertrglicher ,vorstellungen im ,bewusstsein zwar ,missfallen verhindert1 selbst aber keinerlei ,wohlgefallen hervorruft1 so ist die ,correctheit im ,gegensatze zu den ,ideen der ,vollkommenheit1 des ,charakteristischen und des ,einklanges1 welche als solche positiv beifllig sind1 nur eine negative sthetische ,idee1 deren ,verletzung missfllt1 deren ,beobachtung jedoch gleichgiltig lsst4 ,dieselbe stellt daher zwar die conditio sine qua non des unbedingt ,beiflligen1 fr sich allein aber weder als natrliche1 noch 7und zwar noch weniger7 als knstliche ein ,wohlgeflliges dar4 ,beispiel der natrlichen ,correctheit ist der natrliche1 ,beispiel der knstlichen dagegen der sogenannte knstliche ,anstand1 von welchen der erstere auf der ,einhaltung der durch das natrliche ,schicklichkeitsgefhl gebotenen ,grenzen1 der letztere dagegen auf der ngstlichen ,beobachtung der conventionellen1 durch gesellschaftliche ,uebereinkunft festgesetzten ,formen und ,gebruche des geselligen ,umganges beruht4 ,ein ,beispiel aus der ,kunstwelt liefert im ,gegensatze zu der natrlichen ,correctheit1 welche im ,drama ,einheit der ,handlung fordert1 die dem franzsischen ,nationalgeschmack entsprungene knstliche ,correctheit des classischen ,dramas der ,franzosen1 welche noch berdies die sogenannte ,einheit der ,zeit und des ,ortes erheischt4 ,whrend daher die natrliche ,correctheit eine allgemeine und nothwendige1 drckt die knstliche eine zufllige1 auf den ,umkreis einer ,nation oder eines ,zeitalters beschrnkte ,eigenschaft des sthetischen ,scheines aus4 #abh4 ,an die ,idee der ,correctheit schliesst sich ein ,verfahren an1 welches bestimmt ist1 die ,ausschliessung mit und unter einander unvertrglicher ,bestandtheile durch den ganzen ,umkreis der sthetischen ,vorstellungswelt durchzufhren4 ,ergebniss desselben ist die sthetische ,reinheit d4 i4 die ,abwesenheit alles ,strenden in der sthetischen ,vorstellungswelt1 welche1 wenn die durchzufhrende ,correctheit eine natrliche ist1 selbst als solche1 ist sie dagegen eine knstliche1 als knstliche ,reinheit bezeichnet wird4 ,dieselbe ist1 wie die ,correctheit1 nur eine negative ,eigenschaft des schnen ,scheins1 durch welche1 wenn sie eine natrliche ist1 das ,missfallen fr ,alle1 berall und auf immer1 wenn sie dagegen blos eine knstliche ist1 nur fr diejenigen nur an jenen ,orten und nur fr so lange vermieden wird1 fr welche1 an welchen und so lange das conventionelle ,uebereinkommen1 auf das sie begrndet ist1 besteht4 ,beispiele der natrlichen ,reinheit bietet der natrliche1 der knstlichen dagegen der knstlich festgesetzte ,sprachgebrauch in ,regel und ,schrift1 wie der erste zum ,beispiele in der deutschen1 der letztere dagegen in ,folge der ,herrschaft des ,dictionnaire de l',acadmie in der franzsischen ,literatur stattfindet4 #abi4 ,der qualitative ,gesichtspunkt der ,wiederherstellung des ,seins aus dem an dessen ,stelle getretenen und dasselbe verdunkelt habenden ,schein ergibt die sthetische ,idee der ,ausgleichung4 ,dieselbe besteht darin1 dass die wirklich im ,bewusstsein vorhandenen ,vorstellungen1 welche1 sei es durch ,zufall1 sei es durch ,absicht1 aus dem ,bewusstsein verdrngt und durch andere1 denselben entgegengesetzte ersetzt worden sind1 ohne1 ja wider den ,willen des ,vorstellenden in das ,bewusstsein zurckkehren und ihrerseits diejenigen1 die ihre ,stelle eingenommen haben1 verscheuchen4 ,der durch die ,unwillkrlichkeit ihres ,wiederauftauchens erzeugte ,schein der ,unabhngigkeit der ,vorstellungen vom ,vorstellenden wirft auf deren ,vorgestelltes selbst den gleichen ,anschein der ,selbststndigkeit1 inneren ,lebens und ,beseeltseins1 so dass die ,bewegung der wieder auftauchenden ,vorstellungen im ,bewusstsein nicht als eine durch den ,vorstellenden hervorgerufene1 sondern als eine den ,vorstellungen selbst innewohnende1 als ,selbstbewegung des ,vorgestellten1 als lebendiger ,schein erscheint d4 h4 das ,geschpf des ,bewusstseins sich in ,selbstbewusstsein verwandelt4 ,je nachdem die aus ihrer ,verdunklung wieder hergestellten ,vorstellungen entgegengesetzt oder harmonische waren1 wird das ,product des vollzogenen ,ausgleiches entweder das ,dasein entgegengesetzter oder harmonischer ,vorstellungen d4 h4 der ,ausgleich selbst entweder ein solcher mit disharmonischem oder harmonischem ,ausgang sein4 ,ersterer schliesst zwar mit einer offenen ,dissonanz 7wie ein ,heine'sches ,lied oder eine ,chopin'sche ,phantasie71 aber das ,missfallen1 welches der ,geltung blossen ,scheins fr ,sein anklebt1 wenigstens ist vermieden4 ,in letzterem ,falle wird nicht blos letzteres ,missfallen unmglich gemacht1 sondern die wieder hergestellte ursprngliche ,consonanz lsst den ,process der ,ausgleichung in einen volltnenden ,accord ausklingen4 #acj4 ,wie die ,idee der ,correctheit1 so ist jene der ,ausgleichung keine positive1 unbedingten ,beifall begrndende1 sondern blos negative1 unbedingtes ,missfallen verhtende ,idee4 ,weder die ,vermeidung des ,strenden1 noch die ,wiederherstellung des ,ursprnglichen ist an und fr sich beifalls-1 aber die ,gegenwart des ,unertrglichen und der ,bestand der ,lge fr ,wahrheit sind an und fr sich verwerfenswerth4 ,beide ,ideen bilden daher zwar ,bedingungen1 ohne welche kein ,schnes sein1 durch welche allein aber nichts zum ,schnen werden kann4 #aca4 ,an die sthetische ,idee des ,ausgleichs schliesst sich ein ,verfahren an1 welches dieselbe durch den ganzen ,umkreis des sthetischen ,scheins durchzufhren1 allenthalben das ,sein an die ,stelle des ,scheins zu setzen und die ursprnglich gegebenen anstatt der fr dieselben eingeschobenen ,elemente der sthetischen ,vorstellungswelt wieder herzustellen bemht ist4 ,ergebniss desselben ist der durch die gesammte ,welt des sthetischen ,scheins verbreitete ,anschein selbststndiger ,lebendigkeit1 inwohnender ,beseelung und ,bewegung1 ,ablsung des ,vorgestellten vom vorstellenden ,subjecte d4 i4 die sthetische ,idee der ,objectivitt als ,beseeltheit und ,seelenhaftigkeit des sthetischen ,objectes4 ,dieselbe geht darauf aus1 die ,geschpfe des vorstellenden ,subjects als ,geschpfe ihrer selbst d4 i4 als sich selbst den ,leib ihrer usseren ,erscheinung1 ,bewegung und ,handlung bauende und bestimmende seelenhafte ,subjecte1 die gesammte ,welt des sthetischen ,scheins als beseelte ,welt1 das ,kunstwerk der ,phantasie wie ein ,naturwerk erscheinen zu lassen4 ,ausdruck dieses ,strebens ist die dramatische1 nach der natrlichen ,verkettung von ,ursachen und ,wirkungen aus den gegebenen ,charakteren und der gegebenen ,situation mit innerer ,nothwendigkeit hervorspringende1 scheinbar ohne ,wissen und ,willkr des ,dichters1 wie auf eigenen ,fssen einherschreitende dramatische ,handlung4 ,die aus dem ,hirn des ,dichters entsprungenen scheinbar lebendig wandelnden ,gestalten gleichen den ,steinen ,deukalion's1 welche zu ,menschen geworden sind4 #acb4 ,keine der angefhrten sthetischen ,ideen ist das ganze ,schne1 aber jede derselben bezeichnet ein ,element des ,schnen4 ,weder das ,grosse1 noch das ,charakteristische oder ,harmonische1 noch weniger das ,correcte oder das ,ausgeglichene fr sich erschpft das ,gebiet des unbedingt ,wohlgeflligen1 aber jedes der drei ersten1 die eben darum die positiven ,merkmale des ,schnen ausmachen1 stellt ein solches dar2 die beiden letzteren dienen demselben wenigstens als negative ,kriterien4 ,unter einander verglichen lassen die ,eigenschaften der ,vollkommenheit1 ,wahrheit1 ,einheit und ,reinheit als ruhendes1 lsst sich dagegen die ,beseelung1 ,bewegung und ,objectivitt als bewegtes ,schnes bezeichnen4 ,die ,gesammtheit smmtlicher sthetischer ,ideen zu einem ,totalbilde vereinigt prgt dem sthetischen ,schein1 wenn derselbe von geringerem1 ja von dem geringsten denkbaren ,umfang ist1 den ,stempel der ,schnheit1 wenn derselbe von grsserem1 ja von dem grssten denkbaren ,umfang ist1 durch die ,erweiterung der einfachen sthetischen ,ideen mittels des sich an dieselben anschliessenden ,verfahrens3 der ,grsse zur ,vollkommenheit1 des ,charakteristischen zur ,wahrheit1 des ,einklangs zur ,einheit1 der ,correctheit zur ,reinheit und der ,ausgleichung zur ,objectivitt1 die nie und nirgends erlschende ,marke der ,classicitt auf4 #acc4 ,wie jeder der logischen ,ideen1 so steht jeder der sthetischen ,ideen ihr ,gegenbild zur ,seite4 ,der sthetischen ,idee der ,vollkommenheit steht die der ,unvollkommenheit1 der des ,grossen die des ,kleinen1 jener des ,charakteristischen die des ,charakterlosen1 jener des ,einklangs die des ,missklangs gegenber4 ,wie das ,grosse1 ,reiche und ,wohlgeordnete gefllt1 so missfllt das ,kleine1 ,drftige und ,zusammenhangslose4 ,wie das sein ,vorbild in bezeichnenden und wesentlichen ,zgen wiedergebende ,nachbild ,wohlgefallen erregt1 so folgt der unbestimmten1 verblasenen und verschwommenen1 kaum kenntlichen ,nachahmung das ,missfallen auf dem ,fusse4 ,wie das ,harmonische1 wo und an wem es sich findet1 unbedingt ,lob1 so zieht das ,disharmonische1 wenn es nicht als ,vorbereitung zu einem ,harmonischen um dieser seiner dem ,schnen dienenden ,stellung willen geduldet wird1 unbedingt ,tadel nach sich4 ,die ,gegenstze des ,correcten und ,ausgeglichenen sind durch die ,missflligkeit des gleichzeitig vorhandenen ,unvertrglichen und der ,geltung des ,scheins fr ,sein selbst als unbedingt missfllig gekennzeichnet3 ,incorrectheit und ,trug erscheinen als unbedingt verwerflich4 #acd4 ,eine ,ausnahme macht die ,stellung des an sich unbedingt ,missflligen1 ,unvertrglichen1 in der ,idee der ,ausgleichung mit harmonischem ,ausgang4 ,weil in diesem ,fall das ,ursprngliche und am ,schluss des ,processes ,wiederhergestellte ein ,harmonisches ist und der ,eindruck dieses letzteren durch die vorangegangene ,verdunklung1 durch dessen disharmonisches ,gegentheil1 wie die ,erfahrung zeigt1 der auflsenden ,consonanz durch die vorangegangene ,dissonanz1 des neugeborenen ,lichtes durch die vorhergegangene ,finsterniss1 auf das vorstellende ,subject1 den ,beschauer und ,hrer1 erhht und bestrkt wird1 so tritt in diesem ,fall das an sich1 wenn es als ,zweck gedacht wird1 unbedingt auszuschliessende ,missfllige 7die ,dissonanz1 das ,nachtdunkel7 in die ,rolle eines die ,erscheinung des ,harmonischen1 welches als ,selbstzweck nicht nur mglich1 sondern gefordert ist1 vorbereitenden und frdernden ,mittels zurck und wird um dieser seiner dem ,harmonischen ntzlichen ,beschaffenheit willen nicht nur zugelassen1 sondern1 um den schliesslichen ,effect des ,harmonischen auf jede mgliche ,weise und zu jedem erreichbaren ,grade zu steigern1 mit ,wissen und ,willen als ,hilfsmittel verwendet4 ,von dieser ,art ist der ,gebrauch der ,dissonanzen in der ,musik1 des ,licht- und ,schattencontrastes1 so wie der ,farbengegenstze in der ,malerei1 des tragischen d4 i4 das ,gerechtigkeitsgefhl beleidigenden ,schicksalsverhngnisses in der ,tragdie1 die ,einfhrung sittlich verwerflicher ,charaktere 7moralischer ,schlagschatten1 ,bsewichter1 ,intriguanten7 in die dramatische oder epische ,handlung etc4 #ace4 ,wie die ,zusammenfassung der sthetischen ,ideen das ,schne1 jede derselben fr sich ein ,schnes1 so stellen die ,gegenbilder der einzelnen sthetischen ,ideen jedes fr sich ein ,hssliches1 die ,zusammenfassung aller in einem ,totalbilde das ,hssliche dar4 ,werden die ,gegenbilder der einzelnen sthetischen ,ideen durch ein dem ,verfahren bei den ersteren entgegengesetztes auf den ganzen ,umkreis der sthetischen ,vorstellungswelt ausgedehnt1 so dass in demselben durchgngig statt der ,vollkommenheit ,unvollkommenheit1 statt der ,grsse ,kleinlichkeit1 statt der ,wahrheit ,unwahrscheinlichkeit1 statt der ,einheit ,verwirrung1 statt der ,reinheit ,rohheit und statt der sich selbst beseelenden und tragenden ,objectivitt gesetzlose ,willkr und genial scheinen wollender ,subjectivismus herrscht1 so wird1 wie durch jene dem ,totalbild der ,stempel der ,classicitt1 so durch diese demselben das ,geprge der ungebundenen ,individualitt d4 i4 des romantischen ,subjects1 die formlose ,form der ,romantik aufgeprgt4 #acf4 ,mit der ,aufstellung der sthetischen ,ideen und ihrer ,gegenbilder1 der einen zur ,nachahmung1 der andern zur ,abschreckung fr jedes ,schaffen1 das ,schnes d4 i4 unbedingt ,wohlgeflliges hervorbringen1 unbedingt ,missflliges vermeiden will d4 h4 mit der ,aufzhlung der normalen und anormalen ,formen1 welche ,normen des sthetischen ,vorstellens und knstlerischen ,producirens sind1 ist das ,geschft der ,aesthetik als allgemeiner ,wissenschaft vom ,schnen vollendet4 ,,drittes ,,capitel4 ,,die ,,ethischen ,,ideen4 #acg4 ,wie die logischen ,ideen die ,normen1 unter welchen ,denken zum ,wissen1 die sthetischen die ,normen1 unter welchen sthetischer ,schein zum ,schnen1 so stellen die ethischen ,ideen die ,bedingungen dar1 unter welchen ,wollen zum ,guten wird4 ,von ,kant stammt der ,ausspruch1 dass das einzige1 was wahrhaft und in jeder ,hinsicht gut genannt zu werden verdiene1 der gute ,wille sei2 welcher aber der gute d4 h4 unter allen denkbaren ,willen derjenige sei1 der unbedingt d4 h4 allgemein und nothwendig gefllt1 sollen nachstehende ,betrachtungen entwickeln4 #ach4 ,wie bei dem schnen wirklichen ,gegenstande dasjenige1 was ihn zum schnen macht1 nicht darin besteht1 dass er ,wirklichkeit1 sondern darin1 dass er ,schnheit besitzt1 so kann bei dem guten wirklichen ,wollen der ,grund1 der es zum guten macht1 nicht darin liegen1 dass es wirklich1 sondern darin1 dass es gut ist4 ,da nun der wirkliche schne ,gegenstand vor dem blos gedachten 7d4 i4 dem ,schein eines solchen7 nichts weiter voraus hat als eben die ,wirklichkeit1 und folglich der ,grund seiner ,schnheit nicht in demjenigen gefunden werden kann1 was ihn vom ,schein unterscheidet1 sondern nur in demjenigen1 was auch diesem eigen ist1 so kann auch die ,ursache1 um deren willen der gute wirkliche ,wille gelobt und dessen ,gegentheil getadelt wird1 keine andere als eine solche sein1 welche der wirkliche mit dem blos gedachten 7d4 i4 mit dem blossen ,schein-7 ,willen gemein hat4 ,wie aber dasjenige1 was das schne ,wirkliche mit dem schnen gedachten ,gegenstande gemein hat1 nur beider ,form1 so kann auch dasjenige1 was dem guten ,wirklichen mit dem blos gedachten guten ,willen gemeinsam ist1 nur deren gemeinschaftliche ,form1 und der einzige wahre ,grund1 um deswillen gutes wirkliches ,wollen gut genannt zu werden verdient1 kann daher nicht in dessen ,realitt1 sondern nur in dessen 7unbedingt wohlgeflliger d4 i4 den ,normen des unbedingt ,wohlgeflligen entsprechender7 ,form gefunden werden4 #aci4 ,wre das ,gegentheil der ,fall d4 h4 lge der ,grund1 warum gutes wirkliches ,wollen unbedingt gefllt1 in ,eigenschaften1 welche von dessen ,wirklichkeit abhngen1 so ergbe sich ,folgendes3 ,jedes wirkliche ,wollen bringt einerseits als ,wirkendes ,wirkungen d4 i4 ,folgen hervor und ist andererseits entweder als ,bewirktes die ,wirkung eines anderen ,willens1 oder als ,selbstbewirktes die ,wirkung seiner selbst1 als des eigenen ,willens4 ,im ersten ,falle ist es selbst als ,wirkliches die ,ursache eines anderen ,wirklichen2 im zweiten ,falle ist seine ,ursache der entweder gebietende oder der als ,muster zur ,nachahmung reizende ,wille eines ,anderen2 im letzten ,falle ist es selbst seine eigene ,ursache4 #adj4 ,da jedes wirkliche ,wollen ein ,streben1 ein solches aber nichts anderes ist als das ,aufstreben der ,vorstellung des ,erstrebten im ,bewusstsein gegen die ,hemmnisse1 welche bisher auf derselben lasteten1 so erzeugt jedes ,wollen1 welches etwas bewirkt d4 h4 eine wirkliche ,vernderung seiner bisherigen ,lage hervorbringt1 ebenso unausbleiblicher ,weise ein ,lust- als im entgegengesetzten ,fall1 wenn es nichts bewirkt1 ein ,unlustgefhl4 ,indem sich das erstere mit der ,vorstellung des im ,wollen ,erstrebten d4 i4 des ,objectes des ,wollens verknpft1 erscheint dieses letztere als ein ,gut2 indem das letztere das gleiche thut1 erscheint das ,erstrebte als ein ,uebel2 jenes1 weil an dessen ,vorstellung sich ein ,lustgefhl geheftet1 wird von da an als ein ,begehrens-1 dieses1 weil dessen ,vorstellung fortan von einem ,unlustgefhl begleitet wird1 als ein ,verabscheuungswerthes angesehen1 die ,gte des ,wollens von dessen ,richtung auf ,gter1 deren ,gegentheil1 die ,bosheit1 von dessen ,richtung auf ,uebel abhngig gemacht4 ,die ,ethik als ,wissenschaft von den ,bedingungen des ,guten nimmt die ,gestalt einer ,gterlehre an4 #ada4 ,die ,eigenschaft eines ,objectes als eines ,gutes oder ,uebels hngt ab von den die ,vorstellung desselben begleitenden ,lust- oder ,unlustgefhlen4 ,je nachdem diese letztern strker oder geringer1 werden hhere und niedere ,gter und ,uebel unterschieden4 ,durch den ,umstand1 dass die ,vorstellung des einen von dem hchsten ,lust-1 die ,vorstellung des anderen von dem hchsten ,unlustgefhl unzertrennlich ist1 wird das hchste ,gut vor dem grssten ,uebel gekennzeichnet4 ,dass sich dabei an die ,vorstellung der ,lust als solcher das hchste ,lustgefhl1 an jene der ,unlust das hchste ,unlustgefhl und zwar nicht blos in diesem und jenem1 sondern in jedem ,fall heften muss1 in welchem von ,lust und ,unlust als ,ziel des ,wollens die ,rede ist1 und dass in ,folge dessen kein ,gegenstand geeigneter erscheint1 als hchstes ,gut aufgestellt zu werden1 als die ,lust 7,glckseligkeit1 eudaimonia7 und keiner nher liegt1 um als hchstes ,uebel zu erscheinen1 als die ,unlust 7,unseligkeit1 kakodaimonia7 scheint eben so wenig befremdlich1 als es unbestimmt bleibt1 ob unter jener ,lust1 die als ,gut1 und jener ,unlust1 die als ,uebel bezeichnet wird1 jede beliebige ohne ,unterschied1 oder irgend eine bestimmte1 z4 ,b4 nur sinnliche oder nur geistige ,lust1 nur eigene 7,egoismus7 oder nur fremde ,glckseligkeit 7,altruismus71 die ,glckseligkeit eines ,theiles oder die des ,ganzen 7allgemeines ,wohl1 salus publica7 verstanden werden solle4 #adb4 ,letzterem ,mangel soll dadurch abgeholfen werden1 dass diejenige ,lust1 welche mit keinerlei ,unlust gemischt1 also rein erscheint1 der gemischten -- also diejenige1 deren ,folgen nicht einer solchen vorgezogen wird1 deren nachtrgliche ,wirkungen von ,unlust begleitet sind4 ,aus diesem ,grunde wurde von den ,hedonikern und ,epikurern die sinnliche ,lust als vorbergehende und flchtige der geistigen als der dauer- und standhaften nachgesetzt1 von ,aristoteles das beschauliche ,leben des ,denkers als das einzige wahren ,genuss gewhrende hoch ber das banausische ,treiben der ,sinnlichkeit erhoben4 ,dem ,streben nach eigener1 selbstschtiger ,glckseligkeit1 in welchem die ,einen 7die ,encyklopdisten1 ,helvetius7 das ,ziel des ,wollens erblickten1 wird von ,anderen 7,hume1 ,smith1 ,comte7 das ,streben nach fremder d4 i4 nach der ,glckseligkeit des ,andern 7autrui1 ,altruismus7 entgegengestellt d4 h4 das selbstlose und selbstverleugnende uneigenntzige dem selbstschtigen eigenntzigen ,wollen -- mit ,recht1 aber grundlos d4 h4 ohne ,angabe eines ,grundes1 warum das eine besser als das andere sein solle -- vorgezogen4 ,eben so richtig1 aber auch eben so wenig motivirt ist der von ,leibnitz u4 ,a4 hervorgehobene ,vorrang der allgemeinen vor der besondern oder gar individuellen ,glckseligkeit1 in ,folge dessen das ,wohl des ,ganzen jenem des ,theiles1 dieses jenem des ,einzelnen zwar 7mit ,recht7 vorzuziehen1 der ,grund aber1 durch welchen diese ,bevorzugung gerechtfertigt 7und welcher1 wie spter gezeigt werden soll1 ausschliesslich in der ursprnglichen unbedingten ,wohlgeflligkeit wohlwollender ,gesinnung gelegen7 ist1 eben so wenig anzutreffen ist4 #adc4 ,der andere ,mangel1 an dem jede ,ethik als ,gterlehre leidet1 aber kann auf keine ,weise beseitigt werden4 ,dieselbe geht davon aus1 dass es ,gter d4 h4 ,objecte gebe1 die begehrens-1 und solche1 die verabscheuungswerth sind1 und will durch die ,angabe der ersteren1 wie durch die ,ausscheidung der zweiten das gute d4 h4 auf ,gter1 von dem bsen d4 h4 auf ,uebel sich richtenden ,wollen unterscheiden4 ,wenn aber nach ,obigem an jede ,befriedigung des ,wollens1 gleichviel welches dessen ,object sei1 ein ,lustgefhl sich knpft und jedes ,object1 dessen ,vorstellung ein ,lustgefhl begleitet1 ein ,gut darstellt1 so folgt1 dass das ,object jedes ,wollens1 gleichviel welches es sei1 ein ,gut -- und daher jedes ,wollen ohne ,unterschied1 weil auf ein ,gut gerichtet1 ein gutes1 folglich der ,unterschied zwischen gutem und nicht gutem ,wollen illusorisch sei4 ,folge der ,ethik als ,gterlehre wre daher1 entweder1 dass jedes ,wollen als ,wollen gut 7ethischer ,optimismus71 oder dass kein ,wollen besser als das andere 7ethischer ,indifferentismus71 oder dass kein ,wollen gut 7ethischer ,pessimismus und ,nihilismus71 oder1 da jedes wirkliche ,wollen aus dem ,gefhl des ,nichtbesitzes des ,gewollten d4 i4 aus einem ,unlustgefhl hervorgeht1 dass ,nichtwollen am besten sei 7ethischer ,quietismus74 ,in keinem dieser ,flle ist ,ethik als ,wissenschaft mglich4 #add4 ,wie das wirkliche ,wollen als ,wirkendes ,ursache1 so ist es als ,bewirktes ,wirkung eines ,wirklichen4 ,kann nun dasjenige1 wodurch ein ,wollen bewirkt wird1 nur wieder ein ,wille sein1 so ist nur zweierlei mglich3 entweder ist der bewirkende ,wille ein fremder d4 h4 der eines von jenem1 der will1 unterschiedenen1 oder der eigene d4 i4 der eines mit demjenigen1 welcher will1 identischen ,individuums4 ,in beiden ,fllen kann der ,wille entweder als befehlender1 das eigene ,wollen als ,wirkung jenes ,willens als gehorchendes1 oder als vorbildender1 das eigene ,wollen als nachahmendes auftreten4 ,im ersten ,fall nimmt das gute ,wollen die ,form des pflichtmssigen1 die ,ethik als ,wissenschaft die ,gestalt einer ,pflichtenlehre1 im zweiten ,fall das vorbildende ,wollen die ,rolle eines ,tugendmusters1 die ,ethik als ,wissenschaft die ,form einer ,tugendlehre an4 #ade4 ,grund der ,gte des ,wollens ist in der ersten die ,beschaffenheit des befehlenden ,willens4 ,ist dieser selbst gut1 so ist es auch sein ,gebot 7die ,pflicht7 und folglich auch das diesem gemsse d4 i4 pflichtgemsse ,wollen4 ,ist er dagegen das ,gegentheil1 so ist es auch sein ,gebot und folglich das ,wollen desto schlechter1 je pflichtgemsser es ist4 ,soll daher die ,ethik die ,form einer ,pflichtenlehre annehmen drfen1 so muss zuerst ausgemacht sein1 dass der gesetzgebende ,wille in der ,that der gute d4 h4 dass das von ihm ,gebotene niemals etwas anderes sein knne1 als was des ,gebotenwerdens werth ist4 ,dieses aber kann weder einfach dadurch erwiesen werden1 dass dargethan wird1 der gebietende ,wille sei der strkste1 noch dadurch1 dass zu erweisen versucht wird1 er sei entweder der gttliche oder berhaupt ein hherer 7bermenschlicher1 bersinnlicher1 berempirischer71 sondern allein dadurch1 dass dargethan wird1 er sei der gute d4 h4 sein ,inhalt stimme mit demjenigen berein1 was den ,inhalt des ,guten d4 h4 des am ,wollen unbedingt ,wohlgeflligen ausmacht4 ,erweis der ,gte des ,gebots durch den ,nachweis1 dass der gebietende ,wille der strkste d4 h4 strker als der gehorchende und folglich denselben zu zwingen vermgend sei1 wrde das ,faustrecht d4 h4 das angebliche ,recht des ,strkeren bedeuten d4 i4 den ,grundsatz3 dass dasjenige1 was die ,macht will1 gut1 nicht aber1 dass nur die ,macht1 die das ,gute will1 diejenige sei1 der man zum ,gehorsam verpflichtet ist4 ,das zweite wrde das ,vorangehen des ,beweises erfordern1 dass der ,gesetzgeber1 als dessen ,gesetz das gebotene ,wollen sich kundgibt1 wirklich ,gott d4 h4 nicht blos ein angeblicher1 sondern der wirkliche ,gott d4 h4 ein solcher sei1 zu dessen ,eigenschaften es naturnothwendig gehrt1 nur das ,gute d4 i4 das sein ,sollende1 zu wollen4 ,da nun dieser ,beweis nicht erbracht werden kann1 ohne das ,gute d4 i4 das unbedingt ,wohlgefllige am ,wollen zu kennen1 auf dessen ,uebereinstimmung mit dem angeblich gttlichen ,gebot eben die ,anerkennung des letzteren als eines gttlichen beruht1 so setzt die ,ethik als theologische d4 i4 das ,gute auf das ,gebot ,gottes zurckfhrende ,wissenschaft1 die ,kenntniss des ,guten als gewonnen voraus1 statt dieselbe zu gewhren4 ,wird jedoch der gesetzgebende ,wille statt in einen ,andern1 in das ,innere des ,wollenden selbst1 gleichsam als ein hherer1 berempirischer in das menschliche1 empirische ,individuum verlegt1 so dass der ,mensch gleichsam als ein aus zwei ,elementen1 einem berempirischen und einem empirischen1 zusammengesetztes ,doppelwesen erscheint1 deren eines zum ,befehlen1 das andere zum ,gehorchen bestimmt ist1 so kehrt dieselbe ,schwierigkeit wieder d4 h4 es muss neuerdings dargethan werden1 dass der sich im ,menschen als der hhere geberdende ,wille 7der ,gott in uns7 wirklich den ,anspruch besitze und nicht blos mache1 als solcher anerkannt1 und dessen ,gesetz die ,berechtigung habe1 nicht blos1 weil es sein1 sondern weil es ein gutes ,gesetz ist1 ,gehorsam zu fordern4 #adf4 ,selbst ,kant's souverner kategorischer ,imperativ hat der ,verpflichtung1 als gutes d4 i4 ,gehorsam zu fordern berechtigtes ,gebot sich zu legitimiren1 sich nicht zu entziehen vermocht4 ,freilich thut er dasselbe nicht durch den ,erweis1 dass der ,inhalt seines ,gebotes der gute1 sondern dadurch1 dass das ,gegentheil desselben in sich widersprechend sei4 ,der von ihm aufgestellte ,satz3 ,handle so1 dass die ,maxime deines ,wollens fhig sei1 als allgemeines ,gesetz zu dienen1 soll nicht den ,inhalt des ,guten1 sondern ein ,kennzeichen darbieten1 denselben zu erkennen4 ,die ,fhigkeit einer ,maxime1 allgemein als ,gesetz aufgestellt zu werden1 verrth sich darin1 dass das ,gegentheil derselben1 als allgemeines ,gesetz gedacht1 sich selbst widerspricht4 ,kant's ,kriterium des ,guten ist logisch1 nicht ethisch4 #adg4 ,aber das ,beispiel1 das er gibt1 fhrt nicht einmal zum ,widerspruch4 ,kant erweist die ,pflicht1 anvertraute ,gter zurckzugeben1 auf die ,weise1 dass er bemerkt1 im entgegengesetzten ,fall wrde es keine anvertrauten ,gter mehr geben4 ,allein die der ,maxime1 anvertraute ,gter zurckzustellen1 entgegengesetzte ,maxime1 anvertraute ,gter nicht zurckzustellen1 wrde nur dann auf einen ,widerspruch fhren1 wenn sie verlangte1 obgleich keine anvertrauten ,gter vorhanden seien1 dennoch dergleichen zurckzustellen4 ,dieselbe fhrt jedoch auf keinen ,widerspruch1 wenn sie1 wie sie es wirklich thut1 verlangt1 anvertraute ,gter1 wenn dergleichen vorhanden sind1 nicht zurckzustellen4 #adh4 ,kant geht von dem richtigen ,satze aus1 dass jedes gute ,gebot allgemein giltig und schliesst daraus umgekehrt1 dass jedes allgemein giltige ,gebot nothwendig gut sei4 ,er erweist daher statt1 wie er sollte1 die ,folge aus dem ,grund1 umgekehrt1 wie er nicht durfte1 den ,grund aus der ,folge4 ,allgemein giltige ,gebote sind nothwendig gute1 aber nicht alles1 was allgemein gilt d4 h4 dessen ,gegentheil auf einen ,widerspruch fhrt 7wie z4 ,b4 mathematische ,wahrheiten7 ist ein ethisches ,gebot4 ,in der krzeren ,form1 welche ,kant seinem obersten ,sittengesetze gibt3 folge der praktischen ,vernunft d4 i4 thue1 was du sollst1 wird die leere ,tautologie1 in die sich der kategorische ,imperativ verwickelt1 noch aufflliger4 ,denn da die ,vernunft nichts anderes ist als die ,stimme des ,sollens1 so bedeutet jenes ,gebot3 du sollst1 was du sollst -- einen identischen ,satz4 #adi4 ,der kategorische ,imperativ oder die sogenannte praktische ,vernunft im ,wollenden nimmt in ,bezug auf den ,inhalt ihres ,gebots dem an sich ,guten gegenber keine andere ,stellung ein1 als ,gott und die sogenannte gttliche ,gesetzgebung ausserhalb des ,wollenden4 ,wie die letztere1 um den angeblichen von dem wahren 7d4 i4 eines ,gottes wrdigen7 ,willen ,gottes unterscheiden zu knnen1 nach den ,worten des ,thomas von ,aquin3 non ideo bonum est1 quia deus prcepit1 sed ideo deus prcepit1 quia bonum est1 der ,rechtfertigung durch ,uebereinstimmung ihres ,inhalts mit jenem des an sich ,guten 7d4 i4 des unbedingt ,wohlgeflligen am ,wollen7 bedarf1 so muss1 um den ,ausspruch der wahren von dem einer blos vermeintlichen gebietenden ,vernunft unterscheiden zu knnen1 der ,inhalt desselben an dem ,massstab einer andern1 der ber ,werth und ,unwerth des ,wollens unbedingt entscheidenden urtheilenden ,vernunft geprft und durch diese entweder besttigt oder verworfen werden4 #aej4 ,wie in der ,pflichtenlehre der ,grund der ,gte des gehorchenden in jener des befehlenden ,willens1 so liegt in der ,ethik als ,tugendlehre der ,grund der ,gte des nachahmenden in jener des nachgeahmten ,willens4 ,dieselbe stellt1 wie die stoische ,moral in der ,person des stoischen ,weisen1 wie ,aristoteles in seinem gerechten ,mann 7orthos anr7 ein ethisches ,ideal1 das ,bild einer vollendeten oder doch fr vollendet ausgegebenen idealen ,persnlichkeit als ,tugendmuster d4 i4 als nachahmungswerthes ,vorbild auf1 durch dessen ,nachahmung das ,wollen des ,nachahmenden selbst tugendhaft1 ,mustertugend wird1 aus keinem andern ,grunde1 als weil und insofern es dem ,wollen des ,tugendmusters gleicht4 ,ethik als ,tugendlehre ist daher zwar vorschreibend1 insofern sie ein ,vorbild zur ,nachahmung aufstellt1 aber zugleich blos beschreibend1 indem sie das ,wesen des ,tugendmusters ausmalt4 ,die stoische ,moral begngte sich nicht damit1 auf das ,ideal des ,weisen als ,muster hinzudeuten1 sondern entwarf ein ,charaktergemlde desselben und seines ,verhaltens in allen denkbaren ,lebenslagen als musterhaft4 ,die ,ethik als ,tugendlehre verfhrt weder imperativ1 noch deducirend1 sondern demonstrirend d4 i4 auf ein gegebenes1 sei es historisch in der ,wirklichkeit1 sei es poetisch in der idealen ,welt1 ,vorhandenes hinweisend und dasselbe ein- fr allemal als ethische ,autoritt d4 i4 als den schlechthinigen ,ausdruck des an sich ,guten proclamirend4 ,wie ,max von ,wallenstein sagt3 ,auf ihn nur braucht' ich zu schau'n und war des rechten ,pfad's gewiss -- so zeigt die ,ethik als ,tugendlehre auf jede ,frage nach dem ,guten1 statt aller ,antwort auf den ,guten hin1 in dessen jeweiligem ,wollen dasselbe verkrpert sei4 #aea4 ,soll dessen ethische ,autoritt nicht blos auf ,autoritt hin1 das ,ideal des stoischen ,weisen nicht blos auf das ,zeugniss der ,stoiker1 der orthos anr nicht blos auf jenes des ,aristoteles hin als ,tugendmuster gelten1 so muss die ,berechtigung derselben1 ideal d4 i4 absolut wohlgeflliges ,vorbild zu sein1 wissenschaftlich d4 i4 durch ,uebereinstimmung ihres ,wollens mit dem an sich ,guten 7d4 i4 dem unbedingt ,wohlgeflligen am ,wollen7 vorher erwiesen werden4 ,weil aber dieser ,erweis die ,kenntniss des ,guten bedingt1 das gute ,wollen nicht deshalb gut1 weil es das ,wollen des ,guten 7,mannes71 sondern der ,gute deshalb gut ist1 weil er das ,gute will1 so setzt ,ethik als ,tugendlehre1 statt selbst ,wissenschaft des ,guten zu sein1 vielmehr diese d4 i4 die ,wissenschaft der ,normen1 nach welchen das ,wollen unbedingt gefllt oder missfllt1 die sthetische ,wissenschaft vom ,wollen1 die ,willenssthetik voraus4 #aeb4 ,gter-1 ,pflichten- und ,tugendlehre als ,formen der ,ethik sind damit gleichmssig abgelehnt4 ,die ,eigenschaften des ,wollens1 welche dasselbe zum guten machen1 gehren nicht1 wie bei jenen1 dem wirklichen1 sondern ausschliesslich dem gedachten ,wollen d4 i4 der blossen ,vorstellung eines solchen1 dem ,schein eines ,wollens an4 ,wie sthetischer ,schein berhaupt weder dadurch1 dass etwas durch denselben hindurchscheint1 noch dadurch gefllt1 dass er einem gewissen ,subjecte scheint1 sondern allein dadurch1 dass er gewisse unbedingt wohlgefllige ,formen an sich trgt1 so gefllt das ,bild eines ,wollens weder dadurch1 dass dieses bestimmte ,folgen nach sich zieht 7wie in der ,gterlehre71 noch dadurch1 dass dieses das1 sei es gebietende oder als ,muster vorgestellte ,wollen eines ,andern nachahmt 7wie in der ,pflichten- und ,tugendlehre71 sondern allein dadurch1 dass das ,wollen gewisse unbedingt wohlgefllige ,formen an sich trgt4 ,die ,aufstellung dieser letzteren ist die ,aufgabe der ,ethik als ,aesthetik des ,wollens4 #aec4 ,zieht man von dem guten wirklichen ,wollen die ussere ,hlle der ,wirklichkeit ab1 so bleibt der ,gedanke1 das ,bild oder die ,vorstellung dieses ,wollens allein brig4 ,dieses ,bild wird als ,vorgestelltes nicht nur mit einem gewissen ,grade von ,intensitt vorgestellt1 sondern das ,wollen1 dessen ,bild es ist1 wird in diesem als ,wollen von einem bestimmten hheren oder niederen ,intensittsgrad vorgestellt4 ,dasselbe wird ferner nicht blos in ,beziehungen und ,verhltnissen 7der ,gleichheit1 ,ungleichheit1 der ,identitt oder des ,gegensatzes7 zu anderen hnlichen oder unhnlichen ,willensbildern vorgestellt1 sondern das ,wollen1 dessen ,bild es ist1 wird selbst als in ,beziehungen und ,verhltnissen 7der ,uebereinstimmung oder des ,widerstreits7 zu anderem1 sei es ,wollen1 sei es ,vorstellen1 stehend vorgestellt4 ,jenes ergibt einen quantitativen1 dieses einen qualitativen ,gesichtspunkt zur ,beurtheilung des ,wollens4 #aed4 ,ersterer betrifft das ,wie1 letzterer das ,was des vorgestellten ,wollens4 ,dasselbe wird von jenem aus entweder als stark1 oder als schwach1 als reich und mannigfaltig1 oder als drftig und einfrmig1 als wohlgeordnet und in sich zusammenhngend1 oder als ordnungslos und in sich zerrissen vorgestellt1 und nach der sthetischen ,idee der ,vollkommenheit dem starken1 reichen1 zusammenhngenden vor dem schwachen1 armen und zusammenhanglosen ,wollen der ,vorzug gegeben4 ,von diesem aus wird dasselbe entweder als mit einem anderen ,wollen 7z4 ,b4 dem eines ,andern7 ganz oder theilweise identisch oder demselben entgegengesetzt vorgestellt und nach der sthetischen ,idee des ,einklangs im ersteren ,falle mit ,lob1 in letzterem mit ,tadel begleitet4 ,die ,entwicklung und ,aufzhlung aller sowol vom quantitativen als vom qualitativen ,gesichtspunkt aus mglichen ,flle ergibt die ethischen ,ideen4 #aee4 ,diese ,flle sind folgende4 ,jedes ,wollen als solches besitzt eine ,energie1 mit welcher1 und einen ,inhalt1 welcher gewollt wird4 ,wird die erstere d4 i4 das ,quantum des ,wollens1 ohne ,rcksicht auf den letzteren1 das ,quale des ,wollens1 allein ins ,auge gefasst1 so ergibt sich der quantitative1 findet das ,gegentheil statt1 der qualitative ,gesichtspunkt seiner ,beurtheilung4 ,weil jede ,bethtigung des ,wollens als eines ,ueberwindens entgegenstehender ,hemmnisse von ,lustgefhl begleitet ist und sich dasselbe in gleichem ,grade steigert1 als das aufgewendete ,quantum der ,wollensbethtigung wchst1 so muss mit der ,vorstellung des grsseren ,quantums von ,wollensbethtigung nothwendig ein grsseres1 mit der ,vorstellung eines mit dem ersteren verglichen kleineren ,wollensquantums eben so nothwendig ein geringerer ,grad von ,lustgefhl verbunden sein d4 h4 das strkere ,wollen gefllt neben dem schwcheren1 das schwchere missfllt neben dem strkeren4 ,dieser ,erfolg besteht so lange1 als das proportionale ,verhltniss zwischen den beiden unter einander verglichenen ,wollensquantitten dasselbe bleibt4 ,ob die beiden unter einander ihrer relativen ,strke nach verglichenen ,wollen als einem und demselben oder als verschiedenen wollenden ,wesen angehrig gedacht werden1 macht dann keinen ,unterschied4 ,wchst das kleinere ,wollensquantum1 oder nimmt das grssere ab1 so dass schliesslich beide den gleichen ,grad von ,strke besitzen1 oder bei fortwhrendem ,wachsen des kleineren oder ,abnehmen des grsseren das schwchere zum strkeren1 das strkere zum schwcheren ,wollen wird1 so hrt in dem einen ,fall1 da beide gleich stark geworden sind1 jeder ,vorzug des einen vor dem andern auf1 in dem andern ,fall1 da das schwchere zum strkeren geworden ist1 kehrt sich das ,verhltniss um1 das vorher wohlgefllige missfllt1 das vorher missfllige wird wohlgefllig4 ,in beiden ,fllen stellt das strkere den ,massstab des schwcheren1 jenes gleichsam das ,volle dar1 zu welchem dieses erst kommen soll4 #aef4 ,wird das ,quantum des ,wollens hierbei als ber jedes erreichbare ,mass hinaus fortschreitend vorgestellt1 so geht die ,vorstellung des starken in die des durch seine ,strke erhabenen ,wollens d4 i4 eines solchen ber1 im ,vergleich mit welchem jede dem ,vorstellenden selbst als ,wollendem erreichbare ,strke seines ,wollens in nichts verschwindet4 ,das in diesem ,fall vorgestellte ,wollen erscheint mit dem des ,vorstellenden selbst verglichen unendlich 7d4 h4 ber jede diesem vorstellbare ,grenze hinaus7 gross2 das eigene ,wollen des ,vorstellenden diesem mit jenem verglichen unendlich 7d4 h4 ber jede von diesem vorstellbare ,grenze hinaus7 klein4 ,letzterer ,umstand ruft in dem ,vorstellenden das unangenehme ,gefhl seiner ,schwche als wollendes1 dagegen das ,bewusstsein1 einen dem seinen unendlich berlegenen ,willen zwar nicht im ,wollen erreichen1 aber doch wenigstens mit seiner vorstellenden ,kraft vorstellen zu knnen1 das angenehme ,gefhl der eigenen ,strke als vorstellendes ,wesen hervor1 so dass beide1 dieses ,lust- und jenes ,unlustgefhl zusammen1 jenem ber alles ,mass hinaus gesteigerten ,wollen gegenber wieder das gemischte ,gefhl des ,erhabenen erzeugen4 ,letzteres mag1 da es ein ,wollen ist1 zum ,unterschied von dem im ,vorangehenden erwhnten1 welches nur auf der ,ueberschreitung der ,grenze des ,vorstellbaren beruhte1 mit einem ,kant'schen ,ausdruck das dynamisch ,erhabene heissen4 #aeg4 ,wird1 wie oben vom ,quale1 so vom ,quantum des vorgestellten ,wollens ab und nur auf das ,was desselben gesehen1 so ergeben sich1 da in ,bezug auf den ,umstand1 dass berhaupt etwas gewollt wird1 ein ,wollen dem andern gleicht1 in ,bezug auf dasjenige1 welches gewollt wird1 aber1 weil jede beliebige ,vorstellung ,sitz eines ,wollens werden kann1 eine so unendliche ,mannigfaltigkeit stattfindet1 dass von einer ,aufzhlung oder ,vergleichung derselben unter einander keine ,rede sein kann1 nur nachstehende ,flle4 ,das vorgestellte ,wollen wird entweder auf den ,wollenden selbst oder auf einen anderen ,wollenden bezogen1 letzterer aber entweder als blos in der ,vorstellung des ersten vorhanden1 oder als wirklich vorhanden vorgestellt4 ,findet das erste statt d4 h4 wird das ,wollen des ,wollenden auf den ,wollenden selbst bezogen1 so muss etwas in diesem als vorhanden vorgestellt werden1 was sich mit dessen ,wollen vergleichen lsst4 ,wird dagegen das ,wollen auf einen ,anderen bezogen1 so muss in diesem etwas vorhanden gedacht werden1 das sich mit dem ,wollen jenes ersten vergleichen lsst4 ,dasjenige im ,wollenden1 mit dem sich sein ,wollen vergleichen lsst1 kann nun nichts anderes sein1 als das ,bild dieses ,wollens d4 h4 die ,vorstellung1 die er sich selbst von seinem ,wollen macht4 ,dasjenige im ,andern1 womit das ,wollen des ersten verglichen wird1 seinerseits kann wieder nur ein ,wollen1 und zwar entweder als blos gedachtes d4 i4 nur in der ,vorstellung des ersten vorhandenes1 oder als wirkliches1 thatschlich existirendes im zweiten sein4 #aeh4 ,das ,bild1 das sich der ,wollende von seinem eigenen ,wollen macht1 gehrt dessen ,vorstellen 7dem ,intellect71 das ,wollen selbst1 von dem er ein ,bild sich macht1 dessen mit der ,vorstellung der ,erreichbarkeit des ,angestrebten verbundenem ,streben 7dem ,willen7 an3 beide1 das ,bild des ,wollens im ,intellect und das wirkliche ,wollen des ,willens des ,wollenden verhalten sich zu einander1 wie ,vorbild und ,nachbild1 ,original und ,copie2 der ,intellect entwirft das ,bild eines gewissen mglichen ,wollens 7,willensproject71 der ,wille fhrt es aus oder auch nicht im wirklichen ,wollen 7,willensact74 ,im ersten ,fall trgt das wirkliche ,wollen die ,zge des gedachten d4 h4 dasselbe ahmt das letztere nach2 im letzteren ,fall fallen ,willensproject und ,willensact1 auf ihren ,inhalt hin angesehen1 gnzlich aus einander1 gedachtes und wirkliches ,wollen decken einander nicht4 ,beide ,flle1 die auf der einseitigen ,identitt des gedachten und des wirklichen ,wollens beruhen1 wiederholen die sthetische ,idee des ,charakteristischen auf dem ,gebiete des ,wollens4 #aei4 ,wie jene allgemein darin besteht1 dass sich der gesammte ,inhalt des ,nachbildes am ,vorbilde1 dagegen nicht alles1 was letzterem eigen ist1 an dem ersten findet1 so besteht das ,verhltniss zwischen gedachtem und wirklichem ,wollen darin1 dass der gesammte ,inhalt des wirklichen sich in dem ,inhalt des gedachten1 nur mit dem ,unterschied vorfindet1 dass er das einemal nur als ,gedanke 7,vorstellung1 ,bild1 ideal71 das anderemal als ,wollen 7wirklich1 real7 vorhanden ist4 ,wie unter der ,herrschaft der ,idee des ,charakteristischen ,original und ,portrait einander so nahe kommen1 dass nur der ,umstand1 dass das eine ein wirklich1 das andere ein nur scheinbar belebtes ist1 sie von einander scheidet1 so kommen im vorliegenden ,verhltniss gedachtes und wirkliches ,wollen mit einander so vollkommen berein1 dass nur der ,umstand1 dass das eine als wirklich nur gedachtes1 das andere ein ,gedachtes verwirklichendes ,wollen ist1 sie trennt4 ,der unbedingte ,beifall1 welcher die erstere1 die ,harmonie zwischen ,vorbild und ,nachbild1 begleitet1 kann daher auch dem letzteren1 welches die ,harmonie zwischen gedachtem und wirklichem ,wollen des ,wollenden ausdrckt1 eben so wenig fehlen1 wie dessen ,gegentheil1 der ,disharmonie zwischen beiden1 das unbedingte ,missfallen4 #afj4 ,wie die ,beziehung zwischen gedachtem und wirklichem ,wollen im ,wollenden selbst auf der einseitigen1 so beruht jene zwischen dem wirklichen ,wollen des ,wollenden und seiner ,vorstellung vom ,wollen eines ,andern auf jenem der gegenseitigen ,identitt4 ,beide ,flle haben das mit einander gemein1 dass beide ,glieder1 deren ,beziehung unter einander das ,verhltniss ausmacht1 dem ,bewusstsein eines und des nmlichen ,individuums 7des ,wollenden7 angehren2 ferner1 dass diese ,glieder jedesmal je ein gedachtes und ein wirkliches ,wollen sind2 der ,gegensatz beider ,flle aber besteht darin1 dass das gedachte ,wollen1 auf welches das wirkliche ,wollen sich bezieht1 in dem einen ,fall als das eigene des ,wollenden1 in dem anderen als das eines ,anderen gedacht wird4 ,wie nun im ersten ,fall das gedachte eigene zum ,vorbild des eigenen wirklichen ,wollens1 so wird in dem hier vorliegenden ,falle das gedachte fremde zum ,vorbild des eigenen wirklichen ,wollens4 ,in jenem ,fall wird das ,bild des eigenen ,wollens1 in diesem das ,bild des fremden ,wollens vom ,wollenden nachgeahmt1 so dass in jenem ,harmonie zwischen gedachtem eigenem und eigenem wirklichem1 in diesem dagegen ,harmonie zwischen gedachtem fremdem und wirklichem eigenem ,wollen stattfindet4 ,gedachtes fremdes und eigenes wirkliches ,wollen werden dabei ihrem ,inhalt nach congruent1 dem ,umstand nach1 dass das eine blos gedacht1 das andere wirklich1 das eine eigenes1 das andere fremdes ,wollen ist1 als gegenstzlich vorausgesetzt2 jedes der beiden ,verhltnissglieder hat durch die ,identitt des ,inhalts etwas1 und zwar ein ,ueberwiegendes mit dem andern gemein und jedes etwas1 wenngleich nichts berwiegendes1 das eine die ,eigenschaft1 dass es eigenes und wirkliches1 das andere die entgegengesetzte1 dass es gedachtes und fremdes ,wollen ist1 vor dem anderen voraus4 #afa4 ,dass in diesem ,willensverhltniss die sthetische ,idee des ,einklangs auf ethischem ,felde wiederkehrt1 braucht kaum erst hervorgehoben zu werden4 ,gedachtes fremdes und eigenes wirkliches ,wollen verhalten sich zu einander wie die berwiegend identischen1 obgleich jedes dem andern theilweise entgegengesetzten ,glieder einer ,ton-1 ,farben- oder ,gedankenharmonie4 ,wie dieser auf sthetischem1 so kann jenem ,willensverhltniss auf ethischem ,gebiet das unbedingte ,lob eben so wenig ausbleiben1 wie seinem ,gegentheil1 der ,disharmonie zwischen gedachtem fremdem und eigenem wirklichem ,wollen der unbedingte ,tadel4 #afb4 ,schon hier mag erwhnt sein1 dass der ,einklang des eigenen wirklichen mit dem gedachten fremden ,wollen nicht mit der inhaltlichen ,uebereinstimmung des eigenen mit fremdem ,lust- oder ,unlustgefhl1 wie sie in den bekannten psychischen ,phnomen des sogenannten ,mitgefhls zu ,tage tritt1 verwechselt werden drfe4 ,jener drckt eine ,beziehung eigenen ,wollens auf fremdes1 dieses zwar gleichfalls eine ,beziehung eigener auf fremde ,gemthszustnde1 jedoch nicht eine solche des ,wollens1 sondern des ,fhlens aus4 ,das sympathetische ,gefhl ist die ,wiederholung eines fremden oder die ,entstehung eines jenem entgegengesetzten ,gefhls im eigenen ,gemth1 obiges ,willensverhltniss dagegen die ,wiederholung eines dem fremden gleichen oder die ,entstehung eines jenem entgegengesetzten ,wollens im eigenen ,willen4 ,jenes ist bei dem ,mitleid und der ,mitfreude1 wo das ,leid des ,andern ,leid1 die ,lust des ,andern ,lust in uns hervorruft1 einerseits -- bei ,neid und ,schadenfreude1 wo die ,lust des ,andern ,leid und das ,leid des ,andern ,lust in uns nach sich zieht1 andererseits der ,fall4 ,dieses ereignet sich1 wenn ein 7wirklich oder vermeintlich7 vorhandener ,wunsch oder ,wille eines ,andern ,veranlassung wird1 unsererseits dasselbe1 oder zum ,grund fr uns wird1 das ihm ,entgegengesetzte zu wollen4 #afc4 ,das sympathetische ,gefhl1 welches durch ,nachahmung der ,gefhle eines ,andern und obiges ,willensverhltniss1 welches durch ,nachahmung der ,wnsche eines ,andern von unserer ,seite entsteht1 haben nichts weiter mit einander gemein1 als dass in beiden ,fllen der ,andere durch seine inneren ,vorgnge ,ursache wird gewisser ,vorgnge in uns1 mit dem bedeutsamen ,unterschied1 dass bei dem sympathetischen ,gefhl1 auch wenn die nachgeahmten ,gemthszustnde nicht wirklich vorhanden sind1 doch gewisse ,zeichen1 welche als ,aeusserungen derselben gelten knnen 7z4 ,b4 ,thrnen als ,zeichen des ,leides1 ,lachen als solches der ,freude7 wirklich wahrgenommen 7also wenn jener ,gemthszustand nicht wirklich vorhanden ist1 knstlich1 wie es beim ,schauspieler der ,fall ist1 erzeugt7 werden mssen1 dass also der ,andere jedenfalls wirklich vorhanden sein muss2 whrend bei obigem ,willensverhltniss das ,wollen des ,andern blos gedacht1 daher eben so wie dieser ,andere selbst nur in der ,vorstellung des ,wollenden als dessen ,gedanke 7,imagination7 zu existiren nthig hat4 #afd4 ,ein neues ,willensverhltniss entsteht1 wenn das ,wollen des ,andern1 auf welches das des ,wollenden bezogen wird1 nicht blos gedacht d4 h4 nur als ,gedanke im ,wollenden vorhanden1 sondern wirklich d4 h4 unabhngig von dessen ,gedacht- oder ,nichtgedachtwerden neben und ausser dem ,wollenden vorhanden ist4 ,in diesem ,fall muss1 da wirkliches ,wollen nicht ohne wollendes ,subject als ,trger desselben gedacht werden kann1 jener ,andere selbst als ,wollender neben und ausser dem ersten ,wollenden als wollendes ,du neben dem wollenden ,ich als existirend gedacht werden4 ,das ,willensverhltniss1 welches bisher nur in einer ,beziehung1 sei es des eigenen gedachten zum eigenen wirklichen1 sei es des wirklichen eigenen zum fremden gedachten ,wollen1 sonach innerhalb des ,bewusstseins eines einzigen ,wollenden bestand1 erweitert sich durch die ,beziehung des wirklichen eigenen zu fremdem wirklichem ,wollen ber die ,sphre des individuellen ,bewusstseins hinaus zu einer ,beziehung1 welche zwischen zwei verschiedenen ,wollenden angehrigen ,wollen d4 i4 zu einem solchen1 welches zwischen zwei verschiedenen ,individuen besteht und daher nicht ohne ,hinaustreten des einen wie des andern der beiden auf einander zu beziehenden wirklichen ,wollen ber die ,grenze der ,innen- in die ,atmosphre der ,aussenwelt gedacht werden kann4 ,dass diese letztere hiebei fr beide eine gemeinsame sein muss1 leuchtet von selbst ein4 ,wre sie es nicht d4 h4 wre die ,welt1 in welche das ,wollen des einen1 von der ,welt1 in welche das des andern hinaustritt d4 i4 sich ussert1 in der ,weise verschieden1 dass1 was in der einen geschieht1 in keiner ,weise zu jenem1 was in der andern vor sich geht1 eine ,beziehung zu haben vermchte1 so knnte auch zwischen dem ,wollen des einen 7des ,ich7 und jenem des andern 7des ,du7 als gnzlich ausser einander gelegenen ,welten angehrig1 keine solche bestehen1 und das ,willensverhltniss1 von dem hier die ,rede1 wre einfach unmglich4 #afe4 ,dadurch1 dass die ,aeusserungen beider wirklicher ,wollen in eine beiden gemeinsame ,aussenwelt fallen1 ist nur die ,mglichkeit1 keineswegs die ,wirklichkeit einer ,beziehung zwischen denselben hergestellt4 ,so lange die beiderseitigen ,willensusserungen neben1 aber auch ausser einander herlaufen knnen1 ohne dass eine der andern auf ihrem ,wege begegnet1 mgen sie beide zwar ihrem ,inhalt nach d4 h4 in ,gedanken und als gedachte ,willensbestrebungen mit einander verglichen werden2 zwischen beiden als wirklichen d4 i4 als wirkenden ,wollen besteht1 so lange keiner derselben auf den andern wirkt1 kein wirkliches ,verhltniss4 #aff4 ,letzteres tritt erst ein1 wenn die eine ,willensusserung auf die andere trifft1 und zwar in der ,weise1 dass dieselbe weder durch die andere1 noch diese durch jene hindurchgehen kann1 ohne einander zu stren1 sondern dass die eine die andere und diese jene in ihrem ,fortschreiten hemmt d4 h4 dass beide1 als gleichzeitig bestehend gedacht1 mit einander unvertrglich sind4 ,beide ,willensusserungen stehen sodann unter einander in einem ,verhltniss1 welches dem der gegenseitigen ,ausschliessung des seinem ,inhalt nach berwiegend ,entgegengesetzten entspricht und1 wie dieses einen ,conflict zwischen mit einander unvertrglichen ,vorstellungen im ,denken1 so einen solchen zwischen mit einander unvertrglichen ,wirklichen im ,sein darstellt4 ,jene als einander ausschliessende ,gedanken knnen nicht mit einander zugleich gedacht1 diese als einander ausschliessende ,krfte knnen nicht als mit einander zugleich bestehend ertragen werden4 ,ausdruck dieses ,conflicts ist der ,streit beider ,wollenden4 #afg4 ,willensacte 7volitiones7 sind ,gedanken1 die leicht bei einander wohnen2 ,willensusserungen 7actiones7 sind ,sachen1 die sich hart im ,raume stossen4 ,jene1 auch wenn sie dem ,inhalt nach einander ausschliessen1 berschreiten die ,grenze des ,bewusstseins ihres ,trgers nicht2 diese1 auch wenn sie dem ,inhalt nach mit einander vertrglich sind1 gehen ber dieses hinaus und treten als ,vernderungen in der ,aussenwelt d4 i4 als ,verschiebungen der bisherigen ,lage der ,dinge in der letzteren auf4 ,auch wenn die ,willensusserung in nichts anderem besteht als in einem ,ausruf1 einem gesprochenen ,wort1 einer ,miene1 einer ,gliederbewegung des eigenen ,leibes des ,wollenden1 so wird durch dieselbe eine ,aenderung der bisherigen ,sachlage1 durch den ,ruf1 das ,wort eine ,erschtterung der den ,raum erfllenden atmosphrischen ,luft1 durch die ,geberde1 die ,handbewegung eine ,umstellung der ,masse des eigenen organischen ,leibes herbeigefhrt1 welche bei der stetigen ,erfllung des ,raumes mit ,nothwendigkeit eine ,ortsvernderung der angrenzenden ,luft- oder ,stofftheile herbeifhren und so als nhere oder entferntere ,wirkung des durch den ,willen gegebenen ,impulses durch den ,raum und die ,materie sich fortpflanzen muss4 ,da sonach jede ,willensusserung als solche einen gewissen ,theil des den ,raum erfllenden dnneren oder dichteren ,stoffes fr sich in ,anspruch nimmt1 so kommt es ganz auf die ,natur dieses letzteren an1 ob derselbe fhig sei1 zweien oder mehreren ,willensusserungen als ,werkzeug der ,aeusserung zugleich zu dienen4 ,ist der ,stoff1 welchen der ,wille zu seiner ,aeusserung gebraucht1 von der ,art1 dass er zugleich von einem andern1 von jenem verschiedenen ,wollen zu dessen ,aeusserung verwendet werden kann d4 h4 ist derselbe fr beide ,wollen durchdringlich 7permeabel71 so entsteht kein ,streit3 die ,aeusserung des einen geht durch die ,aeusserung des anderen ,willens hindurch1 ohne dieselbe zu hindern oder durch sie gehindert zu werden4 ,so gehen die ,schallwellen1 die das gesprochene ,wort des einen erzeugt1 durch jene1 die das des andern hervorruft1 dem ,anscheine nach ohne einander zu stren1 hindurch1 indem beiden dieselbe den ,raum erfllende atmosphrische ,luft zum ,schallorgan dient4 ,ist dagegen jener ,stoff von solcher ,beschaffenheit1 dass derjenige ,theil desselben1 welcher von einem ,willen als ,instrument seiner ,aeusserung in ,beschlag genommen ist1 nicht zugleich von einem andern zu gleichem ,zweck in ,besitz genommen werden kann d4 h4 ist der von einem ,wollen erfllte ,stoff undurchdringlich 7unpermeabel7 fr ein anderes ,wollen1 so stellt er den ,stein des ,anstosses dar1 an dem beide ,wollen und in dem sie beide an einander prallen2 es entsteht ein ,zustand1 der so1 wie er ist1 nicht dauern und so lange beide ,wollen dieselben bleiben1 die sie sind1 nicht anders werden kann4 ,eine unhaltbare und doch thatschliche ,sachlage -- ein realer d4 i4 real gewordener ,widerspruch4 #afh4 ,von dieser ,art war die ,situation1 von welcher ,carl ,v4 sagte1 dasselbe1 was mein ,bruder ,franz will1 will ich auch1 nmlich ,mailand4 ,indem das ,object beider ,wollen ein solches ist1 dass es nur einem oder keinem von beiden dienen kann und doch beide ,wollen solche sind1 dass sie nicht aufhren1 eben dieses ,object zu begehren1 wird eine ,sachlage geschaffen1 welche1 obgleich factisch1 doch irrational und obgleich irrational1 doch factisch ist1 als unabweislich zugleich und undenkbar sich aufdrngt4 #afi4 ,ausdruck dieses ,eindrucks im ,zuschauer ist der unbedingte ,tadel1 der dem ,streite folgt4 ,derselbe kann1 da der ,grund des ,streites einerseits in dem ,umstand1 dass beide dasselbe ,object wollen1 andererseits in dem ,umstand1 dass dieses seiner ,natur nach nicht beiden zugleich nachzugeben vermag1 gelegen ist1 nicht der ,natur des ,objects1 die als solche unvernderlich durch ,naturgesetze gegeben ist1 sondern nur den beiden ,wollenden gelten1 deren ,wille der ,natur des ,wollens nach vernderlich und von der ,selbstbestimmung der ,wollenden abhngig ist4 ,da nun obiger ,tadel so lange sich erneuert1 als obige ,sachlage unverndert fortbesteht1 letztere aber nur eine ,aenderung erfahren kann1 wenn1 da die ,natur des ,objects unvernderlich ist1 eines der beiden streitenden ,wollen1 oder wenn beide eine ,abnderung erleiden1 so folgt1 dass1 um dem ,tadel zu entgehen1 kein anderer ,ausweg mglich ist1 als dass das streitende ,paar1 oder wenigstens einer der ,streitenden vom ,streite ablsst d4 i4 sein bisheriges ,wollen ndert1 auf das ,object desselben verzichtet1 dasselbe freilsst4 #agj4 ,durch diese ,aenderung des ,wollens erlischt der ,streit1 es wird ,friede4 ,das ,object1 das den ,anlass zum ,streite bot1 ist dasselbe geblieben1 das es war1 nur der nach seiner ,beschaffenheit usserliche1 zufllige ,umstand1 dass es zugleich ,gegenstand zweier ,wollen und dadurch ,grund geworden war1 dass diese sich als unvertrglich mit einander an den ,tag legten1 ist geschwunden4 ,dasselbe kann nunmehr entweder1 wenn beide verzichtet haben1 ruhig an seinem ,ort beharren oder wenn nur einer verzichtet hat1 ohne ,anstand dem ,wollen des ,anderen ,raum geben4 ,der unertrgliche1 weil in sich widersprechende ,zustand besteht nicht mehr1 weil die mit einander unvertrglichen ,wollen nicht mehr bestehen d4 h4 weil die ,wollenden1 die bisher sich unter einander ausschlossen1 sich jetzt entweder1 weil keiner mehr1 oder1 weil nur mehr einer will1 was er wollte1 sich unter einander vertragen4 #aga4 ,je nachdem dieses nunmehrige ,sichvertragen der ,wollenden stillschweigend erfolgt oder ausdrcklich durch eine1 wie immer geartete ,kundgebung von ,seite der ,wollenden 7,vertrag1 pactum7 bekrftigt wird1 nimmt der hergestellte ,friede selbst natrlichen oder positiven1 vertragsmssigen ,charakter an4 ,je nachdem die ,aenderung des ,wollens1 auf deren ,grund hin der ,streit erlischt1 sei es bei einem1 sei es bei jedem der ,streitenden entweder nur aus dem ,grunde erfolgt1 weil derselbe oder dieselben zur ,einsicht gelangt sind wegen gnzlicher ,erschpfung an physischer ,kraft nicht mehr streiten zu knnen1 oder weil einer oder beide die ,ueberzeugung gewonnen haben1 es bringe grsseren ,vortheil ,frieden zu schliessen als weiter zu streiten1 oder endlich weil derselbe oder dieselben ausser ,stande sich fhlen1 den1 so lange der ,streit fortwhrt1 stets sich erneuernden ,tadel1 welcher die ,streitenden trifft1 weiter zu tragen1 nimmt der ,friede selbst entweder den ,charakter eines blossen ,nothfriedens oder den eines ,schacherfriedens1 oder im letzten ,falle den eines sittlichen d4 h4 eines um keines andern ,motives willen1 als um dem ethischen ,tadel des ,streites zu entgehen1 geschlossenen ,friedens an4 #agb4 ,nur der letztgenannte ist dauerhafter1 beide vorher angefhrten sind lediglich vorbergehender ,natur4 ,der aus keinem anderen ,grunde entstandene ,friede1 als weil die streitenden ,parteien sich erschpft fhlen1 whrend der ,wille zu streiten1 wenn die ,krfte zureichten1 nach wie vor vorhanden bleibt1 besteht nur so lange1 als das ,kraftgefhl mangelt2 mit dem ,erwachen des letzteren hebt der ,streit wieder an4 ,der um des materiellen ,vortheiles willen geschlossene ,friede aber whrt nur so lange1 als die ,aussicht auf ,erlangung grsserer ,vortheile durch den ,frieden1 als durch den ,streit besteht2 von dem ,augenblicke an1 als diese ,aussicht schwindet1 oder die ihr entgegengesetzte sich erffnet1 hrt auch der ,wille ,frieden zu halten auf und schlgt in den entgegengesetzten1 von neuem ,streit zu beginnen1 um4 ,bestand und ,dauer des ,friedens hngen sonach in beiden ,fllen nicht von dem an sich unwandelbaren ,urtheil ber den unbedingten ,unwerth des ,streites1 sondern von usseren ,umstnden ab3 in dem einen ,fall von denjenigen ,verhltnissen1 welche den ,wiederersatz der verlorenen ,krfte beschleunigen oder verzgern1 in dem andern ,falle von den ,umstnden1 welche die ,erlangung materieller ,vortheile durch den ,frieden oder durch den ,streit begnstigen oder verhindern4 ,nur derjenige ,friede1 der auf der ,macht der ,einsicht in die ,verwerflichkeit des ,streites ber ,gemther und ,wollen der im ,streit begriffen ,gewesenen beruht1 trgt die ,brgschaft unvernderten ,fortbestandes1 so lange jene ,macht unverndert sich forterhlt1 in sich4 ,die ,erhaltung letzterer ,macht aber ist so lange gesichert1 als das ethische ,urtheil des ,wollenden ungetrbt1 seine ,beurtheilung des ,streites von dessen den ,widerspruch in sich tragender ,natur ausschliesslich bestimmt und dadurch die ,wiedererneuerung unbedingter ,verwerfung desselben in jedem gegebenen ,falle unvermeidlich ist4 #agc4 ,wie die natrliche ,correctheit d4 i4 die ,abwesenheit einander ausschliessender ,vorstellungen im ,bewusstsein zur knstlichen d4 i4 zu der sei es zufllig1 sei es willkrlich auf ,zeit hervorgebrachten ,verdrngung der unvertrglichen aus dem und ,ersatz derselben durch mit einander vertrgliche ,vorstellungen in dem ,bewusstsein1 so verhlt sich der natrliche d4 i4 der ,friede von ,natur aus1 innerhalb dessen unter einander ausschliessende ,willensusserungen berhaupt nicht vorkommen1 zum knstlichen d4 i4 zu demjenigen ,friedenszustande1 innerhalb dessen thatschlich vorhanden gewesene mit und unter einander unvertrgliche ,willensusserungen1 sei es in ,folge physischer ,ursachen 7z4 ,b4 ,erschpfung der ,krfte7 zufllig oder in ,folge den ,willen bestimmender ,motive 7z4 ,b4 der ,schdlichkeit oder der ,verwerflichkeit des ,streites7 willkrlich auf ,zeit und ,kndigung beseitigt und durch mit einander vertrgliche ,willensusserungen ersetzt worden sind4 ,derselbe verheisst desto grssere ,festigkeit1 je dauerhafter die ,grnde sind1 welche die ,ausschliessung der mit einander unvertrglich gewesenen ,willensusserungen bewirkt haben2 dagegen desto geringere1 je wandelbarer und von der ,laune des ,geschickes abhngiger die ,motive waren1 welche die ursprnglich ,streitenden zur ,ablassung von jenem ihren ,streit erregenden ,wollen bewogen haben4 ,jenes ist1 wie oben gezeigt1 bei demjenigen ,beweggrund vom ,streite abzustehen1 der aus der ,einsicht von dessen ,verwerflichkeit entspringt1 dieses dagegen bei denjenigen ,friedensgrnden der ,fall1 welche nur durch die ,noth oder den usseren ,nutzen dictirt sind4 #agd4 ,der knstliche ,friede erstickt den ,streit1 aber nur fr so lange1 als der ,wille nicht zu streiten1 die ,oberhand behlt4 ,mit dem ,verschwinden oder dem ,nachlassen der ,macht des letzteren taucht der ,streit wieder empor2 dessen schlangenhaariges ,scheusal schlummert nur gebndigt aber nicht vernichtet unter der knstlichen ,decke des ,friedens4 ,der hergestellte ,friede ist auf sein ,wesen hin angesehen scheinbarer1 nicht wirklicher2 die wirklich vorhandenen1 nur knstlich beseitigten sind die einander ausschliessenden ,willensusserungen 7bellum omnium contra omnes71 der ,unfriede4 ,letztere sind nicht absichtlich mit ,wissen durch das ,wollen der ,streitenden1 sondern sie sind unabsichtlich1 ohne ,wissen1 ja voraussichtlicher ,weise gegen den ,willen der durch dieselben mit einander in ,streit ,gerathenden herbeigefhrt4 ,das ,wollen1 dessen ,aeusserung an einem bestimmten ,punkte der ,aussenwelt mit der eines ,anderen feindselig zusammentrifft1 hat weder vor dem ,zusammentreffen von dem ,vorhandensein des ,du noch von dessen auf jenes ,object sich richtendem ,wollen1 also auch nicht von der ,mglichkeit1 noch weniger von der ,unausweichlichkeit des ,streites eine ,vorstellung gehabt1 dasselbe hat folglich diesen weder gewollt noch wollen gekonnt und wrde mglicher ,weise1 wenn es desselben ,bevorstehen gekannt htte1 die streitdrohende ,aeusserung seines ,willens nicht gewollt haben4 ,das ,wollen der ,streitenden ist an der ,entstehung des ,streites keineswegs ohne ,schuld1 aber jeder der ,streitenden ist am ,streite unschuldig2 jener wre nicht entstanden1 wenn keiner von beiden das ,streitobject gewollt htte2 aber keiner von beiden hat das ,object als ,streitobject und eben so wenig einer von beiden den ,streit gewollt4 ,der ,tadel1 der dem ,streit gilt1 trifft darum jeden der ,streitenden nur insofern1 als ohne das ,wollen desselben kein ,streit entstanden wre2 derselbe trifft beide ,streitende in gleichem ,grade1 weil beide an dem ,zustandegekommensein des ,streites im gleichen ,grade in einem ,sinn betheiligt1 im anderen unbetheiligt sind4 #age4 ,die gleiche ,vertheilung des ,tadels auf beide ,wollende hrt auf1 wenn die gleiche ,betheiligung beider ,willenssubjecte an dem zwischen denselben stattfindenden ,verhltniss ein ,ende nimmt4 ,dieser ,fall tritt ein1 wenn das ,zusammentreffen beider ,wollenden nicht zufllig1 ohne ,wissen und ,absicht beider1 sondern absichtlich1 mit ,wissen und durch das ,wollen des einen von beiden1 dagegen ohne ,wissen und wider den ,willen des anderen herbeigefhrt wird4 ,jener1 dessen gewusstes und gewolltes ,object nicht1 wie im vorhin geschilderten ,falle des ,streites ein beliebiges1 sondern ein ,anderer und zwar der ,andere1 das ,du1 und dessen jeweiliger ,zustand ist1 heisst insofern der ,thtige 7agens71 dieser1 der ohne ,wissen und ,willen1 ja selbst wider ,willen1 mit seinem jeweiligen ,zustand ,object fr die ,willensusserung des ersten ist1 heisst insofern der ,leidende 7patiens74 ,letzteres nicht in dem ,sinn1 als msse die ,folge seines ,objectseins fr den ,anderen eben ein eigentliches ,leid d4 i4 ein ,schmerzgefhl sein1 sondern in dem ,sinn1 dass die ,vernderung seines gegenwrtigen ,zustandes1 sei es zum ,schlechteren oder zum ,besseren1 eben die ,folge der ihn zum ,object whlenden ,willensusserung des ,thtigen sei4 ,an der ,verursachung dieser ,folge d4 i4 an der ,vernderung des bisherigen ,zustandes1 welche der eine erzeugt1 der andere nur duldet1 sind beide ungleich betheiligt4 #agf4 ,wie ,hammer und ,ambos verhalten sich ,thtiger und ,leidender4 ,das geschmiedete ,eisen ist ,wohl oder ,wehe des ,leidenden4 ,das ,schmieden des ,eisens erfolgt durch den ,hammer1 aber auf dem ,ambos2 die ,vernderung der bisherigen ,sachlage nicht ohne den ,leidenden1 an dem1 aber durch den ,thtigen1 von dem sie vollzogen wird4 ,jene selbst1 mit dem bisherigen ,zustande verglichen1 stellt eine ,strung desselben dar2 der ,urheber derselben1 der ,thtige1 erscheint als ,strenfried4 ,ausdruck dieser ,strung d4 i4 derjenige von dem bisherigen verschiedene ,zustand1 welcher durch den ,thtigen verursacht ist1 ist die ,that4 ,dieselbe als ,zustand1 der jetzt ist und vorher nicht war1 ist ein ,wirkliches und als solches die ,wirkung eines ,wirkenden 7des ,thters74 ,diese ,wirkung selbst aber ist in dem ,geiste des ,wirkenden vorgebildet als ,vorsatz 7,absicht7 und in dem ,zustande des durch dieselbe betroffenen ,leidenden abgebildet als ,folge 7,erfolg74 ,nur wo beide1 ,vorsatz im ,thtigen1 ,erfolg im ,leidenden1 einander decken1 ist wirklich ,that2 wo der ,erfolg mangelt1 ist1 wenn das ,wollen nicht zur ,aeusserung gelangt ist1 ,intention ohne ,action1 wenn das ,wollen zu nur unvollkommener ,aeusserung gelangt ist1 ,versuch ohne ,gelingen1 wenn dagegen zwar der ,erfolg1 aber weder ,versuch noch ,absicht voranging1 blosses ,ereigniss vorhanden4 #agg4 ,da1 wo keine ,that1 auch kein ,thter vorhanden ist1 so kann fr das nackte ,ereigniss1 das sich an dem einen der beiden ,wollenden1 dem ,leidenden1 vollzieht1 der andere der beiden1 der sogenannte ,thtige1 zwar vielleicht als eine der mitbedingenden ,ursachen1 niemals aber kann das ,wollen desselben als ,ursache jenes ,ereignisses angesehen werden4 ,da ferner1 wo kein ,erfolg1 keine ,that1 aber doch ,absicht1 ja ,versuch einer solchen vorhanden ist1 so kann fr das ,nichteintreten des ,erfolges am ,leidenden zwar die geistige oder krperliche ,beschaffenheit des sogenannten ,thtigen 7dessen ,unverstand oder ,ungeschick7 als eine der ,mitursachen des ,ausbleibens des ,erfolges1 niemals aber kann dessen ,wollen als die ,ursache des ,nichtgelingens betrachtet werden4 ,wird daher1 wie es auf ethischem ,gebiete der ,fall ist1 nur das ,wollen beurtheilt1 so fllt in dem ersten der beiden angefhrten ,flle der sogenannte ,thtige ganz ausserhalb des ,kreises ethischer ,beurtheilung1 in dem zweiten dagegen zwar in denselben hinein1 aber da dessen anderweitige psychische und physische ,mngel1 welche das ,misslingen des ,erfolges herbeigefhrt haben1 den ,schluss auf eine hnliche ,mangelhaftigkeit in ,bezug auf ,beherrschung und ,regelung seines ,wollens gestatten1 unter mildernden ,umstnden4 #agh4 ,durch die ,that als ,strung des bisherigen ,zustandes ist etwas geschehen2 aber so lange dieselbe als ,that d4 i4 als ,strung nicht anerkannt ist1 scheint es1 als sei nichts geschehen4 ,oedipus hat seinen ,vater erschlagen und seine ,mutter geheiratet1 aber nach aussen scheint es1 als habe er weder das eine noch das andere gethan4 ,gegen scheltende ,knechte eines unbekannten ,reisenden hat er als ungerecht angegriffener ,wanderer sich zur ,wehre gesetzt3 die zum ,preise der ,befreiung der ,stadt von der ,pest und ,sphinx ausgesetzte ,witwe des verstorbenen ,knigs hat er durch ,lsung des ,rthsels auf rechtmssigem ,wege zur ,gattin erworben4 ,ein ,verbrechen ist geschehen1 aber es scheint1 als sei keines geschehen2 ,schein gibt sich fr ,sein1 ein nur scheinbar vorhandener fr den wirklich vorhandenen ,zustand aus4 ,die anscheinende ,sachlage steht mit der thatschlichen in einem ,widerspruch1 der sich auf eine ,zeit lang1 aber nicht auf die ,dauer verheimlichen lsst1 und dessen klaffender ,spalt um so unertrglicher erscheint1 als der ,inhalt des scheinbar zu dem ,inhalt des wirklich ,geschehenen im einander ausschliessendem ,gegensatze steht4 #agi4 ,wie das ,missfallen am ,streit auf dem gleichzeitigen ,bestand zweier einander ausschliessenden ,willensusserungen1 so beruht das ,missfallen an der ,strung durch die ,that in dem gleichzeitigen ,fortbestand zweier einander ausschliessender ,sachlagen1 der scheinbaren1 die vor der ,that bestand und dem ,anschein nach trotz der ,that fortbesteht1 und der wirklichen1 welche durch die ,that erzeugt worden ist und dem ,anschein nach noch nicht besteht4 ,wie es unmglich ist1 dass zwei mit einander unvertrgliche ,willensusserungen zugleich existiren1 so ist es unmglich1 dass zwei mit einander unvertrgliche ,sachlagen zugleich als bestehend und wirklich anerkannt werden3 dass ,oedipus zugleich schuldig und schuldlos sei4 ,wie der ,bestand unvertrglicher ,willensusserungen1 so ist der ,bestand unvertrglicher ,sachlagen ein irrationaler2 aber1 wie der ,bestand jener ,willensusserungen1 so lange das ,object und die ,willen der ,streitenden dieselben bleiben1 ein factischer1 so ist der ,bestand der einander ausschliessenden ,sachlagen1 deren eine1 die scheinbare1 fr wirklich1 deren andere1 die wirkliche1 fr ,schein gehalten wird1 ein thatschlicher3 wie dort1 so ist hier das ,irrationale factisch1 und ist das ,factische irrational2 in jenem wie in diesem ,falle existirt der ,widerspruch4 #ahj4 ,derselbe besteht so lange1 als der ,schein besteht1 dass die scheinbare ,sachlage wirklich und die wirkliche ,sachlage ,schein sei4 ,soll derselbe verschwinden1 so muss dieser ,schein verschwinden1 die scheinbare ,sachlage muss als ,schein1 die wirkliche sich als wirklich offenbaren4 ,dies geschieht1 wenn die todtgeschwiegene ,strung als solche anerkannt d4 h4 durch entsprechende ,gegenstrung ausgeglichen und auf diese ,weise zwar nicht der ursprngliche ,zustand1 der als zeitlich vergangener nicht wiederkehren kann1 aber doch ein demselben gleicher wieder hergestellt wird4 #aha4 ,die sthetische ,idee des ,ausgleichs ist es1 die hier auf ethischem ,gebiete wieder zum ,vorschein kommt4 ,die wirkliche ,sachlage1 die durch die ,that herbeigefhrt1 aber durch den anscheinenden ,fortbestand des vorherigen ,zustandes gleichsam mit einem ,schleier bedeckt worden ist1 tritt aus der ,verdunkelung wieder ans ,tageslicht4 ,oedipus1 der zum ,verbrecher geworden ist1 aber keiner scheint1 wird durch die ,aufhellung der ,that als solcher erkannt und durch die an ihm verbte ,vergeltung die durch den ,schein seiner ,schuldlosigkeit entstandene ,verrckung des wirklichen ,thatbestandes wieder zurechtgerckt4 ,so weit die ,sachlage durch den ,anschein des ,gegentheils nach einer ,richtung hin verschoben worden ist1 so weit muss sie zum ,zwecke der ,aufhebung dieses ,anscheins nach der entgegengesetzten ,richtung hin zurckgeschoben werden4 ,so viel 7quantum7 ,ablenkung vom wirklichen ,thatbestand nach der einen ,seite hin stattgefunden hat1 so viel 7tantum7 ,einlenkung zum wirklichen ,thatbestande hin muss von der andern ,seite stattfinden4 ,strung und ,gegenstrung heben einander auf2 wie jene in der ,that1 findet diese ihren ,ausdruck in der ,vergeltung4 ,das ,mass der ,gegenstrung ist durch das ,mass der ,strung1 die ,ausdehnung der ,vergeltung durch jene der ,that gegeben4 ,ausdruck dieses gegenseitigen ,verhltnisses ist die ,billigkeit 7quitas74 #ahb4 ,da1 so lange der ,widerspruch beider ,sachlagen1 der wirklichen und der scheinbaren1 bestand1 ,missflliges bestand1 so lange die ,strung als todtgeschwiegene1 die ,that als unvergoltene whrte1 aber auch der ,widerspruch whrte1 so hrt mit der ,aufhebung der ,strung durch ,gegenstrung d4 i4 mit der ,vergeltung der ,that1 zwar der ,widerspruch und damit das ,missfllige auf1 wie mit der ,aenderung der streitenden ,willensusserungen der ,streit aufhrt1 aber ein unbedingt ,beiflliges ist dadurch nicht hergestellt4 ,weder1 wenn1 vom ,gesichtspunkt des ,leidenden angesehen1 die ,that eine ,weh- noch wenn sie eine ,wohlthat ist2 denn die ,beschaffenheit des ,erfolges1 den der ,leidende erfhrt1 ist fr die ,qualifikation der ,that1 insofern sie dem ,thter angehrt1 gleichgiltig4 ,nicht die ,wohlthat als ,wohl- noch die ,wehethat als ,wehe-1 sondern beide als ,thaten bedrfen der ,vergeltung4 ,wenn es von einem andern1 z4 ,b4 vom politischen oder gesellschaftlichen ,gesichtspunkt aus nthiger scheint1 dass ,wehthaten1 als dass ,wohlthaten ,vergeltung erfahren1 weil die letzteren die ,summe des schon vorhandenen ,wohlbefindens nur vermehren1 die ersteren dagegen die vorhandene ,summe nur vermindern knnen und deshalb die ,gesetzgebung der ,staaten frher und eifriger fr die ,bestrafung der einen als fr die ,belohnung der andern ,sorge zu tragen pflegt1 so stellt dieser ,unterschied sich vom ethischen ,gesichtspunkt aus als unzulssig dar1 da nicht die ,that in ihrer specifischen ,qualitt als ,wohl- oder ,wehe-1 sondern als ,that berhaupt zur ,vergeltung auffordert4 ,whrend das sogenannte jus talionis mit seinem ,ausspruch3 ,aug um ,aug1 ,zahn um ,zahn1 sich an das quale der ,that1 dem ein tale der ,vergeltung1 hlt sich die ,billigkeit an das quantum der ,that1 welchem das tantum der ,vergeltung entspricht4 ,jenes betrachtet die ,zufgung eines andern als des erlittenen ,leides1 diese nur die ,zufgung eines grsseren1 aber auch die eines geringeren ,leides als das erfahrene war1 als ,verletzung der ,norm4 ,das eine1 die ,rckgabe eines geringeren ,masses von ,weh1 liesse einen unvergoltenen ,ueberrest der ,that zurck2 das andere1 die ,rckgabe eines grsseren1 wre als ,ueberschuss ber das zu vergeltende seinerseits selbst ,that1 die ,vergeltung erheischte4 #ahc4 ,mit der ,betrachtung des absichtlich von ,seite des einen der ,wollenden herbeigefhrten ,zusammentreffens zweier wirklicher ,wollenden ist die ,reihe der mglichen ,willensverhltnisse1 die ,gegenstand unbedingten ,lobes oder eben solchen ,tadels werden knnen1 erschpft4 ,dieselbe ist durch eine ,folge einander dichotomisch ergnzender ,eintheilungen entstanden1 zwischen deren einzelne ,glieder sich weder ein weiteres einschieben1 noch an deren ,schluss ein weiteres sich anfgen lsst4 ,die zu vergleichenden ,wollen wurden entweder ohne1 oder mit ,rcksicht auf den ,umstand1 ob sie einem und demselben1 oder verschiedenen ,wollenden angehren1 angesehen2 jene1 welche in den ,umfang des letzteren ,gliedes der ,eintheilung fielen1 abermals in solche1 welche einem und demselben oder welche verschiedenen ,wollenden 7und zwar der geringsten ,anzahl derselben1 dem ,ich und dem ,du7 angehrten1 unterschieden4 ,erstere1 da sie1 um als ,glieder eines ,willensverhltnisses innerhalb desselben ,wollenden auftreten zu knnen1 sich zu einander nur wie gedachtes zu wirklichem ,wollen verhalten konnten1 boten nur eine ,gelegenheit zu weiterer ,unterabtheilung dar -- je nachdem das gedachte ,wollen1 als dessen ,nachbild das wirkliche auftrat1 entweder das eigene 7,vorstellung des eigenen ,wollens71 oder ein fremdes 7,vorstellung des ,wollens eines ,andern7 war4 ,letztere1 welche als solche verschiedenen ,wollenden angehren und nur dadurch1 dass sie mit einander irgendwie und irgendwo in ,berhrung gebracht wurden1 in ein ,verhltniss zu einander treten konnten1 vermochten in ,contact nur entweder durch ,zufall oder durch ,absicht 7eines der ,wollenden7 versetzt zu werden4 ,weder ein ,wollen1 das weder eigenes1 noch fremdes1 noch ein ,zusammentreffen ,wollender1 das weder absichtslos1 noch absichtlich wre1 ist denkbar4 ,die ,glieder obiger ,eintheilung schliessen einander daher vollstndig aus und ergnzen einander zum ,umfang des einzutheilenden ,ganzen3 die ,eintheilung ist vollstndig4 #ahd4 ,auch in dem ,sinn1 dass ein weiteres ,glied am ,schlusse sich nicht hinzufgen lsst4 ,denn ein solches knnte nur durch die ,vermehrung der zu einander in ,beziehung zu setzenden wirklichen ,wollen ber die kleinstmgliche ,anzahl hinaus gesucht werden2 eine solche aber ergibt kein neues1 sondern nur eine ,wiederholung vorheriger ,willensverhltnisse4 ,auch die drei1 vier1 n wirklichen ,wollen verschiedener wollender ,wesen mssen1 um zu einander ein ,verhltniss einzugehen1 irgendwie und irgendwo zusammengefhrt und dadurch die mehreren ,wollenden mit einander in ,berhrung gebracht werden4 ,da nun von selbst einleuchtet1 dass jenes ,zusammentreffen nur entweder durch ,zufall oder durch ,absicht verursacht werden knnte1 so wrde im ersteren ,falle ,streit1 im letzteren ,falle wrden ,wohl- oder ,wehethaten die ,folge sein d4 h4 die zwei letztgenannten obiger ,willensverhltnisse wrden1 nur vervielfltigt1 wiederkehren4 #ahe4 ,aus dem quantitativen ,gesichtspunkt der ,beurtheilung des ,wollens ergibt sich die ethische ,idee der 7ethischen7 ,vollkommenheit4 ,dieselbe unterscheidet sich von der sthetischen ,vollkommenheit dadurch1 dass der letzteren entsprechend das ,grosse berall1 wo es sich findet1 neben dem ,kleineren -- der ersteren zufolge das ,grosse am ,wollen neben dem ,kleinen an diesem insbesondere gefllt4 ,da nun die ,grsse des ,wollens als eines wirklichen und wirkenden d4 i4 als einer ,kraft1 in der ,intensitt d4 i4 in der ,strke desselben besteht1 so nimmt das allgemein sthetische ,urtheil3 das ,grosse gefllt neben dem ,kleinen1 das ,kleine missfllt neben dem ,grossen1 auf ethischem ,boden die ,gestalt an3 das starke ,wollen gefllt neben dem schwachen1 das schwache missfllt neben dem starken4 ,indem hiedurch das strkere ,wollen zum ,massstab des schwcheren wird1 stellt der ,grad seiner ,strke dem schwachen gegenber jene ,grenze dar1 zu welcher dieses gelangen1 das ,volle1 zu dem dieses kommen muss1 wenn seine ,missflligkeit ein ,ende nehmen soll4 ,mit der ,erreichung jener ,grenze hrt1 wie schon oben bemerkt1 das ,missfallen am schwcheren1 weil dessen ,schwche selbst1 auf1 aber auch das ,verhltniss2 mit der ,ueberschreitung derselben kehrt sich1 wie gleichfalls oben bemerkt1 dasselbe um3 das jetzt strkere ,wollen gefllt1 das jetzt schwchere ,wollen missfllt von nun an4 ,da das ,gefallen an der ,strke des ,wollens von jeder sonstigen ,beschaffenheit desselben abstrahirt1 so folgt1 dass ein nach der ,idee der ethischen ,vollkommenheit wohlgeflliger ,willensact in anderer ,hinsicht missfllig1 ja unbedingt verwerflich sich darstellen kann1 ohne den ,anspruch auf ,beifall1 ja auf ,bewunderung nach jener ,richtung hin einzubssen4 ,in diesem ,sinn bleibt auch dem ,bsewicht1 ja dem verkrpert gedachten ,bsen1 dem satanischen ,ideal ethisches ,lob nicht aus1 wenn sich derselbe oder dieses letztere in gewaltiger1 das gewhnliche1 ja selbst alles menschliche ,mass bersteigender ,energie der ,willenskraft offenbart4 ,richard ,,iii41 ,jago1 ,carl ,moor1 ,milton's ,satan1 ,klopstock's ,abadonna1 der ,geist1 der stets verneint1 regen von diesem ethischen ,einzelgesichtspunkt aus schaudernde ,bewunderung an4 ,in ,heroenzeitaltern und bei ,naturvlkern macht die ,verehrung fr die ins ,ungemessene gesteigerte ,willensenergie fast allein den ,inhalt des moralischen ,codex aus2 die ,achtung des schwcheren fr das strkere ,geschlecht ist vorwiegend auf das ,gefhl berlegener ,willensmacht des letzteren begrndet4 ,wie die intensive ,grsse des einzelnen ,willensactes1 so erweckt die extensive ,grsse der ,vervielfltigung des ,willens in zahlreichen1 sei es dem ,inhalt nach gleichen1 oder mannigfaltigen ,willensacten und die ,geschlossenheit und innere ,systematik dieser letzteren1 verglichen mit ,armuth und ,einfrmigkeit des ,wollens1 so wie mit dessen ,halt- und ,systemlosigkeit1 unbedingtes ,lob1 whrend dem letzteren ,tadel folgt4 #ahf4 ,an die ethische ,idee der ,vollkommenheit schliesst sich ein ,verfahren an1 welches die in derselben enthaltene ,forderung der ,strke1 der ,mannigfaltigkeit und des inneren ,zusammenhangs des ,wollens einerseits auf den gesammten ,umkreis der ,willensbethtigung des ,wollenden d4 h4 auf dessen ,gesammtwollen1 andererseits ber den einzelnen ,wollenden hinaus1 auf jede ,vereinigung mehrerer1 ja aller berhaupt ,wollenden d4 i4 auf alle durch ein gemeinsames ,band unter sich verknpften ,glieder einer ,gesellschaft d4 i4 auf deren gesammtes1 innerhalb ihres ,umkreises vorhandenes ,wollen ausdehnt4 ,dasselbe besteht darin1 dass sowol in jedem einzelnen ,individuum als solchem wie in der ,gesellschaft jedes vorhandene ,wollen zur hchstmglichen ,energie gesteigert1 nicht vorhandenes ,wollen in jeder erreichbaren ,vielheit und ,mannigfaltigkeit geweckt1 ferner das gesammte auf diese ,weise gegebene oder entwickelte ,wollen in inneren ,zusammenhang und gesetzliche ,anordnung gebracht und in beiden erhalten werde4 ,in ersterer ,hinsicht begnstigt jenes ,verfahren die ,einseitigkeit1 in ,bezug auf die ,menge dagegen die ,vielseitigkeit des ,wollens1 davon die erste weniges1 aber starkes1 die letztere1 wenngleich schwaches1 doch vieles und mannigfaltiges ,wollen frdert1 whrend durch die ,bercksichtigung des ,verhltnisses des gesammten ,wollens zu jedem der dasselbe ausmachenden ,willensacte das ,vorwiegen der einseitigen auf ,kosten der vielseitigen1 aber auch umgekehrt das ,uebergewicht der vielseitigen ber die einseitige ,willensentwicklung vermieden und dadurch das ,gleichgewicht zwischen beiden entgegengesetzten ,richtungen der ,vervollkommnung des ,wollens erhalten wird4 ,in letzterer ,hinsicht geht jenes ,verfahren darauf1 dass innerhalb des ,umkreises der ,gesellschaft jedes in irgend einem ihrer ,glieder vorhandene ,wollen zu dem hchsten erreichbaren ,grade von ,energie gesteigert1 aber auch dass innerhalb desselben jedes nicht vorhandene ,wollen1 sei es in einem einzelnen1 sei es in smmtlichen ,gliedern1 geweckt und auf diese ,weise die ,mannigfaltigkeit des ,wollens innerhalb der ,gesellschaft zum hchsten erreichbaren ,grade entwickelt werde4 ,durch ersteres wird innerhalb der ,gesellschaft die ,einseitigkeit1 durch letzteres die ,vielseitigkeit des ,wollens gefrdert1 durch die ,herstellung des ,gleichgewichts zwischen beiden entgegengesetzten ,richtungen der innerhalb der ,gesellschaft vorhandenen ,willensentwicklung aber sowol die ,ueberhebung einer einzelnen1 als die ,verseichtigung der vielen vorhandenen ,willensrichtungen verhtet4 #ahg4 ,steigerung wirklicher oder doch als ,anlage vorhandener ,krfte in quantitativer ,hinsicht ohne ,rcksichtnahme auf deren anderweitige qualitative ,beschaffenheit ist es1 was im ,allgemeinen ,cultur heisst4 ,die ethische ,idee der ,vollkommenheit enthlt die ,forderung der ,cultur des ,wollens in jedem einzelnen ,wollenden1 wie in jeder ,gesellschaft von solchen4 ,jedes obiger ,forderung entsprechende ,individuum stellt ein ethisches ,culturideal d4 h4 das ,ideal eines ethisch cultivirten ,gesammtwollens dar2 jede ,gesellschaft1 welche das gleiche thut1 reprsentirt ein ethisches ,cultursystem d4 i4 das ,ideal einer die ,cultur des ,wollens in ihrem gesammten ,umfang und nach jeder mglichen ,richtung hin verwirklichenden ,gesellschaft4 ,ersteres schliesst in sich1 dass innerhalb des ,wollenden keine ,richtung des ,wollens unvertreten1 aber auch keine ber das mit der gleichzeitigen ,pflege aller brigen vertrgliche ,mass hinaus getrieben sei4 ,letzteres schliesst in sich1 dass innerhalb des ,umkreises der ,gesellschaft jede vorhandene ,willensrichtung stark1 nicht nur in jedem einzelnen ,gliede1 in dem sie sich findet1 sondern durch mglichst viele ,glieder der ,gesellschaft1 in welcher sie sich findet1 vertreten1 aber auch1 dass keine innerhalb des ,umfangs der ,gesellschaft unvertreten d4 h4 nicht wenigstens in einigen oder in einem ihrer ,glieder in gengender ,strke entwickelt sei4 ,jene ,glieder der ,gesellschaft1 in welchen die nmliche ,willensrichtung vorhanden ist1 machen dadurch in ethischer ,hinsicht eine ,gesellschaftsclasse fr sich1 die ,mannigfaltigkeit der innerhalb der ,gesellschaft vorhandenen einzelnen1 mehreren oder vielen ,gliedern derselben gemeinsamen ,willensrichtungen macht in ,bezug auf die ,gesellschaftsclassen die ,buntheit und ,mannigfaltigkeit der 7ethisch7 cultivirten ,gesellschaft aus4 ,stellen unter den mannigfaltigen in der ,gesellschaft durch ,classen vertretenen ,willensrichtungen die ihrem ,inhalt nach lobenswerthen das ,licht1 die ihrem ,inhalt nach verwerflichen den ,schatten 7in ethischer ,hinsicht7 dar1 so kommt durch die ,vielfltigkeit der ,gesellschaftsclassen ,licht und ,schatten1 berhaupt ethische ,frbung in die ,gesellschaft1 innerhalb welcher je nach dem ,uebergewicht der vorhandenen guten ber die schlechten1 oder der vorhandenen schlechten ber die guten ,willensrichtungen in der ,gesellschaft1 das ,urtheil ber die 7im ethischen ,sinne7 helle oder dunkle ,natur dieser selbst erfolgt und diese je nach der ,proportion1 die zwischen der ,summe der guten und jener der verwerflichen in ihr vorhandenen ,willensrichtungen 7wie sie z4 ,b4 die ,statistik der stationren ,anzahl innerhalb der ,gesellschaft vorkommenden ,verbrechen ausweist7 herrscht1 als 7a potiori7 eine relativ gute oder relativ verdorbene bezeichnet wird4 #ahh4 ,aus dem qualitativen ,gesichtspunkt der ,uebereinstimmung des eigenen gedachten mit dem eigenen wirklichen ,wollen ergibt sich die ethische ,idee der inneren ,freiheit4 ,dieselbe entsteht dadurch1 dass die sthetische ,idee des ,charakteristischen auf das ethische ,gebiet bertragen1 das gedachte eigene ,wollen als ,vor-1 das eigene wirkliche ,wollen als dessen ,nachbild angesehen wird4 ,insofern jenes als ,bild eines noch nicht vorhandenen1 aber dem ,wollenden mglichen ,wollens in dessen ,geiste vorangeht1 dieses als wirklich vorhandenes1 jenem ,bilde entweder entsprechendes oder nicht entsprechendes1 demselben in der ,zeit nachfolgt1 lsst sich das erste als ,project1 das letztere als getreue oder ungetreue ,ausfhrung desselben betrachten4 ,jede sogenannte ,maxime oder praktischer ,grundsatz des ,handelns stellt1 da sie nicht vorhandenes ,wollen beschreibt1 sondern eine ,regel fr nicht vorhandenes1 also knftiges ,wollen formulirt1 das ,bild eines mglichen ,wollens1 ein ,willensproject dar1 welches sich zu der ,gesammtheit aller ,maximen d4 i4 zu der sogenannten praktischen ,einsicht des ,wollenden verhlt1 wie dessen einzelner ,willensact zu der ,totalitt seines wirklichen ,wollens4 ,dasselbe ,verhltniss1 welches zwischen dem einzelnen ,willensproject und dem einzelnen ,willensact herrscht1 kann daher auch zwischen der gesammten praktischen ,einsicht und dem gesammten wirklichen ,wollen des ,wollenden stattfinden1 so dass das letztere entweder als getreue oder als ungetreue ,nachahmung der ersteren sich darstellt4 ,fasst man blos das ,verhltniss zwischen einem einzelnen ,willensproject und dem darauf seinem ,inhalt nach bezglichen ,willensact ins ,auge1 so findet1 im ,fall der letztere seinem ,inhalt nach dem ,willensproject entspricht1 zwischen beiden unbedingt wohlgefllige ,harmonie1 im ,gegenfall1 wenn der einzelne ,willensact durch seinen ,inhalt dem des ,willensprojects entgegengesetzt ist1 unbedingt missfllige ,disharmonie statt4 ,wird an die ,stelle obiger ,verhltnissglieder dagegen einerseits die praktische ,einsicht1 anderseits die ,gesammtheit des wirklichen ,wollens des ,wollenden gesetzt1 so tritt1 wenn zwischen beiden ,uebereinstimmung herrscht1 gleichfalls unbedingtes ,lob1 herrscht aber ,zwietracht zwischen beiden1 unbedingte ,verwerfung ein4 #ahi4 ,das ,bild harmonischen ,einklangs zwischen ,willensproject und ,willensact bietet ein 7im psychologischen ,sinne7 freies1 das missfllige ,zerrbild machtlosen ,widerstreits zwischen ,willensproject und ,willensact bietet ein 7im selben ,sinne7 unfreies ,wollen4 ,im psychologischen ,sinne frei heisst dasjenige ,wollen1 das durch ,motive1 die aus der praktischen ,einsicht 7diese sei1 wie sie wolle7 genommen sind1 bestimmt1 unfrei dagegen dasjenige1 welches1 obgleich wie das vorhergehende motivirt1 durch ,beweggrnde bestimmt ist1 die anderswoher 7z4 ,b4 von den ,antrieben der ,sinnlichkeit1 von ,affecten und ,leidenschaften7 genommen sind4 ,ein in diesem ,sinne freies 7obgleich nicht transcendental freies1 sondern determinirtes7 ,wollen wird mit dem praktischen ,grundsatz1 der sein ,motiv ausmacht1 sich stets1 ein in diesem ,sinne unfreies d4 i4 anderswoher 7z4 ,b4 durch eine ,leidenschaft7 beherrschtes ,wollen wird sich dagegen zwar mit diesem seinem dasselbe besitzenden ,motiv1 niemals aber mit einem der praktischen ,einsicht entlehnten ,grundsatz in ,uebereinstimmung1 sonach mit einem solchen sich stets in ,widerspruch befinden4 ,im psychologischen ,sinne freies ,wollen ist daher nicht blos usserlich d4 h4 in dem ohnehin selbstverstndlichen ,sinn des ,wortes frei1 in welchem zwar das ,handeln1 aber niemals das ,wollen durch eine usserliche ,macht erzwungen oder verhindert zu werden vermag1 sondern ein solches ist zugleich innerlich frei d4 h4 in dem ,sinne1 dass auf dasselbe ,beweggrnde1 die nicht aus der praktischen ,einsicht1 also aus dem ,intellect genommen sind1 keinen bestimmenden ,einfluss auszuben vermgen4 ,insofern das nmliche ,verhltniss nicht blos zwischen einem einzelnen ,grundsatz und einem einzelnen ,willensact1 sondern zwischen dem ,ganzen der praktischen ,einsicht und dem ,ganzen des ,willens besteht1 heisst nicht blos1 wie oben1 das einzelne ,wollen 7volitio71 sondern der ganze ,wille 7voluntas7 im psychologischen ,sinne und zwar innerlich frei1 und der ,wollende selbst1 dessen ,wille diese ,eigenschaft besitzt1 ein ,charakter4 ,im entgegengesetzten ,falle1 wenn der ,wille unfrei ist1 heisst derselbe charakterlos4 #aij4 ,aus diesem ,grunde1 weil der ,einklang zwischen gedachtem und wirklichem ,wollen der ,freiheit des ,wollens bedarf1 um zur ,erscheinung zu gelangen1 wird der auf jenem beruhenden ethischen ,idee der inneren ,freiheit letzterer ,name beigelegt4 ,dieselbe ist als ,idee d4 h4 als ,musterbild fr das wirkliche ,wollen weder eins mit der ,freiheit des ,willens1 welche als solche ein ,wirkliches1 der freie wirkliche ,wille1 noch mit dem ,charakter1 welcher als solcher gleichfalls ein ,wirkliches d4 h4 der in einem wirklichen ,individuum verwirklichte freie ,wille ist4 ,jene gehrt als ,idee dem ethischen1 beide letzteren gehren als ,wirkliche dem ,gebiete des ,wirklichen und zwar des ,psychischen1 dem psychologischen ,gebiete an2 jene1 gleichviel ob ein ihr entsprechendes ,wirkliches vorhanden sei1 drckt eine allgemein giltige ,forderung 7ein ,postulat71 letztere beiden drcken1 wenn und wo sie existiren1 die verkrperte ,erfllung dieser ,forderung selbst aus4 #aia4 ,an die ,idee der inneren ,freiheit schliesst sich ein ,verfahren an1 welches bestimmt ist1 die ,uebereinstimmung zwischen gedachtem und wirklichem ,wollen nicht blos ber die ,gesammtheit des ,wollens des einzelnen ,individuums1 sondern ber die ,gesammtheit der innerhalb des ,umkreises einer durch ein gemeinsames ,band verknpften ,mehrheit von ,individuen 7einer ,gesellschaft7 vorhandenen praktischen ,einsicht und wirklichen ,wollens auszudehnen4 ,dasselbe geht darauf aus1 dass nicht nur innerhalb eines einzelnen ,individuums das gesammte ,wollen frei d4 i4 der ,wollende ein ,charakter sei1 sondern auch1 dass innerhalb der ,gesellschaft der ,wille jedes einzelnen ,mitgliedes derselben frei d4 i4 dass die ,gesellschaft selbst eine ,vereinigung von charaktervollen ,individuen sei4 ,erstere ,forderung drckt aus1 dass die jeweilige praktische ,einsicht d4 i4 die ,gesinnung des ,wollenden die ,seele seines gesammten ,willens und ,handelns1 letztere ,forderung drckt aus1 dass die ,gesellschaft eine ,vereinigung in diesem ,sinne gesinnungsvoller d4 i4 durch ihre jeweilige praktische ,einsicht1 welchen ,inhalts dieselbe auch sein mge1 in ihrem gesammten ,wollen und ,thun beseelter ,individuen darstelle4 ,die ,erfllung der erstgenannten macht das ,ideal eines 7im ethischen ,sinne7 beseelten ,wollenden1 die ,erfllung der letztgenannten das ,ideal einer 7im ethischen ,sinne7 beseelten ,gesellschaft aus4 ,wie innerhalb der praktischen ,einsicht des ,individuums die verschiedenen in derselben enthaltenen praktischen ,grundstze jeder fr sich ein ,gebiet des ,gesammtwollens des ,wollenden beherrschen1 so werden innerhalb der ,gesellschaft durch die dem ,inhalt nach unter einander abweichenden ,gesinnungsweisen1 deren jede einem ,bruchtheil der dieselbe ausmachenden ,mitglieder gemeinsam ist 7im ethischen ,sinne7 ,gesinnungsgenossenschaften als gesellschaftliche ,fractionen d4 i4 ,parteien gebildet1 deren jede fr sich als ,vereinigung von derselben ,gesinnung in ihrem ,thun und ,lassen geleiteter ,individuen eine beseelte ,gesellschaft im ,kleinen reprsentirt4 ,die ,mannigfaltigkeit der in den verschiedenen ,parteien als herrschende auftretenden ,sinnesarten gibt der ,gesellschaft selbst1 innerhalb deren dieselben sich bewegen1 den ,charakter der ,buntheit und ertheilt ihr zugleich je nach dem ,uebergewicht gewisser ,parteirichtungen ber die denselben entgegengesetzten ihre 7im ethischen ,sinne7 vorstechende ,frbung4 ,wie dem charaktervollen ,individuum eine ,vielheit von ,maximen1 die sich dem ,anschein nach nicht selten unter einander aufzuheben trachten1 in ,wahrheit aber1 wie es die ,einheit der ,gesinnung verlangt1 schliesslich einem obersten praktischen ,grundsatz als ,kern und ,seele der gesammten praktischen ,einsicht sich unter- und einordnen1 unentbehrlich ist1 so bedarf eine im wahren ,sinne des ,wortes beseelte ,gesellschaft innerhalb ihres ,umkreises eines rege bewegten ,parteilebens1 dessen jeweilige ,richtungen nicht selten einander zu widerstreiten1 ja gegenseitig einander aufzuheben scheinen1 schliesslich jedoch1 je nach dem ,uebergewicht einer oder einiger ber die brigen1 einer obersten die ,richtung der ,gesellschaft selbst ihrem grsseren oder doch mchtigeren ,theile nach 7a potiori7 ausdrckenden ,tendenz mit oder gegen ihren ,willen zu dienen gezwungen sind4 ,in diesem ,sinne stehen die ,fortschritts- den ,rckschrittsmnnern1 die ,reformer den ,conservativen1 standen einst die liberales1 die nach einem bekannten ,witzwort lieber alles1 den serviles1 die sehr vieles wollten1 stehen noch heute ,culturkmpfer den ,clerikalen1 die ,schwarzen den ,rothen1 die ,tories den ,whigs u4 s4 w4 gegenber4 #aib4 ,aus dem qualitativen ,gesichtspunkt des ,einklanges des eigenen wirklichen mit dem nur gedachten fremden ,wollen ergibt sich die ethische ,idee des ,wohlwollens4 ,dieselbe entsteht durch die ,uebertragung der sthetischen ,idee des ,einklanges1 welche auf dem ,verhltniss berwiegender gegenseitiger ,identitt beruht1 auf das ,gebiet des ,wollens4 ,beide ,glieder1 das gedachte fremde und das eigene wirkliche ,wollen1 gehren einem und demselben ,wollenden an2 das fremde ,wollen ist in demselben als ,vorstellung1 das eigene ,wollen dagegen als ,wille wirklich4 ,ob das seiner ,vorstellung entsprechende ,wollen des ,anderen in diesem und somit dieser ,andere selbst auch wirklich existire1 ist dabei gleichgiltig4 ,da der ,einklang nur zwischen der ,vorstellung des fremden ,wollens und dem wirklichen eigenen stattfinden soll1 so kann jene erstere eben so gut eine blosse ,einbildung 7,fiction7 als eine ,abbildung 7,reflex7 eines anderen ,wollens sein4 ,in keinem ,falle leidet die ,wohlgeflligkeit der ,uebereinstimmung des eigenen mit dem vorgestellten fremden ,wollen dadurch einen ,abbruch1 dass dieses letztere und dessen ,trger nur in der ,vorstellung des ersten besteht4 ,zeugniss dafr gibt der ,verkehr des ,kindes mit seiner ,puppe1 deren ihr angedichtete ,wnsche dasselbe mit ,eifer zu erfllen sich bemht1 wie jener des ,dichters mit der nur in seiner ,phantasie beseelten leblosen ,natur und mit der oft nur als ,ideal seiner ,einbildungskraft lebendigen ,geliebten4 #aic4 ,eben so wenig als die ,schnheit der ,harmonie des gedachten fremden und des eigenen wirklichen ,wollens von der mehr als blossen ,gedankenexistenz1 ist dieselbe von der ,inhaltsbeschaffenheit des fremden ,wollens abhngig4 ,nicht darin hat der unbedingte ,beifall1 welcher obigen ,einklang begleitet1 seinen ,grund1 dass das gedachte ,wollen des ,anderen ein an sich gutes1 sondern darin1 dass das wirkliche eigene ,wollen mit dem wie immer beschaffenen ,inhalt des fremden ,wollens identisch ist4 ,die ,gesinnung1 aus welcher die ,erfllung wenn auch thrichter ,wnsche des ,andern entspringt 7,affenliebe71 ist als wohlwollender ,ausdruck der ,unterordnung des eigenen unter die ,vorstellung eines fremden ,wollens nicht weniger schn als diejenige1 die sich als werkthtige ,theilnahme an berechtigten ,strebungen und ,absichten des ,andern kund thut4 ,wie bei der sthetischen ,idee des ,einklanges ist das ,lob des ,wohlwollens nur durch die ,harmonie1 keineswegs durch die anderweitige stoffliche ,qualitt der ,verhltnissglieder bedingt4 #aid4 ,das ,bild harmonischen ,einklangs zwischen gedachtem fremden und eigenem wirklichen ,wollen bietet das psychische ,phnomen des selbstlosen oder uneigenntzigen d4 i4 nicht durch die ,rcksicht auf das eigene ,selbst1 oder den ,vortheil des ,wollenden begrndeten ,wollens4 ,dasselbe ist so wenig1 wie irgend ein wirkliches ,wollen1 ohne ,grund d4 h4 dasselbe ist1 wie jedes wirkliche ,wollen1 durch ein ,motiv 7,beweggrund7 bewegt 7motivirt72 aber dieses ,motiv ist im ,unterschied von andern1 die aus den ,folgen des ,wollens fr den ,wollenden selbst d4 i4 aus der mglichen ,vermehrung oder ,verminderung des eigenen ,wohles des ,wollenden 7,eudmonie7 hergenommen sind1 aus dem einzigen ,umstand entlehnt1 dass das vorgestellte ,wollen wirklich ,wollen eines ,andern sei d4 h4 dessen ,gegenstand von einem ,andern angestrebt und der ,besitz desselben von einem ,andern werde als ,lust d4 i4 als ,vermehrung seines 7des ,andern7 ,wohles empfunden werden4 ,das uneigenntzige ,wollen ist daher keineswegs motivlos1 sondern dasselbe hat nur kein eigenntziges 7eudmonistisches71 nicht die ,rcksicht auf das eigene1 wol aber eine solche auf das fremde ,wohl zum ,motiv4 ,wie das ,beherrschtsein des ,wollens durch selbstschtige ,beweggrnde1 wo es als habituelle ,willensbeschaffenheit auftritt1 ,egoismus 7,selbstliebe1 ,selbstsucht71 so heisst im entgegengesetzten ,sinne das ,freisein des ,wollens von eudmonistischen ,beweggrnden und der willige ,gehorsam desselben gegen von der ,rcksicht auf das ,wohl des ,andern dictirte ,motive1 wenn er zu habitueller ,willensbeschaffenheit geworden ist1 ,nchstenliebe 7,altruismus74 ,wo die letztere lebt1 wird die ,vorstellung1 dass ein gewisses ,wollen von dem ,andern gehegt werde1 hinreichen1 ein demselben conformes im ,vorstellenden zu erzeugen2 wo der erstere waltet1 wird dieselbe ,vorstellung gengen1 nicht blos1 um jedes dem ,wollen des ,andern conforme eigene ,wollen zu hemmen1 sondern1 wenn die ,selbstsucht so weit gesteigert ist1 dass sie das ,phlegma ihrer natrlichen ,trgheit zu berwinden und zur ,action berzugehen vermag1 ein den ,wnschen des ,andern widerstrebendes ,wollen im ,wollenden hervorzurufen4 #aie4 ,ausfluss der ,nchstenliebe wird ein wirkliches ,wollen sein1 das nach der ,idee des ,wohlwollens gefllt1 ,wirkung der ,selbstliebe ein solches1 das nach derselben ,idee unbedingt missfllt4 ,jenes1 das uneigenntzig nur auf das ,wohl des ,andern bedachte1 wird darum als gtiges1 dieses1 das selbstschtig nur auf das eigene ,wohl oder gar auf dem ,wohl des ,andern ,entgegengesetztes bedachte ,wollen wird deshalb im ersten ,fall ein herzloses1 im andern ,fall ein boshaftes1 das ,wohlwollen selbst ,gte1 sein ,gegentheil1 das ,uebelwollen1 ,bosheit genannt4 ,von der ersteren wie von der letzteren1 insofern jede von beiden1 die ,gte grundlos liebt1 die ,bosheit grundlos hasst1 gilt des ,dichters ,wort3 ,ich glaube selbst1 die ,lieb' hat keinen ,grund 7,immermann74 #aif4 ,verschieden von der ethischen ,idee des ,wohlwollenden1 wie von dem psychischen ,phnomen der ,gte und deren ,gegentheil1 ist das gleichfalls psychische ,phnomen der sogenannten sympathetischen ,gefhle4 ,zwar bietet sowol die psychische ,erscheinung des ,mitleids wie der ,mitfreude das ,bild eines harmonischen ,einklangs1 die ,erscheinung des ,neides wie der ,schadenfreude das ,bild einer missflligen ,disharmonie dar1 aber weder zwischen ,wollen1 noch zwischen einem blos gedachten und einem wirklichen ,verhltnissgliede1 wie beides beim ,wohl- oder ,uebelwollen der ,fall ist4 ,das sympathetische ,gefhl wiederholt das ,gefhl eines ,andern entweder durch ein demselben gleiches1 oder durch ein demselben entgegengesetztes ,gefhl4 ,ursache dieser ,wiederholung ist jedoch keineswegs die bewusste ,reflexion1 dass das eigene ,gefhl ,nachahmung eines fremden ,gefhls1 sondern der unwillkrliche und folglich auch unbewusste ,reflex des fremden ,gefhls durch das eigene ,gefhlsleben4 ,das fremde ,gefhl wirkt auf das eigene gleichsam durch ,ansteckung1 wie es im ,gebiete der ,muskelbewegungen bei der ,entstehung solcher mit gewissen ,vorstellungen durch ,association verbundener ,bewegungen durch die zufllige oder absichtliche ,erregung jener ,vorstellungen der ,fall zu sein pflegt4 ,das ,bewusstsein des ,unterschieds der fremden von der eigenen ,persnlichkeit wird dabei gar nicht geweckt1 oder geht im ,mechanismus des nachahmenden ,gefhlsprocesses verloren4 ,auf diese ,weise setzt ein ,komiker die ,lachmuskeln1 ein ,tragde die ,thrnenfisteln der ,zuschauer in unwillkrliche und dem ,bewusstsein entrckte ,bewegung1 so dass die letzteren gleichsam wie aus einem ,zustand der ,verzcktheit erwachen und sich hinterdrein wundern1 gelacht und geweint zu haben4 ,so wenig fhlt sich der nachahmende ,theil als ,nachahmer eines ,andern1 dass nicht selten das ,mitgefhl1 sei es ,mitfreude oder ,mitleid1 sofort aufhrt1 wenn der ,mitfhlende sich darauf besinnt1 dass es nicht eigenes1 sondern das ,leid eines ,andern1 und nicht eigene1 sondern fremde ,freuden sind1 die ihn bewegen4 ,in solchem ,fall hlt das ,mitgefhl nur so lange und nur darum vor1 als und weil der ,mitfhlende sich nur bewusst ist1 dass er fhle1 keineswegs aber bewusst ist1 dass er nur mitfhle4 ,ohne daher geradezu egoistisch zu sein1 weil weder das ,bewusstsein vorhanden ist1 dass das ,gefhlte uns1 noch der ,gedanke1 dass es einen ,andern angehe1 ist das ,mitgefhl doch sicher nicht altruistisch1 weil es im ,augenblick schwinden kann1 sobald wir des letzteren innewerden4 #aig4 ,dasselbe wird jedoch vollkommen selbstschtig1 wenn1 wie ,schopenhauer behauptet hat1 der ,grund des ,mitleids einzig darin gelegen sein soll1 dass der ,mitleidige sich in demselben seiner metaphysischen ,einerleiheit mit dem ,andern bewusst und auf diesem ,wege innewerde1 dass weder der ,andere von ihm verschieden1 noch des ,andern ,leid mehr als sein eigenes ,leid sei4 ,unter dieser ,voraussetzung knnte das ,mitgefhl nicht nur1 wie oben bemerkt1 sondern es msste nothwendiger ,weise1 also jedesmal aufhren1 sobald der ,einzelne ber seine persnliche ,unterschiedenheit vom ,andern und folglich ber den ,umstand1 dass das gefhlte ,leid nicht sein eigenes sei1 zur ,besinnung kme4 ,die wesentliche und unentbehrliche ,eigenschaft1 wenn auf das ,mitgefhl ein ,theil des ,glanzes fallen soll1 den das ,wohlwollen ausstrahlt1 die individuelle ,sonderung beider ,fhlenden1 wre durch obige ,annahme grundstzlich beseitigt4 #aih4 ,so wenig ,mitleid und ,mitfreude sich mit dem ,wohlwollen1 eben so wenig decken sich ,neid und ,schadenfreude mit dessen ,gegentheil1 dem ,uebelwollen4 ,gleichwol tritt bei den letzteren die unleugbare ,aehnlichkeit beider1 obgleich gattungsmssig verschiedener ,gemthszustnde strker hervor als bei den ersteren4 ,whrend ,mitleid und ,mitfreude zu ihrer ,entstehung des ,bewusstseins des individuellen ,unterschieds des ,mitfhlenden vom ,fhlenden nicht bedrfen1 setzt die ,entstehung sowol des ,neides1 als einer durch fremde ,lust geweckten ,unlust1 wie der ,schadenfreude1 als einer durch fremde ,unlust erregten ,lust1 dieses ,bewusstsein in gewissem ,grade voraus1 da es sich nicht um eine ,wiederholung des fremden ,gefhls durch ein gleiches1 sondern um die ,beantwortung eines solchen durch ein entgegengesetztes eigenes handelt1 fremdes und eigenes ,gefhl also schon um deswillen als verschiedenen ,individuen angehrig empfunden werden mssen1 weil beide verschiedene1 und zwar1 da sie entgegengesetzter ,natur sind1 sehr merklich verschiedene ,qualitt besitzen4 ,beide kommen daher nicht nur in ihren ,wirkungen1 die sowol bei dem ,neid als bei der ,schadenfreude1 bei dem blossen ,gefhl nicht stehen zu bleiben1 sondern zu demselben entsprechenden ,wnschen1 ,entschlssen1 ja selbst ,aeusserungen fortzuschreiten pflegen1 dem ,uebelwollen so nahe1 als berhaupt ,phnomene verschiedener ,gattungen sich einander zu nhern vermgen1 sondern auch das ,urtheil1 das ber dieselben1 wo sie zu ,tage treten1 ergeht1 fllt von der unbedingten ,verwerfung1 welche das ,uebelwollen begleitet1 nichts weniger als verschieden aus4 ,von dem ,neide der ,gtter redet die ,mythologie1 wenn sie deren dem ,menschengeschlecht belwollende ,gesinnung1 und vom ,neidhart die ,volkssage1 wenn sie den ,bsen bezeichnen will4 #aii4 ,die selbstlose ,freiwilligkeit der ,unterordnung des eigenen unter das fremde ,wollen tritt um so anschaulicher hervor1 je grsser die ,ueberlegenheit der eigenen ber die fremde ,kraft und je weniger der ,verdacht1 dass jene ,unterordnung eine durch ,furcht erzwungene sein knnte1 zulssig erscheint4 ,dieselbe offenbart sich dort am aufflligsten1 wo die ,ueberlegenheit die denkbar hchste d4 h4 wo der dem ,andern freiwillig sich unterordnende ,wille1 mit diesem verglichen1 unendlich stark1 derjenige1 dem er sich unterordnet1 mit jenem verglichen1 unendlich schwach ist4 ,beides ereignet sich im ,verhltniss der ,gottheit zum ,menschen1 deren ,gte gegen diesen eben darum als unendlich gross und der gttliche ,wille selbst als ,ideal des ,gtigen sich kundgibt4 #bjj4 ,an die ethische ,idee des ,wohlwollens schliesst sich ein ,verfahren an1 welches die in derselben enthaltene ,forderung nicht blos auf das gesammte ,wohl und ,wehe ,anderer berhrende 7sociale7 ,wollen des einzelnen ,wollenden1 sondern auf die ,gesammtheit des innerhalb des ,umkreises einer ,gesellschaft vorkommenden1 auf deren gegenseitiges ,verhltniss zu einander bezglichen ,wollens der ,mitglieder ausdehnt4 ,dasselbe geht darauf aus1 dass jedes sociale ,wollen des einzelnen1 so wie dass das sociale ,wollen jedes ,mitgliedes der ,gesellschaft ,wohlwollen sei2 sociales ,uebelwollen sowohl im ,einzelnen wie in der ,gesellschaft gemieden werde4 ,da nun das ,wohlwollen 7bene velle7 darin besteht1 des ,andern ,wohl zu wollen 7bonum velle71 so geht jene ,forderung dahin1 dass jedes sociale ,wollen im ,einzelnen wie in der ,gesellschaft die ,tendenz habe1 in jenem des ,andern1 in dieser aller ,andern 7d4 i4 das allgemeine7 ,wohl zu frdern4 ,und da die ,befriedigung jedes -- stofflich wie immer beschaffenen -- ,wollens ,lustgefhl1 also ,wohlbefinden zur ,folge hat1 so kann unter dem1 was jeder sein ,wohl und folglich auch die ,gesellschaft das ihre1 d4 i4 das allgemeine ,wohl nennt1 nicht wol etwas anderes sein als die ,befriedigung dort smmtlicher ,wnsche und ,willensbestrebungen des ,andern1 hier die ,erfllung smmtlicher im ,umkreise der ,gesellschaft vorhandenen oder doch zur ,aeusserung gelangenden ,wnsche und ,willensbestrebungen ,aller4 ,die ,erreichung beider ,ziele1 die ,befriedigung smmtlicher ,wnsche des ,andern 7die ,glckseligkeit des ,andern71 und die ,befriedigung smmtlicher ,wnsche ,aller 7die allgemeine ,glckseligkeit7 mssen daher in der wohlwollenden ,gesinnung1 das erste in der jedes ,einzelnen gegen jeden ,andern1 das zweite in der jedes ,mitgliedes der ,gesellschaft gegen alle brigen d4 i4 gegen die ,gesellschaft selbst gelegen und die ,erreichung derselben muss der ,zweck aller socialen ,bestrebungen sein4 #bja4 ,diese selbst d4 i4 die ,befriedigung der vorhandenen ,wnsche aber ist nicht blos durch die auf sie gerichtete dauernde ,gesinnung des ,einzelnen und jedes ,einzelnen1 sondern zugleich1 da es sich um die ,realisirung wirklich vorhandener ,wnsche in der wirklich vorhandenen ,aussenwelt handelt1 durch die ,existenz der und die ,mglichkeit der ,verfgung ber die zu jenem ,endzweck unentbehrlichen oder doch frderlichen ,mittel d4 i4 der und ber die realen ,objecte1 welche1 insofern sie jenem ,zweck dienstbar gemacht werden1 ,gter heissen sollen1 bedingt4 ,dieselben knnen sowol materieller als geistiger ,natur1 ,gegenstnde der ,krper- wie der geistigen ,welt sein2 wesentlich ist ihnen nur1 dass dieselben zur ,befriedigung vorhandener ,wnsche dienen und in ,anspruch genommen werden knnen4 ,von dieser ,art ist der ,grund und ,boden mit seinem ,ertrag1 sowol dem inneren 7,erz- und ,gesteinsschtzen71 wie dem usseren 7,nahrungspflanzen und verarbeitungsfhigen ,gewchsen71 aber auch der vorhandene ,fond an geistiger ,kraft und ,intelligenz mit seinem ,ertrag1 dem inneren3 den ,gefhls- und ,gedankenschtzen des einzelnen1 dem usseren3 den ,literatur- und ,kunsterzeugnissen des ,gesellschaftsgeistes4 #bjb4 ,diese1 sei es materiellen1 sei es geistigen ,gter zur ,befriedigung vorhandener ,wnsche in der ,art zu verwenden1 dass die mit den gegebenen ,mitteln erreichbare hchste ,befriedigung der gegebenen ,wnsche erzielt werde1 ist die ,aufgabe einer besondern auf dieses ,endziel hin arbeitenden ,kunst1 die1 insofern es dabei auf die bestmgliche ,verwendung der ,mittel zum ,zwecke d4 i4 auf die ,verwaltung ankommt1 ,haushaltungs- oder ,verwaltungskunst 7,oekonomik7 und zwar entweder private1 wenn es sich blos um den klugen ,gebrauch der dem einzelnen ,individuum zum ,besten des ,anderen verfgbaren ,gter handelt1 oder ffentliche 7,oekonomik der ,gesellschaft2 ,nationalkonomik1 ,staats- und ,volkswirthschaftskunst71 wenn das ,ziel die grsstmgliche ,frderung des allgemeinen ,wohls durch geschickte ,bentzung der innerhalb der ,gesellschaft disponibeln materiellen und geistigen ,vermgen ist4 ,die ,erfllung derselben von ,seite des einzelnen ,wollenden macht das ,ideal eines ,menschenfreundes 7,philanthropen71 d4 i4 eines solchen aus1 der sein gesammtes geistiges wie materielles ,vermgen in selbstverleugnender ,gesinnung dem ,besten ,anderer opfert2 ihre ,erfllung von ,seite einer ,gesellschaft dagegen stellt 7im ethischen ,sinne7 das ,ideal eines ,verwaltungssystems dar d4 i4 einer derartigen ,organisation des ,gebrauchs und der ,verwendung smmtlicher innerhalb des ,umkreises der ,gesellschaft vorhandenen und verfgbaren materiellen wie geistigen ,gter1 dass dadurch die grsstmgliche ,befriedigung vorhandener ,wnsche und ,bedrfnisse smmtlicher ,gesellschaftsmitglieder1 die unter den gegebenen ,umstnden hchstmgliche ,summe des allgemeinen ,wohls oder der allgemeinen ,glckseligkeit 7salus publica7 verwirklicht wird4 #bjc4 ,von selbst leuchtet ein1 dass auch bei der sorgfltigsten und wohlwollendsten ,verwaltung die erreichbare ,gesammtsumme der ,wnschebefriedigung hinter der jeweiligen ,summe der vorhandenen ,wnsche zurckbleiben muss4 ,denn whrend die letztere eine ins ,unbegrenzte wachsende1 ist der ,vorrath gegebener ,gter und der aus demselben zum ,besten des ,ganzen zu schpfende ,vortheil auch bei der umsichtigsten ,benutzung nur einer begrenzten ,steigerung fhig4 ,das ,ziel des ,philanthropen1 wie das der philanthropischen ,gesellschaft ist als erreicht anzusehen1 wenn die ,summe des allgemeinen ,wohls die unter den gegebenen ,bedingungen erreichbare hchste ,grenze gewonnen hat4 ,je nachdem in den wohlwollenden ,bestrebungen des ,einzelnen zum ,besten des ,andern1 der ,gesellschaft zum ,besten ,aller1 vorzugsweise die mittels materieller oder die mittels geistiger ,gter realisirbaren ,wnsche d4 i4 die materiellen oder die geistigen ,interessen bercksichtigt werden1 nimmt die ,philanthropie dort1 das ,verwaltungssystem hier selbst einen vorwiegend materialistischen1 der ,pflege der materiellen1 oder idealistischen1 der ,pflege der idealen ,interessen gewidmeten ,charakter an4 ,innerhalb der menschenfreundlichen ,bestrebungen des ,einzelnen lassen sich je nach der ,beschaffenheit der ,gter verschiedene ,zweige des ,philanthropismus1 innerhalb des wohlwollenden ,verwaltungssystems lassen sich je nach den ,zwecken1 welche1 und den ,gtern1 mittels welcher dieselben verwirklicht werden sollen1 verschiedene ,zweige der ,verwaltung unterscheiden4 ,die ,mannigfaltigkeit derselben1 deren einige auf die ,hebung der materiellen ,zwecke und ,gter1 z4 ,b4 auf die ,cultivirung1 ,bebauung und ,ausnutzung der ,bodenschtze und des ,grundertrags1 andere auf die ,hebung ideeller ,zwecke durch ,frderung und ,pflege wissenschaftlicher und literarischer ,bildung und ,schpfungen abzielen1 bringt in die ,verwaltung selbst jene ,vielheit und ,buntheit gleichzeitiger auf das ,wohl1 sei es einzelner ,classen von ,gesellschaftsmitgliedern1 in deren ,besitz eben jene ,gter sich befinden oder zu deren ,beruf jene ,zwecke gehren d4 i4 gewisser ,stnde -- sei es des ,ganzen1 abzweckender ,bestrebungen hervor1 die sich nicht selten unter einander zu widerstreiten scheinen1 zusammengenommen aber je nach dem ,ueberwiegen der einen ber die andern dem ,verwaltungssystem seine bestimmte individuelle ,frbung ertheilen4 ,dieselbe zeigt je nach dem ,uebergewicht der materiellen ber die geistigen1 oder dieser ber die materiellen ,interessen einen bestimmten hervorstechenden mehr realistischen oder mehr spiritualistischen ,ton1 zwischen welchen ,gegenstzen ein weises1 die ,harmonie aller ,interessen im ,auge behaltendes ,administrationssystem eine gleichschwebende ,temperatur herzustellen und zu erhalten bemht sein wird4 #bjd4 ,der qualitative ,gesichtspunkt des missflligen ,streits einander ausschliessender ,willensusserungen ergibt die ethische ,idee des ,rechts4 ,dieselbe entsteht durch die ,uebertragung der sthetischen ,idee der ,correctheit auf das ethische ,gebiet4 ,wie correcte ,vorstellungen solche sind1 die als gleichzeitige im ,bewusstsein sich unter einander vertragen1 so sind rechtmssige 7d4 i4 dem ,recht gemsse7 ,willensusserungen solche1 die gleichzeitig vorhanden einander nicht ausschliessen4 ,wie die ,correctheit eine natrliche oder knstliche1 je nachdem die ,vertrglichkeit jener ,vorstellungen eine ursprngliche d4 i4 aus dem ,inhalt derselben selbst fliessende1 oder eine 7sei es durch ,zufall oder durch ,willen7 herbeigefhrte ist1 indem der ursprngliche ,inhalt so lange abgendert oder durch einen anderen ersetzt wurde1 bis die anfnglich unvertrglichen zu vertrglichen ,vorstellungen wurden1 so ist die ,rechtsgemssheit 7oder1 was eben so viel ist1 die ,erlaubtheit gewisser ,willensusserungen7 eine natrliche oder knstliche1 je nachdem dieselben schon ursprnglich ihrem ,inhalt nach vertrglich sind1 oder erst in ,folge einer gemeinsamen ,uebereinkunft 7,vertrag7 der ,wollenden eine solche ,abnderung1 beziehungsweise ,ersetzung durch anders beschaffene erfuhren1 dass die bisher unter einander unvertrglichen fortan fr vertrglich gelten knnen4 ,heissen daher ,willensusserungen1 die sich unter einander nicht ausschliessen d4 h4 ohne missflligen ,streit hervorzurufen gleichzeitig mit und neben einander bestehen knnen1 im ,allgemeinen 7im ethischen ,sinn7 erlaubte1 so sind solche1 deren ,vertrglichkeit eine ursprngliche1 aus ihrem ,inhalt selbst fliessende ist1 natrlich erlaubte1 solche dagegen1 deren ,vertrglichkeit erst aus einem zwischen den ,wollenden stattgehabten ,vertrage stammt1 vertragsmssig erlaubte ,willensusserungen4 ,erstere1 da ihre ,erlaubtheit durch den ,inhalt der ,willensusserungen selbst begrndet ist1 sind jedesmal und jedermann erlaubt1 sobald dieser ,inhalt der nmliche ist2 diese dagegen1 deren ,vertrglichkeit nur aus dem durch ,vertrag festgesetzten ,inhalt fliesst1 sind nur so lange und nur denjenigen erlaubt1 so lange und fr welche jener ,vertrag besteht4 ,erlaubte ,willensusserungen der ersteren ,art werden daher auch wol als natrliche 7sogenannte angeborene71 erlaubte ,willensusserungen der letzteren ,art dagegen als erworbene 7sogenannte positive7 ,rechte bezeichnet4 ,die ,summe der 7angeborenen und erworbenen7 ,rechte d4 i4 der ,inbegriff smmtlicher dem ,wollenden erlaubter1 oder solcher ,willensusserungen1 durch deren ,vornahme derselbe keinen ,streit erhebt1 macht das ,recht des ,wollenden aus4 #bje4 ,wie der als correct bezeichnete ,vorstellungsinhalt eine ,grenze fr die unbeschrnkte ,freiheit des ,vorstellens bezeichnet1 jenseits welcher dasselbe aufhrt1 sthetisch geduldet1 und anfngt1 unbedingt missfllig zu werden1 so stellt der ,inhalt der 7angeborenen und erworbenen7 ,rechte d4 i4 des ,rechts des ,wollenden1 eine 7natrliche oder vertragsmssige7 ,schranke fr die grenzenlose ,freiheit der ,willensusserung desselben dar1 jenseits welcher diese aufhrt1 ethisch geduldet1 und anfngt1 unbedingt missfllig zu werden4 ,der ,doppelsinn des ,begriffs der ,grenze1 welcher zugleich die ,ausdehnung des einen und dessen ,ausschliessung von dem ,nachbarlande bedeutet1 kehrt im ,begriff des ,rechts insofern wieder1 als durch dasselbe sowol die ,ausdehnung der erlaubten ,willensusserung einer-1 wie deren ,ausschliessung von der gleichfalls erlaubten ,willensusserung des nachbarlichen ,wollenden andererseits bezeichnet wird4 ,jenes1 die ,summe der ,rechte des ,wollenden1 macht das ,recht im subjectiven1 dieses1 die ,summe der 7natrlichen oder vertragsmssig festgesetzten7 ,schranken der ,willensusserung1 das ,recht im objectiven ,sinne des ,wortes aus4 #bjf4 ,wie die ,rechtfertigung des ,correcten nur in dem ,umstand liegt1 dass ein von demselben abweichender ,inhalt des ,vorstellens ,ausschliessung unter dem gleichzeitig ,vorgestellten d4 i4 ,widerstreit im ,vorstellen1 und dadurch ,missfallen erzeugt1 so liegt der ,grund des ,rechtmssigen 7,erlaubten7 ausschliesslich in dem ,umstand1 dass eine von dem ,inhalt desselben abweichende ,willensusserung mit einander unvertrgliche ,willensusserungen im ,umfang des zur ,aeusserung gelangenden ,wollens d4 i4 ,streit hervorruft und dadurch ,missfallen erzeugt4 ,so wenig dort ein ,unterschied dadurch begrndet wird1 dass die ,correctheit eine natrliche oder knstliche1 so wenig geschieht dies hier durch den ,umstand1 dass die ,rechtmssigkeit eine natrliche oder vertragsmssige ist2 wie bei dem ,incorrecten das ,missfallen nur denjenigen1 aber jeden trifft1 dessen ,vorstellen vom ,correcten abweicht1 so geschieht es hier mit dem ,missfallen1 das nur jenem1 aber auch jedem gilt1 dessen ,willensusserung das ,erlaubte berschreitet4 ,wie es aber beim ,correcten sich ereignen kann1 dass der ,inhalt des knstlich mit dem des von ,natur aus ,correcten in der ,weise in ,collision gerth1 dass von ,natur aus ,correctes durch conventionelle ,uebereinkunft knstlich als incorrect1 dagegen durch letztere ein ,vorstellungsinhalt knstlich als correct festgesetzt werden kann1 welchen das unbefangene ,vorstellen als incorrect empfindet1 so kann es geschehen1 dass natrlich ,erlaubtes vertragsmssig als unerlaubt und solches durch ,vertrag als erlaubt hingestellt werden kann1 was dem unbefangenen sthetischen ,urtheil als unerlaubt erscheinen muss4 ,was in solchem ,fall auf sthetischem ,gebiete gilt1 dass der ,umfang des natrlich ,correcten ein unbeschrnkter1 weil nur von dem sich immer gleich bleibenden ,inhalt des ,vorgestellten abhngiger1 jener des knstlich ,correcten aber ein auf den ,umkreis eingeschrnkter sei1 innerhalb dessen1 sei es ,herkommen1 ,ueberlieferung1 ,sitte und ,gebrauch oder positive ,convention dasselbe fixirt haben1 wird anstandslos auf das ethische angewendet werden drfen1 dass das natrlich ,erlaubte unbeschrnkte1 weil nur aus dem ,inhalt der ,willensusserungen fliessende1 das vertragsmssig ,erlaubte jedoch nur auf denjenigen ,umkreis beschrnkte ,geltung besitze1 innerhalb dessen stillschweigender d4 h4 blos durch ,zulassung1 oder ausdrcklicher d4 i4 mit mehr oder weniger ,frmlichkeit kundgegebener ,vertrag dasselbe fr die ,vertrag ,schliessenden 7aber auch nur fr diese7 als erlaubt festgestellt haben4 #bjg4 ,indem die sthetische ,idee der ,correctheit jeden ,vorstellungsinhalt verbietet1 durch welchen ,unvertrglichkeit zwischen dem gleichzeitig ,vorgestellten1 so verwehrt die ,idee des ,rechts jede ,willensusserung1 durch welche ,streit zwischen den ,wollenden hervorgerufen wird4 ,so wenig die erstere hiebei einen ,unterschied zwischen den beiden ,vorstellungen1 eben so wenig macht diese einen solchen zwischen den beiden ,wollenden4 ,die ,aufforderung1 ,streit zu meiden d4 i4 sich innerhalb der durch das 7sei es natrliche oder vertragsmssige7 ,recht gezogenen ,willensgrenze zu halten1 ergeht an beide ,wollende in ganz gleicher ,weise1 ganz abgesehen von dem ,umstnde1 ob durch diese letztere die ,freiheit der ,willensusserung des ,einen eine ,erweiterung1 jene des ,anderen eine ,verengerung erfahren hat d4 h4 ob durch dieselbe dem ersten eine ,befugniss 7ein ,recht gegen den zweiten7 eingerumt1 dem zweiten eine solche zu ,gunsten des ersten entzogen 7demselben eine ,pflicht gegen den ersten auferlegt7 worden sei4 ,da nun eben so wol ,streit entsteht1 wenn die eingerumte ,befugniss berschritten1 als wenn die entzogene ,befugniss wieder in ,anspruch genommen wird1 so bedeutet jene ,aufforderung fr denjenigen1 dem das ,recht jene ,befugniss gibt1 so viel1 dass er dieselbe nicht missbrauchen1 dagegen fr denjenigen1 dem das ,recht jene ,befugniss nimmt1 so viel1 dass er dieselbe nicht mehr als sein ,recht gebrauchen drfe1 beides aus keinem andern ,grunde1 als weil jede obiger beider ,handlungsweisen ,streit erzeugt4 #bjh4 ,mehr als diese ,aufforderung1 um der ,vermeidung des ,streites willen einerseits seine ,berechtigung nicht zu berschreiten1 andererseits seine ,verpflichtung zu erfllen1 kann aus der ,idee des ,rechts nicht abgeleitet werden4 ,dieselbe enthlt weder die ,ermchtigung fr den ,berechtigten1 im ,falle unterlassener ,pflichterfllung von ,seite des ,verpflichteten dieselbe mit ,gewalt d4 i4 durch ,anwendung von ,zwangsmassregeln durchzusetzen1 noch schliesst dieselbe fr den ,verpflichteten die ,befugniss ein1 sich im ,falle gemissbrauchten oder mit ,zwang durchgesetzten ,rechts von ,seite des ,berechtigten demselben mit ,gewalt d4 i4 mittels ,anwendung von ,gegenzwangsmassregeln zu widersetzen4 ,ersteres nicht1 weil jeder ,zwang einen ,eingriff in die erlaubten ,willensusserungen des ,verpflichteten1 somit von ,seite des ,berechtigten diesem gegenber selbst eine ,streiterhebung darstellt4 ,letzteres nicht1 weil jeder ,gegenzwang von ,seite des ,verpflichteten einen ,eingriff in die erlaubten ,willensusserungen des ,berechtigten1 also seinerseits eine ,streiterhebung einschliesst4 ,weder kann der ,zwang1 welcher von ,seite des ,berechtigten zur ,durchsetzung seiner ,berechtigung1 noch kann der ,gegenzwang1 welcher von ,seite des ,verpflichteten gegen den ,berechtigten ausgebt wird1 sich auf diejenige ,willensusserung einschrnken1 welche im ersten ,fall ausschliesslich das ,recht1 im letzteren eben so ausschliesslich die ,pflicht ausmacht4 ,beide1 ,berechtigter und ,verpflichteter1 werden in solchem ,falle sich in gleicher ,lage befinden wie der ,jude ,shylock1 dem das ,gesetz die ,befugniss einrumt1 zur ,durchsetzung seines ,rechts gegenber dem ,kaufmann von ,venedig ,gewalt anzuwenden d4 i4 das contractlich zugestandene ,pfund ,fleisch nahe dem ,herzen demselben wirklich aus lebendigem ,leibe zu schneiden1 jedoch unter der von dem klugen ,richter hinzugefgten ,bedingung1 dass er bei ,ausbung dieses seines ,rechts nicht selbst seinerseits ein ,unrecht begehe d4 h4 nicht eine ihm contractlich nicht zugestandene ,handlung ausfhre1 daher keinen einzigen ,tropfen ,blutes vergiessen drfe4 ,wie durch letzteren ,zusatz die ihm zugestandene ,zwangsbefugniss illusorisch1 weil der ,natur der ,sache nach unausfhrbar1 so wird die angeblich in der ,idee des ,rechtes enthaltene ,zwangsbefugniss in ethisch geschrften ,augen dadurch zunichte gemacht1 dass die ,ausbung einer solchen ohne neue ,streiterhebung1 also seinerseits ,rechtsverletzung1 dem ,berechtigten durch die ,natur der ,sache unmglich gemacht wird4 #bji4 ,ist nun in der ,idee des ,rechts wirklich nichts mehr als die ,aufforderung1 beim ,rechte zu bleiben1 keineswegs aber die ,erlaubniss enthalten1 ,unrecht mit ,gewalt zu hintertreiben1 so ist allerdings zu erwarten1 dass1 wenn nicht auf anderem ,wege ,vorsorge getroffen wird1 ,missbrauch des ,rechtes unmglich1 ,unterlassung der ,pflicht unthunlich zu machen1 sowol das eine wie das andere in einem ,grade berwuchern werde1 dass der thatschliche ,zustand der durch die ,idee des ,rechts gestellten ,forderung ,hohn sprechen wird4 ,weder lsst sich hoffen1 dass die ,scheu1 vor der ,idee des ,rechts durch ,streiterhebung missfllig zu werden1 in dem ,gemthe des ,berechtigten hufiger als es bei solchen1 die einer ,aufforderung zur ,rechtlichkeit berhaupt nicht bedrfen1 ohnehin der ,fall zu sein pflegt1 eine solche ,macht besitzen werde1 um ihm die ,anwendung von ,zwang zur ,durchsetzung seines ,rechts unmglich zu machen1 noch knnte es ,wunder nehmen1 wenn die ,furcht1 durch gewaltsamen ,widerstand vor der ,idee des ,rechts missliebig zu erscheinen1 bei dem ,verpflichteten1 der sich durch ,missbrauch des ,rechtes bedroht und durch ,anwendung von ,zwang in unbestrittenen ,rechten beeintrchtigt sieht1 zu schwach wre1 ihn von dem ,versuch gewaltsamer ,gegenwehr zurckzuhalten4 ,vielmehr ist vorauszusehen1 dass in den bei weitem meisten ,fllen der ,berechtigte der ,verlockung1 sein verweigertes ,recht auf ,kosten des ,verpflichteten durchzusetzen1 der ,verpflichtete dem ,drange1 sein angegriffenes ,recht gegen den ,uebermuth oder die ,uebermacht des ,berechtigten sicherzustellen1 nicht werde widerstehen und dadurch an die ,stelle des ,friedenszustandes1 wie ihn die ,idee des ,rechtes fordert1 ein ,kriegszustand1 wie ihn der ,kampf des ,berechtigten um sein ,recht gegen den ,verpflichteten und der ,kampf des ,verpflichteten fr sein ,recht wider den ,berechtigten darstellt1 treten werde4 ,soll letzteres verhtet und die ,herstellung des ,rechts- d4 i4 eines solchen ,zustandes1 in welchem der ,berechtigte sein ,recht1 aber nicht mehr als dieses fordert1 der ,verpflichtete seine ,pflicht und nie weniger als diese leistet1 nicht auf jene mrchenhaften ,zeiten verschoben werden1 in welchen die ,idee des ,rechts durch ,erziehung und ,gewhnung ,macht genug ber die ,gemther gewonnen haben wird1 um die ,sicherstellung des ,rechts durch andere ,mittel berflssig zu machen1 so muss ein ,ausweg ausfindig gemacht werden1 dem ,berechtigten seine ,leistung1 dem ,verpflichteten seinen ,schutz vor ,uebergriffen zu verbrgen1 ohne von ,seite des ersten wie des letzteren durch unrechtmssige ,streiterhebung missfllig zu werden4 ,derselbe besteht darin1 dass die ,befugniss im ,falle der ,pflichtverweigerung ,zwang1 im ,falle des ,missbrauchs der ,berechtigung ,widerstand ausben zu drfen1 ihrerseits ausdrcklich vertragsmssig stipulirt und dadurch selbst zum ,recht d4 i4 zu einem ,zwangsrecht erhoben werde4 ,der ,unterschied desselben von der oben errterten ,sachlage besteht darin1 dass in der letzteren das ,recht zu zwingen als eine mit jedem ,rechte unmittelbar nicht nur verbundene1 sondern demselben innewohnende und folglich aus demselben ohne weiteres fliessende ,befugniss angesehen1 dagegen nun als ein zweites neben und ausser dem ,recht1 zu dessen ,schutze es bestimmt ist1 ausdrcklich errichtetes und mit diesem nicht innerlich 7deductiv71 sondern nur usserlich 7copulativ7 verbundenes ,recht betrachtet wird4 ,durch dasselbe verwandelt sich der zur gewaltsamen ,zurckeroberung der verweigerten ,leistung ausgebte ,zwang und der zum ,schutz gegen ,ueberschreitung gebte gewaltsame ,widerstand aus unrechtmssigen 7unerlaubten7 in rechtmssige ,handlungen1 indem beide ,theile eingewilligt haben1 der eine die zur ,durchsetzung der ,pflicht1 der andere die zum ,schutz gegen ,missbrauch nothwendigen ,gewaltmassregeln sich gefallen lassen zu wollen4 #baj4 ,da die ,idee des ,rechts nichts weiter verlangt1 als dass ,streit gemieden d4 h4 gegenwrtiger ,streit geschlichtet1 zuknftiger verhtet werde1 so ist dasselbe in dem ,grade als vollkommener anzusehen1 als obiger ,zweck erreicht d4 h4 als durch dasselbe ,streit beseitigt oder unmglich gemacht wird4 ,welcherlei ,inhalt dazu in jedem gegebenen ,falle der zweckdienlichste d4 h4 welcherlei ,recht in jedem gegebenen ,falle das zweckentsprechendste sein werde1 lsst sich nicht im ,allgemeinen festsetzen1 sondern hngt von dem jeweiligen ,inhalt derjenigen ,willensusserungen ab1 deren ,vertrglichkeit unter einander durch dasselbe gesichert werden soll4 ,schon von ,natur aus mit einander vertrgliche ,willensusserungen 7sogenannte angeborene ,rechte71 sobald es deren berhaupt gibt1 bedrfen1 da zwischen ihnen kein ,streit herrscht1 auch nicht besonderer ,festsetzungen1 denselben zu vermeiden2 es wre denn1 es trten ,flle ein1 in welchen auch diese sonst vertrglichen ,willensusserungen zu einander ausschliessenden werden und ,streit verursachen4 ,von dieser ,art sind z4 ,b4 diejenigen ,willensusserungen1 die im ,gebrauch der ,athmungsorgane zum ,einschlrfen der zum ,lebensunterhalt unentbehrlichen ,quantitt atmosphrischer ,luft bestehen4 ,dieselben gelten unter normalen ,verhltnissen als vertrglich unter einander1 indem jederzeit ,luft genug existirt1 um dem gleichzeitigen ,athmungsbedrfniss ,mehrerer zu gengen4 ,das ,recht1 sich derselben zum ,athmen zu bedienen1 kann daher im obigen ,sinne als ein natrliches 7sogenanntes angeborenes7 angesehen werden4 ,tritt jedoch der ,fall ein1 dass 7wie z4 ,b4 in ,holwell's schwarzer ,hhle oder unter der ,taucherglocke7 das vorhandene ,quantum athembarer ,luft ein beschrnktes1 wol gar fr das vorhandene ,bedrfniss der ,mehreren nicht ausreichendes wird1 so werden die sonst vertrglich gewesenen ,aeusserungen des ,willens1 zu athmen1 sofort zu unvertrglichen3 es entsteht ,streit und damit nicht nur die ,mglichkeit1 sondern der ,idee des ,rechts zufolge die ,aufforderung1 ein ,recht d4 i4 eine ,bestimmung zu treffen1 durch welche 7wie es z4 ,b4 unter der ,taucherglocke thatschlich der ,fall ist7 der ,verbrauch der ,luft bezglich der ,einzelnen geregelt und deren erlaubter vom unerlaubten gesondert wird4 ,sind dagegen die ,willensusserungen von ,haus aus unvertrgliche1 so wird jenes ,recht das beste sein1 welches die darin liegende ,ursache des ,streits am schnellsten1 grndlichsten und dadurch am dauerhaftesten behebt1 wobei indess immer der ,grundsatz gilt1 dass auch das schlechte ,recht1 weil es den ,streit1 wenn auch nur oberflchlich und vorbergehend1 beseitigt1 immer noch besser sei als der ,streit selbst4 #baa4 ,lsst sich aber auch ber den ,inhalt mglicher ,rechte ohne ,bercksichtigung des ,inhaltes mglicher ,willensusserungen nichts allgemeines aussagen1 so lassen sich doch in ,bezug auf die ,form1 durch welche das ,recht seiner ,idee in mehr oder minder vollkommener ,weise gengt1 ,bestimmungen treffen4 ,hier gilt1 dass das ,recht 7es sei natrliches oder vertragsmssiges7 seinem ,inhalt nach1 er sei1 welcher er wolle1 nicht zweifelhaft sein d4 h4 dass derselbe entweder 7wie es bei den natrlichen ,rechten der ,fall zu sein pflegt7 an sich evident sein1 oder 7wie es bei den vertragsmssigen ,rechten durch besondere die ,festsetzung derselben begleitende ,frmlichkeiten3 ,gebrauch bestimmter ,worte oder usserer ,zeichen1 ,handschlag1 ,stabbruch u4 dgl4 zu geschehen pflegt7 evident gemacht werden muss4 ,zweifel in ersterer ,hinsicht1 durch welche entweder der ,inhalt wirklicher natrlicher ,rechte ungebhrlich ausgedehnt1 oder ein seinem ,inhalte nach keineswegs natrliches ,recht als angeborenes in ,anspruch genommen wird1 sind daher 7im ethischen ,sinne7 nicht weniger schdlich als ,zweifel der letzteren ,art1 durch welche der vertragsmssige ,inhalt eines positiven ,rechtes seinem ursprnglichen ,sinne entgegen umgedeutet oder ein anderes als das vertragsmssige ,recht als vertragsmssig behauptet wird4 ,doppelsinn1 ,halbheit oder ,zweideutigkeit des ,ausdruckes1 ,ausserachtlassen von ,bedingungen1 die auf die knftige ,geltung des ,rechtes von ,einfluss sein knnen1 sind daher ,mngel des ,rechtes1 denen gegenber die1 wenn auch an ,pedanterie streifende ,deutlichkeit und ,umstndlichkeit der ,formulirung1 so wie der vorschriftsmssige ,gebrauch feststehender ,formeln und ,symbole 7wie im rmischen1 im deutschen ,recht7 im ,recht am ,platze ist4 #bab4 ,ist schon das zweifelhafte ,recht von ,uebel1 weil es die ,bestreitung des ,rechtes seinem ,inhalte nach mglich macht1 ja erleichtert1 so ist das naturwidrige ,recht d4 i4 ein solches1 dessen ,bestimmungen mit ,gesetzen1 sei es der leblosen1 sei es der lebendigen ,natur im ,widerspruch stehen1 also ohne jene1 was unmglich ist1 zu umgehen1 nicht in ,vollziehung gesetzt werden knnen1 in noch hherem ,grade fehlerhaft1 weil es anstatt den ,streit zu verhten1 zu demselben reizt und dessen ,bestand permanent macht4 ,in ,bezug auf dasjenige ,recht1 dessen ,bestimmungen den ,naturgesetzen der leblosen ,natur zuwiderlaufen1 versteht diese ,mangelhaftigkeit und damit die ,nichtigkeit desselben der ,idee des ,rechtes gegenber sich von selbst1 und das ,mrchen wie die ,mythe haben von derartigen1 physisch unerfllbaren ,pflichtleistungen1 die den ,hrer rhren und die ,hilfe bernatrlicher ,mchte herausfordern sollen1 reichlich ,gebrauch gemacht4 ,in ,bezug auf solche dagegen1 deren ,bestimmungen die lebendige ,natur z4 ,b4 die ,bewegung und den ,gebrauch der ,glieder des eigenen ,leibes als ,werkzeug der ,willensusserung betreffen1 offenbart sich die ,widernatrlichkeit einer ,verpflichtung1 durch welche auf jene verzichtet werden soll1 dadurch1 dass in ,folge der unzerreissbaren ,association zwischen ,bewusstseinsvorgngen und ,willensimpulsen auf der einen und ,muskelbewegungen1 die zur ,vernderung der ,stellung des ,leibes und der ,glieder fhren1 auf der anderen ,seite jener ,verzicht unaufhrlich nicht durch1 sondern ohne1 ja wider den ,willen des ,verpflichteten zurckgenommen1 das ,recht gebrochen werden wird1 obige ,bestimmung daher1 weit entfernt1 den ,streit dauernd hintanzuhalten1 vielmehr unaufhrlich dazu beitrgt1 denselben zu erneuern4 ,die streng genommen zwar nicht ,unrechtmssigkeit1 aber der ,idee des ,rechtes gegenber ,zweckwidrigkeit derartiger ,rechte 7,leibeigenschaft1 ,hrigkeit1 ,sclaverei7 hat dazu gefhrt1 z4 ,b4 das ,recht auf den ,gebrauch der eigenen ,glieder und die freie ,bewegung des ,leibes als ein sogenanntes angeborenes anzusehen1 was es im strengen ,sinne des ,wortes nicht ist1 da die physische ,unmglichkeit1 auf dieselben zu verzichten1 nicht behauptet1 sondern nur der in einem solchen ,verzicht enthaltene1 unaufhrlich wiederkehrende ,reiz zur ,verletzung des eingegangenen ,rechtes tadelnd hervorgehoben werden kann4 #bac4 ,ein der ,idee des ,rechtes entsprechendes ,bild eines ,zustandes1 in welchem kein ,streit herrscht1 liefert der ,friede1 sei es der natrliche1 innerhalb dessen entweder 7wie im ,paradiese und im goldenen ,zeitalter7 nur unter einander vertrgliche ,willensusserungen stattfinden1 oder 7so wie im sogenannten ,nothfrieden7 mit einander unvertrgliche ,willensusserungen nur deshalb nicht stattfinden1 weil die ,streitenden1 oder doch einer von ihnen1 obgleich der ,wille zu streiten nach wie vor besteht1 in ,folge physischer ,erschpfung ausser ,stande sind ihren ,willen zu ussern1 sei es der vertragsmssige1 innerhalb dessen entweder aus ,furcht oder um des ,vortheiles willen 7,schacherfrieden7 in dem einen1 oder aus ,respect vor der ,idee des ,rechtes in dem anderen ,falle vertragswidrige d4 h4 unter einander unvertrgliche ,willensusserungen unterlassen werden4 ,letztgenannter entspricht1 da der ,respect vor der ,rechtsidee1 wie diese selbst1 sich immer gleich bleibt1 dem ,ideal eines ,rechts- d4 i4 eines ,zustandes1 in welchem der ,streit dauernd vermieden wird1 unter den smmtlichen angefhrten in vollkommenster ,weise4 #bad4 ,an die ethische ,idee des ,rechtes schliesst sich ein ,verfahren an1 welches die in derselben enthaltene ,forderung nicht blos auf die gesammten ,willensusserungen des ,wollenden1 sondern auf die ,gesammtheit der innerhalb des ,umkreises einer ,gesellschaft an den ,tag tretenden ,willensusserungen der ,mitglieder derselben ausdehnt4 ,dasselbe besteht darin1 dass smmtliche ,willensusserungen des ,individuums zum mindesten erlaubt d4 i4 rechtmssig1 so wie dass keine der innerhalb des ,umkreises der ,gesellschaft an den ,tag tretenden ,willensusserungen eines ihrer ,mitglieder unerlaubt d4 i4 unrechtmssig sei2 oder1 was dasselbe ist1 dass weder der ,wollende noch irgend ein ,mitglied der ,gesellschaft durch irgend eine seiner ,willensusserungen ,streit erhebe4 ,die ,tendenz desselben ist1 nicht nur jede unrechtmssige ,handlung zu unterlassen1 sondern wo ,streit entstanden ist denselben auf rechtmssige ,weise zu schlichten1 nicht nur von ,seite des ,wollenden in ,bezug auf jede seiner ,handlungen1 sondern von ,seite der ,gesellschaft in ,bezug auf jede innerhalb ihres ,umkreises vorfallende ,handlung ihrer ,mitglieder4 ,die ,erfllung derselben von ,seite des einzelnen ,wollenden ergibt das ,ideal des rechtlichen ,mannes d4 i4 eines solchen1 der nicht nur fr seine ,person jeder unerlaubten ,handlungsweise sich jederzeit enthlt1 sondern wenn ohne1 ja wider seinen ,willen ,streit dennoch entstanden ist1 denselben auf keine andere als auf erlaubte ,weise 7also nicht durch ,selbsthilfe1 ,duell u4 s4 w47 schlichtet2 die ,erfllung derselben von ,seite einer ,gesellschaft dagegen ergibt das ,ideal einer ,rechtsgesellschaft d4 i4 einer solchen1 die nicht nur innerhalb ihres ,umkreises diejenigen ,anstalten trifft1 um ,streit zwischen ihren ,mitgliedern zu verhten 7,rechtsgesetzgebung71 sondern auch alle diejenigen anordnet1 deren ,zweck es ist1 entstandenen ,streit auf rechtmssige ,weise zu schlichten 7,gerichtsverfahren74 ,jenes bildet sowol beim einzelnen ,wollenden wie bei der ,rechtsgesellschaft den prventiven1 den ,ausbruch des ,streites beseitigenden1 dieses bei beiden den repressiven1 ausgebrochenen ,streit beschwichtigenden ,theil der ,erfllung der ,rechtsidee4 #bae4 ,je nach den verschiedenen ,gattungen unerlaubter ,handlungen und ,achtung heischender ,rechte1 welche der ,einzelne sich zu unterlassen und zu respectiren gebietet1 wie je nach der ,mannigfaltigkeit der ,veranlassungen1 welche zum ,streitausbruch1 und der ,verfahrungsweisen1 welche zum ,streitaustrag fhren knnen1 kommt in die rechtliche ,gesinnung des ,einzelnen wie in die ,rechtsgesetzgebung und das ,rechtsverfahren der ,gesellschaft eine ,buntheit und ,vielartigkeit1 welche je nach der vorherrschenden ,bercksichtigung einer bestimmten ,classe von ,rechten vor und im ,gegensatz zu den brigen 7z4 ,b4 der privaten vor den ffentlichen1 oder umgekehrt der ffentlichen vor dem privaten1 des ,hausrechts vor dem ,landrecht und dessen vor dem ,reichs- und ,staatsrecht1 des kirchlichen vor dem weltlichen ,recht1 oder umgekehrt u4 s4 w47 der ,rechtsgesinnung des ,einzelnen so wie der ,gesellschaft eine bestimmte ,frbung 7z4 ,b4 die privatrechtliche im germanischen1 die ffentlich rechtliche im antiken ,recht1 die clericale im mittelalterlichen1 die profane im modernen ,staate7 ertheilt und in den verschiedenen ,zweigen sowol der ,rechtsgesetzgebung wie des ,rechtsverfahrens sich1 sei es zu ,gunsten1 sei es zu ,ungunsten einer oder der anderen ,classe von ,rechten1 geltend macht4 ,letztere beiden zerfallen je nach den verschiedenen ,classen der ,rechte1 die zu errichten und zu schtzen sind1 sich unter einander aber eben so wol zu widerstreiten scheinen1 als zu ergnzen bestimmt sein knnen1 in eben so viele ,zweige sowol der ,gesetzgebung als des gerichtlichen ,verfahrens1 zwischen welchen ihres scheinbar ausschliessenden ,charakters ungeachtet 7z4 ,b4 geistliche und weltliche ,gesetzgebung1 canonisches1 militrisches und ,civilgerichtsverfahren u4 dgl47 eine weise ,rechtsorganisation das ,gleichgewicht nicht nur1 wo es gestrt zu werden droht1 herzustellen1 sondern dauernd zu erhalten und zu befestigen bemht sein wird4 #baf4 ,der qualitative ,gesichtspunkt der missflligen ,strung durch absichtliche ,willensusserung ergibt die ethische ,idee der 7billigen7 ,vergeltung4 ,dieselbe entsteht durch die ,uebertragung der sthetischen ,idee des ,ausgleichs auf das ethische ,gebiet4 ,wie ,schein1 der sich fr ,sein gibt1 um deswillen unbedingt missfllt und1 so weit sich derselbe vor das ,sein hervorgedrngt hat1 so weit wieder zurckgedrngt d4 i4 das ursprngliche ,sein aus seiner ,verdunkelung wieder hergestellt werden muss1 damit das ,missfallen verschwinde1 so missfllt absichtlich herbeigefhrte ,strung1 die sich fr ,nichtstrung ausgibt und daher durch entsprechende ,gegenstrung ausgeglichen d4 i4 der ursprngliche oder doch ein diesem gleicher ,zustand wieder hergestellt werden muss1 damit das ,missfallen aufhre4 ,da die ,ursache der eingetretenen ,strung weder eine leblose 7ein blosses ,naturereigniss71 noch eine absichts- 7also bewusst-7 lose ,willensusserung 7im ,affect1 in der ,leidenschaft71 sondern eine absichtliche 7also bei klarem ,bewusstsein beabsichtigte7 ,willensusserung ist1 so fllt1 da die entsprechende ,gegenstrung nichts anderes als die ,wirkung der ,strung und folglich1 da diese selbst die ,wirkung jener ,ursache1 zugleich die 7nur entferntere7 ,wirkung jener absichtlichen ,willensusserung ist1 dieselbe mit ganzer ,gewalt und in ihrem ganzen ,umfange auf den ,trger der absichtlichen ,willensusserung d4 i4 den ,thter als den ,strenfried zurck4 ,derselbe erscheint daher einerseits als verantwortlich fr die ,strung1 andererseits als ,gegenstand der ,gegenstrung4 ,in ersterer ,hinsicht hngt der ,grad seiner ,verantwortlichkeit ab von dem ,grad seiner ,urheberschaft2 in letzterer ,hinsicht wird das ,mass der an ihm zu verwirklichenden ,gegenstrung durch dasjenige der von ihm ausgegangenen ,strung vorgezeichnet4 #bag4 ,der ,grad der ,urheberschaft wird gemessen durch die ,erwgung1 inwiefern und inwieweit eine gewisse ,strung als ,wirkung absichtlicher ,willensusserung eines gewissen ,wollenden angesehen werden knne4 ,dieselbe hat zunchst zu erforschen1 ob und dass die stattgehabte ,strung ,wirkung eines ,willens 7d4 i4 ob und dass sie ,willensusserung71 hierauf1 ob und dass diese ,willensusserung absichtlich d4 i4 unter ,umstnden erfolgt sei1 unter welchen allein von ,wollen einer- und ,absichtlichkeit andererseits die ,rede sein knne4 ,erstere ,untersuchung1 da sie den ,zusammenhang einer in der ,aussenwelt eingetretenen ,vernderung eines bisherigen ,zustandes und die ,verursachung dieser durch einen wirksam gewordenen ,willen betrifft1 hngt von der ,rcksicht auf die ,naturgesetze der usseren 7physischen7 ,welt ab2 letztere ,untersuchung1 da sie den ,zusammenhang eines bestimmten ,wollens mit einem bestimmten ,vorsatz d4 i4 die ,verursachung einer im ,innern des ,bewusstseins vor sich gegangenen ,vernderung im ,wollen durch einen gleichfalls im ,bewusstsein vorgegangenen ,act des ,intellects betrifft1 hngt von der ,rcksicht auf die ,naturgesetze der inneren 7psychischen7 ,welt ab4 ,jene hat zu constatiren1 dass es bei der ,verursachung der ,strung durch ein ,wollen1 diese1 dass es bei der ,verursachung des ,wollens durch den ,intellect mit rechten ,dingen zugegangen d4 h4 dass nicht nur zwischen der ,strung und dem angeblichen ,strenfried ein ,causalzusammenhang bestehend1 sondern dass derselbe an keiner ,stelle unterbrochen1 kein ,ring der ,kette ausgefallen sei4 ,das ,ergebniss der ersteren ist der ,grad der physischen1 jenes der letztern ,betrachtung der ,grad der psychischen ,urheberschaft des ,thters4 #bah4 ,letzterer hngt ab von der ,zurechnungsfhigkeit des ,thters4 ,eine solche ist nicht vorhanden1 wenn die psychischen ,bedingungen mangeln1 von welchen nach psychischen ,naturgesetzen das ,zustandekommen eines wirklichen ,wollens1 so wie dessen ,beeinflussung durch den ,intellect abhngig ist4 ,da nun wirkliches ,wollen nur dort existirt1 wo weder1 wie beim ,begehren1 zwar eine ,vorstellung des ,begehrten1 aber keine von dessen ,erreichbarkeit oder ,nichterreichbarkeit1 noch1 wie beim ,wnschen1 nebst der ,vorstellung des ,gewnschten auch noch die ,vorstellung von dessen ,unerreichbarkeit1 sondern nur dort1 wo ausser der ,vorstellung des ,gewollten auch noch die ,ueberzeugung von dessen ,erreichbarkeit vorhanden ist1 so hngt die ,entscheidung ber die ,zurechnungsfhigkeit in erster ,reihe davon ab1 ob der ,zustand des ,bewusstseins ein solcher gewesen sei1 in welchem die ,mglichkeit vorhanden war1 ber ,erreichbarkeit oder ,unerreichbarkeit des ,begehrten ,erwgungen anzustellen1 ,urtheile zu fllen und sein ,begehren durch dieselben bestimmen zu lassen d4 h4 ob der angebliche ,thter in einem ,gemthszustande sich befunden habe1 der es ihm psychisch mglich machte1 verstndige ,ueberlegungen ber sein ,begehren anzustellen4 ,da ferner von einer ,absicht in ,bezug auf den ,andern nur insofern die ,rede sein kann1 als eine ,vorstellung davon vorausgesetzt wird1 was die ,folge einer gewissen ,willensusserung in dem ,zustande des ,anderen sein d4 h4 ob derselbe dadurch verbessert oder verschlechtert werden werde1 so hngt die ,entscheidung ber die ,zurechnungsfhigkeit in zweiter ,reihe davon ab1 ob der ,zustand des ,bewusstseins ein solcher gewesen sei1 um eine ,vorstellung von den unausbleiblichen oder doch mglichen ,folgen einer gewissen ,handlung fr den ,leidenden wirklich oder auch nur mglich zu machen d4 i4 ob der angebliche ,thter sich in einem ,geisteszustande befunden habe1 der ihm erlaubte1 eine vernnftige ,ueberlegung anzustellen4 #bai4 ,der ,unterschied beider ,ueberlegungen ist dieser3 erstere1 die sogenannte verstndige1 hat es1 nachdem das ,begehren einmal vorhanden ist1 lediglich mit der ,frage zu thun1 ob das ,begehrte auch mglich sei4 ,letztere1 die sogenannte vernnftige1 hat es1 bevor noch ein ,begehren wirklich vorhanden ist1 mit der ,frage zu thun1 ob ein solches erlaubt sei4 ,die ,antwort auf jene ,frage hngt lediglich von ,erwgungen ab1 deren ,gegenstnde aus dem ,bereiche der physischen1 die ,antwort auf diese dagegen von solchen1 die aus dem ,bereiche der sogenannten moralischen ,welt entnommen sind4 ,ueber ,erreichbarkeit oder ,unerreichbarkeit entscheidet richtig oder unrichtig die ,kenntniss oder ,unkenntniss der ,naturgesetze2 ber die ,erlaubtheit oder ,unerlaubtheit entscheidet wahr oder falsch das ,bewusstsein oder das ,nichtbewusstsein der ,moralgesetze4 ,in einem ,zustand1 in welchem das ,weltbewusstsein d4 i4 die ,fhigkeit1 nach der vorhandenen ,kenntniss der ,naturgesetze zu verfahren1 aus was immer fr einem ,grunde 7augenblickliche oder dauernde ,unwissenheit7 nicht vorhanden oder abhanden gekommen ist1 kann keine verstndige1 in einem solchen1 in welchem das ethische ,bewusstsein d4 i4 die ,stimme des ,gewissens1 die ,kenntniss des ,gebotenen und ,verbotenen1 sei es aus was immer fr einem ,grunde 7ethische ,blindheit oder ethische ,verblendung7 unterdrckt ist1 keine vernnftige ,ueberlegung stattfinden4 ,der angebliche ,thter ist in solchem ,falle entweder schon in erster oder doch in zweiter ,reihe im psychologischen ,sinne des ,wortes unzurechnungsfhig4 #bbj4 ,der ,umstand1 ob die dem ,strenfried zur ,last fallende ,strung seinerseits durch die absichtliche ,herbeifhrung oder die eben so absichtliche ,unterlassung einer gewissen ,willensusserung verursacht wird1 macht in der ,beurtheilung seiner ,urheberschaft keinen wesentlichen ,unterschied4 ,ersterer ,fall1 welcher1 wenn die verursachte ,strung ein ,wehe des von derselben ,betroffenen darstellt1 als dolus bezeichnet wird1 kommt mit dem letzteren1 welcher unter derselben ,voraussetzung den ,namen culpa fhrt1 darin berein1 dass beide ,ursache der ,strung sind1 und unterscheidet sich von diesem nur dadurch1 dass der ,thter das einemal etwas thut1 von dem er weiss1 dass dessen ,thun1 das anderemal etwas nicht thut1 von dem er weiss1 dass dessen ,nichtthun eine gewisse ,folge nach sich ziehen msse und werde4 ,letzteres ,wissen wird nothwendig erfordert1 wenn von einer durch ,unterlassung auf sich geladenen ,schuld des ,unterlassenden die ,rede sein soll2 wo dasselbe mangelt1 aber durch die ,unterlassung ,strung entsteht1 kann der ,unterlassende hchstens in dem ,falle fr dieselbe zur ,verantwortung gezogen werden1 als ihm die ,nichtunterlassung ausdrcklich zur ,pflicht gemacht war4 ,dessen ,vergehen besteht jedoch in einem solchen ,fall nicht sowol in der ,herbeifhrung der ,strung1 von deren ,mglichkeit er nichts wusste1 als vielmehr in der ,vernachlssigung der ihm aufgetragenen ,pflicht4 ,fand weder ,wissen um die ,folgen1 noch ausdrckliches ,gebot der ,nichtunterlassung statt1 so kann von einer absichtlichen ,unterlassung nicht gesprochen und die ,folge der ,strung dem unfreiwilligen ,strenfried nicht aufgebrdet werden4 #bba4 ,mit dem ,erweis der ,thterschaft ist das ,object der ,vergeltung1 mit dem ,mass der ,thterschaft das ,mass dieser letzteren gegeben4 ,jede wirkliche ,strung kann1 um nicht missfllig zu werden1 nur am wirklichen ,thter und nur in dem ,masse1 aber auch nicht unter demselben vergolten werden1 in welchem er ,thter ist4 ,inwiefern die von ihm ausgegangene ,that selbst ,wohl- oder ,wehethat1 der ,thter wirklicher ,wohl- oder ,wehethter ist1 nimmt die ,vergeltung die ,gestalt der ,belohnung d4 i4 des ,rckgangs eines dem zugefgten gleichen ,quantums von ,wohl an den ,wohlthter1 oder der ,bestrafung d4 i4 des ,rckgangs eines gleichen ,quantums von ,wehe an den ,wehethter an4 #bbb4 ,ueber das ,subject der ,vergeltung d4 i4 den zur ,vergeltung ,berufenen1 wird durch die ,idee der ,vergeltung nichts ausgesagt4 ,die ,forderung derselben lautet dahin1 dass vergolten werde1 aber sie lsst dahingestellt1 durch wen vergolten werde4 ,dieselbe ist erfllt und das ,missfallen geschwunden1 wenn die ,strung ausgeglichen1 auch dann1 wenn durch die ,ausgleichung dieser ,strung der ,ausgleichende 7der ,vergelter7 aus irgend einem ,grunde selbst tadelnswerth geworden ist4 ,die ,vergeltung kann eben so gut durch einen unpersnlichen ,vorgang 7auf dem ,naturwege71 wie durch einen persnlichen ,act 7auf dem ,gerichtswege7 erfolgen4 ,in ersterem ,fall zieht die eingetretene ,strung die entsprechende ,gegenstrung 7die ,that das ,loos7 wie die ,ursache ihre ,wirkung nach sich2 im letzteren ,fall wird die ,vergeltung1 welche sonst ausgeblieben wre1 ber den ,thter in ,folge des ,rathschlusses einer persnlichen ,vergeltungsmacht 7sei es gttlicher oder menschlicher7 verhngt und ausgebt4 ,in ersterem ,fall herrscht ,nemesis1 im letzteren ,dike4 #bbc4 ,die vergeltende ,persnlichkeit kann tadelnswerth erscheinen1 nicht weil sie vergilt1 sondern weil sie vergilt4 ,die ,vergeltung von ,wohlthaten durch ein entsprechendes ,quantum ,wohl an dem ,wohlthter lsst nicht nur die ,idee der ,vergeltung1 sondern auch die ,person des ,vergelters in verklrendem ,lichte erscheinen1 weil bei dem ,wohlspendenden nicht blos billige1 sondern 7mit ,recht oder ,unrecht7 auch wohlwollende ,gesinnung vorausgesetzt wird4 ,die ,vergeltung der ,wehethat durch ein entsprechendes ,quantum ,wehe an dem ,wehethter dagegen lsst die ,person des ,vergelters in einem ungnstigen ,lichte sich darstellen1 weil an derselben zwar die billige ,gesinnung allenfalls anerkannt1 aber der ,verdacht belwollender ,gesinnung d4 i4 einer ,freude am ,wehethun rege gemacht wird4 ,der ,strafrichter1 der das ,urtheil fllt1 noch mehr der ,nachrichter1 der es vollzieht1 hat die ,wirkung dieses unwillkrlichen ,nebenverdachtes an seiner ,person zu erfahren2 der ,henker1 der ,hand anlegt an den1 wenn auch gerechterweise1 ,verurtheilten1 wird von der ,volksmeinung fr unehrlich erklrt und wurde nicht selten in der ,ausbung seiner ,pflicht vom ,volke gehindert und gesteinigt4 ,wie es in feiner empfindenden ,zeitaltern einst dahin kommen mag1 dass die ,anwendung der ,todesstrafe von selbst aufhren muss1 weil sich niemand mehr finden wird1 der das verrufene ,amt des ,scharfrichters auf sich nimmt1 so liesse sich denken1 dass die ,fllung von1 wenn auch gerechten1 ,strafurtheilen bei empfindlichen ,seelen ,widerstand erfhrt1 weil sich dieselben weder vor ,anderen noch vor sich selbst dem ,verdacht aussetzen mgen1 mehr der ,freude1 ,anderen weh thun zu knnen1 nachgegeben1 als der ,idee billiger ,vergeltung ausschliesslich gehorcht zu haben4 #bbd4 ,dieser ,verdacht wird gesteigert1 wenn die ,person des ,vergelters mit dem ,beleidigten1 schwindet beinahe vllig1 wenn dieselbe mit dem ,beleidiger identisch ist4 ,ersteres enthlt den ,grund1 um deswillen ,vergeltung von ,rache verschieden1 letzteres den ,grund1 warum unter allen ,formen der strafenden ,vergeltung die der ,selbstvergeltung die am mindesten anstssige ist4 ,bei demjenigen1 der durch den ,andern absichtliches ,weh erlitten hat1 liegt die ,voraussetzung1 dass er die sich darbietende ,gelegenheit1 ,gleiches mit ,gleichem zu vergelten1 nicht sowol mit der persnlichen ,khle des unbetheiligten ,richters1 sondern mit der schadenfrohen ,hitze des gereizten ,rachgierigen ergreifen werde1 am nchsten2 die ,hoffnung1 dass derselbe es bei dem billigen ,masse der ,vergeltung bewenden lassen werde1 ist bei ihm die geringste2 die ,aussicht1 dass er dasselbe in ungebhrlicher ,weise berschreiten werde1 die wahrscheinlichste4 ,unter allen als passende ,werkzeuge der ,vergeltung denkbaren ,persnlichkeiten ist daher die des ,beleidigten die unpassendste und sonach durch die ,idee der ,billigkeit vom ,vergelteramt 7z4 ,b4 im ,zweikampf1 ,duell7 ausgeschlossen4 ,dagegen1 da bei jedem ,einzelnen die ,neigung1 sich selbst ,wehe zu thun1 nicht1 der ,entschluss1 sich selbst ein derartiges zuzufgen1 nur als ,wirkung eines ber die ,schranken eudmonistischer ,motive hinausreichenden1 idealen d4 i4 nur von ethischen ,ideen beherrschten ,wollens vorausgesetzt werden kann1 ist die ,selbstvergeltung d4 i4 die ,zufgung eines dem von ihm ausgegangenen gleichen ,quantums von ,wehe an seine eigene ,person von der ,hand des ,wehethters ber jeden ,verdacht anderer als rein ethischer ,vergeltungsgesinnung erhaben und zugleich die ,annahme1 dass sich der ,vergelter mit dem billigen ,masse der ,vergeltung begngen werde1 gerechtfertigt1 so dass durch dieselbe der ,idee der ,vergeltung zugleich in der reinsten und in der angemessensten ,weise ,genge gethan wird4 ,dieselbe ist daher nicht nur des ,nimbus halber1 mit dem sie die ,person des ,vergelters umgibt1 sondern auch um der ,krze und ,anschaulichkeit des ,vergeltungsverfahrens willen 7z4 ,b4 als vergeltender ,selbstmord7 im ,drama 7,othello1 ,don ,caesar1 ,guido von ,tarent u4 ,a47 besonders beliebt4 #bbe4 ,wie die ,nothwendigkeit zu strafen1 um ,missfallen zu vermeiden1 von der ,idee der ,vergeltung1 so hngt die ,mglichkeit zu strafen1 ohne missfllig zu werden1 von dem ,motiv des ,strafenden ab4 ,fordert die erste3 fiat justitia pereat mundus1 so erlaubt die letztere nur3 fiat justitia1 ne pereat mundus4 ,das ,motiv der ,strafe kann kein anderes sein1 als damit die geschehene ,wehethat nicht unvergolten1 der ,wehethter nicht straflos bleibe4 ,der ,beweggrund des ,strafenden kann kein anderer sein1 als die wohlwollende ,gesinnung1 dass durch den ,vollzug der ,strafe nicht sowol ,anderen ,leid zugefgt1 als vielmehr ,anderer ,leid verhtet1 oder ,anderer ,wohl gefrdert werde4 ,je nachdem dieser ,andere der ,wehethter selbst1 oder ein ,anderer als dieser ist d4 h4 durch das ,wehe1 das dem ,wehethter zugefgt wird1 entweder dessen eigenes ,weh verhtet oder gemildert1 dessen eigenes ,wohl gewahrt und gemehrt werden soll1 oder das gleiche bei einem ,andern dadurch herbeigefhrt werden soll1 zerfllt vom ,gesichtspunkt des ,strafenden aus die ,strafe in ,besserungs- und ,abschreckungsstrafe4 ,jene geht darauf aus1 den ,wehethter selbst1 diese den ,anderen seiner ethischen ,beschaffenheit nach durch das dem ersteren zugefgte ,leid zu verndern d4 h4 die ,strafe als ein ,motiv in das ,bewusstsein des einen wie der anderen zu dem ,zwecke einzufhren1 damit in der ,folge eine der strafbaren ,handlung gleiche ,handlungsweise1 sei es von dem ,gestraften selbst1 sei es von den ,zeugen seiner ,bestrafung unterlassen werde4 ,die durch die ,strafe herbeizufhrende ,aenderung der ethischen ,qualitt besteht bei dem ,gestraften in einer wirklichen ,aenderung seines bisherigen 7strflichen7 ,wollens1 so dass an die ,stelle desselben knftig ein seinem ,inhalt nach entgegengesetztes 7unstrfliches7 ,wollen trete1 sein ,wollen demnach ein besseres werde4 ,bei ,anderen dagegen kann dieselbe nur darin bestehen1 dass ein gewisses bisher nicht wirklich vorhandenes d4 h4 noch niemals in ,handlung bergegangenes1 wenngleich vielleicht als ,neigung1 ,hang1 ,vorsatz lngst bestandenes ,wollen auch knftig nicht wirklich d4 i4 wirksam werde4 ,whrend daher die ,abschreckungsstrafe ihren ,zweck erfllt1 wenn sie berhaupt ,andere1 also auch den ,gestraften selbst zur ,enthaltung von der strafbaren ,handlung bewegt1 hat die ,besserungsstrafe denselben erst dann erreicht1 wenn sie in den ,anderen und darunter vor allem in dem ,gestraften ein neues1 dem ,inhalt der strflichen ,handlung entgegengesetztes ,wollen erzeugt4 ,da die ,strafe ein ,wehe zufgt1 so wird der ,grund1 durch welchen dieselbe sowol zum ,motiv der ,enthaltung vom strflichen1 wie zur ,erzeugung eines demselben entgegengesetzten ,wollens wird1 zunchst kein anderer sein1 als ,furcht vor dem ,wehe1 das sie mit sich bringt3 ,furcht vor dessen ,wiederkehr bei dem ,gestraften1 vor dessen drohendem ,eintreten bei dem ,zeugen der ,strafe4 ,hat dieselbe zur ,folge1 dass sowol bei dem ,gestraften als bei den ,zeugen der ,strafe1 das strfliche ,wollen1 bei dem ,gestraften nicht mehr1 bei den ,anderen berhaupt nicht eintritt1 so sind die letzteren nicht schlechter geworden1 als sie waren1 so ist das ,wollen des ,gestraften besser geworden1 als es war2 der ,gestrafte selbst aber1 so lange nur ,furcht vor der ,strafe ihn von der ,wiederbegehung der strflichen ,handlung abhlt1 ist nicht gebessert4 ,letzteres ist erst dann der ,fall1 wenn nicht nur das ,wollen ein anderes1 sondern auch das ,motiv des anders ,wollens ein anderes als das eudmonistische der ,furcht d4 h4 wenn es das ethische1 die ,ueberzeugung von der ,verwerflichkeit der strafbaren ,handlung als solcher geworden ist4 ,diesen ussersten ,schritt1 welcher nicht blos eine ,aenderung des ,wollens1 sondern eine solche der ,gesinnung bedeutet1 in dem ,gestraften herbeizufhren1 reicht die blosse ,strafe1 welche als solche zwar auf das ,gemth d4 i4 auf die ,empfnglichkeit fr die angenehmen oder unangenehmen ,folgen einer gewissen ,handlungsweise1 und auf die ,klugheit1 unangenehmen ,folgen auszuweichen1 keineswegs aber auf die praktische ,weisheit d4 i4 auf die ,einsicht in den unbedingten ,werth oder ,unwerth einer ,handlungsweise ,einfluss zu ben vermag1 fr sich so wenig aus1 dass zur ,erreichung dieses ,zweckes vielmehr andere ,mittel 7,belehrung1 ,erziehung7 zu ,hilfe genommen werden mssen1 das ,beste aber von dem im ,gemth des ,gestraften selbst zum ,durchbruch gelangten ,erwachen der unwiderstehlichen ,stimme und ,macht des ,gewissens erwartet werden muss4 #bbf4 ,letztgenannter ,grund ist es1 welcher bewirkt1 dass die ,formen der ,strafe1 je nachdem dieselbe als ,besserungs- oder als ,abschreckungsstrafe betrachtet wird1 unter einander abweichende1 nicht selten sogar entgegengesetzte ,gestalt annehmen4 ,so fordert die ,strafe1 die abschreckend wirken soll1 volle1 ja verstrkte ,oeffentlichkeit1 whrend die ,besserung des ,gestraften1 wenn sie den ,zweck der ,strafe abgeben soll1 durch ,geheimhaltung derselben1 um diesem die ,beschmung zu ersparen1 begnstigt wird4 ,whrend die ,oeffentlichkeit des ,strafvollzuges die ,furcht vor der ,strafe steigert1 erleichtert deren ,geheimhaltung dem ,gestraften die ,aenderung sowol seines bisherigen ,wollens wie seiner bisherigen ,gesinnung4 ,jene erschwert dem ,gestraften auch nach eingetretener ,besserung den ,rcktritt in die ,gesellschaft1 die ,zeuge seiner ,bestrafung gewesen ist2 diese1 indem sie ,bestrafung und ,gesinnungsnderung in der ,stille sich vollziehen lsst1 macht durch weise ,schonung des ,ehrgefhles dem ,gestraften nicht sowol die ,wiederaufnahme als vielmehr das dem ,anschein nach wenigstens ungestrte ,fortleben unter ,anderen mglich4 ,entmenschte ,rohheit und gedankenlose ,neugier haben den ffentlichen ,strafvollzug lngst mehr zur ,befriedigung brutaler ,schaulust und barbarischer ,gefhllosigkeit erniedrigt1 als zum wirksamen ,drohmittel erhabener ,gerechtigkeitspflege erhht2 die ,verlegung desselben in abgelegene und der ,menge verschlossene ,rume1 so wie die ,ersetzung der die sittliche ,pest durch ,ansteckung mehrenden gemeinsamen durch der ,einkehr in sich selbst und dem ,wachwerden ethischer ,gesinnung vortheilhafte ,einzelhaft stehen in der ,gegenwart als sichtbare ,zeichen des ,uebergewichtes des ,besserungs- ber das blosse ,abschreckungsmotiv und verfeinerten ethischen ,zartgefhles aufrecht4 #bbg4 ,an die ,idee der billigen ,vergeltung schliesst sich ein ,verfahren an1 welches dieselbe nicht blos ber die gesammte ,willenssphre des ,einzelnen1 so weit nicht andere ,motive es verhindern1 einer-1 so wie auf smmtliche innerhalb des ,umkreises einer ,gesellschaft zu ,tage tretende mittels absichtlicher ,willensusserung hervorgerufene ,strungen andererseits ausdehnt4 ,dasselbe geht darauf aus1 dass nicht nur jede vom ,einzelnen verbte1 wie jede am ,einzelnen gebte ,that vergolten1 sondern dass jede innerhalb des ,umkreises der ,gesellschaft ans ,licht getretene ,wohl- oder ,wehethat in entsprechender ,weise vergolten werde4 ,in ersterer ,hinsicht schliesst die ,idee der ,vergeltung die ,forderung ein1 dass jeder1 der ,gegenstand einer ,wohl- oder ,wehethat gewesen ist1 deren ,vergeltung 7entweder durch ihn selbst oder durch ,andere7 suche1 und jeder1 der ,urheber einer ,wohl- oder ,wehethat geworden ist1 deren ,vergeltung 7durch ,andere oder durch sich selbst7 dulde4 ,in letzterer ,hinsicht drckt dieselbe aus1 dass innerhalb des ,umkreises der ,gesellschaft keine wie immer geartete wirklich vollzogene ,that verborgen1 so wie dass keine durch ,zufall oder durch absichtliche ,veranstaltung ans ,licht gezogene ,that ohne ,vergeltung bleibe4 ,die ,erfllung ersterer ,forderung stellt das ,ideal des gerechten ,mannes1 der sein ,recht fordert1 aber auch nimmt1 die ,erfllung der letzteren das ,ideal eines ,lohnsystems d4 i4 einer ,gesellschaft dar1 innerhalb welcher jeder ,that ihr ,lohn1 der ,wohlthat die ihr gebhrende ,belohnung1 der ,wehethat die verdiente ,bestrafung zu ,theil wird4 ,jenem entspricht es1 wie ,heinrich von ,kleist's ,michael ,kohlhaas darauf zu bestehen1 dass die ihm widerrechtlich geraubten ,rosse1 von dem junkerlichen ,ruber mit eigener ,hand dick gefttert1 ihm zurckgestellt werden1 aber zugleich die ber ihn selbst rechtmssig verhngte ,strafe gesetzloser ,willkr und widergesetzlicher ,selbsthilfe sich willig gefallen zu lassen4 ,wie in ersterer ,handlung des ,gerechten berechtigter ,kampf ums ,recht1 so tritt in der letzteren des ,gerechten bereitwillige ,anerkennung des ,sieges des ,rechtes ans ,tageslicht4 ,dem ,ideal eines ,lohnsystems wrde eine ,gesellschaft gengen1 in welcher nicht nur alle zweckdienlichen ,anstalten getroffen werden1 nicht blos wie die heutigen ,detectives verborgen gebliebene ,missethaten aufzudecken und wie die heutigen ffentlichen ,anklger der ,strafgewalt zu denunciren1 sondern in gleicher ,weise geheime oder 7zufllig oder absichtlich7 vergessene ,wohlthaten aufzuspren und als ffentliche ,lobredner der ,macht1 welche die ,pflicht und die ,mittel zur ,belohnung besitzt1 zur ,kenntniss zu bringen4 ,in letzterem ,sinn hat schon ,sokrates den ihm gebhrenden ,lohn dahin definirt1 dass er verdient habe1 auf ffentliche ,kosten im ,prytaneum erhalten zu werden4 ,whrend die heutige ,gesellschaft fr den ,zweck der ,entdeckung und ,kundmachung geschehener ,wehethaten ein zahlreiches ,heer besonders geschulter und instruirter ,organe besitzt1 zieht sie es vor1 ohne ,zweifel um den ,zartsinn der ,wohlthter zu schonen1 das ,bekanntwerden geschehener ,wohlthaten dem ,zufall1 oder dem seltenen guten ,willen der ,empfnger so wie der ,neider anheimzustellen4 ,dieselbe hat ebenso es lngst als ihre ,aufgabe angesehen1 zur ,bestrafung innerhalb ihres ,umkreises kundgewordener ,vergehen zweckdienliche ,anstalten 7,strafgerichte7 und ,verfahrungsweisen 7,strafverfahren7 zu errichten und zu ersinnen1 hat es jedoch in ,bezug auf den zweiten1 nicht minder wichtigen ,theil des ,lohnsystems1 die ,belohnung auch der ihr bekannt gewordenen ,wohlthaten1 bei den drftigsten ,einrichtungen 7,preisgerichte7 und den armseligsten ,verfahrungsweisen 7,brgerkronen1 ,ehrenzeichen1 ,monthyon'sche ,tugendpreise7 bewenden lassen4 ,nicht ,keppler allein ist ein ,beispiel1 dass die moderne ,gesellschaft ,wohlthtern der ,menschheit ffentliche ,steine statt ,brot gegeben hat4 ,wie in der gerechten ,gesinnung des ,einzelnen zwischen der ,geneigtheit1 sein ,recht zu fordern1 und der ,bereitwilligkeit1 dasselbe zu nehmen1 so kann innerhalb des ,lohnsystems zwischen der ,sorgfalt ,strafen zu verhngen und der ,lssigkeit ,wohlthaten zu belohnen ein empfindliches ,missverhltniss herrschen1 in ,folge dessen die gerechte ,gesinnung in ,vergeltungssucht einer- und ,widersetzlichkeit andererseits1 die ,gerechtigkeit der ,gesellschaft in drakonische ,strenge einer- und athenische ,undankbarkeit andererseits ausartet4 ,das ,ueberwiegen der ,recht fordernden ber die rechtsduldsame1 der ,straffrohen ber die belohnungseifrige ,gesinnung oder das ,gegentheil gibt dem ,einzelnen wie der ,gesellschaft hinsichtlich der ,idee der ,vergeltung ihre eigenthmliche ,frbung und ruft jenen ,gegensatz einander bekmpfender ,willensrichtungen1 deren eine auf die ,zufgung wenn auch verdienten ,weh's1 die andere auf die ,schenkung wohlverdienten ,wohls gerichtet ist1 hervor1 zwischen welchen eine weise ,organisation sowol des ,strafs- wie des ,belohnungssystems das vershnende ,mass herzustellen und festzuhalten bemht sein wird4 #bbh4 ,mit der ,idee der billigen ,vergeltung ist die ,reihe der ethischen d4 i4 der ,uebertragungen sthetischer ,ideen auf das ethische ,gebiet erschpft4 ,keine derselben ist das ganze ,gute1 aber jeder derselben entspricht ein ,element des ,guten4 ,wie das vollkommene1 so ist das innerlich freie und das wohlwollende ,wollen ein gutes2 sind die ,gegentheile des ,streits3 der ,friede unter den ,wollenden1 und der unvergoltenen ,that3 die billige und willige ,vergeltung seitens der ,wollenden1 kein schlechtes ,wollen4 ,aber nur alle zusammengenommen als ,eigenschaften des ,wollens d4 i4 dasjenige ,wollen1 das zugleich in quantitativer ,hinsicht stark1 in qualitativer ,hinsicht charaktervoll1 gtig1 rechtlich und gerecht ist1 ist das gute ,wollen4 ,die ,erweiterung der ethischen ,ideen auf die ,gesellschaft1 welche derselben nach einander den ,charakter eines ,cultursystems1 einer beseelten ,gesellschaft1 eines ,verwaltungssystems1 einer ,rechtsgesellschaft und eines ,lohnsystems verleiht1 bringt nicht nur durch jede der genannten ,eigenschaften eine von dem ,gesichtspunkt einer vereinzelten ethischen ,idee aus verehrungs- oder doch wenigstens achtungswrdige ,gesellschaft1 sondern durch die ,vereinigung aller genannten ,eigenschaften das ,ideal desjenigen hervor1 was in besserem als in dem banal-herkmmlichen ,sinne der guten ,gesellschaft eine wahrhaft gute ,gesellschaft d4 i4 eine solche heissen darf1 in welcher1 wie in dem guten ,wollen die einfachen1 so die gesellschaftlichen ethischen ,ideen zur ,verwirklichung gelangt sind4 #bbi4 ,wie jeder der logischen und sthetischen ,ideen1 so steht jeder der ethischen ,ideen ein ,gegenbild zur ,seite2 jener der 7ethischen7 ,vollkommenheit das der 7ethischen7 ,unvollkommenheit1 jener der inneren ,freiheit das der inneren ,unfreiheit 7,willensknechtschaft71 jener des ,wohlwollens das des ,uebelwollens1 whrend ,streit und unvergoltene ,that die natrlichen ,gegenstze des durch die ,ideen des ,rechts und der billigen ,vergeltung ,geforderten ausmachen4 ,wie jedes einer ethischen ,idee entsprechende ,wollen ein gutes 7lobenswerthes1 im ethischen ,sinn schnes71 so stellt jedes einem ihrer ,gegenbilder gleichende ,wollen ein schlechtes 7tadelnswerthes1 im ethischen ,sinne hssliches7 ,wollen dar4 ,wie jene zusammengenommen den ,inhalt des ,guten1 so erschpfen diese zusammengenommen den ,inhalt des ethisch verwerflichen ,wollens4 ,wird dabei durch ein dem bei den ethischen ,ideen angewendeten hnliches ,verfahren die in dem ,gegenbilde enthaltene ,forderung nicht blos auf das ,gesammtwollen des einzelnen ,wollenden1 sondern auf jenes einer ganzen ,gesellschaft ausgedehnt1 so entstehen nach der ,reihe die den oben genannten entgegengesetzten ,einzel- und ,gesellschaftsideale4 ,dem ,ideale des ,willensstarken tritt gegenber die ,willensschwche1 dem ,ideal des ,cultursystems das ,zerrbild eines solchen in der innerlich schwchlichen1 drftigen und zerfahrenen ,willensbeschaffenheit ihrer smmtlichen ,mitglieder4 ,dem ,ideal des ,charakters und der beseelten ,gesellschaft stellt sich das ,extrem innerer ,haltlosigkeit im ,einzelnen1 so wie der seelenlose ,mechanismus und ,formalismus in der ,gesellschaft entgegen4 ,die ,kehrseite des ,ideals der ,gte und eines wohlwollenden ,verwaltungssystems offenbart sich in dem satanischen ,ideal der ,bosheit 7dem ,bsen71 wie in dem wsten1 auf ,raubbau und nutzlose ,vergeudung der ,gter gegrndeten ,haushalt innerlich und usserlich verlotterter ,wirthschaftsgesellschaften4 ,das ,widerspiel1 sei es auf natrliche1 sei es vertragsmssige ,basis gestellter ,rechts- und ,friedenszustnde tritt in dem rcksichtslosen ,walten der ,macht des ,strkern1 in dem ,kriege ,aller gegen ,alle und dem auf gegenseitige ,vernichtung abzielenden ,kampf ums ,dasein zu ,tage1 whrend das ,gegenstck zu dem in der ,forderung billiger ,vergeltung enthaltenen ,gemlde das ,bild eines ,zustandes darbietet1 in welchem der ,wohlthter darbt und das vergossene ,blut vergebens zum ,himmel schreit4 ,wie die ,zusammenfassung ethischer ,gegenbilder im ,wollen eines einzelnen ,individuums dieses zum ,ideal der ,schlechtigkeit stempelt1 so drckt die ,zusammenfassung smmtlicher ,gegenbilder ethischer ,gesellschaftsideale im ,wesen einer einzigen ,gesellschaft dieser in einem andern als in dem herkmmlich alltglichen ,sinn der sogenannten schlechten ,gesellschaft das ,geprge einer schlechten ,gesellschaft auf4 #bcj4 ,mit der ,aufstellung der ethischen ,ideen und ihrer ,gegenbilder1 der einen zur ,nachahmung1 der andern zur ,abschreckung fr jedes ,wollen1 das auf ,hervorbringung des guten d4 h4 unbedingt wohlgeflligen ,wollens gerichtet ist d4 i4 mit der ,aufzhlung der normalen und anormalen ,formen1 welche ,normen des ,wollens und ,handelns sind1 ist das ,geschft der ,ethik als allgemeiner ,wissenschaft vom ,guten vollendet4 ,,zweites ,,buch4 ,,das ,,wirkliche4 ,,erstes ,,capitel4 ,,das ,,nicht-,,ich4 #bca4 ,was berhaupt ,wirkliches1 dass irgendwie ,wirkliches1 und was oder welcher ,art das ,wirkliche sei1 ist weder so ausgemacht1 noch so leicht auszumachen1 als diejenigen1 welche es lieben1 die ,wissenschaft vom ,wirklichen als allein wirkliche ,wissenschaft den hohlen ,trumen der ,speculation entgegenzusetzen1 zu glauben sich anstellen oder ,andere gern berreden mchten4 ,sofern und so lange es gewiss ist1 dass der ,weg zum ,wirklichen fr das wirkliche ,vorstellen nur durch das wirklich ,scheinende d4 i4 durch den ,schein des ,wirklichen fhrt1 der ,schein der ,wirklichkeit fr das ,bewusstsein frher gegeben ist und demselben nher steht als die1 wenn berhaupt vorhandene1 hinter demselben stehende ,wirklichkeit selbst3 so lange bleibt es unbestreitbar1 dass die ,wissenschaft vom ,wirklichen zunchst und vor allem mit dem anscheinend ,wirklichen sich aus einander zu setzen hat1 wenn sie nicht in ,gefahr gerathen soll1 blos scheinbar ,wirkliches fr das ,wirkliche selbst1 oder1 was in den ,ohren der ,freunde der ,wirklichkeit noch befremdender klingen msste1 den ,schein fr das einzige ,wirkliche zu halten4 #bcb4 ,ersteres ist die ,ansicht des 7gemeinen empirischen7 ,realismus1 letzteres jene des 7gleichfalls empirischen1 obgleich nicht eben gemeinen7 ,idealismus4 ,jener geht davon aus1 dass das wirklich ,scheinende das ,wirkliche1 dieser davon1 dass der ,schein eines ,wirklichen das einzige ,wirkliche sei4 ,vom ,gesichtspunkt des ,realismus aus sind die ,dinge nicht nur1 wenn1 sondern sie sind auch das1 was sie zu sein scheinen2 von dem ,gesichtspunkt des ,idealismus aus sind die ,dinge1 die scheinen1 die einzigen1 welche sind4 ,jener schliesst jede ,mglichkeit eines ,zwiespaltes zwischen ,schein und ,wirklichkeit aus dem ,grunde aus1 weil das scheinbar ,wirkliche mit dem ,wirklichen identisch1 dieser dagegen aus dem ,grund1 weil ausser dem ,schein kein ,wirkliches vorhanden ist4 #bcc4 ,ersterem steht die ,thatsache im ,wege1 dass es wirklich ,scheinendes gibt1 dem doch keine ,wirklichkeit entspricht1 letzterem der ,umstand1 dass1 wenn dem ,schein kein ,wirkliches gegenbersteht1 es auch keinen ,schein geben kann4 ,der ,mond1 der am ,horizont emporsteigt1 scheint wirklich grsser als derselbe ,mond1 wenn er im ,zenith steht1 ohne dass daraus folgte1 dass er wirklich grsser sei4 ,der wirklich vorhandene ,schein ist in diesem ,fall eine nothwendige ,tuschung1 welche dadurch1 dass sie nothwendig ist1 nicht aufhrt1 ,tuschung zu sein4 ,die scheinbare ,bewegung des gestirnten ,himmels um die ,erde1 welche der wirklichen ,bewegung der ,erde um ihre ,axe gerade entgegengesetzt ist1 ist der ,schein einer ,wirklichkeit1 aber nicht diese selbst4 ,wie in den angefhrten ,fllen vertreten in allen sogenannten ,sinnestuschungen1 denen entweder ein ,anderes als das scheinbare ,wirkliche 7,illusionen71 oder berhaupt kein ,wirkliches entspricht 7,hallucinationen71 anscheinende die ,stelle der wirklichen ,dinge1 whrend in den sogenannten ,sinnesqualitten 7,frbung1 ,klang1 ,geruch1 ,geschmack1 ,hrte1 ,weichheit u4 dgl47 anscheinende ,eigenschaften1 die ihren ,grund nur in der ,beschaffenheit des wahrnehmenden ,sinnesorgans1 die ,stelle wirklicher ,eigenschaften vertreten1 die ihren ,grund in der ,zusammensetzung1 inneren und usseren ,structur1 oder in der ,beschaffenheit der ,oberflche der ,krper selbst haben4 ,so ist die ,farbe1 die dem gemeinen ,realismus als eine wirkliche ,eigenschaft der ,krper gilt1 in ,wahrheit nur eine scheinbare ,eigenschaft derselben1 weil sie denselben nur insofern und nur unter der ,voraussetzung zukommt1 inwiefern und dass ein sehendes ,auge vorhanden sei1 welches den ,eindruck des von der ,oberflche des ,krpers reflectirten ,lichts auf der empfindlichen ,netzhaut empfngt und in ,empfindung der ,farbe verwandelt4 ,so ist der ,klang1 der nach derselben ,anschauungsweise zu den realen ,eigenschaften des tnenden ,krpers gehrt1 nichts weiter1 als die in ,folge innerer oder usserer ,erschtterung der kleinsten ,theile desselben hervorgebrachte periodische ,wellenbewegung der atmosphrischen ,luft1 welche dem ,hrnerven sich mittheilt und im ,centralorgan des empfindlichen ,nervensystems in die ,sprache des ,bewusstseins1 in dem ,reiz heterogene aber correspondirende ,empfindung1 aus ,gehrreiz in ,gehrsempfindung sich umsetzt4 ,ohne ,augen1 lsst sich sagen1 wre das ,all der ,dinge dunkel1 ohne ,gehrsorgan stumm4 ,smmtliche sogenannte wirkliche ,eigenschaften1 welche der ,krperwelt ,sinnlichkeit1 sichtbare ,gestalt fr das ,auge1 hrbaren ,reiz fr das ,ohr und entsprechende ,wahrnehmbarkeit fr die brigen ,sinnesorgane verleihen1 werden denselben viel mehr von dem aufnehmenden mit ,sinnesorganen ausgersteten ,trger des ,bewusstseins aufgeprgt1 als diesem von jenem bermittelt1 und verdienen daher mit weit grsserem ,recht anscheinende d4 h4 den ,dingen nur scheinbar anhaftende1 in ,wirklichkeit denselben nur angedichtete ,eigenschaften zu heissen4 #bcd4 ,folgt aus obiger ,betrachtung1 dass nicht alles wirklich ,scheinende wirklich1 so folgt daraus doch nicht1 dass der ,schein des ,wirklichen das einzige ,wirkliche sei4 ,jene ,erwgung begrndet den ,unterschied eines scheinbar ,wirklichen1 dem ,wirkliches1 und eines ebensolchen1 dem kein ,wirkliches entspricht2 letztere ,behauptung mchte denselben verwischen und alles wirklich ,scheinende in blossen ,schein eines ,wirklichen1 somit das ,wirkliche selbst in ein ,unwirkliches verwandeln4 ,dieselbe geht von der ,ansicht aus1 dass1 was nicht im ,bewusstsein gegenwrtig1 auch nicht fr dasselbe vorhanden sei2 dass aber1 weil das im ,bewusstsein vorhandene nichts anderes sein kann als ,bewusstseinsvorgang1 auch das fr dasselbe ,vorhandene ausschliesslich ,bewusstseinsvorgnge sein knnen4 ,da nun1 was im ,bewusstsein 7also als ,vorstellung7 vorhanden sein kann1 nicht das ,wirkliche selbst 7die von der ,vorstellung der ,sache verschiedene ,sache71 sondern nur der ,schein eines solchen 7die als wirklich gedachte ,sache d4 i4 der ,gedanke der ,sache7 zu sein vermag1 so knne alles fr das ,bewusstsein ,vorhandene unmglich das ,wirkliche selbst1 sondern nur dessen ,schein1 somit fr dasselbe das einzige ,wirkliche ausschliesslich der ,schein eines ,wirklichen sein4 ,statt daher hinter dem ,schein ein imaginres ,wirkliches zu suchen1 trachtet der ,idealismus den ,schein als nur scheinbar ,unwirkliches1 in ,wahrheit als einziges ,wirkliches festzuhalten1 so dass1 mit dem ,realismus verglichen1 das ,verhltniss des ,scheinbaren zum ,wirklichen sich umkehrt1 das in den ,augen des ,realismus ,unwirkliche 7der ,schein1 die ,vorstellung1 idea7 fr wirklich1 dagegen das in dessen ,augen ,wirkliche 7die ,sache1 dasjenige1 was mehr als blosse ,vorstellung ist1 res7 fr unwirklich erklrt wird4 #bce4 ,die ,widerlegung des ,realismus bestand darin1 dass in dem scheinbar ,wirklichen1 welches derselbe seinem ,grundsatz gemss1 dass zwischen dem ,inhalt des wirklich ,scheinenden und jenem des ,wirklichen kein ,unterschied bestehe1 fr wirklich erklrt1 ,flle aufgezeigt wurden1 in welchen das anscheinend ,wirkliche unmglich fr wirklich genommen werden konnte4 ,die ,widerlegung des ,idealismus1 wenn sie denselben ,weg einschlge und in dem ,inhalt des ,scheins1 den der letztere fr das einzig ,wirkliche erklrt1 ,widersprche nachwiese1 htte damit nur dargethan1 dass sich im ,schein1 also im ,unwirklichen1 keineswegs aber1 dass sich im ,wirklichen1 also in dem1 was mehr ist als ,schein1 ,widersprche vorfinden4 ,die bekannten ,antinomien1 welche ,kant in ,bezug auf die ,mglichkeit aufstellt1 dass die ,welt ,grenzen im ,raum und einen ,anfang in der ,zeit1 aber auch1 dass sie keine ,grenzen im ,raume und keinen ,anfang in der ,zeit habe1 stammen daher1 weil die eine wie die andere beider einander ausschliessender ,behauptungen einem ,gegenstande gilt1 welcher als solcher nicht der realen1 sondern der ,scheinwelt angehrt1 von einem solchen aber sich gleichzeitig einander ,ausschliessendes behaupten lsst1 ohne dadurch mit der ,natur des ,scheines1 der ja als solcher ein ,unwirkliches ist1 also das ,widersprechende ertrgt1 in ,widerstreit zu gerathen4 #bcf4 ,die ,widerlegung des ,idealismus1 wenn berhaupt mglich1 muss auf anderem ,wege gesucht werden4 ,kann dieselbe nicht aus dem ,umstande geschpft werden1 dass der ,inhalt des ,scheines in seinen ,bestandtheilen sich unter sich selbst1 so kann sie vielleicht ihren ,ausgangspunkt nehmen von der ,betrachtung1 dass der ,begriff eines ,scheines1 der neben sich selbst kein ,wirkliches zulsst1 sich selbst widerspricht4 ,da nun ein ,scheinen undenkbar ist ohne ein ,etwas1 welches scheint 7objectiver ,schein7 oder ein ,etwas1 welchem es scheint 7subjectiver ,schein7 vorauszusetzen1 so muss entweder dasjenige1 welches scheint 7das ,object7 und dasjenige1 welchem scheint 7das ,subject7 abermals ,schein und als solcher eines weiteren1 sei es ,objects1 sei es ,subjects des ,scheinens bedrftig sein1 welcher ,regressus sich sofort in infinitum wiederholt1 oder es muss1 sei es das ,object1 sei es das ,subject1 nher oder entfernter etwas anderes als ,schein d4 i4 ein ,wirkliches sein1 womit die ,behauptung des ,idealismus1 dass ,schein das einzige ,wirkliche sei1 sich von selbst aufhebt4 #bcg4 ,allerdings nur unter der ,annahme1 dass das nach den ,gesetzen des ,denkens ,undenkbare unmglich d4 h4 dass das nach den ,gesetzen des ,denkens nicht als wirklich ,denkbare auch nicht wirklich sei4 ,folgt aus der ,natur des ,denkens zwar1 dass der ,denkende einen gewissen ,denkinhalt mit ,nothwendigkeit denken msse1 so folgt daraus keineswegs1 dass der ,seinsinhalt mit diesem nothwendigen ,inhalt des ,denkens eins sein msse4 ,so lange es kein ,mittel gibt1 den ,inhalt des ,seins mit dem ,inhalt des ,denkens zu vergleichen1 um denjenigen ,denkinhalt1 der mit dem ,seinsinhalt als congruent sich herausstellt1 als ,wissen zu fixiren 7und dass es kein solches gibt1 hat die ,betrachtung der logischen ,ideen zur ,evidenz gebracht71 so lange bleibt die ,mglichkeit offen1 dass die ,dinge in der ,wirklichkeit sich anders verhalten1 als die ,gesetze des ,denkens letzteres nthigen1 das ,verhalten derselben mit ,nothwendigkeit zu denken d4 h4 dass der unvermeidliche und durch die ,gesetze des ,denkens demselben aufgenthigte ,denkinhalt des ,denkens und der um seiner ,unzugnglichkeit willen stets unbekannt bleibende ,inhalt des ,seins unter einander nicht bereinstimmen1 ja vielleicht1 was weder wahrscheinlich1 noch unwahrscheinlich1 sondern eben nur mglich ist1 sich unter einander sogar widersprechen4 #bch4 ,erst ein spterer ,anlass wird ,gelegenheit bieten1 von der aus obiger ,betrachtung fliessenden ,einschrnkung ,gebrauch zu machen4 ,aus der ,widerlegung des ,realismus folgt1 dass die ,wissenschaft des ,wirklichen1 wenn sie nur ,wirkliches besitzen will1 aus dem wirklich ,scheinenden alles dasjenige ausscheiden muss1 was nur den ,schein der ,wirklichkeit hat4 ,aus der ,widerlegung des ,idealismus folgt1 dass der ,traum der ,speculation1 wenn er aufhren soll1 ,traum zu sein1 zu dem ,schein1 der ihm zufolge das einzige ,wirkliche ist1 ein ,wirkliches1 sei es im subjectiven ,sinne1 als ,trger des ,scheins1 sei es im objectiven ,sinne1 als ,ursache des ,scheins1 hinzufgen muss4 ,erstere ,operation1 durch welche im wirklich ,scheinenden der ,schein des ,wirklichen vom ,wirklichen gesondert wird1 ist eine kritische1 letztere1 durch welche zu dem ursprnglich allein vorhandenen ,schein des ,wirklichen ein ,wirkliches hinzugethan wird1 ist eine ergnzende4 ,jene fhrt in das wirklich ,scheinende neben der ,betrachtung des ,wirklichen1 welches scheint 7des ,objects71 die ,betrachtung eines anderen ,wirklichen ein1 welchem es scheint 7des ,subjects72 diese geht von der ,betrachtung des ihrer ursprnglichen ,ansicht nach allein wirklichen ,scheins zu dessen ,erklrung1 sei es aus einem ,wirklichen 7dem ,subject7 oder durch ein ,wirkliches 7,object7 fort4 #bci4 ,die ,einfhrung des ,subjects1 welchem das ,wirkliche scheint1 um aus dem ,zusammenwirken beider1 des ,objects1 welches scheint1 und des ,subjects1 dem es scheint1 das wirklich ,scheinende als deren ,product begreiflich zu machen1 bedeutet die ,einfgung eines idealistischen ,elements in die realistische ,betrachtung4 ,die ,hinzufgung eines ,wirklichen1 sei es als ,trger 7,subject71 sei es als ,ursache 7,object7 des ,scheins zu diesem selbst1 um1 sei es durch jenen1 sei es durch diese1 dessen ,schein der ,wirklichkeit begreiflich zu machen1 bedeutet die ,einfhrung eines realistischen ,elements in die idealistische ,betrachtungsweise4 ,durch die allmlige ,ausbreitung des ersteren im ,realismus wird dieser dem ,idealismus1 durch die allmlige ,vertiefung des letzteren im ,idealismus wird dieser dem ,realismus nher gebracht4 ,der gemeine oder empirische ,realismus nimmt in ,folge kritischer d4 i4 philosophisch sichtender ,behandlung idealistischen1 der gemeine oder empirische ,idealismus nimmt in ,folge der ergnzenden d4 i4 philosophisch erklrenden ,behandlung realistischen ,charakter an4 #bdj4 ,schon der ,vater des gemeinen ,realismus1 ,bacon1 hat die ,bemerkung gemacht1 dass das wirklich ,scheinende ,elemente umschliesst1 welche nicht aus dem ,wirklichen1 sondern aus dem dasselbe wahrnehmenden und auffassenden ,subjecte stammen1 und1 weil sie jenem als wirklich von diesem nur angedichtet sind1 dieselben treffend als ,idole 7,fictionen7 bezeichnet4 ,dass unter denselben auch solche sich vorfinden1 welche1 wie die von ihm sogenannten ,idola tribus1 dem auffassenden 7menschlichen7 ,subject vermge dessen ,gattungscharakter angehren und daher bei smmtlichen ,individuen derselben ,gattung 7also zum ,beispiel bei allen ,menschen7 zu deren ,auffassung des ihnen wirklich ,scheinenden in stets gleicher ,weise beitragen mssen1 kann als ein ,vorspiel zu der von ,kant nachdrcklich hervorgehobenen ,betheiligung des transcendentalen 7d4 i4 des ,gattungs-7 ,subjects an dem ,zustandekommen der ,erfahrung1 als des ,productes zweier ,factoren1 eines subjectiven und eines objectiven1 angesehen werden4 ,wie diesem zufolge die ,welt der ,erscheinung d4 i4 das wirklich ,scheinende zwar der ,materie d4 i4 dem ,stoffe nach aus dem ,object1 welches scheint1 der ,form nach jedoch aus dem transcendentalen ,subjecte stammt1 dem es scheint1 so setzt sich nach ,bacon die ,welt des wirklich ,scheinenden zusammen einerseits aus demjenigen1 was aus dem ,wirklichen stammt 7der ,erfahrung71 und demjenigen1 was diesem von dem auffassenden ,gattungssubject nur angedichtet wird 7der ,scheinerfahrung der ,idola tribus74 #bda4 ,allerdings mit dem ,unterschied1 dass der eine1 der ,realist1 diese subjective ,hinzuthat im wirklich ,scheinenden als eine ,verunreinigung der ,wissenschaft vom ,wirklichen angesehen hat1 von welcher dieselbe so bald und so grndlich als mglich befreit werden msse1 um die ,erfahrung d4 i4 das ,wirkliche rein zu erhalten1 whrend der andere1 der ,idealist1 gerade in dieser aus dem ,gattungssubject herkommenden und daher allen auffassenden ,individuen derselben ,gattung in gleicher ,weise eigenen subjectiven ,hinzuthat im wirklich ,scheinenden das ,mittel erblickt hat1 dieses aus einer nur individuellen in eine fr alle ,individuen derselben ,gattung der ,form nach identische ,scheinwelt und dadurch aus einer nur individuell giltigen in eine allgemeine und nothwendige ,erfahrung zu verwandeln4 ,bacon ging darauf aus1 das subjective1 also1 vom ,standpunkt des ,realismus aus angesehen1 idealistische ,element im wirklich ,scheinenden gnzlich aus demselben zu entfernen1 und nur dasjenige1 was in demselben nicht sowol ,schein eines ,wirklichen1 als ,schein des ,wirklichen ist1 fr ,erfahrung gelten zu lassen4 ,aber schon dessen ,nachfolger ,locke hat gezeigt1 dass die sogenannten secundren ,eigenschaften der ,krper1 wie ,farbe1 ,klang1 welche jener als ,schein des ,wirklichen gelten liess1 nur als ,schein eines ,wirklichen gelten drfen d4 h4 nicht1 wie jener glaubte1 am ,wirklichen wirklich vorhanden1 sondern von einem anderen ,wirklichen1 dem auffassenden ,subject1 als scheinbare ,eigenschaften den ,krpern angedichtet seien4 ,werden dieselben1 als blosser ,schein eines ,wirklichen1 aus dem wirklich ,scheinenden ausgeschieden1 so bleiben in diesem als ,schein des ,wirklichen nur mehr die sogenannten primren ,eigenschaften 7wie ,gestalt1 ,ausdehnung1 ,grsse7 und als ,kern alles wirklich ,scheinenden und kat' exochn ,wirkliches das 7brigens unbekannte7 ,substrat des ,scheins und ,trger der ,eigenschaften1 die sogenannte ,substanz1 als alleiniges ,object einer wirklichen ,wissenschaft vom ,wirklichen brig4 ,das von ,bacon vergebens zu verdrngen gesuchte idealistische ,element hat seine ,stelle im ,realismus mit ,gewinn zurck erobert4 #bdb4 ,aber auch ein skeptisches ist damit in den ,vordergrund getreten4 ,wenn die sogenannten secundren ,eigenschaften nur den ,schein eines ,wirklichen1 aber nicht eine ,erscheinung des ,wirklichen darstellen1 dann ist die sinnliche ,erfahrung1 welche dieselben als ,schein des ,wirklichen zeigt1 eine trgerische1 den ,schein an die ,stelle der ,wirklichkeit setzende ,vorstellung des ,wirklichen1 nicht sowol eine ,erkenntniss der1 als eine fortgesetzte ,tuschung ber die ,wirklichkeit4 ,die nchste ,folge dieser ,einsicht kann keine andere sein1 als dem ,sinnenschein1 welcher die ,basis aller sinnlichen ,erfahrung ausmacht1 und damit dieser selbst1 die auf so ungewisser ,grundlage sich aufbaut1 mit ,misstrauen entgegen zu kommen4 #bdc4 ,dasselbe muss sich naturgemss in demselben ,grade steigern1 als sich der ,umfang des idealistischen ,elementes d4 i4 der subjectiven ,hinzuthat im wirklich ,scheinenden erweitert4 ,die ,ausbreitung desselben hat zuerst ,locke's idealistischer ,fortsetzer ,berkeley herbeigefhrt durch die ,behauptung1 dass die sogenannten primren ,eigenschaften der ,krper1 welche derselbe als wirkliche ansah1 nicht weniger scheinbar als die sogenannten secundren ,eigenschaften1 und1 ebenso wie diese1 ,hinzuthaten des vorstellenden ,subjects im wirklich ,scheinenden d4 i4 durch das vorstellende ,subject1 keineswegs durch das ,object des ,vorgestellten hervorgebrachter ,schein1 also zwar ,schein eines ,wirklichen1 aber nicht selbst ,wirkliches seien4 ,dieselbe erreichte den hchsten ,grad dadurch1 dass ,berkeley die weitere ,bemerkung hinzufgte1 dass der ,krper nichts anderes als die ,summe seiner ,eigenschaften1 die ,annahme einer den ,kern desselben ausmachenden ,substanz als ,trger der ,eigenschaften eine an sich vllig berflssige1 von dem vorstellenden ,subject1 wenn auch nicht willkrlich1 aber doch unwillkrlich gemachte grundlose ,voraussetzung1 die sogenannte ,substanz daher eben so wol wie die sogenannten primren und secundren ,eigenschaften zwar der ,schein eines ,wirklichen1 aber eben so wenig wie diese ein ,wirkliches sei4 ,letztere ,behauptung verwandelte1 da der ,krper fortan nichts weiter als die ,summe seiner 7primren und secundren7 ,eigenschaften1 diese aber als ,summe von nicht wirklichen1 sondern nur scheinbaren ,eigenschaften selbst nur eine ,scheinsumme sein sollte1 den angeblich wirklichen ,krper in blossen ,schein eines ,krpers1 die sogenannte ,welt des ,wirklichen in blossen ,schein einer wirklichen ,welt und lste somit den gesammten ,realismus in ,idealismus1 die gesammte ,sinneswahrnehmung als ,basis der sinnlichen ,erfahrung in ,sinnestrug1 und damit jene selbst aus einem ,spiegel der wirklichen ,welt in die leere ,vorspiegelung einer solchen auf4 #bdd4 ,diese usserste mgliche ,ausdehnung des idealistischen ,elementes im ,gebiete des ,realismus musste die ,ausdehnung der ,skepsis auf den ganzen ,umfang der sinnlichen ,erfahrung zur unausbleiblichen ,folge haben4 ,hatte der ,idealismus smmtliches wirklich ,scheinende in innerlich hohlen ,schein eines ,wirklichen verkehrt1 so musste die ,aussicht auf ,erkenntniss des ,wirklichen auf dem ,wege der ,erfahrung sich in die trostlose ,einsicht in die ,unmglichkeit einer solchen1 auf ,grund vlligen ,mangels eines ,wirklichen verwandeln4 ,nicht nur die ,bestandtheile des wirklich ,scheinenden d4 i4 die ,elemente1 aus welchen die scheinbare ,welt bestand1 waren sofort zu blossem ,schein eines ,wirklichen herabgesetzt1 sondern auch die ,verknpfung derselben unter einander und zu einem ,ganzen konnte nur eine scheinbare1 das durch dieselbe hergestellte ,ganze nur dem ,schein nach ein ,ganzes sein d4 h4 die gesammte angeblich wirkliche ,welt mit ihren vermeintlich wirklichen ,bestandtheilen und deren vermeintlich wirklichem und wirksamem ,zusammenhang unter einander 7dem ,causalverband7 musste sich dem ,auge des ,denkers als eine ,scheinwelt1 deren ,bestandtheile als elementarer ,schein1 deren ,zusammenhang unter einander als zwar anscheinend1 aber nicht wirklich vorhandener d4 i4 vom vorstellenden ,subject in die ,welt der ,phnomene hineingelegter1 keineswegs 7wie die ,erfahrung von ihren sogenannten ,naturgesetzen behauptet7 aus derselben herausgelesener ,zusammenhang darstellen4 #bde4 ,hume ist es1 der diese ,consequenz des ,skepticismus aus dem in bodenlosen ,idealismus umgewandelten ,realismus seiner ,vorgnger gezogen hat4 ,dieselbe wird nicht verbessert dadurch1 dass an die ,stelle des realen ,zusammenhanges zwischen den ,erscheinungen von ihm die subjective ,gewhnung des vorstellenden ,subjectes gesetzt wird1 in ,folge wiederholten nach einander ,auftretens gewisser ,phnomene jedesmal1 sobald das eine derselben 7das antecedens7 wiederkehrt1 das andere 7das consequens7 zu erwarten und daher ersteres als ,ursache1 letzteres als ,wirkung zu bezeichnen4 ,denn es muss einleuchten1 dass zwar1 wenn der eine jener ,vorgnge der reale ,grund1 der andere die reale ,folge ist1 das ,eintreten des ersten jedesmal jenes des zweiten nach sich ziehen muss1 keineswegs aber1 dass in umgekehrter ,weise das 7vielleicht ganz zufllige7 ,vorausgehen der einen1 ,nachfolgen der andern ,erscheinung als gengender ,beweis dafr gelten darf1 dass die erste die ,ursache der zweiten sei4 ,whrend die ,auseinanderfolge zweier ,phnomene deren ,aufeinanderfolge nothwendig1 macht deren ,aufeinanderfolge den ,schluss auf die ,auseinanderfolge nur mglich2 die ,behauptung der letzteren 7des ,causalzusammenhanges7 in ,folge einer durch fter beobachtete ,succession beider ,erscheinungen im ,vorstellenden erzeugten ,gewohnheit1 beide unter einander in ,verbindung stehend zu denken1 kann daher niemals vllige 7apodiktische71 sondern hchstens sogenannte moralische 7problematische7 ,gewissheit d4 i4 mehr oder weniger ,wahrscheinlichkeit erlangen4 #bdf4 ,diese ,folgerung war es1 welche ,kant1 wie er selbst sagt1 aus seinem dogmatischen ,schlummer geweckt hat1 nicht aus dem des ,wolf'schen ,rationalismus1 ber welchen er lngst hinaus1 sondern aus dem des ,locke-,newton'schen ,empirismus1 in welchem er damals 7#aggj7 noch vllig befangen war4 ,dass es auf dem von ,hume eingeschlagenen ,wege1 der auch ihm als die natrliche ,fortsetzung der ,bahn seiner ,vorgnger galt1 schliesslich dahin kommen msse1 dass auch die allgemeinen ,naturgesetze1 durch welche der ,gang der ,natur und die ,einheit des ,weltalls zusammengehalten wird1 ihre strenge und ausnahmslose ,nothwendigkeit und ,allgemeinheit einbssen und sich in blosse1 mehr oder weniger wahrscheinliche und mit mehr oder weniger ,zuversicht ausgesprochene ,vermuthungen des die ,natur auffassenden und in seiner ,vorstellung zusammenfassenden ,subjects verkehren mssen1 erschien ,kant so unausweichlich1 zugleich aber fr ein auf ,erkenntniss des ,wirklichen1 wie es ist1 statt auf ,einbildung einer blossen ,scheinwelt gerichtetes ,denken1 wie das seinige1 so unertrglich1 dass er um deswillen mit dem zum ,skepticismus entarteten ,empirismus brach und von dem ,ergebniss einer nicht nur subjectiven1 sondern auch nur particulr giltigen und blos wahrscheinlichen ,naturauffassung zu der sofortigen ,erforschung und ,feststellung der ,bedingungen einer zwar gleichfalls nur subjectiven1 aber schlechterdings allgemeinen und nothwendigen ,erfahrung berging4 #bdg4 ,wie die bisherige ,betrachtung das allmlige ,eindringen des idealistischen ,elements in den ,realismus und dessen allmlige1 schliesslich denselben berfluthende ,ausbreitung in diesem blossgelegt hat1 so legt die ,entwicklungsgeschichte des ,idealismus in umgekehrter ,weise nicht nur das ,eindringen1 sondern das stetige ,anwachsen des realistischen ,elements im ,idealismus als unvermeidlich dar4 ,schon dem ,vater des gemeinen ,idealismus1 ,berkeley1 ist die ,schwierigkeit nicht entgangen1 die fr denjenigen1 der die gesammte wirklich scheinende ,welt nur als im vorstellenden ,subject vorhandenen ,schein einer wirklichen ,welt ansieht1 aus dem ,umstande erwchst1 dass in den verschiedenen vorstellenden ,subjecten1 wenn unter denselben ,uebereinstimmung und ,mittheilung mglich sein soll1 diese nur in ihrem jeweiligen ,vorstellen existirende ,scheinwelt in smmtlichen ,vorstellenden die nmliche1 nach ,inhalt und ,form unter sich harmonirende ,welt sein muss1 ohne dass sich die ,frage beantworten liesse1 warum1 da in jedem seine eigene ,welt entsteht1 diese ,welt in allen als die gleiche entstehen msse4 ,leibnitz hat diese ,frage1 die sich auch ihm aufdrngen musste1 weil jede fensterlose ,monas in ihrem ,innern eine ,welt als ,vorstellung enthlt1 mit der ,berufung auf die durch ,gott prstabilirte ,harmonie aller ,monaden und somit auch ihrer smmtlichen1 obgleich von einander unabhngigen inneren ,vorstellungswelten beantwortet4 ,der ,bischof von ,cloyne1 von dem es zweifelhaft ist1 ob er von ,leibnitz etwas wusste1 sucht die ,lsung des ,problems1 wie die vorgestellten ,welten der einzelnen ,vorstellenden unter einander correspondirend gedacht werden knnen1 gleichfalls in ,gott1 welchen er als den ,urheber der im ,vorstellenden vorhandenen ,vorstellungswelt und dadurch zugleich als ,veranstalter der ,uebereinstimmung zwischen den in den verschiedenen ,vorstellenden vorhandenen ,vorstellungswelten bezeichnet4 ,die nur als ,schein eines ,wirklichen im ,bewusstsein vorhandene wirkliche d4 i4 der ,schein einer wirklichen ,welt1 ist sonach schon bei ,berkeley1 dem ,urheber des ,idealismus1 nicht das einzige ,wirkliche1 sondern derselbe setzt nicht nur das vorstellende ,subject 7den ,geist71 in dem er existirt d4 i4 dem er scheint1 sondern berdies seinen ,urheber1 ,gott1 durch den er existirt d4 i4 der in ihm scheint1 als ,wirkliche voraus d4 h4 der ,schein ist weder1 wie der strenge ,idealismus will1 das einzige ,wirkliche1 noch mit jenen beiden ,wirklichen1 dem vorstellenden ,subject einer- und der den ,schein erzeugenden ,gottheit andererseits verglichen1 berhaupt wirklich 7real71 sondern nur ideal 7unwirklich71 whrend der ,geist und ,gott die eigentlich ,wirklichen d4 i4 real ,existirenden sind4 #bdh4 ,das realistische ,element1 das ,wirkliche neben dem ,schein1 als einzigem ,wirklichen1 ist sonach schon in die ursprnglichste ,gestalt des ,idealismus1 und zwar so von ,seite des ,subjects1 dem er scheint 7des ,geistes71 wie von jener des ,objects1 das ihm scheint 7der ,gottheit71 eingedrungen4 ,von jener aus angesehen1 tritt das ,wirkliche auf als ,trger1 von dieser aus angesehen1 als ,ursache des im ,bewusstsein schwebenden ,scheins4 ,whrend aber in dieser ,gestalt des mit realistischen ,elementen versetzten ,idealismus der ,trger des ,scheins sich leidend 7receptiv71 die ,ursache des ,scheins allein thtig 7spontan7 sich verhlt1 sind daneben ,auffassungen denkbar1 nach welchen entweder der ,trger sich gleichfalls wie die ,ursache thtig1 oder der ,trger sich thtig1 aber zugleich als einzige ,ursache sich verhlt1 whrend eine dritte von jener ursprnglichen nur dadurch sich unterscheidet1 dass als die ,ursache des ,scheins nicht ein geistiges d4 i4 ein solches ,object1 in dessen ,natur es liegt1 ,subject d4 i4 vorstellendes ,wesen zu sein1 sondern ein seiner ,qualitt nach beliebiges ,wirkliches betrachtet wird1 dessen ,beschaffenheit unbekannt bleibt1 dessen ,existenz jedoch von derjenigen des ,subjects als ,trger des ,scheins vllig unabhngig ist4 #bdi4 ,wird der ,trger des ,scheins d4 i4 das vorstellende ,subject ebenso wie die ,ursache des ,scheins d4 i4 das vorgestellte ,object als thtig d4 i4 jedes derselben als wirklich d4 i4 wirkend betrachtet1 so stellt der im ,bewusstsein schwebende ,schein eines ,wirklichen1 die scheinbar wirkliche ,welt 7die ,welt als ,phnomenon71 ein ,product aus zwei ,factoren1 dem ,subject des ,vorstellens und dem ,object der ,vorstellung1 dar1 dessen ,beschaffenheit sonach als solches von der ,beschaffenheit seiner ,factoren als solcher nothwendig abhngen muss4 ,in dem ,einfluss des ,subjects auf die ,beschaffenheit dieses ,products besteht die ,herrschaft des idealistischen1 in dem ,einfluss des ,objects auf dieselbe jene des realistischen ,elements in der phnomenalen ,welt4 ,je nachdem jener ,einfluss zur ,vorherrschaft des einen oder des andern wird1 nimmt diese ,scheinwelt selbst vorwiegend idealistischen1 auf die ,seite blossen ,scheines der ,wirklichkeit1 oder realistischen1 auf die ,seite der ,wirklichkeit selbst hindeutenden ,charakter an4 #bej4 ,der ,einfluss des realistischen ,objects auf das ,zustandekommen der phnomenalen ,welt im ,bewusstsein ist der geringste1 wenn dasselbe als ,wirkliches durch seine ,thtigkeit nichts weiter bewirkt1 als dass berhaupt ,schein1 der als ,material zum ,aufbau einer phnomenalen ,welt durch das vorstellende ,subject verwendet werden kann1 im ,bewusstsein vorhanden ist4 ,dieser ,fall tritt in jener ,gestalt zu ,tage1 welche ,kant dem ,idealismus gegeben hat1 und die ,rolle1 die das ,object in obiger ,darstellung spielt1 ist die nmliche1 die ,kant seinem ,ding an sich zugewiesen hat4 ,dasselbe hat ihm zufolge keine andere ,bestimmung1 als die ,existenz1 keineswegs aber die ,qualitt des im ,bewusstsein schwebenden ,scheins eines ,wirklichen begreiflich zu machen4 ,dass ein ,wirkliches ausser und neben dem vorstellenden ,subjecte sei1 wird durch die ,thatsache der ,existenz des ,scheins eines solchen im ,bewusstsein unzweifelhaft gemacht4 ,was das ,wirkliche1 das nebst und ausser dem vorstellenden ,subjecte existirt1 seiner ,qualitt nach sei1 dagegen kann aus der ,qualitt des im ,bewusstsein schwebenden ,scheins nicht ausgemacht werden1 weil diese letztere lediglich von der ,qualitt des vorstellenden ,subjects abhngig ist4 ,das reale ,object1 das ,ding an sich1 ist der ,grund1 dass berhaupt im ,bewusstsein ,sinnesempfindungen 7wie ,gesichts-1 ,gehrs-1 ,geruchs-1 ,geschmacks- und ,tastempfindungen7 vorhanden sind2 die ,qualitt des realen vorstellenden ,subjects dagegen ist der ,grund1 dass im ,bewusstsein gerade ,empfindungen 7wie ,farben1 ,tne1 ,wohlgerche1 ,wohlgeschmcke1 ,hrte1 ,weichheit7 vorhanden sind4 ,wre das erste nicht1 so entstnde berhaupt kein ,schein1 wre das letztere ein anderes1 als es ist1 so entstnde anderer ,schein4 ,wie die ,existenz des ,scheins von jener des ,objects1 so hngt die ,qualitt des ,scheins von jener des ,subjects ab2 der im ,bewusstsein wirkliche ,schein in seiner qualitativen ,eigenthmlichkeit ist daher nur durch das gemeinsame ,zusammenwirken des ,dings an sich und der specifischen ,organisation des vorstellenden ,subjects d4 i4 7wie ,kant nach der alten ,terminologie seiner ,wolf'schen ,schulung sich ausdrckte7 des ,erkenntnissvermgens erklrlich4 #bea4 ,erklrlich aber auch1 dass bei dieser ,sachlage der jeweiligen thatschlichen ,beschaffenheit des sogenannten ,erkenntnissvermgens an dem ,zustandekommen und der ,gestaltung der phnomenalen ,welt der ,lwenantheil zufallen muss4 ,liefert der objective ,factor1 das ,ding an sich1 nichts weiter als den ,stoff1 ja nicht einmal diesen selbst1 sondern nur die ,veranlassung1 dass ein solcher1 aus welchem die phnomenale ,welt aufgebaut werden soll1 berhaupt im ,bewusstsein vorhanden ist1 so muss der ,grund der gesammten ,form1 in welcher der ,stoff zum ,aufbau zusammengeordnet1 ja sogar der ,form1 in welcher derselbe zum ,baue verwendet wird1 gnzlich in dem subjectiven ,factor d4 i4 in der ,beschaffenheit des vorstellenden ,subjectes d4 i4 in jener seines sogenannten ,erkenntnissvermgens gesucht werden4 ,letzteres1 als ,baumeister der phnomenalen ,welt1 baut sozusagen auf eigene ,hand1 nicht nur nach eigenem ,plan1 sondern auch mit selbstgeformtem ,material2 das ,ding an sich als ,bauherr ist nur die ,ursache1 dass berhaupt gebaut wird und dass die erforderlichen ,mittel zum ,baue vorhanden sind4 #beb4 ,der ,organismus des sogenannten ,erkenntnissvermgens ist es1 welchen ,kant seiner ,kritik der reinen ,vernunft zu ,grunde gelegt und als dessen nothwendige ,folgen die kritischen ,ergebnisse dieser letzteren entsprungen sind4 ,insofern derselbe den idealistischen ,factor der phnomenalen ,welt reprsentirt1 hat ,kant seine ,philosophie als ,idealismus1 insofern deren ,ergebnisse auf die ,betrachtung desselben als der ,quelle der ,bedingungen aller ,erkenntniss gesttzt sind1 als ,transcendentalphilosophie1 und jenen ,idealismus selbst 7im ,gegensatz zu dem gemeinen1 empirischen7 als transcendentalen ,idealismus bezeichnet4 ,die ,differenz seines und des empirischen ,idealismus beschrnkte sich jedoch nicht auf den genannten ,unterschied1 sondern wurzelte zugleich in der ,verschiedenheit des vorstellenden ,subjectes1 welches den idealistischen ,factor der phnomenalen ,welt ausmacht1 und welches im empirischen ,idealismus das individuelle ,einzelsubject1 in dem seinen dagegen das allgemeine ,gattungssubject1 oder1 nach ,kant's ,ausdruck1 das sogenannte transcendentale ,subject ist4 ,folge davon ist1 dass die ,form der phnomenalen ,welt1 insofern dieselbe aus der ,beschaffenheit des vorstellenden ,subjectes stammt1 im empirischen ,idealismus nur eine individuelle1 zufllige1 fr die ,vorstellungswelt des ,einzelsubjectes bestimmende1 im transcendentalen ,idealismus dagegen eine allgemeine und nothwendige1 die ,vorstellungswelt aller vorstellenden ,einzelsubjecte derselben ,gattung bestimmende sein muss4 ,durch diese ,einfhrung der ,form als einer allgemeinen und nothwendigen an der ,stelle der blos zuflligen und singulren berwindet ,kant den ,hume'schen ,skepticismus1 der sich an die ,sohlen des empirischen ,idealismus geheftet hat1 und verwandelt die phnomenale ,welt d4 i4 die ,welt der ,erfahrung aus einer nur fr den ,einzelnen giltigen und nur zufllig 7durch dessen individuelle ,gewhnung7 entstandenen in eine fr ,alle identische und nothwendig 7d4 i4 als unausbleibliche ,folge der allen gemeinsamen ,organisation des ,erkenntnissvermgens7 entstehende ,erfahrung4 #bec4 ,die beziehungsweisen ,antheile des idealistischen ,factors d4 i4 des in ,allen identischen transcendentalen ,subjectes einer- und des realistischen ,factors d4 i4 des fr ,alle identischen 7als seiner ,qualitt nach unbekanntes x hinter der phnomenalen ,welt stehenden7 ,dings an sich an dem ,zustandekommen einer allgemein giltigen ,erfahrung sind es1 welche ,kant als das a priori und das a posteriori der ,erfahrung bezeichnet4 ,zu dem letzteren gehrt nach der ,auffassung ,kant's nichts weiter als der sinnliche ,stoff1 zu welchem das ,ding an sich den usseren ,anstoss gegeben hat2 zu dem ersteren gehren smmtliche ,formen1 welche demselben in aufsteigender ,reihe durch die 7im ,sinne der alten ,wolf'schen psychologischen ,theorie7 einander bergeordneten ,stufen des sogenannten ,erkenntnissvermgens1 des ,sinnes1 des ,verstandes und der ,vernunft zu ,theil werden sollen4 ,als solche betrachtete ,kant bekanntlich die zwei von ihm sogenannten reinen ,anschauungsformen1 welche dem ,sinn1 die 7zwlf7 von ihm construirten ,urtheilsformen1 welche dem ,verstande1 und die 7drei7 von ihm anerkannten 7,schlussformen71 welche der ,vernunft erb und eigen seien4 ,durch die ,anwendung der erstgenannten1 und zwar der reinen ,anschauungsform des ,raumes d4 i4 des ,nebeneinander auf den durch die usseren ,sinne1 der reinen ,anschauungsform der ,zeit d4 i4 des ,nacheinander auf den durch den sogenannten inneren ,sinn gegebenen ,stoff entsteht der ,schein rumlich und zeitlich verschieden angeordneter ,gruppen sinnlichen ,vorstellungsmaterials1 welche durch die ,anwendung der reinen ,urtheilsformen und der daraus deducirten ,stammbegriffe 7,kategorien7 des ,verstandes den ,schein wirklicher ,einzeldinge1 und zwar solcher erhalten1 die als ,substanzen ,trger von ,eigenschaften1 und entweder als ,ursachen ,urheber von anderen ihresgleichen als ,wirkungen1 oder selbst als ,wirkungen durch andere ihresgleichen als ,ursachen hervorgebracht sind4 ,durch die ,anwendung endlich der reinen ,schlussformen und der daraus abgeleiteten ,ideen der ,vernunft entsteht der ,schein solcher ,wirklicher1 die entweder 7wie die ,seele7 das einheitliche ,subject zu allen mglichen ,prdicaten1 oder 7wie die ,welt7 die ,totalitt aller ,ursachen und ,wirkungen1 oder 7wie die ,gottheit7 als ens realissimum die ,summe aller mglichen ,prdicate darstellen4 #bed4 ,in dem ,nachweis der ,nothwendigkeit der ,entstehung obiger ,gattungen des wirklich ,scheinenden besteht das positive1 in dem gleichzeitigen ,erweis1 dass obige ,gattungen des wirklich ,scheinenden nur eben so viele ,gattungen vom ,schein eines ,wirklichen seien1 das negative ,resultat des ,transcendentalidealismus4 ,hauptschlich um des letzteren willen ist ,kant der alles ,zermalmer genannt worden4 ,es ist aber nicht zu bersehen1 dass von anderer ,seite aus angesehen ,kant's ,philosophie dem negativen ,ergebniss des ,idealismus1 der alles sogenannte ,wirkliche in ,schein auflst1 gegenber ein sehr positives ,ergebniss durch die nachdrckliche ,betonung der ,unentbehrlichkeit einer realen ,unterlage der phnomenalen ,welt in der ,existenz des ,dings an sich bietet1 durch welche sich1 wie ,schopenhauer richtig gesehen hat1 die zweite ,auflage der ,kritik der reinen ,vernunft sehr merklich von der ersten1 welche fast ausschliesslich der ,hervorkehrung des idealistischen ,factors gewidmet ist1 unterscheidet4 ,nachdem diejenigen ,wirklichen1 welche ,kant selbst als die eigentlichen ,gegenstnde der alten ,metaphysik bezeichnet hat1 ,seele1 ,welt und ,gott1 sich unter dem ,prisma der ,kritik in blosse ,scheinwirkliche aufgelst haben1 bleibt als ,rest des ,wirklichen das ,ding an sich allein brig1 welches man mit ,recht als den ,rest der alten ,metaphysik in ,kant's ,philosophie1 und dessen zu einem ,minimum zusammengeschrumpfte ,beschreibung man als den ,inhalt dessen betrachten kann1 was im eigentlichen ,sinne des ,wortes ,kant's ,metaphysik heissen darf4 #bee4 ,dieselbe setzt sich mit ,ausnahme der ,behauptung der leeren ,existenz durchaus aus negativen ,prdicaten zusammen4 ,dem ,ding an sich knnen weder quantitative noch qualitative ,bestimmungen beigelegt werden4 ,dasselbe kann in ersterer ,hinsicht weder als ,eins1 noch als ,vieles1 in letzterer ,hinsicht weder als raumlos1 noch als rumlich 7also auch weder als unendlich1 noch als endlich1 weder als ausgedehnt1 noch als unausgedehnt71 noch als zeitlos1 oder zeitlich 7also auch weder als in der ,zeit entstanden1 noch als ewig71 noch als geistig 7immateriell7 oder krperlich 7materiell7 bezeichnet werden4 ,alles1 was der transcendentale ,idealismus von demselben weiss und auszusagen berechtigt ist1 beschrnkt sich darauf1 zu behaupten1 dass es sei1 aber nicht1 was es sei4 #bef4 ,aber auch dies nur aus dem ,grunde1 weil der sinnliche ,stoff als wirklicher ,schein eine im ,bewusstsein vorhandene ,wirkung ist und daher als solche zur ,ursache ein ,wirkliches haben muss4 ,die ,voraussetzung1 dass jede ,wirkung ihre zureichende ,ursache haben msse 7das von ,leibnitz sogenannte principium rationis sufficientis7 gehrt zu den fundamentalen ,axiomen des ,denkens1 nach ,kant insbesondere zu den dem ,organismus des ,erkenntnissvermgens wesentlichen ,urtheilsformen des ,verstandes4 ,aus ersterem folgt1 dass sich ein ,denken1 fr welches obiger ,satz fundamentale ,geltung besitzt1 von einem in dieser ,hinsicht anders geartet sein sollenden ,denken d4 i4 einem solchen1 fr welches derselbe jene ,giltigkeit nicht bessse1 schlechterdings keine ,vorstellung zu machen im ,stande sei4 ,aus letzterem folgt1 dass ein im ,kantschen ,sinn organisirtes ,erkenntnissvermgen der ,folgerung1 dass jeder angeblichen ,wirkung eine derselben gengende ,ursache entsprechen msse1 schlechterdings nicht zu entrathen vermag1 ohne sich selbst aufzuheben4 ,beides zusammen macht einleuchtend1 dass die auch vom ,idealismus unbestrittene ,thatsache der ,existenz wirklichen ,scheins zu dem ,schlusse fhren muss1 dass auch als ,ursache desselben irgend ein ,wirkliches existire4 #beg4 ,wie der ,rauch auf die ,flamme1 deutet ,schein auf ,sein2 in diesen ,worten ,herbart's ist obiger ,schluss am prgnantesten ausgesprochen4 ,allerdings mit dem ,seitenblick1 dass dieses angedeutete ,sein nicht inner-1 sondern ausserhalb desjenigen ,wirklichen1 welches den ,trger des ,scheins darstellt1 d4 i4 des vorstellenden ,subjects zu suchen sein mchte4 ,hier ist der ,punkt1 wo die ,nachfolger ,kant's1 die1 wie er1 auf dem ,boden des ,transcendentalidealismus stehen1 in die einander entgegengesetzten ,richtungen eines ,idealismus1 der sich auf das ,subject des ,scheins 7den idealistischen ,factor7 d4 i4 eines idealistischen1 und eines solchen1 der sich auf das ,object des ,scheins 7den realistischen ,factor7 sttzt1 d4 i4 eines realistischen ,idealismus 7der im ,vergleiche mit jenem auch ,realismus heissen kann7 aus einander gehen4 ,aber auch die ,stelle1 wo diejenigen1 die nicht wie ,kant auf dem ,boden des transcendentalen ,idealismus beharren1 sondern mit ,umgehung des idealistischen ,factors das ,wirkliche unmittelbar1 weder durch einen ,schluss von der ,wirkung auf die ,ursache1 noch berhaupt durch einen ,act eines wie immer gearteten ,denkens1 sondern auf einem von diesem gnzlich verschiedenen ,wege 7etwa durch das ,gefhl wie ,jacobi1 oder durch den ,willen wie ,schopenhauer7 ergreifen zu knnen glauben1 sich von jenen trennen und zu einem das ,denken transcendirenden 7deshalb flschlich transcendental genannten7 ,realismus gelangt sind4 #beh4 ,darin stimmen beide1 der idealistische und der realistische ,idealismus1 mit einander berein1 dass der ,schein als wirklicher eine ,ursache und zwar ein ,wirkliches zur ,ursache haben msse2 aber darin gehen sie beide aus einander1 dass der erstere diese ,ursache innerhalb1 der andere dieselbe ausserhalb des ,bewusstseins sucht4 ,der ,jude ,kant's1 ,salomon ,maimon1 war es1 der zuerst die ,bemerkung machte1 dass die ,annahme des ,dings an sich von ,seite ,kant's auf einem ,fehlschluss beruhe4 ,wenn der ,satz1 dass jede ,wirkung eine ,ursache haben msse1 wie die kritische ,organisation des ,erkenntnissvermgens lehrt1 nichts anderes ist als eine dem vorstellenden ,subject1 und zwar dessen ,verstande innewohnende ,urtheilsform1 so folgt1 dass das ,subject zwar niemals umhin kann1 wo es eine ,erscheinung als ,wirkung betrachtet1 eine ,ursache derselben vorauszusetzen1 dass aber daraus1 dass das ,subject durch die ,natur seines ,erkenntnissvermgens zu diesem ,vorgang gezwungen ist1 auf keine ,weise gefolgert werden darf1 dass eine derartige ,ursache auch wirklich vorhanden sei4 ,wenn daher ,kant aus der ,existenz der ,empfindungen auf die nothwendige ,existenz des ,dings an sich als deren ,ursache schliesse1 so begehe derselbe eine mit seinen eigenen ,principien im ,widerspruch stehende ,erschleichung1 indem aus den letzteren keineswegs die ,existenz des ,objects1 sondern hchstens fr das ,subject die ,nothwendigkeit sich ableiten lasse1 ein solches vorauszusetzen4 ,als ,fichte's ,wissenschaftslehre mit der ,behauptung hervortrat1 dass ,kant durch die ,zulassung des ,dings an sich als ,ursache des ,stoffs der phnomenalen ,welt mit sich selbst in unhaltbaren ,widerspruch gerathe1 war ihm jener mit der gleichen schon vorangegangen4 ,fichte aber war es1 welcher aus obigem ,selbstwiderspruch zuerst die ,folgerung zog1 dass die ,annahme der ,existenz eines ,dings an sich als eines vom ,trger des im ,bewusstsein wirklichen ,scheins unterschiedenen ,wirklichen gnzlich fallen gelassen d4 h4 dass der realistische ,factor des ,transcendentalidealismus1 das ,object1 welches scheint1 entfernt werden msse4 #bei4 ,nach dem ,verschwinden des realistischen bleibt von den beiden ,factoren1 durch deren ,zusammenwirken die phnomenale ,welt des transcendentalen ,idealismus entsteht1 nur der idealistische ,factor1 nach der ,entfernung des ,objects1 welches scheint1 von den beiden ,wirklichen1 deren gemeinsames ,product die ,welt des ,bewusstseins ist1 nur das ,subject1 welchem scheint1 brig1 geht der transcendentale ,idealismus in einen solchen des ,subjects 7subjectiver ,idealismus7 ber4 ,statt zweier ,wirklicher1 welche die ,basis des transcendentalen ,idealismus bilden1 hat der subjective ,idealismus zu seinem ,substrat ein einziges ,wirkliches1 welches zugleich die ,rolle des idealistischen und des realistischen ,factors der phnomenalen ,welt bernimmt d4 h4 der phnomenalen ,welt nicht nur 7wie der erste7 die ,form gibt1 sondern auch 7wie der letztere7 den erforderlichen ,stoff 7das sinnliche ,empfindungsmaterial7 selbst erzeugt4 ,whrend daher im transcendentalen ,idealismus der ,trger des ,scheins1 das wirkliche ,subject1 gegen die ,ursache desselben1 das wirkliche ,object1 sich leidend1 letzteres gegen ersteres sich thtig verhlt1 stellt derselbe im subjectiven ,idealismus als ,trger 7,subject7 zugleich die ,ursache 7,object7 des ,scheins in einem identischen ,wirklichen dar1 verhlt sich das nmliche ,wirkliche zugleich als ,subject leidend gegen sich selbst als ,object und thtig als ,object gegen sich selbst als ,subject d4 h4 als ,subject-,object4 ,den ,anstoss1 welchen im transcendentalen ,idealismus das ,subject vom ,object empfing1 um ,empfindung d4 i4 ,material der phnomenalen ,welt im ,bewusstsein hervortreten zu lassen1 empfngt dasselbe nunmehr nicht von einem von ihm unterschiedenen ,andern1 sondern von sich selbst4 ,das von ihm unterschiedene ,andere 7,object71 welches der transcendentale ,idealismus noch als ein wirklich ,anderes 7d4 i4 als ein anderes ,wirkliches7 ansah1 ist in den ,augen des subjectiven ,idealismus nur mehr ein scheinbar ,anderes1 in ,wirklichkeit kein ,anderes als das ,subject1 welches das erste und einzige ,wirkliche zugleich ist4 ,dasselbe1 insofern es die ,rolle des wirklichen realistischen ,factors1 des ,objects1 spielt1 producirt nicht blos smmtlichen ,stoff der phnomenalen ,welt1 sondern es schafft auch den ,schein1 als sei dieser ,stoff durch ein ,anderes als es selbst d4 h4 es schafft den ,schein eines realen ,objects1 welches den ,stoff der phnomenalen ,welt producirt4 ,letzterer1 als vom ,subject geschaffener ,schein eines von diesem unterschiedenen ,objects und daher dieses selbst1 ist sonach in der ,that nichts weiter als eine ,schpfung d4 i4 eine durch einen ,setzungsact des ,subjects entstandene und daher von diesem abhngige ,setzung desselben1 eine ,fiction1 aber nichts ,wirkliches4 ,wird diese seine fictive ,natur vorbergehend verkannt1 der ,schein eines ,objects fr dessen ,wirklichkeit genommen1 das scheinbare ,object1 als ob es ein ,wirkliches wre1 dem ,subject entgegengesetzt1 so muss diese ,tuschung1 welche1 weil das ,subject das einzige ,wirkliche ist1 nur eine ,selbsttuschung des ,subjects sein kann1 einmal ein ,ende nehmen1 das scheinbare ,object als blosser ,schein eines ,objects erkannt und das vermeintlich vom ,subject unterschiedene1 als von ihm unabhngig wirklich bestehendes gedachte ,object als von ihm abhngiges und nur durch dessen eigene ,setzung entstandenes vom ,subjecte zurckgenommen werden4 #bfj4 ,setzung des ,objects durch das ,subject1 ,verkennung des scheinbaren ,objects1 indem dasselbe fr wirklich gehalten wird1 und ,wiedererkennung des flschlich fr wirklich gehaltenen ,objects als eines nur scheinbar vom ,subject ,verschiedenen sind die drei ,momente1 in welchen die innere ,entwickelungsgeschichte des einzigen ,wirklichen1 welches der subjective ,idealismus stehen gelassen hat1 des ,trgers des ,scheins im ,bewusstsein sich vollzieht4 ,dieselbe stellt gleichsam den ,fortschritt einer dramatischen ,handlung dar1 in welcher das ursprnglich ,geschehene durch den ,schein des ,gegentheils vorbergehend verdunkelt und am ,schlusse aus der ,verdunkelung wieder hergestellt wird4 ,wie in der letzteren das wirklich ,geschehene vor dem ,beginn d4 i4 ausserhalb der sichtbaren ,handlung gelegen1 also der ,kenntniss des ,zuschauers anfnglich entzogen ist1 so liegt im obigen ,process innerhalb des ,bewusstseins das wirklich ,geschehene1 die ,setzung des scheinbaren ,objects durch das ,subject1 vor dem ,beginn d4 i4 ausserhalb des erwachten ,bewusstseins und bleibt auf diese ,weise der ,kenntniss des ,subjects d4 i4 dessen eigenem ,bewusstsein ber sich selbst verborgen4 ,aus ersterem folgt1 dass beim ,beginne des ,dramas die sichtbare ,handlung das ,gegentheil dessen zeigt1 was wirklich geschehen ist2 aus dem letzteren folgt1 dass beim ,erwachen des ,bewusstseins der ,inhalt desselben das ,gegentheil dessen aufweist1 was wirklich der ,fall ist2 jene stellt das ,geschehene als nicht geschehen1 diese stellt das vom ,subject gesetzte ,object als nicht gesetzt durch das ,subject dar4 ,die schliessliche ,lsung erfolgt1 wie in der dramatischen ,handlung durch die ,aufhellung des ,geschehenen1 so in obigem ,bewusstseinsprocess durch die ,selbstaufhellung d4 i4 durch das ,bewusstwerden des ,subjects ber sich selbst und seine eigene ,setzung des ,objects1 d4 i4 durch das ,selbstbewusstsein4 #bfa4 ,dieses ,subject1 das einzige ,wirkliche und folglich ,wirkende ist es1 welches der ,urheber der ,wissenschaftslehre das ,ich genannt und dessen in den drei auf einander folgenden ,stufen der ,thesis1 ,antithesis und ,synthesis sich entwickelnde ,natur derselbe als niemals rastendes ,thun 7d4 i4 unablssiges ,wirken7 bezeichnet hat4 ,dasselbe setzt im ,lauf seiner ,entwickelung sein eigenes ,gegentheil1 das ,nicht-,ich1 und nimmt es im ,verfolge derselben als von ihm selbst gesetztes d4 h4 als ,ich in sich wieder zurck4 ,der erste ,theil dieses ,processes1 welcher sich vor dem ,bewusstwerden vollzieht1 stellt die bewusstlose d4 i4 die ,naturseite 7,nachtseite7 der ,entwickelung des ,ich1 der zweite ,theil desselben1 weil er sich bei ,bewusstsein vollzieht1 stellt die bewusste d4 i4 die ,geistesseite 7,tagseite7 derselben und1 da das ,ich das einzige ,wirkliche ist1 jener ,abschnitt zugleich die ,entwickelung des ,wirklichen als eines bewusstlosen d4 i4 als ,natur1 dieser jene des nmlichen ,wirklichen als eines bewussten d4 i4 als ,geist dar4 ,die ,gliederung der gesammten ,wissenschaft vom ,wirklichen vom ,standpunkt des subjectiven ,idealismus aus in eine solche vom ,ich als ,natur 7,naturphilosophie7 und vom ,ich als ,geist 7,geistesphilosophie71 aber auch die ,mglichkeit einer solchen1 welche beide ,seiten der ,entwickelung des ,ich als ,entwickelungsseiten eines und des nmlichen ,ich1 als identisch betrachtet 7,identittsphilosophie71 so wie einer weitern1 welche die ,betrachtung des ,entwickelungsgesetzes des ,ich als eines nicht nur selbst innerlich nothwendigen1 sondern diese ,entwickelung nothwendig fordernden1 der ,betrachtung des wirklichen ,entwickelungsganges desselben als ,natur und ,geist voranstellt 7,dialektik1 metaphysische ,logik7 ist dadurch vorgezeichnet4 #bfb4 ,je nachdem das ,ich als ,wirkliches 7agens71 oder als blosser ,infinitiv1 als ,wirken 7agere7 bestimmt1 das erstere entweder als endliches oder als unendliches 7absolutes7 ,ich aufgefasst wird1 gliedert sich der ,idealismus des ,subjects in die drei ,stufen des 7im engeren ,sinn sogenannten7 subjectiven ,idealismus 7,fichte71 absoluten ,idealismus 7,schelling7 und ,panlogismus 7,hegel74 ,jener besteht darin1 dass als einziges ,wirkliches ein endliches ,ich 7das transcendentale ,subject72 der zweite darin1 dass als einziges ,wirkliches ein absolutes ,ich 7die ,gottheit1 das absolute ,subject72 der dritte darin1 dass als einziges ,wirkliches das unpersnliche ,wirken und zwar1 da das einzige ,wirkliche des ,idealismus das vorstellende 7denkende7 ,subject ist1 das unpersnliche ,denken1 die ,vernunft angesehen wird4 ,die ,entwickelungsgeschichte des ersten d4 i4 der ,inhalt der gesammten ,wissenschaft stellt den ,bewusstseinsprocess dar1 mittels dessen das endliche ,ich zum ,bewusstsein seiner selbst1 zum ,selbstbewusstsein gelangt d4 i4 ,geist wird4 ,jene des zweiten macht den immanenten ,entwickelungsprocess aus1 mittels dessen das absolute ,subject durch die vorlufigen ,phasen der ,natur- und der ,weltgeschichte hindurch zum ,bewusstsein seiner selbst d4 i4 zum ,bewusstsein seiner ,gttlichkeit1 zum absoluten ,bewusstsein gelangt d4 i4 absoluter ,geist1 ,gott wird4 7,am ,ende der ,weltgeschichte1 sagte ,schelling1 wird ,gott sein47 ,der ,panlogismus endlich reprsentirt den dialektischen ,process1 mittels dessen die unpersnliche 7objective7 ,vernunft 7die logische ,idee7 durch ihr ,gegentheil1 das vernunftlose ,sein 7die ,natur71 hindurch zur persnlichen 7subjectiven7 ,vernunft 7zum absoluten ,geiste7 wird4 7,aufgabe der ,philosophie ist1 sagte ,hegel1 die ,substanz zum ,subjecte zu machen47 #bfc4 ,alle drei ,formen des ,idealismus des ,subjects kommen darin berein1 das ,wirkliche sei1 aber auch1 dass nur ein ,einziges wirklich sei4 ,wird daher dieses als einziges ,wirkliches von einem ,widerspruch betroffen1 welcher entweder verhindert1 dasselbe berhaupt anzunehmen1 oder doch hindert1 dasselbe als wirklich gelten zu lassen1 so werden smmtliche ,formen jenes ,idealismus von demselben zugleich betroffen4 ,derselbe ging von dem ,satze aus1 dass der ,schluss des transcendentalen ,idealismus von dem ,schein als ,wirkung auf ein ,object als ,ursache desselben ein ,selbstwiderspruch sei1 aus dem ,grunde1 weil die ,folgerung von der ,wirkung auf die ,ursache nur eine ,urtheilsform des ,verstandes1 und daher die ,consequenz1 dass der ,schein im ,bewusstsein eine ,ursache haben msse1 zwar fr den ,verstand unvermeidlich1 aber darum nichts weniger als 7objectiv7 giltig sei4 ,gleichwol hat diese ,einsicht1 wenn sie den ,namen verdient1 den ,idealismus nicht gehindert1 von der ,thatsache des im ,bewusstsein schwebenden ,scheins auf eine erzeugende ,ursache desselben zurckzuschliessen1 nur mit dem ,unterschied1 dass er dieselbe nicht ausserhalb des ,bewusstseins 7in ein ,object71 sondern in den ,trger des ,bewusstseins 7in das ,subject7 verlegt d4 h4 dieses selbst zur ,ursache des ,scheines macht4 ,wenn nun1 wie der ,idealismus behauptet1 der ,schluss von der ,wirkung auf eine ,ursache als blosse ,verstandesform berhaupt unberechtigt ist1 so ist der ,schluss von der ,wirkung auf eine innerhalb des ,bewusstseins gelegene1 sogenannte innere ,ursache mindestens ebenso unberechtigt1 wie jener von der ,wirkung auf eine ausserhalb des ,bewusstseins gelegene1 sogenannte ussere ,ursache4 ,der subjective ,idealismus hat daher von diesem ,gesichtspunkt aus ebensowenig das ,recht1 das ,subject als ,wirkliches1 wie der objective ,idealismus seiner ,meinung nach ein solches besitzt1 ein vom ,subject unterschiedenes ,object als ,wirkliches anzunehmen4 #bfd4 ,wie man sieht1 hat der ,idealismus des ,subjects1 der gewhnlich kurzweg mit dem ,namen ,idealismus bezeichnet wird1 in diesem ,punkt dem ,idealismus des ,objects1 kurzweg ,realismus genannt1 nichts vorzuwerfen4 ,derselbe hat nicht nur nicht mehr und nicht weniger ein ,recht1 als erzeugende ,ursache des ,scheins ein ,wirkliches1 er hat berdies1 was bedenklicher ist1 kein ,recht1 das von ihm angenommene ,wirkliche als wirklich anzunehmen4 ,letztere ,annahme fllt1 wenn dasjenige1 was als wirklich gedacht werden soll1 mit einer ,eigenschaft behaftet ist1 welche verhindert1 dasselbe als wirklich zu denken4 ,dieser ,fall tritt aber ein1 wenn dasjenige1 was als wirklich gedacht werden soll1 in sich einen ,widerspruch einschliesst4 ,so gewiss aus dem ,umstand1 dass ein als wirklich zu ,denkendes keinen ,widerspruch einschliesst1 nur geschlossen werden kann1 dass es mglich1 keineswegs1 dass es wirklich sei1 so gewiss muss aus dem ,umstand1 dass ein als wirklich zu ,denkendes in sich einen ,widerspruch enthlt1 die ,folgerung gezogen werden1 dass dasselbe unmglich d4 i4 auf keine ,weise je wirklich sei4 ,das einzige ,wirkliche des ,idealismus1 das ,ich1 nun soll in der ,weise gedacht werden1 dass dasselbe zugleich sein eigenes ,object und sein eigenes ,subject sei1 den ,stoff seiner phnomenalen ,welt zugleich empfange und erzeuge1 also zugleich gegen sich selbst als ,leidendes und auf sich selbst als ,thtiges sich verhalte d4 h4 es soll so gedacht werden1 dass es zugleich seine eigene ,ursache und seine eigene ,wirkung 7causa sui71 also dass es im strengsten logischen ,sinn des ,wortes ,entgegengesetztes d4 i4 sich unter einander ,ausschliessendes zugleich und als jedes von beiden sein eigenes ,gegentheil1 um es mit einem ,wort zu sagen1 der lebendige ,widerspruch sei4 ,ein solcher aber kann nicht als wirklich gedacht werden4 #bfe4 ,auch dann nicht1 wenn die ,erfahrung ihn zu besttigen scheint4 ,die ,thatsache1 welche der ,idealismus anzufhren liebt1 um durch dieselbe zu erweisen1 dass ein sich zugleich als ,thtiges und ,leidendes ,verhaltendes1 eine causa sui1 wirklich1 und daher1 was auch die ,logik dagegen einwenden mge1 mglich sei1 ist das ,phnomen des ,selbstbewusstseins4 ,dasselbe1 so schliesst der ,idealismus1 als factisches ,bewusstsein des ,selbst von sich selbst1 ist thatschlich ,subject und ,object1 ,leidendes und ,thtiges1 ,ursache und ,wirkung zugleich3 das ,ich stellt sich vor und das ,ich stellt sich vor4 ,als jenes ist es das ,vorstellende 7,subject71 als dieses das ,vorgestellte 7,object71 als beider ,identitt ist das ,ich ,vorstellendes und ,vorgestelltes zugleich 7,subject-,object74 ,durch diese unbestreitbar scheinende psychologische ,thatsache1 d4 i4 durch die ,wirklichkeit eines im logischen ,sinn mit einem inneren ,widerspruch ,behafteten ist nach der ,meinung des ,idealismus die ,mglichkeit1 ein in sich ,widersprechendes als wirklich zu denken1 erwiesen2 der ,einspruch der ,logik1 dass ,widersprechendes nicht als wirklich gedacht werden knne1 abgewiesen4 #bff4 ,gegenber dem ,canon3 a non posse valet conclusio ad non esse1 geht der ,idealismus von dem entgegengesetzten aus3 ab esse valet conclusio ad posse4 ,die ,richtigkeit seiner ,folgerung hngt von dem ,umstande ab1 ob und dass die angebliche ,thatsache des ,selbstbewusstseins wirklich eine ,thatsache1 oder1 was eben so viel ist1 ob und dass die ,behauptung1 das ,ich stelle sich vor1 auf einer wirklichen ,erfahrung oder auf einer blossen ,einbildung beruhe4 ,die ,thatsache1 welche den ,widerspruch zu strzen bestimmt ist1 darf nicht selbst wieder auf einen ,widerspruch sich sttzen4 ,dieselbe muss1 um gegen die ,einrede der ,logik ,stand zu halten1 eine selbst widerspruchsfreie1 evidente1 nicht nichtanzuerkennende ,thatsache sein4 #bfg4 ,es fehlt viel1 dass die sogenannte ,thatsache des ,selbstbewusstseins dieser ,forderung gengte4 ,wenn1 wie der ,idealismus einrumt1 das ,phnomen des ,selbstbewusstseins nichts weiteres in sich schliesst als das ,sich sich ,vorstellen 7se sibi repraesentare7 des ,ichs1 so enthlt das ,sich 7se7 abermals nichts anderes als das ,ich d4 h4 das ,sich sich ,vorstellen1 das ,sich 7se7 in diesem aber das nmliche ,sich sich ,vorstellen zum dritten1 und das sich darin wiederholende ,sich dasselbe zum vierten ,male u4 s4 f41 d4 h4 es entsteht ein regressus in infinitum4 ,das ,ich erweist sich als eine mit der ,forderung1 eine unendliche ,reihe vorzustellen1 behaftete1 demnach als eine im wirklichen ,vorstellen schlechthin unvollendbare ,vorstellung d4 h4 als eine solche1 die niemals ,thatsache d4 i4 wirkliche ,vorstellung sein kann4 ,einer ,thatsache aber1 die keine sein kann1 gegenber steht der ,einwand der ,logik1 dass in sich ,widersprechendes niemals wirklich sein knne1 aufrecht4 #bfh4 ,der ,widerspruch1 welcher den ,idealismus ausschliesst1 liegt sonach nicht darin1 dass er als ,ursache des im ,bewusstsein schwebenden ,scheins ein ,wirkliches setzt1 sondern darin1 dass er als solche ein in sich ,widersprechendes d4 h4 ein ,wirkliches setzt1 das nicht als wirklich gedacht werden darf4 ,indem der ,idealismus des ,objects1 der ,realismus1 von dem im ,bewusstsein schwebenden ,schein als ,wirkung auf eine denselben erzeugende ,ursache schliesst1 thut er nichts anderes1 als1 wie oben gezeigt1 auch der ,idealismus thut2 indem derselbe als solche jedoch nicht ein in sich ,widersprechendes1 sondern ein solches setzt1 das ohne ,einsprache der ,logik als wirklich gedacht werden kann1 thut er wirklich anderes und besseres1 als jener that4 ,derselbe begngt sich weder1 im ,gegensatz zum ,idealismus des ,subjects1 die ,annahme des ,ich als des einzigen ,wirklichen abzulehnen1 noch1 in ,uebereinstimmung mit ,kant1 die ,unerlsslichkeit der ,annahme eines brigens in jeder ,hinsicht unbekannten realen x1 des von jeder denkbaren quantitativen und qualitativen ,bestimmtheit entblssten ,dings an sich1 zuzugeben1 sondern schreitet im ,gegensatze zu beiden zu der eben so wol realistischen als pluralistischen ,behauptung fort1 dass nicht nur ,wirkliches sei1 sondern unbestimmt viele ,wirkliche seien d4 h4 dass die ,voraussetzung solcher auf ,grundlage und zur ,erklrung des thatschlich im ,bewusstsein schwebenden ,scheins nicht nur nicht widersprechend1 sondern im ,gegentheil1 das ,gegentheil derselben der ,forderung eines logischen ,denkens widersprechend sei4 #bfi4 ,weshalb die ,annahme1 es gebe ,wirkliches1 nicht nur nicht widersprechend1 sondern vielmehr die gegentheilige ,annahme1 es gebe kein ,wirkliches1 widersprechend sei1 ist schon oben gezeigt worden4 ,von dem ,rauche des ,scheins gilt der ,schluss auf die ,flamme des ,seins4 ,wo nichts ,wirkliches wre1 knnte auch keines scheinen2 keineswegs aber gilt auch der umgekehrte ,satz1 dass1 wo kein ,wirkliches scheint1 auch kein ,wirkliches vorhanden sei4 ,denn es lsst sich sehr wol denken1 dass ,wirkliches sei1 auch ohne zu scheinen4 ,die ,setzung des ,wirklichen auf ,grundlage des vorhandenen ,scheins ist eine bedingte2 das ,gesetztsein des ,wirklichen aber ist ein durch dessen ,setzung auf ,grundlage des ,scheins nicht bedingtes1 also unbedingtes4 ,dasselbe wird gesetzt1 weil der ,schein gesetzt ist2 aber es wre gesetzt1 auch wenn der ,schein nicht gesetzt wre4 ,die ,setzung desselben erfolgt nicht1 wie jene des 7scheinbaren7 ,objects im ,idealismus1 durch das ,ich1 welches setzt1 sondern besteht1 wie der von seinem ,gedachtwerden unabhngige ,denkinhalt1 auch ohne ,subject1 welches setzt4 ,die ,position des 7scheinbaren7 ,objects durch das ,subject 7im ,idealismus7 ist eine relative2 mit dem ,subject fllt auch das ,object4 ,die ,position des ,wirklichen im ,realismus ist eine absolute2 dieselbe hrt nicht auf1 auch wenn das ,subject aufhrt4 #bgj4 ,nur die letztere ,position ist wahre1 die relative ist keine ,position4 ,das eigentlich ,ponirte ist in der relativen ,position nicht das ,gesetzte 7das ,object71 sondern das ,setzende 7das ,subject72 die ,position des ,ponirten ist daher nur eine scheinbare2 die wahre ,position ist die des ,ponirenden4 ,dieses allein ist wahrhaft1 das von ihm ,gesetzte nur dem ,anschein nach wirklich2 das einzige ,wirkliche sonach nicht das ,gesetzte1 das ,object1 sondern das ,setzende1 das ,subject4 ,soll das ,object das ,wirkliche d4 i4 nicht nur dem ,schein nach1 sondern in ,wahrheit wirklich sein1 so muss es von seiner ,setzung durch das ,subject unabhngig gesetzt d4 h4 es muss als das1 was es ist1 auch dann gesetzt sein1 wenn weder eine ,setzung desselben durch ein ,subject1 noch berhaupt ein von demselben unterschiedenes ,subject je wirklich vorhanden ist4 #bga4 ,die absolute ,position ist der ,ausdruck des ,seins4 ,durch dieselbe ist das ,sein1 wie von jeder ,setzung durch das ,subject1 so auch von der ,setzung durch jedes1 wie immer geartete ,denken unabhngig4 ,dasselbe ist1 wie ,bonaparte zu ,campoformio von der franzsischen ,republik sagte3 wie die ,sonne1 wehe dem1 der sie nicht sieht6 ,dem ,denken bleibt nichts brig1 als das ,sein als das1 was es von vornherein ist1 als ,sein anzuerkennen2 das ,sein aber als solches bedarf dieser ,anerkennung durch das ,denken nicht4 ,das ,sein ist nicht1 wie ,schelling sagte1 vor dem ,denken1 aber es bestnde auch ohne das ,denken4 #bgb4 ,ein ,denken1 welches das ,wirkliche nicht als absolut d4 i4 als von ihm unabhngig gesetzt dchte1 htte dasselbe nicht als ,sein1 sondern als ,schein gedacht4 ,derselbe ,grund1 welcher das ,denken nthigt1 ein ,wirkliches zu denken1 nthigt es auch1 dieses letztere als unbedingt gesetzt d4 i4 als seiend zu denken4 ,der ,grund aber1 der fr das ,denken die ,annahme eines ,wirklichen unvermeidlich macht1 ist die ,thatsache des ,scheins des ,wirklichen d4 i4 das -- nicht willkrlich durch den ,willen des ,denkenden1 sondern unwillkrlich1 ohne1 ja selbst wider den ,willen des ,denkenden -- ,gegebensein des ,scheins des ,wirklichen4 ,der ,inhalt dieser durch die ,thatsache des ,scheins des ,wirklichen d4 i4 durch die ,erfahrung bedingten ,setzung ist das unbedingt ,gesetzte4 #bgc4 ,dass das ,wirkliche1 was es auch immer sei1 unbedingt gesetzt1 nicht aber1 was das ,wirkliche1 wenn gesetzt1 seinem ,was nach sei1 ist damit ausgesprochen4 ,nur so viel lsst sich folgern1 dass1 wie auch das ,was des ,wirklichen gedacht werden mge1 dasselbe nicht so gedacht werden drfe1 dass dessen unbedingtes ,gesetztsein dadurch unmglich gemacht wre4 ,dies aber wrde der ,fall sein1 nicht nur wenn das ,was des ,wirklichen in irgend einer ,weise von der ,natur eines dasselbe ,setzenden abhngig gedacht1 sondern auch dann1 wenn dasselbe durch das ,gesetztsein eines ,andern bedingt gedacht wrde4 ,dasselbe darf in ersterer ,hinsicht daher nicht so beschaffen gedacht werden1 wie das vermeintlich ,setzende 7z4 ,b4 das vorstellende ,subject7 seiner ,beschaffenheit nach ist d4 h4 etwa als vorstellend1 weil dieses letztere vorstellt1 oder als fhlend1 oder wollend1 weil dieses letztere fhlt und will4 ,es darf aber auch in letzterer ,hinsicht nicht so gedacht werden1 dass dessen ,gesetztsein das ,gesetztsein eines ,anderen bedingt1 also nicht als zusammengesetzt d4 i4 aus ,theilen bestehend1 weil dann dessen ,gesetztsein durch das ,gesetztsein jedes einzelnen dieser ,theile bedingt1 also nicht unbedingt wre4 ,aus ersterem folgt1 dass das ,was des ,wirklichen in keiner ,weise aus dem ,was etwa des vorstellenden ,subjects als des vermeintlich dasselbe ,setzenden erschlossen werden knne4 ,aus dem letzteren folgt1 dass das ,was des ,wirklichen1 weil unbedingt gesetzt1 nicht zusammengesetzt d4 i4 nicht aus ,theilen bestehend sein drfe1 sondern streng einfach sein msse4 #bgd4 ,jedes wahrhaft ,wirkliche ist daher einfaches ,wirkliches4 ,dasselbe ist nicht nur1 wie das sogenannte physikalische ,atom1 scheinbar1 sondern wirklich atom d4 i4 untheilbar2 nicht blos1 wie jenes1 weil es mit den vorhandenen ,werkzeugen nicht mehr getheilt werden kann1 oder fr den gegebenen ,zweck nicht mehr weiter getheilt zu werden braucht1 sondern1 weil es schlechthin keine ,theile hat4 ,dasselbe schliesst seiner ,einfachheit halber zwar nicht jede ,vielheit1 aber doch jede ,vielheit einander coordinirter ,glieder von sich aus d4 h4 dasselbe ist weder ein ,bndel einander nebengeordneter ,eigenschaften1 noch eine ,summe ebensolcher sogenannter ,krfte oder ,vermgen4 ,es kann sein ,was weder verlieren noch verndern1 ohne 7was unmglich ist bei einem unbedingt ,gesetzten7 selbst aufzuhren4 ,dasselbe kann daher weder qualitativ ein anderes als1 noch quantitativ ein mehr oder weniger dessen werden1 was es ist2 dasselbe ist1 sobald es ist1 sowol ewig als unvernderlich2 weder dessen 7unbedingtes1 also von jeder ,bedingung unabhngiges7 ,gesetztsein1 noch dessen einfaches1 jeder ,zuthat oder ,abtrennung von ,theilen1 jedes ,wachsthums wie jeder ,abnahme unfhiges ,was kann einen ,wechsel erleiden4 ,die unvermeidliche ,consequenz der absoluten ,position und der ,einfachheit des ,was ist die ,erhaltung des wandellosen ,selbst jedes ,wirklichen4 #bge4 ,im ,begriffe des ,wirklichen liegt1 dass es ,wirkendes ist d4 i4 wirkt d4 h4 dass dessen ,sein und dessen einfache ,qualitt von dessen ,wirken d4 i4 sich ,bethtigen unabtrennlich ist4 ,weder ein ,wirkliches1 das nicht wre1 noch ein ,seiendes1 das nicht wirkte1 wre ein wahrhaft ,wirkliches2 jenes wre nur der ,schein eines ,wirklichen1 dieses wre ein ,todtes1 also nicht ,wirkliches4 ,die ,zusammengehrigkeit beider darf nicht so gedacht werden1 als wre das ,sein und die ,qualitt das ,substrat des ,wirkens d4 h4 als bessse das ,wirkliche als seiende1 aber nicht wirkende ,qualitt seine besondere1 als seiende1 aber wirksame ,qualitt wieder seine abgesonderte ,wirklichkeit d4 h4 als stellte die seiende ,qualitt nach ,abzug des ,wirkens gleichsam das ,residuum1 das caput mortuum des ,wirklichen dar4 ,die unbedingt gesetzte einfache ,qualitt und das ,wirken sind nicht nur im ,begriffe des ,wirklichen1 sondern in diesem selbst unzertrennlich eins1 so dass das ,wirkliche weder gedacht werden kann1 ohne dasselbe als wirkend zu denken1 noch als ,wirkliches sein d4 h4 wirklich sein kann1 ohne zu wirken4 #bgf4 ,ebensowenig wie die absolute ,position1 das unbedingte d4 i4 bedingungslose ,gesetztsein1 darf das mit derselben im ,wirklichen in ,eins verschmolzene ,wirken von einer1 wie immer gearteten ,bedingung abhngig gedacht werden4 ,weder kann dessen ,beginn1 noch dessen ,aufhren an einen ,zeitpunkt geknpft werden1 vor welchem und nach welchem zwar das unbedingt ,gesetzte1 aber nicht als ,wirkendes1 sondern als ,wirkungsloses bestnde1 noch darf dasselbe so verstanden werden1 als setzte es einen besondern1 noch weniger einen von ihm1 dem ,wirklichen1 unterschiedenen ,stoff voraus1 um sich als ,wirken zu bewhren4 ,die ,frucht des mit der absolut gesetzten einfachen ,qualitt unauflslich und unablsbar verbundenen ,wirkens des ,wirklichen ist dessen ,wirklichkeit4 #bgg4 ,nothwendige ,wirkung des mit dem ,wirklichen seiner ,natur nach verbundenen ,wirkens ist1 dass etwas geschieht4 ,das ,gegentheil1 die ,annahme1 dass nichts geschehe1 ungeachtet gewirkt wird1 widerspricht sich selbst4 ,denn ein ,wirken ohne wie immer beschaffenen ,erfolg htte nichts bewirkt d4 h4 wre kein ,wirken gewesen4 ,nothwendige ,folge der ,einfachheit und ,unvernderlichkeit der ,qualitt des ,wirklichen ist1 dass1 was immer geschehe1 weder eine ,setzung1 noch ,aufhebung der absoluten ,position eines ,wirklichen1 noch die1 sei es quantitative1 sei es qualitative ,abnderung der ,qualitt eines ,wirklichen1 weder der eigenen1 noch einer fremden sein kann2 daher alles1 was wirklich geschieht1 weder die ,qualitt1 noch das ,gesetztsein des ,wirklichen1 sondern nur das mit demselben unablslich verschmolzene ,wirken des ,wirklichen angehen kann d4 h4 dass alles1 was wirklich in ,folge des ,wirkens geschieht1 nur eine ,aenderung 7,modification7 dieses ,wirkens selbst1 beziehungsweise dessen ,zunahme oder ,abnahme1 ,frderung oder ,hemmung1 ,erhaltung in der bisherigen1 oder ,ablenkung nach einer andern ,richtung bedeuten kann4 #bgh4 ,dass berhaupt ,wirkliches ist und1 was wirklich ist1 wirkt1 macht die realistische1 dass mehr als ein einziges ,wirkliches1 eine unbestimmbare ,menge von ,wirklichen sei1 die pluralistische ,seite des ,realismus aus4 ,wie das erstere aus dem ,satze1 dass scheinbar ,wirkliches1 so folgt das letztere aus der ,thatsache1 dass der ,schein eines vielfachen ,wirklichen gegeben ist4 ,whrend der ,schluss dort lautet3 ohne ,sein kein ,schein1 lautet er hier3 ohne ,vielheit und ,vielfachheit des ,seins keine ,vielheit und ,vielfachheit des ,scheins4 ,die entgegengesetzte ,annahme1 dass aus der ,einheit und ,einfachheit des ,seins der ,schein der ,vielheit und ,vielfachheit des ,seins hervorgehe1 widerspricht sich selbst4 ,dieselbe lsst unerklrt1 warum1 wenn das ,erzeugende1 der realistische ,factor1 die ,ursache der ,empfindung1 das nmliche ist1 die ,wirkung derselben1 die ,empfindung1 bald diese1 bald jene sei1 das ,ding an sich1 von welchem der ,anstoss zur ,empfindung ausgeht1 bald eine ,gesichts-1 bald eine ,gehrsempfindung1 und wieder einmal die ,empfindung des ,blauen1 ein anderes mal die des ,rothen verursache1 dabei aber selbst als ,ursache immer dasselbe bleibe4 ,wird an die ,stelle des ,dings an sich das ,wirkliche d4 i4 eine absolut gesetzte1 einfache ,qualitt substituirt1 so erhht sich die ,schwierigkeit1 zu begreifen1 wie diese letztere1 welche als einfach jede ,vielheit coordinirter1 aber unter einander qualitativ verschiedener ,wirkungsweisen ausschliesst1 doch zugleich ,ursache qualitativ verschiedener ,wirkungen d4 i4 z4 ,b4 qualitativ unterschiedener ,empfindungen werden knne2 dieselbe fhrt daher mit ,nothwendigkeit dazu1 so viele und so vielerlei qualitativ verschiedene ,ursachen vorauszusetzen1 als und so vielerlei qualitativ verschiedene ,wirkungen gegeben sind d4 h4 wo die ,thatsache vielfachen qualitativ unterschiedenen ,scheins gegeben ist1 auch die ,existenz eines vielfachen und qualitativ unterschiedenen ,wirklichen zu postuliren4 #bgi4 ,wie durch die ,betonung der realistischen ,grundlage des ,scheins dem ,idealismus1 so ist durch die ,betonung der pluralistischen ,grundlage des ,scheins der ,realismus jedem wie immer gearteten ,monismus d4 i4 jeder ,all-,eins-,lehre entgegengesetzt4 ,jener1 er sei subjectiver1 absoluter oder ,panlogismus1 entbehrt eines wahrhaft ,wirklichen2 dieser1 er sei idealistisch oder selbst realistisch1 entbehrt einer wahren ,vielheit des ,wirklichen4 ,jenem zufolge ist das ,wirkliche blosser ,schein 7,phantasmagorie7 welchen sich entweder das endliche oder das absolute ,ich1 oder die absolute ,vernunft vorspiegelt1 um mittels desselben zum ,bewusstsein seiner1 beziehungsweise ihrer selbst zu kommen d4 i4 ,geist zu werden4 ,diesem zufolge ist jede ,vielheit und ,individuation des ,seins blosser ,schein 7,phantasmagorie71 welchen das eine und einzige ,wirkliche 7es sei nun ,spinozistische ,substanz oder ,schopenhauer'scher ,allwille7 entweder 7wie die beiden genannten7 mit blinder ,nothwendigkeit1 oder 7wie das ,hartmann'sche ,unbewusste7 zu dem ,zwecke sich vorgaukelt1 um mittels desselben zum ,bewusstsein und sei es durch ,selbstverneinung oder durch werkthtigen ,anschluss zur ,realisirung des ,weltzwecks zu gelangen4 ,whrend der erstere begreiflich zu machen unterlsst1 wie aus demjenigen1 was selbst nicht einmal den ,schatten der ,wirklichkeit besitzt1 auch nur der ,schein einer solchen entspringen knne1 setzt der letztere dem ,bedenken1 wie aus demjenigen1 was selbst nicht einmal eine ,spur der ,vielheit in sich schliesst1 auch nur der ,schein einer solchen und der ,vielfachheit des ,wirklichen hervorgehen knne1 vorsichtiges ,stillschweigen entgegen4 #bhj4 ,so viel wirklicher ,schein1 so viel wirkliches ,sein -- lautet der ,satz des ,realismus1 aber nicht1 wie viel wirkliches ,sein4 ,derselbe begngt sich1 zu behaupten1 dass um der ,vielheit und ,mannigfaltigkeit des durch die ,erfahrung gegebenen ,scheins willen eine eben solche ,vielheit und ,mannigfaltigkeit des ,wirklichen gesetzt1 aber er enthlt sich1 der ,versuchung nachzugeben1 bestimmen zu wollen1 welche 7ob endliche oder unendliche7 ,vielheit des ,wirklichen gesetzt werden msse4 ,eben so wenig wie das ,quantum1 wagt er das ,quale des ,wirklichen anders als durch die schon oben angefhrte1 aus dem ,begriff der absoluten ,position abgeleitete ,folgerung der qualitativen ,einfachheit zu bestimmen4 ,wie die ,vielheit des ,scheins zwar die ,annahme einer ,vielheit des ,wirklichen1 aber nicht die ,bestimmung der ,vielheit des ,wirklichen1 so erlaubt die ,mannigfaltigkeit des ,scheins zwar die ,annahme einer ,mannigfaltigkeit des ,wirklichen1 aber nicht die ,bestimmung des ,mannigfaltigen des ,wirklichen4 ,dass vieles und mannigfaltiges ,wirkliches sei1 weder aber wie vieles1 noch welcherlei ,art das ,wirkliche sei1 vermisst sich der ,realismus anzugeben4 #bha4 ,die ,mannigfaltigkeit ist die geringste d4 h4 die ,gleichartigkeit des ,wirklichen ist die denkbar grsste1 wenn dessen ,verschiedenheit nicht in einer sogenannten inneren 7,eigenschaft71 sondern nur in einer sogenannten usseren ,beschaffenheit1 also in einer solchen gelegen ist1 welche weder ,aehnlichkeit noch ,gegensatz1 berhaupt keinerlei ,verwandtschaft des ,wirklichen voraussetzt1 sondern auch bei brigens vllig disparaten ,wirklichen stattfinden kann4 ,von dieser ,art sind die rumlichen und zeitlichen d4 i4 diejenigen ,bestimmungen eines ,wirklichen1 welche sich ndern knnen1 ohne dass dieses letztere selbst dadurch eine ,aenderung erfhrt1 obgleich andere ,wirkliche dadurch eine solche erfahren mgen4 ,der in seiner ,umlaufsbahn und ,umlaufszeit sich um die ,sonne bewegende ,planet erleidet durch seine ,fortbewegung in seinen inneren ,eigenschaften keinerlei ,vernderungen1 whrend die ,wirkungen1 welche er selbst auf andere ,planeten ausbt 7z4 ,b4 die sogenannten ,strungen7 wesentlich durch die ,stellung d4 i4 durch den ,ort bedingt werden1 welchen derselbe in einem jeweiligen ,zeitpunkt im ,verhltniss zu ihnen im ,weltraum einnimmt4 ,eben so wenig erleidet der ,weltkrper1 wenn nicht andere ,ursachen in und an demselben ,vernderungen bewirken1 durch den blossen ,abfluss der ,zeit1 innerhalb welcher er seine ,bahn zurcklegt1 eine ,vernderung1 obgleich1 wenn eine solche an ihm vorgegangen und er demungeachtet derselbe geblieben sein soll1 dies nur unter der ,voraussetzung denkbar ist1 dass seine ,beschaffenheit vor und seine ,beschaffenheit nach obiger ,vernderung in verschiedene ,zeitpunkte fallen4 ,die vielen und verschiedenen ,wirklichen sind daher am wenigsten verschieden1 jedoch in keiner ,weise nicht verschieden1 wenn deren ,verschiedenheit lediglich in der ,verschiedenheit d4 i4 in der ,nichtidentitt ihrer rumlichen und zeitlichen ,bestimmungen d4 i4 des ,wo und des ,wann ihrer ,wirklichkeit d4 i4 ihres ,wirkens gelegen ist4 ,dieselben sind verschieden1 insofern ihre ,orte im ,raum verschieden d4 h4 ausser einander1 dagegen nicht verschieden1 insofern sie ,wirkliche d4 i4 ,wirkende sind4 ,dieselben sind verschieden1 insofern je nach der ,verschiedenheit ihres ,aussereinander 7d4 h4 der rumlichen ,distanz ihrer ,orte7 ihr ,wirken verschieden1 dagegen nicht verschieden1 insofern sie ,wirkende sind4 ,in ,bezug auf die ,zeit sind smmtliche ,wirkliche als unbedingt ,gesetzte insofern nicht verschieden1 als ihr ,gesetztsein von jeder1 also auch von jeder zeitlichen ,bedingung unabhngig ist2 dagegen knnen sie als ,wirkende insofern verschieden sein1 als ihr ,wirken sich ndert1 whrend sie selbst dieselben bleiben und diese ,aenderung nur unter der ,annahme mglich ist1 dass das eine zu einer1 das anders geartete ,wirken dagegen zu einer andern ,zeit stattfindet4 #bhb4 ,wirkliche1 die sich durch rumliche und zeitliche ,bestimmungen unterscheiden1 knnen im ,uebrigen eben so wol unterschieden als nicht unterschieden1 sie werden trotzdem unterschiedene d4 i4 ,einzelwesen und1 da dieselben als unbedingt gesetzte1 einfache ,qualitten1 ,atome d4 i4 untheilbare ,wesen sind1 ,individuen sein4 ,dieselben mssen als rumlich 7d4 i4 dem ,ort nach7 verschiedene1 ausser einander1 beziehungsweise neben einander sein2 das ,wirken derselben1 insofern es in einem und demselben ,individuum ein verschiedenes sein soll1 kann nur nach einander1 beziehungsweise auf einander erfolgen4 ,da dieselben ausser einander d4 h4 da ihre ,orte1 wenn sie selbst unterschiedene sein sollen1 nicht dieselben sein sollen1 so muss es der ,orte wenigstens eben so viele geben1 als es ,wirkliche gibt4 ,da das ,wirken eines jeden derselben1 wenn es ein anderes sein soll1 in einen anderen ,zeitpunkt fallen muss1 so muss es der ,zeitpunkte wenigstens eben so viele geben1 als in demselben ,wirklichen ,abnderungen seines ,wirkens gegeben sind4 ,mit der ,unbestimmbarkeit der ,zahl der ,wirklichen ist daher zugleich die ,unbestimmbarkeit der ,zahl der ,orte1 mit der ,unbestimmbarkeit der ,zahl mglicher ,abnderungen des ,wirkens eines und desselben ,wirklichen zugleich die ,unbestimmbarkeit der ,zahl der ,zeitpunkte gegeben4 ,wie die ,menge des auf ,grundlage des durch die ,erfahrung gegebenen ,scheins anzunehmenden ,wirklichen1 so lsst sich die ,menge der auf ,grundlage des angenommenen ,wirklichen anzunehmenden ,orte1 so wie jene der auf ,grundlage der durch ,erfahrung gegebenen ,abnderungen des ,wirkens des ,wirklichen anzunehmenden ,zeitpunkte je nach ,bedrfniss ins ,unbestimmte erweitern4 #bhc4 ,der ,inbegriff des gesammten auf ,grundlage des durch die ,erfahrung gegebenen ,scheins jeweilig anzunehmenden ,wirklichen d4 i4 der ,inbegriff smmtlicher ,atome macht den ,stoff1 der ,inbegriff des von smmtlichen ,wirklichen ausgehenden ,wirkens die ,kraft1 der ,inbegriff smmtlicher ,orte den ,raum1 und jener smmtlicher ,zeitpunkte die ,zeit aus4 ,da der in jedem gegebenen ,augenblick dem ,bewusstsein durch ,erfahrung aufgedrungene ,schein eines ,wirklichen ein bestimmter1 und insofern endlich1 in jedem gegebenen ,augenblick aber ein anderer seinerseits abermals bestimmter und insofern endlicher ist1 so folgt1 dass das ,quantum des ,wirklichen1 da dessen ,annahme nur auf ,grund des gegebenen ,scheins eines solchen erfolgt1 nur dann ein unendliches sein muss1 wenn der gegebene ,schein die ,annahme eines solchen fordert1 im ,uebrigen aber ber dasselbe keine andere ,bestimmung mglich ist1 als dass das ,quantum des ,stoffs dem ,quantum des durch ,erfahrung gegebenen ,scheins proportional sein muss4 ,da nun der ,schluss vom ,schein auf das ,sein keineswegs verlangt1 dass unendlich1 sondern nur1 dass unbestimmt viele ,wirkliche dessen reale ,grundlage ausmachen sollen1 so kann auf ,grund der gegebenen ,erfahrung ber das ,quantum des anzunehmenden ,stoffs nichts weiter ausgesagt werden1 als dass dasselbe ein verhltnissmssiges1 mit dem ,wachsthum des durch ,erfahrung gegebenen ,scheins fr das ,bewusstsein in stetem ,wachsen begriffenes1 an sich aber1 da das ,wirkliche als unbedingt gesetztes keinerlei ,abnderung seines ,gesetztseins fhig ist1 ein unvernderliches sein muss4 #bhd4 ,wie das ,quantum des ,stoffs1 so ist das ,quantum der ,kraft zugleich als vernderlich d4 i4 der ,zunahme fhig1 und als unvernderlich1 einer solchen unfhig anzusehen4 ,ersteres1 insofern die ,annahme wirklichen ,wirkens nur auf ,grund des durch die ,erfahrung dargebotenen scheinbaren ,wirkens und sonach die ,bestimmung des ,quantums des ersteren nur im ,verhltniss zu dem erfahrungsmssig gegebenen ,quantum des letzteren statthat1 letzteres1 insofern das ,wirken nichts anderes als die ,verwirklichung der im ,wirklichen unbedingt gesetzten einfachen ,qualitt und folglich1 da diese letztere unvernderlich ist1 die ,summe der ,verwirklichungen smmtlicher einfacher ,qualitten des ,wirklichen eben so wie die ,summe dieser selbst immer dieselbe bleiben muss4 ,das ,gesetz der ,unvernderlichkeit des ,quantums wirklichen ,wirkens d4 i4 der ,erhaltung der ,kraft ist nur die unvermeidliche ,folge des ,gesetzes der ,unvernderlichkeit des ,quantums des ,wirklichen d4 i4 der ,erhaltung des ,stoffs4 ,dagegen ist das ,quantum der aus dem jeweilig durch ,erfahrung gegebenen scheinbaren ,wirken erschlossenen ,kraft eben so wie das ,quantum des auf ,grund des durch die jeweilige ,erfahrung dargebotenen scheinbaren ,wirklichen erschlossenen ,stoffs der ,vernderung1 und zwar eines im richtigen ,verhltniss zu der allmlig anwachsenden ,erfahrung zunehmenden ,wachsthums bedrftig und fhig4 #bhe4 ,der ,grund1 weswegen letzteres1 das jeweilige ,quantum des scheinbaren mit dem des wirklichen ,wirkens weder jemals identisch ist1 noch werden kann1 liegt in der ,verschiedenheit1 beziehungsweise dem ,gegensatz der individuellen ,wirklichen und der daraus fliessenden ,verschiedenheit1 beziehungsweise des ,widerstreits ihres ,wirkens4 ,in der ,natur der ,sache liegt es1 dass verschiedene1 ganz oder theilweise der ,qualitt nach entgegengesetzte ,wirkliche auch in ihrem ,wirken ganz oder theilweise einander entgegengesetzt sind d4 h4 dass ihr ,wirken sich gegenseitig ganz oder theilweise zwar nicht vernichtet1 weil die unbedingt gesetzte und selbst unvernderliche ,qualitt des ,wirklichen der ,vernichtung unfhig ist1 aber ganz oder theilweise hemmt1 so dass der ,schein entsteht1 als werde nichts oder als werde weniger gewirkt1 whrend thatschlich gewirkt1 und zwar mehr gewirkt wird als gewirkt zu werden scheint4 ,das auf diese ,weise gehemmte1 also scheinbar nicht wirklich1 in der ,that aber wirklich1 jedoch im -- durch entgegengesetztes ,wirken -- gebundenen ,zustande vorhandene ,wirken ist gleichsam latentes1 schlummerndes1 dagegen das ungehemmte1 durch ganz oder theilweise ,entgegengesetztes nicht gebundene1 also freie ,wirken offenbares1 lebendiges ,wirken4 ,die ,summe des letzteren muss1 da unter der ,summe des ,wirkenden jedesmal ein bestimmter ,bruchtheil unter sich entgegengesetzten ,wirkens vorhanden sein muss1 nothwendig kleiner ausfallen als die ,summe des berhaupt 7im gehemmten und ungehemmten ,zustande7 vorhandenen ,wirkens und zwar desto kleiner1 je grsser die ,summe des unter sich entgegengesetzten1 also sich hemmenden ,wirkens im ,verhltniss zur ,summe des ,wirkens berhaupt ist4 ,die ,wirklichen selbst1 deren ,wirken gehemmt ist1 die also1 um dieses ,gehemmtseins willen1 nicht zu wirken1 also nicht wirklich zu sein scheinen1 whrend sie doch wirkend1 also wirklich sind1 stellen zusammengenommen den ,inbegriff desjenigen ,wirklichen dar1 welches zwar wirklich1 dem ,scheine nach aber nicht wirklich d4 h4 fr die aus dem ,scheine des ,wirklichen auf die ,wirklichkeit folgernde ,beobachtung so gut wie nicht vorhanden ist d4 h4 den ,inbegriff des latenten1 jeweilig nicht nur seiner ,qualitt nach unbekannten1 sondern auch seiner ,existenz nach ungekannten ,wirklichen4 #bhf4 ,letzterer liefert den ,vorrath sowol zur ,vermehrung des sichtbaren1 wie zur ,erweiterung des ,umfanges des aus gegebenem scheinbaren erschlossenen wirklichen ,wirkens4 ,indem bisher gebundenes ,wirken aus irgend einem ,anlass frei d4 h4 ungehemmtes ,wirken wird1 tritt es aus dem latenten in den ,zustand offenbaren ,wirkens d4 h4 es tritt selbst1 wenigstens scheinbar1 als neues1 bisher nicht wahrgenommenes ,wirken zu der ,summe des bisher sichtbar gewesenen ,wirkens hinzu2 indem es als offenbar gewordenes1 also den ,schein des ,wirkens erzeugendes ,wirken vor das ,bewusstsein tritt1 ruft es in diesem den unvermeidlichen ,schluss auf wirkliches ,wirken d4 i4 eine ,erweiterung des bisherigen ,umfanges bekannten ,wirkens hervor4 ,wie durch den ersteren ,umstand die ,summe des sichtbaren ,wirkens1 so wird durch den letzteren die ,kenntniss wirklichen ,wirkens vermehrt1 durch jenen die ,summe der in der ,totalitt des ,wirklichen lebendig thtigen1 im ,verhltniss zur ,summe der in derselben leblos schlummernden ,krfte1 durch diesen die ,summe des auf ,grund erweiterter ,erfahrung erschlossenen ,wirklichen gegenber dem auf ,grund der bisherigen ,erfahrung als wirklich gekannten1 ebenmssig vergrssert4 #bhg4 ,da das ,quantum des berhaupt vorhandenen ,wirkens nach ,obigem unvernderlich1 die ,summe des jeweilig ungehemmten ,wirkens aber vernderlich ist1 so folgt1 dass jede ,zunahme der ,summe des sichtbaren von einer entsprechenden ,abnahme der ,summe des gebundenen ,wirkens und umgekehrt jede ,zunahme dieser von einer ,verminderung jener begleitet sein muss4 ,knnte die ,abnahme sichtbaren ,wirkens je so weit sich erstrecken1 dass jedes ungehemmte ,wirken sich in gehemmtes1 also jedes wirkliche ,wirken in scheinbares ,nichtwirken verkehrte1 so msste an ,stelle des ,scheins eines ,wirklichen vielmehr der entgegengesetzte ,schein der ,abwesenheit irgend eines ,wirklichen d4 h4 es msste der ,schein der ,wirklichkeit des ,nichts 7,nihilismus7 entstehen1 welches sich selbst widerspricht4 ,sollte dagegen in umgekehrter ,weise die ,zunahme des sichtbaren ,wirkens so weit fortschreiten1 dass smmtliches gebundenes sich in freies ,wirken verwandelte1 also jeder ,schein eines ,nichtwirkens sich in den entgegengesetzten ,schein des ,wirkens auflste1 so msste1 da jede ,hemmung eines ,wirkens nur aus der ,verschiedenheit1 beziehungsweise dem ,gegensatze der ,wirkenden entspringt1 der ,schein entstehen1 als sei zwischen den ,wirkenden berhaupt keine ,verschiedenheit d4 h4 als seien berhaupt nicht unterschiedene ,wirkliche 7,pluralismus1 ,individualismus71 sondern nur ein einziges1 schlechterdings unterschiedloses ,wirkliches 7,monismus1 ,all-,eins-,lehre7 vorhanden2 welcher ,schein1 da1 wie oben gezeigt1 die ,annahme eines einzigen ,wirklichen auch nicht einmal die ,entstehung des ,scheins einer ,vielheit ermglicht1 sich selbst widerspricht4 ,da sonach von diesen beiden ,fllen keiner als jemals mglicher ,weise eintretend gedacht werden darf1 ohne etwas sich selbst ,widersprechendes zu denken1 so folgt1 dass weder die ,abnahme des sichtbaren ,wirkens jemals so weit gehen kann1 dass vllige ,ruhe 7,leblosigkeit71 noch die ,zunahme desselben je so hoch sich steigern kann1 dass durchgngige ,lebendigkeit 7,bewegung7 im ganzen ,umkreis des ,wirklichen herrsche1 sondern dass immer ,ruhe und ,bewegung1 ,leblosigkeit und ,lebendigkeit zugleich1 jedes in einem mehr oder weniger weit reichenden ,theile des ,wirklichen vorhanden sei4 #bhh4 ,wie den ,quantis des ,stoffs und der ,kraft1 kommt den ,quantis des ,raumes und der ,zeit ,wandelbarkeit zugleich und ,wandellosigkeit zu4 ,wenn der erstere nichts anderes ist als der ,inbegriff der ,orte des ,wirklichen1 so folgt1 dass dessen ,quantum weder grsser noch kleiner sein kann als das ,quantum des ,wirklichen4 ,da nun das letztere1 wie gezeigt1 in einer ,hinsicht vernderlich1 in einer andern dagegen unvernderlich ist1 so folgt1 dass in ,bezug auf das ,quantum des ,raumes dasselbe stattfinden muss4 ,jede ,erweiterung des bisher bekannten ,umfanges des ,wirklichen durch die ,annahme neuer ,wirklicher macht die ,annahme neuer ,orte und damit die ,vermehrung des bisherigen ,quantums des ,raums nthig4 ,die ,erhaltung des ,quantums des ,stoffs d4 i4 des ,inbegriffs aller ,wirklichen1 deren jedes seines von dem jedes andern unterschiedenen ,orts bedarf1 macht die ,erhaltung des ,quantums des ,raums unvermeidlich4 ,wenn die ,zeit nichts anderes ist als der ,inbegriff der ,zeitpunkte d4 i4 derjenigen ,bedingungen1 unter welchen allein das ,wirken eines ,wirklichen jeweilig ein anderes geworden1 das ,wirkliche selbst aber dasselbe geblieben sein kann1 so folgt1 dass jedes ,anderswerden der ,wirkung mindestens zwei ,zeitpunkte1 denjenigen1 in welchen das unvernderte1 und denjenigen1 in welchen das vernderte ,wirken fllt1 fordere1 und daher das ,quantum der ,zeitpunkte nicht kleiner sein knne als das ,quantum der eingetretenen ,vernderungen des ,wirkens4 ,da nun das ,quantum des ,wirkens berhaupt1 also auch das ,quantum der in demselben enthaltenen ,abnderungen des ,wirkens einerseits1 wie aus der ,erhaltung des ,stoffs folgt1 immer dasselbe1 andererseits1 wie aus der ,vernderlichkeit des scheinbaren ,wirkens folgt1 vernderlich ist1 so folgt1 dass auch das ,quantum der ,zeit einerseits1 so weit dasselbe durch das ,quantum der berhaupt wirklichen ,abnderungen des ,wirkens bedingt ist1 immer dasselbe1 dagegen1 so weit dasselbe von dem jeweilig im ,bewusstsein schwebenden ,quantum scheinbaren ,wirkens abhngig ist1 vernderlich sein muss4 #bhi4 ,aus dem ,begriff des ,raumes folgt1 dass er erfllter ,raum sei d4 h4 dass es einen sogenannten leeren ,raum nicht geben knne4 ,da derselbe nichts anderes ist1 als der ,inbegriff der ,orte1 die ,setzung eines ,orts aber nur auf ,veranlassung und im ,gefolge der ,setzung eines ,wirklichen1 dessen ,ort er ist1 erfolgt1 so kann es weder ,orte geben1 in welchen kein ,wirkliches1 noch ,wirkliche1 fr welche kein ,ort gesetzt ist4 ,die an verschiedenen ,orten befindlichen ,wirklichen knnen daher zwar nicht nur ausser einander1 sondern es knnen auch zwischen ihren ,orten andere ,orte gelegen d4 h4 sie mssen nicht an einander sein2 keineswegs aber drfen die zwischen ihren ,orten gelegenen ,orte als leer d4 h4 als solche gedacht werden1 in welchen kein ,wirkliches befindlich ist4 ,folge davon ist1 dass eine sogenannte actio in distans d4 h4 ein ,wirken durch den leeren ,raum hindurch schon aus dem ,grunde unmglich wird1 weil die ,voraussetzung derselben1 der leere d4 h4 mit ,wirklichen nicht erfllte ,raum eine in sich widersprechende1 folglich im ,umfang des auf ,grundlage des ,wirklichen gesetzten ,raums niemals zutreffende ,annahme ist4 #bij4 ,da der ,ort jedes ,wirklichen1 so lange deren individuelle ,unterschiedenheit von ihren rumlichen und zeitlichen ,bestimmungen abhngig gedacht wird1 nur ein einziger sein kann1 so bleibt derselbe so lange unbestimmt1 als sich auch nur ein einziger ,ort angeben lsst1 welcher demselben ,wirklichen mit gleichem ,recht zugesprochen werden kann4 ,dieses aber ist der ,fall1 wenn das ,wirken des ,wirklichen als eine ,function seines ,aussereinander mit anderen ,wirklichen gedacht und sonach der ,ort desselben als lediglich durch die ,entfernung von dem ,ort eines anderen ,wirklichen bestimmt vorgestellt wird4 ,denn sodann findet sich nicht nur ein einziger ,ort1 sondern es finden sich unzhlige ,orte1 welche mit gleichem ,recht als ,ort jenes ,wirklichen angenommen werden knnen1 da sie alle von dem zweiten die gleiche ,entfernung haben1 nmlich alle diejenigen1 welche die ,oberflche einer ,kugel bilden1 deren ,mittelpunkt das zweite ,wirkliche und deren ,radius der ,abstand des ersten vom zweiten ist4 ,soll daher aus diesen unzhligen ein einzelner als ,ort des ,wirklichen ausgeschieden werden1 so mssen zu der ,angabe der ,entfernung weitere ,angaben hinzukommen1 deren eine darin besteht1 in welcher der unzhligen ,kreisebenen1 welche durch den ,mittelpunkt jener ,kugel gelegt werden knnen1 deren zweite dahin lautet1 in welchem der in jener ,kreisebene vom ,mittelpunkt an die ,peripherie gezogenen ,radien der ,ort jenes ,wirklichen zu suchen sei4 ,erst durch die letztgenannte dieser ,angaben ist der ,ort des ,wirklichen vllig und dergestalt bestimmt1 dass schlechterdings kein zweiter angebbar ist1 welcher mit ihm die nmlichen rumlichen ,bestimmungen theilte4 ,dieselben sind daher fr jeden unter obigen ,bedingungen gesetzten ,ort eines ,wirklichen dreifach und zwar durch dessen ,beziehungen zu drei auf einander in demselben ,punkte senkrechten ,richtungen 7den sogenannten ,coordinaten7 fixirt1 der auf solche ,weise gedachte ,raum daher als ein dreidimensionaler1 nach den ,richtungen der ,lnge1 ,breite und ,tiefe ausgedehnter1 vorgestellt4 #bia4 ,da letztere ,vorstellung nur unter der ,annahme erfolgt1 dass das ,wirken des ,wirklichen eine ,function der ,entfernung desselben von einem anderen ,wirklichen sei1 so leuchtet ein1 dass deren ,nothwendigkeit schwindet1 sobald an die ,stelle obiger ,annahme eine andere gesetzt1 das ,wirken des ,wirklichen z4 ,b4 statt von der ,entfernung desselben von einem andern ,wirklichen1 von dessen ,nichtentferntsein von letzterem d4 h4 statt von dem rumlichen ,aussereinander von dem rtlichen ,ineinander beider ,wirklichen abhngig gedacht wird4 ,in diesem ,falle wre nmlich der ,ort des ,wirklichen auch durch die ,angabe seiner ,lage im ,raume nach allen drei ,dimensionen desselben noch nicht bestimmt1 da sich noch immer ein zweiter ,ort angeben liesse1 welcher ganz die nmliche ,lage im ,raume bessse1 nmlich jener des zweiten ,wirklichen1 von welchem das erste der ,annahme zufolge nicht entfernt1 sondern mit welchem dasselbe in einander sein soll4 ,es msste also1 wenn die ,wirklichen dennoch verschieden sein sollten1 entweder der ,raum eine weitere1 sogenannte vierte ,dimension besitzen1 nach welcher ,orte desselben1 deren ,lage nach ,lnge1 ,breite und ,tiefe identisch ist1 dennoch verschieden sein knnten1 oder die ,verschiedenheit der ,wirklichen drfte nicht mehr blos in deren rumlichen 7oder zeitlichen7 ,bestimmungen1 sondern sie msste in deren sogenannter innerer ,beschaffenheit gelegen sein4 ,obige ,annahme1 dass das ,wirken des ,wirklichen eine ,function der ,entfernung1 um so mehr die fernere enger begrenzte1 dass dieselbe in einer ,abnahme der ,wirkung mit der ,entfernung1 so wie die engste1 dass diese ,abnahme im ,quadrat der ,entfernung erfolge1 hat schon ,kant in seinen ,gedanken von der wahren ,schtzung lebendiger ,krfte 7,werke ,hart4 ,,viii4 #bf7 fr eine willkrliche erklrt1 an deren statt an sich eben so gut eine andere1 z4 ,b4 dass mit der ,entfernung eine ,zunahme des ,wirkens eintrete1 oder die ,abnahme im ,cubus der ,entfernung erfolge etc4 htte gedacht werden knnen4 ,dieselbe wird eben nur deshalb gedacht1 weil wir uns von einem ,raume1 der unter einer anderen ,annahme entsteht1 z4 ,b4 von einem vierdimensionalen1 eben1 wie ,kant gleichfalls p4 #bg bemerkt1 keine ,vorstellung zu machen im ,stande sind1 und die gegebene ,erfahrung des scheinbar ,wirklichen mit der ,annahme des dreidimensionalen ,raums und der ,abnahme der ,wirkung im ,quadrate der ,entfernung am vollkommensten bereinstimmt4 #bib4 ,wie der ,raum unter der ,annahme1 dass das ,wirken eine ,function der ,entfernung sei1 eine dreidimensionale1 so hat die ,zeit unter der ,annahme dass das ,wirkende vor und nach der ,abnderung seines ,wirkens dasselbe sei1 nur eine eindimensionale ,ausdehnung4 ,wie jeder ,ort im ,raum durch sein ,verhltniss zu einem andern nach drei in demselben auf einander senkrechten ,richtungen1 so ist jeder ,punkt in der ,zeit durch sein ,verhltniss zu zwei andern mit ihm in derselben ,richtung gelegenen1 deren einer vor1 der andere hinter ihm liegt1 so lange vollkommen bestimmt1 als nicht an die ,stelle des ersten ein zweites ,wirkliches getreten ist4 ,denn nur unter der letztern ,voraussetzung1 dass es sich nicht mehr um eine ,abnderung des ,wirkens desselben1 sondern eines anderen ,wirklichen handelt1 ist es mglich1 dass es noch einen zweiten ,zeitpunkt gibt1 welcher in der nmlichen ,richtung von einem vor und einem hinter ihm gelegenen ,punkte die nmliche ,entfernung besitzt wie jener erste4 #bic4 ,mit der ,annahme1 dass das ,wirken berhaupt keine ,function der ,entfernung1 also von dieser unabhngig1 jedes ,mass der ,entfernung fr das ,mass der ,wirkung gleichgiltig sei1 hat sich der ,mysticismus1 der an die ,wirkung in die ,ferne glaubt1 mit der ,voraussetzung1 dass der ,raum eine vierte ,dimension besitze1 der moderne in ein exactes ,gewand sich drapirende ,spiritismus1 mit der ,hypothese endlich1 dass die ,verschiedenheit der individuellen ,wirklichen nicht sowol in deren rumlicher und zeitlicher ,bestimmtheit1 als vielmehr in deren innerer qualitativer ,unterschiedenheit zu suchen sei1 der 7im ,unterschied vom quantitativen sogenannte7 qualitative ,atomismus 7,leibnitz1 ,herbart1 ,lotze7 zu schaffen gemacht4 ,der erste geht von dem ,grundsatz aus1 dass zwar die ,orte der ,wirklichen verschieden1 also die ,wirklichen ausser einander1 das eine z4 ,b4 wie ,ennemosers magnetisirte ,frau in ,st4 ,petersburg1 das andere1 der ,magnetiseur1 in ,mnchen seien1 die ,entfernung beider ,orte jedoch fr die ,wirkung gleichgiltig d4 h4 diese auch bei der grssten ,entfernung ungeschwcht und die nmliche sei4 ,der zweite lsst1 und darin besteht seine ,uebereinstimmung mit der einmal angenommenen ,basis der exacten ,naturwissenschaft1 welche bewirkt1 dass derselbe auch fr ,naturforscher verlockende ,kraft besitzt -- der zweite lsst die ,annahme1 dass das ,wirken eine ,function der ,entfernung d4 h4 der ,verschiedenheit der ,orte der ,wirklichen sei1 gelten1 besteht aber darauf1 dass die ,orte zweier ,wirklichen1 deren rumliche ,lage nach allen drei bekannten ,abmessungen des ,raumes identisch ist1 dennoch verschiedene seien d4 h4 dass der ,raum eben noch eine1 die vierte ,dimension1 besitze4 ,der qualitative ,atomismus aber1 welcher die rumliche und zeitliche ,verschiedenheit der ,wirklichen nur als eine ,folge der qualitativen ,verschiedenheit derselben ansieht d4 h4 deren rumliches ,ausser- und zeitliches ,nacheinander nicht als die ,bedingung1 sondern als die ,folge der ,wechselwirkung der letzteren betrachtet1 daher statt die ,wirkung als eine ,function der ,entfernung zu definiren1 dieselbe vielmehr 7wie der ,mysticismus7 nur unter ,voraussetzung vlligen ,ineinanders der ,wirklichen fr mglich hlt1 kommt dadurch dahin1 die rumliche und zeitliche ,ausdehnung fr blossen 7wenngleich objectiven7 ,schein1 die ,totalitt smmtlicher individueller ,wirklichen fr rumlich und zeitlich ungeschieden1 sonach 7in rumlicher und zeitlicher1 also quantitativer ,hinsicht7 als eins und doch ihrer ,beschaffenheit nach als geschieden3 d4 h4 7in qualitativer ,hinsicht7 als vieles zu setzen4 #bid4 ,mit der ,entwickelung der ,dreidimensionalitt des ,raums aus der willkrlichen ,annahme1 dass das ,wirken ,function der ,entfernung sei1 hat die ,wissenschaft vom ,wirklichen die ,grenze desjenigen1 was sich aus der ,thatsache des ,scheins des ,vielen und ,vielfachen auf philosophische d4 i4 auf nothwendige ,weise1 oder so aussagen lsst1 dass eine gegentheilige ,behauptung das ,denken selbst aufheben wrde1 berschritten4 ,dass ,wirkliches1 und zwar ,vieles und ,vielfaches1 demnach1 wenn nicht anders1 doch wenigstens als durch seine rumliche und zeitliche ,bestimmtheit ,unterschiedenes gedacht werden msse und nicht nicht gedacht werden knne1 ohne das ,denken mit sich selbst d4 i4 mit seinen eigenen ,normen in ,widerspruch zu versetzen1 folgert der ,realismus aus der ,thatsache des ,scheins vieler und vielfacher ,wirklichen mit ,nothwendigkeit2 dass das ,wirken des ,wirklichen eine ,function der ,entfernung der ,orte des ,wirklichen1 zu der ,erklrung des ersteren demnach die ,annahme der ,dreidimensionalitt des ,raumes erforderlich sei1 folgert derselbe aber nur als ,mglichkeit1 neben welcher andere ,mglichkeiten1 und auf ,grund der gegebenen ,erfahrung als eine ,wahrscheinlichkeit1 neben welcher diese anderen als ,unwahrscheinlichkeiten bestehen4 ,weder die ,annahme des ,mysticismus1 dass das ,wirken keine ,function der ,entfernung1 noch jene des ,spiritismus1 dass der ,raum vierdimensional sei1 hat1 so lange nicht zahlreichere und besser als die bisherigen beglaubigte ,thatsachen deren ,mglichkeit erweisen1 die ,wahrscheinlichkeit fr sich2 der qualitative ,atomismus1 welcher dahin gelangt1 die ,vielen 7quantitativ7 als eins und 7qualitativ7 als viele zu setzen1 hat den ,widerspruch1 dass eins vieles und vieles eins sein soll1 und damit die ,mglichkeit gegen sich4 #bie4 ,aber auch der ,versuch1 das ,denken selbst zu verleugnen und mit dessen ,umgehung auf einem anderen ,wege des ,wirklichen sich zu bemchtigen1 wie ihn der das ,denken transcendirende und darum wol auch 7obgleich1 wie oben bemerkt1 flschlich7 sogenannte transcendentale ,realismus wagt1 fhrt zu keinem andern ,ziel4 ,derselbe sttzt sich entweder1 um der ,nothwendigkeit zu entgehen1 dasjenige1 was vom ,denken als seiend anzunehmen verboten wird1 ablehnen1 oder1 was von diesem als wirklich anzunehmen geboten wird1 annehmen zu mssen1 auf den trivialen ,satz1 dass dasjenige1 was durch das ,zeugniss der ,sinne besttigt1 wahr1 was durch dasselbe verworfen werde1 falsch sei1 gleichviel ob das erstere den ,normen des ,denkens entgegen1 das letztere durch dieselben zu denken geboten sei1 und fllt dadurch auf den lngst kritisch berwundenen ,standpunkt des gemeinen empirischen ,realismus zurck4 ,oder er beruft sich1 um den ,forderungen des ,denkens auszuweichen1 auf ein vom ,vorstellen 7dem ,intellect7 wesentlich und der ,art nach verschiedenes ,organ1 ber welches die ,gesetze des logischen ,vorstellens 7die ,normen des ,intellects7 keine ,gewalt haben1 dem sie daher auch weder zu gebieten1 noch zu verbieten berechtigt sein sollen4 ,als ein solches wird von der einen ,schule des transcendenten ,realismus 7,gefhlsphilosophie3 ,jacobi7 das ,gefhl1 von der andern 7,willensphilosophie3 ,schopenhauer7 das ,wollen bezeichnet4 ,jener zufolge ergreift im ,gefhl der ,fhlende das ,wirkliche 7bersinnlich ,reale7 unmittelbar1 ohne ,dazwischenkunft und folglich zwar ohne die ,hilfe1 aber auch ohne die ,mngel des ,intellects2 dieser zufolge weiss das ,subject1 indem es sich selbst als wollendes weiss1 damit zugleich das einzige wahrhaft ,wirkliche1 den ,willen1 unmittelbar1 ohne ,dazwischenkunft und folglich auch ohne das ,trgerische der ,vorstellung4 ,von der ersteren gilt1 dass1 da im ,gefhl ,gefhltes und ,fhlen ununterscheidbar zusammenrinnt1 derjenige1 der blos fhlt1 eben darum nicht weiss1 und daher blosses ,fhlen eben so wenig wie blosses ,ahnen 7,fries7 ,princip und ,grundlage einer ,wissenschaft werden kann4 ,von der letzteren gilt1 dass1 wie schon ,herbart treffend bemerkt hat1 unmittelbares ,wissen wie seiner selbst als ,wollenden1 so des ,wirklichen als ,willen1 ein ,wissen1 folglich die ,mglichkeit zu wissen1 und schliesslich1 da ,wissen eben nichts anderes als eine ,art des ,denkens d4 i4 wahres ,denken ist1 das angeblich mit ,umgehung des ,denkens erfolgte ,ergreifen des ,wirklichen1 um berhaupt mglich zu sein1 das ,denken voraussetzt4 #bif4 ,letzterer ,einwand1 welcher die ,mglichkeit1 mit ,umgehung des ,denkens zu dem transcendenten ,sein1 dem ,wirklichen selbst zu gelangen1 berhaupt trifft1 wird nicht widerlegt1 sondern nur umgangen durch die ,behauptung1 dass die ,natur des ,wirklichen auf dem ,erfahrungswege zwar nicht der gemeinen1 sinnenflligen1 aber einer nicht gemeinen1 mystischen ,empirie erkannt d4 h4 dass das speculative ,resultat die ,erkenntniss des ,wirklichen seinem ,wesen nach1 auf inductivem ,wege d4 i4 an der ,hand exacter ,thatsachen erreicht werde4 ,ersteres wre nur dann der ,fall1 wenn entweder der ,erfahrungsweg das ,denken aus- oder der angeblich inductive ,weg exacte ,thatsachen einschlsse4 ,jenes findet so wenig statt1 dass vielmehr die ,kritik des sogenannten empirischen ,realismus eben nichts anderes betrifft als das ,verbot1 sich des sogenannten ,erfahrungsweges ohne vorlufige ,sichtung nach den ,normen des logischen ,denkens zu bedienen1 dieses aber bleibt wenigstens so lange und fr alle diejenigen zweifelhaft1 als und fr welche die angeblichen ,erscheinungen der ,naturheilkraft des ,hellsehens1 des ,instincts u4 s4 w4 den ,werth unbestrittener ,erfahrungsthatsache entweder noch nicht erreicht haben1 oder1 was eben so mglich1 ja vielleicht wahrscheinlicher ist1 niemals erreichen werden4 #big4 ,mit obiger ,grenzberschreitung ist aber auch der ,punkt erreicht1 wo die philosophische ,wissenschaft vom ,wirklichen der ,erfahrungswissenschaft von demselben die ,hand zu bieten vermag4 ,jene1 die von der ,erfahrung aus-1 aber auf ,grund in deren ,inhalt gelegener ,nthigung ber dieselbe hinausgeht1 hat mit der letzteren1 die nicht nur wie jene auf der ,erfahrung fusst1 sondern auch innerhalb derselben verharrt1 die ,aufgabe gemein1 die ,erfahrung begreiflich zu machen4 ,seitens der letzteren geschieht dies1 indem sie das gesammte ,wissen vom ,wirklichen auf den ,boden der ,erfahrung zu stellen1 seitens der ersteren1 indem sie den ,boden der ,erfahrung selbst sicher zu legen unternimmt4 ,beide1 die philosophische und die empirische ,wissenschaft vom ,wirklichen gleichen ,arbeitern1 welche von den entgegengesetzten ,seiten eines ,berges her1 unsichtbar fr einander1 aber auf gemeinsamen ,voraussetzungen fussend und einer gemeinsamen ,methode sich bedienend1 einen ,tunnel durch das ,innere desselben zu bohren unternehmen1 in der ,hoffnung1 wenn ihre ,voraussetzungen giltig und ihre ,berechnungen richtig sind1 irgendwo in der ,hhlung desselben zusammenzutreffen4 ,jene schreitet von den allgemeinen ,begriffen und ,principien des ,wirklichen und seines ,wirkens in der ,richtung gegen die erfahrungsmssig gegebenen ,erscheinungen der scheinbaren ,wirklichkeit nach vorwrts1 diese1 von der ,erscheinungswelt der ,erfahrung in der ,richtung gegen deren allgemeinste und oberste reale und gesetzliche ,voraussetzungen nach rckwrts4 ,wenn beider methodische ,grundstze giltig und ihre ,folgerungen zutreffend sind1 werden beide frher oder spter irgendwo an der ,grenze einerseits des ,denknothwendigen1 andererseits des ,erfahrbaren einander begegnen mssen4 #bih4 ,einen thatschlichen ,beweis fr die ,richtigkeit dieser ,annahme liefert die ,herrschaft1 welche die ,atomistik einerseits als philosophische ber die philosophische1 andererseits als physikalische ber die empirische ,wissenschaft vom ,wirklichen gewonnen hat4 ,in der ersteren ist dieselbe als zugleich realistische und pluralistische ,grundlegung der phnomenalen ,welt an die ,stelle der sowol idealistischen als monistischen einstigen ,naturphilosophie1 in der letzteren ist sie1 wie ,fechner eben so grndlich als scharfsinnig ausgefhrt hat1 lngst mit ,recht an die ,stelle der 7noch von ,kant begnstigten7 einstigen dynamischen ,naturauffassung getreten4 ,so wenig1 wie ,fechner selbst zugestanden hat1 die philosophische ,atomenlehre mit der physikalischen identisch1 so gewiss ist dieselbe mit der letzteren vertrglich d4 h4 bietet die ,existenz einer unbestimmten ,vielheit einfacher wirklicher und unausgesetzt wirkender ,wesen einen realen ,anknpfungspunkt dar fr die ,zurckfhrung der gesammten ,phnomene der krperlichen ,welt auf die ,existenz unbestimmt vieler untheilbarer und daher gleichfalls einfach genannter1 mit rastlos thtigen ,krften ausgestatteter ,elemente4 ,dass die letzteren ihrer behaupteten ,einfachheit ungeachtet von ,fechner als krperliche bezeichnet werden1 ist nur als ,beleg anzusehen1 dass die empirische ,wissenschaft vom ,wirklichen1 welche innerhalb der ,grenzen des sinnlich ,erfahrbaren bleibt1 der philosophischen1 welche von ,haus aus ber dieselben hinaus fhrt1 zwar stetig sich nhert1 aber sie noch nicht berhrt4 #bii4 ,aber nicht nur der empirischen ,wissenschaft von der krperlichen1 auch jener von der ,bewusstseinswelt sowol des ,einzel- wie des gesellschaftlichen ,subjects bietet die philosophische ,wissenschaft vom ,wirklichen1 jener in dem einfachen ,wirklichen eine reale1 dieser in der unbestimmten ,menge realer ,bewusstseinstrger eine reale und pluralistische ,grundlage dar4 ,wie die unbestimmte ,vielheit einfacher ,wirklicher den haltbaren ,boden fr den aus einer eben so unbestimmten ,vielheit atomistischer ,elemente zusammengesetzten ,stoff der physischen ,welt1 so bildet das einzelne individuelle ,wirkliche den haltbaren ,mittelpunkt1 in welchem der aus einer unbestimmten ,menge elementarer ,bewusstseinsvorgnge bestehende ,stoff der psychischen ,welt im ,phnomen der ,einheit des ,ich's wie in einem ,brennpunkt zusammenfliesst1 und macht die ,vielheit individueller ,wirklichen der letztgenannten ,art1 deren jedes fr sich ein ,bewusstseinscentrum abgibt1 die unentbehrliche ,grundlage dessen aus1 was als ,vereinigung durch ein gemeinsames ,band unter einander verknpfter1 bewusster oder doch bewusstseinsfhiger ,individuen den ,stoff der ,gesellschaft und der ,entwickelung derselben in den ,grenzen des ,raums und in der ,folge der ,zeit d4 i4 der ,geschichte ausmacht4 #cjj4 ,letzteren1 den dreifachen ,stoff1 den die ,betrachtung der krperlichen1 der ,bewusstseins- und der geschichtlichen ,welt liefert1 aber vermag die ,wissenschaft vom ,wirklichen nicht der philosophischen1 sondern nur der empirischen ,wissenschaft von diesem zu entlehnen4 ,der philosophischen ,wissenschaft vom ,wirklichen kann es nicht beikommen1 die unausgefllte ,kluft1 welche zwischen den ussersten erlaubten ,consequenzen des ,denknothwendigen und den ussersten ,grenzen des ,erfahrbaren brig bleibt1 durch ,conjecturen ausfllen1 oder den ,uebergang von dem einen zum andern durch ,einbildungen ebnen zu wollen1 welche weder mehr in der ,nothwendigkeit des ,denkens1 noch schon in der ,mglichkeit der ,erfahrung eine ,rechtfertigung zu finden im ,stande sind4 ,dieselbe hat zwar die ,aufgabe1 die ,erfahrung zu befragen und1 wenn deren ,antwort ihr unbefriedigend1 sei es der ,form nach unvollkommen1 sei es dem ,inhalt nach unvollstndig dnkt1 dieselbe den ,normen des ,denknothwendigen gemss der ersten nach zu berichtigen1 dem zweiten nach deren ,ergnzung abzuwarten1 aber sie hat weder die ,mittel dieselbe aus ,eigenem zu ersetzen1 noch1 wenn sie nicht vom ,taumel orphischen ,hochmuths ergriffen ist1 jemals die ,anmassung1 die ,erfahrung berflssig machen zu wollen4 ,indem sie sonach an die selbst aus der ,erfahrung geschpfte ,eintheilung des erfahrbaren ,wirklichen in ein solches1 dessen ,kenntniss aus der sogenannten usseren 7,physisches7 ein solches1 dessen ,kenntniss aus der sogenannten inneren 7,psychisches71 und in ein solches1 dessen ,kenntniss aus der ussern und innern ,erfahrung zugleich stammt 7,sociales1 ,geschichtliches7 sich unbedenklich anschliesst1 begngt sie sich1 jedes der drei genannten ,gebiete des ,erfahrbaren mit dem auf ,grund der ,erfahrung1 aber durch ,hinausgehen ber dieselbe als denknothwendig erkannten1 wahren ,wirklichen zu vermitteln und in einer an logischem ,faden ungezwungen fortlaufenden ,anordnung des durch die ,erfahrung gebotenen ,stoffs eine systematische ,uebersicht des erfahrbaren ,wirklichen in der ,krper-1 in der ,geistes- und in der geschichtlichen ,welt zu entwerfen4 ,jenes macht den ,inhalt der philosophischen ,betrachtung der sogenannten bewusstlosen ,welt1 oder des ,nicht-,ich1 das zweite den ,inhalt der ,betrachtung der bewussten ,welt1 des ,ich1 das dritte den ,inhalt der ,betrachtung einer gleichfalls bewussten1 aber in dem ,bewusstsein einer ,mehrheit zur ,einheit verknpfter1 bewusster ,individuen d4 i4 einer ,gesellschaft sich abspielenden ,welt des socialen oder geschichtlichen ,ich aus4 #cja4 ,die ,betrachtung des ,nicht-,ich beginnt mit jener des letzten1 was auf dem ,wege der ,erfahrung1 oder vielmehr schon nur durch einen ,sprung1 der ber die wirkliche ,erfahrung hinausfhrt1 erreichbar ist1 des ,atoms4 ,dasselbe ist nach der ,ansicht der ,physiker 7,ampre1 ,moigno u4 ,a47 zwar einfach aber doch krperlich 7,fechner72 jenes bedeutet1 dass dasselbe untheilbar oder doch wenigstens fr jetzt nicht weiter als getheilt angesehen sein soll1 dieses1 dass dasselbe nichts desto weniger als materiell d4 i4 dem krperlichen ,stoff 7,materie71 dessen letzten ,bestandtheil es ausmacht1 als gleichartig gelten soll4 ,erstere ,eigenschaft nhert1 letztere dagegen entfernt das physikalische ,atom von dem philosophischen1 welches letztere zwar im strengsten ,sinn des ,wortes seiner ,qualitt nach als einfach1 dessen ,qualitt selbst aber als schlechterdings unbekannt d4 h4 auch nicht1 wie jene des physikalischen ,atoms1 etwa als materiell zu denken ist4 ,je nachdem empirische ,naturbetrachtung von der ,ansicht ausgeht1 dass smmtliche ,atome unter einander der ,qualitt nach gleich1 oder einige derselben ursprnglich und unvernderlich ihrer qualitativen ,beschaffenheit nach von jener der anderen verschieden sind1 scheidet sich dieselbe in eine rein quantitative und in eine ganz oder doch zum ,theile qualitative ,atomistik1 deren erstere nicht nur alle ,verschiedenheiten der ,krper1 sondern auch smmtliche ,erscheinungen der krperlichen ,welt aus den ,verschiedenheiten rein quantitativer ,beziehungen unter der ,qualitt nach homogenen1 die letztere dagegen dieselben ganz oder doch theilweise aus der verschiedenen qualitativen ,natur die ,elemente der ,krper1 so wie die ,grundlage krperlicher ,erscheinungen ausmachender1 unter einander heterogener ,atome abzuleiten bemht ist4 #cjb4 ,die erfahrungsmssig gegebenen ,verschiedenheiten der ,krper d4 i4 der rumlich und zeitlich begrenzten zusammengehrigen ,gruppen von ,atomen1 also die ,unterschiede einerseits des belebten 7organischen7 oder leblosen 7unorganischen7 ,krpers1 ferner die ,unterschiede der letzteren1 als zusammengesetzte1 die sich in weitere1 der ,qualitt nach verschiedene ,bestandtheile zerlegen1 und einfache 7die sogenannten einfachen ,stoffe der ,chemie71 die sich in solche nicht weiter auflsen lassen1 ferner die ,unterschiede der letzteren selbst je nach ihrer qualitativen ,beschaffenheit 7z4 ,b4 des ,sauerstoffs vom ,wasserstoff1 des ,stickstoffs vom ,kohlenstoff1 des ,calcium vom ,magnesium u4 s4 w47 werden von der qualitativen ,atomistik auf eine fundamentale qualitative ,verschiedenheit der den ,stoff der ,krper ausmachenden letzten ,elemente zurckgefhrt1 so dass dieselben bei den organischen ,krpern andere als bei den unorganischen und ebenso bei jedem der einfachen ,krper1 welche die letzten qualitativ unterschiedenen ,bestandtheile der zusammengesetzten abgeben1 andere als bei den brigen seien4 ,dieselbe betrachtet als sogenannte biologische ,atomistik jeden belebten ,krper als bestehend aus gleichfalls lebendigen ,atomen1 den sogenannten ,zellen1 whrend der leblose ,krper bis in seine letzten ,elemente hinab aus gleichfalls leblosen ,elementen bestehend vorgestellt wird4 ,als sogenannte chemische ,atomistik sieht dieselbe nicht nur den zusammengesetzten ,krper1 z4 ,b4 das ,wasser1 fr bestehend aus qualitativ verschiedenen und zwar aus ,atomen von zweierlei ,art an1 davon die einen sauerstoff-1 die andern wasserstoffartig und davon jene mit diesen nach einem bestimmten ,verhltniss1 so dass auf je zwei ,atome ,wasserstoff ein ,atom ,sauerstoff 7,h#b,o7 gerechnet wird 7dem sogenannten stchiometrischen ,verhltniss71 unter einander verbunden sind4 ,wird letztere ,ansicht auch auf die sogenannten organischen ,krper ausgedehnt1 so dass diese als zusammengesetzt aus einfachen ,stoffen gedacht werden1 welche unter andern ,verhltnissen die ,bestandtheile unorganischer ,krper ausmachen z4 ,b4 aus ,sauerstoff1 ,wasserstoff1 ,kohlenstoff und hauptschlich ,stickstoff1 so schwindet zwar der qualitative ,unterschied zwischen belebten und unbelebten ,krpern1 aber derjenige zwischen den einfachen ,krpern bleibt bestehen d4 h4 die ,atome des ,sauerstoffs sind nach wie vor qualitativ verschieden von jenen des ,wasserstoffs1 die des ,azots von jenen des ,carbons u4 s4 w4 ,zeigen nun ,krper1 ungeachtet die qualitativen ,bestandtheile derselben die nmlichen sind1 dennoch verschiedene ,eigenschaften 7die sogenannte ,isomerie71 so werden1 da diese ,verschiedenheit nicht mehr aus der ,verschiedenheit der qualitativen ,beschaffenheit der ,elemente sich erklren lsst1 quantitative ,verschiedenheiten der 7qualitativ gleichen7 ,krper und zwar solche1 welche entweder aus dem arithmetischen ,gesichtspunkt der ,menge oder aus dem geometrischen der 7rumlichen7 ,lage der ,elemente entlehnt sind1 zur ,erklrung herangezogen4 7,wie dies z4 ,b4 bei der ,weinsteinsure1 welche auf die ,polarisationsebene des ,lichtes eine drehende ,wirkung ausbt1 bei der ,thatsache der ,fall ist1 dass eine ,gattung derselben unter brigens ganz gleichen ,verhltnissen jene ,ebene nach rechts1 eine andere dagegen dieselbe nach links dreht4 ,in diesem ,falle wird angenommen1 dass die ,atome der rechtsdrehenden ,weinsteinsure eine ,lagerung nach rechts1 jene der letzteren eine solche nach links besitzen47 #cjc4 ,das ,charakteristische der quantitativen ,atomistik besteht darin1 dass sie diejenige ,hypothese1 welche die qualitative nur in ,ausnahmsfllen1 wie z4 ,b4 in jenem der ,isomerie1 zu ,hilfe ruft1 der gesammten ,erklrung der ,krperwelt als alleinige zu ,grunde legt4 ,whrend dieser zufolge die ,verschiedenheit der ,krper in der ,regel auf der qualitativen ,verschiedenheit ihrer ,elemente d4 h4 auf der ,verschiedenheit ihres ,stoffes und nur in einigen ,fllen auf der ,verschiedenheit der ,zusammensetzung ihrer brigens gleichen ,elemente d4 i4 auf jener der ,form beruht1 macht jene letztere ,ausnahme zur ,regel d4 h4 betrachtet die ,isomerie als eine ,grund- und gemeinsame ,eigenschaft aller sonst wie immer unterschiedenen ,krper und leitet smmtliche ,verschiedenheiten der letztern ausschliesslich aus der ,verschiedenheit ihrer ,zusammensetzung aus brigens gleichen ,elementen d4 i4 aus der ,form ab4 ,ihr zufolge sind daher nicht nur die ,elemente des belebten nicht von jenen des unbelebten ,krpers1 sondern auch die ,elemente irgend eines einfachen ,stoffes nicht von jenen jedes beliebigen andern ,stoffes verschieden4 ,letzteres setzt voraus1 dass die gleichwol unbestreitbare ,unterschiedenheit sowol der nchsten -- durch die ,analyse organischer ,krper erreichbaren -- ,bestandtheile von den -- durch ,analyse sogenannter unorganischer ,krper darstellbaren -- ,stoffen 7z4 ,b4 des ,eiweissstoffes1 des ,protens1 des ,caffens1 ,thens u4 dgl4 von ,oxygen1 ,hydrogen1 ,gold1 ,eisen1 ,platin u4 s4 w47 wie die gleichfalls unleugbare ,unterschiedenheit der einfachen ,stoffe selbst gleichwol nur eine scheinbare1 der ,grund derselben lediglich in der verschiedenen ,art der ,verbindung ursprnglich durchaus homogener ,elemente zu einem ,ganzen zu suchen1 der sogenannte organische ,krper zwar in seinen nchsten und nheren1 keineswegs aber in seinen entfernten und entferntesten ,bestandtheilen von den unbelebten unterschieden1 so wie dass die ganze bekannte und noch zu ergnzende ,reihe sogenannter einfacher d4 i4 weiter nicht zerlegbarer ,stoffe nur als eine ,reihe der ,form nach unterschiedener ,umbildungen eines einzigen 7sei es eines der bereits bekannten ,stoffe oder eines bisher unbekannten ,stoffes7 anzusehen sei4 ,erstere ,behauptung1 die der stofflichen ,identitt der lebendigen und leblosen ,krper1 hat in der ,naturwissenschaft unserer ,tage bereits weite ,verbreitung gefunden2 letztere ,behauptung1 welche auf einem weiten ,umwege in exacter ,weise die ,ansicht der ,urmutter der ,chemie1 der ,alchymie1 von der ,transformationsfhigkeit der verschiedenen ,krper in einander erneuert1 hat in der sogenannten ,philosophie der ,chemie 7,j4 ,b4 ,dumas7 ihren ,platz und durch die ,aufstellung der sogenannten ,typentheorie und die ,entdeckung der sogenannten typischen ,krper1 durch welche von ,einigen die grosse ,zahl der bisher als einfach angenommenen ,stoffe bereits bis auf acht herabgemindert scheint 7,ciancian71 bereits eine empirische1 wenigstens annhernde ,besttigung erhalten4 #cjd4 ,die ,aufgabe einer logischen ,uebersicht des empirischen ,stoffs kann es nicht sein1 ber die ,geltung der einen oder der andern beider entgegengesetzten ,formen der ,atomistik1 ber welche nur ,thatsachen zu entscheiden vermgen1 einen ,ausspruch zu thun4 ,die logische ,consequenz d4 i4 die innere ,uebereinstimmung mit der durch die philosophische ,wissenschaft vom ,wirklichen gelegten realen ,grundlage der phnomenalen ,welt hat1 wie es augenscheinlich ist1 die quantitative ,atomistik in hherem ,grade als die qualitative fr sich4 ,ist es berhaupt richtig1 dass die vielen unbedingt gesetzten einfachen ,wirklichen unter einander die kleinste denkbare qualitative ,verschiedenheit d4 i4 keine andere besitzen als diejenige1 welche in deren rumlichen und zeitlichen ,bestimmtheiten sich ausdrckt1 so ist es nur folgerichtig1 auch die ,gesammtheit der letzten realen ,elemente1 welche zusammengenommen den ,stoff der ,krperwelt ausmachen1 der physikalischen ,atome1 als einen ,inbegriff qualitativ gleichartiger ,elementarbestandtheile der ,krper zu betrachten4 ,das elementare ,atom1 dessen ,qualitt eben diejenige des einzigen wirklichen ,grundstoffs ist1 wird sodann gleichsam die unterste ,stufe einer aufsteigenden ,reihe bilden1 als deren einzelne ,glieder nach einander die ,atome der bisher sogenannten einfachen ,stoffe 7das ,sauerstoff-,atom1 das ,stickstoff-,atom1 das ,gold-,atom u4 s4 w47 auftreten wrden1 deren jedes fr sich durch eine eigenthmliche ,combination1 sei es von ,atomen des ,urstoffs1 sei es von solchen1 die selbst schon durch dergleichen gewonnen wren1 reprsentirt wrde4 ,die ,aufstellung dieser ,reihe1 welche die bliche ,zerlegung organischer und unorganischer ,krper in deren sogenannte einfache ,bestandtheile ber die ,grenze der bis zu diesem ,augenblicke als einfach betrachteten ,stoffe hinaus durch die erreichte oder doch versuchte ,zerlegung dieser selbst bis zu dem schlechterdings letzten nicht blos relativ1 sondern absolut einfachen ,grundstoff ausdehnt1 wrde sodann das ,ziel der ,chemie als ,wissenschaft ausmachen4 #cje4 ,wie der quantitativen ,atomistik fr die stoffliche ,beschaffenheit smmtlicher ,elemente der ,krperwelt eine einzige ,qualitt1 so gengt ihr fr die ,art und ,weise des ,wirkens derselben ein einziges ,gesetz2 die qualitative ,atomistik1 insofern sie eine ,mehrheit qualitativ unterschiedener ,classen krperlicher ,bestandtheile zulsst1 bedarf fr die qualitativ verschiedene ,art des ,wirkens jeder einzelnen derselben eben so vieler specifisch verschiedener ,gesetze4 ,so lange die ,elemente organischer ,krper selbst als organisch1 die unorganischer ,krper dagegen als unorganisch gelten1 kann das ,gesetz1 welches das ,wirken der erstern1 mit jenem1 welches das der letzteren beherrscht1 so wenig wie das ,wirken jener lebendigen ,elemente 7die ,lebenskraft7 mit jenem der leblosen ,elemente 7der todten ,naturkraft7 identisch sein4 ,eben so wenig kann das ,wirken1 welches seinen ,grund in der qualitativen ,verwandtschaft 7,affinitt7 der ,krper hat 7chemische ,anziehung7 das nmliche sein mit demjenigen1 das auch bei vlliger ,nichtverwandtschaft 7,disparatheit1 ,heterogeneitt7 der ,krper erfolgt 7mechanische ,anziehung7 und folglich eben so wenig das ,gesetz1 welches jenes 7,affinittsgesetz1 ,wahlverwandtschaft71 identisch mit demjenigen1 welches dieses regelt 7,gravitationsgesetz1 ,schwere74 ,mit der ,aufhebung qualitativer ,verschiedenheit der ,krper tritt der umgekehrte ,fall ein4 ,das ,gesetz1 welches das ,wirken der ,elemente organischer ,krper bestimmt1 braucht fortan von demjenigen1 von welchem das ,wirken der ,elemente unorganischer ,krper abhngt1 eben so wenig verschieden zu sein1 als das ,wirken1 das seinen ,grund in der ,verwandtschaft der ,krper hat1 als das ,wirken der ursprnglichen ,elemente d4 h4 als dasjenige betrachtet werden kann1 fr welches ,gleichartigkeit oder ,ungleichartigkeit derselben gleichgiltig und das daher eben so wenig durch die qualitative ,aehnlichkeit wie durch den qualitativen ,gegensatz der ,krper bedingt ist4 ,sind die ,elemente belebter und unbelebter ,krper qualitativ dieselben1 so ist auch deren ,wirken und folglich dessen ,gesetz dasselbe2 ist das ,wirken in ,folge der ,verwandtschaft nicht dasjenige der ursprnglichen ,elemente1 so ist auch dessen ,gesetz nicht mit dem ,gesetz des ,wirkens dieser letzteren1 und da diese die wahren1 weil letzten ,elemente der ,krper sind1 nicht mit jenem der wahren ,krperelemente identisch4 ,wird daher1 wie die quantitative ,atomistik thut1 auf die in der ,that letzten ,bestandtheile der ,krperwelt1 die unter einander qualitativ nicht weiter unterschiedenen ,atome zurckgegangen1 so muss das ,gesetz1 welches das ,wirken dieser letzteren regelt1 das nmliche und einzige fr das ,wirken der gesammten ,krperwelt sein4 ,die ,aufstellung dieses ,gesetzes1 welches die ,zerlegung der scheinbar unter einander grundverschiedenen ,wirkungsweisen der scheinbar von einander qualitativ unterschiedenen ,krper bis zur ,auflsung der ersteren in die berall in gleicher ,weise erfolgende ,wirkungsweise der wahren d4 i4 in allen ,krpern qualitativ identischen ,elemente der ,krperwelt verfolgt und dadurch die gesammte phnomenale ,welt als unter der ,herrschaft eines und desselben1 wenn gleich nicht selten in so verwickelter ,form auftretenden ,gesetzes1 dass es den ,anschein eines neuen ,gesetzes erhlt1 stehend erweist1 msste das ,ziel der ,physik als mechanischer ,wissenschaft ausmachen4 #cjf4 ,als dieses ,gesetz sieht die moderne ,naturwissenschaft das ,gravitationsgesetz ,newton's an4 ,die philosophische ,wissenschaft vom ,wirklichen bestimmt1 wie oben gezeigt1 das ,wirken der ,atome als eine ,function ihres rumlichen ,abstandes von einander4 ,die empirische geht ber diese ,allgemeinheit des ,inhalts hinaus und bestimmt letztere nher als ,abnahme des ,wirkens im ,quadrate der ,entfernung4 ,dieselbe bleibt jedoch keineswegs bei der ,bestimmung des ,wirkens seinem ,quantum nach stehen1 sondern schreitet zu der ,erweiterung derselben seinem ,quale nach fort1 indem sie dasselbe in den relativ grssten ,abstnden der ,atome von einander als ,anziehung1 ,attraction1 in den relativ kleinsten als ,abstossung1 ,repulsion charakterisirt4 ,erstere bewirkt1 dass die ,atome auch in den relativ weitesten ,abstnden von einander noch zusammengehalten1 letztere macht1 dass dieselben in ,eins zusammen zu fallen verhindert werden4 ,in ,folge der ,attraction bilden smmtliche durch dieselbe an einander geknpfte ,atome ein nicht nur in ,gedanken1 sondern durch ein physisches ,band zusammenhngendes ,ganzes2 in ,folge der ,repulsion bilden dieselben1 weil die letztere die ,annherung der ,atome an einander ber das ,mass einer gewissen 7kleinsten7 ,entfernung hinaus unmglich macht1 ein discretes ,ganzes4 ,whrend der ,raum1 der philosophischen ,wissenschaft vom ,wirklichen zufolge1 demnach stetig mit philosophischen ,atomen d4 i4 im strengsten ,sinne des ,wortes einfachen ,wirklichen erfllt gedacht werden muss1 erscheint derselbe in der empirischen ,wissenschaft vom ,wirklichen nur in der ,weise mit physikalischen ,atomen d4 i4 mit im physikalischen ,sinn letzten ,elementen der ,krperwelt erfllt1 dass zwischen je zwei derselben leerer ,raum d4 h4 ein ,zwischenraum vorhanden ist1 in dem keine weiteren physikalischen ,atome sich befinden4 ,dass mit der ,einschiebung desselben die ,schwierigkeit des ,begreifens einer actio in distans d4 i4 eines ,wirkens durch den leeren ,raum hindurch wiederkehrt1 pflegt1 da dieselbe ja nur eine philosophische ist1 der empirischen ,physik selten ,verlegenheit zu bereiten4 #cjg4 ,dagegen hat sich dieselbe auf ,grund der sogenannten ,imponderabilien veranlasst gesehen1 durch die ,einfhrung eines weiteren gleichfalls krperlichen1 jedoch1 mit den physikalischen ,atomen verglichen1 relativ unkrperlichen ,stoffs1 des sogenannten ,aethers1 in die leer gelassenen ,zwischenrume der physikalischen ,atome1 welche letzteren in demselben gleichsam1 wie die ,sterne am ,firmament1 zerstreut zu schweben1 oder1 wie die ,fische im ,wasser1 in unregelmssigen ,abstnden zu schwimmen scheinen1 der ,ansicht der philosophischen ,wissenschaft vom ,wirklichen von dem stetigen ,erflltsein des ,raumes durch einfache ,wirkliche1 um einen betrchtlichen ,schritt nher zu kommen4 ,die ,elemente desselben1 die sogenannten ,aetheratome1 verhalten sich zu den physikalischen gleichsam wie ,atome zweiter zu solchen erster ,ordnung4 ,dieselben werden zwar eben so wenig wie diese ohne leere ,zwischenrume1 letztere selbst aber werden im ,verhltniss zu diesen als unendlich klein und das von den ,aetheratomen ausgehende ,wirken wird zwar gleichfalls wie das der ,krperatome als ,anziehung und ,abstossung1 jedoch als nur in der kleinsten ,entfernung wirksam vorgestellt4 ,jedes ,krperatom erscheint wie von ,aetheratomen eingehllt1 welche dasselbe in ,gestalt einer ,sphre von allen ,seiten umgeben und mit jenem zusammen unter der ,form winziger ,kgelchen1 deren vergleichsweise dichten ,kern das ,krperatom1 deren dnnere ,peripherie die ,aetheratome ausmachen1 die reale durch den ,raum discret vertheilte ,grundlage der sogenannten ,materie bilden4 #cjh4 ,je nachdem die erfahrungsmssig gegebenen ,phnomene der krperlichen ,welt auf die ,krperatome allein ohne ,bercksichtigung des deren ,zwischenrume ausfllenden ,aethers1 oder auf die ,aetheratome allein als ,bestandtheile des die ,zwischenrume der physikalischen ,atome ausfllenden ,stoffs zurckgefhrt werden1 ergeben sich zwei ,hauptclassen physischer ,phnomene1 deren eine das ,wirken und die ,zustnde des im engern ,sinn sogenannten krperlichen ,stoffs1 die andere das ,wirken und die ,zustnde des ,zwischenstoffs d4 i4 des ,aethers umfasst4 ,jene begreift1 je nach der ,grsse der ,abstnde der ,krperatome unter einander und der davon abhngigen ,menge dieser letzteren selbst innerhalb bestimmter rumlicher ,grenzen 7,volumen71 dreierlei ,gattungen von ,krpern1 deren eine bei einem gewissen ,volumen die relativ grsste1 deren dritte bei demselben ,volumen die relativ kleinste ,menge von ,krperatomen enthlt1 whrend die zweite eine im ,verhltniss zu jenem ,volumen mittlere ,menge von ,atomen einschliesst4 ,folge davon ist1 dass in den ,krpern der ersten ,gattung die ,abstnde der einzelnen ,atome von einander relativ die kleinsten1 dagegen bei ,krpern der dritten ,gattung relativ die grssten sein mssen1 whrend bei den ,krpern der ,mittelgattung die ,distanz der ,atome eine mittlere ist4 ,die ,atome von ,krpern der ersten ,gattung werden daher1 da die anziehende ,kraft je kleiner die ,entfernung desto strker wirkt1 am festesten1 die ,atome von ,krpern der dritten ,gattung werden1 da die ,anziehung mit der ,entfernung abnimmt1 am lockersten unter einander zusammenhngen2 die ,atome der ,krper der ,mittelgattung werden1 da die ,entfernung und folglich die ,anziehung eine mittlere ist1 einen mittleren ,grad des ,zusammenhangs darstellen4 ,bei ,krpern der ersten ,art wird daher nicht nur das ,verhltniss der ,menge der ,atome 7der ,masse7 zu der rumlich begrenzten ,grsse des ,inhalts 7dem ,volumen7 d4 i4 die relative ,dichtigkeit die grsste1 sondern auch der ,widerstand1 welchen dieselben der ,trennung der ,atome entgegensetzen1 in ,folge der starken ,anziehung der ,theile unter einander 7der ,cohsion7 der relativ bedeutendste1 bei ,krpern der dritten ,art dagegen aus demselben ,grunde die ,dichtigkeit die geringste und der ,widerstand gegen die ,trennung der mindestbedeutende sein1 whrend den ,krpern der zweiten ,art mit einer mittleren ,dichtigkeit auch ein mittlerer ,widerstand d4 h4 ein solcher1 welcher die ,trennung der ,atome weder erschwert noch erleichtert1 also gegen dieselbe sich gleichgiltig verhlt1 eigen ist4 ,krper der ersten ,art1 als deren ,reprsentant die ,erde angesehen wird1 werden als feste1 ,krper der dritten ,art1 als deren ,reprsentant die atmosphrische ,luft gilt1 als luft- oder gasfrmige1 ,krper der mittleren ,art1 deren ,typus das ,wasser darstellt1 werden als flssige bezeichnet4 #cji4 ,weder die ,grsse des rumlichen ,volumens1 noch jene der ,masse1 oder der ,abstnde der ,atome von einander1 absolut betrachtet1 macht hiebei einen ,unterschied4 ,das ,gesetz1 welches die ,atome der grossen ,weltkrper1 der ,nebelflecke und ,sternhaufen zusammenhlt1 ist genau das nmliche1 welches auch die ,atome des kleinsten ,bruchtheils eines festen ,krpers auf der ,erde an einander bindet2 die ,atome des ,weltmeeres hngen in keiner andern ,weise zusammen1 als jene des ,wassertropfens2 und die ,atmosphre1 welche entfernte ,weltkrper umhllt1 ja die ganze durch den ,weltraum ausgebreitete1 verdnnte ,luftmasse zeigt mit jener der irdischen ,lufthlle verglichen nur graduell verschiedene ,structur4 ,zwischen den drei genannten ,gattungen von ,krpern aber herrscht dabei das ,verhltniss1 dass einerseits der luftfrmige ,krper durch ,verminderung der ,abstnde seiner ,atome unter einander zuerst1 wenn dieselbe den mittleren ,grad der ,entfernung erreicht1 in flssigen1 wenn sie denselben berschreitet1 allmlig in festen ,zustand bergehen d4 h4 sich verdichten1 umgekehrt der feste ,krper durch ,vergrsserung jener ,abstnde seinerseits in flssigen und allmlig in luftfrmigen ,zustand bergehen d4 h4 sich verdnnen kann4 ,je nachdem hiebei die zeitliche ,aufeinanderfolge der genannten ,zustnde verschieden1 also entweder der feste1 oder der luftfrmige1 oder der flssige als der 7zeitlich7 erste gedacht wird1 aus welchem die andern sich entwickelt haben1 so dass im ersten ,fall aus der ,verdichtung allmlig die ,verdnnung1 im zweiten aus der ,verdnnung allmlig 7durch ,niederschlag7 die ,verdichtung1 im dritten aus einer mittleren ,dichtigkeit durch ,verdichtung einerseits das ,feste1 durch ,verdnnung andererseits das ,luftfrmige hervorgeht1 gliedern sich die verschiedenen physikalischen ,kosmogonien1 als deren ,reprsentanten schon im ,alterthum erscheinen3 die ,atomistiker1 welche das ,feste 7die krperlichen ,atome71 die jonischen ,naturphilosophen ,anaximenes und ,diogenes von ,apollonia1 welche das ,luftartige1 und ,thales1 welcher das ,flssige fr das der ,zeit nach ,erste erklrten1 aus dem alles ,uebrige entstanden sei4 #caj4 ,in allen genannten ,fllen ist die ,verbindung der ,atome unter einander eine mechanische1 durch ein und dasselbe allgemeine ,gesetz der ,anziehung nach dem umgekehrten ,quadrate der ,entfernung beherrschte1 welche so lange besteht1 als dieses seine ,geltung behauptet1 und daher jeder willkrlichen ,aufhebung1 sie komme von welcher ,seite immer1 entzogen ist4 ,die zum ,krper vereinten ,atome erscheinen unter der ,pression dieses ,gesetzes selbst zu einem mehr oder minder lockern ,gefge comprimirt1 also gleichsam einem von aussen kommenden ,drucke unterworfen4 ,die ,elemente der ,krper selbst stellen zusammengenommen einen durch ,vereinigung 7,association7 entstandenen rumlich begrenzten ,haufen1 eine ,menge gemengter 7nicht gemischter7 ,bestandtheile dar1 deren jeder undurchdrungen von dem andern und undurchdringlich fr die andern fr sich und zugleich im ,verbande mit den andern als ,glied eines physischen ,ganzen besteht4 ,auf qualitative ,verschiedenheit der zum ,ganzen des ,krpers verbundenen ,theile konnte bisher schon aus dem ,grunde keine ,rcksicht genommen werden1 weil die quantitative ,atomistik eine solche bei den ursprnglichen ,elementen der ,krperwelt1 den primitiven ,krperatomen1 nicht kennt4 ,soll daher dennoch von qualitativ unterschiedenen ,elementen der ,krper die ,rede sein1 so knnen diese nicht selbst primitiv1 sondern sie mssen aus der allerdings primren ,verbindung primitiver ,atome gleichsam als ,atome hherer ,ordnung entstanden sein4 ,von dieser ,art wren1 wenn die ,ansicht der quantitativen ,atomistik die richtige und die darauf fussende ,behauptung der philosophischen ,chemie1 dass alle scheinbar heterogenen ,stoffe ,umbildungen eines ,grundstoffs seien1 giltig sein sollte1 die bisher sogenannten einfachen ,stoffe d4 i4 ,krper wie ,sauerstoff1 ,wasserstoff1 ,kohlenstoff u4 s4 w4 aufzufassen1 deren jeder demzufolge aus ,atomen bestehend gedacht wrde1 welche selbst eine eigenartige ,gruppirung der primitiven ,atome in sich schlssen4 ,das sogenannte ,sauerstoffatom wre sonach zwar im ,verhltniss zu dem sogenannten ,kohlenstoffatom1 keineswegs aber im ,verhltniss zu den primitiven ,atomen als wirklich atom d4 i4 als theillos zu bezeichnen1 da dasselbe zwar eben so wenig aus weiteren ,sauerstoffatomen wie das ,kohlenstoffatom aus weiteren ,kohlenstoffatomen1 keineswegs aber1 wie es im ,begriff des primitiven ,atoms liegt1 berhaupt nicht aus weiteren ,atomen bestehend gedacht wird4 ,wie das primitive einfaches1 so wre demnach das ,sauerstoffatom zusammengesetztes d4 i4 aus zu einem ,ganzen verbundenen primitiven ,atomen bestehendes ,atom 7,molecul7 und der 7feste1 flssige oder luftfrmige7 ,krper1 bei dessen ,zusammensetzung die qualitative ,beschaffenheit seiner ,bestandtheile in ,frage kommt1 ist sonach als ein in seinen nchsten ,bestandtheilen nicht aus einfachen1 sondern aus zusammengesetzten ,atomen bestehender anzusehen4 #caa4 ,wie die ,verbindung der ,atome im mechanisch zusammengesetzten ,krper eine mechanische1 so ist sie in dem chemisch zusammengesetzten ,krper1 derselbe bestehe nun aus einander homogenen oder heterogenen ,elementen1 eine chemische1 auf der ,anziehung derselben in ,folge ihrer qualitativen ,verwandtschaft 7,affinitt7 beruhende4 ,dieselben stehen wie die ,bestandtheile des mechanischen ,krpers unter der ,herrschaft eines allgemeinen ,gesetzes1 nur dass dieselbe nicht sowol1 wie dort1 einem von aussen ausgebten ,drucke1 als vielmehr einem von innen aus der ,beschaffenheit der ,atome stammenden ,zuge sich vergleichen lsst1 vermge dessen die ,atome wie ,glieder einer und derselben ,familie sich zu einander hingezogen1 oder wie ,glieder heterogener ,rassen 7z4 ,b4 ,weisse und ,farbige7 sich von einander abgestossen fhlen4 ,wie die ,verbindung blutsverwandter ,familienglieder eine innigere ist als die blos gesellige ,zusammenkunft einander gleichgiltiger ,genossen1 so ist die chemische ,vereinigung qualitativ ,verwandter inniger1 als jene blos mechanische indifferenter ,atome und wird deshalb als ,verschmelzung im ,gegensatz zur blossen ,summation1 als ,mischung im ,gegensatz zur blossen ,mengung bezeichnet4 ,letzterer ,ausdruck ist insofern ungenau1 als er zu dem ,irrthum verleiten kann1 eine vllige ,durchdringung der einzelnen ,atome als mglich anzunehmen1 whrend doch nur eine ,durchdringung der sich unter einander verschmelzenden ,krper 7z4 ,b4 ,kohlenstoff und ,sauerstoff zu ,kohlensure7 in der ,weise stattfindet1 dass mit jedem ,atom des ersteren zwei ,atome des letzteren sich verbinden1 also ein neues ,gemenge gleichsam hherer ,art entsteht1 dessen ,atome je eine binre ,verbindung zwischen ,o und ,c darstellen1 die einzelnen1 sowol ,kohlenstoff- als ,sauerstoffatome1 dagegen fr einander undurchdringlich bleiben4 #cab4 ,sowol der mechanisch wie der chemisch zusammengesetzte ,krper hat die ,eigenschaft1 dass1 sobald der dessen ,bestandtheile zusammenhaltende ,druck oder ,zug aus was immer fr einem ,grunde erlischt1 derselbe in seine ,elemente zerfallen oder sich auflsen muss4 ,wird statt dessen auf ,grund einer im ,krper selbst enthaltenen ,veranlassung jene zusammenhaltende ,kraft ununterbrochen erneuert1 entweder indem berhaupt neuer ,stoff1 welchem dieselbe ,anziehung1 oder neuer qualitativ verwandter ,stoff1 welchem derselbe ,zug innewohnt1 von neuem herbeigeschafft wird1 so entsteht im ,gegensatz zu jenem aus ,mangel an ,erneuerung abgestorbenen leblosen 7unorganischen7 der belebte 7organische7 ,krper4 ,die ,eigenthmlichkeit1 welche denselben von dem mechanischen ,krper unterscheidet1 besteht darin1 dass der letztere1 sobald die ,bestandtheile desselben durch andere ersetzt werden1 nicht mehr derselbe1 sondern ein neuer1 wenngleich dem vorigen gleicher1 der organische ,krper dagegen auch nach dem ,ersatz derjenigen seiner ,bestandtheile1 deren ,anziehung unter einander erloschen ist1 durch andere1 noch immer derselbe wie frher d4 h4 ein blos erneuerter ist4 ,die ,eigenthmlichkeit1 welche denselben vom chemischen ,krper unterscheidet1 dagegen besteht darin1 dass der organische ,krper niemals1 wie der einfache chemische homogen1 sondern stets heterogen d4 h4 aus verschiedenen ,stoffen zusammengesetzt sein muss1 aber nicht1 wie andere chemische ,krper1 aus beliebigen 7z4 ,b4 ,wasser aus ,sauerstoff und ,wasserstoff1 atmosphrische ,luft aus ,sauerstoff und ,stickstoff1 ,kalk aus ,calcium und ,sauerstoff1 ,kochsalz aus ,chlor und ,natrium71 sondern jedesmal nur aus gewissen ,stoffen zusammengesetzt sein darf4 ,folge der ersteren ,eigenschaft ist1 dass ein ,theil des organischen ,krpers1 nmlich derjenige1 in dem die ,veranlassung liegt1 dass sich der brige ,theil ohne ,schdigung des ,ganzen zu erneuern vermag1 diesem letzteren gegenber eine ausgezeichnete ,stellung behauptet1 insofern er den bleibenden1 dieser dagegen den wechselnden ,bestandtheil des ,krpers ausmacht1 jener also denjenigen1 durch welchen der ,krper immer derselbe bleibt1 dieser denjenigen1 durch welchen derselbe unaufhrlich ein anderer wird4 ,folge der letzteren ,eigenschaft ist1 dass1 wo gewisse einfache chemische ,krper mangeln1 als welche die ,erfahrung bisher ,sauerstoff1 ,wasserstoff1 ,stickstoff und hauptschlich ,kohlenstoff hervorzuheben gelehrt hat1 die ,entstehung organischer ,krper1 auch wenn alle brigen ,bedingungen und die grsste ,flle anderweitiger chemischer ,krper vorhanden wre1 unmglich ist4 ,finden beide ,bedingungen vereinigt bei der kleinstmglichen ,anzahl krperlicher ,atome ,erfllung1 so entsteht der denkbar kleinste belebte ,krper1 das organische ,atom1 die sogenannte ,zelle1 whrend aus der ,verbindung von solchen1 sei es mit1 sei es ohne ,zuhilfenahme unorganischer ,bestandtheile1 der ,zellenorganismus d4 i4 der -- wie der mechanische ,krper aus mechanisch verbundenen mechanischen1 wie der chemische ,krper aus chemisch verbundenen chemischen1 so aus organisch verbundenen organischen ,elementen bestehende -- organische ,krper hervorgeht4 #cac4 ,die ausgezeichnete ,stellung des beharrenden ,theils gegenber dem wechselnden im belebten ,krper ussert sich nicht blos darin1 dass er selbst 7er sei nun ein einzelnes ,atom oder eine ,gruppe von solchen7 whrend der ganzen ,dauer des organischen ,krpers 7,lebensdauer7 immer derselbe bleibt1 sondern auch darin1 dass in ihm die ,ursache enthalten ist1 um welcher willen und durch welche nicht nur stets neuer und zwar zu seiner ,erhaltung passender ,stoff 7,leibesnahrung7 herbeigeschafft1 sondern auch der ,neuheit des ,materiales zum ,trotz die ursprngliche ,form 7,leibesform7 im ,wesentlichen unverndert erhalten wird4 ,derselbe stellt daher gleichsam den beherrschenden ,mittelpunkt 7die ,seele7 dar1 zu welchem die ,gesammtheit des brigen den ,krper jeweilig ausmachenden ,stoffs sich als beherrschtes1 zur ,erhaltung des ,ganzen verbrauchbares ,material 7als ,leib7 verhlt4 ,da derselbe beherrschend nur im ,verhltniss zu dem von ihm ,beherrschten1 mit dem ,aufhren der ,herrschaft aber zwar ,beherrschendes wie ,beherrschtes nach wie vor vorhanden1 aber nicht mehr als ,herrscher und ,beherrschtes vorhanden sind1 so hrt mit dem ,erlschen des organischen ,bandes zwischen der ,seele und dem ,leibe des belebten ,krpers d4 i4 mit dem ,tode auch der bisher herrschend gewesene ,bestandtheil desselben auf1 ,seele eines ,leibes1 wie der bisher beherrscht gewesene ,bestandtheil desselben aufhrt1 ,leib einer ,seele zu sein2 das ,atom oder die ,atome1 welche bisher den bleibenden1 so wie diejenigen1 welche bisher den jeweiligen vernderlichen ,bestandtheil des organischen ,krpers ausgemacht haben1 hren jedoch dadurch keineswegs auf1 als ,atome d4 i4 zwar aus ihrer bisherigen ,verbindung ausgelst1 aber fhig und bereit1 neue ,verbindungen einzugehen1 sei es wieder als ,seele eines ,leibes 7,metempsychose7 oder als ,leibtheil einer ,seele 7,palingenesie71 zu existiren4 #cad4 ,je nachdem der organische ,krper als am ,orte haftend1 oder mit der ,fhigkeit begabt1 denselben beliebig zu wechseln1 so wie1 je nachdem derselbe als sich oder anderes vorstellend oder berhaupt nicht als vorstellend gedacht wird1 wird derselbe im ersten ,falle1 da die ,erfahrung an der sogenannten ,pflanze weder freie ,bewegung1 noch ,zeichen vorstellender ,thtigkeit aufweist1 als pflanzenartiger1 im zweiten ,fall1 da die ,erfahrung am sogenannten ,thiere zwar freie ,beweglichkeit1 aber 7wenigstens bei den niedersten ,thiergattungen7 keine ,spur von vorstellender ,thtigkeit zeigt1 als thierartiger1 im dritten ,fall1 wenn sich nicht nur die ,fhigkeit1 anderes1 sondern 7wie schon bei den hheren ,thiergattungen7 sogar die ,fhigkeit ussert1 bis zu einem gewissen ,grade sich selbst vorzustellen1 da die ,erfahrung letztere ,eigenschaft 7die ,vorstellung des ,ich7 hauptschlich am ,menschen kennt1 als menschenhnlicher bezeichnet werden4 ,mit dem ,erwachen des ,ich d4 i4 derjenigen ,vorstellung1 durch welche der belebte ,krper andere1 sei es belebte oder leblose ,krper1 von sich unterscheidet d4 h4 als ,anderes als er selbst1 als ,nicht-,ich sich gegenberstellt und dadurch sich zu diesem und dieses zu sich in ein ,verhltniss bringt1 welches je nach dem ,mass seiner im ,vergleich zu der ,kraft jenes ,andern und nach der ,beschaffenheit seiner ,bedrfnisse im ,vergleich zu den ,bedrfnissen jenes ,andern zu einem berlegenen oder unterliegenden1 zu einem freundlichen oder feindseligen1 zu friedlichem ,genuss oder zum ,kampfe ums ,dasein werden kann1 ist das ,reich des ,bewusstlosen1 des ,nicht-,ich1 abgeschlossen4 #cae4 ,wie die ,atome1 so ben auch die ,krper eine ,wirksamkeit auf einander aus1 welche je nach der ,beschaffenheit derselben entweder mechanischer1 chemischer oder organischer ,art ist4 ,erstere ussert sich als ,schwere1 indem ein ,krper den andern vermge seiner berlegenen ,masse1 die zweite als ,wahlverwandtschaft1 indem ein ,krper den andern vermge seiner innigeren ,verwandtschaft1 die dritte als ,geschlechtsneigung1 indem ein ,krper den andern in ,folge des geschlechtlichen ,gegensatzes an sich zieht4 ,wie durch die erstere eine ,ablenkung des angezogenen ,krpers1 wenn derselbe bewegt ist1 von seiner ursprnglichen ,richtung1 wenn er unbewegt ist1 eine ,annherung an den ,ort des anziehenden ,krpers1 in beiden ,fllen jedoch1 wenn kein anderweitiges ,hinderniss1 z4 ,b4 die widerstrebende ,eigenbewegung des angezogenen ,krpers1 dazwischen tritt1 eine ,vereinigung des angezogenen mit dem anziehenden und dadurch eine ,vergrsserung der ,masse des letzteren herbeigefhrt wird1 so wird durch die zweite eine ,auflsung der bisherigen ,verbindung des angezogenen ,krpers und die ,entstehung einer neuen ,verbindung durch die ,verschmelzung desselben mit dem anziehenden veranlasst1 auf dem dritten ,wege aber durch die organische ,vereinigung zweier geschlechtlich entgegengesetzten belebten ,krper ein neues organisches ,individuum auf ,kosten und aus dem ,stoffe der ,zeugenden erzeugt4 ,jene1 die mechanische ,anziehung associirt bisher getrennte ,krper zu einem neuen1 welcher dieselben in sich begreift2 die zweite trennt nicht zusammengehrige ,krper1 die vereinigt1 und fhrt zusammengehrige zusammen1 die getrennt waren2 die dritte leitet aus bisher vereinzelt gestandenen organischen ,individuen durch ,zusammenschluss derselben ein neues1 in keinem derselben fr sich allein1 aber in beiden zusammengenommen wol- und vollbegrndetes ,individuum ab4 ,das ,wirken der ersten wie der zweiten ,art bringt als producirende ,thtigkeit zwar nicht dem ,stoff1 aber der ,form nach neue ,krper1 die letztgenannte als reproducirende weder dem ,stoff1 noch der ,form nach neue1 sondern denjenigen1 aus welchen sie entstanden sind1 gleiche ,krper d4 h4 sie bringt das in der ,zeugung untergegangene in einem neuen ,individuum wieder hervor4 ,whrend durch die erstere1 die schaffende 7die ,phantasie der physischen ,welt7 ,thtigkeit der gegebene ,stoff in vorher nicht gegebener ,gestalt umgebildet1 wird durch die letztere1 die fortpflanzende 7das ,gedchtniss der ,materie7 ,thtigkeit die ,spur des einmal vorhanden ,gewesenen in allem ,folgenden mehr oder minder getreu aufbewahrt und dessen ,andenken durch dasselbe erneuert4 ,auf ersterem ,wege bilden sich aus dem im ,weltraum gleichmssig vertheilten ,stoffe durch locale ,verdichtung frei schwebende1 sogenannte kosmische ,wolken1 durch ,anhufung desselben um einen dichtern ,kern sogenannte ,nebelflecke und schweifende ,kometen2 wachsen durch ,vereinigung kleinerer ,weltkrper allmlig jene im ,weltraum zerstreuten ,massenkugeln heran1 die andern als ,central- und1 wie es das ,niederstrzen von ,sternschnuppen und ,meteorsteinen auf deren ,oberflche beweist1 zum ,sammelpunkte dienen4 ,auf dem zweiten ,wege bildet sich jener wirthschaftliche ,haushalt in der ,natur1 durch welchen die von den pflanzlichen ,organismen aufgenommene ,kohlensure im ,inneren derselben zersetzt1 der ,kohlenstoff zurckbehalten und der ,sauerstoff durch die ,lungen der ,pflanze1 die ,bltter1 ausgeathmet1 von den thierischen ,organismen dagegen eingeathmet und in den ,lungen zur ,oxydirung des ,blutes verwendet wird4 ,auf dem letztgenannten ,wege endlich werden wenigstens in den hheren pflanzlichen und thierischen ,gattungen die unzhligen ,nachkommen gezeugt1 whrend auf den niederen ,stufen der vegetabilischen ,organismen die ,fortpflanzung durch ,keimzellen 7,sporen7 und ,sprossen1 bei den animalischen durch ,theilung und ,zerfllung der ursprnglich zu einem einzigen vereinigt gewesenen in mehrere selbststndige ,individuen die ,stelle der sexualen ,generation vertritt4 #caf4 ,wie die ,atome1 so sind die ,krper in verschiedenen regelmssigen oder unregelmssigen ,abstnden durch den ,weltraum ausgestreut1 so dass einzelne derselben unter einander1 wie die ,atome zu ,krpern1 so die ,krper zu ,systemen und weiter diese selbst wieder zu ihrerseits unter sich zu einem ,ganzen verknpften ,aggregaten von ,systemen gehren1 whrend andere keinem in sich geschlossenen ,krperverband einverleibt1 sei es aus dem ,gebiet eines in das eines anderen ,krpersystems hinberstreifen1 theils frei durch den ,weltraum irren4 ,zu den ersteren gehren die ,systeme einzelner ,centralkrper mit ihren in ihren ,bewegungen von ihnen abhngigen ,begleitern1 welche ihrerseits wieder von solchen begleitet sein knnen4 ,dieselben bilden im ,weltmeer des mit ,krpern erfllten ,raumes gleichsam ,weltinseln und knnen ihrerseits mit anderen ihresgleichen zu einem ,inselmeer d4 i4 zu einem ,archipelagos von ,weltsystemen vereinigt sein4 ,ein solches bildet allem ,anschein nach der selbst um einen1 sei es idealen1 sei es realen 7nach ,mdler ,alpha ,herculis7 ,mittelpunkt gravitirende ,weltring der sogenannten ,milchstrasse1 von welchem unser ,sonnensystem mit seiner ,centralsonne1 seinen ,planeten und ,planetoiden1 deren ,trabanten und ,ringen1 sowie mit den theils gleichfalls ringfrmig angeordneten1 theils zerstreut rotirenden ,asteroiden1 ,sternschnuppen und ,meteormassen einen ,bestandtheil ausmacht4 ,der ,inbegriff smmtlicher ,weltkrper bildet das sichtbare ,universum1 das mechanisch durch das ,gesetz der ,gravitation beherrscht und chemisch1 wie die ,spectralanalyse gezeigt hat1 durchgngig aus solchen ,stoffen zusammengesetzt ist1 welche auch auf oder innerhalb der ,erde vorkommen4 ,flssige und luftartige ,bildungen 7,meere und ,atmosphren7 sind auch auf von der ,erde verschiedenen ,weltkrpern beobachtet1 dagegen ,spuren organischen ,lebens bisher nur auf dieser wahrgenommen worden1 daher von vegetabilischen und animalischen1 so wie von menschenhnlichen ,bewohnern erfahrungsgem bisher nur auf dieser die ,rede sein kann4 #cag4 ,sowol die ,zwischenrume zwischen den ,welt-1 so wie jene zwischen den festen und flssigen ,krpern auf der ,erde sind von luftartigen ,krpern 7auf der ,erde von einem aus ,sauerstoff und ,stickstoff1 so wie einigem ,ozon bestehenden ,luftkrper1 der sogenannten atmosphrischen ,luft7 ausgefllt1 deren ,gegenwart auch in den scheinbar leeren ,theilen des ,weltraums durch die ,widerstnde1 welche bewegte ,weltkrper mittels derselben erlitten haben 7z4 ,b4 durch die allmlige ,verengung der ,bahn des ,enke'schen ,kometen71 erwiesen ist4 ,die ,zwischenrume der physikalischen ,atome werden1 wie oben bemerkt1 durch ,atome des sogenannten ,weltthers erfllt gedacht1 auf dessen ,zustnde diejenigen ,phnomene1 welche sonst je specifisch verschiedenen sogenannten unwgbaren ,stoffen 7,imponderabilien71 z4 ,b4 die ,lichterscheinungen einem ,lichtstoff1 die magnetischen einem magnetischen ,fluidum u4 s4 w4 zugeschrieben wurden1 nunmehr als auf deren gemeinsamen ,trger zurckgefhrt zu werden pflegen4 ,dieselben zerfallen in solche1 bei welchen die qualitative ,beschaffenheit der ,krperatome gleichgltig1 und solche fr welche dieselbe bestimmend ist4 ,zu den ersteren gehren die ,licht- und ,wrmeerscheinungen1 die sich deshalb 7wenngleich in unzhligen ,graden der ,abstufung7 zwischen und in allen ,krpern des ,weltalls vorfinden2 zu den letzteren lassen sich die sogenannten1 magnetischen und elektrischen ,erscheinungen zhlen1 deren erstere an die ,gegenwart eines bestimmten chemischen ,stoffs 7des ,eisens71 deren letztere an die ,gegenwart und gegenseitige ,berhrung mindestens zweier qualitativ heterogener ,stoffe 7z4 ,b4 ,zink und ,kupfer7 gebunden ist4 ,der ,zustand des ,aethers selbst wird als kleinste periodische ,bewegung der ,aetheratome 7,schwingung7 in verschiedener ,menge und ,richtung vorgestellt1 wobei der ,unterschied stattfindet1 dass diejenigen1 welche als ,trger des ,lichtphnomens angesehen werden1 an der ,oberflche der ,krper 7mit ,ausnahme der durchsichtigen oder durchscheinenden7 stattfinden und diese daher im ,inneren dunkel erscheinen1 whrend diejenigen1 welche die ,trger des ,wrmephnomens sind1 auch im ,inneren der ,krper statthaben1 diese daher je nach dem ,grade derselben innerlich erhitzt oder erkltet erscheinen4 ,bei den magnetischen und elektrischen ,erscheinungen lsst sich die ,betheiligung des ,aethers in der ,weise verschieden denken1 dass derselbe in dem ,krper1 welcher den erforderlichen ,stoff1 das ,eisen enthlt1 an zwei entgegengesetzten ,enden1 den ,polen1 angehuft erscheint1 wobei die ,erfahrung zeigt1 dass gleichnamige ,pole einander abstossen1 whrend bei den elektrischen ,erscheinungen an den zu ihrer ,entstehung erforderlichen heterogenen ,krpern der ,aether an zwei einander der ,richtung nach entgegengesetzten ,enden 7 und -7 sich anhuft1 wobei die ,erfahrung zeigt1 dass entgegengesetzte ,pole sich anziehen4 ,inwieweit bei den elektrischen ,strmen1 von welchen ,muskelcontractionen begleitet zu werden pflegen1 sowie bei den ,erscheinungen des sogenannten thierischen ,magnetismus und der thierischen ,elektricitt eben so wie bei jenen der sogenannten animalischen ,wrme die ,betheiligung des ,aethers eine ,rolle bernehme1 muss um so mehr dahingestellt bleiben1 als mit ,ausnahme der elektrischen ,muskelstrme und der thierischen ,wrme die brigen sogenannten ,thatsachen noch allzu sehr der empirischen ,besttigung bedrfen4 ,insofern jene dem ,weltther zugeschriebenen ,phnomene1 mit den auf die physikalischen ,atome zurckgefhrten ,erscheinungen verglichen1 dem der groben ,masse der letzteren gegenber verfeinerten ,charakter ihrer materiellen ,grundlage entsprechend selbst einen gleichsam vergeistigten ,stempel tragen1 sind sie es1 welche durch ihre ,gegenstze der ,helligkeit und der ,finsterniss1 der ,hitze und der ,klte1 der magnetischen und elektrischen ,spannung und ,lsung der ,physiognomie der physischen ,krperwelt ein an die wechselnden ,stimmungsgegenstze des menschlichen ,gemthes mahnendes ,geprge aufdrcken und daher als ,bilder und ,gleichnisse fr die letzteren mit ,vorliebe pflegen verwendet zu werden4 ,steigern sich dieselben so weit1 dass sie namhafte ,vernderungen in der ,welt der physischen ,krper verursachen1 die ,lichterscheinung als ,brand1 die ,wrmeerscheinung als ,explosion oder ,eruption1 der ,magnetismus als magnetisches1 der elektrische ,strom als atmosphrisches ,ungewitter auftritt1 so nimmt deren ,wesen eine an die pltzliche1 aber auch vorbergehende ,natur der von unwillkrlichen ,krperbewegungen begleiteten ,gemthserschtterungen1 der sogenannten ,affecte1 an und liefert fr diese 7flammender ,zorn1 leidenschaftlicher ,ausbruch7 das treffendste ,gleichniss4 #cah4 ,wie dem denknothwendigen das durch die ,erfahrung gegebene ,wirkliche1 so steht dem denknothwendigen das empirisch gegebene ,wirken gegenber4 ,die ,vorstellung des letzteren unterliegt um so mehr logischen ,schwierigkeiten1 als weder der ,begriff eines ,wirkens durch den leeren ,raum1 wie er durch die discrete ,vertheilung der ,atome im ,raume gefordert ist1 noch der ,begriff eines ,dinges1 welches eins und zugleich der ,trger vielfach sich ndernden ,wirkens1 noch endlich jener der ,vernderung d4 h4 eines ,dinges1 welches anders geworden und doch dasselbe geblieben sein soll1 und jener der unter den letztgenannten fallenden ,bewegung als ,ortsvernderung ohne schwerwiegende kritische ,bedenken bleibt4 ,erstgenannter ficht durch die ,einsicht in die ,unmglichkeit1 dass von dem angeblich ,einfachen ,theile sich loslsen und durch einen ,sprung ber das ,leere hinber einem andern eben so ,einfachen einverleibt werden knnten1 streng genommen die ,mglichkeit so wol der ,anziehung wie der ,abstossung und damit die ,basis des physischen ,zusammenhangs unter den ,elementen der ,krperwelt an4 ,die ,einheit des ,dinges1 whrend dessen ,wirken ein vielartiges sein soll1 ruft den ,widerspruch1 wie ,eins ,vielem gedacht werden knne1 die ,identitt des ,dinges1 nachdem es ein anderes geworden1 ruft den ,widerspruch1 wie ,eines und dasselbe zugleich nicht dasselbe sein knne1 wider sich hervor und nthigt1 dem ersteren durch die ,annahme1 dass das ,wirken eines ,dinges das ,product nicht eines einzigen ,atoms1 sondern des ,zusammenseins einer ,gruppe mehrerer ,atome sei und demnach1 wenn die ,bestandtheile dieser ,gruppe verschiedene seien1 sehr wol ein ,verschiedenes nicht nur sein knne1 sondern sein msse1 dem zweiten dagegen durch die ,bemerkung zu begegnen1 dass1 weil jedes sogenannte ,ding nur eine ,gruppe von ,atomen1 also ein ,ganzes sei1 dasselbe durch das ,ausscheiden einzelner und ,eintreten anderer1 whrend der ,rest derselbe geblieben ist1 sehr wol eine ,vernderung erlitten und doch 7in ,bezug auf obigen ,rest7 seine ,identitt aufrecht erhalten haben knne4 ,bezglich der ,bewegung als ,ortsvernderung aber gilt1 dass dieselbe nur dann einen ,widerspruch einschliesse1 wenn dieselbe in dem ,sinn verstanden wird1 dass das ,bewegliche im selben ,zeitpunkt an einem und demselben ,orte befindlich und nicht befindlich1 keineswegs aber1 wenn dieselbe so aufgefasst wird1 dass das ,bewegliche in jedem stetig auf einander folgenden ,zeitpunkt in einem anderen ,orte befindlich sei4 ,dieselbe setzt daher eben so nothwendig die ,zeit als den ,raum voraus und wird durch das ,verhltniss des in einem gewissen ,zeitabschnitt zurckgelegten ,raumes d4 i4 durch die ,geschwindigkeit gemessen4 #cai4 ,das in der ,zeit vor sich gehende erfahrungsmssig gegebene ,geschehen1 die ,vernderung des ,zustandes der ,krperwelt1 ist eine dreifache1 und zwar tritt dasselbe1 je nachdem entweder nur der ,ort des ,krpers1 wobei dessen ,form sowol als ,stoff dieselben bleiben1 oder nur die ,form des ,krpers1 whrend der ,stoff unberhrt bleibt1 oder schliesslich auch dieser eine ,vernderung erleidet1 als ,orts-1 ,form- oder ,stoffwechsel auf4 ,in ersterer ,hinsicht kann die ,bewegung der ,richtung nach entweder eine fortschreitende1 wie bei dem ,stoss und ,wurf1 oder eine in sich zurckkehrende1 wie bei den rotirenden ,weltkrpern und den ,blutkrperchen im ,blutkreislauf1 oder eine zugleich fortschreitende und in sich zurckkehrende ,bewegung1 wie bei dem um die ,erde sich drehenden und zugleich mit dieser um die ,sonne bewegten ,monde sein4 ,der ,qualitt nach kann dieselbe entweder eine in gleichen ,zeitabschnitten auf gleiche ,weise sich wiederholende 7gleichfrmige7 oder in gleichen ,zeitrumen abnehmende 7retardirende7 oder zunehmende 7accelerirende7 ,bewegung1 in ersterer ,hinsicht berdies entweder eine am selben ,ort sich gleichfrmig wiederholende 7schwingende71 oder dabei zugleich im ,raume fortschreitende1 entweder nach der nmlichen1 oder abwechselnd nach entgegengesetzten ,richtungen von der ,fortschrittslinie gleichfrmig ausschlagende ,bewegung sein3 jene ergibt die periodische ,bogen-1 diese die ,wellenbewegung4 ,hinsichtlich des ,formenwechsels findet beim mechanischen und chemischen ,krper ein ,uebergang des festen in den flssigen und luftartigen ,zustand1 oder des flssigen in den festen und luftfrmigen1 oder des letztgenannten in den festen und flssigen statt1 whrend beim organischen die sogenannte ,transformationslehre 7,darwinismus7 im ,gegensatz gegen die ,theorie von der ,constanz der ,arten und ,gattungen es mehr als wahrscheinlich gemacht hat1 dass nicht nur in der vegetabilischen ,natur die ,arten und ,gattungen der ,organismen durch allmlige ,umbildung einer oder weniger ursprnglichen ,pflanzentypen 7,urpflanze1 ,metamorphose der ,pflanze3 ,goethe71 sondern auch in der animalischen ,welt die ,arten und ,gattungen des ,thierreichs durch allmlige ,umbildung eines oder einiger ursprnglicher ,thiertypen 7,bathybios1 ,gastraea3 ,haeckel71 sei es auf dem ,wege immanenter ,teleologie 7,goethe71 sei es auf dem natrlicher ,zuchtwahl 7,darwin71 oder unwillkrlicher1 reflexartiger ,nachahmung 7,mimicry3 ,wallace7 in einander bergehen4 ,was den ,stoffwechsel betrifft1 so hat die ,erfahrung bis heute zwar die ,vermuthung1 dass der unorganische chemische ,stoff nur eine ,umbildung des primitiven mechanischen ,stoffs sei1 durch die chemische ,typentheorie wahrscheinlich zu machen1 fr die ,behauptung aber1 dass der organische ,stoff nur eine ,umbildung des unorganischen1 der belebte ,naturkrper aus leblosen1 etwa durch ,urzeugung 7generatio quivoca71 entstanden sei1 eben so wenig einen jeden ,zweifel ausschliessenden ,beweis durch ,thatsachen zu fhren vermocht1 wie fr die weitere1 dass das ,phnomen der ,empfindung1 durch welches der 7anderes und sich selbst7 vorstellende ,organismus sich von dem nicht vorstellenden1 obgleich ebenfalls organischen ,krper unterscheidet1 nichts anderes als eine ,umbildung des derselben entsprechenden ,nervenreizes und demnach als psychischer oder ,bewusstseinsvorgang von diesem als physiologischem d4 i4 ,nervenzustand1 eben so wenig wie dieser als organischer ,vorgang von den unorganischen ,vorgngen der mechanisch-chemischen ,krper dem ,wesen nach verschieden sei4 ,insbesondere was die letztgenannte von den positivistischen und materialistischen ,gegnern einer weder mit ,biologie noch mit ,phrenologie und ,physiologie identischen ,psychologie immer von neuem wiederholte1 aber niemals bewiesene ,versicherung betrifft1 haben ausgezeichnete ,physiologen 7,ludwig1 ,fick7 ein offenes3 ignoramus1 einer der ausgezeichnetsten 7,dubois-,reymond7 sogar ein eben solches3 ignorabimus ausgesprochen4 #cbj4 ,wie die ,gesammtheit der im ,weltraum vertheilten 7unorganischen und der auf einem oder dem andern derselben anzutreffenden organischen7 ,krper in ihrer gegenseitigen physischen ,zusammengehrigkeit mit und in ihrer ,abhngigkeit von einander1 so weit dieselben unserer ,erfahrung zugnglich sind1 das physische ,weltall1 den ,kosmos1 so macht die ,gesammtheit des in und zwischen denselben in der ,zeit vor sich gehenden ,geschehens1 deren periodischer und nichtperiodischer ,orts-1 ,formen- und ,stoffwechsel von der unmessbaren1 primitiven ,oscillation des ,aethers bis zu den ,umlufen der ,weltkrper und dem schwankenden ,gleichgewicht einander quilibrirender ,weltsysteme1 von der ,zerlegung des ,wassertropfens durch den elektrischen ,funken in seine ,elemente bis zu den ein ,system von ,weltkrpern erleuchtenden und erwrmenden ,verbrennungsprocessen gasfrmiger ,centralsonnen1 von der molecularen ,anziehung und ,abstossung primitiver ,stofftheile bis zu den verwickelten mechanisch-chemischen ,processen1 welche die ,erscheinung des ,lebens und das ,erwachen des ,bewusstseins bedingen1 herauf1 so weit dasselbe unserer ,erfahrung zugnglich ist1 die ,naturgeschichte der physischen ,welt1 die ,geschichte des ,weltalls aus4 ,,zweites ,,capitel4 ,,das ,,ich4 #cba4 ,wie die ,erfahrung lehrt1 dass es physische d4 h4 mechanische1 chemische und organische1 so lehrt sie auch1 dass es psychische d4 h4 dass es ,phnomene des ,empfindens und ,vorstellens1 des ,fhlens1 ,begehrens und ,wollens gibt1 aber sie lehrt keineswegs1 weder dass physische und psychische ,vorgnge identisch1 noch dass sie nicht identisch seien4 ,was die ,erfahrung als ussere an der ,hand der sinnlichen ,beobachtung und des durch knstliche ,werkzeuge verschrften ,experiments ber die ,phnomene des als vorstellend bezeichneten belebten ,organismus zu erreichen vermag1 ist 7wenigstens bis zur ,stunde7 noch niemals ,empfindung 7psychischer ,zustand7 gewesen1 sondern jedesmal1 wenn auch noch so sehr verfeinerter physischer ,zustand 7eine ,bewegung1 ein ,nervenreiz1 ein ,zersetzungsvorgang7 geblieben4 ,was die ,erfahrung als innere an der ,hand der ,beobachtung seiner selbst und ,anderer und des1 so weit die ,natur der ,sache es erlaubt1 knstlich angestellten ,versuchs blosszulegen vermochte1 war noch nicht physischer 7,bewegung1 ,reiz1 chemischer ,process71 sondern ausschliesslich immer wieder psychischer ,vorgang 7elementare ,sinnes- oder ,muskelempfindung1 elementares ,lust- oder ,schmerzgefhl1 elementares ,streben oder ,verabscheuen74 ,sowol die ,behauptung1 dass ,bewegung 7ein extensiver ,zustand7 ,empfindung1 wie jene1 dass ,empfindung 7ein intensiver ,zustand7 ,bewegung sei1 ist jede fr sich ein unerlaubter ,schritt auf ,grund angeblicher ber die ,grenze gegebener ,erfahrung hinaus auf ein ,gebiet1 wo nicht die 7nicht vorhandene7 ,thatsache1 sondern allein die aus ,thatsachen gezogene denknothwendige ,folgerung zu entscheiden vermag4 #cbb4 ,es ist nicht die ,verschiedenheit beider ,classen von ,erscheinungen dem usseren ,anschein nach1 welche bestritten wird1 eben so wenig als die ,gegner der ,verschiedenheit organischer und unorganischer ,krper den anscheinenden ,unterschied beider zu leugnen gewillt sind4 ,aber in dem einen wie in dem andern ,fall geht die ,tendenz dahin1 die allerdings anscheinende ,verschiedenheit als eine blos scheinbare darzulegen und so wie die organischen und unorganischen ,krper1 auch physische und psychische ,phnomene dem ,wesen nach als identisch hinzustellen4 ,insoweit dieses ,bemhen sich auf das angebliche wissenschaftliche ,bedrfniss sttzt1 in der ,gesammtheit der erfahrungsmssig gegebenen ,erscheinungen ,einheitlichkeit nachzuweisen1 wrde dasselbe1 wenn die letztere ,einheit in der ,mannigfaltigkeit d4 i4 ,harmonie wre1 mehr ein sthetisches1 also der strengen ,naturwissenschaft fremdes1 als ein direct wissenschaftliches ,bedrfniss1 wenn dieselbe aber vielmehr ,einerleiheit 7langweilige ,monotonie1 abwechselungslose ,einfrmigkeit71 wie es wahrscheinlicher ist1 bedeuten sollte1 im ,grunde gar kein ,bedrfniss befriedigen4 ,insofern dasselbe einerseits die ,verschiedenheit der ,phnomene d4 i4 des scheinbar ,wirklichen1 andererseits die ,identitt des ,substrats d4 i4 des wahrhaft ,wirklichen zur ,voraussetzung hat1 widerspricht dasselbe dem denknothwendigen ,axiom1 dass1 wie der ,vielheit des ,scheins eine ,vielheit des ,seins1 so der qualitativen ,mannigfaltigkeit des ersteren eine eben solche des letztern entsprechen msse4 ,das ,gleichniss ,fechner's1 dass ,physisches und ,psychisches wie die beiden ,ansichten eines ,kreisbogens sich verhalten1 der von der ,seite des ,mittelpunktes aus betrachtet concav1 von jener der ,peripherie aus gesehen convex erscheint1 ohne dadurch aufzuhren1 ein und dasselbe zu sein1 kann wol blenden1 aber nicht beweisen4 ,denn eben dieses ,herausgehen nach der entgegengesetzten ,seite1 um das ,object von dieser aus ins ,auge zu fassen1 ist bei dem ,verhltniss zwischen ,physischem und ,psychischem aus dem ,grunde unmglich1 weil der ,umkreis des ,psychischen d4 i4 der ,bewusstseinsphnomene1 zu welchen auch die ,sinnesempfindung und sinnliche ,wahrnehmung gehrt1 auch von demjenigen ,beobachter1 der sich wie der ,naturforscher auf die ,seite des ,physischen stellt1 in keiner ,weise berschritten werden kann4 ,von dem1 worin der ,physiker das ,wesen des optischen oder des akustischen ,phnomens erblickt1 von der ,oscillation der ,aethertheilchen oder den ,luftwellen ist in demjenigen1 was der ,psychologe als das ,wesen der ,gesichts- oder ,gehrsempfindung ansieht1 in der qualitativen ,farbe oder dem eben solchen ,ton1 nichts ,gleichartiges anzutreffen1 noch lsst sich die ,anzahl von mehr als vierhundert ,billionen ,schwingungen mit der ,empfindung des ,blauen oder jene von #cb ,schallwellen in der ,secunde mit jener des tiefsten hrbaren ,c-,tones der ,orgel vergleichen4 ,physische und psychische ,erscheinungen1 als ,phnomene betrachtet1 sind nicht blos scheinbar1 sondern wahrhaft verschieden und1 was ihre qualitative ,natur1 allerdings nicht1 was deren quantitatives ,mass betrifft1 schlechterdings unvergleichbar4 #cbc4 ,dennoch wre es voreilig1 wie der qualitative ,dualismus thut1 aus der ,verschiedenheit beider ,classen von ,erscheinungen auf eine qualitative ,verschiedenheit ihrer beziehungsweisen ,substrate d4 i4 da das scheinbar ,wirkliche auf wahrhaft ,wirkliches deutet1 auf eine zwiespltige qualitative ,beschaffenheit des ,wirklichen zu schliessen4 ,die ,folgerung1 dass1 wenn die ,erscheinung verschiedenartig sei1 auch das ,wesen des derselben zu ,grunde liegenden ,wirklichen ein verschiedenartiges sein msse1 hat nur dann ,gewalt1 wenn sie dazu gebraucht wird1 um darzuthun1 dass das in diesem ,falle zu ,grunde liegende ,wirkliche nicht ein einziges1 sondern ein multiplum von ,wirklichen sein1 den verschiedenen ,erscheinungen demnach nicht ein und dasselbe1 sondern bald diese1 bald eine andere ,gruppe von mehreren ,wirklichen zu ,grunde liegen msse4 ,keineswegs aber folgt daraus1 dass jene ,wirklichen selbst nicht blos numerisch1 sondern ihrer inneren ,beschaffenheit nach unter einander verschieden sein d4 h4 dass sie etwa verschiedenen ,classen von ,wirklichen angehren mssten1 so lange nicht erwiesen ist1 dass die blosse ,verschiedenheit usserer ,beschaffenheiten1 wie ,zahl1 ,lage1 ,gruppirung der ,atome1 nicht hinreiche1 verschiedenartigen ,schein in der ,erscheinungswelt hervorzubringen4 ,da letzterer ,erweis1 wie das ,beispiel der quantitativen ,atomistik lehrt1 keineswegs erbracht1 im ,gegentheil durch diese einleuchtend gemacht worden ist1 wie unter ,voraussetzung durchgngig gleicher ,beschaffenheit der ,atome lediglich durch verschiedene ,zahl und rumliche ,anordnung derselben verschiedene1 ja anscheinend ganz entgegengesetzte ,phnomene 7wie z4 ,b4 das nach rechts und das nach links ,drehen der ,polarisationsebene7 sich erklren lassen1 so steht von dieser ,seite1 wie es scheint1 nichts im ,wege1 auch physische und psychische ,phnomene auf qualitativ gleichartiges ,wirkliches zurckzufhren4 #cbd4 ,letzteres wrde nur dann undenkbar sein1 wenn die ,qualitt eines1 mehrerer1 oder aller zum erklrenden ,phnomen einer-1 und jene des denselben zu ,grunde zu legenden ,wirklichen andererseits einander in der ,weise widersprchen1 dass die durch die ,erfahrung gewhrleistete ,thatschlichkeit des oder der einen durch die 7aus was immer fr einem ,grunde7 behauptete ,beschaffenheit des andern geradezu ausgeschlossen wird4 ,dieser ,fall wrde eintreten1 wenn zum ,beispiel unter den thatschlichen psychischen ,erscheinungen eine solche sich vorfnde1 die ihrer ,natur nach nur innerhalb eines einzigen und zwar eines seiner ,qualitt nach streng einfachen ,wirklichen vor sich gehen kann1 whrend dagegen von anderer ,seite behauptet wrde1 nicht nur1 dass alles1 was berhaupt als ,substrat einer ,erscheinung solle angesehen werden knnen1 eine ,verbindung mehrerer ,wirklicher1 eine ,gruppe von solchen sein msse1 sondern auch1 insofern dasselbe als ,trger einer ,erscheinung gelten soll1 seiner ,qualitt nach zusammengesetzt sein msse4 ,in diesem ,fall wrde entweder die ,thatschlichkeit jenes ,phnomens verleugnet1 oder1 wenn dies dem ,zeugniss der ,erfahrung gegenber als unausfhrbar sich herausstellt1 angenommen werden mssen1 dass dasselbe1 obgleich wirklich1 doch ohne wirkliches ,substrat1 gleichsam in der ,luft schwebe4 #cbe4 ,obiger ,fall tritt ein bei dem ,phnomen der sogenannten ,einheit des ,bewusstseins1 der ,theorie der sogenannten ,psychologie ohne ,seele und der ,psychologie des sogenannten ,materialismus gegenber4 ,jene geht davon aus1 dass die ,natur des ,phnomens der ,einheit des ,bewusstseins mit der ,qualitt des ihrer ,ansicht nach ausschliesslich wahrhaft ,wirklichen unvertrglich und daher1 da dessen ,wirklichkeit nicht bestritten werden knne1 dasselbe thatschlich ohne reales ,substrat sei4 ,letztere rumt ein1 nicht nur dass obiges ,phnomen thatschlich1 sondern auch1 dass kein irgendwie wirklich vorhandenes ,phnomen ohne irgendwie beschaffenes ,wirkliches als ,substrat desselben denkbar1 behauptet aber1 dass die ,natur obiger ,erscheinung auch mit der ,annahme eines aus ,theilen bestehenden ,substrates vertrglich sei4 ,die ,widerlegung der ersteren msste darauf ausgehen darzuthun1 nicht nur1 dass dasjenige ,substrat1 welches die ,psychologie ohne ,seele fr das ausschliesslich ,wirkliche1 weil ausschliesslich mgliche ausgibt1 weder das einzig ,wirkliche1 noch berhaupt ohne ,selbstwiderspruch ein mgliches sei1 sondern auch1 dass eine als wirklich zugestandene ,erscheinung weder ohne ein ,wirkliches als ,substrat1 noch berhaupt ohne ,substrat gedacht werden knne4 ,die ,widerlegung der letzteren msste dahin gerichtet sein1 zu erweisen1 dass der ,versuch1 die ,natur obigen als thatschlich anerkannten ,phnomens mit der materiellen d4 i4 aus ,theilen bestehenden ,natur seines ,substrats als vertrglich darzustellen1 illusorisch1 und daher die einzige ,mglichkeit1 dessen ,thatschlichkeit begreiflich zu finden1 in der ,annahme eines atomistischen d4 i4 theillosen ,trgers fr dasselbe gelegen sei4 #cbj4 ,den ,beweis zu fhren1 dass das wahrhaft ,wirkliche seiner ,qualitt nach einfach d4 i4 nicht aus ,theilen bestehend1 dass sonach dasjenige ,wirkliche1 welches die ,psychologie ohne ,seele nicht nur1 obgleich dasselbe1 sondern wol gar1 weil es zusammengesetzter ,natur 7materiell7 ist1 fr das wahrhaft ,wirkliche hlt1 weder ein solches sei noch sein knne1 sondern blos den ,schein eines solchen enthalte1 hat im ,obigen bereits der philosophische ,realismus durch seine von der ,erfahrung aus-1 aber aus denknothwendigen ,grnden ber dieselbe hinaus gehende ,wissenschaft vom ,wirklichen bernommen4 ,derselbe hat aber auch zugleich dargethan1 und in diesem ,punkt steht1 wie aus dem ,vorigen sich ergibt1 selbst die ,psychologie des ,materialismus ihm als ,bundesgenossin zur ,seite1 dass auch der ,schein eines ,wirklichen1 wenn er ein wirklicher d4 i4 thatschlicher ist1 nicht ohne ein ,wirkliches als dessen ,substrat gedacht werden knne und daher die ,annahme der ,psychologie ohne ,seele1 dass der von ihr als thatschlich anerkannte ,schein der ,einheit des ,bewusstseins ohne ein solches1 also buchstblich ein ,luftphantom sei1 auf einer argen ,selbsttuschung beruhe4 #cbg4 ,zum ,beweise fr die andere d4 i4 fr diejenige ,behauptung1 welche den thatschlichen ,schein der ,einheit des ,bewusstseins mit der aus ,theilen bestehenden ,natur des ,trgers derselben fr vereinbar hlt1 haben sich deren ,vertheidiger1 die ,psychologen des ,materialismus1 auf ein ihrer ,meinung nach zutreffendes ,beispiel aus der exacten ,naturwissenschaft1 auf die in der ,mechanik der ,zusammensetzung der ,krfte fundamentale ,thatsache der ,resultante berufen4 ,dieselbe stellt in der ,that ein ,wirkliches dar1 welches als solches nur durch das ,zusammenwirken anderer ,wirklichen1 der sogenannten ,componenten zu ,stande kommt1 zugleich aber auch ein solches1 das mit der ,wirklichkeit dieser letzteren verglichen nur ein scheinbares ist d4 h4 nur den ,schein selbststndiger ,wirklichkeit hat1 whrend die eigentlich ,wirklichen1 weil die eigentlich ,wirkenden1 die ,componenten sind4 ,werden die letzteren1 also ein ,vielfaches1 als das ,substrat der ,resultirenden1 welche als solche ein ,einfaches ist1 vorgestellt1 so scheint obige ,thatsache anschaulich zu machen1 wie die zusammengesetzte ,natur der ,grundlage eines ,phnomens die einheitliche1 ja sogar einfache ,beschaffenheit des letztern nicht ausschliesse1 und sonach auch die ,mglichkeit1 dass das seiner ,natur nach einfache ,phnomen der ,einheit des ,bewusstseins in einem zusammengesetzten1 aus einer ,mehrheit von ,theilen bestehenden ,substrate vor sich gehe1 plausibel zu machen4 #cbh4 ,trifft obiges ,gleichniss zu1 so beweist es nichts2 beweist es aber etwas1 so beweist es das ,gegentheil von dem1 was nach dem ,wunsche seiner ,urheber dadurch bewiesen werden soll4 ,die ,beweiskraft desselben hngt davon ab1 dass dasjenige1 was unter dem ,namen der ,resultirenden mit dem ,phnomen der ,einheit des ,bewusstseins verglichen wird1 wirklich im ,sinn der ,mechanik eine solche sei4 ,aber schon ,lotze hat bemerkt1 dass dieser sogenannten ,resultanten das wichtigste ,merkmal einer solchen1 nmlich nichts geringeres fehle als der gemeinschaftliche ,angriffspunkt1 der ihr mit ihren ,componenten gemeinsam sein muss4 ,die ,resultirende ohne einen solchen wre wie ,schiller's ,glocke1 welcher1 wie ,schlegel witzig bemerkt hat1 der ,schwengel fehlt4 ,ist aber die ,resultante eine wirkliche ,resultirende d4 h4 hat sie mit ihren ,componenten den ,punkt des ,angriffs wirklich gemein1 dann stellt dieser ,punkt eben dasjenige dar1 was fr das ,phnomen der ,einheit des ,bewusstseins der atomistische ,trger desselben darstellen soll d4 h4 obiges ,gleichniss beweist1 statt gegen1 im ,gegentheil fr die ,unentbehrlichkeit eines einfachen ,wirklichen als ,substrat des ,phnomens der ,einheit des ,bewusstseins4 #cbi4 ,aus der ,thatsache der ,einheit des ,bewusstseins folgt1 dass es ,phnomene gibt1 welche als ,substrats nur eines einzigen theillosen und untheilbaren ,wirklichen bedrfen und daher mit allen denjenigen ,phnomenen1 welche zu ihrer realen ,unterlage ein ,aggregat von solchen d4 i4 7im physikalischen ,sinne7 einen 7mehr oder weniger verfeinerten oder vergrberten7 ,krper voraussetzen1 qualitativ schlechterdings unvergleichbar sind4 ,umgekehrt wird es erlaubt sein1 anzunehmen1 dass alle diejenigen ,phnomene1 welche mit letzteren unvergleichbar1 ihrerseits dagegen mit dem ,phnomen der ,einheit des ,selbstbewusstseins insofern vergleichbar seien1 als sie ebenso wie dieses jedes irgendwie zusammengesetzte ,substrat ausschliessen und im ,gegensatz zu den mit diesem unvergleichbaren ,erscheinungen einen atomistischen ,trger als reale ,unterlage bedingen4 ,da nun das ,phnomen der ,einheit des ,bewusstseins ein psychisches ist1 alle diejenigen ,phnomene aber1 welche als ihr ,substrat eine materielle ,grundlage erfordern1 als physische bezeichnet werden1 so folgt1 dass alle mit letzteren unvergleichbaren ,phnomene 7wie ,vorstellen1 ,fhlen1 ,streben und ,wollen7 als psychische dem ,phnomen der ,einheit des ,bewusstseins gleichartig sein und daher ebenso wie dieses an einem theillosen ,trger haften werden4 ,wird dabei vorzugsweise die ,eigenthmlichkeit ins ,auge gefasst1 dass jedes zusammengesetzte d4 h4 aus ,theilen bestehende ,substrat ein ,aussereinander der ,orte dieser letzteren d4 h4 eine rumliche ,ausdehnung 7extensum7 erheischt1 whrend das einfache theillose ,wirkliche eine solche ausschliesst und nur den einfachen ,ort 7mathematischen ,punkt7 eines einfachen ,wirklichen 7eines dynamischen ,punkts oder einer punktuellen ,kraft2 ,monade1 ,dynamide7 ausfllt1 so knnen die physischen ,phnomene auch extensive und mssen die psychischen sodann im ,gegensatz dazu intensive genannt werden4 ,jene schliessen die ,ausdehnung und damit die ,rumlichkeit ein1 diese dagegen zwar die ,ausdehnung1 keineswegs aber die ,rumlichkeit aus2 jene erfolgen als ,vorgnge innerhalb eines rumlich ausgedehnten ,substrats selbst in rumlich ausgedehnter ,weise 7,bewegung als ,ortsvernderung1 ,anziehung1 ,schwingung u4 s4 w471 diese erfolgen als ,vorgnge innerhalb eines zwar an einem ,orte im ,raume befindlichen 7also nicht raumlosen oder unrumlichen71 aber nur einen einfachen 7ausdehnungslosen7 ,ort im ,raume einnehmenden 7also selbst ausdehnungslosen7 ,wirklichen zwar im ,raume1 knnen aber selbst eben so wenig wie das ,wirkliche1 dessen ,vorgnge sie sind1 rumlich ausgedehnt sein 7,empfindung als ,intensittsvernderung1 ,hemmungsgefhl1 ,streben u4 s4 w474 ,wie der ,inbegriff der extensiven ,phnomene die ,grundlage der ,physik1 so bildet jener der intensiven die ,grundlage der ,psychik oder ,psychologie2 jener umfasst alle materiellen d4 h4 an einem materiellen ,substrat haftenden und durch die ,wechselwirkung zwischen den ,elementen der ,materie1 den physikalischen ,atomen1 hervorgebrachten1 dieser dagegen alle an einem atomistischen ,substrat haftenden und aus der ,wechselwirkung der elementaren ,vorgnge innerhalb desselben entspringenden ,erscheinungen4 #ccj4 ,da das einzige atomistische ,substrat erfahrungsmssig gegebener ,erscheinungen dasjenige ist1 welches auf ,grund des thatschlichen ,phnomens der ,einheit des ,bewusstseins als ,trger nicht nur dieses1 sondern smmtlicher ihm gleichartiger ,phnomene vorausgesetzt wird1 so folgt1 dass wie es voreilig schien1 aus der qualitativen ,verschiedenheit der physischen und psychischen ,erscheinungen auf qualitativ verschiedene ,beschaffenheit ihrer beziehungsweisen ,substrate zu schliessen1 es eben so voreilig wre1 aus den erfahrungsmssig gegebenen ,zustnden eines atomistischen ,wirklichen auf das ,vorhandensein gleicher oder doch hnlicher ,zustnde im ,innern anderer oder gar aller atomistischen ,wirklichen zu schliessen4 ,aus der denknothwendigen ,folgerung1 dass1 was immer in einem atomistischen ,wirklichen vor sich gehe1 nur intensive und insofern den erfahrungsgemss gegebenen ,vorgngen des ,vorstellens1 ,fhlens und ,strebens hnliche ,zustnde sein knnen1 folgt keineswegs1 dass1 weil dergleichen in demjenigen ,atome1 welches als ,trger des ,phnomens der ,einheit des ,bewusstseins gilt1 durch die ,erfahrung gegeben sind1 hnliche auch in allen brigen einfachen ,wirklichen1 also z4 ,b4 auch in denjenigen1 welche als letzte reale ,grundlage der physikalischen ,materie angesehen werden1 gegeben sein mssten oder thatschlich seien4 ,jene einfachen ,wirklichen1 welche auf ,grund thatschlich erfahrener intensiver ,zustnde d4 i4 erfahrungsmssig gegebener psychischer ,phnomene 7selbst erlebter oder an ,anderen beobachteter ,vorstellungen1 ,gefhle1 ,begehrungen und ,willensentschliessungen7 als deren unentbehrliche atomistische ,trger denknothwendig vorausgesetzt werden mssen1 mgen als solche ,seelen d4 h4 reale ,atome heissen1 deren eigenthmliches ,wirken in der gegebenen ,erfahrung unter der ,form des ,vorstellens1 ,fhlens1 ,strebens und anderer aus diesen letzteren abgeleiteten ,zustnde erscheint1 deren specifische ,qualitt aber eben so wie jene aller brigen einfachen ,wirklichen1 welche den ,boden des erfahrungsmssig gegebenen ,scheins der ,wirklichkeit ausmachen1 der ,erkenntniss entzogen bleibt4 ,wie die ,farbe1 der ,klang1 die ,hrte oder ,weichheit1 ja wie die ,krperlichkeit selbst nicht das ,wesen des ,wirklichen1 sondern die ,form ausmacht1 unter welcher dasselbe fr die ussere ,erfahrung1 so stellt die vorstellende1 fhlende1 strebende ,thtigkeit1 ja die ,seelenhaftigkeit selbst diejenige ,gestalt dar1 unter welcher das ,innere des ,wirklichen fr die innere ,erfahrung erscheint2 was das ,wirkliche selbst1 von der ,erfahrung1 usserer wie innerer1 abgesehen1 an sich seiner ,natur nach sei1 bleibt hier wie dort unbekannt4 #cca4 ,wie aus der einfachen ,qualitt des atomistischen ,wirklichen1 welches als ,trger der erfahrungsmssig gegebenen psychischen ,zustnde vorausgesetzt werden muss1 dessen ,unvernderlichkeit1 so folgt aus der ,vielheit und ,mannigfaltigkeit der zugleich und nach einander durch die ,erfahrung gegebenen psychischen ,zustnde1 als deren ,trger es gilt1 dessen ,vernderlichkeit4 ,whrend der ersteren zufolge die ,qualitt desselben und dadurch das ,wirkliche immer dasselbe bleibt d4 h4 als dasjenige ,selbst1 das es ist1 sich erhlt1 scheint es der letzteren zufolge nicht nur im nmlichen ,zeitaugenblick mehreres und verschiedenes zugleich1 sondern in auf einander folgenden ,zeitmomenten jeweilig ein anderes zu sein4 ,da jener ,schein der ,vielheit und ,mannigfaltigkeit nicht entstehen knnte1 wenn in der ,einheit und ,einfachheit des ,wirklichen nicht dessen ,anlage gegeben wre1 so entsteht die ,frage1 wie sich die letztere mit der ersteren1 die ,einheit und ,einfachheit des ,wirklichen mit der ,vielheit und ,mannigfaltigkeit des ,scheines im ,wirklichen1 also die ,annahme1 dass viele und vielerlei ,zustnde im ,wirklichen zugleich oder nach einander gegeben seien1 mit der denknothwendigen ,voraussetzung seiner ,einheit und ,einfachheit vertrage4 ,die ,beantwortung derselben wird zwar erleichtert1 aber nicht berflssig gemacht durch die ,bemerkung1 dass diese mehreren zugleich gegebenen ,zustnde vorbergehende1 also nicht etwa bleibende ,eigenschaften des einfachen ,wirklichen1 sogenannte dauernde ,seelenvermgen oder ,seelenkrfte sein sollen1 welche schon ,herbart treffend der alten ,psychologie gegenber als mythologische ,wesen bezeichnet hat2 die ,schwierigkeit besteht fort1 wenn auch nur in einem einzigen ,zeitmoment eine ,vielheit unter einander verschiedener ,zustnde in dem einfachen ,wirklichen als zugleich vorhanden vorgestellt und dasselbe dadurch gleichsam in vieles gespalten gedacht werden soll4 #ccb4 ,ein ,blick auf die gegebene ,erfahrung lehrt1 dass dies thatschlich der ,fall sei4 ,qualitativ verschiedene ,empfindungen1 wie die einer bestimmten ,farbe1 eines bestimmten ,wohlgeruchs u4 s4 w4 sind in der sinnlichen ,wahrnehmung der ,rose dem ,bewusstsein gleichzeitig gegeben und mssen sonach in dem realen atomistischen ,trger desselben als gleichzeitig vorhandene1 aber qualitativ unterschiedene ,zustnde angesehen werden4 ,dasselbe soll daher nicht blos wirklich1 sondern es soll als einfache ,qualitt zugleich in so vielen verschiedenen ,qualitten wirklich sein1 als qualitativ verschiedene ,zustnde in demselben als zugleich vorhanden gedacht werden sollen4 ,wie die qualitative ,atomistik die ,gesammtheit der krperlichen ,erscheinungen auf eine ,anzahl einfacher qualitativ unter einander verschiedener ,stoffe zurckfhrt1 so leitet eine derselben entsprechende empirische ,psychologie die ,gesammtheit der psychischen ,erscheinungen von einer ,anzahl einfacher1 qualitativ verschiedener ,elementarzustnde ab1 als dergleichen sie die sinnlichen ,empfindungen1 wie sie durch die verschiedenen ,sinnesorgane gegeben sind 7,gesichts-1 ,gehrs-1 ,geruchs-1 ,geschmacks- und ,tastempfindungen1 ferner die ,temperatur-1 die ,muskelempfindungen etc47 betrachtet4 ,werden die letztern als wirklich einfach und zugleich als unter einander specifisch verschieden angesehen1 so muss obige ,schwierigkeit1 wie in dem qualitativ einfachen ,trger qualitativ verschiedene ,zustnde zugleich gegenwrtig sein knnen1 in ganzer ,schrfe hervortreten4 #ccc4 ,um dieselbe zu heben1 hat ,herbart den ,ausweg der sogenannten zuflligen ,ansichten ergriffen4 ,indem das ,reale a1 dessen einfache ,qualitt a sein soll1 mit dem ,realen b1 dessen ,qualitt durch b ausgedrckt werden soll1 der ,qualitt nach verglichen wird1 zeigt sich1 dass jede der beiden ,qualitten ,bestandtheile enthalte1 die sich unter einander wie plus und minus verhalten und daher1 wenn die beiden ,realen zusammengedacht werden1 sich unter einander aufheben mssen4 ,da jedoch die einfache ,qualitt1 als einfach1 keine ,theile enthalten1 also auch keine solchen1 die sich1 mit einer andern ,qualitt verglichen1 wie plus und minus verhalten1 in sich schliessen kann1 so stellt jene ,auffassung derselben in ,gedanken1 laut welcher dieselbe nicht nur ,theile1 sondern einer andern ,qualitt entgegengesetzte ,theile umfassen soll1 nicht den wahren ,inhalt der ,qualitt1 sondern blos eine zufllige ,ansicht derselben dar1 kraft welcher gewisse ,bestandtheile der ,qualitt des ,realen in ihrem ,zusammen mit andern aufgehoben werden sollten1 aber nicht knnen1 die ,qualitt zwar verndert werden sollte1 aber nicht kann1 weil jene aufzuhebenden ,theile eben keine ,theile1 sondern nur in der zuflligen ,ansicht der ,qualitt als solche angedichtet sind4 ,diese durch das ,zusammen eines ,realen mit anderen ,realen demselben in ,folge des gegenstzlichen ,verhaltens seiner ,qualitt zu deren ,qualitten1 von dem dieselben zusammenfassenden ,denken zugemutheten1 aber da jede einfache ,qualitt unvernderlich ist1 niemals wirklich eintretenden ,strungen sind es1 welche ,herbart ,selbsterhaltungen des ,realen genannt und als die einzige mit der strengen ,einfachheit der ,qualitt desselben vertrgliche ,art des wirklichen ,geschehens1 den erfahrungsmssig gegebenen psychischen ,vorgngen als metaphysische ,grundlage untergebreitet hat4 ,dieselben sollen je nach der ,qualitt desjenigen ,realen1 welches mit dem gegebenen1 um dessen ,zustand es sich handelt1 in einer zuflligen ,ansicht zusammengefasst wird1 selbst qualitativ verschieden 7z4 ,b4 einmal eine ,gesichts-1 das andere ,mal eine ,gehrsempfindung u4 dgl471 nichts desto weniger aber die ,qualitt des ,realen1 dessen ,zustnde sie sind1 qualitativ immer dieselbe und ungespalten sein4 ,sie sollen ferner wirklich und doch als ,strungen der ,qualitt des ,realen1 die zwar eintreten sollten1 aber1 weil sonst letztere und damit das ,reale selbst aufgehoben wrde1 niemals eintreten knnen1 zwar zugemuthete1 aber niemals wirklich gewordene1 also im ,grunde blosse ,forderungen sein1 die an das ,reale um seines ,zusammen mit anderen willen vom zusammenfassenden ,denken gestellt1 aber von jenem niemals erfllt werden4 ,ob ,zustnde der ,art berhaupt das ,recht gewhren1 dieselben als wirkliches ,geschehen und zugleich als den einzigen ,anknpfungspunkt zu bezeichnen1 welchen das streng einfache ,reale fr die erfahrungsmssig gegebene vielfache ,mannigfaltigkeit psychischer ,phnomene zu bieten vermge1 ist von der ,seite der ,erfahrungspsychologie eben so vielfach bestritten1 als von der ,seite der ,schule ohne durchschlagenden ,erfolg vielfach vertheidigt worden4 ,angriff und ,abwehr gehen von der ,alternative aus1 dass entweder das wirkliche ,geschehen im ,realen nicht wirklich1 oder die ,qualitt des ,realen nicht einfach sein knne4 ,jenes1 weil ,einfachheit der ,qualitt die ,wirklichkeit qualitativer ,verschiedenheit des ,geschehens1 dieses1 weil die qualitative ,verschiedenheit des ,geschehens die ,einfachheit der ,qualitt ausschliesse4 #ccd4 ,allerdings nur1 weil und so lange das wirkliche ,geschehen als qualitativ wirklich verschieden gedacht wird4 ,findet das ,gegentheil statt d4 h4 wird das wirkliche ,geschehen als qualitativ nicht verschieden d4 h4 seiner ,qualitt nach unter einander homogen und der ,qualitt des ,wirklichen1 dessen ,geschehen es ausmacht1 entsprechend vorgestellt1 so entfllt der nicht abzustreitende ,widerspruch zwischen der ,qualitt des ,wirklichen1 die einfach1 und jener des ,geschehens1 die mannigfaltig sein soll1 und damit auch der ,grund1 welcher die ,wirklichkeit qualitativ verschiedenen ,geschehens mit der ,einfachheit der ,qualitt des ,wirklichen selbst unvertrglich zu machen droht4 ,nicht die ,vielheit des ,wirkens1 sondern die gleichzeitige ,vielartigkeit des ,wirkens widerspricht der qualitativ einfachen ,natur des ,wirklichen2 letztere schliesst nicht aus1 dass das einfache ,wirkliche zu anderen einfachen ,wirklichen gleichzeitig anders sich verhlt1 wol aber schliesst sie aus1 dass sich dasselbe zu jedem der andern als ein ,anderes verhlt4 #cce4 ,wie in der ,physik die quantitative ,atomistik der qualitativen1 an ,stelle der qualitativ verschiedenen qualitativ gleichartige ,atome entgegensetzt1 so fhrt dieselbe in der ,psychologie1 den qualitativ unterschiedenen psychischen ,elementarzustnden gegenber1 qualitativ ununterschiedene primitive psychische ,vorgnge in die ,betrachtung ein4 ,jene geht von der ,voraussetzung aus1 dass die sogenannten einfachen ,stoffe in der ,chemie1 diese glaubt sich zu der ,annahme berechtigt1 dass die sogenannten einfachen ,empfindungen im ,bewusstsein nicht die ursprnglichen primitiven1 sondern1 die einen wie die andern1 aus weiteren1 wahrhaft letzten ,elementen und zwar jene aus unter sich gleichartigen primitiven ,krper-1 diese aus gleichfalls unter einander homogenen primitiven ,bewusstseinselementen zusammengesetzt seien4 ,wie die quantitative ,atomistik in der ,krperwelt1 so strebt sie in der ,bewusstseinswelt die qualitativen auf blos quantitative ,unterschiede zurckzufhren2 wie in der ,chemie das ,sauerstoffatom als eine ,gruppe primitiver ,atome und dadurch als verschieden vom ,kohlenstoffatom1 als einer anders geformten ,gruppe derselben primitiven ,atome1 so geht sie darauf aus1 in der ,psychologie z4 ,b4 die ,empfindung des ,blauen als eine ,gruppe primitiver ,bewusstseinselemente und dadurch als verschieden von der ,empfindung des ,rothen1 als einer anders geformten ,gruppe derselben primitiven ,bewusstseinselemente1 hinzustellen4 ,das qualitativ specifische ,atom 7z4 ,b4 das ,kohlenstoffatom7 ist ihrer ,auffassung zufolge eine rumlich1 die qualitativ specifische ,empfindung 7z4 ,b4 die ,empfindung des ,roth oder die ,empfindung des ,tones ,c7 eine zeitlich geordnete ,gruppe1 jene von neben-1 beziehungsweise ausser einander im ,raume gelagerten primitiven ,atomen 7etwa in ,gestalt eines ,wrfels oder einer ,kugel71 diese von nach1 beziehungsweise auf einander folgenden primitiven ,bewusstseinsacten 7etwa ,billionen derselben fr die ,empfindung des ,roth1 #cb derselben fr den ,ton des tiefen ,c74 #ccf4 ,wie diese ,ansicht in der ,physik durch die ,entdeckung der typischen ,krper und die chemische ,typentheorie1 so hat dieselbe in der ,psychologie durch die ,entdeckung von ,helmholtz1 dass unsere vermeintlich einfachen ,tonempfindungen zusammengesetzter ,natur seien1 eine ,bestrkung erhalten4 ,jene hat es wahrscheinlich gemacht1 dass die bis jetzt fr einfach gehaltenen chemischen ,stoffe sich in weitere zerlegen lassen und deren ,analysen schliesslich zu der ,annahme eines ,grundstoffs fhren werden2 diese lsst die ,vermuthung zu1 dass1 wie die ,ton-1 so auch die ,empfindungen anderer ,sinnesorgane sich als zusammengesetzt und schliesslich als quantitative ,combinationen einer und derselben ,grundempfindung erweisen werden4 ,mehr als jene ,wahrscheinlichkeit und diese ,vermuthung auszusprechen1 lsst weder der gegenwrtige ,stand der ussern noch jener der innern ,erfahrung zu1 obgleich nicht geleugnet werden kann1 dass die quantitative ,atomistik1 wie sie der ,erfahrung ber die ,krperwelt sich am bequemsten anschmiegt1 so auch einer consequenten ,betrachtung der ,bewusstseinswelt ,vortheile in ,aussicht stellt4 #ccg4 ,einer und zwar nicht der geringste besteht darin1 dass durch die ,zurckfhrung der vermeintlich specifisch verschiedenen elementaren ,bewusstseinsvorgnge auf ursprnglich gleichartige die schwer empfundene ,unvergleichbarkeit physischer ,vorgnge1 wie es die ,nervenreize1 und psychischer1 wie es die unmittelbar durch dieselben ausgelsten und auf dieselben bezglichen ,empfindungen sind1 auf das geringste denkbare ,mass herabgesetzt wird4 ,werden1 wie lngst in der physischen1 so nun auch in der psychischen ,welt die ,verschiedenheiten smmtlicher ,phnomene auf rein quantitative ,bestimmungen zurckgefhrt1 so steht nichts im ,wege1 die quantitativen ,bestimmungen der physischen jenen der correspondirenden psychischen ,vorgnge als gleich oder doch 7wie das ,weber-,fechner'sche ,gesetz in einem einzelnen ,falle versucht hat7 als irgendwie proportional zu denken und dadurch die ,unvergleichbarkeit beider auf die allerdings durch nichts zu beseitigende ,unvergleichbarkeit des ursprnglichen physischen 7der als solcher ein extensiver7 und des gleichfalls ursprnglichen psychischen ,vorgangs 7der als solcher ein intensiver ist7 zu beschrnken4 ,stellt der ,gehirn- oder ,nervenvorgang1 welcher die nchste ,voraussetzung der ,empfindung bildet1 in der ,reihe der sich stufenfrmig ber einander erhebenden physischen ,vorgnge des mechanischen1 chemischen und organischen ,geschehens das oberste1 so stellt die unmittelbar1 obgleich unvergleichbar an jene sich anschliessende1 primitive ,empfindung in der ,reihe der sich stufenweise ber einander erhebenden ,formen des psychischen ,geschehens das unterste oder ,anfangsglied dar1 aus welchem1 wie dort aus der ,wechselwirkung der kleinsten ,krpertheilchen 7physikalische ,atome1 ,molecle7 alle hheren physischen1 so durch ,umbildung und ,wechselwirkung alle hheren psychischen ,bildungen sich entwickeln4 #cch4 ,fr die primitive ,empfindung d4 i4 fr den dem elementaren ,vorgang im ,nervenreiz entsprechenden elementaren ,vorgang im ,bewusstsein hat ,lotze den ,ausdruck ictus geprgt4 ,derselbe macht anschaulich1 dass die ,wirkung eines kleinsten extensiven ,vorgangs1 z4 ,b4 einer einzelnen ,aetherschwingung1 ein kleinster intensiver ,vorgang1 die einer solchen entsprechende und daher im ,innern so oft sich wiederholende ,empfindung sein kann1 als der sie veranlassende physische ,vorgang1 die ,aetherschwingung1 im ussern sich wiederholt4 ,wie die ,empfindung selbst von der veranlassenden ,schwingung1 so hngt die ,zahl der sich wiederholenden gleichen ,empfindungen von der ,zahl sich wiederholender gleicher ,schwingungen ab1 und wie durch die letztere in den ,augen des ,physikers der specifische ,charakter des physischen ,phnomens 7z4 ,b4 durch die ,zahl von #gde ,billionen ,schwingungen in der ,secunde jener des rothen ,lichtes71 so erscheint durch die ,zahl der sich wiederholenden primitiven ,empfindungen der specifische ,charakter des psychischen ,phnomens 7in obigem ,fall der ,empfindung des ,rothen7 in den ,augen des ,psychologen gegeben4 ,die ,zahl der ,schwingungen innerhalb einer bestimmten ,zeiteinheit drckt fr den ,physiker das ,quale1 die ,grsse der ,schwingung 7amplitude7 die dynamische ,intensitt des ,physischen 7z4 ,b4 der ,farbe7 aus2 eben so stellt in den ,augen des ,psychologen die ,zahl der innerhalb derselben ,zeiteinheit sich wiederholenden primitiven ,empfindungen das ,quale1 die ,strke des einzelnen ictus durch ihr multiplum die dynamische ,intensitt des psychischen ,phnomens 7z4 ,b4 der ,gesichtsempfindung des ,rothen7 dar4 ,die quantitative ,bestimmung dort 7das ,vielfache der ,schwingungen7 und die quantitative ,bestimmung hier 7das ,vielfache der primitiven ,empfindungen7 lassen1 vorausgesetzt dass die ,zeiteinheit dieselbe sei 7z4 ,b4 die ,secunde71 der ,unvergleichbarkeit der beiderseitigen ,quales 7der ,schwingung einer- und des ictus anderseits7 ungeachtet1 eine ,vergleichung der beiderseitigen ,quanta zu und gestatten die eine durch die andre zu messen4 #cci4 ,dieselbe ,voraussetzung macht es aber auch mglich1 nicht nur das ,verhltniss der primitiven ,empfindungen selbst1 sondern auch das aller aus denselben abgeleiteten psychischen ,phnomene1 hnlich wie das ,verhalten der krperlichen ,elemente und aller daraus abgeleiteten physischen ,phnomene1 mit ,rcksicht auf die in denselben enthaltenen quantitativen ,bestimmungen und deren ,relationen zu einander einer mathematischen ,behandlung zu unterwerfen4 ,wie die ,atome der ,krperwelt sich als ,krfte betrachten lassen1 die im ,verhltniss ihrer ,strke anziehend oder abstossend auf einander wirken1 so lassen die primitiven ,empfindungen mit ,rcksicht auf den ,grad ihnen eigener ,intensitt als ,krfte sich ansehen1 welche sich unter ,voraussetzung gleichartiger ,richtung verstrken1 unter ,voraussetzung entgegengesetzter ganz oder theilweise hemmen werden4 ,die exacte ,naturwissenschaft trachtet die gesammten ,erscheinungen der krperlichen ,welt1 auch die verwickeltesten1 die sogenannten ,lebenserscheinungen1 nicht ausgeschlossen1 in ihrem letzten ,grunde auf ,annherungen und ,entfernungen der kleinsten ,theilchen der krperlichen ,masse 7der ,molecle und physikalischen ,atome7 nach statischen und mechanischen ,gesetzen zurckzufhren2 eine exacte ,psychologie wird das gleiche ,ziel1 die ,reduction der gesammten ,bewusstseinserscheinungen auf gegenseitige ,verstrkung oder ,hemmung der primitiven ,bewusstseinserscheinungen 7,bewusstseins-,atome7 nach statischen und mechanischen ,gesetzen vor ,augen haben4 #cdj4 ,wie die ,gesammtheit der physikalischen ,atome den ,stoff der ,krper-1 so bildet die ,gesammtheit primitiver ,bewusstseinsvorgnge den ,stoff der ,welt des individuellen ,bewusstseins4 ,wie jene erfahrungsgemss eine begrenzte d4 h4 so weit reichende ist1 als nach unserer ,erfahrung das physische ,band reicht1 welches als ,gravitation die ,elemente der ,materie zusammenhlt1 so ist die ,menge des psychischen ,materiales erfahrungsgemss fr jedes individuelle ,bewusstsein eine begrenzte1 deren ,beginn mit dem ,zeitpunkt des erwachenden 7,geburt71 deren ,ende mit jenem des erlschenden ,bewusstseins 7,tod7 des ,individuums zusammenfllt4 ,jene wie diese stellt ein ,stoffquantum dar1 das sich weder vermehren noch vermindern lsst1 dessen ,form jedoch im ,laufe der ,zeit1 und zwar die des physischen ,stoffs whrend der ,dauer des sichtbaren ,universums1 die des primitiven ,bewusstseinsmaterials whrend der ,dauer des psychischen ,individuums1 ,aenderungen in ununterbrochener ,folge erfahren kann und1 wie die ,erfahrung1 die ussere durch ,beobachtung der ,entwickelungsgeschichte des ,weltalls1 die innere durch ,beobachtung der ,processe im ,bewusstsein des ,individuums1 zeigt1 thatschlich erfhrt4 ,so wenig jemals dem ,begriff unbedingten ,gesetztseins entsprechend das ,denken ein ,sein d4 h4 ,realitt hervorzubringen vermag1 so wenig vermag der atomistische ,trger des ,bewusstseins auch nur eine einzige primitive ,empfindung aus sich selbst d4 i4 ohne durch anderes ,wirkliche gegebene ,veranlassung zu erzeugen4 ,so gewiss das ,wirkliche als unbedingt ,gesetztes durch das ,denken zwar als solches anerkannt1 aber nicht aufgehoben zu werden vermag1 so gewiss kann ein einmal stattgehabtes wirkliches ,geschehen 7eine primitive ,empfindung im ,bewusstsein7 durch ,verleugnung von ,seite des ,wirklichen1 in dem es geschehen ist1 zwar verdunkelt1 aber niemals ungeschehen gemacht werden4 #cda4 ,wie die ,totalitt des krperlichen ,stoffs und aller daraus nher oder entfernter sich entwickelnden ,erscheinungen den ,inhalt des rumlich und zeitlich ausgedehnten ,weltalls1 so bildet die ,gesammtheit des ,bewusstseinsmaterials und aller nher oder entfernter daraus abgeleiteten ,bewusstseinsphnomene den ,inhalt des nicht rumlich1 wol aber zeitlich ausgedehnten ,bewusstseins4 ,jenes besitzt obige ,eigenschaft1 weil dessen ,bestandtheile nicht nur ausser einander1 sondern auch nach einander1 dieses nur die letztere1 weil dessen ,bestandtheile zwar nicht blos nach einander1 sondern auch mit einander1 in dieser letzteren ,eigenschaft aber niemals ausser einander sein knnen4 ,letzteres nicht1 weil das atomistische ,wirkliche1 dessen ,zustnde sie sind1 keinen ,raum darbietet fr eine gleichzeitige itio in partes4 ,so gut die gleichzeitig existirenden ,elemente des krperlichen ,stoffs ihres rumlichen ,aussereinander ungeachtet durch das physische ,band1 das sie an einander fesselt1 gezwungen sind1 als ,theile desselben physischen ,weltalls mit einander in ,zusammenhang zu bleiben1 so gut sind die gleichzeitig vorhandenen ,elemente des individuellen ,bewusstseins durch die atomistische ,beschaffenheit ihres gemeinsamen ,trgers gezwungen1 als ,theile desselben ,bewusstseins unter einander in realen ,zusammenhang zu treten4 ,so wenig ein ,weltkrper1 durch das ,band der ,schwere gehalten1 aus dem sichtbaren ,universum und seinem ,verband mit anderen ,weltkrpern sich entfernen1 so wenig kann irgend ein ,bestandtheil des ,bewusstseins der ,berhrung mit den gleichzeitig mit ihm in demselben ,bewusstsein vorhandenen ,bestandtheilen ausweichen4 ,derselbe ist1 wohl oder bel1 gezwungen1 sich mit denselben1 sei es feindlich oder freundlich1 in ,contact zu setzen4 #cdb4 ,letztere ,nthigung enthlt den ,grund der sogenannten ,ideenassociation d4 i4 der ,vergesellschaftung der gleichzeitig in demselben ,bewusstsein vorhandenen ,phnomene4 ,derselbe ist ein mechanischer1 demjenigen vergleichbar1 dessen ,wirkung wie durch einen ,druck von aussen auf mittels desselben zusammengehaltene ,krper ausgebt wird1 und steht so wenig1 wie dieser zu der qualitativen ,beschaffenheit der ,krper1 zu der qualitativen ,beschaffenheit der associirten ,phnomene in ,beziehung4 ,nicht der ,umstand1 dass sie dem ,inhalt nach hnlich oder unhnlich1 sondern allein die ,thatsache1 dass sie gleichzeitig ,bestandtheile desselben ,bewusstseins sind1 knpft die ,erscheinungen an einander und dehnt ihre ,wirksamkeit nachhaltig auch auf solche ,bestandtheile des ,bewusstseins aus1 welche nicht ganz1 sondern nur theilweise mit den eben im ,bewusstsein anwesenden ,erscheinungen gleichzeitig sind4 ,letzteres macht erklrlich1 warum in demselben ,bewusstsein auf einander folgende ,erscheinungen1 vorausgesetzt dass dieselben schon einzutreten angefangen haben1 bevor die gegenwrtigen gnzlich geschwunden sind1 sich mit den letzteren gleichfalls und1 wenn obige ,voraussetzung sich erfllt1 alle einander succedirenden ,bewusstseinsphnomene sich unter einander associiren4 #cdc4 ,treten daher gewisse ,bewusstseinsphnomene 7z4 ,b4 primitive ,empfindungen7 thatschlich zugleich oder in der ,weise nach einander ins ,bewusstsein ein1 dass die vorangehende noch fortdauert1 wenn die folgende schon eintritt1 so mssen sich dieselben unter einander verbinden1 und zwar desto inniger1 je fter das gleichzeitige oder successive ,eintreten derselben sich wiederholt4 ,sind nun ,grnde vorhanden1 welche bewirken1 dass gewisse ,phnomene niemals anders als gleichzeitig oder in derselben ,ordnung nach einander ins ,bewusstsein eintreten knnen1 so muss diese ,nthigung1 sich unter einander zu verbinden1 zuletzt eine so unwiderstehliche werden1 dass jene ,phnomene schlechterdings nicht mehr ohne einander gedacht d4 h4 dass dieselben nur als ein zusammengehriges ,ganzes d4 i4 als ,aggregat von ,bewusstseinsphnomenen gedacht werden knnen1 dessen ,theile zwar eben so wenig wie die des mechanischen ,krpers durch ,gleichartigkeit oder ,gegensatz unter einander verwandt sein mssen1 aber eben so wie diese durch mechanischen ,druck und ,cohsion1 so durch den ,zwang der ,simultaneitt oder ,succession mit einander verbunden sind4 #cdd4 ,aggregate dieser ,art sind von ,herbart ,complicationen genannt worden4 ,das ,charakteristische derselben liegt darin1 dass die ,beschaffenheit des ,inhalts des ,verbundenen gleichgiltig1 der ,grund der ,verbindung einzig die ,gleichzeitigkeit oder ,aufeinanderfolge des ,verknpften ist4 ,daraus folgt1 dass auf diesem ,wege eben so gut verwandte1 als gnzlich disparate ,bewusstseinsphnomene zur ,verbindung gelangen1 und nicht nur ,heterogenes1 sondern selbst ,widersprechendes durch die blosse ,thatsache der ,gleichzeitigkeit oder der ,succession zu einem 7im letzteren ,falle sogar widerspruchsvollen7 ,ganzen zusammengewrfelt und durch den ,zwang der ,ideenassociation zusammengeschweisst werden kann4 ,so wenig der nur mechanisch zusammengesetzte physische ,krper aus qualitativ gleichartigen ,elementen1 so wenig braucht die ,complication aus solchen zu bestehen2 so gewiss aber vom ,standpunkt der quantitativen ,atomistik aus der chemisch einfache ,krper 7z4 ,b4 das ,sauerstoffatom71 da derselbe nichts weiter als eine eigenartig geformte ,gruppe primitiver physikalischer ,atome ist1 nichts anderes als ein blosses ,aggregat sein kann1 weil bei dessen ,zusammensetzung die ,qualitt seiner ,bestandtheile noch keine ,rolle spielt1 so gewiss kann die im ,sinne der bisherigen ,psychologie einfach genannte ,empfindung 7z4 ,b4 die ,empfindung ,roth oder ,ton ,c71 wenn dieselbe nichts weiter als eine eigenartige ,gruppe primitiver ,bewusstseinsacte 7ictus7 sein soll1 nichts anderes sein1 als eine ,complication1 weil bei derselben von einer ,rcksicht auf qualitative ,beschaffenheit ihrer primitiven ,elemente keine ,rede sein kann4 ,das ,sauerstoffatom stellt in diesem ,fall unter den mglichen ,gruppirungen1 welche physikalische ,atome berhaupt einnehmen knnen1 eine solche dar1 welche thatschlich gegeben und von der usseren ,erfahrung unter dem ,namen des ,sauerstoffes fixirt worden ist2 eben so mchte die vermeintlich einfache ,empfindung des ,rothen eine ,complication primitiver ,bewusstseinsacte ausdrcken1 welche unter den zahllosen mglichen ,combinationen primitiver ,bewusstseinselemente thatschlich gegeben und von der inneren ,erfahrung durch den ,namen des ,roth-,empfindens vor andern ihrer ,gattung ausgezeichnet worden ist4 #cde4 ,qualitativ verschiedene ,empfindungen der ,art 7,farbenempfindungen wie ,roth1 ,blau1 ,grn2 ,tonempfindungen wie ,violinton g1 h2 ,geruchsempfindungen wie ,rosengeruch1 ,veilchengeruch etc471 welche selbst schon ,complicationen primitiver ,bewusstseinsacte sind1 verhalten sich zu diesen letzteren1 wie sich die qualitativ verschiedenen sogenannten einfachen chemischen ,stoffe 7,sauerstoffatom1 ,kohlenstoffatom7 als ,gruppen ursprnglicher ,molecle zu diesen letzteren selbst verhalten4 ,dieselben nehmen die nach den primitiven ,bewusstseinsacten nchste ,stufe unter den ,bildungen des ,bewusstseins1 wie die chemischen einfachen ,stoffe die nach den physikalischen ,atomen nchste ,stufe unter den ,krperbildungen des ,naturlebens ein und knnen1 wie diese letzteren zu ,gemengen einfacher ,stoffe 7wie die atmosphrische ,luft ein solches von ,sauerstoff und ,stickstoff darstellt71 so zu neuen ,complicationen1 sei es gleichartiger1 sei es ungleichartiger ,empfindungen sich verbinden4 ,wie aus der ,verbindung chemisch gleichartiger ,atome ein homogener ,krper1 so entsteht aus der ,verbindung gleichartiger ,empfindungen1 z4 ,b4 durchgehends ,empfindungen rothen ,lichts1 eine homogene1 wie aus der ,verbindung ungleichartiger ,atome ein chemisches ,stoffgemenge1 so aus der ,verknpfung heterogener ,empfindungen eine heterogene ,complication4 ,complicationen dieser ,art1 die also eben so bereits fertige ,empfindungen1 wie diese letzteren primitive ,bewusstseinsacte zur ,voraussetzung haben1 sind die sogenannten ,anschauungen1 die als solche entweder reine d4 h4 aus durchaus homogenen1 oder gemischte d4 i4 aus heterogenen ,empfindungen zusammengesetzt sind4 ,von jener ,art ist die ,anschauung des ,rothen1 von dieser die ,anschauung z4 ,b4 des ,goldes4 ,jene entsteht dadurch1 dass vermge der flchenfrmigen ,ausbreitung des ,sehnervs als ,netzhaut auf der ,oberflche des kugelfrmigen ,augapfels bei der ,einwirkung rothen ,lichts auf denselben niemals eine vereinzelte ,empfindung des ,rothen1 sondern stets1 da mehrere ,punkte der ,netzhaut zugleich von rothem ,licht getroffen werden1 eine ,summe von ,roth-,empfindungen d4 h4 eine durch ,gleichzeitigkeit verknpfte ,complication unter einander homogener ,empfindungen zum ,vorschein kommen muss4 ,diese entsteht dadurch1 dass mehrere unter einander verschiedene ,sinne durch das angeschaute ,object zugleich1 jeder in seiner ,weise1 der ,sehnerv z4 ,b4 durch den ,glanz und die gelbe ,farbe des ,goldes1 der ,hrnerv durch dessen ,metallklang1 der ,tastnerv durch dessen ,gltte und ,klte u4 s4 w4 in ,erregung versetzt werden und so eine ,gruppe heterogener ,empfindungen gebildet wird1 die unter einander durch ,gleichzeitigkeit verknpft und als ,complication mit dem gemeinsamen ,namen des ,goldes belegt werden4 #cdf4 ,wie chemisch disparate ,krperbestandtheile1 die zu einander keinerlei ,affinitt besitzen und lediglich durch mechanischen ,druck zusammengehalten werden1 in ihrem ,verbande beharren1 aber auch nur so lange beharren1 als jener whrt1 chemisch verwandte ,krperbestandtheile aber in ,folge dieser ,verwandtschaft eine viel innigere1 und zwar so weit gehende ,verbindung unter einander eingehen1 dass dieselbe nicht wieder auf mechanischem1 sondern nur auf chemischem ,wege in ,folge strkerer ,verwandtschaft mit einem anderen ,krper gelst werden kann3 so bleiben reine ,anschauungen1 deren ,bestandtheile homogen1 also dem ,inhalt nach unter einander verwandt sind1 auf dem ,niveau einer durch blosse ,gleichzeitigkeit verknpften ,complication nicht stehen1 sondern gehen deren ,elemente in ,folge ihrer ,homogeneitt unter einander allmlig eine viel innigere ,verbindung ein1 whrend die gemischten ,anschauungen1 deren ,elemente unter einander disparat d4 h4 dem ,inhalt nach gegen einander indifferent sind1 fortfahren1 ausschliesslich durch das ,band blosser ,gleichzeitigkeit vereinigt zu sein4 ,jene innigere ,verbindung homogener ,empfindungen1 welche im ,gegensatz zu der durch ,gleichzeitigkeit erzeugten1 durch deren ,gleichartigkeit hervorgebracht wird1 ist von ,herbart treffend ,verschmelzung genannt und dadurch von der blossen ,complication in hnlicher ,weise wie die chemische ,verbindung von der mechanischen unterschieden worden4 ,das ,charakteristische derselben liegt darin1 dass sie wol auf ,veranlassung des gleichzeitigen ,vorhandenseins homogener ,bewusstseinsvorgnge1 aber nicht durch diese ,gleichzeitigkeit entsteht d4 h4 dass die gleichzeitig gegebenen gleichartigen ,empfindungen zwar nicht verschmelzen knnten1 wenn sie nicht gleichzeitig wren1 jedoch nicht verschmelzen1 weil sie gleichzeitig1 sondern weil sie gleichartig sind4 #cdg4 ,wie mit der ,einfhrung des qualitativen ,unterschieds der krperlichen ,elemente ein neuer ,gesichtspunkt in der ,betrachtung der physischen ,welt erffnet und damit eine neue ,stufe im ,aufbau des ,naturlebens erreicht wird1 so treten mit der ,bercksichtigung des qualitativen ,unterschieds der ,bewusstseinselemente nicht nur die einzelnen psychischen ,bildungen1 sondern auch deren ,beziehungen zu1 unter und auf einander in eine neue ,beleuchtung4 ,wurden dieselben bis dahin nur auf die ,thatsache hin angesehen1 dass sie entweder gleichzeitig oder nach einander ins ,bewusstsein eintraten und in ,folge dessen1 wie sie sonst immer beschaffen sein mochten1 sich unter einander associiren mussten1 so werden dieselben von nun an eben so ausschliesslich ihrer ,verwandtschaft d4 h4 der ganzen oder theilweisen ,identitt oder dem ,gegensatz ihres ,inhalts nach ins ,auge gefasst1 in ,folge deren sie1 wenn sie einmal gleichzeitig oder successiv im ,bewusstsein vorhanden sind1 unvermeidlich mit einander in ,contact treten mssen4 ,je nachdem jener ,inhalt beschaffen1 entweder ganz oder theilweise derselbe oder ein ganz oder theilweise entgegengesetzter ist1 wird die ,berhrung der im ,bewusstsein gleichzeitig vorhandenen ,vorgnge1 welche einander in ,folge der atomistischen ,beschaffenheit ihres gemeinsamen ,trgers nicht auszuweichen vermgen1 freundlich oder feindlich sein d4 h4 dieselben werden sich im ersten ,fall unter einander verstrken d4 h4 mit einander verschmelzen1 im zweiten ,fall unter einander schwchen d4 h4 einander gegenseitig hemmen4 ,jener ,vorgang entspricht der chemischen ,anziehung zwischen qualitativ gleichen1 dieser dem ,kampf zwischen qualitativ ungleichen ,krpern1 von welchen der eine ,bestandtheile enthlt1 welche zu dem andern eine grssere ,verwandtschaft besitzen als zu ihm selbst d4 h4 zu ihm selbst im innerlichen ,gegensatze stehen4 ,wie jene zu der ,verschmelzung der gleichen ,krper1 so fhrt dieser zur ,ausscheidung des ,entgegengesetzten1 worauf die zurckgebliebenen1 nunmehr nicht mehr gegenstzlichen ,bestandtheile sich mit einander vereinigen4 #cdh4 ,wie bei der ,nichtbercksichtigung der qualitativen ,beschaffenheit des zu ,verknpfenden eine ,association auf ,grund der ,gleichzeitigkeit oder ,succession1 so findet bei ,bercksichtigung derselben zwar gleichfalls ,association1 aber in ,folge der ,gleichartigkeit oder des ,gegensatzes des zu ,verknpfenden statt4 ,zwar lsst sich die letztere auf die erstere zurckfhren1 insofern ,bewusstseinsphnomene1 die ihrem ,inhalt nach identisch sind1 als gleichzeitige deshalb sich ansehen lassen1 weil1 wenn ihr ,inhalt einmal gegeben ist1 derselbe in diesem ,fall als der nmliche gegeben ist1 welcher in allen folgenden ,fllen wiederkehrt4 ,allein1 da jede ,wiederholung desselben ,inhalts nichts desto weniger ein von der ursprnglichen ,vorstellung desselben verschiedener ,act des ,bewusstseins1 also in diesem ,betracht ein neues ,bewusstseinsphnomen und demnach mit jenem keineswegs gleichzeitig ist1 so kann der ,grund der ,verbindung beider demungeachtet nicht in deren 7nicht vorhandener7 ,gleichzeitigkeit1 sondern muss in der 7ganzen oder theilweisen7 ,identitt ihres ,inhalts gesucht werden4 ,die ,association durch ,gleichzeitigkeit1 durch welche gleichsam mechanische1 und die ,association durch ,gleichartigkeit1 durch welche gleichsam chemische ,verbindungen zwischen ,bewusstseinsvorgngen zu ,stande kommen1 ist daher wesentlich verschieden4 #cdi4 ,wie in der reinen ,anschauung d4 i4 in der homogenen ,complication homogene ,empfindungen1 so werden in dem durch ,verschmelzung entstandenen ,bewusstseinsgebilde homogene1 sei es reine1 sei es gemischte ,anschauungen unter einander verbunden4 ,da dieselben homogen d4 h4 ihrem ,inhalt nach gleichartig sind1 so verstrken sie einander1 so dass das neu entstehende ,bewusstseinsgebilde in seiner ,intensitt die ,intensitten aller derjenigen ,anschauungen vereint1 aus deren ,verschmelzung unter einander es erwachsen ist4 ,von dieser ,art sind die sogenannten sinnlichen ,vorstellungen1 welche als solche kein primitives ,bewusstseinsgebilde1 sondern erst auf ,grund und durch ,verschmelzung zahlreicher einzelner1 unter einander gleichartiger ,anschauungen allmlig geworden sind4 ,auf diesem ,wege sucht der sogenannte ,anschauungsunterricht durch knstliche ,veranstaltungen1 welche die wiederholte ,vorfhrung gleicher ,anschauungen durch ,vorzeigung des nmlichen ,gegenstandes bezwecken1 sinnliche ,vorstellungen von bedeutender ,intensitt zu erzeugen4 ,dieselbe stellt daher gleichsam die ,summe derjenigen homogenen ,einzelanschauungen dar1 aus denen sie erwachsen1 oder welche vielmehr in ihr zu einem ,ganzen verwachsen ist1 zugleich aber auch einen ,kern1 durch dessen berlegen gewordene ,intensitt jede im ,verlauf des ,bewusstseinsprocesses in denselben eintretende homogene ,anschauung herangezogen und mit welchem dieselbe sofort1 denselben neuerdings verstrkend1 verschmolzen wird4 ,da die ,strke auf diesem ,wege gebildeter sinnlicher ,vorstellungen mit der ,menge der ,anschauungen1 welche deren ,unterlage im ,bewusstsein ausmachen1 sich fortwhrend steigert1 so erklrt es sich1 dass solche1 die aus den ,anschauungen der ,umgebung 7z4 ,b4 der ,heimat71 also aus den natrlicher ,weise hufigsten entstanden sind1 die relativ grsste ,strke besitzen mssen und daher im ,bewusstsein am lngsten und dauerhaftesten sich festsetzen1 aber auch auf die weiteren ihrerseits aus sinnlichen ,vorstellungen auf was immer fr einem ,wege abgeleiteten ,bewusstseinsbildungen 7z4 ,b4 ,begriffe7 den grssten ,einfluss ben mssen4 #cej4 ,wenn die sinnliche ,vorstellung durch die ,verschmelzung homogener ,anschauungen entsteht1 so leuchtet ein1 dass1 wenn diejenigen ,anschauungen1 welche die ,unterlage einer gewissen sinnlichen ,vorstellung ausmachen1 zwar unter einander homogen1 aber zugleich einem gewissen ,kreise von ,anschauungen1 welcher seinerseits einer sinnlichen ,vorstellung als ,basis dient1 heterogen sind1 auch die durch die ,verschmelzung der ersteren und die durch die ,verschmelzung der letzteren entstehende sinnliche ,vorstellung unter einander heterogen sein mssen4 ,dieselben werden je nach der ,beschaffenheit der ,anschauungskreise1 aus welchen sie erwachsen sind1 unter einander entweder gnzlich disparat1 oder ihrer ,heterogeneitt ungeachtet mehr oder minder unter einander verwandt d4 h4 ihrem ,inhalt nach theilweise identisch1 theilweise entgegengesetzt d4 h4 zum ,theil aus gleichen1 zum ,theil aus entgegengesetzten ,elementen zusammengesetzt sein4 ,findet das erstere statt1 so werden dieselben1 wenn sie gleichzeitig oder nach einander im ,bewusstsein vorhanden sind1 sich zu einer ,complication hherer ,ordnung1 d4 i4 zu einer solchen verbinden1 deren ,bestandtheile im ,gegensatz zu den frher erwhnten niederer ,gattung weder blosse primitive ,bewusstseinsacte1 noch ,empfindungen oder ,anschauungen1 sondern selbst schon sinnliche ,vorstellungen1 also ,gebilde hherer ,art sind4 ,in letzterem ,falle dagegen werden dieselben unter einander1 so gut es geht1 sich zu verschmelzen trachten1 wobei die identischen ,bestandtheile in beiden die ,verschmelzung begnstigen1 die entgegengesetzten in beiden dagegen dieselbe mehr oder minder vereiteln werden4 ,dadurch wird ein ,bewusstseinsgebilde zum ,vorschein kommen1 in welchem ein ,theil vllig verschmolzen d4 h4 eins1 der andere ,theil dagegen der ,verschmelzung widerstrebend d4 h4 in ,spannung begriffen ist4 ,jener setzt sich aus den in smmtlichen sinnlichen ,vorstellungen1 aus welchen das neue ,gebilde erwachsen ist1 identischen1 dieser dagegen aus den in smmtlichen obigen sinnlichen ,vorstellungen von einander abweichenden d4 h4 sich unter einander ausschlieenden ,bestandtheilen zusammen2 jener1 der die ,intensitt smmtlicher jenen sinnlichen ,vorstellungen gemeinsamen ,bestandtheile in sich vereinigt1 besitzt eine vergleichsweise berlegene1 die widerstrebenden ,bestandtheile gleichsam wider ,willen festhaltende ,kraft2 dieser1 dessen einzelne ,bestandtheile sich unter einander ausschliessen d4 h4 trennen mchten1 aber nicht knnen1 weil sie mit den identischen zu einem ,ganzen vereinigt sind1 stellt einen ,zustand in sich gespannter1 einander gegenseitig hemmender1 aber nicht vernichtender1 relativ schwacher ,krfte dar1 welche gegenber der gesammelten ,intensitt der in dem bleibenden ,bestandtheil verschmolzenen identischen ,elemente gleichsam verschwinden4 ,das so entstandene ,bewusstseinsgebilde1 das zu seinem ,inhalt die smmtlichen sinnlichen1 unter einander verwandten ,vorstellungen1 aus denen es entstanden ist1 gemeinsamen ,bestandtheile1 zu seinem ,umfang d4 i4 zu seiner ,grundlage im ,bewusstsein aber die ,summe dieser sinnlichen ,vorstellungen1 aus denen es entstanden ist1 selbst hat1 ist das sogenannte ,gemeinbild oder im psychologischen ,sinne der ,begriff4 #cea4 ,derselbe kommt als psychisches mit dem belebten ,naturkrper als physischem ,gebilde insofern berein1 als er1 wie dieser1 einen bleibenden unvernderlichen und einen vernderlichen1 wechselnden ,bestandtheil in sich schliesst4 ,vermge des ersteren bleibt das ,gemeinbild3 ,baum1 das aus den sinnlichen ,vorstellungen ,birke1 ,buche1 ,tanne1 ,apfelbaum1 ,palme u4 s4 w4 durch ,verschmelzung der diesen allen gemeinsamen ,bestandtheile entstanden ist1 immer dasselbe1 whrend die ,merkmale1 welche der ,birke oder der ,buche eigenthmlich sind1 beliebig mit einander vertauscht werden und so das ,gemeinbild bald in das ,bild einer ,birke1 bald in das einer ,buche u4 s4 w4 verndern knnen4 ,letztere1 die sinnlichen ,vorstellungen ,birke1 ,buche1 ,fichte u4 s4 w4 machen den ,umfang1 die ihnen allen gemeinsamen ,merkmale den ,inhalt des ,begriffs ,baum aus4 ,dieser als identischer ,vereinigungspunkt des dem ganzen ,umfang ,gemeinsamen stellt gleichsam die ,seele dieses ganzen ,kreises von ,vorstellungen dar1 in welchen derselbe als allen gemeinsamer ,bestandtheil erscheint4 ,mit der sinnlichen ,vorstellung hat der ,begriff als psychisches ,gebilde gemein1 dass er wie diese durch ,verschmelzung homogener ,elemente entstanden ist4 ,er unterscheidet sich aber von ihr durch den ,umstand1 dass die ,anschauungen1 aus welchen die sinnliche ,vorstellung erwchst1 keine andern als durchaus homogene ,elemente in sich schliessen1 whrend die sinnlichen ,vorstellungen1 aus welchen der ,begriff erwchst1 neben den homogenen d4 i4 in allen identischen ,bestandtheilen1 die im ,begriff mit einander verschmelzen1 noch heterogene ja einander entgegengesetzte ,bestandtheile in sich schliessen1 die im ,begriff einander hemmen und gegenseitig in ,spannung versetzen4 ,so hat die ,vorstellung ,birke mit der ,vorstellung ,tanne alle diejenigen ,merkmale gemein1 die der ,begriff ,baum enthlt1 aber in jener ist zugleich das ,merkmal des belaubten1 in dieser das des ,nadeln tragenden ,baumes enthalten1 die sich unter einander ausschliessen4 ,da sich nun niemals vorhersagen lsst1 ob nicht knftig ins ,bewusstsein eintretende ,anschauungen sinnliche ,vorstellungen herbeifhren werden1 welche zwar unter denselben bereits vorhandenen ,begriff fallen1 aber zugleich ,elemente in sich schliessen1 welche mit jenen aller bisherigen sinnlichen ,vorstellungen des ,umfangs jenes ,begriffs im ,widerspruch stehen1 so muss der ,umfang des ,gemeinbildes und dadurch dieses selbst ein gewisses ,schwanken zeigen1 von welchem die sinnliche ,vorstellung1 die nichts anderes als die ,verschmelzung smmtlicher ihr zu ,grunde liegenden homogenen ,anschauungen zu einem einzigen ,ganzen ist1 sich frei erhlt4 ,je nachdem der ,zusammenhang des ,begriffs mit den ,vorstellungen1 aus denen er stammt1 mehr oder minder lose d4 h4 entweder ein solcher ist1 bei welchem die gemeinsamen ,bestandtheile von den sich unter einander ausschliessenden sich noch nicht so weit losgemacht haben1 dass nicht mit dem ,vorstellen der ersteren zugleich eines oder einige der letzteren 7mit ,ausschluss der brigen7 vorgestellt wrden1 whrend im anderen ,falle die ,verbindung zwischen den gemeinsamen und den individuellen ,bestandtheilen bereits so weit gelockert ist1 dass die ersteren rein und ohne ,begleitung eines oder mehrerer der letzteren vorgestellt werden1 scheiden sich die ,begriffe als psychische ,gebilde in eine niedere und eine hhere ,ordnung1 welche zugleich an die entsprechende der organischen ,krperwelt erinnern4 ,im ersten ,fall1 so lange das ,gemeinbild nicht rein1 sondern jedesmal unter ,begleitung eines oder mehrerer ,merkmale1 die nicht dem ganzen ,umfang1 sondern nur einem ,theile desselben eigen sind1 vorgestellt wird 7z4 ,b4 der ,baum nur als belaubt1 whrend es doch auch ,coniferen gibt1 oder nur als stig1 whrend es doch auch astlose ,bume wie die ,palmen gibt71 erscheint dasselbe gleichsam wie die ,pflanze an den ,boden1 aus dem es erwachsen ist d4 i4 an die sinnlichen ,vorstellungen geheftet1 die dessen ,unterlage im ,bewusstsein bilden1 ohne sich von der ,scholle losmachen und frei 7wie das ,thier in seinen ,bewegungen7 ber die sinnlich anschauliche ,basis1 in welcher es seine ,wurzel hat1 erheben zu knnen4 ,auf dieser ,stufe wird z4 ,b4 das ,dreieck1 weil es aus den ,vorstellungen eines recht-1 stumpf- oder spitzwinkeligen1 eines gleichseitigen1 gleichschenkligen oder ungleichseitigen1 eines ebenen oder sphrischen ,dreiecks erwachsen ist1 jedesmal unter dem ,bilde eines von diesen d4 h4 es wird entweder als spitzwinklig oder als rechtwinklig1 als gleichseitig oder als ungleichseitig1 niemals aber als keines von diesen d4 i4 rein als ,dreieck 7in abstracto7 vorgestellt4 ,die ,eierschale der sinnlichen ,vorstellungen1 aus denen es erwachsen ist1 klebt dem aus dem ,ei geschlpften ,kchlein des psychischen ,begriffs in diesem ,stadium der psychologischen ,entwickelung gleichsam noch auf dem ,rcken an4 ,dasselbe erhlt sich um so lnger1 je kleiner und homogener der ,kreis der sinnlichen ,vorstellungen ist1 aus welchen das ,gemeinbild seine ,nahrungssfte zieht4 ,denn je gleichartiger die sinnlichen ,vorstellungen unter einander d4 h4 je geringer an ,zahl und ,intensitt die unter einander entgegengesetzten ,bestandtheile derselben sind1 desto weniger hemmen und verdunkeln sich dieselben unter einander2 desto weniger wird der ,zusammenhang zwischen den identischen und den particulren ,merkmalen d4 i4 zwischen dem ,begriff und seinem ,umfang aufgehoben1 und desto leichter werden mit den gemeinsamen auch eines oder einige besondere ,merkmale d4 h4 wird das ,gemeinbild selbst in einer besonderen ,frbung 7in concreto7 vorgestellt4 ,je reicher und mannigfaltiger dagegen der ,umkreis der sinnlichen ,vorstellungen wird1 um desto grssere ,gegenstze finden zwischen den letzteren statt1 um so mehr lschen die einander entgegengesetzten ,merkmale sich unter einander vllig aus1 um desto mehr wird der ,zusammenhang zwischen den allen gemeinsamen und den individuell besonderen ,merkmalen gelockert1 um desto weniger tritt eine ,nthigung ein1 im ,gemeinbilde nebst den gemeinsamen auch noch eines oder einige nur particulre ,merkmale vorzustellen1 um desto mehr lst sich das ,gemeinbild als ein abstractes von der ihm zu ,grunde liegenden ,vorstellungsunterlage im ,bewusstsein ab und schwebt als ein auf dieser zwar erwachsenes1 aber nicht mehr mit ihr verwachsenes ,gebilde frei ber der ,sphre concreter ,vorstellungen4 ,erst das auf diese ,stufe der ,entwickelung erhobene ,gemeinbild ist wahres ,allgemeinbild d4 h4 stellt nicht blos eines1 einige oder viele ,theile des ,umfangs1 sondern im eminenten ,sinn den ganzen ,umfang vor und kann1 statt wie bisher an einem ,theile desselben mit ,ausschluss des brigen zu haften1 ber alle ,theile desselben ohne ,ausnahme frei hin und her sich bewegen4 ,das so geluterte ,gemeinbild ist wirklich ,begriff1 denn es begreift smmtliche ,glieder seines ,umfangs unter sich1 zugleich in dieser abstracten ,reinheit aber auch ein blosses ,ideal1 dem sich das wirklich vorhandene ,gemeinbild zwar zu nhern1 welches dasselbe jedoch niemals vollkommen zu erreichen vermag1 weil der ,zusammenhang zwischen den gemeinsamen und zum ,begriff verschmolzenen und den individuellen1 den sinnlichen ,vorstellungen angehrigen ,merkmalen zwar vermindert1 aber niemals zerrissen werden kann und daher der thatschliche ,begriff eine1 wenn auch noch so leichte ,frbung auf ,grund seines ,ursprungs immer an sich tragen muss4 ,letzteres ist um so weniger zu verwundern1 als ja auch der thierische ,organismus1 seiner1 mit der ,sesshaftigkeit der ,pflanze verglichen1 frei erscheinenden ,beweglichkeit ungeachtet1 dem ,boden seiner ,heimat und den ,bedingungen seiner ,geburt verhaftet bleibt und sich fremden ,himmelsstrichen entweder gar nicht1 oder nur hchst allmlig durch ,acclimatisation einverleibt4 #ceb4 ,die hchste ,stufe erreicht der ,begriff1 wenn er sich selbst begreift d4 h4 wenn er das auf dem ,grunde der sinnlichen ,vorstellungen erwachsene ,gemeinbild sich selbst vorstellt4 ,dieses geschieht1 wenn das im ,bewusstsein vorhandene ,gemeinbild jedes andere in demselben ,bewusstsein auftauchende homogene1 psychische ,gebilde in ,folge dieser seiner ,homogeneitt als gleichartig erkennt1 vermge seiner berlegenen ,intensitt an sich zieht und mit sich selbst verschmelzt4 ,dasjenige ,gebilde1 von welchem die ,verschmelzung ausgeht 7das thtige71 spielt dabei die herrschende1 dasjenige1 welches mit demselben verschmolzen wird1 das leidende1 die unterthnige ,rolle4 ,jenes erscheint als das berlegene1 das sich des anderen bemchtigt2 gleichsam als der ,krystallisationspunkt1 an welchen das andere anschliesst1 oder als der ,organismus1 welchem das andere zur ,nahrung dient4 ,wie der thierische ,organismus den pflanzlichen 7die vegetabilische ,nahrung7 sich assimilirt1 so wird von dem mchtigeren psychischen ,gebilde das ihm homogene schwchere appercipirt d4 h4 nicht blos als vorhanden wahrgenommen 7percipirt71 sondern als verwandt d4 h4 ihm zugehrig erkannt und als das seinige in ,besitz genommen 7appercipirt74 ,hat sich einmal der ,begriff ,baum im ,bewusstsein festgesetzt1 so reisst derselbe jede spter in dasselbe eintretende homogene ,erscheinung d4 i4 jede knftige ,wahrnehmung irgend eines ,baumes sofort als ihm zugehrig an sich und fgt sie als ihm ,gleichartiges zu sich als bereits vorhandenem psychischem ,gebilde hinzu1 welches dadurch naturgemss zu immer grsserer ,strke und dem entsprechender ,macht im ,bewusstsein anwachsen muss4 #cec4 ,psychische ,bildungen dieser letzten ,art1 welche nicht mehr weder zunchst noch entfernt blosse ,perceptionen d4 h4 wie die primitiven ,bewusstseinsacte durch extensive 7ussere7 veranlasste intensive 7innere7 ,zustnde oder1 wie die ,anschauungen1 sinnlichen ,vorstellungen1 niederen und hheren ,gemeinbilder aus jenen durch ,complication oder durch ,verschmelzung entstanden1 sondern ,apperceptionen d4 h4 andere ihresgleichen beherrschende ,phnomene sind1 lassen sich als im ,bewusstsein vertheilte ,centralmassen betrachten1 deren jede zahlreichen andern zum ,mittel-1 ,sammel- und ,vereinigungspunkte dient4 ,da die ,macht derselben ber andere ihresgleichen von ihrer eigenen1 relativ diesen berlegenen ,intensitt abhngt1 indem jede ,vorstellungsmasse eine ihr hnliche desto leichter sich aneignen wird1 je strker sie selbst und je schwcher die letztere ist1 so ist es klar1 dass diejenige1 welche durch die ,umstnde begnstigt1 nothwendig von allen die strkste werden1 zugleich die strkste ,anziehungskraft erlangen und schliesslich die brigen alle oder doch fast alle sich aneignen muss4 ,eine solche aber ist diejenige ,vorstellungsmasse1 welche sich auf den ,vorstellenden d4 i4 auf den ,trger des ,bewusstseins selbst bezieht und deshalb als ,ich bezeichnet wird4 ,whrend z4 ,b4 die ,vorstellung des ,baumes nur dann im ,bewusstsein vorhanden sein kann1 wenn die ,anschauungen1 aus welchen dieselbe erwchst1 wirklich in das ,bewusstsein jemals eingetreten sind1 und demnach jenem nothwendig fehlen muss1 dem jene ,anschauungen mangeln 7eben so wie dem ,blinden die ,farben1 dem ,tauben die ,tne u4 s4 w471 kann eine auf sich selbst bezgliche ,vorstellung dem ,vorstellenden niemals abgehen1 weil die ,anschauungen1 auf deren ,grund dieselbe erwchst 7zunchst die ,empfindungen des eigenen ,leibes7 demselben nie fehlen knnen2 und dieselbe muss nothwendig unter allen brigen die relativ hchste ,intensitt erreichen1 weil die ,veranlassungen zu derselben mit jenen aller andern ,vorstellungen verglichen die hufigsten und1 wie der eigene ,leib1 dem ,bewusstsein beinahe ununterbrochen gegenwrtig sind4 ,zwar durchluft dieselbe als psychisches ,gebilde eine ,reihe von ,entwickelungsstadien1 in deren ,verfolge sich dieselbe immer mehr von berflssigen d4 h4 zur reinen ,ich-,vorstellung wesentlich nicht erforderlichen ,bestandtheilen befreit und aus einer ,vorstellungsmasse1 welche zunchst aus den ,vorstellungen des eigenen ,leibes und seiner ,bestandtheile besteht1 allmlig zu jener des reinen ,sichselbstwissens im ,selbstbewusstsein hinauf lutert2 allein ihre bevorzugte ,stellung und in deren ,folge ihre appercipirende ,macht ber die brigen ,bildungen im ,bewusstsein bleibt immer dieselbe und bewirkt1 dass zuletzt nur dasjenige als im ,bewusstsein wirklich vorhanden angesehen wird1 was1 weil vorhanden1 durch das ,ich appercipirt und als das ,seinige angeeignet worden ist4 #ced4 ,in dieser appercipirenden ,macht1 welche die ,ich-,vorstellung ber die ,gebilde des ,bewusstseins im weitesten ,umfange ausbt1 liegt der ,grund1 weshalb der sich selbst begreifende ,begriff d4 i4 das zur appercipirenden ,vorstellungsmasse gewordene ,gemeinbild ,ich-hnliche ,vorstellung genannt werden kann4 ,derselbe kann1 whrend er fr die ,vorstellungen seines ,kreises im ,bewusstsein das ,centrum bildet1 seinerseits von der ,ich-,vorstellung1 welche das ,centrum des individuellen ,bewusstseins ausmacht1 als zu ihrem ,kreise gehrig appercipirt werden4 ,jeder derselben lsst sich mit einem jener kleineren ,centralkrper1 im ,weltraum vergleichen1 welcher seinerseits wieder einem grsseren ein ganzes ,weltsystem beherrschenden ,centralkrper unter- und in dessen ,umkreis eingeordnet ist4 ,so wenig die ,abhngigkeit von diesem die relative ,selbststndigkeit jenes ersten anderen gegenber1 so wenig schliesst die ,apperception des zum ,begriff gewordenen ,gemeinbilds durch das ,ich die ,fhigkeit des ersteren aus1 seinerseits zu seinem ,kreise gehrige ,vorstellungen als die seinigen zu appercipiren4 ,wie die ,ich-,vorstellung den appercipirenden ,begriff im ,grossen1 so stellt jeder fr sich ein ,ich im ,kleinen dar und ffnet dadurch die ,mglichkeit1 unabhngig vom ,ich als ein solches fr sich d4 h4 als ein anderes ,ich im ,bewusstsein sich geltend zu machen4 #cee4 ,abnorme ,erscheinungen des ,bewusstseinslebens1 in welchen neben der herrschenden ,ich-,vorstellung eine zweite deren ,rolle usurpirende ,vorstellungsmasse ihrerseits einen ,theil des ,bewusstseinsinhalts an sich reisst1 so dass in ,folge dessen1 wie etwa in einem und demselben ,weltsystem zwei ,centralkrper1 so in einem und demselben ,bewusstsein zweierlei ,ich sich in die ,herrschaft ber dasselbe getheilt zu haben scheinen1 lassen sich auf die bermchtig gewordene ,apperception solcher ,neben-,iche zurckfhren4 ,in dem ,geisteskranken1 der sich in seinem ,delirium fr ,gott ,vater hlt und als solcher betrgt1 whrend er in den sogenannten lichten ,zwischenrumen bei gutem ,verstande ist und seinem eigentlichen ,ich gemss denkt1 will und handelt1 ist jene fixe ,idee zum ichartigen ,mittelpunkt geworden1 um welchen herum der mit demselben harmonirende ,theil des ,bewusstseinsinhalts sich krystallisirt1 whrend der mit ihm disharmonirende von demselben abgestossen wird4 ,folge davon ist1 dass der ,kranke whrend seiner gesunden ,momente von dem1 was er whrend seines ,aussersichseins geredet und gethan1 kein ,bewusstsein haben kann1 da die betreffenden ,bewusstseinsphnomene nicht von seiner d4 i4 von der ,ich-,vorstellung seines gesunden ,bewusstseinslebens1 sondern von einer dieser fremden1 wenngleich innerhalb desselben ,bewusstseinsraums befindlichen1 ihrerseits als ,ich-,vorstellung fungirenden ,vorstellungsmasse appercipirt worden sind4 ,folge aber auch1 dass ein solcher ,kranker von der ,haltlosigkeit seiner ,selbsttuschung niemals berzeugt werden kann1 da ja derjenige1 der ,ueberzeugungsgrnden zugnglich ist1 mit demjenigen1 welcher derselben bedarf1 zwar real d4 i4 insofern deren beiderseitigem ,bewusstsein derselbe atomistische ,trger zu ,grunde liegt1 identisch1 dem ,bewusstsein d4 h4 dem von einer und derselben ,ich-,vorstellung appercipirten ,umkreis psychischer ,vorgnge nach aber von demselben gnzlich verschieden ist4 #cef4 ,mit dem ,erwachen und allmligen ,heranwachsen der ,ich-,vorstellung1 welches nicht mit dem ,erwachen des ,bewusstseins d4 h4 mit dem ,auftauchen psychischer ,vorgnge zu verwechseln ist1 tritt in der ,entwicklungsgeschichte des psychischen ,lebens ein ,wendepunkt ein4 ,das neugeborne ,kind hat ein ,bewusstsein d4 h4 in demselben finden nicht nur primitive ,bewusstseinsacte1 sondern bereits aus solchen durch ,complication und ,verschmelzung sich bildende ,empfindungen1 ,anschauungen und sinnliche ,vorstellungen1 aber es hat keine ,ich-,vorstellung und in ,folge dessen findet keine ,apperception der in ihm vorgehenden ,bewusstseinsacte als der seinigen statt4 ,wie die ,processe in der ,krperwelt des ,weltraums vor dem ,auftreten des ,menschen zwar gesetzmssig ihren ,verlauf nahmen1 aber weder als solche gewusst1 noch von irgend einem ,wesen als zu ihm in irgend einem ,verhltniss stehend auf sich bezogen werden1 so wickeln sich die ,processe im ,bewusstsein vor dem ,auftreten der ,ich-,vorstellung in diesem zwar gesetz- und regelmssig ab1 ohne jedoch als solche gewusst und von irgend einer auf den ,trger des ,bewusstseins bezglichen ,vorstellungsmasse als die ihrigen angeeignet zu werden4 ,whrend der leblose ,naturkrper den ihn bewegenden ,impulsen der ,naturkrfte ,widerstand und bewusstlos ,folge leistet1 ist es fr den belebten ,naturkrper1 sobald er sich1 wie im ,menschen1 nicht blos zur ,vorstellung1 sondern zur ,vorstellung seiner selbst erhoben hat1 charakteristisch1 dass er das ,vorgestellte1 die ihn umgebende ,krperwelt1 in ein ,verhltniss zu sich1 dem dieselben und sich selbst vorstellenden ,wesen setzt und nicht blos als daseiend1 sondern als um seinetwillen und fr ihn daseiend d4 h4 als sein ,eigenthum betrachtet1 ,sonne und ,mond als bestimmt1 ihm zu leuchten1 ,frchte und ,thiere als bestimmt1 ihn zu nhren und zu kleiden1 sich selbst als den ,ziel- und ,endpunkt des gesammten sichtbaren ,weltalls ansieht4 ,in der ,entwicklungsgeschichte des ,bewusstseins stellt der vor dem ,erwachen und ,mchtigwerden der ,ich-,vorstellung ablaufende ,zeitraum gleichsam die vorgeschichtliche 7wie in der ,entwicklungsgeschichte des ,weltalls die vormenschliche7 ,periode dar2 innerhalb desselben sind zwar ,bewusstseinsphnomene verschiedenster ,art 7,vorstellungen1 ,gefhle1 ,begierden und ,wnsche7 bereits vorhanden1 aber erst mit dem ,auftreten der ,ich-,vorstellung in ihrer ,mitte werden sie von der letzteren als um ihretwillen vorhanden1 als zu ihr in ,beziehung stehend und ihr zugehrig angesehen und dadurch aus unbewussten d4 h4 von keinem ,ich als die seinigen gewussten zu bewussten d4 h4 zu nicht nur im ,bewusstsein vorhandenen1 sondern auch von dem ,ich dieses ,bewusstseins als vorhanden gewussten und als die seinigen anerkannten ,bewusstseinsacten erhoben4 ,wie jener ,zeitraum1 in welchem nur unbewusste ,phnomene im ,bewusstsein vor sich gehen1 gleichsam die ,nachtseite1 so macht derjenige1 innerhalb dessen nach dem ,erwachen und ,mchtigwerden der ,ich-,vorstellung auch bewusste psychische ,zustnde1 und zwar in immer steigender ,menge auftreten1 die ,tagseite des psychischen ,lebens aus4 ,letztere kann durch vorbergehendes ,erlschen der ,ich-,vorstellung 7wie es z4 ,b4 in der ,ohnmacht1 im ,affect1 im ,delirium und periodisch wiederkehrend im ,schlafe stattfindet7 eben so vorbergehende ,unterbrechungen 7gleichsam ,rckflle in die ,nacht des unbewussten ,daseins71 aber nur mit dem bleibenden ,aufhren der ,ich-,vorstellung ein bleibendes ,ende erfahren4 #ceg4 ,wie die elementaren ,bewusstseinsacte1 so ben die durch ,complication oder ,verschmelzung aus denselben entstandenen ,bewusstseinsgebilde hherer ,ordnung1 durch die ,einheit des atomistischen ,trgers gezwungen1 der kein ,ausweichen gestattet1 gegenseitig ,wirkungen auf einander aus4 ,jene vereinigen sich zu einer ,complication1 wenn sie gleichzeitig oder succedirend1 verschmelzen mit einander1 wenn sie dem ,inhalt nach gleichartig sind4 ,letzterer ,act geht ohne ,aufenthalt und widerstandslos vor sich1 wenn die zu verschmelzenden dem ,inhalt nach identisch1 dagegen zgernd und erst nach vorausgegangenem ,sichstruben1 wenn dieselben dem ,inhalt nach entgegengesetzt sind4 ,in ersterem ,falle verstrken1 im zweiten ,falle schwchen die mit einander verschmelzenden ,bewusstseinsacte einander1 indem in jenem ,fall die ,intensitt des einen zu der ,intensitt des mit ihm identischen andern einfach hinzugefgt1 dagegen im zweiten ,fall ein ,theil der ,intensitt des einen durch einen ,theil der ,intensitt des andern gebunden und dadurch sowol der gebundene ,theil der ,intensitt des einen1 wie der ihn bindende ,theil der ,intensitt des anderen unwirksam gemacht1 folglich die ursprngliche ,intensitt beider um diesen beziehungsweisen ,bruchtheil vermindert wird4 ,der auf diese ,weise an ,intensitt gewachsene ,bewusstseinsact ist1 bildlich gesprochen1 heller1 diejenigen1 deren ,intensitt abgenommen hat1 sind beziehungsweise dunkler geworden1 als sie vorher waren2 der ,inhalt derselben aber ist derselbe geblieben4 ,geht die ,verdunkelung so weit d4 h4 hat die ,intensitt eines ,bewusstseinsactes so sehr abgenommen1 dass die ,gegenwart desselben im ,bewusstsein unmerklich wird 7in hnlichem ,sinn1 wie ein gleichwol vorhandener ,lichtreiz fr die ,netzhaut1 ein vorhandener ,schallreiz fr den ,gehrsnerv unmerklich werden kann71 so hat der ,act die usserste ,grenze im ,bewusstsein1 die sogenannte ,schwelle des ,bewusstseins 7wie der ,licht- und ,schallreiz die ,reizschwelle7 erreicht2 sinkt sie noch tiefer herab1 letztere berschritten4 ,das sogenannte ,vergessene ist diesem ,grade der ,verdunkelung anheimgefallen1 indem dasselbe1 da nichts1 was einmal geschah1 ungeschehen gemacht werden kann1 zwar 7als ,spur7 nach wie vor im ,bewusstsein vorhanden1 aber1 weil unmerklich geworden1 seiner ,wirksamkeit nach so gut wie nicht vorhanden ist und sich von dem im ,bewusstsein wirklich nicht vorhandenen1 weil niemals vorhanden gewesenen1 nur dadurch unterscheidet1 dass es unter gnstigen ,umstnden wieder hell zu werden d4 h4 sich im ,bewusstsein wieder bemerklich zu machen vermag4 ,geschieht letzteres1 so heisst der ,bewusstseinsact ein erneuerter 7z4 ,b4 die schon vergessen gewesene ,vorstellung eine ,erinnerung71 kein neuer1 weil es der frhere latent gewordene ,zustand ist1 welcher neuerdings patent d4 i4 als wirksamer auftritt4 ,bewusstseinsacte dieser ,art werden im ,gegensatz zu den ursprnglichen auf ,veranlassung usserer ,reize erzeugten 7producirten7 wiedererzeugte 7reproducirte7 genannt und1 je nachdem sie den ursprnglichen ganz oder nur zum ,theile gleichen1 als unverndert 7,gedchtnissacte7 oder als verndert reproducirte 7,phantasieacte7 unterschieden4 ,die ,reproduction selbst erfolgt entweder mit oder ohne ,hilfe von ,seite anderer ,bewusstseinsacte2 in letzterem ,fall erhellt sich der verdunkelt gewesene ,bewusstseinsact gleichsam von selbst1 sobald und weil die bisherige ,ursache seiner ,verdunkelung 7z4 ,b4 der von ,seite eines dem ,inhalt nach entgegengesetzten ,acts ausgebte ,druck7 aufgehrt hat zu wirken2 in ersterem ,falle wird der unter die ,schwelle herabgedrckte ,bewusstseinsact durch einen andern ber derselben befindlichen1 welcher mit jenem1 sei es durch ,gleichzeitigkeit oder ,succession1 associirt oder durch ,gleichartigkeit des ,inhalts verwandt ist1 wieder emporgezogen4 ,unmittelbar reproducirte ,vorstellungen1 welche nach ,herbart freisteigende heissen1 machen1 wenn sie whrend des ,schlafes auftreten1 als ,trume1 wenn sie mitten unter heterogenen ,vorstellungskreisen im ,wachen auftauchen1 als sogenannte ,einflle sich geltend1 die1 wenn sie dem ,inhalt nach als besonders berraschend oder glcklich erscheinen1 wol auch fr ,eingebungen 7,inspirationen7 gehalten zu werden1 ,veranlassung geben4 ,mittelbar reproducirte ,vorstellungen bilden1 wenn sie zugleich unverndert reproducirte sind1 die ,grundlage des auf ,gedchtniss und ,ueberlieferung beruhenden sogenannten historischen ,wissens2 wenn sie zugleich zum ,theil verndert reproducirte sind1 das wirksamste ,hilfsmittel eines nicht nur das vorhandene ,vorstellungsmaterial frei umformenden 7dichtenden71 sondern jede erregte ,vorstellung durch eine ,flle begleitender ,vorstellungen bereichernden und dadurch die gesammte ,vorstellungsthtigkeit belebenden 7phantasievollen7 ,schaffens4 #ceh4 ,wie die ,wirksamkeit der ,krper im physischen1 so ist die ,wirksamkeit der durch ,complication oder ,verschmelzung entstandenen ,vorstellungsmassen im psychischen ,leben auf einander dreifacher ,art4 ,dieselbe erfolgt nach ,art der mechanischen ,wirksamkeit zwischen ,krpern1 wenn die vorhandenen ,vorstellungsmassen ohne ,rcksicht auf die ,beschaffenheit ihres ,inhalts lediglich auf ,grund einer usseren ,veranlassung mit einander verbunden oder von einander getrennt werden2 dagegen nach ,art der chemischen ,wirksamkeit zwischen ,krpern1 wenn dieselben mit ,rcksicht und in ,folge der ,beschaffenheit ihres ,inhalts mit einander verknpft oder getrennt werden1 endlich nach ,art der organischen ,wechselwirkung zwischen den ,krpern1 wenn durch zwei oder mehrere ,bewusstseinsgebilde mit ,rcksicht auf deren ,inhaltsbeschaffenheit ein neues hervorgebracht wird4 ,erstere ,art der ,wirksamkeit findet bei der durch blosse ,gleichzeitigkeit oder ,aufeinanderfolge veranlassten ,vereinigung gewisser ,vorstellungen zu ,begriffen1 eben solcher ,begriffe als ,subjects- und ,prdicatsbegriff zu ,urtheilen1 eben solcher ,urtheile als ,prmissen und ,schlusssatz zu ,schlssen statt4 ,da dieselbe nicht durch den ,inhalt des zu ,verknpfenden1 sondern lediglich durch die ,thatsache bedingt wird1 dass das zu ,verknpfende gleichzeitig oder nach einander im ,bewusstsein erlebt1 also erfahren wurde1 so wird um der empirischen ,natur des ,grundes der ,verknpfung halber die vollzogene ,verknpfung selbst eine empirische und werden die durch eine solche zu ,stande gekommenen ,begriffe1 ,urtheile und ,schlsse deshalb empirische genannt4 ,die zweite ,art der ,wirksamkeit findet bei der durch ,homogeneitt bewirkten ,verschmelzung gewisser ,anschauungen zu sinnlichen ,vorstellungen1 so wie der durch ,verschmelzung der identischen ,bestandtheile gewisser ,vorstellungen verursachten ,entstehung von ,begriffen1 endlich bei der mit ,rcksicht auf den ,inhalt herbeigefhrten ,vereinigung bisher getrennt gewesener1 aber zusammengehriger ,begriffe als ,subjects- und ,prdicatsbegriff im bejahenden1 so wie durch ,trennung bisher verbunden gewesener1 aber nicht zusammengehriger ,begriffe im verneinenden ,urtheil statt4 ,die dritte ,art der ,wirksamkeit aber zeigt sich1 wenn1 wie z4 ,b4 im einfachen oder zusammengesetzten ,syllogismus1 aus zwei 7oder mehreren dem ,inhalte nach verwandten d4 i4 theilweise identischen1 theilweise entgegengesetzten7 ,urtheilen 7major1 minor7 ein neues1 dem ,inhalte nach mit keinem der ,vorderstze fr sich1 aber mit allen zusammengenommen 7wie die ,folge mit der ,summe ihrer ,theilgrnde7 identisches ,urtheil erzeugt wird4 ,letztere beiden ,arten der ,wirksamkeit werden zusammengenommen im ,gegensatz zu der ersten1 da dieselbe mit ,rcksicht1 die erste dagegen ohne ,rcksicht auf den ,inhalt erfolgt1 um der logischen ,natur des ,grundes der ,verknpfung willen logische und die auf diesem ,wege zu ,stande kommenden ,bewusstseinsgebilde logische ,begriffe1 logische ,urtheile und logische ,schlsse genannt4 ,whrend die erste den durch ,erfahrung gegebenen ,stoff in ,folge der ,gleichzeitigkeit oder der ,aufeinanderfolge desselben zu einem ,ganzen verknpft1 welches als solches ein blosses ,aggregat des ,erfahrenen d4 h4 eine durch ,wiederholung sich stets vermehrende ,hufung einzelner ,erfahrungen ausmacht1 verfhrt die zweite ,art der ,wirksamkeit dem durch ,erfahrung gegebenen ,bewusstseinsinhalt gegenber kritisch 7sichtend71 indem sie dasselbe mit ,rcksicht auf dessen ,inhalt prft1 das ,verwandte verbindet1 das ,vertrgliche duldet1 das ,unvertrgliche ausscheidet1 die dritte ,art der ,wirksamkeit aber begrndend 7constructiv71 indem sie auf ,grund der im gegebenen ,bewusstseinsmaterial gegebenen ,bedingungen in jenem nicht ,gegebenes1 aber durch diese ,bedingtes folgert d4 h4 aus dem ,vorhandenen ,nichtvorhandenes1 aus dem ,alten ,neues erzeugt4 ,ersteres1 das rein empirische ,verfahren1 aus dem die sogenannte ,praxis im ,leben und der ,empirismus in der ,wissenschaft sich entwickeln1 kann auch als ,juxtaposition d4 i4 als ,nebeneinanderreihung von ,thatsachen1 das zweite als ,analyse1 aus der die sogenannte ,verstandesthtigkeit im ,leben und die zersetzende ,kritik in der ,wissenschaft hervorgeht1 die dritte als ,synthese1 auf welcher die sogenannte ,vernnftigkeit im ,leben und die aufbauende ,deduction in der ,wissenschaft beruht1 bezeichnet und je nach dem ,vorherrschen der einen oder der andern das individuelle ,bewusstseinsleben als berwiegend empirisches 7mechanisches71 verstndiges 7auflsendes7 oder vernnftiges 7organisches7 benannt werden4 ,sowol durch das empirische wie durch das analytische ,verfahren werden zwar nicht dem ,stoff1 aber doch der ,form nach neue ,bewusstseinsbildungen1 durch das organische werden anstatt und auf ,grund alter ,bewusstseinsbildungen neue1 denselben gleichartige wiedererzeugt4 ,wie durch das ,summirung vorangegangener ,bewusstseinsacte ein neuer entsteht1 der eben nur die ,summe der frheren ist 7z4 ,b4 das copulative ,urtheil als ,summe der copulirten ,urtheile2 der auf vollstndiger ,induction ruhende ,schlusssatz als ,summe der vollstndig aufgezhlten ,prmissen71 so kommen durch die ,verbindung des ,zusammengehrigen aber ,getrenntgewesenen1 und durch die ,trennung des ,nichtzusammengehrigen aber ,verknpftgewesenen neue ,bewusstseinsgebilde zu ,stande1 die von den frheren nicht dem ,stoff1 aber der ,form nach verschieden sind 7z4 ,b4 das ,urtheil3 die ,erde bewegt sich um die ,sonne1 durch die ,auflsung des frheren ,urtheils3 die ,sonne bewegt sich um die ,erde74 ,in beiden ,fllen bestehen diejenigen ,bewusstseinsbildungen1 aus welchen die neue entstanden ist1 neben dieser in der ,weise fort1 dass dieselben im ersten ,fall ,theile der neu entstandenen ausmachen d4 h4 in derselben einbegriffen sind1 im zweiten ,fall dagegen nur die ,stelle gewechselt haben und1 wie im obigen ,beispiel von dem ,verhltniss der ,erde zur ,sonne1 das frhere ,subject zum ,prdicat1 das frhere ,prdicat zum ,subjecte geworden ist4 ,dagegen gehen bei der organischen ,bewusstseinsthtigkeit die ,bewusstseinsbildungen1 auf ,grund welcher eine neue1 denselben gleichwerthige entstehen soll1 in letzterer unter2 die neue 7z4 ,b4 der ,schlusssatz7 tritt nicht blos neben die alten1 sondern an die ,stelle der alten 7der ,prmissen72 letztere werden durch die neu entstandene ,bewusstseinsbildung weder vermehrt1 noch ergnzt1 sondern im vollen ,sinne des ,wortes ersetzt und wie die ,schildwache von ihrem ,posten durch deren ,nachfolger abgelst4 ,wie die ,summe nicht mehr enthlt als ihre ,summanden1 das ,product nicht mehr als seine gleichviel in welcher ,ordnung multiplicirten ,factoren1 so enthlt auch das neue auf ,grund seiner ,vorgnger organisch entstandene ,bewusstseinsgebilde1 die ,folge1 nicht mehr und nicht weniger als diese 7die ,grnde7 zusammengenommen1 mit dem ,unterschied1 dass die ,summanden in der ,summe1 die ,factoren im ,product unverndert fortbestehen1 whrend die ,theilgrnde in der ,folge fortan ununterscheidbar mit dieser zur ,einheit zusammenfliessen4 ,letztere ,art des ,zusammenhanges unter ,bewusstseinsgebilden stellt gleichsam eine fortlaufende ,kette von ,grnden und ,folgen dar1 in welcher jedes einzelne ,glied alle vorangegangenen in sich schliesst und seinerseits von allen folgenden umschlossen wird1 und welche sich mit der organischen ,kette vergleichen lsst1 welche durch ,fortpflanzung geschlechtlich geschiedener ,organismen von ,generation zu ,generation hin gebildet wird4 ,wie in jeder der letzteren die ,spur aller ,stammeltern1 so erhlt sich in jedem ,gliede der ersteren1 als ,folge betrachtet1 die ,spur aller ,stammgrnde4 ,und wie jene durch die organische ,umbildung smmtlichen in den vorangegangenen elterlichen ,organismen enthaltenen ,stoffs entstanden1 so ist diese durch das causale ,zusammenwirken aller in den vorangegangenen ,gliedern der ,kette wirksam gewesenen ,theilgrnde begrndet4 #cei4 ,alle bisher in ,betracht gezogenen ,bewusstseinsvorgnge waren entweder primitive ,bewusstseinsacte1 oder solche1 welche aus diesen in ,folge der zwischen ihnen herrschenden quantitativen und qualitativen ,beziehungen entstanden sind4 ,machen nun jene ,beziehungen1 von den mittels derselben hervorgerufenen ,bewusstseinsgebilden abgesehen1 abgesondert fr sich im ,bewusstsein sich geltend1 so entsteht eine neue ,classe von psychischen ,phnomenen1 die von der ersteren zwar insoweit abhngig ist1 als sie ohne ,vorhandensein jener berhaupt nicht entstnde1 sich aber zugleich dadurch von jener unterscheidet1 dass ihre ,veranlassung nicht1 wie bei den primitiven ,bewusstseinsacten1 ausser dem ,bewusstsein 7in ,nervenreizen71 sondern im ,bewusstsein selbst liegt d4 i4 in den ,beziehungen1 welche zwischen den einzelnen ,bewusstseinsgebilden im ,bewusstsein selbst herrschen4 ,solche ,beziehungen sind z4 ,b4 die relative ,unterdrckung oder im ,gegensatz dazu die relative ,befreiung1 welche ,gebilde im ,bewusstsein durch andere in demselben ,bewusstsein erleiden oder erleben1 und die ,bewusstseinsvorgnge1 welche durch solche veranlasst werden1 z4 ,b4 die ,unlust bei der ,einklemmung1 die ,lust bei der ,erlsung eines ,bewusstseinsgebildes durch andere1 werden ,gefhle genannt4 ,whrend alle primitiven ,bewusstseinsacte und in ,folge dessen alle aus denselben in directer ,reihe gewordenen1 wenn auch in noch so entfernter und sinnlich abgeblasster ,weise zu ihrem ,gegenstand ein usseres ,object haben1 ist das ,object der ,gefhle1 das relative ,verhltniss der ,bewusstseinsgebilde im ,bewusstsein zu einander1 im eminenten ,sinne ein inneres und der ,inhalt derselben dem ,inhalt der 7sinnlichen wie unsinnlichen7 ,vorstellungen 7,anschauungen oder ,begriffe7 durchaus unhnlich4 ,dieselben lassen sich als psychische ,phnomene mit jenen physischen vergleichen1 deren ,ursache nicht in den physikalischen ,atomen und deren ,verknpfung zu ,krpern1 sondern in dem die ,zwischenrume der physikalischen ,atome ausfllenden ,weltther und dessen ,beziehungen zu dem physischen ,stoffe zu suchen ist4 ,licht1 ,wrme1 ,magnetismus und ,elektricitt stellen ,erscheinungen dar1 deren ,grund nicht in den ,atomen1 sondern zwischen denselben liegt2 ,lust und ,unlust1 ,freude und ,schmerz ,phnomene1 deren ,grund nicht oder doch wenigstens nicht immer in dem ,inhalt1 sondern in der ,lage gewisser ,vorstellungen oder ,vorstellungsmassen im ,bewusstsein zu finden ist4 ,die ,vorstellung des abwesenden ,freundes ist von einem ,unlustgefhl begleitet2 nicht weil uns die ,vorstellung des ,freundes unangenehm1 sondern weil dieselbe durch das ,bewusstsein seiner ,abwesenheit gedrckt und dadurch in eine ,klemme gerathen ist1 aus welcher dieselbe zu befreien wir uns ausser ,stande wissen4 ,dieselbe ,vorstellung tritt aber sogleich in ,begleitung eines ,lustgefhls auf1 wenn die ,erscheinung des ,freundes dieselbe aus dem ,banne der ,vorstellung seiner ,abwesenheit erlst4 ,dieselben zerfallen 7wie die ,aetherphnomene7 von vornherein in zwei ,classen1 je nachdem die ,entstehung des ,gefhls von der ,beschaffenheit des ,inhalts der ,vorstellung1 an die es sich heftet 7wie dort die ,beschaffenheit des ,aetherphnomens von der ,qualitt der ,krper1 deren ,zwischenrume er ausfllt7 unabhngig1 oder durch denselben 7wie dort das ,aetherphnomen durch die specifische ,natur der ,krper7 bedingt ist4 ,gefhle ersterer ,art1 weil sie durch ,vorstellungen jedes beliebigen ,inhalts veranlasst werden knnen1 werden 7von ,herbart7 treffend als vage1 solche1 die einen bestimmten ,vorstellungsinhalt voraussetzen1 als fixe bezeichnet4 ,jene entsprechen in dieser ,hinsicht den ,licht- und ,wrme-1 diese den magnetischen und elektrischen ,phnomenen4 ,jene1 da sie nicht nur bei jeder ,vorstellung andere1 sondern auch bei derselben ,vorstellung verschiedene1 um so mehr in verschiedenen mit ,bewusstsein ausgersteten ,individuen immer wieder andere sein knnen 7indem nicht nur ,demselben dasselbe bald sss bald bitter1 sondern auch ,verschiedenen dasselbe verschieden schmeckt71 haben mit ,recht zu dem ,sprichwort1 dass sich ber den ,geschmack 7eigentlich das ,gefhl7 nicht streiten lasse1 ,veranlassung gegeben und sind ihrer ,subjectivitt halber auch wohl subjective ,gefhle genannt worden4 ,diese1 die fixen ,gefhle1 trifft zwar obiges ,sprichwort nicht1 weil die an dem ,inhalt gewisser ,vorstellungen haften und daher stets nicht nur im einzelnen1 sondern in jedem ,bewusstsein im ,gefolge dieser ,vorstellungen auftreten1 also im ,gegensatz zu den subjectiven ,gefhlen objectiv 7allgemein d4 i4 allen gemein7 sind2 dafr tritt bei ihnen1 wenn nicht besonders ,rath geschafft wird1 der allgemeine ,uebelstand des ,gefhls1 dass es sich1 statt auf ,objecte1 auf das ,subject d4 i4 statt auf ,vorgestelltes1 auf den ,vorstellenden selbst bezieht 7in ,bezug auf jenes also dunkel ist1 nicht weiss1 was es fhlt7 so sehr in den ,vordergrund1 dass dasselbe darum mit ,misstrauen betrachtet und von dem ,versuch1 auf dasselbe eine ,wissenschaft zu grnden1 ausgeschlossen zu werden pflegt4 ,dieser ,uebelstand schwindet1 wenn das ,gefhlte 7die ,vorstellung7 nicht1 wie es bei dem sogenannten ,angenehmen und ,unangenehmen der ,fall ist1 mit dem ,gefhl in eins zusammenrinnt1 sondern1 wie es bei dem ,schnen und ,hsslichen der ,fall ist1 von dem ,gefhl abgesondert vorgestellt d4 h4 nicht nur gefhlt1 sondern auch gewusst und als ,subject eines sthetischen ,urtheils d4 i4 eines solchen1 dessen ,prdicat ein ,wohlgefallen oder ,missfallen ausdrckt1 im ,verhltniss zu einem andern ,gleichartigen 7ganz oder theilweise ,identischen oder ,gegenstzlichen7 seiner ,uebereinstimmung oder ,nichtbereinstimmung nach mit diesem und dadurch seinem ,werthe nach beurtheilt wird4 ,wie der ,inbegriff der ,gefhle 7der vagen wie der fixen7 berhaupt das ,gemth1 so wird der ,inbegriff der sthetischen ,urtheile1 die ihrer logischen ,natur nach identische1 also unfehlbare ,urtheile sind1 der ,geschmack1 in dem besonderen ,fall1 wenn das ,object des sthetischen ,urtheils ein ,wollen ist1 das ,gewissen genannt4 #cfj4 ,wie die ,aetherphnomene zeigen auch die ,gemthserscheinungen ,gegenstze und ,intensittsunterschiede1 die bei jenen durch die ,bezeichnungen ,helligkeit und ,finsterniss einerseits1 ,hitze und ,klte andererseits1 bei diesen durch die ,begriffe ,lust und ,unlust einer-1 ,freude 7gesteigerte ,lust7 und ,schmerz 7gesteigerte ,unlust7 andererseits ausgedrckt werden4 ,wie unter den ersteren die magnetischen und elektrischen ,erscheinungen insofern eine besondere ,stellung einnehmen1 als sie zu ihrem wirksamen ,hervortreten der ,gegenwart eines anderen ,krpers bedrfen1 welcher entweder angezogen oder abgestossen wird1 so spielen unter den ,gefhlen diejenigen1 welche zu ihrem ,hervortreten der ,gegenwart eines zweiten ,bewusstseins bedrfen1 in welchem hnliche oder entgegengesetzte ,gefhle entweder wirklich vorhanden sind oder doch vorhanden zu sein scheinen1 die sogenannten sympathetischen oder ,mitgefhle1 eine eigenthmliche ,rolle4 ,dieselben stellen als ,mitleid und ,mitfreude die ,wiederholung eines wirklichen oder vermeintlichen ,leid- oder ,lustgefhles des fremden im eigenen ,bewusstsein1 dagegen als ,neid und ,schadenfreude die ,begleitung eines wahren oder vermeintlichen ,lust- oder ,leidgefhles im andern durch ein dem ,inhalt nach entgegengesetztes ,gefhl im eigenen ,bewusstsein dar4 ,fremdes und eigenes ,gefhl sind im ersten ,fall gleich-1 im letzteren ungleichnamig4 ,wie der elektrische ,strom durch sogenannte ,induction einen ihn in gleicher oder entgegengesetzter ,richtung begleitenden1 so erzeugt fremdes wirkliches oder vermeintliches ,gefhl durch ,nachahmung das ihm gleiche oder entgegengesetzte im eigenen ,bewusstsein4 ,leid und ,freude wirken ansteckend wie ,weinen und ,lachen und pflanzen sich unwillkrlich1 ja wider ,willen von einem zum andern fort4 ,sympathetische ,gefhle haben daher1 auch wenn sie wie ,mitleid und ,mitfreude einen guten oder wie ,neid und ,schadenfreude einen schlimmen ,charakter zu haben scheinen und ,veranlassung zu wohlthtigen wie zu feindseligen ,handlungen werden knnen1 im ,grunde weder den einen noch den andern1 sondern entstehen durch einen blossen ,naturprocess4 ,da dieselben jedoch1 um zu ,tage zu treten1 der ,gegenwart eines zweiten ,individuums bedrfen1 so weisen dieselben ber den ,umkreis des einzelnen hinaus und stellen zwischen diesem und dem andern eine zunchst blos ideelle d4 h4 nur im ,bewusstsein des ,mitfhlenden vorhandene ,verbindung her1 die aber1 wenn das ,gefhl ,willensentschliessungen und in deren ,folge ,handlungen nach sich zieht1 zu einer realen1 den andern entweder anziehenden 7sympathische ,annherung7 oder von sich entfernenden 7antipathische ,abstossung7 ,beziehung werden1 daher die ,gesellung der ,individuen entweder befrdern oder hemmen kann1 daher die sympathetischen ,gefhle auch als sociale oder gesellige ,gefhle bezeichnet und die aus denselben entspringenden ,attractionen und ,repulsionen zwischen den ,individuen mit den ,wirkungen zwischen den physikalischen ,atomen wirksamer ,anziehungs- und ,abstossungskrfte verglichen werden4 #cfa4 ,wie pltzlich zu grosser ,intensitt gesteigerte und ber einen ausgedehnten ,raum sich verbreitende ,aetherphnomene als 7magnetisches1 elektrisches7 ,ungewitter1 so werden pltzlich hochgesteigerte ,gefhle1 wenn dieselben sich ber den grssten ,theil des ,bewusstseins oder ber das ganze ,bewusstsein in der ,weise ausbreiten1 dass die ,ich-,vorstellung unterdrckt und die von dieser ausgehende1 beherrschende ,macht vorbergehend aufgehoben wird1 als ,affecte bezeichnet4 ,wie jene ihres keineswegs unvorbereiteten1 aber unvermutheten ,auftretens halber ,ausnahmen von dem gewohnten ,naturlauf1 so scheinen diese1 da sie1 obgleich nicht ohne ,grund1 doch ohne bekannten ,grund erfolgen1 gesetzlose ,unterbrechungen des regelmssigen ,bewusstseinsverlaufs zu bilden1 daher sie1 wie jene als elementare1 so als psychische ,zuflle betrachtet zu werden pflegen4 ,dort scheint die ,natur1 hier ist in ,folge der ,unterdrckung der ,ich-,vorstellung der im ,affect ,befindliche ausser sich und die durch das aussergewhnliche ,ereigniss in der ,natur 7,erdbeben1 ,sturmflut1 ,blitzstrahl u4 s4 w47 etwa angerichteten ,verheerungen knnen eben so wenig den 7vorbergehend ausser ,wirksamkeit gesetzt zu sein scheinenden7 ,naturgesetzen1 als die etwa im ,zorn verbten unerlaubten oder gemeinschdlichen ,handlungen dem 7vorbergehend seiner ,herrschaft ber das ,bewusstsein beraubten7 ,ich des ,zornigen zur ,last gelegt werden4 ,folge der pltzlichen ,lsung des ,bandes zwischen der ,ich-,vorstellung und dem bis dahin von dieser beherrschten ,bewusstseinsinhalt ist es auch1 dass die etwa bestehenden ,associationen zwischen inneren ,gemths- und usseren ,krperbewegungen widerstandslos zum ,ablauf kommen und daher der vorhandene ,gemthszustand z4 ,b4 des ,zornes1 dessen ,aeusserung sonst durch die ,schranken des ,wohlanstandes gehemmt oder doch gezgelt wrde1 sich rcksichtslos in masslose ,reden und ,handlungen umsetzt4 ,je nachdem die ,ursache1 durch welche die ,ich-,vorstellung und deren ,herrschaft unterdrckt wird1 darin besteht1 dass pltzlich eine zu grosse ,menge von ,vorstellungen auf einmal ins ,bewusstsein eindringt1 neben welchen jene sich nicht zu behaupten vermag1 oder dass ,umstnde eintreten1 welche bewusstes ,vorstellen 7also auch das der ,ich-,vorstellung7 berhaupt unmglich machen1 werden die ,affecte in sthenische 7,affecte der ,strke7 und asthenische 7,affecte der ,schwche7 eingetheilt4 ,in jenen wird die ,ich-,vorstellung gehemmt1 whrend die durch den ,affect herbeigefhrten ,vorstellungen einander gegenseitig untersttzen2 in diesen werden die letzteren sich zugleich unter einander selbst hemmen4 ,ersterer ,art ist der ,zorn1 welcher beredt1 letzterer der ,schrecken1 welcher stumm macht4 #cfb4 ,wie das in der ,zeit vor sich gehende wirkliche ,geschehen in der physischen1 so ist auch das in der psychischen ,welt ein dreifaches4 ,wie die erste ,art desselben in der ,krperwelt darin besteht1 dass der ,krper sich bewegt d4 h4 seinen ,ort im ,raume1 so besteht die erste ,art des ,geschehens in der ,bewusstseinswelt darin1 dass der ,bewusstseinsact aus seinem gegenwrtigen in einen anderen1 also zuknftigen ,zustand berzugehen strebt d4 h4 seinen ,ort im ,bewusstsein verndert4 ,von dieser ,art ist das ,aufstreben einer durch andere verdunkelten d4 h4 unter die ,schwelle des ,bewusstseins gedrckten ,vorstellung aus der ,tiefe nach oben gegen die hemmenden ,widerstnde4 ,jede auf diese ,weise im ,streben begriffene ,vorstellung stellt ein ,begehren dar1 dessen ,gegenstand1 der zu erreichende ,zustand der ,vorstellung1 abwesend1 und dessen ,befriedigung eben die ,erreichung jenes ,zustandes der ,vorstellung selbst ist4 ,folge des ,gesagten ist1 dass ohne ,vorstellung des ,begehrten keine ,begierde entstehen 7ignoti nulla cupido71 aber auch1 dass jede ,vorstellung ,sitz einer ,begierde werden kann4 ,dieselbe wird gesteigert1 je mehr ,hindernisse sich der ,erreichung ihres ,ziels in den ,weg stellen d4 h4 je grsser die ,zahl und der ,druck derjenigen ,vorstellungen ist1 welche dem ,inhalt der aufstrebenden ,vorstellung des ,begehrten entgegengesetzt sind4 ,die ,vorstellung der ,nahrung erzeugt in dem ,hungrigen eine ,begierde1 weil sich dieselbe durch die ,abwesenheit ihres ,gegenstandes 7den ,mangel an ,nahrung7 in gedrcktem ,zustande befindet4 ,dieselbe strebt nach ,befriedigung1 indem der ,hungrige diejenigen ,hindernisse zu beseitigen sucht1 welche der ,anwesenheit des ,begehrten 7der ,herbeischaffung von ,nahrungsmitteln7 im ,wege stehen4 ,sind dieselben beseitigt d4 h4 ist die ,nahrung nicht nur herbeigeschafft1 sondern der ,hungrige wirklich in deren ,genuss begriffen1 so hrt die ,begierde auf4 ,die ,befriedigung ist erreicht1 die ,vorstellung der ,nahrung1 die bis dahin eine blosse ,einbildung war1 ist zur ,empfindung1 die bis dahin nur imaginirte zur geschmeckten ,speise geworden d4 h4 die ,vorstellung der ,nahrung hat sich aus dem ,zustande einer ,fiction in den einer sinnlichen ,wahrnehmung bewegt1 also ihren ,ort im ,bewusstsein wirklich verndert4 #cfc4 ,je nachdem der ,gegenstand einer aufstrebenden ,vorstellung ein sinnlicher oder nicht-sinnlicher 7intellectueller71 kann das ,begehren selbst ein sinnliches oder intellectuelles1 je nachdem dasselbe von einer ,vorstellung ber ,erreichbarkeit oder ,nichterreichbarkeit1 ,erlaubtheit oder ,unerlaubtheit des ,begehrten nicht nur begleitet1 sondern von dieser abhngig gemacht wird oder nicht1 wird es verstndiges oder verstandloses1 vernnftiges oder vernunftloses ,begehren heissen4 ,das verstndige ,begehren ist ,wollen1 wenn es begehrt1 weil das ,begehrte ihm erreichbar1 dagegen blosser ,wunsch1 wenn es begehrt1 ungeachtet das ,begehrte ihm unerreichbar scheint4 ,das vernnftige ,begehren ist vernnftiges ,wollen1 wenn es begehrt1 was und weil dasselbe nicht nur erlaubt1 sondern geboten1 dagegen verblendetes ,wollen 7,leidenschaft71 wenn ihm1 was es begehrt1 erlaubt1 vernunftwidriges 7bses7 ,wollen1 wenn es begehrt1 was und obgleich es ihm selbst unerlaubt1 ja verboten scheint4 ,die ,gesammtheit des innerhalb eines individuellen ,bewusstseins enthaltenen ,begehrens macht dessen 7psychisches7 ,naturell1 die ,gesammtheit des innerhalb desselben eingeschlossenen verstndigen und vernnftigen oder verstand- und vernunftlosen ,wollens dessen 7im psychologischen ,sinne des ,worts7 ,charaktermssigkeit oder ,charakterlosigkeit aus4 #cfd4 ,wie in der physischen1 so auch in der psychischen ,welt ist die zweite ,art der wirklich vor sich gehenden ,vernderung ein ,formwechsel4 ,wie der feste ,krper in flssigen und luftfrmigen1 so kann das ,bewusstseinsgebilde aus dem lockeren ,zustand blosser ,complication in den inniger ,verschmelzung homogener ,elemente bergehen4 ,wie der chemische ,krper in ,folge der ,anziehung wahlverwandter ,elemente ,bestandtheile abgibt und andere an sich zieht1 so wird durch die ,verschmelzung identischer und die ,ausstossung sich unter einander ausschliessender ,bestandtheile einer-1 durch die ,verbindung bis dahin unverbundener ,bestandtheile andererseits die ,form der ,bewusstseinsgebilde verndert1 werden im ersteren ,fall aus sinnlichen ,vorstellungen durch ,abstraction der gemeinsamen ,bestandtheile ,gemeinbilder 7,begriffe71 im letzteren ,fall durch ,combination bisher getrennter1 obgleich mit einander vertrglicher ,bestandtheile durch die ,erfahrung gegebener sinnlicher ,vorstellungen neue durch die ,erfahrung nicht gegebene sinnliche ,bilder 7,phantasievorstellungen7 hervorgebracht4 ,wie endlich die ,formen der ,organismen durch organische ,transmutation der ,arten und ,gattungen im ,pflanzen- wie im ,thierreich in einander bergehen1 so werden aus den ursprnglich auf ,grund von ,anschauungen entstandenen ,begriffen durch fortgesetzte ,abstraction hchste und allgemeinste ,begriffe 7,kategorien7 und wird durch fortgesetzte ,combinationen sinnlicher ,erfahrungselemente eine neue erfundene ,welt voll sinnlich anschaulicher ,lebendigkeit 7,phantasiewelt7 gewonnen4 ,whrend aber in der physischen ,welt die ,erfahrung den ,beweis fr den ,uebergang der unorganischen in die organische und dieser in die bewusste ,form bisher schuldig geblieben ist1 tritt im ,bewusstseinsleben die ,abhngigkeit der beiden scheinbar fundamental verschiedenen ,classen von ,bewusstseinsphnomenen1 der ,gefhle und der ,bestrebungen1 von jener der ,vorstellungen offen an den ,tag1 indem sowol die ,gefhle wie die ,strebungen sich nicht als gattungsmssig verschiedene ,vorgnge1 sondern als blosse ,zustnde der ,vorstellungen herausgestellt haben4 #cfe4 ,die dritte ,art des wirklichen ,geschehens ist der ,stoffwechsel4 ,derselbe bildet den ,abschluss der physischen ,welt1 indem der ,reiz 7der extensive physische7 sich in ,empfindung 7den intensiven psychischen ,zustand7 umsetzt d4 h4 der reale sich in einen ,bewusstseinsvorgang verwandelt4 ,derselbe bildet den ,abschluss der psychischen ,welt1 indem der intensive psychische 7,vorstellung1 ,gefhl1 ,wollen7 sich in einen extensiven physischen ,zustand 7,lautsprache1 ,geberdensprache1 ,handlung7 umsetzt und so der ,bewusstseinsvorgang in einen realen ,vorgang sich verwandelt4 ,wie dort die ,bewegung der ,moleculartheilchen des ,nervensystems als ,empfindung in das ,bewusstsein1 so wird hier der ,gedanke durch den tnenden ,laut des ,worts1 das ,gefhl durch den sichtbaren ,ausdruck der ,miene1 der ,wille durch die von ihm veranlasste ,bewegung des eigenen und dadurch mittelbar eines oder mehrerer fremder ,krper wieder in die materielle d4 i4 in die ,krperwelt aufgenommen1 indem die durch das ,stimmorgan schallend bewegte atmosphrische ,luft als ,verkrperung des ,gedankens1 die unwillkrlich vernderte oder 7im ,affect7 verzogene ,physiognomie als ,verleiblichung des ,gemths1 die durch ,muskelbewegung der eigenen ,leibesglieder bewegte ,verschiebung der anstossenden ,nachbarkrper als sich bethtigende ,aeusserung des eigenen ,willens erscheint4 ,die erste als hrbares ,zeichen fr die ,vorstellung liefert das ,werkzeug fr die ,bewahrung und ,mittheilung der ,gedankenwelt und als solche die ,grundlage der ,sprache4 ,die zweite als sichtbares ,zeichen fr das im ,innern lebendige ,gefhl liefert das ,material zur ,veranschaulichung des ,anderen 7,hheren1 ,niederen oder ,gleichen7 gegenber vorhandenen oder doch vorhanden zu sein scheinenden ,gefhls und bildet als solches die ,grundlage der ,sitte4 ,die dritte als physischer ,ausdruck des entweder wirklich oder doch dem ,anschein nach vorhandenen ,wollens liefert den greifbaren ,stoff zur ,beurtheilung des gegen ,andere beobachteten streitschtigen oder friedlichen ,verhaltens und bildet als solcher die ,grundlage des ,rechts4 ,indem das individuelle ,ich auf diese ,weise sein ,inneres nach aussen kehrt1 die ,vorgnge seines ,bewusstseins in ,reden1 ,geberden und ,thaten umsetzt und dadurch fr andere seinesgleichen hrbar1 sichtbar und greifbar macht1 wird dasselbe aus einem vereinzelten zum sociabeln d4 i4 des geselligen ,zusammenseins mit ,anderen fhigen und dadurch in ,vereinigung mit diesen zur ,grundlage eines ,mehreren gemeinsamen d4 i4 des ,social-,ichs4 #cff4 ,wie die ,gesammtheit der ,weltkrper und ihrer ,parasiten den physischen ,kosmos1 so macht die ,gesammtheit der im individuellen ,bewusstsein whrend der gesammten ,fortdauer desselben vertheilten ,bewusstseinsgebilde 7,empfindungen1 ,anschauungen1 ,begriffe1 ,gefhle1 ,begehrungen und ,willensacte71 soweit dieselben der innern ,erfahrung zugnglich sind1 in ihren gegenseitigen ,beziehungen zu und ihrer relativen ,abhngigkeit von einander1 von den primitiven1 namenlosen ,bewusstseinsacten1 deren jedem ein ebenso anonymer ,nervenreiz oder eine unmerkliche ,transversalschwingung des ,weltthers entspricht1 bis zu den hchsten und ausgearbeiteten des abstracten ,allgemeinbegriffs1 des verfeinerten ,geschmacksurtheils und des der empfindlichsten ,gewissensstimme willig gehorchenden ,willensentschlusses herauf die ,seelenwelt des ,individuums aus4 ,wie dort die ,totalitt des physischen ,geschehens die ,naturgeschichte des ,weltalls1 so stellt hier der ,inbegriff des im individuellen ,bewusstsein nach unvernderlichen ,naturgesetzen sich vollziehenden ,geschehens1 von der ,wechselwirkung zwischen den primitiven ,bewusstseinsacten bis zu der logischen ,verbindung von ,anschauungen zu ,begriffen1 ,begriffen zu ,urtheilen1 ,urtheilen zu ,schlssen1 ,schlssen zu ,gedankensystemen und dieser1 wenn ihr ,inhalt es gestattet1 zu einem sie alle umfassenden ,universalsystem einer-1 von den leisesten ,regungen der ,lust und ,unlust bis zu ,entzcken und ,jammer und den verheerenden ,strmen affectvoller ,gemthserschtterung1 von sinnlichen ,gelsten und kindischen ,wnschen bis zu sittlichen ,entschliessungen und mnnlichen ,thaten andererseits herauf1 soweit dasselbe der innern ,erfahrung zugnglich ist1 den ,entwickelungsprocess des ,bewusstseins1 die ,naturgeschichte der ,seele dar4 ,,drittes ,,capitel4 ,,das ,,social-,,ich4 #cfg4 ,wie mit der ,einkehr des anziehend oder abstossend nach aussen gewandten einfachen ,wirklichen in sich selbst die ,mglichkeit des individuellen1 so ist mit der ,auskehr des ,innern in ,rede1 ,geberde und ,handlung die ,mglichkeit eines ,mehreren gemeinsamen ,bewusstseins gegeben4 ,letzteres kann nicht bedeuten1 dass in ,mehreren dasselbe1 sondern nur dass in ,mehreren ein gleiches ,bewusstsein oder1 was dasselbe ist1 dass der ,inhalt des jeweiligen individuellen ,bewusstseins ,mehrerer das gleiche1 dieses ,bewusstsein selbst aber nichts desto weniger bei jedem das eigene sei4 ,identitt des ,bewusstseins in dem ,sinne1 dass dasselbe ,bewusstsein in ,allen sei1 wrde die ,individualitt der ,einzelnen in den blossen ,schein einer solchen verwandeln1 das ,bewusstsein des ,einzelnen in einen ,bewusstseinsact des in ,allen identischen ,allgemeinbewusstseins auflsen4 ,letzteres darf daher nicht als ,substanz1 zu welcher die ,einzelbewusstsein wie vorbergehende modi sich verhalten1 sondern muss als ,summe der in ,mehreren gleichen d4 i4 dem ,inhalt1 nicht der ,zahl nach eins seienden ,bewusstseinsacte gedacht werden4 ,die ,einzelbewusstsein1 welche zusammengenommen die ,voraussetzung eines ihnen allen gemeinsamen ,bewusstseins ausmachen1 sind ihrer realen ,basis nach so wenig eins1 dass derselbe ,bewusstseinsinhalt in dem einen mit grsserer1 in dem andern mit geringerer ,lebhaftigkeit1 dort mit vlliger ,klarheit1 hier im ungewissen ,dunkel vorhanden sein kann1 ohne dass derselbe aufhrt1 jenem mit diesem gemein und dadurch ein integrirender ,bestandtheil des gemeinsamen ,bewusstseins1 der ,volksseele zu sein4 #cfh4 ,niemals darf die letztgenannte als eine von den ,seelen der ,angehrigen des ,volks real unterschiedene1 gleichsam als eine ,seele vor1 neben oder ber den ihrigen gedacht werden4 ,dieselbe stellt nichts weiter als den mit einem ,namen bezeichneten ,inbegriff dessen dar1 worin alle ,volksangehrigen als vorstellende1 fhlende und strebende ,wesen mit einander dauernd bereinstimmen d4 h4 was abgesehen von den ,privat- und individuellen ,meinungen1 ,geschmcken und ,gelsten jedes ,einzelnen den bleibenden und ,allen gemeinsamen ,bestandtheil ihres ,frwahrhaltens1 ,werthhaltens und ,anstrebens ausmacht4 #cfi4 ,weil nun jeder ,versuch1 ber die ,gemeinsamkeit des ,inhaltes individuell verschiedener ,einzelbewusstsein ein ,urtheil zu fllen1 nicht nur voraussetzt1 dass dieser ,inhalt selbst usserlich wahrnehmbar1 sondern auch dass er ,anderen verstndlich sei1 so folgt1 dass die ,entstehung einer auf das ,bewusstsein gemeinsamen ,bewusstseinsinhaltes gegrndeten ,vereinigung ,mehrerer zur ,einheit die ,mglichkeit gegenseitig verstndlicher ,mittheilung durch ,allen gemeinsame ussere ,zeichen der inneren ,vorgnge bedingt4 ,letztere werden1 insofern sie bestimmt sind1 das ,innere ,anderen sinnlich wahrnehmbar zu machen1 je nach der ,verschiedenheit der ,sinne verschiedenartige 7hrbare1 sichtbare1 tastbare etc47 sein knnen1 da die ,gemthsvorgnge1 zu deren ,versinnlichung fr ,andere sie dienen sollen1 verschiedene 7,empfindungen1 ,anschauungen1 ,begriffe1 aber auch ,gefhle und ,willensacte7 sind1 je nach der ,art dieser letzteren andere sein mssen4 ,jener ,umstand erzeugt die ,laut- und ,tonsprache1 die zur ,bezeichnung hrbare1 die ,schrift- und ,geberdensprache1 die zur ,bezeichnung sichtbare1 die monumentale oder ,gedenksprache1 die zur ,bezeichnung tastbare ,zeichen verwendet4 ,von diesem ,gesichtspunkt aus lsst sich die ,sprache des ,gedankens von jener des ,gefhls und des ,willens unterscheiden4 ,von den drei letztgenannten verwendet die ,sprache der ,vorstellung meist hrbare1 als 7chinesische und mexikanische7 ,bilderschrift aber auch sichtbare ,zeichen1 wobei auf die ,beschaffenheit der zu verkrpernden ,vorstellungen ,rcksicht genommen wird4 ,sind dieselben z4 ,b4 ,empfindungen 7,farben- oder ,tonempfindungen71 so knnen dieselben nur dadurch ,anderen mitgetheilt werden1 dass man die ihnen entsprechenden ,sinnesreize erzeugt d4 h4 durch ,tne 7,musik7 und ,farben 7,colorit74 ,sind dieselben sinnliche ,vorstellungen1 deren ,objecte in der ,erfahrung gegeben sind1 so knnen dieselben ,anderen mitgetheilt werden1 entweder indem jene ,objecte ihnen selbst vor ,augen gefhrt 7demonstrirt7 oder statt der ,gegenstnde selbst deren ,bild zur ,anschauung gebracht wird 7,bilderschrift1 ,anschauungsunterricht74 ,sind sie dagegen ,begriffe1 also solche ,vorstellungen1 deren ,objecte in der ,erfahrung nicht angetroffen werden1 die also auch nicht durch die letzteren oder deren ,bilder sichtbar gemacht werden knnen1 so bleibt nur brig1 entweder jene ,begriffe durch sinnliche ,vorstellungen 7,symbole7 zu ersetzen und sodann diese durch ihre ,gegenstnde oder deren ,bilder sichtbar zu machen1 oder zu deren ,bezeichnung hrbare ,zeichen zu whlen 7,lautsprache74 ,letztere selbst werden entweder so gewhlt1 dass sie mit dem ,gegenstand der zu bezeichnenden ,vorstellung eine ,aehnlichkeit haben oder doch an diesen erinnern 7,onomatopen1 natrliche ,lautsprache7 oder1 wenn dies nicht der ,fall ist1 willkrlich festgesetzt 7conventionelle ,lautsprache74 ,die ,sprache des ,gefhls verwendet sowol hrbare als sichtbare ,zeichen2 unter jenen nehmen die ,freuden- und ,schmerzenslaute 7,interjectionen71 so wie die ,anwendung gewisser ,rede- und ,begrssungsformeln1 um bestimmte ,gefhle 7,ehrfurcht oder ,verachtung1 ,liebe oder ,hass etc47 auszudrcken1 unter diesen ,lachen und ,weinen als ,zeichen der ,freude und der ,trauer1 aber auch ,geberden und ,stellungen1 welche bestimmt sind1 gewisse ,gefhle 7der ,anbetung1 der ,unterwerfung1 der ,freundschaft oder deren ,gegentheile7 zu veranschaulichen1 ihre ,stelle ein4 ,auch diese zerfallen1 je nachdem dieselben ohne ,erklrung jedermann verstndlich1 oder nur innerhalb eines bestimmten ,kreises blich sind1 in natrliche 7,natursprache des ,gefhls7 und knstliche 7conventionelle ,gefhlssprache74 ,die ,sprache des ,willens endlich1 die ,handlung bedient sich als ,materials ihrer ,aeusserungen des eigenen ,leibes und der ,organe desselben1 entweder des tnenden 7,stimmorgan71 um sich hrbar 7,befehl71 oder der ,gliedmassen1 um sich sichtbar 7,armschwenkung als ,commandozeichen71 oder dessen physischer ,kraft1 um sich tastbar 7,schub1 ,stoss1 ,schlag7 vernehmlich zu machen1 wobei auch diese ,zeichen in natrliche 7,erhebung der ,stimme1 des ,stockes7 und knstliche 7,handschlag als ,einwilligungszeichen1 ,anstecken des ,ringes als ,vermhlungszeichen etc47 sich sondern4 #cgj4 ,mittheilbarkeit und ,verstndlichkeit der ,zeichen wrden nicht ausreichen1 wenn die rumlichen und zeitlichen ,verhltnisse nicht derart beschaffen wren1 dass deren ,gebrauch zu gegenseitiger ,verstndigung sein ,ziel zu erreichen vermag4 ,zu diesem ,zweck drfen diejenigen1 durch deren ,verstndigung unter einander ein allen gemeinsames ,bewusstsein zu ,stande kommen soll1 weder rumlich noch zeitlich so durchgreifend von einander geschieden1 noch so weit von einander entfernt sein1 dass die ,mittheilung durch 7hrbare1 sichtbare1 tastbare7 ,zeichen unmglich wird4 ,dieselben drfen daher weder durchaus verschiedenen ,welten 7z4 ,b4 die einen der erfahrungsmssigen dreidimensionalen1 die andern einer vorgeblichen vierdimensionalen ,raumwelt7 angehren1 noch innerhalb derselben ,welt rumlich und zeitlich so weit aus einander liegen1 dass eine1 sei es rumliche ,berhrung1 sei es zeitliche ,ueberlieferung1 wo nicht aufgehoben1 doch in usserstem ,grade erschwert und dadurch ihrem ,gehalte nach bis zum ,unmerklichen herabgeschwcht wird4 ,in ersterer ,hinsicht wird die ,entstehung eines ,vielen gemeinsamen ,bewusstseins erleichtert durch deren ,anwesenheit innerhalb eines ,allen gemeinsamen ,raumes und vermittelt durch ein ,generationen berdauerndes und von ,geschlecht zu ,geschlecht sich fortpflanzendes1 sei es mndlich 7,tradition71 sei es schriftlich 7,literatur7 aufbewahrtes ,gedankencapital4 ,wie durch die ,gemeinsamkeit des ,bodens1 auf dem die ,vereinigung ,mehrerer zur ,einheit erwchst 7z4 ,b4 der gemeinsamen ,heimat7 die ,genesis eines gemeinsamen ,bewusstseinsinhalts durch den ,umstand begnstigt wird1 dass die ,umgebung fr alle dieselbe1 also auch der aus dieser stammende ,anschauungskreis1 welcher die ,grundlage aller sptern ,vorstellungs- und ,begriffsbildung ausmacht1 bei allen der nmliche ist1 so wird den ,nachkommen durch stillschweigendes ,herkommen und unwillkrliche ,gewhnung ein von ,geschlecht zu ,geschlecht sich ansammelnder ,vorrath von ,begriffen1 ,gebruchen und ,gesetzen von den ,eltern her gleichsam angeerbt und von ihnen ihrerseits den ,enkeln hinterlassen4 ,folge davon ist1 dass sich der ,besonderheit der rumlichen und zeitlichen ,verhltnisse1 so wie der ,verstndigungsmittel1 unter welchen das ,mehreren gemeinsame ,bewusstsein sich entwickelt1 entsprechend1 letzteres selbst und damit die ,vereinigung ,mehrerer1 innerhalb welcher es heimisch ist1 eine besondere1 nur dieser ,vereinigung von ,individuen eigenthmliche ,frbung annimmt1 und dadurch nicht nur selbst1 mit dem ,allgemeinbewusstsein einer andern ,gesellschaft verglichen1 einen individuellen ,charakter trgt1 sondern auch der ,gesellschaft selbst1 deren ,eigenthum es ist1 das ,geprge einer 7gesellschaftlichen7 ,individualitt verleiht4 #cga4 ,was die physikalischen ,atome fr die physischen1 die primitiven ,bewusstseinsacte fr die psychischen1 das sind die sociabeln ,individuen fr die socialen ,gebilde4 ,wie jene zusammengenommen den ,stoff aller krperlichen1 die primitiven ,empfindungen das ,material aller ,bewusstseinsphnomene1 so machen die mit ,bewusstsein ausgersteten ,individuen die ,basis aller gesellschaftlichen ,vereinigungen aus4 ,als solche werden dieselben dem ,gesichtspunkt der quantitativen ,atomistik entsprechend als unter einander ursprnglich eben so gleichartig gedacht wie die ,atome in der ,physik1 die primitiven ,empfindungen in der ,psychologie4 ,so wenig die beiden letztgenannten selbst ein ,gegenstand weder der ussern noch der innern ,erfahrung sind1 sondern auf ,grund der letztern durch einen ,sprung ber dieselbe hinaus als deren unentbehrliche ,grundlage vorausgesetzt werden1 eben so wenig werden bewusste ,individuen vollkommen gleicher ,beschaffenheit in der 7geschichtlichen7 ,erfahrung angetroffen1 sondern wie jene als ,annahme der thatschlich vorhandenen ,ungleichheit der ,individuen hypothetisch untergelegt4 ,letztere macht es mglich1 wie es die ,physik mit den ,krpern1 die ,psychologie mit den ,gebilden des ,bewusstseins thut1 auch die verschiedenen ,gesellschaftskrper 7,corporationen7 aus dem ,gesichtspunkt ihrer ,zusammensetzung aus primitiven ,elementen 7,atomen der ,gesellschaft7 zu betrachten und je nach der ,beschaffenheit des dieselben mehr oder minder innig1 mehr oder minder dauerhaft zusammenhaltenden ,bandes als eben so viele verschiedene ,ordnungen socialen ,zusammenseins anzusehen4 #cgb4 ,die erste und unterste derselben ist diejenige1 bei welcher die qualitative ,gleichheit oder ,verschiedenheit der zu einem ,ganzen verbundenen ,individuen gleichgiltig1 das sie verknpfende ,band von derselben unabhngig ist1 der ,grund der ,vereinigung daher eben so gut innerhalb der allen gemeinsamen ,beschaffenheit ihrer ,natur1 wie gnzlich ausserhalb der ,natur derselben in einem dieser zuflligen ,umstnde gelegen sein kann4 ,ersterer ,art sind alle aus der allen ,menschen ohne ,unterschied eigenen physischen und psychischen ,beschaffenheit 7z4 ,b4 dem ,bedrfniss nach ,nahrung1 nach ,schutz1 nach geselliger ,unterhaltung etc47 entspringenden ,anlsse zur ,vereinigung1 um deren willen schon ,aristoteles den ,menschen als das gesellige ,thier bezeichnet1 und aus welchen ,hugo ,grotius den von ihm sogenannten ,geselligkeitstrieb1 so wie ,hobbes das im ,kriege ,aller gegen ,alle erwachende ,schutzbedrfniss der ,schwchern als ,motiv gesellschaftlicher ,vereinigung besonders hervorgehoben hat4 ,letzterer ,art ist das absichtslos1 ja selbst wider die ,absicht herbeigefhrte ,zusammensein ,mehrerer an demselben ,orte und zu derselben ,zeit 7z4 ,b4 ,schiffbrchiger auf einer einsamen ,insel1 welche sie nthigt1 oder ihnen ,gelegenheit gibt1 sei es wider1 sei es mit ihrem ,willen unter einander in gesellige ,verbindung zu treten74 ,verbindungen der ,art1 welche entweder1 wie die letztgenannten zuflligen1 kein oder1 wie berall dort1 wo es sich um die blos vorbergehende ,befriedigung eines 7wenngleich in der allgemeinen ,menschennatur gegrndeten1 also in anderer ,form stets wiederkehrenden7 ,bedrfnisses handelt1 ein gleichfalls nur augenblickliches ,interesse der ,einzelnen zur ,ursache haben1 sind dieser ihrer ,natur nach die hufigsten1 weil sie immer wieder von neuem durch ,zufall oder durch die ,wiederkehr desselben ,bedrfnisses entstehen1 aber eben so zufllig wie nach eingetretener ,befriedigung sofort wieder vergehen knnen und werden4 ,das zunchst liegende ,beispiel liefern die sogenannten geselligen ,zusammenknfte1 deren ,beweggrund lediglich in dem augenblicklichen ,bedrfniss des ,zeitvertreibs1 oder die ebenso zahlreichen als mannigfaltigen ,associationen1 deren ,ziel auf gemeinsam durchzusetzende ,zwecke der ,ersparung1 des ,erwerbes1 des ,gewinns1 der ,sicherung und ,versicherung des ,lebens und ,eigenthums u4 s4 w4 gerichtet ist4 ,insofern dieselben nichts weiter sind als vorbergehende1 durch das ,band eines usseren ,zwecks1 aber auch nur durch dieses zusammengehaltene ,aggregate einander im brigen persnlich durchaus gleichgiltiger ,individuen1 lassen sie sich mit nur mechanisch zusammengesetzten ,krpern vergleichen1 deren zeitweiliger ,cohsionszustand von der geringeren oder grsseren ,anziehung zwischen den ,atomen und deren ,dauer von jener des sie zusammenhaltenden usseren ,druckes bedingt ist4 ,wie die letztern desto schwerer beweglich sind1 je ungleichartiger1 dagegen desto leichter1 je gleichartiger ihre ,bestandtheile sind1 so erscheinen gesellige ,vereinigungen schwerflssig1 wenn sie aus ungleichartigen ,individuen zusammengewrfelt1 dagegen leicht in ,fluss zu bringen1 wenn ihre ,mitglieder der ,stimmung1 dem ,stande und dem ,streben nach gleichgeartet sind4 ,sogenannte ,actiengesellschaften1 deren ,theilnehmerschaft weder an persnliche ,mitwirkung1 noch an ein ,andere bertreffendes ,mass der ,betheiligung1 sondern lediglich an den ,besitz einer mit jeder andern gleichwerthigen1 gleichgiltig von ,hand zu ,hand wandernden ,actie geknpft ist1 stellen die loseste1 gleichsam luft- oder gasfrmige ,form der ,gesellschaft zur ,schau1 deren ,mitglieder einander eben so fremd und fern wie die in weiten ,distanzen von einander befindlichen1 in steter ,abstossung gegen einander begriffenen ruhelos beweglichen ,molecle eines ,gases stehen4 #cgc4 ,wird die qualitative ,beschaffenheit der ,gesellschaftsatome bercksichtigt1 so entsteht jene zweite ,ordnung geselliger ,corporationen1 die man dem chemisch zusammengesetzten ,krper vergleichen kann4 ,wie durch die ,verschmelzung homogener ,atome der chemisch einfache1 durch die ,complication qualitativ verschiedener ,stoffe der chemisch zusammengesetzte ,krper1 so entstehen auf ,grund der ,beschaffenheit der ,gesellschaftselemente zwei ,arten von ,corporationen1 deren eine ,verbindungen qualitativ gleichartiger1 die andere ungleichartiger ,individuen umfasst4 ,zu jenen gehrt1 wenn dieselbe blos gesellige ,zwecke verfolgt1 die sogenannte ,mnner- oder ,frauen-1 zu diesen die gemischte ,gesellschaft1 ferner1 wenn jene aus ,personen desselben ,alters1 ,berufs1 ,standes besteht1 die ,alters-1 ,berufs-1 ,zunft- und ,standesgenossenschaft3 zu diesen1 wenn sie aus ,personen verschiedener ,berufe und ,stnde gemengt ist1 die sogenannte brgerliche ,gesellschaft1 wenn sie auf dem ,grunde der geschlechtlichen ,beschaffenheit beruht1 die ,freundschaft zwischen ,personen desselben 7mnnlichen oder weiblichen71 die ,liebe zwischen ,personen entgegengesetzten ,geschlechts4 ,findet dieselbe ihren ,halt im ,bewusstsein gegenseitiger ,bluts- oder ,gesinnungsgemeinschaft1 so bildet sich diejenige ,gruppe gesellschaftlicher ,zusammengehrigkeit1 welche als physische 7,bluts-7 ,einheit1 da sie im ,gegensatz zur ,familie aus einander dem ,grade nach gleichstehenden ,gliedern besteht1 ,verwandtschaft 7,sippe71 als psychische 7,geistes-7 ,einheit im ,gegensatz zur ,schule1 da sie einander dem geistigen ,range nach gleich hoch stehende ,mitglieder begreift1 ,jngerschaft 7,wissens- oder ,glaubensgemeinde7 heisst4 ,da der ,grund der ,vereinigung in den genannten ,fllen nicht in einem vorbergehenden ,zweck1 sondern in der bleibenden1 sei es leiblichen1 sei es geistigen ,beschaffenheit der ,gesellschaftsglieder gelegen ist1 so kann nicht nur1 sondern muss dieselbe 7,ausnahmsflle abgerechnet7 so lange bestehen1 als jene ,beschaffenheit unverndert bleibt1 also z4 ,b4 die geschlechtliche ,basis der ,liebe sich nicht durch ,naturvorgnge in eine geschlechtlose verkehrt oder das geistige ,band des ,jngerthums durch den ,abfall vom ,glauben zerschnitten wird4 #cgd4 ,wie der beseelte ,krper vom leblosen sich dadurch unterscheidet1 dass ein ,theil desselben 7die ,seele7 beharrt1 whrend der andere 7der ,leib7 sich im ,laufe des ,lebens fortwhrend erneuert1 ohne dass der ,krper selbst ein anderer wird1 so liegt das ,charakteristische der dritten ,ordnung gesellschaftlicher ,vereinigungen darin1 dass dieselben ewige ,dauer besitzen1 indem ein ,theil derselben 7der herrschende7 immer derselbe bleibt 7le roi est mort1 vive le roi71 whrend der andere 7der beherrschte7 sich unaufhrlich erneuert1 ohne dass die ,gesellschaft selbst eine andere wird4 ,je nachdem das ,band1 welches den bleibenden ,bestandtheil mit dem vernderlichen verbindet1 ein reales 7,blutsband7 oder blos ideales 7,gesinnungsverband7 ist1 erfolgt die ,erneuerung entweder durch ,geburt jngerer aus den lteren 7,generation7 oder durch ,aufnahme spterer ,mitglieder durch die frhern 7,adoption74 ,ersteres ist in der ,familiengemeinschaft zwischen ,eltern und ,kindern 7,ascendenten und ,descendenten1 ,vorfahren und ,nachkommen71 letzteres in der ,gesinnungs- oder ,glaubensgemeinschaft 7,schule1 ,kirche1 politische ,partei7 der ,fall4 ,jene erweitert sich durch die ,aufnahme der ,seitenverwandten zur ,stammesgemeinschaft1 durch die ,zurckfhrung blutsverwandter ,stmme auf einen gemeinsamen ,stammvater zum ,stammvolk 7,nation71 durch die ,ableitung mehrerer ,stammvlker von einem gemeinsamen ,urvolk 7,indogermanen1 ,arier7 zur ,racengemeinschaft und mittels der mythischen ,abstammung der gesammten ,menschheit von einem gemeinsamen ,stammvater zur ,gemeinschaft aller ,menschen 7,weltbruderschaft74 ,diese dehnt sich von der an ,umfang kleinsten ,gesinnungs- und ,glaubensgenossenschaft1 die1 wie z4 ,b4 die erste ,christengemeinde1 nur den ,stifter und zwlf ,genossen umfasst1 bis zu der rumlich ,millionen und zeitlich ,jahrtausende einschliessenden ,bildungs- oder ,glaubensgemeinschaft aus1 welche1 wie z4 ,b4 die europische ,civilisation1 das ,christen- oder ,buddhistenthum ,theilnehmer und ,bekenner im ,laufe der ,zeit nach hunderttausenden von ,millionen zhlen4 ,wie die durch ,geburt der ,gemeinschaft einverleibten ,mitglieder von ,natur aus den ,aeltern hnlich1 so werden durch ,aufnahme gewonnene den ursprnglich vorhandenen knstlich verhnlicht 7assimilirt71 indem entweder1 wenn die ,aufnahme durch ,wahl erfolgt1 nur hnliche gewhlt 7z4 ,b4 in eine ,akademie der ,wissenschaften nur ,gelehrte1 in eine politische ,partei nur politische ,gesinnungsverwandte7 oder1 wenn sie durch freiwilligen ,anschluss geschieht1 die ,aufgenommenen im ,sinn der bestehenden ,gemeinschaft 7z4 ,b4 der gyptische ,neophyt durch die ,priesterschule1 der knftige ,soldat durch das ,cadetteninstitut7 erzogen werden4 #cge4 ,die so entstandene ,gesellschaft bildet einen organischen ,krper1 welcher entweder wie der vegetabilische ,organismus an dem ,boden haftet1 auf dem er erwachsen und mit dem er verwachsen ist1 oder wie der animalische ,organismus von demselben usserlich und innerlich abgelst1 frei ber ihn hinstreifend1 obgleich innerhalb durch die ,schranken der ,acclimatisationsfhigkeit gezogener ,grenzen den ,ort seiner vorbergehenden ,niederlassung wechselt4 ,jener ergibt die autochthone1 dieser die nomadische ,gemeinschaft 7,familie1 ,stamm1 ,volk74 ,jene tritt vorzugsweise als sesshafte und in ,folge dessen1 da die von der ,natur freiwillig dargebotene ,nahrung allmlig versiegt1 zur knstlichen ,erzeugung derselben1 so wie der brigen ,lebensbedrfnisse d4 i4 zum ,ackerbau und zur ,industrie gedrngte ,bevlkerung auf4 ,diese1 da sie die an einem ,orte mangelnden ,bedrfnisse nicht selbst erzeugt1 sondern dort nimmt1 wo sie dieselben findet1 erscheint in den mannigfaltigsten ,formen als ,jger-1 ,handels- und ,ruber- oder ,eroberervolk4 ,wie der belebte ,organismus durch die ,entwickelung eines ,centralorgans 7,gehirn und ,nervensystem71 innerhalb dessen der physische ,reiz sich in bewusste ,empfindung umsetzt1 zum vorstellenden1 ,ich-hnlichen und als solcher durch die allmlige ,vorstellung seiner selbst 7,ich-,vorstellung7 selbst zum ,ich d4 i4 zum sein selbst bewussten ,individuum wird1 so gestaltet sich die organische ,gesellschaft dadurch1 dass innerhalb ihres ,umkreises ein ,centralorgan 7,regent und ,regierung7 entsteht1 in welchem das allen gemeinsame ,denken1 ,fhlen und ,streben sich in bestimmte ,vorstellung d4 i4 in deutlich vorschwebenden ,zweck1 ,erwgung und ,herbeischaffung der ,mittel und verwirklichende ,that umsetzt1 zu einer 7nach ,haupt und ,gliedern7 organisirten staathnlichen ,gesellschaft1 welche durch die allmlig fortschreitende ,verkrperung der ,vorstellung der ,gesellschaft 7der ,gesellschaftsidee7 selbst zum ,staat d4 i4 zu der ihrer selbst als ,gesellschaft bewussten1 die ,verwirklichung der ,gesellschaftsidee sich zum ,zweck und dieselbe mittels der zu ihrer ,realisirung erforderlichen ,mittel in ,vollzug setzenden individuellen ,gesellschaft wird4 #cgf4 ,organisirte ,gesellschaften der ,art1 wenn sie reale d4 h4 ihre ,mitglieder unter einander blutsverwandt sind1 treten je nach dem ,umfang und dem ,grade der ,verwandtschaft als ,familie im engeren1 nur ,eltern und ,kinder1 oder weiteren1 auch die nchsten ,seitenverwandten begreifenden ,sinne als ,verband der ,familienglieder unter dem ,familienhaupt1 oder als ,stamm 7,clan7 unter dem ,stammeshaupt 7,huptling1 ,scheik71 oder als ,volk unter dem 7angestammten7 ,volkshaupt 7,knig7 auf4 ,dagegen1 wenn ihre ,glieder zwar geistes-1 glaubens-1 oder gesinnungs-1 aber nicht blutsverwandt sind1 erscheint die organisirte ,gesellschaft1 je nachdem der ,inhalt der allen gemeinsamen ,ueberzeugung entweder ein wissenschaftlicher1 oder ein religiser1 oder ein politischer ist1 in ,gestalt entweder der 7philosophischen oder knstlerischen7 ,schule unter einem 7philosophischen oder knstlerischen7 ,schulhaupt 7,meister71 oder als 7,landes-1 ,national-1 ,welt-7 ,kirche unter einem 7,landes-1 ,national-1 ,universal-7 ,kirchenhaupt 7,landesbischof1 ,papst1 ,dalai ,lama71 oder als 7theokratischer1 nach gttlichen1 oder militrischer1 nach mit ,gewalt aufgedrungenen fremden ,gesetzen beherrschter1 oder autonomer1 ,verfassungs- d4 i4 nach eigenen ,gesetzen sich selbst beherrschender7 ,staat unter einem 7theokratischen1 von ,gott eingesetzten1 oder kriegerischen1 durch ,unterjochung aufgedrungenen1 oder verfassungsmssigen7 ,staatsoberhaupt 7,frst von ,gottes ,gnaden1 ,eroberer1 constitutioneller ,herrscher74 ,je nachdem das ,centralorgan1 in welchem das allen gemeinsame ,bewusstsein der ,gesellschaft sich verkrpert1 dessen ,bewusstsein also gleichsam die ,stelle des allen gemeinsamen ,bewusstseins vertritt1 selbst aus einem einzigen oder mehreren unter einander coordinirten oder aus einem und mehreren diesem zusammengenommen coordinirten ,individuen besteht1 nimmt derselbe monarchische1 oder collegiale1 oder parlamentarische ,form an1 indem im ersten ,fall das ,gesammtbewusstsein im ,monarchen 7,josef ,,ii4 und ,friedrich ,,ii4 als erste ,diener des ,staates7 im zweiten ,fall im ,regierungscollegium 7,directorium1 ,bundesrath71 im dritten ,fall im ,herrscher und den ,stellvertretern des ,gesammtbewusstseins 7,abgeordnete1 ,parlament1 ,kammer1 ,reichstag7 zusammengenommen incarnirt erscheint4 ,die monarchische ,gestalt entartet zur ,tyrannis1 wenn an die ,stelle des ,gesammtbewusstseins das ,einzelbewusstsein des ,herrschers 7l'tat c'est moi71 die collegiale ,regierung zur ,oligarchie1 wenn an die ,stelle des ,gesammtbewusstseins jenes einer ,minderheit 7einer ,kaste in der ,priester-1 ,adels- oder ,geschlechter-1 eines ,standes in der ,militr- oder ,znfte-1 des ,geldes in der ,finanz- und ,bankiersherrschaft3 ,theokratie1 ,aristokratie1 ,martokratie1 ,plutokratie71 dagegen zur ,ochlokratie1 wenn an die ,stelle des ,gesammtbewusstseins die bewusstseinslose ,menge als herrschende ,macht tritt4 ,die parlamentarische ,regierung kann je nach dem ,uebergewicht des ,einen ber die ,vielen1 oder der ,vielen ber den ,einen in ,scheinparlamentarismus 7wie unter dem ,juliknigthum7 oder in ,scheinmonarchismus 7wie in ,england7 ausarten4 ,in der monarchisch organisirten ,gesellschaft wird nicht nur die ,einheit des ,gesammtbewusstseins1 sondern werden auch die in demselben1 wie in jedem ,bewusstsein vorhandenen und einander bestreitenden ,gegenstze in das stellvertretende ,bewusstsein des ,alleinherrschers verlegt und damit demselben die gesammte ,verantwortlichkeit fr die aus dem ,zwiespalt der letzteren entspringenden ,folgen aufgebrdet4 ,in der collegialen ,form der ,regierung prgen die im ,gesammtbewusstsein einander bekmpfenden ,extreme 7,radicalismus und ,conservatismus7 innerhalb des hchsten ,regierungsorgans selbst als solche sich aus1 whrend die ,einheit des ,bewusstseins durch die mangelnde ,spitze nur collectiv und daher nur unvollkommen 7,prsident7 vertreten erscheint4 ,die parlamentarische ,form hat den ,vorzug1 dass in derselben die ,einheit des ,gesammtbewusstseins1 wie die in demselben vorhandenen ,gegenstze gleichzeitig1 die eine in der monarchischen ,spitze und durch deren ewige ,dauer in der festgesetzten ,erbfolgeordnung am dauerhaftesten1 die andere in den innerhalb der ,volksvertretung einander bekmpfenden politischen ,parteien 7,fortschritts- und ,stillstandsmnner1 ,whigs und ,tories7 am vollkommensten reprsentirt erscheint und daher das ,ganze der ,regierung1 ,monarch und ,parlament1 vereinigt das treueste ,spiegelbild des gesellschaftlichen ,gesammtbewusstseins darstellt4 #cgg4 ,wie die andere ihresgleichen appercipirenden d4 h4 sich anschmelzenden ,vorstellungsmassen im individuellen ,bewusstsein1 so stellen die einzelnen1 jede fr sich organisirten ,gesellschaften 7,familie1 ,stamm1 ,schule1 ,kirche etc47 innerhalb der rumlich1 zeitlich und organisch zu einem ,ganzen geeinigten ,gesellschaft ,mittelpunkte dar1 welche vermge ihrer bereits erlangten und befestigten ,macht ihren ,einfluss und ,umfang durch die ,heranziehung und ,assimilirung gesinnungs- oder stammesverwandter ,individuen zu vergrssern und zu erweitern bemht sind4 ,in diesem ,sinne bildet sich um die durch ,geburt1 ,ansehen oder ,reichthum hervorragende ,familie ein ,familienanhang1 um den durch ,zahl1 ,macht oder ,intelligenz zur ,prponderanz gelangten ,stamm ein ,stammesgefolge1 zieht die zu ,gewicht und ,nachdruck gelangte ,schule 7,staatsphilosophie ,hegel's unter ,altenstein7 stets neue ,anhnger1 wie eine durch den ,besitz himmlischer und irdischer ,gter reich gewordene1 mit ,privilegien fr jenseits und diesseits ausgestattete ,kirche 7,staatskirche1 englische ,hochkirche7 stets neue ,bekenner an sich und droht1 indem sie aus einer staathnlichen zu einer dem ,staat ebenbrtigen oder demselben berlegenen ,macht innerhalb der ,gesellschaft heranwchst und die besonderen ,familien- oder ,stammes- 7,nationalitts-71 ,schul- oder ,kircheninteressen allmlig im ,allgemeinbewusstsein einen berwiegenden ,einfluss gewinnen1 zu einem ,staat im ,staate und dadurch fr diesen selbst zu einer hnlichen ,gefahr1 wie das im individuellen ,bewusstsein bermchtig gewordene ,neben- oder zweite ,ich fr die ,ich-,vorstellung zu werden4 #cgh4 ,wie die ,ich-,vorstellung ber das gesammte1 oder doch den grssten ,theil des ,bewusstseins seine ,herrschaft auszudehnen1 so strebt der ,staat ber alle innerhalb seiner ,raum-1 ,zeit- und ,volksgrenzen vorhandenen organisirten ,gesellschaften die ,oberhoheit auszuben d4 h4 sie aus unabhngigen in von ihm abhngige ,corporationen1 als seine ,familien und ,stmme1 seine ,schule1 seine ,kirche u4 s4 w4 zu verwandeln4 ,derselbe duldet demgemss innerhalb seines ,umkreises weder sich souvern geberdende ,feudalherren1 noch von der ,staatseinheit sich emancipirende ,nationalitten- oder ,lndergelste 7,kantnligeist71 eben so wenig von derselben unabhngige ,unterrichts- 7die freie ,schule71 oder religise ,krperschaften 7die freie ,kirche71 whrend diese ihrerseits gegen den ,racker von ,staat 7,friedrich ,wilhelm ,,iv47 sich zu behaupten bemht sind 7,kampf der ,reichsfrsten gegen den ,kaiser1 der ,vasallen gegen den ,landesherrn1 der ,provinzen und ,stmme gegen das ,reich1 der freien d4 i4 katholischen ,universitten in ,belgien gegen die ,staatsuniversitt1 der ,kirche gegen den ,staat2 ,culturkampf74 #cgi4 ,wie die physischen1 so ben die ,gesellschaftskrper gegenseitig ,wirkungen auf einander aus4 ,wie die mechanisch zusammengesetzten ,krper durch ,hufung1 so vergrssern sich die auf ,association zu einem gemeinsamen ,zwecke beruhenden ,corporationen durch ,vermehrung ihrer ,mitgliederzahl in ,folge der ,fusion derjenigen1 welche gleiche ,zwecke verfolgen4 ,dieselbe wird berall dort1 wo die gegebenen ,umstnde das gleichzeitige ,bestehen mehrerer denselben ,zweck verfolgenden ,gesellschaften nicht erlauben1 durch den daraus entspringenden ,kampf ums ,dasein d4 i4 durch die sogenannte freie ,concurrenz herbeigefhrt1 dessen ,devise das te toi1 que je m'y mette1 und dessen ,ursache das da- d4 i4 das an dem ,orte sein wollen ist1 den ein ,anderer einnimmt4 ,dagegen stehen die auf der qualitativen ,gleichheit oder ,ungleichheit ihrer ,mitglieder ruhenden ,gesellschaften unter einander wie die chemischen ,krper in wahlverwandtschaftlichen ,beziehungen1 vermge deren bestehende ,verbindungen in ,folge strkerer ,anziehung gelst und bisher nicht bestandene aus demselben ,grunde geschlossen werden4 ,wechsel der ,berufs-1 der ,standesgenossenschaft auf der einen1 des ,gegenstandes der ,freundschaft1 der ,liebe auf der anderen ,seite sind die ,folgen derselben4 ,jene werden durch ,abneigung gegen den gegenwrtigen1 durch ,vorliebe fr den knftigen ,beruf oder ,stand1 diese durch ,antipathie gegen den bisherigen1 ,sympathie fr den knftigen ,gegenstand der ,freundschaft oder der ,liebe verursacht4 ,organische ,gesellschaftskrper verschmelzen unter einander entweder auf realem z4 ,b4 dem geschlechtlichen ,wege1 indem durch ,heirat verschiedenen ,familien angehriger ,familienglieder 7,familienheirat7 eine neue ,familie1 durch ,heiraten aus verschiedenen ,stmmen ein neuer ,stamm 7,rmer3 aus ,latinern und ,sabinern71 durch ,ineinanderaufgehen zweier oder mehrerer ,nationalitten eine neue ,nationalitt 7die englische3 aus ,sachsen und ,normannen2 die lateinische3 aus ,celten und ,germanen2 die amerikanische3 aus ,briten1 ,iren1 ,deutschen7 entsteht1 oder auf idealem ,wege1 indem aus der ,vereinigung zweier oder mehrerer ,wissens-1 ,glaubens-1 oder politischer ,genossenschaften eine neue ,schule 7z4 ,b4 die neuere ,akademie aus ,platonismus und ,stoicismus71 eine neue ,kirche 7z4 ,b4 die anglicanische aus ,katholicismus und ,lutherthum71 eine neue politische ,partei 7z4 ,b4 ,disraeli's ,reformtories aus ,tories und ,peeliten7 hervorgehen4 #chj4 ,autochthone ,gesellschaften1 die ihre ,scholle behaupten1 werden auf diesem ,wege von nomadischen1 welche dieselbe vorbergehend occupiren1 letztere von staatbildenden1 welche daselbst sich bleibend niederlassen wollen1 im ,kampf ums ,dasein bedrngt und verdrngt4 ,wie jene nach einander1 so treten gleichzeitige nachbarliche organisirte ,gesellschaften 7,familien1 ,stmme1 ,schulen1 ,kirchen und ,staaten7 im ,kampf ums ,dasein 7,familienfehde1 ,stammesfehde1 ,schulzwist1 ,sectenhass1 ,krieg7 in feindliche oder freundliche ,berhrung 7,familienbund1 ,stammesbndniss1 ,schulen- und ,kircheneinigung1 ,staatenbndniss47 ,je nachdem die ,folge derselben die gegenseitig anerkannte ,unabhngigkeit oder die auf gewaltsamem oder friedlichem ,wege herbeigefhrte ,abhngigkeit des einen von dem andern ,gesellschaftskrper ist1 geht im ersten ,falle ein statisches ,gleichgewicht zwischen denselben 7,oesterreichs und ,preussens ,aequilibrium im deutschen ,bunde2 das europische ,gleichgewicht7 oder das ,uebergewicht eines ber die brigen 7,preussens im deutschen ,reich2 ,russlands whrend der ,zeiten der heiligen ,allianz in ,europa2 der ,nord- ber die ,sdstaaten in ,amerika71 in beiden ,fllen ein ,system von ,gesellschaftskrpern 7,staatensystem7 aus demselben hervor1 in welchem entweder die einzelnen sich zu einander wie ,gegensonnen oder wie um eine ,centralsonne rotirende ,planeten verhalten4 ,ersteres kann1 wenn die einzelnen ,glieder 7,staaten7 ihrer ,unabhngigkeit von einander ungeachtet zu einem ,ganzen sich vereinigen1 zu einer ,gesellschaftsfderation 7,staatenbund71 letzteres1 wenn die ,abhngigkeit der vielen vom ,centralkrper sich vermindert1 zu einem ,fderativkrper 7,bundesstaat7 fhren4 #cha4 ,wie der die ,zwischenrume der physikalischen ,atome fllende ,aether und die zwischen den festen ,krpern befindliche ,luftmasse1 jener gleichsam die immaterielle1 diese die materielle ,atmosphre der ,krperwelt ausmacht1 wie die auf die ,beziehungen zwischen den einzelnen ,bewusstseinsgebilden bezglichen ,phnomene des ,bewusstseins 7die ,gefhle7 gleichsam die gemthliche ,temperatur der ,bewusstseinswelt1 deren ,wrme oder ,klte ausdrcken1 so stellt das innerhalb einer ,gesellschaft vorhandene gemeinsame ,bewusstsein mit seinen allen gemeinsamen ,vorstellungen1 ,gefhlen und ,strebungen gleichsam das psychische ,innere der ,gesellschaft1 die ersten deren ,geist1 die zweiten deren ,gemth1 die letzten deren ,charakter dar4 ,erstere1 der ,inbegriff des im ,bewusstsein der ,gesellschaft lebenden ,meinens1 ,glaubens und ,wissens1 macht dabei gleichsam die ,licht-1 die ,summe der innerhalb derselben vorhandenen ,lust- und ,unlustgefhle1 insbesondere aber jene der im gemeinsamen ,bewusstsein wirksamen ,mit- oder socialen ,gefhle gleichsam die ,wrme-1 die magnetischen und elektrischen ,phnomene innerhalb der gesellschaftlichen ,atmosphre aus1 whrend die ,zahl und ,beschaffenheit der innerhalb der ,gesellschaft begangenen ,thaten1 wenn dieselben als unvorstzliche im ,rausche der ,leidenschaft begangene ,handlungen angesehen werden drfen1 den ,grad der innerhalb der ,gesellschaftsatmosphre vorhandenen1 der ,gewitterschwle vergleichbaren1 affectvollen ,spannung1 wenn sie dagegen als vorstzliche1 im zurechnungsfhigen ,zustand zur ,aeusserung gelangte ,willensacte betrachtet werden mssen1 das der mittleren ,witterung hnliche ,niveau des innerhalb der ,gesellschaft gegebenen ,sittlichkeitszustandes bezeichnen4 ,licht und ,finsterniss in der physischen kehren innerhalb der gesellschaftlichen ,welt als die ,gegenstze der ,aufklrung und des ,wahn- und ,aberglaubens1 ,hitze und ,klte jener als ,gemthsflle und ,gemthlosigkeit1 ,anziehung und ,abstossung gleichnamiger und ungleichnamiger ,pole als menschenfreundliches ,mitgefhl und erkltende ,selbstsucht1 verheerende ,sturmfluten1 magnetische und elektrische ,ungewitter1 aber auch luftreinigende ,gewitterstrme und befruchtende ,frhlingsregen als zerstrende ,ausbrche entfesselter ,leidenschaft1 aber auch als heroische ,thaten enthusiastischer ,aufopferung1 endlich der durchschnittliche ,zustand der ,licht- und ,wrmevertheilung in dem durchschnittlichen ,verhltniss begangener ,ausschreitungen und ,verbrechen 7wie es die sogenannte moralische ,statistik aufweist7 zu der ,zahl und dem ,bildungszustand der ,gesellschaft wieder4 #chb4 ,wie die ,krper im ,raume1 die ,vorstellungen im ,bewusstsein1 so wechseln die ,gesellschaftsglieder ihren ,ort innerhalb der ,gesellschaft1 die ,gesellschaften selbst den ihrigen im ,raume neben1 in der ,zeit nach und vor andern ,gesellschaften4 ,in dem ,kampf ums ,dasein1 welchen die ,krper in der physischen1 die ,vorstellungen der ,bewusstseinswelt1 wie die ,mitglieder der ,gesellschaft um ihre ,stellung in dieser mit einander fhren1 werden die einen1 die herrschenden1 von oben nach unten1 andere1 beherrschte1 von unten nach oben gedrngt1 und wie die ,hindernisse1 die dem im ,raume bewegten ,krper1 und die ,hemmungen1 die der zur ,klarheit aufstrebenden ,vorstellung im ,wege stehen1 so die gesellschaftlichen ,widerstnde1 welche den innerhalb der ,gesellschaft ,emporstrebenden begegnen1 durch ,glck oder ,klugheit berwunden4 ,wandervlker und ,auswanderer verndern den ,ort ihres geselligen ,zusammenlebens1 whrend bis dahin blhende ,gesellschaften durch ,zerfall und innere ,erschlaffung von ihrer ,hhe herabsinken oder durch andere von derselben gestrzt werden4 ,wie aber der physische ,krper gleich dem ,bewusstseinsgebilde nicht blos den ,ort1 sondern auch ,form und ,stoff zu wechseln vermag1 so geht der ,gesellschaftskrper nicht nur aus der lockeren in engere ,association 7,actiengesellschaft in ,handelscompagnie71 sondern aus der qualittslosen in die qualitative ,genossenschaft 7aus blosser ,geselligkeit zur ,freundschaft7 und endlich in organische ,verschmelzung 7aus dem ,liebesverhltniss zur ,heirat und ,familie7 und organisirte ,gesellschaft1 diese aus der pflanzenartigen ,form des ,autochthonenthums aber selbst in die freibewegliche der ,wandergesellschaft1 nach dieser in die hhere ,form der staathnlichen ,organisation und schliesslich in deren hchste und vollkommenste ,gestaltung1 den ,staat ber4 #chc4 ,wie der ,stoff des ,bewusstseins die primitiven ,bewusstseinsacte1 so ist der ,stoff der ,gesellschaft der ,inbegriff jener ,bewusstsseinsindividualitten1 welche unter einander durch die ,congruenz ihres individuellen ,bewusstseinsgehalts zu einem ,alle umfassenden gemeinsamen ,bewusstsein verbunden werden4 ,hrt eines dieser ,einzelbewusstsein auf1 seinem ,inhalt nach mit jenem der brigen zu harmoniren1 so gehrt dasselbe nicht mehr dem ,allgemeinbewusstsein an und hat der ,einzelne1 dessen ,bewusstsein auf diese ,weise sich von dem allgemeinen geschieden hat1 innerlich lngst aufgehrt ,gesellschaftsmitglied zu sein1 auch wenn nach aussen hin dessen bisheriger ,verband dem ,anschein nach unverndert fortbesteht4 ,so kann der innerlich von dem ,glaubensbekenntniss einer ,glaubensgenossenschaft ,abgefallene usserlich in dem gesellschaftlichen ,verbande seiner ,kirche fortleben1 also lngst confessionslos geworden sein1 ehe er sich usserlich als solchen bekennt4 ,mit der ,auflsung des gemeinschaftlichen ,bewusstseins lst die ,gesellschaft sich selbst auf1 mit der ,selbstauflsung aller unter eine gemeinsame ,kategorie 7z4 ,b4 unter jene der ,familie1 der ,schule1 der ,kirche etc47 gehrigen ,gesellschaften tritt fr jede jener ,kategorien socialer ,nihilismus 7der ,familie als ,auflsung jedes ,familien-1 der ,schule oder ,kirche als solche jedes wissenschaftlichen und ,bekenntnissverbandes7 ein4 ,mit der ,selbstauflsung des ,staats als der gesellschaftlichen ,verwirklichung der ,gesellschaftsidee erfolgt die ,verneinung dieser selbst1 die ,annihilisation eines gesellschaftlichen ,verbandes berhaupt und damit die ,rckkehr zum ursprnglichen ,zustand ungesellter ,individuen1 des ,zerfalls des socialen1 wie oben des physischen ,stoffs1 in seine ,atome4 #chd4 ,wie die ,gesammtheit der physischen ,krper den ,kosmos1 die ,gesammtheit der ,bildungen des individuellen ,bewusstseins die ,seelenwelt des ,individuums1 so macht die ,gesammtheit gesellschaftlicher ,krper von den gleichgiltigsten und flchtigsten ,associationen bis zu dauerhaften1 sei es durch ,bluts-1 sei es durch ,ueberzeugungsbande verschmolzenen organischen und organisirten ,corporationen und zu der ausdauerndsten und umfassendsten von allen1 dem ,staate und den ,staaten in ihren gegenseitigen1 sei es auf ,ebenbrtigkeit1 sei es auf ,abhngigkeit gegrndeten ,beziehungen1 als ,staatensystem1 so weit die geschichtliche ,erfahrung reicht1 die ,welt der ,geschichte aus4 ,wie die ,totalitt des physischen und jene des im individuellen ,bewusstsein sich vollziehenden psychischen ,geschehens die ,naturgeschichte des ,kosmos und die ,geschichte der ,seelennatur1 so stellt die ,gesammtheit des innerhalb der ,gesellschaft wie innerhalb der ,gesellschaften von den unscheinbarsten ,regungen eines gemeinschaftlichen ,bewusstseins im ,umkreis locker verknpfter bis zu der reichsten ,entfaltung gemeinsamen ,denkens1 ,fhlens und ,wollens unter einander physisch oder psychisch eng verwandter ,individuen1 von dem einfrmigen ,dahinleben der ,natur- bis zu den wechselvollen ,schicksalen hochcivilisirter ,culturvlker1 von den seltenen und zuflligen feindseligen und freundlichen ,berhrungen zerstreuter ,horden1 ,familien und ,stmme bis zu den eng verflochtenen materiellen und geistigen ,interessen und dem ,raum und ,zeit berwindenden ,handels-1 literarischen und persnlichen ,verkehr einer zu stets sich steigernder ,gleichartigkeit der ,bildung1 der ,sitten und der staatlichen ,formen entwickelten ,menschheit herauf1 so weit die geschichtliche ,erfahrung reicht1 die nach unvernderlichen ,gesetzen sich vollziehende ,entwickelungsgeschichte der ,gesellschaft1 die ,weltgeschichte dar4 ,,drittes ,,buch4 ,,die ,,kunst4 ,,erstes ,,capitel4 ,,die ,,bildungskunst4 #che4 ,wie es die ,aufgabe des ersten ,buches war1 die ,ideen als ,musterbegriffe ohne ,rcksicht auf eine denselben entsprechende oder nicht entsprechende ,wirklichkeit1 jene des zweiten dagegen1 das ,wirkliche ohne ,rcksicht auf dessen vorhandene oder nicht vorhandene ,uebereinstimmung mit den ,ideen1 jedes der beiden genannten ,gebiete rein1 ohne ,beeinflussung oder ,frbung durch das andre fr sich darzustellen1 so ist es die ,aufgabe des dritten1 durch dessen ,gegenstand1 die ,kunst1 welche weder1 wie der ,inhalt des ersten vorschreibende1 noch wie jener des zweiten ,buches beschreibende ,betrachtung1 sondern reale ,bethtigung ist1 die ,ideen in die ,wirklichkeit einzufhren d4 h4 das mit den ,ideen nicht in ,einklang stehende ,wirkliche diesen1 so weit dessen ,natur es gestattet1 harmonisch zu gestalten4 #chf4 ,aus dem ,gesagten folgt1 dass der ,begriff der ,kunst1 insofern unter demselben ,darstellung von ,ideen im wirklichen ,stoffe verstanden wird1 weder mit jenem der schnen ,kunst1 welche die ,darstellung sthetischer ,ideen1 noch mit jenem der ,technik1 welche die kunstfertige ,ueberwindung der ,ideendarstellung durch das wirkliche ,material in den ,weg gestellter ,widerstnde in sich begreift1 identisch1 sondern weiter als beide ist und als auf ,wissen sich sttzendes ,knnen berall dort zur ,anwendung kommt1 wo von ,darstellung gleichviel was fr welcher ,ideen in wirklichem1 gleichviel ob willigem oder sprdem ,stoffe die ,rede ist4 ,jenes1 das ,merkmal der ,ideendarstellung1 unterscheidet die ,kunst von der ideenlosen ,virtuositt1 die sich in ,ueberwindung im ,material nicht gegebener1 sondern in demselben ausdrcklich hervorgesuchter1 also selbstgemachter ,schwierigkeiten gefllt4 ,dieses1 das ,merkmal der ,realitt des ,materials1 durch welche die ,idee selbst solche gewinnt1 unterscheidet die ,kunst von dem traumhaft dahinfliessenden ,bewusstseinsgespinnst1 welches weder durch die ,verarbeitung nach logischen ,ideen logischen ,halt1 noch durch solche nach sthetischen ,ideen sthetische ,form1 noch durch gleiche nach ethischen ,ideen ethischen ,gehalt1 noch endlich durch ,verkrperung in lebendigem1 eigenem oder fremdem1 oder in leblosem ,stoff reale ,gestalt annimmt4 ,wie jene ,knnen ohne ,wissen 7entweder nicht ,kennen oder nicht ,kennenwollen der ,ideen1 die sich gar wol mit umfassender ,kenntniss des sonst zur ,ideendarstellung bestimmten ,stoffs vertrgt71 so stellt dieses1 auch wenn es wie der hellseherische ,traum des ,genius das ,wahre trifft1 ein ,wissen ohne ,knnen dar 7nicht ,verarbeiten1 oder nicht ,verarbeitenwollen der ,idee im ,stoff1 welches sich gar wohl wo mit umfassendem ,vermgen knstlerischer ,darstellung vertragen1 aber auch aus ,mangel technischer ,anlage oder aus gttlicher ,trgheit entspringen kann74 #chg4 ,kunst in diesem ,sinn ist einerseits so vielfach1 als berhaupt zur ,darstellung geeignete ,ideen1 und so mannigfaltig1 als zur ,aufnahme derselben empfngliche ,stoffe vorhanden sind4 ,dieselbe erscheint in ersterer ,hinsicht als ,darstellerin logischer1 sthetischer und ethischer d4 i4 der ,ideen des ,wahren1 ,schnen und ,guten4 ,in letzterer ,hinsicht wird es darauf ankommen1 ob das ,material1 dessen die ,kunst sich bedient1 psychischer 7,bewusstseins-7 oder physischer 7materieller7 ,natur1 und im ersteren ,fall1 ob der ,bewusstseinsstoff ,inhalt des eigenen oder eines fremden ,bewusstseins sei4 ,dieselbe gliedert sich in dieser ,hinsicht in die dreifache ,kunst der ,bildung der ,vorgnge des eigenen ,bewusstseins 7,vorstellen1 ,fhlen1 ,wollen71 so wie jener eines fremden ,bewusstseins1 endlich der ,krper und ,processe der physischen 7leblosen und lebendigen7 ,natur nach 7logischen1 sthetischen1 ethischen7 ,ideen4 ,die erste als ,kunst der ,ideendarstellung im eigenen ,vorstellen1 ,fhlen und ,wollen d4 i4 der ,bildung des eigenen ,vorstellens nach logischen1 sthetischen und ethischen1 des eigenen ,fhlens nach sthetischen und des eigenen ,wollens nach ethischen ,normen ergibt die ,kunst der ,selbstbildung oder die ,bildungskunst4 ,die zweite als ,kunst1 das ,vorstellen1 ,fhlen und ,wollen eines ,andern1 das erste nach logischen1 sthetischen und ethischen1 das zweite nach sthetischen1 das dritte nach ethischen ,normen zu bilden1 ergibt die ,kunst der ,bildung ,anderer oder die ,bildekunst4 ,die dritte als die ,kunst1 die ,processe und ,krper der materiellen1 lebendigen und leblosen ,natur nach ,ideen zu behandeln d4 i4 durch die ,wahrheit als ,wissenschaft zu beherrschen1 durch die ,schnheit als ,kunst zu verschnern und durch die ,gte als wohlwollende und menschenwrdige ,behandlung zu veredeln1 ergibt als ,kunst die ,natur zu bilden1 die bildende ,kunst4 #chh4 ,bildungskunst als ,ideendarstellung im eigenen ,vorstellen ist als ,darstellung logischer ,ideen in demselben zunchst logische ,kunst4 ,insofern die logischen ,ideen den ,inbegriff der ,bedingungen ausmachen1 unter welchen ,denken zum ,wissen wird1 besteht deren ,aufgabe darin1 das eigene ,vorstellen in ,wissen1 den ,inhalt desselben in ,wissenschaft zu verwandeln4 ,der ,denkende wird zum ,wissenden1 wenn ihm alles dasjenige1 aber auch nur dasjenige als wahr d4 i4 als richtig und giltig erscheint1 was ihm in ,folge der ,anwendung logischer ,normen auf sein ,denken als solches erscheinen muss4 ,andernfalls weiss er nicht1 sondern meint1 ahnt oder glaubt nur4 ,ersteres1 wenn er berhaupt keine ,grnde1 letzteres1 wenn er andere als logische d4 i4 aus dem ,inhalt des ,gedachten stammende ,grnde hat1 dasselbe fr wahr zu halten4 ,je nachdem diese letzteren entweder aus dem ,gefhl1 oder aus dem ,begehren1 ,wnschen und ,wollen genommen sind1 so dass der ,vorstellende dasjenige fr wahr oder falsch hlt1 was seinen ,gefhlen1 oder dasjenige1 was seinen ,wnschen entspricht oder entgegen ist1 tritt das von ihm fr wahr ,gehaltene in der ,form eines ,vorausgefhlten 7,geahnten7 oder ,vorauserwarteten 7,geglaubten7 auf1 auch dann1 wenn dasselbe nach logischen ,regeln aus der ,beschaffenheit des ,gedachten weder vorhergesehen1 noch berhaupt gewusst werden kann4 #chi4 ,insofern und weil das ,wissen vom ,meinen1 ,ahnen und ,glauben verschieden1 die ,form des ,gewussten auch dann1 wenn der ,inhalt derselbe ist1 von der ,form des blos ,gemeinten1 ,geahnten oder ,geglaubten verschieden sein muss1 so folgt1 dass die logische ,kunst als ,bearbeitung des eigenen ,vorstellens nach logischen ,regeln zunchst darauf ausgehen muss1 das zu bearbeitende ,material d4 i4 das eigene ,vorstellen von allen ihm fremdartigen ,bestandtheilen und ,zustzen zu reinigen d4 h4 alles dasjenige auszuscheiden1 was nicht selbst ,vorstellung1 sondern ,gefhl oder ,streben 7,begierde1 ,wunsch1 ,wille7 ist4 ,dieselbe trachtet daher vor allem den ,vorstellenden von jeder ,rcksicht auf dasjenige frei zu machen1 wodurch der ,inhalt des ,gedachten zu dessen ,gefhlen1 ,begierden1 ,wnschen und ,willensbestrebungen in frderlicher oder hemmender ,beziehung steht d4 h4 entweder ein sthetisches oder ein praktisches ,interesse fr denselben hat4 ,denn1 wo das erstere herrscht1 wird der ,vorstellende eine eben so begreifliche ,neigung zeigen1 dasjenige1 was ihm aus irgend einem ,grunde ntzlich1 angenehm oder schn erscheint d4 h4 gefllt1 fr wahr oder wirklich1 wie dasjenige1 was ihm missfllt1 fr falsch oder ,fiction zu halten2 wo das letztere herrscht1 wird er bereit sein1 dasjenige1 was er aus irgend einem ,grunde begehrt1 wnscht oder will1 fr begehrenswerth1 mglich und erlaubt1 so wie dessen ,gegenstze d4 i4 alles dasjenige1 was er verabscheut1 weder wnscht noch will1 fr das ,gegentheil zu halten4 ,aus dem ersteren entspringt1 wenn das fr wahr ,gehaltene deshalb dafr gehalten wird1 weil dasselbe uns ntzlich1 dagegen fr falsch1 wenn es uns schdlich scheint1 die sogenannte gute oder schlimme ,ahnung1 -- wird es dagegen fr wahr oder falsch gehalten1 je nachdem es uns angenehm und schn oder unangenehm und hsslich dnkt1 der poetische ,optimismus oder ,pessimismus1 poetischer ,glaube oder ,unglaube 7,wahnglaube74 ,aus dem letzteren entspringt1 je nachdem das praktische ,interesse an dem ,inhalt des ,gedachten den ,vorstellenden nur gestimmt macht1 ,ungewisses1 ja selbst ,unwahrscheinliches1 aber doch ,mgliches und bis zu einem gewissen ,grad ,wahrscheinliches ber diesen hinaus fr wahrscheinlich1 ja selbst fr gewiss zu halten1 oder dermassen verblendet1 dass er nicht blos ,unwahrscheinliches fr wahrscheinlich1 sondern ,unmgliches fr mglich1 ja selbst fr wirklich hlt1 im ersten ,fall ,leichtglubigkeit1 im zweiten ,fall ,aberglaube4 ,beide sind verzeihlich1 wenn die ,begierden1 ,wnsche und ,willensbestrebungen1 durch die sie veranlasst werden1 entweder an sich lblich oder doch erlaubt1 dagegen unentschuldbar1 wenn dieselben nicht blos thricht1 sondern unerlaubt und verwerflich sind4 #cij4 ,die ,bearbeitung des eigenen ,vorstellungsmaterials erfolgt1 wenn das letztere von fremdartigen1 sthetischen und praktischen ,zustzen gereinigt ist1 sine ira1 aber erst1 wenn dieselbe nicht blos auf ,grund des psychischen ,mechanismus1 sondern nach logischen ,normen geschieht1 cum studio4 ,jene dient nur dazu1 den ,vorstellenden von den ,einflssen des sthetischen und praktischen ,interesses auf sein ,denken frei d4 h4 das rein wissenschaftliche ,interesse an dem ,inhalt des ,gedachten zu dessen einzigem zu machen3 diese geht darauf aus1 die durch den psychischen ,mechanismus des ,bewusstseins thatschlich in demselben entstandenen ,gedanken vom ,gesichtspunkt der logischen ,ideen einer kritischen ,prfung zu unterziehen d4 h4 das specifisch logische oder im weiteren ,sinn philosophische ,interesse zu befriedigen4 ,die ,aufgabe der ersteren ist erfllt1 wenn es derselben gelungen ist1 auf rein wissenschaftlichem d4 i4 weder durch sthetische1 noch praktische ,interessen beeinflusstem ,wege inhaltsvolle ,gedanken 7,begriffe1 ,urtheile1 ,schlsse1 ,systeme71 jene der letzteren aber erst1 wenn sie es dahin gebracht hat1 den ,forderungen logischen ,denkens gegenber haltbare d4 i4 logisch denkbare ,gedanken 7denknothwendige oder doch logisch erlaubte ,begriffe1 ,urtheile1 ,schlsse und ,systeme7 herzustellen4 ,frucht der ersteren ist die naive d4 i4 empiristische und im philosophischen ,sinn kritiklose1 die der letzteren dagegen die bewusste d4 i4 philosophische1 weil durch logische ,kritik gesichtete ,wissenschaft4 #cia4 ,die naive ,wissenschaft fhrt ihren ,namen daher1 weil sie einerseits zwar ,wissenschaft d4 h4 von den ,einflssen des ,gefhls und des ,willens frei1 andererseits aber naiv ist d4 i4 um die ,frage1 ob der psychische ,mechanismus von ,haus aus derart beschaffen sei1 dass die durch denselben im ,bewusstsein zum ,vorschein kommenden ,gebilde 7,begriffe1 ,urtheile1 ,schlsse1 ,schlussketten und ,systeme7 wahre d4 i4 richtige und giltige ,begriffe1 ,urtheile u4 s4 w4 sein mssen oder doch sein knnen1 sich unbekmmert zeigt4 ,letztere aber d4 i4 die eigentlich kritische ,frage1 weil sie nichts geringeres als das gesammte erkenntnisstheoretische ,problem d4 i4 die ,wrdigung der gesammten auf dem ,wege des psychischen ,mechanismus entstandenen ,vorstellungen in ,bezug auf deren ,erkenntnisswerth enthlt1 ist um so unabweislicher1 je weniger es sich bestreiten lsst1 dass gewisse auf obigem ,wege mit naturgesetzlicher ,nothwendigkeit im ,bewusstsein sich einstellende ,vorstellungsgebilde in ,hinsicht auf deren ,bedeutung fr die ,erkenntniss keinen oder sogar einen negativen ,werth besitzen d4 h4 nicht blos ,hohl-1 sondern ,wahngebilde sind4 ,zu diesen gehren die sogenannten ,sinnestuschungen 7,illusionen und ,hallucinationen71 aber auch der ,schein der tglichen ,bewegung des gestirnten ,himmels um die ,erde1 oder des am ,horizont vergrsserten ,durchmessers des ,mondes1 deren sich der ,astronom1 der sie als ,trug erkennt1 eben so wenig wie der ,laie1 der sie fr ,wirklichkeit nimmt1 zu erwehren vermag4 ,ebendahin aber auch gewisse ,begriffe1 welche1 wie jener ,schein1 auf ,grund des psychischen ,mechanismus im ,bewusstsein mit naturgesetzlicher ,nothwendigkeit entstehen und daher unabweislich1 aber nichts desto weniger von einer ,inhaltsbeschaffenheit sind1 welche nicht ohne weiteres gestattet1 deren ,inhalt fr mglich1 geschweige denn fr wirklich1 also auch nicht sie selbst fr richtige und giltige ,begriffe zu halten4 ,von dieser ,art sind ,begriffe1 deren ,inhalt auf ,wirkliches bezogen und folglich1 da dieselben thatschlich im ,bewusstsein gegeben sind1 als wirklich gesetzt wird1 zugleich aber in sich widersprechend ist1 so dass die ,forderung1 denselben als wirklich zu setzen1 nichts geringeres bedeutet als ein ,widersprechendes1 also ein solches1 was nach logischen ,ideen als wirklich nicht gedacht werden darf1 denselben zum ,trotz als solches zu denken4 ,zeigt sich nun1 dass zu diesen ,begriffen gerade diejenigen gehren1 von welchen die sogenannten ,erfahrungswissenschaften1 ,natur- und ,geschichtswissenschaft1 den umfassendsten ,gebrauch und die freigebigste ,anwendung machen1 ja solche1 ohne welche das von obigen ,wissenschaften errichtete ,wissenschaftsgebude1 die sogenannte ,natur- und ,geschichtserfahrung1 weder ,grundlage noch ,zusammenhang1 berhaupt keinerlei ,halt bessse1 so erscheint das in die ,zuverlssigkeit und ,glaubwrdigkeit jener ,wissenschaften gesetzte ,vertrauen so lange als unberechtigt1 die ,wissenschaft selbst als naiv1 so lange nicht entweder jene ,begriffe beseitigt oder1 da dies1 ohne das ,werk jener ,wissenschaften selbst zu zerstren1 unmglich ist1 wenigstens die ,widersprche aus deren ,inhalt verschwunden sind4 #cib4 ,der geschilderte ,fall ereignet sich bei den sogenannten metaphysischen oder1 wenn alle ,begriffe1 deren ,inhalt auf ,wirkliches bezogen wird1 ontologische 7,seinsbegriffe7 heissen sollen1 bei den allgemeinsten ontologischen ,begriffen1 als welche 7von ,herbart7 namentlich jene des ,dings mit mehreren ,merkmalen1 der ,vernderung 7incl4 der ,bewegung7 der ,materie und des ,ichs angefhrt worden sind4 ,dieselben sind smmtlich ,thatsachen des ,bewusstseins d4 h4 sie finden sich in ,folge und auf ,grund des psychischen ,mechanismus in jedem normal naturgesetzlich entwickelten ,bewusstsein in gleicher ,weise1 als aus den ursprnglichen ,bewusstseinsacten gesetzmssig abgeleitete psychische ,gebilde vor2 der ,inhalt derselben ist daher weder selbst gemacht1 sondern gegeben1 noch willkrlich anders gemacht1 als er gegeben ist1 sonach unabweislich4 ,derselbe ist aber zugleich so beschaffen1 dass er einander gegenseitig ausschliessende1 weil widersprechende ,bestimmungen enthlt1 sonach unhaltbar4 ,bei dem ,begriff des ,dings mit mehreren ,merkmalen besteht dieser ,widerspruch darin1 dass dasselbe zugleich als eins und als vieles1 bei dem ,begriff der ,vernderung darin1 dass das ,vernderte zugleich als dasselbe und nicht dasselbe1 bei der ,materie darin1 dass dieselbe ins ,unendliche getheilt und doch aus ,theilen entstanden1 bei dem ,begriff des ,ich endlich darin1 dass dasselbe als sich sich vorstellend d4 i4 einen regressus in infinitum einschliessend und doch als finitum d4 i4 als vollendet gedacht werden soll4 ,dieselben sind aber zugleich von der ,art1 dass das gesammte ,gebude der ,erfahrung und sonach der ,erfahrungswissenschaft auf der ,voraussetzung ihrer ,giltigkeit ruht2 weder die ,krper-1 noch die geschichtliche ,welt1 wie sie erfahrungsmssig gegeben sind1 wren ohne ,voraussetzung der ,wirklichkeit von ,dingen als ,trgern zahlreicher ,eigenschaften1 von ,bewegung in ,raum und ,zeit1 so wie qualitativer ,vernderung von ,stoff in der einen und bewussten ,individuen in der anderen mglich4 ,letztere und damit die gesammte auf ,erfahrung beruhende vorgebliche ,wissenschaft vom ,wirklichen msste sonach so lange fr bodenlos1 diese ,wissenschaft selbst fr naiv gelten1 als jene vor dem ,forum der ,logik unhaltbaren ,begriffe deren ,grundlage ausmachen4 #cic4 ,da die ,bearbeitung der im ,bewusstsein auf normalem ,wege entstandenen ,vorstellungen vom ,gesichtspunkt jener erkenntnisstheoretischen ,frage nicht durch den ,inhalt der ,vorstellungen selbst1 sondern durch das ,verhltniss der ,naturgesetze des ,denkens 7des psychischen ,mechanismus7 zu dessen ,normalgesetzen 7den logischen ,ideen7 bedingt ist1 so erstreckt sich die ,bezeichnung der ,naivett ber das ganze ,gebiet der unkritisch 7d4 i4 ohne ,rcksicht auf obige ,frage7 verfahrenden ,wissenschaft d4 h4 auf die ,gebiete aller besonderen ,wissenschaften1 gleichviel welchen ,gegenstand dieselben betreffen mgen1 sonach auf die formalen1 wie ,mathematik und ,grammatik1 nicht weniger1 wie auf die realen1 und unter diesen ebenso auf die theoretischen1 welche1 wie ,geschichte und ,naturwissenschaft1 von ,wirklichem1 wie auf die praktischen1 welche wie ,kunst- und ,sitten-1 ,rechts-1 ,staats- und ,erziehungslehre von erst zu ,verwirklichendem handeln2 endlich auf das von der ,erfahrung nicht blos ausgehende1 sondern ausschliesslich auf dieselbe sich sttzende d4 i4 empirische ,denken 7empirischer ,dogmatismus7 nicht weniger als auf jedes den ,ursprung seiner ,begriffe aus dem psychischen ,mechanismus und damit die ,zweifelhaftigkeit ihres erkenntnisstheoretischen ,werths entweder nicht kennende oder vornehm ignorirende1 um dieser seiner begrifflichen ,form willen im eminenten ,sinn philosophisch 7rational1 speculativ1 dialektisch7 sich nennende ,denken 7dogmatische ,philosophie74 #cid4 ,wie jeder ,dogmatismus1 auch der in der ,philosophie1 vor1 so liegt die bewusste d4 i4 durch ,bearbeitung der im psychischen ,mechanismus gewordenen ,begriffe nach logischen ,normen entstandene und ihrer ,uebereinstimmung mit den letztern innegewordene ,wissenschaft nach der ,beantwortung der kritischen ,frage d4 i4 dem ,kriticismus4 ,wie dieser selbst aus der ,skepsis1 so geht die wahre d4 h4 kritisch gesichtete ,wissenschaft aus der ,kritik hervor4 ,insofern die letztere auf alle thatschlich im ,bewusstsein vorfindlichen ,begriffe1 gleichviel welchem wissenschaftlichen ,gebiete dieselben angehren mgen1 sich ausdehnt1 unterscheidet sie sich von jener ,gattung von ,kritiken1 deren jede sich nur auf ein begrenztes ,gebiet fr richtig und giltig gehaltener ,begriffe1 ,urtheile oder ,schlsse erstreckt d4 i4 wie die sogenannte historische ,kritik angeblich historische ,thatsachen1 wie die sogenannte philologische ,kritik vermeintlich echte ,textesberlieferungen1 wie die sthetische ,kritik unverdienter ,weise als mustergiltig gepriesene ,kunstleistungen u4 s4 w4 auf ihre wahre ,gestalt und wirklichen ,gehalt zurckzufhren sich zur ,aufgabe macht4 ,wie durch letzteren ,umstand dem ,umfange nach1 so sondert sie sich von den angefhrten ,arten der ,kritik berdies durch die ,beschaffenheit des der ,beurtheilung zu ,grunde liegenden ,massstabs ab1 welcher fr sie weder in der ,uebereinstimmung oder im ,widerspruch des angeblich ,geschichtlichen mit als solches ,anerkanntem 7wie bei der historischen ,kritik71 noch in dem ,einklang oder der ,abweichung der vermeintlich echten mit oder von der als solche beglaubigten ,textesberlieferung 7wie bei der philologischen ,kritik71 noch in der ,harmonie oder ,disharmonie der jeweilig gelobten oder getadelten ,leistung mit den sthetischen ,normen 7wie bei der ,kunstkritik7 u4 s4 w41 sondern einzig und allein in der ,denkbarkeit oder ,undenkbarkeit1 so wie in der ,denknothwendigkeit der ,begriffe nach logischen ,normen gelegen ist4 #cie4 ,die auf diesem ,wege durch ,bearbeitung der ,begriffe entstandene ,wissenschaft ist ,philosophie4 ,der ,unterschied derselben von den besonderen ,wissenschaften liegt1 da die ,bearbeitung1 aus der sie entspringt1 sich auf die ,gebiete aller ,wissenschaften ausdehnt1 nicht darin1 dass sie anderes1 sondern darin1 das sie anders weiss4 ,wenn der ,name der ,wissenschaft nicht nach dem ,grade der ,wissenschaftlichkeit ertheilt1 sondern je nach der ,besonderheit des ,gegenstandes vertheilt werden soll1 so ist die ,philosophie1 wie der ,poet bei der ,theilung der ,erde1 so bei der ,theilung des 7,bacon'schen7 ,globus intellectualis zu spt gekommen4 ,wenn dagegen jener allein entscheidet1 so ist die bewusste aus kritischer ,sichtung des ,gewussten hervorgegangene allein wahre 7,normal- und zugleich ,universal-7 ,wissenschaft4 ,dieselbe zerfllt1 je nachdem die ,bearbeitung gegebener ,begriffe nach logischen ,normen der formalen oder der realen ,seite derselben gilt1 selbst in eine philosophische ,formal- und in philosophische ,realwissenschaften4 ,jene behandelt die gegebenen ,begriffe lediglich als ,begriffe1 wobei von der ,beschaffenheit des ,inhalts derselben abgesehen wird1 und erstreckt sich daher auf alle gegebenen ,begriffe ohne ,unterschied4 ,diese unterscheiden sich von jener gemeinsam durch den ,umstand1 dass der ,inhalt der ,begriffe bercksichtigt1 unterscheiden sich aber unter einander selbst wieder durch den ,umstand1 dass die eine derselben alle diejenigen ,begriffe umfasst1 deren ,inhalt als wirklich gedacht1 die andere dagegen alle diejenigen1 deren ,inhalt allgemein und nothwendig wohlgefllig oder missfllig gefunden werden soll4 ,erstere1 die philosophische ,formalwissenschaft fllt mit der 7formalen7 ,logik1 letztere beiden als theoretische und praktische philosophische ,realwissenschaft fallen mit der ,metaphysik 7philosophische ,wissenschaft vom ,wirklichen1 ,ontologie7 und ,aesthetik 7philosophische ,wissenschaft vom ,gefallenden und ,missfallenden1 welche auch als ,ethik das unbedingt ,gefallende am ,wollen in sich schliesst7 zusammen4 #cif4 ,wie die ,darstellung logischer ,ideen im eigenen ,vorstellen logische1 so ist jene1 sthetischer ,ideen in demselben schne ,kunst4 ,insofern in den letztgenannten die ,summe der ,bedingungen enthalten ist1 unter welchen wie immer beschaffener realer ,stoff unbedingt gefllt oder missfllt1 geht die sthetische ,ideendarstellung darauf aus1 das eigene ohne ,rcksicht auf sthetische ,zwecke durch psychischen ,mechanismus entstandene in schnes d4 i4 den sthetischen ,normen angemessenes ,vorstellen zu verwandeln4 ,da nun dasjenige1 wodurch ,vorgestelltes gefllt oder missfllt1 nicht das ,was 7der ,gehalt71 sondern das ,wie 7die ,gestalt7 desselben ist1 so muss1 um das gegebene ,vorstellen in sthetisches zu verwandeln1 zunchst von dem ,inhalt desselben und der ,frage1 ob derselbe wahr oder ein demselben entsprechendes ,object wirklich oder nicht wirklich sei1 vllig abgesehen und das wissenschaftliche 7prosaische7 ,interesse an der ,wahrheit oder ,wirklichkeit durch das sthetische 7poetische7 ,interesse an der ,schnheit des ,gedachten ersetzt werden4 ,whrend die logische ,kunst ,denken in ,wissen1 muss die schne ,kunst auch wahre in nur wahr scheinende ,gedanken verkehren1 wenn dieselben sthetisch d4 i4 als schner ,schein1 statt didaktisch d4 i4 als theoretische1 oder moralisch d4 i4 als bessernde ,belehrung wirken sollen4 ,sogenannte didaktische oder moralische ,kunst 7moralisch ,lied7 ist daher nicht sowol ,kunst als vielmehr ,wissenschaft 7,gedankenprosa7 in ,kunstform 7,lehrgedicht1 ,fabel74 #cig4 ,das auf diesem ,wege in ,schein umgewandelte ,vorstellen 7die ,welt der ,phantasie7 bildet das ,material der sthetischen ,ideendarstellung4 ,dasselbe ist so vielfach und mannigfaltig als das ,vorstellen selbst und zerfllt1 wie dieses1 je nach der ,beschaffenheit seines ,inhalts in verschiedene ,classen4 ,die erste derselben ist jene der sogenannten einfachen ,empfindungen 7des ,gesichts oder ,gehrs oder des ,tastsinns1 whrend ,geruchs- und ,geschmacksempfindungen ihrer ,unbestimmtheit wegen als sthetisches ,material keine ,verwendung finden1 ausser etwa in der ,gastronomie1 in welcher durch ,abwechslung verschiedener ,geschmcke1 oder in der ,garten- und ,toilettenkunst1 wo durch ,abwechslung verschiedener ,wohlgerche ein dem sthetischen verwandter ,eindruck hervorgebracht werden soll74 ,die ,gesichtsempfindungen1 und zwar sowol jene der quantitativ verschiedenen ,helligkeits- und ,dunkelheitsgrade 7,licht und ,schatten7 wie die der qualitativ unterschiedenen ,lichteindrcke 7,farben7 liefern den ,stoff fr die ,kunst des ,colorits 7,helldunkel und ,farbengebung74 ,die ,empfindungen des ,gehrssinns1 und zwar sowol jene der quantitativ verschiedenen ,intensittsgrade des ,schalls 7forte piano71 wie jene der qualitativ verschiedenen periodischen ,klangreize 7,tne7 liefern den ,stoff fr die phonetische ,kunst 7,modulation1 ,klangfarbe74 ,die ,tastempfindungen1 und zwar sowol jene des quantitativ verschiedenen ,drucks und der demselben ,widerstand leistenden ,kraft1 die statischen ,empfindungen1 wie jene der qualitativ verschiedenen 7ebenen oder gekrmmten7 ,krperoberflchen 7,ebene1 ,kugeloberflche1 gewellte ,oberflche u4 s4 w471 die plastischen ,empfindungen1 liefern das ,material1 jene fr die bauende1 diese fr die bildende ,kunst 7,architektur und ,sculptur74 ,die zweite ,art der ,vorstellungen begreift diejenigen1 deren ,inhalt leere ,reihen und deren ,grssenverhltnisse1 und zwar sowol ,zeit- und ,zahlen- als ,raumverhltnisse ausmachen1 welche letzteren selbst einander entweder quantitativ gleich 7wie bei den symmetrisch angeordneten ,gegenstnden im ,raum71 oder proportional 7wie bei der regelmssigen ,aufeinanderfolge gleicher und ungleicher ,abschnitte in der ,zeit71 oder qualitativ gleichartig 7z4 ,b4 als ,raumformen entweder durchaus lineare1 oder ebene1 oder gekrmmte ,flchenformen1 als ,zeitabschnitte durchaus lineare ,formen7 oder ungleichartig 7als ,raumformen aus geraden und krummen ,linien1 ebenen und gekrmmten ,flchen1 als ,zeitformen aus ,eintheilungsgliedern nach verschiedenen ,zeiteinheiten gemischt7 sein knnen4 ,dieselben liefern den ,stoff1 wenn sie ,raumformen und deren ,verhltnisse zum ,inhalt haben1 fr die zeichnende 7raummessende und raumbildende71 wenn ,zeitformen und deren ,verhltnisse ihren ,inhalt ausmachen1 fr die rhythmische 7zeitmessende und zeitraumbildende ,kunst74 ,die dritte ,classe von ,vorstellungen umfasst die sinnlichen ,vorstellungen und die aus denselben entwickelten ,gemeinbilder 7,begriffe71 welche als solche einen bestimmten aus der ,erfahrung entweder unmittelbar1 oder durch inzwischen eingetretene ,vernderungen mittelbar geschpften ,inhalt besitzen d4 i4 ,gegenstnde darstellen1 welche entweder ganz oder deren ,bestandtheile in der sogenannten wirklichen d4 h4 in der phnomenalen ,welt der ,erfahrung vorfindlich sind1 liefert den ,stoff zur ,ideendarstellung in der ,vorstellungswelt der gegebenen ,erfahrung d4 i4 zur ,dicht- oder poetischen ,kunst4 ,durch die ,vereinigung zweier oder mehrerer dieser sogenannten einfachen ,knste zu einer einzigen ,kunst kann eine zusammengesetzte ,kunst d4 h4 ,ideendarstellung in einem ,material entstehen1 welches die ,summe der ,materiale der zum ,ganzen verbundenen ,knste ist4 ,so ergibt sich durch die ,verbindung der zeichnenden und der coloristischen ,kunst die malerische1 durch jene der rhythmischen und phonetischen ,kunst die musikalische1 durch jene der zeichnenden und bauenden die architektonische1 und durch jene der zeichnenden und bildenden die plastische ,kunst4 ,nur drfen die ,materialien1 die mit einander verbunden werden sollen1 nicht ungleichartig d4 i4 nicht z4 ,b4 das eine ,raumform1 das andre ,zeitform sein1 daher sich ,rhythmik als ,zeitkunst wol mit phonetischer ,kunst1 deren ,empfindungen 7die ,tonempfindungen7 nach einander 7successiv71 nicht aber mit der coloristischen ,kunst1 deren ,material 7die ,licht und ,farbenempfindungen7 zugleich 7simultan7 auftritt1 verbinden lsst4 #cih4 ,aus dem ,umstande1 dass die sthetische ,ideendarstellung je nach der ,verschiedenheit des ,vorstellungsmaterials zwar immer schne ,kunst1 aber stets eine andere ergibt1 fliesst1 dass wo das erforderliche ,material im ,bewusstsein gar nicht oder in ungengendem ,masse vorhanden ist1 die bezgliche schne ,kunst durch keine ,art knstlicher ,bildung erworben zu werden vermag 7poeta nascitur74 ,derjenige1 welchem aus was immer fr einem ,grunde 7z4 ,b4 durch die mangelhafte ,lichtreizempfindlichkeit seines ,gesichts-1 oder ,gehrsreizempfindlichkeit seines ,gehrsorgans7 die ,unterscheidungsgabe fr die feinen ,nuancen der ,farben- oder ,tonempfindungen und deren ,intensitten versagt ist1 ist weder zum ,coloristen noch zum ,musiker geschaffen2 demjenigen1 welcher fr die sinnlichen ,eindrcke seiner ,umgebung entweder1 wie der trumerische ,denker in ,folge seines ,insichgekehrtseins1 oder wie der oberflchliche ,weltling in ,folge unaufhrlichen ,zerstreutseins weder ,auge noch ,ohr besitzt1 geht die ,bedingung des ,dichters ab4 #cii4 ,wie die logische ,kunst1 wo sie nicht die ,wissenschaft1 sondern die ,virtuositt in der ,handhabung logischer ,kunstgriffe zum ,ziel hat1 in ,sophistik1 so artet die schne ,kunst1 wenn sie nicht die ,darstellung sthetischer ,ideen1 sondern die ,darlegung unumschrnkter ,herrschaft ber das sthetische ,material d4 i4 blosse ,kunstfertigkeit sich zum ,zweck setzt1 in ,knstelei aus4 ,jene wie diese wird dadurch abgeschnitten1 dass sowol die logische wie die schne ,kunst unter die ,herrschaft der ethischen ,ideen gestellt d4 h4 dass sowol die ,ausbung der logischen ,pflicht1 nur ,logisches zu denken1 wie jene der sthetischen ,pflicht1 nur ,schnes zu schaffen1 von der ethischen ,pflicht1 nur das ,gute zu wollen1 abhngig gemacht d4 h4 weder alles1 was berhaupt gewusst werden kann1 zu wissen gestrebt1 noch alles1 was ,schnes berhaupt geschaffen werden kann1 zu schaffen unternommen wird4 ,ausdruck dieser ,mssigung1 welche vor allem einerseits das zur ,erfllung des sittlichen ,berufs ,unentbehrliche 7das ,reich ,gottes7 im ,wissen sucht und das der ,erreichung desselben im ,wege ,stehende seiner lockenden ,schnheit ungeachtet im ,schaffen unterlsst d4 h4 nur ,wissenschaft1 aber nicht jede ,wissenschaft1 und nur ,schnes1 aber nicht jedes ,schne duldet1 ist als ,darstellung der ethischen ,ideen im eigenen1 sei es ,forscher-1 sei es ,knstlerbewusstsein1 die ,weisheit4 #djj4 ,wenn die ,bildungskunst des eigenen ,vorstellens nach logischen1 sthetischen und ethischen ,ideen zusammengenommen die ,kunst der ,geistesbildung1 so macht jene des eigenen ,fhlens nach sthetischen ,ideen die ,kunst der ,gemthsbildung aus4 ,dieselbe geht1 um ,kunst d4 h4 um ,darstellung in einem dem ,darzustellenden homogenen ,material zu sein1 darauf aus1 ihren ,stoff1 die ,gefhle1 in ihrer ,reinheit herzustellen d4 h4 von jedem ,zusatz1 der etwas anderes als ,gefhl 7z4 ,b4 ,begierde7 und jeder ,form1 die eine andere als die ,form des ,gefhls 7z4 ,b4 bewusste ,vorstellung2 wissenschaftliche ,einsicht7 wre1 freizumachen4 ,dieselbe scheidet daher einerseits alle diejenigen ,gefhle aus1 die nur durch die ,befriedigung oder ,nichtbefriedigung eines eben vorhandenen zuflligen und ausschliesslich individuellen ,begehrens1 ,wnschens oder ,wollens veranlasst sind 7die sogenannten vagen oder subjectiven ,gefhle1 ,erregungen71 andrerseits aber auch alle diejenigen sogenannten kritischen d4 h4 ein ,gefallen oder ,missfallen ausdrckenden ,urtheile1 welche mit ,bewusstsein aus anderen ,urtheilen als ihren ,grnden abgeleitet1 also nicht in der ,gefhlsform d4 h4 als unwillkrlicher 7bewusstloser71 unvermittelter ,vorgang im ,bewusstsein gegeben sind4 ,folge des ersteren ist1 dass als ,material fr sthetische ,ideendarstellung nur allgemeine und nothwendige 7sogenannte fixe oder objective7 ,gefhle1 ,folge des letzteren1 dass nur sogenannte sthetische 7d4 i4 an sich evidente1 eines ,beweises weder fhige noch bedrftige7 ,werthurtheile als solches zugelassen werden4 ,jene wie diese1 da es zu beider ,beschaffenheit gehrt1 allgemein und nothwendig d4 h4 unbedingter ,ausdruck eines ,wohlgefallens oder ,missfallens zu sein1 die sthetischen ,ideen aber selbst nichts anderes sind als das an sich unbedingt ,wohlgefllige und ,missfllige1 machen von ,haus aus die ,darstellung der letzteren als deren ,stimme im ,bewusstsein 7die ,idee in uns2 das ,daimonion des ,sokrates7 aus4 ,je nachdem diese letztere sich richtend d4 i4 lobend oder tadelnd ber eigenes ,verhalten 7,schaffen oder ,wollen71 oder als harmonischer oder disharmonischer ,nachklang fremder ,gefhle vernehmen lsst1 wird sie im ersteren ,fall1 wenn sie das eigene ,schaffen seinem ,werthe nach beurtheilt1 ,geschmack 7sthetisches ,gewissen71 wenn sie das eigene ,wollen billigt oder missbilligt1 ,gewissen 7sittlicher ,geschmack71 in letzterem ,falle sympathetisches ,gefhl und zwar als harmonisches ,sympathie 7,mitgefhl1 ,mitleid1 ,mitfreude71 wenn es disharmonisch ist1 ,antipathie 7,neid1 ,schadenfreude7 genannt4 #dja4 ,frucht der ,gemthsbildung ist die ,lebendigkeit des ,geschmacks 7der ,stimme des ,gottes7 im ,knstler1 des ,gewissens 7der ,stimme ,gottes7 im ,einzel- und des ,mitgefhls 7socialen ,gefhls7 im geselliglebenden 7socialen7 ,menschen4 ,wie die erste der schnen ,kunst1 so arbeitet die zweite der ,bildungskunst des eigenen ,wollens nach ethischen ,normen vor2 jene1 indem durch die ,lebendigkeit der eigenen ,kunsteinsicht und des eigenen ,kunsturtheils das eigene ,schaffen des ,knstlers gehoben und geregelt1 diese indem durch die ,regsamkeit der eigenen ethischen ,einsicht und des ,gewissensurtheils das eigene ,wollen und ,thun geweckt1 beaufsichtigt und beeinflusst wird4 ,wie das ,geschmacksurtheil die sthetische ,norm fr den ,schaffenden1 so bietet das ,gewissensurtheil die sittliche ,norm fr den ,wollenden dar1 und deren ,anwendung auf den gegebenen ,fall erfolgt um so leichter1 aber auch von ,seite des im ,bewusstsein vorhandenen ,materials zur ,darstellung der sittlichen ,ideen d4 i4 von ,seite des eigenen ,begehrens1 ,wnschens und ,wollens um so widerstandsloser1 je reiner d4 h4 je freier von fremdartigen ,zustzen und ,einmischungen das letztere gehalten wird4 ,dasselbe darf daher weder in der ,form blosser ,vorstellung eines ,wollens1 noch in jener eines bewusstlosen ,begehrens oder einsichtslosen ,wnschens1 sondern es muss in jener des wirklichen ,wollens zur ,beurtheilung vorliegen1 um an der ethischen ,norm mit ,bewusstsein gemessen und von der ,stimme des ,gewissens zugelassen oder verworfen werden zu knnen4 ,indem auf diese ,weise die ethische ,idee im ,willens- wie auf hnlichem ,wege die sthetische ,idee im ,schaffensact zur ,darstellung gelangt1 verkrpert sich durch deren ,ausdehnung einerseits auf das gesammte ,wollen1 andrerseits auf das gesammte ,schaffen die ethische ,idee1 der ,inhalt der ,gewissensstimme1 im sittlichen1 wie die sthetische ,idee1 der ,inhalt der ,geschmacksstimme1 im knstlerischen ,charakter und tritt1 wie die ,ideendarstellung im eigenen ,vorstellen als ,geistes-1 jene im eigenen ,fhlen als ,gemths-1 so jene im eigenen ,wollen als ,kunst der ,charakterbildung auf4 ,,zweites ,,capitel4 ,,die ,,bildekunst4 #djb4 ,wie die ,bildungskunst darauf ausgeht1 das eigene1 so ist die ,bildekunst bemht1 fremdes ,vorstellen1 ,fhlen und ,wollen ideengemss zu gestalten4 ,dieselbe setzt daher nicht nur ,bewusstsein der ,ideen im eigenen und ,empfnglichkeit fr dieselben im fremden ,bewusstsein1 sondern sie setzt berdies1 wie jede fr ,andere bestimmte ,mittheilung1 eine beiden gemeinsame ,welt und ein beiden verstndliches ,verstndigungsmittel voraus4 ,ersteres1 wie letzteres1 bedingt eine innerhalb bestimmter ,grenzen sich bewegende ,gleichartigkeit des sich mittheilenden und des zur ,aufnahme der ,mittheilung bestimmten ,bewusstseins1 welche weder so weit gehen darf1 dass die ,verschiedenheit zwischen beiden zu einer blossen ,wiederholung des einen im andern herabsinkt1 noch so sehr abgeschwcht werden darf1 dass die ,verschiedenheit beider bis zu vlligem ,gegensatz sich steigert4 ,jenes wre der ,fall1 wenn das sich mittheilende ,bewusstsein weder quantitativ noch qualitativ verschiedenen ,inhalt von dem des empfangenden bessse1 letzteres dagegen1 wenn das empfangende ,bewusstsein dem sich mittheilenden nicht nur quantitativ berlegen1 sondern qualitativ demselben etwa in der ,weise1 dass das eine endliches 7menschliches71 das andere schlechthin unendliches 7gttliches7 ,bewusstsein darstellte1 entgegengesetzt wre4 ,whrend qualitativ homogene1 obgleich quantitativ weit von einander abstehende ,bewusstseinsindividualitten immerhin der nmlichen ,welt angehren und eines gemeinsamen ,verstndigungsmittels sich bedienen knnen1 fallen die ,welten qualitativ entgegengesetzter ,bewusstseinsindividualitten1 wie diese selbst1 als qualitative ,gegenstze aus einander und ist zwischen denselben eine ,verstndigung nur unter der ,voraussetzung mglich1 dass entweder die eine 7niedere1 endliche7 in die ,sphre der andern 7der ,mensch zum ,gotte7 emporgehoben1 oder die andere 7die hhere1 unendliche7 in jene der niederen der ,gott zum ,menschen herabgezogen wird4 ,in jenem ,fall nimmt das endliche ,bewusstsein ,inhalt und ,form des unendlichen 7der ,mensch ,gttergestalt3 ,apotheose7 und damit nicht nur die ,erkenntniss- 7,intuition1 absolutes ,wissen71 sondern auch die ,ausdrucksweise 7visionre1 prophetische ,sprache7 des absoluten ,bewusstseins an4 ,in letzterem ,falle steigt das gttliche ,bewusstsein nicht nur zu den ,formen und ,gesetzen des menschlichen1 sondern auch zur ,menschengestalt 7,menschwerdung3 ,incarnation7 und menschlichen ,sprache 7,unterredung1 ,belehrung durch ,rede und ,beispiel7 herab4 #djc4 ,wie bei der ,kunst der ,ideendarstellung im eigenen1 besteht die ,vorbedingung bei jener im fremden ,bewusstsein darin1 dieses letztere als dargebotenes ,material rein d4 h4 je nach der verschiedenen ,classe von ,bewusstseinsindividualitten1 zu der es gehrt1 von fremdartigen ,zustzen und ,vermengungen frei zu erhalten4 ,je nachdem das fremde ,bewusstsein ,einzelbewusstsein1 oder einer ,gesellschaft gleichartiger ,individuen gemeinsames 7,gesellschafts-7 ,bewusstsein1 ersteres selbst entweder dem ,bildner qualitativ gleichartiges und nur quantitativ untergeordnetes 7werdendes7 oder demselben ungleichartiges1 quantitativ entweder ebenbrtiges oder berlegenes1 in beiden ,fllen fertiges ,bewusstsein ist1 werden drei ,classen der ,bildekunst1 je nachdem die ,thtigkeit des ,bildners auf die ,bildung des fremden ,vorstellens oder des fremden ,fhlens oder des fremden ,wollens gerichtet ist1 in jeder derselben drei besondere ,formen der ,bildekunst unterschieden4 ,jene drei ergeben nach einander a4 die ,kunst der ,ideendarstellungen im jugendlichen ,bewusstsein 7,jugendbildung71 b4 die ,kunst der ,ideendarstellung im schon geformten1 gereiften ,bewusstsein 7,regiment71 c4 die ,kunst der ,ideendarstellung im ffentlichen ,bewusstsein 7,staatskunst72 diese ebenso nach einander a4 die ,kunst der ,ideendarstellung im fremden ,vorstellen 7,unterricht71 b4 die ,kunst der ,darstellung der sthetischen ,ideen im fremden ,fhlen 7,zucht71 c4 die ,darstellung ethischer ,ideen im fremden ,wollen 7,regierung74 #djd4 ,wie die ,kunst der ,selbstbildung jene der ,geistes-1 ,gemths- und ,charakterbildung1 so begreift die der ,jugendbildung 7,erziehungskunst1 ,pdagogik7 die des ,unterrichts 7,didaktik71 der ,zucht und der ,regierung der ,jugend in sich4 ,dieselbe setzt1 wie jede ,kunst1 die ,kenntniss der darzustellenden ,ideen einer-1 des ,materials1 in welchem dieselben zur ,darstellung gelangen sollen d4 i4 nicht nur jene des menschlichen ,bewusstseins berhaupt 7,psychologie des ,menschen71 sondern die des jugendlichen ,bewusstseins 7,psychologie der ,jugend7 insbesondere andrerseits voraus4 ,insofern das letztere von dem des erwachsenen ,menschen nicht qualitativ1 sondern nur quantitativ1 nicht den ,gesetzen seiner ,entwickelung1 sondern nur dem bisher eingesammelten ,vorrath des ,bewusstseinsinhalts nach verschieden1 in ,anbetracht des letzteren drftiger als jenes ist1 geht die ,aufgabe der ,jugendbildung dahin1 einerseits den mangelnden ,bewusstseinsinhalt in das ,bewusstsein einzufhren1 andererseits fr die normale ,entwickelung der aus dem ,wechselverkehr der ,vorstellungen entspringenden ,gefhle1 ,begehrungen1 ,wnsche1 ,willensacte und ,handlungen ,sorge zu tragen4 ,jenes1 die ,zufhrung des erforderlichen ,bewusstseinsinhalts 7,bildung der ,vorstellungen und ,vorstellungsmassen7 macht den ,zweck des ,unterrichts2 dieses1 und zwar die ,regelung der aus der wechselseitigen ,hemmung und ,frderung der ,vorstellungsmassen entspringenden ,gefhle macht die ,aufgabe der ,zucht1 dagegen die ,bndigung des aus den aufstrebenden ,vorstellungen und ,vorstellungsmassen aufbrausenden ,begehrens1 ,wnschens und ,wollens1 insbesondere aber der das ,zusammenleben mit ,andern strenden ,aeusserungen der ,gefhle und ,begierden in ,handlungen die ,aufgabe der ,regierung der ,jugend aus4 #dje4 ,welcherlei ,material an ,vorstellungen dem ,bewusstsein zugefhrt werden soll1 hngt von der ,natur der in demselben darzustellenden ,ideen ab4 ,dasselbe und folglich auch der ,charakter des vermittelnden ,unterrichts wird naturgemss ein anderes sein1 wenn ,ideen aller ,art1 als wenn ,ideen nur einer besonderen ,gattung 7z4 ,b4 nur die sthetischen oder nur die ethischen oder nur die logischen7 in demselben zur ,darstellung kommen sollen4 ,in jenem ,fall werden alle ,vorstellungen dem ,bewusstsein zugefhrt werden mssen1 an deren ,vorhandensein berhaupt eine ,classe der ,ideen1 in letzterem ,fall nur solche1 an welchen gerade eine bestimmte ,classe von ,ideen ,interesse nimmt4 ,erstere ,form des ,unterrichts umfasst daher alle ,vorstellungen und ,vorstellungsmassen1 an deren ,herbeifhrung der ,erziehungs- d4 i4 der ,kunst der ,darstellung aller1 der logischen nicht weniger wie der moralischen und sthetischen ,ideen im ,jugendbewusstsein gelegen ist1 und wird deshalb als erziehender1 im ,gegensatze dazu jene ,form des ,unterrichts1 welche an der ,darstellung nur einer ,classe von ,ideen und zwar der logischen im jugendlichen ,vorstellen ,interesse hat1 als wissenschaftlicher ,unterricht bezeichnet4 ,letztere ,form zerfllt1 je nachdem es sich lediglich darum handelt1 dem jugendlichen ,bewusstsein wissenschaftliche d4 i4 den logischen ,normen gemsse ,vorstellungen und ,vorstellungsmassen zu berliefern oder dasselbe nicht blos anzuregen1 sondern anzuleiten und zu befhigen1 dergleichen ohne vorhergegangene ,mittheilung 7nicht reproductiv71 durch eigene1 den logischen ,normen entsprechende ,thtigkeit aus sich 7productiv7 zu erzeugen1 in eine niedere und hhere ,stufe1 deren erste nur darauf ausgeht1 ,gelehrte1 deren letztere darauf hinzielt1 ,forscher zu bilden4 ,die ,aufgabe der ,bildung durch erziehenden ,unterricht fllt1 wenn der ,unterricht weder gelegentlich1 noch einem oder wenigen 7wie in der ,familie71 sondern vielen zugleich und in einer seinem ,zwecke besonders gewidmeten ,anstalt 7,unterrichtsanstalt1 ,schule7 ertheilt wird1 der untersten1 fr alle ohne ,unterschied bestimmten ,stufe derselben1 der ,volksschule2 die ,gelehrtenbildung der mittleren1 zur ,ausbildung einer ,gelehrtenclasse und zugleich zur ,vorbereitung fr die ,selbstforschung gewidmeten ,gelehrtenschule 7,gymnasium1 ,realschule72 die dritte der zur ,bildung knftiger wissenschaftlicher ,selbstforscher bestimmten obersten ,stufe1 der ,hochschule 7,universitt1 ,polytechnicum7 zu4 #djf4 ,durch die ,wahrnehmung des moralischen und des sthetischen ,interesses mit und neben dem wissenschaftlichen arbeitet der erziehende ,unterricht sowol der ,zucht wie der ,regierung vor4 ,der ersteren1 indem durch die ,beachtung solcher ,vorstellungen und ,vorstellungsmassen1 durch welche die ,entstehung 7sei es der ,intensitt wie der ,qualitt nach7 bedenklicher ,gefhle entweder gnzlich verhindert oder doch beschrnkt1 dagegen jene 7sowol der ,strke als dem ,inhalt nach7 wnschenswerther ,erregungen geweckt und gefrdert wird1 bei der ,auswahl des ,unterrichtsmaterials die ,regelung der im ,bewusstsein vorhandenen ,gefhle nach ,qualitt und ,energie erleichtert1 das jugendliche ,gemth in ,freud und ,leid in ,zchten1 in seinen ,mitgefhlen fr und gegen ,andere keusch1 schamhaft und zchtig gehalten wird2 der letzteren1 indem durch die ,beachtung solcher ,vorstellungen und ,vorstellungsmassen bei der ,auswahl des ,unterrichtsmaterials1 durch welche einerseits die ,furcht vor den ,folgen unbndiger ,ausschreitungen in ,affects- und ,willensusserung erweckt und erhht1 andererseits die ,aussicht auf die wohlthtigen ,wirkungen gemssigten ,verhaltens nach aussen1 so wie in ,beziehung auf ,andere wirksam belebt und gesteigert1 der ,uebermuth der im ,bewusstsein auftauchenden blinden ,triebe1 ,affecte und ,leidenschaften gezgelt1 der ,strungs- und ,zerstrungseifer der ,jugend durch ,lohn und ,strafe eingedmmt wird4 #djg4 ,wie der ,unterricht1 so hat die ,zucht und die ,regierung1 also die gesammte ,jugenderziehung zum letzten ,zweck1 mit der ,erreichung ihres ,ziels1 der ,geistes-1 ,gemths- und ,charakterreife1 sich selbst berflssig zu machen4 ,jenes geschieht1 wenn der ,schler zum ,selbstforscher1 dieses1 wenn das strmisch bewegte und erregte ,gemth zur ruhig prfenden ,stimme des ,innern und das halt- und ziellos zerfahrende ,trachten und ,treiben zum zielbewussten ,wollen und in sich gefesteten ,charakter geworden ist4 #djh4 ,wie die ,erziehung an das werdende1 so wendet sich die zweite ,art der ,bildekunst an ein bereits 7im ,strom der ,welt7 gewordenes ,bewusstsein4 ,soll dasselbe nicht blos einfrmiger ,wiederholung1 sondern lebendiger ,wechselwirkung zugnglich und fhig sein1 so muss zwischen demjenigen ,theil1 welcher den andern nach sich zu bilden trachtet1 und jenem1 welcher sich das vom ,andern nach seinem ,bilde ,gebildetwerden gefallen lsst1 zwar ,verwandtschaft1 aber nicht ,gleichheit1 darf zwar ,ungleichheit1 aber nicht ,gegensatz herrschen4 ,dieser ,fall findet statt bei der gegenseitigen1 ,geist1 ,gemth und ,charakter beeinflussenden ,wechselwirkung zwischen dem ,geschlecht nach entgegengesetzten 7,mann und ,weib71 oder dem ,range1 ,stande1 ,beruf1 der ,lebensstellung nach verschiedenen1 insbesondere einander ber- und untergeordneten ,individuen 7,vornehmen und ,geringen1 ,herren und ,dienern71 am entschiedensten und folgereichsten aber zwischen dem ,glubigen und dem nach seinem ,ebenbilde gedachten d4 i4 vom ,menschen menschenhnlich erschaffenen ,gott 7homo homini deus74 #dji4 ,dieselbe tritt1 da es sich um ,ideendarstellung in dem ,bewusstsein eines fremden ,erwachsenen handelt1 nicht als 7ja bereits vollendete7 ,erziehung1 sondern als ,regiment 7des ,mannes ber das ,weib oder umgekehrt2 des ,herrn ber den ,knecht oder des ,kammerdieners ber den ,frsten2 des ,glubigen ber seinen ,gott oder umgekehrt der ,gtter ber den ,menschen7 auf4 ,dasselbe setzt von ,seite des ,bildenden zwar ,ueberlegenheit1 aber nicht1 wie bei der ,erziehung1 an ,bildung berhaupt1 sondern in einer bestimmten ,art und ,richtung der ,bildung voraus4 ,daher ist der ,unterricht innerhalb dieser ,classe der ,bildungskunst nicht wie bei der ,jugendbildung allgemein bildender1 sondern fachmnnischer 7,fachunterricht71 der ,lehrer dem ,schler nicht an ,bildung im ,allgemeinen1 sondern nur an ,bildung in dem besondern ,fache berlegen 7,fachlehrer1 ,fachstudium74 ,an die ,stelle des erziehenden tritt daher hier der fr ein bestimmtes ,fach vorbereitende ,unterricht 7,proseminar fr ,philologen2 pharmaceutischer ,vorbereitungscurs fr ,apotheker71 whrend der ,fachunterricht selbst in zwei ,stufen1 die niedere und hhere zerfllt1 auf deren erster das ,fach wissenschaftlich gelehrt1 auf deren zweiter die ,ausbung desselben praktisch zur ,fertigkeit erhoben wird4 ,als ,schule gliedert sich der ,fachunterricht nach obigen ,stufen in die ,vorbereitungs-1 gelehrte ,fach- und fachliche ,hochschule 7,zeichenschule1 ,kunstschule1 ,meisterschule d4 i4 ,atelier74 ,wird der ,charakter des ,unterrichts nicht durch das ,fach1 fr welches1 sondern durch die ,beschaffenheit des ,schlers1 fr welchen er ertheilt wird1 bestimmt1 so entsteht1 wenn das ,geschlecht massgebend ist1 der sogenannte weibliche ,unterricht 7,tchterschule1 ,frauenlyceum71 wenn der gesellschaftliche ,rang den ,ausschlag gibt1 der privilegirte ,unterricht 7,ritterakademie1 ,adelsconvict71 wenn das ,glaubensbekenntniss entscheidet1 der confessionelle ,unterricht 7confessionelle ,schule1 katholische ,universitt7 u4 s4 w4 #daj4 ,einen besonderen ,charakter nimmt der ,unterricht an1 wenn der zu ,unterrichtende in den ,augen des ,unterrichtenden selbst als der besser ,unterrichtete gilt4 ,dieser ,fall1 welcher eigentlich die ,ironie des ,unterrichts darstellt1 ereignet sich dort1 wo dem ,klger ein ,richter1 dem ,glubigen sein ,gott gegenbersteht4 ,jener wie dieser wird von demjenigen1 der sich an einen von beiden wendet1 fr ihn selbst an ,einsicht berlegen und doch von dem besonderen ,fall1 um den es sich handelt1 fr nicht unterrichtet gehalten1 zugleich aber vorausgesetzt1 dass es dem ,richter gegenber nur einer ,vorstellung1 dem ,gotte gegenber nur eines ,gebets bedrfe1 um als ,klger von jenem die ,gewhrung seines ,rechts1 als ,glubiger von diesem die ,erhrung seiner ,bitte zu erlangen4 ,der geschilderte ,fall ist gleichsam die ,umkehrung der sogenannten sokratischen ,ironie2 denn whrend bei dieser der ,wissende sich unwissend stellt und zum ,schein ,belehrung heischt1 wird der ,wissende hier als unwissend vorgestellt1 welcher der ,belehrung bedarf4 #daa4 ,wie das ,regiment dem ,unterricht das ,geprge des ,fachs1 ,standes1 ,geschlechts1 ,glaubensbekenntnisses u4 s4 w41 so verleiht dasselbe der ,zucht wie der ,regierung den ,charakter desjenigen ,gefhls- und ,willensmaterials1 in welchem die ,darstellung der sthetischen oder der ethischen ,ideen statthaben soll4 ,dieses ,material sind1 wenn der zu bildende ,erwachsene einem bestimmten ,geschlecht oder ,stande1 ,range1 ,glaubensbekenntniss oder ,nationalitt angehrt1 die entsprechenden1 jenem ,geschlecht1 ,stande1 religisen ,bekenntniss u4 s4 w4 angehrigen besonderen ,gefhle 7mnnliches ,ehr-1 weibliches ,schamgefhl2 militrischer esprit de corps2 ,adels-1 confessionelles1 ,nationalittsbewusstsein71 welche als ,ausdruck der sthetischen ,idee im ,gemthsleben die sogenannte 7militrische1 religise1 sexuale u4 s4 w47 ,disciplin 7,standeszucht1 ,kirchenzucht1 ,keuschheit7 im ,gefolge haben4 ,in gleicher ,weise machen die einem gewissen ,geschlechte1 ,stande1 ,glaubensbekenntniss u4 s4 w4 gestatteten oder versagten ,willensusserungen und ,handlungen dasjenige aus1 was als ,ausdruck der ethischen ,ideen innerhalb jenes ,geschlechts1 ,hauses1 ,standes1 ,glaubensbekenntnisses u4 s4 w41 dessen ,reglement 7,standesordnung2 ,haus- und ,dienstordnung2 religises ,ceremoniell2 ,fasten- und ,kleiderordnung etc47 darstellt4 ,wie auf der ,herrschaft des ,vornehmen ber den ,geringen der ,herrn-1 so beruht auf der ,minneherrschaft der ,frau ber den ,mann der ,minne-1 oder 7,ulrich von ,lichtenstein's7 ,frauendienst4 ,wie auf der ,herrschaft des ,gottes ber den ,glubigen der ,gottes-1 so ruht auf der romantischen ,anbetung der jungfrulichen ,mutter der ,mariendienst4 #dab4 ,wie die ,erziehungskunst das jugendliche1 das ,regiment das erwachsene ,einzel-1 so geht die ,politik 7,staatskunst7 das den ,mitgliedern einer organisirten ,gesellschaft 7,schule1 ,partei1 ,kirche1 ,staat7 gemeinsame1 daher als solches ffentliche ,bewusstsein an4 ,dieselbe hat als ,ideendarstellung im ffentlichen ,bewusstsein dieselben sowol in dessen ,vorstellen d4 i4 im ffentlichen ,geiste1 wie in dessen ,fhlen d4 i4 in der ffentlichen ,meinung1 und dessen ,wollen d4 i4 im ffentlichen ,willen zum ,ausdruck zu bringen4 ,jede organisirte ,gesellschaft trachtet demnach als ,ausfluss ihrer ,politik ihre eigene ,schule zu grnden1 ihren eigenen ,anstand zu behaupten und ihre eigene ,regierung zu fhren4 ,je nachdem die ,gesellschaft selbst als philosophische oder wissenschaftliche ,secte unter einem ,schul- oder ,sectenhaupt 7,stoa unter ,zeno71 oder als politische ,partei unter einem ,parteihaupt 7,conservative unter ,pitt1 ,liberale unter ,fox in ,england71 als eine ,kirche unter ihrem ,kirchenhaupt 7die katholische ,kirche unter dem ,papst71 als ,staat unter seinem ,staatshaupt 7,oesterreich unter ,josef ,,ii41 ,preussen unter ,friedrich dem ,grossen7 organisirt ist1 bedarf sie einer ,schule 7,sectenschule1 ,parteischule1 confessionell kirchliche ,schule1 ,staatsschule7 als ,werkzeug zur ,bildung des ihrem ,geiste entsprechenden ffentlichen ,geistes1 deren und der von ihr aus verbreiteten ,wissenschaft ,frbung demnach eine politische1 die ,farbe der ,politik der sie stiftenden und erhaltenden ,gesellschaft 7der ,secte1 ,partei1 ,confession oder des ,staates7 sein wird4 ,dieselbe wird nicht sowol darauf bedacht sein1 gebildete1 als vielmehr im ,sinn ihrer eigenen ,politik politisch gebildete ,anhnger ihrer ,secte1 ,parteigenossen1 confessionelle ,bekenner oder gute ,staatsbrger zu bilden2 die wissenschaftliche wird unter ihren ,hnden in eine ,schul-1 ,partei-1 ,kirchen- oder staatspolitische ,lehrkanzel umgewandelt4 #dac4 ,wie die ,politik als ,anwendung der logischen ,ideen auf den ffentlichen ,geist als ,staatsklugheit1 so erscheint sie in der ,anwendung der sthetischen ,ideen auf denselben als politischer ,anstand1 in jener der ethischen ,ideen dagegen als politische ,weisheit4 ,jene verbietet1 den ffentlichen ,geist verstandeswidrig1 z4 ,b4 durch die ,berufung auf den sogenannten beschrnkten ,unterthanenverstand1 der zweite1 denselben anstandswidrig z4 ,b4 durch ,verletzung des ffentlichen ,schicklichkeitsgefhls1 die dritte1 denselben vernunftswidrig z4 ,b4 durch ,festhalten an dem lngst im ffentlichen ,bewusstsein ,abgestorbenen zu beeinflussen4 ,dagegen gebietet die ,politik als ffentliche ,zucht nicht nur den ,ausschreitungen des ffentlichen ,gemthslebens nach der ,seite des ,lust- wie des ,unlustgefhls1 ,rohheit und ,ausgelassenheit einer-1 ,jammer- und ,wehklagen andererseits ,einhalt zu thun1 sondern auch die dem geselligen ,zusammenleben hinderlichen antisocialen ,gefhle nach ,mglichkeit zu hemmen und deren entgegengesetzte1 die socialen ,gefhle 7,mitgefhle7 eben so zu wecken und zu frdern1 so wie auch direct 7durch ,belehrung71 oder indirect 7durch ,anschauung7 die sthetischen ,gefhle zu beleben1 die sittlichen ,gefhle zu wecken und auf diese ,weise zur ,hebung des ffentlichen ,humanittsgefhls1 ,gewissens und ,geschmacks wirksam beizutragen4 ,von selbst leuchtet ein1 dass je nach dem ,charakter der ,gesellschaft von welcher und innerhalb welcher auf das ffentliche ,gemthsleben ,einfluss genommen wird1 dieses selbst und sonach auch die innerhalb ihrer herrschende ffentliche ,zucht einen der ,politik dieser ,gesellschaft entsprechenden ,charakter tragen1 also nicht nur innerhalb einer philosophischen oder wissenschaftlichen ,secte anders als innerhalb einer politischen ,partei1 innerhalb einer ,kirche anders als innerhalb eines ,staates gehandhabt werden1 sondern auch je nach dem verschiedenen ,charakter der ,schule1 ,partei1 ,kirche oder des ,staats in der einen ,schule 7z4 ,b4 in jener der ,stoiker7 anders als in einer anderen 7z4 ,b4 in jener der ,epikurer71 unter ,radicalen und ,socialdemokraten anders als unter ,legitimisten und ,hochconservativen1 unter ,christen anders als unter ,mohamedanern und in einem freien anders als in einem sdstaatlichen ,sclavenstaate ausfallen wird4 ,nicht nur die ,anstands- und ,schicklichkeitsbegriffe werden verschiedene1 auch die ,schnheits- und sittlichen ,gefhle werden je nach dem ,gesichtspunkt und der ,beschaffenheit des ,gesellschaftsbewusstseins verschiedene sein4 ,wie die ,staatskunst beim ,unterricht der ,schule1 so wird sie sich bei ihrer ,einwirkung auf die ffentliche ,meinung aller derjenigen ,organe bedienen1 welche durch eine lebhafte und mit sich fortreissende ,erregung der ,gefhle auf dasjenige1 was sie fr lblich oder schndlich1 erlaubt oder unerlaubt1 schn oder hsslich1 anstndig oder anstandswidrig angesehen wissen will1 einer-1 wie auf die ,erregung1 sei es des ffentlichen ,mitgefhls oder des ffentlichen ,hasses1 anderseits vorbergehend oder bleibend thtigen ,einfluss zu ben vermgen4 ,wie sie zum ,zwecke der ,bildung des ffentlichen ,geistes der ,wissenschaft1 so bedient sie sich behufs der ,bildung des ffentlichen ,geschmacks1 ,gewissens und ,mitgefhls der schnen ,kunst und zwar der sthetischen ,beredsamkeit in ,wort und ,bild1 sei es 7wie die ,kirche7 von der ,kanzel 7,predigt1 ,erbauungsrede71 sei es1 wie in der profanen ,gesellschaft 7,schule1 ,partei1 ,staat71 von der moralischen ,schaubhne herab 7,schulkomdie1 politisches ,tendenzstck1 ,nationaltheater74 ,wie die ,kirche durch die schne ,kunst 7,tempel und ,kirchenbau1 geistliche ,musik1 priesterlicher ,festschmuck1 ,altardienst7 den ffentlichen ,gottesdienst zu verherrlichen1 so trachtet der ,staat durch ffentliche ,feste 7,circenses7 das ffentliche ,vergngen zu frdern1 durch ,veranstaltung ffentlicher ,schauspiele 7wie in ,athen durch ,aussetzung von ,preisen71 durch ,kunstsammlungen1 ,monumentalbau- und ,bildwerke 7,akropolis1 ,stoa poikile7 den ffentlichen ,geschmack zu erziehen1 durch ,auffhrung von ,tragdien1 welche ,mitleid und ,furcht1 von ,komdien1 welche durch ,darstellung unschdlicher ,thorheit ,heiterkeit erregen1 wohlthtige ,entladung 7,katharsis3 ,aristoteles-,bernays7 des ffentlichen ,gemths von diesen und derlei ,leidenschaften zu bewirken4 ,wie die ,predigt und die ,bhnenrede vom ,munde1 so dringt die 7periodische und nicht periodische7 sthetische ,presse vom lesenden ,auge aus zum ,herzen und wird um ihrer mchtigen ,wirkung willen auf das ffentliche ,gemthsleben 7,romanliteratur7 von der organisirten ,gesellschaft mit ,vorliebe als ein ,gegenstand der ffentlichen ,zucht angesehen und je nach ihrer den ,zwecken derselben nachtheiligen oder vorteilhaft scheinenden ,richtung zu hemmen 7,censuredicte1 index librorum prohibitorum7 oder 7durch ,subventionen1 ,preise7 zu frdern gesucht4 #dad4 ,wie durch den ,unterricht auf den ffentlichen ,geist1 durch die ,zucht auf die ffentliche ,meinung1 so sucht die ,staatskunst durch die ,regierung auf den ffentlichen ,willen zu wirken4 ,wie jenes zur wissenschaftlichen ,erziehung im ,geist einer philosophischen oder wissenschaftlichen ,schule oder ,secte1 politischen ,partei1 der ,kirche oder des ,staates1 das zweite zur sthetischen ,erziehung ebenso im ,geiste einer der genannten ,gesellschaften1 so fhrt das letzte zur ,regierung der ,gesellschaft entweder vom ,schul- oder vom ,partei-1 vom kirchlichen oder vom staatlichen ,standpunkt aus4 ,wie die darzustellenden ,ideen die ethischen1 so ist das zur ,darstellung bestimmte ,material das innerhalb der ,schule1 ,partei1 ,kirche oder ,staatsgesellschaft existirende gemeinsame ,wollen1 welches jenen gemss zu gestalten das ,ziel der ,regierung jeder der genannten ,gesellschaften ausmacht4 ,mittel und ,werkzeug zur ,erreichung desselben ist daher alles1 was einerseits den ,ausartungen des ffentlichen ,willens zuvorzukommen 7prventive71 andererseits stattgehabte ,ueberschreitungen zurckzudrngen 7repressive ,massregeln7 im ,stande ist4 ,zu jenen gehrt in erster ,reihe die 7politische7 ,belehrung1 welche den ffentlichen ,willen in die von dem ,geiste der ,gesellschaft demselben angewiesenen ,schranken1 sei es durch ,ueberzeugung1 sei es durch ,ueberredung zu leiten und in denselben aller ,verlockungen zum ,gegentheil ungeachtet zu erhalten vermag4 ,zu den letzteren gehrt die 7politische7 ,bestrafung1 welche nicht nur die ,folgen der eingetretenen ,ueberschreitung auszugleichen1 sondern die ,wiederkehr hnlicher durch ,abschreckung zu verhindern trachtet4 ,wie der ,unterricht der ,katheder1 die ffentliche ,zucht der ,kanzel oder der ,schaubhne1 so bedient sich die ,regierung zu jenem ,zwecke der ,redner-1 zu diesem der ,gerichtsbhne4 ,von jener herab wird auf den ffentlichen ,willen im ,geiste der ,schule1 ,partei1 ,kirche oder staatlichen ,gesellschaft durch ffentliche ,rede bestimmend1 also in der ,richtung jeder der obengenannten mit sich fortreissend1 von dieser herab auf denselben durch das ,schauspiel ffentlichen ,gerichtsverfahrens d4 i4 ffentlicher ,klage und ,vertheidigung einer- und ebensolcher ,urtheilsvollstreckung andererseits im ,geiste derjenigen ,gesellschaft1 welche ,gericht hlt1 abschreckend eingewirkt4 ,wie der politische ,redner fr die ,schule1 so wirbt der ,parteiredner 7mndlich oder als ,parteischriftsteller schriftlich7 fr die ,partei1 der kirchliche ,redner fr seine ,kirche1 der staatliche fr den ,staat2 wie die ,schule ,schulstrafen z4 ,b4 ,ausschliessung aus der ,schule1 die ,partei ,parteistrafen1 so verhngt die ,kirche fr den ,abfall von ihrem gemeinsamen ,bekenntniss ,kirchenstrafen 7,excommunication7 und veranstaltet ffentliche kirchliche ,gerichtsvollziehungen 7,kirchenbusse1 ,autos da f71 und bt der ,staat in seinem ,namen ,gerichtspflege und setzt deren ,urtheile ffentlich in ,vollzug 7,hinrichtungen1 ffentliche ,gefngnisse74 ,whrend die letzteren auf das ,auge1 so sind die ,parteiergiessungen und ,parteiargumente der politischen ,eloquenz auf das ,ohr der ,oeffentlichkeit berechnet und werden weit ber den ,gehrskreis der letzteren hinaus durch die politische 7periodische und nichtperiodische7 ,presse 7die sechste ,grossmacht71 die ,rednerbhne durch den ,leitartikel1 das ffentliche ,gericht durch die 7politische7 ,caricatur und den ffentlichen politischen ,witz in harmloser1 durch die ffentliche ,brandmarkung mittels der ,schrift in um so drastischerer ,weise vollzogen1 als die unter einander widerstreitenden ,schul-1 ,partei-1 kirchlichen und staatlichen ,gesichtspunkte unter einander so widerstreitende ,urtheile zur ,folge haben1 dass die ,wunden1 welche die ,presse nach einer ,seite schlgt1 von derselben ,presse wie von der goldenen ,lanze des ,achilleus nach der andern wieder geheilt werden4 #dae4 ,wie die ,kunst als ,ideendarstellung ihr ,zerrbild in der ideenlosen ,virtuositt1 die logische ,kunst insbesondere das ihre in der grundsatzlosen ,sophistik1 so findet der ,jugendunterricht1 dessen ,wesen in der ,anpassung an das jugendliche ,bewusstsein liegt1 das seine in der von diesem sich freimachenden ,emancipation 7vorzeitigen ,reife1 ,prcocitt71 das ,regiment als ,bildung des ,andern nach sich seine ,entartung im ,despotismus 7,tyrannei71 welcher die qualitative ,beschaffenheit des ,andern1 sei es den geschlechtlichen ,gegensatz 7,sclaverei des ,weibes71 sei es die allgemein menschliche ,verwandtschaft 7,leibeigenschaft des ,knechtes7 ausser ,acht lsst1 endlich die ,staatskunst als ,erziehung des ffentlichen ,bewusstseins ihr ,afterbild in der sogenannten ,staatsraison1 welche der ersteren als ,kunst der ,ideendarstellung die ideenlose ,praktik 7politische ,routine7 in der willkrlichen ,beeinflussung des ffentlichen ,geistes nach ,schul-1 ,partei-1 ,kirchen- und ,staatszwecken1 der ffentlichen ,meinung nach persnlichen ,stimmungen und des ffentlichen ,willens nach ,opportunittsgelsten unterschiebt4 ,,drittes ,,capitel4 ,,die ,,bildende ,,kunst4 #daf4 ,wie die ,bildungskunst ,ideendarstellung im eigenen1 die ,bildekunst im fremden ,bewusstsein1 so ist die bildende ,kunst ,ideendarstellung in unbewusstem1 sei es leblosem1 sei es belebtem ,stoff4 ,dieselbe setzt daher nicht nur1 wie jede ,kunst1 die ,kenntniss der 7logischen1 sthetischen und ethischen7 ,ideen1 sondern als solche berdies die ,kenntniss des gesammten ihr zu ,gebote stehenden 7leblosen und belebten7 ,materials d4 i4 die ,naturwissenschaft und zwar sowol jene der leblosen 7,physik7 wie der belebten ,natur 7,physiologie1 ,biologie7 in ihrem ganzen ,umfange voraus4 ,whrend jedoch letztere sich mit der ,kenntniss der ,natur1 ihrer ,erscheinungen und ihrer ,gesetze begngt d4 h4 die ,natur nur beschreibt1 geht jene darauf aus1 den ,gehalt der ,natur mit der ,forderung der ,ideen zu vergleichen und die ,gestalt der ,natur1 soweit es thunlich ist1 nach dieser zu verndern4 #dag4 ,da jeder ,abnderungsversuch der der ,natur natrlichen ,gestalt1 ,herrschaft ber die ,natur1 letztere aber vor allem ,macht ber dieselbe d4 h4 die in derselben gegebenen wirksamen ,krfte bedingt1 letztere aber nur durch die ,wissenschaft 7,wissenschaft ist ,macht7 erlangt werden kann1 so folgt1 dass die ,bedingung der bildenden ,kunst in dem ,gewinn echter d4 i4 den logischen ,ideen entsprechender ,wissenschaft zu suchen und nur von einer solchen die zur ,gewinnung einer vollstndigen ,herrschaft ber die ,natur unentbehrliche ,macht zu erwarten ist4 #dah4 ,insofern die ,kunst dieser durch die ,naturwissenschaft ihr zu ,gebote gestellten ,macht ber die ,natur sich bedient1 um berhaupt ,vernderungen an derselben hervorzubringen1 ist dieselbe technische1 inwiefern sie dies thut1 um ,ideen in derselben zur ,darstellung zu bringen1 jedoch allein bildende ,kunst4 ,jene fllt als nur um ihrer selbst willen ins ,werk gesetzte ,ueberwindung durch die ,natur ihrer ,beherrschung in den ,weg gestellter ,widerstnde mit der ,virtuositt1 als ,unterschiebung persnlicher1 der ,ideendarstellung fremder ,zwecke bei der ,beherrschung der ,natur 7z4 ,b4 ,ausbeutung derselben zu persnlichem ,gewinn7 mit der politischen ,willkrherrschaft in ,eins zusammen1 whrend die letztere einerseits mit der ,bildungs- und ,bilde-1 andererseits mit der echten ,staatskunst 7,staatsweisheit7 gleichlaufende ,richtungen verfolgt4 #dai4 ,dieselbe geht zunchst darauf aus1 die ,gestalt der ,natur logischen ,normen anzubequemen d4 h4 wo in derselben ,widersprechendes thatschlich1 aber den ,widerspruch aus demselben zu entfernen mglich ist1 diesen zu beseitigen1 wo dagegen ,gleichartiges1 mit dem ,gegebenen ,vertrgliches oder durch dasselbe sogar ,gefordertes thatschlich nicht gegeben1 aber dessen ,herbeifhrung mglich ist1 dasselbe heranzuziehen d4 h4 im ganzen ,umfang der ,natur das nicht ,zusammengehrige1 aber ,vereinigte zu sondern1 das ,zusammengehrige1 aber ,getrennte zu verbinden und auf diese ,weise nicht nur fr die ,erhaltung1 beziehungsweise ,wiedererzeugung bestehender oder lngst bestandener innerlich zusammengehriger1 sondern auch fr das knftige ,bestehen bisher nicht bestandener1 innerlich zusammengehriger ,verbindungen durch ,erzeugung neuer ,sorge zu tragen4 ,wie die ,erfllung der ersten ,aufgabe mit der kritischen ,sichtung durch die ,erfahrung gegebener ,begriffe1 in ,folge deren bestehende ,urtheile aufgehoben 7negirt71 nicht bestehende neu gebildet 7affirmirt7 werden1 so zeigt jene der letzteren einerseits mit dem ,ersatz durch die ,erfahrung gegebener ,begriffe durch denselben an ,umfang gleiche1 an ,inhalt ungleiche 7quipollente71 andererseits mit der ,erzeugung neuer ,urtheile als ,schlussstze aus durch die ,erfahrung gegebenen ,prmissen 7,vorderstzen7 und deren ,fortsetzung zu ,schlussketten und ,begriffssystemen ,verwandtschaft4 ,jene fasst die ,naturproducte nicht nur mit ,rcksicht auf den ,ort1 an welchem1 und die ,zeit1 zu welcher1 sondern auch auf die begleitenden ,umstnde und die ,umgebung1 unter welcher sie gegeben sind d4 h4 in ,beziehung auf- und zu einander1 folglich1 da unter denselben der ,mensch selbst erscheint1 auch in ,beziehung zu diesem und auf diesen d4 h4 als fr ihn ntzlich oder schdlich ins ,auge2 diese bercksichtigt bei der ,betrachtung der im ,raume gegebenen ,erscheinungen und ,naturkrper vornehmlich deren ,vergnglichkeit in der ,zeit und bemht sich1 einerseits durch die ,frsorge fr die ,erzeugung neuer ,individuen die ,gattungen1 wie durch die ,verschwisterung verschiedenen ,gattungen angehriger ,individuen neue ,gattungen zu erhalten4 ,je nachdem die bildende ,kunst sich auf die blosse ,vernderung des ,ortes und ,zeitpunkts1 so wie des ,quantums der ,naturproducte beschrnkt oder an deren qualitative ,zusammensetzung1 so wie deren stoffliche ,vernderung ,hand anlegt1 zerfllt dieselbe in drei verschiedene ,classen1 die sich als ,handel und ,verkehr1 ,gewerbe und ,industrie1 ,bodenbebauung und ,thierzucht bezeichnen lassen4 #dbj4 ,handel und ,verkehr sind bestimmt1 ,naturproducte nach ihrem eigenen und des ,menschen ,bedrfniss von ,orten1 welche fr sie nicht passen1 weil sie zu eng fr dieselben geworden sind 7,ueberproduction im ,pflanzen- und ,thierreich2 ,uebervlkerung71 zu entfernen 7,export2 ,auswanderung7 und an ,orten1 wo sie mangeln oder ,raum zur ,ausbreitung finden 7productionsarme ,flchen2 unbewohnte ,gegenden71 abzusetzen 7,import2 ,colonisation74 ,beide suchen daher vor allem die ,schranken1 welche einerseits der freien1 andrerseits der raschen ,beweglichkeit im ,wege stehen1 aufzuheben 7,zoll- und ,handelsfreiheit2 ,time is money71 andrerseits alle ,mittel anzuwenden1 die den ,erwerb und ,vertrieb der ,producte erleichtern 7,geld statt ,tausch71 die ,geschwindigkeit der ,bewegung erhhen 7,eisenbahnen1 ,dampfschiffe71 den ,zeitverbrauch zum 7schriftlichen und mndlichen7 ,verkehr krzen 7,post1 ,telegraph1 ,telephon7 und die ,sicherheit desselben gewhrleisten 7,handelsschutz1 ,handelsbndniss1 ,handelsversicherung1 ,monopol74 ,gewerbe und ,industrie gehen darauf aus1 unzusammengehrige ,stoffverbindungen1 wenn sie ,gemenge sind1 mechanisch von einander zu trennen 7,bergbau71 wenn sie ,mischungen sind1 chemisch von einander zu lsen 7,erzschmelze71 zusammengehrige durch ,anhufung 7,baukunst7 oder durch ,verschmelzung 7,legirung7 zu stiften4 ,je nachdem dies bei unorganischen oder organischen1 in letzterer ,hinsicht bei ,stoffen aus dem vegetabilischen oder aus dem animalischen ,reiche geschieht1 nehmen beide stofflich1 je nachdem es durch ,hndearbeit1 oder mit einfachen1 oder fast ohne diese mittels verwickelter bis zur scheinbaren ,selbststndigkeit gesteigerter ,werkzeuge 7,maschinen7 geschieht1 formell verschiedenen ,charakter an 7,handwerk1 ,maschinenarbeit74 ,nach dem ,quantum der ,production und der zu derselben erforderlichen ,kosten werden ,klein- und ,grossgewerbe1 ,klein- und ,grossindustrie unterschieden4 ,wie der ,handel und der ,verkehr eine ,tendenz1 in die ,ferne zu streben1 so zeigen ,gewerbe und ,industrie eine solche1 am ,orte zu beharren d4 h4 die ,naturproducte dort1 wo sie zu finden sind1 ihrer ,form nach zu verndern1 7rtliche ,vereinigung von ,bergbau und ,erzschmelzen2 ,verwendung des localen ,steinbruchs als ,baumaterial3 ,schieferdcher am ,rhein1 ,holzbau im ,gebirge2 ,tracht aus ,thierhuten und einheimischer ,wolle74 ,dieselben suchen daher einerseits alle ,schranken1 welche der ,freiheit des ,gewerbes berhaupt 7,zunftzwang71 wie an dem ,orte des betreffenden ,materials 7,bodeneigenthum7 im ,wege stehen1 zu entfernen 7,gewerbefreiheit1 ,freischurf71 andrerseits alle ,mittel zu entdecken und zu verwenden1 welche die1 sei es mechanische1 sei es chemische ,formnderung der ,naturstoffe ermglichen 7,mechanik1 ,maschinentechnik1 ,ingenieurkunst7 oder erleichtern 7technische ,chemie1 ,technologie1 ,scheidekunst71 zugleich aber das auf diesem ,wege geschaffene industrielle ,product gegen ,verdrngung oder ,ersatz durch seinesgleichen im ,verbrauche sichern 7,gewerbeschutz durch ,marken und ,zlle1 industrielle ,privilegien74 ,bodenbebauung und ,thierzucht sind bestrebt1 einerseits jene durch knstliche ,anpflanzung von ,gewchsen dieselben vor der allmligen ,entartung 7,degeneration7 und schliesslichem ,untergang1 diese durch knstliche ,zchtung von ,thieren letztere vor gleichem ,schicksal zu bewahren1 andererseits durch ,veredelung 7z4 ,b4 ,pfropfung7 auf knstlichem ,wege neue ,varietten von ,pflanzen wie durch ,kreuzung neue ,schlge von ,thieren zu erzeugen4 ,beide gehen darauf aus1 nicht nur das vorhandene ,quantum organischer ,naturproducte sich nicht vermindern1 sondern dasselbe sich stets vermehren zu lassen 7natrliche ,fruchtbarkeit71 aber auch die ,qualitt derselben den ,beziehungen der ,naturorganismen unter einander gemss zu ndern1 ,futterpflanzen fr ,thiere1 ,gemse fr die ,menschen zu schaffen1 oder wucherndes ,unkraut 7,gramineen7 in ,nutzpflanzen 7,getreide7 umzubilden 7,agricultur71 so wie durch ,zhmung und ,pflege wild lebende ,thiere in ,hausthiere 7,civilisation bei ,thieren und ,menschen7 und durch ,kreuzung schwcherer mit strkeren1 oder ,ersatz ersterer durch letztere ,racen brauchbare ,nutzthiere hervorzubringen 7veredelnde ,schaf-1 ,rinder-1 ,pferde-1 ,geflgelzucht etc474 ,da die ,bodenbebauung nicht blos1 wie ,gewerbe und ,industrie1 eine natrliche ,tendenz am ,orte zu bleiben besitzt1 sondern am ,boden als unbeweglichem haftet1 so muss dieselbe1 was diesem an natrlicher ,fruchtbarkeit abgeht1 durch knstliche ,steigerung derselben d4 i4 durch ,bodenverbesserung 7knstliche ,dngung1 ,bewsserung1 ,bearbeitung7 zu ersetzen1 so wie dessen ,ertrag durch knstliche ,sicherungsanstalten gegen nicht abzuwehrende ,strungen von aussen 7atmosphrische ,einflsse1 ,drre1 ,hagelwetter7 zu schtzen trachten 7,hagel- und ,wetterschadenversicherung74 ,umgekehrt muss die ,thierzucht1 da sie des freibeweglichen ,charakters der ,thiernatur wegen eines erweiterten ,spielraums bedarf1 sich in die ,lage versetzt fhlen1 den ,mngeln des ,orts1 an dem sie gebt wird1 durch ,ortsvernderung 7,weidepltze1 ,austrieb des ,viehs auf die ,alpen1 ,uebersiedelung je nach dem ,wechsel der ,jahreszeiten7 abhelfen1 so wie ,leben und ,gesundheit ihrer ,pfleglinge gegen drohende ,strungen von aussen 7,thierseuchen7 entweder indirect durch knstliche ,absperrung 7,thiereinfuhrverbote71 oder direct durch knstliche ,heilung und ,wiederherstellung 7,thierarzneikunde1 ,sanittsmassregeln7 schtzen zu knnen4 ,insofern aber weder ,bodenanbau noch ,thierzucht das natrliche ,hinderniss aus dem ,wege zu rumen vermgen1 welches durch das ,aufwachsen von ,pflanzen und ,thieren unter den klimatologischen und atmosphrischen ,einflssen ihrer einheimischen ,natur deren ,verpflanzung in andere ,erd- und unter andere ,himmelsstriche entgegensteht1 muss dieser letztern die 7der ,natur der ,sache nach nur langsam erfolgende7 ,acclimatisation und allmlige ,einbrgerung derselben vorhergegangen sein1 welchem ,zweck beide durch besondere ,eingewhnungsanstalten 7,acclimatisationsgrten fr ,pflanzen und ,thiere7 zu gengen bedacht sein werden4 #dba4 ,die hervorragende ,stellung1 welche der ,mensch 7wie die ,ich-,vorstellung unter den ,bewusstseinsbildungen und der ,staat unter den organisirten ,gesellschaften7 unter den organischen ,producten der ,natur einnimmt1 macht es erklrlich1 dass die ,beziehungen der brigen ,naturerzeugnisse auf ihn d4 i4 deren beziehungsweise ,ntzlichkeit oder ,schdlichkeit fr den ,menschen vom menschlichen ,gesichtspunkt aus die ,hauptrichtschnur fr die ,zwecke des ,handels und ,verkehrs1 der ,gewerbe und ,industrie1 des ,ackerbaues und der ,thierzucht abgeben4 ,wie derselbe geneigt ist1 mit dem ,erwachen seines ,bewusstseins sich als den ,mittelpunkt des ,weltalls 7wie das ,kind sich als den ,mittelpunkt des ,hauses7 zu betrachten1 ,sonne ,mond und ,gestirne als bestimmt anzusehen1 ihm zu leuchten1 ihn zu wrmen1 so sieht er sich als den natrlichen ,herrn und ,gebieter seiner organischen wie unorganischen ,umgebung an und nimmt keinen ,anstand1 die unterirdischen wie oberirdischen ,schtze der ,erdrinde 7,erz und ,gestein1 ,pflanze und ,thier7 zu seinem ,dienste zu gebrauchen4 ,die bildende ,kunst als ,ideendarstellung im belebten wie leblosen ,material nimmt dadurch1 dass der ,mensch anderen ,naturproducten gegenber fr sich eine ,ausnahmsstellung beansprucht1 unwillkrlich einen beschrnkten1 im menschlichen ,sinn egoistischen1 die ,beherrschung der ,natur zum ,nutzen des ,menschen gebrauchenden ,charakter 7,utilitarismus7 an1 welcher1 wenn der ideale1 auf ,darstellung der logischen1 sthetischen1 oder ethischen ,ideen gerichtete ,zweck der ,kunst mit des ,menschen natrlichen1 aber auch1 wenn er mit dessen erknstelten 7,luxus-7 ,bedrfnissen1 ,gelsten und ,anmassungen in ,widerstreit gerth1 denselben rcksichtslos aufopfert4 ,derselbe steht als despotische ,willkrherrschaft ber die ,natur der ideenlosen technischen ,virtuositt in der ,besiegung natrlicher ,hindernisse eben so als ,entartung bildender ,kunst zur ,seite1 wie andererseits die zu zweck- und nutzlosem ,spiel mit den natrlichen ,formen und ,krften des menschlichen ,krpers ausgeartete ,athletik1 ,pantomimik1 ,akrobatik und andere ,schwimm-1 ,gang-1 ,ritt- und ,forceproben zu der auf durchgreifender ,kenntniss des ,baues und normalen ,lebensprocesses desselben beruhenden ,gymnastik1 ,dit und ,gesundheitspflege das ,gegenstck darstellen4 #dbb4 ,wie die bildende ,kunst als ,darstellung der logischen ,ideen in der leblosen und belebten ,natur als ,weltverbesserung1 so tritt sie als ,verwirklichung der sthetischen ,ideen in derselben als ,weltverschnerung auf4 ,als solche geht dieselbe darauf aus1 die ,gestalt der ,natur sthetischen ,normen anzubequemen d4 h4 wo in derselben ,schwchliches1 ,verkommenes1 ,krppelhaftes sich zu entfalten droht1 dieser ,gefahr zuvorzukommen 7,orthopdie bei ,pflanzen und thierischen ,krpern71 wo es sich vorfindet1 dasselbe zu beseitigen 7,durchforstung des ,waldes2 ,aussetzung der ,kinder in ,sparta und ,rom71 wo ,disharmonisches in der ,natur thatschlich gegeben ist oder bevorsteht1 nach ,mglichkeit ,einklang an dessen ,stelle zu setzen 7,landschaftsgrtnerei1 ,parkanlagen71 auch leblose ,natur wie ,producte der ,menschenhand mit dem ,schein der ,lebendigkeit und der ,beseelung auszustatten 7,cascaden als ,gartenzier2 ,kunstgewerbe2 ,ornamentik74 ,je nachdem zum ,material der ,ideendarstellung die leblose oder die lebendige ,natur1 in der letzteren die vegetabilische oder die thierische1 in dieser insbesondere der menschliche ,krper gewhlt1 die sthetische ,idee in demselben minder oder mehr durch die schon vorgefundene ,gestalt des natrlichen ,stoffes gebunden erscheint1 wird die bildende ,kunst als sthetische ,ideendarstellung 7,plastik7 in leblose und lebendige1 oder in freie 7schne71 oder decorative 7verschnernde7 ,plastik 7ornamentale ,kunst71 je nach dem ,quantum des verwendeten ,materials in ,gross- und ,kleinplastik unterschieden4 #dbc4 ,zu der im leblosen ,material sthetisch bildenden ,kunst gehrt die ,bildnerkunst1 welche entweder unbeweglichem materiellem ,stoff1 z4 ,b4 ,felsgestein 7lebendigem ,fels7 eine bestimmte sthetische ,form ertheilt 7,hhlentempel1 ,felsengrber1 behauener ,fels7 oder bewegliches1 lebloses ,material 7natrliches oder knstliches ,gestein1 ,bruchstein1 ,backstein2 ,holz1 ,bein1 ,metall7 entweder 7als ,block1 ,stamm1 ,thierzahn1 ,erz u4 s4 w47 einzeln geometrisch 7wie der ,steinmetz1 der ,zimmermann etc47 oder sthetisch 7wie der ,bildhauer1 der ,bildschnitzer in ,holz und ,bein1 der ,bildgiesser in ,erz u4 s4 w47 formt1 oder 7als ,baukunst7 in ,massen entweder als ungeformtes 7,roh-7 ,material 7unbehauenes ,holz oder ,gestein7 oder als schon geformten ,stoff 7gezimmertes ,holz1 behauenen ,stein7 zu sthetischen ,formen zusammenhuft und entweder auf natrlichem ,wege durch eigene ,schwere 7,cyklopenmauern7 oder durch knstliche ,bande 7,kitt1 ,mrtel1 ,klammern etc47 zu einem sthetischen ,ganzen verbindet 7,rohbau1 ,kunstbau1 ,architektur1 ,monumente74 ,zu der lebendigen ,plastik gehrt1 je nachdem das ,material derselben dem ,pflanzen- oder dem ,thierreich entnommen ist1 die ,kunstgrtnerei1 welche lebendige1 sei es wildgewachsene 7,feldblumen71 sei es veredelte ,gewchse 7,garten- und ,treibhauspflanzen7 zu einem sthetischen ,ganzen 7,blumenstrauss1 ,beet1 ,gartenanlage71 und die ,schauspielkunst1 welche thierische und menschliche ,krper1 sei es in ihren natrlichen 7,nacktheit71 sei es in knstlichen ,bedeckungen 7,maske1 ,costm7 zu einem sthetischen ,ganzen 7lebendigem ,gemlde7 vereinigt1 welches letztere entweder als ruhend 7,tableau1 lebendes ,bild7 oder als bewegt und in diesem ,fall entweder als episch fliessende 7,aufzug1 ,parade1 ,makart's ,festzug71 oder als causal sich aus sich selbst entwickelnde dramatische ,handlung 7,bhnenschauspiel7 dargestellt wird4 #dbd4 ,die ,plastik ist frei1 wenn die ihr bei der ,verwirklichung der sthetischen ,idee durch das ,material dargebotenen ,schranken keine andern sind als solche1 die in den ,bedingungen der ,darstellung in physischem 7also schwerem und schwer zu behandelndem7 ,stoffe 7,statik und ,mechanik2 ,schwerpunkt7 und in der ,beschaffenheit des letzteren selbst liegen 7,brchigkeit des ,gesteins1 ,geder des ,marmors1 ,spaltrichtungen und ,gest im ,holze u4 s4 w471 dagegen gebunden1 wenn ihr dergleichen durch einen ausserhalb der sthetischen ,ideendarstellung gelegenen ,zweck 7des ,bedrfnisses oder des ,luxus1 des ,nutzens oder der ,laune7 auferlegt werden4 ,nur in jenem ,fall ist die ,plastik schne1 in diesem dagegen nur verschnernde ,kunst1 welcher die ,aufgabe gestellt ist1 das ,unentbehrliche 7,haus1 ,hausgerth1 ,kleidung71 oder das zwar ,entbehrliche1 aber ,erwnschte 7,bequemlichkeit1 ,reichthum71 das ,erforderliche im ,dienste bestimmter ,gesellschaftszwecke 7,gotteshuser und ,altargerth in der ,kirche1 ffentliche ,gebude und politische ,insignien im ,staate7 oder das ,ueberflssige1 auf zuflligen ,stimmungen und vorbergehenden ,einfllen augenblicklich tonangebender ,gesellschaftskreise 7,mode1 chic7 mit sthetischen ,formen zu schmcken4 ,der ersten der genannten ,richtungen entspricht die sogenannte ,kunst im ,hause1 welche das ,wohnhaus und die husliche ,umgebung1 so wie die ussere ,erscheinung 7,tracht1 ,zierat1 ,haartracht71 der zweiten die ,decorationskunst1 welche auch die weiteren und in grsserem ,massstabe angelegten ,umgebungen 7,palast1 ,park1 ,staatskleid71 der dritten die kirchliche ,kunst1 welche ,ort und ,art der gottesdienstlichen ,verrichtungen 7,tempel1 ,dom1 ,altar1 kirchliches ,ceremoniell71 der letzten die patriotische oder ,monumentalkunst1 welche ,ort und ,art der staatlichen ,vorgnge 7,residenzschloss1 ,parlamentshaus1 ,thron- und ,kroninsignien1 ,hof- und ,staatsceremoniell7 sthetisch belebt und veredelt4 ,zur schnen ,plastik gehren ,sculptur und ,architektur und zwar sowol wenn es sich um die ,herstellung in ihren ,massen geringer 7kleine ,plastik z4 ,b4 ,medailleurkunst7 wie grosser ,objecte handelt 7grosse ,plastik3 ,denkmalkunst1 ,triumphbogenarchitektur74 ,zu der verschnernden ,kunst gehrt das ,kunstgewerbe und die ,kunstindustrie1 die1 wenn es sich um die ornamentale ,verzierung beweglicher ,gegenstnde handelt1 als ,kleinkunst 7,keramik1 ,kunsttischlerei1 ,kunstschlosserei1 ,emaillirkunst u4 s4 w471 wenn dagegen unbewegliche ,gegenstnde 7,nutzbauten1 ,wohnrume1 ,gesellschafts- und ,festsle1 ,grten1 ffentliche ,anlagen und ,pltze1 ,brcken1 ,thore u4 s4 w47 verschnert werden sollen1 als decorative ,kunst 7,stadtverschnerung1 ,gartenarchitektur7 auftritt4 #dbe4 ,ausdruck der ,verwirklichung der sthetischen ,idee in der gesammten ,erscheinung des menschlichen ,lebens1 des ,einzelnen wie der ,gesellschaft und ihrer nheren und entfernteren ,umgebung1 ist die ,kunst schn zu leben 7,kalobiotik3 ,rahel2 ,w4 ,bronn74 ,dieselbe ist als ,ideendarstellung so wenig mit der ,kunst gut zu leben 7rasend gut zu leben1 rhmte sich ,gentz7 d4 i4 mit der gesuchten ,verfeinerung 7,raffinement7 des ,sinnengenusses 7,schlemmerei71 als die ,kunst 7logisch7 berzeugender mit der ,kunstfertigkeit 7sophistisch7 berredender ,beredsamkeit zu verwechseln4 ,ihre ,tendenz geht dahin1 aus der gesammten1 psychischen und physischen ,beschaffenheit des ,individuums wie der ,gesellschaft1 aus deren ,vorstellen1 ,fhlen und ,wollen1 aber auch aus deren hrbarer und sichtbarer ,selbstdarstellung in ,rede1 ,manier1 ,haltung und ,handlung1 so wie selbstgeschaffener oder doch selbstgewhlter naher und ferner ,hlle und ,begleitung 7,kleidung1 ,schmuck1 ,hausgerth1 ,wohnung1 ,umgang1 ,sitten und ,gebruchen7 nicht nur 7negativ7 alles ,strende und ,disharmonische auszuscheiden1 sondern 7positiv7 denselben das ,geprge edler ,freiheit und innerer ,uebereinstimmung mit und unter einander und zu einem wohlgefllig abgerundeten ,ganzen aufzudrcken d4 i4 das ,leben in jedem gegebenen ,zeitmoment und die gesammte ,zeitdauer desselben hindurch 7wie die ,griechen und ,goethe7 zum ,kunstwerk zu gestalten4 ,ergebniss derselben1 so weit ein solches durch die sprde ,natur der ideenlosen ,wirklichkeit gestattet wird1 ist eine schne ,erscheinungs-1 wie jenes der logischen1 das gesammte ,denken zum ,wissen durchluternden ,kunst eine wahre ,gedankenwelt4 #dbf4 ,weder nach jenen der logischen1 noch nach jenen der sthetischen1 sondern ausschliesslich nach den ,anforderungen der ethischen ,idee ist die dritte ,form der bildenden ,kunst bemht1 die gegebene ,gestalt der ,erfahrungswelt zu verndern4 ,dieselbe kann nicht darauf ausgehen1 in der ,natur 7etwa7 vorhandenen ,willen 7blinden ,willen3 ,schopenhauer7 den ,anforderungen der ethischen ,norm anzubequemen1 weil deren ,bewusstlosigkeit die ,willensform ausschliesst4 ,die ,absicht derselben kann daher einzig darauf gerichtet sein1 der ,natur1 soweit thunlich1 diejenige ,gestalt zu verleihen1 welche sich dieselbe1 wenn sie von einem ,willen beseelt wre d4 h4 die ,fhigkeit bessse1 die ,stimme der ethischen ,ideen nicht nur zu vernehmen1 sondern auch zu befolgen1 selbst geben oder gegeben haben msste4 ,da unter dieser ,voraussetzung die ,gestalt der ,natur die unter den gegebenen ,verhltnissen beste d4 h4 diejenige geworden wre1 welche den ,normen der ethischen ,ideen unter allen berhaupt mglichen ,gestaltungen der ,natur am meisten entsprochen haben wrde1 so folgt1 dass das ,streben der dritten d4 i4 der ethischen bildenden ,kunst auf nichts anderes als auf die ,herstellung der besten unter den berhaupt mglichen ,naturen1 beziehungsweise auf die ,annherung der bestehenden an das ,ideal der besten ,natur gerichtet sein knnte4 #dbg4 ,dieses selbst aber kann nichts anderes sein als das ,bild einer ,natur1 deren smmtliche ,bestandtheile1 leblose wie belebte1 zum ,ganzen in einer ,weise verbunden werden1 welche die zweckmssigste d4 h4 der ,summe der innerhalb der gesammten ,natur vorhandenen ,bedrfnisse1 ,wnsche und ,bestrebungen unter allen berhaupt denkbaren am meisten entsprechend d4 h4 dem allgemeinen ,wohl oder der ,glckseligkeit des ,ganzen unter allen denkbaren am vollkommensten gengend wre4 ,da nun die ,summe in der ,natur gegebener ,wnsche eine bestimmte1 die ,summe der zu deren ,verwirklichung zu ,gebote stehenden ,bedingungen d4 i4 der ,naturproducte1 als ,gter betrachtet1 gleichfalls eine begrenzte ist1 so folgt1 dass die ,aufgabe der ethischen ,kunst auf nichts anderes gerichtet sein knne1 als durch die unter allen denkbaren beste ,verwaltung der gegebenen ,natur der grsstmglichen ,summe von ,glckseligkeit in der gesammten 7leblosen wie lebendigen7 ,natur 7den ,menschen mit eingeschlossen7 zur ,verwirklichung zu helfen4 #dbh4 ,dieselbe geht darauf aus1 nicht nur ,verwaltungssystem1 sondern das unter den gegebenen ,verhltnissen beste ,verwaltungssystem der ,natur1 nicht nur1 wie die ,oekonomik ,hauswirthschafts-1 wie die ,nationalkonomik ,volks- oder ,staatswirthschaftskunst1 sondern als ,weltkonomik ,weltwirthschaftskunst 7bestmglicher ,haushalt der ,natur7 zu sein d4 h4 weder 7wie die gewinnschtigen ,ausbeuter der ,natur7 ausschliesslich im ,dienste und zu den ,zwecken des ,menschen1 noch 7wie erbarmungslose ,naturkrfte7 taub gegen ,wohl und ,wehe gefhlsfhiger ,wesen1 sondern der bestehenden ,proportion zwischen dem empfindungs- und genussfhigen und dem genuss- und empfindungslosen ,antheil der gesammten ,natur gemss1 dem ,wohle des ersten und den ,hilfsmitteln des zweiten entsprechend zu wirthschaften4 ,je nachdem es sich dabei entweder um die ,hinderung des ,missbrauchs durch ,zerstrung oder ,verminderung gegebener1 oder um die ,frderung des ,verbrauchs durch ,vermehrung gegebener und ,erzeugung nicht gegebener ,gter handelt1 nimmt dieselbe negativen 7internationaler ,schutz der ,meere1 ,gewsser1 ,wlder1 ,singvgel2 ,antisclavenliga2 ,sanittspflege2 vlkerrechtlicher ,schutz des ,privateigenthums in ,kriegszeiten7 oder positiven ,charakter an 7internationale ,welt- und ,handelsstrassen3 ,suez-,canal1 ,durchstich von ,panama2 ,handels- und ,schifffahrtsbndnisse1 ,entdeckungsreisen74 ,je nachdem dieselbe mehr auf den vorhandenen ,wnschen entsprechende ,vertheilung der schon vorhandenen1 oder auf entsprechende ,betheilung der bisher ,unbefriedigten durch neu zu schaffende ,gter gerichtet ist1 nimmt dieselbe mehr den ,charakter einer ,versorgung 7bestehender ,wnsche mit vorhandenen ,mitteln3 ,communismus1 ,gtertheilung7 oder ,vorsorge 7fr knftige ,wnsche durch neue ,mittel3 ,socialismus1 ,organisation der ,gesellschaft7 an4 ,die ,frucht der auf die gesammte ,natur1 leblose wie lebendige1 ausgedehnten ,darstellung der ethischen ,ideen durch die bildende ,kunst ist die in ethischem ,sinn vollendete1 dem ,zweck grsstmglichen ,wohlbefindens aller empfindungsfhigen ,wesen entsprechende1 unter den gegebenen ,umstnden bestmgliche ,natur1 der ethische ,kosmos1 die beste ,welt 7,optimismus74 #dbi4 ,wie die erste ,form der bildenden ,kunst die logischen1 die zweite die sthetischen1 so verkrpert die dritte die ethischen ,ideen4 ,wie die bildende ,kunst als ,ideendarstellung im ,physischen ,erziehung der ,natur1 so ist die ,bildungskunst eigene1 die ,bildekunst ,erziehung des ,menschengeschlechts4 ,wie diese im gemeinsamen1 die ,selbsterziehung im einzelnen ,bewusstsein1 so stellt die bildende ,kunst die ,culturentwickelung und den ,culturprocess in der gesammten leblosen und lebendigen ,natur dar4 ,die ,ideendarstellung im ,wirklichen berhaupt1 die ,kunst1 ist der lebendige ,culturprocess2 die ,entwickelungsgeschichte derselben von deren ersten ,anfngen im erwachenden ,bewusstsein des ,einzelnen durch das ,jugend-1 ,mannes- und gesellschaftliche ,bewusstsein hindurch bis zu den fernen und fernsten ,grenzen des ,alls1 soweit dieselben unserer ,erfahrung zugnglich sind1 bildet den ,inhalt der ,entwickelungsgeschichte der ,cultur1 der ,culturgeschichte des ,weltalls4 ,,schluss4 #dcj4 ,mit der ,ideendarstellung in der ,geistes- und ,krperwelt ist die ,philosophie als ,kunst1 wie mit der ,darlegung des ,ideeninhalts einer-1 des ,inhaltes der ,wirklichkeit andererseits die ,philosophie als ,wissenschaft zum ,abschluss gebracht4 ,der philosophische ,realismus geht nicht von der ,annahme aus1 weder dass das ,wirkliche als solches vernnftig1 noch dass das ,vernnftige als solches wirklich sei 7,optimismus3 ,hegel72 aber auch nicht von der entgegengesetzten1 dass das ,wirkliche als solches vernunftlos 7,pessimismus3 ,schopenhauer71 oder gar als solches vernunftwidrig 7lebendiger ,widerspruch2 ,realdialektik3 ,bahnsen7 sei4 ,derselbe setzt aber voraus1 sowol dass das ,vernnftige1 welches als solches nicht wirklich ist 7die ,ideen71 wirklich1 als dass das ,wirkliche1 welches als solches nicht nothwendig vernnftig ist 7,natur1 ,geist1 ,geschichte71 vernnftig werden kann1 werden soll und werden wird1 wenn nach dem bekannten ,wort ,jeder seine ,schuldigkeit thut4 ,die ,verwirklichung der ,ideen ist weder eine ,thatsache1 die in der ,vergangenheit1 noch eine solche1 die in der ,gegenwart1 sondern eine ,aufgabe1 deren ,erfllung in der ,zukunft und in den ,hnden des ,menschen liegt4 ,der ,traum eines goldenen ,zeitalters1 von welchem ein nchterner ,rationalist wie ,kant als von jenem des ewigen ,friedens1 wie ein extremer ,positivist wie ,comte als dem tat positif schwrmte1 wird dann erfllt sein1 wenn die gesammte ,ideenwelt real geworden und die gesammte ,wirklichkeit von den ,ideen durchdrungen d4 h4 wenn dasjenige1 was ,schiller das ,kunstgeheimniss des ,meisters nannte1 die ,vertilgung des ,stoffes durch die ,form offenbar1 oder1 wie ,schleiermacher es ausdrckte1 wenn die ,ethik ,physik und die ,physik ,ethik geworden sein wird4 ,eine ,philosophie1 welche1 wie die vorstehende1 sich weder wie die ,theosophie auf einen menschlichem ,wissen unzugnglichen theocentrischen ,standpunkt versetzt1 um von ihm aus den ,vernunfttraum als lngst geschaffene ,wirklichkeit1 noch wie die ,anthropologie auf den zwar anthropocentrischen1 aber unkritischen ,standpunkt gemeiner ,erfahrung stellt1 um von ihm aus eine ideenerfllte ,wirklichkeit als ,traum der ,vernunft anzusehen1 welche sonach zugleich anthropocentrisch d4 i4 von menschlicher ,erfahrung ausgehend und doch ,philosophie d4 i4 an der ,hand des logischen ,denkens ber dieselbe hinausgehend sein will1 ist ,anthroposophie4